Sample records for den betrieb von

  1. Ein Konzept für den energieeffizienten Betrieb von Mobilfunknetzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bayer, N.; von Hugo, D.

    2015-11-01

    Der flächendeckende Betrieb mehrerer Mobilfunknetze unterschiedlicher Technologie in einem Land sorgt aufgrund der ständigen Bereithaltung von Übertragungskapazität für Dienste mit zunehmend höherem Datenvolumenbedarf für einen erheblichen Energieverbrauch. Das Forschungsförderungsprojekt ComGreen hat sich zur Aufgabe gesetzt, durch lastadaptiven Betrieb und intelligente dynamische Rekonfiguration des Funkzugangsnetzes zur Energieeinsparung beizutragen. Konzept, Herausforderungen, ausgewählte Ergebnisse von Simulationen und prototypischem Betrieb werden ebenso wie typische Erwartungswerte des künftigen Energieverbrauchs im Mobilfunkbereich vorgestellt. Sowohl Berechnungen als auch Messungen zeigen, dass durch kontext-basierte dynamische Rekonfiguration von zellularen Funknetzen Energieeinsparungen im Bereich von 25-40 % ermöglicht werden.

  2. Smart Meter Rollout: Intelligente Messsysteme als Schnittstelle zum Kunden im Smart Grid und Smart Market

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vortanz, Karsten; Zayer, Peter

    Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende ist verabschiedet. Ab 2017 sind moderne Messeinrichtungen (mME) und intelligente Messsysteme (iMSys) zu verbauen und zu betreiben. Der "deutsche Weg" für die Einführung von Smart Metern sieht einen stufenweisen Rollout sowie ein Höchstmaß an Informations- und Datensicherheit vor. Dabei spielen iMSys und mME eine wichtige Rolle bei der Neugestaltung der intelligenten Netze (Smart Grids) und des neuen Marktmodells (Smart Market). Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den neuen Gesetzen, den Marktrollen und ihren Aufgaben, Datenschutz und Datensicherheit, dem iMSys als sichere Lösung, dem sicheren Betrieb von Smart Meter Gateways, Smart Grid - Smart Market, dem Zusammenspiel zwischen reguliertem Bereich und Markt, den Einsatzbereichen der iMSys sowie den Auswirkungen auf Prozesse und Systeme und gibt Handlungsempfehlungen.

  3. Gebändigtes Knallgas: Brennstoffzellen im mobilen und stationären Einsatz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Waidhas, Manfred; Landes, Harald

    2001-07-01

    Die Brennstoffzelle hat aus technischer Sicht einen hohen Stand erreicht. Die PEMFC konnte ihre Zuverlässigkeit in einer Reihe von Nischenanwendungen, aber auch in Form erster mobiler und dezentraler Prototypen beweisen. Die SOFC und die MCFC konnten bereits in Anlagen von 100 kW und mehr in Erprobung gehen. Um jedoch wirtschaftlich konkur-renzfähig zu den etablierten Technologien der mobilen und dezentralen Energiewandlung zu werden, muss noch eine drastische Kostenreduktion sowohl beim Brennstoffzellen-Stack als auch bei den zu seinem Betrieb notwendigen Hilfsaggregaten erreicht werden. Für Fahrzeugantriebe muss außerdem eine Antwort auf die noch offene Treibstofffrage (Infrastruktur, H2-Erzeugung und H2-Speicherung) gefunden werden.

  4. Mikrodaten und statistische Auswertungsmethoden

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hujer, Reinhard

    Mit der zunehmenden Verfügbarkeit immer größerer Querschnitts- und Längschnittsdatensätze für Personen, Haushalte und Betriebe sowie deren Verknüpfungen hat sich die mikroökonometrische Forschung in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Dies gilt sowohl aus methodischer als auch aus empirischer, anwendungsorientierter Sicht. Mikrodaten und mikroökonometrische Ansätze dienen dazu, aktuelle, politikrelevante Fragen aufzugreifen, sie zu analysieren und fundierte politische Empfehlungen zu geben, beispielsweise im Rahmen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, der Finanzanalyse und der Marketingforschung. Die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) und deren Mitglieder haben sich in den Ausschüssen und in Hauptversammlungen kontinuierlich mit den Weiterentwicklungen der mikroökonometrischen Methodik und den empirischen Anwendungen befasst. Zahlreiche Publikationen von Mitgliedern der DStatG haben entscheidend zum kritischen Diskurs und zum wissenschaftlichen Fortschritt in diesem Bereich beigetragen.

  5. Smartes System für die Energiewende - der Übertragungsnetzbetreiber in der digitalen Zukunft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pflaum, Rainer; Egeler, Tobias

    Die Übertragungsnetze stellen eine zuverlässige Versorgung von Haushalt, Gewerbe und Industrie mit elektrischer Energie sicher und sind damit Grundlage einer modernen Wirtschaft und Gesellschaft. Die mittlerweile unumkehrbaren Entwicklungen der nationalen und europäischen Energiewende stellen den Übertragungsnetzbetreiber in seinen Kernaufgaben, dem Bau und Betrieb von Netzen, dem Markt- und Netzzugang und der Integration der erneuerbaren Energien vor neue und große Herausforderungen. Verbrauchsnahe dezentrale Erzeugung wie verbrauchsferne zentrale Erzeugung muss im Sinne der Gewährleistung der Systemstabilität gemanagt und in Einklang mit dem Verbrauch gebracht werden. Erneuerbare Energien müssen zudem in einem solchen System ihren Beitrag zur System- und Marktintegration leisten. All das erfordert mehr Daten, um in einem Gesamtsystem dynamische Reaktionsmöglichkeiten gewährleisten zu können. Erst die "Digitalisierung" schafft dabei die notwendigen Voraussetzungen die Komplexität zu stemmen. Die Digitalisierung stellt daher ein Kernelement dieses Wandels des Übertragungsnetzbetreibers dar, die einerseits mit zum Entstehen der neuen Herausforderungen beiträgt, andererseits aber auch hilft Werkzeuge bereitzustellen, diesen Herausforderungen zu begegnen. Im folgenden Beitrag wird aufgezeigt, wie die Digitalisierung die Aufgaben und Instrumente des Übertragungsnetzbetreibers verändern. Ausgehend von den heutigen Aufgaben eines Übertragungsnetzbetreibers und dem gültigen Rechtsrahmen werden unter dem Begriff "Notwendiges Set für morgen" smarte Elemente und Werkzeuge beschrieben, die bereits heute im Einsatz sind oder in den nächsten Jahren notwendig werden. Im Anschluss erfolgt anhand einiger Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen eine Konkretisierung der Einsatzzwecke der Digitalisierung beim Übertragungsnetzbetreiber. Ein kurzer Ausblick mit Fokus auf den weiteren Veränderungsprozess rundet den Beitrag ab.

  6. Instandhaltungsmanagement als Gestaltungsfeld Ganzheitlicher Produktionssysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dombrowski, Uwe; Schulze, Sven; Otano, Isabel Crespo

    Sich kontinuierlich verändernde Rahmenbedingungen, wie beispielsweise eine steigende Variantenvielfalt, verkürzte Produktlebenszyklen sowie Kundenforderungen nach höherer Qualität, kürzeren Lieferzeiten und geringeren Kosten, fordern von produzierenden Unternehmen eine stetige Anpassung der Prozesse, der Organisation und der Strukturen. Seit den 90er Jahren versuchen immer mehr deutsche Unternehmen diesen veränderten Anforderungen mit der Einführung eines Ganzheitlichen Produktionssystems (GPS) zu begegnen. Ganzheitliche Produktionssysteme sind dabei in ihren Grundlagen an das Toyota Produktionssystem angelehnt, vereinigen aber auch weitere Methoden zu einem unternehmensspezifischen Regelwerk. Im Rahmen des langfristigen Trends zu unternehmensindividuellen Produktionssystemen wird sowohl in der Industrie als auch in der Forschung intensiv über das Toyota Produktionssystem, Lean Production, Lean Management und Ganzheitliche Produktionssysteme diskutiert, werden Konzepte zu Implementierung und Betrieb erstellt und die Wirtschaftlichkeit untersucht.

  7. Aus Wirtschaft und Betrieb. Biomasse: Gewinnung und Verarbeitung mit Profilschal-maschinen

    Treesearch

    P. Koch

    1977-01-01

    1963 wurden in den Südstaaten der USA nur 30% der oberund unterirdischen Biomasse der geernteten sog. Southern pines für Schnittholz und Zellstoff verwertet bzw. als getrockneies, gehobletes und abgelängtes Schnittholz oder als Kraftpapier verkauft. Keine der zusammen mit den Kiefern vorkommenden Laubholzarten wurde bisher in nennenswertem Umfan verwertet. Auch heute...

  8. Boden

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pfeiffer, Eva-Maria; Eschenbach, Annette; Munch, Jean Charles

    Auch wenn die Risiken bisher kaum quantifizierbar sind, ist davon auszugehen, dass aufgrund der Einbindung des Bodens in die Energie-, Wasser- und Stoffkreisläufe die zu erwartenden Temperatur- und Niederschlagsänderungen die Funktionen dieser zentralen Lebensgrundlage auch in Deutschland gefährden. Nach einer Darstellung der Vielfältigkeit von Böden geht es in diesem Kapitel um mögliche Änderungen der Standortfunktion von Böden und der Leistungen im Ökosystem sowie um den Bodenwasserhaushalt. An herausgehobener Stelle diskutieren die Autoren die Klimafunktion von Böden und stellen mögliche Strategien zu ihrem Schutz vor. Eine große Rolle spielt die Verschränkung mit den anderen Themenbereichen von Teil III, etwa Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wasser.

  9. Development/Deployment Investigation of H-Bahn System (H-Bahn Untersuchung von Technologie, Entwicklung und Betrieb)

    DOT National Transportation Integrated Search

    1982-01-01

    This report describes and provides the results of an assessment of the H-Bahn Automated Guideway Transit (AGT) system under development in the Federal Republic of Germany. It is a joint U.S./German technical assessment study that was completed under ...

  10. Ebenen des Verstehens: Überlegungen zu einem Verfahren zum Wurzelziehen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Winter, Martin

    Wir bemühen uns, insbesondere bei Kindern, den Lernprozess auch im Mathematikunterricht durch den Einsatz von Materialien zu unterstützen. Die Arbeitsschritte dienen dabei oft der Vorbereitung oder Herleitung von Verfahren - in der Hoffnung, dass durch die Veranschaulichung Zusammenhänge besser verstanden werden. Worin dann das Verstehen besteht, wenn im Ergebnis ein Verfahren von den Kindern erfolgreich abgearbeitet wird, ist nicht unmittelbar zu sehen.

  11. Degradable Implantate: Entwicklungsbeispiele

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ruffieux, Kurt; Wintermantel, Erich

    Resorbierbare Implantate werden seit mehreren Jahrzehnten in der Implantologie eingesetzt. Bekannt wurden diese Biomaterialien mit dem Aufkommen von sich selbst auflösenden Nahtfäden auf der Basis von synthetisch hergestellten Polylactiden und Polyglycoliden in den 70er Jahren. In einem nächsten Schritt wurden Implantate wie Platten und Schrauben zur Gewebefixation aus den gleichen Biomaterialien hergestellt.

  12. Die nuklearen Anlagen von Hanford (1943-1987) Eine Fallstudie über die Schnittstellen von Physik, Biologie und die US-amerikanische Gesellschaft zur Zeit des Kalten Krieges

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Macuglia, Daniele

    Die Geschichte des Kalten Krieges eröffnet viele Möglichkeiten, sich näher mit den Schnittstellen von Physik und Biologie während des 20. Jahrhunderts zu befassen. Nicht nur das Unglück in Tschernobyl aus dem Jahr 1986, auch das Beispiel der nuklearen Anlagen in Hanford in den Vereinigten Staaten zeigt die biologischen Folgen von nuklearer Physik.

  13. Arzt und Hobby-Astronom in stürmischen Zeiten Der Büchernachlass des Doktor Johannes Häringshauser, Viertelsmedicus in Mistelbach (1630-1641) in der Melker Stiftsbibliothek.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Davison, Giles; Glaßner, Gottfried

    2009-06-01

    Auf der Suche nach astronomischer Literatur stieß Giles Davison in der Melker Stiftsbibliothek auf den Namen "Doctor Johannes Häringshauser“ als Besitzer seltener und interessanter astronomischer Werke u.a. von Johannes Regiomontan, Georg von Peuerbach, Michael Mästlin, Johannes Kepler und Daniel Sennert. Weitere in den Jahren 2007-2009 durchgeführte Nachforschungen ergaben, dass es sich um den von 1630-1641 in Mistelbach, Niederösterreich, als Landschaftsarzt tätigen Vater des Melker Konventualen und Bibliothekars Sigismund Häringshauser (1631-1698) handelt. Er wurde 1603 als Sohn des aus Magdeburg stammenden Apothekers Johannes Häringshauser geboren und starb 1642 in Mistelbach. Johannes Häringshauser Sen. bekleidete von 1613-1640 eine Reihe wichtiger Ämter in der Wiener Stadtregierung und starb 1647. Der Studienaufenthalt von Dr. Johannes Häringshauser Jun. in Padua (1624-1626) dürfte das Interesse für Astronomie geweckt haben, das sich in seiner in die Bestände der Melker Stiftsbibliothek eingegangenen Privatbibliothek widerspiegelt. Der Großteil der 10 dem Fachbereich der Astronomie und Astrologie zuzuweisenden Titel wurde von ihm in den Jahren 1636 und 1637 erworben.

  14. Physikgeschichte Das Rätsel bleibt

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hoffmann, Dieter

    2002-05-01

    Die jüngst erfolgte Veröffentlichung von Dokumenten aus dem Privatarchiv der Familie Bohr [1] über den geheimnisumwitterten Besuch von Werner Heisenberg in Kopenhagen im September 1941 hat in den deutschen Medien große Resonanz gefunden [2]. Tatsächlich verraten uns die jetzt veröffentlichten Dokumente sehr viel mehr über die Zeit ihres Entstehens als über den Besuch selbst.

  15. Energie aus der Tiefe: Geothermische Stromerzeugung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Huenges, Ernst

    2004-11-01

    Die Erde birgt überall genug Wärme für die geothermische Erzeugung elektrischen Stroms, die allerdings Wassertemperaturen von über 150 °C braucht. So warme Gesteinsschichten liegen in Mitteleuropa in mindestens 4 km Tiefe. Ein Kraftwerk muss also beim Betrieb über tiefe Bohrungen Wasser durch das Tiefengestein zirkulieren und dort erhitzen. Von Natur aus ist das Gestein jedoch dafür meist zu wenig porös. Deshalb soll das Einpressen von Fluiden unter hohem Druck die natürlichen Risse im Reservoirgestein künstlich vergrößern. Diese Stimulationstechnik erprobte das GeoForschungsZentrum Potsdam erfolgreich an einer 4309 m tiefen Bohrung im Geothermielabor Groß Schönebeck. Eine zweite Bohrung soll nun eine langfristige Wasserzirkulation im Untergrund erforschen. Funktioniert sie stabil, dann soll eine Demonstrationsanlage Strom erzeugen.

  16. Retrospektive Analyse von Zufallsbefunden, die bei Patienten mit kutanem malignen Malignom durch (18) F-Fluordeoxyglucose-PET/CT erhoben wurden.

    PubMed

    Conrad, Franziska; Winkens, Thomas; Kaatz, Martin; Goetze, Steven; Freesmeyer, Martin

    2016-08-01

    Bei der (18) F-Fluordeoxyglucose-Positronenemissionstomographie/Computertomographie (FDG-PET/CT) ergeben sich häufig Zufallsbefunde. In der vorliegenden Studie konzentrierten wir uns auf mittels FDG-PET/CT erhaltene Zufallsbefunde bei Patienten mit kutanem Melanom und überprüften deren Relevanz hinsichtlich weiterer diagnostischer Maßnahmen und Interventionen. Die Krankenakten von 181 konsekutiven Melanom-Patienten wurden retrospektiv ausgewertet, um das Management von Zufallsbefunden zu dokumentieren. Der Schwerpunkt lag dabei auf den histologischen Befunden. Bei 33 von 181 (18 %) Patienten lagen 39 relevante Zufallsbefunde vor, und zwar im Kolorektalbereich (n = 15 Patienten), in der Schilddrüse (n = 8), der Prostata (n = 2), dem Bewegungsapparat (n = 2), in Lymphknoten (n = 2), der Parotis (n = 1), den Mandeln (n = 1), den Nieren (n = 1) und der Gallenblase (n = 1). Bei 25 Patienten schlossen sich weitere diagnostische Verfahren an, wobei in 21 Fällen ein klinisches Korrelat nachgewiesen wurde. Bei 16 von 21 Patienten ergab sich eine Neoplasie, darunter fünf maligne Läsionen (vier Kolonkarzinome und ein Prostatakarzinom). Die Malignome wurden frühzeitig diagnostiziert und in der Mehrzahl der Fälle erfolgreich entfernt. Der Einsatz der FDG-PET/CT als Routine-Diagnostik wird in den Leitlinien empfohlen und ist indiziert bei malignem Melanom ab Stadium IIC. In dieser Studie wurden auf effektive Weise ansonsten nicht erkannte Krebserkrankungen, insbesondere Kolonkarzinome, detektiert. In den meisten Fällen war eine frühe Intervention möglich. Zufallsbefunde durch FDG-PET/CT sollten, unter Berücksichtigung des Zustands und der Wünsche des Patienten, mit den geeigneten diagnostischen Maßnahmen abgeklärt werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  17. Zu einer inhaltsorientierten Theorie des Lernens und Lehrens der biologischen Evolution

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wallin, Anita

    Der Zweck dieser Studie (zwecks Überblick siehe dazu Abb. 9.1) war zu untersuchen, wie die Schüler der Sekundarstufe II ein Verständnis von der Theorie der biologischen Evolution entwickeln. Vom Ausgangspunkt "Vorurteile der Schüler“ ausgehend wurden Unterrichtssequenzen entwickelt und drei verschiedene Lernexperimente in einem zyklischen Prozess durchgeführt. Das Wissen der Schüler wurde vor, während und nach den Unterrichtssequenzen mit Hilfe von schriftlichen Tests, Interviews und Diskussionsrunden in kleinen Gruppen abgefragt. Etwa 80 % der Schüler hatten vor dem Unterricht alternative Vorstellungen von Evolution, und in dem Nachfolgetest erreichten circa 75 % ein wissenschaftliches Niveau. Die Argumentation der Schüler in den verschiedenen Tests wurde sorgfältig unter Rücksichtnahme auf Vorurteile, der konzeptionellen Struktur der Theorie der Evolution und den Zielen des Unterrichts analysiert. Daraus konnten Einsichten in solche Anforderungen an Lehren und Lernen gewonnen werden, die Herausforderungen an Schüler und Lehrer darstellen, wenn sie anfangen, evolutionäre Biologie zu lernen oder zu lehren. Ein wichtiges Ergebnis war, dass das Verständnis existierender Variation in einer Population der Schlüssel zum Verständnis von natürlicher Selektion ist. Die Ergebnisse sind in einer inhaltsorientierten Theorie zusammengefasst, welche aus drei verschiedenen Aspekten besteht: 1) den inhaltsspezifischen Aspekten, die einzigartig für jedes wissenschaftliche Feld sind; 2) den Aspekten, die die Natur der Wissenschaft betreffen; und 3) den allgemeinen Aspekten. Diese Theorie kann in neuen Experimenten getestet und weiter entwickelt werden.

  18. Symmetriebrechung und Emergenz in der Kosmologie.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mainzer, K.

    Seit der Antike wird der Aufbau des Universums mit einfachen und regulären (symmetrischen) Grundstrukturen verbunden. Diese Annahme liegt selbst noch den Standardmodellen der relativistischen Kosmologie zugrunde. Demgegenüber läßt sich die Emergenz neuer Strukturen von den Elementarteilchen über Moleküle bis zu den komplexen Systemen des Lebens als Symmetriebrechung verstehen. Symmetriebrechung und strukturelle Komplexität bestimmen die kosmische Evolution. Damit zeichnet sich ein fachübergreifendes Forschungsprogramm von Physik, Chemie und Biologie ab, in dem die Evolution des Universums untersucht werden kann.

  19. Zuverlässigkeit digitaler Schaltungen unter Einfluss von intrinsischem Rauschen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kleeberger, V. B.; Schlichtmann, U.

    2011-08-01

    Die kontinuierlich fortschreitende Miniaturisierung in integrierten Schaltungen führt zu einem Anstieg des intrinsischen Rauschens. Um den Einfluss von intrinsischem Rauschen auf die Zuverlässigkeit zukünftiger digitaler Schaltungen analysieren zu können, werden Methoden benötigt, die auf CAD-Verfahren wie Analogsimulation statt auf abschätzenden Berechnungen beruhen. Dieser Beitrag stellt eine neue Methode vor, die den Einfluss von intrinsischem Rauschen in digitalen Schaltungen für eine gegebene Prozesstechnologie analysieren kann. Die Amplituden von thermischen, 1/f und Schrotrauschen werden mit Hilfe eines SPICE Simulators bestimmt. Anschließend wird der Einfluss des Rauschens auf die Schaltungszuverlässigkeit durch Simulation analysiert. Zusätzlich zur Analyse werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die durch Rauschen hervorgerufenen Effekte im Schaltungsentwurf mit berücksichtigt werden können. Im Gegensatz zum Stand der Technik kann die vorgestellte Methode auf beliebige Logikimplementierungen und Prozesstechnologien angewendet werden. Zusätzlich wird gezeigt, dass bisherige Ansätze den Einfluss von Rauschen bis um das Vierfache überschätzen.

  20. Rückwärtsintegration - Zu den Verhältnissen Gymnasium, Hochschule und Arbeitswelt

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmid, Gerhard; Heppner, Winfried; Focht, Eva

    In seiner 2007 erschienen Sammlung von Vorträgen und Essays beschäftigt sich Wolfgang Frühwald, mit der Frage "Wieviel Wissen brauchen wir?“ [1] Die Kernproblematik moderner Wissenschaft und Forschung sieht der Autor, emeritierter Ordinarius für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und von 1992 bis 1997 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, einerseits in der zunehmenden Spezialisierung der Wissenschaftsbereiche, andererseits in der Gefahr der Abkoppelung der Naturwissenschaften von den Geisteswissenschaften. Wiederholt plädiert er dafür, über der rasanten Entwicklung beispielsweise in der Biologie und Physik, die historische, gesellschaftliche und besonders die ethische Dimension der Forschung nicht zu übersehen und fordert eine übergeordnete Theorie der Wissenschaft, die nur im Dialog zwischen den einzelnen Fachgebieten zu entwickeln sei.

  1. Wie man Wert aus Smart Data schöpft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schüller, Katharina; Fritsch, Stefan

    Der vorliegende Beitrag diskutiert an einem konkreten Forschungsprojekt, wie aus den Überwachungsdaten von Photovoltaikanlagen Algorithmen entwickelt wurden, die zukünftig die automatisierte Fehlererkennung und damit eine verbesserte Betriebsführung ermöglichen können. Um von Daten zum optimierten Prozess zu gelangen, sind vier Stufen notwendig. Nach der Datenintegration folgen die Qualitätssicherung, dann die Analyse und schließlich die Umsetzung in eine betrieblich nutzbare Anwendung. Für die Entwicklung valider, praxisrelevanter Modelle stellte es sich als unumgänglich heraus, dass bereits frühzeitig die datengenerierenden Prozesse und damit auch die physikalischen Grundlagen der Anlagen nicht nur von den Prozessexperten, sondern genauso von den Data Scientists verstanden wurden: Es genügt eben nicht, Daten zu konsolidieren und in ein Analysetool zu stecken, sondern die Wertschöpfung aus Daten gelingt nur, wenn eine domänen- und kompetenzübergreifend interdisziplinäre Zusammenarbeit erfolgt, in der beide Seiten bereit sind, kontinuierlich voneinander zu lernen.

  2. Gebrauch von Komplementärmedizin bei Patienten mit metastasierendem Melanom unter Therapie mit Ipilimumab innerhalb einer klinischen Studie.

    PubMed

    Huebner, Jutta; Mohr, Peter; Simon, Jan-Christoph; Fluck, Michael; Berking, Carola; Zimmer, Lisa; Loquai, Carmen

    2016-05-01

    In Deutschland wenden 40-90 % aller Krebspatienten Methoden der komplementären and alternativen Medizin (KAM) an. Bis dato gibt es kein Datenmaterial zum Einsatz der KAM bei Melanompatienten. Das Ziel unserer Studie war es, Daten über den Gebrauch, die Informationsquellen und Ziele von Patienten mit metastasierendem Melanom zu erfassen. Einhundertsechsundfünfzig Patienten aus 25 Studienzentren nahmen an der DecOG-MM-PAL Multibasket Studie teil. Die beteiligten Personen wurden auch gebeten, an einer Nebenstudie teilzunehmen, die ihren Gebrauch von KAM erfassen sollte. Dazu wurde während der Behandlung ein standardisierter Fragebogen zu genau festgelegten Zeitpunkten ausgeteilt. Insgesamt gingen 55 Fragebögen von 32 (21 %) Melanompatienten ein. Von diesen gaben 17 (53 %) ein Interesse an KAM an, und sieben (22 %) machten von KAM Gebrauch. Die Hauptinformationsquellen (31 %) waren Familienmitglieder und Freunde, gefolgt von Ärzten (19 %). Die Hauptgründe für die Anwendung von KAM waren die Stärkung des Immunsystems (41 %) und des Körpers (34 %). Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine und Spurenelemente) wurden am häufigsten angewendet (28 %). Eine relativ hohe Anzahl an Patienten mit metastasierendem Melanom machte trotz Teilnahme an einer klinischen Studie von KAM Gebrauch. Wechselwirkungen könnten durch biologisch basierte KAM auftreten, und hier besonders bei immunmodulierenden KAM- Strategien. Um Risiken zu vermeiden, sollte die Kommunikation zwischen den Ärzten und den Patienten verbessert werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  3. Titanisierung von Implantatoberflächen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zimmermann, Hanngörg; Heinlein, Markus; Guldner, Norbert W.

    Titan gilt seit Jahrzehnten als einer der wichtigsten Implantatwerkstoffe in der Medizin. Neben den guten mechanischen Eigenschaften (Leichtigkeit, hohe Festigkeit etc.), besitzen Titanimplantate vor allem eine hervorragende Körperverträglichkeit, so dass die Implantate optimal in den humanen Organismus integriert werden [1]. Ist jedoch aufgrund der Anforderungen an das Implantat eine hohe Flexibilität und/ oder Elastizität gefragt, so scheidet der Werkstoff Titan aufgrund seiner spröden und unflexiblen Materialeigenschaften aus. Die Folge ist der Einsatz von Implantatmaterialien, sowohl künstlichen als auch biologischen Ursprungs, welche nicht selten eine unzureichende Biokompatibilität aufweisen und somit zu Fremdköper- und immunologischen Reaktionen und Einkapselung des Implantates führen können. Die Erhöhung der Körperverträglichkeit, eine Adaption an das biologische Umfeld und eine hohe Biokompatibilität sind demzufolge die wichtigsten Eigenschaften bei der bedarfsgerechten Herstellung von Implantaten und Implantatoberflächen. Zur Gestaltung von innovativen, biokompatiblen Oberflächen stehen unterschiedliche technische Lösungsansätze zur Verfügung. Zum einen besteht die Möglichkeit, geeignete Oberflächeneigenschaften aus dem Grundmaterial selbst zu optimieren. Dies geschieht unter anderem durch Modifikation der Werkstoffoberflächen in Form von Texturierungen und Oberflächenrauhigkeiten. Zum anderen können die Oberflächeneigenschaften unabhängig von denen des Trägermaterials gestaltet werden. Durch Funktionalisierung der Oberflächen mit geeigneten Beschichtungen oder der Zugabe von Medikamenten (Drug Eluting) werden die Kunststoffimplantate dahingehend verändert, dass eine Steigerung der Körperakzeptanz erreicht wird. Die Titanbeschichtung von Implantatoberflächen kombiniert die positiven Materialeigenschaften von Titan und Polymer.

  4. Transporterscheinungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heintze, Joachim

    In diesem Kapitel werden wir uns vornehmlich mit zwei Vorgängen befassen, ohne die das Erreichen des thermischen Gleichgewichts und die Veränderung des thermischen Zustands eines Systems unmöglich wäre: Wärmeleitung und Diffusion. Bei der Wärmeleitung wird die kinetische Energie der Teilchen durch Stöße auf die Nachbarn übertragen: Es handelt sich um den Transport von Wärmeenergie. Unter Diffusion versteht man den Transport von Molekülen aufgrund ihrer Wärmebewegung. Sie tritt in Erscheinung, wenn in einem System verschiedene Arten von Molekülen vorhanden und ungleichmäßig verteilt sind.

  5. Einleitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ha, Suk-Woo

    Der Einsatz von Implantaten zielt auf die Unterstützung oder den Ersatz von Zelloder Gewebefunktionen im menschlichen Körper. Die Werkstoffauswahl für diese Implantate hängt dabei von der Art und der Funktion des zu ersetzenden Gewebes ab. Die Anforderungen an den Implantatwerkstoff bezüglich Eigenschaften und Struktur können je nach Implantationsort und Funktionalität ganz unterschiedlich sein. Implantate, die im Knochengewebe Funktionen der Lasteinleitung und -überleitung ausüben, sind hohen mechanischen Anforderungen (optimale Bauteilsteifigkeit, Dauerfestigkeit) unterworfen, während bei Blutgefässimplantaten die Werkstoffoberfläche, primär in ihrer chemischen Zusammensetzung derart gestaltet sein muss, dass eine minimale Thrombogenität resultiert. Für den Erfolg des Implantatwerkstoffes oder -bauteils sind folgende drei Faktoren relevant: (a) Biokompatibilität, (b) Gesundheitszustand des Patienten und (c) Verlauf der Operation und der nachfolgenden Therapie. Bei Vorliegen einer Erkrankung, wie z. B. die allergische Sensibilisierung gegenüber Metallionen (Nickelallergie) oder Osteoporose im Fall der Verankerung von Hüftprothesen, ist der Implantatwerkstoff höheren Anforderungen bezüglich der Biokompatibilität unterworfen als bei organisch gesunden Patienten.

  6. Measurement of $W$ -Boson Helicity-Fractions in Top-Quark Decays with the CDF II Experiment and Prospects for an Early $$t\\overline{t}$$ Cross-Section Measurement with the CMS Experiment (in German)

    DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)

    Chwalek, Thorsten

    2010-12-02

    Aus was besteht die Welt? Die Frage nach den fundamentalen Bausteinen der Materie beschaftigte Wissenschaftler und Gelehrte zu allen Zeiten. Ausgehend von abstrakten philosophischen Uberlegungen wurde das Konzept von kleinsten, nicht weiter zerteilbaren Grundbausteinen der Materie bereits einige Jahrhunderte vor Christus von indischen und griechischen Philosophieschulen entwickelt. Etwa 450 v. Chr. pragte Demokrit den Begriff ´atomos, das “Unzerschneidbare”, fur die diskreten Grundbausteine der Materie. Doch erst in der jungeren Vergangenheit konnte dieses philosophische Konzept auch experimentell uberpruft werden.

  7. Methoden der digitalen Planung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Westkämper, Engelbert; Niemann, Jörg; Warschat, Joachim; Scheer, August-Wilhelm; Thomas, Oliver

    Die industrielle Produktion ist das Herz der verarbeitenden Industrie in Deutschland. Mit einem Beitrag von rund 500 Mrd. EUR pro Jahr erwirtschaftet das verarbeitende Gewerbe etwa ein Viertel der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung in Deutschland. Gemessen am Produktionswert der Gesamtwirtschaft betrug der industrielle Anteil sogar über ein Drittel. Der Erhalt und der Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit unter den gegebenen Rahmenbedingungen der globalen Märkte ist eine der größten Herausforderungen der deutschen Wirtschaft [5, 8]. In diesem Beitrag soll - ausgehend von einer Strategie der Ausrüster von Fabriken in einer globalen Produktion - diskutiert werden, wie mit der digitalen Fabrik Potentiale in den Planungs- und Wandlungsprozessen erschlossen werden können.

  8. Bildanalyse in Medizin und Biologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Athelogou, Maria; Schönmeyer, Ralf; Schmidt, Günther; Schäpe, Arno; Baatz, Martin; Binnig, Gerd

    Heutzutage sind bildgebende Verfahren aus medizinischen Untersuchungen nicht mehr wegzudenken. Diverse Methoden - basierend auf dem Einsatz von Ultraschallwellen, Röntgenstrahlung, Magnetfeldern oder Lichtstrahlen - werden dabei spezifisch eingesetzt und liefern umfangreiches Datenmaterial über den Körper und sein Inneres. Anhand von Mikroskopieaufnahmen aus Biopsien können darüber hinaus Daten über die morphologische Eigenschaften von Körpergeweben gewonnen werden. Aus der Analyse all dieser unterschiedlichen Arten von Informationen und unter Konsultation weiterer klinischer Untersuchungen aus diversen medizinischen Disziplinen kann unter Berücksichtigung von Anamnesedaten ein "Gesamtbild“ des Gesundheitszustands eines Patienten erstellt werden. Durch die Flut der erzeugten Bilddaten kommt der Bildverarbeitung im Allgemeinen und der Bildanalyse im Besonderen eine immer wichtigere Rolle zu. Gerade im Bereich der Diagnoseunterstützung, der Therapieplanung und der bildgeführten Chirurgie bilden sie Schlüsseltechnologien, die den Forschritt nicht nur auf diesen Gebieten maßgeblich vorantreiben.

  9. Franz Xaver Eder (1914 - 2009) Wanderer zwischen den Welten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lindner, Sigrid; Hoffmann, Dieter

    In seinem Essay "Die Struktur des historischen Universums" vergleicht Siegfried Kracauer die Mikrogeschichte mit den Großaufnahmen etwa von der Hand einer Figur, wie sie in Spielfilmen zwischengeschnitten werden.

  10. Netzformen und VDE-Bestimmungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bernstein, Herbert

    Der Verband Deutscher Elektrotechniker (VDE) hat eine Reihe von Vorschriften ausgearbeitet, die dem Schutz von Leben und Sachen beim Umgang mit elektrischer Energie dienen. Besonders wichtig sind die in den VDE-Bestimmungen 0100 und 0411 festgelegten Vorschriften.

  11. Tanzendes Tier oder exzentrische Positionalität - Philosophische Anthropologie zwischen Darwinismus und Kulturalismus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fischer, Joachim

    Zunächst kurz vorweg zu den Formeln im Titel: "exzentrische Positionalität“ ist der Kategorienvorschlag der Philosophischen Anthropologie (genauer: von Helmuth Plessner) für den Menschen, für seine "Sonderstellung“ unter den Lebewesen - ich werde diesen Begriff erläutern. So viel kann man sagen: Der Terminus ist nicht schwieriger als "Transzendentalität“ oder das "Apriori“ oder "Autopoiesis“, also Begriffe, mit deren Orientierungswert in der intellektuellen Öffentlichkeit bereits gespielt wird, bietet aber möglicherweise mehr Erschließungskraft als die Kunstbegriffe z. B. von Kant, Maturana oder Luhmann. Und "tanzendes Tier“ ist ein glücklicher Anschauungsbegriff, eine Art Übersetzung für "exzentrische Positionalität“ - also ein "verrücktes“ Lebewesen, eine Verrückung im evolutionären Leben, die dieses Lebewesen von Natur aus zu einer bestimmten Art von Lebensführung, nämlich Kultur nötigt. Die Absicht des Beitrages ist es, die Philosophische Anthropologie als eine spezifische Theorietechnik zu präsentieren, um einen adäquaten Begriff des Menschen zu erreichen, und zwar eine Theoriestrategie angesichts des cartesianischen Dualismus - also des Dualismus zwischen Naturalismus und Kulturalismus.

  12. Quantensprung Digitalisierung - Energiewirtschaft im 21. Jahrhundert

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thyen, Elmar

    Die Energiewende wird ohne eine umfassende Digitalisierung der Energiewirtschaft Stückwerk bleiben. Die historisch gewachsene, aus hunderten fossilen Großkraftwerken getriebene Energieversorgung hat sich durch den Zubau von mehr als einer Millionen dezentraler Erzeugungseinheiten innerhalb der vergangenen 15 Jahren radikal verändert. Zum Ausgleich von Last und Erzeugung, aber auch zum Aufbau neuer Geschäftsfelder ist die digitale Technik unverzichtbar. Ihre Möglichkeiten scheinen nahezu unbegrenzt, ihre Rolle wird in einer zukünftig nahezu vollständig elektrifizierten Gesellschaft zunehmend wichtiger werden. Neue Anbieter drängen auf den Markt und setzen die traditionelle Energiewirtschaft unter Druck. Energieversorger, die sich dem Wandel nicht stellen, drohen den Anschluss zu verpassen. Noch werden Verbundunternehmen und Stadtwerke von weitreichenden regulatorischen Vorgaben geschützt. Beispiele aus anderen Branchen zeigen aber, dass die Digitalisierung im Stande ist, regulatorische Mechanismen außer Kraft zu setzen. Zugleich verhindert die enge Regulierung und ein falsch verstandener Datenschutzbegriff in Deutschland die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die energie- und volkswirtschaftlich sinnvoll wären.

  13. Einsteins Spuren in den Archiven der Wissenschaft: Physikgeschichte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Marx, Werner

    2005-07-01

    Die Erwähnungen und Zitierungen von Einsteins Arbeiten dokumentieren lediglich den quantifizierbaren Anteil von Einsteins Beitrag zur Physik. Gleichwohl belegen sie die außergewöhnliche Resonanz und Langzeitwirkung seiner Arbeiten. Die Häufigkeit der Zitierungen entspricht nicht der allgemeinen Einschätzung ihrer Bedeutung. Insbesondere die Pionierarbeiten werden inzwischen als bekannt vorausgesetzt und nicht mehr explizit zitiert. Interessanterweise ist seine nach 1945 meist zitierte Arbeit nicht eine der Pionierarbeiten zur Quantenphysik oder Relativitätstheorie, sondern jene aus dem Jahr 1935 zum berühmten Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon.

  14. Technische Systeme für den Herzersatz und die Herzunterstützung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schöb, Reto; Loree, Howard M.

    Herzkrankheiten verursachen allein in den Vereinigten Staaten jährlich mehr als 700’000 Todesfälle. Ungefähr 3 Millionen Patienten in den U.S.A. leiden gemäss der American Heart Association (AHA) und dem National Heart, Lung and Blood Institute (NHLBI) an kongestivem Herzversagen (Congestive Heart Failure, CHF), welches eine chronische, sehr entkräftende und degenerative Krankheit ist: Das Herz ist dabei unfähig, hinreichend Blut zu den Organen des Körpers zu pumpen. Über 400’000 Fälle von CHF werden jedes Jahr diagnostiziert. Ähnliche Zahlen werden für Europa und Japan zusammen geschätzt. Basierend auf Daten vom AHA und NHLBI beträgt die fünfjährige Überlebensrate für CHF-Patienten lediglich etwa 50% [1]. 70’000-120’000 dieser Patienten könnten von einer Herzverpflanzung profitieren. 1999 wurden in den USA aber nur 2185 Herztransplantationen durchgeführt während die Warteliste über 4000 Patienten beträgt [2]. Ein akuter Mangel an Spenderherzen und die enormen Kosten (250’000-400’000 USD pro Patient) sind die begrenzenden Faktoren für Herztransplantationen [3]. Dies bedeutet, dass eine riesige Anzahl von Patienten durch ein zuverlässiges und verschleissfreies, nichtthrombotisches, total implantierbares, künstliches Herz gerettet werden könnten. Bis heute jedoch kein derartiges Implantat kommerziell verfügbar.

  15. Wolfgang Pauli

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Enz, Charles P.

    2000-11-01

    Wolfgang Pauli gehört zu den bedeutendsten Physikern des 20. Jahrhunderts. Erst das von ihm entdeckte Ausschließungsprinzip erklärt den Aufbau des Periodensystems der Elemente. Darüber hinaus legte er den Grundstein für die Quantenfeldtheorie. Privat zeigte sich Pauli als bissiger und humorvoller Mensc gleichermaßen, und sein Hang zur Psychoanalyse lässt ihn überdies als interessante Persönlichkeit erscheinen.

  16. Liquid Biopsy zur Überwachung von Melanompatienten.

    PubMed

    Gaiser, Maria Rita; von Bubnoff, Nikolas; Gebhardt, Christoffer; Utikal, Jochen Sven

    2018-04-01

    In den letzten sechs Jahren wurden verschiedene innovative systemische Therapien zur Behandlung des metastasierten malignen Melanoms (MM) entwickelt. Die konventionelle Chemotherapie wurde durch neuartige Primärtherapien abgelöst, darunter systemische Immuntherapien (Anti-CTLA4- und Anti-PD1-Antikörper; Zulassung von Anti-PDL1-Antikörpern erwartet) und Therapien, die gegen bestimmte Mutationen gerichtet sind (BRAF, NRAS und c-KIT). Daher stehen die behandelnden Ärzte neuen Herausforderungen gegenüber, beispielsweise der Stratifizierung von Patienten für geeignete Behandlungen und der Überwachung von Langzeit-Respondern auf Progression. Folglich werden zuverlässige Methoden zur Überwachung von Krankheitsprogression oder Behandlungsresistenz benötigt. Lokalisierte und fortgeschrittene Krebserkrankungen können zur Bildung zirkulierender Tumorzellen und Tumor-DNA (ctDNA) führen, die sich in Proben von peripherem Blut nachweisen und quantifizieren lassen (Liquid Biopsy). Im Fall von Melanompatienten können die Ergebnisse von Liquid Biopsy als neuartige prädiktive Biomarker bei therapeutischen Entscheidungen hilfreich sein, insbesondere im Zusammenhang mit mutationsbasierten zielgerichteten Therapien. Die Herausforderungen bei der Anwendung der Liquid Biopsy beinhalten strikte Kriterien für den Phänotyp der zirkulierenden MM-Zellen oder ihrer Fragmente und die Instabilität von ctDNA im Blut. In diesem Übersichtsartikel diskutieren wir die Beschränkungen der Liquid Biopsy hinsichtlich ihrer Anwendung in der Routinediagnostik. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  17. Herausforderungen für künftige Lernumgebungen am Beispiel der Fakultät für Medizin

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gergintchev, Ivan; Graf, Stephan

    Nach der weit reichenden Etablierung von eLearning in den letzten Jahren stehen nahezu alle deutschen Hochschulen vor der Aufgabe, wettbewerbsfähige hochschulübergreifende Mechanismen sowie entsprechende organisatorische Rahmenbedingungen zu schaffen. Vor allem die Umsetzung von EBologna und die Unterstützung kooperativer Bildungsangebote verstärken diese Notwendigkeit. Motiviert durch die Veränderungen im Bereich der Hochschullehre und die Herausforderungen für künftige Lernumgebungen schlagen wir eine Integrationslösung im Sinne eines Learning Gateway vor, die zur webgestützten Abwicklung von kooperativen Bildungsangeboten in heterogen Lernumgebungen eingesetzt werden kann. Ihre Praxisanwendung verdeutlichen wir anschließend im komplexen Szenario der Medizin an der TUM. Die Evaluierung der Umsetzung belegt den deutlichen Mehrwert des Ansatzes.

  18. Stufenweise Integration von eLearning an der Technischen Universität München

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pätzold, Sebastian; Graf, Stephan; Gergintchev, Ivan; Pongratz, Hans; Rathmayer, Sabine

    Der vorliegende Beitrag beschreibt als Best Practice Beispiel die stufenweise Integration eines Learning Management Systems (LMS) in die Infrastruktur von Information und Kommunikation (IuK) der Technischen Universität München (TUM). Dabei wird sowohl die Konsolidierung mehrfach angebotener Funktionalitäten und Dienste in den verschiedenen Portalen der Universität als auch die sukzessive Optimierung der Abläufe aufgezeigt. Gleichzeitig wird auf zukünftige weitere Entwicklungen hin zu einer vollständigen Integration der IuK, aber auch auf die Probleme in den unterschiedlichen Stadien der Entwicklung eingegangen.

  19. Rede und Gesinnung (Speech and Ways of Thinking)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Kienzle, Bertram

    1974-01-01

    Analyzes some of the basic ideas in Georg Franklin's book "Versuch einer neuen Lehre von den vornehmsten Gegenstanden der deutschen Sprachlehre; nach den Regeln der Vernunftlehre in sechs Abhandlungen verfasst" (1778) and compares them to those of such modern linguists and philosophers a s Searle, Austin and Wunderlich. Concludes that…

  20. [Drug-Coated Balloons and Stents for the Treatment of Femoro-Popliteal Lesions].

    PubMed

    Ito, Wulf D

    2017-08-01

    Medikamenten-beschichtete Ballons bei femoro-poplitealen Läsionen  Medikamenten-beschichtete Ballons (DCB) führen in der Behandlung von femoro-poplitealen Läsionen zu besseren Offenheitsraten als die einfache Ballondilatation und zu ähnlichen bis besseren Offenheitsraten als die Stentimplantation. Vorteil ist die Vermeidung von permanentem Fremdmaterial in Regionen, die einer ständigen mechanischen Beanspruchung unterworfen sind und die Möglichkeit, die Prozedur an derselben Stelle wiederholen zu können bzw. chirurgische Zugangswege offenzuhalten. Bei Auftreten von Dissektionen oder einem Recoil bietet sich die fokale Implantation möglichst kurzer Stents in den betroffenen Segmenten an. Die primäre Implantation Medikamenten-beschichteter Stents zeigt darüber hinaus keinen weiteren Vorteil und ist auf längere Sicht mit den Nachteilen der Implantation von Fremdmaterial in Bewegungssegmenten behaftet. Nicht medikamentöse und medikamentöse Begleittherapie  Die Kombination aus interventioneller Behandlung und supervidiertem Gehtraining zeigt die besten Erfolgsaussichten einer dauerhaften Verbesserung der Gehstrecke bei Patienten mit femoro-poplitealen Läsionen und ist einer alleinigen interventionellen Behandlung oder einem alleinigen Gehtraining überlegen. Darüber hinaus werden aktuell große randomisierte, kontrollierte Studien durchgeführt, die den Einfluss niedrig dosierter direkter Antikoagulanzien auf die kardiovaskuläre Komplikationsrate nach Intervention untersuchen. Die Ergebnisse dieser Studien werden Aufschluss geben über die optimale antithrombotische Therapie nach Intervention im femoro-poplitealen Stromgebiet.

  1. Von eingebetteten Systemen zu Cyber-Physical Systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wedde, Rorst F.; Lehnhoff, Sebastian; Rehtanz, Christian; Krause, Olav

    Das Hauptanliegen des Papiers ist, ein Paradigma für Probleme mit neuartigen Integrationsanforderungen für Forschung und Entwicklung in verteilten eingebetteten Echtzeitsystemen zu motivieren und vorzustellen, nämlich den Begriff Cyber-Physical Systems. Bei einer in letzter Zeit stark zunehmenden Anzahl von Realzeitanwendungen können ohne die Berücksichtigung solcher Forderungen keine praktisch brauchbaren Lösungen erwartet werden. Einige Anwendungsfelder werden angesprochen. Im Einzelnen werden dann für Elektroautos, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen, einerseits die Management-, verteilte Verhandlungs- und Verteilungsprobleme der benötigten Energie in einem bottom-up Ansatz gelöst. Andererseits wird als Teil unserer Projektarbeit die Bereitstellung von Reserveenergie für den allgemeinen Bedarf durch Autobatterien vorgestellt. Es zeigt sich, dass dies effizienter und wesentlich kurzfristiger in unserem verteilten Vorgehen geschehen kann als in traditionellen Verfahren.

  2. Reinraumtechnik für die Medizintechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Petek, Max; Jungbluth, Martin; Krampe, Erhard

    Die Reinraumtechnik ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Fertigung von Produkten der Life Sciences, den Bereichen Pharma, Lebensmittel, Kosmetik und Medizintechnik. In Anbetracht der langen Historie der Medizintechnik ist sie jedoch eine sehr junge Disziplin. Die Bedeutung von Keimen und die richtige Einschätzung ihrer Größe wurden zwar sehr früh bereits durch Paracelsus erkannt, jedoch wurden daraus noch keine speziellen oder kontinuierlich umgesetzten Hygienevorschriften abgeleitet. Die erste bekannte technische Umsetzung von Hygieneempfehlungen geht auf den Franzosen François Nicolas Appert zurück, der eine aseptische Abfüllmethode für Lebensmittel entwickelte und diese 1810 veröffentlichte [1]. Die erste dokumentierte medizinische Umsetzung stellten Hygienevorschriften für Ärzte dar, die Ignaz Philipp Semmelweis nach 1847 in der Wiener Klinik für Geburtshilfe einführte [2].

  3. Bioindikation im Grundwasser funktioniert - Erwiderung zum Kommentar von T. Scheytt zum Beitrag "Grundwasserfauna als Indikator für komplexe hydrogeologische Verhältnisse am westlichen Kaiserstuhl" von Gutjahr, S., Bork, J. & Hahn, H.J. in Grundwasser 18 (3), 173-184 (2013)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hahn, Hans Jürgen; Gutjahr, Simon

    2014-09-01

    In seinem Kommentar schließt Traugott Scheytt die faunistische Bioindikation über die Nutzung von Grundwassermessstellen aus methodischen Gründen aus. Er postuliert auch, dass die faunistische Indikation hydrogeologischer Zusammenhänge wegen der eingeschränkten Ausbreitungsfähigkeit der Tiere in Porengrundwasserleitern nicht möglich sei und stellt grundsätzlich die Befunde unserer Untersuchungen am Kaiserstuhl in Frage. Dabei überträgt Herr Scheytt seine Erfahrungen aus der unbelebten Hydrogeologie direkt auf den Lebensraum Grundwasser. Seine Argumentation berücksichtigt dabei weder die Prinzipien der Ökologie noch den aktuellen Stand der grundwasserökologischen Forschung. Wir gehen davon aus, dass für die Untersuchungen am Kaiserstuhl sowohl unsere Arbeitshypothese wie auch die angewandten Methoden und die Interpretation der Ergebnisse der Fragestellung angemessen sind und internationalem, wissenschaftlichem Standard entsprechen. Aus den oben benannten Gründen bleiben wir dabei: Biondikation im Grundwasser funktioniert und sie bietet hervorragende Möglichkeiten, gerade auch für die Hydrogeologie.

  4. Supply Chain Management (SCM) mit Kanban

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Beer, Anja; Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Gerth, Wolf-Michael; Graßy, Mario; Herron, Colin; Schmidt, Peter; Seidl, Florian; Wittmann, Claus-Eduard

    Nach Schätzungen von Mercer Management Consulting und dem Fraunhofer Institut wird der Wertschöpfungsanteil in der Automobilindustrie von durchschnittlich 35 % im Jahr 2002 auf 23 % im Jahr 2015 sinken [Merc 04]. Der Trend, die Produktionstiefe oder allgemeiner, die Wertschöpfungstiefe, zu reduzieren, hat zur Folge, dass die Kaufteile den größeren Teil der Wertschöpfung einnehmen. Die Optimierungspotentiale und der Einfluss auf die Kosten wandern immer mehr zu den Lieferanten, vor allem bei größeren Unternehmen oder Konzernen. Lieferanten-Philosophien, die auf oberflächlichen Verbindungen zu Lieferanten aufbauen, um immer optimal und schnell den günstigsten Teilepreis zu erhalten, haben sich in vielen Sparten oder Produktbereichen, z. B. im Maschinenbau, im besten Fall als kurzfristig erfolgreich erwiesen. Kooperative und nachhaltige Strategien sind der erfolgversprechendere Weg, zumindest mittelbis langfristig. In der Realität wird sehr wenig in Supply Chain-Konzepte investiert und die Umsetzungen sind daher vielmals oberflächlich.

  5. Operationsverstärker

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Döring, Peter

    Der besondere Vorteil der OPs liegt darin, dass sich seine Eigenschaften durch einfache äußere Beschaltungen stark variieren lassen. OPs sind daher in immer größer werdendem Umfang in analogen Schaltungen, aber auch in Schaltungen der Digitaltechnik anwendbar und integrierbar. In diesem Kapitel wird das Bauelement ausführlich vorgestellt und ein Eindruck von seinen universellen Einsatzmöglichkeiten vermittelt. Behandelt werden dazu folgende Themen: Einführung; Differenzverstärker; Grundlagen des Operationsverstärkers; Operationsverstärker: Kennlinie, invertierender und nichtinvertierender Betrieb, Kenndaten; Operationsverstärker mit Gegenkopplung: frequenzabhängig und frequenzunabhängig, Schaltbeispiele. Operationsverstärker als Leistungsverstärker; Aktive Filterschaltungen (Gauß-Filter, Bandsperre).

  6. Psychological Aspects in the Treatment of Chronic Low Back Pain in Germany: A Review.

    PubMed

    Roch, S; Hampel, P

    2016-10-01

    Bei chronischen, nicht spezifischen Rückenschmerzen haben psychische Komorbiditäten deutlich zugenommen, sodass im Rahmen einer multimodalen Behandlung zunehmend auch psychotherapeutische Behandlungsansätze implementiert werden. Ziel dieses Reviews war es, die aktuelle Forschung zu psychologischen Aspekten bei der Behandlung von chronischen Rückenschmerzen zu thematisieren. Dazu wurde eine selektive Literaturrecherche durchgeführt, um Studien aus Deutschland zu identifizieren, die in den letzten 5 Jahren veröffentlicht wurden. Dabei wurden 12 Artikel von 5 Forschergruppen gefunden, die unterschiedliche Aspekte der stationären, teilstationären und ambulanten Rehabilitation sowie der Nachsorge thematisierten. Die Evidenz für die Effektivität von psychologischer Behandlung bei chronischen Rückenschmerzen ist in den letzten Jahren gestiegen, gerade im Bereich der Nachsorge ist jedoch weitere Forschung für eine erfolgreiche Implementierung notwendig. © Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.

  7. Physik gestern und heute Von der Metallstange zum Hochenergielaser

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heering, Peter

    2002-05-01

    Im Mai 1752 wurde in Marly bei Paris auf Anregung des amerikanischen Forschers und Politikers Benjamin Franklin erstmals die elektrische Natur des Blitzes nachgewiesen. Damals beschrieb Franklin auch eine technische Vorrichtung, die als Schutz von Gebäuden vor Blitzschlägen dienen sollte: den Blitzableiter. Diese aus heutiger Sicht scheinbar triviale Vorrichtung wurde aber keineswegs unmittelbar akzeptiert. Und bis heute ist die Forschung zum Schutz von Einrichtungen vor Blitzschlägen nicht abgeschlossen.

  8. Die Grundlagen der Fernsehtechnik: Systemtheorie und Technik der Bildübertragung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mahler, Gerhard

    Umfassende Einführung in die Grundlagen der Bewegtbild-Übertragung von den Anfängen bis zum heutigen Stand des digitalen Fernsehens mit einer aus der Praxis entstandenen systemtheoretischen Analyse. Die kompakte und anschaulich bebilderte Darstellung mit elementaren mathematischen Beschreibungen macht es dem Leser leicht, sich in die Bildübertragungstechnik einzuarbeiten. Thematische Einheiten erweitern den Wissensstoff - u.a. zu den Themen visuelle Wahrnehmung, mehrdimensionale Signaldarstellung, Farbmetrik, Digitalisierung, Elektronenoptik - und zeigen deren Anwendung auf die elektronische Bildübertragung.

  9. Isotrope und homogene Materie - Kosmen; On Dynamics and Thermodynamics of Isotropic Matter-Universes

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Treder, H.-J.

    Die Dynamik und Thermodynamik großer kosmischer Systeme ist fast unabhängig von den besonderen Theorien über die Gravitation. Nur die Feinstruktur der Kosmologie und Kosmonogie reflektiert die speziellen Hypothesen. Diese Neutralität gegenüber den konkreten Gravodynamiken ist die Konsequenz der fundamentalen Eigenschaften der Gravitation: Der Prinzipien der Äquivalenz von Trägheit und Schwere. The dynamics and thermodynamics of great cosmical systems are nearly independent of the theory of gravitation and only the fine-structure of cosmogony and cosmology reflects the special hypotheses.The neutrality against the concret gravodynamics is a consequence of the fundamental properties of gravitation: the principlies of equivalence of gravity and inertia.

  10. Analyse der pharmazeutischen Versorgungssituation von Patienten mit Psoriasis-Arthritis auf Basis von Routinedaten der Gesetzlichen Krankenversicherung.

    PubMed

    Sondermann, Wiebke; Ventzke, Julia; Matusiewicz, David; Körber, Andreas

    2018-03-01

    Die Psoriasis-Arthritis (PsA) gehört zu den chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen. Trotz zahlreicher versorgungswissenschaftlicher Studien in Deutschland liegen zur pharmazeutischen Versorgungssituation von PsA-Patienten bisher kaum aktuelle Ergebnisse vor. Mit Hilfe einer systematischen Literaturrecherche sowie anhand von Routinedaten der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) Rheinland/Hamburg wird ein aktueller Überblick über die pharmazeutische Versorgung von PsA-Patienten in Deutschland gegeben. Selektiert wurden Versicherte aus dem ambulanten und stationären Bereich, die im 1. und 2. Quartal des Jahres 2014 die gesicherte Abrechnungsdiagnose Psoriasis-Arthritis L40.5+ aufwiesen. Anschließend wurden auf Basis dieser "vorab definierten" Kohorte die Arzneimitteldaten für 5 Jahre (01.01.2010-31.12.2014) abgerufen. Es konnten insgesamt n  =  3205 Versicherte (45 % männlich, 55 % weiblich) der AOK Rheinland/Hamburg mit einer gesicherten PsA-Diagnose selektiert werden. Das Durchschnittsalter betrug 58,9 Jahre. 53,7 % der PsA-Patienten wurden mit systemischen PsA-relevanten Arzneimitteln versorgt. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wurden am häufigsten verordnet, gefolgt von systemischen Glucocorticoiden. Von den selektierten PsA-Patienten, die eine Systemtherapie erhielten, wurden 72,1 % mittels einer Disease-modifying-antirheumatic-Drug (DMARD)-Monotherapie behandelt, gefolgt von der Kombinationstherapie aus DMARDs und Biologika (20,9 %). Die pharmakologische Therapie der PsA muss eine Gewährleistung zwischen adäquater Versorgung der PsA mit Verhinderung der Krankheitsprogression und ökonomischer Verantwortung darstellen. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  11. Die physikalischen Umweltwissenschaften und das Militär Zur Erforschung Grönlands im Kalten Krieg

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heymann, Matthias

    Die modernen Umweltwissenschaften stehen heute im Mittelpunkt von Forschungsförderung und öffentlicher Aufmerksamkeit. Im Zuge des seit den 1970er Jahren erwachten Interesses am globalen Wandel der Umwelt und den damit verknüpften Problemen, ist ihre Bedeutung rasch gestiegen. Viele Wurzeln der modernen Umweltwissenschaften liegen jedoch im Kalten Krieg.

  12. Biokompatible Metalle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ha, Suk-Woo; Wintermantel, Erich

    Metalle als Implantatwerkstoffe werden in der Medizin für zwei Hauptanwendungen eingesetzt: für Prothesen des totalen Gelenkersatzes wie beispielsweise Hüft-, Knie- und Schulterprothesen und für Fixationselemente zur Stabilisierung von Frakturen. Beispiele hierfür sind Osteosyntheseplatten, Marknägel, Schrauben, Drähte und Stents. Eine der ersten Anwendungen von Metallen im menschlichen Körper war die Fixation von Fragmenten eines gebrochenen Humerus (Oberarmknochen) mit einem Metalldraht durch zwei französische Physiker im Jahr 1775 [1]. Ausführliche Untersuchungen zur Verträglichkeit von Metallen im menschlichen Körper wurden bereits im frühen 19. Jahrhundert durchgeführt. Von den untersuchten Werkstoffen verursachten die edlen Metalle wie Gold, Silber und Platin aufgrund ihrer Korrosionsbeständigkeit und Körperverträglichkeit die geringsten Reizungen im menschlichen Körper. Die klinische Anwendung der Edelmetalle war jedoch wegen der geringen mechanischen Eigenschaften beschränkt. Andere Metalle wie Messing, Kupfer oder Eisen wiesen vergleichsweise höhere Festigkeitswerte auf, sie waren jedoch aufgrund der geringen Korrosionsbeständigkeit und Biokompatibilität nicht für den klinischen Einsatz geeignet. Ein weiteres Problem stellte die Gefahr der Infektion durch unsterile Instrumente und Implantate dar. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hielt die antiseptische Operationsmethode Einzug in die Kliniken, die z. B. erfolgreiche Operationen mit Silberdraht ermöglichte.

  13. Identifikationsverfahren zur Analyse von EEG-Signalen bei Epilepsie mit Reaktions-Diffusions Netzwerken

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gollas, F.; Tetzlaff, R.

    2007-06-01

    Partielle Differentialgleichungen des Reaktions-Diffusions-Typs beschreiben Phänomene wie Musterbildung, nichtlineare Wellenausbreitung und deterministisches Chaos und werden oft zur Untersuchung komplexer Vorgänge auf den Gebieten der Biologie, Chemie und Physik herangezogen. Zellulare Nichtlineare Netzwerke (CNN) sind eine räumliche Anordnung vergleichsweise einfacher dynamischer Systeme, die eine lokale Kopplung untereinander aufweisen. Durch eine Diskretisierung der Ortsvariablen können Reaktions-Diffusions-Gleichungen häufig auf CNN mit nichtlinearen Gewichtsfunktionen abgebildet werden. Die resultierenden Reaktions-Diffusions-CNN (RD-CNN) weisen dann in ihrer Dynamik näherungsweise gleiches Verhalten wie die zugrunde gelegten Reaktions-Diffusions-Systeme auf. Werden RD-CNN zur Identifikation neuronaler Strukturen anhand von EEG-Signalen herangezogen, so besteht die Möglichkeit festzustellen, ob das gefundene Netzwerk lokale Aktivität aufweist. Die von Chua eingeführte Theorie der lokalen Aktivität Chua (1998); Dogaru und Chua (1998) liefert eine notwendige Bedingung für das Auftreten von emergentem Verhalten in zellularen Netzwerken. Änderungen in den Parametern bestimmter RD-CNN könnten auf bevorstehende epileptische Anfälle hinweisen. In diesem Beitrag steht die Identifikation neuronaler Strukturen anhand von EEG-Signalen durch Reaktions-Diffusions-Netzwerke im Vordergrund der dargestellten Untersuchungen. In der Ergebnisdiskussion wird insbesondere auch die Frage nach einer geeigneten Netzwerkstruktur mit minimaler Komplexität behandelt.

  14. "Das Konkrete ist das Abstrakte, an das man sich schließlich gewöhnt hat." (Laurent Schwartz) Über den Ablauf des mathematischen Verstehens

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lowsky, Martin

    Die im Titel genannte Aussage findet sich in den Lebenserinnerungen von Laurent Schwartz (1915-2002), einem der fruchtbarsten Mathematiker, Mitglied der Gruppe Bourbaki. Im Original lautet die Aussage: "un objet concret est un objet abstrait auquel on a fini par s'habituer." Schwartz erläutert sie am Beispiel des Integrals über {e^{-1/2{x^2}}} , das den Wert Wurzel aus 2π hat und in dem sich also die Zahlen e und π verknüpfen. Was Schwartz aber vor allem ausdrücken will, ist dies: Das mathematische Verständnisd geht langsam vor sich und es bedarf der Anstrengung. "Es ist eine Frage der Zeit und der Energie", sagt Schwartz, und gerade dies mache es so schwer, die höhere Mathematik unter das Volk zu bringen. Das Lernen und Lehren von Mathematik laufe eben mühevoll und langsam ab.

  15. Himmelsfotografie MIT Schmidt-Teleskopen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Marx, Siegfried; Pfau, Werner

    Auf dem Höhepunkt der Verbreitung und astronomischen Anwendung von Schmidt-Teleskopen legen S. Marx und W. Pfau einen reich illustrierten Bildband zu diesem Fernrohrtyp vor. Der thematische Bogen reicht von der Teleskoptechnik und ihrer Geschichte über das Leben von Berhard Schmidt bis zu den schönsten, hier in hervorragender Qualität wiedergegebenen Himmelsaufnahmen und ihrer wissenschaftlichen Interpretation. Praktische Hinweise zu eigener fotografischer Tätigkeit und ein Glossar machen das Buch nützlich für jeden Liebhaber der Himmelskunde.

  16. Einsatz und Wirksamkeit von Systemtherapien bei Erwachsenen mit schwerer Neurodermitis: Erste Ergebnisse des deutschen Neurodermitis-Registers TREATgermany.

    PubMed

    Schmitt, Jochen; Abraham, Susanne; Trautmann, Freya; Stephan, Victoria; Fölster-Holst, Regina; Homey, Bernhard; Bieber, Thomas; Novak, Natalija; Sticherling, Michael; Augustin, Matthias; Kleinheinz, Andreas; Elsner, Peter; Weidinger, Stephan; Werfel, Thomas

    2017-01-01

    Versorgungsregister dienen der Erfassung des Einsatzes und der Wirksamkeit von Therapien unter realen Versorgungsbedingungen und sind als Basis einer evidenzbasierten Gesundheitsversorgung unverzichtbar. Das deutsche Neurodermitis-Register TREATgermany wurde als weltweit erstes Register für Patienten mit schwerer Neurodermitis 2011 initiiert. Erwachsene mit schwerer Neurodermitis (aktuelle/frühere antientzündliche Systemtherapie und/oder objektiver SCORAD ≥ 40) werden über einen Zeitraum von 24 Monaten prospektiv beobachtet. Anhand validierter Erhebungsinstrumente werden die klinische Erkrankungsschwere (EASI, SCORAD), Lebensqualität (DLQI), Symptome, globale Erkrankungsschwere sowie die Patientenzufriedenheit erfasst und die durchgeführten Therapien dokumentiert. Die vorliegende Analyse beschreibt die Charakteristika, Therapiewahl und Wirksamkeit der eingesetzten antiinflammatorischen Systemtherapien der bis Oktober 2014 eingeschlossenen Patienten. An fünf Zentren wurden insgesamt 78 Patienten (Durchschnittsalter 39 Jahre, 61 % männlich) eingeschlossen. Bei den Patienten besteht eine hohe Inanspruchnahme ambulanter und stationärer Leistungen. Ciclosporin war das am häufigsten eingesetzte Systemtherapeutikum und zeigte die höchste klinische Effektivität (EASI-50-Ansprechrate 51 %; EASI-75-Ansprechrate 34 % nach zwölfwöchiger Therapie). Azathioprin, Methotrexat (MTX), Prednisolon oral, Mycophenolat, Alitretinoin und Leflunomid wurden ebenfalls bei einzelnen Patienten eingesetzt. Die vorliegende Registerauswertung gibt wichtige Hinweise zur derzeitigen Versorgung von Erwachsenen mit schwerer Neurodermitis in Deutschland, dokumentiert die hohe Erkrankungslast, den Nutzen vorhandener Therapien und den Bedarf an weiteren, effektiven und in der Langzeitanwendung sicheren Therapieoptionen. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  17. Der Organismus der Mathematik - mikro-, makro- und mesoskopisch betrachtet

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Winkler, Reinhard

    Meist enden ähnliche Gespräche über Mathematik etwa an diesem Punkt, ohne dass der Nichtmathematiker von der Sinnhaftigkeit mathematischer Forschung, ja mathematischer Tätigkeit generell überzeugt werden konnte. Ich glaube nicht, dass dem Laien Blindheit für die Großartigkeit unserer Wissenschaft vorzuwerfen ist, wenn hier keine befriedigendere Kommunikation zustande kommt. Ich sehe als Ursache eher ein stark verkürztes Bild von der Mathematik, welches auch Fachleute oft zeichnen, weil ihnen eine angemessenere Darstellung ihres Faches zu viel Mühe macht - und das obwohl Mathematik nur betreiben kann, wer geistige Mühen sonst keineswegs scheut. Ich will versuchen, den Ursachen dieses eigentümlichen Phänomens auf den Grund zu gehen.

  18. Verantwortlicher Umgang mit Antibiotika: Notwendigkeit der Antibiotikareduktion in der Aknetherapie.

    PubMed

    Gollnick, Harald P M; Buer, Jan; Beissert, Stefan; Sunderkätter, Cord

    2016-12-01

    Der übermäßige oder unkritische weltweite Einsatz von Antibiotika in der Medizin hat die Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen beschleunigt. In einigen Bereichen sind viele Antibiotika bei bakteriellen Infektionen, die zuvor noch gut auf antibakterielle Wirkstoffe reagierten, mittlerweile wirkungslos geworden. Dermatologen/Venerologen setzten orale und topische Antibiotika bei der Behandlung von Acne vulgaris routinemäßig ein, obwohl Akne weder eine infektiöse Erkrankung ist noch alleine durch das Propionibacterium getriggert wird. Vielmehr ist sie eine komplexe, chronische entzündliche Hauterkrankung, die durch verschiedene pathogenetische Faktoren wie follikuläre Hyperkeratose, erhöhter Sebumproduktion, bakterielle Proliferation und Entzündung zustande kommt. Folglich sollte eine erfolgreiche Therapie auf die Bekämpfung verschiedener pathogenetischer Faktoren und nicht nur auf die von Propionibacterium acnes abzielen. Daher wurden topische Retinoide und Benzoylperoxid als Mittel der ersten Wahl definiert. Monotherapien mit lokalen Antibiotika sollten insgesamt vermieden werden. Systemische Antibiotika der Tetrazyklin-Gruppe haben bei bestimmen Krankheitsstadien ihren Sinn, ihre Wirkung könnte aber eher auf der antientzündlichen als auf der antibiotischen Reaktion beruhen. Gesundheitsbehörden ermahnen alle Gesundheitsdienstleister, den Einsatz von Antibiotika einzuschränken. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis muss bei der Entscheidung für oder gegen eine antibiotische Therapie bei einem einzelnen Patienten immer auch in Bezug auf das öffentliche Interesse am Erhalt der Wirksamkeit von Antibiotika abgewogen werden. Im Folgenden werden das aktuelle Krankheitskonzept zu Acne vulgaris und die sich daraus ableitenden Konsequenzen für den Einsatz von Antibiotika vorgestellt. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  19. Update zum klinischen Einsatz von Inhibitoren mutierter Phosphokinasen beim Melanom.

    PubMed

    Cosgarea, Ioana; Ritter, Cathrin; Becker, Jürgen C; Schadendorf, Dirk; Ugurel, Selma

    2017-09-01

    Die Behandlungsstrategie beim metastasierten Melanom hat sich mit der Identifizierung therapeutisch angreifbarer molekularer Zielstrukturen innerhalb zellulärer Signalwege radikal geändert. Durch die Zulassung von Substanzen, die gezielt an den zentralen Schaltmolekülen, den Phosphokinasen, angreifen, können diese Signalwege selektiv abgeschaltet werden. Dies ist insbesondere bei denjenigen Tumoren von Interesse, deren Signalwege durch aktivierende Mutationen der für die Schaltmoleküle kodierenden Gene konstitutiv aktiviert sind. Aktuell ist diese therapeutische Strategie insbesondere für Patienten bedeutsam, deren Melanome eine Mutation im BRAF-Gen aufweisen. Diese Patienten können durch eine Kombinationstherapie aus Inhibitoren der Phosphokinasen BRAF und MEK langfristig mit sehr guter Krankheitskontrolle behandelt werden. Unter dieser Kombinationstherapie wird aktuell ein progressionsfreies Überleben von über zehn Monaten und ein Gesamtüberleben von mehr als zwei Jahren bei guter Lebensqualität erzielt. Da unter längerfristiger Therapie mit Kinaseinhibitoren jedoch bei einem Großteil der Patienten eine Resistenzbildung auftritt, sind aktuelle klinische Therapiestudien auf die Suche nach geeigneten Kombinationspartnern unter Blockierung anderer Signalwege oder unter Aktivierung der T-Zell-vermittelten Immunantwort ausgerichtet. Der vorliegende Übersichtsartikel stellt sowohl die aktuell verfügbaren als auch die in der klinischen Testung befindlichen zukünftigen Optionen der zielgerichteten Therapie des Melanoms dar. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  20. Tinea capitis: Erregerspektrum und Epidemiologie im zeitlichen Wandel.

    PubMed

    Ziegler, Wiebke; Lempert, Sigrid; Goebeler, Matthias; Kolb-Mäurer, Annette

    2016-08-01

    Die Tinea capitis ist die häufigste Dermatomykose des Kindesalters. Das Erregerprofil zeigt unterschiedliche geographische Verteilungsmuster und variiert im Laufe der Zeit. Zwischen 1990-2014 an der Würzburger Universitätsklinik für Dermatologie erhobene Daten von 150 Patienten mit mykologisch gesicherter Tinea capitis wurden hinsichtlich Alter, Geschlecht und Erregerspektrum analysiert und über zwei Zeiträume von jeweils 12,5 Jahren miteinander verglichen. Obwohl eine Tinea capitis am häufigsten bei Kindern der Altersgruppe zwischen 0 und 5 Jahren diagnostiziert wurde, lag der Anteil betroffener Erwachsener mit 16 % höher als bislang berichtet. Der zoophile Dermatophyt Microsporum canis konnte am häufigsten als Erreger der Tinea capitis identifiziert werden, jedoch war ein Anstieg von Infektionen mit den anthropophilen Pilzen Trichophyton tonsurans und Trichophyton rubrum zu verzeichnen. Tendenziell sank der Anteil zoophiler im Verhältnis zu den anthropophilen Erregern. Im zeitlichen Verlauf zeigte sich eine zunehmende Heterogenität des Erregerspektrums: Dermatophyten wie Trichophyton soudanense und Trichophyton violaceum, Trichophyton anamorph von Arthroderma benhamiae sowie Trichophyton schoenleinii und Microsporum audouinii konnten erstmalig bzw. nach langer Zeit wieder erneut isoliert werden. Wenngleich Microsporum-canis-Infektionen noch dominieren, sind zunehmend anthropophile Erreger nachzuweisen. Angesichts des unerwartet hohen Anteils von Erwachsenen sollte eine Tinea capitis in allen Altersgruppen differenzialdiagnostisch in Betracht gezogen werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  1. Artificial Turbulence for Imaging and Wave Propagation. Volume 3432

    DTIC Science & Technology

    1998-07-01

    zunehmenden Maße Möglichkeiten gesucht, lokale Unscharfen in dem Objektbild eines Fernrohres oder einer Kamera , welche beispielsweise durch...Verwendung von Kameras oder Fernrohren zur Beobachtung von Objekten innerhalb der Erdatmosphäre oder durch diese hindurch treten lokale Unscharfen in dem...Trägerschicht aufgebracht sind. Die Einrichtung wird in den Strahlengang des betreffenden Beobachtungsgerätes, beispielsweise einer Kamera oder eines

  2. AMANDA and D0 as a Test Environment for the LHC Computing Grid (in German)

    DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)

    Harenberg, Torsten

    2005-08-01

    Die Suche nach den Grundbausteinen der Materie und nach den Kräften, die zwischen ihnen wirken, ist das Forschungsgebiet der Hochenergiephysik. Mit immer größer werdenden Teilchenbeschleunigern erreicht man immer tiefer gehende Erkenntnisse und dringt dabei in Energiebereiche vor, wie sie kurz nach dem Urknall herrschten. Im Moment ist das Tevatron am Fermilab der energ piereichste Teilchenbeschleuniger der Welt mit einer Schwerpunktsenergie von √s = 1, 96 TeV. Um die bei diesen hohen Energien entstehende Anzahl von Teilchen zu messen, sind auch immer höher auflösende Detektoren nötig. Dem wurde dadurch Rechnung getragen, dass mit der Steigerung der Schwerpunktsenergie am Tevatron auch diemore » Detektoren DØ und CDF1) teilweise erneuert wurden.« less

  3. Die Struktur von schlankem Materialfluss mit Lean Production Kanban und Innovationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Scheid, Wolf-Michael

    In der Literatur wird Materialfluss überwiegend in Spezialdisziplinen betrachtet, etwa der Steuerungslogik, der Logistiktechnik oder dem Supply Chain Management. Ein charakterisierendes Merkmal des Materialflusses ist jedoch, dass er sich aus vielfältigen Einzelbausteinen zusammensetzt, die alle harmonisch abgestimmt sein müssen. Die maximal erreichbare Effizienz wird nicht durch Höchstleistungen in dem einen oder anderen Spezialthema bestimmt, sondern durch das schwächste Glied im gesamten komplexen Netzwerk. Den Schnittstellen zwischen den betroffenen Fachbereichen in einem Unternehmen kommt hier eine ganz besondere Bedeutung zu: Erst ein harmonischer Einklang ermöglicht hohe Effektivität. Dies setzt umfassendes Verständnis für interdisziplinäre Notwendigkeiten, ein hohes Maß an Abstimmung mit den operativen Prozessen und letztlich einen einvernehmlichen Umgang und den Respekt vor den Problemstellungen des Anderen voraus.

  4. Big Biology: Supersizing Science During the Emergence of the 21st Century

    PubMed Central

    Vermeulen, Niki

    2017-01-01

    Ist Biologie das jüngste Mitglied in der Familie von Big Science? Die vermehrte Zusammenarbeit in der biologischen Forschung wurde in der Folge des Human Genome Project zwar zum Gegenstand hitziger Diskussionen, aber Debatten und Reflexionen blieben meist im Polemischen verhaftet und zeigten eine begrenzte Wertschätzung für die Vielfalt und Erklärungskraft des Konzepts von Big Science. Zur gleichen Zeit haben Wissenschafts- und Technikforscher/innen in ihren Beschreibungen des Wandels der Forschungslandschaft die Verwendung des Begriffs Big Science gemieden. Dieser interdisziplinäre Artikel kombiniert eine begriffliche Analyse des Konzepts von Big Science mit unterschiedlichen Daten und Ideen aus einer Multimethodenuntersuchung mehrerer großer Forschungsprojekte in der Biologie. Ziel ist es, ein empirisch fundiertes, nuanciertes und analytisch nützliches Verständnis von Big Biology zu entwickeln und die normativen Debatten mit ihren einfachen Dichotomien und rhetorischen Positionen hinter sich zu lassen. Zwar kann das Konzept von Big Science als eine Mode in der Wissenschaftspolitik gesehen werden – inzwischen vielleicht sogar als ein altmodisches Konzept –, doch lautet meine innovative Argumentation, dass dessen analytische Verwendung unsere Aufmerksamkeit auf die Ausweitung der Zusammenarbeit in den Biowissenschaften lenkt. Die Analyse von Big Biology zeigt Unterschiede zu Big Physics und anderen Formen von Big Science, namentlich in den Mustern der Forschungsorganisation, der verwendeten Technologien und der gesellschaftlichen Zusammenhänge, in denen sie tätig ist. So können Reflexionen über Big Science, Big Biology und ihre Beziehungen zur Wissensproduktion die jüngsten Behauptungen über grundlegende Veränderungen in der Life Science-Forschung in einen historischen Kontext stellen. PMID:27215209

  5. Windkraftanlagen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Surek, Dominik

    Windturbinenanlagen nutzen die kinetische Energie des Windes bei Geschwindigkeiten von c=4 m/s bis 25 m/s in Nabenhöhe des Windrades zur Stromerzeugung. Die oben genannten Windgeschwindigkeiten liegen im Grenzschichtbereich der ebenen Strömung (Abb. 67.1), die bei Höhen von h=100 m bis 1000 m liegen und in Großstädten mit Skylines bis 2000 m. Die größten Windturbinentürme erreichen gegenwärtig Nabenhöhen von h=160 m und Windraddurchmesser von d=130 m, d. h. mit Flügellängen von L=65 m. Die Windturbinen werden vorrangig mit 3 Schaufeln ausgeführt. Windturbinen mit einer und zwei Schaufeln waren Versuchsgeräte. Die Drehzahl von Windturbinen für Leistungen von P_{T}=2 MW betragen n=12 bis 20 min{}^{-1}. Das Windrad entzieht dem Wind mit der Anströmgeschwindigkeit c 1 nach Betz die Geschwindigkeitsdifferenz c2=(2/3) c1. Der Rest der Windgeschwindigkeit wird für die Abströmung des Windes im Leebereich c3=c1/3 benötigt. Durch den Entzug der Geschwindigkeit im Laufrad bläht sich der Abströmdurchmesser auf d3> d1 auf, der bei der Installation von Windturbinen zu beachten ist (Abb. 67.2) [Gasch und Twele(2013)]. Um die Windturbinen bei starkem Wind von c {}1> 25 m/s zu schützen, werden die Laufschaufeln durch Pitch- oder Stall-Anlagen aus dem Wind gedreht, so dass die Strömung an den Schaufeln abreißt und das Windrad in die Ruhestellung gelangt. Bei der Windgeschwindigkeit c1=25 m/s bis 34 m/s wird der Windrotor abgeschaltet. Die zulässige Maximalgeschwindigkeit liegt aus Festigkeitsgründen etwa bei . Die aktive Blattverdrehung (Pitchregelung) stellt eine Blattwinkelregelung dar, wobei die Profilnase in die Anströmung gedreht wird. Sie benötigen für die Drehzahlreduzierung keine mechanische Bremse.

  6. Experimente ueber den Einflusse von Metaboliten und Antimetaboliten am Modell von Trichomonas Vaginalis. I. Mitteilung Experimente mit dem Vitamin B2-Komplex (Experiments on the Influence of Metabolites and Antimetabolites on the Model of Trichomonas vaginalis. I. Communication: Experiments with the Vitamin-B2-Complex),

    DTIC Science & Technology

    pathogenic protozoa Trichomonas vaginalis have been studied. Material and methods are described in the paper. The efficacy of the individual admixtures from the vitamin-B2-complex is subsequently discussed. (Author)

  7. Perception and Neural Coding of Harmonic Fusion in Ferrets

    DTIC Science & Technology

    2004-01-01

    distinct percepts that come under the rubric of pitch, be- cause periodicity pitch underlies speakers’ voices and speech prosody, as well as musical ...spectral fusion is unclear for sounds having predominantly low-frequency spectra such as speech, music , and many animal vocalizations. In summary...84, 560–565. von Helmholtz, H. (1863). Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage fr die Theorie der Musik . (Vieweg und Sohn

  8. Wissenschaft, die unsere Kultur verändert. Tiefenschichten des Streits um die Evolutionstheorie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Patzelt, Werner J.

    Die Evolutionstheorie ist eine der erfolgreichsten wissenschaftlichen Theorien. Sie erlaubt es, unsere Herkunft zu verstehen und riskante Merkmale gerade der menschlichen Spezies zu begreifen. Zugleich ist die Evolutionstheorie eine der umstrittensten Theorien. Das liegt nicht an ihrer empirischen Tragfähigkeit, sondern an ihrem Gegenstand. Sie handelt nämlich nicht nur - wie Hunderte andere wissenschaftliche Theorien - von der "Welt da draußen“, sondern vor allem auch von uns selbst und von unserem Platz in dieser Welt. Den einen gilt sie obendrein als Überwinderin religiösen Aberglaubens, den anderen als neuer Zugang zu Gott und seinem Wirken in der Welt. Ferner sehen die einen in der Evolution eine unbezweifelbare Tatsache gleich der Schwerkraft oder dem Holocaust, die anderen aber eine - noch oder dauerhaft - unbewiesene Hypothese oder gar eine falsche Schöpfungslehre. Und während die meisten Streitfragen solcher Art nach wechselseitig akzeptierten Regeln ‚normaler Wissenschaft‘ geklärt werden, wird bei der Frage nach dem Woher unserer Spezies und Kultur die intellektuelle Zuständigkeit von Wissenschaft mitunter überhaupt bezweifelt. Anscheinend geht es schon um recht tiefe Schichten unserer Kultur und nicht nur der wissenschaftlichen, wenn - wie seit 150 Jahren - um die Evolutionstheorie gestritten wird. Wie sehen diese Schichten aus?

  9. Frühe Stresserfahrungen und Krankheitsvulnerabilität

    PubMed Central

    Entringer, Sonja; Buss, Claudia; Heim, Christine

    2016-01-01

    Zusammenfassung Hintergrund Das stetig wachsende Forschungsgebiet der “Frühe[n] Programmierung von Krankheit und Gesundheit” untersucht, inwieweit die individuelle Vulnerabilität für die Entstehung verschiedenster Erkrankungen über die Lebensspanne bereits während der frühen Entwicklung beeinflusst wird. Ziele der Arbeit In der vorliegenden Übersichtsarbeit werden das Konzept der frühen Programmierung von Krankheitsvulnerabilität erläutert sowie Befunde zu den Folgen frühkindlicher Traumatisierung und pränataler Stressexposition zusammenfassend dargestellt. Es werden außerdem biologische Mechanismen diskutiert, die das erhöhte Krankheitsrisiko nach lebensgeschichtlich früher Stresserfahrungen vermitteln. Die Möglichkeit der transgenerationalen Transmission frühkindlicher Erfahrungen an die nächste Generation und die zugrundeliegenden Mechanismen dieser Übertragung werden ebenfalls vorgestellt. Fazit Die Befundlage zu Stresserfahrungen im frühen Leben und der Entstehung von psychischen und körperlichen Störungen über die Lebensspanne wächst stetig. Die Mechanismen werden derzeit weiter bis hin zur molekularbiologischen und epigenetischen Ebene erforscht. Hier ergeben sich ganz neue Perspektiven, welche die Präzision klinischer Diagnostik und den Erfolg von Interventionen erheblich verbessern könnten. Momentan existiert jedoch noch ein erheblicher Mangel an Translation zwischen diesen Forschungserkenntnissen und deren Anwendung in der klinischen Versorgung. PMID:27604117

  10. Die Deutsche Statistische Gesellschaft in der Weimarer Republik und während der Nazidiktatur

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wilke, Jürgen

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten durch den 1. Weltkrieg erlangte die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) unter dem renommierten Statistiker und Vorsitzenden der DStatG, Friedrich Zahn, durch eine Vielzahl von Aktivitäten hohes Ansehen. Es gab Bestrebungen, Statistiker aus allen Arbeitsfeldern der Statistik in die DStatG zu integrieren, wobei die "Mathematische Statistik" nur zögerlich akzeptiert wurde (Konjunkturforschung, Zeitreihenanalyse). Nach der Machtübernahme 1933 durch Adolf Hitler geriet die DStatG in das Fahrwasser nationalsozialistischer Ideologie und Politik (Führerprinzip, Gleichschaltung des Vereinswesens). Damit war eine personelle Umstrukturierung in der DStatG verbunden. Politisch Missliebige und rassisch Verfolgte mussten die DStatG verlassen (Bernstein, Freudenberg, Gumbel u.a.). Unter den Statistikern gab es alle Abstufungen im Verhalten zum Regime von Ablehnung und zwangsweiser Anpassung über bereitwilliges Mitläufertum bis zu bewusster Täterschaft. Besonders die Bevölkerungsstatistik wurde durch die NS- Rassenpolitik auf lange Sicht diskreditiert. Im Rahmen von Wirtschaftsplanung und Aufrüstung wurden neue zukunftsträchtige statistische Modelle (Grünig, Bramstedt, Leisse) entwickelt.

  11. Reisen im freien Fall - Teil 2: Das Zwillingsparadoxon aus dem Blickwinkel der ART

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sonne, Bernd; Weiß, Reinhard

    2013-07-01

    Nachdem wir uns mit den Prinzipien der ART und einigen Beispielen vertraut gemacht haben, kommen wir nun zur Berechnung des Zwillingsparadoxons aus Sicht des reisenden Zwillings. Dabei spielt das Äquivalenzprinzip eine große Rolle. Deshalb wird die Bewegungssituation noch einmal erläutert, diesmal aus Sicht von Katrin. Sie befindet sich in ihrem System S'in Ruhe. In ihrem System läuft die Zeit t'ab. Nach dem Start fühlt Katrin jedoch eine Kraft, die sie als Gravitationskraft interpretieren kann. Sie merkt es daran, dass sie in den Sitz gedrückt wird. Nach einiger Zeit werden die Triebwerke abgeschaltet, und das Raumschiff fliegt mit konstanter Geschwindigkeit weiter, Phase 2. Anschließend wird der Schub der Triebwerke solange umgekehrt, bis das Raumschiff irgendwo mit der Geschwindigkeit null am Umkehrpunkt U landet, Phase 3 (Abb. 15.1). Die Erde, auf der sich Michael befindet, bewegt sich mit x'(t') aus Sicht von Katrin im freien Fall von ihr weg, s. das Experiment mit dem steigenden Fahrstuhl in Abschn. 13.2.1.

  12. Epigenetische Aspekte bei Karzinomen der Kopf-Hals-Region

    PubMed Central

    Schmezer, Peter; Plass, Christoph

    2009-01-01

    Zusammenfassung Plattenepithelkarzinome der Kopf-Hals-Region (HNSCC) zählen seit Jahren zu den weltweit häufigsten Krebsarten. Trotz vieler Bemühungen hat sich das 5-Jahres-Überleben bei Patienten mit HNSCC kaum verbessert. Um einen Fortschritt zu erzielen, ist es notwendig, die der Erkrankung zugrunde liegenden biologischen Prozesse besser zu verstehen. Neben den bekannten genetischen Veränderungen haben molekular-zytogenetische Untersuchungen bei HNSCC gezeigt, dass es weitere Veränderungen gibt, die mit Vermehrung und Verlust chromosomaler Bereiche einhergehen, für die jedoch die krankheitsverursachenden Gene bisher nicht identifiziert wurden. Darüberhinaus haben jüngste Forschungsergebnisse verdeutlicht, dass epigenetische Modifikationen wie die DNA Methylierung eine wichtige Rolle spielen. So konnte gezeigt werden, dass bei HNSCC eine Reihe von Genen (z.B. das Tumorsuppressorgen CDKN2A sowie DAPK1, MGMT, TIMP3, TCF21, und C/EBPα) hypermethylierte Bereiche in regulatorischen DNA Sequenzen aufweisen, wodurch ihre Expression verringert oder unterbunden wird. Die Hypermethylierung solcher Gene könnte als Biomarker zur Früherkennung von HNSCC genutzt werden und nicht zuletzt dadurch zur Verbesserung von Prävention und Therapieerfolg beitragen. PMID:18483718

  13. Determination of Neutron Spectra in a Graphite Sphere for Fusion Reactor Studies

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bashter, I. B.; Cooper, P. N.

    Calculated and experimental results for the neutron spectra at different radii in a graphite sphere irradiated with 14.1 MeV neutrons were shown to be in satisfactory agreement over the energy range 14.1 to 1.8 MeV neutrons. A group of curves were constructed which gives the radius of a graphite sphere shield required to attenuate the neutron intensity to a certain value. The data set used in the present work, with carbon-12 cross section, is shown to be useful for spherical calculations.Translated AbstractDie Bestimmung der Neutronenspektren in einer GraphitkugelDie Übereinstimmung experimentell bestimmter und berechneter Neutronenspektren in Abhängigkeit vom Ort in einer Graphitkugel wird in einem Energiebereich von 14,1 bis 1,8 MeV (bei einer Ausgangsenergie von 14,1 MeV je Neutron) gezeigt. Eine Gruppe von Kurven wird konstruiert, die den für eine bestimmte Dämpfung der Neutronenintensität notwendigen Radius einer Graphitkugel angeben. Es wird nachgewiesen, daß die in der Arbeit benutzte Datenbank für den 12C-Wirkungsquerschnitt in sphärischen Geometrien anwendbar ist.

  14. Personen- und Güterverkehr

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Flämig, Heike; Gertz, Carsten; Mühlhausen, Thorsten

    Im Jahr 2010 war in Deutschland der Verkehrssektor für fast 20 % der energiebedingten Treibhausgase verantwortlich. Das Klima hat sich bereits so weit verändert, dass zur Sicherung der Funktion der Verkehrssysteme auch Anpassungsmaßnahmen notwendig sind. Diese Maßnahmen müssen durch verkehrsreduzierende bzw. -beeinflussende Maßnahmen ergänzt werden. Ausgehend von den Emissionen im Verkehrssektor und möglichen Minderungen schlägt das Kapitel den Bogen zu Optionen der Anpassung an den Klimawandel, die ausführlich und konkret dargestellt werden. Besonders betrachtet werden die mannigfaltigen Gefahren der Rückkopplung sowie die vielfältigen Wechselwirungen mit anderen Themengebieten und Sektoren.

  15. Unfallaufnahme und Datenerhebung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Brösdorf, Klaus-Dieter; Moser, Andreas; Burg, Jürgen

    Unfälle ereignen sich in unterschiedlichen Schweregraden. Man unterscheidet zwischen Unfälle mit nur Sachschaden und in Unfälle mit Personenschaden. Gemäß Statistik [1] machten in Deutschland im Jahr 2005 Unfälle mit Personenschaden (336.619) etwa 15 % der Gesamtanzahl der polizeilich erfassten Unfälle (2.253.992) aus. In den amtlichen Statistiken sind nur polizeilich erfasste Unfälle enthalten. Eine größere Zahl von Unfällen, insbesondere leichtere Unfälle, wird offensichtlich polizeilich nicht gemeldet. Mit den Daten der Versicherungswirtschaft wird die Anzahl der Kfz-Schäden pro Jahr in Deutschland mit 8.673.000 angegeben [2].

  16. Tourismus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Matzarakis, Andreas; Lohmann, Martin

    Für den Tourismus haben Klima und Wetter eine große Relevanz: als Treiber des Verhaltens wie auch als Angebotsfaktor. Wetter und Klima sind demnach sowohl Bestandteil des touristischen Angebotes als auch limitierende Faktoren des Tourismus und Steuergrößen für die touristische Nachfrage. Insofern liegt es nahe, dass dieser Sektor vom Klimawandel betroffen sein wird. Der Tourismus ist aber auch ein Faktor, der seinerseits erheblich auf das Klima und den Klimawandel zurückwirkt. Dabei ist der Klimawandel aber nur einer von vielen voneinander abhängig erscheinenden Einflussfaktoren, denen der Sektor "Tourismus" ausgesetzt ist. Das heißt, es handelt sich um ein komplexes Wirkungsgefüge. Das Kapitel widmet sich den Klimawandelfolgen im Tourismus und macht diese beispielhaft an den Regionen "Küsten" sowie "Mittel- und Hochgebirge" fest, um Anpassungsmöglichkeiten anzufügen.

  17. Neue Laser und Strahlquellen - alte und neue Risiken?

    PubMed

    Paasch, Uwe; Schwandt, Antje; Seeber, Nikolaus; Kautz, Gerd; Grunewald, Sonja; Haedersdal, Merete

    2017-05-01

    Die Entwicklungen im Bereich dermatologischer Laser, hochenergetischer Blitzlampen, LED und neuer Energie- und Strahlquellen der letzten Jahre haben gezeigt, dass mit neuen Wellenlängen, Konzepten und Kombinationen zusätzliche, zum Teil über den ästhetischen Bereich hinaus gehende therapeutische Optionen für den Dermatologen erschlossen werden konnten. Wurden bisher zum Beispiel mit fraktionalen Lasern Falten behandelt, sind eben diese Systeme heute in Kombination mit Medikamenten wichtige Werkzeuge bei der Behandlung von Narben, bei Feldkanzerisierung und epithelialen Tumoren. Die Anforderungen an den die Indikation stellenden und vorzugsweise therapierenden Arzt steigen mit der immer komplexer werdenden Technik und den zunehmenden Komorbiditäten und Komedikationen einer älter werdenden Patientenklientel. Parallel etabliert wurden, zunächst für einige wenige Indikationen, Geräte für die Heimanwendung, die sich durch geringe Leistung und spezielle Sicherheitsvorkehrungen zur Vermeidung von Unfällen, Risiken und Nebenwirkungen auszeichnen. Trotz der reduzierten Effizienz solcher Selbstbehandlungsmaßnahmen steigt die Wahrscheinlichkeit einer Fehlanwendung, da die Grundvoraussetzung für eine korrekte Therapie, nämlich die exakte Diagnose und Indikationsstellung, nicht vorausgesetzt werden kann. Bei einer Haarentfernung können so Pigmenttumoren, bei einer Faltentherapie neoplastische Hautveränderungen adressiert und zu erwartende, unvorhergesehene und neue Nebenwirkungen und Komplikationen induziert werden. In diesem Szenario ist es wichtig, alle potenziellen Anwender dieser neuen Technologien vor deren Einsatz so zu qualifizieren, dass den Therapierten maximale Therapiesicherheit bei höchster Effizienz unter dem Leitbild diagnosis certa - ullae therapiae fundamentum garantiert wird. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  18. Experimente ueber den Einflusse von Metaboliten und Antimetaboliten am Modell von Trichomonas Vaginalis. IX. Mitteilung: Experimente mit Enzymen (Experiments on the Influence of Metabolites and Antimetabolites on the Model of Trichomonas Vaginalis. IX. Communication: Experiments on Enzymes),

    DTIC Science & Technology

    some enzymes to trichomonas. The following enzymes were used for experiment: pepsin, trypsin, distaste, urease and lysozyme. Tests were performed...obtained in the experiments with urease . Trichomonas growth under addition of lysozyme was within the range of the control cultures. (Modified author abstract)

  19. Inzidenz von bullösen Autoimmunerkrankungen in Serbien: eine retrospektive Studie über 20 Jahre.

    PubMed

    Milinković, Mirjana; Janković, Slavenka; Medenica, Ljiljana; Nikolić, Miloš; Reljić, Vesna; Popadić, Svetlana; Janković, Janko

    2016-10-01

    Die meisten früheren Arbeiten zu den klinisch-epidemiologischen Merkmalen von bullösen Autoimmunerkrankungen (AIBD) konzentrierten sich vor allem auf eine einzige Krankheitsentität oder nur eine Krankheitsgruppe; nur in wenigen Studien wurde die Inzidenz verschiedener AIBD untersucht. Bei der vorliegenden Studie war es unser Ziel, das gesamte Spektrum der AIBD zu betrachten, die Inzidenz der häufigsten AIBD zu ermitteln und die zeitlichen Trends ihres Auftretens in Zentralserbien über einen Zeitraum von 20 Jahren zu untersuchen. Wir rekrutierten retrospektiv 1161 AIBD-Fälle, die in Zentralserbien von Januar 1991 bis Dezember 2010 neu diagnostiziert wurden. Die Diagnose stützte sich auf eine strikte klinische, histologische und immunhistologische Beurteilung. Folgende Inzidenzraten wurden für die einzelnen Erkrankungen ermittelt: 4,35 pro eine Million Einwohner/Jahr (pME/Jahr) für Pemphigus, 4,47 pME/Jahr für Pemphigoid, 1,42 pME/Jahr für Dermatitis herpetiformis (DH), 0,25 pME/Jahr IgA-Dermatose und 0,08 pME/Jahr für Epidermolysis bullosa acquisita. Im betrachteten Zeitraum stieg die altersbereinigte Inzidenzrate für Pemphigus und insbesondere für Pemphigoid signifikant an, während sie für DH, allerdings nicht signifikant, abnahm. Unsere Studie befasst sich zum ersten Mal mit den Inzidenzraten des gesamten Spektrums der AIBD in Serbien und untersucht die zeitlichen Trends ihres Auftretens über einen Zeitraum von 20 Jahren. Nach unserem besten Wissen wurde ein ähnlicher Befund wie der unsere, dass nämlich die Inzidenzraten von Pemphigus und Pemphigoid vergleichbar sind, bisher noch nicht publiziert. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  20. Robuste Verzweigungserkennung von Gefäßen in CTA-Datensätzen zur modellbasierten Extraktion der Centerline

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Beck, Thomas; Fritz, Dominik; Biermann, Christina; Dillmann, Rüdiger

    Bei der Befundung und Visualisierung von Blutgefäßen ist deren Centerline von zentraler Bedeutung. Die Unterscheidung zwischen unverzweigten Abschnitten des Gefäßes und Verzweigungsbereichen ermöglicht den Einsatz spezialisierter und sehr effizienter Algorithmen zur modellbasierten Extraktion der Centerline. In diesem Artikel wird ein robustes Verfahren zur Verzweigungserkennung vorgestellt. Das Verfahren beruht auf einem Front-Propagation-Ansatz mit dynamisch angepassten Schwellwerten und einer anschließenden Clusteranalyse. Die vorgestellte Methode zur Verzweigungserkennung wurde als Komponente einer Architektur zur Extraktion der Centerline auf handannotierten Datensätzen getestet. Erste Ergebnisse sind sehr vielversprechend und ermöglichen auch bei pathologischen Gefäßen eine robuste Detektion von Gefäßverzweigungen.

  1. Strömende Flüssigkeiten und Gase

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heintze, Joachim

    Die Bemerkung über die Probleme eines allgemeingültigen Ansatzes, die wir zu Anfang von Kap. 1 machten, gilt in noch höherem Maße für die Mechanik von strömenden Flüssigkeiten; dort erreicht man sogar ziemlich rasch die Grenze der Leistungsfähigkeit der heutigen Mathematik, d. h. wir können zwar - ausgehend von den Newtonschen Gesetzen (Bd. I/3) - eine Differentialgleichung für die Strömung von Flüssigkeiten aufstellen, die sog. Navier-Stokes-Gleichung, es sind aber keine allgemein anwendbaren Lösungsverfahren für diese Gleichung bekannt. Ein Blick in die Natur und auf die vielfältigen Strömungsphänomene zeigt, dass diese Tatsache nicht verwunderlich ist.

  2. Elastolysen und Hauterkrankungen mit Verlust der elastischen Fasern.

    PubMed

    Tronnier, Michael

    2018-02-01

    Die elastischen Fasern sind neben den kollagenen Fasern der wichtigste Bestandteil des Bindegewebsgerüstes der Haut. Eine Verminderung oder ein Verlust der elastischen Fasern ist bei einer Vielzahl von klinisch sich unterschiedlich präsentierenden Erkrankungen, hereditär oder erworben, beschrieben. Bei den Erkrankungen, die mit einer Entzündung einhergehen ist die Elastophagozytose ein wichtiges histologisches Merkmal. Die Therapie der Erkrankungen dieser Gruppe ist grundsätzlich schwierig. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  3. Tissue Engineering in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bücheler, Markus; Bootz, Friedrich

    Tissue Engineering ist eine Schlüsseltechnologie für den Gewebeersatz der Zukunft. Am Beispiel der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie werden klinisch etablierte Gewebeersatzmethoden und aktuelle Entwicklungen des Tissue Engineering gegenübergestellt. Die Besonderheiten der zu ersetzenden Gewebe im Kopf- und Halsbereich erfordert vielfältige Ersatzverfahren. Im klinischen Alltag werden heute vor allem autogene Transplantate und Implantate für den Gewebeersatz verwendet [1]. In vitro hergestellte Gewebe werden abgesehen von Einzelanwendungen zur Zeit noch nicht am Patienten eingesetzt.

  4. Mathematisches Bewusstsein

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kaenders, Rainer; Kvasz, Ladislav

    Wenn jemand sagt, dass ein Bus um 9 Uhr abfährt - weiß man es dann? Angenommen, man ist darüber unterrichtet, dass die Busse unter der Woche immer zur vollen Stunde abfahren - von 7 Uhr morgens bis 7 Uhr abends, weiß man es dann mit dem Wissen um diese allgemeine Regel besser, dass der Bus um 9 Uhr abfährt? Macht es einen Unterschied, ob man den Fahrplan erstellt, den Bus lenkt oder nur mitfährt, um sich dieser Tatsache bewusst zu sein?

  5. Introduction of a Diagnosis Related Groups’ Case Flat Rate System: Hopes and Fears (einfuerhrng eines drg-fallpauschalensystems - hoffnungen und aengste)

    DTIC Science & Technology

    2000-06-01

    Anwendung und Pflege des neuen Systems dienen soil, wenn die entscheidenden Vorgaben bereits durch die Deckelung gegeben sind. Oder denkt man an den...Software und die da- mit verbundenen Lizenzgebuhren, sondern auch in der Folge um die Schulung der Mitarbeiter sowie die Pflege und Weiterentwicklung...sung an die medizinische Entwicklung" sowie von "Verfahren zur laufen- den Pflege des VergOtungssystems" gesprochen. Es mossen jedoch klare

  6. Was leistet ein Sportler? Kraft, Leistung und Energie im Muskel

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thaller, Sigrid; Mathelitsch, Leopold

    2006-01-01

    Der Leistungsbegriff ist im Sport weiter gefasst als in der Physik. In beiden Fällen liegt der Fokus jedoch auf einer pro Zeiteinheit erfolgten Energieumsetzung. Allerdings gibt die rein physikalische Leistung nicht immer Auskunft über den Energieumsatz der Muskeln. Die Muskelkraft hängt von der Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels ab. Ein Muskel verhält sich also anders als eine Feder. Für den Hochleistungssport müssen die Energieumsätze der Muskeln durch spezielle Trainings- und Nahrungsprogramme optimiert werden.

