Science.gov

Sample records for 54ca durch ein-neutron-knockout

  1. Erweiterung modellbasierter Segmentierung durch lokale Deformationskriterien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Erdt, Marius; Tulchiner, Roman; Sakas, Georgios

    Modellbasierte Ansätze sind heutzutage Stand der Technik zur automatischen Organsegmentierung in medizinischen Bilddatensätzen. In dieser Arbeit wird ein Verfahren vorgestellt, welches die modellbasierte Segmentierung durch lokale Deformationskriterien erweitert, um eine bessere lokale Anpassung der Oberflächenmodelle an Bildstrukturen sowohl hoher als auch niedriger Frequenz zu erreichen. Die beschriebene Methode wird anhand von Computer-Tomographie Datensätzen der Niere beschrieben und evaluiert.

  2. Datenkompression, Prozessoptimierung, Aerodynamik: Eine Tour Durch die Skalen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dahmen, Wolfgang; Marquardt, Wolfgang

    Enorm gestiegene Rechnerkapazitäten ermutigen zu einer immer genaueren Erschließung komplexer Prozesse in Natur- und Ingenieurwissenschaften durch numerische Simulation. Die Mathematik als Schnittstelle zwischen realer und digitaler Welt liefert einerseits die Grundlagen zur Formulierung notwendigerweise vereinfachter Modelle der Realität. Andererseits bietet sie aber auch die methodischen Grundlagen für den Entwurf effizienter Algorithmen, die aus solchen Modellen quantitative Information gewinnen können. Eine zentrale Herausforderung liegt dabei in der Tatsache, dass reale Prozesse meist durch relevante Anteile auf einer riesigen Spannweite von Längenskalen getrieben werden. Die Entwicklung mathematischer Methoden zur Behandlung von Mehrskaligkeit ist daher von wesentlicher Bedeutung. In diesem Artikel wird dies anhand jüngster Entwicklungen in ganz unterschiedlichen Anwendungsbereichen erklärt und illustriert, auch um deutlich zu machen, wieviele "Fliegen“ man mit einer "mathematischen Klappe“ schlagen kann. Insbesondere werden grundlegende, auf Waveletzerlegung beruhende Prinzipien zunächst im Rahmen der Bildkompression und -kodierung auf weitgehend elementare Weise erklärt. Es wird dann aufgezeigt, dass diese Konzepte in ganz ähnlicher Weise bei der Datenanalyse im Zusammenhang mit verfahrenstechnischen Anwendungen, bei großskaligen Optimierungsproblemen der Prozessindustrie sowie bei komplexen Strömungsproblemen wie in aerodynamischen Anwendungen zum Tragen kommen. Stabile Zerlegungen in Anteile unterschiedlicher Längenskalen eröffnen dabei einen Zugang zu adaptiven Lösungskonzepten, die in der Lage sind, automatisch Rechnerresourcen dort zu plazieren, wo sie zu einer ökonomischen Realisierung der gewünschten Lösungsqualität, etwa in Form von Genauigkeitstoleranzen, benötigt werden.

  3. Grant U54CA163060 | Division of Cancer Prevention

    Cancer.gov

    The Division of Cancer Prevention (DCP) conducts and supports research to determine a person's risk of cancer and to find ways to reduce the risk. This knowledge is critical to making progress against cancer because risk varies over the lifespan as genetic and epigenetic changes can transform healthy tissue into invasive cancer.

  4. Grant U54CA163059 | Division of Cancer Prevention

    Cancer.gov

    The Division of Cancer Prevention (DCP) conducts and supports research to determine a person's risk of cancer and to find ways to reduce the risk. This knowledge is critical to making progress against cancer because risk varies over the lifespan as genetic and epigenetic changes can transform healthy tissue into invasive cancer.

  5. Reduktion von Rissartefakten durch nicht-lineare Registrierung in histologischen Schnittbildern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schubert, Nicole; Pietrzyk, Uwe; Reißel, Martin; Palm, Christoph

    In dieser Arbeit wird ein Verfahren vorgestellt, das Rissartefakte, die in histologischen Rattenhirnschnitten vorkommen können, durch nicht-lineare Registrierung reduziert. Um die Optimierung in der Rissregion zu leiten, wird der Curvature Registrierungsansatz um eine Metrik basierend auf der Segmentierung der Bilder erweitert. Dabei erzielten Registrierungen mit der ausschließlichen Segmentierung des Risses bessere Ergebnisse als Registrierungen mit einer Segmentierung des gesamten Hirnschnitts. Insgesamt zeigt sich eine deutliche Verbesserung in der Rissregion, wobei der verbleibende reduzierte Riss auf die Glatt-heitsbedingungen des Regularisierers zurückzuführen ist.

  6. Deutsch Durch Audio-Visuelle Methode: An Audio-Lingual-Oral Approach to the Teaching of German.

    ERIC Educational Resources Information Center

    Dickinson Public Schools, ND. Instructional Media Center.

    This teaching guide, designed to accompany Chilton's "Deutsch Durch Audio-Visuelle Methode" for German 1 and 2 in a three-year secondary school program, focuses major attention on the operational plan of the program and a student orientation unit. A section on teaching a unit discusses four phases: (1) presentation, (2) explanation, (3)…

  7. Ionenquelle mit Plasma-Anregung durch Mikrowellen bei Elektronen-Zyklotron-Resonanz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hammer, K.; Weissmantel, C.

    Mit der Mikrowellen-Entladung bei Zyklotron-Resonanz ist eine effektive Plasma-Anregung möglich; es lassen sich Ionisationsgrade um 0,1 in Edel- und Reaktivgasen erreichen. Die Nutzung für Ionenquellen bietet gegenüber der unselbständigen Niederdruck-Bogenentladung eine Reihe von Vorteilen, insbesondere durch den Wegfall der Glühkatode. Es wird eine Breitstrahl-Ionenquelle beschrieben, die bei einer Extraktionsspannung von 1 kV Ionenströme bis zu 150 mA liefert. Die Ionenstromdichte läßt sich über einen Strahldurchmesser von 150 mm weitgehend konstant halten. Damit erfüllt die Mikrowellen-Ionenquelle Forderungen, wie sie beim Einsatz von Ionenstrahlverfahren in der Mikroelektronik gestellt werden.Translated AbstractIon Source with Plasma Generation by Microwaves in Electron Cyclotron ResonanceThe microwave discharge operated at cyclotron resonance allows to achieve an effective plasma generation; degrees of ionization of about 0,1 are feasible. The utilization in ion sources offers compared with non-selfsustained are discharges several advantages, in particular because the hot cathode is emitted. A broad-beam ion source is described which yields ion currents up to 150 mA at an extraction voltage of 1 kV. The ion current density could be maintained nearly constant over a beam diameter of 150 mm. Hence, the microwave ion source is shown to match the requirements for applications of ion beam processes in microelectronics.

  8. The Didactic Model "LdL" (Lernen Durch Lehren) as a Way of Preparing Students for Communication in a Knowledge Society

    ERIC Educational Resources Information Center

    Grzega, Joachim; Schoner, Marion

    2008-01-01

    Based on studies in learning psychology, biology and education, the original technique "Lernen durch Lehren" ("LdL)" (German for "learning by teaching") has been elaborated into a meta-model ("Meta") "LdL" that aims at giving students a platform to acquire the competencies considered necessary for knowledge societies. Ninety-seven former students…

  9. Probing the shell structure near {sup 54}Ca and {sup 100}Sn

    SciTech Connect

    Kruecken, R.

    2008-11-11

    In this contribution results will be reported from two recent experiments at the GSI Fragmentseparator (FRS). The first experiment is using one-nucleon knockout with relativistic fragments from a 500 AMeV {sup 86}Kr primary beam to probe the single-particle structure in {sup 49}Ca and {sup 55}Ti. From the one-neutron knockout in the neutron-rich nuclei {sup 50}Ca and the N = 34 nucleus {sup 56}Ti cross sections and momentum distributions were deduced allowing the determination of angular momentum values and spectroscopic factors for individual states.In the second experiment decay spectroscopy of {sup 100}Sn and nuclei in its vicinity was performed. The nuclei of interest were produced using the fragmentation of a 1 AGeV {sup 124}Xe primary beam. The RISING gamma-ray detector array was used in close geometry to detect gamma-decay following isomeric as well as beta decays. Aside from the production of more that 200 {sup 100}Sn nuclei, several new isotopes and isomers were discovered.

  10. Unterstützung der IT-Service-Management-Prozesse an der Technischen Universität München durch eine Configuration-Management-Database

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knittl, Silvia

    Hochschulprozesse in Lehre und Verwaltung erfordern durch die steigende Integration und IT-Unterstützung ein sogenanntes Business Alignment der IT und damit auch ein professionelleres IT-Service-Management (ITSM). Die IT Infrastructure Library (ITIL) mit ihrer Beschreibung von in der Praxis bewährten Prozessen hat sich zum de-facto Standard im ITSM etabliert. Ein solcher Prozess ist das Konfigurationsmanagement. Es bildet die IT-Infrastruktur als Konfigurationselemente und deren Beziehungen in einem Werkzeug, genannt Configuration Management Database (CMDB), ab und unterstützt so das ITSM. Dieser Bericht beschreibt die Erfahrungen mit der prototypischen Einführung einer CMDB an der Technischen Universität München.

  11. Herausforderungen durch die deutsche Wiedervereinigung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stäglin, Reiner

    Die Wiedervereinigung stellte auch die Statistik vor große Aufgaben. Die als Organ der staatlichen Planung staatsnah orientierte Statistik der DDR musste auf das zur Neutralität und wissenschaftlichen Unabhängigkeit verpflichtete System der Bundesrepublik umgestellt werden. Ebenso verlangten die Universitäten eine Neuorientierung. Die Deutsche Statistische Gesellschaft hat sich vor allem dreier Aufgaben mit großem Engagement, aber auch mit Bedachtsamkeit angenommen: Aufnahme und Integration der Statistiker aus den neuen Bundesländern in die Gesellschaft, Begleitung der Neuausrichtung des Faches Statistik an deren Hochschulen und Sicherung sowie Nutzung von Datenbeständen der ehemaligen DDR.

  12. Deutschunterricht Durch Handeln (Teaching German through Action).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Segal, Bertha

    A teaching guide containing 102 elementary to intermediate level German lessons is presented. The lessons are based on the Total Physical Response technique of second language teaching. They follow the stages of first language acquisition: listening, speaking, and reading. Each of the ten units contains a list of new vocabulary words, instructions…

  13. Landeskunde durch Weinkunde: A Taste of German Culture.

    ERIC Educational Resources Information Center

    Peacock, Dennis E.

    1978-01-01

    Describes a cultural unit centered on German wines. After a series of preparatory lessons showing how the topic touches on geography, history, and social customs, the unit culminated in a wine tasting. (EJS)

  14. Pyritoxidationsprozesse im cretazischen Emschermergel infolge von aeroben Bedingungen durch den Emscherumbau

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Droste, Björn; Wisotzky, Frank

    2015-09-01

    Due to the restoration of the Emscher river system, large amounts of the Emschermergel, a Cretaceous sediment containing significant amounts of carbonate and pyrite, will be released from its anoxic state. The oxidation of pyrite results in the release of protons, iron and sulfate. In order to evaluate the impact of the reaction products, extensive laboratory investigations were carried out. The methodology can detect pyrite content in the range of magnitude of the Rhenish lignite mining area (average 0.21 wt.% Pyritic-S). The formation of a naturally-occurring weathering horizon could also be detected. Under laboratory conditions, further oxidation of the weathered laboratory samples could be observed. Column experiments show significant release of sulfate at high concentrations. Hydrochemical modelling and acid-base accounting show neutralization of the free protons by the effective carbonate buffer in the sediment.

  15. Verminderte Tiefbrunnenergiebigkeit durch Versandung und Versinterung bei Veränderung der Grundwasserchemie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knuth, Christoph; Wisotzky, Frank; Becke, Norbert

    2017-01-01

    In three deep wells of a water works in the Lower Rhine Valley (Germany) decreasing well yield has been observed. To investigate the reasons for this decline, solids analysis (microscopy, Cinorg measurements, XRD-, SEM-analysis) was completed and hydrogeochemical calculations were carried out. The samples examined from the bottom of the wells indicate both hydromechanical entry of sand from the aquifer into the well, and formation of incrustations in the form of calcite within the well. The water analysis results show that almost all measured ion concentrations have increased over the past 10 years, which indicates a general change of the hydrochemical conditions of the aquifer. Hydrogeochemical models suggest that oversaturation exists regarding the mineral phases iron hydroxide and calcium carbonate, and therefore the formation of incrustations is possible.

  16. Zweiwegintegration durch zweisprachige Bildung? Ergebnisse aus der Staatlichen Europa-Schule Berlin

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Meier, Gabriela

    2012-06-01

    While there is no simple recipe of how to respond to the multitude of languages present in many European schools, this article presents a promising alternative to monolingual education. The focus is on Staatliche Europa-Schule Berlin (SESB), a two-way immersion (TWI) model that unites children whose mother tongue is German with children whose mother tongue is another locally spoken language in one class and teaches them together in two languages. Thus in this model, offered by 17 primary schools and 13 secondary schools in Berlin, pupils learn in two languages from and with each other. Based on a largely quantitative, quasi-experimental study with 603 students, evidence is provided that there are a number of peace-linguistic benefits that can promote two-way social integration, besides fostering personal and societal multilingualism. This suggests that TWI education as practised in Berlin could serve as an educational model for other multilingual parts of Europe.

  17. Vorhersage des Krankheitsverlaufes von leichten kognitiven Beeinträchtigungen durch automatisierte MRT Morphometrie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fritzsche, Klaus H.; Schlindwein, Sarah; Stieltjes, Bram; Essig, Marco; Meinzer, Hans-Peter

    Die leichte kognitive Beeinträchtigung (LKB) gilt als Anzeichen für ein erhöhtes Risiko der Entwicklung einer Alzheimerdemenz. Eine fundierte klinische Prognose für den Krankheitsverlauf kann aber bis dato nicht gegeben werden. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, eine möglichst präzise Vorhersage mittels automatisierter Morphometrie des Hippokampus im MRT-Bild zu treffen. In einer Studie mit 18 Probanden mit LKB wurde eine Prädiktionsgenauigkeit für die Entwicklung einer späteren Demenz von 83.3% erzielt. Eine manuelle Vergleichsmethode erreichte mit 55.6% Trefferquote keine signifikante Vorhersagegenauigkeit. Das automatische Verfahren erfüllt viele wichtige Voraussetzungen für den routinemäßigen klinischen Einsatz mit dem Potential, die klinische Vorhersage des Krankheitsverlaufes bei der LKB zu verbessern.

  18. Approximation dreidimensionaler Oberflächenmodelle der Lippen-Kiefer-Gaumen-Region durch aktive Polygonnetze

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weichert, Frank; Ewerlin, Christoph; Büttner, Christian; Shamaa, Ali; Landes, Constantin; Linder, Roland; Wagner, Mathias

    In dieser Arbeit wird ein Verfahren zur Rekonstruktion eines dreidimensionalen Oberflächenmodells aus Serienschnitten vorgestellt, die sich von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (kurz LKG) ableiten und insbesondere die in der chirurgischen Behandlung relevanten medizinischen Strukturen berücksichtigen. Die Intention ist, ein aktives Polygonnetz (deformierbares Oberflächennetz) zur Rekonstruktion der Struktur zu verwenden. Initial wird ein Netzprototyp als grobe Approximation der Struktur erstellt und dann mithilfe eines Gradient Vector Flow (GVF)-Kraftfeldes deformiert. Inhärenter Aspekt der Deformation ist die Beachtung eines resultierenden überschneidungsfreien Oberflächennetzes. Die rekonstruierte Oberfläche eignet sich aufgrund ausgezeichneter Eigenschaften als Eingabe für eine Kräftesimulation mittels Finite-Elemente-Methoden.

  19. Einblicke in "Genderism" im Schulischen Verhalten durch subjektive Reflexivitat (Insights into "Genderism" in School Behavior).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Faulstich-Wieland; Guting, Damaris; Ebsen, Silke

    2001-01-01

    Explores gender construction through school interactions. Views gender as a socially produced category by analyzing various theoretical approaches. Develops the genderism of school conduct using two examples from German instruction stating that confusion with sexual orientation arises through the deconstruction of the assumed role and active…

  20. Verminderte Tiefbrunnenergiebigkeit durch Versandung und Versinterung bei Veränderung der Grundwasserchemie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knuth, Christoph; Wisotzky, Frank; Becke, Norbert

    2017-03-01

    In three deep wells of a water works in the Lower Rhine Valley (Germany) decreasing well yield has been observed. To investigate the reasons for this decline, solids analysis (microscopy, Cinorg measurements, XRD-, SEM-analysis) was completed and hydrogeochemical calculations were carried out. The samples examined from the bottom of the wells indicate both hydromechanical entry of sand from the aquifer into the well, and formation of incrustations in the form of calcite within the well. The water analysis results show that almost all measured ion concentrations have increased over the past 10 years, which indicates a general change of the hydrochemical conditions of the aquifer. Hydrogeochemical models suggest that oversaturation exists regarding the mineral phases iron hydroxide and calcium carbonate, and therefore the formation of incrustations is possible.

  1. Modernisierung durch Feminisierung? Zur Geschichte des Lehrerinnenberufes (Modernization through Feminization -- On the History of the Profession of Women Teachers).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Jacobi, Juliane

    1997-01-01

    Argues that the large contribution of women to the history of reform pedagogics substantiates the thesis that the professional image of the teacher is largely determined by the feminization of the profession. Contrasts this approach with other recent theses on the professionalization of male and female teachers. (DSK)

  2. Auf gute Nachbarschaft!. Verantwortungsübernahme durch Unternehmen für die Stadtteilentwicklung - Haniel und Grillo in Duisburg

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kleine-König, Christiane; Hohn, Uta

    2016-03-01

    Companies' community involvement turns out to be spatially relevant and-in many cases-to be focused on the near surroundings of the place of business. Some companies strategically align their involvement in order to systematically address local challenges. The essay at hand addresses the subject of corporate social responsibility from a local development perspective. Using the example of two family-owned enterprises based in Duisburg, Haniel and Grillo, it illustrates how socially committed companies can get involved with their local community by acting as good neighbours. Furthermore, it argues that socially committed companies can function as producers of space concerning matters of urban and local development. The specific local settings as well as the economic conditions of the local community serve as an explanatory background of the companies' involvement. The cases presented in this paper prove the firms' specific knowledge of local development needs and possibilities. This makes them qualified partners for local government actors and civil society actors. Thus, in the future, it is worth addressing corporate local responsibility from a governance point of view both in theory and in practice.

  3. Störungen des Betriebs geothermischer Anlagen durch mikrobielle Stoffwechselprozesse und Erfolg von Gegenmaßnahmen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Würdemann, Hilke; Westphal, Anke; Kleyböcker, Anne; Miethling-Graff, Rona; Teitz, Sebastian; Kasina, Monika; Seibt, Andrea; Wolfgramm, Markus; Eichinger, Florian; Lerm, Stephanie

    2016-06-01

    In the context of geothermal systems, biofilms can influence mineral formation and material resistance against corrosion. In three geothermal plants with different salinity and temperature, organisms of the sulfur cycle have contributed to process failures. On the cold side of a heat store, the increased diversity and abundance of sulfate reducing bacteria (SRB) revealed their participation in corrosion processes and their contribution to a decline in injection efficiency. In all plants, a temporary ingress of oxygen or nitrate led to an increased abundance of sulfur oxidizing bacteria (SOB) that might have accelerated corrosion. In addition, the increase in SOB abundance led to filter clogging in a cold store. Based on their role in microbial-induced corrosion (MIC), changes in the abundance of SOB and SRB may indicate the cause of failure. Measures to control microbial growth, mineral deposits and corrosion, such as temporary increases in temperature, acidification, and addition of hydrogen peroxide (H2O2) and nitrate, were evaluated.

  4. Entwicklung neuer Uebungsformen durch die Einbeziehung des Mediums Fernsehen (Development of New Types of Exercises through the Use of Television)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Eggers, Dietrich

    1975-01-01

    Discusses the use of television in university-preparatory schools. The exercises are supplementary to "Deutsch 2000" (M. Hueber, Munich), and deal with land and culture. Three short films are presented, for use in free comment. Examples of grammar, vocabulary and dictation exercises are given. (Text is in German.) (IFS/WGA)

  5. Vermittlung sprachlicher Register durch szenisches Spiel nach Dramentexten von Bertolt Brecht (Using Scenes from Bertolt Brecht's Dramas to Further Acquisition of Language Skills)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Lemke, Gerhard

    1975-01-01

    Describes the use of some modern German drama in 3rd-year foreign language classes. Following classwork and homework, the students improvised scenes. The handling of certain passages is discussed, including their use in intensive training in speaking. (Text is in German.) (IFS/WGA)

  6. orbis (sphaera), circulus, via, iter, orbita -- on the terminological identification of the essential paradigm change in astronomy by Johannes Kepler. (German Title: orbis (sphaera), circulus, via, iter, orbita} -- zur terminologischen Kennzeichnung des wesentlichsten Paradigmawechsels in der Astronomie durch Johannes Kepler)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krafft, Fritz

    2011-08-01

    The use of modern terminology hinders to understand historical astronomical texts and often misleads the reader. Therefore, this study tries to reconstruct the ideas of the way the planets seem to move against the sphere of fixed stars in a non-teleological manner, that means in the original view and with original terms. The study proceeds historically and explains: (1) Aristotle's system of homocentric spheres being hollow spheres of ether turning equally round the earth in the centre of the world, a number of which makes the apparatus of the movement of a planet which produces its apparently unequal motion. (2) Ptolemy's reductionistic system of geometric circles (eccentric deferents, epicycles etc.), which are indeed great circles on non-concentric hollow spheres, whereupon they turn around equally. The space which they take up in all is surrounded by an inner and an outer concentric spherical surface and makes the sphere of the planet. (3) John's of Sacrobosco transferring of the geometric astronomy to the Latin of Middle Ages and the commentators' precision of the Greek-Latin terms. (4) The tradition of the "Theorica planetarum" which makes this geometry physics by allotting every partial moving to a partial material hollow sphere (with spherical surfaces of different centricity) or full sphere of an epicycle (orbes particulares or partialis), a number of which makes the entire sphere of each planet (orbis totalis or totus). - Copernicus also stood within this tradition, except that his entire spheres differ from the earlier ones in size or thickness (because he eliminated the partly very big synodic epicycles and allocated their effect as a mere parallactic one to the yearly moving of the earth) and in the great intervening spaces between each other (a result of measuring the true distances of the planets on the basis of these parallactic effects). (5) Tycho Brahe's refutation of the unchangingness and unpermeableness and therefore solidity of all etherial spheres, what had been the fundamental condition for creating the indirect ways of the planets in all astronomical systems with partial or entire spheres engaging one another. It was particularly Kepler who recognizes that as a result celestial physics requires a complete change. (6) Kepler's replacement of celestial physics. He did not think any more that the apparent (unequal) way of a planet indirectly results from the combination of several equal movements of etherial partial and entire spheres. His planets move their true and real way caused directly by the joint effect of two corporal forces moving the planets both around the sun and to and from it, which latter makes the planet's speed indeed naturally unequal. For this "real way" he coins in late 1604 the specific term "orbita" (the modern "orbit", the German "Bahn". This term then little by little replaced the former non-specific, general description of the apparent or real way (as "via, iter, ambitus, circulus, circuitus" etc.), and Kepler used it increasingly from its introduction (initially frequently joined to a describing definition of this "way") up to the exclusive use in the fifth book of the "Epitome", after this "orbita" had changed its shape from a perfect eccentric circle to an oval and finally an elliptic form. This way Kepler marks the paradigm change of astronomy caused by himself also terminologically.

  7. Lehrerbelastungsforschung -- Erweiterung durch ein handlungpsychologisches Belastungskonzept (Research on Teacher's Ability To Cope with Stress -- A Broadening of the Approach by Including a Psychology of Action-Concept of Stress).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Krause, Andreas

    2003-01-01

    Reveals that most research on teacher stress relies on personal accounts. Presents a psychology of action-concept of stress and that has been transferred to teacher's instructional activities. Argues that this psychology of action concept of stress helps develop an understanding of teachers' work and what may lead to psychological stress. (CAJ)

  8. Schulentwicklung durch Ruckmeldung der Lernwirksamkeit an die Einzelschule: Moglichkeiten und Grenzen der Schuleffizienzforschung (School Development through Feedback on the Effectiveness of Learning at the Individual School: Possibilities and Limits of School Effectiveness Research).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Arnold, Karl-Heinz

    2002-01-01

    Discusses School Effectiveness Research (SER) as a method of determining the learning effectiveness of individual schools and school systems. Determines that SER data offer valuable information for the advice, supervision, and further education of teachers, but lacks enough empirical evidence to make generalized decisions for individual school…

  9. Einbeziehung des Elternhauses durch Lehrer: Art, Ausmass und Bedingungen der Elternpartizipation aus der Sicht von Gymnasiallehrern (The Inclusion of the Parental Home by Teachers: Mode, Extent, and Conditions of Parental Participation from the Perspective of High School Teachers).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Wild, Elke

    2003-01-01

    Examines a survey among high school teachers that focuses on their attitudes, convictions, and assessment of external factors and conditions that effect the goal of parent cooperation in homework supervision. Concludes teachers are open minded. Offers clues to optimizing the cooperation between parents and teachers. (CAJ)

  10. The reprint of a chapter of Nicolaus Copernicus' principal book by Heinrich Brucaeus, Rostock 1573 (German Title: Der Nachdruck eines Kapitels des Hauptwerkes von Nicolaus Copernicus durch Heinrich Brucaeus, Rostock 1573)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hamel, Jürgen

    The book "De motu primo libri tres" of the Rostock professor Heinrich Brucaeus (1530-1593), which appeared in 1573, contains an unmodified reprint of a section of Copernicus` principal work, first book, 14th chapter, exercise 3. This reprint, hitherto unnoticed, is of interest for the reception of Copernicus' work. This article reproduces the text and presents some research on Brucaeus, who was Tycho Brahe's teacher in Rostock. His biography and his scientific achievements are outlined.

  11. Der Aufbau mentaler Modelle durch bildliche Darstellungen: Eine experimentalle Studie uber die Bedeutung der Merkmalsdimensionen Elaboriertheit und Strukturierheit im Sachunterricht der Grundschule (The Development of Mental Processes through Graphic Representation with Diverging Degrees of Elaboration and Structurization: An Experimental Study Carried Out in Elementary Science Instruction in Primary School).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Martschinke, Sabine

    1996-01-01

    Examines types of graphical representation as to their suitability for knowledge acquisition in primary grades. Uses the concept of mental models to clarify the relationship between external presentation and internal representation of knowledge. Finds that students who learned with highly elaborated and highly structured pictures displayed the…

  12. On the size of the ptolemaic system of the world - a study based on two figures by Johannes Kepler. (German Title: Über die Gröszlig;e des ptolemäischen Weltsystems - Eine Studie, veranlasst durch zwei Bilder bei Johannes Kepler)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Oberschelp, Arnold

    It is well known that the geocentric system according to Ptolemy is almost twice as large as the heliocentric planetary system of Copernicus. There are, however, two pictures, given by Kepler in his «Mysterium Cosmographicum» of 1596 which - at first glance - seem to contradict this. The first picture of the heliocentric system is drawn to scale. The second picture shows a geocentric system, which seems to be too small. The puzzle about the size is solved rather trivially by the fact - which is not mentioned by Kepler and which may be overlooked - that the geocentric picture is not drawn to scale and that the angles do not correspond to the degrees noted at them. In order to get a geocentric picture drawn to scale - taking Kepler's degrees for granted - it is necessary to discuss some details of the ptolemaic system. The result is, however, a geocentric system which is too big. The solution of this new puzzle is not obvious. It turns out that one of Keplers degrees (for Mars) does not correspond to the parameters of Ptolemy. Actually, in his book of 1596, Kepler's topic is not the ptolemaic system nor the copernican distances, but his heliocentric model with the five regular polyhedra. While it is interesting to note all these facts, Kepler's pictures and degrees, for the size of the ptolemaic system, lead to a dead end. Using the parameters from the «Almagest» and the principle of nested spheres from the «Planetary Hypotheses» a distance scale (Tab. 10) for the geocentric system is derived. This distance scale, however, is somewhat different from the well known ptolemaic distance scale (Tab. 1). This puzzle is not resolved, but due to the fact that different sources («Almagest» and «Planetary Hypotheses») of Ptolemy are involved. The distances of Tab. 10 correspond better to the ptolemaic system, since the relative thickness of the spheres is computed from the rather precise parameters (eccentricities and epicycle radii) of the «Almagest». The distances of Tab. I, given in the «Planetary Hypotheses», use values for the relative thicknesses of the spheres which are rounded off. Since the pictures of Kepler, when viewed together, are misleading, two new pictures of the copernican and ptolemaic planetary systems are given drawn to the same scale. A final remark is about the radius of the «tychonic system».

  13. Hermeneutische Kompetenz durch Fallarbeit. Uberlegungen zum Stellenwert kasuistischer Forschung und Lehre an Beispielen antinomischen Handelns in sportspadagogischen Berufsfeldern (Hermeneutic Competence through Case Studies. Considerations on the Relevance of Casuistic Research and Theory Exemplified by Antinomic Acting in the Field of Sports Pedagogics).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Schierz, Matthias; Thiele, Jorg

    2002-01-01

    Discusses approaches and open questions of a case-oriented, clinically operating sports pedagogy in the acquisition of ability and reflexive judgment. Evaluates the potential contribution of using case studies to train physical education and youth training instructors. (CAJ)

  14. Catalytic fast pyrolysis of white oak wood in-situ using a bubbling fluidized bed reactor

    Technology Transfer Automated Retrieval System (TEKTRAN)

    Catalytic fast pyrolysis was performed on white oak wood using two zeolite-type catalysts as bed material in a bubbling fluidized bed reactor. The two catalysts chosen, based on a previous screening study, were Ca2+ exchanged Y54 (Ca-Y54) and a proprietary ß-zeolite type catalyst (catalyst M) both ...

  15. Optoelektronik Infrarotlicht für die Faseroptik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Drach, Volker

    2003-07-01

    Die Eigenschaften der kondensierten Materie sind durch die elektronische Bandstruktur bestimmt. Daher sind sie in Raumladungszonen an Oberflächen abhängig von der Ladungsdichte. Ein Team des Forschungszentrums Karlsruhe machte sich nun diesen Effekt zu Nutze und induzierte in metallischen Nanostrukturen durch eine elektrische Spannung reversible Änderungen der makroskopischen Eigenschaften [1].

  16. Nanophysik Durchstimmbare Dehnung in Platin

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weissmüller, Jörg; Kramer, Dominik; Viswanath, Raghavan; Gleiter, Herbert

    2003-07-01

    Die Eigenschaften der kondensierten Materie sind durch die elektronische Bandstruktur bestimmt. Daher sind sie in Raumladungszonen an Oberflächen abhängig von der Ladungsdichte. Ein Team des Forschungszentrums Karlsruhe machte sich nun diesen Effekt zu Nutze und induzierte in metallischen Nanostrukturen durch eine elektrische Spannung reversible Änderungen der makroskopischen Eigenschaften [1].

  17. Physik gestern und heute: Visualisierung mit der Schlierenmethode

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heering, Peter

    2006-07-01

    Der Name des österreichischen Forschers Ernst Mach ist heute noch mit der Schallgeschwindigkeit verbunden. Diese Auszeichnung resultiert aus Machs Untersuchungen, wie sich Projektile mit Überschallgeschwindigkeit durch die Luft bewegen. Gerade in jüngster Zeit hat die Anwendung derartiger Methoden durch technische Modifikationen wieder einen Aufschwung erfahren.

  18. Einsatz einer Echtzeit-Publish/Subscribe-Kommunikation für die Teleoperation mobiler Roboter

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lindhorst, Timo; Herms, André; Schulze, Michael

    In der Telerobotik werden mobile Roboter über ein Kommunikationsnetz durch einen Operator ferngesteuert. Um interaktiv zu operieren, mussen Daten in beide Richtungen in Echtzeit kommuniziert werden. Zusätzlich ist eine hohe Ausfallsicherheit des Systems zu gewährleisten. Diese Arbeit beschreibt die Umsetzung ernes solchen Szenarios unter Verwendung einer Echtzeit-Publish/Subscribe-Kommunikation. Ein drahtloses Mesh-Netzwerk erfüllt durch redundante Verbindungen die Anforderungen an die Kommunikation. Eine Publish/Subscribe-Middleware ermöglicht eine inhaltsbasierte Kommunikation und erlaubt dadurch eine hohe Flexibilität der Teilnehmer. Durch die modulare Software-Architektur der Applikationen entsteht ein verteiltes System, in dem mobile Roboter durch netzwerktransparente Kommunikation gesteuert werden.

  19. JPRS Report Environmental Issues

    DTIC Science & Technology

    2007-11-02

    Automobile Manufacturers Control Pollution From Paint [H. Schaller; FRANKFURTER ZEITUNG/BLICK DURCH DIE WIRTSCHAFT 19 Jun] 75 Institute Reports on...Force Base in Ogden, Utah, in converting from a chemical to a mechanical method for removing old paint from the aircraft and ground equipment, has...6809-217 Automobile Manufacturers Control Pollution From Paint 90WN0161A Frankfurt/Main FRANKFURTER ZEITUNG/BLICK DURCH DIE WIRTSCHAFT in German

  20. Analyse der Störfestigkeit nichtlinearer Schaltungen gegenüber leitungsgebundenen elektromagnetischen Störungen mit multi-input Wiener/Hammerstein-Modellen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stegemann, S.; John, W.; Mathis, W.

    2012-09-01

    In dieser Arbeit wird der Einfluss von leitungsgebundenen Störungen untersucht, welche in einen beliebigen Eingang (Signaleingang, Spannungsversorgung, Masse-Potenzial, etc.) einer Analogschaltung einkoppeln. Die zu untersuchende Schaltung wird dazu durch einen Wiener/Hammerstein-Ansatz als nichtlineares System mit zwei Eingängen modelliert. Mit Hilfe dieses Blockmodells werden analytische Ausdrücke derjenigen Frequenzanteile bestimmt, die durch Intermodulationen zwischen Stör- und Eingangssignal am Ausgang einer Schaltung entstehen.

  1. Geothermie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zahoransky, Richard; Allelein, Hans-Josef; Bollin, Elmar; Oehler, Helmut; Schelling, Udo

    Mit zunehmender Tiefe nimmt die Erdtemperatur zu. Im flüssigen inneren Erdkern herrschen Temperaturen von 3000 bis 6000 K. Durch Wärmeleitung entsteht ein Wärmestrom zur kalten Erdoberfläche. Nur an wenigen Stellen in der oberen Erdkruste wird Erdwärme durch Wasserund Dampfströmungen an die Oberfläche befördert. Die vom Erdkern abgegebene Wärme wird zu etwa 60 % durch den im Kern ablaufenden radioaktiven Zerfall, im Wesentlichen der Elemente Kalium K-40, Thorium Th-232, Uran U-235 und U-238, gespeist. Der Rest der Wärme zählt zur Ursprungswärme, die einmal bei der Erdentstehung entstand und zum anderen durch umgewandelte kinetische Energie großer Meteoriteneinschläge sowie permanent durch die Erstarrung des Erdkernmaterials in der Übergangszone vom flüssigen zum festen Kern freigesetzt wird. Die Erstarrung setzt Kristallisationswärme (Latentwärme) frei. Die Geothermie ist für menschliche Zeitvorstellungen unerschöpflich, obwohl sich langfristig die Erde abkühlt.

  2. Abgasnachbehandlung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wirth, Ralf; Raatz, Thorsten

    Bisher wurde die Emissionsminderung beim Dieselmotor vorwiegend durch inner motorische Maßnahmen bewirkt. Bei vielen Diesel-Fahrzeugen werden die vom Motor freigesetzten Emissionen (Rohemissionen) jedoch die zukünftig in Europa, den USA und Japan geltenden Emissionsgrenzwerte überschreiten. Die erforderlichen hohen Minderungsraten lassen sich voraussichtlich nur durch eine effiziente Kombination von innermotorischen und nachmotorischen Maßnahmen erreichen. Analog zur bewährten Vorgehensweise bei Benzinfahrzeugen werden deshalb auch für Dieselfahrzeuge verstärkt Systeme zur Abgas - nachbehandlung (nachmotorische Emis sions minderung) entwickelt.

  3. Low-Lying Structure of 50Ar and the N =32 Subshell Closure

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Steppenbeck, D.; Takeuchi, S.; Aoi, N.; Doornenbal, P.; Matsushita, M.; Wang, H.; Utsuno, Y.; Baba, H.; Go, S.; Lee, J.; Matsui, K.; Michimasa, S.; Motobayashi, T.; Nishimura, D.; Otsuka, T.; Sakurai, H.; Shiga, Y.; Shimizu, N.; Söderström, P.-A.; Sumikama, T.; Taniuchi, R.; Valiente-Dobón, J. J.; Yoneda, K.

    2015-06-01

    The low-lying structure of the neutron-rich nucleus 50Ar has been investigated at the Radioactive Isotope Beam Factory using in-beam γ -ray spectroscopy with 9Be (54Ca, 50Ar +γ )X , 9Be (55Sc, 50Ar +γ )X , and 9Be (56Ti, 50Ar +γ )X multinucleon removal reactions at ˜220 MeV /u . A γ -ray peak at 1178(18) keV is reported and assigned as the transition from the first 2+ state to the 0+ ground state. A weaker, tentative line at 1582(38) keV is suggested as the 41+→21+ transition. The experimental results are compared to large-scale shell-model calculations performed in the s d p f model space using the SDPF-MU effective interaction with modifications based on recent experimental data for exotic calcium and potassium isotopes. The modified Hamiltonian provides a satisfactory description of the new experimental results for 50Ar and, more generally, reproduces the energy systematics of low-lying states in neutron-rich Ar isotopes rather well. The shell-model calculations indicate that the N =32 subshell gap in 50Ar is similar in magnitude to those in 52Ca and 54Ti and, notably, predict an N =34 subshell closure in 52Ar that is larger than the one recently reported in 54Ca.

  4. Europäisches Organ der Festkörperforschung und DDR-Devisenbringer Die Zeitschrift Physica Status Solidi im Kalten Krieg

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hoffmann, Dieter

    Mit dem Ziele, ein einheitliches internationales Organ der Festkörperphysik für den europäischen Raum zu schaffen, das eine rasche Publikation der für das Festkörpergebiet repräsentative Arbeiten ermöglicht, wird durch ein internationales Herausgebergremium eine neue wissenschaftliche Zeitschrift gegründet.

  5. Die Gasultrazentrifuge als mediale Projektion des Kalten Krieges

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Helmbold, Bernd

    Studien der letzten Dekaden nach der Wiedervereinigung von BRD und DDR erweitern die Perspektive der Wissenschaftsgeschichte vom Fokus des Big Science und der technisch-militärisch-industriellen Auseinandersetzung zwischen den zwei Blöcken zu einer globalen Transformation im Konflikt der Supermächte geprägt durch lokale und auch interne Ausformungen.

  6. Germany’s Chosen Path: Domestic Security Institutions in the Berlin Republic 1990-97.

    DTIC Science & Technology

    1997-12-01

    wird vom Neorealismusparadigma unterstotzt, hier dargestel It durch Kenneth Waltz. Das liberate Paradigma unterstUtzt die Perspektive der "Kultur von Zur... Paradigma folgen. Urn diesen aktuellen Weg in Richtung Realismus zu andern, mul$ Deutschland bestimmte Institutionen verandern oder abschaffen. In der

  7. Ermüdungs- und Wachsamkeitsmanagement

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ebermann, Hans-Joachim; Murtha, Maria-Pascaline

    1994 wurde erstmals Ermüdung (Fatigue) durch die amerikanische Unfalluntersuchungsbehörde NTSB (National Transportation Safety Board) offiziell als Hauptursache für einen Unfall in der Luftfahrt erklärt. Seitdem wird Müdigkeit bei der Untersuchung von Unfällen systematisch abgefragt.

  8. Combined Therapy of Septicemia with Ofloxacin and/or Synthetic Trehalose Dicorynomycolate (S-TDCM) in Irradiated and Wounded Mice (Die Kombinierte Therapie der Septikaemie mit Ofloxacin und/oder Synthetischem Trehalose- Dicorynomycolat (S-TDCM) bei Bestrahlten und Verwundeten Maeusen)

    DTIC Science & Technology

    1989-01-01

    for effective therapy of polymicrobic infections in irradiated/wounded mice. ZUSAMMENFASSUNG Im Gefolge letaler Bestrahlung fallen MAuse normalerweise...durch die Inhalation von Methoxyfluran andsthetisiert wurden. Eine Stunde nach 8.0 G.- Germma- Bestrahlung wurden dorsal Haut- und Muskelgewebe in Ent

  9. Active Duty- U.S. Army Noise-Induced Hearing Injury Quarterly Surveillance: Q1 2010 Thru Q2 2012

    DTIC Science & Technology

    2014-06-10

    threshold shift, tinnitus , and Noise-Induced Hearing Loss. RECOMMENDATIONS: Commanders and Preventive Medicine assets at multiple levels should use...Humes LE, Jollenbeck LM, Durch JS: Noise and military service: Implications for hearing loss and tinnitus . Washington, DC: National Academy Press...NONSPECIFIC ABNORMAL AUDITORY FUNCTION STUDIES TINN Tinnitus 38830 TINNITUS UNSPECIFIED TINN Tinnitus 38831 SUBJECTIVE TINNITUS TINN Tinnitus 38832 OBJECTIVE

  10. Active Duty-U.S. Army Noise Induced Hearing Injury Quarterly Surveillance Q3 2011 thru Q4 2013

    DTIC Science & Technology

    2014-06-30

    incident case rates for sensorineural hearing loss significant threshold shift, tinnitus , and Noise-Induced Hearing Loss. RECOMMENDATIONS: Commanders...2013 A-1 APPENDIX A REFERENCES Humes LE, Jollenbeck LM, Durch JS: Noise and military service: Implications for hearing loss and tinnitus . Washington...FUNCTION STUDIES TINN Tinnitus 38830 TINNITUS UNSPECIFIED TINN Tinnitus 38831 SUBJECTIVE TINNITUS TINN Tinnitus 38832 OBJECTIVE TINNITUS CPT Codes

  11. Darwin als Sehhilfe für die Psychologie - Evolutionspsychologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schwab, Frank

    Im Folgenden geht es um Einäugige, stereoskopisches Sehen, weite und enge Horizonte, Monokel und Sonnenbrillen. Der Beitrag versucht die Metapher des Sehens und der Sehhilfen anzuwenden, um so zu verdeutlichen, welchen Gewinn die herkömmliche Psychologie durch die Verwendung einer Darwin'schen Brille erlangen kann.

  12. Energetische Verwertung von Biomasse

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zahoransky, Richard; Allelein, Hans-Josef; Bollin, Elmar; Oehler, Helmut; Schelling, Udo

    Etwa 0,1% der Solarenergie wandeln sich durch Photosynthese aus dem Kohlendioxid der Luft in Biomasse um. Die Biomassen sind als Festbrennstoff nutzbar oder zu gasförmigen Brennstoffen weiterverarbeitbar. Zwei Arten von Biomassen sind zu unterscheiden: Anfallende Biomasse

  13. Die Deutsche Statistische Gesellschaft in der Weimarer Republik und während der Nazidiktatur

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wilke, Jürgen

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten durch den 1. Weltkrieg erlangte die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) unter dem renommierten Statistiker und Vorsitzenden der DStatG, Friedrich Zahn, durch eine Vielzahl von Aktivitäten hohes Ansehen. Es gab Bestrebungen, Statistiker aus allen Arbeitsfeldern der Statistik in die DStatG zu integrieren, wobei die "Mathematische Statistik" nur zögerlich akzeptiert wurde (Konjunkturforschung, Zeitreihenanalyse). Nach der Machtübernahme 1933 durch Adolf Hitler geriet die DStatG in das Fahrwasser nationalsozialistischer Ideologie und Politik (Führerprinzip, Gleichschaltung des Vereinswesens). Damit war eine personelle Umstrukturierung in der DStatG verbunden. Politisch Missliebige und rassisch Verfolgte mussten die DStatG verlassen (Bernstein, Freudenberg, Gumbel u.a.). Unter den Statistikern gab es alle Abstufungen im Verhalten zum Regime von Ablehnung und zwangsweiser Anpassung über bereitwilliges Mitläufertum bis zu bewusster Täterschaft. Besonders die Bevölkerungsstatistik wurde durch die NS- Rassenpolitik auf lange Sicht diskreditiert. Im Rahmen von Wirtschaftsplanung und Aufrüstung wurden neue zukunftsträchtige statistische Modelle (Grünig, Bramstedt, Leisse) entwickelt.

  14. Grundlagen des Tissue Engineering

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mayer, Jörg; Blum, Janaki; Wintermantel, Erich

    Die Organtransplantation stellt eine verbreitete Therapie dar, um bei krankheitsoder unfallbedingter Schädigung eines Organs die Gesamtheit seiner Funktionen wieder herzustellen, indem es durch ein Spenderorgan ersetzt wird. Organtransplantationen werden für die Leber, die Niere, die Lunge, das Herz oder bei schweren grossflächigen Verbrennungen der Haut vorgenommen. Der grosse apparative, personelle und logistische Aufwand und die Risiken der Transplantationschirurgie (Abstossungsreaktionen) sowie die mangelnde Verfügbarkeit von immunologisch kompatiblen Spenderorganen führen jedoch dazu, dass der Bedarf an Organtransplantaten nur zu einem sehr geringen Teil gedeckt werden kann. Sind Spenderorgane nicht verfügbar, können in einzelnen Fällen lebenswichtige Teilfunktionen, wie beispielsweise die Filtrationsfunktion der Niere durch die Blutreinigung mittels Dialyse ersetzt oder, bei mangelnder Funktion der Bauchspeicheldrüse (Diabetes), durch die Verabreichung von Insulin ein normaler Zustand des Gesamtorganismus auch über Jahre hinweg erhalten werden. Bei der notwendigen lebenslangen Anwendung apparativer oder medikamentöser Therapie können für den Patienten jedoch häufig schwerwiegende, möglicherweise lebensverkürzende Nebenwirkungen entstehen. Daher werden in der Forschung Alternativen gesucht, um die Funktionen des ausgefallenen Organs durch die Implantation von Zellen oder in vitro gezüchteten Geweben möglichst umfassend wieder herzustellen. Dies erfordert biologisch aktive Implantate, welche die für den Stoffwechsel des Organs wichtigen Zellen enthalten und einen organtypischen Stoffwechsel entfalten.

  15. Learning by Teaching: Developing Transferable Skills

    ERIC Educational Resources Information Center

    Stollhans, Sascha

    2016-01-01

    "Learning by teaching" (German: "Lernen durch Lehren," commonly abbreviated as "LdL") is a teaching and learning approach which was developed by the French language teacher Jean-Pol Martin in German schools in the 1980s (Martin, 1985). The method sees students in the role of the teacher, and enhances their learning…

  16. TÜV - Zertifizierungen in der Life Science Branche

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schaff, Peter; Gerbl-Rieger, Susanne; Kloth, Sabine; Schübel, Christian; Daxenberger, Andreas; Engler, Claus

    Life Sciences [1] (Lebenswissenschaften) sind ein globales Innovationsfeld mit Anwendungen der Bio- und Medizinwissenschaften, der Pharma-, Chemie-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie. Diese Branche zeichnet sich durch eine stark interdisziplinäre Ausrichtung aus, mit Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Einsatz von Ausgangsstoffen aus der modernen Biologie, Chemie und Humanmedizin sowie gezielter marktwirtschaftlich orientierter Arbeit.

  17. Nicolaus Copernicus Gesamtausgabe. Band III/1: Kommentar zu "De revolutionibus".

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmeidler, F.

    Nicolaus Copernicus Gesamtausgabe, H. M. Nobis, M. Folkerts (eds.). Contents: 1. Die Entstehungsgeschichte von "De revolutionibus". 2. Die bisherigen Editionen. 3. Die bisherigen Kommentare. 4. Inhaltliche Kommentierung des Hauptwerks von Copernicus. 5. Anmerkungen zu einzelnen Stellen. 6. Durch wen wurde Copernicus geistig beeinflußt?

  18. Networking as a Seismograph for Social Development. A Contribution to the Function Expansion of Networks Using the Example of Health Promotion of the Socially Disadvantaged (Netzwerkbildung als Seismograph gesellschaftlicher Entwicklungen: Ein Beitrag zur Funktionserweiterung von Netzwerken am Beispiel der Gesundheitsfoerderung von sozial Benachteiligten)

    DTIC Science & Technology

    2008-03-01

    vollzieht sich in den letzten Jahren Ober eine Vielzahl von Netzwerken, uber die sich unterschiedlichste Akteure miteinander verknQ~pft haben. In...indirekt, politische 2 Akteure zu adressieren und bisherige Handlungsdefizite der Gesundheitsf6rderung bei sozial Benachteiligten auch uber neue...klassischen Sinne der Korporatismusanalyse impliziert, sondern gar eine Form der Einwandvorwegnahme darsteilt. Auf der Grundlage der durch die bislang uber

  19. [Cosmus Conrad Cuno (1652-1745) on a human ectoparasite: the head louse].

    PubMed

    Müller, G H

    1979-07-01

    Cosmus Conrad Cuno, a less well known optician and inventor of microscopes from the second half of the 17th century, published in 1734 at Augsburg his Observationes durch dessen verfertigte Microscopia where along with various observations he communicated salient details pertaining to the biology of the head louse.

  20. A study on effects of and stance over tuition fees.

    PubMed

    Karay, Yassin; Matthes, Jan

    2016-01-01

    Zielsetzung: Durch die in Deutschland zurzeit wieder abgeschafften Studiengebühren wurden Nachteile wie z.B. eine verlängerte Studiendauer befürchtet, während der Nachweis eines Nutzens bislang aussteht. Wir haben den Einfluss von Gebühren in Höhe von € 500 pro Semester auf den Studienverlauf Kölner Medizinstudierender sowie deren Einstellung gegenüber diesen Abgaben untersucht.Methodik: Für 1.324 Studierende, die im vorklinischen Studienabschnitt durchweg, zeitweise oder nie Studiengebühren zu zahlen hatten, wurde die Einhaltung der Mindeststudienzeit und die Studienabbrecherquote bis zum ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung analysiert. Mithilfe einer Regressionsanalyse wurden etwaige Effekte durch Studiengebühren und demografische Faktoren untersucht. Zusätzlich beantworteten 400 Studierende in einer online-Befragung Fragen zu ihrer Belastung durch und ihrer Einstellung zu Studiengebühren.Ergebnisse: Studiengebühren hatten keinen erkennbaren Einfluss auf Studiendauer oder Abbrecherquote. Laut Angaben in der online-Befragung wichen zuzeiten der Studiengebühren signifikant mehr Studierende vom vorgeschlagenen Stundenplan ab und sie verwendeten signifikant mehr Zeit darauf, nebenher Geld zu verdienen. 51% der Studierenden, die Gebühren gezahlt hatten und sogar 71% derer, die dies nie mussten, fanden Studiengebühren nicht oder eher nicht gerechtfertigt. Mehr als zwei Drittel der Studierenden konnten keine anhaltende Verbesserung durch Studiengebühren erkennen.Schlussfolgerung: Studiengebühren hatten an der Medizinischen Fakultät zu Köln keinen Einfluss auf Abbrecherquote und Studiendauer. Sie veränderten aber offenbar das Studierverhalten durch die vermehrte Notwendigkeit, neben dem Studium Geld zu verdienen. Die Kölner Medizinstudierenden sahen die Studiengebühren mehrheitlich kritisch und nahmen keinen nachhaltigen Nutzen im Sinne einer Verbesserung der Ausbildungsqualität wahr.

  1. Nuclear structure effects on heavy-ion reactions with microscopic theory

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vo-Phuoc, K.; Simenel, C.; Simpson, E. C.

    2016-09-01

    The self-consistent mean-field Hartree-Fock (HF) theory, both static and time-dependent (TDHF) versions, is used to study static and dynamic properties of fusion reactions between even 40-54Ca isotopes and 116Sn. The bare nucleus-nucleus potential, calculated with the frozen HF approach, is affected by the groundstate density of the nuclei. However, once dynamical effects are included, as in TDHF, the static effects on the barrier are essentially washed out. Dynamic properties of the nuclei, including low-lying vibrational modes, are calculated with TDHF and selectively used in coupled-channels calculations to identify which modes have the most effect on the TDHF fusion threshold. Vibrations cannot fully explain the difference between the static HF and TDHF fusion barriers trend so other dynamical effects such as transfer are considered.

  2. Perspectives of Physics of Exotic Nuclei Beyond the Shell Evolution

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Otsuka, Takaharu

    2015-11-01

    I present one of the possible paradigm shifts with exotic nuclei. This is the shell evolution due to nuclear forces, such as tensor, central and three-nucleon forces. I shall present major points with the N=34 magic number confirmed in 54Ca by RIBF of RIKEN very recently, after the theoretical prediction made in 2001. The shell evolution has been generalized to phenomena caused by massive particle-hole excitations, being referred to as Type II Shell Evolution. This can be found in 68,70Ni. In particular, the shape coexistence of spherical, oblate and prolate shapes is suggested theoretically. Thus, the perspectives of physics with exotic nuclei is being expanded further from single-particle aspects to shapes/deformation, changing the landscape of nuclear structure.

  3. Ein Unscented Kalman Filter zur Schätzung von Schaltungsnichtidealitäten eines zeitkontinuierlichen Sigma-Delta Wandlers mit impliziter Dezimation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Buhmann, A.; Keller, M.; Maurer, M.; Ortmanns, M.; Manoli, Y.

    2008-05-01

    Nichtidealitäten einer Schaltung, wie z.B. nicht ideale Charakteristik des Operationsverstärkers und Streuungen in den Filterkoeffizienten, sind dahingehend bekannt die Effizienz von zeitkontinuierlichen Sigma-Delta Wandlern in drastischer Weise zu reduzieren. Daher stellt diese Veröffentlichung eine mögliche Methode vor, um die genannten Nichtidealitäten durch eine Schätzung mit Hilfe eines Unscented Kalman Filters zu bestimmen und in einem möglichen weiteren Schritt zu korrigieren. Des Weiteren kann durch eine leichte Modifikation des vorgestellten Algorithmus auch gleichzeitig eine implizite Dezimation des Ausgangssignals durchgeführt werden. Hierdurch wird die Gesamteffizienz des vorgestellten Ansatzes gesteigert, da kein zusätzlicher Dezimationsfilter mehr benötigt wird. Simulationsergebnisse des Filteralgorithmus zeigen die prinzipielle Funktion des Algorithmus.

  4. Nichtrigide Bildregistrierung für die adaptive Strahlentherapie mittels Free Form Deformation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wurst, Gernot; Bendl, Rolf

    Im Rahmen der Adaptiven Strahlentherapie müssen zum Behandlungszeitpunkt Abweichungen der aktuellen Patientengeometrie von den Planungsdaten bekannt sein, damit eine Anpassung des Bestrahlungsplans vorgenommen werden kann. State of the Art ist in diesem Zusammenhang die rigide Registrierung von Planungs- und Kontrolldaten. Hierbei werden jedoch komplexere, nichtrigide Deformationen nicht angemessen berücksichtigt. Daher wurde ein Verfahren entwickelt, das diese komplexen Deformationen durch ein Free Form-Deformationsmodell beschreibt. Die dafür vorzugebenden Translationsvektoren wurden durch Template Matching bestimmt. Es zeigte sich, dass die vorhandenen Deformationen weitgehend erkannt werden. Weiterhin ist das Verfahren aufgrund seines günstigen Laufzeitverhaltens prädestiniert für die Adaptive Strahlentherapie.

  5. Die Struktur von schlankem Materialfluss mit Lean Production Kanban und Innovationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Scheid, Wolf-Michael

    In der Literatur wird Materialfluss überwiegend in Spezialdisziplinen betrachtet, etwa der Steuerungslogik, der Logistiktechnik oder dem Supply Chain Management. Ein charakterisierendes Merkmal des Materialflusses ist jedoch, dass er sich aus vielfältigen Einzelbausteinen zusammensetzt, die alle harmonisch abgestimmt sein müssen. Die maximal erreichbare Effizienz wird nicht durch Höchstleistungen in dem einen oder anderen Spezialthema bestimmt, sondern durch das schwächste Glied im gesamten komplexen Netzwerk. Den Schnittstellen zwischen den betroffenen Fachbereichen in einem Unternehmen kommt hier eine ganz besondere Bedeutung zu: Erst ein harmonischer Einklang ermöglicht hohe Effektivität. Dies setzt umfassendes Verständnis für interdisziplinäre Notwendigkeiten, ein hohes Maß an Abstimmung mit den operativen Prozessen und letztlich einen einvernehmlichen Umgang und den Respekt vor den Problemstellungen des Anderen voraus.

  6. TH-C-17A-11: Hyperthermia-Driven Immunotherapy Using Non-Invasive Radiowaves

    SciTech Connect

    Serda, R; Savage, D; Corr, S; Curley, S

    2014-06-15

    Purpose: The sad truth is that cancer is blamed for the death of nearly one in four people in the US. Immunotherapy offers hope for stimulating cancer immunity leading to targeted killing of cancer cells and a preventative measure for cancer recurrence. Unfortunately, the clinical efficacy of immunotherapy has not yet been established, however novel approaches are being developed, including combining immunotherapy with traditional chemotherapy, radiotherapy or thermal therapy. Therapeutics such as radiofrequency (RF) ablation and select chemotherapeutics induce mild anticancer immune responses. This project seeks to enhance the immune responses stimulated by these agents by co-delivery of nanoparticle-based chemotherapeutics and immune modulators in the presence of RF induced hyperthermia. Methods: A 4T1 mouse model of breast cancer is used to test the ability of RF waves to enhance accumulation of nanoparticles in tumor tissue by increasing blood flow and extravation of nanoparticles from hyperpermeable vessels. Images of particle and cell trafficking in the tumor are captured using an integrated RF and confocal imaging system, and tumor growth is monitored by tumor bioluminescence and caliper measurements. Results: Here we demonstrate enhanced intratumoral blood flow induced by non-invasive RF waves and an increase in nanoparticle accumulation in the tumor. IL-12 is shown to have powerful anti-tumor effects leading to tumor regression and the release of Th1-biased cytokines. Doxorubicin nanoparticles combined with adjuvant nanoparticles exhibited superior antitumor effects to single agent therapy. Conclusion: RF therapy combined with nanotherapeutics is a promising approach to enhance the delivery of therapeutics to the tumor and to stimulate a tumor microenvironment that supports the development of cancer-specific immune responses. This research was supported by the National Institute of Health grant numbers U54 CA143837 and U54 CA151668, and the Kanzius

  7. Finanzierung des Studiums

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Domnick, Ivonne

    "Das liebe Geld“ - ein Thema, das Sie durch das ganze Studium begleitet und auch in der Examensphase und bei der späteren Berufswahl eine entscheidende Rolle spielen wird. Naturwissenschaftler und Ingenieure haben auf dem Arbeitsmarkt sicher derzeit die Nase vorn und brauchen sich über ihre berufliche Zukunft nicht so große Gedanken machen. Doch vor der Karriere muss zunächst einmal eine sichere Studienfinanzierung auf die Beine gestellt werden.

  8. Das DNA-Puzzle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kirchner, Stefan

    Im Jahre 1953 wurde von James Watson und Francis Crick erstmalig der strukturelle Aufbau der sogenannten DNA (Desoxyribonukleinsäure) beschrieben, welche das Erbgut jedes Lebewesens enthält. Der wesentliche Teil des Erbguts wird dabei durch eine sehr lange Folge der vier Basen Adenin (A), Cytosin (C), Guanin (G) und Thymin (T) codiert. Seit einigen Jahren ist es möglich, die Folge der vier Basen zu einer gegebenen DNA zu bestimmen. Biologen bezeichnen diesen Vorgang als Sequenzierung.

  9. Active Duty-U.S. Army Noise Induced Hearing Injury Quarterly Surveillance Q3 2007 thru Q4 2009

    DTIC Science & Technology

    2014-05-11

    years (CY) Q3 2007-Q4 2009 shows incident case rates for sensorineural hearing loss (SNHL), significant threshold shift (STS), tinnitus , and Noise-Induced...Prev Med. 2010;38(1S):S71-S77. Humes LE, Jollenbeck LM, Durch JS. Noise and military service: Implications for hearing loss and tinnitus . Washington...threshold shift 79415 NONSPECIFIC ABNORMAL AUDITORY FUNCTION STUDIES TINN Tinnitus 38830 TINNITUS UNSPECIFIED TINN Tinnitus 38831 SUBJECTIVE TINNITUS

  10. ENGAGE! A Deliberate Planning Model for the Future Development of Space Power in the Department of Defense

    DTIC Science & Technology

    2010-07-26

    of outer space, our nation expects our Air Force to fully exploit and defend it. Gen John P. Jumper, USAF Chief of Staff (AFDD 2-2, Foreword...in any time zone, or just as easily forward them libraries of information within a matter of seconds. Persistent space-based assets provide advance...Retrieved May 13, 2005, from http://www.aei.org Durch, W. (1988). The abm treaty and western security. Cambridge, MA: Ballinger Publishing. Elhefnawy

  11. An Analysis of Theater Missile Defense Systems.

    DTIC Science & Technology

    2007-11-02

    Ave. Fort Leavenworth, KS, 66027-1352 LTC John M. Rogers University of Kentucky College of Law Lexington, KY, 40506-0048 Naval War College Library ...Both President Clinton and the Chairman of the Joint Chiefs of Staff General John Shailikashvili have stated the country and the military are...1977), 84. 2 1William J. Durch, The ABM Treaty and Western Security (Cambridge: Ballinger Publishing, 1988), 36. 22Ibid., 8. 23Ernest J. Yanarella, The

  12. Johannes Kepler

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bialas, Volker

    Johannes Kepler (1571 - 1630) gilt zurecht als einer der bedeutendsten Mathematiker und Astronomen der frühen Neuzeit, doch wurde das Philosophische in seinem Werk bislang kaum in angemessener Weise gewürdigt. Volker Bialas legt eine fundierte und anregende Einführung in Leben, Werk und Weltanschauung Keplers vor und setzt dabei durch die Akzentuierung des philosophisch-ganzheitlichen Denkens bewußt einen Kontrapunkt zum herkömmlichen Kepler-Bild.

  13. Toolmanagement - Werkzeuge und Prozesse als Schlüssel für eine effiziente Produktion

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Enßle, Magnus

    In Bezug auf die Fertigungskosten nehmen die Werkzeugkosten mit 3% einen sehr kleinen und daher vermeintlich unwichtigen Posten ein. HoheKosten ergeben sich aber meist indirekt durch Maschinenstillstandszeiten wegen fehlender oder falscher Werkzeuge, wegen ineffektiven Rüstvorgängen, umständlicher Werkzeuglogistik, unnötig hoher Bestände, unabgestimmter Abläufe, nicht aktueller Fertigungsunterlagen sowie mangelhafter Informationsflüsse zwischen Planung, Vorbereitung und Ausführung in der Fertigung [1].

  14. Effiziente Verfahren zur Parallelisierung von EMV-Simulationen für den Entwurfsprozess integrierter Schaltungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Barke, M.; Preisner, T.; Mathis, W.

    2009-05-01

    In dieser Arbeit wird mit einer parallelisierten Version des PCG-Verfahrens (preconditioned conjugate gradient method) eine effiziente Technik zur numerischen Lösung großer Gleichungssysteme vorgestellt. Der Anwendungsbereich ist dabei die Simulation numerischer Feldberechnungen (beispielsweise durch die Finite-Elemente-Methode). Es wird ferner auf eine Datenstruktur eingegangen, die für die spezielle Struktur der auftretenden Koeffizientenmatrizen geeignet ist.

  15. Kamera-basierte Erkennung von Geschwindigkeitsbeschränkungen auf deutschen Straen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nienhüser, Dennis; Ziegenmeyer, Marco; Gumpp, Thomas; Scholl, Kay-Ulrich; Zöllner, J. Marius; Dillmann, Rüdiger

    An Fahrerassistenzsysteme im industriellen Einsatz werden hohe Anforderungen bezüglich Zuverlässigkeit und Robustheit gestellt. In dieser Arbeit wird die Kombination robuster Verfahren wie der Hough-Transformation und Support-Vektor-Maschinen zu einem Gesamtsystem zur Erkennung von Geschwindigkeitsbeschränkungen beschrieben. Es setzt eine Farbvideokamera als Sensorik ein. Die Evaluation auf Testdaten bestätigt durch die ermittelte hohe Korrektklassifikationsrate bei gleichzeitig geringer Zahl Fehlalarme die Zuverlässigkeit des Systems.

  16. Kernkraftwerke

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Allelein, H. J.

    Die Nutzung der Kernenergie ist untrennbar mit dem Element Uran verknüpft. Da die Umwandlung eines Elements in ein anderes auf chemischem Weg nicht möglich ist, muss das heute vorhandene Uran durch kosmische Prozesse vor Entstehung der Erde entstanden sein. Reines Uran ist ein silberweiß glänzendes, relativ weiches Schwermetall. In der Elementhäufigkeit steht Uran vor Gold, Silber oder Quecksilber.

  17. Uran

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bechtel, H.; Bulian, W.; Bungardt, K.; Gürs, K.; Gürs, U.; Helling, W.; Kyri, H.; Laue, H. J.; Mahler, W.; Matting, A.; Meyer, F. R.; Mialki, W.; Ritter, F.; Ruge, J.; Saur, G.; Simon, W.; Strnat, K.; Weber, R.; Weigand, H. H.; Weik, H.; Ziesler, H.; Borchers, Heinz; Schmidt, Ernst

    Bei allen in Tab. 1 angeführten Gewinnungsverfahren [B 23, G 8, W 14] fällt das Uran als Pulver mit einer Teilchengröße von weniger als 0,05 mm an. Die Schmelzflußelektrolyse kann auch zur Nachraffination benutzt werden [A 14]. Hochreines Uran mit besonders niedrigen Gehalten an Eisen, Nickel, Kobalt, Silizium, Bor, Ruthenium, Vanadium, Mangan und Chrom kann durch Zonenschmelzen gewonnen warden [A 11, A 14].

  18. The Contribution of the Spanish Guardia Civil to the Peace and Stability Operations Within the Human Security Framework

    DTIC Science & Technology

    2010-03-08

    reglamentos/07 direct iva defensa nacional (accessed January 29, 2010) 18 Charles-Philippe David, Guerra y Paz : Enfoque contemporaneo sabre la seguridad...search.ebscohost.com/. David, Charles-Philippe. Guerra y Paz : Enfoque contemporimeo sabre la seguridad y.la estrategia. Barcelona: Icaria Editorial, 2008. Durch...1999.- U.N. Civilian Police component in Kosovo (UNMIK.) 2000.- Oficina del Programa de Irak (no es especificamente una misi6n de paz ) 2000.- Special

  19. Molekulare Methoden zum Nachweis, zur Quantifizierung und zum Monitoring der Mykotoxinbildung lebensmittelrelevanter Pilze

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Geisen, Rolf

    Schimmelpilze kommen ubiquitär vor und spielen besonders bei pflanzlichen Lebensmitteln und Rohprodukten eine besondere Rolle als Verderbsorganismen. Es wird geschätzt, dass 20-25 % der jährlichen Produktion an pflanzlichen Produkten durch Schimmelpilze verdorben werden (Smith et al., 1994). Viele der lebensmittelrelevanten Schimmelpilze sind zudem in der Lage, Mykotoxine, toxische Sekundärmetabolite, zu bilden, was das Ausmaß des Problems deutlich macht. Die wichtigsten mykotoxinbildenden Spezies gehören zu den Fusarien (Trichothecene, Fumonisine, Zearalenon), Aspergillen (Aflatoxin, Ochratoxin, Cyclopiazonsäure) und Penicillien (Patulin, Ochratoxin). Für viele Mykotoxine, wie die Aflatoxine, Ochratoxin, Fumonisine und Trichothecene sind Grenzwerte erlassen worden, die die Verkehrsfähigkeit betroffener Produkte regeln. Die Einhaltung der Grenzwerte kann sehr genau durch offizielle chemisch-analytische Methoden, wie HPLC, GC-MS etc. kontrolliert werden. Diese analytischen Methoden sind aber für die Anwendung eines HACCP-Ansatzes zur Kontrolle der Mykotoxinbildung nur bedingt geeignet, da sie Endpunktkontrollen darstellen und nur das über eine längere Zeit gebildete Mykotoxin bestimmen. Sie sagen daher nichts über die biologischen Bedingungen zur Zeit der Bildung durch den Pilz aus.

