Science.gov

Sample records for bei spallationsneutronenquellen und

  1. [Vegetarische und vegane Ernährung bei Kindern - Stand der Forschung und Forschungsbedarf].

    PubMed

    Keller, Markus; Müller, Stine

    2016-01-01

    Die Praxis vegetarischer Ernährungsformen ist in Deutschland im letzten Jahrzehnt deutlich angestiegen. Allerdings ist der Anteil vegetarischer und veganer Kinder dabei unbekannt. Studien mit Erwachsenen zeigen das präventive Potenzial, aber auch potenzielle Schwachstellen pflanzenbasierter Kostformen. Die Vorteile und Risiken einer vegetarischen bzw. veganen Ernährung im Kindesalter wurden bisher jedoch relativ selten untersucht. Außerdem lassen das unterschiedliche Alter der Kinder, das heterogene Studiendesign sowie die teilweise geringe Probandenzahl der Studien keine verbindlichen Aussagen zu. In dieser Übersichtsarbeit werden die Ergebnisse der wenigen Studien zu vegetarisch und vegan ernährten Kindern (< 12 Jahren) in Nordamerika und Europa zusammengefasst. Demnach lag die Zufuhr von Nahrungsenergie und Makronährstoffen vegetarischer und veganer Kinder meist näher an den Empfehlungen der Fachgesellschaften als die Ernährung gleichaltriger Mischkostkinder. Ebenso wiesen vegetarisch und vegan ernährte Kinder eine höhere Zufuhr von und bessere Versorgung mit verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen auf. Häufiger zeigten sich jedoch Defizite bei Vitamin B12, Zink, Kalzium, Eisen und Vitamin D. Das Wachstum und die Entwicklung vegetarisch und vegan ernährter Kinder entsprachen weitgehend den Referenzstandards, wobei sie dazu tendierten, leichter, schlanker und (< 5 Jahren) auch kleiner zu sein. Aufgrund der unzureichenden Studienlage besteht erheblicher Forschungsbedarf zu den Auswirkungen einer vegetarischen und veganen Ernährung im Kindesalter.

  2. [Vegetarische und vegane Ernährung bei Kindern - Stand der Forschung und Forschungsbedarf].

    PubMed

    Keller, Markus; Müller, Stine

    2016-01-01

    Die Praxis vegetarischer Ernährungsformen ist in Deutschland im letzten Jahrzehnt deutlich angestiegen. Allerdings ist der Anteil vegetarischer und veganer Kinder dabei unbekannt. Studien mit Erwachsenen zeigen das präventive Potenzial, aber auch potenzielle Schwachstellen pflanzenbasierter Kostformen. Die Vorteile und Risiken einer vegetarischen bzw. veganen Ernährung im Kindesalter wurden bisher jedoch relativ selten untersucht. Außerdem lassen das unterschiedliche Alter der Kinder, das heterogene Studiendesign sowie die teilweise geringe Probandenzahl der Studien keine verbindlichen Aussagen zu. In dieser Übersichtsarbeit werden die Ergebnisse der wenigen Studien zu vegetarisch und vegan ernährten Kindern (< 12 Jahren) in Nordamerika und Europa zusammengefasst. Demnach lag die Zufuhr von Nahrungsenergie und Makronährstoffen vegetarischer und veganer Kinder meist näher an den Empfehlungen der Fachgesellschaften als die Ernährung gleichaltriger Mischkostkinder. Ebenso wiesen vegetarisch und vegan ernährte Kinder eine höhere Zufuhr von und bessere Versorgung mit verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen auf. Häufiger zeigten sich jedoch Defizite bei Vitamin B12, Zink, Kalzium, Eisen und Vitamin D. Das Wachstum und die Entwicklung vegetarisch und vegan ernährter Kinder entsprachen weitgehend den Referenzstandards, wobei sie dazu tendierten, leichter, schlanker und (< 5 Jahren) auch kleiner zu sein. Aufgrund der unzureichenden Studienlage besteht erheblicher Forschungsbedarf zu den Auswirkungen einer vegetarischen und veganen Ernährung im Kindesalter. PMID:27160086

  3. [COPD und Klangtherapie: Pilotstudie zur Wirksamkeit einer Behandlung mit Körpertambura bei COPD-Patienten].

    PubMed

    Hartwig, Bernhard; Schmidt, Stefan; Hartwig, Isabella

    2016-01-01

    Hintergrund: Erkrankungen der Atemorgane treten mit steigendem Alter öfter auf, nehmen weltweit zu und sind häufige Ursachen für Morbidität und Mortalität. In dieser Pilotstudie wurde der Frage nachgegangen, ob eine einmalige 10-minütige Behandlung mit einer Körpertambura eine signifikante und effektive Verbesserung der Lungenfunktion von Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD; GOLD-Stadium A oder B) erbringen kann. Patienten und Methoden: 54 Probanden konnten je zur Hälfte in eine Behandlungsgruppe (Körpertambura) und eine aktive Kontrollgruppe (Atemtherapie) randomisiert werden. Eine Bestimmung der Lungenfunktionsmessparameter «Einsekundenkapazität» (FEV1) und «inspiratorische Vitalkapazität» (IVC) zu den Zeitpunkten T1 (Baseline), T2 (direkt nach Behandlung) und als Follow-up etwa 3 Wochen nach T1 (T3). Ergebnisse: Die Behandlungsgruppe zeigte sich der Kontrollgruppe in beiden Werten signifikant überlegen. Die Zeit-×-Gruppe-Interaktion (Varianzanalyse) ergab p = 0,001 (FEV1) bzw. p = 0,04 (IVC). Die Behandlungsgruppe zeigte bei beiden Werten eine Verbesserung von klinischer Relevanz. Schlussfolgerung: Diese Ergebnisse zeigen, dass die Klangbehandlung mittels einer Körpertambura - neben den schulmedizinischen, leitliniengerechten Therapien - eine zusätzliche, nebenwirkungsarme, aber durchaus klinisch wirksame Option für die Behandlung von COPD-Patienten darstellen kann, um deren Lebensqualität zu stabilisieren und zu verbessern. PMID:27606616

  4. Herausforderungen und Best Practices bei der Speicherung von multi-valued Attributen in LDAP-basierten Verzeichnisdiensten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hommel, Wolfgang; Pluta, Daniel

    LDAP-basierte Verzeichnisdienste unterscheiden sich von relationalen Datenbankmanagementsystemen unter anderem stark bezüglich der Datenmodellierung. Dieser Artikel vertieft eingangs die Herausforderungen bei der LDAP-spezifischen Abbildung von Relationen zwischen mehreren multivalued Attributen. Die Diskussion erfolgt vor dem Hintergrund, dass einerseits Verzeichnisdienste generell nur bedingt zur Speicherung von Relationen geeignet sind und dass andererseits multi-valued Attribute ein mächtiges LDAP-Instrument sind, zu dem es in relationalen Datenbanksystemen keine direkte Entsprechung gibt. Anschließend werden Lösungskonzepte vorgestellt und mögliche Weiterentwicklungen des IntegraTUM-LDAP-Schemas zu deren Umsetzung skizziert, eine exemplarische Implementierung präsentiert und die Ergebnisse der bisherigen Entwicklung des IntegraTUM-Schemas gegenübergestellt.

  5. Effekt einer ad libitum verzehrten fettreduzierten Kost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten auf den Blutdruck bei Borderline-Hypertonikern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Möseneder, Jutta M.

    2002-01-01

    In der randomisierten, multizentrischen DASH-Studie (Dietary Approaches to Stop Hy-pertension), die unter kontrollierten Bedingungen stattfand, führte eine fettreduzierte Mischkost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten, bei Borderline-Hypertonikern zu einer signifikanten Blutdrucksenkung. Während der Studienphase wurden Körpermasse, Natrium-Aufnahme sowie Alkoholzufuhr aufgrund der bekannten Einflussnahme auf den Blutdruck konstant gehalten. In der eigenen Pilot-Studie sollte untersucht werden, ob das Ergebnis der DASH-Studie (i) mit deutschen Hypertonikern und (ii) unter habituellen Ernährungs- und Lebensbedingungen mit regelmäßig durchgeführter Ernährungsberatung und ad libitum Verzehr anstelle des streng kontrollierten Studienansatzes bestätigt werden kann. Eine Konstanz der Körpermasse, der Natrium-Urinausscheidung (unter diesem Studienansatz valider als die Aufnahme) und des Alkoholkonsums wurde vorausgesetzt. Die Studienpopulation setzte sich aus 53 übergewichtigen Probanden mit einer nicht medikamentös therapierten Borderline-Hypertonie und ohne Stoffwechselerkrankungen zusammen. Die Studienteilnehmer wurden randomisiert entweder der Idealgruppe mit einer fettarmen Kost reich an Milchprodukten, Obst und Gemüse (ähnlich der DASH-Idealgruppe) oder der Kontrollgruppe mit habitueller Ernährungsweise zugeteilt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurde den Probanden etwa 50% ihres täglichen Lebensmittelbedarfes entsprechend ihrer Gruppenzugehörigkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gelegenheitsblutdruckmessungen und 24h-Blutdruckmessungen, Ernährungs- und Aktivitätsprotokolle, Blut- und Urinproben sowie anthropometrische Messungen wurden vor, während und fünf Wochen nach der Interventionsphase durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Idealgruppe keine signifikante Blutdrucksenkung beobachtet werden konnte. Dies lässt sich durch die Tatsache erklären, dass die Lebens-mittel- und Nährstoffaufnahme der deutschen

  6. Effekt einer ad libitum verzehrten fettreduzierten Kost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten auf den Blutdruck bei Borderline-Hypertonikern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Möseneder, Jutta M.

    2002-01-01

    In der randomisierten, multizentrischen DASH-Studie (Dietary Approaches to Stop Hy-pertension), die unter kontrollierten Bedingungen stattfand, führte eine fettreduzierte Mischkost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten, bei Borderline-Hypertonikern zu einer signifikanten Blutdrucksenkung. Während der Studienphase wurden Körpermasse, Natrium-Aufnahme sowie Alkoholzufuhr aufgrund der bekannten Einflussnahme auf den Blutdruck konstant gehalten. In der eigenen Pilot-Studie sollte untersucht werden, ob das Ergebnis der DASH-Studie (i) mit deutschen Hypertonikern und (ii) unter habituellen Ernährungs- und Lebensbedingungen mit regelmäßig durchgeführter Ernährungsberatung und ad libitum Verzehr anstelle des streng kontrollierten Studienansatzes bestätigt werden kann. Eine Konstanz der Körpermasse, der Natrium-Urinausscheidung (unter diesem Studienansatz valider als die Aufnahme) und des Alkoholkonsums wurde vorausgesetzt. Die Studienpopulation setzte sich aus 53 übergewichtigen Probanden mit einer nicht medikamentös therapierten Borderline-Hypertonie und ohne Stoffwechselerkrankungen zusammen. Die Studienteilnehmer wurden randomisiert entweder der Idealgruppe mit einer fettarmen Kost reich an Milchprodukten, Obst und Gemüse (ähnlich der DASH-Idealgruppe) oder der Kontrollgruppe mit habitueller Ernährungsweise zugeteilt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurde den Probanden etwa 50% ihres täglichen Lebensmittelbedarfes entsprechend ihrer Gruppenzugehörigkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gelegenheitsblutdruckmessungen und 24h-Blutdruckmessungen, Ernährungs- und Aktivitätsprotokolle, Blut- und Urinproben sowie anthropometrische Messungen wurden vor, während und fünf Wochen nach der Interventionsphase durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Idealgruppe keine signifikante Blutdrucksenkung beobachtet werden konnte. Dies lässt sich durch die Tatsache erklären, dass die Lebens-mittel- und Nährstoffaufnahme der deutschen

  7. Automatische Lokalisation und hämodynamische Charakterisierung von Gefäßstrukturen bei arteriovenösen Malformationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Forkert, Nils Daniel; Säring, Dennis; Fiehler, Jens; Illies, Till; Handels, Heinz

    Im Beitrag werden Verfahren zur automatischen Detektion des Kerns der Arteriovenösen Malformation (AVM) sowie der zuleitenden (Feeder), ableitenden (Drainagevenen) und en passge" Blutgef äße präsentiert. Als Eingabe hierfür dienen hochaufgelöste 3D- sowie zeitlich-räumliche 4D-MRT-Bildsequenzen. Durch eine kombinierte Analyse der Intensität, der Geschwindigkeit und des relativen Einflusszeitpunktes des Blutes werden Gefäßstrukturen automatisch charakterisiert. Die vorgestellte Methode zur Detektion des Kerns wurde anhand von manuellen Segmentierungen validiert und ergab eine mittlere Volumen- übereinstimmung von ca. 88%. Drainagevenen und Feeder konnten mit einer Genauigkeit von 95% detektiert werden.

  8. Welt und Wirkungsprinzip

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Landgraf, Werner

    1997-05-01

    Modell einer kausalen Bewirkung der Welt, und logische, geometrische, physikalische Interprätation dieser Kausalmenge und Fortwirkung der frühsten ihrer sukzessiv als echt Neues bewirkten und durch Vorhandenes oder Späteres nicht darstellbaren oder widerrufbaren Ereignisse als Dimensionen und sie verkörpernde primäre Naturkräfte, mit Korrespondenz zur beobachteten Welt und ihrer grundlegendsten Eigenschaften. Wirklich ist nur was wirkt, wo und wie. Entsprechend ist im Bogenelement statt der Eigenzeit die variante Anzahl Wirkungen relevant, 0 ≈ 1/h2 dS2 - 1/tpl2 (dt2 - 1/c2 {dq12 + G02/G2 [dq2,32 - ...]}) mit G0 = c4lpl/Epl ≈ G. Die heutigen Dimensionen und Naturkräfte entstanden in dieser Reihenfolge, haben 'komplementäre' aber gleichwertige statische und dynamische Aspekte, entsprechend ihren Termen in Bogenelement bzw. Vierervektor, aus derem Vergleich sowie mit denen ihrer Nachbarn folgen Grundgleichungen bzw. Erhaltungssätze. Jeweils individuelle Eigenschaften wie ihre Naturkonstante konkretisieren sie und tragen zu gattungsmäßigen wie globale Affinität und Äquivalenzen bei. Ältestes Gebiet oder räumlicher Rand jeder Dimension sind die ersten vom Vorgänger bewirkten Ereignisse, selbst raumzeitlicher Ursprung des Nachfolgers, dort einmalig und ewig maximal rotverschoben fortwirkend und nicht lokalisierbar, um neue Elementareinheiten verschieden und lichtartig mit deren Verhältnis oder dem ihrer globalen Zustandsgrößen als konstanten Anfangsimpuls, Expansion, Längen- oder Ereignisdichte zueinander. Der Übergang vom diskreten Modell weniger Informationen zum Kontinuum und die Korrespondenz zur Physik ist problemlos, Details wie ein kontinuierlicher, abrupter oder ganz fehlender Abfall der Metrik beim ältesten Gebiet sind aber nur durch Beobachtungen entscheidbar. Erörtert werden allgemeine und individuelle Eigenschaften und ihre Konsequenzen der Dimensionen mit ihren Kräften, selbst und im Verhältnis zueinander, etwa ihrer begrenzten

  9. Lymph- und Immunsystem

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Perry, Steven F.

    Alle Lebewesen müssen sich gegen Eindringlinge wehren. Ihre Abwehrmechanismen wirken auf verschiedenen Ebenen, von übergeordneten Feindvermeidungsstrategien und Putzverhalten bis hin zu molekularen Erkennungs- und Tötungsmechanismen. Da Eindringlinge über Kontaktflächen mit der Außenwelt, wie z.B. Körperoberfläche, Darmwand und Atmungsoberflächen, in den Organismus gelangen, sind an diesen Stellen immer primäre Abwehrmechanismen zu finden. Dazu zählen (1) Schleimabsonderung (Schleimhäute bei allen Schädeltieren, Fischkiemen, epidermale Schleimdrüsen (Fische, Amphibien)), (2) Stoffwechselgifte und antibakteriell wirkende Substanzen in der Haut (Fische, Amphibien) und im Speichel (Amnioten), (3) Flimmerepithelien zum Abtransport von Eindringlingen und (4) starke Keratinbildung in der mehrschichtigen Epidermis und schützende Strukturen wie Schuppen, Federn und Haare (Amnioten) (S. 20). Auch die starke Säurebildung im Magen kann als Schutz gegen Eindringlinge betrachtet werden.

  10. Integument und Anhangsorgane

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schliemann, Harald

    Das Integument umhüllt den Wirbeltierkörper lückenlos. In der embryonalen Mundbucht (Stomodaeum) und der Afterbucht (Proctodaeum) grenzt es an die Auskleidung des Darmrohres. Über die generelle Bedeutung einer Haut als Abgrenzung zwischen Körperinnenraum und Außenmedium hinaus hat es bei Schädeltieren ein breites Spektrum von Funktionen. Die wichtigsten sind: Mechanischer Schutz durch Verhornungen und Verknöch erungen; Wundheilung; Schutz vor Wasserverlust; Schutz vor Infektionen durch bakterizide Drüsensekrete und immunkompetente Zellen; Schutz vor kurzwelliger Strahlung durch Pigmente; Schutz vor Überwärmung durch Schweißdrüsensekrete und Schutz vor Wärmeverlust durch Federn und Haare; Ausbildung lokomotorisch wichtiger Strukturen wie Federn, Flug- und Schwimmhäute, Krallen und Hufe; Redukt ion des Strömungswiderstandes durch Dämpfungshaut; Abgabe von Sekreten zur Ernährung (Milch); Ausbildung von Strukturen zu Nahrungserwerb und_-bearbeitung, z. B. Zähne, Barten;

  11. Welt und Wirkungsprinzip (2nd Aufl.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Landgraf, Werner

    2010-03-01

    Modell einer kausalen Bewirkung der Welt, und logische, geometrische, physikalische Interprätation dieser Kausalmenge und Fortwirkung der frühsten ihrer sukzessiv als echt Neues bewirkten und durch Vorhandenes oder Späteres nicht darstellbaren oder widerrufbaren Ereignisse als Dimensionen und sie verkörpernde primäre Naturkräfte, mit Korrespondenz zur beobachteten Welt und ihrer grundlegendsten Eigenschaften. Wirklich ist nur was wirkt, wo und wie. Entsprechend ist im Bogenelement statt der Eigenzeit die variante Anzahl Wirkungen relevant, 0 ≈ 1/h2 dS2 - 1/tpl2 (dt2 - 1/c2 {dq12 + G02/G2 [dq2,32 - ...]}) mit G0 = c4lpl/Epl ≈ G. Die heutigen Dimensionen und Naturkräfte entstanden in dieser Reihenfolge, haben 'komplementäre' aber gleichwertige statische und dynamische Aspekte, entsprechend ihren Termen in Bogenelement bzw. Vierervektor, aus derem Vergleich sowie mit denen ihrer Nachbarn folgen Grundgleichungen bzw. Erhaltungssätze. Jeweils individuelle Eigenschaften wie ihre Naturkonstante konkretisieren sie und tragen zu gattungsmäßigen wie globale Affinität und Äquivalenzen bei. Ältestes Gebiet oder räumlicher Rand jeder Dimension sind die ersten vom Vorgänger bewirkten Ereignisse, selbst raumzeitlicher Ursprung des Nachfolgers, dort einmalig und ewig maximal rotverschoben fortwirkend und nicht lokalisierbar, um neue Elementareinheiten verschieden und lichtartig mit deren Verhältnis oder dem ihrer globalen Zustandsgrößen als konstanten Anfangsimpuls, Expansion, Längen- oder Ereignisdichte zueinander. Der Übergang vom diskreten Modell weniger Informationen zum Kontinuum und die Korrespondenz zur Physik ist problemlos, Details wie ein kontinuierlicher, abrupter oder ganz fehlender Abfall der Metrik beim ältesten Gebiet sind aber nur durch Beobachtungen entscheidbar. Erörtert werden allgemeine und individuelle Eigenschaften und ihre Konsequenzen der Dimensionen mit ihren Kräften, selbst und im Verhältnis zueinander, etwa ihrer begrenzten

  12. Internet-Einzelhandel bei Multi-Channel-Unternehmen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Breidenbach, Petra; Rauh, Jürgen

    Die unterschiedliche Bedeutung des Internets zu Informations- und Kaufzwecken konnte anhand von quantitativen Online-Befragungen von Konsumenten bei Multi-Channel-Anbietern verschiedener Bedarfsfristigkeitsstufen aufgezeigt werden. Insbesondere der Wechsel zwischen verschiedenen Vertriebskanälen (Multi-Channel-Verhalten) ist sowohl mit verkehrsubstituierenden als auch verkehrgenerierenden Effekten verbunden.Dabei können von der reinen Virtualisierung von Konsumtätigkeiten durch das Internet bei Informationsprozessen Einsparungspotenziale von Informations-(such-)-Verkehr abgeleitet werden. Einsparungseffekte aufgrund von Online-Käufen stehen in Zusammenhang mit den Wechselwirkungen zwischen unternehmerischen Maßnahmen sowie vertriebskanal- und produktspezifische Akzeptanz der Konsumenten zur Nutzung des Internets. Die siedlungsstrukturelle Einordnung der Wohnorte der Konsumenten sowie unternehmerische Vertriebsnetzstrukturensind bei der Bewertung verkehrlicher Wirkung von hoher Relevanz.

  13. Cyber-Physical Systems - Wissenschaftliche Herausforderungen Bei Der Entwicklung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Broy, Manfred

    Cyber-Physical Systems adressieren die enge Verbindung eingebetteter Systeme zur Überwachung und Steuerung physikalischer Vorgänge mittels Sensoren und Aktuatoren über Kommunikationseinrichtungen mit den globalen digitalen Netzen (dem Cyberspace"). Dieser Typus von Systemen ermöglicht über Wirkketten eine Verbindung zwischen Vorgängen der physischen Realität und den heute verfügbaren digitalen Netzinfrastrukturen. Dies erlaubt vielfältige Applikationen mit hohem wirtschaftlichen Potential, und mit starker Innovationskraft. Die vollständige Ausschöpfung des Potentials erfordert aber gezielte wissenschaftliche Anstrengungen bei der Entwicklung solcher Systeme im Hinblick auf Methodik, Technologie, Kostenbeherrschung und funktionale Angemessenheit.

  14. Bewegungsapparat: Postcraniales Skelett und Muskulatur

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fischer, Martin S.

    Der Bewegungsapparat bestimmt die Form des Wirbeltierkörpers. So lässt sich z. B. aus der Gestalt eines Fisches auf seine bevorzugt e Schwimmweise schließen (S. 61). Bei den aquatisch en Schädeltieren dominiert die Fortbewegung mit axialem Antrieb; bei den meisten Tetrapoda findet sich eine Kombination aus axialem Antrieb und Bewegung durch Gliedmaßen. Selbst beim höchst spezialisierten Gang, der bipeden Bewegung des Menschen, sind Torsionsbewegungen des Rumpfes noch maßgeblich und bestimmen auch die Grundform des menschlichen Körpers (z. B. die Taille). Obwohl die verschiedenen Antriebsmechanismen eine funktionelle Einheit bilden, werden im Folgenden das Axialskelett sowie der Schulter- und Beckengürtel mit den zugehörigen Extremitäten getrennt besprochen.

  15. Epigenetische Aspekte bei Karzinomen der Kopf-Hals-Region

    PubMed Central

    Schmezer, Peter; Plass, Christoph

    2009-01-01

    Zusammenfassung Plattenepithelkarzinome der Kopf-Hals-Region (HNSCC) zählen seit Jahren zu den weltweit häufigsten Krebsarten. Trotz vieler Bemühungen hat sich das 5-Jahres-Überleben bei Patienten mit HNSCC kaum verbessert. Um einen Fortschritt zu erzielen, ist es notwendig, die der Erkrankung zugrunde liegenden biologischen Prozesse besser zu verstehen. Neben den bekannten genetischen Veränderungen haben molekular-zytogenetische Untersuchungen bei HNSCC gezeigt, dass es weitere Veränderungen gibt, die mit Vermehrung und Verlust chromosomaler Bereiche einhergehen, für die jedoch die krankheitsverursachenden Gene bisher nicht identifiziert wurden. Darüberhinaus haben jüngste Forschungsergebnisse verdeutlicht, dass epigenetische Modifikationen wie die DNA Methylierung eine wichtige Rolle spielen. So konnte gezeigt werden, dass bei HNSCC eine Reihe von Genen (z.B. das Tumorsuppressorgen CDKN2A sowie DAPK1, MGMT, TIMP3, TCF21, und C/EBPα) hypermethylierte Bereiche in regulatorischen DNA Sequenzen aufweisen, wodurch ihre Expression verringert oder unterbunden wird. Die Hypermethylierung solcher Gene könnte als Biomarker zur Früherkennung von HNSCC genutzt werden und nicht zuletzt dadurch zur Verbesserung von Prävention und Therapieerfolg beitragen. PMID:18483718

  16. Unternehmens- und Marktstatistik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grömling, Michael; Scheinost, Ulrich

    Deutschland verfügt über ein gut ausgebautes System amtlicher und nicht amtlicher Unternehmens- und Marktstatistiken, das sich in einem fortwährenden Wandel befindet. Wird es sinnvoll genutzt, können für einzelne Marktteilnehmer wie für die gesamte Gesellschaft kostspielige Fehlentwicklungen vermieden werden. Dazu bedarf es eines sachkundigen Überblicks über die Vielfalt der Statistiken und der zwischen ihnen bestehenden Beziehungen sowie einer ständigen Anpassung an die wirtschaftliche Entwicklung. Als eine mögliche Orientierung kann der auf der Güter- und Faktorebene zu beobachtende Wandel dienen. Einer adäquaten Abbildung der ökonomischen Realität stehen in Deutschland mit seiner starken Verrechtlichung der Statistik jedoch mancherlei Schwierigkeiten im Wege. Teilweise tiefgreifende Reformbestrebungen sind vor allem auf europäischer Ebene im Gange. Als eine ergebnisorientierte Innovation für das Gesamtsystem der Unternehmens- und Marktstatistik wird ein modular aufgebautes System vorgestellt, das auch bei unterschiedlichen und sich wandelnden Rahmenbedingungen schrittweise realisiert werden kann.

  17. Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland. Entwicklungs-, Umsetzungs- und Fortschreibungsprozess der Bund-Länder-Strategie für Städte und Regionen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Issaoui, Mariam; Sinz, Manfred

    2010-09-01

    Die Ministerkonferenz für Raumordnung stellte im Mai 2010 fest, dass sich die „Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland“ (2006) bewährt haben und bei der Gestaltung der räumlichen Entwicklung umgesetzt werden. Um die Leitbilder den sich verändernden wirtschaftlichen, sozialen und naturräumlichen Rahmenbedingungen anzupassen und die Erkenntnisse aus dem bisherigen Diskussions- und Umsetzungsprozess in Politik und Praxis einzubeziehen, sind sie zu ergänzen und weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt der Fortschreibung werden die Themen „Partnerschaften und Strategien für Stadtregionen und ländliche Räume“, „Mobilität und Logistik“ sowie „Klimaschutz und Energieversorgung“ stehen.

  18. Karamell und Schokolade optimal

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eichhorn, Andreas

    In verschiedenen Situationen in Technik, Wirtschaft oder Politik ist man daran interessiert unter einer Anzahl von möglichen Entscheidungen die jeweils beste auszuwählen, also die optimale Entscheidung zu treffen, die den größtmöglichen Nutzen bringt. In den meisten Fällen sind Nutzen und Entscheidungsalternativen nicht exakt gegeben, Entscheidungen werden dann entweder sprachlichargumentativ ausgewählt und begründet oder gar aus dem Bauch heraus gefällt. In manchen Fällen ist es aber möglich, Entscheidungsalternativen und Nutzen in Zahlen und Formeln so auszudrücken, dass über diese Beschreibung im Prinzip die optimalen Entscheidungen und der maximale Nutzen festgelegt sind. Dabei ist zu beachten, dass bei mehreren (gleichzeitig oder hintereinander) zu treffenden Entscheidungen gewisse Abhängigkeiten zu berücksichtigen sind, bezüglich der möglichen Alternativen. Wenn beispielsweise die Umsetzung einer bestimmten (Teil-)Entscheidung mit bestimmten Kosten verbunden wäre, so stünde dieser Geldbetrag für andere Entscheidungen nicht mehr zur Verfügung.

  19. Beschallungstechnik, Beschallungsplanung und Simulation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ahnert, Wolfgang; Goertz, Anselm

    Die primäre Aufgabe einer Lautsprecheranlage ist es, Musik, Sprache oder auch Signaltöne und Geräusche wiederzugeben. Diese können von einem Tonträger kommen (CD, Sprachspeicher), von einem anderen Ort übertragen (Zuspielung über Radio, TV, Telefon) oder vor Ort erzeugt werden. Letzteres umfasst Konzerte, Ansprachen, Durchsagen oder künstlerische Darbietungen, bei denen es meist darum geht, eine bereits vorhandene Quelle einer größeren oder weiter verteilten Anzahl von Personen zugänglich zu machen.

  20. Der neue Kosmos. Einführung in die Astronomie und Astrophysik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Unsöld, Albrecht; Baschek, Bodo

    Der neue Kosmos bietet in überschaubarem Umfang eine zusammenhängende Einführung in das Gesamtgebiet der Astronomie und Astrophysik. Aus den Bereichen: Klassische Astronomie und Planetensystem, Instrumente und Beobachtungsverfahren, Sonne und Sterne, Milchstraße und Galaxien, Kosmologie, Entstehung des Planetensystems, Entwicklung der Erde und des Lebens werden die Beobachtungsmethoden und die Ergebnisse astronomischer Forschung sowie deren theoretische Grundlagen und wechselseitigen Zusammenhänge vermittelt. Die aktualisierte 7. Auflage berücksichtigt den raschen Fortschritt astronomischer Forschung der letzten drei Jahre von unserem Planetensystem und den Entdeckungen zahlreicher Planeten bei anderen Sternen, über die fernsten Galaxien und Quasare bis zur Entwicklung der modernen Kosmologie.

  1. Über die Perihelzeit des Halleyschen Kometen bei seiner Erscheinung im Jahre 837

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Landgraf, Werner

    1983-07-01

    837 erfolgte ein naher Vorübergang des Halleyschen Kometen an der Erde. Bei kleiner Verfrühung oder Verspätung ist aufgrund der Differenz seiner gravitativen Ablenkung seine Bahn vor 837 unterschiedlich. Aus den früheren Beobachtungen ergibt sich daher sehr genau die Zeit von Vorbeiflug und Periheldurchgang 837 .

  2. Von Donuts und Zucker: Mit Neutronen biologische Makromoleküle erforschen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    May, Roland P.

    2003-05-01

    Für die Erforschung von Biomolekülen bieten Neutronen einzigartige Eigenschaften. Vor allem ihre unterschiedliche Wechselwirkung mit dem natürlichen Wasserstoff und seinem schweren Isotop Deuterium ermöglicht tiefe Einblicke in Struktur, Funktion und Dynamik von Proteinen, Nukleinsäuren und Biomembranen. Bei vielen Fragestellungen zur Strukturaufklärung gibt es kaum oder keine Alternative zum Neutron. Das Institut Laue-Langevin trägt Bahnbrechendes zum Erfolg der Neutronen-Methoden in der Biologie bei.

  3. Physik gestern und heute Von der Metallstange zum Hochenergielaser

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heering, Peter

    2002-05-01

    Im Mai 1752 wurde in Marly bei Paris auf Anregung des amerikanischen Forschers und Politikers Benjamin Franklin erstmals die elektrische Natur des Blitzes nachgewiesen. Damals beschrieb Franklin auch eine technische Vorrichtung, die als Schutz von Gebäuden vor Blitzschlägen dienen sollte: den Blitzableiter. Diese aus heutiger Sicht scheinbar triviale Vorrichtung wurde aber keineswegs unmittelbar akzeptiert. Und bis heute ist die Forschung zum Schutz von Einrichtungen vor Blitzschlägen nicht abgeschlossen.

  4. Simulation und virtuelle Realität

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    von Estorff, Otto; Markiewicz, Marian; Özkan, Ali; Zaleski, Olgierd; Blumrich, Reinhard; Genuit, Klaus; Fiebig, André

    Mit Hilfe akustischer Berechnungen ist es möglich, aufwendige Messungen an Fahrzeugprototypen deutlich zu reduzieren. Dieses Kapitel gibt einen kurzen Überblick über die wichtigsten derzeit verfügbaren Methoden. Dabei wird zunächst auf Elementverfahren, wie die Finite-Elemente-Methode (FEM) und die Boundary-Elemente-Methode (BEM), näher eingegangen. Während diese vor allem im tieffrequenten Bereich eingesetzt werden, kommen bei höheren Frequenzen vermehrt Verfahren zum Einsatz, die auf Energieformulierungen beruhen. Exemplarisch wird hier die Funktionsweise und der Einsatz der Statistischen-Energie-Analyse (SEA) erläutert. Anhand von repräsentativen Beispielen werden die Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der verschiedenen Verfahren aufgezeigt, wobei vor allem auch auf Vergleiche zwischen Rechnung und Messung eingegangen wird.

  5. [Evidenzbasierte Leitlinien, Anspruch und Wirklichkeit].

    PubMed

    Gutsch, Johannes; Reif, Marcus; Müller-Hübenthal, Boris; Matthiessen, Peter F

    2016-01-01

    Mit der Konzeption der «Evidenzbasierten Medizin» und den «Evidenzbasierten Leitlinien» soll mithilfe von Formalisierungsprozeduren die ärztliche Irrtumsanfälligkeit kalkulierbar gemacht werden. Quantifizierte objektive Aussagen über die therapeutische Wirksamkeit einer Behandlung sollen die individuelle ärztliche Beurteilung der therapeutischen Wirksamkeit überflüssig machen. Damit kommt der Befolgung von formalen Regeln die entscheidende Rolle bei der Beantwortung der Frage nach dem Wahrheitsgehalt und dem Wirklichkeitsbezug zu. Im Rahmen evidenzbasierter Leitlinien werden vorrangig die Ergebnisse randomisierter kontrollierter Studien (RCT) oder Meta-Analysen solcher Studien herangezogen. Am Beispiel der S3-Leitlinie «Malignes Melanom» wird hier eine evidenzbasierte Urteilsbildung zur Wirksamkeit einer unkonventionellen Therapie - hier mit einem Mistelpräparat - analytisch nachvollzogen. Die für die Beurteilung dieser unkonventionellen Therapie herangezogene randomisierte Studie wird genauer methodisch analysiert. Obwohl sie keine statistisch basierte Aussage zulässt, wurde eine Leitlinienempfehlung auf Basis dieser Studie abgeleitet. Es wird gezeigt, dass 1) allein die Existenz einer einzigen RCT mit hoher Evidenz gleichgesetzt wird, 2) die Ergebnisse trotz beträchtlicher Fehlinterpretationen in eine S3-Leitlinie einfließen und 3) Meinungen anstelle kritischer wissenschaftlicher Analysen verarbeitet werden. Unsere Untersuchung zeigt, dass noch so ausgefeilte epistemologische und methodologische Formalien den Arzt nicht von der Pflicht entbinden, auf Basis seiner ärztlichen Erfahrung und professionellen Kompetenz den Realitätswert der ihm zur Verfügung stehenden Information zu beurteilen. PMID:27161555

  6. Quantifizierung neurodegenerativer Veränderungen bei der Alzheimer Krankheit

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fritzsche, Klaus H.; Giesel, Frederik L.; Thomann, Philipp A.; Hahn, Horst K.; Essig, Marco; Meinzer, Hans-Peter

    Die objektive Bewertung neurodegenerativer Prozesse stellt für die Diagnose und Therapiebegutachtung neuropsychiatrischer Krankheiten eine wichtige Grundlage dar. Computerbasierte radiodiagnostische Verfahren können pathologische Veränderungen in verschiedenen Hirnarealen quantifizieren und hierbei die rein visuelle Beurteilung der Bilddaten ergänzen. Inhalt dieser Studie ist die Evaluation einer voll automatischen Methode zur voxelbasierten Messung atrophischer Veränderungen im Gehirn, wie sie bei der Alzheimer-Demenz (AD) oder der leichten kognitiven Störung (LKS) auftreten. Es wurde eine signifikante Korrelation mit den semiautomatisch extrahierten Volumina der Temporalhörner festgestellt. Die Präzision, Benutzerfreundlichkeit, Beobachterunabh ängigkeit sowie die kurze Rechenzeit des automatischen Verfahrens sind wichtige Voraussetzungen für den routinemäßigen klinischen Einsatz.

  7. Elektronische Citizen Cards in Deutschland und Europa

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kowalski, Bernd

    Meine sehr geehrten Damen und Herren, der Bedarf an elektronischen Identitäten entsteht durch die wachsende Mobilität der Gesellschaft bei einem gleichzeitig steigenden Bedarf an Onlinepräsenz. Diese elektronischen Identitäten machen natürlich auch vor den staatlichen Ausweisen nicht halt, wie zum Beispiel dem Reisepass, aber auch dem Personalausweis und weiteren Ausweisdokumenten. Wobei es bei den staatlich herausgegebenen oder kontrollierten Ausweisen immer um zwei verschiedene Dinge geht: Einmal um die hoheitliche Funktion, wie zum Beispiel beim Reisepass. Hier geht es zum Beispiel darum, in einem Europa mit gefallenen Grenzen und bei freiem Reiseverkehr für alle Personen, die in diesem Raum wohnen, insbesondere auch im Schengener Raum, die Möglichkeit zu schaffen, auch künftig noch Personenkontrollen durchzuführen. Auch der Reiseverkehr über die europäischen Grenzen hinaus ist insofern ein Problem, da die Identitätenprüfung an den Grenzkontrollen immer schwieriger wird. Deswegen braucht man an dieser Stelle Möglichkeiten, um eine Personenüberprüfung durchzuführen, um feststellen zu können, dass diese Person auch zum Dokument gehört.

  8. Neuere Untersuchungen zur Prädiktion von EEG-Signalen bei Epilepsie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Niederhöfer, C.; Tetzlaff, R.

    2007-06-01

    Seit einigen Jahren ist die Analyse von EEG-Signalen bei Epilepsie Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten; Zielvorstellung ist dabei die Entwicklung von Verfahren zur Erkennung eines möglichen Voranfallszustandes. Im Vordergrund steht beispielsweise die Approximation einer so genannten effektiven Korrelationsdimension, die Bestimmung der maximalen Lyapunov-Exponenten, Detektionsverfahren für Muster bei Zellularen Nichtlinearen Netzwerken, die Bestimmung der mittleren Phasenkohärenz und Verfahren zur nichtlinearen Prädiktion von EEG-Signalen. Trotz umfangreicher Bemühungen kann bis heute eine Erkennung von Anfallsvorboten mit einer Sensitivität und Spezifität, die eine automatisierte Anfallsvorhersage ermöglichen würde, noch nicht durchgeführt werden. In diesem Beitrag werden neue Ergebnisse zur Prädiktion von EEG-Signalen bei Epilepsie vorgestellt. Dabei werden Signale, welche mittels intrakranieller electrocorticographischer (ECoG) und stereoelectroencephalographischer (SEEG) Ableitungen registriert wurden, segmentweise analysiert. Unter der Annahme, dass sich Änderungen des Systems ,,Gehirn" als Änderungen im Prädiktor, d.h. in seinen Systemparametern widerspiegeln, könnte eine nähere Betrachtung der Prädiktoreigenschaften zu einer Erkennung von Anfallsvorboten führen.

  9. Ökologische Grundlagen und limitierende Faktoren der Renaturierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rosenthal, Gert; Eichberg, Carsten

    In den dicht besiedelten und agrarisch besonders intensiv genutzten Regionen Mittel- und Westeuropas ist seit Ende des Zweiten Weltkrieges ein fortschreitender Verlust an naturnahen ökosystemen mit hoher biologischer Vielfalt zu verzeichnen. Spätestens seit den 1970er-Jahren ist daher die Neuschaffung und Wiederherstellung gefährdeter Lebensräume und Biozönosen zunehmend in den Mittelpunkt von Naturschutzmaßnahmen gerückt (Bakker 1989, Muller et al. 1998, Bakker und Berendse 1999). Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Grundlagen und praktischer Erfahrungen wurden Renaturierungsmaßnahmen anfangs fast durchweg nach dem trial and error-Prinzip durchgeführt. Im Vordergrund standen dabei zunächst die Wiederherstellung adäquater abiotischer Standortbedingungen sowie die Reorganisation traditioneller Nutzungsmanagements. Bei Ersterem ging es neben der Wiedervernässung entwässerter Feuchtgebiete (Pfadenhauer und Grootjans 1999) vor allem darum, Eutrophierungseffekte zu beseitigen und die Produktivität des Standortes auf das Niveau der Zielgemeinschaft zurückzuführen (Gough und Marrs 1990, Oomes et al. 1996, Snow et al. 1997, Tallowin et al. 1998).

  10. Untersuchung der Störwirkung von LTE auf SRD Anwendungen bei 868 MHz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Welpot, M.; Wunderlich, S.; Gaspard, I.

    2014-11-01

    Moderne Hausautomatisierungssysteme, Alarmanlagen oder auch Funk-Zugangssysteme in Haus und Automobil setzen auf frei nutzbare Frequenzen in ISM/SRD-Bändern. Die rasante Zunahme an privaten und kommerziell genutzten Applikationen im SRD-Band bei 868 MHz und der Ausbau der LTE-Mobilfunknetze im Frequenzbereich unterhalb von 1 GHz ("Digital Dividend") wirft zunehmend die Frage nach der Funkverträglichkeit dieser Systeme untereinander auf. Während die SRD-Funkmodule auf eine geringe Sendeleistung von ~ +14 dBm beschränkt sind (Ralf and Thomas, 2009), beträgt die maximale LTE-Sendeleistung im Uplink nach (ETSI-Norm, 2011) +23 dBm. Zusammen mit der Einführung von LTE im Frequenzbereich unterhalb 1 GHz als DSL-Ersatz vor allem in ländlichen Gebieten, ergibt sich damit als mögliches Störszenario, dass durch die Aussendung des LTE-Endgerätes im Bereich von ca. 850 MHz die SRD-Funkverbindungen bei 868 MHz insbesondere dann gestört werden, wenn die Antennen beider Funksysteme räumlich nahe zueinander angeordnet sind und folglich nur eine geringe zusätzliche Entkopplung der Systeme bieten. In der vorliegenden Arbeit wird das LTE-Störpotential auf SRD-Empfänger praxisnah untersucht.

  11. Diagnose und Therapie einer Depression im höheren Lebensalter – Einflüsse von Patienten- und Arztmerkmalen

    PubMed Central

    von dem Knesebeck, Olaf; Bönte, Markus; Siegrist, Johannes; Marceau, Lisa; Link, Carol; McKinlay, John

    2013-01-01

    Zusammenfassung Studienergebnissee aus dem englischsprachigen Raum zeigen, dass diagnostische und therapeutische Entscheidungen von Hausärzten bei der Versorgung von depressiven Patienten systematischen Einflüssen unterliegen, und dass sowohl Merkmale des Arztes als auch des Patienten unabhängig vom Krankheitsbild Einfluss auf diese Entscheidungen haben. In der vorliegenden Arbeit werden Ergebnisse einer deutschen Studie präsentiert, in der die Einflüsse von Patienten- und Arztmerkmalen auf diagnostische und therapeutische ärztliche Entscheidungen bei einer Depression untersucht wurden. Unter Anwendung eines faktoriellen Experimentaldesigns spielten professionelle Schauspieler in Videofilmen die Rolle von Patienten, die Symptome für eine depressive Erkrankung äußern. In den Videofilmen, die alle auf einem identischen Skript basieren, wurden systematisch die Patientenmerkmale Alter (55 vs. 75 Jahre), Geschlecht und sozialer Status (Hausmeister vs. Lehrer) variiert. Die randomisierte Ärztestichprobe wurde nach dem Arztgeschlecht und professioneller Erfahrung (< 5 vs. > 15 Jahre) geschichtet. Der Videofilm wurde insgesamt 128 niedergelassenen Ärzten für Allgemeinmedizin und hausärztlich tätigen Internisten in ihrer Praxis vorgespielt. Danach wurden die Ärzte zu unterschiedlichen Aspekten von Diagnose und Therapie befragt. Es wurde erhoben, ob der Arzt dem Patienten über das gezeigte Gespräch hinausgehende Fragen stellen würde, welche Diagnosen er für wahrscheinlich hält, wie sicher er sich mit seiner Diagnose ist, welche diagnostischen Tests er anordnen würde, ob er den Patienten überweisen würde oder ob er Medikamente verordnen oder ihm Empfehlungen zur Änderung seines Lebensstils geben würde. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass sowohl die Diagnose als auch die Therapie einer Depression durch niedergelassene Hausärzte in Deutschland nur geringfügig durch die untersuchten Merkmale der Patienten und der behandelnden Ärzte beeinflusst wird

  12. Therapeutisches Management kutaner und genitaler Warzen.

    PubMed

    Ockenfels, Hans Michael

    2016-09-01

    Mindestens 10 % der Bevölkerung erkranken während ihres Lebens an einer Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV), welche sich klinisch anhand der Ausbildung kutaner oder genitaler Warzen manifestiert. Obwohl Warzen ubiquitär sind, existieren keine definierten Behandlungen. Warzen zeigen, insbesondere in den ersten sechs Monaten, eine erhöhte Selbstheilungsrate. Dieser Umstand erschwert die Interpretation von Studien, da häufig Patienten mit Neuinfektionen zusammen mit Patienten mit Altinfektionen behandelt werden. Lokalisationen, Größe und Dicke der Warzen sind ebenfalls in den meisten Fällen nicht berücksichtigt. Ziel dieses Übersichtsartikels ist eine Analyse des vorliegenden Studienmaterials, unter der für den klinischen Alltag so wichtigen Berücksichtigung von Subtypen und Lokalisationen. Insbesondere die Abgrenzung zwischen frischen und chronisch-therapieresistenten Verrucae vulgares spiegelt sich in einem Therapiealgorithmus wider. Bei genitalen Warzen wird der Therapiealgorithmus deutlicher durch das Ausmaß der infizierten Fläche als durch das Alter der Warzen bestimmt. Bei immunkompetenten Personen muss es mit den hier aufgezeigten therapeutischen Methoden immer das Ziel sein, eine komplette Abheilung zu erzielen. PMID:27607029

  13. Zahlen und Rechenvorgänge auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rödler, Klaus

    "Das Verständnis geht langsam vor sich!" Diesen wichtigen Satz hörte ich bei einem Vortrag von Martin Lowsky. Auf die hier behandelte Fragestellung übertragen heißt das: Was eine Zahl ist und wie ich sie im Rechenvorgang einsetzen und interpretieren kann, das erschließt sich erst allmählich. Die Zahl des Rechenanfängers ist nicht dieselbe wie die des kompetenten Rechners und es ist nicht die Zahl des Lehrers oder der Lehrerin. Die Zahlen sind nur auf der Oberfläche der Worte und Zeichen gleich. Im Innern, im Verständnis, sind sie völlig verschieden! Ich glaube, dass die Missachtung dieser Divergenz dazu führt, dass manche Kinder in für den Lehrer und Lehrerin nicht nachvollziehbaren Routinen stecken bleiben, einfachste Informationen nicht wirklich integrieren. Die auf beiden Seiten wachsende Verunsicherung durch die nicht erkannte und daher nicht kommunizierbare Diskrepanz im inneren Zahlkonzept stört den allmählichen Aufbau strukturierter Zahlvorstellungen.

  14. Branchen und Unternehmensbereiche

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kramer, Regine

    Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Haupteinsatzgebiete von Mathematikern, Informatikern, Naturwissenschaftlern und Ingenieuren in den wichtigsten Wirtschaftsbranchen und Unternehmensbereichen. Dabei werden ausbildungsnahe Aufgabenbereiche ebenso beschrieben wie eher fachferne Tätigkeiten und neben den klassischen Branchen und Berufsbildern auch neue Tätigkeitsfelder für MINT-Fachkräfte beschrieben.

  15. Die Amtliche Sammlung von Untersuchungsverfahren nach § 64 LFGB, § 35 Vorläufiges Tabakgesetz und § 28b Gentechnikgesetz - ein Instrument der amtlichen Lebensmittelüberwachung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Renger, Silke; Stachel, Carolin

    Immer wieder werden Skandale in Zusammenhang mit Lebensmitteln bekannt. Schlagworte wie BSE, Gammelfleisch, Acrylamid, Cumarin oder auch Melamin, Dioxin sind den Verbrauchern geläufig und erschüttern das Vertrauen in ein gesundes und ernährungsphysiologisch wertvolles Lebensmittel. Das Bewusstsein des Verbrauchers hinsichtlich der Ernährung und der Auswahl beim Kauf der Lebensmittel hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Bei der Auswahl seiner Lebensmittel liegt sein Augenmerk verstärkt auf gesunden, qualitativ hochwertigen und vor allem sicheren Lebensmitteln. Dies wurde insbesondere bei dem verhaltenen Kauf von Fleisch und Fleischerzeugnissen während der BSE-Krise oder auch dem kürzlich aufgetretenen Gammelfleischskandal deutlich.

  16. Intraoperative Schnellschnittuntersuchungen parapylorischer Lymphknoten bei der pyloruserhaltenden Pankreaskopfresektion: Gibt es eine klinische Relevanz?

    PubMed Central

    Riediger, Hartwig; Schulz, Antje; Adam, Ulrich; Krüger, Colin M.

    2014-01-01

    Zusammenfassung Hintergrund Die pyloruserhaltende Pankreaskopfresektion (PPPD) ist als onkologisches Standardverfahren etabliert. Lokal fortgeschrittene Tumoren können eine erweiterte Resektion erforderlich machen. Ebenso soll früheren Arbeiten zufolge bei Tumornachweis in den parapylorischen Lymphknoten (PLK) eine distale Magenresektion im Sinne einer klassischen Whipple-Operation indiziert sein. Entsprechend diesen Empfehlungen haben wir intraoperative Schnellschnittuntersuchungen der PLK in unseren Routineablauf integriert. Im Rahmen dieser Studie haben wir die klinische Relevanz dieses Vorgehens hinterfragt. Methoden Bei 105 onkologischen Patienten im Zeitraum von 2006-2012 bestand die Indikation zur PPPD. In allen Fällen erfolgte eine intraoperative Schnellschnittuntersuchung der PLK. Die Patienten wurden bezüglich Primärtumor, Anzahl der untersuchten Lymphknoten (LK) (gesamt und parapylorisch) sowie Auswirkungen auf das operative Konzept untersucht. Es handelt sich um eine retrospektive Studie, die auf prospektiv erhobenen Daten unserer Pankreasdatenbank basiert. Ergebnisse Die Primärtumoren waren 72 Pankreaskopfkarzinome und 33 extrapankreatische Karzinome (Gallengangskarzinom, Ampullenkarzinom, Duodenalkarzinom). 73 Patienten waren nodalpositiv. Insgesamt wurden 2391 LK untersucht, von denen 325 parapylorisch lokalisiert waren. Die intraoperative Schnellschnittuntersuchung erbrachte lediglich bei 4 Patienten mit Pankreaskopfkarzinom jeweils einen positiven PLK; daraufhin erfolgte eine distale Magenresektion. In keinem der distalen Magenresektate waren Tumorresiduen nachweisbar. Lokale chirurgisch-technische Probleme im Sinne von Durchblutungsstörungen des Magens ergaben sich durch die regionale Lymphadenektomie nicht. PLK waren nur beim Pankreaskarzinom positiv. In der Subgruppe der nodalpositiven Patienten mit Pankreaskopfkarzinom hatten 8% der Patienten einen positiven PLK. Schlussfolgerung Die regionale parapylorische Lymphadenektomie ist beim

  17. Information und Kommunikation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wesoly, Michael; Ohlhausen, Peter; Bucher, Michael; Hichert, Rolf; Korge, Gabriele; Schnabel, Ulrich; Gairola, Arun; Reichwald, Ralf; Habicht, Hagen; Möslein, Kathrin; Schwarz, Torsten; Schönsleben, Paul; Scherer, Eric; Schloske, Alexander; Adlbrecht, Gerald; Federhen, Jens

    Wissen ist mittlerweile unverzichtbar für den entscheidenden Vorsprung auf dem Markt. Unabhängig davon, ob sich das Wissen in Innovationen, neuen Produkten und Dienstleistungen oder in der Verbesserung interner Unternehmensprozesse manifestiert: Wissen ist Treiber von Innovation, Wissen bringt Schnelligkeit und Wissen ist die Voraussetzung für Problemlösungen [40]. Wissensmanagement ist daher der Schlüssel für Unternehmenserfolg und bezeichnet den "bewussten und systematischen Umgang mit der Ressource Wissen und den zielgerichteten Einsatz von Wissen in der Organisation“ [6]. In dieser umfassenden Sichtweise ist Wissensmanagement ein Begriff, der Konzepte, Strategien und Methoden umfasst.

  18. [Beweggründe von Krebspatienten für und gegen die Inanspruchnahme der Misteltherapie].

    PubMed

    Gschwendtner, Kathrin M; Holmberg, Christine; Weis, Joachim

    2016-01-01

    Einleitung: Die Misteltherapie ist im deutschsprachigen Raum ein häufig angewandtes komplementärmedizinisches Verfahren (KM) in der Onkologie. Diese Studie hatte das Ziel, die Beweggründe für oder gegen eine Inanspruchnahme der Misteltherapie zu untersuchen und Themenfeldern zuzuordnen. Patienten und Methoden: Es wurden qualitative leitfadengestützte Interviews mit Krebspatienten geführt. Der Interviewleitfaden fragte nach der Inanspruchnahme von KM, der Motivation zur Inanspruchnahme, Informationsverhalten und -bedürfnissen zu KM sowie nach der Krebserkrankung. Um die Beweggründe für die Inanspruchnahme oder Nichtinanspruchnahme der Misteltherapie zu verstehen, wurden die Interviews inhaltsanalytisch ausgewertet. Ergebnisse: Insgesamt wurden Interviews mit 88 Krebspatienten geführt, davon nutzen 18 (20,5%) die Misteltherapie. Die Beweggründe für oder gegen eine Inanspruchnahme der Misteltherapie ließen sich den 2 Themenfeldern «Wahrgenommene Indikation» und «Abwägungen bei der Entscheidungsfindung» zuordnen. Diskussion und Schlussfolgerungen: Mit der Misteltherapie wird sowohl ein Einfluss auf das Tumorwachstum als auch eine supportive Wirkung assoziiert. Anwender sehen die Misteltherapie als sicheres Verfahren; Nichtnutzer befürchten eher Neben- oder Wechselwirkungen. Die Empfehlung von Fachpersonal spielt eine wichtige Rolle bei der Inanspruchnahme. Zum Teil waren die Nichtnutzer interessiert an der Anwendung der Misteltherapie, befanden sich jedoch noch im Klärungsprozess.

  19. [Beweggründe von Krebspatienten für und gegen die Inanspruchnahme der Misteltherapie].

    PubMed

    Gschwendtner, Kathrin M; Holmberg, Christine; Weis, Joachim

    2016-01-01

    Einleitung: Die Misteltherapie ist im deutschsprachigen Raum ein häufig angewandtes komplementärmedizinisches Verfahren (KM) in der Onkologie. Diese Studie hatte das Ziel, die Beweggründe für oder gegen eine Inanspruchnahme der Misteltherapie zu untersuchen und Themenfeldern zuzuordnen. Patienten und Methoden: Es wurden qualitative leitfadengestützte Interviews mit Krebspatienten geführt. Der Interviewleitfaden fragte nach der Inanspruchnahme von KM, der Motivation zur Inanspruchnahme, Informationsverhalten und -bedürfnissen zu KM sowie nach der Krebserkrankung. Um die Beweggründe für die Inanspruchnahme oder Nichtinanspruchnahme der Misteltherapie zu verstehen, wurden die Interviews inhaltsanalytisch ausgewertet. Ergebnisse: Insgesamt wurden Interviews mit 88 Krebspatienten geführt, davon nutzen 18 (20,5%) die Misteltherapie. Die Beweggründe für oder gegen eine Inanspruchnahme der Misteltherapie ließen sich den 2 Themenfeldern «Wahrgenommene Indikation» und «Abwägungen bei der Entscheidungsfindung» zuordnen. Diskussion und Schlussfolgerungen: Mit der Misteltherapie wird sowohl ein Einfluss auf das Tumorwachstum als auch eine supportive Wirkung assoziiert. Anwender sehen die Misteltherapie als sicheres Verfahren; Nichtnutzer befürchten eher Neben- oder Wechselwirkungen. Die Empfehlung von Fachpersonal spielt eine wichtige Rolle bei der Inanspruchnahme. Zum Teil waren die Nichtnutzer interessiert an der Anwendung der Misteltherapie, befanden sich jedoch noch im Klärungsprozess. PMID:27606463

  20. Campus Single Sign-On und hochschulübergreifendes Identity Management

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hommel, Wolfgang

    Das im Rahmen von IntegraTUM für die TUM geschaffene Identity & Access Management System setzt das Paradigma unified login um, d. h. ein Benutzer kann alle für ihn relevanten Dienste innerhalb der Hochschule mit derselben Loginname-/Passwortkombination nutzen. Dieser Artikel zeigt, wie auf Basis der Software Shibboleth und der deutschlandweiten Hochschulföderation DFN-AAI als weitere Mehrwerte das campusweite web single sign-on und die nahtlose Nutzung zahlreicher externer Web-Anwendungen erreicht werden. Als Beispiel für die Abläufe bei der Erschließung neuer Dienste für die hochschulübergreifende Nutzung wird die Anbindung von Learning Management Systemen auf Basis des DFN-AAI E-Learning-Profils diskutiert. Den umfassenden Vorteilen werden schließlich die aktuellen technischen Grenzen bei der Umsetzung des hochschulübergreifenden Identity Management gegenübergestellt.

  1. The BEI hydrolysis process and reactor system refined engineering proto-type. BEI pilot-plant improvement and operations demonstrations

    SciTech Connect

    Brelsford, Donald L.

    1999-10-01

    This BEI project involves BEI-HP and RS's applications toward potential commercial validity demonstrations for dilute-acid corn-fiber cellulose-hydrolysis processing with an aim toward fuel ethanol production.

  2. Geoinformation und Staat

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zypries, Brigitte

    2002-09-01

    Geoinformationen besaßen als Grundlage militärischer Interventionen schon immer einen hohen Stellenwert für den Staat. Im Zeitalter der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien wächst in demokratischen Staaten die Bedeutung von Geodaten weit über den Verteidigungsbereich hinaus. Brigitte Zypries, Staatssekretärin im Bundesministerium des Innern (BMI) und Vorsitzende des Interministeriellen Ausschusses für Geoinformationswesen (IMAGI), sprach mit Dipl.-Geogr. Ute C. Bauerüber die Anwendung und Koordinierung von Geodaten in Politik und Staat.

  3. Herstellung von Chitosan und einige Anwendungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Struszczyk, Marcin Henryk

    2001-05-01

    . Die aus Chitosan-Dispersionen hergestellten MCChB-Filme weisen bessere mechanische Eigenschaften (Bruchfestigkeit, Dehnung) und eine höhere Wasseraufnahmefähigkeit auf als Filme, die nach herkömmlichen Methoden aus sauerer Lösung hergestellt werden. Die Einführung von Proteinen ändert die mechanischen Eigenschaften der MCChB-Filme abhängig von der Art, der Proteine sowie des DD und der Mv des eingesetzte Chitosan. Die Zugabe von Protein beschleunigt den biologischen Abbau der MCChB-Filme. Aus den untersuchten MCChB-Filmen mit Proteinzusatz können leichte, reißfeste und dennoch elastische Materialen hergestellt werden. 4. Mit Hilfe von MCChB-Dispersion kann Papier modifiziert werden. Dadurch werden die mechanischen Eigenschaften verbessert und die Wasseraufnahme wird verringert. Die Zugabe von Proteinen verringert das Wasseraufnahmevermögen noch weiter. Ein geringes Wasseraufnahmevermögen ist der bedeutendste Faktor bei der Papierherstellung. Auch Papier, das mit einem MCChB-Protein-Komplexe modifiziert wurde, zeigt gute mechanische Eigenschaften. 5. Wird Chitosan durch unmittelbare Einführung von MCChB auf Cellulose-Fasern aufgebracht, so erhält man eine netzartige Struktur, während durch Ausfällung aufgebrachtes Chitosan eine dünne Schicht auf den Cellulose-Fasern bildet. Die netzartige Struktur erleichtert die Bioabbaubarkeit, während die Schichtstruktur diese erschwert. 6. Die guten mechanischen Eigenschaften, die geringe Wasseraufnahmefähigkeit und die mit Cellulose vergleichbare Bioabbaubarkeit von Papier, das mit MCChB modifiziert wurde, lassen MCChB für die Veredlung von Papier nützlich erscheinen. 1. Deacetylation of the crustacean chitosan causes drastically decrease in the Mv with increasing reaction temperature and time as well as the concentration of sodium hydroxide. However, the DD are relatively less affected. Pandalus borealis is a good source for production of chitosan having high Mv and low DD, whereas chitosan of medium to low Mv

  4. Charakterisierung von Sulfotransferasen im Gastrointestinaltrakt von Mensch und Ratte und Aktivierung von Promutagenen in V79-Zellen, die eine intestinale Form (1B1) des Menschen und der Ratte exprimieren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Teubner, Wera

    2001-05-01

    Die Ausstattung der gastrointestinalen Mukosa des Menschen und der Ratte mit Sulfotransferasen wurde mit Hilfe von Immunodetektion und Enzymaktivitätsmessungen untersucht. In Proben aus Colon und Rektum von 39 Personen wurden die Formen h1A1, h1A3 und h1B1 identifiziert, wobei in einer weiteren Probe, die als einzige von einem an Colitis Ulcerosa erkrankten Patienten stammte, keine Sulfotransferasen nachgewiesen werden konnten. Bei der Immunblot-Analyse war das Expressionsmuster der einzelnen Formen in allen Proben ähnlich. In wenigen Proben waren die relativen Signalintensitäten der h1A1 und der h1B1 um die Hälfte erniedrigt. Der Gehalt von SULT an zytosolischem Protein zeigte einen bis zu 8 - 10fachen Unterschied, er betrug jedoch bei zwei Dritteln der Proben zwischen 0,15 und 0,3 (h1A1 und h1A3) bzw. 0,6 und 0,8 Promille (h1B1). Die Variation konnte nicht auf Alter, Geschlecht oder Krankheitsbild der Patienten zurückgeführt werden. Auch der für die allelischen Varianten der h1A1 beschriebene Effekt auf die Enzymaktiviät bzw. Stabilität konnte in der Menge an immunreaktivem Protein nicht in diesem Ausma detektiert werden. Die Allelhäufigkeit von h1A1*R und h1A1*H war gegenüber der gesunden Bevölkerung nicht verändert. In den sieben Proben aus dem Dünndarm (Coecum, viermal Ileum, Jejunum) konnten zusätzlich die Formen h1E1 und h2A1 identifiziert werden. Ein möglicherweise der Form h1C1 entsprechendes Protein wurde im Magen detektiert. Im Vergleich zum Menschen war die Expression in der Ratte stärker auf die Leber konzentriert. Während beim Menschen in allen untersuchten Abschnitten Sulfotransferasen in Mengen detektiert wurden, die in zwei Fällen (h1B1 und h1A3) sogar den Gehalt in der Leber überstiegen, beschränkte sich die Expression in der Ratte auf im Vergleich zur Leber geringe Mengen im Magen und Dickdarm. Nachgewiesen wurden die r1B1, r1A1 sowie eine nicht identifizierte Form von 35kD, bei der es sich vermutlich um die r1C2 handelt. Im

  5. Milch, Milchprodukte, Analoge und Speiseeis

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Coors, Ursula

    Die Produktpalette Milch und Erzeugnisse aus Milch beinhaltet Konsummilch, die aus Milch oder Bestandteilen der Milch hergestellten Milcherzeugnisse wie Sauermilch-, Joghurt-, Kefir-, Buttermilch-, Sahne-, Kondensmilch-, Trockenmilch- und Molkenerzeugnisse, Milchmisch- und Molkenmischprodukte (Produkte mit beigegebenen Lebensmitteln), Milchzucker, Milcheiweißerzeugnisse, Milchfette und Käse.

  6. Neuausrichtung und Konsolidierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grohmann, Heinz

    Mit der Wahl von Wolfgang Wetzel zum Vorsitzenden der Deutschen Statistischen Gesellschaft im Jahre 1972 begann eine 32jährige Ära, in der die praktische und die theoretische Statistik in einem ausgewogenen Verhältnis gepflegt wurden. Ein regelmäßiger vierjähriger Wechsel im Vorsitz stärkte die Gemeinschaft und die praktische wie die wissenschaftliche Arbeit gleichermaßen. Die jährlichen Hauptversammlungen behandelten gesellschaftlich aktuelle wie zukunftsorientierte Themen, und die Ausschüsse sowie weitere Veranstaltungen gaben Gelegenheit zur Förderung und Pflege einer Vielzahl von Arbeitsgebieten der Statistik. Darüber wird nicht nur in diesem Kapitel, sondern auch in den Teilen II und III des Bandes berichtet.

  7. Falten und fliegen: Papierflieger und ihre Physik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gruber, Werner

    2004-09-01

    Mit Papierfliegern können wichtige Eigenschaften der Aerodynamik anschaulich vermittelt werden: ein Blatt Papier, ein paar Faltungen und schon kann man experimentieren. Allerdings sind beim Trimmen des Fliegers einige Punkte zu beachten. Besonders wichtig ist die Y-Stellung der Flügel, die ihm Flugstabilität verleiht. Ist der Flieger fertig, dann gilt es, die dem Modell am besten angepasste Wurftechnik herauszufinden. Dazu variiert man Wurfgeschwindigkeit und Abwurfwinkel. Den Boden kann ein Papierflieger auf vier prinzipiell verschiedenen Flugkurven erreichen: Optimal ist die Gerade, dann fliegt er am weitesten.

  8. Messung und Analyse

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bathelt, Hartmut; Scheinhardt, Michael; Sell, Hendrik; Sottek, Roland; Guidati, Sandro; Helfer, Martin

    Für die Beurteilung von Akustik und Fahrkomfort eines Fahrzeugs gilt in der Fahrzeugentwicklung immer noch der alte Grundsatz: "Der Kunde fährt nicht am Prüfstand, sondern auf der Straße“. Daher werden Gesamtbeurteilungen des Entwicklungsstandes und Konkurrenzvergleiche (Benchmarking) nach wie vor auf der Straße durchgeführt, meist auf ausgewählten Fahrbahnen am Prüfgelände oder im Rahmen der regelmäßigen Winter- und Sommererprobungen unter extremen Witterungsverhältnissen.

  9. Getreide, Brot und Feine Backwaren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    von Grabowski, Hans-Uwe; Rolfe, Birgit

    Getreide und Getreideerzeugnisse sind ebenso wie Brot und Feine Backwaren nach dem Lebensmittel- und Futtermittel-Gesetzbuch (LFGB) [1] Lebensmittel im Sinne des Artikels 2 der VO (EG) Nr. 178/2002 (BasisVO) (s. auch Kap. 1.6/2.4.1/3.2). Gesetzlich festgelegte Begriffsbestimmungen gibt es für diese Lebensmittel nicht. Man muss sich daher allgemeiner Verkehrsauffassungen bedienen, wie sie von der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission in Form von Leitsätzen erarbeitet und veröffentlicht wurden [2]. Der Gesundheitsschutz und der Schutz des Verbrauchers vor Täuschung sind in der Basis-VO und dem LFGB geregelt.

  10. Molekulare Methoden zum Nachweis, zur Quantifizierung und zum Monitoring der Mykotoxinbildung lebensmittelrelevanter Pilze

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Geisen, Rolf

    Schimmelpilze kommen ubiquitär vor und spielen besonders bei pflanzlichen Lebensmitteln und Rohprodukten eine besondere Rolle als Verderbsorganismen. Es wird geschätzt, dass 20-25 % der jährlichen Produktion an pflanzlichen Produkten durch Schimmelpilze verdorben werden (Smith et al., 1994). Viele der lebensmittelrelevanten Schimmelpilze sind zudem in der Lage, Mykotoxine, toxische Sekundärmetabolite, zu bilden, was das Ausmaß des Problems deutlich macht. Die wichtigsten mykotoxinbildenden Spezies gehören zu den Fusarien (Trichothecene, Fumonisine, Zearalenon), Aspergillen (Aflatoxin, Ochratoxin, Cyclopiazonsäure) und Penicillien (Patulin, Ochratoxin). Für viele Mykotoxine, wie die Aflatoxine, Ochratoxin, Fumonisine und Trichothecene sind Grenzwerte erlassen worden, die die Verkehrsfähigkeit betroffener Produkte regeln. Die Einhaltung der Grenzwerte kann sehr genau durch offizielle chemisch-analytische Methoden, wie HPLC, GC-MS etc. kontrolliert werden. Diese analytischen Methoden sind aber für die Anwendung eines HACCP-Ansatzes zur Kontrolle der Mykotoxinbildung nur bedingt geeignet, da sie Endpunktkontrollen darstellen und nur das über eine längere Zeit gebildete Mykotoxin bestimmen. Sie sagen daher nichts über die biologischen Bedingungen zur Zeit der Bildung durch den Pilz aus.

  11. Datenintegration und Deduplizierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bleiholder, Jens; Schmid, Joachim

    In Unternehmen liegen viele Daten heutzutage immer seltener vollständig an einem einzigen physikalischen Ort vor, sondern sind weltweit verteilt. Dies liegt zum einen an der immer besser gewordenen Infrastruktur, die eine solche Verteilung auf einfache Art und Weise ermöglicht, und zum anderen an der Tatsache, dass viele Unternehmen weltweit tätig sind. So fallen Daten weltweit an, werden aber jeweils lokal - vor Ort - gespeichert. Daher müssen oft mehrere Datenquellen genutzt werden, um einen aktuellen, vollständigen und genauen Überblick über die vorhandenen Daten zu gewinnen. Datenintegration hilft, indem sie Daten aus mehreren Quellen zusammenführt und einheitlich darstellt. Diese integrierten Daten können genutzt werden, um sich einen Überblick über das Unternehmen zu verschaffen, z.B. wenn Unternehmen fusionieren und nur noch eine Kundendatenbank bestehen bleiben soll, oder wenn zu einem Kunden die Daten aus den verschiedenen Fachabteilungen zusammengeführt werden sollen. Anhand eines solchen Beispiels, der Integration von Kundendaten zu Kfz- und Lebensversicherungen erläutern wir im Folgenden einzelne Techniken.

  12. Zur Elektronenstruktur hochsymmetrischer Verbindungen der f-Elemente 28. Experimentelle Erfassung und Simulation des Kristallfeld-Aufspaltungsmusters von Tris(bis(trimethylsilyl)amido)neodym(III) [Nd(Btmsa)3

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Amberger, Von H.-D.; Jank, S.; Reddmann Und, H.; Edelstein, N. M.

    Die sigma- und pi-Absorptionsspektren eines orientierten Nd(Btmsa)3-Einkristalls wurden bei Raumtemperatur sowie bei tiefen Temperaturen vermessen. Auf der Basis der beobachteten Spektren wurde das zugrundeliegende partielle Kristallfeld (KF)-Aufspaltungsmuster abgeleitet und durch Anpassung der offenen Operators simuliert. Bei 84 Zuordnungen wurde eine RMS-Abweichung von 35.2cm erzielt. Auf der Grundlage der erhaltenen Wellenfunktionen des KF-Grundzustandes konnte das bei 5K aufgenommene ESR-Spektrum von gelostem Nd(Btmsa)3 erklart werden. Unter Verwendung der berechneten Wellenfunktionen und Eigenwerte sowie eines Orbitalreduktions 2faktors k = 0.975konnte die hangigkeit von eff einer gepulverten Nd(Btmsa)3-Probe reproduziert werden. The sigma and pi absorption spectra of an oriented single crystal of Nd(btmsa)3 were measured at room and low temperatures. From the spectra obtained a truncated crystal field (CF) splitting pattern is derived, and simulated by fitting the fr-e1 e parameters of an empirical Hamiltonian. For 84 assignments an RMS deviation of 35.2cm tions of the CF ground state obtained from these calculations the 5K EPR spectrum of dissolved Nd(btmsa)3 could be explained. Making use of the calculated wav 2efunctions and eigenvalues the experimentally determined temperature dependence of eff of powdered Nd(btmsa)3 could be reproduced by adopting an orbital reduction factor k = 0.975. Parameter eines empirischen H-a 1miltonexperimentell bestimmte Temperaturabis achieved. On the basis of the wavefuncplexe

  13. Mikrostrukturtechnik und Biomaterialien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Guber, Andreas E.; Saile, Volker; Weibezahn, Karl-Friedrich

    In der Biomedizintechnik zeichnet sich derzeit ein Trend zu einer verstärkten Miniaturisierung des operativen Instrumentariums und der Peripheriegeräte ab, da zur sicheren Durchführung vieler minimal invasiv auszuführender chirurgischer Eingriffe sehr kleine Instrumente und Zusatzgeräte benötigt werden. Weiterhin werden für verschiedene Anwendungen im Life-Sciences-Bereich, wie z. B. innerhalb der klinischen Diagnostik und der pharmazeutischen Chemie, in zunehmendem Masse Komponenten mit eingearbeiteten Mikrostrukturen benötigt. Mit den inzwischen verfügbaren mikrotechnischen Herstellungsverfahren (siehe Kapitel 40.2) ist man in der Lage, unterschiedliche geometrische Formen von kleinen dreidimensionalen Bauteilen und Baugruppen im Mikrometerbereich zu fertigen. Für spezielle Anwendungen können aber auch Strukturen im Bereich von einigen 100 nm erzeugt werden. Mikrostrukturierte Komponenten und Baugruppen können entweder in Form von Implantaten in den menschlichen Körper gelangen oder in extrakorporal einsetzbaren Geräten zum Einsatz kommen (siehe Kapitel 40.3). Dabei ist zwischen Kurzzeit- und Langzeitimplantaten zu unterscheiden. Typische Kurzzeitimplantate sind beispielsweise Operationsinstrumente während eines operativen Eingriffes und für kurze Zeiträume gelegte Spezialkatheter zur gezielten Entnahme von Körpersäften oder zur temporären Medikamentenapplikation. Zur Kategorie der Langzeitimplantate gehören beispielsweise auf Dauer eingesetzte Gefässendoprothesen (Stents), Herzschrittmacher, Cochleaimplantate, miniaturisierte Medikamentendosiersysteme auf Basis mikrofluidischer Baugruppen (Mikropumpen, Mikrokanäle, etc.), implantierbare Arrays von Mikroelektroden, welche innerhalb der Neurobionik verstärkt Anwendung finden werden, sowie in der Zukunft auch künstliche Organe.

  14. Die qualitätskontrolle als hilfsmittel zur festlegung der produktionsparameter bei der herstellung von lwr-brennstoffen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sondermann, T.

    1982-04-01

    ZusammenfassungDer bekannte Vorteil des AUC-Verfahrens, ein UO 2-Pulver zu liefern, das ohne Zwischenschritte direkt zu Tabletten verpreβt werden kann, geht mit einer weiteren, weniger bekannten positiven Eigenschaft einher: Mit der Wahl der Produktionsparameter bei der UO 2-Pulverherstellung können die Qualitätsmerkmale der Brennstofftabletten direkt gesteuert werden. Wie umfangreiche Untersuchungen gezeigt haben, besteht ein mathematisch formulierbarer Zusammenhang zwischen den Produktionsparametern und den Pulver-bzw. Tablettenqualitäten. Das so erhaltene mathematische Modell gestattet es nun, exakt die Produktionsparameter einzustellen, die zur gewünschten Qualität führen, wobei gleichzeitig die wirtschaftliche Fahrweise gewählt werden kann.

  15. Herstellung von Chitosan und einige Anwendungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Struszczyk, Marcin Henryk

    2001-05-01

    . Die aus Chitosan-Dispersionen hergestellten MCChB-Filme weisen bessere mechanische Eigenschaften (Bruchfestigkeit, Dehnung) und eine höhere Wasseraufnahmefähigkeit auf als Filme, die nach herkömmlichen Methoden aus sauerer Lösung hergestellt werden. Die Einführung von Proteinen ändert die mechanischen Eigenschaften der MCChB-Filme abhängig von der Art, der Proteine sowie des DD und der Mv des eingesetzte Chitosan. Die Zugabe von Protein beschleunigt den biologischen Abbau der MCChB-Filme. Aus den untersuchten MCChB-Filmen mit Proteinzusatz können leichte, reißfeste und dennoch elastische Materialen hergestellt werden. 4. Mit Hilfe von MCChB-Dispersion kann Papier modifiziert werden. Dadurch werden die mechanischen Eigenschaften verbessert und die Wasseraufnahme wird verringert. Die Zugabe von Proteinen verringert das Wasseraufnahmevermögen noch weiter. Ein geringes Wasseraufnahmevermögen ist der bedeutendste Faktor bei der Papierherstellung. Auch Papier, das mit einem MCChB-Protein-Komplexe modifiziert wurde, zeigt gute mechanische Eigenschaften. 5. Wird Chitosan durch unmittelbare Einführung von MCChB auf Cellulose-Fasern aufgebracht, so erhält man eine netzartige Struktur, während durch Ausfällung aufgebrachtes Chitosan eine dünne Schicht auf den Cellulose-Fasern bildet. Die netzartige Struktur erleichtert die Bioabbaubarkeit, während die Schichtstruktur diese erschwert. 6. Die guten mechanischen Eigenschaften, die geringe Wasseraufnahmefähigkeit und die mit Cellulose vergleichbare Bioabbaubarkeit von Papier, das mit MCChB modifiziert wurde, lassen MCChB für die Veredlung von Papier nützlich erscheinen. 1. Deacetylation of the crustacean chitosan causes drastically decrease in the Mv with increasing reaction temperature and time as well as the concentration of sodium hydroxide. However, the DD are relatively less affected. Pandalus borealis is a good source for production of chitosan having high Mv and low DD, whereas chitosan of medium to low Mv

  16. Technikwissenschaft - Erfinden und Entdecken

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Linnemann, Gerhard

    Umrissen wird das allgemeine Ziel der Technikwissenschaft, konstruktiv zu verwerten und nicht-natürlich Entdeckbares zu erfinden. Wir befinden uns in einer Umwälzung der Technik im Verlauf der wissenschaftlich-technischen Revolution, auf dem Wege zu einem neuen Techniktyp. Dieser schafft und nutzt die künstliche Intelligenz. Dazu benötigt der in der Technik tätige Mensch spezielle Kenntnisse und Erfahrungen in kreativ-konstruktiver, -gestalterischer und erfinderischer Sicht mit dem Einsatz spezieller Strukturen und Sprachen. Vorschläge zur Arbeitsweise in der Technik werden gegeben.Translated AbstractTechnological Science-Invent and DiscoverThe general aim of engineering science is outlined to utilize results constructively and to invent something that cannot be discovered in nature. We are now in a period of transformation of technology in the course of scientific-technological revolution, on the way to a new type of technology. This new type creates and utilizes artificial intelligence. For this, man acitive in this field requires special knowledge and experiences in a creative, constructive, design-oriented and ultimately inventive way by deploying special structures and languages. There are also made some proposals concerning the method of working in the field of technology.

  17. Patentierung und Patentlage

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Herrmann, Uwe

    Gewerbliche Schutzrechte nehmen in der nationalen Rechts- und Wirtschaftsordnung sowie auch auf internationaler Ebene stetig an Bedeutung zu. Sie dienen dem Schutz geistigen Eigentums und sind für jeden Gewerbetreibenden nicht nur im Hinblick darauf von Bedeutung, eigene Rechte zu sichern, sondern auch insofern von Relevanz, dass ein Verstoß gegen Rechte Dritter zu vermeiden ist. Zu den gewerblichen Schutzrechten gehören unter anderem Kennzeichenrechte, Geschmacksmusterrechte sowie die sogenannten technischen Schutzrechte in Form des Patents sowie des Gebrauchsmusters. Die folgenden Ausführungen befassen sich ausschließlich mit den technischen Schutzrechten und geben eine kurze Einführung in die Voraussetzungen, das Entstehen und den Wegfall sowie in die Wirkungen technischer Schutzrechte. Beleuchtet wird die Situation im Wesentlichen im Hinblick auf nationale technische Schutzrechte, d. h. auf Deutsche Patente und Gebrauchsmuster sowie auf Europäische Patente, die Schutz in Deutschland entfalten. Die Möglichkeit der Erlangung von Schutzrechten im außereuropäischen Ausland wird nur am Rande gestreift.

  18. Overcoming the challenges of BeiDou receiver implementation.

    PubMed

    Bhuiyan, Mohammad Zahidul H; Söderholm, Stefan; Thombre, Sarang; Ruotsalainen, Laura; Kuusniemi, Heidi

    2014-01-01

    Global Navigation Satellite System (GNSS)-based positioning is experiencing rapid changes. The existing GPS and the GLONASS systems are being modernized to better serve the current challenging applications under harsh signal conditions. These modernizations include increasing the number of transmission frequencies and changes to the signal components. In addition, the Chinese BeiDou Navigation Satellite system (BDS) and the European Galileo are currently under development for global operation. Therefore, in view of these new upcoming systems the research and development of GNSS receivers has been experiencing a new upsurge. In this article, the authors discuss the main functionalities of a GNSS receiver in view of BDS. While describing the main functionalities of a software-defined BeiDou receiver, the authors also highlight the similarities and differences between the signal characteristics of the BeiDou B1 open service signal and the legacy GPS L1 C/A signal, as in general they both exhibit similar characteristics. In addition, the authors implement a novel acquisition technique for long coherent integration in the presence of NH code modulation in BeiDou D1 signal. Furthermore, a simple phase-preserved coherent integration based acquisition scheme is implemented for BeiDou GEO satellite acquisition. Apart from the above BeiDou-specific implementations, a novel Carrier-to-Noise-density ratio estimation technique is also implemented in the software receiver, which does not necessarily require bit synchronization prior to estimation. Finally, the authors present a BeiDou-only position fix with the implemented software-defined BeiDou receiver considering all three satellite constellations from BDS. In addition, a true multi-GNSS position fix with GPS and BDS systems is also presented while comparing their performances for a static stand-alone code phase-based positioning. PMID:25421735

  19. Overcoming the challenges of BeiDou receiver implementation.

    PubMed

    Bhuiyan, Mohammad Zahidul H; Söderholm, Stefan; Thombre, Sarang; Ruotsalainen, Laura; Kuusniemi, Heidi

    2014-11-21

    Global Navigation Satellite System (GNSS)-based positioning is experiencing rapid changes. The existing GPS and the GLONASS systems are being modernized to better serve the current challenging applications under harsh signal conditions. These modernizations include increasing the number of transmission frequencies and changes to the signal components. In addition, the Chinese BeiDou Navigation Satellite system (BDS) and the European Galileo are currently under development for global operation. Therefore, in view of these new upcoming systems the research and development of GNSS receivers has been experiencing a new upsurge. In this article, the authors discuss the main functionalities of a GNSS receiver in view of BDS. While describing the main functionalities of a software-defined BeiDou receiver, the authors also highlight the similarities and differences between the signal characteristics of the BeiDou B1 open service signal and the legacy GPS L1 C/A signal, as in general they both exhibit similar characteristics. In addition, the authors implement a novel acquisition technique for long coherent integration in the presence of NH code modulation in BeiDou D1 signal. Furthermore, a simple phase-preserved coherent integration based acquisition scheme is implemented for BeiDou GEO satellite acquisition. Apart from the above BeiDou-specific implementations, a novel Carrier-to-Noise-density ratio estimation technique is also implemented in the software receiver, which does not necessarily require bit synchronization prior to estimation. Finally, the authors present a BeiDou-only position fix with the implemented software-defined BeiDou receiver considering all three satellite constellations from BDS. In addition, a true multi-GNSS position fix with GPS and BDS systems is also presented while comparing their performances for a static stand-alone code phase-based positioning.