  7. Ueber den Nachweis von Exoplaneten in der ASAS-3 Datenbank

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Huemmerich, Stefan; Bernhard, Klaus

    2015-02-01

    Under favourable circumstances, transits of known exoplanets with large amplitudes like WASP-18 b can be observed in the ASAS-3 database. An attempt to search for exoplanets using ASAS-3 data is discussed.

  8. Digitalisierung als Inkubator für die Energieversorgung von morgen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Arnold, Christian; Postina, Matthias

    Neue Treiber der Digitalisierung bestimmen die Geschicke der etablierten Unternehmen im Energiebereich, dabei haben diese in vielen Fällen noch nicht einmal adäquat auf die altbekannten Treiber der Energiewende reagiert. Eine ganze Branche ist im Umbruch, alte Erlösmodelle brechen ein und Einigkeit scheint bei den Verantwortlichen nur in der Frage zu herrschen, wie in Zukunft noch Geld verdient werden kann. Dieser Beitrag erklärt die prägenden Treiber der Veränderung, analysiert die Ausgangslage und nennt Herausforderungen der Branche. Darüber hinaus legt er den Fokus auf die Betrachtung der neuen digitalen Wertschöpfung. Dazu wird ein Modell eingeführt, welches von der klassischen Wertschöpfungskette über datenbasierte Geschäftsmodelle im Energiesystem bis hin zum Internet of Smart Services reicht. Mit dem Modell geben die Autoren gleichsam Einblick in das geplante Energiewendeprojekt enera.

  9. Spatial Orientation from High-Velocity Blur Patterns: Perception of Divergence.

    DTIC Science & Technology

    1977-01-01

    presentations ( Sperling , 1960 ; Averbach & Sperling , 1961; and others), at low observer velocities an image on the retina can provide good visual...depending on the target’ s angular velocity , on state of adaptation and on relative intens i ty of the target ( von den Brink , 1957 ; Pollock , 1953). • The...analysers .” A theoretical explication of the temporal and spatial summative properties of the visua l system in a similar context is available in von

  10. Farewell to Diversity? New State Zones of Health Care Service in China’s Far West

    PubMed Central

    Klotzbücher, Sascha; Lässig, Peter; Jiangmei, Qin; Dongsheng, Rui; Weigelin-Schwiedrzik, Susanne

    2014-01-01

    Using James Scott’s (2009) theoretical framework of the interaction between the state and peripheral people, we argue that the welfare state should be regarded as a pull-factor in the context of the state’s endeavours to project its power to distant peoples in assigned state zones. Our discussion is based on interviews in Xinyuan County in the Western part of the Xinjiang Uyghur Autonomous Region, China. Presenting current policies and alternative policy options discussed at the local level for providing primary health care in rural China, we argue that decisions made in the implementation process did not respond to the special health needs of mobile pastoralists in the high plains, but were part of the central state logic of homogenising settlement efforts and health care. Der theoretische Ansatz von James Scott zu Expansion von staatlicher Ordnung auf periphere Randgebiete wird auf den Aufbau von Wohlfahrts- und Gesundheitspolitik des modernen Staates angewendet und weiterentwickelt. Anhand mehrjähriger Feldstudien zwischen 2005 und 2009 zur Gesundheitsversorgungsstruktur im Kreis Xinyuan der Autonomen Uighurischen Region Xinjiang in der Volksrepublik China werden zuerst die nationalen Restrukturierungsmaßnahmen vorgestellt und Lösungen für eine bessere Versorgung der halbnomadisierenden kasachischen Hirtenfamilien diskutiert. Lokal entwickelte und an die nomadischen Lebensformen angepasste mobile Lösungen zur Gesundheitsfürsorge konnten nicht implementiert werden. Die Anstrengungen der staatlichen Akteure sind als Versuch zu sehen, bisher marginalisierte Gruppen aus den peripheren Gebirgsregionen und über die Integration in eine staatliche Gesundheitsversorgung in den Tälern anzusiedeln. PMID:25729121

  11. Experiment ueber den Einflusse von Metaboliten und Antimetaboliten am Modell von Trichomonas Vaginalis. IV. Mitteilung: Vitamine, die das Wachstum von Trichomonas Vaginalis Beguenstigen (Experiments on the Influence of Metabolites and Antimetabolites on the Model of Trichomonas Vaginalis. IV. Communication: Vitamins Favouring the Growth of Trichomonas Vaginalis),

    DTIC Science & Technology

    A number of vitamins have been investigated for their influence upon Trichomonas vaginalis . At a concentration of 0.20 mg ml vitamin A has...stimulating action upon the growth of Trichomonas vaginalis . Vitamin D2 has been shown to favour Trichomonas multiplication in all experimental series...Vitamin D3 generally favours the Trichomonas vaginalis population. Addition of vitamin E resulted in enhanced multiplication of Trichomonas and longer

  12. [Leben im Eismeer - Tauchuntersuchungen zur Biologie arktischer Meerespflanzen und Meerestiere

    PubMed

    Lippert; Karsten; Wiencke

    2000-01-01

    Die Maske wird nochmals auf Dichtigkeit überprüft, der Knoten der Sicherungsleine mit zwei halben Schlägen fixiert, dann rutscht die Taucherin von der Eiskante in das kalte Wasser. Eine halbe Stunde vergeht, bevor ihr Kopf wieder aus dem Eisloch auftaucht und sie ein großes Sammelnetz nach oben reicht, gefüllt mit verschiedenen Arten von Makroalgen. Obwohl noch große Flächen des Kongsfjordes im arktischen Spitzbergen zugefroren sind und das Festland von einer dicken Schneedecke bedeckt ist, hat unter Wasser in den Algenwäldern bereits der Sommer und damit die Saison der Meeresbiologen begonnen.

  13. Medizintechnik in der Tumororthopädie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Burgkart, Rainer; Gollwitzer, Hans; Holzapfel, Boris; Rudert, Maximilian; Rechl, Hans; Gradinger, Reiner

    Die Behandlung der Knochentumoren unterlag in den letzten 20 Jahren einem raschen und stetigen Wandel, was zum einen auf die verbesserten Therapieerfolge durch den Einsatz von neoadjuvanten Therapieformen zurückzuführen ist, und andererseits von medizintechnischen Entwicklungen bezüglich moderner Schnittbilddiagnostik, neuer 3D Operationsplanungsverfahren wie das Rapid Prototyping und adaptiv modularer Tumorendoprothesensystemen u. a. begleitet wurde. Gerade die technischen Entwicklungen haben dazu geführt, daß im Bereich der Extremitäten und der Wirbelsäule radikalere Eingriffe durchgeführt werden können, was die lokale Tumorkontrolle wesentlich verbessert hat. In zunehmenden Maße werden deshalb nicht nur Kurzzeiterfolge sondern auch mittel- und langfristige Fortschritte bei der Behandlung der malignen Knochentumoren einschließlich der Metastasenbehandlung erreicht. Grundlage der Therapie ist dabei immer primär die Sicherung der Diagnose mittels Biopsie und die bildgebende sowie histologische Stadieneinteilung des malignen Tumors. Nach der Tumorresektion kann die Rekonstruktion biologisch oder mit Endoprothesensystemen erfolgen. Gerade die weiterentwickelten modularen Systeme führen zu guten funktionellen Ergebnissen mit langen Standzeiten und einer reduzierten Komplikationsrate. Individuell angefertigte Implantate sind vor allem im Bereich der Rekonstruktion komplexer Beckentumoren von großer klinischer Bedeutung.

  14. Einführung als Lesehilfe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zeh, H. Dieter

    Fast alle Beiträge dieses Sammelbands sind unabhängig voneinander entstanden, so dass sie im Prinzip auch unabhängig voneinander gelesen werden können. Diese Tatsache erklärt auch einige Wiederholungen - vornehmlich jedoch von Argumenten, die in der Literatur immer wieder missverständlich oder falsch wiedergegeben werden. Es dürfte aber trotzdem hilfreich für den Leser sein, sich für eine bestimmte Reihenfolge zu entscheiden, die von seinen Interessen und seinem Vorwissen abhängen muss.

  15. Abtasttheorem

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Plaßmann, Wilfried

    Das Abtasttheorem von Shannon ist von grundlegender Bedeutung für die Nachrichtentechnik, besonders aber für den Fall, dass ein Analogsignal in ein digital codiertes Signal überführt werden soll. Es legt fest, wie oft ein analoges Signal abgetastet werden muss, um es, digital codiert, wieder ″fehlerfrei″ in ein analoges Signal zurückwandeln zu können. Außerdem ist bezüglich der im Analogsignal enthaltenen Frequenzen eine bestimmte Bedingung zu erfüllen. Die Ableitung ist hier in verkürzter Form dargestellt.

  16. Werkstoffe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hornbogen, Erhard; Eggeler, Gunther; Werner, Ewald

    Lernziel: Dieses Kapitel vermittelt einen ersten Eindruck von Werkstoffen, die bestimmte technische Eigenschaften besitzen müssen, dabei einfach herstellbar sein sollen und die Forderung der Wirtschaftlichkeit erfüllen müssen. Wir diskutieren Werkstoffe in einfachen, allgemeinen und speziellen Zusammenhängen und lernen das Wissensgebiet Werkstoffkunde kennen, das die Werkstoffwissenschaft und die Werkstofftechnik umfasst. Wir verschaffen uns einen ersten Eindruck vom mikroskopischen Aufbau der vier Werkstoffgruppen Metalle, Gläser/Keramiken, Kunststoffe und Verbundwerkstoffe. Wir lernen einige wichtige Werkstoffeigenschaften kennen. Es geht dann um zuverl ässige Datenüber Eigenschaften von Werkstoffen und in diesem Zusammenhang wird die Prüfung, die Normung und die Bezeichnung von Werkstoffen betrachtet. Schließlich befassen wir uns kurz mit der zeitlichen Entwicklung von Werkstoffen und führen den Begriff der Nachhaltigkeit ein.

  17. Biokompatible Implantate und Neuentwicklungen in der Gynäkologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jacobs, Volker R.; Kiechle, Marion

    Für den Einsatz in der Gynäkologie stehen heute eine Vielzahl unterschiedlicher, biokompatibler Materialien und Implantate zur Verfügung. Auf eine Auswahl soll hier näher eingegangen werden, die die verschiedenen Materialien und Bauweisen repräsentieren. So sind Brustimplantate seit fast vier Jahrzehnten im Gebrauch für die Brustvergrösserung und den Brustwiederaufbau. Material, Bauweisen und medizinische Aspekte einschliesslich der kontroversen Diskussion um Silikon werden im folgenden erläutert. Neuere Entwicklungen von Verhütungstechniken für permanente Sterilisation wie den Filshie ClipTM für transabdominalen und den STOPTM für intraluminalen Verschluss der Eileiter oder die intrauterin plazierte Hormonspirale MirenaTM für zeitlich begrenzte Verhütung werden beschrieben. Eine neue Perspektive zur Verhinderung postoperativer intraabdominaler Adhäsionen stellt Spray-GelTM, ein Zweikomponenten Hydrogel aus Polyethylenglykol, dar.

  18. Energy as a Service

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pell, Wolfgang

    Energie wird zum Gebrauchsgegenstand, zur Commodity und rückt doch in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit. Volkswirtschaftliche, politische, gesellschaftliche und betriebswirtschaftliche Ansprüche lassen Services rund um die Energieversorgung (Energy-related Services) entstehen. Convenience Services, die den Ansprüchen der Konsumenten gerecht werden, wie Visualisierung von (dezentraler) Energieerzeugung und -verbrauch auf Basis digitaler Smart Meter, die den analogen Ferraris-Zähler ersetzen, sowie optimierter Energieeinsatz halten in Haushalten als digitalisierten Standorten (Smart Sites) Einzug. Energieoptimierung auf Basis des Paradigmas "Verbrauch folgt Erzeugung" stellt Nachfrageflexibilität industrieller Prozesse (Demand Response) als Energie-Effizienz-Faktor in den Vordergrund und lässt Services wie ihre Vermarktung als Regelenergie zur Stabilisierung der Netzfrequenz entstehen. Ein Innovation Action Plan liefert einen Ausblick, wohin die Integration neuer Technologien, die Steigerung der Kundennähe und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle die Energiewirtschaft führen kann. Mit Eco-Home und Power-Pool werden zwei konkrete Beispiele für Energy as a Service vorgestellt.

  19. Die Steuerung von den Multigenerationteams in den Industriebetrieben

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vraňaková, Natália; Chlpeková, Andrea; Koltnerová, Kristína; Pračková, Petra

    2017-09-01

    The current workforce in industrial enterprises is formed from four generational groups. These generational groups are called Baby boomers, Generation "X", Generation "Y" and Generation "Z". Each of generational groups is specific by own characteristics, positives and negatives. The aim of the article is to refer the features of individual generational groups, to analyze their representation on labor market and to specify recommendations for the management of multigenerational teams for the practice of industrial enterprises in order to achieve the satisfaction and synergy of employees in accordance with the objectives of enterprise.

  20. Phänomenologische Grundlagen der Wärmelehre

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heintze, Joachim

    Die Physik der Wärme lässt sich auf zweierlei Weise formulieren: Einmal als Mechanik eines Systems, das eine enorm große Zahl von Teilchen enthält (statistische Mechanik), und einmal mit Hilfe von ad hoc eingeführten Größen, den sogenannten Zustandsgrößen, die geeignet sind, das Verhalten eines solchen Systems zu beschreiben, ohne dass man die Teilchen selbst und ihre Bewegungen betrachten muss (Thermodynamik). Wir werden beide Ansätze in ihrer einfachsten und anschaulichsten Ausprägung in Kap. 5 (kinetische Gastheorie) bzw. in Kap. 8 (Grundbegriffe der Thermodynamik) behandeln. Obgleich sich die volle Durchführung des Programms als begrifflich und mathematisch recht schwierig erweist - die Vorlesung "Thermodynamik und Statistik" steht gewöhnlich am Ende der Kursvorlesungen über theoretische Physik - werden wir doch auf der Grundlage der Kap. 5 und 8 eine Menge über die Physik der Wärme lernen können. Den Ausgangspunkt der Wärmelehre bilden jedoch allemal die Naturerscheinungen, die wir hier in Kap. 4 behandeln wollen: Wärme, Kälte, Temperaturausgleich. Wir werden untersuchen, wie man diese Begriffe quantifizieren kann, und was bei der Erwärmung oder Abkühlung eines Körpers vor sich geht. Dabei werden wir auf den I. und II. Hauptsatz der Wärmelehre stoßen.

  1. Prognostischer Wert der Fläche und Dichte von Lymphgefäßen bei kutanem Plattenepithelkarzinom.

    PubMed

    Krediet, Jorien Tannette; Kanitakis, Jean; Bob, Adrienne; Schmitter, Julia; Carine Krediet, Annelot; Röwert, Joachim; Stockfleth, Eggert; Painsi, Clemens; Hügel, Rainer; Terhorst, Dorothea; Lange-Asschenfeldt, Bernhard

    2016-11-01

    Kutane Plattenepithelkarzinome (SCC) sind bekannt für ihre Fähigkeit, über Lymphgefäße zu metastasieren. In neueren Studien wird das Ausmaß der Lymphangiogenese als möglicher prognostischer Faktor bei einigen Hauttumoren genannt. Ziel dieser Studie war die Quantifizierung der Lymphangiogenese bei SCC entweder durch computergestützte Bildanalyse oder mithilfe der Zählmethode nach Chalkley. Gefäßparameter wurden im Hinblick auf ihre Vorhersagekraft für die Bildung von Tumormetastasen beurteilt und verglichen. In dieser Fallkontrollstudie wurden die klinischen und histologischen Daten von jeweils 15 SCC-Patienten mit bzw. ohne Metastasen retrospektiv analysiert. In den SCC-Proben wurde der für das Lymphendothel spezifische Marker D2-40 und der pan-vaskuläre Marker CD31 immunhistochemisch angefärbt und durch computergestützte morphometrische Bildanalyse in Hotspots sowie mithilfe der digitalisierten Zählmethode nach Chalkley analysiert. Die Dichte von Lymphgefäßen, die relative Lymphgefäßfläche und die mit der Chalkley-Methode ermittelte Zahl an Lymphgefäßen (Chalkley-Count) waren bei metastasierten SCC signifikant erhöht. Die Tumordicke war bei metastasierten SCC signifikant höher und besaß die höchste Vorhersagekraft für eine Metastasierung. Die Tumordicke war ein signifikanter Prädiktor für Lymphangiogeneseparameter. Die Lymphangiogenese ist bei metastasierten SCC erhöht, doch ihr Ausmaß wird von der Tumordicke beeinflusst. Die Tumordicke bildet weiterhin den zuverlässigsten prädiktiven Faktor für die Metastasierung. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  2. Der II. Hauptsatz der Wärmelehre

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heintze, Joachim

    Wir haben in (4.44) den II. Hauptsatz als empirische Tatsache folgendermaßen formuliert: (i) Wärmeenergie geht von selbst nur von einem wärmeren Körper auf einen kälteren über, niemals in der umgekehrten Richtung. Nun werden wir beweisen, dass sich aus diesem Prinzip folgende äquivalente Formulierungen für den II. Hauptsatz ableiten lassen: (ii) Es ist unmöglich, ein Perpetuum mobile zweiter Art zu bauen, d. h. eine Maschine, die fortlaufend Wärmeenergie vollständig in mechanische Arbeit umsetzen kann. Eine Wärmekraftmaschine, die einen Kreisprozess mit der höchsten Temperatur Tw und der niedrigsten Temperatur Tk durchläuft, hat höchstens den Carnotschen Wirkungsgrad c = (Tw - Tk)/Tw. Wenn in der Maschine nur reversible Prozesse ablaufen, die gesamte Wärmezufuhr bei der Temperatur Tw erfolgt und ausschließlich bei der Temperatur Tw gekühlt wird, ist ihr Wirkungsgrad = C. Es gibt keine Wärmekraftmaschine, die eine bessere Ausnutzung der Wärmeenergie ermöglicht. (iv) In jedem thermodynamischen System existiert die Zustandsgröße Entropie, definiert durch ihr Differential dS = (dQrev)/T . Entropie kann erzeugt, aber nicht vernichtet werden. Bei Zustandsänderungen, die in einem abgeschlossenen System ablaufen, nimmt die Entropie entweder zu (irreversible Prozesse), oder sie bleibt konstant (reversible Prozesse). Im Anschluss an (iii) werden wir zur Definition der thermodynamischen Temperatur und bei der Diskussion von (iv) zu einem tieferen Verständnis der Entropie gelangen. Es zeigt sich, dass die Entropie das eigentliche Bindeglied zwischen Mechanik und Wärmelehre darstellt. Am Ende des Kapitels werden wir einige Anwendungen des II. Hauptsatzes betrachten.

  3. Ein Entscheidungsmodell zur Weitergabe persönlicher Daten im Internet

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Treiblmaier, Horst

    In den vergangenen zwei Jahrzehnten wandelte sich das Internet von einer Spielwiese für technikbegeisterte Computerspezialisten zu einem vielseitig einsetzbaren weltweiten Netzwerk für Privatpersonen und Unternehmen. Maßgeblichen Anteil daran besaß die rasante Entwicklung des World Wide Web (WWW), das, durch die Möglichkeit multimediale Inhalte zu vermitteln, für einen großen Teil der Bevölkerung industrialisierter Länder zu einem wesentlichen Bestandteil des täglichen Lebens wurde. Dass diese Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist, zeigt die derzeitige Diskussion zum Thema Web 2.0 bzw. 3.0. Waren es in den letzten Jahren die hohen Umsatzzuwächse im E-Commerce und multimedial gestaltete Webseiten in Kombination mit aufwändigen Applikationen, die für ständig steigende Nutzerzahlen im World Wide Web sorgten, so wird dieser Innovationsschub nunmehr durch eine Vielzahl von Anwendungen fortgesetzt, die sich durch die zunehmende Vernetzung der Nutzer untereinander auszeichnen.

  4. Kompressionstherapie bei Patienten mit Ulcus cruris venosum.

    PubMed

    Dissemond, Joachim; Assenheimer, Bernd; Bültemann, Anke; Gerber, Veronika; Gretener, Silvia; Kohler-von Siebenthal, Elisabeth; Koller, Sonja; Kröger, Knut; Kurz, Peter; Läuchli, Severin; Münter, Christian; Panfil, Eva-Maria; Probst, Sebastian; Protz, Kerstin; Riepe, Gunnar; Strohal, Robert; Traber, Jürg; Partsch, Hugo

    2016-11-01

    Wund-D.A.CH. ist der Dachverband deutschsprachiger Fachgesellschaften, die sich mit den Thematiken der Wundbehandlung beschäftigen. Experten verschiedener Fachgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben nun einen aktuellen Konsens der Kompressionstherapie für Patienten mit Ulcus cruris venosum erstellt. In Europa ist das Ulcus cruris venosum eine der häufigsten Ursachen für chronische Wunden. Neben der konservativen und interventionellen Wund- und Venentherapie, ist die Kompressionstherapie die Basis der Behandlungsstrategien. Die Kompressionstherapie kann heute mit sehr unterschiedlichen Materialien und Systemen durchgeführt werden. Während in der Entstauungsphase insbesondere Verbände mit Kurzzugbinden oder Mehrkomponentensysteme zur Anwendung kommen, sind es anschließend überwiegend Ulkus-Strumpfsysteme. Eine weitere, bislang wenig verbreitete Alternative sind adaptive Kompressionsbandagen. Insbesondere für die Rezidivprophylaxe werden medizinische Kompressionsstrümpfe empfohlen. Durch die Vielzahl der heute zur Verfügung stehenden Behandlungsoptionen, kann für nahezu alle Patienten ein Konzept entwickelt werden, dass sich an den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten orientiert und daher auch akzeptiert und durchgeführt wird. Die Kompressionstherapie ist für die Behandlung von Patienten mit Ulcus cruris venosum essentiell. In den letzten Jahren sind viele verschiedene Therapieoptionen verfügbar, die in den deutschsprachigen Ländern unterschiedlich angewendet oder durchgeführt werden. Daher soll dieser Expertenkonsens dazu beitragen, konkrete Empfehlungen für die praktische Durchführung der Kompressionstherapie von Patienten mit Ulcus cruris venosum darzustellen. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  5. Direct Calculation of Short Circuit Reactance, Winding Strength, and Inherent Forms of Output Transformers (Direkte Berechung der Kurzschlussreaktanzen, Wicklungskraefte und Eigenformen von Leistungstransformatoren)

    DTIC Science & Technology

    2001-01-01

    die elektrische Leitfiihigkeit a,. und die relative Permeabilitat Yrn auf. In die Leiter sind harmonisch von der Zeit abhdngige Str ~me eingeprligt, die...Zusammengefasst werden die Beziehungen (5.15) dann durch Mit den Maschen- und Knotengleichungen sind die Abhdngigkeiten der Str ~ime und Span- nungen...besteht aus t Spalten und kennzeichnet die Tore, an denen Str ~me eingeprdgt sind. Daher ist sie gemdl3 [TnT] J,,,5, wenn in Tor bein Strom eingepriigt ist

  6. Experimente ueber den Einflusse von Metaboliten und Antimetaboliten am Modell von Trichomonas Vaginalis. VI. (Experiments on the Influence of Metabolites and Antimetabolites on the Model of Trichomonas Vaginalis. VI. Communication: Effect of Vitamins and Vitamin-Like Substances),

    DTIC Science & Technology

    A number of substances (folic acid, axerophtol, tokopherol and others) stimulate the growth of Trichomonas vaginalis and, therefore, are very well...group of vitamins (thiamine, lactoflavin, pyridoxine and others) are without recognizeable effect upon the growth of Trichomonas vaginalis . The third...inhibiting effect upon the growth of Trichomonas vaginalis . Further investigations with these substances within a combined inhibition system seem to be important. (Modified author abstract)

  7. Experimente ueber den Einflussee von Metaboliten und Antimetaboliten am Modell von Trichomonas Vaginalis. VII. Mitteilung: Experimente mit Antimetaboliten (Experiments on the Influence of Metabolites and Antimetabolites on the Model of Trichomonas Vaginalis. VII. Communication: Experiments on Antimetabolites),

    DTIC Science & Technology

    with six trichomonas strains and the following antivitamins: aminopterine, acetylpyridine, pyridine sulfonic acid, aminobutyric acid, pantoyltaurin...benzimidazol, 5.6-dimethyl-benzimidazid, azaadenin, avidine, phthiocol, dicumarol, tri-o-cresylphosphate, di-o-cresylacetate. Growth of trichomonas in...concentrations above 0.80 mg/ml. A clear inhibiting effect upon the development of trichomonas cultures was seen with phthiocole at a concentration of

  8. Erfassung tribologischer Zusammenhänge und Erkenntnisse in einer Datenbank

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gold, Peter Werner; Jacobs, Georg; Loos, J.; Rombach, Volker; Kurutas, Savas; Fröde, Astrid

    Die Datenbank enthält die tribologischen und stofflichen Daten, die innerhalb des Sonderforschungsbereichs 442 ermittelt wurden. Sie wird genutzt, um Informationen über die Eigenschaften von Schmierstoffen und Werkstoffverbunden, sowie über Prüfstände und Versuchsergebnisse zu erhalten. Diese Wissensbasis kann dazu beitragen, ökologisch verträgliche Tribosysteme mit Hilfe der Auswerte-Systeme (Module) auszulegen. Dabei handelt es sich um Berechnungswerkzeuge und Expertenwissen z. B. in Bezug auf die Auswahl von Schichtsystemen. Eine nähere Beschreibung der Auswerte-Systeme kann den folgenden Abschnitten entnommen werden.

  9. Nichtperiodische zeitkontinuierliche Signale

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Plaßmann, Wilfried

    Nichtperiodische Signale haben eine große Bedeutung für die Nachrichten- und Datenübertragung, weil Information nur in nichtdeterministischen Signalen enthalten ist (Teil "Nachrichtentechnik", Abschn. 92.4.1). Aber auch für die Energie- und Regelungstechnik sind sie von Interesse, weil sie entweder Ein- und Ausschaltvorgänge erfassen oder den Übergang von einem momentan stationären Zustand in einen neuen darstellen (Kurzschluss im Energieversorgungsnetz, Auftreten einer Störgröße im Regelsystem). Die Fourier- und die Laplacetransformation können bei nichtperiodischen zeitkontinuierlichen Signalen eingesetzt werden.

  10. Stereoskopische Visualisierung einer Infektion mammalischer Zellen durch pathogene Bakterien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Granseier, Michael; Grassmé, Heike; Gulbins, Erich; Lipinski, Hans-Gerd

    Die Infektion mammalischer Zellen durch pathogene Bakterien ist biologisch immer noch nicht sicher geklärt. Mit Hilfe der Laserscanmikroskopie ist es mittlerweile aber möglich, räumliche Bilddaten von Zellproben zu erstellen, auf denen der Eindringvorgang der Bakterien in das Zellinnere durch verschieden leuchtende Fluoreszenzfarbstoffe visualisiert werden kann. Unter Verwendung bekannter und adaptierter 3D-Rekonstruktionsalgorithmen werden dreidimensionale Visualisierungen von Mikroskopiebildern vorgestellt, mit deren Hilfe die Analyse des Infektionsprozesses erleichtert wird. Dabei hat sich gezeigt, dass mit Oberflächenrekonstruktionsverfahren die Topografie der Zelloberfiäche korrekt dargestellt werden kann, während die Darstellung der Farbstoffverteilungen besser durch ein Texture-Mapping-Verfahren gelingt. Die Rekonstruktionen konnten insbesondere durch den Einsatz von stereoskopischen Visualisierungstechniken detailgenau analysiert werden.

  11. PVD-Beschichtungstechnologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lake, Markus K.

    Die PVD-Technologie umfasst eine Reihe von Beschichtungsverfahren zur Abscheidung von Metallen, Legierungen oder chemischen Verbindungen durch Zufuhr von thermischer Energie oder durch Teilchenbeschuss im Hochvakuum. PVDVerfahren gestatten u. a. die Beschichtung bei niedrigen Prozesstemperaturen, so dass thermisch sensible Substrate, z. B. wärmebehandelte Stähle oder ausgewählte Kunststoffe, beschichtet werden können. Insbesondere mit dem Magnetron Sputter Ion Plating-Verfahren (MSIP-Verfahren) und mit dem Arc Ion Plating-Verfahren (AIP-Verfahren) ist es möglich, thermisch vorbehandelte Werkstoffe zu beschichten, ohne den eingestellten Wärmebehandlungszustand (Härte, Spannungszustand) zu verändern. Ferner können endbearbeitete Bauteile mit der PVD-Technologie beschichtet werden, da die eingesetzten PVD-Verfahren die Ausgangsoberfläche konturgetreu abbilden, ohne dass eine Nachbearbeitung erforderlich wird.

  12. Digital Transformation Canvas - Übersicht behalten und Handlungsfelder gestalten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Köster, Michael; Mache, Tobias

    Im Beitrag "Digital Transformation Canvas - Übersicht behalten und Handlungsfelder gestalten" wird zunächst grob auf die wesentlichen Herausforderungen, die mit der zunehmenden Digitalisierung einhergehen, eingegangen. Anschließend werden ausgewählte Konzepte des Business Transformation Management vorgestellt, die sich mit der grundlegenden Weiterentwicklung von Organisationen - wie es die Digitalisierung erfordert - auseinandersetzen. Eine detaillierte Einführung in die Methodik des Business Transformation Canvas, der sich mit den unterschiedlichsten Gestaltungsfeldern der Transformation auseinandersetzt und ein Framework für Transformationsprojekte darstellt, rundet den Beitrag ab. Er schließt mit einem Fazit und Ausblick.

  13. Kraft-Wärmekopplung und Blockheiz-Kraftwerke BHKW

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zahoransky, Richard; Allelein, Hans-Josef; Bollin, Elmar; Oehler, Helmut; Schelling, Udo

    Die thermischen Wirkungsgrade von Kraftwerken zur Stromerzeugung sind relativ gering. Beispielsweise erreichen moderne Kohlekraftwerke heute bis etwa 45 %, Gasturbinen maximal 40 % und Diesel-Motoren nicht über 50 %. Kombinations-Kraftwerke, Gas- und Dampfturbinen-Prozesse können an die 60 % thermischer Wirkungsgrad bei der Umwandlung der zugeführten Wärme in mechanische bzw. elektrische Energie erzielen. Ein ähnlich hoher Wert wird in Zukunft von den Brennstoffzellen erwartet. Der nicht in Arbeit umgewandelte Anteil der zugeführten Wärme fällt als Abwärme an und geht ungenutzt in die Umgebung. Ein Teil dieser Abwärme lässt sich durch entsprechende Installationen bei allen Kraftwerksprozessen zur Wassererwärmung oder zur Dampferzeugung für industrielle Zwecke nutzen. Für Heizzwecke genügt eine Temperatur der Abwärme von 60 %C bis 80 %C, während die Erzeugung von Industriedampf deutlich höhere Temperaturen voraussetzt.

  14. Deutsches "Nationales Krebshilfe-Monitoring" 2015-2019 - Studienprotokoll und erste Ergebnisse.

    PubMed

    Schneider, Sven; Görig, Tatiana; Schilling, Laura; Breitbart, Eckhard W; Greinert, Rüdiger; Diehl, Katharina

    2017-09-01

    Das Projekt "Nationales Krebshilfe-Monitoring zur Solariennutzung" (National Cancer Aid Monitoring of Tanning Bed Use, NCAM) ist eine deutsche Großstudie mit dem Ziel, die wichtigsten Risikofaktoren für Hautkrebs zu beobachten: natürliches Sonnenlicht und künstliche UV-Strahlung. NCAM ist eine bundesweite Querschnittstudie mit zunächst vier Runden der Datenerfassung (sogenannten Wellen) zwischen 2015 und 2018. Jedes Jahr wird eine bundesweit repräsentative Stichprobe aus 3.000 Personen im Alter von 14 bis 45 Jahren befragt. Die Querschnittsbefragung wird durch eine Kohorte von n = 450 aktuellen Solariennutzern ergänzt. Die erste Welle im Jahr 2015 ergab eine Gesamtprävalenz der Solariennutzung von 29,5 %. Elf Prozent aller Teilnehmer hatten in den vergangenen zwölf Monaten ein Solarium genutzt. Zu den Determinanten der aktuellen Solariennutzung gehörten jüngeres Alter, weibliches Geschlecht und Vollzeit-/Teilzeitbeschäftigung. Die hauptsächlichen Beweggründe, die für die Nutzung eines Solariums genannt wurden, waren Entspannung und Attraktivitätssteigerung. NCAM ist weltweit die erste Studie zur Überwachung der Risikofaktoren für Hautkrebs in jährlichen Intervallen anhand einer großen, landesweit repräsentativen Stichprobe. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Millionen Deutsche trotz Warnungen der WHO Solarien nutzen, und dass viele dieser Nutzer Jugendliche sind - trotz gesetzlicher Beschränkungen, die das Ziel haben, die Nutzung von Solarien durch Minderjährige zu verhindern. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  15. Physik gestern und heute Spurensuche

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Engels, Wolfgang; Heering, Peter

    2005-01-01

    Im Jahre 1927 erhielt Charles Thomson Rees Wilson für die von ihm entwickelte Methode zur Visualisierung der Spuren ionisierender Strahlung den Nobelpreis für Physik. Die nach ihm benannte Nebelkammer wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem Standardinstrument für Untersuchungen subatomarer Prozesse.

  16. [Vegetarische und vegane Ernährung bei Kindern - Stand der Forschung und Forschungsbedarf].

    PubMed

    Keller, Markus; Müller, Stine

    2016-01-01

    Die Praxis vegetarischer Ernährungsformen ist in Deutschland im letzten Jahrzehnt deutlich angestiegen. Allerdings ist der Anteil vegetarischer und veganer Kinder dabei unbekannt. Studien mit Erwachsenen zeigen das präventive Potenzial, aber auch potenzielle Schwachstellen pflanzenbasierter Kostformen. Die Vorteile und Risiken einer vegetarischen bzw. veganen Ernährung im Kindesalter wurden bisher jedoch relativ selten untersucht. Außerdem lassen das unterschiedliche Alter der Kinder, das heterogene Studiendesign sowie die teilweise geringe Probandenzahl der Studien keine verbindlichen Aussagen zu. In dieser Übersichtsarbeit werden die Ergebnisse der wenigen Studien zu vegetarisch und vegan ernährten Kindern (< 12 Jahren) in Nordamerika und Europa zusammengefasst. Demnach lag die Zufuhr von Nahrungsenergie und Makronährstoffen vegetarischer und veganer Kinder meist näher an den Empfehlungen der Fachgesellschaften als die Ernährung gleichaltriger Mischkostkinder. Ebenso wiesen vegetarisch und vegan ernährte Kinder eine höhere Zufuhr von und bessere Versorgung mit verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen auf. Häufiger zeigten sich jedoch Defizite bei Vitamin B12, Zink, Kalzium, Eisen und Vitamin D. Das Wachstum und die Entwicklung vegetarisch und vegan ernährter Kinder entsprachen weitgehend den Referenzstandards, wobei sie dazu tendierten, leichter, schlanker und (< 5 Jahren) auch kleiner zu sein. Aufgrund der unzureichenden Studienlage besteht erheblicher Forschungsbedarf zu den Auswirkungen einer vegetarischen und veganen Ernährung im Kindesalter. © 2016 S. Karger GmbH, Freiburg.

  17. Statistik in Naturwissenschaft und Technik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wilrich, Peter-Theodor

    Mit dem Aufschwung von Naturwissenschaft und Technik zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand die mathematische Statistik, angeregt aus der Geodäsie (wie die Methode der kleinsten Quadrate) und der Anthropologie (wie die statistische Analyse mehrdimensionaler Beobachtungen und ihrer stochastischen Abhängigkeiten). Im Gegensatz zu den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, in denen Daten vorwiegend aus Beobachtungsstudien gewonnen werden, stehen in den Naturwissenschaften Experimente im Vordergrund. Daher gehört die statistische Versuchsplanung zu den insbesondere in Naturwissenschaft und Technik angewendeten statistischen Methoden, aber auch die Extremwertstatistik und Lebensdaueranalysen sowie die Methoden der räumlichen Statistik (insbesondere in der Umweltforschung). Im 20. Jahrhundert wurden Stichprobenpläne und Regelkarten (Kontrollkarten) zur Prozessregelung als Hilfsmittel der statistischen Qualitätssicherung entwickelt. Diese Methodenbündel, mit denen sich der Ausschuss Statistik in Naturwissenschaft und Technik immer wieder befasst, werden im Folgenden vorgestellt.

  18. Zweitore, Vierpole

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Plaßmann, Wilfried

    Zweitore (nach DIN 4899; alte Bezeichnung "Vierpole") sind Funktionseinheiten mit zwei Toren, wobei zu jedem Tor ein Klemmenpaar gehört. An eines der Tore wird das Eingangssignal angeschlossen, die zugehörigen Anschlüsse werden mit Eingangsklemmen bezeichnet. Entsprechend wird an den zwei Ausgangsklemmen das Ausgangssignal abgegriffen. Eventuell erforderliche Anschlüsse für eine Stromversorgung werden nicht mitgezählt. Der interne Aufbau besteht aus einer beliebigen Zusammenschaltung von Widerständen, Kondensatoren, Spulen, Transformatoren, Dioden, Transistoren usw. Es wird vorausgesetzt, dass die Zweitore zeitinvariant sind, d. h. die Eigenschaften hängen nicht von der Zeit ab.

  19. Analytische Geometrie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kemnitz, Arnfried

    Der Grundgedanke der Analytischen Geometrie besteht darin, dass geometrische Untersuchungen mit rechnerischen Mitteln geführt werden. Geometrische Objekte werden dabei durch Gleichungen beschrieben und mit algebraischen Methoden untersucht. Behandelt werden folgende Themen: Koordinatensysteme: Kartesisches Koordinatensystem der Ebene und des Raumes, Polarkoordinatensystem der Ebene, Zusammenhang zwischen kartesischen und Polarkoordinaten; Geraden: Geradengleichungen, Abstände von Geraden; Kreise: Kreisgleichungen, Kreisberechnungen; Kugeln; Kegelschnitte; Ellipsen; Hyperbeln; Parabeln; Anwendungen von Kegelschnitten aus Technik und Mathematik; Vektoren: Definitionen, Addition, Multiplikation, Komponentendarstellung in der Ebene und im Raum, Skalarprodukt, Vektorprodukt. Zu den einzelnen Themenkreisen sind Beispiele aufgeführt. Wichtige Regeln und Gesetze sind durch Umrandung besonders kenntlich gemacht.

  20. Experimente ueber den Einflusse von Metaboliten und Antimetaboliten am Modell von Trichomonas Vaginalis. VIII. Mitteilung: Experiments mit Hormonen (Experiments on the Influence of Metabolites and Antimetabolites on the Model of Trichomonas Vaginalis. VIII. Communication: Experiments with Hormones),

    DTIC Science & Technology

    experiments were performed on 7 trichomonas vaginalis strains. The test cultures with serotonin, oestron, testosteron and methyltestosteron grew at...The present study has been concerned with the influence of some hormones upon trichomonas growth. The following substances were used for our...ml onward. Adrenalin and noradrenalin have generally inhibiting action (from 0.80 mg/ml onward) upon trichomonas growth. The antihormone 3.5-dijodtyrosin does rarely influence the growth of trichomonas . (Author)

  1. Experimente ueber den Einflusse von Metabolites und Antimetaboliten am Modell von Trichomonas Vaginalis. III. Mitteilung: Experimente mit Essentiellen Fettsaeuren (Experiments on the Influence of Metabolites and Antimetabolites on the Model of Trichomonas Vaginalis. III. Communication: Experiments with Essential Fatty Acids),

    DTIC Science & Technology

    The relationship between the double and trifold unsaturated fatty acids and Trichomonas vaginalis was tested. The experiments aimed at testing the...influence of vitamin F, linolic and linoleic acid upon multiplication of Trichomonas vaginalis . Vitamin F exerts trichomonacidal effect upon... Trichomonas vaginalis cultures. Linolic acid alone does not yet show great differences at concentrations of 0,01 to 0.05 mg/ml, as compared to the controls. At

  2. Nagelbefall kann bei Patienten mit Psoriasis auf eine Enthesiopathie hinweisen.

    PubMed

    Castellanos-González, Maria; Joven, Beatriz Esther; Sánchez, Julio; Andrés-Esteban, Eva María; Vanaclocha-Sebastián, Francisco; Romero, Pablo Ortiz; Díaz, Raquel Rivera

    2016-11-01

    Obwohl subklinische Enthesiopathie ein gut etabliertes diagnostisches Merkmal der Psoriasisarthritis (PsA) ist, wird sie häufig übersehen, da viele Patienten asymptomatisch sind. Gäbe es klinische Hinweise auf das Vorliegen einer Enthesiopathie, würde dies den Klinikern die Möglichkeit eröffnen, eine PsA frühzeitig zu diagnostizieren. Es wurde eine monozentrische prospektive Studie mit insgesamt 90 Psoriasis-Patienten durchgeführt, um mittels Ultraschall das Vorliegen von Enthesenanomalien zu untersuchen und eine Korrelation mit dem Befall der Nägel festzustellen. Enthesenanomalien wurden bei 23 Patienten (25,5 %) gefunden, von denen 19 (82,6 %) Nagelbefall aufwiesen. Bei 4 Patienten waren die Nägel nicht betroffen. Enthesiopathie lag bei 31,1 % (19/61) der Patienten mit Onychopathie vor, von den Patienten ohne Nagelbefall litten nur 13,8 % (4/29) an Enthesiopathie (p = 0,07). Zwischen dem Target-NAPSI-Score und dem Vorliegen einer Enthesiopathie bestand eine signifikante Korrelation. Eine signifikante Korrelation bestand darüber hinaus auch zwischen dem Vorliegen einer Enthesiopathie und der Anzahl der betroffenen Nägel (p = 0,035). Klinische Belege für eine Onychopathie können der Schlüssel für die frühe Diagnose einer Enthesiopathie bei Psoriasis-Patienten sein. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  3. [COPD und Klangtherapie: Pilotstudie zur Wirksamkeit einer Behandlung mit Körpertambura bei COPD-Patienten].

    PubMed

    Hartwig, Bernhard; Schmidt, Stefan; Hartwig, Isabella

    2016-01-01

    Hintergrund: Erkrankungen der Atemorgane treten mit steigendem Alter öfter auf, nehmen weltweit zu und sind häufige Ursachen für Morbidität und Mortalität. In dieser Pilotstudie wurde der Frage nachgegangen, ob eine einmalige 10-minütige Behandlung mit einer Körpertambura eine signifikante und effektive Verbesserung der Lungenfunktion von Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD; GOLD-Stadium A oder B) erbringen kann. Patienten und Methoden: 54 Probanden konnten je zur Hälfte in eine Behandlungsgruppe (Körpertambura) und eine aktive Kontrollgruppe (Atemtherapie) randomisiert werden. Eine Bestimmung der Lungenfunktionsmessparameter «Einsekundenkapazität» (FEV1) und «inspiratorische Vitalkapazität» (IVC) zu den Zeitpunkten T1 (Baseline), T2 (direkt nach Behandlung) und als Follow-up etwa 3 Wochen nach T1 (T3). Ergebnisse: Die Behandlungsgruppe zeigte sich der Kontrollgruppe in beiden Werten signifikant überlegen. Die Zeit-×-Gruppe-Interaktion (Varianzanalyse) ergab p = 0,001 (FEV1) bzw. p = 0,04 (IVC). Die Behandlungsgruppe zeigte bei beiden Werten eine Verbesserung von klinischer Relevanz. Schlussfolgerung: Diese Ergebnisse zeigen, dass die Klangbehandlung mittels einer Körpertambura - neben den schulmedizinischen, leitliniengerechten Therapien - eine zusätzliche, nebenwirkungsarme, aber durchaus klinisch wirksame Option für die Behandlung von COPD-Patienten darstellen kann, um deren Lebensqualität zu stabilisieren und zu verbessern. © 2016 S. Karger GmbH, Freiburg.

  4. Grundlagen des Tissue Engineering

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mayer, Jörg; Blum, Janaki; Wintermantel, Erich

    Die Organtransplantation stellt eine verbreitete Therapie dar, um bei krankheitsoder unfallbedingter Schädigung eines Organs die Gesamtheit seiner Funktionen wieder herzustellen, indem es durch ein Spenderorgan ersetzt wird. Organtransplantationen werden für die Leber, die Niere, die Lunge, das Herz oder bei schweren grossflächigen Verbrennungen der Haut vorgenommen. Der grosse apparative, personelle und logistische Aufwand und die Risiken der Transplantationschirurgie (Abstossungsreaktionen) sowie die mangelnde Verfügbarkeit von immunologisch kompatiblen Spenderorganen führen jedoch dazu, dass der Bedarf an Organtransplantaten nur zu einem sehr geringen Teil gedeckt werden kann. Sind Spenderorgane nicht verfügbar, können in einzelnen Fällen lebenswichtige Teilfunktionen, wie beispielsweise die Filtrationsfunktion der Niere durch die Blutreinigung mittels Dialyse ersetzt oder, bei mangelnder Funktion der Bauchspeicheldrüse (Diabetes), durch die Verabreichung von Insulin ein normaler Zustand des Gesamtorganismus auch über Jahre hinweg erhalten werden. Bei der notwendigen lebenslangen Anwendung apparativer oder medikamentöser Therapie können für den Patienten jedoch häufig schwerwiegende, möglicherweise lebensverkürzende Nebenwirkungen entstehen. Daher werden in der Forschung Alternativen gesucht, um die Funktionen des ausgefallenen Organs durch die Implantation von Zellen oder in vitro gezüchteten Geweben möglichst umfassend wieder herzustellen. Dies erfordert biologisch aktive Implantate, welche die für den Stoffwechsel des Organs wichtigen Zellen enthalten und einen organtypischen Stoffwechsel entfalten.

  5. Erhöhtes Lungenkrebs-Risiko bei Ekzempatienten: eine landesweite Kohortenstudie in Taiwan.

    PubMed

    Juan, Chao-Kuei; Shen, Jui-Lung; Lin, Cheng-Li; Kim, Karen Wang; Chen, Wen-Chi

    2016-09-01

    Der Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und Ekzemen bleibt umstritten. Frühere Studien haben zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt. Diese retrospektive populationsbasierte Kohortenstudie zielt darauf ab, das Risiko von Lungenkrebs im Zusammenhang mit Ekzemen abzuklären. In der Forschungsdatenbank der taiwanesischen nationalen Krankenversicherung identifizierten wir 43719 Patienten, bei denen in den Jahren 2000 bis 2010 ein Ekzem neu diagnostiziert wurde. Die Vergleichskohorte bildeten 87438 zufällig ausgewählte, altersangepasste Patienten ohne Ekzem. Die Fälle aus diesen beiden Kohorten wurden bis 2011 verfolgt. Zur Kalkulation des Lungenkrebsrisikos bei Ekzempatienten wurde die Cox-Regression verwendet. Die Datenbank enthielt keine Informationen über Raucherstatus, Alkoholkonsum, sozioökonomischen Status oder Familienanamnese. Nach der Bereinigung um Alter und Komorbidität hatte die Population mit Ekzemen ein um 2,80 erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Lungenkrebs gegenüber der Vergleichskohorte (bereinigte Hazard-Ratio 2,80, 95 % Konfidenzinterval 2,59-3,03). Ekzempatienten mit Begleiterkrankungen, darunter Asthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, alkoholbedingten Leberschäden oder Diabetes, hatten ein höheres Lungenkrebsrisiko als Patienten ohne Ekzeme oder Komorbidität. Ekzeme gehen mit einem höheren Risiko für die Entwicklung von Lungenkrebs einher. Weitere Studien mit umfassenderen Informationen über weitere potentielle Einflussfaktoren sind sinnvoll. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  6. Berechnung verkehrlicher Substitutionseffekte im Personenverkehr bei Online-Shopping

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nerlich, Mark R.; Schiffner, Felix; Vogt, Walter; Rauh, Jürgen; Breidenbach, Petra

    Für Güter des täglichen, mittelfristigen und langfristigen Bedarfs sowie für das Beispiel Baumarktartikel wird das Potenzial für Personenverkehrsaufwand von Einkaufsaktivtäten quantitativ abgeschätzt. Die entwickelten Algorithmen behandeln die einkaufsvorbereitende Information und den eigentlichen Einkauf, d.h. den Erwerb eines Gutes, separat. Informationsaktivitäten haben insbesondere bei höherwertigen Gütern einen hohen Stellenwert und damit auch verkehrliche Relevanz. Wie Berechnungen zeigen, spart Online-Shopping Informations- und Einkaufsverkehrsaufwand im Pkw-Verkehr ein. Die notwendigen Eingangsdaten wie differenzierte Informations- und Einkaufshäufigkeiten sowie verkehrliche Parameter zu Verkehrsmittelwahl, Entfernungen und Wegekopplungen wurden aus eigenen Erhebungen gewonnen.

  7. [Hepatitis E - More than a Rare Travel-Associated Infectious Disease!

    PubMed

    Wedemeyer, Heiner

    2017-06-01

    Übertragungswege  In Deutschland infizieren sich jedes Jahr wahrscheinlich mehr als 300 000 Menschen mit dem Hepatitis-E-Virus (HEV). Die Hepatitis E ist in Mitteleuropa in der Regel eine durch den zoonotischen HEV-Genotyp-3-verursachte autochthone, d. h. lokal erworbene Infektionskrankheit. Der Verzehr von nicht ausreichend erhitztem Schweine- oder Wildfleisch ist ein Hauptrisikofaktor für HEV-Infektionen, Übertragungen des Virus durch Bluttransfusionen sind aber auch möglich. Diagnostik  Bei Immunkompetenten kann die Diagnose einer akuten Hepatitis E mit dem Nachweis von anti-HEV-IgM gestellt werden. Serologische Tests können bei Immunsupprimierten aber falsch-negativ sein, weshalb in diesen Fällen eine HEV-Infektion nur durch den direkten Nachweis des Erregers mittels PCR im Blut oder Stuhl erfolgen sollte. Natürlicher Verlauf  Eine akute Hepatitis E kann bei Patienten mit anderen chronischen Lebererkrankungen zu einem Leberversagen führen. Chronische Verläufe, definiert durch eine Virämie von mind. 3 Monaten, sind bei Organtransplantierten mit immunsuppressiver Medikation beschrieben, können aber auch bei anderen Immundefizienzen auftreten. Eine chronische Hepatitis E kann innerhalb von Monaten zu einer fortgeschrittenen Leberfibrose oder zur Zirrhose führen. Extrahepatische Manifestationen  Extrahepatische Manifestationen können während und nach einer HEV-Infektion auftreten. Insbesondere Guillain-Barré-Syndrome und die neuralgische Schulteramyotrophie sind mit einer Hepatitis E assoziiert worden. Therapie  Ribavirin hat eine antivirale Wirksamkeit gegen HEV. Bei chronischer Hepatitis E sollte die Behandlung für 3 – 6 Monate durchgeführt werden. Therapieversagen und Rückfälle nach Beendigung einer Behandlung sind möglich. Ein Impfstoff gegen HEV ist bisher nur in China zugelassen.

  8. Aktuelle Entwicklungen - Orthopädische Implantate

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Riner, Marc A.

    Die guten Resultate und langen Standzeiten von bis zu 15 und 20 Jahren von implantierten Hüftendoprothesen führen dazu, immer jüngere Patienten mit einem Hüftgelenkersatz zu behandeln. Die Versorgung von jungen aktiven Patienten mit einer Hüftendoprothese stellt jedoch eine besondere Herausforderung dar [1]. Trotz umfangreicher Materialentwicklungen, Designoptimierungen und Verbesserungen der Operationstechnik, haben sich die Standzeiten der Prothesen zwar wesentlich verbessert, ist jedoch bei jungen Patienten verglichen mit denen von älteren Patienten deutlich verkürzt [2, 3]. Zudem kann die Hüftprothesenverankerung durch Knochenresektion im Rahmen der Erstimplantation, Adaptionsvorgängen im Knochen (stress shielding) aufgrund unphysiologischer Krafteinleitung, abriebbedingte Osteolyse und während der Implantat- bzw. Knochenzemententfernung auftretende knöcherne Defekte zu unbefriedigende Reimplantationsbedingungen im Fall einer Revision führen [4]. Dies hat in jüngerer Zeit zur Entwicklung von verschiedenen Endoprothesensystemen mit einem möglichst geringen Knochenverlust und damit einhergehenden verbesserten Rückzugsmöglichkeit im Revisionsfall geführt. Bei den knochensparend verankerten Hüftprothesen werden allgemein zwei Typen, die Schenkelhalsprothese und der Oberflächenersatz, unterschieden.

  9. Qualitätsmanagement in molekularbiologischen Laboratorien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schulze, Manuela

    Jedes Laboratorium führt Untersuchungen nach bestem Wissen und Gewissen durch, und jeder Analytiker weiß von sich, dass er/sie gute Arbeit macht. Trotzdem können Analysen des gleichen Probenmaterials in verschiedenen Laboren zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Sofern es sich dabei nicht um Untersuchungen im Bereich der Nachweisgrenze und damit letztlich um statistisch bedingte Unterschiede oder Inhomogenitäten im Probenmaterial handelt, trägt dies nicht zur Vertrauenswürdigkeit von analytischen Untersuchungsergebnissen bei. Mit der zunehmenden Globalisierung der Märkte rückt die gegenseitige Anerkennung von analytischen Resultaten immer stärker in den Vordergrund. Die Vergleichbarkeit von Laborresultaten wird erleichtert, wenn sich die Laboratorien auf die gleichen Richtlinien zur Vorgehensweise und Handhabung ihrer Arbeiten verständigen. Im Bereich der Laboruntersuchungen von Lebensmitteln, Futtermitteln und Saatgut ist als derartige Rischt-Schnur die EN ISO/IEC 17025 [1] anerkannt. Diese Norm enthält alle Anforderungen, die Prüflaboratorien erfüllen müssen, wenn sie nachweisen wollen, dass sie ein Qualitätsmanagementsystem betreiben, technisch (meint: fachlich) kompetent und fähig sind, fachlich fundierte Ergebnisse zu erzielen.

  10. Darwinische Kulturtheorie - Evolutionistische und "evolutionistische`` Theorien sozialen Wandels

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Antweiler, Christoph

    Evolutionistische Argumentationen außerhalb der Biologie sind weit verbreitet. Wenn sie vertreten werden, heißt das mitnichten, dass sie notwendigerweise von darwinischen Argumenten geprägt sind. Wenn man Evolution und Kultur aus explizit darwinischer Perspektive zusammen bringt, bedeutet das noch lange nicht unbedingt Soziobiologie. Und es bedeutet sicherlich nicht Sozialdarwinismus. Dieser Beitrag soll einen Überblick der so genannten evolutionären Ansätze bzw. evolutionistischen Ansätze zu menschlichen Gesellschaften bzw. Kulturen geben. Es soll gezeigt werden, was in den Ansätzen analytisch zu trennen ist und was synthetisch zusammen gehört. Mein Beitrag ist nicht wissenschaftsgeschichtlich angelegt, sondern systematisch ausgerichtet und hat zwei Schwerpunkte (Antweiler 2008; Antweiler 2009b). Zum einen geht es um kausale Zusammenhänge von organischer Evolution und gesellschaftlichem Wandel. Auf der anderen Seite werden Analogien zwischen biotischer und kultureller Evolution erläutert, die als spezifische Ähnlichkeiten dieser beiden als grundsätzlich verschieden gesehenen Prozesse aufgefasst werden. Dadurch wird die Frage aufgeworfen, ob die Evolution von Organismen einerseits und die Transformation von Gesellschaften bzw. Kulturen andererseits, spezielle Fälle eines allgemeinen Modells von Evolution darstellen.

  11. Magnetisches Tracking für die Navigation mit dem da Vinci® Surgical System

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nickel, Felix; Wegner, Ingmar; Kenngott, Hannes; Neuhaus, Jochen; Müller-Stich, Beat P.; Meinzer, Hans-Peter; Gutt, Carsten N.

    In dieser Studie wurde untersucht ob in einem typischen OP-Aufbau mit dem da Vinci® Telemanipulator elektromagnetisches Tracking für die Realisation eines Navigationssystems eingesetzt werden kann. Hierfür wurde in einem realen OP-Aufbau untersucht, wie stark metallische und ferromagnetisch wirksame Objekte wie Operationstisch und Telemanipulator das elektromagnetische Feld des Trackingsystems beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Telemanipulator nur unwesentlich die Störung des Magnetfeldes durch den OP-Tisch verstärkt. Insbesondere die Bewegung der Instrumente im Trackingvolumen verursachte keine zusätzliche relevante Störung des Magnetfeldes. Bei Begrenzung des Trackingvolumens auf eine Länge von 190 mm, Höhe von 200mm und Breite von 400 mm war der maximale Fehler in diesem Bereich an allen Messpunkten kleiner 10 mm. Der Einsatz von elektromagnetischem Tracking für die Navigation mit dem da Vinci® Surgical System ist somit in einem begrenzten Arbeitsvolumen mit hinreichender Genauigkeit möglich.

  12. Über den Beitrag von Heinrich Bruns zur theoretischen geometrischen Optik - unter Berücksichtigung seines Briefwechsels mit Wissenschaftlern der Zeiss-Werke in Jena 1888 - 1893.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ilgauds, H.-J.; Münzel, G.

    Heinrich Bruns, director of the Leipzig University Observatory, was working on theoretical geometrical optics, and applied this to practical questions. His correspondence with opticians of the Zeiss Company in Jena gives evidence of their mutual regard and inspiration.

  13. Experimente ueber den Einflusse von Metaboliten und Antimetaboliten am Modell von Trichomonas Vaginalis. V. Mitteilung: Beziehungen der Vitamin-B-Kemplexe zu Trichomonas Vaginalis (Experiments on the Influence of Metabolites and Antimetabolites on the Model of Trichomonas Vaginalis. V. Communication: Relationship between Vitamin-B-Complexes and Trichomonas Vaginalis),

    DTIC Science & Technology

    vitamin B1 clear evidence of any influence upon Trichomonas growth could not be obtained. Choline favours the growth of Trichomonas vaginalis . In...0.20 mg/ml onward liponic acid had inhibiting effect upon Trichomonas . Carnitine chloride favoured the growth of Trichomonas vaginalis . (Modified author abstract)...The present study was concerned with the relationship between the vitamins of the B-complex and Trichomonas . From the results obtained in studies on

  14. „Überholen ohne einzuholen“ Die Entwicklung von Technologien für übermorgen in Kernenergie und Mikroelektronik der DDR

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Barkleit, Gerhard

    Dem nuklearen Patt zwischen Ostblock und westlichem Staatenbündnis ist es nach weitgehend übereinstimmender Auffassung von Politik und Wissenschaft zu danken, dass der "Kalte Krieg" in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht zum weltumfassenden Flächenbrand eskalierte. An der raschen Herstellung dieses Patts waren zwei Dresdner Physiker maßgeblich beteiligt, deren einer im Manhattan-Projekt in den USA gearbeitet hatte und später in England der Spionage für die Sowjetunion und des Verrats des Know-how der Atombombe überführt wurde.

  15. Biogeochemische Stoffkreisläufe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Brüggemann, Nicolas; Butterbach-Bahl, Klaus

    Der Klimawandel wirkt sich auf biogeochemische Stoffkreisläufe aus. So kann davon ausgegangen werden, dass sich die ökosystemaren Kohlenstoff- und Stickstoffflüsse zwischen Biosphäre, Atmosphäre und Hydrosphäre zukünftig deutlich verändern werden, mit positiven wie auch negativen Rückkopplungseffekten auf den Klimawandel. Der Schwerpunkt dieses Kapitels liegt auf wenig intensiv bis nicht genutzten terrestrischen Ökosystemen, da intensiv landwirtschaftlich genutzte Systeme deutlich stärker von Nutzung und Management beeinflusst werden, als durch den Klimawandel. Die zu erwartenden Veränderungen für die einzelnen betroffenen terrestrischen Ökosysteme werden, soweit möglich, nach Faktoren getrennt dargestellt. Im Fokus stehen Wälder, Moore und Küstengebiete.

  16. Magnetoseed - Vasculäres Tissue Engineering

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Perea Saavedra, Héctor; Methe, Heiko; Wintermantel, Erich

    Gegenwärtig sind kardiovaskuläre Erkrankungen, allen voran die Arteriosklerose koronarer und zerebraler Gefäße, Ursache für 38% aller Todesfälle in Nordamerika und häufigste Todesursache europäischer Männer < 65 Jahre und zweithäufigste Todesursache bei Frauen [4]. Es wird prognostiziert, dass innerhalb der nächsten 10-15 Jahre kardiovaskuläre Erkrankungen und deren Komplikationen weltweit die häufigste Todesursache stellen werden. Dies ist zum einen Folge der ansteigenden Prävalenz kardiovaskulärer Erkrankungen in Osteuropa und zunehmend auch in den Entwicklungsländern, zum anderen Folge der kontinuierlich ansteigenden Inzidenz von Übergewicht und Diabetes mellitus in den westlichen Ländern.

  17. Herstellung von Chitosan und einige Anwendungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Struszczyk, Marcin Henryk

    2001-05-01

    1. Die Deacetylierung von crabshell - Chitosan führte gleichzeitig zu einem drastischen Abfall der mittleren viscosimetrischen Molmasse ( Mv), insbesondere wenn die Temperatur und die Konzentration an NaOH erhöht werden. Diese Parameter beeinflussten jedoch nicht den Grad der Deacetylierung (DD). Wichtig ist jedoch die Quelle des Ausgangsmaterials: Chitin aus Pandalus borealis ist ein guter Rohstoff für die Herstellung von Chitosan mit niedrigem DD und gleichzeitig hoher mittlerer Mv, während Krill-Chitin (Euphausia superba) ein gutes Ausgangsmaterial zur Herstellung von Chitosan mit hohem DD und niedrigem Mv ist. Chitosan, das aus Insekten (Calliphora erythrocephala), unter milden Bedingungen (Temperatur: 100°C, NaOH-Konzentration: 40 %, Zeit: 1-2h ) hergestellt wurde, hatte die gleichen Eigenschaften hinsichtlich DD und Mv wie das aus Krill hergestellte Chitosan. Der Bedarf an Zeit, Energie und NaOH ist für die Herstellung von Insekten-Chitosan geringer als für crabshell-Chitosan vergleichbare Resultaten für DD und Mv. 2. Chitosan wurde durch den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus zu Chitooligomeren fermentiert. Die Ausbeute beträgt 25%. Die Chitooligomere wurden mit Hilfe von HPLC und MALDI-TOF-Massenspektrmetrie identifiziert. Die Fermentationsmischung fördert die Immunität von Pflanzen gegen Bakterien und Virusinfektion. Die Zunahme der Immunität schwankt jedoch je nach System Pflanze-Pathogen. Die Fermentation von Chitosan durch Aspergillus fumigatus könnte eine schnelle und billige Methode zur Herstellung von Chitooligomeren mit guter Reinheit und Ausbeute sein. Eine partiell aufgereinigte Fermentationsmischung dieser Art könnte in der Landwirtschaft als Pathogeninhibitor genutzt werden. Durch kontrollierte Fermentation, die Chitooligomere in definierter Zusammensetzung (d.h. definierter Verteilung des Depolymerisationsgrades) liefert, könnte man zu Mischungen kommen, die für die jeweilige Anwendung eine optimale Bioaktivität besitzen. 3. Die aus Chitosan-Dispersionen hergestellten MCChB-Filme weisen bessere mechanische Eigenschaften (Bruchfestigkeit, Dehnung) und eine höhere Wasseraufnahmefähigkeit auf als Filme, die nach herkömmlichen Methoden aus sauerer Lösung hergestellt werden. Die Einführung von Proteinen ändert die mechanischen Eigenschaften der MCChB-Filme abhängig von der Art, der Proteine sowie des DD und der Mv des eingesetzte Chitosan. Die Zugabe von Protein beschleunigt den biologischen Abbau der MCChB-Filme. Aus den untersuchten MCChB-Filmen mit Proteinzusatz können leichte, reißfeste und dennoch elastische Materialen hergestellt werden. 4. Mit Hilfe von MCChB-Dispersion kann Papier modifiziert werden. Dadurch werden die mechanischen Eigenschaften verbessert und die Wasseraufnahme wird verringert. Die Zugabe von Proteinen verringert das Wasseraufnahmevermögen noch weiter. Ein geringes Wasseraufnahmevermögen ist der bedeutendste Faktor bei der Papierherstellung. Auch Papier, das mit einem MCChB-Protein-Komplexe modifiziert wurde, zeigt gute mechanische Eigenschaften. 5. Wird Chitosan durch unmittelbare Einführung von MCChB auf Cellulose-Fasern aufgebracht, so erhält man eine netzartige Struktur, während durch Ausfällung aufgebrachtes Chitosan eine dünne Schicht auf den Cellulose-Fasern bildet. Die netzartige Struktur erleichtert die Bioabbaubarkeit, während die Schichtstruktur diese erschwert. 6. Die guten mechanischen Eigenschaften, die geringe Wasseraufnahmefähigkeit und die mit Cellulose vergleichbare Bioabbaubarkeit von Papier, das mit MCChB modifiziert wurde, lassen MCChB für die Veredlung von Papier nützlich erscheinen. 1. Deacetylation of the crustacean chitosan causes drastically decrease in the Mv with increasing reaction temperature and time as well as the concentration of sodium hydroxide. However, the DD are relatively less affected. Pandalus borealis is a good source for production of chitosan having high Mv and low DD, whereas chitosan of medium to low Mv can ideally be prepared using krill chitin. Insect chitosan is prepared under milder condition as compared with the crustacean chitosan, showed similar Mv and DD. Moreover, the consumption of time, energy and sodium hydroxide is much lower than for crustacean chitosan used. The properties of chitin (type of source, crystallinity, DD, Mv, swelling properties, particle size) affect the deacetylated polymer parameters. 2. Fermentation of chitosan using fungus Aspergillus fumigatus resulted in a composition of oligosaccharides with controlled molecular weight and yield at least 25 wt%. The product of fermentation effectively inhibited the viral and/or bacterial infection of the plant. This method can be an excellent, inexpensive system for preparation of bioactive agent. The preliminary purified fermentation mixture due to its antiviral and antibacterial behaviour is capable to be used as a natural, plant protection agent. The controlled degradation of chitosan connected with the production of various oligosaccharides having specified molecular weight allows obtaining the product with optimum bioactivity for suitable applications. 3. The films formed form microcrystalline chitosan (MCChB) gel-like dispersion demonstrate the better mechanical properties and higher swelling behaviour than typical films prepared using acidic solution of chitosan. The introduction of proteins significantly changes the mechanical strength and swelling behaviour. Addition of proteins causes the increase in their biodecomposition. The blended films containing proteins could be the base for formation of the resistant materials showed excellent elongation at break. 4. The application of MCChB in a paper formation as a modificator of the fibre-water interactions allows producing the paper sheets indicating the high increase in the mechanical properties and significant decrease in swelling properties. The introduction of MCChB with proteins causes a slight decrease in paper mechanical strength, if determined at low relative humidity. However, the mechanical strength measured at high relative humidity differ less than for paper sheet containing only MCChB. 5. Direct introduction of MCChB to a paper pulp forms the "web-like" structure of cellulose fibres and MCChB. The "web-like" structure of MCChB enables the faster biodecomposition of formed paper sheets. The precipitation of MCChB as wells as introduction of MCChB with proteins causes the "coat-like" structure. MCChB creates a thin layers coated the cellulose fibres lowering a biodecomposition rate. 6. The properties of paper sheets modified by MCChB such as: similar to cellulose biodegradation, excellent mechanical properties at rel. high humidity and the decrease in swelling properties as well as various possibilities to introduce MCChB allow to apple microcrystalline chitosan with or without proteins as the modificator of the fibre-water interactions in paper.

  18. Double-mode Two-photon Absorption and Enhanced Photon Antibunching Due to Interference

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bandilla, A.; Ritze, H.-H.

    Inspired by results of interfering signal and idler from a nondegenerate parametric amplifier we investigate the photon statistics of the resulting field after interference of two components subjected to double-mode two-photon absorption. This absorption process leads to a strong correlation of the participating modes, which can be used to generate fields with photon antibunching in interference experiments. In addition the photon number can be made small, which produces enhanced antibunching.Translated AbstractZwei-Photonen-Absorption aus zwei Moden und durch Interferenz verstärktes photon antibunchingDie quantenmechanische Betrachtung der Interferenz führt zu neuen Ergebnissen, wenn Felder ohne klassisches Analogon betrachtet werden. Insbesondere ergibt sich durch die Reduktion der Photonenzahl durch Interferenz eine effektive Verstärkung des Photon Antibunching, wie von den Verfassern in vorhergehenden Arbeiten gezeigt wurde. Die vorliegende Untersuchung betrachtet die Interferenz von zwei korrelierten Moden, wobei die Korrelation durch Zwei-Photonen-Absorption aus den beiden Moden zustande kommt. In jeder einzelnen Mode ergibt sich lediglich ein gewisses Bunching, wenn man mit kohärentem Licht in beiden Moden beginnt. Es wird die Interferenz der Feldstärke-Komponenten in bestimmten Polarisationsrichtungen untersucht. Zur Vereinfachung wird in den betrachteten Moden die gleiche Anfangsphotonenzahl vorausgesetzt und der Analysator auf minimale Transmittanz gebracht. Das eigentliche Signal entsteht dann durch Einführung einer endlichen Phasenverschiebung zwischen den beiden Moden. Dieses Signal zeigt Antibunching und kann in seiner Intensität beliebig variiert werden, was wegen des (1/n)-Charakters des Antibunching zu seiner Verstärkung führt. Ferner wird gezeigt, daß die zunächst für zwei linear polarisierte Moden durchgeführte Rechnung auf zwei zirkulare Moden sowie auf zwei gegenläufige Strahlen bei der dopplerfreien Zwei-Quanten-Absorption übertragen werden kann. Die Ergebnisse werden durch numerische Rechnungen gestützt und schließlich durch approximative Methoden reproduziert und erweitert.

  19. Spitznävi: unterschiedliche klinische, dermatoskopische und histopathologische Merkmale in der Kindheit.

    PubMed

    Dika, Emi; Neri, Iria; Fanti, Pier Alessandro; Barisani, Alessia; Ravaioli, Giulia Maria; Patrizi, Annalisa

    2017-01-01

    Die Charakterisierung der klinischen Merkmale und des biologischen Potenzials von Spitznävi hat in den letzten Jahrzehnten breites Interesse gefunden. Das Ziel dieser Arbeit ist die Beschreibung der klinischen und dermatoskopischen Merkmale von Spitznävi sowie des klinischen Ergebnisses nach chirurgischer Exzision von Spitznävi in drei pädiatrischen Altersgruppen. Restrospektive Studie zur Analyse von klinischen Merkmalen, videodermatoskopischen Bildern, histopathologischen Diagnosen und Behandlungsergebnissen. Der Grad der Pigmentierung wurde sowohl klinisch als auch histopathologisch beurteilt. Bei 71 Patienten wurden 72 spitzoide Neoplasien entfernt. Videodermatologische Bilder lagen für 41 Patienten vor. Das Muster der Pigmentierung korrelierte signifikant mit dem Alter der Patienten: Hyperpigmentierte Läsionen waren bei Vorschulkindern selten, bei Patienten von 7 bis 12 Jahren und ab 13 Jahren dagegen häufiger. Eine histopathologische Diagnose von atypischen Spitznävi wurde selten durchgeführt. Keiner der Patienten, bei denen ursprünglich ein atypischer Spitznävus diagnostiziert worden war, entwickelte ein Lokalrezidiv oder Metastasen während der anschließenden Nachbeobachtung. Pigmentierte Spitznävi traten im Alter ab 13 Jahren häufiger auf. Die Studie bestätigt andere Berichte über die Altersverteilung von Pigmentierungsmustern und hebt die geringe Anzahl atypischer Spitznävi bei pädiatrischen Patienten hervor sowie das Ausbleiben von Rezidiven bei der langfristigen Nachbeobachtung. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  20. Neuausrichtung und Konsolidierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grohmann, Heinz

    Mit der Wahl von Wolfgang Wetzel zum Vorsitzenden der Deutschen Statistischen Gesellschaft im Jahre 1972 begann eine 32jährige Ära, in der die praktische und die theoretische Statistik in einem ausgewogenen Verhältnis gepflegt wurden. Ein regelmäßiger vierjähriger Wechsel im Vorsitz stärkte die Gemeinschaft und die praktische wie die wissenschaftliche Arbeit gleichermaßen. Die jährlichen Hauptversammlungen behandelten gesellschaftlich aktuelle wie zukunftsorientierte Themen, und die Ausschüsse sowie weitere Veranstaltungen gaben Gelegenheit zur Förderung und Pflege einer Vielzahl von Arbeitsgebieten der Statistik. Darüber wird nicht nur in diesem Kapitel, sondern auch in den Teilen II und III des Bandes berichtet.

  1. Experimente ueber den Einflusse von Metaboliten und Antimetaboliten am Model von Trichomonas Vaginalis. II. Mitteilung: Experimente mit der Vitamin K-Gruppe (Experiments on the Influence of Metabolites and Antimetabolites on the Model of Trichomonas Vaginalis. II. Communication: Experiments with the Vitamin K-Group),

    DTIC Science & Technology

    K4 essential reduction of multiplication of Trichomonas vaginalis was observed within a range of 0.25 and 0.35 mg/ml, from 0.40 mg/ml onward single...The aim of the investigation was to test the relationship between the individual K-vitamins K1, K3, K4 and K5 and Trichomonas analytically. The...show any remarkable differences between the control culture and the test series (Table 1) in Trichomonas multiplication. With vitamin K3 gradually

  2. Zum Wissenschaftsverständnis der modernen Evolutionsbiologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sommer, Ralf J.

    Die moderne Evolutionsbiologie hat ihren Ursprung in den Arbeiten von Charles Darwin und Alfred Wallace (Darwin 1963). Der gemeinsame Ausgangspunkt des Evolutionsgedanken ist dabei die Beobachtung, dass die biologische Welt nicht konstant ist. Biologische Systeme und alle darin lebenden Organismen unterliegen über längere Zeiträume hinweg einer stetigen Veränderung. Diese grundlegende Eigenschaft biologischer Systeme macht die Biologie zu einer historischen Wissenschaft und stellt einen wichtigen Gegensatz zu großen Teilen der Physik dar. Obwohl die Aussage von der Veränderlichkeit der Arten heute trivial klingt, war sie im 19. Jahrhundert eine Revolution, da die Konstanz der Arten und der Welt eine vorherrschende Stellung im damaligen Weltbild hatte (Amundson 2005).

  3. 'A WONDERFULL MONSTER BORNE IN GERMANY': HAIRY GIRLS IN MEDIEVAL AND EARLY MODERN GERMAN BOOK, COURT AND PERFORMANCE CULTURE.

    PubMed

    Katritzky, M A

    2014-09-24

    Human hirsuteness, or pathological hair growth, can be symptomatic of various conditions, including genetic mutation or inheritance, and some cancers and hormonal disturbances. Modern investigations into hirsuteness were initiated by nineteenth-century German physicians. Most early modern European cases of hypertrichosis (genetically determined all-over body and facial hair) involve German-speaking parentage or patronage, and are documented in German print culture. Through the Wild Man tradition, modern historians routinely link early modern reception of historical hypertrichosis cases to issues of ethnicity without, however, recognising early modern awareness of links between temporary hirsuteness and the pathological nexus of starvation and anorexia. Here, four cases of hirsute females are reconsidered with reference to this medical perspective, and to texts and images uncovered by my current research at the Herzog August Library and German archives. One concerns an Italian girl taken to Prague in 1355 by the Holy Roman Empress, Anna von Schweidnitz. Another focuses on Madeleine and Antonietta Gonzalez, daughters of the 'Wild Man' of Tenerife, documented at German courts in the 1580s. The third and fourth cases consider the medieval bearded Sankt Kümmernis (also known as St Wilgefortis or St Uncumber), and the seventeenth-century Bavarian fairground performer Barbara Urslerin. Krankhafter menschlicher Hirsutismus kann aufgrund unterschiedlicher Ursachen auftreten, zu denen u.a. genetische Veländerungen und Vererbung, verschiedene Krebserkrankungen und hormonelle Störungen gehören. Die moderne Hirsutismus-Forschung ist im 19. Jh. von deutschen Forschern initiiert worden. Die meisten europäischen frühneuzeitlichen Erscheinungen von Hypertrichose (dem genetisch bedingten Haarwuchs am gesamten Körper und im Gesicht) gehen auf deutschsprachige Eltern oder Förderer zurück und sind in Deutschland in den Druck gelangt. Bei Untersuchungen des Motivs des Wilden Mannes zieht die aktuelle geschichtswissenschaftliche Forschung in der Regel Verbindungslinien zwischen der frühneuzeitlichen Wahrnehmung von Hypertrichose-Fällen und Fragen der Ethnizität, ohne jedoch zu beachten, dass in der Frühen Neuzeit die Verbindung zwischen temporärem Hirsutismus und der krankhaften Verknüpfung von Unterernährung und Anorexie bekannt war. Im vorliegenden Beitragwerden vier Fälle von an Hirsutismus erkrankten Frauen neu analysiert, unter Einbezug dieser medizinischen Perspektive und unter Beachtung von Texten und Abbildungen, die meine jüngsten Forschungen in der Herzog August Bibliothek und an deutschen Archiven ans Licht gefördert haben. Die hier betrachteten Fälle betreffen ein italienisches Mädchen, das 1355 von Anna von Schweidnitz, Kaiserin des Hl. Römischen Reichs, nach Prag gebracht wurde; Madeleine und Antonietta Gonzalez, die Töchter des 'Wilden Manns' von Teneriffa, die in den 1580er Jahren an deutschen Höfen bezeugt sind; die bärtige Sankt Kümmernis (Wilgefortis), und die bayerische Jahrmarktkünstlerin Barbara Urslerin.

  4. ‘A Wonderfull Monster Borne in Germany’: Hairy Girls in Medieval and Early Modern German Book, Court and Performance Culture*

    PubMed Central

    Katritzky, MA

    2014-01-01

    Human hirsuteness, or pathological hair growth, can be symptomatic of various conditions, including genetic mutation or inheritance, and some cancers and hormonal disturbances. Modern investigations into hirsuteness were initiated by nineteenth-century German physicians. Most early modern European cases of hypertrichosis (genetically determined all-over body and facial hair) involve German-speaking parentage or patronage, and are documented in German print culture. Through the Wild Man tradition, modern historians routinely link early modern reception of historical hypertrichosis cases to issues of ethnicity without, however, recognising early modern awareness of links between temporary hirsuteness and the pathological nexus of starvation and anorexia. Here, four cases of hirsute females are reconsidered with reference to this medical perspective, and to texts and images uncovered by my current research at the Herzog August Library and German archives. One concerns an Italian girl taken to Prague in 1355 by the Holy Roman Empress, Anna von Schweidnitz. Another focuses on Madeleine and Antonietta Gonzalez, daughters of the ‘Wild Man’ of Tenerife, documented at German courts in the 1580s. The third and fourth cases consider the medieval bearded Sankt Kümmernis (also known as St Wilgefortis or St Uncumber), and the seventeenth-century Bavarian fairground performer Barbara Urslerin. Krankhafter menschlicher Hirsutismus kann aufgrund unterschiedlicher Ursachen auftreten, zu denen u.a. genetische Veränderungen und Vererbung, verschiedene Krebserkrankungen und hormonelle Störungen gehören. Die moderne Hirsutismus-Forschung ist im 19. Jh. von deutschen Forschern initiiert worden. Die meisten europäischen frühneuzeitlichen Erscheinungen von Hypertrichose (dem genetisch bedingten Haarwuchs am gesamten Körper und im Gesicht) gehen auf deutschsprachige Eltern oder Förderer zurück und sind in Deutschland in den Druck gelangt. Bei Untersuchungen des Motivs des Wilden Mannes zieht die aktuelle geschichtswissenschaftliche Forschung in der Regel Verbindungslinien zwischen der frühneuzeitlichen Wahrnehmung von Hypertrichose-Fällen und Fragen der Ethnizität, ohne jedoch zu beachten, dass in der Frühen Neuzeit die Verbindung zwischen temporärem Hirsutismus und der krankhaften Verknüpfung von Unterernährung und Anorexie bekannt war. Im vorliegenden Beitrag werden vier Fälle von an Hirsutismus erkrankten Frauen neu analysiert, unter Einbezug dieser medizinischen Perspektive und unter Beachtung von Texten und Abbildungen, die meine jüngsten Forschungen in der Herzog August Bibliothek und an deutschen Archiven ans Licht gefördert haben. Die hier betrachteten Fälle betreffen ein italienisches Mädchen, das 1355 von Anna von Schweidnitz, Kaiserin des Hl. Römischen Reichs, nach Prag gebracht wurde; Madeleine und Antonietta Gonzalez, die Töchter des ‘Wilden Manns’ von Teneriffa, die in den 1580er Jahren an deutschen Höfen bezeugt sind; die bärtige Sankt Kümmernis (Wilgefortis), und die bayerische Jahrmarktkünstlerin Barbara Urslerin. PMID:25598545

  5. Einführung in die Technische Chemie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Behr, Arno; Agar, David W.; Jörissen, Jakob

    Die "Technische Chemie" ist ein Lehrfach an Universitäten und Hochschulen. Nach dem die Studierenden der Chemie in den ersten Semestern ihres Studiums ausrei chen de theoretische Kenntnisse in Allgemeiner, Anorganischer, Organischer und Physikalischer Chemie erlangt haben, soll die Technische Chemie einen Blick auf die praktische Anwendung dieser Naturwissenschaft in unserer Wirtschaft lenken. Es gibt keine "biologische Industrie", "physikalische Industrie" oder "mathematische Industrie", wohl aber seit über 150 Jahren eine "chemische Industrie", die in dieser lan gen Zeit zahlreiche chemische Prozesse entwickelt und dazu vielfältige Methoden erarbeitet hat. Das Lehrfach Technische Chemie gibt einen Überblick über diese Pro zesse und Methoden und erleichtert dadurch den Schritt von der Universität zur be ruflichen Praxis.

  6. Victor F. Weisskopf (1908 - 2002): Physikgeschichte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jacobi, Manfred

    2002-11-01

    Universal gebildete und interessierte Menschen sind selten geworden in unserer Zeit. Victor F. Weisskopf war einer von ihnen. Sein geistiger Horizont umfasste nicht nur sein eigentliches Fachgebiet, die Physik, wo er sich durch fundamentale Arbeiten in den Bereichen der Quantenfeldtheorie, der Kern- und Elementarteilchenphysik hervortat. Daneben bildeten Kunst und Musik sowie ein außergewöhnliches Engagement in sozialen und politischen Angelegenheiten die Eckpunkte seines Lebens. Der Einsatz für die Verständigung zwischen den Machtblöcken während des Kalten Krieges war für ihn ebenso selbstverständlich wie das Bedürfnis, die neuen Ideen der Physik einem breiten Publikum nahe zu bringen. Die Wissenschaft erschien ihm als das geeignete Mittel, um zum Wohle der Menschheit zu wirken.

  7. Zeitspiel ist keine Alternative - Warum der Wandel zur Pflicht wird

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dieper, Stephan

    "Wege entstehen dadurch, dass man sie geht." (Franz Kafka) Die Welt der Digitalisierung ist voll von Wegen, die jemand gegangen ist, bevor dort ein Weg war. Manche dieser Wege stellten sich als Sackgasse heraus, manche als Abkürzung und aus anderen wurden ganze Wegenetze und Städte. Die Energiewelt wird durch den digitalen Wandel nicht verschont bleiben. Durch die intelligenten Messsysteme und die zugehörigen, neuen Strukturen werden energiefremden Wettbewerbern Chancen zum Markteintritt eröffnet. EVUs müssen sich darauf einstellen, dass der permanente Wandel nicht mehr enden wird. Doch auch den EVUs eröffnen sich Optionen. Um erfolgreich zu sein, müssen sie lernen loszugehen, ohne das genaue Ziel zu kennen.

  8. Oberth, Hermann (1894-1989)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Murdin, P.

    2000-11-01

    German space travel visionary, born in Sibiu, Hungary. His book Die Rakete zu den Planetenrämen (The Rocket into Interplanetary Space), established his reputation in 1923, and he became president of the German Society for Space Travel. In the Second World War he worked on rockets at Peenemünde, and went with WERNHER VON BRAUN to the US Army Ballistic Missile Agency in Huntsville, Alabama to devel...

  9. Smart Home, Smart Grid, Smart Meter - digitale Konzepte und das Recht an Daten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Spiecker genannt Döhmann, Indra

    Modernes Energiemanagement setzt auf ein intelligent gesteuertes Energieinformationsnetz, das Smart Grid. In diesem ist der Smart Meter, die intelligente Messstelle beim Nutzer, ein zentrales Instrument für den wechselseitigen Austausch von Informationen. Allerdings werfen die über diverse Gesetze forcierten Informationsströme erhebliche datenschutzrechtliche Fragen auf. Der Beitrag stellt zentrale datenschutzrechtliche Leitlinien und Probleme vor und behandelt auch offene Fragestellungen.

  10. Antibakterielle In-vitro-Wirksamkeit ätherischer Öle gegen veterinärmedizinisch relevante Keime klinischer Isolate von Hunden, Katzen und Pferden.

    PubMed

    Bismarck, Doris; Schneider, Marianne; Müller, Elisabeth

    Einleitung: Ätherische Öle sind die Grundlage der Aromatherapie. Unter anderem wird ihnen eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben. In dieser Studie sollte die In-vitro-Wirksamkeit ätherischer Öle gegen ein breites Spektrum veterinärmedizinisch relevanter Erreger getestet werden. Methoden: Die antibakterielle Aktivität von 16 ätherischen Ölen wurde mittels Agardiffusionstest bestimmt. Getestet wurden grampositive und gramnegative Erreger, die aus klinischen Isolaten von Hunden, Katzen und Pferden aus der veterinärmedizinischen Routinediagnostik stammten. Die Einteilung der Wirksamkeit in nicht, gering-, mittel- und hochgradig wirksam erfolgte anhand der Größe der Hemmhofradien des Bakterienwachstums. Ergebnisse: Generell zeigten sich sowohl grampositive als auch gramnegative Erreger empfindlich gegen einige der getesteten ätherischen Öle. Nicht nur gegen Staphylokokken, sondern auch gegen Methicillin-resistente Stämme der Staphylokokken wiesen die ätherischen Öle in vitro eine nicht zu vernachlässigende Wirkung auf. Pasteurella multocida stellte sich als eher sensibler Keim heraus, während Pseudomonas aeruginosa als vollkommen resistenter Keim eine Ausnahme bildete. Teebaum-, Oregano-, und Bergbohnenkrautöl waren die potentesten Öle. Zusätzlich zeigten sich bei den grampositiven Erregern Lemongrasöl und bei den gramnegativen Erregern Thymianöl als gut wirksam. Schlussfolgerung: Ätherische Öle verfügen in vitro über eine antibakterielle Aktivität gegen klinische Isolate von Hunden, Katzen und Pferden. Diese Studie bietet eine Grundlage für die Anwendung ätherischer Öle in der Veterinärmedizin. Es zeichneten sich Tendenzen im Wirkspektrum einzelner ätherischer Öle bzw. im Grad der Wirksamkeit ätherischer Öle hinsichtlich einzelner Erregerspezies ab, allerdings lässt sich keine sichere Vorhersage über ihre Wirksamkeit gegen einen spezifischen Keim eines individuellen Patienten treffen. Deswegen sollte vor einer Therapie mit ätherischen Ölen deren individuelle Wirksamkeit mittels Aromatogramm getestet werden. © 2017 The Author(s). Published by S. Karger GmbH, Freiburg.

  11. FORS am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    1998-09-01

    Erstes wissenschaftliches Beobachtungsinstrument liefert eindrucksvolle Bilder Entsprechend dem straffen Zeitplan wird das ESO Very Large Teleskop Projekt (VLT-Projekt) auf dem Cerro Paranal in Nord-Chile verwirklicht: die volle Betriebsbereitschaft des ersten der vier 8,2m-Einzelteleskope wird Anfang des nächsten Jahres erreicht sein. Am 15. September 1998 wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erfolgreich, rechtzeitig und innerhalb des Kostenplans erreicht. Nur wenige Tage nach seiner Montage am ersten 8,2m-Einzelteleskop des VLT (UT1) konnte FORS1 ( FO cal R educer and S pectrograph) als erstes einer Gruppe leistungsfähiger und komplexer wissenschaftlicher Instrumente seine Beobachtungstätigkeit beginnen. Von Anfang an konnte es eine Reihe exzellenter astronomischer Bilder aufnehmen. Dieses bedeutende Ereignis eröffnet eine Fülle neuer Möglichkeiten für die europäische Astronomie. FORS - ein Höhepunkt an Komplexität FORS1 und das zukünftige Zwillingsinstrument (FORS2) sind das Ergebnis einer der eingehendsten und fortschrittlichsten technologischen Studien, die je für ein Instrument der bodengebundenen Astronomie durchgeführt wurden. Dieses einzigartige Instrument ist nun im Cassegrain-Fokus installiert und verschwindet beinahe, trotz seiner Dimensionen von 3 x 1.5m (Gewicht 2.3t), unterhalb des riesigen 53 m 2 großen Zerodurspiegels. Um die große Spiegelfläche und die hervorragende Bildqualität von UT1 optimal auszunützen, wurde FORS speziell so konstruiert, daß es die lichtschwächsten und entferntesten Objekte im Weltall untersuchen kann. Bald wird dieses komplexe VLT-Instrument den europäischen Astronomen erlauben, die derzeitigen Beobachtungshorizonte entscheidend zu erweitern. Die beiden FORS-Instrumente sind Vielzweck-Beobachtungsinstrumente, die in mehreren unterschiedlichen Beobachtungsarten eingesetzt werden können. Beispielsweise können Bilder mit zwei verschiedenen Abbildungsmaßstäben (Vergrößerungen) sowie Spektren mit unterschiedlicher spektraler Auflösung von einzelnen oder mehreren Objekten aufgenommen werden. Dabei erlaubt der schnelle Wechsel zwischen den unterschiedlichen Beobachtungsarten z.B. zunächst die Aufnahme und direkt anschließend die Spektroskopie weit entfernter Galaxien. Damit kann dann u.a. die stellare Zusammensetzung und die Entfernung bestimmt werden. Als eines der leistungsfähigsten astronomischen Instrumente seiner Art wird FORS1 ein wahres Arbeitspferd für die Untersuchung des fernen Universums darstellen. Der Bau von FORS Das FORS-Projekt wird unter ESO-Kontrakt von einem Konsortium dreier deutscher astronomischer Institute durchgeführt, der Landessternwarte Heidelberg und den Universitäts-Sternwarten von Göttingen and München. Bis zur Beendigung des Projekts werden die beteiligten Institute Arbeit im Umfang von ca. 180 Mann-Jahren eingebracht haben. Bei der Landessternwarte Heidelberg lag die Leitung des Projekts. Hier wurde außerdem das gesamte optische System konstruiert, die Beschaffung der Komponenten der abbildenden Optik und der Zusatzoptiken für Spektroskopie und Polarimetrie durchgeführt und die spezielle Computersoftware geschrieben, mit der die von FORS gelieferten Daten verarbeitet und ausgewertet werden. Darüber hinaus wurde in der Werkstatt der Sternwarte ein Teleskopsimulator gebaut, mit dem alle wesentlichen Funktionen von FORS in Europa getestet werden konnten, bevor das Instrument zum Paranal (Chile) transportiert wurde. An der Universitäts-Sternwarte Göttingen wurden Konstruktion, Herstellung und Zusammenbau der gesamten Mechanik von FORS durchgeführt. Der größte Teil der Präzisionsteile, insbesondere der Multispalteinheit, wurde in der feinmechanischen Werkstatt der Sternwarte hergestellt. Die Beschaffung der großen Instrumentengehäuse und Flansche, die Computeranalysen für mechanische und thermische Stabilität des empfindlichen Spektrographen und die Herstellung der speziellen Werkzeuge für Handhabung, Wartung und Justierung lag ebenso in der Verantwortung dieser Sternwarte wie die Tests der zahlreichen opto- und elektromechanischen Funktionen. Die Universitäts-Sternwarte München war verantwortlich für das Projektmanagement, Integration und Test des gesamten Instruments im Labor, für Planung und Einbau aller Elektronik und Elektromechanik, sowie für Entwicklung und Test der gesamten Software, die FORS in allen Teilen vollständig per Computer steuert (z.B. Filter- und Grismräder, Verschlüsse, Spalteinheit für die Vielspaltspektroskopie, Masken, alle optischen Komponenten, Elektromotoren, Encoder usw.). Zusätzlich wurde Computersoftware geschrieben, mit der die komplexen astronomischen Beobachtungen mit FORS vorbereitet werden und das Verhalten des Instruments durch eine ständige Kontrolle der gesammelten wissenschaftlichen Daten überwacht wird. Als Gegenleistung für den Bau von FORS erhalten die Astronomen der drei beteiligten Institute des FORS-Konsortiums eine gewisse Anzahl von Nächten an "garantierter Beobachtungszeit" am VLT. In dieser Beobachtungszeit werden verschiedene Forschungsprojekte durchgeführt, deren Themen unter anderem von kleinen Körpern im äußeren Sonnensystem über Untersuchungen von Sternen im Endstadium und den von ihnen abgestoßenen Gaswolken bis zur Erforschung ferner Galaxien und Quasare reichen, die Aufschluß über die frühen Zeiten unseres Universums geben. Erste Tests von FORS1 am VLT-UT1: ein großartiger Erfolg Nach sorgfältiger Vorbereitung hat das FORS-Konsortium nun mit der Inbetriebnahme ("Commissioning") des Instruments begonnen. Dazu gehören ein eingehender Nachweis der spezifizierten Leistungsfähigkeit am Teleskop, die Überprüfung der korrekten Funktionsweise unter Softwaresteuerung vom Kontrollraum auf Paranal, und am Ende dieses Prozesses eine Demonstration, daß das Instrument seinen angestrebten wissenschaftlichen Zweck erfüllt. Während der Durchführung dieser Tests gelangen dem Commissioning-Team auf Paranal eine Reihe von Aufnahmen verschiedener astronomischer Objekte, von denen einige hier wiedergegeben sind. Sie wurden alle mit FORS in der Standardauflösung gewonnen (Bildfeldgröße 6.8 x 6.8 Bogenminuten, Pixelgröße 0.20 Bogensekunden) und zeigen einige der eindrucksvollen Möglichkeiten, die das neue Instrument bietet. Spiralgalaxie NGC 1288 ESO PR Photo 37a/98 ESO PR Photo 37a/98 [Preview - JPEG: 800 x 908 pix - 224k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3406 pix - 1.5Mb] Farbaufnahme der Spiralgalaxie NGC 1288, aufgenommen in der ersten Beobachtungsnacht von FORS ("Nacht des ersten Lichts"). Das erste Photo zeigt eine Dreifarbenaufnahme der schönen Spiralgalaxie NGC 1288 im südlichen Sternbild Fornax. PR Photo 37a/98 umfaßt das gesamte Feld, das mit der 2048 x 2048 Pixel großen CCD-Kamera abgebildet wurde. Es wurde aus drei CCD-Aufnahmen zusammengesetzt, die bei gutem Seeing in verschiedenen Farben in der "Nacht des ersten Lichts" (15. September 1998) aufgenommen wurden. Diese Galaxie mit einem Durchmesser von rund 200000 Lichtjahren ist etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernt, ihre Fluchtgeschwindigkeit beträgt 4500 km/sec. Technische Informationen : Photo 37a/98 ist ein Komposit von drei Aufnahmen in den drei Filtern B (420nm, 6 Minuten belichtet), V (530nm, 3 Minuten) und I (800nm, 3 Minuten) während einer Periode mit 0.7 Bogensekunden Seeing. Das gezeigte Feld ist 6.8 x 6.8 Bogenminuten groß. Norden ist links, Osten unten. Entfernter Galaxienhaufen ESO PR Photo 37b/98 ESO PR Photo 37b/98 [Preview - JPEG: 657 x 800 pix - 248k] [High-Res - JPEG: 2465 x 3000 pix - 1.9Mb] Ein ungewöhnlicher Galaxienhaufen in der Umgebung des Quasars PB5763 . ESO PR Photo 37c/98 ESO PR Photo 37c/98 [Preview - JPEG: 670 x 800 pix - 272k] [High-Res - JPEG: 2512 x 3000 pix - 1.9Mb] Vergrößerung von PR Photo 37b/98; sie zeigt mehr Einzelheiten des ungewöhnlichen Galaxienhaufens. Die nächsten Photos wurden von einer 5-minütigen Aufnahme im Nahen Infrarot reproduziert, die ebenfalls in der "Nacht des ersten Lichts" von FORS1 (15. September 1998) gewonnen wurde. PR Photo 37b/98 zeigt einen Himmelsausschnitt in der Nähe des Quasars PB5763, in dem auch ein ungewöhnlicher, sehr weit entfernter Haufen von Galaxien zu sehen ist. Er besteht aus einer großen Zahl lichtschwacher Galaxien, die bisher noch nicht eingehend untersucht wurden. Dieser Haufen ist ein gutes Beispiel für die Art von Objekten, auf die viel Beobachtungszeit mit FORS verwendet werden wird, sobald der reguläre Beobachtungsbetrieb begonnen hat. Eine Vergrößerung des gleichen Feldes ist in PR Photo 37c/98 wiedergegeben. Sie zeigt die einzelnen Mitglieder dieses Galaxienhaufens im Detail. Man beachte besonders die interessante spindelförmige Galaxie, die anscheinend einen äquatorialen Ring aufweist. Neben einer schönen Spiralgalaxie sind auch noch viele weitere lichtschwache Galaxien zu erkennen. Sie sind entweder Zwerggalaxien und Mitglieder des Haufens oder befinden sich sehr viel weiter entfernt im Hintergrund des Haufens. Technische Informationen : PR Photos 37b/98 (als Negativ reproduziert) und 37c/98 (Positiv) stammen von einer Aufnahme, die bei 0.8 Bogensekunden Seeing durch ein I-Filter (nahes Infrarot, 800nm) gewonnen wurde. Die Belichtungszeit betrug 5 Minuten, und es wurde eine Flatfield-Korrektur durchgeführt. Das gezeigte Feld ist 6.8 x 6.8 Bogenminuten bzw. 2.5 x 2.3 Bogenminuten groß. Norden ist links oben, Osten links unten. Spiralgalaxie NGC 1232 ESO PR Photo 37d/98 ESO PR Photo 37d/98 [Preview - JPEG: 800 x 912 pix - 760k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3420 pix - 5.7Mb] Ein Farbbild der Spiralgalaxie NGC 1232, aufgenommen am 21. September 1998. ESO PR Photo 37e/98 ESO PR Photo 37e/98 [Preview - JPEG: 800 x 961 pix - 480k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3602 pix - 3.5Mb] Vergrößerung des Zentrums von PR Photo 37d/98. Dieses spektakuläre Bild der großen Spiralgalaxie NGC 1232 (Photo 37d/98) wurde am 21. September 1998 unter guten Beobachtungsbedingungen erhalten. Es wurde aus drei Einzelaufnahmen im ultravioletten, blauen und roten Licht zusammengesetzt. Die Farben der verschiedenen Regionen sind deutlich sichtbar: Das Zentralgebiet enthält ältere, rötlich leuchtende Sterne (Photo 37e/98), während die Spiralarme von jungen, bläulichen Sternen und roten Sternentstehungsgebieten bevölkert sind. Man beachte die gestörte Begleitgalaxie am linken Rand (Photo 37d/98), die wie der griechische Buchstabe "Theta" aussieht. NGC 1232 liegt 20 Grad südlich des Himmelsäquators im Sternbild Eridanus. Obwohl die Entfernung dieser Galaxie ungefähr 100 Millionen Lichtjahre beträgt, kann man auf Grund der exzellenten Bildqualität einen unglaublichen Reichtum an Details erkennen. Bei dieser Entfernung entspricht die Kantenlänge des Bildfeldes etwa 200000 Lichtjahren oder etwa der doppelten Größe unserer Milchstraße. Technische Informationen : Photos 37d/98 und 37e/98 sind ein Komposit von drei Aufnahmen in den drei Filtern U (360nm, 10 Minuten belichtet), B (420nm, 6 Minuten) und R (600nm, 2 Minuten 30 Sekunden) während einer Periode mit 0.7 Bogensekunden Seeing. Das gezeigte Feld ist 6.8 x 6.8 Bogenminuten bzw. 1.6 x 1.8 Bogenminuten groß. Norden ist oben, Osten links. Note: [1] Diese Pressemitteilung wird gemeinsam (auf Englisch und Deutsch) von der Europäischen Südsternwarte, der Landessternwarte Heidelberg und den Universitäts-Sternwarten Göttingen und München herausgegeben. An English Version of this Press Release is also available. Zugang zu ESO Presseinformationen ESO Presseinformationen werden im World Wide Web zur Verfügung gestellt (URL: http://www.eso.org/outreach/press-rel/). ESO Pressephotos dürfen veröffentlicht werden, wenn die Europäische Südsternwarte als Urheber genannt wird.

  12. Wirksamkeit und Sicherheit von Fumarsäureestern in Kombination mit Phototherapie bei Patienten mit moderater bis schwerer Plaque-Psoriasis (FAST).

    PubMed

    Weisenseel, Peter; Reich, Kristian; Griemberg, Wiebke; Merten, Katharina; Gröschel, Christine; Gomez, Natalie Nunez; Taipale, Kirsi; Bräu, Beate; Zschocke, Ina

    2017-02-01

    Die Behandlung von Psoriasis-Patienten mit einer Kombination aus Fumarsäureestern (FSE, Fumaderm ® ) und Phototherapie (UV) ist verbreitet, wurde aber im Rahmen von Studien wenig untersucht. Bisher liegen lediglich Daten aus einer kleinen Pilotstudie vor. Intention dieser Studie war, eine FSE/UV-Kombinationsbehandlung an einem größeren Patientenkollektiv mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis zu untersuchen. In dieser prospektiven, multizentrischen, nichtinterventionellen Studie wurden Daten von Patienten mit FSE/UV-Kombinationstherapie hinsichtlich der Wirksamkeit (PGA' PASI, DLQI, EQ-5D), Sicherheit und Dosierung über einen Zeitraum von zwölf Monaten erfasst und mit Daten einer retrospektiven Studie mit FSE-Monotherapie verglichen. Es wurden Daten von 363 Patienten ausgewertet. Unter der Kombinationstherapie verbesserten sich alle Wirksamkeitsparameter deutlich. Im Vergleich zur Monotherapie mit FSE konnte durch die Kombination mit UV ein schnellerer Wirkeintritt erzielt werden, wobei nach zwölf Monaten kein Unterschied in der Wirksamkeit bestand. Die Dauer und Art der Phototherapie zeigte keinen Einfluss auf die Wirksamkeitsparameter. Allgemein wurde die Kombinationstherapie gut vertragen. Unerwünschte Ereignisse wurden bei 7 % der Patienten berichtet. Die FSE/UV Kombinationstherapie zeigt eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit und kann zu einem schnelleren Wirkeintritt führen. Eine Kombinationstherapie erscheint vor allem in den ersten drei Monaten der FSE Behandlung sinnvoll. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  13. Nebenwirkungen von TNF-alpha-Inhibitoren am Hautorgan.

    PubMed

    Lindhaus, Claudia; Tittelbach, Jörg; Elsner, Peter

    2017-03-01

    TNF-alpha-Inhibitoren werden seit Anfang der 1990er Jahre erfolgreich zur Behandlung diverser immunvermittelter entzündlicher Erkrankungen eingesetzt. Inzwischen gibt es eine umfangreiche Datenlage bezüglich ihrer Sicherheit. Nebenwirkungen sind bezogen auf die Häufigkeit der Anwendung selten und meist nicht schwerwiegend. Zu den Nebenwirkungen am Hautorgan zählen lokale injektionsassoziierte Reaktionen, Infektionen, immunvermittelte Reaktionen sowie Neoplasien. Die häufigsten schwerwiegenden Nebenwirkungen sind infektiöser Natur. Mykobakterielle Infektionen, aber auch non-mykobakterielle Erreger, Viren und Pilze können potenziell letale, systemische Infektionen auslösen. Im Folgenden wird eine Übersicht über das gegenwärtige Wissen bezüglich der Nebenwirkungen von TNFα-Inhibitoren am Hautorgan gegeben. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  14. Ein Kredit für Weihnachtsbaumkugeln

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tutsch, Sina

    Eine Mathematikerin aus dem DFG-Forschungszentrum Matheon arbeitet an Methoden zur dreidimensionalen Visualisierung. Sie hat die Geschäftsidee, Weihnachtsbaumkugeln mit bewegten Hologrammen herzustellen, die sich individuell gestalten lassen, und plant eine Existenzgründung. Aus einem öffentlichen Förderprogramm erhält sie ein günstiges Darlehen in Höhe von 50 000 Euro. Für die Startphase ihres Unternehmens benötigt sie jedoch den vierfachen Betrag.

