Energie aus der Tiefe: Geothermische Stromerzeugung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Huenges, Ernst
2004-11-01
Die Erde birgt überall genug Wärme für die geothermische Erzeugung elektrischen Stroms, die allerdings Wassertemperaturen von über 150 °C braucht. So warme Gesteinsschichten liegen in Mitteleuropa in mindestens 4 km Tiefe. Ein Kraftwerk muss also beim Betrieb über tiefe Bohrungen Wasser durch das Tiefengestein zirkulieren und dort erhitzen. Von Natur aus ist das Gestein jedoch dafür meist zu wenig porös. Deshalb soll das Einpressen von Fluiden unter hohem Druck die natürlichen Risse im Reservoirgestein künstlich vergrößern. Diese Stimulationstechnik erprobte das GeoForschungsZentrum Potsdam erfolgreich an einer 4309 m tiefen Bohrung im Geothermielabor Groß Schönebeck. Eine zweite Bohrung soll nun eine langfristige Wasserzirkulation im Untergrund erforschen. Funktioniert sie stabil, dann soll eine Demonstrationsanlage Strom erzeugen.
Reisen im freien Fall - Teil 2: Das Zwillingsparadoxon aus dem Blickwinkel der ART
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Sonne, Bernd; Weiß, Reinhard
2013-07-01
Nachdem wir uns mit den Prinzipien der ART und einigen Beispielen vertraut gemacht haben, kommen wir nun zur Berechnung des Zwillingsparadoxons aus Sicht des reisenden Zwillings. Dabei spielt das Äquivalenzprinzip eine große Rolle. Deshalb wird die Bewegungssituation noch einmal erläutert, diesmal aus Sicht von Katrin. Sie befindet sich in ihrem System S'in Ruhe. In ihrem System läuft die Zeit t'ab. Nach dem Start fühlt Katrin jedoch eine Kraft, die sie als Gravitationskraft interpretieren kann. Sie merkt es daran, dass sie in den Sitz gedrückt wird. Nach einiger Zeit werden die Triebwerke abgeschaltet, und das Raumschiff fliegt mit konstanter Geschwindigkeit weiter, Phase 2. Anschließend wird der Schub der Triebwerke solange umgekehrt, bis das Raumschiff irgendwo mit der Geschwindigkeit null am Umkehrpunkt U landet, Phase 3 (Abb. 15.1). Die Erde, auf der sich Michael befindet, bewegt sich mit x'(t') aus Sicht von Katrin im freien Fall von ihr weg, s. das Experiment mit dem steigenden Fahrstuhl in Abschn. 13.2.1.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Verbeek, Bernhard
Leben gibt es auf der Erde seit fast 4 Mio. Jahren, trotz allen Katastrophen. Die Idee des Lebens scheint unsterblich. Der Tod aber offenbar auch. Jedes Lebewesen ist davon bedroht, ja für Menschen und andere "höhere“ Lebewesen ist er im Lebensprogramm eingebaut - todsicher. Diese Tatsache ist alles andere als selbstverständlich. Ist sie überhaupt kompatibel mit dem Prinzip der Evolution, nach dem der am besten Angepasste überlebt?
Ist da jemand? Wie Außerirdische uns entdecken können
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heller, R.
2016-06-01
Astronomen schlagen vor, sich bei der Suche nach Signalen außerirdischer Zivilisationen auf einen schmalen Bereich am Himmel zu konzentrieren. Von Planeten um Sterne, die in diesem Streifen liegen, würde sich die Erde vergleichsweise leicht entdecken lassen. Sollte es dort intelligentes Leben geben, könnte uns dieses schon längst aufgespürt und eine Botschaft Richtung Erde geschickt haben.
Uber Phosphorylierung im Licht
Warburg, Otto
1962-01-01
Während bisher der Zusammenhang zwischen Dehydrierung und Phosphorylierung im Licht nur für die stöchiometrischen Chinonreactionen bewiesen worden war, ist nunmehr auch für die katalytischen Chinonreactionen, die aeroben wie die anaeroben, gezeigt worden, dass die Dehydrierung die Phosphorylierung bewirkt. Eine andere Phosphorylierung, als die Phosphorylierung durch Dehydrierung gibt es in den grünen Grana nicht. Natürlich entsteht nunmehr die Frage, welche Substanz das Substrat von Dehydrierung und Phosphorylierung ist. Da die Grana keine Dunkelatmung haben und deshalb im Dunkeln nicht phosphorylieren können, auch nicht nach Zusatz von Chinon, so muss das gesuchte Substrat im Licht entstehen; und da der Photolyt der Granareactionen eine Kohlensäureverbindung ist, so muss das gesuchte Substrat eine im Licht entstehende Kohlenstoffverbindung sein. Wegen der Gärungen und dem einzigen bisher bekannten chemischen Mechanismus der Phosphorylierung durch Dehydrierung (4) denkt man an Triosephosphat. Aber chemisch ist jeder Aldehyd möglich. PMID:14004907
Digitalisierung im Verteilnetz: Evolution oder Revolution anhand konkreter Beispiele
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Krone, Oliver; Bachmann, Maurus
Durch die Integration der neuen erneuerbaren Energien steht das Stromnetz vor großen Herausforderungen. Das Energiesystem als Gesamtes und die Verteilnetze im Speziellen werden smart. Anhand konkreter Beispiele wird aufgezeigt, wie die Digitalisierung im Elektrizitätsnetz voranschreitet. Diese Entwicklung ist eine Evolution, nicht aber eine Revolution.
Forschungspolitik USA weisen zunehmend ausländische Physikstudenten ab
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bührke, Thomas
2003-11-01
In keinem anderen Land der Erde ist der Anteil ausländischer Studenten im Fach Physik größer als in den USA. Nach den Terroranschlägen vom 11. September werden jedoch zunehmend ausländische Studenten, insbesondere aus China und dem mittleren Osten, abgewiesen - zum Leidwesen der Studenten und der Universitäten.http://www.aip.org/statistics
Transplantate und Implantate im Mittelohrbereich - Teil 1 (Stand 2002)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kempf, Hans-Georg; Lenarz, Thomas; Eckert, Karl-Ludwig
In Deutschland leben ungefähr 12 Millionen Menschen, die an einer ein- oder beidseitigen Schwerhörigkeit leiden. Diese kann angeboren oder im Laufe des Lebens erworben sein. Klinisch und therapeutisch wichtig ist die Unterscheidung, ob die Ursache der Schwerhörigkeit im Bereich des Mittelohres, d. h. der Schallübertragung, oder im Bereich des Innenohres, der Hörnerven und der zentralen Hörbahnabschnitte, d. h. der Schallempfindung, liegt. 2,5 Millionen Schwerhörige haben dabei das Problem der Schallübertragung, d.h. die Störung liegt im Mittelohrbereich, und hier kann man in der Regel mit operativen, mikrochirurgisch durchgeführten Massnahmen helfen [1, 2]. Im Vordergrund steht als Ursache hier die chronische Mittelohrentzündung, die sich als Perforation des Trommelfells, als Defekt oder Unterbrechung der Gehörknöchelchen oder auch als Cholesteatom, einer sogenannte Knocheneiterung äussern kann [3]. Therapeutisch und damit als Prinzip der operativen Hörverbesserung steht primär der Verschluss des Trommelfells oder eine Rekonstruktion der Gehörknöchelchen an.
Hoffmann, Julia; Wölfle, Ute; Schempp, Christoph M; Casetti, Federica
2016-09-01
Das Rhizom von Potentilla officinalis (PO) ist reich an Gerbstoffen und wird traditionell zur äußerlichen Behandlung von Entzündungen der Haut und der Schleimhäute verwendet. Ziel der vorliegenden Arbeit war die Bestätigung der antiinflammatorischen Eigenschaften von PO mittels eines UV-Erythem-Tests und einer klinischen Anwendungsstudie bei atopischer Haut. Die antiinflammatorische Wirkung eines PO-Extrakts (standardisiert auf 2 % Trockensubstanz) wurde in einer prospektiven, randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie mit 40 gesunden Erwachsenen im UV-Erythem-Test im Vergleich zu 1 % Hydrocortisonacetat untersucht. Im Rahmen einer prospektiven nicht kontrollierten Studie wurde die Wirkung und Verträglichkeit der 2 % PO-Creme an zwölf Erwachsenen und zwölf Kindern mit atopischer Haut nach Anwendung über zwei Wochen in einem definierten Testareal anhand eines Teil-SCORAD untersucht. Zusätzlich wurde die Beeinflussung der Hautrötung im Testareal photometrisch gemessen. Im UV-Erythem-Test zeigte die PO-Creme eine signifikante Reduktion des Erythemindex im Vergleich zum Vehikel. Die antiinflammatorische Wirkung des Verums entsprach der der 1 % Hydrocortisonacetat-Creme. Die klinische Studie bei Atopikern zeigte eine signifikante Abnahme des Teil-SCORAD und des Erythems im Testareal. Es wurden keine Unverträglichkeitsreaktionen beobachtet. PO als 2%ige Zubereitung besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und ist wirksam und gut verträglich auf atopischer Haut. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Supply Chain Management (SCM) mit Kanban
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Beer, Anja; Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Gerth, Wolf-Michael; Graßy, Mario; Herron, Colin; Schmidt, Peter; Seidl, Florian; Wittmann, Claus-Eduard
Nach Schätzungen von Mercer Management Consulting und dem Fraunhofer Institut wird der Wertschöpfungsanteil in der Automobilindustrie von durchschnittlich 35 % im Jahr 2002 auf 23 % im Jahr 2015 sinken [Merc 04]. Der Trend, die Produktionstiefe oder allgemeiner, die Wertschöpfungstiefe, zu reduzieren, hat zur Folge, dass die Kaufteile den größeren Teil der Wertschöpfung einnehmen. Die Optimierungspotentiale und der Einfluss auf die Kosten wandern immer mehr zu den Lieferanten, vor allem bei größeren Unternehmen oder Konzernen. Lieferanten-Philosophien, die auf oberflächlichen Verbindungen zu Lieferanten aufbauen, um immer optimal und schnell den günstigsten Teilepreis zu erhalten, haben sich in vielen Sparten oder Produktbereichen, z. B. im Maschinenbau, im besten Fall als kurzfristig erfolgreich erwiesen. Kooperative und nachhaltige Strategien sind der erfolgversprechendere Weg, zumindest mittelbis langfristig. In der Realität wird sehr wenig in Supply Chain-Konzepte investiert und die Umsetzungen sind daher vielmals oberflächlich.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Aull, Florian; Berlak, Joachim; Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Fischäder, Holm; Gerlach, Joachim; Henneberg, Jens; Kapalla, Klaus; Kress, Oliver; Kuttler, Robert; Schneider, Herfried M.; Schürle, Philipp; Stellpflug, Franz-Josef; Wannenwetsch, Ralph; Wulz, Johannes; Zäh, Michael F.
Wenn man aktuell Produktionsbereiche in Deutschland und Europa besucht, fallen im Zusammenhang mit modernen Produktionsmethoden immer öfter die Begriffe Kanban (jap. Karte, Signal) und Pull-Produktion, und dies nicht ohne Stolz, da diese mit dem schillernden Vorbild des Toyota Produktionssystems in Zusammenhang stehen. Tatsächlich ist Kanban ein integraler Bestandteil moderner Produktionssysteme. Blickt man aber im Rahmen von Prozessanalysen hinter die Fassaden", d. h. in die tägliche Praxis der Arbeitsprozesse, wird man schnell desillusioniert - die viel gepriesenen klassischen Kanban-Regeln werden im Tagesgeschäft nicht eingehalten.
Statistik in Naturwissenschaft und Technik
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wilrich, Peter-Theodor
Mit dem Aufschwung von Naturwissenschaft und Technik zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand die mathematische Statistik, angeregt aus der Geodäsie (wie die Methode der kleinsten Quadrate) und der Anthropologie (wie die statistische Analyse mehrdimensionaler Beobachtungen und ihrer stochastischen Abhängigkeiten). Im Gegensatz zu den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, in denen Daten vorwiegend aus Beobachtungsstudien gewonnen werden, stehen in den Naturwissenschaften Experimente im Vordergrund. Daher gehört die statistische Versuchsplanung zu den insbesondere in Naturwissenschaft und Technik angewendeten statistischen Methoden, aber auch die Extremwertstatistik und Lebensdaueranalysen sowie die Methoden der räumlichen Statistik (insbesondere in der Umweltforschung). Im 20. Jahrhundert wurden Stichprobenpläne und Regelkarten (Kontrollkarten) zur Prozessregelung als Hilfsmittel der statistischen Qualitätssicherung entwickelt. Diese Methodenbündel, mit denen sich der Ausschuss Statistik in Naturwissenschaft und Technik immer wieder befasst, werden im Folgenden vorgestellt.
Zahlen und Rechenvorgänge auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rödler, Klaus
"Das Verständnis geht langsam vor sich!" Diesen wichtigen Satz hörte ich bei einem Vortrag von Martin Lowsky. Auf die hier behandelte Fragestellung übertragen heißt das: Was eine Zahl ist und wie ich sie im Rechenvorgang einsetzen und interpretieren kann, das erschließt sich erst allmählich. Die Zahl des Rechenanfängers ist nicht dieselbe wie die des kompetenten Rechners und es ist nicht die Zahl des Lehrers oder der Lehrerin. Die Zahlen sind nur auf der Oberfläche der Worte und Zeichen gleich. Im Innern, im Verständnis, sind sie völlig verschieden! Ich glaube, dass die Missachtung dieser Divergenz dazu führt, dass manche Kinder in für den Lehrer und Lehrerin nicht nachvollziehbaren Routinen stecken bleiben, einfachste Informationen nicht wirklich integrieren. Die auf beiden Seiten wachsende Verunsicherung durch die nicht erkannte und daher nicht kommunizierbare Diskrepanz im inneren Zahlkonzept stört den allmählichen Aufbau strukturierter Zahlvorstellungen.
Einfluss des Internets auf das Informations-, Einkaufs- und Verkehrsverhalten
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Nerlich, Mark R.; Schiffner, Felix; Vogt, Walter
Mit Daten aus eigenen Erhebungen können das einkaufsbezogene Informations- und Einkaufsverhalten im Zusammenhang mit den verkehrlichen Aspekten (Distanzen, Verkehrsmittel, Wegekopplungen) dargestellt werden. Die Differenzierung in die drei Produktkategorien des täglichen, mittelfristigen und des langfristigen Bedarfs berücksichtigt in erster Linie die Wertigkeit eines Gutes, die seine Erwerbshäufigkeit unmittelbar bestimmt. Der Einsatz moderner IKT wie das Internet eröffnet dem Endverbraucher neue Möglichkeiten bei Information und Einkauf. Die verkehrliche Relevanz von Online-Shopping wird deutlich, wenn man berücksichtigt, dass im Mittel rund 17% aller Online-Einkäufe, die die Probanden durchgeführt haben, Einkäufe in Ladengeschäften ersetzen. Dies gilt in verstärktem Maße für Online-Informationen: etwa die Hälfte hätte alternativ im stationären Einzelhandel stattgefunden. Da der Erwerb von Gütern des täglichen Bedarfs häufig nahräumlich und in relevantem Anteil nicht-motorisiert erfolgen kann, sind in diesem Segment - im Gegensatz zum mittel- und langfristigen Bedarf - nur geringe Substitutionseffekte zu beobachten.
Untersuchung der Störwirkung von LTE auf SRD Anwendungen bei 868 MHz
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Welpot, M.; Wunderlich, S.; Gaspard, I.
2014-11-01
Moderne Hausautomatisierungssysteme, Alarmanlagen oder auch Funk-Zugangssysteme in Haus und Automobil setzen auf frei nutzbare Frequenzen in ISM/SRD-Bändern. Die rasante Zunahme an privaten und kommerziell genutzten Applikationen im SRD-Band bei 868 MHz und der Ausbau der LTE-Mobilfunknetze im Frequenzbereich unterhalb von 1 GHz ("Digital Dividend") wirft zunehmend die Frage nach der Funkverträglichkeit dieser Systeme untereinander auf. Während die SRD-Funkmodule auf eine geringe Sendeleistung von ~ +14 dBm beschränkt sind (Ralf and Thomas, 2009), beträgt die maximale LTE-Sendeleistung im Uplink nach (ETSI-Norm, 2011) +23 dBm. Zusammen mit der Einführung von LTE im Frequenzbereich unterhalb 1 GHz als DSL-Ersatz vor allem in ländlichen Gebieten, ergibt sich damit als mögliches Störszenario, dass durch die Aussendung des LTE-Endgerätes im Bereich von ca. 850 MHz die SRD-Funkverbindungen bei 868 MHz insbesondere dann gestört werden, wenn die Antennen beider Funksysteme räumlich nahe zueinander angeordnet sind und folglich nur eine geringe zusätzliche Entkopplung der Systeme bieten. In der vorliegenden Arbeit wird das LTE-Störpotential auf SRD-Empfänger praxisnah untersucht.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ha, Suk-Woo; Wintermantel, Erich
Metalle als Implantatwerkstoffe werden in der Medizin für zwei Hauptanwendungen eingesetzt: für Prothesen des totalen Gelenkersatzes wie beispielsweise Hüft-, Knie- und Schulterprothesen und für Fixationselemente zur Stabilisierung von Frakturen. Beispiele hierfür sind Osteosyntheseplatten, Marknägel, Schrauben, Drähte und Stents. Eine der ersten Anwendungen von Metallen im menschlichen Körper war die Fixation von Fragmenten eines gebrochenen Humerus (Oberarmknochen) mit einem Metalldraht durch zwei französische Physiker im Jahr 1775 [1]. Ausführliche Untersuchungen zur Verträglichkeit von Metallen im menschlichen Körper wurden bereits im frühen 19. Jahrhundert durchgeführt. Von den untersuchten Werkstoffen verursachten die edlen Metalle wie Gold, Silber und Platin aufgrund ihrer Korrosionsbeständigkeit und Körperverträglichkeit die geringsten Reizungen im menschlichen Körper. Die klinische Anwendung der Edelmetalle war jedoch wegen der geringen mechanischen Eigenschaften beschränkt. Andere Metalle wie Messing, Kupfer oder Eisen wiesen vergleichsweise höhere Festigkeitswerte auf, sie waren jedoch aufgrund der geringen Korrosionsbeständigkeit und Biokompatibilität nicht für den klinischen Einsatz geeignet. Ein weiteres Problem stellte die Gefahr der Infektion durch unsterile Instrumente und Implantate dar. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hielt die antiseptische Operationsmethode Einzug in die Kliniken, die z. B. erfolgreiche Operationen mit Silberdraht ermöglichte.
Implantate im Mittelohrbereich - Teil 2 (Ergänzungen 2007)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Stieve, M.; Lenarz, Thomas
In Deutschland leben ca. 12 Millionen Menschen, die an einer ein- oder beidseitigen Schwerhörigkeit leiden. Diese kann angeboren oder im Laufe des Lebens erworben sein. Klinisch und therapeutisch wichtig ist die Unterscheidung hinsichtlich des Schädigungsortes im Bereich des Mittelohres, d. h. eine Schalleitungsschwerhörigkeit, oder im Bereich des Innenohres, d. h. eine Schallempfindungsschwerhörigkeit, wobei hier der Schädigungsort auch am Hörnerven oder in den zentralen Hörabschnitten liegen kann. Therapeutisch lassen sich sowohl Schwerhörigkeiten im Bereich des Mittelohres als auch im Innenohr und sogar im Hirnstammbereich (Hirnstammimplantat) behandeln. 1,9 Millionen Schwerhörige haben eine Erkrankung im Mittelohrbereich, d. h. der Schall kann nur ungenügend auf das Innenohr übertragen werden. Die Ursache besteht meist in einer chronischen Mittelohrentzündung, die zu einer Zerstörung des Trommelfells und der Gehörknöchelchenkette geführt haben. Therapeutisch und damit als Prinzip der operativen Hörverbesserung steht primär der Verschluß des Trommelfells oder eine Rekonstruktion der Gehörknöchelchen. Mittelohroperationen werden mikrochirurgisch unter dem Operationsmikroskop durchgeführt, wobei zunächst durch eine sanierende Operation der Entzündungsprozeß entfernt wird und nach einer Ausheilungszeit die Gehörknöchelchenkette durch künstliche Prothesen rekonstruiert werden kann.
Die physikalischen Umweltwissenschaften und das Militär Zur Erforschung Grönlands im Kalten Krieg
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heymann, Matthias
Die modernen Umweltwissenschaften stehen heute im Mittelpunkt von Forschungsförderung und öffentlicher Aufmerksamkeit. Im Zuge des seit den 1970er Jahren erwachten Interesses am globalen Wandel der Umwelt und den damit verknüpften Problemen, ist ihre Bedeutung rasch gestiegen. Viele Wurzeln der modernen Umweltwissenschaften liegen jedoch im Kalten Krieg.
"Wenn die Erde bebt", an educational public exhibition in Vienna
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Parithusta, Rizkita; Brueckl, Ewald; Heuer, Rudolf; Mitterbauer, Ulrike
2010-05-01
Natural disasters can cause the loss of human lives, an economic crisis and also the loss of irreplaceable cultural heritage. Earthquakes can mean instantaneous destruction without warning, causing extensive and often irreparable damage to our heritage. An exhibition with the title "Wenn die Erde bebt" (i.e. "When the Earth shakes") which was held at the Natural History Museum, Vienna; in an effort to introduce understanding, awareness, and preparedness to the public, facing earthquake phenomenon. The exhibition compiled and classified examples of large earthquakes and introduces into the basic principles of seismology. It further addresses earthquake impact and how to live with earthquakes, giving access to the most suitable procedure of safety education. The idea of the exhibition is communicated by the means of posters, videos, and physical models which support the understanding of seismometry, elastic rebound theory and earthquake resistant construction. The exhibition is an Austrian contribution to IYPE - International Year of Planet Earth and is now on tour through Austria.