  20. Overcoming the Challenges of BeiDou Receiver Implementation

    PubMed Central

    Bhuiyan, Mohammad Zahidul H.; Söderholm, Stefan; Thombre, Sarang; Ruotsalainen, Laura; Kuusniemi, Heidi

    2014-01-01

    Global Navigation Satellite System (GNSS)-based positioning is experiencing rapid changes. The existing GPS and the GLONASS systems are being modernized to better serve the current challenging applications under harsh signal conditions. These modernizations include increasing the number of transmission frequencies and changes to the signal components. In addition, the Chinese BeiDou Navigation Satellite system (BDS) and the European Galileo are currently under development for global operation. Therefore, in view of these new upcoming systems the research and development of GNSS receivers has been experiencing a new upsurge. In this article, the authors discuss the main functionalities of a GNSS receiver in view of BDS. While describing the main functionalities of a software-defined BeiDou receiver, the authors also highlight the similarities and differences between the signal characteristics of the BeiDou B1 open service signal and the legacy GPS L1 C/A signal, as in general they both exhibit similar characteristics. In addition, the authors implement a novel acquisition technique for long coherent integration in the presence of NH code modulation in BeiDou D1 signal. Furthermore, a simple phase-preserved coherent integration based acquisition scheme is implemented for BeiDou GEO satellite acquisition. Apart from the above BeiDou-specific implementations, a novel Carrier-to-Noise-density ratio estimation technique is also implemented in the software receiver, which does not necessarily require bit synchronization prior to estimation. Finally, the authors present a BeiDou-only position fix with the implemented software-defined BeiDou receiver considering all three satellite constellations from BDS. In addition, a true multi-GNSS position fix with GPS and BDS systems is also presented while comparing their performances for a static stand-alone code phase-based positioning. PMID:25421735

  1. Precise point positioning with the BeiDou navigation satellite system.

    PubMed

    Li, Min; Qu, Lizhong; Zhao, Qile; Guo, Jing; Su, Xing; Li, Xiaotao

    2014-01-08

    By the end of 2012, China had launched 16 BeiDou-2 navigation satellites that include six GEOs, five IGSOs and five MEOs. This has provided initial navigation and precise pointing services ability in the Asia-Pacific regions. In order to assess the navigation and positioning performance of the BeiDou-2 system, Wuhan University has built up a network of BeiDou Experimental Tracking Stations (BETS) around the World. The Position and Navigation Data Analyst (PANDA) software was modified to determine the orbits of BeiDou satellites and provide precise orbit and satellite clock bias products from the BeiDou satellite system for user applications. This article uses the BeiDou/GPS observations of the BeiDou Experimental Tracking Stations to realize the BeiDou and BeiDou/GPS static and kinematic precise point positioning (PPP). The result indicates that the precision of BeiDou static and kinematic PPP reaches centimeter level. The precision of BeiDou/GPS kinematic PPP solutions is improved significantly compared to that of BeiDou-only or GPS-only kinematic PPP solutions. The PPP convergence time also decreases with the use of combined BeiDou/GPS systems.

  2. Precise Point Positioning with the BeiDou Navigation Satellite System

    PubMed Central

    Li, Min; Qu, Lizhong; Zhao, Qile; Guo, Jing; Su, Xing; Li, Xiaotao

    2014-01-01

    By the end of 2012, China had launched 16 BeiDou-2 navigation satellites that include six GEOs, five IGSOs and five MEOs. This has provided initial navigation and precise pointing services ability in the Asia-Pacific regions. In order to assess the navigation and positioning performance of the BeiDou-2 system, Wuhan University has built up a network of BeiDou Experimental Tracking Stations (BETS) around the World. The Position and Navigation Data Analyst (PANDA) software was modified to determine the orbits of BeiDou satellites and provide precise orbit and satellite clock bias products from the BeiDou satellite system for user applications. This article uses the BeiDou/GPS observations of the BeiDou Experimental Tracking Stations to realize the BeiDou and BeiDou/GPS static and kinematic precise point positioning (PPP). The result indicates that the precision of BeiDou static and kinematic PPP reaches centimeter level. The precision of BeiDou/GPS kinematic PPP solutions is improved significantly compared to that of BeiDou-only or GPS-only kinematic PPP solutions. The PPP convergence time also decreases with the use of combined BeiDou/GPS systems. PMID:24406856

  3. Tipps und Tricks

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Häger, Wolfgang; Bauermeister, Dirk

    Hier wollen wir einige uns nützlich erscheinende Hinweise zur Arbeit mit dem Inventor geben. Dabei geht es vor allem darum, das Arbeiten mit dem Inventor zu vereinfachen. Die Beispiele stellen eine unvollständige Aufzählung dar und sollen dazu anregen, nach alternativen Vorgehensweisen zu suchen (hier sei noch einmal ausdrücklich auf das Internet verwiesen).

  4. Kometen und Asteroiden

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Borgeest, Ulf; Staude, Jakob; Hahn, Gerhard; Harris, Alan W.; Jaumann, Ralf; Köhler, Ulrich; Kührt, Ekkehard; Schulz, Rita; Neukum, Gerhard; Arnold, Gabriele; Keller, Horst Uwe; Denk, Tilmann; Müller, Thomas; Wulff, André; Maruhn, Nicolaus; Fischer, Daniel; Trieloff, Mario; Althaus, Tilmann

    Contents: Die Kleinkörper des Sonnensystems. Kern, Koma und Schweife. Ziele der Planetenforschung. ROSETTA: Naherkundung von Kometen. Asteroiden: Trümmer aus planetarer Urzeit. Kleinkörper im Infrarotweltall. Selbs beobachten! Apocalypse - not now! Meteoriten - Boten aus der Urzeit des Sonnensystems.

  5. IntegraTUM Teilprojekt E-Mail: Aufbau eines mandantenfähigen Groupware-Services und seine Integration in Identity Management und E-Mail Infrastruktur der Technischen Universität München

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Diehn, Max

    Die E-Mail-Infrastruktur an der Technischen Universität München (TUM) ist historisch bedingt sehr heterogen und komplex. Viele Einrichtungen müssen wertvolle Arbeitskraft auf die Administration eigener Mailserver verwenden. Auf der anderen Seite wird bei einigen Einrichtungen der Ruf nach Groupware-Funktionalitäten wie z.B. gemeinsame Kalender immer lauter. Das Teilprojekt E-Mail stellt einen zentralen Mail- und Groupware-Service bereit, der den Einrichtungen ermöglichen soll, den Betrieb eigener Server und zugehöriger Systeme (etwa lokaler Benutzerverwaltungen) für diesen Zweck aufzugeben und diese Dienste an das Teilprojekt E-Mail zu migrieren, ohne ihre Verwaltungshoheit oder ihre Maildomains aufgeben zu müssen. Dieser Service versteht sich als eine Ergänzung zur bestehenden Grundversorgung der TUM mit den Maildiensten des myTUM-Mailers, ist mandantenfähig aufgebaut und kann daher künftig neben der TUM auch weiteren Organisationen im Münchner Wissenschaftsnetz zur Verfügung gestellt werden.

  6. Johann Christoph Sturm's universal mathematics and metaphysics (German Title: Universalmathematik und Metaphysik bei Johann Christoph Sturm)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Leinsle, Ulrich G.

    In order to understand Sturm's concept of a universal mathematics as a replacement or complement of metaphysics, one first has to examine the evolution of the idea of a mathesis universalis up to Sturm, and his concept of metaphysics. According to the understanding of those times, natural theology belongs to metaphysics. The last section is concerned with Sturm's statements on the existence of God and his assessments for a physico-theology.

  7. Initiale Aktivität und Willkürverhalten bei Tieren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heisenberg, Martin

    1983-02-01

    Initiation as a basic property of behavioral activity is functionally analyzed and discussed at the level of voluntary behavior. Fixed action patterns often are not released by stimuli but are generated by the animal itself through brain processes of the Darwinian type. Analogous to mutations, behavioral “subroutines” are brought up by chance and are subjected to selection either by the change in the situation (trial and the elimination of error) or by mental activity suppressing inappropriate behavior even before it is executed.Initiation improves the chance of survival. It is a prerequisite of goal-oriented behavior, an essential constituent of operant conditioning and presumably the first step in the evolution of thought. According to I. Kant a person is free if, by following his own directive, he does what has to be done. This definition meets the two central criteria of initiation: the independence of releasing stimuli and the adaptive value of the behavior generated.

  8. Instantaneous BeiDou-GPS attitude determination: A performance analysis

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nadarajah, Nandakumaran; Teunissen, Peter J. G.; Raziq, Noor

    2014-09-01

    The advent of modernized and new global navigation satellite systems (GNSS) has enhanced the availability of satellite based positioning, navigation, and timing (PNT) solutions. Specifically, it increases redundancy and yields operational back-up or independence in case of failure or unavailability of one system. Among existing GNSS, the Chinese BeiDou system (BDS) is being developed and will consist of geostationary (GEO) satellites, inclined geosynchronous orbit (IGSO) satellites, and medium-Earth-orbit (MEO) satellites. In this contribution, a BeiDou-GPS robustness analysis is carried out for instantaneous, unaided attitude determination. Precise attitude determination using multiple GNSS antennas mounted on a platform relies on the successful resolution of the integer carrier phase ambiguities. The constrained Least-squares AMBiguity Decorrelation Adjustment (C-LAMBDA) method has been developed for the quadratically constrained GNSS compass model that incorporates the known baseline length. In this contribution the method is used to analyse the attitude determination performance when using the GPS and BeiDou systems. The attitude determination performance is evaluated using GPS/BeiDou data sets from a real data campaign in Australia spanning several days. The study includes the performance analyses of both stand-alone and mixed constellation (GPS/BeiDou) attitude estimation under various satellite deprived environments. We demonstrate and quantify the improved availability and accuracy of attitude determination using the combined constellation.

  9. Wirkstoffe, Medikamente und Mathematische Bildverarbeitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bauer, Günter J.; Lorenz, Dirk A.; Maaß, Peter; Preckel, Hartwig; Trede, Dennis

    Die Entwicklung neuer Medikamente ist langwierig und teuer. Der erste Schritt ist hierbei die Suche nach neuen Wirkstoffkandidaten, die für die Behandlung bislang schwer therapierbarer Krankheiten geeignet sind. Hierfür stehen der Pharma- und Biotechnologieindustrie riesige Substanzbibliotheken zur Verfügung. In diesen Bibliotheken werden die unterschiedlichsten Substanzen gesammelt, die entweder synthetisch hergestellt oder aus Pilzen, Bakterienkulturen und anderen Lebewesen gewonnen werden können.

  10. Development and Evaluation of the Biogenic Emissions Inventory System (BEIS) Model v3.6

    EPA Science Inventory

    We have developed new canopy emission algorithms and land use data for BEIS v3.6. Simulations with BEIS v3.4 and BEIS v3.6 in CMAQ v5.0.2 are compared these changes to the Model of Emissions of Gases and Aerosols from Nature (MEGAN) and evaluated the simulations against observati...

  11. Strömungs- und Tracer-Transportmodellierung am Natural Attenuation-Standort Zeitz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gödeke, Stefan; Weiß, Holger; Geistlinger, Helmut; Fischer, Anko; Richnow, Hans Herrmann; Schirmer, Mario

    Kurzfassung Numerische Modelle spielen bei der Bewertung von Natural-Attenuation-Prozessen an Feldstandorten eine bedeutende Rolle. Daher ist es wichtig diese mit Felddaten zu überprüfen und gegebenenfalls erneut zu kalibrieren. Die Modellierung des Transports eines konservativen Tracers auf der Grundlage von Felddaten ergab eine zuverlässigere Abschätzung der Kf-Werte des numerischen Strömungsmodells für den Standort, als es mit anderen Methoden (z. B. Analyse der Siebwerte) möglich war. Die Kf-Werte berechnet aus Siebanalysen führten zu einer deutlichen Unterschätzung der Tracerausbreitungsgeschwindigkeit. Zwischen beobachteten und berechneten Durchbruchskurven wurde eine gute Übereinstimmung erzielt, sodass das Modell für die Planung weiterer Feldexperimente und als Grundlage für eine reaktive Transportmodellierung genutzt werden kann. Die hydraulischen Leitfähigkeiten im Untersuchungsgebiet ändern sich in vertikaler und horizontaler Richtung im Bereich weniger Dezimeter z. T. stark, was von dem numerischen Modell nur begrenzt wiedergegeben werden kann. Für die Modellierung der Tracerausbreitung ist die Kenntnis der Kf-Wert-Verteilung im Bereich des Infiltrationsbrunnens besonders wichtig, weil sie die Struktur der Tracerfahne im Abstrom wesentlich beeinflusst. Die Wahl des numerischen Verfahrens für die Lösung der Transportgleichung hatte bei der Kalibrierung des Strömungsmodells einen großen Einfluss. Während mit dem in MT3DMS vorhandenen TVD (〝Total Variation Diminishing``)-Algorithmus eine akzeptable Lösung gefunden wurde, zeigten sich bei der Verwendung des MOC (〝Method of Characteristics``)-Verfahrens signifikante Fehler in der Massenbilanz. Reliable numerical models are of primary importance for the evaluation of Natural-Attenuation processes at field sites. Modelling the flow and transport of a conservative tracer, a more realistic distribution of the hydraulic conductivity values for the numerical model was achieved and a good

  12. Pyropheophorbide und a as a catabolite of ethylene-induced chlorophyll und a degradation

    SciTech Connect

    Shimokawa, Keishi; Hashizume, Akihito ); Shioi, Yuzo )

    1990-05-01

    An enzyme extract prepared from ethylene-induced degreening Citrus fruits contains chlorophyll (Chl) degrading enzymes. The fate of Chl carbons during an enzymatic degradation was investigated using Chl {und a}-{sup 14}C. Accompanying the disappearance of labelled Chl {und a}, pheophorbide {und a} and pyropheophorbide {und a} appeared and accumulation of pyropheophorbide {und a} was observed. HydroxyChl {und a} was also detected, but this is thought to be an artifact during chromatography. Unlike ethylene-induced Citrus fruits (in vivo), further degradation of pyropheophorbide {und a} did not occur in vitro enzyme system. This suggests that there is a lack of enzyme(s) and/or cofactor(s) for further degradation. It is concluded that Chl {und a} degraded enzymatically by the following order: Chl {und a}, chlorophyllide {und a}, pheophorbide {und a} and pyropheophorbide {und a}.

  13. Bildanalyse in Medizin und Biologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Athelogou, Maria; Schönmeyer, Ralf; Schmidt, Günther; Schäpe, Arno; Baatz, Martin; Binnig, Gerd

    Heutzutage sind bildgebende Verfahren aus medizinischen Untersuchungen nicht mehr wegzudenken. Diverse Methoden - basierend auf dem Einsatz von Ultraschallwellen, Röntgenstrahlung, Magnetfeldern oder Lichtstrahlen - werden dabei spezifisch eingesetzt und liefern umfangreiches Datenmaterial über den Körper und sein Inneres. Anhand von Mikroskopieaufnahmen aus Biopsien können darüber hinaus Daten über die morphologische Eigenschaften von Körpergeweben gewonnen werden. Aus der Analyse all dieser unterschiedlichen Arten von Informationen und unter Konsultation weiterer klinischer Untersuchungen aus diversen medizinischen Disziplinen kann unter Berücksichtigung von Anamnesedaten ein "Gesamtbild“ des Gesundheitszustands eines Patienten erstellt werden. Durch die Flut der erzeugten Bilddaten kommt der Bildverarbeitung im Allgemeinen und der Bildanalyse im Besonderen eine immer wichtigere Rolle zu. Gerade im Bereich der Diagnoseunterstützung, der Therapieplanung und der bildgeführten Chirurgie bilden sie Schlüsseltechnologien, die den Forschritt nicht nur auf diesen Gebieten maßgeblich vorantreiben.

  14. Biologie statt Philosophie? Evolutionäre Kulturerklärungen und ihre Grenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Illies, Christian

    Vor über siebzig Jahren fand man in einer Höhle nahe Hohlenstein-Stadel, im heutigen Baden-Württemberg, eine Frau, die keiner bekannten Spezies und nicht einmal eindeutig den Hominiden zugeordnet werden konnte. Wegen ihres Aussehens wurde sie schon bald als "Löwenfrau“ bekannt (unterdessen wird sie als "Löwenmensch“ bezeichnet, da die in solchen Fragen Klarheit schaffenden Geschlechtsteile bei der Figur fehlen und in Zeiten von gender mainstreaming derartige Festlegungen gerne vermieden werden), denn sie hatte eine menschlich-aufrechte, unbehaarte Gestalt mit weiblichen Rundungen, aber zugleich eine Mähne, sowie Augen, Ohren und Schnauze eines Löwen. Eine sehr weitläufige Verwandte des Minotaurus, so schien es, und doch wesentlich älter als alle Bewohner des Olymps, denn vermutlich wurde die knapp 30 cm große Skulptur bereits in der Altsteinzeit vor etwa 32.000 Jahren aus Mammut-Elfenbein geschnitzt. Wir wissen nicht, ob sie kultischen Zwecken diente oder ein Kind mit ihr spielte, ob sie als Glücksbringer für die Jagd oder als Schamanin mit Löwenmaske verehrt und gefürchtet wurde. Aber die Löwenfrau legt nahe, dass der Mensch schon im Morgendämmern seiner Kultur über die eigene Nähe, aber auch Distanz zum Tier nachgedacht haben muss. Die Frage nach der menschlichen Selbstverortung begegnet uns in dieser Figur, und sie bestimmt viele Zeugnisse menschlichen Nachdenkens, welche uns die Altertumswissenschaften vorlegen. Mit dem Begriff "animal rationale“, wie er unter Bezug auf Aristoteles geprägt wurde, findet sie schließlich ihre klassische, für das Abendland lange Zeit maßgebliche Antwort: Der Mensch als Tier, dessen spezifisches Merkmal die Vernunftbegabtheit ist, die ihn zugleich von allen anderen Tieren abgrenzt und über sie stellt. Aber wo genau verläuft die Grenze? Und wie kann der Mensch beides zugleich sein? Die aristotelische Definition beantwortet diese Fragen nach der Doppelnatur nicht, sondern erhebt das offene R

  15. BeiDou Time Transfer With the Standard CGGTTS.

    PubMed

    Huang, Wei; Defraigne, Pascale

    2016-07-01

    The R2CGGTTS software tool developed at the Royal Observatory of Belgium (ROB) to provide clock solutions in the standard Common GNSS Generic Time Transfer Standard (CGGTTS) has been extended to BeiDou Navigation Satellite System (BDS). The BDS includes satellites in three different orbits: 1) Medium Earth Orbit (MEO); 2) Inclined Geosynchronous Satellite Orbit (IGSO); and 3) Geostationary Earth Orbit (GEO). This paper presents first results obtained with this upgraded software, and a comparison between common view (CV) time transfer solutions obtained with either BDS, or GPS or Galileo. These preliminary results indicate that the BeiDou MEO satellites give time transfer results with a higher noise than the GPS results. This additional noise is shown to be due to some elevation-dependent delay in the BDS code measurements. Some biases were furthermore pointed out between the CV results obtained with the different BeiDou MEO satellites when the receivers used in the two stations are of different make. These biases may reach some nanoseconds, and find most probably their origin in the receiver hardware or firmware. It is shown additionally that using the BeiDou IGSO satellites and the GEO satellites, although increasing the number of observations, especially in the Asia-Pacific region, introduces a significant time transfer noise in the CV results. PMID:26766373

  16. Teaching Pablo Neruda and Bei Dao: The Lens of Leaving.

    ERIC Educational Resources Information Center

    Lichtenstein, Amanda Leigh

    2003-01-01

    Explains how the author invites young poets to tromp through the landscape of their minds in search of all things broken by using two of her favorite poems: Pablo Neruda's "Ode to Broken Things" and Bei Dao's "Comet." Outlines how the students write their own poems dealing with loss. Notes that for poets, a heap of broken images becomes an immense…

  17. Faszination Weltall. Sehen und Verstehen.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Humphrey, C.

    This book is a German translation, by T. Bührke, of the English original "The amateur astronomer's pathfinder" published in 1992. Contents: 1. Die Erde im Universum. 2. Der Nachthimmel. 3. Die Erforschung von Raum und Zeit.

  18. Renaturierung und Management von Heiden

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Härdtle, Werner; Assmann, Thorsten; van Diggelen, Rudy; von Oheimb, Goddert

    Heiden zählen zu den ältesten und besonders reizvollen Kulturlandschaften Nordwesteuropas. Sie sind bezeichnend für nährstoffarme Böden in wintermilden Gebieten mit hohen Sommerniederschlägen. Während Heiden vor wenigen Jahrhunderten noch weit verbreitet und für manche Landschaften sogar prägend waren, hat sich ihr Areal heute auf wenige, meist in Naturschutzgebieten gelegene Restbestände verkleinert. Zu diesem Rückgang haben maßgeblich Änderungen der Landnutzung, aber auch Nährstoffeinträge aus umgebenden Agrarflächen und atmogene Depositionen beigetragen. In den meisten Ländern der Europäischen Union sind Heiden heute gesetzlich geschützte Ökosysteme, da diese, neben ihrem Erholungswert für den Menschen, Pflanzen- und Tierarten beherbergen, die außerhalb von Heiden nicht oder kaum überlebensfähig sind.

  19. Komet Halley: Bahnelemente und Perihelzeiten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Landgraf, Werner

    1985-02-01

    Verbesserte Bahnelemente und Perihelzeiten -2316 bis 2284 für Komet Halley. Zusammenfassung der für ein breiteres Publikum relevantesten Ergebnisse von "On the Motion of Comet Halley". ESTEC EP/14.7/6184 Final Report

  20. Kernspaltung und Westintegration Beispiel österreich

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Forstner, Christian

    Während des Kalten Krieges erreichte in Europa sowohl die Verflechtung physikalischer Forschung mit Staat, Politik und Industrie als auch deren öffentliche Verhandlung und Bewertung eine qualitativ neuartige Dimension. Dieser Aspekt tritt am schärfsten in der Geschichte der Kernphysik und Kerntechnik hervor.

  1. Precise Orbit Determination of BeiDou Navigation Satellite System

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    He, Lina; Ge, Maorong; Wang, Jiexian; Wickert, Jens; Schuh, Harald

    2013-04-01

    China has been developing its own independent satellite navigation system since decades. Now the COMPASS system, also known as BeiDou, is emerging and gaining more and more interest and attention in the worldwide GNSS communities. The current regional BeiDou system is ready for its operational service around the end of 2012 with a constellation including five Geostationary Earth Orbit satellites (GEO), five Inclined Geosynchronous Orbit satellites (IGSO) and four Medium Earth orbit (MEO) satellites in operation. Besides the open service with positioning accuracy of around 10m which is free to civilian users, both precise relative positioning, and precise point positioning are demonstrated as well. In order to enhance the BeiDou precise positioning service, Precise Orbit Determination (POD) which is essential of any satellite navigation system has been investigated and studied thoroughly. To further improving the orbits of different types of satellites, we study the impact of network coverage on POD data products by comparing results from tracking networks over the Chinese territory, Asian-Pacific, Asian and of global scale. Furthermore, we concentrate on the improvement of involving MEOs on the orbit quality of GEOs and IGSOs. POD with and without MEOs are undertaken and results are analyzed. Finally, integer ambiguity resolution which brings highly improvement on orbits and positions with GPS data is also carried out and its effect on POD data products is assessed and discussed in detail. Seven weeks of BeiDou data from a ground tracking network, deployed by Wuhan University is employed in this study. The test constellation includes four GEO, five IGSO and two MEO satellites in operation. The three-day solution approach is employed to enhance its strength due to the limited coverage of the tracking network and the small movement of most of the satellites. A number of tracking scenarios and processing schemas are identified and processed and overlapping orbit

  2. "Updates to Model Algorithms & Inputs for the Biogenic Emissions Inventory System (BEIS) Model"

    EPA Science Inventory

    We have developed new canopy emission algorithms and land use data for BEIS. Simulations with BEIS v3.4 and these updates in CMAQ v5.0.2 are compared these changes to the Model of Emissions of Gases and Aerosols from Nature (MEGAN) and evaluated the simulations against observatio...

  3. Restaurierung von Seen und Renaturierung von Seeufern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grüneberg, Björn; Ostendorp, Wolfgang; Leßmann, Dieter; Wauer, Gerlinde; Nixdorf, Brigitte

    Süßwasserseen haben als ökosysteme und Lebensraum für Pflanzen und Tiere eine herausragende Bedeutung für die Artenvielfalt auf der Erde und prägen als Landschaftselemente unsere natürliche Umwelt. Seen fungieren als natürliche Stoffsenken, vor allem für Kohlenstoff und Nährstoffe, aber auch als Senken für in ihren Einzugsgebieten emittierte gelöste und feste Schadstoffe. Darüber hinaus ist Wasser eine wichtige Naturressource. Süßwasserseen stellen in den meisten Regionen der Erde lebenswichtige Quellen für die Versorgung mit Trinkwasser und tierischem Eiweiß (Fischfang) dar. Sie dienen als Wasserspeicher für die landwirtschaftliche und industrielle Nutzung. Auch für Erholungsaktivitäten des Menschen kommt ihnen eine große Bedeutung zu.

  4. Kosmologie und Teilchenphysik.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Appenzeller, I.

    This book is a selection of 17 articles published in the journal "Spektrum der Wissenschaft". The original English versions of the papers were first published in "Scientific American". Contents: 1. Einführung (I. Appenzeller). 2. Sehr große Strukturen im Universum (J. O. Burns). 3. Die großräumigen Eigenbewegungen der Galaxien (A. Dressler). 4. Dunkle Materie im Universum (L. M. Krauss). 5. Der doppelte Beta-Zerfall (M. K. Moe, S. P. Rosen). 6. Quark-Lepton Familien (D. B. Cline). 7. Beschleunigerexperimente testen kosmologische Theorien (D. N. Schramm, G. Steigman). 8. Das Rätsel der kosmologischen Konstanten (L. Abbott). 9. Das Higgs-Boson (M. J. G. Veltman). 10. Die Suche nach dem Protonenzerfall (J. M. LoSecco, F. Reines, D. Sinclair). 11. Das inflationäre Universum (A. H. Guth, P. J. Steinhardt). 12. Die fünfte Dimension (E. Schmutzer). 13. Die verborgenen Dimensionen der Raumzeit (D. Z. Freedman, P. van Nieuwenhuizen). 14. Ist die Natur supersymmetrisch? (H. E. Haber, G. L. Kane). 15. Schwerkraft und Antimaterie (T. Goldman, R. J. Hughes, M. M. Nieto). 16. Superstrings (M. B. Green). 17. Kosmische Strings (A. Vilenkin).

  5. Abdichtungen im Verbund mit Fliesen und Platten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Platts, Thomas

    Abdichtungen im Verbund mit Fliesen und Platten, im Folgenden auch als Verbundabdichtungen oder mit Kurzzeichen als AIV bezeichnet, haben sich in der Baupraxis insbesondere in Innenräumen wegen des vereinfachten konstruktiven Aufbaus gegenüber Bahnenabdichtungen nach DIN 18195-5 [14.1] in der Mehrzahl der Ausführungen durchgesetzt und bewährt. Sie können im Innen- und Außenbereich angeordnet werden und sind dadurch gekennzeichnet, dass die Nutzschicht in Boden- und Wandbereichen im Dünnbettverfahren unmittelbar auf die Abdichtung aufgebracht wird. Aufwändige Zwischenschichten oder Einbauteile wie armierter Putz, Telleranker etc. entfallen (Bild 14.1) und es lassen sich geringere Aufbauhöhen realisieren.

  6. Physik gestern und heute Das Eiskalorimeter

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heering, P.

    2003-07-01

    Kalorimetrische Messungen gehören heute zum experimentellen Standardrepertoire im Bereich der Thermodynamik und der physikalischen Chemie. Das erste Gerät für derartige Messungen entwickelten Ende des 18. Jahrhunderts die französischen Wissenschaftler Antoine Laurent Lavoisier und Pierre Simon de Laplace.

  7. Estimation of Satellite PCO Offsets for BeiDou based on MGEX Net Solution

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Yize, Zhang; Junping, Chen; Bin, Wu; Jiexian, Wang

    2015-04-01

    BeiDou Satellite Navigation System currently has a total 14 satellites including GEO/IGSO/MEO satellites and providing a regional PNT service. Due to a lack of publicly available antenna phase center offsets (PCO) for the BeiDou satellites, conventional values of (+0.6 m, 0.0 m, +1.1 m) are recommended for orbit and clock determination of the GEO/IGSO/MEO satellites, which needs to be further estimation and refinement. In this paper, we propose a multi-GNSS network solution for the estimation of BeiDou satellite PCO. More than 35 ground stations of International GNSS MGEX tracking network are used to determine the BeiDou satellite PCO. In this strategy, the GPS and BeiDou satellite orbits and clocks are derived from IGS final products, and GPS satellite PCO and PCV are fixed according to igs08.atx. The BeiDou satellites PCO are estimated together with the station clock, troposphere delay and LC combination ambiguity parameter. Result shows that the RMS of phase residuals for all stations is 1.8cm and is 1.6m for code residual, respectively. The estimated PCO is different for each satellite. Appling the new PCO for precise point positioning, we found that the positioning error improves from 6cm to 2cm in height.

  8. Photochemical modeling of the Ozark isoprene volcano: MEGAN, BEIS, and their impacts on air quality predictions.

    PubMed

    Carlton, Annmarie G; Baker, Kirk R

    2011-05-15

    Biogenic volatile organic compounds (BVOCs) contribute substantially to atmospheric carbon, exerting influence on air quality and climate. Two widely used models, the Model of Emissions of Gases and Aerosols from Nature (MEGAN) and the Biogenic Emission Inventory System (BEIS) are employed to generate emissions for application in the CMAQ air quality model. Predictions of isoprene, monoterpenes, ozone, formaldehyde, and secondary organic carbon (SOC) are compared to surface and aloft measurements made during an intensive study in the Ozarks, a large isoprene emitting region. MEGAN and BEIS predict spatially similar emissions but magnitudes differ. The total VOC reactivity of the emissions, as developed for the CB05 gas-phase chemical mechanism, is a factor of 2 different between the models. Isoprene estimates by CMAQ-MEGAN are higher and more variable than surface and aloft measurements, whereas CMAQ-BEIS predictions are lower. CMAQ ozone predictions are similar and compare well with measurements using either MEGAN or BEIS. However, CMAQ-MEGAN overpredicts formaldehyde. CMAQ-BEIS SOC predictions are lower than observational estimates for every sample. CMAQ-MEGAN underpredicts SOC ∼ 80% of the time, despite overprediction of precursor VOCs. CMAQ-MEGAN isoprene predictions improve when prognostically predicted solar radiation is replaced with the GEWEX satellite product. CMAQ-BEIS does not exhibit similar photosensitivity. PMID:21520901

  9. BeiDou Inter-Satellite-Type Bias Evaluation and Calibration for Mixed Receiver Attitude Determination

    PubMed Central

    Nadarajah, Nandakumaran; Teunissen, Peter J. G.; Raziq, Noor

    2013-01-01

    The Chinese BeiDou system (BDS), having different types of satellites, is an important addition to the ever growing system of Global Navigation Satellite Systems (GNSS). It consists of Geostationary Earth Orbit (GEO) satellites, Inclined Geosynchronous Satellite Orbit (IGSO) satellites and Medium Earth Orbit (MEO) satellites. This paper investigates the receiver-dependent bias between these satellite types, for which we coined the name “inter-satellite-type bias” (ISTB), and its impact on mixed receiver attitude determination. Assuming different receiver types may have different delays/biases for different satellite types, we model the differential ISTBs among three BeiDou satellite types and investigate their existence and their impact on mixed receiver attitude determination. Our analyses using the real data sets from Curtin's GNSS array consisting of different types of BeiDou enabled receivers and series of zero-baseline experiments with BeiDou-enabled receivers reveal the existence of non-zero ISTBs between different BeiDou satellite types. We then analyse the impact of these biases on BeiDou-only attitude determination using the constrained (C-)LAMBDA method, which exploits the knowledge of baseline length. Results demonstrate that these biases could seriously affect the integer ambiguity resolution for attitude determination using mixed receiver types and that a priori correction of these biases will dramatically improve the success rate. PMID:23881141

  10. Charakterisierung von Sulfotransferasen im Gastrointestinaltrakt von Mensch und Ratte und Aktivierung von Promutagenen in V79-Zellen, die eine intestinale Form (1B1) des Menschen und der Ratte exprimieren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Teubner, Wera

    2001-05-01

    Die Ausstattung der gastrointestinalen Mukosa des Menschen und der Ratte mit Sulfotransferasen wurde mit Hilfe von Immunodetektion und Enzymaktivitätsmessungen untersucht. In Proben aus Colon und Rektum von 39 Personen wurden die Formen h1A1, h1A3 und h1B1 identifiziert, wobei in einer weiteren Probe, die als einzige von einem an Colitis Ulcerosa erkrankten Patienten stammte, keine Sulfotransferasen nachgewiesen werden konnten. Bei der Immunblot-Analyse war das Expressionsmuster der einzelnen Formen in allen Proben ähnlich. In wenigen Proben waren die relativen Signalintensitäten der h1A1 und der h1B1 um die Hälfte erniedrigt. Der Gehalt von SULT an zytosolischem Protein zeigte einen bis zu 8 - 10fachen Unterschied, er betrug jedoch bei zwei Dritteln der Proben zwischen 0,15 und 0,3 (h1A1 und h1A3) bzw. 0,6 und 0,8 Promille (h1B1). Die Variation konnte nicht auf Alter, Geschlecht oder Krankheitsbild der Patienten zurückgeführt werden. Auch der für die allelischen Varianten der h1A1 beschriebene Effekt auf die Enzymaktiviät bzw. Stabilität konnte in der Menge an immunreaktivem Protein nicht in diesem Ausma detektiert werden. Die Allelhäufigkeit von h1A1*R und h1A1*H war gegenüber der gesunden Bevölkerung nicht verändert. In den sieben Proben aus dem Dünndarm (Coecum, viermal Ileum, Jejunum) konnten zusätzlich die Formen h1E1 und h2A1 identifiziert werden. Ein möglicherweise der Form h1C1 entsprechendes Protein wurde im Magen detektiert. Im Vergleich zum Menschen war die Expression in der Ratte stärker auf die Leber konzentriert. Während beim Menschen in allen untersuchten Abschnitten Sulfotransferasen in Mengen detektiert wurden, die in zwei Fällen (h1B1 und h1A3) sogar den Gehalt in der Leber überstiegen, beschränkte sich die Expression in der Ratte auf im Vergleich zur Leber geringe Mengen im Magen und Dickdarm. Nachgewiesen wurden die r1B1, r1A1 sowie eine nicht identifizierte Form von 35kD, bei der es sich vermutlich um die r1C2 handelt. Im

  11. Mercaptursäure und Nukleosidaddukt im Harn als Biomarker in 1-Hydroxymethylpyren-exponierten Ratten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ma, Lan

    2002-01-01

    1-Methylpyren (MP) ist hepatokanzerogen in neugeborenen männlichen Mäusen. Durch Hydroxylierung an der benzylischen Stelle und anschließende Sulfonierung wird MP zu DNA-reaktivem 1-Sulfooxymethylpyren (SMP) aktiviert. In der Ratte führt die Exposition des benzylischen Alkohols, 1-Hydroxymethylpyren (HMP), zur DNA-Adduktbildung in verschiedenen Geweben. Eventuelle Konsequenz der Toxifizierung ist die Ausscheidung entsprechender Mercaptursäure und Nukleosidaddukt im Harn, welche aufgrund ihrer Herkunft als Biomarker eignen könnten. In dieser Arbeit wird die Ausscheidung der Mercaptursäure und des N2-Desoxyguanosinadduktes in HMP-exponierten Ratten untersucht. Nach der Applikation von HMP bzw. MP wurden weniger als 1 % der Dosis als MPMA über Urin und Faeces ausgeschieden (0 - 48 h). Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich in den ersten 24 h nach der Applikation. MPdG konnte weder in Urin noch in Faeces der HMP-behandelten Tieren identifiziert werden. Nach direkter SMP-Applikation wurde MPdG nur in sehr geringe Menge (weniger als 0,9 ppm in 12 h) im Urin gefunden. Aufgrund der geringen Menge eignet sich MPdG nicht als Biomarker. MPMA dagegen, lässt sich analytisch gut erfassen. Es sollte daher untersucht werden, ob MPMA die Toxifizierung des HMP wiederspiegelt. Die Voraussetzung dafür ist die Kenntnisse über das Metabolismusmuster von HMP. Es wurde daher umfassende Untersuchungen zum Metabolismus des HMP durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass mehr als 80 % der Metaboiten in ihrer oxidierten Form (PCS, deren Glucuronsäure-Konjugate sowie phenolische Sulfatester der PCS) ausgeschieden wurden. Demnach spielt die Oxidation des HMP zu PCS eine sehr wichtige Rolle bei der Detoxifizierung und Ausscheidung von HMP. Ferne konnte nachgewiesen werden, dass die Enzyme Alkohol- und Aldehyd-Dehydrogenase an der Oxidation von HMP beteiligt waren. Die Inhibitoren Disulfiram und Ethanol der o. g. Enzyme wurde daher zur Modulation der Detoxifizierung in vivo eingesetzt

  12. Symmetriebrechung und Emergenz in der Kosmologie.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mainzer, K.

    Seit der Antike wird der Aufbau des Universums mit einfachen und regulären (symmetrischen) Grundstrukturen verbunden. Diese Annahme liegt selbst noch den Standardmodellen der relativistischen Kosmologie zugrunde. Demgegenüber läßt sich die Emergenz neuer Strukturen von den Elementarteilchen über Moleküle bis zu den komplexen Systemen des Lebens als Symmetriebrechung verstehen. Symmetriebrechung und strukturelle Komplexität bestimmen die kosmische Evolution. Damit zeichnet sich ein fachübergreifendes Forschungsprogramm von Physik, Chemie und Biologie ab, in dem die Evolution des Universums untersucht werden kann.

  13. Herstellung eines federelastischen Spangutes geringer Dichte als Matrix für Schüttdämmstoffe, für plattenförmige Dämmstoffe und leichte Spanplatten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tröger, Johannes; Groß, Lucia

    Klimaschutz und die ständig steigenden Energiekosten erfordern eine kontinuierliche Verbesserung der Dämmstoffe. Eine Alternative zur relativ kostenaufwändigen Wärmedämmung durch Platten bzw. Matten auf Basis von mineralischen Stoffen, ist der Einsatz von schütt-bzw. einblasbaren Dämmstoffpartikeln. Späne aus Holz und andere Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen waren schon vor dem ersten Weltkrieg die gebräuchlichsten Dämmstoffe überhaupt. Seit etwa fünfzehn Jahren werden u.a. für den Holzhausbau im zunehmenden Maße auch Fräs-, Säge und Hobelspäne für Wärmedämmzwecke eingesetzt [1], [2], [3]. Hervorzuheben ist der ökologische Aspekt dieser Dämmstoffe durch die Bindung von CO2 und den sinkenden Heizenergiebedarf. Die bisherige Philosophie bei der Gewinnung von Dämmstoffspänen beruhte darauf, anfallendes Spangut stofflich weiter zu nutzen. Die Recyclingspäne sollten dabei sowohl die Setzungssicherheit als auch eine möglichst gute Wärmedämmung gewährleisten.

  14. Precise orbit determination of BeiDou constellation based on BETS and MGEX network

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lou, Yidong; Liu, Yang; Shi, Chuang; Yao, Xiuguang; Zheng, Fu

    2014-04-01

    Chinese BeiDou Navigation Satellite System is officially operational as a regional constellation with five Geostationary Earth Orbit (GEO) satellites, five Inclined Geosynchronous Satellite Orbit (IGSO) satellites and four Medium Earth Orbit (MEO) satellites. Observations from the BeiDou Experimental Tracking Stations (BETS) and the IGS Multi-GNSS Experiment (MGEX) network from 1 January to 31 March 2013 are processed for orbit determination of the BeiDou constellation. Various arc lengths and solar radiation pressure parameters are investigated. The reduced set of ECOM five-parameter model produces better performance than the full set of ECOM nine-parameter model for BeiDou IGSO and MEO. The orbit overlap for the middle days of 3-day arc solutions is better than 20 cm and 14 cm for IGSO and MEO in RMS, respectively. Satellite laser ranging residuals are better than 10 cm for both IGSO and MEO. For BeiDou GEO, the orbit overlap of several meters and satellite laser ranging residuals of several decimetres can be achieved.

  15. Precise orbit determination of BeiDou constellation based on BETS and MGEX network.

    PubMed

    Lou, Yidong; Liu, Yang; Shi, Chuang; Yao, Xiuguang; Zheng, Fu

    2014-04-15

    Chinese BeiDou Navigation Satellite System is officially operational as a regional constellation with five Geostationary Earth Orbit (GEO) satellites, five Inclined Geosynchronous Satellite Orbit (IGSO) satellites and four Medium Earth Orbit (MEO) satellites. Observations from the BeiDou Experimental Tracking Stations (BETS) and the IGS Multi-GNSS Experiment (MGEX) network from 1 January to 31 March 2013 are processed for orbit determination of the BeiDou constellation. Various arc lengths and solar radiation pressure parameters are investigated. The reduced set of ECOM five-parameter model produces better performance than the full set of ECOM nine-parameter model for BeiDou IGSO and MEO. The orbit overlap for the middle days of 3-day arc solutions is better than 20 cm and 14 cm for IGSO and MEO in RMS, respectively. Satellite laser ranging residuals are better than 10 cm for both IGSO and MEO. For BeiDou GEO, the orbit overlap of several meters and satellite laser ranging residuals of several decimetres can be achieved.

  16. Satellitenbewegung, band III: Natiirliche und gesteuerte bewegung.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jochim, E. F.

    2014-12-01

    Im dritten Band der Satellitenbewegung werden in fortlaufender Nummerierung einige für Untersuchungen der Bewegung der künstlichen Satelliten wichtige Grundlagen der Astrodynamik mit ausführlichen mathematischen Formelsystemen behandelt. Dazu zählen die unterschiedlichen Aspekte der Bewegung der natürlichen Himmelskörper, die Steuerung und Kontrolle von künstlichen Objekten, und insbesondere die für eine Satellitenbahnanalyse wichtigen physikalischen Beeinflussungen einer Satellitenbewegung. Mathematisch entscheidend ist die Wahl geeigneter Bahnparameter, die ein bestimmtes Bewegungsproblem widerspruchsfrei und singularitätenfrei zu behandeln gestatten. Für die Behandlung routinemäßiger Aufgabenstellungen der Satellitenbewegung, in erster Linie einer präzisen Bahnbestimmung und Bahnverbesserung, kann auf eine Fülle von lehrbuchartigen Monographien verwiesen werden, so dass diese Problematik in der vorliegenden Arbeit nur angedeutet werden soll.

  17. Hochschule fur Film und Fernsehen (Babelsberg).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Neumann, Roland

    1992-01-01

    Describes the Hochschule fur Film und Fernsehen, an institution of higher education for the study of film and television production in Babelsberg, Germany (formerly the German Democratic Republic). Discusses the major reorientations in the school caused by Germany's reunification. (SR)

  18. Kosmische Katastrophen und der Ursprung der Religion.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hoyle, F.

    This book is a German translation, by V. Delavre, from the English original "The origin of the Universe and the origin of religion", published in 1993. Contents: E. Sens: Die unterbrochene Musikstunde. Einleitung zur deutschen Ausgabe. C. Ryskamp: Einführung. R. N. Anshen: Vorwort. F. Hoyle: Kosmische Katastrophen und der Ursprung der Religion - Die Folgen der Respektabilität; Eiszeiten und Kometen; Die allgemeine Situation in den Nacheiszeiten; Kometen und der Ursprung der Religionen; Der Übergang zu Mittelalter und Neuzeit. Diskussionsbeiträge: Ruth Nanda Anshen, Freeman Dyson, Paul Oscar Kristeller, John Archibald Wheeler, James Schwartz, Roger Shinn, Milton Gatch, Philip Solomon, Norman Newell. F. Hoyle: Schlußwort. A. Tollmann: Nachwort zur deutschen Ausgabe.

  19. Vergleich von rekombinanten Vaccinia- und DNA-Vektoren zur Tumorimmuntherapie im C57BL/6-Mausmodell

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Johnen, Heiko

    2002-10-01

    antigenpräsentierender Zellen verantwortlich sein. Durch die Modifikation einer Methode zur intrazellulären IFN-gamma Färbung konnten in vakzinierten Mäusen tumorantigenspezifische CTL sensitiv und quantitativ detektiert werden. Die so bestimmte CTL-Frequenz, nicht jedoch die humorale Antwort, korrelierte mit der in vivo Wirksamkeit der verschiedenen Vakzinen: DNA vakzinierte Tiere entwickeln starke tumorantigenspezifische CTL-Antworten, wohingegen in MVA-vakzinierten Tieren überwiegend gegen virale Epitope gerichtete CD4 und CD8-T-Zellen detektiert wurden. Die Wirksamkeit der pCI-DNA-Vakzine spricht für die Weiterentwicklung in weiteren präklinischen Mausmodellen, beispielsweise unter Verwendung von MUC1 oder HLA-A2 transgenen Mäusen. Die Methoden zur Detektion Tumorantigen-spezifischer CTL in 96-Loch-Mikrotiterplatten können dabei zur systematischen Suche nach im Menschen immundominanten T-Zell-Epitopen im Muzin-Molekül genutzt werden. Der durchgeführte Vergleich der auf den Vektoren pCI und MVA basierenden Vakzinen und die Analyse neuerer Publikationen führen zu dem Ergebniss, daß vor allem DNA-Vakzinen in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von aktiven Tumorimpfstoffen spielen werden. Rekombinante MVA-Viren, eventuell in Kombination mit DNA- oder anderen Vektoren, haben sich dagegen in zahlreichen Studien als wirksame Impfstoffe zur Kontrolle von durch Pathogene hervorgerufenen Infektionserkrankungen erwiesen. In this study, tumor vaccines based on the plasmid pCI, the attenuated vaccinia virus strain modified vaccinia virus Ankara (MVA) and MVA-infected dendritic cells were constructed and characterized by sequencing, Western blot and flow cytometric analysis. The efficiency to induce tumor immunity in vivo was compared in several C57BL/6 mouse tumor models. Naked DNA Vaccination based on the eukaryotic expression vector pCI did induce very effective, antigen-specific and long-term protection against tumor cell lines expressing mucin, CEA or

  20. Vergleich von rekombinanten Vaccinia- und DNA-Vektoren zur Tumorimmuntherapie im C57BL/6-Mausmodell

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Johnen, Heiko

    2002-10-01

    antigenpräsentierender Zellen verantwortlich sein. Durch die Modifikation einer Methode zur intrazellulären IFN-gamma Färbung konnten in vakzinierten Mäusen tumorantigenspezifische CTL sensitiv und quantitativ detektiert werden. Die so bestimmte CTL-Frequenz, nicht jedoch die humorale Antwort, korrelierte mit der in vivo Wirksamkeit der verschiedenen Vakzinen: DNA vakzinierte Tiere entwickeln starke tumorantigenspezifische CTL-Antworten, wohingegen in MVA-vakzinierten Tieren überwiegend gegen virale Epitope gerichtete CD4 und CD8-T-Zellen detektiert wurden. Die Wirksamkeit der pCI-DNA-Vakzine spricht für die Weiterentwicklung in weiteren präklinischen Mausmodellen, beispielsweise unter Verwendung von MUC1 oder HLA-A2 transgenen Mäusen. Die Methoden zur Detektion Tumorantigen-spezifischer CTL in 96-Loch-Mikrotiterplatten können dabei zur systematischen Suche nach im Menschen immundominanten T-Zell-Epitopen im Muzin-Molekül genutzt werden. Der durchgeführte Vergleich der auf den Vektoren pCI und MVA basierenden Vakzinen und die Analyse neuerer Publikationen führen zu dem Ergebniss, daß vor allem DNA-Vakzinen in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von aktiven Tumorimpfstoffen spielen werden. Rekombinante MVA-Viren, eventuell in Kombination mit DNA- oder anderen Vektoren, haben sich dagegen in zahlreichen Studien als wirksame Impfstoffe zur Kontrolle von durch Pathogene hervorgerufenen Infektionserkrankungen erwiesen. In this study, tumor vaccines based on the plasmid pCI, the attenuated vaccinia virus strain modified vaccinia virus Ankara (MVA) and MVA-infected dendritic cells were constructed and characterized by sequencing, Western blot and flow cytometric analysis. The efficiency to induce tumor immunity in vivo was compared in several C57BL/6 mouse tumor models. Naked DNA Vaccination based on the eukaryotic expression vector pCI did induce very effective, antigen-specific and long-term protection against tumor cell lines expressing mucin, CEA or

  1. Tycho Brahe - Instrumentenbauer und Meister der Beobachtungstechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wolfschmidt, Gudrun

    Vor der Erfindung des Fernrohrs war der dänische Astronom Tycho Brahe (1546 - 1601) der bedeutendste beobachtende Astronom. Von seinem Observatorium Uraniborg auf der - damals dänischen - Insel Hven ist heute noch der Grundriß erkennbar, von Stjerneborg sind die Fundamente erhalten, die Kuppeln in den 1950er Jahren ergänzt. In der Astronomie-Ausstellung im Deutschen Museum gibt es ein Modell der Sternwarte Uraniborg und der zugehörigen Instrumente (Maßstab 1:10); das größere Modell wurde dem Technischen Museum in Malmö geschenkt. Die Instrumente, die er in den Observatorien Uraniborg und Stjerneborg benutzte, sind nicht erhalten. Aber es gibt gute Beschreibungen der Instrumente (Halbkreis, Quadranten, Sextanten, Armillarsphären, Triquetrum, Himmelsglobus) in seinem Buch Astronomiae instauratae mechanica (Wandsbek 1598). Eine Nachbildung des großen hölzernen Quadranten kann man im Runden Turm in Kopenhagen sehen. Zwei Sextanten, hergestellt für Tycho um 1600 von Jost Bürgi und Erasmus Habermel, gibt es noch im Nationalmuseum für Technik in Prag. Ähnlichkeiten von Tychos Instrumenten mit Groß-Instrumenten aus dem islamischen Kulturkreis sind auffällig. Tycho Brahes Meßgeräte markieren einen großen Fortschritt in der Entwicklung astronomischer Instrumente und Meßtechniken und bilden die Grundlage für den weiteren Fortschritt der Positionsastronomie und der damit verbundenen Tabellenwerke. Die Nachwirkungen sind bis ins 17. und 18. Jahrhundert nachweisbar.

  2. Development and Evaluation of the Biogenic Emissions Inventory System (BEIS) Model v3.5

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bash, J. O.; Baker, K. R.; Pouliot, G.

    2014-12-01

    Atmospheric biogenic volatile organic compounds (BVOC) influences ozone and organic aerosol formation and can enhance the impact that anthropogenic pollutants have on ambient air-quality and climate. BVOC emissions are estimated to be approximately an order of magnitude higher than anthropogenic sources of volatile organic compounds. Despite the importance of BVOC emissions on air-quality and climate, considerable uncertainty remains in the parametrization emission algorithms and emission factors from different land uses and vegetation species. We will present three updates to the the BEIS model. (1) The BEIS canopy model has been updated with explicit estimates of leaf temperature coupled to the driving meteorological model's energy balance implemented in. (2) The Biogenic Emission Landuse Database (BELD) was updated with year specific satellite derrived land use, U.S. Department of Agriculture (USDA) crop survey data, and U.S. Forest Service forest Forest Inventory Analyssis (FIA) survayed tree speceis to develop a tree species specific land use data set. (3) A survey of published flux measurements were used to update the BEIS BVOC normalized emission factors. Incremental updates to the BEIS model are evaluated against surface and aircraft based field campain measurements and network observations in Community Multiscale Air Quality (CMAQ) model v5.0.2 simulations. Prelimilar model simulations result in improvements in model O3, isoprene, oxidized nitrogen, and aerosol performance over the contenental U.S.

  3. CHANGES TO THE BIOGENIC EMISSION INVENTORY SYSTEM VERSION 3 (BEIS3)

    EPA Science Inventory

    This extended abstract describes recent changes to the Biogenic Emissions Inventory System (BEIS3) that were completed in preparation for the 2005 release of the Community Multiscale Air Quality model. Changes to the model affect the calculated emissions of isoprene and monoterp...

  4. Precise point positioning with quad-constellations: GPS, BeiDou, GLONASS and Galileo

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Cai, Changsheng; Gao, Yang; Pan, Lin; Zhu, Jianjun

    2015-07-01

    Multi-constellation GNSS precise point positioning (PPP) first became feasible back to 2007 but with only two constellations, namely GPS and GLONASS. With the availability of more satellites and precise orbit and clock products from BeiDou and Galileo, it is possible now to investigate PPP with four constellations, namely GPS, BeiDou, GLONASS and Galileo. This research aims at investigating the quad-constellation PPP for position determination and analyzing its positioning performance. A quad-constellation PPP model is developed to simultaneously process the observations from all the four GNSS systems. The developed model is also applicable to the PPP processing with observations from single, dual or triple constellations. The analysis on PPP accuracy and convergence time is conducted based on data processing results from both static and kinematic tests of single-constellation and multi-constellations. The three-hour static positioning results indicate that the BeiDou-only PPP accuracy is worse than the GPS-only PPP. The RMSs of position errors for BeiDou-only PPP are 5.2 cm, 2.7 cm and 8.3 cm in east, north and up directions while the ones for GPS-only PPP are 3.9 cm, 1.6 cm and 5.7 cm. The GPS/BeiDou PPP improves the positioning accuracy by 28%, 6% and 7% and reduces the convergence time by 26%, 13% and 14% over the GPS-only PPP in three coordinate components, respectively. The GPS/GLONASS PPP achieves slightly better performance than the GPS/BeiDou PPP. The triple-constellation PPP further increases the positioning accuracy and decreases the convergence time over the dual-constellation PPP. The improvement of positioning performance is not significant after adding Galileo due to currently limited number of satellites. Similar to the static positioning, the quad-constellation kinematic PPP also significantly improves the positioning performance in contrast with single-constellation and dual-constellations. The time varying characteristics of the time differences

  5. Die neue Kosmologie. Von Dunkelmaterie, GUTs und Superhaufen.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Cornell, J.

    This book is a German translation, by M. Röser, of the American original "Bubbles, voids, and bumps in time: the new cosmology", published 1989 (see 49.003.045). Contents: 1. Die Entdeckung des Weltalls: Eine Einleitung (A. P. Lightman). 2. Die Vermessung des Weltalls: Rotverschiebungen und Standardkerzen (R. P. Kirshner). 3. Die Kartierung des Weltalls: Scheiben und Blasen (M. J. Geller). 4. Die Bestimmung der Masse im Weltall: Dunkelmaterie und fehlende Masse (V. C. Rubin). 5. Der Beginn des Weltalls: Urknall und kosmische Inflation (A. H. Guth). 6. Die Ausweitung des Weltalls: Das Weltraumteleskop und Perspektiven für die nächsten 20 Jahre (J. E. Gunn).

  6. Stochastic modeling of triple-frequency BeiDou signals: estimation, assessment and impact analysis

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Li, Bofeng

    2016-07-01

    Stochastic models are important in global navigation satellite systems (GNSS) estimation problems. One can achieve reliable ambiguity resolution and precise positioning only by use of a suitable stochastic model. The BeiDou system has received increased research focus, but based only on empirical stochastic models from the knowledge of GPS. In this paper, we will systematically study the estimation, assessment and impacts of a triple-frequency BeiDou stochastic model. In our estimation problem, a single-difference, geometry-free functional model is used to extract pure random noise. A very sophisticated structure of unknown variance matrix is designed to allow the estimation of satellite-specific variances, cross correlations between two arbitrary frequencies, as well as the time correlations for phase and code observations per frequency. In assessing the stochastic models, six data sets with four brands of BeiDou receivers on short and zero-length baselines are processed, and the results are compared. In impact analysis of stochastic model, the performance of integer ambiguity resolution and positioning are numerically demonstrated using a realistic stochastic model. The results from ultrashort (shorter than 10 m) and zero-length baselines indicate that BeiDou stochastic models are affected by both observation and receiver brands. The observation variances have been modeled by an elevation-dependent function, but the modeling errors for geostationary earth orbit (GEO) satellites are larger than for inclined geosynchronous satellite orbit (IGSO) and medium earth orbit (MEO) satellites. The stochastic model is governed by both the internal errors of the receiver and external errors at the site. Different receivers have different capabilities for resisting external errors. A realistic stochastic model is very important for achieving ambiguity resolution with a high success rate and small false alarm and for determining realistic variances for position estimates. To

  7. Zwischen Web 2.0, virtuellen Welten und Game-based Learning - Einsatzszenarien und Prototypen im Hochschulumfeld

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pongratz, Hans

    Web 2.0, virtuelle Welten und Game-based Learning werden als Allheilmittel moderner Wissensvermittlung an Hochschulen genannt. Dieser Artikel beschreibt nach einer Einführung in die Thematik Einsatzszenarien und Prototypen im Hochschulumfeld anhand ausgewählter Web 2.0-Dienste, der virtuellen Welt Second Life, eines an der TUM entwickelten Frameworks für Gamebased Learning Applikationen und eines Lernspiels. Diese werden anhand von konkreten Lehr- und Lernszenarien vorgestellt und anhand der bisherigen Erfahrungen in diesem Bereich kritisch beleuchtet.

  8. Mathematikunterricht verstehen Zur Akzeptanz didaktischer Theorien bei angehenden Lehrkräften

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schorcht, Sebastian

    "Mein idealer Unterricht ist schülerzentriert und es herrscht eine angenehme Lernatmosphäre. Kein Schüler sollte Angst oder Hemmungen haben etwas nachzufragen. Außerdem sollte entdeckendes Lernen Teil des Unterrichts sein, da dies ein nachhaltigeres Lernen fördert. Verschiedene Methoden sollten eingesetzt werden, damit der Unterricht abwechslungsreich ist und es sollte kein Leistungsdruck herrschen.

  9. Wilhelm Julius Foerster und die "Vereinigung von Freunden der Astronomie und kosmischen Physik" (1891 bis 1914).

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tiemann, K.-H.

    Am 19. Mai 1891 wurde ins Leben gerufen die "Vereinigung von Freunden der Astronomie und der kosmischen Physik (nachfolg.: V.A.P.) - eine der beiden institutionellen Vorläufer der sich 1953 konstituierenden "Vereinigung der Sternfreunde".

  10. Gravitation und Kosmologie. Eine Einführung in die allgemeine Relativitätstheorie.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sexl, R. U.; Urbantke, H. K.

    Contents: 1. Physikalische Grundlagen. 2. Riemannsche Geometrie. 3. Gravitationstheorie. 4. Experimentelle Tests. 5. Kosmologie. 6. Gravitationswellen. 7. Neue differentialgeometrische Methoden. 8. Sternbau und Gravitationskollaps. 9. Felder im Riemannschen Raum. 10. Gravitation und Feldtheorie. 11. Gravitation und Eichtheorie.

  11. Sinn und Möglichkeiten der Theoretischen Physik. Zum 300. Jahrestag von Newtons Philosophiae Naturalis Principia Mathematica

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rompe, R.; Thiessen, P. A.; Treder, H.-J.

    Die Newtonschen Prinzipien und die aus ihnen gewonnene Erkenntnis der Existenz von Elementarkonstanten nach Planck, Einstein und Bohr erweisen sich zunehmend als tragfähiges Fundament nicht nur der Physik und ihrer Anwendung in der Technik, sondern überhaupt aller exakten Wissenschaften in breitestem Sinne des Wortes.Die physikalisch inhaltliche Klärung der Begriffe erfolgt seit Newton in engem Verbund mit der Entwicklung mathematischer Methoden. Diese Kombination erweist sich weiterhin als produktiv und sichert den Fortschritt der Physik und der exakten Wissenschaften.Wohl alle Probleme, die im Bereich der Technik Bedeutung haben können, lassen sich bei entsprechendem Aufwand bereits mit dem vorhandenen Fundus an Erkenntnissen und Methoden erfolgreich angehen.Der in der Wirklichkeit verankerte Zusammenhang von Gesetz und Zufall erweist sich als eine Manifestation der Dialektik in der Natur. Es gibt keinen absoluten Zufall. Sie kommt in allen Zweigen der Physik, nicht nur in der Thermodynamik und Quantenphysik, zutage, und muß bereits auf dem Niveau der Newtonschen Prinzipien und der Elementarkonstanten behandelt werden.Die theoretische Physik, so wie sie von Newton initiiert worden ist, wurde so angelegt, daß sie alle Seiten der Wirklichkeit, so weit sie in die Kompetenz der Physik fallen, umfaßt. Es besteht darum kein Gegensatz zwischen der klassischen Physik und der Quantenphysik. Es handelt sich lediglich um eine Differenzierung nach den unterschiedlichen physikalischen Inhalten und den angemessenen mathematischen Methoden, die natürlich von der Wahl der Probleme abhängen.Die theoretische Physik stellt eine allgemein zugängliche Zusammenfassung des gesicherten Wissens der Physik dar, das zugleich das Fundament der exakten Wissenschaften ist.Die theoretische Physik ist damit das Mittel der Verständigung innerhalb der Kooperation, die notwendig ist zur Lösung der großen komplexen Aufgaben der Wissenschaft und Technik.

  12. Das Lektin aus der Erbse Pisum sativum : Bindungsstudien, Monomer-Dimer-Gleichgewicht und Rückfaltung aus Fragmenten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Küster, Frank

    2002-11-01

    Das Lektin aus Pisum sativum, der Gartenerbse, ist Teil der Familie der Leguminosenlektine. Diese Proteine haben untereinander eine hohe Sequenzhomologie, und die Struktur ihrer Monomere, ein all-ß-Motiv, ist hoch konserviert. Dagegen gibt es innerhalb der Familie eine große Vielfalt an unterschiedlichen Quartärstrukturen, die Gegenstand kristallographischer und theoretischer Arbeiten waren. Das Erbsenlektin ist ein dimeres Leguminosenlektin mit einer Besonderheit in seiner Struktur: Nach der Faltung in der Zelle wird aus einem Loop eine kurze Aminosäuresequenz herausgeschnitten, so dass sich in jeder Untereinheit zwei unabhängige Polypeptidketten befinden. Beide Ketten sind aber stark miteinander verschränkt und bilden eine gemeinsame strukturelle Domäne. Wie alle Lektine bindet Erbsenlektin komplexe Oligosaccharide, doch sind seine physiologische Rolle und der natürliche Ligand unbekannt. In dieser Arbeit wurden Versuche zur Entwicklung eines Funktionstests für Erbsenlektin durchgeführt und seine Faltung, Stabilität und Monomer-Dimer-Gleichgewicht charakterisiert. Um die spezifische Rolle der Prozessierung für Stabilität und Faltung zu untersuchen, wurde ein unprozessiertes Konstrukt in E. coli exprimiert und mit der prozessierten Form verglichen. Beide Proteine zeigen die gleiche kinetische Stabilität gegenüber chemischer Denaturierung. Sie denaturieren extrem langsam, weil nur die isolierten Untereinheiten entfalten können und das Monomer-Dimer-Gleichgewicht bei mittleren Konzentrationen an Denaturierungsmittel auf der Seite der Dimere liegt. Durch die extrem langsame Entfaltung zeigen beide Proteine eine apparente Hysterese im Gleichgewichtsübergang, und es ist nicht möglich, die thermodynamische Stabilität zu bestimmen. Die Stabilität und die Geschwindigkeit der Assoziation und Dissoziation in die prozessierten bzw. nichtprozessierten Untereinheiten sind für beide Proteine gleich. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass auch unter

  13. Sensitivity Enhancement of Bead-based Electrochemical Impedance Spectroscopy (BEIS) biosensor by electric field-focusing in microwells.

    PubMed

    Shin, Kyeong-Sik; Ji, Jae Hoon; Hwang, Kyo Seon; Jun, Seong Chan; Kang, Ji Yoon

    2016-11-15

    This paper reports a novel electrochemical impedance spectroscopy (EIS) biosensors that uses magnetic beads trapped in a microwell array to improve the sensitivity of conventional bead-based EIS (BEIS) biosensors. Unloading the previously measured beads by removing the magnetic bar enables the BEIS sensor to be used repeatedly by reloading it with new beads. Despite its recyclability, the sensitivity of conventional BEIS biosensors is so low that it has not attracted much attentions from the biosensor industry. We significantly improved the sensitivity of the BEIS system by introducing of a microwell array that contains two electrodes (a working electrode and a counter electrode) to concentrate the electric field on the surfaces of the beads. We confirmed that the performance of the BEIS sensor in a microwell array using an immunoassay of prostate specific antigen (PSA) in PBS buffer and human plasma. The experimental results showed that a low concentration of PSA (a few tens or hundreds of fg/mL) were detectable as a ratio of the changes in the impedance of the PBS buffer or in human plasma. Therefore, our BEIS sensor with a microwell array could be a promising platform for low cost, high-performance biosensors for applications that require high sensitivity and recyclability.

  14. Instantaneous BeiDou+GPS RTK positioning with high cut-off elevation angles

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Teunissen, P. J. G.; Odolinski, R.; Odijk, D.

    2014-04-01

    As the Chinese BeiDou Navigation Satellite System (BDS) has become operational in the Asia-Pacific region, it is of importance to better understand as well as demonstrate the capabilities that a combination of BeiDou with GPS brings to positioning. In this contribution, a formal and empirical analysis is given of the single-epoch RTK positioning capabilities of such a combined system. This will be done for the single- and dual-frequency case, and in comparison with the BDS- and GPS-only performances. It will be shown that with the combined system, when more satellites are available, much larger than the customary cut-off elevations can be used. This is important, as such measurement set-up will significantly increase the GNSS applicability in constrained environments, such as e.g. in urban canyons or when low-elevation multipath is present.

  15. A new empirical solar radiation pressure model for BeiDou GEO satellites

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Liu, Junhong; Gu, Defeng; Ju, Bing; Shen, Zhen; Lai, Yuwang; Yi, Dongyun

    2016-01-01

    Two classic empirical solar radiation pressure (SRP) models, the Extended Center for Orbit Determination in Europe (CODE) Orbit Model ECOM 5 and ECOM 9 have been widely used for Global Positioning System (GPS) Medium Earth Orbit (MEO) satellites precise orbit determination (POD). However, these two models are not suitable for BeiDou Geostationary Earth Orbit (GEO) satellites due to their special attitude control mode. With the experimental design method this paper proposes a new empirical SRP model for BeiDou GEO satellites, which is featured by three constant terms in DYX directions, two sine terms in DX directions and one cosine term in the Y direction. It is the first time to reveal that the periodic terms in the D direction are more important than those in YX directions for BeiDou GEO satellites. Compared with ECOM 5 and ECOM 9, the BeiDou GEO satellite orbits are significantly stabilized with the new SRP force model. The average orbit overlapping root mean square (RMS) achieved by the proposed model is 7.5 cm in the radial component, which is evidently improved over those of 37.4 and 13.2 cm for ECOM 5 and ECOM 9, respectively. In addition, the correlation coefficients between GEO orbit overlaps precision and the elevation angle of the Sun have been decreased to -0.12, 0.21, and -0.03 in radial, along-track and cross-track components by using the proposed model, while they are -0.94, -0.79 and -0.29 for ECOM 5 and -0.70, 0.21 and 0.10 for ECOM 9. Moreover, the standard deviation (STD) of Satellite Laser Ranging (SLR) data residuals for the GEO satellite C01 is reduced by 37.4% and 16.1% compared with those of ECOM 5 and ECOM 9 SRP models.

  16. Comparison of selective staining of fungi in paraffin sections by light microscopy, SEM and BEI

    SciTech Connect

    Berman, E.L.; Laudate, A.; Carter, H.W.

    1981-01-01

    Paraffin-embedded sections from human tissues with fungi or organisms classified with fungi were studied by light microscopy (LM), scanning electron microscopy (SEM), and the backscatter electron imaging (BEI) mode of the SEM. The fungal organisms selected for study were those familiar to the pathologist on the basis of their appearance in paraffin-embedded material stained with the Gomori-Grocott Chromic Acid Methenamine Silver Stain (GMS). The organisms were Actinomyces, Rhizopus, Cryptococcus, Histoplasma capsulatum, and Coccidia imitis. Sections were stained with the GMS Stain and/or the Becker modification of the GMS Stain (BGMS) and examined in the secondary electron imaging mode (SEI) and BEI mode with an annular backscatter electron detector. This silver staining technique accentuated the wall of fungal organisms, in the backscatter mode. Depending on the fungal organism and type of silver stain employed, the GMS seemed the preferable stain. The advantages of SEM over LM were greater depth of focus and potential range of magnifications. BEI may also be used in conjunction with LM stain for microorganisms to establish their presence.

  17. A new analytical solar radiation pressure model for current BeiDou satellites: IGGBSPM.

    PubMed

    Tan, Bingfeng; Yuan, Yunbin; Zhang, Baocheng; Hsu, Hou Ze; Ou, Jikun

    2016-09-06

    An analytical solar radiation pressure (SRP) model, IGGBSPM (an abbreviation for Institute of Geodesy and Geophysics BeiDou Solar Pressure Model), has been developed for three BeiDou satellite types, namely, geostationary orbit (GEO), inclined geosynchronous orbit (IGSO) and medium earth orbit (MEO), based on a ray-tracing method. The performance of IGGBSPM was assessed based on numerical integration, SLR residuals and analyses of empirical SRP parameters (except overlap computations). The numerical results show that the integrated orbit resulting from IGGBSPM differs from the precise ephemerides by approximately 5 m and 2 m for GEO and non-GEO satellites, respectively. Moreover, when IGGBSPM is used as an a priori model to enhance the ECOM (5-parameter) model with stochastic pulses, named ECOM + APR, for precise orbit determination, the SLR RMS residual improves by approximately 20-25 percent over the ECOM-only solution during the yaw-steering period and by approximately 40 percent during the yaw-fixed period. For the BeiDou GEO01 satellite, improvements of 18 and 32 percent can be achieved during the out-of-eclipse season and during the eclipse season, respectively. An investigation of the estimated ECOM D0 parameters indicated that the β-angle dependence that is evident in the ECOM-only solution is no longer present in the ECOM + APR solution.

  18. A new analytical solar radiation pressure model for current BeiDou satellites: IGGBSPM

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tan, Bingfeng; Yuan, Yunbin; Zhang, Baocheng; Hsu, Hou Ze; Ou, Jikun

    2016-09-01

    An analytical solar radiation pressure (SRP) model, IGGBSPM (an abbreviation for Institute of Geodesy and Geophysics BeiDou Solar Pressure Model), has been developed for three BeiDou satellite types, namely, geostationary orbit (GEO), inclined geosynchronous orbit (IGSO) and medium earth orbit (MEO), based on a ray-tracing method. The performance of IGGBSPM was assessed based on numerical integration, SLR residuals and analyses of empirical SRP parameters (except overlap computations). The numerical results show that the integrated orbit resulting from IGGBSPM differs from the precise ephemerides by approximately 5 m and 2 m for GEO and non-GEO satellites, respectively. Moreover, when IGGBSPM is used as an a priori model to enhance the ECOM (5-parameter) model with stochastic pulses, named ECOM + APR, for precise orbit determination, the SLR RMS residual improves by approximately 20–25 percent over the ECOM-only solution during the yaw-steering period and by approximately 40 percent during the yaw-fixed period. For the BeiDou GEO01 satellite, improvements of 18 and 32 percent can be achieved during the out-of-eclipse season and during the eclipse season, respectively. An investigation of the estimated ECOM D0 parameters indicated that the β-angle dependence that is evident in the ECOM-only solution is no longer present in the ECOM + APR solution.

  19. Experimental study on the precise orbit determination of the BeiDou navigation satellite system.

    PubMed

    He, Lina; Ge, Maorong; Wang, Jiexian; Wickert, Jens; Schuh, Harald

    2013-01-01

    The regional service of the Chinese BeiDou satellite navigation system is now in operation with a constellation including five Geostationary Earth Orbit satellites (GEO), five Inclined Geosynchronous Orbit (IGSO) satellites and four Medium Earth Orbit (MEO) satellites. Besides the standard positioning service with positioning accuracy of about 10 m, both precise relative positioning and precise point positioning are already demonstrated. As is well known, precise orbit and clock determination is essential in enhancing precise positioning services. To improve the satellite orbits of the BeiDou regional system, we concentrate on the impact of the tracking geometry and the involvement of MEOs, and on the effect of integer ambiguity resolution as well. About seven weeks of data collected at the BeiDou Experimental Test Service (BETS) network is employed in this experimental study. Several tracking scenarios are defined, various processing schemata are designed and carried out; and then, the estimates are compared and analyzed in detail. The results show that GEO orbits, especially the along-track component, can be significantly improved by extending the tracking network in China along longitude direction, whereas IGSOs gain more improvement if the tracking network extends in latitude. The involvement of MEOs and ambiguity-fixing also make the orbits better.

  20. A new analytical solar radiation pressure model for current BeiDou satellites: IGGBSPM

    PubMed Central

    Tan, Bingfeng; Yuan, Yunbin; Zhang, Baocheng; Hsu, Hou Ze; Ou, Jikun

    2016-01-01

    An analytical solar radiation pressure (SRP) model, IGGBSPM (an abbreviation for Institute of Geodesy and Geophysics BeiDou Solar Pressure Model), has been developed for three BeiDou satellite types, namely, geostationary orbit (GEO), inclined geosynchronous orbit (IGSO) and medium earth orbit (MEO), based on a ray-tracing method. The performance of IGGBSPM was assessed based on numerical integration, SLR residuals and analyses of empirical SRP parameters (except overlap computations). The numerical results show that the integrated orbit resulting from IGGBSPM differs from the precise ephemerides by approximately 5 m and 2 m for GEO and non-GEO satellites, respectively. Moreover, when IGGBSPM is used as an a priori model to enhance the ECOM (5-parameter) model with stochastic pulses, named ECOM + APR, for precise orbit determination, the SLR RMS residual improves by approximately 20–25 percent over the ECOM-only solution during the yaw-steering period and by approximately 40 percent during the yaw-fixed period. For the BeiDou GEO01 satellite, improvements of 18 and 32 percent can be achieved during the out-of-eclipse season and during the eclipse season, respectively. An investigation of the estimated ECOM D0 parameters indicated that the β-angle dependence that is evident in the ECOM-only solution is no longer present in the ECOM + APR solution. PMID:27595795

  1. A new analytical solar radiation pressure model for current BeiDou satellites: IGGBSPM.

    PubMed

    Tan, Bingfeng; Yuan, Yunbin; Zhang, Baocheng; Hsu, Hou Ze; Ou, Jikun

    2016-01-01

    An analytical solar radiation pressure (SRP) model, IGGBSPM (an abbreviation for Institute of Geodesy and Geophysics BeiDou Solar Pressure Model), has been developed for three BeiDou satellite types, namely, geostationary orbit (GEO), inclined geosynchronous orbit (IGSO) and medium earth orbit (MEO), based on a ray-tracing method. The performance of IGGBSPM was assessed based on numerical integration, SLR residuals and analyses of empirical SRP parameters (except overlap computations). The numerical results show that the integrated orbit resulting from IGGBSPM differs from the precise ephemerides by approximately 5 m and 2 m for GEO and non-GEO satellites, respectively. Moreover, when IGGBSPM is used as an a priori model to enhance the ECOM (5-parameter) model with stochastic pulses, named ECOM + APR, for precise orbit determination, the SLR RMS residual improves by approximately 20-25 percent over the ECOM-only solution during the yaw-steering period and by approximately 40 percent during the yaw-fixed period. For the BeiDou GEO01 satellite, improvements of 18 and 32 percent can be achieved during the out-of-eclipse season and during the eclipse season, respectively. An investigation of the estimated ECOM D0 parameters indicated that the β-angle dependence that is evident in the ECOM-only solution is no longer present in the ECOM + APR solution. PMID:27595795

  2. Bemerkungen zur Relativitätstheorie und zu den Quanten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bergmann, Peter G.

    Die theoretischen und experimentellen Grundlagen von Gravitations- und Quantenphysik, die Beziehung beider Theorien und die Bedeutung wesentlicher Begriffe, wie Observable, werden diskutiert.Translated AbstractRemarks on Relativity and on Quantum TheoryThe theoretical and experimental foundations of gravitation and quantum physics are discussed as well as the relation of these two theories and the role of basic notions like observables.

  3. Vom Urknall zum Zerfall. Die Welt zwischen Anfang und Ende.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fritzsch, H.

    Contents: Der Tanz mit dem Ozean. Galaktische Landkarte. Das Maß der Dinge. Der würfelnde Gott der Quantenphysik. Geheimnisvolle Felder. Materie und Antimaterie. Quarks - Urstoff unserer Welt. Zerfallende Protonen und die Einheit der Physik. Der Zauberofen. Das überschaubare Universum. Das explodierende Universum. Nachhall der Schöpfung. Der achtfache Weg der kosmischen Entwicklung. Das Ende der Welt. Einheit in der Vielfalt. Das geistige Universum. Gott und das absurde Universum.

  4. Das menschliche Gehör und Grundlagen der Psychoakustik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Genuit, Klaus; Sottek, Roland

    Das menschliche Gehör ist ein äußerst komplexes Empfangs- und Signalverarbeitungssystem. Es ist als Schallanalysator in Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit von technisch-analytischen Verfahren nach wie vor unerreicht. Die Signalverarbeitung läuft auf Grundlage komplexer Prozesse ab, die in ihrer Gesamtheit bislang nicht vollständig erfasst sind. Verschiedene Modelle zur gehörgerechten Zeit- und Frequenzanalyse ahmen jene komplexen Prozesse und Verarbeitungsmechanismen nach, die im menschlichen Gehör vollzogen werden.

  5. Effects of spin-orbit coupling on laser cooling of BeI and MgI

    SciTech Connect

    Wan, Mingjie Huang, Duohui; Shao, Juxiang; Li, Yuanyuan; Yu, You; Li, Song

    2015-10-28

    We present the ab initio study of spin-orbit coupling effects on laser cooling of BeI and MgI molecules. Potential energy curves for the X{sup 2}Σ{sup +}{sub 1/2}, A{sup 2}Π{sub 1/2,3/2}, and 2{sup 2}Π{sub 3/2,1/2} states are calculated using multi-reference configuration interaction method plus Davidson corrections. Spectroscopic parameters of BeI and MgI are in excellent agreement with available experimental and theoretical values. The A{sup 2}Π{sub 3/2} state of MgI is a repulsive state. It is an unsuitable scheme for the A{sup 2}Π{sub 3/2}(υ′)← X{sup 2}Σ{sup +}{sub 1/2} (υ″) transition for laser cooling of MgI. Highly diagonally distributed Franck-Condon factors f{sub 00} for the A{sup 2}Π{sub 1/2,3/2} (υ′ = 0) ← X{sup 2}Σ{sup +}{sub 1/2} (υ″ = 0) transitions and suitable radiative lifetimes τ for the A{sup 2}Π{sub 1/2,3/2} (υ′ = 0) of BeI and MgI are obtained. Three laser wavelength drives are required for the A{sup 2}Π{sub 1/2,3/2}(υ′)←X{sup 2}Σ{sup +}{sub 1/2} (υ″) transitions of BeI and MgI. The proposed cooling wavelengths of BeI and MgI are both in the violet region. The results imply the feasibility of laser cooling of BeI and MgI, and that laser cooling of BeI is more possible.

  6. Supraleitung und Interkontinentalraketen „On-line computing“ zwischen Militär, Industrie und Wissenschaft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knolle, Johannes; Joas, Christian

    Der zweite Weltkrieg und der Kalte Krieg veränderten nicht nur das Verhältnis zwischen Militär, Industrie und Wissenschaft, sondern auch die wissenschaftliche Praxis von Physikern und anderen Wissenschaftlern. In den 1950er Jahren stellte die Entwicklung von Interkontinentalraketen die Auftragnehmer des Militärs in der Industrie vor komplexe Fragestellungen, zu deren Lösung sie auf die Expertise von Wissenschaftlern angewiesen waren. Industrieunternehmen gründeten eigene Forschungseinheiten zur Lösung technischer und wissenschaftlicher Probleme.

  7. Darwin, Engels und die Rolle der Arbeit in der biologischen und kulturellen Evolution des Menschen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reichholf, Josef H.

    Im Jahre 1876, 5 Jahre nach Erscheinen von Darwins Buch über die Evolution des Menschen und die sexuelle Selektion (Darwin 1871), veröffentlichte Friedrich Engels den berühmt gewordenen Essay "Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“ (Engels 1876). Die Kernfrage darin lautet in Kurzform: Warum hat der Mensch eigentlich ein Bedürfnis nach Arbeit? Engels Antwort wird nachfolgend näher betrachtet und vom gegenwärtigen Kenntnisstand aus beurteilt. Wie sich zeigen wird, beantworten seine Überlegungen die Frage nicht wirklich. Sie ist weiterhin offen. Es können lediglich einige zusätzliche Anhaltspunkte zur Diskussion gestellt werden. Angesichts des drängenden Problems millionenfacher Arbeitslosigkeit und der Forderungen nach einem "Grundrecht auf Arbeit“ kommt den Überlegungen zum möglichen Ursprung des Bedürfnisses nach Arbeit mehr als nur akademisches Interesse zu.

  8. Haptische Modellierung und Deformation einer Kugelzelle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schippritt, Darius; Wiemann, Martin; Lipinski, Hans-Gerd

    Haptische Simulationsmodelle dienen in der Medizin in erster Linie dem Training operativer Eingriffe. Sie basieren zumeist auf physikalischen Gewebemodellen, welche eine sehr genaue Simulation der biomechanischen Eigenschaften des betreffenden Gewebes erlauben, aber gleichzeitig sehr rechenintensiv und damit zeitaufwändig in der Ausführung sind. Die menschliche Wahrnehmung kann allerdings auch eine ungenaue haptische Modellierung psychooptisch ausgleichen. Daher kann es sinnvoll sein, haptische Simulationen auch mit nicht vollständig physikalisch definierten Deformationsmodellen durchzuführen. Am Beispiel der haptischer Simulation einer in-vitro Fertilisation wird gezeigt, dass durch die Anwendung eines geometrischen Deformationsmodells eine künstliche Befruchtung unter realistischen experimentellen Bedingungen in Echtzeit haptisch simuliert und damit trainiert werden kann.

  9. Biochips und ihr Einsatz in der Lebensmittelanalytik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Huber, Ingrid; Zeltz, Patric

    Mit der Verbreitung des Begriffes "Biochip“ in den biotechnologischen Medien wurde Ende der 1990er-Jahre zunächst der Eindruck erweckt, dass die Computerelektronik in die molekularbiologischen Anwendungen eingestiegen ist [18]. In nur wenigen Jahren hat sich die Biochiptechnologie zu einem Verfahren entwickelt, das aus der molekularbiologischen Grundlagenforschung nicht mehr wegzudenken ist und über eine Vielzahl von Einsatzbereichen verfügt. Die Biochiptechnologie ermöglicht die Miniaturisierung von DNA-, RNA- bzw. Proteinanalytik in hochparallelen Formaten. Dieser hohe Parallelisierungsgrad ist einer der wesentlichen Vorteile dieser Technik gegenüber klassischen molekularbiologischen Methoden. Sie wird heutzutage vor allem in der Genomforschung eingesetzt, für Genexpressionsstudien, zum Screening von single nucleotide polymorphisms (SNPs), in der pharmakogenetischen Forschung sowie in der Erforschung von Erbkrankheiten und in der Krebsforschung [1, 7, 19]. Neben vielen weiteren Bereichen finden Biochips auch spezielle Anwendungen in der Lebensmittelanalytik.

  10. Dorfentwicklung und Dorferneuerung . Die neuen Bundesländer

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bender, Oliver; Richter, Horst P.