  15. Reale Gase, tiefe Temperaturen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heintze, Joachim

    Wir werden uns in diesem Kapitel zunächst mit der van der Waals'schen Zustandsgleichung befassen. In dieser Gleichung wird versucht, die Abweichungen, die reale Gase vom Verhalten idealer Gase zeigen, durch physikalisch motivierte Korrekturterme zu berücksichtigen. Es zeigt sich, dass die van derWaals-Gleichung geeignet ist, nicht nur die Gasphase, sondern auch die Phänomene bei der Verflüssigung von Gasen und den kritischen Punkt zu beschreiben.

  16. Viele Tests - viele Fehler?

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tabelow, Karsten

    Bildgebende Verfahren haben sich in den letzten Jahren einen festen Platz in der Medizin erobert und die medizinische Forschung und Diagnostik revolutioniert. Sie ermöglichen Ärzten und Forschern einen Einblick in lebendes Gewebe. Mit der fortschreitenden technischen Entwicklung liefern die Verfahren immer höhere Auflösungen, schärfere Bilder und mehr Details. Bildgebende Verfahren sind ohne Mathematik undenkbar, von der Bildrekonstruktion aus den gemessenen Signalen, bis hin zur Auswertung der Bildinformation. Für die Analyse der großen Menge an Bilddatenpunkten (Voxel, volume element, im Gegensatz zum zweidimensionalen Pixel, picture element) werden häufig insbesondere Methoden der mathematischen Statistik benötigt. Zufällige Fehler in der Messung äußern sich als Bildrauschen, die Bilder wirken unscharf und gestört. Dadurch werden diagnostische Entscheidungen erschwert.

  17. Dynamische Motorvermessung mit verschiedenen Methoden und Modellen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schreiber, Alexander

    Die stark zunehmenden gesetzlichen und wirtschaftlichen Vorgaben zur Senkung von Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen stellen große Anforderungen an die weitere Entwicklung von Benzin- und Dieselmotoren. Hierbei sind grundlegende Fortschritte durch Konstruktion und auslegungsbedingte Maßnahmen im Bereich der Einspritzung, Gemischaufbereitung, Aufladung, Brennverfahren und Abgasnachbehandlung zu erreichen. Ein wesentlicher Teil dieser Verbesserungen wird jedoch durch eine Zunahme von Variabilitäten erreicht wie z.B. verstellbaren Vor-, Haupt- und Nacheinspritzungen, variablem Raildruck, variablen Nockenwellensteuerwinkeln, Ventilhüben, Drall-/Tumbleklappen sowie verstellbaren Abgasturbinen, Abgasrückführströmen und Abgasnachbehandlungssystemen. Dadurch steigt die Zahl der Stellglieder (Aktoren) stark an. Hinzu kommen zusätzliche Sensoren wie z.B. für Luftzahl, NOx, Brennraumdruck, Abgastemperatur und Abgasdruck. Deshalb nimmt der Umfang der Steuerungs-, Regelungs- und Diagnosefunktionen in der Motorelektronik (ECU) stark zu. Bild 7-1 zeigt als Beispiel den Signalfluss für die gesteuerten und geregelten Größen eines Dieselmotors in einer beispielhaften Prüfstandsumgebung.

  18. Wie verstehen Schülerinnen und Schüler den Begriff der Unendlichkeit?

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schimmöller, Tabea

    Wie Hilbert bereits feststellte, wirkt die Idee der Unendlichkeit, wie keine andere, schon seit Zeiten sehr anregend und fruchtbar auf den Verstand und bewegt das Gemüt der Menschen. Der Begriff der Unendlichkeit bedarf aber auch, wie kein anderer, der Aufklärung, denn mit ihm eröffnet sich ein weites Feld, welches nicht nur aus vielen verschiedenen Definitionen besteht, sondern auch aus völlig unterschiedlichen Disziplinen. Physiker suchen immer dringender nach einer "Theorie für Alles" oder einer "Weltformel", Kosmologen beschäftigen sich unter anderem mit der Ewigkeit des Universums, Theologen interessiert eher die Unendlichkeit Gottes, Philosophen diskutieren unter anderem Grenzfragen zwischen Naturwissenschaft und Philosophie und die Mathematiker versuchen den Paradoxien des Unendlichen einen Sinn zu geben. Und so wird ersichtlich, dass nichts abstrakter ist als das Unendliche: Obwohl die Unendlichkeit für die unterschiedlichsten Wissenschaften von großer Bedeutung ist, "[ist] in der Wirklichkeit das Unendliche nirgends zu finden, [egal] was für Erfahrungen und Beobachtungen und welcherlei Wissenschaft wir auch heranziehen".

  19. Energiewende 4.0 - Chancen, Erfolgsfaktoren, Herausforderungen, Barrieren für Stadtwerke und Verteilnetzbetreiber

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rieger, Volker; Weber, Sven

    Energiewende und Digitalisierung transformieren die Energiewirtschaft in noch nicht da gewesenem Maße. Durch den Wandel des linearen, vertikalen Geschäftsmodells in ein horizontales und vernetztes entstehen neue Geschäftsmodelle, in die vermehrt neue Anbieter aus anderen Branchen und Start-ups eintreten. Auf Basis langjähriger Beratungserfahrung erläutern die Autoren die zukünftige Geschäftslogik der Energiewelt 4.0. Anhand von Beispielen aus anderen Branchen zeigen sie dabei wesentliche Handlungsfelder speziell für regionale Energieunternehmen auf. Um in der neuen Energiewelt relevant zu bleiben, müssen Energieversorger ihre Kunden in den Fokus rücken, sich für Partnerschaften öffnen, in die Leistungsfähigkeit ihrer Infrastruktur investieren und v. a. einen Kulturwandel hin zu mehr Agilität und Offenheit vollführen.

  20. PubMed

    Albers, Andreas E; Kaufmann, Andreas M

    2018-05-01

    Zanotti L et al. Epidermal growth factor receptor detection in serum and saliva as a diagnostic and prognostic tool in oral cancer. Laryngoscope 2017; 127: E408–E414 DER EGF-REZEPTOR (EGFR) IST EIN TRANSMEMBRANREZEPTOR MIT INTRINSISCHER TYROSINKINASE-AKTIVITäT, DER IN ALLEN ZELLARTEN VORKOMMT. DIE ÜBEREXPRESSION DES EGFR IST BEI VERSCHIEDENEN TUMORARTEN NACHWEISBAR, SO AUCH BEIM PLATTENEPITHELKARZINOM IM MUNDRAUM (OSCC). DEN DIAGNOSTISCHEN UND PROGNOSTISCHEN WERT DES EGFR BEIM OSCC AUS SERUM UND SPEICHEL BESTIMMTEN ITALIENISCHE ÄRZTE DER UNIVERSITäT VON BRESCIA.

  1. Zur Funktion von Weiterbildung fur Frauen in den neuen Landern im Kontext des Transformationsprozesses (On the Function of Further Education for Women in the New Laender in the Context of the Process of Transformation).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Schiersmann, Christiane; Ambos, Ingrid

    1996-01-01

    Focuses on motives leading women in the new German Laender to participate in further education and on gender-related barriers to further education. Shows that women accept the need for further education, hoping to improve their job situation but knowing that their efforts will have a limited effect on employment chances. (DSK)

  2. Prä- und perioperative Aspekte der Versorgung dermatochirurgischer Patienten.

    PubMed

    Müller, Cornelia S L; Hubner, Wakiko; Thieme-Ruffing, Sigrid; Pföhler, Claudia; Vogt, Thomas; Volk, Thomas; Gärtner, Barbara C; Bialas, Patric

    2017-02-01

    Die Dermatochirurgie nimmt hinsichtlich vieler Punkte eine Sonderstellung unter den operativen Fächern ein. Hierzu gehört in erster Linie die Tatsache, dass bis auf wenige Ausnahmen fast alle Eingriffe traditionell in Lokal- bzw. Regionalanästhesie und oft auch in räumlich-infrastruktureller Trennung von den großen Zentral-Operationssälen stattfinden können. Die peri- und postoperative Überwachung obliegt dabei dem dermatochirurgischen Operationsteam. Das sui generis kleinere OP-Team hat somit eine ganze Reihe perioperativer Notwendigkeiten zu beachten, um die sich in den "großen" chirurgischen Fächern eine Vielzahl verschiedener beteiligter Fachgruppen gemeinsam kümmern. Hierzu gehören neben Hygieneaspekten, Kenntnissen in der Überwachung der Patienten sowie dem Aspekt der surgical site infections auch Fragen zur postoperativen Schmerztherapie sowie detailliertes pharmakologisches Wissen über die zur Anwendung kommenden Lokalanästhetika und das Handling der damit assoziierten toxischen und allergischen Reaktionen. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und Verantwortung für den Patienten ist notwendig und erfordert die Erarbeitung und Umsetzung qualitätsorientierter und evidenzbasierter Handlungsanweisungen, die im dermatochirurgischen OP-Setting meist weit über das eigentliche Fach hinausgehen. Ziel dieses Weiterbildungsartikels soll die komprimierte Darstellung der genannten fachübergreifenden Standpunkte bezüglich der wichtigsten perioperativen Aspekte sein. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  3. Azelainsäure 20 % Creme: Auswirkung auf Lebensqualität und Krankheitsaktivität bei erwachsenen Patientinnen mit Acne vulgaris.

    PubMed

    Kainz, Julius Thomas; Berghammer, Gabriele; Auer-Grumbach, Piet; Lackner, Verena; Perl-Convalexius, Sylvia; Popa, Rodica; Wolfesberger, Barbara

    2016-12-01

    Zur Wirksamkeit von Aknetherapien und deren Auswirkungen auf die Lebensqualität erwachsener Patienten liegen kaum Daten vor. ZIEL: Erhebung der Wirkung von Azelainsäure 20 % Creme (Skinoren ® ) auf Akne-Schweregrad und krankheitsbedingte Lebensqualität. Nichtinterventionelle Studie bei erwachsenen Patientinnen mit leichter bis mittelschwerer Akne. Wirksamkeitsparameter waren DLQI sowie Akne-Schweregrad im Gesicht, am Dekolleté sowie am Rücken im Gesamturteil des Prüfarztes (IGA-Skala: Grad 1 = annähernd reine Haut; 2 = leichte Akne; 3 = mittelschwere Akne). Visiten waren zu Studienbeginn sowie nach 4-8 und zwölf Wochen geplant. Von den 251 eingeschlossenen Patientinnen lag zu Studienbeginn bei 59 %, 31 % bzw. 10 % ein IGA-Grad von 1, 2 bzw. 3 vor; die am häufigsten betroffene Hautpartie war das Gesicht (IGA-Grad 2 oder 3: 79 %). Nach zwölf Behandlungswochen war eine signifikante Besserung der Acne vulgaris im Gesicht (IGA-Grad 0 oder 1: 82 %) sowie auf Dekolleté und Rücken feststellbar. Der mediane DLQI-Wert sank von neun zu Studienbeginn auf fünf nach zwölf Behandlungswochen. Neunzig Prozent der behandelnden Ärzte und Patientinnen beurteilten die Verträglichkeit der Behandlung als sehr gut oder gut. Die Anwendung von 20%iger Azelainsäure-Creme führt bei erwachsenen Frauen zu einer signifikanten Besserung der Acne vulgaris und der krankheitsbedingten Lebensqualität. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  4. Eine selbstkonsistente Carleman Linearisierung zur Analyse von Oszillatoren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weber, Harry; Mathis, Wolfgang

    2017-09-01

    Die Analyse nichtlinearer dynamischer Schaltungen ist bis heute eine herausfordernde Aufgabe, da nur selten analytische Lösungen angegeben werden können. Daher wurden eine Vielzahl von Methoden entwickelt, um eine qualitative oder quantitative Näherung für die Lösungen der Netzwerkgleichung zu erhalten. Oftmals wird beispielsweise eine Kleinsignalanalyse mit Hilfe einer Taylorreihe in einem Arbeitspunkt durchgeführt, die nach den Gliedern erster Ordnung abgebrochen wird. Allerdings ist diese Linearisierung nur in der Nähe des stabilen Arbeitspunktes für hyperbolische Systeme gültig. Besonders für die Analyse des dynamischen Verhaltens von Oszillatoren treten jedoch nicht-hyperbolische Systeme auf, sodass diese Methode nicht angewendet werden kann Mathis (2000). Carleman hat gezeigt, dass nichtlineare Differentialgleichungen mit polynomiellen Nichtlinearitäten in ein unendliches System von linearen Differentialgleichungen transformiert werden können Carleman (1932). Wird das unendlichdimensionale Gleichungssystem für numerische Zwecke abgebrochen, kann bei Oszillatoren der Übergang in eine stationäre Schwingung (Grenzzyklus) nicht wiedergegeben werden. In diesem Beitrag wird eine selbstkonsistente Carleman Linearisierung zur Untersuchung von Oszillatoren vorgestellt, die auch dann anwendbar ist, wenn die Nichtlinearitäten keinen Polynomen entsprechen. Anstelle einer linearen Näherung um einen Arbeitspunkt, erfolgt mit Hilfe der Carleman Linearisierung eine Approximation auf einem vorgegebenen Gebiet. Da es jedoch mit der selbstkonsistenten Technik nicht möglich ist, das stationäre Verhalten von Oszillatoren zu beschreiben, wird die Berechnung einer Poincaré-Abbildung durchgeführt. Mit dieser ist eine anschließende Analyse des Oszillators möglich.

  5. Blutpräparate und therapeutische Anwendung (Hämotherapie)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Burkhart, Jürgen; Leimbach, Rainer; Nagl, Detlev; Weinauer, Franz

    Die Geschichte der Blutübertragung lässt sich bis in das Altertum verfolgen - wenn auch hier das Blut nicht in die Blutgefäße eingebracht, sondern als Trank verabreicht wurde. Im alten Rom stürmten die Zuschauer in die Kampfarena, um das Blut verletzter Gladiatoren zu trinken, in dem Gedanken, deren Stärke würde in sie überfließen. So wurden auch Greise mit dem Blut von Jünglingen behandelt. Der Glaube, mit dem Blut würden Eigenschaften des Spenders übertragen, muss wohl auch bei dem Versuch mitgewirkt haben, Verbrecher durch Übertragung von Schafsblut "lammfromm“ zu machen. Zu Beginn der Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde Blut mittels eines Röhrchens von Blutgefäß zu Blutgefäß transfundiert. Diese im Mittelalter neu erprobte Form basierte auf der Entdeckung des Blutkreislaufes durch William Harvey (1578-1657). Es überwog allerdings noch die Blutübertragung vom Tier auf den Menschen, die nicht selten mit dem Tod beider Beteiligter endete. In der aufklärerischen Phase der französischen Revolution wurde diese Art der Blutübertragung deshalb verboten.

  6. Von neuen Geschäftsideen zur gelebten Digitalisierung in Utility 4.0 - das Integrierte Geschäftsmodell

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Doleski, Oliver D.

    Die Energiewirtschaft benötigt neue, digitale Geschäftsmodelle. Gegenwärtig folgt auf Liberalisierung und Energiewende die nächste Stufe einer weitreichenden Bereinigung des Versorgungsmarktes. Digitalisierung und Dezentralisierung sind heute in aller Munde und verlangen nach neuen Produkten und Dienstleistungen. Dabei wirken die immensen Herausforderungen einer digitalen Energiewelt wie Beschleuniger für die Transformation im Versorgungssektor und tragen damit zur breiten Etablierung von Utilities 4.0 bei. Dieser Entwicklungsprozess vollzieht sich mithilfe unterschiedlicher Methoden zur Realisierung neuer Geschäftsideen. Allerdings greifen die gängigen Konzepte zur Entwicklung von Geschäftsmodellen gerade im Hinblick auf die Berücksichtigung komplexer, unbeständiger Rahmenbedingungen und spezifischer Anforderungen der digitalen Energiewelt mitunter zu kurz. Vor diesem Hintergrund wird das auf dem ganzheitlichen St. Galler Management-Konzept beruhende Integrierte Geschäftsmodell iOcTen als geeignetes Instrumentarium zur Geschäftsmodellentwicklung vorgestellt. Neben der Modellbeschreibung unterstützt ein intuitiv verständlicher Leitfaden den Praktiker bei der Transformation vom klassischen Versorgungsunternehmen zum digitalen Energiedienstleistungsunternehmen.

  7. Werner Heisenberg zum 100. Geburtstag: Pionier der Quantenmechanik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jacobi, Manfred

    2001-11-01

    Werner Heisenberg war eine der prägendsten Gestalten der Physik des 20. Jahrhunderts. Zu seinen wichtigsten Verdiensten gehören die Grundlegung der Quantenmechanik, die Formulierung der Unschärferelationen sowie die Beteiligung an der Ausarbeitung der Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik. Darüber hinaus lieferte er Arbeiten von fundamentalem Charakter zur Theorie des Atomkerns, zur kosmischen Strahlung und zur Quantenfeldtheorie. Während des Krieges war er an den Arbeiten des Uranvereins beteiligt, der die Möglichkeit einer Entwicklung von Kernwaffen untersuchte, jedoch über Vorarbeiten zur Reaktorphysik nicht hinauskam. Wegen dieser Tätigkeit wurde er bei Kriegsende für einige Monate in England interniert. Nach seiner Rückkehr widmete er sich vor allem dem Aufbau der Physik in Deutschland, die während der NS-Zeit nahezu ihrer gesamten Substanz beraubt worden war.

  8. Zusammenarbeit aus Sicht eines outgesourcten Instandhalters

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grüßer, Stefan; Loeven, Heinz-Wilhelm

    Dauerhafter Unternehmenserfolg ist nur mit einer fortschrittlichen Instandhaltung zu erzielen. Durch den enormen Kostendruck infolge der Globalisierung und die Innovationssprünge auf der technischen Seite wird auch die Frage nach der modernen Organisationsform für die Instandhaltung gestellt. Eine Möglichkeit der Kostenoptimierung ist das Outsourcing von Instandhaltungsleistungen. Hierbei ist es unerlässlich, dass sich die Mitarbeiter zum Dienstleister entwickeln. In diesem Beitrag wird die Entwicklung der InfraServ Knapsack von einer internen Instandhaltungsabteilung hin zu einem Industriellen Dienstleister beschrieben und Aspekte der Zusammenarbeit mit externen Kunden aus der Sicht des outgesourcten Instandhalters geschildert. Es werden die wichtigen Entwicklungsschritte zur Dienstleistungsorientierung der früheren Eigeninstandhaltung aufgezeigt. Dieser Beitrag ist nicht als "Königsweg“ zu verstehen, er soll vielmehr anhand der Erfahrungen einer outgesourcten Eigeninstandhaltung Anregungen für die Entwicklung der eigenen Instandhaltungsorganisation liefern.

  9. Campus Single Sign-On und hochschulübergreifendes Identity Management

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hommel, Wolfgang

    Das im Rahmen von IntegraTUM für die TUM geschaffene Identity & Access Management System setzt das Paradigma unified login um, d. h. ein Benutzer kann alle für ihn relevanten Dienste innerhalb der Hochschule mit derselben Loginname-/Passwortkombination nutzen. Dieser Artikel zeigt, wie auf Basis der Software Shibboleth und der deutschlandweiten Hochschulföderation DFN-AAI als weitere Mehrwerte das campusweite web single sign-on und die nahtlose Nutzung zahlreicher externer Web-Anwendungen erreicht werden. Als Beispiel für die Abläufe bei der Erschließung neuer Dienste für die hochschulübergreifende Nutzung wird die Anbindung von Learning Management Systemen auf Basis des DFN-AAI E-Learning-Profils diskutiert. Den umfassenden Vorteilen werden schließlich die aktuellen technischen Grenzen bei der Umsetzung des hochschulübergreifenden Identity Management gegenübergestellt.

  10. Professionelles Learning Service Management an Hochschulen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Baume, Matthias; Rathmayer, Sabine; Gergintchev, Ivan; Schulze, Elvira

    Aufbauend auf den Großteils bereits geschaffenen eLearning Infrastrukturen für eine moderne Organisation stehen nahezu alle Hochschulen vor der Aufgabe, geeignete Lern- und Wissensmanagementkonzepte in Hinblick auf die Dienstgüte und den Anwenderbezug zu realisieren. Ein möglicher Lösungsansatz ist dabei die Entwicklung und Umsetzung eines Rahmenkonzeptes zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Lehr-/Lernprozesse für Dozenten und Studenten am Beispiel bereits vorhandener und etablierter Service-Management-Konzepte. Übertragen auf die universitäre Organisation und Lehre, wäre ein derartiges Rahmenwerk zur Planung, Erbringung und Unterstützung von Lehr-/Lerndienstleistungen mit Einbezug der wichtigsten Lehr-/Lernprozesse ein dringend benötigter und fundamentaler Schritt hin zu einer schrittweisen Professionalisierung und Verbesserung der Hochschullehre. Der Beitrag erschließt eine Konzeptskizze für professionelles Learning Service Management an Hochschulen und gibt einen Ausblick auf die mögliche Vorgehensweise bei dessen Implementierung und Evaluierung.

  11. Funkmesstechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Plaßmann, Wilfried

    Ein Hauptgebiet der Funkmesstechnik ist durch den Begriff RADAR (radio detection and ranging gekennzeichnet. Bei diesem Verfahren werden impulsförmige elektromagnetische Wellen von einer Antenne ausgesendet und an Körpern oder Stoffverteilungen (Wolken) reflektiert. Die Sendeantenne wird auf Empfang umgeschaltet, und anhand des Echos sind Rückschlüsse auf die Lage und die Beschaffenheit der Körper oder der Stoffverteilungen möglich. Angewendet wird die Radartechnik bei der Kontrolle und der Sicherung des Land-, Wasser- und Flugverkehrs, in der Meteorologie zur Wetterprognose, in der Astrologie und im militärischen Bereich.

  12. Maschinensicherheit

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Linke, Petra

    Soll eine Maschine ohne weitere Überprüfung in Europa in Verkehr gebracht werden, so ist nachzuweisen, dass diese die Forderungen der sogenannten Maschinenrichtlinie erfüllt. Durch Gesetzgebungen und Normen innerhalb der Mitgliedsstaaten wird das Einhalten dieser Richtlinie abgesichert. Ihr Ziel ist es, dass von der Maschine keine Gefahr für den Menschen ausgeht, d.h. sämtliche Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen erfüllt werden. Dieses Kapitel beschreibt das allgemeine Vorgehen, das zu einer funktional sicheren Maschine und somit der Erfüllung der Maschinenrichtlinie führt.

  13. Anbindung des SISIS-SunRise-Bibliothekssystems an das zentrale Identitätsmanagement

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ebner, Ralf; Pretz, Edwin

    Wir berichten über Konzepte und Implementierungen zur Datenprovisionierung aus den Personenverwaltungssystemen der Technischen Universität München (TUM) über das zentrale Metadirectory am Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in das SISIS-SunRise-Bibliothekssystem der Universitätsbibliothek der TUM (TUB). Es werden drei Implementierungsvarianten diskutiert, angefangen von der Generierung und Übertragung einfacher CSV-Dateien über ein OpenLDAP-basiertes Konzept als Backend für die SISIS-Datenbank bis zur endgültigen Implementierung mit dem OCLC IDM Connector.

  14. Kopf

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Goldschmid, Alfred; Maier, Wolfgang; Olsson, Lennart; Piekarski, Nadine

    Die Evolution des Wirbeltierkopfes ist ein klassisches Problemfeld der vergleichend en Morphologie. Bereits J.W. von Goethe (1749-1832) und L. Oken (1779-1851) vertraten die Idee eines aus Segmenten bestehenden Schädels. Die Segmente sollten umgewandelten Wirbeln entsprechen; später wurden auch die Hirnnerven den segmentalen Spinalnerven des Rumpfes gleichgesetzt — Vorstellungen, die vor allem gegen Ende des 19. Jh. auf massive Ablehnung stießen. Die moderne Entwicklungsbiologie zei gt jedoch, dass zumindest Teile des Kopfes in ihrer Entwicklung eine deutliche Segmentierung aufweisen.

  15. Miocene climate as recorded on slope carbonates : examples from Malta (Central Mediterranean) and Northeastern Australia (Marion Plateau, ODP LEG 194)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    John, Cédric Michaël

    2003-08-01

    This study investigated the slope carbonates of two Miocene carbonate systems: the Maltese Islands (in the Central Mediterranean) and the Marion Plateau (Northeastern Australia, drilled during ODP Leg 194). The aim of the study was to trace the impact of the Miocene cooling steps (events Mi1-Mi6) in these carbonate systems, especially the Mi3 event, which took place around 13.6 Ma and deeply impacted the marine oxygen isotope record. This event also profoundly impacted oceanographic and climatic patterns, eventually leading to the establishment of the modern ice-house world. In particular, East Antarctica became ice covered at that period. The rational behind the present study was to investigate the impact that this event had on shallow water systems in order to complement the deep-sea record and hence acquire a more global perspective on Miocene climate change. The Maltese Islands were investigated for trends in bulk-rock carbon and oxygen isotopes, as well as bulk-rock mineralogy, clay minerals analysis and organic geochemisty. Results showed that the mid Miocene cooling event deeply impacted sedimentation at that location by changing sedimentation from carbonate to clay-rich sediments. Moreover, it was discovered that each phase of Antarctic glaciation, not just the major mid Miocene event, resulted in higher terrigenous input on Malta. Mass accumulation rates revealed that this was linked to increased runoff during periods when Antarctica was glaciated, and thus that the carbonate sediments were “diluted” by clay-rich sediments. The model subsequently developed to explain this implies feedback from Antarctic glaciations creating cold, dense air masses that push the ITCZ Northward, thus increasing precipitation on the North African subcontinent. Increased precipitation (or stronger African monsoon) accelerated continental weathering and runoff, thus bringing more terrigenous sediment to the paleo-location of the slope sediments of Malta. Spectral analysis of carbonate content and organic matter geochemical analysis furthermore suggest that the clay-rich intervals are similar to sapropelic deposits. On the Marion Plateau, trends in oxygen and carbon isotopes were obtained by measuring Cibicidoides spp foraminifers. Moreover, carbonate content was reconstructed using a chemical method (coulometer). Results show that the mid Miocene cooling step profoundly affected this system: a major drop in accumulation rates of carbonates occurs precisely at 13.8 Ma, around the time of the East Antarctic ice sheet formation. Moreover, sedimentation changes occurred at that time, carbonate fragments coming from neritic environments becoming less abundant, planktonic foraminifer content increasing and quartz and reworked glauconite being deposited. Conversely, a surprising result is that the major N12-N14 sea-level fall occurring around 11.5 Ma did not impact the accumulation of carbonates on the slope. This was unexpected since carbonate platform are very sensitive to sea-level changes. The model developed to explain that mass accumulation rates of carbonates diminished around 13.6 Ma (Mi3 Event) instead of 11.5 Ma (N12-N14 event), suggests that oceanic currents were controlling slope carbonate deposition on the Marion Plateau prior to the mid-Miocene, and that the mid Miocene event considerably increase their strength, hence reducing the amount of carbonate being deposited on slope sites. Moreover, by combining results from deep-sea oxygen isotopes with sea-level estimates based on coastal onlaps made during Leg 194, we constrain the amplitude of the N12-N14 sea-level fall to 90 meters. When integrating isotopic results from this study, this amplitude is lowered to 70 meters. A general conclusion of this work is that the mid Miocene climatic shift did impact carbonate systems, at least at the two locations studied. However, the nature of this response was highly dependant on the regional settings, in particular the presence of land mass (Malta) and the absence of a barrier to shelter from the effects of open ocean (Marion Plateau). Im Rahmen dieser Doktorarbeit wurden die Hangkarbonate von zwei miozänen heterozoischen Karbonatsystemen näher untersucht: die Malta Inselgruppe (zentrales Mittelmeer) und das Marion Plateau (Nordost Australien, ODP Leg 194). Die Auswirkungen der mittelmiozänen Abkühlung (Mi3), die auf 13.6 Ma datiert wird und starken Einfluß auf die Sauerstoffisotopenkurve hatte, in den oben genannten Flachwassersystemen stellten das Ziel dieser Arbeit dar. Dieses Abkühlungsereignis beeinflußte außerdem sehr stark die ozeanographischen und klimatischen Muster, die im weiteren Verlauf zum modernen Eishausklima führten. So steht insbesondere die Vereisung von Ostantarktika mit diesem Ereignis in Verbindung. Diese Arbeit untersucht den Einfluß dieses Ereignisses auf Flachwassersysteme, um vorliegende Untersuchungen in Tiefwassersystemen zu ergänzen und so zum globalen Verständnis des miozänen Klimawechsels beizutragen. Die Profile auf der Maltainselgruppe wurden mit Hilfe von Kohlenstoff- und Sauerstoffisotopen Auswertungen im Gesamtgestein, Gesamtgesteinmineralogie, Tonmineralanalyse und organischer Geochemie untersucht. Durch einen Wechsel von karbonatischeren zu tonigeren Sedimenten beeinflußte das mittelmiozäne Abkühlungsereignis die Sedimentation in diesem Gebiet sehr stark. Weiterhin wurde beobachtet, daß jede Phase der antarktischen Vereisung, nicht nur das mittelmiozäne Hauptereignis, zu einem erhöhten terrigenen Eintrag in den Hangsedimenten der Maltainselgruppe führte. Akkumulationsraten zeigen, daß dieser erhöhte terrigene Eintrag den einzelnen Vereisungsperioden zusammenhängt und die karbonatischen Sedimente durch tonreiche Sedimente “verunreinigt” wurden. Das daraufhin entwickelte Modell erklärt diesen erhöhten terrigenen Eintrag mit einer nordwärtigen Verlagerung der innertropischen Konvergenzzone durch die Bildung von kalten, dichten Luftmassen, die zu verstärkten Niederschlägen in Nordafrika führten. Diese verstärkten Niederschläge (oder verstärkter afrikanischer Monsun) beeinflußten die kontinentale Verwitterung und den Eintrag, mit der Folge, daß verstärkt terrigene Sedimente im Bereich der Hangsedimente der Maltainselgruppe abgelagert wurden. Die tonreichen Intervalle weisen Ähnlichkeiten zu sapropelischen Ablagerungen auf, was mit Hilfe der Spektral analyse des Karbonatgehalts und der geochemischen Analyse des organischen Materials gezeigt wurde. Auf dem Marion Plateau wurden die Sauerstoff- und Kohlenstoffisotopenkurven anhand von Foraminiferen der Gattung Cibicidoides spp. rekonstruiert. Der Karbonatgehalt wurde mit Hilfe einer chemischen Methode (Coulometer) ermittelt. Genauso wie die Sedimente der Maltainselgruppe beeinflußte das mittelmiozäne Abkühlungsereignis (Mi3) auch die Sedimente auf dem Marion Plateau. So kam es bei 13,8 Ma, in etwa zur Zeit der Vereisung von Ostantarktika, zu einem Abfall der Karbonatakkumulationsraten. Weiterhin traten Änderungen in der Zusammensetzung der Sedimente auf, so nehmen neritische Karbonatfragmente ab, der planktische Foraminiferengehalt nimmt zu und es wurden verstärkt Quarz und Glaukonit abgelagert. Ein überraschendes Ergebnis ist die Tatsache, daß der große N12-N14 Meeresspiegelabfall um 11,5 Ma die Akkumulationsraten der Karbonate auf dem Hang nicht beeinflußte. Dieses Ergebnis ist umso erstaunlicher, da Karbonatplattformen normalerweise sehr sensitiv auf Meeresspiegeländerungen reagieren. Der Grund, warum sich die Karbonatakkumulationsraten schon um 13,6 Ma (Mi3) und nicht erst um 11,5 Ma (N12-N14) verringerten, liegt in der Tatsache, daß die ozeanischen Strömungen die Karbonatsedimentation auf dem Hang des Marion Plateau schon im Miozän kontrollierten. Das mittelmiozäne Ereignis (Mi3) erhöhte die Stärke diese Strömungen und als eine Ursache wurde die Karbonatakkumulation auf den Hängen reduziert. Die Amplitude des N12-N14 Meeresspiegelabfalls liegt bei 90 m unter der Berücksichtigung der Sauerstoffisotopendaten aus der Tiefsee und Berechnungen des Meeresspiegels anhand des “coastal onlaps”, die während Leg 194 gemacht wurden. Die Isotopendaten dieser Arbeit weisen hingegen auf einen verringerten Meeresspiegelabfall von 70 m hin. Als allgemeine Schlußfolgerung kann gesagt werden, daß der mittelmiozäne Klimaumschwung die Karbonatsysteme zumindest an den beiden untersuchten Lokalitäten beeinflußt hat. Allerdings waren die Auswirkungen sehr von den unterschiedlichen lokalen Gegebenheiten abhängig. Insbesondere wirkten sich die Anwesenheit einer Landmasse (Malta) und die Abwesenheit einer Barriere vor den Einflüssen des offenen Ozeans (Marion Plateau) stark auf die Ablagerung der Karbonate aus.

  16. Distributed computations in a dynamic, heterogeneous Grid environment

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dramlitsch, Thomas

    2003-06-01

    In order to face the rapidly increasing need for computational resources of various scientific and engineering applications one has to think of new ways to make more efficient use of the worlds current computational resources. In this respect, the growing speed of wide area networks made a new kind of distributed computing possible: Metacomputing or (distributed) Grid computing. This is a rather new and uncharted field in computational science. The rapidly increasing speed of networks even outperforms the average increase of processor speed: Processor speeds double on average each 18 month whereas network bandwidths double every 9 months. Due to this development of local and wide area networks Grid computing will certainly play a key role in the future of parallel computing. This type of distributed computing, however, distinguishes from the traditional parallel computing in many ways since it has to deal with many problems not occurring in classical parallel computing. Those problems are for example heterogeneity, authentication and slow networks to mention only a few. Some of those problems, e.g. the allocation of distributed resources along with the providing of information about these resources to the application have been already attacked by the Globus software. Unfortunately, as far as we know, hardly any application or middle-ware software takes advantage of this information, since most parallelizing algorithms for finite differencing codes are implicitly designed for single supercomputer or cluster execution. We show that although it is possible to apply classical parallelizing algorithms in a Grid environment, in most cases the observed efficiency of the executed code is very poor. In this work we are closing this gap. In our thesis, we will - show that an execution of classical parallel codes in Grid environments is possible but very slow - analyze this situation of bad performance, nail down bottlenecks in communication, remove unnecessary overhead and other reasons for low performance - develop new and advanced algorithms for parallelisation that are aware of a Grid environment in order to generelize the traditional parallelization schemes - implement and test these new methods, replace and compare with the classical ones - introduce dynamic strategies that automatically adapt the running code to the nature of the underlying Grid environment. The higher the performance one can achieve for a single application by manual tuning for a Grid environment, the lower the chance that those changes are widely applicable to other programs. In our analysis as well as in our implementation we tried to keep the balance between high performance and generality. None of our changes directly affect code on the application level which makes our algorithms applicable to a whole class of real world applications. The implementation of our work is done within the Cactus framework using the Globus toolkit, since we think that these are the most reliable and advanced programming frameworks for supporting computations in Grid environments. On the other hand, however, we tried to be as general as possible, i.e. all methods and algorithms discussed in this thesis are independent of Cactus or Globus. Die immer dichtere und schnellere Vernetzung von Rechnern und Rechenzentren über Hochgeschwindigkeitsnetzwerke ermöglicht eine neue Art des wissenschaftlich verteilten Rechnens, bei der geographisch weit auseinanderliegende Rechenkapazitäten zu einer Gesamtheit zusammengefasst werden können. Dieser so entstehende virtuelle Superrechner, der selbst aus mehreren Grossrechnern besteht, kann dazu genutzt werden Probleme zu berechnen, für die die einzelnen Grossrechner zu klein sind. Die Probleme, die numerisch mit heutigen Rechenkapazitäten nicht lösbar sind, erstrecken sich durch sämtliche Gebiete der heutigen Wissenschaft, angefangen von Astrophysik, Molekülphysik, Bioinformatik, Meteorologie, bis hin zur Zahlentheorie und Fluiddynamik um nur einige Gebiete zu nennen. Je nach Art der Problemstellung und des Lösungsverfahrens gestalten sich solche "Meta-Berechnungen" mehr oder weniger schwierig. Allgemein kann man sagen, dass solche Berechnungen um so schwerer und auch um so uneffizienter werden, je mehr Kommunikation zwischen den einzelnen Prozessen (oder Prozessoren) herrscht. Dies ist dadurch begründet, dass die Bandbreiten bzw. Latenzzeiten zwischen zwei Prozessoren auf demselben Grossrechner oder Cluster um zwei bis vier Grössenordnungen höher bzw. niedriger liegen als zwischen Prozessoren, welche hunderte von Kilometern entfernt liegen. Dennoch bricht nunmehr eine Zeit an, in der es möglich ist Berechnungen auf solch virtuellen Supercomputern auch mit kommunikationsintensiven Programmen durchzuführen. Eine grosse Klasse von kommunikations- und berechnungsintensiven Programmen ist diejenige, die die Lösung von Differentialgleichungen mithilfe von finiten Differenzen zum Inhalt hat. Gerade diese Klasse von Programmen und deren Betrieb in einem virtuellen Superrechner wird in dieser vorliegenden Dissertation behandelt. Methoden zur effizienteren Durchführung von solch verteilten Berechnungen werden entwickelt, analysiert und implementiert. Der Schwerpunkt liegt darin vorhandene, klassische Parallelisierungsalgorithmen zu analysieren und so zu erweitern, dass sie vorhandene Informationen (z.B. verfügbar durch das Globus Toolkit) über Maschinen und Netzwerke zur effizienteren Parallelisierung nutzen. Soweit wir wissen werden solche Zusatzinformationen kaum in relevanten Programmen genutzt, da der Grossteil aller Parallelisierungsalgorithmen implizit für die Ausführung auf Grossrechnern oder Clustern entwickelt wurde.

  17. Trizentrische Analyse von Kofaktoren und Komorbidität des Pyoderma gangraenosum.

    PubMed

    Jockenhöfer, Finja; Herberger, Katharina; Schaller, Jörg; Hohaus, Katja Christina; Stoffels-Weindorf, Maren; Ghazal, Philipp Al; Augustin, Matthias; Dissemond, Joachim

    2016-10-01

    Das Pyoderma gangraenosum (PG) ist eine seltene, inflammatorische destruktiv-ulzerierende neutrophile Erkrankung mit weitgehend unklarer Pathophysiologie. In dieser Studie wurden die potenziell relevanten Kofaktoren und Begleiterkrankungen von Patienten mit PG aus drei dermatologischen Wundzentren in Deutschland differenziert ausgewertet. Von den insgesamt 121 analysierten Patienten waren Frauen (66,9 %) häufiger betroffen als Männer. Das Alter der Patienten war 18-96 Jahre (Mittelwert [MW]: 59,8); die Wunden hatten eine Größe von 1-600 cm² (MW: 65,6 cm²) und waren überwiegend sehr schmerzhaft (VAS 1-10, MW: 7). Die Unterschenkel waren am häufigsten (71,9 %) betroffen. Bei 12 (9,9 %) Patienten bestanden chronisch entzündliche Darmerkrankungen (5,8 % Colitis ulcerosa; 4,1 % Morbus Crohn), bei 14,1 % der Patienten wurde eine Begleiterkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis beschrieben. Neoplasien bestanden bei 20,6 % der Patienten, von denen 6,6 % als hämatologische und 14,1 % als solide Neoplasien klassifiziert wurden. Aus dem Kreis des metabolischen Syndroms wurde bei 69,4 % Patienten eine Adipositas, bei 57,9 % eine arterielle Hypertonie und bei 33,9 % ein Diabetes mellitus diagnostiziert. Diese Datenanalyse bestätigt Assoziationen des PG mit dem metabolischen Syndrom und mit Neoplasien, die zukünftig frühzeitig bei einer zielgerichteten Diagnostik der Patienten beachtet und behandelt werden sollten. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  18. On the Correlations between the Particles in the EPR-Paradoxon

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Treder, H.-J.

    The Einstein-Podolsky-Rosen gedanken-experiment does not imply non-local interactions or an action-at-a-distance.Contrary, the EPR proves the measurements at one particle does not have influences at canonical variables of the other particles if the quantum-mechanical commutation relations are true.But, the EPR implices correlations between the particles which come in by subjective knowledge. These correlations are a priori informations about the relative motion or, complementarily, about the motion of the center of mass. The impression of an action-at-a-distance is produced by the use of usual particle coordinates in the EPR-arrangements.The discussion of the Einstein-Podolsky-Rosen gedanken-experiment (EPR) has been going on over fifty years. EINSTEIN, PODOLSKY, and ROSEN formulated their famous paradox in 1935, and in the discussion between N. BOHR (1935, 1949) and A. EINSTEIN (1936, 1948); A. EINSTEIN (1948) made his point that the EPR implied an action-at-a-distance for quantum-mechanical particles (without obvious classical interactions). His argument is the starting point for the recent discussion about EPR and causality (see A. Aspect, 1981).Translated AbstractÜber die Korrelationen zwischen den Partikeln beim EPR-ParadoxonDas Gedankenexperiment von EINSTEIN, PODOLSKY und ROSEN über die anscheinend paradoxen Beziehungen zwischen beliebig weit entfernten Partikeln gemäß der quantenmechanischen Theorie der Messungen führt tatsächlich nicht auf nichtlokale Wechselwirkungen.Das Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon zeigt vielmehr, daß die Messung an einem Teilchen keinerlei Einfluß auf die Meßwerte an anderen Partikeln hat, wenn die quantenmechanischen Vertauschungsregeln erfüllt sind.Dagegen weist das Einstein-Podolsky-Rosensche Gedankenexperiment Korrelationen zwischen den Teilchen auf, die die Folge einer a-priori-Kenntnis über die Werte von Hamilton-Jacobischen Zwei-Partikeln-Koordinaten von nicht-wechselwirkenden Teilchen sind.

  19. Vom Big Business zum Smart Business in der Energiewirtschaft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Klaus, Jürgen; Anthonijsz, Jos

    Kaum eine Branche hat in den letzten zehn Jahren einen tiefgreifenderen Wandel erfahren als die Energiewirtschaft. Einstmals geprägt durch Großkonzerne, die flächendeckend alle Formen von Energiedienstleistungen erbracht haben, stellt sich heute eine gänzlich veränderte Landschaft dar. Nicht nur das es heute eine Vielzahl von Erzeugern gibt, die zunehmend dezentral aufgestellt sind, auch die klassischen Marktrollen wechseln: Erzeuger werden zu Händlern, Verbraucher werden zu Erzeugern. Darüber hinaus drängen heute neue, vormals branchenfremde, Marktteilnehmer in die Energiewirtschaft. Leicht nachzuvollziehen, dass es eine neue Art der Kommunikation braucht. Ziel ist alle Akteure zu vernetzen, um so neuartige Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Das Internet of Things (IoT) und die Serviceplattformen bieten hierzu die geeignete Grundlage und Lösungen für neue und zukünftige Prozesse in der Energiebranche. Hierbei stehen auch Themen, wie Big Data, Datenformate, Datennutzung und -sicherheit im Fokus.

  20. Integriertes Informationsmanagement an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster - Das Projekt MIRO

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vogl, Raimund; Gildhorn, Antje; Labitzke, Jörg; Wibberg, Michael

    An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) wurde bereits 1996 ein tragfähiges, kooperativ ausgerichtetes System der IT-Governance im Zusammenspiel zentraler und dezentraler IT-Leistungserbringer etabliert. Um den Anforderungen an ein integriertes Informationsmanagement im Überlappungsfeld von Information, Kommunikation und Medien (IKM) durch das Zusammenspiel der zentralen Einrichtungen Universitätsverwaltung (UniV), Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) und Zentrum für Informationsverarbeitung (ZIV) gerecht zu werden, wurde 2003 der IKM-Service institutionalisiert. In diesem Rahmen wurde das Projekt Münster Information System for Research and Organization (MIRO) entwickelt, das als Leistungszentrum für Forschungsinformation von der DFG gefördert wird. Die bisherigen Projekterfahrungen, erreichten Ziele und verbleibenden Aufgaben werden dargestellt. Im Projektverlauf haben sich insbesondere die etablierten IT-Governance und Versorgungs-Strukturen sowie die Unterstützung der Hochschulleitung als essentielle Erfolgskriterien erwiesen.

  1. Uber Phosphorylierung im Licht

    PubMed Central

    Warburg, Otto

    1962-01-01

    Während bisher der Zusammenhang zwischen Dehydrierung und Phosphorylierung im Licht nur für die stöchiometrischen Chinonreactionen bewiesen worden war, ist nunmehr auch für die katalytischen Chinonreactionen, die aeroben wie die anaeroben, gezeigt worden, dass die Dehydrierung die Phosphorylierung bewirkt. Eine andere Phosphorylierung, als die Phosphorylierung durch Dehydrierung gibt es in den grünen Grana nicht. Natürlich entsteht nunmehr die Frage, welche Substanz das Substrat von Dehydrierung und Phosphorylierung ist. Da die Grana keine Dunkelatmung haben und deshalb im Dunkeln nicht phosphorylieren können, auch nicht nach Zusatz von Chinon, so muss das gesuchte Substrat im Licht entstehen; und da der Photolyt der Granareactionen eine Kohlensäureverbindung ist, so muss das gesuchte Substrat eine im Licht entstehende Kohlenstoffverbindung sein. Wegen der Gärungen und dem einzigen bisher bekannten chemischen Mechanismus der Phosphorylierung durch Dehydrierung (4) denkt man an Triosephosphat. Aber chemisch ist jeder Aldehyd möglich. PMID:14004907

  2. Zeitlicher Verlauf der avaskulären Nekrose des Hüftkopfes bei Patienten mit Pemphigus vulgaris.

    PubMed

    Balighi, Kamran; Daneshpazhooh, Maryam; Aghazadeh, Nessa; Saeidi, Vahide; Shahpouri, Farzam; Hejazi, Pardis; Chams-Davatchi, Cheyda

    2016-10-01

    Pemphigus vulgaris (PV) wird in der Regel mit systemischen Corticosteroiden und Immunsuppressiva behandelt. Avaskuläre Nekrose (AVN) des Hüftkopfes ist eine gut bekannte schwerere Komplikation einer Corticosteroid-Therapie. Die Charakteristika dieser schweren Komplikation bei PV sind nach wie vor unbekannt. Nicht kontrollierte, retrospektive Untersuchung aller PV-bedingten AVN-Fälle, die in einer iranischen Klinik für bullöse Autoimmunerkrankungen zwischen 1985 und 2013 diagnostiziert wurden. Anhand der Krankenakten von 2321 untersuchten PV-Patienten wurden 45 Fälle (1,93 %) von femoraler AVN identifiziert. Dreißig davon waren Männer. Das mittlere Alter bei der Diagnose der AVN betrug 47,4 ± 14,2 Jahre. Der mittlere Zeitraum zwischen der Diagnose des PV und dem Einsetzen der AVN lag bei 25,3 ± 18,3 Monaten. Mit Ausnahme von acht Fällen (17,8 %) setzte die AVN bei der Mehrheit der Patienten innerhalb von drei Jahren nach Diagnose des PV ein. Die mittlere kumulative Dosis von Prednisolon bei Patienten mit AVN betrug 13.115,8 ± 7041,1 mg. Zwischen der Prednisolon-Gesamtdosis und dem Zeitraum bis zum Einsetzen der AVN bestand eine starke Korrelation (p = 0,001). Bei Patienten mit Alendronateinnahme in der Vorgeschichte war dieser Zeitraum signifikant kürzer (p = 0,01). Die AVN ist eine schwere Komplikation einer Corticosteroid-Behandlung bei Patienten mit PV. Sie wird bei 2 % der Patienten beobachtet und tritt vor allem in den ersten drei Behandlungsjahren auf. Bei Patienten, die höhere Dosen von Prednisolon erhalten, setzt die AVN tendenziell früher ein. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  3. Electron acceleration at localized wave structures in the solar corona (German Title: Elektronenbeschleunigung an lokalen Wellenstrukturen in der Sonnenkorona)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Miteva, Rositsa Stoycheva

    2007-07-01

    Our dynamic Sun manifests its activity by different phenomena: from the 11-year cyclic sunspot pattern to the unpredictable and violent explosions in the case of solar flares. During flares, a huge amount of the stored magnetic energy is suddenly released and a substantial part of this energy is carried by the energetic electrons, considered to be the source of the nonthermal radio and X-ray radiation. One of the most important and still open question in solar physics is how the electrons are accelerated up to high energies within (the observed in the radio emission) short time scales. Because the acceleration site is extremely small in spatial extent as well (compared to the solar radius), the electron acceleration is regarded as a local process. The search for localized wave structures in the solar corona that are able to accelerate electrons together with the theoretical and numerical description of the conditions and requirements for this process, is the aim of the dissertation. Two models of electron acceleration in the solar corona are proposed in the dissertation: I. Electron acceleration due to the solar jet interaction with the background coronal plasma (the jet--plasma interaction) A jet is formed when the newly reconnected and highly curved magnetic field lines are relaxed by shooting plasma away from the reconnection site. Such jets, as observed in soft X-rays with the Yohkoh satellite, are spatially and temporally associated with beams of nonthermal electrons (in terms of the so-called type III metric radio bursts) propagating through the corona. A model that attempts to give an explanation for such observational facts is developed here. Initially, the interaction of such jets with the background plasma leads to an (ion-acoustic) instability associated with growing of electrostatic fluctuations in time for certain range of the jet initial velocity. During this process, any test electron that happen to feel this electrostatic wave field is drawn to co-move with the wave, gaining energy from it. When the jet speed has a value greater or lower than the one, required by the instability range, such wave excitation cannot be sustained and the process of electron energization (acceleration and/or heating) ceases. Hence, the electrons can propagate further in the corona and be detected as type III radio burst, for example. II. Electron acceleration due to attached whistler waves in the upstream region of coronal shocks (the electron--whistler--shock interaction) Coronal shocks are also able to accelerate electrons, as observed by the so-called type II metric radio bursts (the radio signature of a shock wave in the corona). From in-situ observations in space, e.g., at shocks related to co-rotating interaction regions, it is known that nonthermal electrons are produced preferably at shocks with attached whistler wave packets in their upstream regions. Motivated by these observations and assuming that the physical processes at shocks are the same in the corona as in the interplanetary medium, a new model of electron acceleration at coronal shocks is presented in the dissertation, where the electrons are accelerated by their interaction with such whistlers. The protons inflowing toward the shock are reflected there by nearly conserving their magnetic moment, so that they get a substantial velocity gain in the case of a quasi-perpendicular shock geometry, i.e, the angle between the shock normal and the upstream magnetic field is in the range 50--80 degrees. The so-accelerated protons are able to excite whistler waves in a certain frequency range in the upstream region. When these whistlers (comprising the localized wave structure in this case) are formed, only the incoming electrons are now able to interact resonantly with them. But only a part of these electrons fulfill the the electron--whistler wave resonance condition. Due to such resonant interaction (i.e., of these electrons with the whistlers), the electrons are accelerated in the electric and magnetic wave field within just several whistler periods. While gaining energy from the whistler wave field, the electrons reach the shock front and, subsequently, a major part of them are reflected back into the upstream region, since the shock accompanied with a jump of the magnetic field acts as a magnetic mirror. Co-moving with the whistlers now, the reflected electrons are out of resonance and hence can propagate undisturbed into the far upstream region, where they are detected in terms of type II metric radio bursts. In summary, the kinetic energy of protons is transfered into electrons by the action of localized wave structures in both cases, i.e., at jets outflowing from the magnetic reconnection site and at shock waves in the corona. Die Sonne ist ein aktiver Stern, was sich nicht nur in den allseits bekannten Sonnenflecken, sondern auch in Flares manifestiert. Während Flares wird eine große Menge gespeicherter, magnetischer Energie in einer kurzen Zeit von einigen Sekunden bis zu wenigen Stunden in der Sonnenkorona freigesetzt. Dabei werden u.a. energiereiche Elektronen erzeugt, die ihrerseits nichtthermische Radio- und Röntgenstrahlung, wie sie z.B. am Observatorium für solare Radioastronomie des Astrophysikalischen Instituts Potsdam (AIP) in Tremsdorf und durch den NASA-Satelliten RHESSI beobachtet werden, erzeugen. Da diese Elektronen einen beträchtlichen Anteil der beim Flare freigesetzten Energie tragen, ist die Frage, wie Elektronen in kurzer Zeit auf hohe Energien in der Sonnenkorona beschleunigt werden, von generellem astrophysikalischen Interesse, da solche Prozesse auch in anderen Sternatmosphären und kosmischen Objekten, wie z.B. Supernova-Überresten, stattfinden. In der vorliegenden Dissertation wird die Elektronenbeschleunigung an lokalen Wellenstrukturen im Plasma der Sonnenkorona untersucht. Solche Wellen treten in der Umgebung der magnetischen Rekonnektion, die als ein wichtiger Auslöser von Flares angesehen wird, und in der Nähe von Stoßwellen, die infolge von Flares erzeugt werden, auf. Generell werden die Elektronen als Testteilchen behandelt. Sie werden durch ihre Wechselwirkung mit den elektrischen und magnetischen Feldern, die mit den Plasmawellen verbunden sind, beschleunigt. Infolge der magnetischen Rekonnektion als Grundlage des Flares werden starke Plasmaströmungen (sogenannte Jets) erzeugt. Solche Jets werden im Licht der weichen Röntgenstrahlung, wie z.B. durch den japanischen Satelliten YOHKOH, beobachtet. Mit solchen Jets sind solare Typ III Radiobursts als Signaturen von energiereichen Elektronenstrahlen in der Sonnenkorona verbunden. Durch die Wechselwirkung eines Jets mit dem umgebenden Plasma werden lokal elektrische Felder erzeugt, die ihrerseits Elektronen beschleunigen können. Dieses hier vorgestellte Szenarium kann sehr gut die Röntgen- und Radiobeobachtungen von Jets und den damit verbundenen Elektronenstrahlen erklären. An koronalen Stoßwellen, die infolge Flares entstehen, werden Elektronen beschleunigt, deren Signatur man in der solaren Radiostrahlung in Form von sogenannten Typ II Bursts beobachten kann. Stoßwellen in kosmischen Plasmen können mit Whistlerwellen (ein spezieller Typ von Plasmawellen) verbunden sein. In der vorliegenden Arbeit wird ein Szenarium vorgestellt, das aufzeigt, wie solche Whistlerwellen an koronalen Stoßwellen erzeugt werden und durch ihre resonante Wechselwirkung mit den Elektronen dieselben beschleunigen. Dieser Prozess ist effizienter als bisher vorgeschlagene Mechanismen und kann deshalb auch auf andere Stoßwellen im Kosmos, wie z.B. an Supernova-Überresten, zur Erklärung der dort erzeugten Radio- und Röntgenstrahlung dienen.

  4. Large-scale hydrological modelling in the semi-arid north-east of Brazil

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Güntner, Andreas

    2002-07-01

    Semi-arid areas are, due to their climatic setting, characterized by small water resources. An increasing water demand as a consequence of population growth and economic development as well as a decreasing water availability in the course of possible climate change may aggravate water scarcity in future, which often exists already for present-day conditions in these areas. Understanding the mechanisms and feedbacks of complex natural and human systems, together with the quantitative assessment of future changes in volume, timing and quality of water resources are a prerequisite for the development of sustainable measures of water management to enhance the adaptive capacity of these regions. For this task, dynamic integrated models, containing a hydrological model as one component, are indispensable tools. The main objective of this study is to develop a hydrological model for the quantification of water availability in view of environmental change over a large geographic domain of semi-arid environments. The study area is the Federal State of Ceará (150 000 km2) in the semi-arid north-east of Brazil. Mean annual precipitation in this area is 850 mm, falling in a rainy season with duration of about five months. Being mainly characterized by crystalline bedrock and shallow soils, surface water provides the largest part of the water supply. The area has recurrently been affected by droughts which caused serious economic losses and social impacts like migration from the rural regions. The hydrological model Wasa (Model of Water Availability in Semi-Arid Environments) developed in this study is a deterministic, spatially distributed model being composed of conceptual, process-based approaches. Water availability (river discharge, storage volumes in reservoirs, soil moisture) is determined with daily resolution. Sub-basins, grid cells or administrative units (municipalities) can be chosen as spatial target units. The administrative units enable the coupling of Wasa in the framework of an integrated model which contains modules that do not work on the basis of natural spatial units. The target units mentioned above are disaggregated in Wasa into smaller modelling units within a new multi-scale, hierarchical approach. The landscape units defined in this scheme capture in particular the effect of structured variability of terrain, soil and vegetation characteristics along toposequences on soil moisture and runoff generation. Lateral hydrological processes at the hillslope scale, as reinfiltration of surface runoff, being of particular importance in semi-arid environments, can thus be represented also within the large-scale model in a simplified form. Depending on the resolution of available data, small-scale variability is not represented explicitly with geographic reference in Wasa, but by the distribution of sub-scale units and by statistical transition frequencies for lateral fluxes between these units. Further model components of Wasa which respect specific features of semi-arid hydrology are: (1) A two-layer model for evapotranspiration comprises energy transfer at the soil surface (including soil evaporation), which is of importance in view of the mainly sparse vegetation cover. Additionally, vegetation parameters are differentiated in space and time in dependence on the occurrence of the rainy season. (2) The infiltration module represents in particular infiltration-excess surface runoff as the dominant runoff component. (3) For the aggregate description of the water balance of reservoirs that cannot be represented explicitly in the model, a storage approach respecting different reservoirs size classes and their interaction via the river network is applied. (4) A model for the quantification of water withdrawal by water use in different sectors is coupled to Wasa. (5) A cascade model for the temporal disaggregation of precipitation time series, adapted to the specific characteristics of tropical convective rainfall, is applied for the generating rainfall time series of higher temporal resolution. All model parameters of Wasa can be derived from physiographic information of the study area. Thus, model calibration is primarily not required. Model applications of Wasa for historical time series generally results in a good model performance when comparing the simulation results of river discharge and reservoir storage volumes with observed data for river basins of various sizes. The mean water balance as well as the high interannual and intra-annual variability is reasonably represented by the model. Limitations of the modelling concept are most markedly seen for sub-basins with a runoff component from deep groundwater bodies of which the dynamics cannot be satisfactorily represented without calibration. Further results of model applications are: (1) Lateral processes of redistribution of runoff and soil moisture at the hillslope scale, in particular reinfiltration of surface runoff, lead to markedly smaller discharge volumes at the basin scale than the simple sum of runoff of the individual sub-areas. Thus, these processes are to be captured also in large-scale models. The different relevance of these processes for different conditions is demonstrated by a larger percentage decrease of discharge volumes in dry as compared to wet years. (2) Precipitation characteristics have a major impact on the hydrological response of semi-arid environments. In particular, underestimated rainfall intensities in the rainfall input due to the rough temporal resolution of the model and due to interpolation effects and, consequently, underestimated runoff volumes have to be compensated in the model. A scaling factor in the infiltration module or the use of disaggregated hourly rainfall data show good results in this respect. The simulation results of Wasa are characterized by large uncertainties. These are, on the one hand, due to uncertainties of the model structure to adequately represent the relevant hydrological processes. On the other hand, they are due to uncertainties of input data and parameters particularly in view of the low data availability. Of major importance is: (1) The uncertainty of rainfall data with regard to their spatial and temporal pattern has, due to the strong non-linear hydrological response, a large impact on the simulation results. (2) The uncertainty of soil parameters is in general of larger importance on model uncertainty than uncertainty of vegetation or topographic parameters. (3) The effect of uncertainty of individual model components or parameters is usually different for years with rainfall volumes being above or below the average, because individual hydrological processes are of different relevance in both cases. Thus, the uncertainty of individual model components or parameters is of different importance for the uncertainty of scenario simulations with increasing or decreasing precipitation trends. (4) The most important factor of uncertainty for scenarios of water availability in the study area is the uncertainty in the results of global climate models on which the regional climate scenarios are based. Both a marked increase or a decrease in precipitation can be assumed for the given data. Results of model simulations for climate scenarios until the year 2050 show that a possible future change in precipitation volumes causes a larger percentage change in runoff volumes by a factor of two to three. In the case of a decreasing precipitation trend, the efficiency of new reservoirs for securing water availability tends to decrease in the study area because of the interaction of the large number of reservoirs in retaining the overall decreasing runoff volumes. Semiaride Gebiete sind auf Grund der klimatischen Bedingungen durch geringe Wasserressourcen gekennzeichnet. Ein zukünftig steigender Wasserbedarf in Folge von Bevölkerungswachstum und ökonomischer Entwicklung sowie eine geringere Wasserverfügbarkeit durch mögliche Klimaänderungen können dort zu einer Verschärfung der vielfach schon heute auftretenden Wasserknappheit führen. Das Verständnis der Mechanismen und Wechselwirkungen des komplexen Systems von Mensch und Umwelt sowie die quantitative Bestimmung zukünftiger Veränderungen in der Menge, der zeitlichen Verteilung und der Qualität von Wasserressourcen sind eine grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung von nachhaltigen Maßnahmen des Wassermanagements mit dem Ziel einer höheren Anpassungsfähigkeit dieser Regionen gegenüber künftigen Änderungen. Hierzu sind dynamische integrierte Modelle unerlässlich, die als eine Komponente ein hydrologisches Modell beinhalten. Vorrangiges Ziel dieser Arbeit ist daher die Erstellung eines hydrologischen Modells zur großräumigen Bestimmung der Wasserverfügbarkeit unter sich ändernden Umweltbedingungen in semiariden Gebieten. Als Untersuchungsraum dient der im semiariden tropischen Nordosten Brasiliens gelegene Bundestaat Ceará (150 000 km2). Die mittleren Jahresniederschläge in diesem Gebiet liegen bei 850 mm innerhalb einer etwa fünfmonatigen Regenzeit. Mit vorwiegend kristallinem Grundgebirge und geringmächtigen Böden stellt Oberflächenwasser den größten Teil der Wasserversorgung bereit. Die Region war wiederholt von Dürren betroffen, die zu schweren ökonomischen Schäden und sozialen Folgen wie Migration aus den ländlichen Gebieten geführt haben. Das hier entwickelte hydrologische Modell Wasa (Model of Water Availability in Semi-Arid Environments) ist ein deterministisches, flächendifferenziertes Modell, das aus konzeptionellen, prozess-basierten Ansätzen aufgebaut ist. Die Wasserverfügbarkeit (Abfluss im Gewässernetz, Speicherung in Stauseen, Bodenfeuchte) wird mit täglicher Auflösung bestimmt. Als räumliche Zieleinheiten können Teileinzugsgebiete, Rasterzellen oder administrative Einheiten (Gemeinden) gewählt werden. Letztere ermöglichen die Kopplung des Modells im Rahmen der integrierten Modellierung mit Modulen, die nicht auf der Basis natürlicher Raumeinheiten arbeiten. Im Rahmen eines neuen skalenübergreifenden, hierarchischen Ansatzes werden in Wasa die genannten Zieleinheiten in kleinere räumliche Modellierungseinheiten unterteilt. Die ausgewiesenen Landschaftseinheiten erfassen insbesondere die strukturierte Variabilität von Gelände-, Boden- und Vegetationseigenschaften entlang von Toposequenzen in ihrem Einfluss auf Bodenfeuchte und Abflussbildung. Laterale hydrologische Prozesse auf kleiner Skala, wie die für semiaride Bedingungen bedeutsame Wiederversickerung von Oberflächenabfluss, können somit auch in der erforderlichen großskaligen Modellanwendung vereinfacht wiedergegeben werden. In Abhängigkeit von der Auflösung der verfügbaren Daten wird in Wasa die kleinskalige Variabilität nicht räumlich explizit sondern über die Verteilung von Flächenanteilen subskaliger Einheiten und über statistische Übergangshäufigkeiten für laterale Flüsse zwischen den Einheiten berücksichtigt. Weitere Modellkomponenten von Wasa, die spezifische Bedingungen semiarider Gebiete berücksichtigen, sind: (1) Ein Zwei-Schichten-Modell zur Bestimmung der Evapotranspiration berücksichtigt auch den Energieumsatz an der Bodenoberfläche (inklusive Bodenverdunstung), der in Anbetracht der meist lichten Vegetationsbedeckung von Bedeutung ist. Die Vegetationsparameter werden zudem flächen- und zeitdifferenziert in Abhängigkeit vom Auftreten der Regenzeit modifiziert. (2) Das Infiltrationsmodul bildet insbesondere Oberflächenabfluss durch Infiltrationsüberschuss als dominierender Abflusskomponente ab. (3) Zur aggregierten Beschreibung der Wasserbilanz von im Modell nicht einzeln erfassbaren Stauseen wird ein Speichermodell unter Berücksichtigung verschiedener Größenklassen und ihrer Interaktion über das Gewässernetz eingesetzt. (4) Ein Modell zur Bestimmung der Entnahme durch Wassernutzung in verschiedenen Sektoren ist an Wasa gekoppelt. (5) Ein Kaskadenmodell zur zeitlichen Disaggregierung von Niederschlagszeitreihen, das in dieser Arbeit speziell für tropische konvektive Niederschlagseigenschaften angepasst wird, wird zur Erzeugung höher aufgelöster Niederschlagsdaten verwendet. Alle Modellparameter von Wasa können von physiographischen Gebietsinformationen abgeleitet werden, sodass eine Modellkalibrierung primär nicht erforderlich ist. Die Modellanwendung von Wasa für historische Zeitreihen ergibt im Allgemeinen eine gute Übereinstimmung der Simulationsergebnisse für Abfluss und Stauseespeichervolumen mit Beobachtungsdaten in unterschiedlich großen Einzugsgebieten. Die mittlere Wasserbilanz sowie die hohe monatliche und jährliche Variabilität wird vom Modell angemessen wiedergegeben. Die Grenzen der Anwendbarkeit des Modell-konzepts zeigen sich am deutlichsten in Teilgebieten mit Abflusskomponenten aus tieferen Grundwasserleitern, deren Dynamik ohne Kalibrierung nicht zufriedenstellend abgebildet werden kann. Die Modellanwendungen zeigen weiterhin: (1) Laterale Prozesse der Umverteilung von Bodenfeuchte und Abfluss auf der Hangskala, vor allem die Wiederversickerung von Oberflächenabfluss, führen auf der Skala von Einzugsgebieten zu deutlich kleineren Abflussvolumen als die einfache Summe der Abflüsse der Teilflächen. Diese Prozesse sollten daher auch in großskaligen Modellen abgebildet werden. Die unterschiedliche Ausprägung dieser Prozesse für unterschiedliche Bedingungen zeigt sich an Hand einer prozentual größeren Verringerung der Abflussvolumen in trockenen im Vergleich zu feuchten Jahren. (2) Die Niederschlagseigenschaften haben einen sehr großen Einfluss auf die hydrologische Reaktion in semiariden Gebieten. Insbesondere die durch die grobe zeitliche Auflösung des Modells und durch Interpolationseffekte unterschätzten Niederschlagsintensitäten in den Eingangsdaten und die daraus folgende Unterschätzung von Abflussvolumen müssen im Modell kompensiert werden. Ein Skalierungsfaktor in der Infiltrationsroutine oder die Verwendung disaggregierter stündlicher Niederschlagsdaten zeigen hier gute Ergebnisse. Die Simulationsergebnisse mit Wasa sind insgesamt durch große Unsicherheiten gekennzeichnet. Diese sind einerseits in Unsicherheiten der Modellstruktur zur adäquaten Beschreibung der relevanten hydrologischen Prozesse begründet, andererseits in Daten- und Parametersunsicherheiten in Anbetracht der geringen Datenverfügbarkeit. Von besonderer Bedeutung ist: (1) Die Unsicherheit der Niederschlagsdaten in ihrem räumlichen Muster und ihrer zeitlichen Struktur hat wegen der stark nicht-linearen hydrologischen Reaktion einen großen Einfluss auf die Simulationsergebnisse. (2) Die Unsicherheit von Bodenparametern hat im Vergleich zu Vegetationsparametern und topographischen Parametern im Allgemeinen einen größeren Einfluss auf die Modellunsicherheit. (3) Der Effekt der Unsicherheit einzelner Modellkomponenten und -parameter ist für Jahre mit unter- oder überdurchschnittlichen Niederschlagsvolumen zumeist unterschiedlich, da einzelne hydrologische Prozesse dann jeweils unterschiedlich relevant sind. Die Unsicherheit einzelner Modellkomponenten- und parameter hat somit eine unterschiedliche Bedeutung für die Unsicherheit von Szenarienrechnungen mit steigenden oder fallenden Niederschlagstrends. (4) Der bedeutendste Unsicherheitsfaktor für Szenarien der Wasserverfügbarkeit für die Untersuchungsregion ist die Unsicherheit der den regionalen Klimaszenarien zu Grunde liegenden Ergebnisse globaler Klimamodelle. Eine deutliche Zunahme oder Abnahme der Niederschläge bis 2050 kann gemäß den hier vorliegenden Daten für das Untersuchungsgebiet gleichermaßen angenommen werden. Modellsimulationen für Klimaszenarien bis zum Jahr 2050 ergeben, dass eine mögliche zukünftige Veränderung der Niederschlagsmengen zu einer prozentual zwei- bis dreifach größeren Veränderung der Abflussvolumen führt. Im Falle eines Trends von abnehmenden Niederschlagsmengen besteht in der Untersuchungsregion die Tendenz, dass auf Grund der gegenseitigen Beeinflussung der großen Zahl von Stauseen beim Rückhalt der tendenziell abnehmenden Abflussvolumen die Effizienz von neugebauten Stauseen zur Sicherung der Wasserverfügbarkeit zunehmend geringer wird. --- Anmerkung: Der Autor ist Träger des von der Universitätsgesellschaft Potsdam e.V. vergebenen Wissenschaftspreises zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für die beste Dissertation des Jahres 2002/2003 an der Universität Potsdam.

  5. Dioxin-ähnliche Wirkungen durch Grundwasser am Industriestandort Zeitz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schirmer, Kristin; Bopp, Stephanie; Russold, Sandra; Popp, Peter

    Kurzfassung Im Rahmen der Etablierung des Standortes Zeitz (Sachsen-Anhalt) als Referenztestfeld zur Implementierung des Natural-Attenuation-Ansatzes, haben wir Grundwasser auf seine Fähigkeit untersucht, eine Dioxin-ähnliche Wirkung hervorzurufen. Die Dioxin-ähnliche Wirkung ist die Arylhydrocarbon Rezeptor-vermittelte Induktion des Proteinkomplexes Cytochrom CYP1A, welches als 7-Ethoxyresorufin-O-Deethylase (EROD) Enzymaktivität in einer Fischleberzelllinie gemessen wurde. Von 32 Probennahmestellen wiesen sieben eine signifikante EROD-Induktion auf, welche zu einem geringen Teil auf Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe zurückzuführen war. Ein weiterer Teil der EROD-Induktion konnte den Substanzen Benzofuran, Indan und Inden zugesprochen werden, welche hier erstmalig als EROD-Induktoren identifiziert wurden. Alle Probennahmestellen mit signifikanter EROD-Induktion lagen im Anstrom bzw. westlich des früheren Standortes der Benzolanlage in Zeitz, was einen signifikanten Einfluss von Benzol vor allem auf den Transport und das Lösungsverhalten EROD-induzierender Grundwasserkontaminanten vermuten lässt. Insgesamt zeigen diese Untersuchungen, wie eine Kombination von chemischer und biologischer Analytik zu einer deutlich verbesserten Aussagekraft führt und somit zu einer nachhaltigen Überwachung der Qualität von Grundwasser beitragen kann. As part of setting up the test field Zeitz (Saxony-Anhalt, Germany) as a reference site for the implementation of Natural Attenuation as a remediation option, we have investigated groundwater for its ability to cause a dioxin-like response. The dioxin-like response is the aryl hydrocarbon receptor-mediated induction of the protein complex cytochrome CYP1A, which was measured as 7-Ethoxyresorufin-O-deethylase (EROD) enzyme activity in a fish liver cell line. Out of 32 sampling locations, seven showed significant EROD induction, which could be explained, to a minor extent, by the presence of polycyclic aromatic hydrocarbons. Another small portion of the EROD induction was attributed to the low molecular weight compounds, Benzofuran, Indane and Indene, which were shown for the first time to act as EROD inducers. All sampling locations showing significant EROD induction were located upstream or to the west of the former benzene production site in Zeitz. This indicates that benzene is likely to affect the transport and dissolution of EROD-inducing groundwater contaminants. In sum, this study shows how a combination of chemical and biological analysis can greatly augment knowledge about site characteristics and thus contribute to a sustainable monitoring of groundwater quality.

  6. Verbesserte Visualisierung der Koronararterien in MSCT-Daten mit direkter Vergleichbarkeit zur Angiographie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lacalli, Christina; Jähne, Marion; Wesarg, Stefan

    In diesem Beitrag stellen wir neue, automatisierte Verfahren zur Visualisierung der Koronararterien einerseits und für eine direkte Vergleichbarkeit mit konventionellen Angiogrammen andererseits vor. Unser Ansatz umfasst Methoden für die automatische Extraktion des Herzens aus kontrastverstärkten CT-Daten, sowie für die Maskierung grosser kontrastmittelgefüllter Kavitäten des Herzens, um die Sichtbarkeit der Koronararterien bei der Darstellung mittels Volumenrendering zu verbessern. Zum direkten Vergleich mit konventionellen Angiographien wurde ein Verfahren zur automatischen Generierung von Projektionsansichten aus den CT-Daten entwickelt.

  7. Gelingende Integration? Anmerkungen zur Studie von D. Katzenbach u.a. uber den Hamburger Schulversuch "Integrative Grundschule" in ZfPad. 45 (1999), S. 567-590 (Successful Integration? Remarks on the Study by D. Katzenbach et al. on the Hamburg School Experiment "Integrative Elementary School" in ZfPad. 45 (1999), S. 567-590).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Roeder, Peter Martin

    1999-01-01

    Critiques two normative premises that guide the researchers' interpretation of results from the Hamburg School Experiment, an empirical study that focused on mainstreaming elementary students diagnosed as needing special education: (1) integrating these children in normal classrooms is legitimated; and (2) social integration should not preclude…

  8. Von den Flitterwochen zur distanzierten Partnerschaft. Deutsche Manager in internationalen M&A

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fuchs, Martina; Schalljo, Martin

    2017-04-01

    Cross-border mergers and acquisitions (M&A) require considerable intercultural openness on the part of the managers involved. A recent wave of takeovers by private equity investors and foreign investors from emerging economies has challenged German executives. In cases of friendly takeovers, as described in this study, managers at first appear to extend a cosmopolitan welcome to the new owners. However, further analysis of structural hermeneutics reveals latent normative professional ethics of managers which lead to practices of distancing, in particular from young investors from China, India, and Russia.

  9. Zahlen und Rechenvorgänge auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rödler, Klaus

    "Das Verständnis geht langsam vor sich!" Diesen wichtigen Satz hörte ich bei einem Vortrag von Martin Lowsky. Auf die hier behandelte Fragestellung übertragen heißt das: Was eine Zahl ist und wie ich sie im Rechenvorgang einsetzen und interpretieren kann, das erschließt sich erst allmählich. Die Zahl des Rechenanfängers ist nicht dieselbe wie die des kompetenten Rechners und es ist nicht die Zahl des Lehrers oder der Lehrerin. Die Zahlen sind nur auf der Oberfläche der Worte und Zeichen gleich. Im Innern, im Verständnis, sind sie völlig verschieden! Ich glaube, dass die Missachtung dieser Divergenz dazu führt, dass manche Kinder in für den Lehrer und Lehrerin nicht nachvollziehbaren Routinen stecken bleiben, einfachste Informationen nicht wirklich integrieren. Die auf beiden Seiten wachsende Verunsicherung durch die nicht erkannte und daher nicht kommunizierbare Diskrepanz im inneren Zahlkonzept stört den allmählichen Aufbau strukturierter Zahlvorstellungen.

  10. Entwicklung von umwelt- und naturschutzgerechten Verfahren der landwirtschaftlichen Landnutzung für das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Meyer-Aurich, Andreas

    1999-11-01

    Mit der vorliegenden Arbeit werden exemplarisch Chancen und Grenzen der Integration von Umwelt- und Naturschutz in Verfahren der ackerbaulichen Landnutzung aufgezeigt. Die Umsetzung von Zielen des Umwelt- und Naturschutzes in Verfahren der Landnutzung ist mit verschiedenen Schwierigkeiten verbunden. Diese liegen zum einen in der Konkretisierung der Ziele, um diese umsetzen zu können, zum anderen in vielfach unzulänglichem Wissen über den Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Formen der Landnutzung und insbesondere den biotischen Naturschutzzielen. Zunächst wird die Problematik der Zielfestlegung und Konkretisierung erörtert. Das Umweltqualitätszielkonzept von Fürst et al. (1992) stellt einen Versuch dar, Ziele des Umwelt- und Naturschutzes zu konkretisieren. Dieses Konzept haben Heidt et al. (1997) auf einen Landschaftsausschnitt von ca. 6000 ha im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Nordosten Brandenburgs angewendet. Eine Auswahl der von Heidt et al. (1997) formulierten Umweltqualitätsziele bildet die Basis dieser Arbeit. Für die ausgewählten Umweltqualitätsziele wurden wesentliche Einflussfaktoren der Landnutzung identifiziert und ein Bewertungssystem entwickelt, mit dem die Auswirkungen von landwirtschaftlichen Anbauverfahren auf diese Umweltqualitätsziele abgebildet werden können. Die praktizierte Landnutzung von 20 Betrieben im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wurde von 1994 bis 1997 hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umweltqualitätsziele analysiert. Die Analyse ergab ein sehr differenziertes Bild, das zum Teil Unterschiede in der Auswirkung auf die Umweltqualitätsziele für den Anbau einzelner Kulturen oder für bestimmte Betriebstypen zeigte. Es zeigte sich aber auch, dass es bei der Gestaltung des Anbaus einzelner Kulturarten große Unterschiede gab, die für Umweltqualitätsziele Bedeutung haben. Neben der Analyse der Landnutzung im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wurde ein System entwickelt, mit dem die modellhafte Abbildung von Verfahren der Landnutzung möglich ist. Die Modellverfahren wurden in eine umfangreiche Datenbank eingebunden. Sie wurden mit Hilfe eines Fuzzy- Regelsystems hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umweltqualitätsziele bewertet. Die systematisch bewerteten Verfahren wurden in ein Betriebsmodell integriert, womit eine weitergehende Analyse der Zielbeziehungen und die Berechnung von Szenarien mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen ermöglicht wurde. Die Analyse der Beziehung verschiedener Ziele zueinander (Zieldivergenz, Zielkonvergenz) zeigte, dass sich mit der Verfolgung vieler Umweltqualitätsziele auch positive Effekte für andere Umweltqualitätsziele ergaben. Teilweise konnte allerdings auch eine Zieldivergenz festgestellt werden, die auf mögliche Zielkonflikte hinweist. Bei der Analyse der Szenarienergebnisse zeigte sich, dass die vorgeschlagenen Veränderungen von Rahmenbedingungen vielfach eine Verschlechterung für verschiedene Umweltqualitätsziele mit sich bringen. Eine Ursache dafür liegt darin, dass bei der Definition der Szenarien die Bedeutung der Stilllegungen unterschätzt wurde. The objective of this research was to show the opportunities and limitations associated with integrating of environmental goals into agricultural land use management. For this purpose, the impact of agricultural land uses on six environmental quality goals was analysed for an approximately 16.000 ha study region within the biosphere reserve Schorfheide-Chorin in north-eastern Brandenburg (Germany). The environmental quality goals considered were protection of ground water, preservation of groundwater recharge, protection of the soil against wind and water erosion and preservation of animal species typical of the agricultural landscape, in particular partridge, amphibians and cranes. For each environmental quality goal, an evaluation framework is presented which enables an assessment of the impact of agricultural land uses on the environmental quality goals. The evaluation framework was applied to assess the impact of land uses of twenty farms in the study area from 1994 to 1997. It was demonstrated that the impact of agricultural land uses on the environmental quality of the region is very complex, and - although some crops did significantly impact certain aspects, one factor did not overwhelmingly contribute to the overall environmental quality. The evaluation framework was integrated further into a system of modelled cropping practices for optimisation calculations. For this purpose, a model framework was established based on a MS Access database. In the database, cropping practices for 17 crops are stored. Inputs and yields are adapted to the site-specific yield potential. In addition to the cropping practices, the model framework is comprised of an evaluation module and optimisation module. Hence, the impact of the cropping practices can be assessed for each site. This model framework provides the basis for optimisation calculations to forecast various land uses under different conditions. A step-wise integration of the environmental quality goals into the optimisation algorithm of a model farm allows for showing trade-offs between economic and ecological goals. The results of the trade-offs show that an improvement of ecological goal achievement is possible with little impact on the gross margin, as long as the improvement is less than 30% of the starting situation. If improvements greater than 30% are desired, very high losses of gross margin must be taken into consideration. Another result of the calculations shows that high achievements of environmental quality goals often correlate with the percentage of set-aside land within the total area.

  11. Kundenfokus: Startpunkt für die digitale Transformation bei Stadtwerken

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fett, Perry; Küller, Philipp

    Big Data, Internet der Dinge, Mobile Computing und soziale Medien - die modernen Informationstechnologien durchdringen den Alltag der meisten Menschen und lösen hierdurch eine digitale Transformation aus. Im Unternehmenskontext manifestiert sich die Digitalisierung durch eine neue Qualität der wissensbasierten Entscheidungsunterstützung und der Automatisierung bzw. Autonomisierung der Geschäftsprozesse. Für Stadtwerke gilt es nun, die Chancen der Digitalisierung zu ihren Gunsten zu nutzen. Ein Startpunkt könnte hierbei sein, wie Stadtwerke zukünftig mit ihren Kunden interagieren. Ausgelöst durch die Liberalisierung der Märkte rückt der Kunde heute stärker in den Mittelpunkt - die Energiewirtschaft steht nun vor der Herausforderung, dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein und dem Kunden ein absolut positives Kundenerlebnis (Customer Experience) sowohl als Maßnahme zur Kundenbindung als auch zum Kundenaufbau zu bieten. Das vorliegende Kapitel zeigt hierfür die Erfolgskriterien für die gelungene Etablierung des Kundenfokus im eigenen Unternehmen auf. Mit dem Customer-Focus-Cycle-Modell von Fujitsu, angelehnt an den Deming-Kreislauf, wird ein allgemeingültiger Ansatz für ein mögliches Vorgehen beim Aufbau des Kundenfokus vorgestellt. Die sechs Phasen werden dabei anhand praktischer Beispiele erläutert und geben zudem Hinweise zu Methoden und Tools. Aus dem vorgestellten "Werkzeugkasten" wird ferner die Customer-Journey-Methode im Detail erläutert. Weiter soll das präsentierte Reifegradmodell Unternehmen dabei unterstützen, den eigenen Status quo festzustellen und die persönlichen Ziele auf dem Weg zur kundenzentrierten Organisation festzulegen.

  12. Patterns of interstitial lung disease during everolimus treatment in patients with metastatic renal cell carcinoma.

    PubMed

    Mizuno, Ryuichi; Asano, Koichiro; Mikami, Shuji; Nagata, Hirohiko; Kaneko, Gou; Oya, Mototsugu

    2012-05-01

    To elucidate the patterns of interstitial lung disease during everolimus treatment in patients with metastatic renal cell carcinoma, we reviewed seven cases of everolimus-induced interstitial lung disease. Seven patients with metastatic renal cell carcinoma, which continued to progress despite treatment with sunitinib or sorafenib, developed interstitial lung disease after treatment with everolimus. Chest X-ray demonstrated diffuse infiltrates in lung fields, and chest computed tomography showed bilateral reticular and ground-glass opacities. Serum levels of lactate dehydrogenase (7/7), C-reactive protein (6/7), pulmonary surfactant associated protein D (1/7) and Krebs von den Lungen 6 (5/7) were elevated. The bronchoalveolar lavage fluid obtained from four patients with Grade 3 interstitial lung disease showed lymphocytosis. The transbronchial lung biopsy specimens showed interstitial lymphocytic infiltration and septal thickening of alveolar walls. In two cases with mild interstitial lung disease, the everolimus therapy was successfully continued. In four cases with Grade 3 interstitial lung disease, the drug was discontinued and steroid therapy was initiated. Pulmonary symptoms and radiological abnormalities resolved within 2 months. Serum Krebs von den Lungen 6 was elevated compared with baseline in all cases with interstitial lung disease. Some patients who developed mild interstitial lung disease during everolimus treatment could continue to receive the treatment. Even when severe interstitial lung disease developed, withdrawal of the drug and short-term use of high-dose steroids resulted in rapid recovery. Prompt recognition of interstitial lung disease exacerbation as well as exclusion of progressive disease or infection is of primary importance.

  13. Radiosensibilisierung durch BRAF Inhibitoren.

    PubMed

    Strobel, Sophia Boyoung; Pätzold, Sylvie; Zimmer, Lisa; Jensen, Alexandra; Enk, Alexander; Hassel, Jessica Cecile

    2017-07-01

    In der letzten Zeit wurden in der Literatur vermehrt erhöhte Hauttoxizitäten während einer Kombinationstherapie mit BRAF Inhibitoren und Radiotherapie beschrieben. Wir berichten über sieben Melanompatienten in einem nicht resezierbaren Stadium III oder IV, die eine kombinierte Behandlung aus Bestrahlung und BRAF-Inhibitor erhielten. Bei allen Patienten konnte durch die Kombinationstherapie ein gutes lokales Ansprechen erreicht werden. Nur bei zwei Patienten wurde eine schwere Radiodermatitis (CTCAE Grad 3 bzw. 4) beobachtet. Bei diesen Patienten, die beide Vemurafenib erhielten, trat die Radiodermatitis nach ein bzw. zwei Wochen auf und resultierte in einer Unterbrechung der BRAF-Inhibitor Behandlung.. Die kumulative Dosis bis zum Zeitpunkt der Strahlendermatitis betrug 10 Gy bzw. 35 Gy. Bei allen anderen Vemurafenibpatienten konnten nur milde Reaktionen im Sinne einer Radiodermatitis CTCAE Grad 2, beim Dabrafenibpatienten CTCAE Grade 1 diagnostiziert werden. Bei einem Patienten wurde eine Recalldermatitis nach 14 Tagen einer beendeten Strahlentherapie mit einer kumulativen Dosis von 30 Gy diagnostiziert. Schwere Toxizitätsreaktionen der Haut unter einer BRAF-Inhibitionen treten nicht häufig auf und sind meistens gut therapierbar. Deshalb sollte die Kombinationstherapie bei aggressiv wachsenden Melanomen eine Therapieoption bleiben. Obwohl ein erhöhtes Risiko der Hauttoxizität unter einer Kombinationstherapie von Radiatio und BRAF-Inhibitoren besteht, wird diese von den meisten Patienten gut toleriert. Sequenzielle Therapie anstelle von gleichzeitiger Behandlung scheint die Toxizitätreaktionen nicht zu verhindern. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  14. Der deutsche Röntgensatellit ABRIXAS: Mission und wissenschaftliche Zielsetzung.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Predehl, P.

    ABRIXAS (A BRoad band Imaging X-ray All-sky Survey) ist ein Röntgensatellit mit sieben 27-fach genesteten Wolterteleskopen, die sich in ihren Brennpunkten eine pn-CCD Kamera teilen. ABRIXAS soll im Frühjahr 1999 auf einer russischen Cosmos-Rakete gestartet werden und die erste abbildende Himmelsdurchmusterung oberhalb von 2.4 keV durchführen. Man erwartet während der dreijährigen Mission wenigstens 10.000 neue Röntgenquellen zu entdecken. Dies sind vor allem solche Quellen, die durch vorgelagerte Staub- und Gasschichten für den ABRIXAS-Vorgänger ROSAT unsichtbar blieben. Darüber hinaus wird ABRIXAS hervorragend geeignet sein, ausgedehnte, diffuse Quellen spektroskopisch zu studieren und Intensitätsvariationen von Röntgenquellen auf sehr unterschiedlichen Zeitskalen zu untersuchen. Das Projekt ist eine wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Astrophysikalischen Institut Potsdam (AIP), dem Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität Tübingen (IAAT) und dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE).

  15. Modulare und durchgängige Produktmodelle als Erfolgsfaktor zur Bedienung einer Omni-Channel-Architektur - PLM 4.0

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Golovatchev, Julius; Felsmann, Marcus

    Mit der Transformation der Wertschöpfungsstrukturen von Utility 1.0 zu Utility 4.0 erfolgt offensichtlich auch eine Veränderung des Produkts. Vor dem Hintergrund disruptiver Technologien (IoT, Big Data, Cloud, Robotics etc.) und auch gesellschaftlicher Veränderungen entstehen ständig neue Geschäftsmodelle und Produkte, die über die reine Versorgungsdienstleistung (z. B. Strom) hinausgehen. Dabei muss der wertvolle Rohstoff Produktdaten für smarte Produkte durchgängiger und schneller nutzbar gemacht werden. Die modularen und durchgängigen Produktstrukturen leisten einen Beitrag zur Beherrschung von Komplexität und stellen somit einen wesentlichen Hebel für erfolgreiche Produktentwicklung und -management dar. In diesem Beitrag werden Ansätze beschrieben, wie es den vor der Herausforderung Utility 4.0 stehenden Unternehmen gelingen kann, Smart-Energy-Produkte so zu modellieren, dass sie die Interoperabilität der einzelnen Produktionsmodule sicherstellt und ein Ende-zu-Ende-Management ermöglicht.

  16. Semantic Desktop

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sauermann, Leo; Kiesel, Malte; Schumacher, Kinga; Bernardi, Ansgar

    In diesem Beitrag wird gezeigt, wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen könnte und wo das Semantic Web neue Möglichkeiten eröffnet. Dazu werden Ansätze aus dem Bereich Semantic Web, Knowledge Representation, Desktop-Anwendungen und Visualisierung vorgestellt, die es uns ermöglichen, die bestehenden Daten eines Benutzers neu zu interpretieren und zu verwenden. Dabei bringt die Kombination von Semantic Web und Desktop Computern besondere Vorteile - ein Paradigma, das unter dem Titel Semantic Desktop bekannt ist. Die beschriebenen Möglichkeiten der Applikationsintegration sind aber nicht auf den Desktop beschränkt, sondern können genauso in Web-Anwendungen Verwendung finden.

  17. Herausforderungen durch die deutsche Wiedervereinigung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stäglin, Reiner

    Die Wiedervereinigung stellte auch die Statistik vor große Aufgaben. Die als Organ der staatlichen Planung staatsnah orientierte Statistik der DDR musste auf das zur Neutralität und wissenschaftlichen Unabhängigkeit verpflichtete System der Bundesrepublik umgestellt werden. Ebenso verlangten die Universitäten eine Neuorientierung. Die Deutsche Statistische Gesellschaft hat sich vor allem dreier Aufgaben mit großem Engagement, aber auch mit Bedachtsamkeit angenommen: Aufnahme und Integration der Statistiker aus den neuen Bundesländern in die Gesellschaft, Begleitung der Neuausrichtung des Faches Statistik an deren Hochschulen und Sicherung sowie Nutzung von Datenbeständen der ehemaligen DDR.

  18. Grundlagen und Grundbegriffe der Messtechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Plaßmann, Wilfried

    Es ist eine wesentliche Aufgabe der Messtechnik, technische Vorgänge quantitativ zu erfassen und anhand der gemessenen Größen Funktionsabläufe zu steuern. Als Beispiel sei ein Kraftwerk zur Energieerzeugung genannt, bei dem nur über die Messung von Temperaturen, Leistungen, Drücken und anderen Größen Aussagen über den momentanen Zustand möglich sind und bei Abweichungen vom Sollwert geeignete Eingriffe in das System erfolgen können. Damit eine eindeutige Kommunikation möglich wird, sind die in der Messtechnik verwendeten Begriffe, Messverfahren und Maßeinheiten in entsprechenden Normen oder Vorschriften festgelegt.

  19. Oberflächenstrukturierung metallischer Werkstoffe, z. B. für stents

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stöver, Michael; Wintermantel, Erich

    Eine topologische Oberflächenmodifikation von metallischen Implantaten kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Im Allgemeinen lassen sich zwei Hauptziele unterscheiden. Zum einen dienen Oberflächen dazu, bestimmte Zellreaktionen zu forcieren. Die Anwendungsbeispiele reichen hier von sehr rauen Oberflächen in Fällen wo eine gute Integration eines Permanentimplantates in das Gewebe erwünscht ist bis hin zu glatt polierten Oberflächen. Letztere werden in erster Linie dort eingesetzt, wo das Implantat in direktem Kontakt mit Blut ist. Ein Beispiel für die Erforderlichkeit einer hohen Rauheit (Rz > 100 μm) sind meist aus Titan gefertigte Schäfte von Gelenksimplantaten [1,2]. Die Autoren machten den Vorschlag, die Aufrauung von Titan- und Edelstahl-Stents analog der Aufrauung bei Hüftprothesenschäften zu versuchen, um eine noch bessere Biokompatibilität zu erreichen. [7, 8 ,9]. Sehr glatte Oberflächen, in der Regel mit Rz Werten von unter 0,1 μm, sind z. B. bei Herzklappenprothesen und der Innenseite von Gefäßstützen gefordert. Mittlere Rauheiten werden oft bei temporären Implantaten eingesetzt, in die in reguliertem Maße Gewebe einwachsen, allerdings keine unlösbare Verbindung bilden sollen. Sehr genau eingestellt werden müssen auch die Oberflächentopographien bei Implantaten in sehr empfindlichen Gebieten wie z. B. der Gehirnregion. Hierbei muss eine gute Verankerung im Gewebe vorhanden sein, um ein Verrutschen des Implantates zu verhindern. Zum anderen darf keine überschüssige Zellproliferation entstehen, um ein Einwachsen in sensible Regionen zu verhindern. Zum anderen werden Oberflächenmikrostrukturen genutzt, um Wirkstoffe in Implantate einzubringen, die lokal über einen bestimmten Zeitraum freigesetzt werden sollen. Als wichtigste Wirkstoffe sind hier Antibiotika und entzündungshemmende Mittel sowie im kardiovaskulären Bereich Proliferationshemmer zu nennen.

  20. Lipomatosen.

    PubMed

    Al Ghazal, Philipp; Grönemeyer, Lisa-Lena; Schön, Michael P

    2018-03-01

    Als Lipomatosen bezeichnet man gutartige, meist ohne eindeutige Auslöser auftretende Vermehrungen des Fettgewebes, oft mit typischem Verteilungsmuster. Im Gegensatz zu umschriebenen Lipomen entwickeln sie sich meist diffus-symmetrisch und sind nicht von einer fibrösen Pseudokapsel umgeben. Am häufigsten ist die benigne symmetrische Lipomatose (BSL; Launois-Bensaude-Syndrom), von der aufgrund des Verteilungsmusters des hyperplastischen Fettgewebes vier Typen unterschieden werden. Ätiologie und Pathogenese der Erkrankung sind noch weitgehend unbekannt, wobei manche Formen eine hereditäre Basis zu haben oder mit vermehrtem Alkoholkonsum assoziiert zu sein scheinen. In einigen Fällen wurden mitochondriale Fehlfunktionen nachgewiesen. Lipomatosen können isoliert, aber auch mit Begleitsymptomen oder -erkrankungen (Komorbidität) vergesellschaftet auftreten. Wirksame medikamentöse Therapien sind nicht bekannt; chirurgische Verfahren können hingegen zur Besserung der Symptome führen. Die von der BSL abzugrenzende Lipomatosis dolorosa tritt bevorzugt bei Frauen mittleren Alters auf und ist durch Vermehrung des Fettgewebes sowie starke Schmerzen in den betroffenen Bereichen gekennzeichnet. Verschiedene Differenzialdiagnosen und Begleiterkrankungen sind abzuklären, insbesondere Depressionen. Evidenzbasierte Therapieempfehlungen existieren nicht. Repetitive Lidocain-Infusionen können temporäre Besserungen bewirken; nach chirurgischen Interventionen treten häufig Rezidive auf, allerdings werden auch langfristige Erfolge erzielt. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  1. [Cardiodoron® bei Patienten mit Schlafstörungen - Ergebnisse einer prospektiven Beobachtungsstudie].

    PubMed

    Rother, Claudia; Schnelle, Martin

    Hintergrund: Schlafstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen der heutigen Zeit. Stress und die dadurch bedingte innere Anspannung sowie eine unrhythmische Lebensführung z.B. durch Schichtarbeit sind bekannte auslösende Faktoren. Weniger bekannt ist, dass auch funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden zu Störungen des Schlafs führen können und dass deren Behandlung zu einer Verbesserung der Schlafqualität beiträgt. Ganzheitlich betrachtet geht es daher um die Wiederherstellung einer gesunden Rhythmik, insbesondere des Herz-/Atem- sowie des Schlaf-Wach-Rhythmus, die Cardiodoron®, eine Heilpflanzenkomposition aus Primula veris, Hyoscyamus niger und Onopordum acanthium, unterstützt. Patienten und Methoden: Mittels einer prospektiven, multizentrischen Beobachtungsstudie sollte ermittelt werden, wie sich funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden und/oder Schlafstörungen unter der Behandlung mit Cardiodoron® (Dilution) über 3-6 Monate entwickeln. Im Zeitraum von September 2009 bis März 2012 dokumentierten 92 Ärzte 501 Patienten, von denen 380 über Schlafstörungen klagten und deren Daten in dieser Publikation näher betrachtet werden. Nach einer Aufnahmeuntersuchung erfolgte nach 90 Tagen eine Abschlussuntersuchung und bei Fortführung der Therapie nach nochmals 90 Tagen eine Follow-up-Untersuchung. Neben 30 ärztlicherseits bewerteten Symptomen beurteilten die Patienten ihr Befinden mittels Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI) nach Buysse und der Beschwerden-Liste nach von Zerssen (B-L und B-L'). Ergebnisse: Unter der Cardiodoron®-Therapie gingen bei guter Verträglichkeit sowohl die Ausprägung der Schlafstörungen (um 65% von 2,0 auf 0,7 Punkte) als auch die erfassten 30 Symptome (um 59% von 24,3 auf 9,9 Punkte) deutlich zurück (p < 0,01). Weiterhin reduzierten sich der PSQI und der Gesamtwert der Beschwerden-Liste signifikant (p < 0,0001) um 60% bzw. 56% (von 12,2 auf 4,8 bzw. von 25,6 auf 11,4 Punkte). Schlussfolgerungen: Bei Patienten mit Schlafstörungen (mit oder ohne funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden) kann die Ausprägung der Beschwerden mit Cardiodoron® deutlich gesenkt werden. Cardiodoron® ist gut verträglich. © 2016 S. Karger GmbH, Freiburg.

  2. Wirkungen biogener Amine auf die Erregungs-Sekretions-Kopplung in der Speicheldrüse von Periplaneta americana (L.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rietdorf, Katja

    2003-07-01

    In der vorliegenden Arbeit habe ich wichtige Teilmechanismen der Erregungs-Sekretionskopplung in der Speicheldrüse der Schabe Periplaneta americana (L.) untersucht. Die Speicheldrüse ist von dopaminergen und serotonergen Fasern innerviert (Baumann et al., 2002). Beide Transmitter stimulieren eine unterschiedliche Reaktion der Drüse: Dopamin (DA) stimuliert die P-Zellen der Acini und die Ausführgangzellen, während Serotonin (5-HT) die P- und C-Zellen der Acini stimuliert, nicht jedoch die Ausführgangzellen. Der Endspeichel ist nach einer DA-Stimulierung proteinfrei. Dagegen enthält er nach einer 5-HT-Stimulierung Proteine, die von den C-Zellen sezerniert werden (Just & Walz, 1996). Im ersten Teil meiner Arbeit habe ich mittels Kapillarelektrophoretischer Analyse (CE-Analyse) die Elektrolytkonzentrationen im Endspeichel untersucht sowie die Raten der Flüssigkeitssekretion gemessen. Damit wollte ich klären, welche Transporter an der Sekretion des Primärspeichels und an dessen Modifikation beteiligt sind. Ausserdem wollte ich die Rolle der transportaktiven Epithelzellen der Ausführgänge für die Modifikation des Primärspeichels untersuchen. Dafür habe ich einen Vergleich der Elektrolytkonzentrationen im DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichel durchgeführt. Der Elektrolytgehalt des DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichels unterscheidet sich nicht signifikant voneinander. Er ist nach beiden Stimulierungen hypoosmotisch zum verwendeten Ringer. Die Ausführgangzellen werden durch DA stimuliert und modifizieren den Primärspeichel durch eine netto-Ionenreabsorption. Meine Versuche zeigen jedoch, dass auch die während einer 5-HT-Stimulierung der Drüse unstimulierten Ausführgangzellen den Primärspeichel modifizieren. In einer nachfolgenden Versuchsreihe habe ich den Einfluss von Ouabain, einem Hemmstoff der Na+-K+-ATPase, und Bumetanid, einem Hemmstoff des NKCC, auf die Raten der Flüssigkeitssekretion sowie den Elektrolytgehalt des Endspeichels untersucht. Ich habe gefunden, dass die Aktivität der Na+-K+-ATPase wichtig für die Modifikation des DA-stimulierten Primärspeichels ist. Im Gegensatz dazu ist sie für die Modifikation des 5-HT-stimulierten Primärspeichels nicht von Bedeutung. Bezüglich der Flüssigkeitssekretion habe ich keinen Einfluss der Na+-K+-ATPase-Aktivität auf die DA-stimulierten Sekretionsraten gefunden, dagegen ist die 5-HT-stimulierte Sekretionsrate in Anwesenheit von Ouabain gesteigert. Die Aktivität des NKCC ist für beide sekretorische Prozesse, die Ionen- und die Flüssigkeitssekretion, wichtig. Eine Hemmung des NKCC bewirkt eine signifikante Verringerung der Raten der Flüssigkeitssekretion nach DA- und 5-HT-Stimulierung sowie in beiden Fällen einen signifikanten Abfall der Ionenkonzentrationen im Endspeichel. Im zweiten Teil meiner Arbeit habe ich versucht, Änderungen der intrazellulären Ionenkonzentrationen in den Acinuszellen während einer DA- oder 5-HT-Stimulierung zu messen. Diese Experimente sollten mit der Methode des "ratiometric imaging" durchgeführt werden. Messungen mit dem Ca2+-sensitiven Fluoreszenzfarbstoff Fura-2 zeigten keinen globalen Anstieg in der intrazellulären Ca2+-Konzentration der P-Zellen. Aufgrund von Problemen mit einer schlechten Beladung der Zellen, einer starken und sich während der Stimulierung ändernden Autofluoreszenz der Zellen sowie Änderungen im Zellvolumen wurden keine Messungen mit Na+- und K+-sensitiven Fluoreszenzfarbstoffen durchgeführt. Im dritten Teil dieser Arbeit habe ich die intrazellulären Signalwege untersucht, die zwischen einer 5-HT-Stimulierung der Drüse und der Proteinsekretion vermitteln. Dazu wurde der Proteingehalt im Endspeichel biochemisch mittels eines modifizierten Bradford Assay gemessen. Eine erstellte Dosis-Wirkungskurve zeigt, dass die Rate der Proteinsekretion von der zur Stimulierung verwendeten 5-HT-Konzentration abhängt. In einer Serie von Experimenten habe ich die intrazellulären Konzentrationen von Ca2+, cAMP und / oder cGMP erhöht und anschließend den Proteingehalt im Endspeichel gemessen. Ein Anstieg der intrazellulären Ca2+-Konzentration aktiviert nur eine geringe Rate der Proteinsekretion. Dagegen kann die Steigerung der intrazellulären cAMP-Konzentration eine stärkere Proteinsekretion aktivieren, die sich nicht signifikant von der nach 5-HT-Stimulierung unterscheidet. Die cAMP-stimulierte Proteinsekretion kann durch gleichzeitige Erhöhung der intrazellulären Ca2+-Konzentration weiter gesteigert werden. Dagegen aktivierte eine Erhöhung der intrazellulären cGMP-Konzentration die Proteinsekretion nicht. Aufgrund dieser Ergebnisse postuliere ich die Existenz eines die Adenylatcyclase aktivierenden 5-HT-Rezeptors in der Basolateralmembran der C-Zellen. The aim of this PhD-work was to investigate major mechanisms of excitation-secretion coupling in the salivary gland of the cockroach Periplaneta americana (L.). This salivary gland is innervated by dopaminergic and serotonergic fibres (Baumann et al., 2002). The two transmitters stimulate different processes in the gland: Dopamine (DA) stimulates the p-cells of the acini and the salivary duct cells, whereas 5-HT (serotonin) activates the p- and the c-cells of the acini, but not the salivary duct cells. Final saliva is completely protein-free after dopamine stimulation. It contains proteins, which are secreted by the c-cells of the acini, after a 5-HT-stimulation (Just & Walz, 1996). In the first part of my work I measured the electrolytic composition of the final saliva by capillary electrophoretic analysis and measured the rates of fluid secretion, in order to answer the following questions: 1.) Which transporters affect the production of primary saliva and its modification? 2.) What is the function of the transport-active salivary duct cells for the modification of the primary saliva? Electrolytic composition of the DA- and 5-HT-stimulated final saliva is not significantly different from each other, and is hypoosmotic to the Ringer used. Salivary duct cells are stimulated by DA and modify the primary saliva by a netto ion-reabsorption. My experiments also show that the duct cells, which are unstimulated during a 5-HT-stimulation of the gland, modify the primary saliva. In the next series of experiments I investigated the effects of ouabain, an inhibitor of the Na+-K+-ATPase, and bumetanide, an inhibitor of the NKCC on the rates of fluid secretion and the electrolytic composition of the final saliva. I found, that the activity of the Na+-K+-ATPase is important for the modification of DA-stimulated primary saliva during its flow through the stimulated duct system. In contrast, it is not important for modification of the 5-HT-stimulated primary saliva. Inhibition of the Na+-K+-ATPase does not affect rates of DA-stimulated fluid secretion, but it increases the rates of 5-HT-stimulated fluid secretion. Activity of the NKCC is important for both secretory processes: the ion and the fluid secretion. Inhibition of the NKCC results in a significant drop in the rates of fluid secretion after DA- and 5-HT-stimulation, as well as a drop in electrolytic concentrations in the saliva. In the second part of my work, I tried to measure changes in the intracellular ionic concentrations (Ca2+, Na+, and K+) within the acinar cells during a DA- or 5-HT-stimulation. The experiments should be performed by ratiometric imaging. Measurements with the Ca2+-sensitive dye Fura-2 did not show any global increase in the intracellular Ca2+-concentration in the p-cells of the acini. Problems concerning a bad loading of the cells, a strong autofluorescence which changed during the time course of the stimulation, as well as changes in the cell volume were the reason, that no measurements using Na+- or K+-sensitive dyes were performed. In the third part of my work I investigated the intracellular signalling pathways, which activate protein secretion after 5-HT-stimulation of the gland. A modified Bradford Assay was used for measuring the protein content in the final saliva. In a dose-response curve I showed that rates of protein secretion are dependent on the 5-HT-concentrations used to stimulate the glands. In another set of experiments I increased the intracellular concentrations of Ca2+, cAMP and / or cGMP, and measured the protein content in the final saliva. An increase in the intracellular Ca2+-concentration activates only a low rate of protein secretion. After an increase in the intracellular cAMP-concentration a much higher rate of protein secretion can be activated, which is not significantly different from the 5-HT stimulated rate of protein secretion. The cAMP-stimulated protein secretion can be further increased by a simultaneous rise in the intracellular Ca2+-concentration. In contrast, cGMP does not activate protein secretion. Therefore I propose the expression of an adenylyl cyclase activating 5-HT-receptor in the basolateral membrane of the protein secreting c-cells.