Stenting und technische Stentumgebung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Hoffstetter, Marc; Pfeifer, Stefan; Schratzenstaller, Thomas; Wintermantel, Erich
In hoch entwickelten Industrieländern stehen laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) Herz-Kreislauf-Erkrankungen und speziell die Koronare Herzkrankheit (KHK) an erster Stelle der Todesursachen. In Deutschland betrug die Zahl der erfassten, an KHK erkrankten Personen ohne Berücksichtigung der Dunkelziffer allein im Jahre 2001 über 473.000. Die KHK war im Jahre 2003 mit 92.673 erfassten Todesfällen immer noch die häufigste Todesursache, obgleich in Deutschland die Häufigkeit der Koronarinterventionen zur Behandlung der KHK zwischen 1984 und 2003 um fast das 80fache von 2.809 auf 221.867 Eingriffe pro Jahr gestiegen ist [1]. Neben der hohen Zahl an Todesfällen haben die betroffenen Personen durch chronische Schmerzen und eingeschränkte körperliche Leistungsfähigkeit zusätzlich eine starke Beeinträchtigung der Lebensqualität [2].In Folge dessen wird die erkrankte Person häufig zum Pflegefall was neben den gesundheitlichen Aspekten auch eine sozioökonomische Komponente in Form der fehlenden Arbeitskraft und den auftretenden Pflegekosten nach sich zieht. Die Kosten für die Behandlung der KHK in Deutschland beliefen sich im Jahre 2002 laut Statistischem Bundesamt auf rund 6,9 Mrd. €. Verglichen mit ähnlichen Zahlen der USA dürfte sich der entstandene Schaden für die deutsche Volkswirtschaft im zwei- bis dreistelligen Milliardenbereich bewegen [3].
Planungsunterstützung für Pankreasoperationen bei Hyperinsulinismus von Kindern
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dornheim, J.; Preim, B.; Preim, U.; Mohnike, K.; Blankenstein, O.; Füchtner, F.; Mohnike, W.; Empting, S.; Mohnike, K.
Auf Basis von sechs PET/CT-Datensätzen des Pankreas wird eine Computerunterstützung für die Teilresektion der Bauchspeicheldr üse (Pankreas) bei fokalem Hyperinsulinismus von Kindern entwickelt. Ziel ist es, die Lokalisation des krankhaften Fokus im Pankreasgewebe präoperativ dreidimensional zu visualisieren, um so die Sicherheit des Eingriffs zu erhöhen. Die relevanten anatomischen Strukturen werden im CT segmentiert und anschließend dreidimensional visualisiert. Der im PET erkennbare Fokus wird in diese anatomische 3D-Visualisierung eingeblendet. Es zeigt sich eine klare Erkennbarkeit des Fokus in allen sechs Fällen.
Herausforderungen für künftige Lernumgebungen am Beispiel der Fakultät für Medizin
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Gergintchev, Ivan; Graf, Stephan
Nach der weit reichenden Etablierung von eLearning in den letzten Jahren stehen nahezu alle deutschen Hochschulen vor der Aufgabe, wettbewerbsfähige hochschulübergreifende Mechanismen sowie entsprechende organisatorische Rahmenbedingungen zu schaffen. Vor allem die Umsetzung von EBologna und die Unterstützung kooperativer Bildungsangebote verstärken diese Notwendigkeit. Motiviert durch die Veränderungen im Bereich der Hochschullehre und die Herausforderungen für künftige Lernumgebungen schlagen wir eine Integrationslösung im Sinne eines Learning Gateway vor, die zur webgestützten Abwicklung von kooperativen Bildungsangeboten in heterogen Lernumgebungen eingesetzt werden kann. Ihre Praxisanwendung verdeutlichen wir anschließend im komplexen Szenario der Medizin an der TUM. Die Evaluierung der Umsetzung belegt den deutlichen Mehrwert des Ansatzes.
Digitalisierung als Inkubator für die Energieversorgung von morgen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Arnold, Christian; Postina, Matthias
Neue Treiber der Digitalisierung bestimmen die Geschicke der etablierten Unternehmen im Energiebereich, dabei haben diese in vielen Fällen noch nicht einmal adäquat auf die altbekannten Treiber der Energiewende reagiert. Eine ganze Branche ist im Umbruch, alte Erlösmodelle brechen ein und Einigkeit scheint bei den Verantwortlichen nur in der Frage zu herrschen, wie in Zukunft noch Geld verdient werden kann. Dieser Beitrag erklärt die prägenden Treiber der Veränderung, analysiert die Ausgangslage und nennt Herausforderungen der Branche. Darüber hinaus legt er den Fokus auf die Betrachtung der neuen digitalen Wertschöpfung. Dazu wird ein Modell eingeführt, welches von der klassischen Wertschöpfungskette über datenbasierte Geschäftsmodelle im Energiesystem bis hin zum Internet of Smart Services reicht. Mit dem Modell geben die Autoren gleichsam Einblick in das geplante Energiewendeprojekt enera.
Strahlungsfeldbedingungen bei der Ionisationsdosimetrie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Krieger, Hanno
Bei der Dosimetrie von Photonenstrahlungen mit luftgefüllten Ionisationskammern werden in diesem Kapitel zwei Grenzfälle unterschieden. Der eine Fall ist die Bedingung des so genannten Sekundärelektronengleichwichts im Kammervolumen. In diesem Fall bestimmen ausschließlich die Photonen im Messvolumen die dosimetrische Anzeige. Der zweite Grenzfall ist gegeben, wenn das Luftvolumen und die Kammer das Strahlungsfeld im Phantom so wenig stören, dass der Sekundärelektronenfluss unverändert bleibt. Diese Bedingungen nennt man BRAGG-GRAY-Bedingungen. Beide Grenzfälle sind in der Praxis nur näherungsweise zu verwirklichen. Abweichungen müssen durch entsprechende Korrekturen oder Kalibrierungen berücksichtigt werden.
Wie die Sonne ins Kraftwerk kommt: Solarthermische Kraftwerke
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Pitz-Paal, Robert
2004-01-01
Solarthermische Kraftwerke sammeln wie riesige Brenngläser die Sonnenstrahlung und treiben damit eine Wärmekraftmaschine an. Drei Konstruktionsprinzipien haben sich heute durchgesetzt. Bereits im kommerziellen Einsatz sind Systeme mit schwenkbaren, verspiegelten Parabolrinnen, die das Sonnenlicht auf ein zentrales Absorberrohr konzentrieren. Durch dieses fließt ein Wärmetransportmedium. Beim Zentral-Receiver-System fokussiert ein Feld verstellbarer Spiegel das Sonnenlicht auf die Spitze eines Turms. Dort sitzt ein Receiver, den ein Wärmetransportmedium durchströmt. Für kleine, dezentrale Anlagen eignen sich Dish-Stirling-Systeme. Das sind schwenkbare, paraboloide Spiegelschüsseln mit einem Stirling-Motor im Brennpunkt. Zentral-Receiver- und Dish-Stirling-Systeme sind noch im Entwicklungsstadium.
Aktuelle Entwicklungen - Orthopädische Implantate
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Riner, Marc A.
Die guten Resultate und langen Standzeiten von bis zu 15 und 20 Jahren von implantierten Hüftendoprothesen führen dazu, immer jüngere Patienten mit einem Hüftgelenkersatz zu behandeln. Die Versorgung von jungen aktiven Patienten mit einer Hüftendoprothese stellt jedoch eine besondere Herausforderung dar [1]. Trotz umfangreicher Materialentwicklungen, Designoptimierungen und Verbesserungen der Operationstechnik, haben sich die Standzeiten der Prothesen zwar wesentlich verbessert, ist jedoch bei jungen Patienten verglichen mit denen von älteren Patienten deutlich verkürzt [2, 3]. Zudem kann die Hüftprothesenverankerung durch Knochenresektion im Rahmen der Erstimplantation, Adaptionsvorgängen im Knochen (stress shielding) aufgrund unphysiologischer Krafteinleitung, abriebbedingte Osteolyse und während der Implantat- bzw. Knochenzemententfernung auftretende knöcherne Defekte zu unbefriedigende Reimplantationsbedingungen im Fall einer Revision führen [4]. Dies hat in jüngerer Zeit zur Entwicklung von verschiedenen Endoprothesensystemen mit einem möglichst geringen Knochenverlust und damit einhergehenden verbesserten Rückzugsmöglichkeit im Revisionsfall geführt. Bei den knochensparend verankerten Hüftprothesen werden allgemein zwei Typen, die Schenkelhalsprothese und der Oberflächenersatz, unterschieden.
Infectious mononucleosis. Death due to agranulocytosis and pneumonia.
Neel, E U
1976-09-27
Infectious mononucleosis (IM) is usually considered a benign disease. Agranulocytosis developed in a young college student 14 days after the onset of IM. Fulminant staphylococcal pneumonia and bilateral pulmonary infarcts resulted, and the patient died 4 1/2 hours after admission to a hospital. Agranulocytosis secondary to IM may be more prevalent than previously thought. A review of the literature indicated that infection developed in 57.9% of the patients with IM and extreme neutropenia and 45.4% of the infected patients died.
Der Einfluss der Digitalisierung auf die Organisation eines Unternehmens
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Walter, Wolfram M.
Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran. Dies wirkt sich nicht nur auf die Gesellschaft im Grundsatz, sondern auch auf das Verhalten der Kunden aus. Neue Kommunikationswege beschleunigen die Interaktion zwischen Unternehmen und Verbraucher. Im Vergleich mit großen Internetfirmen werden etablierte Dienstleistungsunternehmen - vom Energieversorger bis zu Versicherungen - stark unter Druck gesetzt, sich noch intensiver mit dem Kundenservice auseinanderzusetzen. Dies wird nur möglich sein, wenn sich die Organisationen entsprechend positionieren und sich frühzeitig auf die Veränderungen einstellen. Hieraus ergeben sich mehr Chancen als Risiken, zumal es nicht nur neue Prozesse, sondern auch neue Berufsbilder geben wird.
Ein Entscheidungsmodell zur Weitergabe persönlicher Daten im Internet
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Treiblmaier, Horst
In den vergangenen zwei Jahrzehnten wandelte sich das Internet von einer Spielwiese für technikbegeisterte Computerspezialisten zu einem vielseitig einsetzbaren weltweiten Netzwerk für Privatpersonen und Unternehmen. Maßgeblichen Anteil daran besaß die rasante Entwicklung des World Wide Web (WWW), das, durch die Möglichkeit multimediale Inhalte zu vermitteln, für einen großen Teil der Bevölkerung industrialisierter Länder zu einem wesentlichen Bestandteil des täglichen Lebens wurde. Dass diese Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist, zeigt die derzeitige Diskussion zum Thema Web 2.0 bzw. 3.0. Waren es in den letzten Jahren die hohen Umsatzzuwächse im E-Commerce und multimedial gestaltete Webseiten in Kombination mit aufwändigen Applikationen, die für ständig steigende Nutzerzahlen im World Wide Web sorgten, so wird dieser Innovationsschub nunmehr durch eine Vielzahl von Anwendungen fortgesetzt, die sich durch die zunehmende Vernetzung der Nutzer untereinander auszeichnen.
Craniota, Wirbel- oder Schädeltiere
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schultze, Hans-Peter
Zu den Craniota zählen alle Chordatiere, die eine dreiteilige Regionalisierung des Körpers in Kopf, Rumpf und Schwanz aufweisen. Der Kopf umfasst (1) das Neurocranium mit Gehirn und komplexen Sinnesorganen zur Wahrnehmung der Umgebung, (2) das Viscerocranium zur Nahrungsaufnahme und zur Ventilation der Kiemen bei den primär wasserlebenden Craniota und (3) das Dermatocranium (S. 38). Letzteres entsteht durch Verknöcherungen im Bindegewebe des Integuments, es dient dem Schutz des Kopfes und trägt im Mundbreich die Zähne. Zusammen bilden die drei Skelettstrukturen die funktionelle Einheit Schädel (Cranium). Außer der (somatischen) Rumpfmuskulatur und dem Axialskelett liegen im Rumpf Kreislauf-, Atmungs-, Verdauungs-, Exkretions- und Fortpflanzungsorgane. Der Schwanz, der Abschnitt hinter der Afteröffnung, die das Ende der Leibeshöhle markiert, dient mit Muskeln und Schwanzflosse der Fortbewegung.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Gerthsen, Christian; Vogel, Helmut
Die siebzehnte Auflage des Gerthsen ist zugleich die sechste in der Bearbeitung Helmut Vogels. Der Autor bereichert das klassische Studien- und Nachschlagewerk mit einem neuen Kapitel zur nichtlinearen Dynamik (auch Chaos und Fraktale werden besprochen) sowie acht instruktiven Farbtafeln. Daneben gibt es wieder kleinere Ergänzungen und Korrekturen. Wo die Darstellung wegen der selbstauferlegten Beschränkung im Umfang nicht alle Themen behandeln kann, helfen die mehr als zahlreichen Übungsaufgaben, die im Band Vogel, Probleme aus der Physik, ISBN 3-540-51217-9, mit Beiheft nun auch zur 17. Auflage verwendbar, ausführlich besprochen werden.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Collin, Heinz; Schulze, Verena
Unter Extrusion wird das kontinuierliche Fördern von formbaren Massen verstanden. Dies können Kunststoffe, Teigwaren in der Lebensmittelindustrie oder auch keramische Massen sein. In der chemischen Industrie werden ebenfalls hochviskose (schwerfließende) Stoffe oder Pasten dosiert, gefördert und extrudiert. Früher waren vorzugsweise Kolbenstrangpressen im Einsatz, bis sich ab 1950 in steigendem Maße die Schneckenmaschinen durchgesetzt haben. Der weltweite Siegeszug der Kunststoffe ist zu einem erheblichen Teil auf die stetige technologische Weiterentwicklung im Bereich der Extrusionstechnik zurückzuführen. Der Markt der weltweit produzierten Maschinen für die Kunststoffverarbeitung erreichte im Jahr 2006 einen Wert von 20 Milliarden Euro und somit zählt dieser Bereich mittlerweile zu einem der großen Industriezweige [1].
Neuausrichtung und Konsolidierung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Grohmann, Heinz
Mit der Wahl von Wolfgang Wetzel zum Vorsitzenden der Deutschen Statistischen Gesellschaft im Jahre 1972 begann eine 32jährige Ära, in der die praktische und die theoretische Statistik in einem ausgewogenen Verhältnis gepflegt wurden. Ein regelmäßiger vierjähriger Wechsel im Vorsitz stärkte die Gemeinschaft und die praktische wie die wissenschaftliche Arbeit gleichermaßen. Die jährlichen Hauptversammlungen behandelten gesellschaftlich aktuelle wie zukunftsorientierte Themen, und die Ausschüsse sowie weitere Veranstaltungen gaben Gelegenheit zur Förderung und Pflege einer Vielzahl von Arbeitsgebieten der Statistik. Darüber wird nicht nur in diesem Kapitel, sondern auch in den Teilen II und III des Bandes berichtet.
Smartes System für die Energiewende - der Übertragungsnetzbetreiber in der digitalen Zukunft
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Pflaum, Rainer; Egeler, Tobias
Die Übertragungsnetze stellen eine zuverlässige Versorgung von Haushalt, Gewerbe und Industrie mit elektrischer Energie sicher und sind damit Grundlage einer modernen Wirtschaft und Gesellschaft. Die mittlerweile unumkehrbaren Entwicklungen der nationalen und europäischen Energiewende stellen den Übertragungsnetzbetreiber in seinen Kernaufgaben, dem Bau und Betrieb von Netzen, dem Markt- und Netzzugang und der Integration der erneuerbaren Energien vor neue und große Herausforderungen. Verbrauchsnahe dezentrale Erzeugung wie verbrauchsferne zentrale Erzeugung muss im Sinne der Gewährleistung der Systemstabilität gemanagt und in Einklang mit dem Verbrauch gebracht werden. Erneuerbare Energien müssen zudem in einem solchen System ihren Beitrag zur System- und Marktintegration leisten. All das erfordert mehr Daten, um in einem Gesamtsystem dynamische Reaktionsmöglichkeiten gewährleisten zu können. Erst die "Digitalisierung" schafft dabei die notwendigen Voraussetzungen die Komplexität zu stemmen. Die Digitalisierung stellt daher ein Kernelement dieses Wandels des Übertragungsnetzbetreibers dar, die einerseits mit zum Entstehen der neuen Herausforderungen beiträgt, andererseits aber auch hilft Werkzeuge bereitzustellen, diesen Herausforderungen zu begegnen. Im folgenden Beitrag wird aufgezeigt, wie die Digitalisierung die Aufgaben und Instrumente des Übertragungsnetzbetreibers verändern. Ausgehend von den heutigen Aufgaben eines Übertragungsnetzbetreibers und dem gültigen Rechtsrahmen werden unter dem Begriff "Notwendiges Set für morgen" smarte Elemente und Werkzeuge beschrieben, die bereits heute im Einsatz sind oder in den nächsten Jahren notwendig werden. Im Anschluss erfolgt anhand einiger Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen eine Konkretisierung der Einsatzzwecke der Digitalisierung beim Übertragungsnetzbetreiber. Ein kurzer Ausblick mit Fokus auf den weiteren Veränderungsprozess rundet den Beitrag ab.
Qualitätsmanagement in molekularbiologischen Laboratorien
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schulze, Manuela
Jedes Laboratorium führt Untersuchungen nach bestem Wissen und Gewissen durch, und jeder Analytiker weiß von sich, dass er/sie gute Arbeit macht. Trotzdem können Analysen des gleichen Probenmaterials in verschiedenen Laboren zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Sofern es sich dabei nicht um Untersuchungen im Bereich der Nachweisgrenze und damit letztlich um statistisch bedingte Unterschiede oder Inhomogenitäten im Probenmaterial handelt, trägt dies nicht zur Vertrauenswürdigkeit von analytischen Untersuchungsergebnissen bei. Mit der zunehmenden Globalisierung der Märkte rückt die gegenseitige Anerkennung von analytischen Resultaten immer stärker in den Vordergrund. Die Vergleichbarkeit von Laborresultaten wird erleichtert, wenn sich die Laboratorien auf die gleichen Richtlinien zur Vorgehensweise und Handhabung ihrer Arbeiten verständigen. Im Bereich der Laboruntersuchungen von Lebensmitteln, Futtermitteln und Saatgut ist als derartige Rischt-Schnur die EN ISO/IEC 17025 [1] anerkannt. Diese Norm enthält alle Anforderungen, die Prüflaboratorien erfüllen müssen, wenn sie nachweisen wollen, dass sie ein Qualitätsmanagementsystem betreiben, technisch (meint: fachlich) kompetent und fähig sind, fachlich fundierte Ergebnisse zu erzielen.
Nichtperiodische zeitkontinuierliche Signale
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Plaßmann, Wilfried
Nichtperiodische Signale haben eine große Bedeutung für die Nachrichten- und Datenübertragung, weil Information nur in nichtdeterministischen Signalen enthalten ist (Teil "Nachrichtentechnik", Abschn. 92.4.1). Aber auch für die Energie- und Regelungstechnik sind sie von Interesse, weil sie entweder Ein- und Ausschaltvorgänge erfassen oder den Übergang von einem momentan stationären Zustand in einen neuen darstellen (Kurzschluss im Energieversorgungsnetz, Auftreten einer Störgröße im Regelsystem). Die Fourier- und die Laplacetransformation können bei nichtperiodischen zeitkontinuierlichen Signalen eingesetzt werden.
Zum Wissenschaftsverständnis der modernen Evolutionsbiologie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Sommer, Ralf J.
Die moderne Evolutionsbiologie hat ihren Ursprung in den Arbeiten von Charles Darwin und Alfred Wallace (Darwin 1963). Der gemeinsame Ausgangspunkt des Evolutionsgedanken ist dabei die Beobachtung, dass die biologische Welt nicht konstant ist. Biologische Systeme und alle darin lebenden Organismen unterliegen über längere Zeiträume hinweg einer stetigen Veränderung. Diese grundlegende Eigenschaft biologischer Systeme macht die Biologie zu einer historischen Wissenschaft und stellt einen wichtigen Gegensatz zu großen Teilen der Physik dar. Obwohl die Aussage von der Veränderlichkeit der Arten heute trivial klingt, war sie im 19. Jahrhundert eine Revolution, da die Konstanz der Arten und der Welt eine vorherrschende Stellung im damaligen Weltbild hatte (Amundson 2005).