    1997-03-01

    Das 1975 in Kraft getretene Bundesraumordnungsprogramm forderte, in allen Landesteilen angemessene und gleichwertige Lebensbedingungen herzustellen. Mit der Novellierung des Flurbereinigungsgesetzes 1976 bzw. dem Zukunftsinvestitionsprogramm 1977 bis 1980 startete die Dorfentwicklung/Dorferneuerung nicht zuletzt als Initiative zur Konjunkturbelebung im ländlichen Raum. Seit 1984 ist sie Bestandteil der von Bund und Ländern getragenen Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) und liegt im Zuständigkeitsbereich der Landwirtschaftsministerien. Die Dorferneuerungsprogramme der Länder werden aus Mitteln der GAK, der EU und des Landes finanziert. Neben Ortssanierungen nach dem Städtebauförderungsgesetz bzw. Baugesetzbuch stellen sie das wichtigste Instrument zur Förderung von ländlichen Orten und Gemeinden dar. Nach der Vereinigung wurde das Dorferneuerungsrecht auf die neuen Bundesländer übertragen, indem man sich zunächst an den Regelungen der jeweiligen Partnerländer im Westen orientierte. Doch hatten sich die Dörfer in Ost- und Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg völlig unterschiedlich entwickelt, so dass sich im Osten ein erweiterter Handlungsbedarf zeigte. Für Fachleute aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und freien Planungsberufen, nicht zuletzt für angewandt arbeitende Geographen, stellten sich neue Herausforderungen.

  11. Identifikationsverfahren zur Analyse von EEG-Signalen bei Epilepsie mit Reaktions-Diffusions Netzwerken

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gollas, F.; Tetzlaff, R.

    2007-06-01

    Partielle Differentialgleichungen des Reaktions-Diffusions-Typs beschreiben Phänomene wie Musterbildung, nichtlineare Wellenausbreitung und deterministisches Chaos und werden oft zur Untersuchung komplexer Vorgänge auf den Gebieten der Biologie, Chemie und Physik herangezogen. Zellulare Nichtlineare Netzwerke (CNN) sind eine räumliche Anordnung vergleichsweise einfacher dynamischer Systeme, die eine lokale Kopplung untereinander aufweisen. Durch eine Diskretisierung der Ortsvariablen können Reaktions-Diffusions-Gleichungen häufig auf CNN mit nichtlinearen Gewichtsfunktionen abgebildet werden. Die resultierenden Reaktions-Diffusions-CNN (RD-CNN) weisen dann in ihrer Dynamik näherungsweise gleiches Verhalten wie die zugrunde gelegten Reaktions-Diffusions-Systeme auf. Werden RD-CNN zur Identifikation neuronaler Strukturen anhand von EEG-Signalen herangezogen, so besteht die Möglichkeit festzustellen, ob das gefundene Netzwerk lokale Aktivität aufweist. Die von Chua eingeführte Theorie der lokalen Aktivität Chua (1998); Dogaru und Chua (1998) liefert eine notwendige Bedingung für das Auftreten von emergentem Verhalten in zellularen Netzwerken. Änderungen in den Parametern bestimmter RD-CNN könnten auf bevorstehende epileptische Anfälle hinweisen. In diesem Beitrag steht die Identifikation neuronaler Strukturen anhand von EEG-Signalen durch Reaktions-Diffusions-Netzwerke im Vordergrund der dargestellten Untersuchungen. In der Ergebnisdiskussion wird insbesondere auch die Frage nach einer geeigneten Netzwerkstruktur mit minimaler Komplexität behandelt.

  12. Renaturierung von subalpinen und alpinen Ökosystemen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krautzer, B.; Klug, Brigitte

    Die große Vielfalt an alpinen und subalpinen Ökosystemen auf waldfreien Standorten stellt besonders hohe Anforderungen an Planung und Durchführung von Renaturierungsmaßnahmen. Zunehmende Meereshöhe, starke Hangneigungen und extreme klimatische Verhältnisse im Gebirge bedingen zudem seit jeher natürliche Erosionsprozesse. Die zahllosen menschlichen Aktivitäten der letzten Jahrzehnte, gepaart mit unzureichenden Begrünungsmaßnahmen, erhöhen dieses Risiko noch um ein Vielfaches: Geländekorrekturen im Zuge von Skipistenbauten, Almrevitalisierungen, Forst- und Almwegebauten, Maßnahmen zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur oder Wildbach- und Lawinenverbauungen. Nur durch Verwendung von hochwertigem, dem Standort angepasstem Pflanzen-oder Saatgutmaterial in Kombination mit der passenden Begrünungstechnik kann dieser Bedrohung dauerhaft entgegengewirkt werden. Dabei sind folgende limitierende Faktoren besonders zu beachten.

  13. Entwicklung von umwelt- und naturschutzgerechten Verfahren der landwirtschaftlichen Landnutzung für das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Meyer-Aurich, Andreas

    1999-11-01

    Mit der vorliegenden Arbeit werden exemplarisch Chancen und Grenzen der Integration von Umwelt- und Naturschutz in Verfahren der ackerbaulichen Landnutzung aufgezeigt. Die Umsetzung von Zielen des Umwelt- und Naturschutzes in Verfahren der Landnutzung ist mit verschiedenen Schwierigkeiten verbunden. Diese liegen zum einen in der Konkretisierung der Ziele, um diese umsetzen zu können, zum anderen in vielfach unzulänglichem Wissen über den Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Formen der Landnutzung und insbesondere den biotischen Naturschutzzielen. Zunächst wird die Problematik der Zielfestlegung und Konkretisierung erörtert. Das Umweltqualitätszielkonzept von Fürst et al. (1992) stellt einen Versuch dar, Ziele des Umwelt- und Naturschutzes zu konkretisieren. Dieses Konzept haben Heidt et al. (1997) auf einen Landschaftsausschnitt von ca. 6000 ha im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Nordosten Brandenburgs angewendet. Eine Auswahl der von Heidt et al. (1997) formulierten Umweltqualitätsziele bildet die Basis dieser Arbeit. Für die ausgewählten Umweltqualitätsziele wurden wesentliche Einflussfaktoren der Landnutzung identifiziert und ein Bewertungssystem entwickelt, mit dem die Auswirkungen von landwirtschaftlichen Anbauverfahren auf diese Umweltqualitätsziele abgebildet werden können. Die praktizierte Landnutzung von 20 Betrieben im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wurde von 1994 bis 1997 hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umweltqualitätsziele analysiert. Die Analyse ergab ein sehr differenziertes Bild, das zum Teil Unterschiede in der Auswirkung auf die Umweltqualitätsziele für den Anbau einzelner Kulturen oder für bestimmte Betriebstypen zeigte. Es zeigte sich aber auch, dass es bei der Gestaltung des Anbaus einzelner Kulturarten große Unterschiede gab, die für Umweltqualitätsziele Bedeutung haben. Neben der Analyse der Landnutzung im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wurde ein System entwickelt, mit dem die modellhafte

  14. Strahlen-und kinetische Waffen: Neue Waffentechniken und Rüstungskontrolle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Neuneck, Götz

    Laserstrahlen, Mikrowellen oder elektromagnetische Beschleuniger lassen sich nicht nur für zivile, sondern für militärische Zwecke einsetzen. Die Aufgabe einer vorbeugenden Rüstungskontrolle wäre es, diese wie andere künftige Waffentechnologien auf ihren destabilisierenden Charakter hin zu untersuchen und ihre Stationierung zu beschränken oder zu verhindern.

  15. Entwicklungsperspektiven von Social Software und dem Web 2.0

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Raabe, Alexander

    Der Artikel beschäftigt sich zunächst mit dem derzeitigen und zukünftigen Einsatz von Social Software in Unternehmen. Nach dem großen Erfolg von Social Software im Web beginnen viele Unternehmen eigene Social Software-Initiativen zu entwickeln. Der Artikel zeigt die derzeit wahrgenommenen Einsatzmöglichkeiten von Social Software im Unternehmen auf, erörtert Erfolgsfaktoren für die Einführung und präsentiert mögliche Wege für die Zukunft. Nach der Diskussion des Spezialfalles Social Software in Unternehmen werden anschließend die globalen Trends und Zukunftsperspektiven des Web 2.0 in ihren technischen, wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen dargestellt. Wie aus den besprochenen Haupttrends hervorgeht, wird die Masse an digital im Web verfügbaren Informationen stetig weiterwachsen. So stellt sich die Frage, wie es in Zukunft möglich sein wird, die Qualität der Informationssuche und der Wissensgenerierung zu verbessern. Mit dem Einsatz von semantischen Technologien im Web wird hier eine revolutionäre Möglichkeit geboten, Informationen zu filtern und intelligente, gewissermaßen verstehende" Anwendungen zu entwerfen. Auf dem Weg zu einem intelligenten Web werden sich das Semantic Web und Social Software annähern: Anwendungen wie Semantic Wikis, Semantic Weblogs, lightweight Semantic Web-Sprachen wie Microformats oder auch kommerzielle Angebote wie Freebase von Metaweb werden die ersten Vorzeichen einer dritten Generation des Webs sein.

  16. Darwinische Kulturtheorie - Evolutionistische und "evolutionistische`` Theorien sozialen Wandels

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Antweiler, Christoph

    Evolutionistische Argumentationen außerhalb der Biologie sind weit verbreitet. Wenn sie vertreten werden, heißt das mitnichten, dass sie notwendigerweise von darwinischen Argumenten geprägt sind. Wenn man Evolution und Kultur aus explizit darwinischer Perspektive zusammen bringt, bedeutet das noch lange nicht unbedingt Soziobiologie. Und es bedeutet sicherlich nicht Sozialdarwinismus. Dieser Beitrag soll einen Überblick der so genannten evolutionären Ansätze bzw. evolutionistischen Ansätze zu menschlichen Gesellschaften bzw. Kulturen geben. Es soll gezeigt werden, was in den Ansätzen analytisch zu trennen ist und was synthetisch zusammen gehört. Mein Beitrag ist nicht wissenschaftsgeschichtlich angelegt, sondern systematisch ausgerichtet und hat zwei Schwerpunkte (Antweiler 2008; Antweiler 2009b). Zum einen geht es um kausale Zusammenhänge von organischer Evolution und gesellschaftlichem Wandel. Auf der anderen Seite werden Analogien zwischen biotischer und kultureller Evolution erläutert, die als spezifische Ähnlichkeiten dieser beiden als grundsätzlich verschieden gesehenen Prozesse aufgefasst werden. Dadurch wird die Frage aufgeworfen, ob die Evolution von Organismen einerseits und die Transformation von Gesellschaften bzw. Kulturen andererseits, spezielle Fälle eines allgemeinen Modells von Evolution darstellen.

  17. Das CARNOTsche Paradigma und seine erkenntnistheoretischen Implikationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schöpf, Hans-Georg

    Der vorliegende historisch-kritische Essay führt die Eigentümlichkeiten der klassischen phänomenologischen Thermodynamik auf das von CARNOT geschaffene Paradigma zurück und greift einige damit zusammenhängende Fragen auf.Translated AbstractCARNOT's Paradigm and its Epistemological ImplicationsThe present historic-critical essay traces the pecularities of classical phenomenological thermodynamics back to the paradigm, created by CARNOT, and takes up some questions to which this paradigm gives rise.

  18. Global Ionospheric Modelling using Multi-GNSS: BeiDou, Galileo, GLONASS and GPS.

    PubMed

    Ren, Xiaodong; Zhang, Xiaohong; Xie, Weiliang; Zhang, Keke; Yuan, Yongqiang; Li, Xingxing

    2016-01-01

    The emergence of China's Beidou, Europe's Galileo and Russia's GLONASS satellites has multiplied the number of ionospheric piercing points (IPP) offered by GPS alone. This provides great opportunities for deriving precise global ionospheric maps (GIMs) with high resolution to improve positioning accuracy and ionospheric monitoring capabilities. In this paper, the GIM is developed based on multi-GNSS (GPS, GLONASS, BeiDou and Galileo) observations in the current multi-constellation condition. The performance and contribution of multi-GNSS for ionospheric modelling are carefully analysed and evaluated. Multi-GNSS observations of over 300 stations from the Multi-GNSS Experiment (MGEX) and International GNSS Service (IGS) networks for two months are processed. The results show that the multi-GNSS GIM products are better than those of GIM products based on GPS-only. Differential code biases (DCB) are by-products of the multi-GNSS ionosphere modelling, the corresponding standard deviations (STDs) are 0.06 ns, 0.10 ns, 0.18 ns and 0.15 ns for GPS, GLONASS, BeiDou and Galileo, respectively in satellite, and the STDs for the receiver are approximately 0.2~0.4 ns. The single-frequency precise point positioning (SF-PPP) results indicate that the ionospheric modelling accuracy of the proposed method based on multi-GNSS observations is better than that of the current dual-system GIM in specific areas. PMID:27629988

  19. An improved method for eliminating BeiDou satellite induced code bias

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Li, Xin; Li, Xin; Zhang, Xiaohong; Pan, Lin

    2016-04-01

    The BeiDou satellite induced code biases have serious impact on precise positioning which use code measurements. According to the characteristic of code biases which have been confirmed orbit type-, frequency-, and elevation-dependent, an improved method is proposed in this contribution by processing the data from 12 months in 2015 to reduce their adverse effects. Different from the model put forward by Wanninger and Beer (2015),more data sets were used to produce the correction values as weighted least squares and robust estimation were used to build up more accurate model for all IGSO satellites and MEO satellites. The additional method for GEO satellites is applying sidereal filtering to help minimize the code biases. The result of improved method shows that the systematic variations have been eliminated more clearly and the positioning accuracy of PPP solution were better than using traditional model proposed by Wanninger and Beer as well as convergence speed. In addition, the systematic variations in MW combination which serve for ambiguity fixing were removed as well. Morever, after application of the code bias correction method, the convergence time of MW combinations and the fixing rate of DD wide-lane ambiguity resolution have been improved. Key words: BeiDou; code bias; weighted least squares ; robust estimation; Precise Positioning; MW combination; ambiguity resolution

  20. Global Ionospheric Modelling using Multi-GNSS: BeiDou, Galileo, GLONASS and GPS.

    PubMed

    Ren, Xiaodong; Zhang, Xiaohong; Xie, Weiliang; Zhang, Keke; Yuan, Yongqiang; Li, Xingxing

    2016-09-15

    The emergence of China's Beidou, Europe's Galileo and Russia's GLONASS satellites has multiplied the number of ionospheric piercing points (IPP) offered by GPS alone. This provides great opportunities for deriving precise global ionospheric maps (GIMs) with high resolution to improve positioning accuracy and ionospheric monitoring capabilities. In this paper, the GIM is developed based on multi-GNSS (GPS, GLONASS, BeiDou and Galileo) observations in the current multi-constellation condition. The performance and contribution of multi-GNSS for ionospheric modelling are carefully analysed and evaluated. Multi-GNSS observations of over 300 stations from the Multi-GNSS Experiment (MGEX) and International GNSS Service (IGS) networks for two months are processed. The results show that the multi-GNSS GIM products are better than those of GIM products based on GPS-only. Differential code biases (DCB) are by-products of the multi-GNSS ionosphere modelling, the corresponding standard deviations (STDs) are 0.06 ns, 0.10 ns, 0.18 ns and 0.15 ns for GPS, GLONASS, BeiDou and Galileo, respectively in satellite, and the STDs for the receiver are approximately 0.2~0.4 ns. The single-frequency precise point positioning (SF-PPP) results indicate that the ionospheric modelling accuracy of the proposed method based on multi-GNSS observations is better than that of the current dual-system GIM in specific areas.

  1. [Leben im Eismeer - Tauchuntersuchungen zur Biologie arktischer Meerespflanzen und Meerestiere

    PubMed

    Lippert; Karsten; Wiencke

    2000-01-01

    Die Maske wird nochmals auf Dichtigkeit überprüft, der Knoten der Sicherungsleine mit zwei halben Schlägen fixiert, dann rutscht die Taucherin von der Eiskante in das kalte Wasser. Eine halbe Stunde vergeht, bevor ihr Kopf wieder aus dem Eisloch auftaucht und sie ein großes Sammelnetz nach oben reicht, gefüllt mit verschiedenen Arten von Makroalgen. Obwohl noch große Flächen des Kongsfjordes im arktischen Spitzbergen zugefroren sind und das Festland von einer dicken Schneedecke bedeckt ist, hat unter Wasser in den Algenwäldern bereits der Sommer und damit die Saison der Meeresbiologen begonnen.

  2. USER'S GUIDE TO THE PERSONAL COMPUTER VERSION OF THE BIOGENIC EMISSIONS INVENTORY SYSTEM (PC-BEIS2)

    EPA Science Inventory

    The document is a user's guide for an updated Personal Computer version of the Biogenic Emissions Inventory System (PC-BEIS2), allowing users to estimate hourly emissions of biogenic volatile organic compounds (BVOCs) and soil nitrogen oxide emissions for any county in the contig...

  3. INTEGRATION OF THE BIOGENIC EMISSIONS INVENTORY SYSTEM (BEIS3) INTO THE COMMUNITY MULTISCALE AIR QUALITY MODELING SYSTEM

    EPA Science Inventory

    The importance of biogenic emissions for regional air quality modeling is generally recognized [Guenther et al., 2000]. Since the 1980s, biogenic emission estimates have been derived from algorithms such as the Biogenic Emissions Inventory System (BEIS) [Pierce et. al., 1998]....

  4. The Women of "Kabale und Liebe": A Teaching Approach

    ERIC Educational Resources Information Center

    Stephan, Naomi I.

    1976-01-01

    The three female characters in Schiller's "Kabale und Liebe" are analyzed. The article questions the value of using this play in a college curriculum because of the oppressive and unenlightened roles of the female characters. (TL)

  5. Konstruieren von Pkw-Karosserien: Grundlagen, Elemente und Baugruppen, Vorschriftenübersicht, Beispiele mit CATIA V4 und V5

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grabner, Jörg; Nothhaft, Richard

    Die Faszination, die vom Auto ausgeht, ist und bleibt ungebrochen. Entsprechend interessant ist es, sich vor dem Hintergrund konventioneller Konstruktionstechniken über die virtuelle Produktentwicklung von Pkw-Karosserien an modernen CAD-Arbeitsplätzen informieren zu können. Die Autoren führen in die Grundlagen ein und zeigen anhand von Beispielen und zahlreichen Abbildungen, wie mit dem System CATIA der Rohbau sowie die Ausstattung innen und au=C3=9Fen konstruiert werden. Darüber hinaus wird das so genannte "Package" an Beispielen beschrieben, also das Management und die Harmonisierung der Anforderungen an die Bauräume (z.

  6. Einstellung und Wissen von Lehramtsstudierenden zur Evolution - ein Vergleich zwischen Deutschland und der Türkei

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Graf, Dittmar; Soran, Haluk

    Es wird eine Untersuchung vorgestellt, in der Wissen und Überzeugungen von Lehramtsstudierenden aller Fächer zum Thema Evolution an zwei Universitäten in Deutschland und der Türkei erhoben worden sind. Die Befragung wurde in Dortmund und in Ankara durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass ausgeprägte Defizite im Verständnis der Evolutionsmechanismen herrschen. Viele Studierende, insbesondere aus der Türkei, sind nicht von der Faktizität der Evolution überzeugt. Dies gilt sowohl für Studierende mit Fach Biologie als auch für Studierende mit anderen Fächern. Näher untersucht worden sind die Faktoren, die die Überzeugungen zur Evolution beeinflussen können, was ja in Anbetracht der hohen Ablehnungsrate der Evolution von besonderem Interesse ist. Das Vertrauen in die Wissenschaft spielt hierbei eine besondere Rolle: Wer der Wissenschaft vertraut, ist auch eher von der Evolution überzeugt, als diejenigen, die skeptisch gegenüber der Wissenschaft sind.

  7. Sticktechnologie für medizinische Textilien und Tissue Engineering

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Karamuk, Erdal; Mayer, Jörg; Wintermantel, Erich

    Textile Strukturen werden in grossem Ausmass als medizinische Implantate eingesetzt, um Weich- und Hartgewebe zu unterstützen oder zu ersetzen. Im Tissue Engineering gewinnen sie an Bedeutung als scaffolds, um biologische Gewebe in vitro zu züchten für anschliessende Implantation oder extrakorporale Anwendungen. Textilien sind gewöhnlich anisotrope zweidimensionale Strukturen mit hoher Steifigkeit in der Ebene und geringer Biegesteifigkeit. Durch eine Vielzahl textiler Prozesse und durch entsprechende Wahl des Fasermaterials ist es möglich, Oberfläche, Porosität und mechanische Anisotropie in hohem Masse zu variieren. Wegen ihrer einzigartigen strukturellen und mechanischen Eigenschaften können faserbasierte Materialien in weitem Masse biologischem Gewebe nachgeahmt werden [1]. Gesticke erweitern das Feld von technischen und besonders medizinischen Textilien, denn sie vereinen sehr hohe strukturelle Variabilität mit der Möglichkeit, mechanische Eigenschaften in einem grossen Bereich einzustellen, um so die mechanischen Anforderungen des Empfängergewebes zu erfüllen (Abb. 42.1).

  8. S1-Leitlinie zur UV-Phototherapie und Photochemotherapie.

    PubMed

    Herzinger, Thomas; Berneburg, Mark; Ghoreschi, Kamran; Gollnick, Harald; Hölzle, Erhard; Hönigsmann, Herbert; Lehmann, Percy; Peters, Thorsten; Röcken, Martin; Scharffetter-Kochanek, Karin; Schwarz, Thomas; Simon, Jan; Tanew, Adrian; Weichenthal, Michael

    2016-08-01

    Die heilsame Wirkung des Sonnenlichts war teilweise schon im Altertum bekannt und fand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder zunehmend Beachtung. Den Beginn der modernen Phototherapien markiert die Entwicklung einer Apparatur zur ultravioletten Bestrahlung der Hauttuberkulose durch Finnsen zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Zur Therapie von Hauterkrankungen finden beinahe ausschließlich die spektralen Bereiche unterhalb des sichtbaren Lichtes (ultraviolett) Anwendung. Seit den 1970er Jahren stehen zunehmend leistungsfähige künstliche Strahlenquellen bereit für die Therapie mit UVB, UVA und die Kombination von UVA mit Photosensibilisatoren (Photochemotherapie). Hohe strukturelle und prozedurale Qualitätsstandards sind unabdingbare Voraussetzung für die Durchführung einer gleichermaßen wirkungsvollen wie auch sicheren Phototherapie. Die Leitlinie formuliert den aktuellen Konsens führender Experten auf dem Gebiet der Phototherapie in Bezug auf die Indikationen für die jeweiligen Therapieverfahren, deren Gegenanzeigen und Nebenwirkungen und insbesondere für die Wahl der korrekten Dosis zu Beginn und im Verlauf einer Therapie sowie das Management von Nebenwirkungen. PMID:27509439

  9. Crystallization, biomimetics and semiconducting polymers in confined systems. (German Title: Kristallisation, Biomimetik und halbleitende Polymere in räumlich begrenzten Systemen)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Montenegro, Rivelino V. D.

    2003-05-01

    the same particle leads to a higher efficiency due to the better contact between the polymers. Such an effect is of great interest for the fabrication of opto-electronic devices such as light emitting diodes with nanometer size emitting points and solar cells comprising of blends of electron donating and electron accepting polymers. populärwissenschaftlicher Abstract: Kristallisation, Biomimetik und halbleitende Polymere in räumlich begrenzten Systemen: Äl und Wasser mischen sich nicht, man kann aber aus beiden Flüssigkeiten Emulsionen herstellen, bei denen Tröpfchen der einen Flüssigkeit in der anderen Flüssigkeit vorliegen. Das heit, es können entweder Ältröpfchen in Wasser oder Wassertröpfchen in Äl erzeugt werden. Aus täglichen Erfahrungen, z.B. beim Kochen wei man jedoch, dass sich eine Emulsion durch Schütteln oder Rühren herstellen lässt, diese jedoch nicht besonders stabil ist. Mit Hilfe von hohen Scherenergien kann man nun sehr kleine, in ihrer Gröe sehr einheitliche und auerdem sehr stabile Tröpfchen von 1/10000 mm erhalten. Eine solche Emulsion wird Miniemulsion genannt. In der Dissertation wurden nun z.B. Miniemulsionen untersucht, die aus kleinen Wassertröpfchen in einem Äl bestehen. Es konnte gezeigt werden, dass das Wasser in diesen Tröpfchen, also in den räumlich begrenzten Systemen, nicht bei 0 °C, sondern bei -22 °C kristallisierte. Wie lässt sich das erklären? Wenn man einen Eimer Wasser hat, dann bildet sich normalerweise bei 0 °C Eis, da nämlich in dem Wasser einige (manchmal ganz wenige) Keime (z.B. Schutzteilchen, ein Fussel etc.) vorhanden sind, an denen sich die ersten Kristalle bilden. Wenn sich dann einmal ein Kristall gebildet hat, kann das Wasser im gesamten Eimer schnell zu Eis werden. Ultrareines Wasser würde bei -22 °C kristallisieren. Wenn man jetzt die Menge Wasser aus dem Eimer in kleine Tröpfchen bringt, dann hat man eine sehr, sehr groe Zahl, nämlich 1017 Tröpfchen, in einem Liter Emulsion vorliegen

  10. Analysis on coverage ability of BeiDou navigation satellite system for manned spacecraft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zhao, Sihao; Yao, Zheng; Zhuang, Xuebin; Lu, Mingquan

    2014-12-01

    To investigate the service ability of the BeiDou Navigation Satellite System (BDS) for manned spacecraft, both the current regional and the future-planned global constellations of BDS are introduced and simulated. The orbital parameters of the International Space Station and China's Tiangong-1 spacelab are used to create the simulation scenario and evaluate the performance of the BDS constellations. The number of visible satellites and the position dilution (PDOP) of precision at the spacecraft-based receiver are evaluated. Simulation and analysis show quantitative results on the coverage ability and time percentages of both the current BDS regional and future global constellations for manned-space orbits which can be a guideline to the applications and mission design of BDS receivers on manned spacecraft.

  11. Real-time retrieval of precipitable water vapor from GPS and BeiDou observations

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lu, Cuixian; Li, Xingxing; Nilsson, Tobias; Ning, Tong; Heinkelmann, Robert; Ge, Maorong; Glaser, Susanne; Schuh, Harald

    2015-09-01

    The rapid development of the Chinese BeiDou Navigation Satellite System (BDS) brings a promising prospect for the real-time retrieval of zenith tropospheric delays (ZTD) and precipitable water vapor (PWV), which is of great benefit for supporting the time-critical meteorological applications such as nowcasting or severe weather event monitoring. In this study, we develop a real-time ZTD/PWV processing method based on Global Positioning System (GPS) and BDS observations. The performance of ZTD and PWV derived from BDS observations using real-time precise point positioning (PPP) technique is carefully investigated. The contribution of combining BDS and GPS for ZTD/PWV retrieving is evaluated as well. GPS and BDS observations of a half-year period for 40 globally distributed stations from the International GNSS Service Multi-GNSS Experiment and BeiDou Experiment Tracking Network are processed. The results show that the real-time BDS-only ZTD series agree well with the GPS-only ZTD series in general: the RMS values are about 11-16 mm (about 2-3 mm in PWV). Furthermore, the real-time ZTD derived from GPS-only, BDS-only, and GPS/BDS combined solutions are compared with those derived from the Very Long Baseline Interferometry. The comparisons show that the BDS can contribute to real-time meteorological applications, slightly less accurately than GPS. More accurate and reliable water vapor estimates, about 1.3-1.8 mm in PWV, can be obtained if the BDS observations are combined with the GPS observations in the real-time PPP data processing. The PWV comparisons with radiosondes further confirm the performance of BDS-derived real-time PWV and the benefit of adding BDS to standard GPS processing.

  12. Global Ionospheric Modelling using Multi-GNSS: BeiDou, Galileo, GLONASS and GPS

    PubMed Central

    Ren, Xiaodong; Zhang, Xiaohong; Xie, Weiliang; Zhang, Keke; Yuan, Yongqiang; Li, Xingxing

    2016-01-01

    The emergence of China’s Beidou, Europe’s Galileo and Russia’s GLONASS satellites has multiplied the number of ionospheric piercing points (IPP) offered by GPS alone. This provides great opportunities for deriving precise global ionospheric maps (GIMs) with high resolution to improve positioning accuracy and ionospheric monitoring capabilities. In this paper, the GIM is developed based on multi-GNSS (GPS, GLONASS, BeiDou and Galileo) observations in the current multi-constellation condition. The performance and contribution of multi-GNSS for ionospheric modelling are carefully analysed and evaluated. Multi-GNSS observations of over 300 stations from the Multi-GNSS Experiment (MGEX) and International GNSS Service (IGS) networks for two months are processed. The results show that the multi-GNSS GIM products are better than those of GIM products based on GPS-only. Differential code biases (DCB) are by-products of the multi-GNSS ionosphere modelling, the corresponding standard deviations (STDs) are 0.06 ns, 0.10 ns, 0.18 ns and 0.15 ns for GPS, GLONASS, BeiDou and Galileo, respectively in satellite, and the STDs for the receiver are approximately 0.2~0.4 ns. The single-frequency precise point positioning (SF-PPP) results indicate that the ionospheric modelling accuracy of the proposed method based on multi-GNSS observations is better than that of the current dual-system GIM in specific areas. PMID:27629988

  13. Global Ionospheric Modelling using Multi-GNSS: BeiDou, Galileo, GLONASS and GPS

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ren, Xiaodong; Zhang, Xiaohong; Xie, Weiliang; Zhang, Keke; Yuan, Yongqiang; Li, Xingxing

    2016-09-01

    The emergence of China’s Beidou, Europe’s Galileo and Russia’s GLONASS satellites has multiplied the number of ionospheric piercing points (IPP) offered by GPS alone. This provides great opportunities for deriving precise global ionospheric maps (GIMs) with high resolution to improve positioning accuracy and ionospheric monitoring capabilities. In this paper, the GIM is developed based on multi-GNSS (GPS, GLONASS, BeiDou and Galileo) observations in the current multi-constellation condition. The performance and contribution of multi-GNSS for ionospheric modelling are carefully analysed and evaluated. Multi-GNSS observations of over 300 stations from the Multi-GNSS Experiment (MGEX) and International GNSS Service (IGS) networks for two months are processed. The results show that the multi-GNSS GIM products are better than those of GIM products based on GPS-only. Differential code biases (DCB) are by-products of the multi-GNSS ionosphere modelling, the corresponding standard deviations (STDs) are 0.06 ns, 0.10 ns, 0.18 ns and 0.15 ns for GPS, GLONASS, BeiDou and Galileo, respectively in satellite, and the STDs for the receiver are approximately 0.2~0.4 ns. The single-frequency precise point positioning (SF-PPP) results indicate that the ionospheric modelling accuracy of the proposed method based on multi-GNSS observations is better than that of the current dual-system GIM in specific areas.

  14. VDI-Richtlinien - mit Technischen Regeln Wirtschaftlichkeit erhöhen und Standards setzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mandelartz, Johannes

    Der Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) ist ein gemeinnütziger, wirtschaftlich und politisch unabhängiger, technisch-wissenschaftlicher Verein von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern. Mit über 137 000 persönlich zugeordneten Mitgliedern ist er eine der größten Ingenieur-Vereinigungen Europas und gilt in Deutschland als führender Sprecher der Technik und der Ingenieure. 1856 gegründet, hat er viele für die Technik wesentliche Entwicklungen in Gang gesetzt, so im Bereich der technischen Überwachung, der technischen Regelsetzung und Normung, der Arbeitsstudien, im gewerblichen Rechtsschutz und im Patentwesen. Seit seiner Gründung sieht es der VDI als seine Aufgabe, "das Zusammenwirken aller geistiger Kräfte der Technik im Bewusstsein ethischer Verantwortung zu fördern“ und die Lebensmöglichkeiten aller Menschen durch Entwicklung und sinnvoller Anwendung technischer Mittel zu verbessern.

  15. Versuche zur Gewinnung von katalytischen Antikörpern zur Hydrolyse von Arylcarbamaten und Arylharnstoffen. (English Title: Attempts to produce catalytic antibodies for hydrolysis of arylcarbamates and arylureas)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Werner, Deljana

    2002-05-01

    Umsatzgeschwindigkeit eine lineare Abhängigkeit festgestellt. Die thermodynamische Gleichtgewichtsdissoziationskonstante KD des Abzyms von 2,6 nM zeugt von einer sehr guten Affinität zum ÜZA. Hydrolytisch aktiv waren nur Antikörper, die gegen das Übergangszustandsanalogon Hei3 hergestellt worden waren. Es wird vermutet, dass die Hydrolyse der Benzylphenylcarbamate über einen Additions-Eliminierungsmechanismus unter Ausbildung eines tetraedrischen Übergangszustandes verläuft, dessen analoge Verbindung Hei3 ist. Im Rahmen der Generierung von Nachweisantikörpern zur Detektion der Substratabnahme bei der Hydrolyse wurden Anti-Diuron-Antikörper hergestellt. Einer der Antikörper (B91-CG5) ist spezifisch für das Herbizid Diuron und hat einen IC50-Wert von 0,19 µg/l und eine untere Nachweisgrenze von 0,04 µg/l. Ein anderer Antikörper (B91-KF5) reagiert kreuz mit einer Palette ähnlicher Herbizide. Mit diesen Antikörpern wurde ein empfindlicher Labortest, der ein Monitoring von Diuron auf Grundlage des durch die Trinkwasserverordnung festgeschriebenen Wertes für Pflanzenschutzmittel von 0,1 µg/l erlaubt, aufgebaut. Der Effekt der Anti-Diuron-Antikörper auf die Diuron-inhibierte Photosynthese wurde in vitro und in vivo untersucht. Es wurde nachgewiesen, dass sowohl in isolierten Thylakoiden, als auch in intakten Algen eine Vorinkubation der Anti-Diuron-Antikörper mit Diuron zur Inaktivierung seiner Photosynthese-hemmenden Wirkung führt. Wurde der Elektronentransport in den isolierten Thylakoiden oder in Algen durch Diuron unterbrochen, so führte die Zugabe der Anti-Diuron-Antikörper zur Reaktivierung der Elektronenübertragung. Attempts to produce catalytic antibodies for hydrolysis of arylcarbamates and arylureas: The aim of the investigations was to produce antibodies which are able to cleave herbicides resistant to naturally occuring enzymes. Structurally similar carbamate and urea derivatives were chosen for the experiments. Phosphonate derivatives were synthesized

  16. Nicolaus Copernicus Gesamtausgabe. Band VI/1. Documenta Copernicana: Briefe (Texte und Übersetzungen).

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kühne, A.

    Im Auftrage der Kommission für die Copernicus-Gesamtausgabe, herausgegeben von H. M. Nobis und M. Folkerts. Band VI/1 wurde bearbeitet von A. Kühne unter Mitarbeit von F. Boockmann und S. Kirschner und Verwendung der Vorarbeiten von H. M. Nobis.

  17. Ökophysik: Plaudereien über das Leben auf dem Land, im Wasser und in der Luft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nachtigall, W.

    Prof. em. Dr. rer. nat. Werner Nachtigall, geb. 1934, war als Zoophysiologe und Biophysiker Leiter des Zoologischen Instituts der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. In Forschung und Ausbildung hat er sich insbesondere mit Aspekten der Technischen Biologie und Bionik befasst und mit seinen Forschergruppen viele Basisdaten insbesondere zur Ökologie, Physiologie und Physik des Fliegens und Schwimmens aber auch zur Stabilität beispielsweise der Gräser erarbeitet. Lebewesen überraschen immer wieder durch ihre "Biodiversität", ihre hochspezifischen Ausgestaltungen und Anpassungen.

  18. Informationsqualität - Definitionen, Dimensionen und Begriffe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rohweder, Jan Philipp; Kasten, Gerhard; Malzahn, Dirk; Piro, Andrea; Schmid, Joachim

    Die Verbesserung und Sicherstellung der Informationsqualität wird in immer mehr Unternehmen als eigenständige Managementaufgabe von großer Wichtigkeit begriffen. IQ-Management ist ein elementarer Baustein in Systemintegrationsprojekten. Aber auch in bestehenden Prozessen mit heterogenen Datenquellen und Informationsnutzern ist eine hohe Informationsqualität die Grundvoraussetzung für funktionierende betriebliche Abläufe. Voraussetzung für ein effektives IQ-Management ist die Bewertung der Informationsqualität [Lee et al. 2006, S. 13 und S. 27]. In vielen Unternehmen ist Informationsqualität nur ein gefühlter Wert. Die meisten Anwender bringen ein gewisses Misstrauen den Daten gegenüber zum Ausdruck, dies jedoch ohne genaue Angabe der Fehlerart und -häufigkeit. Nicht selten werden kostspielige Projekte angestoßen, um die Informationsqualität zu verbessern, ohne sich vor einer IQ-Maßnahme durch eine Analyse ein genaues Bild über die tatsächlichen Probleme zu verschaffen. Nur auf der Basis einer umfassenden Bewertung der Informationsqualität können die notwendigen Ressourcenentscheidungen herbeigeführt, Ziele gesetzt und der Erfolg des IQ-Management beurteilt werden.

  19. Herschel und die Zukunft der Fern-Infrarot-Astronomie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Linz, Hendrik

    2015-06-01

    Schon lange ist die beobachtende Astronomie den engen Grenzen des optisch Sichbaren entwachsen und hat fast alle Bereiche des elektromagnetischen Spektrums für sich dienstbar gemacht. Im sogenannten nahen und mittleren Infrarot (Wellenlängen zwischen 1-30 μm) sowie im Millimeter- und Radio-Regime (Wellenlängen zwischen 1 mm und 10 m) ist die Erdatmosphäre relativ gut durchlässig für elektromagnetische Signale oder hat zumindest eine Vielzahl von spektral begrenzten Transmissionsfenstern, die astronomische Beobachtungen zumindest von höheren Bergen aus möglich machen. Allerdings ist das sogenannte Ferne Infrarot (FIR, 30-300 μm Wellenlänge) von der Erde aus fast völlig unzugänglich für astronomische Beobachtungen. Selbst für die besten Beobachtungsplätze der Erde bleibt die atmosphärische Transmission durch die immense Wasserdampf- Absorption auf ein absolutes Minimum beschränkt. Jedoch erlaubt uns das FIR Zugang zu Informationen, die sehr nützlich sind für die astrophysikalische Forschung und komplementär zu anderen Wellenlängen-Bereichen.

  20. Messen, Kalibrieren, Eichen in der Radiologie: Prinzipien und Praxis

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wagner, Siegfried R.

    Nach einleitender Erläuterung der unterschiedlichen Meßbedingungen in der Strahlentherapie und im Strahlenschutz werden die metrologischen Probleme am Beispiel der Größenkategorie Äquivalentdosis diskutiert. Als spezielle Größen werden effektive Äquivalentdosis und Umgebungs-Äquivalentdosis eingeführt. Es wird gezeigt, wie richtiges Messen durch ein konsistentes System von Bauartanforderungen an Meßgeräte, durch Kalibrieren und durch Eichen gewährleistet werden kann. Die Bedeutung von Meßunsicherheiten und Fehlergrenzen wird erläutert und ihre Auswirkung auf die Interpretation von Meßergebnissen behandelt.Translated AbstractMeasurements, Calibration, Verification in Radiology: Principles and PracticeThe different measuring conditions in radiotherapy and in radiation protection are discussed in the introduction. Then, the metrological problems are discussed exemplarily with the dose equivalent as a category of quantity. Effective dose equivalent and ambient dose equivalent are introduced as special quantities. It is demonstrated, how correct measurements can be secured by a consistent system of instrument pattern requirements, by calibration and verification. The importance of uncertainties of measurements and of error limits is illustrated and their influence on the interpretation of the results of measurements is treated.

  1. Evaluation of improved land use and canopy representation in BEIS v3.61 with biogenic VOC measurements in California

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bash, Jesse O.; Baker, Kirk R.; Beaver, Melinda R.

    2016-06-01

    Biogenic volatile organic compounds (BVOC) participate in reactions that can lead to secondarily formed ozone and particulate matter (PM) impacting air quality and climate. BVOC emissions are important inputs to chemical transport models applied on local to global scales but considerable uncertainty remains in the representation of canopy parameterizations and emission algorithms from different vegetation species. The Biogenic Emission Inventory System (BEIS) has been used to support both scientific and regulatory model assessments for ozone and PM. Here we describe a new version of BEIS which includes updated input vegetation data and canopy model formulation for estimating leaf temperature and vegetation data on estimated BVOC. The Biogenic Emission Landuse Database (BELD) was revised to incorporate land use data from the Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS) land product and 2006 National Land Cover Database (NLCD) land coverage. Vegetation species data are based on the US Forest Service (USFS) Forest Inventory and Analysis (FIA) version 5.1 for 2002-2013 and US Department of Agriculture (USDA) 2007 census of agriculture data. This update results in generally higher BVOC emissions throughout California compared with the previous version of BEIS. Baseline and updated BVOC emission estimates are used in Community Multiscale Air Quality (CMAQ) Model simulations with 4 km grid resolution and evaluated with measurements of isoprene and monoterpenes taken during multiple field campaigns in northern California. The updated canopy model coupled with improved land use and vegetation representation resulted in better agreement between CMAQ isoprene and monoterpene estimates compared with these observations.

  2. IQM-Reifegradmodell für die Bewertung und Verbesserung des Information Lifecycle Management Prozesses

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Baškarada, Saša; Gebauer, Marcus; Koronios, Andy; Gao, Jing

    Heutige Organisationen produzieren und speichern mehr Informationen als je zuvor. Der resultierende Informationsüberfluss, zusammen mit einem Mangel an Qualitätssicherung für das Information Lifecycle Management, führt zu einem unsicheren Status der Informationsqualität in vielen Organisationen. Weiterhin hat sich herausgestellt, dass das Bewerten, Verbessern und Steuern der Informationsqualität ein offenkundig schwieriges Unterfangen ist. Dieses Kapitel stellt ein Modell zur Bewertung und Verbesserung der Information Quality Management Capability Maturity (IQM-Reifegrad) vor. Es wird ein Satz von Kriterien vorgestellt, der aus Literaturrecherche und Fallstudien abgeleitet wurde. Die Reifegradindikatoren werden validiert und in einem mehrstufigen Reifegradmodell durch eine Delphi-Studie gruppiert. Das abgeleitete IQM-Reifegradmodell hilft Organisationen ihre bestehenden Praktiken im IQM zu bewerten und potentielle Lücken und Verbesserungsstrategien zu ermitteln.

  3. Endoskopie, minimal invasive chirurgische und navigierte Verfahren in der Urologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grosse, Joachim; von Walter, Matthias; Jakse, Gerhard

    Betrachtet man die letzten 100 Jahre der Urologie in Deutschland seit Gründung ihrer Fachgesellschaft 1906 in Stuttgart, so sind sicherlich die letzten 25 Jahre von umfassenden Entwicklungen mit z. T. vollständigen Umwälzungen bisheriger Therapien und Methoden auf urologischen Fachgebiet gekennzeichnet. In erster Linie handelte es sich dabei um minimal invasive endoskopische Techniken wie perkutane Nierenchirurgie, Ureterorenoskopie, videoendoskopisch unterstütze transurethrale Elektroresektionen der Prostata und von Blasentumore sowie die Laparoskopie. Sie führten zu besseren operativen Ergebnissen und einer deutlichen Senkung der Morbidität der entsprechenden Behandlung urologischer Krankheitsbilder, mit der Konsequenz, dass einige bisher als Standard gültige offene Operationsverfahren abgelöst wurden.

  4. Terror mit Atomwaffen: reale Gefahr? Nukleare und Radiologische Waffen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Harigel, Gert G.

    2006-01-01

    Können Terroristen sich nukleare Massenvernichtungswaffen beschaffen? Dazu müssten sie ausreichende Mengen an waffenfähigem, spaltbarem Material stehlen. Selbst der Bau einer primitiven Atombombe erfordert einen hohen technischen Aufwand und Spezialisten. Wahrscheinlicher ist deshalb der Diebstahl einer kleinen taktischen Kernwaffe. Alternativ könnten Terroristen sich radioaktives Material aus zivilen Quellen beschaffen und daraus eine Schmutzige Bombe bauen. Eine solche radiologische Waffe wäre keine echte Massenvernichtungswaffe, doch ihre psychologische Wirkung könnte stark sein. Das macht sie für Terroristen attraktiv, weswegen diese Gefahr ernst genommen werden muss.

  5. Reflexionseigenschaften von Windenergieanlagen im Funkfeld von Funknavigations- und Radarsystemen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sandmann, S.; Divanbeigi, S.; Garbe, H.

    2015-11-01

    Die hier behandelte Untersuchung befasst sich mit den Störungen des elektrischen Feldes einer Doppler Very High Frequency Omnidirectional Radio Range Navigationsanlage (DVOR) in der Gegenwart von Windenergieanlagen (WEA). Hierfür wird die Feldstärke auf 25 konzentrischen Kreisbahnen, sog. Orbit Flights verschiedener Höhen und mit verschiedenen Radien rund um die DVOR-Anlage numerisch simuliert. Insbesondere werden die Einflüsse diverser Parameter der WEA wie deren Anzahl, Position, Rotorwinkel, Turmhöhe und Rotordurchmesser auf die Feldverteilung herausgestellt, sowie die Anwendbarkeit der Simulationsmethode Physical Optics (PO) durch Vergleich der Simulationsergebnisse mit denen der Multi Level Fast Multipol Method (MLFMM) untersucht.

  6. Using BeiDou system for precise positioning in central Europe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kwasniak, Dawid; Cellmer, Slawomir; Nowel, Krzysztof

    2016-04-01

    In 2012 the Chinese navigation satellite system called BeiDou System (BDS) has reached the regional operational capabilities over the area of East Asia. Currently the BDS system consists of 5 medium orbit satellites MEO, 6 geosynchronous satellites IGSO and 5 geostationary satellites GEO and provides regional coverage by its navigation signals. Also in Europe BDS satellites can be used to determine position. In 2015 the third phase of BSD system development has started, aimed at providing global coverage and compatibility with other GNSS systems. As a result, BDS will broadcast signals at the same frequency as GPS L1 and L5 and Galileo E1, E5a and E5b. In the presented research we carried out relative positioning using the MAFA method. This was the first time when this method was applied to process BDS signals. The results show that it is possible to obtain precise position in central Europe using BDS signals only. However, with its current constellation, this is not possible 24/7, but in periodic time windows.

  7. Assessment of BeiDou differential code bias variations from multi-GNSS network observations

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jin, S. G.; Jin, R.; Li, D.

    2016-02-01

    The differential code bias (DCB) of global navigation satellite systems (GNSSs) affects precise ionospheric modeling and applications. In this paper, daily DCBs of the BeiDou Navigation Satellite System (BDS) are estimated and investigated from 2-year multi-GNSS network observations (2013-2014) based on global ionospheric maps (GIMs) from the Center for Orbit Determination in Europe (CODE), which are compared with Global Positioning System (GPS) results. The DCB of BDS satellites is a little less stable than GPS solutions, especially for geostationary Earth orbit (GEO) satellites. The BDS GEO observations decrease the precision of inclined geosynchronous satellite orbit (IGSO) and medium Earth orbit (MEO) DCB estimations. The RMS of BDS satellites DCB decreases to about 0.2 ns when we remove BDS GEO observations. Zero-mean condition effects are not the dominant factor for the higher RMS of BDS satellites DCB. Although there are no obvious secular variations in the DCB time series, sub-nanosecond variations are visible for both BDS and GPS satellites DCBs during 2013-2014. For satellites in the same orbital plane, their DCB variations have similar characteristics. In addition, variations in receivers DCB in the same region are found with a similar pattern between BDS and GPS. These variations in both GPS and BDS DCBs are mainly related to the estimated error from ionospheric variability, while the BDS DCB intrinsic variation is in sub-nanoseconds.

  8. Tropospheric wet refractivity tomography based on the BeiDou satellite system

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wang, Xiaoying; Wang, Xianliang; Dai, Ziqiang; Ke, Fuyang; Cao, Yunchang; Wang, Feifei; Song, Lianchun

    2014-03-01

    This paper presents a novel approach for assessing the precision of the wet refractivity field using BDS (BeiDou navigation satellite system) simulations only, GPS, and BDS+GPS for the Shenzhen and Hongkong GNSS network. The simulations are carried out by adding artificial noise to a real observation dataset. Instead of using the d and s parameters computed from slant wet delay, as in previous studies, we employ the Bias and RMS parameters, computed from the tomography results of total voxels, in order to obtain a more direct and comprehensive evaluation of the precision of the refractivity field determination. The results show that: (1) the precision of tropospheric wet refractivity estimated using BDS alone (only 9 satellites used) is basically comparable to that of GPS; (2) BDS+GPS (as of current operation) may not be able to significantly improve the data's spatial density for the application of refractivity tomography; and (3) any slight increase in the precision of refractivity tomography, particularly in the lower atmosphere, bears great significance for any applications dependent on the Chinese operational meteorological service.

  9. Impact of tracking station distribution structure on BeiDou satellite orbit determination

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zhang, Rui; Zhang, Qin; Huang, Guanwen; Wang, Le; Qu, Wei

    2015-11-01

    The racking station distribution structure plays an important role in GNSS satellite orbit determination. Due to the current satellite distribution of the BeiDou satellite navigation system (BDS), the problem how to construct a reasonable distribution of tracking stations to obtain BDS satellite orbits with high precision has become a highly imperative issue. Based on the theory of dynamic orbit determination, two different station distributions were analyzed to study their impact on BDS precise and real-time orbit determination. Subsequently, the impact of Satellite Position Dilution of Precision (SPDOP) values on orbit determination was analyzed. Finally, an improved scheme for the tracking station distribution was designed based on the original scheme. The numerical results show that the SPDOP value can be used to evaluate the contribution of the tracking stations distribution on the BDS IGSO and MEO satellites orbit determination. In addition, the tracking stations which focus on the Asia-Pacific region play a key role in current BDS orbit determination.

  10. Elektronenröhrenforschung nach 1945 Telefunkenforscher in Ost und West und das Scheitern des Konzepts der „Gnom-Röhren“ in Erfurt

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dörfel, Günter; Tobies, Renate

    Elektronenröhren standen wegen ihrer Rüstungsrelevanz nach Kriegsende unter dem Vorbehalt der Besatzungsmächte. Unter dem Druck eigener materieller Defizite erlaubte und initiierte die sowjetische Besatzungsmacht Entwicklungen dazu eher als die westlichen Alliierten. Daraus resultierten bemerkenswerte Innovationen und Vorsprünge im Gebiet von Miniaturröhren.

  11. Rückwärtsintegration - Zu den Verhältnissen Gymnasium, Hochschule und Arbeitswelt

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmid, Gerhard; Heppner, Winfried; Focht, Eva

    In seiner 2007 erschienen Sammlung von Vorträgen und Essays beschäftigt sich Wolfgang Frühwald, mit der Frage "Wieviel Wissen brauchen wir?“ [1] Die Kernproblematik moderner Wissenschaft und Forschung sieht der Autor, emeritierter Ordinarius für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und von 1992 bis 1997 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, einerseits in der zunehmenden Spezialisierung der Wissenschaftsbereiche, andererseits in der Gefahr der Abkoppelung der Naturwissenschaften von den Geisteswissenschaften. Wiederholt plädiert er dafür, über der rasanten Entwicklung beispielsweise in der Biologie und Physik, die historische, gesellschaftliche und besonders die ethische Dimension der Forschung nicht zu übersehen und fordert eine übergeordnete Theorie der Wissenschaft, die nur im Dialog zwischen den einzelnen Fachgebieten zu entwickeln sei.

  12. Qualitative analysis and quantitative simulation on Yin-Huang water salinization mechanism in Bei-Da-Gang Reservoir.

    PubMed

    Zhao, Wen-yu; Wang, Qi-shan; Wu, Li-bo; Zhang, Bin; Wang, Xiao-qin

    2005-01-01

    Yellow River water transfer for Tianjin is important in solving the water shortage in Tianjin, which facilitate economic development and social progress for many years. Fresh water drawn from Yellow River (i.e., Yin-Huang water) becomes saltier and saltier when being stored in the Bei-Da-Gang reservoir. We qualitatively analyze the water salinization mechanism based on mass transfer theory. The main factors are salinity transfer of saline soil, evaporation concentrating, and the agitation of wind. A simulative experimental pond and an evaporation pond were built beside the Bei-Da-Gang reservoir to quantitatively investigate the water salinization based on water and solute balance in the simulative pond. 80% of increased [Cl-] is due to the salinity transfer of the saline soil and the other 20% is due to evaporation concentrating, so the former is the most important factor. We found that the salinization of Yin-Huang water can be described with a zero-dimension linear model.

  13. Applications of two-way satellite time and frequency transfer in the BeiDou navigation satellite system

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zhou, ShanShi; Hu, XiaoGong; Liu, Li; Guo, Rui; Zhu, LingFeng; Chang, ZhiQiao; Tang, ChengPan; Gong, XiuQiang; Li, Ran; Yu, Yang

    2016-10-01

    A two-way satellite time and frequency transfer (TWSTFT) device equipped in the BeiDou navigation satellite system (BDS) can calculate clock error between satellite and ground master clock. TWSTFT is a real-time method with high accuracy because most system errors such as orbital error, station position error, and tropospheric and ionospheric delay error can be eliminated by calculating the two-way pseudorange difference. Another method, the multi-satellite precision orbit determination (MPOD) method, can be applied to estimate satellite clock errors. By comparison with MPOD clock estimations, this paper discusses the applications of the BDS TWSTFT clock observations in satellite clock measurement, satellite clock prediction, navigation system time monitor, and satellite clock performance assessment in orbit. The results show that with TWSTFT clock observations, the accuracy of satellite clock prediction is higher than MPOD. Five continuous weeks of comparisons with three international GNSS Service (IGS) analysis centers (ACs) show that the reference time difference between BeiDou time (BDT) and golbal positoning system (GPS) time (GPST) realized IGS ACs is in the tens of nanoseconds. Applying the TWSTFT clock error observations may obtain more accurate satellite clock performance evaluation in the 104 s interval because the accuracy of the MPOD clock estimation is not sufficiently high. By comparing the BDS and GPS satellite clock performance, we found that the BDS clock stability at the 103 s interval is approximately 10-12, which is similar to the GPS IIR.

  14. The influence of different types of satellite exiting in system RAIM performance in BeiDou Satellite Navigation System

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wang, Shi-tai; Peng, Jun-huan

    2015-12-01

    The space constellation of BeiDou Navigation Satellite System(BDS)has three main components, Geostationary Earth Orbits (GEOs), Medium Earth Orbits (MEOs) and Inclined Geosynchronous Satellite Orbits(IGSOs).This paper selected 6 satellite respectively in three types to simulate their exiting service, and used the statistical methods to assess receiver autonomous integrity monitoring RAIM availability and fault detection FD capability of BeiDou14 Phase with 14 satellites under the circumstances. This paper assessed RAIM availability performance from satellites and constellation geometry configuration by the number of visible satellites (NVS, NVS>~5) and position dilution of precision (PDOP, PDOP<=6) together. The FD capability of RAIM is assessed by the maximum minimal detectable bias (MDB) and the maximum minimal detectable effect (MDE). The analyses of simulation results testify that the exiting of single MEO or IGSO satellite have no obvious effect on RAIM availability and error detection ability. However GEO satellite's exiting can make the number of points in where the constellation geometry is not available and maximum minimum detectable deviation and maximum minimum detectable influence significantly increase. Relative to other two satellites, GEO satellites' health have a significant impact on the RAIM performance of BDS.

  15. Ambiguity resolved precise point positioning with GPS and BeiDou

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pan, Li; Xiaohong, Zhang; Fei, Guo

    2016-07-01

    This paper focuses on the contribution of the global positioning system (GPS) and BeiDou navigation satellite system (BDS) observations to precise point positioning (PPP) ambiguity resolution (AR). A GPS + BDS fractional cycle bias (FCB) estimation method and a PPP AR model were developed using integrated GPS and BDS observations. For FCB estimation, the GPS + BDS combined PPP float solutions of the globally distributed IGS MGEX were first performed. When integrating GPS observations, the BDS ambiguities can be precisely estimated with less than four tracked BDS satellites. The FCBs of both GPS and BDS satellites can then be estimated from these precise ambiguities. For the GPS + BDS combined AR, one GPS and one BDS IGSO or MEO satellite were first chosen as the reference satellite for GPS and BDS, respectively, to form inner-system single-differenced ambiguities. The single-differenced GPS and BDS ambiguities were then fused by partial ambiguity resolution to increase the possibility of fixing a subset of decorrelated ambiguities with high confidence. To verify the correctness of the FCB estimation and the effectiveness of the GPS + BDS PPP AR, data recorded from about 75 IGS MGEX stations during the period of DOY 123-151 (May 3 to May 31) in 2015 were used for validation. Data were processed with three strategies: BDS-only AR, GPS-only AR and GPS + BDS AR. Numerous experimental results show that the time to first fix (TTFF) is longer than 6 h for the BDS AR in general and that the fixing rate is usually less than 35 % for both static and kinematic PPP. An average TTFF of 21.7 min and 33.6 min together with a fixing rate of 98.6 and 97.0 % in static and kinematic PPP, respectively, can be achieved for GPS-only ambiguity fixing. For the combined GPS + BDS AR, the average TTFF can be shortened to 16.9 min and 24.6 min and the fixing rate can be increased to 99.5 and 99.0 % in static and kinematic PPP, respectively. Results also show that GPS + BDS PPP AR outperforms

  16. Entwicklung und methodische Verbesserung der Arbeitssicherheit in der Instandhaltung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Galinski, Marek

    Die Hüttenwerke Krupp Mannesmann gehören zu den führenden Stahlherstellern in Europa. Die Instandhaltung ist einerseits den Anlagen vor Ort zugeordnet, andererseits gibt es für werksweite bzw. spezielle Themen eine zentrale Instandhaltung. Die im Folgenden beschriebenen Methoden wurden für das gesamte Unternehmen entwickelt, jedoch je nach Organisationseinheit unterschiedlich adaptiert und unterschiedlich intensiv verfolgt. Die zentrale Instandhaltung hat insbesondere in den letzten 12 Jahren der Arbeitssicherheit einen hohen Stellenwert beigemessen, und hervorragende Ergebnisse erzielt. So ist die Unfallhäufigkeit in der zentralen Instandhaltung von ca. 30 anzeigepflichtigen Unfällen pro eine Million verfahrener Stunden vor ca. 15 Jahren auf Null in 2007 gesunken! In 2008 konnte dieses hervorragende Ergebnis gehalten werden. Zwei Jahre unfallfrei! Wer hätte das vor 15 Jahren gedacht? Der Schwerpunkt des Beitrags liegt auf der Erläuterung der Ansatzpunkte mit denen dieses Ergebnis erreicht wurde und der Darstellung der Methoden incl. der Anpassung an die veränderten Ansatzpunkte in den betroffenen Bereichen. Die beschriebenen Methoden sind in der zentralen Instandhaltung so angewendet worden.

  17. Physik gestern und heute: Fragwürdiges beim Millikan-Versuch

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heering, Peter

    2006-09-01

    Robert A. Millikan erhielt 1923 als erster amerikanischer Physiker den Nobelpreis für Physik. Geehrt wurde er für seine Präzisionsmessungen zum Photoeffekt und zur experimentellen Bestimmung der elektrischen Elementarladung. Millikans Experimente zur Elementarladung sind auch heute noch ein Standardthema im schulischen Physikunterricht, gleichzeitig werfen sie aber eine Reihe von wissenschaftstheoretischen und ethisch relevanten Fragen auf.

  18. Quantenphysik und Gravitation Äquivalenzprinzip gilt auch für Quantenobjekte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fray, Sebastian; Hänsch, Theodor W.; Weitz, Martin

    2005-03-01

    Gravitationstheorie und die Quantentheorie zu einer gemeinsamen Theorie vereinheitlichen, das ist eines der ungelösten Probleme der modernen Physik. Garchinger und Tübinger Wissenschaftler haben nun das Äquivalenzprinzip, einen Eckstein der Gravitationstheorie, mit der Methode der Atominterferometrie, die sich der quantenmechanischen Natur von Atomen bedient, überprüft.

  19. Blick in das kalte Weltall. Protosterne, Staubscheiben und schwarze Löcher.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mezger, P. G.

    Contents: 1. Radioastronomie: Ein neues Fenster ins Weltall öffnet sich. Die Entwicklung der Radioastronomie. Vom Anfang der Welt: Der Urknall. Die Milchstraße und ihr infrarotes Bild. Sterne und interstellare Materie. Die Suche nach den Protosternen. Der Zentralbereich der Milchstraße. Im Zentrum der Milchstraße: Ein schwarzes Loch mit einer Akkretionsscheibe? 2. Der Wissenschaftsbetrieb.

  20. Precise positioning with current multi-constellation Global Navigation Satellite Systems: GPS, GLONASS, Galileo and BeiDou.

    PubMed

    Li, Xingxing; Zhang, Xiaohong; Ren, Xiaodong; Fritsche, Mathias; Wickert, Jens; Schuh, Harald

    2015-01-01

    The world of satellite navigation is undergoing dramatic changes with the rapid development of multi-constellation Global Navigation Satellite Systems (GNSSs). At the moment more than 70 satellites are already in view, and about 120 satellites will be available once all four systems (BeiDou + Galileo + GLONASS + GPS) are fully deployed in the next few years. This will bring great opportunities and challenges for both scientific and engineering applications. In this paper we develop a four-system positioning model to make full use of all available observations from different GNSSs. The significant improvement of satellite visibility, spatial geometry, dilution of precision, convergence, accuracy, continuity and reliability that a combining utilization of multi-GNSS brings to precise positioning are carefully analyzed and evaluated, especially in constrained environments. PMID:25659949

  1. Carrier-Doppler-based real-time two way satellite frequency transfer and its application in BeiDou system

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Liu, Zengjun; Gong, Hang; Yang, Wenke; Zhu, Xiangwei; Ou, Gang

    2014-09-01

    Two-way satellite time and frequency transfer (TWSTFT) method is valuable for precise time and frequency transfer. The frequency could be directly transferred by utilizing two-way carrier Doppler measurement. This method requires each station observing both its own and associated station’s transponder signals transferred by satellite. In BeiDou system (BDS), the reference station and the field station construct a two-way link via a GEO satellite, and the field station sends pseudorange and carrier phase information to the reference station by transmission signal, in order to achieve real time TWSTFT. This paper analyzes the theory of carrier Doppler based TWSTFT (called CD-TWSTFT), and validates it by using on line data of BDS. The results demonstrated that the performance of CD TWSTFT is much better than code based TWSTFT in short-term frequency transfer and almost same at long-term frequency transfer.

  2. Precise positioning with current multi-constellation Global Navigation Satellite Systems: GPS, GLONASS, Galileo and BeiDou

    PubMed Central

    Li, Xingxing; Zhang, Xiaohong; Ren, Xiaodong; Fritsche, Mathias; Wickert, Jens; Schuh, Harald

    2015-01-01

    The world of satellite navigation is undergoing dramatic changes with the rapid development of multi-constellation Global Navigation Satellite Systems (GNSSs). At the moment more than 70 satellites are already in view, and about 120 satellites will be available once all four systems (BeiDou + Galileo + GLONASS + GPS) are fully deployed in the next few years. This will bring great opportunities and challenges for both scientific and engineering applications. In this paper we develop a four-system positioning model to make full use of all available observations from different GNSSs. The significant improvement of satellite visibility, spatial geometry, dilution of precision, convergence, accuracy, continuity and reliability that a combining utilization of multi-GNSS brings to precise positioning are carefully analyzed and evaluated, especially in constrained environments. PMID:25659949

  3. Precise positioning with current multi-constellation Global Navigation Satellite Systems: GPS, GLONASS, Galileo and BeiDou.

    PubMed

    Li, Xingxing; Zhang, Xiaohong; Ren, Xiaodong; Fritsche, Mathias; Wickert, Jens; Schuh, Harald

    2015-02-09

    The world of satellite navigation is undergoing dramatic changes with the rapid development of multi-constellation Global Navigation Satellite Systems (GNSSs). At the moment more than 70 satellites are already in view, and about 120 satellites will be available once all four systems (BeiDou + Galileo + GLONASS + GPS) are fully deployed in the next few years. This will bring great opportunities and challenges for both scientific and engineering applications. In this paper we develop a four-system positioning model to make full use of all available observations from different GNSSs. The significant improvement of satellite visibility, spatial geometry, dilution of precision, convergence, accuracy, continuity and reliability that a combining utilization of multi-GNSS brings to precise positioning are carefully analyzed and evaluated, especially in constrained environments.

  4. The contribution of Cu2+, Fe 2+, Fe 3+ to bluish green color of HuBei turquoise

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Guo, Ying; Jin, Lili; Sun, Hongjuan

    2010-11-01

    Cu2+, Fe2+ and Fe3+ of 146 pieces of turquoises from ZhuShan, HuBei province are researched of their contribution to the color of bluish green. Without consideration of its mineral water on the effects of color chroma, the content of these three cations are confirmed by chemical composition analysis, and then their specific contribution to lightness, chroma and hue are quantified within the uniform color space CIE L*a*b*. Consequently, it is considered that Cu2+ determines turquoise's vivid blue, and Fe2+ makes color changed to green and improves the chroma slightly, as a result it enhances the visual appearance a little too; while Fe3+ leads to red and yellow tone and makes chroma descended simultaneously, with its increment, the color appears low saturated brown, and then the color quality reduced.

  5. Kernschmelze Der nachhaltige Einfluss von Nuklearwaffen auf Politik und Wirtschaft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Greiner, Bernd

    "Was sollen wir von einer Kultur halten, der die Ethik stets als wesentliches Element des menschlichen Lebens galt, die aber - außer in fachlicher oder spieltheoretischer Terminologie - nicht in der Lage war, über die Möglichkeit zu sprechen, nahezu alle Menschen zu töten?" Der Fragesteller gehört zu den berühmtesten Physikern des 20. Jahrhunderts und zu den nach wie vor Umstrittensten. über ihn wurde in den 1960er Jahren ein international viel beachtetes Theaterstück geschrieben, vor wenigen Jahren gar eine Oper.

  6. Was leistet ein Sportler? Kraft, Leistung und Energie im Muskel

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thaller, Sigrid; Mathelitsch, Leopold

    2006-01-01

    Der Leistungsbegriff ist im Sport weiter gefasst als in der Physik. In beiden Fällen liegt der Fokus jedoch auf einer pro Zeiteinheit erfolgten Energieumsetzung. Allerdings gibt die rein physikalische Leistung nicht immer Auskunft über den Energieumsatz der Muskeln. Die Muskelkraft hängt von der Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels ab. Ein Muskel verhält sich also anders als eine Feder. Für den Hochleistungssport müssen die Energieumsätze der Muskeln durch spezielle Trainings- und Nahrungsprogramme optimiert werden.

  7. Zu einer inhaltsorientierten Theorie des Lernens und Lehrens der biologischen Evolution

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wallin, Anita

    Der Zweck dieser Studie (zwecks Überblick siehe dazu Abb. 9.1) war zu untersuchen, wie die Schüler der Sekundarstufe II ein Verständnis von der Theorie der biologischen Evolution entwickeln. Vom Ausgangspunkt "Vorurteile der Schüler“ ausgehend wurden Unterrichtssequenzen entwickelt und drei verschiedene Lernexperimente in einem zyklischen Prozess durchgeführt. Das Wissen der Schüler wurde vor, während und nach den Unterrichtssequenzen mit Hilfe von schriftlichen Tests, Interviews und Diskussionsrunden in kleinen Gruppen abgefragt. Etwa 80 % der Schüler hatten vor dem Unterricht alternative Vorstellungen von Evolution, und in dem Nachfolgetest erreichten circa 75 % ein wissenschaftliches Niveau. Die Argumentation der Schüler in den verschiedenen Tests wurde sorgfältig unter Rücksichtnahme auf Vorurteile, der konzeptionellen Struktur der Theorie der Evolution und den Zielen des Unterrichts analysiert. Daraus konnten Einsichten in solche Anforderungen an Lehren und Lernen gewonnen werden, die Herausforderungen an Schüler und Lehrer darstellen, wenn sie anfangen, evolutionäre Biologie zu lernen oder zu lehren. Ein wichtiges Ergebnis war, dass das Verständnis existierender Variation in einer Population der Schlüssel zum Verständnis von natürlicher Selektion ist. Die Ergebnisse sind in einer inhaltsorientierten Theorie zusammengefasst, welche aus drei verschiedenen Aspekten besteht: 1) den inhaltsspezifischen Aspekten, die einzigartig für jedes wissenschaftliche Feld sind; 2) den Aspekten, die die Natur der Wissenschaft betreffen; und 3) den allgemeinen Aspekten. Diese Theorie kann in neuen Experimenten getestet und weiter entwickelt werden.

  8. Der Kalte Krieg in der Peripherie Griechische Physiker und Atomenergie nach dem Zweiten Weltkrieg

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vlahakis, George N.

    Die vorliegende Arbeit analysiert Ansichten griechischer Physiker zur Atomenergie und deren mögliche Anwendung nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere während des Kalten Kriegs. Einerseits werden Ansichten von Physik- Professoren griechischer Universitäten präsentiert - beispielsweise von Dimitrios Hondros, der Student von Arnold Sommerfeld und Mitarbeiter von Peter Debye in München war, und andererseits wird die Politik der griechischen Regierung für die Etablierung eines Forschungsinstitutes diskutiert, das der Entwicklung der Atomenergie dienen sollte; ebenfalls wird eine öffentliche Meinungsumfrage zu diesen Thema, die in den Tageszeitungen der damaligen Zeit präsentiert wurde, diskutiert.

  9. Chaos für die Schule!: Nichtlinearität und Strukturbildung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nordmeier, Volkhard; Schlichting, Hans Joachim

    2003-01-01

    Modellsysteme können Schülern die Grundlagen der nichtlinearen Physik anschaulich vermitteln. Sie schlagen so einen Bogen von der Schulphysik zur aktuellen Forschung. Ein solches Modellsystem ist das chaotische Wasserrad, das Lehrer auf einfache Weise für den Schulunterricht nachbauen können. Im Wesentlichen steuert der Zufluss des Wassers das Verhalten des Wasserrads. Wächst er, so durchläuft das Rad von der geordneten, gleichförmigen Drehung bis zum Chaos verschiedene Phasen von Bewegungsfiguren. Das Experiment kann grundlegende Modelle und Begriffe der Chaostheorie demonstrieren: lokale und globale Bifurkationen und verschiedene Übergänge ins Chaos.

  10. Das Prinzip Bewegung - Herz und Gehirn als Metaphern des menschlichen Lebens

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Otis, Laura

    In diesem Jahr, in dem wir Charles Darwins gedenken, möchte ich etwas riskieren und eine Frage erörtern, die für die Literatur ebenso wie für die Biologie zentral ist: Was ist das Leben? Die Antwort auf diese Frage finden wir nicht in der Bibliothek und nicht im Labor, zumindest nicht an diesen erkenntnisproduzierenden Stellen allein. Als Literaturwissenschaftlerin und ehemalige Naturwissenschaftlerin glaube ich, dass wir das Leben nur verstehen werden, wenn wir seinen Wirkungen überall nachforschen, inklusive in der Literatur.

  11. Suchmaschinen und Informationsqualität: Status quo, Problemfelder, Entwicklungstendenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Maaß, Christian; Gräfe, Gernot

    Das Thema Informationsqualität wird in den vorangegangenen Beiträgen umfangreich betrachtet. Die dabei geführte Diskussion zielt vordergründig auf organisatorische Dimensionen der Datenqualität, die strukturierte Datenanalyse oder Datenmanagementprozesse im Unternehmen ab. Dabei liegt ein Großteil der zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen herangezogenen Informationen in Datenbanksystemen bzw. in einem Data Warehouse vor. Auf Basis verschiedener Analysetools (z. B. Online-Analytical-Processing) lassen sich diese Informationen dann systematisch auswerten. Allerdings können Entscheidungen nicht allein aufgrund der unternehmensintern vorliegenden Informationen getroffen werden. Vielmehr gilt es auch die aus der Unternehmensumwelt relevanten Informationen zu verarbeiten, die zum Teil über das Internet zugänglich sind. Im Gegensatz zu unternehmensinternen Datenbanksystemen handelt es sich beim Internet um ein schwach strukturiertes und offenes Netzwerk, weshalb die im Unternehmenskontext eingesetzten Analysetools kaum weiterhelfen, um Informationen mit hoher Qualität herauszufiltern. In dieser Situation spielen Suchmaschinen eine wichtige Rolle, um Informationen zu identifizieren und anhand verschiedener Kriterien in Form einer Suchergebnisseite zu sortieren.

  12. Organization of the und R chromosome region in maize

    SciTech Connect

    Kermicle, J.

    1989-07-01

    Maize is highly polymorphic in pattern of anthocyanin pigmentation. That portion of the total variation which is attributable to one gene is revealed when alleles from various sources are incorporated into a standard line by backcrossing before comparison under uniform environments. The variation associated with such collections of {und R} alleles is discontinuous, suggesting the presence of discrete units of function. Alleles comprising more than one such element constitute an allelic complex or gene family. An objective of the early years of investigation under this grant was to work out the arrangement of genic elements in such allelic complexes. Elements in a complex are identified by independent mutation and separability by recombination, the latter serving also to order them in the chromosome. Alleles having from one to three elements each were represented among five accessions of the colored-seed, colored-plant class ({und R-r}). Nine different genic elements were identified. This line of inquiry has been de-emphasized in recent years in deference to investigating the organization of individual genic elements. We have focused on a set of readily distinguished elements that were identified or produced in the analysis of allelic complexes. 7 refs., 1 tab.

  13. Elektrische Phänomene des Körpers und ihre Detektion

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bolz, Armin; Kikillus, Nicole; Moor, Claudius

    Im menschlichen Körper verfügen sowohl Nerven- als auch Muskelzellen über die Eigenschaft, intra- und extrazelluläre Ionenkonzentrationen zu verschieben und damit die Potenzialverteilung in ihrer Umgebung zu beeinflussen. Über unterschiedliche Synchronisationsverfahren sind makroskopische Zellverbände zusätzlich in der Lage, koordiniert ihre Felder zu verändern und somit auch signifikante, an der Körperoberfläche messbare elektrische Signale zu erzeugen. Das vorliegende Kapitel beschreibt zunächst die elektrophysiologischen Grundlagen elektrischer Signale des menschlichen Körpers, die Synchronisationsmechanismen und die daraus entstehenden Felder, insbesondere das Elektrokardiogramm (EKG), das Elektroenzephalogramm (EEG) sowie das Elektromyogramm (EMG). Im Anschluss daran werden die wesentlichen Grundlagen der Messtechnik zur Erfassung bioelektrischer Phänomene erläutert. Einige Beispielapplikationen runden diesen Beitrag ab.

  14. Modulare LDAP-Server-, -Protokoll und - Funktionserweiterungen am Beispiel von OpenLDAP

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pluta, Daniel

    In diesem Artikel wird ein Standardisierungsvorschlag für eine LDAP-Protokollerweiterung und deren Referenzimplementierung in Form einer modularen Erweiterung für die LDAP-Software-Suite des OpenLDAPProjektes vorgestellt. Nach einer Einführung in und einem Überblick über die wichtigsten OpenLDAP-Komponenten stellen wir unseren Lösungsansatz vor und gehen auf seine technischen Details ein. Ziel dieses Overlays ist die Implementierung einer neuen Funktionalität, die vom LDAP-Protokoll bisher nicht vorgesehen ist: Der Umfang der Suchergebnismenge soll serverseitig, dezentral und in der Granularität ganzer Objekte in Abhängigkeit von der aktuellen Serverzeit (konfigurierbar) eingeschränkt werden.

  15. Kosteneffiziente Honbearbeitung durch intelligente und flexible Verknüpfung von autarken Honzentren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Roth, Günther

    Die Planungsabteilungen in der Automobilindustrie werden vor immer größere Herausforderungen gestsellt. Der zur Verfügung stehende Zeitraum zu einer seriensicheren Umsetzung der entwicklungs- und produktionstechnischen Forderungen wird von Projekt zu Projekt kürzer. Aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks und daraus resultierenden erforderlichen Kostenoptimierungen, die schnelleren Timeto-market-und Innovationszyklen und die vermeintlich zur Kundenbindung erforderlichen, kaum mehr überschaubaren Diversifizierungen in den Modellpaletten lassen den Planungshorizont immer kürzer werden. Die zu beschaffenden Fertigungsanlagen sollen aber in den nächsten 8-12 Jahren all die Varianten produzieren können, die heute nur teilweise oder noch gar nicht bekannt sind.

  16. Jahre Entwicklung der Instandhaltung - von der ausfallorientierten Instandhaltung zum gemeinsamen TPM und RCM

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Iske, Friedhelm

    Zur Einleitung meines Beitrages möchte ich von einem Gespräch mit einem Mitarbeiter berichten, das ich als junger Vorgesetzter einer Instandhaltungsgruppe 1988 führte. Der engagierte Mitarbeiter feierte damals sein vierzigjähriges Dienstjubiläum und war stolz auf das von ihm Geleistete sowie auf den besonderen Einsatz seiner Altersgruppe, die nach dem Zweiten Weltkrieg das Werk wieder aufgebaut hatte. Auf meine Frage, was denn damals die erste Aufgabe in der Firma war, bekam ich kurz und knapp und mit einer Selbstverständlichkeit die selbstbewusste Antwort: "Unser Pferd füttern und mit dem Pferd die innerbetrieblichen Transporte erledigen“. Als junger, technisch orientierter Vorgesetzter war ich über diese Antwort sehr überrascht. Gedanklich weit entfernt war die Vorstellung, dass in der Vergangenheit Transporte mit einem Pferd erledigt wurden.

  17. Schönheit und andere Provokationen - Eine neue evolutionsbiologische Theorie der Kunst

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Junker, Thomas

    Die Evolution hat viele spektakuläre Phänomene hervorgebracht - von der Eleganz des Vogelflugs über die gigantischen Körper der Dinosaurier und die farbenprächtige Vielfalt der Korallenriffe bis hin zu ihrem jüngsten Geniestreich - der menschlichen Kunst. Die schönen Künste - Malerei, Bildhauerei und Architektur, Theater, Tanz, Oper und Filmkunst, Musik und Literatur - Produkte der Evolution? Diese Vorstellung mutet vielen Menschen fremd an, aber wie könnte es anders sein? Denn wenn Charles Darwin recht hat, dann sind nicht nur die körperlichen Merkmale der Menschen als Antworten auf die Erfordernisse des Lebens entstanden, sondern auch ihre geistigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Im Jahr 1859 hatte er auf den letzten Seiten seines berühmten Buches über die Entstehung der Arten eine kühne Prophezeiung gemacht: Durch die Evolutionstheorie werde es "zu einer bemerkenswerten Revolution in der Naturwissenschaft kommen […]. Die Psychologie wird auf die neue Grundlage gestellt, dass jede geistige Kraft und Fähigkeit notwendigerweise durch graduelle Übergänge erworben wird“ (Darwin 1859, S. 484, 488; Junker 2008).

  18. Blutpräparate und therapeutische Anwendung (Hämotherapie)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Burkhart, Jürgen; Leimbach, Rainer; Nagl, Detlev; Weinauer, Franz

    Die Geschichte der Blutübertragung lässt sich bis in das Altertum verfolgen - wenn auch hier das Blut nicht in die Blutgefäße eingebracht, sondern als Trank verabreicht wurde. Im alten Rom stürmten die Zuschauer in die Kampfarena, um das Blut verletzter Gladiatoren zu trinken, in dem Gedanken, deren Stärke würde in sie überfließen. So wurden auch Greise mit dem Blut von Jünglingen behandelt. Der Glaube, mit dem Blut würden Eigenschaften des Spenders übertragen, muss wohl auch bei dem Versuch mitgewirkt haben, Verbrecher durch Übertragung von Schafsblut "lammfromm“ zu machen. Zu Beginn der Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde Blut mittels eines Röhrchens von Blutgefäß zu Blutgefäß transfundiert. Diese im Mittelalter neu erprobte Form basierte auf der Entdeckung des Blutkreislaufes durch William Harvey (1578-1657). Es überwog allerdings noch die Blutübertragung vom Tier auf den Menschen, die nicht selten mit dem Tod beider Beteiligter endete. In der aufklärerischen Phase der französischen Revolution wurde diese Art der Blutübertragung deshalb verboten.

  19. Assessment of the Contribution of BeiDou GEO, IGSO, and MEO Satellites to PPP in Asia-Pacific Region.

    PubMed

    Zhao, Qile; Wang, Chen; Guo, Jing; Liu, Xianglin

    2015-01-01

    In contrast to the US Global Positioning System (GPS), the Russian Global Navigation Satellite System (GLONASS) and the European Galileo, the developing Chinese BeiDou satellite navigation system (BDS) consists of not only Medium Earth Orbit (MEO), but also Geostationary Orbit (GEO) as well as Inclined Geosynchronous Orbit (IGSO) satellites. In this study, the Precise Point Positioning (PPP) and PPP with Integer Ambiguity Resolution (IAR) are obtained. The contributions of these three different types of BDS satellites to PPP in Asia-Pacific region are assessed using data from selected 20 sites over more than four weeks. By using various PPP cases with different satellite combinations, in general, the largest contribution of BDS IGSO among the three kinds of BDS satellites to the reduction of convergence time and the improvement of positioning accuracy, particularly in the east direction, is identified. These PPP cases include static BDS only solutions and static/kinematic ambiguity-float and -fixed PPP with the combination of GPS and BDS. The statistical results demonstrate that the inclusion of BDS GEO and MEO satellites can improve the observation condition and result in better PPP performance as well. When combined with GPS, the contribution of BDS to the reduction of convergence time is, however, not as significant as that of GLONASS. As far as the positioning accuracy is concerned, GLONASS improves the accuracy in vertical component more than BDS does, whereas similar improvement in horizontal component can be achieved by inclusion of BDS IGSO and MEO as GLONASS. PMID:26633406

  20. Assessment of the Contribution of BeiDou GEO, IGSO, and MEO Satellites to PPP in Asia–Pacific Region

    PubMed Central

    Zhao, Qile; Wang, Chen; Guo, Jing; Liu, Xianglin

    2015-01-01

    In contrast to the US Global Positioning System (GPS), the Russian Global Navigation Satellite System (GLONASS) and the European Galileo, the developing Chinese BeiDou satellite navigation system (BDS) consists of not only Medium Earth Orbit (MEO), but also Geostationary Orbit (GEO) as well as Inclined Geosynchronous Orbit (IGSO) satellites. In this study, the Precise Point Positioning (PPP) and PPP with Integer Ambiguity Resolution (IAR) are obtained. The contributions of these three different types of BDS satellites to PPP in Asia–Pacific region are assessed using data from selected 20 sites over more than four weeks. By using various PPP cases with different satellite combinations, in general, the largest contribution of BDS IGSO among the three kinds of BDS satellites to the reduction of convergence time and the improvement of positioning accuracy, particularly in the east direction, is identified. These PPP cases include static BDS only solutions and static/kinematic ambiguity-float and -fixed PPP with the combination of GPS and BDS. The statistical results demonstrate that the inclusion of BDS GEO and MEO satellites can improve the observation condition and result in better PPP performance as well. When combined with GPS, the contribution of BDS to the reduction of convergence time is, however, not as significant as that of GLONASS. As far as the positioning accuracy is concerned, GLONASS improves the accuracy in vertical component more than BDS does, whereas similar improvement in horizontal component can be achieved by inclusion of BDS IGSO and MEO as GLONASS. PMID:26633406

  1. Analysis of BeiDou Satellite Measurements with Code Multipath and Geometry-Free Ionosphere-Free Combinations.

    PubMed

    Zhao, Qile; Wang, Guangxing; Liu, Zhizhao; Hu, Zhigang; Dai, Zhiqiang; Liu, Jingnan

    2016-01-01

    Using GNSS observable from some stations in the Asia-Pacific area, the carrier-to-noise ratio (CNR) and multipath combinations of BeiDou Navigation Satellite System (BDS), as well as their variations with time and/or elevation were investigated and compared with those of GPS and Galileo. Provided the same elevation, the CNR of B1 observables is the lowest among the three BDS frequencies, while B3 is the highest. The code multipath combinations of BDS inclined geosynchronous orbit (IGSO) and medium Earth orbit (MEO) satellites are remarkably correlated with elevation, and the systematic "V" shape trends could be eliminated through between-station-differencing or modeling correction. Daily periodicity was found in the geometry-free ionosphere-free (GFIF) combinations of both BDS geostationary Earth orbit (GEO) and IGSO satellites. The variation range of carrier phase GFIF combinations of GEO satellites is -2.0 to 2.0 cm. The periodicity of carrier phase GFIF combination could be significantly mitigated through between-station differencing. Carrier phase GFIF combinations of BDS GEO and IGSO satellites might also contain delays related to satellites. Cross-correlation suggests that the GFIF combinations' time series of some GEO satellites might vary according to their relative geometries with the sun. PMID:26805831

  2. Instantaneous Real-Time Kinematic Decimeter-Level Positioning with BeiDou Triple-Frequency Signals over Medium Baselines

    PubMed Central

    He, Xiyang; Zhang, Xiaohong; Tang, Long; Liu, Wanke

    2015-01-01

    Many applications, such as marine navigation, land vehicles location, etc., require real time precise positioning under medium or long baseline conditions. In this contribution, we develop a model of real-time kinematic decimeter-level positioning with BeiDou Navigation Satellite System (BDS) triple-frequency signals over medium distances. The ambiguities of two extra-wide-lane (EWL) combinations are fixed first, and then a wide lane (WL) combination is reformed based on the two EWL combinations for positioning. Theoretical analysis and empirical analysis is given of the ambiguity fixing rate and the positioning accuracy of the presented method. The results indicate that the ambiguity fixing rate can be up to more than 98% when using BDS medium baseline observations, which is much higher than that of dual-frequency Hatch-Melbourne-Wübbena (HMW) method. As for positioning accuracy, decimeter level accuracy can be achieved with this method, which is comparable to that of carrier-smoothed code differential positioning method. Signal interruption simulation experiment indicates that the proposed method can realize fast high-precision positioning whereas the carrier-smoothed code differential positioning method needs several hundreds of seconds for obtaining high precision results. We can conclude that a relatively high accuracy and high fixing rate can be achieved for triple-frequency WL method with single-epoch observations, displaying significant advantage comparing to traditional carrier-smoothed code differential positioning method. PMID:26703614

  3. Assessment of the Contribution of BeiDou GEO, IGSO, and MEO Satellites to PPP in Asia-Pacific Region.

    PubMed

    Zhao, Qile; Wang, Chen; Guo, Jing; Liu, Xianglin

    2015-12-01

    In contrast to the US Global Positioning System (GPS), the Russian Global Navigation Satellite System (GLONASS) and the European Galileo, the developing Chinese BeiDou satellite navigation system (BDS) consists of not only Medium Earth Orbit (MEO), but also Geostationary Orbit (GEO) as well as Inclined Geosynchronous Orbit (IGSO) satellites. In this study, the Precise Point Positioning (PPP) and PPP with Integer Ambiguity Resolution (IAR) are obtained. The contributions of these three different types of BDS satellites to PPP in Asia-Pacific region are assessed using data from selected 20 sites over more than four weeks. By using various PPP cases with different satellite combinations, in general, the largest contribution of BDS IGSO among the three kinds of BDS satellites to the reduction of convergence time and the improvement of positioning accuracy, particularly in the east direction, is identified. These PPP cases include static BDS only solutions and static/kinematic ambiguity-float and -fixed PPP with the combination of GPS and BDS. The statistical results demonstrate that the inclusion of BDS GEO and MEO satellites can improve the observation condition and result in better PPP performance as well. When combined with GPS, the contribution of BDS to the reduction of convergence time is, however, not as significant as that of GLONASS. As far as the positioning accuracy is concerned, GLONASS improves the accuracy in vertical component more than BDS does, whereas similar improvement in horizontal component can be achieved by inclusion of BDS IGSO and MEO as GLONASS.