  3. Encounters with neighbours : current developments of concepts based on recurrence plots and their applications

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Marwan, Norbert

    2003-09-01

    In this work, different aspects and applications of the recurrence plot analysis are presented. First, a comprehensive overview of recurrence plots and their quantification possibilities is given. New measures of complexity are defined by using geometrical structures of recurrence plots. These measures are capable to find chaos-chaos transitions in processes. Furthermore, a bivariate extension to cross recurrence plots is studied. Cross recurrence plots exhibit characteristic structures which can be used for the study of differences between two processes or for the alignment and search for matching sequences of two data series. The selected applications of the introduced techniques to various kind of data demonstrate their ability. Analysis of recurrence plots can be adopted to the specific problem and thus opens a wide field of potential applications. Regarding the quantification of recurrence plots, chaos-chaos transitions can be found in heart rate variability data before the onset of life threatening cardiac arrhythmias. This may be of importance for the therapy of such cardiac arrhythmias. The quantification of recurrence plots allows to study transitions in brain during cognitive experiments on the base of single trials. Traditionally, for the finding of these transitions the averaging of a collection of single trials is needed. Using cross recurrence plots, the existence of an El Niño/Southern Oscillation-like oscillation is traced in northwestern Argentina 34,000 yrs. ago. In further applications to geological data, cross recurrence plots are used for time scale alignment of different borehole data and for dating a geological profile with a reference data set. Additional examples from molecular biology and speech recognition emphasize the suitability of cross recurrence plots. Diese Arbeit beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten und Anwendungen von Recurrence Plots. Nach einer Übersicht über Methoden, die auf Recurrence Plots basieren, werden neue Komplexitätsmaße eingeführt, die geometrische Strukturen in den Recurrence Plots beschreiben. Diese neuen Maße erlauben die Identifikation von Chaos-Chaos-Übergängen in dynamischen Prozessen. In einem weiteren Schritt werden Cross Recurrence Plots eingeführt, mit denen zwei verschiedene Prozesse untersucht werden. Diese bivariate Analyse ermöglicht die Bewertung von Unterschieden zwischen zwei Prozessen oder das Anpassen der Zeitskalen von zwei Zeitreihen. Diese Technik kann auch genutzt werden, um ähnliche Abschnitte in zwei verschiedenen Datenreihen zu finden. Im Anschluß werden diese neuen Entwicklungen auf Daten verschiedener Art angewendet. Methoden, die auf Recurrence Plots basieren, können an die speziellen Probleme angepaßt werden, so daß viele weitere Anwendungen möglich sind. Durch die Anwendung der neu eingeführten Komplexitätsmaße können Chaos-Chaos-Übergänge in Herzschlagdaten vor dem Auftreten einer lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung festgestellt werden, was für die Entwicklung neuer Therapien dieser Herzrhythmusstörungen von Bedeutung sein könnte. In einem weiteren Beispiel, in dem EEG-Daten aus einem kognitiv orientierten Experiment untersucht werden, ermöglichen diese Komplexitätsmaße das Erkennen von spezifischen Reaktionen im Gehirn bereits in Einzeltests. Normalerweise können diese Reaktionen erst durch die Auswertung von vielen Einzeltests erkannt werden. Mit der Hilfe von Cross Recurrence Plots wird die Existenz einer klimatischen Zirkulation, die der heutigen El Niño/ Southern Oscillation sehr ähnlich ist, im Nordwesten Argentiniens vor etwa 34000 Jahren nachgewiesen. Außerdem können mit Cross Recurrence Plots die Zeitskalen verschiedener Bohrlochdaten aufeinander abgeglichen werden. Diese Methode kann auch dazu genutzt werden, ein geologisches Profil mit Hilfe eines Referenzprofiles mit bekannter Zeitskala zu datieren. Weitere Beispiele aus den Gebieten der Molekularbiologie und der Spracherkennung unterstreichen das Potential dieser Methode.

  4. Robust boosting via convex optimization

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rätsch, Gunnar

    2001-12-01

    In this work we consider statistical learning problems. A learning machine aims to extract information from a set of training examples such that it is able to predict the associated label on unseen examples. We consider the case where the resulting classification or regression rule is a combination of simple rules - also called base hypotheses. The so-called boosting algorithms iteratively find a weighted linear combination of base hypotheses that predict well on unseen data. We address the following issues: o The statistical learning theory framework for analyzing boosting methods. We study learning theoretic guarantees on the prediction performance on unseen examples. Recently, large margin classification techniques emerged as a practical result of the theory of generalization, in particular Boosting and Support Vector Machines. A large margin implies a good generalization performance. Hence, we analyze how large the margins in boosting are and find an improved algorithm that is able to generate the maximum margin solution. o How can boosting methods be related to mathematical optimization techniques? To analyze the properties of the resulting classification or regression rule, it is of high importance to understand whether and under which conditions boosting converges. We show that boosting can be used to solve large scale constrained optimization problems, whose solutions are well characterizable. To show this, we relate boosting methods to methods known from mathematical optimization, and derive convergence guarantees for a quite general family of boosting algorithms. o How to make Boosting noise robust? One of the problems of current boosting techniques is that they are sensitive to noise in the training sample. In order to make boosting robust, we transfer the soft margin idea from support vector learning to boosting. We develop theoretically motivated regularized algorithms that exhibit a high noise robustness. o How to adapt boosting to regression problems? Boosting methods are originally designed for classification problems. To extend the boosting idea to regression problems, we use the previous convergence results and relations to semi-infinite programming to design boosting-like algorithms for regression problems. We show that these leveraging algorithms have desirable theoretical and practical properties. o Can boosting techniques be useful in practice? The presented theoretical results are guided by simulation results either to illustrate properties of the proposed algorithms or to show that they work well in practice. We report on successful applications in a non-intrusive power monitoring system, chaotic time series analysis and a drug discovery process. --- Anmerkung: Der Autor ist Träger des von der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam vergebenen Michelson-Preises für die beste Promotion des Jahres 2001/2002. In dieser Arbeit werden statistische Lernprobleme betrachtet. Lernmaschinen extrahieren Informationen aus einer gegebenen Menge von Trainingsmustern, so daß sie in der Lage sind, Eigenschaften von bisher ungesehenen Mustern - z.B. eine Klassenzugehörigkeit - vorherzusagen. Wir betrachten den Fall, bei dem die resultierende Klassifikations- oder Regressionsregel aus einfachen Regeln - den Basishypothesen - zusammengesetzt ist. Die sogenannten Boosting Algorithmen erzeugen iterativ eine gewichtete Summe von Basishypothesen, die gut auf ungesehenen Mustern vorhersagen. Die Arbeit behandelt folgende Sachverhalte: o Die zur Analyse von Boosting-Methoden geeignete Statistische Lerntheorie. Wir studieren lerntheoretische Garantien zur Abschätzung der Vorhersagequalität auf ungesehenen Mustern. Kürzlich haben sich sogenannte Klassifikationstechniken mit großem Margin als ein praktisches Ergebnis dieser Theorie herausgestellt - insbesondere Boosting und Support-Vektor-Maschinen. Ein großer Margin impliziert eine hohe Vorhersagequalität der Entscheidungsregel. Deshalb wird analysiert, wie groß der Margin bei Boosting ist und ein verbesserter Algorithmus vorgeschlagen, der effizient Regeln mit maximalem Margin erzeugt. o Was ist der Zusammenhang von Boosting und Techniken der konvexen Optimierung? Um die Eigenschaften der entstehenden Klassifikations- oder Regressionsregeln zu analysieren, ist es sehr wichtig zu verstehen, ob und unter welchen Bedingungen iterative Algorithmen wie Boosting konvergieren. Wir zeigen, daß solche Algorithmen benutzt werden koennen, um sehr große Optimierungsprobleme mit Nebenbedingungen zu lösen, deren Lösung sich gut charakterisieren laesst. Dazu werden Verbindungen zum Wissenschaftsgebiet der konvexen Optimierung aufgezeigt und ausgenutzt, um Konvergenzgarantien für eine große Familie von Boosting-ähnlichen Algorithmen zu geben. o Kann man Boosting robust gegenüber Meßfehlern und Ausreissern in den Daten machen? Ein Problem bisheriger Boosting-Methoden ist die relativ hohe Sensitivität gegenüber Messungenauigkeiten und Meßfehlern in der Trainingsdatenmenge. Um dieses Problem zu beheben, wird die sogenannte 'Soft-Margin' Idee, die beim Support-Vector Lernen schon benutzt wird, auf Boosting übertragen. Das führt zu theoretisch gut motivierten, regularisierten Algorithmen, die ein hohes Maß an Robustheit aufweisen. o Wie kann man die Anwendbarkeit von Boosting auf Regressionsprobleme erweitern? Boosting-Methoden wurden ursprünglich für Klassifikationsprobleme entwickelt. Um die Anwendbarkeit auf Regressionsprobleme zu erweitern, werden die vorherigen Konvergenzresultate benutzt und neue Boosting-ähnliche Algorithmen zur Regression entwickelt. Wir zeigen, daß diese Algorithmen gute theoretische und praktische Eigenschaften haben. o Ist Boosting praktisch anwendbar? Die dargestellten theoretischen Ergebnisse werden begleitet von Simulationsergebnissen, entweder, um bestimmte Eigenschaften von Algorithmen zu illustrieren, oder um zu zeigen, daß sie in der Praxis tatsächlich gut funktionieren und direkt einsetzbar sind. Die praktische Relevanz der entwickelten Methoden wird in der Analyse chaotischer Zeitreihen und durch industrielle Anwendungen wie ein Stromverbrauch-Überwachungssystem und bei der Entwicklung neuer Medikamente illustriert.

  5. Evaluation der zentralen TUM-Lernplattform

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schulze, Elvira; Baume, Matthias; Graf, Stephan; Gergintchev, Ivan

    Die Notwendigkeit der Qualitätssicherung und -kontrolle für innovative universitäre Lehr-/Lernszenarien ist in der Praxis unbestritten. Die Wirksamkeit der Einführung der zentralen Lernplattform CLIX Campus der imc AG an der TUM wurde mittels quantitativer und qualitativer Evaluation überprüft. Als statistische Bewertungsgrundlage wurde der Erreichungsgrad bestimmter Projektziele herangezogen. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen der Evaluation von Bildungsangeboten gibt diese Studie Aufschluss über die Ergebnisse der Datenerhebungen sowie die Einschätzung der Plattform aus Nutzersicht und belegt die wesentliche Bedeutung der durchgängigen IT-Infrastruktur und speziell der einheitlichen Verfügbarkeit der eLearning Angebote.

  6. Atomic Basic Blocks

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Scheler, Fabian; Mitzlaff, Martin; Schröder-Preikschat, Wolfgang

    Die Entscheidung, einen zeit- bzw. ereignisgesteuerten Ansatz für ein Echtzeitsystem zu verwenden, ist schwierig und sehr weitreichend. Weitreichend vor allem deshalb, weil diese beiden Ansätze mit äußerst unterschiedlichen Kontrollflussabstraktionen verknüpft sind, die eine spätere Migration zum anderen Paradigma sehr schwer oder gar unmöglich machen. Wir schlagen daher die Verwendung einer Zwischendarstellung vor, die unabhängig von der jeweils verwendeten Kontrollflussabstraktion ist. Für diesen Zweck verwenden wir auf Basisblöcken basierende Atomic Basic Blocks (ABB) und bauen darauf ein Werkzeug, den Real-Time Systems Compiler (RTSC) auf, der die Migration zwischen zeit- und ereignisgesteuerten Systemen unterstützt.

  7. Rosazea-Management: Update über allgemeine Maßnahmen und topische Therapieoptionen.

    PubMed

    Schaller, M; Schöfer, H; Homey, B; Hofmann, M; Gieler, U; Lehmann, P; Luger, T A; Ruzicka, T; Steinhoff, M

    2016-12-01

    Obwohl bislang für die Rosazea keine kurative Therapie besteht, können verschiedene Optionen zur Behandlung der Symptome und zur Vorbeugung von Exazerbationen empfohlen werden. Neben Selbsthilfemaßnahme wie der Vermeidung von Triggerfaktoren und einer geeigneten Hautpflege sollte das Rosazea-Management bei Patienten mit erythematöser und leichter bis schwerer papulopustulöser Rosazea die Anwendung topischer Präparate als First-Line-Therapie umfassen. Da Überlappungen der charakteristischen Rosazea-Symptome im klinischen Alltag die Regel sind, sollte die medikamentöse Therapie auf die individuellen Symptome zugeschnitten werden; auch eine Kombinationstherapie kann erforderlich sein. Zu den für die Behandlung der Hauptsymptome der Rosazea zugelassenen Wirkstoffen gehören Brimonidin gegen das Erythem sowie Ivermectin, Metronidazol oder Azelainsäure gegen entzündliche Läsionen. Ihre Wirksamkeit wurde in zahlreichen validen, gut kontrollierten Studien belegt. Darüber hinaus existieren verschiedene nicht zugelassene topische Behandlungsmöglichkeiten, deren Wirksamkeit und Sicherheit noch in größeren, kontrollierten Studien zu untersuchen ist. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  8. Einfluss des Internets auf das Informations-, Einkaufs- und Verkehrsverhalten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nerlich, Mark R.; Schiffner, Felix; Vogt, Walter

    Mit Daten aus eigenen Erhebungen können das einkaufsbezogene Informations- und Einkaufsverhalten im Zusammenhang mit den verkehrlichen Aspekten (Distanzen, Verkehrsmittel, Wegekopplungen) dargestellt werden. Die Differenzierung in die drei Produktkategorien des täglichen, mittelfristigen und des langfristigen Bedarfs berücksichtigt in erster Linie die Wertigkeit eines Gutes, die seine Erwerbshäufigkeit unmittelbar bestimmt. Der Einsatz moderner IKT wie das Internet eröffnet dem Endverbraucher neue Möglichkeiten bei Information und Einkauf. Die verkehrliche Relevanz von Online-Shopping wird deutlich, wenn man berücksichtigt, dass im Mittel rund 17% aller Online-Einkäufe, die die Probanden durchgeführt haben, Einkäufe in Ladengeschäften ersetzen. Dies gilt in verstärktem Maße für Online-Informationen: etwa die Hälfte hätte alternativ im stationären Einzelhandel stattgefunden. Da der Erwerb von Gütern des täglichen Bedarfs häufig nahräumlich und in relevantem Anteil nicht-motorisiert erfolgen kann, sind in diesem Segment - im Gegensatz zum mittel- und langfristigen Bedarf - nur geringe Substitutionseffekte zu beobachten.

  9. Elemente moderner, schlanker Produktionssysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bartholomay, Christian; Boppert, Julia; Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Gröbner, Michael; Harting, Lothar; Leikep, Sabine; Michels, Friedhelm; Pfister, Johannes; Reitz, Andreas; Schedlbauer, Michael; Takeda, Hitoshi; Thews, Michael; Wilbert, Fred

    Meilensteine der modernen Produktion mit Lean Production, Total Quality Management, Six Sigma, Supply Chain Management, Lean Management und Lean Enterprise können zu effizienteren Abläufen führen. In der betrieblichen Praxis existiert jedoch eine Vielzahl von Zielkonflikten basierend auf Richtlinien von Material Requirements Planning- (MRP), Controlling- und anderen Systemen. Nur wenige Spezialisten in größeren Unternehmen sind im Stande, die Komplexität über die Grenzen eines Fachgebiets hinaus im Detail zu verstehen. Fachübergreifendes Verständnis scheitert an der Komplexität der Gesamtproblematik. Entscheidungen verschiedenster Fachbereiche begrenzen die maximal erreichbare Effizienz des Materialflusses. Logistik und Materialfluss werden daher in vielen Unternehmen als unabdingbare Kernkompetenz verstanden. Um eine schlanke Produktion, einen optimalen Materialfluss und somit minimale Produktkosten zu erreichen, sind folglich vielfältige andere Fachthemen als Vorraussetzungen zu beherrschen. Erst dann ist es in der Produktionslogistik möglich, im Vergleich zu einem Top-Benchmark erfolgreich zu sein. Um im täglichen Konkurrenzkampf die Nase auch morgen noch vorne zu haben" ist es nötig, über den Preis hinaus auch noch völlig andere Problemstellungen zu beherrschen.

  10. Bewehrte Betonbauteile unter Betriebsbedingungen: Forschungsbericht

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eligehausen, Rolf; Kordina, Karl; Schießl, Peter

    2000-09-01

    Vorwort. Teil I: Rißbreiten (Gert König) 1 Ein mechanisches Modell zur Erhöhung der Vorhersagegenauigkeit über die Rißbreiten unter Betriebsbedingungen (Gert König und Michael Fischer). 1.1 Einleitung und Zielsetzung. 1.2 Versuchsprogramm. 1.3 Meßtechnik. 1.4 Belastung und Versuchsdurchführung. 1.5 Literatur. 2 Rißbreiten und Verformungszunahme vorgespannter Bauteile unter wiederholter Last - und Zwangbeanspruchung (Gert König und Michael Fischer). 2.1 Einleitung und Zielsetzung. 2.2 Versuchsprogramm. 2.3 Auswertung. 2.4 Ausblick. 2.5 Literatur. 3 Rißverhalten von Beton bei plötzlicher Abkühlung (Viktor Mechtcherine und Harald S. Müller). 3.1 Einleitung. 3.2 Experimentelle Untersuchungen. 3.3 Formulierung eines Stoffgesetzes für thermisch beanspruchten Beton. 3.4 Riß entwicklung in einer Betonplatte unter Temperaturschock. 3.5 Zusammenfassung. 3.6 Literatur. 4 Stahlfaserbeton unter Betriebsbedingungen bei Dauerbeanspruchung (Bo Soon Kang, Bernd Schnütgen und Friedhelm Stangenberg). 4.1 Einleitung. 4.2 Wirkung von Stahlfasern im Beton. 4.3 Versuchsprogramm. 4.4 Untersuchungen zum Verbundverhalten. 4.5 Untersuchungen zum Verhalten unter Biegebeanspruchung. 4.6 Theoretische Untersuchungen. 4.7 Literatur. 5 Experimentelle Untersuchungen an Stahlbeton-Zugkörpern unter wiederholter Belastung zur Ermittlung des versteifenden Einflusses der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen (Petra Seibel und Gerhard Mehlhorn). 5.1 Einleitung. 5.2 Ansatz zur Bestimmung der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen nach Eurocode 2, Model Code 90 und Günther. 5.3 Experimentelle Untersuchungen. 5.4 Ergebnisse. 5.5 Zusammenfassung. 5.6 Literatur. 6 Riß- und Verformungsverhalten von vorgefertigten Spannbetonträgern unter Betriebsbedingungen bei besonderer Berücksichtigung des Betonalters (Monika Maske, Heinz Meichsner und Lothar Schubert). 6.1 Einleitung. 6.2 Beschreibung der Fertigteilträger. 6.3 Belastungsversuche. 6.4 Ergebnisse. 6.5 Zusammenfassung. 6.6 Literatur. Teil II: Verbundfragen (Rolf Eligehausen). 1 Ein mechanisches Modell zur Beschreibung des Verbundverhaltens zwischen Stahl und Beton (Gert König, Nguyen V. Tue und Wolfgang Kurz). 1.1 Einleitung. 1.2 Beschreibung der Kraftübertragung zwischen Stahl und Beton. 1.3 Vorstellung des Modells. 1.4 Materialgesetze für die Berechnung der Verformung des Fachwerks. 1.5 Vergleich zwischen Versuch und Modell. 1.6 Zusammenfassung und Ausblick. 1.7 Literatur. 2 Verbund unter nicht ruhender Beanspruchung (Rainer Koch und György L. Balázs). 2.1 Übersicht über die durchgeführten Versuche. 2.2 Versuchkörper und Materialien. 2.3 Versuchseinrichtungen. 2.4 Versuche und Ergebnisse. 2.5 Zusammenfassung und Ausblick. 2.6 Literatur. 3 Trag- und Verformungsverhalten von Stahlbetontragwerken unter Betriebsbelastung (Thomas M. Sippel und Rolf Eligehausen). 3.1 Einleitung. 3.2 Allgemeines. 3.3 Rechenmodell und Materialmodelle. 3.4 Vergleich zwischen Versuchen und Rechnung. 3.5 Parameterstudien. 3.6 Vereinfachtes Rechenmodell. 3.7 Zusammenfassung. 3.8 Literatur. 4 Verbundverhalten von Spanngliedern mit nachträglichem Verbund unter Betriebsbedingungen (Josef Hegger, Norbert Will und Heiner Cordes). 4.1 Einführung. 4.2 Verbundverhalten von Spanngliedern. 4.3 Zeitabhängige Effekte des Verbunds. 4.4 Versuche unter statischer Langzeitbeanspruchung. 4.5 Versuche unter dynamischer Langzeitbeanspruchung. 4.6 Bemessungsvorschlag für Verbundkennwerte. 4.7 Zusammenfassung. 4.8 Literatur. 5 Spannungsumlagerungen in gemischt bewehrten Querschnitten (Josef Hegger, Heiner Cordes und Matthias Rudlof). 5.1 Problemstellung und Zielsetzung. 5.2 Spannungsumlagerungen bei gemischter Bewehrung. 5.3 Versuche an zentrischen Zugkörpern. 5.4 Versuchsergebnisse. 5.5 Ermittlung und Vergleich von Verbundkennwerten. 5.6 Zusammenfassung. 5.7 Literatur. Teil III: Bauteile (Karl Kordina). 1 Einfluß von Längsbeanspruchungen auf den Neigungswinkel der Schubrisse (Marek Los und Ulrich Quast). 1.1 Einleitung. 1.2 Ungerissener Zustand. 1.3 Gerissener Zustand. 1.4 FEM-Berechnungen. 1.5 Zusammenfassung. 1.6 Literatur. 2 Auswirkungen des unterschiedlichen Verformungsverhaltens bei Beund Entlastung auf die Beanspruchungen im Gebrauchszustand (Jochen Keysberg). 2.1 Einleitung und Zielsetzung. 2.2 Modelle für die Momenten-Verkrümmungs-Beziehung. 2.3 Programm zur nichtlinearen Berechnung. 2.4 Einfluß von Lastwechseln auf nichtlineare Berechnungen. 2.5 Zusammenfassung. 2.6 Literatur. 3 3D-Analyse von Balken-Stützen-Verbindungen aus normal- und hochfestem Beton unter zyklischer Beanspruchung (Josko Ozbolt, Yijun Li und Rolf Eligehausen). 3.1 Einleitung. 3.2 Materialmodell und FE-Diskretisierung. 3.3 Numerische Analyse. 3.4 Schlußfolgerungen. 3.5 Zusammenfassung. 3.6 Literatur. 4 Der Einfluß von freien Schwingungen infolge dynamischer Belastung auf die Deterioration eines Bauwerks (Manfred Specht und Michael Kramp). 4.1 Veranlassung des Forschungsvorhabens. 4.2 Forschungsziele. 4.3 Versuchsträger, Versuchsdurchführung und Versuchsergebnisse. 4.4 Auswertung. 4.5 Ergebnisse für die Systemidentifikation von Stahlbetonkonstruktionen. 4.6 Literatur. 5 Lokale Schwind- und Temperaturgradienten in bewehrten, oberflächennahen Zonen von Betonkonstruktionen (Josef Eibl und Stephan Kranz). 5.1 Problemstellung. 5.2 Temperatur- und Feuchtefeldberechnung. 5.3 Numerisches Berechnungsmodell zur Spannungsanalyse im Beton. 5.4 Durchgeführte Versuche. 5.5 Rechnerische Untersuchungen. 5.6 Zusammenfassung. 5.7 Literatur. 6 Wassereindringverhalten von Flüssigkeiten beim Biegeriß (Gert König und Christian Brunsch). 6.1 Problemstellung. 6.2 Experimentelle Untersuchungen. 6.3 Entwicklung eines Modells zur rechnerischen Abschätzung des zeitlichen Eindringens einer Wassermenge in Biegerisse von Stahlbetonbauteilen. 6.4 Zusammenfassung und Diskussion der Versuchsreihe. 6.5 Literatur. 7 Dauerhaftigkeitsprobleme von offenen Becken (György Iványi, Wilhelm Buschmeyer und Udo Paas). 7.1 Einleitung. 7.2 Bestandsaufnahme. 7.3 Felduntersuchungen. 7.4 Laboruntersuchungen. 7.5 Berechnungen. 7.6 Entwurfs- und Ausführungskriterien. 7.7 Literatur. Teil IV: Korrosion und Ermüdung (Peter Schießl). 1 Ermüdungskorrosion von Spannstahl (Herbert Kupfer und Hans H. Müller). 1.1 Forschungsziel. 1.2 Korrosionsversuche an Spannstählen. 1.3 Methoden zur Erkennung von Anrissen. 2 Korrosionsermüdung von Stahl in Betonbauteilen (J. W. Weber, Peter Schießl und Jörg Moersch). 2.1 Allgemeines. 2.2 Wesentliche Einflüsse bei der Schwingungsrißkorrosion. 2.3 Ziel der Untersuchungen. 2.4 Prüfkörper und Betone. 2.5 Chloridbeaufschlagung. 2.6 Ergebnisse. 2.7 Zusammenfassung. 2.8 Literatur. 3 Untersuchungen zum Rißkorrosionsverhalten von Spannstählen unter Betriebsbedingungen (Jörg Moersch und Peter Schießl). 3.1 Einführung und Ziel. 3.2 Untersuchungsprogramm. 3.3 Ergebnisse. 3.4 Zusammenfassung der Ergebnisse. 3.5 Literatur. 4 Schwingfestigkeit von Stahlbeton bei Beanspruchung mit Meerwasser (Ulf Nürnberger und Willibald Beul). 4.1 Einführung. 4.2 Mechanismus. 4.3 Schwingfestigkeitsuntersuchungen. 4.4 Folgerungen. 4.5 Literatur. 5 Wasserstoffinduzierte Spannungsrißkorrosion von zugschwellbeanspruchten Spannstählen (Ulf Nürnberger und Willibald Beul). 5.1 Einführung. 5.2 Untersuchungen. 5.3 Folgerung. 5.4 Literatur. 6 Selbstheilung und Bewehrungskorrosion bei von schwach sauren Wässern durchströmten Trennrissen in bewehrtem Beton (Wieland Ramm und Michaela Biscoping). 6.1 Übersicht. 6.2 Einleitung. 6.3 Versuchsprogramm. 6.4 Versuchsergebnisse. 6.5 Zusammenfassung. 6.6 Literatur. 7 Untersuchungen zur Reibermüdung bei teilweise vorgespannten Bauteilen (Heiner Cordes, Josef Hegger und Jens U. Neuser). 7.1 Einleitung. 7.2 Stand der Forschung. 7.3 Versuchsaufbau und Versuchsdurchführung. 7.4 Versuchsergebnisse. 7.5 Zusammenfassung und Ausblick. 7.6 Literatur. Teil V: Junger Beton (Ferdinand S. Rostásy). 1 Ermittlung und Berechnung des Nullspannungstemperaturgradienten im jungen Beton (Rupert Springenschmid und Jean-Louis Bostvironnois). 1.1 Einleitung. 1.2 Der Nullspannungstemperaturgradient. 1.3 Ergebnisse und Schußfolgerungen. 1.4 Literatur. 2 Experimentelle Ermittlung der Verformungskennwerte von jungem Beton und der Zwangspannungen in situ (Markus Plannerer und Rupert Springenschmid). 2.1 Einleitung. 2.2 Versuche zur Ermittlung der Verformungskennwerte und der Zwangspannungen. 2.3 Laborergebnisse. 2.4 In-situ-Ergebnisse. 2.5 Zusammenfassung. 2.6 Literatur. 3 Werkstoffeigenschaften jungen Betons--Experimente und Modellierung (Ferdinand S. Rostásy und Alex-W. Gutsch). 3.1 Einleitung. 3.2 Versuche und Modellbildung. 3.3 Zusammenfassung. 3.4 Literatur.

  11. Geology of ultra-high-pressure rocks from the Dabie Shan, Eastern China

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmid, Robert

    2001-02-01

    A multidisciplinary study has been carried out to contribute to the understanding of the geologic evolution of the largest known occurrence of ultra-high-pressure (UHP) rocks on Earth, the Dabie Shan of eastern China. Geophysical data, collected along a ca. 20 km E-W trending seismic line in the eastern Dabie Shan, indicate that the crust comprises three layers. The upper crust has a homogeneously low reflectivity and exhibits roughly subhorizontal reflectors down to ca. 15 km. It is therefore interpreted to portray a crustal UHP slab thrust over non-UHP crust. An aprubt change in intensity and geometry of observed reflectors marks the boundary of a mid- to lower crustal zone which is present down to ca. 33 km. This crustal zone likely represents cratonal Yangtze crust that was unaffected by the Triassic UHP event and which has acted as the footwall during exhumation of the crustal wedge. Strong and continuous reflectors occurring at ca. 33-40 km depth most likely trace the Moho at the base of the crust. Any trace of a crustal root, that may have formed in response to collision tectonics, is therefore not preserved. A shollow tomographic velocity modell based on inversion of the first arrivals is constructed additionally. This model clearly images the distinct lithologies on both sides of the Tan Lu fault. Sediments to the east exhibit velocities of about 3.4 - 5.0 km* s^-1, whereas the gneisses have 5.2 - 6.0 km*s^-1. Geometry of velocity isolines may trace the structures present in the rocks. Thus the sediments dip shallowly towards the fault, whereas isoclinal folds are imaged to occur in the gneisses. Field data from the UHP unit of the Dabie Shan enables definition of basement-cover sequences that represent sections of the former passive margin of the Yangtze craton. One of the cover sequences, the Changpu unit, still displays a stratigraphic contact with basement gneisses, while the other, the Ganghe unit, includes no relative basement exposure. The latter unit is in tectonic contact with the basement of the former unit via a greenschist-facies blastomylonite. The Changpu unit is chiefly constituted by calc-arenitic metasediments intercalated with meta-basalts, whereas the Ganghe unit contains arenitic-volcanoclastic metasediments that are likewise associated with meta-basalts. The basement comprises a variety of felsic gneisses, ranging from preserved eclogitic- to greenschist-facies paragenesis, and locally contains mafic-ultramafic meta-plutons in addition to minor basaltic rocks. Metabasites of all lithologies are eclogite-facies or are retrogressed equivalents, which, with the exception of those from the Ganghe unit, bear coesite and thus testify to an UHP metamorphic overprint. Mineral chemistry of the analysed samples reveal large compositional variations among the main minerals, i.e. garnet and omphacite, indicating either distinct protoliths or different degrees of interaction with their host-rocks. Contents of ferric iron in low Fetot omphacites are determined by wet chemical titration and found to be rather high, i.e. 30-40 %. However, a even more conservative estimate of 50% is applied in the corresponding calculations, in order to be comparable with previous studies. Textural constraints and compositional zonation pattern are compatible with equilibrium conditions during peak metamorphism followed by a retrogressive overprint. P-T data are calculated with special focus on the application of the garnet-omphacite-phengite barometer, combined with Fe-Mg exchange thermometers. Maximum pressures range from 42-48 kbar (for the Changpu unit) to ~37 kbar (for the Ganghe unit and basement rocks). Temperatures during the eclogite metamorphism reached ca. 750 °C. Although the sample suite reveals variable peak-pressures, temperatures are in reasonable agreement. Pressure differences are interpreted to be due to strongly Ca-dominated garnet (up to 50 mol % grossular in the Changpu unit) and modification of peak-compositions during retrogressive metamorphism. The integrated geological data presented in this thesis allow it to be concluded that, i) basement and cover rocks are present in the Dabie Shan and both experienced UHP conditions ii) the Dabie Shan is the metamorphic equivalent of the former passive margin of the Yangtze craton iii) felsic gneisses undergoing UHP metamorphism are affected by volume changes due to phase transitions (qtz coe), which directly influence the tectono-metamorphic processes iv) initial differences in temperature may account for the general lack of lower crustal rocks in UHP-facies Um das Verständnis der geologischen Entwicklung des größten bekannten Vorkommens von ultra-hochdruck (UHP) Gesteinen auf der Erde, des Dabie Shan im östlichen China, zu erhöhen, wurde eine multidisziplinäre Studie durchgeführt. Geophysikalische Daten wurden entlang einer ca. 20 km langen seismischen Linie im östlichen Dabie Shan gesammelt. Diese reflektionsseismischen Daten zeigen, dass die Kruste aus drei Lagen besteht. Die Oberkruste besitzt eine durchgehend niedrige Reflektivität und meist subhorizontale Reflektoren bis in eine Tiefe von ca. 15 km. Aufgrund dieser Charakteristika wird diese Zone als UHP-bezogener krustaler Keil interpretiert, der auf nicht UHP Kruste überschoben wurde. Ein abrupter Wechsel in der Geometrie aber auch Intensität der Reflektoren markiert die Grenze zu einer mittel- bis unterkrustalen Zone, die sich bis ca. 33 km Tiefe erstreckt. Diese Zone repräsentiert wahrscheinlich kratonale Yangtze Kruste, die von der triassischen UHP-Orogenese nicht erfasst wurde, aber während der Exhumierung das Liegende relativ zum UHP Keil war. Starke und kontinuierliche Reflektoren im Tiefenintervall von 33-40 km bilden höchstwahrscheinlich die Moho an der Basis der Kruste ab. Relikte einer Krustenwurzel, die sich wahrscheinlich während der Kollisionstektonik gebildet hatte, sind nicht sichtbar. Ein flaches tomographisches Geschwindigkeitsmodell, das auf der Inversion der Ersteinsätze gründet, konnte zusätzlich erstellt werden. Dieses Modell bildet deutlich die unterschiedlichen Lithologien auf beiden Seiten der Tan Lu Störung ab. Sedimente östlich der Störung zeigen Geschwindigkeiten von 3.4 - 5.0 km* s^-1, wohingegen die Gneise im Westen 5.2 - 6.0 km*s^-1 aufweisen. Die Geometrie der Geschwindigkeits-Isolinien kann als Ausdruck der Strukturen der Gesteine angenommen werden. Somit zeigen die Sedimente ein nordwestliches Einfallen zur Störung hin, wohingegen isoklinale Falten in den Gneisen abgebildet werden. Geländedaten aus der UHP Einheit des Dabie Shan ermöglichen die Definition von Grundgebirgs- und Deckeinheiten, die Teile des ehemaligen passiven Kontinentalrandes des Yangtze Kratons repräsentieren. Eine der Deckeinheiten, die Changpu Einheit, besitzt nach wie vor einen stratigraphischen Kontakt zu den Grundgebirgs-Gneisen. Der anderen Einheit hingegen, der Ganghe Einheit, fehlt ein entsprechendes Grundgebirge. Diese Einheit steht vielmehr über einen Blasto-Mylonit in tektonischem Kontakt zum Grundgebirge der vorherigen. Die Changpu Einheit baut sich aus kalk-arenitischen Metasedimenten auf, die mit Metabasalten assoziiert sind. Die Ganghe Einheit wird von arenitisch-vulkanoklastischen Metasedimenten, die ebenfalls mit metabasaltischen Gesteinen vergesellschaftet sind, dominiert. Das Grundgebirge baut sich aus diversen felsischen Gneisen auf, die von reliktisch eklogitfaziell bis grünschieferfaziell ausgeprägt sind, und in denen, zusätzlich zu Metabasalten, sporadisch mafisch-ultramafische Meta-Plutone auftreten. Mit Ausnahme der Ganghe Einheit, führen die Metabasite Coesit und belegen somit das UHP Ereignis. Die Mineralchemie der analysierten Proben dokumentiert deutliche Variationen in der Zusammensetzung der Hauptminerale, Granat und Omphazit, was entweder unterschiedliche Protolithe oder unterschiedliche Grade von Stoffaustausch mit den Wirtsgesteinen reflektiert. Gehalte von dreiwertigem Eisen in Omphaziten mit geringen Gesamteisengehalten, wurden mittels Titration bestimmt, wobei sich Werte von 30-40 % ergaben. Dennoch wurde ein noch konservativerer Wert von 50% dreiwertigem Eisen in den entsprechenden Berechnungen angenommen, hauptsächlich, um mit anderen Arbeiten vergleichbar zu sein. Texturen und chemische Zonierungen in den Mineralen sind kompatibel mit Gleichgewichtsbedingungen während dem Höhepunkt der Metamorphose, der retrograd überprägt wird. P-T Daten wurden mit deutlicher Betonung auf das Granat-Omphazit-Phengit Barometer, das mit Fe-Mg Austausch-Thermometern kombiniert wurde, berechnet. Höchstdrucke reichen von 42-48 kbar (für die Changpu Einheit) bis ca. 37 kbar (für das Grundgebirge und die Ganghe Einheit). Während der eklogitfaziellen Metamorphose wurden Temperaturen von ca. 750 °C erreicht. Obwohl die maximalen Drucke deutlich schwanken, sind die Temperaturbestimmungen in guter Übereinstimmung. Die Druckschwankungen können zum einen durch deutlich Ca-dominierte Granate (bis zu 50 mol% Grossular in der Changpu Einheit) und/oder zum anderen durch Modifikationen der Mineralzusammensetzungen während der retrograden Metamorphose erklärt werden. Die präsentierten integrativen geologischen Daten ermöglichen die folgenden Schlussfolgerungen i) Grundgebirgs- und Deckeinheiten treten im Dabie Shan auf und wurden beide UHP metamorph überprägt ii) Der Dabie Shan ist das metamorphe Äquivalent des früheren passiven Kontinentalrandes des Yangtze Kratons iii) felsische Gneise, die eine UHP Metamorphose durchlaufen, sind von Volumenver-änderungen betroffen, die durch großräumige Phasenumwandlungen (Quarz Coesit) hervorgerufen werden, was direkt die tektono-metamorphen Prozesse beeinflusst iv) Initiale Unterschiede in der Temperatur sind möglicherweise dafür verantwortlich, dass generell Unterkrustengesteine in UHP Fazies fehlen

  12. Vom Urknall zum Durchknall

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Unzicker, Alexander

    Lautstarker Applaus erhob sich im Salon III/IV des Marriott-Hotels von Crystal City im amerikanischen Bundesstaat Virginia. In dem überfüllten Konferenzraum starrten alle wie gebannt auf die Leinwand, wo nicht mehr zu sehen war als ein nüchternes Diagramm aus zahlreichen Punkten und einer geschwungenen Kurve. Nureine eigenartige Personengruppe konnte sich davon zu Emotionen hinreißen lassen - Physiker auf der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft, die ihren Begeisterungssturm noch minutenlang fortsetzten. Was war geschehen? Die im Diagramm aufgetragenen Daten bestätigten mit einer nie da gewesenen Genauigkeit ein fundamentales Naturgesetz zur Wärmeabstrahlung von heißen Körpern. 1900 von Max Planck entdeckt, leuchtete es nun in geradezu mathematischer Reinheit auf. Noch sensationeller war der Ursprung der Daten - Mikrowellensignale verschiedener Frequenzen, die nicht aus einem irdischen Labor stammten, sondern von einem heißen Urzustand des Universums! Ein Feuerball aus Wasserstoff und Helium, noch ohne jegliche Strukturen, die irgendwann Leben ermöglichen sollten, ließ damals seinem Licht freien Lauf. Mehr als zehn Milliarden Jahre war es bis zu den Detektoren des vom Menschen gebauten Satelliten COBE unterwegs, der wenige Tage zuvor die Daten übertragen hatte. Wenn ich das alles wie einen Film in meiner Vorstellung ablaufen lasse, bekomme ich immer eine Gänsehaut, als würde ich die inzwischen extrem abgekühlte Strahlung tatsächlich spüren. Ihre Gleichverteilung im Raum macht uns auch deutlich, dass wir uns nicht einbilden dürfen, an einem besonderen Ort im Universum zu leben - intelligente Aliens könnten sich seitdem überall entwickelt haben! Sollten sie - was nicht wahrscheinlich ist - uns wirklich von Zeit zu Zeit über die Schulter schauen, dann hätten sie an jenem Nachmittag des 13. Januar 1990, als der Vortrag stattfand, bestimmt anerkennend mit ihrem großen Kopf genickt.

  13. On the contribution of Heinrich Bruns to theoretical geometrical optics. With consideration of his correspondence with scientists of the Zeiss Company in Jena 1888-1893. (German Title: Über den Beitrag von Heinrich Bruns zur theoretischen geometrischen Optik Unter Berücksichtigung seines Briefwechsels mit Wissenschaftlern der Zeiss-Werke in Jena 1888-1893)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ilgauds, Hans-Joachim; Münzel, Gisela

    This paper describes the works of Heinrich Bruns, director of the Leipzig University Observatory, on theoretical geometrical optics, which followed an outstanding tradition in Leipzig. Bruns and his pupils did not stop at theoretical considerations, but applied their findings to practical questions. Bruns' correspondence with opticians of the Zeiss Company in Jena, so far known only fragmentarily, gives impressive evidence of their friendly relationship characterized by mutual regard and stimulation.

  14. Implantate für den Bandscheibenersatz (Stand 1993)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mathey, Michael; Wintermantel, Erich

    Die Bandscheiben sind besonders betroffen von Fehlhaltungen und -stellungen der Wirbelsäule. Sie unterliegen als grösstes zusammenhängendes, nicht vaskularisiertes Gewebe im Menschen, statisch und dynamisch extrem belastet, besonders der Alterung. Um die teilweise sehr starken Schmerzen bei Bandscheibenschädigungen zu lindern, ist eine Operation vielfach die einzige Hilfe. Bei dieser Operation (Nukleotomie) entfernt man das aus der Bandscheibe ausgetretene Gewebe des Gallertkerns (nucleus pulposus), welches durch Druck auf die Nervenstränge im Bereich der Wirbelsäule die Beschwerden (Ischias-Schmerz) verursacht hat. Nach der Entfernung des Gallertkerns werden die auftretenden Kräfte bei veränderter Biomechanik übertragen. Dabei erhalten die Zwischenwirbelgelenke (Facettengelenke) eine erheblich grössere Flächenpressung als dies bei intakter Bandscheibe der Fall war. Die höhere Flächenpressung kommt durch die Verringerung des Abstandes zwischen den oberen und unteren Deckplatten der benachbarten Wirbelkörper zustande, zwischen denen sich der Gallertkern befand. Durch geeignetes Training der Rückenmuskulatur kann eine Stabilisierung des operierten Bandscheibensegmentes erreicht werden, jedoch ist es eine klinische Erfahrung, dass die meisten Patienten, die momentan durch die Operation schmerzfrei geworden sind, keine adäquate zusätzliche sportliche Betätigung auf sich nehmen.

  15. Self-image and perception of mother and father in psychotic and borderline patients.

    PubMed

    Armelius, K; Granberg

    2000-02-01

    Psychotic and borderline patients rated their self-image and their perception of their mother and father using the Structural Analysis of Social Behavior model (SASB). The borderline patients had more negative images of themselves and their parents, especially their fathers, than did the psychotic patients and the normal subjects, while the psychotic patients' ratings did not differ much from those of the normal subjects. The self-image was related to the images of both parents for borderline patients and normal subjects, while for the psychotic patients only the image of the mother was important for the self-image. In addition, the psychotic patients did not differentiate between the poles of control and autonomy in the introjected self-image. It was concluded that borderline patients are characterized by negative attachment, while psychotic patients are characterized by poor separation from the mother and poor differentiation between autonomy and control. The paper also discusses how this may influence the patients' relations to others. Psychotische und Borderline Patienten beurteilten ihr Selbstbild und ihre Wahrnehmung von Mutter und Vater mit Hilfe der strukturalen Analyse sozialen Verhaltens (SASB). Die Borderline Patienten hattten negativere Selbstbilder und Elternbilder (speziell Vaterbilder) als die psychotischen Patienten und gesunde Personen. Die Beurteilungen der psychotischen Patienten unterschieden sich dagegen nicht besonders von jenen Gesunder. Das Selbstbild stand in Beziehung zu beiden Elternbildern bei den Borderline Patienten und den Gesunden, während bei den psychotischen Patienten nur das Mutterbild für das Selbstbild bedeutsam war. Außerdem konnte bei den psychotischen Patienten nicht zwischen den Polen der Kontrolle und Autonomie bzgl. der introjizierten Selbstbilder differenziert werden. Aus den Ergebnissen wird gefolgert, dass Borderline Patienten durch eine negative Bindung charackterisiert sind, psychotische Patienten dagegen durch eine mangelnde Separation von ihren Müttern und eine geringe Differenzierung zwischen Autonomie und Kontrolle. Es wird außerdem diskutiert, wie die Ergebnisse auf die realen Beziehungen der Patienten zu anderen Menschen Einflus nehmen könnten. Des patients psychotiques et Borderline ont évalué leur image d'eux-mêmes et leur perception de leur mère et père à l'aide du modèle de l'Analyse Structural du Comportement Social (SASB. Les patients Borderline avaient des imagess plus négatives d'eux-mêmes et de leurs parents, surtout de leur père, que les patients psychotiques et les sujets normaux, alors que les patients psychotiques se jugeaient à peine différemment des sujets normaux. L'image de soi était en relation avec les images des deux parents pour les patients Borderline et pour les sujets normaux, alors que pour les patients psychotiques, seulement l'image de la mère jouait un rôle pour leur image. En plus, les patients psychotiques ne différenciaient pas entre les pôles de contrôle et d'autonomie dans l'image de soi introjectée. Nous en avons conclu que les patients Borderline se caractérisent par un attachement négatif, et les patients psychotiques par une faible séparation de la mère ainsi qu'une différenciation modeste entre autonomie et contrôle. L'influence de ceci sur les relations des patients avec les autrs est discutée dans cet article. Pacientes limítrofes y psicóticos evaluaron su autoimagen y la percepción que tenían de sus padres usando el modelo de Análisis estructural del comportamiento social (SASB). Los pacientes limítrofes registraron imágenes más negativas de sí mismos y de sus progenitores, especialmente de su padre, que los pacientes psicóticos y los normales, mientras que las evaluaciones de los pacientes psicóticos no difirieron mucho de las de los sujetos normales. La autoimagen tuvo relación con la imagen de ambos progenitores tanto en el caso de los pacientes limítrofes como de los sujetos normales, mientras que para los pacientes psicóticos no diferenciaron entre control y autonomía en la autoimagen introyectada. Se concluyó que los pacientes limítrofes se caracterizan por un apego negativo, mientras que los pacientes psicóticos muestran una pobre separación de su madre y también pobre discriminación entre autonomía y control. El trabajo también discute cómo esto puede influire sobre la relación de los pacientes con los demás.

  16. Kombinierte Hoch-/Niedrig-Dosis-Therapie mit systemischen Glukokor-tikoiden bei schweren Verlaufsformen der Alopecia areata im Kindesalter.

    PubMed

    Jahn-Bassler, Karin; Bauer, Wolfgang Michael; Karlhofer, Franz; Vossen, Matthias G; Stingl, Georg

    2017-01-01

    Schwere Verlaufsformen der Alopecia areata (AA) im Kindesalter sind aufgrund limitierter Optionen therapeutisch herausfordernd. Systemische, hochdosierte Glukokortikoide weisen die schnellste Ansprechrate auf, nach dem Absetzen kommt es allerdings zu Rezidiven. Eine längerfristige Hochdosis-Anwendung ist aufgrund der zu erwartenden Nebenwirkungen nicht empfehlenswert. Eine dauerhafte Steroiderhaltungstherapie unterhalb der Cushing-Schwellen-Dosis nach Bolustherapie könnte die Krankheitsaktivität ohne Nebenwirkungen längerfristig unterdrücken. Im Rahmen einer offenen Anwendungsbeobachtung wurden 13 Kinder mit schweren Formen der AA in diese Studie eingeschlossen. Bei sieben Kindern lag eine AA totalis/universalis vor, bei sechs eine multifokale AA mit Befall von mehr als 50 % der Kopfhaut. Das Therapieregime sah eine initiale Prednisolon-Dosierung von 2 mg/kg Körpergeweicht (KG) vor und wurde innerhalb von neun Wochen auf eine Erhaltungsdosierung unter der individuellen Cushing-Schwelle reduziert. Der Nachbeobachtungszeitraum betrug ein bis drei Jahre. Wir beobachteten in 62 % aller Fälle ein komplettes Nachwachsen der Haare. Die mittlere Dauer bis zum Ansprechen lag bei 6,6 Wochen und konnte mit der Erhaltungstherapie über den gesamten Beobachtungszeitraum aufrechterhalten werden. An Nebenwirkungen wurden ausschließlich eine Gewichtszunahme (1-3 kg) bei allen Behandelten sowie eine milde Steroidakne in 23 % der Fälle beobachtet. Die kombinierte Hoch-/Niedrig-Dosis-Therapie mit systemischen Glukokortikoiden mittels Prednisolon zeigte eine hohe, dauerhafte Ansprechrate ohne signifikante Nebenwirkungen. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  17. Genetic study of Andalusia's ovine and caprine breeds.

    PubMed

    Rodero, E; Haba, M R; Rodero, A

    1997-01-12

    Two different breeds of Andalusian sheep, 'Grazalema Merino' and 'Lebrijan Churro', and two different breeds of Andalusian goats, 'Andalusian White' and 'Andalusian Black', chosen by previous studies (Rodero et al. 1992a) as priority breeds for conservation, were studied. The systems used corresponded to ethnozootechnic characteristics, as well as the different biochemical-polymorphism variables. Farms were differentiated within breeds, or between themselves, and different tests were used of genetic and genotypic frequencies: Wright's indices, medium heterozygosities, Whalund's variances, G test of probability of reason, etc. Also Cavalli-Sforza's genetic distance was obtained. In the Andalusian Black and Grazalema Merino breeds, the Whalund's variances obtained were a result of selection, that has divided the breeds into distinct populations differentiated spatially. Medium heterozygosities of each breed do not differ much within themselves, but when each system is considered alone, discrepancies between ethnic groups are relevant. Wright's F indices demonstrated in the Andalusian White and Grazalema Merino breeds, genetic heterozygosities between populations or studied herds can be deduced, but this is not possible in the Andalusian Black. The F(IS) values indicated, despite the small size of the populations, that inbreeding has been avoided, probably because of the entry of foreign sires. In none of the breeds is there a significant excess of heterozygosis. The genetic distances between flocks within breeds do not differ from those found between breeds. RÉSUMÉ: On a travallé avec, differents troupeau des races de montons de l'Andalusie, Grazalema Merino et Lebrija Churro, et avec les races caprines Andalusian White et Andalusian Black, choisie entre les races Andaluciennes comme prioritaires pour la conservation, dans un etudie avant (Rodero et col. 1992a). Les sistémes utilicés dans cette travaille correspondent á charactérés etnozootechniques et á differents variables de polymorphism biochimique. Lorsque on fait differences entre troupeau, dedans de races, ou entre elles, on a utilicés differents preuves, á partir des fréquences géniques et génotipiques: l'index de Wright, hétérozygotie moyennes, variances de Whalund, preuve G de raison de probabilité, etc. Aussi le distance de Cavalli-Sforza. Comme conclusion, dans les races Andalusian Black et Grazalema Merino les variances de Whalund obtenues sont cosequences de l'action de la selection, donant different populations avec differentiation spaciale. Les hétérozygoties moyennes de chaque race sont parus, mais lorsque on considérent chaque systéme separé, les differences entre groupes ethniques sont importantes. Les indexes F de Wright demonstrent que, dans le races Andalusian White et Grazalema Merino on peuvent déduire d'heterozygoties génétique entre les populations ou troupeau analicées, dans le race Andalusian Black les differences valeurs de FIS indiquent que, malgré les petites dimensions des populations, on a evité la consanguinitée, due, probablement, á l'entrée d'étalons externes. Il n'y a pas, chez auqune race, d'un signifivative accroissement d'hétérizygosis. Les distances génétiques entre troupeau, dedans des races, en different pas des distances obtenues entre races. RESUMEN: Se ha trabajado con diferentes ganaderias de las razas ovinas andaluzas Merino de Grazalema y Churra Lebrijana, y con las caprinas Blanca Serrana y Negra Serrana, elegidas entre el resto de las razas de Andalucia como prioritarias pra la conservación, por estudio previo (Rodero y col., 1992a). Los sistemas utilizados en este trabajo corresponden tanto a caracteres etnozootécnicos como a diferentes variables de polimorfismos bioquimicos. Cuando se han diferenciado las ganaderias dentrde razas, o las ganaderias entre si, se han utilizado diferentes pruebas, a partir de las frecuencias genéticas y genotipicas: indices de Wright, heterocigosidades media, varianzas de Whalund, prueba G de razón de probabilidad, etc. También se obtuvieron las distancia genéticas de Cavalli-Sforza. Se concluye que en las razas Negra Serrana y Merino de Grazalema las varianzas de Whalund obtenidas son consecuencia de la acción de la selección que ha actuado dividiendo las razas en distintas poblaciones con diferenciación espacial. Las heterocigosidades medias de cada raza no difieren mucho entre si, pero cuando se considera cada sistema aisladamente, las discrepancias entre grupos étnicos son acusadas. Los indices F de Wright ponen de manifiesto que, mientras en las razas Blanca Serrana y Merino de Grazalema se pueden deducir heterocigosidades genéticas entre las problaciones o ganaderias estudiadas, no ocurre otro tanto en la raza Negra Serrana. Los valores de F(IS) parecen indicar que, a pesar del tamaño pequeño de las poblaciones, se ha evitado la consanguinidad, probablemente por la entrada de sementales externos. No se produce en ninguna de las razas un exceso significativo de heterocigosis. Las distancias genéticas entre ganaderias dentro de razas no difieren de lashalladas entre razas. ZUSAMMENFASSUNG: Es wurde mit verschiedenen andalusischen Zuchten der Schafrassen 'Grazalema Merino' and 'Lebrijan Churro' und der Ziegenrassen 'Andalusian White' und 'Andalusian Black' gearbeitet, die man von den andalusichen Rassen im Hinblick auf Erhaltung ausgewählt hat. Die benutzten Systeme in dieser Forschungsarbeit entsprechen Merkmalen, die sich sowohl auf ethnisch wie auch auf die verschiedenen Variablen des biochemischen Polimorfismius bezichen. Zur Unterschlidung von Zuchten innerhalb die Rassen oder von zuchten untereinander wurden verschiedene Tests benutzt, die von den genetischen und genotypischen Frequenzen ausgehen: Wright-Index, Durchschnittsheterozygositäten, Wahl und Varianz G-Test der Wahrscheinlichkeit, etc. Außerdem wurden die genetischen Distanzen nach Cavalli-Sforza errechnet. Man Kommt zum Schluß, daß in den Andalusian Black und Grazalema Merino die Wahl und Varianz das Ergebnis einer Selektionsaktivität ist, die die Rassen in Verschiedenen Populationen und unterschiedlichen Räumen aufgeteilt hat. Die durchschnittlichen Heterozygositäten jeder Rasse unterscheiden sich wenig voneinander, aber wenn man jedes System für sich betrachtet, stell man doch erhebliche Diskrepanzen zwischen den ethnischen Gruppen fest. Der Wright-Index offenbart, daß man in den Rassen Andalusian White und Grazalema Merino genetische Heterozygositäten ableiten kann zwischen den Populationen oder den untersuchten Zuchten; dies ist nicht der Fall inder Rasse Andalusian Black. Die F(IS) werte scheinen anzugeben, da trotz der kleinen Größe der Populationen die Blutsverwandschaft vermieden wurde, wahrscheinlich durch von außerhalb kommenden Böcken. In keiner der Rassen existiert übermässige Heterozygotie Die genetischen Distanzen zwischer der Zuchten unterscheiden sich nicht van dener der Rassen. 1997 Blackwell Verlag GmbH.

  18. [Osteopathie bei gastroösophagealem Reflux mit Hiatushernie: Ein Fallbericht gemäß der CARE-Leitlinie].

    PubMed

    Rotter, Gabriele; Brinkhaus, Benno

    2017-01-01

    Hintergrund: Das Vorhandensein einer Hiatushernie kann das Auftreten einer gastroösophagealen Refluxerkrankung (GERD) als Komplikation bedingen. Konventionelle medizinische Therapiemaßnahmen können zu unerwünschten Ereignissen und Rezidiven führen. Bisher sind die Effekte von osteopathischen Behandlungen bei Hiatushernie und GERD nicht bekannt. Fallbericht: Eine 59-jährige Patientin mit endoskopisch diagnostizierter chronischer Gastritis, GERD und Hiatushernie beklagte einen persistierenden gastroösophagealen Reflux trotz konventionell-medizinischer konservativer Therapie. Die osteopathische Diagnostik ergab eine funktionelle Störung im Bereich des Magens und der Kardia mit einer Beteiligung zugehöriger Reflexzonen. Nach einer osteopathischen Behandlung als individuelle, befundorientierte Therapie ließen die Beschwerden erheblich nach. Die Hiatushernie war nach einer dieser Behandlung endoskopisch nicht mehr nachweisbar. Schlussfolgerungen: Dieser Fallbericht schildert die Symptomreduktion einer GERD nach osteopathischer Behandlung. In der endoskopischen Folgeuntersuchung fand sich die initial diagnostizierte Hiatushernie nicht mehr, diese Befund änderung könnte jedoch auf die unterschiedlichen Untersucher zurückgeführt werden. Prospektive kontrollierte klinische Studien sind notwendig, um den Stellenwert von osteopathischen Behandlungen bei GERD mit Hiatushernie zu untersuchen. © 2017 The Author(s). Published by S. Karger GmbH, Freiburg.

  19. Die Energiebranche am Beginn der digitalen Transformation: aus Versorgern werden Utilities 4.0

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Doleski, Oliver D.

    Die traditionelle Energieversorgung befindet sich in einer Zäsur. Das seit Jahrzehnten bewährte und stabile Geschäftsmodell einer zuverlässig planbaren, zentralen Energieerzeugung mit anschließender unidirektionaler Verteilung geriet spätestens seit der Energiewende des Jahres 2011 immer mehr unter Druck. Angesichts fortschreitender Digitalisierung und Dezentralisierung einerseits und gestiegener Erwartungshaltung der Kunden gegenüber "ihrem" Versorger andererseits sieht sich die Energiebranche heute einem epochalen Transformationsprozess gegenübergestellt. Bei diesem entwickeln sich aus den monopolistischen Versorgern des 19. und 20. Jahrhunderts (Utility 1.0), über die liberalisierten Energieversorgungsunternehmen (Utility 2.0) und Energiedienstleistungsunternehmen (Utility 3.0) heutiger Prägung, die digitalen Energiedienstleistungsunternehmen (Utility 4.0) von morgen. Oliver D. Doleski beschränkt sich in seinem Beitrag nicht auf die reine Beschreibung dieses Veränderungsprozesses an sich. Vielmehr werden darüber hinaus sowohl die mit dieser Entwicklung verbundenen übergeordneten Ziele als auch die wesentlichen Anforderungen an erfolgreiche Utilities 4.0 skizziert. Das Kapitel endet mit einem prägnanten Überblick profitabler Betätigungsfelder, die zur Sicherung der ökonomischen Zukunft von Energiekonzernen, Regionalversorgern und Stadtwerken beitragen können.

  20. Akne.

    PubMed

    Degitz, Klaus; Ochsendorf, Falk

    2017-07-01

    Akne ist eine chronische Erkrankung mit hoher Prävalenz unter Jugendlichen. Pathogenetische Hauptfaktoren (und ihre klinischen Korrelate) sind gesteigerte Talgproduktion (Seborrhoe), follikuläre Hyperkeratose (Komedonen) und perifollikuläre Entzündungsvorgänge (Papulopusteln). Die Krankheit wird von endogenen (Androgene, IGF-1, neuroendokrine Faktoren) und exogenen (Propionibacterium acnes, Diät, mechanische Irritation, Inhaltsstoffe medizinischer oder kosmetischer Externa) Einflüssen moduliert. Akne geht mit zum Teil hoher Morbidität einher und kann bereits bei leichter Ausprägung eine erhebliche Verschlechterung der Lebensqualität bewirken. Zu Therapie stehen wirksame topische und systemische Behandlungsverfahren zur Verfügung. Eine optimale Behandlung erfordert eine stadiengerechtes Management und kontinuierliche ärztliche Begleitung der Patienten über den erforderlichen Behandlungszeitraum. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  1. Musikalische Akustik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Meyer, Jürgen

    Im weitesten Sinne umfasst die musikalische Akustik alle Themenbereiche, in denen Akustik und Musik in irgendeiner Form miteinander verbunden sind oder zumindest gleichzeitig eine Rolle spielen (Meyer 2004a). Im Mittelpunkt steht dabei die Akustik der Musikinstrumente und Gesangsstimmen, die sich mit der physikalischen Funktionsweise einschließlich der Einflussmöglichkeiten des Spielers auf die Tongestaltung und mit der Schallabstrahlung einschließlich der Klangeigenarten und der Richtungsabhängigkeit befasst (Meyer 2004b, Fletcher u. Rossing 1991). Sobald dabei klangästhetische Gesichtspunkte mit ins Spiel kommen, ist eine Einbeziehung psychoakustischer Aspekte unumgänglich. Erst auf dieser Grundlage ist eine qualitative Bewertung von Instrumenten möglich, die es den Instrumentenbauern erlaubt, anhand objektiver Kriterien bautechnische Veränderungen zur Verbesserung ihrer Instrumente vorzunehmen.

  2. Kommunale Energieversorger als wesentliche Akteure der Digitalisierung - Strategien und Handlungsoptionen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reiche, Katherina

    Die Digitalisierung erfasst sämtliche Bereiche des Lebens und Wirtschaftens. Auch die Kommunalwirtschaft - insbesondere die kommunale Energiewirtschaft - sieht sich perspektivisch disruptiven Entwicklungen gegenüber. Stadtwerke haben bereits viele Herausforderungen erfolgreich gemeistert und stehen auch der Digitalisierung positiv gegenüber. Vielerorts gestalten kommunale Unternehmen den digitalen Wandel bereits aktiv mit. Dieser Artikel arbeitet die Assets kommunaler Unternehmen heraus und zeigt Strategien und Handlungsoptionen zum Umgang mit der digitalen Transformation für kommunale Energieversorgungsunternehmen auf. Dabei zeigt sich, dass das politische und regulatorische Umfeld für das positive Gelingen der Digitalisierung entscheidend sind. Kommunale Unternehmen benötigen die gleichen Marktzugangsbedingungen wie andere Akteure. Ferner profitieren kommunale Unternehmen von einigen Wettbewerbsvorteilen, etwa hohen Vertrauenswerten ihrer Kunden und umfangreiches Know-how im Datenmanagement.

  3. Sozialindex und gewichtenregeling . Berücksichtigung von sozialräumlichen Rahmenbedingungen bei der Mittelvergabe an Schulen am Beispiel Nordrhein-Westfalens und den Niederlanden

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Terpoorten, Tobias

    2016-12-01

    In Germany and the Netherlands spatial information about the social structure of the inhabitants is used for the coordination of financial and human resources in the local school-system. The aim is to reduce educational inequalities by taking the social context of the schools into account. The article explains two approaches. In North Rhine-Westphalia (Germany) a so called Sozialindex is used to distribute additional teachers to municipalities with difficult social surroundings. The Dutch government uses an instrument to give each pupil a weight (gewichtenregeling) depending on the specific educational background. Combined with an evaluation of the school location an additional budget, if necessary, will be payed.

  4. Efficiency of selection methods for increased ratio of pupal-larval to adult-larval weight gains in Tribolium.

    PubMed

    Campo, J L; Cobos, P

    1994-01-12

    Four lines of Tribolium castaneum were selected in each of three replicates for increased ratio of (pupal-larval) to (adult-larval) weight gains, using selection for increased (pupal-larval) weight gain (PL), selection for decreased (adult-larval) weight gain (AL), direct selection for the ratio (R) and linear selection index of larval, pupal and adult weights (I), respectively, for four generations. Linear index was calculated with economic weights of m(2) -m(3) , m(3) -m(1) and m(1) -m(2) , respectively, with m(1) , m(2) and m(3) being the means for larval, pupal and adult weights. Selection to increase the ratio is considered to be a method to maximize the mean response in (adult-larval) weight while controlling the response in (pupal-adult) weight, and as a form of antagonistic selection to increase the weight gain during a given age period relative to the gain at another age period. Larval, pupal and adult weights were measured at 14, 21 and 28 days after adult emergence, respectively. The selected proportion was 20 % in all lines. The response observed for the ratio differed significantly among lines (p < 0.01), with the I and AL lines having the greatest responses. Line R was less effective in improving the objective of selection, while line PL appeared to be inappropriate. The observed responses for the numerator and denominator weight gains were positive in line PL, and negative in the AL, R and I lines. All lines apart from line PL decreased the (adult-larval) weight, holding (pupal-adult) weight constant. Larval weight showed the greatest influence on the response for the objective of selection. The results for this greater than 1 ratio are compared with results of others for smaller than 1 ratios, in which indirect selection for increased numerator is the more efficient alternative to the selection index. ZUSAMMENFASSUNG: Effizienz Selektionsverfahren zur Verbesserung des Quotienten der Gewichtsentwicklung zwischen Puppe/Larve und Käfer/Larve bei Tribolium. In den jeweils drei Versuchsserien zur Erhöhung des Quotienten (Gewicht von Puppe-Larve/Gewicht von Käfer-Larve) wurden vier Versuchsreihen von Tribolium castaneum untersucht: die Versuchsreihe PL wurde gewählt um die Differenz (Puppengewicht-Larvengewicht) zu erhöhen, die Versuchsreihe AL wurde gewählt um die Differenz (Käfergewicht-Larvengewicht) zu reduzieren, die Versuchsreihe R wurde direkt für den Koeffizienten gewählt und die Auswahl der Versuchsreihe I erfolgte über einen linearen Index, errechnet aus dem Gewicht von Larven, Puppen und Käfern über vier Generationen. Der lineare Index wurde berechnet aus den Gewichten von (m(2) -m(3) ), (m(3) -m(1) ) bzw. (m(1) -m(2) ), wobei m(1) , m(2) und m(3) die Mittelwerte für das Gewicht von Larven, Puppen bzw. Käfern sind. Die Auswahl zur Erhöhung des Quotienten ist eine Methode zur Maximierung des Durchschnittsgewichtsverhältnisses Käfer/Larve, sowie eine antagonische Auswahlform zur Erhöhung der Gewichtszunahme während einer bestimmten Wachstumsperiode im Vergleich zur Gewichtszunahme während einer anderen Wachstumsperiode. Das Selektionsverhältnis belief sich auf 20%. Die beim Quotienten beobachtete Antwort wies bedeutende Unterschiede zwischen Versuchsreihen auf (p < 0.01), wobei die höchsten Antworten bei den Versuchsreihen I und AL beobachtet wurden. Versuchsreihe R war am wenigsten effektiv, während Versuchsreihe PL nicht geeignet schien, das Auswahlziel zu verbessern. Die bei Nenner und Zähler beobachteten Antworten waren positiv bei der Versuchsreihe PL und negativ bei den anderen drei Versuchsreihen. Die Ergebnisse für diesen Quotient größer als 1 wurden mit denen anderer Versuche für Quotienten kleiner als 1 verglichen, bei denen die Auswahl zur Erhöhung des Zählers die effizienteste Alternative zum Auswahlindex ist. RESUMEN: Eficiencia de métodos de selección para incrementar el cociente entre la ganancia en peso de pupa-peso de larva y la ganancia en peso de adulto-peso de larva en Tribolium Cuatro líneas de Tribolium castaneum fueron seleccionadas en cada una de tres repeticiones para incrementar el cociente (peso de pupa-peso de larva)/(peso de adulto-peso de larva); la línea PL fue seleccionada para aumentar la diferencia (peso de pupa-pesp de larva), la línea AL fue seleccionada para disminuir la diferencia (peso de adulto-peso de larva), fa línea R fue seleccionada directamente para el cociente, y la línea I fue seleccionada por medio de un índice lineal basado en los pesos de larva, pupa y adulto, durante cuatro generaciones. El índice lineal se calculó con pesos económicos de (m(2) -m(3) ), (m(3) -m(1) ), y (m(1) -m(2) ) respectivamentee, siendo m(1) , m(2) , y m(3) los valores medios para el peso de larva, pupa y adulto. La selección para aumentar el cociente indicado es un método para maximizar la respuesta en (peso de adulto-peso de larva) controlando al tiempo la respuesta en (peso de pupa-peso de adulto), y es una forma de selección antagónica para aumentar la ganancia de peso durante un periodo de edad en relación con la ganancia en peso durante otro periodo. La proporción de selección due el 20 %. La respuesta observada en el cociente difería significativamente entre lineas (p < 0.01), teniendo las líneas I y AL las mayores respuestas. La línea R fue menos efectiva, mientras que la línea PL parecía inapropiada para mejorar el objetiyo de selección. Las respuestas observadas en el denominador y en el numerador fueron positivas en la línea PL, y negativas en las otras tres líneas. Los resultados para este cociente mayor que 1 se comparan con los de otros experimentos para cocientes menores que 1, en los que la selección para incrementar el numerador es la alternativa más eficiente al índice de selección. 1994 Blackwell Verlag GmbH.

  5. Vernarbende Alopezien.

    PubMed

    Kanti, Varvara; Röwert-Huber, Joachim; Vogt, Annika; Blume-Peytavi, Ulrike

    2018-04-01

    Primär vernarbende Alopezien (PVA) werden nach der Klassifikation der North American Hair Research Society nach ihrem prominenten entzündlichen Infiltrat in vier Gruppen eingeteilt: PVA mit lymphozytärem, neutrophilem, gemischtzelligem oder unspezifischem Entzündungsmuster. Der Haarausfall kann subklinisch beginnen und langsam fortschreiten, so dass der genaue Erkrankungsbeginn oft schwer nachzuvollziehen ist. Die Diagnose wird häufig verzögert gestellt. Während die meisten vernarbenden Alopezien bei vollständiger Ausprägung anhand des klinischen Bildes klar zugeordnet werden können, ist die Diagnosestellung in der Frühphase oder im Endstadium häufig schwierig. Bei Erstvorstellung sollte eine ausführliche Anamnese und dermatologische Ganzkörperuntersuchung, inklusive Trichoskopie durchgeführt werden. In klinisch unklaren Fällen sollte eine Biopsie erfolgen. Aufgrund der Seltenheit der PVA gibt es bisher nur eine niedrige Evidenz über die Wirksamkeiten der Vielzahl der verschiedenen angewandten Therapien. Ziele der Therapie einer PVA sind, den Haarausfall zu stoppen oder zumindest zu verzögern, die klinischen Entzündungszeichen zu reduzieren, weitere Vernarbung zu verhindern sowie die subjektiven Symptome zu lindern. Ein Nachwachsen in bereits vernarbten Arealen sollte nicht erwartet werden. Eine antientzündliche Therapie mit topischen Kortikosteroiden der Klasse III-IV und/oder mit intrakutanen intraläsionalen Triamcinolonacetonid-Injektionen kommt bei den meisten PVA in Betracht. Die Wahl der systemischen Therapie hängt von der Art des prädominierenden entzündlichen Infiltrates ab und umfasst antimikrobielle/antibiotische oder immunmodulatorische/immunsuppressive Ansätze. Psychologische Unterstützung und Camouflage-Techniken sollten den Patienten angeboten werden. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  6. Stenting und technische Stentumgebung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hoffstetter, Marc; Pfeifer, Stefan; Schratzenstaller, Thomas; Wintermantel, Erich

    In hoch entwickelten Industrieländern stehen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) Herz-Kreislauf-Erkrankungen und speziell die Koronare Herzkrankheit (KHK) an erster Stelle der Todesursachen. In Deutschland betrug die Zahl der erfassten, an KHK erkrankten Personen ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer allein im Jahre 2001 über 473.000. Die KHK war im Jahre 2003 mit 92.673 erfassten Todesfällen immer noch die häufigste Todesursache, obgleich in Deutschland die Häufigkeit der Koronarinterventionen zur Behandlung der KHK zwischen 1984 und 2003 um fast das 80fache von 2.809 auf 221.867 Eingriffe pro Jahr gestiegen ist [1]. Neben der hohen Zahl an Todesfällen haben die betroffenen Personen durch chronische Schmerzen und eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit zusätzlich eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität [2].In Folge dessen wird die erkrankte Person häufig zum Pflegefall was neben den gesundheitlichen Aspekten auch eine sozioökonomische Komponente in Form der fehlenden Arbeitskraft und den auftretenden Pflegekosten nach sich zieht. Die Kosten für die Behandlung der KHK in Deutschland beliefen sich im Jahre 2002 laut Statistischem Bundesamt auf rund 6,9 Mrd. €. Verglichen mit ähnlichen Zahlen der USA dürfte sich der entstandene Schaden für die deutsche Volkswirtschaft im zwei- bis dreistelligen Milliardenbereich bewegen [3].

  7. Grüne Infrastruktur -. Konzepte und Strategien zur Förderung eines Bewusstseins für den Wert von Stadtgrün

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Menke, Peter

    2016-06-01

    Due to climate change, but also because of the demographic change and financial constraints in many municipalities, the future of cities is a currently much-discussed topic. Conflicts over land-use are inevitable: As densification is an essential principle in growing cities, the pressure on open (green) spaces rises. Climate Change and water-management as well as mobility-issues and air-quality confront municipalities with new challenges, in terms of open space planning and greenery in the city. It is necessary to save the existing green in these days of budget-shortage and other priorities in communities. Municipalities have to raise new strategies to strengthen the awareness of the value of green in public and in the local business.

  8. Corporate Regional Responsibility - Warum engagieren sich Unternehmen gemeinsam für ihre Region?. Motive der kollektiven regionalen Verantwortungsübernahme von Unternehmen an den Beispielen des Initiativkreises Ruhr und der Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schiek, Meike

    2016-03-01

    Companies can voluntarily participate in matters of regional developments, thereby accepting responsibility on a regional level. Referring to the concept of Corporate Social Responsibility (CSR), the term Corporate Regional Responsibility (CRR) is used to describe this behavior. Moreover, companies can form a CRR-corporation with other companies in order to take over a collective CRR. So far, the motives of companies for exercising collective CRR are unknown, thus, corporate resources can not be mobilized and utilized efficiently for regional developments. This article explores the subject of collective CRR and illustrates CRR motives using the example of the two CRR-cooperations Initiativkreis Ruhr and Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain.

  9. Optimized testing schemes using nucleus progeny, adult MOET siblings, or juvenile MOET pedigrees in dairy cattle closed populations.

    PubMed

    Bondoc, O L; Smith, C

    1993-01-12

    Selection response rates are predicted for nucleus progeny testing, adult multiple ovulation and embryo transfer (MOET) sib testing, and juvenile MOET pedigree testing in closed populations. Deterministic models are adapted to adjust predicted genetic gains for the effects of population size and structure, selection disequilibrium, sampling losses, and inbreeding depression. The improvement schemes were optimized for different numbers of sires used and first lactation females recorded per year. The number of nucleus daughters tested per sire, and of females per MOET full sibship, that maximize the predicted response to selection per year, were determined. Annual genetic gains and inbreeding rates were interpolated to the same planning horizon (20 years) to compare the optimized schemes for a wide range of situations. The predicted maximum genetic gain per year is higher for adult MOET than for juvenile MOET (due to the proportional extra time to collect the embryos needed) and for nucleus progeny testing. Average annual inbreeding rates are much higher for MOET schemes than for nucleus progeny testing. The advantages of adult and juvenile over nucleus progeny testing are little affected by planning horizon, but are higher with more females recorded per year, higher heritability, and higher reproductive and MOET success rates. Comparison of the schemes at the same level of inbreeding is fairer for fixed testing resources. At the same inbreeding level, the genetic advantage of adult MOET was generally maintained, but juvenile MOET then lost its advantage over progeny testing in these closed populations. ZUSAMMENFASSUNG: Optimierte Prüfpläne für Nukleusnachkommen, adulte MOET Geschwister oder juvenile MOET Pedigrees in geschlossenen Milchviehpopulationen Selektionserfolge werden für Nukleusnachkommenprüfung, adulte multiple Ovulation (MOET) und Embryotransfer, Geschwisterprüfung und juvenile MOET Pedigreeprüfung geschlossener Populationen geschätzt. Deterministische Modelle werden modifiziert zur Berücksichtigung geschätzter genetischer Fortschritte für die Wirkungen von Populationsgröße, Struktur, Selektionsungleichgewicht, Stichprobenungenauigkeit und Inzuchtdepression. Die Zuchtpläne werden für verschiedene Zahlen von Stieren und Erstlaktationskühe pro Jahr optimiert. Die Zahl der geprüften Nukleustöchter je Stier und Kühe je MOETVollgeschwistergruppe, die den geschätzten Erfolg maximieren, werden bestimmt. Um die optimierten Pläne über einen weiten Bereich zu vergleichen, werden jährlicher Zuchtfortschritt und Inzuchtzuwachs für den gleichen Planungshorizont von 20 Jahren interpoliert. Der geschätzte maximale Zuchtfortschritt pro Jahr ist für adultes MOET höher als bei juvenilem (wegen zusätzlicher Zeit zur Embryonengewinnung) und bei Nukleusnachkommenschaftsprüfung. Durchschnittliche jährliche Inzuchtraten sind viel höher für MOET Pläne als für das Nachkommenschaftsprüfsystem. Die Vorteile des adulten und juvenilen MOET über Nukleusnachkommenprüfung werden durch den Planungshorizont nur geringfügig tangiert, werden aber höher, wenn mehr weibliche Tiere je Jahr geprüft werden bei höherer Heritabilität, höherer Reproduktions- und Erfolgsrate. Der Vergleich der Pläne beim gleichen Inzuchtniveau ist für gegebene Testresourcen angemessener. 1993 Blackwell Verlag GmbH.

  10. „3D-augmented-reality“-Visualisierung für die navigierte Osteosynthese von Beckenfrakturen

    PubMed Central

    Befrui, N.; Fischer, M.; Fuerst, B.; Lee, S.-C.; Fotouhi, J.; Weidert, S.; Johnson, A.; Euler, E.; Osgood, G.; Navab, N.; Böcker, W.

    2018-01-01

    Zusammenfassung Hintergrund Trotz großer Fortschritte in der Entwicklung der Hard- und Software von Navigationssystemen finden diese aufgrund ihrer vermeintlichen Komplexität, umständlichen Integration in klinische Arbeitsabläufe und fraglichen Vorteilen gegenüber konventionellen bildgebenden Verfahren bisher wenig Einsatz in den heutigen Operationssälen. Ziel der Arbeit Entwicklung einer „Augmented-reality“(AR)-Darstellung zur chirurgischen Navigation ohne Infrarot(„IR“)-Tracking-Marker und Vergleich zum konventioneller Röntgen in einem simulierten Eingriff. Material und Methoden Navigationssystem bestehend aus „Cone-beam-CT“(CBCT)-fähigem C-Bogen und „Red-green-blue-depth“(RGBD)-Kamera. Testung durch Kirschner(K)-Draht-Platzierung in Modellen unter Berücksichtigung der benötigten Zeit, der Strahlendosis und der Benutzerfreundlichkeit der Systeme. Ergebnisse Eine signifikante Reduktion der benötigten Zeit, der Röntgenbilder und der gesamten Strahlendosis bei der AR-Navigation gegenüber dem konventionellen Röntgen bei gleichbleibender Präzision. Schlussfolgerung Die AR-Navigation mithilfe der RGBD-Kamera bietet flexible und intuitive Darstellungsmöglichkeiten des Operations-situs für navigierte Osteosynthesen ohne Tracking-Marker. Hiermit ist es möglich, Operationen schneller, einfacher und mit geringerer Strahlenbelastung für Patient und OP-Personal durchzuführen. PMID:29500506

  11. Factors determining growth and vertical distribution of planktonic algae in extremely acidic mining lakes (pH 2.7)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bissinger, Vera

    2003-04-01

    In this thesis, I investigated the factors influencing the growth and vertical distribution of planktonic algae in extremely acidic mining lakes (pH 2-3). In the focal study site, Lake 111 (pH 2.7; Lusatia, Germany), the chrysophyte, Ochromonas sp., dominates in the upper water strata and the chlorophyte, Chlamydomonas sp., in the deeper strata, forming a pronounced deep chlorophyll maximum (DCM). Inorganic carbon (IC) limitation influenced the phototrophic growth of Chlamydomonas sp. in the upper water strata. Conversely, in deeper strata, light limited its phototrophic growth. When compared with published data for algae from neutral lakes, Chlamydomonas sp. from Lake 111 exhibited a lower maximum growth rate, an enhanced compensation point and higher dark respiration rates, suggesting higher metabolic costs due to the extreme physico-chemical conditions. The photosynthetic performance of Chlamydomonas sp. decreased in high-light-adapted cells when IC limited. In addition, the minimal phosphorus (P) cell quota was suggestive of a higher P requirement under IC limitation. Subsequently, it was shown that Chlamydomonas sp. was a mixotroph, able to enhance its growth rate by taking up dissolved organic carbon (DOC) via osmotrophy. Therefore, it could survive in deeper water strata where DOC concentrations were higher and light limited. However, neither IC limitation, P availability nor in situ DOC concentrations (bottom-up control) could fully explain the vertical distribution of Chlamydomonas sp. in Lake 111. Conversely, when a novel approach was adopted, the grazing influence of the phagotrophic phototroph, Ochromonas sp., was found to exert top-down control on its prey (Chlamydomonas sp.) reducing prey abundance in the upper water strata. This, coupled with the fact that Chlamydomonas sp. uses DOC for growth, leads to a pronounced accumulation of Chlamydomonas sp. cells at depth; an apparent DCM. Therefore, grazing appears to be the main factor influencing the vertical distribution of algae observed in Lake 111. The knowledge gained from this thesis provides information essential for predicting the effect of strategies to neutralize the acidic mining lakes on the food-web. Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit den Faktoren, die das Wachstum und die Vertikalverteilung von Planktonalgen in extrem sauren Tagebaurestseen (TBS; pH 2-3) beeinflussen. Im exemplarisch untersuchten TBS 111 (pH 2.7; Lausitzer Revier) dominiert die Goldalge Ochromonas sp. in oberen und die Grünalge Chlamydomonas sp. in tieferen Wasserschichten, wobei letztere ein ausgeprägtes Tiefenchlorophyll-Maximum (DCM) ausbildet. Es wurde ein deutlicher Einfluss von Limitation durch anorganischen Kohlenstoff (IC) auf das phototrophe Wachstum von Chlamydomonas sp. in oberen Wasserschichten nachgewiesen, die mit zunehmender Tiefe von Lichtlimitation abgelöst wird. Im Vergleich mit Arbeiten aus neutralen Seen zeigte Chlamydomonas sp. erniedrigte maximale Wachstumsraten, einen gesteigerten Kompensationspunkt und erhöhte Dunkelrespirationsraten, was auf gesteigerte metabolische Kosten unter den extremen physikalisch-chemischen Bedingungen hinweist. Die Photosyntheseleistungen von Chlamydomonas sp. waren in Starklicht-adaptierten Zellen durch IC-Limitation deutlich verringert. Außerdem ergaben die ermittelten minimalen Zellquoten für Phosphor (P) einen erhöhten P-Bedarf unter IC-Limitation. Anschließend konnte gezeigt werden, dass Chlamydomonas sp. ein mixotropher Organismus ist, der seine Wachstumsraten über die osmotrophe Aufnahme gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC) erhöhen kann. Dadurch ist dieser Organismus fähig, in tieferen, Licht-limitierten Wasserschichten zu überleben, die einen höheren DOC-Gehalt aufweisen. Da die Vertikalverteilung der Algen im TBS 111 jedoch weder durch IC-Limitation, P-Verfügbarkeit noch die in situ DOC-Konzentrationen abschließend erklärt werden konnte (bottom-up Kontrolle), wurde eine neue Theorie zur Entstehung der Vertikalverteilung geprüft. Grazing der phagotrophen und phototrophen Alge Ochromonas sp. auf der phototrophen Alge Chlamydomonas sp. erwies sich als herausragender Faktor, der über top-down Kontrolle die Abundanz der Beute in höheren Wasserschichten beeinflussen kann. Gemeinsam mit der Tatsache, dass Chlamydomonas sp. DOC zur Wachstumssteigerung verwendet, führt dies zu einer Akkumulation von Chlamydomonas sp. in der Tiefe, ausgeprägt als DCM. Daher erscheint grazing als der Hauptfaktor, der die beobachtete Vertikalschichtung der Algen im TBS 111 hervorruft. Die erzielten Ergebnisse liefern grundlegende Informationen, um die Auswirkungen von Strategien zur Neutralisierung der TBS auf das Nahrungsnetz abschätzen zu können.

  12. Modellierung des Einflusses der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung in der Mesoskala

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Niehoff, Daniel

    2001-10-01

    Seit 1990 waren mehrere der großen Flussgebiete Mitteleuropas wiederholt von extremen Hochwassern betroffen. Da sowohl die Landoberfläche als auch die Flusssysteme weiter Teile Mitteleuropas in der Vergangenheit weitreichenden Eingriffen ausgesetzt gewesen sind, wird bei der Suche nach den Ursachen für diese Häufung von Extremereignissen auch die Frage nach der Verantwortung des Menschen hierfür diskutiert. Gewässerausbau, Flächenversiegelung, intensive landwirtschaftliche Bodenbearbeitung, Flurbereinigung und Waldschäden sind nur einige Beispiele und Folgen der anthropogenen Eingriffe in die Landschaft. Aufgrund der Vielfalt der beteiligten Prozesse und deren Wechselwirkungen gibt es allerdings bislang nur Schätzungen darüber, wie sehr sich die Hochwassersituation hierdurch verändert hat. Vorrangiges Ziel dieser Arbeit ist es, mit Hilfe eines hydrologischen Modells systematisch darzustellen, in welcher Weise, in welcher Größenordnung und unter welchen Umständen die Art der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung Einfluss nimmt. Dies wird anhand exemplarischer Modellanwendungen in der hydrologischen Mesoskala untersucht. Zu diesem Zweck wurde das deterministische und flächendifferenzierte hydrologische Modell wasim-eth ausgewählt, das sich durch eine ausgewogene Mischung aus physikalisch begründeten und konzeptionellen Ansätzen auszeichnet. Das Modell wurde im Rahmen dieser Arbeit um verschiedene Aspekte erweitert, die für die Charakterisierung des Einflusses der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung wichtig sind: (1) Bevorzugtes Fließen in Makroporen wird durch eine Zweiteilung des Bodens in Makroporen und Bodenmatrix dargestellt, die schnelle Infiltration und Perkolation jenseits der hydraulischen Leitfähigkeit der Bodenmatrix ermöglicht. (2) Verschlämmung äußert sich im Modell abhängig von Niederschlagsintensität und Vegetationsbedeckungsgrad als Verschlechterung der Infiltrationsbedingungen an der Bodenoberfläche. (3) Das heterogene Erscheinungsbild bebauter Flächen mit einer Mischung aus versiegelten Bereichen und Freiflächen wird berücksichtigt, indem jede Teilfläche je nach Versiegelungsgrad in einen unversiegelten Bereich und einen versiegelten Bereich mit Anschluss an die Kanalisation aufgeteilt wird. (4) Dezentraler Rückhalt von Niederschlagswasser kann sowohl für natürliche Mulden als auch für gezielt angelegte Versickerungsmulden mit definierten Infiltrationsbedingungen simuliert werden. Das erweiterte Modell wird exemplarisch auf drei mesoskalige Teileinzugsgebiete des Rheins angewandt. Diese drei Gebiete mit einer Fläche von zwischen 100 und 500 km² wurden im Hinblick darauf ausgewählt, dass jeweils eine der drei Hauptlandnutzungskategorien Bebauung, landwirtschaftliche Nutzung oder Wald dominiert. Für die drei Untersuchungsgebiete sind räumlich explizite Landnutzungs- und Landbedeckungsszenarien entworfen worden, deren Einfluss auf die Hochwasserentstehung mit Hilfe des erweiterten hydrologischen Modells simuliert wird. Im Einzelnen werden die Auswirkungen von Verstädterung, Maßnahmen zur Niederschlagsversickerung in Siedlungsgebieten, Stilllegung agrarisch genutzter Flächen, veränderter landwirtschaftlicher Bodenbearbeitung, Aufforstung sowie von Sturmschäden in Wäldern untersucht. Diese Eingriffe beeinflussen die Interzeption von Niederschlag, dessen Infiltration, die oberflächennahen unterirdischen Fließprozesse sowie, zum Beispiel im Fall der Kanalisation, auch die Abflusskonzentration. Die hydrologischen Simulationen demonstrieren, dass die Versiegelung einer Fläche den massivsten Eingriff in die natürlichen Verhältnisse darstellt und deshalb die stärksten (negativen) Veränderungen der Hochwassersituation hervorbringt. Außerdem wird deutlich, dass eine bloße Änderung des Interzeptionsvermögens zu keinen wesentlichen Veränderungen führt, da die Speicherkapazität der Pflanzenoberflächen im Verhältnis zum Volumen hochwasserauslösender Niederschläge eher klein ist. Stärkere Veränderungen ergeben sich hingegen aus einer Änderung der Infiltrationsbedingungen. Die Grenzen der entwickelten Methodik zeigen sich am deutlichsten bei der Simulation veränderter landwirtschaftlicher Bewirtschaftungsmethoden, deren mathematische Beschreibung und zahlenmäßige Charakterisierung aufgrund der Komplexität der beteiligten Prozesse mit großen Unsicherheiten behaftet ist. Die Modellierungsergebnisse belegen darüber hinaus, dass pauschale Aussagen zum Einfluss der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung aufgrund der entscheidenden Bedeutung der klimatischen und physiographischen Randbedingungen unzulässig sind. Zu den klimatischen Randbedingungen zählen sowohl Niederschlagsintensität und -dauer als auch die Feuchtebedingungen vor einem hochwasserauslösenden Niederschlag. Die physiographischen Randbedingungen sind von der geomorphologischen und geologischen Ausstattung des Gebiets vorgegeben. Weiterhin muss der räumliche und zeitliche Maßstab, über den Aussagen getroffen werden, klar definiert sein, da sich mit steigender Einzugsgebietsgröße die relative Bedeutung sowohl der verschiedenen Niederschlagstypen als auch der physiographischen Eigenschaften verschiebt. Dies wird in der vorliegenden Arbeit im Gegensatz zu vielen anderen Untersuchungen konsequent berücksichtigt. In Abhängigkeit von Randbedingungen und räumlichen Maßstab sind aufgrund der gewonnen Erkenntnisse folgende Aussagen zum Einfluss von Landnutzungsänderungen auf die Hochwasserentstehung möglich: (1) Für intensive konvektive Niederschlagsereignisse mit tendenziell geringer Vorfeuchte ist der Einfluss der Landnutzung größer als für langanhaltende advektive Niederschläge geringer Intensität, da im ersten Fall veränderte Infiltrationsbedingungen stärker zum Tragen kommen als bei kleinen Niederschlagsintensitäten. (2) In kleinen Einzugsgebieten, wo kleinräumige Konvektivzellen zu Hochwassern führen können, ist der Einfluss der Landnutzung dementsprechend größer als in großen Flussgebieten wie dem Rheingebiet, wo vor allem langanhaltende advektive Ereignisse (unter Umständen verbunden mit Schneeschmelze) relevant sind. (3) In Gebieten mit guten Speichereigenschaften wie mächtigen, gut durchlässigen Böden und gut durchlässigem Gesteinsuntergrund ist der Einfluss der Landnutzung größer als in Gebieten mit geringmächtigen Böden und geringdurchlässigem Festgestein. Dies ist darin begründet, dass in Gebieten mit guten Speichereigenschaften bei einer Verschlechterung der Infiltrationsbedingungen mehr Speicherraum für Niederschlag verloren geht als in anderen Gebieten. Since 1990, several of the large European river basins were affected repeatedly by extreme floods. As both the landscape and the river systems in large parts of Central Europe have undergone major changes in the past, during the search for the causes of this accumulation of extreme events also the impact of human activities on flooding has been discussed. River training, surface sealing, intensive agricultural land-use, consolidation of farmland, and damages to forests are only some examples and consequences of the anthropogenic interferences with the landscape. But due to the diversity of the processes and factors involved, by now it can only be estimated how far the flood situation has changed by these interferences. Therefore, the main target of this thesis is to describe systematically in which way, to what extent and under which circumstances the land-use exerts an influence on storm-runoff generation and subsequently the discharge of rivers. This is investigated by means of exemplary model applications at the hydrological meso-scale. For this task, the deterministic and distributed hydrological model wasim-eth was chosen due to its well-balanced mixture of physically-based and conceptual approaches. In the framework of this thesis, the model has been extended in order to cope with several phenomena which are important when aiming at a characterization of the influence of land-use on flood generation: (1) Preferential flow in macropores is treated by a division of the soil into macropores and a soil matrix. This so-called double-porosity approach allows for fast infiltration and percolation beyond the hydraulic conductivity of the soil matrix. (2) Siltation expresses itself within the model as a deterioration of infiltration conditions at the soil surface, depending on precipitation intensity and the degree of vegetation covering. (3) The heterogeneous appearance of built-up areas, consisting of both sealed areas and pervious areas, is taken into account by dividing each partial area into an unsealed part and a sealed part which is connected to the sewer system. (4) Decentralized storage can be simulated for natural depressions as well as for specific infiltration measures with defined infiltration conditions. The extended model is exemplarily applied to three meso-scale tributaries of the Rhine river. These three catchments with an area of between 100 and 500 km² were chosen with regard to their prevailing land-use, one of them being heavily urbanized, one dominated by agricultural use, and one being mainly forested. For these three catchments, spatially explicit land-use and land-cover scenarios were developed. The impact of these scenarios on storm-runoff generation is being simulated using the extended hydrological model. In this context, namely urbanization, infiltration measures in settlement areas, conversion of farmland to set-aside areas, altered agricultural management practices, affor estation and storm damages in forests are taken into account. These changes influence the interception of rainfall, its infiltration into the soil, the subsurface flow processes next to the soil surface as well as, for example in the case of sewer systems, also runoff concentration. The hydrological simulations demonstrate that sealing of the soil surface is the most intensive intervention in the natural conditions among the ones which are mentioned above. Therefore it results in the strongest (negative) changes of the flooding situation in a catchment. In addition to that, the simulations show that a simple alteration in the interception capacity does not yield significant changes in catchment response, because the storage capacity of vegetation surfaces is rather low compared to the volume of storm events which normally lead to significant floods. More pronounced changes arise from modifications in the infiltration conditions. The limits of the methodology which was chosen for this thesis become obvious when simulating altered agricultural management practices. Due the complexity of the processes involved, mathematical description and parameterization is difficult and therefore afflicted with high uncertainty. In addition to that, the modelling results prove that global statements on the influence of land-use on flood generation are illegitimate because of the paramount importance of the climatic and physiographic boundary conditions. Climatic boundary conditions are precipitation intensity and duration as well as the moisture conditions before a storm event. The physiographic boundary counditions are given by the geomorphological and geological catchment properties. Furthermore, with increasing scale there is a shift in the relative importance of the different types of rainfall as well as the different geophysical catchment properties. Therefore, the spatial and temporal scale for which the results are valid have to be clearly defined. This is taken into account consequently within this thesis - in contrast to many other studies on this topic. Depending on boundary conditions and spatial scale, the findings allow the following statements regarding the influence of land-use changes on storm-runoff generation: (1) For intensive convective storm events with generally low antecedent soil moisture, the influence of land-use is greater than for long-lasting advective storm events with low rainfall intensities, because in the first case changes in the infiltration conditions are more important than during times of low precipitation intensities. (2) In small catchments, where small-scale convective cells can lead to a flood, the influence of land-use is accordingly greater than in large river basins like the Rhine basin, where long-lasting advective rainfalls (possibly in combination with snowmelt) are relevant. (3) In areas with good storage conditions like thick, permeable soils and pervious rock underneath, the influence of land-use is greater than in areas with thin soils and only slightly permeable bedrock. This is due to the fact that in case of deteriorating infiltration conditions, more storage space for precipitation is lost in areas with good storage conditions than in other areas. siehe auch: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2005/398/

  13. Der Einfluss von Alitretinoin auf die Lebensqualität bei Patienten mit schwerem chronischen Handekzem: FUGETTA - Beobachtungsstudie unter Praxisbedingungen.

    PubMed

    Augustin, Matthias; Thaçi, Diamant; Kamps, Anja

    2016-12-01

    Alitretinoin ist die einzige zugelassene Behandlung für schweres chronisches Handekzem (CHE), das refraktär gegenüber potenten topischen Corticosteroiden ist. Bei dieser Studie (FUGETTA) wurde die Wirksamkeit von leitliniengerecht angewendetem oralem Alitretinoin sowie dessen Einfluss auf die Lebensqualität (LQ) bei Patienten mit schwerem refraktärem CHE beurteilt. Multizentrische, offene, nichtinterventionelle Beobachtungsstudie, durchgeführt in Deutschland. Die Patienten wurden nach Ermessen ihres behandelnden Arztes mit Alitretinoin 10 mg oder 30 mg einmal täglich über maximal 24 Wochen behandelt. Die Wirksamkeit wurde anhand des Physician Global Assessment (PGA) und des Dermatology Life Quality Index (DLQI) bewertet. Zudem wurden unerwünschte Ereignisse (UE) erfasst. Die Studienpopulation bestand aus 658 Patienten (30 mg: n = 581; 10 mg: n = 77). Bei Beobachtungsbeginn litten die meisten Patienten (83 %) gemäß PGA an einem schweren CHE. Bei Beobachtungsende war das Handekzem bei 48 % der Patienten gemäß PGA vollständig oder fast vollständig abgeheilt (30 mg: 49 %; 10 mg: 43 %). Die mittlere Verbesserung des DLQI-Scores in Woche 24 betrug 58 % (30 mg: mittlere [SD] Veränderung gegenüber dem Ausgangswert -10,4 [8,04]) und 70 % (10 mg: mittlere [SD] Veränderung gegenüber dem Ausgangswert -10,8 [7,29]). Die Gesamtinzidenz von NW war niedrig und in den beiden Gruppen ähnlich. Alitretinoin führte zu einer schnellen, deutlichen Verbesserung der LQ bei Patienten mit schwerem CHE. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  14. Virtuelle Kraftwerke für Smart Markets

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dürr, Thomas; Heyne, Jean-Christoph

    In den zurückliegenden Jahren haben insbesondere zwei Trends die Stromversorgung bestimmt: der starke Anstieg der dezentralen und der Ausbau der regenerativen Stromerzeugung, die vor allem in den Verteilnetzen stattfinden. Angesichts dieser Entwicklung gewinnen virtuelle Kraftwerke (VK) immer mehr an Bedeutung. In der frühen Phase waren VK insbesondere eine Möglichkeit, kleine dezentrale Erzeuger zu einer größeren Einheit zu bündeln und sie so marktfähig zu machen. Heute werden sie - überwacht und gesteuert über ein Dezentrales Energie-Management-System (DEMS) - gemeinsam mit Demand Response betrieben, also dem Reagieren eines Energieabnehmers auf Marktpreise. Das Demand Side Management soll zur Flexibilisierung der Industrie beitragen. Da der Ausbau der Übertragungsnetze nur schleppend vorankommt, kann die Nutzung von lastseitiger Flexibilität einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. Im zweiten Teil des Beitrags geht es um die Entwicklung der Märkte. Großes Interesse besteht immer noch an der Regelenergie, zumal der Bedarf bis 2050 deutlich steigen wird. Die Spotmärkte Intraday und Day-Ahead wachsen kontinuierlich, deshalb werden sie für VK immer wichtiger. Am Ende gibt der Beitrag einen Ausblick auf die künftige Entwicklung, in der Regelenergie- und Spotmärkte noch eine Rolle spielen, aber andere Geschäftsmodelle wichtiger werden. Darüber hinaus geht es um langfristige Entwicklungen, die z. B. zusätzliche Serviceleistungen durch VK betreffen.