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Unzicker, Alexander
Lautstarker Applaus erhob sich im Salon III/IV des Marriott-Hotels von Crystal City im amerikanischen Bundesstaat Virginia. In dem überfüllten Konferenzraum starrten alle wie gebannt auf die Leinwand, wo nicht mehr zu sehen war als ein nüchternes Diagramm aus zahlreichen Punkten und einer geschwungenen Kurve. Nureine eigenartige Personengruppe konnte sich davon zu Emotionen hinreißen lassen - Physiker auf der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft, die ihren Begeisterungssturm noch minutenlang fortsetzten. Was war geschehen? Die im Diagramm aufgetragenen Daten bestätigten mit einer nie da gewesenen Genauigkeit ein fundamentales Naturgesetz zur Wärmeabstrahlung von heißen Körpern. 1900 von Max Planck entdeckt, leuchtete es nun in geradezu mathematischer Reinheit auf. Noch sensationeller war der Ursprung der Daten - Mikrowellensignale verschiedener Frequenzen, die nicht aus einem irdischen Labor stammten, sondern von einem heißen Urzustand des Universums! Ein Feuerball aus Wasserstoff und Helium, noch ohne jegliche Strukturen, die irgendwann Leben ermöglichen sollten, ließ damals seinem Licht freien Lauf. Mehr als zehn Milliarden Jahre war es bis zu den Detektoren des vom Menschen gebauten Satelliten COBE unterwegs, der wenige Tage zuvor die Daten übertragen hatte. Wenn ich das alles wie einen Film in meiner Vorstellung ablaufen lasse, bekomme ich immer eine Gänsehaut, als würde ich die inzwischen extrem abgekühlte Strahlung tatsächlich spüren. Ihre Gleichverteilung im Raum macht uns auch deutlich, dass wir uns nicht einbilden dürfen, an einem besonderen Ort im Universum zu leben - intelligente Aliens könnten sich seitdem überall entwickelt haben! Sollten sie - was nicht wahrscheinlich ist - uns wirklich von Zeit zu Zeit über die Schulter schauen, dann hätten sie an jenem Nachmittag des 13. Januar 1990, als der Vortrag stattfand, bestimmt anerkennend mit ihrem großen Kopf genickt.
Elemente moderner, schlanker Produktionssysteme
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bartholomay, Christian; Boppert, Julia; Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Gröbner, Michael; Harting, Lothar; Leikep, Sabine; Michels, Friedhelm; Pfister, Johannes; Reitz, Andreas; Schedlbauer, Michael; Takeda, Hitoshi; Thews, Michael; Wilbert, Fred
Meilensteine der modernen Produktion mit Lean Production, Total Quality Management, Six Sigma, Supply Chain Management, Lean Management und Lean Enterprise können zu effizienteren Abläufen führen. In der betrieblichen Praxis existiert jedoch eine Vielzahl von Zielkonflikten basierend auf Richtlinien von Material Requirements Planning- (MRP), Controlling- und anderen Systemen. Nur wenige Spezialisten in größeren Unternehmen sind im Stande, die Komplexität über die Grenzen eines Fachgebiets hinaus im Detail zu verstehen. Fachübergreifendes Verständnis scheitert an der Komplexität der Gesamtproblematik. Entscheidungen verschiedenster Fachbereiche begrenzen die maximal erreichbare Effizienz des Materialflusses. Logistik und Materialfluss werden daher in vielen Unternehmen als unabdingbare Kernkompetenz verstanden. Um eine schlanke Produktion, einen optimalen Materialfluss und somit minimale Produktkosten zu erreichen, sind folglich vielfältige andere Fachthemen als Vorraussetzungen zu beherrschen. Erst dann ist es in der Produktionslogistik möglich, im Vergleich zu einem Top-Benchmark erfolgreich zu sein. Um im täglichen Konkurrenzkampf die Nase auch morgen noch vorne zu haben" ist es nötig, über den Preis hinaus auch noch völlig andere Problemstellungen zu beherrschen.
Implantate in der Augenheilkunde
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dresp, Joachim H.
Im Bereich der Augenheilkunde findet sich die weltweit am häufigsten ausgeführte chirurgische Massnahme, die operative Behandlung des Grauen Stars: die Katarakt. Bei der Katarakt handelt es sich um eine Eintrübung der natürlichen Augenlinse, die sich je nach Stadium der Erkrankung leicht opak, über milchig bis zu bräunlich präsentiert. Mit dieser Zunahme der Undurchlässigkeit für das sichtbare Licht geht eine Abnahme des Sehvermögens einher, die bis zur totalen Erblindung führen kann. Bedingt durch die sehr eingeschränkten chirurgischen Möglichkeiten in den Ländern der Dritten Welt ist die Katarakt die Erblindungsursache Nummer 1 in der Welt. Ganz im Gegensatz hierzu ist in den industrialisierten Ländern Europas, Amerikas und Asiens die Katarakt-OP die sicherste chirurgische Intervention. In der Augenheilkunde werden Implantate aller drei Aggregatszustände verwendet.
Bildbasierte Navigation eines mobilen Roboters mittels omnidirektionaler und schwenkbarer Kamera
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Nierobisch, Thomas; Hoffmann, Frank; Krettek, Johannes; Bertram, Torsten
Dieser Beitrag präsentiert einen neuartigen Ansatz zur entkoppelten Regelung der Kamera-Blickrichtung und der Bewegung eines mobilen Roboters im Kontext der bildbasierten Navigation. Eine schwenkbare monokulare Kamera hält unabhängig von der Roboterbewegung die relevanten Merkmale für die Navigation im Sichtfeld. Die Entkopplung der Kamerablickrichtung von der eigentlichen Roboterbewegung wird durch die Projektion der Merkmale auf eine virtuelle Bildebene realisiert. In der virtuellen Bildebene hängt die Ausprägung der visuellen Merkmale für die bildbasierte Regelung nur von der Roboterposition ab und ist unabhängig gegenüber der tatsächlichen Blickrichtung der Kamera. Durch die Schwenkbarkeit der monokularen Kamera wird der Arbeitsbereich, über dem sich ein Referenzbild zur bildbasierten Regelung eignet, gegenüber einer statischen Kamera signifikant vergrößert. Dies ermöglicht die Navigation auch in texturarmen Umgebungen, die wenig verwertbare Textur- und Strukturmerkmale aufweisen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ha, Suk-Woo
Der Einsatz von Implantaten zielt auf die Unterstützung oder den Ersatz von Zelloder Gewebefunktionen im menschlichen Körper. Die Werkstoffauswahl für diese Implantate hängt dabei von der Art und der Funktion des zu ersetzenden Gewebes ab. Die Anforderungen an den Implantatwerkstoff bezüglich Eigenschaften und Struktur können je nach Implantationsort und Funktionalität ganz unterschiedlich sein. Implantate, die im Knochengewebe Funktionen der Lasteinleitung und -überleitung ausüben, sind hohen mechanischen Anforderungen (optimale Bauteilsteifigkeit, Dauerfestigkeit) unterworfen, während bei Blutgefässimplantaten die Werkstoffoberfläche, primär in ihrer chemischen Zusammensetzung derart gestaltet sein muss, dass eine minimale Thrombogenität resultiert. Für den Erfolg des Implantatwerkstoffes oder -bauteils sind folgende drei Faktoren relevant: (a) Biokompatibilität, (b) Gesundheitszustand des Patienten und (c) Verlauf der Operation und der nachfolgenden Therapie. Bei Vorliegen einer Erkrankung, wie z. B. die allergische Sensibilisierung gegenüber Metallionen (Nickelallergie) oder Osteoporose im Fall der Verankerung von Hüftprothesen, ist der Implantatwerkstoff höheren Anforderungen bezüglich der Biokompatibilität unterworfen als bei organisch gesunden Patienten.
Digitale Transformation, aber wie? - Von der Spielwiese zur Umsetzungsplanung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kaiser, Thomas
Es besteht wohl kaum Anlass zur Annahme, dass die seit Jahrzehnten etablierten Markt- und Technologiestrukturen der Energiewirtschaft sich nicht in einem radikalen Ablöseprozess mit Gewinnern und Verlierern befinden. Aber Vorsicht - vordergründig bereits verloren erscheinende Geschäftsmodelle erfahren im Zuge der Digitalisierung einerseits noch intensiveren Wettbewerbsdruck, können aber andererseits von diesem "technologischen Jungbrunnen" profitieren, um verlorenes Terrain zurückzugewinnen. Im folgenden Kapitel wird ein Managementzyklus aufgezeigt, der in Anlehnung an die bereits erfolgreiche Implementierung digitaler R/Evolutionen anderer Branchen aufzeigt, wie die Geschäftsleitung systematisch kostenbewusst und zielorientiert die Digitalisierung umsetzen kann.
Sonderverfahren des Spritzgießens
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Michaeli, Walther; Lettowsky, Christoph
Das Spritzgießen ist neben der Extrusion das wichtigste Verarbeitungsverfahren für Kunststoffe [1]. Das Verfahren hat sich seit seinen Ursprüngen Ende des 19. Jahrhunderts bis heute stetig weiterentwickelt [2]. In neuerer Zeit steigt die Anzahl komplexer Anwendungen, die die gezielte Kombination verschiedener Funktionalitäten in einem Formteil erfordern. Das Standard-Spritzgießen kann diese Anforderungen immer weniger befriedigen. Daher gewinnen die Sonderverfahren des Spritzgießens zunehmend an Bedeutung [3]. Ihre Anzahl beträgt inzwischen über 100. Die Aufgabe des Anwenders ist es, aus der Vielzahl der möglichen Verfahren, ein anforderungsgerechtes auszuwählen, das sowohl unter technischen wie wirtschaftlichen Gesichtspunkten die optimale Lösung darstellt. Dies setzt die ständige Auseinandersetzung mit Entwicklungstendenzen im Bereich der Spritzgießtechnologie voraus. Daher soll im folgenden Abschnitt ein Überblick über die wichtigsten Spritzgieß-Sonderverfahren gegeben werden.
Ganzheitliche Digitalisierungsansätze im Stadtwerk: Von der Strategie bis zur Umsetzung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dudenhausen, Roman; Hahn, Heike
Digitalisierung muss im Stadtwerk dazu führen, Kundenerwartungen, die heutzutage schon vielfach durch digitales Know-how und Erfahrungen geprägt sind, in einzigartiger Weise zu entsprechen - in Form digitaler Kundenkontaktpunkte, automatisierter Prozesse oder plattformbasierter Geschäftsmodelle. Eine große Rolle spielen dabei unternehmensweit nutzbare Informationen, die eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden ermöglichen. Nur in dieser Kombination werden sich nachhaltig Wettbewerbsvorteile generieren lassen. Manch ein Kunde wird die Lust, einen Prozess zu Ende zu gehen, schon vor dem Abschluss verlieren, wenn er nicht unmittelbar und ohne die digitale Welt zu verlassen zum Ziel kommt. Eine nur "halb digitale Kundenerfahrung" wird weder zu Neugeschäft noch zur positiven emotionalen Bindung zwischen Kunden und Stadtwerk führen. Nicht zu unterschätzen sind zudem Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Geschäftsmodelle, aus denen sich disruptive Bedrohungen für die herkömmlichen Strom- und Gasangebote ergeben werden. Erste innovative Ansätze finden sich bereits im Markt, die erahnen lassen, dass zurzeit viel diskutierte Technologien wie die Blockchain nicht mehr nur hypothetischer Natur sind. Die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung erfolgt dabei sinnvollerweise in einem unternehmensweit abgestimmten Rahmen, der eine zielgerichtete und ganzheitliche Vorgehensweise ermöglicht.
Was leistet ein Sportler? Kraft, Leistung und Energie im Muskel
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Thaller, Sigrid; Mathelitsch, Leopold
2006-01-01
Der Leistungsbegriff ist im Sport weiter gefasst als in der Physik. In beiden Fällen liegt der Fokus jedoch auf einer pro Zeiteinheit erfolgten Energieumsetzung. Allerdings gibt die rein physikalische Leistung nicht immer Auskunft über den Energieumsatz der Muskeln. Die Muskelkraft hängt von der Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels ab. Ein Muskel verhält sich also anders als eine Feder. Für den Hochleistungssport müssen die Energieumsätze der Muskeln durch spezielle Trainings- und Nahrungsprogramme optimiert werden.
Das Smart Meter Gateway - Der kritische Erfolgsfaktor für die Digitalisierung der Energiewende
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Abs, Paul-Vincent
Der kritische Erfolgsfaktor der Digitalisierung in der Energiewirtschaft liegt im bevorstehenden hohen Investitionsvolumen und der Beherrschung der neuen Technik. Ein Weg zur Kostenminimierung liegt im Zusammenschluss der einzelnen Akteure, um gemeinsame Skalenvorteile zu heben. Auch bieten neue Geschäftsmodelle die Möglichkeit, zusätzliche Erlöse zu generieren.
Produktionslogistik mit ERP-Systemen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bauer, Jürgen
Im Folgenden werden die Teilprozesse der Produktionslogistik bei Eigenfertigung unter Einsatz des ERP-Systems SAP R/3 beschrieben. Dabei wird die häufigste Fertigungsart, die kundenanonyme Losfertigung, zugrundegelegt.
Hinderniserkennung und -verfolgung mit einer PMD-kamera im automobil
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schamm, Thomas; Vacek, Stefan; Natroshvilli, Koba; Marius Zöllner, J.; Dillmann, Rüdiger
Die Detektion von Hindernissen vor dem Automobil ist eine Hauptanforderung an moderne Fahrerassistenzsysteme (FAS). In dieser Arbeit wird ein System vorgestellt, das mit Hilfe einer PMDKamera (Photomischdetektor) Hindernisse auf der Fahrspur erkennt und deren relevante Parameter bestimmt. Durch die PMD-Kamera werden zunächst 3D-Tiefenbilder der Fahrzeugumwelt generiert. Nach einem initialen Filterprozess werden im Tiefenbild mit Hilfe eines Bereichswachstumsverfahrens Hindernisse gesucht. Zur Stabilisierung des Verfahrens und zur Parameterberechnung wird ein Kaiman Filter eingesetzt. Das Ergebnis ist eine Liste aller Hindernisse im Fahrbereich des Automobils.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Eckert, Claudia
Ich möchte Ihnen einen Überblick geben über Trends, Challenges, offene Fragestellungen sowie Lösungsansätze aus dem Bereich der IT-Sicherheit. Meine Vorredner haben mir schon eine wunderbare Basis dafür geschaffen, indem sie wichtige Trends im Bereich IT bereits angesprochen haben. Deshalb werde ich auf diese Trends, nämlich das Internet of Things and Services nur noch einmal kurz eingehen, um daran dann die IT-Sicherheitsthemen, die sich aus diesen IT-Trends ergeben, zu skizzieren und anschließend Lösungen vorstellen, die insbesondere im Forschungsumfeld entwickelt werden, aber schon reif sind, auch in die unternehmerische Praxis übernommen zu werden.
Integriertes Informationsmanagement am KIT Was bleibt? Was kommt?
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Labitzke, Sebastian; Nussbaumer, Martin; Hartenstein, Hannes; Juling, Wilfried
Der Beitrag beschreibt wesentliche seit dem Jahr 2005 an der Universität Karlsruhe bzw. am Karlsruher Institut für Technologie erzielte Ergebnisse in Bezug auf technische und organisatorische Integration für das Informationsmanagement. Insbesondere stehen die Portaldienste und das Identitätsmanagement im Fokus der technischen Innovation. Daneben werden zwei organisatorische Innovationen vorgestellt, die sich dediziert Fragestellungen zur IT-Governance und IT-Compliance widmen. Abschließend werden erzielte Schlüsselerfahrungen diskutiert, die im Zuge des Aufbaus eines integrierten Informationsmanagements gemacht wurden. Ausblickend wollen wir einen Bezug zu den allgegenwärtigen Problemstellungen und verbundenen Herausforderungen derartiger Vorhaben aufzeigen - Herausforderungen, die waren, sind und bleiben werden.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Meyer, Jürgen
Im weitesten Sinne umfasst die musikalische Akustik alle Themenbereiche, in denen Akustik und Musik in irgendeiner Form miteinander verbunden sind oder zumindest gleichzeitig eine Rolle spielen (Meyer 2004a). Im Mittelpunkt steht dabei die Akustik der Musikinstrumente und Gesangsstimmen, die sich mit der physikalischen Funktionsweise einschließlich der Einflussmöglichkeiten des Spielers auf die Tongestaltung und mit der Schallabstrahlung einschließlich der Klangeigenarten und der Richtungsabhängigkeit befasst (Meyer 2004b, Fletcher u. Rossing 1991). Sobald dabei klangästhetische Gesichtspunkte mit ins Spiel kommen, ist eine Einbeziehung psychoakustischer Aspekte unumgänglich. Erst auf dieser Grundlage ist eine qualitative Bewertung von Instrumenten möglich, die es den Instrumentenbauern erlaubt, anhand objektiver Kriterien bautechnische Veränderungen zur Verbesserung ihrer Instrumente vorzunehmen.
Liquid Biopsy zur Überwachung von Melanompatienten.
Gaiser, Maria Rita; von Bubnoff, Nikolas; Gebhardt, Christoffer; Utikal, Jochen Sven
2018-04-01
In den letzten sechs Jahren wurden verschiedene innovative systemische Therapien zur Behandlung des metastasierten malignen Melanoms (MM) entwickelt. Die konventionelle Chemotherapie wurde durch neuartige Primärtherapien abgelöst, darunter systemische Immuntherapien (Anti-CTLA4- und Anti-PD1-Antikörper; Zulassung von Anti-PDL1-Antikörpern erwartet) und Therapien, die gegen bestimmte Mutationen gerichtet sind (BRAF, NRAS und c-KIT). Daher stehen die behandelnden Ärzte neuen Herausforderungen gegenüber, beispielsweise der Stratifizierung von Patienten für geeignete Behandlungen und der Überwachung von Langzeit-Respondern auf Progression. Folglich werden zuverlässige Methoden zur Überwachung von Krankheitsprogression oder Behandlungsresistenz benötigt. Lokalisierte und fortgeschrittene Krebserkrankungen können zur Bildung zirkulierender Tumorzellen und Tumor-DNA (ctDNA) führen, die sich in Proben von peripherem Blut nachweisen und quantifizieren lassen (Liquid Biopsy). Im Fall von Melanompatienten können die Ergebnisse von Liquid Biopsy als neuartige prädiktive Biomarker bei therapeutischen Entscheidungen hilfreich sein, insbesondere im Zusammenhang mit mutationsbasierten zielgerichteten Therapien. Die Herausforderungen bei der Anwendung der Liquid Biopsy beinhalten strikte Kriterien für den Phänotyp der zirkulierenden MM-Zellen oder ihrer Fragmente und die Instabilität von ctDNA im Blut. In diesem Übersichtsartikel diskutieren wir die Beschränkungen der Liquid Biopsy hinsichtlich ihrer Anwendung in der Routinediagnostik. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Kundenfokus: Startpunkt für die digitale Transformation bei Stadtwerken
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fett, Perry; Küller, Philipp
Big Data, Internet der Dinge, Mobile Computing und soziale Medien - die modernen Informationstechnologien durchdringen den Alltag der meisten Menschen und lösen hierdurch eine digitale Transformation aus. Im Unternehmenskontext manifestiert sich die Digitalisierung durch eine neue Qualität der wissensbasierten Entscheidungsunterstützung und der Automatisierung bzw. Autonomisierung der Geschäftsprozesse. Für Stadtwerke gilt es nun, die Chancen der Digitalisierung zu ihren Gunsten zu nutzen. Ein Startpunkt könnte hierbei sein, wie Stadtwerke zukünftig mit ihren Kunden interagieren. Ausgelöst durch die Liberalisierung der Märkte rückt der Kunde heute stärker in den Mittelpunkt - die Energiewirtschaft steht nun vor der Herausforderung, dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein und dem Kunden ein absolut positives Kundenerlebnis (Customer Experience) sowohl als Maßnahme zur Kundenbindung als auch zum Kundenaufbau zu bieten. Das vorliegende Kapitel zeigt hierfür die Erfolgskriterien für die gelungene Etablierung des Kundenfokus im eigenen Unternehmen auf. Mit dem Customer-Focus-Cycle-Modell von Fujitsu, angelehnt an den Deming-Kreislauf, wird ein allgemeingültiger Ansatz für ein mögliches Vorgehen beim Aufbau des Kundenfokus vorgestellt. Die sechs Phasen werden dabei anhand praktischer Beispiele erläutert und geben zudem Hinweise zu Methoden und Tools. Aus dem vorgestellten "Werkzeugkasten" wird ferner die Customer-Journey-Methode im Detail erläutert. Weiter soll das präsentierte Reifegradmodell Unternehmen dabei unterstützen, den eigenen Status quo festzustellen und die persönlichen Ziele auf dem Weg zur kundenzentrierten Organisation festzulegen.
Aufbau des humanoiden Roboters BART III
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Resetov, Dimitri; Pietsch, Björn; Gerth, Wilfried
Der vorliegende Beitrag präsentiert den humanoiden Roboter BART III, der am Institut für Regelungstechnik als eine robuste und erweiterbare Plattform für weiterführende Grundlagenforschung zur zweibeinigen Fortbewegung entwickelt wurde. Im Gegensatz zu den bisher am IRT genutzten Robotern BARt-UH und LISA besitzt der neue Roboter einen beweglichen Oberkörper mit einem Bauchgelenk und Armen. BART III besitzt insgesamt 19 aktive Freiheitsgrade, 12 davon im Unterkörper. Ein weiteres Merkmal des Roboters ist die im gesamten Körper verteilte Ansteuerelektronik, die neben der lokalen Motorregelung diverse sicherheitsrelevante Funktionen übernimmt.