  4. Analysis of BeiDou Satellite Measurements with Code Multipath and Geometry-Free Ionosphere-Free Combinations.

    PubMed

    Zhao, Qile; Wang, Guangxing; Liu, Zhizhao; Hu, Zhigang; Dai, Zhiqiang; Liu, Jingnan

    2016-01-20

    Using GNSS observable from some stations in the Asia-Pacific area, the carrier-to-noise ratio (CNR) and multipath combinations of BeiDou Navigation Satellite System (BDS), as well as their variations with time and/or elevation were investigated and compared with those of GPS and Galileo. Provided the same elevation, the CNR of B1 observables is the lowest among the three BDS frequencies, while B3 is the highest. The code multipath combinations of BDS inclined geosynchronous orbit (IGSO) and medium Earth orbit (MEO) satellites are remarkably correlated with elevation, and the systematic "V" shape trends could be eliminated through between-station-differencing or modeling correction. Daily periodicity was found in the geometry-free ionosphere-free (GFIF) combinations of both BDS geostationary Earth orbit (GEO) and IGSO satellites. The variation range of carrier phase GFIF combinations of GEO satellites is -2.0 to 2.0 cm. The periodicity of carrier phase GFIF combination could be significantly mitigated through between-station differencing. Carrier phase GFIF combinations of BDS GEO and IGSO satellites might also contain delays related to satellites. Cross-correlation suggests that the GFIF combinations' time series of some GEO satellites might vary according to their relative geometries with the sun.

  5. Instantaneous Real-Time Kinematic Decimeter-Level Positioning with BeiDou Triple-Frequency Signals over Medium Baselines.

    PubMed

    He, Xiyang; Zhang, Xiaohong; Tang, Long; Liu, Wanke

    2015-01-01

    Many applications, such as marine navigation, land vehicles location, etc., require real time precise positioning under medium or long baseline conditions. In this contribution, we develop a model of real-time kinematic decimeter-level positioning with BeiDou Navigation Satellite System (BDS) triple-frequency signals over medium distances. The ambiguities of two extra-wide-lane (EWL) combinations are fixed first, and then a wide lane (WL) combination is reformed based on the two EWL combinations for positioning. Theoretical analysis and empirical analysis is given of the ambiguity fixing rate and the positioning accuracy of the presented method. The results indicate that the ambiguity fixing rate can be up to more than 98% when using BDS medium baseline observations, which is much higher than that of dual-frequency Hatch-Melbourne-Wübbena (HMW) method. As for positioning accuracy, decimeter level accuracy can be achieved with this method, which is comparable to that of carrier-smoothed code differential positioning method. Signal interruption simulation experiment indicates that the proposed method can realize fast high-precision positioning whereas the carrier-smoothed code differential positioning method needs several hundreds of seconds for obtaining high precision results. We can conclude that a relatively high accuracy and high fixing rate can be achieved for triple-frequency WL method with single-epoch observations, displaying significant advantage comparing to traditional carrier-smoothed code differential positioning method. PMID:26703614

  6. Analysis of BeiDou Satellite Measurements with Code Multipath and Geometry-Free Ionosphere-Free Combinations

    PubMed Central

    Zhao, Qile; Wang, Guangxing; Liu, Zhizhao; Hu, Zhigang; Dai, Zhiqiang; Liu, Jingnan

    2016-01-01

    Using GNSS observable from some stations in the Asia-Pacific area, the carrier-to-noise ratio (CNR) and multipath combinations of BeiDou Navigation Satellite System (BDS), as well as their variations with time and/or elevation were investigated and compared with those of GPS and Galileo. Provided the same elevation, the CNR of B1 observables is the lowest among the three BDS frequencies, while B3 is the highest. The code multipath combinations of BDS inclined geosynchronous orbit (IGSO) and medium Earth orbit (MEO) satellites are remarkably correlated with elevation, and the systematic “V” shape trends could be eliminated through between-station-differencing or modeling correction. Daily periodicity was found in the geometry-free ionosphere-free (GFIF) combinations of both BDS geostationary Earth orbit (GEO) and IGSO satellites. The variation range of carrier phase GFIF combinations of GEO satellites is −2.0 to 2.0 cm. The periodicity of carrier phase GFIF combination could be significantly mitigated through between-station differencing. Carrier phase GFIF combinations of BDS GEO and IGSO satellites might also contain delays related to satellites. Cross-correlation suggests that the GFIF combinations’ time series of some GEO satellites might vary according to their relative geometries with the sun. PMID:26805831

  7. Gottfried Kirch's (1639-1710) concept of an astronomical society - an investigation also based on his correspondence and calendars. (German Title: Der Societätsgedanke bei Gottfried Kirch (1639-1710), untersucht unter Einbeziehung seiner Korrespondenz und Kalender)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Herbst, Klaus-Dieter

    At the end of the 17th century, Gottfried Kirch was not only one of the most widely read authors of calendars, but, following the death of Hevelius in 1687, the most distinguished astronomer of the German countries. Since 1675, the idea of establishing an ``astronomical society in Germany'' emerges in his papers, and he placed himself consciously into the tradition of society foundings in the 17th century. In spite of the fact that the establishment of a purely astronomical society did not materialize, Kirch was involved in projects of other societies, e.g. in the plans of the ``Collegium Artis Consultorum'', promoted by Weigel, and finally he found himself the first astronomer of the Brandenburg society of sciences, whose establishment had been initiated by Leibniz. The evaluation of the written sources suggests that his religious attitude that converged on pietism, inspired him to establish a scientific society. The reasons for the failure of his attempt are manifold. It is important to point out that Kirch was, on one hand, very much dependent on earning his living by his calendar work, since he had no support for his astronomical profession from a potentate. On the other hand, he could publish his (and others') astronomical observations in the scientific journal ``Acta Eruditorum'', which had appeared in Leipzig since 1682, thus fulfilling an essential task of such an astronomical society.

  8. Mitigating BeiDou Satellite-Induced Code Bias: Taking into Account the Stochastic Model of Corrections.

    PubMed

    Guo, Fei; Li, Xin; Liu, Wanke

    2016-01-01

    The BeiDou satellite-induced code biases have been confirmed to be orbit type-, frequency-, and elevation-dependent. Such code-phase divergences (code bias variations) severely affect absolute precise applications which use code measurements. To reduce their adverse effects, an improved correction model is proposed in this paper. Different from the model proposed by Wanninger and Beer (2015), more datasets (a time span of almost two years) were used to produce the correction values. More importantly, the stochastic information, i.e., the precision indexes, were given together with correction values in the improved model. However, only correction values were given while the precision indexes were completely missing in the traditional model. With the improved correction model, users may have a better understanding of their corrections, especially the uncertainty of corrections. Thus, it is helpful for refining the stochastic model of code observations. Validation tests in precise point positioning (PPP) reveal that a proper stochastic model is critical. The actual precision of the corrected code observations can be reflected in a more objective manner if the stochastic model of the corrections is taken into account. As a consequence, PPP solutions with the improved model outperforms the traditional one in terms of positioning accuracy, as well as convergence speed. In addition, the Melbourne-Wübbena (MW) combination which serves for ambiguity fixing were verified as well. The uncorrected MW values show strong systematic variations with an amplitude of half a wide-lane cycle, which prevents precise ambiguity determination and successful ambiguity resolution. After application of the code bias correction models, the systematic variations can be greatly removed, and the resulting wide lane ambiguities are more likely to be fixed. Moreover, the code residuals show more reasonable distributions after code bias corrections with either the traditional or the improved model.

  9. Mitigating BeiDou Satellite-Induced Code Bias: Taking into Account the Stochastic Model of Corrections

    PubMed Central

    Guo, Fei; Li, Xin; Liu, Wanke

    2016-01-01

    The BeiDou satellite-induced code biases have been confirmed to be orbit type-, frequency-, and elevation-dependent. Such code-phase divergences (code bias variations) severely affect absolute precise applications which use code measurements. To reduce their adverse effects, an improved correction model is proposed in this paper. Different from the model proposed by Wanninger and Beer (2015), more datasets (a time span of almost two years) were used to produce the correction values. More importantly, the stochastic information, i.e., the precision indexes, were given together with correction values in the improved model. However, only correction values were given while the precision indexes were completely missing in the traditional model. With the improved correction model, users may have a better understanding of their corrections, especially the uncertainty of corrections. Thus, it is helpful for refining the stochastic model of code observations. Validation tests in precise point positioning (PPP) reveal that a proper stochastic model is critical. The actual precision of the corrected code observations can be reflected in a more objective manner if the stochastic model of the corrections is taken into account. As a consequence, PPP solutions with the improved model outperforms the traditional one in terms of positioning accuracy, as well as convergence speed. In addition, the Melbourne-Wübbena (MW) combination which serves for ambiguity fixing were verified as well. The uncorrected MW values show strong systematic variations with an amplitude of half a wide-lane cycle, which prevents precise ambiguity determination and successful ambiguity resolution. After application of the code bias correction models, the systematic variations can be greatly removed, and the resulting wide lane ambiguities are more likely to be fixed. Moreover, the code residuals show more reasonable distributions after code bias corrections with either the traditional or the improved model

  10. Evolution und Kreationismus im Schulunterricht aus Sicht Großbritanniens. Ist Evolution eine Sache der Akzeptanz oder des Glaubens?

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Williams, James D.

    Ist Kreationismus eine Weltanschauung oder eine falsche Vorstellung? Ausgehend vom Standpunkt der Naturwissenschaft ist der Unterschied wichtig. Falsche Vorstellungen können herausgefordert und durch gründliche wissenschaftliche Lehre korrigiert werden. Weltanschauungen sind Teil eines etablierten Glaubenssystems, und diese Überzeugungen sind von Natur aus schwer zu verändern (Cohen 1992).

  11. Zivilisationsdynamik: Treiber Technik, Folgen und Konsequenzen. Civilisation dynamics: driving force technology, results and consequences

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jischa, Michael F.

    2010-11-01

    Die Menschheitsgeschichte ist untrennbar mit der Nutzung von Materie, Energie und Information verbunden. Im Laufe der Geschichte sind Produktivität, Bevölkerung und Ressourcenverbrauch ständig angestiegen, seit dem vergangenen Jahrhundert mit zunehmender Beschleunigung. In den früh industrialisierten Ländern entwickelte sich vor wenigen Jahrzehnten eine Bewusstseinswende, die Segnungen der Technik wurden zunehmend kritisch beurteilt. Das führte zur Formulierung des Leitbildes Nachhaltigkeit und unterschiedlichen Ansätzen, dieses zu operationalisieren, aus Sicht der Ingenieure mit dem Konzept Technikbewertung. Nach den Natur- und den Ingenieurwissenschaften haben die Gesellschaftswissenschaften diese Themen aufgegriffen, was zu einer teilweisen Annäherung der Zwei Kulturen geführt hat. Weiter sind Überlegungen entstanden, Lehr- und Forschungsinhalte zu überdenken, um auf die Weltprobleme (in der Sprache des Club of Rome) angemessen reagieren zu können. In jüngerer Zeit wurden Energieszenarien vorgestellt, deren Kernaussage unmissverständlich lautet: Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien.

  12. Renaturierung von Feuchtgrünland, Auengrünland und mesophilem Grünland

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rosenthal, Gert; Hölzel, Norbert

    Grünland stellt in Mitteleuropa fast ausschließlich eine Kulturformation dar, die in der Naturlandschaft abgesehen von extremen Trocken- und Nassstandorten sowie klimatisch ungünstigen Gebieten oberhalb der alpinen Waldgrenze nur kleinflächig vertreten war.Die natürlichen Standorte der heutigen Grünlandarten waren in Mitteleuropa bis in das Atlantikum hinein Wälder oder natürlicherweise waldfreie ökosysteme, wie z.B. Röhricht- und Ufervegetation sowie Biberwiesen in Flussauen, Niedermoore, Randlaggs von Regenmooren, Waldlichtungen oder Lawinenbahnen (Ellenberg 1952, 1996). Die Naturlandschaft der heutigen Grünlandstandorte war durch die natürliche Dynamik der vorherrschenden Waldökosysteme mit ihren Entwicklungsstadien und natürlichen Störungsereignissen (Stürme, überschwemmungen etc.) geprägt. Der Flächenanteil des Grünlandes vergrößerte sich erst durch Beweidung und Heumahd durch den Menschen und seine Haustiere.

  13. Die Deutsche Statistische Gesellschaft in der Weimarer Republik und während der Nazidiktatur

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wilke, Jürgen

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten durch den 1. Weltkrieg erlangte die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) unter dem renommierten Statistiker und Vorsitzenden der DStatG, Friedrich Zahn, durch eine Vielzahl von Aktivitäten hohes Ansehen. Es gab Bestrebungen, Statistiker aus allen Arbeitsfeldern der Statistik in die DStatG zu integrieren, wobei die "Mathematische Statistik" nur zögerlich akzeptiert wurde (Konjunkturforschung, Zeitreihenanalyse). Nach der Machtübernahme 1933 durch Adolf Hitler geriet die DStatG in das Fahrwasser nationalsozialistischer Ideologie und Politik (Führerprinzip, Gleichschaltung des Vereinswesens). Damit war eine personelle Umstrukturierung in der DStatG verbunden. Politisch Missliebige und rassisch Verfolgte mussten die DStatG verlassen (Bernstein, Freudenberg, Gumbel u.a.). Unter den Statistikern gab es alle Abstufungen im Verhalten zum Regime von Ablehnung und zwangsweiser Anpassung über bereitwilliges Mitläufertum bis zu bewusster Täterschaft. Besonders die Bevölkerungsstatistik wurde durch die NS- Rassenpolitik auf lange Sicht diskreditiert. Im Rahmen von Wirtschaftsplanung und Aufrüstung wurden neue zukunftsträchtige statistische Modelle (Grünig, Bramstedt, Leisse) entwickelt.

  14. Technische Systeme für den Herzersatz und die Herzunterstützung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schöb, Reto; Loree, Howard M.

    Herzkrankheiten verursachen allein in den Vereinigten Staaten jährlich mehr als 700’000 Todesfälle. Ungefähr 3 Millionen Patienten in den U.S.A. leiden gemäss der American Heart Association (AHA) und dem National Heart, Lung and Blood Institute (NHLBI) an kongestivem Herzversagen (Congestive Heart Failure, CHF), welches eine chronische, sehr entkräftende und degenerative Krankheit ist: Das Herz ist dabei unfähig, hinreichend Blut zu den Organen des Körpers zu pumpen. Über 400’000 Fälle von CHF werden jedes Jahr diagnostiziert. Ähnliche Zahlen werden für Europa und Japan zusammen geschätzt. Basierend auf Daten vom AHA und NHLBI beträgt die fünfjährige Überlebensrate für CHF-Patienten lediglich etwa 50% [1]. 70’000-120’000 dieser Patienten könnten von einer Herzverpflanzung profitieren. 1999 wurden in den USA aber nur 2185 Herztransplantationen durchgeführt während die Warteliste über 4000 Patienten beträgt [2]. Ein akuter Mangel an Spenderherzen und die enormen Kosten (250’000-400’000 USD pro Patient) sind die begrenzenden Faktoren für Herztransplantationen [3]. Dies bedeutet, dass eine riesige Anzahl von Patienten durch ein zuverlässiges und verschleissfreies, nichtthrombotisches, total implantierbares, künstliches Herz gerettet werden könnten. Bis heute jedoch kein derartiges Implantat kommerziell verfügbar.

  15. Antike Gläser und versteinertes Elfenbein: Röntgenanalyse in der Kunst

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reiche, Ina; Radtke, Martin; Brouder, Christian

    2003-03-01

    Physikalische Methoden der Archäometrie liefern den Kunsthistorikern und Archäologen wichtige Informationen. Materialspezifische Größen geben Aufschluss über Alter, Authentizität, Herkunft und Herstellungstechniken sowie Alterserscheinungen von Gegenständen. Insbesondere die Röntgenanalyse hat in jüngster Zeit wertvolle Beiträge hierzu geliefert. Dabei spannt sich ein weiter Bogen von den Mysterien ägyptischer Augenschminke über die Herstellungstechnik römischer Gläser bis zur Authentizitätsuntersuchung mittelalterlicher Silberstiftzeichnungen.

  16. Dynamische Satzgenerierung und Sprachausgabe für einen mobilen Serviceroboter

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Parlitz, Christopher; Amann, Bernd; Hägele, Martin

    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Sprachausgabe für ein mobiles Robotersystem. Dazu wurde zum einen ein auf die Anwendung zugeschittenes Text-To-Speech Verfahren und zum anderen eine Grammatik, die eine dynamische Satzgenerierung ermöglicht, implementiert. Die Verfahren arbeiten unabhängig voneinander und können daher auch gegen andere Komponenten ausgetauscht werden. Die Programme wurden als Client-Server Applikationen programmiert, um möglichst flexibel die Sprachausgabe einsetzen zu können.

  17. BeiDou phase bias estimation and its application in precise point positioning with triple-frequency observable

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gu, Shengfeng; Lou, Yidong; Shi, Chuang; Liu, Jingnan

    2015-10-01

    At present, the BeiDou system (BDS) enables the practical application of triple-frequency observable in the Asia-Pacific region, of many possible benefits from the additional signal; this study focuses on exploiting the contribution of zero difference (ZD) ambiguity resolution (AR) to the precise point positioning (PPP). A general modeling strategy for multi-frequency PPP AR is presented, in which, the least squares ambiguity decorrelation adjustment (LAMBDA) method is employed in ambiguity fixing based on the full variance-covariance ambiguity matrix generated from the raw data processing model. Because of the reliable fixing of BDS L1 ambiguity faces more difficulty, the LAMBDA method with partial ambiguity fixing is proposed to enable the independent and instantaneous resolution of extra wide-lane (EWL) and wide-lane (WL). This mechanism of sequential ambiguity fixing is demonstrated for resolving ZD satellite phase bias and performing triple-frequency PPP AR with two reference station networks with a typical baseline of up to 400 and 800 km, respectively. Tests show that about of the EWL and WL phase bias of BDS has a consistency of better than 0.1 cycle, and this value decreases to 80 % for L1 phase bias for Experiment I, while all the solutions of Experiment II have a similar RMS of about 0.12 cycles. In addition, the repeatability of the daily mean phase bias agree to 0.093 cycles and 0.095 cycles for EWL and WL on average, which is much smaller than 0.20 cycles of L1. To assess the improvement of fixed PPP brought by applying the third frequency signal as well as the above phase bias, various ambiguity fixing strategy are considered in the numerical demonstration. It is shown that the impact of the additional signal is almost negligible when only float solution involved. It is also shown that by fixing EWL and WL together, as opposed to the single ambiguity fixing, will leads to an improvement in PPP accuracy by about on average. Attributed to the efficient

  18. Assessment of precipitable water vapor derived from ground-based BeiDou observations with Precise Point Positioning approach

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Li, Min; Li, Wenwen; Shi, Chuang; Zhao, Qile; Su, Xing; Qu, Lizhong; Liu, Zhizhao

    2015-01-01

    Precipitable water vapor (PWV) estimation from Global Positioning System (GPS) has been extensively studied and used for meteorological applications. However PWV estimation using the emerging BeiDou Navigation Satellite System (BDS) is very limited. In this paper the PWV estimation strategy and the evaluation of the results inferred from ground-based BDS observations using Precise Point Positioning (PPP) method are presented. BDS and GPS data from 10 stations distributed in the Asia-Pacific and West Indian Ocean regions during the year 2013 are processed using the PANDA (Position and Navigation Data Analyst) software package. The BDS-PWV and GPS-PWV are derived from the BDS-only and GPS-only observations, respectively. The PPP positioning differences between BDS-only and GPS-only show a standard deviation (STD) <1 cm in the east and north components and 1-3 cm in vertical component. The BDS-PWV and GPS-PWV at the HKTU station (Hong Kong, China) is compared with PWV derived from a radiosonde station (about 1 km distance) over a 6-month period. The GPS-PWV shows a good agreement with radiosonde-PWV with a bias of 0.002 mm and a STD of 2.49 mm while BDS-PWV has with a bias of -2.04 mm and STD 2.68 mm with respect to radiosonde-PWV. This indicates that the PWV estimated from the BDS can achieve similar precision as PWV from GPS. The BDS-PWV is compared to GPS-PWV at 10 stations. The mean bias and STD of their differences at 10 stations are 0.78 mm and 1.77 mm, respectively. The mean root mean square (RMS) value is 2.00 mm by considering the GPS-PWV as reference truth. This again confirms that the BDS-PWV has a good agreement with the GPS-PWV. It clearly indicates that the BDS is ready for the high precision meteorological applications in the Asia-Pacific and West Indian Ocean regions and that BDS alone can be used for PWV estimation with an accuracy comparable to GPS.

  19. Read the Book or Watch the Movie? "Der Richter und sein Henker" at the Intermediate Level.

    ERIC Educational Resources Information Center

    Hamilton, Elizabeth C.

    2002-01-01

    Examines the debate over the text or media that best enable second-year learners of German to increase their active vocabulary. Suggests the novel "Der Richter und sein Henker" can be enriched by the film adaptation. Classroom tested activities incorporate care fully-sequenced visuals and culminate in analysis of both the book and the film. Sample…

  20. Matthias Falter und die frühe Halbleitertechnik in der DDR

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dittmann, Frank

    Nach einer ganzen Reihe von Vorarbeiten weltweit1 konnten im Dezember 1947 die amerikanischen Physiker Walter H. Brattain, John Bardeen und William Shockley in den Bell Laboratories den Transistoreffekt demonstrieren. Damit legten sie den Grundstein für die Mikroelektronik als Basistechnologie des Informationszeitalters.

  1. Einheit von Forschung und Lehre: Implications for State Funding of Universities

    ERIC Educational Resources Information Center

    Frolich, Nicoline; Coate, Kelly; Mignot-Gerard, Stephanie; Knill, Christoph

    2010-01-01

    The Humboldtian educational ideal is based on the idea of the unity of teaching and research in universities ("Einheit von Forschung und Lehre"). The role of the state, according to Humboldt, was to fund universities in such a way that their autonomy was maintained. Much has changed in the funding mechanisms of higher education systems since the…

  2. Comprehensive Comparisons of Satellite Data, Signals, and Measurements between the BeiDou Navigation Satellite System and the Global Positioning System.

    PubMed

    Jan, Shau-Shiun; Tao, An-Lin

    2016-01-01

    The Chinese BeiDou navigation satellite system (BDS) aims to provide global positioning service by 2020. The combined use of BDS and Global Positioning System (GPS) is proposed to provide navigation service with more stringent requirements. Actual satellite data, signals and measurements were collected for more than one month to analyze the positioning service qualities from both BDS and GPS. In addition to the conversions of coordinate and timing system, five data quality analysis (DQA) methods, three signal quality analysis (SQA) methods, and four measurement quality analysis (MQA) methods are proposed in this paper to improve the integrated positioning performance of BDS and GPS. As shown in the experiment results, issues related to BDS and GPS are resolved by the above proposed quality analysis methods. Thus, the anomalies in satellite data, signals and measurements can be detected by following the suggested resolutions to enhance the positioning performance of the combined use of BDS and GPS in the Asia Pacific region. PMID:27187403

  3. Comprehensive Comparisons of Satellite Data, Signals, and Measurements between the BeiDou Navigation Satellite System and the Global Positioning System.

    PubMed

    Jan, Shau-Shiun; Tao, An-Lin

    2016-05-13

    The Chinese BeiDou navigation satellite system (BDS) aims to provide global positioning service by 2020. The combined use of BDS and Global Positioning System (GPS) is proposed to provide navigation service with more stringent requirements. Actual satellite data, signals and measurements were collected for more than one month to analyze the positioning service qualities from both BDS and GPS. In addition to the conversions of coordinate and timing system, five data quality analysis (DQA) methods, three signal quality analysis (SQA) methods, and four measurement quality analysis (MQA) methods are proposed in this paper to improve the integrated positioning performance of BDS and GPS. As shown in the experiment results, issues related to BDS and GPS are resolved by the above proposed quality analysis methods. Thus, the anomalies in satellite data, signals and measurements can be detected by following the suggested resolutions to enhance the positioning performance of the combined use of BDS and GPS in the Asia Pacific region.

  4. Comprehensive Comparisons of Satellite Data, Signals, and Measurements between the BeiDou Navigation Satellite System and the Global Positioning System †

    PubMed Central

    Jan, Shau-Shiun; Tao, An-Lin

    2016-01-01

    The Chinese BeiDou navigation satellite system (BDS) aims to provide global positioning service by 2020. The combined use of BDS and Global Positioning System (GPS) is proposed to provide navigation service with more stringent requirements. Actual satellite data, signals and measurements were collected for more than one month to analyze the positioning service qualities from both BDS and GPS. In addition to the conversions of coordinate and timing system, five data quality analysis (DQA) methods, three signal quality analysis (SQA) methods, and four measurement quality analysis (MQA) methods are proposed in this paper to improve the integrated positioning performance of BDS and GPS. As shown in the experiment results, issues related to BDS and GPS are resolved by the above proposed quality analysis methods. Thus, the anomalies in satellite data, signals and measurements can be detected by following the suggested resolutions to enhance the positioning performance of the combined use of BDS and GPS in the Asia Pacific region. PMID:27187403

  5. Die purpurrote Rose aus Kairo war lila: Fehler bei der Ubersetzung von Farbadjektiven (Deutsch-Englisch-Spanisch), deren Ursprung und Beispiele aus Fachtexten, Filmtiteln, und Kunst (The Crimson Rose of Cairo was Purple: Mistakes in the Translation of Color Adjectives (German-English-Spanish), their Origins, and Examples from Specialist Texts, Film Titles, and Art).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Courtade, Ida

    1996-01-01

    The defining of colors is a very subjective topic and results in many misunderstandings, especially in translation from one language to another. The number and significance of color adjectives vary from culture to culture. The goal of this article is to explain the origins of such variations and to discuss examples of common translation errors and…

  6. Combined therapy of septicemia with ofloxacin and/or synthetic trehalose dicorynomycolate (S-TDCM) in irradiated and wounded mice (kombinierte therapie der septikaemie mit ofloxacin und/oder synthetischem trehalose-dicorynomycolat (s-tdcm) bei bestrahlten und verwundeten maeusen)

    SciTech Connect

    Madonna, G.S.; Moore, M.M.; Ledney, G.D.; Elliot, T.B.; Brook, I.

    1989-01-01

    Following lethal irradiation, mice usually succumb to sepsis as a result of translocation of intestinal bacteria and impairment of the host defense system. Additional trauma in these immunocompromised mice further increases susceptibility to bacterial infection from either endogenous or exogenous origin. Treatment with ofloxacin or synthetic trehalose dicorynemycolate (S-TDCM) was evaluated in mice, which were lethally irradiated and wounded, and which died with sepsis within six days. Wounding was performed on C3H/HeN mice anesthetized by inhalation of methoxyfurane. Dorsal skin and muscle equal to 30% total body surface was removed 1 h after 8.0 Gy gamma radiation. S-TDCM, which augments nonspecific resistance to infection in irradiated mice, was given once i.p. immediately after wounding. Oxfloxacin was injected s.c. daily from day 0 to day 10. Staphylococcus aureus, Streptococcus faecium, and Escherichia coli were isolated from both the livers and wound sites of moribund, untreated mice 4 and 5 days postirradiation.

  7. „Überholen ohne einzuholen“ Die Entwicklung von Technologien für übermorgen in Kernenergie und Mikroelektronik der DDR

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Barkleit, Gerhard

    Dem nuklearen Patt zwischen Ostblock und westlichem Staatenbündnis ist es nach weitgehend übereinstimmender Auffassung von Politik und Wissenschaft zu danken, dass der "Kalte Krieg" in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht zum weltumfassenden Flächenbrand eskalierte. An der raschen Herstellung dieses Patts waren zwei Dresdner Physiker maßgeblich beteiligt, deren einer im Manhattan-Projekt in den USA gearbeitet hatte und später in England der Spionage für die Sowjetunion und des Verrats des Know-how der Atombombe überführt wurde.

  8. Einfluss von Lignin und Ferulasäure auf die Fermentation von Maiszellwänden (Influence of lignin and ferulic acid on the fermentation of maize cell walls)

    Technology Transfer Automated Retrieval System (TEKTRAN)

    Ballaststoffe unterliegen im Dickdarm einer teilweisen oder vollständigen mikrobiellen Fermentation. Das Ausmaß der Fermentation beeinflusst eine Vielzahl physikochemischer und daraus resultierender physiologischer Eigenschaften der Ballaststoffe (z.B. Wasserbindungs- und Bulkvermögen, Transitzeit, ...

  9. Postprandial decrease in vascular resistance correlated with change in second derivative of finger plethysmogram in young subjects.

    PubMed

    Tanaka, Kunihiko; Kamihira, Kimiko; Minoura, Fumie; Watanabe, Miyuki; Fujiyoshi, Emi; Nakamura, Koji; Katafuchi, Tetsuro

    2015-01-01

    Hintergrund: Die zweite Ableitung des Fingersplethysmogramms (ZAPTG) umfasst fünf Wellen, bezeichnet A bis E. Die Größen der Wellen B bis E werden für den intra- und interindividuellen Vergleich auf die der Welle A bezogen. In der vorliegenden Studie haben wir die Auswirkungen einer Mahlzeit auf ZAPTG bei jungen und älteren Probanden untersucht. Probanden und Methoden: Es wurde der mittlere arterielle Druck und ZAPTG vor und nach der Aufnahme einer Mahlzeit bei jungen und älteren Probanden gemessen. Für junge Probanden wurden Schlagvolumen und Pulsfrequenz bestimmt und die Summe des peripheren Widerstandes (SPW) der Blutgefäße wurde analysiert. Zudem wurde die Beziehung zwischen TPR und dem Verhältnis des Spitzenwerts ZAPTG in jungen Probanden bestimmt. Ergebnisse: Bei jungen Probanden war D / A postprandial deutlich größer und SPW kleiner als vor der Mahlzeit und war linear und signifikant mit TPR korreliert. Eine Erhöhung des postprandialen D / A wurde auch bei älteren nicht hypertensiven Menschen, nicht aber bei behandelten Hypertonikern beobachtet. Schlussfolgerungen: Eine Veränderung von D / A gilt als ein Index der Veränderung des SPW. SPW wird durch Antihypertensiva verringert. Eine Mahlzeit kann den SPW nicht weiter verringern. Diese Ergebnisse sind für das Verständnis der Hämodynamik nach Aufnahme einer Mahlzeit nützlich.

  10. Die Struktur von schlankem Materialfluss mit Lean Production Kanban und Innovationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Scheid, Wolf-Michael

    In der Literatur wird Materialfluss überwiegend in Spezialdisziplinen betrachtet, etwa der Steuerungslogik, der Logistiktechnik oder dem Supply Chain Management. Ein charakterisierendes Merkmal des Materialflusses ist jedoch, dass er sich aus vielfältigen Einzelbausteinen zusammensetzt, die alle harmonisch abgestimmt sein müssen. Die maximal erreichbare Effizienz wird nicht durch Höchstleistungen in dem einen oder anderen Spezialthema bestimmt, sondern durch das schwächste Glied im gesamten komplexen Netzwerk. Den Schnittstellen zwischen den betroffenen Fachbereichen in einem Unternehmen kommt hier eine ganz besondere Bedeutung zu: Erst ein harmonischer Einklang ermöglicht hohe Effektivität. Dies setzt umfassendes Verständnis für interdisziplinäre Notwendigkeiten, ein hohes Maß an Abstimmung mit den operativen Prozessen und letztlich einen einvernehmlichen Umgang und den Respekt vor den Problemstellungen des Anderen voraus.

  11. Vorausschauend Planen, Gezielt Handeln — Über Die Regelung Und Steuerung Technischer Prozesse

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grüne, Lars; Sager, Sebastian; Allgöwer, Frank; Bock, Hans Georg; Diehl, Moritz

    Seit Beginn der industriellen Revolution nimmt die Steuerungs- und Regelungstechnik eine Schlüsselstellung in vielen technischen Bereichen ein. James Watts Fliehkraftregler für Dampfmaschinen ist eines der frühen Beispiele eines extrem erfolgreichen Reglerkonzepts, von dem Ende der 1860er Jahre geschätzte 75000 Exemplare allein in England im Einsatz waren [2, S. 24]. Etwa um diese Zeit begannen Ingenieure, motiviert durch die immer höhere Komplexität der zu regelnden Maschinen, sich systematisch mit theoretischen Grundlagen der Regelung zu beschäftigen. Dies führte unausweichlich zu der Einsicht, dass das dynamische Verhalten der geregelten Systeme nur mit Hilfe der Mathematikverstanden und weiterentwickelt werden konnte, oder wie Werner von Siemens, ein weiterer technischer Pionier in diesem Bereich es formulierte: "Ohne Mathematik tappt man doch immer im Dunkeln.“

  12. Eine Beziehung seit 650 Jahren: Universität Wien und Kloster Melk - Katalog zur Sonderausstellung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bruckmüller, Ernst; Niederkorn-Bruck, Meta; Beck, Paul G.; Deibl, Jakob; Deibl, Johannes; Denk, Ulrike; Ellegast, Burkard; Floßmann, Gerhard; Glaßner, Gottfried; Kalteis, Bernadette; Kowarik, Wilfried; Rotheneder, Martin

    2015-04-01

    University of Vienna was founded in 1365 and celebrates its 650 anniversary in 2015. Due to the university's anniversary, the Benedictine abbey of Melk, Austria presents an exhibition, depicting six and half centuries of university history and collaboration between the university as well as the abbey in all disciplines present at medieval universities. The publication describes the historic frame work as well as case-by-case descriptions of displayed manuscripts, prints and artifacts. Die Universität Wien wurde 1365 gegründet und feiert 2015 ihr 650jähriges Bestehen. Aus Anlass dieses Jubiläums präsentiert das Benediktiner Stift Melk eine Ausstellung, in der sechseinhalb Jahrhunderte Universistaetsgeschichte aufgearbeitet werden, sowie die Zusammenarbeit zwischen Universität und Abtei auf allen Themenbereichen, die an mittelalterlichen Universitäten angeboten wurden. Die Publikation bietet eine historische Zusammenfassung sowie eine Detailbeschreibung der ausgestellten Handschriften, Drucke sowie Gegenstände.

  13. Physik gestern und heute Die Messung elektrostatischer Kräfte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heering, Peter

    2002-11-01

    Im Jahre 1785 veröffentlichte der französische Militäringenieur Charles Augustin Coulomb das Kraft-Abstand-Gesetz für elektrische Ladungen. Bereits zuvor hatte Henry Cavendish auf andere Art und Weise diese Beziehung nachgewiesen, aber nicht publiziert. Entsprechende Experimente wurden auch noch in jüngerer Zeit ausgeführt, da sie eine obere Abschätzung für die Ruhemasse des Photons erlauben.

  14. Tanzendes Tier oder exzentrische Positionalität - Philosophische Anthropologie zwischen Darwinismus und Kulturalismus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fischer, Joachim

    Zunächst kurz vorweg zu den Formeln im Titel: "exzentrische Positionalität“ ist der Kategorienvorschlag der Philosophischen Anthropologie (genauer: von Helmuth Plessner) für den Menschen, für seine "Sonderstellung“ unter den Lebewesen - ich werde diesen Begriff erläutern. So viel kann man sagen: Der Terminus ist nicht schwieriger als "Transzendentalität“ oder das "Apriori“ oder "Autopoiesis“, also Begriffe, mit deren Orientierungswert in der intellektuellen Öffentlichkeit bereits gespielt wird, bietet aber möglicherweise mehr Erschließungskraft als die Kunstbegriffe z. B. von Kant, Maturana oder Luhmann. Und "tanzendes Tier“ ist ein glücklicher Anschauungsbegriff, eine Art Übersetzung für "exzentrische Positionalität“ - also ein "verrücktes“ Lebewesen, eine Verrückung im evolutionären Leben, die dieses Lebewesen von Natur aus zu einer bestimmten Art von Lebensführung, nämlich Kultur nötigt. Die Absicht des Beitrages ist es, die Philosophische Anthropologie als eine spezifische Theorietechnik zu präsentieren, um einen adäquaten Begriff des Menschen zu erreichen, und zwar eine Theoriestrategie angesichts des cartesianischen Dualismus - also des Dualismus zwischen Naturalismus und Kulturalismus.

  15. Aufnahmeverfahren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weinzierl, Stefan

    Die Aufnahme ist der Teil einer Audioübertragung, bei dem akustische Signale (Luftschall, Körperschall) mit Hilfe elektroakustischer Wandler in elektrische Signale umgewandelt werden. Bei stereofoner Übertragung werden die Signale bereits bei der Aufnahme mehrkanalig so kodiert, dass bei der Wiedergabe eine bestimmte klangliche und räumliche Abbildung erzielt werden kann. Die Wahl eines Aufnahmeverfahrens berührt also stets

  16. Roles of UndA and MtrC of Shewanella putrefaciens W3-18-1 in iron reduction

    PubMed Central

    2013-01-01

    Background The completion of genome sequencing in a number of Shewanella species, which are most renowned for their metal reduction capacity, offers a basis for comparative studies. Previous work in Shewanella oneidensis MR-1 has indicated that some genes within a cluster (mtrBAC-omcA-mtrFED) were involved in iron reduction. To explore new features of iron reduction pathways, we experimentally analyzed Shewanella putrefaciens W3-18-1 since its gene cluster is considerably different from that of MR-1 in that the gene cluster encodes only four ORFs. Results Among the gene cluster, two genes (mtrC and undA) were shown to encode c-type cytochromes. The ΔmtrC deletion mutant revealed significant deficiencies in reducing metals of Fe2O3, α-FeO(OH), β-FeO(OH), ferric citrate, Mn(IV) and Co(III), but not organic compounds. In contrast, no deficiency of metal reduction was observed in the ΔundA deletion mutant. Nonetheless, undA deletion resulted in progressively slower iron reduction in the absence of mtrC and fitness loss under the iron-using condition, which was indicative of a functional role of UndA in iron reduction. Conclusions These results provide physiological and biochemical evidences that UndA and MtrC of Shewanella putrefaciens W3-18-1 are involved in iron reduction. PMID:24274142

  17. The open service signal in space navigation data comparison of the Global Positioning System and the BeiDou Navigation Satellite System.

    PubMed

    Jan, Shau-Shiun; Tao, An-Lin

    2014-08-19

    More and more Global Navigation Satellite Systems (GNSSs) have been developed and are in operation. Before integrating information on various GNSSs, the differences between the various systems must be studied first. This research focuses on analyzing the navigation data differences between the Chinese BeiDou Navigation Satellite System (BDS) and the United States' Global Positioning System (GPS). In addition to explaining the impact caused by these two different coordinate and time systems, this research uses an actual open service signal in space (SIS) for both GPS and BDS to analyze their current system performance. Five data quality analysis (DQA) mechanisms are proposed in this research to validate both systems' SIS navigation data. These five DQAs evaluate the differences in ephemeris and almanac messages from both systems for stability and accuracy. After all of the DQAs, the different issues related to GPS and BDS satellite information are presented. Finally, based on these DQA results, this research provides suggested resolutions for the combined use of GPS and BDS for navigation and guidance.

  18. Real-Time seismic waveforms monitoring with BeiDou Navigation Satellite System (BDS) observations for the 2015 Mw 7.8 Nepal earthquake

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Geng, T.

    2015-12-01

    Nowadays more and more high-rate Global Navigation Satellite Systems (GNSS) data become available in real time, which provide more opportunities to monitor the seismic waveforms. China's GNSS, BeiDou Navigation Satellite System (BDS), has already satisfied the requirement of stand-alone precise positioning in Asia-Pacific region with 14 in-orbit satellites, which promisingly suggests that BDS could be applied to the high-precision earthquake monitoring as GPS. In the present paper, real-time monitoring of seismic waveforms using BDS measurements is assessed. We investigate a so-called "variometric" approach to measure real-time seismic waveforms with high-rate BDS observations. This approach is based on time difference technique and standard broadcast products which are routinely available in real time. The 1HZ BDS data recorded by Beidou Experimental Tracking Stations (BETS) during the 2015 Mw 7.8 Nepal earthquake is analyzed. The results indicate that the accuracies of velocity estimation from BDS are 2-3 mm/s in horizontal components and 8-9 mm/s in vertical component, respectively, which are consistent with GPS. The seismic velocity waveforms during earthquake show good agreement between BDS and GPS. Moreover, the displacement waveforms is reconstructed by an integration of velocity time series with trend removal. The displacement waveforms with the accuracy of 1-2 cm are derived by comparing with post-processing GPS precise point positioning (PPP).

  19. The Open Service Signal in Space Navigation Data Comparison of the Global Positioning System and the BeiDou Navigation Satellite System

    PubMed Central

    Jan, Shau-Shiun; Tao, An-Lin

    2014-01-01

    More and more Global Navigation Satellite Systems (GNSSs) have been developed and are in operation. Before integrating information on various GNSSs, the differences between the various systems must be studied first. This research focuses on analyzing the navigation data differences between the Chinese BeiDou Navigation Satellite System (BDS) and the United States' Global Positioning System (GPS). In addition to explaining the impact caused by these two different coordinate and time systems, this research uses an actual open service signal in space (SIS) for both GPS and BDS to analyze their current system performance. Five data quality analysis (DQA) mechanisms are proposed in this research to validate both systems' SIS navigation data. These five DQAs evaluate the differences in ephemeris and almanac messages from both systems for stability and accuracy. After all of the DQAs, the different issues related to GPS and BDS satellite information are presented. Finally, based on these DQA results, this research provides suggested resolutions for the combined use of GPS and BDS for navigation and guidance. PMID:25195848

  20. Gesellschaft, Lebensgemeinschaft, Ökosystem - Über die Kongruenz von politischen und ökologischen Theorien der Entwicklung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Voigt, Annette

    Im Jahr 1859 veröffentlichte Charles Darwin "On the Origin of Species“. Seine Evolutionstheorie ist das wohl spektakulärste Beispiel einer naturwissenschaftlichen Theorie großer gesellschaftlicher Relevanz. Ihre verschiedenen Facetten wurden in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, unter anderem auch ihre Anwendung zur Erklärung von Zuständen und Prozessen menschlicher Gesellschaften. Zum Teil wurde die Seiensweise der Natur - scheinbar unabhängig von gesellschaftlichen Interessen - für die Erklärung und Legitimation gesellschaftlicher Zustände oder die Legitimation von politischen Ideologien herangezogen (Sozialdarwinismus). Denn Gesellschaft funktioniere ja so, wie Darwin die Natur erklärt habe: es herrsche z. B. Konkurrenzkampf, Auslese und Arbeitsteilung, Erfolg hätten diejenigen, die sich an die Bedingungen am Besten anpassten.

  1. The crystal structure of the extracellular 11-heme cytochrome UndA reveals a conserved 10-heme motif and defined binding site for soluble iron chelates.

    PubMed

    Edwards, Marcus J; Hall, Andrea; Shi, Liang; Fredrickson, James K; Zachara, John M; Butt, Julea N; Richardson, David J; Clarke, Thomas A

    2012-07-01

    Members of the genus Shewanella translocate deca- or undeca-heme cytochromes to the external cell surface thus enabling respiration using extracellular minerals and polynuclear Fe(III) chelates. The high resolution structure of the first undeca-heme outer membrane cytochrome, UndA, reveals a crossed heme chain with four potential electron ingress/egress sites arranged within four domains. Sequence and structural alignment of UndA and the deca-heme MtrF reveals the extra heme of UndA is inserted between MtrF hemes 6 and 7. The remaining UndA hemes can be superposed over the heme chain of the decaheme MtrF, suggesting that a ten heme core is conserved between outer membrane cytochromes. The UndA structure has also been crystallographically resolved in complex with substrates, an Fe(III)-nitrilotriacetate dimer or an Fe(III)-citrate trimer. The structural resolution of these UndA-Fe(III)-chelate complexes provides a rationale for previous kinetic measurements on UndA and other outer membrane cytochromes.

  2. The Crystal Structure of the Extracellular 11-heme Cytochrome UndA Reveals a Conserved 10-heme Motif and Defined Binding Site for Soluble Iron Chelates.

    SciTech Connect

    Edwards, Marcus; Hall, Andrea; Shi, Liang; Fredrickson, Jim K.; Zachara, John M.; Butt, Julea N.; Richardson, David; Clarke, Thomas A.

    2012-07-03

    Members of the genus Shewanella translocate deca- or undeca-heme cytochromes to the external cell surface thus enabling respiration using extracellular minerals and polynuclear Fe(III) chelates. The high resolution structure of the first undeca-heme outer membrane cytochrome, UndA, reveals a crossed heme chain with four potential electron ingress/egress sites arranged within four domains. Sequence and structural alignment of UndA and the deca-heme MtrF reveals the extra heme of UndA is inserted between MtrF hemes 6 and 7. The remaining UndA hemes can be superposed over the heme chain of the decaheme MtrF, suggesting that a ten heme core is conserved between outer membrane cytochromes. The UndA structure is the first outer membrane cytochrome to be crystallographically resolved in complex with substrates, an Fe(III)-nitrilotriacetate dimer or an Fe(III)-citrate trimer. The structural resolution of these UndA-Fe(III)-chelate complexes provides a rationale for previous kinetic measurements on UndA and other outer membrane cytochromes.

  3. The Coral of Death. Kunst- und Wunderkammern between Temporality and Allegory.

    PubMed

    Ottaviani, Alessandro

    2015-01-01

    The aim of this essay is to show the existence of a substantial discontinuity between the Kunst- und Wunderkammern phenomenon and the practice of both eclectic and specialised collecting in the 18th century. A more detailed examination of the cases of fossils and corals, particularly the way they wove in and out of the differing rationales of collecting in the 17th and 18th centuries, brings to light how elusive their relationship was with the history of the notion of temporality. Subsequently, Lamarck and Darwin were to provide a conclusion to the temporality debate when they completed the historisation of nature.

  4. Peter Andreas Hansen und die astronomische Gemeinschaft - eine erste Auswertung des Hansen-Nachlasses.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schwarz, O.; Strumpf, M.

    The literary assets of Peter Andreas Hansen are deposited in the Staatsarchiv Hamburg, the Forschungs- und Landesbibliothek Gotha and the Thüringer Staatsarchiv Gotha. They were never systematically investigated. The authors present here some results of a first evaluation. It was possible to reconstruct the historical events with regard to the maintenance of the Astronomische Nachrichten and the Altona observatory in 1854. Hansen was a successful teacher for many young astronomers. His way of stimulating the evolution of astronomy followed Zach's tradition.

  5. Renaturierung von Ökosystemen in urban-industriellen Landschaften

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rebele, Franz

    Die Urbanisierung ist ein weltweit stattfindender Prozess mit weitreichenden Auswirkungen auf Mensch und Natur. In Mitteleuropa leben heute etwa 80% aller Bewohner in Städten. Urban-industrielle Landschaften gehören deshalb zur unmittelbaren Lebensumwelt der meisten Menschen. Allein in Deutschland wird heute täglich eine Fläche von 120 ha neu für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen. Zu den Siedlungs- und Verkehrsflächen zählen Gebäude-und gebäudebezogene Freiflächen, Verkehrsflächen, Erholungsflächen und Friedhöfe sowie Betriebsflächen für Industrie und Gewerbe. Nicht enthalten sind Tagebauflächen zum Abbau von Bodenschätzen (Kapitel 13). In Deutschland liegt der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsflächen an der Gesamtfläche derzeit bei ca. 13%, in Österreich bei 5 % und in der Schweiz bei knapp 7 %. Charakteristisch für die heutige Entwicklung in Mitteleuropa ist, dass die Prozesse der Urbanisierung und der Flächeninanspruchnahme für Siedlung und Verkehr nicht ursächlich mit einem Bevölkerungswachstum verbunden sind, d. h. dass Freiflächen auch bei stagnierender oder in manchen Regionen sogar bei sinkender Einwohnerzahl bebaut werden.

  6. Identification and Characterization of UndA-HRCR-6, an Outer Membrane Endecaheme c-Type Cytochrome of Shewanella sp. Strain HRCR-6

    SciTech Connect

    Shi, Liang; Belchik, Sara M.; Wang, Zheming; Kennedy, David W.; Dohnalkova, Alice; Marshall, Matthew J.; Zachara, John M.; Fredrickson, Jim K.

    2011-08-01

    The outer membrane decaheme c-type cytochromes (c-Cyt) MtrC and OmcA of Shewanella oneidensis MR-1(MR-1) play critical roles in extracellular reduction of iron [Fe(III)] oxides and uranium [ U(VI)]. To identify and characterize the outer membrane c-Cyts found in the metal-reducing Shewanella strains isolated from the Hanford Reach of the Columbia River (HRCR), 7 HRCR isolates were tested for the presence of mtrC, omcA and undA1 (a gene encoding a putative 11-heme c-Cyt) homologues in their genomes. All 7 tested strains possessed an mtrC homologue, while 3 strains had an omcA homologue and the remaining 4 strains contained an undA1 homologue. The coding region of an undA1 homologue from HRCR isolate 6 was cloned and sequenced. Because it was 93% identical to the UndA of S. baltica OS223, the protein product encoded by this sequenced gene was named as UndA-HRCR6. In MR-1, UndA-HRCR6 (i) restored an MR-1 mutant’s ability to reduce solid phase ferrihydrite at 40% of that for MR-1 wild type, (ii) increased extracellular formation of UO2 associated with the outer membrane and extracellular polymeric substances in a U(VI) reduction assay and (iii) was secreted to the extracellular environment by bacterial type II secretion system. UndA-HRCR6 was purified from the membrane fraction following its overexpression in MR-1 cells. Purified UndA-HRCR6 possessed 11 heme-Fe and reduced ferric complexes. Collectively, these results show that UndA-HRCR6 is an outer membrane endecaheme c-Cyt and can serve an extracellular metal reductase with functions similar to that of MR-1 MtrC and OmcA.

  7. "Der Richter und sein Henker": A Model for the Teaching of Literature and Methodology for Teacher Educators and Teachers.

    ERIC Educational Resources Information Center

    Moeller, Aleidine J.; Kunczinam, Christele

    1993-01-01

    Describes an inservice teacher education project in which participant's created a newspaper that focused exclusively on Durenmatt's novel "Der Richter und Sein Henker." The project's aim was to involve participants in the work of literature while learning teaching techniques. (Contains six references.) (VWL)

  8. Methodik der Erfassung und Bewertung von Biodiversitätsschäden aus ökologischer Sicht

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wiegleb, Gerhard; Krawczynski, René; Wagner, Hans-Georg

    Mit der Verabschiedung des Umweltschadensgesetzes (USchadG) hat der Schutz der Biodiversität in Deutschland ein neues Stadium erreicht. Zum ersten Male wird selbst die Vermeidung und Restitution der nichtintendierten Schädigung der Biodiversität in Gestalt bestimmter Arten und Lebensräume in ein umfassendes Naturschutzkonzept einbezogen. Das USchadG geht damit über die bisherigen Ansätze zum Schutz der belebten Natur hinaus, da es gleichzeitig neben der Erhaltung eines als günstig erkannten Ist-Zustandes der Biodiversität der Vermeidung vorhersehbarer Schäden sowie auch der Restitution nach einem eingetretenen Schaden verpflichtet ist. Naturschutzsystematisch gehört es wegen der Betonung der Vermeidung und Sanierung zum Bereich des reaktiven Naturschutzes (Gefahrenabwehr und Gefahrenbeseitigung), dem auch die Eingriffsregelung des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG), die Umweltverträglichkeitsprüfung nach Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz (UVPG) sowie die FFH-Verträglichkeitsprüfung nach Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) zuzurechnen sind. Stärker noch als in den genannten Regelungen tritt im USchadG das Verursacherprinzip gegenüber der allgemeinen Umweltvorsorge in den Vordergrund.

  9. 76 FR 27240 - Airworthiness Directives; BURKHART GROB LUFT-UND Model G 103 C Twin III SL Gliders

    Federal Register 2010, 2011, 2012, 2013, 2014

    2011-05-11

    ... was published in the Federal Register on February 18, 2011 (76 FR 9513). That NPRM proposed to correct... Regulatory Policies and Procedures (44 FR 11034, February 26, 1979); and ] (3) Will not have a significant... GROB LUFT-UND Model G 103 C Twin III SL Gliders AGENCY: Federal Aviation Administration...

  10. Das Universum der Sterne. Himmelsbeobachtungen und Streifzüge durch die moderne Astronomie.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rowan-Robinson, M.

    This book is a German translation, by M. Röser, of the English original published in 1990 (see 52.003.046). Contents: 1. Der Halleysche Komet. 2. Alpha Centauri - Der sonnennächste Stern. 3. Sirius und sein Begleiter, ein Weißer Zwerg. 4. Polaris - Der Polarstern. 5. Wega - Ein Planetensystem im Entstehen? 6. Mira - Der erste bekannte veränderliche Stern. 7. Der Ring-Nebel - "Todeskampf" eines sonnenähnlichen Sterns. 8. Der Orion-Nebel - Die Geburt neuer Sterne. 9. Delta Cephei - Die Meßlatte des Weltalls. 10. Algol - Der Teufelsstern. 11. Nova Aquilae - Der neue Stern von 1918. 12. Der Krebs-Nebel - Die Supernova des Jahres 1054. 13. Die Hyaden und Plejaden - Sternhaufen. 14. Die Milchstraße - Unsere Galaxis. 15. Die Magellanschen Wolken - Unsere Nachbarn im Weltall. 16. Der Andromeda-Nebel - Zwilling unserer Galaxis. 17. Messier 87 - Eine Radiogalaxie. 18. 3C 273 - Rätselhafter Quasar. 19. Messier 82 - Eine "Starburst"-Galaxie. 20. Der Virgo-Haufen - Ein reicher Galaxienhaufen. 21. Das Universum.

  11. [The treatment needs of migrant children according to child and adolescent psychiatrists from medical clinics and in private practice].

    PubMed

    Siefen, Georg; Kirkcaldy, Bruce; Adam, Hubertus; Schepker, Renate

    2015-03-01

    Fragestellung: Wie reagiert das kinder- und jugendpsychiatrische Versorgungssystem in Deutschland auf die steigende Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund? Methodik: Mit einem weiterentwickelten Fragebogen für psychiatrische Kliniken wurden leitende Ärzte kinder- und jugendpsychiatrischer Kliniken über die Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BAG) nach Bedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten der Versorgung von Migrantenkindern und -jugendlichen befragt. Außerdem erhielt eine «random representative» Stichprobe niedergelassener Kinder- und Jugendpsychiater über den Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e. V. (BKJPP) einen adaptierten Bogen. Ergebnisse: Mit 100 Kinder- und Jugendpsychiatern in eigener Praxis wurden nur etwa 1/8 der Niedergelassenen aber mit 55 Leitenden Ärzten 1/3 und damit eine repräsentative Stichprobe der Chefärzte kinder- und jugendpsychiatrischer Kliniken und Tageskliniken befragt. Jede dritte Klinik hat migrantenspezifische Angebote. In Klinik und Praxis werden zu selten kompetente Dolmetscher eingesetzt. Behandlungsprobleme bei Migrantenkindern und -jugendlichen ergeben sich aus dem Krankheitsverständnis der Eltern, des Patienten und sprachlichen Verständigungsproblemen. Kulturelle Vielfalt wird als bereichernd wahrgenommen. Migrationshintergrund und Gender der Kinder- und Jugendpsychiater beeinflussen die Migrantenbehandlung. Schlussfolgerungen: Durch konkrete Schritte wie die Finanzierung von Dolmetscherkosten müssen der Prozess der «kulturellen Öffnung» unterstützt und die Versorgung von Migrantenkindern und -jugendlichen weiter verbessert werden.

  12. Airbag-Systeme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kramer, Florian

    Heutige Pkw sind zum Schutz der Insassen bei Frontalkollisionen zu etwa 90 % fahrerseitig und zu ca. 70 % auf der Beifahrerseite mit Airbags ausgestattet, während die Seiten-Airbags zum Schutz des Kopfes und des Thorax von Insassen bei Seitenkollisionen nur mit ungefähr 40 bis 50% vertreten sind [1]. Weitere Schutzmaßnahmen wie Fuß- und Fond-Airbags befinden sich im Entwicklungsstadium, ihr Einsatz in der Serie ist umstritten und wird sich, wenn überhaupt, nur in Einzelfällen durchsetzen. In Bild C3-1 sind Airbags dargestellt, die heute serienmäßig in Pkw anzutreffen sind.

  13. Ejnar Hertzsprung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Herrmann, Dieter B.

    Mit diesem Werk von D.B. Herrmann, dem bekannten Astronomiehistoriker und Direktor der Archenhold-Sternwarte und des Zeiss-Großplanetariums in Berlin, liegt zum ersten Mal eine umfassende Biographie des großen Astronomen Ejnar Hertzsprung vor. Ejnar Hertzsprung (1873-1967) verdanken wir die Entdeckung der Riesen- und Zwergsterne, Grundlage für das sog. Hertzsprung-Russel-Diagramm, das eine zentrale Rolle bei der Erforschung der Sternentwicklung spielt. Er bearbeitete erfolgreich Doppelsterne und Veränderliche Sterne und trug Entscheidendes zur modernen Astrophysik bei. Wenig bekannt ist sein Leben, das hier unter Benutzung von Arbeitsmaterial, Interviews mit Zeitgenossen, des Familienarchivs und von Sekundärliteratur von einem kundigen Fachmann beschrieben wird. In D.B. Herrmanns Buch wird nicht nur Persönlichkeit und Werk von Hertzsprung lebendig, sondern auch die astronomische Forschung seiner Zeit. Dieser wertvolle Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte wendet sich auch an eine breite allgemeine Leserschaft.

  14. Die Europäische Union, die Europäische Gemeinschaft und ihre Rechtsordnung, die Europäische Lebensmittelkontrolle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gallhoff, Gudrun; Rimkus, Gerhard G.

    Die Europäische Union (EU) ist ein Zusammenschluss von siebenundzwanzig unabhängigen Staaten, um deren wirtschaftliche, politische und soziale Zusammenarbeit zu verstärken. Seit 1. Mai 2007 hat sie die folgenden Mitglieder: Österreich, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Portugal, Spanien, Schweden, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, Zypern, die Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, die Slowakei und Slowenien [1]. (Hinweis: Die Republik Zypern hat juristisch Souveränität über die ganze Insel, da die Türkische Republik Nordzypern international nicht anerkannt wird.)

  15. Bruno Braunerde und die Bodentypen - Learning about soil diversity and soil functions with cartoon characters

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hofmann, Anett

    2015-04-01

    "Bruno Braunerde und die Bodentypen" is a German-language learning material that fosters discovery of soil diversity and soil functions in kids, teens and adults who enjoy interactive learning activities. The learning material consists of (i) a large poster (dimensions 200 x 120 cm) showing an imaginative illustrated landscape that could be situated in Austria, Switzerland or southern Germany and (ii) a set of 15 magnetic cards that show different soil cartoon characters, e.g. Bruno Braunerde (Cambisol), Stauni Pseudogley (Stagnic Luvisol) or Heidi Podsol (Podzol) on the front and a fun profession and address (linked to the respective soil functions) on the back side. The task is to place the soil cartoon characters to their 'home' in the landscape. This learning material was developed as a contribution to the International Year of Soils 2015 and is supported by the German, Austrian and Swiss Soil Sciences Societies and the Swiss Federal Office for the Environment. The soil cartoon characters are an adaptation of the original concept by the James Hutton Institute, Aberdeen, Scotland (www.hutton.ac.uk/learning/dirt-doctor).

  16. Arzt und Hobby-Astronom in stürmischen Zeiten Der Büchernachlass des Doktor Johannes Häringshauser, Viertelsmedicus in Mistelbach (1630-1641) in der Melker Stiftsbibliothek.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Davison, Giles; Glaßner, Gottfried

    2009-06-01

    Auf der Suche nach astronomischer Literatur stieß Giles Davison in der Melker Stiftsbibliothek auf den Namen "Doctor Johannes Häringshauser“ als Besitzer seltener und interessanter astronomischer Werke u.a. von Johannes Regiomontan, Georg von Peuerbach, Michael Mästlin, Johannes Kepler und Daniel Sennert. Weitere in den Jahren 2007-2009 durchgeführte Nachforschungen ergaben, dass es sich um den von 1630-1641 in Mistelbach, Niederösterreich, als Landschaftsarzt tätigen Vater des Melker Konventualen und Bibliothekars Sigismund Häringshauser (1631-1698) handelt. Er wurde 1603 als Sohn des aus Magdeburg stammenden Apothekers Johannes Häringshauser geboren und starb 1642 in Mistelbach. Johannes Häringshauser Sen. bekleidete von 1613-1640 eine Reihe wichtiger Ämter in der Wiener Stadtregierung und starb 1647. Der Studienaufenthalt von Dr. Johannes Häringshauser Jun. in Padua (1624-1626) dürfte das Interesse für Astronomie geweckt haben, das sich in seiner in die Bestände der Melker Stiftsbibliothek eingegangenen Privatbibliothek widerspiegelt. Der Großteil der 10 dem Fachbereich der Astronomie und Astrologie zuzuweisenden Titel wurde von ihm in den Jahren 1636 und 1637 erworben.

  17. Online irrigation service for fruit und vegetable crops at farmers site

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Janssen, W.

    2009-09-01

    Online irrigation service for fruit und vegetable crops at farmers site by W. Janssen, German Weather Service, 63067 Offenbach Agrowetter irrigation advice is a product which calculates the present soil moisture as well as the soil moisture to be expected over the next 5 days for over 30 different crops. It's based on a water balance model and provides targeted recommendations for irrigation. Irrigation inputs according to the soil in order to avoid infiltration and, as a consequence thereof, the undesired movement of nitrate and plant protectants into the groundwater. This interactive 'online system' takes into account the user's individual circumstances such as crop and soil characteristics and the precipitation and irrigation amounts at the user's site. Each user may calculate up to 16 different enquiries simultaneously (different crops or different emergence dates). The user can calculate the individual soil moistures for his fields with a maximum effort of 5 minutes per week only. The sources of water are precipitation and irrigation whereas water losses occur due to evapotranspiration and infiltration of water into the ground. The evapotranspiration is calculated by multiplying a reference evapotranspiration (maximum evapotranspiration over grass) with the so-called crop coefficients (kc values) that have been developed by the Geisenheim Research Centre, Vegetable Crops Branch. Kc values depending on the crop and the individual plant development stage. The reference evapotranspiration is calculated from a base weather station user has chosen (out of around 500 weather stations) using Penman method based on daily values. After chosen a crop and soil type the user must manually enter the precipitation data measured at the site, the irrigation water inputs and the dates for a few phenological stages. Economical aspects can be considered by changing the values of soil moisture from which recommendations for irrigation start from optimal to necessary plant supply

  18. Tissue plasminogen activator as a novel diagnostic aid in acute pulmonary embolism.

    PubMed

    Flores, Julio; García-Avello, Angel; Alonso, Esther; Ruíz, Antonio; Navarrete, Olga; Alvarez, Concepción; Lozano, Cristina; Arribas, Ignacio

    2014-11-01

    Hintergrund: Wir haben die diagnostische Wertigkeit des Gewebeplasminogen Aktivators (tPA) bei akuter Lungenembolie (PE) mit einer ELISA Methode untersucht und sie mit einem ELISA D-dimer (VIDAS D-dimer) verglichen. Patienten und Methoden: 127 aufeinander folgende ambulante Patienten mit klinischem Verdacht auf PE wurden getestet. Die Diagnose einer PE basierte auf dem klinischen Wahrscheinlichkeitsvortest und einem strengen Bildgebungsprotokoll. Plasmaproben wurden bei der Registrierung entnommen. Die diagnostische Genauigkeit für tPA und D-dimer wurde durch die Fläche unter der Kurve (ROC) bestimmt. Die Empfindlichkeit, Genauigkeit und Voraussagewahrscheinlichkeit wurden berechnet. Ergebnisse: PE wurde bei 41 Patienten (32 %) bestätigt. Die Flächen unter den ROC-Kurven waren 0.86 für D-dimer und 0.71 für tPA. Positive und negative prädiktive Werte für D-dimer bei einem Cut off Wert von 500 ng/mL und tPA bei einem Cut off Wert von 8.5 ng/mL waren 95 % (95 % CI, 88–100 %)/95 und 95 % (95 % CI, 88–100 %)/94 % (95 % CI, 86–100 %). Die diagnostische Brauchbarkeit, um eine PE auszuschließen, war 28.3 % (95 % CI, 21–37 %) für D-dimer und 24.4 % (95 % CI, 17–33 %) für tPA. Schlussfolgerungen: Der tPA mit einem Cut off Wert von 8.5 ng/mL hat eine hohe Empfindlichkeit und einen negativen Vorhersagewert für den Ausschluss einer PE, der einem VIDAS D-dimer mit einem Cut off Wert von 500 ng/mL ähnlich ist, obwohl der diagnostische Nutzen für den D-dimer etwas höher war.

  19. More great saphenous vein valves - less varicose veins?

    PubMed

    Gräub, Anna-Barbara; Naef, Markus; Wagner, Hans E; Mouton, Wolfgang G

    2014-07-01

    Hintergrund: Die Bedeutung der Anzahl der Venenklappen und derer degenerativen Veränderungen sind bei der Krampfadererkrankungen weder umfassend dokumentiert noch erforscht. Ziel dieser prospektiven Studie ist die quantitative und qualitative Erfassung und Beschreibung der Venenklappen bei Venenerkrankungen der CEAP Stadien C2 bis C6. Patienten und Methoden: Innerhalb von zwei Jahren wurden 152 Patienten (entsprechend 223 Beinen) mit Primäroperation der Vena saphena magna in die Studie eingeschlossen. Bei allen Patienten wurde das CEAP Stadium präoperativ für jedes Bein bestimmt (C2 bis C6). Die Klappen wurden nach der Entfernung der Vena saphena magna quantitativ und qualitativ erfasst. Die qualitative Erfassung erfolgte makroskopisch mittels sechs Klappenerkrankungsklassen (0 bis 5). Ergebnisse: Es bestand eine negative Korrelation zwischen dem Patientenalter und der Anzahl der Klappen (p = 0.0035). Die C-Klasse der CEAP-Einteilung stieg mit zunehmendem Patientenalter. Es fand sich keine statistisch signifikante Korrelation zwischen der Anzahl der Klappen pro Meter und der C-Klasse der CEAP-Einteilung. Bei allen CEAP-Klassen wurden zwischen vier und fünf Klappen pro Meter gezählt. Die Klappenerkrankungsklasse war positiv zur CEAP-Klasse korreliert, wenn auch die Klappenerkrankungsklasse die CEAP-Klasse nie überschritt (p < 0.05). Schlussfolgerungen: Die Venenklappenklasse korreliert in unserer Studie mit der klinischen CEAP-Klasse; die Anzahl der Klappen korreliert nicht mit der klinischen CEAP-Klasse.

  20. GEO 600 spitzt die Ohren. Der deutsche Gravitationswellendetektor erreicht seine geplante Empfindlichkeit

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Borgeest, Ulf

    2005-04-01

    Die Physiker und Astronomen betreiben weltweit fünf große Laserinterferometer zur Messung von Gravitationswellen, darunter GEO 600 bei Hannover. Die hochempfindlichen Detektoren sollen helfen, die energiereichsten Vorgänge im Weltall aufzuklären und fundamentale physikalische Probleme zu lösen. Zur Zeit beginnen die ersten Messungen mit einer Empfindlichkeit, die astronomische Beobachtungen erlaubt.

  1. Polymorphisms XbaI (rs693) and EcoRI (rs1042031) of the ApoB gene are associated with carotid plaques but not with carotid intima-media thickness in patients with diabetes mellitus type 2.

    PubMed

    Nikolajevic Starcevic, Jovana; Santl Letonja, Marija; Praznikar, Zala J; Makuc, Jana; Vujkovac, Andreja C; Petrovic, Daniel

    2014-05-01

    Hintergrund: Apolipoprotein B ist eine wichtige strukturelle Komponente der atherogenetischen Lipoproteine (LDL, VLDL und IDL). Genetische Variationen des ApoB-Gens können verschiedene Effekte auf Plasmakonzentrationen des ApoB und auf den Lipidspiegel haben, was dann die Atherogenese beeinflusst. Primäres Ziel der Studie war die Analyse der Assoziation der Polymorphismen XbaI (rs693) und EcoRI (rs1042031) mit Plasmakonzentrationen von ApoB, dem Lipidspiegel und verschiedenen atherosklerotischen Phänotypen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2. Patienten und Methoden: 595 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 (399 mit Statin-Therapie und 196 Patienten ohne Statin-Therapie) und 200 Personen ohne Diabetes mellitus Typ 2 (Kontrollgruppe). Die Intima-Media-Dicke (IMD) der A. carotis und die Charakteristika der atherosklerotischen Plaques wurden mit Ultraschall analysiert. Biochemische Untersuchungen wurden mit standardmäßigen biochemischen Methoden durchgeführt. Die XbaI (rs693) und EcoRI (rs1042031) Genotypen wurden mittels Real-Time PCR analysiert. Ergebnisse: Die Genotyp-Verteilung und die allelische Häufigkeit von XbaI und EcoRI Polymorphismen unterschieden sich nicht zwischen Patienten mit und ohne Diabetes mellitus. Es wurden keine signifikanten Unterschiede der Plasmakonzentrationen von ApoA1, ApoB, Cholesterinspiegel, hs-CRP, Fibrinogen und der IMD bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 mit verschiedenen Genotypen festgestellt, auch unter Berücksichtigung der Statintherapie. Das Risiko der Atherosklerose der Karotiden wird bei Patienten mit X + X + Genotyp im Vergleich zu Patienten ohne diesen Genotyp (OR = 1.74, p = 0.03)höher und bei Diabetiker mit E-Allelen (OR = 0.48, p = 0.02) niedriger. Es gab keine Assoziation zwischen XbaI / EcoRI Polymorphismen und IMD oder instabilen atherosklerotischen Plaques bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2. Schlussfolgerungen: Das Risiko der Atherosklerose der Karotiden wird höher bei Patienten mit

  2. Friedrich Möglich - sein Beitrag zum Aufbau der Physik in der DDR. Friedrich Möglich - langjähriger Mitherausgeber und Chefredakteur der Annalen der Physik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rompe, Robert

    Friedrich Möglich, ein Schüler von Max von Laue und Erwin Schrödinger, übernahm 1947 die Chefredaktion der Annalen der Physik.Translated AbstractFriedrich Möglich - His Contributions to the Formation of Physics in GDRFriedrich Möglich a student of Max von Laue and Erwin Schrödinger took over as editor in chief of Annalen der Physik in 1947.

  3. Craniota, Wirbel- oder Schädeltiere

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schultze, Hans-Peter

    Zu den Craniota zählen alle Chordatiere, die eine dreiteilige Regionalisierung des Körpers in Kopf, Rumpf und Schwanz aufweisen. Der Kopf umfasst (1) das Neurocranium mit Gehirn und komplexen Sinnesorganen zur Wahrnehmung der Umgebung, (2) das Viscerocranium zur Nahrungsaufnahme und zur Ventilation der Kiemen bei den primär wasserlebenden Craniota und (3) das Dermatocranium (S. 38). Letzteres entsteht durch Verknöcherungen im Bindegewebe des Integuments, es dient dem Schutz des Kopfes und trägt im Mundbreich die Zähne. Zusammen bilden die drei Skelettstrukturen die funktionelle Einheit Schädel (Cranium). Außer der (somatischen) Rumpfmuskulatur und dem Axialskelett liegen im Rumpf Kreislauf-, Atmungs-, Verdauungs-, Exkretions- und Fortpflanzungsorgane. Der Schwanz, der Abschnitt hinter der Afteröffnung, die das Ende der Leibeshöhle markiert, dient mit Muskeln und Schwanzflosse der Fortbewegung.

  4. Implementation of "social and communicative competencies" in medical education. The importance of curriculum, organisational and human resource development.

    PubMed

    Pruskil, Susanne; Deis, Nicole; Druener, Susanne; Kiessling, Claudia; Philipp, Swetlana; Rockenbauch, Katrin

    2015-01-01

    Zielsetzung: Ziel dieser Arbeit ist es, Lehrenden und Curriculumsplanern die Bedeutung der Curriculums- (CE), Personal- (PE) und Organisationsentwicklung (OE), bereits in der Planungsphase eines Projekts aufzuzeigen. Diese können dann gezielt genutzt werden um Veränderungsprozesse bei der Einführung und Etablierung von Curricula im Bereich kommunikativer und sozialer Kompetenzen im Medizinstudium erfolgreich zu beeinflussen und zu steuern.Vorgehen und Ergebnisse: Im Rahmen eines mehrstufigen Entwicklungsprozesses, in dem insbesondere zwei interfakultäre Workshops des GMA-Ausschusses „Kommunikative und soziale Kompetenzen“ im Zentrum standen, wurde aufbauend auf die verfügbare Literatur und den Erfahrungen von Kommunikationsexperten eine Empfehlung zur CE im Bereich „Kommunikativer und sozialer Kompetenzen“ erarbeitet. Die „Undeloher-Empfehlung“ (siehe Anhang ) beinhaltet eine Zusammenstellung von Empfehlungen und Leitfragen, die sich an den verschiedenen Phasen der CE orientiert. Zusätzlich wurden allgemeine Herangehensweisen und Empfehlungen der Organisations- und Personalorganisation integriert, die sich im Prozess der CE als besonders relevant herausstellten. Damit beinhaltet die „Undeloher-Empfehlung“ für jede einzelne Phase der Curriculumsentwicklung eine Orientierung, was in bezug auf das Curriculum, die Organisation und das Personal für eine erfolgreiche Implementierung von longitudinalen Curricula zu beachten ist. Neben theoretischen Modellen fließen insbesondere der langjährige Diskussionsprozess und die persönlichen Erfahrungen einer Vielzahl von Curriculumsplanern und Lehrenden ein. Fazit: Die „Undeloher-Empfehlung“ kann die Vorbereitung und Begleitung von Implementierungsprozessen von Curricula im Bereich kommunikative und soziale Kompetenzen unterstützen. Ihre Anwendung wurde im Rahmen der Workshops auf konkrete Beispiele überprüft und wurde von den beteiligten Lehrenden und Curriculumsplanern als sehr hilfreich

  5. The wish for annihilation in 'love-death' as collapse of the need for recognition, in Wagner's Tristan und Isolde.

    PubMed

    Bergstein, Moshe

    2013-08-01

    Wagner's Tristan und Isolde holds a central position in Western music and culture. It is shown to demonstrate consequences of interruption of developmental processes involving the need for recognition of subjectivity, resulting in the collapse of this need into the wish for annihilation of self and other through 'love-death' [Liebestod]. A close reading of the musical language of the opera reveals how this interruption is demonstrated, and the consequent location of identity outside of language, particularly suitable for expression in music. Isolde's dynamics are presented as distinct from that of Tristan, and in contrast to other interpretations of Tristan and Isolde's love as an attack on the Oedipal order, or as a regressive wish for pre-Oedipal union. Isolde's Act I narrative locates the origin of her desire in the protagonists' mutual gaze at a traumatic moment. In this moment powerful and contrasting emotions converge, evoking thwarted developmental needs, and arousing the fantasy of redemption in love-death. By removing the magical elements, Wagner enables a deeper understanding of the characters' positions in relation to each other, each with his or her own needs for recognition and traumatic experiences. These positions invite mutual identifications resulting in rising tension between affirmation of identity and annihilation, with actual death as the only possible psychic solution. The dynamics described in the opera demonstrate the function of music and opera in conveying meaning which is not verbally expressible. PMID:23924333

  6. Influence of a revision course and the gender of examiners on the grades of the final ENT exam--a retrospective review of 3961 exams.

    PubMed

    Grasl, Matthäus C; Seemann, Rudolf; Hanisch, Michael; Heiduschka, Gregor; Kremser, Karl; Thurnher, Dietmar

    2015-01-01

    Repetitorien sind Lehrveranstaltungen, die bereits erworbenes Wissen und Kenntnisse wiederholen und meist als Vorbereitung zum Bestehen eines Examens dienen.Zielsetzung: Zweck der Studie ist es, die Beeinflussung des Ergebnisses bei der mündlichen Gesamtprüfung (Rigorosum) im Fach Hals-Nasen-Ohrenheilkunde zu untersuchen, wenn zuvor ein interaktives mündliches Repetitorium besucht wurde. Zudem wird der Frage nachgegangen, ob es Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Prüfern bei der Notenvergabe gibt.Methode: 3961 Einzelprüfungen an der Universitätsklinik für HNO-Krankheiten in Wien wurden untersucht, 725 mit Repetitorium (Versuchsgruppe) und 3236 ohne Repetitorium (Vergleichsgruppe). Das Repetitorium wurde als inhaltlich standardisiertes Wahlfach interaktiv und fallorientiert gestaltet.Beide Gruppen wurden nach einheitlichen Kriterien (Inhalte, Dauer) geprüft. 16 männliche Prüfer und 6 weibliche Prüferinnen waren tätig. Die Benotung erfolgte in einer 5-teiligen Skala und wurde als arithmetischer Durchschnittswert mit Median, die Geschlechtsabhängigkeit der Notenvergabe wurde mit dem Wilcoxon-Rangsummentest berechnet. Die schließende Statistik bestand aus ein- und multifaktoriellen Varianzanalysen sowie uni- und multivarianten Regressionsmodellen.Ergebnisse: Die Versuchsgruppe erzielte einen Notendurchschnitt von 2,54 gegenüber jener der Vergleichsgruppe mit 2,46. Nach Aufteilung in männliche und weibliche Prüfer ergibt sich ein Notendurchschnitt für die Versuchsgruppe von 2,54 bzw. 2,58 und für die Vergleichsgruppe von 2,44 bzw. 2,61. Der Unterschied ist statistisch signifikant (p=0,001926).Schlussfolgerung: Das HNO-Repetitorium hat nicht zu einer Verbesserung des Notendurchschnittes bei der nachfolgenden mündlichen Prüfung über Inhalte des gesamten Faches geführt. Weibliche Prüfer benoten strenger als männliche. Der wesentliche Unterschied zwischen männlichen und weiblichen PrüferInnen in der Notengebung besteht bei der Vergabe

  7. Interprofessional education as part of becoming a doctor or physiotherapist in a competency-based curriculum.

    PubMed

    Sander, Oliver; Schmidt, Regine; Rehkämper, Gerd; Lögters, Tim; Zilkens, Christoph; Schneider, Matthias

    2016-01-01

    Einleitung: Interprofessionelles Lernen ist sinnvolle Voraussetzung eines zukünftigen interprofessionellen Handelns. Strukturelle Änderungen in der Ausbildung bieten die Möglichkeit, neue Konzepte einzuführen. Rheumatische und muskuloskelettale Erkrankungen (RMD) werden von Medizinern und Physiotherapeuten vorgebeugt und behandelt. Projektbeschreibung: Ein komplexes, longitudinales interprofessionelles Lehr- und Lernkonzept für angehende Mediziner und Physiotherapeuten wurde für alle Qualifikationsstufen der Ausbildung (Anatomie, körperliche Untersuchung, Krankheitslehre, Therapie) entwickelt. Große Abschnitte der Lehre zu RMD werden gemeinsam bestritten. Die Lernzufriedenheit wird kontinuierlich und vergleichend evaluiert. Der Lernerfolg wird in praktischen Prüfungen und Klausuren überprüft.Ergebnis: Die interprofessionelle Lehre wurde vor 2 Jahren für 420 Studierende im 1. Studienjahr und 360 Studierende im 4. Studienjahr sowie 40 angehende Physiotherapeuten im 1. und 3. Ausbildungsjahr eingeführt und bis jetzt fortgesetzt. Die dokumentierte Lehr- und Lernzufriedenheit ist hoch und liegt deutlich über dem Durchschnitt aller Lehrbereiche (Zufriedenheit RMD Note 2,4, Durchschnitt aller 3,3) . Die Bestehensquote der Abschlussprüfungen liegt bei 94%. Alle Befragten befürworten die Fortsetzung der interprofessionellen Lehre.Schlussfolgerung: Interprofessionelle Lehre zu RMD kann für angehende Mediziner und Physiotherapeuten in verschiedenen Qualifikationsstufen erfolgreich umgesetzt werden.

  8. Unverstandene Horaz-Zitate bei Nicolaus Copernicus.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krafft, F.

    Being a Renaissance Humanist, Copernicus takes care to demonstrate his education also by quotations from classical authors which however are concealed in a way that they are recognized and understood in their meaning only by equally educated persons. Three such quotations from the Ars poetica by Horace are represented. These not only enable completely new insights into the dating of certain phases of his writing the main work De revolutionibus (especially book III) but also mark his characterization of "good" and "bad" astronomers (and astronomies). Furthermore they give evidence that T.S. Kuhn's "Structure of Scientific Revolutions" cannot apply to the Copernican turning point of astronomy called revolution.

