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Sample records for einer zirkulierenden wirbelschichtfeuerung

  1. Haptische Modellierung und Deformation einer Kugelzelle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schippritt, Darius; Wiemann, Martin; Lipinski, Hans-Gerd

    Haptische Simulationsmodelle dienen in der Medizin in erster Linie dem Training operativer Eingriffe. Sie basieren zumeist auf physikalischen Gewebemodellen, welche eine sehr genaue Simulation der biomechanischen Eigenschaften des betreffenden Gewebes erlauben, aber gleichzeitig sehr rechenintensiv und damit zeitaufwändig in der Ausführung sind. Die menschliche Wahrnehmung kann allerdings auch eine ungenaue haptische Modellierung psychooptisch ausgleichen. Daher kann es sinnvoll sein, haptische Simulationen auch mit nicht vollständig physikalisch definierten Deformationsmodellen durchzuführen. Am Beispiel der haptischer Simulation einer in-vitro Fertilisation wird gezeigt, dass durch die Anwendung eines geometrischen Deformationsmodells eine künstliche Befruchtung unter realistischen experimentellen Bedingungen in Echtzeit haptisch simuliert und damit trainiert werden kann.

  2. Entwicklung und Evaluation einer Kalibrierungsmethode für 3D-Ultraschall

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bergmeir, Christoph; Seitel, Mathias; Frank, Christian; de Simone, Raffaele; Meinzer, Hans-Peter; Wolf, Ivo

    Wir stellen eine Methode zur Kalibrierung einer 3D-Ultraschallsonde vor. Für Anwendungen in der minimalinvasiven Chirurgie wird die Ultraschallsonde mit einem Trackingsystem verbunden, um dem Aufnahmevolumen eine definierte räumliche Lage zu geben. Die Kalibrierung bringt die Koordinatensysteme des Trackingsystems und des Ultraschallbildes zur Deckung. Hierzu wird ein bekanntes Objekt, das Phantom, aufgenommen und im Ultraschallbild lokalisiert. Die Kalibrierungstransformation wird dann durch ein Verfahren der Hand-Auge-Kalibrierung errechnet. Ein oft übliches Anbringen zusätzlicher Trackingssensoren am Phantom ist damit nicht nötig, was die Kalibrierungsprozedur vereinfacht.

  3. [COPD und Klangtherapie: Pilotstudie zur Wirksamkeit einer Behandlung mit Körpertambura bei COPD-Patienten].

    PubMed

    Hartwig, Bernhard; Schmidt, Stefan; Hartwig, Isabella

    2016-01-01

    Hintergrund: Erkrankungen der Atemorgane treten mit steigendem Alter öfter auf, nehmen weltweit zu und sind häufige Ursachen für Morbidität und Mortalität. In dieser Pilotstudie wurde der Frage nachgegangen, ob eine einmalige 10-minütige Behandlung mit einer Körpertambura eine signifikante und effektive Verbesserung der Lungenfunktion von Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD; GOLD-Stadium A oder B) erbringen kann. Patienten und Methoden: 54 Probanden konnten je zur Hälfte in eine Behandlungsgruppe (Körpertambura) und eine aktive Kontrollgruppe (Atemtherapie) randomisiert werden. Eine Bestimmung der Lungenfunktionsmessparameter «Einsekundenkapazität» (FEV1) und «inspiratorische Vitalkapazität» (IVC) zu den Zeitpunkten T1 (Baseline), T2 (direkt nach Behandlung) und als Follow-up etwa 3 Wochen nach T1 (T3). Ergebnisse: Die Behandlungsgruppe zeigte sich der Kontrollgruppe in beiden Werten signifikant überlegen. Die Zeit-×-Gruppe-Interaktion (Varianzanalyse) ergab p = 0,001 (FEV1) bzw. p = 0,04 (IVC). Die Behandlungsgruppe zeigte bei beiden Werten eine Verbesserung von klinischer Relevanz. Schlussfolgerung: Diese Ergebnisse zeigen, dass die Klangbehandlung mittels einer Körpertambura - neben den schulmedizinischen, leitliniengerechten Therapien - eine zusätzliche, nebenwirkungsarme, aber durchaus klinisch wirksame Option für die Behandlung von COPD-Patienten darstellen kann, um deren Lebensqualität zu stabilisieren und zu verbessern. PMID:27606616

  4. Zu einer inhaltsorientierten Theorie des Lernens und Lehrens der biologischen Evolution

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wallin, Anita

    Der Zweck dieser Studie (zwecks Überblick siehe dazu Abb. 9.1) war zu untersuchen, wie die Schüler der Sekundarstufe II ein Verständnis von der Theorie der biologischen Evolution entwickeln. Vom Ausgangspunkt "Vorurteile der Schüler“ ausgehend wurden Unterrichtssequenzen entwickelt und drei verschiedene Lernexperimente in einem zyklischen Prozess durchgeführt. Das Wissen der Schüler wurde vor, während und nach den Unterrichtssequenzen mit Hilfe von schriftlichen Tests, Interviews und Diskussionsrunden in kleinen Gruppen abgefragt. Etwa 80 % der Schüler hatten vor dem Unterricht alternative Vorstellungen von Evolution, und in dem Nachfolgetest erreichten circa 75 % ein wissenschaftliches Niveau. Die Argumentation der Schüler in den verschiedenen Tests wurde sorgfältig unter Rücksichtnahme auf Vorurteile, der konzeptionellen Struktur der Theorie der Evolution und den Zielen des Unterrichts analysiert. Daraus konnten Einsichten in solche Anforderungen an Lehren und Lernen gewonnen werden, die Herausforderungen an Schüler und Lehrer darstellen, wenn sie anfangen, evolutionäre Biologie zu lernen oder zu lehren. Ein wichtiges Ergebnis war, dass das Verständnis existierender Variation in einer Population der Schlüssel zum Verständnis von natürlicher Selektion ist. Die Ergebnisse sind in einer inhaltsorientierten Theorie zusammengefasst, welche aus drei verschiedenen Aspekten besteht: 1) den inhaltsspezifischen Aspekten, die einzigartig für jedes wissenschaftliche Feld sind; 2) den Aspekten, die die Natur der Wissenschaft betreffen; und 3) den allgemeinen Aspekten. Diese Theorie kann in neuen Experimenten getestet und weiter entwickelt werden.

  5. Diagnose und Therapie einer Depression im höheren Lebensalter – Einflüsse von Patienten- und Arztmerkmalen

    PubMed Central

    von dem Knesebeck, Olaf; Bönte, Markus; Siegrist, Johannes; Marceau, Lisa; Link, Carol; McKinlay, John

    2013-01-01

    Zusammenfassung Studienergebnissee aus dem englischsprachigen Raum zeigen, dass diagnostische und therapeutische Entscheidungen von Hausärzten bei der Versorgung von depressiven Patienten systematischen Einflüssen unterliegen, und dass sowohl Merkmale des Arztes als auch des Patienten unabhängig vom Krankheitsbild Einfluss auf diese Entscheidungen haben. In der vorliegenden Arbeit werden Ergebnisse einer deutschen Studie präsentiert, in der die Einflüsse von Patienten- und Arztmerkmalen auf diagnostische und therapeutische ärztliche Entscheidungen bei einer Depression untersucht wurden. Unter Anwendung eines faktoriellen Experimentaldesigns spielten professionelle Schauspieler in Videofilmen die Rolle von Patienten, die Symptome für eine depressive Erkrankung äußern. In den Videofilmen, die alle auf einem identischen Skript basieren, wurden systematisch die Patientenmerkmale Alter (55 vs. 75 Jahre), Geschlecht und sozialer Status (Hausmeister vs. Lehrer) variiert. Die randomisierte Ärztestichprobe wurde nach dem Arztgeschlecht und professioneller Erfahrung (< 5 vs. > 15 Jahre) geschichtet. Der Videofilm wurde insgesamt 128 niedergelassenen Ärzten für Allgemeinmedizin und hausärztlich tätigen Internisten in ihrer Praxis vorgespielt. Danach wurden die Ärzte zu unterschiedlichen Aspekten von Diagnose und Therapie befragt. Es wurde erhoben, ob der Arzt dem Patienten über das gezeigte Gespräch hinausgehende Fragen stellen würde, welche Diagnosen er für wahrscheinlich hält, wie sicher er sich mit seiner Diagnose ist, welche diagnostischen Tests er anordnen würde, ob er den Patienten überweisen würde oder ob er Medikamente verordnen oder ihm Empfehlungen zur Änderung seines Lebensstils geben würde. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass sowohl die Diagnose als auch die Therapie einer Depression durch niedergelassene Hausärzte in Deutschland nur geringfügig durch die untersuchten Merkmale der Patienten und der behandelnden Ärzte beeinflusst wird

  6. Austauschskräfte zwischen Elementarteilchen und Fermische Theorie des β-Zerfalls als Konsquenzen einer möglichen Feldtheorie der Materie [26

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Inhalt: Elektron, Neutrino, Proton und Neutron werden als vier verschiedene Quantenzustände einer einzigen Elementpartikel angesehen. Quantensprünge zwischen diesen Zuständen erklären den β-Zerfall (gemäss der Theorie von Fermi) und geben zur HEISENBEBe-MAJOKANA'schen Neutron-Proton-Austauschkraft Anlass. Die Pestsetzung, dass negatives Elektron und positives Proton "Partikel"-Zustände (im Gegensatz zu "Antipartikel") sind, verbietet Zerstrahlungsprozesse der schweren Teilchen. Die umgekehrte Festsetzung (positives Elektron und positives Proton sind Partikel) führt zu Zerstrahlungsprozessen (siehe Zusammenfassung).

  7. Effekt einer ad libitum verzehrten fettreduzierten Kost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten auf den Blutdruck bei Borderline-Hypertonikern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Möseneder, Jutta M.

    2002-01-01

    In der randomisierten, multizentrischen DASH-Studie (Dietary Approaches to Stop Hy-pertension), die unter kontrollierten Bedingungen stattfand, führte eine fettreduzierte Mischkost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten, bei Borderline-Hypertonikern zu einer signifikanten Blutdrucksenkung. Während der Studienphase wurden Körpermasse, Natrium-Aufnahme sowie Alkoholzufuhr aufgrund der bekannten Einflussnahme auf den Blutdruck konstant gehalten. In der eigenen Pilot-Studie sollte untersucht werden, ob das Ergebnis der DASH-Studie (i) mit deutschen Hypertonikern und (ii) unter habituellen Ernährungs- und Lebensbedingungen mit regelmäßig durchgeführter Ernährungsberatung und ad libitum Verzehr anstelle des streng kontrollierten Studienansatzes bestätigt werden kann. Eine Konstanz der Körpermasse, der Natrium-Urinausscheidung (unter diesem Studienansatz valider als die Aufnahme) und des Alkoholkonsums wurde vorausgesetzt. Die Studienpopulation setzte sich aus 53 übergewichtigen Probanden mit einer nicht medikamentös therapierten Borderline-Hypertonie und ohne Stoffwechselerkrankungen zusammen. Die Studienteilnehmer wurden randomisiert entweder der Idealgruppe mit einer fettarmen Kost reich an Milchprodukten, Obst und Gemüse (ähnlich der DASH-Idealgruppe) oder der Kontrollgruppe mit habitueller Ernährungsweise zugeteilt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurde den Probanden etwa 50% ihres täglichen Lebensmittelbedarfes entsprechend ihrer Gruppenzugehörigkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gelegenheitsblutdruckmessungen und 24h-Blutdruckmessungen, Ernährungs- und Aktivitätsprotokolle, Blut- und Urinproben sowie anthropometrische Messungen wurden vor, während und fünf Wochen nach der Interventionsphase durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Idealgruppe keine signifikante Blutdrucksenkung beobachtet werden konnte. Dies lässt sich durch die Tatsache erklären, dass die Lebens-mittel- und Nährstoffaufnahme der deutschen

  8. Effekt einer ad libitum verzehrten fettreduzierten Kost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten auf den Blutdruck bei Borderline-Hypertonikern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Möseneder, Jutta M.

    2002-01-01

    In der randomisierten, multizentrischen DASH-Studie (Dietary Approaches to Stop Hy-pertension), die unter kontrollierten Bedingungen stattfand, führte eine fettreduzierte Mischkost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten, bei Borderline-Hypertonikern zu einer signifikanten Blutdrucksenkung. Während der Studienphase wurden Körpermasse, Natrium-Aufnahme sowie Alkoholzufuhr aufgrund der bekannten Einflussnahme auf den Blutdruck konstant gehalten. In der eigenen Pilot-Studie sollte untersucht werden, ob das Ergebnis der DASH-Studie (i) mit deutschen Hypertonikern und (ii) unter habituellen Ernährungs- und Lebensbedingungen mit regelmäßig durchgeführter Ernährungsberatung und ad libitum Verzehr anstelle des streng kontrollierten Studienansatzes bestätigt werden kann. Eine Konstanz der Körpermasse, der Natrium-Urinausscheidung (unter diesem Studienansatz valider als die Aufnahme) und des Alkoholkonsums wurde vorausgesetzt. Die Studienpopulation setzte sich aus 53 übergewichtigen Probanden mit einer nicht medikamentös therapierten Borderline-Hypertonie und ohne Stoffwechselerkrankungen zusammen. Die Studienteilnehmer wurden randomisiert entweder der Idealgruppe mit einer fettarmen Kost reich an Milchprodukten, Obst und Gemüse (ähnlich der DASH-Idealgruppe) oder der Kontrollgruppe mit habitueller Ernährungsweise zugeteilt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurde den Probanden etwa 50% ihres täglichen Lebensmittelbedarfes entsprechend ihrer Gruppenzugehörigkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gelegenheitsblutdruckmessungen und 24h-Blutdruckmessungen, Ernährungs- und Aktivitätsprotokolle, Blut- und Urinproben sowie anthropometrische Messungen wurden vor, während und fünf Wochen nach der Interventionsphase durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Idealgruppe keine signifikante Blutdrucksenkung beobachtet werden konnte. Dies lässt sich durch die Tatsache erklären, dass die Lebens-mittel- und Nährstoffaufnahme der deutschen

  9. Optimierung und Charakterisierung einer transportablen optischen Gitteruhr mit Ytterbium

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mura, Gregor

    2015-08-01

    This thesis deals with the improvement and the characterization of a transportable optical lattice clock with ytterbium. Building on results of former theses from T. Franzen [1] and C. Abou Jadoudeh [2] numerous improvements were needed to increase the overall stability of the whole apparatus. The improved stability should lead to a more accurate characterization of the system and a better mobility. Finally, the apparatus should be transported to the Instituto Nationale di Ricerca Metrologica (INRIM) in Torino (Italy) in the course of the Space Optical Clocks 2 (SOC2) project.(Abridged)

  10. Entwurfskonzept einer Car2Car-Multiband-Dachantenne

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wang, Y.; Reit, M.; Mathis, W.

    2012-09-01

    Due to the vastly increasing use of wireless services in the car, such as WiFi, Car2Car and LTE, the requirements on bandwidth and radiation pattern of the roof antenna systems become more challenging. In this work, a design concept for multi-band roof antenna systems is presented. We aim to get a higher bandwidth and an almost circular radiation pattern on the horizontal plane. Moreover, the antenna length is considered in order to fulfill the requirements set by construction ECE-regulations (ECE, 2010). The applicability of the design concept is not limited to multi-band roof antennas, it can also be used for a general wideband antenna design. For illustration of this concept, a multi-band roof antenna with a bandwidth of 780 MHz to 5.9 GHz and a near circular radiation pattern with an average gain of G = 3 dBi (at 5.9 GHz) on the horizontal plane is designed. The simulation and measurement results are presented.

  11. Erfassung tribologischer Zusammenhänge und Erkenntnisse in einer Datenbank

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gold, Peter Werner; Jacobs, Georg; Loos, J.; Rombach, Volker; Kurutas, Savas; Fröde, Astrid

    Die Datenbank enthält die tribologischen und stofflichen Daten, die innerhalb des Sonderforschungsbereichs 442 ermittelt wurden. Sie wird genutzt, um Informationen über die Eigenschaften von Schmierstoffen und Werkstoffverbunden, sowie über Prüfstände und Versuchsergebnisse zu erhalten. Diese Wissensbasis kann dazu beitragen, ökologisch verträgliche Tribosysteme mit Hilfe der Auswerte-Systeme (Module) auszulegen. Dabei handelt es sich um Berechnungswerkzeuge und Expertenwissen z. B. in Bezug auf die Auswahl von Schichtsystemen. Eine nähere Beschreibung der Auswerte-Systeme kann den folgenden Abschnitten entnommen werden.

  12. Auswirkungen einer Pipeline-Verlegung auf das marine Benthos im Tidebecken von Baltrum-Langeoog

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    van Bernem, K. H.

    1999-12-01

    In order to investigate possible effects on benthic communities resulting from the landfall of the “EU-ROPIPE” gas pipeline in areas of the Wadden Sea National Park of Lower Saxony the following seasonal surveys were carried out by the GKSS-Research-Centre during 1993 1997: a) Assessment of species number and abundance of subtidal and intertidal macrofauna, b) Intertidal documentation of demersal fish and decapod crab stocks, c) Intertidal assessment of species composition and abundance of microalgae. Sublittoral sampling was mainly carried out by bottom-grabs and box-dredges at about 120 locations recorded by GPS. Sediment cores of intertidal benthic communities at 6 locations were processed for macrofauna and microalgae. Species numbers and abundances of sublittoral benthic macrofauna decreased during 1994 as well in those areas directly affected as well as in areas 500 to 1000m removed from the construction activities. Most notably, the relatively high species richness of a hard-bottom community, rare in Wadden Sea areas, was strongly disturbed. During the same period the spatial distribution and abundance of intertidal filter feeders decreased as well as the abundance of vagile predating polychaetes and amphipods at locations situated near low tide level. A local stock of the low dispersive Goby ( Pomatoschistus microps) was nearly totally destroyed. Decreases in the abundances of juvenile Plaice ( Pleuronectes platessa) and decapod crabs ( Crangon crangon, Carcinus maenas) could only be shown during July/October 1994 in those areas of working activities which were directly connected to the tidal migration paths of these species. During 1994/95 numbers and abundances of diatom species prefering fine grained sediments with a high amount of organic material increased significantly. A recovery started immediately after conclusion of the refilling measures in 1995. A complete documentation of the community-resilience, however, was masked by fluctuations following the ice-winter in 1995/96.

  13. Echinometra lucunter (Linnaeus) (Echinoidea, Echinometridae) als Wirt einer komplexen Lebensgemeinschaft im Karibischen Meer

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schoppe, Sabine

    1991-09-01

    The association between Acyrtus rubiginosus (Gobiesocidae), Clastotoechus vanderhorsti (Porcellanidae), Ophiothrix sp. (Ophiotrichidae) and their rock-boring host Echinometra lucunter (Echinometridae) has been studied on the rocky shores of Santa Marta, Colombia. The three inhabitants of the sea urchin dwellings benefit from their cohabitation by receiving effective shelter from intertidal effects and from predators. The sea urchin, by contrast, seems neither to be benefitted nor harmed by the association.

  14. Grundwassermonitoring im Zusammenhang mit der hydraulischen Stimulation einer Erdölbohrung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bönsch, Carola; Basan, Swantje

    2016-06-01

    The petroleum well Barth-11 in Mecklenburg-Western Pommerania (2700 m deep) is the first well in eastern Germany to use horizontal directional drilling. Hydraulic stimulation was performed in June 2014, connecting the oil reservoir and borehole. Five Pleistocene aquifers lie within the investigation area, with aquifer depths ranging between 5 and 90 m below surface. Three observation wells were installed for groundwater monitoring. Two weeks before hydraulic stimulation, reference measurements were conducted and a data logger was installed for measurements of water level, temperature and electrical conductivity. To detect any possible influence of hydraulic stimulation on groundwater quality, groundwater samples were analysed for several organic and inorganic parameters. The investigation area is located in a natural saline water discharge zone. Hence, it was necessary to develop methods to distinguish hydraulic stimulation water from Triassic and Permian formation saline water in order to uniquely identify any trace of the injected fluid in the natural groundwater. These methods and the monitoring system design are presented and discussed.

  15. Curt Teichert - Dokumente zu einer Emigration (Dänemark - Australien - USA)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Seibold, Eugen; Seibold, Ilse

    2008-05-01

    Curt Teichert (Königsberg 1905—Arlington, Virginia 1996) provides in his life story examples of the many hardships and difficulties encountered by emigrants who were fortunate to escape Hitleŕs regime. He was a great paleontologist and stratigrapher whose fieldwork on four continents involved nearly every fossil group; his interests were focussed mainly on the Paleozoic and the Triassic. His results and critical remarks on many general topics filled numerous publications. Remarkably, he accomplished all this under partly very unfavorable working conditions. He donated his scientific correspondence from his times in Germany, Denmark and Australia to the Geological Archive in Freiburg. The following article makes use of these documents. Teichert’s professional career started in Germany in the scientifically exciting nineteen-twenties; he worked at the universities in Königsberg, Munich and Freiburg/Breisgau. In Freiburg, however, he had serious disagreements with the Director of the Geological Institute there—this in spite of his investigations having produced some excellent results. The times around 1930 were a period of a global economic crisis, and, like many others, he could only survive financially by getting fellowships from different institutions and payments for publications. In 1933, his situation in Germany became even more critical: this was because he had married a “Non-Aryan”. However, he was able to work in Copenhagen from the end of 1933; this was largely a result of his having participated in 1931 1932 in an expedition to Greenland led by the Dane Lauge Koch. Unfortunately, he could not get a permanent position in Copenhagen because the relations between him and the influential Koch became very unpleasant. Noting Hitleŕs war preparation, Teichert tried to escape from Europe. He wrote many touching letters to correspondents around the globe, receiving mostly disappointing answers. Finally, in 1937, he succeeded in getting the post of a research paleontologist at the University of Perth, in Western Australia. There he worked very successfully, both in the field and in the laboratory. Additionally, he cooperated with the University in lecturing, and contributed much to its collections. His wife Gertrud assisted him always in his work, with great effectiveness. Yet tenure still eluded him, even after seven years of hard work—tenure was what he wanted, understandably, especially after such a long period of uncertainty. Finally, he succeeded in getting tenure in Eastern Australia , but moved then to the USA in 1954. There his outstanding scientific qualities were fully recognized, both in the Geological Survey and in several universities, also as an editor of several classic publications.

  16. Grundwassermonitoring im Zusammenhang mit der hydraulischen Stimulation einer Erdölbohrung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bönsch, Carola; Basan, Swantje

    2016-02-01

    The petroleum well Barth-11 in Mecklenburg-Western Pommerania (2700 m deep) is the first well in eastern Germany to use horizontal directional drilling. Hydraulic stimulation was performed in June 2014, connecting the oil reservoir and borehole. Five Pleistocene aquifers lie within the investigation area, with aquifer depths ranging between 5 and 90 m below surface. Three observation wells were installed for groundwater monitoring. Two weeks before hydraulic stimulation, reference measurements were conducted and a data logger was installed for measurements of water level, temperature and electrical conductivity. To detect any possible influence of hydraulic stimulation on groundwater quality, groundwater samples were analysed for several organic and inorganic parameters. The investigation area is located in a natural saline water discharge zone. Hence, it was necessary to develop methods to distinguish hydraulic stimulation water from Triassic and Permian formation saline water in order to uniquely identify any trace of the injected fluid in the natural groundwater. These methods and the monitoring system design are presented and discussed.

  17. Versuch einer Ubungstypologie fur den fachbezogenen Fremdsprachenunterricht (A Trial Typology of Exercises for Career-Oriented Foreign Language Instruction)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Becker, Norbert

    1973-01-01

    Examples of exercises derived from the text Fachdeutsch fur spanischsprachige Naturwissenschaftler: Mathematiker, Physiker, Chemiker'' (Technical German for Spanish-Speaking Scientists: Mathematicians, Physicists, Chemists) soon to be published by the Max Hueber Verlag, Munich, West Germany. (RS)

  18. Vorschlag zur Erarbeitung einer operationalen Fremdwortdefinition (A Proposal for Establishing a Functional System for Defining Foreign Words)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Schank, Gerd

    1974-01-01

    In order to define words borrowed from other languages, dialects or varieties within a dialect, a synchronic definition, including the degree of integration into the borrowing language, is more useful and flexible than the traditional etymological approach. (Text is in German.) (TL)

  19. Gymnasien in Thuringen und Bayern. Ergebnisse einer vergleichenden Untersuchung ("Gymnasien" in Thuringia and in Bavaria: Results of a Comparative Study).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Bottcher, Ilona; Weishaupt, Horst

    1999-01-01

    Uses both qualitative and quantitative procedures to study select "Gymnasien" in Thuringia and Bavaria. Explores the influence the Gymnasium has had on individual schools' developments. Examines how "long-term mental formations" determine the transformation process. Examines differences between the school structures of Gymnasien in East and West…

  20. Organisationsübergreifendes Management von Föderations-Sicherheitsmetadaten auf Basis einer Service-Bus-Architektur

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Graf, Stephan; Hommel, Wolfgang

    In service-orientierten Architekturen wird die herkömmliche web-service-basierte Punkt-zu-Punkt-Kommunikation zunehmend durch den Einsatz eines Enterprise Service Bus (ESB) abgelöst, der den sicheren und zuverlässigen Nachrichtentransport realisiert. Der Einsatzbereich eines ESB endet jedoch an den Grenzen der ihn einsetzenden Institution. In diesem Artikel analysieren wir aktuelle Herausforderungen bei der organisationsübergreifenden Verwaltung von Sicherheitsmetadaten, zu denen insbesondere Serverzertifikate und Privacy Policies gehören. Als konkretes Szenario wird dabei das Federated Identity Management im Rahmen der deutschen Hochschulföderation DFN-AAI aufgegriffen. Als standardbasierte, einheitliche Lösung, die proprietäre sowie metadatentyp-spezifische Ansätze integriert und den damit verbundenen Administrationsaufwand reduziert, schlagen wir einen organisationsübergreifenden ESB vor, den wir als Federation Service Bus (FedSB) bezeichnen. Wir diskutieren seine technischen Eigenschaften, das zugrunde liegende Kommunikationsmodell und die organisatorischen Schritte zur Einführung.

  1. Bildung und Soziales Milieu: Determinanten des Lebenslangen Lernens in Einer Metropole (Education and Social Environment: Determinants of Life-Long Learning in a Metropolis).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Barz, Heiner; Tippelt, Rudolf

    2003-01-01

    Describes the research on lifelong learning. Presents results of an empirical study analyzing the interest in further education of selected social environments in a large city (Munich, Germany). Concludes that the age of learners and their educational level strongly influences the concrete process of education and lifetime learning. (CAJ)

  2. Romanistik ohne Latein? Zu einer Empfehlung der Konferenz der Romanischen Seminare (Romance Studies without Latin? On a Recommendation from the Conference of Romance Seminars)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Neumeister, Sebastian

    1973-01-01

    Reaction to a February 19, 1972 recommendation of the Konferenz der Romanischen Seminare der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlins in Deutschen Romanistenverband'' (Conference of Romance Seminars of the Federal Republic of Germany and West Berlin of the German Association of Romance Philologists) to discontinue the Latin prerequisite for…

  3. Das Blüte-Bestäuber-Netz auf Brachflächen : biozönologische Untersuchung zur Bedeutung von Brachen in einer intensiv genutzten Agrarlandschaft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hahn, Robert

    2002-11-01

    In der vorliegenden Dissertation wird die Bedeutung von Brachen für Artenvielfalt und Stabilität von Blüte-Bestäuber-Nahrungsnetzen in agrarisch genutzten Landschaften anhand ausgewählter blütenbesuchender Insektengruppen (Syrphidae, Lepidoptera) untersucht. Die Freilandarbeiten fanden von 1998-2000 im Raum der Feldberger Seenlandschaft, Mecklenburg-Vorpommern, statt. Es werden die beiden Hauptnahrungsquellen Nektar und Pollen betrachtet, dabei fanden Untersuchungen zur Intensität der Blüte-Bestäuber-Interaktion auf Stilllegungsflächen, zum flächenbezogenen quantitativen Nektarangebot im Jahresverlauf, zur individuellen Pollennutzung bei Syrphiden und zur Breite und Überlappung der Nahrungsnischen bei den dominanten Arten Episyrphus balteatus, Metasyrphus corollae, Syritta pipiens und Sphaerophoria scripta statt. Im Ergebnis zeigt sich eine hohe Bedeutung der Brachflächen für die Stabilität des Blüte-Bestäuber-Netzes, während die Diversität von anderen, eher landschaftsbezogenen Faktoren abhängig ist. This dissertation examines the importance of fallow land for the diversity and stability of pollination webs in agricultural landscapes as exemplified by selected groups of anthophilous insects (syrphidae and lepidoptera). The field studies were carried out between 1998 and 2000 in the Feldberg lakeland area in the north-east German State of Mecklenburg-Western Pomerania. Observations were made of nectar and pollen as the two main sources of food. Studies were conducted into the intensity of plant-pollinator interaction in set-aside areas, the site-specific quantity of nectar available during the vegetation period and the individual pollen intake of syrphid flies. Different methods were employed to establish the breadth of the trophic niches among the predominant species (Episyrphus balteatus, Metasyrphus corollae, Syritta pipiens and Sphaerophoria scripta) and the extent to which they overlapped. The studies showed that, while fallow land is very important for the stability of plant-pollinator food webs, their diversity depends on other factors that are more closely related to the landscape.

  4. Fremdsprachenerwerb in einer individualisierten Lernsituation. Eine Beschreibung von Lernverhalten (Foreign Language Acquisition in an Individualized Learning Situation. A Description of Learning Behavior)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Extra, G.

    1974-01-01

    The introduction reviews and compares the audiolingual and cognitive code-learning methods. An experiment was conducted using audiolingual methods to show that learning behavior diverges considerably from the expectations set up by that method. Several charts and diagrams present the analyzed results. (Text is in German.) See FL 507 969 for…

  5. Einige psychologische Besonderheiten der Erwachsenen und die Erlernung einer Fremdsprache (Some Psychological Peculiarities of Adults and the Learning of a Foreign Language)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Witlin, Sh. L.

    1974-01-01

    Reports on 2 investigations of problems of teaching adults (ages 18-40) vs. teaching pupils 10 and 11 years old. Differences are observed in character, temperament, motivation, work capacity, mental processes. Learning ability increases with degree of education rather than age alone. This fact must be considered in a differentiated methodology.…

  6. Mercedes Sosa: "Duerme, negrito"--Versuch einer Liedinterpretation im Spanischunterricht (Mercedes Sosa: "Duerme, negrito"--A Trial Interpretation of a Song in Spanish Instruction)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Anton, Karl-Heinz

    1973-01-01

    Appended is text of the song Duerme, negrito'' (Sleep, Little Black Boy) by Atahualpa Yupanqui, as recorded by Mercedes Sosa on the album El grito de la tierra'' (The Cry of the Land), Philips 6347005. (RS)

  7. Welche Fragen konnen aus einer Gemeinsamen Interpretation der Befunde aus PISA and IGLU Fundiert Beantwortet Werden? (To Which Questions Does a Combined Interpretation of the Results Yielded by both PISA and IGLU Provide Well-Grounded Answers?).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Bos, Wilfried; Lankes, Eva-Maria; Prenzel, Manfred; Schwippert, Knut; Walther, Gerd; Valtin, Renate; Voss, Andreas

    2003-01-01

    Discusses the International Survey on Reading Abilities in Primary School (IGLU) and its data on achievement in reading, mathematics, and natural science. Compares this data to that collected by the Program for International Student Assessment (PISA). Identifies achievement relevant correlations such as gender, migration background, socioeconomic…

  8. The controversy between Alexander Friedmann and Albert Einstein about the possibility of a non-static world (German Title: Die Kontroverse zwischen Alexander Friedmann und Albert Einstein um die Möglichkeit einer nichtstatischen Welt)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Singer, Georg

    Einstein's treatment of the cosmological problem as well as his unshakeable adherence to his own static solution of the complete field equations was throughout determined by Ernst Mach's idea of relativity of inertia. Friedmann, however, like Eddington, Weyl and others did not consider Mach's principle to be a part of general relativity, and so he regarded a time dependent developing spatial geometry as being consistent with world matter at relative rest. In his final statement to the controversy, Einstein acknowledged just formal correctness of Friedmann's results. Actually his criticism was not due ``to a miscalculation'', as he was ready to admit, but was owed to a fundamental fixed idea which continued to exist and which was the cause of his disavowal of physical significance of dynamical solutions.

  9. Ergebnisse einer Lehrerbefragung zum Hintergrund des Englischunterrichts in der Hauptschuloberstufe (Results of a Teacher Questionnaire on the Background of Instruction in English in the Upper Grades of the Hauptschule [9-grade "terminal" school]).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Hellwig, Karlheinz

    1980-01-01

    The questionnaire dealt with: earmarks of weaker students, parents' attitude, the teachers' training and working conditions, problems of individual instruction, time-frame, existence of professional associations, evaluation of professional conferences, and the use of media. Some evaluations are appended. (IFS/WGA)

  10. Datenbanken in der Bundesrepublik Deutschland--Eine Ist-Analyse: Stand 1985. Teil 2: Das welweite Datenbankangebot--Versuch einer Synopse. Stand 1985 (Part 1: Databases in West Germany: An Information Studies Analysis of the Status through 1985. Part 2: Worldwide Database Offerings: The Search for a Synopsis through 1985).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Simon, Hans-Reiner; And Others

    This two-part, general overview is designed to provide students of information science with a fresh look at the information market, especially database development. In the first part, it is noted that the generation of databases is most common in the United States at the present time, while West Germany plays a minor role. The need for West…

  11. Mentalitat und Intergenerationalitat als Rahmenbedingungen "Lebenslangen Lernens". Konzeptionelle Konsequenzen aus Ergebnissen einer Biografieanalytischen Mehrgenerationenstudie in Ostdeutschland (Mentality and Intergenerationality as Framework Conditions of "Life-Long Learning": Conceptual Consequences To Be Drawn from Results of a Biography-Analytical Multi-Generational Study Carried out in East Germany).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Alheit, Peter

    2003-01-01

    Discusses a comprehensive qualitative multigenerational study carried out in East Germany. Shows that social orientations and attitudes remained practically unchanged between the generation of grandparents and grandchildren. Argues that educational processes throughout a life-span can only be understood if mental deep structures and…

  12. Welche Kompetenzen brauchen betriebliche Weiterbildner in Zukunft? Ergebnisse einer Delphi-Studie in einem Industrieunternehmen (Qualifications Needed by Educational Staff Working in the Field of Further Education in the Industrial Sector--Results of a Delphi-study Carried out in an Industrial Enterprise).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Harteis, Christian; Prenzel, Manfred

    1998-01-01

    Attempts to reveal the qualifications that will become important, due to technological change and growing internationalization of competition, for trainers (educational staff) in industrial enterprises. Indicates that the results lead to a view of further education within firms as a service that is subject to competition on the open market. (CMK)

  13. Fazit

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Murrenhoff, Hubertus

    Die im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 442 (SFB 442) erarbeiteten Ergebnisse zeigen die Leistungsfähigkeit tribologischer Systeme bei Verwendung nativer Ester in Kombination mit PVD-Werkstoffverbundschichten. Gegenstand der Untersuchungen waren die tribologischen Systeme einer Werkzeugmaschine, wie z. B. Zahnräder, Wälz- und Spindellager, Kolben einer hydraulischen Pumpe sowie Werkzeuge mit geometrisch bestimmter Schneide und Tiefziehwerkzeuge.

  14. Unfälle mit Pkw

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Burg, Heinz

    Der Verkehrsunfall ereignete sich innerorts auf einer Kreuzung mit rechts vor links Regelung. Es galt dort die allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h. Zur Unfallzeit war es hell und trocken. Die Fahrbahn hatte eine Schwarzdecke.

  15. Zum Stellenwert der Unterdruck-Instillationstherapie in der Dermatologie.

    PubMed

    Müller, Cornelia Sigrid Lissi; Burgard, Barbara; Zimmerman, Monika; Vogt, Thomas; Pföhler, Claudia

    2016-08-01

    Die Methoden zur Behandlung akuter und chronischer Wunden unterliegen einer steten Weiterentwicklung, Reevaluierung und Anwendung innovativer Therapieformen. Die Vakuumtherapie zur Wundbehandlung gehört zu den etablierten Behandlungsmodalitäten. Ein innovatives Verfahren kombiniert die Vakuumtherapie mit der automatisierten, kontrollierten Zufuhr und Drainage wirkstoffhaltiger Lösungen zur topischen Wundbehandlung im Wundbett und auch wirkstofffrei durch Instillation physiologischer Kochsalzlösung (Unterdruck-Instillationstherapie). Hierdurch können die Effekte der konventionellen Vakuumtherapie mit denen der lokalen Antisepsis kombiniert werden. Hierdurch kommt es zu einer Reduktion der Wundfläche, einer Induktion von Granulationsgewebe sowie einer Reduktion der Keimbesiedelung der Wunden. Bisher publizierte Studien konzentrieren sich auf die Anwendung dieses Therapieverfahrens zur Behandlung orthopädisch-chirurgischer Krankheiten. Die Datenlage bezüglich der Vakuum-Instillationstherapie in der Dermatochirurgie beschränkt sich derzeit auf Fallberichte und Einzelfallerfahrungen. Randomisierte, prospektive Studien zum Vergleich der Vakuum-Instillationstherapie zur Behandlung dermatologischer Krankheitsbilder existieren bislang nicht. Ziele des vorliegenden Artikels sind die Vorstellung der Vakuumtherapie mit Instillation einschließlich ihres Wirkprinzips, deren mögliche Komplikationen, die Diskussion erdenklicher Kontraindikationen sowie eine Übersicht über die aktuell verfügbare Datenlage. Zusammenfassend scheint sich die Evidenz zu verdichten, dass mittels Unterdruck-Instillationstherapie sowohl einfache als auch komplizierte Wunden effizient behandelt werden können, was sich in einer deutlichen Beschleunigung der Wundgranulation mit konsekutiv früher möglichem Defektverschluss äußert. PMID:27509413

  16. Reduktion der Invasivität bei nadelbasierter Bewegungskompensation für navigierte Eingriffe im Abdomen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Maier-Hein, L.; Tekbas, A.; Franz, A. M.; Tetzlaff, R.; Müller, S. A.; Pianka, F.; Wolf, I.; Kauczor, H.-U.; Schmied, B. M.; Meinzer, H.-P.

    Diese Arbeit stellt eine in-vivo Genauigkeitsstudie über das Kombinieren interner und externer Marker für die Bewegungskompensation bei Leberinterventionen vor. Abhängig von der Anzahl und Anordnung der verwendeten Marker sowie der angewandten Echtzeittransformation wurde bei kontinuierlicher Atmung eine Schätzgenauigkeit der Zielposition zwischen 1 und 5 mm erreicht. Das Hinzufügen einer einzigen Hilfsnadel zu einer Menge von Hautmarkern führte zu einer Fehlerreduktion von über 50%. Die Ergebnisse dieser Studie können in der Praxis verwendet werden, um basierend auf dem Tradeoff zwischen geringer Invasivität und hoher Genauigkeit eine geeignete Kombination von internen und externen Markern für eine gegebene Fragestellung zu wählen.

  17. Turbulenzübergang in der Rohrströmung: Die Lösung eines alten Rätsels

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eckhardt, Bruno; Hof, Björn; Faisst, Holger

    2006-09-01

    Die Strömung von Flüssigkeiten und Gasen durch eine Röhre kann zwei Zustände annehmen. Einer ist laminar, also gleichmäßig geordnet, einer ist zeitlich-räumlich verwirbelt und turbulent. Mit dem Übergang zur Turbulenz nimmt der Strömungswiderstand drastisch zu. Vor etwa 120 Jahren beschrieb Osborne Reynolds bereits das Verhalten der Rohrströmung sehr genau. Er beobachtete, dass der Turbulenzübergang sehr empfindlich von äußeren Störungen abhängt, was bislang rätselhaft blieb. Dieses Rätsel konnte nun mit einer Kombination aus Computerstudien, Konzepten aus der nichtlinearen Dynamik und speziell entwickelten Experimenten gelöst werden.

  18. Modulare LDAP-Server-, -Protokoll und - Funktionserweiterungen am Beispiel von OpenLDAP

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pluta, Daniel

    In diesem Artikel wird ein Standardisierungsvorschlag für eine LDAP-Protokollerweiterung und deren Referenzimplementierung in Form einer modularen Erweiterung für die LDAP-Software-Suite des OpenLDAPProjektes vorgestellt. Nach einer Einführung in und einem Überblick über die wichtigsten OpenLDAP-Komponenten stellen wir unseren Lösungsansatz vor und gehen auf seine technischen Details ein. Ziel dieses Overlays ist die Implementierung einer neuen Funktionalität, die vom LDAP-Protokoll bisher nicht vorgesehen ist: Der Umfang der Suchergebnismenge soll serverseitig, dezentral und in der Granularität ganzer Objekte in Abhängigkeit von der aktuellen Serverzeit (konfigurierbar) eingeschränkt werden.

  19. elecTUM: Umsetzung der eLearning-Strategie der Technischen Universität München

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rathmayer, Sabine; Gergintchev, Ivan

    An der TUM wurde ein umfassendes und integriertes eLearning-Konzept umgesetzt, welches Präsenzstudium und eLearning in allen Leistungsbereichen der Universität miteinander verzahnt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei in der Schaffung einer effizienten und wettbewerbsfähigen integrierten eLearning Infrastruktur in Hinblick auf die noch weiter steigenden Studienanfängerzahlen ab dem Jahr 2011 sowie die Umsetzung von eBologna. Die Etablierung einer hochschulweiten Lernplattform stellte eine wesentliche Basis für die Umsetzung der eLearning-Strategie dar. Die wissenschaftliche und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit im Hinblick auf eine Verwertung der Projektergebnisse wurde durch die aktive Beteiligung an einer Vielzahl hochschulübergreifender Arbeitskreise, Fachtagungen und Kooperationen, vor allem über Organisations- und Dienstleistungsmodelle sowie innovative technische Entwicklungen, sichergestellt.

  20. Terror mit Atomwaffen: reale Gefahr? Nukleare und Radiologische Waffen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Harigel, Gert G.

    2006-01-01

    Können Terroristen sich nukleare Massenvernichtungswaffen beschaffen? Dazu müssten sie ausreichende Mengen an waffenfähigem, spaltbarem Material stehlen. Selbst der Bau einer primitiven Atombombe erfordert einen hohen technischen Aufwand und Spezialisten. Wahrscheinlicher ist deshalb der Diebstahl einer kleinen taktischen Kernwaffe. Alternativ könnten Terroristen sich radioaktives Material aus zivilen Quellen beschaffen und daraus eine Schmutzige Bombe bauen. Eine solche radiologische Waffe wäre keine echte Massenvernichtungswaffe, doch ihre psychologische Wirkung könnte stark sein. Das macht sie für Terroristen attraktiv, weswegen diese Gefahr ernst genommen werden muss.

  1. Die Untersuchung auf gentechnische Veränderungen ("GVO-Analytik``)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Waiblinger, Hans-Ulrich

    Bei einer gentechnischen Veränderung werden Gene, die für eine bestimmte Information verantwortlich sind, von einer Spezies, in der das Gen vorhanden ist, auf eine andere, in der das Gen natürlicherweise nicht vorkommt ist, übertragen. Häufig werden bakterielle Gene auf Pflanzen übertragen, um diese beispielsweise resistent gegen ein Herbizid zu machen. Organismen, denen mithilfe molekularbiologischer Mittel Gene auf eine Art übertragen wurden, die natürlicherweise nicht möglich ist, bezeichnet man als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) oder transgene Organismen.

  2. Beschallungstechnik, Beschallungsplanung und Simulation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ahnert, Wolfgang; Goertz, Anselm

    Die primäre Aufgabe einer Lautsprecheranlage ist es, Musik, Sprache oder auch Signaltöne und Geräusche wiederzugeben. Diese können von einem Tonträger kommen (CD, Sprachspeicher), von einem anderen Ort übertragen (Zuspielung über Radio, TV, Telefon) oder vor Ort erzeugt werden. Letzteres umfasst Konzerte, Ansprachen, Durchsagen oder künstlerische Darbietungen, bei denen es meist darum geht, eine bereits vorhandene Quelle einer größeren oder weiter verteilten Anzahl von Personen zugänglich zu machen.