Quantensprung Digitalisierung - Energiewirtschaft im 21. Jahrhundert
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Thyen, Elmar
Die Energiewende wird ohne eine umfassende Digitalisierung der Energiewirtschaft Stückwerk bleiben. Die historisch gewachsene, aus hunderten fossilen Großkraftwerken getriebene Energieversorgung hat sich durch den Zubau von mehr als einer Millionen dezentraler Erzeugungseinheiten innerhalb der vergangenen 15 Jahren radikal verändert. Zum Ausgleich von Last und Erzeugung, aber auch zum Aufbau neuer Geschäftsfelder ist die digitale Technik unverzichtbar. Ihre Möglichkeiten scheinen nahezu unbegrenzt, ihre Rolle wird in einer zukünftig nahezu vollständig elektrifizierten Gesellschaft zunehmend wichtiger werden. Neue Anbieter drängen auf den Markt und setzen die traditionelle Energiewirtschaft unter Druck. Energieversorger, die sich dem Wandel nicht stellen, drohen den Anschluss zu verpassen. Noch werden Verbundunternehmen und Stadtwerke von weitreichenden regulatorischen Vorgaben geschützt. Beispiele aus anderen Branchen zeigen aber, dass die Digitalisierung im Stande ist, regulatorische Mechanismen außer Kraft zu setzen. Zugleich verhindert die enge Regulierung und ein falsch verstandener Datenschutzbegriff in Deutschland die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die energie- und volkswirtschaftlich sinnvoll wären.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Surek, Dominik
Windturbinenanlagen nutzen die kinetische Energie des Windes bei Geschwindigkeiten von c=4 m/s bis 25 m/s in Nabenhöhe des Windrades zur Stromerzeugung. Die oben genannten Windgeschwindigkeiten liegen im Grenzschichtbereich der ebenen Strömung (Abb. 67.1), die bei Höhen von h=100 m bis 1000 m liegen und in Großstädten mit Skylines bis 2000 m. Die größten Windturbinentürme erreichen gegenwärtig Nabenhöhen von h=160 m und Windraddurchmesser von d=130 m, d. h. mit Flügellängen von L=65 m. Die Windturbinen werden vorrangig mit 3 Schaufeln ausgeführt. Windturbinen mit einer und zwei Schaufeln waren Versuchsgeräte. Die Drehzahl von Windturbinen für Leistungen von P_{T}=2 MW betragen n=12 bis 20 min{}^{-1}. Das Windrad entzieht dem Wind mit der Anströmgeschwindigkeit c 1 nach Betz die Geschwindigkeitsdifferenz c2=(2/3) c1. Der Rest der Windgeschwindigkeit wird für die Abströmung des Windes im Leebereich c3=c1/3 benötigt. Durch den Entzug der Geschwindigkeit im Laufrad bläht sich der Abströmdurchmesser auf d3> d1 auf, der bei der Installation von Windturbinen zu beachten ist (Abb. 67.2) [Gasch und Twele(2013)]. Um die Windturbinen bei starkem Wind von c {}1> 25 m/s zu schützen, werden die Laufschaufeln durch Pitch- oder Stall-Anlagen aus dem Wind gedreht, so dass die Strömung an den Schaufeln abreißt und das Windrad in die Ruhestellung gelangt. Bei der Windgeschwindigkeit c1=25 m/s bis 34 m/s wird der Windrotor abgeschaltet. Die zulässige Maximalgeschwindigkeit liegt aus Festigkeitsgründen etwa bei . Die aktive Blattverdrehung (Pitchregelung) stellt eine Blattwinkelregelung dar, wobei die Profilnase in die Anströmung gedreht wird. Sie benötigen für die Drehzahlreduzierung keine mechanische Bremse.
Ebenen des Verstehens: Überlegungen zu einem Verfahren zum Wurzelziehen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Winter, Martin
Wir bemühen uns, insbesondere bei Kindern, den Lernprozess auch im Mathematikunterricht durch den Einsatz von Materialien zu unterstützen. Die Arbeitsschritte dienen dabei oft der Vorbereitung oder Herleitung von Verfahren - in der Hoffnung, dass durch die Veranschaulichung Zusammenhänge besser verstanden werden. Worin dann das Verstehen besteht, wenn im Ergebnis ein Verfahren von den Kindern erfolgreich abgearbeitet wird, ist nicht unmittelbar zu sehen.
[Vegetarische und vegane Ernährung bei Kindern - Stand der Forschung und Forschungsbedarf].
Keller, Markus; Müller, Stine
2016-01-01
Die Praxis vegetarischer Ernährungsformen ist in Deutschland im letzten Jahrzehnt deutlich angestiegen. Allerdings ist der Anteil vegetarischer und veganer Kinder dabei unbekannt. Studien mit Erwachsenen zeigen das präventive Potenzial, aber auch potenzielle Schwachstellen pflanzenbasierter Kostformen. Die Vorteile und Risiken einer vegetarischen bzw. veganen Ernährung im Kindesalter wurden bisher jedoch relativ selten untersucht. Außerdem lassen das unterschiedliche Alter der Kinder, das heterogene Studiendesign sowie die teilweise geringe Probandenzahl der Studien keine verbindlichen Aussagen zu. In dieser Übersichtsarbeit werden die Ergebnisse der wenigen Studien zu vegetarisch und vegan ernährten Kindern (< 12 Jahren) in Nordamerika und Europa zusammengefasst. Demnach lag die Zufuhr von Nahrungsenergie und Makronährstoffen vegetarischer und veganer Kinder meist näher an den Empfehlungen der Fachgesellschaften als die Ernährung gleichaltriger Mischkostkinder. Ebenso wiesen vegetarisch und vegan ernährte Kinder eine höhere Zufuhr von und bessere Versorgung mit verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen auf. Häufiger zeigten sich jedoch Defizite bei Vitamin B12, Zink, Kalzium, Eisen und Vitamin D. Das Wachstum und die Entwicklung vegetarisch und vegan ernährter Kinder entsprachen weitgehend den Referenzstandards, wobei sie dazu tendierten, leichter, schlanker und (< 5 Jahren) auch kleiner zu sein. Aufgrund der unzureichenden Studienlage besteht erheblicher Forschungsbedarf zu den Auswirkungen einer vegetarischen und veganen Ernährung im Kindesalter. © 2016 S. Karger GmbH, Freiburg.
Implantate für den Bandscheibenersatz (Stand 1993)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mathey, Michael; Wintermantel, Erich
Die Bandscheiben sind besonders betroffen von Fehlhaltungen und -stellungen der Wirbelsäule. Sie unterliegen als grösstes zusammenhängendes, nicht vaskularisiertes Gewebe im Menschen, statisch und dynamisch extrem belastet, besonders der Alterung. Um die teilweise sehr starken Schmerzen bei Bandscheibenschädigungen zu lindern, ist eine Operation vielfach die einzige Hilfe. Bei dieser Operation (Nukleotomie) entfernt man das aus der Bandscheibe ausgetretene Gewebe des Gallertkerns (nucleus pulposus), welches durch Druck auf die Nervenstränge im Bereich der Wirbelsäule die Beschwerden (Ischias-Schmerz) verursacht hat. Nach der Entfernung des Gallertkerns werden die auftretenden Kräfte bei veränderter Biomechanik übertragen. Dabei erhalten die Zwischenwirbelgelenke (Facettengelenke) eine erheblich grössere Flächenpressung als dies bei intakter Bandscheibe der Fall war. Die höhere Flächenpressung kommt durch die Verringerung des Abstandes zwischen den oberen und unteren Deckplatten der benachbarten Wirbelkörper zustande, zwischen denen sich der Gallertkern befand. Durch geeignetes Training der Rückenmuskulatur kann eine Stabilisierung des operierten Bandscheibensegmentes erreicht werden, jedoch ist es eine klinische Erfahrung, dass die meisten Patienten, die momentan durch die Operation schmerzfrei geworden sind, keine adäquate zusätzliche sportliche Betätigung auf sich nehmen.
Astronomie für Alle. Einführung in die Himmelsbeobachtung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Neckel, Thorsten; Neumann, Martin; Staude, Jakob
2002-12-01
Contents: Abenteuer Astronomie - Aufbruch zu fremden Welten. Orientierung am Himmel. Das Teleskop - Dein Blick ins All. Der Erdmond. Wir beobachten unseren Mond. Planeten - Unsere Nachbarn im All. Himmelsleuchten in dunkler Nacht - Das Zodiakallicht. Vagabunden im Sonnensystem. Meteore und Feuerkugeln. Meteorite - Faszinierende Materie aus dem Weltall. Kometen - Eisige Zeugen der Urzeit. Der hellste Stern an unserem Himmel. Auf der Sonne ist 'was los! Kosmische Schattenspiele - Sonnen- und Mondfinsternisse. Ferne Sonnen. Die Tiefen des Kosmos - Sternhaufen, Gasnebel und Galaxien. Astrophotographie mit stehender Kamera. Astrophotographie mit nachgeführter Kamera. Der Kosmos im Computer - Software für Hobbyastronomen. Signale aus dem Kosmos - Radioastronomie für Einsteiger.
Bildanalyse in Medizin und Biologie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Athelogou, Maria; Schönmeyer, Ralf; Schmidt, Günther; Schäpe, Arno; Baatz, Martin; Binnig, Gerd
Heutzutage sind bildgebende Verfahren aus medizinischen Untersuchungen nicht mehr wegzudenken. Diverse Methoden - basierend auf dem Einsatz von Ultraschallwellen, Röntgenstrahlung, Magnetfeldern oder Lichtstrahlen - werden dabei spezifisch eingesetzt und liefern umfangreiches Datenmaterial über den Körper und sein Inneres. Anhand von Mikroskopieaufnahmen aus Biopsien können darüber hinaus Daten über die morphologische Eigenschaften von Körpergeweben gewonnen werden. Aus der Analyse all dieser unterschiedlichen Arten von Informationen und unter Konsultation weiterer klinischer Untersuchungen aus diversen medizinischen Disziplinen kann unter Berücksichtigung von Anamnesedaten ein "Gesamtbild“ des Gesundheitszustands eines Patienten erstellt werden. Durch die Flut der erzeugten Bilddaten kommt der Bildverarbeitung im Allgemeinen und der Bildanalyse im Besonderen eine immer wichtigere Rolle zu. Gerade im Bereich der Diagnoseunterstützung, der Therapieplanung und der bildgeführten Chirurgie bilden sie Schlüsseltechnologien, die den Forschritt nicht nur auf diesen Gebieten maßgeblich vorantreiben.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Vogl, Raimund; Gildhorn, Antje; Labitzke, Jörg; Wibberg, Michael
An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) wurde bereits 1996 ein tragfähiges, kooperativ ausgerichtetes System der IT-Governance im Zusammenspiel zentraler und dezentraler IT-Leistungserbringer etabliert. Um den Anforderungen an ein integriertes Informationsmanagement im Überlappungsfeld von Information, Kommunikation und Medien (IKM) durch das Zusammenspiel der zentralen Einrichtungen Universitätsverwaltung (UniV), Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) und Zentrum für Informationsverarbeitung (ZIV) gerecht zu werden, wurde 2003 der IKM-Service institutionalisiert. In diesem Rahmen wurde das Projekt Münster Information System for Research and Organization (MIRO) entwickelt, das als Leistungszentrum für Forschungsinformation von der DFG gefördert wird. Die bisherigen Projekterfahrungen, erreichten Ziele und verbleibenden Aufgaben werden dargestellt. Im Projektverlauf haben sich insbesondere die etablierten IT-Governance und Versorgungs-Strukturen sowie die Unterstützung der Hochschulleitung als essentielle Erfolgskriterien erwiesen.
Darwin als Sehhilfe für die Psychologie - Evolutionspsychologie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schwab, Frank
Im Folgenden geht es um Einäugige, stereoskopisches Sehen, weite und enge Horizonte, Monokel und Sonnenbrillen. Der Beitrag versucht die Metapher des Sehens und der Sehhilfen anzuwenden, um so zu verdeutlichen, welchen Gewinn die herkömmliche Psychologie durch die Verwendung einer Darwin'schen Brille erlangen kann.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Flämig, Heike; Gertz, Carsten; Mühlhausen, Thorsten
Im Jahr 2010 war in Deutschland der Verkehrssektor für fast 20 % der energiebedingten Treibhausgase verantwortlich. Das Klima hat sich bereits so weit verändert, dass zur Sicherung der Funktion der Verkehrssysteme auch Anpassungsmaßnahmen notwendig sind. Diese Maßnahmen müssen durch verkehrsreduzierende bzw. -beeinflussende Maßnahmen ergänzt werden. Ausgehend von den Emissionen im Verkehrssektor und möglichen Minderungen schlägt das Kapitel den Bogen zu Optionen der Anpassung an den Klimawandel, die ausführlich und konkret dargestellt werden. Besonders betrachtet werden die mannigfaltigen Gefahren der Rückkopplung sowie die vielfältigen Wechselwirungen mit anderen Themengebieten und Sektoren.
[Leben im Eismeer - Tauchuntersuchungen zur Biologie arktischer Meerespflanzen und Meerestiere
Lippert; Karsten; Wiencke
2000-01-01
Die Maske wird nochmals auf Dichtigkeit überprüft, der Knoten der Sicherungsleine mit zwei halben Schlägen fixiert, dann rutscht die Taucherin von der Eiskante in das kalte Wasser. Eine halbe Stunde vergeht, bevor ihr Kopf wieder aus dem Eisloch auftaucht und sie ein großes Sammelnetz nach oben reicht, gefüllt mit verschiedenen Arten von Makroalgen. Obwohl noch große Flächen des Kongsfjordes im arktischen Spitzbergen zugefroren sind und das Festland von einer dicken Schneedecke bedeckt ist, hat unter Wasser in den Algenwäldern bereits der Sommer und damit die Saison der Meeresbiologen begonnen.
Berechnung verkehrlicher Substitutionseffekte im Personenverkehr bei Online-Shopping
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Nerlich, Mark R.; Schiffner, Felix; Vogt, Walter; Rauh, Jürgen; Breidenbach, Petra
Für Güter des täglichen, mittelfristigen und langfristigen Bedarfs sowie für das Beispiel Baumarktartikel wird das Potenzial für Personenverkehrsaufwand von Einkaufsaktivtäten quantitativ abgeschätzt. Die entwickelten Algorithmen behandeln die einkaufsvorbereitende Information und den eigentlichen Einkauf, d.h. den Erwerb eines Gutes, separat. Informationsaktivitäten haben insbesondere bei höherwertigen Gütern einen hohen Stellenwert und damit auch verkehrliche Relevanz. Wie Berechnungen zeigen, spart Online-Shopping Informations- und Einkaufsverkehrsaufwand im Pkw-Verkehr ein. Die notwendigen Eingangsdaten wie differenzierte Informations- und Einkaufshäufigkeiten sowie verkehrliche Parameter zu Verkehrsmittelwahl, Entfernungen und Wegekopplungen wurden aus eigenen Erhebungen gewonnen.
Die Deutsche Statistische Gesellschaft in der Weimarer Republik und während der Nazidiktatur
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wilke, Jürgen
Nach anfänglichen Schwierigkeiten durch den 1. Weltkrieg erlangte die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) unter dem renommierten Statistiker und Vorsitzenden der DStatG, Friedrich Zahn, durch eine Vielzahl von Aktivitäten hohes Ansehen. Es gab Bestrebungen, Statistiker aus allen Arbeitsfeldern der Statistik in die DStatG zu integrieren, wobei die "Mathematische Statistik" nur zögerlich akzeptiert wurde (Konjunkturforschung, Zeitreihenanalyse). Nach der Machtübernahme 1933 durch Adolf Hitler geriet die DStatG in das Fahrwasser nationalsozialistischer Ideologie und Politik (Führerprinzip, Gleichschaltung des Vereinswesens). Damit war eine personelle Umstrukturierung in der DStatG verbunden. Politisch Missliebige und rassisch Verfolgte mussten die DStatG verlassen (Bernstein, Freudenberg, Gumbel u.a.). Unter den Statistikern gab es alle Abstufungen im Verhalten zum Regime von Ablehnung und zwangsweiser Anpassung über bereitwilliges Mitläufertum bis zu bewusster Täterschaft. Besonders die Bevölkerungsstatistik wurde durch die NS- Rassenpolitik auf lange Sicht diskreditiert. Im Rahmen von Wirtschaftsplanung und Aufrüstung wurden neue zukunftsträchtige statistische Modelle (Grünig, Bramstedt, Leisse) entwickelt.
Zuverlässigkeit digitaler Schaltungen unter Einfluss von intrinsischem Rauschen
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Kleeberger, V. B.; Schlichtmann, U.
2011-08-01
Die kontinuierlich fortschreitende Miniaturisierung in integrierten Schaltungen führt zu einem Anstieg des intrinsischen Rauschens. Um den Einfluss von intrinsischem Rauschen auf die Zuverlässigkeit zukünftiger digitaler Schaltungen analysieren zu können, werden Methoden benötigt, die auf CAD-Verfahren wie Analogsimulation statt auf abschätzenden Berechnungen beruhen. Dieser Beitrag stellt eine neue Methode vor, die den Einfluss von intrinsischem Rauschen in digitalen Schaltungen für eine gegebene Prozesstechnologie analysieren kann. Die Amplituden von thermischen, 1/f und Schrotrauschen werden mit Hilfe eines SPICE Simulators bestimmt. Anschließend wird der Einfluss des Rauschens auf die Schaltungszuverlässigkeit durch Simulation analysiert. Zusätzlich zur Analyse werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die durch Rauschen hervorgerufenen Effekte im Schaltungsentwurf mit berücksichtigt werden können. Im Gegensatz zum Stand der Technik kann die vorgestellte Methode auf beliebige Logikimplementierungen und Prozesstechnologien angewendet werden. Zusätzlich wird gezeigt, dass bisherige Ansätze den Einfluss von Rauschen bis um das Vierfache überschätzen.
Psychological Aspects in the Treatment of Chronic Low Back Pain in Germany: A Review.
Roch, S; Hampel, P
2016-10-01
Bei chronischen, nicht spezifischen Rückenschmerzen haben psychische Komorbiditäten deutlich zugenommen, sodass im Rahmen einer multimodalen Behandlung zunehmend auch psychotherapeutische Behandlungsansätze implementiert werden. Ziel dieses Reviews war es, die aktuelle Forschung zu psychologischen Aspekten bei der Behandlung von chronischen Rückenschmerzen zu thematisieren. Dazu wurde eine selektive Literaturrecherche durchgeführt, um Studien aus Deutschland zu identifizieren, die in den letzten 5 Jahren veröffentlicht wurden. Dabei wurden 12 Artikel von 5 Forschergruppen gefunden, die unterschiedliche Aspekte der stationären, teilstationären und ambulanten Rehabilitation sowie der Nachsorge thematisierten. Die Evidenz für die Effektivität von psychologischer Behandlung bei chronischen Rückenschmerzen ist in den letzten Jahren gestiegen, gerade im Bereich der Nachsorge ist jedoch weitere Forschung für eine erfolgreiche Implementierung notwendig. © Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.
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Lowsky, Martin
Die im Titel genannte Aussage findet sich in den Lebenserinnerungen von Laurent Schwartz (1915-2002), einem der fruchtbarsten Mathematiker, Mitglied der Gruppe Bourbaki. Im Original lautet die Aussage: "un objet concret est un objet abstrait auquel on a fini par s'habituer." Schwartz erläutert sie am Beispiel des Integrals über {e^{-1/2{x^2}}} , das den Wert Wurzel aus 2π hat und in dem sich also die Zahlen e und π verknüpfen. Was Schwartz aber vor allem ausdrücken will, ist dies: Das mathematische Verständnisd geht langsam vor sich und es bedarf der Anstrengung. "Es ist eine Frage der Zeit und der Energie", sagt Schwartz, und gerade dies mache es so schwer, die höhere Mathematik unter das Volk zu bringen. Das Lernen und Lehren von Mathematik laufe eben mühevoll und langsam ab.
1982-04-01
in stark fluktuierender Str ~ mung , insbesondere in Turbo- maschinen." DLR-FB 74-34, 1974. 35. Weyer, H. B., and Schodl, R., "Unsteady Flow Measurements...Untersuchungen Uber den Einfluss der KonizitAt auf die Str ~ mung durch Turbinengitter im transsonischen Geschwindigkeitsbereich (2. Arbeits- fortschrittsbericht...Konizitit auf die Str ~5mung durch Turbinengitter im transsonischen Geschwindigkeitsbereich," DFVLR-Report lB 222 82 A 01 (1982). 91. -. ~~ ~ ;l, ;;J10
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Ha, Suk-Woo; Wintermantel, Erich
Der Aufbau des menschlichen Körpers ist derart komplex, dass die vollständige funktionelle Substitution seiner Strukturen mit künstlichen Werkstoffen und Bauteilen unwahrscheinlich ist. Die meisten heute klinisch eingesetzten Implantate ersetzen in der Regel einfache mechanische oder andere physikalische Funktionen des menschlichen Körpers, die aufgrund eines singulären Defektes im Gewebe oder als Ergebnis einer chronischen Erkrankung substituiert werden müssen. Gelenkprothesen beispielsweise übertragen Lasten, eine künstliche intraokulare Linse ermöglicht Lichttransmission und eine künstliche Arterie sorgt für die Aufrechterhaltung der Blutversorgung. Neben der Funktionserfüllung müssen die medizinisch eingesetzten Werkstoffe zusätzlich den Anforderungen der Körperverträglichkeit genügen, die die vollständige und dauerhafte Aufnahme des Implantates im Körper zum Ziel hat. Die Erkenntnisse der Werkstoffwissenschaft und deren Umsetzung in neue Produkte hat die Entwicklung und Fortschritte in der Medizin und in der Chirurgie entscheidend geprägt. Werkstoffe stehen in ihrem klinischen Einsatz als Temporärimplantate (z. B. Kathetersysteme) sowie als Langzeitimplantate (z. B. Hüftgelenksimplantate oder Herzschrittmacher) in direktem Kontakt mit den Geweben des Körpers und müssen deshalb biokompatibel sein.