  9. Satellitengeodäsie und Langbasis-Interferometrie auf der Fundamentalstation Wettzell. Kolloquiumsvorträge anläßlich des 60sten Geburtstages von Prof. Manfred Schneider.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ilk, K.-H.

    Contents: Die krumme Geodäte (H. Ruder, M. Ruder). Zur Geschichte der Fundamentalstation Wettzell (H. Seeger et al.). Newtons Philosophiae naturalis principia mathematica (M. Schramm). Von Newton zu Einstein (M. H. Soffel). Geodäsie und Physik (S. Heitz). Erdbebenvorhersage mit SEISMOLAP (J. Zschau).

  10. Analytik von Lebensmittelallergenen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Demmel, Anja; Hahn, Alexandra

    Ansonsten harmlose Lebensmittel oder deren Bestandteile können bei von Lebensmittelallergien betroffenen Personen Überempfindlichkeitsreaktionen auslösen. Hierbei kann es sich um immunvermittelte Lebensmittelallergien oder um Intoleranzen gegenüber bestimmten Lebensmittelbestandteilen handeln. Ein Beispiel für Letzteres ist die Laktoseintoleranz, welche durch einen Enzymdefekt hervorgerufen wird [1]. Im Gegensatz hierzu handelt es sich bei Lebensmittelallergien um Sofortreaktionen, die durch IgE-Antikörper gegen Antigene aus den Lebensmitteln hervorgerufen werden und zu verschiedenen körperlichen Beschwerden führen können. Bei den Antigenen, welche von den von Allergikern produzierten IgE-Antikörpern erkannt werden, handelt es sich vor allem um Proteine [2]. Symptome IgE-vermittelter Reaktionen können zum Beispiel Hautausschlag, eine Schwellung der Schleimhäute oder das sogenannte orale Allergiesyndrom mit allergischen Reaktionen an der Mundschleimhaut und im Magen-Darm-Trakt sein [3]. Die hierbei auftretenden Beschwerden reichen von einem Brennen im Mund und einer Schwellung der Lippen und der Zunge bis zu Atemnot verursachenden Schwellungen im Kehlkopfbereich. In besonders schlimmen Fällen können allergische Reaktionen zu einem anaphylaktischen Schock und zum Tod durch Kreislaufversagen führen [4]. Während klassische Nahrungsallergene häufig komplexe Reaktionen zur Folge haben, ist bei Pollen-assoziierten Nahrungsmittelallergien das orale Allergiesyndrom vorherrschend.

  11. Professionelles Learning Service Management an Hochschulen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Baume, Matthias; Rathmayer, Sabine; Gergintchev, Ivan; Schulze, Elvira

    Aufbauend auf den Großteils bereits geschaffenen eLearning Infrastrukturen für eine moderne Organisation stehen nahezu alle Hochschulen vor der Aufgabe, geeignete Lern- und Wissensmanagementkonzepte in Hinblick auf die Dienstgüte und den Anwenderbezug zu realisieren. Ein möglicher Lösungsansatz ist dabei die Entwicklung und Umsetzung eines Rahmenkonzeptes zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Lehr-/Lernprozesse für Dozenten und Studenten am Beispiel bereits vorhandener und etablierter Service-Management-Konzepte. Übertragen auf die universitäre Organisation und Lehre, wäre ein derartiges Rahmenwerk zur Planung, Erbringung und Unterstützung von Lehr-/Lerndienstleistungen mit Einbezug der wichtigsten Lehr-/Lernprozesse ein dringend benötigter und fundamentaler Schritt hin zu einer schrittweisen Professionalisierung und Verbesserung der Hochschullehre. Der Beitrag erschließt eine Konzeptskizze für professionelles Learning Service Management an Hochschulen und gibt einen Ausblick auf die mögliche Vorgehensweise bei dessen Implementierung und Evaluierung.

  12. Multidrug-resistant organisms in refugees: prevalences and impact on infection control in hospitals.

    PubMed

    Heudorf, Ursel; Albert-Braun, Sabine; Hunfeld, Klaus-Peter; Birne, Franz-Ulrich; Schulze, Jörg; Strobel, Klaus; Petscheleit, Knut; Kempf, Volkhard A J; Brandt, Christian

    2016-01-01

    Einleitung: Die Flüchtlingssituation ist eine große Herausforderung für das Gesundheitssystem in vielen Ländern Europas, besonders auch in Deutschland. Eine Vielzahl von Daten zur gesundheitlichen Situation von Flüchtlingen (Infektionen, körperliche Erkrankungen und psych(iatr)ische Probleme) und zu deren Prävention (Hygiene und Impfprogramme) sind publiziert. Jedoch sind Daten zu multiresistenten Erregern (MRE) bei Flüchtlingen vergleichsweise rar, obwohl viele Flüchtlinge aus Ländern mit hoher MRE-Prävalenz stammen und/oder auf ihrer Flucht durch Länder mit hoher MRE-Prävalenz gekommen sind. In der vorliegenden Arbeit werden aktuelle Daten zur MRE-Prävalenz von Flüchtlingen bei Aufnahme in Akutkrankenhäuser vorgestellt und die Bedeutung des Aufnahme-Screenings und des Hygiene-Managements in den Krankenhäusern diskutiert. Methoden: Verschiedene Krankenhäuser in der Rhein-Main-Region teilten die Ergebnisse von Aufnahme-Screening-Untersuchungen von Flüchtlingen anonymisiert dem Gesundheitsamt mit. Die Screening-Untersuchungen wurden zwischen Dezember 2015 und März 2016 nach standardisierten und validierten Methoden vorgenommen. Ergebnisse: 9,8% der bei Klinikaufnahme gescreenten Flüchtlinge (32/325) waren mit Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus-Stämmen kolonisiert und 23,3% der Flüchtlinge (67/290) wiesen Gram-negative Erreger mit erweitertem Resistenzspektrum gegen β-Laktam-Antibiotika (ESBL) und/oder Enterobakterien mit Resistenz gegen 3 oder 4 Antibiotikagruppen auf (3MRGN: multiresistente Gram-negative Erreger mit Resistenz gegen Penicilline, Cephalosporine und Fluorchinolone; 4MRGN mit Resistenz gegen die genannten Antibiotikagruppen und zusätzlicher Resistenz gegen Carbapeneme; Definition nach KRINKO 2012). Carbapenem-resistente Gram-negative Erreger (CRE) wurden bei 2,1% (6/290) der untersuchten Flüchtlinge gefunden. Diskussion: Die Daten bestätigen zwischen 2014 und 2016 publizierte Studien, in denen Flüchtlinge bei

  13. ACTINOPTERYGII, Strahl(en) flosser

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bartsch, Peter

    Die Actinopterygii bilden den überwiegenden Teil der rezenten Fischfauna, wäh rend die Fischformen der Sarcopterygii (S. 307) heute nur noch mit wenigen Arten der Dipnoi (Lungenfische) (S. 309) und Actinistia (Hohlstachler) (S. 315) vertreten sind. Der Name "Strahlflosser" bezieht sich auf die strahlenförmig angeordneten Lepidotrichia, die die Flossen stützen (Abb. 229, 240, 245). Lepidotrichia sind paarige, gegliederte Knochenhülsen und Homologa einer ursprünglichen Flossenfahnenbeschuppung. Sie kommen auch bei Sarcopterygii vor und gehören zum Grundplan der Osteognathostomata. Ihre Anordnung ist bei den Actinopterygii charakteristisch: Es gibt keine umfangreichen muskulären Stiele der Flossen, sondern Muskulatur und Endoskelett sind in den Rumpf einbezogen, und die Lepidotrichia ragen als aktiv durch die Flossenmuskulatur bewegliche Stützelemente mehr oder weniger direkt aus der Körperkontur hervor. Die paarigen Extremitäten werden bei allen rezenten und besser bekannten fossilen gruppen der Actinopterygii von einer breitbasigen, fächerförmigen Serie endoskelettaler Radialia gestützt oder leiten sich daraus ab.

  14. [The mental health of only children and of siblings with cancer - first results of a multicenter study in Germany].

    PubMed

    Bojanowski, Sabine; Führer, Daniel; Romer, Georg; Bergelt, Corinna; von Klitzing, Kai; Brähler, Elmar; Keller, Monika; Resch, Franz; Flechtner, Hans-Henning; Lehmkuhl, Ulrike; Weschenfelder-Stachwitz, Heike

    2014-07-01

    Theoretischer Hintergrund: Kinder krebskranker Eltern wurden als Risikogruppe für die Entwicklung von psychischen Störungen identifiziert. Ergebnisse der Scheidungsforschung zeigten, dass auch Geschwisterbeziehungen bei belastenden Lebensereignissen vor psychischen Störungen schützen können. Fragestellung: Kann das Vorhandensein eines Geschwisters die Bewältigung einer elterlichen onkologischen Erkrankung unterstützen und somit auch dort als protektiver Faktor wirken? Methodik: In einer multizentrischen Studie wurden 271 Kinder untersucht. 54 % waren Inanspruchnehmer eines psychosozialen Beratungsangebotes. Einzelkinder (N = 89) und Kinder mit Geschwistern (N = 182) wurden im Hinblick auf ihre psychische Belastung (Strength and Difficulties Questionnaire, SDQ, Selbst- und Fremdurteil) miteinander verglichen. Ergebnisse: Im Gruppenvergleich zeigten sich zwischen Einzelkindern und Kindern mit Geschwistern keine signifikanten Unterschiede im Gesamturteil der Eltern. Dies galt sowohl für die Einschätzung durch den gesunden als auch durch den erkrankten Elternteil. In der Selbsteinschätzung zeigten sich bei 2 % der Einzelkinder und bei 9 % der Geschwister klinisch auffällige Werte im Gesamtproblemwert des SDQ. Der Gruppenvergleich zwischen Einzelkindern und Kindern mit Geschwistern offenbarte im Hinblick auf deren psychische Belastung keine bedeutsamen Unterschiede. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass eine negative Beziehungsqualität (Sibling Relationship Questionnaire, SRQ) mit verstärkten Problemen in der Peer-Group assoziiert ist. Schlussfolgerungen: Das Vorhandensein eines Geschwisters ist nicht per se ein protektiver Faktor. Einzelkinder wiesen im Vergleich zu Kindern mit Geschwistern keine höhere psychische Belastung auf.

  15. Quantitative detection of Staphylococcus aureus, Streptococcus pneumoniae and Haemophilus influenzae in patients with new influenza A (H1N1)/2009 and influenza A/2010 virus infection.

    PubMed

    Safaeyan, Firouzeh; Nahaei, Mohammad Reza; Seifi, Sirus Jedary; Kafil, Hossein Samadi; Sadeghi, Javid

    2015-01-01

    Einleitung: Die Virusgrippe ist eine saisonale Infektionskrankheit, die mit ausgeprägterer Morbidität und Mortalität einhergeht. In den USA werden jährlich mehr als 35.000 Todesfälle und 200.000 Krankenhausbehandlungen erfasst. Die mit der viralen Primärinfektion assoziierte bakterielle Superinfektion oder Ko-Infektion verursacht schwere Krankheitsverläufe speziell bei Hochrisikogruppen wie alten Menschen und Kleinkindern. Zielsetzung: Die Zielsetzung der Studie bestand in der quantitativen Bestimmung von S. aureus, S. pneumoniae and H. influenzae bei Patienten mit saisonaler Influenza A bzw. pandemischer Influenza A (H1N1) und Symptomen respiratorischer Infektionen, im Vergleich zu je einer Kontrollgruppe. Methode: Insgesamt wurden von April 2009 bis April 2010 625 Patienten mit Verdacht auf eine respiratorische Infektion untersucht, davon 58 Patienten mit Nachweis von Influenza A (H1N1). Vom November 2010 bis zum Februar 2011 wurden 158 Patienten mit respiratorischen Symptomen auf das Vorkommen der saisonalen Influenza A untersucht, davon erwiesen sich 25 als positiv. Zur Ermittlung der bakteriellen Kolonisation wurden parallel 62 gesunde Personen untersucht (Kontrollgruppe). Bei der verwendeten Real-time PCR wurde als Cutoff zur Unterscheidung von Koloniation und Infektion im Respirationstrakt 10(4) CFU/ml eingeführt. Ergebnisse:S. aureus, S. pneumoniae und H. influenzae wurden bei 12%, 26% bzw. 33% der Patienten mit Nachweis von Influenzavirus A (H1N1) gefunden; die Häufigkeit in der Kontrollgruppe betrug 9%, 19% bzw. 31%. Bei der saisonalen Influenza A waren bei 12%, 24% bzw. 32% die Erreger nachweisbar, in der parallelen Kontrollgruppe bei 5%, 11% bzw. 10%. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass der Serotyp der pandemischen Influenza A (H1N1) die Inzidenz der bakteriellen Superinfektion für die drei untersuchten Bakterienspecies nicht erhöht hat. Die quantitative Detektion einer sekundären bakteriellen Infektion mittels Real-time PCR ist

  16. Ganzheitliche Produktionssysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Korge, Axel; Lentes, Hans-Peter; Wengler, Michael; Hartmann, Thorsten; Röhrle, Josef; Kammüller, Mathias

    Erfolgreiche Unternehmer machen es vor: Mit einem Ganzheitlichen Produktionssystem (GPS) haben sie ihre Produktivität mehr als verdoppelt, die Durchlaufzeit bei verbesserter Termintreue halbiert und die Fehlerquote in den Promille-Bereich gedrückt [1]. Der Ansatz ist: Innovative Organisationsmethoden, die sich als Best-practice-Lösungen bewährt haben, werden zu einem in sich abgestimmten Gesamtsystem konfiguriert. Durch eine geeignete Auswahl und die gezielte Abstimmung geeigneter Methoden aufeinander können die drei Erfolgsfaktoren Qualität, Zeit und Kosten gleichzeitig erfüllt werden. Ein Ganzheitliches Produktionssystem versetzt die Produktionsmitarbeiter und Führungskräfte in die Lage, bessere Leistungsergebnisse mit weniger Stress zu erbringen. "Das ist nicht wirklich schwierig“, betont Josef Röhrle, der Werkleiter von Siemens Erlangen, Preisträger der Besten Fabrik 2004 und 2006, "denn alle Methoden sind bekannt und beschrieben.“

  17. [Association of peer victimization, coping, and pathological internet use among adolescents].

    PubMed

    Strittmatter, Esther; Brunner, Romuald; Fischer, Gloria; Parzer, Peter; Resch, Franz; Kaess, Michael

    2014-03-01

    Fragestellung: In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen pathologischem Internetgebrauch, Mobbing und Copingstilen bei Jugendlichen mit Mobbingerfahrungen besteht. Methodik: Im Rahmen einer europäischen schulbasierten Studie (SEYLE) wurde eine repräsentative Querschnittsuntersuchung an 1357 Schülern aus Heidelberg und Umgebung durchgeführt (710 weibliche/647 männlich Jugendliche; mittleres Alter 14.7; SD 0.8). Pathologischer Internetgebrauch wurde mit dem Young Diagnostic Questionnaire erhoben. Mobbing wurde in verbales, körperliches Mobbing und Mobbing in der Beziehung unterteilt. Hinsichtlich der Copingstile wurden aktives Coping, Vermeidung, Hilfe suchen und sonstige Strategien unterschieden. Als Kovariate wurde die psychische Symptombelastung mittels Strengths and Difficulties Questionnaire erfasst. Ergebnisse: 4.8 % der Schüler wiesen einen pathologischen Internetgebrauch auf, 14.4 % zeigten einen problematischen Internetgebrauch. Insgesamt berichteten 52.3 % der Jugendlichen über Erfahrungen mit Mobbing (38.7 % verbales Mobbing, 19.8 % körperliches Mobbing, 34.1 % Mobbing in der Beziehung). Es bestand ein signifikanter Zusammenhang von Mobbingerfahrungen und pathologischem Internetgebrauch, der zum Teil durch die psychische Symptombelastung erklärt werden konnte. Hinsichtlich der Copingstile bei stattgefundenem Mobbing bestand kein signifikanter Unterschied zwischen Schülern mit normalem, problematischem und pathologischem Internetgebrauch. Schlussfolgerungen: Aufgrund des Zusammenhanges zwischen Mobbing, psychischer Symptombelastung und pathologischem Internetgebrauch sind in der Zukunft schulbasierte sowie familienbezogene Präventionsmaßnahmen und evaluierte Therapieprogramme erforderlich.

  18. Triglyceride to high density lipoprotein cholesterol ratio, total cholesterol to high density lipoprotein cholesterol ratio and low ankle brachial index in an elderly population.

    PubMed

    Zhan, Yiqiang; Yu, Jinming; Ding, Rongjing; Sun, Yihong; Hu, Dayi

    2014-05-01

    Hintergrund: Der Zusammenhang zwischen den Quotienten aus Triglycerid (TG) und High-density-lipoprotein-cholesterin (HDL‑C) sowie Gesamtcholesterin (TC) und HDL‑C und dem Knöchel-Arm-Index (ABI) wurde selten untersucht. Patienten und Methoden: Insgesamt 2.982 Teinehmer, die über 60 Jahre alt waren, wurden für die bevölkerungsbasierte Querschnittstudie rekrutiert. TG, TC, HDL‑C, und low-density Lipoprotein Cholesterol (LDL-C) wurden bei allen Teilnehmern getestet. Ein niedriger ABI wurde als ABI ≤ 0.9 definiert. Multiple Regressionsmodelle wurden für die Untersuchung der Assoziation zwischen TG/HDL‑C Ratio und TC/HDL‑C Ratio und niedrigem ABI angewendet. Ergebnisse: Die TG/HDL‑C Ratios für ABI > 0.9 und ABI ≤ 0.9 waren 1.28 ± 1.20 und 1.48 ± 1.13 (P < 0.0001), während die TC/HDL‑C Ratios 3.96 ± 1.09 bzw. 4.32 ± 1.15 (P < 0.0001) waren. Nach der Angleichung von Alter, Geschlecht, Body-Mass-Index, Fettleibigkeit, Alkoholkonsum, köperliche Aktivität, Hypertonie, Diabetes, Einnahme von lipidsenkenden Medikamenten, und Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren die Odds Ratios (OR) mit 95 % Konfidenzintervall (KI) bei dem niedrigen ABI und TG/HDL‑C Quotient 1,10 (0,96 - 1,26) und 1,34 (1,14 - 1,59) für TC/HDL‑C in der Nichtrauchergruppe. Wenn das TC weiter angeglichen wurde, waren die ORs (95 % CIs) 1.40 (0.79, 2.52) und 1.53 (1.21, 1.93) für die TG/HDL‑C Ratio und TC/HDL‑C Ratio. Nichtlineare Zusammenhänge wurden zwischen der TG/HDL‑C Ratio und TC/HDL‑C Ratio und dem niedrigen ABI in der Raucher- und Nichtrauchergruppe entdeckt. Schlussfolgerungen: Die TC/HDL‑C Ratio war signifikant mit einem niedrigen ABI in der Nichtrauchergruppe verbunden und die Assoziation war unabhängig von TC, TG, HDL‑C und LDL-C. TC/HDL‑C könnte als potentieller Biomarker für die frühe periphere arterielle Verschlusskrankheit beim Screening berücksichtigt werden.

  19. Reconstructive kidney surgery for organ-preserving therapy of renal tumors.

    PubMed

    Hamza, Amir; Günther, Manuel; Behrendt, Wolf; Tietze, Stefan; Beige, Joachim

    2015-01-01

    Hintergrund: Ziel dieser Studie war es, Unterschiede in verschiedenen klinischen Endpunkten bei Patienten mit rekonstruktiver Nierenchirurgie mittels Nierenteilresektion bei malignen Tumoren bis zu 4 cm beziehungsweise größer als 4 cm zu evaluieren.Material und Methoden: Insgesamt wurden 170 Patienten mit einer Nierenteilresektion bei malignen Tumoren in die Studie eingeschlossen. Es wurde retrospektiv anhand der klinikinternen Unterlagen sowie eines Fragebogens zur Erhebung der Follow-up-Daten die klinischen Endpunkte erfasst. Wichtige klinische Endpunkte waren die postoperative Nierenfunktion, intra- und postoperative Komplikationen, die Lokalrezidivrate sowie das Gesamtüberleben.Ergebnisse: Die Lokalrezidivrate betrug 6,1% bei Tumoren bis 4 cm bzw. 14,9% bei Tumoren größer als 4 cm. Im Vergleich zu T1a-Tumoren ist bei mehr als 4 cm großen Nierentumoren nach einer Nierenteilresektion mit einer schlechteren postoperativen Nierenfunktion (p=0,007) sowie mit einer höheren Gesamtkomplikationsrate zu rechnen (p=0,048). Insbesondere zeigte sich hier neben einem höheren Risiko einer transfusionspflichtigen Nachblutung (p=0,012) auch ein höheres Risiko einer hypertensiver Entgleisung im postoperativen Verlauf (p=0,022). Zudem war das Gesamtüberleben bei Tumoren bis 4 cm signifikant besser (p=0,003). Schlussfolgerung: Den Ergebnissen unserer retrospektiven Studie nach, die 170 Pateinen mit Nierenteilresektion bei malignen Tumoren einschloss, ist die Nierenteilresektion ein onkologisch sicheres Operationsverfahren mit geringen Lokalrezidivraten. Allerdings ist bei Tumoren >4 cm mit einer schlechteren postoperativen Nierenfunktion, mit einer höheren Komplikationsrate sowie mit einem schlechterem Gesamtüberleben zu rechnen.

  20. The dating of the ornithological section of Middendorff's Reise in den äussersten Norden und Osten Sibiriens, with comments on the nomenclature of Pallas's Bunting Emberiza pallasi Cabanis (Aves: Emberizidae).

    PubMed

    Mlíkovský, Jiří

    2014-05-14

    Middendorff's work on the Säugethiere, Vögel und Amphibien, published as part 2 of volume 2 of his Reise in den äussersten Norden und Osten Sibiriens, was variably dated from 1851, 1852 or 1853. I document that the work was published shortly before 15 December 1852 and I recommend using this date for the purposes of zoological nomenclature.Due to this, Emberiza polaris Middendorff, 1852 has precedence over Cynchramus pallasi Cabanis, 1853. This bunting species thus should be called Emberiza polaris and its four subspecies should be called Emberiza polaris polaris Middendorff, 1852, E. polaris minor Middendorff, 1852, E. polaris pallasi (Cabanis, 1853) and E. polaris lydiae Portenko, 1929. 

  1. Oxygen und Hydrogen Isotope Patterns of Surface Waters on the Tibetan Plateau: Implications on Sources and Transport Paths

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weynell, M.; Wiechert, U.; Riedel, F.; Taft, L.; Zhang, H.

    2010-12-01

    The Tibetan Plateau is significantly affecting the atmospheric circulation pattern of the northern hemisphere by influencing several major wind systems. Here we present oxygen und hydrogen isotopes for water samples from 30 lakes and their tributaries on the Tibetan Plateau, 5 snow samples from the central Chang Tang plateau and samples from the Brahmaputra and Indus rivers, which were collected during fieldtrips in 2008 and 2009. The aim of this study is to detect sources, transport paths, and processes that control the composition of surface waters on the Tibetan plateau. The working area can be divided into 5 geographic regions with distinct moisture sources and pathways: the eastern Brahmaputra region is characterized by an average composition of precipitation of δ18O ≈ -18 ‰, the Chang Tang plateau of δ18O ≈ -21 ‰ and a north-eastern region around lake Donggi Cona of δ18O ≈ -12 ‰ relative to V-SMOW. The precipitation in the northwest region average at δ18O ≈ -14 ‰, whereas the western Brahmaputra region is characterized by an isotopic δ18O range from -18 to -23 ‰. The isotopic compositions of the surface waters in the southeast of the plateau are consistent with transport of humidity by the eastern branch of the South West Asian monsoon. The 18O-depleted precipitation of the Chang Tang region and eastern part of the western Brahmaputra region can be explained by further uplift and rainout of South West Asian monsoonal air masses. The isotopically heavier surface waters in the Donggi Cona region and the northwest region exclude any significant contribution by the South West Asian monsoon. The major proportion of surface waters in the northeast is probably derived from air masses of the East Asian monsoon. The surface waters in the northwest most likely came with the westerlies. On the Chang Tang plateau some recycling of local waters and/or an influence of air masses from the north or west are indicated by snow samples with high deuterium

  2. Improving competencies in evidence-based dementia care: Results from a pilot study on a novel inter-professional training course (the KOMPIDEM project).

    PubMed

    Balzer, Katrin; Schröder, Rhian; Junghans, Anne; Stahl, Ute; Träder, Jens-Martin; Köpke, Sascha

    2016-01-01

    Zielsetzung: Um bekannte Herausforderungen in der Versorgungspraxis zu adressieren, wurde eine interprofessionelle Lehreinheit zur Verbesserung der Kompetenzen von Medizinstudierenden und Pflegeauszubildenden für eine evidenzbasierte Versorgung von Menschen mit Demenz entwickelt. Im Rahmen einer Pilotuntersuchung wurden die Akzeptanz und die Machbarkeit der aus Vorlesungen, problemorientiertem Lernen (POL) und Hospitationen in Pflegeeinrichtungen bestehenden Lehreinheit untersucht.Methodik: Begleitend zur Pilotierung der Lehreinheit erfolgte eine Prä-Post-Befragung der Teilnehmenden. Der Fragebogen enthielt standardisierte und offene Fragen zur Bewertung der Lehreinheit aus der Sicht der Teilnehmenden. Die Daten wurden deskriptiv statistisch ausgewertet.Ergebnisse: Bei der ersten Erprobung wurden mehrere Barrieren deutlich, die einen vorzeitigen Abbruch und eine Überarbeitung des Konzepts erforderlich machten. An der überarbeiteten Lehreinheit nahmen 10 Medizinstudierende und 8 Pflegeauszubildende teil. Die Lehreinheit erwies sich als durchführbar und wurde im Median mit der Schulnote 2 (IQR 2–3) bewertet. Am häufigsten uneingeschränkt positiv beurteilt wurden das interprofessionelle Lernen, die Hospitationen und das POL. Verbesserungspotenzial zeigte sich in der Ziel- und Praxisorientierung der Lehreinheit. Es fanden sich keine Hinweise auf systematische Unterschiede zwischen den beiden Lernendengruppen in der Wahrnehmung der Lehreinheit.Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse bestätigen die Machbarkeit der Lehreinheit und die Relevanz der interprofessionellen Ausrichtung. Für die längerfristige Verstetigung des Lehrangebots sollten jedoch weitere Anpassungen auf der Basis dieser Ergebnisse sowie objektivierende Evaluationen der Prozess- und Ergebnisqualität erfolgen.

  3. Is there a "net generation" in veterinary medicine? A comparative study on the use of the Internet and Web 2.0 by students and the veterinary profession.

    PubMed

    Tenhaven, Christoph; Tipold, Andrea; Fischer, Martin R; Ehlers, Jan P

    2013-01-01

    Einleitung: Informelles und formelles lebenslanges Lernen ist im Studium und Beruf essenziell. Dazu können neben der klassischen Fortbildung auch Web 2.0 Tools benutzt werden. Umstritten in der Literatur ist allerdings, ob es unter den „Unter 30 Jährigen“ eine sogenannte Net-Generation gibt. Ziel: Überprüfung der Hypothese, dass eine Net-Generation unter Studierenden und jungen Tierärzten existiert. Methode: Eine Onlineumfrage unter Studierenden und der Tierärzteschaft wurde im deutschsprachigen Raum durchgeführt, die per Onlinemedien und klassischen Printmedien beworben wurde.Ergebnisse: An der Befragung haben 1780 Personen teilgenommen. Es gibt unterschiedliches Nutzungsverhalten von Studierenden und der Tierärzteschaft bei sozialen Netzwerken (91,9% vs. 69%) und IMs (55,9% vs. 24,5%). Alle Tools wurden hauptsächlich passiv und privat genutzt, im geringeren Maße auch für den Beruf und das Studium.Ausblick: Der Einsatz von Web 2.0 Tools ist sinnvoll, jedoch ist eine Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz, Erstellung von Verhaltensregeln im Internet und Überprüfung von „user generated content“ essentiell.

  4. Bereits nach Ablauf der Halbwertszeit droht der vollständige Zerfall Die britische Atomic Scientists’ Association, die Ideologie der „objektiven” Wissenschaft und die H-Bombe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Laucht, Christoph

    Präsident Harry Trumans Verlautbarung vom 31.1.1950, seine Regierung wolle die Entwicklung der Wasserstoffbombe vorantreiben, fand große Beachtung in den britischen Medien. Die illustrierte Zeitschrift Picture Post widmete der HBombe einen Artikel, der unter anderem kurze Stellungnahmen der britischen Atomwissenschaftler Eric Burhop, Kathleen Lonsdale, Harrie Massey, Rudolf Peierls und Maurice Pryce enthielt, die alle Mitglieder der Atomic Scientists' Association (ASA) waren.

  5. Peter Andreas Hansen and the astronomical community - a first investigation of the Hansen papers. (German Title: Peter Andreas Hansen und die astronomische Gemeinschaft - eine erste Auswertung des Hansen-Nachlasses. )

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schwarz, Oliver; Strumpf, Manfred

    The literary assets of Peter Andreas Hansen are deposited in the Staatsarchiv Hamburg, the Forschungs- und Landesbibliothek Gotha and the Thüringer Staatsarchiv Gotha. They were never systematically investigated. We present here some results of a first evaluation. It was possible to reconstruct the historical events with regard to the maintenance of the Astronomische Nachrichten and the Altona observatory in 1854. Hansen was a successful teacher for many young astronomers. His way of stimulating the evolution of astronomy followed Zach's tradition.

  6. Die nuklearen Anlagen von Hanford (1943-1987) Eine Fallstudie über die Schnittstellen von Physik, Biologie und die US-amerikanische Gesellschaft zur Zeit des Kalten Krieges

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Macuglia, Daniele

    Die Geschichte des Kalten Krieges eröffnet viele Möglichkeiten, sich näher mit den Schnittstellen von Physik und Biologie während des 20. Jahrhunderts zu befassen. Nicht nur das Unglück in Tschernobyl aus dem Jahr 1986, auch das Beispiel der nuklearen Anlagen in Hanford in den Vereinigten Staaten zeigt die biologischen Folgen von nuklearer Physik.

  7. Magnus Strandqvist: 50th anniversary of his doctoral thesis.

    PubMed

    Kajanti, M J

    1994-01-01

    This article is dedicated to Magnus Strandqvist's famous doctoral thesis "Studien über die kumulative Wirkung der Röntgenstrahlen bei Fraktionierung. Erfahrungen aus dem Radiumhemmet an 280 Haut- und Lippenkarzinomen" published in Acta Radiologica in 1944. After a short biography of Strandqvist some central points of his work and their influence on future development of modern radiotherapy are presented. PMID:7993639

  8. Kernfusion und das Energieproblem

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schlüter, Arnulf

    1982-05-01

    The present understanding of the physics and technology problems of confining a hot plasma ring by magnetic fields and of heating it to such temperatures that thermonuclear fusions between deuterium and tritium nuclei provide the energy required to maintain this temperature seems to allow to predict the possibility of a self-sustaining thermonuclear reactor. Imbedding this chance into world energy scenarios for the next fifty years, it is shown that fusion reactors of a type of which each may supply about ten slow fission reactors with fissionable material may play a critical rôle by drastically reducing the number of required fast fission breeder reactors.

  9. Frauen, Bildung und Entwicklung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nestvogel, Renate

    1987-12-01

    The author presents first steps towards a development-based concept of women's education in the industrialized countries. Some elements of this concept are: (1) planning and action in a global context, (2) the local or regional bias given to education, (3) promotion of an intercultural perspective, (4) reducing the power of structures that encourage oppression. The author's observations are based on the following propositions: the `development process' in the industrialized countries has had terrible effects all over the world and it is necessary that women also consider their roles in what the author considers to be a process of destruction. This is because women are part of the overall system and contribute to its perpetuation in the measure of their own socialization. Connections are established between the destruction of the environment and the individual, as also between the victims and assailants of racism and sexism with a view to clarifying unidentified parts of the female consciousness. Beyond this, the role of European women in the context of colonialism and the present contact between European women and their counterparts from other cultures are examined with particular attention being paid to the exercise of power and force in the family and society.

  10. Verkehrsdynamik und -simulation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Treiber, Martin; Kesting, Arne

    In diesem Lehrbuch geht es um die Beschreibung der Dynamik des Straßenverkehrs mit Hilfe mathematischer Modelle. Der mathematische Zugang ist im Bereich der quantitativen Naturwissenschaften außerordentlich erfolgreich. Bereits Isaac Newton bemerkte, dass das Buch der Natur in der Sprache der Mathematik geschrieben sei. In der jüngeren Zeit wurde eine mathematische Herangehensweise verstärkt auch zur Beschreibung menschlichen Handelns genutzt. Dies erscheint auf den ersten Blick paradox, da der Mensch als Individuum mit seinen Entscheidungen sicherlich nicht schematisch durch mathematische Formeln beschreibbar ist.

  11. Ausbildung und wissenschaftsstandort deutschland

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Markl, Hubert

    1992-09-01

    In the ongoing discussions about the qualities of Germany regarding economic activities and especially industrial production in a unifying Europe and with respect to worldwide economic competition, it is important to carefully consider the conditions for innovative and competitive scientific research. Germany as a site for science is dependent not only on the resources of public research institutes, on available research funds and on industrial R&D investment, but just as decisively on the existing framework of conditions for scientific-technological progress. Thus, the whole educational system is of utmost importance since it must form and develop the coming generations of researchers. Their knowledge and their attitudes, as acquired in this educational process, determine not only their future scientific productivity, but also the public acceptance of high-tech production in Germany.

  12. Korallen, Fischer und Touristen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kunzmann, Andreas

    1999-12-01

    As a result of natural and anthropogenic disturbances, coral reefs are endangered across the world. This presentation addresses the effects of fishing and tourism on coral reefs. Although reefs are important in a global context for fisheries and tourism, more than 60% of all reefs are endangered through human activities. The use of explosives and poison for fishing is banned since 1972. Nevertheless, up to 50% of small-scale fishermen use bombs and poison, at least temporarily. Both methods cause long-term destruction of corals and reef structure leaving behind only coral rubble or rather mile-long “coral cemeteries” whose assertion of skeletal dead corals are a sad reminder of the beautiful reefs before the destruction. The trade with ornamental fish for aquarium and live reef fish for consumption in Hongkong is worth more than 1 billion US annually. Uncontrolled tourism also destroys reefs in many ways—rapid coastal development with corals as building material, sedimentation, eutrophication and last not least many divers disturb coral reefs. This is also true for the blooming trade with souvenirs from the sea, where, as is the case for ornamental fish trade, the Philippines are the main export nation. In addition, natural disturbance factors such as climatically induced temperature variations or storms frequently act as the final straw for already stressed reefs. Fortunately, the number of marine parks and marine protected areas is increasing worldwide and several large international projects for reef protection and rehabilitation have begun. It remains to be seen whether decision-makers will discover that reefs which are managed in an encompassing and sustainable manner can provide economically viable returms. It must be realised that in order to achieve this, developing countries in the tropics must be substantially supported with true partnership projects.

  13. Geschlechtsbestimmung und Geschlechtsdifferenzierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Drews, Ulrich

    1981-04-01

    Sex determination in mammals proceeds like a cascade from the level of the sex chromosomes to the gonads, to the genital ducts, and finally to the expression of the male or female phenotype. At the level of the genital ducts male sex organs are induced by testosterone. Its action depends on an intact cytoplasmic androgen receptor protein. The testicular feminization mutation ( Tfm) leads to loss of hormone binding capacity. Individuals with testes but female external phenotype develop. In the mouse the interaction of androgen insensitive Tfm cells with normal cells can be studied in mosaic individuals composed of both cell types, and in organ culture by recombination of Tfm and normal tissues. The experiments show that under the action of testosterone the normal cells express male differentiated cellular functions, whereas the Tfm cells differentiate in female direction. In respect to proliferation and expression of male or female organ structures, however, both cell types communicate via local factors. Thus, instead of irregular malformations intersex organs develop.

  14. Videobasierte Systeme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knoll, Peter

    Videosensoren spielen für Fahrerassistenz systeme eine zentrale Rolle, da sie die Interpretation visueller Informationen (Objektklassifikation) gezielt unterstützen. Im Heckbereich kann die Video sensorik in der einfachsten Variante die ultraschallbasierte Einparkhilfe bei Einpark- und Rangiervorgängen unterstützen. Beim Nachtsichtsystem NightVision wird das mit Infrarotlicht angestrahlte Umfeld vor dem Fahrzeug mit einer Frontkamera aufgenommen und im Fahrzeugcockpit auf einem Display dem Fahrer angezeigt (s. Nachtsichtsysteme). Andere Fahrerassistenzsysteme verarbeiten die Videosignale und generieren daraus gezielt Informationen, die für eigenständige Funktionen (z. B. Spurverlassenswarner) oder aber als Zusatzinformation für andere Funktionen ausgewertet werden (Sensordatenfusion).

  15. Bewertung von Fahrerassistenzsystemen mittels der Vehicle in the Loop-Simulation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bock, Thomas

    Mit der Vehicle in the Loop-Simulation hat Audi eine Test- und Simulationsumgebung für Fahrerassistenzsysteme entwickelt, welche die Vorzüge eines realen Versuchsfahrzeugs mit der Sicherheit und Reproduzierbarkeit von Fahrsimulatoren kombiniert. Virtueller Fremdverkehr, Straßenbegrenzungen oder sonstige simulierte Gegenstände werden durch ein "Optical see through Head Mounted Display“ während der Fahrt realitätsnah und kontaktanalog für den Fahrer eingeblendet. Besonders bei der Erprobung aktiver Fahrerassistenzsysteme eröffnen sich durch das Konzept des virtuellen Fremdverkehrs im realen Versuchsfahrzeug neue Möglichkeiten.

  16. Quantenphysik Interferometrie von C70-Molekülen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ziegler, Thomas

    2002-05-01

    Interferenzversuche mit Neutronen und schweren Atomen stellen kein großes Problem mehr dar, selbst die Welleneigenschaften von C60-und C70-Molekülen wurden bereits nachgewiesen. Allerdings stößt man bei der Realisation immer feinerer Gitter mit Gitterkonstanten von etwa 100 nm im Fall dieser Moleküle auf technische Probleme. Wissenschaftlern der Universität Wien ist es jüngst gelungen, ein so genanntes Talbot-Lau-Interferometer zu realisieren und die Welleneigenschaften von C70 mit einer bislang unerreichten Qualität nachzuweisen [1].

  17. Bewertung von Fahrzeuggeräuschen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Genuit, Klaus; Schulte-Fortkamp, Brigitte; Fiebig, André; Haverkamp, Michael

    Bei der Wahrnehmung und Beurteilung eines Automobils sind unzählige Merkmale und Eigenschaften von Bedeutung. Dabei können Merkmale objektiv-technisch beschrieben werden, wie Angaben zur Motorisierung, Höchstgeschwindigkeit, Drehmoment, zulässige Zuladung, Verbrauch usw. Daneben sind weitere Eigenschaften von Bedeutung, die sich einer einfachen objektiv-technischen Beschreibung entziehen. Hier sind Begriffe zu nennen, wie Sicherheit, allgemeine Qualitätsanmutung, Design, Ergonomie, Komfort, Haptik, Fahrdynamik, Zuverlässigkeit, die deutlich schwieriger objektiv erfassbar und beschreibbar sind (Abb. 4.1).

  18. Erfahrungen im Aufbau des IT Service Desks der Technischen Universität München

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vellguth, Karmela

    Durch das Projekt IntegraTUM und die darin eingebettete Einrichtung eines IT Service Desks mit 1st, 2nd und 3rd Level Support gelang eine an ITIL orientierte Neuausrichtung der internen IT-Dienstleistungen. Die vormals existierende Struktur mit einer Vielzahl an Ansprechpartnern bei auftretenden IT-Problemen wurde aufgelöst. Die Nutzer haben nun eine Anlaufstelle erhalten, die sich für die Beantwortung aller Incidents in kürzester Zeit und mit qualitativ hohem Niveau zuständig fühlt.

  19. Die Herz-Lungen-Maschine

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krane, Markus; Bauernschmitt, Robert; Lange, Rüdiger

    Das Kapitel der modernen Herzchirurgie mit Einsatz der Herz-Lungen-Maschine am Menschen beginnt am 6. Mai 1953, als J. Gibbon bei einer 18-jährigen Patientin einen angeborenen Defekt in der Vorhofscheidewand verschließt [1]. Mit ersten experimentellen Versuchen zur extrakorporalen Zirkulation begann Gibbon bereits in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Grundlage für die heute gebräuchliche Rollerpumpe schufen Porter und Bradley mit ihrer "rotary pump“, welche sie 1855 zum Patent anmeldeten. Diese Pumpe wurde von DeBakey und Schmidt modifiziert und entspricht im Wesentlichen noch der heute sich im Routinebetrieb befindlichen Rollerpumpe [2].

  20. Bewehrte Betonbauteile unter Betriebsbedingungen: Forschungsbericht

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eligehausen, Rolf; Kordina, Karl; Schießl, Peter

    2000-09-01

    Vorwort. Teil I: Rißbreiten (Gert König) 1 Ein mechanisches Modell zur Erhöhung der Vorhersagegenauigkeit über die Rißbreiten unter Betriebsbedingungen (Gert König und Michael Fischer). 1.1 Einleitung und Zielsetzung. 1.2 Versuchsprogramm. 1.3 Meßtechnik. 1.4 Belastung und Versuchsdurchführung. 1.5 Literatur. 2 Rißbreiten und Verformungszunahme vorgespannter Bauteile unter wiederholter Last - und Zwangbeanspruchung (Gert König und Michael Fischer). 2.1 Einleitung und Zielsetzung. 2.2 Versuchsprogramm. 2.3 Auswertung. 2.4 Ausblick. 2.5 Literatur. 3 Rißverhalten von Beton bei plötzlicher Abkühlung (Viktor Mechtcherine und Harald S. Müller). 3.1 Einleitung. 3.2 Experimentelle Untersuchungen. 3.3 Formulierung eines Stoffgesetzes für thermisch beanspruchten Beton. 3.4 Riß entwicklung in einer Betonplatte unter Temperaturschock. 3.5 Zusammenfassung. 3.6 Literatur. 4 Stahlfaserbeton unter Betriebsbedingungen bei Dauerbeanspruchung (Bo Soon Kang, Bernd Schnütgen und Friedhelm Stangenberg). 4.1 Einleitung. 4.2 Wirkung von Stahlfasern im Beton. 4.3 Versuchsprogramm. 4.4 Untersuchungen zum Verbundverhalten. 4.5 Untersuchungen zum Verhalten unter Biegebeanspruchung. 4.6 Theoretische Untersuchungen. 4.7 Literatur. 5 Experimentelle Untersuchungen an Stahlbeton-Zugkörpern unter wiederholter Belastung zur Ermittlung des versteifenden Einflusses der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen (Petra Seibel und Gerhard Mehlhorn). 5.1 Einleitung. 5.2 Ansatz zur Bestimmung der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen nach Eurocode 2, Model Code 90 und Günther. 5.3 Experimentelle Untersuchungen. 5.4 Ergebnisse. 5.5 Zusammenfassung. 5.6 Literatur. 6 Riß- und Verformungsverhalten von vorgefertigten Spannbetonträgern unter Betriebsbedingungen bei besonderer Berücksichtigung des Betonalters (Monika Maske, Heinz Meichsner und Lothar Schubert). 6.1 Einleitung. 6.2 Beschreibung der Fertigteilträger. 6.3 Belastungsversuche. 6.4 Ergebnisse. 6.5 Zusammenfassung. 6

  1. Guillain-Barré syndrome: clinical profile and management.

    PubMed

    Sudulagunta, Sreenivasa Rao; Sodalagunta, Mahesh Babu; Sepehrar, Mona; Khorram, Hadi; Bangalore Raja, Shiva Kumar; Kothandapani, Shyamala; Noroozpour, Zahra; Aheta Sham, Mohammed; Prasad, Nagendra; Sunny, Sony Parethu; Mohammed, Munawar Dhanish; Gangadharappa, Rekha; Nidsale Sudarshan, Ranjitha

    2015-01-01

    Einführung: Das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) ist eine fulminant verlaufende Polyradiculoneuropathie, die akut, meist schwer verlaufend, auf der Basis eines Autoimmunprozesses auftritt. Die Ätiologie der Erkrankung wird nicht ganz verstanden, die Prognose ist bei früher Diagnose und Therapie gewöhnlich gut. Eine retrospektive Studie wurde durchgeführt, um das klinische Profil, die Epidemiologie, die Laborwerte, die Elektrodiagnose, die Behandlungsarten und die Prognose von Patienten mit GBS auszuwerten.Methode: Die klinischen Daten von 1.166 Patienten, die zwischen Januar 2003 und Januar 2014 mit GBS überwiesen oder in den Ambulanzen vorgestellt wurden, wurden ausgewertet. Ergebnisse: Geschlechtsspezifische Unterschiede wurden nicht beobachtet. Etwa 35% der Patienten waren älter als 50 Jahre. Die Analyse zeigte schlecht eingestellten Diabetes mellitus (HBA1c = 8,1 ± 2,11%). Die saisonale Abhängigkeit der GBS ist deutlich, im Winter wurden 484 (41,5%) gefunden und 449 (38,5%) Patienten mit GBS wurden künstlich beatmet. 48 (4,11%) der Patienten verstarben an GBS. Die neurologischen Untersuchungen ergaben bei 407 (34,9%) der Patienten Beteiligung der cranialen Nerven, faciale Lähmungen bei 401 (34,39%) und Ataxien bei 88 (7,54%) der Patienten. Die meisten Patienten, die mit Plasmapherese behandelt wurden, hatten einen niedrigeren sozioökonomischen Status. Die mittlere Proteinkonzentration im Liquor war 113,8 ± 11,8 mg/dl. Störungen der Nervenleitung, indirekt bestimmt über den H-Reflex, wurden bei 891 (90,64%) der Patienten beobachtet. Keine Unterschiede hinsichtlich Komplikationen und Endergebnis wurden festgestellt zwischen den Behandlungen mit intravenöser Gabe von Immunglobulinen und Plasmaaustausch.Schlussfolgerung: GBS tritt vorwiegend in den Wintermonaten auf, der „Peak-Flow-Test“ kann ein Indikator für eine erforderliche künstliche Beatmung und für die Prognose sein. Eine Verminderung oder Blockierung der Nervenleitung ist die

  2. Communicative positioning of one's own profession in interprofessional settings.

    PubMed

    Posenau, André; Peters, Tim

    2016-01-01

    Zielsetzung: Interprofessional Education (IPE) ist im sich ausdifferenzierenden Gesundheitssystem von wachsender Bedeutung und nimmt bei der Lehre in Gesundheitsberufen einen immer größeren Raum ein. Der Großteil der Konzepte und Verfahren in diesem Bereich basiert auf normativen Vorstellungen über interprofessionelle Kooperation und ist selten empirisch fundiert. Dieser Beitrag ist ein erster Versuch, die deduktive Herangehensweise mit einer induktiven Perspektive zu ergänzen, um didaktische Konzepte des IPE anschließend empirisch zu untermauern. Methodik: Mithilfe des qualitativen Ansatzes der linguistischen Gesprächsanalyse werden explorativ anhand von im Unterricht aufgezeichneten Simulationen mit Studierenden der Pflege und Hebammenkunde sprachliche Professionsmarker herausgearbeitet, von denen ausgegangen wird, dass sie für relevante interprofessionelle Kommunikationsprozesse von Bedeutung sind und damit die konkrete Zusammenarbeit von Gesundheitsberufen beeinflussen. Diese werden kategorisiert, kommentiert und ihre Bedeutung für die Lehre und die praktische Umsetzung in interprofessionellen Interaktionen herausgestellt. Ergebnisse: Die Studierenden nutzen verschiedene Professionsmarker regelmäßig in den Simulationen. Allerdings treten diese - außer bei der Abgrenzung zu Ärzten - nicht so häufig wie zunächst erwartet auf. Gleichzeitig sind alle Interaktionen von starker Imagearbeit zwischen den Studierenden geprägt, die einen großen Raum in den beobachteten Interaktionen einnimmt. Auch bei der Aufgabendelegation und -beanspruchung scheinen die professionsspezifischen Kommunikations- und Abgrenzungsverfahren sich erst langsam zu etablierenden. Zudem spielt die Studierendenrolle eine nicht zu unterschätzende Funktion in den Interaktionen.Schlussfolgerung: Professionsmarkierungen sind ein wesentlicher Bestandteil interprofessionelle Kommunikation und basieren auf einer (hier nur ausschnitthaft präsentierten) Vielzahl beobachtbarer sprachlicher

  3. Sorb Tech - ein neuer Konstruktionswerkstoff für den Holzbearbeitungsmaschinenbau

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gringel, Martin

    Innovationen im Maschinenbau und insbesondere bei Holzbearbeitungsmaschinen werden in erster Linie durch neue Produkte unserer Kunden, neue Herstellungsund Bearbeitungsverfahren sowie neue hochproduktive Maschinenkonzepte vorangetrieben. Beste Beispiele hierfür sind Leichtbaukonstruktionen bei Möbeln, das Laserfügen bei Kantenanleimmaschinen, Technologien zur Oberflächengestaltung von Möbelteilen sowie die Entwicklung von Automatisierungslösungen für die gesamte Möbelproduktion. Neben diesen Highlights stellt sich im Konstruktionsalltag einer Entwicklungsabteilung immer wieder die Frage, welcher Konstruktionswerkstoff ist für welche Aufgabenstellung bei einer Maschinen-Neuentwicklung die optimale Wahl? Die Funktion des Bauteiles einer Maschine ist hierbei meist hinreichend bekannt, ebenso die für dessen Auslegung relevanten Belastungen.

  4. Stein-Schere-Papier

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Springborn, Boris

    Wie gewinnt man im Spiel? Die Analyse von Strategien bei Gesellschaftsspielen ist ein Thema der mathematischen Spieltheorie. Mit ihren Methoden kann man aber nicht nur Spiele wie Schach oder Skat untersuchen, sondern auch verschiedenste Konfliktsituationen, bei denen das Schicksal jedes einzelnen Akteurs nicht nur vom eigenen Verhalten abhängt, sondern auch vom Verhalten der anderen, die ebenso wie er versuchen, ein für sie selbst möglichst positives Ergebnis herauszuschlagen. Die Spieltheorie hat großen Einfluss in den Wirtschaftswissenschaften. Auch in der Psychologie, Soziologie, Biologie und der Militärwissenschaft findet sie Anwendung. In der folgenden Aufgabe geht es aber tatsächlich um ein Spiel, und zwar um ein sehr einfaches, das jeder kennt. Trotzdem ist die Lösung nicht ganz einfach, und wer sie findet, hat schon die eine oder andere grundlegende Idee der Spieltheorie verstanden.

  5. [Carl Gustav Jung's Theatrum Mundi. Can the description of modern alchemy in Jung's Psychologie und Alchemie be really regarded as a historical reconstruction?].

    PubMed

    Płonka-Syroka, B

    2000-01-01

    In his work, Psychologie und Alchemie, published in 1944, Jung wanted to present a reconstruction of alchemy. In order to do this he used a method of psychology, which he modified and enriched with inspirations drawn from neo-romantically-oriented German medical historiographies of the nineteen thirties. Using historical materials, he intended to demonstrate the empirical character of his Depth Psychology, a widespread concept, ingrained in our supra-personal social unconscious. The present article questions the nature of Jung's reconstruction of alchemy as historical reconstruction. The author presents the methodological bases referred to by Jung derived from his concept of medical practice and compares them with a manner of thinking typical of contemporary historical analysis. The article also presents Jung's inspirations from the medical historiography of his time, as well as the dissimilarity of his concept with the model of historical narrative construction in force in the historiography of the thirties and forties. At the same time, it presents the elements of the "romantic inheritance" in Jung's thought, drawn from the tradition of German non-materialistic medicine of the first half of the nineteenth century. PMID:11876207

  6. THE PROFITS AND PERILS OF PUBLICITY: ALLGEMEINE LITERATUR- ZEITUNG, THE THURN UND TAXIS POST, AND THE PERIODICAL TRADE AT THE END OF THE EIGHTEENTH CENTURY.

    PubMed

    Broman, Thomas

    2015-09-20

    Recent historiography on the growth of periodical publishing has emphasized newspapers and journals as constituents of an emergent communications system in early modern Europe. This system comprised the newspapers, journals and other publications that contributed its content, and also the postal systems that were the principal method of distributing that content. This article describes how the growth of this system in central Europe was supported in large measure by financial incentives that it offered to both constituents. First, in contrast with postal systems in France and the UK, the Thurn und Taxis Reichspost inserted itself as a middleman in the sale of periodicals, which gave the Reichspost an incentive to promote the trade. Second, the financial conditions for periodical publication made their costs depend more heavily on costs that were scalable to circulation than is true today, which resulted in the viability of publications with a lower circulation. The same cost structure also made it possible for certain prominent periodicals of the era to earn considerable profits for their publishers, as illustrated in this article by Allgemeine Literatur-Zeitung, which was published in Jena from 1785.

  7. THE PROFITS AND PERILS OF PUBLICITY: ALLGEMEINE LITERATUR- ZEITUNG, THE THURN UND TAXIS POST, AND THE PERIODICAL TRADE AT THE END OF THE EIGHTEENTH CENTURY.

    PubMed

    Broman, Thomas

    2015-09-20

    Recent historiography on the growth of periodical publishing has emphasized newspapers and journals as constituents of an emergent communications system in early modern Europe. This system comprised the newspapers, journals and other publications that contributed its content, and also the postal systems that were the principal method of distributing that content. This article describes how the growth of this system in central Europe was supported in large measure by financial incentives that it offered to both constituents. First, in contrast with postal systems in France and the UK, the Thurn und Taxis Reichspost inserted itself as a middleman in the sale of periodicals, which gave the Reichspost an incentive to promote the trade. Second, the financial conditions for periodical publication made their costs depend more heavily on costs that were scalable to circulation than is true today, which resulted in the viability of publications with a lower circulation. The same cost structure also made it possible for certain prominent periodicals of the era to earn considerable profits for their publishers, as illustrated in this article by Allgemeine Literatur-Zeitung, which was published in Jena from 1785. PMID:26495577

  8. Evaluation of double-moment representation of ice hydrometeors in bulk microphysical parameterization: comparison between WRF numerical simulations and UND-Citation data during MC3E

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pu, Zhaoxia; Lin, Chao

    2015-12-01

    The influence of double-moment representation of warm-rain and ice hydrometeors on the numerical simulations of a mesoscale convective system (MCS) over the US Southern Great Plains has been evaluated. The Weather Research and Forecasting (WRF) model is used to simulate the MCS with three different microphysical schemes, including the WRF single-moment 6-class (WSM6), WRF double-moment 6-class (WDM6), and Morrison double-moment (MORR) schemes. It is found that the double-moment schemes outperform the single-moment schemes in terms of the simulated structure, life cycle, cloud coverage, precipitation, and microphysical properties of the MCS. However, compared with UND-Citation observations, collected during the Midlatitude Continental Convective Clouds Experiment (MC3E), the WRF simulated ice hydrometeors with all three schemes do not agree well with the observations. Overall results from this study suggest that uncertainty in microphysical schemes could still be a productive area of future research from perspective of both model improvements and observations.

  9. [Carl Gustav Jung's Theatrum Mundi. Can the description of modern alchemy in Jung's Psychologie und Alchemie be really regarded as a historical reconstruction?].

    PubMed

    Płonka-Syroka, B

    2000-01-01

    In his work, Psychologie und Alchemie, published in 1944, Jung wanted to present a reconstruction of alchemy. In order to do this he used a method of psychology, which he modified and enriched with inspirations drawn from neo-romantically-oriented German medical historiographies of the nineteen thirties. Using historical materials, he intended to demonstrate the empirical character of his Depth Psychology, a widespread concept, ingrained in our supra-personal social unconscious. The present article questions the nature of Jung's reconstruction of alchemy as historical reconstruction. The author presents the methodological bases referred to by Jung derived from his concept of medical practice and compares them with a manner of thinking typical of contemporary historical analysis. The article also presents Jung's inspirations from the medical historiography of his time, as well as the dissimilarity of his concept with the model of historical narrative construction in force in the historiography of the thirties and forties. At the same time, it presents the elements of the "romantic inheritance" in Jung's thought, drawn from the tradition of German non-materialistic medicine of the first half of the nineteenth century.

  10. The profits and perils of publicity: Allgemeine Literatur-Zeitung, the Thurn und Taxis Post, and the periodical trade at the end of the eighteenth century

    PubMed Central

    Broman, Thomas

    2015-01-01

    Recent historiography on the growth of periodical publishing has emphasized newspapers and journals as constituents of an emergent communications system in early modern Europe. This system comprised the newspapers, journals and other publications that contributed its content, and also the postal systems that were the principal method of distributing that content. This article describes how the growth of this system in central Europe was supported in large measure by financial incentives that it offered to both constituents. First, in contrast with postal systems in France and the UK, the Thurn und Taxis Reichspost inserted itself as a middleman in the sale of periodicals, which gave the Reichspost an incentive to promote the trade. Second, the financial conditions for periodical publication made their costs depend more heavily on costs that were scalable to circulation than is true today, which resulted in the viability of publications with a lower circulation. The same cost structure also made it possible for certain prominent periodicals of the era to earn considerable profits for their publishers, as illustrated in this article by Allgemeine Literatur-Zeitung, which was published in Jena from 1785. PMID:26495577

  11. Factors Affecting the Outcomes of Carpal Tunnel Surgery: A Review.

    PubMed

    Zyluk-Gadowska, P; Zyluk, A

    2016-08-01

    Ziel der vorliegenden Arbeit war es, unter Berücksichtigung der in Pubmed und Medline veröffentlichten Ergebnisse nach Eingriffen am Karpalkanal zu ermitteln, inwieweit ausgewählte Faktoren wie das Patientenalter, die Dauer der Symptome, die Ausprägung der klinischen und elektrophysiologischen Befunde, das Vorliegen von Begleiterkrankungen und medikolegale Momente die Ergebnisse beeinflussen. Letztlich konnte für keinen der zahlreichen untersuchten Faktoren ein signifikanter Einfluss auf das Langzeitergebnis nachgewiesen werden. Bestehen die Beschwerden länger, sind die klinischen und elektrophysiologischen Befunde ausgeprägter und liegen Begleiterkrankungen vor, so fallen die Ergebnisse weniger gut aus, was darauf hindeutet, dass die betroffenen Patienten etwas weniger von der Operation profitieren. Nur bei Vorliegen von medikolegalen Faktoren wie Rechtsstreit oder Schadenersatzansprüchen lässt sich definitiv ein schlechtes Ergebnis voraussagen. PMID:27580438

  12. "PERLE bedside-examination-course for candidates in state examination" - Developing a training program for the third part of medical state examination (oral examination with practical skills).

    PubMed

    Karthaus, Anne; Schmidt, Anita

    2016-01-01

    Einführung: Viele Studierende haben Fragen und Beratungsbedarf bei der Vorbereitung für das letzte mündliche Examen. Um sie bei den Examensvorbereitungen zu begleiten und praktische Hilfestellung zu geben, wurde von Tutorinnen und Tutoren des SkillsLabs Perle- „Praxis ERfahren und LErnen“ der FAU Universität Erlangen-Nürnberg ein neues Kursmodell konzipiert.Ziele: Der Kurs soll den Studierenden helfen, sich mit der Prüfungssituation vertraut zu machen und Sicherheit zu erlangen. So ist die Auseinandersetzung mit dieser spezifischen Situation in einem geschützten Rahmen möglich. Außerdem findet eine Anwendung und eine Vertiefung von Softskills statt. Kurskonzept: Dieser Kurs ist angelehnt an das OSCE Modell (Objective Structured Clinical Examination), einem Fallbasierten Lern- und Prüfungsmodell. Anhand von Fallbeispielen wiederholen und vertiefen die Studierenden bereits gelerntes Wissen. Dabei werden sie von erfahrenen Tutoren begleitet, die Hilfestellung zu fachspezifischen und organisatorischen Fragen wie Kleiderordnung und Verhaltensweisen geben.Auswertung des Kurses: Der Kurs wurde von den Teilnehmern am Ende jedes Kurses evaluiert. Anhand der Evaluation wird der Kurs stetig weiterentwickelt. Im März, April und Oktober 2015 fanden sechs Kurse mit in Summe 84 Teilnehmern statt. 76 Fragebögen (91%) wurden vollständig ausgefüllt und ausgewertet.Diskussion: Als Stärken des Kurses sind ein guter Tutoren-Teilnehmer Schlüssel mit 1:4 (1 Tutor betreut 4 Teilnehmer), die Interaktivität des Kurses und die hohe Flexibilität auf die einzelne Gruppe eingehen zu können, zu nennen. Schwächen sind der limitierte Zeitrahmen und die bisher nicht erhobene Leistungsüberprüfung vor und nach dem Kurs. Schlussfolgerung: Dieser Artikel zeigt im Sinne eines „best practice“-Beispiels eine Möglichkeit auf, niederschwellig und mit geringen Kosten eine Vorbereitung für das praktische Examen anzubieten.

  13. Grundlagen des Tissue Engineering

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mayer, Jörg; Blum, Janaki; Wintermantel, Erich

    Die Organtransplantation stellt eine verbreitete Therapie dar, um bei krankheitsoder unfallbedingter Schädigung eines Organs die Gesamtheit seiner Funktionen wieder herzustellen, indem es durch ein Spenderorgan ersetzt wird. Organtransplantationen werden für die Leber, die Niere, die Lunge, das Herz oder bei schweren grossflächigen Verbrennungen der Haut vorgenommen. Der grosse apparative, personelle und logistische Aufwand und die Risiken der Transplantationschirurgie (Abstossungsreaktionen) sowie die mangelnde Verfügbarkeit von immunologisch kompatiblen Spenderorganen führen jedoch dazu, dass der Bedarf an Organtransplantaten nur zu einem sehr geringen Teil gedeckt werden kann. Sind Spenderorgane nicht verfügbar, können in einzelnen Fällen lebenswichtige Teilfunktionen, wie beispielsweise die Filtrationsfunktion der Niere durch die Blutreinigung mittels Dialyse ersetzt oder, bei mangelnder Funktion der Bauchspeicheldrüse (Diabetes), durch die Verabreichung von Insulin ein normaler Zustand des Gesamtorganismus auch über Jahre hinweg erhalten werden. Bei der notwendigen lebenslangen Anwendung apparativer oder medikamentöser Therapie können für den Patienten jedoch häufig schwerwiegende, möglicherweise lebensverkürzende Nebenwirkungen entstehen. Daher werden in der Forschung Alternativen gesucht, um die Funktionen des ausgefallenen Organs durch die Implantation von Zellen oder in vitro gezüchteten Geweben möglichst umfassend wieder herzustellen. Dies erfordert biologisch aktive Implantate, welche die für den Stoffwechsel des Organs wichtigen Zellen enthalten und einen organtypischen Stoffwechsel entfalten.

  14. Retrospective analysis of a VACM (vacuum-assisted closure and mesh-mediated fascial traction) treatment manual for temporary abdominal wall closure - results of 58 consecutive patients.

    PubMed

    Beltzer, Christian; Eisenächer, Alexander; Badendieck, Steffen; Doll, Dietrich; Küper, Markus; Lenz, Stefan; Krapohl, Björn Dirk

    2016-01-01

    Einleitung: Das optimale Behandlungskonzept eines temporären Bauchdeckenverschlusses (temporary abdominal closure, TAC) bei kritisch kranken viszeralchirurgischen Patienten mit offenem Abdomen („open abdomen“, OA) ist weiterhin unklar. Durch eine VACM-Therapie (vacuum-assisted closure and mesh-mediated fascial traction) scheinen sich gegenüber anderen Verfahren des TAC höhere Faszienverschlussraten (delayed primary fascial closure rate, FCR) realisieren zu lassen. Material und Methoden: Patienten unserer Klinik (n=58), welche in den Jahren 2005 bis 2008 mittels eines VAC/VACM-Behandlungsmanuals behandelt wurden, wurden retrospektiv analysiert. Ergebnisse: Die FCR aller Patienten betrug insgesamt 48,3% (95%-Konfidenzintervall: 34,95–61,78). Bei Patienten, bei denen im Verlauf ein Vicryl-Netz auf Faszienebene implantiert wurde (VACM-Therapie), konnte eine FCR von 61,3% realisiert werden. Die Letalität der mittels VACM therapierten Patienten betrug 45,2% (95%-KI: 27,32–63,97).Schlussfolgerung: Die Ergebnisse der eigenen Untersuchung bestätigen bisherige Studienergebnisse, die eine akzeptable FCR bei non-trauma-Patienten durch Anwendung der VACM-Therapie zeigen konnten. Die VACM-Therapie scheint aktuell Therapiekonzept der ersten Wahl bei Patienten mit OA und Indikation zum TAC zu sein.

  15. Is German Medical Education Research on the rise? An analysis of publications from the years 2004 to 2013.

    PubMed

    Ackel-Eisnach, Kristina; Raes, Patricia; Hönikl, Lisa; Bauer, Daniel; Wagener, Stefan; Möltner, Andreas; Jünger, Jana; Fischer, Martin R

    2015-01-01

    Zielsetzung: Ausgangspunkt des vorliegenden Artikels ist die Feststellung, dass es aus Deutschland im Vergleich zu den angloamerikanischen Ländern oder den Niederlanden vor 2004 kaum internationale Publikationen im Bereich der medizinischen Ausbildungsforschung gab. In den letzten Jahren wurde jedoch eine steigende Bedeutung der medizinischen Ausbildungsforschung im deutschen Raum deutlich. Zielsetzung dieses Beitrags ist es zu prüfen, inwieweit sich in internationalen, englischsprachigen Fachzeitschriften im Themenfeld „Medizinische Ausbildungsforschung“ seit 2004 eine solche Entwicklung durch eine gesteigerte Publikationsaktivität belegen lässt. Methodik: Im Rahmen einer Literaturauswertung und Inhaltsanalyse wurden Artikel deutscher Autoren aus den Jahren 2004 bis 2013 in sechs internationalen englischsprachigen Fachzeitschriften der medizinischen Ausbildungsforschung analysiert. Um einen Überblick über die deutschen Forschungsaktivitäten in diesem Bereich zu bekommen, wurden alle Projekt- und Originalarbeiten deutscher Erst- und Letztautoren identifiziert und einer tiefergehenden inhaltlichen Analyse unterzogen. Ergebnisse: Insgesamt wurden 10.055 Artikel untersucht. Die Auswertung zeigt, dass zwischen 2004 und 2013 179 Artikel – hiervon 145 Projekt- und Originalarbeiten – deutscher Autoren in den betrachteten Zeitschriften publiziert wurden. Es zeigen sich Schwankungen im Zeitverlauf. Bei den Projekt- und Originalarbeiten handelt sich vor allem um Querschnitt- (27,8%) und randomisierte Kontrollstudien (25,6%) zum Thema „Lehr- und Lernmethoden“ (43,6%). Schlussfolgerung: Seit 2009 zeigt sich ein deutlicher Anstieg der Publikationszahlen deutscher Ausbildungsforscher in internationalen Fachzeitschriften im Vergleich zu den Jahren 2004-2008.

  16. Verfahrenstechnische Grundlagen des Coatings

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mörl, Lothar

    Die Ummantelung von Feststoffteilchen mit Hüllsubstanzen hat in verschiednen Industriezweigen in der letzten Zeit an Bedeutung gewonnen. Eine wichtige Ursache dafür dürfte in den immer höheren Anforderungen begründet sein, die an Feststoffformulierungen gestellt werden. Neben den hohen Ansprüchen an die Rezepturgenauigkeit wird es immer interessanter, die Freisetzung bestimmter in den Feststoffformulierungen enthaltener Wirkstoffe voraussagen zu können. So ist es zum Beispiel insbesondere in der pharmazeutischen Industrie von entscheidender Bedeutung, wann und unter welchem Milieu die in einer Tablette oder in einem Dragee enthaltenen Wirkstoffe freigesetzt werden und wie schnell diese Freisetzung geschieht. Aber auch in anderen Industriezweigen wie z. B. der Landwirtschaft können durch die Ummantelung von pflanzlichen Samen (Samenpillierung) mit Herbiziden, Fungiziden, Wachstumsstimulatoren, Düngemitteln und anderen Substanzen erhebliche Effekte bei der Einsparung von Schädlingsbekämpfungsmitteln und beim Schutz der Keimlinge bei gleichzeitiger Optimierung der Gestalt der Samenpille erreicht werden. Auch die Entwicklung von sphärisch aufgebauten Düngemittelgranulaten mit definierter Wirkstofffreisetzung und optimalen Eigenschaften der Partikel für die Ausbringung in der Landwirtschaft ist auf diese Art möglich. Auch in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie lassen sich eine Reihe von Anwendungsgebieten nennen, wie zum Beispiel die Kandierung von Bohnenkaffe, die Verkapselung von Vitaminen u. a [1].

  17. Maggots as potential vector for pathogen transmission and consequences for infection control in waste management.

    PubMed

    Daeschlein, Georg; Reese, Kevin; Napp, Matthias; Spitzmueller, Romy; Hinz, Peter; Juenger, Michael; Kramer, Axel

    2015-01-01

    Zielsetzung: Der Einsatz steriler handelsüblicher Larven zum Debridement chronischer Wunden ist ein akzeptiertes Therapieverfahren. Allerdings kann es bei Anwendung in der mikrobiell kontaminierten Wunde zur Weiterverbreitung von in der Wunde vorkommenden Erregern durch die Maden insbesondere nach unzuverlässiger Entsorgung kommen und wenn keine Biobags verwendet werden. Daher sollten sowohl die Freisetzung der von Maden ingestierten Bakterien in die Umgebung als auch die zur Inaktivierung der Maden übliche Praxis des Tiefgefrierens auf die ingestierten Bakterien vor der Entsorgung untersucht werden, um Schlussfolgerungen für eine sichere Entsorgung abzuleiten.Methode: Maden wurden mit S. aureus kontaminiert, indem ihnen das Kriechen über eine komplett bewachsene Agarplatte nach Kultivierung für 24 h bei 37°C gewährt wurde. Nach äußerlicher Desinfektion wurden die Maden auf sterile Columbia Blutagarplatten überführt, um die Ausscheidung von S. aureus festzustellen. Zur Überprüfung des Einflusses von –20 °C für 1, 2, 5, 10, 30 bzw. 60 min wurden die Maden auf Columbia Blutagarplatten überführt und 48 h bei 37°C kultiviert. Danach wurden die Mobilität und Fressaktivität der Maden visuell bewertet und der gefrorene Körper toter Maden wurde auf lebensfähige Bakterien untersucht.Ergebnisse: Maden setzen zuvor ingestierte Bakterien (S. aureus) frei. Durch Gefrieren bei –20°C für mindestens 60 min werden die Maden abgetötet, während die ingestierten Bakterien überleben.Schlussfolgerung: Da nur die Maden, nicht aber ingestierte Bakterien durch Einfrieren bei –20°C für 60 min abgetötet werden, ist die Entsorgung frei beweglicher Maden in Fläschchen mit Schraubverschluss zu empfehlen.

  18. OnlineTED.com--a novel web-based audience response system for higher education. A pilot study to evaluate user acceptance.

    PubMed

    Kühbeck, Felizian; Engelhardt, Stefan; Sarikas, Antonio

    2014-01-01

    Hintergrund und Ziel: TED-Abstimmungssysteme werden zunehmend in der medizinischen Ausbildung an Hochschulen eingesetzt. Jedoch limitieren hohe Kosten und Komplexität herkömmlicher TED-Systeme häufig deren Anwendung. In diesem Projektartikel stellen wir ein neues webbasiertes TED-System vor, das keine Hardware-Klicker oder Installation zusätzlicher Software erfordert und mit allen Betriebssystemen kompatibel ist.Methoden und Ergebnisse: “OnlineTED” wurde an der Technischen Universität München (TUM) entwickelt und basiert auf Hypertext Preprocessor (PHP) mit My Structured Query Language (MySQL)-Datenbank als serverseitige und Javascript als nutzerseitige Programmiersprachen. “OnlineTED” ermöglicht es Dozenten, Fragensammlungen online zu erstellen, verwalten und in der Lehrveranstaltung mit einem Webbrowser anzuzeigen. Studierende können mit jedem internetfähigen Endgerät (Smartphone, Tablet-PC oder Laptop) an der Abstimmung teilnehmen. Eine Datenerhebung mit Hilfe eines Fragebogens, der Studierenden und Dozenten der TUM ausgehändigt wurde, enthielt Fragen zum Besitz von internetfähigen Endgeräten, der Akzeptanzmessung von "OnlineTED" sowie dem Vergleich von "OnlineTED" mit einem kommerziellen TED-System mit Klickern. Die Nutzerevaluationen von Studierenden und Dozenten ergab eine überdurchschnittlich positive Beurteilung von “OnlineTED” im Vergleich zum kommerziellen TED-System mit Klickern. Die Mehrheit (80%) der befragten Studierenden gab an, ein internetfähiges Endgerät zu besitzen.Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: “OnlineTED” ist ein neues, webbasiertes und plattformunabhängiges TED-Abstimmungssystem für Hochschulen, das von Studenten und Dozenten überdurchschnittlich positiv evaluiert wurde. Als nicht-kommerzielle Alternative zu herkömmlichen TED-Systemen unterstützt es die interaktive Ausbildung von Studierenden, insbesondere bei großen Teilnehmerzahlen.

  19. Phänomenologische Grundlagen der Wärmelehre

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heintze, Joachim

    Die Physik der Wärme lässt sich auf zweierlei Weise formulieren: Einmal als Mechanik eines Systems, das eine enorm große Zahl von Teilchen enthält (statistische Mechanik), und einmal mit Hilfe von ad hoc eingeführten Größen, den sogenannten Zustandsgrößen, die geeignet sind, das Verhalten eines solchen Systems zu beschreiben, ohne dass man die Teilchen selbst und ihre Bewegungen betrachten muss (Thermodynamik). Wir werden beide Ansätze in ihrer einfachsten und anschaulichsten Ausprägung in Kap. 5 (kinetische Gastheorie) bzw. in Kap. 8 (Grundbegriffe der Thermodynamik) behandeln. Obgleich sich die volle Durchführung des Programms als begrifflich und mathematisch recht schwierig erweist - die Vorlesung "Thermodynamik und Statistik" steht gewöhnlich am Ende der Kursvorlesungen über theoretische Physik - werden wir doch auf der Grundlage der Kap. 5 und 8 eine Menge über die Physik der Wärme lernen können. Den Ausgangspunkt der Wärmelehre bilden jedoch allemal die Naturerscheinungen, die wir hier in Kap. 4 behandeln wollen: Wärme, Kälte, Temperaturausgleich. Wir werden untersuchen, wie man diese Begriffe quantifizieren kann, und was bei der Erwärmung oder Abkühlung eines Körpers vor sich geht. Dabei werden wir auf den I. und II. Hauptsatz der Wärmelehre stoßen.

  20. Ernährungswissenschaften

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bitsch, Irmgard; Bitsch, Roland

    Seit etlichen Jahren sind Grundlagen und Teilbereiche des Faches "Ernährungswissenschaften" in die Studienordnungen für Lebensmittelchemiker und -technologen aufgenommen worden. Hierzu hat man sich unter anderem deshalb entschlossen, weil ernährungsbezogene Aussagen im Verkehr mit Lebensmitteln und bei deren Beurteilung eine immer größere Bedeutung für die genannten Berufsgruppen gewinnen. Darüber hinaus liegen inzwischen immer mehr Erkenntnisse vor, wonach die Ernährungsweise einen wichtigen und gleichzeitig weitgehend vermeidbaren Risikofaktor für die Mortalität an chronischen Erkrankungen darstellt. Dies gilt z. B. für die häufigsten Todesursachen in Deutschland, die Herz-Kreislauferkrankungen und die bösartigen Tumore (Ernährungsbericht 2004). Im Folgenden wird daher ein kurzer Überblick über einige zentrale Aspekte dieser komplexen und zukunftsträchtigen Disziplin gegeben. Ziel dieser Fachrichtung, deren Wurzeln in Medizin, Natur- und Agrarwissenschaften liegen, ist die Erforschung von Nutzen und Risiken, die sich für den Menschen durch die von ihm praktizierte Ernährungsweise ergeben.

  1. Computergestützte Patchplanung für Aortenerweiterungsplastiken

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rietdorf, Urte; Riesenkampff, Eugénie; Wolf, Ivo; Seitel, Mathias; Engel, Nicole; Kühne, Titus; Hübler, Michael; Schwarz, Tobias; Meinzer, Hans-Peter

    Stenosen der Aorta betreffen 5-8% aller Neugeborenen mit Herzfehlern und führen unbehandelt meist zum Tod. Liegt die Indikation für einen chirurgischen Eingriff vor, hängt die Wahl der Operationsmethode maßgeblich von der Anatomie der Aorta sowie dem Erfahrungsschatz des Operationsteams ab. Ein Verfahren hierbei ist die Patcherweiterungsplastik, bei der ein Patch in das Gefäß eingefügt wird, um das Lumen zu erweitern. Bisher erfolgt die Patchplanung intraoperativ auf Grundlage der Erfahrung des Operateurs. Wir haben eine Applikation entwickelt, mit der bereits präoperativ ein individueller Patchvorschlag angefertigt werden kann. Dadurch wird die Operationszeit verkürzt und postoperative Komplikationen wie Re-bzw. Reststenosen und Aneurysmen reduziert. Um die Applikation zu evaluieren wurde die Stenosenquantifizierung unseres Ansatzes mit der eines Kinderkardiologen verglichen und zeigt eine Abweichung im Durchmesser von lediglich (2,33 ±1,43) mm.

  2. Verbesserung der Prozessbedingungen beim Einlippentiefbohren durch unterschiedliche Formen der Vorschubmodulation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eisseler, Rocco

    Das Tiefbohren mit Einlippenwerkzeugen ist bei vielen Anwendungen das Verfahren der ersten Wahl, vor allem wenn kleine und kleinste Bohrungsdurchmesser, ein sehr großes Verhältnis zwischen Bohrtiefe und Durchmesser (l/D) und eine hohe Bearbeitungsqualität gefordert werden. Der erreichbare Durchmesserbereich des Verfahrens liegt zwischen D = 0,5 mm und 40 mm, wobei die möglichen Bohrtiefen von l = 3 x D bis 250 x D reichen. Diese Werte beziehen sich auf das Vollbohren, beim Aufbohren können noch größere Durchmesser erreicht werden [1]. Die erreichbare Oberflächenqualität ist so hoch, dass in den meisten Fällen auf eine nachfolgende Feinbearbeitung verzichtet werden kann.

  3. Workflow-Management für organisationsübergreifende Datenübertragung am Beispiel des E-Learning-Systems der TUM

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Boursas, Latifa

    In diesem Paper werden im ersten Schritt die Voraussetzungen und Anforderungen für Workflow-Management zur Bereitstellung einer organisationsübergreifenden Datenübertragung ausgeführt. Weiter werden auf einfache Art und Weise die Grundlagen des Identity Managements (IDM) und der Provisionierung von Zielsystemen erläutert sowie die technischen Lösungsideen für die genannten Anforderungen eingeführt. Am Beispiel des E-Learning-Systems der TU München zeigen wir zwei Lösungsansätze. Zu jedem Lösungsansatz werden die technischen Workflows genauer betrachtet und der Funktionsumfang erläutert. Ein paar Uses Cases bei den Datenkonvertierungen, die sich auf die verschiedenen Identity-Management-Schnittstellen beziehen werden auch präsentiert. Am Ende schließt ein Vergleich der beiden Lösungsansätze die Analyse ab.

  4. Von eingebetteten Systemen zu Cyber-Physical Systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wedde, Rorst F.; Lehnhoff, Sebastian; Rehtanz, Christian; Krause, Olav

    Das Hauptanliegen des Papiers ist, ein Paradigma für Probleme mit neuartigen Integrationsanforderungen für Forschung und Entwicklung in verteilten eingebetteten Echtzeitsystemen zu motivieren und vorzustellen, nämlich den Begriff Cyber-Physical Systems. Bei einer in letzter Zeit stark zunehmenden Anzahl von Realzeitanwendungen können ohne die Berücksichtigung solcher Forderungen keine praktisch brauchbaren Lösungen erwartet werden. Einige Anwendungsfelder werden angesprochen. Im Einzelnen werden dann für Elektroautos, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen, einerseits die Management-, verteilte Verhandlungs- und Verteilungsprobleme der benötigten Energie in einem bottom-up Ansatz gelöst. Andererseits wird als Teil unserer Projektarbeit die Bereitstellung von Reserveenergie für den allgemeinen Bedarf durch Autobatterien vorgestellt. Es zeigt sich, dass dies effizienter und wesentlich kurzfristiger in unserem verteilten Vorgehen geschehen kann als in traditionellen Verfahren.

  5. Basic practical skills teaching and learning in undergraduate medical education - a review on methodological evidence.

    PubMed

    Vogel, Daniela; Harendza, Sigrid

    2016-01-01

    Zielsetzung: Praktische Fertigkeiten sind ein wesentlicher Bestandteil des ärztlichen Arbeitsalltags. Dennoch liegt die Leistung von Absolventen eines Medizinstudiums bei der Durchführung praktischer Basisfertigkeiten häufig unter den erwarteten Anforderungen. Diese Übersichtsarbeit verfolgt daher das Ziel, Lehrmethoden für medizinische Basisfertigkeiten im Medizinstudium zu identifizieren und zusammenzufassen, die einen evidenzbasierten Nachweis für das effektive studentische Lernen dieser Fertigkeiten erbringen. Methoden: Praktische Basisfertigkeiten wurden als Basisfertigkeiten der körperlichen Untersuchung, Routinefertigkeiten, die im Laufe der Praxis besser werden, und als Fertigkeiten, die auch vom Pflegepersonal übernommen werden, definiert. PubMed wurde mit verschiedenen Begriffen durchsucht, die diese praktischen Basisfertigkeiten beschreiben. Insgesamt wurden 3467 identifizierte Publikationen gesichtet und 205 wurden schließlich auf ihre Eignung geprüft. Ergebnisse: 43 Studien, die mindestens eine praktische Basisfertigkeit, einen Vergleich zweier Gruppen von Medizinstudierenden und Wirkungen auf die studentische Leistung beinhalteten, wurden analysiert. Sieben praktische Basisfertigkeiten und 15 verschiedene Lehrmethoden konnten identifiziert werden. Die konsistentesten Ergebnisse in Bezug auf effektive Lehre und den Erwerb von praktischen Basisfertigkeiten wurden für strukturiertes Fertigkeitentraining, Feedback und selbstgesteuertes Lernen gefunden. Simulation war mit spezifischen Lehrmethoden wirksam und in mehreren Studien fanden sich keine Unterschiede in Bezug auf Lehreffekte zwischen Experten oder Peers als Lehrende. Multimedia-gestützte Instruktion zeigte bei Anwendung in geeignetem Rahmen ebenfalls positive Effekte für das Erlernen praktischer Basisfertigkeiten. Fazit: Eine Kombination von freiwilligem oder obligatorischem Selbststudium mit Multimedia-gestützten Anwendungen wie Video-Clips in Kombination mit einem strukturierten

  6. [Young first-time parents' experiences with family-centred postpartal health care in Switzerland].