  3. Creatio ex zero. Ursprungs-Konzepte in der mathematischen Naturphilosophie des 19. Jahrhunderts.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heuser, M.-L.

    Die Autorin zeigt in ihrem Beitrag, daß Ansätze der heutigen Selbstorganisationstheorien, die diese in Richtung einer vereinheitlichten dynamischen Theorie verallgemeinern wollen, zumindest in konzeptueller Hinsicht, schon in der Mathematik und Naturphilosophie des 19. Jahrhunderts gewisse Vorläufer finden könnten.

  4. Historisches Rätsel Physik mit Gewehr und Eiern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Loos, Andreas

    2003-11-01

    Es fing schon gut an: Mit zehn Jahren saß der begabte Junge bereits in der Universität, wo ihn kein Geringerer als sein Vater persönlich unterrichtete. Damit schlug dieser zwei Fliegen mit einer Klappe: Sein Sohn lernte etwas Gescheites, und er war zugleich in sicherer Obhut.

  5. Strahlen-und kinetische Waffen: Neue Waffentechniken und Rüstungskontrolle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Neuneck, Götz

    Laserstrahlen, Mikrowellen oder elektromagnetische Beschleuniger lassen sich nicht nur für zivile, sondern für militärische Zwecke einsetzen. Die Aufgabe einer vorbeugenden Rüstungskontrolle wäre es, diese wie andere künftige Waffentechnologien auf ihren destabilisierenden Charakter hin zu untersuchen und ihre Stationierung zu beschränken oder zu verhindern.

  6. Rede und Gesinnung (Speech and Ways of Thinking)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Kienzle, Bertram

    1974-01-01

    Analyzes some of the basic ideas in Georg Franklin's book "Versuch einer neuen Lehre von den vornehmsten Gegenstanden der deutschen Sprachlehre; nach den Regeln der Vernunftlehre in sechs Abhandlungen verfasst" (1778) and compares them to those of such modern linguists and philosophers a s Searle, Austin and Wunderlich. Concludes that the…

  7. Die Gasultrazentrifuge als mediale Projektion des Kalten Krieges

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Helmbold, Bernd

    Studien der letzten Dekaden nach der Wiedervereinigung von BRD und DDR erweitern die Perspektive der Wissenschaftsgeschichte vom Fokus des Big Science und der technisch-militärisch-industriellen Auseinandersetzung zwischen den zwei Blöcken zu einer globalen Transformation im Konflikt der Supermächte geprägt durch lokale und auch interne Ausformungen.

  8. Protothecosis successfully treated with amikacin combined with tetracyclines.

    PubMed

    Zhao, J; Liu, W; Lv, G; Shen, Y; Wu, S

    2004-04-01

    Summary We report a case of protothecosis in an 18-year-old female student caused by Prototheca zopfii successfully treated with amikacin combined with tetracyclines. Zusammenfassung Es wird über eine Protothecose, verursacht durch Prototheca zopfii, bei einer 18-jährigen Studentin berichtet, die erfolgreich mit Amikacin in Kombination mit Tetracyclinen behandelt wurde. PMID:15078433

  9. Determination of Neutron Spectra in a Graphite Sphere for Fusion Reactor Studies

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bashter, I. B.; Cooper, P. N.

    Calculated and experimental results for the neutron spectra at different radii in a graphite sphere irradiated with 14.1 MeV neutrons were shown to be in satisfactory agreement over the energy range 14.1 to 1.8 MeV neutrons. A group of curves were constructed which gives the radius of a graphite sphere shield required to attenuate the neutron intensity to a certain value. The data set used in the present work, with carbon-12 cross section, is shown to be useful for spherical calculations.Translated AbstractDie Bestimmung der Neutronenspektren in einer GraphitkugelDie Übereinstimmung experimentell bestimmter und berechneter Neutronenspektren in Abhängigkeit vom Ort in einer Graphitkugel wird in einem Energiebereich von 14,1 bis 1,8 MeV (bei einer Ausgangsenergie von 14,1 MeV je Neutron) gezeigt. Eine Gruppe von Kurven wird konstruiert, die den für eine bestimmte Dämpfung der Neutronenintensität notwendigen Radius einer Graphitkugel angeben. Es wird nachgewiesen, daß die in der Arbeit benutzte Datenbank für den 12C-Wirkungsquerschnitt in sphärischen Geometrien anwendbar ist.

  10. Implantate im Mittelohrbereich - Teil 2 (Ergänzungen 2007)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stieve, M.; Lenarz, Thomas

    In Deutschland leben ca. 12 Millionen Menschen, die an einer ein- oder beidseitigen Schwerhörigkeit leiden. Diese kann angeboren oder im Laufe des Lebens erworben sein. Klinisch und therapeutisch wichtig ist die Unterscheidung hinsichtlich des Schädigungsortes im Bereich des Mittelohres, d. h. eine Schalleitungsschwerhörigkeit, oder im Bereich des Innenohres, d. h. eine Schallempfindungsschwerhörigkeit, wobei hier der Schädigungsort auch am Hörnerven oder in den zentralen Hörabschnitten liegen kann. Therapeutisch lassen sich sowohl Schwerhörigkeiten im Bereich des Mittelohres als auch im Innenohr und sogar im Hirnstammbereich (Hirnstammimplantat) behandeln. 1,9 Millionen Schwerhörige haben eine Erkrankung im Mittelohrbereich, d. h. der Schall kann nur ungenügend auf das Innenohr übertragen werden. Die Ursache besteht meist in einer chronischen Mittelohrentzündung, die zu einer Zerstörung des Trommelfells und der Gehörknöchelchenkette geführt haben. Therapeutisch und damit als Prinzip der operativen Hörverbesserung steht primär der Verschluß des Trommelfells oder eine Rekonstruktion der Gehörknöchelchen. Mittelohroperationen werden mikrochirurgisch unter dem Operationsmikroskop durchgeführt, wobei zunächst durch eine sanierende Operation der Entzündungsprozeß entfernt wird und nach einer Ausheilungszeit die Gehörknöchelchenkette durch künstliche Prothesen rekonstruiert werden kann.

  11. Beginn des Studiums

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Domnick, Ivonne

    Ihr Herz schlägt für die Naturwissenschaften? Die Arbeitsmarktaussichten sind gut. Das Studium einer der vier MINT-Disziplinen ist daher eine gute Investition in die Zukunft. Wie Sie erfolgreich in das Studium starten, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

  12. Die Evolution der Religiosität

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Voland, Eckart

    Ein konsequent darwinischer Blick auf den Menschen bedeutet, auch im Denken, Fühlen und Handeln biologische Anpassungsgeschichte zu suchen, denn auch die psychischen und mentalen Eigenheiten des Homo sapiens unterliegen der natürlichen Selektion. Lässt sich die religiöse Lebenspraxis von Menschen daher auch aus einer Fitnessperspektive betrachten?

  13. Darwin als Sehhilfe für die Psychologie - Evolutionspsychologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schwab, Frank

    Im Folgenden geht es um Einäugige, stereoskopisches Sehen, weite und enge Horizonte, Monokel und Sonnenbrillen. Der Beitrag versucht die Metapher des Sehens und der Sehhilfen anzuwenden, um so zu verdeutlichen, welchen Gewinn die herkömmliche Psychologie durch die Verwendung einer Darwin'schen Brille erlangen kann.

  14. Matthias Falter und die frühe Halbleitertechnik in der DDR

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dittmann, Frank

    Nach einer ganzen Reihe von Vorarbeiten weltweit1 konnten im Dezember 1947 die amerikanischen Physiker Walter H. Brattain, John Bardeen und William Shockley in den Bell Laboratories den Transistoreffekt demonstrieren. Damit legten sie den Grundstein für die Mikroelektronik als Basistechnologie des Informationszeitalters.

  15. Computerunterstütztes Modellieren mit Musiknetzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Levens, Ulla

    In der folgenden Ausführung geht es um eine Anwendung von Petri-Netzen im Bereich Musik. Ausgehend von der Implementierung einer speziellen Anwendung, dem Programmsystem ScoreSynth, wird das zugrundeliegende Konzept erläutert und anschließend an einem kleinen Beispiel veranschaulicht. Dieser Beitrag ist ein Auszug aus [Lev95b].

  16. Evolutionstheorie als Geschichtstheorie - Ein neuer Ansatz historischer Institutionenforschung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Patzelt, Werner J.

    Werden und Vergehen kennzeichnen die Natur. Dass Einzelwesen geboren werden, reifen, altern und sterben, lernen schon Kinder. Dass auch Arten, einschließlich der des Menschen, entstehen und vergehen, gerät während der Schulzeit ins Blickfeld. Erwachsene begreifen dann, dass Individuen gleichsam die Träger und "Realisatoren“ des Bauplans einer Art sind: Als solche werden sie gezeugt, als solche tragen sie ihre Art während der eigenen Lebensspanne, als solche geben viele den ihnen eingeschriebenen Bauplan an Nachfolger weiter, und all dies leistend wirken Einzelwesen wie "Durchlaufposten“ ihrer Art. Diese besteht zwar nie ohne ihre Individuen; doch meist kommt es auf kein einzelnes Lebewesen als solches an, um dessen Art fortbestehen zu lassen. Zu verdanken ist der Wandel einer Art mancherlei Veränderungen (z. B. Variationen, Rekombinationen) bei der Weitergabe des Bauplans von Individuum zu Individuum, desgleichen den Besonderheiten einer je konkreten Realisierung des allgemeinen Bauplans einer Art unter spezifischen Umständen. Durchsetzungskraft, weitere Verbreitung und somit Dauerhaftigkeit ("Mutation“) erlangt solcher Wandel dann, wenn die bei der Weitergabe unterlaufenen Veränderungen und die von der Umwelt oder der ökologischen Nische einem Individuum oder einer Gruppe von Individuen aufgezwungenen Variationen ihrerseits Weitergabevorteile bei der Reproduktion des Bauplans eröffnen. Die individueller Veränderung geschuldete Ausnahme mag dann nach einigen Generationen sogar der Normalfall geworden sein. Umwelt ist dabei alles, was ein Individuum oder eine Art umgibt. Die "ökologische Nische“ ist hingegen jener Teil der Umwelt, welcher für das Individuum oder die Art unmittelbar wichtig ist, vor allem weil aus ihr die nötigen Ressourcen bezogen werden oder in ihr die Auseinandersetzung mit Konkurrenten zu bestehen ist.

  17. Mass Scales and the Cosmological Coincidences

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Landsberg, P. T.

    Theories involving the parameters h, c, G, H (in a usual notation) are considered. A huge ratio of 10120 of the mass of the universe (mu) to the smallest determinable mass m0 in the period since the big bang occurs in such theories. Five masses are here identified and interpreted between these two limits so that one has in all seven analytical expressions for masses. They form a geometrical progression m0, m0R, , m0R6 = mu with R 1020. It is shown that this formulation is easily adapted to explain existing cosmological coincidences and to generate new ones. Über die kosmische Bedingtheit einer Massenskala: Es werden kosmologische Theorien diskutiert, in denen neben der Planckschen Konstante h, der Lichtgeschwindigkeit c und der Gravitationskonstante G auch noch der Hubble-Parameter H eingeht. Für solche Kosmen wird eine Massen-Scala hergeleitet, die einer geometrischen Progression, mit dem Eddingtonschen Faktor 1020 entspricht.

  18. Der Forsch-Frosch Fred

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kaibel, Volker

    Bewegt man sich auf der Suche nach Informationen zu einem bestimmten Thema immer neuen Links folgend durch das World-Wide-Web, so stellt man in der Regel nach einer gewissen Zeit fest, dass man auf manchen Seiten immer wieder gelandet ist. Diese Seiten stellen sich oft als wichtig heraus. Suchmaschinen wie Google machen sich dieses Phänomen zu Nutze, um die Wichtigkeit einzelner Web-Seiten zu bewerten. Dazu lassen sie auf einer beliebigen Web-Seite einen imaginären Surfer starten, der immer zufällig einen der auf seiner aktuell besuchten Seite vorgefundenen Links verfolgt. Der Surfer vollführt einen Random Walk im Netzwerk der Web-Seiten.

  19. Satellitenbewegung, band III: Natiirliche und gesteuerte bewegung.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jochim, E. F.

    2014-12-01

    Im dritten Band der Satellitenbewegung werden in fortlaufender Nummerierung einige für Untersuchungen der Bewegung der künstlichen Satelliten wichtige Grundlagen der Astrodynamik mit ausführlichen mathematischen Formelsystemen behandelt. Dazu zählen die unterschiedlichen Aspekte der Bewegung der natürlichen Himmelskörper, die Steuerung und Kontrolle von künstlichen Objekten, und insbesondere die für eine Satellitenbahnanalyse wichtigen physikalischen Beeinflussungen einer Satellitenbewegung. Mathematisch entscheidend ist die Wahl geeigneter Bahnparameter, die ein bestimmtes Bewegungsproblem widerspruchsfrei und singularitätenfrei zu behandeln gestatten. Für die Behandlung routinemäßiger Aufgabenstellungen der Satellitenbewegung, in erster Linie einer präzisen Bahnbestimmung und Bahnverbesserung, kann auf eine Fülle von lehrbuchartigen Monographien verwiesen werden, so dass diese Problematik in der vorliegenden Arbeit nur angedeutet werden soll.

  20. Einführung in die Renaturierungsökologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zerbe, Stefan; Wiegleb, Gerhard; Rosenthal, Gert

    Durch die übernutzung der Naturressourcen sind heute weltweit viele natürliche wie auch durch Kultur entstandene ökosysteme und Landschaften in ihren Funktionen und Leistungen stark beeinträchtigt oder sogar völlig zerstört. Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt konstatierte (1995), dass ca. 45 % der terrestrischen Landoberfläche nur eine reduzierte Kapazität für die zukünftige Landnutzung haben. Als Grund hob er eine in der Vergangenheit nicht nachhaltige Landbewirtschaftung hervor. Mit einer gezielten Renaturierung der betroffenen ökosysteme soll dieser Trend umgekehrt werden (Harris und van Diggelen 2006). Vor diesem Hintergrund ist die ökosystemrenaturierung (ecological restoration) wichtiger Bestandteil der Planungs- und Naturschutzpraxis in Mitteleuropa und die Renaturierungsökologie (restoration ecology) zu einer eigenen wissenschaftlichen Arbeitsrichtung geworden.

  1. Biegen und Brechen im Supercomputer: Duktile Verformungen und spröde Brüche von Kristallen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Buehler, Markus J.; Gao, Huajian

    2004-01-01

    Ob sich ein Material unter Krafteinwirkung duktil verformt oder spröde bricht, hängt davon ab, wie sich in ihm Defekte ausbreiten. Um das zu untersuchen, zerstören wir in Supercomputer-Simulationen Nanokristalle, die bis zu einer Milliarde virtueller Atome enthalten. Die Simulationen zeigen zum Beispiel, wie sich Risse an der Grenzfläche zwischen einem härteren und einem weicheren Material ausbreiten. Sie erlauben auch nie zuvor gesehene Einblicke in die mikroskopischen Prozesse während der duktilen Verformung eines Metalls: Das kollektive Verhalten von vielen tausend Versetzungen führt zu einer Kaltverfestigung des Kristalls. Er wird spröde und bricht.

  2. Jahre Entwicklung der Instandhaltung - von der ausfallorientierten Instandhaltung zum gemeinsamen TPM und RCM

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Iske, Friedhelm

    Zur Einleitung meines Beitrages möchte ich von einem Gespräch mit einem Mitarbeiter berichten, das ich als junger Vorgesetzter einer Instandhaltungsgruppe 1988 führte. Der engagierte Mitarbeiter feierte damals sein vierzigjähriges Dienstjubiläum und war stolz auf das von ihm Geleistete sowie auf den besonderen Einsatz seiner Altersgruppe, die nach dem Zweiten Weltkrieg das Werk wieder aufgebaut hatte. Auf meine Frage, was denn damals die erste Aufgabe in der Firma war, bekam ich kurz und knapp und mit einer Selbstverständlichkeit die selbstbewusste Antwort: "Unser Pferd füttern und mit dem Pferd die innerbetrieblichen Transporte erledigen“. Als junger, technisch orientierter Vorgesetzter war ich über diese Antwort sehr überrascht. Gedanklich weit entfernt war die Vorstellung, dass in der Vergangenheit Transporte mit einem Pferd erledigt wurden.

  3. Implementierungstechniken

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lippe, Wolfram-Manfred

    Die klassische Technik zur Implementierung funktionaler und applikativer Sprachen ist die des Interpretierens. Stammvater aller Interpretierer ist der in Kapitel 3.2.2.12 vorgestellte Interpretierer von McCarthy. Das Hauptproblem aller Implementierungstechniken, die Bindung von Werten an Namen, wird bei ihm durch das Konzept der Assoziationsliste (A-Liste) realisiert. Die Elemente dieser Liste sind Paare, deren 1. Komponente aus einem Namen und deren 2. Komponenete aus einem Wert besteht. Anschaulich kann man sich die A-Liste als einen Keller vorstellen, in den bei jeder Bindung eines Wertes an einen Namen, z.B. bei einer Funktions-Deklaration (Label-Deklaration) oder einer Funktionsapplikation, das entsprechende Paar gespeichert wird.

  4. Zum Wissenschaftsverständnis der modernen Evolutionsbiologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sommer, Ralf J.

    Die moderne Evolutionsbiologie hat ihren Ursprung in den Arbeiten von Charles Darwin und Alfred Wallace (Darwin 1963). Der gemeinsame Ausgangspunkt des Evolutionsgedanken ist dabei die Beobachtung, dass die biologische Welt nicht konstant ist. Biologische Systeme und alle darin lebenden Organismen unterliegen über längere Zeiträume hinweg einer stetigen Veränderung. Diese grundlegende Eigenschaft biologischer Systeme macht die Biologie zu einer historischen Wissenschaft und stellt einen wichtigen Gegensatz zu großen Teilen der Physik dar. Obwohl die Aussage von der Veränderlichkeit der Arten heute trivial klingt, war sie im 19. Jahrhundert eine Revolution, da die Konstanz der Arten und der Welt eine vorherrschende Stellung im damaligen Weltbild hatte (Amundson 2005).

  5. Zusatz- und Weiterqualifikation nach dem Studium

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Domnick, Ivonne

    Ist der Bachelor geschafft, stellt sich die Frage nach einer Weiterqualifizierung. Neben einem Einstieg ins Berufsleben kann auch ein Masterstudium eventuell weitere entscheidende Bonuspunkte für den Lebenslauf bringen. Mit Zusatzqualifikationen aus fachfremden Bereichen wie Betriebswirtschaft oder Marketing ist es für Naturwissenschaftler leichter, den Einstieg ins Berufsleben zu schaffen. Viele Arbeitgeber sehen gerade bei Naturwissenschaftlern eine Promotion gerne. Hier sollte genau abgewogen werden, ob sie innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zu schaffen ist. Auch nach einem Einstieg in den Job lässt sich der Doktortitel unter Umständen noch nachholen. Ebenso ist eine Weiterbildung neben dem Beruf in Teilzeit oder in einem Fernkurs möglich. Zusätzlich gibt es viele mehrwöchige oder mehrmonatige Kurse privater Anbieter, in denen man BWL-Grundkenntnisse erwerben kann.

  6. Johannes Kepler

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bialas, Volker

    Johannes Kepler (1571 - 1630) gilt zurecht als einer der bedeutendsten Mathematiker und Astronomen der frühen Neuzeit, doch wurde das Philosophische in seinem Werk bislang kaum in angemessener Weise gewürdigt. Volker Bialas legt eine fundierte und anregende Einführung in Leben, Werk und Weltanschauung Keplers vor und setzt dabei durch die Akzentuierung des philosophisch-ganzheitlichen Denkens bewußt einen Kontrapunkt zum herkömmlichen Kepler-Bild.

  7. Mol-Gastronomie Vinaigrettes und Benetzung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vilgis, Thomas

    2005-03-01

    Dass wir Salatblätter mit einer Vinaigrette übergießen, hat natürlich einen kulinarischen Grund: Die Kombination von Essig und Öl verleiht Salat erheblich an Geschmack. Nicht nur durch deren Eigengeschmack, sondern auch durch die Lösungseigenschaften von Geschmacksstoffen. Allerdings liefern Salatsaucen auch einen physikalischen Grund für ihre Beliebtheit: die Benetzungsfähigkeit der Blätter.

  8. Elektronenmikroskopie an Alzheimer-Fibrillen

    PubMed Central

    Sachse, Carsten; Grigorieff, Nikolaus; Fändrich, Marcus

    2009-01-01

    Zusammenfassung Amyloidfibrillen sind fadenförmige Eiweißablagerungen, die im Gehirn von Alzheimerpatienten auftreten. Durch Verwendung verbesserter, computergestützter Verfahren zur Bearbeitung elektronenmikroskopischer Aufnahmen gelang es nun erstmals, bei Alzheimer-Amyloidfibrillen strukturelle Details mit einer Auflösung von unter 1 nm darzustellen. Langfristig könnten diese Methoden auch zu neuen medikamentösen Strategien führen. PMID:20126429

  9. Rationelle Energienutzung in elektrischen Anwendungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Brischke, Lars-Arvid

    Der Stromverbrauch in Deutschland ist von 441 TWh im Jahr 1993 auf 528 TWh im Jahr 2007 kontinuierlich gestiegen (Abb. 5.1). Dies entspricht einer Steigerung um 17%. Am stärksten nahm der Stromverbrauch in den Sektoren Industrie (20%) und Gewerbe, Handel, Dienstleistungen - GHD - (18%) zu. Im Jahr 2007 wurden 43% des Stroms im Sektor Industrie verbraucht, in den Sektoren GHD und Private Haushalte jeweils 27% und im Sektor Verkehr lediglich 3%.

  10. Das DNA-Puzzle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kirchner, Stefan

    Im Jahre 1953 wurde von James Watson und Francis Crick erstmalig der strukturelle Aufbau der sogenannten DNA (Desoxyribonukleinsäure) beschrieben, welche das Erbgut jedes Lebewesens enthält. Der wesentliche Teil des Erbguts wird dabei durch eine sehr lange Folge der vier Basen Adenin (A), Cytosin (C), Guanin (G) und Thymin (T) codiert. Seit einigen Jahren ist es möglich, die Folge der vier Basen zu einer gegebenen DNA zu bestimmen. Biologen bezeichnen diesen Vorgang als Sequenzierung.

  11. A Sodium-Containing Quasicrystal: Using Gold To Enhance Sodium's Covalency in Intermetallic Compounds

    SciTech Connect

    Smetana, Volodymyr; Lin, Qisheng; Pratt, Daniel K.; Kreyssig, Andreas; Ramazanoglu, Mehmet; Corbett, John D.; Goldman, Alan I.; Miller, Gordon J.

    2013-09-26

    Gold macht stabil: Na13Au12Ga15, ein natriumhaltiges thermodynamisch stabiles quasikristallines Material, wurde bei einer systematischen Studie des polaren Na-Au-Ga-Intermetallsystems entdeckt. Sein Elektron/Atom-Verhältnis von 1.75 ist für Bergman-Ikosaederphasen extrem klein, doch der substanzielle Au-Anteil sorgt für eine Hume-Rothery-Stabilisierung und neuartige polar-kovalente Na-Au-Wechselwirkungen.

  12. Pierre Curie - ein Leben für die Forschung. Physikgeschichte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jacobi, Manfred

    2006-05-01

    Vor hundert Jahren starb Pierre Curie, der einer ganzen Forscherdynastie seinen Namen gegeben hat. In vielen Gebieten, wie der Piezoelektrizität, der Kristallographie, der magnetischen Eigenschaften von Körpern sowie der Erforschung der Radioaktivität gelangen ihm bahnbrechende Entdeckungen. Darüber hinaus entwickelte er eine Reihe von experimentellen Apparaturen. Auf allen diesen Feldern leistete er Pionierarbeit und setzte neue Maßstäbe.

  13. Führungs- und Teamverhalten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ebermann, Hans-Joachim; Scheiderer, Joachim

    Mc. Broom war ein tyrannischer Chef, der seine Mitarbeiter mit seiner Launenhaftigkeit einschüchterte. Das wäre vielleicht nicht aufgefallen, hätte Mc. Broom in einem Büro oder in einer Fabrik gearbeitet. Aber Mc. Broom war Flugkapitän. <¼> Seine Copiloten fürchteten sich so sehr vor seinem Zorn, dass sie nichts sagten. Nicht einmal als die Katastrophe absehbar war. Beim Absturz der Maschine kamen zehn Menschen zu Tode (Goleman 2001).

  14. Ausbildung als zentrale Aufgabe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krämer, Walter; Schmerbach, Sibylle

    Anders als Lesen und Schreiben zählen Grundkenntnisse in Statistik heute noch nicht zu den Voraussetzungen einer sinnvollen Teilhabe am Sozialgeschehen. Und auch in der akademischen Statistik-Ausbildung gibt es noch einiges zu tun. Das vorliegende Kapitel zeichnet die Geschichte dieser akademischen Ausbildung an deutschen Universitäten nach dem zweiten Weltkrieg nach, stellt aktuelle Defizite vor und weist auf mögliche Verbesserungen hin.

  15. Verknüpfung von DQ-Indikatoren mit KPIs und Auswirkungen auf das Return on Investment

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Block, Frank

    Häufig ist nicht klar, welche Beziehungen zwischen Datenqualitätsindikatoren (DQI, Definition folgt weiter unten) und Key Performance Indicators (KPI, s. Abschnitt 1.3 für weitere Details) eines Unternehmens oder einer Organisation bestehen. Dies ist insbesondere deshalb von Bedeutung, da die Kenntnis dieser Beziehungen maßgeblich die Ausprägung eines Datenqualitätsprojekts beeinflusst.

  16. Physik gestern und heute Vom Arbeitshaus zur Supernova

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heering, Peter

    2004-01-01

    In der letzten Ausgabe stellten wir einige Arbeiten des Grafen von Rumford vor. Unter seinen vielfältigen Entwicklungen findet sich auch die Beschreibung eines der ersten Photometer. Diese Arbeiten aus dem Jahre 1792 führten letztlich zu einer Definition der Lichtstärke, die lange Zeit gebräuchlich war. Rumfords Konzept der Standardkerze findet sich heute unter anderem in der Astronomie wieder.

  17. Fehler begehen - Mathematik verstehen Über die Bedeutung von Fehlern für das Verstehen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Käser, Udo

    Auch wenn eine historisch oder systematisch umfassende Darstellung zur Fehlerthematik bislang nicht vorliegt, ist die Idee, einer Fehleranalyse unter der Leitfrage, welche Fehler von Schülerinnen und Schülern aufgrund welcher epistemologischen Überzeugungen begangen werden, zentralen Raum für die Betrachtung von Verstehensprozessen einzuräumen, nicht neu. So ist es geradezu ein Charakteristikum einer modernen konstruktivistischen Didaktik, die eigenen Fehler von Lernenden als ihre individuellen Lerngelegenheiten zu begreifen, die einen wichtigen Motor für den subjektiven Lernfortschritt bilden. Diese Sichtweise wurzelt aus psychologischer Perspektive in Analysen in der Tradition Piagets, der in Abkehr von einer quantitativen, psychometrischen Beschreibung kognitiver Prozesse, wie sie sich zum Beispiel in Intelligenztheorien nach Binet findet, qualitativ zu beschreiben versuchte, in welcher Weise Kinder und Jugendliche denken und urteilen. Doch auch schon in der klassischen Philosophie sind entsprechende Ansätze zu finden. Prominente Beispiele hierfür sind die Idolenlehre Bacons und die Ideenlehre Platons.

  18. [Evidenzbasierte Leitlinien, Anspruch und Wirklichkeit].

    PubMed

    Gutsch, Johannes; Reif, Marcus; Müller-Hübenthal, Boris; Matthiessen, Peter F

    2016-01-01

    Mit der Konzeption der «Evidenzbasierten Medizin» und den «Evidenzbasierten Leitlinien» soll mithilfe von Formalisierungsprozeduren die ärztliche Irrtumsanfälligkeit kalkulierbar gemacht werden. Quantifizierte objektive Aussagen über die therapeutische Wirksamkeit einer Behandlung sollen die individuelle ärztliche Beurteilung der therapeutischen Wirksamkeit überflüssig machen. Damit kommt der Befolgung von formalen Regeln die entscheidende Rolle bei der Beantwortung der Frage nach dem Wahrheitsgehalt und dem Wirklichkeitsbezug zu. Im Rahmen evidenzbasierter Leitlinien werden vorrangig die Ergebnisse randomisierter kontrollierter Studien (RCT) oder Meta-Analysen solcher Studien herangezogen. Am Beispiel der S3-Leitlinie «Malignes Melanom» wird hier eine evidenzbasierte Urteilsbildung zur Wirksamkeit einer unkonventionellen Therapie - hier mit einem Mistelpräparat - analytisch nachvollzogen. Die für die Beurteilung dieser unkonventionellen Therapie herangezogene randomisierte Studie wird genauer methodisch analysiert. Obwohl sie keine statistisch basierte Aussage zulässt, wurde eine Leitlinienempfehlung auf Basis dieser Studie abgeleitet. Es wird gezeigt, dass 1) allein die Existenz einer einzigen RCT mit hoher Evidenz gleichgesetzt wird, 2) die Ergebnisse trotz beträchtlicher Fehlinterpretationen in eine S3-Leitlinie einfließen und 3) Meinungen anstelle kritischer wissenschaftlicher Analysen verarbeitet werden. Unsere Untersuchung zeigt, dass noch so ausgefeilte epistemologische und methodologische Formalien den Arzt nicht von der Pflicht entbinden, auf Basis seiner ärztlichen Erfahrung und professionellen Kompetenz den Realitätswert der ihm zur Verfügung stehenden Information zu beurteilen. PMID:27161555

  19. Electrical Dissipative Structures in Membrane-Coupled Compartment Systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Feudel, U.; Feistel, R.; Ebeling, W.

    Reaction-diffusion systems with charged particles are studied. Conditions for the arising of electrical dissipative structures in a compartment system consisting of two boxes separated by a membrane are derived. The appearance of a polar dissipative structure is proved for a simple capacitor model in combination with a simple second order chemical kinetics which leads to an analytically solvable problem. Electrical dissipative structures can in principle be considered as non equilibrium electrical batteries. The theoretical efficiency of such batteries is estimated.Translated AbstractElektrische Dissipative Strukturen in Membrangekoppelten SystemenEs werden Reaktions-Diffusionssysteme mit geladenen Teilchen studiert. Bedingungen für die Entstehung elektrischer dissipativer Strukturen in einem Kompartment-System, bestehend aus zwei durch eine Membran getrennten Zellen werden abgeleitet. Die Entstehung einer polaren dissipativen Struktur wird für ein einfaches Kondensatorenmodell in Kombination mit einer einfachen chemischen Kinetik, das analytische Lösbarkeit gestattet, nachgewiesen. Elektrische dissipative Strukturen können im Prinzip als elektrische Batterien fern von Gleichgewicht betrachtet werden. Der theoretische Wirkungsgrad einer solchen Batterie wird berechnet.

  20. Zellulare Nichtlineare Netzwerke: Anwendungen in der Informationstechnologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tetzlaff, R.

    2007-06-01

    Zellulare Nichtlineare Netzwerke (CNN) wurden 1988 von Chua und Yang (Chua und Yang, 1988) eingeführt. Diese Netzwerke sind dadurch gekennzeichnet, dass eine Zelle, die die kleinste Einheit eines CNN darstellt, nur mit Zellen innerhalb einer bestimmten Umgebung verbunden ist. üblicherweise sind Art und Stärke der Wechselwirkung zwischen zwei Zellen eines CNN translationsinvariant, d.h. sie hängen nur von der relativen Lage beider Zellen zueinander ab. Im Vordergrund aktueller Arbeiten stehen auf derartigen Netzwerken basierende schaltungstechnische Realisierungen mit bis zu 176x144 Zellen, die eine direkte Verbindung zu zweidimensionalen optischen Sensor-Anordnungen aufweisen. Über einen separaten Speicherbereich können die Zellkopplungen eines Netzwerks verändert werden, wodurch eine adaptive Verarbeitung von mehrdimensionalen Sensorsignalen ermöglicht wird. Das kürzlich vorgestellte so genannte EyeRis System (Anafocus Ltd.) enthält zusätzlich noch einen Standardprozessor und stellt (bei einer Größe vergleichbar mit der einer Kreditkarte) daher ein vollständiges superschnelles System zur Informationsverarbeitung dar. In diesem Beitrag sollen, nach einem kurzen Überblick über die Eigenschaften von CNN, aktuelle Realisierungen und exemplarisch eine neuere eigene Anwendung vorgestellt und besprochen werden.

  1. S1-Leitlinie zur UV-Phototherapie und Photochemotherapie.

    PubMed

    Herzinger, Thomas; Berneburg, Mark; Ghoreschi, Kamran; Gollnick, Harald; Hölzle, Erhard; Hönigsmann, Herbert; Lehmann, Percy; Peters, Thorsten; Röcken, Martin; Scharffetter-Kochanek, Karin; Schwarz, Thomas; Simon, Jan; Tanew, Adrian; Weichenthal, Michael

    2016-08-01

    Die heilsame Wirkung des Sonnenlichts war teilweise schon im Altertum bekannt und fand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder zunehmend Beachtung. Den Beginn der modernen Phototherapien markiert die Entwicklung einer Apparatur zur ultravioletten Bestrahlung der Hauttuberkulose durch Finnsen zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Zur Therapie von Hauterkrankungen finden beinahe ausschließlich die spektralen Bereiche unterhalb des sichtbaren Lichtes (ultraviolett) Anwendung. Seit den 1970er Jahren stehen zunehmend leistungsfähige künstliche Strahlenquellen bereit für die Therapie mit UVB, UVA und die Kombination von UVA mit Photosensibilisatoren (Photochemotherapie). Hohe strukturelle und prozedurale Qualitätsstandards sind unabdingbare Voraussetzung für die Durchführung einer gleichermaßen wirkungsvollen wie auch sicheren Phototherapie. Die Leitlinie formuliert den aktuellen Konsens führender Experten auf dem Gebiet der Phototherapie in Bezug auf die Indikationen für die jeweiligen Therapieverfahren, deren Gegenanzeigen und Nebenwirkungen und insbesondere für die Wahl der korrekten Dosis zu Beginn und im Verlauf einer Therapie sowie das Management von Nebenwirkungen. PMID:27509439

  2. Werner-Syndrom. Eine prototypische Form der segmentalen Progerie

    PubMed Central

    Lessel, D.; Oshima, J.; Kubisch, C.

    2013-01-01

    Das Werner-Syndrom ist eine segmental progeroide Erkrankung mit Beginn in der Adoleszenz oder im frühen Erwachsenenalter. Typische Symptome, die zum vorgealterten Phänotyp beitragen, sind ein post-pubertär auftretender Kleinwuchs, Katarakte, eine vorzeitige Ergrauung/Ausdünnung des Haupthaars, sklerodermieähnliche Hautveränderungen und eine regionale Atrophie des subkutanen Fettgewebes. Darüber hinaus kommt es früh und gehäuft zu „Alterserkrankungen“ wie z. B. einem Diabetes mellitus Typ 2, einer Osteoporose, einer Atherosklerose sowie verschiedenen malignen Tumoren. Das Werner-Syndrom wird autosomal- rezessiv vererbt und ist durch Mutationen im Werner-Gen (WRN) bedingt. Es wurden bis heute mehr als 70 über das gesamte Gen verteilte Mutationen identifiziert, die typischerweise zu einem Verlust der Genfunktion führen. WRN kodiert für eine RecQ-Typ- Helikase, die u. a. an der DNA-Reparatur und der Aufrechterhaltung der DNA-Integrität beteiligt ist, was sich in einer erhöhten genetischen Instabilität in Patientenzellen wider-spiegelt. Trotz der relativen Seltenheit ist die Analyse des Werner-Syndroms von allgemeiner Bedeutung, um die Rolle der DNA-Stabilität und Integrität für das Altern sowie die Entwicklung altersassoziierter Erkrankungen besser zu verstehen. PMID:25309043

  3. Echtzeitfähigkeit von Satellitenkompassen in der Binnenschifffahrt

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Haberkamp, G.; Zöbel, D.

    In der maritimen Schifffahrt finden Satellitenkompasse schon seit längerem Verwendung. Nachdem diese Geräte immer erschwinglicher werden, stellt sich die Frage, ob sie auch als Multisensoren für Telematikanwendungen in der Binnenschifffahrt geeignet sind. Im Rahmen einer umfassenden Untersuchung wurde auch die Fragestellung untersucht, wie zeitnah die Sensorinformationen verfügbar werden. Es wurde ein Versuchsaufbau entwickelt, der es ermöglicht, Satellitenkompasse auf ihre Echtzeitfähigkeit hin zu überprüfen. Das vorliegende Papier beschreibt den entwickelten Versuchsaufbau, dokumentiert die Ergebnisse und gibt einen Ausblick auf Verbesserungspotenziale.

  4. Was leistet ein Sportler? Kraft, Leistung und Energie im Muskel

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thaller, Sigrid; Mathelitsch, Leopold

    2006-01-01

    Der Leistungsbegriff ist im Sport weiter gefasst als in der Physik. In beiden Fällen liegt der Fokus jedoch auf einer pro Zeiteinheit erfolgten Energieumsetzung. Allerdings gibt die rein physikalische Leistung nicht immer Auskunft über den Energieumsatz der Muskeln. Die Muskelkraft hängt von der Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels ab. Ein Muskel verhält sich also anders als eine Feder. Für den Hochleistungssport müssen die Energieumsätze der Muskeln durch spezielle Trainings- und Nahrungsprogramme optimiert werden.

  5. Laser assisted Drug Delivery: Grundlagen und Praxis.

    PubMed

    Braun, Stephan Alexander; Schrumpf, Holger; Buhren, Bettina Alexandra; Homey, Bernhard; Gerber, Peter Arne

    2016-05-01

    Die topische Applikation von Wirkstoffen ist eine zentrale Therapieoption der Dermatologie. Allerdings mindert die effektive Barrierefunktion der Haut die Bioverfügbarkeit der meisten Externa. Fraktionierte ablative Laser stellen ein innovatives Verfahren dar, um die epidermale Barriere standardisiert, kontaktfrei zu überwinden. Die Bioverfügbarkeit im Anschluss applizierter Externa wird im Sinne einer laser assisted drug delivery (LADD) signifikant gesteigert. Das Prinzip der LADD wird bereits in einigen Bereichen der Dermatologie erfolgreich eingesetzt. Die vorliegende Übersichtsarbeit soll einen Überblick über die aktuellen aber auch perspektivischen Einsatzmöglichkeiten der LADD bieten. PMID:27119467

  6. Wirkungen biogener Amine auf die Erregungs-Sekretions-Kopplung in der Speicheldrüse von Periplaneta americana (L.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rietdorf, Katja

    2003-07-01

    In der vorliegenden Arbeit habe ich wichtige Teilmechanismen der Erregungs-Sekretionskopplung in der Speicheldrüse der Schabe Periplaneta americana (L.) untersucht. Die Speicheldrüse ist von dopaminergen und serotonergen Fasern innerviert (Baumann et al., 2002). Beide Transmitter stimulieren eine unterschiedliche Reaktion der Drüse: Dopamin (DA) stimuliert die P-Zellen der Acini und die Ausführgangzellen, während Serotonin (5-HT) die P- und C-Zellen der Acini stimuliert, nicht jedoch die Ausführgangzellen. Der Endspeichel ist nach einer DA-Stimulierung proteinfrei. Dagegen enthält er nach einer 5-HT-Stimulierung Proteine, die von den C-Zellen sezerniert werden (Just & Walz, 1996). Im ersten Teil meiner Arbeit habe ich mittels Kapillarelektrophoretischer Analyse (CE-Analyse) die Elektrolytkonzentrationen im Endspeichel untersucht sowie die Raten der Flüssigkeitssekretion gemessen. Damit wollte ich klären, welche Transporter an der Sekretion des Primärspeichels und an dessen Modifikation beteiligt sind. Ausserdem wollte ich die Rolle der transportaktiven Epithelzellen der Ausführgänge für die Modifikation des Primärspeichels untersuchen. Dafür habe ich einen Vergleich der Elektrolytkonzentrationen im DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichel durchgeführt. Der Elektrolytgehalt des DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichels unterscheidet sich nicht signifikant voneinander. Er ist nach beiden Stimulierungen hypoosmotisch zum verwendeten Ringer. Die Ausführgangzellen werden durch DA stimuliert und modifizieren den Primärspeichel durch eine netto-Ionenreabsorption. Meine Versuche zeigen jedoch, dass auch die während einer 5-HT-Stimulierung der Drüse unstimulierten Ausführgangzellen den Primärspeichel modifizieren. In einer nachfolgenden Versuchsreihe habe ich den Einfluss von Ouabain, einem Hemmstoff der Na+-K+-ATPase, und Bumetanid, einem Hemmstoff des NKCC, auf die Raten der Flüssigkeitssekretion sowie den Elektrolytgehalt des Endspeichels untersucht. Ich

  7. Die Herz-Lungen-Maschine

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krane, Markus; Bauernschmitt, Robert; Lange, Rüdiger

    Das Kapitel der modernen Herzchirurgie mit Einsatz der Herz-Lungen-Maschine am Menschen beginnt am 6. Mai 1953, als J. Gibbon bei einer 18-jährigen Patientin einen angeborenen Defekt in der Vorhofscheidewand verschließt [1]. Mit ersten experimentellen Versuchen zur extrakorporalen Zirkulation begann Gibbon bereits in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Grundlage für die heute gebräuchliche Rollerpumpe schufen Porter und Bradley mit ihrer "rotary pump“, welche sie 1855 zum Patent anmeldeten. Diese Pumpe wurde von DeBakey und Schmidt modifiziert und entspricht im Wesentlichen noch der heute sich im Routinebetrieb befindlichen Rollerpumpe [2].

  8. Roboter und Zuckerstangen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Siebert, Heike

    Bei Produktion und Logistik denkt man sofort an Fabriken, Lagerhallen und Gabelstapler und nicht unbedingt an Zellbiologie. Sieht man etwas genauer hin erscheint dieser Gedankensprung jedoch gar nicht mehr so unpassend. In einer lebenden Zelle laufen eine Vielzahl von Produktions-, Transport- und Regulationsprozessen ab. Soll etwa ein gerade verfügbarer Rohstoff abgebaut werden, muss vielleicht ein Signal ein Gen erreichen, das ein geeignetes Enzym kodiert. Die Aktivierung des Gens führt über mehrere Zwischenstationen zur Produktion des Enzyms, das schließlich noch dahin gelangen muss, wo es gebraucht wird. Ist der Bedarf gedeckt, muss wiederum die Enzymproduktion eingestellt werden.

  9. Automatische Segmentierung der Gewebegrenzen eines schlagenden embryonalen Hühnerherzens im 2D-Videobild

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thommes, Jan; Yelbuz, Talât Mesud

    Eine Klimakammer ermöglicht es, die Herzentwicklung bei Hühnerembryonen in einer schalenlosen Kultur über einen Zeitraum von etwa 50 Stunden visuell zu beobachten. Eine Hochgeschwindigkeits-Mikroskopkamera liefert eine Aufsicht auf das schlagende embryonale Herz. Da die für eine Analyse der Herzfunktion notwendige Segmentierung der Myokardgrenzen und des blutgefüllte Cavums manuell sehr zeitaufwändig ist, wird ein Ansatz zur kontinuierlichen, automatischen Segmentierung des schlagenden embryonalen Herzens mit Active Appearance Modellen präsentiert.

  10. Geschichtlicher Überblick

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bölke, Klaus-Peter

    Die Nachweise einer schadlosen Ableitung von Abwässern lassen sich bis weit in die Vergangenheit zurückverfolgen. Sie waren bereits zur damaligen Zeit eine Forderung zur Pflege der öffentlichen Reinlichkeit. Der Kanalisationsbau ist auch immer ein Ausdruck der Kultur eines Volkes gewesen. So kann festgestellt werden, dass im Zusammenhang mit der Hochkultur eines Volkes auch der Kanalbau ein vorherrschendes Thema war. Der Kanalbau steht auch in einem engen Zusammenhang mit dem Wasserleitungsbau. Es ist nur logisch, dass dort wo Wasser teilweise aus großer Entfernung herangeführt worden ist, dieses dann nach Gebrauch auch wieder schadlos beseitigt werden musste.