Medizintechnik in der Tumororthopädie
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Burgkart, Rainer; Gollwitzer, Hans; Holzapfel, Boris; Rudert, Maximilian; Rechl, Hans; Gradinger, Reiner
Die Behandlung der Knochentumoren unterlag in den letzten 20 Jahren einem raschen und stetigen Wandel, was zum einen auf die verbesserten Therapieerfolge durch den Einsatz von neoadjuvanten Therapieformen zurückzuführen ist, und andererseits von medizintechnischen Entwicklungen bezüglich moderner Schnittbilddiagnostik, neuer 3D Operationsplanungsverfahren wie das Rapid Prototyping und adaptiv modularer Tumorendoprothesensystemen u. a. begleitet wurde. Gerade die technischen Entwicklungen haben dazu geführt, daß im Bereich der Extremitäten und der Wirbelsäule radikalere Eingriffe durchgeführt werden können, was die lokale Tumorkontrolle wesentlich verbessert hat. In zunehmenden Maße werden deshalb nicht nur Kurzzeiterfolge sondern auch mittel- und langfristige Fortschritte bei der Behandlung der malignen Knochentumoren einschließlich der Metastasenbehandlung erreicht. Grundlage der Therapie ist dabei immer primär die Sicherung der Diagnose mittels Biopsie und die bildgebende sowie histologische Stadieneinteilung des malignen Tumors. Nach der Tumorresektion kann die Rekonstruktion biologisch oder mit Endoprothesensystemen erfolgen. Gerade die weiterentwickelten modularen Systeme führen zu guten funktionellen Ergebnissen mit langen Standzeiten und einer reduzierten Komplikationsrate. Individuell angefertigte Implantate sind vor allem im Bereich der Rekonstruktion komplexer Beckentumoren von großer klinischer Bedeutung.
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Hahn, Hans Jürgen; Gutjahr, Simon
2014-09-01
In seinem Kommentar schließt Traugott Scheytt die faunistische Bioindikation über die Nutzung von Grundwassermessstellen aus methodischen Gründen aus. Er postuliert auch, dass die faunistische Indikation hydrogeologischer Zusammenhänge wegen der eingeschränkten Ausbreitungsfähigkeit der Tiere in Porengrundwasserleitern nicht möglich sei und stellt grundsätzlich die Befunde unserer Untersuchungen am Kaiserstuhl in Frage. Dabei überträgt Herr Scheytt seine Erfahrungen aus der unbelebten Hydrogeologie direkt auf den Lebensraum Grundwasser. Seine Argumentation berücksichtigt dabei weder die Prinzipien der Ökologie noch den aktuellen Stand der grundwasserökologischen Forschung. Wir gehen davon aus, dass für die Untersuchungen am Kaiserstuhl sowohl unsere Arbeitshypothese wie auch die angewandten Methoden und die Interpretation der Ergebnisse der Fragestellung angemessen sind und internationalem, wissenschaftlichem Standard entsprechen. Aus den oben benannten Gründen bleiben wir dabei: Biondikation im Grundwasser funktioniert und sie bietet hervorragende Möglichkeiten, gerade auch für die Hydrogeologie.
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Homolka, Josef
Der Geschäftsbetrieb einer Universität ist durch zunehmende Digitalisierung und Nutzung elektronischer Medien gekennzeichnet. Die Einführung immer leistungsfähigerer zentraler IT-Systeme führt zu einer komplexen Vielfalt heterogener Benutzer- und Administrationsschnittstellen. Zur Schaffung einer umfassenden benutzerfreundlichen und nahtlosen IT-Infrastruktur ist die Beteiligung aller organisatorischen Einheiten und Ebenen erforderlich. Am Physik-Departement der Technischen Universität München wurden unter Integration eigener Ressourcen mit zentralen Ressourcen, die im Rahmen des IntegraTUM Projektes entwickelt und bereitgestellt wurden, existierende Dienste weiterentwickelt und neue Angebote aufgebaut. Das System, bestehend aus den Komponenten Netzwerk, Arbeitsplatzrechner, Serverinfrastruktur, E-Mail-Service, WWWDienst, Datenhaltung und Software wurde für die Nutzerkreise Studenten und Mitarbeiter im Hinblick auf Anwenderfreundlichkeit und nahtlosen Zugriff optimiert.
Xu, Guoyong; Li, Sizhun; Xie, Ke; Zhang, Qiang; Wang, Yan; Tang, Yang; Liu, Dong; Hong, Yiguo; He, Chenyang; Liu, Yule
2012-10-01
The hypersensitive response (HR), a form of programmed cell death (PCD), is a tightly regulated innate immune response in plants that is hypothesized to restrict pathogen growth and disease development. Although considerable efforts have been made to understand HR PCD, it remains unknown whether the retrograde pathway from the Golgi to the endoplasmic reticulum (ER) is involved. Here we provide direct genetic evidence that two Nicotiana benthamiana homologs, ERD2a and ERD2b, function as ER luminal protein receptors and participate in HR PCD. Virus-induced gene silencing (VIGS) of ERD2a and/or ERD2b caused escape of ER-resident proteins from the ER, and resulted in plants that were more sensitive to ER stress. Silencing of ERD2b delayed HR PCD induced by the non-host pathogens Xanthomonas oryzae pv. oryzae and Pseudomonas syringae pv. tomato DC3000. However, both silencing of ERD2a and co-silencing of ERD2a and ERD2b exacerbated HR PCD. Individual and combined suppression of ERD2a and ERD2b exaggerated R gene-mediated cell death. Nevertheless, silencing of ERD2a and/or ERD2b had no detectable effects on bacterial growth. Furthermore, VIGS of several putative ligands of ERD2a/2b, including the ER quality control (ERQC) component genes BiP, CRT3 and UGGT, had different effects on HR PCD induced by different pathogens. This indicates that immunity-related cell death pathways are separate with respect to the genetic requirements for these ERQC components. These results suggest that ERD2a and ERD2b function as ER luminal protein receptors to ensure ERQC and alleviate ER stress, thus affecting HR PCD during the plant innate immune response. © 2012 The Authors. The Plant Journal © 2012 Blackwell Publishing Ltd.
Blutpräparate und therapeutische Anwendung (Hämotherapie)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Burkhart, Jürgen; Leimbach, Rainer; Nagl, Detlev; Weinauer, Franz
Die Geschichte der Blutübertragung lässt sich bis in das Altertum verfolgen - wenn auch hier das Blut nicht in die Blutgefäße eingebracht, sondern als Trank verabreicht wurde. Im alten Rom stürmten die Zuschauer in die Kampfarena, um das Blut verletzter Gladiatoren zu trinken, in dem Gedanken, deren Stärke würde in sie überfließen. So wurden auch Greise mit dem Blut von Jünglingen behandelt. Der Glaube, mit dem Blut würden Eigenschaften des Spenders übertragen, muss wohl auch bei dem Versuch mitgewirkt haben, Verbrecher durch Übertragung von Schafsblut "lammfromm“ zu machen. Zu Beginn der Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde Blut mittels eines Röhrchens von Blutgefäß zu Blutgefäß transfundiert. Diese im Mittelalter neu erprobte Form basierte auf der Entdeckung des Blutkreislaufes durch William Harvey (1578-1657). Es überwog allerdings noch die Blutübertragung vom Tier auf den Menschen, die nicht selten mit dem Tod beider Beteiligter endete. In der aufklärerischen Phase der französischen Revolution wurde diese Art der Blutübertragung deshalb verboten.
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Doleski, Oliver D.
Die Energiewirtschaft benötigt neue, digitale Geschäftsmodelle. Gegenwärtig folgt auf Liberalisierung und Energiewende die nächste Stufe einer weitreichenden Bereinigung des Versorgungsmarktes. Digitalisierung und Dezentralisierung sind heute in aller Munde und verlangen nach neuen Produkten und Dienstleistungen. Dabei wirken die immensen Herausforderungen einer digitalen Energiewelt wie Beschleuniger für die Transformation im Versorgungssektor und tragen damit zur breiten Etablierung von Utilities 4.0 bei. Dieser Entwicklungsprozess vollzieht sich mithilfe unterschiedlicher Methoden zur Realisierung neuer Geschäftsideen. Allerdings greifen die gängigen Konzepte zur Entwicklung von Geschäftsmodellen gerade im Hinblick auf die Berücksichtigung komplexer, unbeständiger Rahmenbedingungen und spezifischer Anforderungen der digitalen Energiewelt mitunter zu kurz. Vor diesem Hintergrund wird das auf dem ganzheitlichen St. Galler Management-Konzept beruhende Integrierte Geschäftsmodell iOcTen als geeignetes Instrumentarium zur Geschäftsmodellentwicklung vorgestellt. Neben der Modellbeschreibung unterstützt ein intuitiv verständlicher Leitfaden den Praktiker bei der Transformation vom klassischen Versorgungsunternehmen zum digitalen Energiedienstleistungsunternehmen.
Biokompatible Implantate und Neuentwicklungen in der Gynäkologie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Jacobs, Volker R.; Kiechle, Marion
Für den Einsatz in der Gynäkologie stehen heute eine Vielzahl unterschiedlicher, biokompatibler Materialien und Implantate zur Verfügung. Auf eine Auswahl soll hier näher eingegangen werden, die die verschiedenen Materialien und Bauweisen repräsentieren. So sind Brustimplantate seit fast vier Jahrzehnten im Gebrauch für die Brustvergrösserung und den Brustwiederaufbau. Material, Bauweisen und medizinische Aspekte einschliesslich der kontroversen Diskussion um Silikon werden im folgenden erläutert. Neuere Entwicklungen von Verhütungstechniken für permanente Sterilisation wie den Filshie ClipTM für transabdominalen und den STOPTM für intraluminalen Verschluss der Eileiter oder die intrauterin plazierte Hormonspirale MirenaTM für zeitlich begrenzte Verhütung werden beschrieben. Eine neue Perspektive zur Verhinderung postoperativer intraabdominaler Adhäsionen stellt Spray-GelTM, ein Zweikomponenten Hydrogel aus Polyethylenglykol, dar.
Elisabeth Wramp, Maria; Langenbruch, Anna; Augustin, Matthias; Zillikens, Detlef; Krengel, Sven
2017-02-01
Kongenitale melanozytäre Nävi (KMN) bedeuten für Patienten und Familien eine psychologische Belastung und bergen zudem medizinische Risiken. Das 2005 gegründete deutschsprachige KMN-Register wurde nun einer Zwischenauswertung bezüglich des Krankheitsverlaufes, der medizinischen Versorgung und der Lebensqualität unterzogen. 100 Patienten, die sich in den Jahren 2005 bis 2012 mit einem Erstmeldebogen registriert hatten, wurde im Rahmen einer prospektiven Kohortenstudie Anfang 2013 ein Folgemeldebogen zugesandt. Außerdem wurden mithilfe standardisierter Fragebögen Daten zu Lebensqualität (dermatology life quality index, DLQI) und Stigmatisierungserfahrungen (perceived stigmatization questionnaire, PSQ; social comfort questionnaire, SCQ) erhoben. 83 % der Patienten oder deren Eltern antworteten (Altersdurchschnitt 11,2 Jahre, Median 6 Jahre; mittleres Follow-up 4,4 Jahre). Im Gesamtkollektiv wurden vier Melanome diagnostiziert, davon zwei zerebrale Melanome im Kindesalter, ein kutanes Melanom im Erwachsenenalter und eines, das sich als proliferierender Knoten erwies. Bei vier Kindern wurde eine neurokutane Melanozytose festgestellt, drei davon mit neurologischer Symptomatik. Chirurgisch behandelt wurden 88 % (73/83). Achtundsiebzig Prozent der Befragten berichteten eine geringe oder keine Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die wahrgenommene Stigmatisierung beziehungsweise Beeinträchtigung des sozialen Wohlbefindens war generell ebenfalls gering. Die Ergebnisse geben einen Überblick über die Situation von Patienten mit KMN in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Melanom entwickelte sich in 3 %, eine ZNS-Beteiligung bestand in 4 % der Fälle. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Tokamak und Stellarator - zwei Wege zur Fusionsenergie: Fusionsforschung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Milch, Isabella
2006-07-01
Im Laufe der Fusionsforschung haben sich zwei Bautypen für ein zukünftiges Kraftwerk als besonders aussichtsreich erwiesen: Tokamak und Stellarator. Mit dem geplanten Tokamak-Experimentalreaktor ITER steht die internationale Fusionsforschung vor der Demonstration eines Energie liefernden Plasmas. Parallel soll die in Greifswald entstehende Forschungsanlage Wendelstein 7-X die Kraftwerkstauglichkeit des alternativen Bauprinzips der Stellaratoren zeigen.
Kamera-basierte Erkennung von Geschwindigkeitsbeschränkungen auf deutschen Straen
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Nienhüser, Dennis; Ziegenmeyer, Marco; Gumpp, Thomas; Scholl, Kay-Ulrich; Zöllner, J. Marius; Dillmann, Rüdiger
An Fahrerassistenzsysteme im industriellen Einsatz werden hohe Anforderungen bezüglich Zuverlässigkeit und Robustheit gestellt. In dieser Arbeit wird die Kombination robuster Verfahren wie der Hough-Transformation und Support-Vektor-Maschinen zu einem Gesamtsystem zur Erkennung von Geschwindigkeitsbeschränkungen beschrieben. Es setzt eine Farbvideokamera als Sensorik ein. Die Evaluation auf Testdaten bestätigt durch die ermittelte hohe Korrektklassifikationsrate bei gleichzeitig geringer Zahl Fehlalarme die Zuverlässigkeit des Systems.
Duann, Jeng-Ren; Chiou, Jin-Chern
2016-01-01
Electroencephalographic (EEG) event-related desynchronization (ERD) induced by movement imagery or by observing biological movements performed by someone else has recently been used extensively for brain-computer interface-based applications, such as applications used in stroke rehabilitation training and motor skill learning. However, the ERD responses induced by the movement imagery and observation might not be as reliable as the ERD responses induced by movement execution. Given that studies on the reliability of the EEG ERD responses induced by these activities are still lacking, here we conducted an EEG experiment with movement imagery, movement observation, and movement execution, performed multiple times each in a pseudorandomized order in the same experimental runs. Then, independent component analysis (ICA) was applied to the EEG data to find the common motor-related EEG source activity shared by the three motor tasks. Finally, conditional EEG ERD responses associated with the three movement conditions were computed and compared. Among the three motor conditions, the EEG ERD responses induced by motor execution revealed the alpha power suppression with highest strengths and longest durations. The ERD responses of the movement imagery and movement observation only partially resembled the ERD pattern of the movement execution condition, with slightly better detectability for the ERD responses associated with the movement imagery and faster ERD responses for movement observation. This may indicate different levels of involvement in the same motor-related brain circuits during different movement conditions. In addition, because the resulting conditional EEG ERD responses from the ICA preprocessing came with minimal contamination from the non-related and/or artifactual noisy components, this result can play a role of the reference for devising a brain-computer interface using the EEG ERD features of movement imagery or observation.
Natural Attenuation-Untersuchungen "ehemalige Abfalldeponie Osterhofen"
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rügner, Hermann; Holder, Thomas; Maier, Uli; Bayer-Raich, Marti; Grathwohl, Peter; Teutsch, Georg
Kurzfassung Im Abstrom der "ehemaligen Abfalldeponie Osterhofen" wurden Konzentrationen an Ammonium festgestellt, die deutlich über dem in Baden-Württemberg geltenden Prüfwert liegen. Im Rahmen detaillierter Natural Attenuation (NA) Untersuchungen wurde überprüft, inwieweit die Nutzung mikrobiologischer Abbau- und Rückhalteprozesse des Ammoniums eine geeignete Entscheidungsoption für den Standort darstellt. Das Ergebnis der hierbei im Wesentlichen durchgeführten Frachtbestimmungen (mittels Immissionspumpversuchen) sowie einer konzeptionellen numerischen Modellierung des Ammoniumabbaues am Standort war, dass ein mikrobiologischer Abbau des Ammoniums zu Nitrat stattfindet (70-85 % Abbau innerhalb einer Distanz von ca. 450 m), dass allerdings aufgrund der diffusiv-/dispersiv bedingten langsamen Zufuhr von Sauerstoff in die Abstromfahne ein insgesamt ca. 550-680 m langer, stationärer Reaktionsraum existiert. Eine Gefahr für das Grundwasser im weiteren Abstrom der Deponie konnte ausgeschlossen werden. Eine gezielte Überwachung der NA-Prozesse kann am Standort an die Stelle einer aktiven Sanierungsmaßnahme treten. In groundwater downgradient of the former municipal landfill site ``Osterhofen'' concentrations of Ammonium much above the legal limit were detected. Based on detailed site investigations it was evaluated whether natural attenuation (NA) may be used as a contaminated land management option at the site. Investigations were mainly based on the determination of contaminant mass flow rates (by integral pumping tests) and numerical conceptual modelling of the ammonium degradation. As result it was found that biodegradation of ammonium is very effective (70-85 % degradation within a distance of approx. 450 m). Because oxygen supply into the plume is limited by transverse mixing a steady state plume of approx. 550-680 m in length exists. Since beyond this reactive zone no further risk for groundwater arises, monitored natural attenuation (MNA) is an appropriate contaminated land management option at the site.
Digitalisierung und Energie 4.0 - Wie schaffen wir die digitale Energiewende?
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Irlbeck, Maximilian
Die digitale Energiewende verändert nachhaltig die Systeme der "alten" Energiewelt. Ein Zusammenwachsen verschiedener Domänen im Energiesystem, die durch digitale Technologie möglich wird, birgt enorme Herausforderungen, ist aber notwendig, um die Energiewende und ihre Ziele zu meistern. Dieser Beitrag beschreibt die Wirkung der Digitalisierung auf das Energiesystem, listet Charakteristika der digitalen Energiewende auf und schildert für verschiedene Domänen mögliche Zielvorstellungen, die durch digitale Technologie umsetzbar sind. Am Ende erläutert der Beitrag Handlungsschritte, die auf dem Weg zu einem erneuerbaren Energiesystem gegangen werden sollten und zeigt Probleme und Risiken einer Fehlentwicklung auf.
Mixtures of Bosonic and Fermionic atoms
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Albus, Alexander
2003-12-01
The theory of atomic Boson-Fermion mixtures in the dilute limit beyond mean-field is considered in this thesis. Extending the formalism of quantum field theory we derived expressions for the quasi-particle excitation spectra, the ground state energy, and related quantities for a homogenous system to first order in the dilute gas parameter. In the framework of density functional theory we could carry over the previous results to inhomogeneous systems. We then determined to density distributions for various parameter values and identified three different phase regions: (i) a stable mixed regime, (ii) a phase separated regime, and (iii) a collapsed regime. We found a significant contribution of exchange-correlation effects in the latter case. Next, we determined the shift of the Bose-Einstein condensation temperature caused by Boson-Fermion interactions in a harmonic trap due to redistribution of the density profiles. We then considered Boson-Fermion mixtures in optical lattices. We calculated the criterion for stability against phase separation, identified the Mott-insulating and superfluid regimes both, analytically within a mean-field calculation, and numerically by virtue of a Gutzwiller Ansatz. We also found new frustrated ground states in the limit of very strong lattices. ----Anmerkung: Der Autor ist Träger des durch die Physikalische Gesellschaft zu Berlin vergebenen Carl-Ramsauer-Preises 2004 für die jeweils beste Dissertation der vier Universitäten Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Universität Potsdam. Ziel der Arbeit war die systematische theoretische Behandlung von Gemischen aus bosonischen und fermionischen Atomen in einem Parameterbereich, der sich zur Beschreibung von aktuellen Experimenten mit ultra-kalten atomaren Gasen eignet. Zuerst wurde der Formalismus der Quantenfeldtheorie auf homogene, atomare Boson-Fermion Gemische erweitert, um grundlegende Größen wie Quasiteilchenspektren, die Grundzustandsenergie und daraus abgeleitete Größen über die Molekularfeldtheorie hinaus zu berechnen. Unter Zuhilfenahme der dieser Resultate System wurde ein Boson-Fermion Gemisch in einem Fallenpotential im Rahmen der Dichtefunktionaltheorie beschrieben. Daraus konnten die Dichteprofile ermittelt werden und es ließen sich drei Bereiche im Phasendiagramm identifizieren: (i) ein Bereich eines stabilen Gemisches, (ii) ein Bereich, in dem die Spezies entmischt sind und (iii) ein Bereich, in dem das System kollabiert. Im letzten dieser drei Fällen waren Austausch--Korrelationseffekte signifikant. Weiterhin wurde die Änderung der kritischen Temperatur der Bose-Einstein-Kondensation aufgrund der Boson-Fermion-Wechselwirkung berechnet. Verursacht wird dieser Effekt von Dichtumverteilungen aufgrund der Wechselwirkung. Dann wurden Boson-Fermion Gemische in optischen Gittern betrachtet. Ein Stabilitätskriterium gegen Phasenentmischung wurde gefunden und es ließen sich Bedingungen für einen supraflüssig zu Mott-isolations Phasenübergang angeben. Diese wurden sowohl mittels einer Molekularfeldrechnung als auch numerisch im Rahmen eines Gutzwilleransatzes gefunden. Es wurden weiterhin neuartige frustrierte Grundzustände im Fall von sehr großen Gitterstärken gefunden.