  20. Verbesserte Ausbildung für neue Betriebsleiter und -ingenieure - eine wichtige Investition in die Zukunft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Franta, Oliver

    Bedingt durch die Globalisierung und die damit einhergehende Verschärfung des Wettbewerbs befinden sich die Produktionsbetriebe der chemischen Industrie in stetigem Wandel. Für Betriebsleiter und Betriebsingenieure werden damit Fähigkeiten wie Kostenmanagement, Sozial- und Organisationskompetenz, Führungsqualifikationen und unternehmerisches Handeln immer wichtiger. Neben den Anforderungsprofilen bei Neueinstellungen ist dies auch bei der Fortbildung zu berücksichtigen. Das Trainingsprogramm der Evonik Degussa wurde daher durch die Konzeption neuer Seminare und die Anpassung bestehender Weiterbildungsmaßnahmen weiterentwickelt. Neben Vorträgen und Fallbeispielen sind ebenfalls die Durchführung von Planspielen sowie das Kennenlernen eines Produktionsbetriebes einer anderen Organisationseinheit enthalten. Ziel ist es vor allem die unternehmerische Orientierung neuer Betriebsleiter und -ingenieure zu fördern, die Innovationsgeschwindigkeit zu erhöhen und durch Kenntnis und Nutzung bereits anderweitig entwickelter Lösungen und Methoden die Produktivität zu steigern. Die Produktionsmeister werden aufgrund der Bedeutung dieser Funktion für die Führung der Mitarbeiter und bei der Umsetzung von Veränderungsprojekten in das Ausbildungsprogramm einbezogen. Der Erfolg des Trainingsprogramms zeigt sich an den Teilnehmerzahlen und den ausgesprochen positiven Rückmeldungen.

  1. Topika und deren Einsatz in der Dermatologie.

    PubMed

    Wohlrab, Johannes

    2016-11-01

    Grundkenntnisse zur Zusammensetzung und den regulatorischen Hintergründen von Topika gehören zu den alltäglich benötigten Herausforderungen dermatologisch-ärztlichen Handelns. Ein professioneller und indikationsgerechter Umgang bei der Auswahl, Verordnung und Anwendung topischer Präparate ist somit Voraussetzung für eine verantwortungsvolle fachärztliche Tätigkeit. Dabei bereiten die regulatorische Zuordnung (Arzneimittel, Medizinprodukt, Kosmetikum), die Feststellung der Erstattungsfähigkeit durch die GKV und die unzureichende Kennzeichnung des Vehikelsystems einzelner Präparate nicht selten Probleme. Bestreben sollte es sein, neben der Wahl des geeigneten Wirkstoffs und der geeigneten Konzentration ein an die Indikation der Therapie angepasstes galenisches System auszuwählen, um dessen Eigenwirkung für den therapeutischen Effekt nutzen zu können. Bei der Verschreibung von Rezepturarzneimitteln sollte nach Möglichkeit immer auf eine standardisierte Rezeptur (Magistralrezeptur) zurückgegriffen werden. Durch die Vielzahl der möglichen Inhaltsstoffe und der sich daraus ergebenden Komplexität eines galenischen Systems ist eine willkürliche Manipulation durch qualitative oder quantitative Veränderungen einzelner Komponenten mit hohen Risiken für eine Instabilität und damit für Sicherheit und Sinnhaftigkeit verbunden. Eine optimierte Anwendung von Topika setzt zudem Grundlagenkenntnisse zur Pharmakokinetik und zur evidenzbasierten Therapieplanung voraus.

  2. Use and future of wiki systems in veterinary education?--A survey of lecturers in German-speaking countries.

    PubMed

    Kolski, Darius; Heuwieser, Wolfgang; Arlt, Sebastian

    2015-01-01

    Zielsetzung: Wiki-Systeme gewinnen in der universitären Lehre zunehmend an Bedeutung. Jedoch sind die Ansichten von Dozierenden der Veterinärmedizin in Bezug auf eine aktive Beteiligung der Studierenden in der Lehre, zu Wiki-Systemen und deren Nutzung im Rahmen von Lehrveranstaltungen und zur Qualität der Informationen in Wiki-Systemen wenig bekannt. Das Ziel der vorliegenden Studie war es zu bewerten, wie Dozierende der Veterinärmedizin Lernplattformen (learning management systems, LMS) und die Erstellung von Texten oder anderen Materialien durch Studierende einschätzen. Weiterhin wollten wir erfragen, ob sie Wiki-Systeme für ein geeignetes Instrument für den Unterricht halten, ob sie diese in ihren Kursen nutzen würden und ob sie bereit wären, die Qualität von Informationen in Wiki-Systemen zu verbessern.Methodik: Die Datenerhebung wurde anhand einer Online-Umfrage mit einer Fünf Punkte Likert-Skala durchgeführt. Dozierende der Veterinärmedizin in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden kontaktiert (n=ca. 1700), von denen 139 (8.2%) an der Umfrage teilnahmen.Ergebnisse: Die meisten Dozierenden nutzten LMS und hielten sie für geeignet, um Kursmaterial bereitzustellen. Die Hälfte der Befragten glaubte, dass die Studierenden einen größeren Lernerfolg durch die Entwicklung ihrer eigenen Lernmaterialien erzielen. Insgesamt gaben 23.0% an, dass Studierende eigene Materialien in ihren Kursen erstellen. Die Mehrzahl der Dozierenden betrachtete Wiki-Systeme als ein geeignetes und ergänzendes Instrument für den Unterricht (53.6%). Eine Sammlung von Wiki-Artikeln wurde als nützlich angesehen (56.6%), vor allem, wenn Experten den Inhalt begutachtet haben. Ein Drittel der Dozierenden würde Wiki-Systeme für die Erstellung von Materialien durch Studierende verwenden, aber 82.5% haben sie noch nicht in der Lehre verwendet. Ein Drittel wäre bereit, sich bei der Begutachtung der Artikel im Hinblick auf ihre Qualität zu beteiligen

  3. "May I help you?" - Evaluation of the new student service at the reception desk during the clinical courses at the Department of Operative Dentistry and Periodontology as a part of a longitudinal curriculum of social and communicative competences for dental students.

    PubMed

    Lichtenstein, Nora; Ensmann, Isabelle; Haak, Rainer; Hallal, Houda; Kupke, Jana; Matthes, Jan; Noack, Michael; Wicht, Michael; Stosch, Christoph

    2015-01-01

    Zielsetzung: An der Universität zu Köln wird seit 2009 auf der Basis der Empfehlungen der Association for Dental Education in Europe (ADEE) ein longitudinales Curriculum zur Vermittlung von sozialen und kommunikativen Kompetenzen in der Zahnmedizin (LSK-Dent) entwickelt. Im Rahmen dieses Curriculums wurde überlegt, einen Rezeptionsdienst in den Behandlungskursen der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie zu entwickeln, welcher die organisatorische und administrative Abwicklung der Patienten durch die Studierenden beinhaltet. Durch ihn sollen die Studierenden Einblicke in Praxisabläufe erhalten und er soll als Lernwelt für soziale und kommunikative Kompetenzen fungieren. Dieser Beitrag stellt sowohl das LSK-Dent Projekt als auch die Umsetzung des Rezeptionsdienstes vor und es werden erste Evaluationsergebnisse berichtet. Methodik: Es wurden Patienten (n=575) und Studierende (n=53) mittels Fragebögen befragt. Zusätzlich wurden vier halbstandardisierte Interviews mit Studierenden geführt Ergebnisse: Der Rezeptionsdienst konnte erfolgreich implementiert werden und wird von Patienten und Studierenden gut angenommen. Es zeigen sich erste Hinweise, dass der Rezeptionsdienst von den Studierenden als eine Lernwelt zum Trainieren von sozialen und kommunikativen Fähigkeiten wahrgenommen wird und dass die Studierenden durch ihn einen Einblick in Praxisabläufe erhalten. Schlussfolgerung: Der Rezeptionsdienst stellt eine innovative Ergänzung der bisherigen Behandlungskurse dar und zeigt beispielhaft die Umdeutung bestehender Realitäten in modellierte Erfahrungs- und Lernwelten für Studierende. Inwiefern reflexive Elemente – konzeptionell eingebracht – den subjektiv wahrgenommenen Mehrwert erhöhen können, muss in weiteren Untersuchungen geklärt werden.

  4. [Transition from childhood to adolescence-a qualitative study on experiences of adolescents with type 1 diabetes mellitus and their mothers].

    PubMed

    Gabele, Angela; Budde, Jörg; Spichiger, Elisabeth

    2015-04-01

    Hintergrund: In Deutschland erkranken jährlich etwa 2 200 Kinder unter 14 Jahren an Typ 1 Diabetes mellitus (T1DM). Bei Kleinkindern führen die Eltern das Diabetes-Management durch, später übernehmen Kinder einzelne Aufgaben. Während der Transition von der Kindheit zur Adoleszenz, im Alter von 8 – 13 Jahren, lernen Kinder selbstständiger zu werden. Kinder mit T1DM bewältigen eine weitere Transition im Diabetes-Management. Bislang fokussierte die Forschung jedoch auf die Transition Adoleszenz – Volljährigkeit. Fragestellung: Mit der Studie wurden das Erleben von Jugendlichen mit T1DM und ihrer Mütter während der Transition von der Kindheit zur Adoleszenz und die Bedeutung von Selbstständigkeit exploriert. Methode: Die interpretierende phänomenologische Studie fand in zwei süddeutschen Diabetes-Ambulanzen statt. Sechs Jugendliche und ihre Mütter nahmen an Interviews mit offenen Fragen teil. Daten wurden mittels Fall- und thematischer Analyse ausgewertet. Ergebnisse: Jugendliche erlebten die Übernahme der Diabetes-Aufgaben für immer längere Zeiträume und die damit verbundene größere Selbstständigkeit als befreiend. Mütter lernten ihren Kindern dies zuzutrauen. Ihre größte Sorge blieb eine mögliche Hypoglykämie. Familienmitglieder und Lehrer(innen) waren unterschiedlich in das Diabetes-Management involviert. Die kontinuierliche Betreuung durch dieselben Ärzte/Ärztinnen der Ambulanzen wurde als unterstützend erlebt. Schlussfolgerung: Eine kontinuierliche Betreuung durch dieselben Fachpersonen kann sich positiv auf die Transition Kindheit – Adoleszenz von Kindern mit T1DM auswirken.

  5. SU-E-J-238: First-Order Approximation of Time-Resolved 4DMRI From Cine 2DMRI and Respiratory-Correlated 4DMRI

    SciTech Connect

    Li, G; Tyagi, N; Deasy, J; Wei, J; Hunt, M

    2015-06-15

    improvements. This study is in part supported by NIH (U54CA137788 and U54CA132378)

  6. Smartphone application of primary care guidelines used in education of medical students.

    PubMed

    Waldmann, Uta-Maria; Weckbecker, Klaus

    2013-01-01

    Hintergrund und Fragestellung: Die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) zu häufigen und wichtigen Beratungsanlässen in der Hausarztpraxis sind ein zentraler Inhalt der Lehre im Fach Allgemeinmedizin. Durch die Autoren wurden sie als App für Mobiltelefone aufbereitet und stehen somit nun Hausärzten und Studierenden jederzeit zur Verfügung. Die vorliegende Studie untersucht die Fragestellung: Wie bewerten Studierende den Nutzen dieser Anwendung für ihren Lernprozess im Fach Allgemeinmedizin?Methodik: Die Kurzversionen der 15 DEGAM-Leitlinien wurden als (Smartphone-Betriebssystem-unabhängige) Web-App mit Möglichkeit der Offline-Nutzung umgesetzt und Studierenden in Kurs, Blockpraktikum, Wahlfächern und PJ (Praktisches Jahr) Allgemeinmedizin angeboten. Die Evaluation erfolgte durch eine strukturierte Befragung über die Feedbackfunktion der Moodle-Lernplattform www.elearning-allgemeinmedizin.de mit Likertskalen und Freitextkommentaren.Ergebnisse: Der Evaluations-Rücklauf kam von 14 (25%) der 56 studentischen TesterInnen aus dem Kurs Allgemeinmedizin (9), dem Blockpraktikum (1), dem PJ (1) und Wahlfächern (4). Die App selbst sehen die Studierenden als Mehrwert zur Print/PDF-Version. Sie nutzen sie häufig und erfolgreich in Nischenzeiten und vor/während/nach Lehrveranstaltungen. Neben allgemeinem Interesse / Kennenlernen der Leitlinien und Lernen wird sie zum Nachschlagen konkreter (theoretischer) Fragestellungen eingesetzt, weniger im Zusammenhang mit Patientenkontakten. Interesse und Kenntnis der Leitlinien wird durch die App gefördert, insgesamt ist die Anwendung für die Bedürfnisse dieser Usergruppe gut geeignet.Diskussion: Die Leitlinien-App wurde von Studierenden sehr positiv bewertet: Als moderne Form, ihnen die Leitlinien näher zu bringen und ihre Kenntnisse zu erweitern, gerade auch durch den flexiblen Einsatz in Nischenzeiten und das attraktive Medium Smartphone. Letzteres verhindert aber auch eine verbindliche

  7. U.S. (ARRADCOM) Test Results for NATO Round-Robin Test on High Explosives

    DTIC Science & Technology

    1981-05-01

    ca. 0,54 mm thick) 80,77°C klar, ohne Bodensatz (clear, without insoluble material) ɘ,01 % ɘ,001 % keine (none) < 0,001 % - 2 43 - 2...0,050 % 0,004 % Beim Zufügen von 0,002 n KMnO,-Lösung zu einem durch Kochen mit Wasser er-. haltenem Auszug keine Entfärbung in 1 h (no... keine Angaben, konnte auch anläßlich eines Besuches bei der Herstellerfirma nicht in Erfahrung gebracht werden. (not yet available) Aussehen

  8. Sonography of subcutaneous tissue cannot determine causes of lower limb edema.

    PubMed

    Becker, Mandy; Schilling, Tom; von Beckerath, Olga; Kröger, Knut

    2015-03-01

    Hintergrund: Um den klinischen Nutzen der Sonographie bei der Differenzierung von Ödemen zu untersuchen, haben wir die Frage gestellt, ob eine Gruppe von Ärzten Lymphödeme von kardialen, hepatischen oder venösen Ödemen nur durch die Analyse von Ultraschallbildern des Ödems unterscheiden kann. Patienten und Methoden: Es wurden 38 Patienten (Mittelwert ± SD: 70 ± 12 Jahre, 22 (58 %) Frauen) mit Ödemen der unteren Extremitäten rekrutiert. Nach der klinischen Diagnosestellung waren es 10 (26 %) Lymphödeme, 16 (42 %) Ödeme durch Herzinsuffizienz, 6 (16 %) durch Venenerkrankungen und 6 (16 %) durch eine chronische Lebererkrankung. Die Ödeme wurden sonographisch am schwerer betroffenen Bein standardisiert jeweils am distalen und am proximalen Unterschenkel dargestellt. 38 anonymisierte Bildsätze wurden 5 in der Sonographie erfahrenen Ärzten vorgelegt. Sie wurden gefragt, ob sie die Kriterien für ein Lymphödem sehen: 1. echoarme Spalten, 2. horizontale Lücken und 3. echoreiche Randsäume. Ergebnisse: Akzeptiert man das Ödem als Lymphödem, wenn nur ein Arzt mindestens eines der drei Kriterien eines lymphatischen Ödems auf jedem Einzelbild sieht, würden alle Ödeme als Lymphödem klassifiziert werden. Akzeptiert man ein Lymphödem nur, wenn alle Ärzte mindestens eines der drei Kriterien auf dem distalen Bild des gleichen Patienten sehen, werden 80 % der Patienten mit Lymphödem auch als solches klassifiziert, aber auch die Mehrheit der kardialen, venösen Ödeme und hepatischen Ödeme. Akzeptiert man ein Lymphödem nur, wenn alle Ärzte alle drei Kriterien im distalen Bild des gleichen Patienten sehen, würde keines der Ödeme als lymphatisch klassifiziert werden. Schlussfolgerungen: Unsere Analyse zeigt, dass es nicht möglich ist, Lymphödeme von anderen Ödemen der unteren Extremitäten sonographisch zu unterscheiden.

  9. Nutzergerechte Entwicklung der Mensch-Maschine-Interaktion von Fahrerassistenzsystemen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    König, Winfried

    Durch langjährige Forschungen bei Kfz-Herstellern, Zulieferfirmen und an Hochschulen sind umfangreiche, aber dennoch lückenhafte Erkenntnisse über das Zusammenspiel zwischen FAS und Nutzer gewonnen worden. In deutschen und internationalen Projekten wie z. B. PROMETHEUS, DRIVE, MOTIV, INVENT, RESPONSE und AKTIV haben sich Kfz-Hersteller, Zulieferfirmen, Hochschulen und weitere staatliche und private Forschungseinrichtungen zusammengefunden, um die vorwettbewerbliche Forschung für derartige Systeme voranzutreiben. Im folgenden Kapitel sollen einige der gewonnenen Kenntnisse dargelegt werden, um die Entwicklung des HMI von FAS zu erleichtern.

  10. Unfälle mit Zweiradfahrzeugen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tschirschwitz, Christian

    Auf einer außerörtlichen Bundesstraße kam es in einem Baustellenbereich zum frontalen Anprall eines Pkw Ford Fiesta an die rechte Flanke eines Fahrrads, welches durch einen Fußgänger von links nach rechts, bezüglich der Fahrtrichtung des Pkw, geschoben wurde. Das Fahrrad und der Fußgänger wurden auf den Vorbau des Pkw aufgeladen und etwa 15m weit geworfen. Der Fußgänger verstarb noch an der Unfallstelle.

  11. Physikgeschichte Die Anfänge des Physik-Nobelpreises

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jacobi, Manfred

    2003-09-01

    Durch Absorption von zwei Laserstrahlen mit unterschiedlichen Wellenlängen können in Halbleitern makroskopische Ströme erzeugt werden. Die Ausbreitungsrichtung der Elektronen und insbesondere die Ausrichtung ihrer Spins lassen sich über die relative Phase der beiden Laserfelder kohärent kontrollieren, wie kürzlich zwei Gruppen an den Universitäten von Marburg und Iowa demonstrierten [1, 2]. Genutzt wird bei diesem Experiment der Effekt der Quanteninterferenz zur Erzeugung von elektrischen Spinströmen.

  12. Festkörperphysik Optisch erzeugte Spinströme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hübner, Jens

    2003-09-01

    Durch Absorption von zwei Laserstrahlen mit unterschiedlichen Wellenlängen können in Halbleitern makroskopische Ströme erzeugt werden. Die Ausbreitungsrichtung der Elektronen und insbesondere die Ausrichtung ihrer Spins lassen sich über die relative Phase der beiden Laserfelder kohärent kontrollieren, wie kürzlich zwei Gruppen an den Universitäten von Marburg und Iowa demonstrierten [1, 2]. Genutzt wird bei diesem Experiment der Effekt der Quanteninterferenz zur Erzeugung von elektrischen Spinströmen.

  13. Definition von Datenarten zur konsistenten Kommunikation im Unternehmen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Piro, Andrea; Gebauer, Marcus

    Probleme in der Informationsqualität (IQ) treten in den unterschiedlichsten Bereichen eines Unternehmens auf und werden durch die unterschiedlichsten Bereiche verursacht. Daher ist es um so wichtiger, diese Probleme klar und eindeutig kommunizieren zu können. Insbesondere wenn Kollegen fachübergreifend IQ-Probleme beheben wollen, kann dies schwierig sein. Erst wenn klar ist, worüber geredet wird, und häufig sind dies Datenfelder und ihr Inhalt, kann das Problem eindeutig beschrieben und gelöst werden.

  14. Geometrie verstehen: statisch - kinematisch

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kroll, Ekkehard

    Dem Allgemeinen steht begrifflich das Besondere gegenüber. In diesem Sinne sind allgemeine Überlegungen zum Verstehen von Mathematik zu ergänzen durch Untersuchungen hinsichtlich des Verstehens der einzelnen mathematischen Disziplinen, insbesondere der Geometrie. Hier haben viele Schülerinnen und Schüler Probleme. Diese rühren hauptsächlich daher, dass eine fertige geometrische Konstruktion in ihrer statischen Präsentation auf Papier nicht mehr die einzelnen Konstruktionsschritte erkennen lässt; zum Nachvollzug müssen sie daher ergänzend in einer Konstruktionsbeschreibung festgehalten werden.

  15. Molekülbillard

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weiser, Martin

    Die Entwicklung moderner Medikamente (siehe Abbildung 1) zielt auf das Design von hochspezifischen Wirkstoffen, um Nebenwirkungen so weit wie möglich auszuschließen. Da biochemische Reaktionen, z. B. die Blockade eines Rezeptors durch ein Wirkstoffmolekül, zumeist nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip funktionieren, ist die Gestalt von Molekülen entscheidend für die Wirksamkeit. Biochemische Tests oder gar klinische Studien sind aufwändig und teuer, daher werden zunehmend mathematische Simulationsverfahren zur Berechnung der Gestalt von Molekülen verwendet.

  16. Zum Glück gibt es Garantie!

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mehrmann, Volker

    Die numerische Lösung von Gleichungssystemen ist eine zentrale Aufgabe bei der Untersuchung fast jeden wissenschaftlichen Problems. Die Beschreibung physikalischer, chemischer oder biologischer Prozesse erfolgt im Wesentlichen immer durch Systeme von Gleichungen. Diese können aus Differentialgleichungen oder auch algebraischen Gleichungen bestehen. Lösungsverfahren dieser Systeme führen jedoch meist auf das Lösen von sehr großen linearen Gleichungssystemen. Daher ist es notwendig Methoden zu entwickeln um diese linearen Gleichungssysteme effizient zu lösen.

  17. Mittelwert- und Arbeitstaktsynchrone Simulation von Dieselmotoren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zahn, Sebastian

    Getrieben durch die immer restriktiveren Anforderungen an das Emissions- und Verbrauchsverhalten moderner Verbrennungsmotoren steigt die Komplexität von Motormanagementsystemen mit jeder Modellgeneration an. Damit geht nicht nur eine Zunahme des Softwareumfangs von Steuergeräten sondern zugleich ein deutlicher Anstieg des Applikations-, Vermessungs- und Testaufwandes einher. Zur Effizienzsteigerung des Software- und Funktionsentwicklungsprozesses haben sich daher in der Automobilindustrie sowie in Forschungsinstituten verschiedene modell- und simulationsbasierte Methoden wie die Model-in-the-Loop (MiL) Simulation, die Software-in-the-Loop (SiL) Simulation, das Rapid Control Prototyping (RCP) sowie die Hardware-in-the-Loop (HiL) Simulation etabliert.

  18. Grundlagenuntersuchungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Murrenhoff, Hubertus

    Die Analyse und Optimierung der tribologischen Systeme hinsichtlich des Reibungs- und Verschleißverhaltens (Kap. 2) erfordert eine aussagekräftige Mess- und Prüftechnik. Die tribologische Prüftechnik kann nach [Czic82] in Prüfmethoden, -systeme und Analysemethoden eingeteilt werden. Die tribologische Prüftechnik kennzeichnet sich durch einen hohen technischen Stand aus, die unmittelbare Übertragbarkeit der Messergebnisse auf andere Prüfsysteme und auf reale Bauteile und Konstruktionen ist jedoch unsicher. Die Ergebnisse der Prüfungen sollten daher auf den untersuchten Verschleißfall bezogen werden.

  19. Regelungsstrategie für zweibeiniges elastisches Laufen mittels "Virtual Model Control``

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kerscher, T.; Göller, M.; Zöllner, J. M.; Dillmann, R.

    Ziel dieses Vorhabens ist die technische Umsetzung des "elastischen Laufens“ durch die Realisierung biomechanisch motivierter Regelungsstrategien. Als dafür nötigen elastischen Antrieb wird ein künstlicher Muskel nach dem McKibben-Prinzip verwendet. Dieser Muskel zeigt trotz einiger Nachteile sehr ähnliches statisches und dynamisches Verhalten wie der biologische Muskel und hat sich daher für dieses Vorhaben als idealer Antrieb herausgestellt. Mit Hilfe des "Virtual Model Control“ wird eine Regelung für elastisches Gehen entworfen, welche direkt und indirekt die Eigenschaften der Muskeln für eine flüssige, energieeffiziente Bewegung verwendet.

  20. Definition von Datenarten zur konsistenten Kommunikation im Unternehmen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Piro, Andrea; Gebauer, Marcus

    Probleme in der Informationsqualität (IQ) treten in den unterschiedlichsten Bereichen eines Unternehmens auf und werden durch die unterschiedlichsten Bereiche verursacht. Daher ist es um so wichtiger, diese Probleme klar und eindeutig kommunizieren zu können. Insbesondere wenn Kollegen fachübergreifend IQProbleme beheben wollen, kann dies schwierig sein. Erst wenn klar ist, worüber geredet wird, und häufig sind dies Datenfelder und ihr Inhalt, kann das Problem eindeutig beschrieben und gelöst werden.

  1. Komplexität der Geographie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Diekert, Volker; Hertrampf, Ulrich

    Das allgemein als Prototyp eines PSPACE-vollständigen Spiels gesehene Geographiespiel wird bezüglich seiner Komplexität genauer untersucht. Das Interesse der theoretischen Informatik an diesem Spiel wurde sehr durch die Darstellung in dem Lehrbuch von Papadimitriou [Pap94] gefördert. Allerdings bestimmt dieses Lehrbuch nicht die Komplexität des Standardspiels sondern verwendet eine Verallgemeinerung. Die Aussage in dem Lehrbuch bleibt damit etwas unbefriedigend und hinter den Möglichkeiten. Wir zeigen hier, dass die komplexitätstheoretische Charakterisierung schon für die Standardvariante des Spiels gilt.

  2. Hinderniserkennung und -verfolgung mit einer PMD-kamera im automobil

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schamm, Thomas; Vacek, Stefan; Natroshvilli, Koba; Marius Zöllner, J.; Dillmann, Rüdiger

    Die Detektion von Hindernissen vor dem Automobil ist eine Hauptanforderung an moderne Fahrerassistenzsysteme (FAS). In dieser Arbeit wird ein System vorgestellt, das mit Hilfe einer PMDKamera (Photomischdetektor) Hindernisse auf der Fahrspur erkennt und deren relevante Parameter bestimmt. Durch die PMD-Kamera werden zunächst 3D-Tiefenbilder der Fahrzeugumwelt generiert. Nach einem initialen Filterprozess werden im Tiefenbild mit Hilfe eines Bereichswachstumsverfahrens Hindernisse gesucht. Zur Stabilisierung des Verfahrens und zur Parameterberechnung wird ein Kaiman Filter eingesetzt. Das Ergebnis ist eine Liste aller Hindernisse im Fahrbereich des Automobils.

  3. Level-Set-Segmentierung von Rattenhirn MRTs

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eiben, Björn; Kunz, Dietmar; Pietrzyk, Uwe; Palm, Christoph

    In dieser Arbeit wird die Segmentierung von Gehirngewebe aus Kopfaufnahmen von Ratten mittels Level-Set-Methoden vorgeschlagen. Dazu wird ein zweidimensionaler, kontrastbasierter Ansatz zu einem dreidimensionalen, lokal an die Bildintensität adaptierten Segmentierer erweitert. Es wird gezeigt, dass mit diesem echten 3D-Ansatz die lokalen Bildstrukturen besser berücksichtigt werden können. Insbesondere Magnet-Resonanz-Tomographien (MRTs) mit globalen Helligkeitsgradienten, beispielsweise bedingt durch Oberfiächenspulen, können auf diese Weise zuverlässiger und ohne weitere Vorverarbeitungsschritte segmentiert werden. Die Leistungsfähigkeit des Algorithmus wird experimentell an Hand dreier Rattenhirn-MRTs demonstriert.

  4. Schichtübergreifende Früherkennung von Verbindungsausfällen in drahtlosen Mesh-Netzwerken

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lindhorst, Timo

    Drahtlose Mesh-Netzwerke (WMNs) bilden aufgrund ihrer Selbstorganisation ein flexibles Kommunikationssystem. Bei der Erkennung einzelner Verbindungsausfälle, die bei der Integration mobiler Teilnehmer unvermeidbar sind, ist bei aktuellen Routingprotokollen die Kommunikation jedoch für mehrere Sekunden unterbrochen. In dieser Arbeit wird gezeigt, wie durch Nutzung von Informationen aus der MAC-Schicht ein Ausfall frühzeitig erkannt und dadurch die Anzahl der Paketverluste von mehreren Hundert auf maximal vier reduziert werden kann. Hierdurch wird die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit von WMNs erhöht und ihr Einsatz für Echtzeit-Anwendungen ermöglicht.

  5. Sandsturm kontra Wassersturm: Physik im Alltag

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Müller, Andreas

    2006-07-01

    Sandstürme ereignen sich oft, Wasserstürme hingegen so gut wie nie. Eine Abschätzung zeigt, dass man beim Herauslösen eines Wassertropfens beispielsweise aus dem Meer eine sehr große Kraft benötigt und sehr viel Arbeit verrichten muss. Das scheint die Erklärung zu sein. Führt man eine entsprechende Energiebetrachtung durch, so könnte es durchaus Wasserstürme geben. Diese Überlegung ist zwar mathematisch richtig, aber unvollständig.

  6. Grundlagen und Vollzug der amtlichen Lebensmittelkontrolle in der Schweiz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hübner, Philipp; Spinner, Christoph

    In der Schweiz wird die Mehrheit der hoheitlichen Aufgaben von den 26 Kantonen, die zusammen die schweizerische Eidgenossenschaft bilden, autonom vollzogen. So liegt zum Beispiel die Kompetenz in den Bereichen Steuern, Gesundheit, Schulen oder Polizei grundsätzlich bei den Kantonen. Im Gegensatz dazu ist die Lebensmittelgesetzgebung national durch eidgenössische Erlasse harmonisiert. Die Vollzugsaufgaben liegen aber auch in diesem Bereich, abgesehen vom Vollzug an der Grenze und von einer nationalen Vollzugsaufsicht und Weisungsberechtigung, in kantonaler Kompetenz. Die Kantone können anhand kantonaler Erlasse das Bundesrecht präzisieren - insbesondere die organisatorischen Aspekte - und Regelungen im nicht harmonisierten Bereich treffen.

  7. Was leistet ein Sportler? Kraft, Leistung und Energie im Muskel

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thaller, Sigrid; Mathelitsch, Leopold

    2006-01-01

    Der Leistungsbegriff ist im Sport weiter gefasst als in der Physik. In beiden Fällen liegt der Fokus jedoch auf einer pro Zeiteinheit erfolgten Energieumsetzung. Allerdings gibt die rein physikalische Leistung nicht immer Auskunft über den Energieumsatz der Muskeln. Die Muskelkraft hängt von der Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels ab. Ein Muskel verhält sich also anders als eine Feder. Für den Hochleistungssport müssen die Energieumsätze der Muskeln durch spezielle Trainings- und Nahrungsprogramme optimiert werden.

  8. Ökophysik: Plaudereien über das Leben auf dem Land, im Wasser und in der Luft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nachtigall, W.

    Prof. em. Dr. rer. nat. Werner Nachtigall, geb. 1934, war als Zoophysiologe und Biophysiker Leiter des Zoologischen Instituts der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. In Forschung und Ausbildung hat er sich insbesondere mit Aspekten der Technischen Biologie und Bionik befasst und mit seinen Forschergruppen viele Basisdaten insbesondere zur Ökologie, Physiologie und Physik des Fliegens und Schwimmens aber auch zur Stabilität beispielsweise der Gräser erarbeitet. Lebewesen überraschen immer wieder durch ihre "Biodiversität", ihre hochspezifischen Ausgestaltungen und Anpassungen.

  9. Erfahrungen im Aufbau des IT Service Desks der Technischen Universität München

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vellguth, Karmela

    Durch das Projekt IntegraTUM und die darin eingebettete Einrichtung eines IT Service Desks mit 1st, 2nd und 3rd Level Support gelang eine an ITIL orientierte Neuausrichtung der internen IT-Dienstleistungen. Die vormals existierende Struktur mit einer Vielzahl an Ansprechpartnern bei auftretenden IT-Problemen wurde aufgelöst. Die Nutzer haben nun eine Anlaufstelle erhalten, die sich für die Beantwortung aller Incidents in kürzester Zeit und mit qualitativ hohem Niveau zuständig fühlt.

  10. Quantenwelt im Nanozylinder: Elektronische Eigenschaften von Kohlenstoff-Nanoröhrchen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Strunk, Christoph

    2005-07-01

    Kohlenstoff-Nanoröhren sind einzelne oder mehrfach ineinander gesteckte molekulare Hohlzylinder. In ihnen bilden Kohlenstoffatome ein Graphit ähnliches Kristallgitter. Diese Fullerene zeichnen sich durch eine außerordentlich hohe Elastizität und Zugfestigkeit aus. In ihren elektronischen Eigenschaften verhalten sie sich entweder wie Halbleiter oder wie metallische Leiter. Aus halbleitenden Nanoröhren konnten bereits winzige Feldeffekttransistoren hergestellt werden, ein erster Schritt hin zu einer molekularen Elektronik. Die Grundlagenforscher interessiert vor allem das Verhalten metallischer Nanoröhren bei tiefen Temperaturen. An ihren elektronischen Systemen lassen sich zum Beispiel Quanteninterferenzphänomene oder Elektron-Elektron-Wechselwirkungen untersuchen.

  11. Reflexionseigenschaften von Windenergieanlagen im Funkfeld von Funknavigations- und Radarsystemen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sandmann, S.; Divanbeigi, S.; Garbe, H.

    2015-11-01

    Die hier behandelte Untersuchung befasst sich mit den Störungen des elektrischen Feldes einer Doppler Very High Frequency Omnidirectional Radio Range Navigationsanlage (DVOR) in der Gegenwart von Windenergieanlagen (WEA). Hierfür wird die Feldstärke auf 25 konzentrischen Kreisbahnen, sog. Orbit Flights verschiedener Höhen und mit verschiedenen Radien rund um die DVOR-Anlage numerisch simuliert. Insbesondere werden die Einflüsse diverser Parameter der WEA wie deren Anzahl, Position, Rotorwinkel, Turmhöhe und Rotordurchmesser auf die Feldverteilung herausgestellt, sowie die Anwendbarkeit der Simulationsmethode Physical Optics (PO) durch Vergleich der Simulationsergebnisse mit denen der Multi Level Fast Multipol Method (MLFMM) untersucht.

  12. Cancer Evolution under Drug-Induced Stress-Gradients

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lambert, Guillaume; Austin, Robert H.

    2011-03-01

    The lack of long term success in eliminating cancer cells while avoiding the evolution of drug resistance indicates that our understanding of how cells evolve in response to stress is still incomplete. We interpret this not as a failure of the current approaches, but rather as an indication that new research venues should be undertaken, where conventional wisdom is challenged in order to drive forward our understanding of cancer. Of particular importance, we believe that the powerful role of evolution in the origin of drug resistance is ill-understood. We do not ask whether evolution occurs, but rather how. We do not describe molecular mechanisms underlying drug resistance at the single cell level, but rather ask how does resistance spread in cancerous tissues and metastatic lesions. We attempt to answer these questions by studying the population-wide dynamics of drug evolution and the collective stress response of cancer cells in a microfluidics device. We use microfluidics technologies to impose high levels of stress on cancer cell metapopulation by create smoothly varying gradients of either oxygen, chemotherapeutic drug, nutrient or pH. We present long-term studies of the adaptation of tumorigenic cancer cells to drug- induced stress gradients. Partially supported by and performance at NCI U54CA143803, CNF ECS-0335765, NSF PHY- 0750323, and NSERC.

  13. Modeling growth and dissemination of lymphoma in a co-evolving lymph node: a diffuse-domain approach

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Chuang, Yao-Li; Cristini, Vittorio; Chen, Ying; Li, Xiangrong; Frieboes, Hermann; Lowengrub, John

    2013-03-01

    While partial differential equation models of tumor growth have successfully described various spatiotemporal phenomena observed for in-vitro tumor spheroid experiments, one challenge towards taking these models to further study in-vivo tumors is that instead of relatively static tissue culture with regular boundary conditions, in-vivo tumors are often confined in organ tissues that co-evolve with the tumor growth. Here we adopt a recently developed diffuse-domain method to account for the co-evolving domain boundaries, adapting our previous in-vitro tumor model for the development of lymphoma encapsulated in a lymph node, which may swell or shrink due to proliferation and dissemination of lymphoma cells and treatment by chemotherapy. We use the model to study the induced spatial heterogeneity, which may arise as an emerging phenomenon in experimental observations and model analysis. Spatial heterogeneity is believed to lead to tumor infiltration patterns and reduce the efficacy of chemotherapy, leaving residuals that cause cancer relapse after the treatment. Understanding the spatiotemporal evolution of in-vivo tumors can be an essential step towards more effective strategies of curing cancer. Supported by NIH-PSOC grant 1U54CA143907-01.

  14. Raman and fluorescence characteristics of resonant inelastic X-ray scattering from doped superconducting cuprates

    PubMed Central

    Huang, H. Y.; Jia, C. J.; Chen, Z. Y.; Wohlfeld, K.; Moritz, B.; Devereaux, T. P.; Wu, W. B.; Okamoto, J.; Lee, W. S.; Hashimoto, M.; He, Y.; Shen, Z. X.; Yoshida, Y.; Eisaki, H.; Mou, C. Y.; Chen, C. T.; Huang, D. J.

    2016-01-01

    Measurements of spin excitations are essential for an understanding of spin-mediated pairing for superconductivity; and resonant inelastic X-ray scattering (RIXS) provides a considerable opportunity to probe high-energy spin excitations. However, whether RIXS correctly measures the collective spin excitations of doped superconducting cuprates remains under debate. Here we demonstrate distinct Raman- and fluorescence-like RIXS excitations of Bi1.5Pb0.6Sr1.54CaCu2O8+δ. Combining photon-energy and momentum dependent RIXS measurements with theoretical calculations using exact diagonalization provides conclusive evidence that the Raman-like RIXS excitations correspond to collective spin excitations, which are magnons in the undoped Mott insulators and evolve into paramagnons in doped superconducting compounds. In contrast, the fluorescence-like shifts are due primarily to the continuum of particle-hole excitations in the charge channel. Our results show that under the proper experimental conditions RIXS indeed can be used to probe paramagnons in doped high-Tc cuprate superconductors. PMID:26794437

  15. Raman and fluorescence characteristics of resonant inelastic X-ray scattering from doped superconducting cuprates

    SciTech Connect

    Huang, H. Y.; Jia, C. J.; Chen, Z. Y.; Wohlfeld, K.; Moritz, B.; Devereaux, T. P.; Wu, W. B.; Okamoto, J.; Lee, W. S.; Hashimoto, M.; He, Y.; Shen, Z. X.; Yoshida, Y.; Eisaki, H.; Mou, C. Y.; Chen, C. T.; Huang, D. J.

    2016-01-22

    Measurements of spin excitations are essential for an understanding of spin-mediated pairing for superconductivity; and resonant inelastic X-ray scattering (RIXS) provides a considerable opportunity to probe high-energy spin excitations. However, whether RIXS correctly measures the collective spin excitations of doped superconducting cuprates remains under debate. Here we demonstrate distinct Raman- and fluorescence-like RIXS excitations of Bi1.5Pb0.6Sr1.54CaCu2O8+δ. Combining photon-energy and momentum dependent RIXS measurements with theoretical calculations using exact diagonalization provides conclusive evidence that the Raman-like RIXS excitations correspond to collective spin excitations, which are magnons in the undoped Mott insulators and evolve into paramagnons in doped superconducting compounds. In contrast, the fluorescence-like shifts are due primarily to the continuum of particle-hole excitations in the charge channel. Our results show that under the proper experimental conditions RIXS indeed can be used to probe paramagnons in doped high-Tc cuprate superconductors.

  16. Raman and fluorescence characteristics of resonant inelastic X-ray scattering from doped superconducting cuprates

    DOE PAGES

    Huang, H. Y.; Jia, C. J.; Chen, Z. Y.; ...

    2016-01-22

    Measurements of spin excitations are essential for an understanding of spin-mediated pairing for superconductivity; and resonant inelastic X-ray scattering (RIXS) provides a considerable opportunity to probe high-energy spin excitations. However, whether RIXS correctly measures the collective spin excitations of doped superconducting cuprates remains under debate. Here we demonstrate distinct Raman- and fluorescence-like RIXS excitations of Bi1.5Pb0.6Sr1.54CaCu2O8+δ. Combining photon-energy and momentum dependent RIXS measurements with theoretical calculations using exact diagonalization provides conclusive evidence that the Raman-like RIXS excitations correspond to collective spin excitations, which are magnons in the undoped Mott insulators and evolve into paramagnons in doped superconducting compounds. In contrast,more » the fluorescence-like shifts are due primarily to the continuum of particle-hole excitations in the charge channel. Our results show that under the proper experimental conditions RIXS indeed can be used to probe paramagnons in doped high-Tc cuprate superconductors.« less

  17. Micromechanical study of mitotic chromosome structure

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Marko, John

    2011-03-01

    Our group has developed micromanipulation techniques for study of the highly compacted mitotic form of chromosome found in eukaryote cells during cell division. Each metaphase chromosome contains two duplicate centimeter-long DNA molecules, folded up by proteins into cylindrical structures several microns in length. Native chromosomes display linear and reversible stretching behavior over a wide range of extensions (up to 5x native length for amphibian chromosomes), described by a Young modulus of about 300 Pa. Studies using DNA-cutting and protein-cutting enzymes have revealed that metaphase chromosomes behave as a network of chromatin fibers held together by protein-based isolated crosslinks. Our results are not consistent with the more classical model of loops of chromatin attached to a protein-based structural organizer or ``scaffold". In short, our experiments indicate that metaphase chromosomes can be considered to be ``gels" of chromatin; the stretching modulus of a whole chromosome is consistent with stretching of the chromatin fibers contained within it. Experiments using topoisomerases suggest that topological constraints may play an appreciable role in confining chromatin in the metaphase chromosome. Finally, recent experiments on human chromosomes will be reviewed, including results of experiments where chromosome-folding proteins are specifically depleted using siRNA methods. Supported by NSF-MCB-1022117, DMR-0715099, PHY-0852130, DMR-0520513, NCI 1U54CA143869-01 (NU-PS-OC), and the American Heart Association.

  18. The Goldilocks Principle and Rapid Evolution of Antibiotic Resistance in Bacteria

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zhang, Qiucen; Austin, Robert

    2011-03-01

    Goldilocks sampled the three bear's wares for the ``just right'' combination of taste, fit and comfort. Like Goldilocks's need for the just right parameters, evolution proceeds most rapidly when there is the just right combination of a large number of mutants and rapid fixation of the mutants. We show here using a two-dimensional micro-ecology that it is possible to fix resistance to the powerful antibiotic ciprofloxacin (Cipro) in wild-type E. coli in 10 hours through a combination of extremely high population gradients, which generate rapid fixation, convolved with the just right level of antibiotic which generates a large number of mutants and the motility of the organism. Although evolution occurs in well-stirred chemostats without such Goldilocks conditions, natural environments are rarely well stirred in nature.For complex environments such as the Galapagos Islands, spatial population gradients and movement of mutants along these population gradients can be as important as genomic heterogeneity in setting the speed of evolution. The design of our micro-ecology is unique in that it provides two overlapping gradients, one an emergent and self generated bacterial population gradient due to food restriction and the other a mutagenic antibiotic gradient. Further, it exploits the motility of the bacteria moving across these gradients to drive the rate of resistance to Cipro to extraordinarily high rates. The research described was supported by Award Number U54CA143803 from the National Cancer Institute.

  19. Unexpectedly large charge radii of neutron-rich calcium isotopes

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Garcia Ruiz, R. F.; Bissell, M. L.; Blaum, K.; Ekström, A.; Frömmgen, N.; Hagen, G.; Hammen, M.; Hebeler, K.; Holt, J. D.; Jansen, G. R.; Kowalska, M.; Kreim, K.; Nazarewicz, W.; Neugart, R.; Neyens, G.; Nörtershäuser, W.; Papenbrock, T.; Papuga, J.; Schwenk, A.; Simonis, J.; Wendt, K. A.; Yordanov, D. T.

    2016-06-01

    Despite being a complex many-body system, the atomic nucleus exhibits simple structures for certain `magic’ numbers of protons and neutrons. The calcium chain in particular is both unique and puzzling: evidence of doubly magic features are known in 40,48Ca, and recently suggested in two radioactive isotopes, 52,54Ca. Although many properties of experimentally known calcium isotopes have been successfully described by nuclear theory, it is still a challenge to predict the evolution of their charge radii. Here we present the first measurements of the charge radii of 49,51,52Ca, obtained from laser spectroscopy experiments at ISOLDE, CERN. The experimental results are complemented by state-of-the-art theoretical calculations. The large and unexpected increase of the size of the neutron-rich calcium isotopes beyond N = 28 challenges the doubly magic nature of 52Ca and opens new intriguing questions on the evolution of nuclear sizes away from stability, which are of importance for our understanding of neutron-rich atomic nuclei.

  20. Cytogenetic monitoring of nuclear workers occupationally exposed to ionising radiation.

    PubMed

    Gricienė, B; Slapšytė, G; Mierauskienė, J

    2014-06-01

    Chromosome aberration (CA) analysis using Giemsa techniques was performed in blood lymphocytes of 84 nuclear workers with cumulative doses of 1-632 mSv during employment periods of 1-25 y. The control group comprised 82 healthy male donors. An estimated CA frequency in the total radiation-exposed group was significantly higher when compared with the controls (2.27 vs. 1.76 CA/100 cells, p < 0.05). CA analyses revealed no significant differences between workers with external gamma radiation exposure and the controls (1.60 vs. 1.76 CA/100 cells, p > 0.05). However, significant increase in the total CA frequency was determined in workers with additional internal exposure (2.54 CA/100 cells, p < 0.05) and those with registered neutron doses (2.95 CA/100 cells, p < 0.01). No correlation was found between CA frequency and occupational exposure dose. Borderline significant correlation was found between duration of employment and total CA (r = 0.218, p = 0.046, Fig. 2) and chromosome-type aberration (r = 0.265, p = 0.015) frequency.

  1. The Role of Three-Nucleon Forces and Many-Body Processes in Nuclear Pairing

    SciTech Connect

    Holt, Jason D.

    2013-01-01

    We present microscopic valence-shell calculations of pairing gaps in the calcium isotopes, focusing on the role of three-nucleon (3N) forces and manybody processes. In most cases, we find a reduction in pairing strength when the leading chiral 3N forces are included, compared to results with lowmomentum two-nucleon (NN) interactions only. This is in agreement with a recent energy density functional study. At the NN level, calculations that include particle particle and hole hole ladder contributions lead to smaller pairing gaps compared with experiment. When particle hole contributions as well as the normal-ordered one- and two-body parts of 3N forces are consistently included to third order, we find reasonable agreement with experimental three-point mass differences. This highlights the important role of 3N forces and manybody processes for pairing in nuclei. Finally, we relate pairing gaps to the evolution of nuclear structure in neutron-rich calcium isotopes and study the predictions for the 2+ excitation energies, in particular for 54Ca.

  2. Magnetic excitations and phonons simultaneously studied by resonant inelastic x-ray scattering in optimally doped Bi1.5Pb0.55Sr1.6La0.4CuO6+δ

    DOE PAGES

    Peng, Y. Y.; Hashimoto, M.; Sala, M. Moretti; ...

    2015-08-24

    In this paper, magnetic excitations in the optimally doped high-Tc superconductor Bi1.5Pb0.55Sr1.6La0.4CuO6+δ (OP-Bi2201, Tc ≃ 34 K) are investigated by Cu L3 edge resonant inelastic x-ray scattering (RIXS), below and above the pseudogap opening temperature. At both temperatures the broad spectral distribution disperses along the (1,0) direction up to ~350 meV at zone boundary, similar to other hole-doped cuprates. However, above ~0.22 reciprocal lattice units, we observe a concurrent intensity decrease for magnetic excitations and quasielastic signals with weak temperature dependence. This anomaly seems to indicate a coupling between magnetic, lattice, and charge modes in this compound. We also comparemore » the magnetic excitation spectra near the antinodal zone boundary in the single layer OP-Bi2201 and in the bilayer optimally doped Bi1.5Pb0.6Sr1.54CaCu2O8+δ (OP-Bi2212, Tc ≃ 96 K). Finally, the strong similarities in the paramagnon dispersion and in their energy at zone boundary indicate that the strength of the superexchange interaction and the short-range magnetic correlation cannot be directly related to Tc, not even within the same family of cuprates.« less

  3. Masses of exotic calcium isotopes pin down nuclear forces.

    PubMed

    Wienholtz, F; Beck, D; Blaum, K; Borgmann, Ch; Breitenfeldt, M; Cakirli, R B; George, S; Herfurth, F; Holt, J D; Kowalska, M; Kreim, S; Lunney, D; Manea, V; Menéndez, J; Neidherr, D; Rosenbusch, M; Schweikhard, L; Schwenk, A; Simonis, J; Stanja, J; Wolf, R N; Zuber, K

    2013-06-20

    The properties of exotic nuclei on the verge of existence play a fundamental part in our understanding of nuclear interactions. Exceedingly neutron-rich nuclei become sensitive to new aspects of nuclear forces. Calcium, with its doubly magic isotopes (40)Ca and (48)Ca, is an ideal test for nuclear shell evolution, from the valley of stability to the limits of existence. With a closed proton shell, the calcium isotopes mark the frontier for calculations with three-nucleon forces from chiral effective field theory. Whereas predictions for the masses of (51)Ca and (52)Ca have been validated by direct measurements, it is an open question as to how nuclear masses evolve for heavier calcium isotopes. Here we report the mass determination of the exotic calcium isotopes (53)Ca and (54)Ca, using the multi-reflection time-of-flight mass spectrometer of ISOLTRAP at CERN. The measured masses unambiguously establish a prominent shell closure at neutron number N = 32, in excellent agreement with our theoretical calculations. These results increase our understanding of neutron-rich matter and pin down the subtle components of nuclear forces that are at the forefront of theoretical developments constrained by quantum chromodynamics.

  4. Radioaktive Biomaterialien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Assmann, Walter

    In der Strahlentherapie von Tumorgewebe (Radioonkologie) nutzt man die zellschädigende Wirkung verschiedener Strahlenarten zur gezielten Abtötung der Tumorzellen. Um bei der perkutanen Bestrahlung die Strahlenschäden im gesunden Gewebe in Grenzen zu halten, wird der Tumor aus verschiedenen Richtungen mit gut fokussiertem Strahl behandelt. Moderne Bestrahlungsanlagen sind durch Steuerung über leistungsfähige Rechner in der Lage, ein millimetergenaues Bestrahlungsprogramm abzufahren, das individuell auf den jeweiligen Tumor abgestimmt ist. Ein ganz anderer Weg, das umgebende gesunde Gewebe zu schonen, wird in der sog. Brachytherapie beschritten. Hier wird ein kurzreichweitiger, radioaktiver Strahler entweder direkt in das Tumorgewebe (interstitiell) oder in grosser Nähe (intrakavitär) permanent oder nur für eine bestimmte Zeitdauer eingebracht. Ein Beispiel ist die Behandlung des Prostatakarzinoms durch die Implantation von dünnwandigen metallischen Hülsen (seeds) von nur wenigen Millimetern Länge und knapp einem Millimeter Durchmesser, die minimalinvasiv mittels feiner Kanülen in die Prostata eingebracht werden. Sie enthalten ein künstliches Radionuklid mit typisch einigen Wochen Halbwertszeit, dessen therapeutisch wirksame Strahlungsdosis sich auf wenige Millimeter des umgebenden Gewebes beschränkt. Wesentlich für den Erfolg einer Strahlentherapie mit derartig kurzreichweitigen Strahlern ist eine Lagekontrolle mit entsprechend hoher räumlicher Auflösung.

  5. Blutpräparate und therapeutische Anwendung (Hämotherapie)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Burkhart, Jürgen; Leimbach, Rainer; Nagl, Detlev; Weinauer, Franz

    Die Geschichte der Blutübertragung lässt sich bis in das Altertum verfolgen - wenn auch hier das Blut nicht in die Blutgefäße eingebracht, sondern als Trank verabreicht wurde. Im alten Rom stürmten die Zuschauer in die Kampfarena, um das Blut verletzter Gladiatoren zu trinken, in dem Gedanken, deren Stärke würde in sie überfließen. So wurden auch Greise mit dem Blut von Jünglingen behandelt. Der Glaube, mit dem Blut würden Eigenschaften des Spenders übertragen, muss wohl auch bei dem Versuch mitgewirkt haben, Verbrecher durch Übertragung von Schafsblut "lammfromm“ zu machen. Zu Beginn der Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde Blut mittels eines Röhrchens von Blutgefäß zu Blutgefäß transfundiert. Diese im Mittelalter neu erprobte Form basierte auf der Entdeckung des Blutkreislaufes durch William Harvey (1578-1657). Es überwog allerdings noch die Blutübertragung vom Tier auf den Menschen, die nicht selten mit dem Tod beider Beteiligter endete. In der aufklärerischen Phase der französischen Revolution wurde diese Art der Blutübertragung deshalb verboten.

  6. On the history of plasma treatment and comparison of microbiostatic efficacy of a historical high-frequency plasma device with two modern devices.

    PubMed

    Napp, Judith; Daeschlein, Georg; Napp, Matthias; von Podewils, Sebastian; Gümbel, Denis; Spitzmueller, Romy; Fornaciari, Paolo; Hinz, Peter; Jünger, Michael

    2015-01-01

    Hintergrund: Kaltes Atmosphärendruckplasma (CAP) hat durch seine mannigfaltigen bioaktiven Eigenschaften ein neues medizinisches Feld definiert: die Plasmamedizin. Allerdings wurde vor etwa 100 Jahren CAP in verwandter Form in der Hochfrequenztherapie genutzt. Zielsetzung dieser Studie war eine Übersicht über die historischen Plasmabehandlungen zu gewinnen und Daten bezüglich der antimikrobiellen Wirkung eines historischen Hochfrequenzapparats zu gewinnen.Methode: Erstens wurde historische Literatur bezüglich CAP-Behandlungen ausgewertet, da aus dem heutigen Schrifttum keine Angaben gewonnen werden konnten. Zweitens wurde die Empfindlichkeit von fünf verschiedenen bakteriellen Wundisolaten auf Agar gegenüber einer historischen Plasmaquelle (violet wand [VW]) und zwei modernen Geräten (atmospheric pressure plasma jet [APPJ] und Dielectric Barrier Discharge [DBD]) ermittelt. Die erzielten Hemmhöfe wurde verglichen. Ergebnisse: Die seinerzeit populärsten elektromedizinischen Anwendungen erzeugten durch Glaselektroden sogenannte Effluvien, die mit modernem CAP verwandt sind. Alle drei untersuchten Plasmaquellen zeigten eine vollständige Eradikation aller behandelter Isolate im plasmabehandelten Bereich. Die historische Plasmaquelle (VW) war dabei ähnlich wirksam wie die modernen Plasmaquellen. Schlussfolgerung: In begrenztem Umfang kann retrograd ein Wirksamkeitsnachweis der historischen Plasmabehandlungen abgeleitet werden, insbesondere bei der Behandlung infektiöser Erkrankungen. Die zugrunde liegende Technologie könnte für die Entwicklung moderner Nachfolgegeräte genutzt werden.

  7. Herstellung eines federelastischen Spangutes geringer Dichte als Matrix für Schüttdämmstoffe, für plattenförmige Dämmstoffe und leichte Spanplatten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tröger, Johannes; Groß, Lucia

    Klimaschutz und die ständig steigenden Energiekosten erfordern eine kontinuierliche Verbesserung der Dämmstoffe. Eine Alternative zur relativ kostenaufwändigen Wärmedämmung durch Platten bzw. Matten auf Basis von mineralischen Stoffen, ist der Einsatz von schütt-bzw. einblasbaren Dämmstoffpartikeln. Späne aus Holz und andere Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen waren schon vor dem ersten Weltkrieg die gebräuchlichsten Dämmstoffe überhaupt. Seit etwa fünfzehn Jahren werden u.a. für den Holzhausbau im zunehmenden Maße auch Fräs-, Säge und Hobelspäne für Wärmedämmzwecke eingesetzt [1], [2], [3]. Hervorzuheben ist der ökologische Aspekt dieser Dämmstoffe durch die Bindung von CO2 und den sinkenden Heizenergiebedarf. Die bisherige Philosophie bei der Gewinnung von Dämmstoffspänen beruhte darauf, anfallendes Spangut stofflich weiter zu nutzen. Die Recyclingspäne sollten dabei sowohl die Setzungssicherheit als auch eine möglichst gute Wärmedämmung gewährleisten.

  8. Microbial contamination of mobile phones in a health care setting in Alexandria, Egypt.

    PubMed

    Selim, Heba Sayed; Abaza, Amani Farouk

    2015-01-01

    Zielsetzung: Es sollte die mikrobielle Kontamination von Mobiltelefonen in einer universitären Gesundheitseinrichtung untersucht werden.Methode: Abstrichproben wurden von 40 Mobiltelefonen von Patienten und Mitarbeitern im Universitätskrankenhaus in Alexandria entnommen. Die mikrobiologische Analyse wurde im mikrobiologischen Labor des Instituts für Public Health durchgeführt. Die Quantifizierung erfolgte sowohl durch direkte Ausbringung auf die Platte als auch durch Anlage von Subkulturen zur Differenzierung. Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) wurden mittels Plättchendiffusionsmethode nach Bauer und Kirby identifiziert. Isolierte Gram-negative Organismen wurden auf Vorkommen von ESBL-Bildung mittels der Doppeldiffusionsmethode gemäß Empfehlung des Clinical and Laboratory Standards Institute untersucht.Ergebnisse: Alle untersuchten Mobiltelefone waren entweder mit einer oder mehreren bakteriellen Arten kontaminiert. Am häufigsten wurden MRSA (53%) und Koagulase-negative Staphylokokken (50%) nachgewiesen. Als mittlere Anzahl von KbE ergaben sich 357 KbE mit einem Median von130 KbE/ml pro Mobiltelefon im Plattengussverfahren. Die korrespondierenden Werte betrugen 2.192 bzw. 1.720 KbE/Mobiltelefon im Direktausstrich.Schlussfolgerung: Mobiltelefone stellen ein Risiko in Gesundheitseinrichtungen zur Weiterverbreitung nosokomialer Pathogen einschließlich MRSA dar. Auf der Oberfläche von Mobiltelefonen kann die mikrobielle Kontamination methodisch einfach nachgewiesen werden.

  9. Retrospective analysis of a VACM (vacuum-assisted closure and mesh-mediated fascial traction) treatment manual for temporary abdominal wall closure - results of 58 consecutive patients.

    PubMed

    Beltzer, Christian; Eisenächer, Alexander; Badendieck, Steffen; Doll, Dietrich; Küper, Markus; Lenz, Stefan; Krapohl, Björn Dirk

    2016-01-01

    Einleitung: Das optimale Behandlungskonzept eines temporären Bauchdeckenverschlusses (temporary abdominal closure, TAC) bei kritisch kranken viszeralchirurgischen Patienten mit offenem Abdomen („open abdomen“, OA) ist weiterhin unklar. Durch eine VACM-Therapie (vacuum-assisted closure and mesh-mediated fascial traction) scheinen sich gegenüber anderen Verfahren des TAC höhere Faszienverschlussraten (delayed primary fascial closure rate, FCR) realisieren zu lassen. Material und Methoden: Patienten unserer Klinik (n=58), welche in den Jahren 2005 bis 2008 mittels eines VAC/VACM-Behandlungsmanuals behandelt wurden, wurden retrospektiv analysiert. Ergebnisse: Die FCR aller Patienten betrug insgesamt 48,3% (95%-Konfidenzintervall: 34,95–61,78). Bei Patienten, bei denen im Verlauf ein Vicryl-Netz auf Faszienebene implantiert wurde (VACM-Therapie), konnte eine FCR von 61,3% realisiert werden. Die Letalität der mittels VACM therapierten Patienten betrug 45,2% (95%-KI: 27,32–63,97).Schlussfolgerung: Die Ergebnisse der eigenen Untersuchung bestätigen bisherige Studienergebnisse, die eine akzeptable FCR bei non-trauma-Patienten durch Anwendung der VACM-Therapie zeigen konnten. Die VACM-Therapie scheint aktuell Therapiekonzept der ersten Wahl bei Patienten mit OA und Indikation zum TAC zu sein.

  10. Fahrzeug-Außengeräusch

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Genuit, Klaus

    Wirtschaftliches Wachstum ist mit steigenden Anforderungen an Mobilität und Transport verknüpft. Zukunftsorientierter Fortschritt muss hierbei die Wirkungen von Verkehrsgeräuschen auf Mensch und Umwelt berücksichtigen, um eine hohe Lebensqualität sicherstellen zu können. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in der EU fühlt sich durch Verkehrslärm belästigt oder befürchtet direkte Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden. Nach einer repräsentativen Umfrage des Umweltbundesamtes fühlen sich durch Straßenverkehrslärm 20 % der Bevölkerung stark oder wesentlich belästigt (UBA 2008). Daher ist das "Fahrzeug-Außengeräusch“ Gegenstand zahlreicher Forschungsprojekte zu Themen wie Identifikation wesentlicher Geräuschquellen, Zusammenhang zwischen Verkehrsgeräusch und Belästigung, medizinische Folgen aufgrund chronischer Lärmexposition, Geräuschqualität, Entwicklung neuer Methoden und Technologien zur Fahrzeug-Außengeräuschmessung und das Fahrzeug-Außengeräusch als wesentliches Produktattribut, das aktiver Gestaltung bedarf.

  11. 1D-Messungen physiologischer Bewegungen am Hals mit optischer Kohärenztomographie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dämgen, M.; Schwab, B.; Lenarz, Th.; Leinung, M.

    In der Chirurgie insbesondere bei onkologischen Fragestellungen kommt es zu Grenzsituationen, in denen es gilt, Gewebeverbände mit hoher Genauigkeit aufzutrennen, z.B. bei Infiltration von Gefäßwänden oder Nervenstrukturen durch Tumorausläufer. Oft könnte eine physiologisch funktioneil wichtige Struktur erhalten werden, wenn ein chirurgisches Instrument existierte, das mit einer überaus hohen Präszision arbeitet. Hierfür ist ein (ultra-)kurzgepulster Laser geeignet, der bei kleinem Focus und minimalen thermischen Wechselwirkungen lediglich vernachlässigbare Kollateralschäden im umgebenden Gewebe erzeugt. Allerdings ist ein solches System nicht mehr allein durch den Operateur kontrollierbar. Daher wurde die Idee entwickelt, ein automatisiertes Assistenzsystem zu designen, das mit einem in entsprechender Genauigkeit arbeitenden Sensor (optische Kohärenztumographie, OCT) und einem Femtosekunden(fs)-Laser als Aktor teilautonom kritische Schritte des operativen Eingriffs unter der Kontrolle des Operateurs vornimmt. Die Vorbedingung eines solchen Systemes jedoch ist die Anpassung an physiologische Bewegungen im OP-Gebiet. Zur Messpooletablierung müssen diese physiologischen Bewegungen aufgezeichnet werden mit der den Dimensionen erforderlichen Präzision.

  12. [Is it beneficial to involve family member? A literature review to psychosocial interventions in family-centered nursing].

    PubMed

    Mahrer-Imhof, Romy; Bruylands, Michelle

    2014-10-01

    Hintergrund: Familien haben Einfluss auf die Gesundheit von chronisch erkrankten Patientinnen und Patienten und werden durch die Krankheit selbst in ihrem Wohlbefinden beeinflusst. Familienmitglieder in die Pflege einzubeziehen, wurde in verschiedenen Studien getestet. Ziel: Das Ziel dieser Literaturübersicht war, randomisiert kontrollierte Studien und Metaanalysen zu familienzentrierten Interventionen (FI) auf die Ergebniskriterien und Effektgrößen der Veränderungen zu untersuchen. Methode: Drei Metaanalysen für den Zeitraum bis 2007 und sechs randomisierte kontrollierte Studien ab 2007 zu psychosozialen familienzentrierten Interventionen wurden eingeschlossen. Ergebnisse: Die Studien zeigten, dass FI kleine bis mittlere positive Effekte auf Depression, psychische Gesundheit, Angst von Patienten und Angehörigen sowie auf die Belastung der Angehörigen hatten. Der Effekt auf physische Gesundheitsparameter konnte nicht gezeigt werden. Die Ergebnisse hingen von der untersuchten Population, den Teilnehmenden an der FI, der Art und dem Zeitraum und der Zeitdauer (Dosis) der FI ab. Die Studien zeigten große Unterschiede in der Länge und Art der Intervention, der Zielpopulation und der Auswahl der Ergebniskriterien sowohl für Patienten als auch für Angehörige. Vergleiche der Ergebnisse sind erschwert durch die Verwendung unterschiedlichster Messinstrumente. Schlussfolgerungen: Weitere Forschung mit verschiedenen Populationen, unterschiedlicher Ausprägung der FI, aber unter Verwendung der gleichen validen Messinstrumente ist anzustreben.

  13. Berlin in Motion: Interprofessional teaching and learning for students in the fields of medicine, occupational therapy, physiotherapy and nursing (INTER-M-E-P-P).

    PubMed

    Bohrer, Annerose; Heinze, Cornelia; Höppner, Heidi; Behrend, Ronja; Czakert, Judith; Hitzblech, Tanja; Kaufmann, Ina; Maaz, Asja; Räbiger, Jutta; Peters, Harm

    2016-01-01

    Zielsetzung: Das Berliner Projekt „Interprofessionelles Lehren und Lernen in Medizin, Ergotherapie, Physiotherapie und Pflege“ (INTER-M-E-P-P) verfolgt das Ziel, interprofessionelle Lehrveranstaltungen modellhaft zu entwickeln, zu erproben und in die Curricula der Studiengänge zu implementieren. Methodik: Unter der Leitung einer institutions-, professions- und statusübergreifenden Lenkungsgruppe werden interprofessionelle Lehrveranstaltungen konzipiert, durchgeführt und evaluiert. Spezifisch sind die studentische Partizipation in der Lenkungsgruppe und die Begleitung durch externe Supervision. Die Evaluation integriert die Perspektiven aller am Projekt Beteiligten und kombiniert qualitative und quantitative Methoden. Ergebnisse: INTER-M-E-P-P hat Strukturen zur Kooperation der beteiligten Hochschulen und Studiengänge aufgebaut. Drei Lehrveranstaltungen wurden interprofessionell konzipiert, durchgeführt und evaluiert. Die unterschiedliche curriculare, strukturelle und räumliche Verortung der Studiengänge führt zu einem hohen, ressourcenintensiven Planungs- und Umsetzungsaufwand. Stereotype und Rollenbilder der Planenden können den Prozess erschweren; unter externer Supervision jedoch die professionsspezifischen Blickwinkel erweitern und bereichern.Schlussfolgerung: Eine nachhaltige Implementierung von IPL in die Curricula der Gesundheitsstudiengänge ist derzeit durch Barrieren wie die räumliche Trennung und verschiedene Studien- und Prüfungsordnungen erschwert. Sie benötigt dauerhafte Unterstützungsstrukturen auf hochschulischer und politischer Ebene.

  14. Schönheit und andere Provokationen - Eine neue evolutionsbiologische Theorie der Kunst

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Junker, Thomas

    Die Evolution hat viele spektakuläre Phänomene hervorgebracht - von der Eleganz des Vogelflugs über die gigantischen Körper der Dinosaurier und die farbenprächtige Vielfalt der Korallenriffe bis hin zu ihrem jüngsten Geniestreich - der menschlichen Kunst. Die schönen Künste - Malerei, Bildhauerei und Architektur, Theater, Tanz, Oper und Filmkunst, Musik und Literatur - Produkte der Evolution? Diese Vorstellung mutet vielen Menschen fremd an, aber wie könnte es anders sein? Denn wenn Charles Darwin recht hat, dann sind nicht nur die körperlichen Merkmale der Menschen als Antworten auf die Erfordernisse des Lebens entstanden, sondern auch ihre geistigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Im Jahr 1859 hatte er auf den letzten Seiten seines berühmten Buches über die Entstehung der Arten eine kühne Prophezeiung gemacht: Durch die Evolutionstheorie werde es "zu einer bemerkenswerten Revolution in der Naturwissenschaft kommen […]. Die Psychologie wird auf die neue Grundlage gestellt, dass jede geistige Kraft und Fähigkeit notwendigerweise durch graduelle Übergänge erworben wird“ (Darwin 1859, S. 484, 488; Junker 2008).