  11. Photometry of Karin family asteroids

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hahn, G.; Mottola, S.; Sen, A. K.; Harris, A. W.; Kührt, E.; Mueller, M.

    2006-12-01

    We have performed photometric observations in the V-band of two asteroids belonging to the Karin asteroid family, (11728) Einer and (93690) 2000 VE21 , using the 2-m Himalayan Chandra Telescope, Hanle and 2k ×4k pixels CCD imager. We obtained measurements during two nights (November 25 and 26, 2005) which enabled information on the rotational periods and the lightcurve amplitudes of the asteroids to be derived. In addition, we derived the absolute magnitudes H, improving previously published values. These observations were performed to complement the IR observations obtained for a set of Karin family asteroids with the Spitzer space telescope.

  12. Elektrotechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Böge, Gert

    Ursprünglicher Sitz der Elektrizität ist das Atom. Das Wasserstoffatom z.B. besteht aus einem Proton als Kern und einem Elektron, das diesen Kern auf einer bestimmten Bahn umkreist. Das Proton bezeichnet man als elektrisch positiv, - das Elektron als negativ geladen. Zwischen beiden befindet sich die "Elektrizität“ in Form eines besonderen Raumzustandes, der als elektrisches Feld bezeichnet wird. Normalerweise erscheint ein Stoff nach außen hin elektrisch neutral, weil ebenso viele positive wie negative Ladungen in ihm enthalten sind.

  13. Erfahrungen im Aufbau des IT Service Desks der Technischen Universität München

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vellguth, Karmela

    Durch das Projekt IntegraTUM und die darin eingebettete Einrichtung eines IT Service Desks mit 1st, 2nd und 3rd Level Support gelang eine an ITIL orientierte Neuausrichtung der internen IT-Dienstleistungen. Die vormals existierende Struktur mit einer Vielzahl an Ansprechpartnern bei auftretenden IT-Problemen wurde aufgelöst. Die Nutzer haben nun eine Anlaufstelle erhalten, die sich für die Beantwortung aller Incidents in kürzester Zeit und mit qualitativ hohem Niveau zuständig fühlt.

  14. „Überholen ohne einzuholen“ Die Entwicklung von Technologien für übermorgen in Kernenergie und Mikroelektronik der DDR

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Barkleit, Gerhard

    Dem nuklearen Patt zwischen Ostblock und westlichem Staatenbündnis ist es nach weitgehend übereinstimmender Auffassung von Politik und Wissenschaft zu danken, dass der "Kalte Krieg" in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht zum weltumfassenden Flächenbrand eskalierte. An der raschen Herstellung dieses Patts waren zwei Dresdner Physiker maßgeblich beteiligt, deren einer im Manhattan-Projekt in den USA gearbeitet hatte und später in England der Spionage für die Sowjetunion und des Verrats des Know-how der Atombombe überführt wurde.

  15. Kernschmelze Der nachhaltige Einfluss von Nuklearwaffen auf Politik und Wirtschaft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Greiner, Bernd

    "Was sollen wir von einer Kultur halten, der die Ethik stets als wesentliches Element des menschlichen Lebens galt, die aber - außer in fachlicher oder spieltheoretischer Terminologie - nicht in der Lage war, über die Möglichkeit zu sprechen, nahezu alle Menschen zu töten?" Der Fragesteller gehört zu den berühmtesten Physikern des 20. Jahrhunderts und zu den nach wie vor Umstrittensten. über ihn wurde in den 1960er Jahren ein international viel beachtetes Theaterstück geschrieben, vor wenigen Jahren gar eine Oper.

  16. Videobasierte Systeme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knoll, Peter

    Videosensoren spielen für Fahrerassistenz systeme eine zentrale Rolle, da sie die Interpretation visueller Informationen (Objektklassifikation) gezielt unterstützen. Im Heckbereich kann die Video sensorik in der einfachsten Variante die ultraschallbasierte Einparkhilfe bei Einpark- und Rangiervorgängen unterstützen. Beim Nachtsichtsystem NightVision wird das mit Infrarotlicht angestrahlte Umfeld vor dem Fahrzeug mit einer Frontkamera aufgenommen und im Fahrzeugcockpit auf einem Display dem Fahrer angezeigt (s. Nachtsichtsysteme). Andere Fahrerassistenzsysteme verarbeiten die Videosignale und generieren daraus gezielt Informationen, die für eigenständige Funktionen (z. B. Spurverlassenswarner) oder aber als Zusatzinformation für andere Funktionen ausgewertet werden (Sensordatenfusion).

  17. "Agnatha", Kieferlose

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rieger, Gunde; Maier, Wolfgang

    An der Basis der Wirbeltiere standen kieferlose Organismen, vermutlich mit Kiemendarm und noch filtrierender Lebensweise. Ihre wenigen heute noch lebenden Nachkommen sind die Myxinoida (Schleimaale) und die Petromyzontida (Neunaugen). Beide Taxa sind nur Relikte einer Vielzahl und Vielfalt im frühen Paläozoikum (Ordovizium bis ins Devon: vor 470-355 Mio. Jahren). Fossil traten die beiden heute lebenden Gruppen bereits im Karbon bzw. im Oberdevon auf. Obwohl diese rezenten Formen hoch spezialisiert sind, ermöglichen sie — zusammen mit den fossilen kieferlosen Formen (früher "†Ostracodermata") — Struktur und Lebensweise der frühen Craniota in Umrissen zu erkennen.

  18. Adaptive Cruise Control (ACC)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reif, Konrad

    Die adaptive Fahrgeschwindigkeitsregelung (ACC, Adaptive Cruise Control) ist eine Weiterentwicklung der konventionellen Fahrgeschwindigkeitsregelung, die eine konstante Fahrgeschwindigkeit einstellt. ACC überwacht mittels eines Radarsensors den Bereich vor dem Fahrzeug und passt die Geschwindigkeit den Gegebenheiten an. ACC reagiert auf langsamer vorausfahrende oder einscherende Fahrzeuge mit einer Reduzierung der Geschwindigkeit, sodass der vorgeschriebene Mindestabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht unterschritten wird. Hierzu greift ACC in Antrieb und Bremse ein. Sobald das vorausfahrende Fahrzeug beschleunigt oder die Spur verlässt, regelt ACC die Geschwindigkeit wieder auf die vorgegebene Sollgeschwindigkeit ein (Bild 1). ACC steht somit für eine Geschwindigkeitsregelung, die sich dem vorausfahrenden Verkehr anpasst.

  19. Unfälle mit motorisierten Zweirädern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tschirschwitz, Christian

    Der Fahrer eines Pkw Opel Astra überquerte mit seinem Pkw von einer untergeordneten Einmündung kommend eine außerörtliche Bundesstraße in gerade Richtung. Dabei kam es zur Kollision mit einem sich von rechts vorfahrtsberechtigt annähernden Krad Suzuki RGV250. Der Anprall des Krades erfolgte mit dem Heck an die rechte Pkw-Flanke zwischen vorderem Radausschnitt und Fahrzeugecke. Der Krad-Fahrer, welcher sofort tot war und das Zweirad verklemmten sich am Pkw und verblieben relativ zu selbigem annähernd in Kollisionsstellung.

  20. Verknüpfung von DQ-Indikatoren mit KPIs und Auswirkungen auf das Return on Investment

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Block, Frank

    Häufig ist nicht klar, welche Beziehungen zwischen Datenqualitätsindikatoren (DQI, Definition folgt weiter unten) und Key Performance Indicators (KPI, s. Abschnitt 1.3 für weitere Details) eines Unternehmens oder einer Organisation bestehen. Dies ist insbesondere deshalb von Bedeutung, da die Kenntnis dieser Beziehungen maßgeblich die Ausprägung eines Datenqualitätsprojekts beeinflusst. Sie ist als Entscheidungsgrundlage unabdingbar und gibt Antworten auf folgende Fragen: Was kostet unserem Unternehmen/unserer Organisation1 schlechte Datenqualität? Können wir uns das leisten?

  1. Zuschauer beim Berlin-Marathon

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hougardy, Stefan; Kirchner, Stefan; Zelke, Mariano

    Jedes Computerprogramm, sei es ein Betriebssystem, eine Textverarbeitung oder ein Computerspiel, ist aus einer Vielzahl von Algorithmen zusammen gesetzt. Ein Algorithmus ist eine Art Rechenvorschrift, die Daten als Eingabe entgegennimmt und daraus ein Ergebnis berechnet. Um beispielsweise die Anzeige desMauszeigers auf dem Bildschirm zu steuern, erhält der dafür zuständige Algorithmus die letzte Position des Mauszeigers und die Bewegung der Maus auf dem Schreibtisch als Eingabe. Daraus wird die neue Position des Mauszeigers berechnet, sie bildet die Ausgabe des Algorithmus.

  2. Dateiformate für Audio

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Petermichl, Karl

    Ein Dateiformat definiert die Anordnung und die Bedeutung von Werten innerhalb einer Datei. Dies reicht von inhaltsbeschreibenden Parametern bis zum Adressbereich der eigentlichen Audiodaten. Bedingt durch historische Entwicklungen und anwendungsspezifische Erfordernisse kommt in der Audiotechnik eine große Vielfalt von Formaten und Datenstrukturen zum Einsatz. In der Regel handelt es sich um Binärdateien; Textdateien können aufgrund des eingeschränkten Wertebereiches nur für sehr kleine Datensätze verwendet werden. Wesentlich ist die Unterscheidung zwischen dem Dateiformat und der Kodierung der im File enthaltenen Audiosignale. Je nach Intention der Entwickler wird schon bei der Entwicklung eines Dateiformats festgelegt, ob es nur zur Speicherung einer bestimmten Kodierung genutzt werden kann, oder ob die Option besteht, unterschiedliche Audioformate im gleichen Dateiformat abzuspeichern. Damit wird in vielen Fällen auch eine Einteilung in "lineare“ und "datenreduzierte“ Dateiformate unmöglich, vielmehr muss eine Datei auf ihre Möglichkeiten und den tatsächlichen Inhalt überprüft werden, bevor eine Aussage zulässig ist.

  3. Lehrbuch der Mathematischen Physik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thirring, Walter

    Aus den Besprechungen der ersten Auflage: "... Das Buch wendet sich nicht nur an Studierende der Physik und Mathematik in höheren Semestern, sondern ist auch für fertige Physiker und Mathematiker äußerst anregend. Ein besonderes Lob möchte ich für die zahlreichen Illustrationen des Stoffes mit relevanten, anwendungsbezogenen Beispielen aussprechen." Zeitschrift für Angewandte Mathematik und Physik#1 "W. Thirring hat mit seinem Lehrbuch für Mathematische Physik das erstemal den Versuch unternommen, eine spezifische Bearbeitung der gesamten mathematischen Physik einzuleiten und damit ein "Lehrbuch" der wissenschaftlichen Fachwelt vorzulegen, das in seiner Art sicher als neuartig zu bezeichnen ist. Es zeigt neben der Klarheit und Übersichtlichkeit aber auch eine tiefe Kenntnis der Pädagogik, um ein so schwieriges und abstraktes Gebiet darzustellen." Acta Physica Austriaca#2 "Der Leser kann hier Mathematische Physik in einer Form kennenlernen, wie sie sich einem in der akutuellen Forschung stehenden theoretischen Physiker darstellt, der andererseits auch mit der Entwicklung der modernen mathematischen Methoden wohlvertraut ist. Trotz der anspruchsvollen mathematischen Fundierung gerät der Verfasser an keiner Stelle des Buches in die Gefahr, Mathematische Physik im Sinne einer rein mathematischen Disziplin zu verfremden ... Wer heute wissen will, was "Mathematische Physik" ist und sein soll, wird an diesem Buch nicht vorbeigehen können und Antwort und Gewinn davontragen..." ZAMM#3

  4. Lehrbuch der Mathematischen Physik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thirring, Walter

    Aus den Besprechungen der ersten Auflage: "...Das Buch wendet sich nicht nur an Studierende der Physik und Mathematik in höheren Semestern, sondern ist auch für fertige Physiker und Mathematiker äußerst anregend. Ein besonderes Lob möchte ich für die zahlreichen Illustrationen des Stoffes mit relevanten, anwendungsbezogenen Beispielen aussprechen." Zeitschrift für Angewandte Mathematik und Physik#1 "...W. Thirring hat mit seinem Lehrbuch für mathematische Physik das erstemal den Versuch unternommen, eine spezifische Bearbeitung der gesamten mathematischen Physik einzuleiten und damit ein 'Lehrbuch' der wissenschaftlichen Fachwelt vorzulegen, das in seiner Art sicher als neuartig zu bezeichnen ist. Es zeigt neben der Klarheit und Übersichtlichkeit aber auch eine tiefe Kenntnis der Pädagogik, um ein so schwieriges und abstraktes Gebiet darzustellen..." Acta Physica Austriaca#2 "... Der Leser kann hier Mathematische Physik in einer Form kennenlernen, wie sie sich einem in der aktuellen Forschung stehenden theoretischen Physiker darstellt, der andererseits auch mit der Entwicklung der modernen mathematischen Methoden wohlvertraut ist. Trotz der anspruchsvollen mathematischen Fundierung gerät der Verfasser an keiner Stelle des Buches in die Gefahr, Mathematische Physik im Sinne einer rein mathematischen Disziplin zu verfremden...Wer heute wissen will, was 'Mathematische Physik'ist und sein soll, wird an diesem Buch nicht vorbeigehen können und Antwort und Gewinn davontragen..." ZAMM#3

  5. [Vegetarische und vegane Ernährung bei Kindern - Stand der Forschung und Forschungsbedarf].

    PubMed

    Keller, Markus; Müller, Stine

    2016-01-01

    Die Praxis vegetarischer Ernährungsformen ist in Deutschland im letzten Jahrzehnt deutlich angestiegen. Allerdings ist der Anteil vegetarischer und veganer Kinder dabei unbekannt. Studien mit Erwachsenen zeigen das präventive Potenzial, aber auch potenzielle Schwachstellen pflanzenbasierter Kostformen. Die Vorteile und Risiken einer vegetarischen bzw. veganen Ernährung im Kindesalter wurden bisher jedoch relativ selten untersucht. Außerdem lassen das unterschiedliche Alter der Kinder, das heterogene Studiendesign sowie die teilweise geringe Probandenzahl der Studien keine verbindlichen Aussagen zu. In dieser Übersichtsarbeit werden die Ergebnisse der wenigen Studien zu vegetarisch und vegan ernährten Kindern (< 12 Jahren) in Nordamerika und Europa zusammengefasst. Demnach lag die Zufuhr von Nahrungsenergie und Makronährstoffen vegetarischer und veganer Kinder meist näher an den Empfehlungen der Fachgesellschaften als die Ernährung gleichaltriger Mischkostkinder. Ebenso wiesen vegetarisch und vegan ernährte Kinder eine höhere Zufuhr von und bessere Versorgung mit verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen auf. Häufiger zeigten sich jedoch Defizite bei Vitamin B12, Zink, Kalzium, Eisen und Vitamin D. Das Wachstum und die Entwicklung vegetarisch und vegan ernährter Kinder entsprachen weitgehend den Referenzstandards, wobei sie dazu tendierten, leichter, schlanker und (< 5 Jahren) auch kleiner zu sein. Aufgrund der unzureichenden Studienlage besteht erheblicher Forschungsbedarf zu den Auswirkungen einer vegetarischen und veganen Ernährung im Kindesalter. PMID:27160086

  6. Sterilisation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ha, Suk-Woo; Koller, Michael; Göllner, Gerald

    Ein steriles Medizinprodukt ist frei von lebensfähigen Mikroorganismen. Von den internationalen Normen, die Anforderungen an die Validierung und Routineüberwachung von Sterilisationsverfahren festlegen, wird für sterile Medizinprodukte verlangt, dass jede zufällige mikrobielle Kontamination eines Medizinproduktes bereits vor der Sterilisation so gering wie möglich gehalten werden soll. Dennoch können auch Medizinprodukte, die unter üblichen Herstellungsbedingungen in Übereinstimmung mit den Anforderungen an Qualitätssicherungssysteme gefertigt oder die im Zuge in einer Einrichtung des Gesundheitswesens einem Reinigungsverfahren unterzogen wurden, vor der Sterilisation mit Mikroorganismen, wenn auch in geringen Anzahl, behaftet sein. Mittels Inaktivierung der mikrobiellen Kontamination können diese unsterilen Produkte in den sterilen Zustand überführt werden. Die Zeit, die für die Inaktivierung einer Reinkultur von Mikroorganismen mit physikalischen oder chemischen Mitteln, die bei der Sterilisation von Medizinprodukten eingesetzt werden, wird durch eine exponentielle Beziehung zwischen der Anzahl der überlebenden Mikroorganismen und dem Umfang der Behandlung mit dem Sterilisiermittel beschrieben.

  7. Wie verstehen Schülerinnen und Schüler den Begriff der Unendlichkeit?

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schimmöller, Tabea

    Wie Hilbert bereits feststellte, wirkt die Idee der Unendlichkeit, wie keine andere, schon seit Zeiten sehr anregend und fruchtbar auf den Verstand und bewegt das Gemüt der Menschen. Der Begriff der Unendlichkeit bedarf aber auch, wie kein anderer, der Aufklärung, denn mit ihm eröffnet sich ein weites Feld, welches nicht nur aus vielen verschiedenen Definitionen besteht, sondern auch aus völlig unterschiedlichen Disziplinen. Physiker suchen immer dringender nach einer "Theorie für Alles" oder einer "Weltformel", Kosmologen beschäftigen sich unter anderem mit der Ewigkeit des Universums, Theologen interessiert eher die Unendlichkeit Gottes, Philosophen diskutieren unter anderem Grenzfragen zwischen Naturwissenschaft und Philosophie und die Mathematiker versuchen den Paradoxien des Unendlichen einen Sinn zu geben. Und so wird ersichtlich, dass nichts abstrakter ist als das Unendliche: Obwohl die Unendlichkeit für die unterschiedlichsten Wissenschaften von großer Bedeutung ist, "[ist] in der Wirklichkeit das Unendliche nirgends zu finden, [egal] was für Erfahrungen und Beobachtungen und welcherlei Wissenschaft wir auch heranziehen".

  8. Unternehmens- und Marktstatistik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grömling, Michael; Scheinost, Ulrich

    Deutschland verfügt über ein gut ausgebautes System amtlicher und nicht amtlicher Unternehmens- und Marktstatistiken, das sich in einem fortwährenden Wandel befindet. Wird es sinnvoll genutzt, können für einzelne Marktteilnehmer wie für die gesamte Gesellschaft kostspielige Fehlentwicklungen vermieden werden. Dazu bedarf es eines sachkundigen Überblicks über die Vielfalt der Statistiken und der zwischen ihnen bestehenden Beziehungen sowie einer ständigen Anpassung an die wirtschaftliche Entwicklung. Als eine mögliche Orientierung kann der auf der Güter- und Faktorebene zu beobachtende Wandel dienen. Einer adäquaten Abbildung der ökonomischen Realität stehen in Deutschland mit seiner starken Verrechtlichung der Statistik jedoch mancherlei Schwierigkeiten im Wege. Teilweise tiefgreifende Reformbestrebungen sind vor allem auf europäischer Ebene im Gange. Als eine ergebnisorientierte Innovation für das Gesamtsystem der Unternehmens- und Marktstatistik wird ein modular aufgebautes System vorgestellt, das auch bei unterschiedlichen und sich wandelnden Rahmenbedingungen schrittweise realisiert werden kann.

  9. Informationsqualität - Definitionen, Dimensionen und Begriffe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rohweder, Jan Philipp; Kasten, Gerhard; Malzahn, Dirk; Piro, Andrea; Schmid, Joachim

    Die Verbesserung und Sicherstellung der Informationsqualität wird in immer mehr Unternehmen als eigenständige Managementaufgabe von großer Wichtigkeit begriffen. IQ-Management ist ein elementarer Baustein in Systemintegrationsprojekten. Aber auch in bestehenden Prozessen mit heterogenen Datenquellen und Informationsnutzern ist eine hohe Informationsqualität die Grundvoraussetzung für funktionierende betriebliche Abläufe. Voraussetzung für ein effektives IQ-Management ist die Bewertung der Informationsqualität [Lee et al. 2006, S. 13 und S. 27]. In vielen Unternehmen ist Informationsqualität nur ein gefühlter Wert. Die meisten Anwender bringen ein gewisses Misstrauen den Daten gegenüber zum Ausdruck, dies jedoch ohne genaue Angabe der Fehlerart und -häufigkeit. Nicht selten werden kostspielige Projekte angestoßen, um die Informationsqualität zu verbessern, ohne sich vor einer IQ-Maßnahme durch eine Analyse ein genaues Bild über die tatsächlichen Probleme zu verschaffen. Nur auf der Basis einer umfassenden Bewertung der Informationsqualität können die notwendigen Ressourcenentscheidungen herbeigeführt, Ziele gesetzt und der Erfolg des IQ-Management beurteilt werden.

  10. ACTINOPTERYGII, Strahl(en) flosser

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bartsch, Peter

    Die Actinopterygii bilden den überwiegenden Teil der rezenten Fischfauna, wäh rend die Fischformen der Sarcopterygii (S. 307) heute nur noch mit wenigen Arten der Dipnoi (Lungenfische) (S. 309) und Actinistia (Hohlstachler) (S. 315) vertreten sind. Der Name "Strahlflosser" bezieht sich auf die strahlenförmig angeordneten Lepidotrichia, die die Flossen stützen (Abb. 229, 240, 245). Lepidotrichia sind paarige, gegliederte Knochenhülsen und Homologa einer ursprünglichen Flossenfahnenbeschuppung. Sie kommen auch bei Sarcopterygii vor und gehören zum Grundplan der Osteognathostomata. Ihre Anordnung ist bei den Actinopterygii charakteristisch: Es gibt keine umfangreichen muskulären Stiele der Flossen, sondern Muskulatur und Endoskelett sind in den Rumpf einbezogen, und die Lepidotrichia ragen als aktiv durch die Flossenmuskulatur bewegliche Stützelemente mehr oder weniger direkt aus der Körperkontur hervor. Die paarigen Extremitäten werden bei allen rezenten und besser bekannten fossilen gruppen der Actinopterygii von einer breitbasigen, fächerförmigen Serie endoskelettaler Radialia gestützt oder leiten sich daraus ab.

  11. Abdichtungen mit Bitumenbahnen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rahn, Axel C.; Unger, Wolfram

    Das Werk Bauwerksabdichtung von Karl Lufsky, im allgemeinen Sprachgebrauch auch Der Lufsky genannt, war immer das Standardwerk für Flächenabdichtungen mit Bitumenwerkstoffen. Karl Lufsky war erst Mitarbeiter des Geschäftsführers Otto Latendorf der 1924 in Berlin gegründeten Firma ARIDO Abdichtungs-GmbH und später ihr Geschäftsführer [8.1]. Eine Baustelle war seit 1950 der Keller der neuen Sowjetischen Botschaft Unter den Linden. Eines Tages sprach dort einer der russischen Ingenieur-Offiziere Otto Latendorf an und fragte ihn, ob er wohl eine schriftliche Zusammenfassung aller technischen Probleme der bituminösen Bauwerksabdichtung für ihn verfassen könnte. Mit dieser Schrift würde er sich dann zu seinem Abschlussexamen in Moskau melden. Vergüten wollte er den Arbeitsaufwand mit Lebensmittellieferungen. Otto Latendorf willigte ein und machte sich gemeinsam mit Karl Lufsky an die Arbeit. Dies war offensichtlich der Impuls für Karl Lufsky, einige Zeit später im Leipziger Teubner Verlag die erste Auflage des Buchs "Bauwerksabdichtungen“ herauszugeben, womit der Grundstein gelegt wurde, aus einer "Moskauer Examensarbeit“ in den letzten 50 Jahren ein bedeutendes Fachbuch zu machen.

  12. Dioxin-ähnliche Wirkungen durch Grundwasser am Industriestandort Zeitz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schirmer, Kristin; Bopp, Stephanie; Russold, Sandra; Popp, Peter

    Kurzfassung Im Rahmen der Etablierung des Standortes Zeitz (Sachsen-Anhalt) als Referenztestfeld zur Implementierung des Natural-Attenuation-Ansatzes, haben wir Grundwasser auf seine Fähigkeit untersucht, eine Dioxin-ähnliche Wirkung hervorzurufen. Die Dioxin-ähnliche Wirkung ist die Arylhydrocarbon Rezeptor-vermittelte Induktion des Proteinkomplexes Cytochrom CYP1A, welches als 7-Ethoxyresorufin-O-Deethylase (EROD) Enzymaktivität in einer Fischleberzelllinie gemessen wurde. Von 32 Probennahmestellen wiesen sieben eine signifikante EROD-Induktion auf, welche zu einem geringen Teil auf Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe zurückzuführen war. Ein weiterer Teil der EROD-Induktion konnte den Substanzen Benzofuran, Indan und Inden zugesprochen werden, welche hier erstmalig als EROD-Induktoren identifiziert wurden. Alle Probennahmestellen mit signifikanter EROD-Induktion lagen im Anstrom bzw. westlich des früheren Standortes der Benzolanlage in Zeitz, was einen signifikanten Einfluss von Benzol vor allem auf den Transport und das Lösungsverhalten EROD-induzierender Grundwasserkontaminanten vermuten lässt. Insgesamt zeigen diese Untersuchungen, wie eine Kombination von chemischer und biologischer Analytik zu einer deutlich verbesserten Aussagekraft führt und somit zu einer nachhaltigen Überwachung der Qualität von Grundwasser beitragen kann. As part of setting up the test field Zeitz (Saxony-Anhalt, Germany) as a reference site for the implementation of Natural Attenuation as a remediation option, we have investigated groundwater for its ability to cause a dioxin-like response. The dioxin-like response is the aryl hydrocarbon receptor-mediated induction of the protein complex cytochrome CYP1A, which was measured as 7-Ethoxyresorufin-O-deethylase (EROD) enzyme activity in a fish liver cell line. Out of 32 sampling locations, seven showed significant EROD induction, which could be explained, to a minor extent, by the presence of polycyclic aromatic

  13. Gebändigtes Knallgas: Brennstoffzellen im mobilen und stationären Einsatz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Waidhas, Manfred; Landes, Harald

    2001-07-01

    Die Brennstoffzelle hat aus technischer Sicht einen hohen Stand erreicht. Die PEMFC konnte ihre Zuverlässigkeit in einer Reihe von Nischenanwendungen, aber auch in Form erster mobiler und dezentraler Prototypen beweisen. Die SOFC und die MCFC konnten bereits in Anlagen von 100 kW und mehr in Erprobung gehen. Um jedoch wirtschaftlich konkur-renzfähig zu den etablierten Technologien der mobilen und dezentralen Energiewandlung zu werden, muss noch eine drastische Kostenreduktion sowohl beim Brennstoffzellen-Stack als auch bei den zu seinem Betrieb notwendigen Hilfsaggregaten erreicht werden. Für Fahrzeugantriebe muss außerdem eine Antwort auf die noch offene Treibstofffrage (Infrastruktur, H2-Erzeugung und H2-Speicherung) gefunden werden.

  14. Sind die klassischen Methoden zur mykologischen Diagnostik noch "State-of-the-Art"?

    PubMed

    Wiegand, Cornelia; Bauer, Andrea; Brasch, Jochen; Nenoff, Pietro; Schaller, Martin; Mayser, Peter; Hipler, Uta-Christina; Elsner, Peter

    2016-05-01

    Die Labordiagnose einer Pilzinfektion der Haut basiert traditionell auf dem Nativpräparat und der Anzucht des Erregers aus dem klinischen Material. Auch der dermato- histologischer Nachweis von Pilzelementen ist möglich. Diese Methoden sind, sofern sie korrekt ausgeführt werden, in der Regel zum Pilznachweis geeignet. Im Zuge der personalisierten Medizin und den daraus erwachsenden Aufgaben werden jedoch neue Verfahren erforderlich, welche einfach, spezifisch und schnell sind. Der zusätzliche Einsatz von DNA-basierten molekularen Methoden erhöht die Empfindlichkeit sowie die diagnostische Spezifität und reduziert die zum Teil wochenlange Durchführungszeit der konventionellen mykologischen Diagnostik auf 24 bis 48 Stunden. Im Zuge der stetigen Weiterentwicklung im Bereich der personalisierten Medizin sind einfache Analysensysteme auf PCR-Basis denkbar, die in der Hautarztpraxis eine Dermatophyten-Sofort-Diagnostik erlauben (Point-of-Care-Tests). PMID:27119469

  15. Ein mobiler und offener Kernspintomograph: Kernspintomographie für Medizin und Materialforschung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Blümich, Bernhard; Kölker, Christian; Casanova, Federico; Perlo, Juan; Felder, Jörg

    2005-09-01

    An der RWTH Aachen wurde der erste offene und mobile Kernspintomograph entwickelt. Anders als die normalerweise riesigen und unbeweglichen Geräte besitzt er keine enge Magnetröhre. So kann er auch in große Untersuchungsobjekte hinein schauen, ohne dass diese zerstört werden müssen. Wie eine Lupe erfasst er dabei ein begrenztes Volumen um den Aufsatzpunkt herum. Neben der Medizin ermöglicht der offene Tomograph viele neue Anwendungsgebiete, vor allem in der Materialprüfung und Qualitätskontrolle. Der Aachener Prototyp kann auch das Fließprofil und die Geschwindigkeitsverteilung strömender Flüssigkeiten sichtbar machen. Sein offenes Prinzip erforderte neue technische Komponenten und modifizierte bildgebende Verfahren. Die Messzeit pro Bild kann heute schon unter einer Viertelstunde liegen.

  16. Dienstleistung Instandhaltung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Horn, Wolfgang

    Die gravierenden Veränderungen des Marktes und des Wettbewerbes infolge der Globalisierung Ende des 20. Jahrhunderts hatten auch einschneidende Auswirkungen auf die industrielle Instandhaltung. Dies galt sowohl für die unternehmensinterne Instandhaltung als auch für die externen Instandhaltungsdienstleister. Die Instandhaltung, die sich in der Vergangenheit schon ständig den sich verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in der Regel auch erfolgreich angepasst hatte, stand vor einer neuen Herausforderung. Sie wurde erneut hinsichtlich ihrer Schnittstellen, Arbeitsteilung und Organisation sowie der Flexibilität, Qualität, Nachhaltigkeit und Gesamteffizienz in vielen Unternehmen sowohl intern als auch extern zunehmend sehr kritisch betrachtet. Es wurde in vielen Unternehmen prinzipiell alles auf den Prüfstand gestellt und bisherige Strukturen, Abläufe, Strategien und Prozesse hinsichtlich des vorhandenen Verbesserungspotenzials hinterfragt. Dabei wurde auch sehr oft über den "eigenen Tellerrand“ geschaut und externer Sachverstand genutzt.

  17. Die Zeitung der Zukunft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wieser, Christoph; Schaffert, Sebastian

    Schon lange wird spekuliert, wie wir in Zukunft Zeitung lesen werden. Werden wir am Frühstückstisch wie gewohnt in einer Zeitung aus Papier schmökern oder werden wir die Zeitung als biegsame Folie beschrieben mit elektronischer Tinte in Händen halten? Wird die Zeitung mit anderen Medien wie Radio und Fernsehen verschmelzen? Viele Varianten sind denkbar. Heute lässt sich schon ein Trend ablesen: Immer mehr Leser entdecken die Online-Zeitung als Informationsmedium, eine Voraussetzung für die Nutzung neuer Technologien in der Zeitung der Zukunft. In diesem Kapitel stellen wir Entwicklungsmöglichkeiten der Online-Zeitung dar, wie sie im Social Semantic Web möglich werden.

  18. Von der Prägeometrie zur Topologischen Komplexität.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kurth, D.

    Der Autor macht in seinem Beitrag gegen das vorherrschende reduktionistische Selbstverständnis der modernen Physik geltend, daß eine umfassende Theorie von Allem (TOE) nicht schon durch eine Alles vereinheitlichende Theorie als Abschluß des reduktionistischen Programms der Elementarteilchenphysik gegeben sein kann. Zum einen muß der initialen Kontingenz unseres Universums durch eine entsprechende quantenkosmologische Theorie Rechnung getragen werden, zum anderen muß auch die in dieser Kontingenz begründete Geschichtlichkeit unseres Universums, d.h. die Emergenz von Komplexität, von einer angemessenen TOE erklärt werden können. Der Autor zeigt, daß ein solcher Anspruch nicht mit den üblichen Komplexitätsmaßen der heutigen Komplexitätstheorien eingelöst werden kann, und schlägt als Alternative einen unmittelbar emergenztheoretisch begründeten Komplexitätsbegriff, den der Topologischen Komplexität vor.

  19. Energie aus der Tiefe: Geothermische Stromerzeugung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Huenges, Ernst

    2004-11-01

    Die Erde birgt überall genug Wärme für die geothermische Erzeugung elektrischen Stroms, die allerdings Wassertemperaturen von über 150 °C braucht. So warme Gesteinsschichten liegen in Mitteleuropa in mindestens 4 km Tiefe. Ein Kraftwerk muss also beim Betrieb über tiefe Bohrungen Wasser durch das Tiefengestein zirkulieren und dort erhitzen. Von Natur aus ist das Gestein jedoch dafür meist zu wenig porös. Deshalb soll das Einpressen von Fluiden unter hohem Druck die natürlichen Risse im Reservoirgestein künstlich vergrößern. Diese Stimulationstechnik erprobte das GeoForschungsZentrum Potsdam erfolgreich an einer 4309 m tiefen Bohrung im Geothermielabor Groß Schönebeck. Eine zweite Bohrung soll nun eine langfristige Wasserzirkulation im Untergrund erforschen. Funktioniert sie stabil, dann soll eine Demonstrationsanlage Strom erzeugen.

  20. Werner Heisenberg zum 100. Geburtstag: Pionier der Quantenmechanik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jacobi, Manfred

    2001-11-01

    Werner Heisenberg war eine der prägendsten Gestalten der Physik des 20. Jahrhunderts. Zu seinen wichtigsten Verdiensten gehören die Grundlegung der Quantenmechanik, die Formulierung der Unschärferelationen sowie die Beteiligung an der Ausarbeitung der Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik. Darüber hinaus lieferte er Arbeiten von fundamentalem Charakter zur Theorie des Atomkerns, zur kosmischen Strahlung und zur Quantenfeldtheorie. Während des Krieges war er an den Arbeiten des Uranvereins beteiligt, der die Möglichkeit einer Entwicklung von Kernwaffen untersuchte, jedoch über Vorarbeiten zur Reaktorphysik nicht hinauskam. Wegen dieser Tätigkeit wurde er bei Kriegsende für einige Monate in England interniert. Nach seiner Rückkehr widmete er sich vor allem dem Aufbau der Physik in Deutschland, die während der NS-Zeit nahezu ihrer gesamten Substanz beraubt worden war.

  1. Automatische Montagemaschinen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hesse, Stefan

    Seit den 1950er Jahren werden Produkte in größerem Ausmaß automatisch montiert. Besonders bei ausgesprochenen Massenprodukten wurde inzwischen ein hoher technischer Stand erreicht. Die dazu benutzten Montageautomaten sind Sondermaschinen, die fur ein Produkt individuell angepasst sind. Typisch sind mittlerweile ein modularer Aufbau and die Kombination von erprobten Baukastenkomponenten zu einer Anlage. Es gibt verschiedene Bauformen, von denen sich jede in Verbindung mit bestimmten Erzeugnissen and Bedingungen bewährt hat. In manchen Anwendungen mit kleinen Stückzahlen, zahlreichen Varianten oder bei einzelnen diffizilen Arbeitsschritten können Handarbeitsplätze erforderlich sein, was zu sog. hybriden Montagesystemen als Kombination von Hand- und Maschinenarbeitsplätzen führt.

  2. Wie Deutschland zum Leitanbieter für Elektromobilität werden kann, acatech BEZIEHT POSITION

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rund drei Viertel der anthropogen bedingten CO2-Emissionen werden weltweit in Ballungsräumen verursacht, wovon ein guter Teil auf die kaum abschätzbare Zahl täglicher Personen- und Güterverkehre mit Nahdistanzen zurückzuführen ist. Der Verkehrssektor in Deutschland ist für ein Viertel des Endenergieverbrauchs verantwortlich und trägt mit einem knappen Fünftel der Emissionen in nicht unerheblichem Umfang zum Ausstoß von Treibhausgasen bei. Der Straßenverkehr macht innerhalb des Gesamtverkehrs mehr als zwei Drittel der Emissionen aus, europaweit sind es 80 Prozent. Hier wird langfristig sogar mit einer Verdopplung des Energieverbrauchs im Straßensektor gerechnet.

  3. MediMax Elektronik-Marktkette

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Die Elektronikkette MediMax setzt auf Server Based Computing mit Windows Server 2003® und Thin Clients. Mit über 100 Filialen ist MediMax die erfolgreiche Fachmarktlinie der ElectronicPartner-Verbundgruppe in Deutschland. Die Zugehörigkeit zum Mutterverbund garantiert den Franchisenehmern der Elektronikkette eine schnelle Warenversorgung und günstige Einkaufskonditionen. Über 50.000 Artikel zahlreicher namhafter Markenhersteller und unterschiedlicher Preisklassen sind ständig abrufbar. Darüber hinaus profitieren die Filialen von einer zentralen Organisation und Betreuung ihrer IT. Von Düsseldorf aus administriert ein internes Supportteam die Arbeitsplätze aller Standorte und stellt außerdem die Warenwirtschaftslösung zur Verfügung. Dank der Umstellung auf eine moderne Server Based Computing-Umgebung sind Wartung und Support künftig so effizient wie nie zuvor.

  4. Gesammelte Werke / Collected Works

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schwarzschild, Karl; Voigt, Hans-Heinrich

    Der bekannte Astronom Karl Schwarzschild (1873-1916) gilt als der Begründer der Astrophysik und als hervorragender Forscher mit einer erstaunlichen Bandbreite seiner Interessen. Arbeiten zur Himmelsmechanik, Elektrodynamik und Relativitätstheorie weisen ihn als vorzüglichen Mathematiker und Physiker auf der Höhe seiner Zeit aus. Untersuchungen zur Photographischen Photometrie, Optik und Spektroskopie zeigen den versierten Beobachter, der sein Meßinstrumentarium beherrscht, und schließlich arbeitete Schwarzschild als Astrophysiker an Sternatmosphären, Kometen, Struktur und Dynamik von Sternsystemen. Die in seinem kurzen Leben entstandene Fülle an wissenschaftlichen Arbeiten ist in drei Bänden der Gesamtausgabe gesammelt, ergänzt durch biographisches Material, Annotationen von Fachleuten und einen Essay des Nobelpreisträgers S. Chandrasekhar.

  5. Gesammelte Werke / Collected Works

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schwarzschild, Karl; Voigt, Hans-Heinrich

    Der bekannte Astronom Karl Schwarzschild (1873-1916) gilt als der Begründer der Astrophysik und als hervorragender Forscher mit einer erstaunlichen Bandbreite seiner Interessen. Arbeiten zur Himmelsmechanik, Elektrodynamik und Relativitätstheorie weisen ihn als vorzüglichen Mathematiker und Physiker auf der Höhe seiner Zeit aus. Untersuchungen zur Photographischen Photometrie, Optik und Spektroskopie zeigen den versierten Beobachter, der sein Meßinstrument beherrscht, und schließlich arbeitete Schwarzschild als Astrophysiker und an Sternatmosphären, Kometen, Struktur und Dynamik von Sternsystemen. Die in seinem kurzen Leben entstandene Fülle an wissenschaftlichen Arbeiten ist in drei Bänden der Gesamtausgabe gesammelt, ergänzt durch biographisches Material und ein Essay des Nobelpreisträgers S. Chandrasekhar im ersten Band, und Annotationen von Fachleuten in jedem der drei Bände.

  6. Gesammelte Werke / Collected Works

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schwarzschild, Karl; Voigt, Hans-Heinrich

    Der bekannte Astronom Karl Schwarzschild (1873-1916) gilt als der Begründer der Astrophysik und als hervorragender Forscher mit einer erstaunlichen Bandbreite seiner Interessen. Arbeiten zur Himmelsmechanik, Elektrodynamik und Relativitätstheorie weisen ihn als vorzüglichen Mathematiker und Physiker seiner Zeit aus. Untersuchungen zur Photographischen Photometrie, Optik und Spektroskopie zeigen den versierten Beobachter, der sein Meßinstrument beherrscht. Schließlich arbeitete Schwarzschild als Astrophysiker und an Sternatmosphären, Kometen, Struktur und Dynamik von Sternsystemen. Die in seinem kurzen Leben entstandene Fülle von wissenschafltichen Arbeiten ist in drei Bänden der Gesamtausgabe gesammelt, ergänzt durch biographisches Material und ein Essay des Nobelpreisträgers S. Chandrasekhar und Annotationen von Fachleuten in jedem der drei Bände.

  7. IntegraTUM Teilprojekt E-Mail: Rezentralisierung von E-Mail-Services

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Diehn, Max; Haarer, Ado; Schreiner, Alexander; Storz, Michael

    Das Teilprojekt E-Mail hatte ursprünglich die Aufgabe einen zentralen Mailservice mit verteilter Administration der Mailadressen für die TUM aufzubauen und diesen durch Anti-Spam- und Anti-Viren-Maßnahmen zu schützen. Auf diesen Mailservice sollten sowohl die am LRZ gehosteten Maildomains als auch die vielen lokal betriebenen Mailserver - soweit von deren Betreibern gewünscht - migriert werden. Neben einigen Rückschlägen und Hindernissen kam es im Laufe des Projektes auch zu einer Änderung der Anforderungen, sodass zum Ende des Projektes statt eines reinen Mailsystems ein Doppelsystem mit "shared SMTP address space" bestehend aus einem klassischen Message-Store mit POP/IMAP-Zugriff auf Basis von Postfix + Dovecot und einem Groupware-System auf Basis von Microsoft Exchange in Produktion ging, wobei jeder Mitarbeiter und Student der TUM wählen kann, auf welchem der beiden Systeme sich seine Mailbox befindet.

  8. Dynamisierung und Erstarrung in der modernen Gesellschaft - Das Beschleunigungsphänomen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rosa, Hartmut

    Dass die Geschichte der Moderne die Geschichte einer ungeheuren Beschleunigung "des Lebens“, "der Kultur“, "der Geschichte“ oder gar "der Zeit selbst“ sei, ist eine Behauptung, der man in Büchern über die Moderne - gelehrten wie ungelehrten - so häufig begegnet, dass sie geradezu als eine Binsenweisheit gelten kann. Völlig unklar bleibt dabei jedoch in aller Regel, was sich dabei wirklich beschleunigt hat und welcher Begriff von Beschleunigung dieser Auffassung zugrunde liegt. Ich will im Folgenden zunächst einen wissenschaftlich vertretbaren Begriff von Beschleunigung entwickeln, um danach mit Hilfe dieses Instruments zu überprüfen, inwieweit die Geschichte der Moderne wirklich als eine Beschleunigungsgeschichte aufgefasst werden kann.

  9. ["Trema, apophany, apocalypse"--is Conrad's phase model empirically founded?].

    PubMed

    Hambrecht, M; Häfner, H

    1993-12-01

    Among several phase models of beginning schizophrenia, the study by Conrad ("Die beginnende Schizophrenie. Versuch einer Gestaltanalyse des Wahns") was particularly impressive in German psychiatry. The ABC-Schizophrenia-study with its representative sample of 267 first-admissions and a careful retrospective assessment of emerging symptomatology made it possible to test the empirical basis of Conrad's model. In this operationalization "trema" was confirmed as the frequent first stage of the disease process, whereas Conrad's hypothesized order of the two following phrases (first "apophany", then "apocalypse") could not be validated. Therefore, Conrad's model cannot completely be generalized. Because the methods employed so far have some limitations, analyses of additional data (especially reports by significant others) may control and probably enhance the presented results. PMID:8112705

  10. Wie entsteht Bewusstsein?: Einfache Modelle der Selbstwahrnehmung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schuster, Heinz Georg

    2003-07-01

    Was ist die funktionale Basis der Entstehung des Bewusstseins? Warum bringt dieses in der Evolution einen Vorteil? Diese Fragen werden anhand von drei Spielen untersucht, in denen die Spieler mathematisch modelliert sind. Im ersten Spiel lernt ein Spieler, seine Stellung in einer Hierarchie aus der Interaktion mit anderen zu erraten. Im zweiten Spiel macht ein Zuwachs des Gedächtnisses einen Spieler zum Gewinner: Das ermöglicht ihm einen Spiel entscheidenden Überblick über sein eigenes Verhalten und das seines Gegners. Im dritten Spiel müssen die Spieler die Farbe des Hutes auf dem eigenen Kopf aus der Reaktion des Gegners erraten. Hier ist die Fähigkeit von Vorteil, Inhalte aus dem Langzeit- und Kurzzeitgedächtnis im Geist abbilden und manipulieren zu können.