Physikgeschichte Das Rätsel bleibt
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Hoffmann, Dieter
2002-05-01
Die jüngst erfolgte Veröffentlichung von Dokumenten aus dem Privatarchiv der Familie Bohr [1] über den geheimnisumwitterten Besuch von Werner Heisenberg in Kopenhagen im September 1941 hat in den deutschen Medien große Resonanz gefunden [2]. Tatsächlich verraten uns die jetzt veröffentlichten Dokumente sehr viel mehr über die Zeit ihres Entstehens als über den Besuch selbst.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schultz, Martin G.; Klemp, Dieter; Wahner, Andreas
Die Qualität der Luft beeinflusst in besonderer Weise die menschliche Gesundheit und hat auch Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Ökosysteme. Viele Luftschadstoffe absorbieren oder streuen zudem die Sonnen- oder Wärmestrahlung und sind daher klimawirksam. Luftchemische Prozesse hängen, ebenso wie die Emissionen, von klimatischen Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Temperatur und Niederschlag ab. Deshalb ist zu erwarten, dass die projizierten Klimaänderungen für Deutschland auch die Luftschadstoffkonzentrationen beeinflussen werden, auch wenn dieser Zusammenhang noch nicht gut erforscht ist. Dieses Kapitel vermittelt einen Überblick über die Zusammenhänge und weist zumindest qualitativ auf mögliche künftige Entwicklungen hin. Im Vordergrund stehen die Entwicklungen bei Feinstaub und Ozon.
Rychlik-Sych, Mariola; Barańska, Małgorzata; Dudarewicz, Michał; Skrętkowicz, Jadwiga; Żebrowska, Agnieszka; Owczarek, Jacek; Waszczykowska, Elżbieta
2017-05-01
Polymorphismen im ABCB1-Gen, das für das P-Glykoprotein kodiert, können die intrazelluläre Konzentration von Xenobiotika beeinflussen und so zur Entwicklung von Autoimmunerkrankungen, einschließlich des bullösen Pemphigoids (BP), beitragen. In der vorliegenden Studie sollte untersucht werden, ob in einer polnischen Kohorte die C3435T- und G2677T/A-Polymorphismen im ABCB1-Gen mit dem Risiko für ein BP assoziiert sind. Die Studie umfasste 71 Patienten mit BP und 156 gesunde Probanden. Der C3435T-Polymorphismus wurde mittels PCR-RFLP bestimmt und der G2677T/A-Polymorphismus mittels Allel-spezifischer PCR. Es gab zwar keine Korrelation zwischen dem C3435-Polymorphismus und dem BP-Risiko, aber wir konnten eine derartige Assoziation hinsichtlich des G2677T/A-Polymorphismus nachweisen. Das relative Risiko eines BP war bei Personen mit dem 2677TA-Genotyp um mehr als den Faktor fünf erhöht (OR = 5,52; p = 0,0063) und bei Trägern des 2677TT-Genotyps mehr als verdoppelt (OR = 2,40; p = 0,0076). Mit 2,40 (p = 0,000018) war die OR bei Trägern des 2677T-Allels ebenfalls erhöht. Die höhere Prävalenz des 2677GG-Genotyps und des 2677G-Allels bei der Kontrollgruppe sowie eine OR < 1,0 (0,22 beziehungsweise 0,33) legen eine Schutzfunktion des 2677G-Allels hinsichtlich der Ausbildung eines BP nahe. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass der G2677T/A-Polymorphismus im ABCB1-Gen das Risiko für die Entstehung eines BP beeinflussen könnte. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Oberflächenstrukturierung metallischer Werkstoffe, z. B. für stents
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Stöver, Michael; Wintermantel, Erich
Eine topologische Oberflächenmodifikation von metallischen Implantaten kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Im Allgemeinen lassen sich zwei Hauptziele unterscheiden. Zum einen dienen Oberflächen dazu, bestimmte Zellreaktionen zu forcieren. Die Anwendungsbeispiele reichen hier von sehr rauen Oberflächen in Fällen wo eine gute Integration eines Permanentimplantates in das Gewebe erwünscht ist bis hin zu glatt polierten Oberflächen. Letztere werden in erster Linie dort eingesetzt, wo das Implantat in direktem Kontakt mit Blut ist. Ein Beispiel für die Erforderlichkeit einer hohen Rauheit (Rz > 100 μm) sind meist aus Titan gefertigte Schäfte von Gelenksimplantaten [1,2]. Die Autoren machten den Vorschlag, die Aufrauung von Titan- und Edelstahl-Stents analog der Aufrauung bei Hüftprothesenschäften zu versuchen, um eine noch bessere Biokompatibilität zu erreichen. [7, 8 ,9]. Sehr glatte Oberflächen, in der Regel mit Rz Werten von unter 0,1 μm, sind z. B. bei Herzklappenprothesen und der Innenseite von Gefäßstützen gefordert. Mittlere Rauheiten werden oft bei temporären Implantaten eingesetzt, in die in reguliertem Maße Gewebe einwachsen, allerdings keine unlösbare Verbindung bilden sollen. Sehr genau eingestellt werden müssen auch die Oberflächentopographien bei Implantaten in sehr empfindlichen Gebieten wie z. B. der Gehirnregion. Hierbei muss eine gute Verankerung im Gewebe vorhanden sein, um ein Verrutschen des Implantates zu verhindern. Zum anderen darf keine überschüssige Zellproliferation entstehen, um ein Einwachsen in sensible Regionen zu verhindern. Zum anderen werden Oberflächenmikrostrukturen genutzt, um Wirkstoffe in Implantate einzubringen, die lokal über einen bestimmten Zeitraum freigesetzt werden sollen. Als wichtigste Wirkstoffe sind hier Antibiotika und entzündungshemmende Mittel sowie im kardiovaskulären Bereich Proliferationshemmer zu nennen.
A Quantitative Methodology for Vetting Dark Network Intelligence Sources for Social Network Analysis
2012-06-01
first algorithm by Erdös and Rényi (Erdös & Renyi , 1959). This earliest algorithm suffers from the fact that its degree distribution is not scale...Fundamental Media Understanding. Norderstedt: atpress. Erdös, P., & Renyi , A. (1959). On random graphs. Publicationes Mathematicae , 6, 290- 297. Erdös, P
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Plaßmann, Wilfried
Ein Hauptgebiet der Funkmesstechnik ist durch den Begriff RADAR (radio detection and ranging gekennzeichnet. Bei diesem Verfahren werden impulsförmige elektromagnetische Wellen von einer Antenne ausgesendet und an Körpern oder Stoffverteilungen (Wolken) reflektiert. Die Sendeantenne wird auf Empfang umgeschaltet, und anhand des Echos sind Rückschlüsse auf die Lage und die Beschaffenheit der Körper oder der Stoffverteilungen möglich. Angewendet wird die Radartechnik bei der Kontrolle und der Sicherung des Land-, Wasser- und Flugverkehrs, in der Meteorologie zur Wetterprognose, in der Astrologie und im militärischen Bereich.
Physik gestern und heute Spurensuche
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Engels, Wolfgang; Heering, Peter
2005-01-01
Im Jahre 1927 erhielt Charles Thomson Rees Wilson für die von ihm entwickelte Methode zur Visualisierung der Spuren ionisierender Strahlung den Nobelpreis für Physik. Die nach ihm benannte Nebelkammer wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem Standardinstrument für Untersuchungen subatomarer Prozesse.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fasching, Gerhard
Aus den Besprechungen: "... Wem bei seinen philosophischen Höhenflügen allerdings die einfachsten Grundlagen fehlen, wer sich am Himmel ähnlich zurechtfindet wie ein Amazonasindianer im Großstadtverkehr, dem seien die Sternbilder und ihre Mythen ans Herz gelegt, die der Wiener Universitätsprofessor Gerhard Fasching zusammengestellt hat... Da werden Wegweiser-Sternkarten für das ganze Jahr gezeigt, die auch einem astronomischen Ignoranten die nächtliche Orientierung ermöglichen. Daneben werden die Sternsagen des Ovid opulent ausgebreitet, das überlieferte Wissen aus verschiedenen Kulturkreisen zitiert und wissenschaftliche Erklärungsmodelle zusammengetragen. Die moderne Weltsicht erscheint dabei nicht als der Weisheit letzter Schluß, sondern nur als derzeit anerkanntes Abbild der Wirklichkeit..." #Ulrich Schnabel/Die Zeit#
Werner-Syndrom. Eine prototypische Form der segmentalen Progerie
Lessel, D.; Oshima, J.; Kubisch, C.
2013-01-01
Das Werner-Syndrom ist eine segmental progeroide Erkrankung mit Beginn in der Adoleszenz oder im frühen Erwachsenenalter. Typische Symptome, die zum vorgealterten Phänotyp beitragen, sind ein post-pubertär auftretender Kleinwuchs, Katarakte, eine vorzeitige Ergrauung/Ausdünnung des Haupthaars, sklerodermieähnliche Hautveränderungen und eine regionale Atrophie des subkutanen Fettgewebes. Darüber hinaus kommt es früh und gehäuft zu „Alterserkrankungen“ wie z. B. einem Diabetes mellitus Typ 2, einer Osteoporose, einer Atherosklerose sowie verschiedenen malignen Tumoren. Das Werner-Syndrom wird autosomal- rezessiv vererbt und ist durch Mutationen im Werner-Gen (WRN) bedingt. Es wurden bis heute mehr als 70 über das gesamte Gen verteilte Mutationen identifiziert, die typischerweise zu einem Verlust der Genfunktion führen. WRN kodiert für eine RecQ-Typ- Helikase, die u. a. an der DNA-Reparatur und der Aufrechterhaltung der DNA-Integrität beteiligt ist, was sich in einer erhöhten genetischen Instabilität in Patientenzellen wider-spiegelt. Trotz der relativen Seltenheit ist die Analyse des Werner-Syndroms von allgemeiner Bedeutung, um die Rolle der DNA-Stabilität und Integrität für das Altern sowie die Entwicklung altersassoziierter Erkrankungen besser zu verstehen. PMID:25309043
Movement Anticipation and EEG: Implications for BCI-Contingent Robot Therapy
Norman, Sumner L.; Dennison, Mark; Wolbrecht, Eric; Cramer, Steven C.; Srinivasan, Ramesh; Reinkensmeyer, David J.
2017-01-01
Brain-computer interfacing is a technology that has the potential to improve patient engagement in robot-assisted rehabilitation therapy. For example, movement intention reduces mu (8-13 Hz) oscillation amplitude over the sensorimotor cortex, a phenomenon referred to as event-related desynchronization (ERD). In an ERD-contingent assistance paradigm, initial BCI-enhanced robotic therapy studies have used ERD to provide robotic assistance for movement. Here we investigated how ERD changed as a function of audio-visual stimuli, overt movement from the participant, and robotic assistance. Twelve unimpaired subjects played a computer game designed for rehabilitation therapy with their fingers using the FINGER robotic exoskeleton. In the game, the participant and robot matched movement timing to audio-visual stimuli in the form of notes approaching a target on the screen set to the consistent beat of popular music. The audio-visual stimulation of the game alone did not cause ERD, before or after training. In contrast, overt movement by the subject caused ERD, whether or not the robot assisted the finger movement. Notably, ERD was also present when the subjects remained passive and the robot moved their fingers to play the game. This ERD occurred in anticipation of the passive finger movement with similar onset timing as for the overt movement conditions. These results demonstrate that ERD can be contingent on expectation of robotic assistance; that is, the brain generates an anticipatory ERD in expectation of a robot-imposed but predictable movement. This is a caveat that should be considered in designing BCIs for enhancing patient effort in roboticallyassisted therapy. PMID:26891487
Qiu, Shuang; Yi, Weibo; Xu, Jiapeng; Qi, Hongzhi; Du, Jingang; Wang, Chunfang; He, Feng; Ming, Dong
2016-02-01
A number of electroencephalographic (EEG) studies have reported on event-related desynchronization/synchronization (ERD/ERS) during active movements, passive movements, and the movements induced by functional electrical stimulation (FES). However, the quantitative differences in ERD values and affected frequency bands associated with the lower limb have not been discussed. The goal of this paper was to quantitatively compare the ERD patterns during active movement, passive movement and FES-induced movement of the lower limb. 64-channel EEG signals were recorded to investigate the brain oscillatory patterns during active movement, passive movement and FES-induced movement of the lower limb in twelve healthy subjects. And passive movement and FES-induced movement were also performed in a hemiplegic stroke patient. For healthy subjects, FES-induced movement presented significantly higher characteristic frequency of central beta ERD while there was no significant difference in ERD values compared with active or passive movement. Meanwhile, beta ERD values of FES-induced movement were significantly correlated with those of active movement, and spatial distribution of beta ERD pattern for FES-induced movement was more correlated with that for active movement. In addition, the stroke patient presented central ERD patterns during FES-induced movement, while no ERD with similar frequencies could be found during passive movement. This work implies that the EEG oscillatory pattern under FES-induced movement tends more towards active movement instead of passive movement. The quantification of ERD patterns could be expected as a potential technique to evaluate the brain response during FES-induced movement.
Jahn-Bassler, Karin; Bauer, Wolfgang Michael; Karlhofer, Franz; Vossen, Matthias G; Stingl, Georg
2017-01-01
Schwere Verlaufsformen der Alopecia areata (AA) im Kindesalter sind aufgrund limitierter Optionen therapeutisch herausfordernd. Systemische, hochdosierte Glukokortikoide weisen die schnellste Ansprechrate auf, nach dem Absetzen kommt es allerdings zu Rezidiven. Eine längerfristige Hochdosis-Anwendung ist aufgrund der zu erwartenden Nebenwirkungen nicht empfehlenswert. Eine dauerhafte Steroiderhaltungstherapie unterhalb der Cushing-Schwellen-Dosis nach Bolustherapie könnte die Krankheitsaktivität ohne Nebenwirkungen längerfristig unterdrücken. Im Rahmen einer offenen Anwendungsbeobachtung wurden 13 Kinder mit schweren Formen der AA in diese Studie eingeschlossen. Bei sieben Kindern lag eine AA totalis/universalis vor, bei sechs eine multifokale AA mit Befall von mehr als 50 % der Kopfhaut. Das Therapieregime sah eine initiale Prednisolon-Dosierung von 2 mg/kg Körpergeweicht (KG) vor und wurde innerhalb von neun Wochen auf eine Erhaltungsdosierung unter der individuellen Cushing-Schwelle reduziert. Der Nachbeobachtungszeitraum betrug ein bis drei Jahre. Wir beobachteten in 62 % aller Fälle ein komplettes Nachwachsen der Haare. Die mittlere Dauer bis zum Ansprechen lag bei 6,6 Wochen und konnte mit der Erhaltungstherapie über den gesamten Beobachtungszeitraum aufrechterhalten werden. An Nebenwirkungen wurden ausschließlich eine Gewichtszunahme (1-3 kg) bei allen Behandelten sowie eine milde Steroidakne in 23 % der Fälle beobachtet. Die kombinierte Hoch-/Niedrig-Dosis-Therapie mit systemischen Glukokortikoiden mittels Prednisolon zeigte eine hohe, dauerhafte Ansprechrate ohne signifikante Nebenwirkungen. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
FORS am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte
NASA Astrophysics Data System (ADS)
1998-09-01
Erstes wissenschaftliches Beobachtungsinstrument liefert eindrucksvolle Bilder Entsprechend dem straffen Zeitplan wird das ESO Very Large Teleskop Projekt (VLT-Projekt) auf dem Cerro Paranal in Nord-Chile verwirklicht: die volle Betriebsbereitschaft des ersten der vier 8,2m-Einzelteleskope wird Anfang des nächsten Jahres erreicht sein. Am 15. September 1998 wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erfolgreich, rechtzeitig und innerhalb des Kostenplans erreicht. Nur wenige Tage nach seiner Montage am ersten 8,2m-Einzelteleskop des VLT (UT1) konnte FORS1 ( FO cal R educer and S pectrograph) als erstes einer Gruppe leistungsfähiger und komplexer wissenschaftlicher Instrumente seine Beobachtungstätigkeit beginnen. Von Anfang an konnte es eine Reihe exzellenter astronomischer Bilder aufnehmen. Dieses bedeutende Ereignis eröffnet eine Fülle neuer Möglichkeiten für die europäische Astronomie. FORS - ein Höhepunkt an Komplexität FORS1 und das zukünftige Zwillingsinstrument (FORS2) sind das Ergebnis einer der eingehendsten und fortschrittlichsten technologischen Studien, die je für ein Instrument der bodengebundenen Astronomie durchgeführt wurden. Dieses einzigartige Instrument ist nun im Cassegrain-Fokus installiert und verschwindet beinahe, trotz seiner Dimensionen von 3 x 1.5m (Gewicht 2.3t), unterhalb des riesigen 53 m 2 großen Zerodurspiegels. Um die große Spiegelfläche und die hervorragende Bildqualität von UT1 optimal auszunützen, wurde FORS speziell so konstruiert, daß es die lichtschwächsten und entferntesten Objekte im Weltall untersuchen kann. Bald wird dieses komplexe VLT-Instrument den europäischen Astronomen erlauben, die derzeitigen Beobachtungshorizonte entscheidend zu erweitern. Die beiden FORS-Instrumente sind Vielzweck-Beobachtungsinstrumente, die in mehreren unterschiedlichen Beobachtungsarten eingesetzt werden können. Beispielsweise können Bilder mit zwei verschiedenen Abbildungsmaßstäben (Vergrößerungen) sowie Spektren mit unterschiedlicher spektraler Auflösung von einzelnen oder mehreren Objekten aufgenommen werden. Dabei erlaubt der schnelle Wechsel zwischen den unterschiedlichen Beobachtungsarten z.B. zunächst die Aufnahme und direkt anschließend die Spektroskopie weit entfernter Galaxien. Damit kann dann u.a. die stellare Zusammensetzung und die Entfernung bestimmt werden. Als eines der leistungsfähigsten astronomischen Instrumente seiner Art wird FORS1 ein wahres Arbeitspferd für die Untersuchung des fernen Universums darstellen. Der Bau von FORS Das FORS-Projekt wird unter ESO-Kontrakt von einem Konsortium dreier deutscher astronomischer Institute durchgeführt, der Landessternwarte Heidelberg und den Universitäts-Sternwarten von Göttingen and München. Bis zur Beendigung des Projekts werden die beteiligten Institute Arbeit im Umfang von ca. 180 Mann-Jahren eingebracht haben. Bei der Landessternwarte Heidelberg lag die Leitung des Projekts. Hier wurde außerdem das gesamte optische System konstruiert, die Beschaffung der Komponenten der abbildenden Optik und der Zusatzoptiken für Spektroskopie und Polarimetrie durchgeführt und die spezielle Computersoftware geschrieben, mit der die von FORS gelieferten Daten verarbeitet und ausgewertet werden. Darüber hinaus wurde in der Werkstatt der Sternwarte ein Teleskopsimulator gebaut, mit dem alle wesentlichen Funktionen von FORS in Europa getestet werden konnten, bevor das Instrument zum Paranal (Chile) transportiert wurde. An der Universitäts-Sternwarte Göttingen wurden Konstruktion, Herstellung und Zusammenbau der gesamten Mechanik von FORS durchgeführt. Der größte Teil der Präzisionsteile, insbesondere der Multispalteinheit, wurde in der feinmechanischen Werkstatt der Sternwarte hergestellt. Die Beschaffung der großen Instrumentengehäuse und Flansche, die Computeranalysen für mechanische und thermische Stabilität des empfindlichen Spektrographen und die Herstellung der speziellen Werkzeuge für Handhabung, Wartung und Justierung lag ebenso in der Verantwortung dieser Sternwarte wie die Tests der zahlreichen opto- und elektromechanischen Funktionen. Die Universitäts-Sternwarte München war verantwortlich für das Projektmanagement, Integration und Test des gesamten Instruments im Labor, für Planung und Einbau aller Elektronik und Elektromechanik, sowie für Entwicklung und Test der gesamten Software, die FORS in allen Teilen vollständig per Computer steuert (z.B. Filter- und Grismräder, Verschlüsse, Spalteinheit für die Vielspaltspektroskopie, Masken, alle optischen Komponenten, Elektromotoren, Encoder usw.). Zusätzlich wurde Computersoftware geschrieben, mit der die komplexen astronomischen Beobachtungen mit FORS vorbereitet werden und das Verhalten des Instruments durch eine ständige Kontrolle der gesammelten wissenschaftlichen Daten überwacht wird. Als Gegenleistung für den Bau von FORS erhalten die Astronomen der drei beteiligten Institute des FORS-Konsortiums eine gewisse Anzahl von Nächten an "garantierter Beobachtungszeit" am VLT. In dieser Beobachtungszeit werden verschiedene Forschungsprojekte durchgeführt, deren Themen unter anderem von kleinen Körpern im äußeren Sonnensystem über Untersuchungen von Sternen im Endstadium und den von ihnen abgestoßenen Gaswolken bis zur Erforschung ferner Galaxien und Quasare reichen, die Aufschluß über die frühen Zeiten unseres Universums geben. Erste Tests von FORS1 am VLT-UT1: ein großartiger Erfolg Nach sorgfältiger Vorbereitung hat das FORS-Konsortium nun mit der Inbetriebnahme ("Commissioning") des Instruments begonnen. Dazu gehören ein eingehender Nachweis der spezifizierten Leistungsfähigkeit am Teleskop, die Überprüfung der korrekten Funktionsweise unter Softwaresteuerung vom Kontrollraum auf Paranal, und am Ende dieses Prozesses eine Demonstration, daß das Instrument seinen angestrebten wissenschaftlichen Zweck erfüllt. Während der Durchführung dieser Tests gelangen dem Commissioning-Team auf Paranal eine Reihe von Aufnahmen verschiedener astronomischer Objekte, von denen einige hier wiedergegeben sind. Sie wurden alle mit FORS in der Standardauflösung gewonnen (Bildfeldgröße 6.8 x 6.8 Bogenminuten, Pixelgröße 0.20 Bogensekunden) und zeigen einige der eindrucksvollen Möglichkeiten, die das neue Instrument bietet. Spiralgalaxie NGC 1288 ESO PR Photo 37a/98 ESO PR Photo 37a/98 [Preview - JPEG: 