  15. > Einleitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Spath, Dieter; Pischetsrieder, Bernd

    Rund 40 Prozent aller Fahrzeuge fahren elektrisch. Ein Zustand, der aus heutiger Sicht noch in weiter Ferne liegt, war vor über 100 Jahren bereits Realität. Um 1900, einige Jahre nach der Erfindung des Automobils, wurden Fahrzeuge durch unterschiedliche Antriebskonzepte angetrieben. Die drei wichtigsten waren Dampfantrieb, Elektroantrieb und der Benzinmotor. Durch die überlegene Energiedichte und eine kostengünstige sowie scheinbar unendliche Verfügbarkeit des Energieträgers Öl entwickelte sich der Verbrennungsmotor zum dominanten Antriebskonzept. Der Einsatz von Elektrofahrzeugen beschränkte sich im Verlauf des 20. Jahrhunderts auf wenige Nischenanwendungen. Der verbrennungsmotorbasierte Antriebsstrang ist dem Elektroantrieb auch heute noch technisch und ökonomisch überlegen. Die Randbedingungen ändern sich jedoch. Die Verknappung des fossilen Brennstoffs Öl und die stetige Verschärfung der CO2-Emissionsziele in Verbindung mit einer starken Zunahme individueller Mobilität im asiatischen Raum und vielen weiteren Regionen der Welt stellen den Verbrennungsmotors als die dominante Antriebstechnologie in Frage. Trotz des Optimierungspotentials, welches auch nach über 120-jähriger Entwicklung noch im Verbrennungsmotor liegt, ist diese Technologie immer mit lokalen Schadstoff- und Lärmemissionen verbunden. Die Notwendigkeit der Reduktion von Treibhausgasen verbunden mit einem steigenden Urbanisierungsgrad wird in Zukunft einen Technologiewechsel vom Verbrennungsmotor zum elektrischen Antrieb attraktiv machen. Dieser Technologiewechsel bedeutet jedoch weit mehr als das Austauschen des Antriebsstranges, Elektromobilität ist ein komplexes Themengebiet mit unterschiedlichen Dimensionen.

  16. Exoprothetik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Blumentritt, Siegmar; Milde, Lothar

    Exoprothesen sind orthopädische Hilfsmittel, die als Körperersatzstücke dem funktionellen und ästhetisch-kosmetischen Ausgleich von amputierten oder von Geburt an fehlenden Gliedmaßenabschnitten dienen. Durch die Amputation wird ein Teil einer Gliedmaße im knöchernen Bereich oder im Gelenk abgetrennt. Die Indikationsstellung zur Amputation ist eine höchst verantwortungsvolle und schwierige ärztliche Entscheidung, weil sie die körperliche, seelische und soziale Integrität des betroffenen Menschen unwiderruflich nachhaltig beeinträchtigt. Unmittelbar mit der Indikationsstellung ist die individuell bedingte Festlegung der Amputationshöhe verbunden. Die Indikation und die Wahl der Amputationshöhe determinieren bereits wesentlich den Rehabilitationsverlauf. Die Rehabilitation Amputierter gelingt am besten im erfahrenen interdisziplinären Rehabilitationsteam, dessen Handeln letztlich auf die eigenbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe der so behinderten Menschen am gesellschaftlichen Leben gerichtet ist. Dies schließt die ganzheitliche Betrachtung der Patientensituation durch das interdisziplinäre Rehabilitationsteam zur individuellen Prothesenversorgung ein, mit der die technischen Möglichkeiten für das angestrebte Therapieziel geklärt werden.

  17. Kooperative Automation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hakuli, Stephan; Bruder, Ralph; Flemisch, Frank O.; Löper, Christian; Rausch, Herbert; Schreiber, Michael; Winner, Hermann

    Das Aufgabenspektrum moderner Assistenzsyseme erstreckt sich von der Steigerung des Fahrkomforts bis hin zur Übernahme aktiver Sicherheitsfunktionen. Selbst komplexe Systeme wie die adaptive Fahrgeschwindigkeitsregelung ACC (Adaptive Cruise Control, vgl. Kap. 32), die wie viele weitere Innovationen in der Fahrzeugindustrie einst der automobilen Oberklasse vorbehalten war, dringen derzeit über die Mittelklasse in den Massenmarkt vor und beginnen, die Öffentlichkeit für die mit hoher Automatisierung einhergehenden Veränderungen und Herausforderungen zu sensibilisieren. Denn so beeindruckend die Leistungsfähigkeit moderner Fahrerassistenzsysteme auch ist, so verursacht sie doch ein Dilemma: Mit der Übernahme von primären Fahraufgaben durch Fahrerassistenzsysteme werden vom Fahrer neue und erweiterte Bedienfähigkeiten erwartet. Zum einen muss er ein mentales Modell eines jeden vorhandenen Assistenzsystems mit dessen spezifscher Mensch-Maschine-Schnittstelle aufbauen und dessen funktionale Grenzen verinnerlichen. Zum anderen muss er, nachdem er einen Teil seiner Fahraufgabe an ein Assistenzsystem übertragen hat, die (teil-)automatisierte Funktion überwachen, die Handlungen des Systems antizipieren und eine permanente Bereitschaft zur Rückübernahme der durch die Assistenzfunktion ausgeführten Fahraufgabe aufweisen. Die Rückübernahme geschieht entweder willentlich, wenn die Unterstützung nicht nach des Fahrers Vorstellung verläuft, oder sie ist obligatorisch, wenn die Assistenzfunktion an ihre funktionalen Grenzen stößt und explizit zur Übernahme auffordert.

  18. [The mental health of only children and of siblings with cancer - first results of a multicenter study in Germany].

    PubMed

    Bojanowski, Sabine; Führer, Daniel; Romer, Georg; Bergelt, Corinna; von Klitzing, Kai; Brähler, Elmar; Keller, Monika; Resch, Franz; Flechtner, Hans-Henning; Lehmkuhl, Ulrike; Weschenfelder-Stachwitz, Heike

    2014-07-01

    Theoretischer Hintergrund: Kinder krebskranker Eltern wurden als Risikogruppe für die Entwicklung von psychischen Störungen identifiziert. Ergebnisse der Scheidungsforschung zeigten, dass auch Geschwisterbeziehungen bei belastenden Lebensereignissen vor psychischen Störungen schützen können. Fragestellung: Kann das Vorhandensein eines Geschwisters die Bewältigung einer elterlichen onkologischen Erkrankung unterstützen und somit auch dort als protektiver Faktor wirken? Methodik: In einer multizentrischen Studie wurden 271 Kinder untersucht. 54 % waren Inanspruchnehmer eines psychosozialen Beratungsangebotes. Einzelkinder (N = 89) und Kinder mit Geschwistern (N = 182) wurden im Hinblick auf ihre psychische Belastung (Strength and Difficulties Questionnaire, SDQ, Selbst- und Fremdurteil) miteinander verglichen. Ergebnisse: Im Gruppenvergleich zeigten sich zwischen Einzelkindern und Kindern mit Geschwistern keine signifikanten Unterschiede im Gesamturteil der Eltern. Dies galt sowohl für die Einschätzung durch den gesunden als auch durch den erkrankten Elternteil. In der Selbsteinschätzung zeigten sich bei 2 % der Einzelkinder und bei 9 % der Geschwister klinisch auffällige Werte im Gesamtproblemwert des SDQ. Der Gruppenvergleich zwischen Einzelkindern und Kindern mit Geschwistern offenbarte im Hinblick auf deren psychische Belastung keine bedeutsamen Unterschiede. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass eine negative Beziehungsqualität (Sibling Relationship Questionnaire, SRQ) mit verstärkten Problemen in der Peer-Group assoziiert ist. Schlussfolgerungen: Das Vorhandensein eines Geschwisters ist nicht per se ein protektiver Faktor. Einzelkinder wiesen im Vergleich zu Kindern mit Geschwistern keine höhere psychische Belastung auf.

  19. Use of elaborate feedback and an audience-response-system in dental education.

    PubMed

    Rahman, Alexander; Jacker-Guhr, Silke; Staufenbiel, Ingmar; Meyer, Karen; Zupanic, Michaela; Hahnemann, Merle; Lührs, Anne-Katrin; Eberhard, Jörg

    2013-01-01

    Einleitung: Die Studie soll die Frage klären, ob sich durch Anwendung von elaboriertem Feedback und einem Audience-Response-Systems (ARS) der Lernerfolg im Studienfach Zahnerhaltung signifikant verbessert. Methodik: Die Studierenden des 1. klinischen Semesters wurden in eine Studien- und eine Kontrollgruppe randomisiert eingeteilt. Die Randomisierung erfolgte unter Berücksichtigung der Faktoren Alter, Geschlecht und Note im Physikum. Im Verlauf von 10 Vorlesungen wurden pro Vorlesung 5 Multiple-Choice-Fragen zu den formulierten Lernzielen gestellt. Diese wurden unter Anwendung eines ARS von den Studierenden beantwortet. Nur die Studiengruppe erhielt sofort ein elaboriertes Feedback zu den Ergebnissen. Die am Ende durchgeführte Abschlussklausur und Evaluation sollten ermitteln, ob das elaborierte Feedback zu einem Lernerfolg führt und welchen Effekt das ARS auf die Vorlesungsatmosphäre hat. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Abschlussklausuren ergaben keinen signifikanten Unterschied zwischen dem Lernerfolg der Studien- und der Kontrollgruppe. Schlussfolgerung: Durch das elaborierte Feedback zeigte sich in dieser Untersuchung kein Unterschied im Lernerfolg. Mit dem ARS ließ sich jedoch eine interaktivere, positivere Lernatmosphäre schaffen.

  20. Welt und Wirkungsprinzip (2nd Aufl.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Landgraf, Werner

    2010-03-01

    Modell einer kausalen Bewirkung der Welt, und logische, geometrische, physikalische Interprätation dieser Kausalmenge und Fortwirkung der frühsten ihrer sukzessiv als echt Neues bewirkten und durch Vorhandenes oder Späteres nicht darstellbaren oder widerrufbaren Ereignisse als Dimensionen und sie verkörpernde primäre Naturkräfte, mit Korrespondenz zur beobachteten Welt und ihrer grundlegendsten Eigenschaften. Wirklich ist nur was wirkt, wo und wie. Entsprechend ist im Bogenelement statt der Eigenzeit die variante Anzahl Wirkungen relevant, 0 ≈ 1/h2 dS2 - 1/tpl2 (dt2 - 1/c2 {dq12 + G02/G2 [dq2,32 - ...]}) mit G0 = c4lpl/Epl ≈ G. Die heutigen Dimensionen und Naturkräfte entstanden in dieser Reihenfolge, haben 'komplementäre' aber gleichwertige statische und dynamische Aspekte, entsprechend ihren Termen in Bogenelement bzw. Vierervektor, aus derem Vergleich sowie mit denen ihrer Nachbarn folgen Grundgleichungen bzw. Erhaltungssätze. Jeweils individuelle Eigenschaften wie ihre Naturkonstante konkretisieren sie und tragen zu gattungsmäßigen wie globale Affinität und Äquivalenzen bei. Ältestes Gebiet oder räumlicher Rand jeder Dimension sind die ersten vom Vorgänger bewirkten Ereignisse, selbst raumzeitlicher Ursprung des Nachfolgers, dort einmalig und ewig maximal rotverschoben fortwirkend und nicht lokalisierbar, um neue Elementareinheiten verschieden und lichtartig mit deren Verhältnis oder dem ihrer globalen Zustandsgrößen als konstanten Anfangsimpuls, Expansion, Längen- oder Ereignisdichte zueinander. Der Übergang vom diskreten Modell weniger Informationen zum Kontinuum und die Korrespondenz zur Physik ist problemlos, Details wie ein kontinuierlicher, abrupter oder ganz fehlender Abfall der Metrik beim ältesten Gebiet sind aber nur durch Beobachtungen entscheidbar. Erörtert werden allgemeine und individuelle Eigenschaften und ihre Konsequenzen der Dimensionen mit ihren Kräften, selbst und im Verhältnis zueinander, etwa ihrer begrenzten

  1. Prenatal recruitment of participants for a birth cohort study including cord blood collection: results of a feasibility study in Bremen, Germany.

    PubMed

    Ernst, Sinja Alexandra; Günther, Kathrin; Frambach, Torsten; Zeeb, Hajo

    2015-01-01

    Hintergrund: Geburtskohorten stellen vielversprechende Forschungsansätze dar, um prospektiv unter Life-Course-Perspektive Ursachen und Mechanismen zahlreicher Erkrankungen zu erforschen. Die Entnahme von Bioproben, einschließlich Nabelschnurblutproben, zu verschiedenen Zeitpunkten im Lebensverlauf (insbesondere prä- und perinatal) ist von zentraler Bedeutung für eine direkte Expositionserfassung. Gleichzeitig ist die Entnahme von Bioproben als besonders kritischer Aspekt in epidemiologischen Studien zu betrachten, insbesondere für die Erforschung von pränatalen Expositionen durch umweltbezogene Faktoren und für DNA-Extraktion. Ziele dieser Machbarkeitsstudie zur Ursachenforschung für kindliche Leukämien war die Erstrekrutierung von werdenden Müttern sowie ihren zukünftigen Neugeborenen für eine Geburtskohorte, welche die Entnahme von Blut der Mutter sowie Nabelschnurblut beinhaltet. Übergreifendes Ziel war die Entwicklung von Empfehlungen für eine mögliche nationale Geburtskohorte auf Basis praktischer Erfahrungen.Methoden: Die Machbarkeitsstudie wurde in Bremen im Zeitraum Januar 2012 bis März 2013 durchgeführt. Werdende Mütter wurden um Studienteilnahme gebeten, wenn (i) der geplante Geburtstermin im Erhebungszeitraum lag, (ii) die Entbindung in der kooperierenden Geburtsklinik stattfinden sollte sowie (iii) die Sprachkenntnisse ausreichend waren, um die Studieninhalte zu verstehen und den pränatalen Fragebogen auszufüllen. Blut der Mutter sowie Nabelschnurblut wurde für spätere Forschungsaktivitäten gesammelt und in einer Stammzellbank eingelagert, die bereits eine bestehende Kooperation mit der Geburtsklinik hatte. 22 niedergelassene Gynäkologinnen und Gynäkologen wurden kontaktiert und gebeten werdende Mütter in die Studie einzuschließen. Die Rekrutierung erfolgte im letzten Schwangerschaftsdrittel, entweder im Rahmen der Schwangerenvorsorge bei niedergelassenen Gynäkologinnen oder Gynäkologen oder in der Geburtsklinik

  2. The FacharztDuell: innovative career counselling in medicine.

    PubMed

    Welbergen, Lena; Pinilla, Severin; Pander, Tanja; Gradel, Maximilian; von der Borch, Philip; Fischer, Martin R; Dimitriadis, Konstantinos

    2014-01-01

    Zielsetzung: Die Entscheidung für eine Facharztrichtung stellt für viele Medizinstudierende eine Herausforderung dar. Derzeit können Medizinstudierende zwischen über sechzig Weiterbildungsmöglichkeiten im Anschluss an das Medizinstudium wählen.Im deutschen Ausbildungskontext werden bisher wenige strukturierte Entscheidungshilfen für die Weiterbildungs- und Karriereplanung angeboten. Daten zu Akzeptanz, Formaten und Effekten entsprechender Angebote liegen kaum vor. Ziel dieser Studie ist es, ein innovatives Format zur Karriereplanung von Medizinstudierenden in Bezug auf die Akzeptanz, Bewertung und möglichen Einfluss auf Facharztpräferenzen zu untersuchen.Methodik: Der Bedarf nach aktiver Karriereberatung wurde durch thematische Gesprächsanalysen im Rahmen des Mentoring-Programms der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, einer online-basierten Bedarfsumfrage, einer ad-hoc Fokusgruppe und einer Pilotveranstaltung des FacharztDuells erhoben. Ein interaktives Diskussionsformat mit moderierter Gegenüberstellung verwandter Fachrichtung wurde unter dem Namen „FacharztDuell“ konzipiert und bisher viermal durchgeführt. Die Einzelveranstaltungen wurden schriftlich evaluiert und Präferenzänderungen der Teilnehmer durch ein Audience-Response-System (ARS) erhoben. Das FacharztDuell wird regelmäßig organisiert und durch fakultäre Lehrmittel gefördert. Ergebnisse: Das FacharztDuell wurde von Medizinstudierenden verschiedener Semester sehr gut angenommen (Teilnehmerzahl geschätzt 300/Veranstaltung) und bewertet (Gesamtnotendurchschnitt von 1,7, SD=0,7, 1=sehr gut, 6=sehr schlecht, n=424). Durchschnittlich empfanden 77,8% der Studierenden das FacharztDuell als Entscheidungshilfe für ihre spätere Facharzt- oder Berufswahl. Bis zu 12% der Studierenden änderten ihre Facharztpräferenz im Vergleich zwischen der Auswahl vor und nach den jeweiligen Veranstaltungen. Schlussfolgerungen: Das FacharztDuell wird von Medizinstudierenden

  3. G-protein coupled receptor auto-antibodies in thromboangiitis obliterans (Buerger's disease) and their removal by immunoadsorption.

    PubMed

    Klein-Weigel, Peter F; Bimmler, Marion; Hempel, Petra; Schöpp, Sebastian; Dreusicke, Siegrid; Valerius, Jana; Bohlen, Anne; Boehnlein, Joana M; Bestler, Daniel; Funk, Stephanie; Elitok, Saban

    2014-09-01

    Hintergrund: Histopathologische und serologische Befunde sprechen für eine Immunpathogenese der Thromboangiitis obliterans (TAO, Buerger’sche Erkrankung). Autoantikörper scheinen eine wichtige Rolle im Krankheitsgeschehen zu spielen. Es wurden wiederholt positive therapeutische Effekte durch eine Immunadsorption (IA) gezeigt. Wir analysierten agonistische Autoantikörper (agAAK), die gegen G-Protein gekoppelte Rezeptoren (GPCR) gerichtet sind und analysierten, ob diese durch eine IA effektiv beseitigt werden können. Patienten und Methoden: Zwischen Dezember 2012 und Mai 2014 wurden 11 Patienten mittels IA über 5 konsekutive Tage behandelt. Die agAAK wurden unter Verwendung spezifischer ELISA-Techniken bestimmt. Ergebnisse: AgAAK wurden bei 9 von 11 Patienten (81.8 %) gefunden. Multiple agAAK waren bei 7 Patienten (63.6 %) nachweisbar. Darüber hinaus wurde ein agAAK-Cluster entdeckt, das sich gegen Loop1 des adrenergen α1-Rezeptors und Loop1 des Endothelin A (ETA)-Rezeptors richtet, und sich bei 72.7 % respektive 54.5 % der TAO-Patienten nachweisen ließ. AgAAK gegen Epitop 1 oder 2 des Angiotensin-1-Rezeptors wurden bei 3 Patienten, agAAK gegen Loop1/2 des Proteinase-aktivierten Rezeptor (PAR) wurden bei 2 Patienten nachgewiesen. AgAAK gegen den ETA-Rezeptor traten niemals ohne gleichzeitigen Nachweis von agAAK gegen den α1-adrenergen Rezeptor auf und waren immer gegen Loop1 gerichtet. Unmittelbar nach Beendigung der IA ließen sich bei 81.8 % aller Patienten und bei 77.8 % aller Fälle mit positiven agAAK vor der IA keine agAAK mehr nachgewiesen. Schlussfolgerungen: Wir konnten bei Patienten mit aktiver TAO agAAK gegen GPCR und darüber hinaus ein Antikörper-Cluster nachweisen, das sich bevorzugt gegen Loop1 des α-1-adrenergen Rezeptors und Loop1 des ETA-Rezeptors richtet. Die agAAK wurden mehrheitlich erfolgreich durch die IA eliminiert. Wir sind der Auffassung, dass gegen GPCR-gerichtete agAAK eine wichtige Rolle in der Pathogenese der TAO spielen und

  4. Impact of the cosmetic mouthwash "Jack Pro Spülung plus" ("rheodol-Spülung plus") on the oral cavity flora, tested in a monocentric, controlled, randomized, blind, cross-over comparative study.

    PubMed

    Göhring, Jana; Müller, Gerald; Biffar, Reiner; Kramer, Axel

    2014-01-01

    Zielsetzung: Jack Pro Spülung Plus wird zur Unterstützung der mechanischen Mundhygiene empfohlen. Da die Wirkstoffe Polihexanid und Tosylchloramidnatrium in der Jack Pro Spülung Plus unterhalb der mikrobiozid wirksamen Konzentration enthalten sind, sollte in der vorliegenden Anwendungsstudie die Hypothese überprüft werden, ob durch Addition von mechanischer Spülwirkung und bakteriostatischer Wirksamkeit der Effekt der mechanischen Spülwirkung übertroffen wird. Methode: Die Studie wurde als monozentrische kontrollierte randomisierte verblindete Cross-Over-Vergleichsstudie an 30 freiwilligen Probanden durchgeführt. Die Wirksamkeit des Prüfprodukts (Wirkstoffbasis Polihexanid 0,02–0,03% und Tosylchloramidnatrium 0,004–0,006%) wurde mit einer wässrigen Lösung von Polihexanid (0,020–0,030%) und mit Ringerlösung als Negativkontrolle verglichen. Als Maß für die Wirksamkeit diente die Reduktion der Erregerzahl auf der Wangenschleimhaut nach aerober und anarober Kultivierung. Nach Erhebung der Vorwerte wurde eine 30-sekündige Mundspülung mit je einer der drei Prüflösungen durchgeführt. Nach 1, 10 und 60 min wurde erneut die Erregerzahl bestimmt und der Reduktionsfaktor aus der Differenz zwischen dem log10 des Vorwerts und des Nachwerts berechnet. Die Probenahme erfolgte mittels Schablone mit einer Abstrichfläche von 1 x 1 cm.Ergebnisse: Durch Ringerlösung wurde 1 min nach Mundhöhlenspülung eine geringe mechanische Verringerung der Mundhöhlenflora erreicht. Nach 10 min und 60 min war kein Einfluss mehr feststellbar. Durch Jack pro Spülung Plus wurde zusätzlich zum mechanischen Effekt der Ringerlösung eine bakteriostatische Wirksamkeit erzielt, die bis zu 60 min anhielt. Sowohl nach 10 min als auch nach 60 min wurde die Wirksamkeit von Ringerlösung signifikant übertroffen. Die wässrige Polihexanidlösung war nach 10 min und 60 min tendentiell geringer wirksam als Jack pro Spülung Plus.Schlussfolgerung: Auf Grund der bakteriostatischen

  5. International medical students--a survey of perceived challenges and established support services at medical faculties.

    PubMed

    Huhn, D; Junne, F; Zipfel, S; Duelli, R; Resch, F; Herzog, W; Nikendei, C

    2015-01-01

    Einleitung: Internationale Medizinstudierende sind im Rahmen ihres Studiums in Deutschland mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert. Neben der Unterstützung durch die zuständigen Akademischen Auslandsämter werden zunehmend auch spezifische Angebote für internationale Studierende durch die Medizinischen Fakultäten selbst entwickelt und angeboten. Eine systematische Übersicht über die Art und Verbreitung solcher Angebote sowie die von Seiten der Fakultäten wahrgenommenen Problemfelder für internationale Studierende existiert bislang nicht.Methode: Alle Studiendekanate der Medizinischen Fakultäten Deutschlands wurden zwischen April und Oktober 2013 kontaktiert und um Teilnahme an einem Telefoninterview gebeten. Die Interviewpartner wurden zu folgenden Sachverhalten befragt: 1.) Anteil internationaler Studierender an der Medizinischen Fakultät; 2.) Wahrgenommene Schwierigkeiten und Probleme internationaler Studierender; 3.) Angebot für internationale Studierende; 4.) Spezifizierung des weiteren Bedarfs an Unterstützungsmöglichkeiten. Die Angaben wurden notiert, Häufigkeiten im Anschluss ausgezählt und die Ergebnisse frequenzanalytisch ausgewertet.Ergebnisse: 39% der Medizinischen Fakultäten konnten detaillierte Auskunft über den Anteil internationaler Studierender geben. Von diesen Fakultäten wurde ein durchschnittlicher Anteil von 3,9% EU- und 4,9% Nicht-EU-Ausländer angegeben. Die häufigsten genannten Angebote sind durch andere Studierende geleitete Tutorien, Sprachkurse und Tandem-Programme. Das mit Abstand am häufigsten berichtete Problem ist laut den Studiendekanaten das sprachliche Defizit der internationalen Studierenden zu Beginn des Studiums. Als Lösungsvorschläge werden hauptsächlich der Ausbau von Tutorien sowie die Verbesserung der fachsprachlichen Deutschkenntnisse genannt.Diskussion: An den Medizinischen Fakultäten bestehen in Art und Umfang sehr unterschiedliche Unterstützungsangebote für internationale Studierende

  6. Self-directed e-learning at a tertiary hospital in Malawi--a qualitative evaluation and lessons learnt.

    PubMed

    Barteit, Sandra; Hoepffner, Philip; Huwendiek, Sören; Karamagi, Angela; Munthali, Charles; Theurer, Antje; Neuhann, Florian

    2015-01-01

    Einführung: Trotz verschiedener Initiativen mehr Gesundheitspersonal auszubilden, besteht in Malawi weiterhin ein ausgeprägter Mangel an Fachkräften im Gesundheitsbereich. Dieser Mangel stellt auch eine erhebliche Herausforderung für die Aus- und Weiterbildung von medizinischem Personal dar - vor allem für Interns, die in ihrem letzten und entscheidenden Ausbildungsjahr vor dem Beginn einer selbstständigen ärztlichen Tätigkeit stehen.Projektbeschreibung: Wir haben deshalb in der medizinischen Abteilung des Kamuzu Central Hospital (KCH) in Malawi eine E-Learning Plattform eingeführt. Ziel ist es durch den computergestützten Unterricht den Mangel an klinischem Lehrpersonal teilweise zu kompensieren und damit zur Verbesserung der Qualität der medizinischen Ausbildung beizutragen sowie Zugang zu aktuellen und relevanten medizinischen Materialien zu gewährleisten.Methoden: Zwischen März und April 2012 führten wir zur Evaluation von Relevanz und Angemessenheit der E-Learning-Plattform eine qualitative Untersuchung durch. Die Datenerhebung erfolgte über individuelle Interviews, eine thematisch geleitete Gruppendiskussion sowie durch Beobachtung der Nutzung der Plattform basierend auf einer Checkliste. Die Auswahl der Interviewpartner erfolgte gezielt. Interviews und Gruppendiskussion wurden aufgezeichnet, codiert und interpretiert.Ergebnisse: E-Learning erwies sich im Umfeld dieses Krankenhauses als technisch machbar. Die Nutzer beurteilten die E-Learning-Plattform als für sich relevant und inhaltlich angemessen. Bedenken wurden in Bezug auf Nachhaltigkeit, Zugänglichkeit und technischer Infrastruktur geäußert sowie hinsichtlich der begrenzten Beteiligung und Verantwortung der malawischen Partner. Das Interesse an E-Learning war hoch, aber sowohl der Bekanntheitsgrad wie auch die Kenntnisse der Plattform waren unter den potenziellen Nutzern gering. Die Evaluation ergab, dass weitere Anpassungen im Hinblick auf die lokalen Bedürfnisse erforderlich sind

  7. Regenerative Energieträger im Aufwind: Entwicklung der erneuerbaren Energien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kohl, Harald

    2006-05-01

    2005 kam 4,6 % des deutschen Primär-Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen, bei der Stromproduktion lag ihr Anteil bei 10,2 %. Wesentliche Ursache ist der Boom bei der Windkraft, die vor allem durch Offshore-Windparks auf See weiter ausbaubar ist. Die Wasserkraft lieferte in Deutschland traditionell einen großen Beitrag zur Stromerzeugung, doch ihr Ausbaupotenzial ist gering. Die Photovoltaik, die solar- und die geothermische Stromerzeugung spielen derzeit noch eine kleine Rolle. Den deutschen Bedarf an Wärmeenergie deckten 2004 die erneuerbaren Energien zu 5,4 %, vor allem aus Biomasse. Die solarthermische Wärmeerzeugung hat sich gegenüber 2000 mehr als verdoppelt. Im Straßenverkehr spielen biogene Kraftstoffe mit 5,4 % noch eine untergeordnete Rolle. Bis 2050 könnte in Deutschland der Anteil regenerativer Energien am Primär-Energieverbrauch die Fünfzigprozentmarke überschreiten.

  8. SARCOPTERYGII, Fleischflosser

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schultze, Hans-Peter

    Unter den rezenten und fossilen Fischen sind die Sarcopterygier durch fleischige Loben an den paarigen Flossen charakterisiert. Fossil gehen sie bis in das Obere Silur (vor 420 Mio. Jahren) zurück. Einige Gruppen (†Onychodontida, †Porolepiformes, †Elpistostegalia) waren auf das Devon beschränkt, andere verschwanden gegen Ende des Paläozoikums (†Rhizodontida, †Osteolepiformes). Nur wenige Arten der Dipnoi (Lungenfische) und Actinistia (Hohlstachler) haben überlebt; aus einer ausgestorbenen Teilgruppe evolvierten die erfolgreichen Tetrapoda. Im Devon waren die Sarcopterygier weltweit verbreitet; ihre rezenten fischartigen Formen sind dagegen auf die Südkontinente bzw. den Indischen Ozean beschränkt. Ursprünglich waren alle Formen marin. Mehrmals unabhängig wurde von ihnen das Süßwasser und innerhalb der Tetrapoden vor allem das Land erobert.

  9. Generierung korrespondierender Schichtbilder zur verbesserten lokalen Analyse des linken Ventrikels in 4D-MRT-Bildsequenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Säring, D.; Müllerleile, K.; Groth, M.; Handels, H.

    Die genaue Erfassung lokaler Veränderungen des linken Ventrikels insbesondere bei der Verlaufskontrolle nach einem Infarkt erfordert die Extraktion lokaler Form- und Funktionsparameter. Die für den Inter- und Intrapatientenvergleich notwendige räumliche Korrespondenz der MRT-Schichtbilder ist durch die manuelle Planung der Schichtpositionen beim Aufnahmeverfahren i.A. nicht gewährleistet. In dieser Arbeit wird daher ein Verfahren vorgestellt, das unter Berücksichtigung der anatomischen Grenzen des linken Ventrikels räumlich korrespondierende Positionen bestimmt, zu denen anschließend unter Verwendung der originären Daten und der strukturerhaltenden Interpolation neue Schichtbilder generiert werden. Dadurch wird eine bessere Übereinstimmung der räumlichen Position der zu vergleichenden Schichten erzielt. Das Verfahren wurde an zu Evaluationszwecken generierten Probandendatensätzen getestet. Dabei konnte gezeigt werden, dass die Generierung korrespondierender Kurzachsen-MRT-Schichtbilder zu einer verbesserten Extraktion lokaler Parameter führt.

  10. Zusammenfassung und Ausblick

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knopp, Lothar; Wiegleb, Gerhard

    Mit dem vorliegenden Buch wird als Ergebnis eines durch die Deutsche BundesstiftungUmwelt (DBU) geförderten Forschungsprojektes an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus eine erste Standardisierung der Vorgehensweise zur Erfassung, Risikoabschätzung und Bewertung eines Biodiversitätsschadens nach dem Umweltschadensgesetz (USchadG) vorgelegt. Damit kann eine erste Bewertung potentieller Schadenssituationen vorgenommen werden. Die Nutzung der hier erarbeiteten Vorgehensweise bietet sich daher für all diejenigen an, die mit der Frage einer möglichen Haftung für Biodiversitätsschäden nach dem USchadG konfrontiert sind, seien es die Unteren und Oberen Naturschutzbehörden der Länder, die Schadensversicherer, die potentiell Haftenden oder die Naturschutzverbände.

  11. Modellierung und Simulation des Substrat-Rauschens in integrierten RF CMOS-Schaltungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lin, L.; Xiong, J.; Mathis, W.

    2009-05-01

    Im integrierten CMOS-Schaltungsentwurf kann das Substrat-Rauschen, das vom digitalen Teil entsteht, die Funktionalität des analogen Teils stark beeinflussen. Es wird daher immer wichtiger, das Substrat als ein Medium der Rauschen-Propagation genau zu modellieren. Im vorliegenden Artikel wird ein auf der Finite Elemente Methode (FEM) und Modellordnungsreduktion (MOR) basiertes Modellierungsverfahren zur Admittanzen-Extraktion im Halbleitersubstrat vorgestellt. Nach der Diskretisierung mit FEM wird das Substrat im Allgemeinen als ein resistives/kapazitives Netz angesehen. Durch Bestimmung der Admittanz-Matrix und MOR ist es möglich ein äquivalentes Dreipol-Modell zwischen digitalem und analogem Teil über das Substrat zu bilden. Das Ergebnis der Modellierung wird dargestellt und mit numerischer Simulation des Substrat-Rauschens verglichen. Die Modellierung ermöglicht es, die Einflüsse des Substrat-Rauschens im Schaltungsentwurf zu berücksichtigen und so bestehende CMOS-Schaltungsarchitekturen zu optimieren.

  12. Statistische Physik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fließbach, Torsten

    In der Statistischen Physik befassen wir uns mit Systemen aus sehr vielen Teilchen. Beispiele hierfür sind die Atome eines Gases oder einer Flüssigkeit, die Phononen eines Festkörpers oder die Photonen in einem Plasma. Die Gesetze für die Bewegung einzelner Teilchen sind durch die Mechanik oder die Quantenmechanik gegeben. Aufgrund der großen Zahl der Teilchen (zum Beispiel N = 6 • 1023 für ein Mol eines Gases) sind die Bewegungsgleichungen jedoch nicht auswertbar. Das Ergebnis einer solchen Auswertung, also etwa die Bahnen von 6•1023 Teilchen, wäre auch uninteressant und irrelevant. Die Behandlung dieser Systeme erfolgt daher statistisch, das heißt auf der Grundlage von Annahmen über dieWahrscheinlichkeit verschiedener Bahnen oder Zustände.

  13. Vorausschauend Planen, Gezielt Handeln — Über Die Regelung Und Steuerung Technischer Prozesse

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grüne, Lars; Sager, Sebastian; Allgöwer, Frank; Bock, Hans Georg; Diehl, Moritz

    Seit Beginn der industriellen Revolution nimmt die Steuerungs- und Regelungstechnik eine Schlüsselstellung in vielen technischen Bereichen ein. James Watts Fliehkraftregler für Dampfmaschinen ist eines der frühen Beispiele eines extrem erfolgreichen Reglerkonzepts, von dem Ende der 1860er Jahre geschätzte 75000 Exemplare allein in England im Einsatz waren [2, S. 24]. Etwa um diese Zeit begannen Ingenieure, motiviert durch die immer höhere Komplexität der zu regelnden Maschinen, sich systematisch mit theoretischen Grundlagen der Regelung zu beschäftigen. Dies führte unausweichlich zu der Einsicht, dass das dynamische Verhalten der geregelten Systeme nur mit Hilfe der Mathematikverstanden und weiterentwickelt werden konnte, oder wie Werner von Siemens, ein weiterer technischer Pionier in diesem Bereich es formulierte: "Ohne Mathematik tappt man doch immer im Dunkeln.“

  14. Unfälle mit Kleintransportern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tschirschwitz, Christian

    Auf einer außerörtlichen Bundesstraße geriet ein mit vier Personen besetzter Pkw Toyota Corolla aus letztlich nicht vollständig geklärten Gründen ins Schleudern. Nachdem sich das Fahrzeug beträchtlich entgegen dem Uhrzeigersinn ausgedreht hatte, prallte ein entgegenkommender Kleintransporter VW T4 frontal an die rechte Flanke des Toyota. Der Transporter wurde gedreht, ausgehoben und durch einen Pkw Ford Escort unterfahren. Alle Fahrzeuge kamen in Kollisionsortnähe zum Endstand. Die vier Toyota-Insassen wurden getötet. Aus den anderen Fahrzeugen wurden sechs Personen überwiegend schwer verletzt. Unbeteiligte Zeugen waren nicht vorhanden.

  15. Variationeller Ansatz für eine integrierte Segmentierung und nicht-lineare Registrierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidt-Richberg, Alexander; Ehrhardt, Jan; Handels, Heinz

    Vierdimensionale tomographische Bilddaten ermöglichen neuartige Therapie- und Diagnoseverfahren in der medizinischen Praxis. Voraussetzung dafür sind oft die räumlich-zeitliche Segmentierung anatomischer Strukturen in den 4D- Daten und die Bestimmung ihrer dynamischen Eigenschaften durch Schätzung der 3D-Bewegungsfelder mittels nicht-linearer Registrierungsverfahren. In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, mit dem sich Level-Set-Segmentierung und diffusive, nicht-lineare Registrierung unter Berücksichtigung ihrer wechelseitigen Abhängigkeiten integriert lösen lassen. Die Aufgabe wird als Energieminimierung formuliert und ein variationelles Lösungsverfahren angegeben. Anschließend wird der Ansatz an Phantom- und CT-Patientendaten am Beispiel der Leber validiert.

  16. Ein routine-integrierbares Planungswerkzeug zur operativen Rekonstruktion der Orbita

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kleiner, Melanie; Schulze, Dirk; Voss, Pit Jakob; Deserno, Thomas M.

    Bei Frakturen des Orbitabodens kann ein Titangitter zur Rekonstruktion operativ eingesetzt werden. In dieser Arbeit wird ein Planungswerkzeug entwickelt, welches mit Hilfe eines aktiven Konturmodells die Orbita in CT Daten segmentiert, ihr Volumen berechnet und visualisiert. Neben den technischen Integrationsstufen der Funktions- und Präsentationsintegration, welche durch den Einsatz des Medical Imaging Interaction Toolkit (MITK) erreicht werden, sowie der Daten-, und Kontextintegration ist vor allem die Stabilität der eingesetzten Algorithmik für die Routine-Integrierbarkeit wichtig. Erste Stabilitätsuntersuchungen basieren auf 3 von 100 zufällig ausgewählten CT-Datensätzen, wobei das Volumen mit je 50 verschiedenen Startpunkten berechnet wurde. Die so ermittelten Variationskoeffizienten liegen deutlich unterhalb der kritischen 5 % Schwelle.

  17. Verbesserung der Symmetrie von Hirnaufnahmen entlang der Sagittalebene

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ens, Konstantin; Wenzel, Fabian; Fischer, Bernd

    Die lokale Symmetrie von Hirnscans entlang der Sagittalebene zu ermitteln und zu modizifieren, ist für eine Reihe neurologischer Anwendungen interessant. Beispielsweise kann der voxelweise Vergleich von rechter und linker Hirnhälfte nur dann Aufschluss über die Lokalisierung von Läsionen geben, wenn durch Transformation ein Hirnscan eine möglichst hohe Symmetrie aufweist. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Visualisierung von medialen Hirnschnitten, für die die Trennfläche beider Hirnhälfte möglichst eben sein sollte. Diese Arbeit stellt die Entwicklung eines Verfahrens vor, mit dessen Hilfe die Symmetrie von Hirnaufnahmen entlang der Sagittalebene verbessert werden kann. Dies geschieht unter Verwendung von aktiven Konturen, die mit Hilfe einer neuartigen Kostenfunktion gesteuert werden. Experimente am Ende der Arbeit mit strukturellen Kernspinaufnahmen demonstrieren die Leistungsfähigkeit des Verfahrens.

  18. Trajektoriendichte bei Magnetic Particle Imaging

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knopp, Tobias; Sattel, Timo; Biederer, Sven; Weizenecker, Jürgen; Gleich, Bernhard; Borgert, Jörn; Buzug, Thorsten M.

    Magnetic Particle Imaging ist ein neues bilgebendes Verfahren zur Darstellung der räumlichen Verteilung von magnetisierbaren Nanopartikeln. In einer Simulationsstudie wurde zuletzt das Auflösungsvermögen und die Sensitivität dieser Methode untersucht. Die Abtast-trajektorie wurde dabei so gewählt, dass der Messbereich deutlich überabgetastet wurde. In dieser Arbeit wird in einer Simulationsstudie untersucht, welchen Einfluss die Dichte der Trajektorie auf die Bildqualität der rekonstruierten Bilder hat. Es wird gezeigt, dass die Auflösung in den rekonstruierten Bildern durch die Feldstärke des angelegten Magnetfeldes und die Trajektoriendichte beschränkt ist. Die Trajektorie kann bei konstanter Feldstärke bis zu einem gewissen Grad ausgedünnt werden. Der Simulation liegt dabei ein Model zu Grunde, welches das Signal entsprechend der Langevin-Theorie des Paramagnetismus approximiert.

  19. Gewebe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Shah-Derler, Brigitte; Wintermantel, Erich; Ha, Suk-Woo

    Als Gewebe wird ein durch spezifische Leistungen gekennzeichneter Verband gleichartig differenzierter Zellen bezeichnet. Gewebe entstehen aus jungen, noch nicht differenzierten Zellen, die sich ihrer künftigen Funktion entsprechend umwandeln. Gewebe aus differenzierten Zellen wird als Dauergewebe bezeichnet. Verschiedene Gewebe haben allerdings eine mehr oder weniger starke Potenz, sich neu aufzubauen. Beim Menschen unterscheidet man diesbezüglich zwischen labilem Gewebe, bei dem die Bildung und der Aufbau der Zellen rasch erfolgt, stabilem Gewebe, bei dem der Zellumsatz sehr langsam geschieht und permanentem Gewebe, bei dem absterbende Zellen nicht mehr ersetzt werden können (Tabelle 8.1). Es gibt vier Grundtypen von Geweben: Epithelgewebe, Binde- und Stützgewebe, Muskelgewebe und Nervengewebe. Im Körper treten in der Regel verschiedene Gewebe funktionell zusammen (z. B. Muskeln und Sehnen des Bindegewebes).

  20. Bauaufsichtliche Regelungen für Bauwerksabdichtungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Herold, Christian

    Bauaufsichtliche Regelungen beziehen sich auf alle baulichen Anlagen im öffentlichen und privaten Bereich, die in den Anwendungsbereich der Bauordnungen der Länder (LBO) [6.1] §1 fallen. Die LBO basieren auf der Musterbauordnung (MBO) [6.2], sie können länderspezifische Abweichungen enthalten. Die Bauordnungen dienen der Einhaltung der aus öffentlich rechtlicher Sicht als notwendig angesehenen Schutzziele für die Planung und Errichtung baulicher Anlagen in Deutschland. Danach sind bauliche Anlagen so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, der Schutz von Leben, Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden (MBO §3(1)). Bauaufsichtliche Regelungen sind als öffentlich rechtliche Regelungen verbindlich. Sie sind immer einzuhalten und dürfen nicht durch privatrechtliche Vertragsgestaltungen abgeändert oder ausgesetzt werden.

  1. On the production of radium isotopes from uranium caused by irradiation with fast and decelerated neutrons⋆⋆⋆⋆⋆⋆

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hahn, O.; Strassmann, F.

    2016-10-01

    Received November 8, 1938; published November 18, 1938The article is a translation of the German original published as Hahn, O., Strassmann, F. Über die Entstehung von Radiumisotopen aus Uran durch Bestrahlen mit schnellen und verlangsamten Neutronen. Naturwissenschaften 46: 755-756, 1938.The current translation is by Georg Steinhauser, Leibniz Universität Hannover, Institut für Radioökologie und Strahlenschutz, Hannover, Germany; steinhauser@irs.uni-hannover.de. An attempt has been made to preserve Hahn's and Strassmann's writing style as much as possible. However, scientific German often uses the passive voice which is not always translated properly to English. Also the typically long German sentences sometimes had to be shortened for better English style. The references were converted to EPJH style, and the footnotes are numbered consecutively.

  2. Bitratenreduktion

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lerch, Alexander

    Zur Bitratenreduktion eingesetzte Kodierungsverfahren haben die Aufgabe, die Datenmenge zur Übertragung oder Speicherung von digitalen Signalen mit möglichst geringem Qualitätsverlust zu verkleinern. Sie werden entweder aus ökonomischen Gründen wie der Kostenersparnis durch geringere erforderliche Übertragungskapazitäten, oder aus technischen Gründen wie einem in der Größe beschränkten Speicherplatz oder eingeschränkten Übertragungskapazitäten eingesetzt. Kodierungsverfahren finden Anwendung in den unterschiedlichsten Bereichen wie Filmtheatern, Rundfunk und Telekommunikation, auf Datenträgern wie der DVD, im Internet bei der Distribution, beim Live-Streaming, in Tauschbörsen sowie auf portablen Mediaplayern wie MiniDisc- und MP3-Playern.

  3. Reinraumtechnik für die Medizintechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Petek, Max; Jungbluth, Martin; Krampe, Erhard

    Die Reinraumtechnik ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Fertigung von Produkten der Life Sciences, den Bereichen Pharma, Lebensmittel, Kosmetik und Medizintechnik. In Anbetracht der langen Historie der Medizintechnik ist sie jedoch eine sehr junge Disziplin. Die Bedeutung von Keimen und die richtige Einschätzung ihrer Größe wurden zwar sehr früh bereits durch Paracelsus erkannt, jedoch wurden daraus noch keine speziellen oder kontinuierlich umgesetzten Hygienevorschriften abgeleitet. Die erste bekannte technische Umsetzung von Hygieneempfehlungen geht auf den Franzosen François Nicolas Appert zurück, der eine aseptische Abfüllmethode für Lebensmittel entwickelte und diese 1810 veröffentlichte [1]. Die erste dokumentierte medizinische Umsetzung stellten Hygienevorschriften für Ärzte dar, die Ignaz Philipp Semmelweis nach 1847 in der Wiener Klinik für Geburtshilfe einführte [2].

  4. Victor F. Weisskopf (1908 - 2002): Physikgeschichte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jacobi, Manfred

    2002-11-01

    Universal gebildete und interessierte Menschen sind selten geworden in unserer Zeit. Victor F. Weisskopf war einer von ihnen. Sein geistiger Horizont umfasste nicht nur sein eigentliches Fachgebiet, die Physik, wo er sich durch fundamentale Arbeiten in den Bereichen der Quantenfeldtheorie, der Kern- und Elementarteilchenphysik hervortat. Daneben bildeten Kunst und Musik sowie ein außergewöhnliches Engagement in sozialen und politischen Angelegenheiten die Eckpunkte seines Lebens. Der Einsatz für die Verständigung zwischen den Machtblöcken während des Kalten Krieges war für ihn ebenso selbstverständlich wie das Bedürfnis, die neuen Ideen der Physik einem breiten Publikum nahe zu bringen. Die Wissenschaft erschien ihm als das geeignete Mittel, um zum Wohle der Menschheit zu wirken.

  5. elecTUM: Umsetzung der eLearning-Strategie der Technischen Universität München

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rathmayer, Sabine; Gergintchev, Ivan

    An der TUM wurde ein umfassendes und integriertes eLearning-Konzept umgesetzt, welches Präsenzstudium und eLearning in allen Leistungsbereichen der Universität miteinander verzahnt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei in der Schaffung einer effizienten und wettbewerbsfähigen integrierten eLearning Infrastruktur in Hinblick auf die noch weiter steigenden Studienanfängerzahlen ab dem Jahr 2011 sowie die Umsetzung von eBologna. Die Etablierung einer hochschulweiten Lernplattform stellte eine wesentliche Basis für die Umsetzung der eLearning-Strategie dar. Die wissenschaftliche und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit im Hinblick auf eine Verwertung der Projektergebnisse wurde durch die aktive Beteiligung an einer Vielzahl hochschulübergreifender Arbeitskreise, Fachtagungen und Kooperationen, vor allem über Organisations- und Dienstleistungsmodelle sowie innovative technische Entwicklungen, sichergestellt.

  6. Herausforderungen für künftige Lernumgebungen am Beispiel der Fakultät für Medizin

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gergintchev, Ivan; Graf, Stephan

    Nach der weit reichenden Etablierung von eLearning in den letzten Jahren stehen nahezu alle deutschen Hochschulen vor der Aufgabe, wettbewerbsfähige hochschulübergreifende Mechanismen sowie entsprechende organisatorische Rahmenbedingungen zu schaffen. Vor allem die Umsetzung von EBologna und die Unterstützung kooperativer Bildungsangebote verstärken diese Notwendigkeit. Motiviert durch die Veränderungen im Bereich der Hochschullehre und die Herausforderungen für künftige Lernumgebungen schlagen wir eine Integrationslösung im Sinne eines Learning Gateway vor, die zur webgestützten Abwicklung von kooperativen Bildungsangeboten in heterogen Lernumgebungen eingesetzt werden kann. Ihre Praxisanwendung verdeutlichen wir anschließend im komplexen Szenario der Medizin an der TUM. Die Evaluierung der Umsetzung belegt den deutlichen Mehrwert des Ansatzes.

  7. Kommunikation mit Mitarbeitern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Spychala, Anne; Fleischmann, Jürgen

    Kommunikation ist der Austausch von Nachrichten und Informationen zwischen Mitarbeitern eines Unternehmens (O'Hair et al. 1997). Dieser Austausch kann persönlich, aber z.B. auch per Telefon, E-Mail oder durch Computersysteme erfolgen. In diesem Kapitel betrachten wir die persönliche Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Zur persönlichen Kommunikation mit Mitarbeitern zählen sowohl formelle Gespräche mit Mitarbeitern als auch eher informelle Gespräche zwischen Tür und Angel. Die Gespräche können dabei mit einzelnen Mitarbeitern (z.B. jährliches Mitarbeitergespräch) oder mit Gruppen von Mitarbeitern (z.B. regelmäßige Projekt- oder Teambesprechungen) stattfinden.

  8. [Helpful and stressful factors in coping with COPD in patients and their partners - a qualitative study].

    PubMed

    Binder, Marielle; Mörgeli, Hanspeter; Meier, Caroline; Witzemann, Lucia; Drabe, Natalie; Jenewein, Josef

    2014-01-15

    Zielsetzung: Eine Analyse der hilfreichen und belastenden Faktoren im Umgang mit COPD (chronisch-obstruktive Lungenkrankheit) bei Patienten und deren Partner. Methode: Neun COPD-Patienten und deren Partner wurden in einem semistrukturierten Interview befragt. Mittels qualitativer Inhaltsanalyse wurden die transkribierten Antworten ausgewertet. Resultate: Die professionelle Unterstützung erleben Patienten und Partner als hilfreich. Die Unterstützung durch den Partner scheint für die Patienten besonders hilfreich. Als belastender Faktor wurden von Patienten und Partnern häufig psychische Probleme genannt. Bei den Patienten standen zudem körperliche Einschränkungen im Vordergrund. Partner erwähnten ausserdem Konflikte mit dem Patienten. Schlussfolgerung: Partner von COPD-Patienten scheinen bei der Bewältigung eine wichtige Rolle zu spielen, sind gleichzeitig aber auch selbst häufig psychisch belastet. Sie sollten deshalb vermehrt in die Behandlung miteinbezogen werden.

  9. Fische und Fischerzeugnisse

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Oehlenschläger, Jörg

    Fische und Fischerzeugnisse lassen sich gemäß den "Leitsätzen für Fische, Krebs- und Weichtiere und Erzeugnisse daraus" des Deutschen Lebensmittelbuches einteilen. Tiefgefrorene Fische werden von den "Leitsätzen für tiefgefrorene Fische, Krebs- und Weichtiere und Erzeugnisse daraus" und Salate mit Fleisch von Fischen, Krebs- und/oder Weichtieren durch Abschnitt II.B. der "Leitsätze für Feinkostsalate" abgedeckt. Zu nennen sind: Frischfische, Getrocknete Fische, Räucherfische, Gesalzene Fische, Erzeugnisse aus gesalzenen Fischen, Anchosen, Marinaden, Bratfischwaren, Kochfischwaren, Fischerzeugnisse in Gelee, Pasteurisierte Fischerzeugnisse, Fischdauerkonserven, Erzeugnisse aus Surimi, Krebstiere und Krebstiererzeugnisse, Weichtiere und Weichtiererzeugnisse und tiefgekühlte Fischereierzeugnisse.

  10. VDI-Richtlinien - mit Technischen Regeln Wirtschaftlichkeit erhöhen und Standards setzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mandelartz, Johannes

    Der Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) ist ein gemeinnütziger, wirtschaftlich und politisch unabhängiger, technisch-wissenschaftlicher Verein von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern. Mit über 137 000 persönlich zugeordneten Mitgliedern ist er eine der größten Ingenieur-Vereinigungen Europas und gilt in Deutschland als führender Sprecher der Technik und der Ingenieure. 1856 gegründet, hat er viele für die Technik wesentliche Entwicklungen in Gang gesetzt, so im Bereich der technischen Überwachung, der technischen Regelsetzung und Normung, der Arbeitsstudien, im gewerblichen Rechtsschutz und im Patentwesen. Seit seiner Gründung sieht es der VDI als seine Aufgabe, "das Zusammenwirken aller geistiger Kräfte der Technik im Bewusstsein ethischer Verantwortung zu fördern“ und die Lebensmöglichkeiten aller Menschen durch Entwicklung und sinnvoller Anwendung technischer Mittel zu verbessern.

  11. Bewegungsapparat: Postcraniales Skelett und Muskulatur

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fischer, Martin S.

    Der Bewegungsapparat bestimmt die Form des Wirbeltierkörpers. So lässt sich z. B. aus der Gestalt eines Fisches auf seine bevorzugt e Schwimmweise schließen (S. 61). Bei den aquatisch en Schädeltieren dominiert die Fortbewegung mit axialem Antrieb; bei den meisten Tetrapoda findet sich eine Kombination aus axialem Antrieb und Bewegung durch Gliedmaßen. Selbst beim höchst spezialisierten Gang, der bipeden Bewegung des Menschen, sind Torsionsbewegungen des Rumpfes noch maßgeblich und bestimmen auch die Grundform des menschlichen Körpers (z. B. die Taille). Obwohl die verschiedenen Antriebsmechanismen eine funktionelle Einheit bilden, werden im Folgenden das Axialskelett sowie der Schulter- und Beckengürtel mit den zugehörigen Extremitäten getrennt besprochen.

  12. Haptische Modellierung und Deformation einer Kugelzelle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schippritt, Darius; Wiemann, Martin; Lipinski, Hans-Gerd

    Haptische Simulationsmodelle dienen in der Medizin in erster Linie dem Training operativer Eingriffe. Sie basieren zumeist auf physikalischen Gewebemodellen, welche eine sehr genaue Simulation der biomechanischen Eigenschaften des betreffenden Gewebes erlauben, aber gleichzeitig sehr rechenintensiv und damit zeitaufwändig in der Ausführung sind. Die menschliche Wahrnehmung kann allerdings auch eine ungenaue haptische Modellierung psychooptisch ausgleichen. Daher kann es sinnvoll sein, haptische Simulationen auch mit nicht vollständig physikalisch definierten Deformationsmodellen durchzuführen. Am Beispiel der haptischer Simulation einer in-vitro Fertilisation wird gezeigt, dass durch die Anwendung eines geometrischen Deformationsmodells eine künstliche Befruchtung unter realistischen experimentellen Bedingungen in Echtzeit haptisch simuliert und damit trainiert werden kann.

  13. Evaluation of direct-to-consumer low-volume lab tests in healthy adults

    PubMed Central

    Kidd, Brian A.; Hoffman, Gabriel; Zimmerman, Noah; Li, Li; Morgan, Joseph W.; Glowe, Patricia K.; Botwin, Gregory J.; Parekh, Samir; Babic, Nikolina; Doust, Matthew W.; Stock, Gregory B.; Schadt, Eric E.; Dudley, Joel T.

    2016-01-01

    BACKGROUND. Clinical laboratory tests are now being prescribed and made directly available to consumers through retail outlets in the USA. Concerns with these test have been raised regarding the uncertainty of testing methods used in these venues and a lack of open, scientific validation of the technical accuracy and clinical equivalency of results obtained through these services. METHODS. We conducted a cohort study of 60 healthy adults to compare the uncertainty and accuracy in 22 common clinical lab tests between one company offering blood tests obtained from finger prick (Theranos) and 2 major clinical testing services that require standard venipuncture draws (Quest and LabCorp). Samples were collected in Phoenix, Arizona, at an ambulatory clinic and at retail outlets with point-of-care services. RESULTS. Theranos flagged tests outside their normal range 1.6× more often than other testing services (P < 0.0001). Of the 22 lab measurements evaluated, 15 (68%) showed significant interservice variability (P < 0.002). We found nonequivalent lipid panel test results between Theranos and other clinical services. Variability in testing services, sample collection times, and subjects markedly influenced lab results. CONCLUSION. While laboratory practice standards exist to control this variability, the disparities between testing services we observed could potentially alter clinical interpretation and health care utilization. Greater transparency and evaluation of testing technologies would increase their utility in personalized health management. FUNDING. This work was supported by the Icahn Institute for Genomics and Multiscale Biology, a gift from the Harris Family Charitable Foundation (to J.T. Dudley), and grants from the NIH (R01 DK098242 and U54 CA189201, to J.T. Dudley, and R01 AG046170 and U01 AI111598, to E.E. Schadt). PMID:27018593

  14. Dynamical effects in fusion with exotic nuclei

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vo-Phuoc, K.; Simenel, C.; Simpson, E. C.

    2016-08-01

    Background: Reactions with stable beams have demonstrated strong interplay between nuclear structure and fusion. Exotic beam facilities open new perspectives to understand the impact of neutron skin, large isospin, and weak binding energies on fusion. Microscopic theories of fusion are required to guide future experiments. Purpose: To investigate new effects of exotic structures and dynamics in near-barrier fusion with exotic nuclei. Method: Microscopic approaches based on the Hartree-Fock (HF) mean-field theory are used for studying fusion barriers in -54Ca40+116Sn reactions for even isotopes. Bare potential barriers are obtained assuming frozen HF ground-state densities. Dynamical effects on the barrier are accounted for in time-dependent Hartree-Fock (TDHF) calculations of the collisions. Vibrational couplings are studied in the coupled-channel framework and near-barrier nucleon transfer is investigated with TDHF calculations. Results: The development of a neutron skin in exotic calcium isotopes strongly lowers the bare potential barrier. However, this static effect is not apparent when dynamical effects are included. On the contrary, a fusion hindrance is observed in TDHF calculations with the most neutron-rich calcium isotopes which cannot be explained by vibrational couplings. Transfer reactions are also important in these systems due to charge equilibration processes. Conclusions: Despite its impact on the bare potential, the neutron skin is not seen as playing an important role in the fusion dynamics. However, the charge transfer with exotic projectiles could lead to an increase of the Coulomb repulsion between the fragments, suppressing fusion. The effects of transfer and dissipative mechanisms on fusion with exotic nuclei deserve further studies.

  15. Magnetic sifters and biochips for early diagnosis and therapy monitoring of cancer

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Earhart, Chris

    2008-03-01

    Magnetic nanoparticles conjugated with biomolecules or recognition moieties are finding wide applications in medicine. In this context, we are developing a micromachined magnetic sifter and magnetic nanoparticles aimed for sample preparation applications in early diagnosis of cancer. The microfabricated sifter consisting of arrays of micron sized slits etched through a silicon wafer. A magnetic film is deposited on the wafer, producing high magnetic field gradients, comparable in magnitude to gradients in planar flow devices. As the solution flows through the die, magnetic particles are captured by the magnetic material surrounding the slits. The large number of slits allows for processing of large volumes of liquid, much greater than that of planar microfluidic devices. The sifters can be simply attached to a syringe or tube, resulting in a portable and user-friendly tool for molecular biology. Separation efficiencies of ˜ 50% for one pass through the sifter have been achieved. We have also designed and fabricated several types of magnetic biochips consisting of arrays of giant magnetoresistive (GMR) spin valve detectors with appropriate dimensions, surface chemistry, and microfluidics. An advanced electronic test station has been set up as a demonstration vehicle for the integrated evaluation of our magnetic biochips with commercial and custom magnetic nanoparticle labels for DNA or protein biomarkers. The magnetic biochip is capable of detecting down to 1-30 nanotags. Real-time detection of DNA signatures and protein targets in buffer and serum samples has been successfully performed in our laboratories, suggesting that magnetic biochips hold great promises for molecular diagnostics of cancer and other diseases. In collaboration with Chris M. Earhart, Wei Hu, Robert J. Wilson, Sebastian J. Osterfeld, Robert L. White, Nader Pourmand, and Shan X. Wang @ Stanford University. This work was supported by grants from NIH (1U54CA119367-01) and DARPA/Navy (N00014-02-1-0807).

  16. SU-E-J-102: Separation of Metabolic Supply and Demand: From Power Grid Economics to Cancer Metabolism

    SciTech Connect

    Epstein, T; Xu, L; Gillies, R; Gatenby, R

    2014-06-01

    response to an increase in energy demands from membrane transporters, required for cell division, growth, and migration. This work is supported by the NIH Physical Sciences in Oncology Center grant 1U54CA143970-03 and NIH R01 CA077575-10.

  17. Lineare und verzweigte Blockcopolymere aus Polypeptiden und synthetischen Polymeren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kukula, Hildegard

    2001-07-01

    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Synthese und den Eigenschaften von linearen und verzweigten amphiphilen Polypeptid-Blockcopolymeren. Die Frage nach dem Einfluss der Topologie und Konformation der Blockcopolymere auf die supramolekularen und kolloidalen Eigenschaften bildete einen wichtigen Aspekt bei den Untersuchungen. Die Blockcopolymere wurden nach einem mehrstufigen Reaktionsschema durch Kombination von anionischer und ringöffnender Polymerisation von Aminosäuren-N-Carboxyanhydriden (NCA) synthetisiert. Die Untersuchung der Polypeptid-Blockcopolymere hinsichtlich ihres Aggregationsverhaltens in fester Phase sowie in verdünnter wässriger Lösung erfolgte mittels Streumethoden (SAXS, WAXS, DLS) sowie abbildender Methoden (TEM). Durch Einsatz der Blockcopolymere als polymere Stabilisatoren in der Emulsionspolymerisation wurden Oberflächen funktionalisierte Latizes erhalten. Als Beispiel für eine pharmazeutische Anwendung wurden bioverträgliche Polypeptid-Blockcopolymere als Wirkstoff-Trägersysteme in der Krebstherapie eingesetzt. This work describes the synthesis and characterization of linear and branched polypeptide block copolymers having amphiphilic character. The studies focused on the impact of the block copolymers' conformation and architecture on the supramolecular and colloidal properties. The polypeptide block copolymers were prepared in a multi-step process involving the anionic synthesis of (poly)amino-functional polymers (polystyrene and polybutadiene) which where used as macroinitiators for the ring-opening polymerization of N-carboxyanhydrides (NCA) of protected a-aminoacids. Supramolecular structures of the block copolymers in the solid state as well as in diluted aqueous solution were investigated using scattering (SAXS, WAXS, DLS) and microscopic (TEM) methods. Both linear and branched polypeptide block copolymers were used as polymeric stabilizers in the emulsion polymerization of styrene to yield polypeptide

  18. Bildung von Metall-Metall-Mischkristallen mittels Ionenstrahl-induzierter Mischung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hohmuth, K.; Rauschenbach, B.

    Die Ionenstrahl-induzierte Mischung der Dünnfilm-Systeme CuAg und CrFe nach Bestrahlung mit energiereichen Xe-und Ar-Ionen bei Raumtemperatur wurde untersucht. Die Präparation der Multischicht-Systeme, die aus dünnen Filmen der beiden Elemente bestehen, erfolgt durch Aufdampfen auf inerte Substrate. Die bestrahlten Systeme wurden mit Hochspannungs-Elektronenmikroskopie, Feinbereichsbeugung und Rutherford-Rückstreuung analysiert. Beim System CuAg entstehen über den gesamten Konzentrationsbereich metastabile Mischkristallphasen. Die Ionenstrahl-induzierte Mischung des CuAu-Systems führt nach einer thermischen Nachbehandlung zur Bildung von Überstrukturen. Durch Bestrahlung des CrFe-Systems werden CrFe-Martensit und eine '-CrFe Hochdruckphase gebildet. Die '-CrFe-Ausscheidungen sind senrecht zum Ionenstrahl und senkrecht zueinander orientiert.Translated AbstractFormation of Mixed Crystals from Two Metals by Ion Beam MixingIon-beam mixing of thin film systems of CuAg, CuAu and CrFe was studied using irradiation with energetic Xe- and Ar-ions at room temperature. Multi-layered samples consisting of thin layers of two elements were prepared by evaporating on inert substrates. The irradiated systems were investigated using high voltage electron microscopy, selected area diffraction and Rutherford backscattering. Metastable solid solutions of CuAg are formed across the entire composition range. After ion-beam mixing and thermal treatment of the CuAu system superlattices have been found. CrFe-martensite and a '-CrFe highpressure phase are formed by irradiation of CrFe systems. The δ'-CrFe precipitations are oriented perpendicular to the ion beam and perpendicular to each other.

  19. Impact of compression stockings on calf-vein diameters and on quality of life parameters in subjects with painful legs.

    PubMed

    Jeanneret, Christina; Karatolios, Konstantinos; von Planta, Irene

    2014-07-01

    Hintergrund: Unterschenkelvenendurchmesser werden unter zwei verschiedenen Kompressionsstrümpfen zusammen mit der Lebensqualität erfasst. Patienten und Methoden: 60 Patienten (53 Frauen) mit schmerzenden Beinen wurden randomisiert in eine Gruppe die den Venotrain micro® (VM) oder eine Gruppe die den Venotrain ulcertec® (VU) Kompressionsstrumpf für 2 Wochen tragen sollen. Die Venendurchmesser von 2 Gastrocnemiusmuskelvenen (GV), der V. saphena parva (VSP) und der V. tibialis posterior (VTP) wurden intraindividuell verglichen, einerseits mit, andererseits ohne Kompression. Alle Venen wurden im Querschnitt gemessen ohne und durch den Kompressionstrumpf hindurch. Ergebnisse: Die Mittelwerte der Venendurchmesser (± SD) waren signifikant kleiner unter Kompression (p < 0.0001) in stehender Position: in der antero-posterioren (ap) Ebene in der GV um 6.5 (± 16.6) % unter dem VU - Strumpf und 8.2 (± 16.5) % unter dem VM Strumpf, in der VSP um 9.7 (± 15.8) % unter dem VU - Strumpf und 5.7 (± 19.2) % unter dem VM - Strumpf. Keine signifikante Durchmesseränderung ergab sich (p = 0.48) in der VTP. In liegender Position waren die relativen ap-Durchmesseränderungen in der medialen GV signifikant kleiner unter dem VM - strumpf (37.5 ± 51.0 %) verglichen zum VU - strumpf (52.4 ± 51.8 %) (p = 0.016). Die Lebensqualitäts-Beurteilungen (Punktezahl) wurden signifikant besser für die Periode des Strumpftragens mit dem VU- ebenso wie mit dem VM-strumpf. Jedoch korrelierten die Venendurchmesser nicht mit den Punktezahlen der Lebensqualitäts-Beurteilungen. Schlussfolgerungen: Die durch die Kompressionsstrümpfe durchgeführte sonographische Untersuchung der Venen könnte zukünftig eine Möglichkeit der direkten Beurteilung des Kompressionseffektes sein, dies insbesondere in der schwierig zu messenden Region submalleolär (VTP).

  20. Audience-response systems for evaluation of pediatric lectures--comparison with a classic end-of-term online-based evaluation.

    PubMed

    Bode, Sebastian Felix Nepomuk; Straub, Christine; Giesler, Marianne; Biller, Silke; Forster, Johannes; Krüger, Marcus

    2015-01-01

    Zielsetzung: Lehrveranstaltungsevaluationen werden oft zeitverzögert zur Lehrveranstaltung durchgeführt und ausgewertet. Mit dem elektronischen Evaluationsmedium Audience Response System (ARS) kann unmittelbar während oder nach Ende einer Lehrveranstaltung Feedback eingeholt, dargestellt und diskutiert werden. In dieser Arbeit wird eine studentische ARS-Vorlesungsevaluation analysiert. Es wird überprüft, ob signifikante Unterschiede zwischen den Ergebnissen der ARS-Vorlesungsevaluation und der Online-Evaluation am Ende des Semesters bestehen. Hierbei wird der Zusammenhang des studentischen Vorwissens, der Gestaltung der Lehrveranstaltung durch die Lehrenden sowie der Relevanz des Vorlesungsthemas für die Studierenden in Bezug auf die Gesamtbewertung betrachtet. Methodik: Im Wintersemester 2011/2012 wurde die Pädiatrievorlesung am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin (ZKJ) Freiburg mit Hilfe eines ARS evaluiert. Es wurden 34 Vorlesungen von durchschnittlich 22 (range 8-44) Studierenden mit jeweils vier Fragen evaluiert. Ergebnisse: Auf einer 6-stufigen Likert-Skala (1=sehr gut bis 6=ungenügend) bewerteten die Studierenden ihr Vorwissen im Mittel mit 3,18, die Vorlesungsgestaltung mit 2,44 und die Relevanz des Vorlesungsthemas mit 2,19. Die Gesamtbewertung der Vorlesung mittels ARS-Evaluation ergab die Note 2,31. In der Online Evaluation am Ende des Semesters wurde die Note 2,45 ermittelt. Es zeigt sich hoch signifikante Zusammenhänge zwischen den durch den Einsatz des ARS erhobenen Ergebnissen der Gesamtbewertung, dem Vorwissen der Studierenden, der Vorlesungsgestaltung sowie der selbsteingeschätzten Relevanz des Vorlesungsthemas. Schlussfolgerung: Der Einsatz von ARS ist zur unmittelbaren Vorlesungs- Evaluation, insbesondere im Hinblick auf zeitnahe (lehr-)personenbezogene Rückmeldungen geeignet. Im Vergleich zu einer Semesterende-Evaluation zeigt sich in der ARS-Evaluation eine bessere Bewertung.