  15. Plattenepithelkarzinom in Verbindung mit einer roten Tätowierung.

    PubMed

    Schmitz, Inge; Prymak, Oleg; Epple, Matthias; Ernert, Carsten; Tannapfel, Andrea

    2016-06-01

    Obwohl Tätowierungen in den letzten Jahren außerordentlich beliebt geworden sind, wurde in der Literatur bisher nur über wenige Fälle schwerer Reaktionen berichtet, die zu einer malignen Transformation führten. Dies steht im Kontrast zu der praktisch unüberschaubaren Zahl an Tätowierungen weltweit. Die Zusammensetzung der für Tätowierungen verwendeten Farbstoffe variiert stark, und selbst gleiche Farbtöne können unterschiedliche Komponenten enthalten. Das Ziel unserer Studie war es zu untersuchen, auf welche Weise Tätowierungen möglicherweise Hautkrebs auslösen können. Wir berichten über den seltenen Fall einer 24-jährigen Frau, bei der sich sieben Monate nachdem sie eine Tätowierung auf dem Fußrücken erhalten hatte in unmittelbarer Nähe des verwendeten roten Farbstoffs ein Plattenepithelkarzinom entwickelte. Die Komplikationen begannen mit einer unspezifischen Schwellung. Die Läsion wurde histologisch untersucht. Die Zusammensetzung des inkorporierten Farbstoffs wurde mittels Rasterelektronenmikroskopie in Kombination mit energiedispersiver Elementanalyse analysiert. Zur weiteren Charakterisierung wurden Thermogravimetrie und Pulverdiffraktometrie eingesetzt. Der Tätowierungsfarbstoff enthielt hauptsächlich Bariumsulfat; Spuren von Al, S, Ti, P, Mg und Cl ließen sich ebenfalls nachweisen. Bei der Analyse zeigten sich Pigmentgranula unterschiedlicher Größe. In seltenen Fällen kann Tätowierungstinte karzinogene Effekte haben, die multifaktoriell zu sein scheinen. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  16. Entwicklung von Landnutzungsszenarien für landschaftsökologische Fragestellungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fritsch, Uta

    2002-04-01

    Die Landschaften Mitteleuropas sind das Resultat einer langwierigen Geschichte menschlicher Landnutzung mit ihren unterschiedlichen, z.T. konkurrierenden Nutzungsansprüchen. Durch eine überwiegend intensive Beanspruchung haben die direkten und indirekten Auswirkungen der Landnutzung in vielen Fällen zu Umweltproblemen geführt. Die Disziplin der Landschaftsökologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der Landschaft zu entwickeln. Eine wichtige Fragestellung stellt dabei die Abschätzung der möglichen Folgen von Landnutzungsänderungen dar. Für die Analyse der relevanten Prozesse in der Landschaft werden häufig mathematische Modelle eingesetzt, welche es erlauben die Landschaft unter aktuellen Verhältnissen oder hinsichtlich veränderter Rahmenbedingungen zu untersuchen. Die hypothetische Änderung der Landnutzung, die als Landnutzungsszenario bezeichnet wird, verkörpert eine wesentliche Modifikation der Rahmenbedingungen, weil Landnutzung mageblich Einfluss auf die natürlichen Prozesse der Landschaft nimmt. Während die Antriebskräfte einer solchen Änderung überwiegend von sozio-ökonomischen und politischen Entscheidungen gesteuert werden, orientiert sich die exakte Verortung der Landnutzungsänderungen an den naturräumlichen Bedingungen und folgt z.T. erkennbaren Regeln. Anhand dieser Vorgaben ist es möglich, räumlich explizite Landnutzungsszenarien zu entwickeln, die als Eingangsdaten für die Modellierung verschiedener landschaftsökologischer Fragestellungen wie z.B. für die Untersuchung des Einflusses der Landnutzung auf den Wasserhaushalt, die Erosionsgefahr oder die Habitatqualität dienen können. Im Rahmen dieser Dissertation wurde das rasterbasierte deterministische Allokationsmodell luck (Land Use Change Scenario Kit) für die explizite Verortung der Landnutzungsänderungen entwickelt. Es basiert auf den in der Landschaftsökologie üblichen räumlichen Daten wie Landnutzung, Boden sowie Topographie und richtet sich bei der Szenarienableitung nach den Leitbildern der Landschaftsplanung. Das Modell fut auf der Hypothese, dass das Landnutzungsmuster als Funktion seiner landschaftsökologischen Faktoren beschrieben werden kann. Das Veränderungspotenzial einer Landnutzungseinheit resultiert im Modell aus einer Kombination der Bewertung der relativen Eignung des Standortes für die jeweilige Landnutzung und der Berücksichtigung von Standorteigenschaften der umliegenden Nachbarn. Die Durchführung der Landnutzungsänderung im Modell ist iterativ angelegt, um den graduellen Prozess des Landschaftswandels nachvollziehen zu können. Als Fallbeispiel für die Anwendung solcher räumlich expliziten Landnutzungsszenarien dient die Fragestellung, inwieweit Landnutzungsänderungen die Hochwasserentstehung beeinflussen. Um den Einfluss auf die Hochwasserentstehung für jede der Landnutzungskategorien – bebaute, landwirtschaftlich genutzte und naturnahe Flächen – abschätzen zu können, wird im Landnutzungsmodell luck exemplarisch für jede Kategorie ein Teilmodell für die Veränderung von Landnutzung angeboten: 1) Ausdehnung der Siedlungsfläche: Dieses Teilmodell fut auf der Annahme, dass sich Siedlungen nur in direkter Nachbarschaft bereits bestehender Bebauung und bevorzugt entlang von Entwicklungsachsen ausbreiten. Steile Hangneigungen stellen für potenzielle Standorte ein Hemmnis bei der Ausbreitung dar. 2) Stilllegung von Grenzertragsackerflächen: Gemä der Hypothese, dass sich die Stilllegung von Ackerflächen an der potenziellen Ertragsleistung der Standorte orientiert, werden in diesem Teilmodell alle Ackerstandorte dahingehend bewertet und die Flächen mit der geringsten Leistungsfähigkeit stillgelegt. Bei homogenen Gebietseigenschaften werden die Stilllegungsflächen zufällig auf die Ackerfläche verteilt. 3) Etablierung von Schutzgebieten in Ufer- und Auenbereichen: Ausgehend von der These, dass sich entlang von Flüssen sensible Flächen befinden, deren Schutz positive Folgen für das Leistungsvermögen der Landschaft haben kann, werden in diesem Teilmodell schützenswerte Ufer- und Auenbereiche auf derzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen ausgewiesen. Die Gröe der Schutzgebietsfläche orientiert sich an der Morphologie der umgebenden Landschaft. Die drei Teilmodelle wurden hinsichtlich der implizierten Hypothesen mit vielen unterschiedlichen Ansätzen validiert. Das Resultat dieser intensiven Analyse zeigt für jedes Teilmodell eine zufriedenstellende Tauglichkeit. Die Modellierung der Landnutzungsänderungen wurden in drei mesoskaligen Flusseinzugsgebieten mit einer Fläche zwischen 100 und 500 km² durchgeführt, die sich markant in ihrer Landnutzung unterscheiden. Besonderer Wert wurde bei der Gebietsauswahl darauf gelegt, dass eines der Gebiete intensiv landwirtschaftlich genutzt wird, eines dicht besiedelt und eines vorwiegend bewaldet ist. Im Hinblick auf ihre Relevanz für die vorliegende Fragestellung wurden aus bestehenden Landnutzungstrends die Szenarien für (1) die prognostizierte Siedlungsfläche für das Jahr 2010, (2) die möglichen Konsequenzen des EU-weiten Beschlusses der Agenda 2000 und (3) die Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes aus dem Jahr 2001 abgeleitet. Jedes Szenario wurde mit Hilfe des Modells auf die drei Untersuchungsgebiete angewendet. Dabei wurden für die Siedlungsausdehnung in allen drei Gebieten realistische Landnutzungsmuster generiert. Einschränkungen ergeben sich bei der Suche nach Grenzertragsstilllegungsflächen. Hier hat unter homogenen Gebietseigenschaften die zufällige Verteilung von Flächen für die Stilllegung zu einem unrealistischen Ergebnis geführt. Die Güte der Schutzgebietsausweisung ist mageblich an die aktuelle Landnutzung der Aue und die Morphologie des Geländes gebunden. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn die Flächen in den Ufer- und Auenbereichen mehrheitlich unter derzeitiger Ackernutzung stehen und der Flusslauf sich in das Relief eingetieft hat. Exemplarisch werden für jeden Landnutzungstrend die hydrologischen Auswirkungen anhand eines historischen Hochwassers beschrieben, aus denen jedoch keine pauschale Aussage zum Einfluss der Landnutzung abgeleitet werden kann. Die Studie demonstriert die Bedeutung des Landnutzungsmusters für die natürlichen Prozesse in der Landschaft und unterstreicht die Notwendigkeit einer räumlich expliziten Modellierung für landschaftsökologische Fragestellungen in der Mesoskala. Today′s landscapes in Central Europe are the result of a long history of land-use, which is characterised by many different demands. The immediate and long-term consequences of predominantly intensive land-use have led to environmental problems in many cases. Therefore it is necessary to develop strategies for the maintenance of landscape efficiency which take into account the different claims of utilisation. In this context the estimation of possible impacts of land-use changes represents an important statement of problem. For the analysis of the relevant processes within the landscape, it is common to apply mathematical models. Such models enable the investigation of the landscape under current conditions or with regard to modified boundary conditions. A hypothetic alteration of land-use, which is termed as land-use scenario, represents a substantial modification of the boundary conditions, because land-use exerts a strong influence on the natural processes of the landscape. While the driving forces are predominantly governed by socio-economical and political decisions, the exact location of land-use changes within the landscape mainly depends on the natural conditions and follows partly transparent rules. With these presumptions it is possible to develop land-use scenarios, which can serve as input data for the modelling of different questions of landscape ecology such as the influence of land-use on the water balance, the danger of erosion or the quality of habitat characteristics. In the context of this thesis the grid-based deterministic allocation model luck (Land Use Change Scenario Kit) for the allocation of land-use changes was developed. It is based upon the types of spatial data, which are commonly used in landscape ecology, such as information on land-use, soils as well as topography. The derivation of scenarios follows the approaches of landscape planning. The model is based upon the hypothesis, that land-use structure can be described as a function of its landscape ecological factors. The potential of a site to become subject to land-use changes, results from a combination of its local qualities and the site characteristics of its neighbourhood. Land-use change is realised iteratively in order to simulate the gradual process of changes in the landscape. The influence of land-use changes on flood generation serves as a case study to demonstrate the need for spatial explicit land-use scenarios. For each land-use category – built up areas, agriculturally used areas and natural/semi-natural land – the model luck offers a submodel for investigating the effect of land-use changes on flood generation: 1) Expansion of settlement area: This submodel is based upon the assumption that settlements spread only in the neighbourhood of already existing built-up areas and preferentially along infrastructural axes of development. Steep slopes inhibit the spreading on potential locations. 2) Set-aside of marginal yield sites under agricultural use: Setting-aside of arable land is based on the hypothesis that the selection of arable land to be set-aside depends on the potential yield efficiency of the locations. Within this submodel all fields under agricultural use are valued to that effect and the ones with the least productive efficiency are selected as set-aside locations. In case of homogeneous area qualities the set-aside locations are selected randomly. 3) Establishment of protected areas in waterside and ripearian areas: This submodel takes into consideration that the protection of sensitive areas along the river courses may have positive consequences for the efficiency of the landscape. Therefore this submodel establishes protection zones on waterside and ripearian sites under currently agricultural use, that might be of value for nature conservation. The size of the protection area depends on the morphology of the surrounding landscape. The three submodels were validated with respect to the implied hypotheses by the help of many different approaches. The result of this intensive analysis shows a satisfying suitability for each of the submodels. The simulation of land-use changes was carried out for three mesoscale river catchments with an area between 100 and 500 km². Special attention was paid to the fact that these areas should be markingly different in their land-use: One study area is predominantly under intensive agricultural use, one is densely populated and the third one is covered by forest in large parts of the area. With regard to their relevance to the onhand question from existing land-use trends scenarios were derived for the prognosed settlement area for the year 2010, for the possible consequences of the EU-wide agreement of Agenda 2000 and for the amending federal conservation law dating to the year 2001, which enhances the enlargement of protected areas. Each scenario was applied to the three study areas utilizing the model luck. For the expansion of the settlement areas in all three study areas realistic land-use patterns were generated. Limitations arose only in the context of the search for marginal yield fields. Here, the random distribution of areas to be set-aside under homogeneous conditions led to unrealistic results. The quality of the establishment of protected areas in waterside and ripearian areas is substantially bound to current land-use and the morphology of the area. The best results for this submodel are achieved if waterside and ripearian areas are mainly arable land and if the river has lowered its course into the morphology. The hydrological consequences are described exemplarily for each land-use trend with a historical flood event. The interpretation of the hydrographs does not allow global statements about the influence of land-use. The study demonstrates the significance of land-use pattern for the natural processes in the landscape and underlines the necessity of spatially explicit modelling for landscape ecological questions at the mesoscale.

  17. Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften> " Jahrgang 1987/88 Sitzungsber.Heidelberg 87/88 " Aktive Galaxien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Elsässer, Hans

    Die Aktivität von Galaxien ist eine relativ seltene und offenbar kurzlebige Erscheinung, die sich vor allem durch eine verstärkte Abstrahlung, oft über das ganze Spektrum hinweg, vom Röntgen- bis zum Radiobereich, bemerkbar macht. Dabei wird auf neue Befunde an Infrarotgalaxien eingegangen, die dafür sprechen, daß die gravitative Wechselwirkung zwischen Galaxien eine wesentliche Rolle spielt. Das Buch ist eine zusammenfassende Darstellung des heutigen Kenntnisstandes über "Aktive Galaxien", ein Thema, das gegenwärtig im Zentrum des astronomischen Interesses und der aktuellen Forschung steht. Nach einem Überblick über die seit längerem bekannten Phänomene und die Probleme ihrer Deutung wird auf neue, am Max-Planck-Institut für Astronomie mit den Teleskopen der Calar Alto Sternwarte (Südspanien) gewonnene, Ergebnisse eingegangen.

  18. Stein-Schere-Papier

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Springborn, Boris

    Wie gewinnt man im Spiel? Die Analyse von Strategien bei Gesellschaftsspielen ist ein Thema der mathematischen Spieltheorie. Mit ihren Methoden kann man aber nicht nur Spiele wie Schach oder Skat untersuchen, sondern auch verschiedenste Konfliktsituationen, bei denen das Schicksal jedes einzelnen Akteurs nicht nur vom eigenen Verhalten abhängt, sondern auch vom Verhalten der anderen, die ebenso wie er versuchen, ein für sie selbst möglichst positives Ergebnis herauszuschlagen. Die Spieltheorie hat großen Einfluss in den Wirtschaftswissenschaften. Auch in der Psychologie, Soziologie, Biologie und der Militärwissenschaft findet sie Anwendung. In der folgenden Aufgabe geht es aber tatsächlich um ein Spiel, und zwar um ein sehr einfaches, das jeder kennt. Trotzdem ist die Lösung nicht ganz einfach, und wer sie findet, hat schon die eine oder andere grundlegende Idee der Spieltheorie verstanden.

  19. Qualität auf dem Prüfstand

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Michaelis, Michael

    An einem Wochenende im Dezember 2009 beendete der chinesische Eisenbahn-Vizeminister Hu Yadong in Begleitung einer hochrangigen Delegation aus Experten des Department of Safety seines Ministeriums eine mehrtägige Europareise mit einem Besuch in der Konzernzentrale des weltweit führenden Herstellers von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge in München. Schon in wenigen Jahren wird China über die weltweit größte Flotte an Hochgeschwindigkeitszügen verfügen und dabei sind Sicherheit und Qualität vorrangige Anforderungen. Knorr-Bremse liefert 100% der Bremsanlagen dieser Züge und hat vor kurzem mit rund 500 Millionen Euro den größten Auftrag in der Firmengeschichte erhalten. Das Unternehmen wird zusammen mit seinen chinesischen Partnern insgesamt 2.720 neue Wagen des chinesischen Hochgeschwindigkeitszuges CRH3 mit Brems- und Türsystemen ausrüsten.

  20. S1-Leitlinie Lipödem.

    PubMed

    Reich-Schupke, Stefanie; Schmeller, Wilfried; Brauer, Wolfgang Justus; Cornely, Manuel E; Faerber, Gabriele; Ludwig, Malte; Lulay, Gerd; Miller, Anya; Rapprich, Stefan; Richter, Dirk Frank; Schacht, Vivien; Schrader, Klaus; Stücker, Markus; Ure, Christian

    2017-07-01

    Die vorliegende überarbeitete Leitlinie zum Lipödem wurde unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) erstellt und finanziert. Die Inhalte beruhen auf einer systematischen Literaturrecherche und dem Konsens von acht medizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbänden. Die Leitlinie beinhaltet Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie des Lipödems. Die Diagnose ist dabei auf der Basis von Anamnese und klinischem Befund zu stellen. Charakteristisch ist eine umschriebene, symmetrisch lokalisierte Vermehrung des Unterhautfettgewebes an den Extremitäten mit deutlicher Disproportion zum Stamm. Zusätzlich finden sich Ödeme, Hämatomneigung und eine gesteigerte Schmerzhaftigkeit der betroffenen Körperabschnitte. Weitere apparative Untersuchungen sind bisher besonderen Fragestellungen vorbehalten. Die Erkrankung ist chronisch progredient mit individuell unterschiedlichem und nicht vorhersehbarem Verlauf. Die Therapie besteht aus vier Säulen, die individuell kombiniert und an das aktuelle Beschwerdebild angepasst werden sollten: komplexe physikalische Entstauungstherapie (manuelle Lymphdrainage, Kompressionstherapie, Bewegungstherapie, Hautpflege), Liposuktion und plastisch-chirurgische Interventionen, Ernährung und körperliche Aktivität sowie ggf. additive Psychotherapie. Operative Maßnahmen sind insbesondere dann angezeigt, wenn trotz konsequent durchgeführter konservativer Therapie noch Beschwerden bestehen bzw. eine Progredienz des Befundes und/oder der Beschwerden auftritt. Eine begleitend zum Lipödem bestehende morbide Adipositas sollte vor einer Liposuktion therapeutisch angegangen werden. © 2017 The Authors | Journal compilation © Blackwell Verlag GmbH, Berlin.

  1. Betriebsführung multimodaler Energiesysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mackensen, Reinhard

    Die Transformation des Energiesystems von einer zentral geprägten, unidirektional orientierten und in unterschiedliche Sektoren separierten Struktur hin zu einer umfassenden, multimodalen, dezentralen und flexiblen Erzeuger- und Verbraucherlandschaft findet auf verschiedenen Ebenen statt. Randbedingung bei dieser Umwälzung ist immer die Einhaltung der Teilziele Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Im Einzelnen schlägt sich diese Transformation in einer Diversifizierung der Akteurslandschaft durch die Mechanismen des Unbundling nieder. Weiterhin finden eine Dezentralisierung der Erzeugerlandschaft und damit eine Substitution von mehrheitlich fossil betriebener Großkraftwerkstechnologie durch eine Vielzahl dezentraler Erzeuger mit zumeist regenerativem Charakter statt. Dieser Wandel hat im Wesentlichen zwei Hauptkonsequenzen. Zum einen ergeben sich durch dezentrale, flächige Verteilung der Erzeuger neue Anforderungen an den Energieaustausch, bspw. aus der Erweiterung der Stromnetze für einen bidirektionalen Energieaustausch, zum anderen werden Abstimmungsmechanismen erforderlich, welche die fluktuierende Einspeisung derart mit dem Verbrauch in Waage hält, dass sowohl elektrische Netzrestriktionen, die Qualität der Versorgung und Aspekte der Energieeffizienz und damit der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden. Mögliche Antworten auf die mit dieser Betrachtung einhergehenden Fragen liegen in der Konzeption eines multimodalen Energiesystems, also in der Gesamtbetrachtung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Dieses Kapitel soll Mechanismen darlegen und Wege aufzeigen, wie eine solche Konzeption gestaltet werden kann und wie solche komplexen Systeme in der Praxis betrieben werden können.

  2. Räumlich-statistische Charakterisierung der Hydrogeochemie einer BTEX-Grundwasserkontamination am Standort "RETZINA"/Zeitz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wachter, Thorsten; Dethlefsen, Frank; Gödeke, Stefan; Dahmke, Andreas

    Kurzfassung Bei der Erkundung von Grundwasserschadensfällen werden gewöhnlich punktuell erhobene Messdaten über den betrachteten Aquifer interpoliert. Die Reichweite der Autokorrelation der Daten entscheidet dabei über Zulässigkeit und Qualität der Interpolation. Während auf regionalem Maßstab Daten vorliegen, gibt es nur sehr wenig Arbeiten über Korrelationslängen auf lokalem Maßstab. Diese Arbeit untersucht die Interpolationssicherheit am Beispiel der BTEX-Kontamination am Testfeld RETZINA in Zeitz anhand von Variogrammen und Krigingstandardabweichung. Als Datengrundlage dienten Analysenergebnisse aus über 50 Grundwassermessstellen und 180 Sedimentproben. Für Benzol, Methan, Sulfat und Alkalität genügte der mittlere Abstand der Probennahmepunkte von etwa 50 m für hinreichende Interpolationssicherheit, im Falle von gelöstem Eisen, gelöstem Mangan und Redoxpotenzial war die vorhandene Datendichte zu gering, für die Hauptionen, pH-Wert und elektr. Leitfähigkeit hätten bereits größere Probenabstände ausgereicht. Die Reichweiten der Autokorrelation im Sediment sind geringer als die Probennahmeabstände, weshalb die Messwerte der Eisen- und Schwefelbindungsformen nicht regionalisiert werden konnten. Die Ergebnisse sind hinsichtlich der Entwicklung von Probennahmestrategien von Bedeutung. Zur Verbesserung der Übertragbarkeit bedarf es noch ähnlicher Untersuchungen an weiteren Standorten. Investigation of sites with groundwater contamination usually involves interpolation of point-based results across the aquifer under consideration. The range of autocorrelation thereby decides whether the quality of interpolation will be sufficient. While there are investigations on the regional (km) scale, only a few publications exist for correlation lengths at a local (10s to 100s of m) scale. This study investigates the accuracy of interpolation at the example of the BTEX-contaminated aquifer in Zeitz by means of variogram analysis and interpretation of kriging standard deviation. Investigations are based upon analytical results from more than 50 groundwater wells and 180 sediment samples. In the case of benzene, methane, sulphate, and alkalinity, the given sample spacing of about 50 m provided sufficient accuracy of interpolation. For dissolved iron, dissolved manganese, and redox potential the results did not allow interpolation, while for the major ions, pH, and electrical conductivity a wider sampling distance would have been possible. The ranges of autocorrelation in the aquifer's solid phase proved to be smaller than the sampling distances. Therefore, results of iron and sulphur phases could not be regionalized. The results of this study are relevant for the development of sampling strategies and quality management. To improve transferability similar investigations should be done at other sites.

  3. [Not Available].

    PubMed

    Hainschitz, I; Rieger, K; Siegl, H

    2002-06-01

    In Austria an index of 3 μg/kg of Ochratoxin A for coffee, 0,3 μg/kg for fruit juices and 0,2 μg/kg for beer is discussed. The laboratory of the food inspection authority of the state of Vorarlberg investigated the contribution of selected foodstuffs to the daily OTA intake and compared it with the recommendation of the scientific food committee of the EC. The focal point of this study was on beverages (coffee, coffee substitutes, beer and fruit juices) and their ingredients.ZUSAMMENFASSUNG: Die Untersuchungsergebnisse von Bier, Fruchtsaft und Kaffee [Diagramm 1] zeigen, dass die Mehrzahl der Proben nur sehr schwach bis gar nicht belastet waren. Die OTA-Belastung lag bei der Mehrzahl der Proben unter der Nachweisgrenze von 0,3 μg/kg bzw. 0,01μg/1. Einzelne Proben waren aber erheblich belastet, sodass bei starkem Konsum (Fruchtsaft im Sommer) eine überschreitung der vom SCF vorgeschlagenen Höchstmenge nicht auszuschließen ist. Die Ergebnisse der Kaffeemitteluntersuchung [Diagramm 2] belegen eine höhere OTA-Belastung bei mehr als der Hälfte der Proben. Wenn die vom SCF vorgeschlagene Höchstaufnahme von 5 ng pro Tag und kg Körpergewicht zu Grunde gelegt wird, resultiert für eine 60 kg schwere Person ein Wert von 0,3 μg/Tag. Das bedeutet bei einem mit 100 μg/kg OTA kontaminierten Kaffeeersatz und dem Konsum nur einer Tasse (5 - 7 g Pulver), dass alleine aus dieser Quelle diese Höchstaufnahme deutlich überschritten wird. Der Eintrag über die restliche Nahrung wie Cerealien, die für etwa die Hälfte der OTA-Aufnahme verantwortlich sind, bleibt hier unberücksichtigt. Die Untersuchungen belegen, dass die Einhaltung der in österreich vorgeschlagenen Richtwerte bei Bier, Fruchtsäften und Kaffee keine Schwierigkeiten bereitet. Für Kaffeemittel und andere Trockenfrüchte als Weintrauben [3] wurde allerdings noch kein Richtwert vorgeschlagen. Die Ergebnisse belegen aber, dass gerade für Kaffemittel und verschiedene Trockenfrüchte vor dem Hintergrund fehlender Höchstwerte ein Richtwert in der Größenordnung von 3 μg/kg bzw. 10 μg/kg hilfreich wäre, bis die Festlegung der gemeinschaftsrechtlicher Höchstgehalte erfolgt. Mit Hinblick auf die in der Einleitung beschriebene toxische Wirkung von OTA ist es im Sinne eines vorbeugenden Verbraucherschutzes wichtig, diese hochbelasteten Chargen zu erkennen und aus dem Verkehr zu nehmen. Ursache für die OTA-Kontamination ist vor allem eine mangelhafte Produktionshygiene in den Erzeugerländern. Dort liegt auch das größte Potential für eine Verringerung der OTA-Belastung. Die überprüfung der Lebensmittel auf Ochratoxin A durch die amtliche Lebensmittelkontrolle ist ein notwendiger Beitrag zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und zur weiteren Reduktion der Aufnahme.

  4. Geometrical study of phyllotactic patterns by Bernoulli spiral lattices.

    PubMed

    Sushida, Takamichi; Yamagishi, Yoshikazu

    2017-06-01

    Geometrical studies of phyllotactic patterns deal with the centric or cylindrical models produced by ideal lattices. van Iterson (Mathematische und mikroskopisch - anatomische Studien über Blattstellungen nebst Betrachtungen über den Schalenbau der Miliolinen, Verlag von Gustav Fischer, Jena, 1907) suggested a centric model representing ideal phyllotactic patterns as disk packings of Bernoulli spiral lattices and presented a phase diagram now called Van Iterson's diagram explaining the bifurcation processes of their combinatorial structures. Geometrical properties on disk packings were shown by Rothen & Koch (J. Phys France, 50(13), 1603-1621, 1989). In contrast, as another centric model, we organized a mathematical framework of Voronoi tilings of Bernoulli spiral lattices and showed mathematically that the phase diagram of a Voronoi tiling is graph-theoretically dual to Van Iterson's diagram. This paper gives a review of two centric models for disk packings and Voronoi tilings of Bernoulli spiral lattices. © 2017 Japanese Society of Developmental Biologists.

  5. Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften¬Jahrgang 1987/88 Sitzungsber.Heidelberg 87/88¬Aktive Galaxien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Elsässer, Hans

    Die Aktivität von Galaxien ist eine relativ seltene und offenbar kurzlebige Erscheinung, die sich vor allem durch eine verstärkte Abstrahlung, oft über das ganze Spektrum hinweg, vom Röntgen- bis zum Radiobereich, bemerkbar macht. Dabei wird auf neue Befunde an Infrarotgalaxien eingegangen, die dafür sprechen, daß die gravitative Wechselwirkung zwischen Galaxien eine wesentliche Rolle spielt. Das Buch ist eine zusammenfassende Darstellung des heutigen Kenntnisstandes über "Aktive Galaxien", ein Thema, das gegenwärtig im Zentrum des astronomischen Interesses und der aktuellen Forschung steht. Nach einem Überblick über die seit längerem bekannten Phänomene und die Probleme ihrer Deutung wird auf neue, am Max-Planck-Institut für Astronomie mit den Teleskopen der Calar Alto Sternwarte (Südspanien) gewonnene, Ergebnisse eingegangen.

  6. Supplement to: Astronomical ephemerides, navigation and war. The astonishing cooperation of the ephemeris institutes of Germany, England, France and the USA during the Second World War based on documents in the archives of the Astronomisches Rechen-Institut. Scans of the documents. (German Title: Supplement zu: Astronomische Ephemeriden, Navigation und Krieg. Die erstaunliche Zusammenarbeit der Ephemeriden-Institute von Deutschland, England, Frankreich und den USA im Zweiten Weltkrieg nach Dokumenten im Archiv des Astronomischen Rechen-Instituts. Scans der Dokumente.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wielen, Roland; Wielen, Ute

    In a previous paper (Wielen R. und Wielen U. 2016a: Astronomical Ephemerides, Navigation and War), we have presented the astonishing cooperation of the ephemeris institutes of Germany, England, France and the USA during the Second World War. We were able to use numerous archivalia which we also describe and comment in that paper. In the present paper, we publish colour scans of these archivalia. All the documents shown here are held in the archives of the Astronomisches Rechen-Institut in Heidelberg.

  7. The DenA/DEN1 Interacting Phosphatase DipA Controls Septa Positioning and Phosphorylation-Dependent Stability of Cytoplasmatic DenA/DEN1 during Fungal Development

    PubMed Central

    Schinke, Josua; Kolog Gulko, Miriam; Christmann, Martin; Valerius, Oliver; Stumpf, Sina Kristin; Stirz, Margarita; Braus, Gerhard H.

    2016-01-01

    DenA/DEN1 and the COP9 signalosome (CSN) represent two deneddylases which remove the ubiquitin-like Nedd8 from modified target proteins and are required for distinct fungal developmental programmes. The cellular DenA/DEN1 population is divided into a nuclear and a cytoplasmatic subpopulation which is especially enriched at septa. DenA/DEN1 stability control mechanisms are different for the two cellular subpopulations and depend on different physical interacting proteins and the C-terminal DenA/DEN1 phosphorylation pattern. Nuclear DenA/DEN1 is destabilized during fungal development by five of the eight CSN subunits which target nuclear DenA/DEN1 for degradation. DenA/DEN1 becomes stabilized as a phosphoprotein at S243/S245 during vegetative growth, which is necessary to support further asexual development. After the initial phase of development, the newly identified cytoplasmatic DenA/DEN1 interacting phosphatase DipA and an additional developmental specific C-terminal phosphorylation site at serine S253 destabilize DenA/DEN1. Outside of the nucleus, DipA is co-transported with DenA/DEN1 in the cytoplasm between septa and nuclei. Deletion of dipA resulted in increased DenA/DEN1 stability in a strain which is unresponsive to illumination. The mutant strain is dysregulated in cytokinesis and impaired in asexual development. Our results suggest a dual phosphorylation-dependent DenA/DEN1 stability control with stabilizing and destabilizing modifications and physical interaction partner proteins which function as control points in the nucleus and the cytoplasm. PMID:27010942

  8. Versuche zur Gewinnung von katalytischen Antikörpern zur Hydrolyse von Arylcarbamaten und Arylharnstoffen. (English Title: Attempts to produce catalytic antibodies for hydrolysis of arylcarbamates and arylureas)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Werner, Deljana

    2002-05-01

    Im Rahmen dieser Arbeit gelang es, katalytische Antikörper zur Hydrolyse von Benzylphenylcarbamaten sowie zahlreiche monoklonale Antikörper gegen Haptene herzustellen. Es wurden verschiedene Hapten-Protein-Konjugate unter Verwendung unterschiedlicher Kopplungsmethoden hergestellt und charakterisiert. Zur Generierung der hydrolytisch aktiven Antikörper wurden Inzuchtmäuse mit KLH-Konjugaten von 4 Übergangszustandsanaloga (ÜZA) immunisiert. Mit Hilfe der Hybridomtechnik wurden verschiedene monoklonale Antikörper gegen diese ÜZA gewonnen. Dabei wurden sowohl verschiedene Immunisierungsschemata als auch verschiedene Inzuchtmausstämme und Fusionstechniken verwendet. Insgesamt wurden 32 monoklonale Antikörper gegen die verwendeten ÜZA selektiert. Diese Antikörper wurden in groen Mengen hergestellt und gereinigt. Zum Nachweis der Antikörper-vermittelten Katalyse wurden verschiedene Methoden entwickelt und eingesetzt, darunter immunologische Nachweismethoden mit Anti-Substrat- und Anti-Produkt-Antikörpern und eine photometrische Methode mit Dimethylaminozimtaldehyd. Der Nachweis der hydrolytischen Aktivität gelang mit Hilfe eines Enzymsensors, basierend auf immobilisierter Tyrosinase. Die Antikörper N1-BC1-D11, N1-FA7-C4, N1-FA7-D12 und R3-LG2-F9 hydrolysierten die Benzylphenylcarbamate POCc18, POCc19 und Substanz 27. Der Nachweis der hydrolytischen Aktivität dieser Antikörper gelang auch mit Hilfe der HPLC. Der katalytische Antikörper N1-BC1-D11 wurde kinetisch und thermodynamisch untersucht. Es wurde eine Michaelis-Menten-Kinetik mit Km von 210 µM, vmax von 3 mM/min und kcat von 222 min-1 beobachtet. Diese Werte korrelieren mit den Werten der wenigen bekannten Diphenylcarbamat-spaltenden Abzyme. Die Beschleunigungsrate des Antikörpers N1-BC1-D11 betrug 10. Das ÜZA Hei3 hemmte die hydrolytische Aktivität. Dies beweist, dass die Hydrolyse in der Antigenbindungsstelle stattfindet. Weiter wurde zwischen der Antikörperkonzentration und der Umsatzgeschwindigkeit eine lineare Abhängigkeit festgestellt. Die thermodynamische Gleichtgewichtsdissoziationskonstante KD des Abzyms von 2,6 nM zeugt von einer sehr guten Affinität zum ÜZA. Hydrolytisch aktiv waren nur Antikörper, die gegen das Übergangszustandsanalogon Hei3 hergestellt worden waren. Es wird vermutet, dass die Hydrolyse der Benzylphenylcarbamate über einen Additions-Eliminierungsmechanismus unter Ausbildung eines tetraedrischen Übergangszustandes verläuft, dessen analoge Verbindung Hei3 ist. Im Rahmen der Generierung von Nachweisantikörpern zur Detektion der Substratabnahme bei der Hydrolyse wurden Anti-Diuron-Antikörper hergestellt. Einer der Antikörper (B91-CG5) ist spezifisch für das Herbizid Diuron und hat einen IC50-Wert von 0,19 µg/l und eine untere Nachweisgrenze von 0,04 µg/l. Ein anderer Antikörper (B91-KF5) reagiert kreuz mit einer Palette ähnlicher Herbizide. Mit diesen Antikörpern wurde ein empfindlicher Labortest, der ein Monitoring von Diuron auf Grundlage des durch die Trinkwasserverordnung festgeschriebenen Wertes für Pflanzenschutzmittel von 0,1 µg/l erlaubt, aufgebaut. Der Effekt der Anti-Diuron-Antikörper auf die Diuron-inhibierte Photosynthese wurde in vitro und in vivo untersucht. Es wurde nachgewiesen, dass sowohl in isolierten Thylakoiden, als auch in intakten Algen eine Vorinkubation der Anti-Diuron-Antikörper mit Diuron zur Inaktivierung seiner Photosynthese-hemmenden Wirkung führt. Wurde der Elektronentransport in den isolierten Thylakoiden oder in Algen durch Diuron unterbrochen, so führte die Zugabe der Anti-Diuron-Antikörper zur Reaktivierung der Elektronenübertragung. Attempts to produce catalytic antibodies for hydrolysis of arylcarbamates and arylureas: The aim of the investigations was to produce antibodies which are able to cleave herbicides resistant to naturally occuring enzymes. Structurally similar carbamate and urea derivatives were chosen for the experiments. Phosphonate derivatives were synthesized that mimick possible transition state analogues in structure and charge. Mice were immunized with 4 different derivatives after conjugating them to carrier proteins. 32 hybridomas were established that produce monoclonal antibodies binding to these derivatives. The possible cleavage of substrates was determined by immunoassays with monoclonal antibodies against the substrate and the products and with a photometric method based on dimethylaminocinammonaldehyde. The measuring of cleavage products was succeeded by an amperometric method. The enzyme sensor was based on immobilized tyrosinase which oxidizes p-chlorophenol and phenol. The antibodies N1-BC1-D11, N1-FA7-C4, N1-FA7-D12 und R3-LG2-F9 hydrolysed the benzylphenylcarbamates POCc18, POCc19 und Substance 27. The hydrolytic activity of these antibodies was also succeeded with HPLC. The catalytic antibody N1-BC1-D11 was investigated kinetically and thermodynamically. A Michaelis-Menten-Kinetic was observed (at pH 8.0 exhibited a Km 210 µM, a vmax 3 mM/min and a kcat 222 min-1). These values are in the range of the values obtained for the antibody-catalysed hydrolysis of diphenylcarbamates. The rate enhancement of N1-BC1 was 10. The reaction was completely inhibited by stoichiometric quantities of the transition state analogue Hei3. This is consistent with the affinity of the abzyme to Hei3 of 2.6 nM, determined by BIAcore assay. Only antibodies generated against Hei3 showed hydrolytic activity. The hydrolysis of benzylphenylcarbamates presumably occurs via an addition-elimination-Mechanism involving a tetrahedral intermediate. In summary, this work presents the first example of antibody-catalysed hydrolysis of benzylphenylcarbamates. Monoclonal anti-diuron antibodies were generated that bind to the herbicide diuron with an extremely low equilibrium dissociation constant. A sensitive immunoassay with a low detection limit of 0.2 nM for diuron was established. This is the most sensitive immunological method for detection of diuron known so far. These antibodies were also used in vitro and in vivo to prevent diuron-dependent inhibition of photosynthesis or to restore photosynthesis after inhibition. In isolated thylakoids prepared from spinach leaves (Spinacia oleracea L.) the diuron-inhibited Hill reaction was reconstituted immediately following the addition of the monoclonal antibodies. In an in vivo approach the photosynthetic oxygen evolution of the cell wall deficient mutant (cw 15) of the green alga Chlamydomonas reinhardtii Dangeard was monitored. The antibodies prevented the diuron-dependent inhibition of photosynthesis and restored photosynthesis after inhibition. Transgenic plants that synthesize and accumulate these antibodies or antibody fragments and are therefore diuron-resistant can be created.

  9. Vergleich von rekombinanten Vaccinia- und DNA-Vektoren zur Tumorimmuntherapie im C57BL/6-Mausmodell

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Johnen, Heiko

    2002-10-01

    In der vorliegenden Arbeit wurden Tumorimpfstoffe auf der Basis des Plasmid-Vektors pCI, modified vaccinia virus Ankara (MVA) und MVA-infizierten dendritischen Zellen entwickelt und durch Sequenzierung, Western blotting und durchflußzytometrische Analyse überprüft. Die in vivo Wirksamkeit der Vakzinen wurde in verschiedenen Tumormodellen in C57BL/6 Mäusen verglichen. Die auf dem eukaryotischen Expressionsvektor pCI basierende DNA-Vakzinierung induzierte einen sehr wirksamen, antigenspezifischen und langfristigen Schutz vor Muzin, CEA oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Eine MVA-Vakzinierung bietet in den in dieser Arbeit durchgeführten Tumormodellen keinen signifikanten Schutz vor Muzin oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Sowohl humane, als auch murine in vitro generierte dendritische Zellen lassen sich mit MVA – im Vergleich zu anderen viralen Vektoren – sehr gut infizieren. Die Expressionsrate der eingefügten Gene ist aber gering im Vergleich zur Expression in permissiven Wirtszellen des Virus (embryonale Hühnerfibroblasten). Es konnte gezeigt werden, daß eine MVA-Infektion dendritischer Zellen ähnliche Auswirkungen auf den Reifezustand humaner und muriner dendritischer Zellen hat, wie eine Infektion mit replikationskompetenten Vakzinia-Stämmen, und außerdem die Hochregulation von CD40 während der terminalen Reifung von murinen dendritischen Zellen inhibiert wird. Die während der langfristigen in vitro Kultur auf CEF-Zellen entstandenen Deletionen im MVA Genom führten zu einer starken Attenuierung und dem Verlust einiger Gene, die immunmodulatorische Proteine kodieren, jedoch nicht zu einer Verminderung des zytopathischen Effekts in dendritischen Zellen. Die geringe Expressionsrate und die beobachtete Inhibition der Expression kostimulatorischer Moleküle auf dendritischen Zellen kann für eine wenig effektive Induktion einer Immunantwort in MVA vakzinierten Tieren durch cross priming oder die direkte Infektion antigenpräsentierender Zellen verantwortlich sein. Durch die Modifikation einer Methode zur intrazellulären IFN-gamma Färbung konnten in vakzinierten Mäusen tumorantigenspezifische CTL sensitiv und quantitativ detektiert werden. Die so bestimmte CTL-Frequenz, nicht jedoch die humorale Antwort, korrelierte mit der in vivo Wirksamkeit der verschiedenen Vakzinen: DNA vakzinierte Tiere entwickeln starke tumorantigenspezifische CTL-Antworten, wohingegen in MVA-vakzinierten Tieren überwiegend gegen virale Epitope gerichtete CD4 und CD8-T-Zellen detektiert wurden. Die Wirksamkeit der pCI-DNA-Vakzine spricht für die Weiterentwicklung in weiteren präklinischen Mausmodellen, beispielsweise unter Verwendung von MUC1 oder HLA-A2 transgenen Mäusen. Die Methoden zur Detektion Tumorantigen-spezifischer CTL in 96-Loch-Mikrotiterplatten können dabei zur systematischen Suche nach im Menschen immundominanten T-Zell-Epitopen im Muzin-Molekül genutzt werden. Der durchgeführte Vergleich der auf den Vektoren pCI und MVA basierenden Vakzinen und die Analyse neuerer Publikationen führen zu dem Ergebniss, daß vor allem DNA-Vakzinen in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von aktiven Tumorimpfstoffen spielen werden. Rekombinante MVA-Viren, eventuell in Kombination mit DNA- oder anderen Vektoren, haben sich dagegen in zahlreichen Studien als wirksame Impfstoffe zur Kontrolle von durch Pathogene hervorgerufenen Infektionserkrankungen erwiesen. In this study, tumor vaccines based on the plasmid pCI, the attenuated vaccinia virus strain modified vaccinia virus Ankara (MVA) and MVA-infected dendritic cells were constructed and characterized by sequencing, Western blot and flow cytometric analysis. The efficiency to induce tumor immunity in vivo was compared in several C57BL/6 mouse tumor models. Naked DNA Vaccination based on the eukaryotic expression vector pCI did induce very effective, antigen-specific and long-term protection against tumor cell lines expressing mucin, CEA or beta-Gal whereas MVA vaccination did not elicit protective immunity against Mucin or beta-Gal expressing tumors. MVA does infect human or murine in vitro generated dendritic cells very efficiently compared to other viral vectors, however expression levels of the inserted antigens in dendritic cells are significantly lower than in permissive host cells (chicken embryo fibroblasts). It could be shown that the effect of MVA infection on the maturation status of dendritic cells is similar to the effects described for dendritic cells infected with replication competent vaccinia strains. In addition it was shown that the upregulation of the important costimulatory molecule CD40 through LPS stimulation is strongly inhibited in MVA infected cells. During passage in tissue culture, MVA has accumulated a number of large deletions, including a number of immunomodulatory molecules and resulting in a strong attenuation. However the strong cytopathic effect on dendritic cells is maintained. The low level of expression and the effect on dendritic cell maturation may be responsible for the failure of MVA to induce tumor immunity through either cross presentation or direct infection of antigen presenting cells. To detect and quantify tumor-antigen-specific CTL a method based on intracellular IFN-gamma staining was modified and it could be shown that the cellular – but not the humoral – response does correlate with in vivo protection: DNA but not MVA vaccines do induce high levels of tumorantigen-specific CTL whereas MVA-vaccines do induce strong and long lasting CD4 and CD8-T-cell responses against vaccinia antigens. The excellent protection induced by pCI-DNA-vaccination in different tumor models does encourage us to further investigate the elicitation of tumor immunity in MUC1 or HLA-A2 transgenic mice. In mice transgenic for human MHC-I, the IFN-gamma staining protocol could be used to systematically screen for mucin T-cell epitopes that are relevant in humans.

  10. American black bear denning behavior: Observations and applications using remote photography

    USGS Publications Warehouse

    Bridges, A.S.; Fox, J.A.; Olfenbuttel, C.; Vaughan, M.B.

    2004-01-01

    Researchers examining American black bear (Ursus americanus) denning behavior have relied primarily on den-site visitation and radiotelemetry to gather data. Repeated den-site visits are time-intensive and may disturb denning bears, possibly causing den abandonment, whereas radiotelemetry is sufficient only to provide gross data on den emergence. We used remote cameras to examine black bear denning behavior in the Allegheny Mountains of western Virginia during March-May 2003. We deployed cameras at 10 den sites and used 137 pictures of black bears. Adult female black bears exhibited greater extra-den activity than we expected prior to final den emergence, which occurred between April 12 and May 6, 2003. Our technique provided more accurate den-emergence estimation than previously published methodologies. Additionally, we observed seldom-documented behaviors associated with den exits and estimated cub age at den emergence. Remote cameras can provide unique insights into denning ecology, and we describe their potential application to reproductive, survival, and behavioral research.

  11. Denning of grizzly bears in the Yellowstone National Park area

    USGS Publications Warehouse

    Judd, Steven L.; Knight, Richard R.; Blanchard, Bonnie M.

    1986-01-01

    Radiotelemetry was used to locate 101 grizzly bear (Ursus arctos) dens from 1975 to 1980; 35 dens were examined on the ground. Pregnant females denned in late October, and most other bears denned by mid-November. Duration of denning average 113, 132, and 170 days for males, females, and females with new cubs, respectively. Males emerged from mid-February to late March, followed by single females and females with yearlings and 2-year-olds. Females with new cubs emerged from early mid-April. Den sites were associated with moderate tree cover (26%-75% canopy cover) on 30°-60° slopes. Dens occurred on all aspects, although northerly exposures were most common. Grizzly bears usually dug new dens but occasionally used natural cavities or a den from a previous year. Males usually dug larger dens than females with young. Eight excavated and 2 natural dens of the 35 examined dens were used for more than 1 year.

  12. Grizzly bear denning chronology and movements in the Greater Yellowstone Ecosystem

    USGS Publications Warehouse

    Haroldson, Mark A.; Ternent, Mark A.; Gunther, Kerry A.; Schwartz, Charles C.

    2002-01-01

    Den entrance and emergence dates of grizzly bears (Ursus arctos) in the Greater Yellowstone Ecosystem are important to management agencies that wish to minimize impacts of human activities on bears. Current estimates for grizzly bear denning events use data that were collected from 1975–80. We update these estimates by including data obtained from 1981–99. We used aerial telemetry data to estimate week of den entry and emergence by determining the midpoint between the last known active date and the first known date denned, as well as the last known date denned and the first known active date. We also investigated post emergence movement patterns relative to den locations. Mean earliest and latest week of den entry and emergence were also determined. Den entry for females began during the fourth week in September, with 90% denned by the fourth week of November. Earliest den entry for males occurred during the second week of October, with 90% denned by the second week of December. Mean week of den entry for known pregnant females was earlier than males. Earliest week of den entry for known pregnant females was earlier than other females and males. Earliest den emergence for males occurred during the first week of February, with 90% of males out of dens by the fourth week of April. Earliest den emergence for females occurred during the third week of March; by the first week of May, 90% of females had emerged. Male bears emerged from dens earlier than females. Denning period differed among classes and averaged 171 days for females that emerged from dens with cubs, 151 days for other females, and 131 days for males. Known pregnant females tended to den at higher elevations and, following emergence, remained at higher elevation until late May. Females with cubs remained relatively close (<3 km) to den sites until the last 2 weeks in May. Timing of denning events was similar to previous estimates for this and other grizzly bear populations in the southern Rocky Mountains. 

  13. Hierarchical den selection of Canada lynx in western Montana

    Treesearch

    John R. Squires; Nicholas J. Decesare; Jay A. Kolbe; Leonard F. Ruggiero

    2008-01-01

    We studied den selection of Canada lynx (Lynx canadensis; hereafter lynx) at multiple ecological scales based on 57 dens from 19 females located in western Montana, USA, between 1999 and 2006. We considered 3 spatial scales in this analysis, including den site (11-m-radius circle surrounding dens), den area (100-m-radius circle), and den environ (1-...

  14. Characteristics of American marten den sites in Wyoming

    Treesearch

    Leonard F. Ruggiero; Dean E. Pearson; Stephen E. Henry

    1998-01-01

    We examined characteristics of den structures and den sites used by female American marten (Martes americana) for natal and maternal dens in the Sierra Madre Range, Wyoming. During 1988-95, we located 18 natal dens (parturition sites) and 97 maternal dens (sites where kits were present exclusive of parturition) used by 10 female marten. Important den structures...

  15. Den use by arctic foxes (Alopex lagopus) in a subarctic region of western Alaska

    USGS Publications Warehouse

    Anthony, R. Michael

    1996-01-01

    Distribution, abundance, and use of arctic fox dens located in coastal tundra communities of the Yukon–Kuskokwim delta were determined in studies from 1985 to 1990. Dens were denser and less complex than those described in studies conducted above the Arctic Circle. Eighty-three dens of varying complexity were found in the 52-km2 study area. Nineteen dens were used by arctic foxes for whelping or rearing pups. Three females relocated litters to multiple dens; a maximum of four dens were used concurrently by pups from one litter. Although red foxes (Vulpes vulpes) were common in the region, their use of dens in the study area was minimal. Differences in vegetation at den sites and nearby unoccupied sites were minimal. Furthermore, den sites could not be distinguished from non-den sites during aerial surveys.

  16. Kontinuierliche Wanddickenbestimmung und Visualisierung des linken Herzventrikels

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dornheim, Lars; Hahn, Peter; Oeltze, Steffen; Preim, Bernhard; Tönnies, Klaus D.

    Zur Bestimmung von Defekten in der Herztätigkeit kann die Veränderung der Wanddicke des linken Ventrikels in zeitlichen MRTAufnahmesequenzen gemessen werden. Derzeit werden für diese Bestimmung im allgemeinen nur die aufwändig manuell erstellte Segmentierungen der Endsystole und Enddiastole benutzt. Wir stellen ein bis auf die Startpunktinitialisierung automatisches Verfahren zur Bestimmung der Wanddicke des linken Ventrikels und ihrer Veränderung vor, das auf einer vollständigen Segmentierung der Herzwand in allen Zeitschritten durch ein dynamisches dreidimensionales Formmodell (Stabiles Feder-Masse-Modell) basiert. Dieses Modell nutzt bei der Segmentierung neben der Grauwertinformation eines Zeitschrittes auch die Segmentierungen der anderen Zeitschritte und ist so aufgebaut, dass die Wanddicken direkt gemessen und visualisiert werden können. Auf diese Weise werden die lokalen Wanddickenextrema über den gesamten Aufnahmezeitraum detektiert, auch wenn sie nicht in die Endsystole bzw. -diastole fallen. Das Verfahren wurde auf sechs 4D-Kardio-MRT-Datensätzen evaluiert und stellte sich als sehr robust bzgl. der einzig nötigen Interaktion heraus.

  17. Detecting denning polar bears with Forward-Looking Infrared (FLIR) imagery

    USGS Publications Warehouse

    Amstrup, Steven C.; York, G.; McDonald, T.L.; Nielson, R.; Simac, K.

    2004-01-01

    Polar bears give birth in snow dens in midwinter and remain in dens until early spring. The survival and development of cubs is dependent on a stable environment within the maternal den. To mitigate potential disruption of polar bear denning by existing and proposed petroleum activities, we used forward-looking infrared (FLIR) viewing to try to detect heat rising from dens.We flew transects over dens of radio-collared females with FLIR imager-equipped aircraft, recorded weather conditions at each observation, and noted whether the den was detected.We surveyed 23 dens on 67 occasions (1 to 7 times each). Nine dens were always detected, and 10 dens visited more than once were detected on some flights but not on others. Four dens were never detected (17 percent), but three of those were visited only under marginal conditions. The odds of detecting a den were 4.8 times greater when airborne moisture (snow, blowing snow, fog, etc.) was absent than when it was present, and they increased 3-fold for every 1?C increase in temperature-dew point spread. The estimated probability of detecting dens in sunlight was 0. Data suggested that FLIR surveys conducted during optimal conditions for detection can produce detection rates approaching 90 percent and thus can be an important management and mitigation tool. polar bear, infrared imagery, maternal denning, human impacts, management

  18. Polar bear maternity denning in the Beaufort Sea

    USGS Publications Warehouse

    Amstrup, Steven C.; Gardner, Craig L.

    1994-01-01

    The distribution of polar bears (Ursus maritimus) is circumpolar in the NOrthern Hemisphere, but known locations of maternal dens are concentrated in relatively few, widely scattered locations. Denning is either uncommon or unknown within gaps. To understand effects of industrial development and propose increases in hunting, the temporal and spatial distribution of denning in the Beaufort Sea must be known. We caputred and radiocollared polar bears between 1981 and 1991 and determined tht denning in the Beaufort Sea region was sufficient to account for the estimated population there. Of 90 dend, 48 were on drifting pack ice, 38 on land, and 4 on land-fast ice. The portions of dens on land was higher (P= 0.029) in later compared with earlier years of the study. Bears denning on pack ice drifting as far as 997 km (x=385km) while in dens. there was no difference in cun production by bears denning on land and pack ice (P =0.66). Mean entry and exit dates were 11 November and 5 April for land dens and 22 November and 26 March for pack-ice dens. Female polar bears captured in the Beaufort Sea appeared to be isolated from those caught eat of Cape Bathurst in Canada. Of 35 polar bears that denned along the mainland coast of Alaska and Canada 80% denned between 137 00'W snf 146 59'W. Bears followed to >1 den did not reuse sites and consecutive dens were 20-1,304 km apart. However radio-collared bears are largely faithful to substrate (pack-ice, land, and land-fast ice) and the general geographic area of previous dens. Bears denning on land may be vunerable to human activities such as hunting and industrial development. However, predictable denning chronology and alck of site fidelity indicate that many potential impacts on denning polar bears could be mitigated.

  19. A new approach to the study of therapeutic work in the transference.

    PubMed

    Pessier, J; Stuart, J

    2000-02-01

    This article proposes a new method for evaluating the effects of therapist and patient work in the transference. Work in the transference is often difficult for the patient, and may show a characteristic pattern of lag between a transference interpretation and its therapeutic effect. To account for this lag, we assessed patient responses to interpretations over the course of entire sessions. The narratives patients told about others, or Relationship Episodes (REs), were used as units of study. In a sample of three consecutive sessions taken from each of three psychodynamic cases, we identified several instances when transference work appeared to have an initial inhibitory effect, but facilitated progress over the course of the entire session. We recommend that to examine the effects of interpretations future studies use longer, more clinically meaningful segments of patient speech than have been used in the past. Dieser Beitrag propagiert eine neue Methode zur Evaluierung der Effekte von Übertragungsarbeit durch Therapeut und Patient. Arbeit in der Übertragung ist für den Patienten oftmals schwierig und zeigt häufig eine charakteristisches Muster von zeitlichen Verzögerungen bzgl. Übertragungsdeutungen und deren therapeutischen Effekten. Um diese zeitliche Verzögerung zu erklären, untersuchten wir die Reaktionen von Patienten auf derartige Deutungen im Verlauf ganzer Sitzungen. Narrative, in denen die Patienten über andere berichteten, also Beziehungsepisoden, dienten in dieser Studie als Einheit. In einter Stichprobe dreier aufeinanderfolgender Sitzugnen, die sich auf drei Fälle bezogen, identifizierten wir verschiedene Umstände, unter denen Übertragungsarbeit anfänglich einen hemmenden Affekt zu haben schien, letztlich aber den Gesamtverlauf der Sitzung günstig beeinflussten. Wir empfehlen, in Zukunft die Effekte von Übertragungsdeutungen auf der Basis längerer, klinische sinnvoller Segmente von Patientenäußerungen zu untersuchen als dies in der Vergangenheit der Fall war. Cet article propose une nouvelle méthode pour évaluer les effets du travail sur le transfert entre thérapeute et patient. Ce travail est souvent difficile pour le patient, et il peut y avoir un pattern caractéristique de délai entre une înterprétation de transfert et son effet thérapeutique. Pour expliquer ce délai, nous avons évalué les réponses des patients à des interprétatios au cours de séances entières. C'est les narrations des patients sur d'autres, ou Episodes Relationnels (ERs), qui ont constitué les unités de base de cette étude. Dans un échantillon de 3 séances consécutives venant de 3 cas psychodynamiques, nous avons identifié plusieurs moments où le traail sur le transfert semblait avoir un effet inhibitoire initial, mais favorisait le progrès en regardant la séance entière. Nous recommandons pour de futures études sur l'effet des interprétations de prendre des segments plus longs et cliniquement significatifs du récit du patient que ceux utilisés dans le passé. Este artículo propone un nuevo método para evaluar los efectos del trabajo de terapeuta y paciente en la transferencia. El trabajo en la transferencia es, con frecuencia, dificil para el paciente y puede mostrar un lapso característico entre una interpretación transferencial y sus efectos terapéuticos. Para explicar este lapso, hemos evaluado las respuestas del paciente a las interpretaciones a lo largo de sesiones enteras. Como unidad de estudio se usaron las narrativas de los pacientes acerca de otros, o sea, los episodios relacionales (REs). En una muestra de tres sesiones consecutivas tomadas de tres casos psicodinámicos, identificamos varioss casos en los que la trasferencia parecía tener un efecto inicial inhibitorio, aunque se vio que a lo largo de la sesión facilitaba el progreso. Recomendamos que, para examinar los efectos de las interpretaciones, los futuros estudios usen segmentos más largos y clínicamente más significativos del habia del paciente que los que se usaron en el pasado.

  20. Raccoon (Procyon lotor) diurnal den use within an intensively managed forest in central West Virginia

    USGS Publications Warehouse

    Owen, Sheldon F.; Berl, Jacob L.; Edwards, John W.; Ford, W. Mark; Wood, Petra Bohall

    2015-01-01

    Intensive forest management may influence the availability of suitable den sites for large den-seeking species, such as Procyon lotor (Raccoon). As part of a Raccoon ecology study on an industrial forest in the Allegheny Mountains of central West Virginia, we radio-tracked 32 Raccoons to 175 diurnal den sites to determine relative use of dens that included cavity trees, rock dens, log piles, slash piles, and exposed limbs. Patterns of den use significantly differed between sexes and among seasons. Overall, we recorded 58 cavity dens in 12 tree species with 7 maternal dens found in 5 tree species. Raccoons selected larger-diameter den trees than available cavity trees and non-cavity trees. Because the abundance of suitable tree cavities is known to influence Raccoon densities and recruitment at fine spatial scales and female Raccoons in this study used tree cavities as maternal den sites, the continued harvest of large-diameter trees (i.e., those capable of developing den cavities) without replacement may impact Raccoon recruitment within intensively managed forests throughout the central Appalachians.

  1. Krankheitsverlauf, medizinische Versorgung und Lebensqualität von Patienten mit kongenitalen melanozytären Nävi - Auswertung des deutschsprachigen KMN-Registers.

    PubMed

    Elisabeth Wramp, Maria; Langenbruch, Anna; Augustin, Matthias; Zillikens, Detlef; Krengel, Sven

    2017-02-01

    Kongenitale melanozytäre Nävi (KMN) bedeuten für Patienten und Familien eine psychologische Belastung und bergen zudem medizinische Risiken. Das 2005 gegründete deutschsprachige KMN-Register wurde nun einer Zwischenauswertung bezüglich des Krankheitsverlaufes, der medizinischen Versorgung und der Lebensqualität unterzogen. 100 Patienten, die sich in den Jahren 2005 bis 2012 mit einem Erstmeldebogen registriert hatten, wurde im Rahmen einer prospektiven Kohortenstudie Anfang 2013 ein Folgemeldebogen zugesandt. Außerdem wurden mithilfe standardisierter Fragebögen Daten zu Lebensqualität (dermatology life quality index, DLQI) und Stigmatisierungserfahrungen (perceived stigmatization questionnaire, PSQ; social comfort questionnaire, SCQ) erhoben. 83 % der Patienten oder deren Eltern antworteten (Altersdurchschnitt 11,2 Jahre, Median 6 Jahre; mittleres Follow-up 4,4 Jahre). Im Gesamtkollektiv wurden vier Melanome diagnostiziert, davon zwei zerebrale Melanome im Kindesalter, ein kutanes Melanom im Erwachsenenalter und eines, das sich als proliferierender Knoten erwies. Bei vier Kindern wurde eine neurokutane Melanozytose festgestellt, drei davon mit neurologischer Symptomatik. Chirurgisch behandelt wurden 88 % (73/83). Achtundsiebzig Prozent der Befragten berichteten eine geringe oder keine Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die wahrgenommene Stigmatisierung beziehungsweise Beeinträchtigung des sozialen Wohlbefindens war generell ebenfalls gering. Die Ergebnisse geben einen Überblick über die Situation von Patienten mit KMN in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Melanom entwickelte sich in 3 %, eine ZNS-Beteiligung bestand in 4 % der Fälle. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  2. Spirituelles Wohlbefinden und Coping bei Sklerodermie, Lupus erythematodes und malignem Melanom.

    PubMed

    Pilch, Michaela; Scharf, Sabina Nadine; Lukanz, Martin; Wutte, Nora Johanna; Fink-Puches, Regina; Glawischnig-Goschnik, Monika; Unterrainer, Human-Friedrich; Aberer, Elisabeth

    2016-07-01

    Religiös-spirituelles Wohlbefinden ist verbunden mit höherer Vitalität und verminderter Depressionsneigung. In unserer Studie untersuchten wir die Strategien zur Krankheitsbewältigung und die Rolle von Religiosität-Spiritualität (R-S) zur Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens. 149 Patienten (107 Frauen), 44 mit systemischer Sklerodermie (SKL), 48 mit Lupus erythematodes (LE) und 57 mit malignem Melanom (MM), Stadium I-II, wurden mittels eines selbstentwickelten Fragebogens zum subjektiven Wohlbefinden, zu den mit der Erkrankung einhergehenden Umständen sowie mit dem Multidimensionalen Inventar (MI-RSB) zu R-S befragt. LE-Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnosestellung stärker belastet als SKL- und MM-Patienten. SKL- und LE-Patienten können erst nach Jahren die Erkrankung akzeptieren. Der Gesamtscore des religiös-spirituellen Befindens liegt bei LE-Patienten signifikant unter dem Wert der Normalbevölkerung. Fotosensitivität und Gelenksschmerzen sind bei LE-Patienten negativ assoziiert mit der Fähigkeit Vergeben zu können. SKL-Patienten mit Gesichtsveränderungen und Lungenbeteiligung zeigen höhere allgemeine Religiosität. MM-Patienten haben höhere Werte für transzendente Hoffnung. Vorträge über die Krankheit und psychologische Betreuung sind die wichtigsten Bedürfnisse von Patienten mit SKL, LE und MM an ihre Betreuer. Religiös-spirituelle Angebote zur Krankheitsverarbeitung scheinen derzeit eine untergeordnete Rolle zu spielen, könnten aber eine wichtige Ressource sein, der man in Zukunft mehr Aufmerksamkeit schenken sollte. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  3. Gesammelte Werke / Collected Works

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schwarzschild, Karl; Voigt, Hans-Heinrich

    Der bekannte Astronom Karl Schwarzschild (1873-1916) gilt als der Begründer der Astrophysik und als hervorragender Forscher mit einer erstaunlichen Bandbreite seiner Interessen. Arbeiten zur Himmelsmechanik, Elektrodynamik und Relativitätstheorie weisen ihn als vorzüglichen Mathematiker und Physiker auf der Höhe seiner Zeit aus. Untersuchungen zur Photographischen Photometrie, Optik und Spektroskopie zeigen den versierten Beobachter, der sein Meßinstrumentarium beherrscht, und schließlich arbeitete Schwarzschild als Astrophysiker an Sternatmosphären, Kometen, Struktur und Dynamik von Sternsystemen. Die in seinem kurzen Leben entstandene Fülle an wissenschaftlichen Arbeiten ist in drei Bänden der Gesamtausgabe gesammelt, ergänzt durch biographisches Material, Annotationen von Fachleuten und einen Essay des Nobelpreisträgers S. Chandrasekhar. The well-known astronomer Karl Schwarzschild (1873-1916) is regarded as the founder of astrophysics and as an exceptionally talented researcher whose interests spanned a remarkably broad spectrum. His work on celestial mechanics, electrodynamics, and relativity theory demonstrates his great abilities as a mathematician and physicist who significantly influenced the science of his times. His investigations of photographic photometry, optics, and spectroscopy display his strengths as an observer who knew his instruments. But above all Schwarzschild pursued questions of astrophysics, addressing in particular stellar atmospheres, comets, and the structure and dynamics of stellar systems. The host of scientific works that he authored in his short life is now collected in the form of this three-volume complete works; it is supplemented by biographical material, notes from some of todays experts, and an essay by the Nobel Laureate S. Chandrasekhar.

  4. Collar temperature sensor data reveal long-term patterns in southern Beaufort Sea polar bear den distribution on pack ice and land

    USGS Publications Warehouse

    Olson, Jay W; Rode, Karyn D.; Eggett, Dennis L.; Smith, T.S.; Wilson, R. R.; Durner, George M.; Fischbach, Anthony S.; Atwood, Todd C.; Douglas, David C.

    2017-01-01

    In response to a changing climate, many species alter habitat use. Polar bears Ursus maritimus in the southern Beaufort Sea have increasingly used land for maternal denning. To aid in detecting denning behavior, we developed an objective method to identify polar bear denning events using temperature sensor data collected by satellite-linked transmitters deployed on adult females between 1985 and 2013. We then applied this method to determine whether southern Beaufort Sea polar bears have continued to increase land denning with recent sea-ice loss and examined whether sea-ice conditions affect the distribution of dens between pack-ice and coastal substrates. Because land use in summer and autumn has also increased, we examined potential associations between summering substrate and denning substrate. Statistical process control methods applied to temperature-sensor data identified denning events with 94.5% accuracy in comparison to direct observations (n = 73) and 95.7% accuracy relative to subjective classifications based on temperature, location, and activity sensor data (n = 116). We found an increase in land-based denning during the study period. The frequency of land denning was directly related to the distance that sea ice retreated from the coast. Among females that denned, all 14 that summered on land subsequently denned there, whereas 29% of the 69 bears summering on ice denned on land. These results suggest that denning on land may continue to increase with further loss of sea ice. While the effects that den substrate have on nutrition, energetics, and reproduction are unclear, more polar bears denning onshore will likely increase human-bear interactions.

  5. Remote identification of polar bear maternal den habitat in northern Alaska

    USGS Publications Warehouse

    Durner, George M.; Amstrup, Steven C.; Ambrosius, Ken J.

    2001-01-01

    Polar bears (Ursus maritimus) give birth in dens of ice and snow to protect their altricial young. During the snow-free season, we visited 25 den sites located previously by radiotelemetry and characterized the den site physiognomy. Seven dens occurred in habitats with minimal relief. Eighteen dens (72%) were in coastal and river banks. These "banks" were identifiable on aerial photographs. We then searched high-resolution aerial photographs (n = 3000) for habitats similar to those of the 18 dens. On aerial photos, we mapped 1782 km of bank habitats suitable for denning. Bank habitats comprised 0.18% of our study area between the Colville River and the Tamayariak River in northern Alaska. The final map, which correctly identified 88% of bank denning habitat in this region, will help minimize the potential for disruptions of maternal dens by winter petroleum exploration activities.

  6. Habitat characteristics of polar bear terrestrial maternal den sites in northern Alaska

    USGS Publications Warehouse

    Durner, George M.; Amstrup, Steven C.; Fischbach, Anthony S.

    2003-01-01

    Polar bears (Ursus maritimus) give birth to and nurture their young in dens of ice and snow. During 1999-2001, we measured the structure of 22 dens on the coastal plain of northern Alaska after polar bear families had evacuated their dens in the spring. During the summers of 2001 and 2002, we revisited the sites of 42 maternal and autumn exploratory dens and recorded characteristics of the under-snow habitat. The structure of polar bear snow dens was highly variable. Most were simple chambers with a single entrance/egress tunnel. Others had multiple chambers and additional tunnels. Thickness of snow above and below dens was highly variable, but most dens were overlain by less than 1 m of snow. Dens were located on, or associated with, pronounced landscape features (primarily coastal and river banks, but also a lake shore and an abandoned oil field gravel pad) that are readily distinguished from the surrounding terrain in summer and catch snow in early winter. Although easily identified, den landforms in northern Alaska were more subtle than den habitats in many other parts of the Arctic. The structure of polar bear dens in Alaska was strikingly similar to that of dens elsewhere and has remained largely unchanged in northern Alaska for more than 25 years. Knowledge of den structure and site characteristics will allow resource managers to identify habitats with the greatest probability of holding dens. This information may assist resource managers in preventing negative impacts of mineral exploration and extraction on polar bears.

  7. Vector competence of Aedes albopictus and Aedes aegypti (Diptera: Culicidae) for the DEN2-FJ10 and DEN2-FJ11 strains of the dengue 2 virus in Fujian, China.

    PubMed

    Guo, Xiao-Xia; Li, Chun-Xiao; Zhang, Ying-Mei; Xing, Dan; Dong, Yan-De; Zhang, Heng-Duan; Qin, Cheng-Feng; Zhao, Tong-Yan

    2016-09-01

    Dengue is an acute, emerging, infectious disease transmitted by Aedes mosquitoes that has become a serious global public health problem. The DEN2-FJ10 and DEN2-FJ11 strains of the dengue 2 virus were originally isolated from the serum of a patient with dengue fever in Fujian Province, China, in 1999. Our data provide the first assessment of the vector competence of Aedes mosquitoes with respect to the DEN2-FJ10 and DEN2-FJ11 strains of the dengue virus. There were significant differences in the replication rates of these two viral strains in Aedes albopictus and Aedes aegypti (P<0.05); replication of the DEN2-FJ10 strain was greater in Ae. aegypti than in Ae. albopictus 5 days post infection whereas replication of the DEN2-FJ11 was greater in Ae. albopictus than in Ae. aegypti 7 days post infection. The replicative ability of the DEN2-FJ11 strain was greater than that of the DEN2-FJ10 strain in infected Ae. albopictus. In infected Ae. aegypti, rapid proliferation of the DEN2-FJ10 strain occurred earlier than in the DEN2-FJ11 strain. There were no significant differences in the midgut and salivary gland infection rates of Ae. albopictus and Ae. aegypti with respect to either viral strain. Although the DEN2-FJ10 and DEN2-FJ11 strains differ in their virulence to neonatal rats, there was no significant difference in the ability of either Ae. albopictus or Ae. aegypti to transmit the DEN2-FJ10 and DEN2-FJ10 strains of the dengue 2 virus (P>0.05). In summary, our results indicate that Ae. albopictus and Ae. aegypti mosquitoes are moderately competent vectors of the DEN2-FJ10 and DEN2-FJ11 strains of the dengue virus and provide the first evidence of the effect of these two viral strains on the vector competence of mosquitoes in China. Copyright © 2016 Elsevier B.V. All rights reserved.

  8. Selection of den sites by black bears in the southern Appalachians

    USGS Publications Warehouse

    Reynolds-Hogland, M. J.; Mitchell, M.S.; Powell, R.A.; Brown, D.C.

    2007-01-01

    We evaluated selection of den sites by American black bears (Ursus americanus) in the Pisgah Bear Sanctuary, western North Carolina, by comparing characteristics of dens at 53 den sites with availability of habitat characteristics in annual home ranges of bears and in the study area. We also tested whether den-site selection differed by sex, age, and reproductive status of bears. In addition, we evaluated whether the den component of an existing habitat model for black bears predicted where bears would select den sites. We found bears selected den sites far from gravel roads, on steep slopes, and at high elevations relative to what was available in both annual home ranges and in the study area. Den-site selection did not differ by sex or age, but it differed by reproductive status. Adult females with cubs preferred to den in areas that were relatively far from gravel roads, but adult females without cubs did not. The habitat model overestimated the value of areas near gravel roads, underestimated the value of moderately steep areas, and did not include elevation as a predictor variable. Our results highlight the importance of evaluating den selection in terms of both use and availability of den characteristics. ?? 2007 American Society of Mammalogists.

  9. Den-site characteristics of black bears in Rocky Mountain National Park, Colorado

    USGS Publications Warehouse

    Baldwin, R.A.; Bender, L.C.

    2008-01-01

    We compared historic (1985-1992) and contemporary (2003-2006) black bear (Ursus americanus) den locations in Rocky Mountain National Park (RMNP), Colorado, USA, for habitat and physiographic attributes of den sites and used maximum entropy modeling to determine which factors were most influential in predicting den-site locations. We observed variability in the relationship between den locations and distance to trails and elevation over rime. Locations of historic den sites were most associated with slope, elevation, and covertype, whereas contemporary sites were associated with slope, distance to roads, aspect, and canopy height. Although relationships to covariates differed between historic and contemporary periods, preferred den-site characteristics consistently included steep slopes and factors associated with greater snow depth. Distribution of den locations shifted toward areas closer to human developments, indicating little negative influence of this factor on den-site selection by black bears in RMNP.

  10. A female black bear denning habitat model using a geographic information system

    USGS Publications Warehouse

    Clark, J.D.; Hayes, S.G.; Pledger, J.M.

    1998-01-01

    We used the Mahalanobis distance statistic and a raster geographic information system (GIS) to model potential black bear (Ursus americanus) denning habitat in the Ouachita Mountains of Arkansas. The Mahalanobis distance statistic was used to represent the standard squared distance between sample variates in the GIS database (forest cover type, elevation, slope, aspect, distance to streams, distance to roads, and forest cover richness) and variates at known bear dens. Two models were developed: a generalized model for all den locations and another specific to dens in rock cavities. Differences between habitat at den sites and habitat across the study area were represented in 2 new GIS themes as Mahalanobis distance values. Cells similar to the mean vector derived from the known dens had low Mahalanobis distance values, and dissimilar cells had high values. The reliability of the predictive model was tested by overlaying den locations collected subsequent to original model development on the resultant den habitat themes. Although the generalized model demonstrated poor reliability, the model specific to rock dens had good reliability. Bears were more likely to choose rock den locations with low Mahalanobis distance values and less likely to choose those with high values. The model can be used to plan the timing and extent of management actions (e.g., road building, prescribed fire, timber harvest) most appropriate for those sites with high or low denning potential. 

  11. Landward and eastward shift of Alaskan polar bear denning associated with recent sea ice changes

    USGS Publications Warehouse

    Fischbach, Anthony S.; Amstrup, Steven C.; Douglas, David C.

    2007-01-01

    Polar bears (Ursus maritimus) in the northern Alaska region den in coastal areas and on offshore drifting ice. We evaluated changes in the distribution of polar bear maternal dens between 1985 and 2005, using satellite telemetry. We determined the distribution of maternal dens occupied by 89 satellite collared female polar bears between 137°W and 167°W longitude. The proportion of dens on pack ice declined from 62% in 1985–1994 to 37% in 1998–2004 (P = 0.044) and among pack ice dens fewer occurred in the western Beaufort Sea after 1998. We evaluated whether hunting, attraction to bowhead whale remains, or changes in sea ice could explain changes in den distribution. We concluded that denning distribution changed in response to reductions in stable old ice, increases in unconsolidated ice, and lengthening of the melt season. In consort, these changes have likely reduced the availability and quality of pack ice denning habitat. Further declines in sea ice availability are predicted. Therefore, we expect the proportion of polar bears denning in coastal areas will continue to increase, until such time as the autumn ice retreats far enough from shore that it precludes offshore pregnant females from reaching the Alaska coast in advance of denning.

  12. Post-den emergence behavior of polar bears (Ursus maritimus) in Northern Alaska

    USGS Publications Warehouse

    Smith, T.S.; Partridge, Steven T.; Amstrup, Steven C.; Schliebe, S.

    2007-01-01

    We observed polar bear (Ursus maritimus) maternity den sites on Alaska’s North Slope in March 2002 and 2003 in an effort to describe bears’ post-den emergence behavior. During 40 sessions spanning 459 h, we observed 8 adults and 14 dependent cubs outside dens for 37.5 h (8.2% of total observation time). There was no significant difference between den emergence dates in 2002 (mean = 15 Mar ± 4.1 d) and 2003 (mean = 21 Mar ± 2.1 d). Following initial den breakout, polar bears remained at their den sites for 1.5 to 14 days (mean = 8.1 ± 5.1 d). The average length of stay in dens between emergent periods was significantly shorter in 2002 (1.79 h) than in 2003 (4.82 h). While outside, adult bears were inactive 49.5% of the time, whereas cubs were inactive 13.4% of the time. We found no significant relationships between den emergence activity and weather. Adult polar bears at den sites subjected to industrial activity exhibited significantly fewer bouts of vigilance than denned bears in undisturbed areas (t = -5.5164, df = 4, p= 0.00). However, the duration of vigilance behaviors at sites near industrial activity was not significantly shorter than at the other sites studied (t = -1.8902, df = 4, p = 0.07). Results for these bears were within the range of findings in other studies of denned polar bears.

  13. Natural Attenuation-Untersuchungen "ehemalige Abfalldeponie Osterhofen"

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rügner, Hermann; Holder, Thomas; Maier, Uli; Bayer-Raich, Marti; Grathwohl, Peter; Teutsch, Georg

    Kurzfassung Im Abstrom der "ehemaligen Abfalldeponie Osterhofen" wurden Konzentrationen an Ammonium festgestellt, die deutlich über dem in Baden-Württemberg geltenden Prüfwert liegen. Im Rahmen detaillierter Natural Attenuation (NA) Untersuchungen wurde überprüft, inwieweit die Nutzung mikrobiologischer Abbau- und Rückhalteprozesse des Ammoniums eine geeignete Entscheidungsoption für den Standort darstellt. Das Ergebnis der hierbei im Wesentlichen durchgeführten Frachtbestimmungen (mittels Immissionspumpversuchen) sowie einer konzeptionellen numerischen Modellierung des Ammoniumabbaues am Standort war, dass ein mikrobiologischer Abbau des Ammoniums zu Nitrat stattfindet (70-85 % Abbau innerhalb einer Distanz von ca. 450 m), dass allerdings aufgrund der diffusiv-/dispersiv bedingten langsamen Zufuhr von Sauerstoff in die Abstromfahne ein insgesamt ca. 550-680 m langer, stationärer Reaktionsraum existiert. Eine Gefahr für das Grundwasser im weiteren Abstrom der Deponie konnte ausgeschlossen werden. Eine gezielte Überwachung der NA-Prozesse kann am Standort an die Stelle einer aktiven Sanierungsmaßnahme treten. In groundwater downgradient of the former municipal landfill site ``Osterhofen'' concentrations of Ammonium much above the legal limit were detected. Based on detailed site investigations it was evaluated whether natural attenuation (NA) may be used as a contaminated land management option at the site. Investigations were mainly based on the determination of contaminant mass flow rates (by integral pumping tests) and numerical conceptual modelling of the ammonium degradation. As result it was found that biodegradation of ammonium is very effective (70-85 % degradation within a distance of approx. 450 m). Because oxygen supply into the plume is limited by transverse mixing a steady state plume of approx. 550-680 m in length exists. Since beyond this reactive zone no further risk for groundwater arises, monitored natural attenuation (MNA) is an appropriate contaminated land management option at the site.

  14. Mapping polar bear maternal denning habitat in the National Petroleum Reserve -- Alaska with an IfSAR digital terrain model

    USGS Publications Warehouse

    Durner, George M.; Simac, Kristin S.; Amstrup, Steven C.

    2013-01-01

    The National Petroleum Reserve–Alaska (NPR-A) in northeastern Alaska provides winter maternal denning habitat for polar bears (Ursus maritimus) and also has high potential for recoverable hydrocarbons. Denning polar bears exposed to human activities may abandon their dens before their young are able to survive the severity of Arctic winter weather. To ensure that wintertime petroleum activities do not threaten polar bears, managers need to know the distribution of landscape features in which maternal dens are likely to occur. Here, we present a map of potential denning habitat within the NPR-A. We used a fine-grain digital elevation model derived from Interferometric Synthetic Aperture Radar (IfSAR) to generate a map of putative denning habitat. We then tested the map’s ability to identify polar bear denning habitat on the landscape. Our final map correctly identified 82% of denning habitat estimated to be within the NPR-A. Mapped denning habitat comprised 19.7 km2 (0.1% of the study area) and was widely dispersed. Though mapping denning habitat with IfSAR data was as effective as mapping with the photogrammetric methods used for other regions of the Alaskan Arctic coastal plain, the use of GIS to analyze IfSAR data allowed greater objectivity and flexibility with less manual labor. Analytical advantages and performance equivalent to that of manual cartographic methods suggest that the use of IfSAR data to identify polar bear maternal denning habitat is a better management tool in the NPR-A and wherever such data may be available.

  15. Schönheit und andere Provokationen - Eine neue evolutionsbiologische Theorie der Kunst

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Junker, Thomas

    Die Evolution hat viele spektakuläre Phänomene hervorgebracht - von der Eleganz des Vogelflugs über die gigantischen Körper der Dinosaurier und die farbenprächtige Vielfalt der Korallenriffe bis hin zu ihrem jüngsten Geniestreich - der menschlichen Kunst. Die schönen Künste - Malerei, Bildhauerei und Architektur, Theater, Tanz, Oper und Filmkunst, Musik und Literatur - Produkte der Evolution? Diese Vorstellung mutet vielen Menschen fremd an, aber wie könnte es anders sein? Denn wenn Charles Darwin recht hat, dann sind nicht nur die körperlichen Merkmale der Menschen als Antworten auf die Erfordernisse des Lebens entstanden, sondern auch ihre geistigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Im Jahr 1859 hatte er auf den letzten Seiten seines berühmten Buches über die Entstehung der Arten eine kühne Prophezeiung gemacht: Durch die Evolutionstheorie werde es "zu einer bemerkenswerten Revolution in der Naturwissenschaft kommen […]. Die Psychologie wird auf die neue Grundlage gestellt, dass jede geistige Kraft und Fähigkeit notwendigerweise durch graduelle Übergänge erworben wird“ (Darwin 1859, S. 484, 488; Junker 2008).

  16. Red fox spatial characteristics in relation to waterfowl predation

    USGS Publications Warehouse

    Sargeant, A.B.

    1972-01-01

    Radio-equipped red foxes (Vulpes vulpes) on the Cedar Creek area in Minnesota were spatially distributed, with individual families occupying well defined, nonoverlapping, contiguous territories. Territory boundaries often conformed to natural physical boundaries and appeared to be maintained through some nonaggressive behavior mechanism. Individual foxes traveled extensively throughout the family territory each night. Fox territories appeared to range from approximately 1 to 3 square miles in size, dependent largely on population density. Red foxes used a sequence of dens to rear their pups, and the amount and location of food remains at individual dens changed as the pups matured. The denning season was divided into pre-emergence, confined-use, and dispersed-use periods of 4 to 5 weeks each. Remains of adult waterfowl were collected at rearing dens on six townships in three ecologically different regions of eastern North Dakota. Remains of 172 adult dabbling ducks and 16 adult American coots (Fulica americana) were found at 35 dens. No remains from diving ducks were found. The number of adult ducks per den averaged 1.6, 5.9, and 10.2 for paired townships in regions with relatively low, moderate and high duck populations, respectively. Eighty-four percent of the ducks were females. The species and sex composition of ducks found at dens during early and late sampling periods reflected the nesting chronology of prairie dabbling ducks. Occupied rearing dens were focal points of red fox travel, and the locations of dens may have had considerable influence on predation. Thirty-five of 38 dens found on the six township study areas were on pastured or idle lands. The distribution of rearing dens on the Sand Lake and Arrowwood national wildlife refuges suggested that, on these areas, fox dens were concentrated because of the topography and land-use practices.

  17. Den site activity patterns of adult male and female swift foxes, Vulpes velox, in Northwestern Texas

    USGS Publications Warehouse

    Lemons, P.R.; Ballard, W.B.; Sullivan, R.M.; Sovada, M.A.

    2003-01-01

    Activity of Swift Foxes (Vulpes velox) at den sites was studied in northwestern Texas during pup rearing seasons in 2000 and 2001 to determine role of males in parental care. Twenty-four percent of radio-collared females with a potential to breed successfully raised pups to eight weeks of age. We intensively monitored presence and absence of male and female Swift Foxes at two den sites each year. Females were present >2.6 times more at den sites than males during the pup rearing season. Female and male Swift Foxes largely stayed at dens during diurnal hours and were active away from dens during nocturnal and crepuscular hours. Females and males spent 12.4% and 3.0% more time at dens before pups emerged, than after pups emerged, respectively. Following depredation of one male parent, the female spent 29% less time at the den site. Decrease in time spent at the den by the female following loss of her mate suggested that loss of one parent might severely impact recruitment of Swift Foxes. Our observations indicated that intense Coyote (Canis latrans) depredation may severely impact pup-rearing success as well as the parental care within Swift Fox family groups.

  18. Polar bear maternal den habitat in the Arctic National Wildlife Refuge, Alaska

    USGS Publications Warehouse

    Durner, George M.; Amstrup, Steven C.; Ambrosius, Ken J.

    2006-01-01

    Polar bears (Ursus maritimus) give birth during mid-winter in dens of ice and snow. Denning polar bears subjected to human disturbances may abandon dens before their altricial young can survive the rigors of the Arctic winter. Because the Arctic coastal plain of Alaska is an area of high petroleum potential and contains existing and planned oil field developments, the distribution of polar bear dens on the plain is of interest to land managers. Therefore, as part of a study of denning habitats along the entire Arctic coast of Alaska, we examined high-resolution aerial photographs (n = 1655) of the 7994 km2 coastal plain included in the Arctic National Wildlife Refuge (ANWR) and mapped 3621 km of bank habitat suitable for denning by polar bears. Such habitats were distributed uniformly and comprised 0.29% (23.2 km2) of the coastal plain between the Canning River and the Canadian border. Ground-truth sampling suggested that we had correctly identified 91.5% of bank denning habitats on the ANWR coastal plain. Knowledge of the distribution of these habitats will help facilitate informed management of human activities and minimize disruption of polar bears in maternal dens.

  19. Reproductive and some peri-natal variables in a mixed breed beef cattle herd.

    PubMed

    Ponzoni, R W; Gifford, D R

    1994-01-12

    Calving success (CS), days to calving (DC), birth weight (BW) and calving ease (CE) were studied in a mixed breed (Hereford, Jersey × Hereford and Simmental × Hereford) beef cattle herd. DC was not normally distributed and a number of transformations failed in normalising it. Repeatabilities were estimated by analysis of variance. Inclusion (or exclusion) of non calvers and the transformations studied had little effect on the repeatability of DC, which ranged from 0.10 to 0.12. The repeatabilities for CS, BW and CE were 0.08, 0.26 and 0.03, respectively. The residual correlations of CS with DC and functions of DC were high (-0.68 or greater), whereas the correlations among DC and functions of DC were close to one. The correlations of DC with BW and CE varied little with the transformation applied to DC, ranging from 0.26 to 0.28 and 0.10 to 0.12, respectively. The correlation between BW and CE was 0.06. The study points to a number of problems associated with the use of DC as a reproductive variable in beef cattle. It is concluded that although DC is currently a useful field reproductive variable, the search for appropriate female reproductive traits should continue. ZUSAMMENFASSUNG: Reproduktions- und Perinatal-Variable in einer gemischtrassigen Fleisch-Rinderherde Abkalbeerfolg (CS), Tage bis Abkalbung (DC), Geburtsgewicht (BW) und Kalbeleichtigkeit (CE) wurden in einer gemischtrassigen (Hereford, Jersey × Hereford und Simmental × Hereford) Mutterkuhherde untersucht. DC waren nicht normalverteilt und konnte auch durch eine Reihe von Transformationen nicht normalisiert werden. Wiederholbarkeiten wurden mit Varianzanalyse geschätzt. Berücksichtigung (oder Nichtberücksichtigung) von Nichtkalbungen und die Transformationen hatten wenig Wirkung auf Wiederholbarkeit von DC, die zwischen 0,10 und 0,12 war. Wiederholbarkeiten für CS, BW und CE waren 0,08, 0,26 und 0,03. Die Restkorrelation von CS mit DC und Funktionen von DC waren hoch (- 0,68 oder stärker), während Korrelationen zwischen DC und Funktionen von DC auch nahe 1 waren. Die Korrelationen von DC mit BW und CE schwankten wenig nach den verschiedenen Transformationen und bewegten sich zwischen 0,26 und 0,28 sowie 0,10 und 0,12. Die Korrelation zwischen BW und CE war 0,06. Die Untersuchung weist auf eine Reihe von Problemen, die sich durch die Verwendung von DC als Reproduktionsvariable von Fleischrindern ergeben. Es wird der Schluß gezogen, daß DC derzeit zwar nützliche Information für die Praxis ist, daß aber das Suchen nach wissenschaftlich angemessenen weiblichen Reproduktionsmerkmalen fortgesetzt werden sollte. RESUMEN: Variables reproductivas y peri-natales en un rodeo de vacunos de carne de varias razas Las variables éxito al parto (CS), dias al parto (DC), peso al nacer (BW) y facilidad de parto (CE) se estudiaron en un rodeo de vacunos de carne compuesto de varias razas (Hereford, Jersey × Hereford y Simmental × Hereford). DC no estaba normalmente distribuida y una serie de transformaciones ensayadas fracasaron en normalizar esta variable. Las repetibilidades se estimaron por análisis de variancia. La inclusión (o exclusión) de las vacas falladas (no paridas) del análisis y las transformaciones estudiadas tuvieron poco efecto en la repetibilidad de DC, que varió de 0.10 a 0.12. Las repetibilidades de CS, BW y CE fueron 0.08, 0.26 y 0.03, respectivamente. Las correlaciones residuales de CS con DC y con funciones de DC fueron altas (valor absoluto 0.68 o mayor), mientras que las correlaciones entre DC y funciones de DC fueron cerca de uno. Las correlaciones de DC con BW y CE variaron poco con la transformación aplicada a DC, yendo (en valor absoluto) de 0.26 a 0.28 y 0.10 a 0.12, respectivamente. La correlación entre BW y CE fue de 0.06. El estudio apunta a una serie de problemas asociados con el uso de DC como variable reproductiva en vacunos de carne. Se concluye que aunque DC es actualmente una útil variable reproductiva de campo, la búsqueda de rasgos reproductivos de la hembra a ser incluídos en esquemas de evaluación genética de vacunos de carne debe continuar. 1994 Blackwell Verlag GmbH.

  20. Variabilität des Reviergesangs des Buchfinken (Fringilla coelebs) zur Raum-Zeit-Beschreibung von Metapopulationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nolte, Björn

    2003-10-01

    Der Buchfinkengesang wurde in Potsdam in zwei Hauptpopulationen über drei Jahre aufgenommen. Jedes Individuum wurde eindeutig am individuellen Strophentypenrepertoire identifiziert. Ein weiterer Punkt der die individuelle Wiedererkennung bestätigt ist die hohe Standorttreue der adulten Männchen. Die beschriebene Methode eignet sich für die Untersuchung von gesamten Populationen, um den Wandel des Gesangs von Populationen in Raum und Zeit zu beschreiben. Die Haupterkenntnisse der Arbeit sind: - Die Gesamtanzahl der Grundstrophentypen innerhalb einer Population bleibt über Jahre konstant. - Die relative Häufigkeit jedes einzelnen Strophentyps variiert von Jahr zu Jahr und von Population zu Population. - Gesangslernen erfolgt exakt mit einem Korrektheitsgrad von mindestens 96%. - Das Song-Sharing ist innerhalb der Population hoch. Die diskutierten Mechanismen für das Song-Sharing sind: Die Lebenserwartung, das Zugverhalten, das Lernverhalten, die Etabliertheit von Strophentypen, Weibchenpräferenzen und die Reaktionen der territorialen Männchen. - Weiterhin wurde ein Modell zur kulturellen Evolution des Buchfinkengesangs programmiert, um die Rolle der Einflussfaktoren, wie Fehlerquote, Abwanderungsrate und Laufzeit zu ermitteln. Der Wandel des Dialektes erfolgt graduell in Raum und Zeit. Daher sind keine scharfen Dialektgrenzen anzutreffen. Trotz dieser Tatsache markieren die etablierten Strophentypen die Population. 50 % der Juvenilen siedeln am Geburtsort, auf diese Weise bleibt der Dialekt erhalten und Inzest wird vermieden. -Analysiert man das Repertoire benachbarten Männchen bei isolierten Alleen, so entspricht die Gesangsangleichung in etwa dem Zufall. -Intraindividuelle Vergleiche der quantitativen Parameter des jeweiligen Strophentyps wurden saisonal und annuell durchgeführt. Saisonal konnten für einen Strophentyp ein Trend ermittelt werden. Bei jährlichen Vergleichen konnten intraindividuell ausschließlich nicht signifikante Ergebnisse ermittelt werden, wohingegen die interindividuelle Variation in zwei Fällen signifikant war. In einem Fall bestand ein Trend und in einem weiteren Fall war die Variationsunterschiede nicht signifikant. - Der Verlauf der Brutsaison lässt sich an der jährlichen Gesangsaktivität nachvollziehen. Chaffinch song was recorded in Potsdam in two major populations of chaffinches over a period of three years. Each male was identified unambiguously because of their individual song type repertoires. These are usually easy to distinguish from sonagrams as the variation is discontinuous. A further point for individual recognition is the fixed territorial behaviour of adult males. The described method is employed to examine whole populations and to observe changes with space and time in the song of a population. The major findings of the study are: - The total amount of basic song types in each population is constant over years. - The quantity of each basic song type is different and varies from year to year and from population to population. - Song copying is extremely accurate on at least 96% of occasions. - Song-type sharing is high within populations. Discussed mechanisms for song neighbourhoods are: expectation of life, semi-migratory behaviour, learning skills, establishment of song types, female choice and male vs male interaction. Furthermore a model of cultural evolution of chaffinch song was programmed to determine the role of factors like error rate, rate of emigration and running time. The changes are gradual in space and time. Hence the dialect borders are smooth. Despite this fact established song types mark the population. As every second juvenile bird settles in the population of his birth inbreeding is avoided and the dialect structure is retained. - Analysing the repertoires of neighbouring males (“next door neighbours”) in isolated avenues to examine mutual influences suggests that these have the same amount of song types in common than would be expected by chance. - Within intraindividual comparisons the quantitative parameters of the same song types remain seasonal and annual constant, whereas interindividual variations within the same song tip are statistically significant. - The breeding biology of the chaffinch can be observed by seasonal singing activity during the breeding cycle.

  1. Den use and selection by northern flying squirrels in fragmented landscapes

    Treesearch

    Sanjay Pyare; Winston P. Smith; Colin S. Shanley

    2010-01-01

    We studied den use and den-habitat selection by the Prince of Wales Island flying squirrel (Glaucomys sabrinus griseifrons) at multiple spatial scales in fragmented temperate rain-forest habitats because of the role dens play in the distribution, reproduction, and population density of this endemic subspecies. We observed differences in spatial...

  2. Temporal distribution of dengue virus serotypes in Colombian endemic area and dengue incidence. Re-introduction of dengue-3 associated to mild febrile illness and primary infection.

    PubMed

    Ocazionez, Raquel Elvira; Cortés, Fabián Mauricio; Villar, Luis Angel; Gómez, Sergio Yebrail

    2006-11-01

    We have investigated the temporal distribution of dengue (DEN) virus serotypes in the department (state) of Santander, Colombia, in relation to dengue incidence, infection pattern, and severity of disease. Viral isolation was attended on a total of 1452 acute serum samples collected each week from 1998 to 2004. The infection pattern was evaluated in 596 laboratory-positive dengue cases using an IgG ELISA, and PRNT test. The dengue incidence was documented by the local health authority. Predominance of DEN-1 in 1998 and DEN-3 re-introduction and predominance in 2001-2003 coincided with outbreaks. Predominance of DEN-2 in 2000-2001 coincided with more dengue hemorrhagic fever (DHF). DEN-4 was isolated in 2000-2001 and 2004 but was not predominant. There was an annual increase of primary dengue infections (from 13.7 to 81.4%) that correlated with frequency of DEN-3 (r = 0.83; P = 0.038). From the total number of primary dengue infections DEN-3 (81.3%) was the most frequent serotype. DHF was more frequent in DEN-2 infected patients than in DEN-3 infected patients: 27.5 vs 10.9% (P < 0.05). DEN-3 viruses belonged to subtype C (restriction site-specific-polymerase chain reaction) like viruses isolated in Sri-Lanka and other countries in the Americas. Our findings show the importance of continuous virological surveillance to identify the risk factors of dengue epidemics and severity.

  3. Capture, anesthesia, and disturbance of free-ranging brown bears (Ursus arctos) during hibernation.

    PubMed

    Evans, Alina L; Sahlén, Veronica; Støen, Ole-Gunnar; Fahlman, Åsa; Brunberg, Sven; Madslien, Knut; Fröbert, Ole; Swenson, Jon E; Arnemo, Jon M

    2012-01-01

    We conducted thirteen immobilizations of previously collared hibernating two- to four-year-old brown bears (Ursus arctos) weighing 21-66 kg in central Sweden in winter 2010 and 2011 for comparative physiology research. Here we report, for the first time, an effective protocol for the capture and anesthesia of free-ranging brown bears during hibernation and an assessment of the disturbance the captures caused. Bears were darted in anthill, soil, or uprooted tree dens on eleven occasions, but two bears in rock dens fled and were darted outside the den. We used medetomidine at 0.02-0.06 mg/kg and zolazepam-tiletamine at 0.9-2.8 mg/kg for anesthesia. In addition, ketamine at 1.5 mg/kg was hand-injected intramuscularly in four bears and in six it was included in the dart at 1.1-3.0 mg/kg. Once anesthetized, bears were removed from the dens. In nine bears, arterial blood samples were analyzed immediately with a portable blood gas analyzer. We corrected hypoxemia in seven bears (PaO(2) 57-74 mmHg) with supplemental oxygen. We placed the bears back into the dens and antagonized the effect of medetomidine with atipamezole. Capturing bears in the den significantly increased the risk of den abandonment. One of twelve collared bears that were captured remained at the original den until spring, and eleven, left their dens (mean ± standard deviation) 3.2±3.6 (range 0.5-10.5) days after capture. They used 1.9±0.9 intermediate resting sites, during 6.2±7.8 days before entering a new permanent den. The eleven new permanent dens were located 730±589 m from the original dens. We documented that it was feasible and safe to capture hibernating brown bears, although they behaved differently than black bears. When doing so, researchers should use 25% of the doses used for helicopter darting during the active period and should consider increased energetic costs associated with den abandonment.

  4. Atypical den use of Carolina Northern Flying Squirrels (Glaucomys sabrinus coloratus) in the southern Appalachian Mountains

    USGS Publications Warehouse

    Diggins, Corinne A.; Kelly, Christine A.; Ford, W. Mark

    2015-01-01

    Glaucomys sabrinus coloratus (Carolina Northern Flying Squirrel) is a federally endangered subspecies that occurs in high elevation forests of the southern Appalachian Mountains. Denning sites may be a limiting factor for this subspecies in areas where cavity trees are not abundant or where interspecific competition from other tree squirrels occurs. This shortage can result in use of unusual denning sites, such as subterranean dens. Herein, we report atypical denning habits of radio-collared Carolina Northern Flying Squirrels in southwestern Virginia and western North Carolina from 2008 to 2011 and 2014. Increased knowledge of denning habitats may be beneficial for conservation and habitat management of this subspecies, particularly in sub-optimal or degraded habitats.

  5. [Dengue hemorrhagic fever serotype and infection pattern in a Colombian endemic area].

    PubMed

    Ocazionez, Raquel E; Gómez, Sergio Y; Cortés, Fabián M

    2007-01-01

    Describing the relationship between viral serotypes, infection pattern and dengue hemorrhagic fever. 1,545 febrile patients were studied from 1998-2004 in the Santander department of Colombia. Dengue infection was confirmed by IgM ELISA and the virus was isolated in C6/36 cells. Infection pattern was established by detecting IgG antibodies in acute serum. Neutralising antibody titres were investigated in dengue cases occurring during years when less (1998) and more (2001) dengue hemorrhagic cases were reported by using PRNT. DEN-1 predominance in 1998 and the re-introduction of DEN-3 in 2001 coincided with an epidemic. DEN-2 infection caused more hemorrhagic cases than DEN-3 infection (24,5 % cf 11,2 %; p<0.05). DEN-2 was more associated with secondary infection than DEN-3 (56,8 % cf 15,7 %; p<0.001). An annual decrease of DHF was correlated with decreased DEN-2 dominance (r=0.95; p= 0.01), and secondary infection (r=0.9; p=0.03) and increased DEN-3 predominance (r=-0.91; p=0.03). There were no differences in neutralising antibody titres amongst analysed cases. DEN-1 neutralising antibodies presented the highest titres. Change in relative dengue virus serotype abundance was associated with changed infection pattern and DHF frequency. Continuing virological surveillance should become a priority for preventing dengue hemorrhagic fever in endemic areas.

  6. Vegetative characteristics of swift fox denning and foraging sites in southwestern South Dakota

    Treesearch

    Daniel W. Uresk; Kieth E. Severson; Jody Javersak

    2003-01-01

    Vegetative characteristics of swift fox (Vulpes velox) denning and foraging habitats were studied in southwestern South Dakota. We followed 14 radio-collared foxes over a two-year period and identified 17 den sites and 82 foraging sites. Height-density of vegetation (visual obstruction reading, VOR) was determined on each den and foraging site and on...

  7. Phenotyping of peripheral blood mononuclear cells during acute dengue illness demonstrates infection and increased activation of monocytes in severe cases compared to classic dengue fever

    PubMed Central

    Durbin, Anna P.; Vargas, Maria José; Wanionek, Kimberli; Hammond, Samantha N.; Gordon, Aubree; Rocha, Crisanta; Balmaseda, Angel; Harris, Eva

    2008-01-01

    In vitro studies have attempted to identify dengue virus (DEN) target cells in peripheral blood; however, extensive phenotyping of peripheral blood mononuclear cells (PBMCs) from dengue patients has not been reported. PBMCs collected from hospitalized children suspected of acute dengue were analyzed for DEN prM, CD32, CD86, CD14, CD11c, CD16, CD209, CCR7, CD4, and CD8 by flow cytometry to detect DEN antigen in PBMCs and to phenotype DEN-positive cells. DEN prM was detected primarily in activated monocytes (CD14+, CD32+, CD86+, CD11c+). A subset of samples analyzed for DEN nonstructural protein 3 (NS3) confirmed that approximately half of DEN antigen-positive cells contained replicating virus. A higher percentage of PBMCs from DHF patients expressed prM, CD86, CD32, and CD11c than did those from DF patients. Increased activation of monocytes and greater numbers of DEN-infected cells were associated with more severe dengue, implicating a role for monocyte activation in dengue immunopathogenesis. PMID:18452966

  8. Dens invaginatus in primary maxillary molar: a rare case report and review of literature.

    PubMed

    Bansal, Arpana V; Bansal, Abhinav; Kulkarni, Vinaya Kumar; Dhar, Reema Sharma

    2012-05-01

    Dens invaginatus is a rare developmental anomaly. It is unusual to find this anomaly in primary dentition. Diagnosis of this dens invaginatus is important due to possible pulpal involvement. Not only that, simultaneous presence of other dental anomaly may require long-term treatment planning. Dens invaginatus can be detected clinically in the tooth presenting unusual crown morphology or radiographically as radiopacity within tooth. This article describes one of the first case reports of dens invaginatus in primary maxillary second molar in a 5-year-old female patient. How to cite this article: Bansal AV, Bansal A, Kulkarni VK, Dhar RS. Dens Invaginatus in Primary Maxillary Molar: A Rare Case Report and Review of Literature. Int J Clin Pediatr Dent 2012;5(2):139-141.

  9. Entropy and time: A search for Denning's resting place

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Beech, Martin

    2013-04-01

    The interminable scientific literature reveals William Frederick Denning (1848-1931) as one of the great practitioners of meteor astronomy: he wrote widely on the subject and dedicated innumerable hours to his observations. But who was Denning? What can we learn of his life, living and death. Glimpses of Denning the man do exist, but he is largely a man of translucency and unknowns. The journey recounted here reflects upon a recent search for Denning's final resting place, but, once again, it is found that time and circumstance have erased virtually all of the physical history.

  10. Denning behaviour of non-gravid wolves, Canis lupus

    USGS Publications Warehouse

    Mech, L.D.; Phillips, M.K.; Smith, D.W.; Kreeger, T.J.

    1996-01-01

    Wild wolves (Canis lupus) that had produced pups in earlier years but were not currently pregnant, and ovariectomized captive wolves, dug dens during and after the whelping season even though they produced no pups. These observations suggest that den digging is not a function of pregnancy or of ovarian estrogen or progesterone. We hypothesize that increasing prolactin in spring elicits or mediates den-digging behavior.

  11. Biomechanics of halo-vest and dens screw fixation for type II odontoid fracture.

    PubMed

    Ivancic, Paul C; Beauchman, Naseem N; Mo, Fred; Lawrence, Brandon D

    2009-03-01

    An in vitro biomechanical study of halo-vest and odontoid screw fixation of Type II dens fracture. The objective were to determine upper cervical spine instability due to simulated dens fracture and investigate stability provided by the halo-vest and odontoid screw, applied individually and combined. Previous studies have evaluated posterior fixation techniques for stabilizing dens fracture. No previous biomechanical study has investigated the halo-vest and odontoid screw for stabilizing dens fracture. A biofidelic skull-neck-thorax model was used with 5 osteoligamentous whole cervical spine specimens. Three-dimensional flexibility tests were performed on the specimens while intact, following simulated dens fracture, and following application of the halo-vest alone, odontoid screw alone, and halo-vest and screw combined. Average total neutral zone and total ranges of motion at C0/1 and C1/2 were computed for each experimental condition and statistically compared with physiologic motion limits, obtained from the intact flexibility test. Significance was set at P < 0.05 with a trend toward significance at P < 0.1. Type II dens fracture caused trends toward increased sagittal neutral zone and lateral bending range of motion at C1/2. Spinal motions with the dens screw alone could not be differentiated from physiologic limits. Significant reductions in motion were observed at C0/1 and C1/2 in flexion-extension and axial rotation due to the halo-vest, applied individually or combined with the dens screw. At C1/2, the halo-vest combined with the dens screw generally allowed the smallest average percentages of intact motion: 3% in axial rotation, 17% in flexion-extension, and 18% in lateral bending. The present reduction in C1/2 motion observed, due to the halo-vest and dens screw combined is similar to previously reported immobilization provided by the polyaxial screw/rod system and transarticular screw fixation combined with wiring. The present biomechanical data may be useful to clinicians when choosing an appropriate treatment for those with Type II dens fracture.