800 x 908 pix - 224k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3406 pix - 1.5Mb] Farbaufnahme der Spiralgalaxie NGC 1288, aufgenommen in der ersten Beobachtungsnacht von FORS ("Nacht des ersten Lichts"). Das erste Photo zeigt eine Dreifarbenaufnahme der schönen Spiralgalaxie NGC 1288 im südlichen Sternbild Fornax. PR Photo 37a/98 umfaßt das gesamte Feld, das mit der 2048 x 2048 Pixel großen CCD-Kamera abgebildet wurde. Es wurde aus drei CCD-Aufnahmen zusammengesetzt, die bei gutem Seeing in verschiedenen Farben in der "Nacht des ersten Lichts" (15. September 1998) aufgenommen wurden. Diese Galaxie mit einem Durchmesser von rund 200000 Lichtjahren ist etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernt, ihre Fluchtgeschwindigkeit beträgt 4500 km/sec. Technische Informationen : Photo 37a/98 ist ein Komposit von drei Aufnahmen in den drei Filtern B (420nm, 6 Minuten belichtet), V (530nm, 3 Minuten) und I (800nm, 3 Minuten) während einer Periode mit 0.7 Bogensekunden Seeing. Das gezeigte Feld ist 6.8 x 6.8 Bogenminuten groß. Norden ist links, Osten unten. Entfernter Galaxienhaufen ESO PR Photo 37b/98 ESO PR Photo 37b/98 [Preview - JPEG: 657 x 800 pix - 248k] [High-Res - JPEG: 2465 x 3000 pix - 1.9Mb] Ein ungewöhnlicher Galaxienhaufen in der Umgebung des Quasars PB5763 . ESO PR Photo 37c/98 ESO PR Photo 37c/98 [Preview - JPEG: 670 x 800 pix - 272k] [High-Res - JPEG: 2512 x 3000 pix - 1.9Mb] Vergrößerung von PR Photo 37b/98; sie zeigt mehr Einzelheiten des ungewöhnlichen Galaxienhaufens. Die nächsten Photos wurden von einer 5-minütigen Aufnahme im Nahen Infrarot reproduziert, die ebenfalls in der "Nacht des ersten Lichts" von FORS1 (15. September 1998) gewonnen wurde. PR Photo 37b/98 zeigt einen Himmelsausschnitt in der Nähe des Quasars PB5763, in dem auch ein ungewöhnlicher, sehr weit entfernter Haufen von Galaxien zu sehen ist. Er besteht aus einer großen Zahl lichtschwacher Galaxien, die bisher noch nicht eingehend untersucht wurden. Dieser Haufen ist ein gutes Beispiel für die Art von Objekten, auf die viel Beobachtungszeit mit FORS verwendet werden wird, sobald der reguläre Beobachtungsbetrieb begonnen hat. Eine Vergrößerung des gleichen Feldes ist in PR Photo 37c/98 wiedergegeben. Sie zeigt die einzelnen Mitglieder dieses Galaxienhaufens im Detail. Man beachte besonders die interessante spindelförmige Galaxie, die anscheinend einen äquatorialen Ring aufweist. Neben einer schönen Spiralgalaxie sind auch noch viele weitere lichtschwache Galaxien zu erkennen. Sie sind entweder Zwerggalaxien und Mitglieder des Haufens oder befinden sich sehr viel weiter entfernt im Hintergrund des Haufens. Technische Informationen : PR Photos 37b/98 (als Negativ reproduziert) und 37c/98 (Positiv) stammen von einer Aufnahme, die bei 0.8 Bogensekunden Seeing durch ein I-Filter (nahes Infrarot, 800nm) gewonnen wurde. Die Belichtungszeit betrug 5 Minuten, und es wurde eine Flatfield-Korrektur durchgeführt. Das gezeigte Feld ist 6.8 x 6.8 Bogenminuten bzw. 2.5 x 2.3 Bogenminuten groß. Norden ist links oben, Osten links unten. Spiralgalaxie NGC 1232 ESO PR Photo 37d/98 ESO PR Photo 37d/98 [Preview - JPEG: 800 x 912 pix - 760k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3420 pix - 5.7Mb] Ein Farbbild der Spiralgalaxie NGC 1232, aufgenommen am 21. September 1998. ESO PR Photo 37e/98 ESO PR Photo 37e/98 [Preview - JPEG: 800 x 961 pix - 480k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3602 pix - 3.5Mb] Vergrößerung des Zentrums von PR Photo 37d/98. Dieses spektakuläre Bild der großen Spiralgalaxie NGC 1232 (Photo 37d/98) wurde am 21. September 1998 unter guten Beobachtungsbedingungen erhalten. Es wurde aus drei Einzelaufnahmen im ultravioletten, blauen und roten Licht zusammengesetzt. Die Farben der verschiedenen Regionen sind deutlich sichtbar: Das Zentralgebiet enthält ältere, rötlich leuchtende Sterne (Photo 37e/98), während die Spiralarme von jungen, bläulichen Sternen und roten Sternentstehungsgebieten bevölkert sind. Man beachte die gestörte Begleitgalaxie am linken Rand (Photo 37d/98), die wie der griechische Buchstabe "Theta" aussieht. NGC 1232 liegt 20 Grad südlich des Himmelsäquators im Sternbild Eridanus. Obwohl die Entfernung dieser Galaxie ungefähr 100 Millionen Lichtjahre beträgt, kann man auf Grund der exzellenten Bildqualität einen unglaublichen Reichtum an Details erkennen. Bei dieser Entfernung entspricht die Kantenlänge des Bildfeldes etwa 200000 Lichtjahren oder etwa der doppelten Größe unserer Milchstraße. Technische Informationen : Photos 37d/98 und 37e/98 sind ein Komposit von drei Aufnahmen in den drei Filtern U (360nm, 10 Minuten belichtet), B (420nm, 6 Minuten) und R (600nm, 2 Minuten 30 Sekunden) während einer Periode mit 0.7 Bogensekunden Seeing. Das gezeigte Feld ist 6.8 x 6.8 Bogenminuten bzw. 1.6 x 1.8 Bogenminuten groß. Norden ist oben, Osten links. Note: [1] Diese Pressemitteilung wird gemeinsam (auf Englisch und Deutsch) von der Europäischen Südsternwarte, der Landessternwarte Heidelberg und den Universitäts-Sternwarten Göttingen und München herausgegeben. An English Version of this Press Release is also available. Zugang zu ESO Presseinformationen ESO Presseinformationen werden im World Wide Web zur Verfügung gestellt (URL: http://www.eso.org/outreach/press-rel/). ESO Pressephotos dürfen veröffentlicht werden, wenn die Europäische Südsternwarte als Urheber genannt wird.
Hasegawa, Keita; Kasuga, Shoko; Takasaki, Kenichi; Mizuno, Katsuhiro; Liu, Meigen; Ushiba, Junichi
2017-08-25
Motor planning, imagery or execution is associated with event-related desynchronization (ERD) of mu rhythm oscillations (8-13 Hz) recordable over sensorimotor areas using electroencephalography (EEG). It was shown that motor imagery involving distal muscles, e.g. finger movements, results in contralateral ERD correlating with increased excitability of the contralateral corticospinal tract (c-CST). Following the rationale that purposefully increasing c-CST excitability might facilitate motor recovery after stroke, ERD recently became an attractive target for brain-computer interface (BCI)-based neurorehabilitation training. It was unclear, however, whether ERD would also reflect excitability of the ipsilateral corticospinal tract (i-CST) that mainly innervates proximal muscles involved in e.g. shoulder movements. Such knowledge would be important to optimize and extend ERD-based BCI neurorehabilitation protocols, e.g. to restore shoulder movements after stroke. Here we used single-pulse transcranial magnetic stimulation (TMS) targeting the ipsilateral primary motor cortex to elicit motor evoked potentials (MEPs) of the trapezius muscle. To assess whether ERD reflects excitability of the i-CST, a correlation analysis between between MEP amplitudes and ipsilateral ERD was performed. Experiment 1 consisted of a motor execution task during which 10 healthy volunteers performed elevations of the shoulder girdle or finger pinching while a 128-channel EEG was recorded. Experiment 2 consisted of a motor imagery task during which 16 healthy volunteers imagined shoulder girdle elevations or finger pinching while an EEG was recorded; the participants simultaneously received randomly timed, single-pulse TMS to the ipsilateral primary motor cortex. The spatial pattern and amplitude of ERD and the amplitude of the agonist muscle's TMS-induced MEPs were analyzed. ERDs occurred bilaterally during both execution and imagery of shoulder girdle elevations, but were lateralized to the contralateral hemisphere during finger pinching. We found that trapezius MEPs increased during motor imagery of shoulder elevations and correlated with ipsilateral ERD amplitudes. Ipsilateral ERD during execution and imagery of shoulder girdle elevations appears to reflect the excitability of uncrossed pathways projecting to the shoulder muscles. As such, ipsilateral ERD could be used for neurofeedback training of shoulder movement, aiming at reanimation of the i-CST.
Geology of ultra-high-pressure rocks from the Dabie Shan, Eastern China
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schmid, Robert
2001-02-01
A multidisciplinary study has been carried out to contribute to the understanding of the geologic evolution of the largest known occurrence of ultra-high-pressure (UHP) rocks on Earth, the Dabie Shan of eastern China. Geophysical data, collected along a ca. 20 km E-W trending seismic line in the eastern Dabie Shan, indicate that the crust comprises three layers. The upper crust has a homogeneously low reflectivity and exhibits roughly subhorizontal reflectors down to ca. 15 km. It is therefore interpreted to portray a crustal UHP slab thrust over non-UHP crust. An aprubt change in intensity and geometry of observed reflectors marks the boundary of a mid- to lower crustal zone which is present down to ca. 33 km. This crustal zone likely represents cratonal Yangtze crust that was unaffected by the Triassic UHP event and which has acted as the footwall during exhumation of the crustal wedge. Strong and continuous reflectors occurring at ca. 33-40 km depth most likely trace the Moho at the base of the crust. Any trace of a crustal root, that may have formed in response to collision tectonics, is therefore not preserved. A shollow tomographic velocity modell based on inversion of the first arrivals is constructed additionally. This model clearly images the distinct lithologies on both sides of the Tan Lu fault. Sediments to the east exhibit velocities of about 3.4 - 5.0 km* s^-1, whereas the gneisses have 5.2 - 6.0 km*s^-1. Geometry of velocity isolines may trace the structures present in the rocks. Thus the sediments dip shallowly towards the fault, whereas isoclinal folds are imaged to occur in the gneisses. Field data from the UHP unit of the Dabie Shan enables definition of basement-cover sequences that represent sections of the former passive margin of the Yangtze craton. One of the cover sequences, the Changpu unit, still displays a stratigraphic contact with basement gneisses, while the other, the Ganghe unit, includes no relative basement exposure. The latter unit is in tectonic contact with the basement of the former unit via a greenschist-facies blastomylonite. The Changpu unit is chiefly constituted by calc-arenitic metasediments intercalated with meta-basalts, whereas the Ganghe unit contains arenitic-volcanoclastic metasediments that are likewise associated with meta-basalts. The basement comprises a variety of felsic gneisses, ranging from preserved eclogitic- to greenschist-facies paragenesis, and locally contains mafic-ultramafic meta-plutons in addition to minor basaltic rocks. Metabasites of all lithologies are eclogite-facies or are retrogressed equivalents, which, with the exception of those from the Ganghe unit, bear coesite and thus testify to an UHP metamorphic overprint. Mineral chemistry of the analysed samples reveal large compositional variations among the main minerals, i.e. garnet and omphacite, indicating either distinct protoliths or different degrees of interaction with their host-rocks. Contents of ferric iron in low Fetot omphacites are determined by wet chemical titration and found to be rather high, i.e. 30-40 %. However, a even more conservative estimate of 50% is applied in the corresponding calculations, in order to be comparable with previous studies. Textural constraints and compositional zonation pattern are compatible with equilibrium conditions during peak metamorphism followed by a retrogressive overprint. P-T data are calculated with special focus on the application of the garnet-omphacite-phengite barometer, combined with Fe-Mg exchange thermometers. Maximum pressures range from 42-48 kbar (for the Changpu unit) to ~37 kbar (for the Ganghe unit and basement rocks). Temperatures during the eclogite metamorphism reached ca. 750 °C. Although the sample suite reveals variable peak-pressures, temperatures are in reasonable agreement. Pressure differences are interpreted to be due to strongly Ca-dominated garnet (up to 50 mol % grossular in the Changpu unit) and modification of peak-compositions during retrogressive metamorphism. The integrated geological data presented in this thesis allow it to be concluded that, i) basement and cover rocks are present in the Dabie Shan and both experienced UHP conditions ii) the Dabie Shan is the metamorphic equivalent of the former passive margin of the Yangtze craton iii) felsic gneisses undergoing UHP metamorphism are affected by volume changes due to phase transitions (qtz coe), which directly influence the tectono-metamorphic processes iv) initial differences in temperature may account for the general lack of lower crustal rocks in UHP-facies Um das Verständnis der geologischen Entwicklung des größten bekannten Vorkommens von ultra-hochdruck (UHP) Gesteinen auf der Erde, des Dabie Shan im östlichen China, zu erhöhen, wurde eine multidisziplinäre Studie durchgeführt. Geophysikalische Daten wurden entlang einer ca. 20 km langen seismischen Linie im östlichen Dabie Shan gesammelt. Diese reflektionsseismischen Daten zeigen, dass die Kruste aus drei Lagen besteht. Die Oberkruste besitzt eine durchgehend niedrige Reflektivität und meist subhorizontale Reflektoren bis in eine Tiefe von ca. 15 km. Aufgrund dieser Charakteristika wird diese Zone als UHP-bezogener krustaler Keil interpretiert, der auf nicht UHP Kruste überschoben wurde. Ein abrupter Wechsel in der Geometrie aber auch Intensität der Reflektoren markiert die Grenze zu einer mittel- bis unterkrustalen Zone, die sich bis ca. 33 km Tiefe erstreckt. Diese Zone repräsentiert wahrscheinlich kratonale Yangtze Kruste, die von der triassischen UHP-Orogenese nicht erfasst wurde, aber während der Exhumierung das Liegende relativ zum UHP Keil war. Starke und kontinuierliche Reflektoren im Tiefenintervall von 33-40 km bilden höchstwahrscheinlich die Moho an der Basis der Kruste ab. Relikte einer Krustenwurzel, die sich wahrscheinlich während der Kollisionstektonik gebildet hatte, sind nicht sichtbar. Ein flaches tomographisches Geschwindigkeitsmodell, das auf der Inversion der Ersteinsätze gründet, konnte zusätzlich erstellt werden. Dieses Modell bildet deutlich die unterschiedlichen Lithologien auf beiden Seiten der Tan Lu Störung ab. Sedimente östlich der Störung zeigen Geschwindigkeiten von 3.4 - 5.0 km* s^-1, wohingegen die Gneise im Westen 5.2 - 6.0 km*s^-1 aufweisen. Die Geometrie der Geschwindigkeits-Isolinien kann als Ausdruck der Strukturen der Gesteine angenommen werden. Somit zeigen die Sedimente ein nordwestliches Einfallen zur Störung hin, wohingegen isoklinale Falten in den Gneisen abgebildet werden. Geländedaten aus der UHP Einheit des Dabie Shan ermöglichen die Definition von Grundgebirgs- und Deckeinheiten, die Teile des ehemaligen passiven Kontinentalrandes des Yangtze Kratons repräsentieren. Eine der Deckeinheiten, die Changpu Einheit, besitzt nach wie vor einen stratigraphischen Kontakt zu den Grundgebirgs-Gneisen. Der anderen Einheit hingegen, der Ganghe Einheit, fehlt ein entsprechendes Grundgebirge. Diese Einheit steht vielmehr über einen Blasto-Mylonit in tektonischem Kontakt zum Grundgebirge der vorherigen. Die Changpu Einheit baut sich aus kalk-arenitischen Metasedimenten auf, die mit Metabasalten assoziiert sind. Die Ganghe Einheit wird von arenitisch-vulkanoklastischen Metasedimenten, die ebenfalls mit metabasaltischen Gesteinen vergesellschaftet sind, dominiert. Das Grundgebirge baut sich aus diversen felsischen Gneisen auf, die von reliktisch eklogitfaziell bis grünschieferfaziell ausgeprägt sind, und in denen, zusätzlich zu Metabasalten, sporadisch mafisch-ultramafische Meta-Plutone auftreten. Mit Ausnahme der Ganghe Einheit, führen die Metabasite Coesit und belegen somit das UHP Ereignis. Die Mineralchemie der analysierten Proben dokumentiert deutliche Variationen in der Zusammensetzung der Hauptminerale, Granat und Omphazit, was entweder unterschiedliche Protolithe oder unterschiedliche Grade von Stoffaustausch mit den Wirtsgesteinen reflektiert. Gehalte von dreiwertigem Eisen in Omphaziten mit geringen Gesamteisengehalten, wurden mittels Titration bestimmt, wobei sich Werte von 30-40 % ergaben. Dennoch wurde ein noch konservativerer Wert von 50% dreiwertigem Eisen in den entsprechenden Berechnungen angenommen, hauptsächlich, um mit anderen Arbeiten vergleichbar zu sein. Texturen und chemische Zonierungen in den Mineralen sind kompatibel mit Gleichgewichtsbedingungen während dem Höhepunkt der Metamorphose, der retrograd überprägt wird. P-T Daten wurden mit deutlicher Betonung auf das Granat-Omphazit-Phengit Barometer, das mit Fe-Mg Austausch-Thermometern kombiniert wurde, berechnet. Höchstdrucke reichen von 42-48 kbar (für die Changpu Einheit) bis ca. 37 kbar (für das Grundgebirge und die Ganghe Einheit). Während der eklogitfaziellen Metamorphose wurden Temperaturen von ca. 750 °C erreicht. Obwohl die maximalen Drucke deutlich schwanken, sind die Temperaturbestimmungen in guter Übereinstimmung. Die Druckschwankungen können zum einen durch deutlich Ca-dominierte Granate (bis zu 50 mol% Grossular in der Changpu Einheit) und/oder zum anderen durch Modifikationen der Mineralzusammensetzungen während der retrograden Metamorphose erklärt werden. Die präsentierten integrativen geologischen Daten ermöglichen die folgenden Schlussfolgerungen i) Grundgebirgs- und Deckeinheiten treten im Dabie Shan auf und wurden beide UHP metamorph überprägt ii) Der Dabie Shan ist das metamorphe Äquivalent des früheren passiven Kontinentalrandes des Yangtze Kratons iii) felsische Gneise, die eine UHP Metamorphose durchlaufen, sind von Volumenver-änderungen betroffen, die durch großräumige Phasenumwandlungen (Quarz Coesit) hervorgerufen werden, was direkt die tektono-metamorphen Prozesse beeinflusst iv) Initiale Unterschiede in der Temperatur sind möglicherweise dafür verantwortlich, dass generell Unterkrustengesteine in UHP Fazies fehlen
Digital Transformation Canvas - Übersicht behalten und Handlungsfelder gestalten
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Köster, Michael; Mache, Tobias
Im Beitrag "Digital Transformation Canvas - Übersicht behalten und Handlungsfelder gestalten" wird zunächst grob auf die wesentlichen Herausforderungen, die mit der zunehmenden Digitalisierung einhergehen, eingegangen. Anschließend werden ausgewählte Konzepte des Business Transformation Management vorgestellt, die sich mit der grundlegenden Weiterentwicklung von Organisationen - wie es die Digitalisierung erfordert - auseinandersetzen. Eine detaillierte Einführung in die Methodik des Business Transformation Canvas, der sich mit den unterschiedlichsten Gestaltungsfeldern der Transformation auseinandersetzt und ein Framework für Transformationsprojekte darstellt, rundet den Beitrag ab. Er schließt mit einem Fazit und Ausblick.
Visualisierung analoger Schaltungen durch 3-D Animation von transienten SPICE-Simulationen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Becker, J.; Manoli, Y.
2007-06-01
Für das Zeichnen analoger Schaltpläne wird oft versucht, die Potentialverteilung in der entsprechenden Schaltung auszunutzen, um eine Platzierung der Bauteile nach abfallendem Potential vorzunehmen. Mit Hilfe von Computerunterstützung gelingt es, eine verallgemeinerte dreidimensionale Platzierungsstrategie anzuwenden, die allein auf Grund der Potentialwerte einer Schaltung die automatische Generierung einer technisch exakten Potentialdarstellung erlaubt. Somit ist es möglich, die Ergebnisse von transienten SPICE-Simulationen in jedem Zeitschritt darzustellen und eine Animation des zeitlichen Verhaltens zu erzeugen. Die Umsetzung dieser Methode zur Einbettung in eine webbasierte Lern - und Arbeitsplattform wird im Folgenden erläutert.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bauer, Jürgen
Die technisch orientierte Betriebswirtschaft unterstützt den Techniker und Ingenieur bei der Planung und Realisierung wirtschaftlicher Prozesse (Fertigungsprozesse, Entwicklungsprozesse im F+E-Bereich, Vertriebsprozesse, Beschaffungsprozesse),
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Pfeiffer, Eva-Maria; Eschenbach, Annette; Munch, Jean Charles
Auch wenn die Risiken bisher kaum quantifizierbar sind, ist davon auszugehen, dass aufgrund der Einbindung des Bodens in die Energie-, Wasser- und Stoffkreisläufe die zu erwartenden Temperatur- und Niederschlagsänderungen die Funktionen dieser zentralen Lebensgrundlage auch in Deutschland gefährden. Nach einer Darstellung der Vielfältigkeit von Böden geht es in diesem Kapitel um mögliche Änderungen der Standortfunktion von Böden und der Leistungen im Ökosystem sowie um den Bodenwasserhaushalt. An herausgehobener Stelle diskutieren die Autoren die Klimafunktion von Böden und stellen mögliche Strategien zu ihrem Schutz vor. Eine große Rolle spielt die Verschränkung mit den anderen Themenbereichen von Teil III, etwa Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wasser.