  11. Unterstützung der IT-Service-Management-Prozesse an der Technischen Universität München durch eine Configuration-Management-Database

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knittl, Silvia

    Hochschulprozesse in Lehre und Verwaltung erfordern durch die steigende Integration und IT-Unterstützung ein sogenanntes Business Alignment der IT und damit auch ein professionelleres IT-Service-Management (ITSM). Die IT Infrastructure Library (ITIL) mit ihrer Beschreibung von in der Praxis bewährten Prozessen hat sich zum de-facto Standard im ITSM etabliert. Ein solcher Prozess ist das Konfigurationsmanagement. Es bildet die IT-Infrastruktur als Konfigurationselemente und deren Beziehungen in einem Werkzeug, genannt Configuration Management Database (CMDB), ab und unterstützt so das ITSM. Dieser Bericht beschreibt die Erfahrungen mit der prototypischen Einführung einer CMDB an der Technischen Universität München.

  12. Kilogramm und Mol: SI-Basiseinheiten für Masse und Stoffmenge

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Becker, Peter; Gläser, Michael

    2001-11-01

    Das Kilogramm ist eine SI-Basiseinheit, die bislang nicht hinreichend genau auf Naturkonstanten zurückgeführt werden kann. Gegenwärtig gibt es verschiedene Vorschläge, dieses Problem zu lösen. Ein Vorschlag ist die Neudefinition des Kilogramm auf Basis atomarer Massen. An der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) wird dazu an zwei verschiedenen Verfahren geforscht. Beim ersten Verfahren werden Goldionen zu einer Referenzmasse akkumuliert, beim zweiten die Avogadro-Konstante an einem Silizium-Einkristall bestimmt. Beide Verfahren könnten eine genau bestimmbare Zahl von Atomen liefern, mit der das Kilogramm neu definiert werden könnte. Dies könnte eine Zahl von 197 Au, von 28 Si oder auch von 12 C-Atomen sein, auf der bereits die SI-Einheit der Stoffmenge des Mol basiert.

  13. Biochips und ihr Einsatz in der Lebensmittelanalytik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Huber, Ingrid; Zeltz, Patric

    Mit der Verbreitung des Begriffes "Biochip“ in den biotechnologischen Medien wurde Ende der 1990er-Jahre zunächst der Eindruck erweckt, dass die Computerelektronik in die molekularbiologischen Anwendungen eingestiegen ist [18]. In nur wenigen Jahren hat sich die Biochiptechnologie zu einem Verfahren entwickelt, das aus der molekularbiologischen Grundlagenforschung nicht mehr wegzudenken ist und über eine Vielzahl von Einsatzbereichen verfügt. Die Biochiptechnologie ermöglicht die Miniaturisierung von DNA-, RNA- bzw. Proteinanalytik in hochparallelen Formaten. Dieser hohe Parallelisierungsgrad ist einer der wesentlichen Vorteile dieser Technik gegenüber klassischen molekularbiologischen Methoden. Sie wird heutzutage vor allem in der Genomforschung eingesetzt, für Genexpressionsstudien, zum Screening von single nucleotide polymorphisms (SNPs), in der pharmakogenetischen Forschung sowie in der Erforschung von Erbkrankheiten und in der Krebsforschung [1, 7, 19]. Neben vielen weiteren Bereichen finden Biochips auch spezielle Anwendungen in der Lebensmittelanalytik.

  14. Kosteneffiziente Honbearbeitung durch intelligente und flexible Verknüpfung von autarken Honzentren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Roth, Günther

    Die Planungsabteilungen in der Automobilindustrie werden vor immer größere Herausforderungen gestsellt. Der zur Verfügung stehende Zeitraum zu einer seriensicheren Umsetzung der entwicklungs- und produktionstechnischen Forderungen wird von Projekt zu Projekt kürzer. Aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks und daraus resultierenden erforderlichen Kostenoptimierungen, die schnelleren Timeto-market-und Innovationszyklen und die vermeintlich zur Kundenbindung erforderlichen, kaum mehr überschaubaren Diversifizierungen in den Modellpaletten lassen den Planungshorizont immer kürzer werden. Die zu beschaffenden Fertigungsanlagen sollen aber in den nächsten 8-12 Jahren all die Varianten produzieren können, die heute nur teilweise oder noch gar nicht bekannt sind.

  15. Osteognathostomata

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schultze, Hans-Peter

    Noch häufig, vor allem im englischen Sprachraum, wird für die fischartigen Wirbeltiere mit Knochenskelett, also die Actinopterygii und Sarcopterygii, der Begriff "Osteichthyes" (Knochenfische) verwendet. Da sich jedoch aus einem Subtaxon der Sarcopterygier die Tet rapoda entwickelten (S. 322), würde diese Gruppierung ein paraphyletisches Taxon darstellen. Hier wird daher dem Vorschlag W. Hennigs (1983) gefolgt und die Schwestergruppe der Chondrichthyes Osteognathostomata genannt: Sie enthält alle weiteren kiefertragenden Wirbeltiere mit Knochenskelett (Name!) (Abb. 201). Die Sarcopterygii umfassen demnach verschiedene fossile Gruppen, die rezenten Reliktgruppen der Dipnoi (Lungenfische) und Actinistia (Hohlstachler) sowie die Tetrapoda und ihre Stammgruppenvertreter. (Neuerdings wird in der Literatur aus denselben Gründen einer konsequent phylogenetischen Systematisierung wieder die Gruppierung Osteichthyes, aber unter Einschluss der Tetrapoda, verwendet!).

  16. SARCOPTERYGII, Fleischflosser

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schultze, Hans-Peter

    Unter den rezenten und fossilen Fischen sind die Sarcopterygier durch fleischige Loben an den paarigen Flossen charakterisiert. Fossil gehen sie bis in das Obere Silur (vor 420 Mio. Jahren) zurück. Einige Gruppen (†Onychodontida, †Porolepiformes, †Elpistostegalia) waren auf das Devon beschränkt, andere verschwanden gegen Ende des Paläozoikums (†Rhizodontida, †Osteolepiformes). Nur wenige Arten der Dipnoi (Lungenfische) und Actinistia (Hohlstachler) haben überlebt; aus einer ausgestorbenen Teilgruppe evolvierten die erfolgreichen Tetrapoda. Im Devon waren die Sarcopterygier weltweit verbreitet; ihre rezenten fischartigen Formen sind dagegen auf die Südkontinente bzw. den Indischen Ozean beschränkt. Ursprünglich waren alle Formen marin. Mehrmals unabhängig wurde von ihnen das Süßwasser und innerhalb der Tetrapoden vor allem das Land erobert.

  17. Qualität auf dem Prüfstand

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Michaelis, Michael

    An einem Wochenende im Dezember 2009 beendete der chinesische Eisenbahn-Vizeminister Hu Yadong in Begleitung einer hochrangigen Delegation aus Experten des Department of Safety seines Ministeriums eine mehrtägige Europareise mit einem Besuch in der Konzernzentrale des weltweit führenden Herstellers von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge in München. Schon in wenigen Jahren wird China über die weltweit größte Flotte an Hochgeschwindigkeitszügen verfügen und dabei sind Sicherheit und Qualität vorrangige Anforderungen. Knorr-Bremse liefert 100% der Bremsanlagen dieser Züge und hat vor kurzem mit rund 500 Millionen Euro den größten Auftrag in der Firmengeschichte erhalten. Das Unternehmen wird zusammen mit seinen chinesischen Partnern insgesamt 2.720 neue Wagen des chinesischen Hochgeschwindigkeitszuges CRH3 mit Brems- und Türsystemen ausrüsten.

  18. Gesellschaft, Lebensgemeinschaft, Ökosystem - Über die Kongruenz von politischen und ökologischen Theorien der Entwicklung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Voigt, Annette

    Im Jahr 1859 veröffentlichte Charles Darwin "On the Origin of Species“. Seine Evolutionstheorie ist das wohl spektakulärste Beispiel einer naturwissenschaftlichen Theorie großer gesellschaftlicher Relevanz. Ihre verschiedenen Facetten wurden in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, unter anderem auch ihre Anwendung zur Erklärung von Zuständen und Prozessen menschlicher Gesellschaften. Zum Teil wurde die Seiensweise der Natur - scheinbar unabhängig von gesellschaftlichen Interessen - für die Erklärung und Legitimation gesellschaftlicher Zustände oder die Legitimation von politischen Ideologien herangezogen (Sozialdarwinismus). Denn Gesellschaft funktioniere ja so, wie Darwin die Natur erklärt habe: es herrsche z. B. Konkurrenzkampf, Auslese und Arbeitsteilung, Erfolg hätten diejenigen, die sich an die Bedingungen am Besten anpassten.

  19. Polymers at membranes

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Breidenich, Markus

    2000-11-01

    The surface of biological cells consists of a lipid membrane and a large amount of various proteins and polymers, which are embedded in the membrane or attached to it. We investigate how membranes are influenced by polymers, which are anchored to the membrane by one end. The entropic pressure exerted by the polymer induces a curvature, which bends the membrane away from the polymer. The resulting membrane shape profile is a cone in the vicinity of the anchor segment and a catenoid far away from it. The perturbative calculations are confirmed by Monte-Carlo simulations. An additional attractive interaction between polymer and membrane reduces the entropically induced curvature. In the limit of strong adsorption, the polymer is localized directly on the membrane surface and does not induce any pressure, i.e. the membrane curvature vanishes. If the polymer is not anchored directly on the membrane surface, but in a non-vanishing anchoring distance, the membrane bends towards the polymer for strong adsorption. In the last part of the thesis, we study membranes under the influence of non-anchored polymers in solution. In the limit of pure steric interactions between the membrane and free polymers, the membrane curves towards the polymers (in contrast to the case of anchored polymers). In the limit of strong adsorption the membrane bends away from the polymers. Die Oberfläche biologischer Zellen besteht aus einer Lipidmembran und einer Vielzahl von Proteinen und Polymeren, die in die Membran eingebaut sind. Die Beeinflussung der Membran durch Polymere, die mit einem Ende an der Membran verankert sind, wird im Rahmen dieser Arbeit anhand eines vereinfachten biomimetischen Systems studiert. Der entropische Druck, den das Polymer durch Stöße auf die Membran ausübt, führt dazu, dass sich die Membran vom Polymer weg krümmt. Die resultierende Membranform ist ein Kegel in der Nähe des Ankers und ein Katenoid in grossem Abstand vom Ankerpunkt. Monte Carlo-Simulationen best

  20. Ferenczi's collaboration with rank: on paradigm shift and the origins of complementarity in psychoanalysis.

    PubMed

    Hoffer, Peter T

    2008-06-01

    The publication in 1923 of Sigmund Freud's The Ego and the Id is generally recognized as a watershed event in the history of psychoanalysis. The following year Ferenczi and Rank jointly published a book on psychoanalytic technique, The Development of Psychoanalysis (Ger: Entwicklungsziele der Psychoanalyse), concurrently with the independent publication of Ferenczi's Thalassa: A Theory of Genitality (Ger: Versuch einer Genitaltheorie) and Rank's The Trauma of Birth, the latter of which sparked a storm of controversy within the psychoanalytic community. The ensuing debate over technical and theoretical issues raised in these works signaled the emergence of two rival paradigms (following the model described by Thomas Kuhn) in psychoanalytic technique, the one based on ego psychology and drive-dynamics, the other on preoedipal ego development and object relations, which, when viewed from a present-day vantage point, may be considered complementary. The current crisis in psychoanalysis represents a continuation of this not yet completed paradigm shift. PMID:18509367

  1. Endoskopie, minimal invasive chirurgische und navigierte Verfahren in der Urologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grosse, Joachim; von Walter, Matthias; Jakse, Gerhard

    Betrachtet man die letzten 100 Jahre der Urologie in Deutschland seit Gründung ihrer Fachgesellschaft 1906 in Stuttgart, so sind sicherlich die letzten 25 Jahre von umfassenden Entwicklungen mit z. T. vollständigen Umwälzungen bisheriger Therapien und Methoden auf urologischen Fachgebiet gekennzeichnet. In erster Linie handelte es sich dabei um minimal invasive endoskopische Techniken wie perkutane Nierenchirurgie, Ureterorenoskopie, videoendoskopisch unterstütze transurethrale Elektroresektionen der Prostata und von Blasentumore sowie die Laparoskopie. Sie führten zu besseren operativen Ergebnissen und einer deutlichen Senkung der Morbidität der entsprechenden Behandlung urologischer Krankheitsbilder, mit der Konsequenz, dass einige bisher als Standard gültige offene Operationsverfahren abgelöst wurden.

  2. Positive Werkzeuge mit hohem IQ

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Luik, Matthias

    Fräsen ist ein Verfahren, auf welches im modernen Produktionsprozess nicht verzichtet werden kann. Dabei stellt die zunehmende Komplexität der zu fertigenden Bauteile ganz neue Herausforderungen an ein Werkzeug. Konnten früher Bauteile nur mit hohem Aufwand durch Erodieren oder Außenräumen hergestellt werden, müssen heute bereits Fräswerkzeuge für solche Bearbeitungsaufgaben aus Zeitund Kostengründen eingesetzt werden. Dies führt dazu, dass viele Bauteile heute in einer Aufspannung bearbeitbar sind, welche früher nur durch mehrmaliges Umspannen erzeugt werden konnten. Um Bearbeitungszeiten und -kosten dabei gering zu halten, müssen aber dennoch universelle Werkzeuge eingesetzt werden, welche für verschiedenste Bearbeitungsaufgaben ausgelegt sind.

  3. Victor F. Weisskopf (1908 - 2002): Physikgeschichte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jacobi, Manfred

    2002-11-01

    Universal gebildete und interessierte Menschen sind selten geworden in unserer Zeit. Victor F. Weisskopf war einer von ihnen. Sein geistiger Horizont umfasste nicht nur sein eigentliches Fachgebiet, die Physik, wo er sich durch fundamentale Arbeiten in den Bereichen der Quantenfeldtheorie, der Kern- und Elementarteilchenphysik hervortat. Daneben bildeten Kunst und Musik sowie ein außergewöhnliches Engagement in sozialen und politischen Angelegenheiten die Eckpunkte seines Lebens. Der Einsatz für die Verständigung zwischen den Machtblöcken während des Kalten Krieges war für ihn ebenso selbstverständlich wie das Bedürfnis, die neuen Ideen der Physik einem breiten Publikum nahe zu bringen. Die Wissenschaft erschien ihm als das geeignete Mittel, um zum Wohle der Menschheit zu wirken.

  4. Einstein's Materialism and Modern Tests of Quantum Mechanics

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vigier, J. P.

    After a presentation of Einstein's and Bohr's antagonistic point of view on the interpretation of Quantum Mechanics an illustration of their conflicting positions in the particular case of Young's double slit experiment is presented. It is then shown that in their most recent form (i. e. time dependent neutron interferometry) these experiments suggest (if one accepts absolute energymomentum conservation in all individual microprocesses) that Einstein was right in the Bohr-Einstein controversy.Translated AbstractEinsteins Materialismus und heutige Tests der QuantenmechanikNach einer Darstellung von Einsteins und Bohrs antagonistischen Standpunkten in der Interpretation der Quantenmechanik werden ihre widersprüchlichen Positionen im speziellen Fall des Youngschen Doppelspaltexperiments dargestellt. Es wird dann gezeigt, daß diese Experimente in ihrer neuesten Form (d. h. zeitabhängige Neutroneninterferometrie) Einstein in der Bohr-Einsteinkontroverse recht gaben (wenn man absolute Energie-Impulserhaltung bei allen individuellen Mikroprozessen annimmt).

  5. Intraoperative Schnellschnittuntersuchungen parapylorischer Lymphknoten bei der pyloruserhaltenden Pankreaskopfresektion: Gibt es eine klinische Relevanz?

    PubMed Central

    Riediger, Hartwig; Schulz, Antje; Adam, Ulrich; Krüger, Colin M.

    2014-01-01

    Zusammenfassung Hintergrund Die pyloruserhaltende Pankreaskopfresektion (PPPD) ist als onkologisches Standardverfahren etabliert. Lokal fortgeschrittene Tumoren können eine erweiterte Resektion erforderlich machen. Ebenso soll früheren Arbeiten zufolge bei Tumornachweis in den parapylorischen Lymphknoten (PLK) eine distale Magenresektion im Sinne einer klassischen Whipple-Operation indiziert sein. Entsprechend diesen Empfehlungen haben wir intraoperative Schnellschnittuntersuchungen der PLK in unseren Routineablauf integriert. Im Rahmen dieser Studie haben wir die klinische Relevanz dieses Vorgehens hinterfragt. Methoden Bei 105 onkologischen Patienten im Zeitraum von 2006-2012 bestand die Indikation zur PPPD. In allen Fällen erfolgte eine intraoperative Schnellschnittuntersuchung der PLK. Die Patienten wurden bezüglich Primärtumor, Anzahl der untersuchten Lymphknoten (LK) (gesamt und parapylorisch) sowie Auswirkungen auf das operative Konzept untersucht. Es handelt sich um eine retrospektive Studie, die auf prospektiv erhobenen Daten unserer Pankreasdatenbank basiert. Ergebnisse Die Primärtumoren waren 72 Pankreaskopfkarzinome und 33 extrapankreatische Karzinome (Gallengangskarzinom, Ampullenkarzinom, Duodenalkarzinom). 73 Patienten waren nodalpositiv. Insgesamt wurden 2391 LK untersucht, von denen 325 parapylorisch lokalisiert waren. Die intraoperative Schnellschnittuntersuchung erbrachte lediglich bei 4 Patienten mit Pankreaskopfkarzinom jeweils einen positiven PLK; daraufhin erfolgte eine distale Magenresektion. In keinem der distalen Magenresektate waren Tumorresiduen nachweisbar. Lokale chirurgisch-technische Probleme im Sinne von Durchblutungsstörungen des Magens ergaben sich durch die regionale Lymphadenektomie nicht. PLK waren nur beim Pankreaskarzinom positiv. In der Subgruppe der nodalpositiven Patienten mit Pankreaskopfkarzinom hatten 8% der Patienten einen positiven PLK. Schlussfolgerung Die regionale parapylorische Lymphadenektomie ist beim

  6. Grundlegende Steuerungsverfahren im heterogenen Logistiknetz mit Kanban

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Lödding, Hermann; Möller, Niklas; Rücker, Thomas; Schneider, Herfried M.; Zäh, Michael F.

    In vielen Unternehmen werden heterogene (verschiedene) Steuerungen in einem abgestimmten Konzept kombiniert. Je nach Anwendungsfall und Rahmenbedingungen werden Kombinationen allgemein bekannter Steuerungen oder Steuerungsvarianten gemischt eingesetzt, um eine optimale Steuerung für unterschiedliche Fälle zu erreichen. Hierbei stehen neben den bekannten und weit verbreiteten Methoden, wie Material Requirements Planning (MRP) oder Kanban, auch weniger bekannte oder neue Methoden zur Auswahl, wie die Produktionssteuerung mit dezentraler, bestandsorientierter Fertigungsregelung (DBF). Kanban ist ein simples und effizientes Steuerungskonzept, das in der klassischen Form für spezifische einfache Anwendungsfälle umsetzbar ist. Hochentwickelte Steuerungsalgorithmen können helfen, komplexe Abläufe optimal abzubilden. Mit einer grundlegenden Vereinfachung der Abläufe kann allerdings in vielen Fällen ein wesentlich stärkerer und umfassender Verbesserungseffekt erzielt werden. Die wesentliche Fragestellung sollte folglich lauten: Warum ist der Ablauf nicht mit einer einfachen Steuerung wie Kanban abzubilden? Um die Vorteile des Konzepts auch in untypischen Bereichen anwenden zu können, sind jedoch verschiedene Varianten oder Kanban-ähnliche Steuerungsmethoden entstanden. Darüber hinaus sind in der Praxis hybride Steuerungen im Einsatz, welche so kombiniert werden, dass die Zusammensetzung anspruchsvolle Eigenschaftsbilder noch exakt abbildet. In der Praxis basieren die Steuerungsentscheidungen nur zu einem kleinen Teil auf den eigentlichen Steuerungsalgorithmen, wie sie uns das MRP-System zur Verfügung stellt. Moderne Steuerungswelten" schließen alle relevanten Informationsquellen in eine heterogene Entscheidungsmatrix mit ein. Letztlich zählt nicht, ob die Entscheidung auf den Informationen aus dem MRP-System oder auf Softfacts basierend getroffen wurde, sondern nur, ob die Entscheidung erfolgreich war.

  7. Vom Urknall zum Durchknall

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Unzicker, Alexander

    Lautstarker Applaus erhob sich im Salon III/IV des Marriott-Hotels von Crystal City im amerikanischen Bundesstaat Virginia. In dem überfüllten Konferenzraum starrten alle wie gebannt auf die Leinwand, wo nicht mehr zu sehen war als ein nüchternes Diagramm aus zahlreichen Punkten und einer geschwungenen Kurve. Nureine eigenartige Personengruppe konnte sich davon zu Emotionen hinreißen lassen - Physiker auf der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft, die ihren Begeisterungssturm noch minutenlang fortsetzten. Was war geschehen? Die im Diagramm aufgetragenen Daten bestätigten mit einer nie da gewesenen Genauigkeit ein fundamentales Naturgesetz zur Wärmeabstrahlung von heißen Körpern. 1900 von Max Planck entdeckt, leuchtete es nun in geradezu mathematischer Reinheit auf. Noch sensationeller war der Ursprung der Daten - Mikrowellensignale verschiedener Frequenzen, die nicht aus einem irdischen Labor stammten, sondern von einem heißen Urzustand des Universums! Ein Feuerball aus Wasserstoff und Helium, noch ohne jegliche Strukturen, die irgendwann Leben ermöglichen sollten, ließ damals seinem Licht freien Lauf. Mehr als zehn Milliarden Jahre war es bis zu den Detektoren des vom Menschen gebauten Satelliten COBE unterwegs, der wenige Tage zuvor die Daten übertragen hatte. Wenn ich das alles wie einen Film in meiner Vorstellung ablaufen lasse, bekomme ich immer eine Gänsehaut, als würde ich die inzwischen extrem abgekühlte Strahlung tatsächlich spüren. Ihre Gleichverteilung im Raum macht uns auch deutlich, dass wir uns nicht einbilden dürfen, an einem besonderen Ort im Universum zu leben - intelligente Aliens könnten sich seitdem überall entwickelt haben! Sollten sie - was nicht wahrscheinlich ist - uns wirklich von Zeit zu Zeit über die Schulter schauen, dann hätten sie an jenem Nachmittag des 13. Januar 1990, als der Vortrag stattfand, bestimmt anerkennend mit ihrem großen Kopf genickt.

  8. Grundsätze über die Anlagen neuer Sternwarten mit Beziehung auf die Sternwarte der Universität Göttingen. Von Georg Heinrich Borheck

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Beuermann, Klaus; Borheck, Georg Heinrich

    Die Göttinger Sternwarte, Wirkungsstätte des berühmten Gelehrten Carl Friedrich Gauß, ist ein bedeutendes Baudenkmal. Im Jahre 2005 wird sie gemeinsam von der Georg-August-Universität und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen renoviert, um dann als repräsentatives Gebäude der Universität und Arbeitsstätte der Akademie zu dienen. Die Nutzung der historischen Räume für Ausstellungen macht diesen imposanten Bau erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Die Sternwarte war bei ihrer Errichtung vor 200 Jahren ein nach seinerzeit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen konzipierter Bau, der die Universität Göttingen in eine der vordersten Stellen Europa rückte. Auch aufgrund ihrer Architektur ist sie ein großer Wurf des Göttinger Universitätsbaumeisters Georg Heinrich Borheck. Durch die Kriegswirren der Napoleonischen Zeit zerschlug sich Borhecks Versuch einer Publikation seiner Beschreibung des Baus der Göttinger Sternwarte 1805. Doch seine Schrift ist auch heute noch aktuell und wird mit diesem Band erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugängig gemacht. Er zeigt die Grundsätze, nach denen damals öffentliche Bauten konzipiert wurden, erläutert die Bedeutung des Baus aus kunst- und wissenschaftshistorischer Sicht und informiert über die Pläne zur Restaurierung der Sternwarte in einem separaten Beitrag und im Geleitwort des Präsidenten der Georg-August Universität Prof. Dr. Dr. h. c. Kurt von Figura.

  9. Prophylaxe beim hereditären Angioödem (HAE) mit C1-Inhibitormangel.

    PubMed

    Greve, Jens; Strassen, Ulrich; Gorczyza, Marina; Dominas, Nina; Frahm, Uta-Marie; Mühlberg, Heike; Wiednig, Michaela; Zampeli, Vasiliki; Magerl, Markus

    2016-03-01

    Das hereditäre Angioödem (engl.: hereditary angioedema, HAE) ist eine seltene angeborene Erkrankung, die durch wiederkehrende Episoden subkutaner oder submuköser Ödeme charakterisiert ist. Kehlkopf-Manifestationen können lebensbedrohlich sein. In den meisten Fällen kann die Erkrankung mit einem On-Demand-Ansatz angemessen behandelt werden - in einigen Fällen ist jedoch eine Kurz- oder Langzeitprophylaxe angebracht. Attenuierte Androgene waren einmal das Standardmedikament; sie werden jedoch mit erheblichen Nebenwirkungen in Verbindung gebracht und sind in den deutschsprachigen Ländern der EU nicht mehr kommerziell erhältlich. Zurzeit werden sie von wirksameren und besser verträglichen Therapien wie C1-Esterase-Inhibitoren, dem Kallikrein-Inhibitor Ecallantid und dem B2-Rezeptorantagonisten Icatibant verdrängt, welche kürzlich auf dem Markt zugelassen wurden. Diese neuen Medikamente hatten einen erheblichen Einfluss, insbesondere auf die Indikationsstellung und das Vorgehen bei einer Langzeitprophylaxe. Nach den neuesten internationalen Konsenspapieren und unserer eigenen Erfahrung sind selbstverabreichte C1-Inhibitoren nun die erste Option bei der Langzeitprophylaxe. Die Entscheidung für eine Prophylaxe sollte nicht länger auf der Grundlage einzelner Parameter wie der Häufigkeit der Anfälle getroffen werden, sondern auf einer adäquaten allgemeinen Krankheitskontrolle, einschließlich der Lebensqualität. Zurzeit werden weitere Medikamente entwickelt, welche zu weiteren Veränderungen bei den Behandlungsalgorithmen des HAE führen könnten. PMID:26972190

  10. Dentalwerkstoffe und Dentalimplantate - Teil 2

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Faltermeier, Andreas

    Wie in allen Bereichen der Medizin findet auch in der Zahnmedizin eine kontinuierliche Weiterentwicklung der verwendeten Werkstoffe statt. Gerade für Zahnersatz werden Werkstoffe gesucht, die zum einen ästhetisch, zum anderen haltbar und darüber hinaus auch körperverträglich sind. Auch steigt immer mehr der Wunsch der Patienten nach ästhetischen und zugleich biokompatiblen Materialien. Wurde früher fast ausschließlich als Füllungsmaterial im Seitenzahngebiet quecksilberhaltiges Amalgam verwendet, hat der Zahnarzt heutzutage eine große Auswahl an verschiedenen zahnfarbenen Materialien: zum einen werden sog. Komposite verwendet, das aus einer Polymermatrix mit eingebetteten Füllstoffen besteht, zum anderen können diverse Dentalkeramiken verwendet werden. Besonders die Verwendung von Hochleistungskeramiken, wie beispielsweise Zirkonoxid, das sich bereits als Bremsscheiben für Sportwägen, Hitzeschilde im Space Shuttle und als Kugelköpfe künstlicher Hüftgelenke bewährt hat, spielt heutzutage eine große Rolle bei der Verdrängung des Metalls aus der Mundhöhle. War es früher nur möglich, einen verloren gegangen Zahn mittels einer Brücke, die ein Beschleifen der Nachbarzähne zur Folge hat, oder durch herausnehmbaren Zahnersatz zu ersetzen, ist es heutzutage mit der modernen Implantologie möglich, Zahnersatz zahnschonend einzugliedern. Auch kann mittels Dentalimplantaten dem Wunsch vieler Patienten nach festem Zahnersatz anstelle eines herausnehmbaren Zahnersatzes entsprochen werden. So kann mit Hilfe neuer biokompatiblen Werkstoffe sowohl der ästhetische Anspruch befriedigt als auch das Selbstwertgefühl vieler Patienten angehoben werden.

  11. Boron as a tracer for material transfer in subduction zones

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rosner, Martin Siegfried

    2003-10-01

    der vulkanischen Front und der Back-arc Region der Zentralen Vulkanischen Zone in den Anden weisen eine weite Spannbreite von delta 11B Werten (+4 bis –7 ‰) and Borkonzentrationen (6 bis 60 ppm) auf. Die positiven delta 11B Werte der Vulkanite der vulkanischen Front zeigen eine Beteiligung einer 11B-reichen Komponente am Aufbau der andinen Vulkanite, die am wahrscheinlichsten aus Fluiden der alterierten ozeanischen Kruste der abtauchenden Nazca-Platte stammt. Diese Beobachtung macht einen alleinigen Ursprung der untersuchten Laven aus der kontinentalen Kruste und/oder dem Mantelkeil unwahrscheinlich. Der Trend zu systematisch negativeren delta 11B Werten und kleineren B/Nb Verhältnissen von der vulkanischen Front zum Back-arc wird als Resultat einer Borisotopenfraktionierung einhergehend mit einer stetigen Abnahme der Fluidkomponente und einer relativ konstanten krustalen Kontamination, die sich durch relativ gleichbleibende Sr, Nd und Pb Isotopenverhältnisse ausdrückt, interpretiert. Weil die delta 11B Variation über den andinen vulkanischen Bogen sehr gut mit einer modellierten, sich als Funktion der Temperatur dynamisch verändernden, Zusammensetzung des Subduktionszonenfluides übereinstimmt, folgern wir, dass die Borisotopenzusammensetzung von Arc-Vulkaniten durch die sich dynamisch ändernde delta 11B Signatur eines Bor-reichen Subduktionsfluides bestimmt ird. Durch die Abnahme dieses Subduktionsfluides während der Subduktion nimmt der Einfluss der krustalen Kontamination auf die Borisotopie der Arc-Vulkanite im Back-arc zu. In Anbetracht der Borisotopenfraktionierung müssen hohe delta 11B Werte von Arc-Vulkaniten nicht notwendigerweise Unterschiede in der initialen Zusammensetzung der subduzierten Platte reflektieren. Eine Dreikomponenten Mischungskalkulation zwischen Subduktionsfluid, dem Mantelkeil und der kontinentalen Kruste, die auf Bor-, Strontium- und Neodymiumisotopendaten beruht, zeigt, dass das Subduktionsfluid die Borisotopie des

  12. The geometry of interacting liquid domains in Langmuir monolayers

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heinig, Peter

    2003-07-01

    influence of the long range electrostatics can not explain the order of magnitude of the effect. Es werden die Strukturbildung und Benetzung zweidimensionaler (2D) Phasen von Langmuir-Monolagen im lokalen thermodynamischen Gleichgewicht untersucht. Eine Langmuir-Monolage ist ein isoliertes 2D System von Surfaktanten an der Wasser/Luft-Grenzfläche, in dem kristalline, flüssigkristalline, flüssige oder gasförmige Phasen auftreten, die sich in Positionsordnung und/oder Orientierungsordnung unterscheiden. Permanente elektrische Dipolmomente der Surfaktanten führen zu einer langreichweitigen repulsiven Selbstwechselwirkung der Monolage und zur Bildung mesoskopischer Strukturen. Es wird ein Wechselwirkungsmodell verwendet, das die Strukturbildung als Wechselspiel kurzreichweitiger Anziehung (nackte Linienspannung) und langreichweitiger Abstoßung (Oberflächenpotential) auf einer Skala Delta beschreibt. Physikalisch trennt Delta die beiden Längenskalen der lang- und kurzreichweitigen Wechselwirkung. In dieser Arbeit werden die thermodynamischen Stabilitätsbedingungen für die Form einer Phasengrenzlinie (Young-Laplace-Gleichung) und Dreiphasenkontaktpunkt (Young-Bedingung) hergeleitet und zur Beschreibung experimenteller Daten genutzt: Die Linienspannung benetzender 2D Tropfen wird mit Hilfe hängender-Tropfen-Tensiometrie gemessen. Die Blasenform und -größe von 2D Schäumen wird theoretisch modelliert und mit experimentellen 2D Schäumen verglichen. Kontaktwinkel werden durch die Anpassung von experimentellen Tropfen mit numerischen Lösungen der Young-Laplace-Gleichung auf Mikrometerskalen gemessen. Das Skalenverhalten des Kontaktwinkels ermöglicht die Bestimmung einer unteren Schranke von Delta. Weiterhin wird diskutiert, inwieweit das Schalten von 2D Benetzungsmodi in biologischen Membranen zur Steuerung der Reaktionskinetik ein Rolle spielen könnte. Hierzu werden Experimente aus unserer Gruppe, die in einer Langmuir-Monolage durchgeführt wurden, herangezogen

  13. [The sleeping disease drug Germanine as an instrument for propaganda: reception in literature and film during National Socialism].

    PubMed

    Jacobi, Eva Anne

    2010-01-01

    As European colonization spread widely over the African continent the health and physical welfare of the African population gained more and more importance to European colonists who concentrated on capitalizing on African human resources for an improved financial and economic outcome of their colonies. This brought tropical medicine to the top of the European colonial agenda and raised the awareness of the threat of infectious diseases, such as the African Trypanosomiasis or so-called sleeping disease. In 1916 a group of scientists from the pharmaceutical company Bayer AG discovered a substance on the base of dye rather than arsenic. The drug was called Bayer 205 and showed outstanding therapeutic effects. It also reduced adverse reactions in people infected with sleeping disease. As Germany had already lost its colonies, the Bayer company--supported by the German government--negotiated with the English and Belgian governments and was allowed to send an expedition to East Africa. During 1921 and 1923 the new drug was tested in English Rhodesia and Belgian Congo and proved revolutionary, especially in comparison with conventional substances. In due course, the drug Bayer 205 was named Germanin and it was subsequently proposed to use it for political leverage: knowledge and use of the new drug was to be given only in exchange for parts of the former German colonies. However, the reactions of the international media put an end to Germany's neo-colonial-dreams, even before the proposal had reached governmental level. Even so, the incident never disappeared from the mind of those who wished to revive German colonialism. Thus, it is no surprise, that the tale of the discovery and perceived "injustice" of a thwarted scientific success regained an important place in National Socialist propaganda. This article will examine two sources to exemplify the role Germanin attained in National Socialist propaganda: Hellmuth Unger's popular science novel Germanin. Geschichte einer

  14. Extraktion von DNA

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pöpping, Bert; Unterberger, Claudia

    Eine DNA-gestützte Analytik spielt im Lebensmittelbereich eine große Rolle. So wird die PCR bzw. die Real Time PCR z. B. für den Nachweis von Krankheitserreger in Lebensmitteln, zur Tier- und Pflanzenartendifferenzierung und den Nachweis von gentechnologisch veränderten Organismen eingesetzt [1]. Grundvoraussetzung für die sehr sensitiven molekularbiologischen Methoden ist eine saubere und kontaminationsfreie Nukleinsäure [2]. Die Qualität der Nukleinsäure entscheidet über Erfolg und Misserfolg der anschließenden molekularbiologischen Analytik. Deshalb werden im Bereich der Lebensmittelanalytik hohe Anforderungen an das jeweilige DNA-Extraktionsprotokoll gestellt. Durch die Anwendung eines geeigneten Extraktionsverfahrens soll die nachzuweisende DNA möglichst in hochmolekularer Form und frei von die nachfolgende Analytik hemmenden Substanzen vorliegen [1]. Gerade hier stellt die Natur der Lebensmittelmatrix eine besondere Herausforderung dar. Matrixkomponenten wie Fette, Zucker, Proteine und sekundäre Inhaltsstoffe erschweren die DNA-Extraktion und können, wenn sie nicht durch die Extraktion vollständig entfernt werden, zu einer Inhibierung der PCR führen [3]. Des Weiteren müssen auf der Matrixoberfläche vorhandene DNA-abbauende Enzyme gehemmt werden [1]. Daneben spielt der Einfluss verschiedener chemischer und physikalischer Parameter (pH-Wert, Temperatur, Enzyme, Scherkräfte) bei der Lebensmittelproduktion eine große Rolle für die Qualität der extrahierten DNA. So führen z. B. hohe Temperaturen und saure pH-Werte während der Lebensmittelverarbeitung zu einer Fragmentierung der DNA. Auch die physikalischen und chemischen Bedingungen der verwendeten Extraktionsmethode beeinflussen die Qualität der DNA [2]. Bleiben nach der Extraktion organische Lösungsmittel (Phenol, Ethanol), Enzyme, Proteine oder Salze zurück, können diese ebenfalls eine nachfolgende PCR inhibieren. Um eine Inhibition der PCR auszuschließen, sollten in der

  15. Efficacy of a glycoprotein DNA vaccine against viral haemorrhagic septicaemia (VHS) in Pacific herring, Clupea pallasii Valenciennes

    USGS Publications Warehouse

    Hart, L.M.; Lorenzen, Niels; LaPatra, S.E.; Grady, C.A.; Roon, S.E.; O’Reilly, J.; Gregg, J.L.; Hershberger, P.K.

    2012-01-01

    Viral haemorrhagic septicaemia virus (VHSV) and its associated disease state, viral haemorrhagic septicaemia (VHS), is hypothesized to be a proximate factor accounting for the decline and failed recovery of Pacific herring populations in Prince William Sound, AK (Marty et al. 1998, 2003, 2010). Survivors of laboratory-induced VHSV epizootics develop resistance to subsequent viral exposure (Kocan et al. 2001; Hershberger et al. 2007, 2010), which is likely the result of immune system recognition of the viral glycoprotein (G) (Lecocq-Xhonneux et al. 1994), a surface antigen that contains neutralizing epitopes (Lorenzen, Olesen & Jorgensen 1990; Jørgensen et al. 1995) and cell attachment domains (Lecocq-Xhonneux et al. 1994; Estepa & Coll 1996). These properties have proven useful in the development of G-gene-based DNA vaccines for VHSV and a related rhabdovirus, infectious haematopoietic necrosis virus (IHNV) (Anderson et al. 1996; Heppell et al. 1998; Corbeil et al. 1999; Einer-Jensen et al. 2009). Rainbow trout fingerlings, Oncorhynchus mykiss (Walbaum), vaccinated with 1 µg of either the VHS or IHN vaccine are protected from VHS when exposed to virus as early as 4 days (44 degree days) post-vaccination (p.v.) (Lorenzen et al. 2002). At later time points (80 days p.v.; 880 degree days), the level of cross-protection against VHS by IHN vaccination is either completely lost (60 days p.v.; 660 degree days) (3 g rainbow trout; 1 µg vaccine dose) (Lorenzen et al. 2002) or present at intermediate levels (6.5 g rainbow trout; 1 µg vaccine dose) (Einer-Jensen et al. 2009). Comparatively, VHS vaccination remains effective as long as 9 months (2520 degree days) p.v. (100 g rainbow trout; 0.5 µg vaccine dose) (McLauchlan et al. 2003). These results suggest that IHN and VHS vaccination activate a rapid transitory innate immune response against VHSV that is followed by long-term adaptive immunity in VHS-vaccinated trout (Lorenzen et al. 2002).

  16. Untersuchung der Richtwirkung der Einkopplung von ebenen Wellen in eine Leitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Magdowski, M.; Vick, R.

    2013-07-01

    Elektrische Leitungen und Kabel stellen häufig die Haupteinfallstore für elektromagnetische Felder in die daran angeschlossenen Geräte und Systeme dar. Für die Einkopplung einer ebenen Welle kann der in eine Leitung eingekoppelte Strom unter bestimmten Voraussetzungen mit Hilfe der Leitungstheorie sehr effizient bestimmt werden. Er hängt dabei von den Abmessungen der Leitung, den Leitungsabschlüssen sowie der Amplitude, der Wellenlänge und der Einfallsrichtung der ebenen Welle ab. In dieser Arbeit wird die Abhängigkeit der Einkopplung von der Einfallsrichtung näher untersucht. Dazu werden Richtdiagramme der Einkopplung berechnet, dargestellt und hinsichtlich der mittleren und maximalen Einkopplung über alle Einfallsrichtungen und Polarisationen ausgewertet. Die Ergebnisse werden genutzt, um die maximale Direktivität der Einkopplung in eine Leitung zu bestimmen. Fasst man die Einkopplung externer Felder in eine Leitung als einen Störfestigkeitstest auf, so kann die maximale Direktivität benutzt werden, um einen Vergleich zwischen unterschiedlichen Messumgebungen wie Absorberhallen und Modenverwirbelungskammern herzustellen.

  17. Kultivierungsverfahren für Bakterien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Messelhäußer, Ute

    Lange Zeit war die Isolierung bakterieller pathogener Mikroorganismen mithilfe von entsprechenden Nährmedien die einzige Möglichkeit zum Nachweis der Erreger in Lebensmittel-, Human- und Veterinärproben. Diese Vorgehensweise wurde Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Damals gehörte Louis Pasteur zu den ersten Mikrobiologen, die es für notwendig erachteten, Krankheitserreger auch außerhalb des menschlichen Körpers kultivieren zu können und entwickelte deshalb 1861 die erste flüssige Anreicherungsbouillon [7]. Er legte damit einen der Grundsteine für die heutige mikrobiologische Diagnostik und alle weiteren, darauf aufbauenden Disziplinen. Grundlage der modernen bakteriellen Lebensmittelsuntersuchung sind, im Gegensatz zur viralen Diagnostik, nach wie vor entsprechende Anreicherungsschritte. Vor allem die oftmals sehr geringe Infektionsdosis der unterschiedlichen lebensmittelrelevanten Infektionserreger bedingt eine Nulltoleranz derartiger Mikroorganismen in verzehrfertigen Lebensmitteln und somit die Notwendigkeit einer Kultivierung mittels unterschiedlicher Anreicherungsmethoden vor dem Einsatz molekularer Nachweisverfahren, wie z. B. PCR und Real-Time-PCR. Nach den derzeitigen gesetzlichen Vorgaben ist zusätzlich zu dem molekularbiologischen Nachweis von Infektions- und Intoxikationserregern in der Lebensmittelanalytik der kulturelle Keimnachweis zwingend notwendig. Molekulare Nachweisverfahren können somit entweder als Screeningmethoden für einen schnellen und hohen Probendurchsatz oder nach entsprechenden Kultivierungsschritten zur Bestätigung bestimmter genetischer Eigenschaften von Isolaten herangezogen werden [12].

  18. Über die Methode der physikalischen Naturbeschreibung [33

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wenn es zu den Aufgaben der Philosophie und der wissensehaftlicher Theologie gehört, das Warum und Wie unserer Existenz und ihrer Umwelt zu ergründen, so muss als ihr Ausgangspunkt eine vollständige und möglichst übersichtliche Beschreibung unserer Empfindungen vorliegen. Einen Teil dieser Empfindungen fassen wir unter dem Namen Sinnesempfindungen zusammen. Ob ein solcher Aussehnitt genau abgegrenzt werden kann, soll hier nicht untersucht werden. Es kann sogar mit gewisser Berechtigung behauptet werden, dass eine Unterteilung gar nicht streng durchführbar ist. Der schon in der Philosophie der Antike uns entgegentretende Gedanke, dass die Welt nur in ihrer Gesamtheit rerständlich sein kann, kommt sicherlich der Wahrheit näher als die philosophischen Systeme des verflossenen Jahrhunderts, welche glaubten, dass alies aus unseren materialistischen Erkenntnissen heraus erklärt werden könne. Die Entstehung dieser Systeme, ich denke z. Â. an den Monisimis Haeckels, erklärt sich aus der Hybris, welche die Reaktion der Philosophie auf die bedeutenden Erfolge der exakten Naturwissenschaften war. Die ebenfalls nicht zu imterschätzenden Fortschritte unserer heutigen Kenntnisse auf diesem Gebiete zwingen din Naturforschung eher zu einer immer steigenden Bescheidenheit den "Welträtseln" gegenüber, deren letzte Konsequenz vielleicht darin liegen wird, dass sie die eingangs der Philosophie und Theologie zugewiesene Aufgabe als unlosbar bezeichnen muss..