  1. Effects of enoxaparin and dalteparin on proliferation and migration of patient-derived vascular smooth muscle cells.

    PubMed

    Ellensen, Vegard S; Abrahamsen, Iren; Lorens, James; Jonung, Torbjorn

    2014-03-01

    Hintergrund: Proliferation und Migration sind zwei der wichtigsten Prozesse der Intimahyperplasie und die primäre Ursache von intermediärem und spätem Versagen des vaskulären Graftes. Niedermolekulare Heparine inhibieren diese Prozesse an vaskulären glatten Muskelzellen in Tiermodellen, haben sich jedoch in klinischen Studien nicht bewährt. Dennoch werden sie eingesetzt, um die Intimahyperplasie nach vaskulären Interventionen zu reduzieren. Material und Methoden: Arterielle vaskuläre glatte Muskelzellen, die von Patienten mit Gefässerkrankungen gewonnen wurden, verwendeten wir um die Effekte von Enoxaparin und Dalteparin auf die Proliferation und Migration zu untersuchen und die Signaltransduktion von mitogenaktivierter Proteinkinase-extrazellulärer signalregulierter Kinase (MAPK-ERK) zu beschreiben. Die vaskulären glatten Muskelzellen wurden mit niedermolekularem Heparin in unterschiedlichen Konzentrationen behandelt und durch “image cell enumeration”, Echtzeit Migrations Monitorierung und Flowzytometrie evaluiert. Mit unfraktioniertem Heparin behandelte Serien dienten als positive Kontrolle, und unbehandelte Serien waren die negative Kontrolle. Ergebnisse: Weder Enoxaparin noch Dalteparin beeinflussten die Proliferation und MAPK-ERK-Phosphorylierung. Die Migration wurde durch beide niedermolekularen Heparine leicht reduziert. Unfraktioniertes Heparin zeigte dosisabhängige Effekte, die sich in allen Analysen von denen niedermolekularer Heparine unterschieden. Schlussfolgerungen: Unsere Studie konnte zeigen, dass niedermolekulare Heparine und unfraktioniertes Heparin Unterschiede in der Proliferation und Migration von glatten Muskelzellen bewirken. Eine mögliche Erklärung könnten die beobachteten Unterschiede in der MAPK-ERK-Aktivierung sein. Diese Ergebnisse können die negativen Ergebnisse aus klinischen Studien mit niedermolekularen Heparinen erklären, in denen die Intimahyperplasie nicht verhindert werden konnte und keine verringerte Inzidenz

  2. How well do final year undergraduate medical students master practical clinical skills?

    PubMed

    Störmann, Sylvère; Stankiewicz, Melanie; Raes, Patricia; Berchtold, Christina; Kosanke, Yvonne; Illes, Gabrielle; Loose, Peter; Angstwurm, Matthias W

    2016-01-01

    Einleitung: Die körperliche Untersuchung und klinisch-praktische Fertigkeiten sind wesentliche ärztliche Fähigkeiten, mit deren Hilfe die Diagnostik und Therapie von Krankheiten gesteuert werden. Durch curriculare Veränderungen wird der praktischen Ausbildung ein hoher Stellenwert eingeräumt. Wie gut beherrschen also Studierende im Praktischen Jahr (PJ) klinisch-praktische Fertigkeiten?Methoden: Wir führten eine freiwillige mündlich-praktische Prüfung mittels OSCE bei Studierenden im PJ durch. Inhalte der Prüfung waren u.a. die körperliche Untersuchung (Herz, Lunge, Abdomens, Gefäßsystem, Lymphsystem; neurologische, endokrinologische bzw. orthopädische Untersuchung) sowie elementare praktische Fertigkeiten (etwa EKG-Interpretation, Basis-Befundung Röntgen-Thorax). Die Teilnehmer füllten zudem vor Beginn der Prüfung einen Fragebogen aus, u.a. zur Einschätzung der eigenen Leistung.Ergebnisse: Insgesamt 214 PJ-Studierende nahmen teil und erreichten 72,8% der erreichbaren Punktzahl. Eine nicht ausreichende Leistung (<60%) zeigten 9,3% der Teilnehmer (n=20). Geschlecht, vorangegangene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf sowie Studienort hatten keinen Einfluss auf die Leistung. Im Mittel schätzten sich die Studierenden 0,5 Notenstufen besser. 35,3% der Teilnehmer vermochten ihre Leistung richtig einzuschätzen. 30,0% überschätzten ihr Ergebnis um eine Notenstufe, 18,8% um zwei oder mehr Notenstufen. Diskussion: Studierende im Praktischen Jahr zeigen deutliche Defizite bei der Durchführung klinisch-praktischer Fertigkeiten im Rahmen einer mündlich-praktischen Prüfung. Dabei überschätzt knapp die Hälfte der Studierenden die eigene Leistung. Eine institutionalisierte, regelhafte Prüfung der mündlich-praktischen Fähigkeiten im Praktischen Jahr erscheint daher notwendig.

  3. Resistivity Changes Due to Precipitation Effects in Fibre Reinforced Mg-Al-Zn-Mn Alloy

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kiehn, J.; Kainer, K. U.; Vostrý, P.; Stulíková, I.

    1997-05-01

    The change of electrical properties of alumina short fibre reinforced Mg-Al-Zn-Mn alloy AZ91D during isochronal annealing up to 300 °C is discussed. The Saffil® fibres were incorporated into the magnesium alloy by direct squeeze casting. The fibre distribution is random planar parallel to the flat faces of the dc four-point resistivity specimens machined from the solution treated castings. A sharp drop of resistivity between 140 and 260 °C is explained by the formation of incoherent -phase particles. Some practical recommendations concerning the use of alumina short fibre reinforced AZ91 alloy are made on the basis of the results obtained. Es werden die Änderungen der elektrischen Eigenschaften der aluminiumoxid-kurzfaserverstärkten Mg-Al-Zn-Mn Legierung AZ91D während isochroner Wärmebehandlungen bis 300 °C diskutiert. Das direkte Preßgießverfahren diente zur Herstellung der Saffil®-Faser Magnesium Verbundwerkstoffe. Die Proben zur Widerstandsmessung nach der Vier-Punkt Methode wurden durch spanende Bearbeitung aus den lösungsgeglühten Preßgußstücken herausgearbeitet, so daß sie regellose Faserverteilung in den Ebenen parallel zu den flachen Probenseiten aufwiesen. Ein starker Abfall des elektrischen Widerstands im Temperaturbereich zwischen 140 und 260 °C wird durch die Bildung inkohärenter β-Phase erklärt. Auf Grundlage der Ergebnisse werden einige Empfehlungen zur Anwendung der kurzfaserverstärkten Legierung AZ91 gegeben.

  4. Blogging medical students: a qualitative analysis.

    PubMed

    Pinilla, Severin; Weckbach, Ludwig T; Alig, Stefan K; Bauer, Helen; Noerenberg, Daniel; Singer, Katharina; Tiedt, Steffen

    2013-01-01

    Einleitung: Bloggen ist eine unter Medizinstudierenden zunehmend verbreitete Methode, Erfahrungen über das Internet mit einer weltweiten „Learning Community“ auszutauschen. Trotz intensiver Recherche sind den Autoren keine Studien bekannt, in denen spezifisch Blogs von Medizinstudierenden qualitativ analysiert wurden. Im Folgenden werden Kategorien und Themen aus diesen Blogeinträgen beschrieben und ihre medizindidaktische Bedeutung für Medizinstudierende und Lehrende diskutiert.Methoden: In der vorliegenden qualitativen Studie wurden ursprünglich 75 von Medizinstudierenden verfasste Blogs identifiziert. 33 Blogs mit insgesamt 1228 englischen und 337 deutschen Einträgen erfüllten die Einschlusskriterien und wurden analysiert. Mit Hilfe einer komparativen Analysemethode wurden die Blogeinträge zunächst Zeile für Zeile und anschließend fokussiert kodiert. Die emergierenden Themen und Unterthemen wurden in übergeordneten Kategorien zusammengefasst.Ergebnisse: Medizinstudierende verwenden Blogs, um über eine große Vielfalt an Erfahrungen während des Medizinstudiums zu berichten und diese zu reflektieren. Vorbereitung auf schriftliche und mündliche Examina, Erfahrungen während klinischer Praktika, der Umgang mit belastenden Situationen während des Studiums und das Sozialleben jenseits des Studiums waren Hauptthemen.Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass Blogs für Medizinstudierende möglicherweise hilfreich sind, um Erfahrungen zu reflektieren. Zusätzlich können Lehrende auf diesem Weg wertvolle Einblicke in die studentische Wahrnehmung der medizinischen Ausbildung erhalten.Die Bedeutung von Blogs in der medizinischen Ausbildung könnte durch gezieltes Kommentieren von Blogeinträgen durch Lehrende erhöht werden. Von diesem Dialog könnte auch eine örtlich unabhängige „Learning Community“ profitieren.

  5. Ansätze zur Ordnungsreduktion von nichtlinearen Oszillatormodellen zur Anwendung im Schaltungsentwurf

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reit, M.; Bremer, J.-K.; Mathis, W.; Stoop, R.

    2010-10-01

    Im Rahmen dieser Arbeit wird ein Konzept zur Ordnungsreduktion von höherdimensionalen nichtlinearen Oszillatormodellen vorgestellt. Hierbei werden zwei wesentliche Ziele verfolgt. Zum einen wird eine höherdimensionale Modellierung der Oszillatorschaltung verwendet. Hierdurch lassen sich die Einflüsse parasitärer Effekte sowie struktureller Erweiterungen auf das dynamische Verhalten des Systems berücksichtigen. Zum anderen wird durch eine anschließende Ordnungsreduktion über die Methode der Zentrumsmannigfaltigkeit eine zweidimensionale Systembeschreibung erzeugt, deren wesentliche Dynamik derjenigen des höherdimensionalen Systems entspricht. Durch diese, in der Ordnung reduzierte, nichtlineare und parameterabhängige Systembeschreibung wird die Anwendbarkeit nichtlinearer Analysemethoden ermöglicht bzw. vereinfacht. Mit der Anwendung der Andronov-Hopf-Bifurkationsanalyse auf das reduzierte System lässt sich eine Stabilitätsuntersuchung durchführen sowie die Amplitude und Frequenz aller Zustandsgrößen approximieren. Das vorgestellte Konzept wird anhand des Beispielsystems eines LC-Tank-VCOs durchgeführt. In this paper, an order reduction technique for higher-dimensional nonlinear oscillator models, based on a center manifold approach, is presented. By modeling the oscillator circuit in the higher-dimensional state space, influences of parasitic elements and of structural extensions of the oscillator architecture on the dynamical system behavior can be examined. Using the proposed order reduction technique, a generalized second order model will be derived, which includes selected design parameters of the higher order model. By using an Andronov-Hopf bifurcation analysis, the reduced system can be studied with respect to stability as well as the amplitude and frequency of the individual state variables. The concept is applied to the design of LC-tank VCOs.

  6. Conflicts of interest in medical school: missing policies and high need for student information at most German universities.

    PubMed

    Lieb, Klaus; Koch, Cora

    2014-01-01

    Zielsetzung: Studierende der Medizin stehen mit Vertretern pharmazeutischer Unternehmen (PU) schon während des Studiums in Kontakt. Ziel dieser Untersuchung war herauszufinden: Existieren an medizinischen Fakultäten Regelungen zum Umgang von Medizinstudierenden mit Vertretern von PU und werden entsprechende Lehrveranstaltungen angeboten und besucht? und Wie denken Medizinstudierende über die Rolle von PU in der medizinischen Lehre? Methodik: Alle 36 deutschen Studiendekanate und 1.151 Medizinstudierende an acht deutschen Universitäten wurden um die Beantwortung eines Fragebogens mit 4 bzw. 7 Fragen zur oben genannten Thematik gebeten. Ergebnisse: 30 (83,3%) Studiendekane bzw. 1.038 (90,3%) Medizinstudierende füllten den Fragebogen aus. Nach Angaben der Studiendekanate existieren an jeweils nur einer (3,3%) medizinischen Fakultät eine Richtlinie zum Thema Interessenkonflikte bzw. eine Richtlinie, die den Umgang zwischen Medizinstudierenden und der Industrie reguliert. 8 (26,7%) der Studiendekanate äußerten Interesse an der Erarbeitung einer Richtlinie oder Vorlesung zu diesem Thema. 149 (14,4%) der Studierenden hatten bereits an einer Veranstaltung teilgenommen, die Beziehungen zwischen PU und Medizinstudierenden thematisiert und 779 (77,8%) wünschten sich mehr Unterricht dazu. 701 (73,4%) lehnten eine Verbesserung der Lehre durch finanzielle Unterstützung durch PU ab, wohingegen 216 (21,9%) der Meinung waren, dass Studierende sich nicht mit Vertretern von PU treffen sollten. Schlussfolgerungen: Im Gegensatz zu anderen Ländern wie den USA bestehen an deutschen medizinischen Fakultäten von wenigen Ausnahmen abgesehen keine Richtlinien zur Regelung des Umgangs von Medizinstudierenden mit pharmazeutischen Unternehmen. Da die Mehrheit der Studierenden sich mehr Informationen zu diesen Interaktionen wünscht, wäre die Etablierung entsprechender Vorlesungen bzw. Richtlinien sinnvoll.

  7. Developing and piloting a multifactorial intervention to address participation and quality of life in nursing home residents with joint contractures (JointConImprove): study protocol.

    PubMed

    Müller, Martin; Bartoszek, Gabriele; Beutner, Katrin; Klingshirn, Hanna; Saal, Susanne; Stephan, Anna-Janina; Strobl, Ralf; Grill, Eva; Meyer, Gabriele

    2015-01-01

    Hintergrund: Gelenkkontrakturen sind häufige Probleme gebrechlicher älterer Menschen in Pflegeheimen. Unabhängig von der genauen Anzahl an älteren Menschen, die an Gelenkkontrakturen leiden, scheint dieses Syndrom ein relevantes Problem im Setting Pflegeheim dazustellen. Durch einen zunehmenden Fokus auf Gelenkkontrakturen, z.B. durch die Pflegeversicherung, kam es zu einem Anstieg im Dokumentations- und Assessmentaufwand und in der Einführung von Präventionsmaßnahmen. Viel mehr Aufmerksamkeit sollte aber auf die tatsächliche Situation der älteren Menschen mit Gelenkkontrakturen in Pflegeheimen gelegt werden, vor allem deren tatsächlichen Einschränkungen in Aktivitäten und Teilhabe. Das Ziel dieser Studie ist daher, 1) die Entwicklung einer maßgeschneiderten Intervention zur Verbesserung der Funktionsfähigkeit, sozialen Teilhabe und Lebensqualität von Menschen mit Gelenkkontrakturen in Pflegeheimen und 2) die Überprüfung der Machbarkeit der Intervention, begleitet von einer Prozessevaluation.Methoden: Die Entwicklung der komplexen Intervention folgt dem UK Medical Research Council (MRC) Framework und integriert die Perspektiven aller potenziell relevanten Benutzergruppen von den betroffenen Personen über Kliniker und Forscher. Der Entwicklungsprozess beinhaltet einen systematischen Literaturreview, die Re-Analyse vorhandener Daten, Fokusgruppeninterviews mit Betroffenen, eine Expertentagung und eine Delphi-Studie mit klinischen Experten sowie eine Cluster-randomisierte Pilotstudie mit umfassender Prozessevaluation. Diskussion: Die geplante Studie wird eine maßgeschneiderte Intervention zur Verbesserung von Funktionsfähigkeit, sozialer Teilhabe und Lebensqualität von Menschen mit Gelenkkontrakturen in Pflegeheimen bereitstellen. Die Pilotstudie inklusive der Prozessevaluation stellt einen ersten Schritt zur Schätzung der Stärke des Interventionseffektes dar und wird weitere Studien vorbereiten.

  8. Pathogene Mikroorganismen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wagner, Martin

    Infektionen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden, werden als Zoonosen bezeichnet. Pathogene Mikroorganismen können entweder durch Mensch-Mensch, Mensch-Tier-Kontakt oder durch Kontakt mit kontaminierten Vektoren übertragen werden [39]. Vektoren können einerseits belebt (z. B. blutsaugende Insekten), andererseits unbelebt sein. Kontaminierte Lebensmittel und Wasser gehören zu den wichtigsten unbelebten Vektoren. Neben Lebensmitteln können aber auch kontaminierte Gegenstände oder der Kontakt mit Kontaminationsquellen in der Umwelt Auslöser von Krankheitsfällen sein. Weltweit sind mehr als 1400 krankheitsverursachende biologische Agentien bekannt, von denen über 60 % ein zoonotisches Potenzial aufweisen. Als Ergebnis von Expertengesprächen wurde kürzlich berichtet, dass etwa 3 bis 4, meist virale, neu auftretende Infektionskrankheiten ("emerging diseases“) pro Jahr erwartet werden können [15]. Es handelt sich bei diesen Vorgängen aber nicht nur um das Auftauchen vollkommen neuer oder unbeschriebener Spezies, sondern auch um evolutionsbedingte Anpassungen von mikrobiellen Populationen an neue Bedingungen in ihrem Ökosystem [7]. Molekulare Analysen an Umweltchlamydien erbrachten Hinweise, dass die Evolution erste genetische Pathogenitätsmerkmale in dieser Spezies schon vor 700 Mio. Jahren entstehen ließ [14]. Viele Faktoren befeuern den Prozess der Anpassung, unter anderem auch alle Strategien, mit denen der Mensch seit Jahrtausenden versucht, Lebensmittel sicher und haltbar zu machen. Als die treibenden Kräfte des Auftretens neuer Krankheitserreger werden in der Gegenwart vor allem das sich ändernde Weltklima, die globalen Warenströme und die sich verändernden Konsumgewohnheiten genannt. Es steht auch außer Zweifel, dass viele dieser Erreger Tiere als ihr natürliches Reservoir haben werden, d. h. Zoonosen im klassischen Sinne sind [15].

  9. The scholar role in the National Competence Based Catalogues of Learning Objectives for Undergraduate Medical Education (NKLM) compared to other international frameworks.

    PubMed

    Hautz, Stefanie C; Hautz, Wolf E; Keller, Niklas; Feufel, Markus A; Spies, Claudia

    2015-01-01

    Hintergrund: In Deutschland haben die Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) und der Medizinische Fakultätentag (MFT) den Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) federführend entwickelt. Dieser beschreibt, wie viele internationale Pendants, detailliert Qualifikationen für Absolventen des Medizinstudiums. Die Definition derartiger Rahmenwerke folgt der Bestrebung, Ausbildungsinhalte den Lehrenden und Lernenden sowie der Gesellschaft transparent darzustellen. Der NKLM ergänzt die Listen von Themen aus Gegenstandskatalogen durch eine Sammlung erlernbarer Kompetenzen. Alle Rahmenwerke sind dabei entweder in Kapitel oder Domänen oder nach ärztlichen Rollen gegliedert. Dabei wirft die Definition der Gelehrten-Rolle zahlreiche Fragen auf, wie Studien gezeigt haben: Welcher Unterschied besteht zwischen den notwendigen Qualifikationen als wissenschaftlich qualifizierter Arzt und denen als ärztlicher Wissenschaftler? Wie werden die Schwerpunkte gesetzt und wie unterscheiden sie sich im internationalen Vergleich?Methode: In einer systematischen, dreistufigen Recherche wurden 13 internationale Rahmenwerke identifiziert und deren Inhalte durch eine qualitative Textanalyse mit den Inhalten der Gelehrten-Rolle des NKLM verglichen. Die drei Stufen umfassen (1) die systematische Suche, (2) die transparente Auswahl publizierter Rahmenwerke (in- und exclusion) und (3) die Datenextraktion, Kategorisierung und Validierung. Die Ergebnisse daraus wurden mit der Gelehrten-Rolle des NKLM verglichen.Ergebnisse: Die extrahierten Inhalte aller Rahmenwerke lassen sich in die Komponenten Gemeinsame Grundlagen, Klinische Anwendung, Forschung, Lehren und Bilden, sowie Lebenslanges Lernen gliedern. Im Unterschied zu den verglichenen Rahmenwerken betont der NKLM die zum Forschen und Lehren notwendigen Kompetenzen, während die klinische Anwendung eine vergleichsweise untergeordnete Rolle spielt. Schlussfolgerung: Die Inhalte der Gelehrtenrolle des NKLM

  10. Fire disturbance and vegetation dynamics : analysis and models

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thonicke, Kirsten

    2003-04-01

    a particular region are to be reproduced, specific ignition sources, fire-critical climate conditions and vegetation composition become additional determinants. Vegetation composition changes the level of fire occurrence and spread, but has limited impact on the inter-annual variability of fire. The importance to consider the full range of major fire processes and links to vegetation dynamics become apparent under climate change conditions. Increases in climate-dependent length of fire season does not automatically imply increases in biomass burnt, it can be buffered or accelerated by changes in vegetation productivity. Changes in vegetation composition as well as enhanced vegetation productivity can intensify changes in fire and lead to even more fire-related emissions. --- Anmerkung: Die Autorin ist Trägerin des von der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam vergebenen Michelson-Preises für die beste Promotion des Jahres 2002/2003. Untersuchungen zur Rolle natürlicher Störungen in der Vegetation bzw. in Ökosystemen zeigen, dass natürliche Störungen ein essentielles und intrinsisches Element in Ökosystemen darstellen, substanziell zur Vitalität und strukturellen Diversität der Ökosysteme beitragen und Stoffkreisläufe sowohl auf dem lokalen als auch auf dem globalen Niveau beeinflussen. Feuer als Grasland-, Busch- oder Waldbrand ist ein besonderes Störungsagens, da es sowohl durch biotische als auch abiotische Umweltfaktoren verursacht wird. Es beeinflusst biogeochemische Kreisläufe und spielt für die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre durch Freisetzung klimarelevanter Spurengase und Aerosole aus der Verbrennung von Biomasse eine bedeutende Rolle. Dies wird auch durch die Emission von ca. 3.9 Gt Kohlenstoff pro Jahr unterstrichen, was einen großen Anteil am globalen Gesamtaufkommen ausmacht. Ein kombiniertes Modell, das die Effekte und Rückkopplungen zwischen Feuer und Vegetation beschreibt, wurde erforderlich

  11. Airborne laser-spark for ambient desorption/ionisation.

    PubMed

    Bierstedt, Andreas; Riedel, Jens

    2016-01-01

    Desorption als auch die Ionisation erfolgen hierbei durch ein laserbetriebenes Luftplasma. Die Abwesenheit fester oder flüssiger Elektroden hat zur Folge, dass die Methode weder unter chemischen Interferenzen noch unter Verschleiß durch Korrosionsbrand oder abgetragenes Elektrodenmaterial leidet. Insgesamt betrachtet herrscht in dem Plasma Elektroneutralität, wodurch Aufladungseffekte minimiert werden, die andernfalls zu einer langfristigenÄderung der Flugbahnen von Ionen während der Experimente führen kann. In dem Ansatz eine freischwebende Luftentladung bei Atmosphärendruck zu verwenden agiert die Luft nicht nur als Plasmamedium sondert dient zusätzlich als Badgas für die stoßinduzierte Kühlung der entstehenden Ionen. Die Ionisierung der Analytmoleküle erfolgt nicht unmittelbar im Plasma sondern in dessen direkter Umgebung durch Wechselwirkung mit freigesetzten ionischen Luftspezies, freien Elektronen oder Photonen im kurzwelligen ultravioletten Bereich. Jede Laserentladung erzeugt eine hörbare Stoßwelle, in welcher neu produzierte reaktive Spezies freigesetzt werden, welche sich konzentrisch ausbreiten, so dass eine Diffusion der Analytmoleküle ins heiße Innere des Plasmas verhindert wird. Daraus folgt, dass im Interaktionsvolumen zwischen Plasma und Analyt der Temperaturgrenzwert für eine thermische Dissoziation oder Fragmentierung der Moleküle nicht überschritten wird. Experimentell konnte belegt werden, dass das vorgestellte Ionisierungsschema sehr unselektiv bezüglich der chemischen Analytklasse ist und kaum Fragmentierungsprodukte beobachtet werden können. Messungen einer breitgefächerten Auswahl unterschiedlicher Testsubstanzen, wie beispielsweise polarer und unpolarer Kohlenwasserstoffe, Zuckern, niedermolekularer pharmazeutischer Wirkstoffe, sowie natürlicher Biomoleküle in Lebensmittelproben unmittelbar aus ihren komplexen Matrizes, führten zu aussagekräftigen Massenspektren. Zumal das Lasermedium feuchte Luft ist, scheint der

  12. Melker Meilensteine auf dem Weg in ein naturwissenschaftliches Zeitalter - Glanzlichter der Ausstellung zum Internationalen Astronomiejahr 2009 in der Melker Stiftsbibliothek.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Beck, Paul G.; Zotti, Georg

    2009-06-01

    Das Mittelalter wird weithin als die dunkle Epoche in der Geschichte der Europäischen Wissenschaften betrachtet, und insbesondere das Leben in den Klöstern galt lange Zeit als frei von jeglichem Interesse für Naturwissenschaften abseits der Medizin. Im Mittelalter galt die Astronomie bloß als Mittel zum Zweck, um religiöse und zivile Kalender erstellen zu können. Durch den Bestand der Handschriftenkammer der Melker Stiftsbibliothek eröffnet sich uns eine neue Sichtweise auf das gegen Ende des Mittelalters wachsende Interesse an den Naturwissenschaften. Dies wurde durch die starke Aufwertung der Klosterbibliothek im Rahmen der 'Melker Reform' im 15. Jahrhundert noch weiter verstärkt. Diese Epoche fällt mit der Frühphase der Universität Wien und der 'ersten Wiener Schule der Astronomie' zusammen. Dieser Artikel beleuchtet ausgewählte astronomischen Werke in der Melker Stiftsbibliothek zwischen dem frühen 9 und dem 18. Jahrhundert. Einen Schwerpunkt stellt das Wirken der Wiener Schule der Astronomie dar, wobei wir u.a. die Melker Abschrift von Peuerbachs Gutachten über den Kometen von 1456 sowie die im Stift Melk durchgeführte Beobachtung der Mondfinsternis von 1457 durch Regiomontanus und Peuerbach beleuchten. Dieser Beitrag ist der einführende Übersichtsartikel zum Ausstellungsprojekt in der Melker Stiftsbibliothek im Rahmen des Internationalen Jahres der Astronomie 2009. The medieval period is commonly seen as a dark epoch for science in Europe. Especially monasteries were seen as institutions without interest in natural sciences except for medicine. Astronomy was allegedly only a tool to construct religious and civil calendars. The inventory of the medieval manuscript collection of the library of the Abbey of Melk allows a new view on the growing interest in the exact sciences towards the end of the medieval ages. This interest was intensified through the increased importance of the monastery library due to the monastery reform

  13. Peyton's 4-Steps-Approach in comparison: Medium-term effects on learning external chest compression - a pilot study.

    PubMed

    Münster, Tobias; Stosch, Christoph; Hindrichs, Nina; Franklin, Jeremy; Matthes, Jan

    2016-01-01

    Einführung: Die extrakorporale Herzdruckmassage ist eine wichtige Fertigkeit, um ein Minimum der Organdurchblutung bei Patienten/-innen mit Herz-Kreislauf-Stillstand zu gewährleisten, bis weitere medizinische Hilfe geleistet werden kann. Eine Methode um diese Fertigkeit zu vermitteln ist der Ansatz nach Peyton. Dieser besteht aus 4 Schritten: Demonstration, Dekonstruktion, Verständnis und Durchführung. Bezogen auf die kardiopulmonale Reanimation wird eine Überlegenheit dieser Methode gegenüber Anderen angenommen, ist jedoch bisher durch Studien nicht ausreichend gesichert. In unserer Studie haben wir den mittelfristigen Lernerfolg durch die 4-Schritt-Methode nach Peyton („PEY“) mit dem der Modifikation „PMOD“ (4-Schritt-Methode ohne Schritt 3) und dem „STDM“ (Standardmodell, entsprechend der weit verbreiteten Methode „See one Do one“, entspricht der 4-Schritt-Methode ohne Schritt 1 und 3,) anhand von Parametern der Durchführung einer Herzdruckmassage am Modell verglichen.Material und Methoden: Die prospektiv, randomisierte Pilotstudie wurde im Sommersemester 2009 im Kölner Interprofessionellen SkillsLab und Simulationszentrum (KISS) an der Universität zu Köln durchgeführt. Die Probanden (Studierende der Humanmedizin des zweiten und dritten Fachsemesters) nahmen freiwillig an der Studie teil. Die Studierenden wurden in drei parallele Studiengruppen randomisiert, die nach jeweils einer der oben genannten Methoden unterrichtet wurden. Eine Woche sowie fünf bzw. sechs Monate nach Intervention wurden die Probanden in einer objektivierten strukturierten Einzel-Überprüfung bzgl. ihrer Reanimationsfertigkeiten geprüft. Die Ergebnisse der Gruppen wurden hinsichtlich der Parameter Kompressionsfrequenz, Kompressionstiefe, Anteil richtiger Kompressionen sowie Anzahl in einer Checkliste erreichter Items verglichen. Verglichen wurden außerdem Häufigkeitsverteilungen bezogen auf das Umsetzen oder Verfehlen damals geltender Leitlinienempfehlungen

  14. Polymers at membranes

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Breidenich, Markus

    2000-11-01

    The surface of biological cells consists of a lipid membrane and a large amount of various proteins and polymers, which are embedded in the membrane or attached to it. We investigate how membranes are influenced by polymers, which are anchored to the membrane by one end. The entropic pressure exerted by the polymer induces a curvature, which bends the membrane away from the polymer. The resulting membrane shape profile is a cone in the vicinity of the anchor segment and a catenoid far away from it. The perturbative calculations are confirmed by Monte-Carlo simulations. An additional attractive interaction between polymer and membrane reduces the entropically induced curvature. In the limit of strong adsorption, the polymer is localized directly on the membrane surface and does not induce any pressure, i.e. the membrane curvature vanishes. If the polymer is not anchored directly on the membrane surface, but in a non-vanishing anchoring distance, the membrane bends towards the polymer for strong adsorption. In the last part of the thesis, we study membranes under the influence of non-anchored polymers in solution. In the limit of pure steric interactions between the membrane and free polymers, the membrane curves towards the polymers (in contrast to the case of anchored polymers). In the limit of strong adsorption the membrane bends away from the polymers. Die Oberfläche biologischer Zellen besteht aus einer Lipidmembran und einer Vielzahl von Proteinen und Polymeren, die in die Membran eingebaut sind. Die Beeinflussung der Membran durch Polymere, die mit einem Ende an der Membran verankert sind, wird im Rahmen dieser Arbeit anhand eines vereinfachten biomimetischen Systems studiert. Der entropische Druck, den das Polymer durch Stöße auf die Membran ausübt, führt dazu, dass sich die Membran vom Polymer weg krümmt. Die resultierende Membranform ist ein Kegel in der Nähe des Ankers und ein Katenoid in grossem Abstand vom Ankerpunkt. Monte Carlo-Simulationen best

  15. How do German veterinarians use social networks? A study, using the example of the 'NOVICE' veterinary medicine network.

    PubMed

    Schaper, Elisabeth; Forrest, Neil D; Tipold, Andrea; Ehlers, Jan P

    2013-01-01

    Zielsetzung: NOVICE (Network Of Veterinary ICt in Education, http://www.noviceproject.eu) ist ein soziales professionelles online-Netzwerk für Tiermediziner, Dozierende und Studierende der Tiermedizin sowie für E-Learning-Berater bzw. Didaktiker der veterinärmedizinischen Bildungsstätten. In dieser Arbeit sollte untersucht werden, wie die Akzeptanz bei deutschen Tierärzten, Dozierenden und Studierenden der Veterinärmedizin sowie E-Learning-Beauftragten für ein fachspezifisches Netzwerk ist, welche Anforderungen durch die Nutzer an soziale online-Netzwerke gestellt werden, wie der Umgang mit Web 2.0-Werkzeugen [21], [30] erfolgt und welches Potential ein berufsspezifisches Netzwerk bieten könnte. Methodik: Die Untersuchung erfolgte mittels Datenanalyse durch die Datenbank der Elgg-Plattform sowie zusätzlich mit google analytics. Jährliche Fokusgruppenbefragungen und Einzelinterviews wurden durchgeführt, um eine Akzeptanzanalyse der Netzwerk-Nutzer vorzunehmen.Ergebnisse: In NOVICE haben sich zwischen dem 01. September 2010 und 21. März 2012 1961 Mitglieder aus 73 Ländern registriert, dabei hat Deutschland mit 565 Nutzern (28,81%) den größten Anteil. In diesem Zeitraum kamen auch die meisten Einzelbesuche der Webseite aus Deutschland. Insgesamt sind im Netzwerk 24,83% aller Mitglieder und 19,22% der deutschen Mitglieder aktiv. In Bezug auf das Geschlecht befinden sich sowohl in Hinblick auf alle Mitglieder als auch auf die deutschen Mitglieder deutlich mehr Frauen als Männer in NOVICE. Die am häufigsten verwendeten Web 2.0-Werkzeuge sind das Versenden von Chat- und Email-Nachrichten sowie das Schreiben von Wiki- und Diskussionsbeiträgen. Aus den Fokusgruppenbefragungen ging hervor, dass von den Befragten in der Regel auch andere online-communities in Anspruch genommen werden, die aktiven Mitglieder mehr Web 2.0-Werkzeuge nutzen als in anderen Netzwerken, während die passiven Mitglieder in allen Netzwerken eher zurückhaltend sind. Über ein eigenes

  16. WE-G-303-04: Intrinsically Radiolabeled Nanoparticles: An Emerging Paradigm

    SciTech Connect

    Cai, W.

    2015-06-15

    Objectives: Understand the physical bases of gold nanoparticle applications for radiosensitization and x-ray fluorescence imaging Understand the parameters that define gold nanoparticle-mediated radiosensitization in biological systems Understand the potential of magnetic nanoparticle characterization of the microenvironment Understand the various strategies for radiolabeling of nanoparticles and their applications S.C. and S.K. acknowledge support from MD Anderson Cancer Center, NIH (R01CA155446 and P30CA16672) and DoD (W81XWH-12-1-0198); J.W. acknowledges support from NIH (U54CA151662-01); W.C. acknowledges support from the University of Wisconsin-Madison, NIH (R01CA169365, P30CA014520, and T32CA009206), DoD (W81XWH-11-1-0644 and W81XWH-11-1-0648), and ACS (125246-RSG-13-099-01-CCE)

  17. WE-G-303-03: Advances in in Vivo Magnetic NanoparticleSensing

    SciTech Connect

    Weaver, J.

    2015-06-15

    Objectives: Understand the physical bases of gold nanoparticle applications for radiosensitization and x-ray fluorescence imaging Understand the parameters that define gold nanoparticle-mediated radiosensitization in biological systems Understand the potential of magnetic nanoparticle characterization of the microenvironment Understand the various strategies for radiolabeling of nanoparticles and their applications S.C. and S.K. acknowledge support from MD Anderson Cancer Center, NIH (R01CA155446 and P30CA16672) and DoD (W81XWH-12-1-0198); J.W. acknowledges support from NIH (U54CA151662-01); W.C. acknowledges support from the University of Wisconsin-Madison, NIH (R01CA169365, P30CA014520, and T32CA009206), DoD (W81XWH-11-1-0644 and W81XWH-11-1-0648), and ACS (125246-RSG-13-099-01-CCE)

  18. WE-G-303-00: Nanotechnology for Imaging and Therapy

    SciTech Connect

    2015-06-15

    Objectives: Understand the physical bases of gold nanoparticle applications for radiosensitization and x-ray fluorescence imaging Understand the parameters that define gold nanoparticle-mediated radiosensitization in biological systems Understand the potential of magnetic nanoparticle characterization of the microenvironment Understand the various strategies for radiolabeling of nanoparticles and their applications S.C. and S.K. acknowledge support from MD Anderson Cancer Center, NIH (R01CA155446 and P30CA16672) and DoD (W81XWH-12-1-0198); J.W. acknowledges support from NIH (U54CA151662-01); W.C. acknowledges support from the University of Wisconsin-Madison, NIH (R01CA169365, P30CA014520, and T32CA009206), DoD (W81XWH-11-1-0644 and W81XWH-11-1-0648), and ACS (125246-RSG-13-099-01-CCE)

  19. WE-G-303-02: Gold Nanoparticles as Radiosensitizers - What Does It Take To Go From the Bench to the Bedside?

    SciTech Connect

    Krishnan, S.

    2015-06-15

    Objectives: Understand the physical bases of gold nanoparticle applications for radiosensitization and x-ray fluorescence imaging Understand the parameters that define gold nanoparticle-mediated radiosensitization in biological systems Understand the potential of magnetic nanoparticle characterization of the microenvironment Understand the various strategies for radiolabeling of nanoparticles and their applications S.C. and S.K. acknowledge support from MD Anderson Cancer Center, NIH (R01CA155446 and P30CA16672) and DoD (W81XWH-12-1-0198); J.W. acknowledges support from NIH (U54CA151662-01); W.C. acknowledges support from the University of Wisconsin-Madison, NIH (R01CA169365, P30CA014520, and T32CA009206), DoD (W81XWH-11-1-0644 and W81XWH-11-1-0648), and ACS (125246-RSG-13-099-01-CCE)

  20. TU-F-17A-03: An Analytical Respiratory Perturbation Model for Lung Motion Prediction

    SciTech Connect

    Li, G; Yuan, A; Wei, J

    2014-06-15

    training, and therefore is potentially more resilient to breathing irregularities. On-going investigation introduces airflow into the RMP model for improvement. This research is in part supported by NIH (U54CA137788/132378). AY would like to thank MSKCC summer medical student research program supported by National Cancer Institute and hosted by Department of Medical Physics at MSKCC.

  1. TH-E-17A-08: Estimation of Image Quality of 4-Dimensional Computed Tomography (4DCT) Via Fourier Analysis of Corresponding 1D Breathing Surrogate

    SciTech Connect

    Caraveo, M; McNamara, J; Rimner, A; Yorke, E; Li, G; Wei, J

    2014-06-15

    breathers as candidates of breath coaching prior to 4DCT scan. This research is in part supported by NIH (U54CA137788/132378). MC would like to thank MSKCC summer medical student research program supported by National Cancer Institute and hosted by Department of Medical Physics at MSKCC.

  2. Explosive eruption of rhyodacitic magma at the Cordón-Caulle volcanic complex, southern Chile

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Castro, J. M.; Schipper, C.

    2011-12-01

    After lying dormant for decades, the Cordón-Caulle volcanic complex (CCVC) reactivated again on 4 June, 2011 with an explosive eruption that produced a sustained vertical ash column reaching roughly 14,000 m a.s.l. This explosive phase produced a tephra plume that dispersed E-SE across the Chilean Patagonia into Argentina, and within a week encircled the globe prompting widespread disruption to air traffic and several airport closures. After about 3 weeks of fluctuating explosive activity, a lava flow began effusing from the same vent as the initial activity. We analyzed pumice and ash samples of the Plinian fall from 4 June for their major and trace element makeup, mineralogical characteristics, and 3D textural relationships within pyroclasts. The light beige, phenocryst-poor (<5 vol%) pumice contains plagioclase (~1mm) as its primary phase, and magnetite, orthopyroxene and clinopyroxene in sub-equal amounts. The crystals often form intergrowth clusters but may also be found separate and enclosed in highly vesicular microlite-free glass. As shown by XRF analyses on bulk pumice and ash samples collected from two localities southeast of the vent, the current eruptives comprise the following (in wt.%): SiO2 = 69.6, TiO2 = 0.70, Al2O3 = 14.3, Fe2O3 = 4.56, MnO = 0.11, MgO = 0.54, CaO = 2.3, Na2O = 5.14, K2O = 2.75, P2O5 = 0.11; and, (in ppm): Cr = 6.7, Ni = 2.3, Rb = 70.3, Sr = 163.3, Y = 51.7, Zr = 328, Ba = 702, Pb = 23.7. Interestingly, these compositions are virtually identical to those of magma erupted during 1960 and closely resemble rhyodacite erupted in 1921 from nearby vents. The primary difference between the present eruption and its recent predecessors is the much greater eruptive vigour of the current phase. Another distinction between the present and past historical eruptions is the presence of conspicuous mafic-felsic mingling textures in a small percentage (~0.5 vol%) of the current pumice. Textural and chemical analyses of the mafic blobs are

  3. TU-F-17A-01: BEST IN PHYSICS (JOINT IMAGING-THERAPY) - An Automatic Toolkit for Efficient and Robust Analysis of 4D Respiratory Motion

    SciTech Connect

    Wei, J; Yuan, A; Li, G

    2014-06-15

    and clinical use. More software tools are under development for automatic analysis of other 4D imaging modalities. This research is in part supported by NIH (U54CA137788/132378) and City Seed FY13(Grant No. 93348-14 01). AY would like to thank MSKCC summer medical student research program supported by National Cancer Institute and hosted by Department of Medical Physics at MSKCC.

  4. What is the Origin of Carbonate Rich Chevron Dunes in Southern Madagascar?

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Abbott, D. H.; Gusiakov, V. K.; Rambolamanana, G.; Galinskaya, K.; Raveloson, A.; Breger, D. L.

    2015-12-01

    Southern Madagascar contains extensive sets of chevron dunes along the coast. The largest dunes extend up to 185 meters above sea level and are more than 40 km in length. While most researchers have assumed that the sand in the dunes was transported inland by the wind, we instead have proposed that the deposits are from a megatsunami event. The present data appear to support our hypothesis. We used a coulometer to determine the bulk carbonate content of 22 samples from the Ampalaza and Fenambosy dunes and their vicinity. We found that the median CaCO3 content of the dunes was over 40% with a typical range from 22 to 58% CaCO3. At off dune sites, where the substrate was exposed, and at a few sites closer to the ocean, the CaCO3 content ranged from 0% to 9%. Local beach sands contained ~ 52-54% CaCO3. At a site on the Fenambosy chevron (elevation~180 meters, location ~22 km along strike of the dune and 8.0 km in a direct line to the ocean) at the edge of a steep escarpment, the sand contained abundant marine microfossils and ~52% CaCO3. Just below the escarpment (4.7 km from the ocean) the sand contained ~58% CaCO3. Microprobe analyses of 10 carbonate fossils from the distal end of the Ampalaza chevron (elevation 68 meters, location ~42 km along strike of the dune) showed MgO contents of 1 to 6% and CaO contents of 49 to 54%. SiO2 contents are typically less than 0.1%. The bulk sand at this latter site contained ~49% CaCO3. In all cases, the carbonate fossils appear as single shells with no signs of being eroded from pre-existing, lithified rock. The low bulk MgO and SiO2 contents of the carbonate fossils are consistent with unlithified marine sediment as their source. Individual mineral grains in the dune sand are relatively angular. The sands contain abundant heavy minerals and are poorly sorted. The maximum grain size at some sites exceeds 2 mm. These observations are most consistent with a tsunami origin for the chevron dunes. AMS 14C age dates on well

  5. WE-G-303-01: Physical Bases for Gold Nanoparticle Applications in Radiation Oncology and X-Ray Imaging

    SciTech Connect

    Cho, S.

    2015-06-15

    Objectives: Understand the physical bases of gold nanoparticle applications for radiosensitization and x-ray fluorescence imaging Understand the parameters that define gold nanoparticle-mediated radiosensitization in biological systems Understand the potential of magnetic nanoparticle characterization of the microenvironment Understand the various strategies for radiolabeling of nanoparticles and their applications S.C. and S.K. acknowledge support from MD Anderson Cancer Center, NIH (R01CA155446 and P30CA16672) and DoD (W81XWH-12-1-0198); J.W. acknowledges support from NIH (U54CA151662-01); W.C. acknowledges support from the University of Wisconsin-Madison, NIH (R01CA169365, P30CA014520, and T32CA009206), DoD (W81XWH-11-1-0644 and W81XWH-11-1-0648), and ACS (125246-RSG-13-099-01-CCE)

  6. Traumatic diaphragmatic ruptures: clinical presentation, diagnosis and surgical approach in adults.

    PubMed

    Hofmann, Sabine; Kornmann, Marko; Henne-Bruns, Doris; Formentini, Andrea

    2012-01-01

    Einleitung: Zwerchfellhernien sind selten, aber potentiell lebensgefährlich durch Hernierung von intraabdominellen Organen in die Pleurahöhlen. Sie können in der initialen Diagnostik leicht übersehen werden und meist ist ein dringender klinischer Verdacht notwendig, um die Diagnose zu stellen. Ziel dieser retrospektiven Studie war es, das klinische Bild, diagnostische Methoden und die chirurgische Vorgehensweise in Bezug auf Patienten mit Zwerchfellrupturen, die an unserem Institut behandelt wurden, zu evaluieren.Methoden: Eine retrospektive Studie wurde durchgeführt, um unsere Erfahrungen mit Patienten mit traumatischer Zwerchfellruptur zu untersuchen. Krankenakten wurden hinsichtlich Alter, Geschlecht, Seitenlokalisation, Begleitverletzungen, chirurgischem Vorgehen, Diagnostik, Zeitspanne bis zur Diagnosestellung und klinischen Ergebnissen ausgewertet.Ergebnisse: 14 Patienten (medianes Alter: 46 Jahre, Spanne: 18–71 Jahre, 9 männlich, 5 weiblich) wurden mit der Diagnose einer traumatischen Zwerchfellruptur (rechte Seite: 4, linke Seite 10) wurden in unserer Klinik im Zeitraum von Juli 2003 bis September 2011 operativ behandelt. Unfallmechanismen waren penetrierend (14%), stumpf (50%) und andere (36%). Assoziierte Abdominalverletzungen beinhalteten die Milzruptur (n=3), Leberruptur (n=2), Bauchwandverletzung (n=2) und Magenperforation (n=1). Computertomographie war die Untersuchungsmethode mit der höchsten Sensitivität. Alle Patienten wurden über einen transabdominellen Zugang operiert, 10 erhielten einen Verschluß des Defektes mittels direkter Naht, 4 wurden mit einem Kunststoffnetz versorgt. Assoziierte Baucheingriffe beinhalteten die Splenektomie (n=3), „Packing“ der Leber (n=2), Bauchwandrekonstruktion (n=2) und Magenteilresektion (n=1). Morbidität und Mortalität während des stationären Aufenthaltes betrugen 36% und 0%. Der mediane postoperative Krankenhausaufenthalt waren 17 Tage (zwischen 7 und 40 Tagen).Schlussfolgerung: Morbidität und

  7. Why do - or don't - patients with urinary tract infection participate in a clinical trial? A qualitative study in German family medicine.

    PubMed

    Bleidorn, Jutta; Bucak, Sermin; Gágyor, Ildikó; Hummers-Pradier, Eva; Dierks, Marie-Luise

    2015-01-01

    Hintergrund: Die Durchführung vieler klinischer Studien wird beeinträchtigt durch ungenügenden Patienteneinschluss, nicht zuletzt aufgrund einer nennenswerten Anzahl infrage kommender Patienten, die eine Studienteilnahme ablehnen. Auch wenn Barrieren und motivierende Faktoren für eine Studienteilnahme von Patienten mit onkologischen Erkrankungen oder chronischen Krankheiten bereits untersucht wurden, ist wenig bekannt über die diesbezügliche Einstellung hausärztlicher Patienten, die mit einer unkomplizierten Erkrankung ihren Hausarzt aufsuchen. Die vorliegende Studie hat zum Ziel, Motivationsfaktoren und Barrieren hausärztlicher Patienten für eine Studienteilnahme zu untersuchen, und Faktoren zu identifizieren, die die Patientenrekrutierung in zukünftigen Studien erleichtern. Methode: Diese Studie war eingebettet in eine Arzneimittelstudie, in der zwei Behandlungsstrategien bei Frauen mit unkompliziertem Harnwegsinfekt im hausärztlichen Setting untersucht wurden. Semistrukturierte telefonische Interviews wurden sowohl mit Studienteilnehmerinnen wie auch mit Ablehnerinnen durchgeführt. Der Interviewleitfaden fokussierte auf den persönlichen motivierenden oder hinderlichen Faktoren der Patientinnen. Weitere Aspekte umfassten das Studienthema, die Rolle des Hausarztes, Randomisierung, Studienabläufe und potentielle motivierende/hinderliche Faktoren für andere Patientinnen. Die Analyse der Transskripte erfolgte mittels zusammenfassender qualitativer Inhaltsanalyse.Ergebnisse: 20 Interviews mit Studienteilnehmerinnen und 5 Interviews mit Ablehnerinnen wurden durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Gründe für eine Studienteilnahme aus den drei Bereichen: persönliche Aspekte, studienbezogene Aspekte und Beziehung zum Hausarzt. Ein relevantes Studienthema und ein wahrgenommener persönlicher Benefit fördert die Studienteilnahme ebenso wie der generelle Wunsch, Forschung zu unterstützen. Die Gewissheit, dass in jedem Fall mit einer

  8. Recurrent urinary tract infections and complications after symptomatic versus antibiotic treatment: follow-up of a randomised controlled trial.

    PubMed

    Bleidorn, Jutta; Hummers-Pradier, Eva; Schmiemann, Guido; Wiese, Birgitt; Gágyor, Ildikó

    2016-01-01

    Hintergrund: Unkomplizierte Harnwegsinfekte (HWI) sind eine häufige Erkrankung in der Allgemeinmedizin und werden üblicherweise antibiotisch behandelt. Rezidive stellen dabei ein ernstzunehmendes Problem für betroffene Frauen dar. Über Rezidive und Komplikationen nach nicht-antibiotischer Behandlung unkomplizierter Harnwegsinfekte ist wenig bekannt.Mit der Studie ICUTI (Immediate vs. conditional antibiotic use in uncomplicated UTI, gefördert vom BMBF 01KG1105) wurde untersucht, ob eine initial symptomatische Behandlung mit Ibuprofen eine alternative Behandlungsmöglichkeit beim Harnwegsinfekt darstellt. Die hier vorgestellte Analyse hatte zum Ziel, den Einfluss einer initialen (nicht)antibiotischen Therapie auf das Auftreten von Rezidiven und Pyelonephritiden zwischen Tag 28 und 6 Monaten nach Einschluss in die Studie darzustellen.Methode: Retrospektive Analyse der 6-Monats-Nachbefragung der ICUTI-Teilnehmer. Durch telefonische Befragung 6 Monate nach Einschluss in die Studie wurde das Auftreten von Rezidiven, Pyelonephritiden und Krankenhausaufnahmen dokumentiert. Die statistische Auswertung erfolgte durch deskriptive und multivariate Analysen mit SPSS 21.Ergebnisse: Bei der 6-Monats-Nachbefragung wurden 386 ICUTI-Teilnehmerinnen erreicht (494 waren in ICUTI eingeschlossen worden, 446 hatten die Studie beendet). Zwischen Tag 28 und 6 Monaten nach Einschluss in ICUTI berichteten 80 Patientinnen insgesamt 84 Rezidive. In der univariaten und in der multivariaten Analyse zeigte sich kein Einfluss der initialen Behandlungsgruppe oder einer antibiotischen Behandlung auf die Zahl der Patientinnen mit Rezidiven. Allerdings zeigten beide Analysen, dass Patientinnen mit vorherigen Harnwegsinfekten signifikant häufiger weitere Rezidive bekamen. Pyelonephritiden traten bei zwei Patientinnen in der antibiotisch behandelten Gruppe und bei einer Patientin in der nicht antibiotisch behandelten Gruppe auf.Schlussfolgerung: Die Follow-up-Analyse der Nachbefragung nach einem

  9. The future of practical skills in undergraduate medical education - an explorative Delphi-Study.

    PubMed

    Dannenberg, Katja Anne; Stroben, Fabian; Schröder, Therese; Thomas, Anke; Hautz, Wolf E

    2016-01-01

    Hintergrund: 64% der Berufsanfänger in Deutschland fühlen sich nicht ausreichend auf die praktischen Anforderungen des Arztberufes vorbereitet. Ziel „ergebnisorientierter Ausbildung“ ist es, medizinische Curricula von den am Ende des Studiums notwendigen Kompetenzen ausgehend zu strukturieren und so die Lücke zwischen nötigen und erworbenen Fähigkeiten der Absolventen zu reduzieren. Dazu dienen insbesondere Lernzielkataloge (outcome frameworks OF). Als Vorarbeit zur Entwicklung des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin (NKLM) – des deutschen OF - wurde 2011 das „Konsensusstatement Praktische Fertigkeiten im Medizinstudium“ publiziert, welches Lehre und Erwerb praktischer Fertigkeiten in Deutschland strukturiert und größtenteils in das Kapitel „Klinisch-Praktische Fertigkeiten“ des NKLM einfloss. Von der Definition über die Implementation eines OF bis zum Abschluss der Studierenden vergeht oftmals jedoch wenigstens ein Jahrzehnt, was die Lücke zwischen nötigen und erworbenen Kompetenzen wieder vergrößern kann. Ziel dieser Arbeit ist es daher, Thesen zur zukünftigen Entwicklung des Gesundheitswesens zu generieren und auf ein bestehendes OF anzuwenden. Methodik: Mittels halbstrukturierter Experteninterviews wurden Thesen zur allgemeinen, zukünftigen Entwicklung im Gesundheitswesen generiert. Diese Thesen wurden durch ärztliche Experten auf die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens bis zum Jahr 2025 hin bewertet. Die 288 Lernziele des Konsensusstatements, wurden von derselben Expertenkohorte in einer 2-stufigen, explorativen Delphi-Befragung auf ihre mittelfristige Relevanz für die ärztliche Ausbildung hin bewertet. Ergebnisse: Es wurden 11 Thesen zur Entwicklung der Medizin generiert und von 738 Experten bewertet und diskutiert. Die Thesen umfassen die Zunahme altersassoziierter Erkrankungen, die zunehmende Bedeutung von interprofessioneller Zusammenarbeit sowie eine steigende Verbreitung von telemedizinischen Anwendungen

  10. Video-based instructions for surgical hand disinfection as a replacement for conventional tuition? A randomised, blind comparative study.

    PubMed

    Weber, Uwe; Constantinescu, Mihai A; Woermann, Ulrich; Schmitz, Felix; Schnabel, Kai

    2016-01-01

    Einleitung: Für die Unterrichtsgestaltung zur Einführung der chirurgischen Händedesinfektion stehen unterschiedliche Lernmethoden zur Verfügung. Diese Lernmethoden sollen dabei helfen, das Unterrichtsthema zu strukturieren und zu bewältigen. Der Einsatz eines Videofilms ist, durch die realen Darstellungsmöglichkeiten der praktischen Demonstration, eine Alternative zum konventionellen Unterricht. Ziel: Mit der vorliegenden Studie wird vergleichend untersucht, welche Vermittlungsform effektiver für das Erlernen und Anwenden der chirurgischen Händedesinfektion von Medizinstudenten im 1. Studienjahr ist: videobasierte Instruktion oder konventioneller Unterricht.Methodik: Insgesamt wurden 50 Medizinstudierende im 1. Studienjahr per Zufall entweder der Lerngruppe „konventionelle Instruktion“ (KI) oder der Lerngruppe „videobasierte Instruktion“ (VI) zugeordnet. Die konventionelle Instruktion erfolgte durch einen erfahrenen Nurse Preceptors/Nurse Educators für den Operationssaal, der die vorzubereitenden Massnahmen sowie die eigentliche Prozedur im Rahmen einer zweiminütigen Lektion vermittelte. Die zweite Gruppe sah eine Videosequenz von 2 Minuten mit identischen Inhalten. Beide Gruppen demonstrierten ihr akkumuliertes Wissen im Anschluss praktisch an einer einzelnen praktischen Prüfungsstation. Die Güte (a) der Vorbereitung und (b) der Prozedur wurde ebenso wie (c) die Qualität des Ergebnisses von 6 geblendeten Experten anhand einer Checkliste beurteilt. Die Akzeptanz der jeweiligen Vermittlungsform wurde mittels eines Fragebogens erfragt.Ergebnisse: Die Gruppenleistungen unterschieden sich weder in der Vorbereitung (t=-78, p<0.44) noch in der Qualität (t=-99, p<0.34). In Hinblick auf die Performanz konnte ein starker Treatment-Effekt nachgewiesen werden. In der Durchführung (t=-3.33, p<0.002, d=0.943) sowie im Total Score (t=-2.65, p<0.011, d=0.751) erzielte die Gruppe mit videobasierter Instruktion ein signifikant besseres Ergebnis. Auf die Frage

  11. Theory and practice in medical education--expectations and development of skills experienced by students of human medicine compared with students in other disciplines.

    PubMed

    Piedmont, Silke; Robra, Bernt-Peter

    2015-01-01

    Zielsetzung: Der vorliegende Artikel vergleicht Studierende der Humanmedizin (HM) mit Studierenden der Fächergruppen MINT, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften hinsichtlich ihrer Erwartungen an Studium und Beruf und der Kompetenzbereiche, in denen sie sich im Studium gefördert fühlen. Dadurch werden Spezifika der angehenden Humanmediziner/innen herausgearbeitet, die unter dem Fokus „Wissenschafts- und Praxisorientierung des Studiums“ diskutiert werden.Methodik: Datenbasis ist der Public Use File des „11. Studierendensurveys“, eine schriftliche Befragung von zufällig ausgewählten Studierenden an 25 deutschen Hochschulen im Wintersemester 2009/2010, die durch die Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz zur Verfügung gestellt wurde. Angaben von 7536 Studierenden werden einbezogen, darunter 488 (6,5%) angehende Humanmediziner/innen.Ergebnisse: Humanmedizinerinnen und Humanmediziner haben ein klares Berufsziel und möchten zügig studieren. Sie weisen ein weit überdurchschnittliches Interesse an der Arbeit mit und für Menschen auf. Rund jede/r zweite von ihnen ist an einer wissenschaftlichen oder forschenden Tätigkeit interessiert (je 53% - nahe am Durchschnitt aller Fächer). Verglichen mit den anderen Fächergruppen sprechen HM ihrem Studium am häufigsten einen Praxis- sowie Forschungsbezug zu und fühlen sich am häufigsten auch auf ihren Beruf vorbereitet. Jedoch sieht sich über die Hälfte aller Studierenden (Ø 53,3%; HM 54,5%) eher nicht in ihrer Forschungskompetenz gefördert. Vor allem MINT-Studierende können ihre Kompetenzen stärker durch selbständiges Erproben erweitern, während Praxis und Wissenschaft in der regulären Lehre der Humanmedizin eher theoretisch vermittelt werden. Entsprechend fühlen sich die HM in einigen Kompetenzbereichen, die für ihre spätere Arbeit nötig sind, weniger gefördert als Studierende anderer Fächergruppen, beispielsweise in ihrer Selbst

  12. S1-Leitlinie zur UV-Phototherapie und Photochemotherapie.

    PubMed

    Herzinger, Thomas; Berneburg, Mark; Ghoreschi, Kamran; Gollnick, Harald; Hölzle, Erhard; Hönigsmann, Herbert; Lehmann, Percy; Peters, Thorsten; Röcken, Martin; Scharffetter-Kochanek, Karin; Schwarz, Thomas; Simon, Jan; Tanew, Adrian; Weichenthal, Michael

    2016-08-01

    Die heilsame Wirkung des Sonnenlichts war teilweise schon im Altertum bekannt und fand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder zunehmend Beachtung. Den Beginn der modernen Phototherapien markiert die Entwicklung einer Apparatur zur ultravioletten Bestrahlung der Hauttuberkulose durch Finnsen zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Zur Therapie von Hauterkrankungen finden beinahe ausschließlich die spektralen Bereiche unterhalb des sichtbaren Lichtes (ultraviolett) Anwendung. Seit den 1970er Jahren stehen zunehmend leistungsfähige künstliche Strahlenquellen bereit für die Therapie mit UVB, UVA und die Kombination von UVA mit Photosensibilisatoren (Photochemotherapie). Hohe strukturelle und prozedurale Qualitätsstandards sind unabdingbare Voraussetzung für die Durchführung einer gleichermaßen wirkungsvollen wie auch sicheren Phototherapie. Die Leitlinie formuliert den aktuellen Konsens führender Experten auf dem Gebiet der Phototherapie in Bezug auf die Indikationen für die jeweiligen Therapieverfahren, deren Gegenanzeigen und Nebenwirkungen und insbesondere für die Wahl der korrekten Dosis zu Beginn und im Verlauf einer Therapie sowie das Management von Nebenwirkungen.

  13. [Quality of advanced practice nurse counseling in home care settings (APN-BQ): psychometric testing of the instrument].

    PubMed

    Petry, Heidi; Suter-Riederer, Susanne; Kerker-Specker, Carmen; Imhof, Lorenz

    2014-12-01

    Hintergrund: Patientenzentrierte und individuell ausgerichtete Angebote, wie die häusliche Beratung durch Pflegeexpertinnen-APN (Advanced Practice Nurses), eignen sich besonders, chronisch kranke alte Menschen in einer möglichst selbstständigen Lebensführung zu unterstützen. Methode: Um die Qualität einer patientenzentrierten Beratung zu evaluieren, wurde ein 23-Item Instrument entwickelt und seine psychometrischen Eigenschaften mit einer Stichprobe von 206 Personen, die 80 Jahre und älter waren getestet. Ziel: Ziel dieses Artikels ist es, die Entwicklung und Evaluation des APN-BQ zu beschreiben. Die psychometrische Testung des Instruments erfolgte anhand einer Hauptkomponentenanalyse mit Varimax-Rotation. Ergebnisse: Die Analyse ergab eine stabile vier Faktorenstruktur (FS = 0,91) mit 19 Items. Alle Faktoren hatten eine Faktorladung > 0,45. Die interne Konsistenz der Gesamtskala ergab einen Wert von Cronbachs alpha 0,86. Die hohe Rücklaufquote der Fragebogen und die Tatsache, dass 98,8 % der Fragen beantwortet wurden, bestätigten die Anwendungsfreundlichkeit und Akzeptanz des Instruments. Schlussfolgerungen: Das APN-BQ erwies sich als zuverlässiges und in Bezug auf Inhalt und Konstrukt valides Instrument, die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität einer patientenzentrierten Beratungsintervention in der gemeindenahen Versorgung sowie das Ausmaß der Partizipation und Selbstbefähigung (Empowerment) der zu Beratenden zu messen.

  14. Bacterial etiology and antibiotic susceptibility pattern of diabetic foot infections in Tabriz, Iran.

    PubMed

    Akhi, Mohammad Taghi; Ghotaslou, Reza; Asgharzadeh, Mohammad; Varshochi, Mojtaba; Pirzadeh, Tahereh; Memar, Mohammad Yousef; Zahedi Bialvaei, Abed; Seifi Yarijan Sofla, Hasan; Alizadeh, Naser

    2015-01-01

    Zielsetzung: Es sollte die bakterielle Ätiologie (anaerobe und aerobe Flora) und Antibiotikaempfindlichkeit von Erregern beim diabetischen Fußsyndrom analysiert werden.Methode: Die Kultivierung erfolgte unter optimalen aeroben und anaeroben Bedingungen. Die Identifizierung der bakteriellen Isolate wurde mit mikrobiologischen Standardmethoden vorgenommen. Die Testung der Antibiotikaempfindlichkeit erfolgte gemäß den Richtlinien des Clinical und Laboratory Standards Instituts (CLSI).Ergebnisse: Von 60 Proben diabetischer Fußulcera wurden 92 Bakterienstämme isoliert. Dominierende Aerobier waren S. aureus (28%), gefolgt von Vertretern der Enterobacteriaceae (24%) einschließlich Escherichia coli (15%), Citrobacter spp. (4%), Enterobacter spp. (43%) und Coagulase-negativen Staphylococcus spp. (17%), Enterococcus spp. (15%), Pseudomonas aeroginosa (7%) und Acinetobacter spp. (4%). In den anaeroben Kulturen war in 4% der Ulcera Bacteroides fragilis nachweisbar, jedoch in keinem Fall Clostridium spp. Alle Gram-positiven Isolate waren gegen Linezolid empfindlich; alle Vertreter der Enterobacteriaceae waren gegenüber Imipenem empfindlich.Schlussfolgerung: Die meisten Infektionen bei den diabetischen Fußulcera waren durch eine Mischflora mit Dominanz von S. aureus und B. fragilis gekennzeichnet. Die Ulcera können daher in der Initialtherapie sinnvollerweise eine kombinierte antimikrobielle Therapie erfordern.

  15. [Relationships between family interactions and pathological internet use in adolescents: an review].

    PubMed

    Wartberg, Lutz; Aden, Anneke; Thomsen, Monika; Thomasius, Rainer

    2015-01-01

    Einleitung: Neben einer generellen Nutzung digitaler Medien durch Kinder und Jugendliche ist in vielen Industrieländern (insbesondere in Asien, Europa und Nordamerika) ein pathologischer Gebrauch des Internets ein Phänomen von wachsender Bedeutung. Aktuellen epidemiologischen Daten zufolge sind in Deutschland Jugendliche häufiger betroffen als Erwachsene. International wurden in verschiedenen Studien Zusammenhänge von familialen Interaktionsmustern und pathologischer Internetnutzung bei Jugendlichen untersucht. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über die aktuell vorliegenden Forschungsbefunde. Methodik: Es erfolgte eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, PsycINFO und Psyndex mit festgelegten Schlagwörtern. Ergebnisse: Insgesamt wurden 15 Untersuchungen zu dieser Thematik identifiziert. Es wurden alle Originalarbeiten eingeschlossen, die in englischer oder deutscher Sprache verfasst und in denen ausschließlich minderjährige Untersuchungsteilnehmer befragt worden waren. Funktionalität der Familie, eine gute Kommunikation zwischen Eltern und Kind, eine positive Eltern-Kind-Beziehung sowie unterstützendes elterliches Monitoring vermindern das Risiko einer jugendlichen pathologischen Internetnutzung. Diskussion: Die beschriebenen familialen Prädiktoren wurden in mehreren Studien repliziert. Implikationen für die zukünftige Forschung zu dieser Thematik werden diskutiert.

  16. [Association of peer victimization, coping, and pathological internet use among adolescents].

    PubMed

    Strittmatter, Esther; Brunner, Romuald; Fischer, Gloria; Parzer, Peter; Resch, Franz; Kaess, Michael

    2014-03-01

    Fragestellung: In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen pathologischem Internetgebrauch, Mobbing und Copingstilen bei Jugendlichen mit Mobbingerfahrungen besteht. Methodik: Im Rahmen einer europäischen schulbasierten Studie (SEYLE) wurde eine repräsentative Querschnittsuntersuchung an 1357 Schülern aus Heidelberg und Umgebung durchgeführt (710 weibliche/647 männlich Jugendliche; mittleres Alter 14.7; SD 0.8). Pathologischer Internetgebrauch wurde mit dem Young Diagnostic Questionnaire erhoben. Mobbing wurde in verbales, körperliches Mobbing und Mobbing in der Beziehung unterteilt. Hinsichtlich der Copingstile wurden aktives Coping, Vermeidung, Hilfe suchen und sonstige Strategien unterschieden. Als Kovariate wurde die psychische Symptombelastung mittels Strengths and Difficulties Questionnaire erfasst. Ergebnisse: 4.8 % der Schüler wiesen einen pathologischen Internetgebrauch auf, 14.4 % zeigten einen problematischen Internetgebrauch. Insgesamt berichteten 52.3 % der Jugendlichen über Erfahrungen mit Mobbing (38.7 % verbales Mobbing, 19.8 % körperliches Mobbing, 34.1 % Mobbing in der Beziehung). Es bestand ein signifikanter Zusammenhang von Mobbingerfahrungen und pathologischem Internetgebrauch, der zum Teil durch die psychische Symptombelastung erklärt werden konnte. Hinsichtlich der Copingstile bei stattgefundenem Mobbing bestand kein signifikanter Unterschied zwischen Schülern mit normalem, problematischem und pathologischem Internetgebrauch. Schlussfolgerungen: Aufgrund des Zusammenhanges zwischen Mobbing, psychischer Symptombelastung und pathologischem Internetgebrauch sind in der Zukunft schulbasierte sowie familienbezogene Präventionsmaßnahmen und evaluierte Therapieprogramme erforderlich.