  12. Application of the Multi-Doorway Continuum Shell Model to the Magnetic Dipole Strength Distribution in 58Ni

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Spangenberger, H.; Beck, F.; Richter, A.

    The usual continuum shell model is extended so as to include a statistical treatment of multi-doorway processes. The total configuration space of the nuclear reaction problem is subdivided into the primary doorway states which are coupled by the initial excitation to the nuclear ground state and the secondary doorway states which represent the complicated nature of multi-step reactions. The latter are evaluated within the exciton model which gives the coupling widths between the various finestructure subspaces. This coupling is determined by a statistical factor related to the exciton model and a dynamical factor given by the interaction matrix elements of the interacting excitons. The whole structure defines the multi-doorway continuum shell model. In this work it is applied to the highly fragmented magnetic dipole strength in 58Ni observed in high resolution electron scattering.Translated AbstractAnwendung des Multi-Doorway-Kontinuum-Schalenmodells auf die Verteilung der magnetischen Dipolstärke von 58NiDas Kontinuum-Schalenmodell wurde so erweitert, daß auch statistische Multi-Doorway-Prozesse berücksichtigt werden können. Hierzu wird der Konfigurationsraum unterteilt in den Raum der primären Doorway-Zustände, die direkt aus dem Grundzustand angeregt werden, und den der sekundären Doorway-Zustände, die die komplizierte Struktur der Multi-Step-Reaktionen repräsentieren. Während die primären Doorway-Zustände inclusive ihrer Anregungen mittels üblicher Schalenmodellmethoden beschrieben werden können, werden die sekundären Doorway-Zustände sowie ihre verschiedenen Kopplungen im Rahmen des Exciton-Modells behandelt. Diese Kopplungen sind durch einen aus dem Exciton-Modell resultierenden Faktor sowie durch einen dynamischen Faktor bestimmt, der sich aus dem Matrixelement der wechselwirkenden Excitonen berechnet. Die Struktur der Kopplungen definiert das Multi-Doorway-Kontinuum-Schalenmodell, das hier auf die Beschreibung der stark fragmentierten magnetischen Dipolstärke in 58Ni angewendet wird.

  13. Despotism and risk of infanticide influence grizzly bear den-site selection.

    PubMed

    Libal, Nathan S; Belant, Jerrold L; Leopold, Bruce D; Wang, Guiming; Owen, Patricia A

    2011-01-01

    Given documented social dominance and intraspecific predation in bear populations, the ideal despotic distribution model and sex hypothesis of sexual segregation predict adult female grizzly bears (Ursus arctos) will avoid areas occupied by adult males to reduce risk of infanticide. Under ideal despotic distribution, juveniles should similarly avoid adult males to reduce predation risk. Den-site selection and use is an important component of grizzly bear ecology and may be influenced by multiple factors, including risk from conspecifics. To test the role of predation risk and the sex hypothesis of sexual segregation, we compared adult female (n = 142), adult male (n = 36), and juvenile (n = 35) den locations in Denali National Park and Preserve, Alaska, USA. We measured elevation, aspect, slope, and dominant land cover for each den site, and used maximum entropy modeling to determine which variables best predicted den sites. We identified the global model as the best-fitting model for adult female (area under curve (AUC) = 0.926) and elevation as the best predictive variable for adult male (AUC = 0.880) den sites. The model containing land cover and elevation best-predicted juvenile (AUC = 0.841) den sites. Adult females spatially segregated from adult males, with dens characterized by higher elevations (mean= 1,412 m, SE = 52) and steeper slopes (mean = 21.9°, SE = 1.1) than adult male (elevation: mean = 1,209 m, SE = 76; slope: mean = 15.6°, SE = 1.9) den sites. Juveniles used a broad range of landscape attributes but did not avoid adult male denning areas. Observed spatial segregation by adult females supports the sex hypothesis of sexual segregation and we suggest is a mechanism to reduce risk of infanticide. Den site selection of adult males is likely related to distribution of food resources during spring.

  14. [Identification of Dens Draconis and Os Draconis by XRD method].

    PubMed

    Chen, Guang-Yun; Wu, Qi-Nan; Shen, Bei; Chen, Rong

    2012-04-01

    To establish an XRD method for evaluating the quality of Os Draconis and Dens Draconis and applying in judgement of the counterfeit. Dens Draconis, Os Draconis and the counterfeit of Os Draconis were analyzed by XRD. Their diffraction patterns were clustered analysis and evaluated their similarity degree. Established the analytical method of Dens Draconis and Os Draconis basing the features fingerprint information of the 10 common peaks by XRD pattern. Obtained the XRD pattern of the counterfeit of Os Draconis. The similarity degree of separate sources of Dens Draconis was high,while the similarity degree of separate sources of Os Draconis was significant different from each other. This method can be used for identification and evaluation of Os Draconis and Dens Draconis. It also can be used for identification the counterfeit of Os Draconis effectively.

  15. Hibernacula and summer den sites of pine snakes (Pituophis melanoleucus) in the New Jersey pine barrens

    USGS Publications Warehouse

    Burger, J.; Zappalorti, R.T.; Gochfeld, M.; Boarman, W.I.; Caffrey, M.; Doig, V.; Garber, S.D.; Lauro, B.; Mikovsky, M.; Safina, C.; Saliva, Jorge

    1988-01-01

    We examined eight summer dens (used only in summer) and seven hibernacula (occupied both in winter and summer) of the snake Pituophis melanoleucus in the New Jersey Pine Barrens, comparing above ground characteristics of hibernacula and summer dens with characteristics at nearby random points. Temperatures at the soil surface and at 10 cm depth were significantly warmer, and there was less leaf cover around the random points compared to the entrances of the hibernacula and summer dens. Hibernacula had significantly more vegetation cover within 5 m, more leaf cover over the burrow entrance, and were closer to trees than were summer dens. Most hibernacula and summer dens were beside old fallen logs (73%), the entrance tunnels following decaying roots into the soil. Excavation of the hibernacula and summer dens indicated that most hibernacula appeared to be dug by the snakes and had an average of eight side chambers and 642 cm of tunnels, compared to less than one side chamber and 122 cm of tunnels for summer dens. Except for hatchlings, most snakes in hibernacula were located in individual chambers off the main tunnel; all snakes were at depths of 50-111 cm (X̄ = 79 cm). Pine snakes may select optimum hibernation sites which reduce winter mortality.

  16. Effekt einer ad libitum verzehrten fettreduzierten Kost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten auf den Blutdruck bei Borderline-Hypertonikern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Möseneder, Jutta M.

    2002-01-01

    In der randomisierten, multizentrischen DASH-Studie (Dietary Approaches to Stop Hy-pertension), die unter kontrollierten Bedingungen stattfand, führte eine fettreduzierte Mischkost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten, bei Borderline-Hypertonikern zu einer signifikanten Blutdrucksenkung. Während der Studienphase wurden Körpermasse, Natrium-Aufnahme sowie Alkoholzufuhr aufgrund der bekannten Einflussnahme auf den Blutdruck konstant gehalten. In der eigenen Pilot-Studie sollte untersucht werden, ob das Ergebnis der DASH-Studie (i) mit deutschen Hypertonikern und (ii) unter habituellen Ernährungs- und Lebensbedingungen mit regelmäßig durchgeführter Ernährungsberatung und ad libitum Verzehr anstelle des streng kontrollierten Studienansatzes bestätigt werden kann. Eine Konstanz der Körpermasse, der Natrium-Urinausscheidung (unter diesem Studienansatz valider als die Aufnahme) und des Alkoholkonsums wurde vorausgesetzt. Die Studienpopulation setzte sich aus 53 übergewichtigen Probanden mit einer nicht medikamentös therapierten Borderline-Hypertonie und ohne Stoffwechselerkrankungen zusammen. Die Studienteilnehmer wurden randomisiert entweder der Idealgruppe mit einer fettarmen Kost reich an Milchprodukten, Obst und Gemüse (ähnlich der DASH-Idealgruppe) oder der Kontrollgruppe mit habitueller Ernährungsweise zugeteilt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurde den Probanden etwa 50% ihres täglichen Lebensmittelbedarfes entsprechend ihrer Gruppenzugehörigkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gelegenheitsblutdruckmessungen und 24h-Blutdruckmessungen, Ernährungs- und Aktivitätsprotokolle, Blut- und Urinproben sowie anthropometrische Messungen wurden vor, während und fünf Wochen nach der Interventionsphase durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Idealgruppe keine signifikante Blutdrucksenkung beobachtet werden konnte. Dies lässt sich durch die Tatsache erklären, dass die Lebens-mittel- und Nährstoffaufnahme der deutschen Kontrollgruppe eher der amerikanischen Idealgruppe entsprach. In der Pilot-Studie waren die Unterschiede in der Nährstoffzufuhr zwischen den beiden Gruppen viel geringer als in der DASH-Studie; für eine blutdrucksenkende Ernährungsumstellung bestand somit nur ein geringer Spielraum. Eine weitere Erklärung besteht in der unterschiedlichen Zusammensetzung der Studienpopulation. Bei DASH wurden vorwiegend farbige Probanden (40% höhere Hypertonieprävalenz) untersucht. Die Studienergebnisse lassen also den Schluss zu, dass Ernährungs- und Lebensstilgewohnheiten sowie der genetische Hintergrund der entsprechenden Bevölkerungsgruppe bei der Formulierung von nährstoff- oder lebensmittelbezogenen Empfehlungen zur Senkung des Bluthochdruckes Berücksichtigung finden müssen. The Dietary Approaches to Stop Hypertension trial (DASH), a randomized well-controlled feeding study conducted at 4 medical centers, demonstrated that a low-fat diet, rich in fruits, vegetables and dairy products is able to lower blood pressure of borderline-hypertensive people significantly. Body weight, sodium intake and alcohol consumption were kept constant during the whole study period, due to the known influence on hypertension. Aim of our study project was to investigate whether the results of the DASH study can be confirmed by (i) using a German hypertensive population and (ii) replacing the well-controlled feeding design by allowing ad libitum intake according to dietary ad-vice. The participants were asked to keep their body weight, sodium urine excretion (un-der this study design more valid than sodium intake) and their alcohol consumption con-stant. Our pilot study population consisted of 53 mainly overweight participants with borderline hypertension and without medication or any metabolic disorders. They were randomly assigned to either an ideal diet low in fat and rich in dairy products, fruits and vegetables (similar to the DASH I-group) or a habitual diet as control (C-group). During five weeks the subjects were provided 50 % of their daily intake for free according to their dietary pattern. Single and 24h-blood pressure measurements, dietary weighed and physical activity records, blood and urine samples and anthropometric measurements were collected before, during and five weeks after the intervention period. The study results indicated that no significantly reduction of blood pressure could be observed for both methods in the I-group of our trial. This is due to the fact that the baseline intake of foods and nutrients of the German subjects was nearly corresponding to the intake targeted for the DASH I-group. Therefore, it was impossible to increase the intake of these nutrients in our I-group by the same percentage as in the DASH study. Another explanation may be the different consistency of the study population. About 60% of the DASH study population were African Americans with a known higher prevalence of hy-pertension (about 40%) than Caucasians. The conclusion is that even convincing results of a controlled trial cannot be simply transferred into dietary advice for the general public. For addressing food-based dietary guidelines to reduce the risk of hypertension it is necessary to consider the genetic background as well as the dietary and the lifestyle situation of the target population carefully.

  17. Catalogue of polar bear (Ursus maritimus) maternal den locations in the Beaufort Sea and neighboring regions, Alaska, 1910-2010

    USGS Publications Warehouse

    Durner, George M.; Fischbach, Anthony S.; Amstrup, Steven C.; Douglas, David C.

    2010-01-01

    This report presents data on the approximate locations and methods of discovery of 392 polar bear (Ursus maritimus) maternal dens found in the Beaufort Sea and neighboring regions between 1910 and 2010 that are archived by the U.S. Geological Survey, Alaska Science Center, Anchorage, Alaska. A description of data collection methods, biases associated with collection method, primary time periods, and spatial resolution are provided. Polar bears in the Beaufort Sea and nearby regions den on both the sea ice and on land. Standardized VHF surveys and satellite radio telemetry data provide a general understanding of where polar bears have denned in this region over the past 3 decades. Den observations made during other research activities and anecdotal reports from other government agencies, coastal residents, and industry personnel also are reported. Data on past polar bear maternal den locations are provided to inform the public and to provide information for natural resource agencies in planning activities to avoid or minimize interference with polar bear maternity dens.

  18. Remote identification of maternal polar bear (Ursus maritimus) denning habitat on the Colville River Delta, Alaska

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Blank, Justin J.

    High resolution digital aerial photographs (1 foot pixel size) of the Colville River Delta, Alaska were examined in 3D, with the use of a digital photogrammetric workstation. Topographic features meeting the criteria required for adequate snow accumulation, and subsequent construction of terrestrial polar bear maternal dens, were identified and digitized into an ArcGIS line shapefile. Effectiveness, efficiency, and accuracy were improved when compared to previous polar bear denning habitat efforts which utilized contact photo prints and a pocket stereoscope in other geographic areas of northern Alaska. Accuracy of photograph interpretation was systematically evaluated visually from the air with the use of a helicopter and physically on the ground. Results show that the mapping efforts were successful in identifying den habitat 91.3% of the time. Knowledge denning habitat can improve and inform decision making by managers and regulators when considering travel and development in the study area. An understanding of polar bear denning habitat extent and location will be a crucial tool for planning activities within the study area in a way that minimizes conflicts with maternal dens.

  19. Untersuchungen zur Entwicklung von Satellitengalaxien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Seidel, Björn

    2002-01-01

    Gleichgewichtsmodelle ein- und zweikomponentiger Satellitengalaxien werden erzeugt und die Gezeiteneinwirkungen der als starres äußeres Potential angenommenen Milchstraße auf sie betrachtet. Eine erste Reihe von Simulationen mit anfänglich kugelsymmetrischen einkomponentigen Satelliten zeigt, daß sich nach elliptischer Deformation ein Balken und Schweife ungleicher Länge ausbilden, deren Aussehen sich periodisch ändert. Mithilfe von Vergleichssimulationen wurden folgende Phänomene am Satelliten entdeckt: (1) Hochdichtebereiche in den Schweifen, (2) Niedrigdichtebereiche um den Kern bzw. Balken und (3) ein oft verdeckter Balken. Analysiert wird das Erscheinungsbild in Zeitabhängigkeit. Die Teilchen gehen dem Kern über den Balken verloren und bewegen sich entlang gewisser stets gleich aussehender charakteristischer Strukturen in die Schweife. Nach einer Herleitung allgemeiner Größen des mehrkomponentigen Kingprofils werden drei stabile Standardmodelle zweikomponentiger Satellitengalaxien mit Massenverhältnis 1:10 (baryonische zu dunkle Materie) und unterschiedlicher Verteilung der dunklen und sichtbaren Materie gefunden. Ohne die Allgemeinheit der Ergebnisse zu beeinträchtigen, wurde dabei die Große Magellanische Wolke als Grundlage der Modelle genommen. Nach geeigneter Wahl der Bahn, zu der der Gezeitenradius des verwendeten dreikomponentigen Milchstraßenpotentials sowohl analytisch als auch numerisch berechnet wird, werden Simulationen der Modelle analysiert. Hauptaugenmerk ist das unterschiedliche Verhalten der Komponenten. Hauptergebnisse: (1) Es ist möglich, große Anteile dunkler, jedoch nur geringe sichtbarer Materie abzulösen. Dunkle und sichtbare Materie können unterschiedliche morphologische Strukturen bilden. (2) Je nach Konzentration der Komponenten ist die Eigengravitation der Teilchen mehr oder weniger für das Aussehen bestimmend. (3) Die Kernauflösung des Satelliten findet im Perigalaktikum (PG), sein Zerfall aber erst im Apogalaktikum statt. (4) Die Geschwindigkeitsdispersionen der Komponenten im Kern sind im PG entlang der Sichtlinie kurzzeitig stark erhöht, sie fallen ebenso wie die Dichten und deren Verhältnis mit jedem PG stufenförmig ab; einiges davon sind nur Projektionseffekte. (5) Der radiale Verlauf der Geschwindigkeitsdispersion ist vom Bahnort abhängig er wurde genau untersucht. (6) Der Satellit zerfällt über einen Kreislauf aus Massenverlust, flacher werdendem Potential und kleiner werdendem Gezeitenradius. Equilibrium models of one- and two-component satellite galaxies are created. The tidal influence of the Milky Way, which is modeled as a rigid external potential, is examined. A first set of simulations adopting originally spherically-symmetric, one-component satellites show that after elliptical deformation, a bar and tails of unequal length arise which change their morphology cyclically. By considering comparative simulations, the following phenomena are discovered: (1) High-density regions in the tails, (2) low-density zones around the core or bar, (3) an often concealed bar. The overall morphology as function of time is analysed. The particles are lost from the core via the bar and move along certain morphologically characteristic structures into the tails. After deducing general quantities of the multi-component King model, three stable standard models of two-component satellite galaxies with different distributions of dark and visible matter are found. These models have a mass ratio of 1:10 for baryonic to dark matter. Without restriction to the universality of the results, the Large Magellanic Cloud was taken as basic prototype for these models. To choose the proper orbits, the tidal radius of the three-component model of the potential of the Galaxy is calculated both analytically and numerically. Then the simulations are analysed with the different behaviour of the components being the main focus of interest. Main results: (1) It is possible to detach a large fraction of dark matter but only a small amount of visible matter. Dark and visible matter may form different morphological structures. (2) Depending on the concentrations of the components, self-gravity may be the decisive factor for determining the morphology. (3) The dissolution of the core of the satellite occurs at perigalacticon (PG), but it does not decay before apogalacticon. (4) At PG the core densities of the components, their ratio and the velocity dispersions fall off in steps, the velocity dispersions along the line of sight show a high narrow peak. Some of these effects are just projection effects. (5) The radial dependence of the velocity dispersion is dependent on the orbital position; it is analysed in detail. (6) The satellite decays through a cycle of mass loss, an increasingly shallow potential and decreasing tidal radius.

  20. Diethylnitrosamine initiation does not alter clofibric acid-induced hepatocarcinogenesis in the rat.

    PubMed

    Michel, Cecile; Desdouets, Chantal; Slaoui, Mohamed; Isaacs, Kevin Robert; Roberts, Ruth Angela; Boitier, Eric

    2007-09-01

    Clofibric acid (CLO) is a nongenotoxic hepatocarcinogen in rodents that causes altered hepatocellular foci and/or neoplasms. Initiation by DNA-damaging agents such as diethylnitrosamine (DEN) accelerates focus and tumor appearance and could therefore significantly contribute to shortening of the regulatory 2-year rodent carcinogenicity bioassays. However, it is crucial to evaluate the histological and molecular impact of initiation with DEN on hepatocarcinogenesis promoted by CLO. Male F344 rats were given a single nonnecrogenic injection of DEN (0 or 30 mg/kg) followed by Control diet or CLO (5000 ppm) in diet for up to 20 months. Histopathology and gene expression profiling were performed in liver tumors and surrounding nontumoral liver tissues. The molecular signature of DEN was characterized and its histopathological and immunohistopathological effects on focus and tumor types were also determined. Although foci and tumors appeared earlier in the DEN+CLO-treated group compared to the group treated with CLO alone, DEN had little impact on gene expression in nontumoral tissues since the gene expression profiles were highly similar between Control and DEN-treated rats, and DEN+CLO- and CLO-treated rats. Finally, tumors obtained from DEN+CLO and CLO-treated groups displayed highly correlated gene expression profiles (r>0.83, independently of the time-point). The pathways involved in tumor development revealed by Gene Ontology functional analysis are similar when driven either by spontaneous initiation or by a chemically induced initiation step. Our work described here may contribute to the design optimization of shorter preclinical tests for the evaluation of the nongenotoxic hepatocarcinogenic potential of drugs under development.

  1. Expression of heat shock protein 72 in atrophied rat skeletal muscles

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    Oishi, Y.; Ishihara, A.; Talmadge, R. J.; Ohira, Y.; Taniguchi, K.; Matsumoto, H.; Roy, R. R.; Edgerton, V. R.

    2001-01-01

    Changes in the expression of heat shock protein 72 (HSP72) in response to atrophic-inducing perturbations of muscle involving chronic mechanical unloading and denervation were determined. Adult male Wistar rats were assigned randomly to a sedentary cage control (CON), hind limb unloading (HU, via tail suspension), HU plus tenotomy (HU + TEN), HU plus denervation (HU + DEN), or HU + TEN + DEN group. Tenotomy and DEN involved cutting the Achilles tendon and removing a segment of the sciatic nerve, respectively. After 5 days, HSP72 levels in the soleus of the HU + DEN and HU + TEN + DEN groups were 42 (P < 0.05) and 53% (P < 0.01) less than CON, respectively. Soleus weight decreased in both groups. Heat shock protein 72 levels in the plantaris of the HU + TEN, HU + DEN, and HU + TEN + DEN groups were 31, 25, and 30% lower than CON, respectively (P < 0.05). Plantaris weight decreased in the HU + DEN and HU + TEN + DEN, but not in the HU + TEN group. Hind limb unloading alone had little effect on the HSP72 level in either muscle. Reduced levels of HSP72 were associated with a decreased soleus (r=0.62, P < 0.01) and plantaris (r=0.78, P < 0.001) weight. These results indicate that the levels of HSP72 in both a slow and a fast rat plantarflexor are responsive to a chronic decrease in the levels of loading and/or activation and suggest that the neuromuscular activity level and the presence of innervation of a muscle are important factors that induce HSP72 expression.

  2. Individual variation in space use by female spotted hyenas

    USGS Publications Warehouse

    Boydston, Erin E.; Kapheim, Karen M.; Szykman, Micaela; Holekamp, Kay E.

    2003-01-01

    Large carnivores range more widely than many other terrestrial mammals, and this behavior tends to bring them into frequent conflict with humans. Within any carnivore population, individual variation in patterns of space use should be expected to make some animals more vulnerable than others to risks of mortality from humans and other sources. In this study, our goal was to document variation among individuals in space use by female spotted hyenas (Crocuta crocuta). We examined predictions of hypotheses suggesting that space use by female hyenas is affected by reproductive state, social rank, and local prey abundance. Home-range size, distance at which females were found from the current communal den, and distance at which they were found from the nearest territorial boundary all varied significantly with the 3 independent variables. Females with den-dwelling cubs had smaller home ranges, were found closer to the communal den, and were found farther from the territorial boundary than were females with no den-dwelling cubs. Neither social rank nor prey availability significantly influenced the space-use patterns of females with den-dwelling cubs. Among females with no den-dwelling cubs, high-ranking females had smaller home ranges, were closer to the communal den, and were farther from the territorial boundary than were low-ranking females. The females ranging most widely were low-ranking individuals with no den-dwelling cubs when they were observed during periods of prey scarcity.

  3. Modeling and experimental assessment of a buried Leu–Ile mutation in dengue envelope domain III

    DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)

    Kulkarni, Manjiri R.; Numoto, Nobutaka; Ito, Nobutoshi

    Envelope protein domain III (ED3) of the dengue virus is important for both antibody binding and host cell interaction. Here, we focused on how a L387I mutation in the protein core could take place in DEN4 ED3, but cannot be accommodated in DEN3 ED3 without destabilizing its structure. To this end, we modeled a DEN4-L387I structure using the Penultimate Rotamer Library and taking the DEN4 ED3 main-chain as a fixed template. We found that three out of seven Ile{sup 387} conformers fit in DEN4 ED3 without introducing the severe atomic clashes that are observed when DEN3 serotype’s ED3 is usedmore » as a template. A more extensive search using 273 side-chain rotamers of the residues surrounding Ile{sup 387} confirmed this prediction. In order to assess the prediction, we determined the crystal structure of DEN4-L387I at 2 Å resolution. Ile{sup 387} indeed adopted one of the three predicted rotamers. Altogether, this study demonstrates that the effects of single mutations are to a large extent successfully predicted by systematically modeling the side-chain structures of the mutated as well as those of its surrounding residues using fixed main-chain structures and assessing inter-atomic steric clashes. More accurate and reliable predictions require considering sub-angstrom main-chain deformation, which remains a challenging task. - Highlights: • We mutated L387I of DEN4 ED3 and examined its effects on structure and stability. • We modeled the side-chain of Ile{sup 387} using DEN4 ED3's structure as a template. • We determined the crystal structure of DEN4-L387I and confirmed the modeling. • Side-chain repacking occurring around Ile{sup 387} involved >3 inter-connected residues. • These results explained why L387I mutation in DEN4 ED3 conserves thermostability.« less

  4. Neue biosensorische Prinzipien für die Hämoglobin-A1c Bestimmung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stöllner, Daniela

    2002-06-01

    Hämoglobin-A1c (HbA1c) ist ein Hämoglobin (Hb)-Subtypus, der durch nicht-enzymatische Glykierung des N-terminalen Valinrestes der Hämoglobin-beta-Kette entsteht. Das gemessene Verhältnis von HbA1c zum Gesamt-Hämoglobin (5-20 % bei Diabetikern) repräsentiert den Mittelwert der Blutglucosekonzentration über einen zweimonatigen Zeitraum und stellt zur Beurteilung der diabetischen Stoffwechsellage eine Ergänzung zur Akutkontrolle der Glukosekonzentration dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, einen amperometrischen Biosensor für die Bestimmung des medizinisch relevanten Parameters HbA1c zu entwickeln. Durch Selektion geeigneter Bioerkennungselemente und deren Immobilisierung unter Erhalt der Bindungsfunktion für die Zielmoleküle Hämoglobin bzw. HbA1c wurden spezifische, hochaffine und regenerationsstabile Sensoroberflächen geschaffen. Für die Entwicklung des HbA1c-Biosensors wurden zwei Konzepte - Enzymsensor und Immunosensor - miteinander verglichen. Die enzymatische Umsetzung von HbA1c erfolgte mit der Fructosylamin Oxidase (FAO) aus Pichia pastoris N 1-1 unter Freisetzung von H2O2, welches sowohl optisch über eine Indikatorreaktion als auch elektrochemisch nach Einschluss der FAO in PVA-SbQ und Fixierung des Immobilisats vor einer H2O2-Elektrode nachgewiesen wurde. Die Kalibration des Enzymsensors mit der HbA1c-Modellsubstanz Fructosyl-Valin ergab Nachweisgrenzen, die ausserhalb des physiologisch relevanten HbA1c-Konzentrationsbereich lagen. Aus der Umsetzung von glykierten Peptiden mit einer nicht HbA1c analogen Aminosäurensequenz, z.B. Fructosyl-Valin-Glycin wurde zudem eine geringe HbA1c-Spezifität abgeleitet. Für den Immunosensor wurden zwei heterogene Immunoassay-Formate unter Verwendung von hochaffinen und spezifischen Antikörpern in Kombination mit Glucose Oxidase (GOD) als Markerenzym zum Nachweis von HbA1c untersucht. Beim indirekt-kompetitiven Immunoassay wurde anstelle des kompletten HbA1c-Moleküls das glykierte Pentapeptid Fructosyl-Valin-Histidin-Leucin-Threonin-Prolin (glkPP) als Kompetitor und Affinitätsligand immobilisiert und so eine regenerierfähige Oberfläche geschaffen. Beim Sandwich-Immunoassay wurde im ersten Schritt Gesamt-Hämoglobin an die mit Haptoglobin (Hp) modifizierte Festphase angereichert und im zweiten Schritt der gebundene HbA1c-Anteil nachgewiesen. Für die Konstruktion des HbA1c-Immunosensors wurden Affinitätsmatrizen durch Modifizierung von Cellulose-Dialysemembranen mit glkPP bzw. Hp hergestellt. Grundlegend studiert wurde die Aktivierung der Cellulose-Membranen mit 1,1'-Carbonyldiimidazol (CDI) und 1-Cyano-4-dimethylaminopyridintetrafluoroborat (CDAP) als Aktivierungsagenzien. Eine gerichtete Immobilisierung der Liganden wurde realisiert, indem glkPP über dessen C-Terminus (einzige Carboxylatgruppe) und Hp über dessen periodat-oxidiertem Kohlenhydratrest an die amino- oder hydrazidfunktionalisierte Membranen kovalent gekoppelt wurden. Mit dem Einsatz der glkPP- und Hp-modifizierten Membranen in der elektrochemischen Messzelle war erstmalig der biosensorische Nachweis von HbA1c möglich. Als Transduktor diente eine Pt-Elektrode, an der das von der GOD generierte H2O2 umgesetzt und ein mit der HbA1c-Konzentration korrelierendes Stromsignal erzeugt wurde. Die Immunosensoren zeigten Ansprechzeiten von 3 s. Mit dem Immunosensor auf Basis des indirekt-kompetitiven Testprinzips wurde eine Kalibrationskurve für HbA1c im Bereich von 0,25-30 µg/ml (3,9-465 nM, CV 3-9 %) mit Assayzeiten von 60 min und mit dem Immunosensor im Sandwich-Format eine Kalibrationskurve im Bereich von 0,5-5 µg/ml (7,8-78 nM; 5-50 % HbA1c vom Gesamt-Hb, CV 6-10 %, 3 h) aufgenommen. Hemoglobin-A1c (HbA1c) is a hemoglobin subtype formed by non-enzymatic reaction of glucose with the N-terminus of the beta-polypeptide chains. As it reflects the glycemic status of diabetics over the preceding 8-12 weeks, the determination of HbA1c has become an established procedure in the management of diabetes mellitus. It is measured as the percentage of total hemoglobin. Up to 5 % HbA1c are considered as normal whereas in diabetic subjects it could be elevated from 5-20 %. In addition to amperometric biosensors for glucose self monitoring which have been successfully applied in diabetes management, biosensors for HbA1c would be an useful supplement for a comprehensive diabetes control. Objective of this work was to develop and compare amperometric biosensors for determination of HbA1c based on enzymatic and immunochemical methods. For the enzyme based HbA1c assay a novel fructosamine oxidase (FAO) derived from marine yeast Pichia pastoris, strain N1-1 was utilized. It recognizes and oxidatively degrades fructosyl-valine (FV) which corresponds to the glycated N-terminus of the beta-chain of HbA1c and therefore is regarded as a model compound for HbA1c. Hydrogen peroxide which is liberated by the FAO during FV conversion was indicated optically in a horseradish peroxidase (POD) coupled reaction and electrochemically. For the biosensor the FAO was embedded in polyvinyl alcohol-stylbazole (PVA-SbQ) and fixed it in front of a Pt-electrode. So far, the measuring range of FV did not cover the clinically relevant range of HbA1c. Low specificity was assumed since enzyme activity also was obtained with glycated peptides, e.g. fructosyl-valine-glycine, not corresponding to the glycated N-terminus of the hemoglobin-beta-chain. For the immunosensor two immunoassays formats - heterogeneous sandwich and heterogeneous competitive - were tested. The assays were designed as follows: The competitive immunoassay was based on the immobilized synthetic glycated pentapeptide fructosyl-valine-histidine-leucine-threonine-proline (glkPP) utilized as HbA1c analogue. The peptide has an amino acid sequence corresponding to the N-terminus of the hemoglobin beta-chains and is capable for competition together with the HbA1c of the sample for the amount of a glucose oxidase (GOD)-labelled anti-HbA1c antibody. In the sandwich-type assay haptoglobin (Hp), a natural hemoglobin binding molecule with antibody characteristic properties, was used as bioreceptor for enrichment of total hemoglobin onto the surface. In a subsequent step the HbA1c fraction was quantified by a GOD-labelled HbA1c specific antibody. Cellulose dialysis membrane was used as the solid support for immobilization of Hp and glkPP near the sensor surface. For activation of the membrane two reagents, 1,1‧-carbonyldiimidazole (CDI) and 1-cyano-4-dimethylamino pyridinium tetrafluoroborate (CDAP), were compared with respect to the degree of activation and coupling efficiency. Site-directed immobilization of Hp and glkPP was achieved by coupling Hp via its carbohydrate residue and glkPP via its C-terminus to the activated membrane using a bis-amine or bis-hydrazide spacer. The affinity membranes were placed in front of a modified Clark-type hydrogen peroxide electrode in an electrochemical measuring cell and HbA1c analysis was carried out within the stirred cell. Detection of the bound GOD-label was achieved by measurement of the electrocatalytic oxidation of hydrogen peroxide at +600 mV vs. Ag/AgCl. The indication was done in only 3 s. For the competitive principle a typical inhibition curve with a linear range between 0,25-30 µg/ml (3,9-465 nM, CV 3-9 %, 60 min per sample) HbA1c was obtained. Due to the high functional stability of the peptide multiple regeneration of the affinity surface was possible without loss of binding capacity. With the sandwich assay configuration the clinically relevant range could easily be covered (calibration curve: 5-50 % HbA1c corresponding to 7,8-78 nM, CV 6-10 %, 3 h per sample).

  5. Patterns of den occupation by the spotted hyaena (Crocuta crocuta)

    USGS Publications Warehouse

    Boydston, E.E.; Kapheim, K.M.; Holekamp, K.E.

    2006-01-01

    Spotted hyaenas utilize isolated natal dens (NDs) and communal dens (CDs) for rearing their cubs. Here we describe patterns of natal and CD occupation by hyaenas belonging to one well-studied clan in the Maasai Mara National Reserve during a 10-year period. Locations of 98 den sites that were used as natal or CDs by hyaenas in the study clan were digitized in a Geographic Information System, and the duration of use of each den site, frequency of re-use, and distances involved in den moves were quantified. Hyaenas moved their CD monthly on average. Most CD sites were occupied only once during the study, but several sites were used repeatedly. On rare occasions, the movement of hyaenas to a new den site could be attributed to a disturbance event at the CD, but factors regularly prompting hyaenas to move to new CD sites were unclear. High-ranking female hyaenas were more likely to rear their cubs from birth in a CD than low-ranking females. Low-ranking females almost always utilized isolated NDs for the first few weeks of a litter's development, and low-ranking females transferred their cubs over longer distances than did high-ranking females. ?? 2006 East African Wild Life Society.

  6. DenTimol as A Dendrimeric Timolol Analogue for Glaucoma Therapy: Synthesis and Preliminary Efficacy and Safety Assessment.

    PubMed

    Lancina, Michael G; Wang, Juan; Williamson, Geoffrey S; Yang, Hu

    2018-05-30

    In this work, we report the synthesis and characterization of DenTimol, a dendrimer-based polymeric timolol analog, as a glaucoma medication. A timolol precursor ( S)-4-[4-(oxiranylmethoxy)-1,2,5-thiadiazol-3-yl]morpholine (OTM) was reacted with the heterobifunctional amine polyethylene glycol acetic acid (amine-PEG-acetic acid, M n = 2000 g/mol) via a ring opening reaction of an epoxide by an amine to form the OTM-PEG conjugate. OTM-PEG was then coupled to an ethylenediamine (EDA) core polyamidoamine (PAMAM) dendrimer G3 to generate DenTimol using the N-(3-(dimethylamino)propyl)- N'-ethylcarbodiimide hydrochloride (EDC)/ N-hydroxysuccinimide (NHS) coupling reaction. MALDI mass spectrometry, 1 H NMR spectroscopy, and HPLC were applied to characterize the intermediate and final products. Ex vivo corneal permeation of DenTimol was assessed using the Franz diffusion cell system mounted with freshly extracted rabbit cornea. The cytotoxicity of DenTimol was assessed using the WST-1 assay. Our results show that DenTimol is nontoxic up to an OTM equivalent concentration of 100 μM. DenTimol is efficient at crossing the cornea. About 8% of the dendrimeric drug permeated through the cornea in 4 h. Its IOP-lowering effect was observed in normotensive adult Brown Norway male rats. Compared to the undosed eye, an IOP reduction by an average of 7.3 mmHg (∼30% reduction from baseline) was observed in the eye topically treated with DenTimol (2 × 5 μL, 0.5% w/v timolol equivalent) in less than 30 min. Daily dosing of DenTimol for a week did not cause any irritation or toxicity as confirmed by the histological examination of ocular tissues, including the cornea, ciliary body, and retina.

  7. ABCB1-Gen-Polymorphismus in einer polnischen Kohorte ist mit Risiko für bullöses Pemphigoid assoziiert.

    PubMed

    Rychlik-Sych, Mariola; Barańska, Małgorzata; Dudarewicz, Michał; Skrętkowicz, Jadwiga; Żebrowska, Agnieszka; Owczarek, Jacek; Waszczykowska, Elżbieta

    2017-05-01

    Polymorphismen im ABCB1-Gen, das für das P-Glykoprotein kodiert, können die intrazelluläre Konzentration von Xenobiotika beeinflussen und so zur Entwicklung von Autoimmunerkrankungen, einschließlich des bullösen Pemphigoids (BP), beitragen. In der vorliegenden Studie sollte untersucht werden, ob in einer polnischen Kohorte die C3435T- und G2677T/A-Polymorphismen im ABCB1-Gen mit dem Risiko für ein BP assoziiert sind. Die Studie umfasste 71 Patienten mit BP und 156 gesunde Probanden. Der C3435T-Polymorphismus wurde mittels PCR-RFLP bestimmt und der G2677T/A-Polymorphismus mittels Allel-spezifischer PCR. Es gab zwar keine Korrelation zwischen dem C3435-Polymorphismus und dem BP-Risiko, aber wir konnten eine derartige Assoziation hinsichtlich des G2677T/A-Polymorphismus nachweisen. Das relative Risiko eines BP war bei Personen mit dem 2677TA-Genotyp um mehr als den Faktor fünf erhöht (OR = 5,52; p = 0,0063) und bei Trägern des 2677TT-Genotyps mehr als verdoppelt (OR = 2,40; p = 0,0076). Mit 2,40 (p = 0,000018) war die OR bei Trägern des 2677T-Allels ebenfalls erhöht. Die höhere Prävalenz des 2677GG-Genotyps und des 2677G-Allels bei der Kontrollgruppe sowie eine OR < 1,0 (0,22 beziehungsweise 0,33) legen eine Schutzfunktion des 2677G-Allels hinsichtlich der Ausbildung eines BP nahe. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass der G2677T/A-Polymorphismus im ABCB1-Gen das Risiko für die Entstehung eines BP beeinflussen könnte. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  8. Biologie statt Philosophie? Evolutionäre Kulturerklärungen und ihre Grenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Illies, Christian

    Vor über siebzig Jahren fand man in einer Höhle nahe Hohlenstein-Stadel, im heutigen Baden-Württemberg, eine Frau, die keiner bekannten Spezies und nicht einmal eindeutig den Hominiden zugeordnet werden konnte. Wegen ihres Aussehens wurde sie schon bald als "Löwenfrau“ bekannt (unterdessen wird sie als "Löwenmensch“ bezeichnet, da die in solchen Fragen Klarheit schaffenden Geschlechtsteile bei der Figur fehlen und in Zeiten von gender mainstreaming derartige Festlegungen gerne vermieden werden), denn sie hatte eine menschlich-aufrechte, unbehaarte Gestalt mit weiblichen Rundungen, aber zugleich eine Mähne, sowie Augen, Ohren und Schnauze eines Löwen. Eine sehr weitläufige Verwandte des Minotaurus, so schien es, und doch wesentlich älter als alle Bewohner des Olymps, denn vermutlich wurde die knapp 30 cm große Skulptur bereits in der Altsteinzeit vor etwa 32.000 Jahren aus Mammut-Elfenbein geschnitzt. Wir wissen nicht, ob sie kultischen Zwecken diente oder ein Kind mit ihr spielte, ob sie als Glücksbringer für die Jagd oder als Schamanin mit Löwenmaske verehrt und gefürchtet wurde. Aber die Löwenfrau legt nahe, dass der Mensch schon im Morgendämmern seiner Kultur über die eigene Nähe, aber auch Distanz zum Tier nachgedacht haben muss. Die Frage nach der menschlichen Selbstverortung begegnet uns in dieser Figur, und sie bestimmt viele Zeugnisse menschlichen Nachdenkens, welche uns die Altertumswissenschaften vorlegen. Mit dem Begriff "animal rationale“, wie er unter Bezug auf Aristoteles geprägt wurde, findet sie schließlich ihre klassische, für das Abendland lange Zeit maßgebliche Antwort: Der Mensch als Tier, dessen spezifisches Merkmal die Vernunftbegabtheit ist, die ihn zugleich von allen anderen Tieren abgrenzt und über sie stellt. Aber wo genau verläuft die Grenze? Und wie kann der Mensch beides zugleich sein? Die aristotelische Definition beantwortet diese Fragen nach der Doppelnatur nicht, sondern erhebt das offene Rätsel gleichsam zur Wesensbestimmung des Menschen.

  9. Systemübersicht Common Rail

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reif, Konrad

    Die Anforderungen an die Einspritzsysteme des Dieselmotors steigen ständig. Höhere Drücke, schnellere Schaltzeiten und eine flexible Anpassung des Einspritzverlaufs an den Betriebszustand des Motors machen den Dieselmotor sparsam, sauber und leistungsstark. So haben Dieselmotoren auch den Einzug in die automobile Oberklasse gefunden.

  10. A comparison of photograph-interpreted and IfSAR-derived maps of polar bear denning habitat for the 1002 Area of the Arctic National Wildlife Refuge, Alaska

    USGS Publications Warehouse

    Durner, George M.; Atwood, Todd C.

    2018-05-11

    Polar bears (Ursus maritimus) in Alaska use the Arctic National Wildlife Refuge (ANWR) for maternal denning. Pregnant bears den in snow banks for more than 3 months in winter during which they give birth to and nurture young. Denning is one of the most vulnerable times in polar bear life history as the family group cannot simply walk away from a disturbance without jeopardizing survival of newly born cubs. The ANWR includes the “1002 Area”, a region recently opened for oil and gas exploration by the U.S. Department of the Interior (DOI). As a part of its mission, the DOI “… protects and manages the Nation's natural resources …” and is therefore responsible for conserving polar bears and encouraging development of energy potential. Because future industrial activities could overlap habitats used by denning polar bears, identifying these habitats can inform the decisions of resource managers tasked to develop resources and protect polar bears. To help inform these efforts, we qualitatively compared the distribution of denning habitat identified by two different methods: previously published habitat from manual interpretation of aerial photographs, and habitat derived by computer interrogation of interferometric synthetic aperture radar (IfSAR) digital terrain models (DTM). Because photograph-interpreted methods depicted denning habitat as a line and IfSAR-derived methods depicted habitat as a polygon, we assessed agreement between the two methods with distance measurements. We found that 77.5 percent of IfSAR-derived denning habitat (79.6 km2 ; 1.2 percent of the 6,837.0 km2 1002 Area) was within 600 m of photograph-interpreted habitat (3,026.9 km), including 53.9 percent within 200 m. This distribution differed from that of randomly distributed points, as only 49.4 percent of these occurred within 600 m of photograph-interpreted habitat, including 18.3 percent within 200 m. Both methods appear to identify the major physiographic features that polar bears might select for denning. IfSAR-derived methods identified habitat at greater frequency beyond major landscape features such as coastal bluffs, river banks and lakeshores, were more likely to identify isolated pockets of putative denning habitat, and were easier to implement than deriving habitat from photograph-interpretive efforts. However, previous research suggests that photograph-interpretation methods may identify denning habitat more correctly than computer interrogation of IfSAR DTMs. Future work should quantify the distribution of IfSAR-derived denning habitat relative to actual landscape features and polar bear maternal dens in the 1002 Area, and investigate the feasibility of habitat identification from finer grained DTMs.

  11. Dual stimuli-sensitive dendrimers: Photothermogenic gold nanoparticle-loaded thermo-responsive elastin-mimetic dendrimers.

    PubMed

    Fukushima, Daichi; Sk, Ugir Hossain; Sakamoto, Yasuhiro; Nakase, Ikuhiko; Kojima, Chie

    2015-08-01

    Dendrimers are synthetic macromolecules with unique structures that can work as nanoplatforms for both photothermogenic gold nanoparticles (AuNPs) and thermosensitive elastin-like peptides (ELPs) with valine-proline-glycine-valine-glycine (VPGVG) repeats. In this study, photothermogenic AuNPs were loaded into thermo-responsive elastin-mimetic dendrimers (dendrimers conjugating ELPs at their periphery) to produce dual stimuli-sensitive nanoparticles. Polyamidoamine G4 dendrimers were modified with acetylated VPGVG and (VPGVG)2, and the resulting materials were named ELP1-den and ELP2-den, respectively. The AuNPs were prepared by the reduction of Au ions using a dendrimer-nanotemplated method. The AuNP-loaded elastin-mimetic dendrimers exhibited photothermal properties. ELP1-den and ELP2-den showed similar temperature-dependent changes in their conformations. Phase transitions were observed at around 55°C and 35°C for the AuNP-loaded ELP1-den and AuNP-loaded ELP2-den, respectively, but not for the corresponding PEGylated dendrimer. In contrast to the AuNP-loaded PEGylated dendrimer, AuNP-loaded ELP2-den readily associated with cells and induced efficient photocytotoxicity at 37°C. The cell association and the photocytotoxicity properties of AuNP-loaded ELP2-den could be controlled by temperature. These results therefore suggest that dual stimuli-sensitive dendrimer nanoparticles of this type could be used for photothermal therapy. Copyright © 2015 Elsevier B.V. All rights reserved.

  12. HyDEn: A Hybrid Steganocryptographic Approach for Data Encryption Using Randomized Error-Correcting DNA Codes

    PubMed Central

    Regoui, Chaouki; Durand, Guillaume; Belliveau, Luc; Léger, Serge

    2013-01-01

    This paper presents a novel hybrid DNA encryption (HyDEn) approach that uses randomized assignments of unique error-correcting DNA Hamming code words for single characters in the extended ASCII set. HyDEn relies on custom-built quaternary codes and a private key used in the randomized assignment of code words and the cyclic permutations applied on the encoded message. Along with its ability to detect and correct errors, HyDEn equals or outperforms existing cryptographic methods and represents a promising in silico DNA steganographic approach. PMID:23984392

  13. Measurements and Predictions for a Distributed Exhaust Nozzle

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    Kinzie, Kevin W.; Brown, Martha C.; Schein, David B.; Solomon, W. David, Jr.

    2001-01-01

    The acoustic and aerodynamic performance characteristics of a distributed exhaust nozzle (DEN) design concept were evaluated experimentally and analytically with the purpose of developing a design methodology for developing future DEN technology. Aerodynamic and acoustic measurements were made to evaluate the DEN performance and the CFD design tool. While the CFD approach did provide an excellent prediction of the flowfield and aerodynamic performance characteristics of the DEN and 2D reference nozzle, the measured acoustic suppression potential of this particular DEN was low. The measurements and predictions indicated that the mini-exhaust jets comprising the distributed exhaust coalesced back into a single stream jet very shortly after leaving the nozzles. Even so, the database provided here will be useful for future distributed exhaust designs with greater noise reduction and aerodynamic performance potential.

  14. Arctic foxes as ecosystem engineers: increased soil nutrients lead to increased plant productivity on fox dens

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gharajehdaghipour, Tazarve; Roth, James D.; Fafard, Paul M.; Markham, John H.

    2016-04-01

    Top predators can provide fundamental ecosystem services such as nutrient cycling, and their impact can be even greater in environments with low nutrients and productivity, such as Arctic tundra. We estimated the effects of Arctic fox (Vulpes lagopus) denning on soil nutrient dynamics and vegetation production near Churchill, Manitoba in June and August 2014. Soils from fox dens contained higher nutrient levels in June (71% more inorganic nitrogen, 1195% more extractable phosphorous) and in August (242% more inorganic nitrogen, 191% more extractable phosphorous) than adjacent control sites. Inorganic nitrogen levels decreased from June to August on both dens and controls, whereas extractable phosphorous increased. Pup production the previous year, which should enhance nutrient deposition (from urine, feces, and decomposing prey), did not affect soil nutrient concentrations, suggesting the impact of Arctic foxes persists >1 year. Dens supported 2.8 times greater vegetation biomass in August, but δ15N values in sea lyme grass (Leymus mollis) were unaffected by denning. By concentrating nutrients on dens Arctic foxes enhance nutrient cycling as an ecosystem service and thus engineer Arctic ecosystems on local scales. The enhanced productivity in patches on the landscape could subsequently affect plant diversity and the dispersion of herbivores on the tundra.

  15. Arctic foxes as ecosystem engineers: increased soil nutrients lead to increased plant productivity on fox dens.

    PubMed

    Gharajehdaghipour, Tazarve; Roth, James D; Fafard, Paul M; Markham, John H

    2016-04-05

    Top predators can provide fundamental ecosystem services such as nutrient cycling, and their impact can be even greater in environments with low nutrients and productivity, such as Arctic tundra. We estimated the effects of Arctic fox (Vulpes lagopus) denning on soil nutrient dynamics and vegetation production near Churchill, Manitoba in June and August 2014. Soils from fox dens contained higher nutrient levels in June (71% more inorganic nitrogen, 1195% more extractable phosphorous) and in August (242% more inorganic nitrogen, 191% more extractable phosphorous) than adjacent control sites. Inorganic nitrogen levels decreased from June to August on both dens and controls, whereas extractable phosphorous increased. Pup production the previous year, which should enhance nutrient deposition (from urine, feces, and decomposing prey), did not affect soil nutrient concentrations, suggesting the impact of Arctic foxes persists >1 year. Dens supported 2.8 times greater vegetation biomass in August, but δ(15)N values in sea lyme grass (Leymus mollis) were unaffected by denning. By concentrating nutrients on dens Arctic foxes enhance nutrient cycling as an ecosystem service and thus engineer Arctic ecosystems on local scales. The enhanced productivity in patches on the landscape could subsequently affect plant diversity and the dispersion of herbivores on the tundra.

  16. Arctic foxes as ecosystem engineers: increased soil nutrients lead to increased plant productivity on fox dens

    PubMed Central

    Gharajehdaghipour, Tazarve; Roth, James D.; Fafard, Paul M.; Markham, John H.

    2016-01-01

    Top predators can provide fundamental ecosystem services such as nutrient cycling, and their impact can be even greater in environments with low nutrients and productivity, such as Arctic tundra. We estimated the effects of Arctic fox (Vulpes lagopus) denning on soil nutrient dynamics and vegetation production near Churchill, Manitoba in June and August 2014. Soils from fox dens contained higher nutrient levels in June (71% more inorganic nitrogen, 1195% more extractable phosphorous) and in August (242% more inorganic nitrogen, 191% more extractable phosphorous) than adjacent control sites. Inorganic nitrogen levels decreased from June to August on both dens and controls, whereas extractable phosphorous increased. Pup production the previous year, which should enhance nutrient deposition (from urine, feces, and decomposing prey), did not affect soil nutrient concentrations, suggesting the impact of Arctic foxes persists >1 year. Dens supported 2.8 times greater vegetation biomass in August, but δ15N values in sea lyme grass (Leymus mollis) were unaffected by denning. By concentrating nutrients on dens Arctic foxes enhance nutrient cycling as an ecosystem service and thus engineer Arctic ecosystems on local scales. The enhanced productivity in patches on the landscape could subsequently affect plant diversity and the dispersion of herbivores on the tundra. PMID:27045973

  17. Safety of direct endoscopic necrosectomy in patients with gastric varices

    PubMed Central

    Storm, Andrew C; Thompson, Christopher C

    2016-01-01

    AIM: To determine the feasibility and safety of transgastric direct endoscopic necrosectomy (DEN) in patients with walled-off necrosis (WON) and gastric varices. METHODS: A single center retrospective study of consecutive DEN for WON was performed from 2012 to 2015. All DEN cases with gastric fundal varices noted on endoscopy, computed tomography (CT) or magnetic resonance imaging (MRI) during the admission for DEN were collected for analysis. In all cases, external urethral sphincter (EUS) with doppler was used to exclude the presence of intervening gastric varices or other vascular structures prior to 19 gauge fine-needle aspiration (FNA) needle access into the cavity. The tract was serially dilated to 20 mm and was entered with an endoscope for DEN. Pigtail stents were placed to facilitate drainage of the cavity. Procedure details were recorded. Comprehensive chart review was performed to evaluate for complications and WON recurrence. RESULTS: Fifteen patients who underwent DEN for WON had gastric varices at the time of their procedure. All patients had an INR < 1.5 and platelets > 50. Of these patients, 11 had splenic vein thrombosis and 2 had portal vein thrombosis. Two patients had isolated gastric varices, type 1 and the remaining 13 had > 5 mm gastric submucosal varices on imaging by CT, MRI or EUS. No procedures were terminated without completing the DEN for any reason. One patient had self-limited intraprocedural bleeding related to balloon dilation of the tract. Two patients experienced delayed bleeding at 2 and 5 d post-op respectively. One required no therapy or intervention and the other received 1 unit transfusion and had an EGD which revealed no active bleeding. Resolution rate of WON was 100% (after up to 2 additional DEN in one patient) and no patients required interventional radiology or surgical interventions. CONCLUSION: In patients with WON and gastric varices, DEN using EUS and doppler guidance may be performed safely. Successful resolution of WON does not appear to be compromised by the presence of gastric varices, with similar rates of resolution and only minor bleeding events. Experienced centers should not consider gastric varices a contraindication to DEN. PMID:27247707

  18. An adenovirus prime/plasmid boost strategy for induction of equipotent immune responses to two dengue virus serotypes.

    PubMed

    Khanam, Saima; Rajendra, Pilankatta; Khanna, Navin; Swaminathan, Sathyamangalam

    2007-02-15

    Dengue is a public health problem of global significance for which there is neither an effective antiviral therapy nor a preventive vaccine. It is a mosquito-borne viral disease, caused by dengue (DEN) viruses, which are members of the Flaviviridae family. There are four closely related serotypes, DEN-1, DEN-2, DEN-3 and DEN-4, each of which is capable of causing disease. As immunity to any one serotype can potentially sensitize an individual to severe disease during exposure to a heterologous serotype, the general consensus is that an effective vaccine should be tetravalent, that is, it must be capable of affording protection against all four serotypes. The current strategy of creating tetravalent vaccine formulations by mixing together four monovalent live attenuated vaccine viruses has revealed the phenomenon of viral interference leading to the manifestation of immune responses biased towards a single serotype. This work stems from the emergence of (i) the DEN virus envelope (E) domain III (EDIII) as the most important region of the molecule from a vaccine perspective and (ii) the adenovirus (Ad) as a promising vaccine vector platform. We describe the construction of a recombinant, replication-defective Ad (rAd) vector encoding a chimeric antigen made of in-frame linked EDIIIs of DEN virus serotypes 2 and 4. Using this rAd vector, in conjunction with a plasmid vector encoding the same chimeric bivalent antigen, in a prime-boost strategy, we show that it is possible to elicit equipotent neutralizing and T cell responses specific to both DEN serotypes 2 and 4. Our data support the hypothesis that a DEN vaccine targeting more than one serotype may be based on a single DNA-based vector to circumvent viral interference. This work lays the foundation for developing a single Ad vector encoding EDIIIs of all four DEN serotypes to evoke a balanced immune response against each one of them. Thus, this work has implications for the development of safe and effective tetravalent dengue vaccines.

  19. Safety and immunogenicity of different doses and schedules of a live attenuated tetravalent dengue vaccine (TDV) in healthy adults: A Phase 1b randomized study.

    PubMed

    Rupp, Richard; Luckasen, Gary Joseph; Kirstein, Judith Lee; Osorio, Jorge E; Santangelo, Joseph D; Raanan, Marsha; Smith, Mary Kathryn; Wallace, Derek; Gordon, Gilad S; Stinchcomb, Dan T

    2015-11-17

    A safe, effective dengue vaccine that can simultaneously induce immunity to all four dengue virus serotypes (DENV-1-4) is a public health priority. A chimeric tetravalent dengue vaccine (TDV) based on an attenuated DENV-2 serotype backbone was evaluated in healthy, flavivirus-seronegative adults. In this randomized, multicenter, Phase 1b study conducted in the United States, the safety and immunogenicity of TDV were evaluated in 140 participants aged 18-45 years in six dosing regimen study groups. Participants were injected subcutaneously on Days 0 and 90; placebo (saline) was injected where appropriate to maintain double blinding. Three different TDV dosages (TDV, a vaccine in which TDV-4 had been increased three-fold, and a one-tenth TDV dose), and single or double dosing were evaluated in one and/or both arms. Primary endpoints were solicited and unsolicited adverse events (AEs) and seroconversion rates to DENV-1-4 at Day 120. The severity of all AEs was generally mild. The most common unsolicited AEs were headache (52%), fatigue (43%) and myalgia (29%). The incidence of injection site pain ranged from 29 to 64% and 5 to 52% among study groups after the first and second doses, respectively. At Day 120, the ranges of seroconversion rates among the groups were DEN-1: 84-100%; DEN-2: 96-100%; DEN-3: 83-100%; and DEN-4: 33-77%. More than 80% of participants in each group seroconverted to at least three dengue serotypes. Substantial GMT increases from baseline were observed for DEN-1-3 at all time points from Day 30 onward; DEN-4 GMT increases were lower. Increasing TDV-4 slightly increased DEN-4 GMT, did not impact DEN-2 and DEN-3 GMT, but reduced DEN-1 GMT. Neither multiple dosing in both arms, nor one-tenth TDV dosing meaningfully impacted GMT increases relative to TDV. All TDV doses and dosing schedules were well tolerated and immunogenic in healthy flavivirus-naive adults (ClinicalTrials.gov NCT01511250). Copyright © 2015 The Authors. Published by Elsevier Ltd.. All rights reserved.

  20. Evaluation of the severe combined immunodeficient (SCID) mouse as an animal model for dengue viral infection.

    PubMed

    Wu, S J; Hayes, C G; Dubois, D R; Windheuser, M G; Kang, Y H; Watts, D M; Sieckmann, D G

    1995-05-01

    Severe combined immunodeficient (SCID) mice reconstituted with human peripheral blood lymphocytes (hu-PBL) were evaluated as an animal model for demonstrating dengue (DEN) viral infection. Reconstituted mice (hu-PBL-SCID) that demonstrated successful engraftment by the presence of serum titers of human immunoglobulin (Ig) were inoculated intraperitoneally with DEN virus serotype 1 (DEN-1). Serial blood samples were taken postinoculation and assayed for virus in C6/36 cells. The identity of all viral isolates was confirmed by an immunofluorescence antibody assay using DEN-1 monoclonal antibody. A total of six experiments were performed using different procedures of reconstitution and infection, and in three of these experiments, DEN-1 virus was recovered from the hu-PBL-SCID mice. In the first successful experiment, DEN-1 virus was recovered on postinoculation day (PID) 24 from blood, spleen, thymus, and lung tissues of one of eight hu-PBL-SCID mice. A second group of eight hu-PBL-SCID mice were inoculated with human monocytes infected in vitro with DEN-1 virus. Virus was recovered from the blood of mice between PID 15 and 23, and from lung tissue of one of these mice. In a third experiment, seven SCID mice were treated initially with anti-asialo GM1 antibody to eliminate natural killer cells, and then were injected simultaneously with a mixture of hu-PBL and DEN-1 virus. Virus was demonstrated in the blood of one mouse on PID 38, and in another mouse on PID 8, 12, 20, 24, and 36.(ABSTRACT TRUNCATED AT 250 WORDS)

  1. A double commutant theorem for Murray–von Neumann algebras

    PubMed Central

    Liu, Zhe

    2012-01-01

    Murray–von Neumann algebras are algebras of operators affiliated with finite von Neumann algebras. In this article, we study commutativity and affiliation of self-adjoint operators (possibly unbounded). We show that a maximal abelian self-adjoint subalgebra of the Murray–von Neumann algebra associated with a finite von Neumann algebra is the Murray–von Neumann algebra , where is a maximal abelian self-adjoint subalgebra of and, in addition, is . We also prove that the Murray–von Neumann algebra with the center of is the center of the Murray–von Neumann algebra . Von Neumann’s celebrated double commutant theorem characterizes von Neumann algebras as those for which , where , the commutant of , is the set of bounded operators on the Hilbert space that commute with all operators in . At the end of this article, we present a double commutant theorem for Murray–von Neumann algebras. PMID:22543165

  2. A spring aerial census of red foxes in North Dakota

    USGS Publications Warehouse

    Sargeant, A.B.; Pfeifer, W.K.; Allen, S.H.

    1975-01-01

    Systematic aerial searches were flown on transects to locate adult red foxes (Vulpes vulpes), pups, and rearing dens on 559.4 km2 (six townships) in eastern North Dakota during mid-May and mid-June each year from 1969 through 1973 and during mid-April 1969 and early May 1970. The combined sightings of foxes and fox dens from the mid-May and mid-June searches were used to identify individual fox families. The number of fox families was used as the measurement of density. Dens, highly visible during the mid-May searches, were the most reliable family indicator; 84 percent of 270 families identified during the study were represented by dens. Adult foxes second in importance, were most observable during the mid-May searches when 20 to 35 percent of those estimated to be available were sighted. Adult sightings during other search periods ranged from 4 to 17 percent of those available. Pup sightings were the most variable family indicator, but they led to the discovery of some dens. Sources of error for which adjustment factors were determined are: den moves exceeding criterion established for the spacing of dens in a single family, overestimation of the number of fox families living near township boundaries, and the percentage of fox families overlooked during the aerial searches. These adjustment factors appeared to be largely compensatory.

  3. Habitat characteristics at den sites of the Point Arena mountain beaver (Aplodontia rufa nigra)

    Treesearch

    William J. Zielinski; John E. Hunter; Robin Hamlin; Keith M. Slauson; M. J. Mazurek

    2010-01-01

    The Point Arena mountain beaver (Aplodontia rufa nigra) is a federally listed endangered species, but has been the subject of few studies. Mountain beavers use burrows that include a single subterranean den. Foremost among the information needs for this subspecies is a description of the above-ground habitat features associated with dens. Using...

  4. Heading for the Hills: Risk Avoidance Drives Den Site Selection in African Wild Dogs

    PubMed Central

    Jackson, Craig R.; Power, R. John; Groom, Rosemary J.; Masenga, Emmanuel H.; Mjingo, Ernest E.; Fyumagwa, Robert D.; Røskaft, Eivin; Davies-Mostert, Harriet

    2014-01-01

    Compared to their main competitors, African wild dogs (Lycaon pictus) have inferior competitive abilities and interspecific competition is a serious fitness-limiting factor. Lions (Panthera leo) are the dominant large carnivore in African savannah ecosystems and wild dogs avoid them both spatially and temporally. Wild dog young are particularly vulnerable and suffer high rates of mortality from lions. Since lions do not utilize all parts of the landscape with an equal intensity, spatial variation in lion densities can be exploited by wild dogs both during their general ranging behaviour, but more specifically when they are confined to a den with vulnerable young. Since patches of rugged terrain are associated with lower lion densities, we hypothesized that these comparatively safe habitats should be selected by wild dogs for denning. We investigated the relationship between the distribution of 100 wild dog den sites and the occurrence of rugged terrain in four wild dog populations located in Tanzania, Zimbabwe and South Africa. A terrain ruggedness index was derived from a 90 m digital elevation model and used to map terrain ruggedness at each site. We compared characteristics of actual and potential (random) den sites to determine how wild dogs select den sites. The distributions of wild dog dens were strongly associated with rugged terrain and wild dogs actively selected terrain that was more rugged than that available on average. The likelihood of encountering lions is reduced in these habitats, minimizing the risk to both adults and pups. Our findings have important implications for the conservation management of the species, especially when assessing habitat suitability for potential reintroductions. The simple technique used to assess terrain ruggedness may be useful to investigate habitat suitability, and even predict highly suitable denning areas, across large landscapes. PMID:24918935

  5. Denning chronology and design of effective bear management units

    USGS Publications Warehouse

    Inman, R.M.; Costello, C.M.; Jones, D.E.; Inman, K.H.; Thompson, B.C.; Quigley, H.B.

    2007-01-01

    Reports on the effectiveness of using late fall hunting seasons to reduce the proportion of female black bears (Ursus americanus) in the harvest are limited, and the geographic scale over which the technique functions as intended has not been examined. During 1992-2000, we radio-equipped black bears in New Mexico, USA, obtained estimates of 175 den entry and 137 den emergence dates, and used New Mexico Department of Game and Fish harvest data (1985-2000) to test for differences in proportion of females in the harvest relative to denning chronology. Bears in northern New Mexico entered dens earlier and emerged later than bears in southern New Mexico (P ??? 0.001). In northern New Mexico bears displayed the typical pattern of earlier entry and later emergence by reproductive females, proportion of females in the harvest varied over time as expected, and late fall seasons were effective (P ??? 0.10). In contrast, denning chronology did not differ by sex in southern New Mexico, proportion of females in the harvest did not change over time, and late fall seasons were not effective (P ??? 0.18). Manipulation of hunting season dates to influence female mortality can be an effective tool, however our study provides an example of an area where denning chronology did not differ by sex and late seasons were not effective. We also observed regional differences in timing of entrance and emergence, which suggest that scale of application may be key. In management jurisdictions that encompass ecologically distinct areas, cover a wide range of latitudes, or are mountainous, successful use of the technique may depend on knowledge of denning chronology at multiple locations and appropriate designation of hunting unit boundaries, season dates, and data analysis units.

  6. Heading for the hills: risk avoidance drives den site selection in African wild dogs.

    PubMed

    Jackson, Craig R; Power, R John; Groom, Rosemary J; Masenga, Emmanuel H; Mjingo, Ernest E; Fyumagwa, Robert D; Røskaft, Eivin; Davies-Mostert, Harriet

    2014-01-01

    Compared to their main competitors, African wild dogs (Lycaon pictus) have inferior competitive abilities and interspecific competition is a serious fitness-limiting factor. Lions (Panthera leo) are the dominant large carnivore in African savannah ecosystems and wild dogs avoid them both spatially and temporally. Wild dog young are particularly vulnerable and suffer high rates of mortality from lions. Since lions do not utilize all parts of the landscape with an equal intensity, spatial variation in lion densities can be exploited by wild dogs both during their general ranging behaviour, but more specifically when they are confined to a den with vulnerable young. Since patches of rugged terrain are associated with lower lion densities, we hypothesized that these comparatively safe habitats should be selected by wild dogs for denning. We investigated the relationship between the distribution of 100 wild dog den sites and the occurrence of rugged terrain in four wild dog populations located in Tanzania, Zimbabwe and South Africa. A terrain ruggedness index was derived from a 90 m digital elevation model and used to map terrain ruggedness at each site. We compared characteristics of actual and potential (random) den sites to determine how wild dogs select den sites. The distributions of wild dog dens were strongly associated with rugged terrain and wild dogs actively selected terrain that was more rugged than that available on average. The likelihood of encountering lions is reduced in these habitats, minimizing the risk to both adults and pups. Our findings have important implications for the conservation management of the species, especially when assessing habitat suitability for potential reintroductions. The simple technique used to assess terrain ruggedness may be useful to investigate habitat suitability, and even predict highly suitable denning areas, across large landscapes.

  7. Taphonomic and zooarchaeological implications of spotted hyena (crocuta crocuta) bone accumulations in kenya: A modern behavioral ecological approach

    USGS Publications Warehouse

    Lansing, S.W.; Cooper, S.M.; Boydston, E.E.; Holekamp, K.E.

    2009-01-01

    The significant impact of extant carnivores, particularly spotted hyenas, on the depo-sitional history and physical characteristics of archaeofaunal and paleontological assemblages is well recognized. We focus on the behavioral ecology of extant spotted hyenas (Crocuta crocuta) in relation to bone accumulations produced by one East African clan at communal dens. Limbs and skulls of prey animals more frequently appear at dens than do other carcass portions. These items reflect the relative abundance of prey species near dens; carnivore remains are poorly represented. Comparative analysis reveals that bones are deposited far more slowly (<7 carcass portions per month) and accumulations tend to be smaller at Crocuta dens than at dens of either brown (Para-hyaena brunnea) or striped (Hyaena hyaena) hyenas. We propose that extant Crocuta bone accumu-lation rates and sizes are likely affected by prey species abundance, clan size, social interactions within the clan, and the type and availability of den sites. We also suggest that the potential for intraspecific behavioral variability in bone accumulation patterns is important when comparisons are made among spotted hyena populations and across hyena species. For example, accumulation patterns may be dramatically influenced by the temporal span, potentially ranging from days to hundreds or thousands of years, in which bones are collected, depending on the species-specific history of occupation at a given site. Understanding the behavioral and ecological variability likely to influence bone accumulation patterns at dens used by different hyaenids will allow taphonomists and zooarchaeologists to refine their knowledge of mechanisms underlying site formation pro-cesses and potential causes of variability in deeper-time den assemblages. ?? 2009 The Paleontological Society.

  8. A grid-enabled web service for low-resolution crystal structure refinement.

    PubMed

    O'Donovan, Daniel J; Stokes-Rees, Ian; Nam, Yunsun; Blacklow, Stephen C; Schröder, Gunnar F; Brunger, Axel T; Sliz, Piotr

    2012-03-01

    Deformable elastic network (DEN) restraints have proved to be a powerful tool for refining structures from low-resolution X-ray crystallographic data sets. Unfortunately, optimal refinement using DEN restraints requires extensive calculations and is often hindered by a lack of access to sufficient computational resources. The DEN web service presented here intends to provide structural biologists with access to resources for running computationally intensive DEN refinements in parallel on the Open Science Grid, the US cyberinfrastructure. Access to the grid is provided through a simple and intuitive web interface integrated into the SBGrid Science Portal. Using this portal, refinements combined with full parameter optimization that would take many thousands of hours on standard computational resources can now be completed in several hours. An example of the successful application of DEN restraints to the human Notch1 transcriptional complex using the grid resource, and summaries of all submitted refinements, are presented as justification.

  9. Evolutionary Relationships of Endemic/Epidemic and Sylvatic Dengue Viruses

    PubMed Central

    Wang, Eryu; Ni, Haolin; Xu, Renling; Barrett, Alan D. T.; Watowich, Stanley J.; Gubler, Duane J.; Weaver, Scott C.

    2000-01-01

    Endemic/epidemic dengue viruses (DEN) that are transmitted among humans by the mosquito vectors Aedes aegypti and Aedes albopictus are hypothesized to have evolved from sylvatic DEN strains that are transmitted among nonhuman primates in West Africa and Malaysia by other Aedes mosquitoes. We tested this hypothesis with phylogenetic studies using envelope protein gene sequences of both endemic/epidemic and sylvatic strains. The basal position of sylvatic lineages of DEN-1, -2, and -4 suggested that the endemic/epidemic lineages of these three DEN serotypes evolved independently from sylvatic progenitors. Time estimates for evolution of the endemic/epidemic forms ranged from 100 to 1,500 years ago, and the evolution of endemic/epidemic forms represents relatively recent events in the history of DEN evolution. Analysis of envelope protein amino acid changes predicted to have accompanied endemic/epidemic emergence suggested a role for domain III in adaptation to new mosquito and/or human hosts. PMID:10708439

  10. Identification of polar bear den habitat in northern Alaska

    USGS Publications Warehouse

    Amstrup, Steven C.; Garner, Gerald W.; Derocher, Andrew E.; Garner, Gerald W.; Lunn, Nicholas J.; Wiig, Øystein; Derocher, Andrew E.; Garner, Gerald W.; Lunn, Nicholas J.; Wiig, Øystein

    1998-01-01

    The goal of this project is to refine the information collected previously on maternal denning, into digital maps that show where polar bears are likely to create future dens in northern Alaska. Such maps will allow a priori recommendations regarding timing and geographic locations of proposed human developments; and hence provide managers with an important mitigation and management tool.

  11. Coexistence of true talon cusp and double dens invaginatus in a single tooth: a rare case report and review of the literature.

    PubMed

    Nu Nu Lwin, Hnin; Phyo Kyaw, Pyae; Wai Yan Myint Thu, Sai

    2017-12-01

    Co-occurrence of a talon cusp and double dens invaginatus is an extremely rare developmental dental anomaly. This case report represents a talon cusp with two dens invaginatus on a maxillary right lateral incisor. Early identification is needed for prevention of potential problems on the affected or opposing tooth.

  12. View east along Wolf Den Road showing residences on the ...

    Library of Congress Historic Buildings Survey, Historic Engineering Record, Historic Landscapes Survey

    View east along Wolf Den Road showing residences on the north side of the road - Brooklyn Green, North Green, South Green, & West Green, parts of Brown Road, Canterbury Road (Route 169), Hartford Road (Route 6), Hyde Road, Pomfret Road (Route 169), Prince Hill Road, Providence Road (Route 6), Wauregan Road (Routes 169 & 205), & Wolf Den Road, Brooklyn, Windham County, CT

  13. View northwest along Wolf Den Road showing residences on the ...

    Library of Congress Historic Buildings Survey, Historic Engineering Record, Historic Landscapes Survey

    View northwest along Wolf Den Road showing residences on the north side of the road - Brooklyn Green, North Green, South Green, & West Green, parts of Brown Road, Canterbury Road (Route 169), Hartford Road (Route 6), Hyde Road, Pomfret Road (Route 169), Prince Hill Road, Providence Road (Route 6), Wauregan Road (Routes 169 & 205), & Wolf Den Road, Brooklyn, Windham County, CT

  14. Assurance of neuroattenuation of a live vaccine against West Nile virus: a comprehensive study of neuropathogenesis after infection with chimeric WN/DEN4Δ30 vaccine in comparison to two parental viruses and a surrogate flavivirus reference vaccine.

    PubMed

    Maximova, Olga A; Speicher, James M; Skinner, Jeff R; Murphy, Brian R; St Claire, Marisa C; Ragland, Danny R; Herbert, Richard L; Pare, Dan R; Moore, Rashida M; Pletnev, Alexander G

    2014-05-30

    The upsurge of West Nile virus (WNV) human infections in 2012 suggests that the US can expect periodic WNV outbreaks in the future. Availability of safe and effective vaccines against WNV in endemic areas, particularly for aging populations that are at high risk of West Nile neuroinvasive disease (WNND), could be beneficial. WN/DEN4Δ30 is a live, attenuated chimeric vaccine against WNV produced by replacement of the genes encoding the pre-membrane and envelope protein genes of the vaccine virus against dengue virus type 4 (DEN4Δ30) with corresponding sequences derived from a wild type WNV. Following intrathalamic inoculation of nonhuman primates (NHPs), a comprehensive neuropathogenesis study was performed and neurovirulence of WN/DEN4Δ30 vaccine candidate was compared to that of two parental viruses (i.e., WNV and DEN4Δ30), as well as to that of an attenuated flavivirus surrogate reference (i.e., yellow fever YF 17D). Clinical and virological data, as well as results of a semi-quantitative histopathological analysis, demonstrated that WN/DEN4Δ30 vaccine is highly attenuated for the central nervous system (CNS) of NHPs in comparison to a wild type WNV. Importantly, based on the virus replicative ability in the CNS of NHPs and the degree of induced histopathological changes, the level of neuroattenuation of WN/DEN4Δ30 vaccine was similar to that of YF 17D, and therefore within an acceptable range. In addition, we show that the DEN4Δ30 vaccine tested in this study also has a low neurovirulence profile. In summary, our results demonstrate a high level of neuroattenuation of two vaccine candidates, WN/DEN4Δ30 and DEN4Δ30. We also show here a remarkable sensitivity of our WNV-NY99 NHP model, as well as striking resemblance of the observed neuropathology to that seen in human WNND. These results support the use of this NHP model for translational studies of WNV neuropathogenesis and/or testing the effectiveness of vaccines and therapeutic approaches. Published by Elsevier Ltd.

  15. Assurance of neuroattenuation of a live vaccine against West Nile virus: A comprehensive study of neuropathogenesis after infection with chimeric WN/DEN4Δ30 vaccine in comparison to two parental viruses and a surrogate flavivirus reference vaccine

    PubMed Central

    Maximova, Olga A.; Speicher, James M.; Skinner, Jeff R.; Murphy, Brian R.; St Claire, Marisa C.; Ragland, Danny R.; Herbert, Richard L.; Pare, Dan R.; Moore, Rashida M.; Pletnev, Alexander G.

    2014-01-01

    The upsurge of West Nile virus (WNV) human infections in 2012 suggests that the US can expect periodic WNV outbreaks in the future. Availability of safe and effective vaccines against WNV in endemic areas, particularly for aging populations that are at high risk of West Nile neuroinvasive disease (WNND), could be beneficial. WN/DEN4Δ30 is a live, attenuated chimeric vaccine against WNV produced by replacement of the genes encoding the pre-membrane and envelope protein genes of the vaccine virus against dengue virus type 4 (DEN4Δ30) with corresponding sequences derived from a wild type WNV. Following intrathalamic inoculation of nonhuman primates (NHPs), a comprehensive neuropathogenesis study was performed and neurovirulence of WN/DEN4Δ30 vaccine candidate was compared to that of two parental viruses (i.e., WNV and DEN4Δ30), as well as to that of an attenuated flavivirus surrogate reference (i.e., yellow fever YF 17D). Clinical and virological data, as well as results of a semi-quantitative histopathological analysis, demonstrated that WN/DEN4Δ30 vaccine is highly attenuated for the central nervous system (CNS) of NHPs in comparison to a wild type WNV. Importantly, based on the virus replicative ability in the CNS of NHPs and the degree of induced histopathological changes, the level of neuroattenuation of WN/DEN4Δ30 vaccine was similar to that of YF 17D, and therefore within an acceptable range. In addition, we show that the DEN4Δ30 vaccine tested in this study also has a low neurovirulence profile. In summary, our results demonstrate a high level of neuroattenuation of two vaccine candidates, WN/DEN4Δ30 and DEN4Δ30. We also show here a remarkable sensitivity of our WNV-NY99 NHP model, as well as striking resemblance of the observed neuropathology to that seen in human WNND. These results support the use of this NHP model for translational studies of WNV neuropathogenesis and/or testing the effectiveness of vaccines and therapeutic approaches. PMID:24736001

  16. Von Hippel-Lindau Disease

    MedlinePlus

    What is Von Hippel-Lindau disease (VHL)? Von Hippel-Lindau disease (VHL) is a rare disease that causes tumors and cysts to grow in your body. They ... can become cancerous. What causes Von Hippel-Lindau disease (VHL)? Von Hippel-Lindau disease (VHL) is a ...

  17. Infinitesimal Bäcklund Transformation and Conservation Laws for Non-autonomous Systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mahato, G.; Chowdhury, A. Roy

    We have observed that it is possible to extend the concept of the infinitesimal Bäcklund transformation of Steudel to the case of non-autonomous systems. We have discussed the situation with the cylindrical KdV as example. The interesting point to note is that though the B.T. for Ckdv does not possess the usual property of generating one soliton in a single operation, yet it generates an infinite number of symmetries, which corroborates with those obtained through the expansion of the resolvant of the linear operator associated with the equation.Translated AbstractInfinitesimale Bäcklund-Transformation und Erhaltungsgesetze nichtautonomer SystemeWir finden, daß es möglich ist, das Steudelsche Konzept der infinitesimalen Bäcklund-Transformation auf den Fall nichtautonomer Systeme zu übertragen. Als ein Beispiel wird die Situation bei einer zylindrischen KdV-Gleichung pehandelt. Der interessante Punkt ist dabei, daß die Bäcklund-Transformation - obwohl sie für die zylindrische KdV-Gleichung die übliche Eigenschaft, ein Soliton durch eine einzige Operation zu erzeugen, nicht besitzt - doch eine unendliche Zahl von Symmetrien erzeugt. Das bestätigt die Ergebnisse, die man durch Entwicklung der Resolvente des mit der Gleichung verknüpften linearen Operators erhält.

  18. Ganzheitliche Digitalisierungsansätze im Stadtwerk: Von der Strategie bis zur Umsetzung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dudenhausen, Roman; Hahn, Heike

    Digitalisierung muss im Stadtwerk dazu führen, Kundenerwartungen, die heutzutage schon vielfach durch digitales Know-how und Erfahrungen geprägt sind, in einzigartiger Weise zu entsprechen - in Form digitaler Kundenkontaktpunkte, automatisierter Prozesse oder plattformbasierter Geschäftsmodelle. Eine große Rolle spielen dabei unternehmensweit nutzbare Informationen, die eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden ermöglichen. Nur in dieser Kombination werden sich nachhaltig Wettbewerbsvorteile generieren lassen. Manch ein Kunde wird die Lust, einen Prozess zu Ende zu gehen, schon vor dem Abschluss verlieren, wenn er nicht unmittelbar und ohne die digitale Welt zu verlassen zum Ziel kommt. Eine nur "halb digitale Kundenerfahrung" wird weder zu Neugeschäft noch zur positiven emotionalen Bindung zwischen Kunden und Stadtwerk führen. Nicht zu unterschätzen sind zudem Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Geschäftsmodelle, aus denen sich disruptive Bedrohungen für die herkömmlichen Strom- und Gasangebote ergeben werden. Erste innovative Ansätze finden sich bereits im Markt, die erahnen lassen, dass zurzeit viel diskutierte Technologien wie die Blockchain nicht mehr nur hypothetischer Natur sind. Die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung erfolgt dabei sinnvollerweise in einem unternehmensweit abgestimmten Rahmen, der eine zielgerichtete und ganzheitliche Vorgehensweise ermöglicht.

  19. ‘Neanderthal bone flutes’: simply products of Ice Age spotted hyena scavenging activities on cave bear cubs in European cave bear dens

    PubMed Central

    Diedrich, Cajus G.

    2015-01-01

    Punctured extinct cave bear femora were misidentified in southeastern Europe (Hungary/Slovenia) as ‘Palaeolithic bone flutes’ and the ‘oldest Neanderthal instruments’. These are not instruments, nor human made, but products of the most important cave bear scavengers of Europe, hyenas. Late Middle to Late Pleistocene (Mousterian to Gravettian) Ice Age spotted hyenas of Europe occupied mainly cave entrances as dens (communal/cub raising den types), but went deeper for scavenging into cave bear dens, or used in a few cases branches/diagonal shafts (i.e. prey storage den type). In most of those dens, about 20% of adult to 80% of bear cub remains have large carnivore damage. Hyenas left bones in repeating similar tooth mark and crush damage stages, demonstrating a butchering/bone cracking strategy. The femora of subadult cave bears are intermediate in damage patterns, compared to the adult ones, which were fully crushed to pieces. Hyenas produced round–oval puncture marks in cub femora only by the bone-crushing premolar teeth of both upper and lower jaw. The punctures/tooth impact marks are often present on both sides of the shaft of cave bear cub femora and are simply a result of non-breakage of the slightly calcified shaft compacta. All stages of femur puncturing to crushing are demonstrated herein, especially on a large cave bear population from a German cave bear den. PMID:26064624

  20. PT2385 for the Treatment of Von Hippel-Lindau Disease-Associated Clear Cell Renal Cell Carcinoma

    ClinicalTrials.gov

    2017-08-23

    VHL Gene Mutation; VHL; VHL Syndrome; VHL Gene Inactivation; Von Hippel; Von Hippel-Lindau Disease; Von Hippel's Disease; Von Hippel-Lindau Syndrome, Modifiers of; Clear Cell Renal Cell Carcinoma; Clear Cell RCC; ccRCC

  1. Remote identification of potential polar bear maternal denning habitat in northern Alaska using airborne LiDAR

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jones, B. M.; Durner, G. M.; Stoker, J.; Shideler, R.; Perham, C.; Liston, G. E.

    2013-12-01

    Polar bear (Ursus maritimus) populations throughout the Arctic are being threatened by reductions in critical sea ice habitat. Throughout much of their range, polar bears give birth to their young in winter dens that are excavated in snowdrifts. New-born cubs, which are unable to survive exposure to Arctic winter weather, require 2-3 months of the relatively warm, stable, and undisturbed environment of the den for their growth. In the southern Beaufort Sea (BS), polar bears may den on the Alaskan Arctic Coastal Plain (ACP).The proportion of dens occurring on land has increased because of reductions in stable multi-year ice, increases in unconsolidated ice, and lengthening of the fall open-water period. Large portions of the ACP are currently being used for oil and gas activities and proposed projects will likely expand this footprint in the near future. Since petroleum exploration and development activities increase during winter there is the potential for human activities to disturb polar bears in maternal dens. Thus, maps showing the potential distribution of terrestrial denning habitat can help to mitigate negative interactions. Prior remote sensing efforts have consisted of manual interpretation of vertical aerial photography and automated classification of Interferometric Synthetic Aperture (IfSAR) derived digital terrain models (DTM) (5-m spatial resolution) focused on the identification of snowdrift forming landscape features. In this study, we assess the feasibility of airborne Light Detection and Ranging (LiDAR) data (2-m spatial resolution) for the automated classification of potential polar bear maternal denning habitat in a 1,400 km2 area on the central portion of the ACP. The study region spans the BS coast from the Prudhoe Bay oilfield in the west to near Point Thompson in the east and extends inland from 10 to 30 km. Approximately 800 km2 of the study area contains 19 known den locations, 51 field survey sites with information on bank height and slope that were previously used to identify potential habitat, photo-interpreted denning habitat, and an IfSAR DTM. When compared to the known den locations, the photo-interpreted dataset identified all 19 sites (100%), the classified IfSAR dataset identified 18 of the 19 sites (95%), and the classified LiDAR data identified all 19 sites (100%). When compared to the 51 field survey locations located along coast, river, and lake banks, the photo-interpreted dataset correctly identified 88%, the IfSAR 75%, and the LiDAR 96%. While all methods performed reasonably well, LiDAR performed best and in addition to identifying potential habitat along river, coast, and lake bluffs, it also resolved potential habitat along pingos, erosional landscape remnants, beaded stream gulches, thermo-erosional gullies, thermokarst pits, sand dunes, and human infrastructure. These comparisons highlight the utility of using LiDAR data for the identification of potential polar bear maternal denning habitat on the Alaskan ACP.

  2. Raccoon Use of Den Trees and Plant Associations in Western Mesophytic Forests: Tree Attributes and Availability or Landscape Heterogeneity?

    Treesearch

    Winston P. Smith; Keith M. Endres

    2012-01-01

    We monitored 15 radio-collared raccoons (Procyon lotor) on Davies Island in March 1987 - May 1988 to determine the extent to which individual tree attributes or spatial configuration of plant associations (habitat types) across the land-scape influenced den use. Of 1091 verified den sites, 428 were in tree cavities. Raccoon occurrence among 4 cover...

  3. Where to deliver baits for deworming urban red foxes for Echinococcus multilocularis control: new protocol for micro-habitat modeling of fox denning requirements.

    PubMed

    Ikeda, Takako; Yoshimura, Masashi; Onoyama, Keiichi; Oku, Yuzaburo; Nonaka, Nariaki; Katakura, Ken

    2014-08-06

    Deworming wild foxes by baiting with the anthelmintic praziquantel is being established as a preventive technique against environmental contamination with Echinococcus multilocularis eggs. Improvement of the cost-benefit performance of baiting treatment is required urgently to raise and maintain the efficacy of deworming. We established a spatial model of den site selection by urban red foxes, the definitive host, to specify the optimal micro-habitats for delivering baits in a new modeling approach modified for urban fox populations. The model was established for two cities (Obihiro and Sapporo) in Hokkaido, Japan, in which a sylvatic cycle of E. multilocularis is maintained. The two cities have different degrees of urbanization. The modeling process was designed to detect the best combination of key environmental factors and spatial scale that foxes pay attention to most (here named 'heeding range') when they select den sites. All possible models were generated using logistic regression analysis, with "presence" or "absence" of fox den as the objective variable, and nine landscape categories customized for urban environments as predictor variables to detect the best subset of predictors. This procedure was conducted for each of ten sizes of concentric circles from dens and control points to detect the best circle size. Out of all models generated, the most parsimonious model was selected using Akaike's Information Criterion (AIC) inspection. Our models suggest that fox dens in Obihiro are located at the center of a circle with 500 m radius including low percentages of wide roads, narrow roads, and occupied buildings, but high percentages of green covered areas; the dens in Sapporo within 300 m radius with low percentages of wide roads, occupied buildings, but high percentages of riverbeds and green covered areas. The variation of the models suggests the necessity of accumulating models for various types of cities in order to reveal the patterns of the model. Our denning models indicating suitable sites for delivering baits will improve the cost-benefit performance of the campaign. Our modeling protocol is suitable for the urban landscapes, and for extracting the heeding range when they select the den sites.

  4. Magnetic jets from accretion disks : field structure and X-ray emission

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Memola, Elisabetta

    2002-06-01

    Jets are highly collimated flows of matter. They are present in a large variety of astrophysical sources: young stars, stellar mass black holes (microquasars), galaxies with an active nucleus (AGN) and presumably also intense flashes of gamma-rays. In particular, the jets of microquasars, powered by accretion disks, are probably small-scale versions of the outflows from AGN. Beside observations of astrophysical jet sources, also theoretical considerations have shown that magnetic fields play an important role in jet formation, acceleration and collimation. Collimated jets seem to be systematically associated with the presence of an accretion disk around a star or a collapsed object. If the central object is a black hole, the surrounding accretion disk is the only possible location for a magnetic field generation. We are interested in the formation process of highly relativistic jets as observed from microquasars and AGN. We theoretically investigate the jet collimation region, whose physical dimensions are extremely tiny even compared to radio telescopes spatial resolution. Thus, for most of the jet sources, global theoretical models are, at the moment, the only possibility to gain information about the physical processes in the innermost jet region. For the first time, we determine the global two-dimensional field structure of stationary, axisymmetric, relativistic, strongly magnetized (force-free) jets collimating into an asymptotically cylindrical jet (taken as boundary condition) and anchored into a differentially rotating accretion disk. This approach allows for a direct connection between the accretion disk and the asymptotic collimated jet. Therefore, assuming that the foot points of the field lines are rotating with Keplerian speed, we are able to achieve a direct scaling of the jet magnetosphere in terms of the size of the central object. We find a close compatibility between the results of our model and radio observations of the M87 galaxy innermost jet. We also calculate the X-ray emission in the energy range 0.2--10.1,keV from a microquasar relativistic jet close to its source of 5 solar masses. In order to do it, we apply the jet flow parameters (densities, velocities, temperatures of each volume element along the collimating jet) derived in the literature from the relativistic magnetohydrodynamic equations. We obtain theoretical thermal X-ray spectra of the innermost jet as composition of the spectral contributions of the single volume elements along the jet. Since relativistic effects as Doppler shift and Doppler boosting due to the motion of jets toward us might be important, we investigate how the spectra are affected by them considering different inclinations of the line of sight to the jet axis. Emission lines of highly ionized iron are clearly visible in our spectra, probably also observed in the Galactic microquasars GRS 1915+105 and XTE J1748-288. The Doppler shift of the emission lines is always evident. Due to the chosen geometry of the magnetohydrodynamic jet, the inner X-ray emitting part is not yet collimated. Ergo, depending on the viewing angle, the Doppler boosting does not play a major role in the total spectra. This is the first time that X-ray spectra have been calculated from the numerical solution of a magnetohydrodynamic jet. Astrophysikalische Jets sind stark kollimierte Materieströmungen hoher Geschwindigkeit. Sie stehen im Zusammenhang mit einer Fülle verschiedener astrophysikalischer Objekte wie jungen Sternen, stellaren schwarzen Löchern ('Mikro-Quasare'), Galaxien mit aktivem Kern (AGN) und wahrscheinlich auch mit dem beobachteten intensiven Aufblitzen von Gamma-Strahlung (Gamma Ray Bursts). Insbesondere hat sich gezeigt, dass die Jets der Mikro-Quasare wahrscheinlich als kleinskalige Version der Jets der AGN anzusehen sind. Neben den Beobachtungen haben vor allem auch theoretische Überlegungen gezeigt, dass Magnetfelder bei der Jetentstehung, -beschleunigung und -kollimation eine wichtige Rolle spielen. Weiterhin scheinen Jets systematisch verknüpft zu sein mit dem Vorhandensein einer Akkretionsscheibe um das zentrale Objekt. Insbesondere wenn ein schwarzes Loch den Zentralkörper darstellt, ist die umgebende Akkretionsscheibe der einzig mögliche Ort um Magnetfeld erzeugen zu können. Wir sind speziell interessiert am Entstehungsprozess hoch relativistischer Jets wie sie bei Mikro-Quasaren und AGN beobachtet werden. Insbesondere untersuchen wir die Region, in der der Jet kollimiert, eine Region, deren räumliche Ausdehnung extrem klein ist selbst im Vergleich zur Auflösung der Radioteleskope. Dies ist ein Grund, wieso zum heutigen Zeitpunkt für die meisten Quellen die theoretische Modellierung die einzige Möglichkeit darstellt, um Information über die physikalischen Prozesse in der innersten Region der Jetentstehung zu erhalten. Uns ist es zum ersten Mal gelungen, die globale zwei-dimensionale Magnetfeldstruktur stationärer, axialsymmetrischer, relativistischer und stark magnetisierter (kräfte-freier) Jets zu berechnen, die zum einen asymptotisch in einen zylindrischen Jet kollimieren, zum anderen aber in einer differential rotierenden Akkretionsscheibe verankert sind. Damit erlaubt dieser Ansatz eine physikalische Verkn¨upfung zwischen Akkretionsscheibe und dem asymptotischen Jet. Nimmt man also an, dass die Fupunkte der Magnetfeldlinien mit Keplergeschwindigkeit rotieren, so kann man eine direkte Skalierung der Jetmagnetosphere mit der Gröe des Zentralobjektes erhalten. Unsere Resultate zeigen eine gute Übereinstimmung zwischen unserem Modell und Beobachtungen des Jets von M87. Für das Beispiel eines relativistischen Mikroquasarjets haben wir die Röntgenemission im Bereich von 0.2-10.1 keV berechnet. Dafür haben wir in der Literatur aus den relativistischen magnetohydrodynamischen Gleichungen berechnete Jetgröen (Dichte-, Geschwindigkeits-, und Temperaturprofil) verwendet und das Spektrum für jeden Punkt entlang der Jetströmung abgeleitet. Das theoretische thermische Röntgenspektrum des innersten, heien Teils des Jets erhalten wir zusammengesetzt aus den spektralen Anteilen der einzelnen Volumenelemente entlang des Jets. Um relativistische Effekte wie Dopplerverschiebung und -verstärkung (boosting) aufgrund der Jetbewegung zu untersuchen, haben wir für verschiedene Inklinationswinkel des Jets zur Sichtlinie berechnet, wie die erhaltenen Spektren davon beeinflusst werden. Unsere Spektren zeigen deutlich die hochionisierten Eisen-Emissionslinien, die in den galaktischen Mikroquasaren GRS 1915+105 und XTE J1748-288 andeutungsweise beobachtet wurden. Eine Dopplerverschiebung dieser Linien ist in unseren Spektren deutlichzu sehen. Da die innerste, Röntgenstrahlung emittierende Region des magnetohydrodynamischen Jets allerdings noch unkollimiert ist, spielt Dopplerboosting in unseren Spektren, abhängig vom Sichtwinkel, keine groe Rolle. Mit unseren Resultaten konnte zum ersten Mal ein Röntgenspektrum gewonnen werden, das auf der numerischen Lösung eines magnetohydrodynamischen Jets beruht.

  5. Pregnancy and delivery in women with von Willebrand's disease and different von Willebrand factor mutations.

    PubMed

    Castaman, Giancarlo; Tosetto, Alberto; Rodeghiero, Francesco

    2010-06-01

    Pregnancy in von Willebrand's disease may carry a significant risk of bleeding. Information on changes in factor VIII and von Willebrand factor and pregnancy outcome in relation to von Willebrand factor gene mutations are very scanty. We examined biological response to desmopressin, changes in factor VIII and von Willebrand factor and pregnancy outcome in a cohort of 23 women with von Willebrand's disease characterized at molecular level and prospectively followed during 2000-2007. Thirty-one pregnancies occurred during the study period. Remarkably, similar changes of factor VIII and von Willebrand factor were observed after desmopressin and during pregnancy in nine women with R854Q, R1374H, V1665E, V1822G and C2362F mutations. Women with von Willebrand's disease and R1205H and C1130F mutations (17 pregnancies in 12 women) had only a slight increase of factor VIII and von Willebrand factor during pregnancy while their response to desmopressin was marked but short-lived. For these women, two to three desmopressin administrations within the first 48 hours were sufficient to successfully manage vaginal delivery. Two women with recessive von Willebrand's disease due to compound heterozygosity for different gene mutations had a spontaneous, major increase in factor VIII while von Willebrand factor remained severely reduced. Desmopressin increased factor VIII and was clinically useful in the first case, while a factor VIII/von Willebrand factor concentrate was required in the second patient not responsive to the compound. Factor VIII/von Willebrand factor concentrate was also required for two women with type 2 A von Willebrand's disease with V1665E mutations who had no von Willebrand factor activity change during pregnancy. In one of them, delayed bleeding occurred 15 days later requiring treatment with Factor VIII/von Willebrand factor concentrate. No miscarriages or stillbirths occurred. Close follow-up and detailed guidelines for the management of parturition have produced a very low rate of immediate and late bleeding complications in this setting. Desmopressin was effective and safe in preventing significant bleeding at delivery in most of these patients.

  6. Experiments and Analyses of Distributed Exhaust Nozzles

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    Kinzie, Kevin W.; Schein, David B.; Solomon, W. David, Jr.

    2002-01-01

    Experimental and analytical aeroacoustic properties of several distributed exhaust nozzle (DEN) designs are presented. Significant differences between the designs are observed and correlated back to Computational Fluid Dynamics (CFD) flowfield predictions. Up to 20 dB of noise reduction on a spectral basis and 10 dB on an overall sound pressure level basis are demonstrated from the DEN designs compared to a round reference nozzle. The most successful DEN designs acoustically show a predicted thrust loss of approximately 10% compared to the reference nozzle. Characteristics of the individual mini-jet nozzles that comprise the DEN such as jet-jet shielding and coalescence are shown to play a major role in the noise signature.

  7. [Dens invaginatus. Review of the literature and diagnostic and therapeutic guidelines].

    PubMed

    Baumgart, Manuela; Hänni, Stefan; Suter, Beat; Schaffner, Markus; Lussi, Adrian

    2009-01-01

    Dens invaginatus is a clinically relevant malformation of teeth resulting from an infolding of enamel and dentine into the dental structure during tooth formation, hence the former denomination "dens in dente". The dens invaginatus shows multiple morphological variations of crown and root formation. This frequently leads to caries, pulpal and periodontal involvement with necrosis and loss of attachment. Therefore, early diagnosis and prevention are of utmost importance. Due to the complexity of the malformation, treatment options in former days were limited. This article presents a profound review of the literature regarding etiology, epidemiology and histology. It discusses clinical appearance and diagnosis and it provides guidelines for decision-making and treatment of invaginated teeth.

  8. Endodontic, surgical and periodontal treatment of dens invaginatus. Case report.

    PubMed

    Castellarin, M; Demitri, V; Politi, M

    2001-01-01

    The aim of this paper is to propose a single stage global treatment of endodontic, periapical and periodontal lesions in a lateral maxillary incisor with dens invaginatus. A 24 year-old woman presenting a lateral maxillary incisor with dens invaginatus in association with periapica1 and periodontal lesions underwent simultaneous surgical, endodontic and periodontal regenerative procedures. At 2, 6, 12, 18 months follow-up the radiographic healing appeared to be improved and the periapical lesion healed completely 1 year after surgical intervention. Surgery in association with endodontic and periodontal procedures represents the treatment of choice to maximize long term prognosis in cases of dens invaginatus with chronic periapical and periodontal lesions.

  9. Molecular studies with Aedes (Stegomyia) aegypti (Linnaeus, 1762), mosquito transmitting the dengue virus.

    PubMed

    Pereira, Luciana Patrícia Lima Alves; Brito, Maria Cristiane Aranha; Araruna, Felipe Bastos; de Andrade, Marcelo Souza; Moraes, Denise Fernandes Coutinho; Borges, Antônio Carlos Romão; do Rêgo Barros Pires Leal, Emygdia Rosa

    2017-08-01

    Dengue is an infectious viral disease, which can present a wide clinical picture, ranging from oligo or asymptomatic forms, to bleeding and shock, and can progress to death. The disease problem has increased in recent years, especially in urban and suburban areas of tropical and subtropical regions. There are five dengue viruses, called serotypes (DEN-1, DEN-2, DEN-3, DEN-4, and DEN-5), which belong to the Flaviviridae family and are transmitted to humans through infected mosquito bites, with the main vector the Aedes aegypti mosquito (Linnaeus, 1762). Studies performed with Ae. aegypti, aimed at their identification and analysis of their population structure, are fundamental to improve understanding of the epidemiology of dengue, as well for the definition of strategic actions that reduce the transmission of this disease. Therefore, considering the importance of such research to the development of programs to combat dengue, the present review considers the techniques used for the molecular identification, and evaluation of the genetic variability of Ae. aegypti.

  10. Dose-related cell proliferation in medaka (Oryzias latipes) after N-nitrosodiethylamine exposure

    DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)

    Ortego, L.S.; Hawkins, W.E.; Walker, W.W.

    1994-12-31

    Cell proliferation is important in toxic and carcinogenic mechanisms. Carcinogens such as N-nitrosodiethylamine (DEN) that cause necrotizing injury stimulate cell proliferation as part of an injury-repair mechanism. A stimulus to cell division in an organ with a low rate of cell division, such as the liver, may initiate or enhance the carcinogenicity of a chemical. The authors examined the effect of DEN exposure on cell proliferation in the liver of medaka (Oryzias latipes). Two age groups (6 and 56 days post-hatch) were exposed to DEN continuously at 5 doses (0.0, 2.5, 5.0, 10.0, and 20.0 ppm) for 28 days. Cellmore » proliferation was measured using the proliferating cell nuclear antigen (PCNA) assay two months post-initiation of DEN exposure. The assay involves monoclonal antibody detection of PCNA, an auxiliary protein of DNA polymerase delta which is, expressed during cell division. Results suggested that cell proliferation paralleled the DEN dose and that age at initiation of exposure did not affect this relationship. The increase in cell proliferation appeared to be a sustained response from that initiated during DEN exposure. The study suggests that cell proliferation in medaka is an important component in carcinogenesis and is related to carcinogen exposure dose.« less

  11. Endodontic retreatment of dens invaginatus presenting with gutta-percha overfilling at the attached gingiva and chronic apical periodontitis: unusual clinical report.

    PubMed

    Robazza, Carlos Roberto Colombo; Alves e Motta, Julio Cesar; de Carli, Marina Lara; de Oliveira Pedreira, Fernanda Rafaelly; Hanemann, Joao Adolfo Costa

    2013-05-01

    This work describes the retreatment of an unusual case of dens invaginatus with gutta-percha overfilling at the gingival mucosa and chronic apical periodontitis in a 34-year-old woman. Initial periapical radiograph showed the presence of type II dens invaginatus with poor quality obturation, root perforation and chronic apical periodontitis of tooth 22. Dens invaginatus is a tooth malformation caused by infolding of the dental papilla during tooth development. This anomaly has been associated with increased prevalence of pulpal and periapical diseases. Conventional endodontic retreatment was performed using rotary files and calcium hydroxide paste as intracanal dressing. After 7 days, root canal was filled with guttapercha points and Sealapex® sealer. Obturation was radiographically followed and, after 3 years, absence of fistula and periapical radiolucency was observed, thus conventional endodontic therapy proved to be successful. Conventional endodontic retreatment of type II dens invaginatus has been successful for a 3-year period, showing a better treatment alternative. Conservative endodontic retreatment of dens invaginatus should be considered to promote periapical healing with complete reconstitution of bone and periodontal ligament regeneration without signs of recurrence over a period of 3 years. Moreover, it preserves the entire tooth.

  12. Diethylnitrosamine-induced hepatocarcinogenesis is suppressed in lecithin:retinol acyltransferase-deficient mice primarily through retinoid actions immediately after carcinogen administration.

    PubMed

    Shirakami, Yohei; Gottesman, Max E; Blaner, William S

    2012-02-01

    Loss of retinoid-containing lipid droplets upon hepatic stellate cell (HSC) activation is one of the first events in the development of liver disease leading to hepatocellular carcinoma. Although retinoid stores are progressively lost from HSCs during the development of hepatic disease, how this affects hepatocarcinogenesis is unclear. To investigate this, we used diethylnitrosamine (DEN) to induce hepatic tumorigenesis in matched wild-type (WT) and lecithin:retinol acyltransferase (LRAT) knockout (KO) mice, which lack stored retinoid and HSC lipid droplets. Male 15-day-old WT or Lrat KO mice were given intraperitoneal injections of DEN (25 mg/kg body wt). Eight months later, Lrat KO mice showed significantly less liver tumor development compared with WT mice, characterized by less liver tumor incidence and smaller tumor size. Two days after DEN injection, lower serum levels of alanine aminotransferase and decreased hepatic levels of cyclin D1 were observed in Lrat KO mice. Lrat KO mice also exhibited increased levels of retinoic acid-responsive genes, including p21, lower levels of cytochrome P450 enzymes required for DEN bioactivation and higher levels of the DNA repair enzyme O(6)-methylguanine-DNA methyltransferase (MGMT), both before and after DEN treatment. Our results indicate that Lrat KO mice are less susceptible to DEN-induced hepatocarcinogenesis due to increased retinoid signaling and higher expression of p21, which is accompanied by altered hepatic levels of DEN-activating enzymes and MGMT in Lrat KO mice also contribute to decreased cancer initiation and suppressed liver tumor development.