  19. Chirurgie angeborener Herzfehler

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schreiber, Christian; Libera, Paul; Lange, Rüdiger

    Störungen der embryonalen Entwicklung in der frühen Phase der Schwangerschaft können zu Fehlbildungen am Herz- und Gefäßsystem führen. Die Häufigkeit liegt bei 0.8-1 % aller lebend geborenen Kinder. In Deutschland werden jedes Jahr etwa 6.000 Kinder mit einem Herzfehler geboren (Quelle: http://www.kompetenznetzahf.de). Das Spektrum reicht von einfachen Fehlern, die das Herz-Kreislauf-System wenig beeinträchtigen, bis zu sehr schweren Herzerkrankungen, die unbehandelt zum Tode führen. Fortschritte der Kinderkardiologie, Herzchirurgie und Anästhesie ermöglichen heute ein Überleben bei über 90 % der Patienten. Auch die spezialisierte Pränataldiagnostik (vorgeburtliche Diagnostik) ermöglicht schon die frühe Weichenstellung für mögliche Therapieoptionen. Bei der chirurgischen Therapie ist jedoch festzuhalten, dass ein Herzfehler entweder korrigierend behandelt wird oder nur "palliiert“ werden kann. Bei letzterer Therapie wird bei einem Patienten eine medizinische Maßnahme durchgeführt, die nicht die Herstellung normaler Körperfunktionen zum Ziel hat, sondern in Anpassung an die physiologischen Besonderheiten des Patienten dessen Zustand lediglich stabilisiert und optimiert. Dies kann beispielsweise bei einer nicht korrigierbaren angeborenen Fehlbildung notwendig sein, bei der lediglich eine funktionelle Herzkammer vorhanden ist (z. B. hypoplastisches Linksherz). Hierbei muss eine prothetische Verbindung zur Lungenstrombahn in der Folgezeit entfernt werden.

  20. Jung's Red Book and its relation to aspects of German idealism.

    PubMed

    Bishop, Paul

    2012-06-01

    The late nineteenth century saw a renaissance of interest in the thought of the German Romantic philosopher, F.W.J. Schelling. This paper takes Jung's engagement with Schelling and his awareness of Schellingian ideas and interests (notably, the mysterious Kabeiroi worshipped at Samothrace) as its starting-point. It goes on to argue that a key set of problematics in German Idealism - the relation between freedom and necessity, between science and art, and ultimately between realism and idealism - offers a useful conceptual framework within which to approach Jung's Red Book. For the problem of the ideal is central to this work, which can be read as a journey from eternal ideals to the ideal of eternity. (Although the term 'idealism' has at least four distinct meanings, their distinct senses can be related in different ways to Jung's thinking.) The eloquent embrace of idealism by F.T. Vischer in a novel, Auch Einer, for which Jung had the highest praise, reminds us of the persistence of this tradition, which is still contested and debated in the present day. PMID:22724598

  1. Methodik zur Zuverlässigkeitsbewertung in frühen Entwicklungsphasen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bertsche, Bernd; Gäng, Jochen

    Im Folgenden soll eine Methodik zur Zuverlässigkeitsbewertung mechatronischer Systeme vorgestellt werden, die in frühen Entwicklungsphasen anwendbar ist. Eine wichtige Anforderung an diese Methodik ist die Verknüpfung an mechatronischen Entwicklungsmethoden, um so die Entwicklungstätigkeiten sowie die Konzeptauswahlentscheidungen zu unterstützen. Dies erlaubt dann das zuverlässigste Konzept auszuwählen. Dadurch können Kosten und Zeit gespart werden, da die Auswahl eines unzuverlässigen Konzepts im Nachhinein viele aufwändige Änderungen bis zu einer Neukonzeption mit sich bringen kann. Für die Auswahl der Entwicklungsmethode bietet sich das V-Modell aus der Richtlinie VDI 2206 [3.44] an (siehe Kap. 2.2). Mit dem Schwerpunkt der frühen Entwicklungsphasen muss besonders die erste Phase des V-Modells, der Systementwurf, näher betrachtet werden. Anhand des Systementwurfes ist eine Vorgehensweise entstanden, die insgesamt sechs Schritte umfasst (Abb. 3.1). Diese sind im Laufe der Förderzeit der Forschergruppe nach und nach erweitert worden. Im Folgenden werden die einzelnen Schritte detailliert beschrieben und erklärt.

  2. Chirurgische Behandlung von Melanomen in der Schwangerschaft: eine praktische Anleitung.

    PubMed

    Crisan, Diana; Treiber, Nicolai; Kull, Thomas; Widschwendter, Peter; Adolph, Oliver; Schneider, Lars Alexander

    2016-06-01

    Als ein Tumor, der primär eine chirurgische Behandlung erfordert, ist ein neu diagnostiziertes oder vorbestehendes Melanom in der Schwangerschaft eine klinische Rarität. In solchen Fällen steht der Chirurg vor der Herausforderung, ein geeignetes therapeutisches Vorgehen festlegen zu müssen. Auf der Grundlage unserer klinischen Erfahrung und einer Übersicht über die Literatur geben wir in der vorliegenden Arbeit eine Anleitung für das praktische Vorgehen bei dieser seltenen klinischen Konstellation. Unserer Erfahrung nach müssen schwangere Melanom-Patientinnen im Hinblick auf ihre therapeutischen Optionen ausführlich beraten werden. Naturgemäß setzen sie ihr ungeborenes Kind an die erste Stelle und zögern, der erforderlichen Operation zuzustimmen, obwohl bei ihnen eine möglicherweise lebensbedrohliche Erkrankung diagnostiziert worden ist. Daher ist es entscheidend, diese Patientinnen klar darüber zu informieren, dass, wie die vorliegenden medizinischen Erfahrungen zeigen, eine Schwangerschaft per se kein Grund ist, eine notwendige Melanom-Operation aufzuschieben. Jedoch müssen bei einigen Parametern wie den präoperativen Bildgebungsverfahren, der Positionierung auf dem Operationstisch, der Überwachung, Anästhesie und der perioperativen Medikation bestimmte Anpassungen vorgenommen werden, um der speziellen Situation Rechnung zu tragen. PMID:27240063

  3. Verfahrenstechnische Grundlagen des Coatings

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mörl, Lothar

    Die Ummantelung von Feststoffteilchen mit Hüllsubstanzen hat in verschiednen Industriezweigen in der letzten Zeit an Bedeutung gewonnen. Eine wichtige Ursache dafür dürfte in den immer höheren Anforderungen begründet sein, die an Feststoffformulierungen gestellt werden. Neben den hohen Ansprüchen an die Rezepturgenauigkeit wird es immer interessanter, die Freisetzung bestimmter in den Feststoffformulierungen enthaltener Wirkstoffe voraussagen zu können. So ist es zum Beispiel insbesondere in der pharmazeutischen Industrie von entscheidender Bedeutung, wann und unter welchem Milieu die in einer Tablette oder in einem Dragee enthaltenen Wirkstoffe freigesetzt werden und wie schnell diese Freisetzung geschieht. Aber auch in anderen Industriezweigen wie z. B. der Landwirtschaft können durch die Ummantelung von pflanzlichen Samen (Samenpillierung) mit Herbiziden, Fungiziden, Wachstumsstimulatoren, Düngemitteln und anderen Substanzen erhebliche Effekte bei der Einsparung von Schädlingsbekämpfungsmitteln und beim Schutz der Keimlinge bei gleichzeitiger Optimierung der Gestalt der Samenpille erreicht werden. Auch die Entwicklung von sphärisch aufgebauten Düngemittelgranulaten mit definierter Wirkstofffreisetzung und optimalen Eigenschaften der Partikel für die Ausbringung in der Landwirtschaft ist auf diese Art möglich. Auch in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie lassen sich eine Reihe von Anwendungsgebieten nennen, wie zum Beispiel die Kandierung von Bohnenkaffe, die Verkapselung von Vitaminen u. a [1].

  4. Neutron Matter Properties Using Skyrme Interaction

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mansour, H. M. M.; Guirguis, Jannette W.; Abdelmageed, A. I.; Hager, S. A.

    The purpose of the present work is to extend earlier nuclear matter calculations to study the properties of neutron matter. The binding energy per particle, symmetry energy, single particle potential, effective mass, and magnetic susceptibility are calculated using a modified Skyrme interaction. These are calculated as a function of the Fermi momentum kf in the range 0 < kf < 2 fm-1. Two sets of the interaction parameters are obtained by fitting the interaction parameters using the available information on neutron matter. Relativistic corrections to the order 1/c2 are also calculated. The relativistic corrections are very small and they increase as kf is increased.Translated AbstractDie Eigenschaften von Neutronenmaterie bei Annahme von Skyrme-WechselwirkungDie Arbeit zielt auf die Erweiterung früherer Berechnungen zur Kernmaterie auf die Eigenschaftsbestimmung von Neutronenmaterie. Unter Benutzung einer modifizierten Skyrme-Wechselwirkung werden die Bindungsenergie pro Partikel, die Symmetrieenergie, das Einteilchenpotential, die effektive Masse und die magnetische Suszeptibilität als Funktionen des Fermi-Impulses kf im Intervall 0 < kf < 2 fm-1 berechnet. Zwei angepaßte Parameter werden betrachtet. Die relativistischen Korrekturen werden bis zur Größenordnung 1/c2 berechnet. Sie sind sehr klein, wachsen mit wachsendem kf.

  5. Die zwei Kulturen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ankolekar, Anupriya; Krötzsch, Markus; Tran, Than; Vrandecic, Denny

    Oft werden zwei mögliche Entwicklungen des Webs diskutiert - das Web 2.0 und das Semantic Web. Wenn wir diese zwei Visionen für das zukünftige Web unter die Lupe nehmen, dann lässt sich feststellen, dass sich die Ideen in ihrem Kern und ihren Technologien gegenseitig ergänzen. Dementsprechend können und sollen beide Visionen von den Erfahrungen und Stärken der anderen profitieren. Wir glauben daran, dass zukünftige Webanwendungen den Web 2.0-Fokus auf Community und Benutzerfreundlichkeit beibehalten und, darüber hinaus, auch von Technologien des Semantic Web zur Vereinfachung der mashupähnlichen Datenintegration profitieren werden. Auf Basis eines Semantic Blog-Szenarios werden wir hier die Vorteile einer möglichen Kombination von Semantic Web und Web 2.0 illustrieren, die zeitnah realisiert werden kann. Wir werden auch auf technische Probleme eingehen, die bei der Erweiterung dieses Szenarios entstehen. Wir stellen dar, wie aktuelle Entwicklungen in der Semantic Web Forschung diese Probleme angehen können, und setzen zugleich auch Schwerpunkte für die zukünftige Forschung, die in diesem Zusammenhang relevant sind.

  6. Highly sensitive measurements of substrates and inhibitors on the basis of tyrosinase sensors and recycling systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Streffer, Katrin

    2002-12-01

    ötigten Probenvolumina sind klein und eine spezielle Probenvorbereitung ist nicht erforderlich. Ausserdem sind die Geräte einfach zu handhaben, billig sowohl in ihrer Herstellung als auch im Gebrauch und meist erlauben sie sogar eine kontinuierliche Messwerterfassung. Zahlreiche dieser in den letzten Jahren entwickelten Geräte greifen zurück auf 40 Jahre Forschung auf dem Gebiet der Biosensorik. Seit Clark und Lyons im Jahr 1962 in der Lage waren, mit einer einfachen Sauerstoffelektrode, ergänzt durch ein Enzym, Glucose zu messen, war die Entwicklung neuer Messtechnik nicht mehr aufzuhalten. Biosensoren, spezielle Messfühler, die aus einer Kombination aus biologischer Komponente (erlaubt eine spezifische Erkennung des Analyten auch ohne vorherige Reinigung der Probe) und einem physikalischen Messfühler (wandelt den primären physikochemischen Effekt in ein elektronisch messbares Signal um) bestehen, eroberten den Markt. Im Rahmen dieser Doktorarbeit wurden verschiedene Tyrosinasesensoren entwickelt, die je nach Herkunft und Eigenschaften der verwendeten Tyrosinase unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Beispielsweise wurde einer dieser Tyrosinasesensoren für die Bestimmung phenolischer Verbindungen in Fluss- und Seewasserproben eingesetzt, und die mit diesem Sensor gemessenen Ergebnisse konnten sehr gut mit dem entsprechenden DIN-Test zur Bestimmung phenolischer Verbindungen korreliert werden. Ein anderer entwickelter Sensor zeigte eine sehr hohe Empfindlichkeit für Catecholamine, Substanzen die speziell in der medizinischen Diagnostik von Wichtigkeit sind. Ausserdem zeigten die ebenfalls im Rahmen dieser Doktorarbeit durchgeführten Untersuchungen zweier verschiedener Tyrosinasen, dass, will man in Zukunft noch empfindlichere Tyrosinasesensoren entwickeln, eine spezielle Tyrosinase (Tyrosinase aus Streptomyces antibioticus) die bessere Wahl sein wird, als die bisher im Bereich der Biosensorforschung verwendete Tyrosinase aus Agaricus bisporus. Desweiteren wurden erste

  7. Ein Entscheidungsmodell zur Weitergabe persönlicher Daten im Internet

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Treiblmaier, Horst

    In den vergangenen zwei Jahrzehnten wandelte sich das Internet von einer Spielwiese für technikbegeisterte Computerspezialisten zu einem vielseitig einsetzbaren weltweiten Netzwerk für Privatpersonen und Unternehmen. Maßgeblichen Anteil daran besaß die rasante Entwicklung des World Wide Web (WWW), das, durch die Möglichkeit multimediale Inhalte zu vermitteln, für einen großen Teil der Bevölkerung industrialisierter Länder zu einem wesentlichen Bestandteil des täglichen Lebens wurde. Dass diese Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist, zeigt die derzeitige Diskussion zum Thema Web 2.0 bzw. 3.0. Waren es in den letzten Jahren die hohen Umsatzzuwächse im E-Commerce und multimedial gestaltete Webseiten in Kombination mit aufwändigen Applikationen, die für ständig steigende Nutzerzahlen im World Wide Web sorgten, so wird dieser Innovationsschub nunmehr durch eine Vielzahl von Anwendungen fortgesetzt, die sich durch die zunehmende Vernetzung der Nutzer untereinander auszeichnen.

  8. Dünne Beschichtungen auf Biomaterialien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Klee, Doris; Lahann, Jörg; Plüster, Wilhelm

    Ein Schwerpunkt der Implantatentwicklung liegt in der Synthese und Verarbeitung geeigneter Biomaterialien, die bezüglich ihrer mechanischen Eigenschaften und ihrer Stabilität die erwünschte Funktion im Organismus erfüllen sollen. Die biologische Antwort auf Biomaterialien im Implantateinsatz wird jedoch hauptsächlich von der chemischen Zusammensetzung und der Struktur der Implantatoberfläche bestimmt [1]. Sie ist entscheidend für die Langzeitverträglichkeit eines Implantats. Geeignete Ansätze zur Verbesserung der Grenzflächenverträglichkeit von Biomaterialien, ohne die mechanischen Eigenschaften und die Funktionalität des Implantates zu verändern, beruhen auf die Aufbringung einer definierten, falls erforderlich biologisch aktiven Beschichtung auf die Werkstoffoberfläche. Bei den eingesetzten Beschichtungsverfahren handelt es sich vielfach um bekannte Verfahren zur Oberflächenmodifizierung technischer Werkstoffe, die auf physikalischen und chemischen Prozessen basieren. Je nach Beschichtungsverfahren können unterschiedliche Schichtdicken erzielt werden. Zur Charakterisierung der Zusammensetzung und Struktur der beschichteten Biomaterialoberflächen ist der Einsatz oberflächensensitiver Analytik unverzichtbar. Vielfach wird eine Kombination von Methoden eingesetzt, die sich hinsichtlich ihrer Informationstiefe und Informationsaussage unterscheiden [1].

  9. Messsysteme für die Bildgebung mit Röntgenstrahlung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krieger, Hanno

    Nach einem kurzen Überblick über die heute verwendeten Detektorsysteme zur Erzeugung von Röntgenbildern in der Projektionsradiografie folgt die ausführliche Darstellung der klassischen Kombination von Röntgenfilm und Verstärkungsfolien. Der nächste Abschnitt befasst sich mit den Ausführungen zu Bildverstärkern, den Speicherfolien und den anderen digitalen Festkörperdetektoren. Der Dosisbedarf eines bildgebenden Systems kann bei Film-Folien- Kombinationen durch die Angabe von Empfindlichkeitsklassen definiert werden, bei den digitalen Detektoren geschieht dies mit Hilfe der Dosisindikatoren (Exposure Indicator EI, Abweichungsindikator DI). Im zweiten großen Abschnitt dieses Kapitels werden die Grundlagen der Computertomografie erläutert. Dazu werden zunächst die CT-Gerätegenerationen und die CT-Detektoren besprochen. Nach einer Erläuterung der Rechenverfahren zur Bilderzeugung folgt die Definition der Hounsfield-Einheiten. Den Abschluss bildet eine ausführliche Darstellung der Bildartefakte bei der Computertomografie.

  10. A Model of Resonance Scattering on Curved Quantum Wires

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Exner, Pavel

    A model of electron motion in a curved quantum wire of a finite length 2D attached to a pair of macroscopic electrodes is studied. Regarding the problem as a two-dimensional one, we model the electrodes as halfplanes and the quantum wire as a line segment joining them; it supports a potential which is a combination of a constant transversal-mode energy and an attractive curvature-induced term. We show that the bound states which may be present at an infinite quantum wire turn into resonances and that spectral concentration is valid as D .Translated AbstractEin Modell der Resonanzstreuung auf gekrümmten, dünnen DrähtenDas Modell einer Elektronenbewegung in einem gekrümmten, ultradünnen Draht der Länge 2D, der zwei makroskopische Elektroden verbindet, wird untersucht. Das Modell als zweidimensional betrachtend, nehmen wir die Elektroden als Halbebenen und den Draht als verbindendes Liniensegment. Das Potential ist eine Kombination aus konstanter Transversalmoden-energie und einem anziehenden, von der Krümmung hervorgerufenen Term. Wir zeigen, daß der gebundene Zustand, der im unendlich langen Draht auftreten kann, in Resonanzen übergeht, und die Spektraldichte für D gilt.

  11. Therapeutisches Management kutaner und genitaler Warzen.

    PubMed

    Ockenfels, Hans Michael

    2016-09-01

    Mindestens 10 % der Bevölkerung erkranken während ihres Lebens an einer Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV), welche sich klinisch anhand der Ausbildung kutaner oder genitaler Warzen manifestiert. Obwohl Warzen ubiquitär sind, existieren keine definierten Behandlungen. Warzen zeigen, insbesondere in den ersten sechs Monaten, eine erhöhte Selbstheilungsrate. Dieser Umstand erschwert die Interpretation von Studien, da häufig Patienten mit Neuinfektionen zusammen mit Patienten mit Altinfektionen behandelt werden. Lokalisationen, Größe und Dicke der Warzen sind ebenfalls in den meisten Fällen nicht berücksichtigt. Ziel dieses Übersichtsartikels ist eine Analyse des vorliegenden Studienmaterials, unter der für den klinischen Alltag so wichtigen Berücksichtigung von Subtypen und Lokalisationen. Insbesondere die Abgrenzung zwischen frischen und chronisch-therapieresistenten Verrucae vulgares spiegelt sich in einem Therapiealgorithmus wider. Bei genitalen Warzen wird der Therapiealgorithmus deutlicher durch das Ausmaß der infizierten Fläche als durch das Alter der Warzen bestimmt. Bei immunkompetenten Personen muss es mit den hier aufgezeigten therapeutischen Methoden immer das Ziel sein, eine komplette Abheilung zu erzielen. PMID:27607029

  12. Suchmaschinen und Informationsqualität: Status quo, Problemfelder, Entwicklungstendenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Maaß, Christian; Gräfe, Gernot

    Das Thema Informationsqualität wird in den vorangegangenen Beiträgen umfangreich betrachtet. Die dabei geführte Diskussion zielt vordergründig auf organisatorische Dimensionen der Datenqualität, die strukturierte Datenanalyse oder Datenmanagementprozesse im Unternehmen ab. Dabei liegt ein Gro?teil der zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen herangezogenen Informationen in Datenbanksystemen bzw. in einem Data Warehouse vor. Auf Basis verschiedener Analysetools (z. B. Online-Analytical-Processing) lassen sich diese Informationen dann systematisch auswerten. Allerdings können Entscheidungen nicht allein aufgrund der unternehmensintern vorliegenden Informationen getroffen werden. Vielmehr gilt es auch die aus der Unternehmensumwelt relevanten Informationen zu verarbeiten, die zum Teil über das Internet zugänglich sind. Im Gegensatz zu unternehmensinternen Datenbanksystemen handelt es sich beim Internet um ein schwach strukturiertes und offenes Netzwerk, weshalb die im Unternehmenskontext eingesetzten Analysetools kaum weiterhelfen, um Informationen mit hoher Qualität herauszufiltern. In dieser Situation spielen Suchmaschinen eine wichtige Rolle, um Informationen zu identifizieren und anhand verschiedener Kriterien in Form einer Suchergebnisseite zu sortieren. Konservative Schätzungen gehen davon aus, dass über Suchmaschinen zwischen 70 und 85 Prozent aller Informationsrecherchen im Internet erfolgen [Förster & Kreuz 2002, S. 68]. Teilweise beziffert man diesen Wert sogar auf über 90 Prozent [Schulz et al. 2005, S. 20]. Ungeachtet dieser herausragenden Stellung von Suchmaschinen kann konstatiert werden, dass die Qualität der Suchergebnisse oftmals nur gering ist.

  13. Einleitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bertsche, Bernd; Gäng, Jochen

    In der Standortdebatte wird als Argument für den Wirtschaftsstandort Deutschland vor allem die hohe Qualität der hier entwickelten und erzeugten Produkte angeführt. Ein wesentlicher Aspekt der Qualität eines Produktes stellt dessen Funktionsfähigkeit - dessen Zuverlässigkeit - dar. Die Zuverlässigkeit eines Produktes beeinflusst somit wesentlich die Kaufentscheidungen der Nutzer, da diese neben hoher Funktionalität bei geringen Kosten vor allem eine hohe Zuverlässigkeit der Produkte erwarten. Allerdings ist in den letzten Jahren eine deutlich sinkende Zuverlässigkeit festzustellen. Nahezu jeder Kunde ist mit Unzuverlässigkeiten konfrontiert. Aufgrund der Zunahme von mechatronischen Systemen und dadurch folgend steigende Funktionalitäten, Komplexitäten sowie neueren innovativen Technologien bedarf es einer sorgfältigen Untersuchung, Fortentwicklung und innerbetrieblichen Integration der Datenbasis und ganzheitlicher, domänenübergreifender Methoden, die die Produktzuverlässigkeit sicherstellen und damit die hohe Nutzerzufriedenheit gewährleisten. Fehler in der Gestaltung von Produkten und Prozessen können sich unter Umständen gravierend auf die Zuverlässigkeit eines technischen Systems auswirken.

  14. Mehr Mathematik Wagen in der Medizin

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Deuflhard, Peter; Dössel, Olaf; Louis, Alfred K.; Zachow, Stefan

    In diesem Artikel wird an drei Erfolgsmodellen dargestellt, wie das Zusammenwirken von Mathematik und Medizin eine Entwicklung hin zu patientenspezifischen Modellen auf Basis moderner medizinischer Bildgebung angestoßen hat, die in naher Zukunft dynamisch weiter Raum greifen wird. Dabei existiert ein Gleichklang der Interessen von Medizin und Mathematik: Beide Disziplinen wollen die Resultate schnell und zuverlässig. Für die Klinik heißt dies, dass notwendige Rechnungen in möglichst kurzer Zeit, und zwar auf dem PC, ablaufen müssen und dass die Resultate so genau und belastbar sein müssen, dass medizinische Entscheidungen darauf aufbauen können. Für die Mathematik folgt daraus, dass höchste Anforderungen an die Effizienz der verwendeten Algorithmen und die darauf aufbauende Software in Numerik und Visualisierung zu stellen sind. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, bis anatomische und medizinisch brauchbare funktionelle Modelle auch nur für die wichtigsten Körperteile und die häufigsten Krankheitsfälle verfügbar sein werden. Führende Universitätskliniken könnten, als Zentren einer interdisziplinären Kooperation von Medizinern, Ingenieuren und Mathematikern, eine Vorreiterrolle dabei übernehmen, mehr Mathematik in der Medizin zu wagen. Dies wäre zweifellos ein wichtiger Schritt in Richtung auf eine individuelle quantitative Medizin, bei dem Deutschland die besten Voraussetzungen hätte, die Rolle des "Schrittmachers“ zu übernehmen.

  15. Einfluss der Korrosion auf die Schirmdämpfung versilberter Gestricke und Gewebe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tasser, M.; Wehnert, G.

    2007-06-01

    Zur Abschirmung elektromagnetischer Strahlung werden unter anderem metallisierte Gestricke eingesetzt, die versilbertes Polyamid enthalten. Solche Materialien finden beispielsweise Anwendungen als flexible Verpackungen oder als Strumpfmaterialien im medizinischen Bereich, z.B. bei der Therapie des Phantomschmerzes. Versilbertes Polyamid ist dem korrosiven Angriff schwefelhaltiger Verbindungen ausgesetzt, welche die Schirmdämpfungswirkung aufgrund der Ausbildung von Silbersulfidschichten herabsetzen. Untersucht wurde, inwieweit Silbersulfidbildung die Schirmdämpfung beeinträchtigt und ob die Silbersulfidbildung durch Schutzschichten aus Titandioxid (TiO2) verhindert werden kann. Die Silbersulfidschichten wurden mit Hilfe einer alkalischen Natriumsulfid-Lösung (Tuccillo-Nielsen-Lösung) hergestellt. Titandioxid-Schichten wurden durch ein Sol-Gel-Verfahren abgeschieden. Die untersuchten versilberten Gestricke zeigten im Bereich von 300 MHz bis 4 GHz eine weitgehend konstante Schirmdämpfung von ca. 40 dB, abhängig von der Strickart. Durch Belegung der Oberfläche mit Silbersulfid nahm die Schirmdämpfung auf ca. 5-10 dB ab. Dünne, durch Sol-Gel-Verfahren abgeschiedene TiO2 -Schichten verhinderten nicht die Ausbildung von Silbersulfidschichten. Durch Reduktion des Silbersulfids mit Aluminium in Natriumchlorid-Lösung konnte die Schirmdämpfung teilweise wiederhergestellt werden, was sich an einem Anstieg der Schirmdämpfung auf ca. 25 dB zeigte.

  16. Physikalische Bilder - Besinnung auf eine fachdidaktische Aufgabe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mann, Are

    Physiker arbeiten an Darstellungen der Natur, d.h. sie suchen mit physikalischen Mitteln Bilder zu schaffen, die ihnen Naturzusammenhänge klarer und eindringlicher vor Augen führen. Schulunterricht soll jedem die Möglichkeit eröffnen, Physik in solchem Sinne - wenn auch in bescheidenem Rahmen - selbst zu treiben. Allzuoft bleibt diese Wissenschaft jedoch den Schülern ein kahles Gerüst und führt sie nicht zu inhaltsreichen Bildern. Es wird vorgeschlagen, Schulphysik mehr unter dem Gesichtspunkt einer Kunst zu sehen, die wirklich zu betreiben aber Muße erfordert.Translated AbstractPictures in Physics - Contemplation on a Teaching TaskPhysicists work on representations, i.e. they create mental pictures which help them to see and understand the intricate web of connections in nature. On a humble scale, school education should enable students to practice physics in this same sense. But far too often the results are unsatisfactory. It is suggested that one should try alternative viewpoints: looking at physics as an art and convince students that doing physics requires leisure.

  17. Vergleich von rekombinanten Vaccinia- und DNA-Vektoren zur Tumorimmuntherapie im C57BL/6-Mausmodell

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Johnen, Heiko

    2002-10-01

    In der vorliegenden Arbeit wurden Tumorimpfstoffe auf der Basis des Plasmid-Vektors pCI, modified vaccinia virus Ankara (MVA) und MVA-infizierten dendritischen Zellen entwickelt und durch Sequenzierung, Western blotting und durchflußzytometrische Analyse überprüft. Die in vivo Wirksamkeit der Vakzinen wurde in verschiedenen Tumormodellen in C57BL/6 Mäusen verglichen. Die auf dem eukaryotischen Expressionsvektor pCI basierende DNA-Vakzinierung induzierte einen sehr wirksamen, antigenspezifischen und langfristigen Schutz vor Muzin, CEA oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Eine MVA-Vakzinierung bietet in den in dieser Arbeit durchgeführten Tumormodellen keinen signifikanten Schutz vor Muzin oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Sowohl humane, als auch murine in vitro generierte dendritische Zellen lassen sich mit MVA – im Vergleich zu anderen viralen Vektoren – sehr gut infizieren. Die Expressionsrate der eingefügten Gene ist aber gering im Vergleich zur Expression in permissiven Wirtszellen des Virus (embryonale Hühnerfibroblasten). Es konnte gezeigt werden, daß eine MVA-Infektion dendritischer Zellen ähnliche Auswirkungen auf den Reifezustand humaner und muriner dendritischer Zellen hat, wie eine Infektion mit replikationskompetenten Vakzinia-Stämmen, und außerdem die Hochregulation von CD40 während der terminalen Reifung von murinen dendritischen Zellen inhibiert wird. Die während der langfristigen in vitro Kultur auf CEF-Zellen entstandenen Deletionen im MVA Genom führten zu einer starken Attenuierung und dem Verlust einiger Gene, die immunmodulatorische Proteine kodieren, jedoch nicht zu einer Verminderung des zytopathischen Effekts in dendritischen Zellen. Die geringe Expressionsrate und die beobachtete Inhibition der Expression kostimulatorischer Moleküle auf dendritischen Zellen kann für eine wenig effektive Induktion einer Immunantwort in MVA vakzinierten Tieren durch cross priming oder die direkte Infektion

  18. Front End Schaltung zur Online Auswertung von EKG-Signalen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ayari, E.; Tielert, R.

    2007-06-01

    Ein mobiles EKG-System zur Online Auswertung von EKG-Signalen wird dargestellt. Die Auswertung beruht auf ein energiesparendes Verfahren, das den Vorteil einer zulässigen Unterabtastung des Signals bietet und eine Interaktion zwischen der messenden Elektronik und dem funkgebundenen Auswertungsrechner ermöglicht. Diese Interaktion besteht darin, sowohl die Front End Schaltung im EKG-Sensor als auch den im ATmega8L eingebetteten A/D-Wandler vom Auswertungsrechner zu steuern und den Datenbedarf des Rechners dynamisch an die Erfordernisse des Analyseprogramms anzupassen. Das entwickelte EKG-System liefert erfolgreiche Charakterisierungen erfasster Elektrokardiogramme. A mobile ecg-system for an online analysis of electrocardiogram signals is presented. The analysis is based on an energy-saving procedure, which offers the advantage of an acceptable undersampling of the signal, and which allows an interaction between the measuring electronic and the radio-bound analysis-computer. In this interaction both the front-end circuit in the ecg-sensor and the A/D converter, which is embedded in the ATmega8L, are steered by the analysis computer. The data requirement of the computer is also dynamically adapted to the requirements of the analysis-program. The developed ecg-system supplies successful characterisations of measured electrocardiograms.

  19. ";... Physica autem sine omni experimento instituta sicca sit et sterilis`` Warum im Jahr 1771 trotz guter Argumente der Plan, in Melk eine Sternwarte zu errichten, nicht zur Ausführung kam.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Glaßner, Gottfried; Preiner, Christine

    2009-06-01

    Am 20. August 1771 weilte der namhafte Wiener Universitätsprofessor, Astronom der Kaiserin und Mitarbeiter der Wiener Universitätssternwarte P. Joseph Liesganig SJ zu Gast im Stift Melk. Gegenüber Abt Urban Hauer (1763-1785) äußerte er die Idee, auf dem Pulverturm im Norden der Klosteranlage eine Sternwarte zu errichten. Den Aufzeichnungen in den Tagebüchern des Priorats ist zu entnehmen, dass der Abt an dem Vorschlag sofort Gefallen fand, weil er meinte, dass eine Physik mit Experimenten und eine Astronomie mit Beobachtungsmöglichkeiten die Freude am Lernen fördere. Aber am 2. Dezember 1771, als das Projekt auf der Tagesordnung des Kapitels stand, endete die Diskussion zwischen Gegnern und Befürwortern des Sternwarte-Projekts in einem Eklat, noch ehe es zu einer Abstimmung kommen konnte. Der Abt, der als wichtigste Voraussetzung für ein Gelingen des Projektes die Freude der Beteiligten gesehen hatte, ließ darauf verkünden, dass das Thema "um des lieben Friedens willen“ nicht mehr zur Diskussion stehe.

  20. Newtons Universum. Materialien zur Geschichte des Kraftbegriffes.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mit einem Vorwort von E. Seibold und einer Einführung von W. Neuser. This book is a selection of 15 articles published in the journal "Spektrum der Wissenschaft". The original English versions of the papers were first published in "Scientific American". Contents: 1. Impetustheorie und Intuition in der Physik (M. McCloskey). 2. Mittelalterliche Ursprünge der industriellen Revolution (T. S. Reynolds). 3. Leonardo da Vincis Beiträge zur theoretischen Mechanik (V. Foley, W. Soedel). 4. Nikolaus Kopernikus und Tycho Brahe (O. Gingerich). 5. Keplers Entdeckung der ersten beiden Planetengesetze (C. Wilson). 6. Galileis Entdeckung des Fallgesetzes (S. Drake). 7. Galileis Beobachtung des Neptun (S. Drake, C. T. Kowal). 8. Galileo Galilei und der Schatten des Giordano Bruno (L. S. Lerner, E. A. Gosselin). 9. Der Fall Galilei (O. Gingerich). 10. Newtons Apfel und Galileis "Dialog" (S. Drake). 11. Newtons Gravitationsgesetz - aus Formeln wird eine Idee (I. B. Cohen). 12. Christopher Wren: Astronom und Architekt (H. Dorn, R. Mark). 13. Atomismus und Kräfte in der Geschichte (L. Holliday). 14. Ein Elitezirkel vor 200 Jahren: Die Lunar Society von Birmingham (L. Ritchie-Calder). 15. Sadi Carnot: Technik und Theorie der Dampfmaschine (S. S. Wilson).

  1. Analytik von Lebensmittelallergenen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Demmel, Anja; Hahn, Alexandra

    Ansonsten harmlose Lebensmittel oder deren Bestandteile können bei von Lebensmittelallergien betroffenen Personen Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Hierbei kann es sich um immunvermittelte Lebensmittelallergien oder um Intoleranzen gegenüber bestimmten Lebensmittelbestandteilen handeln. Ein Beispiel für Letzteres ist die Laktoseintoleranz, welche durch einen Enzymdefekt hervorgerufen wird [1]. Im Gegensatz hierzu handelt es sich bei Lebensmittelallergien um Sofortreaktionen, die durch IgE-Antikörper gegen Antigene aus den Lebensmitteln hervorgerufen werden und zu verschiedenen körperlichen Beschwerden führen können. Bei den Antigenen, welche von den von Allergikern produzierten IgE-Antikörpern erkannt werden, handelt es sich vor allem um Proteine [2]. Symptome IgE-vermittelter Reaktionen können zum Beispiel Hautausschlag, eine Schwellung der Schleimhäute oder das sogenannte orale Allergiesyndrom mit allergischen Reaktionen an der Mundschleimhaut und im Magen-Darm-Trakt sein [3]. Die hierbei auftretenden Beschwerden reichen von einem Brennen im Mund und einer Schwellung der Lippen und der Zunge bis zu Atemnot verursachenden Schwellungen im Kehlkopfbereich. In besonders schlimmen Fällen können allergische Reaktionen zu einem anaphylaktischen Schock und zum Tod durch Kreislaufversagen führen [4]. Während klassische Nahrungsallergene häufig komplexe Reaktionen zur Folge haben, ist bei Pollen-assoziierten Nahrungsmittelallergien das orale Allergiesyndrom vorherrschend.

  2. Energieeffizienz im Rechenzentrum

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    von Hintemann, Ralph; Skurk, Holger

    In den stark automatisierten, arbeitsteiligen Wirtschaftsystemen der Industrienationen ist die eine effiziente und zuverlässige zentrale Informationstechnik (IT) der Unternehmen entscheidend für den Geschäftserfolg. Immer mehr Unternehmensabläufe werden durch die IT unterstützt. Vielfach ist es sogar nur noch durch die umfassende IT-Unterstützung der Geschäftsprozesse möglich, im globalen Wettbewerb erfolgreich zu sein. Die installierte Rechenleistung in modernen Unternehmen steigt dabei ständig an. Neue und verbesserte Anwendungen und Programm-Features erfordern leistungsfähige Server. In den Rechenzentren kleiner und mittlerer Unternehmen sind heute Rechenleistungen installiert, die vor wenigen Jahren ausschließlich einigen Großunternehmen vorbehalten waren. Diese im Grundsatz positive Entwicklung kann aber auch zu hohen Strom- und Kühlleistungen in Rechenzentren führen. Damit stellen sich neue Herausforderungen an die Planung, Ausführung und den Betrieb einer IT-Infrastruktur.

  3. Suchmaschinen und Informationsqualität: Status quo, Problemfelder, Entwicklungstendenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Maaß, Christian; Gräfe, Gernot

    Das Thema Informationsqualität wird in den vorangegangenen Beiträgen umfangreich betrachtet. Die dabei geführte Diskussion zielt vordergründig auf organisatorische Dimensionen der Datenqualität, die strukturierte Datenanalyse oder Datenmanagementprozesse im Unternehmen ab. Dabei liegt ein Großteil der zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen herangezogenen Informationen in Datenbanksystemen bzw. in einem Data Warehouse vor. Auf Basis verschiedener Analysetools (z. B. Online-Analytical-Processing) lassen sich diese Informationen dann systematisch auswerten. Allerdings können Entscheidungen nicht allein aufgrund der unternehmensintern vorliegenden Informationen getroffen werden. Vielmehr gilt es auch die aus der Unternehmensumwelt relevanten Informationen zu verarbeiten, die zum Teil über das Internet zugänglich sind. Im Gegensatz zu unternehmensinternen Datenbanksystemen handelt es sich beim Internet um ein schwach strukturiertes und offenes Netzwerk, weshalb die im Unternehmenskontext eingesetzten Analysetools kaum weiterhelfen, um Informationen mit hoher Qualität herauszufiltern. In dieser Situation spielen Suchmaschinen eine wichtige Rolle, um Informationen zu identifizieren und anhand verschiedener Kriterien in Form einer Suchergebnisseite zu sortieren.

  4. Integument und Anhangsorgane

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schliemann, Harald

    Das Integument umhüllt den Wirbeltierkörper lückenlos. In der embryonalen Mundbucht (Stomodaeum) und der Afterbucht (Proctodaeum) grenzt es an die Auskleidung des Darmrohres. Über die generelle Bedeutung einer Haut als Abgrenzung zwischen Körperinnenraum und Außenmedium hinaus hat es bei Schädeltieren ein breites Spektrum von Funktionen. Die wichtigsten sind: Mechanischer Schutz durch Verhornungen und Verknöch erungen; Wundheilung; Schutz vor Wasserverlust; Schutz vor Infektionen durch bakterizide Drüsensekrete und immunkompetente Zellen; Schutz vor kurzwelliger Strahlung durch Pigmente; Schutz vor Überwärmung durch Schweißdrüsensekrete und Schutz vor Wärmeverlust durch Federn und Haare; Ausbildung lokomotorisch wichtiger Strukturen wie Federn, Flug- und Schwimmhäute, Krallen und Hufe; Redukt ion des Strömungswiderstandes durch Dämpfungshaut; Abgabe von Sekreten zur Ernährung (Milch); Ausbildung von Strukturen zu Nahrungserwerb und_-bearbeitung, z. B. Zähne, Barten;

  5. > Einleitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Spath, Dieter; Pischetsrieder, Bernd

    Rund 40 Prozent aller Fahrzeuge fahren elektrisch. Ein Zustand, der aus heutiger Sicht noch in weiter Ferne liegt, war vor über 100 Jahren bereits Realität. Um 1900, einige Jahre nach der Erfindung des Automobils, wurden Fahrzeuge durch unterschiedliche Antriebskonzepte angetrieben. Die drei wichtigsten waren Dampfantrieb, Elektroantrieb und der Benzinmotor. Durch die überlegene Energiedichte und eine kostengünstige sowie scheinbar unendliche Verfügbarkeit des Energieträgers Öl entwickelte sich der Verbrennungsmotor zum dominanten Antriebskonzept. Der Einsatz von Elektrofahrzeugen beschränkte sich im Verlauf des 20. Jahrhunderts auf wenige Nischenanwendungen. Der verbrennungsmotorbasierte Antriebsstrang ist dem Elektroantrieb auch heute noch technisch und ökonomisch überlegen. Die Randbedingungen ändern sich jedoch. Die Verknappung des fossilen Brennstoffs Öl und die stetige Verschärfung der CO2-Emissionsziele in Verbindung mit einer starken Zunahme individueller Mobilität im asiatischen Raum und vielen weiteren Regionen der Welt stellen den Verbrennungsmotors als die dominante Antriebstechnologie in Frage. Trotz des Optimierungspotentials, welches auch nach über 120-jähriger Entwicklung noch im Verbrennungsmotor liegt, ist diese Technologie immer mit lokalen Schadstoff- und Lärmemissionen verbunden. Die Notwendigkeit der Reduktion von Treibhausgasen verbunden mit einem steigenden Urbanisierungsgrad wird in Zukunft einen Technologiewechsel vom Verbrennungsmotor zum elektrischen Antrieb attraktiv machen. Dieser Technologiewechsel bedeutet jedoch weit mehr als das Austauschen des Antriebsstranges, Elektromobilität ist ein komplexes Themengebiet mit unterschiedlichen Dimensionen.

  6. Zivilisationsdynamik: Treiber Technik, Folgen und Konsequenzen. Civilisation dynamics: driving force technology, results and consequences

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jischa, Michael F.

    2010-11-01

    Die Menschheitsgeschichte ist untrennbar mit der Nutzung von Materie, Energie und Information verbunden. Im Laufe der Geschichte sind Produktivität, Bevölkerung und Ressourcenverbrauch ständig angestiegen, seit dem vergangenen Jahrhundert mit zunehmender Beschleunigung. In den früh industrialisierten Ländern entwickelte sich vor wenigen Jahrzehnten eine Bewusstseinswende, die Segnungen der Technik wurden zunehmend kritisch beurteilt. Das führte zur Formulierung des Leitbildes Nachhaltigkeit und unterschiedlichen Ansätzen, dieses zu operationalisieren, aus Sicht der Ingenieure mit dem Konzept Technikbewertung. Nach den Natur- und den Ingenieurwissenschaften haben die Gesellschaftswissenschaften diese Themen aufgegriffen, was zu einer teilweisen Annäherung der Zwei Kulturen geführt hat. Weiter sind Überlegungen entstanden, Lehr- und Forschungsinhalte zu überdenken, um auf die Weltprobleme (in der Sprache des Club of Rome) angemessen reagieren zu können. In jüngerer Zeit wurden Energieszenarien vorgestellt, deren Kernaussage unmissverständlich lautet: Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien.