  17. Instandhaltung und Normung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rosenkranz-Wuttig, Angela

    Das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Das DIN erarbeitet gemeinsam mit den Experten der interessierten Kreise Normen und Standards als Dienstleistung für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Die Kenntnis entsprechender Normen, Standards oder Regeln, sowie deren richtiger Einsatz, ist unter den heutigen Marktbedingungen für jedes Unternehmen ein nicht zu unterschätzender wirtschaftlicher Faktor. Normen schaffen Effizienz bei Produktionsabläufen und sorgen durch eine gleichbleibende sowie vergleichbare Produktqualität für Vertrauen bei den Endverbrauchern. Darüber hinaus stehen Normen unter rechtlichen Aspekten für mehr Sicherheit - Hersteller erreichen bei Anwendung und Einhaltung von Normen ein hohes Maß an rechtlicher Absicherung. Das DIN vertritt die deutschen Interessen in den europäischen und weltweiten Normungsorganisationen, siehe Abb. 1. Zuständig für die elektrotechnische Normung in Deutschland sowie als deutscher Repräsentant in den übernationalen Gremien ist die DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE.

  18. Sterilisation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ha, Suk-Woo; Koller, Michael; Göllner, Gerald

    Ein steriles Medizinprodukt ist frei von lebensfähigen Mikroorganismen. Von den internationalen Normen, die Anforderungen an die Validierung und Routineüberwachung von Sterilisationsverfahren festlegen, wird für sterile Medizinprodukte verlangt, dass jede zufällige mikrobielle Kontamination eines Medizinproduktes bereits vor der Sterilisation so gering wie möglich gehalten werden soll. Dennoch können auch Medizinprodukte, die unter üblichen Herstellungsbedingungen in Übereinstimmung mit den Anforderungen an Qualitätssicherungssysteme gefertigt oder die im Zuge in einer Einrichtung des Gesundheitswesens einem Reinigungsverfahren unterzogen wurden, vor der Sterilisation mit Mikroorganismen, wenn auch in geringen Anzahl, behaftet sein. Mittels Inaktivierung der mikrobiellen Kontamination können diese unsterilen Produkte in den sterilen Zustand überführt werden. Die Zeit, die für die Inaktivierung einer Reinkultur von Mikroorganismen mit physikalischen oder chemischen Mitteln, die bei der Sterilisation von Medizinprodukten eingesetzt werden, wird durch eine exponentielle Beziehung zwischen der Anzahl der überlebenden Mikroorganismen und dem Umfang der Behandlung mit dem Sterilisiermittel beschrieben.

  19. Systemlieferant und OEM Hersteller für die Medizintechnik und Pharmabranche

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jakob, Thomas; Reichenberger, Robert

    Unter einem Original Equipment Manufacturer (OEM) versteht man einen Hersteller fertiger Komponenten oder Produkte, der diese in seinen eigenen Produktionsfabriken produziert, sie aber anschließend nicht selbst in den Handel bringt. Die Anforderungen an einen OEM für die Medizintechnik- und Pharmabranche sind weitaus komplexer und umfangreicher als in anderen Branchen. Diese zusätzlichen Anforderungen haben schließlich auch ihre Berechtigung, da es letztendlich immer um die Gesundheit und das Leben von Menschen geht. Ein OEM muss neben der heute immer stärker geforderten Flexibilität, Schnelligkeit und Wettbewerbsfähigkeit sämtliche für die Medizintechnik- und Pharmabranche erforderlichen Qualitäts- und Prozesssicherheitskriterien erfüllen. Entsprechende Nachweise sind durch regelmäßige Kunden- und Überwachungsaudits zu erbringen. Das Arbeitsumfeld eines OEM für die Medizintechnik- und Pharmabranche bezieht sich somit nicht nur auf die Herstellung der Produkte für seine Kunden, sondern auch auf die Einhaltung sämtlicher Normen, Sicherheitskriterien, regulatorischen Voraussetzungen und Gesetze die zur Herstellung der Produkte notwendig sind.

  20. Mimiviridae, Marseilleviridae, and virophages as emerging human pathogens causing healthcare-associated infections.

    PubMed

    Kutikhin, Anton G; Yuzhalin, Arseniy E; Brusina, Elena B

    2014-01-01

    Zielsetzung: Im letzten Jahrzehnt wurde vermutet, dass Viren der Familie der Mimiviridae und der Marseilleviridae (sog. Megavirales) Pneumonien verursachen können. Deshalb wurde eine Literaturrecherche zu den möglichen Zusammenhängen von Mimiviridae, Marseilleviridae, Virophagen und Pneumonien mit den Schwerpunkten HA-Infektionen und andere Infektionen der Atemwege durchgeführt. Ergebnisse und Diskussion: Die Analyse ergab, dass Viren aus der Familie der Mimiviridae potentielle Verursacher sowohl der CA- als auch der HA-Pneumonie sein können. Diese Viren können zu einem verschlechterten Outcome bei Intensivtherapiepatienten führen. Der genaue Mechanismus ihrer Pathogenität ist jedoch noch immer nicht geklärt. Die unterschiedlichen Ergebnisse zwischen serologischen und Genommethoden sind wahrscheinlich durch den hohen Polymorphismus der Nucleotidsequenzen der Vertreter der Mimiviridae zu erklären. Daher sind weitere Untersuchungen zur Pathogenität der Mimiviridae und ihrer Rolle bei der Pneumonieentstehung in Risikogruppen notwendig.Im Unterschied dazu ist die Pathogenität der Viren der Familie der Marseilleviridae und der Gruppe der Virophagen noch unklar.

  1. Validation of the Walking Impairment Questionnaire for Spanish patients.

    PubMed

    Lozano, Francisco S; March, José R; González-Porras, José R; Carrasco, Eduardo; Lobos, José M; Areitio-Aurtena, Alix

    2013-09-01

    Hintergrund: Der Walking Impairment Questionaire (WIQ) ist ein kurzer, einfach auszufüllender, krankheitsspezifischer Fragebogen zur Beurteilung des intermittierenden Hinkens. Eine spanische Version des WIQ wurde kürzlich in Texas für spanisch sprechende Amerikaner validiert, aber es sollte auch eine Validierung für spanisch sprechende Europäer geben. Patienten und Methoden: Nach der kulturellen Anpassung des WIQ füllten 920 Patienten mit Claudicatio intermittens(ankle brachial index < 0.9) zwei Fragenbögen aus (spanische Version des WIQ und European Quality of Life 5 Dimenions [EQ-5D]). Die Validierung wurde bestimmt durch den Vergleich des WIQ mit dem EQ-5D. Die Reliabilität und interne Übereinstimmung wurden mit dem Intra-class Korrelationskoeffizienten (ICC) und Cronbach‘s alpha gemessen. Ergebnisse: Die drei Domänen des WIQ korrelierten sehr stark mit dem EQ-5D Gesundheitsergebnis (p < 0.001). Test-Retest-Reliabilität (ICC = 096) und interne Konsistenz (Cronbach‘s alpha = 0.92) waren hervorragend. Schlussfolgerungen: Die spanische Version des WIQ für spanisch sprechende Europäer war valide und reproduzierbar. Sie kann für spanisch sprechende Europäer mit Claudicatio intermittens benutzt werden.

  2. The identity of Hyla leucotaenia Burmeister, 1861 (Anura: Hylidae).

    PubMed

    Pinheiro, Paulo D P; Faivovich, Julián; Langone, José A; Kwet, Axel

    2014-11-13

    The German naturalist Carl Hermann Conrad Burmeister (1807-1892) had a prolific scientific career, spanning multiple taxa from diverse insect groups and trilobites to temnospondyls, birds, and extant and fossil mammals (see Berg, 1895). His contributions to anuran taxonomy are concentrated in two books, "Erläuterungen zur Fauna Brasiliensis…" (Burmeister, 1856) and "Reise durch die La Plata-Staaten…" (Burmeister, 1861). The latter is an account of his travels in Argentina and Uruguay from 1857-1860 and includes descriptions of three new species of frogs: Leiuperus nebulosus, Cystignathus mystacinus, and Hyla leucotaenia. While the first two names currently designate valid species, with the combinations Pleurodema nebulosum and Leptodactylus mystacinus respectively, the last name has had a more complex taxonomic history. It involves confusions involving a homonym, its consideration as a junior synonym of Hypsiboas pulchellus (Duméril & Bibron, 1841)-a widely distributed species in eastern Argentina, southeastern Brazil, and Uruguay (Frost, 2014)-and its actual identity corresponding to another widespread species in the same geographic area, with which it has never before been associated: Scinax squalirostris (A. Lutz, 1925). All these issues are discussed in this paper.

  3. WFST-based ground truth alignment for difficult historical documents with text modification and layout variations

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Al Azawi, Mayce; Liwicki, Marcus; Breuel, Thomas M.

    2013-01-01

    This work proposes several approaches that can be used for generating correspondences between real scanned books and their transcriptions which might have different modifications and layout variations, also taking OCR errors into account. Our approaches for the alignment between the manuscript and the transcription are based on weighted finite state transducers (WFST). In particular, we propose adapted WFSTs to represent the transcription to be aligned with the OCR lattices. The character-level alignment has edit rules to allow edit operations (insertion, deletion, substitution). Those edit operations allow the transcription model to deal with OCR segmentation and recognition errors, and also with the task of aligning with different text editions. We implemented an alignment model with a hyphenation model, so it can adapt the non-hyphenated transcription. Our models also work with Fraktur ligatures, which are typically found in historical Fraktur documents. We evaluated our approach on Fraktur documents from Wanderungen durch die Mark Brandenburg" volumes (1862-1889) and observed the performance of those models under OCR errors. We compare the performance of our model for three different scenarios: having no information about the correspondence at the word (i), line (ii), sentence (iii) or page (iv) level.

  4. Die Kometenmission Rosetta

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krüger, Harald

    2016-11-01

    Die Rosetta-Mission ist ein Meilenstein in der Erforschung der Kometen und ihrer Entstehung. Eine der größten üerraschungen war die unregelmäßge hantelförmige Gestalt des Zielkometen 67P/Tschurjumow-Gerassimenko. Er besteht wahrscheinlich aus zwei Einzelkörpern, die durch ihre Schwerkraft aneinander gehalten werden. Seine Oberfläche ist sehr rau und zeigt eine sehr vielf ältige Morphologie, die auf eine Vielzahl von ablaufenden Prozessen hindeutet. Der Kometenkern ist vermutlich auf Gr ößnskalen von mehr als etwa 10 bis 100 Metern homogen, Inhomogenitäten auf kleineren Skalen k nnten f r seine Aktivä t verantwortlich sein. Diese ist auf kleine Gebiete konzentriert, und auch Oberflächenveränderungen, die sich innerhalb von einigen Tagen bis wenigen Wochen abspielen, sind lokal. Im Kometenmaterial wurde eine Vielzahl an organischen Substanzen gemessen, die zum Teil als Schlüsselmoleküle für die Synthese der Grundbausteine des Lebens gelten, wie wir es kennen.

  5. Comprehension through cooperation: Medical students and physiotherapy apprentices learn in teams - Introducing interprofessional learning at the University Medical Centre Mannheim, Germany.

    PubMed

    Mette, Mira; Dölken, Mechthild; Hinrichs, Jutta; Narciß, Elisabeth; Schüttpelz-Brauns, Katrin; Weihrauch, Ute; Fritz, Harald M

    2016-01-01

    Zielsetzung: Um zukünftige Fachkräfte in der Patientenversorgung besser auf die interprofessionelle Zusammenarbeit vorzubereiten, wurden an der Universitätsmedizin Mannheim interprofessionelle Lerneinheiten für Medizinstudierende und Physiotherapieschüler entwickelt. Die Erfahrungen aus der Konzeption, Implementierung und Evaluation dieser Lerneinheiten werden dargestellt und diskutiert.Methoden: An 5 interprofessionellen Lerneinheiten nahmen 265 Medizinstudierende und 43 Physiotherapieschüler teil. Von diesen beantworteten 87-100% im Rahmen der Lehrveranstaltungsevaluation geschlossene und offene Fragen eines selbstentwickelten Fragebogens (24 Items). Die Antworten zu selbstberichtetem Lernzuwachs, Nutzen, Motivation und Zufriedenheit mit der Lerneinheit wurden nach Profession getrennt ausgewertet.Ergebnisse: Die Lerneinheiten wurden von beiden Teilnehmergruppen gut angenommen. Mehr als 75% aller Teilnehmer waren der Meinung, dass sie sich die neuen Lerninhalte nicht anderweitig besser hätten aneignen können. Signifikante Unterschiede zwischen Medizinstudierenden und Physiotherapieschülern gab es vorrangig beim empfundenen Lernzuwachs, den die Physiotherapieschüler als geringer angaben.In den offenen Fragen wurden am häufigsten interprofessionelle Aspekte positiv hervorgehoben. Kritisiert wurden am häufigsten organisatorische Punkte und der als gering empfundene Lernzuwachs.Schlussfolgerung: Die Einführung von interprofessionellem Lernen ist durch organisatorische Herausforderungen sehr aufwändig. Es ist aber lohnenswert, da die interprofessionellen Aspekte der Lerneinheiten von den Teilnehmern als wertvoll angesehen wurden. Anzustreben ist deshalb eine curriculare Verstetigung und Erweiterung interprofessionellen Lernens zu einem longitudinalen Strang.

  6. [Agreement between self-report and clinician's assessment in depressed adolescents, using the example of BDI-II and CDRS-R].

    PubMed

    Straub, Joana; Plener, Paul L; Koelch, Michael; Keller, Ferdinand

    2014-07-01

    Fragestellung: Vorhergehende Studien zeigen eine hohe Übereinstimmung von Selbst- und Klinikerurteil bei der Erfassung von Depressivität. Die Übereinstimmung auf Summen-, Subskalen- und Einzelitemebene wurde aber bisher nicht bei einer psychiatrischen jugendlichen Stichprobe untersucht. Der Einfluss von Drittvariablen, wie Alter, Geschlecht, IQ und Behandlungssetting wurde bei Jugendlichen bisher unzureichend überprüft. Methodik: Untersucht wurden 105 depressive Jugendliche (mittleres Alter = 15.94) bei welchen innerhalb einer Woche das BDI-II und CDRS-R durchgeführt wurde. Korrelationsanalysen erfolgten auf Ebene der Summenwerte, Subskalen und Einzelitems. Ergebnisse: Es zeigte sich eine hohe Korrelation zwischen Selbst- und Klinikerurteil (r = .67). Auf Subskalen-Ebene zeigten Items, die somatische Inhalte erfassen, keine höhere Konkordanz als Subskalen, die kognitive oder affektive Inhalte messen. Auf Symptom-Ebene zeigte sich die höchste Übereinstimmung bei dem Item Selbstmordgedanken. Drittvariablen hatten keinen signifikanten Einfluss auf die Höhe der Korrelation aber Jugendliche mit einem eher hohen IQ und ambulant Behandelte neigten zur relativen Überschätzung ihrer Symptomatik. Schlussfolgerungen: Die Gesamtkorrelation war hoch und unterschied sich nicht von Ergebnissen vergleichbarer Korrelationsstudien. Die höchste Übereinstimmung bei dem Item «Selbstmordgedanken» spricht für die gute Erfassbarkeit von Suizidalität auch im Klinikerurteil. Der Fragebogen kann somit deutliche Hinweise auf das Vorliegen einer Depression liefern, jedoch sollte trotz hoher Korrelationen nicht ein Verfahren durch ein anderes ersetzt werden.

  7. Zahlen und Rechenvorgänge auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rödler, Klaus

    "Das Verständnis geht langsam vor sich!" Diesen wichtigen Satz hörte ich bei einem Vortrag von Martin Lowsky. Auf die hier behandelte Fragestellung übertragen heißt das: Was eine Zahl ist und wie ich sie im Rechenvorgang einsetzen und interpretieren kann, das erschließt sich erst allmählich. Die Zahl des Rechenanfängers ist nicht dieselbe wie die des kompetenten Rechners und es ist nicht die Zahl des Lehrers oder der Lehrerin. Die Zahlen sind nur auf der Oberfläche der Worte und Zeichen gleich. Im Innern, im Verständnis, sind sie völlig verschieden! Ich glaube, dass die Missachtung dieser Divergenz dazu führt, dass manche Kinder in für den Lehrer und Lehrerin nicht nachvollziehbaren Routinen stecken bleiben, einfachste Informationen nicht wirklich integrieren. Die auf beiden Seiten wachsende Verunsicherung durch die nicht erkannte und daher nicht kommunizierbare Diskrepanz im inneren Zahlkonzept stört den allmählichen Aufbau strukturierter Zahlvorstellungen.

  8. Studioakustik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Maier, Peter

    Tonstudios zählen zu den Gebäuden und Räumen mit den höchsten Ansprüchen an die akustische Gestaltung. Die Akustik, die bei Gebäuden für Wohn- oder Büronutzung häufig eher nebensächlich behandelt wird, wird im Studiobau zu einem zentralen Bestandteil der Funktion. Daher spielen in der Planung von Studios einerseits Schallschutz und Bauakustik, also die Schallübertragung zwischen Räumen innerhalb eines Gebäudes, die Schallabstrahlung durch ein Gebäude und die Schalleinwirkung von außen, vor allem aber die Raumakustik, also die Schallübertragung innerhalb eines Raumes eine wichtige Rolle. Bei bauakustischen Aufgabenstellungen unterscheidet sich die Vorgehensweise im Studiobau grundsätzlich nur wenig von der im Bereich "ziviler“ Bauten, wenngleich die Anforderungen bei weitem höher liegen, die Konstruktionen aufwändiger sind, und die Qualität der Ausführung von erheblich größerer Bedeutung ist. In der Raumakustik dagegen weichen die Zielsetzungen im Studiobau so weit von denen beim Bau von Wohn-, Büro- und Konferenzräumen und selbst Theater- und Konzertsälen ab, dass bei der Planung völlig andere Sichtweisen und Beschreibungsformen auftreten und bei deren Umsetzung Konstruktionen notwendig werden, wie man sie kaum in anderen Bauten wiederfinden wird.

  9. Biokompatible Polymere

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ha, Suk-Woo; Wintermantel, Erich; Maier, Gerhard

    Der klinische Einsatz von synthetischen Polymeren begann in den 60-er Jahren in Form von Einwegartikeln, wie beispielsweise Spritzen und Kathetern, vor allem aufgrund der Tatsache, dass Infektionen infolge nicht ausreichender Sterilität der wiederverwendbaren Artikel aus Glas und metallischen Werkstoffen durch den Einsatz von sterilen Einwegartikeln signifikant reduziert werden konnten [1]. Die Einführung der medizinischen Einwegartikel aus Polymeren erfolgte somit nicht nur aus ökonomischen, sondern auch aus hygienischen Gründen. Wegen der steigenden Anzahl synthetischer Polymere und dem zunehmenden Bedarf an ärztlicher Versorgung reicht die Anwendung von Polymeren in der Medizin von preisgünstigen Einwegartikeln, die nur kurzzeitig intrakorporal eingesetzt werden, bis hin zu Implantaten, welche über eine längere Zeit grossen Beanspruchungen im menschlichen Körper ausgesetzt sind. Die steigende Verbreitung von klinisch eingesetzten Polymeren ist auf ihre einfache und preisgünstige Verarbeitbarkeit in eine Vielzahl von Formen und Geometrien sowie auf ihr breites Eigenschaftsspektrum zurückzuführen. Polymere werden daher in fast allen medizinischen Bereichen eingesetzt.

  10. Leicht konfigurierbare Hardware-Abstraktionsschicht für flexible Automatisierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidtmann, Uwe; Kreutz, Gerhard; Barkhoff, Matthias; Virkus, Kristian; Stöckmann, Tobias; Jovic, Marcel

    Energie- und Materialverbrauch, Qualität sowie Durchsatz werden heutzutage als die Parameter angesehen, die die Wirtschaftlichkeit einer Produktion wesentlich bestimmen. Sie zu optimieren ist daher eine zentrale Aufgabe der Entwicklung zukünftiger Fertigungsanlagen. Dieses Ziel lässt sich erreichen, indem der gesamte Fertigungsprozess über alle Schichten der Automatisierungspyramide (ERP, MES, Feld) flexibel und rekonfigurierbar gestaltet wird. Mit Hilfe des aktuellen Forschungsprojektes LK3S wird eine Agentenplattform entwickelt, die diese Optimierung und Flexibilität ermöglichen soll. Dieser Beitrag diskutiert das Design und die Entwicklung einer Hardware-Abstraktionsschicht der Feldebene, die alle von der Agentenplattform benötigten Dienste bereitstellt und die die Verbindung zwischen Arbeitsaufträgen und Automatisierungsprimitiven herstellt, z. B. die Montage eines Reifens durch einen Roboter. Automatisierungsprimitiven bestehen aus einer Folge von elementaren Operationen, womit sie auf unterster Ebene unter Einhaltung aller Echtzeitvorgaben parallelisiert werden können. Sie haben eine ähnliche Bedeutung wie Mikrocode für CPUs. Selbst zur Laufzeit können neue Automatisierungsprimitiven in der Feldebene definiert, übertragen, aktiviert und entfernt werden.

  11. Ernährungswissenschaften

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bitsch, Irmgard; Bitsch, Roland

    Seit etlichen Jahren sind Grundlagen und Teilbereiche des Faches "Ernährungswissenschaften" in die Studienordnungen für Lebensmittelchemiker und -technologen aufgenommen worden. Hierzu hat man sich unter anderem deshalb entschlossen, weil ernährungsbezogene Aussagen im Verkehr mit Lebensmitteln und bei deren Beurteilung eine immer größere Bedeutung für die genannten Berufsgruppen gewinnen. Darüber hinaus liegen inzwischen immer mehr Erkenntnisse vor, wonach die Ernährungsweise einen wichtigen und gleichzeitig weitgehend vermeidbaren Risikofaktor für die Mortalität an chronischen Erkrankungen darstellt. Dies gilt z. B. für die häufigsten Todesursachen in Deutschland, die Herz-Kreislauferkrankungen und die bösartigen Tumore (Ernährungsbericht 2004). Im Folgenden wird daher ein kurzer Überblick über einige zentrale Aspekte dieser komplexen und zukunftsträchtigen Disziplin gegeben. Ziel dieser Fachrichtung, deren Wurzeln in Medizin, Natur- und Agrarwissenschaften liegen, ist die Erforschung von Nutzen und Risiken, die sich für den Menschen durch die von ihm praktizierte Ernährungsweise ergeben.

  12. Änderungen besser verstehen - Mathematik besser verstehen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Picher, Franz

    Wesentlich für die folgenden Überlegungen ist die Einordnung der Analysis in die Beschreibung von Änderungen. Diese Einordnung in eine "natürliche Umgebung" scheint generell wichtig für den Unterricht in der Sekundarstufe II zu sein, weil sie Differenzen und KontinuitÄten zwischen Bekanntem und neu zu Lernendem aufzeigt und daher eine wichtige Hilfe zum Verstehen und zur Generierung von Sinn durch die Lernenden darstellt. VerstÄrkt werden sollten daher unterrichtliche Anstrengungen, die zum Erreichen eines Überblicks beitragen - und zwar nicht nur über einzelne Stoffgebiete, sondern auch gebietsübergreifend, auch über die gesamte Schulmathematik und darüber hinaus blickend: So stellt die Sprache einen natürlichen außermathematischen Ausgangspunkt für die (zunÄchst qualitative) Beschreibung von Änderungen dar und ist es wert, zum Thema des Mathematikunterrichts gemacht zu werden.

  13. UMTS Radio Network Planning: Mastering Cell Coupling for Capacity Optimization

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Geerdes, Hans-Florian

    Bei der Planung von UMTS-Funknetzen sollen zelluläre Mobilfunksysteme der dritten Generation so konfiguriert werden, dass sie bei geringen Kosten eine maximale Netzabdeckung und Kapazität bieten. UMTS kann dank einer neuen Funkschnittstelle mehr Nutzer bedienen als die Vorgängersysteme. Die genaue Kapazität einer Zelle ist allerdings schwierig zu bestimmen; sie hängt von der Position der Nutzer, den jeweiligen Verbindungsanforderungen und dem Zustand des Funkkanals ab. Die Zellen eines Netzes müssen außerdem gemeinsam betrachtet werden, weil sie durch Interferenz gekoppelt sind. Statische Systemmodelle berücksichtigen dies alles und liefern in der Praxis die Informationen für die Funknetzplanung. Sie werden allerdings schnell sehr groß, weil sie alle Verbindungen explizit abbilden. Um die erwartete Leistungsfähigkeit eines Netzes unter zufälligen Schwankungen der Eingangsgrößen genau zu berechnen, benötigt man zudem zeitaufwändige Simulationen. Die bekannten Optimierungsmethoden basieren daher entweder auf vereinfachten Kapazitätsmodellen, oder auf Modellen, die so komplex sind, dass sie theoretisch kaum analysiert werden können.

  14. Untersuchung von asynchronen Timing-Strategien für digitale Subthreshold-Schaltungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lotze, N.; Ortmanns, M.; Manoli, Y.

    2008-05-01

    Eine der großen Herausforderungen beim Betrieb von Schaltungen bei extrem niedrigen Versorgungsspannungen ist die starke Zunahme des Einflusses zufälliger Prozessvariationen auf die Verzögerungszeiten der Gatter. Dies erfordert sehr hohe Sicherheitsmargen im Timing der Schaltungen, was zu einer deutlichen Verringerung der Geschwindigkeit und einem Anstieg der Energie pro Operation führt. Asynchrone Schaltungstechniken, die durch ihre Kodierung das Ende einer Operation detektieren können, sind daher bei dieser Anwendung eine interessante Alternative. In dieser Veröffentlichung werden die notwendigen Sicherheitsmargen in Delay-Line basierten Subthreshold-Schaltungen diskutiert und mögliche asynchrone Dual-Rail Entwurfsmethoden vorgestellt. Transistor-Level Simulationsergebnisse für einen einfachen, in den diskutierten Techniken realisierten Zähler werden vorgestellt, um die Funktionsfähigkeit dieser Techniken im Subthreshold-Bereich zu demonstrieren. Multiplizier mit unterschiedlicher Wortbreite dienen als Beispiel für eine komplexere Schaltung, welche bezüglich Geschwindigkeit, Energiebedarf und Flächenaufwand mit einer entsprechenden Standard-Realisierung verglichen wird, was abschließend eine Aussage darüber zulässt, wann die untersuchten Techniken gewinnbringend eingesetzt werden können.

  15. The longitudinal curriculum "social and communicative competencies" within Bologna-reformed undergraduate medical education in Basel.

    PubMed

    Kiessling, Claudia; Langewitz, Wolf

    2013-01-01

    Hintergrund: Mit der Umstellung auf die Bachelor-/Masterstruktur wurde in Basel (Schweiz) ein longitudinales Curriculum „soziale und Kommunikative Kompetenzen“ (SOKO) in das Medizinstudium implementiert. Projektbeschreibung: Ziel ist es, den Studierenden grundlegende Techniken einer patientenzentrierten Kommunikation in dem Sinne zu vermitteln, dass die Studierenden in der Lage sind, Informationen zu erheben und Informationen an Patientinnen und Patienten weiterzugeben, um sie als gut informierte Partner am Entscheidungsprozess zu beteiligen. Das SOKO Curriculum umfasst aus Sicht der Studierenden 57 Unterrichtsstunden. In Vorlesungen und kleinen Gruppen kommen vom 1. bis 3. Bachelor- und im 1. Masterstudienjahr Rollenspiele, Videofeedback, Simulationspatienten und der Kontakt mit realen Patienten als didaktische Methoden zum Einsatz. Die Lernziele werden in den summativen klinisch-praktischen OSCE-Prüfungen abgeprüft.Schlussfolgerungen: In Basel konnte mit der Umstellung auf die Bologna-Struktur ein longitudinales SOKO-Curriculum implementiert werden, das kumulatives Lernen erlaubt, auf die Inhalte des sonstigen Studiums Bezug nimmt und regelmäßig in den OSCEs abgeprüft wird. Zurzeit wird ein Großteil der Lehre durch die Psychosomatik des Unispital Basels geleistet. Für die Zukunft wird entscheidend sein, nachhaltige Strukturen in der gesamten Fakultät und im gesamten Unispital zu verankern, um dauerhaft eine hohe Qualität des Unterrichts und der Prüfungen sicherzustellen.

  16. Chromosome number and ploidy level of balm (Melissa officinalis).

    PubMed

    Kittler, J; Schrader, O; Kästner, U; Marthe, F

    2015-01-01

    Die wachsende Bedeutung von Zitronenmelisse (Melissa officinalis L.) führt zur Ausdehnung des hierfür erforderlichen Anbauumfanges. Ein verbesserter Kenntnisstand der Genomstruktur, der Chromosomenzahl und der hiermit in Zusammenhang stehenden taxonomischen Struktur der Melisse sind unerlässliche Voraussetzungen für verbesserte, neue Sorten.Eine Kollektion von 40 Melisseherkünften (M. officinalis) wurde durchflusszytometrisch und durch FISH (18/25S and 5S rDNA) untersucht, um den Ploidiegrad und die Chromosomenzahl zu ermitteln. Drei unterschiedliche Typen wurden konnten bestimmt werden: diploide Genotypen mit 2n = 2× = 32 Chromosomen; tetraploide mit 2n = 4× = 64 Chromosomen und triploide mit 2n = 3× = 48 Chromosomen. Die haploide Chromosomenzahl ist mit x = 16 anzunehmen. Die erstmalig beschriebenen triploiden Herkünfte sind steril aber zytologisch und morphologisch über viele Jahre stabil. Sie zeigen eine bessere Winterhärte und einen schnelleren Wiederaufwuchs nach Ernteschnitten, wie auch größere Blätter und Internodien.Die Basischromosomenzahl von x = 16 wird erstmalig für die Art M. officinalis beschrieben.

  17. [Analysis of public quality reports for home care and long-term care with respect to their usefulness for the customer].

    PubMed

    Sünderkamp, Susanne; Weiß, Christian; Rothgang, Heinz

    2014-10-01

    Hintergrund: Seit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz von 2008 und der Entwicklung der Pflegetransparenzvereinbarungen sollen Verbraucher die Möglichkeit erhalten, auf Basis einer flächendeckenden Qualitätsbeurteilung von ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen eine informierte Wahl ihres Pflegeanbieters vorzunehmen. Ziel: Diese Studie prüft die Pflegenoten auf Basis einer empirischen Analyse der veröffentlichten MDK-Qualitätsberichte von 11 884 ambulanten Pflegediensten und 10 310 Pflegeheimen, was einer erstmaligen Vollerhebung aller bundesdeutschen Pflegeanbieter gleichkommt. Methoden: Auswertungen der deskriptiven Statistik und Diskussion der Ergebnisse in Hinblick auf die Nützlichkeit der Noten für den Verbraucher. Ergebnisse: Die Auswertungen zeigen eine begrenzte Aussagekraft der Pflegenoten für den Verbraucher. Ursächlich dafür sind insbesondere die durchschnittlich sehr guten Noten bei geringer Streuung und die großen Lücken in der Bewertung der einzelnen Kriterien, vor allem im ambulanten Bereich. Sie verstärken den Einfluss pflegeferner Kriterien auf die Gesamtnote und begünstigen den Ausgleich von Pflegemängeln durch guten Service. Dies kommt aber sehr selten vor. Eine stärkere Bewertung von Risikokriterien würde die Aussagekraft derzeit kaum erhöhen. Schlussfolgerungen: Die Konzeption der Pflegenoten bedarf einer gründlichen Optimierung, um die Nützlichkeit für den Verbraucher zu erhöhen.

  18. [The treatment needs of migrant children according to child and adolescent psychiatrists from medical clinics and in private practice].

    PubMed

    Siefen, Georg; Kirkcaldy, Bruce; Adam, Hubertus; Schepker, Renate

    2015-03-01

    Fragestellung: Wie reagiert das kinder- und jugendpsychiatrische Versorgungssystem in Deutschland auf die steigende Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund? Methodik: Mit einem weiterentwickelten Fragebogen für psychiatrische Kliniken wurden leitende Ärzte kinder- und jugendpsychiatrischer Kliniken über die Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BAG) nach Bedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten der Versorgung von Migrantenkindern und -jugendlichen befragt. Außerdem erhielt eine «random representative» Stichprobe niedergelassener Kinder- und Jugendpsychiater über den Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e. V. (BKJPP) einen adaptierten Bogen. Ergebnisse: Mit 100 Kinder- und Jugendpsychiatern in eigener Praxis wurden nur etwa 1/8 der Niedergelassenen aber mit 55 Leitenden Ärzten 1/3 und damit eine repräsentative Stichprobe der Chefärzte kinder- und jugendpsychiatrischer Kliniken und Tageskliniken befragt. Jede dritte Klinik hat migrantenspezifische Angebote. In Klinik und Praxis werden zu selten kompetente Dolmetscher eingesetzt. Behandlungsprobleme bei Migrantenkindern und -jugendlichen ergeben sich aus dem Krankheitsverständnis der Eltern, des Patienten und sprachlichen Verständigungsproblemen. Kulturelle Vielfalt wird als bereichernd wahrgenommen. Migrationshintergrund und Gender der Kinder- und Jugendpsychiater beeinflussen die Migrantenbehandlung. Schlussfolgerungen: Durch konkrete Schritte wie die Finanzierung von Dolmetscherkosten müssen der Prozess der «kulturellen Öffnung» unterstützt und die Versorgung von Migrantenkindern und -jugendlichen weiter verbessert werden.

  19. Homeopathy as elective in undergraduate medical education--an opportunity for teaching professional core skills.

    PubMed

    Lehmann, Bianca; Krémer, Brigitte; Werwick, Katrin; Herrmann, Markus

    2014-01-01

    Zielsetzung: In der Evaluation des seit sechs Jahren regelmäßig stattfindenden klinischen Wahlfachs Homöopathie am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Magdeburg wurden sowohl die studentische Einschätzung des Seminarkonzepts und der -durchführung als auch die Bedeutung für die professionelle Sozialisation der Studierenden erfragt.Methodik: Im Rahmen des seit dem Wintersemester 2008/2009 jährlich stattfindenden Wahlfachs wurden für drei Veranstaltungen leitfadengestützte Gruppendiskussionen mit insgesamt 30 Teilnehmern des Wahlfachs durchgeführt. Die Auswertung dieser erfolgte in Anlehnung an die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring.Ergebnisse: Seminarkonzept und -durchführung haben sich bewährt. Die Lern- und Erlebenserfahrungen durch das Wahlfach, v.a. hinsichtlich eines holistischen, individualisierten Blicks auf die Person des Patienten sowie der Bedeutung einer partnerschaftlichen Arzt-Patient-Beziehung, werden von den Studierenden – unabhängig von ihrer persönlichen Einstellung zur Homöopathie – als positiv gewertet. Diese Einschätzung erfolgt gerade auch mit Blick auf ihre bisherige konventionell medizinisch geprägte Ausbildung.Schlussfolgerung: Das Wahlfach vermittelt den Studierenden neben dem spezifischen Fachwissen für eine integrative Medizin auch wichtige ärztliche Basiskompetenzen, welche unabhängig von einer komplementärmedizinischen Ausrichtung von Bedeutung sind.

  20. Denken in Wertschöpfung und Verschwendung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bergmann, Lars; Lacker, Michael

    Eine Antwort auf die Frage welche Arbeitsschritte, Aktivitäten und Prozesse als wertschöpfend betrachtet werden können, erhält man durch die Überlegung, ob der Kunde bereit ist dafür zu zahlen. Kunden sind sicher bereit dafür zu zahlen, dass z.B. die Räder an ihrem neuen PKW sicher montiert sind. Die im Unternehmen notwendigen logistischen Prozesse, die die Räder zu ihrem Montageort transportieren, sind aus Sicht des Kunden dagegen mit keinem Wert verbunden. Insofern ist er nicht bereit dafür zu zahlen und sämtliche internen logistischen Aktivitäten sind entsprechend nicht wertschöpfend. Verschwendung bzw. nicht wertschöpfende Arbeit umfasst alle Aktivitäten, Tätigkeiten und Prozesse, die Zeit, Ressourcen und/oder Raum kosten, aber nicht zur Erfüllung der Kundenanforderungen beitragen. Verschwendung ist damit der Teil der Arbeit, für den der Kunde nicht zahlt, z.B. den internen Transport von Bauteilen zum Montageort.

  1. Modellgetriebene Softwareentwicklung für Robotiksysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Steck, Andreas; Stampfer, Dennis; Schlegel, Christian

    Die Erschließung breiter Anwendungspotenziale für Serviceroboter erfordert den Schritt weg von manuell erstellten Einzelentwürfen hin zu baukastenartig zusammengesetzten Systemen. Grundlegend hierfür ist der Schritt weg von codezentrierten hin zu modellgetriebenen Systemen. In modellgetriebenen Ansätzen wird langlebiges Lösungswissen von kurzlebigen Implementierungstechnologien entkoppelt. Durch das Explizieren von Eigenschaften wie Ressourcenbedarf und Kommunikationsverhalten wird die Systemebene adressiert, so dass Zusammensetzbarkeit von ausgereiften Komponenten ebenso unterstützt werden kann wie der Nachweis von Systemeigenschaften. Die so möglichen ressourcenadäquaten Lösungen mit zugesicherten Eigenschaften und der Wiederverwendung ausgereifter Lösungen wird als grundlegend für die effiziente Umsetzung der geforderten Qualitätsmaßstäbe vieler zukünftiger Servicerobotikapplikationen gesehen. Diese Arbeit beschreibt die Umsetzung eines modellgetriebenen Softwareentwicklungsprozesses in OpenArchitectureWare auf der Basis eines Komponentenansatzes und eines Ausführungscontainers, der beispielsweise völlig unabhängig von der Middleware ist.

  2. Bifurkationsanalyse eines LC Tank VCOs unter Berücksichtigung der variablen Kapazität

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bremer, J.-K.; Zorn, C.; Mathis, W.

    2009-05-01

    In dieser Arbeit präsentieren wir einen neuartigen Ansatz für den systematischen Entwurf von integrierten LC Tank VCO-Schaltungen basierend auf dem Andronov Hopf Theorem und der Störungstheorie. Der Ansatz ermöglicht es, eine Abschätzung des resultierenden Abstimmbereichs, eine Stabilitätsanalyse und eine Berechnung der Amplitude des VCOs im Vorfeld des eigentlichen Entwurfs durchzuführen. Des Weiteren erlaubt die vorgestellte Methode eine Optimierung des VCOs hinsichtlich der in den Spezifikationen geforderte Amplitude und eine Minimierung der höheren Harmonischen. Mit Hilfe eines ladungsbasierten MOS-Modells ist es möglich die spannungsabhängige Kapazität der Varaktortransistoren durch einen analytischen Ausdruck zu beschreiben. Auf Basis dieses analytischen Ausdrucks wird die amplitudenabhängige Großsignalkapazität des VCOs in Abhängigkeit von Designparametern und der Tuningspannung modelliert. Die Gültigkeit der vorgestellte Entwurfsmethode wird anhand eines Beispielentwurfes eines 2.4 GHz VCO unter Verwendung einer 0.25 μm HF-CMOS Technologie verifiziert.

  3. Leistungsmessungen zum Einsatz der J2EE Technologie für Feldbussimulationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Garreis, Thorsten; Jürgens, Hendrik; Schmidtmann, Uwe; von Cölin, Gerd

    Die Flexibilisierung der Fertigung und kurze Produktzyklen setzen einen beschleunigten, möglichst fehlerfreien Entwicklungsprozess voraus. Dieses Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn bereits parallel zur Hardwareentwicklung die Software mit Hilfe einer Simulation der Hardware entwickelt und getestet werden kann. Darüber hinaus können mit Simulationen alternative Lösungen studiert werden, die zu optimierten Verfahren führen. In dieser Arbeit werden Leistungstests an der Simulationsumgebung drd-Simulator präsentiert, die auf der J2EE-Technologie1 basiert. Für die Messungen wird eine Soft-SPS eingesetzt, deren Feldbus vom Typ ModbusTCP simuliert wird. Erste Messungen zeigen, dass J2EE eine leistungsstarke und skalierbare Plattform für die Realisierung von Feldbussimulationen ist. In einem Zyklusbereich ab 100 ms ist das E/A-Verhalten echtzeitfähig, wobei meherere Steuerungen auf den Bus zugreifen können. Die J2EE-Technologie zeichnet sich zudem durch eine gute Ausfallsicherheit und dynamische Rekonfigurier-barkeit aus, so dass Tests dynamisch zur Laufzeit ergänzt oder verändert werden können.

  4. Kraft-Wärmekopplung und Blockheiz-Kraftwerke BHKW

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zahoransky, Richard; Allelein, Hans-Josef; Bollin, Elmar; Oehler, Helmut; Schelling, Udo

    Die thermischen Wirkungsgrade von Kraftwerken zur Stromerzeugung sind relativ gering. Beispielsweise erreichen moderne Kohlekraftwerke heute bis etwa 45 %, Gasturbinen maximal 40 % und Diesel-Motoren nicht über 50 %. Kombinations-Kraftwerke, Gas- und Dampfturbinen-Prozesse können an die 60 % thermischer Wirkungsgrad bei der Umwandlung der zugeführten Wärme in mechanische bzw. elektrische Energie erzielen. Ein ähnlich hoher Wert wird in Zukunft von den Brennstoffzellen erwartet. Der nicht in Arbeit umgewandelte Anteil der zugeführten Wärme fällt als Abwärme an und geht ungenutzt in die Umgebung. Ein Teil dieser Abwärme lässt sich durch entsprechende Installationen bei allen Kraftwerksprozessen zur Wassererwärmung oder zur Dampferzeugung für industrielle Zwecke nutzen. Für Heizzwecke genügt eine Temperatur der Abwärme von 60 %C bis 80 %C, während die Erzeugung von Industriedampf deutlich höhere Temperaturen voraussetzt.

  5. Qualitätsmanagement in molekularbiologischen Laboratorien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schulze, Manuela

    Jedes Laboratorium führt Untersuchungen nach bestem Wissen und Gewissen durch, und jeder Analytiker weiß von sich, dass er/sie gute Arbeit macht. Trotzdem können Analysen des gleichen Probenmaterials in verschiedenen Laboren zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Sofern es sich dabei nicht um Untersuchungen im Bereich der Nachweisgrenze und damit letztlich um statistisch bedingte Unterschiede oder Inhomogenitäten im Probenmaterial handelt, trägt dies nicht zur Vertrauenswürdigkeit von analytischen Untersuchungsergebnissen bei. Mit der zunehmenden Globalisierung der Märkte rückt die gegenseitige Anerkennung von analytischen Resultaten immer stärker in den Vordergrund. Die Vergleichbarkeit von Laborresultaten wird erleichtert, wenn sich die Laboratorien auf die gleichen Richtlinien zur Vorgehensweise und Handhabung ihrer Arbeiten verständigen. Im Bereich der Laboruntersuchungen von Lebensmitteln, Futtermitteln und Saatgut ist als derartige Rischt-Schnur die EN ISO/IEC 17025 [1] anerkannt. Diese Norm enthält alle Anforderungen, die Prüflaboratorien erfüllen müssen, wenn sie nachweisen wollen, dass sie ein Qualitätsmanagementsystem betreiben, technisch (meint: fachlich) kompetent und fähig sind, fachlich fundierte Ergebnisse zu erzielen.

  6. Fibrin glue as a protective tool for microanastomoses in limb reconstructive surgery.

    PubMed

    Langer, Stefan; Schildhauer, Thomas A; Dudda, Marcel; Sauber, Jeannine; Spindler, Nick

    2015-01-01

    Einleitung: Fibrinkleber ist ein immer häufiger in der klinischen Routine eingesetztes Tool zur Stabilisierung von Mikroanastomosen und Nervenreparatur.Dieser Artikel fasst die technischen Eigenschaften und Vorteile im Gebrauch sowie die variable Anwendungsmöglichkeit von Fibrinkleber im mikrochirurgischen Kontext zusammen und illustriert dies an einem extremitätenrekonstruierenden Fallbeispiel.Patienten und Methoden: 131 Patienten, an welchen sowohl elektiv als auch in einer Notfallsituation eine mikrochirurgische Intervention durchgeführt wurde, hauptsächlich in der Extremitäten erhaltenden Chirurgie, wurden retrospektiv untersucht; ebenso die Patienten, welche eine freie Lappenplastik erhalten hatten.Ergebnisse: Die Verwendung von Fibrinkleber in der Mikrochirurgie erlaubt ein exaktes Positionieren der Anastomose von Gefäßen und Nerven. Ein Verdrehen oder Kinking des Pedickels konnte in keinem Fall festgestellt werden. Die Überlebensrate der Lappen betrug >94%. In 99% der Fälle konnte der Fibrinkleber belassen werden. In dem seltenen Fall der Revision konnte der Fibrinkleber leicht entfernt werden ohne Schaden an der Anastomose zu hinterlassen. Zusammenfassung: Fibrinkleber ist nicht geeignet Anastomoseninsuffizienzen oder leckende Anastomosen zu behandeln, allerdings schützt er die Anastomose vor schadendem Druck ausgelöst durch Gewebe oder Flüssigkeit. Er bewahrt den Gefäßstiel vor Verdrehung und hilft dem Operateur beim Wiederauffinden der Anastomose im Fall einer Revision.

  7. Vergleich von rekombinanten Vaccinia- und DNA-Vektoren zur Tumorimmuntherapie im C57BL/6-Mausmodell

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Johnen, Heiko

    2002-10-01

    In der vorliegenden Arbeit wurden Tumorimpfstoffe auf der Basis des Plasmid-Vektors pCI, modified vaccinia virus Ankara (MVA) und MVA-infizierten dendritischen Zellen entwickelt und durch Sequenzierung, Western blotting und durchflußzytometrische Analyse überprüft. Die in vivo Wirksamkeit der Vakzinen wurde in verschiedenen Tumormodellen in C57BL/6 Mäusen verglichen. Die auf dem eukaryotischen Expressionsvektor pCI basierende DNA-Vakzinierung induzierte einen sehr wirksamen, antigenspezifischen und langfristigen Schutz vor Muzin, CEA oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Eine MVA-Vakzinierung bietet in den in dieser Arbeit durchgeführten Tumormodellen keinen signifikanten Schutz vor Muzin oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Sowohl humane, als auch murine in vitro generierte dendritische Zellen lassen sich mit MVA – im Vergleich zu anderen viralen Vektoren – sehr gut infizieren. Die Expressionsrate der eingefügten Gene ist aber gering im Vergleich zur Expression in permissiven Wirtszellen des Virus (embryonale Hühnerfibroblasten). Es konnte gezeigt werden, daß eine MVA-Infektion dendritischer Zellen ähnliche Auswirkungen auf den Reifezustand humaner und muriner dendritischer Zellen hat, wie eine Infektion mit replikationskompetenten Vakzinia-Stämmen, und außerdem die Hochregulation von CD40 während der terminalen Reifung von murinen dendritischen Zellen inhibiert wird. Die während der langfristigen in vitro Kultur auf CEF-Zellen entstandenen Deletionen im MVA Genom führten zu einer starken Attenuierung und dem Verlust einiger Gene, die immunmodulatorische Proteine kodieren, jedoch nicht zu einer Verminderung des zytopathischen Effekts in dendritischen Zellen. Die geringe Expressionsrate und die beobachtete Inhibition der Expression kostimulatorischer Moleküle auf dendritischen Zellen kann für eine wenig effektive Induktion einer Immunantwort in MVA vakzinierten Tieren durch cross priming oder die direkte Infektion

  8. Kopplung eines auf der Momentenmethode basierenden Computerprogramms mit einem FEM-Algorithmus zur Berechnung von elektromagnetischen Streuproblemen im medizinischen Bereich

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schick, M.; Landstorfer, F. M.

    2004-05-01

    Am Beispiel der Verkopplung von medizinischen Geräten über den menschlichen Körper werden elektromagnetische Störphänomene im Klinikbereich betrachtet. Für die Berechnung dieser komplexen Szenarien wird zum einen die Momentenmethode (MoM) verwendet, die sich in besonderem Maße für die Berücksichtigung metallischer Strukturen und offener Streuprobleme eignet, und zum anderen die Methode der Finiten Elemente (FEM), mit der die Eigenschaften des menschlichen Körpers besser berücksichtigt werden können. Mit Hilfe des Äquivalenzprinzips lässt sich das Gesamtproblem in zwei Teile zerlegen, in ein inneres und in ein äußeres. Der Außenraum wird dabei mit der MoM behandelt und das Innere, d.h. der Körper mit der FEM. Die Kopplung der beiden Methoden erfolgt an der Körperoberfläche über äquivalente Oberflächenströme. Durch Lösen des resultierenden linearen Gleichungssystems für das gesamte Problem lassen sich dann die Oberflächenströme und die über die Kontinuitätsgleichung miteinander verknüpften elektromagnetischen Felder bestimmen.

  9. Zum Stellenwert der Unterdruck-Instillationstherapie in der Dermatologie.

    PubMed

    Müller, Cornelia Sigrid Lissi; Burgard, Barbara; Zimmerman, Monika; Vogt, Thomas; Pföhler, Claudia

    2016-08-01

    Die Methoden zur Behandlung akuter und chronischer Wunden unterliegen einer steten Weiterentwicklung, Reevaluierung und Anwendung innovativer Therapieformen. Die Vakuumtherapie zur Wundbehandlung gehört zu den etablierten Behandlungsmodalitäten. Ein innovatives Verfahren kombiniert die Vakuumtherapie mit der automatisierten, kontrollierten Zufuhr und Drainage wirkstoffhaltiger Lösungen zur topischen Wundbehandlung im Wundbett und auch wirkstofffrei durch Instillation physiologischer Kochsalzlösung (Unterdruck-Instillationstherapie). Hierdurch können die Effekte der konventionellen Vakuumtherapie mit denen der lokalen Antisepsis kombiniert werden. Hierdurch kommt es zu einer Reduktion der Wundfläche, einer Induktion von Granulationsgewebe sowie einer Reduktion der Keimbesiedelung der Wunden. Bisher publizierte Studien konzentrieren sich auf die Anwendung dieses Therapieverfahrens zur Behandlung orthopädisch-chirurgischer Krankheiten. Die Datenlage bezüglich der Vakuum-Instillationstherapie in der Dermatochirurgie beschränkt sich derzeit auf Fallberichte und Einzelfallerfahrungen. Randomisierte, prospektive Studien zum Vergleich der Vakuum-Instillationstherapie zur Behandlung dermatologischer Krankheitsbilder existieren bislang nicht. Ziele des vorliegenden Artikels sind die Vorstellung der Vakuumtherapie mit Instillation einschließlich ihres Wirkprinzips, deren mögliche Komplikationen, die Diskussion erdenklicher Kontraindikationen sowie eine Übersicht über die aktuell verfügbare Datenlage. Zusammenfassend scheint sich die Evidenz zu verdichten, dass mittels Unterdruck-Instillationstherapie sowohl einfache als auch komplizierte Wunden effizient behandelt werden können, was sich in einer deutlichen Beschleunigung der Wundgranulation mit konsekutiv früher möglichem Defektverschluss äußert.

  10. Do medical students like communication? Validation of the German CSAS (Communication Skills Attitude Scale).

    PubMed

    Busch, Anne-Kathrin; Rockenbauch, Katrin; Schmutzer, Gabriele; Brähler, Elmar

    2015-01-01

    Zielsetzung: Die Lehre ärztlicher Gesprächskompetenz schließt die Vermittlung förderlicher Einstellungen ein. Mittels der Communication Skills Attitude Scale (CSAS) werden Einstellungen Medizinstudierender zum Erwerb von kommunikativer Kompetenz erfasst. Ziel der vorliegenden Erhebung ist die Entwicklung einer deutschsprachigen CSAS-Fassung (CSAS-G), um die Einstellungen in einer deutschsprachigen Kohorte zu messen. Ergänzend untersuchten wir den Einfluss demographischer Merkmale auf die Einstellungswerte.Methodik: Wir erstellten die CSAS-G und befragten in unserer Untersuchung 529 Studienteilnehmer aus drei verschiedenen Studienjahren. Wir führten eine explorative wie konfirmatorische Faktorenanalyse durch und verglichen anschließend die Einstellungswerte nach Studienjahr. Ebenso wurde eine multiple Regressionsanalyse berechnet.Ergebnisse: Die konfirmatorische Faktorenanalyse bestätigte das zweifaktorielle System aus der explorativen Faktorenanalyse. Die Studierenden gaben wenig Zustimmung zu negativen Einstellungen und mäßige Zustimmung zu positiven Einstellungen an. Die Einstellungswerte differieren signifikant nach Geschlechtszugehörigkeit.Schlussfolgerung: Die CSAS-G eignet sich zur Einschätzung von Einstellungsausprägungen zu Kommunikationskompetenz in deutschsprachigen Kohorten. Die Medizinstudierenden unserer Studie zeigten grundlegend eine positive Einstellung. Weiterführende Untersuchungen sind erforderlich, um die Einstellungen deutschsprachiger Medizinstudierender zu kommunikativer Kompetenz zu erfassen und zu verstehen.

  11. Electrical Dissipative Structures in Membrane-Coupled Compartment Systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Feudel, U.; Feistel, R.; Ebeling, W.

    Reaction-diffusion systems with charged particles are studied. Conditions for the arising of electrical dissipative structures in a compartment system consisting of two boxes separated by a membrane are derived. The appearance of a polar dissipative structure is proved for a simple capacitor model in combination with a simple second order chemical kinetics which leads to an analytically solvable problem. Electrical dissipative structures can in principle be considered as non equilibrium electrical batteries. The theoretical efficiency of such batteries is estimated.Translated AbstractElektrische Dissipative Strukturen in Membrangekoppelten SystemenEs werden Reaktions-Diffusionssysteme mit geladenen Teilchen studiert. Bedingungen für die Entstehung elektrischer dissipativer Strukturen in einem Kompartment-System, bestehend aus zwei durch eine Membran getrennten Zellen werden abgeleitet. Die Entstehung einer polaren dissipativen Struktur wird für ein einfaches Kondensatorenmodell in Kombination mit einer einfachen chemischen Kinetik, das analytische Lösbarkeit gestattet, nachgewiesen. Elektrische dissipative Strukturen können im Prinzip als elektrische Batterien fern von Gleichgewicht betrachtet werden. Der theoretische Wirkungsgrad einer solchen Batterie wird berechnet.

  12. Untersuchung der Störwirkung von LTE auf SRD Anwendungen bei 868 MHz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Welpot, M.; Wunderlich, S.; Gaspard, I.

    2014-11-01

    Moderne Hausautomatisierungssysteme, Alarmanlagen oder auch Funk-Zugangssysteme in Haus und Automobil setzen auf frei nutzbare Frequenzen in ISM/SRD-Bändern. Die rasante Zunahme an privaten und kommerziell genutzten Applikationen im SRD-Band bei 868 MHz und der Ausbau der LTE-Mobilfunknetze im Frequenzbereich unterhalb von 1 GHz ("Digital Dividend") wirft zunehmend die Frage nach der Funkverträglichkeit dieser Systeme untereinander auf. Während die SRD-Funkmodule auf eine geringe Sendeleistung von ~ +14 dBm beschränkt sind (Ralf and Thomas, 2009), beträgt die maximale LTE-Sendeleistung im Uplink nach (ETSI-Norm, 2011) +23 dBm. Zusammen mit der Einführung von LTE im Frequenzbereich unterhalb 1 GHz als DSL-Ersatz vor allem in ländlichen Gebieten, ergibt sich damit als mögliches Störszenario, dass durch die Aussendung des LTE-Endgerätes im Bereich von ca. 850 MHz die SRD-Funkverbindungen bei 868 MHz insbesondere dann gestört werden, wenn die Antennen beider Funksysteme räumlich nahe zueinander angeordnet sind und folglich nur eine geringe zusätzliche Entkopplung der Systeme bieten. In der vorliegenden Arbeit wird das LTE-Störpotential auf SRD-Empfänger praxisnah untersucht.

  13. Modellbasierte interindividuelle Registrierung an der lateralen Schädelbasis

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Riechmann, M.; Lohnstein, P. U.; Raczkowsky, J.; Klenzner, T.; Schipper, J.; Wörn, H.

    Bei chirurgischen Eingriffen an der lateralen Schädelbasis wird in der zur Zeit gängigen Praxis das Knochengewebe unter optischer Kontrolle großflächig ablativ entfernt, um den Operationssitus freizulegen und konventionell operieren zu können. Prinzipiell soll dabei die Schonung vital und funktional bedeutender Strukturen berücksichtigt werden. Zur weiteren Minimierung der Traumatisierung und zur Erhaltung der strukturellen anatomischen Integrität soll eine alternative endoskopische Operationstechnik entwickelt werden, bei der der Situs durch dünne im Knochen liegende Bohrkanäle erreicht wird. Im Rahmen der Evaluierung der generellen Eignung der geometrischen Ausprägungen der humanen lateralen Schädelbasis wurden Methoden entwickelt, die anhand virtueller Modelle die Zugänglichkeit der anatomischen Zielstrukturen bestimmen können. Ein dabei auftretendes Problem ist die interindividuelle Vergleichbarkeit der Ergebnisse, da aufgrund der anatomischen Variationen eine zuverlässige interindividuelle Registrierung nicht trivial ist. Diese Arbeit beschreibt ein modellbasiertes Verfahren zur automatischen Registrierung mehrerer Felsenbeine zu einander über die prägnante Geometrie der Cochlea.

  14. Construction and analysis of a head CT-scan database for craniofacial reconstruction.

    PubMed

    Tilotta, Françoise; Richard, Frédéric; Glaunès, Joan; Berar, Maxime; Gey, Servane; Verdeille, Stéphane; Rozenholc, Yves; Gaudy, J F

    2009-10-30

    This paper is devoted to the construction of a complete database which is intended to improve the implementation and the evaluation of automated facial reconstruction. This growing database is currently composed of 85 head CT-scans of healthy European subjects aged 20-65 years old. It also includes the triangulated surfaces of the face and the skull of each subject. These surfaces are extracted from CT-scans using an original combination of image-processing techniques which are presented in the paper. Besides, a set of 39 referenced anatomical skull landmarks were located manually on each scan. Using the geometrical information provided by triangulated surfaces, we compute facial soft-tissue depths at each known landmark positions. We report the average thickness values at each landmark and compare our measures to those of the traditional charts of [J. Rhine, C.E. Moore, Facial Tissue Thickness of American Caucasoïds, Maxwell Museum of Anthropology, Albuquerque, New Mexico, 1982] and of several recent in vivo studies [M.H. Manhein, G.A. Listi, R.E. Barsley, et al., In vivo facial tissue depth measurements for children and adults, Journal of Forensic Sciences 45 (1) (2000) 48-60; S. De Greef, P. Claes, D. Vandermeulen, et al., Large-scale in vivo Caucasian facial soft tissue thickness database for craniofacial reconstruction, Forensic Science International 159S (2006) S126-S146; R. Helmer, Schödelidentifizierung durch elektronische bildmischung, Kriminalistik Verlag GmbH, Heidelberg, 1984].

  15. Can the scoring of the walking estimated limitation calculated by history (WELCH) questionnaire be simultaneously simplified and improved?

    PubMed

    Bourdois, Clement; Laporte, Isabelle; Godet, Raphael; Laneelle, Damien; Vielle, Bruno; Abraham, Pierre

    2014-05-01

    Hintergrund: Der WELCH Fragebogen enthält 4 Elemente (A, B, C und D) und schätzt die maximale Gehzeit (MWT) auf dem Laufband bei Patienten mit Schaufensterkrankheit. Seine Punktzahl wurde empirisch definiert. Um heraus zu finden, ob die Wertung des WELCH verbessert oder vereinfacht werden könnte, haben wir verschiedene Methoden untersucht. Patienten und Methoden: Bei 423 Patienten haben wir 8 Methoden (H1 bis H8) getestet, mit Gewichtung von D oder Berechnung von α , β und γ in der Gleichung MWT = (αA + βB + γC) • D. Ergebnisse: Während der WELCH Pearson r 0.639 und die Fläche unter der ROC-Kurve für die Fähigkeit 5 Minuten auf dem Laufband zu gehen 0.795 für die empirische Methode war, reichten die Werte für die verschiedenen getesteten Methoden von 0.566 bis 0.611 für die Pearsons r Werte und 0,750 - 0,809 für die Flächen unter den Kurven. Schlussfolgerungen: Keine der getesteten Methoden verbesserte gleichzeitig die Korrelation zur MWT und blieb dabei einfach genug, um die Werte durch Kopfrechnen zu ermitteln. Das ursprüngliche empirische Scoring ist ein guter Kompromiss zwischen Genauigkeit und Einfachheit.

  16. Herschel und die Zukunft der Fern-Infrarot-Astronomie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Linz, Hendrik

    2015-06-01

    Schon lange ist die beobachtende Astronomie den engen Grenzen des optisch Sichbaren entwachsen und hat fast alle Bereiche des elektromagnetischen Spektrums für sich dienstbar gemacht. Im sogenannten nahen und mittleren Infrarot (Wellenlängen zwischen 1-30 μm) sowie im Millimeter- und Radio-Regime (Wellenlängen zwischen 1 mm und 10 m) ist die Erdatmosphäre relativ gut durchlässig für elektromagnetische Signale oder hat zumindest eine Vielzahl von spektral begrenzten Transmissionsfenstern, die astronomische Beobachtungen zumindest von höheren Bergen aus möglich machen. Allerdings ist das sogenannte Ferne Infrarot (FIR, 30-300 μm Wellenlänge) von der Erde aus fast völlig unzugänglich für astronomische Beobachtungen. Selbst für die besten Beobachtungsplätze der Erde bleibt die atmosphärische Transmission durch die immense Wasserdampf- Absorption auf ein absolutes Minimum beschränkt. Jedoch erlaubt uns das FIR Zugang zu Informationen, die sehr nützlich sind für die astrophysikalische Forschung und komplementär zu anderen Wellenlängen-Bereichen.

  17. [Family Health Nursing - a challenge for education and training? Results of an European project].

    PubMed

    Galatsch, Michael; Moser-Siegmeth, Verena; Blotenberg, Britta; Große Schlarmann, Jörg; Schnepp, Wilfried; Team des Internationalen Family Health Nursing Projektes

    2014-08-01

    Hintergrund: Seit der WHO-Studie «Family Health Nursing» (FHN) hat sich das FHN-Konzept in Europa unterschiedlich etabliert und entwickelt. Aus diesem Grund werden im internationalen Projekt «Family Health Nursing in European Communities» ein einheitliches Ausbildungskonzept für die Family Health Nurse entwickelt. Ziel: Ziel war es, die unterschiedlichen Voraussetzungen in den beteiligten Ländern darzustellen und aktuelle Problemfelder auf Länder- und EU-Ebene zu verdeutlichen. Methode: Hierzu wurden ein Review über grundlegende und länderspezifische Informationen, eine Delphi-Studie, eine Kompetenz- und Anforderungsanalyse und eine Übersicht über vorhandene Aus- und Weiterbildungskonzepte mit FHN-ExpertInnen aus den Projektländern durchgeführt. Ergebnisse: Die Ergebnisse des Reviews spiegeln auch im internationalen Kontext deutliche Unterschiede im Grad der Implementierung des FHN-Konzeptes wieder. Neben unterschiedlichen konzeptionellen Ausrichtungen haben sich mit der Zeit verschiedene Berufsbezeichnungen etabliert. Die Ergebnisse der Delphi-Studie ergaben, dass die Bezeichnung «Family Nurse» (46,3 %) bevorzugt wird, als Hauptaufgaben werden Gesundheitsförderung und Präventionsarbeit betrachtet (85,8 %). Aus diesem Grund sehen die befragten ExpertInnen den Bedarf einer spezialisierten Ausbildung auf Bachelorniveau (81,5 %). Schlussfolgerung: Das Projekt verdeutlicht das Streben der Länder nach einer hochwertigen familialen Versorgung, die durch ein einheitliches FHN-Konzept nachhaltig unterstützt werden könnte.

  18. Is German Medical Education Research on the rise? An analysis of publications from the years 2004 to 2013.

    PubMed

    Ackel-Eisnach, Kristina; Raes, Patricia; Hönikl, Lisa; Bauer, Daniel; Wagener, Stefan; Möltner, Andreas; Jünger, Jana; Fischer, Martin R

    2015-01-01

    Zielsetzung: Ausgangspunkt des vorliegenden Artikels ist die Feststellung, dass es aus Deutschland im Vergleich zu den angloamerikanischen Ländern oder den Niederlanden vor 2004 kaum internationale Publikationen im Bereich der medizinischen Ausbildungsforschung gab. In den letzten Jahren wurde jedoch eine steigende Bedeutung der medizinischen Ausbildungsforschung im deutschen Raum deutlich. Zielsetzung dieses Beitrags ist es zu prüfen, inwieweit sich in internationalen, englischsprachigen Fachzeitschriften im Themenfeld „Medizinische Ausbildungsforschung“ seit 2004 eine solche Entwicklung durch eine gesteigerte Publikationsaktivität belegen lässt. Methodik: Im Rahmen einer Literaturauswertung und Inhaltsanalyse wurden Artikel deutscher Autoren aus den Jahren 2004 bis 2013 in sechs internationalen englischsprachigen Fachzeitschriften der medizinischen Ausbildungsforschung analysiert. Um einen Überblick über die deutschen Forschungsaktivitäten in diesem Bereich zu bekommen, wurden alle Projekt- und Originalarbeiten deutscher Erst- und Letztautoren identifiziert und einer tiefergehenden inhaltlichen Analyse unterzogen. Ergebnisse: Insgesamt wurden 10.055 Artikel untersucht. Die Auswertung zeigt, dass zwischen 2004 und 2013 179 Artikel – hiervon 145 Projekt- und Originalarbeiten – deutscher Autoren in den betrachteten Zeitschriften publiziert wurden. Es zeigen sich Schwankungen im Zeitverlauf. Bei den Projekt- und Originalarbeiten handelt sich vor allem um Querschnitt- (27,8%) und randomisierte Kontrollstudien (25,6%) zum Thema „Lehr- und Lernmethoden“ (43,6%). Schlussfolgerung: Seit 2009 zeigt sich ein deutlicher Anstieg der Publikationszahlen deutscher Ausbildungsforscher in internationalen Fachzeitschriften im Vergleich zu den Jahren 2004-2008.

  19. [Prevalence and intensity of nightmares in traumatized versus non-traumatized children and adolescents].

    PubMed

    Ossa, Fanny Carina; Bering, Robert; Pietrowsky, Reinhard

    2013-09-01

    Fragestellung: Alpträume können bei Kindern, wie auch bei Erwachsenen, als Symptom für eine Traumatisierung gelten. Daher ist zu vermuten, dass bei traumatisierten Kindern und Jugendlichen die Alptraumbelastung höher ist als bei nicht traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Methodik: Insgesamt nahmen 38 traumatisierte und 40 nicht traumatisierte Kinder und Jugendliche an der Untersuchung teil. Anhand eines Fragebogens wurde die Alptraumbelastung (u. a. die Alptraumhäufigkeit und die empfundene Intensität) erfasst. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass traumatisierte Kinder und Jugendliche signifikant mehr Alpträume berichten (9.7 Alpträume pro Monat) und diese als intensiver und furchtauslösender bewerten als die Teilnehmer der Kontrollgruppe (1.7 Alpträume pro Monat). Die Anzahl der Alpträume bei traumatisierten Mädchen ist im Vergleich zu der Anzahl der Alpträume bei traumatisierten Jungen doppelt so hoch. Zudem geben traumatisierte Kinder und Jugendliche signifikant häufiger an, Angst vor einer Traumwiederholung zu haben, sich während des Alptraums hilflos und sich am Tag durch den Traum nachhaltig beeinträchtigt zu fühlen. Schlussfolgerung: Patienten mit einer Traumatisierung erleben in ihren Träumen mehr Gewalt und Lebensbedrohung. Eine erhöhte Alptraumbelastung ist damit auch bei Kindern und Jugendlichen ein Merkmal einer vorausgegangenen Traumatisierung.