  13. Rapid detection and differentiation of dengue virus serotypes by NS1 specific reverse transcription loop-mediated isothermal amplification (RT-LAMP) assay in patients presenting to a tertiary care hospital in Hyderabad, India.

    PubMed

    Neeraja, M; Lakshmi, V; Lavanya, Vanjari; Priyanka, E N; Parida, M M; Dash, P K; Sharma, Shashi; Rao, P V Lakshmana; Reddy, Gopal

    2015-01-01

    Early and rapid detection of dengue virus (DENV) infection during the acute phase of illness is crucial for proper patient management and prevention of the spread of the infection. In the present study, the standardization and validation of a one step, four tube reverse transcription loop-mediated isothermal amplification assay (RT-LAMP) for rapid detection and serotyping of the DENV targeting NS1 gene using the Genie® II flourometer was carried out. The performance of the RT-LAMP was compared to RT-PCR, CDC 1-4 Real time PCR and the NS1 antigen ELISA, IgM and IgG anti DENV antibodies. Acute DENV infection was confirmed in 250/300 patients suspected clinically of DENV infection. RT- LAMP and CDC 1-4 Real time PCR assay was positive in 148/250 patients, while 92/250 patients were positive for anti- Dengue IgM and IgG antibodies. The RT-LAMP assay and the CDC real-time RT-PCR assay showed high concordance (k=1.0). The detection rate of acute DENV infection improved to 96% (240/250) when the results of RT-LAMP were combined with NS1 Ag, IgM and IgG ELISA. The RT-LAMP had a detection limit of 100 copies for DEN-1 and DEN-2, 10 copies for DEN-3 and DEN-4 compared to 1000 copies for DEN-1 and DEN-2, 100 copies for DEN-3 and DEN-4 by the conventional RT-PCR. The assay showed 100% specificity. The RT-LAMP assay developed in this study has potential use for early clinical diagnosis, serotyping and surveillance of DENV infection in endemic countries such as India. Copyright © 2014 Elsevier B.V. All rights reserved.

  14. Development of a novel mouse model of hepatocellular carcinoma with nonalcoholic steatohepatitis using a high-fat, choline-deficient diet and intraperitoneal injection of diethylnitrosamine.

    PubMed

    Kishida, Norihiro; Matsuda, Sachiko; Itano, Osamu; Shinoda, Masahiro; Kitago, Minoru; Yagi, Hiroshi; Abe, Yuta; Hibi, Taizo; Masugi, Yohei; Aiura, Koichi; Sakamoto, Michiie; Kitagawa, Yuko

    2016-06-13

    The incidence of hepatocellular carcinoma with nonalcoholic steatohepatitis is increasing, and its clinicopathological features are well established. Several animal models of nonalcoholic steatohepatitis have been developed to facilitate its study; however, few fully recapitulate all its clinical features, which include insulin resistance, inflammation, fibrosis, and carcinogenesis. Moreover, these models require a relatively long time to produce hepatocellular carcinoma reliably. The aim of this study was to develop a mouse model of hepatocellular carcinoma with nonalcoholic steatohepatitis that develops quickly and reflects all clinically relevant features. Three-week-old C57BL/6J male mice were fed either a standard diet (MF) or a choline-deficient, high-fat diet (HFCD). The mice in the MF + diethylnitrosamine (DEN) and HFCD + DEN groups received a one-time intraperitoneal injection of DEN at the start of the respective feeding protocols. The mice in the HFCD and HFCD + DEN groups developed obesity early in the experiment and insulin resistance after 12 weeks. Triglyceride levels peaked at 8 weeks for all four groups and decreased thereafter. Alanine aminotransferase levels increased every 4 weeks, with the HFCD and HFCD + DEN groups showing remarkably high levels; the HFCD + DEN group presented the highest incidence of nonalcoholic steatohepatitis. The levels of fibrosis and steatosis varied, but they tended to increase every 4 weeks in the HFCD and HFCD + DEN groups. Computed tomography scans indicated that all the HFCD + DEN mice developed hepatic tumors from 20 weeks, some of which were glutamine synthetase-positive. The nonalcoholic steatohepatitis-hepatocellular carcinoma model we describe here is simple to establish, results in rapid tumor formation, and recapitulates most of the key features of nonalcoholic steatohepatitis. It could therefore facilitate further studies of the development, oncogenic potential, diagnosis, and treatment of this condition.

  15. Diagnosis and management of von Willebrand's syndrome.

    PubMed

    Rick, M E

    1994-05-01

    von Willebrand's disease is the most common of the inherited bleeding disorders. It is caused by quantitative and/or qualitative abnormalities of von Willebrand factor, and it usually presents with bleeding from mucosal surfaces. The diagnosis is confirmed by measuring von Willebrand factor activity and antigen levels, factor VIII activity, and performing a multimer analysis of von Willebrand factor. Treatment may require plasma-derived concentrates, but can often be accomplished with DDAVP, a vasopressin analogue that causes transient release of von Willebrand factor from body storage sites.

  16. Red fox predation on breeding ducks in midcontinent North America

    USGS Publications Warehouse

    Sargeant, Alan B.; Allen, Stephen H.; Eberhardt, Robert T.

    1984-01-01

    Red fox (Vulpes vulpes) predation on nesting ducks was assessed by examining 1,857 adult duck remains found at 1,432 fox rearing dens from 1968 to 1973. Dabbling ducks were much more vulnerable to foxes than diving ducks. Dabbling ducks (1,798) found at dens consisted of 27% blue-winged teals (Anas discors), 23% mallards (A. platyrhynchos), 20% northern pintails (A. acuta), 9% northern shovelers (Spatula clypeata), 8% gadwalls (A. strepera), 3% green-winged teals (A. crecca), 2% American wigeons (A. americana), and 10% unidentified. Relative abundance of individual species and nesting chronology were the most important factors affecting composition of ducks taken by foxes. Seventy-six percent of 1,376 adult dabbling ducks and 40% of 30 adult diving ducks for which sex was determined were hens. In western North Dakota and western South Dakota, 65% of mallard and northern pintail remains found at dens were hens compared with 76% in eastern North Dakota and eastern South Dakota (P < 0.05). Percentage hens varied among the 5 most common dabbling ducks found at dens. In eastern North Dakota and eastern South Dakota, where predation on ducks was greatest, an average of 64% of gadwall, 73% of northern pintail, 81% of blue-winged teal, 81% of mallard, and 90% of northern shoveler remains found at dens were hens. Percentage hens among duck remains found at dens increased as the duck nesting season progressed. Numbers of adult ducks found at individual dens ranged from 0 to 67. The average number of ducks found in and around den entrances was used as an index of fox predation rates on ducks. Predation rate indices ranged from 0.01 duck/den in Iowa to 1.80 ducks/den in eastern North Dakota. Average annual predation rate indices for dabbling ducks in a 3-county intensive study area in eastern North Dakota were closely correlated with May pond numbers (r = 0.874, P < 0.10) and duck population size (r = 0.930, P < 0.05), but all species were not affected in the same manner or to the same degree. Drought had least effect on populations and predation rate indices of mallards and gadwalls and had greatest effect on those of northern pintails and northern shovelers. Hens of early nesting species were more vulnerable to foxes than hens of late nesting species. Predation rate indices were expanded to estimate total numbers of ducks taken by fox families during the denning season. Estimated numbers of dabbling ducks taken annually by individual fox families in 2 physiographic regions comprising the intensive study area ranged from 16.1 to 65.9. Predation was highest during wet years and lowest during dry years and averaged lower, but was more variable, in the region where tillage was greatest and wetland water levels were least stable. Predation in the intensive study area averaged 2.97 adult dabbling ducks/ km2/year and represented an estimated average annual loss of 13.5% of hen and 4.5% of drake populations in that area. Of 5,402 individual food items found at dens in the intensive study area, 24% were adult ducks. Ducks made up an estimated maximum average of 16% of the prey biomass required by fox families during the denning season. The average annual take of adult ducks by foxes in the midcontinent area was estimated to be about 900,000. This estimate included both scavenged and fox-killed ducks, as well as ducks taken after the denning season. Fox impact on midcontinent ducks was greatest in eastern North Dakota where both fox and duck densities were relatively high. Predation in that area was likely increased by environmental factors, especially intensive agriculture that concentrated nesting and reduced prey abundance. Predation by red foxes and other predators severely reduces duck production in the midcontinent area. Effective management to increase waterfowl production will necessitate coping with or reducing high levels of predation.

  17. A note on derivations of Murray-von Neumann algebras.

    PubMed

    Kadison, Richard V; Liu, Zhe

    2014-02-11

    A Murray-von Neumann algebra is the algebra of operators affiliated with a finite von Neumann algebra. In this article, we first present a brief introduction to the theory of derivations of operator algebras from both the physical and mathematical points of view. We then describe our recent work on derivations of Murray-von Neumann algebras. We show that the "extended derivations" of a Murray-von Neumann algebra, those that map the associated finite von Neumann algebra into itself, are inner. In particular, we prove that the only derivation that maps a Murray-von Neumann algebra associated with a factor of type II1 into that factor is 0. Those results are extensions of Singer's seminal result answering a question of Kaplansky, as applied to von Neumann algebras: The algebra may be noncommutative and may even contain unbounded elements.

  18. b.i.t. Bremerhaven: Thin Clients entlasten Schulen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Das Schulamt Bremerhaven zentralisiert die Verwaltungs-IT und schafft dadurch Freiräume für pädagogische und organisatorische Herausforderungen. Pflege und Support der neuen Infrastruktur übernimmt der Dienstleister b.i.t. Bremerhaven, die Thin Clients kommen vom Bremer Hersteller IGEL Technology. Ganztagsschulen, das 12-jährige Abitur, PISA, der Wegfall der Orientierungsstufe - deutsche Schulen müssen derzeit zahlreiche organisatorische und pädagogische Herausforderungen bewältigen. Um die neuen Strukturen umsetzen zu können, werden zusätzliche Ressourcen benötigt. Das Schulamt Bremerhaven hat gemeinsam mit dem Dienstleister b.i.t. Bremerhaven (Betrieb für Informationstechnologie) eine intelligente Lösung gefunden, wie sich die benötigten finanziellen Freiräume schaffen lassen.

  19. Fragmentation alters stream fish community structure in dendritic ecological networks.

    PubMed

    Perkin, Joshuah S; Gido, Keith B

    2012-12-01

    Effects of fragmentation on the ecology of organisms occupying dendritic ecological networks (DENs) have recently been described through both conceptual and mathematical models, but few hypotheses have been tested in complex, real-world ecosystems. Stream fishes provide a model system for assessing effects of fragmentation on the structure of communities occurring within DENs, including how fragmentation alters metacommunity dynamics and biodiversity. A recently developed habitat-availability measure, the "dendritic connectivity index" (DCI), allows for assigning quantitative measures of connectivity in DENs regardless of network extent or complexity, and might be used to predict fish community response to fragmentation. We characterized stream fish community structure in 12 DENs in the Great Plains, USA, during periods of dynamic (summer) and muted (fall) discharge regimes to test the DCI as a predictive model of fish community response to fragmentation imposed by road crossings. Results indicated that fish communities in stream segments isolated by road crossings had reduced species richness (alpha diversity) relative to communities that maintained connectivity with the surrounding DEN during summer and fall. Furthermore, isolated communities had greater dissimilarity (beta diversity) to downstream sites notisolated by road crossings during summer and fall. Finally, dissimilarity among communities within DENs decreased as a function of increased habitat connectivity (measured using the DCI) for summer and fall, suggesting that communities within highly connected DENs tend to be more homogeneous. Our results indicate that the DCI is sensitive to community effects of fragmentation in riverscapes and might be used by managers to predict ecological responses to changes in habitat connectivity. Moreover, our findings illustrate that relating structural connectivity of riverscapes to functional connectivity among communities might aid in maintaining metacommunity dynamics and biodiversity in complex dendritic ecosystems.

  20. A note on derivations of Murray–von Neumann algebras

    PubMed Central

    Kadison, Richard V.; Liu, Zhe

    2014-01-01

    A Murray–von Neumann algebra is the algebra of operators affiliated with a finite von Neumann algebra. In this article, we first present a brief introduction to the theory of derivations of operator algebras from both the physical and mathematical points of view. We then describe our recent work on derivations of Murray–von Neumann algebras. We show that the “extended derivations” of a Murray–von Neumann algebra, those that map the associated finite von Neumann algebra into itself, are inner. In particular, we prove that the only derivation that maps a Murray–von Neumann algebra associated with a factor of type II1 into that factor is 0. Those results are extensions of Singer’s seminal result answering a question of Kaplansky, as applied to von Neumann algebras: The algebra may be noncommutative and may even contain unbounded elements. PMID:24469831

  1. Walter Reed Army Institute of Research Annual Progress Report Fiscal Year 1982.

    DTIC Science & Technology

    1982-10-01

    antibacterial activity . Fed. Proc. 4787, 1981. 11. Collins, H.H., D.F. Keren, P. Gemski, S.B. Formal, -.--| W.D. Zollinger, and G.H. Lowell...murlne myeloma cells. The fused cells will be subjected to specific selection by growth in selective media. The survivors from actively growing cell...prototype dengue virus strains. DEN-1 (Hawaiian), DEN-2 (New Guinea C), ÜEN-3 ( Philippines H-87), and DEN-4 ( Philippines H-241). Lymphocyte

  2. Fluorescent, Plasmonic, and Radiotherapeutic Properties of the 177Lu–Dendrimer-AuNP–Folate–Bombesin Nanoprobe Located Inside Cancer Cells

    PubMed Central

    Mendoza-Nava, Héctor; Ramírez, Flor de María; Ocampo-García, Blanca; Santos-Cuevas, Clara; Azorín-Vega, Erika; Jiménez-Mancilla, Nallely; Luna-Gutiérrez, Myrna; Isaac-Olivé, Keila

    2017-01-01

    The integration of fluorescence and plasmonic properties into one molecule is of importance in developing multifunctional imaging and therapy nanoprobes. The aim of this research was to evaluate the fluorescent properties and the plasmonic–photothermal, therapeutic, and radiotherapeutic potential of 177Lu–dendrimer conjugated to folate and bombesin with gold nanoparticles in the dendritic cavity (177Lu–DenAuNP–folate–bombesin) when it is internalized in T47D breast cancer cells. The intense near-Infrared (NIR) fluorescence emitted at 825 nm from the conjugate inside cells corroborated the usefulness of DenAuNP–folate–bombesin for optical imaging. After laser irradiation, the presence of the nanosystem in cells caused a significant increase in the temperature of the medium (46.8°C, compared to 39.1°C without DenAuNP–folate–bombesin, P < 0.05), resulting in a significant decrease in cell viability (down to 16.51% ± 1.52%) due to the 177Lu–DenAuNP–folate–bombesin plasmonic properties. After treatment with 177Lu–DenAuNP–folate–bombesin, the T47D cell viability decreased 90% because of the radiation-absorbed dose (63.16 ± 4.20 Gy) delivered inside the cells. The 177Lu–DenAuNP–folate–bombesin nanoprobe internalized in cancer cells exhibited properties suitable for optical imaging, plasmonic–photothermal therapy, and targeted radiotherapy. PMID:28654384

  3. Prolonged local retention of subcutaneously injected polymers monitored by noninvasive SPECT imaging.

    PubMed

    Kojima, Chie; Niki, Yuichiro; Ogawa, Mikako; Magata, Yasuhiro

    2014-12-10

    Polymers are widely applied to drug delivery systems because polymers are generally excreted from the body more slowly than small molecules. Subcutaneous injection is one plausible means of administration. In this study, the in vivo behaviors of subcutaneously injected polymers, linear poly(glutamic acid) (Poly-Glu), acetylated dendrimer (Ac-den) and collagen peptide-conjugated dendrimer (CP-den), were investigated. Single photon emission computed tomography (SPECT) imaging was used to noninvasively monitor the in vivo behaviors. Diethylenetriaminepentaacetic acid (DTPA) was conjugated to these polymers, which were labeled with radioactive (111)In. These (111)In-DTPA-bearing polymers (Poly-Glu-DTPA, Ac-den-DTPA and CP-den-DTPA) and unconjugated DTPA were subcutaneously injected into tumor-bearing mice, which were subjected to SPECT imaging. These (111)In-DTPA-bearing polymers were largely retained at the injection site for at least 1 day, whereas the unconjugated DTPA was rapidly cleared from the whole body through excretion. Poly-Glu-DTPA and Ac-den-DTPA were partly accumulated in the kidney (and the liver), but the CP-den-DTPA was not. However, these (111)In-DTPA-bearing polymers were accumulated in the liver and the kidney following intravenous administration. These results indicate that the subcutaneously injected polymers did not largely gain substantial access to the systemic circulation, which is useful for a depot of drug around the injection site. Copyright © 2014 Elsevier B.V. All rights reserved.

  4. Direct endoscopic necrosectomy versus step-up approach for walled-off pancreatic necrosis: comparison of clinical outcome and health care utilization.

    PubMed

    Kumar, Nitin; Conwell, Darwin L; Thompson, Christopher C

    2014-11-01

    Infected walled-off pancreatic necrosis (WOPN) is a complication of acute pancreatitis requiring intervention. Surgery is associated with considerable morbidity. Percutaneous catheter drainage (PCD), initial therapy in the step-up approach, minimizes complications. Direct endoscopic necrosectomy (DEN) has demonstrated safety and efficacy. We compared outcome and health care utilization of DEN versus step-up approach. This was a matched cohort study using a prospective registry. Twelve consecutive DEN patients were matched with 12 step-up approach patients. Outcomes were clinical resolution after primary therapeutic modality, new organ failure, mortality, endocrine or exocrine insufficiency, length of stay, and health care utilization. Clinical resolution in 11 of 12 patients after DEN versus 3 of 12 step-up approach patients after PCD (P < 0.01). Nine step-up approach patients required surgery; 7 of these experienced complications. Direct endoscopic necrosectomy resulted in less new antibiotic use, pulmonary failure, endocrine insufficiency, and shorter length of stay (P < 0.05). Health care utilization was lower after DEN by 5.2:1 (P < 0.01). Direct endoscopic necrosectomy may be superior to step-up approach for WOPN with suspected or established infection. Primary PCD generally delayed definitive therapy. Given the higher efficacy, shorter length of stay, and lower health care utilization, DEN could be the first-line therapy for WOPN, with primary PCD for inaccessible or immature collections.

  5. Partial complementation of the UV sensitivity of E. coli and yeast excision repair mutants by the cloned denV gene of bacteriophage T4.

    PubMed

    Chenevert, J M; Naumovski, L; Schultz, R A; Friedberg, E C

    1986-04-01

    The denV gene of bacteriophage T4 was reconstituted from two overlapping DNA fragments cloned in M13 vectors. The coding region of the intact gene was tailored into a series of plasmid vectors containing different promoters suitable for expression of the gene in E. coli and in yeast. Induction of the TAC promoter with IPTG resulted in overexpression of the gene, which was lethal to E. coli. Expression of the TACdenV gene in the absence of IPTG, or the use of the yeast GAL1 or ADH promoters resulted in partial complementation of the UV sensitivity of uvrA, uvrB, uvrC and recA mutants of E. coli and rad1, rad2, rad3, rad4 and rad10 mutants of S. cerevisiae. The extent of denV-mediated reactivation of excision-defective mutants was approximately equal to that of photoreactivation of such strains. Excision proficient E. coli cells transformed with a plasmid containing the denV gene were slightly more resistant to ultraviolet (UV) radiation than control cells without the denV gene. On the other hand, excision proficient yeast cells were slightly more sensitive to killing by UV radiation following transformation with a plasmid containing the denV gene. This effect was more pronounced in yeast mutants of the RAD52 epistasis group.

  6. Surgical orthodontic treatment of an impacted canine in the presence of dens invaginatus and follicular cyst.

    PubMed

    Spallarossa, Marialuce; Canevello, Carola; Silvestrini Biavati, Francesca; Laffi, Nicola

    2014-01-01

    Introduction. "Dens invaginatus" is a dental anomaly which originates from the invagination of the ameloblastic epithelium into the lingual surface of the dental crown during the odontogenesis. It can cause early pulpal necrosis, abscesses, retention or dislocation of contiguous elements, cysts, and internal resorptions. It normally affects the upper lateral incisors. In the following study the authors will discuss the etiology, the physiopathology, and the surgical-orthodontic management of a rare case of impacted canine associated with dens invaginatus and follicular cyst, with the aim of highlighting the importance of taking any therapeutic decision based on the data available in the literature. Case Report. The present study describes a combined surgical-orthodontic treatment of an impacted canine associated with a lateral incisor (2.2) suffering from type III dens invaginatus with radicular cyst, in a 15-year-old patient. Discussion. When treating a dens invaginatus there are different therapeutic solutions: they depend on the gravity of the anomaly and on the association with the retention of a permanent tooth. The aesthetic and functional restoration becomes extremely important when performing a surgical-orthodontic repositioning.

  7. Denitrification synergized with ANAMMOX for the anaerobic degradation of benzene: performance and microbial community structure.

    PubMed

    Peng, Shuchan; Zhang, Lilan; Zhang, DaiJun; Lu, Peili; Zhang, Xiaoting; He, Qiang

    2017-05-01

    To evaluate the effect of anaerobic ammonium oxidation (ANAMMOX) on benzene degradation under denitrification, a sequencing batch reactor (SBR) under denitrification synergized with ANAMMOX (SBR-DenAna) for benzene degradation was established by inoculating anaerobic ammonium-oxidizing bacteria (AnAOB) into a SBR under denitrification reactor (SBR-Den) for benzene degradation. The average rate of benzene degradation and the maximum first-order kinetic constant in SBR-DenAna were 2.34- and 1.41-fold those in SBR-Den, respectively, indicating that ANAMMOX improved the degradation of benzene under denitrification synergized with ANAMMOX. However, the average rate of benzene degradation decreased by 35% in the denitrification-ANAMMOX synergistic reactor when 10 mg N L -1 NO 2 - was added; the rate recovered once NO 2 - was depleted, indicating that ANAMMOX might detoxify NO 2 - . Results from high-throughput sequencing analysis revealed that Azoarcus within the family Rhodocyclaceae might be associated with benzene degradation in the two SBRs. AnAOB affiliated with the family Candidatus Brocadiaceae were just detected in SBR-DenAna.

  8. A mid-holocene fauna from Bear Den Cave, Sequoia National Park, California

    USGS Publications Warehouse

    Mead, Jim I.; McGinnis, Thomas W.; Keeley, Jon E.

    2006-01-01

    Test excavation of floor fill deposits in the first room in Bear Den Cave, Sequoia National Park, produced fossiliferous sediments down to at least 40 cm depth. Radiocarbon analysis of charcoal from this layer indicates an early-middle Holocene age of 7220 CAL BP. The fossil accumulation represents prey recovered from generations of ringtail (Bassariscus astutus) dung. Microvertebrate remains include salamanders, lizards, snakes, and mammals. The recovery of Aneides ferreus/vagransfrom early-middle Holocene deposits in Bear Den Cave is a first for this species group. Equally interesting is the recovery of Plethodon sp. Neither taxa live in the Sierra Nevada today. The fossil-rich deposits of Bear Den Cave indicate that future paleoecological studies will be productive in Sequoia National Park.

  9. Mercaptursäure und Nukleosidaddukt im Harn als Biomarker in 1-Hydroxymethylpyren-exponierten Ratten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ma, Lan

    2002-01-01

    1-Methylpyren (MP) ist hepatokanzerogen in neugeborenen männlichen Mäusen. Durch Hydroxylierung an der benzylischen Stelle und anschließende Sulfonierung wird MP zu DNA-reaktivem 1-Sulfooxymethylpyren (SMP) aktiviert. In der Ratte führt die Exposition des benzylischen Alkohols, 1-Hydroxymethylpyren (HMP), zur DNA-Adduktbildung in verschiedenen Geweben. Eventuelle Konsequenz der Toxifizierung ist die Ausscheidung entsprechender Mercaptursäure und Nukleosidaddukt im Harn, welche aufgrund ihrer Herkunft als Biomarker eignen könnten. In dieser Arbeit wird die Ausscheidung der Mercaptursäure und des N2-Desoxyguanosinadduktes in HMP-exponierten Ratten untersucht. Nach der Applikation von HMP bzw. MP wurden weniger als 1 % der Dosis als MPMA über Urin und Faeces ausgeschieden (0 - 48 h). Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich in den ersten 24 h nach der Applikation. MPdG konnte weder in Urin noch in Faeces der HMP-behandelten Tieren identifiziert werden. Nach direkter SMP-Applikation wurde MPdG nur in sehr geringe Menge (weniger als 0,9 ppm in 12 h) im Urin gefunden. Aufgrund der geringen Menge eignet sich MPdG nicht als Biomarker. MPMA dagegen, lässt sich analytisch gut erfassen. Es sollte daher untersucht werden, ob MPMA die Toxifizierung des HMP wiederspiegelt. Die Voraussetzung dafür ist die Kenntnisse über das Metabolismusmuster von HMP. Es wurde daher umfassende Untersuchungen zum Metabolismus des HMP durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass mehr als 80 % der Metaboiten in ihrer oxidierten Form (PCS, deren Glucuronsäure-Konjugate sowie phenolische Sulfatester der PCS) ausgeschieden wurden. Demnach spielt die Oxidation des HMP zu PCS eine sehr wichtige Rolle bei der Detoxifizierung und Ausscheidung von HMP. Ferne konnte nachgewiesen werden, dass die Enzyme Alkohol- und Aldehyd-Dehydrogenase an der Oxidation von HMP beteiligt waren. Die Inhibitoren Disulfiram und Ethanol der o. g. Enzyme wurde daher zur Modulation der Detoxifizierung in vivo eingesetzt. Die Veränderungen in der Toxifizierung von HMP zu SMP wurden durch die SMP-Konzentration im Plasma, die DNA-Addukthäufigkeit und die MPMA-Ausscheidung erfasst. Die Vorbehandlung von Disulfiram und Ethanol führte zu tendentielle Erhöhung der SMP-Konzentration im Plasma, DNA-Addukthäufigkeit in der Leber und die MPMA-Ausscheidung. Bemerkenswert ist jedoch, dass bereits eine Dosis von 0,2 g Ethanol/kg Körpermasse bereits zu statistisch signifikanten Erhöhungen der MPMA-Ausscheidung bei weiblichen Ratten. 1-Methylpyrene is hepatocarcinogenic in rodents. It is metabolized primarily to 1-hydroxymethylpyrene (HMP) by various cDNA-expressed rat and human cytochromes P450. HMP is activated to a highly reactive sulfuric acid ester, 1-sulfooxymethylpyrene (SMP), by sulphotransferases. In the rat, this activation pathway leads to the formation of DNA adducts in various tissues. Possible consequences of the toxification could be the excretion of the corresponding mercapturic acid and nucleosidadduct in urine and feces. Because of their origin, these substances should reflex the toxification process may be used as biomarkers. We investigate the excretion of 1-methylpyrenyl-mercapturic acid (MPMA) and the excretion of N2-(1-methylpyrenyl)-desoxyguanosin (MPdG) in urine and feces of HMP-treated rats. These studies showed that only a minor portion (< 1 %) of the administered dose of 1-HMP was excreted as mercapturic acid. MPdG could not be identified in urine and feces of HMP-treated rats. Treating rats with the active spieces sulfooxymethylpyrene, 0.9 ppm of the dose was found excreted within 12 h. I now investigated the alternative metabolic pathways of HMP. More than 50 % of the dose (administered intraperitoneally) was excreted as free 1-pyrenyl carboxylic acid and its glucuronic acid conjugate primarily in the urine. Other major urinary metabolites were phenolic sulpho conjugates of ring-oxidized 1-pyrenyl carboxylic acid (> 30 %). Minor metabolites were phenolic sulpho conjugates of HMP (< 5 %). The glucuronic acid conjugate of HMP was found in very small amounts. In total, > 80 % of the metabolites excreted were oxidized at the exocyclic carbon. This side-chain oxidation, probably catalyzed by alcohol and aldehyde dehydrogenases, appears to represent a detoxification pathway. Indeed, administration of ethanol shortly before the administration of HMP to rats increased the levels of SMP detected in blood, of DNA adducts formed in tissues and of mercapturic acid excreted. These effects were observed even at very low dose levels of ethanol (0.2 g per kg body weight). Similar effects were shown after administration of Disulfiram, an inhibitor of aldehyde dehydrogenase.

  10. Erzwingt die Quantenmechanik eine drastische Änderung unseres Weltbilds? Gedanken und Experimente nach Einstein, Podolsky und Rosen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Frodl, Peter

    Von den Anfängen der Quantenmechanik bis heute gibt es Versuche, sie als statistische Theorie über Ensembles individueller klassischer Systeme zu interpretieren. Die Bedingungen, unter denen Theorien verborgener Parameter zu deterministischen Beschreibungen dieser individuellen Systeme als klassisch angesehen werden können, wurden von Einstein, Podolsky und Rosen 1935 formuliert: 1. Physikalische Systeme sind im Prinzip separierbar. 2. Zu jeder physikalischen Größe, deren Wert man ohne Störung des betrachteten Systems mit Sicherheit voraussagen kann, existiert ein ihr entsprechendes Element der physikalischen Realität.Zusammen sind sie, wie Bell 1964 gezeigt hat, prinzipiell unverträglich mit der Quantenmechanik und unhaltbar angesichts neuerer Experimente. Diese erweisen einmal mehr die Quantenmechanik als richtige Theorie. Um ihre Ergebnisse zu verstehen, müssen wir entweder die in der klassischen Physik als selbstverständlich angesehene Annahme der Separierbarkeit physikalischer Systeme aufgeben oder unseren Begriff der physikalischen Realität revidieren. Eine Untersuchung des Begriffs der Separabilität und einige Überlegungen zum Problem der Messung von Observablen zeigen, daß eine Änderung des Begriffs der physikalischen Realität unumgänglich ist. Der revidierte Realitätsbegriff sollte mit klassischer Physik und Quantenmechanik verträglich sein, um ein einheitliches Weltbild zu ermöglichen.Translated AbstractDo Quantum Mechanics Force us to Drastically Change our View of the World? Thoughts and Experiments after Einstein, Podolsky and RosenSince the advent of quantum mechanics there have been attempts of its interpretation in terms of statistical theory concerning individual classical systems. The very conditions necessary to consider hidden variable theories describing these individual systems as classical had been pointed out by Einstein, Podolsky and Rosen in 1935: 1. Physical systems are in principle separable. 2. If it is possible to predict with certainty the value of a physical quantity without disturbing the system under consideration, then there exists an element of physical reality corresponding to this physical quantity.Together they are, as was shown by Bell in 1964, incompatible in principle with quantum mechanics and no more tenable in view of recent experiments. These experiments once more corroborate quantum theory. In order to understand their results we are forced either to drop the assumption of separability of physical systems (taken for self-evident in classical physics) or to change our concept of physical reality. After investigating the notion of separability and connecting the EPR-correlations to the measurement problem we, conclude that a change of the concept of physical reality is indispensable. The revised concept should be compatible with both classical and quantum physics in order to allow a uniform view of the physical world.

  11. Invasive forstliche schad-organismen in Nordamerika

    Treesearch

    Christopher J. Fettig; Horst E.  Delb

    2017-01-01

    In Nordamerika sind Wälder infolge von Einwandernden, internationalem Handel und Tourismus traditionell stark von Einschleppungen gebietsfremder invasiver Schadorganismen betroffen. Infolge von Globalisierung und Klimawandel gibt es aufgrund der Ähnlichkeiten von Klima, Flora und Fauna zwischen Europa und Nordamerika viele Parallelen.

  12. Verbesserung der Symmetrie von Hirnaufnahmen entlang der Sagittalebene

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ens, Konstantin; Wenzel, Fabian; Fischer, Bernd

    Die lokale Symmetrie von Hirnscans entlang der Sagittalebene zu ermitteln und zu modizifieren, ist für eine Reihe neurologischer Anwendungen interessant. Beispielsweise kann der voxelweise Vergleich von rechter und linker Hirnhälfte nur dann Aufschluss über die Lokalisierung von Läsionen geben, wenn durch Transformation ein Hirnscan eine möglichst hohe Symmetrie aufweist. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Visualisierung von medialen Hirnschnitten, für die die Trennfläche beider Hirnhälfte möglichst eben sein sollte. Diese Arbeit stellt die Entwicklung eines Verfahrens vor, mit dessen Hilfe die Symmetrie von Hirnaufnahmen entlang der Sagittalebene verbessert werden kann. Dies geschieht unter Verwendung von aktiven Konturen, die mit Hilfe einer neuartigen Kostenfunktion gesteuert werden. Experimente am Ende der Arbeit mit strukturellen Kernspinaufnahmen demonstrieren die Leistungsfähigkeit des Verfahrens.

  13. Book Review: John von Neumann and the foundations of quantum physics. (Vienna Circle Institute yearbook (2000), 8) Miklos Redei and Michael Stoltzner (Eds.); Kluwer Academic Publishers, Dordrecht, 2001, pp., US 125, ISBN 0792368126

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lupher, Tracy

    2003-12-01

    Some people may be surprised to learn that John von Neumann's work on the foundations of quantum physics went far beyond what is contained within the pages of his Mathematical Foundations of Quantum Mechanics (MFQM) (von Neumann, 1955). However, this narrow focus often ignores von Neumann's later work on quantum logic and what are now called in his honor, von Neumann algebras. This volume honoring von Neumann's contributions to physics is unique in that, while it contains 12 papers that examine various aspects of von Neumann's work, it also contains two of his previously unpublished papers and some of his previously unpublished correspondence.

  14. Nomadic migration : a service environment for autonomic computing on the Grid

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lanfermann, Gerd

    2003-06-01

    In recent years, there has been a dramatic increase in available compute capacities. However, these “Grid resources” are rarely accessible in a continuous stream, but rather appear scattered across various machine types, platforms and operating systems, which are coupled by networks of fluctuating bandwidth. It becomes increasingly difficult for scientists to exploit available resources for their applications. We believe that intelligent, self-governing applications should be able to select resources in a dynamic and heterogeneous environment: Migrating applications determine a resource when old capacities are used up. Spawning simulations launch algorithms on external machines to speed up the main execution. Applications are restarted as soon as a failure is detected. All these actions can be taken without human interaction. A distributed compute environment possesses an intrinsic unreliability. Any application that interacts with such an environment must be able to cope with its failing components: deteriorating networks, crashing machines, failing software. We construct a reliable service infrastructure by endowing a service environment with a peer-to-peer topology. This “Grid Peer Services” infrastructure accommodates high-level services like migration and spawning, as well as fundamental services for application launching, file transfer and resource selection. It utilizes existing Grid technology wherever possible to accomplish its tasks. An Application Information Server acts as a generic information registry to all participants in a service environment. The service environment that we developed, allows applications e.g. to send a relocation requests to a migration server. The server selects a new computer based on the transmitted resource requirements. It transfers the application's checkpoint and binary to the new host and resumes the simulation. Although the Grid's underlying resource substrate is not continuous, we achieve persistent computations on Grids by relocating the application. We show with our real-world examples that a traditional genome analysis program can be easily modified to perform self-determined migrations in this service environment. In den vergangenen Jahren ist es zu einer dramatischen Vervielfachung der verfügbaren Rechenzeit gekommen. Diese 'Grid Ressourcen' stehen jedoch nicht als kontinuierlicher Strom zur Verfügung, sondern sind über verschiedene Maschinentypen, Plattformen und Betriebssysteme verteilt, die jeweils durch Netzwerke mit fluktuierender Bandbreite verbunden sind. Es wird für Wissenschaftler zunehmend schwieriger, die verfügbaren Ressourcen für ihre Anwendungen zu nutzen. Wir glauben, dass intelligente, selbstbestimmende Applikationen in der Lage sein sollten, ihre Ressourcen in einer dynamischen und heterogenen Umgebung selbst zu wählen: Migrierende Applikationen suchen eine neue Ressource, wenn die alte aufgebraucht ist. 'Spawning'-Anwendungen lassen Algorithmen auf externen Maschinen laufen, um die Hauptanwendung zu beschleunigen. Applikationen werden neu gestartet, sobald ein Absturz endeckt wird. Alle diese Verfahren können ohne menschliche Interaktion erfolgen. Eine verteilte Rechenumgebung besitzt eine natürliche Unverlässlichkeit. Jede Applikation, die mit einer solchen Umgebung interagiert, muss auf die gestörten Komponenten reagieren können: schlechte Netzwerkverbindung, abstürzende Maschinen, fehlerhafte Software. Wir konstruieren eine verlässliche Serviceinfrastruktur, indem wir der Serviceumgebung eine 'Peer-to-Peer'-Topology aufprägen. Diese “Grid Peer Service” Infrastruktur beinhaltet Services wie Migration und Spawning, als auch Services zum Starten von Applikationen, zur Dateiübertragung und Auswahl von Rechenressourcen. Sie benutzt existierende Gridtechnologie wo immer möglich, um ihre Aufgabe durchzuführen. Ein Applikations-Information- Server arbeitet als generische Registratur für alle Teilnehmer in der Serviceumgebung. Die Serviceumgebung, die wir entwickelt haben, erlaubt es Applikationen z.B. eine Relokationsanfrage an einen Migrationsserver zu stellen. Der Server sucht einen neuen Computer, basierend auf den übermittelten Ressourcen-Anforderungen. Er transferiert den Statusfile des Applikation zu der neuen Maschine und startet die Applikation neu. Obwohl das umgebende Ressourcensubstrat nicht kontinuierlich ist, können wir kontinuierliche Berechnungen auf Grids ausführen, indem wir die Applikation migrieren. Wir zeigen mit realistischen Beispielen, wie sich z.B. ein traditionelles Genom-Analyse-Programm leicht modifizieren lässt, um selbstbestimmte Migrationen in dieser Serviceumgebung durchzuführen.

  15. An open, self-controlled study on the efficacy of topical indoxacarb for eliminating fleas and clinical signs of flea-allergy dermatitis in client-owned dogs in Queensland, Australia

    PubMed Central

    Fisara, Petr; Sargent, Roger M; Shipstone, Michael; von Berky, Andrew; von Berky, Janet

    2014-01-01

    Background Canine flea-allergy dermatitis (FAD), a hypersensitivity response to antigenic material in the saliva of feeding fleas, occurs worldwide and remains a common presentation in companion animal veterinary practice despite widespread availability of effective systemic and topical flea-control products. Hypothesis/Objectives To evaluate the clinical response in dogs with FAD treated topically with indoxacarb, a novel oxadiazine insecticide. Animals Twenty-five client-owned dogs in Queensland, Australia diagnosed with pre-existing FAD on the basis of clinical signs, flea-antigen intradermal and serological tests. Methods An open-label, noncontrolled study, in which all dogs were treated with topical indoxacarb at 4 week intervals, three times over 12 weeks. Results Twenty-four dogs completed the study. Complete resolution of clinical signs of FAD was observed in 21 cases (87.5%), with nearly complete resolution or marked improvement in the remaining three cases. Mean clinical scores (Canine Atopic Dermatitis Extent and Severity Index-03) were reduced by 93.3% at week 12. Mean owner-assessed pruritus scores were reduced by 88% by week 12. Mean flea counts reduced by 98.7 and 100% in weeks 8 and 12, respectively. Conclusions and clinical importance Topical indoxacarb treatment applied every 4 weeks for 12 weeks, without concomitant antipruritic or ectoparasiticide therapy, completely alleviated flea infestations in all dogs and associated clinical signs of FAD in a high proportion of this population of dogs in a challenging flea-infestation environment. Résumé Contexte La dermatite par allergie aux piqures de puces (FAD), une hypersensibilité aux antigènes salivaires des puces, est décrite dans le monde entier et reste une présentation fréquente en médicine vétérinaire des animaux de compagnie malgré une large gamme d'antiparasitaires topiques et systémiques efficaces disponibles. Hypothèses/Objectifs Estimer la réponse clinique des chiens atteints de FAD recevant de l'indoxacarb topique, un nouvel insecticide de la classe des oxadiazines. Sujets Vingt cinq chiens de propriétaires du Queensland, Australie, précédemment diagnostiqués allergiques aux puces à partir des signes cliniques, des tests intradermiques et des tests sérologiques. Méthodes Une étude ouverte, non contrôlée, dans laquelle tous les chiens ont été traités avec de l'indoxacarb topique à 4 semaines d'intervalles, trois fois sur 12 semaines. Résultats Vingt quatre chiens ont été inclus dans l'étude. Une résolution complète des signes cliniques de FAD a été observée pour 21 cas (87.5%), ave une résolution presque complète ou une amélioration marquée pour les trois autres cas. Les scores cliniques moyens (Canine Atopic Dermatitis Extent and Severity Index-03) ont été réduits de 93.3% à la semaine 12. Les scores de prurit moyens ont été réduits de 88% à la semaine 12. Les comptages moyens de puce ont été réduits de 98.7% et 100% respectivement aux semaines 8 et 12. Conclusions et importance clinique Le traitement topique d'indoxacarb appliqué toutes les 4 semaines pendant 12 semaines, sans antiprurigineux ou ectoparasitaire concomitant, a complètement supprimé l'infestation de puces pour tous les chiens et les signes cliniques associés à la FAD pour une large proportion de cette population de chiens dans un environnement contenant des puces. Resumen Introducción la dermatitis alérgica a las pulgas en perros (FAD), es una respuesta de hipersensibilidad a material antigénico en la saliva de las pulgas que se alimentan en los perros. Ocurre a nivel mundial y aún permanece como una presentación común en los animales de compañía en las prácticas veterinarias, a pesar de la disponibilidad de efectivos tratamientos sistémicos y tópicos para el control de las pulgas. Hipótesis/Objetivos evaluar la respuesta clínica en perros con FAD tratados tópicamente con inoxacarb, novedoso insecticida de tipo oxadiacina. Animales 25 animales de propietarios particulares en Queensland, Australia, diagnosticados con FAD en base a los signos clínicos, y pruebas serológicas intradérmicas para el antígeno de las pulgas. Métodos se realizó un estudio abierto no controlado en el cual los perros fueron tratados con indoxacarb por vía tópica a intervalos de cuatro semanas, tres veces en el curso de 12 semanas. Resultados 24 perros completaron el estudio. La resolución completa de los signos clínicos de FAD fue observada en 21 casos (87,5%), con casi completa resolución o una marcada mejora en los restantes tres casos. El valor medio de evaluación clínica (índice de extensión y severidad de la dermatitis atópica canina-03) se redujo un 93,3% en la semana 12. Los valores medios de prurito evaluados por los propietarios se redujeron en un 88% en la semana 12 los recuentos medios de pulgas se redujeron un 98,7 y un 100% en las semanas 8 y 12, respectivamente. Conclusiones e importancia clínica el tratamiento tópico con indoxacarb aplicado cada cuatro semanas durante 12 semanas, sin tratamientos complementarios antipruriticos o terapia ectoparásiticida, alivian completamente la infestación por pulgas en todos los perros y los signos clínicos asociados con FAD en una alta proporción de esta población de perros en un ambiente con contacto con pulgas. Zusammenfassung Hintergrund Die Flohspeichelallergie des Hundes (FAD), bei der es sich um eine Hypersensibilitätsreaktion auf das Antigenmaterial im Speichel von saugenden Flöhen handelt, kommt weltweit vor und stellt einen häufigen Vorstellungsgrund in der Kleintierpraxis dar, obwohl weltweit wirksame systemische und topische Flohkontrollprodukte verfügbar sind. Hypothese/Ziele Eine Evaluierung der klinischen Antwort von Hunden mit FAD, die topisch mit Indoxacarb, einem neuen Oxadiazin Insektizid, behandelt worden waren. Tiere Fünfundzwanzig private Hunde in Queensland, Australien, die mit bereits existierender FAD basierend auf klinischer Symptomatik, positiven Intradermaltests und positiver Serologie auf Flohallergen diagnostiziert worden waren. Methoden Eine offene, nicht kontrollierte Studie, in der alle Hunde mit topischem Indoxacarb in 4 wöchigen Intervallen, drei Mal über einen Zeitraum von 12 Wochen behandelt wurden. Ergebnisse Vierundzwanzig Hunde beendeten die Studie. Eine gänzliche Abheilung der klinischen Anzeichen von FAD wurde in 21 Fällen beobachtet (87,5%), bei nahezu völligem Verschwinden oder einer deutlichen Verbesserung in den restlichen drei Fällen. Die durchschnittlichen klinischen Werte (Canine Atopic Dermatitis Extent and Severity Index-03) waren in der zwölften Woche um 93,3% reduziert. Die durchschnittlichen, von den BesitzerInnen beurteilten, Juckreizwerte waren in der zwölften Woche um 88% reduziert. Die durchschnittliche Anzahl an Flöhen war in den Wochen 8 und 12 um 97,7 bzw 100% reduziert. Schlussfolgerungen und klinische Bedeutung Indoxacarb, welches topisch alle 4 Wochen 12 Wochen lang ohne begleitende juckreizstillende Behandlung oder einer Behandlung von Ektoparasiten verabreicht wurde, milderte die Flohinfestationen bei allen Hunden und die mit FAD auftretenden klinischen Symptome in einer großen Proportion dieser Hundepopulation, die in einer schwierigen Umgebung mit hohem Flohvorkommen, lebten. PMID:24797425

  16. Fox Den Disease: An Interesting Case Following Delayed Diagnosis.

    PubMed

    Stehr, Ryan C; Kim, Nicholas; LoGiudice, John A; Ludwig, Kirk

    2015-06-01

    Pyoderma fistulans sinifica, also known as fox den disease, is a rare and poorly understood inflammatory disorder of the skin and subcutaneous tissues. This disorder is often mistaken for other inflammatory skin disorders and treated inappropriately. The authors describe the case of a 53-year-old male who presented to the colorectal surgery service with a longstanding diagnosis of perirectal Crohn's disease. Despite aggressive immunosuppression and numerous surgical procedures, the patient continued to have unrelenting purulent drainage from the skin of his buttocks. Following wide excision of the affected skin and subcutaneous tissues by the colorectal surgeon, the plastic surgery team reconstructed the 30 cm x 55 cm wound using a combination of local flaps and skin grafts. The initial pathology report of the excised specimen confirmed the presence of nonspecific abscesses and inflammation. Upon special request by the plastic surgery team, the sample was resectioned with the specific intent of establishing a diagnosis of fox den disease. The additional slides met the criteria for an unequivocal diagnosis of fox den disease. Immunosuppression was discontinued and the patient healed his wounds without complication. Fox den disease is often overlooked because of the obscurity of the disease and the special histological sectioning needed to establish a diagnosis. In this case, the patient was unnecessarily treated with immunosuppressive drugs for more than 3 decades because of a misdiagnosis. With increased awareness of fox den disease, perhaps its pathophysiology can be better elucidated as more patients are appropriately diagnosed and treated.

  17. A Prototype Regional GSI-based EnKF-Variational Hybrid Data Assimilation System for the Rapid Refresh Forecasting System: Dual-Resolution Implementation and Testing Results

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pan, Yujie; Xue, Ming; Zhu, Kefeng; Wang, Mingjun

    2018-05-01

    A dual-resolution (DR) version of a regional ensemble Kalman filter (EnKF)-3D ensemble variational (3DEnVar) coupled hybrid data assimilation system is implemented as a prototype for the operational Rapid Refresh forecasting system. The DR 3DEnVar system combines a high-resolution (HR) deterministic background forecast with lower-resolution (LR) EnKF ensemble perturbations used for flow-dependent background error covariance to produce a HR analysis. The computational cost is substantially reduced by running the ensemble forecasts and EnKF analyses at LR. The DR 3DEnVar system is tested with 3-h cycles over a 9-day period using a 40/˜13-km grid spacing combination. The HR forecasts from the DR hybrid analyses are compared with forecasts launched from HR Gridpoint Statistical Interpolation (GSI) 3D variational (3DVar) analyses, and single LR hybrid analyses interpolated to the HR grid. With the DR 3DEnVar system, a 90% weight for the ensemble covariance yields the lowest forecast errors and the DR hybrid system clearly outperforms the HR GSI 3DVar. Humidity and wind forecasts are also better than those launched from interpolated LR hybrid analyses, but the temperature forecasts are slightly worse. The humidity forecasts are improved most. For precipitation forecasts, the DR 3DEnVar always outperforms HR GSI 3DVar. It also outperforms the LR 3DEnVar, except for the initial forecast period and lower thresholds.

  18. Different induction of LPA receptors by chemical liver carcinogens regulates cellular functions of liver epithelial WB-F344 cells.

    PubMed

    Hirane, Miku; Ishii, Shuhei; Tomimatsu, Ayaka; Fukushima, Kaori; Takahashi, Kaede; Fukushima, Nobuyuki; Honoki, Kanya; Tsujiuchi, Toshifumi

    2016-11-01

    Lysophosphatidic acid (LPA) signaling via LPA receptors (LPA 1 to LPA 6 ) mediates a variety of cellular functions, including cell motility. In the present study, we investigated the effects of LPA receptors on cell motile activity during multi-stage hepatocarcinogenesis in rat liver epithelial WB-F344 cells treated with chemical liver carcinogens. Cells were treated with a initiator (N-nitrosodiethylamine (DEN)) and three promoters (phenobarbital (PB), okadaic acid (OA) and clofibrate) every 24 h for 2 days. Cell motile activity was elevated by DEN, correlating with Lpar3 expression. PB, OA, and clofibrate elevated Lpar1 expression and inhibited cell motile activity. To evaluate the effects of long-term treatment on cell motility, cells were treated with DEN and/or PB for at least 6 months. Lpar3 expression and cell motile activity were significantly elevated by the long-term DEN treatment with or without further PB treatment. In contrast, long-term PB treatment with or without further DEN elevated Lpar1 expression and inhibited cell motility. When the synthesis of extracellular LPA was blocked by a potent ATX inhibitor S32826 before cell motility assay, the cell motility induced by DEN and PB was markedly suppressed. These results suggest that activation of the different LPA receptors may regulate the biological functions of cells treated with chemical carcinogens. © 2015 Wiley Periodicals, Inc. © 2015 Wiley Periodicals, Inc.

  19. Joint DEnKF-albedo assimilation scheme that considers the common land model subgrid heterogeneity and a snow density-based observation operator for improving snow depth simulations

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Xu, Jianhui; Zhang, Feifei; Zhao, Yi; Shu, Hong; Zhong, Kaiwen

    2016-07-01

    For the large-area snow depth (SD) data sets with high spatial resolution in the Altay region of Northern Xinjiang, China, we present a deterministic ensemble Kalman filter (DEnKF)-albedo assimilation scheme that considers the common land model (CoLM) subgrid heterogeneity. In the albedo assimilation of DEnKF-albedo, the assimilated albedos over each subgrid tile are estimated with the MCD43C1 bidirectional reflectance distribution function (BRDF) parameters product and CoLM calculated solar zenith angle. The BRDF parameters are hypothesized to be consistent over all subgrid tiles within a specified grid. In the SCF assimilation of DEnKF-albedo, a DEnKF combining a snow density-based observation operator considers the effects of the CoLM subgrid heterogeneity and is employed to assimilate MODIS SCF to update SD states over all subgrid tiles. The MODIS SCF over a grid is compared with the area-weighted sum of model predicted SCF over all the subgrid tiles within the grid. The results are validated with in situ SD measurements and AMSR-E product. Compared with the simulations, the DEnKF-albedo scheme can reduce errors of SD simulations and accurately simulate the seasonal variability of SD. Furthermore, it can improve simulations of SD spatiotemporal distribution in the Altay region, which is more accurate and shows more detail than the AMSR-E product.

  20. Predicting cattle age from eye lens weight and nitrogen content, dentition, and United States Department of Agriculture maturity score.

    PubMed

    Raines, C R; Dikeman, M E; Unruh, J A; Hunt, M C; Knock, R C

    2008-12-01

    This research explores the relationship between generally accepted and alternative cattle age-prediction methods and chronological age. Cattle (n = 386) of documented ages ranging from 370 to 1,115 d of age were used. Dentition (DEN), USDA maturity score (MS), lens weight (LW), and lens total N (LN) content were used as possible predictors of age. Correlations with age were determined: LW (r = 0.77); DEN (r = 0.74); LN (r = 0.71); and MS (r = 0.64). Stepwise backward regression was used to generate an age prediction equation: Age (mo) = -21.79 + 17.23(LW, g) + 0.038(DEN). By this equation, 38% of cattle

  1. Unexpected storm-time nightside plasmaspheric density enhancement at low L shell

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Chu, X.; Bortnik, J.; Denton, R. E.; Yue, C.

    2017-12-01

    We have developed a three-dimensional dynamic electron density (DEN3D) model in the inner magnetosphere using a neural network approach. The DEN3D model can provide spatiotemporal distribution of the electron density at any location and time that spacecraft observations are not available. Given DEN3D's good performance in predicting the structure and dynamic evolution of the plasma density, the salient features of the DEN3D model can be used to gain further insight into the physics. For instance, the DEN3D models can be used to find unusual phenomena that are difficult to detect in observations or simulations. We report, for the first time, an unexpected plasmaspheric density increase at low L shell regions on the nightside during the main phase of a moderate storm during 12-16 October 2004, as opposed to the expected density decrease due to storm-time plasmaspheric erosion. The unexpected density increase is first discovered in the modeled electron density distribution using the DEN3D model, and then validated using in-situ density measurements obtained from the IMAGE satellite. The density increase was likely caused by increased earthward transverse field plasma transport due to enhanced nightside ExB drift, which coincided with enhanced solar wind electric field and substorm activity. This is consistent with the results of physics-based simulation SAMI3 model which show earthward enhanced plasma transport and electron density increase at low L shells during storm main phase.

  2. A rapid method to visualize von willebrand factor multimers by using agarose gel electrophoresis, immunolocalization and luminographic detection.

    PubMed

    Krizek, D R; Rick, M E

    2000-03-15

    A highly sensitive and rapid clinical method for the visualization of the multimeric structure of von Willebrand Factor in plasma and platelets is described. The method utilizes submerged horizontal agarose gel electrophoresis, followed by transfer of the von Willebrand Factor onto a polyvinylidine fluoride membrane, and immunolocalization and luminographic visualization of the von Willebrand Factor multimeric pattern. This method distinguishes type 1 from types 2A and 2B von Willebrand disease, allowing timely evaluation and classification of von Willebrand Factor in patient plasma. It also allows visualization of the unusually high molecular weight multimers present in platelets. There are several major advantages to this method including rapid processing, simplicity of gel preparation, high sensitivity to low concentrations of von Willebrand Factor, and elimination of radioactivity.

  3. Surgical Orthodontic Treatment of an Impacted Canine in the Presence of Dens Invaginatus and Follicular Cyst

    PubMed Central

    Canevello, Carola; Laffi, Nicola

    2014-01-01

    Introduction. “Dens invaginatus” is a dental anomaly which originates from the invagination of the ameloblastic epithelium into the lingual surface of the dental crown during the odontogenesis. It can cause early pulpal necrosis, abscesses, retention or dislocation of contiguous elements, cysts, and internal resorptions. It normally affects the upper lateral incisors. In the following study the authors will discuss the etiology, the physiopathology, and the surgical-orthodontic management of a rare case of impacted canine associated with dens invaginatus and follicular cyst, with the aim of highlighting the importance of taking any therapeutic decision based on the data available in the literature. Case Report. The present study describes a combined surgical-orthodontic treatment of an impacted canine associated with a lateral incisor (2.2) suffering from type III dens invaginatus with radicular cyst, in a 15-year-old patient. Discussion. When treating a dens invaginatus there are different therapeutic solutions: they depend on the gravity of the anomaly and on the association with the retention of a permanent tooth. The aesthetic and functional restoration becomes extremely important when performing a surgical-orthodontic repositioning. PMID:24963421

  4. First evidence of gregarious denning in opossums (Didelphimorphia, Didelphidae), with notes on their social behaviour

    PubMed Central

    Astúa, Diego; Carvalho, Rafael A.; Maia, Paula F.; Magalhães, Arthur R.; Loretto, Diogo

    2015-01-01

    The Didelphidae are considered solitary opossums with few social interactions, usually limited to mating-related or mother–pouch young interactions. Anecdotal reports suggest that additional interactions occur, including den sharing by a few individuals, usually siblings. Here, we report novel observations that indicate opossums are more social than previously thought. These include nest sharing by males and females of Marmosa paraguayana, Gracilinanus microtarsus and Marmosops incanus prior to the onset of the breeding season and without signs of sexual activity; this is taken to indicate early pair-bonding matching and cooperative nest building. We also recorded den sharing among recently weaned siblings of Didelphis aurita and Caluromys philander. In addition, we observed 13 individuals of Didelphis albiventris representing three age classes resting without agonistic interactions in a communal den. These are the first reports of gregarious behaviour involving so many individuals, which are either unrelated or represent siblings from at least two litters, already weaned, sharing the same den with three adults. Sociality in opossums is probably more complex than previously established, and field experimental designs combining the use of artificial nests with camera traps or telemetry may help to gauge the frequency and extent of these phenomena. PMID:26085500

  5. Crowned dens syndrome diagnosed on ¹⁸F-FDG PET/CT.

    PubMed

    Monet, Antoine; Massonnat, Richard; Merino, Bertrand; Riviere, Annalisa; Richez, Christophe

    2014-12-01

    An 87-year-old woman with corticosteroid-resistant polymyalgia rheumatica underwent ¹⁸F-FDG PET/CT for suspected giant cell arteritis or neoplastic disease. FDG uptake in the immediate vicinity of the odontoid process, with a crownlike calcification, was identified on the CT scan on the posterior side of the dens, thus confirming the diagnosis of crowned dens syndrome. Because this rare syndrome is frequently misdiagnosed, nuclear physicians should be aware of the signs and symptoms of this condition, which may call for the use of PET/CT imagery.

  6. Clarifying the link between von Neumann and thermodynamic entropies

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Deville, Alain; Deville, Yannick

    2013-01-01

    The state of a quantum system being described by a density operator ρ, quantum statistical mechanics calls the quantity - kTr( ρln ρ), introduced by von Neumann, its von Neumann or statistical entropy. A 1999 Shenker's paper initiated a debate about its link with the entropy of phenomenological thermodynamics. Referring to Gibbs's and von Neumann's founding texts, we replace von Neumann's 1932 contribution in its historical context, after Gibbs's 1902 treatise and before the creation of the information entropy concept, which places boundaries into the debate. Reexamining von Neumann's reasoning, we stress that the part of his reasoning implied in the debate mainly uses thermodynamics, not quantum mechanics, and identify two implicit postulates. We thoroughly examine Shenker's and ensuing papers, insisting upon the presence of open thermodynamical subsystems, imposing us the use of the chemical potential concept. We briefly mention Landau's approach to the quantum entropy. On the whole, it is shown that von Neumann's viewpoint is right, and why Shenker's claim that von Neumann entropy "is not the quantum-mechanical correlate of thermodynamic entropy" can't be retained.

  7. Lack of gp130 expression in hepatocytes attenuates tumor progression in the DEN model.

    PubMed

    Hatting, M; Spannbauer, M; Peng, J; Al Masaoudi, M; Sellge, G; Nevzorova, Y A; Gassler, N; Liedtke, C; Cubero, F J; Trautwein, C

    2015-03-05

    Chronic liver inflammation is a crucial event in the development and growth of hepatocellular carcinoma (HCC). Compelling evidence has shown that interleukin-6 (IL-6)/gp130-dependent signaling has a fundamental role in liver carcinogenesis. Thus, in the present study we aimed to investigate the role of gp130 in hepatocytes for the initiation and progression of HCC. Hepatocyte-specific gp130 knockout mice (gp130(Δhepa)) and control animals (gp130(f/f)) were treated with diethylnitrosamine (DEN). The role of gp130 for acute injury (0-144 h post treatment), tumor initiation (24 weeks) and progression (40 weeks) was analyzed. After acute DEN-induced liver injury we observed a reduction in the inflammatory response in gp130(Δhepa) animals as reflected by decreased levels of IL-6 and oncostatin M. The loss of gp130 slightly attenuated the initiation of HCC 24 weeks after DEN treatment. In contrast, 40 weeks after DEN treatment, male and female gp130(Δhepa) mice showed smaller tumors and reduced tumor burden, indicating a role for hepatocyte-specific gp130 expression during HCC progression. Oxidative stress and DNA damage were substantially and similarly increased by DEN in both gp130(f/f) and gp130(Δhepa) animals. However, gp130(Δhepa) livers revealed aberrant STAT5 activation and decreased levels of transforming growth factor-β (TGFβ), pSMAD2/3 and SMAD2, whereas phosphorylation of STAT3 at Tyr705 and Ser727 was absent. Our results indicate that gp130 deletion in hepatocytes reduces progression, but not HCC initiation in the DEN model. Gp130 deletion resulted in STAT3 inhibition but increased STAT5 activation and diminished TGF-dependent signaling. Hence, blocking gp130 in hepatocytes might be an interesting therapeutic target to inhibit the growth of HCC.

  8. The Corona Dentis: Description of an Anatomic Variant with Technical Implications for Anterior Odontoid Screw Placement.

    PubMed

    Alonso, Fernando; Iwanaga, Joe; Chapman, Jens R; Oskouian, Rod J; Tubbs, R Shane

    2017-08-01

    Type 2 odontoid fractures are the most common cervical fractures among the elderly. Neurologic deficit is usually caused by myelopathy as a result of posterior dens migration. Direct anterior screw placement provides stabilization and can preserve C1-C2 movement. The presence of a bony excrescence on the anterior superior tip of the dens may lead to placement of a screw of incorrect length. Twenty C2 dry specimens were examined for the presence of a corona dentis, which is a bony excrescence in the coronal plane near the apex of the dens. When identified, measurements of the corona dentis were performed using calipers and a ruler. In addition, anteroposterior (AP) and lateral fluoroscopy was performed on all specimens found to have a corona dentis. A corona dentis was found on 20% of our C2 specimens and had an average width of 9 mm and an average height of 4.5 mm. The average width of the dens did not vary as the normal tip of the dens transitioned into the coronae. In no specimen did the corona dentis seem to be composed of trabecular bone and it was seen as a superior projection of cortical bone on fluoroscopy. On fluoroscopy, the corona dentis could be identified on a true AP projection. In angulated AP views, fluoroscopic images overestimated the length of the corona dentis. We describe a new entity termed the corona dentis because of its crownlike feature. It is a superior cortical bone protrusion and should be noted as a variant of the dens during anterior odontoid screw placement. Its propensity to increase the height of the dens markedly can lead to higher rates of neurologic deficits during type 2 odontoid fractures if not appreciated. A true AP view is critical for correct screw size placement. Copyright © 2017 Elsevier Inc. All rights reserved.

  9. Corticosterone and the transition from courtship behavior to dispersal in male red-sided garter snakes (Thamnophis sirtalis parietalis).

    PubMed

    Cease, Arianne J; Lutterschmidt, Deborah I; Mason, Robert T

    2007-01-01

    Seasonal modulation of baseline glucocorticoid concentrations as well as the sensitivity of the hypothalamic-pituitary-adrenal (HPA) axis plays an important role in supporting critical life-history events such as seasonal reproduction and migration. Despite numerous studies on adrenocortical modulation, little is known about the exact timing of this seasonal modulation with respect to critical life-history stages. We tested the hypothesis that seasonal modulation of the HPA axis during the spring mating season in male red-sided garter snakes (Thamnophis sirtalis parietalis) is temporally linked to the mechanisms regulating dispersal. We compared hormonal responses to capture stress in courting male red-sided garter snakes collected from the den site and den perimeter to those of dispersing snakes collected 0.6 km from the den. We also investigated possible changes in steroid hormones during the spring mating season. These studies support previous findings that plasma androgen and corticosterone concentrations significantly decline over the mating season. Our results demonstrate that males 0.6 km into a 15-20 km route to the feeding grounds have lower baseline corticosterone concentrations than male snakes actively courting at the den. Dispersing males also exhibit a typical stress response marked by a significant increase in corticosterone while actively courting males do not. Capture stress did not significantly influence androgen concentrations of either courting or dispersing male red-sided garter snakes. There were no significant differences in body composition indices among male snakes collected from the den, den perimeter, or 0.6 km away from the den. However, we did observe a significant negative correlation between baseline corticosterone levels and body composition indices. These data suggest that breeding is a distinct stage accompanied by specific physiological parameters that differ from those during dispersal to the feeding grounds. Our results indicate that declining baseline corticosterone concentrations may play a role in the behavioral switch between actively courting and dispersing (i.e., feeding) in the late spring.

  10. 24. Typical 1bedroom apartment, from entry hall, den (right) bedroom ...

    Library of Congress Historic Buildings Survey, Historic Engineering Record, Historic Landscapes Survey

    24. Typical 1-bedroom apartment, from entry hall, den (right) bedroom (left), and kitchen (not shown) on left. - Techwood Homes, Building No. 5, 467 Techwood Drive & 114-120 Pine Street, Atlanta, Fulton County, GA

  11. BOOK REVIEW: Meilensteine der Astronomie - Von Aristoteles bis Hawking

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Duerbeck, H. W.; Hamel, J.

    2006-12-01

    A writer, more specific a writer on the history of astronomy, might from time to time look at the collected document folders with all the research material and reprints, and might wonder: has this been all? Especially at a time when recycling is in vogue? And, perhaps with a request or an invitation to submit something, he or she might consider re-using the material before its definitive disposal. Well, such are my feelings when I looked at Jurgen Hamel's new book Milestones of Astronomy - From Aristoteles to Hawking . A slight chance for survival of medium-sized publishers like Kosmos is to offer popular books, and a title must attract potential buyers: Aristoteles means the "old" times, and as concerns the "mad scientist" of modern times, Stephen Hawking has by now dethroned Einstein. In 1998, Hamel had published a Geschichte der Astronomie - Von den Anfangen bis zur Gegenwart (History of astronomy, from the beginnings to the present), which, of course, he could not simply copy. This time, he selected some stones from his research areas - milestones, touchstones, stumbling blocks in the long road of astronomical evolution - and put them between the covers of his new book. So let us look at these (mile)stones . The reader is informed about Aristoteles on 2 pages, but his medieval interpreter Johannes de Sacrobosco gets 8 pages! Copernicus' life and achievements are described on 9 pages, closely followed by his devotee and translator Rothmann with 8 pages; Copernicus' contemporary, Peter Apian, however, gets about 13! Bessel's and Herschel's lifes and works are described on well-deserved 13 and 15 pages, while the achievements of the two Lucasian professors, Isaac Newton and Stephen Hawking, are just outlined in a single paragraph! Thus, importance is sometimes inversely proportional to text length... But let us become serious now. Why should an active historian outline, for the hundreth time, the life of Copernicus, while there are so many interesting, and often neglected, other astronomers? Before the chapter dealing with Aristoteles and other Greek thinkers, the author presents a very good introduction to prehistoric astronomy. Subsequent chapters cover medieval times (Sacrobosco), Copernicus, instruments (Apian), calendars and their makers, telescopes and theological conflicts, women in astronomy and celestial mechanics, "amateur" astronomers (Herschel and Bessel), philosophy and science (Kant and successors). "At the limits of knowledge" is the title of the last, somewhat scanty chapter on 20th century astronomy. The only confusing text is found on p. 43: Die exzentrische Lage der Spharen wurde von Hipparch im 2. Jahrhundert v. Chr. eingefuhrt. Cum grano salis, this is correct; Hipparchos assumed an eccentric orbit for the Sun. Furthermore, die Erde steht im Mittelpunkt des Deferenten, jedoch um den Betrag der Exzentrizitat E vom Mittelpunkt des Exzenters entfernt. A figure showing a deferent circle (and attached epicycle) with center M, and a lower point E called center of world = center of Earth in the caption, tries to illustrate this. The desperate reader does not find the eccenter in the figure, and also does not appreciate why the Earth is in the center of the deferent M when the caption says it is in E. The explanation is that for a planet, having two anomalies, the epicycle does not run on a concentric circle, usually called deferent, but on an eccenter. Thus, in the figure, the circle labelled deferent is the eccenter. In Cellarius' Harmonia Macrocosmica, Table 14, a similar figure explains it all: Eccentricus deferens epicyclum - the eccenter that carries around the epicycle. Since we have switched to Latin, we should mention that on p. 158, we encountered the sentence "in dubia pro res". Perhaps we are permitted to reply "si tacuisses, philosophus mansisses". The reader is cautioned: if this book is used as a road atlas for the history of astronomy, the reader will often find very rough sketches of the progress of astronomy, but from time to time a very detailed map of a very beautiful town or village will be encountered. This well-written and inspiring book can be recommended to everyone who wants to learn about astronomical history somewhat off the beaten track.

  12. BOK promotes chemical-induced hepatocarcinogenesis in mice.

    PubMed

    Rabachini, Tatiana; Fernandez-Marrero, Yuniel; Montani, Matteo; Loforese, Giulio; Sladky, Valentina; He, Zhaoyue; Bachmann, Daniel; Wicki, Simone; Villunger, Andreas; Stroka, Deborah; Kaufmann, Thomas

    2018-03-01

    BCL-2-related ovarian killer (BOK) is a conserved and widely expressed BCL-2 family member with sequence homology to pro-apoptotic BAX and BAK, but with poorly understood pathophysiological function. Since several members of the BCL-2 family are critically involved in the regulation of hepatocellular apoptosis and carcinogenesis we aimed to establish whether loss of BOK affects diethylnitrosamine (DEN)-induced hepatocarcinogenesis in mice. Short-term exposure to DEN lead to upregulation of BOK mRNA and protein in the liver. Of note, induction of CHOP and the pro-apoptotic BH3-only proteins PUMA and BIM by DEN was strongly reduced in the absence of BOK. Accordingly, Bok -/- mice were significantly protected from DEN-induced acute hepatocellular apoptosis and associated inflammation. As a consequence, Bok -/- animals were partially protected against chemical-induced hepatocarcinogenesis showing fewer and, surprisingly, also smaller tumors than WT controls. Gene expression profiling revealed that downregulation of BOK results in upregulation of genes involved in cell cycle arrest. Bok -/- hepatocellular carcinoma (HCC) displayed higher expression levels of the cyclin kinase inhibitors p19 INK4d and p21 cip1 . Accordingly, hepatocellular carcinoma in Bok -/- animals, BOK-deficient human HCC cell lines, as well as non-transformed cells, showed significantly less proliferation than BOK-proficient controls. We conclude that BOK is induced by DEN, contributes to DEN-induced hepatocellular apoptosis and resulting hepatocarcinogenesis. In line with its previously reported predominant localization at the endoplasmic reticulum, our findings support a role of BOK that links the cell cycle and cell death machineries upstream of mitochondrial damage.

  13. The Advantages of Hybrid 4DEnVar in the Context of the Forecast Sensitivity to Initial Conditions

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Song, Hyo-Jong; Shin, Seoleun; Ha, Ji-Hyun; Lim, Sujeong

    2017-11-01

    Hybrid four-dimensional ensemble variational data assimilation (hybrid 4DEnVar) is a prospective successor to three-dimensional variational data assimilation (3DVar) in operational weather prediction centers currently developing a new weather prediction model and those that do not operate adjoint models. In experiments using real observations, hybrid 4DEnVar improved Northern Hemisphere (NH; 20°N-90°N) 500 hPa geopotential height forecasts up to 5 days in a NH summer month compared to 3DVar, with statistical significance. This result is verified against ERA-Interim through a Monte Carlo test. By a regression analysis, the sensitivity of 5 day forecast is associated with the quality of the initial condition. The increased analysis skill for midtropospheric midlatitude temperature and subtropical moisture has the most apparent effect on forecast skill in the NH including a typhoon prediction case. Through attributing the analysis improvements by hybrid 4DEnVar separately to the ensemble background error covariance (BEC), its four-dimensional (4-D) extension, and climatological BEC, it is revealed that the ensemble BEC contributes to the subtropical moisture analysis, whereas the 4-D extension does to the midtropospheric midlatitude temperature. This result implies that hourly wind-mass correlation in 6 h analysis window is required to extract the potential of hybrid 4DEnVar for the midlatitude temperature analysis to the maximum. However, the temporal ensemble correlation, in hourly time scale, between moisture and another variable is invalid so that it could not work for improving the hybrid 4DEnVar analysis.

  14. Wernher von Braun

    NASA Image and Video Library

    1959-01-01

    This photograph of Dr. von Braun, shown here to the left of General Bruce Medaris, was taken in the fall of 1959, immediately prior to Medaris' retirement from the Army. At the time, von Braun and his associates worked for the Army Ballistics Missile Agency in Huntsville, Alabama. Those in the photograph have been identified as Ernst Stuhlinger, Frederick von Saurma, Fritz Mueller, Hermarn Weidner, E.W. Neubert (partially hidden), W.A. Mrazek, Karl Heimburg, Arthur Rudolph, Otto Hoberg, von Braun, Oswald Lange, Medaris, Helmut Hoelzer, Hans Maus, E.D. Geissler, Hans Heuter, and George Constan.

  15. Identification of a His54Gln substitution in von Willebrand factor from a patient with defective binding of factor VIII.

    PubMed

    Rick, M E; Krizek, D M

    1996-04-01

    A patient with type 2N ("Normandy" variant) von Willebrand's disease is described. Her von Willebrand factor level was borderline low, while her factor VIII was markedly decreased to 7%. Her plasma von Willebrand factor demonstrated a decreased ability to complex with factor VIII in vitro, binding less than 10% when compared to normal plasma von Willebrand factor. The factor VIII released into the circulation after the patient received DDAVP had a shortened survival in vivo. Nucleotide sequence analysis revealed a T-to-A transition at nucleotide 2451 on both alleles. This transition results in a substitution of Gln for His at amino acid 54 in the mature subunit of von Willebrand factor.

  16. 21. Typical 2bedroom apartment with entry into den, hallway with ...

    Library of Congress Historic Buildings Survey, Historic Engineering Record, Historic Landscapes Survey

    21. Typical 2-bedroom apartment with entry into den, hallway with bathroom and bedrooms (right). Entry to kitchen (left). - Techwood Homes, Building No. 5, 467 Techwood Drive & 114-120 Pine Street, Atlanta, Fulton County, GA

  17. 27. Typical 2bedroom apartment with entry into den, hallway with ...

    Library of Congress Historic Buildings Survey, Historic Engineering Record, Historic Landscapes Survey

    27. Typical 2-bedroom apartment with entry into den, hallway with bathroom and bedrooms (left), entry to kitchen (right) - Techwood Homes, Building No. 6, 465 Techwood Drive & 119-125 Hunnicutt Street, Atlanta, Fulton County, GA

  18. Genetics Home Reference: Leber congenital amaurosis

    MedlinePlus

    ... FP, van den Hurk JA, den Hollander AI. Molecular genetics of Leber congenital amaurosis. Hum Mol Genet. 2002 ... J. Leber congenital amaurosis: comprehensive survey of the genetic ... as a strategy for molecular diagnosis. Hum Mutat. 2004 Apr;23(4):306- ...

  19. Effects of anisotropy in permeability on the two-phase flow and heat transfer in a porous cavity

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zhang, X. L.; Nguyen, T. Hung; Kahawita, R.

    Zusammenfassung In der Arbeit wird über die Ergebnisse einer numerischen Studie, betreffend die stationäre Konvektionsströmung und den stationären Wärmeübergang in einer rechteckigen, mit einem porösen, phasenveränderlichen Medium (PCM) verfüllten Kavität, berichtet. Den zwei vertikalen Berandungen der Kavität sind zwei, den Schmelzpunkt des PCM einschließende Temperaturen aufgeprägt, während die beiden horizontalen Berandungen adiabat gehalten werden. Das poröse Medium ist durch einen anisotropen Permeabilitätstensor charakterisiert, dessen Hauptachsen bezüglich des Gravitationsvektors beliebig orientiert sein können. Das Problem ist durch das Seitenverhältnis A, die Rayleigh-Zahl Ra, das Anisotropienverhältnis R und den Orientierungswinkel Θ des Permeabilitätstensor bestimmt. Hauptaugenmerk gilt dem Einfluß der anisotropen Permeabilität auf das Strömungsverhalten und den Wärme-übergang beim Phasenwechselprozeß flüssig/fest. Die Lösungsmethode basiert auf dem Kontrollvolumenprinzip in Verbindung mit der Landau-Transformation über welche das irreguläre Strömungsgebiet in ein rechteckiges abgebildet wird. Ergebnisse bezüglich Strömungsfeld, Temperaturverteilung, Phasengrenzenort und Wärmeübergang werden fürA=2,5Ra=40 0<=Θ<=π 0,25<=R<=4 mitgeteilt. Es zeigte sich, daß der Gleichgewichtszustand des Phasenwechselsprozesses fest/flüssig sowohl durch das Anisotropieverhältnis R als auch durch den Orientierungswinkel Θ des Permeabilitätstensors wesentlich beeinflußt werden kann. Zum einen existiert bei festgehaltenen ParameternA, Ra undR eine optimale Orientierung Θmax, bei der die Stromstärke, das Flüssigkeitsvolumen und der Wärmestrom Maximalwerte erreichen, während für Θmin=Θmax+π/2 Minimalwerte resultieren. Ist das anisotrope Medium entlang der Optimalrichtung Θmax orientiert, so ergibt sich zum anderen, daß eine Vergrößerung der in diese Richtung fallenden Permeabilitätskomponente die Stromstärke und den Wärmestrom in gleichem Maße erhöht, während eine Vergrößerung der anderen Permeabilitätskomponente nur vernachlässigbaren Einfluß hat. In den untersuchten Parameterbereichen lag die Optimalrichtung zwischen dem Gravitationsvektor und der Hauptstromrichtung.

  20. Dragons' Den: promoting healthcare research and innovation.

    PubMed

    Mazhindu, Deborah; Gregory, Siobhan

    2015-07-01

    The changing health and social care landscape, and, in particular, the financial challenges affecting the NHS, can present difficulties for staff looking for funding to support innovation and new ways of working. One method of competitive tendering that is becoming more accepted as a way of allocating funds, encouraging staff engagement and developing innovation for research is a format based the BBC television series, Dragons' Den. This article describes how Hounslow and Richmond Community Healthcare NHS Trust, London, has developed a 'Dragons' Den initiative' of annual competitive research funding allocation to ensure that some of the most dynamic practice in the trust is captured.

  1. Assessment of Forecast Sensitivity to Observation and Its Application to Satellite Radiances

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ide, K.

    2017-12-01

    The Forecast sensitivity to observation provides practical and useful metric for the assessment of observation impact without conducting computationally intensive data denial experiments. Quite often complex data assimilation systems use a simplified version of the forecast sensitivity formulation based on ensembles. In this talk, we first present the comparison of forecast sensitivity for 4DVar, Hybrid-4DEnVar, and 4DEnKF with or without such simplifications using a highly nonlinear model. We then present the results of ensemble forecast sensitivity to satellite radiance observations for Hybrid-4DEnVart using NOAA's Global Forecast System.

  2. Nonsurgical Management of an Immature Maxillary Central Incisor with Type III Dens Invaginatus Using MTA Plug: A Case Report

    PubMed Central

    Norouzi, Negar; Kazem, Majid; Gohari, Atefeh

    2017-01-01

    Dens invaginatus is a developmental anomaly, caused by deepening of the enamel organ into the dental papilla before calcification of the dental tissues. Teeth with dens invagination are susceptible to early caries and pulp necrosis within a few years of eruption or even before root end closure. This article reports two immature maxillary central incisors with type I and III dens invaginatus which had necrotic pulp and a large periradicular lesion, that were treated successfully by nonsurgical root canal treatment. After apical plug placement, the remaining space was backfilled using warm vertical gutta-percha technique and the crowns were restored by composite restoration. At 6 months of follow up the patient was asymptomatic and probing depths were less than 3 mm. In addition, the reduction in the size of apical radiolucencies was observed by radiographic examinations. This case report revealed that even type III des invaginatus with an open apex and large periapical lesion, can be treated non-surgically using MTA as an apical plug. Although this case report presents a favorable result, further studies with long term follow-up periods are encouraged to support the use of nonsurgical endodontic treatment for type III dens invaginatus. PMID:29225653

  3. Protective Effect of Boiled and Freeze-dried Mature Silkworm Larval Powder Against Diethylnitrosamine-induced Hepatotoxicity in Mice.

    PubMed

    Cho, Jae-Min; Kim, Kee-Young; Ji, Sang-Deok; Kim, Eun-Hee

    2016-09-01

    Hepatocellular carcinoma (HCC) is a representative inflammation-associated cancer and known to be the most frequent tumors. HCC may also induce important pro- and anti-tumor immune reactions. However, the underlying mechanisms are unsatisfactorily identified. We investigated the protective effect of boiled and freeze-dried mature silkworm larval powder (BMSP) on diethylnitrosamine (DEN)-induced hepatotoxicity in mice. Mice were fed with diet containing BMSP (0.1, 1, and 10 g/kg) for two weeks and DEN (100 mg/kg, intraperitoneally) was injected 18 hours before the end of this experiment. Liver toxicity was determined in serum and histopathological examination was assessed in the liver tissues. Infiltration of immune cells and expressions of inflammatory cytokines and chemokines were also examined. Pretreatment with BMSP reduced necrotic and histopathological changes induced by DEN in the liver. Measurement of serum biochemical indicators, the levels of alkaline phosphatase, alanine aminotransferase, and aspartate aminotransferase, showed that pretreatment with BMSP also decreased DEN-induced hepatotoxicity. In addition, BMSP inhibited the macrophage and CD31 infiltration in a dose-dependent manner. The expressions of interleukin-1β, IFN-γ and chemokines for T cell activation were decreased in BMSP pretreatment groups. BMSP may have a protective effect against acute liver injury by inhibiting necrosis and inflammatory response in DEN-treated mice.

  4. Epidemiology of dengue and dengue hemorrhagic fever in a cohort of adults living in Bandung, West Java, Indonesia.

    PubMed

    Porter, Kevin R; Beckett, Charmagne G; Kosasih, Herman; Tan, Ratna Irsiana; Alisjahbana, Bachti; Rudiman, Pandji Irani Fianza; Widjaja, Susana; Listiyaningsih, Erlin; Ma'Roef, Chairin Nisa; McArdle, James L; Parwati, Ida; Sudjana, Primal; Jusuf, Hadi; Yuwono, Djoko; Wuryadi, Suharyono

    2005-01-01

    A prospective study of dengue fever (DF) and dengue hemorrhagic fever (DHF) was conducted in a cohort of adult volunteers from two textile factories located in West Java, Indonesia. Volunteers in the cohort were bled every three months and were actively followed for the occurrence of dengue (DEN) disease. The first two years of the study showed an incidence of symptomatic DEN disease of 18 cases per 1,000 person-years and an estimated asymptomatic/ mild infection rate of 56 cases per 1,000 person-years in areas of high disease transmission. In areas where no symptomatic cases were detected, the incidence of asymptomatic or mild infection was 8 cases per 1,000 person-years. Dengue-2 virus was the predominant serotype identified, but all four serotypes were detected among the cohort. Four cases of DHF and one case of dengue shock syndrome (DSS) were identified. Three of the four DHF cases were due to DEN-3 virus. The one DSS case occurred in the setting of a prior DEN-2 virus infection, followed by a secondary infection with DEN-1 virus. To our knowledge, this is the first report of a longitudinal cohort study of naturally acquired DF and DHF in adults.

  5. Validation of a preclinical model of diethylnitrosamine-induced hepatic neoplasia in Yucatan miniature pigs

    PubMed Central

    Mitchell, Jennifer; Tinkey, Peggy T.; Avritscher, Rony; Van Pelt, Carolyn; Eskandari, Ghazaleh; George, Suraj Konnath; Xiao, Lianchun; Cressman, Erik; Morris, Jeffrey S.; Rashid, Asif; Kaseb, Ahmed O.; Amin, Hesham M.; Uthamanthil, Rajesh

    2016-01-01

    Objective The purpose of this study was to reduce time to tumor onset in a diethylnitrosamine (DEN)-induced hepatocellular carcinoma (HCC) swine model via partial liver embolization (PLE) and to characterize the model for use in translational research. Methods Eight Yucatan miniature pigs were injected intraperitoneally with either saline (n=2) or DEN (n=6) solution weekly for 12 weeks. Three of the DEN-treated pigs underwent PLE. Animals underwent periodic radiological evaluation, liver biopsy, and blood sampling, and full necropsy was performed at study termination (~29 months). Results All DEN-treated pigs developed hepatic adenoma and HCC. PLE accelerated the time to adenoma development but not to HCC development. Biomarker analysis results showed that IGF1 levels decreased in all DEN-treated pigs, as functional liver capacity decreased with progression of HCC. VEGF and IL-6 levels were positively correlated with disease progression. Immunohistochemical probing of HCC tissues demonstrated the expression of several important survival-promoting proteins. Conclusion To our knowledge, we are the first to demonstrate accelerated development of hepatic neoplasia in Yucatan miniature pigs. Our HCC swine model closely mimics the human condition (i.e., progressive disease stages and expression of relevant molecular markers) and is a viable translational model. PMID:27305144

  6. Psychometric properties of DAPonDEN: definitions, attitudes and practices in relation to diarrhea during enteral nutrition questionnaire.

    PubMed

    Majid, Hazreen A; Bin Sidek, Muhamad Adam; Chinna, Karuthan

    2013-01-01

    To investigate the psychometric properties of the developed 21 item questionnaire to measure definitions, attitudes and management practices in relation to diarrhea during enteral nutrition (DAPonDEN). Data were analyzed using exploratory factor analysis from a cross sectional study of 102 nurses aged 18 and over, conducted from December 2011 to February 2012 in Malaysia. Face and content validity of DAPonDEN were first evaluated by few expert panels and patients. For this study, adult nurses were recruited from the adult wards. In the final model, three items in DAPonDEN were dropped. In the exploratory factor analysis, five factors were extracted that explained a total of 55% of the variation in the remaining 18 items. The Kaiser-Meyer-Olkin (KMO) value was 0.723. For definition, there were two underlying factors: 'Key items in defining diarrhea' and 'non-key items in defining diarrhea'. For attitude there was a single factor. For practice, there were two underlying factors: 'enteral nutrition (EN) related' and 'awareness related'. The items in each of the underlying dimensions seem to measure the respective concepts for definition, attitude and practices adequately. The 18-items DAPonDEN instrument can be a suitable education tool to be used in relation to diarrhea during EN. Copyright © 2013 Elsevier Inc. All rights reserved.

  7. Characterization of dengue virus 2 growth in megakaryocyte–erythrocyte progenitor cells

    DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)

    Clark, Kristina B.; Hsiao, Hui-Mien; Bassit, Leda

    Megakaryocyte–erythrocyte progenitor (MEP) cells are potential in vivo targets of dengue virus (DENV); the virus has been found associated with megakaryocytes ex vivo and platelets during DENV-induced thrombocytopenia. We report here that DENV serotype 2 (DENV2) propagates well in human nondifferentiated MEP cell lines (Meg01 and K562). In comparison to virus propagated in Vero cells, viruses from MEP cell lines had similar structure and buoyant density. However, differences in MEP-DENV2 stability and composition were suggested by distinct protein patterns in western blot analysis. Also, antibody neutralization of envelope domain I/II on MEP-DENV2 was reduced relative to that on Vero-DENV2. Infectiousmore » DENV2 was produced at comparable kinetics and magnitude in MEP and Vero cells. However, fewer virion structures appeared in electron micrographs of MEP cells. We propose that DENV2 infects and produces virus efficiently in megakaryocytes and that megakaryocyte impairment might contribute to dengue disease pathogenesis. - Highlights: • DenV replicates efficiently in undifferentiated megakaryocyte–erythrocyte progenitors. • MEP produced DenV differs in protein content from Vero produced DenV. • MEP produced DenV may be more difficult to neutralize relative to Vero DenV.« less

  8. Protective Effect of Ethanolic Extract of Tabernaemontana divaricata (L.) R. Br. against DEN and Fe NTA Induced Liver Necrosis in Wistar Albino Rats

    PubMed Central

    2014-01-01

    This study is an attempt to evaluate the hepatoprotective activity of Tabernaemontana divaricata against DEN and Fe NTA induced liver necrosis in rats. Ethanolic extract of the whole plant of Tabernaemontana divaricata at doses of 200 and 400 mg/kg body weight and 5-fluorouracil (standard drug) was orally administered to male Wistar Albino rats once daily for 24 weeks, simultaneously treated with the carcinogen DEN and Fe NTA. In simultaneously treated animals, the plant extract significantly decreased the levels of uric acid, bilirubin, AST, ALT, and ALP in serum and increased the levels of liver marker enzymes in liver. Treatment with the extracts resulted in a significant increase in the levels of antioxidants accompanied by a marked reduction in the levels of malondialdehyde when compared to DEN and Fe NTA treated group. When compared with 200 mg/kg bw rats, 400 mg/kg bw rats and 5-fluorouracil treated rats showed better results in all the parameters. The histopathological studies confirmed the protective effects of extract against DEN and Fe NTA induced liver necrosis. Thus, it could be concluded that the use of Tabernaemontana divaricata extract in the treatment of carcinogen induced hepatic necrosis. PMID:25136566

  9. DenHunt - A Comprehensive Database of the Intricate Network of Dengue-Human Interactions

    PubMed Central

    Arjunan, Selvam; Sastri, Narayan P.; Chandra, Nagasuma

    2016-01-01

    Dengue virus (DENV) is a human pathogen and its etiology has been widely established. There are many interactions between DENV and human proteins that have been reported in literature. However, no publicly accessible resource for efficiently retrieving the information is yet available. In this study, we mined all publicly available dengue–human interactions that have been reported in the literature into a database called DenHunt. We retrieved 682 direct interactions of human proteins with dengue viral components, 382 indirect interactions and 4120 differentially expressed human genes in dengue infected cell lines and patients. We have illustrated the importance of DenHunt by mapping the dengue–human interactions on to the host interactome and observed that the virus targets multiple host functional complexes of important cellular processes such as metabolism, immune system and signaling pathways suggesting a potential role of these interactions in viral pathogenesis. We also observed that 7 percent of the dengue virus interacting human proteins are also associated with other infectious and non-infectious diseases. Finally, the understanding that comes from such analyses could be used to design better strategies to counteract the diseases caused by dengue virus. The whole dataset has been catalogued in a searchable database, called DenHunt (http://proline.biochem.iisc.ernet.in/DenHunt/). PMID:27618709

  10. DenHunt - A Comprehensive Database of the Intricate Network of Dengue-Human Interactions.

    PubMed

    Karyala, Prashanthi; Metri, Rahul; Bathula, Christopher; Yelamanchi, Syam K; Sahoo, Lipika; Arjunan, Selvam; Sastri, Narayan P; Chandra, Nagasuma

    2016-09-01

    Dengue virus (DENV) is a human pathogen and its etiology has been widely established. There are many interactions between DENV and human proteins that have been reported in literature. However, no publicly accessible resource for efficiently retrieving the information is yet available. In this study, we mined all publicly available dengue-human interactions that have been reported in the literature into a database called DenHunt. We retrieved 682 direct interactions of human proteins with dengue viral components, 382 indirect interactions and 4120 differentially expressed human genes in dengue infected cell lines and patients. We have illustrated the importance of DenHunt by mapping the dengue-human interactions on to the host interactome and observed that the virus targets multiple host functional complexes of important cellular processes such as metabolism, immune system and signaling pathways suggesting a potential role of these interactions in viral pathogenesis. We also observed that 7 percent of the dengue virus interacting human proteins are also associated with other infectious and non-infectious diseases. Finally, the understanding that comes from such analyses could be used to design better strategies to counteract the diseases caused by dengue virus. The whole dataset has been catalogued in a searchable database, called DenHunt (http://proline.biochem.iisc.ernet.in/DenHunt/).

  11. Wernher von Braun

    NASA Image and Video Library

    1977-06-16

    Dr. Wernher von Braun served as Marshall Space Flight Center's first director from July 1, 1960 until January 27, 1970, when he was appointed NASA Deputy Associate Administrator for Planning. Following World War II, Dr. von Braun and his German colleagues arrived in the United States under Project Paper Clip to continue their rocket development work. In 1950, von Braun and his rocket team were transferred from Ft. Bliss, Texas to Huntsville, Alabama to work for the Army's rocket program at Redstone Arsenal and later, NASA's Marshall Space Flight Center. Under von Braun's leadership, Marshall developed the Saturn V launch vehicle which took Apollo astronauts to the moon. Dr. von Braun died in Alexandria, Va., on June 16, 1977, seven years after his NASA appointment. This photo was taken at the site where he was laid to rest.

  12. Wernher von Braun

    NASA Image and Video Library

    1960-01-01

    Dr. Wernher von Braun served as Marshall Space Flight Center's first director from July 1, 1960 until January 27, 1970, when he was appointed NASA Deputy Associate Administrator for Plarning. Following World War II, Dr. von Braun and his German colleagues arrived in the United States under Project Paperclip to continue their rocket development work. In 1950, von Braun and his rocket team were transferred from Ft. Bliss, Texas to Huntsville, Alabama to work for the Army's rocket program at Redstone Arsenal and later, NASA's Marshall Space Flight Center. Under von Braun's leadership, Marshall developed the Saturn V launch vehicle which took Apollo astronauts to the moon.

  13. Dr. von Braun and Army Ballistics Missile Agency (ABMA) Group

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    1959-01-01

    This photograph of Dr. von Braun, shown here to the left of General Bruce Medaris, was taken in the fall of 1959, immediately prior to Medaris' retirement from the Army. At the time, von Braun and his associates worked for the Army Ballistics Missile Agency in Huntsville, Alabama. Those in the photograph have been identified as Ernst Stuhlinger, Frederick von Saurma, Fritz Mueller, Hermarn Weidner, E.W. Neubert (partially hidden), W.A. Mrazek, Karl Heimburg, Arthur Rudolph, Otto Hoberg, von Braun, Oswald Lange, Medaris, Helmut Hoelzer, Hans Maus, E.D. Geissler, Hans Heuter, and George Constan.

  14. Wernher von Braun

    NASA Image and Video Library

    1970-02-24

    In 1970 Marshall Space Flight Center (MSFC) Director Dr. Wernher von Braun (right) was reassigned to NASA Headquarters to serve as Deputy Associate Administrator for Plarning. Prior to his transfer, Dr. von Braun was honored for his career in Huntsville, Alabama, with the celebration of "Wernher von Braun Day." Among those participating were Alabama Governor Albert Brewer (left) and Alabama Senator John Sparkman (center). (Courtesy of Huntsville/Madison County Public library)

  15. A Comprehensive Context for Mobile-Code Deployment

    DTIC Science & Technology

    2005-01-01

    18 Gal, Probst, Franz, 2003 Freund, Mitchell, 1999 Sohr, 1999, 2001 Microsoft, 2000 LSDRG, 2002 Dean, Felten, Balfanz , Wallach, 2003 Govindavajhala...D. Balfanz . Java security: Web browsers and beyond. In D. E. Denning and P. J. Denning, editors, Internet Besieged: Countering Cyberspace Scofflaws

  16. Hypertonic Saline Reduces Vascular Leakage in a Mouse Model of Severe Dengue

    PubMed Central

    Tan, Kar Wai; Angeli, Veronique; Moochhala, Shabbir; Ooi, Eng Eong; Alonso, Sylvie

    2013-01-01

    Dengue (DEN) is a mosquito-borne viral disease and represents a serious public health threat and an economical burden throughout the tropics. Dengue clinical manifestations range from mild acute febrile illness to severe DEN hemorrhagic fever/DEN shock syndrome (DHF/DSS). Currently, resuscitation with large volumes of isotonic fluid remains the gold standard of care for DEN patients who develop vascular leakage and shock. Here, we investigated the ability of small volume of hypertonic saline (HTS) suspensions to control vascular permeability in a mouse model of severe DEN associated with vascular leakage. Several HTS treatment regimens were considered and our results indicated that a single bolus of 7.5% NaCl at 4 mL per kg of body weight administered at the onset of detectable vascular leakage rapidly and significantly reduced vascular leak for several days after injection. This transient reduction of vascular leakage correlated with reduced intestine and liver damage with restoration of the hepatic functions, and resulted in delayed death of the infected animals. Mechanistically, we showed that HTS did not directly impact on the viral titers but resulted in lower immune cells counts and decreased systemic levels of soluble mediators involved in vascular permeability. In addition, we demonstrated that neutrophils do not play a critical role in DEN-associated vascular leakage and that the therapeutic effect of HTS is not mediated by its impact on the neutrophil counts. Together our data indicate that HTS treatment can transiently but rapidly reduce dengue-associated vascular leakage, and support the findings of a recent clinical trial which evaluated the efficacy of a hypertonic suspension to impact on vascular permeability in DSS children. PMID:23637867

  17. Clock gene Per2 as a controller of liver carcinogenesis

    PubMed Central

    Mteyrek, Ali; Filipski, Elisabeth; Guettier, Catherine; Okyar, Alper; Lévi, Francis

    2016-01-01

    Environmental disruption of molecular clocks promoted liver carcinogenesis and accelerated cancer progression in rodents. We investigated the specific role of clock gene Period 2 (Per2) for liver carcinogenesis and clock-controlled cellular proliferation, genomic instability and inflammation. We assessed liver histopathology, and determined molecular and physiology circadian patterns in mice on chronic diethylnitrosamine (DEN) exposure according to constitutive Per2 mutation. First, we found that Per2m/m liver displayed profound alterations in proliferation gene expression, including c-Myc derepression, phase-advanced Wee1, and arrhythmic Ccnb1 and K-ras mRNA expressions, as well as deregulated inflammation, through arrhythmic liver IL-6 protein concentration, in the absence of any DEN exposure. These changes could then make Per2m/m mice more prone to subsequently develop liver cancers on DEN. Indeed, primary liver cancers were nearly fourfold as frequent in Per2m/m mice as compared to wild-type (WT), 4 months after DEN exposure. The liver molecular clock was severely disrupted throughout the whole carcinogenesis process, including the initiation stage, i.e. within the initial 17 days on DEN. Per2m/m further exhibited increased c-Myc and Ccnb1 mean 24h expressions, lack of P53 response, and arrhythmic ATM, Wee1 and Ccnb1 expressions. DEN-induced tumor related inflammation was further promoted through increased protein concentrations of liver IL-6 and TNF-α as compared to WT during carcinogenesis initiation. Per2 mutation severely deregulated liver gene or protein expressions related to three cancer hallmarks, including uncontrolled proliferation, genomic instability, and tumor promoting inflammation, and accelerated liver carcinogenesis several-fold. Clock gene Per2 acted here as a liver tumor suppressor from initiation to progression. PMID:27494874

  18. Assimilating MODIS-based albedo and snow cover fraction into the Common Land Model to improve snow depth simulation with direct insertion and deterministic ensemble Kalman filter methods

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Xu, Jianhui; Shu, Hong

    2014-09-01

    This study assesses the analysis performance of assimilating the Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer (MODIS)-based albedo and snow cover fraction (SCF) separately or jointly into the physically based Common Land Model (CoLM). A direct insertion method (DI) is proposed to assimilate the black and white-sky albedos into the CoLM. The MODIS-based albedo is calculated with the MODIS bidirectional reflectance distribution function (BRDF) model parameters product (MCD43B1) and the solar zenith angle as estimated in the CoLM for each time step. Meanwhile, the MODIS SCF (MOD10A1) is assimilated into the CoLM using the deterministic ensemble Kalman filter (DEnKF) method. A new DEnKF-albedo assimilation scheme for integrating the DI and DEnKF assimilation schemes is proposed. Our assimilation results are validated against in situ snow depth observations from November 2008 to March 2009 at five sites in the Altay region of China. The experimental results show that all three data assimilation schemes can improve snow depth simulations. But overall, the DEnKF-albedo assimilation shows the best analysis performance as it significantly reduces the bias and root-mean-square error (RMSE) during the snow accumulation and ablation periods at all sites except for the Fuyun site. The SCF assimilation via DEnKF produces better results than the albedo assimilation via DI, implying that the albedo assimilation that indirectly updates the snow depth state variable is less efficient than the direct SCF assimilation. For the Fuyun site, the DEnKF-albedo scheme tends to overestimate the snow depth accumulation with the maximum bias and RMSE values because of the large positive innovation (observation minus forecast).

  19. Cell expression patterns of CD147 in N-diethylnitrosamine/phenobarbital-induced mouse hepatocellular carcinoma.

    PubMed

    Lu, Meng; Wu, Jiao; He, Feng; Wang, Xi-Long; Li, Can; Chen, Zhi-Nan; Bian, Huijie

    2015-02-01

    Overexpression of CD147/basigin in hepatic cells promotes the progression of hepatocellular carcinoma (HCC). Whether CD147 also expressed in liver non-parenchymal cells and associated with HCC development was unknown. The aim of the study was to explore time-dependent cell expression patterns of CD147 in a widely accepted N-diethylnitrosamine/phenobarbital (DEN/PB)-induced HCC mouse model. Liver samples collected at month 1-12 of post-DEN/PB administration were assessed the localization of CD147 in hepatocytes, endothelial cells, hepatic stellate cells, and macrophages. Immunohistochemistry analysis showed that CD147 was upregulated in liver tumors during month 1-8 of DEN/PB induction. Expression of CD147 was positively correlated with cytokeratin 18, a hepatocyte marker (r = 0.7857, P = 0.0279), CD31 (r = 0.9048, P = 0.0046), an endothelial cell marker, and CD68, a macrophage marker (r = 0.7619, P = 0.0368). A significant correlation was also observed between CD147 and alpha-smooth muscle actin (r = 0.8857, P = 0.0333) at DEN/PB initiation and early stage of tumor formation. Immunofluorescence and fluorescence in situ hybridization showed that CD147 co-expressed with cytokeratin 18, CD31, alpha-smooth muscle actin, and CD68. Moreover, there existed positive correlations between CD147 and microvessel density (r = 0.7857, P = 0.0279), CD147 and Ki-67 (r = 0.9341, P = 0.0022) in the development of DEN/PB-induced HCC. In conclusion, our results demonstrated that CD147 was upregulated in the liver parenchymal and mesenchymal cells and involved in angiogenesis and tumor cell proliferation in the development of DEN/PB-induced HCC.

  20. A cost-effective traffic data collection system based on the iDEN mobile telecommunication network.

    DOT National Transportation Integrated Search

    2008-10-01

    This report describes a cost-effective data collection system for Caltrans 170 traffic signal : controller. The data collection system is based on TCP/IP communication over existing : low-cost mobile communication networks and Motorola iDEN1 mobile...

  1. Astronauts Lodewijk van den Berg observes growth of crystals in VCGS

    NASA Image and Video Library

    1985-04-30

    51B-06-010 (29 April-6 May 1985) --- Lodewijk van den Berg, 51-B payload specialist, observes the growth of mercuric iodide crystal in the vapor crystal growth system (VCGS) on the Spacelab 3 science module aboard the Space Shuttle Challenger.

  2. Surgical management of lateral incisor with type II dens invaginatus and a periapical pathosis: A case report with 1-year follow-up.

    PubMed

    Lakshmi, V Naga; Varma, K Madhu; Sajjan, Girija S; Rambabu, Tanikonda

    2017-01-01

    Dens invaginatus is a relatively common dental malformation resulting from an infolding of enamel organ into the dental papilla varying in depth into the tooth tissues. Complex morphological anatomy associated with the pulpal pathology presents inaccessibility to completely remove the necrotic pulp tissues and hence poses challenges in rendering endodontic treatment. A combination of nonsurgical and surgical management in treating such cases is advisable depending on the presented variations. The present case reports the surgical endodontic treatment of an immature maxillary lateral incisor with type II dens invaginatus and periapical pathology.

  3. Surgical management of lateral incisor with type II dens invaginatus and a periapical pathosis: A case report with 1-year follow-up

    PubMed Central

    Lakshmi, V. Naga; Varma, K. Madhu; Sajjan, Girija S.; Rambabu, Tanikonda

    2017-01-01

    Dens invaginatus is a relatively common dental malformation resulting from an infolding of enamel organ into the dental papilla varying in depth into the tooth tissues. Complex morphological anatomy associated with the pulpal pathology presents inaccessibility to completely remove the necrotic pulp tissues and hence poses challenges in rendering endodontic treatment. A combination of nonsurgical and surgical management in treating such cases is advisable depending on the presented variations. The present case reports the surgical endodontic treatment of an immature maxillary lateral incisor with type II dens invaginatus and periapical pathology. PMID:28761255

  4. Dens of northern flying squirrels in the Pacific Northwest.

    Treesearch

    A.B. Carey; T.M. Wilson; C.C. Maguire; B.L. Biswell

    1997-01-01

    Silvicultural prescriptions to enhance northern flying squirrel (Glaucoinys sabrinus) habitat have been suggested as an aid for recovery of the threatened northern spotted owl (Strix occidentalis caurina). Flying squirrels are hypothesized to be limited by den sites (cavities in trees) and by food (truffles). However, no...