  7. Professionelles Learning Service Management an Hochschulen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Baume, Matthias; Rathmayer, Sabine; Gergintchev, Ivan; Schulze, Elvira

    Aufbauend auf den Großteils bereits geschaffenen eLearning Infrastrukturen für eine moderne Organisation stehen nahezu alle Hochschulen vor der Aufgabe, geeignete Lern- und Wissensmanagementkonzepte in Hinblick auf die Dienstgüte und den Anwenderbezug zu realisieren. Ein möglicher Lösungsansatz ist dabei die Entwicklung und Umsetzung eines Rahmenkonzeptes zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Lehr-/Lernprozesse für Dozenten und Studenten am Beispiel bereits vorhandener und etablierter Service-Management-Konzepte. Übertragen auf die universitäre Organisation und Lehre, wäre ein derartiges Rahmenwerk zur Planung, Erbringung und Unterstützung von Lehr-/Lerndienstleistungen mit Einbezug der wichtigsten Lehr-/Lernprozesse ein dringend benötigter und fundamentaler Schritt hin zu einer schrittweisen Professionalisierung und Verbesserung der Hochschullehre. Der Beitrag erschließt eine Konzeptskizze für professionelles Learning Service Management an Hochschulen und gibt einen Ausblick auf die mögliche Vorgehensweise bei dessen Implementierung und Evaluierung.

  8. Quo vadis, FAS?

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Winner, Hermann; Wolf, Gabriele

    Erste Assistenzfunktionen entstanden bereits in der Frühzeit der Automobilentwicklung, doch in der aktuell zu beobachtenden Häufung und Qualität sind sie eine noch junge Erscheinung. Systeme, die heute üblicherweise mit dem Begriff Fahrerassistenzsysteme in Verbindung gebracht werden, gibt es seit etwa 20 Jahren, und neue Innovationen kommen in immer kürzeren Abständen auf den Markt. Zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Handbuchs ist bereit s ei ne ga nze Reihe von Assisten zsystemen, die auf Basis des aktuellen Stands der Technik umsetzbar sind, in den Markt eingeführt worden und somit nicht mehr dem Forschungsstadium zuzuordnen. Der Markterfolg, insbesondere der Assistenzsysteme mit Umfelderfassung, ist bislang aber eher mäßig, und die Hersteller sehen sich der zweifachen Herausforderung einer kontinuierlichen Verbesserung und gleichzeitiger Kostensenkung gegenüber. Ein verbesserter Markterfolg ist jedoch nicht nur aus Sicht der Hersteller wünschenswert, sondern auch für die Verbesserung der aktiven Sicherheit von größter Bedeutung. Gesetzliche Initiativen, wie von der EU beabsichtigt [1], [2], können zu einem erheblichen Stück zahlwachst u m und d amit auch zur Kostensenkung der Systeme beitragen. Sie unterstützen darüber hinaus durch die mit der Gesetzgebung verbundene öffentliche Wirkung die Wahrnehmung und Bekanntheit dieser Systeme.

  9. Venture Kapital und Life Science

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Moss, Sebastian; Beermann, Christian

    Um sich weiter im internationalen Wettbewerb behaupten zu können, müssen deutsche Unternehmen heute in Schlüsseltechnologien wie die Medizintechnik und die Biotechnologie, zusammenfassend unter dem Begriff der Life Sciences bekannt, investieren. Eine führende Wettbewerbsposition erfordert immer die konsequente Weiterentwicklung von Produkten und Lösungen, um Innovationspotenziale in medizinische Verfahren umzusetzen. Die damit unmittelbar verbundenen hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung stellen ein bedeutendes Problem junger Life Science Unternehmen dar. Vor allem die, verglichen mit nicht-medizinischen Branchen, längeren Forschungs- und Entwicklungszyklen in der Frühphase eines Life Science Unternehmens und die längere Dauer bis zur Profitabilität erhöhen das Risiko der Finanzinvestoren. Die Zeitdauer, um ein medizinisches Produkt bis zur Marktreife zu entwickeln und letztlich auf dem Markt anzubieten, kann aufgrund der notwendigen intensiven Forschung nur unscharf geplant werden und erhöht die Unsicherheit über den Zeitpunkt der ersten Einnahmen. Damit verschärfen sich gerade im Life Science Bereich allgemeine Problematiken von Gründungs- und Wachstumsfinanzierungen wie starke Informationsasymmetrien zwischen Gründer und potentiellen Kapitalgebern. Oftmals ist die Entwicklung einer innovativen Technologie abhängig von einzelnen Personen, von deren Wissen und Engagement die Umsetzung und der Erfolg eines gesamten Produktkonzeptes abhängen.

  10. Dynamische Motorvermessung mit verschiedenen Methoden und Modellen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schreiber, Alexander

    Die stark zunehmenden gesetzlichen und wirtschaftlichen Vorgaben zur Senkung von Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen stellen große Anforderungen an die weitere Entwicklung von Benzin- und Dieselmotoren. Hierbei sind grundlegende Fortschritte durch Konstruktion und auslegungsbedingte Maßnahmen im Bereich der Einspritzung, Gemischaufbereitung, Aufladung, Brennverfahren und Abgasnachbehandlung zu erreichen. Ein wesentlicher Teil dieser Verbesserungen wird jedoch durch eine Zunahme von Variabilitäten erreicht wie z.B. verstellbaren Vor-, Haupt- und Nacheinspritzungen, variablem Raildruck, variablen Nockenwellensteuerwinkeln, Ventilhüben, Drall-/Tumbleklappen sowie verstellbaren Abgasturbinen, Abgasrückführströmen und Abgasnachbehandlungssystemen. Dadurch steigt die Zahl der Stellglieder (Aktoren) stark an. Hinzu kommen zusätzliche Sensoren wie z.B. für Luftzahl, NOx, Brennraumdruck, Abgastemperatur und Abgasdruck. Deshalb nimmt der Umfang der Steuerungs-, Regelungs- und Diagnosefunktionen in der Motorelektronik (ECU) stark zu. Bild 7-1 zeigt als Beispiel den Signalfluss für die gesteuerten und geregelten Größen eines Dieselmotors in einer beispielhaften Prüfstandsumgebung.

  11. Echtzeit-Ultraschallsimulation auf Grafik-Prozessoren mit CUDA

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reichl, Tobias; Passenger, Josh; Acosta, Oscar; Salvado, Olivier

    Trotz der zunehmenden Verbreitung jüngerer bildgebender Verfahren bleibt medizinischer Ultraschall (US) weiterhin ein wichtiges Hilfsmittel bei chirurgischen Eingriffen und der klinischen Diagnose. Viele US-gestützte medizinische Prozeduren erfordern allerdings ausgiebiges Training, so dass es wünschenswert ist, eine realistische Simulation von US-Bildern zur Verfügung zu stellen. Im Gegensatz zu früheren Ansätzen simulieren wir solche Bilder auf der "Graphics Processing Unit“. Wir erweitern hierzu eine Methode, die von Wein et al. für die Abschätzung von US-Reflexionen aus Daten der Computertomographie (CT) vorgeschlagen wurde, zu einer leichter zu berechnenden Form. Zusätzlich schätzen wir die US-Absorption aus den CT-Daten ab. Mit Hilfe von NVIDIAs "Compute Unified Device Architecture“ (CUDA) simulieren wir Reflexion, Verschattung, Rauschen und radiale Unschärfe, ausgehend von unbearbeiteten CT-Daten in Echtzeit und ohne Vorausberechnung.

  12. Schönheit und andere Provokationen - Eine neue evolutionsbiologische Theorie der Kunst

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Junker, Thomas

    Die Evolution hat viele spektakuläre Phänomene hervorgebracht - von der Eleganz des Vogelflugs über die gigantischen Körper der Dinosaurier und die farbenprächtige Vielfalt der Korallenriffe bis hin zu ihrem jüngsten Geniestreich - der menschlichen Kunst. Die schönen Künste - Malerei, Bildhauerei und Architektur, Theater, Tanz, Oper und Filmkunst, Musik und Literatur - Produkte der Evolution? Diese Vorstellung mutet vielen Menschen fremd an, aber wie könnte es anders sein? Denn wenn Charles Darwin recht hat, dann sind nicht nur die körperlichen Merkmale der Menschen als Antworten auf die Erfordernisse des Lebens entstanden, sondern auch ihre geistigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Im Jahr 1859 hatte er auf den letzten Seiten seines berühmten Buches über die Entstehung der Arten eine kühne Prophezeiung gemacht: Durch die Evolutionstheorie werde es "zu einer bemerkenswerten Revolution in der Naturwissenschaft kommen […]. Die Psychologie wird auf die neue Grundlage gestellt, dass jede geistige Kraft und Fähigkeit notwendigerweise durch graduelle Übergänge erworben wird“ (Darwin 1859, S. 484, 488; Junker 2008).

  13. Tanzendes Tier oder exzentrische Positionalität - Philosophische Anthropologie zwischen Darwinismus und Kulturalismus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fischer, Joachim

    Zunächst kurz vorweg zu den Formeln im Titel: "exzentrische Positionalität“ ist der Kategorienvorschlag der Philosophischen Anthropologie (genauer: von Helmuth Plessner) für den Menschen, für seine "Sonderstellung“ unter den Lebewesen - ich werde diesen Begriff erläutern. So viel kann man sagen: Der Terminus ist nicht schwieriger als "Transzendentalität“ oder das "Apriori“ oder "Autopoiesis“, also Begriffe, mit deren Orientierungswert in der intellektuellen Öffentlichkeit bereits gespielt wird, bietet aber möglicherweise mehr Erschließungskraft als die Kunstbegriffe z. B. von Kant, Maturana oder Luhmann. Und "tanzendes Tier“ ist ein glücklicher Anschauungsbegriff, eine Art Übersetzung für "exzentrische Positionalität“ - also ein "verrücktes“ Lebewesen, eine Verrückung im evolutionären Leben, die dieses Lebewesen von Natur aus zu einer bestimmten Art von Lebensführung, nämlich Kultur nötigt. Die Absicht des Beitrages ist es, die Philosophische Anthropologie als eine spezifische Theorietechnik zu präsentieren, um einen adäquaten Begriff des Menschen zu erreichen, und zwar eine Theoriestrategie angesichts des cartesianischen Dualismus - also des Dualismus zwischen Naturalismus und Kulturalismus.

  14. Radioaktive Biomaterialien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Assmann, Walter

    In der Strahlentherapie von Tumorgewebe (Radioonkologie) nutzt man die zellschädigende Wirkung verschiedener Strahlenarten zur gezielten Abtötung der Tumorzellen. Um bei der perkutanen Bestrahlung die Strahlenschäden im gesunden Gewebe in Grenzen zu halten, wird der Tumor aus verschiedenen Richtungen mit gut fokussiertem Strahl behandelt. Moderne Bestrahlungsanlagen sind durch Steuerung über leistungsfähige Rechner in der Lage, ein millimetergenaues Bestrahlungsprogramm abzufahren, das individuell auf den jeweiligen Tumor abgestimmt ist. Ein ganz anderer Weg, das umgebende gesunde Gewebe zu schonen, wird in der sog. Brachytherapie beschritten. Hier wird ein kurzreichweitiger, radioaktiver Strahler entweder direkt in das Tumorgewebe (interstitiell) oder in grosser Nähe (intrakavitär) permanent oder nur für eine bestimmte Zeitdauer eingebracht. Ein Beispiel ist die Behandlung des Prostatakarzinoms durch die Implantation von dünnwandigen metallischen Hülsen (seeds) von nur wenigen Millimetern Länge und knapp einem Millimeter Durchmesser, die minimalinvasiv mittels feiner Kanülen in die Prostata eingebracht werden. Sie enthalten ein künstliches Radionuklid mit typisch einigen Wochen Halbwertszeit, dessen therapeutisch wirksame Strahlungsdosis sich auf wenige Millimeter des umgebenden Gewebes beschränkt. Wesentlich für den Erfolg einer Strahlentherapie mit derartig kurzreichweitigen Strahlern ist eine Lagekontrolle mit entsprechend hoher räumlicher Auflösung.

  15. Technikwissenschaft - Erfinden und Entdecken

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Linnemann, Gerhard

    Umrissen wird das allgemeine Ziel der Technikwissenschaft, konstruktiv zu verwerten und nicht-natürlich Entdeckbares zu erfinden. Wir befinden uns in einer Umwälzung der Technik im Verlauf der wissenschaftlich-technischen Revolution, auf dem Wege zu einem neuen Techniktyp. Dieser schafft und nutzt die künstliche Intelligenz. Dazu benötigt der in der Technik tätige Mensch spezielle Kenntnisse und Erfahrungen in kreativ-konstruktiver, -gestalterischer und erfinderischer Sicht mit dem Einsatz spezieller Strukturen und Sprachen. Vorschläge zur Arbeitsweise in der Technik werden gegeben.Translated AbstractTechnological Science-Invent and DiscoverThe general aim of engineering science is outlined to utilize results constructively and to invent something that cannot be discovered in nature. We are now in a period of transformation of technology in the course of scientific-technological revolution, on the way to a new type of technology. This new type creates and utilizes artificial intelligence. For this, man acitive in this field requires special knowledge and experiences in a creative, constructive, design-oriented and ultimately inventive way by deploying special structures and languages. There are also made some proposals concerning the method of working in the field of technology.

  16. ...und Einstein hatte doch recht

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Will, Clifford M.; Leuchs, Anne; Leuchs, Gerd

    Keine wissenschaftliche Theorie ist auf solche Faszination auch außerhalb der Wissenschaft gestoßen wie die Allgemeine Relativitätstheorie von Albert Einstein, und keine wurde so nachdrücklich mit den Mitteln der modernen Physik überprüft. Wie hat sie diesen Test mit Raumsonden, Radioastronomie, Atomuhren und Supercomputern standgehalten? Hatte Einstein recht? Mit der Autorität des Fachmanns und dem Flair des unvoreingenommenen Erzählers schildert Clifford Will die Menschen, Ideen und Maschinen hinter den Tests der allgemeinen Relativitätstheorie. Ohne Formeln und Fachjargon wird der leser mit Einsteins Gedanken vertraut und erfährt von der Bestätigung seiner Vorhersagen, angefangen bei der Lichtablenkung im Schwerefeld der Sonne 1919 bis zu den ausgefeilten Kreiselexperimenten auf dem Space Shuttle. Die Allgemeine Relativitätstheorie hat nich nur alle diese Tests bestanden, sie hat darüber hinaus wesentlich beigetragen zu unserem Verständnis von Phänomenen wie Pulsaren, Quasaren, Schwarzen Löchern und Gravitationslinsen. Dieses Buch erzählt lebendig und spannend die Geschichte einer der größten geistigen Leistungen unserer Zeit.

  17. Airborne laser-spark for ambient desorption/ionisation.

    PubMed

    Bierstedt, Andreas; Riedel, Jens

    2016-01-01

    Desorption als auch die Ionisation erfolgen hierbei durch ein laserbetriebenes Luftplasma. Die Abwesenheit fester oder flüssiger Elektroden hat zur Folge, dass die Methode weder unter chemischen Interferenzen noch unter Verschleiß durch Korrosionsbrand oder abgetragenes Elektrodenmaterial leidet. Insgesamt betrachtet herrscht in dem Plasma Elektroneutralität, wodurch Aufladungseffekte minimiert werden, die andernfalls zu einer langfristigenÄderung der Flugbahnen von Ionen während der Experimente führen kann. In dem Ansatz eine freischwebende Luftentladung bei Atmosphärendruck zu verwenden agiert die Luft nicht nur als Plasmamedium sondert dient zusätzlich als Badgas für die stoßinduzierte Kühlung der entstehenden Ionen. Die Ionisierung der Analytmoleküle erfolgt nicht unmittelbar im Plasma sondern in dessen direkter Umgebung durch Wechselwirkung mit freigesetzten ionischen Luftspezies, freien Elektronen oder Photonen im kurzwelligen ultravioletten Bereich. Jede Laserentladung erzeugt eine hörbare Stoßwelle, in welcher neu produzierte reaktive Spezies freigesetzt werden, welche sich konzentrisch ausbreiten, so dass eine Diffusion der Analytmoleküle ins heiße Innere des Plasmas verhindert wird. Daraus folgt, dass im Interaktionsvolumen zwischen Plasma und Analyt der Temperaturgrenzwert für eine thermische Dissoziation oder Fragmentierung der Moleküle nicht überschritten wird. Experimentell konnte belegt werden, dass das vorgestellte Ionisierungsschema sehr unselektiv bezüglich der chemischen Analytklasse ist und kaum Fragmentierungsprodukte beobachtet werden können. Messungen einer breitgefächerten Auswahl unterschiedlicher Testsubstanzen, wie beispielsweise polarer und unpolarer Kohlenwasserstoffe, Zuckern, niedermolekularer pharmazeutischer Wirkstoffe, sowie natürlicher Biomoleküle in Lebensmittelproben unmittelbar aus ihren komplexen Matrizes, führten zu aussagekräftigen Massenspektren. Zumal das Lasermedium feuchte Luft ist, scheint der

  18. FORS am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    1998-09-01

    Erstes wissenschaftliches Beobachtungsinstrument liefert eindrucksvolle Bilder Entsprechend dem straffen Zeitplan wird das ESO Very Large Teleskop Projekt (VLT-Projekt) auf dem Cerro Paranal in Nord-Chile verwirklicht: die volle Betriebsbereitschaft des ersten der vier 8,2m-Einzelteleskope wird Anfang des nächsten Jahres erreicht sein. Am 15. September 1998 wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erfolgreich, rechtzeitig und innerhalb des Kostenplans erreicht. Nur wenige Tage nach seiner Montage am ersten 8,2m-Einzelteleskop des VLT (UT1) konnte FORS1 ( FO cal R educer and S pectrograph) als erstes einer Gruppe leistungsfähiger und komplexer wissenschaftlicher Instrumente seine Beobachtungstätigkeit beginnen. Von Anfang an konnte es eine Reihe exzellenter astronomischer Bilder aufnehmen. Dieses bedeutende Ereignis eröffnet eine Fülle neuer Möglichkeiten für die europäische Astronomie. FORS - ein Höhepunkt an Komplexität FORS1 und das zukünftige Zwillingsinstrument (FORS2) sind das Ergebnis einer der eingehendsten und fortschrittlichsten technologischen Studien, die je für ein Instrument der bodengebundenen Astronomie durchgeführt wurden. Dieses einzigartige Instrument ist nun im Cassegrain-Fokus installiert und verschwindet beinahe, trotz seiner Dimensionen von 3 x 1.5m (Gewicht 2.3t), unterhalb des riesigen 53 m 2 großen Zerodurspiegels. Um die große Spiegelfläche und die hervorragende Bildqualität von UT1 optimal auszunützen, wurde FORS speziell so konstruiert, daß es die lichtschwächsten und entferntesten Objekte im Weltall untersuchen kann. Bald wird dieses komplexe VLT-Instrument den europäischen Astronomen erlauben, die derzeitigen Beobachtungshorizonte entscheidend zu erweitern. Die beiden FORS-Instrumente sind Vielzweck-Beobachtungsinstrumente, die in mehreren unterschiedlichen Beobachtungsarten eingesetzt werden können. Beispielsweise können Bilder mit zwei verschiedenen Abbildungsmaßstäben (Vergrößerungen) sowie Spektren mit

  19. Achievable field strength in reverberation chambers

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eulig, N.; Enders, A.; Krauthäuser, H. G.; Nitsch, J.

    2003-05-01

    Feldvariable Kammern (FVK, engl.: modestirred- chamber) werden unter anderem für EMV-Störfestigkeitsprüfungen verwendet. Ein häufig genanntes Argument, das die Einführung dieser Kammern als normgerechte Prüfumgebung vorantreiben soll, ist eine hohe Feldstärke, die im Vergleich zu anderen Testumgebungen mit relativ moderaten HF-Leistungen erreicht werden kann. Besonders für sicherheitskritische Geräte, wie Komponenten aus der Avionik- oder KFZ-Industrie, sind heutzutage Testfeldstärken von mehreren 100 V/m notwendig. Derart hohe Feldstärken können in Umgebungen, die ein ebenes Wellenfeld erzeugen oder nachbilden, nur mit großen HFLeistungen generiert werden. Durch die Resonanzeigenschaften einer FVK können demgegenüber mit sehr viel weniger Leistung und damit Verstärkeraufwand vergleichbare Werte der Feldstärke erzeugt werden. Allerdings sinkt mit zunehmendem Volumen die erreichbare Feldstärke bei gleicher Speiseleistung. Idealerweise sollen Feldvariable Kammern bei möglichst niedrigen Frequenzen für EMVTests nutzbar sein, was jedoch ein großes Kammervolumen erfordert. Das Problem, bei niedrigen Frequenzen hohe Feldstärken erzeugen zu können, relativiert deshalb den Vorteil von FVKn gegenüber bekannten Testumgebungen bei niedrigen Testfrequenzen. Der Posterbeitrag erläutert, welche Feldstärken in verschieden großen Feldvariablen Kammern beim Einspeisen einer bestimmten hochfrequenten Leistung erreicht werden können. Anhand dieser Ergebnisse wird aufgezeigt, oberhalb welcher Grenzfrequenz eine Anwendung von FVKn nur sinnvoll erscheint. Mode-stirred chambers (MSCs) can be used for radiated immunity tests in EMC testing. Advantageous compared to conventional test methods is the high field strength which can here be generated with less RF-Power. This point is often the main argument for pushing the standardization of MSCs as an other EMC testing environment. Especially for safety-critical electronic equipment like

  20. The history of the homology concept and the "Phylogenetisches Symposium".

    PubMed

    Hossfeld, Uwe; Olsson, Lennart

    2005-11-01

    The homology concept has had a long and varied history, starting out as a geometrical term in ancient Greece. Here we describe briefly how a typological use of homology to designate organs and body parts in the same position anatomically in different organisms was changed by Darwin's theory of evolution into a phylogenetic concept. We try to indicate the diversity of opinions on how to define and test for homology that has prevailed historically, before the important books by Hennig (1950. Grundzüge einer Theorie der Phylogenetischen Systematik. Deutscher Zentralverlag, Berlin) and Remane (1952. Die Grundlagen des Natürlichen Systems, der Vergleichenden Anatomie und der Phylogenetik. Geest & Portig, Leipzig) brought more rigor into both the debate on homology and into the usage of the term homology among systematists. Homology as a theme has recurred repeatedly throughout the history of the "Phylogenetisches Symposium" and we give a very brief overview of the different aspects of homology that have been discussed at specific symposia over the last 48 years. We also honour the fact that the 2004 symposium was held in Jena by pointing to the roles played by biologists active in Jena, such as Ernst Haeckel and Carl Gegenbaur, in starting the development towards a homology concept concordant with an evolutionary world view. As historians of biology, we emphasize the importance of major treatises on homology and its history that may be little read by systematists active today, and have sometimes also received less attention by historians of biology than they deserve. Prominent among these are the works of Dietrich Starck, who also happened to be both a student, and later a benefactor, of systematics at Jena University. PMID:17046358

  1. Aktuelle Optionen zur Behandlung pathologischer Narben.

    PubMed

    Poetschke, Julian; Gauglitz, Gerd G

    2016-05-01

    Die Entstehung von Narben ist die Konsequenz von Operationen, Traumata und verschiedenen Hautkrankheiten. Neben frischen unreifen Narben, die im Laufe der Heilung in reife Narben übergehen und in der Regel keiner weiteren Behandlung bedürfen, existieren lineare hypertrophe Narben, flächige hypertrophe Narben, Keloide und atrophe Narben, die aufgrund von Symptomen wie Juckreiz und Schmerzen, einer Stigmatisierung, funktionellen und ästhetischen Einschränkungen für die betroffenen Patienten sehr störend und Grundlage für einen Behandlungswunsch sein können. Für die Behandlung und Prävention von Narben existiert heutzutage eine Vielzahl von Optionen. Zur Anwendung kommen können Externa, basierend auf Silikon oder Zwiebelextrakt, intraläsionale Injektionsverfahren mit kristallinen Glukokortikoiden (häufig in Kombination mit Kryotherapie) oder 5-Fluorouracil sowie ablative und nichtablative Laserverfahren. Um die Vielfalt an Behandlungsansätzen und die aktuelle Datenlage für die behandelnden Ärzte zusammenzufassen, existieren aktuelle Leitlinien, mit deren Hilfe für jeden einzelnen Narbentyp klare Therapieempfehlungen gegeben werden können. Dies erlaubt es, Patienten zu schnellerer Beschwerdefreiheit zu verhelfen und ihren ästhetischen Ansprüchen gerecht zu werden. Neben der immer wichtiger werdenden Narbenprävention nimmt auch der zunehmende Einsatz modernster Laserverfahren einen zentralen Stellenwert in der klinischen Narbenbehandlung ein. Zugleich liegt großes Augenmerk darauf, aktuelle Therapieverfahren mit Hilfe zeitgemäßer Studiendesigns zu evaluieren, um die Evidenz der Narbenbehandlung zunehmend zu verbessern. PMID:27119466

  2. Technische Systeme für den Herzersatz und die Herzunterstützung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schöb, Reto; Loree, Howard M.

    Herzkrankheiten verursachen allein in den Vereinigten Staaten jährlich mehr als 700’000 Todesfälle. Ungefähr 3 Millionen Patienten in den U.S.A. leiden gemäss der American Heart Association (AHA) und dem National Heart, Lung and Blood Institute (NHLBI) an kongestivem Herzversagen (Congestive Heart Failure, CHF), welches eine chronische, sehr entkräftende und degenerative Krankheit ist: Das Herz ist dabei unfähig, hinreichend Blut zu den Organen des Körpers zu pumpen. Über 400’000 Fälle von CHF werden jedes Jahr diagnostiziert. Ähnliche Zahlen werden für Europa und Japan zusammen geschätzt. Basierend auf Daten vom AHA und NHLBI beträgt die fünfjährige Überlebensrate für CHF-Patienten lediglich etwa 50% [1]. 70’000-120’000 dieser Patienten könnten von einer Herzverpflanzung profitieren. 1999 wurden in den USA aber nur 2185 Herztransplantationen durchgeführt während die Warteliste über 4000 Patienten beträgt [2]. Ein akuter Mangel an Spenderherzen und die enormen Kosten (250’000-400’000 USD pro Patient) sind die begrenzenden Faktoren für Herztransplantationen [3]. Dies bedeutet, dass eine riesige Anzahl von Patienten durch ein zuverlässiges und verschleissfreies, nichtthrombotisches, total implantierbares, künstliches Herz gerettet werden könnten. Bis heute jedoch kein derartiges Implantat kommerziell verfügbar.

  3. Gesammelte Werke / Collected Works

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schwarzschild, Karl; Voigt, Hans-Heinrich

    Der bekannte Astronom Karl Schwarzschild (1873-1916) gilt als der Begründer der Astrophysik und als hervorragender Forscher mit einer erstaunlichen Bandbreite seiner Interessen. Arbeiten zur Himmelsmechanik, Elektrodynamik und Relativitätstheorie weisen ihn als vorzüglichen Mathematiker und Physiker auf der Höhe seiner Zeit aus. Untersuchungen zur Photographischen Photometrie, Optik und Spektroskopie zeigen den versierten Beobachter, der sein Meßinstrumentarium beherrscht, und schließlich arbeitete Schwarzschild als Astrophysiker an Sternatmosphären, Kometen, Struktur und Dynamik von Sternsystemen. Die in seinem kurzen Leben entstandene Fülle an wissenschaftlichen Arbeiten ist in drei Bänden der Gesamtausgabe gesammelt, ergänzt durch biographisches Material, Annotationen von Fachleuten und einen Essay des Nobelpreisträgers S. Chandrasekhar. The well-known astronomer Karl Schwarzschild (1873-1916) is regarded as the founder of astrophysics and as an exceptionally talented researcher whose interests spanned a remarkably broad spectrum. His work on celestial mechanics, electrodynamics, and relativity theory demonstrates his great abilities as a mathematician and physicist who significantly influenced the science of his times. His investigations of photographic photometry, optics, and spectroscopy display his strengths as an observer who knew his instruments. But above all Schwarzschild pursued questions of astrophysics, addressing in particular stellar atmospheres, comets, and the structure and dynamics of stellar systems. The host of scientific works that he authored in his short life is now collected in the form of this three-volume complete works; it is supplemented by biographical material, notes from some of todays experts, and an essay by the Nobel Laureate S. Chandrasekhar.

  4. Nomadic migration : a service environment for autonomic computing on the Grid

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lanfermann, Gerd

    2003-06-01

    on Grids by relocating the application. We show with our real-world examples that a traditional genome analysis program can be easily modified to perform self-determined migrations in this service environment. In den vergangenen Jahren ist es zu einer dramatischen Vervielfachung der verfügbaren Rechenzeit gekommen. Diese 'Grid Ressourcen' stehen jedoch nicht als kontinuierlicher Strom zur Verfügung, sondern sind über verschiedene Maschinentypen, Plattformen und Betriebssysteme verteilt, die jeweils durch Netzwerke mit fluktuierender Bandbreite verbunden sind. Es wird für Wissenschaftler zunehmend schwieriger, die verfügbaren Ressourcen für ihre Anwendungen zu nutzen. Wir glauben, dass intelligente, selbstbestimmende Applikationen in der Lage sein sollten, ihre Ressourcen in einer dynamischen und heterogenen Umgebung selbst zu wählen: Migrierende Applikationen suchen eine neue Ressource, wenn die alte aufgebraucht ist. 'Spawning'-Anwendungen lassen Algorithmen auf externen Maschinen laufen, um die Hauptanwendung zu beschleunigen. Applikationen werden neu gestartet, sobald ein Absturz endeckt wird. Alle diese Verfahren können ohne menschliche Interaktion erfolgen. Eine verteilte Rechenumgebung besitzt eine natürliche Unverlässlichkeit. Jede Applikation, die mit einer solchen Umgebung interagiert, muss auf die gestörten Komponenten reagieren können: schlechte Netzwerkverbindung, abstürzende Maschinen, fehlerhafte Software. Wir konstruieren eine verlässliche Serviceinfrastruktur, indem wir der Serviceumgebung eine 'Peer-to-Peer'-Topology aufprägen. Diese “Grid Peer Service” Infrastruktur beinhaltet Services wie Migration und Spawning, als auch Services zum Starten von Applikationen, zur Dateiübertragung und Auswahl von Rechenressourcen. Sie benutzt existierende Gridtechnologie wo immer möglich, um ihre Aufgabe durchzuführen. Ein Applikations-Information- Server arbeitet als generische Registratur für alle Teilnehmer in der Serviceumgebung. Die

  5. Aktivitätsmessung auf nukleinsäuremodifizierten Oberflächen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidt, Peter Michael

    2003-06-01

    Im Bereich der medizinischen Diagnostik spielen DNA-Chips eine immer wichtigere Rolle. Dabei werden Glas- oder Silikon-Oberflächen mit Tausenden von einzelsträngigen DNA-Fragmenten, sog. Sonden, bestückt, die mit den passenden DNA-Fragmenten in der zugefügten Patientenprobe verschmelzen. Die Auswertung solcher Messungen liefert die Diagnose für Krankheiten wie z.B. Krebs, Alzheimer oder für den Nachweis pathogener Erreger. Durch fortschreitende Miniaturisierung dieser Meßsysteme können bis zu 40.000 Genfragmente des Menschen in einer einzigen Messung analysiert werden. Neben den DNA-Fragmenten können Bio-Chips auch für andere biologische Komponenten wie Antikörper und Proteine eingesetzt werden, wobei bei letzteren neben der Bindung auch die Aktivität ein wichtiger Diagnoseparamter ist. Am Fraunhofer-Institut für medizinische Technik und am Lehrstuhl für Analytische Biochemie der Universität Potsdam wurden im Rahmen einer Doktorarbeit Methoden entwickelt, die es ermöglichen auf nukleinsäuremodifizierten Sensoroberflächen die Aktivität von Proteinen zu messen. Es wurden Nukleinsäuren auf Oberflächen optischer Sensoren verankert. Diese fungierten als Rezeptor für die Proteine sowie auch als Substrat für Restriktionsenzyme, die Nukleinsäuren schneiden und Polymerasen, die Nukleinsäuren synthetisieren und verlängern können. Seine Anwendung fand diese Messmethode in der Messung der Aktivität des Proteins Telomerase, das in 90% aller Tumore erhöhte Aktivität gegenüber gesunden Zellen aufweist. Die Vorteile dieses neuen Assays gegenüber älteren Methoden liegt im Verzicht auf radioaktiv-markierten Komponenten und einer deutlich verkürzten Analysezeit. Die Arbeit schliesst mit einem funktionsfähigen Nachweis der Telomeraseaktivität im Zellextrakt von gesunden und kranken Zellen. Der direkte Einfluß von Hemmstoffen auf die Aktivität konnte sichtbar gemacht werden, und steht daher bei der Entwicklung neuer Tumor-Diagnostika und

  6. Aktivitätsmessung auf nukleinsäuremodifizierten Oberflächen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidt, Peter Michael

    2003-06-01

    Im Bereich der medizinischen Diagnostik spielen DNA-Chips eine immer wichtigere Rolle. Dabei werden Glas- oder Silikon-Oberflächen mit Tausenden von einzelsträngigen DNA-Fragmenten, sog. Sonden, bestückt, die mit den passenden DNA-Fragmenten in der zugefügten Patientenprobe verschmelzen. Die Auswertung solcher Messungen liefert die Diagnose für Krankheiten wie z.B. Krebs, Alzheimer oder für den Nachweis pathogener Erreger. Durch fortschreitende Miniaturisierung dieser Meßsysteme können bis zu 40.000 Genfragmente des Menschen in einer einzigen Messung analysiert werden. Neben den DNA-Fragmenten können Bio-Chips auch für andere biologische Komponenten wie Antikörper und Proteine eingesetzt werden, wobei bei letzteren neben der Bindung auch die Aktivität ein wichtiger Diagnoseparamter ist. Am Fraunhofer-Institut für medizinische Technik und am Lehrstuhl für Analytische Biochemie der Universität Potsdam wurden im Rahmen einer Doktorarbeit Methoden entwickelt, die es ermöglichen auf nukleinsäuremodifizierten Sensoroberflächen die Aktivität von Proteinen zu messen. Es wurden Nukleinsäuren auf Oberflächen optischer Sensoren verankert. Diese fungierten als Rezeptor für die Proteine sowie auch als Substrat für Restriktionsenzyme, die Nukleinsäuren schneiden und Polymerasen, die Nukleinsäuren synthetisieren und verlängern können. Seine Anwendung fand diese Messmethode in der Messung der Aktivität des Proteins Telomerase, das in 90% aller Tumore erhöhte Aktivität gegenüber gesunden Zellen aufweist. Die Vorteile dieses neuen Assays gegenüber älteren Methoden liegt im Verzicht auf radioaktiv-markierten Komponenten und einer deutlich verkürzten Analysezeit. Die Arbeit schliesst mit einem funktionsfähigen Nachweis der Telomeraseaktivität im Zellextrakt von gesunden und kranken Zellen. Der direkte Einfluß von Hemmstoffen auf die Aktivität konnte sichtbar gemacht werden, und steht daher bei der Entwicklung neuer Tumor-Diagnostika und

  7. Entwicklung von Landnutzungsszenarien für landschaftsökologische Fragestellungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fritsch, Uta

    2002-04-01

    Die Landschaften Mitteleuropas sind das Resultat einer langwierigen Geschichte menschlicher Landnutzung mit ihren unterschiedlichen, z.T. konkurrierenden Nutzungsansprüchen. Durch eine überwiegend intensive Beanspruchung haben die direkten und indirekten Auswirkungen der Landnutzung in vielen Fällen zu Umweltproblemen geführt. Die Disziplin der Landschaftsökologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der Landschaft zu entwickeln. Eine wichtige Fragestellung stellt dabei die Abschätzung der möglichen Folgen von Landnutzungsänderungen dar. Für die Analyse der relevanten Prozesse in der Landschaft werden häufig mathematische Modelle eingesetzt, welche es erlauben die Landschaft unter aktuellen Verhältnissen oder hinsichtlich veränderter Rahmenbedingungen zu untersuchen. Die hypothetische Änderung der Landnutzung, die als Landnutzungsszenario bezeichnet wird, verkörpert eine wesentliche Modifikation der Rahmenbedingungen, weil Landnutzung mageblich Einfluss auf die natürlichen Prozesse der Landschaft nimmt. Während die Antriebskräfte einer solchen Änderung überwiegend von sozio-ökonomischen und politischen Entscheidungen gesteuert werden, orientiert sich die exakte Verortung der Landnutzungsänderungen an den naturräumlichen Bedingungen und folgt z.T. erkennbaren Regeln. Anhand dieser Vorgaben ist es möglich, räumlich explizite Landnutzungsszenarien zu entwickeln, die als Eingangsdaten für die Modellierung verschiedener landschaftsökologischer Fragestellungen wie z.B. für die Untersuchung des Einflusses der Landnutzung auf den Wasserhaushalt, die Erosionsgefahr oder die Habitatqualität dienen können. Im Rahmen dieser Dissertation wurde das rasterbasierte deterministische Allokationsmodell luck (Land Use Change Scenario Kit) für die explizite Verortung der Landnutzungsänderungen entwickelt. Es basiert auf den in der Landschaftsökologie üblichen räumlichen Daten wie Landnutzung, Boden sowie Topographie

  8. Ratchet models of molecular motors

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jaster, Nicole

    2003-09-01

    Motoren zu beschreiben. Die Skala, auf der wir die Bewegung betrachten, reicht von einzelnen Schritten eines Motorproteins bis in den Bereich der gerichteten Bewegung entlang eines Filaments. Ein Einzelschritt überbrückt je nach Protein etwa 10 nm und wird in ungefähr 10 ms zurückgelegt. Unsere Modelle umfassen M Zustände oder Konformationen, die der Motor annehmen kann, während er sich entlang einer eindimensionalen Schiene bewegt. An K Orten dieser Schiene sind Übergänge zwischen den Zuständen möglich. Die Geschwindigkeit des Proteins lässt sich in Abhängigkeit von den vertikalen Übergangsraten zwischen den einzelnen Zuständen analytisch bestimmen. Wir berechnen diese Geschwindigkeit für Systeme mit bis zu vier Zuständen und Orten und können weiterhin eine Reihe von Regeln ableiten, die uns einschätzen helfen, wie sich ein beliebiges vorgegebenes System verhalten wird. Darüber hinaus betrachten wir entkoppelte Subsysteme, also einen oder mehrere Zustände, die keine Verbindung zum übrigen System haben. Mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit kann ein Motor einen Zyklus von Konformationen durchlaufen, mit einer anderen Wahrscheinlichkeit einen davon unabhängigen anderen. Aktive Elemente werden in realen Transportvorgängen durch Motorproteine nicht auf die Übergänge zwischen den Zuständen beschränkt sein. In verzerrten Netzwerken oder ausgehend von der diskreten Mastergleichung des Systems können auch horizontale Raten spezifiziert werden und müssen weiterhin nicht mehr die Bedingungen der detaillierten Balance erfüllen. Damit ergeben sich eindeutige, komplette Pfade durch das jeweilige Netzwerk und Regeln für die Abhängigkeit des Gesamtstroms von allen Raten des Systems. Außerdem betrachten wir die zeitliche Entwicklung für vorgegebene Anfangsverteilungen. Bei Enzymreaktionen gibt es die Idee des Hauptpfades, dem diese bevorzugt folgen. Wir bestimmen optimale Pfade und den maximalen Fluss durch vorgegebene Netzwerke. Um darüber hinaus

  9. Versuche zur Gewinnung von katalytischen Antikörpern zur Hydrolyse von Arylcarbamaten und Arylharnstoffen. (English Title: Attempts to produce catalytic antibodies for hydrolysis of arylcarbamates and arylureas)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Werner, Deljana

    2002-05-01

    Umsatzgeschwindigkeit eine lineare Abhängigkeit festgestellt. Die thermodynamische Gleichtgewichtsdissoziationskonstante KD des Abzyms von 2,6 nM zeugt von einer sehr guten Affinität zum ÜZA. Hydrolytisch aktiv waren nur Antikörper, die gegen das Übergangszustandsanalogon Hei3 hergestellt worden waren. Es wird vermutet, dass die Hydrolyse der Benzylphenylcarbamate über einen Additions-Eliminierungsmechanismus unter Ausbildung eines tetraedrischen Übergangszustandes verläuft, dessen analoge Verbindung Hei3 ist. Im Rahmen der Generierung von Nachweisantikörpern zur Detektion der Substratabnahme bei der Hydrolyse wurden Anti-Diuron-Antikörper hergestellt. Einer der Antikörper (B91-CG5) ist spezifisch für das Herbizid Diuron und hat einen IC50-Wert von 0,19 µg/l und eine untere Nachweisgrenze von 0,04 µg/l. Ein anderer Antikörper (B91-KF5) reagiert kreuz mit einer Palette ähnlicher Herbizide. Mit diesen Antikörpern wurde ein empfindlicher Labortest, der ein Monitoring von Diuron auf Grundlage des durch die Trinkwasserverordnung festgeschriebenen Wertes für Pflanzenschutzmittel von 0,1 µg/l erlaubt, aufgebaut. Der Effekt der Anti-Diuron-Antikörper auf die Diuron-inhibierte Photosynthese wurde in vitro und in vivo untersucht. Es wurde nachgewiesen, dass sowohl in isolierten Thylakoiden, als auch in intakten Algen eine Vorinkubation der Anti-Diuron-Antikörper mit Diuron zur Inaktivierung seiner Photosynthese-hemmenden Wirkung führt. Wurde der Elektronentransport in den isolierten Thylakoiden oder in Algen durch Diuron unterbrochen, so führte die Zugabe der Anti-Diuron-Antikörper zur Reaktivierung der Elektronenübertragung. Attempts to produce catalytic antibodies for hydrolysis of arylcarbamates and arylureas: The aim of the investigations was to produce antibodies which are able to cleave herbicides resistant to naturally occuring enzymes. Structurally similar carbamate and urea derivatives were chosen for the experiments. Phosphonate derivatives were synthesized

  10. Miocene climate as recorded on slope carbonates : examples from Malta (Central Mediterranean) and Northeastern Australia (Marion Plateau, ODP LEG 194)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    John, Cédric Michaël

    2003-08-01

    land mass (Malta) and the absence of a barrier to shelter from the effects of open ocean (Marion Plateau). Im Rahmen dieser Doktorarbeit wurden die Hangkarbonate von zwei miozänen heterozoischen Karbonatsystemen näher untersucht: die Malta Inselgruppe (zentrales Mittelmeer) und das Marion Plateau (Nordost Australien, ODP Leg 194). Die Auswirkungen der mittelmiozänen Abkühlung (Mi3), die auf 13.6 Ma datiert wird und starken Einfluß auf die Sauerstoffisotopenkurve hatte, in den oben genannten Flachwassersystemen stellten das Ziel dieser Arbeit dar. Dieses Abkühlungsereignis beeinflußte außerdem sehr stark die ozeanographischen und klimatischen Muster, die im weiteren Verlauf zum modernen Eishausklima führten. So steht insbesondere die Vereisung von Ostantarktika mit diesem Ereignis in Verbindung. Diese Arbeit untersucht den Einfluß dieses Ereignisses auf Flachwassersysteme, um vorliegende Untersuchungen in Tiefwassersystemen zu ergänzen und so zum globalen Verständnis des miozänen Klimawechsels beizutragen. Die Profile auf der Maltainselgruppe wurden mit Hilfe von Kohlenstoff- und Sauerstoffisotopen Auswertungen im Gesamtgestein, Gesamtgesteinmineralogie, Tonmineralanalyse und organischer Geochemie untersucht. Durch einen Wechsel von karbonatischeren zu tonigeren Sedimenten beeinflußte das mittelmiozäne Abkühlungsereignis die Sedimentation in diesem Gebiet sehr stark. Weiterhin wurde beobachtet, daß jede Phase der antarktischen Vereisung, nicht nur das mittelmiozäne Hauptereignis, zu einem erhöhten terrigenen Eintrag in den Hangsedimenten der Maltainselgruppe führte. Akkumulationsraten zeigen, daß dieser erhöhte terrigene Eintrag den einzelnen Vereisungsperioden zusammenhängt und die karbonatischen Sedimente durch tonreiche Sedimente “verunreinigt” wurden. Das daraufhin entwickelte Modell erklärt diesen erhöhten terrigenen Eintrag mit einer nordwärtigen Verlagerung der innertropischen Konvergenzzone durch die Bildung von kalten

  11. Sézary-Syndrom: von ungelösten Fragen zu neuen Therapieansätzen.

    PubMed

    Nicolay, Jan P; Felcht, Moritz; Schledzewski, Kai; Goerdt, Sergij; Géraud, Cyrill

    2016-03-01

    Das Sézary-Syndrom, die leukämische Variante des kutanen T-Zell-Lymphoms, stellt immer noch eine Erkrankung mit vielen ungelösten Fragen sowie einer sehr ungünstigen Prognose dar. In jüngeren Forschungsarbeiten wurde jedoch eine Vielzahl an fehlregulierten molekularen Signalwegen identifiziert, die zur malignen Transformation und Therapieresistenz von Sézary-Zellen (SC) beitragen. Im Hinblick auf die T-Zell-Entwicklung repräsentieren SC entweder naive T-Zellen, T-Effektor-Gedächtniszellen oder zentrale T-Gedächtniszellen. Funktionell können SC in Th2-, Treg- oder sogar Th17-Zellen differenzieren. Trotz ihrer Plastizität exprimieren SC charakteristische diagnostische Markerproteine, darunter CD158k, CD164, FcRL3, und PD-1, sowie Haut-spezifische Homing-Rezeptoren wie CLA und CCR4. Wie bereits in (vor)klinischen Studien getestet, sind CD158k, PD-1, CTLA-4 und CCR4 auch vielversprechende therapeutische Zielmoleküle. Die molekularen Veränderungen bei SC betreffen Transkriptionsfaktoren wie STAT3, 4 und 5 sowie TWIST1 und TOX. TWIST1 induziert die Expression von DNM3os, das den miR-199a2/214-Cluster enthält, ein wichtiger Knotenpunkt, über den viele verschiedene Krebs-Netzwerke reguliert werden. Darüber hinaus verursacht die Aktivierung von NFκB und des MAPK-Signalwegs sowie eine veränderte TCR-Signalgebung Resistenz gegenüber Apoptose. Kürzlich wurde durch Genom- und Exomsequenzierung gezeigt, dass somatische Variationen der Kopienzahl die vorherrschenden Mutationen bei SC darstellen, wodurch vor allem Apoptose, NFκB-Signalgebung, DNA-Integrität und T-Zell-Aktivierung beeinflusst werden. Um die Entwicklung neuer Therapien zu ermöglichen, wird zurzeit an besseren In-vivo-Modellen gearbeitet, die die Pathogenese und den klinischen Verlauf des Sézary-Syndroms genauer widerspiegeln. PMID:26972188

  12. An open, self-controlled study on the efficacy of topical indoxacarb for eliminating fleas and clinical signs of flea-allergy dermatitis in client-owned dogs in Queensland, Australia

    PubMed Central

    Fisara, Petr; Sargent, Roger M; Shipstone, Michael; von Berky, Andrew; von Berky, Janet

    2014-01-01

    basierend auf klinischer Symptomatik, positiven Intradermaltests und positiver Serologie auf Flohallergen diagnostiziert worden waren. Methoden Eine offene, nicht kontrollierte Studie, in der alle Hunde mit topischem Indoxacarb in 4 wöchigen Intervallen, drei Mal über einen Zeitraum von 12 Wochen behandelt wurden. Ergebnisse Vierundzwanzig Hunde beendeten die Studie. Eine gänzliche Abheilung der klinischen Anzeichen von FAD wurde in 21 Fällen beobachtet (87,5%), bei nahezu völligem Verschwinden oder einer deutlichen Verbesserung in den restlichen drei Fällen. Die durchschnittlichen klinischen Werte (Canine Atopic Dermatitis Extent and Severity Index-03) waren in der zwölften Woche um 93,3% reduziert. Die durchschnittlichen, von den BesitzerInnen beurteilten, Juckreizwerte waren in der zwölften Woche um 88% reduziert. Die durchschnittliche Anzahl an Flöhen war in den Wochen 8 und 12 um 97,7 bzw 100% reduziert. Schlussfolgerungen und klinische Bedeutung Indoxacarb, welches topisch alle 4 Wochen 12 Wochen lang ohne begleitende juckreizstillende Behandlung oder einer Behandlung von Ektoparasiten verabreicht wurde, milderte die Flohinfestationen bei allen Hunden und die mit FAD auftretenden klinischen Symptome in einer großen Proportion dieser Hundepopulation, die in einer schwierigen Umgebung mit hohem Flohvorkommen, lebten. PMID:24797425

  13. Über die Möglichkeit der Zustandsvoraussage chaotischer Systeme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Leven, R. W.; Pompe, B.