  20. Herstellung von Chitosan und einige Anwendungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Struszczyk, Marcin Henryk

    2001-05-01

    1. Die Deacetylierung von crabshell - Chitosan führte gleichzeitig zu einem drastischen Abfall der mittleren viscosimetrischen Molmasse ( Mv), insbesondere wenn die Temperatur und die Konzentration an NaOH erhöht werden. Diese Parameter beeinflussten jedoch nicht den Grad der Deacetylierung (DD). Wichtig ist jedoch die Quelle des Ausgangsmaterials: Chitin aus Pandalus borealis ist ein guter Rohstoff für die Herstellung von Chitosan mit niedrigem DD und gleichzeitig hoher mittlerer Mv, während Krill-Chitin (Euphausia superba) ein gutes Ausgangsmaterial zur Herstellung von Chitosan mit hohem DD und niedrigem Mv ist. Chitosan, das aus Insekten (Calliphora erythrocephala), unter milden Bedingungen (Temperatur: 100°C, NaOH-Konzentration: 40 %, Zeit: 1-2h ) hergestellt wurde, hatte die gleichen Eigenschaften hinsichtlich DD und Mv wie das aus Krill hergestellte Chitosan. Der Bedarf an Zeit, Energie und NaOH ist für die Herstellung von Insekten-Chitosan geringer als für crabshell-Chitosan vergleichbare Resultaten für DD und Mv. 2. Chitosan wurde durch den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus zu Chitooligomeren fermentiert. Die Ausbeute beträgt 25%. Die Chitooligomere wurden mit Hilfe von HPLC und MALDI-TOF-Massenspektrmetrie identifiziert. Die Fermentationsmischung fördert die Immunität von Pflanzen gegen Bakterien und Virusinfektion. Die Zunahme der Immunität schwankt jedoch je nach System Pflanze-Pathogen. Die Fermentation von Chitosan durch Aspergillus fumigatus könnte eine schnelle und billige Methode zur Herstellung von Chitooligomeren mit guter Reinheit und Ausbeute sein. Eine partiell aufgereinigte Fermentationsmischung dieser Art könnte in der Landwirtschaft als Pathogeninhibitor genutzt werden. Durch kontrollierte Fermentation, die Chitooligomere in definierter Zusammensetzung (d.h. definierter Verteilung des Depolymerisationsgrades) liefert, könnte man zu Mischungen kommen, die für die jeweilige Anwendung eine optimale Bioaktivität besitzen. 3

  1. Electron acceleration at localized wave structures in the solar corona (German Title: Elektronenbeschleunigung an lokalen Wellenstrukturen in der Sonnenkorona)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Miteva, Rositsa Stoycheva

    2007-07-01

    in the electric and magnetic wave field within just several whistler periods. While gaining energy from the whistler wave field, the electrons reach the shock front and, subsequently, a major part of them are reflected back into the upstream region, since the shock accompanied with a jump of the magnetic field acts as a magnetic mirror. Co-moving with the whistlers now, the reflected electrons are out of resonance and hence can propagate undisturbed into the far upstream region, where they are detected in terms of type II metric radio bursts. In summary, the kinetic energy of protons is transfered into electrons by the action of localized wave structures in both cases, i.e., at jets outflowing from the magnetic reconnection site and at shock waves in the corona. Die Sonne ist ein aktiver Stern, was sich nicht nur in den allseits bekannten Sonnenflecken, sondern auch in Flares manifestiert. Während Flares wird eine große Menge gespeicherter, magnetischer Energie in einer kurzen Zeit von einigen Sekunden bis zu wenigen Stunden in der Sonnenkorona freigesetzt. Dabei werden u.a. energiereiche Elektronen erzeugt, die ihrerseits nichtthermische Radio- und Röntgenstrahlung, wie sie z.B. am Observatorium für solare Radioastronomie des Astrophysikalischen Instituts Potsdam (AIP) in Tremsdorf und durch den NASA-Satelliten RHESSI beobachtet werden, erzeugen. Da diese Elektronen einen beträchtlichen Anteil der beim Flare freigesetzten Energie tragen, ist die Frage, wie Elektronen in kurzer Zeit auf hohe Energien in der Sonnenkorona beschleunigt werden, von generellem astrophysikalischen Interesse, da solche Prozesse auch in anderen Sternatmosphären und kosmischen Objekten, wie z.B. Supernova-Überresten, stattfinden. In der vorliegenden Dissertation wird die Elektronenbeschleunigung an lokalen Wellenstrukturen im Plasma der Sonnenkorona untersucht. Solche Wellen treten in der Umgebung der magnetischen Rekonnektion, die als ein wichtiger Auslöser von Flares angesehen wird

  2. Stabile Expression von Sulfotransferasen - allein oder in Kombination mit Cytochrom P450 - in Zelllinien für Mutagenitätsuntersuchungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pabel, Ulrike

    2003-10-01

    Aromatische Amine und Amide (aAA) sind aufgrund ihrer starken Verbreitung in der menschlichen Umwelt und ihres kanzerogenen Potenzials von groer toxikologischer Bedeutung. Die Kanzerogenität der aAA wird durch die Mutagenität hochreaktiver Stoffwechselprodukte vermittelt, die in zwei sequenziellen katalytischen Reaktionen entstehen. Die erste ist meistens eine N-Hydroxylierung, die oft durch Cytochrom P450 1A2 (CYP1A2) katalysiert wird. Daran schliet sich eine O-Konjugation durch Sulfotransferasen (SULT) oder N-Acetyltransferasen (NAT) an. Die Bioaktivierung ist ein kritischer Parameter für die Übertragbarkeit von Ergebnissen aus Tiermodellen auf den Menschen. Rekombinante in vitro Systeme, die fremdstoffmetabolisierende Enzyme verschiedener Spezies exprimieren, ermöglichen die vergleichende Untersuchung der Bioaktivierung im Menschen und in Versuchstieren. Ziel des Projektes war die Aufklärung der Bioaktivierung der aAA durch humane Enzyme. Im Vordergrund stand die Untersuchung der Rolle humaner SULT in diesem Prozess. Es wurden rekombinante in vitro Systeme, konstruiert, die CYP1A2 und SULT des Menschen koexprimieren. SULT-cDNAs wurden in den Säugerzell Expressionsvektor pMPSV kloniert und in Standardindikatorzellen für Mutagenitätsuntersuchungen (V79 Zellen aus dem Chinesischen Hamster) transfiziert. Das Expressionsniveau von CYP1A2 und SULT wurde mittels Immunblotanalyse und radiometrischen Aktivitätsmessungen charakterisiert. In den rekombinanten Zellen wurden vier aAA als Modellsubstanzen (2-Acetylaminofluoren, 2-Aminoanthracen, 3′-Methyl-4-dimethylaminoazobenzol, 2,4-Diaminotoluol) auf ihre Mutagenität am hprt-Locus hin untersucht.Die aAA waren in Zellen, die keine rekombinanten Enzyme oder lediglich CYP1A2 exprimierten, nicht mutagen. In Zellen, die CYP1A2 und SULT der Subfamilie 1A koexprimierten, erzeugten sie bereits in geringen Konzentrationen klare mutagene Effekte (0,3 µM für 2-Acetylaminofluoren und 3′-Methyl-4

  3. TU-CD-303-02: Beyond Radiation Induced Double Strand Breaks - a New Horizon for Radiation Therapy Research

    SciTech Connect

    Chang, S.

    2015-06-15

    these advances in cancer biology research will give medical physicists a new perspective in daily clinical physics practice and in future radiation therapy technological development. Furthermore, academic medical physics should continue to be an integral part of the multidisciplinary cancer research community, harnessing our newly acquired understanding of radiation effects, and developing novel cost-effective treatment strategies to better combat cancer. Learning Objectives: Understand that localized radiation can lead to non-localized secondary effects such as radiation-induced immune response, bystander effect, and abscopal effect. Understand that the non-localized radiation effects may be harnessed to improve cancer treatment. Learn examples of physics participation in multidisciplinary research to advance cancer biology. Recognize the challenges and possibilities of physics applications in cancer research. Chang: NIH 5RC2CA148487-02 and 1U54CA151652-01 Graves: IDEA award (19IB-0106) from the California Breast Cancer Research Program (CBCRP), and by NIH P01 CA67166.

  4. TU-CD-303-04: Radiation-Induced Long Distance Tumor Cell Migration Into and Out of the Radiation Field and Its Clinical Implication

    SciTech Connect

    Graves, E.

    2015-06-15

    these advances in cancer biology research will give medical physicists a new perspective in daily clinical physics practice and in future radiation therapy technological development. Furthermore, academic medical physics should continue to be an integral part of the multidisciplinary cancer research community, harnessing our newly acquired understanding of radiation effects, and developing novel cost-effective treatment strategies to better combat cancer. Learning Objectives: Understand that localized radiation can lead to non-localized secondary effects such as radiation-induced immune response, bystander effect, and abscopal effect. Understand that the non-localized radiation effects may be harnessed to improve cancer treatment. Learn examples of physics participation in multidisciplinary research to advance cancer biology. Recognize the challenges and possibilities of physics applications in cancer research. Chang: NIH 5RC2CA148487-02 and 1U54CA151652-01 Graves: IDEA award (19IB-0106) from the California Breast Cancer Research Program (CBCRP), and by NIH P01 CA67166.

  5. TU-CD-303-05: Unveiling Tumor Heterogeneity by Molecular Imaging

    SciTech Connect

    Jeraj, R.

    2015-06-15

    these advances in cancer biology research will give medical physicists a new perspective in daily clinical physics practice and in future radiation therapy technological development. Furthermore, academic medical physics should continue to be an integral part of the multidisciplinary cancer research community, harnessing our newly acquired understanding of radiation effects, and developing novel cost-effective treatment strategies to better combat cancer. Learning Objectives: Understand that localized radiation can lead to non-localized secondary effects such as radiation-induced immune response, bystander effect, and abscopal effect. Understand that the non-localized radiation effects may be harnessed to improve cancer treatment. Learn examples of physics participation in multidisciplinary research to advance cancer biology. Recognize the challenges and possibilities of physics applications in cancer research. Chang: NIH 5RC2CA148487-02 and 1U54CA151652-01 Graves: IDEA award (19IB-0106) from the California Breast Cancer Research Program (CBCRP), and by NIH P01 CA67166.

  6. TU-CD-303-03: Localized Radiation Can Induce Systemic Anti-Cancer Immune and Non-Immune Responses and How We Might Utilize It

    SciTech Connect

    Ahmed, M.

    2015-06-15

    these advances in cancer biology research will give medical physicists a new perspective in daily clinical physics practice and in future radiation therapy technological development. Furthermore, academic medical physics should continue to be an integral part of the multidisciplinary cancer research community, harnessing our newly acquired understanding of radiation effects, and developing novel cost-effective treatment strategies to better combat cancer. Learning Objectives: Understand that localized radiation can lead to non-localized secondary effects such as radiation-induced immune response, bystander effect, and abscopal effect. Understand that the non-localized radiation effects may be harnessed to improve cancer treatment. Learn examples of physics participation in multidisciplinary research to advance cancer biology. Recognize the challenges and possibilities of physics applications in cancer research. Chang: NIH 5RC2CA148487-02 and 1U54CA151652-01 Graves: IDEA award (19IB-0106) from the California Breast Cancer Research Program (CBCRP), and by NIH P01 CA67166.

  7. Wagnerite-MA5BC From Granulite-Facies Paragneiss, Larsemann Hills, Prydz Bay, East Antarctica

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ren, L.; Grew, E. S.; Xiong, M.; Ma, Z.

    2003-04-01

    Wagnerite-Ma5bc, which is one of three new polytypes of (Mg,Fe)_2(PO_4)(F,OH) (Chopin, Armbruster &Leyx, this conference), occurs in paragneiss associated with banded cordierite-prismatine gneiss. It forms anhedral to euhedral grains mostly 0.5-2 mm across, some with a tabular habit. Textures are consistent with a primary assemblage wagnerite-Ma5bc + plagioclase + apatite + magnetite + ilmenite-hematite that crystallized under granulite-facies conditions (750 - ˜860^oC, 6-7 kbar). Also present are biotite, quartz, K-feldspar, monazite, xenotime, corundum, hercynite, sulfide. Electron microprobe analyses give P_2O_5 41.39, SiO_2 0.06, TiO_2 0.88, FeO 4.16, MnO 0.09, MgO 44.54, CaO 0.09, F 6.87, H_2O (calculated for OH + F = 1) 2.04, O=F -2.89, total 97.22 wt%, corresponding to (Mg1.88Fe0.10Ti0.02)(P0.99O_4)(F0.61OH0.39). Space group is Ia. Lattice parameters a = 9.645(2)Å, b = 31.659(6) Å , c = 11.914(2) Å, â=108.26 (3)^o, V= 3455(1) Å^3 for Z=40, Dcalc = 3.18(1) g/cm^3. The crystal structure has been solved by direct methods and refined to R_1=0.0413 for the independent 4521 reflections [I>2σ(I)] using MoKα radiation. The primary difference among the wagnerite polytypes is ordering of the (F,OH) positions. F can occupy one of two positions resulting in two distinct configurations along the a direction. In magniotriplite the sequence of configurations in the b direction is disordered, whereas in wagnerite-Ma2bc the sequence is ordered 121212... and in wagnerite-Ma5bc, 12112... Magniotriplite and the wagnerite polytypes do not overlap in composition: minerals richer in Fe and Mn (average ionic radius >= 0.76 Å) crystallize as the disordered minerals in the triplite group, whereas highly magnesian minerals (average ionic radius <= 0.73 Å or >= 86% of the Mg end member) crystallize as the ordered wagnerite polytypes. Magniotriplite formed at moderate temperatures (e.g., amphibolite-facies), whereas wagnerite-Ma2bc is found in rocks formed under a wide range

  8. Fe-bearing Olenite with Tetrahedrally Coordinated Al from an Abyssal Pegmatite at Kutna Hora, Czech Republic: Structure, Crystal Chemistry, Optical and XANES Spectra

    SciTech Connect

    Cempirek,J.; Novak, M.; Ertl, A.; Hughes, J.; Rossman, G.; Dyar, M.

    2006-01-01

    The pale blue rim of olenite on a black crystal of olenite-schorl tourmaline from an abyssal pegmatite at the locality Kuklik, near Kutna Hora, Czech Republic, has been chemically and structurally characterized. The optimized formula, calculated using chemical and structural data, is {sup X}(Na{sub 0.54}Ca{sub 0.14}K{sub 0.01}{D'Alembertian}{sub 0.31}){sup Y}(Al{sub 2.15}Fe{sup 2+}{sub 0.06}Ti{sup 4+}{sub 0.01}) {sup Z}(Al{sub 5.90}Mg{sub 0.10}) {sup T}(Si{sub 5.60}Al{sub 0.40})B{sub 3}O{sub 27} {sup V}[(OH){sub 2.49}O{sub 0.51}] {sup W}(O{sub 0.99}F{sub 0.01}), with {alpha} 15.8838(3), c 7.1056(2) {angstrom} and R = 0.017. The relatively short bond-length, 1.992 {angstrom}, confirms the high content of Al at the Y site ({approx}2.1 atoms per formula unit, apfu). It is similar to that of olenite from the type locality, though the olenite from Kuklik contains significant amounts of Fe at the Y site, and significant amounts of {sup [4]}Al ({approx}0.4 apfu) instead of {sup [4]}B in the T site. This finding is supported by results of the structure determination, which show an enlarged bond-length of {approx}1.626 {angstrom}. This sample of olenite shows that nonstoichiometric content of Si does not always imply {sup [4]}B in aluminous tourmaline. No H could be found at the O1 site by refinement, and the spherical distribution of electron density in the difference-Fourier map around the O1 site supports the conclusion that this site is only or mainly occupied by O and not by OH. On a bond-angle distortion ({sigma}{sub oct}{sup 2} of the ZO{sub 6} octahedron) - distance diagram, the olenite from Kuklik lies between compositions containing 3 (OH) at the V site, and natural buergerite, which contains 0.3 (OH) and 2.7 O at the V site (O3 site). The (OH) content with {approx}2.5 (OH) pfu, which was calculated for a charge-balanced formula, is in a good agreement with these findings and with the integrated intensity of the OH overtones in the 7000 cm{sup -1

  9. Nutrient digestibility and performance responses of growing pigs fed phytase- and xylanase-supplemented wheat-based diets.

    PubMed

    Woyengo, T A; Sands, J S; Guenter, W; Nyachoti, C M

    2008-04-01

    Three experiments were conducted to evaluate the effect of supplementing phytase and xylanase on nutrient digestibility and performance of growing pigs fed wheat-based diets. In Exp. 1, 10 diets were fed to 60 pigs from 20 to 60 kg of BW to determine the effect of combining phytase and xylanase on apparent total tract digestibility (ATTD) of nutrients and growth performance. The 10 diets included a positive control diet (PC; 0.23% available P; 0.60% Ca) and a negative control diet (NC; 0.16% available P; 0.50% Ca) supplemented with phytase at 0, 250, and 500 fytase units (FTU)/kg and xylanase at 0, 2,000, and 4,000 xylanase units (XU)/kg in a 3 x 3 factorial arrangement. In Exp. 2, 6 ileally cannulated barrows (initial BW = 35.1 kg) were fed 4 wheat-based diets in a 4 x 4 Latin square design, with 2 added columns to determine the effect of combining phytase and xylanase on apparent ileal digestibility (AID) of nutrients. The 4 diets were NC (same as that used in Exp. 1) or NC supplemented with phytase at 500 FTU/kg, xylanase at 4,000 XU/kg, or phytase at 500 FTU/kg plus xylanase at 4,000 XU/kg. In Exp. 3, 36 barrows (initial BW = 55.5 kg) were fed 4 diets based on prepelleted (at 80 degrees C) and crumpled wheat for 2 wk to determine the effect of phytase supplementation on ATTD of nutrients. The 4 diets fed were a PC (0.22% available P; 0.54% Ca) and a NC (0.13% available P; 0.43% Ca) alone or with phytase at 500 or 1,000 FTU/kg. All diets in the 3 experiments contained Cr(2)O(3) as an indigestible marker. No synergistic interactions were detected between phytase and xylanase on any of the response criteria measured in Exp. 1 or 2. There were no dietary effects on growth performance in Exp. 1. In Exp. 1, phytase at 250 FTU/kg increased the ATTD of P and Ca by 51 and 11% at 20 kg of BW or by 54 and 10% at 60 kg of BW, respectively, but increasing the level of phytase to 500 FTU/kg only increased (P < 0.05) ATTD of P at 20 kg of BW. In Exp. 2, phytase at 500 FTU

  10. New generation poly(ε-caprolactone)/gel-derived bioactive glass composites for bone tissue engineering: Part I. Material properties.

    PubMed

    Dziadek, Michal; Menaszek, Elzbieta; Zagrajczuk, Barbara; Pawlik, Justyna; Cholewa-Kowalska, Katarzyna

    2015-11-01

    Poly(ε-caprolactone) (PCL) based composite films containing 12 and 21vol.% bioactive glass (SBG) microparticles were prepared by solvent casting method. Two gel-derived SBGs of SiO2-CaO-P2O5 system differing in SiO2 and CaO contents were applied (mol%): S2: 80SiO2, 16CaO, 4P2O5 and A2: 40SiO2, 54CaO, 6P2O5. The surfaces of the films in contact with Petri dish and exposed to the gas phase during casting were denoted as GS and AS, respectively. Both surfaces of films were characterised in terms of their morphology, micro- and nano-topography as well as wettability. Also mechanical properties (tensile strength, Young's modulus) and PCL matrix crystallinity (degree of crystallinity, crystal size) were evaluated. Degradation behaviour was examined by incubation of materials in UHQ-water at 37°C for 56weeks. The crystallinity, melting temperature and mass loss of incubated materials and pH changes of water were monitored. Furthermore, proliferation of MG-63 osteoblastic cells by direct contact and cytotoxic effect of obtained materials were investigated. Results showed that opposite surfaces of the same polymer and composite films differ in studied surface parameters. The addition of SBG particles into PCL matrix improves nano- and micro-roughness of both surfaces, enhances the hydrophilicity of GS surfaces (~67° for 21A2-PCL compared to ~78° for pure PCL) and also makes AS surface more hydrophobic (~94° for 21S2-PCL compared to ~86° for pure PCL). The nucleation density of PCL was increased with increasing content of SBG particles, which results in the large number of fine spherulites on composite AS surfaces observed using polarized optical (POM), scanning electron (SEM), and atomic force (AFM) microscopies. Higher content of SBG particles causes a notable increase of Young's modulus (from 0.38GPa for pure PCL, 0.90GPa for 12A2-PCL to 1.31GPa for 21A2-PCL), which also depends on SBG chemical composition. After 56-week degradation test, considerably higher

  11. Impact of a modified Broviac maintenance care bundle on bloodstream infections in paediatric cancer patients.

    PubMed

    Furtwängler, Rhoikos; Laux, Carolin; Graf, Norbert; Simon, Arne

    2015-01-01

    Hintergrund: Während der intensiven Chemotherapie sind bei Kindern mit Krebserkrankungen Blutstrominfektionen (BSI) eine potentiell lebensbedrohliche Komplikation. Die meisten Patienten haben einen dauerhaft implantierten oder getunnelten zentralen Venenkatheter (CVAD, z.B. Broviac). Ein verbessertes Protokoll der Erhaltungspflege kann möglicherweise die Rate von BSI senken. Methode: Interventionsstudie zum Nutzen eines modifizierten Präventionsbündels in zwei prospektiven Beobachtungszeiträumen (P1: bis 05-2011; P2: 09-2011 bis 05-2013); prospektive Surveillance aller mikrobiologisch gesicherten BSI. In P2 wurden fertig konfektionierte NaCl 0.9% Spritzen (10 ml) zum Spülen des Broviacs verwendet. Außerdem wurden alle Konnektions- und Zuspritzstellen (Dreiwegehähne) mit Octenidin/Propanol desinfiziert.Ergebnisse: Während P1 wurden 84 Patienten und während P2 81 eingeschlossen. Die beiden Patientenpopulationen zeigten keine signifikanten Unterschiede in Bezug auf das Alter, die Grunderkrankung oder ihren Status (Anteil mit Rezidiv). Praktisch alle CVAD waren Broviac-Katheter. Die mediane Nutzungsdauer lag in P1 bei 192 d (Interquartile-Range (IQR); 110–288 Tage) und in P2 bei 191 d (IQR; 103–270 Tage). In P1 wurden insgesamt 28 BSI bei 22 Patienten diagnostiziert (Inzidenz für mind. 1 BSI 26%), in P2 waren es nur 15 BSI bei 12 Patienten in P2 (Inzidenz 15%). Die entsprechenden Ergebnisse für die Inzidenzdichte lagen bei 0.44 (CI95 0.29–0.62) BSI pro 100 stationäre Patiententage für P1 vs. 0.34 (0.19–0.53) für P2. Die Inzidenzrate (IR) pro 1.000 stationäre Anwendungstage lag bei 7.76 (5.16–10.86) für P1 vs. 4.75 (2.66–7.43) für P2. Während in P1 9 BSI durch CoNS detektiert wurden, waren es in P2 nur 2 (IR 2.49; CI95 0.17–4.17 vs. 0.63; CI95 0.08–1.72). Fazit: Das modifizierte Präventionsbündel führte zu einer Reduktion von BSI bei pädiatrisch onkologischen Patenten mit Broviac Katheter. Wie in einigen Studien U

  12. The attitudinal and cognitive effects of interdisciplinary collaboration on elementary pre-service teachers development of biological science related lesson plans

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mills, Jada Jamerson

    There is a need for STEM (science, technology, engineering, and mathematics) education to be taught effectively in elementary schools. In order to achieve this, teacher preparation programs should graduate confident, content strong teachers to convey knowledge to elementary students. This study used interdisciplinary collaboration between the School of Education and the College of Liberal Arts through a Learning-by-Teaching method (LdL): Lernen durch Lernen in German. Pre-service teacher (PST) achievement levels of understanding science concepts based on pretest and posttest data, quality of lesson plans developed, and enjoyment of the class based on the collaboration with science students. The PSTs enrolled in two treatment sections of EDEL 404: Science in the Elementary Classroom collaborated with science students enrolled in BISC 327: Introductory Neuroscience to enhance their science skills and create case-based lesson plans on neurothology topics: echolocation, electrosensory reception, steroid hormones, and vocal learning. The PSTs enrolled in the single control section of EDEL 404 collaborated with fellow elementary education majors to develop lesson plans also based on the same selected topics. Qualitative interviews of education faculty, science faculty, and PSTs provided depth to the quantitative findings. Upon lesson plan completion, in-service teachers also graded the two best and two worst plans for the treatment and control sections and a science reviewer graded the plans for scientific accuracy. Statistical analyses were conducted for hypotheses, and one significant hypothesis found that PSTs who collaborated with science students had more positive science lesson plan writing attitudes than those who did not. Despite overall insignificant statistical analyses, all PSTs responded as more confident after collaboration. Additionally, interviews provided meaning and understanding to the insignificant statistical results as well as scientific accuracy of

  13. Technische Systeme für den Herzersatz und die Herzunterstützung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schöb, Reto; Loree, Howard M.

    Herzkrankheiten verursachen allein in den Vereinigten Staaten jährlich mehr als 700’000 Todesfälle. Ungefähr 3 Millionen Patienten in den U.S.A. leiden gemäss der American Heart Association (AHA) und dem National Heart, Lung and Blood Institute (NHLBI) an kongestivem Herzversagen (Congestive Heart Failure, CHF), welches eine chronische, sehr entkräftende und degenerative Krankheit ist: Das Herz ist dabei unfähig, hinreichend Blut zu den Organen des Körpers zu pumpen. Über 400’000 Fälle von CHF werden jedes Jahr diagnostiziert. Ähnliche Zahlen werden für Europa und Japan zusammen geschätzt. Basierend auf Daten vom AHA und NHLBI beträgt die fünfjährige Überlebensrate für CHF-Patienten lediglich etwa 50% [1]. 70’000-120’000 dieser Patienten könnten von einer Herzverpflanzung profitieren. 1999 wurden in den USA aber nur 2185 Herztransplantationen durchgeführt während die Warteliste über 4000 Patienten beträgt [2]. Ein akuter Mangel an Spenderherzen und die enormen Kosten (250’000-400’000 USD pro Patient) sind die begrenzenden Faktoren für Herztransplantationen [3]. Dies bedeutet, dass eine riesige Anzahl von Patienten durch ein zuverlässiges und verschleissfreies, nichtthrombotisches, total implantierbares, künstliches Herz gerettet werden könnten. Bis heute jedoch kein derartiges Implantat kommerziell verfügbar.

  14. Towards Web 3.0: taxonomies and ontologies for medical education -- a systematic review.

    PubMed

    Blaum, Wolf E; Jarczweski, Anne; Balzer, Felix; Stötzner, Philip; Ahlers, Olaf

    2013-01-01

    Einleitung: Sowohl für die Curriculumsentwicklung und –kartierung als auch zur Orientierung innerhalb der seit Jahren zunehmenden Fülle von Lernressourcen in der medizinischen Ausbildung stellt das semantische Web („Web 3.0“) ein niedrigschwelliges, effektives Hilfsmittel dar, das es ermöglicht, inhaltlich verwandte Elemente über Systemgrenzen hinweg zu identifizieren. Voraussetzung dafür ist der Einsatz eines geeigneten strukturierten Vokabulars zur maschinenlesbaren, inhaltlichen Beschreibung von Objekten, um die bisher notwendige manuelle Verknüpfung durch eine automatisch erzeugte, inhaltsbasierte bzw. semantische Verknüpfung zu ersetzen. Ziel dieser Arbeit ist es, existierende Taxonomien und Ontologien zur Annotation medizinischer Lernressourcen und -inhalte zusammenzustellen und anhand ausgewählter Kriterien zu vergleichen sowie auf ihre Eignung zum Einsatz im eingangs beschriebenen Kontext zu überprüfen.Methoden: Anhand einer systematischen Literaturrecherche wurden existierende Taxonomien und Ontologien zur Beschreibung medizinischer Lernressourcen identifiziert. Für jedes so identifizierte strukturierte Vokabular wurden mittels Websuche und/oder Kontakt zu den Herausgebern Thema, Struktur, Sprache, Umfang, Wartung und Technik der Taxonomie/Ontologie ermittelt und deren Eignung für den Einsatz im semantischen Web überprüft.Ergebnisse: In 20 identifizierten Publikationen wurden 14 strukturierte Vokabulare identifiziert, die sich in Sprache, Umfang, Aktualität und Wartung zum Teil sehr stark unterschieden. Keines der identifizierten Vokabulare erfüllte die erforderlichen Kriterien zur inhaltlichen Beschreibung medizinischer Ausbildungsinhalte und Lernressourcen im deutschsprachigen Raum.Diskussion: Auf dem Weg zum Web 3.0 stellen Auswahl und Einsatz eines geeigneten, deutschsprachigen Vokabulars zur maschinenlesbaren, inhaltlichen Beschreibung von Objekten ein relevantes Problem dar. Mögliche Lösungsansätze umfassen die Neuentwicklung

  15. Dentalwerkstoffe und Dentalimplantate - Teil 2

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Faltermeier, Andreas

    Wie in allen Bereichen der Medizin findet auch in der Zahnmedizin eine kontinuierliche Weiterentwicklung der verwendeten Werkstoffe statt. Gerade für Zahnersatz werden Werkstoffe gesucht, die zum einen ästhetisch, zum anderen haltbar und darüber hinaus auch körperverträglich sind. Auch steigt immer mehr der Wunsch der Patienten nach ästhetischen und zugleich biokompatiblen Materialien. Wurde früher fast ausschließlich als Füllungsmaterial im Seitenzahngebiet quecksilberhaltiges Amalgam verwendet, hat der Zahnarzt heutzutage eine große Auswahl an verschiedenen zahnfarbenen Materialien: zum einen werden sog. Komposite verwendet, das aus einer Polymermatrix mit eingebetteten Füllstoffen besteht, zum anderen können diverse Dentalkeramiken verwendet werden. Besonders die Verwendung von Hochleistungskeramiken, wie beispielsweise Zirkonoxid, das sich bereits als Bremsscheiben für Sportwägen, Hitzeschilde im Space Shuttle und als Kugelköpfe künstlicher Hüftgelenke bewährt hat, spielt heutzutage eine große Rolle bei der Verdrängung des Metalls aus der Mundhöhle. War es früher nur möglich, einen verloren gegangen Zahn mittels einer Brücke, die ein Beschleifen der Nachbarzähne zur Folge hat, oder durch herausnehmbaren Zahnersatz zu ersetzen, ist es heutzutage mit der modernen Implantologie möglich, Zahnersatz zahnschonend einzugliedern. Auch kann mittels Dentalimplantaten dem Wunsch vieler Patienten nach festem Zahnersatz anstelle eines herausnehmbaren Zahnersatzes entsprochen werden. So kann mit Hilfe neuer biokompatiblen Werkstoffe sowohl der ästhetische Anspruch befriedigt als auch das Selbstwertgefühl vieler Patienten angehoben werden.

  16. The Positron as a Probe for Studying Bulk and Defect Properties in Semiconductors

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dlubek, G.; Brümmer, O.

    Positron lifetime measurements are used to study various doped and undoped III-V compound semiconductors like GaAs, GaP, InAs and InP. In some as-grown crystals native vacancies (V, V) or their complexes with dopants (TeAsV, VPZnInV) are detected with maximum concentrations of a few 1018 cm-3. In undoped GaAs neutral As vacancies V are identified, the concentration of which varies locally. The vacancies have their origin in deviations from the stoichiometrie composition of the compound. They disappear at 500°C. At this temperature defects created by irradiation with fast neutrons anneal also out. The relation between the bulk positron lifetime and the density and polarization of valence electrons is analyzed. Further, the potential of the positron annihilation method in identifying and characterizing vacancy-type defects in semiconductors is discussed.Translated AbstractDas Positron als Sonde zur Untersuchung der Volumen- und Fehlstelleneigenschaften in HalbleiternPositronenlebensdauermessungen werden angewandt, um verschiedene dotierte und undotierte AIIIBV-Verbindungshalbleiter, wie GaAs, GaP, InAs und InP, zu untersuchen. In einigen Kristallen werden Leerstellen (V, V) oder ihre Komplexe mit Dotierungen (TeAsV, VPZnInV) mit maximalen Konzentrationen von einigen 1018 cm-3 nachgewiesen. In undotierten GaAs werden neutrale As-Leerstellen V identifiziert, deren Konzentration lokal variiert. Die Leerstellen haben ihren Ursprung in Abweichungen von der stöchiometrischen Zusammensetzung der Verbindung. Sie verschwinden bei 500°C. Bei dieser Temperatur heilen auch Defekte aus, welche durch Bestrahlung mit schnellen Neutronen erzeugt wurden. Die Beziehung zwischen der Positronenlebensdauer im Kristall und der Dichte und Polarisierung der Valenzelektronen wird analysiert. Weiterhin wird das Potential der Methode der Positronenannihilation zur Identifizierung und Charakterisierung leerstellenartiger Defekte in Halbleitern diskutiert.

  17. Challenges for medical educators: results of a survey among members of the German Association for Medical Education.

    PubMed

    Huwendiek, Sören; Hahn, Eckhart G; Tönshoff, Burkhard; Nikendei, Christoph

    2013-01-01

    Hintergrund: Trotz des zunehmenden Interesses an der medizinischen Aus-, Weiter- und Fortbildung bestehen im deutschsprachigen Raum derzeit keine Erkenntnisse über die von Lehrenden in der Medizin wahrgenommenen Herausforderungen in diesem Bereich. Vor diesem Hintergrund führten wir eine webbasierte Fragebogenerhebung unter den Mitgliedern der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung e. V. (GMA) durch.Methodik: Im Rahmen einer umfassenden Erhebung zum Qualifizierungsbedarf, der Expertise und den Rahmenbedingungen engagierter Lehrender in der Medizin wurden die drei zentralen Herausforderungen erfragt, denen sich Lehrende in der Medizin ausgesetzt sehen und für die sie einen besonderen Bedarf an Unterstützung und/oder Veränderung sehen. Anhand von qualitativer Inhaltsanalyse wurden die Ergebnisse erstellt.Ergebnisse: Der Fragebogen wurde von 147 der 373 Mitglieder des Email-Verteilers der GMA (Rücklauf: 39%) ausgefüllt. Die Lehrenden gaben insgesamt 346 zentrale Herausforderungen im Bereich der Lehre an mit dem Schwerpunkt in folgenden Bereichen: Zu niedrige akademische Anerkennung des Einsatzes im Bereich der Lehre (53,5% der Antwortenden), zu geringe institutionelle (31,5%) und finanzielle (28,4%) Unterstützung, reformbedürftige Curricula (22,8%), zu wenig freie Zeit für Lehraufgaben (18,9%), zu niedrige Kompetenz der Lehrenden in Unterrichtsmethodik (18,1%), unzureichende Fakultätsentwicklungsprogramme (18,1%), unzureichende Vernetzung innerhalb der Institution (11,0%), genereller Mangel an Lehr-Personal (10,2%), die unterschiedlichen Voraussetzungen von Studierenden (8,7%), unzureichende Anerkennung und Vermittlung von Lehr-Forschung (5,5%), großer Prüfungsaufwand (4,7%) und fehlende Vorbilder im Bereich der medizinischen Ausbildung (3,2%).Schlussfolgerung: Als Herausforderungen werden von Lehrenden der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung insbesondere die zu niedrige akademische Anerkennung und zu geringe institutionelle und finanzielle

  18. Tissue plasminogen activator as a novel diagnostic aid in acute pulmonary embolism.

    PubMed

    Flores, Julio; García-Avello, Angel; Alonso, Esther; Ruíz, Antonio; Navarrete, Olga; Alvarez, Concepción; Lozano, Cristina; Arribas, Ignacio

    2014-11-01

    Hintergrund: Wir haben die diagnostische Wertigkeit des Gewebeplasminogen Aktivators (tPA) bei akuter Lungenembolie (PE) mit einer ELISA Methode untersucht und sie mit einem ELISA D-dimer (VIDAS D-dimer) verglichen. Patienten und Methoden: 127 aufeinander folgende ambulante Patienten mit klinischem Verdacht auf PE wurden getestet. Die Diagnose einer PE basierte auf dem klinischen Wahrscheinlichkeitsvortest und einem strengen Bildgebungsprotokoll. Plasmaproben wurden bei der Registrierung entnommen. Die diagnostische Genauigkeit für tPA und D-dimer wurde durch die Fläche unter der Kurve (ROC) bestimmt. Die Empfindlichkeit, Genauigkeit und Voraussagewahrscheinlichkeit wurden berechnet. Ergebnisse: PE wurde bei 41 Patienten (32 %) bestätigt. Die Flächen unter den ROC-Kurven waren 0.86 für D-dimer und 0.71 für tPA. Positive und negative prädiktive Werte für D-dimer bei einem Cut off Wert von 500 ng/mL und tPA bei einem Cut off Wert von 8.5 ng/mL waren 95 % (95 % CI, 88–100 %)/95 und 95 % (95 % CI, 88–100 %)/94 % (95 % CI, 86–100 %). Die diagnostische Brauchbarkeit, um eine PE auszuschließen, war 28.3 % (95 % CI, 21–37 %) für D-dimer und 24.4 % (95 % CI, 17–33 %) für tPA. Schlussfolgerungen: Der tPA mit einem Cut off Wert von 8.5 ng/mL hat eine hohe Empfindlichkeit und einen negativen Vorhersagewert für den Ausschluss einer PE, der einem VIDAS D-dimer mit einem Cut off Wert von 500 ng/mL ähnlich ist, obwohl der diagnostische Nutzen für den D-dimer etwas höher war.

  19. Subperiosteal preparation using a new piezoelectric device: a histological examination.

    PubMed

    Stoetzer, Marcus; Magel, Anja; Kampmann, Andreas; Lemound, Juliana; Gellrich, Nils-Claudius; von See, Constantin

    2014-01-01

    Einleitung: Subperiostale Präparation mit einem konventionellen Raspatorium führt zu Störungen der lokalen Mikrozirkulation und Immunhistochemie aufgrund von Mikrothromben im Gefäßssystem. Normalerweise kann die Beschädigung von Weichgewebe durch die Anwendung der Piezochirurgie vermeiden werden. Aus diesem Grund wurde der Effekt eines neuen piezoelektrischen Ansatzes auf die Immunhistochemie und die Histologie des Periostes untersucht und mit der konventionellen Präparation mit dem Raspatorium verglichen. Material und Methode: Lewis-Ratten (n=50) wurden randomisiert auf eine von fünf Gruppen aufgeteilt. Die subperiostale Präparation wurde entweder mit dem neuen piezoelektrischen Ansatz oder mit einem konventionellen Raspatorium durchgeführt. Immunhistochemische und histologische Analysen wurden direct, sowie am Tag drei und acht durchgeführt. Eine statistische Auswertung der angefärbten histologischen Schnitte erfolgte offline unter Nutzung einer Varianzanalyse ANOVA (p>0.05).Ergebnisse: Zu allen Zeiten zeigte sich in der immunhistochemischen Betrachtung sowie in der histologischen Betrachtung eine homogenere Struktur bei den Ratten, welche mit dem neuen piezolektrischen Ansatz operiert wurden, im Vergleich zu den Tieren, welche mit dem Raspatorium operiert wurden. Diskussion: Die Anwendung des neuen piezolekzrischen Ansatzes zur subperiostalen Präparation geht einher mit einem harmonischen Bild in den immunhistochemischen und histologischen Schnitten, im Vergleich zur subperiostalen Präparation mit dem Raspatorium. Infolgedessen, wie man erwarten kann, hat der neue piezoelektrische Ansatz eine positive Wirkung in erster Linie auf das Weichgewebe, das Periost sowie auf das Umgebungsgewebe.

  20. Electrospinning

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Laar, Nina; Köppl, Susanne; Wintermantel, Erich

    Die weite Palette von Technologien, welche sich mit Strukturen und Prozessen auf der Nanometerskala befassen, wird summarisch als Nanotechnologie bezeichnet. Diese wird, wegen ihres Potentials zur grundlegenden Veränderung ganzer Forschungsfelder, als Schlüsseltechnologie angesehen, welche in naher Zukunft nicht nur die technologische Entwicklung beeinflussen, sondern auch maßgebliche ökonomische, ökologische und soziale Fortschritte mit sich bringen wird. Charakteristisch beim Übergang auf die Nanometerskala ist, neben der zunehmenden Dominanz quantenphysikalischer Effekte, dass Oberflächen- bzw. Grenzflächeneigenschaften gegenüber den Volumeneigenschaften des Materials eine immer größere Rolle spielen [1]. Nanostrukturen können in verschiedene Kategorien gegliedert werden. Basisstrukturen bilden sogenannte Nanopartikel, welche in allen drei Raumrichtungen kleiner als 100 nm sind (z. B. Nanokristalle, Cluster, oder Moleküle) und somit als nulldimensionale Nanoelemente angesehen werden können. Desweiteren gibt es linienförmige, gleichsam eindimensionale Strukturen (z. B. Nanodrähte, Nanoröhren und Nanofasern), sowie Schichtstrukturen, welche als zweidimensional betrachtet werden können [1, 2]. Für die Herstellung von Nanofasern gibt es viele unterschiedliche Verfahren, eines der vielseitigsten und variabelsten stellt dabei die Methode des Electrospinnings dar. Das bereits in den 30er Jahren durch Antonin Formhals patentierte Verfahren [3-8] geriet lange Zeit in Vergessenheit. Erst Mitte der 90er Jahre begannen Forscher, das große Potential dieses Prozesses für die Herstellung von Nanofasern zu realisieren [9]. Mittels Electrospinning können Fasern aus Polymeren, Kompositmaterialien, Halbleitern sowie Keramiken hergestellt werden. Da als meist verwendetes Material Polymere eingesetzt werden [10], beziehen sich die folgenden Abschnitte auf diesen Werkstoff.

  1. Der II. Hauptsatz der Wärmelehre

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heintze, Joachim

    Wir haben in (4.44) den II. Hauptsatz als empirische Tatsache folgendermaßen formuliert: (i) Wärmeenergie geht von selbst nur von einem wärmeren Körper auf einen kälteren über, niemals in der umgekehrten Richtung. Nun werden wir beweisen, dass sich aus diesem Prinzip folgende äquivalente Formulierungen für den II. Hauptsatz ableiten lassen: (ii) Es ist unmöglich, ein Perpetuum mobile zweiter Art zu bauen, d. h. eine Maschine, die fortlaufend Wärmeenergie vollständig in mechanische Arbeit umsetzen kann. Eine Wärmekraftmaschine, die einen Kreisprozess mit der höchsten Temperatur Tw und der niedrigsten Temperatur Tk durchläuft, hat höchstens den Carnotschen Wirkungsgrad c = (Tw - Tk)/Tw. Wenn in der Maschine nur reversible Prozesse ablaufen, die gesamte Wärmezufuhr bei der Temperatur Tw erfolgt und ausschließlich bei der Temperatur Tw gekühlt wird, ist ihr Wirkungsgrad = C. Es gibt keine Wärmekraftmaschine, die eine bessere Ausnutzung der Wärmeenergie ermöglicht. (iv) In jedem thermodynamischen System existiert die Zustandsgröße Entropie, definiert durch ihr Differential dS = (dQrev)/T . Entropie kann erzeugt, aber nicht vernichtet werden. Bei Zustandsänderungen, die in einem abgeschlossenen System ablaufen, nimmt die Entropie entweder zu (irreversible Prozesse), oder sie bleibt konstant (reversible Prozesse). Im Anschluss an (iii) werden wir zur Definition der thermodynamischen Temperatur und bei der Diskussion von (iv) zu einem tieferen Verständnis der Entropie gelangen. Es zeigt sich, dass die Entropie das eigentliche Bindeglied zwischen Mechanik und Wärmelehre darstellt. Am Ende des Kapitels werden wir einige Anwendungen des II. Hauptsatzes betrachten.

  2. Interprofessional peer-assisted learning as a low-threshold course for joint learning: Evaluation results of the interTUT Project.

    PubMed

    Reichel, Kathrin; Dietsche, Stefan; Hölzer, Henrike; Ewers, Michael

    2016-01-01

    Hintergrund und Zielsetzung: Die für eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung erforderliche Kooperation unterschiedlicher Gesundheitsprofessionen will im Alltag noch selten gelingen. Dem soll künftig durch Angebote interprofessionellen Lernens und Lehrens begegnet werden. Hierfür Ansätze des Peer-Assisted Learning aufzugreifen und extra-curriculare Tutorien nutzbar zu machen, war Ziel des hochschulübergreifend angelegten Pilotprojekts interTUT. Methodik: In der Pilotphase konnten acht Studierende und Auszubildende gewonnen werden, die gemeinsam vier extra-curriculare Tutorien zu Kernthemen interprofessioneller Zusammenarbeit entwickelt, durchgeführt und in Form von Ablaufmanualen dokumentiert haben. Die Evaluation erfolgte in Form einer standardisierten und deskriptiv-statistisch ausgewerteten Teilnehmerbefragung (n=72) sowie zweier inhaltsanalytisch ausgewerteter Fokusgruppen (n=3, n=5) zur Reflexion individueller Lernerfahrungen. Ergebnisse: Die Evaluationsergebnisse lassen eine hohe Zufriedenheit, Akzeptanz und weiteren Bedarf an peer-gestützten Lernangeboten erkennen. Die Studierenden / Auszubildenden berichten über veränderte Einstellungen und subjektiven Wissenszuwachs über die anderen Berufsgruppen. Die konstruktive Lernatmosphäre wird ebenso geschätzt wie das Forum zum interprofessionellen Austausch.Schlussfolgerung: Extra-curriculare Tutorien bieten einen niedrigschwelligen und viel versprechenden Anknüpfungspunkt zur Förderung interprofessionellen Lehrens und Lernens. Dabei ist zu bedenken, dass im Rahmen des Pilotprojekts bislang nur wenige und bereits am Thema interessierte Studierende/Auszubildende mit diesem freiwilligen Angebot erreicht werden konnten. Notwendig ist eine umfassendere und längerfristig angelegte Erprobung dieses Lehr-Lernformats, eine Verschränkung mit curricularen Lehr-Lernangeboten sowie weitere Forschung zum bildungsspezifischen Nutzen und praxisbezogenen Effekten.

  3. Population dynamics and tuberculosis: a cross sectional study of an overlooked disease in Saudi Arabia.

    PubMed

    Al-Bishri, Jamal; Masoodi, Ibrahim; Adnan, Mubarki; Tariq, Malik; Abdullah, Harthi; Abdulgoni, Thubaiti; Bander, Guraibi; Altalhi, Mansoor

    2014-01-01

    Hintergrund: Internationale Reisen, Migration und Bevölkerungsbewegungen erleichtern die Ausbreitung der Tuberkulose (TBC).Ziel: Untersuchung des Einflusses von wenig untersuchten ausländischen Arbeitern auf die lokale Inzidenz der TBC in Saudi-Arabien.Patienten und Methoden: Diese Querschnittsstudie wurde im Chest Disease Hospital, Taif, Saudi-Arabien durchgeführt. Einbezogen wurden alle bestätigten Fälle von TBC, die im Zeitraum von Juni 2009 bis Mai 2010 in die Klinik eingewiesen wurden. Einschlusskriterien waren diagnostizierte Fälle von TBC (Lungen- und allgemeiner TBC) bei Patienten im Alter zwischen 14 und 65 Jahren. HIV-Patienten und Patienten mit koexistenten Krebserkrankungen wurden ausgeschlossen. Alter, Geschlecht und die ethnische Zugehörigkeit jedes Patienten wurden erfasst. Die Patienten wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Gruppe A bestand aus Einwohnern von Taif und Gruppe B aus Patienten, die aus anderen Regionen des Landes überwiesen wurden.Ergebnisse: Von den 686 untersuchten Fällen waren 370 (54%) saudische Staatsangehörige (Gruppe A = 80, Gruppe B = 290) und 316 (46%) der Patienten stammten aus anderen Ländern. Die Zahl der Männer übertraf die der Frauen und die meisten Patienten waren 20–29 Jahre alt. Die Zahl der Fälle aus den Gebieten in der Nähe der Pilgerstätten, d.h. Makah (233) und Dschidda (275), übertraf die in Taif (110).Schlussfolgerung: Diese Studie zeigt eine erhöhte Prävalenz der TBC-Fälle in Gebieten in der Nähe der Pilgerstätten (Gruppe B). Der höhere Anteil von TBC-Patienten nicht-saudischer Nationalität in Gruppe B ist am ehesten durch die größere Zahl von schlecht untersuchten illegalen Einwanderern in der Region zu erklären.

  4. The Learning Objective Catalogue for Patient Safety in Undergraduate Medical Education--A Position Statement of the Committee for Patient Safety and Error Management of the German Association for Medical Education.

    PubMed

    Kiesewetter, Jan; Gutmann, Johanna; Drossard, Sabine; Gurrea Salas, David; Prodinger, Wolfgang; Mc Dermott, Fiona; Urban, Bert; Staender, Sven; Baschnegger, Heiko; Hoffmann, Gordon; Hübsch, Grit; Scholz, Christoph; Meier, Anke; Wegscheider, Mirko; Hoffmann, Nicolas; Ohlenbusch-Harke, Theda; Keil, Stephanie; Schirlo, Christian; Kühne-Eversmann, Lisa; Heitzmann, Nicole; Busemann, Alexandra; Koechel, Ansgar; Manser, Tanja; Welbergen, Lena; Kiesewetter, Isabel

    2016-01-01

    Hintergrund: Seit dem vom Institute of Medicine im Jahr 2000 veröffentlichten Bericht „To err is human“ rückten die Themen Patientensicherheit und Fehlermanagement zunehmend in den wissenschaftlichen und politischen Fokus. Obwohl sich dem Thema bereits international auf verschiedensten Ebenen angenähert wurde, fehlt bislang eine strukturierte und flächendeckende Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten in diesem Bereich.Ziele: Mit dem im Folgenden beschriebenen Lernzielkatalog Patientensicherheit möchte der Ausschuss für Patientensicherheit und Fehlermanagement der Gesellschaft für medizinische Ausbildung (GMA) eine erste gemeinsame Grundlage für die Implementierung strukturierter Patientensicherheitscurricula zur Ausbildung der Medizinstudierenden an medizinischen Fakultäten im deutschsprachigen Raum schaffen.Methoden: Die Erarbeitung des Lernzielkataloges erfolgte unter Beteiligung von 13 medizinischen Fakultäten im Rahmen von zwei Ausschusstreffen, zwei mehrtägigen Workshops und mit Hilfe von Beurteilungen durch externe fachliche Expertinnen und Experten.Ergebnisse: Der vom Ausschuss für Patientensicherheit und Fehlermanagement der GMA entwickelte Lernzielkatalog Patientensicherheit für das Medizinstudium besteht aus den drei Kapiteln: Grundlagen, Erkennen von Ursachen als Basis für proaktives Handeln und Lösungsansätze. Die Lernziele innerhalb der Kapitel sind hierarchisch auf drei Ebenen organisiert. Insgesamt beinhaltet der Lernzielkatalog 38 Lernziele. Alle Lernziele wurden mit dem Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin referenziert. Diskussion: Der vorliegende Lernzielkatalog ist ein Produkt der Zusammenarbeit von Vertretern aus immerhin 13 medizinischen Fakultäten. Er soll im deutschsprachigen Raum die Diskussion des Themas Patientensicherheit und Fehlermanagement im Fach Medizin und die Entwicklung entsprechender Ausbildungsstrukturen voranbringen. Zukünftig kann der Lernzielkatalog Patientensicherheit für das

  5. German medical students' exposure and attitudes toward pharmaceutical promotion: a cross-sectional survey.

    PubMed

    Jahnke, Kristine; Kremer, Marcel Stephan; Schmidt, Carsten Oliver; Kochen, Michael M; Chenot, Jean-François

    2014-01-01

    Zielsetzung: Internationale Studien belegen, dass Kontakte zu Werbeaktivitäten der pharmazeutischen Industrie früh im Medizinstudium stattfinden. Wir erfassten die Häufigkeit und Orte des Kontaktes von deutschen Medizinstudierenden zu Pharmawerbung und untersuchten ihre Einstellungen zu pharmazeutischen Werbeaktivitäten.Methodik: Die vorliegende Querschnittsstudie basiert auf einem selbst-entwickelten Fragebogen. 1287 Medizinstudierende des klinischen Abschnitts der Universitätsmedizin Göttingen im Jahre 2010 wurden kontaktiert. Die Einstellungen zu verschiedenen Aussagen zu Pharmawerbung wurden mit einer 4-stufigen Rating-Skala erfasst.Ergebnisse: 702 Medizinstudierende (55%) nahmen an der Befragung teil. Der Anteil von Studierenden mit direktem Kontakt zu Pharmareferenten stieg von 21% im ersten klinischen Jahr auf 77% im Praktischen Jahr an. 60% der Befragten wurden während ihrer Famulatur angesprochen. 80% der Studierenden nahmen mindestens einmal ein Werbegeschenk an und 86% gaben an, dass ihr Verschreibungsverhalten durch die Annahme von Werbegeschenken nicht beeinflusst werde. Jedoch nahmen 35% von ihnen an, dass Ärzte beeinflussbar seien. Fast alle (90%) berichteten, dass das Thema Pharmawerbung nicht im Unterricht behandelt wurde. 65% der Studierenden fühlten sich unzureichend auf Interaktionen mit der Pharmaindustrie vorbereitet. 19% der Befragten befürworteten ein Pharmakontaktverbot im Medizinstudium.Schlussfolgerung: Deutsche Medizinstudierende haben früh und häufig Kontakt zur pharmazeutischen Industrie. Das Bewusstsein für daraus resultierende Interessenkonflikte ist gering. Medizinische Fakultäten sollten Regelungen für die Kontakte entwickeln und das Thema in den Unterricht integrieren um Studierende auf Interaktionen mit der Pharmaindustrie vorzubereiten.

  6. [Teaching child and adolescent psychiatry and psychotherapy in Germany-inventory and implications].

    PubMed

    Becker, Katja; Resch, Franz; Fegert, Jörg M; Häßler, Frank

    2013-07-01

    Einleitung: Wissen über kinder- und jugendpsychiatrische Störungen, deren Diagnostik und Therapie, Kenntnisse über Risiken devianter Entwicklungen, sowie das Erlernen von Fertigkeiten im adäquaten Umgang mit Kindern und Jugendlichen gehören in jede Medizinerausbildung. Die vorliegende Arbeit ist eine Bestandsaufnahme der Lehre im Fach Kinder- und Jugendpsychiatrie (KJP) an den medizinischen Fakultäten in Deutschland. Methodik: Es wurden alle Lehrstuhlinhaber für KJP befragt zur Einbindung in die Pflichtlehre, zu den Lehrangeboten für KJP vor Ort und zu Lehrangeboten für andere Fachbereiche. Ergebnisse: An 25 von 26 medizinischen Fakultäten mit Lehrstuhl für KJP ist das Fach KJP bereits in die Pflichtlehre für Mediziner integriert. Die Vorlesung wird entweder als eigenständige KJP-Vorlesung gehalten oder ist in die Vorlesung Psychiatrie, Pädiatrie und/oder Psychosomatik integriert. Die durchschnittlich 1.2 Semesterwochenstunden umfassende Hauptvorlesung (Range von 0.1 bis 2 SWS; entsprechend 2 bis 28 Unterrichtseinheiten KJP pro Semester) wird durch zahlreiche weitere Lehrangebote ergänzt, wie Praktika, vertiefende Veranstaltungen und Wahlpflichtfachangebote. Das KJP-Wahltertial des Praktischen Jahrs kann an allen Orten mit KJP-Lehrstuhl absolviert werden. Oft wird KJP-Lehre auch für andere Fachbereiche angeboten, am häufigsten für Studierende der Psychologie und der Pädagogik. Schlussfolgerung: Ein übergeordnetes Ziel sollte es sein, KJP aufgrund ihrer Bedeutung als Approbationsfach in der ärztlichen Ausbildungsordnung zu verankern und zukünftig an allen 35 Universitäten mit Fachbereich Medizin in Deutschland zu lehren.

  7. [Men as caregivers for their wives - two phenomenological studies of the experiences of male primary caregivers in home care arrangements. Part II: men as caregivers for their wives suffering from dementia].

    PubMed

    Bauernschmidt, Dorothee; Dorschner, Stephan

    2014-10-01

    Hintergrund: Männer engagieren sich in Deutschland zunehmend in der vielfältigen Pflege- und Sorgearbeit für pflegebedürftige Angehörige. Der steigenden Zahl männlicher Hauptpflegepersonen wird der (pflege-)wissenschaftliche Diskurs jedoch noch nicht gerecht. Ziel: Im Mittelpunkt der zweiten Studie stehen pflegende Ehemänner, die ihre an Demenz erkrankte Frau im häuslichen Pflegesetting versorgen. Ziel der Studie ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie diese Männer die Pflegesituation erleben und gestalten. Methode: Es wurden narrative Interviews mit zehn pflegenden Ehegatten geführt und einer phänomenologisch-interpretativen Analyse in Anlehnung an das Analyseschema von Diekelmann (1992) unterzogen. Ergebnisse: Es konnten sieben zentrale Themen – «Demenz ist eine schlimme Krankheit …» (Krankheit als schleichende Krise); «Da ist doch eine Bindung …» (Beziehung); «Streit, der sich nicht so ohne weiteres lösen lässt …» (Konflikt); «Von dem ist nichts mehr …» (Verlust); «Die Pflege, die wurde nicht weniger, die wurde mehr …» (Pflege); «Die Welt wird kleiner …» (Einschränkungen); «Ich hab das nicht ungern, dass mir jemand hilft …» (Unterstützung) – sowie das konstitutive Muster «Gebundensein» in der lebensweltlichen Wahrnehmung identifiziert werden. Schlussfolgerungen: Die Individualität im Erleben und Gestalten der Pflegesituation durch die pflegenden Männer und deren Bewertung formeller Unterstützungsangebote zeigen deutlichen Entwicklungsbedarf in der Ausgestaltung beruflicher Pflege im häuslichen Umfeld. Weitere Forschungsprojekte sollten insbesondere Pflegeverläufe (auch über längere Zeiträume) sowie Gründe für die Ablehnung von Unterstützungsangeboten in den Blick nehmen.

  8. Cost analysis of hospitalized Clostridium difficile-associated diarrhea (CDAD).

    PubMed

    Hübner, Claudia; Hübner, Nils-Olaf; Muhr, Michaela; Claus, Franziska; Leesch, Henning; Kramer, Axel; Flessa, Steffen

    2015-01-01

    Zielsetzung: Die Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhö (CDAD) bedingt hohe finanzielle Belastungen für Gesundheitssysteme weltweit. Wie bei allen nosokomial erworbenen Infektionen ist ein verlängerter Krankenhausaufenthalt der wesentliche Kostentreiber. Bisherige Kostenstudien beziehen sich nur auf Krankenhausabrechnungsdaten vor Einführung des DRG-Entgeltsystems und den Vergleich von Verweildauer zu nicht infizierten Patienten. Eine Erhebung tatsächlicher Kosten steht bislang aus. Methode: Anhand einer retrospektiven Analyse wurden Daten der Universitätsmedizin Greifswald von Patienten mit einer stationär behandelten CDAD über einen 1-Jahres-Zeitraum ausgewertet. Über eine Identifizierung von CDAD-relevanten Behandlungsprozessen wurden die Kosten von Hygienemaßnahmen, Arzneimittel und Labor sowie Erlösausfälle bedingt durch Bettensperrungen und Verweildauerverlängerungen berechnet. Ergebnisse: 19 Patienten wurden in die Analyse eingeschlossen. Im Durchschnitt fallen pro CDADPatient zusätzliche Gesamtkosten in Höhe von 5.262,96 € an. Erlösausfälle aufgrund der verlängerten Verweildauer stellen mit 2.555,59 € pro Fall den höchsten Anteil dar, gefolgt von den Erlösausfällen aufgrund von Bettensperrungen während der Isolierung mit 2.413,08 € pro Fall. Insgesamt ergeben diese Opportunitätskosten einen Anteil von 94,41% an den Gesamtkosten. Die Kosten für Hygienemaßnahmen (253,98 €), Arzneimittel (22,88 €) und Labor (17,44 €) sind dem gegenüber gering.Schlussfolgerung: Die CDAD führt zu deutlichen Mehrkosten für das Krankenhaus. Unsere Erhebung der tatsächlichen Kosten bestätigt bisherige Studienergebnisse.

  9. Implementation of palliative care as a mandatory cross-disciplinary subject (QB13) at the Medical Faculty of the Heinrich-Heine-University Düsseldorf, Germany.

    PubMed

    Schulz, Christian; Wenzel-Meyburg, Ursula; Karger, André; Scherg, Alexandra; In der Schmitten, Jürgen; Trapp, Thorsten; Paling, Andreas; Bakus, Simone; Schatte, Gesa; Rudolf, Eva; Decking, Ulrich; Ritz-Timme, Stephanie; Grünewald, Matthias; Schmitz, Andrea

    2015-01-01

    Einleitung: Im Rahmen der Novellierung der Ärztlichen Approbationsordnung (ÄAppO) im Jahr 2009 fand die Palliativmedizin als 13. Querschnittsbereich (QB 13) Eingang in die ärztliche Ausbildung als Pflichtlehr- und Prüfungsfach. Die Implementierung des neuen QB stellt nach wie vor Medizinische Fakultäten vor große Herausforderungen. Geringe Lehrressourcen und nur geringe Zahlen von Patienten stehen einer hohen Anzahl von Studierenden gegenüber. Neben der Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten liegt in der Lehre der Palliativmedizin auch eine besondere Herausforderung in der Vermittlung einer ärztlichen Haltung gegenüber unheilbar erkrankten und sterbenden Menschen und deren Angehörigen.Projektbeschreibung: Vor diesem Hintergrund wurde an der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität und dem Universitätsklinikum Düsseldorf ein evidenzbasiertes longitudinales Curriculum systematisch nach dem Kern-Zyklus [1] entwickelt und teilweise bereits implementiert sowie durch die Studierenden im Pilotprojekt evaluiert. Innovative Lehrmethoden (Virtuelle Schauspielpatienten, eLearning-Kurse, interprofessionelle Lehre und reflexive Selbstentwicklungsgruppe) wurden mit dem Ziel eingesetzt, palliativmedizinische Kernkompetenzen interdisziplinär und interprofessionell im klinischen Kontext zu vermitteln.Ergebnisse: Das gesamte in diesem Prozess entwickelte Curriculum Palliativmedizin (60 UE) wird nach einer nahezu 5-jährigen Entwicklungsphase ab dem Wintersemester 2014/2015 erstmalig in vollem Umfang durchgeführt. Die vorangestellten Pilotphasen wurden erfolgreich abgeschlossen. Bisher liegen Evaluationsergebnisse der Pilotierungsphasen (n=26), des Teilprojektes eLearning in der Palliativmedizin (n=518) und dem Blended-Learning Wahlpflichtfach „Kommunikation mit Sterbenden“ (n=12) vor. Schlussfolgerung: Alle durchgeführten Schritte und entwickelten Programme stehen anderen Fakultäten zur Umsetzung frei zugänglich zur Verfügung (Open Access

  10. Ratchet models of molecular motors

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jaster, Nicole

    2003-09-01

    Motoren zu beschreiben. Die Skala, auf der wir die Bewegung betrachten, reicht von einzelnen Schritten eines Motorproteins bis in den Bereich der gerichteten Bewegung entlang eines Filaments. Ein Einzelschritt überbrückt je nach Protein etwa 10 nm und wird in ungefähr 10 ms zurückgelegt. Unsere Modelle umfassen M Zustände oder Konformationen, die der Motor annehmen kann, während er sich entlang einer eindimensionalen Schiene bewegt. An K Orten dieser Schiene sind Übergänge zwischen den Zuständen möglich. Die Geschwindigkeit des Proteins lässt sich in Abhängigkeit von den vertikalen Übergangsraten zwischen den einzelnen Zuständen analytisch bestimmen. Wir berechnen diese Geschwindigkeit für Systeme mit bis zu vier Zuständen und Orten und können weiterhin eine Reihe von Regeln ableiten, die uns einschätzen helfen, wie sich ein beliebiges vorgegebenes System verhalten wird. Darüber hinaus betrachten wir entkoppelte Subsysteme, also einen oder mehrere Zustände, die keine Verbindung zum übrigen System haben. Mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit kann ein Motor einen Zyklus von Konformationen durchlaufen, mit einer anderen Wahrscheinlichkeit einen davon unabhängigen anderen. Aktive Elemente werden in realen Transportvorgängen durch Motorproteine nicht auf die Übergänge zwischen den Zuständen beschränkt sein. In verzerrten Netzwerken oder ausgehend von der diskreten Mastergleichung des Systems können auch horizontale Raten spezifiziert werden und müssen weiterhin nicht mehr die Bedingungen der detaillierten Balance erfüllen. Damit ergeben sich eindeutige, komplette Pfade durch das jeweilige Netzwerk und Regeln für die Abhängigkeit des Gesamtstroms von allen Raten des Systems. Außerdem betrachten wir die zeitliche Entwicklung für vorgegebene Anfangsverteilungen. Bei Enzymreaktionen gibt es die Idee des Hauptpfades, dem diese bevorzugt folgen. Wir bestimmen optimale Pfade und den maximalen Fluss durch vorgegebene Netzwerke. Um darüber hinaus

  11. [Quality of life and health - individual perspectives of nursing home residents who were able to answer questions - a qualitative research].

    PubMed

    Behr, Anja; Meyer, Roger; Holzhausen, Martin; Kuhlmey, Adelheid; Schenk, Liane

    2014-12-01

    Hintergrund: Ein Ziel von Forschung und Pflegepraxis ist die Aufrechterhaltung der Lebensqualität von Bewohner(inne)n stationärer Langzeitpflegeeinrichtungen. Gesundheit, als ein wichtiger Teilbereich von Lebensqualität, gewinnt mit steigendem Alter an Bedeutung. Ziel: Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Aspekte «Intakte geistige Fähigkeiten» und «Mobil sein» eingehender zu analysieren. Methode: Es wurden neun Männer und 33 Frauen aus acht verschiedenen Pflegeheimen in Berlin und Umland mittels narrativer Leitfadeninterviews befragt. Die selbstauskunftsfähigen Interviewpartner waren im direkten Gespräch durch die Interviewer gewonnen worden. Die Auswertung der Interviews erfolgte in Anlehnung an die dokumentarische Methode nach Bohnsack. Ergebnisse: Für die Befragten ist es wichtig, bis ins hohe Alter geistig leistungsfähig zu sein, um selbstbestimmt handeln, und eigenständig das Leben kontrollieren zu können. Als problematisch sehen die Befragten nicht nur den Verlust eigener, sondern auch den Verlust der kognitiven Fähigkeiten von Mitbewohnern an. Als eine weitere zentrale Komponente von Gesundheit wird die Fähigkeit des «Laufen Könnens» erachtet, um Selbstbestimmung zu wahren und an den Aktivitäten des (Heim-)Lebens teilzuhaben. Schlussfolgerungen: Pflegeheimbewohner(innen) sollten eine gezielte und individuelle Förderung kognitiver Fähigkeiten erhalten. Interessierte Bewohner(innen) sollten verstärkt Informationen zum Krankheitsbild der Demenz erhalten. Alltagsnahe Bewegungsangebote können zum Erhalt der Mobilität beitragen.

  12. A new method to produce short pulses

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Germer, Rudolf

    2005-03-01

    If a coaxial cable or a strip line has an open end, then the incoming signal is reflected there. Due to the propagation velocity, an incoming rectangular pulse has a length in space which depends on its length in time. If the pulse length is twice the cable length, then after the reflection at the end, the pulse energy is distributed in an electrical field along the cable. Input and output current are compensating. At this time, it is possible to take out the energy simultanously through several switched connections at the same time. The result is a shorter pulse of much higher power which can drive a load of low impedance or with the pulse transformer presented at the 25th ICHSPP give a short pulse of very high voltage. This concentration in time of the electrical energy is planed to be used for x-ray flash systems. If the input pulse is not rectangular, then it is possible to take off the energy at the time of best peak power. Bei einem Bandleiter oder Koaxialkabel mit offenem Ende wird das auf der Leitung laufende Signal reflektiert. Die Ausdehnung eines Rechteckimpulses auf einer solchen Leitung entspricht seiner Dauer und der Ausbreitungsgeschwindigkeit auf der Leitung. Wenn die Impulsausdehnung doppelt so gross ist wie die Leitungslange, dann kann die gesamte Energie des Impulses nach der Reflexion im elektrischen Feld gespeichert sein, Eingangs und Reflexionsstrom kompensieren sich. Zu dieser Zeit ist es moglich, fast die ganze Energie gleichzeitig seitlich durch einen ausgedehnten oder mit mehreren einzelnen Schaltern an einen niederohmigen Verbraucher weiterzuleiten oder mit einem Impulstransformator ( gezeigt auf dem 25. ICHSPP ) an dessen Impedanz anzupassen. Der Ausgangsimpuls ist sehr kurz und von vervielfachter Leistung. Diese zeitliche Energiekonzentration soll spater fur Rontgenbltzsysteme verwendet werden. Im Falle eines nicht rechteckformigen Eingangsimpulses kann die Energie wahrend der hochsten Spitzenleistung entnommen werden.