    PubMed

    Kläusler-Troxler, Marianne; Kurth, Elisabeth; Spirig, Rebecca

    2014-08-01

    Hintergrund: Junge Eltern in der Schweiz erhalten nach der Geburt ihres Kindes Unterstützung durch die Mütter-Väterberatung (MVB), einem Beratungsangebot in der Primärversorgung. Gefragt sind neue Beratungsansätze, welche Väter vom ersten Familienkontakt an in die Beratung miteinbeziehen. Im Rahmen eines Pilotprojektes führten wir ein familienzentriertes Pflegemodell in die Beratungspraxis der MVB in der Nordwestschweiz ein: das Calgary Familienassessmentmodell (CFAM) und das Calgary Familieninterventionsmodell (CFIM) von Wright und Leahey (2013). Ziel der vorliegenden qualitativen Studie war, das Pilotprojekt aus Sicht der Eltern zu evaluieren. Methode: Befragt wurden je fünf Mütter und Väter mit einem gesunden Erstgeborenen. Die Teilnehmenden wurden im Anschluss an eine offene Feldbeobachtung während einer familienzentrierten Beratung in der Beratungsstelle einzeln zu Hause befragt. Die Auswertung der Interviews erfolgte mittels Inhaltsanalyse nach Mayring. Ergebnisse: Die Studienteilnehmenden erlebten die postpartale, familienzentrierte Elternberatung als vertrauensbildende, professionelle Unterstützung in den ersten drei Monaten nach der Geburt ihres ersten Kindes. Die Beratung schien ihrem Bedürfnis nach Sicherheit und konkreter Hilfe im pflegerischen Umgang mit dem Neugeborenen und bei entwicklungsbezogen Fragen zu Themen wie Stillen, Weinen, Schlafen und Wachen zu entsprechen. Gleichzeitig unterstützte sie Mütter und Väter wesentlich bei der Rückkehr in ihren gewohnten Alltag. Väter fühlten sich von Anfang an in die Beratung involviert. Schlussfolgerungen: Somit bildet familienzentrierte Pflege ein mögliches umfassendes Rahmenkonzept für die Mütter-Väterberatung. Sie unterstützt und stärkt Familien von der Erstberatung an.

  7. Bei: Intraclausal Coherence Relations Illustrated with a German Preposition

    ERIC Educational Resources Information Center

    Grabski, Michael; Stede, Manfred

    2006-01-01

    Coherence relations are typically taken to link two clauses or larger units and to be signaled at the text surface by conjunctions and certain adverbials. Relations, however, also can hold within clauses, indicated by prepositions like despite, due to, or in case of, when these have an internal argument denoting an eventuality. Although these…

  8. Schutz flussnaher Trinkwasserfassungen bei Flussraum-Aufweitungen in voralpinen Schotterebenen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hoehn, Eduard; Meylan, Benjamin

    2009-12-01

    In alpine and peri-alpine flood plains, rivers can lose water to the ground water (infiltrating conditions), or gain water from it (exfiltrating conditions). Since sediments within these flood plains are highly permeable, drinking water wells near infiltrating rivers are often highly efficient. To reduce flood risks, engineers couple hydraulic flood protection measures with an enhancement of lateral connectivity. Eventually, the residence time of the infiltrating ground water is reduced and the fraction of infiltrated water rises. Floods lead to the breakthrough of freshly infiltrated water. This can lead to groundwater contamination, if the river is loaded with wastewater. Where measures of hydraulic engineering are necessary, drinking-water wells must therefore be protected from contamination. We discuss three cases of contamination risk: i) low risk under exfiltrating conditions or where river and ground water interaction is weak, ii) increased risk during or after hydraulic operations under infiltration conditions; and iii) generally high risk at wells with low residence times and high fractions of infiltration water. We suggest that the risk is reduced when a thick unsaturated zone separates the river from the well (> 10 m), compared to direct water loss through saturated media. For wells at risk, we propose technical protection measures to reduce the danger.

  9. 78 FR 16680 - Shu Bei Yuan: Debarment Order

    Federal Register 2010, 2011, 2012, 2013, 2014

    2013-03-18

    .... The purpose of Ms. Yuan's scheme was to import, enter, and sell Chinese-origin honey into the United... Homeland Security, Bureau of Customs and Border Protection (CBP) that the imported honey originated from countries other than China, including South Korea, when in fact Ms. Yuan knew that the honey originated...

  10. Radio occultation based on BeiDou satellite navigation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jiang, Hu; Hu, Haiying; Shen, Xue-min; Gong, Wenbin; Zhang, Yonghe

    2014-11-01

    With the development of GNSS systems, it has become a tendency that radio occultation is used to sense the Earth's atmosphere. By this means, the moisture, temperature, pressure, and total electron content can be derived. Based on the sensing results, more complicated models for atmosphere might come into being. Meteorology well benefits from this technology. As scheduled, the BD satellite navigation system will have a worldwide coverage by the end of 2020. Radio occultation studies in China have been highlighted in the recent decade. More and more feasibilities reports have been published in either domestic or international journals. Herein, some scenarios are proposed to assess the coverage of radio occultation based on two different phases of BD satellite navigation system. Phase one for BD is composed of GEO,IGSO and several MEO satellites. Phase two for BD consists mostly of 24 MEO satellites, some GEO and IGSO satellites. The characteristics of radio occultation based on these two phases are presented respectively.

  11. Porphyra yezoensis bei Helgoland — eine entwicklungsgeschichtliche Studie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kornmann, P.

    1986-09-01

    A Porphyropsis-like epiphytic specimen found in the harbour of Helgoland was grown in culture and proved to be identical with the Japanese Porphyra yezoensis. Life history studies on this economically important alga resulted in some interesting and hitherto unknown details. The variability of the adult frond is fundamentally determined by the pattern of spore germination. Settled on Chaetomorpha filaments, monospores elongate within 20 minutes; the epiphytic germlings are attached to the substrate by a typical basal cell and give rise exclusively to elongated fronds provided with a cuneate base. Unattached spores, however, germinate into buds with rhizoids; they develop into elongated elliptical to oval fronds provided with round or cordate bases. Only plants with male areas were observed in the cultures, but Conchocelis was abundantly produced from cells of aged thalli. Grown in mussel-shells, the filamentous phase liberated conchospores for a long time.

  12. Renormalization and Short Distance Properties of Gauge Invariant Gluonium and Hadron Operators

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dorn, H.; Robaschik, D.; Wieczorek, E.

    Various expressions for nonlocal gauge invariant meson, baryon and gluonium operators are considered which differ from one another not only by the colour representations of the phase factors used but also with respect to the underlying contours. Renormalization and short distance properties of these operators turn out to be unique as long as the contours chosen are smooth ones. Anomalous dimensions of mesons and baryons can be expressed in terms of a gauge independent anomalous dimension of the quark field. Furthermore, composite operators distinguished by the absence of renormalization are discussed.Translated AbstractDie Renormierung eichinvarianter Gluonium- und Hadron-Operatoren und ihr Verhalten bei kleinen AbständenEs werden verschiedene nichtlokale eichinvariante Meson-, Baryon- und Gluoniumoperatoren untersucht, die sich sowohl hinsichtlich der gewählten Darstellung der Farbgruppe als auch der zu Grunde liegenden Kurven unterscheiden. Die Renormierung und das Verhalten bei kleinen Abständen sind jedoch unabhängig von dieser Wahl, solange glatte einfache Kurven benutzt werden. Die anomalen Dimensionen der Mesonen und Baryonen erweisen sich als Vielfaches einer eichinvarianten anomalen Dimension des Quarkfeldes. Schließlich werden Operatoren konstruiert, die keiner Renormierung bedürfen.

  13. Renaturierung von Kalkmagerrasen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kiehl, Kathrin

    Mitteleuropäische Kalkmagerrasen sind überwiegend durch jahrhundertelange extensive Nutzung auf trockenen kalkreichen Böden im Bereich der Mittelgebirge und der Flussschottergebiete der großen Alpenflüsse entstanden (Wilmanns 1997, Poschlod und WallisDeVries 2002). Außerhalb der Alpen kommen natürliche Kalkmagerrasen nur kleinräumig an wenigen Standorten vor. Bei den Böden natürlicher und nutzungsbedingter Kalkmagerrasen handelt es sich meistens um flachgründige Rendzinen oder Pararendzinen, die sich durch hohe pH-Werte, ein geringes Wasserspeichervermögen und eine schlechte Nährstoffverfügbarkeit auszeichnen (Scheffer und Schachtschabel 2002). Phosphat ist aufgrund des hohen Kalziumkarbonat-Gehalts großenteils als Kalziumphosphat festgelegt. Die für die Stickstoffversorgung notwendige Stickstoffmineralisation wird bei günstigen C/N-Verhältnissen häufig durch Trockenheit limitiert, da die mineralisierenden Bodenbakterien Wasser benötigen (Leuschner 1989, Neitzke 1998).

  14. Aufbau von organisationsübergreifenden Fehlermanagementprozessen im Projekt IntegraTUM

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hommel, Wolfgang; Knittl, Silvia

    Das Projekt IntegraTUM wird in enger Kooperation zwischen der Technischen Universität München (TUM) und dem Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) durchgeführt. In diesem Projekt werden Dienste gemeinsam entwickelt, die nachhaltig vom LRZ betrieben werden sollen. Die damit verbundene Rezentralisierung erfordert auch eine enge Kooperation im Falle von technischen Störungen und Fehlern im Betriebsablauf bei diesen Diensten über die Organisationsgrenzen hinweg. Unsere Aktivitäten in diesem organisationsübergreifenden Fehlermanagement werden hier beschrieben.

  15. Dosisgrößen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krieger, Hanno

    Dieses Kapitel gibt zunächst einen Überblick über die physikalischen Dosisgrößen Ionendosis, Energiedosis und Kerma. Es folgt eine Darstellung der von den physikalischen Dosisgrößen abgeleiteten spezialisierten Dosisgrößen in der bildgebenden Radiologie, die zur Abschätzung der Patientendosen dienen. Das Dosisflächen-Produkt DFP wird bei Röntgenaufnahmen oder Durchleuchtungen im Rahmen der Bildgebung oder interventionellen Radiologie benötigt. Der CT-Dosisindex CTDI und das Dosislängenprodukt DLP dienen zur Abschätzung der Patientenexposition bei der Computer-Tomografie. Die Dosisgrößen zur Beschreibung des stochastischen Strahlenrisikos werden am Ende des Kapitels erläutert.

  16. The risk of developing depression when suffering from neurological diseases.

    PubMed

    Thielscher, C; Thielscher, S; Kostev, K

    2013-01-01

    Zweck der Untersuchung: Ermittlung der Häufigkeit des Auftretens von Depressionen im Gefolge von neurologischen Erkrankungen (M. Alzheimer, Demenz, Epilepsie, multiple Sklerose, M. Parkinson).Methodik: Wir beobachteten den Krankheitsverlauf von 42.914 Patienten, bei denen die genannten neurologischen Erkrankungen erstmals auftraten, über fünf Jahre, im Hinblick auf das Auftreten einer Depression.Ergebnisse: Bei 21% (männliche Patienten mit Epilepsie) bis 39% (weibliche Parkinson-Patientinnen) bzw. 44% (beide Geschlechter, Patienten unter 60 Jahren mit Alzheimer-Diagnose) der Patientinnen und Patienten wurde innerhalb von fünf Jahren zusätzlich eine Depression diagnostiziert. Schlussfolgerung: Wir empfehlen, alle Patientinnen und Patienten mit einer der genannten Erkrankungen, v. a. den besonders komorbiden, auf Depression zu untersuchen.

  17. [Influence of neck soft tissue vibrations on the EGG-Lx signal].

    PubMed

    Böckler, R; Hacki, T

    1999-01-01

    An 3 männlichen und 2 weiblichen stimmgesunden Probanden wurde untersucht, ob sich Schwingungen der Halsweichteile im EGG-Lx-Signal nachweisen lassen. Im ersten Schritt wurde das bei am Hals positionierter, schwingender Stimmgabel ohne begleitende Phonation aufgezeichnet. Im zweiten Schritt wurde das EGG-Lx-Signal bei der Phonation des Vokales /a/ registriert; während der Messung war eine schwingende Stimmgabel am Hals plaziert. Im dritten Schritt wurde das EGG-Lx-Signal bei Phonation des Vokales /a/ aufgezeichnet, während eine nichtschwingende Stimmgabel am Hals positioniert war. Die Stimmgabelschwingung war im Spektrogramm der EGG-Lx-Signale als frequenzspezifischer Peak erkennbar, dagegen war dieser Peak im EGG-Lx-Spektrogramm des dritten Untersuchungsschrittes nicht nachweisbar. Dieses Ergebnis kann für die Interpretation des EGG-Lx-Signales von Bedeutung sein.

  18. Regenerative Energieträger im Aufwind: Entwicklung der erneuerbaren Energien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kohl, Harald

    2006-05-01

    2005 kam 4,6 % des deutschen Primär-Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen, bei der Stromproduktion lag ihr Anteil bei 10,2 %. Wesentliche Ursache ist der Boom bei der Windkraft, die vor allem durch Offshore-Windparks auf See weiter ausbaubar ist. Die Wasserkraft lieferte in Deutschland traditionell einen großen Beitrag zur Stromerzeugung, doch ihr Ausbaupotenzial ist gering. Die Photovoltaik, die solar- und die geothermische Stromerzeugung spielen derzeit noch eine kleine Rolle. Den deutschen Bedarf an Wärmeenergie deckten 2004 die erneuerbaren Energien zu 5,4 %, vor allem aus Biomasse. Die solarthermische Wärmeerzeugung hat sich gegenüber 2000 mehr als verdoppelt. Im Straßenverkehr spielen biogene Kraftstoffe mit 5,4 % noch eine untergeordnete Rolle. Bis 2050 könnte in Deutschland der Anteil regenerativer Energien am Primär-Energieverbrauch die Fünfzigprozentmarke überschreiten.

  19. Condensation of steam on the surface of hard coated copper discs

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Koch, G.; Zhang, D. C.; Leipertz, A.

    At atmospheric pressure filmwise (FWC) and dropwise (DWC) condensation have been studied on the surface of copper discs which were coated by silicon-modified amorpheous hydrogenated carbon (a-C:H-Si) films of different thickness. On vertically oriented surfaces the DWC heat transfer coefficients were found to be larger by a factor of about 10 than the FWC coefficients which follow as function of surface subcooling temperature quite well Nusselt's theory. Varying the angle of surface inclination, the DWC coefficient decreased down to about 40% of the vertical-surface values for 180° (face down orientation). The mean value for all inclination angles between 30° and 180° was calculated to be 87.6% of the maximum value for the 90°-orientation. Partly coating of the copper surface indicates a strong heat transfer enhancement of DWC over FWC even for relative small coated parts (e.g., 19%-coating yields an enhancement by a factor 2.3 for a cooling water flow rate of 4 m3/h). The diamond like properties of the a-C:H-coatings promise long stand times and thus application also in real technical condensation systems. Zusammenfassung Die Film-(FK) und Tropfenkondensation (TK) von Wasserdampf bei Umgebungsdruck wurde unter-sucht. Dabei wurden mit Silicium modifizierte amorphe Kohlenwasserstoff-Schichten (a-C:H-Si) in unterschiedlichen Dicken auf Kupferscheiben eingesetzt. Mit der TK werden an vertikal orientierten Kondensatoroberflächen Wärmeüber-gangskoeffizienten erreicht, die um den Faktor 10 größer sind als bei FK, deren Wärmeübergangskoeffizienten als Funktion der Unterkühlung in sehr guter Übereinstimmung zur Nusseltschen Wasserhauttheorie ermittelt wurden. Bei einer Wandneigung von 180° (waagerechte Wand und hängende Tropfen) betragen die Wärmeübergangskoeffizienten bei TK nur 40% der Maximalwerte, die bei vertikaler Orientierung erreicht werden. Der Mittelwert über die Neigungswinkel von 30°-180° wird berechnet zu 87.6% der Maximalwerte bei der 90

  20. Gemeinsame Aspekte und Probleme in Physik und Geologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Watznauer, A.

    Die griechische Naturphilosophie, vor allem Aristoteles, verstand unter Physik die Naturwissenschaft in toto. Die Aufspaltung dieser universellen Naturphilosophie in Fachdisziplinen betrifft sowohl den Gegenstand als auch, daraus abgeleitet, die Methodik der Darstellung. Die Physik, deren Gegenstand seit Galilei die reinen Fälle sind, ist ahistorisch. Die Geologie, die komplexe Systeme untersucht, ist dagegen eine historische Wissenschaft.Translated AbstractCommon Aspects and Problems in Physics and GeologyThe greek philosophers and above all Aristotle thougt in the physics about nature in toto. The splitting of this philosophy of nature into different sciences concerns both their topics and their methods. Since Galilei physics is concerned with pure cases, being an ahistorical science. On the contrary geology examines complex systems, being of historical character.

  1. A Sodium-Containing Quasicrystal: Using Gold To Enhance Sodium's Covalency in Intermetallic Compounds

    SciTech Connect

    Smetana, Volodymyr; Lin, Qisheng; Pratt, Daniel K.; Kreyssig, Andreas; Ramazanoglu, Mehmet; Corbett, John D.; Goldman, Alan I.; Miller, Gordon J.

    2013-09-26

    Gold macht stabil: Na13Au12Ga15, ein natriumhaltiges thermodynamisch stabiles quasikristallines Material, wurde bei einer systematischen Studie des polaren Na-Au-Ga-Intermetallsystems entdeckt. Sein Elektron/Atom-Verhältnis von 1.75 ist für Bergman-Ikosaederphasen extrem klein, doch der substanzielle Au-Anteil sorgt für eine Hume-Rothery-Stabilisierung und neuartige polar-kovalente Na-Au-Wechselwirkungen.

  2. Ist da jemand? Wie Außerirdische uns entdecken können

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heller, R.

    2016-06-01

    Astronomen schlagen vor, sich bei der Suche nach Signalen außerirdischer Zivilisationen auf einen schmalen Bereich am Himmel zu konzentrieren. Von Planeten um Sterne, die in diesem Streifen liegen, würde sich die Erde vergleichsweise leicht entdecken lassen. Sollte es dort intelligentes Leben geben, könnte uns dieses schon längst aufgespürt und eine Botschaft Richtung Erde geschickt haben.

  3. Entwicklung und Struktur der Proplastiden

    PubMed Central

    Mühlethaler, Kurt; Frey-Wyssling, Albert

    1959-01-01

    In this study the proplastid development in embryonic cells is described for the apical meristem of Elodea canadensis, embryo sacs from Lilies, and Begonia leaf buds. The formation of these cell organelles originates with submicroscopical particles which consist of a homogeneous stroma with a surrounding double membrane. When these proplastids reach an average size of 1 µ, the inner layer of the membrane begins to invaginate into the stroma. This process is comparable to tubuli formation in mitochondria. Under growth conditions with sufficient exposure to light, the development of the grana and stroma lamellae proceeds without interruption. If the plants are kept in the dark, small vesicles are formed which accumulate in the prolamellar body of the proplastids. After illumination these elementary vesicles merge to form membranes which evolve into grana and stroma lamellae. The structural similarity of the early proplastid stages with the mitochondria seems to indicate that there exists some phylogenetic relationship between the two cell organelles. PMID:14424894

  4. Archaebakterien und Phylogenie der Organismen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kandler, Otto

    1981-04-01

    The determination of the sequence similarity of the ribosomal 16 S RNA of many bacteria and a few higher organisms has shown that the methanogenic, halophilic, and acido-thermophilic organisms are phylogenetically separated from the kingdoms of the Eubacteria and Eukaryotes thus representing a third kingdom called “Archaebacteria”. Many biochemical and molecular biological features support this conclusion.

  5. Hexenmeister und Bauernastronomen in Sachsen.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Helfricht, J.

    This book presents short biographies of peasant astronomers living during the 17th and 18th centuries in the German state of Saxony: Nikolaus Schmidt (1606 - 1671), Christoph Arnold (1650 - 1695), Christian Gärtner (1705 - 1782), Johannes Ludewig (1715 - 1760), Johann Georg Palitzsch (1723 - 1788), and Peter Anich (1723 - 1766).

  6. Führungs- und Teamverhalten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ebermann, Hans-Joachim; Scheiderer, Joachim

    Mc. Broom war ein tyrannischer Chef, der seine Mitarbeiter mit seiner Launenhaftigkeit einschüchterte. Das wäre vielleicht nicht aufgefallen, hätte Mc. Broom in einem Büro oder in einer Fabrik gearbeitet. Aber Mc. Broom war Flugkapitän. <¼> Seine Copiloten fürchteten sich so sehr vor seinem Zorn, dass sie nichts sagten. Nicht einmal als die Katastrophe absehbar war. Beim Absturz der Maschine kamen zehn Menschen zu Tode (Goleman 2001).

  7. Quantenexperimente zwischen Photon und Fulleren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zeilinger, Anton

    2000-09-01

    Die Quantenphysik hat zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts unser Weltbild revolutioniert. Jetzt scheint sie sich zur Grundlage einer völlig neuen Informationstechnolgie mit unabsehbaren Folgen zu entwickeln.

  8. Chirurgische Behandlung von Melanomen in der Schwangerschaft: eine praktische Anleitung.

    PubMed

    Crisan, Diana; Treiber, Nicolai; Kull, Thomas; Widschwendter, Peter; Adolph, Oliver; Schneider, Lars Alexander

    2016-06-01

    Als ein Tumor, der primär eine chirurgische Behandlung erfordert, ist ein neu diagnostiziertes oder vorbestehendes Melanom in der Schwangerschaft eine klinische Rarität. In solchen Fällen steht der Chirurg vor der Herausforderung, ein geeignetes therapeutisches Vorgehen festlegen zu müssen. Auf der Grundlage unserer klinischen Erfahrung und einer Übersicht über die Literatur geben wir in der vorliegenden Arbeit eine Anleitung für das praktische Vorgehen bei dieser seltenen klinischen Konstellation. Unserer Erfahrung nach müssen schwangere Melanom-Patientinnen im Hinblick auf ihre therapeutischen Optionen ausführlich beraten werden. Naturgemäß setzen sie ihr ungeborenes Kind an die erste Stelle und zögern, der erforderlichen Operation zuzustimmen, obwohl bei ihnen eine möglicherweise lebensbedrohliche Erkrankung diagnostiziert worden ist. Daher ist es entscheidend, diese Patientinnen klar darüber zu informieren, dass, wie die vorliegenden medizinischen Erfahrungen zeigen, eine Schwangerschaft per se kein Grund ist, eine notwendige Melanom-Operation aufzuschieben. Jedoch müssen bei einigen Parametern wie den präoperativen Bildgebungsverfahren, der Positionierung auf dem Operationstisch, der Überwachung, Anästhesie und der perioperativen Medikation bestimmte Anpassungen vorgenommen werden, um der speziellen Situation Rechnung zu tragen. PMID:27240063

  9. Compatibility of scientific research and specialty training in general practice. A cross-sectional study.

    PubMed

    Kötter, Thomas; Carmienke, Solveig; Herrmann, Wolfram J

    2014-01-01

    Zielsetzung: An vielen Instituten für Allgemeinmedizin sind Ärzte (w/m) tätig, die sich parallel in der Facharztweiterbildung befinden (im Folgenden: ÄiW). Anders als in anderen klinischen Fächern erfolgt die klinische Weiterbildung dabei häufig bei anderen Arbeitgebern und in Teilzeit. Bislang ist wenig über die Situation der beteiligten Akteure bekannt. Ziel der Studie war es, die Sichtweisen von ÄiW, Institutsleitern (w/m) sowie der Weiterbilder (w/m) auf die Vereinbarkeit von Forschung und Lehre mit der Facharztweiterbildung Allgemeinmedizin zu explorieren.Methodik: Institutsleiter (w/m) an deutschen Universitäten, gleichzeitig wissenschaftlich und klinisch tätige ÄiW und deren klinische Weiterbilder (w/m) wurden webbasiert befragt. Die Fragebögen setzten sich aus offenen und geschlossenen Fragen zusammen. Die Ergebnisse wurden mittels deskriptiver Statistik und qualitativer Methoden analysiert.Ergebnisse: Es antworteten 28 Institutsleiter (w/m) und 20 ÄiW. Die ÄiW waren überwiegend zufrieden bis sehr zufrieden mit der eigenen Weiterbildungssituation. Eine wissenschaftliche Tätigkeit wird von den Befragten jedoch als schwierig vereinbar mit der Facharztweiterbildung angesehen. Als Probleme nannten die Befragten die Koordination mehrerer Arbeitsstellen und die mangelnde Anrechenbarkeit wissenschaftlicher Tätigkeit. Lösungsansätze seien Forschung ermöglichende Verbundweiterbildungen sowie einheitliche Anrechenbarkeit wissenschaftlicher Tätigkeit.Schlussfolgerung: Eine wissenschaftliche Tätigkeit wird von den Befragten als eher schwierig vereinbar mit der Facharztweiterbildung empfunden. Gut organisiert und ausgestaltet (z.B. durch Integration im Rahmen von Verbundweiterbildungsprogrammen und Förderung durch Vorgesetzte) ließen sich beide Tätigkeiten jedoch gut verbinden.

  10. Recommendations to enhance constructivist-based learning in Interprofessional Education using video-based self-assessment.

    PubMed

    Dahmen, Uta; Schulze, Christine; Schindler, Claudia; Wick, Katharina; Schwartze, Dominique; Veit, Andrea; Smolenski, Ulrich

    2016-01-01

    Einleitung: Interprofessionelle Zusammenarbeit ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Optimierung der Patientenbehandlung.Zielsetzung: Ziel dieses Erfahrungsberichtes ist es, Empfehlungen zur Implementierung eines innovativen konstruktivistisch geprägten Lehrkonzepts mit dem Kernelement der videobasierten Selbstreflexion zu geben.Methodik: Im interprofessionellen, interinstitutionellen Diskurs wurde eine Lehrveranstaltung (LV) für Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege und der Physiotherapie sowie für Medizinstudierende entwickelt. Die LV beinhaltete die Wissensreaktivierung zum Tätigkeitsprofil der beteiligten Professionen, dem Krankheitsbild und einer interprofessionellen Behandlungssituation, die Durchführung eines videodokumentierten Rollenspiels zu dieser Behandlungssituation und die strukturierte Selbstreflexion des Rollenspiels.Die Vorbereitung und Durchführung der drei bisher durchgeführten LV wurde evaluiert. Anhand der Evaluationsbögen (Auszubildende, Studierende), offenen Diskussionen (Tutoren, Dozierende, Institutionen) und protokollierten Treffen (Projektverantwortliche, Projektbeteiligte) wurden konkrete Empfehlungen zur Umsetzung abgeleitet. Ergebnis: Wesentliche Empfehlungen zur didaktischen Umsetzung sind: Auswahl einer geeignetem Behandlungssituation mit ausgewogenem Handlungsanteil der beteiligten Berufsgruppen für das videodokumentierte Rollenspiel und Erarbeitung von Kriterien zur Strukturierung der Selbstreflexion;zur administrativen Umsetzung: frühzeitige interprofessionelle/interinstitutionelle Abstimmung bei der Festlegung der Zielgruppen, der Zeitplanung und der Verbindlichkeit der LV zur Sicherstellung der ausgewogenen Teilnehmerrekrutierung; zur Ablaufplanung: Erstellung von Unterrichtsmaterialien, wie Fallvignette und Behandlungsszenario und Bereitstellung intuitiv bedienbarer Präsentationsmedien, um einen effizienten Videodreh zu ermöglichen.Schlussfolgerung: Aus unserer Sicht stellen diese Empfehlungen eine

  11. Vaccination of children with a live-attenuated, intranasal influenza vaccine - analysis and evaluation through a Health Technology Assessment.

    PubMed

    Andersohn, Frank; Bornemann, Reinhard; Damm, Oliver; Frank, Martin; Mittendorf, Thomas; Theidel, Ulrike

    2014-01-01

    Hintergrund: Die Influenza ist eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit der Atemwege, die jährlich in Deutschland zu hoher Morbidität und Mortalität führt. Influenza ist impfpräventabel, zudem wird die Impfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) als Standardimpfung für über Sechzigjährige empfohlen. Bislang kam dafür fast ausschließlich ein per Injektion zu verabreichender trivalenter inaktivierter Impfstoff (TIV) zum Einsatz. Seit 2011 ist zusätzlich ein nasal zu verabreichender lebend-attenuierter inaktivierter Impfstoff (LAIV) zugelassen, der seit 2013 von der STIKO – im Rahmen der Indikationsimpfung – neben TIV für die Impfung der Altersgruppe von zwei bis 17 Jahren empfohlen wird. LAIV soll dabei bevorzugt in der Altersgruppe zwei bis sechs angewendet werden. Ziel dieses Health Technology Assessment (HTA) war die Beantwortung verschiedener Forschungsfragen zur Impfung mit LAIV, insbesondere bei Kindern, aus medizinischer, epidemiologischer und gesundheitsökonomischer sowie aus ethischer, sozialer und juristischer Perspektive.Methode: Die für die Bewertung relevanten Informationen wurden mittels einer systematischen Datenbankrecherche sowie einer ergänzenden Handrecherche ermittelt. Die gefundene Literatur wurde auf Basis vorgegebener Ein- bzw. Ausschlusskriterien von jeweils zwei unabhängigen Gutachtern durchgesehen und inhaltlich ausgewertet. Eingeschlossene Literatur wurde mittels anerkannter Standards bewertet. Die höchste Bewertung (1++) wurde Primärstudien nur dann zugesprochen, wenn diese die strengen Qualitätsanforderungen an eine pivotale Studie im Sinne der European Medicines Agency (EMA)-Guidance Points to consider on applications with 1. meta-analyses; 2. one pivotal study erfüllten. Ergebnisse: Für den medizinischen Teil liegt die Altersverteilung von Studienteilnehmern bei sechs Monaten bis 17 Jahren. Hinsichtlich der Wirksamkeit (Efficacy) ist LAIV bei Kindern von sechs Monaten bis ≤7 Jahren sowohl Placebo

  12. Shaping the System – The DRG Evaluation Project of the German Society for Gynaecology and Obstetrics (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe, DGGG)

    PubMed Central

    Fiori, W.; Renner, S. P.; Siam, K.; Babapirali, J.; Roeder, N.; Dausch, E.; Hildebrandt, T.; Hillemanns, P.; Nehmzow, M.; Zygmunt, M.; Piroth, D.; Schem, C.; Schwenzer, T.; Friese, K.; Wallwiener, D.; Beckmann, M. W.

    2013-01-01

    Introduction: The German DRG system is annually adapted to the changing services provided. For the further development, the self-governing body and its DRG Institute (InEK) depend on participation of the users. Methods: For one of the DRG evaluation projects initiated by DGGG, cost and performance data for the year 2011 from 16 hospitals were available. After plausibility checks and corrections, analyses for service and cost homogeneity were performed. In cases of inadequate DRG-representation attributes were sought that would make an appropriate reimbursement possible. Conspicuities and potential solutions were checked for clinical plausibility. Results: 44 concrete modification proposals for further development of the G-DRG system were formulated and submitted in due time to the InEK. In addition, 3 modification proposals were addressed to the German Institute for Medical Documentation and Information (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information, DIMDI) for further development of the diagnosis classification ICD-10-GM. For all modification proposals care was taken to minimise misdirected incentives and to reduce the potential for disputes with the cost bearers and their auditors services in settlements. Discussion: The publication of the G-DRG system 2014 shows which modification proposals have been realised. Essentially, an appropriate redistribution of the resources among the gynaecological and obstetrics departments is to be expected. The financial pressure that is caused by the generally inadequate financing of hospitals will not be reduced by a further development of the G-DRG system. PMID:24771931

  13. Osteopathy for Endometriosis and Chronic Pelvic Pain - a Pilot Study.

    PubMed

    Sillem, M; Juhasz-Böss, I; Klausmeier, I; Mechsner, S; Siedentopf, F; Solomayer, E

    2016-09-01

    Einleitung: Unterbauchschmerzen sind ein häufiges Problem in der gynäkologischen Praxis. Der Kausalzusammenhang zwischen objektivem Befund am inneren Genitale und den geklagten Beschwerden ist oft nicht eindeutig und nicht immer führen medikamentöse oder operative Therapien zu einer dauerhaften Beschwerdefreiheit. Methodik: Im Rahmen einer Pilotstudie wurden 28 Patientinnen (Alter 20–65, Median 36,5 Jahre) einer gynäkologischen Praxis untersucht. Als einziger klinisch auffälliger Befund fanden sich schmerzhafte Verspannungen des muskulären Beckenbodens. Nach einer standardisierten gynäkologischen und physiotherapeutischen Untersuchung wurden diese Patientinnen osteopathisch behandelt. Die Schmerzen bestanden seit 3 Jahren (Median, Bereich 1 Monat bis 20 Jahre). Bei 14 Patientinnen war in der Vorgeschichte eine Endometriose gesichert worden. Der Behandlungserfolg wurde durch Befragung evaluiert. Ergebnisse: 22 von 28 Patientinnen schlossen die Therapie planmäßig ab. 17 Patientinnen gaben an, die Beschwerden hätten sich durch die Behandlung gebessert. Bei den Patientinnen mit Endometriose gaben 10 von 14 eine Besserung an. Schlussfolgerung: Osteopathie wird von Frauen mit muskulären Verspannungen des Beckenbodens gut angenommen und scheint eine wirksame Therapie darzustellen.

  14. Prevention and control of catheter-associated urinary tract infections - implementation of the recommendations of the Commission for Hospital Hygiene and Infection Prevention (KRINKO) in nursing homes for the elderly in Frankfurt am Main, Germany.

    PubMed

    Heudorf, Ursel; Gasteyer, Stefanie; Müller, Maria; Samoiski, Yvonne; Serra, Nicole; Westphal, Tim

    2016-01-01

    Ziel: Nicht nur in Krankenhäusern, auch in Altenpflegeheimen zählen Harnwegsinfektionen zu den häufigsten nosokomialen Infektionen der Bewohner. Das größte Risiko für eine Harnwegsinfektion sind Harnwegskatheter. In den Empfehlungen „Infektionsprävention in Heimen“ (2005) und „Prävention und Kontrolle Katheter-assoziierter Harnwegsinfektionen“ (2015) hat die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) geeignete Präventionsmaßnahmen empfohlen. Im Jahr 2015 wurde in allen Frankfurter Altenpflegeheimen die Umsetzung dieser KRINKO-Empfehlungen untersucht.Methode: Alle 40 Altenpflegeheime wurden anhand einer auf Grundlage dieser Empfehlungen erstellten Checkliste überprüft. Neben allgemeinen Arbeitsanweisungen, Indikationen etc. wurden bei allen Bewohnern mit Katheter Alter, Geschlecht, die Liegedauer des Katheters und Harnwegsinfekte aktuell und in den letzten 6 Monaten erfragt.Ergebnisse: In 35 (87,5%) der Altenpflegeheime lagen Arbeitsanweisungen zum Umgang mit Harnwegskathetern vor. Die Indikation für einen Harnwegskatheter wird von Ärzten gestellt, das Legen des Katheters wird häufig an den Pflegedienst delegiert; in aller Regel werden Silikonkatheter gelegt. In drei Viertel der Heime wurden feste Intervalle zum Katheterwechsel von 4–6 Wochen angegeben. Am jeweiligen Erhebungstag waren 7,3% der Bewohner mit einem Katheter versorgt. 3,6% (4,2%) von ihnen hatten am Erhebungstag, insgesamt 28% (28,9%) von ihnen in den vorangegangenen 6 Monaten eine Harnwegsinfektion (Prävalenz der Antibiotikatherapie in Klammern). Ciprofloxacin wurde am häufigsten eingesetzt, gefolgt von Cefuroxim und Cotrimoxazol.Diskussion: Bei der aktuellen Erhebung waren weniger Altenpflegeheimbewohner in Frankfurt mit Harnwegskathetern versorgt als in früheren Jahren und die Rate der Harnwegsinfektionen war niedrig. Dies spricht für einen zunehmend zurückhaltenderen und offenbar weitgehend sachgerechten Umgang mit Harnwegskathetern. Auch die

  15. Signale ohne Antwort? Die Suche nach außerirdischem Leben.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Davoust, E.

    This book is a German translation, by M. Röser, of the English version "The cosmic water hole", published in 1991 (see 53.003.080). The original French edition "Silence au point d'eau" was published in 1988 (see 45.003.059). Contents: I. Leben auf der Erde. 1. Kometen und der Ursprung des Lebens. 2. Die zeitliche Dimension des Lebens. 3. Evolution und Katastrophen. 4. Liegt unsere Zukunft im Weltall? II. Leben im Universum. 5. Die Suche nach Leben in der Sonnenumgebung. 6. Die Suche nach Planetensystemen. III. Intelligentes Leben im Universum. 7. Demographie außerirdischer Zivilisationen. 8. Soziologie außerirdischer Zivilisationen. 9. UFO's und Besuche in der Vergangenheit. 10. Strategien bei der Suche nach außerirdischen Zivilisationen. 11. Die Suche nach künstlichen Signalen. 12. Die Diskussion innerhalb der Gesellschaft. 13. Die Stellung des Menschen im Universum.

  16. [Tension field alcohol and violence - viewpoint of the safety director of the city of Bern].

    PubMed

    Horn, Benedikt; Nause, Hern Reto

    2014-10-01

    Es ist immer wieder interessant und heilsam, zu einem Problem die Meinung von Sachverständigen außerhalb der Medizin zu kennen. Wenn wir die Tagespresse lesen, haben wir oft das Gefühl, öffentliche Besäufnis und Schlägereien seien weitherum an der Tagesordnung. Mein Haupt-Fazit nach dem Interview: 1. Bern ist eine sehr sichere Stadt. 2. Alkoholisierte sind bei gewalttätigen Auseinandersetzungen häufiger Opfer als Täter. 3. Das Problem ist nie lokal, sondern regional oder überregional. 4. Lärm und Littering als wichtigste „Nebenwirkungen“ werden von den Behörden sehr ernst genommen.

  17. Räumliches Hören

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Blauert, Jens; Braasch, Jonas

    Unsere Hörereignisse (Hörobjekte, Laute) existieren jeweils zu ihrer Zeit an ihrem Ort und sind mit jeweils spezifischen Eigenschaften ausgerüstet. "Räumliches Hören“ als wissenschaftliches Fachgebiet erforscht und beschreibt die Beziehungen zwischen den Orten sowie den räumlichen Ausdehnungen der Hörereignisse untereinander und zu den korrelierten Merkmalen anderer Ereignisse - vorwiegend Schallereignisse, aber z. B. auch physiologische Vorgänge, Ereignisse anderer Sinnesgebiete usw. (s. hierzu Blauert 1974 etc., woraus einige der folgenden Bilder entnommen sind). Übersichtsdarstellungen findet man z. B. auch bei (Bloch 1893, Pierce 1901, von Hornbostel 1926, Trimble 1928, Kietz 1953, Woodworth u. Schlosberg 1954, von Békésy 1960, Aschoff 1963, Keidel 1966, Erulkar 1972, Durlach u. Colburn 1978, Gatehouse 1979, Blauert 1983, Yost u. Gourevitch 1987, Wightman u. Kistler 1993, Begault 1994, Gilkey u. Anderson 1996).

  18. Renaturierung von Salzgrasländern bzw. Salzwiesen der Küsten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Seiberling, Stefan; Stock, Martin

    Die deutschen Meeresküsten werden im übergang vom Land zum Meer weitgehend von zwei ökosystemtypen geprägt. Auf die augenfälligeren, die Dünen, gehen wir hier nicht ein (siehe v. a.Grootjans et al. 2001, 2002, Rozé und Lemauviel 2004, Ketner-Oostra et al. 2006, Aptroot et al. 2007, Bossuyt et al. 2007). Gegenstand dieses Kapitels sind vielmehr die Salzwiesen, die im Wattenmeer der Nordsee als natürlicher Lebensraum auftreten und an der Ostseeküste — hier werden sie Salzgrasländer genannt — zu den ältesten Bestandteilen der Kulturlandschaft zählen. Naturnahe Küstensalzwiesen sind nicht nur Lebensraum für speziell angepasste Pflanzenund Tierarten, sondern tragen auch zur Regulation des marinen Stoffhaushalts und zum Küstenschutz bei.

  19. Reinraumtechnik für die Medizintechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Petek, Max; Jungbluth, Martin; Krampe, Erhard

    Die Reinraumtechnik ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Fertigung von Produkten der Life Sciences, den Bereichen Pharma, Lebensmittel, Kosmetik und Medizintechnik. In Anbetracht der langen Historie der Medizintechnik ist sie jedoch eine sehr junge Disziplin. Die Bedeutung von Keimen und die richtige Einschätzung ihrer Größe wurden zwar sehr früh bereits durch Paracelsus erkannt, jedoch wurden daraus noch keine speziellen oder kontinuierlich umgesetzten Hygienevorschriften abgeleitet. Die erste bekannte technische Umsetzung von Hygieneempfehlungen geht auf den Franzosen François Nicolas Appert zurück, der eine aseptische Abfüllmethode für Lebensmittel entwickelte und diese 1810 veröffentlichte [1]. Die erste dokumentierte medizinische Umsetzung stellten Hygienevorschriften für Ärzte dar, die Ignaz Philipp Semmelweis nach 1847 in der Wiener Klinik für Geburtshilfe einführte [2].

  20. Neue Entwicklungen in der Berufsdermatologie.

    PubMed

    Diepgen, Thomas L

    2016-09-01

    Berufsbedingte Hautkrankheiten nach BK-Nr. 5101 stehen in Deutschland seit vielen Jahren an der Spitze der angezeigten Berufskrankheiten. Durch die Optimierung von Maßnahmen der primären, sekundären und tertiären Prävention können heutzutage die meisten Betroffenen im Beruf verbleiben. Zum 01.01.2015 wurde die Berufskrankheitenverordnung (BKV) novelliert und es wurde die BK-Nr. 5103 "Plattenepithelkarzinome oder multiple aktinische Keratosen der Haut durch natürliche UV-Strahlung" als neue Berufskrankheit in die BK-Liste der BKV aufgenommen. Die Definition von "multipel" bedeutet dabei entweder mehr als fünf einzelne aktinische Keratosen innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten oder das Vorliegen einer Feldkanzerisierung von größer 4 cm(2) . Wichtige Aspekte dieser neuen Berufskrankheit werden aufgezeigt und diskutiert sowie Neuerungen bei der BK 5101 angesprochen. PMID:27607028

  1. Workplace learning: an analysis of students' expectations of learning on the ward in the Department of Internal Medicine.

    PubMed

    Köhl-Hackert, Nadja; Krautter, Markus; Andreesen, Sven; Hoffmann, Katja; Herzog, Wolfgang; Jünger, Jana; Nikendei, Christoph

    2014-01-01

    Hintergrund: Innerhalb der medizinischen Ausbildung angehender Ärzte kommt dem Lernen am späteren Arbeitsplatz als praxisrelevante Vorbereitung auf die spätere ärztliche Tätigkeit eine entscheidende Rolle zu. Doch studentische Stationseinsätze sind aufgrund verdichteter Arbeitsabläufe auf Station und Arbeitsbelastung der betreuenden Stationsärzte problembehaftet. Erstmals werden hier im deutschsprachigen Raum die studentischen Erwartungen und Befürchtungen im Hinblick auf die Stationseinsätze im klinischen Studienabschnitt für den Fachbereich der Inneren Medizin untersucht.Methodik: 28 Medizinstudierende des 6. Semesters der Medizinischen Fakultät Heidelberg (m=8; w=20; Ø 23,6 Jahre) nahmen 3-5 Tage vor ihrem Stationseinsatz in der Inneren Medizin verteilt auf vier Fokusgruppen an jeweils einer Fokusgruppenanalyse teil. Die Protokolle wurden transkribiert und inhaltsanalytisch auf der Grundlage der Grounded Theory ausgewertet.Ergebnisse: Es wurden insgesamt 489 relevante Einzelaussagen erfasst: Die Studierenden wünschen sich eine gelungene Integration auf Station, verlässliche und unterstützende ärztliche Betreuer und eine Betreuung in kleinen Gruppen; sie erwarten sich die häufigsten Krankheitsbilder kennenzulernen, die wichtigsten ärztlichen Fertigkeiten zu trainieren, Verantwortung für eigene Patienten zu übernehmen und eine eigene ärztliche Identität zu entwickeln. Die Studierenden befürchten einen zu knappen zeitlichen Rahmen, zu wenig Patientenkontakt und eine mangelhafte ärztliche Betreuung.Schlussfolgerung: Bei der Entwicklung und Standardisierung effektiver studentischer Stationseinsätze sollte der ärztlichen Betreuung und Supervision durch professionell geschulte und gut vorbereitete ärztliche Dozenten höchste Relevanz zukommen, was einen erheblichen Mehraufwand an personellen und finanziellen Ressourcen bedeutet. Es bedarf strukturell gelungener Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, den Studierenden frühzeitig und

  2. [Not Available].

    PubMed

    Gareis, Manfred; Rödel, Wolfgang

    2002-06-01

    The ochratoxin A and B (OTA, OTB) production by a toxigenic isolate ofPenicillium verrucosum grown on brewing barley up to six weeks was studied at a storage temperature of 25 °C and different moisture and water activity conditions. Sorption isothermes for barley were prepared at temperatures of 10°C, 15°C and 25°C. OTA was produced after 2 weeks of storage at moisture contents of ≥19%, which is equivalent to water activities (aw) of 0.83 (adsorptive) and 0.82 (desorptive) at 25 °C. Increased OTA concentrations (5.8-fold and 16.1-fold) were noticed when the moisture contents were adjusted to 20% (aw [ads] 25 °C=0.86) and 21% (aw [ads] [ 25 °C=0.88), respectively. An increase was also shown during storage of 4 and 6 weeks (1.2-fold and 2.4-fold, respectively). Production of OTB was shown to occur at moisture contents ≥18% (aw [ads] 25 °C=0.81). The findings document that OTA and OTB are not produced byP. verrucosum grown on barley stored below 18% moisture content.ZUSAMMENFASSUNG: Für Braugerste wurden Sorptionsisothermen für 10°C, 15°C und 25°C erstellt und im Anschluß Beimpfungsversuche mit einem Ochratoxin A und B (OTA, OTB) bildenden P. verrucosum-Isolat über sechs Wochen Lagerungszeit bei 25 °C durchgeführt. Eine OTA-Produktion wurde nach zweiwöchiger Lagerdauer ab einem Wassergehalt von ≥19% beobachtet, was aw-Werten bei 25 °C von 0.83 und 0.82 (adsorptiv bzw. desorptiv) entspricht. Die Toxingehalte stiegen bei Wassergehalten von 20% (aw [ads] 25 °C=0.86) und 21% (aw [ads] 25 °C=0.88) um das 5,8-bzw. das 16,1-fache. Ein 1,2-bis 2,4-facher Anstieg der OTA-Werte wurde ebenso nach Lagerung von 4 bzw. 6 Wochen festgestellt. OTB wurde erst ab 18% Wassergehalt (aw [ads] 25 °C=0.81) gebildet. Die Ergebnisse belegen, dass bei Wassergehalten unter 18% eine Bildung von OTA und OTB durch Penicillium verrucosum nicht zu erwarten ist.

  3. [Daily routine of informal caregivers-needs and concerns with regard to the discharge of their elderly family members from the hospital setting-a qualitative study].

    PubMed

    Küttel, Cornelia; Schäfer-Keller, Petra; Brunner, Corinne; Conca, Antoinette; Schütz, Philipp; Frei, Irena Anna

    2015-04-01

    Hintergrund: Pflegende Angehörige tragen eine große Verantwortung bei der Betreuung ihres älteren kranken Familienmitglieds. Sie sind nach einem Spitalaufenthalt des kranken Familienmitglieds oft ungenügend über den Gesundheitszustand, Prognosen, Komplikationen sowie Pflege- und Betreuungsmaßnahmen informiert. Unbekannt ist, was sie hinsichtlich ihres Alltags nach der Entlassung beschäftigt und welche Bedürfnisse sie diesbezüglich für sich haben. Ziel: Mit der Studie wurde untersucht, was pflegende Angehörige in ihrer Lebenssituation vor der Entlassung ihres Familienmitglieds beschäftigte und was sie für sich benötigten. Methode: Es wurden acht narrative Interviews mit Angehörigen von pflegebedürftigen älteren Patient(inn)en geführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Ergebnisse: Die pflegenden Angehörigen beschäftigten sich mit dem Erhalten eines funktionierenden Alltags. Dazu gehörten Pflege- und Haushaltsarbeiten und das Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Die Hoffnung half, die Realität des sich verschlechternden Gesundheitszustands des Familienmitglieds auszuhalten. Die Art der familiären Bindung beeinflusste den funktionierenden Alltag. Die pflegenden Angehörigen hatten unterschiedliche Erwartungen an ein Eingebunden sein im Spital. Schlussfolgerung: Um pflegende Angehörige in ihrer Lebenssituation zu unterstützen ist es wichtig, die funktionierende Alltagsroutine zu erfassen, sowie das Bedürfnis nach Freiraum und den Edukationsbedarf bezüglich Krankheitsverlauf, Unterstützungsangeboten und Symptommanagement zu erkennen. Es braucht Untersuchungen, wie pflegende Angehörige im Entlassungsprozess ihre Verantwortung einbringen und welche Aufgaben sie übernehmen können.

  4. Navigating the maze of requirements for obtaining approval of non-interventional studies (NIS) in the European Union.

    PubMed

    Ramirez, Isabelle

    2015-01-01

    Ziel: Dieser Artikel soll über die Komplexität und unerwartete regulatorische Anforderungen bei multinationalen und multizentrischen, nicht-interventionellen Studien (NIS) in der Europäischen Union aufklären.Methoden: Die Internetseiten der zuständigen nationalen Behörden, Ethikkommissionen (EK) und Datenschutzbehörden wurden konsultiert, um Vorschriften und Richtlinien zum Genehmigungsverfahren von NIS in den verschiedenen Mitgliedstaaten der EU zu finden.Ergebnis: Viele zusätzliche Hürden wurden identifiziert, die weder offengelegt noch deutlich in den jeweiligen Verordnungen/Richtlinien für NIS beschrieben waren. Obwohl die Genehmigung durch die nationale Behörde für NIS grundsätzlich nicht erforderlich ist, wird in vielen Ländern dennoch empfohlen die geplante NIS – vor dem EK-Antrag – der nationalen Behörde anzuzeigen, um die Bestätigung zu erhalten, dass die geplante NIS nicht in die Kategorie „interventionelle Studie“ fällt. Zudem ist in einigen Ländern eine Probandenversicherung erforderlich. In vielen Ländern, in denen multizentrische NIS geplant sind, bedarf es zusätzlich zur Zustimmung der zentralen Ethikkommission auch noch die zustimmende Bewertung aller lokalen Ethikkommissionen, denn ein zentrales EK-Gutachten wird nicht als ausreichend betrachtet. Die Anforderungen an EK-Dokumente und an Gebühren für die Einreichung variieren stark unter allen Mitgliedsstaaten. Zusätzliche Genehmigungen von den Datenschutzbehörden und Versicherungsgesellschaften sind in einigen Ländern einzuholen.Schlussfolgerung: Das Genehmigungsverfahren für multizentrische und multinationale NIS ist zeitaufwendig, vor allem wegen des Mangels an Transparenz und den unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen der Mitgliedsstaaten. Die EU-Rechtsvorschriften zur Pharmakovigilanz und die neue EU-Verordnung Nr. 536/2014 über klinische Studien sind zwar ein Schritt nach vorn bei der Schaffung eines Rechtsrahmens für PASS (post-authorisation safety

  5. Clinical practice and self-awareness as determinants of empathy in undergraduate education: a qualitative short survey at three medical schools in Germany.

    PubMed

    Ahrweiler, Florian; Scheffer, Christian; Roling, Gudrun; Goldblatt, Hadass; Hahn, Eckhart G; Neumann, Melanie

    2014-01-01

    Ziel der Studie: Ärztliche Empathie ist ein Outcome-relevantes Ziel der medizinischen Ausbildung. Faktoren, die die ärztliche Empathie fördern oder hemmen, sind jedoch vor allem in Deutschland noch nicht ausreichend erforscht. In der vorliegenden Studie untersuchten wir die Sichtweise deutscher Medizinstudentinnen und -studenten auf die Faktoren, die ihre Empathie fördern und hemmen und darauf, in welcher Beziehung ihre Erfahrungen zu den jeweiligen Curricula standen. Methoden: Es wurde eine qualitative Kurzumfrage an drei Universitäten durchgeführt: an der Ruhr-Universität Bochum, an der Universität zu Köln und an der Universität Witten/Herdecke. Die Studierenden wurden gebeten, einen anonymen Fragebogen mit offenen Fragen über Ausbildungsinhalte und Situationen während ihres Medizinstudiums auszufüllen, die einen positiven oder negativen Einfluss auf ihre Empathie hatten. Die Daten wurden mit einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Green und Thorogood ausgewertet.Ergebnisse: Insgesamt nahmen 115 Studierende an der Umfrage teil. Die Befragten gaben an, dass eine praxisorientierte Ausbildung mit Patientenkontakt sowie Lehre mit Bezug zur klinischen Praxis und der Sichtweise der Patienten ihre Empathie förderten, während das Fehlen dieser Faktoren ihre Empathie hemmte. Auch die persönliche Reaktion der Studierenden auf die Patienten, wie Sympathie für oder Abneigung gegen Patienten, Vorurteile und die innere Haltung wurden als Einflussfaktoren auf ihre Empathie betrachtet. Obwohl jede Universität einen anderen Ansatz bei der Vermittlung sozialer Kompetenzen verfolgt, ergaben sich aus den Antworten der jeweiligen Studierenden keine relevanten Unterschiede bezüglich möglicher Einflussfaktoren von Empathie. Schlussfolgerung: Mehr Lehre mit Praxisbezug und häufigerer Patientenkontakt könnten sich fördernd auf die Empathie der Studierenden auswirken. Sie benötigen Unterstützung bei der Entwicklung einer therapeutischen Beziehung zum Patienten

  6. [Prediction of the onset of voice mutation in singers of professional Boys' choirs: investigation of members of the Thomaner choir, Leipzig].

    PubMed

    Fuchs, M; Behrendt, W; Keller, E; Kratzsch, J

    1999-01-01

    Die phoniatrische Betreuung der kindlichen Singstimme während des Stimmwechsels erscheint gerade bei Sängern in Knabenchören mit hoher stimmlicher Belastung wichtig. Die vorliegende Studie sucht nach Methoden, den Eintrittszeitpunkt der Mutation vorherzusagen und das Vorliegen einer Mutation differentialdiagnostisch von hyperfunktionellen Stimmstörungen oder entzündlichen Erkrankungen des Stimmorganes zu trennen. Dazu wurden 36 Knaben des Leipziger Thomanerchores im Sinne einer Longitudinalstudie alle 3 Monate über 3,5 Jahre bis zum hörbaren Einsetzen der Mutation untersucht. Es erfolgte die Bestimmung von zehn stimmlichen und acht stimmunabhängigen Parametern, die erstmals in solch umfassender Form auf ihre prädiktive Aussagekraft geprüft wurden. Die statistische Auswertung wies besonders den Serumtestosteronspiegel und die Wachstumsrate als Grössen aus, die mit dem Prämutationsverlauf korrelieren und eine konkrete Vorhersage ermöglichen. Das Vorliegen einer Mutation kann ausserdem durch den Verlauf der mittleren ungespannten Sprechstimmlage und unter Hinzuziehung des Genitalstatus bestätigt werden. Durch die exakte und prädiktive Bestimmung des Mutationsbeginnes können Erkrankungen des Stimmapparates vermieden werden, die aus dem intensiven Singen in der Mutation resultieren. Weiterhin geben die Ergebnisse dem Chorleiter wertvolle Informationen für die Planung der Besetzung seiner Knabenstimmen.

  7. Wissenschaft, die unsere Kultur verändert. Tiefenschichten des Streits um die Evolutionstheorie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Patzelt, Werner J.

    Die Evolutionstheorie ist eine der erfolgreichsten wissenschaftlichen Theorien. Sie erlaubt es, unsere Herkunft zu verstehen und riskante Merkmale gerade der menschlichen Spezies zu begreifen. Zugleich ist die Evolutionstheorie eine der umstrittensten Theorien. Das liegt nicht an ihrer empirischen Tragfähigkeit, sondern an ihrem Gegenstand. Sie handelt nämlich nicht nur - wie Hunderte andere wissenschaftliche Theorien - von der "Welt da draußen“, sondern vor allem auch von uns selbst und von unserem Platz in dieser Welt. Den einen gilt sie obendrein als Überwinderin religiösen Aberglaubens, den anderen als neuer Zugang zu Gott und seinem Wirken in der Welt. Ferner sehen die einen in der Evolution eine unbezweifelbare Tatsache gleich der Schwerkraft oder dem Holocaust, die anderen aber eine - noch oder dauerhaft - unbewiesene Hypothese oder gar eine falsche Schöpfungslehre. Und während die meisten Streitfragen solcher Art nach wechselseitig akzeptierten Regeln ‚normaler Wissenschaft‘ geklärt werden, wird bei der Frage nach dem Woher unserer Spezies und Kultur die intellektuelle Zuständigkeit von Wissenschaft mitunter überhaupt bezweifelt. Anscheinend geht es schon um recht tiefe Schichten unserer Kultur und nicht nur der wissenschaftlichen, wenn - wie seit 150 Jahren - um die Evolutionstheorie gestritten wird. Wie sehen diese Schichten aus?

  8. [Relationships between family interactions and pathological internet use in adolescents: an review].

    PubMed

    Wartberg, Lutz; Aden, Anneke; Thomsen, Monika; Thomasius, Rainer

    2015-01-01

    Einleitung: Neben einer generellen Nutzung digitaler Medien durch Kinder und Jugendliche ist in vielen Industrieländern (insbesondere in Asien, Europa und Nordamerika) ein pathologischer Gebrauch des Internets ein Phänomen von wachsender Bedeutung. Aktuellen epidemiologischen Daten zufolge sind in Deutschland Jugendliche häufiger betroffen als Erwachsene. International wurden in verschiedenen Studien Zusammenhänge von familialen Interaktionsmustern und pathologischer Internetnutzung bei Jugendlichen untersucht. Dieser Beitrag gibt eine Übersicht über die aktuell vorliegenden Forschungsbefunde. Methodik: Es erfolgte eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken PubMed, PsycINFO und Psyndex mit festgelegten Schlagwörtern. Ergebnisse: Insgesamt wurden 15 Untersuchungen zu dieser Thematik identifiziert. Es wurden alle Originalarbeiten eingeschlossen, die in englischer oder deutscher Sprache verfasst und in denen ausschließlich minderjährige Untersuchungsteilnehmer befragt worden waren. Funktionalität der Familie, eine gute Kommunikation zwischen Eltern und Kind, eine positive Eltern-Kind-Beziehung sowie unterstützendes elterliches Monitoring vermindern das Risiko einer jugendlichen pathologischen Internetnutzung. Diskussion: Die beschriebenen familialen Prädiktoren wurden in mehreren Studien repliziert. Implikationen für die zukünftige Forschung zu dieser Thematik werden diskutiert.

  9. [What are the reasons for patient dropout in nursing home residents in an intervention study. An analysis of unit nonresponders in 12 German nursing homes].

    PubMed

    Budnick, Andrea; Jordan, Laura-Maria; Könner, Franziska; Hannemann, Bianca; Wulff, Ines; Kalinowski, Sonja; Kreutz, Reinhold; Dräger, Dagmar

    2015-02-01

    Hintergrund: Nonresponse verursacht zweifelsohne ein Bias in Studienergebnissen. Ausfallursachen in Studien mit Pflegeheimbewohner(inne)n sind bisher unzureichend untersucht. Ziel und Methode: Ziel dieser Studie war es, nach dem Prozessmodell induktiver Kategorienbildung nach Mayring (2010) reliable und valide Kategorien zu entwickeln, welche detailliert Ausfallgründe von Pflegeheimbewohner(inne)n abbilden. Zudem wurden Charakteristika der Unit-Nonresponder und der Responder verglichen. Ergebnisse: Die Kategorisierung der Ausfallgründe erfolgte im Längsschnitt mit insgesamt 522 Pflegeheimbewohner(inne)n. Identifiziert wurden vier Oberkategorien («generelle Ablehnung», «gesundheitliche Aspekte», «Erreichbarkeit», «Überforderung») sowie 17 Subkategorien. Unit-Nonresponder und Responder unterscheiden sich hinsichtlich Alter und Geschlecht nicht; jedoch zeigten sich Unterschiede im Follow-up bei Familienstand, Berufsabschluss und kognitivem Status. Schlussfolgerungen: Das vorgelegte Kategorienschema kann zukünftig zur Erfassung von Ausfallgründen im Setting Pflegeheim verwendet werden. Die detaillierte Erfassung der Ausfallursachen kann zur Optimierung der Responserate beitragen.

  10. [Analysis of public quality reports for home care and long-term care with respect to their usefulness for the customer].

    PubMed

    Sünderkamp, Susanne; Weiß, Christian; Rothgang, Heinz

    2014-10-01

    Hintergrund: Seit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz von 2008 und der Entwicklung der Pflegetransparenzvereinbarungen sollen Verbraucher die Möglichkeit erhalten, auf Basis einer flächendeckenden Qualitätsbeurteilung von ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen eine informierte Wahl ihres Pflegeanbieters vorzunehmen. Ziel: Diese Studie prüft die Pflegenoten auf Basis einer empirischen Analyse der veröffentlichten MDK-Qualitätsberichte von 11 884 ambulanten Pflegediensten und 10 310 Pflegeheimen, was einer erstmaligen Vollerhebung aller bundesdeutschen Pflegeanbieter gleichkommt. Methoden: Auswertungen der deskriptiven Statistik und Diskussion der Ergebnisse in Hinblick auf die Nützlichkeit der Noten für den Verbraucher. Ergebnisse: Die Auswertungen zeigen eine begrenzte Aussagekraft der Pflegenoten für den Verbraucher. Ursächlich dafür sind insbesondere die durchschnittlich sehr guten Noten bei geringer Streuung und die großen Lücken in der Bewertung der einzelnen Kriterien, vor allem im ambulanten Bereich. Sie verstärken den Einfluss pflegeferner Kriterien auf die Gesamtnote und begünstigen den Ausgleich von Pflegemängeln durch guten Service. Dies kommt aber sehr selten vor. Eine stärkere Bewertung von Risikokriterien würde die Aussagekraft derzeit kaum erhöhen. Schlussfolgerungen: Die Konzeption der Pflegenoten bedarf einer gründlichen Optimierung, um die Nützlichkeit für den Verbraucher zu erhöhen.

  11. Qualitätsmanagement in molekularbiologischen Laboratorien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schulze, Manuela

    Jedes Laboratorium führt Untersuchungen nach bestem Wissen und Gewissen durch, und jeder Analytiker weiß von sich, dass er/sie gute Arbeit macht. Trotzdem können Analysen des gleichen Probenmaterials in verschiedenen Laboren zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Sofern es sich dabei nicht um Untersuchungen im Bereich der Nachweisgrenze und damit letztlich um statistisch bedingte Unterschiede oder Inhomogenitäten im Probenmaterial handelt, trägt dies nicht zur Vertrauenswürdigkeit von analytischen Untersuchungsergebnissen bei. Mit der zunehmenden Globalisierung der Märkte rückt die gegenseitige Anerkennung von analytischen Resultaten immer stärker in den Vordergrund. Die Vergleichbarkeit von Laborresultaten wird erleichtert, wenn sich die Laboratorien auf die gleichen Richtlinien zur Vorgehensweise und Handhabung ihrer Arbeiten verständigen. Im Bereich der Laboruntersuchungen von Lebensmitteln, Futtermitteln und Saatgut ist als derartige Rischt-Schnur die EN ISO/IEC 17025 [1] anerkannt. Diese Norm enthält alle Anforderungen, die Prüflaboratorien erfüllen müssen, wenn sie nachweisen wollen, dass sie ein Qualitätsmanagementsystem betreiben, technisch (meint: fachlich) kompetent und fähig sind, fachlich fundierte Ergebnisse zu erzielen.

  12. Evaluation of clinical trials by Ethics Committees in Germany--results and a comparison of two surveys performed among members of the German Association of Research-Based Pharmaceutical Companies (vfa).

    PubMed

    Russ, Hagen; Busta, Susanne; Jost, Bertfried; Bethke, Thomas D

    2015-01-01

    Ziel: Das Ziel dieses Projektes war es, die Qualität und Quantität der Erstantragstellung auf zustimmende Bewertung einer klinischen Prüfung gemäß § 7 der deutschen GCP-Verordnung (GCP-V), die Qualität des Bewertungsverfahrens bei den Ethik-Kommissionen (EKs) in Deutschland sowie das Muster der Einwände seitens der EKs in ihren mit Gründen versehenen Bewertungen (Bescheide) zu evaluieren. Um etwaige Veränderungen über die Zeit zu identifizieren, wurden außerdem die Ergebnisse dieser Umfrage, mit den Ergebnissen einer in 2008 durchgeführten Umfrage verglichen.Methoden: Auf der Grundlage von Bescheiden der für den Leiter der klinischen Prüfung jeweils zuständigen (federführenden) EK in 2011, wurde eine schriftliche Umfrage bei Mitgliedsunternehmen des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (vfa) in 2012 durchgeführt. Die erhaltenen Antworten zu dem Fragebogen wurden deskriptiv ausgewertet. Da der in 2011 erhaltene Datensatz mit dem Datensatz in 2007 strukturell identisch war, wurden beide Umfragen miteinander verglichen.Ergebnisse: Von den 24 Unternehmen, die im vfa-Unterausschuss Klinische Forschung/Qualitätssicherung vertreten sind, nahmen 75% (18) an der Umfrage teil. Der Auswertung dieser Umfrage liegen insgesamt 251 Antragsverfahren dieser 18 Unternehmen bei 43 EKs zugrunde. Diese stellen rund 21% der 1.214 bei den Bundesoberbehörden (BfArM und PEI) 2011 gestellten Anträge auf Genehmigung kommerzieller und nicht-kommerzieller klinischer Prüfungen der Phasen I–IV dar.Im Vergleich zu 2007 wurden 2011 eine geringere Zahl von Anträgen (n=251 in 2011 vs. n=288 in 2007) bei einer geringfügig größeren Zahl an EKs (43 in 2011 vs. 40 in 2007) gestellt. Die Anzahl der Einwände stieg um 21% von 1.299 (2007) auf 1.574 (2011) und damit im Durchschnitt von 4,5 (2007) auf 6,3 (2011) Einwände pro Antrag. Insgesamt gesehen zeigt die Analyse der formalen und inhaltlichen Einwände ein Muster auf, das der vorangegangenen Umfrage sehr

  13. Impact of the Medical Faculty on Study Success in Freiburg: Results from Graduate Surveys.

    PubMed

    Biller, Silke; Boeker, Martin; Fabry, Götz; Giesler, Marianne

    2015-01-01

    Zielsetzung: Zielsetzung der Arbeit ist es, mit Hilfe der Daten von Absolventenbefragungen zu untersuchen, welche lehr- und lernbezogenen Bedingungen der Medizinischen Fakultät Freiburg den Studienerfolg beeinflussen können. Hintergründe: Der Studienerfolg und ihn beeinflussende Faktoren werden seit langem untersucht, wobei der Studienerfolg an leicht quantifizierbaren Indikatoren gemessen wird (z.B. Abschlussnoten, Studienzufriedenheit), in den letzten Jahren auch häufig anhand des Kompetenzniveaus der Absolventen. Absolventenbefragungen gelten als geeignete Instrumente um, diese Dimensionen des Studienerfolgs zu erfassen. Methodik: Zur Analyse wurden die Daten von drei Freiburger Absolventenbefragungen herangezogen, die jeweils 1,5 Jahre nach Studienabschluss erfolgten.Studienerfolg wurde über vier Indikatoren operationalisiert: Ergebnisse des M2 Examens (M2-schriftlich), selbsteingeschätzte Fach- und Wissenschaftskompetenz und Studienzufriedenheit. Mittels multipler Regressionsanalysen wurde die Vorhersagekraft ausgewählter, ebenfalls mit dem Absolventenfragebogen erhobener Variablen für die verschiedenen Studienerfolgsindikatoren berechnet.Ergebnisse: Es konnten Modelle identifiziert werden, die wenig bis mäßig zur Vorhersage des Studienerfolgs beitragen. Die Note der Hochschulzugangsberechtigung erweist sich als stärkster Prädiktor zur Vorhersage von M2-schriftlich: R(2) liegt hier zwischen 0.08 und 0.22 für die drei Befragungen. Zur Vorhersage der Fachkompetenzeinschätzung (R(2)=0.04-0.32) und der Studienzufriedenheit (R(2)=0.12-0.35) tragen verschiedene Variablen des Studienaufbaus und des Lehrprozesses bei. Die Variablen Aufbau und Struktur des Studiums und Verknüpfung von Theorie und Praxis erweisen sich als signifikante, stichprobeninvariante Prädiktoren (β-GewichtAufbau=0.21-0.58, β-GewichtVerknüpf=0.27-0.56,). Für Wissenschaftskompetenz konnten keine stichprobenunabhängige Prädiktoren ermittelt werden. Schlussfolgerungen: Faktoren

  14. Implementation of the updated 2015 Commission for Hospital Hygiene and Infection Prevention (KRINKO) recommendations "Prevention and control of catheter-associated urinary tract infections" in the hospitals in Frankfurt/Main, Germany.

    PubMed

    Heudorf, Ursel; Grünewald, Miriam; Otto, Ulla

    2016-01-01

    Ziel: Zur Prävention von Katheter-assoziierten Harnwegsinfektionen hat die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) im Jahr 2015 neue Empfehlungen publiziert. In diesem Beitrag wird über die Umsetzung dieser Empfehlungen in Frankfurter Krankenhäusern im Herbst 2015 berichtet.Material und Methode: In jedem der 17 Krankenhäuser der Stadt fanden auf jeweils zwei peripheren Stationen (keine Intensivstationen) anhand einer auf Grundlage der neuen KRINKO-Empfehlung erarbeiteten Checkliste Überprüfungen statt, in einer großen Klinik wurden insgesamt 5 Stationen überprüft. Die Überprüfung umfasste die Struktur- und Prozessqualität (Arbeitsanweisungen, Schulungen, Indikation, das Legen und die Pflege von Kathetern) und die Demonstration des Legens eines Katheters an einem fiktiven Patienten oder einem Modell. Ergebnisse: Alle Stationen verfügten über einschlägige Arbeitsanweisungen, in etwa der Hälfte der Stationen fanden auch regelmäßige Schulungen statt. Die Indikationen entsprachen weitgehend den Empfehlungen der KRINKO. Alternativen zum Harnwegskatheter (HWK) waren vorhanden und wurden häufiger eingesetzt als Harnwegskatheter selbst (15,9% vs. 13,5%). Auf eine Antibiotika-Prophylaxe beim Legen des Katheters, die Instillationen antiseptischer oder antimikrobieller Substanzen oder Spülungen wurde in Übereinstimmung mit den Empfehlungen verzichtet. Auch die Demonstration des Katheter-Legens war fachgerecht. Verbesserungsbedarf wurde bei der Dokumentation der täglichen Überprüfung des Fortbestehens der Indikation für den HWK sowie bei dem „regelmäßigen“ Katheterwechsel gesehen. Schlussfolgerung: Insgesamt wurde eine gute Umsetzung der Empfehlungen der KRINKO zur Prävention von Katheter-assoziierten Harnwegsinfektionen vorgefunden. Es ist aber nicht auszuschließen, dass in Situationen mit Zeitdruck und bei Personalknappheit der Umgang mit Harnwegskathetern weniger positiv verläuft, als wie es im Rahmen der

  15. Use and acceptance of Wiki systems for students of veterinary medicine.

    PubMed

    Kolski, Darius; Arlt, Sebastian; Birk, Stephan; Heuwieser, Wolfgang

    2013-01-01

    Zielsetzung: Wiki-Systeme gewinnen im universitären Bereich überwiegend bei jungen Nutzern an Bedeutung. Anhand einer Umfrage sollte untersucht werden, wie Studierende der Tiermedizin Wiki-Systeme bisher nutzen, ob sie ein fachspezifisches, tiermedizinisches Wiki-System als sinnvoll erachten und wie hoch die Bereitschaft zur Mitgestaltung ist.Methodik: Die Datenerhebung erfolgte als empirische Untersuchung mit Hilfe eines Fragebogens, der Studierenden (n=210) des Fachbereiches Veterinärmedizin (Freie Universität Berlin) ausgehändigt wurde. Der Fragebogen enthielt Fragen zur Nutzung von Wikipedia allgemein und für den universitären Gebrauch und zur Nutzung und Akzeptanz von speziellen tiermedizinischen Wiki-Systemen. Ergebnisse: Die meisten Befragten hatten vorwiegend Leseerfahrungen mit Wikipedia und tiermedizinischen Wiki-Systemen, vor allem jüngere Semester. Im Gegensatz dazu war die aktive Nutzung hinsichtlich Schreiben oder Verändern von Informationen gering (8,6% Wikipedia, 15,3% tiermedizinische Wiki-Systeme). Sie war bei männlichen Nutzern (p=0,008) und in höheren Semestern (7,4% Anteil am 7. Semester) stärker vorhanden. Die bisherige Nutzung universitär genutzter tiermedizinischer Wiki-Systeme war ebenfalls gering. Die Mehrheit der Studierenden (96,2%) gab jedoch an, tiermedizinische Wiki-Systeme als Informationsmedium (d.h. passiv) in Zukunft nutzen zu wollen. Auch hier wurde eine niedrige Bereitschaft zur aktiven Erstellung von Inhalten angegeben. Allerdings erwarten viele Studierende beim Verfassen eigener Texte einen größeren Lernerfolg. Ein Vertrauen in die Informationsqualität eines Wiki-Systems ist bei den Studierenden grundsätzlich vorhanden. Schlussfolgerung: Die Einschätzung der Wiki-Systeme als nützliche Nachschlagewerke (94,8%) und die Befürwortung tiermedizinischer Wiki-Systeme (95,7%) lässt eine erfolgreiche Etablierung von veterinärmedizinischen Wiki-Systemen erwarten. Hierbei sollten insbesondere Methoden zur Erh

  16. The new final Clinical Skills examination in human medicine in Switzerland: Essential steps of exam development, implementation and evaluation, and central insights from the perspective of the national Working Group.

    PubMed

    Berendonk, Christoph; Schirlo, Christian; Balestra, Gianmarco; Bonvin, Raphael; Feller, Sabine; Huber, Philippe; Jünger, Ernst; Monti, Matteo; Schnabel, Kai; Beyeler, Christine; Guttormsen, Sissel; Huwendiek, Sören

    2015-01-01

    Zielsetzung: Seit 2011 wird in der Schweiz eine neue nationale Schlussprüfung in Humanmedizin mit einem strukturierten klinisch-praktischen Teil im OSCE Format durchgeführt. Der vorliegende Beitrag beschreibt, aus Sicht der nationalen Arbeitsgruppe, die essentiellen Schritte der Erstellung, Durchführung und Auswertung der Eidgenössischen Prüfung Clinical Skills (EP CS) sowie der jeweils eingesetzten Qualitätssicherungsmassnahmen. Schliesslich werden zentrale Erkenntnisse der vergangenen Jahre vorgestellt. Methodik: Basierend auf den Prinzipien der Aktionsforschung wird die EP CS kontinuierlich weiter entwickelt. Auf der Grundlage systematisch dokumentierter Erfahrungen aus den Vorjahren werden in der Arbeitsgruppe anstehende Fragen diskutiert, daraus resultierende Lösungsansätze konkretisiert (Planung), in der Prüfung umgesetzt (Implementation) und anschliessend evaluiert (Reflexion). Die vorgestellten Ergebnisse sind das Produkt dieses iterativen Vorgehens. Ergebnisse: Die EP CS wird durch Fachexperten aller Fakultäten und Fachrichtungen in einem mehrstufigen Prozess erstellt. Die Prüfung wird dezentral in Deutsch und Französisch durchgeführt und besteht aus zwölf interdisziplinären Stationen pro Kandidat. Als wichtige Qualitätssicherungsmassnahmen haben sich das nationale Review Board (inhaltliche Validierung) und die Treffen der Schauspielpatienten-Trainer (Standardisierung) erwiesen. Die statistischen Auswertungen zeigen eine gute Messzuverlässigkeit und weisen auf die Konstruktvalidität der Prüfung hin. Zu den zentralen Erkenntnissen der vergangenen Jahre gehört, dass die konsequente Umsetzung der Prinzipien der Aktionsforschung zur erfolgreichen Weiterentwicklung der Prüfung beiträgt.Schlussfolgerung: Der zentral koordinierte, kollaborativ-iterative Prozess mit Einbindung von Fachexperten aus allen Fakultäten trägt wesentlich zur Qualität der EP CS bei. Die hier vorgestellten Prozesse und Erkenntnisse können für andere n

  17. [Transition - how adolescents with cystic fibrosis their parents experience the change from paediatric to adult care].

    PubMed

    Becher, Christine; Regamey, Nicolas; Spichiger, Elisabeth

    2014-12-01

    Hintergrund: Cystische Fibrose (CF) ist die häufigste autosomal-rezessiv vererbte Erkrankung in der europäischen Bevölkerung. Die mittlere Überlebenszeit von CF-Betroffenen steigt und liegt heute bei über 40 Jahren. Deshalb ist die Betreuung in der Adoleszenz während des Übergangs von der Pädiatrie in die Erwachsenenmedizin, in der Fachsprache Transition genannt, ein wichtiges Thema. Ziel: Mit dieser Studie wurde exploriert, wie Jugendliche mit CF und ihre Eltern die Transition erlebten. Methode: Die Studie wurde an einem universitären CF Zentrum durchgeführt. Sechs Jugendliche und ihre Mütter erzählten in zwölf Interviews, wie sie die Phase der Transition erlebten. Die Auswertung der transkribierten Interviews erfolgte nach der Methode der hermeneutischen Phänomenologie. Ergebnisse: Positive und negative Erfahrungen während der langjährigen Behandlung in der Kinderklinik, die Adoleszenz als Lebensphase und die Zusammenarbeit mit den Ärzten während der Transition beeinflussten das Erleben der Betroffenen. Für die Mütter könnte eine unsensible Eröffnung der CF Diagnose Auswirkungen auf die Transition gehabt haben. Die Jugendlichen begrüßten eine individualisierte, ihrer Entwicklung angepasste Begleitung. Kontinuität in der ärztlichen Betreuung, die Ankündigung des Übertritts und der Einbezug in dessen Planung erleichterten die Transition. Besonders geschätzt wurde die zeitliche Anpassung an individuelle Bedürfnisse. Schlussfolgerung: Flexibilität und die enge Zusammenarbeit zwischen dem pädiatrischen und adulten CF-Team sind zentral für die Betreuung der Familien.

  18. Audio podcasts in practical courses in biochemistry - cost-efficient e-learning in a well-proven format from radio broadcasting.

    PubMed

    Münch-Harrach, Dieter; Kothe, Christian; Hampe, Wolfgang

    2013-01-01

    Einleitung: Audiopodcasts sind ein e-Learning Format, mit dem Studierende motiviert werden können, sich intensiver mit Lerninhalten des Medizinstudiums zu beschäftigen. Wir haben ein bewährtes Format aus dem Hörfunk, den „gebauten Beitrag“, übernommen, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer über Zeiträume bis zu 20 Minuten auf Informationen zum Biochemiepraktikum zu richten. Informationen, O-Ton (Original-Ton) und spezifische Atmosphäre lassen den Hörer die Inhalte intensiv erleben.Methode: Um die Erstellung der Podcasts möglichst kostengünstig und wenig zeitintensiv zu gestalten, erarbeiten zunächst je ein Studierender, Dozent, Kliniker und technischer Angestellter in einer Redaktionskonferenz die Themenschwerpunkte der ihnen zugeordneten Textblöcke. Anschließend können die Sprecher die Blöcke unabhängig voneinander ausarbeiten und einsprechen. Die Koordination wird dabei weitgehend von dem Studierenden übernommen. Mit einem Fragebogen wurden die Podcasts zu zwei Zeitpunkten von Medizinstudierenden evaluiert.Ergebnisse: Mit geringem zeitlichen und finanziellen Aufwand wurden 8 Podcasts erstellt und unter http://www.podcampus.de veröffentlicht. Sie wurden in großem Umfang von den Studierenden genutzt und auch von vielen nicht studentischen Hörern sehr positiv bewertet. Für eine langfristige Nutzung ist ein regelmäßiger Hinweis auf das Podcast Angebot in Lehrveranstaltungen notwendig.Schlussfolgerung: Erfolgreiche Podcasts zur Unterstützung der Präsenzlehre können mit geringem Aufwand unter Einbezug von Studierenden erstellt werden und tragen zur Außendarstellung der Medizinischen Fakultät bei.

  19. Virtual patients in continuing medical education and residency training: a pilot project for acceptance analysis in the framework of a residency revision course in pediatrics.

    PubMed

    Lehmann, Ronny; Hanebeck, Benjamin; Oberle, Stephan; Simon, Anke; Choukair, Daniela; Tönshoff, Burkhard; Huwendiek, Sören

    2015-01-01

    Zielsetzung: Virtuelle Patienten (VPs) sind eine E-Learning-Ressource, welche klinische Entscheidungsfindung an Fallbeispielen schult. Wichtig für ihre erfolgreiche Integration ist dabei die Verbindung mit Präsenzveranstaltungen im Sinne von „Blended Learning“. Bisher gibt es kaum Untersuchungen zum Einsatz von VPs in der Fort- und Weiterbildung. In der vorliegenden Pilot-Studie wurde der Einsatz von VPs im Rahmen eines pädiatrischen Weiterbildungsrepetitoriums untersucht. Methodik: Im Rahmen des Repetitoriums der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin 2009 in Heidelberg wurden den ca. 200 Teilnehmenden eines pädiatrisch-nephrologischen Fachvortrags zum Thema „nephrotisches und nephritisches Syndrom im Kindesalter“ zwei VPs als Nachbereitung vor Ort zur Verfügung gestellt. Anhand eines Online-Fragebogens wurden verschiedene Aspekte der Lernerfahrung mit VPs, der Verknüpfung mit dem Fachvortrag sowie der Meinung hinsichtlich des Einsatzes von VPs allgemein in der Weiterbildung evaluiert. Ergebnisse: Der Rücklauf an auswertbaren Fragebögen betrug N=40 (ca. 21%), beungünstigt durch ein technisches Problem mit der Firewall vor Ort. Die Teilnehmenden empfanden die Fallbearbeitung als lohnende Lernerfahrung mit guter Vorbereitung für die Diagnostik und Therapie bei realen Patienten/innen mit entsprechenden Beschwerden. Insbesondere wurden die Falldarstellung, die Interaktivität und die Möglichkeit der wiederholten Übung unabhängig von Zeit und Ort positiv hervorgehoben. Gefragt zum grundsätzlichen Einsatz von VPs in der Weiterbildung wurden diese als geeignete Lernmodalität bewertet und der Wunsch nach mehr solcher Angebote geäußert. Schlussfolgerung: VPs können im Bereich der ärztlichen Weiterbildung eine sinn- und wertvolle Ergänzung zu den bisherigen Angeboten bieten.

  20. Immunonutrition - the influence of early postoperative glutamine supplementation in enteral/parenteral nutrition on immune response, wound healing and length of hospital stay in multiple trauma patients and patients after extensive surgery.

    PubMed

    Lorenz, Kai J; Schallert, Reiner; Daniel, Volker

    2015-01-01

    Einleitung: Die Prognose polytraumatisierter Patienten mit schweren Schädel-Hirntraumata sowie Patienten mit ausgedehnten Kopf-Hals-chirurgischen Eingriffen hängt in der postoperativen Phase maßgeblich vom Proteinmetabolismus sowie der Prävention von septischen Komplikationen ab. Ebenso wirken sich Wundheilungsstörungen deutlich verlängernd auf den Intensivaufenthalt und die Dauer des stationären Aufenthaltes aus. Folglich sollte sich eine immunstimulierende Versorgung der Patienten im Rahmen der postoperativen Phase verbessernd auf die Immun- und Gesamtsituation des Patienten auswirken. Patienten und Methoden: In einer Studie an 15 Patienten mit ausgedehnten HNO-tumorchirurgischen Eingriffen und 7 polytraumatisierten Patienten wurden die Auswirkung einer gezielten enteralen Substitution mit Glutamin im auf die Immuninduktion, die Wundheilung sowie den stationären Aufenthalt untersucht. Die Hälfte der Patienten wurde mit einer glutaminreichen Diät ernährt, die Kontrollgruppe erhielt eine isonitrogene, isokalorische Ernährung.Ergebnisse: Zusammenfassend zeigt sich, dass sich die Anzahl der Gesamtlymphozyten, der Anteil von aktivierten CD4+DR+ T-Helferlymphozyten, die In-vitro-Stimulierbarkeit der Lymphozyten mit Mitogenen sowie die IL-2 Plasmaspiegel bei glutaminreich ernährten Patienten schneller normalisieren als bei isonitrogen-isokalorisch ernähren Patienten und dass diese Parameter gegen Ende der 2. postoperativen Woche sogar „übernormal“ sind.Zusammenfassung: Die gezielte frühenterale Substitution kritisch kranker Patienten mit einer bedarforientierten, immunstimulierenden Diät scheint uns unter dem Aspekt der Verringerung septischer Komplikationen, der schnelleren Wundheilung wie auch der Verkürzung des Intensiv- wie auch stationären Aufenthalts unbedingt gerechtfertigt.