    Deterministische chaotische Systeme reagieren empfindlich auf Störungen ihrer Bewegung. Kennt man im speziellen den Anfangszustand des Systems nicht exakt, so ist eine Voraussage über das zukünftige Verhalten des Systems nur beschränkt möglich. Die Transformation IT gibt an, wieviel Information man über einen zukünftigen Zustand hat, wenn man den Anfangszustand mit einer bestimmten Genauigkeit kennt.In dieser Arbeit werden weitere mögliche Interpretationen von IT in Hinblick auf die Beschreibung dynamischer Systeme gegeben. Für zwei einfache eindimensionale Abbildungen wird IT in Abhängigkeit von der Zeit der Voraussage (l) bestimmt: Ein System, das durch die BERNOULLI-Abbildung beschrieben wird, vergißt nach der ersten Iteration 1 bis 1,5 bit von seinem Anfangszustand. Vollständiges Vergessen tritt jedoch i. allg. erst für l ein. Bei der Logistik-Abbildung vergißt das System seinen Anfangszustand schneller, wenn der Grad des Chaos (d. h. der LJAPUNOV-Exponent) oder die äußeren Störungen zunehmen.Translated AbstractOn the Possibility of State Prediction of Chaotic SystemsDeterministic chaotic systems show a sensitive response to perturbations of their motion. In particular, if one has not exact knowledge about the initial state of the system, limits are set to the prediction of the system's future behaviour. The transinformation IT is the information obtainable about a future state, if one knows the initial state within a certain precision. In this paper further possible interpretations of IT are given with regard to the description of dynamic systems. IT is determined for different times of prediction (l) in the case of two simple one-dimensional maps: A system described by the BERNOULLI-map forgets after the first iteration 1 to 1.5 bit of its initial state. Nevertheless, in general we have complete loss of memory only for l . In the case of the logistic map the system forgets its initial state faster, if the

  14. Biologie statt Philosophie? Evolutionäre Kulturerklärungen und ihre Grenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Illies, Christian

    Vor über siebzig Jahren fand man in einer Höhle nahe Hohlenstein-Stadel, im heutigen Baden-Württemberg, eine Frau, die keiner bekannten Spezies und nicht einmal eindeutig den Hominiden zugeordnet werden konnte. Wegen ihres Aussehens wurde sie schon bald als "Löwenfrau“ bekannt (unterdessen wird sie als "Löwenmensch“ bezeichnet, da die in solchen Fragen Klarheit schaffenden Geschlechtsteile bei der Figur fehlen und in Zeiten von gender mainstreaming derartige Festlegungen gerne vermieden werden), denn sie hatte eine menschlich-aufrechte, unbehaarte Gestalt mit weiblichen Rundungen, aber zugleich eine Mähne, sowie Augen, Ohren und Schnauze eines Löwen. Eine sehr weitläufige Verwandte des Minotaurus, so schien es, und doch wesentlich älter als alle Bewohner des Olymps, denn vermutlich wurde die knapp 30 cm große Skulptur bereits in der Altsteinzeit vor etwa 32.000 Jahren aus Mammut-Elfenbein geschnitzt. Wir wissen nicht, ob sie kultischen Zwecken diente oder ein Kind mit ihr spielte, ob sie als Glücksbringer für die Jagd oder als Schamanin mit Löwenmaske verehrt und gefürchtet wurde. Aber die Löwenfrau legt nahe, dass der Mensch schon im Morgendämmern seiner Kultur über die eigene Nähe, aber auch Distanz zum Tier nachgedacht haben muss. Die Frage nach der menschlichen Selbstverortung begegnet uns in dieser Figur, und sie bestimmt viele Zeugnisse menschlichen Nachdenkens, welche uns die Altertumswissenschaften vorlegen. Mit dem Begriff "animal rationale“, wie er unter Bezug auf Aristoteles geprägt wurde, findet sie schließlich ihre klassische, für das Abendland lange Zeit maßgebliche Antwort: Der Mensch als Tier, dessen spezifisches Merkmal die Vernunftbegabtheit ist, die ihn zugleich von allen anderen Tieren abgrenzt und über sie stellt. Aber wo genau verläuft die Grenze? Und wie kann der Mensch beides zugleich sein? Die aristotelische Definition beantwortet diese Fragen nach der Doppelnatur nicht, sondern erhebt das offene R

  15. A Mathematical Physicist's Approach to Virology

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Twarock, Reidun

    2012-02-01

    The following talk has been given in a special session dedicated to Professor Heinz-Dietrich Doebner at QTS in Prague in August 2011 on the occasion of his 80th birthday. It documents my journey from being a PhD student in Mathematical Physics at the Arnold Sommerfeld Institute in Clausthal under his supervision, to becoming a Professor of Mathematical Biology at the University of York in the UK. I am currently heading an interdisciplinary research group of eight PDRAs and PhDs, focussed on investigating the structures of viruses from a symmetry perspective and unravelling the implications of virus structure on how viruses form and infect their hosts. A central element in my research is my fascination with the development and application of symmetry techniques, which stems from my time in Clausthal when working with Professor Doebner and colleagues. I would like to thank Professor Doebner for these important formative years in Clausthal. Der folgende Vortrag war mein Beitrag zu einer Festsitzung fuer Herrn Professor Heinz-Dietrich Doebner auf der Tagung QTS im August 2011 anläßlich seines achzigsten Geburtstags. Dieser Beitrag dokumentiert, wie sich meine Forschungen aus der Zeit als Doktorandin von Herrn Professor Doebner in Mathematischer Physik am Arnold Sommerfeld Institut in Clausthal weiterentwickelt haben, und zu meiner Professur in Mathematischer Biologie an der Universität York geführt haben. Ich leite dort zur Zeit eine interdisziplinäre Forschungsgruppe von acht Postdocs und Doktoranden, die sich mit der Entwicklung und Anwendung von Symmetrie-Techniken in der Virologie beschäftigt, und insbesondere untersucht, wie sich die Symmetrie-Eigenschaften von Viren auf deren Entstehung und Funktionsweise auswirken. Eine wichtige Vorraussetzung für dieses Forschungsprogramm ist meine Faszination für die Modellierung von Symmetrie-Eigenschaften, die ich während meiner Zusammenarbeit mit Herrn Professor Doebner und Kollegen in Clausthal entwickelt habe

  16. Nomogramme der Sickerwasserprognose

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schneider, Wilfried; Stöfen, Heinke

    Kurzfassung Modelle zur Sickerwasserprognose stehen in unterschiedlicher Komplexität zur Verfügung. Komplexe Modelle werden aufgrund der schwierigen Handhabung und des enormen Eingabedatenumfangs in der Praxis kaum angewandt. Grobe Abschätzmethoden sind dagegen nicht ausreichend wissenschaftlich fundiert, um damit justiziable Ergebnisse erzielen zu können. Um die Kluft zwischen komplexer und einfacher, jedoch justiziabler sowie wissenschaftlich fundierter Methode zu schmälern, wurden Nomogramme für Sickerwasserprognosen zur Berücksichtigung der Endlichkeit der Quelle entwickelt. Mithilfe der Nomogramme können ohne Modellierungserfahrung schnell und einfach die zu erwartenden Schadstoffkonzentrationen am Ort der Beurteilung abgeschätzt werden, falls die Endlichkeit der Quelle der hauptsächlich zur Abminderung führende Prozess ist. Die Nomogramme basieren auf analytischen Lösungen der eindimensionalen Advektions-Dispersions-Gleichung. Sie berücksichtigen die Prozesse Advektion, Diffusion in Bodenwasser und -luft, Dispersion, lineare Sorption, Abbau 1. Ordnung innerhalb einer aus mehreren Bodenschichten bestehenden Sickerwasserzone, wobei die Endlichkeit der Schadstoffmasse in der Bodenkontamination einbezogen wird. Die Genauigkeit der Nomogramme wird dargestellt. Models of different complexity are available for groundwater risk assessment. In practice complex models are hardly used, due to their difficult handling and large data requirement. Rough estimation methods are not sufficiently scientifically founded to produce justiciable results. To reduce the gap between complex and easy to use but justiciable and scientifically founded methods we developed nomograms for groundwater risk assessment which take into account the finite mass of contaminant in the source. With the help of the nomograms the expected concentrations at the point of compliance (transition between the unsaturated and saturated zone) can be estimated easily, fast and without any

  17. Neogene vegetation and past climate change in the Thakkhola-Mustang Graben (central Nepal).

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Adhikari, Basanta Raj; Wagreich, Michael; Draxler, Ilse; Paudayal, Khum N.

    2010-05-01

    Poaceae. The results show that during this period, the southern part of Tibet was covered mainly by steppe vegetation, indicating dry climate. Organic plant material from the Thakkhola and Tetang formations yielded stable carbon isotope (d13C) values between -21.87 to -26.64 permil, indicating the presence of C3 vegetation. However, the d13C values from the carbonates range between -0.62 to 11.08 permil, which shows the mix vegetation of C3 and C4 plants. It is presumed that the paleoclimate during the sediment deposition time of the Thakkhola-Mustang Graben was significantly warmer than the present-day climate. Further study of pollen with LM and SEM is necessary. Reference: Zetter, R., 1989, Methodik und Bedeutung einer routinemäßig kombinierten lichtmikroskopischen und rasterelektronenmikroskopischen Untersuchung fossiler Mikrofloren. Cour. Forsch.-Inst. Senckenberg, Frankfurt am Main, 109, 41-50.

  18. Thermal use of groundwater: International legislation and ecological considerations

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hähnlein, S.; Griebler, C.; Blum, P.; Bayer, P.

    2009-04-01

    biocoenoses. For a profound quantification and interpretation of an ecologically sustainable thermal use of groundwater more data from lab experiments and in situ surveys are needed. We can conclude that for sustainable use of groundwater legally-binding minimum distances between adjacent installations are crucial. However, they have to be based on geological arguments. Also relative temperature limits for cooling and heating of groundwater to avoid negative changes in the groundwater ecosystem should be defined. Overall, there is a need for a legal framework, ideally developed nationally and internationally, which thoroughly addresses legal, technical, ecological and economical aspects. References: Hähnlein, S., Grathwohl, P., Bayer P., Blum, P. (2008a): Cold plumes of ground source heat pumps: Their length and legal situation. EGU, Vienna. Hähnlein, S., Kübert, M., Bayer, P., Walker-Hertkorn, S., Blum, P. (2008b): Rechtliche und technische Aspekte einer nachhaltigen thermischen Grundwassernutzung. FH-DGG Tagung, Göttingen.

  19. Neue biosensorische Prinzipien für die Hämoglobin-A1c Bestimmung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stöllner, Daniela

    2002-06-01

    Hämoglobin-A1c (HbA1c) ist ein Hämoglobin (Hb)-Subtypus, der durch nicht-enzymatische Glykierung des N-terminalen Valinrestes der Hämoglobin-beta-Kette entsteht. Das gemessene Verhältnis von HbA1c zum Gesamt-Hämoglobin (5-20 % bei Diabetikern) repräsentiert den Mittelwert der Blutglucosekonzentration über einen zweimonatigen Zeitraum und stellt zur Beurteilung der diabetischen Stoffwechsellage eine Ergänzung zur Akutkontrolle der Glukosekonzentration dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, einen amperometrischen Biosensor für die Bestimmung des medizinisch relevanten Parameters HbA1c zu entwickeln. Durch Selektion geeigneter Bioerkennungselemente und deren Immobilisierung unter Erhalt der Bindungsfunktion für die Zielmoleküle Hämoglobin bzw. HbA1c wurden spezifische, hochaffine und regenerationsstabile Sensoroberflächen geschaffen. Für die Entwicklung des HbA1c-Biosensors wurden zwei Konzepte - Enzymsensor und Immunosensor - miteinander verglichen. Die enzymatische Umsetzung von HbA1c erfolgte mit der Fructosylamin Oxidase (FAO) aus Pichia pastoris N 1-1 unter Freisetzung von H2O2, welches sowohl optisch über eine Indikatorreaktion als auch elektrochemisch nach Einschluss der FAO in PVA-SbQ und Fixierung des Immobilisats vor einer H2O2-Elektrode nachgewiesen wurde. Die Kalibration des Enzymsensors mit der HbA1c-Modellsubstanz Fructosyl-Valin ergab Nachweisgrenzen, die ausserhalb des physiologisch relevanten HbA1c-Konzentrationsbereich lagen. Aus der Umsetzung von glykierten Peptiden mit einer nicht HbA1c analogen Aminosäurensequenz, z.B. Fructosyl-Valin-Glycin wurde zudem eine geringe HbA1c-Spezifität abgeleitet. Für den Immunosensor wurden zwei heterogene Immunoassay-Formate unter Verwendung von hochaffinen und spezifischen Antikörpern in Kombination mit Glucose Oxidase (GOD) als Markerenzym zum Nachweis von HbA1c untersucht. Beim indirekt-kompetitiven Immunoassay wurde anstelle des kompletten HbA1c-Moleküls das glykierte Pentapeptid

  20. Modellierung des Einflusses der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung in der Mesoskala

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Niehoff, Daniel

    2001-10-01

    heterogene Erscheinungsbild bebauter Flächen mit einer Mischung aus versiegelten Bereichen und Freiflächen wird berücksichtigt, indem jede Teilfläche je nach Versiegelungsgrad in einen unversiegelten Bereich und einen versiegelten Bereich mit Anschluss an die Kanalisation aufgeteilt wird. (4) Dezentraler Rückhalt von Niederschlagswasser kann sowohl für natürliche Mulden als auch für gezielt angelegte Versickerungsmulden mit definierten Infiltrationsbedingungen simuliert werden. Das erweiterte Modell wird exemplarisch auf drei mesoskalige Teileinzugsgebiete des Rheins angewandt. Diese drei Gebiete mit einer Fläche von zwischen 100 und 500 km² wurden im Hinblick darauf ausgewählt, dass jeweils eine der drei Hauptlandnutzungskategorien Bebauung, landwirtschaftliche Nutzung oder Wald dominiert. Für die drei Untersuchungsgebiete sind räumlich explizite Landnutzungs- und Landbedeckungsszenarien entworfen worden, deren Einfluss auf die Hochwasserentstehung mit Hilfe des erweiterten hydrologischen Modells simuliert wird. Im Einzelnen werden die Auswirkungen von Verstädterung, Maßnahmen zur Niederschlagsversickerung in Siedlungsgebieten, Stilllegung agrarisch genutzter Flächen, veränderter landwirtschaftlicher Bodenbearbeitung, Aufforstung sowie von Sturmschäden in Wäldern untersucht. Diese Eingriffe beeinflussen die Interzeption von Niederschlag, dessen Infiltration, die oberflächennahen unterirdischen Fließprozesse sowie, zum Beispiel im Fall der Kanalisation, auch die Abflusskonzentration. Die hydrologischen Simulationen demonstrieren, dass die Versiegelung einer Fläche den massivsten Eingriff in die natürlichen Verhältnisse darstellt und deshalb die stärksten (negativen) Veränderungen der Hochwassersituation hervorbringt. Außerdem wird deutlich, dass eine bloße Änderung des Interzeptionsvermögens zu keinen wesentlichen Veränderungen führt, da die Speicherkapazität der Pflanzenoberflächen im Verhältnis zum Volumen hochwasserausl

  1. Edelgase als Tracer für Wechselwirkungen von Krusten- und Mantelfluiden mit diamantführenden Gesteinen des östlichen Baltischen Schildes

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wiersberg, Thomas

    2001-11-01

    In der vorliegenden Arbeit werden anhand der Edelgaszusammensetzung von Kimberliten und Lamproiten sowie ihrer gesteinsbildenden Minerale die Wechselwirkungen dieser Gesteine mit Fluiden diskutiert. Die untersuchten Proben stammen vom östlichen Baltischen Schild, vom Kola-Kraton (Poria Guba und Kandalaksha) und vom karelischen Kraton (Kostamuksha). Edelgasanalysen nach thermischer oder mechanischer Gasextraktion von 23 Gesamtgesteinsproben und 15 Mineralseparaten ergeben folgendes Bild: Helium- und Neon-Isotopendaten der Fluideinschlüsse von Lamproiten aus Kostamuksha lassen auf den Einfluss einer fluiden Phase krustaler Herkunft schliessen. Diese Wechselwirkungen fanden wahrscheinlich schon während des Magmenaufstiegs statt, denn spätere Einflüsse krustaler Fluide auf die Lamproite und ihr Nebengestein (Quarzit) sind gering, wie anhand der C/36Ar-Zusammensetzung gezeigt wird. Auch sind die mit verschiedenen Datierungsmethoden (Rb-Sr, Sm-Nd, K-Ar) an Mineralseparaten und teilweise an Gesamtgestein ermittelten Alter konsistent und machen eine metamorphe Überprägung unwahrscheinlich. Aufgrund der Verteilung der primordialen Edelgasisotope zwischen Fluideinschlüssen und Gesteinsmatrix ist ein langsamer Magmenaufstieg anzunehmen, was die Möglichkeit der Kontamination mit einem krustalen Fluid während des Magmenaufstiegs erhöht. Die Gasextraktion aus Mineralseparaten erfolgte thermisch, wodurch eine Freisetzung der Gase ausschließlich aus Fluideinschlüssen nicht möglich ist. Hierbei zeigen Amphibol und Klinopyroxen, separiert aus Kostamuksha-Lamproiten, in ihrer Neon-Isotopenzusammensetzung im Vergleich zur krustalen Zusammensetzung (Kennedy et al., 1990) ein leicht erhöhtes Verhältnis von 20Ne/22Ne, was ein Hinweis auf Mantel-Neon sein könnte. Kalifeldspäte, Quarz und Karbonate enthalten dagegen nur Neon krustaler Zusammensetzung. Phlogopite haben sehr kleine Verhältnisse von 20Ne/22Ne und 21Ne/22Ne, zurückzuführen auf in-situ-Produktion von 22Ne

  2. Die neogene Hebungsgeschichte der Patagonischen Anden im Kontext der Subduktion eines aktiven Spreizungszentrums

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Warkus, Frank

    2002-05-01

    Das Phänomen der Subduktion eines aktiven Spreizungszentrums an der Südspitze Südamerikas ist seit langem bekannt. Eine Vielzahl von geologischen Beobachtungen wurden mit diesem Phänomen in Verbindung gebracht, trotzdem ist der genaue Mechanismus der Beeinflussung des aktiven Kontinentalrandes weitgehend unbekannt. Die Zusammenhänge zwischen den Subduktionsprozessen und der Entwicklung der patagonischen Anden zwischen 47°S und 48°S stehen im Mittelpunkt der Untersuchungen. Um eine detaillierte zeitliche Auflösung der zugrunde liegenden Prozesse untersuchen zu können, wurde die Entwicklung der Vorlandsedimentation, die thermische Entwicklung und die Heraushebung der Oberkruste des andinen Orogens untersucht und diese in Bezug zur Subduktion des Chile-Rückens gesetzt. Im Bereich von 47°30′S wurden die synorogenen Vorlandsedimente der Santa Cruz Formation sedimentologisch untersucht. Diese fluviatilen Sedimente wurden in einem reliefarmen Vorlandgebiet durch häufige Rinnenverlagerung und dem Aufbau von Rinnenumlagerungsgürteln in Kombination mit assoziierten groräumigen Überflutungsablagerungen akkumuliert. Sie stehen in einem engen Zusammenhang mit der orogenen Entwicklung im andinen Liefergebiet. Dies spiegelt sich in dem nach oben gröber werdenden Zyklus der Santa Cruz Formation wider. Die magnetostratigraphischen Untersuchungen einer 270 m mächtigen Sequenz aus der Basis der Santa Cruz Formation, die mit 329 Einzelproben aus 96 Probenpunkten beprobt wurde, ergab 7 Umkehrungen der geomagnetischen Feldrichtung. Mit Hilfe der geomagnetischen Polaritätszeitskala (CANDE AND KENT, 1995) konnte der untersuchte Abschnitt der Santa Cruz Formation zwischen 16.2 und 18.5 Ma datiert werden. Als Träger der Sedimentations-Remanenz konnten überwiegend Pseudoeinbereichs-Magentitpartikel und untergeordnet Hämatitpartikel identifiziert werden. An drei Profilen der Santa Cruz Formation wurden aus Sandsteinlagen unterschiedlicher stratigraphischer Position

  3. Die Anfaenge der Melker Bibliothek - Neue Erkenntnisse zu Handschriften und Fragmenten aus der Zeit vor 1200

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Glaßner, Christine; Haidinger, Alois

    1996-04-01

    Shortly after Benedictine monks started monastic life in Melk in 1089 the scriptorium was flourishing under abbot Erchenfried (1121-1164). Noteworthy is Cod. 391, a manuscript written in its main part in 1123, but used by the monks as a yearbook with handwritten entries up to the 16th century. This manuscript was also an important source for the publication which dealt with the history of the scriptorium in 12th century. By examining the entries in this book the period of the activity of at least three unknwon writers in this era could be identified. It was the first time that not only the intact volumes but also the manuscripts preserved as fragments in the binding were examined. At the beginning of th 13th century the number of books held in the collection according to the result of this examination was 68. Another remarkable point of the exhibition and of the publication refering to the exhibition was Cod. 412, the oldest manuscript of the monastery, written in early 9th century and containing texts on natural sciences and astronomy by Venerable Bede. Three copies of this manuscript were done during 12th century, one of them probably in Melk, all of them with nearly identical consistency except the catalogue of signs of the zodiac which was ascribed erroneously to Venerable Bede in the Middle Ages: Vatican, Cod. Vat. lat. 643, Zwettl, Cod. 296 (copy of the Vatican manuscript), Klosterneuburg, Cod. 685 (copy of the Zwettl manuscript done in Klosterneuburg). Kurz nach Einführung der Benediktiner in Melk im Jahr 1089 erlebte das Melker Skriptorium unter Abt Erchenfried (1121-1163) seine erste Blüte. Hervorzuheben ist eine im Jahr 1123 angelegte Chronik, die bis in das 16. Jahrhundert durch Annaleneintragungen und andere wichtige Texte zur Geschichte des Klosters ergänzt wurde (Cod. 391). Diese Handschrift ist zugleich eine der wichtigsten Quellen zur Geschichte des Melker Skriptoriums im 12. Jahrhundert, dem sich die Publikation widmet. Mit Hilfe einer genaueren

  4. Variabilität des Reviergesangs des Buchfinken (Fringilla coelebs) zur Raum-Zeit-Beschreibung von Metapopulationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nolte, Björn

    2003-10-01

    Der Buchfinkengesang wurde in Potsdam in zwei Hauptpopulationen über drei Jahre aufgenommen. Jedes Individuum wurde eindeutig am individuellen Strophentypenrepertoire identifiziert. Ein weiterer Punkt der die individuelle Wiedererkennung bestätigt ist die hohe Standorttreue der adulten Männchen. Die beschriebene Methode eignet sich für die Untersuchung von gesamten Populationen, um den Wandel des Gesangs von Populationen in Raum und Zeit zu beschreiben. Die Haupterkenntnisse der Arbeit sind: - Die Gesamtanzahl der Grundstrophentypen innerhalb einer Population bleibt über Jahre konstant. - Die relative Häufigkeit jedes einzelnen Strophentyps variiert von Jahr zu Jahr und von Population zu Population. - Gesangslernen erfolgt exakt mit einem Korrektheitsgrad von mindestens 96%. - Das Song-Sharing ist innerhalb der Population hoch. Die diskutierten Mechanismen für das Song-Sharing sind: Die Lebenserwartung, das Zugverhalten, das Lernverhalten, die Etabliertheit von Strophentypen, Weibchenpräferenzen und die Reaktionen der territorialen Männchen. - Weiterhin wurde ein Modell zur kulturellen Evolution des Buchfinkengesangs programmiert, um die Rolle der Einflussfaktoren, wie Fehlerquote, Abwanderungsrate und Laufzeit zu ermitteln. Der Wandel des Dialektes erfolgt graduell in Raum und Zeit. Daher sind keine scharfen Dialektgrenzen anzutreffen. Trotz dieser Tatsache markieren die etablierten Strophentypen die Population. 50 % der Juvenilen siedeln am Geburtsort, auf diese Weise bleibt der Dialekt erhalten und Inzest wird vermieden. -Analysiert man das Repertoire benachbarten Männchen bei isolierten Alleen, so entspricht die Gesangsangleichung in etwa dem Zufall. -Intraindividuelle Vergleiche der quantitativen Parameter des jeweiligen Strophentyps wurden saisonal und annuell durchgeführt. Saisonal konnten für einen Strophentyp ein Trend ermittelt werden. Bei jährlichen Vergleichen konnten intraindividuell ausschließlich nicht signifikante Ergebnisse ermittelt

  5. Noise-induced transitions and resonant effects in nonlinear systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zaikin, Alexei

    2003-02-01

    erwiesen. Außerordentlich interessant aus dieser Sicht sind auch Reizleitungsprozesse: Reize werden nur weitergleitet, wenn die strukturlosen Signale der Neuronen mit ausreichend starker Intensität erfolgen, also ein Schwellwert überschritten ist. Der Physiker Dr. Alexei Zaikin von der Universität Potsdam beschäftigt sich mit sogenannten rauschinduzierten Phänomenen aus theorischer Sicht. Sein Forschungsgebiet sind Prozesse, bei denen Rauschen mehrfach das Systemverhalten beeinflusst: ist es ausreichend gross, d.h. größer als ein kritischer Wert, wird eine reguläre Struktur gebildet, die durch das immernoch vorhandene Rauschen mit der Struktur des Nachbarsystems synchronisiert. Um ein solches System mit kritischem Wert zu erhalten, bedarf es einer weiteren Rauschquelle. Herr Zaikin analysierte noch weitere Beispiele solcher doppelt stochastischen Effekte. Die Ausarbeitung derartiger theoretischer Grundlagen ist wichtig, da diese Prozesse in der Neurophysik, in technischen Kommunikationssystemen und in den Lebenswissenschaften eine Rolle spielen.

  6. Dynamic modelling and humus balances as tools for estimating and upscaling soil carbon stock changes in temperate cropland

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Oberholzer, Hans-Rudolf; Holenstein, Hildegard; Mayer, Jochen; Leifeld, Jens

    2010-05-01

    Humus balances are simple mathematical tools used by farmers for assessing the overall performance of their management in terms of soil organic matter changes. They are based on humus reproduction factors which themselves mainly depend on crop rotation, residue management, and amount and type of organic fertilization. Dynamic models, on the other hand, are typically complex and need more detailed input data and are designed to calculate the time course of soil carbon content. In both cases, thorough validation is needed to utilize their potential for estimating carbon stock changes. We compared the results of three humus balance methods SALCA-SQ (Neyroud 1997), VDLUFA method (VDLUFA 2004), Humod (Brock et al. 2008) and the RothC model with measured soil carbon stocks in a long-term experiment in Switzerland for the period 1977-2005 (Fliessbach et al 2007). The field trial comprises various minerally and organically fertilized treatments, the latter differing in the amount and composition of organics applied. All methods were able to distinguish systematic management effects on soil organic carbon (SOC). However, only those SOC trajectories calculated with the dynamic model RothC matched measured stocks quantitatively. For both, humus balances and dynamic modelling the result strongly depended on parameterization of organic fertilizers, i.e. its stability and organic matter content. Therefore, incomplete information on the amount and composition of organic fertilizer and lack of knowledge about its potential for humus reproduction is regarded an uncertainty in both dynamic modelling and humus balance calculation, and seems to be a major drawback for the reliable application of these approaches at the regional scale. Our results stress the need for more detailed and harmonized data bases of organic fertilizer composition and application rates. References Brock C., Hoyer U., Leithold G., Hülsbergen K.-J., 2008. Entwicklung einer praxisanwendbaren Methode der

  7. Desorptions- und Reaktionskinetik der Erdalkalien Calcium und Strontium mit Chlor an Wolfram. Part II: Kinetics of the Elementary Steps of the Surface Reaction M + Cl MCl (M = Ca, Sr)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Biedermann, B.; Wassmuth, H. W.

    Mit Hilfe gepulster Atom-bzw. Molekularstrahlen wurde die Desorptionskinetik von Strontium, Calcium und Chlor sowie die Desorptionskinetik der sich auf einer heißen Wolframoberfläche bildenden SrCl-und CaCl- Moleküle untersucht. Als Aktivierungsenergien zur Desorption erhielten wir: = (3,76 +/- 0,05) eV, =(3,32 +/- 0,07) eV, =(4,16 +/- 0,05) eV sowie =(4,2 +/- 0,3) eV und =(3,9 +/- 0, 3)eV.In Kombination mit den im stationären Zustand erhaltenen Ergebnissen aus Teil I [1] läßt sich damit ein Einblick in die Kinetik der Reaktion M + Cl = MCl auf der wolframoberfläche gewinnen und die Temperaturabhängigkeit der Ratenkonstanten der Dissoziation und der Rekombination bestimmen. FuUr die Dissoziationsenergie DSMCl von SrCl bzw. CaCl an der Wolfram-Oberfläche erhielten wir (0,5 +/- 0,5) eV bzw. (0,3 +/- 0,5) eV; die MCl-Moleküle sind an der Oberfläche also praktisch nur durch die Aktivierungsschwelle zur Dissoziation SMCl stabilisiert, die wir für SrCl zu (2,8 +/- 0,5) eV und für CaCl zu (2,3 +/- 0,5) eV bestimmten.Translated AbstractDesorption- and Reactionkinetics of the Alkaline Earth Elements Calcium and Strontium with Chlorine on a Tungsten Surface - Part II: Kinetics of the Elementary Steps of the Surface Reaction M + Cl MCl (M = Ca, Sr)Utilizing pulsed molecular-beam-technique the kinetics of desorption of Strontium, Calcium, and Chlorine as well as that of the molecules SrCl and CaCl, which are formed at the hot tungsten surface, was investigated. Thereby, the following values were obtained for the activation energies of desorption: = (3.76 +/- 0.05) eV, = (3.32 +/- 0.07) eV, = (4.16 +/- 0.05) eV, = (4.2 +/- 0.3) eV and = (3.9 +/- 0.3) eV.Combining these results with the steady-state-results from part I [1] the temperature dependency of the rate constants of dissociation and recombination of MCl-molecules at the tungsten surface could be determined. The values obtained for the dissociation energies

  8. New Experiences With Steam Injection From The MÜhlacker Field Site

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Theurer, T.; Koschitzky, H.-P.; Färber, A.

    water lead to a "clog- ging" effect in the soil, displacing the steam travelling through the pore space. The use of steam with low water content was important to avoid displacement of the heat front. It also was found that conductive heat transport during breaks in the steam injec- tion process significantly warmed soil regions with low temperature, while convective heat transport brought energy to the steam front. Weak temperature gradients result- ing from a slow heating process did appear to avoid excessive saturation of the soil, thereby avoiding mobilization of the TCE. 1 Despite the low permeability of the subsurface, steam injection was found to be suc- cessful at this site. A cost of approximately 175/kg of removed chlorinated hydro- carbon through use of steam injection, compared to an estimated cost of 250/kg for cold SVE (assuming SVE would be able to remove the same amount of contaminant), was determined. Additionally, employment of steam injection has been estimated to achieve an 8.5-year time saving over the use of SVE. References: FÄRBER, A. (1997): Wärmetransport in der ungesättigten Bodenzone: Entwicklung einer ther- mischen in-situ Sanierungstechnologie. Mitteilungen des Instituts für Wasserbau, H. 96, Uni- versität Stuttgart 1997 KOSCHITZKY, H.-P., THEURER, T. (2001): Steam Injection used in unsaturated zone at german landfill. TechTrends, No. 42, Sep. 2001, United States Environmental Protection Agency (EPA), http://clu-in.org KOSCHITZKY, H.-P., THEURER, T., FÄRBER, A. (2001): Einsatz des thermischen In-situ- Sanierungsverfahrens TUBA unter schwierigen geologischen Bedingungen. Boden und Altlas- ten Symposium 2001, Erich Schmidt Verlag, 323-347 2

  9. Variabilität des Reviergesangs des Buchfinken (Fringilla coelebs) zur Raum-Zeit-Beschreibung von Metapopulationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nolte, Björn

    2003-10-01

    Der Buchfinkengesang wurde in Potsdam in zwei Hauptpopulationen über drei Jahre aufgenommen. Jedes Individuum wurde eindeutig am individuellen Strophentypenrepertoire identifiziert. Ein weiterer Punkt der die individuelle Wiedererkennung bestätigt ist die hohe Standorttreue der adulten Männchen. Die beschriebene Methode eignet sich für die Untersuchung von gesamten Populationen, um den Wandel des Gesangs von Populationen in Raum und Zeit zu beschreiben. Die Haupterkenntnisse der Arbeit sind: - Die Gesamtanzahl der Grundstrophentypen innerhalb einer Population bleibt über Jahre konstant. - Die relative Häufigkeit jedes einzelnen Strophentyps variiert von Jahr zu Jahr und von Population zu Population. - Gesangslernen erfolgt exakt mit einem Korrektheitsgrad von mindestens 96%. - Das Song-Sharing ist innerhalb der Population hoch. Die diskutierten Mechanismen für das Song-Sharing sind: Die Lebenserwartung, das Zugverhalten, das Lernverhalten, die Etabliertheit von Strophentypen, Weibchenpräferenzen und die Reaktionen der territorialen Männchen. - Weiterhin wurde ein Modell zur kulturellen Evolution des Buchfinkengesangs programmiert, um die Rolle der Einflussfaktoren, wie Fehlerquote, Abwanderungsrate und Laufzeit zu ermitteln. Der Wandel des Dialektes erfolgt graduell in Raum und Zeit. Daher sind keine scharfen Dialektgrenzen anzutreffen. Trotz dieser Tatsache markieren die etablierten Strophentypen die Population. 50 % der Juvenilen siedeln am Geburtsort, auf diese Weise bleibt der Dialekt erhalten und Inzest wird vermieden. -Analysiert man das Repertoire benachbarten Männchen bei isolierten Alleen, so entspricht die Gesangsangleichung in etwa dem Zufall. -Intraindividuelle Vergleiche der quantitativen Parameter des jeweiligen Strophentyps wurden saisonal und annuell durchgeführt. Saisonal konnten für einen Strophentyp ein Trend ermittelt werden. Bei jährlichen Vergleichen konnten intraindividuell ausschließlich nicht signifikante Ergebnisse ermittelt

  10. Preliminary comparative study of middle Anisian vertebrate ichnoassociation from South-Eastern Alps

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Valdiserri, D.; Todesco, R.; Avanzini, M.

    2009-04-01

    Pelsonian ichno-association seem to corroborate the hypothesis of two different ichoassemblages in the late Middle Triassic (Lucas, 2007). Further studies could allow a better understanding of the evolution of the Chirotherian tracks group and the systematics of the Rhynchosauroidae ichnofamily. References Abel, O. 1926. Der erste Fund einer Tetrapodenfährte in den unteren alpinen Trias. Paläontologische Zeitschrift, 7: 22-24. Avanzini, M., Mietto, P. 2008. Lower and Middle Triassic footprint-based Biochronology in the Italian Southern Alps. Oryctos, Vol. 8, 2008: 3-13. Avanzini, M., Wachtler, M., Dellantonio, E. & Todesco, R. 2007. A new Late Anisian vertebrate ichnosite from Dolomites (Val Duron, Val di Fassa). Geoitalia 2007, Abstract Vol. 10.1474/ Epitome 02.1081. Lucas, S. G. 2007. Tetrapod Footprint Biostratigraphy and Biochronology, Ichnos, 14,1:5-38 Todesco, R. 2007. Studio paleontologico delle orme di rettili triassici (Pelsonico) nel Conglomerato di Voltago (Valle di Prissiano, Trentino-Alto Adige). Degree thesis, University of Modena and Reggio Emilia. Todesco, R.; Wachtler, M; Kustatscher, E. & Avanzini, M. 2008. Preliminary reporton a new vertebrate track and flora site from Piz da Peres (Anisian-Illyrian): Olang Dolomites, Northern Italy. Geo. Alp, 5: 121-137 Valdiserri, D. & Avanzini, M. 2006: A tetrapod ichnoassociation from the Middle Triassic (Anisian, Pelsonian) of Northern Italy. Ichnos, 14: 105-116.

  11. Mixtures of Bosonic and Fermionic atoms

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Albus, Alexander

    2003-12-01

    , die Grundzustandsenergie und daraus abgeleitete Größen über die Molekularfeldtheorie hinaus zu berechnen. Unter Zuhilfenahme der dieser Resultate System wurde ein Boson-Fermion Gemisch in einem Fallenpotential im Rahmen der Dichtefunktionaltheorie beschrieben. Daraus konnten die Dichteprofile ermittelt werden und es ließen sich drei Bereiche im Phasendiagramm identifizieren: (i) ein Bereich eines stabilen Gemisches, (ii) ein Bereich, in dem die Spezies entmischt sind und (iii) ein Bereich, in dem das System kollabiert. Im letzten dieser drei Fällen waren Austausch--Korrelationseffekte signifikant. Weiterhin wurde die Änderung der kritischen Temperatur der Bose-Einstein-Kondensation aufgrund der Boson-Fermion-Wechselwirkung berechnet. Verursacht wird dieser Effekt von Dichtumverteilungen aufgrund der Wechselwirkung. Dann wurden Boson-Fermion Gemische in optischen Gittern betrachtet. Ein Stabilitätskriterium gegen Phasenentmischung wurde gefunden und es ließen sich Bedingungen für einen supraflüssig zu Mott-isolations Phasenübergang angeben. Diese wurden sowohl mittels einer Molekularfeldrechnung als auch numerisch im Rahmen eines Gutzwilleransatzes gefunden. Es wurden weiterhin neuartige frustrierte Grundzustände im Fall von sehr großen Gitterstärken gefunden.

  12. Parameterization of a process-based soil erosion model by means of experimental field measurements

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Butzen, Verena; Seeger, Manuel; Scherer, Ulrike; Casper, Markus; Ries, Johannes B.

    2010-05-01

    of the different system conditions. For spatial discretization, 'Erosion response units' (ERUs) (Märker, 2001) are derived from spatially distributed data on land-use, soil types and a digital terrain model, as well as from the results of the rainfall simulations. The ERUs are used for the delineation of the slopes and slope segments that represent the spatial modeling units in CATFLOW-SED. So each spatial modeling unit can be supposed to have 'homogeneous' (or at least comparable) hydrological and soil erosion properties. Märker, M. (2001), Regionale Erosionsmodellierung unter Verwendung des Konzepts der Erosion Response Units (ERU) am Beispiel zweier Flusseinzugsgebiete im südlichen Afrika, 226 pp., Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Maurer, T. (1997), Physikalisch begründete, zeitkontinuierliche Modellierung des Wassertransports in kleinen ländlichen Einzugsgebieten, 252 pp., Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen, Universität Fridericiana zu Karlsruhe (TH). Scherer, U. (2008), Prozessbasierte Modellierung der Bodenerosion in einer Lösslandschaft, 248 pp., Fakultät für Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften, Universität Fridericiana zu Karlsruhe (TH).