  13. Evaluation of an intervention program to prevent hospital-acquired catheter-associated urinary tract infections in an ICU in a rural Egypt hospital.

    PubMed

    Amine, Amira Ezzat Khamis; Helal, Mohamed Omar Mohamed; Bakr, Wafaa Mohamed Kamel

    2014-01-01

    Zielsetzung: Katheter-assoziierte Harnweginfektionen (CAUTI) sind die häufigste nosokomiale Infektion auf der ITS. Ziel der Studie war die Ermittlung der Effektivität eines Interventionsprogramms mit Implementierung eines Bundles zur Prävention von CAUTI auf einer ITS. Methode: Die Interventionsstudie wurde über einen Zeitraum von 6 Monaten durchgeführt. Während der Präinterventionsperiode wurde die Baseline für die Inzidenz von CAUTI ermittelt und mit der Inzidenz während der Postinterventionsperiode verglichen. Außerdem wurde die Compliance des Personals zur Einhaltung des Bundles ermittelt. Das CAUTI Bundle enthielt die Elemente Händehygiene, Tragen persönlicher Schutzausrüstung, Benutzung von Einmalhandschuhen, Reinigung des Meatus urethrae vor der Katheterinsertion mit steriler Kochsalzlösung, Beurteilung der Notwendigkeit des Harnwegkatheters, aseptische Harnableitung und korrekte Position des Auffangbeutels.Ergebnisse: Im Verlauf der Studie wurde bei 55 von 77 Patienten eine CAUTI diagnostiziert. Die mittlere Inzidenz betrug in der Präinterventionsperiode 90,12 CAUTI/1.000 Kathetertage und in der Postinterventionsperiode 65,69 CAUTI/1.000 Kathetertage. Die CAUTI-Rate verhielt sich indirekt proportional zur Einführung der Bundleelemente und zur Compliance der Einhaltung des Bundles. Dieser Zusammenhang war nur für die Einhaltung der Bundleelemente statistisch sicherbar (p=0,042) (rs=–0,828). Die Compliance der Pflegekräfte zur Einhaltung des Bundles wurde während der letzten 2 Monate der Postinterventionsperiode auf 100% erhöht. Schlussfolgerung: Durch verbesserte Compliance für die empfohlenen Maßnahmen zur Prävention von CAUTI konnte die Inzidenz von CAUTI auf einer ITS reduziert werden. Die Einführung eines CAUTI-Präventionsbundles ist einfach und effektiv und wird daher als Bestandteil zur Gewährleistung der Patientensicherheit empfohlen.

  14. Aspects of vulnerable patients and informed consent in clinical trials.

    PubMed

    Kuthning, Maria; Hundt, Ferdinand

    2013-01-01

    Ziel: Diskussion der Aspekte der Einwilligung schutzbedürftiger Patienten nach Aufklärung zur Teilnahme an klinischen Prüfungen aus europäischem und deutschem Blick.Methoden: Wissenschaftliche Literaturrecherche via PubMed, Medline und Google. Ergebnis: Das freiwillige Einverständnis ist ein Eckpfeiler aller Regularien von klinischen Prüfungen. Einen Patienten in eine klinische Prüfung aufzunehmen, ohne zuvor die mit seiner Unterschrift versehene schriftliche Einverständnis eingeholt zu haben, ist als schwerwiegendes Fehlverhalten anzusehen. Die Entstehung ethischer Leitlinien begann bereits vor christlicher Zeitrechnung mit dem Hippokratischen Eid. In allen danach für die klinische Forschung entwickelten Leitlinien wird verdeutlicht, dass eine Hauptfunktion der Einwilligung nach Aufklärung die Sicherstellung der Willensfreiheit ist, um auch so das Wohl der Teilnehmer in klinischen Prüfungen sicherzustellen. Minderjährigen ist es nicht möglich ein diesbezüglich bindendes Einverständnis zu geben, dieses Problem wird durch eine Kombination von elterlicher Zustimmung sowie soweit möglich der Einwilligung des Minderjährigen adressiert. Analphabetismus ist betreffs der informierten Einwilligung ein kritischer Aspekt, der die ganze Welt betrifft. Er existiert in allen Gesellschaften, allen Bevölkerungsschichten und in jeder Altersgruppe. Um die Kommunikation mit diesen Patienten zu verbessern, können neue Strategien mittels Verwendung von Videotapes oder animierten Illustrationen und Trickfilmen gelehrt werden. Letztlich scheint die mit dem potentiellen Teilnehmer verbrachte Zeit der beste Weg zu sein, um die Verständigung zu verbessern.Schlussfolgerung: Die Erforschung lebensrettender und lebensverbessernder neuer Behandlungen erfordert eine Partnerschaft, die auf guter Kommunikation und Vertrauen zwischen Patienten und Forschern, Sponsoren, Ethikkommissionen, Behörden, Juristen und Politikern basiert, damit auch schutzbedürftige Patienten ohne

  15. The effects of anonymity on student ratings of teaching and course quality in a bachelor degree programme.

    PubMed

    Scherer, Theresa; Straub, Jan; Schnyder, Daniel; Schaffner, Noemi

    2013-01-01

    Zielsetzung und Fragestellung: Unterscheiden sich die Ergebnisse anonymisierter und personalisierter Evaluationen? Methodik: Während zweier Jahre wurden bei jeder Modulevaluation alle Studierenden randomisiert den Halbgruppen „anonym“ und „personalisiert“ zugeteilt. Die Qualität des Moduls in seinen relevanten Aspekten wurde mit einem standardisierten Fragebogen erhoben. Zusätzlich konnten optionale Textantworten formuliert werden. Drei unabhängige Personen bewerteten die Aussagequalität der Antworten gemäss einem Leitfaden. Dieser beinhaltete die fünf Dimensionen positiv-negativ, differenziert-absolut, Nennung einer Person-allgemein, Befehl enthaltend-neutral und optisch akzentuiert-blank. Der Datensatz bestand aus 615 Fragebogen, davon waren 306 in anonymer Form. Mit einer multivariaten Varianzanalyse wurde überprüft, ob sich zwischen anonym und personalisiert erhobenen Daten ein Unterschied sowohl bei den durch Skalen bewerteten Aspekten als auch bei der Qualität der optionalen Textantworten zeigte. Zusätzlich wurde untersucht, ob sich die Häufigkeit der optionalen Textantworten unterschied.Ergebnisse: In der Aussagequalität liess sich kein signifikanter Unterschied zwischen anonym und personalisiert erhobenen Daten nachweisen. Hingegen haben Studierende aus der personalisierten Gruppe tendenziell häufiger optionale Textantworten geliefert.Schlussfolgerung: Personalisierte Evaluationen generieren dann keine verfälschten Resultate im Sinne der sozialen Erwünschtheit, wenn der Evaluationszirkel geschlossen und transparent ist: Die Verantwortlichen melden den Studierenden die Evaluationsergebnisse konsequent zurück und Änderungs-, Optimierungswünsche und Umsetzungsmöglichkeiten werden mit ihnen diskutiert. Die Studierenden erfahren so, dass ihre Rückmeldungen ernst genommen werden. So können sie sich echte Kritik erlauben.

  16. Peer-assisted teaching student tutors as examiners in an orthopedic surgery OSCE station - pros and cons.

    PubMed

    Melcher, Peter; Zajonz, Dirk; Roth, Andreas; Heyde, Christoph-E; Ghanem, Mohamed

    2016-01-01

    Hintergrund: Ein OSCE (objective structured clinical examination) ist zusammengestellt aus mündlichen und praktischen Prüfungen um die studentischen Fähigkeiten der klinischen Untersuchung und des Umgangs mit den Patienten zu beurteilen. Als Prüfer können dabei Peers und Dozenten eingesetzt werden. In dieser Arbeit werden studentische „Skills-Lab“-Tutoren als Prüfer einer OSCE-Station Orthopädie evaluiert.Methoden: Wir analysierten die Zahlen der OSCEs von 2013 bis 2015. In jedem Jahr wurden mehr als 300 Studenten geprüft. Die Prüfungsergebnisse nach Einsatz von studentischen „Skills-Lab“-Tutoren als Prüfer einer OSCE-Station Orthopädie werden ausgewertet.Ergebnisse: Die Auswertung der studentischen Peers in unserer Studie zeigt, dass sie flexibler in der zeitlichen Planung sind und gut auf den OSCE vorbereitet waren. Zudem haben studentische Peers einen klaren ökonomischen Vorteil.Nachteile wurden in unserer Untersuchung nicht festgestellt, was mit dem Fakt zusammenhängen kann, dass die Peers gut vorbreitet wurden und die Checklisten regelmäßig überprüft werden. Schlussfolgerung: Studentische Peers im OSCE haben große Vorteile durch ihre zeitliche Flexibilität und relativ geringe Kosten. Sie müssen gut vorbereitet werden und die Checklisten müssen regelmäßig geprüft werden. In den ausgewerteten Prüfungsergebnissen zeigt sich kein Unterschied zwischen studentischen und ärztlichen Prüfern. Die gesetzlichen Grundlagen für den Einsatz von Studenten sollten bedacht werden.

  17. Virtual patients in continuing medical education and residency training: a pilot project for acceptance analysis in the framework of a residency revision course in pediatrics.

    PubMed

    Lehmann, Ronny; Hanebeck, Benjamin; Oberle, Stephan; Simon, Anke; Choukair, Daniela; Tönshoff, Burkhard; Huwendiek, Sören

    2015-01-01

    Zielsetzung: Virtuelle Patienten (VPs) sind eine E-Learning-Ressource, welche klinische Entscheidungsfindung an Fallbeispielen schult. Wichtig für ihre erfolgreiche Integration ist dabei die Verbindung mit Präsenzveranstaltungen im Sinne von „Blended Learning“. Bisher gibt es kaum Untersuchungen zum Einsatz von VPs in der Fort- und Weiterbildung. In der vorliegenden Pilot-Studie wurde der Einsatz von VPs im Rahmen eines pädiatrischen Weiterbildungsrepetitoriums untersucht. Methodik: Im Rahmen des Repetitoriums der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin 2009 in Heidelberg wurden den ca. 200 Teilnehmenden eines pädiatrisch-nephrologischen Fachvortrags zum Thema „nephrotisches und nephritisches Syndrom im Kindesalter“ zwei VPs als Nachbereitung vor Ort zur Verfügung gestellt. Anhand eines Online-Fragebogens wurden verschiedene Aspekte der Lernerfahrung mit VPs, der Verknüpfung mit dem Fachvortrag sowie der Meinung hinsichtlich des Einsatzes von VPs allgemein in der Weiterbildung evaluiert. Ergebnisse: Der Rücklauf an auswertbaren Fragebögen betrug N=40 (ca. 21%), beungünstigt durch ein technisches Problem mit der Firewall vor Ort. Die Teilnehmenden empfanden die Fallbearbeitung als lohnende Lernerfahrung mit guter Vorbereitung für die Diagnostik und Therapie bei realen Patienten/innen mit entsprechenden Beschwerden. Insbesondere wurden die Falldarstellung, die Interaktivität und die Möglichkeit der wiederholten Übung unabhängig von Zeit und Ort positiv hervorgehoben. Gefragt zum grundsätzlichen Einsatz von VPs in der Weiterbildung wurden diese als geeignete Lernmodalität bewertet und der Wunsch nach mehr solcher Angebote geäußert. Schlussfolgerung: VPs können im Bereich der ärztlichen Weiterbildung eine sinn- und wertvolle Ergänzung zu den bisherigen Angeboten bieten.

  18. Boron as a tracer for material transfer in subduction zones

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rosner, Martin Siegfried

    2003-10-01

    der vulkanischen Front und der Back-arc Region der Zentralen Vulkanischen Zone in den Anden weisen eine weite Spannbreite von delta 11B Werten (+4 bis –7 ‰) and Borkonzentrationen (6 bis 60 ppm) auf. Die positiven delta 11B Werte der Vulkanite der vulkanischen Front zeigen eine Beteiligung einer 11B-reichen Komponente am Aufbau der andinen Vulkanite, die am wahrscheinlichsten aus Fluiden der alterierten ozeanischen Kruste der abtauchenden Nazca-Platte stammt. Diese Beobachtung macht einen alleinigen Ursprung der untersuchten Laven aus der kontinentalen Kruste und/oder dem Mantelkeil unwahrscheinlich. Der Trend zu systematisch negativeren delta 11B Werten und kleineren B/Nb Verhältnissen von der vulkanischen Front zum Back-arc wird als Resultat einer Borisotopenfraktionierung einhergehend mit einer stetigen Abnahme der Fluidkomponente und einer relativ konstanten krustalen Kontamination, die sich durch relativ gleichbleibende Sr, Nd und Pb Isotopenverhältnisse ausdrückt, interpretiert. Weil die delta 11B Variation über den andinen vulkanischen Bogen sehr gut mit einer modellierten, sich als Funktion der Temperatur dynamisch verändernden, Zusammensetzung des Subduktionszonenfluides übereinstimmt, folgern wir, dass die Borisotopenzusammensetzung von Arc-Vulkaniten durch die sich dynamisch ändernde delta 11B Signatur eines Bor-reichen Subduktionsfluides bestimmt ird. Durch die Abnahme dieses Subduktionsfluides während der Subduktion nimmt der Einfluss der krustalen Kontamination auf die Borisotopie der Arc-Vulkanite im Back-arc zu. In Anbetracht der Borisotopenfraktionierung müssen hohe delta 11B Werte von Arc-Vulkaniten nicht notwendigerweise Unterschiede in der initialen Zusammensetzung der subduzierten Platte reflektieren. Eine Dreikomponenten Mischungskalkulation zwischen Subduktionsfluid, dem Mantelkeil und der kontinentalen Kruste, die auf Bor-, Strontium- und Neodymiumisotopendaten beruht, zeigt, dass das Subduktionsfluid die Borisotopie des

  19. Stability and variability of open-ocean deep convection in deterministic and stochastic simple models

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kuhlbrodt, Till

    2002-11-01

    other effects depend on the model parameters. This dependence is always exponential for the mean residence times, but for the probability of long nonconvecting phases it is exponential only if this probability is small. It is to be expected that wandering monostability is relevant in other parts of the climate system as well. All in all, the results demonstrate that the stability of deep convection in the Labrador Sea reacts very sensitively to the forcing. The presence of variability is crucial for understanding this sensitivity. Small changes in the forcing can already significantly lower the frequency of deep convection events, which presumably strongly affects the regional climate. ----Anmerkung: Der Autor ist Träger des durch die Physikalische Gesellschaft zu Berlin vergebenen Carl-Ramsauer-Preises 2003 für die jeweils beste Dissertation der vier Universitäten Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Universität Potsdam. Die Tiefenkonvektion ist ein wesentlicher Bestandteil der Zirkulation im Nordatlantik. Sie beeinflusst den nordwärtigen Wärmetransport der thermohalinen Zirkulation. Ein Verständnis ihrer Stabilität und Variabilität ist daher nötig, um Klimaveränderungen im Bereich des Nordatlantiks einschätzen zu können. Diese Arbeit hat zum Ziel, das konzeptionelle Verständnis der Stabilität und der Variabilität der Tiefenkonvektion zu verbessern. Beobachtungsdaten aus der Labradorsee zeigen Phasen mit und ohne Tiefenkonvektion. Ein einfaches Modell mit zwei Boxen wird an diese Daten angepasst. Das Ergebnis legt nahe, dass die Labradorsee zwei koexistierende stabile Zustände hat, einen mit regelmäßiger Tiefenkonvektion und einen ohne Tiefenkonvektion. Diese Bistabilität ergibt sich aus einer positiven Salzgehalts-Rückkopplung, deren Ursache ein Netto-Süßwassereintrag in die Deckschicht ist. Der konvektive Zustand kann schnell instabil werden, wenn der mittlere Antrieb sich hin zu w

  20. Highly sensitive measurements of substrates and inhibitors on the basis of tyrosinase sensors and recycling systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Streffer, Katrin

    2002-12-01

    compounds in river and sea water and the results could correlated very well with the corresponding DIN-test for the determination of phenolic compounds. An other developed tyrosinasesensor showed a very high sensitiveness for catecholamines, substances which are of special importance in the medical diagnostics. In addition, the investigations of two different tyrosinases, which were carried out also in the context of this thesis, have shown, that a special tyrosinase (tyrosinase from Streptomyces antibioticus) will be the better choice as tyrosinase from Agaricus bisporus, which is used in the area of biosensor research till now, if one wants to develop in future even more sensitive tyrosinasesensors. Furthermore, first successes became reached on a molecular biological field, the production of tyrosinasemutants with special, before well-considered features. These successes can be used to develop a new generation of tyrosinasesensors, tyrosinasesensors in which tyrosinase can be bound directionally both to the corresponding physical pickup or also to another enzyme. From this one expects to achieve ways minimized which the substance to be determined (or whose product) otherwise must cover. Finally, this should result in an clearly visible increase of sensitivity of the Biosensor. Analytische Chemie heute meint nicht länger nur die große Messtechnik, die zeit- und kostenintensiv ist, die außerdem nur von qualifiziertem Personal zu bedienen ist und deren Resultate nur durch dieses Personal auswertbar sind. Meist erfordert diese sagen wir 'klassische analytische Messtechnik' auch noch spezielle Räumlichkeiten und oft eine relative große Menge an speziell vorbereiteten Proben. Neben dieser klassischen analytischen Messtechnik hat sich besonders in den letzten Jahren eine auf bestimmte Stoffgruppen und Anforderungen zugeschnittene Messtechnik durchgesetzt, die oft auch durch einen Laien bedient werden kann. Meist sind es sehr kleine Geräte. Auch die ben

  1. Comparative study of gene expression during the differentiation of white and brown preadipocytes

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Boeuf, Stéphane

    2002-08-01

    by different expression levels of several genes. These results draw attention to interesting candidate genes for the determination of white and brown preadipocytes (necdin, vigilin and others) and furthermore indicate that potential importance of several functional groups in the differentiation of white and brown preadipocytes, mainly the complement system and extracellular matrix. Einleitung Säugetiere haben zwei verschiedene Arten von Fettgewebe: das weiße Fettgewebe, welches vorwiegend zur Lipidspeicherung dient, und das braune Fettgewebe, welches sich durch seine Fähigkeit zur zitterfreien Thermogenese auszeichnet. Weiße und braune Adipozyten sind beide mesodermalen Ursprungs. Die Mechanismen, die zur Entwicklung von Vorläuferzellen in den weißen oder braunen Fettzellphenotyp führen, sind jedoch unbekannt. Durch verschiedene experimentelle Ansätze konnte gezeigt werden, daß diese Adipocyten vermutlich durch die Differenzierung zweier Typen unterschiedlicher Vorläuferzellen entstehen: weiße und braune Preadipozyten. Von dieser Hypothese ausgehend, war das Ziel dieser Studie, die Genexpression weißer und brauner Preadipozyten auf Unterschiede systematisch zu analysieren. Methoden Die zu vergleichenden Zellen wurden aus primären Zellkulturen weißer und brauner Preadipozyten des dsungarischen Zwerghamsters gewonnen. "Representational Difference Analysis" wurde angewandt, um potentiell unterschiedlich exprimierte Gene zu isolieren. Die daraus resultierenden cDNA Fragmente von Kandidatengenen wurden mit Hilfe der Microarraytechnik untersucht. Die Expression dieser Gene wurde in braunen und weißen Fettzellen in verschiedenen Differenzierungsstadien und in braunem und weißem Fettgewebe verglichen. Ergebnisse 12 Gene, die in braunen und weißen Preadipozyten unterschiedlich exprimiert werden, konnten identifiziert werden. Drei Komplement Faktoren und eine Fettsäuren Desaturase werden in weißen Preadipozyten höher exprimiert; drei Struktur Gene

  2. Factors determining growth and vertical distribution of planktonic algae in extremely acidic mining lakes (pH 2.7)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bissinger, Vera

    2003-04-01

    vertical distribution of algae observed in Lake 111. The knowledge gained from this thesis provides information essential for predicting the effect of strategies to neutralize the acidic mining lakes on the food-web. Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit den Faktoren, die das Wachstum und die Vertikalverteilung von Planktonalgen in extrem sauren Tagebaurestseen (TBS; pH 2-3) beeinflussen. Im exemplarisch untersuchten TBS 111 (pH 2.7; Lausitzer Revier) dominiert die Goldalge Ochromonas sp. in oberen und die Grünalge Chlamydomonas sp. in tieferen Wasserschichten, wobei letztere ein ausgeprägtes Tiefenchlorophyll-Maximum (DCM) ausbildet. Es wurde ein deutlicher Einfluss von Limitation durch anorganischen Kohlenstoff (IC) auf das phototrophe Wachstum von Chlamydomonas sp. in oberen Wasserschichten nachgewiesen, die mit zunehmender Tiefe von Lichtlimitation abgelöst wird. Im Vergleich mit Arbeiten aus neutralen Seen zeigte Chlamydomonas sp. erniedrigte maximale Wachstumsraten, einen gesteigerten Kompensationspunkt und erhöhte Dunkelrespirationsraten, was auf gesteigerte metabolische Kosten unter den extremen physikalisch-chemischen Bedingungen hinweist. Die Photosyntheseleistungen von Chlamydomonas sp. waren in Starklicht-adaptierten Zellen durch IC-Limitation deutlich verringert. Außerdem ergaben die ermittelten minimalen Zellquoten für Phosphor (P) einen erhöhten P-Bedarf unter IC-Limitation. Anschließend konnte gezeigt werden, dass Chlamydomonas sp. ein mixotropher Organismus ist, der seine Wachstumsraten über die osmotrophe Aufnahme gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC) erhöhen kann. Dadurch ist dieser Organismus fähig, in tieferen, Licht-limitierten Wasserschichten zu überleben, die einen höheren DOC-Gehalt aufweisen. Da die Vertikalverteilung der Algen im TBS 111 jedoch weder durch IC-Limitation, P-Verfügbarkeit noch die in situ DOC-Konzentrationen abschließend erklärt werden konnte (bottom-up Kontrolle), wurde eine neue Theorie zur

  3. Large-scale hydrological modelling in the semi-arid north-east of Brazil

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Güntner, Andreas

    2002-07-01

    hydrological processes. On the other hand, they are due to uncertainties of input data and parameters particularly in view of the low data availability. Of major importance is: (1) The uncertainty of rainfall data with regard to their spatial and temporal pattern has, due to the strong non-linear hydrological response, a large impact on the simulation results. (2) The uncertainty of soil parameters is in general of larger importance on model uncertainty than uncertainty of vegetation or topographic parameters. (3) The effect of uncertainty of individual model components or parameters is usually different for years with rainfall volumes being above or below the average, because individual hydrological processes are of different relevance in both cases. Thus, the uncertainty of individual model components or parameters is of different importance for the uncertainty of scenario simulations with increasing or decreasing precipitation trends. (4) The most important factor of uncertainty for scenarios of water availability in the study area is the uncertainty in the results of global climate models on which the regional climate scenarios are based. Both a marked increase or a decrease in precipitation can be assumed for the given data. Results of model simulations for climate scenarios until the year 2050 show that a possible future change in precipitation volumes causes a larger percentage change in runoff volumes by a factor of two to three. In the case of a decreasing precipitation trend, the efficiency of new reservoirs for securing water availability tends to decrease in the study area because of the interaction of the large number of reservoirs in retaining the overall decreasing runoff volumes. Semiaride Gebiete sind auf Grund der klimatischen Bedingungen durch geringe Wasserressourcen gekennzeichnet. Ein zukünftig steigender Wasserbedarf in Folge von Bevölkerungswachstum und ökonomischer Entwicklung sowie eine geringere Wasserverfügbarkeit durch mögliche Klima

  4. Training of leadership skills in medical education.

    PubMed

    Kiesewetter, Jan; Schmidt-Huber, Marion; Netzel, Janine; Krohn, Alexandra C; Angstwurm, Matthias; Fischer, Martin R

    2013-01-01

    Hintergrund: Eine effektive Zusammenarbeit in Teams ist eine wichtige Voraussetzung für qualitativ hochwertige Versorgung im Gesundheitswesen. In diesem Zusammenhang spielen auch Führungskompetenzen von Ärztinnen und Ärzten im klinischen Alltag eine wichtige Rolle. Bisher wurde die Entwicklung von Führungskompetenzen in medizinischen Curricula in der Aus- und Weiterbildung von Ärztinnen und Ärzten jedoch kaum systematisch abgebildet. Die Entwicklung adäquater und effektiver Trainingsmethoden für die Vermittlung von Führungskompetenzen ist daher wünschenswert. Ziel: Das Review soll vorliegende Ergebnisse der Literatur zu Trainings von Führungskompetenzen in der Medizin zusammenfassen und integrieren, um zukünftige Forschung und Trainingsentwicklung anzuregen. Methode: Die Datenbanken PubMED, ERIC, PsycArticles, PsycINFO, PSYNDEX und dem Academic search complete durch EBSCOhost wurden auf Deutsch und Englisch nach Trainings von Führungskompetenzen in der Medizin durchsucht. Relevante Artikel wurden identifiziert und die Studienergebnisse hinsichtlich des zugrundeliegenden Führungsverständnisses, der Zielgruppe und Teilnehmeranzahl, der zeitlichen Ressourcen, sowie der Inhalte und Methoden des Trainings, des Evaluationsdesigns und der berichteten Trainingseffekte zusammengefasst. Ergebnisse: Auf acht Studien trafen alle Einschluss- und kein Ausschlusskriterium zu. Die Trainings selbst sowie die thematisierten Führungskompetenzen differenzieren jedoch stark voneinander. Die Trainingsdesigns beinhalten im Schwerpunkt die theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema Führung sowie die Diskussion von Fallstudien aus der Praxis. Die Dauer der Trainings reicht von mehrstündigen bis hin zu mehrjährigen Veranstaltungen. Die selbst eingeschätzte Reaktion der Teilnehmer auf alle Trainings war positiv; es fand jedoch bisher keine systematische Überprüfung des Trainingserfolgs in Bezug auf konkrete Verhaltensänderungen der Teilnehmer statt

  5. The subjective experience of collaboration in interprofessional tutor teams: A qualitative study.

    PubMed

    Weber, Tobias; Hoffmann, Henriette

    2016-01-01

    Zielsetzung: Das Medizinische Interprofessionelle Trainingszentrum der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden bietet seit dem Wintersemester 2014/2015 Lehrveranstaltungen mit interprofessionellen Inhalten an. Die Besonderheit dieser Lehreinheiten besteht darin, dass sowohl studentische TutorInnen der Medizin als auch SchülertutorInnen der Gesundheits- und Krankenpflege gemeinsam die Lehreinheiten betreuen. Die Studie untersucht das subjektive Erleben der TutorInnen während der gemeinsamen Ausarbeitung und Durchführung dieser Lehreinheiten mit dem Ziel, die Effekte der gleichberechtigten Zusammenarbeit auf die Wahrnehmung und Einschätzung der jeweils anderen Berufsgruppe herauszuarbeiten. Methode: Es wurden teilstrukturierte Leitfadeninterviews mit sechs zufällig ausgewählten TutorInnen durchgeführt. Diese werden mittels inhaltlich-strukturierender Inhaltsanalyse ausgewertet.Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass das gemeinsame Arbeiten vor allem bei den studentischen TutorInnen zu einer Reflexion bestehender Einstellungen geführt hat, jedoch wurden die jeweiligen Co-TutorInnen bei beiden Berufsgruppen in unterschiedlichem Grad als Repräsentanten ihrer Profession wahrgenommen. Durch die Bewältigung einer gemeinsamen Aufgabe in einem nicht-klinischen Kontext begegneten sich die Angehörigen der verschiedenen Berufsgruppen auf Augenhöhe, wenngleich die Medizinstudierenden bereits mehr didaktische Erfahrung aufwiesen und somit im Zuge der Erarbeitung und der Umsetzung der Lehreinheiten meist eine Mentoren-Rolle übernahmen. Die SchülertutorInnen waren vorwiegend auf ihre Rolle als TutorIn konzentriert. Hervorgehoben wurde von beiden Berufsgruppen, dass sie vor der Zusammenarbeit mangelnde oder keine Vorstellungen bezüglich des theoretischen Wissens und der praktischen Fertigkeiten der jeweils anderen Berufsgruppe besaßen. Das Projekt insgesamt wurde als gewinnbringend eingeschätzt und der Ansatz der

  6. [Emergency department as final destination: perception and reception of the palliative patient" concept as well as approach toward improving interdisciplinary collaboration - a survey of emergency personnel of a Swiss emergency department].

    PubMed

    Klenk, Laurence; Iucolano, Nicoletta M; Braun, Christian Tasso; Exadaktylos, Aristomenis K; Eychmüller, Steffen

    2015-01-02

    Hintergrund: Wegen sich verändernder Strukturen im Spitalbereich sowie im Bereich der Hausarztabdeckung als auch infolge zunehmenden Drucks auf das Gesundheitssystem kommen mehr Patienten auf die Notfallstationen, die aufgrund ihrer Grunderkrankung und des fortgeschrittenen Krankheitsstadiums von einem palliativen Behandlungskonzept profitieren. Eine wesentliche Herausforderung ist hierbei bereits die Definition von «Palliative Care» (PC), sowie die Klärung, was genau die palliative Versorgung beinhaltet. Häufig vermischt wird der Terminus «Palliative Care» mit «End of life care». Die vorliegende Studie ist eine Standortbestimmung im Universitären Notfallzentrum des Inselspitals Bern (UNZ), das jährlich rund 32 400 Patienten versorgt. Ziel ist es, mehr über den Wissensstand und die persönliche Einstellung der Mitarbeiter zu palliativen Fragestellungen und speziell zum Begriff «Palliative Care» zu erhalten. Methodik: Die Mitarbeiter des Universitären Notfallzentrums des Inselspitals Bern (UNZ) wurden mittels einer Online-Umfrage durch eine spitalexterne Fachinstitution interviewt. Diese Befragung basiert auf einem Instrument [1], das in einer vergleichbaren Studie auf einer Notfallstation in den USA entwickelt und validiert wurde. Resultate: Von 154 Mitarbeitenden (Pflege und Ärzte) füllten 60 Mitarbeitende die Befragung vollständig aus, entsprechend einer Antwortrate von 39%. Die Definition von Palliative Care (von n=60) war sehr heterogen und konnte in sechs Themenbereiche eingeteilt werden. Bei den Fragen nach spezifischen Leistungsangeboten äusserten die Mitarbeitenden den Wunsch nach einem erleichterten Zugang zu bestehenden Patientendaten, nach einem 24-Stunden-Palliative-Care-Konsiliardienst und nach mehr Besprechungszeit für Fragestellungen der PC im klinischen Alltag. Schlussfolgerungen: Die heterogene Begriffsdefinition von «Palliative Care» bestätigt sich. Es besteht kein klares Vorgehen, und zudem lässt sich ein Zeitmangel f

  7. Structural and spectroscopical study of crystals of 1,3,4-oxadiazole derivatives at high pressure

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Franco González, Olga

    2002-07-01

    In recent years the search for new materials of technological interest has given new impulses to the study of organic compounds. Organic substances possess a great number of advantages such as the possibility to adjust their properties for a given purpose by different chemical and physical techniques in the preparation process. Oxadiazole derivatives are interesting due to their use as material for light emitting diodes (LED) as well as scintillators. The physical properties of a solid depend on its structure. Different structures induce different intra- and intermolecular interactions. An advantageous method to modify the intra- as well as the intermolecular interactions of a given substance is the application of high pressure. Furthermore, using this method the chemical features of the compound are not influenced. We have investigated the influence of high pressure and high temperature on the super-molecular structure of several oxadiazole derivatives in crystalline state. From the results of this investigation an equation of state for these crystals was determined. Furthermore, the spectroscopical features of these materials under high pressure were characterized. Die Suche nach neuen Materialien von technischem Interesse hat in den letzten Jahren neue Antriebe zu der Untersuchung organischer Verbindungen gegeben. Organische Substanzen haben viele Vorteile wie z.B. die Möglichkeit, ihre Eigenschaften durch verschiedene chemische und physikalische Techniken im Herstellung-Prozess für ein bestimmtes Ziel zu modifizieren. Oxadiazolverbindungen sind interessant aufgrund ihrer Nutzung als Material für Licht emittierende Dioden und Scintillatoren. Die physikalischen Eigenschaften eines Festkörpers hängen von seiner Struktur ab. Unterschiedliche Strukturen entwickeln unterschiedliche intra- und intermolekülare Wechselwirkungen. Eine ausgezeichnete Weise, um sowohl die intra- als auch die intermolekularen Wechselwirkungen eines bestimmtes Stoffes zu beeinflussen

  8. Evaluation in medical education: A topical review of target parameters, data collection tools and confounding factors.

    PubMed

    Schiekirka, Sarah; Feufel, Markus A; Herrmann-Lingen, Christoph; Raupach, Tobias

    2015-01-01

    Hintergrund und Fragestellung: Die Evaluation ist fester Bestandteil der Lehre an Medizinischen Fakultäten. Gemäß den Standards der Deutschen Gesellschaft für Evaluation müssen Evaluationsinstrumente eine faire und genaue Beurteilung der Lehrqualität erlauben. Entsprechend müssen die genutzten Erhebungsinstrumente eine hohe Reliabilität und Validität aufweisen. In dieser Übersichtsarbeit wird die verfügbare Literatur zur Evaluation des Medizinstudiums mit Hinblick auf die möglichen Dimensionen der Lehrqualität, die psychometrischen Eigenschaften der Instrumente und potentielle Störfaktoren dargestellt.Methoden: Ausgehend von einer Schlagwortsuche in Pubmed, PsycINFO und PSYNDEX wurde eine Literatur-Recherche zur Evaluation im Medizinstudium durchgeführt. Berücksichtigung fanden Arbeiten, die bis zum 30.6.2011 in die Datenbanken aufgenommen wurden sowie „graue Literatur“. Die Ergebnisse werden in narrativer Form präsentiert.Ergebnisse: Es wurden vier Dimensionen der Lehrqualität im Medizinstudium identifiziert: Strukturen, Prozesse, Dozenten-Charakteristika und das Lehr-Ergebnis. Zur Betrachtung der ersten drei Dimensionen werden in erster Linie studentische Bewertungen herangezogen. Hierfür liegen einige reliable, in deutscher Sprache verfügbare Instrumente vor. Die Validität studentischer Bewertungen wird jedoch durch zahlreiche potentielle Störfaktoren eingeschränkt. Zur Beurteilung des Lehr-Ergebnisses werden vor allem Prüfungsleistungen herangezogen, deren Nutzbarkeit allerdings aufgrund methodischer Probleme eingeschränkt sein kann. Zudem genügen nicht alle Prüfungen an deutschen medizinischen Fakultäten den gängigen Qualitätsstandards.Folgerung: Die Auswahl von Instrumenten zur Evaluation des Medizinstudiums sollte sich daran orientieren, welche Dimension der Lehre beurteilt werden soll. Entsprechend können Evaluationsergebnisse auch nur vor dem Hintergrund des vom genutzten Erhebungsinstrument abgebildeten Konstrukts und

  9. Landscape and vegetation change on the Iberian Peninsula during the Roman Epoch - A reconstruction based on Geo-Bioarchives

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schneider, Heike

    2010-05-01

    Archaeological investigations expect that first strong landscape changes on the Iberian Peninsula based on Roman Occupation (Schattner 1998, Teichner 2007). Actual sedimentological investigations in flood plains, lagoons and estuaries do not reflect this development. They often show a decrease in sedimentation during this period (Thorndycraft & Benito 2006 a/b). In contrast analyses on sediments from roman dams (Hinderer et al. 2004, Solanas 2005) document massive erosion processes. The aim of this presented project is to reconstruct the effects of the roman land use system on vegetation and landscape development. Therefore different Geo-Bioarchives on several sites of Portugal and Spain - estuaries, palaeoriver channels and roman dams - are actually investigated with a high temporal resolution using palynological and sedimentological methods. First results show, that the anthropogenic impact starts clearly before roman time with an peak in human activity during Iron Age (Schneider et al. 2008). During the roman occupation phase different effects are visible. The inland areas document a massive increase in vegetation change, while the coastal areas were stronger developed before and show only slightly and very local changes in land use and vegetation. References Hinderer, M., Silva C. & J. Ries (2004). Erosion in zentralen Ebrobecken und Sedimentakkumulation in Talsperren. GeoLeipzig 2004, Geowissenschaften sichern Zukunft. - Schriftenreihe der Dt. Geol. Gesell. 34. Schattner, T.G. (1998): Archäologischer Wegweiser durch Portugal.- Kulturgeschichte der antiken Welt 74. Mainz. Schneider, H., Höfer, D., Trog, C., Daut, G., Hilbich C. & R. Mäusbacher (2008): Geoarcheological reconstruction of lagoon development in the Algarve Region (South Portugal). Terra Nostra 2008/2, Abstract Volume 12th IPC: 248. Solanas, O.L.-P. (2005): El Aterramiento del embalse romano de Muel: Implicaciones para la evolución de la erosióy el uso de los recursos hidricos en el valle del

  10. Soil mineral surfaces of paddy soils are accessible for organic carbon accumulation after decalcification

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wissing, Livia

    2013-04-01

    to be partly inaccessible for OC covering due to strong microaggregation by cementation with carbonate and Ca2+-bridging. The smaller accumulation of mineral-associated SOM in non-paddy soils was additionally confirmed by the retarded replacement of the inherited carbon. The accelerated decalcification of paddy soils led to enhanced accessibility of mineral surfaces for OC covering, which intensified OC accumulation from the early stages of soil formation onward. References Brunauer, S., Emmett, P.H., Teller, E., (1938). Adsorption of gases in multimolecular layers. J. Am. Chem. Soc. 60 (2), 309-319. Schwertmann, U., 1964. Differenzierung der Eisenoxide des Bodens durch Extraktion mit Ammoniumoxalat-Lösung. Zeitschrift für Pflanzenernährung, Düngung, Bodenkunde 105 (3), 194-202.

  11. Charakterisierung von Sulfotransferasen im Gastrointestinaltrakt von Mensch und Ratte und Aktivierung von Promutagenen in V79-Zellen, die eine intestinale Form (1B1) des Menschen und der Ratte exprimieren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Teubner, Wera

    2001-05-01

    Vergleich zur Leber enthielt der Dickdarm der Ratte 20 - 30 % an r1B1 und 3 % an r1A1, während im Dickdarm des Menschen die 3 - 5fache Menge an h1B1 und 25 - 50 % an h1A1 gefunden wurden. Die nicht identifizierte Form verhielt sich wie die r1B1. Die für die Leber der Ratte bekannte geschlechtsabhängige Expression wurde im Gastrointestinaltrakt nicht beobachtet. Die Verteilung der Sulfotransferasen im Colon und Ileum des Menschen wurde immunhistochemisch untersucht; für die Gewebe der Ratte war die Spezifität der zur Verfügung stehenden Antiseren nicht ausreichend. Im Colon traten h1B1-spezifische Färbungen in den differenzierten Enterozyten am oberen Ende der Krypten auf, im Dünndarm wurden die Epithelzellen der Zotten gefärbt. Die Färbung konzentrierte sich auf das Zytoplasma. Eine ähnliche Verteilung zeigte sich für h1A1 und h1A3, auer da zusätzlich eine intensive Färbung der Endothelzellen der Kapillaren in der Submukosa des Ileums auftrat. Im Dickdarm war dies nur bei den Kapillaren in den Lymphfollikeln zu erkennen. Die h2A1 war lediglich im Zytoplasma der Epithelzellen der Zotten des Ileums nachzuweisen, während im Colon keine Farbreaktion auftrat. Durch die Verwendung der rekombinanten Indikatorstämme TA1538-h1A1, -h1A3 und -h1B1 und des Ausgangsstammes Salmonella typhimurium TA1538 im Ames-Test wurde gezeigt, da verschiedene benzylische und allylische Alkohole durch im humanen Colon exprimierte Sulfotransferasen zu Mutagenen aktiviert werden. In den meisten Fällen erwies sich eine der drei Sulfotransferasen als besonders effizient in der Bioaktivierung, während durch die anderen Formen kein oder nur ein schwacher Effekt verursacht wurde. Die Bioaktivierung von Promutagenen durch Sulfotransferasen im Colon mu im Zusammenhang mit der Lokalisation diskutiert werden. Die Zellen im Darm, in denen immunhistochemisch Sulfotransferasen detektiert wurden, haben mit Ausnahme des Endothels je nach Abschnitt eine Lebensdauer von maximal fünf Tagen und machen

  12. Effects and sustainability of trainings for the oral and practical part of the German final exam in medicine.

    PubMed

    Öchsner, Wolfgang; Geiler, Sandra; Huber-Lang, Markus

    2013-01-01

    Zielsetzung: Die vielfältigen Limitationen mündlich-praktischer Prüfungen können bekanntermaßen durch spezifische Trainings günstig beeinflusst werden. Die vorliegende Studie analysiert daher anhand eines Fragebogens die in Ulm durchgeführten Trainings für Staatsexamensprüfer, deren Nachhaltigkeit und mögliche Unterschiede zwischen den Teilnehmer-Subgruppen.Methode: Alle 367 Teilnehmer der bisherigen Ulmer Prüfertrainings (2007 – 20012) wurden per e-Mail angeschrieben. 63 Personen beantworteten die Umfrage, die insgesamt 28 Items zu demografischen Daten und zu Effektivität und Nachhaltigkeit der Trainings enthielt. Ergebnisse: Es ließen sich 6 wesentliche Trainingseffekte nachweisen (Trainingseffekte, die von mindestens zwei Dritteln der Befragungsteilnehmer auf einer Skala von 1 = „trifft zu“ bis 6 = „trifft nicht zu“ mit den Skalenstufen 1 oder 2 beantwortet wurden; kumulierte Prozentzahl in Klammern): Bewusster Umgang mit Stärken und Schwächen mündlicher Prüfungen (71%) Kenntnis von Faktoren mit Einfluss auf die Reliabilität mündlich-praktischer Prüfungen (76%) Kenntnis von Faktoren mit Einfluss auf die Validität mündlich-praktischer Prüfungen (75%) Erhöhung der Sicherheit bei der Aufgabenkonstruktion (68%) Erhöhung der Sicherheit in Bezug auf Prüfungsregularien (75%) Umsetzung des Konzepts des „strukturierten mündlichen Prüfens“ (Festlegung von Themenbereichen, Vorformulierung von Aufgaben und Erwartungshorizonten sowie Bewertungskriterien) (86%)Die Antworten der Teilnehmer, deren Training länger als 2 Jahre zurücklag, unterschieden sich nicht signifikant von den Antwortmittelwerten der übrigen Teilnehmer, was für die Nachhaltigkeit der Trainingseffekte spricht.Teilnehmer ohne relevante Vorerfahrung als Prüfer profitierten signifikant stärker von den Trainings, insbesondere in den Bereichen Stressreduktion, Sicherheit in der Notenfindung und kritischere Notengebung.Schlussfolgerung: Die Studie liefert Hinweise f

  13. Workplace learning: an analysis of students' expectations of learning on the ward in the Department of Internal Medicine.

    PubMed

    Köhl-Hackert, Nadja; Krautter, Markus; Andreesen, Sven; Hoffmann, Katja; Herzog, Wolfgang; Jünger, Jana; Nikendei, Christoph

    2014-01-01

    Hintergrund: Innerhalb der medizinischen Ausbildung angehender Ärzte kommt dem Lernen am späteren Arbeitsplatz als praxisrelevante Vorbereitung auf die spätere ärztliche Tätigkeit eine entscheidende Rolle zu. Doch studentische Stationseinsätze sind aufgrund verdichteter Arbeitsabläufe auf Station und Arbeitsbelastung der betreuenden Stationsärzte problembehaftet. Erstmals werden hier im deutschsprachigen Raum die studentischen Erwartungen und Befürchtungen im Hinblick auf die Stationseinsätze im klinischen Studienabschnitt für den Fachbereich der Inneren Medizin untersucht.Methodik: 28 Medizinstudierende des 6. Semesters der Medizinischen Fakultät Heidelberg (m=8; w=20; Ø 23,6 Jahre) nahmen 3-5 Tage vor ihrem Stationseinsatz in der Inneren Medizin verteilt auf vier Fokusgruppen an jeweils einer Fokusgruppenanalyse teil. Die Protokolle wurden transkribiert und inhaltsanalytisch auf der Grundlage der Grounded Theory ausgewertet.Ergebnisse: Es wurden insgesamt 489 relevante Einzelaussagen erfasst: Die Studierenden wünschen sich eine gelungene Integration auf Station, verlässliche und unterstützende ärztliche Betreuer und eine Betreuung in kleinen Gruppen; sie erwarten sich die häufigsten Krankheitsbilder kennenzulernen, die wichtigsten ärztlichen Fertigkeiten zu trainieren, Verantwortung für eigene Patienten zu übernehmen und eine eigene ärztliche Identität zu entwickeln. Die Studierenden befürchten einen zu knappen zeitlichen Rahmen, zu wenig Patientenkontakt und eine mangelhafte ärztliche Betreuung.Schlussfolgerung: Bei der Entwicklung und Standardisierung effektiver studentischer Stationseinsätze sollte der ärztlichen Betreuung und Supervision durch professionell geschulte und gut vorbereitete ärztliche Dozenten höchste Relevanz zukommen, was einen erheblichen Mehraufwand an personellen und finanziellen Ressourcen bedeutet. Es bedarf strukturell gelungener Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, den Studierenden frühzeitig und

  14. Model based optimization of wind erosion control by tree shelterbelt for suitable land management

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bartus, M.; Farsang, A.; Szatmári, J.; Barta, K.

    2012-04-01

    The degradation of soil by wind erosion causes huge problem in many parts of the world. The wind erodes the upper, nutrition rich part of the soil, therefore erosion causes soil productivity loss. The length of tree shelterbelts was significantly reduced by the collectivisation (1960-1989) and the wind erosion affected areas expanded in Hungary. The tree shelterbelt is more than just a tool of wind erosion control; by good planning it can increase the yield. The tree shelterbelt reduces the wind speed and changes the microclimate providing better condition to plant growth. The aim of our work is to estimate wind erosion risk and to find the way to reduce it by tree shelterbelts. A GIS based model was created to calculate the risk and the optimal windbreak position was defined to reduce the wind erosion risk to the minimum. The model is based on the DIN 19706 (Ermitlung der Erosiongefährdung von Böden durch Wind, Estimation of Wind Erosion Risk) German standard. The model uses five input data: structure and carbon content of soil, average yearly wind speed at 10 meters height, the cultivated plants and the height and position of windbreak. The study field (16km2) was chosen near Szeged (SE Hungary). In our investigation, the cultivated plant species and the position and height of windbreaks were modified. Different scenarios were made using the data of the land management in the last few years. The best case scenario (zero wind erosion) and the worst case scenario (with no tree shelter belt and the worst land use) were made to find the optimal windbreak position. Finally, the research proved that the tree shelterbelts can provide proper protection against wind erosion, but for optimal land management the cultivated plant types should also controlled. As a result of the research, a land management plan was defined to reduce the wind erosion risk on the study field, which contains the positions of new tree shelterbelts planting and the optimal cultivation.

  15. Navigating the maze of requirements for obtaining approval of non-interventional studies (NIS) in the European Union.

    PubMed

    Ramirez, Isabelle

    2015-01-01

    Ziel: Dieser Artikel soll über die Komplexität und unerwartete regulatorische Anforderungen bei multinationalen und multizentrischen, nicht-interventionellen Studien (NIS) in der Europäischen Union aufklären.Methoden: Die Internetseiten der zuständigen nationalen Behörden, Ethikkommissionen (EK) und Datenschutzbehörden wurden konsultiert, um Vorschriften und Richtlinien zum Genehmigungsverfahren von NIS in den verschiedenen Mitgliedstaaten der EU zu finden.Ergebnis: Viele zusätzliche Hürden wurden identifiziert, die weder offengelegt noch deutlich in den jeweiligen Verordnungen/Richtlinien für NIS beschrieben waren. Obwohl die Genehmigung durch die nationale Behörde für NIS grundsätzlich nicht erforderlich ist, wird in vielen Ländern dennoch empfohlen die geplante NIS – vor dem EK-Antrag – der nationalen Behörde anzuzeigen, um die Bestätigung zu erhalten, dass die geplante NIS nicht in die Kategorie „interventionelle Studie“ fällt. Zudem ist in einigen Ländern eine Probandenversicherung erforderlich. In vielen Ländern, in denen multizentrische NIS geplant sind, bedarf es zusätzlich zur Zustimmung der zentralen Ethikkommission auch noch die zustimmende Bewertung aller lokalen Ethikkommissionen, denn ein zentrales EK-Gutachten wird nicht als ausreichend betrachtet. Die Anforderungen an EK-Dokumente und an Gebühren für die Einreichung variieren stark unter allen Mitgliedsstaaten. Zusätzliche Genehmigungen von den Datenschutzbehörden und Versicherungsgesellschaften sind in einigen Ländern einzuholen.Schlussfolgerung: Das Genehmigungsverfahren für multizentrische und multinationale NIS ist zeitaufwendig, vor allem wegen des Mangels an Transparenz und den unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen der Mitgliedsstaaten. Die EU-Rechtsvorschriften zur Pharmakovigilanz und die neue EU-Verordnung Nr. 536/2014 über klinische Studien sind zwar ein Schritt nach vorn bei der Schaffung eines Rechtsrahmens für PASS (post-authorisation safety

  16. Development and validation of a generic questionnaire for the implementation of complex medical interventions.

    PubMed

    Kramer, Lena; Hirsch, Oliver; Becker, Annette; Donner-Banzhoff, Norbert

    2014-01-01

    Einführung: Die Implementierung komplexer medizinischer Interventionen in die tägliche Praxis ist oftmals mit Schwierigkeiten erfüllt. Gemäß dem schrittweisen Phasenmodell des British Medical Research Council (MRC) sollten die Entwicklung, Implementierung und Evaluation komplexer medizinischer Interventionen theoriegeleitet sein. Die Theorie des geplanten Verhaltens (TGV) könnte als konzeptuelles Modell einen entsprechenden Rahmen darstellen. In unserer Studie beabsichtigten wir die Entwicklung und Validierung eines generischen und facettenreichen Fragebogens basierend auf der TGV, um die Bereitschaft von Medizinern, komplexe medizinische Interventionen zu implementieren zu erheben sowie die Faktoren, die diese Bereitschaft beeinflussen.Methoden: Unser Fragebogen wurde auf der Basis der Literatur und vorhergehender qualitativer Forschung unserer Abteilung entwickelt. Er wurde validiert am Beispiel einer elektronischen Bibliothek von Entscheidungshilfen, arriba-lib. Die Stichprobe bestand aus 181 Allgemeinmedizinern, die ein Training hinsichtlich arriba-lib erhielten und anschließend den Fragebogen ausfüllten, wobei sie die TGV-Variablen Einstellung, subjektive Norm, wahrgenommene Verhaltenskontrolle und Intention beurteilten. Follow-up Untersuchungen erfolgten nach zwei (Retestreliabilität) und acht Wochen (Erfassung des Zielverhaltens). Wir rechneten eine konfirmatorische Faktorenanalyse, um die faktorielle Struktur unseres Fragebogens hinsichtlich der TGV zu untersuchen. Neben der Berechnung der psychometrischen Eigenschaften des Fragebogens führten wir ein Strukturgleichungsmodell und eine ordinale Regression durch um das tatsächliche Verhalten der Installation und Anwendung von arriba-lib vorher zu sagen.Ergebnisse: Die postulierte dreifaktorielle Struktur (Einstellung, subjektive Norm, wahrgenommene Verhaltenskontrolle) unseres Fragebogens basierend auf der TGV wurde abgelehnt. Ein zweifaktorielles Modell mit einem kombinierten Faktor subjektive

  17. A single standardized practical training for surgical scrubbing according to EN1500: effect quantification, value of the standardized method and comparison with clinical reference groups.

    PubMed

    Fichtner, Andreas; Haupt, Elke; Karwath, Tobias; Wullenk, Katharina; Pöhlmann, Christoph; Jatzwauk, Lutz

    2013-01-01

    Die standardisierte Schulung klinisch-praktischer Fertigkeiten in sog. Skills Labs ist erst seit wenigen Jahren an deutschen Universitäten verbreitet. Den zumeist umfangreichen und sehr guten Evaluationsergebnissen stehen kaum Untersuchungen zur Effektquantifizierung und Kosten-Nutzen-Analyse gegenüber. In der vorliegenden Studie soll eine Methode zur digitalen Quantifizierung der Güte der chirurgischen Händedesinfektion vorgestellt werden sowie das Skills-Lab-Training der standardisierten Einreibemethode nach EN1500 auf seinen Effekt hin untersucht und mit OP-Pflegepersonal und Operateuren als klinische Referenzgruppen verglichen werden.Methode: 161 Studierende der Medizin eines 8. Semesters wurden in Kontroll- und Interventionsgruppe randomisiert. Die Interventionsgruppe erhielt ein 45-minütiges standardisiertes Training durch geschulte Mitstudierende zum Verhalten im OP mit dem Teilaspekt der chirurgischen Händedesinfektion nach EN1500. Dem Desinfektionsmittel wurde Fluoreszenzfarbstoff beigemischt. Nach der Desinfektion wurden die 4 Handflächen eines jeden Probanden digital fotografiert und teilautomatisiert die nicht ausreichend benetzte Handfläche bestimmt. Die Ergebnisse aller studentischer Probanden wurden verglichen, sowie das Kompetenzniveau anhand zweier klinischer Referenzgruppen eingeordnet.Ergebnisse: Die Interventionsgruppe erreichte nach dem studentisch angeleiteten Training eine zu durchschnittlich 4,99% (SD 2,34) der gesamten vier Handflächen nicht sicher ausreichende Benetzung und war damit hoch signifikant (p<0,01) besser als die Kontrollgruppe mit 7,33% (SD 3,91). Im Vergleich zu den Referenzgruppen konnte in der Kontrollgruppe kein signifikanter Unterschied gezeigt werden, die Interventionsgruppe zeigte aber im Vergleich zu beiden Referenzgruppen hoch signifikant bessere Ergebnisse: Operateure 9,32% (SD 4,97), OP-Pflege 8,46% (SD 4,66). Der Methodenfehler ist vernachlässigbar gering. In der Subgruppenanalyse hinsichtlich der

  18. Large-scale in-vivo Caucasian facial soft tissue thickness database for craniofacial reconstruction.

    PubMed

    De Greef, S; Claes, P; Vandermeulen, D; Mollemans, W; Suetens, P; Willems, G

    2006-05-15

    A large-scale study of facial soft tissue depths of Caucasian adults was conducted. Over a 2-years period, 967 Caucasian subjects of both sexes, varying age and varying body mass index (BMI) were studied. A user-friendly and mobile ultrasound-based system was used to measure, in about 20min per subject, the soft tissue thickness at 52 facial landmarks including most of the landmarks used in previous studies. This system was previously validated on repeatability and accuracy [S. De Greef, P. Claes, W. Mollemans, M. Loubele, D. Vandermeulen, P. Suetens, G. Willems, Semi-automated ultrasound facial soft tissue depth registration: method and validation. J. Forensic Sci. 50 (2005)]. The data of 510 women and 457 men were analyzed in order to update facial soft tissue depth charts of the contemporary Caucasian adult. Tables with the average thickness values for each landmark as well as the standard deviation and range, tabulated according to gender, age and BMI are reported. In addition, for each landmark and for both sexes separately, a multiple linear regression of thickness versus age and BMI is calculated. The lateral asymmetry of the face was analysed on an initial subset of 588 subjects showing negligible differences and thus warranting the unilateral measurements of the remaining subjects. The new dataset was statistically compared to three datasets for the Caucasian adults: the traditional datasets of Rhine and Moore [J.S. Rhine, C.E. Moore, Tables of facial tissue thickness of American Caucasoids in forensic anthropology. Maxwell Museum Technical series 1 (1984)] and Helmer [R. Helmer, Schädelidentifizierung durch elektronische bildmischung, Kriminalistik Verlag GmbH, Heidelberg, 1984] together with the most recent in vivo study by Manhein et al. [M.H. Manhein, G.A. Listi, R.E. Barsley, R. Musselman, N.E. Barrow, D.H. Ubelbaker, In vivo facial tissue depth measurements for children and adults. J. Forensic Sci. 45 (2000) 48-60]. The large-scale database

  19. New oral anticoagulants in the treatment of acute venous thromboembolism - a systematic review with indirect comparisons.

    PubMed

    Hirschl, Mirko; Kundi, Michael

    2014-09-01

    . Wichtige Fragen wie Monitoring und Antagonisierung sind noch offen, trotzdem hat sich das therapeutische Spektrum erweitert und sind die Möglichkeiten einer individualisierten Gerinnungstherapie durch Einführung der NOACs größer geworden.

  20. Reducing morbidity with surgical adhesives following inguinal lymph node dissections for the treatment of malignant skin tumors.

    PubMed

    Stollwerck, Peter L; Schlarb, Dominik; Münstermann, Nicole; Stenske, Sebastian; Kruess, Christoph; Brodner, Gerhard; Krapohl, Björn Dirk; Krause-Bergmann, Albrecht F

    2016-01-01

    . Das tägliche Drainagevolumen in den ersten sieben postoperativen Tagen war signifikant geringer nach Verwendung von ARTISS; dieser Vorteil wurde jedoch aufgewogen durch das vermehrte Auftreten von Wundinfektionen und Revisionseingriffen. Ein BMI über 29 stellte einen Risikofaktor für Komplikationen nach inguinalen Lymphknotendissektion dar. (Evidenzlevel: Level IV, retrospektive Fallstudie).

  1. Finding the right doctoral thesis - an innovative research fair for medical students.

    PubMed

    Steffen, Julius; Grabbert, Markus; Pander, Tanja; Gradel, Maximilian; Köhler, Lisa-Maria; Fischer, Martin R; von der Borch, Philip; Dimitriadis, Konstantinos

    2015-01-01

    Einleitung: Die Forschung in der Medizin, wie sie auch im Rahmen des CanMEDS Modell beschrieben wird, genießt einen hohen Stellenwert. Viele Medizinstudierende in Deutschland beginnen schon während des Studiums mit der Arbeit an einem Promotionsprojekt. Eine große Anzahl dieser Projekte wird allerdings oft unvollendet abgebrochen, wodurch unnötig Ressourcen verschwendet werden. Ein Hauptgrund hierfür ist ein Mangel an Informationen über studentische Forschungsprojekte. Projektbeschreibung: Um diesem Mangel entgegenzuwirken, haben wir an der LMU München die jährlich stattfindende Veranstaltung DoktaMed ins Leben gerufen. Die Kombination von medizinischem Fachkongress und Forschungsmesse mit Vorträgen, Poster-Präsentationen und Workshops sowie einer großen Ausstellung der verschiedenen Arbeitsgruppen und Institute der LMU zieht jedes Jahr mehr als 500 Besucher an. Organisiert wird die DoktaMed als Peer-to-Peer-Veranstaltung von einem Team aus etwa 40 Studierenden.Ergebnisse: Eine Bedarfsanalyse vor der Einführung der DoktaMed identifizierte ein Informationsdefizit als eine wichtige Ursache für die hohe Rate abgebrochener Doktorarbeiten. In den jährlichen Evaluationen durch die Besucher der DoktaMed wird die Veranstaltung durchschnittlich mit der Note 2,1 auf einer sechsstufigen Likert-Skala bewertet (n=558, SD=1,06, 1=sehr gut, 6=sehr schlecht). Die Studierenden empfinden ihren Besuch auf der DoktaMed als sinnvoll investierte Zeit und fühlen sich anschließend besser zum Thema Doktorarbeit informiert. Diskussion: Insgesamt sind die Studierenden mit der Veranstaltung zufrieden und fühlen sich besser auf die Doktorarbeitssuche vorbereitet. Dennoch besuchen viele Studierende die Messe aus unterschiedlichen Gründen nicht. Eine Möglichkeit zur weiteren Verbesserung besteht darin, zusätzlich zu den experimentellen Arbeiten, auf die sich die DoktaMed momentan konzentriert, ein breiteres Angebot an klinischen Projekten zu pr

  2. Self-image and perception of mother and father in psychotic and borderline patients.

    PubMed

    Armelius, K; Granberg

    2000-02-01

    Psychotic and borderline patients rated their self-image and their perception of their mother and father using the Structural Analysis of Social Behavior model (SASB). The borderline patients had more negative images of themselves and their parents, especially their fathers, than did the psychotic patients and the normal subjects, while the psychotic patients' ratings did not differ much from those of the normal subjects. The self-image was related to the images of both parents for borderline patients and normal subjects, while for the psychotic patients only the image of the mother was important for the self-image. In addition, the psychotic patients did not differentiate between the poles of control and autonomy in the introjected self-image. It was concluded that borderline patients are characterized by negative attachment, while psychotic patients are characterized by poor separation from the mother and poor differentiation between autonomy and control. The paper also discusses how this may influence the patients' relations to others. Psychotische und Borderline Patienten beurteilten ihr Selbstbild und ihre Wahrnehmung von Mutter und Vater mit Hilfe der strukturalen Analyse sozialen Verhaltens (SASB). Die Borderline Patienten hattten negativere Selbstbilder und Elternbilder (speziell Vaterbilder) als die psychotischen Patienten und gesunde Personen. Die Beurteilungen der psychotischen Patienten unterschieden sich dagegen nicht besonders von jenen Gesunder. Das Selbstbild stand in Beziehung zu beiden Elternbildern bei den Borderline Patienten und den Gesunden, während bei den psychotischen Patienten nur das Mutterbild für das Selbstbild bedeutsam war. Außerdem konnte bei den psychotischen Patienten nicht zwischen den Polen der Kontrolle und Autonomie bzgl. der introjizierten Selbstbilder differenziert werden. Aus den Ergebnissen wird gefolgert, dass Borderline Patienten durch eine negative Bindung charackterisiert sind, psychotische Patienten dagegen durch

  3. Mercaptursäure und Nukleosidaddukt im Harn als Biomarker in 1-Hydroxymethylpyren-exponierten Ratten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ma, Lan

    2002-01-01

    1-Methylpyren (MP) ist hepatokanzerogen in neugeborenen männlichen Mäusen. Durch Hydroxylierung an der benzylischen Stelle und anschließende Sulfonierung wird MP zu DNA-reaktivem 1-Sulfooxymethylpyren (SMP) aktiviert. In der Ratte führt die Exposition des benzylischen Alkohols, 1-Hydroxymethylpyren (HMP), zur DNA-Adduktbildung in verschiedenen Geweben. Eventuelle Konsequenz der Toxifizierung ist die Ausscheidung entsprechender Mercaptursäure und Nukleosidaddukt im Harn, welche aufgrund ihrer Herkunft als Biomarker eignen könnten. In dieser Arbeit wird die Ausscheidung der Mercaptursäure und des N2-Desoxyguanosinadduktes in HMP-exponierten Ratten untersucht. Nach der Applikation von HMP bzw. MP wurden weniger als 1 % der Dosis als MPMA über Urin und Faeces ausgeschieden (0 - 48 h). Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich in den ersten 24 h nach der Applikation. MPdG konnte weder in Urin noch in Faeces der HMP-behandelten Tieren identifiziert werden. Nach direkter SMP-Applikation wurde MPdG nur in sehr geringe Menge (weniger als 0,9 ppm in 12 h) im Urin gefunden. Aufgrund der geringen Menge eignet sich MPdG nicht als Biomarker. MPMA dagegen, lässt sich analytisch gut erfassen. Es sollte daher untersucht werden, ob MPMA die Toxifizierung des HMP wiederspiegelt. Die Voraussetzung dafür ist die Kenntnisse über das Metabolismusmuster von HMP. Es wurde daher umfassende Untersuchungen zum Metabolismus des HMP durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass mehr als 80 % der Metaboiten in ihrer oxidierten Form (PCS, deren Glucuronsäure-Konjugate sowie phenolische Sulfatester der PCS) ausgeschieden wurden. Demnach spielt die Oxidation des HMP zu PCS eine sehr wichtige Rolle bei der Detoxifizierung und Ausscheidung von HMP. Ferne konnte nachgewiesen werden, dass die Enzyme Alkohol- und Aldehyd-Dehydrogenase an der Oxidation von HMP beteiligt waren. Die Inhibitoren Disulfiram und Ethanol der o. g. Enzyme wurde daher zur Modulation der Detoxifizierung in vivo eingesetzt

  4. Lossless quantum data compression and secure direct communication

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Boström, Kim

    2004-07-01

    of the message. Diese Dissertation behandelt die Kodierung und Verschickung von Information durch einen Quantenkanal. Ein Quantenkanal besteht aus einem quantenmechanischen System, welches vom Sender manipuliert und vom Empfänger ausgelesen werden kann. Dabei repräsentiert der individuelle Zustand des Kanals die Nachricht. Die zwei Themen der Dissertation umfassen 1) die Möglichkeit, eine Nachricht in einem Quantenkanal verlustfrei zu komprimieren und 2) die Möglichkeit eine Nachricht von einer Partei zu einer einer anderen direkt und auf sichere Weise zu übermitteln, d.h. ohne dass es einer dritte Partei möglich ist, die Nachricht abzuhören und dabei unerkannt zu bleiben. Die wesentlichen Ergebnisse der Dissertation sind die folgenden. Ein allgemeiner Formalismus für Quantencodes mit variabler Länge wird ausgearbeitet. Diese Codes sind notwendig um verlustfreie Kompression zu ermöglichen. Wegen der Quantennatur des Kanals sind die codierten Nachrichten allgemein in einer Superposition von verschiedenen Längen. Es zeigt sich, daß es unmöglich ist eine Quantennachricht verlustfrei zu komprimieren, wenn diese dem Sender nicht apriori bekannt ist. Im anderen Falle wird die Möglichkeit verlustfreier Quantenkompression gezeigt und eine untere Schranke für die Kompressionsrate abgeleitet. Des weiteren wird ein expliziter Kompressionsalgorithmus konstruiert, der für beliebig vorgegebene Ensembles aus Quantennachrichten funktioniert. Ein quantenkryptografisches Prokoll - das “Ping-Pong Protokoll” - wird vorgestellt, welches die sichere direkte übertragung von klassischen Nachrichten durch einen Quantenkanal ermöglicht. Die Sicherheit des Protokolls gegen beliebige Abhörangriffe wird bewiesen für den Fall eines idealen Quantenkanals. Im Gegensatz zu anderen quantenkryptografischen Verfahren ist das Ping-Pong Protokoll deterministisch und kann somit sowohl für die Übermittlung eines zufälligen Schlüssels als auch einer komponierten Nachricht

  5. Neue biosensorische Prinzipien für die Hämoglobin-A1c Bestimmung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stöllner, Daniela

    2002-06-01

    Hämoglobin-A1c (HbA1c) ist ein Hämoglobin (Hb)-Subtypus, der durch nicht-enzymatische Glykierung des N-terminalen Valinrestes der Hämoglobin-beta-Kette entsteht. Das gemessene Verhältnis von HbA1c zum Gesamt-Hämoglobin (5-20 % bei Diabetikern) repräsentiert den Mittelwert der Blutglucosekonzentration über einen zweimonatigen Zeitraum und stellt zur Beurteilung der diabetischen Stoffwechsellage eine Ergänzung zur Akutkontrolle der Glukosekonzentration dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, einen amperometrischen Biosensor für die Bestimmung des medizinisch relevanten Parameters HbA1c zu entwickeln. Durch Selektion geeigneter Bioerkennungselemente und deren Immobilisierung unter Erhalt der Bindungsfunktion für die Zielmoleküle Hämoglobin bzw. HbA1c wurden spezifische, hochaffine und regenerationsstabile Sensoroberflächen geschaffen. Für die Entwicklung des HbA1c-Biosensors wurden zwei Konzepte - Enzymsensor und Immunosensor - miteinander verglichen. Die enzymatische Umsetzung von HbA1c erfolgte mit der Fructosylamin Oxidase (FAO) aus Pichia pastoris N 1-1 unter Freisetzung von H2O2, welches sowohl optisch über eine Indikatorreaktion als auch elektrochemisch nach Einschluss der FAO in PVA-SbQ und Fixierung des Immobilisats vor einer H2O2-Elektrode nachgewiesen wurde. Die Kalibration des Enzymsensors mit der HbA1c-Modellsubstanz Fructosyl-Valin ergab Nachweisgrenzen, die ausserhalb des physiologisch relevanten HbA1c-Konzentrationsbereich lagen. Aus der Umsetzung von glykierten Peptiden mit einer nicht HbA1c analogen Aminosäurensequenz, z.B. Fructosyl-Valin-Glycin wurde zudem eine geringe HbA1c-Spezifität abgeleitet. Für den Immunosensor wurden zwei heterogene Immunoassay-Formate unter Verwendung von hochaffinen und spezifischen Antikörpern in Kombination mit Glucose Oxidase (GOD) als Markerenzym zum Nachweis von HbA1c untersucht. Beim indirekt-kompetitiven Immunoassay wurde anstelle des kompletten HbA1c-Moleküls das glykierte Pentapeptid

  6. Wirkungen biogener Amine auf die Erregungs-Sekretions-Kopplung in der Speicheldrüse von Periplaneta americana (L.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rietdorf, Katja

    2003-07-01

    In der vorliegenden Arbeit habe ich wichtige Teilmechanismen der Erregungs-Sekretionskopplung in der Speicheldrüse der Schabe Periplaneta americana (L.) untersucht. Die Speicheldrüse ist von dopaminergen und serotonergen Fasern innerviert (Baumann et al., 2002). Beide Transmitter stimulieren eine unterschiedliche Reaktion der Drüse: Dopamin (DA) stimuliert die P-Zellen der Acini und die Ausführgangzellen, während Serotonin (5-HT) die P- und C-Zellen der Acini stimuliert, nicht jedoch die Ausführgangzellen. Der Endspeichel ist nach einer DA-Stimulierung proteinfrei. Dagegen enthält er nach einer 5-HT-Stimulierung Proteine, die von den C-Zellen sezerniert werden (Just & Walz, 1996). Im ersten Teil meiner Arbeit habe ich mittels Kapillarelektrophoretischer Analyse (CE-Analyse) die Elektrolytkonzentrationen im Endspeichel untersucht sowie die Raten der Flüssigkeitssekretion gemessen. Damit wollte ich klären, welche Transporter an der Sekretion des Primärspeichels und an dessen Modifikation beteiligt sind. Ausserdem wollte ich die Rolle der transportaktiven Epithelzellen der Ausführgänge für die Modifikation des Primärspeichels untersuchen. Dafür habe ich einen Vergleich der Elektrolytkonzentrationen im DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichel durchgeführt. Der Elektrolytgehalt des DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichels unterscheidet sich nicht signifikant voneinander. Er ist nach beiden Stimulierungen hypoosmotisch zum verwendeten Ringer. Die Ausführgangzellen werden durch DA stimuliert und modifizieren den Primärspeichel durch eine netto-Ionenreabsorption. Meine Versuche zeigen jedoch, dass auch die während einer 5-HT-Stimulierung der Drüse unstimulierten Ausführgangzellen den Primärspeichel modifizieren. In einer nachfolgenden Versuchsreihe habe ich den Einfluss von Ouabain, einem Hemmstoff der Na+-K+-ATPase, und Bumetanid, einem Hemmstoff des NKCC, auf die Raten der Flüssigkeitssekretion sowie den Elektrolytgehalt des Endspeichels untersucht. Ich

  7. An unbiased infrared H2 search for embedded flows from young stars in Orion A

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stanke, Thomas

    2001-04-01

    against further collapse. Gasausströmungen, oft in der Form hoch kollimierter Jets, sind ein allgegenwärtiges Phänomen bei der Geburt neuer Sterne. Emission von stossangeregtem molekularem Wasserstoff bei Wellenlängen im nahen Infrarotbereich ist ein Merkmal ihrer Existenz und auch in eingebetteten, im Optischen obskurierten Ausströmungen generell gut zu beobachten. In dieser Arbeit werden die Resultate einer von Auswahleffekten freien, empfindlichen, grossflächigen Suche nach solchen Ausströmungen von Protosternen in der v=1-0 S(1) Linie molekularen Wasserstoffs bei einer Wellenlänge von 2.12 µm vorgestellt. Die Durchmusterung umfasst eine Fläche von etwa einem Quadratgrad in der Orion A Riesenmolekülwolke. Weitere Daten aus einem grossen Wellenlängenbereich werden benutzt, um die Quellen der Ausströmungen zu identifizieren. Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine Stichprobe von Ausströmungen zu bekommen, die so weit wie möglich frei von Auswahleffekten ist, um die typischen Eigenschaften protostellarer Ausströmungen und deren Entwicklung festzustellen, sowie um die Rückwirkung der Ausströmungen auf die umgebende Wolke zu untersuchen. Das erste Ergebnis ist, dass Ausströmungen in Sternentstehungsgebieten tatsächlich sehr häufig sind: mehr als 70 Jet-Kandidaten werden identifiziert. Die meisten zeigen eine sehr irreguläre Morphologie anstelle regulärer oder symmetrischer Strukturen. Dies ist auf das turbulente, klumpige Medium zurückzuführen, in das sich die Jets hineinbewegen. Die Ausrichtung der Jets ist zufällig verteilt. Insbesondere gibt es keine bevorzugte Ausrichtung der Jets parallel zum grossräumigen Magnetfeld in der Wolke. Das legt nahe, dass die Rotations- und Symmetrieachse in einem protostellaren System durch zufällige, turbulente Bewegung in der Wolke bestimmt wird. Mögliche Ausströmungsquellen werden für 49 Jets identifiziert; für diese wird der Entwicklungsstand und die bolometrische Leuchtkraft abgeschätzt. Die Jetlänge und

  8. Physician-assisted suicide, euthanasia and palliative sedation: attitudes and knowledge of medical students.

    PubMed

    Anneser, Johanna; Jox, Ralf J; Thurn, Tamara; Borasio, Gian Domenico

    2016-01-01

    ,8%).Schlussfolgerung:Die große Mehrheit der befragten Studierenden ging zu Unrecht von einer Strafbarkeit des ÄAS in Deutschland aus. Eine knappe Mehrheit hielt den ÄAS im geschilderten Fall für dennoch ethisch vertretbar.Im Vergleich zur TAV hielten mehr als doppelt so viele Befragte ÄAS für akzeptabel.Es konnte kein signifikanter Unterschied in der persönlichen Einstellung zu PS, ÄAS oder TAV bei Vorliegen von physischem oder seelischem Leiden gefunden werden. Das Lehrangebot in diesem Bereich sollte wegen der Relevanz der Thematik, den Defiziten in der Kenntnis rechtlicher Grundlagen und der nun noch höheren Komplexität der rechtlichen Situation durch die Gesetzesänderung vom November 2015 qualitativ und quantitativ ausgebaut werden.