  1. Measurement of specific medical school stress: translation of the "Perceived Medical School Stress Instrument" to the German language.

    PubMed

    Kötter, Thomas; Voltmer, Edgar

    2013-01-01

    Zielsetzung: Medizinstudierende sind spezifischen Stressoren ausgesetzt. Als Folge der Stressbelastung kommt es bei Medizinstudierenden im Vergleich zu gleichaltrigen Berufstätigen häufiger zu Ängsten, Depressionen und Burn-out. Vitaliano et al. haben bereits 1984 ein 13 Items umfassendes Instrument zur Messung der spezifischen Stressbelastung von Medizinstudierenden, das „Perceived Medical School Stress Instrument“ (PMSS), vorgestellt. Es wurde seitdem im englischsprachigen Bereich breit eingesetzt und validiert. Bislang liegt jedoch keine deutschsprachige Version des Instrumentes vor. Ziel des Projektes war die Übersetzung des PMSS in die deutsche Sprache, um es im Rahmen von Studien im deutschsprachigen Raum einzusetzen.Methodik: Die englischsprachigen Items des PMSS wurden von drei Untersuchern in die deutsche Sprache übersetzt. Die Versionen wurden synoptisch gegenübergestellt und auf dieser Basis wurde für jedes Item eine deutschsprachige Version formuliert. Diese Versionen wurden von Muttersprachlerinnen in die englische Sprache zurückübersetzt. Auf der Basis dieser Rückübersetzungen, eines kognitiven Debriefings an 19 deutschen Medizinstudierenden und einer testtheoretischen Evaluation an 169 deutschen Medizinstudierenden wurden dann die endgültigen deutschsprachigen Formulierungen festgelegt. Ergebnisse: Das PMSS konnte ohne größere Schwierigkeiten in die deutsche Sprache übersetzt werden. Sowohl zwischen den Übersetzungen in die deutsche Sprache als auch zwischen beiden Rückübersetzungen waren die Übereinstimmungen groß. Bei Diskrepanzen erfolgte die Einigung schnell und unkompliziert. Der Einsatz der deutschsprachigen Version erbrachte einen guten Wert für die Reliabilität (Cronbachs Alpha 0,81).Schlussfolgerung: Es steht nun auch für deutschsprachigen Raum ein spezifisches Instrument zur Messung der Stressbelastung von Medizinstudierenden zur Verfügung.

  2. Zweistufige Segmentierung des Tracheobronchialbaums mittels iterativen adaptiven Bereichswachstumsverfahren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gergel, Ingmar; Wegner, Ingmar; Tetzlaff, Ralf; Meinzer, Hans-Peter

    Die Segmentierung des Tracheobronchialbaums aus medizinischen Bilddaten ist essentiell für unterschiedliche Anwendungen, beispielsweise der navigierten Bronchoskopie. Hierbei liegt das Hauptaugenmerk auf einer möglichst detaillierten Segmentierung der Bronchien bei möglichst geringer Laufzeit des Algorithmus. Dieser Beitrag beschreibt ein Verfahren, welches in zwei Schritten den Tracheobronchi-albaum anhand eines adaptiven Bereichswachstumsverfahrens aus CT-Aufnahmen segmentiert. Im ersten Schritt werden die großen Atemwege und im zweiten Schritt die kleinen Atemwege getrennt segmentiert. Insgesamt wird dadurch die Anzahl der Voxel, die von rechenaufwändigeren Algorithmen (bspw. Gefäß-Tracking) verarbeitet werden müssen, verringert. Die Ergebnisse zeigen bei minimaler Laufzeiterhöhung eine deutliche Steigerung der Anzahl sowie Tiefe der segmentierten Bronchien.

  3. Automatische Montagemaschinen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hesse, Stefan

    Seit den 1950er Jahren werden Produkte in größerem Ausmaß automatisch montiert. Besonders bei ausgesprochenen Massenprodukten wurde inzwischen ein hoher technischer Stand erreicht. Die dazu benutzten Montageautomaten sind Sondermaschinen, die fur ein Produkt individuell angepasst sind. Typisch sind mittlerweile ein modularer Aufbau and die Kombination von erprobten Baukastenkomponenten zu einer Anlage. Es gibt verschiedene Bauformen, von denen sich jede in Verbindung mit bestimmten Erzeugnissen and Bedingungen bewährt hat. In manchen Anwendungen mit kleinen Stückzahlen, zahlreichen Varianten oder bei einzelnen diffizilen Arbeitsschritten können Handarbeitsplätze erforderlich sein, was zu sog. hybriden Montagesystemen als Kombination von Hand- und Maschinenarbeitsplätzen führt.

  4. Checkpoint-Inhibitoren in der Immuntherapie: Ein Meilenstein in der Behandlung des malignen Melanoms.

    PubMed

    Wilden, Sophia M; Lang, Berenice M; Mohr, Peter; Grabbe, Stephan

    2016-07-01

    Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass Tumoren vom Immunsystem erkannt und zerstört werden können. Diese, vor allem in Tierversuchen gewonnene Erkenntnis konnte jedoch in der Vergangenheit nicht zum Nutzen unserer Patienten umgesetzt werden, da immunonkologische Therapieansätze in den letzten Jahrzehnten in der Anwendung beim Menschen stets versagt haben. Daher hat, mit Ausnahme der adjuvanten Interferontherapie, keines dieser Verfahren den Einzug in die klinische Versorgung gefunden. Langzeitüberleben unter guter Lebensqualität war dabei sehr wenigen Patienten vorbehalten. Mit den neuen immunologischen Therapieansätzen wird jedoch sowohl das Langzeitüberleben als auch die Lebensqualität onkologischer Patienten neu definiert. Auf die neuen "Immun-Checkpoint-Inhibitoren" spricht erstmals ein relevanter Teil der behandelten Patienten an und diese zeigen in der Regel langandauernde Remissionen bis hin zur Heilung. Schon jetzt ist klar, dass die Immuntherapie in Zukunft eine der wesentlichen Therapiesäulen bei der Behandlung des metastasierten Melanoms und auch vieler anderer fortgeschrittener Tumoren bilden wird. In dieser Übersicht werden die wichtigsten neuen Therapiemodalitäten besprochen und sowohl deren Wirkprinzip als auch klinische Daten zum Therapieansprechen und zu erwartenden Nebenwirkungen der Therapie referiert. PMID:27373243

  5. Reconstructive surgery for male stress urinary incontinence: Experiences using the ATOMS(®) system at a single center.

    PubMed

    Krause, Jens; Tietze, Stefan; Behrendt, Wolf; Nast, Jenifer; Hamza, Amir

    2014-01-01

    Fragestellung: Es erfolgt die Darstellung der Probleme und Komplikationsraten mit dem ATOMS(®)-Schlingensystem an Hand von eigenen Ergebnissen, um aktuelle Behandlungsmöglichkeiten von männlicher Stressinkontinenz zu analysieren. Material und Methode: In dem definiertem Zeitraum (4/2010 bis 4/2014) wurde bei 36 Patienten ein ATOMS(®)-System in unserer Klinik implantiert. Die Evaluation erfolgte prä- und postoperativ mithilfe des internationalen Fragebogens zur Inkontinenz (ICIQ SF). Es erfolgte die Erweiterung des Fragebogen mit Fragen über die postoperative perineale Schmerzsymptomatik, die generelle Zufriedenheit mit Operationsergebnis und über die Bereitschaft zur Therapieweiterempfehlung an den besten Freund.Ergebnisse: Unsere Daten zeigen eine relativ hohe Explantationsrate, jedoch eine hohe Patientenzufriedenheit. Die Explantation war in den meisten Fällen aufgrund einer Spätinfektion des Implantats oder aufgrund anderer symptomatische Faktoren notwendig. Im Vergleich zu anderen Studien zeigte sich unmittelbar postoperativ eine geringere Infektionsrate. Schlussfolgerung: Ein nicht invasives, unkompliziertes adjustierbares System zur Linderung der männlichen Stressinkontinenz bleibt eine Herausforderung. Obwohl unterschiedliche Systeme zur Behandlung der männlichen Stressinkontinenz verfügbar sind, scheint es, dass ein artifizieller Sphincter mehr Vorteile gegenüber dem ATOMS(®)-Systems besitzt. Dies könnte jedoch auch aufgrund zahlreicher, gut dokumentierter und langfristiger Daten über den artifiziellen Sphincter begründet werden.

  6. Jahr der Geowissenschaften

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wohnlich, Stefan

    2002-06-01

    ür mich überwältigend positiv. Es gibt hier einen enormen Informationsbedarf bei Schülern wie auch bei Lehrern, den wir erkennen müssen und den wir bewusst als einen Weg sehen sollten um das Verständnis für einen nachhaltigen Schutz der Ressource Grundwasser zu stärken. Ein weiterer Aspekt sollte nicht übersehen werden: es zeichnet sich ein eklatanter Mangel an qualifizierten Hochschulabgängern aus unserem Fach ab. Auch hier bietet das Jahr der Geowissenschaften die Möglichkeit, Nachwuchs für unser Fach zu werben.

  7. One-day point prevalence of emerging bacterial pathogens in a nationwide sample of 62 German hospitals in 2012 and comparison with the results of the one-day point prevalence of 2010.

    PubMed

    Wegner, Christian; Hübner, Nils-Olaf; Gleich, Sabine; Thalmaier, Ulrike; Krüger, Colin M; Kramer, Axel

    2013-01-01

    .550 angefragten Krankenhäusern beteiligten sich 62 (4%). Die Daten von 56 Krankenhäusern (3,6%) waren auswertbar, davon 26 der Regelversorgung, 20 der Schwerpunktversorgung und 10 der Maximalversorgung. MRSA stand unabhängig vom Versorgungs- und Stationstyp in der Häufigkeit an erster Stelle mit 1,53% [CI95: 1,32–1,75], gefolgt von CDAD 1,30% [CI95: 1,11–1,50], ESBL-EC 0,97% [CI95: 0,80–1,14] und ESBL-KP 0,27% [CI95: 0,18–0,36]. Wie erwartet war die Prävalenz aller MRE am höchsten in Intensivtherapieeinheiten und verglichen mit chirurgischen Stationen relativ hoch in internistischen Stationen. Während die Krankenhäuser der Maximalversorgung ausnahmslos eine hauptamtliche Hygienefachkraft beschäftigten, war das bei Schwerpunkt- und Regelversorgern nur in etwa 70% der Fall. Überraschenderweise verfügten zwei der zehn Krankenhäuser der Maximalversorgung weder über einen hauptamtlichen Krankenhaushygieniker, noch über einen nebenamtlich beschäftigten.Diskussion: Mit mehr als 13.000 Patienten von 56 bundesweit verteilten Krankenhäusern schloss die Umfrage im Vergleich zur ersten Erhebung 2010 mehr als dreimal so viel Patienten ein. Damit werden nicht nur wertvolle Hinweise zur Epidemiologie gefährlicher nosokomialer Pathogene erhalten, sondern die Studie trägt auch dazu bei, dass die Prävalenzen mit den Ergebnissen früherer Erhebungen verglichen werden können. Einige Krankenhäuser verfügten über keinerlei Hygienefachpersonal. Dies steht in Übereinstimmung mit einer anderen in dieser Ausgabe veröffentlichten Analyse.

  8. Systemic mistakes in hand hygiene practice in Ukraine: detection, consequences and ways of elimination.

    PubMed

    Klymenko, Iryna; Kampf, Günter

    2015-01-01

    Ziel: Jedes Jahr erleiden Millionen Menschen weltweit Infektionen, von denen ein beträchtlicher Anteil nosokomial ist. Die WHO betrachtet Händehygiene als wichtigste Maßnahme zu ihrer Prävention. Ziel dieser Studie war es, verschiedene Aspekte der Händehygiene zum situativen Verhalten und zur Präferenz von Maßnahmen bei Mitarbeitern im Gesundheitswesen der Ukraine zu erfahren.Methoden: Die Bewertung grundsätzlicher Fehler in der Händehygiene wurde in erster Linie mittels direkter und indirekter Beobachtung vorgenommen. Hierzu wurden Tätigkeiten von medizinischem und pharmazeutischem Personal im Berufsalltag sowie während Schulungen zur Händehygiene beobachtet. Zusätzlich wurden Fragenbögen zur Bewertung der Händehygiene genutzt. Insgesamt wurden 112 Schulungen, 315 Fortbildungen und Präsentationen zur Händehygiene in die Auswertung eingeschlossen. Die Zuhörer waren Mitarbeiter aus Praxen, Kliniken, Geburtskliniken, Apotheken und Arzneimittelherstellern aus allen Regionen der Ukraine. An der anonymen Befragung zur Praxis der Händehygiene nahmen 638 Personen teil.Ergebnisse: Die häufigsten Fehler waren die Betrachtung der Händedesinfektion und des Händewaschens als gleichwertig, das Waschen der Hände vor einer Händedesinfektion, das Vernachlässigen der 5 Momente der Händehygiene sowie das Ignorieren der Händehygiene vor und nach dem Tragen von Schutzhandschuhen. Alle Teilnehmer äußerten den Bedarf an praxisnahen und verständlichen Anweisungen zu den verschiedenen Händehygiene-Tätigkeiten einschließlich der Erklärung möglicher technischer Fehler in der Durchführung. Auf dieser Basis wurden individuelle berufsgruppenspezifische Masterklassen für Händehygiene erstellt.Fazit: Das Verhalten und die Einstellung zur Händehygiene kann verändert werden, in dem zu Beginn die praktische Durchführung beobachtet wird und in dem die Mitarbeiter in die Schulung und Ausbildung eingebunden werden.

  9. Vergleichende Ultrastrukturuntersuchungen der Eu- und Paraspermien von 13 Protodrilus-Arten (Polychaeta, Annelida) und ihre taxonomische und phylogenetische Bedeutung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    von Nordheim, Henning

    1989-06-01

    The morphology of the slender, filiform spermatozoa of 13 Protodrilus species of 22 different populations is investigated by light and transmission electron microscopy. All species have two types of spermatoza: fertile euspermatozoa, and paraspermatozoa, which are probably infertile and may comprise up to 20% of the total number of mature gametes. This is the first record of sperm dimorphism in polychaetes. The general construction pattern of the euspermatozoa is very complex. It shows a longish tapering acrosomal vesicle with an internal acrosomal rod, a rod-like conical nucleus, and a midpiece with numerous very complex supporting elements and two thin mitochondrial derivatives. Further, it has a ‘peribasal body’ surrounding the basal body of the axoneme, an anulus region with an ‘anchoring apparatus’ and an anulus cuff. Posteriorly, the tail region proper contains in some species 2 to 9 supporting rods. In several species the euspermatozoon shows very distinct and species-specific alternations of this ‘general pattern’ relating to e.g. size of sperm elements, structure of acrosome and nucleus, presence or absence of axial rod, and number, shape and size of supporting elements in midpiece and tail. In a number of species some sections of the euspermatozoon overlap with each other more or less strongly. The paraspermatozoon has a comparatively simple construction pattern and possesses no supporting structures in midpiece and tail region. The midpiece is very short and, in some species, entirely surrounded by its two thin and elongate mitochondrial derivatives. An axial rod is often missing or reduced; different sperm sections never overlap each other. In contrast to the euspermatozoa, the paraspermatozoa of the different species have a very similar ultrastructure. Their possible function in spermatophore transfer and histolytical opening of the female epidermis is discussed. A comparison of the different forms of euspermatozoa in Protodrilus elucidates possible plesiomorphous and apomorphous sperm traits. Very likely, the hypothetical plesiomorphous type of spermatozoa in Protodrilus has a very similar morphology to that of the paraspermatozoa, which for this reason are considered to be a sort of persisting representatives of the ancient Protodrilus sperm type. In Protodrilus, the different traits of the euspermatozoa represent excellent taxonomic characters for distinguishing species (e.g. ‘sibling species’). They can also be used well for phylogenetics within the genus, whereas the relations of Protodrilus to other polychaete groups cannot be clarified solely on the basis of sperm characters, since in all groups the sperm structure is primarily an adaptation to a specific mode of reproduction. Generally, the value of sperm characters in phylogenetic considerations at higher taxonomic levels seems to be very limited due to the surprisingly wide range of different sperm structures within a single genus as is demonstrated in the present paper.

  10. Quantenphysik: Efimov-Quantenzustand beobachtet

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nägerl, Hanns-Christoph; Kraemer, Tobias

    2006-05-01

    In der Quantenphysik gibt es eine elementare und gleichzeitig erstaunliche Lösung für das altbekannte Dreikörperproblem. Gerade dann, wenn zwei Teilchen keine Bindung mehr eingehen wollen, erscheint wie aus dem Nichts bei Anwesenheit eines dritten Teilchens eine Serie von schwach gebundenen Dreikörperzuständen. Einer dieser so genannten Efimov-Zustände wurde kürzlich von Physikern an der Universität Innsbruck in einem ultrakalten Gas von Cäsium-Atomen erstmals beobachtet.

  11. Glossematik und Linguistik (Glossematics and Linguistics)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Hoger, Alfons

    1974-01-01

    Provides a short summary on the background, current development and future perspectives of the glossematic theory of language and linguistics, as developed by Hjelmslev and those associated with him (Loosely called "the Danish school"). (Text is in German.) (DS)

  12. Verhalten und Neurobiologie von stimmbegabten Insekten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Huber, Franz

    1992-09-01

    Crickets, tettigoniids (bush crickets or long-horned grasshoppers) and acridids (short-horned grasshoppers) are well-suited animals to study acoustically mediated behavior and to search for the underlying sensory, nervous, and effector mechanisms. Several behavioral tactics are described which improve reproductive success, serve to avoid predators such as bats, or have been developed for defence against parasitic insects. Phonotactic orientation of female crickets toward the calling male was chosen, since for this behavior the underlying sensory and nervous mechanisms have been intensively studied. Song recognition was found to be based on one critical parameter of the song, the syllable period, and the females show a bandpass behavior for which a correlate exists in local brain neurons. Sound orientation is based on a pressure gradient mechanism in each ear, and it needs a binaural intensity comparison within the central nervous system. With intracellular recordings from auditory interneurons during phonotactic orientation and their manipulation, a cellular correlate could be found which obeys the rule “ turn to the side most strongly stimulated”.

  13. Laser assisted Drug Delivery: Grundlagen und Praxis.

    PubMed

    Braun, Stephan Alexander; Schrumpf, Holger; Buhren, Bettina Alexandra; Homey, Bernhard; Gerber, Peter Arne

    2016-05-01

    Die topische Applikation von Wirkstoffen ist eine zentrale Therapieoption der Dermatologie. Allerdings mindert die effektive Barrierefunktion der Haut die Bioverfügbarkeit der meisten Externa. Fraktionierte ablative Laser stellen ein innovatives Verfahren dar, um die epidermale Barriere standardisiert, kontaktfrei zu überwinden. Die Bioverfügbarkeit im Anschluss applizierter Externa wird im Sinne einer laser assisted drug delivery (LADD) signifikant gesteigert. Das Prinzip der LADD wird bereits in einigen Bereichen der Dermatologie erfolgreich eingesetzt. Die vorliegende Übersichtsarbeit soll einen Überblick über die aktuellen aber auch perspektivischen Einsatzmöglichkeiten der LADD bieten. PMID:27119467

  14. Research into Distance Education = Fernlehre und Fernlehrforschung.

    ERIC Educational Resources Information Center

    Holmberg, Borje, Ed.; Ortner, Gerhard E., Ed.

    The papers (from a symposium held at the Fern Universitat) included in this collection focus on distance education in theory and practice. Contributions are written in English or in German, with summaries available for each in the language not used for the paper concerned. Contributions are: (1) "Distance Education as Communication: The Impact of…

  15. Dental-Implantate und ihre Werkstoffe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Newesely, Heinrich

    1983-07-01

    Some new trends in materials for dental implants, which also effect in the operative techniques and implant design, are described. Advantages and shortcomings of the different material types are exemplified and correlated with their bioinert resp. bioactive functions. The practical interest in metallic implants focussed in titanium resp. oxide ceramics in the ceramic field, whereas the special goal of implant research follows from the improvement of the bioactive principle with loaded calcium phosphate implants.

  16. Strahlungsfelder und Strahlungsqualitäten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krieger, Hanno

    Das Kapitel beginnt mit einer Darstellung der wichtigsten Größen zur Beschreibung von Strahlungsfeldern. Diese Größen können sowohl auf die Teilchenzahl als auch auf die Teilchenenergie bezogen sein. Im zweiten Teil werden ausführlich die Verfahren zur Charakterisierung der Strahlungsqualitäten der verschiedenen in der Radiologie verwendeten Strahlungsarten dargestellt.

  17. Internationale Schulreformtendenzen und das Problem der Lehrerausbildung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kupisiewicz, Czeslaw

    1982-09-01

    The main theme of this article is that the socio-economic and educational changes which have occurred in industrialized countries in the past 20 to 25 years necessitate a thorough reform of the present system of teacher education. The first group of such changes includes the information explosion, greater occupational mobility, the growing significance and increasing role of the sciences, the development of the mass media, higher educational aspirations, technical development, the acceleration of the psycho-physical development of children and youth, and the injurious effects of the uncontrolled development of the constantly changing civilisation (deterioration of the human environment, diseases caused by the effects of civilisation, etc.). In the face of these changes, teachers must not remain indifferent and teacher education systems have to take them into account. Within the second group of changes influencing the content and methods of teacher education, the most important is the generalisation of education at the pre-school, primary and secondary school levels and also at the university level. As a result, education in many types of school and at ever higher levels has lost the elitist character it still had, not so long ago, and has become a mass activity. This has considerably affected teachers' work and, necessarily, also the work of the teacher education systems. In present-day schools it is necessary to emphasize not only the transmission of knowledge of the `know that' type, as was done in the past, but also problem-solving, independent individual and group work, etc., which will enable children and young people to acquire `know-how' and `know-why'. This must also be reflected in teacher education. In order to adapt the teacher education systems to the requirements of the changing society, a reform of the goals, contents and methods of the system will have to be prepared and implemented as a prerequisite and starting point for a global reform of the entire education system.

  18. Linguistik und Didaktik (Linguistics and Didactics)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Mollay, Karl

    1974-01-01

    Briefly summarizes the papers presented at the 10th annual convention of the German Language Institute in Mannheim. The relationship between linguistic research and its applicability in the area of language instruction is discussed. (Text is in German.) (DS)

  19. Helgoland und die Erforschung der marinen Benthosalgen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mollenhauer, D.; Lüning, K.

    1988-09-01

    Early phycological research on the island of Helgoland was performed by amateur phycologists from the adjacent coastal regions of Germany (Bremen, Hamburg, Lower Saxony and Schleswig-Holstein). These pioneers were followed by professionals, and by collectors from the mainland universities, particularly from Berlin. This second phase group includes the naturalist Christian Gottfried Ehrenberg, the zoologists Johannes Müller, Ernst Haeckel and Anton Dohrn, and the botanists Alexander Braun, Nathanael Pringsheim, and Ferdinand Cohn. The leading marine phycologist in Germany, towards the end of the 19th century, was Johannes Reinke, who finally worked at the University of Kiel. Paul Kuckuck's doctoral thesis had been supervised by Reinke who recommended him for the post of the first curator of botany at the Biological Station of Helgoland, which was founded in 1892. Kuckuck worked on the island from 1892 to 1914. After World War I, and after Kuckuck's untimely death, Wilhelm Nienburg became the second curator of botany on Helgoland, from 1921 to 1923. The next permanent phycologist on the island, from 1925 to 1936, was Ernst Schreiber. He was followed in 1936 by Peter Kornmann, who retired in 1972 but still continues as a research worker, together with Paul-Heinz Sahling, who started to work as a technical assistant under the guidance of Ernst Schreiber in 1927.

  20. BOOK REVIEW: "...eine ausnehmende Zierde und Vortheil"

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Duerbeck, H. W.; Luehning, F.

    This book comprises the habilitation thesis submitted by F. Lühning to the Faculty of Mathematics of Hamburg University in 2004. Due to financial support from various organizations, it was issued in a very attractive form as a special publication of the Society for the history of the city of Kiel. The nice layout, the graphical sketches of buildings, instruments, and astronomical connexions, often designed by the author, and the scientifically precise text, written with a sense of humor, make a pleasant reading, in spite of sometimes quite extensive descriptions of architectural details or 'operating instructions' for meridan circles etc. I have rarely read such an appealing text on astronomical history. The single chapters deal with the beginnings of astronomy in Kiel (1770-1820), Schrader's giant telescope from the late 18th century, Altona Observatory (1823-1850), the first years of the Astronomische Nachrichten, the last years of Altona Observatory (1850-1872), Bothkamp Observatory (1870-1914), the genesis of Kiel Observatory (1874-1880), the era of Krueger (1880-1896), the Kiel Chronometer Observatory (1893-1913), the era of Harzer (1897-1925), the era of Rosenberg (1927-1934), the decline of Kiel Observatory (1935-1950), and the Astronomische Nachrichten under Kobold (1907-1938). The book is concluded with a glossary of technical terms, biographical sketches of known and unknown dramatis personae, as well as a list of references. The author outlines lively sketches of people that were astronomically active in Altona, Kiel and its surroundings over a time interval of 200 years. To achieve this task, he has studied many files from the Secret State Archive Preussischer Kulturbesitz (Berlin), the Schleswig-Holsteinisches State Archive (Schleswig) and the Hamburg State Archive, from which he quotes extensively. He also has evaluated private documents and has interviewed surviving witnesses of the 1930s and 1940s. He has located remote sources: for example, the son of the founder of the Astronomische Nachrichten, Richard Schumacher, served for some years as an assistant at the Chilean National Observatory, and had married Marie Bulling, a girl of German descent. From her "meagre diary entries" of that time (published in Valparaiso in 2004), the author suspects a "convenience marriage''. Nevertheless, unreliable sources can provide a false picture: the interviewed custodian notes that the wife of the last official observatory director, Hans Oswald Rosenberg, was "Verena Borchardt, a Jewess from St. Petersburg'' (p. 583). This is more than incorrect. The family lived for some years in Moscow (not St. Petersburg), because her father was a representative of various companies, especially his grand-father's Königsberger Thee-Compagnie. In 1880, his daughter Helene was born there - who later married the Kiel astronomer Wirtz. In 1882, the Borchardt family moved to Berlin, where the father became a banker, and where Verena was born. The family was "of reformed confession, of Jewish origin'' (Borchardt, Heymel, Schörder: Marbacher Katalog Nr. 29, 1978): she was "a Jewess'' in Nazi terminology only. On page 583 too, Wirtz' capricious political views are quoted: "The day when the French troops entered Strasbourg was the happiest one in my life'', for which Theiss' paper of 1999 is quoted, and it is stated "source not given''. Now, Theiss uses a study of Duerbeck and Seitter (1990), where the precise reference in the Kiel Acta is given. Another overlooked (although not very informative) source is the voluminous edition of the collected letters (München 1994-2002) of Rudolf Borchardt, the poetical brother of "Vera'' Rosenberg and "Lene'' Wirtz. Another series of peculiar statements refer to the Astronomische Nachrichten (p. 666): Neither did they publish, after 1945, "sometimes only Russian articles'', nor after 1983 "only articles in English'': some "German'' astrometric articles appeared after that year, which will presumably stand the test of time better than the

  1. Synonymie und Interlinguistik (Synonymy and Interlinguistics).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Szabo, Rita Brdar; Brdar, Mario

    1993-01-01

    Discusses the relationship between traditional synonym theory and two perspectives of interlinguistics: contrastive lexical analysis and languages in contact research. The goal and methods of each are described briefly, and a new synonym conceptualization is proposed that better fits synchronic dynamics than the traditional theory. Examples from…

  2. BOOK REVIEW: "...eine ausnehmende Zierde und Vortheil"

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Duerbeck, H. W.; Luehning, F.

    This book comprises the habilitation thesis submitted by F. Lühning to the Faculty of Mathematics of Hamburg University in 2004. Due to financial support from various organizations, it was issued in a very attractive form as a special publication of the Society for the history of the city of Kiel. The nice layout, the graphical sketches of buildings, instruments, and astronomical connexions, often designed by the author, and the scientifically precise text, written with a sense of humor, make a pleasant reading, in spite of sometimes quite extensive descriptions of architectural details or 'operating instructions' for meridan circles etc. I have rarely read such an appealing text on astronomical history. The single chapters deal with the beginnings of astronomy in Kiel (1770-1820), Schrader's giant telescope from the late 18th century, Altona Observatory (1823-1850), the first years of the Astronomische Nachrichten, the last years of Altona Observatory (1850-1872), Bothkamp Observatory (1870-1914), the genesis of Kiel Observatory (1874-1880), the era of Krueger (1880-1896), the Kiel Chronometer Observatory (1893-1913), the era of Harzer (1897-1925), the era of Rosenberg (1927-1934), the decline of Kiel Observatory (1935-1950), and the Astronomische Nachrichten under Kobold (1907-1938). The book is concluded with a glossary of technical terms, biographical sketches of known and unknown dramatis personae, as well as a list of references. The author outlines lively sketches of people that were astronomically active in Altona, Kiel and its surroundings over a time interval of 200 years. To achieve this task, he has studied many files from the Secret State Archive Preussischer Kulturbesitz (Berlin), the Schleswig-Holsteinisches State Archive (Schleswig) and the Hamburg State Archive, from which he quotes extensively. He also has evaluated private documents and has interviewed surviving witnesses of the 1930s and 1940s. He has located remote sources: for example, the son of the founder of the Astronomische Nachrichten, Richard Schumacher, served for some years as an assistant at the Chilean National Observatory, and had married Marie Bulling, a girl of German descent. From her "meagre diary entries" of that time (published in Valparaiso in 2004), the author suspects a "convenience marriage''. Nevertheless, unreliable sources can provide a false picture: the interviewed custodian notes that the wife of the last official observatory director, Hans Oswald Rosenberg, was "Verena Borchardt, a Jewess from St. Petersburg'' (p. 583). This is more than incorrect. The family lived for some years in Moscow (not St. Petersburg), because her father was a representative of various companies, especially his grand-father's Königsberger Thee-Compagnie. In 1880, his daughter Helene was born there - who later married the Kiel astronomer Wirtz. In 1882, the Borchardt family moved to Berlin, where the father became a banker, and where Verena was born. The family was "of reformed confession, of Jewish origin'' (Borchardt, Heymel, Schörder: Marbacher Katalog Nr. 29, 1978): she was "a Jewess'' in Nazi terminology only. On page 583 too, Wirtz' capricious political views are quoted: "The day when the French troops entered Strasbourg was the happiest one in my life'', for which Theiss' paper of 1999 is quoted, and it is stated "source not given''. Now, Theiss uses a study of Duerbeck and Seitter (1990), where the precise reference in the Kiel Acta is given. Another overlooked (although not very informative) source is the voluminous edition of the collected letters (München 1994-2002) of Rudolf Borchardt, the poetical brother of "Vera'' Rosenberg and "Lene'' Wirtz. Another series of peculiar statements refer to the Astronomische Nachrichten (p. 666): Neither did they publish, after 1945, "sometimes only Russian articles'', nor after 1983 "only articles in English'': some "German'' astrometric articles appeared after that year, which will presumably stand the test of time better than the plethoria of "English'' articles, dealing mainly with cosmology. Totally fabricated is the author's statement that the journal is now published by "the Astronomical Computing Centre [sic] in Heidelberg''. In spite of these slightly critical notes on some irrelevant details, I can wholeheartedly recommend this book: it is an indispensable source of information for anyone who is interested in the history of astronomy in German-speaking lands in the 19th and the first half of the 20th century.

  3. Astronomische Konzepte und Jenseitsvorstellungen in den Pyramidentexten.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krauss, R.

    The Egyptian pyramid texts were first written down around 2300 B.C. They are based on the religious belief in a stellar hereafter and contain the astronomical knowledge of their authors. For example, the ecliptical belt was understood as a canal, on which moon and planets cruise; of the latter Mercury, Venus and Mars were identified. On the basis of their visibility in the course of a year the fixed stars were divided into two groups; a southern group with a period of invisibility and a northern group with continual visibility. The ecliptical "canal" was correctly identified as a division line between the two groups of fixed stars. The aim of this book is to bring these texts foreward to a better understanding of their astronomical background.

  4. Sprache macht Kultur

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eibl, Karl

    Es gibt eine Fülle von Eigenschaften und Fähigkeiten, an denen man das Besondere des Menschen gegenüber den anderen Lebewesen festmachen wollte, z. B.: aufrechter Gang, Haarlosigkeit, Werkzeuggebrauch, Werkzeugherstellung, Bewusstsein, Werfen, Sprechen, Lachen, Weinen, Lügen. Doch bei all diesen Eigenschaften konnte nachgewiesen werden, dass es sie in Ansätzen bereits im Tierreich gibt. Es bleiben noch ein paar Eigenheiten übrig, wie Religion oder Willensfreiheit, aber diese Merkmale können wiederum dem Menschen bestritten und zur bloßen Illusion erklärt werden. Bleibt dann als letzte Differenz die Fähigkeit übrig, solche Illusionen zu haben …

  5. Risk Factors for Peri- and Intraventricular Hemorrhage in Very Preterm Neonates.

    PubMed

    Gortner, Ludwig

    2016-09-01

    Peri- und intraventrikuläre Blutungen werden in der internationalen Literatur nach Papile LA in 4 Schweregrade klassifiziert 10. Obschon diese Klassifikation auf den zu diesem Zeitpunkt gebräuchlichen computertomografischen Befunden fußt, hat sie bis heute ihre Wertigkeit in der internationalen Literatur. Diese Blutungsentität bei sehr unreifen Frühgeborenen stellt sowohl für die akute Überlebensprognose als auch für die langfristige Entwicklung einer der wichtigsten Risikofaktoren dar. Zahlreiche klinische Kohortenstudien belegen die dargestellten Zusammenhänge bis in die aktuelle Literatur hinein bereits seit Dekaden 8. Daher war die Erfassung von Risikofaktoren und deren jeweilige Aktualisierung für entsprechende Behandlungsperioden eine Säule der neonatologischen Forschung. Diesem Thema widmet sich die in der aktuellen Ausgabe die Untersuchung an eine bundesdeutschen Kohorte aus Ulm 15. PMID:27617758

  6. Gasturbinen-Kraftwerke

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zahoransky, Richard; Allelein, Hans-Josef; Bollin, Elmar; Oehler, Helmut; Schelling, Udo

    Stationäre Gasturbinen-Kraftwerke zur Stromerzeugung wurden zuerst von Holzwarth Anfang des 20. Jahrhunderts zur kommerziellen Reife entwickelt und bis zum 2. Weltkrieg hergestellt. Hierbei handelte es sich um Verpuffungs-Gasturbinen mit isochorer Wärmezufuhr [6.1]. 1939 präsentierte die Firma BBC auf der Zürcher Landesausstellung die erste stationäre Gasturbine mit isobarer Wärmezufuhr, nach deren Prinzip die heutigen Gasturbinen aufgebaut sind. Diese 4 MW Maschine ist noch heute in Neuchâtel betriebsbereit. Friedrich Stolze gilt als Erfinder dieser Gasturbinen-Bauweise. Seine erste, schon 1904 bei BBC gebaute Anlage erbrachte wegen zu geringer Maschinenwirkungsgrade und zu geringer Turbineneintrittstemperatur jedoch keine Nutzleistung [6.2].

  7. Learning Doctor-Patient Communication - Evaluating the effectiveness of the communication training course at Leipzig University from the students' point of view.

    PubMed

    Cämmerer, Jana; Martin, Olaf; Rockenbauch, Katrin

    2016-01-01

    Zielsetzung: An der Universität Leipzig werden die Forderungen der Approbationsordnung für Ärzte nach praxisnahem, Kommunikationskompetenzen förderndem Unterricht u.a. durch einen zweisemestrigen Gesprächsführungskurs aktiv umgesetzt. In diesem Kurs vermitteln studentische Tutoren mit Hilfe anwendungsorientierter Methoden die Grundlagen zwischenmenschlicher Kommunikation und ausgewählte Aspekte ärztlicher Gesprächsführung. Dieser Beitrag berichtet darüber, welchen Effekt der Gesprächsführungskurs auf die selbsteingeschätzten Gesprächsführungskompetenzen der Medizinstudierenden hat.Methode: Mittels lernzielspezifischer Fragebögen wurden zu Beginn und nach Abschluss des ersten und zweiten Kurssemesters die selbsteingeschätzten Gesprächsführungskompetenzen der Studierenden erhoben und Vorher- Nachher-Vergleiche der Einschätzungen durchgeführt. An der Fragebogenerhebung nahmen zu Kursbeginn 142 Studierende (von insgesamt 163 Kursteilnehmern) teil, von denen 117 auch den T2-Fragebogen am Ende des ersten Kurssemesters und 84 Studierende die Fragebögen im zweiten Kurssemester ausfüllten und damit in die statistische Auswertung eingingen. Die Fragebögen wurden mittels deskriptiver und inferenzstatistischer Methoden ausgewertet. Ergebnisse: Der Vergleich der Selbsteinschätzungen zu den vier Messzeitpunkten ergab bezüglich aller erhobenen Gesprächsführungskompetenzen statistisch signifikante subjektive Lernfortschritte. Die größten Differenzen zwischen den Messzeitpunkten und damit die größten Lernfortschritte ergaben sich für wissensbezogene Kompetenzen. Schlussfolgerung: Der Gesprächsführungskurs trägt aus Studierendensicht bedeutsam zur Vermittlung kommunikativer Kompetenzen bei. Die Ergebnisse sprechen dafür, dass durch das praxisorientierte Kurskonzept die Gesprächsführungskompetenzen der Studierenden erfolgreich erweitert werden können. Für die Weiterführung des Kurses und eine empfohlene Ausweitung auf den klinischen Teil

  8. A new in vivo model using a dorsal skinfold chamber to investigate microcirculation and angiogenesis in diabetic wounds.

    PubMed

    Langer, Stefan; Beescho, Christian; Ring, Andrej; Dorfmann, Olivia; Steinau, Hans Ulrich; Spindler, Nick

    2016-01-01

    Einleitung: Diabetes Mellitus beschreibt die Dysregulation des Glukosemetabolismus auf Grund von pathologischer Insulin-Sekretion, reduzierter Insulin-Effizienz oder beidem. Es ist hinreichend bekannt, dass Patienten mit einem Diabetes mellitus an verlängerter Wundheilung leiden, da die Weichteilangiogenese hierdurch massiv beeinflusst wird. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist kein befriedigendes in vivo murine Modell etabliert, um die Dynamik der Angiogenese während einer diabetischen Wundheilung zu untersuchen. Um die pathophysiologischen Abläufe des Diabetes und seinen Einfluss auf die Angiogenese besser verstehen zu können, wurde ein neues in vivo murine Modell entwickelt bei welchem mittels einer Hautkammer die Veränderungen bei Mäusen sichtbar gemacht werden.Material und Methoden: Diabetische Mäuse (db; BKS.Cg-m+/+Lepr(db)/J), Wildtyp Mäuse (dock7Lepr(db)+/+m) sowie BALB/c Labormäuse wurden hierzu untersucht. Diese wurden in Einzelkäfigen gehalten mit selbstständigem Futterzugang in einem 12-stündigen Tag- und Nachtrhythmus. Muskelläsionen von 2 mm Durchmesser wurden im Zentrum des Hautkammerfensters gesetzt. Hierauf hin wurde die Wundheilung über einen Zeitraum von 22 Tagen verfolgt. Wichtige analytische Daten wie Gefäßdurchmesser, Fließgeschwindgkeit, Gefäßpermeabilität sowie das Kapillar-Leck von Muskelkapillaren sowie post-kapilläre Venolen konnten hierbei erhoben werden. Schlüsselparameter waren die functional capillary density (FCD) und die angiogenesis positive areas (APA).Ergebnisse: Wir haben ein Wundmodell etabliert, welches hoch aufgelöste in vivo Aufnahmen der funktionellen Angiogenese der diabetischen Wunde ermöglicht. Wie angenommen zeigten die db Mäuse eine gestörte Wundheilung (22. Tag) verglichen mit den Wunden einer BALB/c oder WT Maus (15. Tag). FCD war über den gesamten Verlauf bei den diabetischen Mäusen niedriger als bei WT oder BALB/c. Die Dynamik der Angiogenese nahm bei diabetischen Mäusen ab, was der niedrige

  9. Organisationsübergreifendes Management von Föderations-Sicherheitsmetadaten auf Basis einer Service-Bus-Architektur

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Graf, Stephan; Hommel, Wolfgang

    In service-orientierten Architekturen wird die herkömmliche web-service-basierte Punkt-zu-Punkt-Kommunikation zunehmend durch den Einsatz eines Enterprise Service Bus (ESB) abgelöst, der den sicheren und zuverlässigen Nachrichtentransport realisiert. Der Einsatzbereich eines ESB endet jedoch an den Grenzen der ihn einsetzenden Institution. In diesem Artikel analysieren wir aktuelle Herausforderungen bei der organisationsübergreifenden Verwaltung von Sicherheitsmetadaten, zu denen insbesondere Serverzertifikate und Privacy Policies gehören. Als konkretes Szenario wird dabei das Federated Identity Management im Rahmen der deutschen Hochschulföderation DFN-AAI aufgegriffen. Als standardbasierte, einheitliche Lösung, die proprietäre sowie metadatentyp-spezifische Ansätze integriert und den damit verbundenen Administrationsaufwand reduziert, schlagen wir einen organisationsübergreifenden ESB vor, den wir als Federation Service Bus (FedSB) bezeichnen. Wir diskutieren seine technischen Eigenschaften, das zugrunde liegende Kommunikationsmodell und die organisatorischen Schritte zur Einführung.

  10. Systeme mit veränderlicher Teilchenzahl, Gasentartung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heintze, Joachim

    Bisher haben wir die Zustandsgrößen ν (Zahl der Mole) und N (Zahl der Teilchen im System) als konstant betrachtet. In diesem Kapitel wollen wir untersuchen, wie sich Veränderungen von ν bzw. von N beschreiben lassen. Dazu werden wir eine neue thermodynamische Größe einführen, das chemische Potential μ. Als Beispiele für die Veränderung von Teilchenzahlen werden wir diffusive Prozesse und chemische Reaktionen betrachten. Am Ende des Kapitels werden wir die quantenmechanische Gasentartung diskutieren, bei der das chemische Potential ebenfalls eine Rolle spielt. Wir werden feststellen, dass es nicht schwierig ist, einige Eigenschaften dieses interessanten Materiezustands zu verstehen. Wir behandeln das Thema bereits hier und nicht erst in der Quantenphysik am Ende des Buches, weil es in die Wärmelehre gehört und weil auf dieser Grundlage die elektrischen Eigenschaften von Metallen in Bd. III/9 leicht diskutiert werden können.

  11. The causal representation of outpatients with Crohn's disease: is there a link between psychological distress and clinical disease activity?

    PubMed

    Banovic, Ingrid; Gilibert, Daniel; Andronikof, Anne; Jebrane, Ahmed; Ajdukovic, Ivan; Cosnes, Jaques

    2013-01-01

    Zielsetzung: Aufgrund des fluktuierenden Charakters des Morbus Crohn (Crohn’s disease, (CD)) müssen Patienten mit der Veränderlichkeit ihres Gesundheitszustandes zurechtkommen. Die wahrgenommene, persönliche Kontrollierbarkeit ist ein wichtiges Element der Anpassungsfähigkeit an die Herausforderungen des Krankheitsbildes. In dieser Arbeit wird untersucht, ob wahrgenommene Kontrolle als Prädiktor klinischer Aktivität der Krankheit und psychologischer Belastung (Depression, Angst) angesehen werden kann.Methode: Der HADS (Hospital Anxiety Depression Scale), die Kausale Dimensonsskala und der CGI (Clinical Global Impression, Einschätzung der wahrgenommenen Schwere) wurden an 160 CD-Patienten erhoben. Entzündungsindikatoren (CRP), Krankheitsdauer und klinische Aktivität der Krankheit wurden ebenfalls erhoben.Ergebnisse: Insgesamt scheinen die Patienten ihre Krankheit weder als persönlich ausgeprägt kontrollierbar noch unkontrollierbar zu empfinden. Während die psychologische Belastung bei klinisch aktivem Symptombild höher ist, erweist sich die Beziehung zwischen den Variablen als komplex. Das Gefühl persönlicher Kontrolle weist einen Zusammenhang zu der klinischen Aktivität der Krankkheit auf (p=0,0001), wie auch die Wahrnehmung der Stabilität der CD (p<0,0001) und die Globalität des Einflusses der Krankheit auf das Leben (p=0,001). Ungeachtet dessen zeigte sich die wahrgenommene persönliche Kontrolle nicht als prädiktiv für den Aktivitätsstatus der Krankheit. Schließlich zeigte sich ein Zusammenhang psychologischer Belastung mit der Wahrnehmung der Kontrollierbarkeit der Krankheit durch das medizinische Team (p=0,00001) und der Globalität der Krankheitsfolgen für das Leben (p<0,005)Schlussfolgerung: Psychologische Behandlungen sollten diese Dimensionen berücksichtigen, um das Wohlbefinden und die Gesundheit der Patienten zu verbessern.

  12. Grundsätze über die Anlagen neuer Sternwarten mit Beziehung auf die Sternwarte der Universität Göttingen. Von Georg Heinrich Borheck

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Beuermann, Klaus; Borheck, Georg Heinrich

    Die Göttinger Sternwarte, Wirkungsstätte des berühmten Gelehrten Carl Friedrich Gauß, ist ein bedeutendes Baudenkmal. Im Jahre 2005 wird sie gemeinsam von der Georg-August-Universität und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen renoviert, um dann als repräsentatives Gebäude der Universität und Arbeitsstätte der Akademie zu dienen. Die Nutzung der historischen Räume für Ausstellungen macht diesen imposanten Bau erstmals der Öffentlichkeit zugänglich. Die Sternwarte war bei ihrer Errichtung vor 200 Jahren ein nach seinerzeit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen konzipierter Bau, der die Universität Göttingen in eine der vordersten Stellen Europa rückte. Auch aufgrund ihrer Architektur ist sie ein großer Wurf des Göttinger Universitätsbaumeisters Georg Heinrich Borheck. Durch die Kriegswirren der Napoleonischen Zeit zerschlug sich Borhecks Versuch einer Publikation seiner Beschreibung des Baus der Göttinger Sternwarte 1805. Doch seine Schrift ist auch heute noch aktuell und wird mit diesem Band erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugängig gemacht. Er zeigt die Grundsätze, nach denen damals öffentliche Bauten konzipiert wurden, erläutert die Bedeutung des Baus aus kunst- und wissenschaftshistorischer Sicht und informiert über die Pläne zur Restaurierung der Sternwarte in einem separaten Beitrag und im Geleitwort des Präsidenten der Georg-August Universität Prof. Dr. Dr. h. c. Kurt von Figura.

  13. [Transition from childhood to adolescence-a qualitative study on experiences of adolescents with type 1 diabetes mellitus and their mothers].

    PubMed

    Gabele, Angela; Budde, Jörg; Spichiger, Elisabeth

    2015-04-01

    Hintergrund: In Deutschland erkranken jährlich etwa 2 200 Kinder unter 14 Jahren an Typ 1 Diabetes mellitus (T1DM). Bei Kleinkindern führen die Eltern das Diabetes-Management durch, später übernehmen Kinder einzelne Aufgaben. Während der Transition von der Kindheit zur Adoleszenz, im Alter von 8 – 13 Jahren, lernen Kinder selbstständiger zu werden. Kinder mit T1DM bewältigen eine weitere Transition im Diabetes-Management. Bislang fokussierte die Forschung jedoch auf die Transition Adoleszenz – Volljährigkeit. Fragestellung: Mit der Studie wurden das Erleben von Jugendlichen mit T1DM und ihrer Mütter während der Transition von der Kindheit zur Adoleszenz und die Bedeutung von Selbstständigkeit exploriert. Methode: Die interpretierende phänomenologische Studie fand in zwei süddeutschen Diabetes-Ambulanzen statt. Sechs Jugendliche und ihre Mütter nahmen an Interviews mit offenen Fragen teil. Daten wurden mittels Fall- und thematischer Analyse ausgewertet. Ergebnisse: Jugendliche erlebten die Übernahme der Diabetes-Aufgaben für immer längere Zeiträume und die damit verbundene größere Selbstständigkeit als befreiend. Mütter lernten ihren Kindern dies zuzutrauen. Ihre größte Sorge blieb eine mögliche Hypoglykämie. Familienmitglieder und Lehrer(innen) waren unterschiedlich in das Diabetes-Management involviert. Die kontinuierliche Betreuung durch dieselben Ärzte/Ärztinnen der Ambulanzen wurde als unterstützend erlebt. Schlussfolgerung: Eine kontinuierliche Betreuung durch dieselben Fachpersonen kann sich positiv auf die Transition Kindheit – Adoleszenz von Kindern mit T1DM auswirken.

  14. Alpha-linolenic acid intake prevents endothelial dysfunction in high-fat diet-fed streptozotocin rats and underlying mechanisms.

    PubMed

    Zhang, Wei; Fu, Fang; Tie, Ru; Liang, Xiangyan; Tian, Fei; Xing, Wenjuan; Li, Jia; Ji, Lele; Xing, Jinliang; Sun, Xin; Zhang, Haifeng

    2013-11-01

    Hintergrund: Die endotheliale Dysfunktion ist ein wichtiger Faktor in der Pathogenenese von diabetes- assoziierten Gefäßkomplikationen. Alpha-Linolensäure (ALA) kann die flußvermittelte Dilatation der diabetischen Arterie vier Stunden postprandial erhöhen. Es ist aber weitgehend unklar, ob eine chronische ALA Supplementierung eine endotheliale Dysfunktion verhüten kann. Material und Methoden: Streptozotozin (HFD-STZ) Ratten unter hochdosierter Fettdiät (HFD-STZ) stellen ein Tiermodell für den Typ 2 Diabetes (T2DM) dar. Altersgleiche normale und HFD-STZ Ratten bekamen randomisiert eine normale Diät oder ALA (500 mg/kg pro Tag). Nach 5 Wochen wurde die endotheliale Dysfunktion gemessen. Ergebnisse: Diabetes verursachte eine signifikante endotheliale Dysfunktion (maximale Vasorelaxation auf Azetylcholin) in aortalen Segmenten. ALA Aufnahme milderte die endotheliale Dysfunktion. Superoxide Produktion and Peroxynitrite (ONOO-) Bildung waren unter ALA Supplementierung in den diabetischen Gefäßsegmenten vermindert. Bemerkenswerterweise verstärkte die ALA Aufnahme eNOS, hemmte aber die iNOS Aktivität in diabetischen Gefäßen. Darüber hinaus steigerte ALA die Aufnahme der eNOS Phosphorylation signifikant. Andererseits waren gp91phox und iNOS Überexpression moderat bei ALA Aufnahme reduziert. Schlussfolgerungen: ALA wirkt präventiv auf eine diabetes-induzierte endotheliale Dysfunktion, indem es die eNOS Aktivität verstärkt und den oxidativen/nitrativen Stress durch Hemmung der iNOS und NADPH Oxidase Expression und ONOO-Production mildert.

  15. Physician-assisted suicide, euthanasia and palliative sedation: attitudes and knowledge of medical students.

    PubMed

    Anneser, Johanna; Jox, Ralf J; Thurn, Tamara; Borasio, Gian Domenico

    2016-01-01

    Zielsetzung: Im November 2015 wurde im deutschen Bundestag über eine gesetzliche Neuregelung der „Sterbehilfe“ abgestimmt. Dies betraf insbesondere die rechtliche Bewertung des ärztlich assistierten Suizids. Es wurde eine Änderung des Strafgesetzbuches beschlossen, das die „geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ nun unter Strafe stellt. Bereits am 2.7.2015, dem Tag der von größerem medialem Interesse begleiteten ersten Lesung entsprechender Gesetzesentwürfe im Bundestag, befragten wir Medizinstudierende des 7. und 8. Semesters der TU München zu den Themen „ärztlich assistierter Suizid (ÄAS)“, „Tötung auf Verlangen (TAV)“ und „palliative Sedierung (PS)“ auf der Basis einer fiktiven Fallvignette. Methodik: Die Fallvignette schilderte den Fall eines an einem Nasopharynxkarzinom erkrankten Patienten in zwei Varianten (subjektiv unerträgliches physisches vs. seelisches Leiden). Gefragt wurde nach der für die jeweiligen Handlungsoptionen aktuell geltenden Rechtslage sowie nach der Einstellung der Studierenden zur ethischen Vertretbarkeit dieser Maßnahmen.Ergebnisse: 241 von 301 Studierenden (80%) beantworteten den Fragebogen, davon 109 in der Variante 1 (körperliches Leiden) und 132 in der Variante 2 (seelisches Leiden). Die geltende Rechtslage zur PS (erlaubt) und zur TAV (verboten) wurde von der Mehrzahl der Studierenden richtig eingeschätzt (81,2% bzw. 93,7%), während nur eine Minderheit der Studierenden (18,8%) wusste, dass der ÄAS zum damaligen Zeitpunkt keinen strafrechtlich relevanten Tatbestand darstellte. Für – im geschilderten Fall – ethisch vertretbar hielten 83,3 % der Teilnehmer die PS unter gleichzeitiger Beendigung der Ernährung und Flüssigkeitsgabe, 51,2% den ÄAS und 19,2% die TAV. Im Vergleich der Varianten 1 und 2 fand sich ein signifikanter Unterschied lediglich bei der Einschätzung der Rechtmäßigkeit der PS: Bei physischem Leid wurde diese häufiger für erlaubt erachtet (88,1% vs. 75

  16. Timing group delay and differential code bias corrections for BeiDou positioning

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Guo, Fei; Zhang, Xiaohong; Wang, Jinling

    2015-05-01

    This article first clearly figures out the relationship between parameters of timing group delay (TGD) and differential code bias (DCB) for BDS, and demonstrates the equivalence of TGD and DCB correction models combining theory with practice. The TGD/DCB correction models have been extended to various occasions for BDS positioning, and such models have been evaluated by real triple-frequency datasets. To test the effectiveness of broadcast TGDs in the navigation message and DCBs provided by the Multi-GNSS Experiment (MGEX), both standard point positioning (SPP) and precise point positioning (PPP) tests are carried out for BDS signals with different schemes. Furthermore, the influence of differential code biases on BDS positioning estimates such as coordinates, receiver clock biases, tropospheric delays and carrier phase ambiguities is investigated comprehensively. Comparative analysis show that the unmodeled differential code biases degrade the performance of BDS SPP by a factor of two or more, whereas the estimates of PPP are subject to varying degrees of influences. For SPP, the accuracy of dual-frequency combinations is slightly worse than that of single-frequency, and they are much more sensitive to the differential code biases, particularly for the B2B3 combination. For PPP, the uncorrected differential code biases are mostly absorbed into the receiver clock bias and carrier phase ambiguities and thus resulting in a much longer convergence time. Even though the influence of the differential code biases could be mitigated over time and comparable positioning accuracy could be achieved after convergence, it is suggested to properly handle with the differential code biases since it is vital for PPP convergence and integer ambiguity resolution.

  17. Empfangsleistung in Abhängigkeit von der Zielentfernung bei optischen Kurzstrecken-Radargeräten.

    PubMed

    Riegl, J; Bernhard, M

    1974-04-01

    The dependence of the received optical power on the range in optical short-distance radar range finders is calculated by means of the methods of geometrical optics. The calculations are based on a constant intensity of the transmitter-beam cross section and on an ideal thin lens for the receiver optics. The results are confirmed by measurements. Even measurements using a nonideal thick lens system for the receiver optics are in reasonable agreement with the calculations.

  18. Die Aufnahme partikulärer Nahrung bei Reniera sp. (Porifera)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Langenbruch, Paul-Friedrich

    1985-09-01

    The choanocyte chambers of the marine sponge Reniera sp. protrude with their curved outer surface free into the incurrent canals. The water is sucked into the chambers by cavities between the choanocytes. Particles up to 1 µm in diameter may enter the chambers with the water current. These particles are trapped on the outer surface of the choanocyte collars and are ingested by the choanocytes and processes of the pinacocyte epithelium of the incurrent canal system, which project into the chambers. Bigger particles are retained in the incurrent canals mainly on the outer surface of the choanocyte chambers. They are ingested by pinacocytes of the canal wall and transported to cells of the mesenchyme. The present investigation shows the great importance of the pinacocyte epithelium of the incurrent canal system for suspension feeding in Reniera sp.

  19. Zur Bedeutung von ausserschulischen Bildungsmassnahmen bei der Arbeitsplatzsuche in zwei brasilianischen Industriezentren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lehmann, Rainer H.; Verhine, Robert E.

    1982-03-01

    In view of the high cost and the often disappointing results achieved by the massive extension of general education in developing countries, this article investigates the extent to which out-of-school education and training courses assist workers in Brazilian industrial centres in obtaining employment. By discriminant analysis, information on the education and training of 149 applicants for industrial jobs in João Pessoa and Salvador is related to the success rate of their applications. It is shown that, while formal school education raises the vocational expectations of the workers in both towns, it does not coincide with a higher probability of securing employment. On the other hand, participation in out-of-school education or training correlates positively with employment opportunities, for different reasons according to the context. In João Pessoa, where industry is only in the early stages of development, programmes which appear to have no direct relation to the hoped-for job seem to be as useful in the search for employment as specific professional training courses. This indicates the economic importance of participation in out-of-school courses. In Salvador, however, which is economically more highly developed, out-of-school vocational training alone appears to have a positive influence on the chances of finding employment. Apparently, decision criteria here are oriented more to consideration of usable skills, as they are in Western countries.

  20. Reliabilität der Energetischen Terminalpunktdiagnose (ETD) nach Mandel bei Kranken.

    PubMed

    Treugut; Görner; Lüdtke; Schmid; Füss

    1998-01-01

    Reliability of Mandel's Energy Emission Analysis (EEA) in Sick PersonsOBJECTIVE: Is the Energy Emission Analysis (EEA) according to Mandel a reliable diagnostic instrument in severely diseased patients? PATIENTS: 30 patients of the Stauferklinik Schwäbisch Gmünd, Germany, suffering from a great variety of diseases. STUDY DESIGN: At regular intervals of 10-15 min 4 Kirlian photos of fingers and toes were taken from each patient. An experienced rater blindly assessed all photos according to the EEA sectors with respect to remarkable phenomena. Additionally he defined the most affected circles of functions of Traditional Chinese Medicine (TCM). RESULTS: The circles of functions of kidney/bladder and spleen/pancreas/stomach appeared to be the most affected in nearly all photos, the reliability is estimated by a rather low intraclass-kappa of 0.14 (95% CI: 0.00-0.29, p = 0.0279. Reliabilities of single EEA sectors also are low and similar to those of healthy persons. CONCLUSIONS: The reasons for the moderate reliability may be attributed to fluctuations of Chi, increasing regulation rigidity of diseased persons or simply to technical limitations of the method.Possibly new realtime Kirlian devices can provide additional information. PMID:9892819

  1. Misunderstood citations of Horace by Nicolaus Copernicus. (German Title: Unverstandene Horaz-Zitate bei Nicolaus Copernicus)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krafft, Fritz

    Being a Renaissance humanist, Copernicus takes care to demonstrate his education also by quotations from classical authors which however are concealed in a way that they are recognized and understood in their meaning only by equally educated persons. Three such quotations from the Ars poetica by Horace are represented. These not only enable completely new insights into the dating of certain phases of his writing the main work De revolutionibus (especially book III) but also mark his characterization of 'good' and 'bad' astronomers (and astronomies). Furthermore they give evidence that T.S. Kuhn's ``Structure of Scientific Revolutions'' cannot apply to the Copernican turning point of astronomy called revolution.

  2. Die Cnidogenese der Octocorallia (Anthozoa, Cnidaria): II. Reifung, Wanderung und Zerfall von Cnidoblast und Nesselkapsel

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidt, H.; Moraw, B.

    1982-03-01

    Migration of cnidoblasts has never been observed in Anthozoa. In contrast to hydrozoans, anthozoans are repeatedly reported to develop nematocysts locally without migration in the entoderm as well as in the ectoderm. The majority of the nematocysts studied in different Octocorallia species (Alcyonaria: Alcyonarium digitatum, Parerythropodium coralloides; Gorgonaria: Pseudopterogorgia aerosa; Pennatularia: Veretillum cynomorium) originate from the ectoderm of the scapus, where, however, no mature nematocysts occur. Cnidoblasts containing immature nematocysts accumulate in the distal scapus, from where they migrate singly like amoebae into the pinnulae of the tentacles. The nematocysts mature during migration, during which the capsular matrix becomes completely electron-translucent. Only in the oral disc, where few nematocysts occur, do they mature locally without migration. In the Octocorallia, nematocyst development and maturation takes places only in the ectoderm. Development of nematocysts has never been observed in the entoderm, nor in the pharynx; this demonstrates its entodermal origin. The entoderm contains only degenerated or phagocytized nematocysts. Contrary to hydrozoans, the mature anthozoan cnidocyte is rounded and has no processes to the mesogloea. Instead of a cnidocil it has a ciliary cone consisting of a normal flagellum, stereocilia and macrovilli. The cnidocyte is characterised by abundant electron-translucent cytoplasm and nematocyst-anchoring structures made up of cross-striated, collagen-like fibrillae and a fibrous basal ring. The position of the cross-striated fibrillae is distally similar to that of the supportive rods in hydrozoan cnidoblasts. The present study clearly demonstrates that structure and, possibly, function of an octocorallian cnidocyte is much simpler than that of a hydrozoan cnidocyte. On the other hand, cnidoblast migration, occurring in Hydrozoa as well in Octocorallia, turned out to be a much older phylogenetic character than was formerly believed.

  3. Kilogramm und Mol: SI-Basiseinheiten für Masse und Stoffmenge

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Becker, Peter; Gläser, Michael

    2001-11-01

    Das Kilogramm ist eine SI-Basiseinheit, die bislang nicht hinreichend genau auf Naturkonstanten zurückgeführt werden kann. Gegenwärtig gibt es verschiedene Vorschläge, dieses Problem zu lösen. Ein Vorschlag ist die Neudefinition des Kilogramm auf Basis atomarer Massen. An der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) wird dazu an zwei verschiedenen Verfahren geforscht. Beim ersten Verfahren werden Goldionen zu einer Referenzmasse akkumuliert, beim zweiten die Avogadro-Konstante an einem Silizium-Einkristall bestimmt. Beide Verfahren könnten eine genau bestimmbare Zahl von Atomen liefern, mit der das Kilogramm neu definiert werden könnte. Dies könnte eine Zahl von 197 Au, von 28 Si oder auch von 12 C-Atomen sein, auf der bereits die SI-Einheit der Stoffmenge des Mol basiert.

  4. Elektronenmikroskopische Untersuchungen an Anaitides mucosa (Annelida, Polychaeta). Cuticula und Cilien, Schleimzellen und Schleimextrusion

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hausmann, K.

    1982-03-01

    Two components, a basal cuticle and an epicuticle, make up the cuticle of A. mucosa. The basal cuticle consists of collagen fibrils, which are arranged in about 20 layers. The orientation of the fibrils changes rectangularly from one layer to the next. Fine filaments interweave the basal cuticle. The epicuticle, which is covered by a layer of electron dense material, is composed of irregularly arranged thin filaments. Branched microvilli of the epidermal cells penetrate the cuticle. Bacteria are found in the basal cuticle. Dorsally each segment has a band of densely packed smooth cilia. Laterally and partly ventrally aggregates of cilia are observed. These cilia exhibit apically artificial swellings. At least six different mucous cells are observed in the epidermis, morphologically distinguishable by the structure of the secretion products. Mucus is secreted via exocytosis through cuticular pores. During this process the mucus might expand. The secreted mucus consists of filamentous subunits.

  5. Fortpflanzung und entwicklung von Anemonia sulcata (Anthozoa, Actiniaria) II. Frühentwicklung, Blastula und Gastrula

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schäfer, W.

    1985-09-01

    Early developmental stages of the Anemonia germ are characterized by asynchronously dividing nuclei and an extreme delay of blastomere differentiation. The nuclei migrate to the periphery, whereas nutritive substances remain in the interior. Following this stage, the appearance of cell boundaries results in the formation of the blastoderm and the simultaneous division of the yolk into many fragments. Most of them are exclusively filled with reserve material; only very few contain zooxanthellae or nuclei. On the embryo's surface, conically shaped bundles of long microvilli are obvious. They appear to be less regularly arranged than the spines of oocytes before insemination. Pigment granules that have originated from fusing Golgi vesicles are crowded peripherally in the blastoderm cells. In the nucleoplasm single annulate lamellae that seem to be cut off from the nuclear envelope can frequently be found. There is no further cellular differentiation until gastrulation is completed. Though yolk-containing cellular fragments occupy nearly the whole blastocoel, entoderm formation occurs by invagination. Ultrastructural observations provide evidence of the existence of interstices between entoderm cells that allow all nutritive substances to pass gradually into the gastric cavity. In the region of the blastoporus there are cellular processes enveloping reserve material. Presumably, these observations indicate a so-called “filtration of nutritive yolk” (Korschelt & Heider, 1909) that might represent an additional mode for the transfer of yolk-containing cellular fragments from blastocoel into gastrocoel.

  6. Fortpflanzung und Sexualität von Cereus pedunculatus und Actinia equina (Anthozoa, Actiniaria)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schäfer, W.

    1981-12-01

    Sexuality and reproductive behaviour of Cereus pedunculatus (Pennant) and several forms (subspecies) of Actinia equina (L.) from populations collected along the French Atlantic Sea coast and in different habitats along the European Mediterranean coast were studied. At the stage of 96 septae C. pedunculatus and A. e. atlantica II exhibited mature oocytes which developed parthenogenetically into larvae. The latter appeared simultaneously in the gastrocoele. Adolescent A. e. atlantica II developed very few mature oocytes and larvae. Following a sterile period, oocytes and young individuals of different age groups were present almost throughout the whole year in adult anemones. A. e. mediterranea I was dioecious and oviparous in any habitat observed. Samples of the larviparous A. e. mediterranea II (collected near Banyuls, France) exhibited male gonads exclusively and contained larvae. Spontaneous longitudinal fission was occasionally observed in adult A. e. mediterranea I and adolescent A. e. atlantica II.

  7. Der Haupthistokompatibilitätskomplex und die Unterscheidung zwischen Selbst und Fremd durch das Immunsystem

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Klein, Jan; Rammensee, Hans-Georg; Nagy, Zoltan A.

    1983-06-01

    The major histocompatibility complex (Mhc) is a cluster of closely linked genes which are involved in the distinction between self and non-self. The genes fall into two classes, I and II, which are evolutionarily related but specialized to performing somewhat different functions. The Mhc genes code for proteins which are seen together with foreign substances by the thymus-derived lymphocytes. These lymphocytes thus recognize simultaneously self (Mhc molecules) and non-self (foreign antigen). Some of the Mhc genes are highly polymorphic and this polymorphism probably represents a compensation for the fact that certain combinations of Mhc molecules and antigen fail to be recognized by the T lymphocyte.

  8. Diskrepanzen und Kongruenzen: Das Dilemma des afrikanischen Kindes zwischen Familie und Schule

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bauer, Annemarie

    1986-03-01

    This article expounds the theory that the failure of school is due to the incompatibility of the educational goals of school and traditional upbringing in Africa. The thesis is put forward by adherents of the psychoanalytical model of child development and seeks to emphasize the discrepancies between the childhood where children are not frustrated and where their needs are cared for and the school education which represses the drives and its socialization of children. Finding a number of anthropological studies are discussed and reinterpretations of the ethno-psychoanalytical materials attempted. Neither the evaluation of childhood in Africa nor the theory that with school come wholly new expectations of behaviour (e.g., a performance requirement) can no longer be maintained. In conclusion, other explanations for the difficulties encountered by school in Africa are offered.

  9. [Emergency department as final destination: perception and reception of the palliative patient" concept as well as approach toward improving interdisciplinary collaboration - a survey of emergency personnel of a Swiss emergency department].

    PubMed

    Klenk, Laurence; Iucolano, Nicoletta M; Braun, Christian Tasso; Exadaktylos, Aristomenis K; Eychmüller, Steffen

    2015-01-01

    Hintergrund: Wegen sich verändernder Strukturen im Spitalbereich sowie im Bereich der Hausarztabdeckung als auch infolge zunehmenden Drucks auf das Gesundheitssystem kommen mehr Patienten auf die Notfallstationen, die aufgrund ihrer Grunderkrankung und des fortgeschrittenen Krankheitsstadiums von einem palliativen Behandlungskonzept profitieren. Eine wesentliche Herausforderung ist hierbei bereits die Definition von «Palliative Care» (PC), sowie die Klärung, was genau die palliative Versorgung beinhaltet. Häufig vermischt wird der Terminus «Palliative Care» mit «End of life care». Die vorliegende Studie ist eine Standortbestimmung im Universitären Notfallzentrum des Inselspitals Bern (UNZ), das jährlich rund 32 400 Patienten versorgt. Ziel ist es, mehr über den Wissensstand und die persönliche Einstellung der Mitarbeiter zu palliativen Fragestellungen und speziell zum Begriff «Palliative Care» zu erhalten. Methodik: Die Mitarbeiter des Universitären Notfallzentrums des Inselspitals Bern (UNZ) wurden mittels einer Online-Umfrage durch eine spitalexterne Fachinstitution interviewt. Diese Befragung basiert auf einem Instrument [1], das in einer vergleichbaren Studie auf einer Notfallstation in den USA entwickelt und validiert wurde. Resultate: Von 154 Mitarbeitenden (Pflege und Ärzte) füllten 60 Mitarbeitende die Befragung vollständig aus, entsprechend einer Antwortrate von 39%. Die Definition von Palliative Care (von n=60) war sehr heterogen und konnte in sechs Themenbereiche eingeteilt werden. Bei den Fragen nach spezifischen Leistungsangeboten äusserten die Mitarbeitenden den Wunsch nach einem erleichterten Zugang zu bestehenden Patientendaten, nach einem 24-Stunden-Palliative-Care-Konsiliardienst und nach mehr Besprechungszeit für Fragestellungen der PC im klinischen Alltag. Schlussfolgerungen: Die heterogene Begriffsdefinition von «Palliative Care» bestätigt sich. Es besteht kein klares Vorgehen, und zudem lässt sich ein Zeitmangel f

  10. Heat for wounds - water-filtered infrared-A (wIRA) for wound healing - a review.

    PubMed

    Hoffmann, Gerd; Hartel, Mark; Mercer, James B

    2016-01-01

    Kontrollgruppen in der Viszeralchirurgie, p=0,000020 bzw. 0,00037 bzw. 0,0045; insgesamt 6 vs. 14,5 Schmerztabletten an 6 Erhebungstagen (der Wochen 1–6) bei chronischen venösen Ulzera, mediane Differenz –8, 95%-KI –10/–5, p=0,000002). Weitere Effekte sind:Schnellere Wundflächenabnahme (bei schwerbrandverletzten Kindern 90% Wundflächenabnahme nach 9 vs. 13 Tagen, nach 9 Tagen 89,2% vs. 49,5% Wundflächenabnahme, mediane Differenz 39,5% Wundflächenabnahme, 95%-KI 36,7%/42,2%, p=0,000011; kompletter Wundschluss bei chronischen venösen Ulzera nach 14 vs. 42 Tagen, mediane Differenz –21 Tage, 95%-KI –28/–10, p=0,000005). Bessere Gesamteinschätzung der Wundheilung (Operationswunden: 88,6 vs. 78,5 auf einer VAS 0–100, mediane Differenz 8,9, 95%-KI 6,1/12,0, p<0,000001). Bessere Gesamteinschätzung des Effekts der Bestrahlung (79,0 vs. 46,8 auf einer VAS 0–100 mit 50 als Neutralpunkt, mediane Differenz 27,9, 95%-KI 19,8/34,6, p<0,000001). Höherer Gewebe-Sauerstoffpartialdruck während Bestrahlung mit wIRA (in 2 cm Gewebetiefe 41,6 vs. 30,2 mmHg, mediane Differenz 11,9 mmHg, 95%-KI 9,6/14,2 mmHg, p<0,000001). Höhere Gewebetemperatur während Bestrahlung mit wIRA (in 2 cm Gewebetiefe 38,9 vs. 36,4°C, mediane Differenz 2,6°C, 95%-KI 2,2/2,9°C, p<0,000001). Besseres kosmetisches Ergebnis (84,5 vs. 76,5 auf einer VAS 0–100, mediane Differenz 7,9, 95%-KI 3,7/12,0, p=0,00027). Niedrigere Wundinfektionsrate (einzelne präoperative Bestrahlung: 5,1% vs. 12,1% Wundinfektionen insgesamt, Differenz –7,0%, 95%-KI –12,8%/–1,3%, p=0,017, von diesen: späte Wundinfektionen (an den postoperativen Tagen 9 bis 30) 1,7% vs. 7,7%, Differenz –6,0%, 95%-KI –10,3%/–1,7%, p=0,007). Kürzerer Krankenhausaufenthalt (9 vs. 11 postoperative Tage, mediane Differenz –2 Tage, 95%-KI –3/0 Tage, p=0,022).Die meisten Effekte sind mit einem Evidenzgrad von 1a bzw. 1b belegt.Schlussfolgerung: wIRA ist eine nützliche Ergänzung für die Behandlung von akuten und chronischen

  11. Das Blüte-Bestäuber-Netz auf Brachflächen : biozönologische Untersuchung zur Bedeutung von Brachen in einer intensiv genutzten Agrarlandschaft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hahn, Robert

    2002-11-01

    In der vorliegenden Dissertation wird die Bedeutung von Brachen für Artenvielfalt und Stabilität von Blüte-Bestäuber-Nahrungsnetzen in agrarisch genutzten Landschaften anhand ausgewählter blütenbesuchender Insektengruppen (Syrphidae, Lepidoptera) untersucht. Die Freilandarbeiten fanden von 1998-2000 im Raum der Feldberger Seenlandschaft, Mecklenburg-Vorpommern, statt. Es werden die beiden Hauptnahrungsquellen Nektar und Pollen betrachtet, dabei fanden Untersuchungen zur Intensität der Blüte-Bestäuber-Interaktion auf Stilllegungsflächen, zum flächenbezogenen quantitativen Nektarangebot im Jahresverlauf, zur individuellen Pollennutzung bei Syrphiden und zur Breite und Überlappung der Nahrungsnischen bei den dominanten Arten Episyrphus balteatus, Metasyrphus corollae, Syritta pipiens und Sphaerophoria scripta statt. Im Ergebnis zeigt sich eine hohe Bedeutung der Brachflächen für die Stabilität des Blüte-Bestäuber-Netzes, während die Diversität von anderen, eher landschaftsbezogenen Faktoren abhängig ist. This dissertation examines the importance of fallow land for the diversity and stability of pollination webs in agricultural landscapes as exemplified by selected groups of anthophilous insects (syrphidae and lepidoptera). The field studies were carried out between 1998 and 2000 in the Feldberg lakeland area in the north-east German State of Mecklenburg-Western Pomerania. Observations were made of nectar and pollen as the two main sources of food. Studies were conducted into the intensity of plant-pollinator interaction in set-aside areas, the site-specific quantity of nectar available during the vegetation period and the individual pollen intake of syrphid flies. Different methods were employed to establish the breadth of the trophic niches among the predominant species (Episyrphus balteatus, Metasyrphus corollae, Syritta pipiens and Sphaerophoria scripta) and the extent to which they overlapped. The studies showed that, while fallow land is very

  12. Non-Darcy double-diffusive natural convection in axisymmetric fluid saturated porous cavities

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nithiarasu, P.; Seetharamu, K. N.; Sundararajan, T.

    Double-diffusive natural convection in a fluid saturated porous medium has been investigated using the finite element method. A generalised porous medium model is used to study both Darcy and non-Darcy flow regimes in an axisymmetric cavity. Results indicate that the Darcy number should be a separate parameter to understand flow characteristics in non-Darcy regime. The influence of porosity on heat and mass transfer is significant and the transport rates may differ by 25% or more, at higher Darcy and Rayleigh numbers. When compared with the Darcy and other specialised models of Brinkman and Forchheimer, the present generalised model predicts the least heat and mass transfer rates. It is also observed that an increase in radius ratio leads to higher Nusselt and Sherwood numbers along the inner wall. Zusammenfassung Mit Hilfe der Finitelement-Methode wurde die Doppeldiffusion bei natürlicher Konvektion in einem fluidgetränktem porösen Medium untersucht, wobei ein verallgemeinertes Modell für poröse Medien Verwendung fand, das sich sowohl für Darcysches, wie für nicht-Darcysches Fluidverhalten in einem achsialsymmetrischen Ringraum eignet. Aus den Ergebnissen geht hervor, daß die Darcy-Zahl als zusätzlicher Parameter eingeführt werden muß, um das Strömungsverhalten im nicht-Darcyschen Regime verstehen zu können. Die Porosität hat großen Einfluß auf den Wärme- und Stoffaustausch, so daß bei höheren Darcy- und Rayleigh-Zahlen diesbezüglich Unterschiede bis über 25% auftreten können. Im Vergleich mit den speziellen Modellen nach Darcy, Brinkman und Forchheimer liefert das hier untersuchte verallgemeinerte Modell die geringsten Wärme- und Stoffflüsse. Es zeigt sich ferner, daß die Vergrößerung des Radienverhältnisses höhere Nusselt- und Sherwood- Zahlen entlang der Innenwand zur Folge hat.

  13. Hygienic safety of alcohol-based hand disinfectants and skin antiseptics.

    PubMed

    Steinhauer, Katrin; Meyer, Bernhard; Ostermeyer, Christiane; Rödger, Hans-Joachim; Hintzpeter, Matthias

    2013-01-01

    Hintergrund: Ziel dieser Untersuchung war die Klärung der Fragestellung, inwiefern eine Kontamination alkoholbasierter Händedesinfektionsmittel und Antiseptika mit bakteriellen Sporen ein gesundheitliches Risiko darstellen kann. Dabei wurde insbesondere die Möglichkeit einer Kontamination mit bakteriellen Sporen im Zuge des Produktionsprozesses sowie der späteren Verwendung untersucht.Methode: Es wurden umfangreiche mikrobiologische Untersuchungen der Primärpackmittel durchgeführt, um den mikrobiologischen Status bewerten zu können. Des Weiteren wurde die Langzeitüberlebensfähigkeit bakterieller Sporen in Alkohol untersucht. Dabei wurde sporulierter B. subtilis ATCC 6633 als Standardtestorganismus verwendet. Die Untersuchung der mikrobiellen Kontamination während der Anwendung wurde über einen Zeitraum von 12 Monaten unter praktischen Bedingungen untersucht. Dabei wurden mikrobiologische und physiko-chemische Daten erhoben.Ergebnisse: Von insgesamt 625 untersuchten Primärverpackungen konnte bei 542 Verpackungen keinerlei mikrobielle Kontamination nachgewiesen werden. Der Median lag insgesamt bei 0,2 cfu/10 ml Verpackungsgefäß in Bezug auf aerobe sporenbildende Bakterien. Es wurden keine anaeroben sporenbildenden Bakterien gefunden. Die Untersuchung ergab weiterhin, dass aliphatische C2–C3 Alkohole die Lebensfähigkeit bakterieller Sporen beeinträchtigen. Dabei zeigte 1-Propanol die beste Wirksamkeit. 2-Propanol und Ethanol waren ebenfalls wirksam, jedoch in geringerem Umfang. Im Rahmen der Anwendungstests wurden keinerlei Veränderungen der physiko-chemischen Daten detektiert. Des Weiteren wurde keinerlei mikrobielle Kontamination über den gesamten Anwendungszeitraum nachgewiesen.Diskussion: Die Daten dieser Untersuchung zeigen, dass mit Hilfe moderner Produktionsprozesse hergestellte alkoholbasierte Händedesinfektionsmittel und Antiseptika als mikrobiologisch sicher betrachtet werden können. Die Untersuchung von Primärpackmitteln und

  14. [In Process Citation].

    PubMed

    Bieri, Andreas; Kamber, Matthias; Sterchi, Martin; Mullis, Primus E

    2014-04-01

    In der Schweiz werden jährlich rund 2000 – 3000 Dopingkontrollen bei Athletinnen und Athleten durchgeführt. Unlängst ist aber bekannt, dass der Gebrauch von Anabolika und andern Dopingsubstanzen ein nicht mehr auf den Spitzensport begrenztes Phänomen darstellt. Auch im ambitionierten Breitensport, insbesondere im Fitnessbereich, ist der Gebrauch von Anabolika zur Leistungssteigerung verbreitet. Die Abgabe und Verschreibung von Substanzen auf der Dopingliste an Athleten des reglementierten Wettkampfsports ist strafbar, außer es stehen keine Alternativen zur Verfügung. In diesen Fällen können sogenannte Ausnahmebewilligungen zu therapeutischen Zwecken beantragt werden. Für Hausärzte in der Praxis, die Sportler mitbetreuen, ist es daher einerseits von größter Bedeutung, die rechtliche Situation im Umgang mit Doping zu kennen. Andererseits können auch schwerwiegende unerwünschte Wirkungen durch den Konsum von Anabolika auftreten, die es frühzeitig zu erkennen gilt.

  15. Echtzeit-Ultraschallsimulation auf Grafik-Prozessoren mit CUDA

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reichl, Tobias; Passenger, Josh; Acosta, Oscar; Salvado, Olivier

    Trotz der zunehmenden Verbreitung jüngerer bildgebender Verfahren bleibt medizinischer Ultraschall (US) weiterhin ein wichtiges Hilfsmittel bei chirurgischen Eingriffen und der klinischen Diagnose. Viele US-gestützte medizinische Prozeduren erfordern allerdings ausgiebiges Training, so dass es wünschenswert ist, eine realistische Simulation von US-Bildern zur Verfügung zu stellen. Im Gegensatz zu früheren Ansätzen simulieren wir solche Bilder auf der "Graphics Processing Unit“. Wir erweitern hierzu eine Methode, die von Wein et al. für die Abschätzung von US-Reflexionen aus Daten der Computertomographie (CT) vorgeschlagen wurde, zu einer leichter zu berechnenden Form. Zusätzlich schätzen wir die US-Absorption aus den CT-Daten ab. Mit Hilfe von NVIDIAs "Compute Unified Device Architecture“ (CUDA) simulieren wir Reflexion, Verschattung, Rauschen und radiale Unschärfe, ausgehend von unbearbeiteten CT-Daten in Echtzeit und ohne Vorausberechnung.