  13. Zelltyp-spezifische Mikroanalyse von Arabidopsis thaliana-Blättern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Brandt, Stephan Peter

    2002-04-01

    Kapillarelektrophorese zurückgegriffen. Eine Methode, die mit sehr kleinen Probenvolumina auskommt, eine hohe Trennung erzielt und zudem extrem geringe Detektionslimits besitzt. Die Analyse von Kohlenhydraten und Anionen erfordert eine weitere Optimierung. Über UV-Detektion konnte die K+-Konzentration in verschiedenen Geweben von A. thaliana bestimmt werden. Sie lag in Epidermis und Mesophyll mit ca. 25 mM unterhalb der für andere Pflanzenspezies (Solanum tuberosum und Hordeum vulgare) publizierten Konzentration. Weiter konnte gezeigt werden, daß zwölf freie Aminosäuren mittels einer auf Kapillarelektrophorese basierenden Methode in vereinigten Zellproben von Cucurbita maxima identifiziert werden konnten. Die Übertragung der Methode auf A. thaliana-Proben muß jedoch weiter optimiert werden, da die Sensitivität selbst bei Laser induzierter Fluoreszenz-Detektion nicht ausreichte. Im dritten und letzten Teil der Arbeit wurde eine Methode entwickelt, die die Analyse bekannter wie unbekannter Proteine in Gewebe-spezifischen Proben ermöglicht. Hierzu wurde zur Probennahme mittels mechanischer Mikrodissektion eine alternative Methode zur Laser Capture Microdissection verwendet, um aus eingebetteten Gewebeschnitten distinkte Bereiche herauszuschneiden und somit homogenes Gewebe anzureichern. Aus diesem konnten die Proteine extrahiert und über Polyacrylamidgelelektrophorese separariert werden. Banden konnten ausgeschnitten, tryptisch verdaut und massenspektrometrisch die Primärsequenz der Peptidfragmente bestimmt werden. So konnten als Hauptproteine im Mesophyll die große Untereinheit von Rubisco sowie ein Chlorophyll bindendes Protein gefunden werden. Die in dieser Arbeit entwickelten und auf die Modellpflanze Arabidopsis thaliana angewandten Einzelzellanalysetechniken erlauben es in Zukunft, physiologische Prozesse besser sowohl räumlich als auch zeitlich aufzulösen. Dies wird zu einem detaillierteren Verständnis mannigfaltiger Vorgänge wie Zell

  14. Welt und Wirkungsprinzip

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Landgraf, Werner

    1997-05-01

    Modell einer kausalen Bewirkung der Welt, und logische, geometrische, physikalische Interprätation dieser Kausalmenge und Fortwirkung der frühsten ihrer sukzessiv als echt Neues bewirkten und durch Vorhandenes oder Späteres nicht darstellbaren oder widerrufbaren Ereignisse als Dimensionen und sie verkörpernde primäre Naturkräfte, mit Korrespondenz zur beobachteten Welt und ihrer grundlegendsten Eigenschaften. Wirklich ist nur was wirkt, wo und wie. Entsprechend ist im Bogenelement statt der Eigenzeit die variante Anzahl Wirkungen relevant, 0 ≈ 1/h2 dS2 - 1/tpl2 (dt2 - 1/c2 {dq12 + G02/G2 [dq2,32 - ...]}) mit G0 = c4lpl/Epl ≈ G. Die heutigen Dimensionen und Naturkräfte entstanden in dieser Reihenfolge, haben 'komplementäre' aber gleichwertige statische und dynamische Aspekte, entsprechend ihren Termen in Bogenelement bzw. Vierervektor, aus derem Vergleich sowie mit denen ihrer Nachbarn folgen Grundgleichungen bzw. Erhaltungssätze. Jeweils individuelle Eigenschaften wie ihre Naturkonstante konkretisieren sie und tragen zu gattungsmäßigen wie globale Affinität und Äquivalenzen bei. Ältestes Gebiet oder räumlicher Rand jeder Dimension sind die ersten vom Vorgänger bewirkten Ereignisse, selbst raumzeitlicher Ursprung des Nachfolgers, dort einmalig und ewig maximal rotverschoben fortwirkend und nicht lokalisierbar, um neue Elementareinheiten verschieden und lichtartig mit deren Verhältnis oder dem ihrer globalen Zustandsgrößen als konstanten Anfangsimpuls, Expansion, Längen- oder Ereignisdichte zueinander. Der Übergang vom diskreten Modell weniger Informationen zum Kontinuum und die Korrespondenz zur Physik ist problemlos, Details wie ein kontinuierlicher, abrupter oder ganz fehlender Abfall der Metrik beim ältesten Gebiet sind aber nur durch Beobachtungen entscheidbar. Erörtert werden allgemeine und individuelle Eigenschaften und ihre Konsequenzen der Dimensionen mit ihren Kräften, selbst und im Verhältnis zueinander, etwa ihrer begrenzten

  15. Welt und Wirkungsprinzip (2nd Aufl.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Landgraf, Werner

    2010-03-01

    Modell einer kausalen Bewirkung der Welt, und logische, geometrische, physikalische Interprätation dieser Kausalmenge und Fortwirkung der frühsten ihrer sukzessiv als echt Neues bewirkten und durch Vorhandenes oder Späteres nicht darstellbaren oder widerrufbaren Ereignisse als Dimensionen und sie verkörpernde primäre Naturkräfte, mit Korrespondenz zur beobachteten Welt und ihrer grundlegendsten Eigenschaften. Wirklich ist nur was wirkt, wo und wie. Entsprechend ist im Bogenelement statt der Eigenzeit die variante Anzahl Wirkungen relevant, 0 ≈ 1/h2 dS2 - 1/tpl2 (dt2 - 1/c2 {dq12 + G02/G2 [dq2,32 - ...]}) mit G0 = c4lpl/Epl ≈ G. Die heutigen Dimensionen und Naturkräfte entstanden in dieser Reihenfolge, haben 'komplementäre' aber gleichwertige statische und dynamische Aspekte, entsprechend ihren Termen in Bogenelement bzw. Vierervektor, aus derem Vergleich sowie mit denen ihrer Nachbarn folgen Grundgleichungen bzw. Erhaltungssätze. Jeweils individuelle Eigenschaften wie ihre Naturkonstante konkretisieren sie und tragen zu gattungsmäßigen wie globale Affinität und Äquivalenzen bei. Ältestes Gebiet oder räumlicher Rand jeder Dimension sind die ersten vom Vorgänger bewirkten Ereignisse, selbst raumzeitlicher Ursprung des Nachfolgers, dort einmalig und ewig maximal rotverschoben fortwirkend und nicht lokalisierbar, um neue Elementareinheiten verschieden und lichtartig mit deren Verhältnis oder dem ihrer globalen Zustandsgrößen als konstanten Anfangsimpuls, Expansion, Längen- oder Ereignisdichte zueinander. Der Übergang vom diskreten Modell weniger Informationen zum Kontinuum und die Korrespondenz zur Physik ist problemlos, Details wie ein kontinuierlicher, abrupter oder ganz fehlender Abfall der Metrik beim ältesten Gebiet sind aber nur durch Beobachtungen entscheidbar. Erörtert werden allgemeine und individuelle Eigenschaften und ihre Konsequenzen der Dimensionen mit ihren Kräften, selbst und im Verhältnis zueinander, etwa ihrer begrenzten

  16. CLIMCONG: A framework-tool for assessing CLIMate CONGruency

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Buras, Allan; Kölling, Christian; Menzel, Annette

    2016-04-01

    climates using Manhattan distances among locations. First applications of CLIMCONG were to I) globally cluster congruent eco-climates resulting in a classification being more objective than Köppen (1900) but at comparable complexity, II) successfully model MODIS average annual net primary productivity globally (R² = 0.69), and III) identify recent climates (with foci varying from eco-climates over water availability to extreme events) most similar to the predicted (RCP-scenarios) climate of given locations worldwide without being restricted to classifications. Using CLIMCONG it thereby becomes possible to track the 'migration' of local climate conditions throughout the 20th and 21st century. Further applications are planned and a CLIMCONG 'R'-package is under preparation. Köppen, W., 1900: Versuch einer Klassifikation der Klimate, vorzugsweise nach ihren Beziehungen zur Pflanzenwelt. - Geogr. Zeitschr. 6, 593-611, 657-679. Metzger, M.J., Bunce, R.G.H., Jongman, R.H.G, Sayre, R., Trabucco, A., and Zomer, R., 2013: A high-resolution bioclimate map of the world: a unifying framework for global biodiversity research and monitoring. Global Ecology and Biogeography, 22, 630-638. Rubel, F., and Kottek, M., 2010: Observed and projected climate shifts 1901-2100 depicted by world maps of the Köppen-Geiger climate classification. Meteorologische Zeitschrift, 19, 135-141.

  17. Neue biosensorische Prinzipien für die Hämoglobin-A1c Bestimmung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stöllner, Daniela

    2002-06-01

    Hämoglobin-A1c (HbA1c) ist ein Hämoglobin (Hb)-Subtypus, der durch nicht-enzymatische Glykierung des N-terminalen Valinrestes der Hämoglobin-beta-Kette entsteht. Das gemessene Verhältnis von HbA1c zum Gesamt-Hämoglobin (5-20 % bei Diabetikern) repräsentiert den Mittelwert der Blutglucosekonzentration über einen zweimonatigen Zeitraum und stellt zur Beurteilung der diabetischen Stoffwechsellage eine Ergänzung zur Akutkontrolle der Glukosekonzentration dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, einen amperometrischen Biosensor für die Bestimmung des medizinisch relevanten Parameters HbA1c zu entwickeln. Durch Selektion geeigneter Bioerkennungselemente und deren Immobilisierung unter Erhalt der Bindungsfunktion für die Zielmoleküle Hämoglobin bzw. HbA1c wurden spezifische, hochaffine und regenerationsstabile Sensoroberflächen geschaffen. Für die Entwicklung des HbA1c-Biosensors wurden zwei Konzepte - Enzymsensor und Immunosensor - miteinander verglichen. Die enzymatische Umsetzung von HbA1c erfolgte mit der Fructosylamin Oxidase (FAO) aus Pichia pastoris N 1-1 unter Freisetzung von H2O2, welches sowohl optisch über eine Indikatorreaktion als auch elektrochemisch nach Einschluss der FAO in PVA-SbQ und Fixierung des Immobilisats vor einer H2O2-Elektrode nachgewiesen wurde. Die Kalibration des Enzymsensors mit der HbA1c-Modellsubstanz Fructosyl-Valin ergab Nachweisgrenzen, die ausserhalb des physiologisch relevanten HbA1c-Konzentrationsbereich lagen. Aus der Umsetzung von glykierten Peptiden mit einer nicht HbA1c analogen Aminosäurensequenz, z.B. Fructosyl-Valin-Glycin wurde zudem eine geringe HbA1c-Spezifität abgeleitet. Für den Immunosensor wurden zwei heterogene Immunoassay-Formate unter Verwendung von hochaffinen und spezifischen Antikörpern in Kombination mit Glucose Oxidase (GOD) als Markerenzym zum Nachweis von HbA1c untersucht. Beim indirekt-kompetitiven Immunoassay wurde anstelle des kompletten HbA1c-Moleküls das glykierte Pentapeptid

  18. Bewehrte Betonbauteile unter Betriebsbedingungen: Forschungsbericht

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eligehausen, Rolf; Kordina, Karl; Schießl, Peter

    2000-09-01

    Vorwort. Teil I: Rißbreiten (Gert König) 1 Ein mechanisches Modell zur Erhöhung der Vorhersagegenauigkeit über die Rißbreiten unter Betriebsbedingungen (Gert König und Michael Fischer). 1.1 Einleitung und Zielsetzung. 1.2 Versuchsprogramm. 1.3 Meßtechnik. 1.4 Belastung und Versuchsdurchführung. 1.5 Literatur. 2 Rißbreiten und Verformungszunahme vorgespannter Bauteile unter wiederholter Last - und Zwangbeanspruchung (Gert König und Michael Fischer). 2.1 Einleitung und Zielsetzung. 2.2 Versuchsprogramm. 2.3 Auswertung. 2.4 Ausblick. 2.5 Literatur. 3 Rißverhalten von Beton bei plötzlicher Abkühlung (Viktor Mechtcherine und Harald S. Müller). 3.1 Einleitung. 3.2 Experimentelle Untersuchungen. 3.3 Formulierung eines Stoffgesetzes für thermisch beanspruchten Beton. 3.4 Riß entwicklung in einer Betonplatte unter Temperaturschock. 3.5 Zusammenfassung. 3.6 Literatur. 4 Stahlfaserbeton unter Betriebsbedingungen bei Dauerbeanspruchung (Bo Soon Kang, Bernd Schnütgen und Friedhelm Stangenberg). 4.1 Einleitung. 4.2 Wirkung von Stahlfasern im Beton. 4.3 Versuchsprogramm. 4.4 Untersuchungen zum Verbundverhalten. 4.5 Untersuchungen zum Verhalten unter Biegebeanspruchung. 4.6 Theoretische Untersuchungen. 4.7 Literatur. 5 Experimentelle Untersuchungen an Stahlbeton-Zugkörpern unter wiederholter Belastung zur Ermittlung des versteifenden Einflusses der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen (Petra Seibel und Gerhard Mehlhorn). 5.1 Einleitung. 5.2 Ansatz zur Bestimmung der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen nach Eurocode 2, Model Code 90 und Günther. 5.3 Experimentelle Untersuchungen. 5.4 Ergebnisse. 5.5 Zusammenfassung. 5.6 Literatur. 6 Riß- und Verformungsverhalten von vorgefertigten Spannbetonträgern unter Betriebsbedingungen bei besonderer Berücksichtigung des Betonalters (Monika Maske, Heinz Meichsner und Lothar Schubert). 6.1 Einleitung. 6.2 Beschreibung der Fertigteilträger. 6.3 Belastungsversuche. 6.4 Ergebnisse. 6.5 Zusammenfassung. 6

  19. Robust boosting via convex optimization

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rätsch, Gunnar

    2001-12-01

    ? Boosting methods are originally designed for classification problems. To extend the boosting idea to regression problems, we use the previous convergence results and relations to semi-infinite programming to design boosting-like algorithms for regression problems. We show that these leveraging algorithms have desirable theoretical and practical properties. o Can boosting techniques be useful in practice? The presented theoretical results are guided by simulation results either to illustrate properties of the proposed algorithms or to show that they work well in practice. We report on successful applications in a non-intrusive power monitoring system, chaotic time series analysis and a drug discovery process. --- Anmerkung: Der Autor ist Träger des von der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam vergebenen Michelson-Preises für die beste Promotion des Jahres 2001/2002. In dieser Arbeit werden statistische Lernprobleme betrachtet. Lernmaschinen extrahieren Informationen aus einer gegebenen Menge von Trainingsmustern, so daß sie in der Lage sind, Eigenschaften von bisher ungesehenen Mustern - z.B. eine Klassenzugehörigkeit - vorherzusagen. Wir betrachten den Fall, bei dem die resultierende Klassifikations- oder Regressionsregel aus einfachen Regeln - den Basishypothesen - zusammengesetzt ist. Die sogenannten Boosting Algorithmen erzeugen iterativ eine gewichtete Summe von Basishypothesen, die gut auf ungesehenen Mustern vorhersagen. Die Arbeit behandelt folgende Sachverhalte: o Die zur Analyse von Boosting-Methoden geeignete Statistische Lerntheorie. Wir studieren lerntheoretische Garantien zur Abschätzung der Vorhersagequalität auf ungesehenen Mustern. Kürzlich haben sich sogenannte Klassifikationstechniken mit großem Margin als ein praktisches Ergebnis dieser Theorie herausgestellt - insbesondere Boosting und Support-Vektor-Maschinen. Ein großer Margin impliziert eine hohe Vorhersagequalität der Entscheidungsregel. Deshalb wird

  20. Subtsve A~é­ An In-situ Remediation Method For The Saturated and Unsaturated Zone

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Koschitzky, H.-P.; Troetschler, O.; Weber, K.

    two different industrial sites, the ratio is about 1 until the steam hits the unsaturated zone. The remediation efficiency for a site-specific multi-component contamination in the groundwater fluctuation zone was investigated in 2-D experiments comparing the 1 steam injection into the groundwater with the steam injection into the capillary fringe. A slightly higher effectiveness with a recovery rate of more than 97% was measured for the steam injection into the groundwater. A significant difference between both methods was obtained in the kind of removal of the contaminants. SubTSVE yields to a higher mass removal by phase extraction from the groundwater table as a free organic phase. To reduce the risk of mobilisation as a free product the injection of a steam-air mixture into the groundwater is proposed in order to evaporate the contaminants. The effects of steam-air injection will be investigated in VEGAS large container (l = 6 m, w = 3 m, h = 4.5 m) filled with soil from an industrial site and compared with those of steam injection within the same container. References ITAMURA &UDELL (1993): Experimental Cleanup of a Dense Non-Aqueous Phase Liqid in the Unsaturated Zone of a Porous Medium Using Steam Injection, Multiphase Transport in Porous Media, ASME, HTD-Vol. 265, 57-62 FÄRBER, A. (1997): Wärmetransport in der ungesättigten Bodenzone: Entwicklung einer thermischen In-situ-Sanierungstechnologie, Mitteilungen Institut für Wasserbau, Universität Stuttgart, Heft 96 UDELL et al. (1994): NAS Lemoore JP-5 cleanup demonstration, Berkeley Environ- mental Restoration Center, University of California, Berkeley NEWMARK &AINES (1995): Summary of the LLNL Gasoline Spill Demonstration Dynamic Underground Stripping Project, Lawrence Livermore Natl. Lab., UCRL-ID- 120416 SCHMIDT et al. (1999): Pilothafte Sanierung eines BTEX Schadens an einem ehema- ligen Gaswerksstandort mit der thermisch unterstützten Bodenluftabsaugung (TUBA) durch Dampfinjektion, Wiss. Bericht WB 99

  1. Charakterisierung von Sulfotransferasen im Gastrointestinaltrakt von Mensch und Ratte und Aktivierung von Promutagenen in V79-Zellen, die eine intestinale Form (1B1) des Menschen und der Ratte exprimieren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Teubner, Wera

    2001-05-01

    Die Ausstattung der gastrointestinalen Mukosa des Menschen und der Ratte mit Sulfotransferasen wurde mit Hilfe von Immunodetektion und Enzymaktivitätsmessungen untersucht. In Proben aus Colon und Rektum von 39 Personen wurden die Formen h1A1, h1A3 und h1B1 identifiziert, wobei in einer weiteren Probe, die als einzige von einem an Colitis Ulcerosa erkrankten Patienten stammte, keine Sulfotransferasen nachgewiesen werden konnten. Bei der Immunblot-Analyse war das Expressionsmuster der einzelnen Formen in allen Proben ähnlich. In wenigen Proben waren die relativen Signalintensitäten der h1A1 und der h1B1 um die Hälfte erniedrigt. Der Gehalt von SULT an zytosolischem Protein zeigte einen bis zu 8 - 10fachen Unterschied, er betrug jedoch bei zwei Dritteln der Proben zwischen 0,15 und 0,3 (h1A1 und h1A3) bzw. 0,6 und 0,8 Promille (h1B1). Die Variation konnte nicht auf Alter, Geschlecht oder Krankheitsbild der Patienten zurückgeführt werden. Auch der für die allelischen Varianten der h1A1 beschriebene Effekt auf die Enzymaktiviät bzw. Stabilität konnte in der Menge an immunreaktivem Protein nicht in diesem Ausma detektiert werden. Die Allelhäufigkeit von h1A1*R und h1A1*H war gegenüber der gesunden Bevölkerung nicht verändert. In den sieben Proben aus dem Dünndarm (Coecum, viermal Ileum, Jejunum) konnten zusätzlich die Formen h1E1 und h2A1 identifiziert werden. Ein möglicherweise der Form h1C1 entsprechendes Protein wurde im Magen detektiert. Im Vergleich zum Menschen war die Expression in der Ratte stärker auf die Leber konzentriert. Während beim Menschen in allen untersuchten Abschnitten Sulfotransferasen in Mengen detektiert wurden, die in zwei Fällen (h1B1 und h1A3) sogar den Gehalt in der Leber überstiegen, beschränkte sich die Expression in der Ratte auf im Vergleich zur Leber geringe Mengen im Magen und Dickdarm. Nachgewiesen wurden die r1B1, r1A1 sowie eine nicht identifizierte Form von 35kD, bei der es sich vermutlich um die r1C2 handelt. Im

  2. Factors determining growth and vertical distribution of planktonic algae in extremely acidic mining lakes (pH 2.7)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bissinger, Vera

    2003-04-01

    Entstehung der Vertikalverteilung geprüft. Grazing der phagotrophen und phototrophen Alge Ochromonas sp. auf der phototrophen Alge Chlamydomonas sp. erwies sich als herausragender Faktor, der über top-down Kontrolle die Abundanz der Beute in höheren Wasserschichten beeinflussen kann. Gemeinsam mit der Tatsache, dass Chlamydomonas sp. DOC zur Wachstumssteigerung verwendet, führt dies zu einer Akkumulation von Chlamydomonas sp. in der Tiefe, ausgeprägt als DCM. Daher erscheint grazing als der Hauptfaktor, der die beobachtete Vertikalschichtung der Algen im TBS 111 hervorruft. Die erzielten Ergebnisse liefern grundlegende Informationen, um die Auswirkungen von Strategien zur Neutralisierung der TBS auf das Nahrungsnetz abschätzen zu können.

  3. Charakterisierung von Sulfotransferasen im Gastrointestinaltrakt von Mensch und Ratte und Aktivierung von Promutagenen in V79-Zellen, die eine intestinale Form (1B1) des Menschen und der Ratte exprimieren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Teubner, Wera

    2001-05-01

    Die Ausstattung der gastrointestinalen Mukosa des Menschen und der Ratte mit Sulfotransferasen wurde mit Hilfe von Immunodetektion und Enzymaktivitätsmessungen untersucht. In Proben aus Colon und Rektum von 39 Personen wurden die Formen h1A1, h1A3 und h1B1 identifiziert, wobei in einer weiteren Probe, die als einzige von einem an Colitis Ulcerosa erkrankten Patienten stammte, keine Sulfotransferasen nachgewiesen werden konnten. Bei der Immunblot-Analyse war das Expressionsmuster der einzelnen Formen in allen Proben ähnlich. In wenigen Proben waren die relativen Signalintensitäten der h1A1 und der h1B1 um die Hälfte erniedrigt. Der Gehalt von SULT an zytosolischem Protein zeigte einen bis zu 8 - 10fachen Unterschied, er betrug jedoch bei zwei Dritteln der Proben zwischen 0,15 und 0,3 (h1A1 und h1A3) bzw. 0,6 und 0,8 Promille (h1B1). Die Variation konnte nicht auf Alter, Geschlecht oder Krankheitsbild der Patienten zurückgeführt werden. Auch der für die allelischen Varianten der h1A1 beschriebene Effekt auf die Enzymaktiviät bzw. Stabilität konnte in der Menge an immunreaktivem Protein nicht in diesem Ausma detektiert werden. Die Allelhäufigkeit von h1A1*R und h1A1*H war gegenüber der gesunden Bevölkerung nicht verändert. In den sieben Proben aus dem Dünndarm (Coecum, viermal Ileum, Jejunum) konnten zusätzlich die Formen h1E1 und h2A1 identifiziert werden. Ein möglicherweise der Form h1C1 entsprechendes Protein wurde im Magen detektiert. Im Vergleich zum Menschen war die Expression in der Ratte stärker auf die Leber konzentriert. Während beim Menschen in allen untersuchten Abschnitten Sulfotransferasen in Mengen detektiert wurden, die in zwei Fällen (h1B1 und h1A3) sogar den Gehalt in der Leber überstiegen, beschränkte sich die Expression in der Ratte auf im Vergleich zur Leber geringe Mengen im Magen und Dickdarm. Nachgewiesen wurden die r1B1, r1A1 sowie eine nicht identifizierte Form von 35kD, bei der es sich vermutlich um die r1C2 handelt. Im

  4. The effects of training in time-limited dynamic psychotherapy: changes in therapeutic outcome.

    PubMed

    Bein, E; Anderson, T; Strupp, H; Henry, W; Schacht, T; Binder, J; Butler, S

    2000-02-01

    The present study explored the effects on therapeutic outcomes of training therapists in brief manualized therapy. As part of the Vanderbilt II project, each of 16 therapists (8 psychiatrists and 8 clinical psychologists) treated 2 moderately disturbed adult patients using his or her customary short-term treatment methods; they then received a year of training in a manualized form of brief dynamic therapy, Time-Limited Dynamic Psychotherapy (TLDP); finally, they administered TLDP to 2 additional patients. It was hypothesized that training would result in improved outcomes generally and that differentially greater improvement would be seen in patients commonly considered less suitable for brief dynamic therapy. Outcome data obtained at termination failed to support either hypothesis. Measurements of interpersonal dependency obtained at a one-year follow-up were consistent with the first hypothesis, but the follow-up data were inconsistent with the second. A systematic review of the 32 posttraining cases suggested that the majority of the therapists had not achieved basic competence at TLDP. Die hier beschriebene Studie untersucht die Wirkungen eines Trainings in manualisierter Kurzzeitherapie auf das Therapierergebnis. Als Teil des Vanderbilt II Projektes behandelten jeweils 16 Therapeuten (8 Psychiater und 8 klinische Psychologen) zwei mittelgradig beeinrächtigte erwachsene Patienten mit den ihnen vertrauten Kurzzeitbehandlungsmethoden. Danach wurden sie über ein Jahr in einer manualisierten Form psychodynamischer Kurzzeittherapie ausgebildet und wandten diese Therapie auf zwei weitere Patienten an. Es wurde angenommen, dass die Ausbildung in besseren Ergebnisdaten, die bei Ende der Therapie erhoben wurden, konnten diese Hypothese nicht bestätigen. Maße für die interpersonale Abhängigkeit zu einem Einjahreskatamnesezeitpunkt waren mit der ersten Hypothese konform, aber inkonsistent mit der zweiten. Eine systematische Untersuchung der 32 nach der Ausbildung

  5. Das Lektin aus der Erbse Pisum sativum : Bindungsstudien, Monomer-Dimer-Gleichgewicht und Rückfaltung aus Fragmenten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Küster, Frank

    2002-11-01

    Das Lektin aus Pisum sativum, der Gartenerbse, ist Teil der Familie der Leguminosenlektine. Diese Proteine haben untereinander eine hohe Sequenzhomologie, und die Struktur ihrer Monomere, ein all-ß-Motiv, ist hoch konserviert. Dagegen gibt es innerhalb der Familie eine große Vielfalt an unterschiedlichen Quartärstrukturen, die Gegenstand kristallographischer und theoretischer Arbeiten waren. Das Erbsenlektin ist ein dimeres Leguminosenlektin mit einer Besonderheit in seiner Struktur: Nach der Faltung in der Zelle wird aus einem Loop eine kurze Aminosäuresequenz herausgeschnitten, so dass sich in jeder Untereinheit zwei unabhängige Polypeptidketten befinden. Beide Ketten sind aber stark miteinander verschränkt und bilden eine gemeinsame strukturelle Domäne. Wie alle Lektine bindet Erbsenlektin komplexe Oligosaccharide, doch sind seine physiologische Rolle und der natürliche Ligand unbekannt. In dieser Arbeit wurden Versuche zur Entwicklung eines Funktionstests für Erbsenlektin durchgeführt und seine Faltung, Stabilität und Monomer-Dimer-Gleichgewicht charakterisiert. Um die spezifische Rolle der Prozessierung für Stabilität und Faltung zu untersuchen, wurde ein unprozessiertes Konstrukt in E. coli exprimiert und mit der prozessierten Form verglichen. Beide Proteine zeigen die gleiche kinetische Stabilität gegenüber chemischer Denaturierung. Sie denaturieren extrem langsam, weil nur die isolierten Untereinheiten entfalten können und das Monomer-Dimer-Gleichgewicht bei mittleren Konzentrationen an Denaturierungsmittel auf der Seite der Dimere liegt. Durch die extrem langsame Entfaltung zeigen beide Proteine eine apparente Hysterese im Gleichgewichtsübergang, und es ist nicht möglich, die thermodynamische Stabilität zu bestimmen. Die Stabilität und die Geschwindigkeit der Assoziation und Dissoziation in die prozessierten bzw. nichtprozessierten Untereinheiten sind für beide Proteine gleich. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass auch unter

  6. Thermodynamic, morphological and structural properties of dissociated fatty acid monolayers at the air-water interface

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Johann, Robert

    2001-10-01

    ür die Kettenkonformationsordnung in Monoschichten abgeleitet. Zu den interessantesten Ergebnissen dieser Arbeit zählen die Aufklärung des Ursprungs von regelmässigen polygonalen und dendritischen Domänenformen, die vielfältige Wirkung von Cholesterin auf die Molekülpackung und Gitterordnung langkettiger Amphiphile, sowie die Entdeckung einer abrupten Änderung in den Kopfgruppenbindungswechselwirkungen, der Kettenkonformationsordnung und des Phasenübergangsdrucks zwischen geneigten Monoschichtphasen in Fettsäuremonoschichten nahe pH 9. Zur Deutung des letzten Punkts wird ein Modell für die Kopfgruppenbindungsstruktur von Fettsäuremonoschichten als Funktion des pH-Werts entwickelt.

  7. Zelltyp-spezifische Mikroanalyse von Arabidopsis thaliana-Blättern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Brandt, Stephan Peter

    2002-04-01

    Kapillarelektrophorese zurückgegriffen. Eine Methode, die mit sehr kleinen Probenvolumina auskommt, eine hohe Trennung erzielt und zudem extrem geringe Detektionslimits besitzt. Die Analyse von Kohlenhydraten und Anionen erfordert eine weitere Optimierung. Über UV-Detektion konnte die K+-Konzentration in verschiedenen Geweben von A. thaliana bestimmt werden. Sie lag in Epidermis und Mesophyll mit ca. 25 mM unterhalb der für andere Pflanzenspezies (Solanum tuberosum und Hordeum vulgare) publizierten Konzentration. Weiter konnte gezeigt werden, daß zwölf freie Aminosäuren mittels einer auf Kapillarelektrophorese basierenden Methode in vereinigten Zellproben von Cucurbita maxima identifiziert werden konnten. Die Übertragung der Methode auf A. thaliana-Proben muß jedoch weiter optimiert werden, da die Sensitivität selbst bei Laser induzierter Fluoreszenz-Detektion nicht ausreichte. Im dritten und letzten Teil der Arbeit wurde eine Methode entwickelt, die die Analyse bekannter wie unbekannter Proteine in Gewebe-spezifischen Proben ermöglicht. Hierzu wurde zur Probennahme mittels mechanischer Mikrodissektion eine alternative Methode zur Laser Capture Microdissection verwendet, um aus eingebetteten Gewebeschnitten distinkte Bereiche herauszuschneiden und somit homogenes Gewebe anzureichern. Aus diesem konnten die Proteine extrahiert und über Polyacrylamidgelelektrophorese separariert werden. Banden konnten ausgeschnitten, tryptisch verdaut und massenspektrometrisch die Primärsequenz der Peptidfragmente bestimmt werden. So konnten als Hauptproteine im Mesophyll die große Untereinheit von Rubisco sowie ein Chlorophyll bindendes Protein gefunden werden. Die in dieser Arbeit entwickelten und auf die Modellpflanze Arabidopsis thaliana angewandten Einzelzellanalysetechniken erlauben es in Zukunft, physiologische Prozesse besser sowohl räumlich als auch zeitlich aufzulösen. Dies wird zu einem detaillierteren Verständnis mannigfaltiger Vorgänge wie Zell

  8. Crystallization, biomimetics and semiconducting polymers in confined systems. (German Title: Kristallisation, Biomimetik und halbleitende Polymere in räumlich begrenzten Systemen)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Montenegro, Rivelino V. D.

    2003-05-01

    . Die wenigen Schmutzpartikel verteilen auf sehr wenige Tröpfchen, die anderen Tröpfchen sind ultrarein. Daher kristallisieren sie erst bei -22 °C. Im Rahmen der Arbeit konnte auch gezeigt werden, dass die Miniemulsionen genutzt werden können, um kleine Gelatine-Partikel, also Nanogummibärchen, herzustellen. Diese Nanogummibärchen quellen bei Erhöhung der Temperatur auf ca. 38 °C an. Das kann ausgenutzt werden, um zum Beispiel Medikamente zunächst in den Partikeln im menschlichen Körper zu transportieren, die Medikamente werden dann an einer gewünschten Stelle freigelassen. In der Arbeit wurde auch gezeigt, dass die Gelatine-Partikel genutzt werden können, um die Natur nachzuahnen (Biomimetik). Innerhalb der Partikel kann nämlich gezielt Knochenmaterial aufgebaut werden kann. Die Gelatine-Knochen-Partikel können dazu genutzt werden, um schwer heilende oder komplizierte Knochenbrüche zu beheben. Gelatine wird nämlich nach einigen Tagen abgebaut, das Knochenmaterial kann in den Knochen eingebaut werden. LEDs werden heute bereits vielfältig verwendet. LEDs bestehen aus Halbleitern, wie z.B. Silizium. Neuerdings werden dazu auch halbleitende Polymere eingesetzt. Das groe Problem bei diesen Materialien ist, dass sie aus Lösungsmitteln aufgebracht werden. Im Rahmen der Doktorarbeit wurde gezeigt, dass der Prozess der Miniemulsionen genutzt werden kann, um umweltfreundlich diese LEDs herzustellen. Man stellt dazu nun wässrige Dispersionen mit den Polymerpartikeln her. Damit hat man nicht nur das Lösungsmittel vermieden, das hat nun noch einen weiteren Vorteil: man kann nämlich diese Dispersion auf sehr einfache Art verdrucken, im einfachsten Fall verwendet man einfach einen handelsüblichen Tintenstrahldrucker.

  9. Electron acceleration at localized wave structures in the solar corona (German Title: Elektronenbeschleunigung an lokalen Wellenstrukturen in der Sonnenkorona)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Miteva, Rositsa Stoycheva

    2007-07-01

    in the electric and magnetic wave field within just several whistler periods. While gaining energy from the whistler wave field, the electrons reach the shock front and, subsequently, a major part of them are reflected back into the upstream region, since the shock accompanied with a jump of the magnetic field acts as a magnetic mirror. Co-moving with the whistlers now, the reflected electrons are out of resonance and hence can propagate undisturbed into the far upstream region, where they are detected in terms of type II metric radio bursts. In summary, the kinetic energy of protons is transfered into electrons by the action of localized wave structures in both cases, i.e., at jets outflowing from the magnetic reconnection site and at shock waves in the corona. Die Sonne ist ein aktiver Stern, was sich nicht nur in den allseits bekannten Sonnenflecken, sondern auch in Flares manifestiert. Während Flares wird eine große Menge gespeicherter, magnetischer Energie in einer kurzen Zeit von einigen Sekunden bis zu wenigen Stunden in der Sonnenkorona freigesetzt. Dabei werden u.a. energiereiche Elektronen erzeugt, die ihrerseits nichtthermische Radio- und Röntgenstrahlung, wie sie z.B. am Observatorium für solare Radioastronomie des Astrophysikalischen Instituts Potsdam (AIP) in Tremsdorf und durch den NASA-Satelliten RHESSI beobachtet werden, erzeugen. Da diese Elektronen einen beträchtlichen Anteil der beim Flare freigesetzten Energie tragen, ist die Frage, wie Elektronen in kurzer Zeit auf hohe Energien in der Sonnenkorona beschleunigt werden, von generellem astrophysikalischen Interesse, da solche Prozesse auch in anderen Sternatmosphären und kosmischen Objekten, wie z.B. Supernova-Überresten, stattfinden. In der vorliegenden Dissertation wird die Elektronenbeschleunigung an lokalen Wellenstrukturen im Plasma der Sonnenkorona untersucht. Solche Wellen treten in der Umgebung der magnetischen Rekonnektion, die als ein wichtiger Auslöser von Flares angesehen wird

  10. Combined structural and magnetotelluric investigation across the West Fault Zone in northern Chile

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hoffmann-Rothe, Arne

    2002-08-01

    constrained. The fault zone conductors of both MT profiles coincide in position with the alteration zone. For the dense profile, the dip of the conductive anomaly and the dip of the damage elements of the central part of the fault zone correlate. This suggests that the electrical conductivity enhancement is causally related to a mesh of minor faults and fractures, which is a likely pathway for fluids. The interconnected rock-porosity that is necessary to explain the observed conductivity enhancement by means of fluids is estimated on the basis of the salinity of several ground water samples (Archie's Law). The deeper the source of the water sample, the more saline it is due to longer exposure to fluid-rock interaction and the lower is the fluid's resistivity. A rock porosity in the range of 0.8% - 4% would be required at a depth of 200 m. That indicates that fluids penetrating the damaged fault zone from close to the surface are sufficient to explain the conductivity anomalies. This is as well supported by the preserved geochemical signature of rock samples in the alteration zone. Late stage alteration processes were active in a low temperature regime Untersuchungen zur internen Architektur von groen Störungszonen beschränken sich üblicherweise auf die, an der Erdoberfläche aufgeschlossene, störungsbezogene Deformation. Eine Methode, die es ermöglicht, Informationen über die Tiefenfortsetzung einer Störung zu erhalten, ist die Abbildung der elektrischen Leitfähigkeit des Untergrundes. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der kombinierten strukturgeologischen und magnetotellurischen Untersuchung eines Segmentes der 'West Fault'-Störung in den nordchilenischen Anden. Die West Fault ist ein Abschnitt des über 2000 km langen Präkordilleren-Störungssystem, welches im Zusammenhang mit der Subduktion vor der südamerikanischen Westküste entstanden ist. Die Aktivität dieses Störungssystems reichte vom Eozän bis in das Quartär. Der Verlauf der West Fault ist

  11. Continuous automatic classification of seismic signals of volcanic origin at Mt. Merapi, Java, Indonesia

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ohrnberger, Matthias

    2001-07-01

    Klassifikationssystems geeignet. In dieser Zeit zeigte der Merapi einen rapiden Anstieg der Seismizität kurz bevor dem Auftreten zweier Eruptionen am 10.07. und 19.07.1998. Drei der bekannten, vom Vulkanologischen Dienst in Indonesien beschriebenen, seimischen Signalklassen konnten in diesem Zeitraum beobachtet werden. Es handelt sich hierbei um flache vulkanisch-tektonische Beben (VTB, h < 2.5 km), um sogenannte MP-Ereignisse, die in direktem Zusammenhang mit dem Wachstum des aktiven Lavadoms gebracht werden, und um seismische Ereignisse, die durch Gesteinslawinen erzeugt werden (lokaler Name: Guguran). Die spezielle Geometrie des digitalen seismischen Netzwerkes am Merapi besteht aus einer Kombination von drei Mini-Arrays an den Flanken des Merapi. Für die Parametrisierung des Wellenfeldes werden deswegen seismische Array-Verfahren eingesetzt. Die individuellen Wellenfeld Parameter wurden hinsichtlich ihrer Relevanz für den Klassifikationsprozess detailliert analysiert. Für jede der drei Signalklassen wurde ein Satz von DHMMs trainiert. Zusätzlich wurden als Ausschlussklassen noch zwei Gruppen von Noise-Modellen unterschieden. Insgesamt konnte mit diesem Ansatz eine Erkennungsrate von 67 % erreicht werden. Im Mittel erzeugte das automatische Klassifizierungssystem 41 Fehlalarme pro Tag und Klasse. Die Güte der Klassifikationsergebnisse zeigt starke Variationen zwischen den individuellen Signalklassen. Flache vulkanisch-tektonische Beben (VTB) zeigen sehr ausgeprägte Wellenfeldeigenschaften und, zumindest im untersuchten Zeitraum, sehr stabile Zeitmuster der individuellen Wellenfeldparameter. Das DHMM-basierte Klassifizierungssystem erlaubte für diesen Ereignistyp nahezu 89% richtige Entscheidungen und erzeugte im Mittel 2 Fehlalarme pro Tag. Ereignisse der Klassen MP und Guguran sind mit dem automatischen System schwieriger zu erkennen. 64% aller MP-Ereignisse und 74% aller Guguran-Ereignisse wurden korrekt erkannt. Im Mittel kam es bei MP-Ereignissen zu 87 Fehlalarmen und bei

  12. Optische und schwingungsspektroskopische Hochdruckuntersuchungen von Ladungsträgereigenschaften in herkömmlich und nach der Template-Methode synthetisierten leitfähigen Polypyrrolschichten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mikat, Jürgen E. R.

    2001-07-01

    Wellenfunktionen der Ladungsträger und eine Vergrößerung der Lokalisierungslänge der Ladungsträger. Die druckinduzierte Dissoziation der Bipolaronen beeinflußt den Ladungstransport zusätzlich durch Erhöhung der Anzahl unabhängiger Ladungsträger und verbessert diesen aufgrund stärkerer Überlappung der Wellenfunktionen. Template-Proben niedriger Synthesetemperatur zeigen bei Normaldruck eine höhere Dimension des Mott Variable Range Hoppings und eine größere Lokalisierungslänge gegenüber bei Raumtemperatur synthetisierten Proben. Kürzere Synthesezeiten bewirken einen Anstieg der Dimension bei Normaldruck und eine Verschiebung des Dimensionscrossovers zu niedrigeren Temperaturen. Template-Proben kurzer Synthesezeit zeigen geringere druckinduzierte Änderungen als solche mit langer Synthesezeit. Es wurde ein kontinuierliches Ordnungsmodell der Polypyrrol-Nanoröhren entwickelt, das dieses Verhalten beschreibt. Die Morphologie und die mechanischen Eigenschaften der Nanoröhren werden durch spezifische Syntheseparameter, wie Temperatur und Dauer, beeinflußt und können mit Transmissions- und Rasterelektronenmikroskopie beobachtet werden. Die filmbildenden Eigenschaften der Röhren hängen stark von diesen mechanischen Eigenschaften ab. Die Struktur der Filme kann dabei von einer unregelmäßigen Anordnung der Röhren bis zu nahezu parallel ausgerichteten Röhren variieren. Es wurden Möglichkeiten untersucht, die Röhren in den Filmen zu orientieren und aus diesen Filmen durch Schichtung makroskopische Architekturen mit einem hohen Grad an orientierten Röhren aufzubauen. Solche Architekturen können für verschiedene Anwendungen, z.B. in elektronischen Bauteilen oder mikroskopischen Bioreaktoren, von Interesse sein. Chemically doped polypyrrole is a model substance for conducting polymers with non-degenerate ground state. The electrical transport behaviour in doped polypyrrole is determined by localised charge carriers, polarons and bipolarons, respectively. A strong

  13. Disappearance of the last lions and hyenas of Europe in the Late Quaternary - a chain reaction of large mammal prey migration, extinction and human antagonism

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Diedrich, Cajus G.

    2010-05-01

    , Germany) - a porcupine and hyena den and contribution to their palaeobiogeography. - The Open Palaeontological Journal, 2008 (1): 33-41. Diedrich, C. 2008b. The rediscovered holotypes of the Upper Pleistocene spotted hyena Crocuta crocuta spelaea (Goldfuss 1823) and the steppe lion Panthera leo spelaea (Goldfuss, 1810) and taphonomic discussion to the Zoolithen Cave hyena den at Geilenreuth (Bavaria, South-Germany). Zoological Journal of the Linnaean Society London, 154, 822-831. Diedrich, C. 2008c. Late Pleistocene hyenas Crocuta crocuta spelaea (GOLDFUSS 1823) from Upper Rhine valley open air sites and the contribution to skull shape variability. Cranium, 25-2: (in press), Amsterdam. Diedrich, C. 2009a. Upper Pleistocene Panthera leo spelaea (GOLDFUSS 1810) remains from the Bilstein Caves (Sauerland Karst) and contribution to the steppe lion taphonomy, palaeobiology and sexual dimorphism. Annales de Paléontologie, 95 (2009) 117-138, Amsterdam. Diedrich, C. 2009b. Steppe lion remains imported by Ice Age spotted hyenas into the Late Pleistocene Perick Caves hyena den in Northern Germany. Quaternary Research 71 (3): 361-374, Amsterdam. Diedrich, C. 2010a. Pleistocene Panthera leo spelaea (Goldfuss, 1810) remains from the Balve Cave (NW Germany) - a hyena den and Middle Palaeolithic human site. - International Journal of Osteoarchaeology (acepted). Diedrich, C. 2010b. Ein Skelett einer kranken Löwin Panthera leo spelaea (Goldfuss 1810) und andere männliche Löwenreste aus Neumark-Nord. - Archäologie in Sachsen-Anhalt, Sonderbad (accepted). Diedrich, C. 2010c. Late Pleistocene lion Panthera leo spelaea (GOLDFUSS 1810) remains from the Keppler Cave (Sauerland Karst, NW Germany). Cranium 26, Amsterdam (in press). Diedrich, C. 2010c. Specialized horse killers in Europe - foetal horse remains in the Late Pleistocene Srbsko Chlum-Komín Cave hyena den in the Bohemian Karst (Czech Republic) and actualistic comparisons to modern African spotted hyenas as zebra hunters