  9. Indirect comparison of lixisenatide versus neutral protamine Hagedorn insulin as add-on to metformin and sulphonylurea in patients with type 2 diabetes mellitus.

    PubMed

    Fournier, Marie; Germe, Maeva; Theobald, Karlheinz; Scholz, Gerhard H; Lehmacher, Walter

    2014-01-01

    Zielsetzung: Derzeit mangelt es an direkten Vergleichen von Behandlungsergebnissen zwischen Lixisenatid und NPH-Insulin bei Typ-2-Diabetikern (T2DM) mit suboptimaler Blutzuckerkontrolle unter einer oralen Kombinationstherapie aus Metformin und einem Sulfonylharnstoff. Deshalb untersucht der vorliegende adjustierte indirekte Vergleich die verfügbare Evidenz primär zum Hypoglykämierisiko sowie zur Gewichtsveränderung zwischen Lixisenatid und NPH-Insulin auf Basis randomisierter kontrollierter Studien mit den Brückenkomparatoren Exenatide, Insulin glargin und Plazebo. Methoden: Zwei systematische Literaturrecherchen in PubMed, Embase, der Cochrane-Datenbank sowie in klinischen Registern identifizierten englisch- und deutschsprachige Publikationen, die entsprechende Ergebnisdaten aus randomisierten klinischen Studien (RCTs) enthielten und die zwischen Januar 1980 und Oktober 2012 veröffentlicht worden waren. Bestimmt durch die GetGoal-S Studie (Lixisenatid) mit einer Analyse der primären Endpunkte nach 24 Wochen, wurden nur Publikationen eingeschlossen, die Ergebnisse aus 24–30-wöchigen Studien zum Vergleich von GLP-1 Rezeptoragonisten oder Basalinsulinen vs. andere Antidiabetika oder Plazebo umfassten. Für die binären Ergebnisvariablen Hypoglykämiehäufigkeit, Anteil der Patienten mit dem erreichten HbA1c-Zielwert sowie Studienabbrüche wegen unerwünschter Ereignisse wurden die relativen Risiken (RR) sowie die Odds Ratios (OR) als statistische Maße verwendet. Für die kontinuierlichen Ergebnisvariablen glykosyliertes Hämoglobin (HbA1c) und Körpergewicht wurden die Differenzen der mittleren Veränderungen zum Ausgangswert (MD) als statistisches Maß verwendet. Notwendige Metaanalysen wurden auf Basis von Modellen mit zufälligen Effekten durchgeführt, die indirekten Vergleiche nach der Methode von Bucher.Ergebnisse: Sieben RCTs (n=3.301 Patienten), die die Wirksamkeit und Sicherheit von Lixisenatid, Exenatide, Insulin glargin oder NPH-Insulin gegen

  10. Modelling the emissions from ships in ports and their impact on air quality in the metropolitan area of Hamburg

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ramacher, Martin; Karl, Matthias; Aulinger, Armin; Bieser, Johannes; Matthias, Volker; Quante, Markus

    2016-04-01

    Exhaust emissions from shipping contribute significantly to the anthropogenic burden of air pollutants such as nitrogen oxides (NOX) and particulate matter (PM). Ships emit not only when sailing on open sea, but also when approaching harbors, during port manoeuvers and at berth to produce electricity and heat for the ship's operations. This affects the population of harbor cities because long-term exposure to PM and NOX has significant effects on human health. The European Union has therefore has set air quality standards for air pollutants. Many port cities have problems meeting these standards. The port of Hamburg with around 10.000 ship calls per year is Germany's largest seaport and Europe's second largest container port. Air quality standard reporting in Hamburg has revealed problems in meeting limits for NO2 and PM10. The amount and contribution of port related ship emissions (38% for NOx and 17% for PM10) to the overall emissions in the metropolitan area in 2005 [BSU Hamburg (2012): Luftreinhalteplan für Hamburg. 1. Fortschreibung 2012] has been modelled with a bottom up approach by using statistical data of ship activities in the harbor, technical vessel information and specific emission algorithms [GAUSS (2008): Quantifizierung von gasförmigen Emissionen durch Maschinenanlagen der Seeschiffart an der deutschen Küste]. However, knowledge about the spatial distribution of the harbor ship emissions over the city area is crucial when it comes to air quality standards and policy decisions to protect human health. Hence, this model study examines the spatial distribution of harbor ship emissions (NOX, PM10) and their deposition in the Hamburg metropolitan area. The transport and chemical transformation of atmospheric pollutants is calculated with the well-established chemistry transport model TAPM (The Air Pollution Model). TAPM is a three-dimensional coupled prognostic meteorological and air pollution model with a condensed chemistry scheme including

  11. Do different medical curricula influence self-assessed clinical thinking of students?

    PubMed

    Gehlhar, Kirsten; Klimke-Jung, Kathrin; Stosch, Christoph; Fischer, Martin R

    2014-01-01

    Zielsetzung: Das klinische Denken ist eine zentrale Grundlage des ärztlichen Handelns und sollte durch das Studium in den humanmedizinischen Studiengängen gefördert werden. Welche Lehr- und Lernformen hierzu vor allem beitragen, ist bis heute allerdings noch nicht abschließend gezeigt. Zur Messung der wissensunabhängigen Komponente des klinischen Denkens wurde das Diagnostic Thinking Inventory (DTI) entwickelt. Die vorliegende Pilotstudie untersucht, ob dieses Instrument dazu geeignet ist, Unterschiede im klinischen Denken von Studierenden in unterschiedlichen Ausbildungsabschnitten dreier medizinischer Curricula aufzuzeigen. Methodik: Das Diagnostic Thinking Inventory (DTI) umfasst 41 Items in zwei Subskalen („Flexibilität des Denkens“ und „Strukturierung des Wissens“). Jedes Item enthält eine Aussage oder Feststellung über das klinische Denken in Form eines Stammes und darunter jeweils eine 6-Punkt-Skala an deren beiden Enden gegensätzliche Aussagen stehen. Zwischen diesen beiden Extremen sollen die Probanden ihr eigenes klinisches Denken einordnen. Die deutsche Übersetzung des DTI wurde von 247 freiwilligen Studierenden aus drei Fakultäten und verschiedenen klinischen Semestern ausgefüllt. In einem quasi experimentellen Design waren 219 Teilnehmer aus Regel- und Modellstudiengängen in Nordrheinwestfalen beteiligt, genauer aus dem 5., 6. und 8. Semester des Modellstudiengangs der Universität Witten/Herdecke (UW/H), aus dem Modell- (7. und 9. Semester) und Regelstudiengang (7. Semester) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und aus dem Modellstudiengang (9. Semester) der Universität zu Köln (UzK). Die gewonnenen Daten wurden quantitativ ausgewertet.Ergebnisse: Die Reliabilität des Gesamt-Fragebogens war gut (Cronbachs alpha zwischen 0,71 und 0,83); die Reliabilität der Subskalen lag zwischen 0,49 und 0,75. Die unterschiedlichen Gruppen wurden mittels Mann-Whitney Test miteinander verglichen. Dabei wurden signifikante Unterschiede sowohl

  12. Mixtures of Bosonic and Fermionic atoms

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Albus, Alexander

    2003-12-01

    The theory of atomic Boson-Fermion mixtures in the dilute limit beyond mean-field is considered in this thesis. Extending the formalism of quantum field theory we derived expressions for the quasi-particle excitation spectra, the ground state energy, and related quantities for a homogenous system to first order in the dilute gas parameter. In the framework of density functional theory we could carry over the previous results to inhomogeneous systems. We then determined to density distributions for various parameter values and identified three different phase regions: (i) a stable mixed regime, (ii) a phase separated regime, and (iii) a collapsed regime. We found a significant contribution of exchange-correlation effects in the latter case. Next, we determined the shift of the Bose-Einstein condensation temperature caused by Boson-Fermion interactions in a harmonic trap due to redistribution of the density profiles. We then considered Boson-Fermion mixtures in optical lattices. We calculated the criterion for stability against phase separation, identified the Mott-insulating and superfluid regimes both, analytically within a mean-field calculation, and numerically by virtue of a Gutzwiller Ansatz. We also found new frustrated ground states in the limit of very strong lattices. ----Anmerkung: Der Autor ist Träger des durch die Physikalische Gesellschaft zu Berlin vergebenen Carl-Ramsauer-Preises 2004 für die jeweils beste Dissertation der vier Universitäten Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Universität Potsdam. Ziel der Arbeit war die systematische theoretische Behandlung von Gemischen aus bosonischen und fermionischen Atomen in einem Parameterbereich, der sich zur Beschreibung von aktuellen Experimenten mit ultra-kalten atomaren Gasen eignet. Zuerst wurde der Formalismus der Quantenfeldtheorie auf homogene, atomare Boson-Fermion Gemische erweitert, um grundlegende Größen wie Quasiteilchenspektren

  13. Simulating the physician as healthcare manager: An innovative course to train for the manager role.

    PubMed

    Gradel, Maximilian; Moder, Stefan; Nicolai, Leo; Pander, Tanja; Hoppe, Boj; Pinilla, Severin; Von der Borch, Philip; Fischer, Martin R; Dimitriadis, Konstantinos

    2016-01-01

    Einleitung: Medizinstudierende erlangen durch ihre Ausbildung ein umfassendes medizinisches Fachwissen. Allerdings erfordert der Arztberuf zusätzliche Fähigkeiten wie Ressourcenallokation, Wirtschaftlichkeit, Konzeption, Organisation und Prozessmanagement im Gesundheitssystem. Auf die Rolle des Arztes als Manager werden die Studierenden nicht ausreichend vorbereitet. Deshalb entwickelten wir den Kurs MeCuM-SiGma, welcher Medizinstudierenden die Grundlagen von Gesundheitspolitik und -management vermittelt. In diesem Projektbericht stellen wir das didaktische Konzept und erste Ergebnisse der Evaluation des Lehrprojekts vor. Projektbeschreibung: Der seit 2010 bestehende, einsemestrige Kurs vermittelt Medizinstudierenden neben den oben bereits erwähnten Kenntnissen grundlegende Managementkompetenzen. Das immer im Wintersemester stattfindende, freiwillige Lehrprojekt wird ehrenamtlich von Ärzten und Mitarbeitern des Mentoring-Büros (MeCuM-Mentor) der medizinischen Fakultät der LMU München koordiniert sowie organisiert und steht allen Medizinstudierenden der beiden medizinischen Fakultäten in München zur Teilnahme offen. In der ersten Phase dieses Zusatzangebots lernen die Studierenden in fallbasierten, problem-orientierten Tutorials unter Anleitung von geschulten Tutoren und in Expertenvorträgen u.a. die Grundlagen des politischen Systems und des Gesundheitssystems in Deutschland kennen. In der zweiten Phase nehmen die Teilnehmer die Rollen der Mitglieder des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates des Klinikums der Universität München ein und bearbeiten in Teamarbeit im Rahmen einer Simulation ein bereits bestehendes Projekt des Klinikums. Begleitet wird diese Phase von Workshops zu den prozeduralen Lernzielen (u.a. zu Teamarbeit, Projektmanagement und Verhandlungsstrategien), die in Kooperation mit inner- und außeruniversitären Kooperationspartnern durchgeführt werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Klinikums wird von den Kursverantwortlichen

  14. Digitalization of the exceptional building and decorative stones collection of the Natural History Museum Vienna

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ferrière, Ludovic; Steinwender, Christian

    2014-05-01

    funding is obtained), - a unique way to show the public these thousands of objects, and also to facilitate the work of architects and stone/building conservation workers who need information about these (historical) stones. This website would be a bridge between our "museum and scientific expertise" and people from the "culture, renovation, and architecture" fields. We see our database & website as a crossover media between "geology" and the numerous fields in which rocks are used, knowing that we will provide information on where these stones were/are excavated as well as the place where they were/are used. Such type of information is also of interest for historians and archaeologists. References: Karrer F. 1892. Führer durch die Baumaterial-Sammlung des k. k. naturhistorischen Hofmuseums in Wien. Verlag von R. Lechner's k. u. k. Hof- und Univ.-Buchhandlung, Wien. 304p.

  15. Mean flow generation in a rotating straight and sloping wall annulus with librating walls

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ghasemi V., Abouzar; Klein, Marten; Seelig, Torsten; Harlander, Uwe; Schaller, Eberhard; Will, Andreas

    2014-05-01

    waves does not have any contribution to that. In contrast, by libration of top/bottom lids and cylinder side walls independently or together we showed that the contribution of the unstable Stokes boundary layer and inertial waves is not negligible. By making an analogy to the acoustic standing waves, it will be explained that inertial waves may modify the bulk mean flow by the formation of standing wave via the action of Reynolds Stress. According to Ekman number, libration amplitude and libration frequency, Stokes boundary layer may be centrifugally stable or unstable. Unstable stokes boundary layer generates Geortler vortices. These vortices diffuse away into the bulk and via the effect of Reynolds stress generates a mean flow (called steady streaming). This mean flow is retrograde and prograde close to the outer and inner cylinder side wall, respectively. It is observed that the libration of tops/bottom lids together with cylinder side walls reduces the amplitude of the Steady streaming when Stokes boundary layer is centrifugally unstable and increases the amplitude of the Stewartson layer when Stokes boundary layer is centrifugally stable. By considering Reynolds average equations as diagnostic equations, the generation mechanism and the sign selection of the steady streaming will be discussed. It will be shown that steady streaming is a result of inverse cascade of energy from turbulent fluctuations to the mean flow. A comparison with laboratory experiment (PIV) will be shown. Acknowledgement This work is a part of the project "Mischung und Grundstromanregung durch propagierende Trgheitswellen: Theorie, Experiment und Simulation", financedby the German Science Foundation (DFG). Reference J. Noir, M. A. Calkins, J. Cantwell and J. M. Aurnou, Experimental study of libration-driven zonal flows in a straight cylinder. Phys. Earth Planet. Inter. 182 (2010), 98-106.

  16. Multidrug-resistant organisms in refugees: prevalences and impact on infection control in hospitals.

    PubMed

    Heudorf, Ursel; Albert-Braun, Sabine; Hunfeld, Klaus-Peter; Birne, Franz-Ulrich; Schulze, Jörg; Strobel, Klaus; Petscheleit, Knut; Kempf, Volkhard A J; Brandt, Christian

    2016-01-01

    Einleitung: Die Flüchtlingssituation ist eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem in vielen Ländern Europas, besonders auch in Deutschland. Eine Vielzahl von Daten zur gesundheitlichen Situation von Flüchtlingen (Infektionen, körperliche Erkrankungen und psych(iatr)ische Probleme) und zu deren Prävention (Hygiene und Impfprogramme) sind publiziert. Jedoch sind Daten zu multiresistenten Erregern (MRE) bei Flüchtlingen vergleichsweise rar, obwohl viele Flüchtlinge aus Ländern mit hoher MRE-Prävalenz stammen und/oder auf ihrer Flucht durch Länder mit hoher MRE-Prävalenz gekommen sind. In der vorliegenden Arbeit werden aktuelle Daten zur MRE-Prävalenz von Flüchtlingen bei Aufnahme in Akutkrankenhäuser vorgestellt und die Bedeutung des Aufnahme-Screenings und des Hygiene-Managements in den Krankenhäusern diskutiert. Methoden: Verschiedene Krankenhäuser in der Rhein-Main-Region teilten die Ergebnisse von Aufnahme-Screening-Untersuchungen von Flüchtlingen anonymisiert dem Gesundheitsamt mit. Die Screening-Untersuchungen wurden zwischen Dezember 2015 und März 2016 nach standardisierten und validierten Methoden vorgenommen. Ergebnisse: 9,8% der bei Klinikaufnahme gescreenten Flüchtlinge (32/325) waren mit Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus-Stämmen kolonisiert und 23,3% der Flüchtlinge (67/290) wiesen Gram-negative Erreger mit erweitertem Resistenzspektrum gegen β-Laktam-Antibiotika (ESBL) und/oder Enterobakterien mit Resistenz gegen 3 oder 4 Antibiotikagruppen auf (3MRGN: multiresistente Gram-negative Erreger mit Resistenz gegen Penicilline, Cephalosporine und Fluorchinolone; 4MRGN mit Resistenz gegen die genannten Antibiotikagruppen und zusätzlicher Resistenz gegen Carbapeneme; Definition nach KRINKO 2012). Carbapenem-resistente Gram-negative Erreger (CRE) wurden bei 2,1% (6/290) der untersuchten Flüchtlinge gefunden. Diskussion: Die Daten bestätigen zwischen 2014 und 2016 publizierte Studien, in denen Flüchtlinge bei

  17. DOPS (Direct Observation of Procedural Skills) in undergraduate skills-lab: Does it work? Analysis of skills-performance and curricular side effects.

    PubMed

    Profanter, Christoph; Perathoner, Alexander

    2015-01-01

    Zielsetzung: Die suffiziente Vermittlung und Prüfung klinisch-praktischer Fertigkeiten bereits während des Medizinstudiums gewinnt zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen des chirurgischen Pflichtpraktikums an der Medizinischen Universität Innsbruck wurde untersucht, ob das Teaching mittels DOPS im Skills-Lab Setting überhaupt funktioniert, zu welcher Performanz von klinischen Fertigkeiten DOPS (direct observation of procedural skills) im Vergleich zu einem Tutor-System (1 ärztlicher Tutor à 5 Studierende) führen und welche curricularen Side-Effects zu beobachten sind.Methoden: Im Sommersemester 2013 (Monate April – Juni) wurden im Rahmen einer prospektiv randomisierten Studie 4 kompetenzlevelbasierte Skills mittels DOPS (Gruppe A) und einem klassischen Tutor System (Gruppe B) in einwöchigen Kleingruppen-Kursen gelehrt und mittels OSCE (objective structured clinical examination) geprüft: Chirurgische Abdominaluntersuchung, Harnkatheteranlage (Phantom), rektal-digitale Untersuchung (Phantom), Handhabung zentralvenöser Katheter. In die Studie wurden 193 Studierende inkludiert. Insgesamt wurden 756 Einzel-OSCE´s durchgeführt, davon entfielen auf die DOPS-Gruppe 209 (27,6%) und auf die Tutor-Gruppe 547 (72,3%).Ergebnisse: Die Beobachtung der Performanz zeigt sehr gute Resultate in beiden Gruppen. Im ersten Monat wies die DOPS Gruppe gegenüber der Tutorgruppe einen statistisch signifikanten (p<0,05) Performanzunterschied von rund 95% versus 88% an vollständig erfüllten OSCE-Items auf. In den Folgemonaten glichen sich die Performanzen beider Gruppen weitgehend an und betrugen in beiden Gruppen rund 90%. Bei den praktischen Fertigkeiten zeigte sich eine hohe Übereinstimmung zwischen DOPS- und OSCE-Resultaten (positive Ergebnisse: DOPS 92,4%, OSCE 90,8%).Diskussion: Die Studiendaten zeigen, dass DOPS eine hohe Performanz klinischer Fertigkeiten erbringen und im studentischen Skills-Lab Setting gut funktionieren. Durch die hohe Übereinstimmung von DOPS- und

  18. Financing and budgetary impact of landslide losses for highways and urban infrastructures in NW Germany - an economic analysis using landslide database information and cost survey data

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Maurischat, Philipp; Klose, Martin

    2014-05-01

    financial resources for road construction to landslide repair and mitigation. The budgetary impact of estimated annual average damage costs for highways amounts to 3.1% of the annual average road construction budget. At city level, annual landslide losses of up to 2.4 million for urban roads and 1 million for sewer lines have been identified. These damage costs correspond to 31% or 22% of the city's construction budgets for urban roads or sewer lines. The present study has proven that landslide losses show the potential of significant economic impact on public budgets. Landslide losses affect short- to mid-term financial planning and are often accompanied by high opportunity costs. References: Klose, M., Damm, B., Terhorst, B. (2013): Landslide cost modeling for transportation infrastructures: a methodological approach. Landslides (submitted). Klose, M., Damm, B., Terhorst, B., Schulz, N., Gerold, G. (2012): Wirtschaftliche Schäden durch gravitative Massenbewegungen. Entwicklung eines empirischen Berechnungsmodells mit regionaler Anwendung. Interpraevent 12: 979-990. Vranken, L., Van Turnhout, P., Van Den Eeckhaut, M., Vandekerckhove, L., Poesen, J. (2013): Economic valuation of landslide damage in hilly regions: A case study from Flanders, Belgium. Science of the Total Environment 447: 323-336.

  19. Greenhouse gas emissions from municipal wastewater treatment plants

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Parravicini, Vanessa; Svardal, Karl

    2016-04-01

    by a person in Germany or Austria (10.6 t CO2e/p/a, UBA, 2016). The results indicate that GHG emissions from WWTP have at global scale a small impact, as also highlighted by the Austrian national inventory report (NIR, 2015), where the estimated CO2e emissions from WWTPs account for only 0.23% of the total CO2e emission in Austria. References IPCC (2006). Intergovernmental Panel on Climate Change, Guidelines for National Greenhouse Gas Inventories, Prepared by the National Greenhouse Gas Inventories Program, Eggleston H.S., Buendia L., Miwa K., Ngara T. and Anabe K. (eds). Published: IGES, Japan. http://www.ipcc-nggip.iges.or.jp/public/2006gl/. NIR (2015). Austria's National Inventory Report 2015. Submission under the United Nations Framework Convention on Climate Change and under the Kyoto Protocol. Reports, Band 0552, ISBN: 978-3-99004-364-6, Umweltbundesamt, Wien. Parravicini V., Valkova T., Haslinger J., Saracevic E., Winkelbauer A., Tauber J., Svardal K., Hohenblum P., Clara M., Windhofer G., Pazdernik K., Lampert C. (2015). Reduktionspotential bei den Lachgasemissionen aus Kläranlagen durch Optimierung des Betriebes (ReLaKO). The research project was financially supported by the Ministry for agriculture, forestry, Environment and Water Management. Project leader: TU Wien, Institute for Water Quality, Ressources and Waste Management; Project partner: Umweltbundesamt GmbH. Final report: http://www.bmlfuw.gv.at/service/publikationen/wasser/Lachgasemissionen---Kl-ranlagen.html. UBA (2016). German average carbon footprint. Umweltbundesamt, Januar 2016, http://uba.klimaktiv-co2-rechner.de/de_DE/page/footprint/

  20. Die Anfaenge der Melker Bibliothek - Neue Erkenntnisse zu Handschriften und Fragmenten aus der Zeit vor 1200

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Glaßner, Christine; Haidinger, Alois

    1996-04-01

    Shortly after Benedictine monks started monastic life in Melk in 1089 the scriptorium was flourishing under abbot Erchenfried (1121-1164). Noteworthy is Cod. 391, a manuscript written in its main part in 1123, but used by the monks as a yearbook with handwritten entries up to the 16th century. This manuscript was also an important source for the publication which dealt with the history of the scriptorium in 12th century. By examining the entries in this book the period of the activity of at least three unknwon writers in this era could be identified. It was the first time that not only the intact volumes but also the manuscripts preserved as fragments in the binding were examined. At the beginning of th 13th century the number of books held in the collection according to the result of this examination was 68. Another remarkable point of the exhibition and of the publication refering to the exhibition was Cod. 412, the oldest manuscript of the monastery, written in early 9th century and containing texts on natural sciences and astronomy by Venerable Bede. Three copies of this manuscript were done during 12th century, one of them probably in Melk, all of them with nearly identical consistency except the catalogue of signs of the zodiac which was ascribed erroneously to Venerable Bede in the Middle Ages: Vatican, Cod. Vat. lat. 643, Zwettl, Cod. 296 (copy of the Vatican manuscript), Klosterneuburg, Cod. 685 (copy of the Zwettl manuscript done in Klosterneuburg). Kurz nach Einführung der Benediktiner in Melk im Jahr 1089 erlebte das Melker Skriptorium unter Abt Erchenfried (1121-1163) seine erste Blüte. Hervorzuheben ist eine im Jahr 1123 angelegte Chronik, die bis in das 16. Jahrhundert durch Annaleneintragungen und andere wichtige Texte zur Geschichte des Klosters ergänzt wurde (Cod. 391). Diese Handschrift ist zugleich eine der wichtigsten Quellen zur Geschichte des Melker Skriptoriums im 12. Jahrhundert, dem sich die Publikation widmet. Mit Hilfe einer genaueren

  1. Noise-induced transitions and resonant effects in nonlinear systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zaikin, Alexei

    2003-02-01

    erwiesen. Außerordentlich interessant aus dieser Sicht sind auch Reizleitungsprozesse: Reize werden nur weitergleitet, wenn die strukturlosen Signale der Neuronen mit ausreichend starker Intensität erfolgen, also ein Schwellwert überschritten ist. Der Physiker Dr. Alexei Zaikin von der Universität Potsdam beschäftigt sich mit sogenannten rauschinduzierten Phänomenen aus theorischer Sicht. Sein Forschungsgebiet sind Prozesse, bei denen Rauschen mehrfach das Systemverhalten beeinflusst: ist es ausreichend gross, d.h. größer als ein kritischer Wert, wird eine reguläre Struktur gebildet, die durch das immernoch vorhandene Rauschen mit der Struktur des Nachbarsystems synchronisiert. Um ein solches System mit kritischem Wert zu erhalten, bedarf es einer weiteren Rauschquelle. Herr Zaikin analysierte noch weitere Beispiele solcher doppelt stochastischen Effekte. Die Ausarbeitung derartiger theoretischer Grundlagen ist wichtig, da diese Prozesse in der Neurophysik, in technischen Kommunikationssystemen und in den Lebenswissenschaften eine Rolle spielen.

  2. Validation of Erosion 3D in Lower Saxony - Comparison between modelled soil erosion events and results of a long term monitoring project

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bug, Jan; Mosimann, Thomas

    2013-04-01

    obtain better results, the DEM needs a higher resolution, and soil and landuse parameters have to been optimized in tractor tracks and headlands (higher bulk density, less coverage). Other models like LINERO (Bug &Mosimann 2012) can help to get an overview over the location of erosion forms and the soil loss due to rill erosion. References: Bug J., & T. Mosimann (2012): Modellierung der linearen Bodenerosion. Entwicklung eines entscheidungsbasierten Modells zur flächenhaften Prognose der linearen Erosionsaktivität, Geosynthesis 15, Hannover, 105 S. Michael, A., Schmidt, J. & W. A. Schmidt (1996): EROSION 2D/3D - Ein Computermodell zur Simulation der Bodenerosion durch Wasser. Parameterkatalog Sachsen, Freiberg. Mosimann, T., Bug, J. Sanders, S. & F. Beisiegel (2009): Bodenerosionsdauerbeobachtung in Niedersachsen 2000-2008. Methodik, Erosionsgeschehen, Bodenabträge und Anwendung der Ergebnisse, Geosynthesis 14, Hannover, 101 S. Schmidt, J., & M. v. Werner (2000): Modeling sediment and heavy metal yields of drinking water reservoirs in the Osterzgebirge region of Saxony (Germany). In: Schmidt, J. (Ed.), Soil Erosion—Application of Physically Based Models. Springer, Berlin, Heidelberg, New York, pp. 93- 108.

  3. On the use of flow-storage repartitions derived from artificial tracer tests for geothermal reservoir characterization in the Malm-Molasse basin: a theoretical study

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dewi, Dina Silvia; Osaigbovo Enomayo, Augustine; Mohsin, Rizwan; Karmakar, Shyamal; Ghergut, Julia; Sauter, Martin

    2016-04-01

    needed to calculate FSR. Looking at the Sauerlach example, we find that premature interruption of tracer sampling systematically leads to overestimating the reservoir's storage capacity and underestimating its flow capacity, with misestimation generally increasing as the bedded/reef interfacial area per volume is increased. It is interesting to correlate these findings with the tracer-based approach to facies identification for the shallower Malm aquifers of the Southern Franconian Alb, proposed by Seiler et al. (1989, 1995) and with expectations from the direct (i. e., distributed-parameter) modeling of matrix-diffusive effects (Maloszewski and Zuber 1985) on measured tracer signals. References: Maloszewski P, Zuber A (1985) On the theory of tracer experiments in fissured rocks with a porous matrix, Journal of Hydrology, 79, 333-358 Seiler K-P, Behrens H, Wolf M (1995) Use of artificial and environmental tracers to study storage and drainage of groundwater in the Franconian Alb, Germany, and the consequences for groundwater protection, Proc Isotopes in Water Resources Management, 2, 135-146 (IAEA, Vienna) Seiler K-P, Maloszewski P, Behrens H (1989) Hydrodynamic dispersion in karstified limestones and dolomites in the Upper Jurassic of the Franconian Alb, FRG, Journal of Hydrology, 108, 235-247 Shook G M (2003) A Simple, Fast Method of Estimating Fractured Reservoir Geometry from Tracer Tests, Geothermal Resources Council Transactions, 27, 407-411 Financial support from the German Federal Ministry for Economic Affairs and Energy is gratefully acknowledged. - Gefördert durch BMWi aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages (FKZ 0325515 "TRENDS").

  4. Versuche zur Gewinnung von katalytischen Antikörpern zur Hydrolyse von Arylcarbamaten und Arylharnstoffen. (English Title: Attempts to produce catalytic antibodies for hydrolysis of arylcarbamates and arylureas)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Werner, Deljana

    2002-05-01

    Umsatzgeschwindigkeit eine lineare Abhängigkeit festgestellt. Die thermodynamische Gleichtgewichtsdissoziationskonstante KD des Abzyms von 2,6 nM zeugt von einer sehr guten Affinität zum ÜZA. Hydrolytisch aktiv waren nur Antikörper, die gegen das Übergangszustandsanalogon Hei3 hergestellt worden waren. Es wird vermutet, dass die Hydrolyse der Benzylphenylcarbamate über einen Additions-Eliminierungsmechanismus unter Ausbildung eines tetraedrischen Übergangszustandes verläuft, dessen analoge Verbindung Hei3 ist. Im Rahmen der Generierung von Nachweisantikörpern zur Detektion der Substratabnahme bei der Hydrolyse wurden Anti-Diuron-Antikörper hergestellt. Einer der Antikörper (B91-CG5) ist spezifisch für das Herbizid Diuron und hat einen IC50-Wert von 0,19 µg/l und eine untere Nachweisgrenze von 0,04 µg/l. Ein anderer Antikörper (B91-KF5) reagiert kreuz mit einer Palette ähnlicher Herbizide. Mit diesen Antikörpern wurde ein empfindlicher Labortest, der ein Monitoring von Diuron auf Grundlage des durch die Trinkwasserverordnung festgeschriebenen Wertes für Pflanzenschutzmittel von 0,1 µg/l erlaubt, aufgebaut. Der Effekt der Anti-Diuron-Antikörper auf die Diuron-inhibierte Photosynthese wurde in vitro und in vivo untersucht. Es wurde nachgewiesen, dass sowohl in isolierten Thylakoiden, als auch in intakten Algen eine Vorinkubation der Anti-Diuron-Antikörper mit Diuron zur Inaktivierung seiner Photosynthese-hemmenden Wirkung führt. Wurde der Elektronentransport in den isolierten Thylakoiden oder in Algen durch Diuron unterbrochen, so führte die Zugabe der Anti-Diuron-Antikörper zur Reaktivierung der Elektronenübertragung. Attempts to produce catalytic antibodies for hydrolysis of arylcarbamates and arylureas: The aim of the investigations was to produce antibodies which are able to cleave herbicides resistant to naturally occuring enzymes. Structurally similar carbamate and urea derivatives were chosen for the experiments. Phosphonate derivatives were synthesized

  5. Zelltyp-spezifische Mikroanalyse von Arabidopsis thaliana-Blättern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Brandt, Stephan Peter

    2002-04-01

    Im ersten Teil der Arbeit wurden Strategien zur Analyse von Transkripten erarbeitet. Die ersten Versuche zielten darauf ab, in mit Glaskapillaren genommenen Einzelzellproben verschiedener Gewebeschichten RT-PCR durchzuführen, um spezifische Transkripte nachweisen zu können. Dies gelang für eine Reihe von Genen aus verschiedenen Pflanzenspezies. Dabei konnten sowohl Transkripte stark wie auch schwach exprimierter Gene nachgewiesen werden. Für die Erstellung von Gewebe-spezifischen Expressionsprofilen war es notwendig, die in vereinigten Zellproben enthaltene mRNA zunächst zu amplifizieren, um eine ausreichende Menge für Arrayhybridisierungen zu erhalten. Vor der Vermehrung wurde die mRNA revers transkribiert. Es wurden daran anschließend verschiedene Amplifikationsstrategien getestet: Die neben Tailing, Adapterligation und anderen PCR-basierenden Protokollen getestete Arbitrary-PCR hat sich in dieser Arbeit als einfache und einzige Methode herausgestellt, die mit so geringen cDNA-Mengen reproduzierbar arbeitet. Durch Gewebe-spezifische Array-hybridisierungen mit der so amplifizierten RNA konnten schon bekannte Expressionsmuster verschiedener Gene, vornehmlich solcher, die an der Photosynthese beteiligt sind, beobachtet werden. Es wurden aber auch eine ganze Reihe neuer offensichtlich Gewebe-spezifisch exprimierter Gene gefunden. Exemplarisch für die differentiell exprimierten Gene konnte das durch Arrayhybridisierungen gefundene Expressionsmuster der kleinen Untereinheit von Rubisco verifiziert werden. Hierzu wurden Methoden zum Gewebe-spezifischen Northernblot sowie semiquantitativer und Echtzeit-Einzelzell-RT-PCR entwickelt. Im zweiten Teil der Arbeit wurden Methoden zur Analyse von Metaboliten einschließlich anorganischer Ionen verwendet. Es stellte sich heraus, daß die multiparallele Methode der Gaschromatographie-Massenspektrometrie keine geeignete Methode für die Analyse selbst vieler vereinigter Zellinhalte ist. Daher wurde auf

  6. Amplituden der Kernphasen im Bereich der Kaustik B und Untersuchung der Struktur der Übergangszone zum inneren Erdkern mit spektralen Amplituden der diffraktierten Phase PKP(BC)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wolf, Michael D. C.

    2002-04-01

    ücksichtigt zu werden, da die kumulierte Amplituden-Entfernungskurve anhand der Lage des Maximums auf der Entfernungsachse ausgewertet wird. Folglich wird darauf verzichtet, ein alternatives Q-Modell zu entwickeln. Hinsichtlich der Lage des Kaustikmaximums lassen sich die untersuchten Erdmodelle in zwei Kategorien einteilen. Eine Gruppe besteht aus den Modellen IASP91 und 1066B, deren Maxima bei 144.6 ° und 144.7 ° liegen. Zur zweiten Gruppe von Modellen zählen AK135, PREM und SP6 mit den Maxima bei 145.1 ° und 145.2 ° (SP6). Die gemessene Amplitudenkurve hat ihr Maximum bei 145 °. Alle Entfernungsangaben beziehen sich auf eine Herdtiefe von 200 km. Die Kaustikentfernung für einen Oberflächenherd ist jeweils um 0.454 ° gröer als die angegeben Werte. Damit liegen die Maxima der Modelle AK135 und PREM nur 0.1 ° neben dem der gemessenen kumulierten Amplitudenkurve. Daher wird auf die Erstellung eines eigenen Modells verzichtet, da dieses eine unwesentlich verbesserte Amplitudenkurve aufweisen würde. Das Ergebnis der Untersuchung ist die Erstellung einer gemessenen kumulierten Amplituden-Entfernungskurve für die Kaustik B. Die Kurve legt die Position der Kaustik B für kurzperiodische Daten auf ± 0.15 ° fest und bestimmt damit, welche Erdmodelle für die Beschreibung der Amplituden im Entfernungsbereich der Kaustik B besonders geeignet sind. Die Erdmodelle AK135 und PREM, ergänzt durch ein einheitliches Q-Modell, geben den Verlauf der Amplituden am besten wieder. Da die Amplitudenkurven beider Modelle nahe beieinander liegen, sind sie als gleichwertig zu bezeichnen. Im zweiten Teil der Arbeit wird die Struktur der Übergangszone in den inneren Erdkern anhand des spektralen Abklingens der Phase PKP(BC)diff am Punkt C der Laufzeitkurve untersucht. Der physikalische Proze der Beugung ist für die starke Abnahme der Amplituden dieser Phase verantwortlich. Die Diffraktion beeinflut das Abklingverhalten verschiedener Frequenzanteile des seismischen Signals auf

  7. A fluid biopsy as investigating technology for the fluid phase of solid tumors

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kuhn, Peter; Bethel, Kelly

    2012-02-01

    and confined to the lung, or large and widespread in the body, the median count of CTCs did not differ in this set of lung cancer patients. HD-CTCs were analyzed in blood samples from 78 chemotherapy-naïve NSCLC patients. 73% of the total population had a positive HD-CTC count (>0 CTC in 1 mL of blood) with a median of 4.4 HD-CTCs/mL (range 0-515.6) and a mean of 44.7 (+/-95.2) HD-CTCs/mL. No significant difference in the medians of HD-CTC counts was detected between stage IV (n = 31, range 0-178.2), stage III (n = 34, range 0-515.6) and stages I/II (n = 13, range 0-442.3). Furthermore, HD-CTCs exhibited uniformity in terms of molecular and physical characteristics, such as fluorescent cytokeratin intensity, nuclear size, frequency of apoptosis and aggregate formation across the spectrum of staging. Thus, this series of papers describes a new technology based on physical sciences and its first applications to several basic mysteries of cancer and its spread. As we extend the reach of this new physical sciences perspective to cancer, the invisible evil biological humors that often kill when cancer arises are coming within our sights. We aim to take aim. Acknowledgments We are indebted to our patients for their long-term commitment to making a difference in cancer care through their participation in research. We are grateful to the clinical staff and to the collaborators and colleagues that have worked with us over the years. We greatly appreciate the generous donations by the Borden Family and the many individual donations in memory of Sandy Thielicke who has infused in our group the motivation, drive and focus in our fight against cancer. The Scripps Physics Oncology Center (http://4db.us) is principally supported under grant number U54CA143906 from the National Cancer Institute. The content is solely the responsibility of the authors and does not necessarily represent the official views of the National Cancer Institute or the National Institutes of Health.

  8. A pilot study of the efficacy of wipes containing chlorhexidine 0.3%, climbazole 0.5% and Tris-EDTA to reduce Malassezia pachydermatis populations on canine skin

    PubMed Central

    Cavana, Paola; Peano, Andrea; Petit, Jean-Yanique; Tizzani, Paolo; Perrot, Sébastien; Bensignor, Emmanuel; Guillot, Jacques

    2015-01-01

    perianal (Protokol A) angewendet, und zweimal täglich in der rechten Achsel, in der rechten Inguinalgegend und umbilikal (Protokol B); beide Protokolle wurden 3 Tage lang durchgeführt. Die in vivo Aktivität wurde durch die Quantifizierung von Malassezienkolonien durch Kontaktplatten an den ausgewählten Körperstellen vor und nach Verwendung der Feuchttücher beurteilt. Die Aktivität der Lösung, in der die Feuchttücher getaucht waren, wurde in vitro mittels Kontakttest, den European Standard UNI EN 1275 Richtlinienfolgend, beurteilt. Ergebnisse Die Proben, die nach Anwendung der Feuchttücher genommen wurden, zeigten eine signifikante und rasche Abnahme der Malassezienhefen CFU. Zwischen den Protokollen A und B wurden keine signifikanten Unterschiede bei der Reduktion der Malassezien gefunden. Der in vitro Test zeigte nach einer 15 minütigen Kontaktzeit mit der Feuchtlösung eine 100%ige Wirkung gegen Malassezien. Schlussfolgerungen und klinische Bedeutung Feuchttücher, die Chlorhexidin, Climbazol und Tris-EDTA enthalten, reduzierten die M. pachydermatisPopulation auf der Haut der Hunde signifikant. Obwohl es sich um eine unkontrollierte Studie handelte, die an einer kleinen Zahl von Hunden durchgeführt wurde, weisen die Ergebnisse darauf hin, dass diese Feuchttücher für eine topische Behandlung der Malasseziendermatitis der Lippen, der Pfoten, der Perianalgegend und der Hautfaltennützlich sein könnten. PMID:26083147

  9. The joint in vitro action of polymyxin B and miconazole against pathogens associated with canine otitis externa from three European countries

    PubMed Central

    Pietschmann, Silvia; Meyer, Michael; Voget, Michael; Cieslicki, Michael

    2013-01-01

    mayoría de cepas de E. coli y P. aeruginosa, y a mayores concentraciones frente a cepas de S. pseudintermedius. El miconazol fue bactericida frente a todas las cepas de Staphylococcus. Se observó sinergismo frente a cepas de E. coli y P. aeruginosa (FICI = 0.25 y 0,50, respectivamente), mientras en general no hubo sinergismo frente a las cepas de S. pseudintermedius (FICI = 1.25). Cepas de Proteus mirabilis no fueron inhibidas por los fármacos individualmente ni en combinación. Conclusiones e importancia clínica el sinergismo in vitro de la polimixina B y el miconazol frente a aislados de E. coli y P. aeruginosa indica un motivo para utilizar ambos agentes en combinación para tratar casos de otitis externa producidos por infecciones con estas bacterias. Zusammenfassung Hintergrund Die canine Otitis externa, eine Entzündung des äußeren Ohrkanals, kann durch eine bakterielle Infektion oder durch eine Infektion mit Hefepilzen aufrechterhalten bzw. verschlimmert werden. Zur topischen Behandlung werden hauptsächlich Kombinationen aus entzündungshemmenden und antimikrobiellen Wirkstoffen verwendet. Hypothese/Ziele Diese Studie wurde durchgeführt, um die in vitro Aktivität von Polymyxin B und Mikonazol gegenüber klinischen Bakterienisolaten aus drei europäischen Ländern zu beleuchten und um mögliche Unterschiede in der Sensibilität zu untersuchen und um Interaktionen von Medikamenten zu beurteilen. Tiere Siebzehn Stämme von Escherichia coli, 24 Stämme von Pseudomonas aeruginosa, 24 Stämme von Proteus mirabilis und 25 Stämme von Staphylokokkus pseudintermedius von Hunden mit einer diagnostizierten Otitis externa waren in Deutschland, Frankreich und Italien isoliert worden. Methoden Die Wirkstoffaktivitäten wurden mittels minimaler inhibitorischer Konzentration (MIC) und minimaler bakterizider Konzentration evaluiert. Die Potenzierung von Polymyxin B plus Mikonazol wurde mittels „Fractional Inhibitory Concentration Index” (FICI) kalkuliert. Ein

  10. Heat for wounds - water-filtered infrared-A (wIRA) for wound healing - a review.

    PubMed

    Hoffmann, Gerd; Hartel, Mark; Mercer, James B

    2016-01-01

    Hintergrund: Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) ist eine spezielle Form der Wärmestrahlung mit hohem Eindringvermögen in das Gewebe und geringer thermischer Belastung der Hautoberfläche. wIRA entspricht dem Großteil der die Erdoberfläche in gemäßigten Klimazonen durch Wasser und Wasserdampf der Atmosphäre gefiltert erreichenden Sonnenwärmestrahlung. wIRA fördert die Heilung akuter und chronischer Wunden sowohl über thermische und temperaturabhängige als auch über nicht-thermische und temperaturunabhängige zelluläre Effekte.Methoden: Diese Publikation schließt eine Literaturübersicht mit Suche in PubMed/Medline nach “water-filtered infrared-A” und “wound”/”ulcus” oder “wassergefiltertes Infrarot A” und “Wunde”/”Ulkus” (Publikationen in Englisch und Deutsch) und zusätzliche Analysen von Studiendaten ein. 7 prospektive klinische Studien (davon 6 randomisierte kontrollierte Studien (RCT), die größte Studie mit n=400 Patienten) wurden gefunden und eingeschlossen. Alle randomisierten kontrollierten klinischen Studien vergleichen eine Kombination aus Therapie auf hohem Niveau plus wIRA-Therapie vs. Therapie auf hohem Niveau allein. Die mit „vs.“ gekennzeichneten Ergebnisse unten zeigen diese Vergleiche. Ergebnisse: wIRA steigert die Temperatur (+2,7°C in 2 cm Gewebetiefe) und den Sauerstoffpartialdruck im Gewebe (+32% in 2 cm Gewebetiefe) und die Gewebedurchblutung (Größe der Effekte innerhalb der wIRA-Gruppe). wIRA fördert sowohl die normale als auch die gestörte Wundheilung, indem es Entzündung und Sekretion mindert, Infektionsabwehr und Regeneration fördert und Schmerzen lindert (bezüglich Schmerzlinderung ausnahmslos während 230 Bestrahlungen, 13.4 vs. 0,0 auf einer visuellen Analogskala (VAS 0–100), mediane Differenz zwischen den Gruppen 13.8, 95%-Konfidenzinterval (KI) 12.3/16.7, p<0,000001) mit relevant weniger Analgetikabedarf (52–69% weniger in den drei Gruppen mit wIRA verglichen mit den drei

  11. Subtsve A~é­ An In-situ Remediation Method For The Saturated and Unsaturated Zone

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Koschitzky, H.-P.; Troetschler, O.; Weber, K.

    two different industrial sites, the ratio is about 1 until the steam hits the unsaturated zone. The remediation efficiency for a site-specific multi-component contamination in the groundwater fluctuation zone was investigated in 2-D experiments comparing the 1 steam injection into the groundwater with the steam injection into the capillary fringe. A slightly higher effectiveness with a recovery rate of more than 97% was measured for the steam injection into the groundwater. A significant difference between both methods was obtained in the kind of removal of the contaminants. SubTSVE yields to a higher mass removal by phase extraction from the groundwater table as a free organic phase. To reduce the risk of mobilisation as a free product the injection of a steam-air mixture into the groundwater is proposed in order to evaporate the contaminants. The effects of steam-air injection will be investigated in VEGAS large container (l = 6 m, w = 3 m, h = 4.5 m) filled with soil from an industrial site and compared with those of steam injection within the same container. References ITAMURA &UDELL (1993): Experimental Cleanup of a Dense Non-Aqueous Phase Liqid in the Unsaturated Zone of a Porous Medium Using Steam Injection, Multiphase Transport in Porous Media, ASME, HTD-Vol. 265, 57-62 FÄRBER, A. (1997): Wärmetransport in der ungesättigten Bodenzone: Entwicklung einer thermischen In-situ-Sanierungstechnologie, Mitteilungen Institut für Wasserbau, Universität Stuttgart, Heft 96 UDELL et al. (1994): NAS Lemoore JP-5 cleanup demonstration, Berkeley Environ- mental Restoration Center, University of California, Berkeley NEWMARK &AINES (1995): Summary of the LLNL Gasoline Spill Demonstration Dynamic Underground Stripping Project, Lawrence Livermore Natl. Lab., UCRL-ID- 120416 SCHMIDT et al. (1999): Pilothafte Sanierung eines BTEX Schadens an einem ehema- ligen Gaswerksstandort mit der thermisch unterstützten Bodenluftabsaugung (TUBA) durch Dampfinjektion, Wiss. Bericht WB 99

  12. Effekt einer ad libitum verzehrten fettreduzierten Kost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten auf den Blutdruck bei Borderline-Hypertonikern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Möseneder, Jutta M.

    2002-01-01

    In der randomisierten, multizentrischen DASH-Studie (Dietary Approaches to Stop Hy-pertension), die unter kontrollierten Bedingungen stattfand, führte eine fettreduzierte Mischkost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten, bei Borderline-Hypertonikern zu einer signifikanten Blutdrucksenkung. Während der Studienphase wurden Körpermasse, Natrium-Aufnahme sowie Alkoholzufuhr aufgrund der bekannten Einflussnahme auf den Blutdruck konstant gehalten. In der eigenen Pilot-Studie sollte untersucht werden, ob das Ergebnis der DASH-Studie (i) mit deutschen Hypertonikern und (ii) unter habituellen Ernährungs- und Lebensbedingungen mit regelmäßig durchgeführter Ernährungsberatung und ad libitum Verzehr anstelle des streng kontrollierten Studienansatzes bestätigt werden kann. Eine Konstanz der Körpermasse, der Natrium-Urinausscheidung (unter diesem Studienansatz valider als die Aufnahme) und des Alkoholkonsums wurde vorausgesetzt. Die Studienpopulation setzte sich aus 53 übergewichtigen Probanden mit einer nicht medikamentös therapierten Borderline-Hypertonie und ohne Stoffwechselerkrankungen zusammen. Die Studienteilnehmer wurden randomisiert entweder der Idealgruppe mit einer fettarmen Kost reich an Milchprodukten, Obst und Gemüse (ähnlich der DASH-Idealgruppe) oder der Kontrollgruppe mit habitueller Ernährungsweise zugeteilt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurde den Probanden etwa 50% ihres täglichen Lebensmittelbedarfes entsprechend ihrer Gruppenzugehörigkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gelegenheitsblutdruckmessungen und 24h-Blutdruckmessungen, Ernährungs- und Aktivitätsprotokolle, Blut- und Urinproben sowie anthropometrische Messungen wurden vor, während und fünf Wochen nach der Interventionsphase durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Idealgruppe keine signifikante Blutdrucksenkung beobachtet werden konnte. Dies lässt sich durch die Tatsache erklären, dass die Lebens-mittel- und Nährstoffaufnahme der deutschen

  13. Quantenphysikalischer Ursprung der Eichidee

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bopp, Fritz

    Betrachtet man die Quantenphysik als Zusammenspiel von elementaren Erzeugungs- und Vernichtungsprozessen, so sind Eichfeldtheorien nicht nur möglich, sondern auch notwendig. Die komplex konjugierten Phasenfaktoren jedes Paares von Erzeugungs- und Vernichtungsoperatoren sind nämlich. willkürlich wählbar. Darum müssen Quantenfeldtheorien vollständig phaseninvariant sein. Das ist ohne Eichfelder nicht möglich.Dem steht im Wege, daß die Diracgleichung nicht einmal global vollständig phaseninvariant ist. Multipliziert man nämlich die Komponenten der Erzeugungs- und Vernichtungsoperatoren mit verschiedenen konstanten Phasenfaktoren, so ändern sich die Diracmatrizen. Nur die Diracschen Vertauschungsrelationen bleiben invariant. Doch sind die Diracgleichungen vor und nach der Transformation physikalisch äquivalent. Man kann also sagen: Systeme freier Fermionen werden erst durch die Klasse aller äquivalenten Diracgleichungen vollständig dargestellt.Da die Diracschen Vertauschungsrelationen gegen beliebige unitäre Transformationen invariant sind, ist die Klasse äquivalenter Diracgleichungen U 4-invariant. Unitäre Diagonalmatrizen liefern willkürliche Phasentransformationen der Spinorkomponenten, so daß die zur Gruppe U 4 gehörigen Eichfelder zu eine allgemein phaseninvarianten Theorie führen. Sie ist so eng mit der QED verwandt, daß wir von einer erweiterten Quantenelektrodynamik, EQE, sprechen können.Hier soll nur gezeigt werden, daß die EQE existiert. Dabei liefert die invariante Untergruppe U 1 von U 4 die QED. Die komplementäre Untergruppe SU 4 umschließt vier Untergruppen SU 3, drei Untergruppen O 4 und sechs Untergruppen SU 2. Letztere könnten den drei Paaren von Quarks und den drei Paaren von Leptonen entsprechen, wobei sich die Quarkpaare zu einer Gruppe SU 3 zusammenschließen. Mehr als zweimal drei Paare von elementaren Fermionen gibt es in der EQE nicht. Sie wird zwar kaum mit der vereinigten QED und QCD identisch sein. Doch sollte sie

  14. Aktivitätsmessung auf nukleinsäuremodifizierten Oberflächen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidt, Peter Michael

    2003-06-01

    Im Bereich der medizinischen Diagnostik spielen DNA-Chips eine immer wichtigere Rolle. Dabei werden Glas- oder Silikon-Oberflächen mit Tausenden von einzelsträngigen DNA-Fragmenten, sog. Sonden, bestückt, die mit den passenden DNA-Fragmenten in der zugefügten Patientenprobe verschmelzen. Die Auswertung solcher Messungen liefert die Diagnose für Krankheiten wie z.B. Krebs, Alzheimer oder für den Nachweis pathogener Erreger. Durch fortschreitende Miniaturisierung dieser Meßsysteme können bis zu 40.000 Genfragmente des Menschen in einer einzigen Messung analysiert werden. Neben den DNA-Fragmenten können Bio-Chips auch für andere biologische Komponenten wie Antikörper und Proteine eingesetzt werden, wobei bei letzteren neben der Bindung auch die Aktivität ein wichtiger Diagnoseparamter ist. Am Fraunhofer-Institut für medizinische Technik und am Lehrstuhl für Analytische Biochemie der Universität Potsdam wurden im Rahmen einer Doktorarbeit Methoden entwickelt, die es ermöglichen auf nukleinsäuremodifizierten Sensoroberflächen die Aktivität von Proteinen zu messen. Es wurden Nukleinsäuren auf Oberflächen optischer Sensoren verankert. Diese fungierten als Rezeptor für die Proteine sowie auch als Substrat für Restriktionsenzyme, die Nukleinsäuren schneiden und Polymerasen, die Nukleinsäuren synthetisieren und verlängern können. Seine Anwendung fand diese Messmethode in der Messung der Aktivität des Proteins Telomerase, das in 90% aller Tumore erhöhte Aktivität gegenüber gesunden Zellen aufweist. Die Vorteile dieses neuen Assays gegenüber älteren Methoden liegt im Verzicht auf radioaktiv-markierten Komponenten und einer deutlich verkürzten Analysezeit. Die Arbeit schliesst mit einem funktionsfähigen Nachweis der Telomeraseaktivität im Zellextrakt von gesunden und kranken Zellen. Der direkte Einfluß von Hemmstoffen auf die Aktivität konnte sichtbar gemacht werden, und steht daher bei der Entwicklung neuer Tumor-Diagnostika und

  15. Mean flow generation mechanism by inertial waves and normal modes

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Will, Andreas; Ghasemi, Abouzar

    2016-04-01

    , respectively. The former is used to find the analytical solution of the normal modes (Borcia 2012). Plugging two independent solutions into the latter we investigate the generation mechanism of INMMF. We found R1^1=overbar{partial_z(u_r1 u_z^1)}, R2^1=overbar{partial_r(u_r1 u_r^1)} as source terms responsible for the generation of INMMF. The helical structure of the inertial waves causes the nonlinear terms R1 and R2 to be nonzero, contributing to the generation of INMMF. We used u_ra and u_za obtained from the analytical solution (Borcia 2012) and computed the source terms R1a and R2a and found a structural correspondence with the corresponding field computed from the DNS solution for the three normal modes investigated. The sum of R11 and R21 exhibits a good structural correspondence with INMMF. Interestingly, INMMF magnitude depends on the inertial wave beams and normal modes. For instance we found that INMMF is generated more efficiently for the libration frequency ω=1.58, although the resonant frequency is predicted by the analytical solution to be at ω=1.576 (normal mode (2,1)). Separating the inertial wave beams from the flow field obtained by DNS, using the analytical normal mode solution, we explored the phase lag between inertial wave beams and normal mode. We inferred that the normal mode amplitude is high only if the phase lag between the inertial wave beam and the normal mode is predominantly positive. In this case a high amplitude INMMF amplitude can be found. This supports the hypothesis that the normal modes are generated by the inertial wave beam in analogy to resonant forcing in classical mechanics. Interestingly, the 'optimum' phase lag found is much smaller than π/2. {Acknowledgement:} This work is a part of the project "Mischung und Grundstromanregung durch propagierende Trgheitswellen: Theorie, Experiment und Simulation" supported by the German Science Foundation (DFG). We would like to thank M. Klein, U. Harlander, I. Borcia and E. Schaller for

  16. Edelgase als Tracer für Wechselwirkungen von Krusten- und Mantelfluiden mit diamantführenden Gesteinen des östlichen Baltischen Schildes

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wiersberg, Thomas

    2001-11-01

    in Folge von U- und Th-Zerfallsprozessen. Wie unterschiedliche thermische Entgasungsmuster für 40Ar und 36Ar zeigen, ist 36Ar in Fluideinschlüssen konzentriert. Das 40Ar/36Ar-Isotopenverhältnis der Fluideinschlüsse von Lamproiten aus Kostamuksha ist antikorreliert mit der durch thermische Extraktion bestimmten Gesamtmenge an 36Ar. Argon aus Fluideinschlüssen setzt sich daher aus zwei Komponenten zusammen: Einer Komponente mit atmosphärischer Argon-Isotopenzusammensetzung und einer krustalen Komponente mit einem Isotopenverhältnis 40Ar/36Ar > 6000. Diffusion von radiogenem 40Ar aus der Kristallmatrix in die Fluideinschlüsse spielt keine wesentliche Rolle. Kimberlite aus Poria Guba und Kandalaksha zeigen anhand der Helium- und z. T. auch der Neon-Isotopenzusammensetzung eine Mantelkomponente in den Fluideinschlüssen an. Bei einem angenommenen 20Ne/22Ne-Isotopenverhältnis von 12,5 in der Mantelquelle ergibt sich ein 21Ne/22Ne-Isotopenverhältnis von 0,073 ± 0,011 sowie ein 3He/4He-Isotopenverhältnis, welches im Vergleich zum subkontinentalem Mantel (Dunai und Baur, 1995) stärker radiogen geprägt ist. Solche Isotopensignaturen sind mit höheren Konzentrationen an Uran und Thorium in der Mantelquelle der Kimberlite zu erklären. Rb-Sr- und Sm-Nd-Altersbestimmungen erfolgten von russischer Seite (Belyatskii et al., 1997; Nikitina et al., 1999) und ergeben ein Alter von 1,23 Ga für den Lamproitvulkanismus in Kostamuksha. Eigene K-Ar-Datierungen an Phlogopiten und Kalifeldspäten stimmen mit einem Alter von 1193 ± 20 Ma fast mit den Rb-Sr- und Sm-Nd-Altern überein. Die K-Ar-Datierung an einem Phlogopit aus Poria Guba, separiert aus dem Kimberlit PGK 12a, ergibt ein Alter von 396 Ma, ebenfalls in guter Übereinstimmung mit Rb-Sr-und Sm-Nd-Altern (ca. 400 Ma, Lokhov, pers. Mitteilung). K-Ar-Altersbestimmungen an Gesamtgestein aus Poria Guba erbrachten kein schlüssiges Alter. Die Rb-Sr- und Sm-Nd-Alter des Lamproitmagmatismus in Poria Guba betragen 1,72 Ga

  17. Phenology in Germany in the 20th century : methods, analyses and models

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schaber, Jörg

    2002-07-01

    mit einem globalen Erwärmungsignal gefunden werden. Im Durchschnitt haben sich alle betrachteten Frühjahrsphasen zwischen 1951 und 1999 in Naturräumen in Deutschland zwischen 5 und 20 Tagen verfrüht. Ein starker Unterschied in der Verfrühung zwischen frühen und späten Frühjahrsphasen liegt an deren erwähntem unterschiedlichen Verhalten. Die Blattverfärbung hat sich zwischen 1951 und 1999 für alle Spezies verspätet, aber nach 1984 im Durchschnitt verfrüht. Die VP hat sich in Deutschland zwischen 1951 und 1999 um ca. 10 Tage verlängert. Es ist hauptsächlich die Änderung in den Frühjahrphasen, die zu einer Änderung in der potentiell absorbierten Strahlung (PAS) führt. Darüber hinaus sind es die späten Frühjahrsphasen, die pro Tag Verfrühung stärker profitieren, da die zusätzlichen Tage länger undwärmer sind als dies für die frühen Phasen der Fall ist. Um die relative Änderung in PAS im Vergleich der Spezies abzuschätzen, müssen allerdings auch die Veränderungen in den Herbstphasen berücksichtigt werden. Der deutliche Unterschied zwischen frühen und späten Frühjahrsphasen konnte durch die Anwendung einer neuen Methode zur Konstruktion von Zeitreihen herausgearbeitet werden. Der neue methodische Ansatz erlaubte die Ableitung verlässlicher 100-jähriger Zeitreihen und die Konstruktion von lokalen kombinierten Zeitreihen, welche die Datenverfügbarkeit für die Modellentwicklung erhöhten. Ausser analysierten Protokollierungsfehlern wurden mikroklimatische, genetische und Beobachtereinflüsse als Quellen von Unsicherheit in phänologischen Daten identifiziert. Phänologischen Beobachtungen eines Ortes können schätzungsweise 24 Tage um das parametrische Mittel schwanken.Dies unterstützt die 30-Tage Regel für die Detektion von Ausreissern. Neue Phänologiemodelle, die den Blattaustrieb aus täglichen Temperaturreihen simulieren, wurden entwickelt. Diese Modelle basieren auf einfachen Interaktionen zwischen aktivierenden und hemmenden

  18. Entwicklung von Landnutzungsszenarien für landschaftsökologische Fragestellungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fritsch, Uta

    2002-04-01

    Die Landschaften Mitteleuropas sind das Resultat einer langwierigen Geschichte menschlicher Landnutzung mit ihren unterschiedlichen, z.T. konkurrierenden Nutzungsansprüchen. Durch eine überwiegend intensive Beanspruchung haben die direkten und indirekten Auswirkungen der Landnutzung in vielen Fällen zu Umweltproblemen geführt. Die Disziplin der Landschaftsökologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der Landschaft zu entwickeln. Eine wichtige Fragestellung stellt dabei die Abschätzung der möglichen Folgen von Landnutzungsänderungen dar. Für die Analyse der relevanten Prozesse in der Landschaft werden häufig mathematische Modelle eingesetzt, welche es erlauben die Landschaft unter aktuellen Verhältnissen oder hinsichtlich veränderter Rahmenbedingungen zu untersuchen. Die hypothetische Änderung der Landnutzung, die als Landnutzungsszenario bezeichnet wird, verkörpert eine wesentliche Modifikation der Rahmenbedingungen, weil Landnutzung mageblich Einfluss auf die natürlichen Prozesse der Landschaft nimmt. Während die Antriebskräfte einer solchen Änderung überwiegend von sozio-ökonomischen und politischen Entscheidungen gesteuert werden, orientiert sich die exakte Verortung der Landnutzungsänderungen an den naturräumlichen Bedingungen und folgt z.T. erkennbaren Regeln. Anhand dieser Vorgaben ist es möglich, räumlich explizite Landnutzungsszenarien zu entwickeln, die als Eingangsdaten für die Modellierung verschiedener landschaftsökologischer Fragestellungen wie z.B. für die Untersuchung des Einflusses der Landnutzung auf den Wasserhaushalt, die Erosionsgefahr oder die Habitatqualität dienen können. Im Rahmen dieser Dissertation wurde das rasterbasierte deterministische Allokationsmodell luck (Land Use Change Scenario Kit) für die explizite Verortung der Landnutzungsänderungen entwickelt. Es basiert auf den in der Landschaftsökologie üblichen räumlichen Daten wie Landnutzung, Boden sowie Topographie