  16. ‘A Wonderfull Monster Borne in Germany’: Hairy Girls in Medieval and Early Modern German Book, Court and Performance Culture*

    PubMed Central

    Katritzky, MA

    2014-01-01

    Human hirsuteness, or pathological hair growth, can be symptomatic of various conditions, including genetic mutation or inheritance, and some cancers and hormonal disturbances. Modern investigations into hirsuteness were initiated by nineteenth-century German physicians. Most early modern European cases of hypertrichosis (genetically determined all-over body and facial hair) involve German-speaking parentage or patronage, and are documented in German print culture. Through the Wild Man tradition, modern historians routinely link early modern reception of historical hypertrichosis cases to issues of ethnicity without, however, recognising early modern awareness of links between temporary hirsuteness and the pathological nexus of starvation and anorexia. Here, four cases of hirsute females are reconsidered with reference to this medical perspective, and to texts and images uncovered by my current research at the Herzog August Library and German archives. One concerns an Italian girl taken to Prague in 1355 by the Holy Roman Empress, Anna von Schweidnitz. Another focuses on Madeleine and Antonietta Gonzalez, daughters of the ‘Wild Man’ of Tenerife, documented at German courts in the 1580s. The third and fourth cases consider the medieval bearded Sankt Kümmernis (also known as St Wilgefortis or St Uncumber), and the seventeenth-century Bavarian fairground performer Barbara Urslerin. Krankhafter menschlicher Hirsutismus kann aufgrund unterschiedlicher Ursachen auftreten, zu denen u.a. genetische Veränderungen und Vererbung, verschiedene Krebserkrankungen und hormonelle Störungen gehören. Die moderne Hirsutismus-Forschung ist im 19. Jh. von deutschen Forschern initiiert worden. Die meisten europäischen frühneuzeitlichen Erscheinungen von Hypertrichose (dem genetisch bedingten Haarwuchs am gesamten Körper und im Gesicht) gehen auf deutschsprachige Eltern oder Förderer zurück und sind in Deutschland in den Druck gelangt. Bei Untersuchungen des Motivs des

  17. Zelltyp-spezifische Mikroanalyse von Arabidopsis thaliana-Blättern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Brandt, Stephan Peter

    2002-04-01

    Kapillarelektrophorese zurückgegriffen. Eine Methode, die mit sehr kleinen Probenvolumina auskommt, eine hohe Trennung erzielt und zudem extrem geringe Detektionslimits besitzt. Die Analyse von Kohlenhydraten und Anionen erfordert eine weitere Optimierung. Über UV-Detektion konnte die K+-Konzentration in verschiedenen Geweben von A. thaliana bestimmt werden. Sie lag in Epidermis und Mesophyll mit ca. 25 mM unterhalb der für andere Pflanzenspezies (Solanum tuberosum und Hordeum vulgare) publizierten Konzentration. Weiter konnte gezeigt werden, daß zwölf freie Aminosäuren mittels einer auf Kapillarelektrophorese basierenden Methode in vereinigten Zellproben von Cucurbita maxima identifiziert werden konnten. Die Übertragung der Methode auf A. thaliana-Proben muß jedoch weiter optimiert werden, da die Sensitivität selbst bei Laser induzierter Fluoreszenz-Detektion nicht ausreichte. Im dritten und letzten Teil der Arbeit wurde eine Methode entwickelt, die die Analyse bekannter wie unbekannter Proteine in Gewebe-spezifischen Proben ermöglicht. Hierzu wurde zur Probennahme mittels mechanischer Mikrodissektion eine alternative Methode zur Laser Capture Microdissection verwendet, um aus eingebetteten Gewebeschnitten distinkte Bereiche herauszuschneiden und somit homogenes Gewebe anzureichern. Aus diesem konnten die Proteine extrahiert und über Polyacrylamidgelelektrophorese separariert werden. Banden konnten ausgeschnitten, tryptisch verdaut und massenspektrometrisch die Primärsequenz der Peptidfragmente bestimmt werden. So konnten als Hauptproteine im Mesophyll die große Untereinheit von Rubisco sowie ein Chlorophyll bindendes Protein gefunden werden. Die in dieser Arbeit entwickelten und auf die Modellpflanze Arabidopsis thaliana angewandten Einzelzellanalysetechniken erlauben es in Zukunft, physiologische Prozesse besser sowohl räumlich als auch zeitlich aufzulösen. Dies wird zu einem detaillierteren Verständnis mannigfaltiger Vorgänge wie Zell

  18. Urbanisierung und Ökologische Stadtentwicklung. Zur Integration urbaner Biodiversität und Ökosystemleistungen in Deutschland und China

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kümper-Schlake, Lennart

    2016-06-01

    Urbanisation processes increase land-use conflicts and ecosystem destruction globally. Especially in China, a country with an outstanding urbanization rate, city governments are challenged by environmental and health problems. Urban green spaces - subsequently defined as urban biodiversity and ecosystem services - can minimize numerous environmental risks and at the same time contribute to the citizens' well-being and quality of life. In this highly relevant field of nature conservation, geographical perspectives are required - in science, politics, policy, planning and practice.

  19. Variabilität des Reviergesangs des Buchfinken (Fringilla coelebs) zur Raum-Zeit-Beschreibung von Metapopulationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nolte, Björn

    2003-10-01

    Der Buchfinkengesang wurde in Potsdam in zwei Hauptpopulationen über drei Jahre aufgenommen. Jedes Individuum wurde eindeutig am individuellen Strophentypenrepertoire identifiziert. Ein weiterer Punkt der die individuelle Wiedererkennung bestätigt ist die hohe Standorttreue der adulten Männchen. Die beschriebene Methode eignet sich für die Untersuchung von gesamten Populationen, um den Wandel des Gesangs von Populationen in Raum und Zeit zu beschreiben. Die Haupterkenntnisse der Arbeit sind: - Die Gesamtanzahl der Grundstrophentypen innerhalb einer Population bleibt über Jahre konstant. - Die relative Häufigkeit jedes einzelnen Strophentyps variiert von Jahr zu Jahr und von Population zu Population. - Gesangslernen erfolgt exakt mit einem Korrektheitsgrad von mindestens 96%. - Das Song-Sharing ist innerhalb der Population hoch. Die diskutierten Mechanismen für das Song-Sharing sind: Die Lebenserwartung, das Zugverhalten, das Lernverhalten, die Etabliertheit von Strophentypen, Weibchenpräferenzen und die Reaktionen der territorialen Männchen. - Weiterhin wurde ein Modell zur kulturellen Evolution des Buchfinkengesangs programmiert, um die Rolle der Einflussfaktoren, wie Fehlerquote, Abwanderungsrate und Laufzeit zu ermitteln. Der Wandel des Dialektes erfolgt graduell in Raum und Zeit. Daher sind keine scharfen Dialektgrenzen anzutreffen. Trotz dieser Tatsache markieren die etablierten Strophentypen die Population. 50 % der Juvenilen siedeln am Geburtsort, auf diese Weise bleibt der Dialekt erhalten und Inzest wird vermieden. -Analysiert man das Repertoire benachbarten Männchen bei isolierten Alleen, so entspricht die Gesangsangleichung in etwa dem Zufall. -Intraindividuelle Vergleiche der quantitativen Parameter des jeweiligen Strophentyps wurden saisonal und annuell durchgeführt. Saisonal konnten für einen Strophentyp ein Trend ermittelt werden. Bei jährlichen Vergleichen konnten intraindividuell ausschließlich nicht signifikante Ergebnisse ermittelt

  20. Variabilität des Reviergesangs des Buchfinken (Fringilla coelebs) zur Raum-Zeit-Beschreibung von Metapopulationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nolte, Björn

    2003-10-01

    Der Buchfinkengesang wurde in Potsdam in zwei Hauptpopulationen über drei Jahre aufgenommen. Jedes Individuum wurde eindeutig am individuellen Strophentypenrepertoire identifiziert. Ein weiterer Punkt der die individuelle Wiedererkennung bestätigt ist die hohe Standorttreue der adulten Männchen. Die beschriebene Methode eignet sich für die Untersuchung von gesamten Populationen, um den Wandel des Gesangs von Populationen in Raum und Zeit zu beschreiben. Die Haupterkenntnisse der Arbeit sind: - Die Gesamtanzahl der Grundstrophentypen innerhalb einer Population bleibt über Jahre konstant. - Die relative Häufigkeit jedes einzelnen Strophentyps variiert von Jahr zu Jahr und von Population zu Population. - Gesangslernen erfolgt exakt mit einem Korrektheitsgrad von mindestens 96%. - Das Song-Sharing ist innerhalb der Population hoch. Die diskutierten Mechanismen für das Song-Sharing sind: Die Lebenserwartung, das Zugverhalten, das Lernverhalten, die Etabliertheit von Strophentypen, Weibchenpräferenzen und die Reaktionen der territorialen Männchen. - Weiterhin wurde ein Modell zur kulturellen Evolution des Buchfinkengesangs programmiert, um die Rolle der Einflussfaktoren, wie Fehlerquote, Abwanderungsrate und Laufzeit zu ermitteln. Der Wandel des Dialektes erfolgt graduell in Raum und Zeit. Daher sind keine scharfen Dialektgrenzen anzutreffen. Trotz dieser Tatsache markieren die etablierten Strophentypen die Population. 50 % der Juvenilen siedeln am Geburtsort, auf diese Weise bleibt der Dialekt erhalten und Inzest wird vermieden. -Analysiert man das Repertoire benachbarten Männchen bei isolierten Alleen, so entspricht die Gesangsangleichung in etwa dem Zufall. -Intraindividuelle Vergleiche der quantitativen Parameter des jeweiligen Strophentyps wurden saisonal und annuell durchgeführt. Saisonal konnten für einen Strophentyp ein Trend ermittelt werden. Bei jährlichen Vergleichen konnten intraindividuell ausschließlich nicht signifikante Ergebnisse ermittelt

  1. A heat transfer model for biological wastewater treatment system

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lin, S. H.

    A heat transfer model for predicting the water temperature of aeration tank in a biological wastewater treatment plant is presented. The heat transfer mechanisms involved in the development of the heat transfer model include heat gains from solar radiation and biochemical reaction and heat losses from evaporation, aeration, wind blowing and conduction through tank walls. Several empirical correlations were adopted and appropriate assumptions made to facilitate the model development. Experiments were conducted in the biological wastewater treatment plant of a chemical fiber company over a year's period. The operational, weather and temperature data were registered. The daily water temperature data were averaged over a month period and compared with the theoretical prediction. Excellent agreement has been obtained between the predicted and measured temperatures, verifying the proposed heat transfer model. Zusammenfassung Es wird ein Wärmeübergangsmodell zur Berechnung der Wassertemperatur im Belüftungstank einer Anlage zur biologischen Abwasserbehandlung vorgestellt. Die in das Modell eingehenden Wärmeübergangsmechanismen umfassen: solare Wärmeeinstrahlung, biochemische Reaktion, Wärmeverluste durch Verdampfung, Belüftung, Windeinfluß und Leitung durch die Behälterwände. Mehrere empirische Beziehungen sowie vertretbare Annahmen tragen zur Modellvereinfachung bei. An der biologischen Abwasser-Kläranlage einer Chemiefaserfirma wurden ein Jahr lang Experimente durchgeführt und dabei Betriebs-, Wetter- und Temperaturdaten aufgezeichnet. Die täglichen Wassertemperaturen, gemittelt über einen Monat, zeigten ausgezeichnete Übereinstimmung mit den theoretischen Vorausberechnungen und bestätigten so die Brauchbarkeit des vorgeschlagenen Wärmeübergangsmodells.

  2. Werner Heisenberg zum 100. Geburtstag: Pionier der Quantenmechanik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jacobi, Manfred

    2001-11-01

    Werner Heisenberg war eine der prägendsten Gestalten der Physik des 20. Jahrhunderts. Zu seinen wichtigsten Verdiensten gehören die Grundlegung der Quantenmechanik, die Formulierung der Unschärferelationen sowie die Beteiligung an der Ausarbeitung der Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik. Darüber hinaus lieferte er Arbeiten von fundamentalem Charakter zur Theorie des Atomkerns, zur kosmischen Strahlung und zur Quantenfeldtheorie. Während des Krieges war er an den Arbeiten des Uranvereins beteiligt, der die Möglichkeit einer Entwicklung von Kernwaffen untersuchte, jedoch über Vorarbeiten zur Reaktorphysik nicht hinauskam. Wegen dieser Tätigkeit wurde er bei Kriegsende für einige Monate in England interniert. Nach seiner Rückkehr widmete er sich vor allem dem Aufbau der Physik in Deutschland, die während der NS-Zeit nahezu ihrer gesamten Substanz beraubt worden war.

  3. Der Weg Nach Europa: Bildungsreformen in Mittel- und Osteuropa

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Steier, Sonja

    2006-12-01

    THE WAY TO EUROPE: EDUCATION REFORM IN CENTRAL AND EASTERN EUROPE - Since embarking for the European Union in 1989, the countries of Central and Eastern Europe have been reorganising and restructuring their educational systems. In doing so, they have not only departed from the Soviet-style education model, but also recognised that education constitutes a key issue in competition. Despite some economic problems, the education reforms in these countries have been regarded as part of a major effort at integrating themselves into the European sphere of knowledge. Many of the efforts and measures in education policy envisaged and carried out since the systemic change occurred have led not only to revitalizing national educational heritages, but also to the independent adoption of other European and international trends and topics in educational discourse. Thereby, these states have proved to be considerably more innovative and flexible than the "older" members of the EU. The prospect of being taken up into the EU has probably helped accelerate the entire process. The present study focuses on some key overarching developments in the educational landscape of states in Central and Eastern Europe, even as it is apparent that these are proceeding along different paths at different speeds.

  4. Form und Sinn: Sprachwissenschaftliche Betrachtungen (Form and Meaning: Linguistic Observations).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Jakobson, Roman

    This collection of 14 papers and articles by Roman Jakobson contains works written and published between 1931 and 1970 which deal either with global aspects of language or with specific grammatical issues. The collection emphasizes Jakobson's concern for finding the links between form and meaning in language. The text is entirely in German with…

  5. Black Hawk Down: Film Zwischen Reflektion und Konstruktion Gesellschaftlicher Wirklichkeit

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pötzsch, Holger

    2009-05-01

    BLACK HAWK DOWN: FILM BETWEEN THE REFLECTION AND CONSTRUCTION OF SOCIAL REALITY - In this article, Ridley Scott's film Black Hawk Down (USA 2001) is read in the context of contemporary theories concerning cultural memory (Jan and Aleida Assmann) and media culture (Douglas Kellner). It is argued that film (and representation in general) does not merely reflect a preceding reality; it also actively serves to construct it. It is shown how Scott's film privileges one particular perspective on an actual event and how this point of view is objectified and installed in the memory of Western media culture. What potential implications does an increased blurring of fact and fiction in the representation of war have? What are the consequences for political and pedagogical practice? What role can cultural studies play in these processes?

  6. Grundwasser in Nürnberg: Wichtige Einheiten und deren Nutzbarkeit

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Baier, Alfons; van Geldern, Robert; Löhr, Gisela; Subert, Hannah L.; Barth, Johannes A. C.

    2016-09-01

    The use and protection of urban - area aquifers such as the groundwater resources below the city of Nuremberg is becoming increasingly important. Hence, we present a stratigraphic and hydrogeologic overview of the "Nuremberg Syncline". The Nuremberg Syncline regional aquifer system can be divided into seven units. Geochemical and stable isotope investigations have shown that strict hydraulic separations between aquifers and aquitards do not always exist. Connections may be enhanced, for example, via tectonic discontinuities that enable the rise of CO2-rich groundwaters from deeper units. This is confirmed by frequent occurrences of artesian well conditions. Important subsurface structures in the near-surface aquifers include four palaeo-valleys that cut deep into the stratigraphic units of Keuper sandstones (Keuper Group; Middle and Late Triassic). These remarkable palaeo-valleys have been investigated with more than 2400 boreholes. The gravel and sand deposits of these aquifers offer, for instance, ideal possibilities for both heating and cooling of buildings by geothermal heat pumps.

  7. Textphonetik und Aussprachekorrektur (Textual Phonetics and Pronunciation Correction)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Thurow, Joachim

    1977-01-01

    The specific problems involved in teaching pronunciation cannot be solved by the techniques of phonemic analysis alone. What is needed is an extension of these techniques to include the principles of textual phonetics. (CFM)

  8. Grundwasser in Nürnberg: Wichtige Einheiten und deren Nutzbarkeit

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Baier, Alfons; van Geldern, Robert; Löhr, Gisela; Subert, Hannah L.; Barth, Johannes A. C.

    2016-07-01

    The use and protection of urban - area aquifers such as the groundwater resources below the city of Nuremberg is becoming increasingly important. Hence, we present a stratigraphic and hydrogeologic overview of the "Nuremberg Syncline". The Nuremberg Syncline regional aquifer system can be divided into seven units. Geochemical and stable isotope investigations have shown that strict hydraulic separations between aquifers and aquitards do not always exist. Connections may be enhanced, for example, via tectonic discontinuities that enable the rise of CO2-rich groundwaters from deeper units. This is confirmed by frequent occurrences of artesian well conditions. Important subsurface structures in the near-surface aquifers include four palaeo-valleys that cut deep into the stratigraphic units of Keuper sandstones (Keuper Group; Middle and Late Triassic). These remarkable palaeo-valleys have been investigated with more than 2400 boreholes. The gravel and sand deposits of these aquifers offer, for instance, ideal possibilities for both heating and cooling of buildings by geothermal heat pumps.

  9. Bestimmung thermischer Eigenschaften der Gesteine des Unteren und Mittleren Buntsandsteins

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Franz, Claudia; Schulze, Marcellus

    2016-03-01

    For accurate planning of vertical borehole heat exchanger systems, knowledge of thermo-physical ground parameters is critical. This study reports laboratory-measured thermal conductivity and diffusivity values of Mesozoic sandstones (Lower and Middle Buntsandstein) from four wells. The measurements were made on drill core using an optical scanning method. The mean thermal conductivities of the sandstones range between 2.6 ± 0.3 W / (m · K) and 3.1 ± 0.4 W / (m · K) for dry conditions and between 3.6 ± 0.3 W / (m · K) and 4.1 ± 0.6 W / (m · K) after saturation with water. The mean thermal diffusivity values range between (1.6 ± 0.2) · 10- 6 m2 / s for dry and (2.0 ± 0.6) · 10- 6 m2 / s for water-saturated sandstones. Thermal properties are closely related to the petrography and lithostratigraphy of the sandstones. Additionally, three temperature correction methods were applied for the purpose of evaluating the comparative accuracy and the correction schemes with respect to local in-situ conditions. The results show that the temperature corrections proposed by Somerton (Thermal properties on temperature-related behavior of rock/fluid systems, Elsevier, New York, S 257, 1992) and Sass et al. (J Geophys Res, 97:5017-5030, 1992) are most suited for the respective sandstone data set.

  10. Möglichkeiten und Grenzen der genetischen Manipulation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Klingmüller, Walter

    1981-03-01

    Examples for genetic engineering are the transfer of nuclei between cells of higher animals and the introduction of heterologous DNA into bacteria by means of plasmids. The former approach will help to establish new ways in animal breeding, the latter provides bacterial cells that produce proteins of medical importance. The moral justification of related studies in man is still open, but the possible risks of gene technology can be coped with by adhering to proper safety regulations.

  11. Charakterisierung von Porenraumeigenschaften in unkonsolidierten Sedimenten (Laboruntersuchungen und modifizierte Kapillarmodelle)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Müller-Huber, Edith; Schön, Jürgen

    2014-06-01

    Quantitative description and characterization of hydraulic processes is of specific interest for a wide range of issues ranging from ground water storage and protection to contaminant transport and resulting environmental hazards or for shallow geothermal projects. Therefore, the aim of this study is to achieve a detailed characterization of sediment pore space and fluid flow based on laboratory tests on disturbed sediment samples and novel modified capillary tube models for different pore geometries. Our model calculations show that the capillary tube models cover four major influences, namely porosity (linear dependence), pore body radius (exponent of about 2), the ratio of pore body to pore throat radius and tortuosity. The most critical influence on permeability can be attributed to the ratio of pore body to pore throat radius while pore shape seems to exert only minor influences on permeability.

  12. Urbane Hydrogeologie - Herausforderungen für Forschung und Praxis

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schirmer, M.; Strauch, G.; Reinstorf, F.; Schirmer, K.

    2007-09-01

    Urban areas are a focus of increasing conflict with regard to water use and water protection. Half of the world’s population and about 73 % of Europeans live in cities. Currently, about 82 % of the total population growth of the world occurs in the cities of the developing countries (UN 2004). As a direct and/or indirect consequence of human activity, urban water systems are frequently polluted with organic contaminants. Many of these contaminants are related to human behaviour and activity, such as pharmaceuticals, personal care products (collectively PPCPs) and endocrine-active substances, and are increasingly found in urban water systems. However, the behaviour and the effects of these contaminants in the environment have been widely unknown until now. Consequently, it is important to pay more attention to such substances and to explore new integrated methodologies (including flux calculations as well as chemical and biological investigations) for determining the impact of human activities on urban water systems and on processes within the urban watershed. The overall goal is to assess the risks to humans and the ecosystem, and to support the development of suitable management strategies.

  13. Optimierung und Charakterisierung einer transportablen optischen Gitteruhr mit Ytterbium

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mura, Gregor

    2015-08-01

    This thesis deals with the improvement and the characterization of a transportable optical lattice clock with ytterbium. Building on results of former theses from T. Franzen [1] and C. Abou Jadoudeh [2] numerous improvements were needed to increase the overall stability of the whole apparatus. The improved stability should lead to a more accurate characterization of the system and a better mobility. Finally, the apparatus should be transported to the Instituto Nationale di Ricerca Metrologica (INRIM) in Torino (Italy) in the course of the Space Optical Clocks 2 (SOC2) project.(Abridged)

  14. Study Abroad Programs: Probleme und Loesungsvorschlage (Problems and Suggested Solutions)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Schild, Kurt W.

    1977-01-01

    Describes an apparently very successful study program for Americans, conducted by Michigan State University in Mayen, Rheinland-Pfalz. The small (pop. 22,000) non-university city offered many advantages, including relatively low living costs. All students lived with German families. Various contacts are described, including weekend trips. (Text is…

  15. Physik gestern und heute: Visualisierung mit der Schlierenmethode

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heering, Peter

    2006-07-01

    Der Name des österreichischen Forschers Ernst Mach ist heute noch mit der Schallgeschwindigkeit verbunden. Diese Auszeichnung resultiert aus Machs Untersuchungen, wie sich Projektile mit Überschallgeschwindigkeit durch die Luft bewegen. Gerade in jüngster Zeit hat die Anwendung derartiger Methoden durch technische Modifikationen wieder einen Aufschwung erfahren.

  16. Rede und Gesinnung (Speech and Ways of Thinking)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Kienzle, Bertram

    1974-01-01

    Analyzes some of the basic ideas in Georg Franklin's book "Versuch einer neuen Lehre von den vornehmsten Gegenstanden der deutschen Sprachlehre; nach den Regeln der Vernunftlehre in sechs Abhandlungen verfasst" (1778) and compares them to those of such modern linguists and philosophers a s Searle, Austin and Wunderlich. Concludes that the…

  17. Morphologie und Ultrastruktur der Koralle Cornularia cornucopiae (Anthozoa, Octocorallia)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Benke, H.; Hündgen, M.

    1984-03-01

    Cornularia cornucopiae is a colonial coral whose polyps arise singly from stolons. In contrast with other octocrallia C. cornucopiae lacks calcareous spicules. Therefore, tissue preparation for electron microscopic investigations can be performed. The presence of a calyx such as the theca of hydroids, in which the polyps may be completely retracted, is conspicuous. The calyx consists of three layers. The structure of the basal layer suggests massive collagen. The body wall is connected with the calyx by living desmocytes. The histology of the oral disc and the actinopharynx is identical. The ventral side of the polyps bears the siphonoglyph. Below the pharynx the inner edges of the mesenteries are free and form the mesenterial filaments. The two ventral mesenteries differ from the others; the one is long and exhibits a large and heavily flagellated filament, the other is short and lacks a filament. The muscular system is represented by gastrodermal circular fibres in the body wall and by radial and longitudinal fibres in the septa; a large septal retractor muscle is missing.

  18. Amor und der Abstand zur Sonne. Geschichten aus meinem Kosmos

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kippenhahn, Rudolf

    2001-10-01

    R. Kippenhahn hat in vielen Büchern die Astronomie populär gemacht. Ihn interessieren dabei immer auch die kuriosen Aspekte seiner Wissenschaft. Von ihnen erzählt er in den kleinen Geschichten dieses Buches.

  19. Evaluation of improved land use and canopy representation in BEIS v3.61 with biogenic VOC measurements in California

    EPA Science Inventory

    Biogenic volatile organic compounds (BVOC) participate in reactions that can lead to secondarily formed ozone and particulate matter (PM) impacting air quality and climate. BVOC emissions are important inputs to chemical transport models applied on local to global scales but cons...

  20. Hydrodynamische und hydrochemische Aspekte der anthropogen und natürlich induzierten Uferfiltration am Beispiel von Berlin/Brandenburg

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Massmann, G.; Pekdeger, A.; Dünnbier, U.; Heberer, T.; Richter, D.; Sültenfuß, J.; Tosaki, Y.

    2009-09-01

    Bank filtration is the natural or anthropogenically induced process of surface water infiltration into an aquifer. It is of particular importance as a method to gain or pre-treat water for drinking water production. The hydrodynamic and hydrochemical processes during bank filtration were investigated at one rural site in the Oderbruch and at two urban sites in Berlin (Germany). Results show that these sites differ substantially with regard to the characteristics of the hyporheic zone (permeable versus clogged), travel times (decades versus months to decades) and shape of the redox zones (horizontal versus vertical redox succession). The hyporheic zone is a key parameter determining the site characteristics. Since the surface water in Berlin contains a proportion of treated sewage, a number of wastewater-bound substances (e. g. pharmaceutical residues) have been detected in the surface water. Most of them were, however, fully or partly removed during bank filtration. The redox conditions are an important key parameter with regard to the elimination (or persistence) of a number of organic trace compounds (e. g. phenazone, sulfamethoxazole, clindamycin), whose elimination depends on the prevailing redox environment.

  1. "Bildungsstandards"--Erwartungen und Bedingungen, Grenzen, und Chancen ("Educational Standards"--Expectations and Conditions, Limits, and Opportunities).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Herrmann, Ulrich

    2003-01-01

    Discusses educational standards, core curricula, competence models, school autonomy, school evaluation, and from input-to output-control as important catchwords in the present education and school policy debate. Points out that the Program for International Student Assessment (PISA) has triggered a new educational debate in Germany that calls for…

  2. Bestimmung der Wärmeleitfähigkeit im Untergrund durch Labor- und Feldversuche und anhand theoretischer Modelle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Menberg, Kathrin; Steger, Hagen; Zorn, Roman; Reuß, Manfred; Pröll, Markus; Bayer, Peter; Blum, Philipp

    2013-06-01

    For the planning and design of borehole heat exchangers systems, the knowledge of the thermophysical ground parameters is essential. In this study, several methods for the determination of thermal conductivity were used on a borehole for a ground source heat pump system. Thermal conductivity was measured on core samples using laboratory tests and likewise a Thermal Response Test (TRT) was carried out. In addition, several ground parameters, such as water content and carbonate content, were determined by laboratory tests. With these parameters the thermal conductivity was then calculated using different theoretical models. The best agreement between measured and calculated values for thermal conductivities was obtained using the geometric mean. The mean error of these calculations in this study is about 12 %. Thus, the accuracy of the calculation of thermal conductivity is lower than the accuracy of the laboratory tests or TRTs, but it nevertheless represents a simple and more accurate method than parameter estimations based on published values.

  3. Direkte beobachtung von polyäthylen-feinstrukturen und ihre veränderungen beim verstrecken und tempern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kanig, G.

    1980-02-01

    A contrasting method developed a few years ago enables one to show the crystalline and amorphous phases of polyolefins under the electron microscope. This method permits within seconds to catch and fix fine structures directly at higher temperatures. Thus, structure changes of polyethylene fibers could be studied in detail during drawing and annealing. First, photographs of ultrathin microtome slices of cold deformed polyethylene melts (blown films and drawn fibers) are shown which permit the observation of preferred orientation of the crystal lamellae at right angles to the draw section. The change in fine structure on cold drawing of polyethylene fibers (9 and 25 X) confirms only partly the ideas of Peterlin about this process. Microfibrils consisting of blocks of crystals of the destroyed lamellae could not be found in the final stages of drawing. Rather, a strongly uniaxially drawn, irregular polymer network was found which was cross-linked through crystal blocks which served as polyfunctional branch points. Two processes govern the structure change on annealing of the cold drawn fibers: the molecular re-coiling and the recrystallization. The structure changes are different for free and restrained annealed fibers. The former show already after 2 s under shrinking the formation of large lamellae similar to the ones found in the starting fiber before drawing, while in the latter one can detect thinner and smaller lamellae which are better oriented normal to the fiber axis. In the first case, a coupled re-coiling of the chain molecules is suggested and in the second case, an uncoupled re-coiling. In later stages of the annealing of the free annealed fibers the second mechanism superimposes itself on the first. The behavior of the drawn fibers during annealing is compatible with the model of interpenetrating coils by Flory.

  4. FORS am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    1998-09-01

    unterschiedlicher spektraler Auflösung von einzelnen oder mehreren Objekten aufgenommen werden. Dabei erlaubt der schnelle Wechsel zwischen den unterschiedlichen Beobachtungsarten z.B. zunächst die Aufnahme und direkt anschließend die Spektroskopie weit entfernter Galaxien. Damit kann dann u.a. die stellare Zusammensetzung und die Entfernung bestimmt werden. Als eines der leistungsfähigsten astronomischen Instrumente seiner Art wird FORS1 ein wahres Arbeitspferd für die Untersuchung des fernen Universums darstellen. Der Bau von FORS Das FORS-Projekt wird unter ESO-Kontrakt von einem Konsortium dreier deutscher astronomischer Institute durchgeführt, der Landessternwarte Heidelberg und den Universitäts-Sternwarten von Göttingen and München. Bis zur Beendigung des Projekts werden die beteiligten Institute Arbeit im Umfang von ca. 180 Mann-Jahren eingebracht haben. Bei der Landessternwarte Heidelberg lag die Leitung des Projekts. Hier wurde außerdem das gesamte optische System konstruiert, die Beschaffung der Komponenten der abbildenden Optik und der Zusatzoptiken für Spektroskopie und Polarimetrie durchgeführt und die spezielle Computersoftware geschrieben, mit der die von FORS gelieferten Daten verarbeitet und ausgewertet werden. Darüber hinaus wurde in der Werkstatt der Sternwarte ein Teleskopsimulator gebaut, mit dem alle wesentlichen Funktionen von FORS in Europa getestet werden konnten, bevor das Instrument zum Paranal (Chile) transportiert wurde. An der Universitäts-Sternwarte Göttingen wurden Konstruktion, Herstellung und Zusammenbau der gesamten Mechanik von FORS durchgeführt. Der größte Teil der Präzisionsteile, insbesondere der Multispalteinheit, wurde in der feinmechanischen Werkstatt der Sternwarte hergestellt. Die Beschaffung der großen Instrumentengehäuse und Flansche, die Computeranalysen für mechanische und thermische Stabilität des empfindlichen Spektrographen und die Herstellung der speziellen Werkzeuge für Handhabung, Wartung und Justierung

  5. Impact of numerical information on risk knowledge regarding human papillomavirus (HPV) vaccination among schoolgirls: a randomised controlled trial.

    PubMed

    Steckelberg, Anke; Albrecht, Martina; Kezle, Anna; Kasper, Jürgen; Mühlhauser, Ingrid

    2013-01-01

    Einführung: In Deutschland wurde die Implementierung der Humanen Papillomavirus (HPV)-Impfung für 12–17-jährige Mädchen von diversen Kampagnen begleitet. Evidenz-basierte Informationen, die Zahlenangaben beinhalten, wurden nicht zur Verfügung gestellt. Stattdessen führten die Standardinformationen zu einer Überschätzung des Krebsrisikos und den Effekten der HPV-Impfung. Das Vertrauen in die Fähigkeit von Kindern mit Risiken umzugehen ist gering, insbesondere wenn es sich um sozial benachteiligte Schüler handelt. Das Ziel dieser Studie ist ein Vergleich der Effekte eines Standard-Flyers mit einem Informationsflyer, der Zahlenangaben beinhaltet, hinsichtlich des Risikowissens über die HPV-Impfung bei Schülerinnen. Methoden: Randomisiert-kontrollierte Kurzzeitstudie. Es wurden alle 108 Schülerinnen aus sieben Schulklassen auf die Teilnahme angesprochen und 105 stimmten zu. Die Teilnehmerinnen waren Berufsfachschülerinnen, die den Abschluss der 10. Klasse anstrebten und zur Zielgruppe für eine HPV-Impfung gehörten. Die Kontrollgruppe wurde gebeten, den Standardflyer des Nationalen Netzwerks Frauen und Gesundheit zu lesen. Die Interventionsgruppe erhielt den gleichen Flyer, der jedoch mit numerischen Informationen zum Krebsrisiko und zu den angenommenen Effekten der HPV-Impfung auf die Krebsprävention ergänzt worden war. Als Basischarakteristika wurden Alter, Impfstatus, Einstellung zur HPV-Impfung und Aspekte bezüglich des Migrationshintergrunds erhoben. Der primäre Endpunkt war Risikowissen. Die Fragebogenerhebungen erfolgten unter experimentellen Bedingungen. Die individuelle Randomisierung, die Teilnehmerinnen und die intention-to-treat Datenanalyse waren verblindet. Die Studie wurde vom Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und der Ethikkommission der Hamburger Ärztekammer genehmigt. Ergebnisse: Risikowissen wurde für alle 105 randomisierten Teilnehmerinnen analysiert. Die Basischarakteristika der beiden Gruppen

  6. Use and future of wiki systems in veterinary education?--A survey of lecturers in German-speaking countries.

    PubMed

    Kolski, Darius; Heuwieser, Wolfgang; Arlt, Sebastian

    2015-01-01

    Zielsetzung: Wiki-Systeme gewinnen in der universitären Lehre zunehmend an Bedeutung. Jedoch sind die Ansichten von Dozierenden der Veterinärmedizin in Bezug auf eine aktive Beteiligung der Studierenden in der Lehre, zu Wiki-Systemen und deren Nutzung im Rahmen von Lehrveranstaltungen und zur Qualität der Informationen in Wiki-Systemen wenig bekannt. Das Ziel der vorliegenden Studie war es zu bewerten, wie Dozierende der Veterinärmedizin Lernplattformen (learning management systems, LMS) und die Erstellung von Texten oder anderen Materialien durch Studierende einschätzen. Weiterhin wollten wir erfragen, ob sie Wiki-Systeme für ein geeignetes Instrument für den Unterricht halten, ob sie diese in ihren Kursen nutzen würden und ob sie bereit wären, die Qualität von Informationen in Wiki-Systemen zu verbessern.Methodik: Die Datenerhebung wurde anhand einer Online-Umfrage mit einer Fünf Punkte Likert-Skala durchgeführt. Dozierende der Veterinärmedizin in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden kontaktiert (n=ca. 1700), von denen 139 (8.2%) an der Umfrage teilnahmen.Ergebnisse: Die meisten Dozierenden nutzten LMS und hielten sie für geeignet, um Kursmaterial bereitzustellen. Die Hälfte der Befragten glaubte, dass die Studierenden einen größeren Lernerfolg durch die Entwicklung ihrer eigenen Lernmaterialien erzielen. Insgesamt gaben 23.0% an, dass Studierende eigene Materialien in ihren Kursen erstellen. Die Mehrzahl der Dozierenden betrachtete Wiki-Systeme als ein geeignetes und ergänzendes Instrument für den Unterricht (53.6%). Eine Sammlung von Wiki-Artikeln wurde als nützlich angesehen (56.6%), vor allem, wenn Experten den Inhalt begutachtet haben. Ein Drittel der Dozierenden würde Wiki-Systeme für die Erstellung von Materialien durch Studierende verwenden, aber 82.5% haben sie noch nicht in der Lehre verwendet. Ein Drittel wäre bereit, sich bei der Begutachtung der Artikel im Hinblick auf ihre Qualität zu beteiligen

  7. The combined effects of inlet fluid flow and temperature nonuniformity in cross flow plate-fin compact heat exchanger using finite element method

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ranganayakulu, C.; Seetharamu, K. N.

    An analysis of a crossflow plate-fin heat exchanger accouning for the combined effects of inlet fluid flow nonuniformity and temperature nonuniformity on both hot and cold fluid sides is carried out using a Finite Element Model. A mathematical equation is developed to generate different types of fluid flow/temperature maldistribution models considering the possible deviations in inlet fluid flow. Using these fluid flow maldistribution models, the exchanger effectiveness and its deteriorations due to flow/temperature nonuniformity are calculated for entire range of design and operating conditions. It was found that the performance deteriorations are quite significant in some typical applications due to inlet fluid flow/temperature nonuniformity. Zusammenfassung Mit Hilfe der Finitelement-Methode wird der zusammenwirkende Einfluß ungleichförmiger Strömungs- und Temperaturverteilungen am Eintritt des kalten, wie des warmen Fluids eines kreuzstrombetriebenen, berippten Kompakt-Plattenwärmetauschers untersucht. Über eine mathematische Beziehung lassen sich verschiedene Arten ungleichmäßiger Strömungs bzw. Temperaturverteilungen in den Eintrittsquerschnitten generieren. Unter Verwendung dieser Fehlverteilungsmodelle wird deren Einfluß auf den Austauscher-Gütegrad im gesamten Auslegungs- und Betriebsbereich ermittelt. Es zeigte sich, daß diese Auswirkungen bei typischen Ungleichförmigkeiten der Strömungs- bzw. Temperaturfelder in den Eintrittsquerschnitten erheblich sein können.

  8. Biodegradable polymeric stents for vascular application in a porcine carotid artery model: English version.

    PubMed

    Kischkel, S; Grabow, N; Püschel, A; Erdle, B; Kabelitz, M; Martin, D P; Williams, S F; Bombor, I; Sternberg, K; Schmitz, K-P; Schareck, W; Bünger, C M

    Obwohl die Entwicklung biodegradierbarer Polymerstents in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht hat, verbleiben entscheidende noch zu lösende Probleme bestehen. Veränderungen im Design und in der chemischen Zusammensetzung sollen die Eigenschaften biodegradierbarer Stents optimieren und ihre Schwächen beseitigen.Der neue PLLA/P4HB-Stent konnte erfolgreich endovaskulär in die A. carotis communis von 10 Landschweinen implantiert werden, bei vergleichbaren mechanischen Eigenschaften zu 316L-Metallstents als Kontrollgruppe. 4 Wochen nach Implantation erfolgte eine Angio-CT zur Stenosegradbestimmung. Es zeigten sich deutlich höhere Stenosegrade in der PLLA/P4HB-Stent-Gruppe (52,05 ± 5,80 %) gegenüber der Metall-Stent-Gruppe (35,65 ± 3,72 %). Durch die orale Gabe von Atorvastatin konnte der distale Stenosegrad nach NASCET in der PLLA/P4HB-Stent-Gruppe (39,81 ± 8,57 %) auf das Niveau der Metall-Stent-Gruppe (44,21 % ± 2,34) gesenkt werden.Der PLLA/P4HB-Stent stellt einen vielversprechenden Ansatz zur Lösung der bestehenden Probleme beim Einsatz permanenter Stents dar. Nur wenn sich ein Stent vollständig auflöst, ist eine Heilung im Sinne einer Restitutio ad integrum möglich.

  9. Lane Keeping Support

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gayko, Jens

    Während längerer Fahrten auf autobahnähnlichen Straßen wird die Fahraufgabe des Spurhaltens von vielen Fahrern als lästig empfunden. Andererseits stellt das unbeabsichtigte Verlassen des Fahrstreifens eine häufge Unfallursache dar, wie bereits in Kapitel 34 beschrieben. Im Gegensatz zu der im vorigen Kapitel dargelegten Funktion des Lane Departure Warning (LDW) greift die hier beschriebene Spurhalteassistenz bzw. Lane Keeping Support (LKS) aktiv in das Lenksystem ein. Dadurch wird der Fahrer bei der Fahraufgabe des Spurhaltens unterstützt. Ziel dieser Funktion ist, je nach Auslegung, eine Erhöhung der Sicherheit, eine Erhöhung des Fahrkomforts oder eine Kombination beider Ziele. Ein wichtiges Merkmal der hier beschriebenen Systeme ist die Art der Assistenz, die über Warnungen hinausgeht, jedoch keine den Fahrer ersetzende Assistenz darstellt. Die motorische Ausführung der Lenkung des Fahrzeugs erfolgt somit durch den Fahrer und das LKS-System zugleich. Das Einsatzgebiet der heute verfügbaren Systeme erstreckt sich über autobahnähnliche Straßen in mittleren bis hohen Geschwindigkeiten und sichtbaren Markierungen der Fahrstreifen.

  10. Pathogene Mikroorganismen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wagner, Martin

    Infektionen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden, werden als Zoonosen bezeichnet. Pathogene Mikroorganismen können entweder durch Mensch-Mensch, Mensch-Tier-Kontakt oder durch Kontakt mit kontaminierten Vektoren übertragen werden [39]. Vektoren können einerseits belebt (z. B. blutsaugende Insekten), andererseits unbelebt sein. Kontaminierte Lebensmittel und Wasser gehören zu den wichtigsten unbelebten Vektoren. Neben Lebensmitteln können aber auch kontaminierte Gegenstände oder der Kontakt mit Kontaminationsquellen in der Umwelt Auslöser von Krankheitsfällen sein. Weltweit sind mehr als 1400 krankheitsverursachende biologische Agentien bekannt, von denen über 60 % ein zoonotisches Potenzial aufweisen. Als Ergebnis von Expertengesprächen wurde kürzlich berichtet, dass etwa 3 bis 4, meist virale, neu auftretende Infektionskrankheiten ("emerging diseases“) pro Jahr erwartet werden können [15]. Es handelt sich bei diesen Vorgängen aber nicht nur um das Auftauchen vollkommen neuer oder unbeschriebener Spezies, sondern auch um evolutionsbedingte Anpassungen von mikrobiellen Populationen an neue Bedingungen in ihrem Ökosystem [7]. Molekulare Analysen an Umweltchlamydien erbrachten Hinweise, dass die Evolution erste genetische Pathogenitätsmerkmale in dieser Spezies schon vor 700 Mio. Jahren entstehen ließ [14]. Viele Faktoren befeuern den Prozess der Anpassung, unter anderem auch alle Strategien, mit denen der Mensch seit Jahrtausenden versucht, Lebensmittel sicher und haltbar zu machen. Als die treibenden Kräfte des Auftretens neuer Krankheitserreger werden in der Gegenwart vor allem das sich ändernde Weltklima, die globalen Warenströme und die sich verändernden Konsumgewohnheiten genannt. Es steht auch außer Zweifel, dass viele dieser Erreger Tiere als ihr natürliches Reservoir haben werden, d. h. Zoonosen im klassischen Sinne sind [15].

  11. Importance and benefits of the doctoral thesis for medical graduates.

    PubMed

    Giesler, Marianne; Boeker, Martin; Fabry, Götz; Biller, Silke

    2016-01-01

    Einleitung: Die Mehrheit der medizinischen AbsolventInnen in Deutschland promoviert, obwohl der Titel nicht zur ärztlichen Berufsausübung notwendig ist. Zur Frage, welchen individuellen Nutzen die Doktorarbeit aus Sicht der Promovenden hat, ist bislang nur wenig bekannt. Sie ist daher Gegenstand dieser Untersuchung.Methode: Analysiert wurden Daten aus Absolventenstudien der Abschlussjahrgänge 2007/2008 (N=514) und 2010/2011 (N=598) der Medizinischen Fakultäten Baden-Württembergs.Ergebnisse: 53% der Befragten haben 1,5 Jahre nach Studienabschluss ihre Promotion abgeschlossen. Die stärkste Zustimmung zu Beweggründen, eine Doktorarbeit anzufertigen, erfahren die Motive „Promotion ist üblich“ (85%) und „Verbesserung der Berufschancen“ (75%). Dem Motiv, eine akademische Karriere anzustreben, stimmten 36% zu. Weniger als 10% der Befragten setzen ihre Promotionsarbeit als Strategie bei der Stellensuche ein. Der Anteil der AbsolventInnen, die in der Krankenversorgung arbeiten ist unter den Promovierten praktisch genauso groß wie unter den Nicht-Promovierten. Diejenigen, die für die Promotion stärker wissenschaftliche Motive angeben, sind auch aktuell stärker an einer akademischen Karriere interessiert und sehen für sich mehr Möglichkeiten wissenschaftlich zu arbeiten. Als impliziter Nutzen zeigte sich, dass die promovierten AbsolventInnen ihre wissenschaftlichen Kompetenzen signifikant höher einschätzen, als ihre nicht promovierten KollegInnen.Diskussion: Obwohl die meisten MedizinerInnen eine Promotion nicht in erster Linie aus originärem Forschungsinteresse anstreben, erweitern sie dadurch dennoch ihre wissenschaftlichen Kompetenzen. Einen offensichtlicheren Nutzen hat die Promotion für diejenigen, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben.

  12. Self-image and perception of mother and father in psychotic and borderline patients.

    PubMed

    Armelius, K; Granberg

    2000-02-01

    Psychotic and borderline patients rated their self-image and their perception of their mother and father using the Structural Analysis of Social Behavior model (SASB). The borderline patients had more negative images of themselves and their parents, especially their fathers, than did the psychotic patients and the normal subjects, while the psychotic patients' ratings did not differ much from those of the normal subjects. The self-image was related to the images of both parents for borderline patients and normal subjects, while for the psychotic patients only the image of the mother was important for the self-image. In addition, the psychotic patients did not differentiate between the poles of control and autonomy in the introjected self-image. It was concluded that borderline patients are characterized by negative attachment, while psychotic patients are characterized by poor separation from the mother and poor differentiation between autonomy and control. The paper also discusses how this may influence the patients' relations to others. Psychotische und Borderline Patienten beurteilten ihr Selbstbild und ihre Wahrnehmung von Mutter und Vater mit Hilfe der strukturalen Analyse sozialen Verhaltens (SASB). Die Borderline Patienten hattten negativere Selbstbilder und Elternbilder (speziell Vaterbilder) als die psychotischen Patienten und gesunde Personen. Die Beurteilungen der psychotischen Patienten unterschieden sich dagegen nicht besonders von jenen Gesunder. Das Selbstbild stand in Beziehung zu beiden Elternbildern bei den Borderline Patienten und den Gesunden, während bei den psychotischen Patienten nur das Mutterbild für das Selbstbild bedeutsam war. Außerdem konnte bei den psychotischen Patienten nicht zwischen den Polen der Kontrolle und Autonomie bzgl. der introjizierten Selbstbilder differenziert werden. Aus den Ergebnissen wird gefolgert, dass Borderline Patienten durch eine negative Bindung charackterisiert sind, psychotische Patienten dagegen durch

  13. Self-image and perception of mother and father in psychotic and borderline patients.

    PubMed

    Armelius, K; Granberg

    2000-02-01

    Psychotic and borderline patients rated their self-image and their perception of their mother and father using the Structural Analysis of Social Behavior model (SASB). The borderline patients had more negative images of themselves and their parents, especially their fathers, than did the psychotic patients and the normal subjects, while the psychotic patients' ratings did not differ much from those of the normal subjects. The self-image was related to the images of both parents for borderline patients and normal subjects, while for the psychotic patients only the image of the mother was important for the self-image. In addition, the psychotic patients did not differentiate between the poles of control and autonomy in the introjected self-image. It was concluded that borderline patients are characterized by negative attachment, while psychotic patients are characterized by poor separation from the mother and poor differentiation between autonomy and control. The paper also discusses how this may influence the patients' relations to others. Psychotische und Borderline Patienten beurteilten ihr Selbstbild und ihre Wahrnehmung von Mutter und Vater mit Hilfe der strukturalen Analyse sozialen Verhaltens (SASB). Die Borderline Patienten hattten negativere Selbstbilder und Elternbilder (speziell Vaterbilder) als die psychotischen Patienten und gesunde Personen. Die Beurteilungen der psychotischen Patienten unterschieden sich dagegen nicht besonders von jenen Gesunder. Das Selbstbild stand in Beziehung zu beiden Elternbildern bei den Borderline Patienten und den Gesunden, während bei den psychotischen Patienten nur das Mutterbild für das Selbstbild bedeutsam war. Außerdem konnte bei den psychotischen Patienten nicht zwischen den Polen der Kontrolle und Autonomie bzgl. der introjizierten Selbstbilder differenziert werden. Aus den Ergebnissen wird gefolgert, dass Borderline Patienten durch eine negative Bindung charackterisiert sind, psychotische Patienten dagegen durch

  14. IMP3 can predict aggressive behaviour of lung adenocarcinoma

    PubMed Central

    2012-01-01

    with IMP3 overexpression more often had distant metastases than patients with negative IMP3, 55.5% versus 33.3% (P = 0.033). Non solid subtypes with IMP3 overexpression developed distant metastasis more common than non solid subtypes with negative IMP3, 72% versus 35% (P = 0.028). Conclusions Expression of IMP3 correlates with solid subtype and with distant metastases regardless of histological subtype of lung adenocarcinoma. Virtual slides http://www.diagnosticpathology.diagnomx.eu/vs/1966211581795258 Zusammenfassung Hintergrund Das Lungenkarzinom kommt meistens als nicht resektabler Tumor vor und die Diagnose kann nur in kleinen Biopsaten oder zytologisch gestellt werden. In der Gruppe der nicht kleinzelligen Lungenkarzinome kann der nicht anders spezifizierte Adenokarzinom Phänotyp mit Hilfe der Antikörper TTF-1 und Napsin A diagnostiziert werden. Die Expression des onkoföetalen Proteins IMP3 ist bei humanen Karzinomen mit agressivem Verhalten und metastatischem Potential verbunden. In dieser Studie korreliert die Expression von IMP3 mit TTF-1, Napsin A, histologischem Typ und klinischem Staging des Lungenkarzinoms. Wir waren daran interessiert, ob Fernmetastasen mit IMP3 Überexpression assoziiert sind, unabhängig von der histologischen Subtyp von Adenokarzinom. Methode In der retrospektiven Studie wurden die von 2006 bis 2009 im Klinischem Krankenhaus Split, Kroatien diagnostizerte Adenokarzinome der Lunge von 105 Patienten analysiert. Die klinischen Daten stammten aus der Abteilung für Pulmologie und im Falle des Todes vom Todesregister. Die Paraffinblöcke der primären Lungenbiopsate dieser Patienten wurden im Institut für Pathologie mit der indirekter Enzym - Immunohistochemie mittels Kombination der Antikörper gegen IMP3, Napsin A und TTF1 untersucht. 15 Fälle aus der Analyse aufgrund unzureichender Material ausgeschlossen. Es wurde eine statistische Untersuchung durchgeführt und Werte weniger als 0.05 P wurden als statistisch signifikant

  15. Evaluation of Baroreflex Effectiveness Index during Real and Simulated Microgravity: Relation to Orthostatic Intolerance

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    Moore, Rachel; Stenger, Michael; Platts, Steven; Lee, Stuart

    2013-01-01

    Bed Rest and Space Flight cause a significant decrease in BEI. BR causes similar changes to BEI as SF. BEI may not correlate with subjects experiencing presyncope, but error is high and n is low. Compression Garments have the potential to restore BEI after short duration BR, but do not prevent recovery.

  16. Significant improvement of a clinical training course in physical examination after basic structural changes in the teaching content and methods.

    PubMed

    Sonne, Carolin; Vogelmann, Roger; Lesevic, H; Bott-Flügel, Lorenz; Ott, I; Seyfarth, Melchior

    2013-01-01

    Hintergrund: Die regelmäßigen Evaluationen der Studierenden der Technischen Universität München deuten auf einen Verbesserungsbedarf des klinischen Untersuchungskurses hin. Ziel der vorliegenden Studie war es, zu prüfen, ob gezielte Maßnahmen zur Umstrukturierung und Verbesserung eines Untersuchungskurstages zu einer höheren Zufriedenheit der Studierenden und zu einer besseren Selbsteinschätzung der von ihnen erlernten Untersuchungstechniken führen.Methoden: In drei medizinischen Kliniken der Technischen Universität München wurden im Sommersemester 2010 die quantitativen Evaluationsergebnisse (deutsches Schulnotensystem, Noten 1-6) von insgesamt 49 Studierenden von einem Kurstag vor und einem Kurstag nach strukturierten Verbesserungsmaßnahmen des klinischen Untersuchungskurses verglichen. Zum Einsatz kamen strukturierte Instruktion der Dozenten, Handouts und über das Internet verfügbares Zusatzmaterial.Ergebnisse: Es wurden 47 Evaluationsbögen vor und 34 Evaluationsbögen nach den Verbesserungsmaßnahmen ausgefüllt. Die oben genannten Maßnahmen führten zu signifikanten Verbesserungen der Evaluationsnoten in folgenden Bereichen: Einführen ins jeweilige Kursthema (von 2,4±1,2 auf 1,7±1,0, p=0,002) und in hygienische Maßnahmen (von 3,8±1,9 auf 2,5±1,8, p=0,004), strukturiertes Vorführen der einzelnen Untersuchungsschritte (von 2,9±1,5 auf 1,8±1, p=0,001), Üben der Untersuchungsschritte (von 3,1±1,8 auf 2,2±1,4, p=0,030), strukturiertes Feedback zur Untersuchungstechnik (von 3,0±1,4 auf 2,3±1,0, p0,=0,007), Verwenden von Handouts (von 5,2±1,4 auf 1,8±1,4, p<0,001), Tipps zu weiterem Lernmaterial (von 5,0±1,4 auf 3,4±2,0, p<0,001), Lernerfahrung insgesamt (von 2,4±0,9 auf 1,9±0,8, p=0,017) und Selbsteinschätzung der Studenten bezüglich der Sicherheit bei der Durchführung einer körperlichen Untersuchung (von 3,5±1,3 auf 2,5±1,1, p<0,001).Zusammenfassung: Strukturierte Verbesserungsmaßnahmen führten zu signifikanten

  17. Neue biosensorische Prinzipien für die Hämoglobin-A1c Bestimmung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stöllner, Daniela

    2002-06-01

    Hämoglobin-A1c (HbA1c) ist ein Hämoglobin (Hb)-Subtypus, der durch nicht-enzymatische Glykierung des N-terminalen Valinrestes der Hämoglobin-beta-Kette entsteht. Das gemessene Verhältnis von HbA1c zum Gesamt-Hämoglobin (5-20 % bei Diabetikern) repräsentiert den Mittelwert der Blutglucosekonzentration über einen zweimonatigen Zeitraum und stellt zur Beurteilung der diabetischen Stoffwechsellage eine Ergänzung zur Akutkontrolle der Glukosekonzentration dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, einen amperometrischen Biosensor für die Bestimmung des medizinisch relevanten Parameters HbA1c zu entwickeln. Durch Selektion geeigneter Bioerkennungselemente und deren Immobilisierung unter Erhalt der Bindungsfunktion für die Zielmoleküle Hämoglobin bzw. HbA1c wurden spezifische, hochaffine und regenerationsstabile Sensoroberflächen geschaffen. Für die Entwicklung des HbA1c-Biosensors wurden zwei Konzepte - Enzymsensor und Immunosensor - miteinander verglichen. Die enzymatische Umsetzung von HbA1c erfolgte mit der Fructosylamin Oxidase (FAO) aus Pichia pastoris N 1-1 unter Freisetzung von H2O2, welches sowohl optisch über eine Indikatorreaktion als auch elektrochemisch nach Einschluss der FAO in PVA-SbQ und Fixierung des Immobilisats vor einer H2O2-Elektrode nachgewiesen wurde. Die Kalibration des Enzymsensors mit der HbA1c-Modellsubstanz Fructosyl-Valin ergab Nachweisgrenzen, die ausserhalb des physiologisch relevanten HbA1c-Konzentrationsbereich lagen. Aus der Umsetzung von glykierten Peptiden mit einer nicht HbA1c analogen Aminosäurensequenz, z.B. Fructosyl-Valin-Glycin wurde zudem eine geringe HbA1c-Spezifität abgeleitet. Für den Immunosensor wurden zwei heterogene Immunoassay-Formate unter Verwendung von hochaffinen und spezifischen Antikörpern in Kombination mit Glucose Oxidase (GOD) als Markerenzym zum Nachweis von HbA1c untersucht. Beim indirekt-kompetitiven Immunoassay wurde anstelle des kompletten HbA1c-Moleküls das glykierte Pentapeptid

  18. Elektromagnetische Strahlung. Informationen aus dem Weltall.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schäfer, H.

    Contents: Informationen aus dem Weltall. Neue und zukünftige Geräte. Wichtiges und Interessantes aus der Positionsastronomie. Die Helligkeit der Sterne und anderer astronomischer Objekte. Spektroskopie und Spektralanalyse. Beobachtungen außerhalb des optischen Bereiches.

  19. Avalanche risk assessment for mountain roads - a comparison of case studies from Iceland and the Alps

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wastl, M.; Stötter, J.

    2009-04-01

    ðarvegur between Siglufjörður and Straumnes in northern Iceland (Wastl et al. 2008). The total length of the public road network in Iceland is ca. 13000 km, mostly low-volume roads outside built-up areas. Almost 10500 km of these roads are open all year. Substantial parts of the public road network e.g. in central northern Iceland, northwestern and eastern Iceland lie in alpine mountain areas and are affected by characteristic natural hazard processes. Though the resulting road maintenance costs are considerable there is no general overview of the natural hazard situation up to now. The case study for Siglufjarðarvegur shows that a regional scale risk based approach is practical to determine, analyse and assess the natural hazard situation on mountain roads in Iceland and helps to assign priorities in following detailed investigations and the planning of measures. Thus road sections of a high risk level which should be given priority for possible protective measures can be identified and distinguished from areas of avalanche hazard where the collective avalanche death risk is low and acceptable according to international practice. The calculated risks can further be reduced by measures like temporary closing of parts of the road, which can bring the risk to an acceptable level almost everywhere in the investigated road section. This requires, however, a systematic monitoring of the development of the natural hazard situation along the road. The cumulative risk for the investigated section of Siglufjarðarvegur, for the case that no measures of avalanche prevention or control or temporary closing of the road are taken, agrees well with values determined for mountain roads in the Alps. References Borter P. (1999a) Risikoanalyse bei gravitativen Naturgefahren - Methode. Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (ed) Umwelt-Materialien 107/I Naturgefahren, Bern. Borter P. (1999b) Risikoanalyse bei gravitativen Naturgefahren - Fallbeispiele und Daten. Bundesamt für Umwelt, Wald

  20. Noise-induced transitions and resonant effects in nonlinear systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zaikin, Alexei

    2003-02-01

    Our every-day experience is connected with different acoustical noise or music. Usually noise plays the role of nuisance in any communication and destroys any order in a system. Similar optical effects are known: strong snowing or raining decreases quality of a vision. In contrast to these situations noisy stimuli can also play a positive constructive role, e.g. a driver can be more concentrated in a presence of quiet music. Transmission processes in neural systems are of especial interest from this point of view: excitation or information will be transmitted only in the case if a signal overcomes a threshold. Dr. Alexei Zaikin from the Potsdam University studies noise-induced phenomena in nonlinear systems from a theoretical point of view. Especially he is interested in the processes, in which noise influences the behaviour of a system twice: if the intensity of noise is over a threshold, it induces some regular structure that will be synchronized with the behaviour of neighbour elements. To obtain such a system with a threshold one needs one more noise source. Dr. Zaikin has analyzed further examples of such doubly stochastic effects and developed a concept of these new phenomena. These theoretical findings are important, because such processes can play a crucial role in neurophysics, technical communication devices and living sciences. Unsere alltägliche Erfahrung ist mit verschiedenen akustischen Einfluessen wie Lärm, aber auch Musik verbunden. Jeder weiss, wie Lärm stören kann und Kommunikation behindert oder gar unterbindet. Ähnliche optische Effekte sind bekannt: starkes Schneetreiben oder Regengüsse verschlechtern die Sicht und lassen uns Umrisse nur noch schemenhaft erkennen. Jedoch koennen ähnliche Stimuli auch sehr positive Auswirkungen haben: Autofahrer fahren bei leiser Musik konzentrierter -- die Behauptung von Schulkindern, nur bei dröhnenden Bässen die Mathehausaufgaben richtig rechnen zu können, ist allerdings nicht wissenschaftlich

  1. Texture Analysis of LiF Thin Films Evaporated onto Amorphous Substrates at Different Temperatures

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nunzio, P. E.; Fornarini, L.; Martelli, S.; Montereali, R. M.

    1997-12-01

    Polycrystalline thin LiF films thermally evaporated on amorphous substrates show different crystallite orientations depending on the substrate temperature during evaporation. The recording of direct diffraction pole figure shows that the LiF crystallites present a single crystal texture, which can be described as a 522 [uvw] texture for high temperature deposition (250 to 300 °C) and as 16 9 7 [uvw] texture for low temperature (room temperature) substrates. Scanning electron microscopy shows the presence of a globular film structure both for high and low temperature depositions with an average grain size of about 200 to 250 and 130 to 150 nm for high and low temperature evaporations, respectively. By rising the deposition temperature the 100 LiF crystallographic direction approaches the normal to the substrate plane with an increase of the film refractive index. Polykristalline dünne LiF-Schichten, die auf amorphe Substrate thermisch aufgedampft wurden, zeigen verschiedene kristallographische Orientierungen in Abhängigkeit von der Substrattemperatur. Die Polfiguren zeigen eine Einkristalltextur für alle Proben. Die dünnen LiF-Schichten, die bei hohen Temperaturen (250 bis 300 °C) aufgedampft worden sind, lassen sich als 522 [uvw]-Texturen eines kubischen Gitters beschreiben, während bei niedrigen Temperaturen (Zimmertemperatur) eine 16 9 7 [uvw]-Textur aufgewiesen wird. Rasterelektronenmikroskopie-Aufnahmen zeigen eine globulare Struktur der Schichten unabhängig von der Substrattemperatur, mit einer durchschnittlichen Keimgröße von 130 bis 150 nm für Zimmertemperatur bzw. 200 bis 250 nm für 250 bis 300 °C. Die Steigerung der Aufdampftemperatur bewirkt eine Orientierungsänderung der LiF-Kristalle in Richtung der 100 [uvw]-Textur und eine Zunahme der Brechzahl.

  2. Optional Elements and Variant Structures in the Productions of "Bei2" "to Give" Dative Constructions in Cantonese-Speaking Adults and Three-Year-Old Children

    ERIC Educational Resources Information Center

    Wong, Anita M.-Y.; Chow, Dorcas C.-C.; McBride-Cheng, Catherine; Stokes, Stephanie F.

    2010-01-01

    To express object transfer, Cantonese-speakers use a "ditransitive" ([V-R-T] or [V-T-R] where V = Verb, T = Theme, R = Recipient), or a more complex prepositional/serial-verb (P/SV) construction. Clausal elements in Cantonese datives can be optional (resulting in "full" versus "non-full" forms) or appear in variant orders (full non-canonical and…

  3. Limitierungen bei der Ermittlung der Grundwasserfließrichtung in tiefen Aquiferen am Beispiel des Malms im Süddeutschen Molassebecken

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Savvatis, Alexandros; Steiner, Ulrich; Huber, Bernhard; Fritzer, Thomas; Schneider, Michael

    2015-12-01

    The groundwater flow direction in deep inclined aquifers is generally determined from contour maps based on the conversion of the reservoir pressure from deep wells to standardized groundwater levels. The standardizing is done with a representative water column of constant density in which an increasing depth of the aquifer has an increasing influence on the calculated groundwater levels. However, integration of new pressure data from recently drilled geothermal wells in the Malm of the South German Molasse Basin in the greater area of Munich led to a hydrogeologically unrealistic groundwater flow direction below the Alps. The present work demonstrates the applied method for standardization, performs an error analysis, and shows the limits of the applicability of this method. An alternative approach is introduced along with a concrete example where the local flow direction is determined by neighboring wells (cluster method). A sensitivity analysis with respect to the uncertainty in temperature shows that this approach provides realistic results from realistic input scenarios. The presented cluster method is therefore able to provide pilot points for calibration/verification of a basin-scale groundwater flow model.

  4. Continuous automatic classification of seismic signals of volcanic origin at Mt. Merapi, Java, Indonesia

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ohrnberger, Matthias

    2001-07-01

    Klassifikationssystems geeignet. In dieser Zeit zeigte der Merapi einen rapiden Anstieg der Seismizität kurz bevor dem Auftreten zweier Eruptionen am 10.07. und 19.07.1998. Drei der bekannten, vom Vulkanologischen Dienst in Indonesien beschriebenen, seimischen Signalklassen konnten in diesem Zeitraum beobachtet werden. Es handelt sich hierbei um flache vulkanisch-tektonische Beben (VTB, h < 2.5 km), um sogenannte MP-Ereignisse, die in direktem Zusammenhang mit dem Wachstum des aktiven Lavadoms gebracht werden, und um seismische Ereignisse, die durch Gesteinslawinen erzeugt werden (lokaler Name: Guguran). Die spezielle Geometrie des digitalen seismischen Netzwerkes am Merapi besteht aus einer Kombination von drei Mini-Arrays an den Flanken des Merapi. Für die Parametrisierung des Wellenfeldes werden deswegen seismische Array-Verfahren eingesetzt. Die individuellen Wellenfeld Parameter wurden hinsichtlich ihrer Relevanz für den Klassifikationsprozess detailliert analysiert. Für jede der drei Signalklassen wurde ein Satz von DHMMs trainiert. Zusätzlich wurden als Ausschlussklassen noch zwei Gruppen von Noise-Modellen unterschieden. Insgesamt konnte mit diesem Ansatz eine Erkennungsrate von 67 % erreicht werden. Im Mittel erzeugte das automatische Klassifizierungssystem 41 Fehlalarme pro Tag und Klasse. Die Güte der Klassifikationsergebnisse zeigt starke Variationen zwischen den individuellen Signalklassen. Flache vulkanisch-tektonische Beben (VTB) zeigen sehr ausgeprägte Wellenfeldeigenschaften und, zumindest im untersuchten Zeitraum, sehr stabile Zeitmuster der individuellen Wellenfeldparameter. Das DHMM-basierte Klassifizierungssystem erlaubte für diesen Ereignistyp nahezu 89% richtige Entscheidungen und erzeugte im Mittel 2 Fehlalarme pro Tag. Ereignisse der Klassen MP und Guguran sind mit dem automatischen System schwieriger zu erkennen. 64% aller MP-Ereignisse und 74% aller Guguran-Ereignisse wurden korrekt erkannt. Im Mittel kam es bei MP-Ereignissen zu 87 Fehlalarmen und bei

  5. Inhalt und Form--Gedanken zur Sprachlehre und Ubersetzungmethodik (Content and Form--Thoughts on Language Instruction and Methods of Translation).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Vermeer, Hans J.

    1965-01-01

    This analysis of several principles of translation considers relationships between content and meaning, distinctive features and linguistic form, and language and speech. The dichotomies of individual and community speech patterns, situationally determined and independent language usage, and denotative and expressive usage are also examined. The…

  6. Soziale Welten von Schulern und Schulerinnen. Uber Populare, Padagogische und Szientifische Ethnographien (Social World of Male and Female Students -- On Popular, Pedagogical and Scientific Ethnographies).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Zinnecker, Jurgen

    2000-01-01

    Provides a survey on projects, authors, topics, and methods in recent ethnographic studies carried out in Germany and elsewhere. Describes embedding scientific student ethnography into a field of discourse. Concludes with a prognosis relating to the future perspectives of this segment of educational research. (CMK)

  7. Entwicklungen und Auswirkungen der Schulprofilierung an allgemeinbildenden Schulen in ausgewählten europäischen Ländern und Implementationsperspektiven für Deutschland

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nonte, Sonja

    2013-07-01

    Developments and consequences of school profiling in general-education schools in selected European countries and perspectives for implementation in Germany - The development of a school programme, e.g. by way of forming a profile in the field of music or sports, is part of everyday school life in many European state and private schools today and even statutory in some countries and states. This paper focuses on the background and the significance of this development in school politics but also on the potential and the challenges which come with the profile formation of schools on an individual as well as systemic basis. Furthermore, the author introduces and discusses examples for the profile formation of schools and classes by looking at concrete projects. After that, recommendations are given for school programme work in individual schools. The focus is especially on German-speaking countries such as Germany, Austria and Switzerland.

  8. Zum Problem der Korrektur und Bewertung des commentaire de texte als Arbeits - und Pruefungsform (On the Problem of Correcting and Grading Text Commentary in Graduation Exams in French)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Hornung, Walter

    1976-01-01

    Discusses two conflicting concepts of correcting and grading high school graduation examinations in French: "mathematical" grading of complex exercises versus objective grading of reduced segments. Recommends higher valuation on goal-orientation as against extreme objectivity. Students' performance must be evaluated individually. Various concrete…

  9. Video im Anfaengerunterricht. Modell: Vorgabe und Einuebung von Dialogsituationen und Sprechintentionen (Video in Teaching Beginners. Model: Example and Practice in Dialog Situations and Topics for Oral Practice)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Bauer, Hans L.

    1977-01-01

    Describes the production, at the Goethe Institute in Osaka, of video programs for teaching beginners in German. Learning goals, actualization, sample topics and variation scenes are presented; the teaching process (in ten points) is discussed, theoretically and on the basis of experience. (Text is in German.) (IFS/WGA)

  10. Arthur Beer and his relations to Einstein and to the Warburg library (German Title: Arthur Beer und seine Beziehungen zu Einstein und zur Warburg-Bibliothek)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Duerbeck, Hilmar W.; Beer, Peter

    We give an account of the scientific life of Arthur Beer (1900-1980). Born in Reichenberg, Bohemia, he studied in Leipzig, Vienna and Berlin. After obtaining his Ph.D., he worked with the Seewarte (maritime observatory) and with the Warburg Library, both in Hamburg. Because of his relations with Finlay Freundlich, Einstein and Fritz Saxl, he succeeded in emigrating to England in 1934, where he obtained a temporary position at Cambridge Observatory, and carried out astrophysical research under F.J.M. Stratton. After shorter stays at the observatories of Mill Hill and Kew, both in the vicinity of London, he obtained, after World War II, the position of Senior Assistant Observer in Cambridge. Besides his studies in astrophysics and the history of astronomy, he is best known as the founding editor of the series "Vistas in Astronomy".

  11. An unbiased infrared H2 search for embedded flows from young stars in Orion A

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stanke, Thomas

    2001-04-01

    against further collapse. Gasausströmungen, oft in der Form hoch kollimierter Jets, sind ein allgegenwärtiges Phänomen bei der Geburt neuer Sterne. Emission von stossangeregtem molekularem Wasserstoff bei Wellenlängen im nahen Infrarotbereich ist ein Merkmal ihrer Existenz und auch in eingebetteten, im Optischen obskurierten Ausströmungen generell gut zu beobachten. In dieser Arbeit werden die Resultate einer von Auswahleffekten freien, empfindlichen, grossflächigen Suche nach solchen Ausströmungen von Protosternen in der v=1-0 S(1) Linie molekularen Wasserstoffs bei einer Wellenlänge von 2.12 µm vorgestellt. Die Durchmusterung umfasst eine Fläche von etwa einem Quadratgrad in der Orion A Riesenmolekülwolke. Weitere Daten aus einem grossen Wellenlängenbereich werden benutzt, um die Quellen der Ausströmungen zu identifizieren. Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine Stichprobe von Ausströmungen zu bekommen, die so weit wie möglich frei von Auswahleffekten ist, um die typischen Eigenschaften protostellarer Ausströmungen und deren Entwicklung festzustellen, sowie um die Rückwirkung der Ausströmungen auf die umgebende Wolke zu untersuchen. Das erste Ergebnis ist, dass Ausströmungen in Sternentstehungsgebieten tatsächlich sehr häufig sind: mehr als 70 Jet-Kandidaten werden identifiziert. Die meisten zeigen eine sehr irreguläre Morphologie anstelle regulärer oder symmetrischer Strukturen. Dies ist auf das turbulente, klumpige Medium zurückzuführen, in das sich die Jets hineinbewegen. Die Ausrichtung der Jets ist zufällig verteilt. Insbesondere gibt es keine bevorzugte Ausrichtung der Jets parallel zum grossräumigen Magnetfeld in der Wolke. Das legt nahe, dass die Rotations- und Symmetrieachse in einem protostellaren System durch zufällige, turbulente Bewegung in der Wolke bestimmt wird. Mögliche Ausströmungsquellen werden für 49 Jets identifiziert; für diese wird der Entwicklungsstand und die bolometrische Leuchtkraft abgeschätzt. Die Jetlänge und

  12. Aktivitätsmessung auf nukleinsäuremodifizierten Oberflächen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidt, Peter Michael

    2003-06-01

    Im Bereich der medizinischen Diagnostik spielen DNA-Chips eine immer wichtigere Rolle. Dabei werden Glas- oder Silikon-Oberflächen mit Tausenden von einzelsträngigen DNA-Fragmenten, sog. Sonden, bestückt, die mit den passenden DNA-Fragmenten in der zugefügten Patientenprobe verschmelzen. Die Auswertung solcher Messungen liefert die Diagnose für Krankheiten wie z.B. Krebs, Alzheimer oder für den Nachweis pathogener Erreger. Durch fortschreitende Miniaturisierung dieser Meßsysteme können bis zu 40.000 Genfragmente des Menschen in einer einzigen Messung analysiert werden. Neben den DNA-Fragmenten können Bio-Chips auch für andere biologische Komponenten wie Antikörper und Proteine eingesetzt werden, wobei bei letzteren neben der Bindung auch die Aktivität ein wichtiger Diagnoseparamter ist. Am Fraunhofer-Institut für medizinische Technik und am Lehrstuhl für Analytische Biochemie der Universität Potsdam wurden im Rahmen einer Doktorarbeit Methoden entwickelt, die es ermöglichen auf nukleinsäuremodifizierten Sensoroberflächen die Aktivität von Proteinen zu messen. Es wurden Nukleinsäuren auf Oberflächen optischer Sensoren verankert. Diese fungierten als Rezeptor für die Proteine sowie auch als Substrat für Restriktionsenzyme, die Nukleinsäuren schneiden und Polymerasen, die Nukleinsäuren synthetisieren und verlängern können. Seine Anwendung fand diese Messmethode in der Messung der Aktivität des Proteins Telomerase, das in 90% aller Tumore erhöhte Aktivität gegenüber gesunden Zellen aufweist. Die Vorteile dieses neuen Assays gegenüber älteren Methoden liegt im Verzicht auf radioaktiv-markierten Komponenten und einer deutlich verkürzten Analysezeit. Die Arbeit schliesst mit einem funktionsfähigen Nachweis der Telomeraseaktivität im Zellextrakt von gesunden und kranken Zellen. Der direkte Einfluß von Hemmstoffen auf die Aktivität konnte sichtbar gemacht werden, und steht daher bei der Entwicklung neuer Tumor-Diagnostika und

  13. Stabile Expression von Sulfotransferasen - allein oder in Kombination mit Cytochrom P450 - in Zelllinien für Mutagenitätsuntersuchungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pabel, Ulrike

    2003-10-01

    -dimethylaminoazobenzol; 0,1 µM für 2-Aminoanthracen; 10 µM für 2,4-Diaminotoluol). Die stärkste Aktivierung von 2-Acetylaminofluoren und 3′-Methyl-4-dimethylaminoazobenzol erfolgte in der Zelllinie, die CYP1A2 und SULT1A2 koexprimierte; die stärkste Aktivierung von 2,4-Diaminotoluol und 2-Aminoanthracen erfolgte in der Zelllinie, die CYP1A2 und SULT1A1 koexprimierte. Sowohl SULT1A1 als auch SULT1A2 sind im Menschen genetisch polymorph. Ein unterschiedlich starkes Aktivierungspotenzial der Alloenzyme könnte eine individuell unterschiedliche Suszeptibilität für die durch aAA ausgelöste Kanzerogenese bedingen. In HPRT-Mutationsuntersuchungen mit rekombinanten Zellen zeigten die allelischen Varianten der SULT1A2 starke Unterschiede in ihrem Aktivierungpotenzial. Nur in der Zelllinie, die das Alloenzym SULT1A2*1 mit CYP1A2 koexprimierte, wurde 2-Acetylaminofluoren zum Mutagen aktiviert. Zur Aktivierung von 3′-Methyl-4-dimethylaminoazobenzol waren jedoch sowohl das Alloenzym SULT1A2*1 als auch das Alloenzym SULT1A2*2 in der Lage. Die Alloenzyme der SULT1A1 zeigten ein ähnlich gutes Aktivierungspotenzial für aAA. In früheren Studien wurde gezeigt, dass die SULT1C1 der Ratte eine wichtige Rolle bei der Aktivierung der aAA in dieser Spezies spielt. Dahingegen war die humane SULT1C1 nicht in der Lage die untersuchten aAA zu aktivieren. Die Kenntnis solcher Spezieunterschiede könnte wichtig sein um unterschiedliche Organotropismen aAA in Menschen und Tiermodellen zu erklären, da SULT mit starker Gewebespezifität exprimiert werden und das Expressionsmuster für die einzelnen SULT-Formen in Menschen und Ratten sich stark unterscheidet. Aromatic amines and amides (aAA) represent a group of chemicals with great toxicological importance due to their wide distribution in the environment and their carcinogenic potency. The carcinogenicity of aAA is mediated by the mutagenic action of highly reactive metabolites. They are frequently formed by N-hydroxylation of the exocyclic

  14. 100th anniversary of the discovery of the human adrenal fetal zone by Stella Starkel and Lesław Węgrzynowski: how far have we come?

    PubMed

    Malendowicz, Ludwik K

    2010-12-01

    Year 2010 marks a centennial anniversary of the description by Stella Starkel and Lesław Węgrzynowski, Polish students of the Faculty of Medicine, University of Lwów, the fetal zone of the human fetal adrenal gland. In 1911 both, Starkel and Węgrzynowski were graduated from the Faculty of Medicine of Lwow University. The paper appeared in the German Arch. Anat. Physiol. and its original title was "Beitrag zur Histologie der Nebeniere bei Feten und Kindern" ("Contribution to histology of adrenals of fetuses and children"). The studies were performed on 100 adrenal glands obtained from fetuses (from 6th month of gestation) and up to 5-year-old children. They described the fetal zone as a "medullary zone", also as "immature cortex", which undergoes involution in first years of life. To commemorate this discovery, this review aimed to present the most important achievements of studies on the development and involution of the human adrenal fetal zone.

  15. Ein statistisches Modell zum Einfluß der thermischen Bewegung auf NMR-Festkörperspektren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ploss, W.; Freude, D.; Pfeifer, H.; Schmiedel, H.

    Es wird ein statistisches Modell zum Einfluß der thermischen Bewegung auf die NMR-Linienform vorgestellt, das die Verschmälerung von Festkörper-Spektren bei wachsender Temperatur beschreibt. Das Modell geht von der Annahme aus, daß nach einer Ortsveränderung eines Kerns infolge thermischer Bewegung jede beliebige Kernresonanzfrequenz mit der durch das Festkörperspektrum vorgegebenen Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann. Am Beispiel der Festkörper-Gaußlinie wird der Unterschied zu dem bekannten Modell von ANDERSON und WEISS verdeutlicht.Translated AbstractA Statistical Model for the Influence of Thermal Motion on N. M. R. Spectra in SolidsA theory is proposed which allows to describe the narrowing of n. m. r.-line width in the presence of thermal motions of the spins. The model is based on the assumption, that the local resonance frequency of a given spin immediately after the jump is distributed according to the n. m. r.-line shape of the rigid lattice. The difference to the well-known ANDERSON-WEISS-model of spectral narrowing is demonstrated for a gaussian line shape.

  16. Radioaktive Biomaterialien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Assmann, Walter

    In der Strahlentherapie von Tumorgewebe (Radioonkologie) nutzt man die zellschädigende Wirkung verschiedener Strahlenarten zur gezielten Abtötung der Tumorzellen. Um bei der perkutanen Bestrahlung die Strahlenschäden im gesunden Gewebe in Grenzen zu halten, wird der Tumor aus verschiedenen Richtungen mit gut fokussiertem Strahl behandelt. Moderne Bestrahlungsanlagen sind durch Steuerung über leistungsfähige Rechner in der Lage, ein millimetergenaues Bestrahlungsprogramm abzufahren, das individuell auf den jeweiligen Tumor abgestimmt ist. Ein ganz anderer Weg, das umgebende gesunde Gewebe zu schonen, wird in der sog. Brachytherapie beschritten. Hier wird ein kurzreichweitiger, radioaktiver Strahler entweder direkt in das Tumorgewebe (interstitiell) oder in grosser Nähe (intrakavitär) permanent oder nur für eine bestimmte Zeitdauer eingebracht. Ein Beispiel ist die Behandlung des Prostatakarzinoms durch die Implantation von dünnwandigen metallischen Hülsen (seeds) von nur wenigen Millimetern Länge und knapp einem Millimeter Durchmesser, die minimalinvasiv mittels feiner Kanülen in die Prostata eingebracht werden. Sie enthalten ein künstliches Radionuklid mit typisch einigen Wochen Halbwertszeit, dessen therapeutisch wirksame Strahlungsdosis sich auf wenige Millimeter des umgebenden Gewebes beschränkt. Wesentlich für den Erfolg einer Strahlentherapie mit derartig kurzreichweitigen Strahlern ist eine Lagekontrolle mit entsprechend hoher räumlicher Auflösung.

  17. Quantenphysik Auch Mesonen erfüllen Bellsche Ungleichung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ziegler, Thomas

    2004-01-01

    Teilchenphysikern bei Belle am KEKB-Beschleuniger in Tsukuba, Japan, ist es erstmals gelungen eine Verletzung der Bellschen Ungleichung bei Elementarteilchen nachzuweisen [1]. Damit konnten sie die Vollständigkeit der Quantenmechanik erneut bestätigen.

  18. Friedensdid Aktische Bausteine für Ausbildung, Unterricht und Sozialarbeit

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Esser, Johannes

    1983-09-01

    In the context of the peace movement in the Federal Republic of Germany, certain central basic elements of peace activity at higher education institutions, school and/or in social welfare work are considered. Principles and objectives of effective teaching and practice in discerning peace work are focussed upon against a background of disturbing and menacing influences both within and between nations, increasingly threatening existence itself. Endeavours to achieve reform capable of changing society should be marked by the development and realisation of a repugnance of violence, civil disobedience and social sensitivity, and demonstrated in action and by specific measures by the general public. This supersedes by far the traditional set-up of peace education (so called) in educational institutions and areas of social work up to the present time.

  19. Bruno Braunerde und die Bodentypen - The German-speaking friends of the Scottish soil characters

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hofmann, Anett

    2014-05-01

    Cartoon figures of soil profiles with faces, legs, arms and funny names: the Scottish soil characters Rusty (Cambisol), Heather (Podzol), Pete (Histosol) and five others were developed at the James Hutton Institute in Aberdeen for outreach activities. They represent eight soil types that are common in Scotland. Recently they have become movie stars in an animated film, where they speak with a Scottish accent. The Scottish soil characters are a true soil science communication success story and it would be great if they had friends in many places to tell some stories from the underground in the respective native languages. This contribution will introduce the draft for 13 German-speaking soil characters that represent the most common soil types in Austria, Germany and Switzerland. Each name is a play on words with respect to German soil classification terms and serves as a mnemonic for typical characteristics of these soils. The 'hair' shows detailed vegetation and the context with common land use. For non-soil scientists the soil characters can be used as story-tellers, e.g. about their life (soil evolution), home (spatial distribution), job (function), fears (threats) and joys (best-practice land use, restoration). Because the International Year of Soil (2015) is an excellent opportunity for new outreach activities, the aim is to publish the German-speaking soil characters as a collaboration of the Austrian, German and Swiss Soil Science Societies. The soil characters could be used in print or online formats, and even - as can be seen in Aberdeen - as human-sized walking soil profiles.

  20. Erweiterte Modelle zur Analyse der Farb- und Helligkeitsprofile von Edge-on-Galaxien.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mayr, S.

    In this work the influence of radial gradients in galactic disks on the vertical luminosity and colour profiles of edge-on galaxies is investigated. The model of a galactic disk used for this purpose consists of a stellar and a dust component. The radially exponential, self-gravitating stellar component consists of isothermal subpopulations with different ages according to the star formation history. The velocity dispersion of the stars increases with age due to a disk heating process. The star formation history and the history of metallicity enrichment are chosen from consistent models for the chemical evolution of galactic disks. With the method of photometric evolutionary synthesis the time development of the luminosities of the stars is computed. Absorption and reddening of the star light caused by the dust are modelled by a radially and vertically exponential dust distribution. The effect of an increasing scale height of the stars with galactocentric radius on the luminosity and colour profiles of edge-on galaxies is investigated to explain new observations of an increasing scale height with galactocentric radius. It is found, that for an increase of the scale height (a factor 3) of the stars is necessary. An increase of the scale height of the stars affects the luminosity profiles but only very little the colour profiles. The effect of a variation of the star formation history and the history of metallicity enrichment on the vertical luminosity and colour profiles is investigated. Radial colour gradients result which are in a qualitative way equivalent to those obtained in observations (eg. NGC 5907).