  5. Nest Boxes Artificial Homes for Woodland Mammals.

    ERIC Educational Resources Information Center

    Decker, Daniel J.; Kelley, John W.

    1983-01-01

    Provides instructions for constructing artificial "homes" for squirrels, raccoons, and rabbits. These include squirrel dens constructed from discarded automobile tires and squirrel nest boxes, raccoon dens, and rabbit burrows constructed from wood. Includes a chart giving dimensions of materials needed and suggestions on where to place the…

  6. Genetics Home Reference: bare lymphocyte syndrome type II

    MedlinePlus

    ... 6. Citation on PubMed Gobin SJ, Peijnenburg A, van Eggermond M, van Zutphen M, van den Berg R, van den Elsen PJ. The RFX complex is crucial ... D, Szöllosi J, Jenei A. Bare lymphocyte syndrome: an opportunity to discover our immune system. Immunol Lett. ...

  7. Legislative Environmental Impact Statement: Small Intercontinental Ballistic Missile Program.

    DTIC Science & Technology

    1986-11-01

    beautiful shiner, and Apache trout) and four federal-candidate species (desert pupfish, Sonora chub, loach minnow, and flat-tailed horned lizard) occur...Archaeology. A Class I Inventory of Prehistoric Resources. Ethnoscience, Billings, Montana. 9-13 INV Den Beste, Ken and Lois Den Beste 1976 Backgrounded

  8. Patterns of Cellular Immunity Associated with Experimental Infection with rDEN2Δ30 (Tonga/74) Support Its Suitability as a Human Dengue Virus Challenge Strain

    PubMed Central

    Grifoni, Alba; Angelo, Michael; Sidney, John; Paul, Sinu; Peters, Bjoern; de Silva, Aruna D.; Phillips, Elizabeth; Mallal, Simon; Diehl, Sean A.; Botten, Jason; Boyson, Jonathan; Kirkpatrick, Beth D.; Whitehead, Stephen S.; Durbin, Anna P.; Sette, Alessandro

    2017-01-01

    ABSTRACT A deletion variant of the dengue virus (DENV) serotype 2 (DENV2) Tonga/74 strain lacking 30 nucleotides from its 3′ untranslated region (rDEN2Δ30) has previously been established for use in a controlled human DENV challenge model. To evaluate if this model is appropriate for the derivation of correlates of protection for DENV vaccines on the basis of cellular immunity, we wanted to compare the cellular immune response to this challenge strain to the response induced by natural infection. To achieve this, we predicted HLA class I- and class II-restricted peptides from rDEN2Δ30 and used them in a gamma interferon enzyme-linked immunosorbent spot assay to interrogate CD8+ and CD4+ T cell responses in healthy volunteers infected with rDEN2Δ30. At the level of CD8 responses, vigorous ex vivo responses were detected in approximately 80% of donors. These responses were similar in terms of the magnitude and the numbers of epitopes recognized to the responses previously observed in peripheral blood mononuclear cells from donors from regions where DENV is hyperendemic. The similarity extended to the immunodominance hierarchy of the DENV nonstructural proteins, with NS3, NS5, and NS1 being dominant in both donor cohorts. At the CD4 level, the responses to rDEN2Δ30 vaccination were less vigorous than those to natural DENV infection and were more focused on nonstructural proteins. The epitopes recognized following rDEN2Δ30 infection and natural infection were largely overlapping for both the CD8 (100%) and CD4 (85%) responses. Finally, rDEN2Δ30 induced stronger CD8 responses than other, more attenuated DENV isolates. IMPORTANCE The lack of a known correlate of protection and the failure of a neutralizing antibody to correlate with protection against dengue virus have highlighted the need for a human DENV challenge model to better evaluate the candidate live attenuated dengue vaccines. In this study, we sought to characterize the immune profiles of rDEN2Δ30-infected subjects and to compare the profiles with those for subjects from areas where DENV is hyperendemic. Our data demonstrate that T cell responses to rDENV2Δ30 are largely similar to those to natural infection in terms of specificity, highlighting that the response to this virus in humans is appropriate as a model for the T cell response to primary DENV2 infection. PMID:28148797

  9. Dr. von Braun Briefing Walt Disney

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    1965-01-01

    Dr. von Braun began his association with Walt Disney in the 1950s when the rocket scientist appeared in three Disney television productions related to the exploration of space. Years later, Dr. von Braun invited Disney and his associates to tour the Marshall Space Flight Center (MSFC) in Huntsville, Alabama. This photograph is dated April 13, 1965. From left are R.J. Schwinghamer from the MSFC, Disney, B.J. Bernight, and Dr. von Braun.

  10. Wernher von Braun

    NASA Image and Video Library

    1954-01-01

    Marshall Center Director Dr. Wernher Von Braun is pictured with Walt Disney during a visit to the Marshall Space Flight Center in 1954. In the 1950s, Dr. Von Braun while working in California on the Saturn project, also worked with Disney studios as a technical director in making three films about Space Exploration for television. Disney's tour of Marshall in 1965 was Von Braun's hope for a renewed public interest in the future of the Space Program at NASA.

  11. Dr. Wernher von Braun

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    2004-01-01

    Dr. von Braun is looking out from a 10th floor window of building 4200 at the Marshall Space Flight Center (MSFC). He was the first Center Director and served as the Director from July 1960 through February 1970. Following World War II, Dr. von Braun and his German colleagues arrived in the United States under the Project Paperclip (American acquisition of German rocket experts) to continue their rocket development work. In 1950, von Braun and his German Rocket Team (also called the Peenemuende Team) were transferred from Ft. Bliss, Texas to Huntsville, Alabama to work for the Army's rocket program at Redstone Arsenal and later, NASA's Marshall Space Flight Center (MSFC). Under Dr. von Braun's leadership, MSFC developed the Saturn V launch vehicle, which placed the first men, two American astronauts, on the Moon. Wernher von Braun's life was dedicated to expanding man's knowledge through the exploration of space.

  12. Monte Carlo turbulence simulation using rational approximations to von Karman spectra

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    Campbell, C. W.

    1986-01-01

    Turbulence simulation is computationally much simpler using rational spectra, but turbulence falls off as f exp -5/3 in frequency ranges of interest to aircraft response and as predicted by von Karman's model. Rational approximations to von Karman spectra should satisfy three requirements: (1) the rational spectra should provide a good approximation to the von Karman spectra in the frequency range of interest; (2) for stability, the resulting rational transfer function should have all its poles in the left half-plane; and (3) at high frequencies, the rational spectra must fall off as an integer power of frequency, and since the -2 power is closest to the -5/3 power, the rational approximation should roll off as the -2 power at high frequencies. Rational approximations to von Karman spectra that satisfy these three criteria are presented, along with spectra from simulated turbulence. Agreement between the spectra of the simulated turbulence and von Karman spectra is excellent.

  13. Enhancement of DEN-induced liver tumorigenesis in heme oxygenase-1 G143H mutant transgenic mice

    DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)

    Jin, Jianfeng; Wang, Dayong; Xiao, Haifeng

    Heme oxygenase (HO) is the rate-limiting enzyme in heme metabolism. HO-1 exhibits anti-oxidative and anti-inflammatory function via the actions of its metabolite, respectively. A growing body of evidence demonstrates that HO-1 is implicated in the pathogenesis and progression of several types of cancer. However, whether HO-1 takes part in healthy-premalignant-malignant transformation is still undefined. In this study, we took advantage of transgenic mice which over-expressed HO-1 dominant negative mutant (HO-1 G143H) and observed its susceptibility to DEN-induced hepatocarcinogenesis. Our results indicate that HO-1 G143H mutant accelerates the progression of tumorigenesis and tumor growth. The mechanism is closely related to enhancementmore » of ROS production which induce more hepatocytes death and secretion of inflammatory cytokines, proliferation of surviving hepatocytes. Our result provides the direct evidence that HO-1 plays an important protective role in liver carcinogenesis. Alternatively, we suggest the possible explanation on effect of HO-1 promoter polymorphism which involved in tumorigenesis. - Highlights: • Enhancement of DEN-induced hepatocarcinogenesis in HO-1 G143H Tg mice. • HO-1G143H mutant enhanced DEN-induced ROS production and liver injury. • HO-1G143H mutant aggravated DEN-induced changes of inflammatory factors and cell proliferation.« less

  14. Assessing the spreading patterns of dengue infection and chikungunya fever outbreaks in lower southern Thailand using a geographic information system.

    PubMed

    Ditsuwan, Thanittha; Liabsuetrakul, Tippawan; Chongsuvivatwong, Virasakdi; Thammapalo, Suwich; McNeil, Edward

    2011-04-01

    The aims of this study were to assess the incidence of dengue infection (DEN) and chikungunya fever (CHIK) and determine the direction and speed of CHIK between August 2008 and June 2009 in lower southern Thailand. The National Communicable Disease Surveillance System database and a geographic information system containing data on case locations were combined. R and ArcView were used for identifying incidence, direction, and speed of disease outbreaks. A total of 27,166 patients were identified, of which 3319 and 23,847 had DEN and CHIK, with incidences of 73 and 521 per 100,000, respectively. The direction of the CHIK outbreak moved from south to north with a median speed of 7.5 km per week. CHIK cases increased after 6 weeks of increasing cumulative rainfall with variation of average daily temperatures (23.7-30.7 degrees C) per week. There was no clear association of DEN with climate variables. The combination of surveillance and geographic information system data of DEN and CHIK can be used to determine the speed and direction of disease spread. DEN is endemic, but CHIK is an emerging disease. Because of the rapid spread of CHIK, strict and timely integrated vector control programs after case notification must be implemented. Copyright © 2011 Elsevier Inc. All rights reserved.

  15. Chikungunya and dengue virus infections during pregnancy: seroprevalence, seroincidence and maternal-fetal transmission, southern Thailand, 2009-2010.

    PubMed

    Laoprasopwattana, K; Suntharasaj, T; Petmanee, P; Suddeaugrai, O; Geater, A

    2016-01-01

    Limited information is available on the seroprevalence of chikungunya virus (CHIKV) infection and maternal-fetal transmission incidence of CHIKV and dengue virus (DENV) infections during the 2008-2009 CHIKV outbreak in southern Thailand. A community-based post-epidemic seroprevalence study was conducted in parturient women admitted to the Thepa District Hospital in Songkhla Province, Thailand, for delivery from November 2009 to May 2010. The women were tested for chikungunya (CHIK) IgM/IgG and dengue (DEN) IgM/IgG. Cord blood samples were also tested for CHIK IgM or DEN IgM in women who tested positive for CHIK IgM or DEN IgM, respectively. The seroprevalence of CHIKV infection (CHIK IgM or IgG positive) was 227/319 (71·2%) with pre-outbreak seroprevalence (IgM-/IgG+) of 43·6% and the seroprevalence of DENV infection was 288/319 (90·3%). Complications during pregnancy, newborn outcomes and congenital anomalies were not different in those who had recent, remote or no CHIKV infections. None of the newborns whose mothers were CHIK or DEN IgM positive had cord blood positive for both CHIK and DEN IgM. In conclusion, both CHIKV and DENV are endemic in southern Thailand; during the recent CHIKV outbreak CHIK seroprevalence increased from 43·6% to 71·2%.

  16. Orally administered lycopene attenuates diethylnitrosamine-induced hepatocarcinogenesis in rats by modulating Nrf-2/HO-1 and Akt/mTOR pathways.

    PubMed

    Sahin, Kazim; Orhan, Cemal; Tuzcu, Mehmet; Sahin, Nurhan; Ali, Shakir; Bahcecioglu, Ibrahim H; Guler, Osman; Ozercan, Ibrahim; Ilhan, Necip; Kucuk, Omer

    2014-01-01

    Hepatocarcinogenesis is one of the most prevalent and lethal cancers. We studied the mechanisms underlying the inhibition of diethylnitrosamine (DEN)-induced hepatocarcinogenesis by lycopene in rats. Hepatocarcinogenesis was induced by an intraperitoneal injection of DEN followed by promotion with phenobarbital for 24 successive wk. The rats were given lycopene (20 mg/kg body weight) 3 times a week orally for 4 wk prior to initiation, and the treatment was continued for 24 consecutive wk. Lycopene reduced incidence, number, size, and volume of hepatic nodules. Serum alanine transaminase, aspartate aminotransferase, total bilirubin, and malondialdehyde (MDA) considerably increased and hepatic antioxidant enzymes (catalase, superoxide dismutase, glutathione peroxidase) and glutathione decreased in DEN-treated rats when compared with the control group. Lycopene significantly reversed these biochemical changes and increased the expression of NF-E-2-related factor-2)/heme oxygenase-1, and it decreased NF-κB/cyclooxygenase-2, inhibiting the inflammatory cascade and activating antioxidant signaling (P < 0.05). Lycopene also decreased DEN-induced increases in phosphorylated mammalian target of rapamycin (p-mTOR), phosphorylated p70 ribosomal protein S6 kinase 1, phosphorylated 4E-binding protein 1, and protein kinase B (P < 0.05). Lycopene is an active chemopreventive agent that offers protection against DEN-induced hepatocarcinogenesis by inhibiting NF-κB and mTOR pathways.

  17. Chikungunya Detection during Dengue Outbreak in Sumatra, Indonesia: Clinical Manifestations and Virological Profile.

    PubMed

    Sasmono, R Tedjo; Perkasa, Aditya; Yohan, Benediktus; Haryanto, Sotianingsih; Yudhaputri, Frilasita A; Hayati, Rahma F; Ma'roef, Chairin Nisa; Ledermann, Jeremy P; Aye Myint, Khin Saw; Powers, Ann M

    2017-11-01

    Chikungunya fever (CHIK) is an acute viral infection caused by infection with chikungunya virus (CHIKV). The disease affects people in areas where certain Aedes species mosquito vectors are present, especially in tropical and subtropical countries. Indonesia has witnessed CHIK disease since the early 1970s with sporadic outbreaks occurring throughout the year. The CHIK clinical manifestation, characterized by fever, headache, and joint pain, is similar to that of dengue (DEN) disease. During a molecular study of a DEN outbreak in Jambi, Sumatra, in early 2015, DENV-negative samples were evaluated for evidence of CHIKV infection. Among 103 DENV-negative samples, eight samples were confirmed (7.8%) as positive for CHIKV by both molecular detection and virus isolation. The mean age of the CHIK patients was 21.3 ± 9.1 (range 11-35 years). The clinical manifestations of the CHIK patients were mild and mimicked DEN, with fever and headache as the main symptoms. Only three out of eight patients presented with classical joint pain. Sequencing of the envelope glycoprotein E1 gene and phylogenetic analysis identified all CHIKV isolates as belonging to the Asian genotype. Overall, our study confirms sustained endemic CHIKV transmission and the presence of multiple arboviruses circulating during a DEN outbreak in Indonesia. The co-circulation of arboviruses poses a public health threat and is likely to cause misdiagnosis and underreporting of CHIK in DEN-endemic areas such as Indonesia.

  18. Trophic cascades linking wolves (Canis lupus), coyotes (Canis latrans), and small mammals

    USGS Publications Warehouse

    Miller, B.J.; Harlow, H.J.; Harlow, T.S.; Biggins, D.; Ripple, W.J.

    2012-01-01

    When large carnivores are extirpated from ecosystems that evolved with apex predators, these systems can change at the herbivore and plant trophic levels. Such changes across trophic levels are called cascading effects and they are very important to conservation. Studies on the effects of reintroduced wolves in Yellowstone National Park have examined the interaction pathway of wolves (Canis lupus L., 1758) to ungulates to plants. This study examines the interaction effects of wolves to coyotes to rodents (reversing mesopredator release in the absence of wolves). Coyotes (Canis latrans Say, 1823) generally avoided areas near a wolf den. However, when in the proximity of a den, they used woody habitats (pine or sage) compared with herbaceous habitats (grass or forb or sedge)- when they were away from the wolf den. Our data suggested a significant increase in rodent numbers, particularly voles (genus Microtus Schrank, 1798), during the 3-year study on plots that were within 3 km of the wolf den, but we did not detect a significant change in rodent numbers over time for more distant plots. Predation by coyotes may have depressed numbers of small mammals in areas away from the wolf den. These factors indicate a top-down effect by wolves on coyotes and subsequently on the rodents of the area. Restoration of wolves could be a powerful tool for regulating predation at lower trophic levels.

  19. Disappearance of the last lions and hyenas of Europe in the Late Quaternary - a chain reaction of large mammal prey migration, extinction and human antagonism

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Diedrich, Cajus G.

    2010-05-01

    In the Eemian to Early/Middle Weichselian (Late Pleistocene), when the Scandinavian and Alpine Glaciers were still small, and northern Germany under mammoth steppe to taiga palaoenvironment conditions, Late Quaternary steppe lions were well distributed in northern to central Germany, whereas generally all over Central Europe bones and rarely articulated skeletons were found less at open air but mainly at cave sites (Diedrich 2007a, 2008a-b, 2009a-b, 2010a-c, k, in review a-b; Diedrich and Rathgeber in review). A similar distribution, but more dense, is reported for the Late Quaternary Ice Age spotted hyenas (Diedrich 2005, 2006, 2007b-c, 2008a, c, 2010f-j, in review c-d, Diedrich and Žák 2006). The last lions of northern Europe were thought to have reached into the final Magdalénan (cf. Musil 1980). This can be not concluded with a restudy of the bone material from the Late Magdalenian (V-VI) Teufelsbrücke stone arch site near Saalfeld (Thuringia, Central Germany) and many other Magdalenian stations (open air and caves) in northern to central Germany (Münsterland Bay, Sauerland Karst, Harz Mountain Karst, Thuringian Karst). None of those sites yield remains of final Upper Pleistocene spotted hyenas or steppe lion bones anymore, nor in the few preserved Late Magdalenian mobile art can those be recognized in those regions. The last lion remains seem to reach into the Aurignacian or possibly into the Early Gravettian (early Late Weichselian) documented especially at the cave bear den, hyena den and overlapping Neandertalian to Modern human camp site Balve Cave (Sauerland Karst, cf. archaeology in Günther 1964) where still a mammoth fauna is documented for that time (Diedrich 2010a). The last and by archaeological layers dated hyena remains were also found in the Balve Cave and are from the Late Middle Palaeolithic cave site reaching a maximum Aurignacian age documenting an overlapping of hyena den and human camp site use (Diedrich 2010a, b). In northern Germany there are no records of indirectly dated hyena and lion remains being younger then even Aurignacian/Early Gravettian (35.000-28.000 BP). Those largest Late Quaternary predators must have got extinct in northern Germany with the Late Weichselian/Wuermian extending Skandinavian Glacier, which reached northern Europe between Hamburg and Berlin its maximum extension about 24.000 BP (Skupin et al. 1993). The two largest predators of the Late Quaternary of Europe seem to have been well represented in the Gravettian and up to Magdalénian Late Palaeolithic of southern Europe, in which mainly lions, but only rarely hyenas are well documented within the cave and mobile art (e.g Breuil 1952, Begouen and Clottes 1987, Chauvet et al. 1995, Diedrich and Rathgeber in review, Diedrich 2005). Hyenas and lions must have been represented in the Gravettian, Early and Middle and possibly even ?Late Magdalenian in southern Europe, which must have resulted from a southern migration of those predators during the Late Weichselian/Wuermian together with the megafauna and humans. The disappearance of hyenas and lions also correlate with the extinction of mammoth and woolly rhinoceros in northern Germany. The large mammals such as elephants and rhinoceroses were highly important for hyenas and lions during the Late Quaternary. Hyenas had a systematic scavenging strategy on both large prey which was even "transferred" until today compared to modern spotted hyenas and lions of Africa (Diedrich 2010d, e, in prep). Where those Late Quaternary giant mammals such as woolly mammoth and woolly rhinoceros were absent in middle mountainous regions (e.g. Sauerland Karst, Harz Mountain Karst, Bohemian Karst, Thuringian Karst) those had to kill other medium sized animals such as horse or steppe bison and those in larger amounts (Diedrich 2008, 2010c). Woolly rhinoceros and woolly mammoth seem to be not known in northern Germany after Aurignacian/?Early Gravettian times (Sauerland Karst and Münsterland Bay, Harz Mountain Karst) such as humans (archaeology cf. Günther 1988) but there are also lacking radiocarbon dating series or new excavations. Humans must have been in antagonism to the large predators about their prey and also their Late Palaeolithic sanctuaries - the large caves especially in southern Europe, in which they left thousands of animal figurations mainly during the Gravettian to Late Magdalenian periods (e.g. Breuil 1952, Begouen and Clottes 1987, Chauvet et al. 1995). Therefore the extinction reason of the largest predators of the Late Quaternary seems to be a complex combination of climate change with resulting maximum glacier extension which finally caused a southern directed megafaunal migration and reduction of the available caves and habitat areas in general. Finally in those southern European regions a higher competition about larger caves as cave bear hibernation places, hyena den sites and human settlement/sanctuary sites must have happened. Therefore an active hunt onto lions and hyenas can not be excluded nor be proven well yet, even if there are finds of necklesses in Europe from Late Palaeolithic ages made of mainly carnivore teeth including rare lion and hyena teeth, which might have been only collected. The resettlement of the northern European region by humans and a reduced "reindeer fauna" and its main and largest predators such as wolves and wolverines after the maximum glacier extension in the middle Late Weichselian started not before the Late Magdalenian (Magdalénian V: e.g. Perick Caves, Martins Cave - Sauerland Karst; Rübeland Caves - Harz Mountain Karst, Teufelsbrücke stone arch - Thuringian Karst). Humans occupied at that post-maximum glaciation time many caves in the Sauerland Karst region and even at open air sites in the Münsterland Bay or central Germany (cf. Bosinski 1987, Günther 1988). Within this Late Magdalénian V-VI times in the record of ten thousands of bones from more then 100 sites no hyena or lion remains are recorded anymore in northern and central Germany, such as cave bears. References Begouen R. and Clottes J. 1987. Les Trois Frères after Breuil. Antiquity, 61: 180-187. Bosinski, G. 1987. Die große Zeit der Eiszeitjäger. Europa zwischen 40.000 und 10.000 v.Chr. Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums, 34: 13-139. Breuil, H. 1952. Four Hundred Centuries of Cave Art. Montignac, Dordogne, 414 pp. Chauvet, J.-M., Deschamps B.E, and Hillaire C. 1995. Grotte Chauvet. Altsteinzeitliche Höhlenkunst im Tal der Ardèche. Thorbecke Speläo 1, Sigmaringen, 120 pp. Diedrich, C. 2005. Eine oberpleistozäne Population von Crocuta crocuta spelaea (GOLDFUSS 1823) aus dem eiszeitlichen Fleckenhyänenhorst Perick-Höhlen von Hemer (Sauerland, NW Deutschland) und ihr Kannibalismus. Philippia, 12 (2): 93-115, Kassel. Diedrich, C. 2006. The Crocuta crocuta spelaea (Goldfuss 1823) population from the early Upper Pleistocene hyena open air prey deposit site Biedensteg near Bad Wildungen (Hess, NW Germany) and the contribution to their phylogenetic position, coprolites and prey. Cranium, 23 (2): 39-53, Amsterdam. Diedrich, C. 2007a. Upper Pleistocene Panthera leo spelaea (Goldfuss 1810) skeleton remains from Praha-Podbaba and the contribution to other lion finds from loess and river terrace sites in Central Bohemia (Czech Republic). Bulletin of Geosciences, 82 (2), 99-117, Prague. Diedrich, C. 2007b. Crocuta crocuta spelaea (GOLDFUSS 1823) remains from the Upper Pleistocene hyaena Teufelskammer Cave den site near Hochdahl in the Neander valley (NRW, NW Germany). Cranium, 24 (2): 39-44, Amsterdam. Diedrich, C. 2007c. The Upper Pleistocene Crocuta crocuta spelaea (GOLDFUSS 1823) population and its prey from the gypsum karst den site Westeregeln near Magdeburg (Middle Germany). Abhandlungen und Berichte für Naturkunde, 30: 57-83, Magdeburg. Diedrich, C. 2008a. Late Pleistocene Hystrix (Acanthion) brachyura LINNAEUS 1758 from the Fuchsluken cave at the Rote Berg near Saalfeld (Thuringia, Germany) - a porcupine and hyena den and contribution to their palaeobiogeography. - The Open Palaeontological Journal, 2008 (1): 33-41. Diedrich, C. 2008b. The rediscovered holotypes of the Upper Pleistocene spotted hyena Crocuta crocuta spelaea (Goldfuss 1823) and the steppe lion Panthera leo spelaea (Goldfuss, 1810) and taphonomic discussion to the Zoolithen Cave hyena den at Geilenreuth (Bavaria, South-Germany). Zoological Journal of the Linnaean Society London, 154, 822-831. Diedrich, C. 2008c. Late Pleistocene hyenas Crocuta crocuta spelaea (GOLDFUSS 1823) from Upper Rhine valley open air sites and the contribution to skull shape variability. Cranium, 25-2: (in press), Amsterdam. Diedrich, C. 2009a. Upper Pleistocene Panthera leo spelaea (GOLDFUSS 1810) remains from the Bilstein Caves (Sauerland Karst) and contribution to the steppe lion taphonomy, palaeobiology and sexual dimorphism. Annales de Paléontologie, 95 (2009) 117-138, Amsterdam. Diedrich, C. 2009b. Steppe lion remains imported by Ice Age spotted hyenas into the Late Pleistocene Perick Caves hyena den in Northern Germany. Quaternary Research 71 (3): 361-374, Amsterdam. Diedrich, C. 2010a. Pleistocene Panthera leo spelaea (Goldfuss, 1810) remains from the Balve Cave (NW Germany) - a hyena den and Middle Palaeolithic human site. - International Journal of Osteoarchaeology (acepted). Diedrich, C. 2010b. Ein Skelett einer kranken Löwin Panthera leo spelaea (Goldfuss 1810) und andere männliche Löwenreste aus Neumark-Nord. - Archäologie in Sachsen-Anhalt, Sonderbad (accepted). Diedrich, C. 2010c. Late Pleistocene lion Panthera leo spelaea (GOLDFUSS 1810) remains from the Keppler Cave (Sauerland Karst, NW Germany). Cranium 26, Amsterdam (in press). Diedrich, C. 2010c. Specialized horse killers in Europe - foetal horse remains in the Late Pleistocene Srbsko Chlum-Komín Cave hyena den in the Bohemian Karst (Czech Republic) and actualistic comparisons to modern African spotted hyenas as zebra hunters. - Quaternary International. Diedrich, C. 2010d. Mammuthus primigenius (Blumenbach, 1799) carcass destructors, bone collectors, crackers and gnawers of the Late Pleistocene in Central Europe - the Ice Age spotted hyenas and their feeding strategies on their largest prey - the mammoth. Abstract Vth International Conference on Mammoths and their relatives, Le Puy-en-Velay, France. Diedrich, C. 2010e. Späteiszeiliche Fleckenhyänen-Fressstrategien und Steppenlöwen an ihrer größte Beute - dem Waldelefanten Palaeoloxodon antiquus Falconer & Cautley 1845 in Neumark-Nord. Archäologie in Sachsen-Anhalt, Sonderband (accepted). Diedrich, C. 2010f. Die späteiszeitlichen Fleckenhyänen und deren Exkremente aus Neumark-Nord. Archäologie in Sachsen-Anhalt, Sonderband (accepted). Diedrich, C. 2010g. Rare Upper Pleistocene Crocuta crocuta spelaea (GOLDFUSS 1823) remains from northern Czech Republic open air loess sites along the Elbe River. Cranium, (accepted). Diedrich, C. 2010h. Europe's first Upper Pleistocene Crocuta crocuta spelaea (GOLDFUSS 1823) skeleton from a small cannibalistic hyena population found in the main dome of the Koněprusy Caves - a hyena cave prey depot site in the Bohemian Karst (Czech Republic). Acta Palaeontologica Polonica (in review). Diedrich, C. 2010i. Periodical use of the Balve Cave (NW Germany) as a Late Pleistocene Crocuta crocuta spelaea (GOLDFUSS 1823) den - hyena occupations and bone accumulations versa human Middle Palaeolithic activity. Quaternary International. Diedrich, C. 2010j. The Crocuta crocuta spelaea (GOLDFUSS 1823) population from the Late Pleistocene Rösenbeck Cave den in NW Germany and contribution to the sexual dimorphism and palaeobiogeography of the last hyenas of Europe. Annales de Paléontologie. Diedrich, C. 2010k. Upper Pleistocene Panthera leo spelaea (Goldfuss 1810) remains from an open air loess bone accumulation site in Freyburg a. U. (Central Germany). Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte (accepted). Diedrich, C. in prep. Coelodonta antiquitatis (Blumenbach 1799) hunters and scavengers - the Late Pleistocene spotted hyena Crocuta crocuta spelaea (Goldfuss 1823) and its feeding strategy on its most important prey in Europe. Diedrich, C. in review a. A diseased Panthera leo spelaea (Goldfuss, 1810) lioness from a forest elephant graveyard in the Late Pleistocene (Eemian) interglacial lake at Neumark-Nord, Central Germany. Quaternary International. Diedrich, C. in review b. Late Pleistocene steppe lion Panthera leo spelaea (Goldfuss, 1810) remains from the open air hyena den Emscher River terrace site Bottrop and other sites of northern Germany - new proves for hyena-lion antagonism. Palaeogeography, Palaeoclimatology, Palaeoecology. DIEDRICH, C. in review c. The Crocuta crocuta spelaea (GOLDFUSS 1823) population and its prey from the Upper Pleistocene Teufelskammer Cave hyena den site in the Neandertal (NRW, NW Germany). Annales de Paléontologie. Diedrich, C. in review d. The Late Pleistocene Crocuta crocuta spelaea (Goldfuss, 1823) population from the Late Pleistocene hyena open air Emscher River terrace den near Bottrop (NWGermany) and other sites in the Westphalian Bay and its mammoth and woolly rhinoceros prey. Quaternary International. Diedrich, C. and Rathgeber, T. in review. Late Pleistocene steppe lion Panthera leo spelaea (Goldfuss, 1810) skeleton remains of the Upper Rhine valley (SW Germany) and contribution to their palaeobiogeography, sexual dimorphism and palaeoecology. Palaeogeography Palaeoclimatology Palaeoecology. Diedrich, C. AND Žák, K. 2006. Prey deposits and den sites of the Upper Pleistocene hyena Crocuta crocuta spelaea (Goldfuss, 1823) in horizontal and vertical caves of the Bohemian Karst (Czech Republic). Bulletin of Geosciences, 81 (4), 237-276. Günther, K. 1964. Die altsteinzeitlichen Funde der Balve Höhle. Bodenaltertümer Westfalens, 8, 1-165. Günther, K. 1988. Alt- und Mittelsteinzeitliche Fundplätze in Westfalen. Teil 2. Einführung in die Vor- und Frühgeschichte Westfalens 6, 1-183. Musil, R. 1980. Die Großsäoger und Vögel der Teufelsbrücke. In: Feustel, R. Magdalénienstation Teufelsbrücke. II: Paläontologischer Teil. Weimarer Monographien zur Ur- und Frühgeschichte 3, 1-71. Skupin, K., Speetzen, E. and Zandstra, J.G. 1993. Die Eiszeit in Nordwestdeutschland. GLA Nordrhein-Westfalen, Krefeld, 143 pp.

  20. The Influence of Field Marshal Colmar Von Der Goltz on Ottoman Military Effectiveness in Mesopotamia: December 1915 to April 1916

    DTIC Science & Technology

    2012-02-23

    SUBTITLE The Influence of Field Marshal Colmar Von Der Goltz on Ottoman Military Effectiveness in Mesopotamia: December 1915 to April 1916 5a...SUPPLEMENTARY NOTES N/A 14. ABSTRACT This paper discusses the contributions made by Field Marshal Colmar von der Goltz on the development of Ottoman...Kut. 15. SUBJECT TERMS Colmar von der Goltz ; Military advisor; Mesopotamian Campaign; Ottoman; Ottoman military effectiveness; British; Kut; World

  1. Platelet-independent adhesion of calcium-loaded erythrocytes to von Willebrand factor

    PubMed Central

    Bierings, Ruben; Meems, Henriet; Mul, Frederik P. J.; Geerts, Dirk; Vlaar, Alexander P. J.; Voorberg, Jan; Hordijk, Peter L.

    2017-01-01

    Adhesion of erythrocytes to endothelial cells lining the vascular wall can cause vaso-occlusive events that impair blood flow which in turn may result in ischemia and tissue damage. Adhesion of erythrocytes to vascular endothelial cells has been described in multiple hemolytic disorders, especially in sickle cell disease, but the adhesion of normal erythrocytes to endothelial cells has hardly been described. It was shown that calcium-loaded erythrocytes can adhere to endothelial cells. Because sickle erythrocyte adhesion to ECs can be enhanced by ultra-large von Willebrand factor multimers, we investigated whether calcium loading of erythrocytes could promote binding to endothelial cells via ultra-large von Willebrand factor multimers. We used (immunofluorescent) live-cell imaging of washed erythrocytes perfused over primary endothelial cells at venular flow rate. Using this approach, we show that calcium-loaded erythrocytes strongly adhere to histamine-stimulated primary human endothelial cells. This adhesion is mediated by ultra-large von Willebrand factor multimers. Von Willebrand factor knockdown or ADAMTS13 cleavage abolished the binding of erythrocytes to activated endothelial cells under flow. Platelet depletion did not interfere with erythrocyte binding to von Willebrand factor. Our results reveal platelet-independent adhesion of calcium-loaded erythrocytes to endothelium-derived von Willebrand factor. Erythrocyte adhesion to von Willebrand factor may be particularly relevant for venous thrombosis, which is characterized by the formation of erythrocyte-rich thrombi. PMID:28249049

  2. Epidemiologie, Prävention und Früherkennung des Zervixkarzinoms

    PubMed Central

    Wentzensen, Nicolas

    2016-01-01

    Zusammenfassung Hintergrund Persistierende Infektionen mit humanen Papillomviren sind die notwendige Ursache des Zervixkarzinoms. Die Entwicklung von HPV-basierten Präventionsverfahren, der HPV Impfung und der HPV-Testung, führt derzeit zu umfangreichen Veränderungen von Zervixkarzinom-Vorsorgeprogrammen. Eine Dekade nach Einführung der HPV-Imfpung in vielen Ländern werden bereits Reduktionen von HPV-Infektionen und Krebsvorstufen in jungen Frauen beobachtet. Der Fokus liegt jetzt auf der Integration von neuen Testverfahren im Screening von Populationen mit zunehmenden Impfraten. Ergebnisse und Schlussfolgerung Ein erfolgreiches Zervixkarzinom-Vorsorgeprogramm besteht aus verschiedenen Komponenten, vom primären Screening über die Triage zur Kolposkopie mit Biopsie, um Frauen mit Kresbvorstufen zu identifizieren, die eine therapeutische Intervention benötigen. Im primären Screening wird eine kleine Gruppe von Frauen mit erhöhtem Risiko für eine Krebsvorstufe identifiziert, während die grosse Mehrheit kein erhöhtes Risiko hat. Je nach primärem Testverfahren werden in screen-positiven Frauen zusätzliche Triage-Tests durchgeführt, um zu entscheiden, wer zur Kolposkopie überwiesen werden sollte. Derzeit gibt es drei verschiedene Ansätze für das primäre Zervixkarzinomscreening: Die Zervix-Zytologie, die HPV-Testung, und die HPV-Zytologie Ko-Testung. Zahlreiche Triage-Tests für HPV-positive Frauen werden derzeit untersucht, darunter sind die Zytologie, HPV-Genotypisierung, p16/Ki-67 Zytologie, und diverse Methylierungstests. Die steigende Anzahl an Optionen für die Früherkennung des Zervixkarzinoms stellt eine Herausforderung für klinische Leitlinien dar. Die zunehmende Komplexität von Vorsorgeprogrammen kann zur Verunsicherung von Ärzten und von am Screening teilnehmenden Frauen führen. Die Präzisions-Prävention des Zervixkarzinoms ist eine neuer Ansatz, der umfangreiche Risikodaten basierend auf der individuellen Vorgeschichte und von Testergebnissen integriert und einheitliche, Risiko-basierte Managementempfehlungen gibt. PMID:28265177

  3. The use of the T1 sagittal angle in predicting overall sagittal balance of the spine.

    PubMed

    Knott, Patrick T; Mardjetko, Steven M; Techy, Fernando

    2010-11-01

    A balanced sagittal alignment of the spine has been shown to strongly correlate with less pain, less disability, and greater health status scores. To restore proper sagittal balance, one must assess the position of the occiput relative to the sacrum. The assessment of spinal balance preoperatively can be challenging, whereas predicting postoperative balance is even more difficult. This study was designed to evaluate and quantify multiple factors that influence sagittal balance. Retrospective analysis of existing spinal radiographs. A retrospective review of 52 adult spine patient records was performed. All patients had full-column digital radiographs that showed all the important skeletal landmarks necessary for accurate measurement. The average age of the patient was 53 years. Both genders were equally represented. The radiographs were measured using standard techniques to obtain the following parameters: scoliosis in the coronal plane; lordosis or kyphosis of the cervical, thoracic, and lumbar spine; the T1 sagittal angle (angle between a horizontal line and the superior end plate of T1); the angle of the dens in the sagittal plane; the angle of the dens in relation to the occiput; the sacral slope; the pelvic incidence; the femoral-sacral angle; and finally, the sagittal vertical axis (SVA) measured from both the dens of C2 and from C7. It was found that the SVA when measured from the dens was on average 16 mm farther forward than the SVA measured from C7 (p<.0001). The dens plumb line (SVA(dens)) was then used in the study. An analysis was done to examine the relationship between SVA(dens) and each of the other measurements. The T1 sagittal angle was found to have a moderate positive correlation (r=0.65) with SVA(dens), p<.0001, indicating that the amount of sagittal T1 tilt can be used as a good predictor of overall sagittal balance. When examining the other variables, it was found that cervical lordosis had a weak correlation (r=0.37) with SVA(dens) that was unexpected, given that cervical lordosis determines head position. Thoracic kyphosis also had a weak correlation (r=0.26) with SVA(C1), which was equally surprising. Lumbar lordosis had a slightly higher correlation (r=0.38), p=.006, than the cervical or thoracic spine. A multiple regression was run on the data to examine the relationship that all these independent variables have on SVA(dens). SPSS (SPSS, Inc., Chicago, IL, USA) was used to create a regression equation using the independent variables of T1 sagittal angle, cervical lordosis, thoracic kyphosis, lumbar lordosis, sacral slope, pelvic incidence, and femoral-sacral angle and the dependent variable of SVA(dens). The model had a strong correlation (r=0.80, r(2)=0.64) and was statistically significant (p<.0001). The T1 sagittal angle was the variable that had the strongest correlation with the SVA(dens) Spearman r=0.65, p<.0001, followed by pelvic incidence, p=.002, and lumbar lordosis, p=.006. We also observed that when the T1 tilt was higher than 25°, all patients had at least 10 cm of positive sagittal imbalance. In addition, patients with negative sagittal balance had mostly low T1 tilt values, usually lower than 13°. The other variables were not shown to have a statically significant influence on SVA. This analysis shows that many factors influence the overall sagittal balance of the patient, but it may be the position of the pelvis and lower spine that have a stronger influence than the position of the upper back and neck. Unfortunately, to our knowledge, there are no studies to date that have established a normal sagittal T1 tilt angle. However, our analysis has shown that when the T1 tilt was higher than 25°, all patients had at least 10 cm of positive sagittal imbalance. It also showed that patients with negative sagittal balance had mostly low T1 tilt values, usually below 13° of angulation. The T1 sagittal angle is a measurement that may be very useful in evaluating sagittal balance, as it was the measure that most strongly correlated with SVA(dens). It has its great utility where long films cannot be obtained. Patients whose T1 tilt falls outside the range 13° to 25° should be sent for full-column radiographs for a complete evaluation of their sagittal balance. On the other hand, a T1 tilt within the above range does not guarantee a normal sagittal balance, and further investigation should be performed at the surgeon's discretion. Copyright © 2010 Elsevier Inc. All rights reserved.

  4. The carnivore remains from the Sima de los Huesos Middle Pleistocene site (Sierra de Atapuerca, Spain).

    PubMed

    García, N; Arsuaga, J L; Torres, T

    1997-01-01

    Remains of carnivores from the Sima de los Huesos site representing at least 158 adult individuals of a primitive (i.e., not very speleoid) form of Ursus deningeri Von Reichenau 1906, have been recovered through the 1995 field season. These new finds extend our knowledge of this group in the Sierra de Atapuerca Middle Pleistocene. Material previously classified as Cuoninae indet, is now assigned to Canis lupus and a third metatarsal assigned in 1987 to Panthera of gombaszoegensis, is in our opinion only attributable to Panthera sp. The family Mustelidae is added to the faunal list and includes Martes sp. and a smaller species. The presence of Panthera leo cf. fossilis, Lynx pardina spelaea and Felis silvestris, is confirmed. The presence of a not very speloid Ursus deningeri, together with the rest of the carnivore assemblage, points to a not very late Middle Pleistocene age, i.e., oxygen isotope stage 7 or older. Relative frequencies of skeletal elements for the bear and fox samples are without major biases. The age structure of the bear sample, based on dental wear stages, does not follow the typical hibernation mortality profile and resembles a catastrophic profile. The site was not a natal or refuge den. The hypothesis that the site was a natural trap is the most plausible. If the Sima de los Huesos functioned as a natural trap (without an egress out), the human accumulation cannot be attributed to carnivore: activities and must be explained differently.

  5. Clinical Impact of Emphysema Evaluated by High-Resolution Computed Tomography on Idiopathic Pulmonary Fibrosis Diagnosed by Surgical Lung Biopsy.

    PubMed

    Kohashi, Yasuo; Arai, Toru; Sugimoto, Chikatoshi; Tachibana, Kazunobu; Akira, Masanori; Kitaichi, Masanori; Hayashi, Seiji; Inoue, Yoshikazu

    2016-01-01

    The prognosis of combined cases of pulmonary fibrosis and emphysema is unresolved partially because radiological differentiation between usual interstitial pneumonia and nonspecific interstitial pneumonia is difficult in coexisting emphysema cases. The purpose of this study was to clarify the clinical impact of emphysema on the survival of patients with idiopathic pulmonary fibrosis (IPF). One hundred and seven patients with interstitial lung diseases were diagnosed by surgical lung biopsies between 2006 and 2012, and 47 patients were diagnosed with IPF through multidisciplinary discussion. Emphysema on high-resolution computed tomography scans was evaluated semiquantitatively by visual scoring. Eight out of the 47 IPF patients showed a higher emphysema score (>3) and were diagnosed to have IPF-emphysema. The median survival time of patients with IPF-emphysema (1,734 days) from the initial diagnosis was significantly shorter than that of patients with IPF alone (2,229 days) by Kaplan-Meier analysis (p = 0.007, log-rank test). Univariate Cox proportional hazard regression analyses revealed that a higher total emphysema score (>3.0) was a significantly poor prognostic factor in addition to Krebs von den Lungen-6, surfactant protein-D, arterial oxygen tension, percent forced vital capacity, and percent diffusing capacity of carbon monoxide (%DLCO). Multivariate Cox proportional hazard regression analyses with the stepwise method showed that higher total emphysema score (>3) and %DLCO were significantly poor prognostic factors. The prognosis of IPF-emphysema was significantly worse than that of IPF alone. © 2016 S. Karger AG, Basel.

  6. Effect of Postactivation Potentiation Induced by Elastic Resistance on Kinematics and Performance in a Roundhouse Kick of Trained Martial Arts Practitioners.

    PubMed

    Aandahl, Håkon S; Von Heimburg, Erna; Van den Tillaar, Roland

    2018-04-01

    Aandahl, HS, Von Heimburg, E, and Van den Tillaar, R. Effect of postactivation potentiation induced by elastic resistance on kinematics and performance in a roundhouse kick of trained martial arts practitioners. J Strength Cond Res 32(4): 990-996, 2018-The aim of this study was to examine whether kicking with elastic resistance during warm-up could initiate postactivation potentiation (PAP), and thereby positively influence kinematics and performance on subsequent explosive roundhouse kicking. Five women and 11 men (n = 16) with a background in kickboxing (n = 10) or taekwondo (n = 6) performed 2 warm-up strategies with 3 subsequent test kicks 5-8 minutes after a PAP-inducing exercise. Kicking performance, defined as roundhouse kicking velocity with the foot, was measured using 3D motion capture (500 Hz) with a 15 marker lower-body 3D model. In addition, electromyography of the prime movers-vastus lateralis, vastus medialis, and rectus femoris muscles-was measured to confirm the presence of PAP. Kicking velocity of the foot increased by 3.3% after performing a warming-up strategy including kicking with elastic resistance (p = 0.009, η = 0.32). Increases were also recorded in muscle activity in vastus medialis (35.2%, p = 0.05, η = 0.18) and rectus femoris (43.9%, p = 0.04, η = 0.20). These findings indicate that performing a warm-up strategy including kicking with elastic resistance can have a positive effect on kicking performance in a roundhouse kick.

  7. B-Zell-Lymphome der Haut - Pathogenese, Diagnostik und Therapie.

    PubMed

    Nicolay, Jan P; Wobser, Marion

    2016-12-01

    Primär kutane B-Zell-Lymphome (PCBCL) beschreiben reifzellige lymphoproliferative Erkrankungen der B-Zell-Reihe, die primär die Haut betreffen. Die Biologie und der klinische Verlauf der einzelnen PCBCL-Subtypen variieren untereinander stark und unterscheiden sich grundsätzlich von primär nodalen und systemischen B-Zell-Lymphomen. Primär kutane Marginalzonenlymphome (PCMZL) und primäre kutane follikuläre Keimzentrumslymphome (PCFCL) werden auf Grund ihres unkomplizierten Verlaufs und ihrer exzellenten Prognose zu den indolenten PCBCL gezählt. Demgegenüber stellen die diffus großzelligen B-Zell-Lymphome, hauptsächlich vom Beintyp (DLBCL, LT) die aggressiveren PCBCL-Varianten mit schlechterer Prognose dar. Für die Ausbreitungsdiagnostik und die Therapieentscheidung sind eine genaue histologische und immunhistochemische Klassifizierung sowie der Ausschluss einer systemischen Beteiligung in Abgrenzung zu nodalen oder systemischen Lymphomen notwendig. Die Diagnostik sollte dabei durch molekularbiologische Untersuchungen unterstützt werden. Therapeutisch stehen für die indolenten PCBCL primär operative und radioonkologische Maßnahmen im Vordergrund sowie eine Systemtherapie mit dem CD20-Antikörper Rituximab bei disseminiertem Befall. Die aggressiveren Varianten sollten in erster Linie mit Kombinationen aus Rituximab und Polychemotherapieschemata wie z. B. dem CHOP-Schema oder Modifikationen davon behandelt werden. Auf Grund der in allen seinen Einzelheiten noch nicht vollständig verstandenen Pathogenese und Biologie sowie des begrenzten Therapiespektrums der PCBCL besteht hier, speziell beim DLBCL, LT, noch erheblicher Forschungsbedarf. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  8. Wernher von Braun

    NASA Image and Video Library

    1959-01-01

    Five of the seven original astronauts are seen with Dr. von Braun inspecting the Mercury-Redstone hardware in the Fabrication Laboratory of Army Ballistic Missile Agency (ABMA) in 1959. Left to right: Astronauts Walter Schirra, Alan Shepard, John Glenn, Scott Carpenter, Gordon Cooper, and Dr. von Braun.

  9. Portrait of Dr. Von Braun with Walt Disney, 1954.

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    1954-01-01

    Marshall Center Director Dr. Wernher Von Braun is pictured with Walt Disney during a visit to the Marshall Space Flight Center in 1954. In the 1950s, Dr. Von Braun while working in California on the Saturn project, also worked with Disney studios as a technical director in making three films about Space Exploration for television. Disney's tour of Marshall in 1965 was Von Braun's hope for a renewed public interest in the future of the Space Program at NASA.

  10. Alexander von Humboldt and the concept of animal electricity.

    PubMed

    Kettenmann, H

    1997-06-01

    More than two hundred years ago, Alexander von Humboldt helped to establish Galvani's view that muscle and nerve tissue are electrically excitable. His 1797 publication was a landmark for establishing the concept of animal electricity. Almost half a century later, von Humboldt became the mentor of the young du Bois-Reymond. With the help of von Humboldt's promotion, du Bois-Reymond demonstrated convincingly that animal tissue has the intrinsic capacity to generate electrical activity, and thus laid the ground for modern electrophysiology.

  11. A Rare Bilateral Presentation of Multiple Dens Invaginatus, Shovel-Shaped Incisor and Talon Cusp With Mesiodens.

    PubMed

    Hegde, S; Jain, M; Shubha, A B

    2014-01-01

    The aim of this paper is to describe a unique and unusual case of concomitant appearance of morphological dental anomalies in the maxillary anterior region, along with its management in a patient with no systemic abnormality. This case report describes the clinical and radiographic features of talon cusp, dens invaginatus, shovel-shaped incisors and a supernumerary tooth occurring in a single patient, which is a rare presentation. All 4 permanent maxillary incisors had dens invaginatus, the permanent maxillary canines showed the presence of talon cusps, the permanent maxillary central incisors were shovel-shaped and an erupted mesiodens was also observed. Treatment included restorative, surgical and orthodontic approaches.

  12. Von Neumann's impossibility proof: Mathematics in the service of rhetorics

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dieks, Dennis

    2017-11-01

    According to what has become a standard history of quantum mechanics, in 1932 von Neumann persuaded the physics community that hidden variables are impossible as a matter of principle, after which leading proponents of the Copenhagen interpretation put the situation to good use by arguing that the completeness of quantum mechanics was undeniable. This state of affairs lasted, so the story continues, until Bell in 1966 exposed von Neumann's proof as obviously wrong. The realization that von Neumann's proof was fallacious then rehabilitated hidden variables and made serious foundational research possible again. It is often added in recent accounts that von Neumann's error had been spotted almost immediately by Grete Hermann, but that her discovery was of no effect due to the dominant Copenhagen Zeitgeist. We shall attempt to tell a story that is more historically accurate and less ideologically charged. Most importantly, von Neumann never claimed to have shown the impossibility of hidden variables tout court, but argued that hidden-variable theories must possess a structure that deviates fundamentally from that of quantum mechanics. Both Hermann and Bell appear to have missed this point; moreover, both raised unjustified technical objections to the proof. Von Neumann's argument was basically that hidden-variables schemes must violate the ;quantum principle; that physical quantities are to be represented by operators in a Hilbert space. As a consequence, hidden-variables schemes, though possible in principle, necessarily exhibit a certain kind of contextuality. As we shall illustrate, early reactions to Bohm's theory are in agreement with this account. Leading physicists pointed out that Bohm's theory has the strange feature that pre-existing particle properties do not generally reveal themselves in measurements, in accordance with von Neumann's result. They did not conclude that the ;impossible was done; and that von Neumann had been shown wrong.

  13. von Willebrand's disease antigen II. A new plasma and platelet antigen deficient in severe von Willebrand's disease.

    PubMed Central

    Montgomery, R R; Zimmerman, T S

    1978-01-01

    Factor VIII-related antigen (VIIIag) is deficient in plasma and platelets of patients with severe von Willebrand's disease. This study reports a second von Willebrand's disease antigen (vWagII), distinct from VIIIag, that is also deficient in the platelets and plasma of patients with severe von Willebrand's disease. VIIIag and vWagII are separable by molecular exclusion chromatography, sucrose density gradient ultracentrifugation, and crossed immunoelectrophoresis. They show reactions of immunologic nonidentity with each other, and thus, do not share a precursor-product relationship. vWagII is released from normal platelets during blood clotting, accounting for a fourfold higher concentration of vWagII in serum over plasma. Images PMID:307007

  14. 76 FR 13453 - Marine Mammals; Incidental Take During Specified Activities

    Federal Register 2010, 2011, 2012, 2013, 2014

    2011-03-11

    ... and interactions between polar bears, Pacific walruses, and Industry; recent studies of potential... activity and location. For example, an LOA issued in response to a request to conduct activities in areas with known, active bear dens or a history of polar bear denning, may be conditioned to require one or...

  15. Estimating Performance of Single Bus, Shared Memory Multiprocessors

    DTIC Science & Technology

    1987-05-01

    Chandy78] K.M. Chandy, C.M. Sauer, "Approximate methods for analyzing queuing network models of computing systems," Computing Surveys, vol10 , no 3...Denning78] P. Denning, J. Buzen, "The operational analysis of queueing network models", Computing Sur- veys, vol10 , no 3, September 1978, pp 225-261

  16. New species of Anisophya Karabag from Chile (Orthoptera: Tettigoniidae: Phanopterinae)

    USDA-ARS?s Scientific Manuscript database

    Many of the most primitive Neotropical bush katydids (Phaneropterinae) — including species of Cosmophyllum Blanchard, Stenophylla Brunner von Wattenwyl, Marenestha Brunner von Wattenwyl, Anisophya Karabag, Coryphoda Brunner von Wattenwyl, and Burgilis Stål — are endemic in Chile. The Chilean species...

  17. Systematic revelation of the protective effect and mechanism of Cordycep sinensis on diethylnitrosamine-induced rat hepatocellular carcinoma with proteomics.

    PubMed

    Wang, Pei-Wen; Hung, Yu-Chiang; Li, Wen-Tai; Yeh, Chau-Ting; Pan, Tai-Long

    2016-09-13

    Cordyceps sinensis (C. sinensis) has been reported to treat liver diseases. Here, we investigated the inhibitory effect of C. sinensis on hepatocarcinoma in a diethylnitrosamine (DEN)-induced rat model with functional proteome tools.In the DEN-exposed group, levels of serum alanine aminotransferase and aspartate aminotransferase were increased while C. sinensis application remarkably inhibited the activities of these enzymes. Histopathological analysis also indicated that C. sinensis could substantially restore hypertrophic hepatocytes caused by DEN, suggesting that C. sinensis is effective in preventing DEN-induced hepatocarcinogenesis.We therefore comprehensively delineated the global protein alterations using a proteome platform. The most meaningful changes were found among proteins involved in oxidative stress and detoxification. Meanwhile, C. sinensis application could attenuate the carbonylation level of several enzymes as well as chaperone proteins. Network analysis implied that C. sinensis could obviously alleviate hepatocarcinoma via modulating redox imbalance, protein ubiquitination and tumor growth-associated transcription factors.Our findings provide new insight into the potential effects of C. sinensis in preventing carcinogenesis and might help in developing novel therapeutic strategies against chemical-induced hepatocarcinoma.

  18. Successful Ultra-Conservative Management of a Mandibular Premolar with Dens Invaginatus.

    PubMed

    Abazarpour, Ramin; Parirokh, Masoud; Farhadi, Aida; Jalali, Zahra; Kheirabadi, Nasir

    2017-01-01

    Dens invaginatus is one of the most common anomalies of tooth structure. It is caused by the invagination of the crown surface during odontogenesis that enters the pulp chamber of the affected tooth. Depending on the complexity of invagination, the tooth might present with pulp necrosis, open apex and a complicated root canal system. This case report presents an Oehlers' type 2 dens-invaginatus in a mandibular premolar with chronic apical abscess. In most cases, dens invaginatus is removed during treatment. However, in this case report, based on cone-beam computed tomography (CBCT) evaluation, non-surgical treatment and maintenance of the invaginated segment was chosen in order to prevent compromising the tooth structure and its susceptibility to future root fracture. This is a new treatment approach and has not been performed in previous reports. Calcium-enriched mixture (CEM) cement was used as an apical plug followed by gutta-percha in warm vertical compaction for root canal obturation. The case was followed up for 36 months after treatment. This report highlights the importance of selecting the appropriate treatment approach based on CBCT evaluation.

  19. Successful Ultra-Conservative Management of a Mandibular Premolar with Dens Invaginatus

    PubMed Central

    Abazarpour, Ramin; Parirokh, Masoud; Farhadi, Aida; Jalali, Zahra; Kheirabadi, Nasir

    2017-01-01

    Dens invaginatus is one of the most common anomalies of tooth structure. It is caused by the invagination of the crown surface during odontogenesis that enters the pulp chamber of the affected tooth. Depending on the complexity of invagination, the tooth might present with pulp necrosis, open apex and a complicated root canal system. This case report presents an Oehlers’ type 2 dens-invaginatus in a mandibular premolar with chronic apical abscess. In most cases, dens invaginatus is removed during treatment. However, in this case report, based on cone-beam computed tomography (CBCT) evaluation, non-surgical treatment and maintenance of the invaginated segment was chosen in order to prevent compromising the tooth structure and its susceptibility to future root fracture. This is a new treatment approach and has not been performed in previous reports. Calcium-enriched mixture (CEM) cement was used as an apical plug followed by gutta-percha in warm vertical compaction for root canal obturation. The case was followed up for 36 months after treatment. This report highlights the importance of selecting the appropriate treatment approach based on CBCT evaluation. PMID:28808472

  20. KENNEDY SPACE CENTER, FLA. -- An alligator is spotted sunning on the muddy bank of a canal in KSC. Nearly 5,000 alligators can be found in canals, ponds, and waterways throughout the Center and the surrounding Merritt Island National Wildlife Refuge. American alligators feed and rest in the water, and lay their eggs in dens they dig into the banks. The young alligators spend their first several weeks in these dens. The Wildlife Refuge encompasses 92,000 acres that are a habitat for more than 331 species of birds, 31 mammals, 117 fishes, and 65 amphibians and reptiles.

    NASA Image and Video Library

    2004-01-08

    KENNEDY SPACE CENTER, FLA. -- An alligator is spotted sunning on the muddy bank of a canal in KSC. Nearly 5,000 alligators can be found in canals, ponds, and waterways throughout the Center and the surrounding Merritt Island National Wildlife Refuge. American alligators feed and rest in the water, and lay their eggs in dens they dig into the banks. The young alligators spend their first several weeks in these dens. The Wildlife Refuge encompasses 92,000 acres that are a habitat for more than 331 species of birds, 31 mammals, 117 fishes, and 65 amphibians and reptiles.

  1. Systematic revelation of the protective effect and mechanism of Cordycep sinensis on diethylnitrosamine-induced rat hepatocellular carcinoma with proteomics

    PubMed Central

    Wang, Pei-Wen; Hung, Yu-Chiang; Li, Wen-Tai; Yeh, Chau-Ting; Pan, Tai-Long

    2016-01-01

    Cordyceps sinensis (C. sinensis) has been reported to treat liver diseases. Here, we investigated the inhibitory effect of C. sinensis on hepatocarcinoma in a diethylnitrosamine (DEN)-induced rat model with functional proteome tools. In the DEN-exposed group, levels of serum alanine aminotransferase and aspartate aminotransferase were increased while C. sinensis application remarkably inhibited the activities of these enzymes. Histopathological analysis also indicated that C. sinensis could substantially restore hypertrophic hepatocytes caused by DEN, suggesting that C. sinensis is effective in preventing DEN-induced hepatocarcinogenesis. We therefore comprehensively delineated the global protein alterations using a proteome platform. The most meaningful changes were found among proteins involved in oxidative stress and detoxification. Meanwhile, C. sinensis application could attenuate the carbonylation level of several enzymes as well as chaperone proteins. Network analysis implied that C. sinensis could obviously alleviate hepatocarcinoma via modulating redox imbalance, protein ubiquitination and tumor growth–associated transcription factors. Our findings provide new insight into the potential effects of C. sinensis in preventing carcinogenesis and might help in developing novel therapeutic strategies against chemical-induced hepatocarcinoma. PMID:27531890

  2. Potential preventive effect of carvacrol against diethylnitrosamine-induced hepatocellular carcinoma in rats.

    PubMed

    Jayakumar, Subramaniyan; Madankumar, Arumugam; Asokkumar, Selvamani; Raghunandhakumar, Subramanian; Gokula dhas, Krishnan; Kamaraj, Sattu; Divya, Michael Georget Josephine; Devaki, Thiruvengadam

    2012-01-01

    Antioxidants are one of the key players in tumorigenesis, several natural and synthetic antioxidants were shown to have anticancer effects. The aim of the present study is to divulge the chemopreventive nature of carvacrol during diethylnitrosamine (DEN)-induced liver cancer in male wistar albino rats. Administration of DEN to rats resulted in increased relative liver weight and serum marker enzymes aspartate transaminase (AST), alanine transaminase (ALT), alkaline phosphatase (ALP), lactate dehydrogenase (LDH), and gamma glutamyl transpeptidase (γGT). The levels of lipid peroxides elevated (in both serum and tissue) with subsequent decrease in the final body weight and tissue antioxidants like superoxide dismutase (SOD), catalase (CAT), reduced glutathione (GSH), glutathione peroxidase (GPx), and glutathione reductase (GR). Carvacrol supplementation (15 mg/kg body weight) significantly attenuated these alterations, thereby showing potent anticancer effect in liver cancer. Histological observations and transmission electron microscopy studies were also carried out, which added supports to the chemopreventive action of the carvacrol against DEN-induction during liver cancer progression. These findings suggest that carvacrol prevents lipid peroxidation, hepatic cell damage, and protects the antioxidant system in DEN-induced hepatocellular carcinogenesis.

  3. Test of Von Baer's law of the conservation of early development.

    PubMed

    Poe, Steven

    2006-11-01

    One of the oldest and most pervasive ideas in comparative embryology is the perceived evolutionary conservation of early ontogeny relative to late ontogeny. Karl Von Baer first noted the similarity of early ontogeny across taxa, and Ernst Haeckel and Charles Darwin gave evolutionary interpretation to this phenomenon. In spite of a resurgence of interest in comparative embryology and the development of mechanistic explanations for Von Baer's law, the pattern itself has been largely untested. Here, I use statistical phylogenetic approaches to show that Von Baer's law is an unnecessarily complex explanation of the patterns of ontogenetic timing in several clades of vertebrates. Von Baer's law suggests a positive correlation between ontogenetic time and amount of evolutionary change. I compare ranked position in ontogeny to frequency of evolutionary change in rank for developmental events and find that these measures are not correlated, thus failing to support Von Baer's model. An alternative model that postulates that small changes in ontogenetic rank are evolutionarily easier than large changes is tentatively supported.

  4. von Baer's law for the ages: lost and found principles of developmental evolution.

    PubMed

    Abzhanov, Arhat

    2013-12-01

    In 1828, Karl Ernst von Baer formulated a series of empirically defined rules, which became widely known as the 'Law of Development' or 'von Baer's law of embryology'. This was one the most significant attempts to define the principles that connected morphological complexity and embryonic development. Understanding this relation is central to both evolutionary biology and developmental genetics. Von Baer's ideas have been both a source of inspiration to generations of biologists and a target of continuous criticism over many years. With advances in multiple fields, including paleontology, cladistics, phylogenetics, genomics, and cell and developmental biology, it is now possible to examine carefully the significance of von Baer's law and its predictions. In this review, I argue that, 185 years after von Baer's law was first formulated, its main concepts after proper refurbishing remain surprisingly relevant in revealing the fundamentals of the evolution-development connection, and suggest that their explanation should become the focus of renewed research. Copyright © 2013 Elsevier Ltd. All rights reserved.

  5. Spatial heterogeneity in human activities favors the persistence of wolves in agroecosystems.

    PubMed

    Ahmadi, Mohsen; López-Bao, José Vicente; Kaboli, Mohammad

    2014-01-01

    As human populations expand, there is increasing demand and pressure for land. Under this scenario, behavioural flexibility and adaptation become important processes leading to the persistence of large carnivores in human-dominated landscapes such as agroecosystems. A growing interest has recently emerged on the outcome of the coexistence between wolves and humans in these systems. It has been suggested that spatial heterogeneity in human activities would be a major environmental factor modulating vulnerability and persistence of this contentious species in agroecosystems. Here, we combined information from 35 den sites detected between 2011 and 2012 in agroecosystems of western Iran (Hamedan province), a set of environmental variables measured at landscape and fine spatial scales, and generalized linear models to identify patterns of den site selection by wolves in a highly-modified agroecosystem. On a landscape level, wolves selected a mixture of rangelands with scattered dry-farms on hillsides (showing a low human use) to locate their dens, avoiding areas with high densities of settlements and primary roads. On a fine spatial scale, wolves primarily excavated dens into the sides of elevated steep-slope hills with availability of water bodies in the vicinity of den sites, and wolves were relegated to dig in places with coarse-soil particles. Our results suggest that vulnerability of wolves in human-dominated landscapes could be compensated by the existence of spatial heterogeneity in human activities. Such heterogeneity would favor wolf persistence in agroecosystems favoring a land sharing model of coexistence between wolves and people.

  6. Spatial Heterogeneity in Human Activities Favors the Persistence of Wolves in Agroecosystems

    PubMed Central

    Ahmadi, Mohsen; López-Bao, José Vicente; Kaboli, Mohammad

    2014-01-01

    As human populations expand, there is increasing demand and pressure for land. Under this scenario, behavioural flexibility and adaptation become important processes leading to the persistence of large carnivores in human-dominated landscapes such as agroecosystems. A growing interest has recently emerged on the outcome of the coexistence between wolves and humans in these systems. It has been suggested that spatial heterogeneity in human activities would be a major environmental factor modulating vulnerability and persistence of this contentious species in agroecosystems. Here, we combined information from 35 den sites detected between 2011 and 2012 in agroecosystems of western Iran (Hamedan province), a set of environmental variables measured at landscape and fine spatial scales, and generalized linear models to identify patterns of den site selection by wolves in a highly-modified agroecosystem. On a landscape level, wolves selected a mixture of rangelands with scattered dry-farms on hillsides (showing a low human use) to locate their dens, avoiding areas with high densities of settlements and primary roads. On a fine spatial scale, wolves primarily excavated dens into the sides of elevated steep-slope hills with availability of water bodies in the vicinity of den sites, and wolves were relegated to dig in places with coarse-soil particles. Our results suggest that vulnerability of wolves in human-dominated landscapes could be compensated by the existence of spatial heterogeneity in human activities. Such heterogeneity would favor wolf persistence in agroecosystems favoring a land sharing model of coexistence between wolves and people. PMID:25251567

  7. Earth Observations taken by the Expedition 15 Crew

    NASA Image and Video Library

    2007-04-30

    ISS015-E-05977 (1 May 2007) --- Den Helder, Netherlands is featured in this image photographed by an Expedition 15 crewmember on the International Space Station. The city and harbor of Den Helder in the northern Netherlands has been the home port of the Dutch Royal Navy for over 175 years. Its favorable location provides access to the North Sea, and has made it an important commercial shipping port in addition to its strategic role. Bright red agricultural fields to the south of Den Helder indicate another noteworthy aspect of the region--commercial farming of tulips and hyacinth. This image is an oblique view--the camera is oriented at an angle relative to "straight down"--of the Den Helder region taken from the space station, which was located to the southeast, near Dulmen, Germany (approximately 225 kilometers away in terms of ground distance) when the image was acquired. In addition to the manmade structures of the Den Helder urban area (reddish gray to gray street grids) and dockyards to the east of the city, several striking geomorphic features are visible. The extensive gray mudflats, with their prominent branching pattern (top right), indicate that this image was acquired at low tide, and suggest the general low elevation of the region. Parallel wave patterns along the mudflats and in the Marsdiep strait are formed as water interacts with the sea bottom between Den Helder and Texel Island during tidal flow. Some ship wakes are also visible. According to scientists, the bright white-gray triangular region at the southern tip of Texel Island (bottom center) is a dune field, consisting mainly of eolian (windborne) sands deposited during the last Ice Age. Subsequent sea level rise and shoreline processes have mobilized and re-deposited these sands into their current configuration -- including a new dune field island to the southwest of Texel (bottom center).

  8. Liver tumor promoting effect of etofenprox in rats and its possible mechanism of action.

    PubMed

    Hojo, Yuri; Shiraki, Ayako; Tsuchiya, Takuma; Shimamoto, Keisuke; Ishii, Yuji; Suzuki, Kazuhiko; Shibutani, Makoto; Mitsumori, Kunitoshi

    2012-01-01

    To investigate the liver tumor-promoting effects of etofenprox (ETF), a pyrethroid-like insecticide, 6 week-old male F344 rats were given an intraperitoneal injection of N-diethylnitrosamine (DEN). After 2 weeks from the DEN treatment, 12 rats per group received a powdered diet containing 0, 0.25, 0.50, or 1.0% ETF for 8 weeks. At the time of 2nd week of ETF administration, all animals were subjected to two-thirds partial hepatectomy (PH). One rat per group except for the 0.25% ETF group died due to surgical operation of PH. The number and area of glutathione S-transferase placental form (GST-P) positive foci significantly increased in the livers of DEN-initiated rats given 0.50% and 1.0% ETF compared with the DEN-alone group. Quantitative real-time RT-PCR analysis revealed that the mRNA expression of phase I enzymes Cyp2b1/2, phase II enzymes such as Akr7a3, Gsta5, Ugt1a6, Nqo1 significantly increased in the DEN+ETF groups. The immunohistochemistry showed the translocation of CAR from the cytoplasm to the nuclei of hepatocytes in the ETF-treated groups. Reactive oxygen species (ROS) production increased in microsomes isolated from the livers of ETF-treated rats, and thiobarbituric acid-reactive substances (TBARS) levels and 8- hydroxy-2-deoxyguanosine (8-OHdG) content significantly increased in all of the ETF-treated groups and DEN+1.0% ETF group, respectively. The results of the present study indicate that ETF has a liver tumor-promoting activity in rats, and suggest that ETF activates the constitutive active/androstane receptor (CAR) and enhances microsomal ROS production, resulting in the upregulation of Nrf2 gene batteries; such an oxidative stress subsequently induces liver tumor-promoting effects by increased cellular proliferation.

  9. Branched-Chain Amino Acids Ameliorate Fibrosis and Suppress Tumor Growth in a Rat Model of Hepatocellular Carcinoma with Liver Cirrhosis

    PubMed Central

    Cha, Jung Hoon; Bae, Si Hyun; Kim, Hye Lim; Park, Na Ri; Choi, Eun Suk; Jung, Eun Sun; Choi, Jong Young; Yoon, Seung Kew

    2013-01-01

    Purpose Recent studies have revealed that branched-chain amino acids (BCAA) reduce the development of hepatocellular carcinoma (HCC) in patients with obesity and hepatitis C virus infection by improving insulin resistance (IR). The aim of this study was to examine the anti-cancer and anti-fibrotic effects of BCAA on the development of diethylnitrosamine (DEN)-induced HCC and liver cirrhosis in a rat model. Methods Male SD rats received weekly intraperitoneal injections of DEN (50 mg/kg of body weight) for 16 weeks to induce HCC. They were fed a diet containing 3% casein, 3% or 6% BCAA for 13 weeks beginning 6 weeks after DEN administration. DEN was used to induce HCC through stepwise development from cirrhosis to HCC. The effect of BCAA was evaluated in tumor tissues by histopathologic analyses, reverse transcription-polymerase chain reaction, and Western blotting. Results The mean area and number of dysplastic nodules (DNs) and tumors in the casein group tended to be larger than those in the BCAA group 16 weeks after DEN administration. The mean fibrotic area in the BCAA group was smaller than that in the casein group. The BCAA group showed decreased mRNA levels for markers of fibrosis, angiogenesis, and apoptosis inhibition. Compared with the casein group, the BCAA group had lower levels of α-smooth muscle actin, vascular endothelial growth factor, p-β-catenin, p-p38 mitogen-activated protein kinase, proliferating cell nuclear antigen, and caspase-3 protein expression, as well as a higher level of cleaved caspase-3 protein expression. Conclusions BCAA supplementation of the diet ameliorated liver fibrosis and HCC development in a DEN-induced rat model of HCC with liver cirrhosis, but not in the IR model. These results provide a rationale for anti-fibrosis and chemoprevention using BCAA treatment for HCC with liver cirrhosis, as well as decreasing the ammonia level. PMID:24223741

  10. Hazardous Waste Cleanup: Von Roll Isola USA Incorporated in Schenectady, New York

    EPA Pesticide Factsheets

    The Riverview facility is a 52-acre manufacturing facility located on Von Roll Drive in Schenectady, New York. The facility is owned and operated by Von Roll Isola USA, Inc., and produces solid and liquid insulating materials and tapes for the electrical

  11. Dr. von Braun Tries Out the Neutral Buoyancy Simulator (NBS)

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    1967-01-01

    Marshall Space Flight Center (MSFC) Director, Dr. von Braun, submerges after spending some time under water in the MSFC Neutral Buoyancy Simulator (NBS). Weighted to a neutrally buoyant condition, Dr. von Braun was able to perform tasks underwater which simulated weightless conditions found in space.

  12. ["Nicolaus Ficke... who practiced physiognomy, astrology, etc. was also a bad man"].

    PubMed

    Lenke, Nils; Roudet, Nicolas

    2012-01-01

    This arcticle summarizes what could be learned from newly discovered documents about the biography of Nicolas von Vicken, first known reader of Kepler's "Astronomia Nova" and Kepler's partner in an exchange of more than a dozen letters over several years. Von Vicken stems from a rich and influential family of merchants in Riga, made noble by the Polish King (who ruled Riga at the time) in 1580. His education included legal studies at the universities of Königsberg, Leipzig and Rostock, partially overlapping with a stay of ten years at the Polish court. There von Vicken pursued family business but also served in an official court role. In 1600/1 von Vicken switched sides and started to serve the Swedish ruler (and later king) Duke Carl IX, who was at war with Poland to gain control over Riga and Livonia. In 1602 a mission for Sweden to Northern Germany brought him in conflict with Francis II, Duke of Saxe-Lauenburg, who accused von Vicken of withholding money from him, which was supposed to be used for hiring troops. Von Vicken, together with his brother Heinrich, was imprisoned, but could flee. During a mission to Maximilian III, Archduke of Austria, in 1599/1600 von Vicken had been initiated as an alchemist and astrologer through reading the works of Paracelsus and his future stations in life were influenced by this. These include an attempt to get employed at the Saxon court in Dresden, and stays in Wolfenbiittel and Halberstadt, both ruled by Duke Henry Julius of Brunswick-Lüneburg. Von Vicken offered various astrological and alchemical services to the Duke and private investors. With one of them he got into a serious conflict over the alleged non-fillment of a contract to produce steel in an alchemical way. During that von Vicken got imprisoned twice, in 1609 and between 1611 and 1614. A subsequent attempt to get employed by Ernst of Schaumburg left us with several letters that detail von Vicken's alchemical and astrological thinking, two of these are published here in the appendix. Since 1603 von Vicken was also in the service of Emperor Rudolf II; again he got imprisoned in Prague at least once. An interesting speculation based on some hints in the documents is that after reading Paracelsus and during his time in Leipzig von Vicken authored a book on mining, that was later to become part of the works of the alleged medevial monk Basilius Valentinus.

  13. Dr. von Braun With Five of the Original Astronauts

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    1959-01-01

    Five of the seven original astronauts are seen with Dr. von Braun inspecting the Mercury-Redstone hardware in the Fabrication Laboratory of Army Ballistic Missile Agency (ABMA) in 1959. Left to right: Astronauts Walter Schirra, Alan Shepard, John Glenn, Scott Carpenter, Gordon Cooper, and Dr. von Braun.

  14. Dr. von Braun Tries Out the NBS

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    1967-01-01

    Marshall Space Flight Center (MSFC) Director, Dr. von Braun, is shown fitted with suit and diving equipment as he prepares for a tryout in the MSFC Neutral Buoyancy Simulator (NBS). Weighted to a neutrally buoyant condition, Dr. von Braun was able to perform tasks underwater which simulated weightless conditions found in space.

  15. Netz ohne doppelten Boden: Internet-Sicherheit

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fichtner, Johann

    2002-07-01

    Die Sicherheitslücken des heutigen Internets haben zwei Ursachen: sein ursprüngliches Design für rein militärische Zwecke sowie die gefährliche Sorglosigkeit der Entwickler und Betreiber von Internet-Komponenten. Dabei kann ein kleiner Kreis von Experten Angriffe auf die eigentlichen Netzknoten ausführen. Typische Hacker-Angriffe kommen von Endsystemen des Internets und richten sich auch gegen Endsysteme wie Firmen-Intranets oder einzelne PCs. Dagegen gibt es eine Reihe von Schutzmöglichkeiten. Es ist jedoch keine einfache Lösung zur Erhöhung der Internet-Sicherheit in Sicht.

  16. [Albert Reder Ritter von Schellmann (1826-1904)].

    PubMed

    Schmidt, G; Holubar, K

    1990-01-01

    Albert Reder von Schellmann (1826-1904) was an important syphilidologist of the Vienna Medical School in the second half of the nineteenth century. He went in for the dualistic concept of the origin of syphilis and ulcer caused by soft chancre. In 1870 - Reder became head of a third dermato-syphilidologic department in the "Josephinum" in Vienna, where military surgeons got their medical education. At the same time the two full professorships of dermatosyphilidology in the Vienna General Hospital were held by Ferdinand von Hebra (1816-1880) and Carl Ludwig Sigmund von Ilanor (1810-1883).

  17. Einsatz molekularer Methoden für Starterkulturen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ehrmann, Matthias A.; Pavlovic, Melanie

    Unter Starterkulturen versteht man Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Pilze), die pflanzlichen bzw. tierischen Rohstoffen zur gezielten Veränderung ihrer chemischen Zusammensetzung zugesetzt werden. Sie dienen im Wesentlichen der Aromabildung, der Strukturveränderung und der Konservierung der Lebensmittel und werden aufgrund spezieller, funktioneller Eigenschaften selektiert. Die Zugabe von Starterkulturen erfolgt in der Regel in relativ hohen Keimzahlen in Form von Rein- oder Mischkulturen. Die zum Einsatz kommenden Mikroorganismen sind ebenso zahlreich wie die daraus resultierenden Produkte und reichen von der Fermentation von Milchprodukten, Fleisch und Gemüse durch Milchsäurebakterien über die Essigsäureherstellung bis hin zum Einsatz von Hefen in der Brau- und Weinindustrie. Hieraus ergibt sich auch eine zunehmende Bedeutung schneller und zuverlässiger Methoden zur taxonomischen Identifizierung, aber auch zur Charakterisierung des genetischen Potenzials der jeweiligen Starterkulturen.

  18. Vortex wakes of a flapping foil in a flowing soap film

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schnipper, Teis; Andersen, Anders; Bohr, Tomas

    2008-11-01

    We present an experimental study of an oscillating, symmetric foil in a vertically flowing soap film. By varying frequency and amplitude of the oscillation we explore and visualize a variety of wake structures, including von Kármán wake, reverse von Kármán wake, 2P wake, and 2P+2S wake. We characterize the transition from the von Kármán wake (drag) to the reverse von Kármán wake (thrust) and discuss the results in relation to fish swimming. We visualize the time evolution of the vortex shedding in detail, identify the origins of the vortices comprising the wake, and propose a simple model to account for the transition from von Kármán like wakes to more exotic wake structures.

  19. Fibroblast growth factor-10 signals development of von Brunn's nests in the exstrophic bladder

    PubMed Central

    Eastman, Rocky; Leaf, Elizabeth M.; Zhang, Dianzhong; True, Lawrence D.; Sweet, Robert M.; Seidel, Kristy; Siebert, Joseph R.; Grady, Richard; Mitchell, Michael E.

    2010-01-01

    von Brunn's nests have long been recognized as precursors of benign lesions of the urinary bladder mucosa. We report here that von Brunn's nests are especially prevalent in the exstrophic bladder, a birth defect that predisposes the patient to formation of bladder cancer. Cells of von Brunn's nest were found to coalesce into a stratified, polarized epithelium which surrounds itself with a capsule-like structure rich in types I, III, and IV collagen. Histocytochemical analysis and keratin profiling demonstrated that nested cells exhibited a phenotype similar, but not identical, to that of urothelial cells of transitional epithelium. Immunostaining and in situ hybridization analysis of exstrophic tissue demonstrated that the FGF-10 receptor is synthesized and retained by cells of von Brunn's nest. In contrast, FGF-10 is synthesized and secreted by mesenchymal fibroblasts via a paracrine pathway that targets basal epithelial cells of von Brunn's nests. Small clusters of 10pRp cells, positive for both FGF-10 and its receptor, were observed both proximal to and inside blood vessels in the lamina propria. The collective evidence points to a mechanism where von Brunn's nests develop under the control of the FGF-10 signal transduction system and suggests that 10pRp cells may be the original source of nested cells. PMID:20719973

  20. The Influence of the Outdoor Environment: Den-Making in Three Different Contexts

    ERIC Educational Resources Information Center

    Canning, Natalie

    2010-01-01

    This small-scale research examined den-making in three different settings in the UK. The research consisted of non-participant, narrative observations of children aged between 3- and 5-years and early years practitioners involved in supporting them in their play. Content analysis revealed common themes: the impact of the environment on the way…

  1. Activity rhythms and distribution of natal dens for red foxes

    USGS Publications Warehouse

    Wenyang, Zhou; Wanhong, Wei; Biggins, Dean E.

    1995-01-01

    The red fox, Vulpes vulpes, was investigated with snow tracking, radiotracking and directive observation at the Haibei Research Station of Alpine Meadow Ecosystem, Academia Sinica, from March to September 1994. The objectives of this study were to determine the distribution and use of natal dens, activity rhythms, and home range sizes for the foxes.

  2. Modelling dendritic ecological networks in space: An integrated network perspective

    Treesearch

    Erin E. Peterson; Jay M. Ver Hoef; Dan J. Isaak; Jeffrey A. Falke; Marie-Josee Fortin; Chris E. Jordan; Kristina McNyset; Pascal Monestiez; Aaron S. Ruesch; Aritra Sengupta; Nicholas Som; E. Ashley Steel; David M. Theobald; Christian E. Torgersen; Seth J. Wenger

    2013-01-01

    Dendritic ecological networks (DENs) are a unique form of ecological networks that exhibit a dendritic network topology (e.g. stream and cave networks or plant architecture). DENs have a dual spatial representation; as points within the network and as points in geographical space. Consequently, some analytical methods used to quantify relationships in other types of...

  3. Locally Compact Quantum Groups. A von Neumann Algebra Approach

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Van Daele, Alfons

    2014-08-01

    In this paper, we give an alternative approach to the theory of locally compact quantum groups, as developed by Kustermans and Vaes. We start with a von Neumann algebra and a comultiplication on this von Neumann algebra. We assume that there exist faithful left and right Haar weights. Then we develop the theory within this von Neumann algebra setting. In [Math. Scand. 92 (2003), 68-92] locally compact quantum groups are also studied in the von Neumann algebraic context. This approach is independent of the original C^*-algebraic approach in the sense that the earlier results are not used. However, this paper is not really independent because for many proofs, the reader is referred to the original paper where the C^*-version is developed. In this paper, we give a completely self-contained approach. Moreover, at various points, we do things differently. We have a different treatment of the antipode. It is similar to the original treatment in [Ann. Sci. & #201;cole Norm. Sup. (4) 33 (2000), 837-934]. But together with the fact that we work in the von Neumann algebra framework, it allows us to use an idea from [Rev. Roumaine Math. Pures Appl. 21 (1976), 1411-1449] to obtain the uniqueness of the Haar weights in an early stage. We take advantage of this fact when deriving the other main results in the theory. We also give a slightly different approach to duality. Finally, we collect, in a systematic way, several important formulas. In an appendix, we indicate very briefly how the C^*-approach and the von Neumann algebra approach eventually yield the same objects. The passage from the von Neumann algebra setting to the C^*-algebra setting is more or less standard. For the other direction, we use a new method. It is based on the observation that the Haar weights on the C^*-algebra extend to weights on the double dual with central support and that all these supports are the same. Of course, we get the von Neumann algebra by cutting down the double dual with this unique support projection in the center. All together, we see that there are many advantages when we develop the theory of locally compact quantum groups in the von Neumann algebra framework, rather than in the C^*-algebra framework. It is not only simpler, the theory of weights on von Neumann algebras is better known and one needs very little to go from the C^*-algebras to the von Neumann algebras. Moreover, in many cases when constructing examples, the von Neumann algebra with the coproduct is constructed from the very beginning and the Haar weights are constructed as weights on this von Neumann algebra (using left Hilbert algebra theory). This paper is written in a concise way. In many cases, only indications for the proofs of the results are given. This information should be enough to see that these results are correct. We will give more details in forthcoming paper, which will be expository, aimed at non-specialists. See also [Bull. Kerala Math. Assoc. (2005), 153-177] for an 'expanded' version of the appendix.

  4. Developmentally arrested structures preceding cerebellar tumors in von Hippel–Lindau disease

    PubMed Central

    Shively, Sharon B; Falke, Eric A; Li, Jie; Tran, Maxine G B; Thompson, Eli R; Maxwell, Patrick H; Roessler, Erich; Oldfield, Edward H; Lonser, Russell R; Vortmeyer, Alexander O

    2011-01-01

    There is increasing evidence that suggests that knockout of tumor-suppressor gene function causes developmental arrest and protraction of cellular differentiation. In the peripheral nervous system of patients with the tumor-suppressor gene disorder, von Hippel–Lindau disease, we have demonstrated developmentally arrested structural elements composed of hemangioblast progenitor cells. Some developmentally arrested structural elements progress to a frank tumor, hemangioblastoma. However, in von Hippel–Lindau disease, hemangioblastomas are frequently observed in the cerebellum, suggesting an origin in the central nervous system. We performed a structural and topographic analysis of cerebellar tissues obtained from von Hippel–Lindau disease patients to identify and characterize developmentally arrested structural elements in the central nervous system. We examined the entire cerebella of five tumor-free von Hippel–Lindau disease patients and of three non-von Hippel–Lindau disease controls. In all, 9 cerebellar developmentally arrested structural elements were detected and topographically mapped in 385 blocks of von Hippel–Lindau disease cerebella. No developmentally arrested structural elements were seen in 214 blocks from control cerebella. Developmentally arrested structural elements are composed of poorly differentiated cells that express hypoxia-inducible factor (HIF)2α, but not HIF1α or brachyury, and preferentially involve the molecular layer of the dorsum cerebelli. For the first time, we identify and characterize developmentally arrested structural elements in the central nervous system of von Hippel–Lindau patients. We provide evidence that developmentally arrested structural elements in the cerebellum are composed of developmentally arrested hemangioblast progenitor cells in the molecular layer of the dorsum cerebelli. PMID:21499240

  5. Dr. von Braun with Seven Original Mercury Astronauts

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    1959-01-01

    In this photo, Dr. Wernher von Braun, Director of the U.S. Army Ballistic Missile Agency's (ABMA) Development Operations Division, is shown briefing the seven original Mercury astronauts in ABMA's Fabrication Laboratory. (Left to right) Guss Grissom, Walter Schirra, Alan Shepard, John Glenn, Scott Carpenter, Gordon Cooper, Donald Slayton, and Dr. von Braun.

  6. Von Neumann was not a Quantum Bayesian.

    PubMed

    Stacey, Blake C

    2016-05-28

    Wikipedia has claimed for over 3 years now that John von Neumann was the 'first quantum Bayesian'. In context, this reads as stating that von Neumann inaugurated QBism, the approach to quantum theory promoted by Fuchs, Mermin and Schack. This essay explores how such a claim is, historically speaking, unsupported. © 2016 The Author(s).

  7. Dr. von Braun Tries Out the Neutral Buoyancy Simulator (NBS)

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    1967-01-01

    Marshall Space Flight Center (MSFC) Director, Dr. von Braun, is shown leaving the suiting-up van wearing a pressure suit prepared for a tryout in the MSFC Neutral Buoyancy Simulator (NBS). Weighted to a neutrally buoyant condition, Dr. von Braun was able to perform tasks underwater which simulated weightless conditions found in space.

  8. Wernher von Braun

    NASA Image and Video Library

    1968-01-22

    Dr. Wernher Von Braun, stands in front of a Saturn IB Launch Vehicle at Kennedy Space Center (KSC). Dr. Von Braun was Marshall's first Center Director (1960-1970). Under his leadership Marshall was responsible for the development of the Saturn rockets, the Skylab project and getting the United States into Space and landing on the moon with the Apollo missions.

  9. Von Bertalanffy's dynamics under a polynomial correction: Allee effect and big bang bifurcation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Leonel Rocha, J.; Taha, A. K.; Fournier-Prunaret, D.

    2016-02-01

    In this work we consider new one-dimensional populational discrete dynamical systems in which the growth of the population is described by a family of von Bertalanffy's functions, as a dynamical approach to von Bertalanffy's growth equation. The purpose of introducing Allee effect in those models is satisfied under a correction factor of polynomial type. We study classes of von Bertalanffy's functions with different types of Allee effect: strong and weak Allee's functions. Dependent on the variation of four parameters, von Bertalanffy's functions also includes another class of important functions: functions with no Allee effect. The complex bifurcation structures of these von Bertalanffy's functions is investigated in detail. We verified that this family of functions has particular bifurcation structures: the big bang bifurcation of the so-called “box-within-a-box” type. The big bang bifurcation is associated to the asymptotic weight or carrying capacity. This work is a contribution to the study of the big bang bifurcation analysis for continuous maps and their relationship with explosion birth and extinction phenomena.

  10. Color constancy: enhancing von Kries adaption via sensor transformations

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Finlayson, Graham D.; Drew, Mark S.; Funt, Brian V.

    1993-09-01

    Von Kries adaptation has long been considered a reasonable vehicle for color constancy. Since the color constancy performance attainable via the von Kries rule strongly depends on the spectral response characteristics of the human cones, we consider the possibility of enhancing von Kries performance by constructing new `sensors' as linear combinations of the fixed cone sensitivity functions. We show that if surface reflectances are well-modeled by 3 basis functions and illuminants by 2 basis functions then there exists a set of new sensors for which von Kries adaptation can yield perfect color constancy. These new sensors can (like the cones) be described as long-, medium-, and short-wave sensitive; however, both the new long- and medium-wave sensors have sharpened sensitivities -- their support is more concentrated. The new short-wave sensor remains relatively unchanged. A similar sharpening of cone sensitivities has previously been observed in test and field spectral sensitivities measured for the human eye. We present simulation results demonstrating improved von Kries performance using the new sensors even when the restrictions on the illumination and reflectance are relaxed.

  11. Von Neumann entropy in a Rashba-Dresselhaus nanodot; dynamical electronic spin-orbit entanglement

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Safaiee, Rosa; Golshan, Mohammad Mehdi

    2017-06-01

    The main purpose of the present article is to report the characteristics of von Neumann entropy, thereby, the electronic hybrid entanglement, in the heterojunction of two semiconductors, with due attention to the Rashba and Dresselhaus spin-orbit interactions. To this end, we cast the von Neumann entropy in terms of spin polarization and compute its time evolution; with a vast span of applications. It is assumed that gate potentials are applied to the heterojunction, providing a two dimensional parabolic confining potential (forming an isotropic nanodot at the junction), as well as means of controlling the spin-orbit couplings. The spin degeneracy is also removed, even at electronic zero momentum, by the presence of an external magnetic field which, in turn, leads to the appearance of Landau states. We then proceed by computing the time evolution of the corresponding von Neumann entropy from a separable (spin-polarized) initial state. The von Neumann entropy, as we show, indicates that electronic hybrid entanglement does occur between spin and two-dimensional Landau levels. Our results also show that von Neumann entropy, as well as the degree of spin-orbit entanglement, periodically collapses and revives. The characteristics of such behavior; period, amplitude, etc., are shown to be determined from the controllable external agents. Moreover, it is demonstrated that the phenomenon of collapse-revivals' in the behavior of von Neumann entropy, equivalently, electronic hybrid entanglement, is accompanied by plateaus (of great importance in quantum computation schemes) whose durations are, again, controlled by the external elements. Along these lines, we also make a comparison between effects of the two spin-orbit couplings on the entanglement (von Neumann entropy) characteristics. The finer details of the electronic hybrid entanglement, which may be easily verified through spin polarization measurements, are also accreted and discussed. The novel results of the present article, with potent applications in the field of quantum information processing, provide a deeper understanding of the electronic von Neumann entropy and hybrid entanglement that occurs in two-dimensional nanodots.

  12. Comparative Neuropathogenesis and Neurovirulence of Attenuated Flaviviruses in Nonhuman Primates▿ †

    PubMed Central

    Maximova, Olga A.; Ward, Jerrold M.; Asher, David M.; St. Claire, Marisa; Finneyfrock, Brad W.; Speicher, James M.; Murphy, Brian R.; Pletnev, Alexander G.

    2008-01-01

    Based on previous preclinical evaluation in mice and monkeys, the chimeric TBEV/DEN4Δ30 virus, carrying the prM and E protein genes from a highly virulent Far Eastern strain of tick-borne encephalitis virus (TBEV) on the backbone of a nonneuroinvasive dengue type 4 virus (DEN4), has been identified as a promising live attenuated virus vaccine candidate against disease caused by TBEV. However, prior to use of this vaccine candidate in humans, its neurovirulence in nonhuman primates needed to be evaluated. In the present study, we compared the neuropathogeneses of the chimeric TBEV/DEN4Δ30 virus; Langat virus (LGTV), a former live TBEV vaccine; and yellow fever 17D virus vaccine (YF 17D) in rhesus monkeys inoculated intracerebrally. TBEV/DEN4Δ30 and YF 17D demonstrated remarkably similar spatiotemporal profiles of virus replication and virus-associated histopathology in the central nervous system (CNS) that were high in cerebral hemispheres but progressively decreased toward the spinal cord. In contrast, the neurovirulence of LGTV exhibited the reverse profile, progressing from the site of inoculation toward the cerebellum and spinal cord. Analysis of the spatiotemporal distribution of viral antigens in the CNS of monkeys revealed a prominent neurotropism associated with all three attenuated viruses. Nevertheless, TBEV/DEN4Δ30 virus exhibited higher neurovirulence in monkeys than either LGTV or YF 17D, suggesting insufficient attenuation. These results provide insight into the neuropathogenesis associated with attenuated flaviviruses that may guide the design of safe vaccines. PMID:18353947

  13. Influence of Japanese Regulatory Action on Denosumab-Related Hypocalcemia Using Japanese Adverse Drug Event Report Database.

    PubMed

    Takeyama, Mayu; Sai, Kimie; Imatoh, Takuya; Segawa, Katsunori; Hirasawa, Noriyasu; Saito, Yoshiro

    2017-01-01

    The anti-receptor activator of nuclear factor kappa-B ligand (RANKL) antibody, Denosumab (DEN), was approved in April 2012 in Japan, but a Dear Healthcare Professional Letter of Rapid Safety Communication was released in September, 2012 by the regulatory authority because of the severe hypocalcemia risks. Currently, the effectiveness of this regulatory action has not been evaluated and, therefore, this study aimed to assess its impact on DEN-induced hypocalcemia using the Japanese Adverse Drug Event Report database (JADER). The case reports from April 2012 to September 2014 were collected from the JADER, which included 151642 adverse events for the primary suspected drugs. The reporting odds ratio (ROR) of hypocalcemia as a signal of the target adverse event was analyzed for DEN and zoledronic acid (ZOL, a reference drug). Changes in RORs were compared between the pre- (Pre, April 2012 to September 2012) and post- (Post 1, October 2012 to September 2013 and Post 2, October 2013 to September 2014) periods of the regulatory action. A decrease in the hypocalcemia ROR was observed for DEN in the post-periods, especially Post 2. Multivariate logistic regression analysis showed a significant decrease in hypocalcemia signal in Post 1 (p=0.0306 vs. Pre) and Post 2 (p=0.0054 vs. Pre). ZOL caused no significant changes in ROR of hypocalcemia, and none of the drugs caused ROR changes in jaw osteonecrosis (a reference adverse event). This study suggests that the regulatory action against hypocalcemia in DEN effectively decreased hypocalcemia signal. Further studies using medical information databases are needed to confirm this result.

  14. Size-dependent avoidance of a strong magnetic anomaly in Caribbean spiny lobsters.

    PubMed

    Ernst, David A; Lohmann, Kenneth J

    2018-03-01

    On a global scale, the geomagnetic field varies predictably across the Earth's surface, providing animals that migrate long distances with a reliable source of directional and positional information that can be used to guide their movements. In some locations, however, magnetic minerals in the Earth's crust generate an additional field that enhances or diminishes the overall field, resulting in unusually steep gradients of field intensity within a limited area. How animals respond to such magnetic anomalies is unclear. The Caribbean spiny lobster, Panulirus argus , is a benthic marine invertebrate that possesses a magnetic sense and is likely to encounter magnetic anomalies during migratory movements and homing. As a first step toward investigating whether such anomalies affect the behavior of lobsters, a two-choice preference experiment was conducted in which lobsters were allowed to select one of two artificial dens, one beneath a neodymium magnet and the other beneath a non-magnetic weight of similar size and mass (control). Significantly more lobsters selected the control den, demonstrating avoidance of the magnetic anomaly. In addition, lobster size was found to be a significant predictor of den choice: lobsters that selected the anomaly den were significantly smaller as a group than those that chose the control den. Taken together, these findings provide additional evidence for magnetoreception in spiny lobsters, raise the possibility of an ontogenetic shift in how lobsters respond to magnetic fields, and suggest that magnetic anomalies might influence lobster movement in the natural environment. © 2018. Published by The Company of Biologists Ltd.

  15. Assessment of jawbone trabecular bone structure amongst osteoporotic women by cone-beam computed tomography: the OSTEOSYR project.

    PubMed

    Barngkgei, Imad; Al Haffar, Iyad; Shaarani, Eyad; Khattab, Razan; Mashlah, Ammar

    2016-11-01

    To assess the trabecular bone structure of jawbones and the dens (the odontoid process of the second cervical vertebra) amongst osteoporotic and nonosteoporotic women using cone-beam computed tomography (CBCT). Analysis of the dens trabecular bone structure aimed to test the validity of CBCT in such analysis. Thirty-eight women who went under dual-energy X-ray absorptiometry (DXA) examination were scanned by CBCT. Cuboids from different areas of jawbones and the dens were extracted from each scan. Trabecular thickness (Tb.Th), trabecular separation (Tb.S), bone volume fraction (BV/TV), specific bone surface (BS/TV) and connectivity density were calculated. Student's t-test, Pearson correlation, and logistic regression analysis were used to explore differences in these measures between groups. Jawbone-derived measures showed insignificant differences (P > 0.05) between osteoporotic and non-osteoporotic groups, and weak correlations with femoral neck and lumbar vertebrae T-scores (r ≤ 0.4). Dens-derived measures, however, resulted in the opposite (r = 0.34-0.38 [P value = 0.02-0.036] and r = 0.48-0.61 [P value ≤ 0.003]) and the highest accuracy of osteoporosis prediction: 84.2% and 78.9% respectively. Trabecular bone structure of the mandible and maxilla is not affected in osteoporosis as assessed by CBCT. Dens trabecular bone analysis revealed the opposite, so some trabecular bone measures may be assessed by CBCT, which may aid in predicting osteoporosis. © 2015 Wiley Publishing Asia Pty Ltd.

  16. An evaluation of independent component analyses with an application to resting-state fMRI

    PubMed Central

    Matteson, David S.; Ruppert, David; Eloyan, Ani; Caffo, Brian S.

    2013-01-01

    Summary We examine differences between independent component analyses (ICAs) arising from different as-sumptions, measures of dependence, and starting points of the algorithms. ICA is a popular method with diverse applications including artifact removal in electrophysiology data, feature extraction in microarray data, and identifying brain networks in functional magnetic resonance imaging (fMRI). ICA can be viewed as a generalization of principal component analysis (PCA) that takes into account higher-order cross-correlations. Whereas the PCA solution is unique, there are many ICA methods–whose solutions may differ. Infomax, FastICA, and JADE are commonly applied to fMRI studies, with FastICA being arguably the most popular. Hastie and Tibshirani (2003) demonstrated that ProDenICA outperformed FastICA in simulations with two components. We introduce the application of ProDenICA to simulations with more components and to fMRI data. ProDenICA was more accurate in simulations, and we identified differences between biologically meaningful ICs from ProDenICA versus other methods in the fMRI analysis. ICA methods require nonconvex optimization, yet current practices do not recognize the importance of, nor adequately address sensitivity to, initial values. We found that local optima led to dramatically different estimates in both simulations and group ICA of fMRI, and we provide evidence that the global optimum from ProDenICA is the best estimate. We applied a modification of the Hungarian (Kuhn-Munkres) algorithm to match ICs from multiple estimates, thereby gaining novel insights into how brain networks vary in their sensitivity to initial values and ICA method. PMID:24350655

  17. mRNAs for PRPs, statherin, and histatins in von Ebner's gland tissues.

    PubMed

    Azen, E A; Hellekant, G; Sabatini, L M; Warner, T F

    1990-11-01

    A search was made for expression of genes for proline-rich proteins (PRPs) and other salivary-type proteins, including statherin and histatins, in taste-bud tissues of mice and primates because of previous genetic findings in mice (Azen et al., 1986) that Prp and taste genes for certain bitter substances are either the same or closely linked. Taste-bud tissues and other tissues were tested for specific mRNAs with labeled DNA probes by Northern blotting and in situ hybridization. It was found that PRP mRNAs were present in von Ebner's glands of mice and macaques, and that there was a much greater degree of PRP mRNA induction in mouse parotid (16-fold) than in von Ebner's gland (two-fold) after in vivo isoproterenol stimulation. This difference may be due, in part, to differences in autonomic nerve innervation. Statherin and histatin mRNAs were found in macaque taste-bud tissues containing von Ebner's gland, and statherin protein was found in human von Ebner's gland by immunohistochemistry. The finding of PRP gene expression in von Ebner's gland, whose secretions have been suggested to play a role in taste stimulation, adds further support to a possible function of PRPs in bitter tasting. The possible functions of statherin and histatins in von Ebner's gland secretions may be related to statherin's regulation of salivary calcium and histatins' antibacterial and antifungal properties.

  18. Forschungspolitik USA weisen zunehmend ausländische Physikstudenten ab

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bührke, Thomas

    2003-11-01

    In keinem anderen Land der Erde ist der Anteil ausländischer Studenten im Fach Physik größer als in den USA. Nach den Terroranschlägen vom 11. September werden jedoch zunehmend ausländische Studenten, insbesondere aus China und dem mittleren Osten, abgewiesen - zum Leidwesen der Studenten und der Universitäten.http://www.aip.org/statistics

  19. Polar bear research in the Beaufort Sea

    USGS Publications Warehouse

    Amstrup, Steven C.; Durner, George M.; Wiig, Øystein; Born, Erik W.; Garner, Gerald W.; Wiig, Øystein; Born, Erik W.; Garner, Gerald W.

    1995-01-01

    Current research is designed to determine the status of the polar bear population in the Beaufort Sea and adjacent areas. One goal is to determine how polar bears are distributed relative to each other and habitat features, and to define population boundaries. Another goal is to determine the population size and trend, and assess how present and future management issues may affect thetrend. Specific objectives of the research include the need to:Determine the movements of individuals comprising the polar bear population that uses the Beaufort Sea. Determine hoe movements vary by season and by year, and whether they can be modeled so as to allow meaningful census and mitigation efforts.Improve estimates of size of the Beaufort Sea population relative to the capacity of the environment to sustain it.Determine factors regulating the rate of recruitment of new bears into the population.Determine the distribution of polar bear dens in northern Alaska and whether denning habitats may be a limiting factor on reproductive success.Determine the timing of den entrance and emergence.Determine the relative success rates (thus the reproductive significance) of dens in various locations.This report summaries the progress towards those objectives that has been made since the last meeting of the PBSG in 1988.

  20. Different mutation patterns of mitochondrial DNA displacement-loop in hepatocellular carcinomas induced by N-nitrosodiethylamine and a choline-deficient l-amino acid-defined diet in rats.

    PubMed

    Onishi, Mariko; Sokuza, Yui; Nishikawa, Tomoki; Mori, Chiharu; Uwataki, Kimiko; Honoki, Kanya; Tsujiuchi, Toshifumi

    2007-10-12

    Mutations of the mitochondria DNA (mtDNA) displacement loop (D-loop) were investigated to clarify different changes of exogenous and endogenous liver carcinogenesis in rats. We induced hepatocellular carcinomas (HCCs) in rats with N-nitrosodiethylamine (DEN) and a choline-deficient l-amino acid-defined (CDAA) diet. DNAs were extracted from 10 HCCs induced by DEN and 10 HCCs induced by the CDAA diet. To identify mutations in mtDNA D-loop, polymerase chain reaction (PCR)-single strand conformation polymorphism (SSCP) analysis, followed by nucleotide sequencing, was performed. Mutations were detected in 5 out of 10 HCCs (50%) induced by DEN. Four out of 5 mutations were G/C to A/T transitions at positions 15707, 15717, 15930, and 16087, and one T/A to C/G transition at position 15559. By contrast, no mutations were found in 10 HCCs induced by the CDAA diet. These results demonstrated that mutations in mtDNA D-loop occur in rat HCCs induced by DEN but not by the CDAA diet, suggesting that mtDNA D-loop is a target of exogenous liver carcinogenesis in rats.

Top