Physik gestern und heute Von der Metallstange zum Hochenergielaser
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heering, Peter
2002-05-01
Im Mai 1752 wurde in Marly bei Paris auf Anregung des amerikanischen Forschers und Politikers Benjamin Franklin erstmals die elektrische Natur des Blitzes nachgewiesen. Damals beschrieb Franklin auch eine technische Vorrichtung, die als Schutz von Gebäuden vor Blitzschlägen dienen sollte: den Blitzableiter. Diese aus heutiger Sicht scheinbar triviale Vorrichtung wurde aber keineswegs unmittelbar akzeptiert. Und bis heute ist die Forschung zum Schutz von Einrichtungen vor Blitzschlägen nicht abgeschlossen.
Deutsches "Nationales Krebshilfe-Monitoring" 2015-2019 - Studienprotokoll und erste Ergebnisse.
Schneider, Sven; Görig, Tatiana; Schilling, Laura; Breitbart, Eckhard W; Greinert, Rüdiger; Diehl, Katharina
2017-09-01
Das Projekt "Nationales Krebshilfe-Monitoring zur Solariennutzung" (National Cancer Aid Monitoring of Tanning Bed Use, NCAM) ist eine deutsche Großstudie mit dem Ziel, die wichtigsten Risikofaktoren für Hautkrebs zu beobachten: natürliches Sonnenlicht und künstliche UV-Strahlung. NCAM ist eine bundesweite Querschnittstudie mit zunächst vier Runden der Datenerfassung (sogenannten Wellen) zwischen 2015 und 2018. Jedes Jahr wird eine bundesweit repräsentative Stichprobe aus 3.000 Personen im Alter von 14 bis 45 Jahren befragt. Die Querschnittsbefragung wird durch eine Kohorte von n = 450 aktuellen Solariennutzern ergänzt. Die erste Welle im Jahr 2015 ergab eine Gesamtprävalenz der Solariennutzung von 29,5 %. Elf Prozent aller Teilnehmer hatten in den vergangenen zwölf Monaten ein Solarium genutzt. Zu den Determinanten der aktuellen Solariennutzung gehörten jüngeres Alter, weibliches Geschlecht und Vollzeit-/Teilzeitbeschäftigung. Die hauptsächlichen Beweggründe, die für die Nutzung eines Solariums genannt wurden, waren Entspannung und Attraktivitätssteigerung. NCAM ist weltweit die erste Studie zur Überwachung der Risikofaktoren für Hautkrebs in jährlichen Intervallen anhand einer großen, landesweit repräsentativen Stichprobe. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Millionen Deutsche trotz Warnungen der WHO Solarien nutzen, und dass viele dieser Nutzer Jugendliche sind - trotz gesetzlicher Beschränkungen, die das Ziel haben, die Nutzung von Solarien durch Minderjährige zu verhindern. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
GPU-basierte Smart Visibility Techniken für die Planung von Tumor-Operationen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Tietjen, Christian; Kubisch, Christoph; Hiller, Stefan; Preim, Bernhard
Bei der Planung von Tumoroperationen ist die Einschätzung von Abständen und Infiltrationen zu vitalen Strukturen wichtig. Im Bereich der medizinischen Visualisierung wurden hierfür bereits zahlreiche Techniken entwickelt, die unter dem Begriff Smart Visibility zusammengefasst werden. Zu diesen zählen Ghost Views und Section Views. In diesem Beitrag wird eine GPU-basierte Realisierung dieser Techniken für polygonale Daten vorgestellt. Die Parametrisierung der Techniken erfolgt automatisch, um einen klinischen Einsatz ermöglichen zu können.
Das Prinzip Bewegung - Herz und Gehirn als Metaphern des menschlichen Lebens
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Otis, Laura
In diesem Jahr, in dem wir Charles Darwins gedenken, möchte ich etwas riskieren und eine Frage erörtern, die für die Literatur ebenso wie für die Biologie zentral ist: Was ist das Leben? Die Antwort auf diese Frage finden wir nicht in der Bibliothek und nicht im Labor, zumindest nicht an diesen erkenntnisproduzierenden Stellen allein. Als Literaturwissenschaftlerin und ehemalige Naturwissenschaftlerin glaube ich, dass wir das Leben nur verstehen werden, wenn wir seinen Wirkungen überall nachforschen, inklusive in der Literatur.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rietdorf, Katja
2003-07-01
In der vorliegenden Arbeit habe ich wichtige Teilmechanismen der Erregungs-Sekretionskopplung in der Speicheldrüse der Schabe Periplaneta americana (L.) untersucht. Die Speicheldrüse ist von dopaminergen und serotonergen Fasern innerviert (Baumann et al., 2002). Beide Transmitter stimulieren eine unterschiedliche Reaktion der Drüse: Dopamin (DA) stimuliert die P-Zellen der Acini und die Ausführgangzellen, während Serotonin (5-HT) die P- und C-Zellen der Acini stimuliert, nicht jedoch die Ausführgangzellen. Der Endspeichel ist nach einer DA-Stimulierung proteinfrei. Dagegen enthält er nach einer 5-HT-Stimulierung Proteine, die von den C-Zellen sezerniert werden (Just & Walz, 1996). Im ersten Teil meiner Arbeit habe ich mittels Kapillarelektrophoretischer Analyse (CE-Analyse) die Elektrolytkonzentrationen im Endspeichel untersucht sowie die Raten der Flüssigkeitssekretion gemessen. Damit wollte ich klären, welche Transporter an der Sekretion des Primärspeichels und an dessen Modifikation beteiligt sind. Ausserdem wollte ich die Rolle der transportaktiven Epithelzellen der Ausführgänge für die Modifikation des Primärspeichels untersuchen. Dafür habe ich einen Vergleich der Elektrolytkonzentrationen im DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichel durchgeführt. Der Elektrolytgehalt des DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichels unterscheidet sich nicht signifikant voneinander. Er ist nach beiden Stimulierungen hypoosmotisch zum verwendeten Ringer. Die Ausführgangzellen werden durch DA stimuliert und modifizieren den Primärspeichel durch eine netto-Ionenreabsorption. Meine Versuche zeigen jedoch, dass auch die während einer 5-HT-Stimulierung der Drüse unstimulierten Ausführgangzellen den Primärspeichel modifizieren. In einer nachfolgenden Versuchsreihe habe ich den Einfluss von Ouabain, einem Hemmstoff der Na+-K+-ATPase, und Bumetanid, einem Hemmstoff des NKCC, auf die Raten der Flüssigkeitssekretion sowie den Elektrolytgehalt des Endspeichels untersucht. Ich habe gefunden, dass die Aktivität der Na+-K+-ATPase wichtig für die Modifikation des DA-stimulierten Primärspeichels ist. Im Gegensatz dazu ist sie für die Modifikation des 5-HT-stimulierten Primärspeichels nicht von Bedeutung. Bezüglich der Flüssigkeitssekretion habe ich keinen Einfluss der Na+-K+-ATPase-Aktivität auf die DA-stimulierten Sekretionsraten gefunden, dagegen ist die 5-HT-stimulierte Sekretionsrate in Anwesenheit von Ouabain gesteigert. Die Aktivität des NKCC ist für beide sekretorische Prozesse, die Ionen- und die Flüssigkeitssekretion, wichtig. Eine Hemmung des NKCC bewirkt eine signifikante Verringerung der Raten der Flüssigkeitssekretion nach DA- und 5-HT-Stimulierung sowie in beiden Fällen einen signifikanten Abfall der Ionenkonzentrationen im Endspeichel. Im zweiten Teil meiner Arbeit habe ich versucht, Änderungen der intrazellulären Ionenkonzentrationen in den Acinuszellen während einer DA- oder 5-HT-Stimulierung zu messen. Diese Experimente sollten mit der Methode des "ratiometric imaging" durchgeführt werden. Messungen mit dem Ca2+-sensitiven Fluoreszenzfarbstoff Fura-2 zeigten keinen globalen Anstieg in der intrazellulären Ca2+-Konzentration der P-Zellen. Aufgrund von Problemen mit einer schlechten Beladung der Zellen, einer starken und sich während der Stimulierung ändernden Autofluoreszenz der Zellen sowie Änderungen im Zellvolumen wurden keine Messungen mit Na+- und K+-sensitiven Fluoreszenzfarbstoffen durchgeführt. Im dritten Teil dieser Arbeit habe ich die intrazellulären Signalwege untersucht, die zwischen einer 5-HT-Stimulierung der Drüse und der Proteinsekretion vermitteln. Dazu wurde der Proteingehalt im Endspeichel biochemisch mittels eines modifizierten Bradford Assay gemessen. Eine erstellte Dosis-Wirkungskurve zeigt, dass die Rate der Proteinsekretion von der zur Stimulierung verwendeten 5-HT-Konzentration abhängt. In einer Serie von Experimenten habe ich die intrazellulären Konzentrationen von Ca2+, cAMP und / oder cGMP erhöht und anschließend den Proteingehalt im Endspeichel gemessen. Ein Anstieg der intrazellulären Ca2+-Konzentration aktiviert nur eine geringe Rate der Proteinsekretion. Dagegen kann die Steigerung der intrazellulären cAMP-Konzentration eine stärkere Proteinsekretion aktivieren, die sich nicht signifikant von der nach 5-HT-Stimulierung unterscheidet. Die cAMP-stimulierte Proteinsekretion kann durch gleichzeitige Erhöhung der intrazellulären Ca2+-Konzentration weiter gesteigert werden. Dagegen aktivierte eine Erhöhung der intrazellulären cGMP-Konzentration die Proteinsekretion nicht. Aufgrund dieser Ergebnisse postuliere ich die Existenz eines die Adenylatcyclase aktivierenden 5-HT-Rezeptors in der Basolateralmembran der C-Zellen. The aim of this PhD-work was to investigate major mechanisms of excitation-secretion coupling in the salivary gland of the cockroach Periplaneta americana (L.). This salivary gland is innervated by dopaminergic and serotonergic fibres (Baumann et al., 2002). The two transmitters stimulate different processes in the gland: Dopamine (DA) stimulates the p-cells of the acini and the salivary duct cells, whereas 5-HT (serotonin) activates the p- and the c-cells of the acini, but not the salivary duct cells. Final saliva is completely protein-free after dopamine stimulation. It contains proteins, which are secreted by the c-cells of the acini, after a 5-HT-stimulation (Just & Walz, 1996). In the first part of my work I measured the electrolytic composition of the final saliva by capillary electrophoretic analysis and measured the rates of fluid secretion, in order to answer the following questions: 1.) Which transporters affect the production of primary saliva and its modification? 2.) What is the function of the transport-active salivary duct cells for the modification of the primary saliva? Electrolytic composition of the DA- and 5-HT-stimulated final saliva is not significantly different from each other, and is hypoosmotic to the Ringer used. Salivary duct cells are stimulated by DA and modify the primary saliva by a netto ion-reabsorption. My experiments also show that the duct cells, which are unstimulated during a 5-HT-stimulation of the gland, modify the primary saliva. In the next series of experiments I investigated the effects of ouabain, an inhibitor of the Na+-K+-ATPase, and bumetanide, an inhibitor of the NKCC on the rates of fluid secretion and the electrolytic composition of the final saliva. I found, that the activity of the Na+-K+-ATPase is important for the modification of DA-stimulated primary saliva during its flow through the stimulated duct system. In contrast, it is not important for modification of the 5-HT-stimulated primary saliva. Inhibition of the Na+-K+-ATPase does not affect rates of DA-stimulated fluid secretion, but it increases the rates of 5-HT-stimulated fluid secretion. Activity of the NKCC is important for both secretory processes: the ion and the fluid secretion. Inhibition of the NKCC results in a significant drop in the rates of fluid secretion after DA- and 5-HT-stimulation, as well as a drop in electrolytic concentrations in the saliva. In the second part of my work, I tried to measure changes in the intracellular ionic concentrations (Ca2+, Na+, and K+) within the acinar cells during a DA- or 5-HT-stimulation. The experiments should be performed by ratiometric imaging. Measurements with the Ca2+-sensitive dye Fura-2 did not show any global increase in the intracellular Ca2+-concentration in the p-cells of the acini. Problems concerning a bad loading of the cells, a strong autofluorescence which changed during the time course of the stimulation, as well as changes in the cell volume were the reason, that no measurements using Na+- or K+-sensitive dyes were performed. In the third part of my work I investigated the intracellular signalling pathways, which activate protein secretion after 5-HT-stimulation of the gland. A modified Bradford Assay was used for measuring the protein content in the final saliva. In a dose-response curve I showed that rates of protein secretion are dependent on the 5-HT-concentrations used to stimulate the glands. In another set of experiments I increased the intracellular concentrations of Ca2+, cAMP and / or cGMP, and measured the protein content in the final saliva. An increase in the intracellular Ca2+-concentration activates only a low rate of protein secretion. After an increase in the intracellular cAMP-concentration a much higher rate of protein secretion can be activated, which is not significantly different from the 5-HT stimulated rate of protein secretion. The cAMP-stimulated protein secretion can be further increased by a simultaneous rise in the intracellular Ca2+-concentration. In contrast, cGMP does not activate protein secretion. Therefore I propose the expression of an adenylyl cyclase activating 5-HT-receptor in the basolateral membrane of the protein secreting c-cells.
A Study of Innovation: ERD Takes Pollution Prevention to a New Level
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Southmayd, A.
1999-01-20
ERD approaches its mission with a vision of continuously exceeding customer needs and expectations and continuously improving. It's this vision of continuous improvement that drives the ERD pollution prevention program towards innovation.
Tattevin, Pierre; Le Tulzo, Yves; Minjolle, Sophie; Person, Arnaud; Chapplain, Jean Marc; Arvieux, Cedric; Thomas, Remi; Michelet, Christian
2006-01-01
Older patients are more susceptible to severe Epstein-Barr virus (EBV)-related infectious mononucleosis (IM). This condition may increase in industrialized countries where primary EBV infection occurs later in life. Between 1990 and 2004, 38 patients were admitted to our department with EBV-related IM. Two patients died. The annual incidence increased significantly (r = 0.623; P = 0.013). PMID:16672427
Normzahlen, Toleranzen, Passungen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Böge, Gert; Böge, Wolfgang
Vor allem wegen der Kosten ist es sinnvoll, sich beim Festlegen von Maßen aller Art auf Vorzugszahlen zu beschränken (Baugrößen, Drehzahlen, Drehmomente, Leistungen, Drücke usw.). Man verwendet dazu eine geometrisch gestufte Zahlenfolge (siehe Teil Mathematik). Abb. 40.1 zeigt, dass bei der geometrischen Stufung die Werte im unteren Bereich fein, im oberen grob gestuft sind. Das ist nicht nur technisch sinnvoll.
Weisenseel, Peter; Reich, Kristian; Griemberg, Wiebke; Merten, Katharina; Gröschel, Christine; Gomez, Natalie Nunez; Taipale, Kirsi; Bräu, Beate; Zschocke, Ina
2017-02-01
Die Behandlung von Psoriasis-Patienten mit einer Kombination aus Fumarsäureestern (FSE, Fumaderm ® ) und Phototherapie (UV) ist verbreitet, wurde aber im Rahmen von Studien wenig untersucht. Bisher liegen lediglich Daten aus einer kleinen Pilotstudie vor. Intention dieser Studie war, eine FSE/UV-Kombinationsbehandlung an einem größeren Patientenkollektiv mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis zu untersuchen. In dieser prospektiven, multizentrischen, nichtinterventionellen Studie wurden Daten von Patienten mit FSE/UV-Kombinationstherapie hinsichtlich der Wirksamkeit (PGA' PASI, DLQI, EQ-5D), Sicherheit und Dosierung über einen Zeitraum von zwölf Monaten erfasst und mit Daten einer retrospektiven Studie mit FSE-Monotherapie verglichen. Es wurden Daten von 363 Patienten ausgewertet. Unter der Kombinationstherapie verbesserten sich alle Wirksamkeitsparameter deutlich. Im Vergleich zur Monotherapie mit FSE konnte durch die Kombination mit UV ein schnellerer Wirkeintritt erzielt werden, wobei nach zwölf Monaten kein Unterschied in der Wirksamkeit bestand. Die Dauer und Art der Phototherapie zeigte keinen Einfluss auf die Wirksamkeitsparameter. Allgemein wurde die Kombinationstherapie gut vertragen. Unerwünschte Ereignisse wurden bei 7 % der Patienten berichtet. Die FSE/UV Kombinationstherapie zeigt eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit und kann zu einem schnelleren Wirkeintritt führen. Eine Kombinationstherapie erscheint vor allem in den ersten drei Monaten der FSE Behandlung sinnvoll. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Betriebsführung multimodaler Energiesysteme
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mackensen, Reinhard
Die Transformation des Energiesystems von einer zentral geprägten, unidirektional orientierten und in unterschiedliche Sektoren separierten Struktur hin zu einer umfassenden, multimodalen, dezentralen und flexiblen Erzeuger- und Verbraucherlandschaft findet auf verschiedenen Ebenen statt. Randbedingung bei dieser Umwälzung ist immer die Einhaltung der Teilziele Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Im Einzelnen schlägt sich diese Transformation in einer Diversifizierung der Akteurslandschaft durch die Mechanismen des Unbundling nieder. Weiterhin finden eine Dezentralisierung der Erzeugerlandschaft und damit eine Substitution von mehrheitlich fossil betriebener Großkraftwerkstechnologie durch eine Vielzahl dezentraler Erzeuger mit zumeist regenerativem Charakter statt. Dieser Wandel hat im Wesentlichen zwei Hauptkonsequenzen. Zum einen ergeben sich durch dezentrale, flächige Verteilung der Erzeuger neue Anforderungen an den Energieaustausch, bspw. aus der Erweiterung der Stromnetze für einen bidirektionalen Energieaustausch, zum anderen werden Abstimmungsmechanismen erforderlich, welche die fluktuierende Einspeisung derart mit dem Verbrauch in Waage hält, dass sowohl elektrische Netzrestriktionen, die Qualität der Versorgung und Aspekte der Energieeffizienz und damit der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden. Mögliche Antworten auf die mit dieser Betrachtung einhergehenden Fragen liegen in der Konzeption eines multimodalen Energiesystems, also in der Gesamtbetrachtung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Dieses Kapitel soll Mechanismen darlegen und Wege aufzeigen, wie eine solche Konzeption gestaltet werden kann und wie solche komplexen Systeme in der Praxis betrieben werden können.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mühler, Konrad; Hansen, Christian; Neugebauer, Mathias; Preim, Bernhard
In diesem Beitrag wird ein Verfahren vorgestellt, mit dessen Hilfe automatisch gute Blickpunkte auf dreidimensionale Planungsmodelle für die Leberchirurgie berechnet werden können. Das Verfahren passt die Position der virtuellen Kamera während einer Operation dynamisch an, insbesondere im Falle einer Aktualisierung von onkologischen Planungsdaten durch neue intra-operative Befunde.
Epidemiologie, Prävention und Früherkennung des Zervixkarzinoms
Wentzensen, Nicolas
2016-01-01
Zusammenfassung Hintergrund Persistierende Infektionen mit humanen Papillomviren sind die notwendige Ursache des Zervixkarzinoms. Die Entwicklung von HPV-basierten Präventionsverfahren, der HPV Impfung und der HPV-Testung, führt derzeit zu umfangreichen Veränderungen von Zervixkarzinom-Vorsorgeprogrammen. Eine Dekade nach Einführung der HPV-Imfpung in vielen Ländern werden bereits Reduktionen von HPV-Infektionen und Krebsvorstufen in jungen Frauen beobachtet. Der Fokus liegt jetzt auf der Integration von neuen Testverfahren im Screening von Populationen mit zunehmenden Impfraten. Ergebnisse und Schlussfolgerung Ein erfolgreiches Zervixkarzinom-Vorsorgeprogramm besteht aus verschiedenen Komponenten, vom primären Screening über die Triage zur Kolposkopie mit Biopsie, um Frauen mit Kresbvorstufen zu identifizieren, die eine therapeutische Intervention benötigen. Im primären Screening wird eine kleine Gruppe von Frauen mit erhöhtem Risiko für eine Krebsvorstufe identifiziert, während die grosse Mehrheit kein erhöhtes Risiko hat. Je nach primärem Testverfahren werden in screen-positiven Frauen zusätzliche Triage-Tests durchgeführt, um zu entscheiden, wer zur Kolposkopie überwiesen werden sollte. Derzeit gibt es drei verschiedene Ansätze für das primäre Zervixkarzinomscreening: Die Zervix-Zytologie, die HPV-Testung, und die HPV-Zytologie Ko-Testung. Zahlreiche Triage-Tests für HPV-positive Frauen werden derzeit untersucht, darunter sind die Zytologie, HPV-Genotypisierung, p16/Ki-67 Zytologie, und diverse Methylierungstests. Die steigende Anzahl an Optionen für die Früherkennung des Zervixkarzinoms stellt eine Herausforderung für klinische Leitlinien dar. Die zunehmende Komplexität von Vorsorgeprogrammen kann zur Verunsicherung von Ärzten und von am Screening teilnehmenden Frauen führen. Die Präzisions-Prävention des Zervixkarzinoms ist eine neuer Ansatz, der umfangreiche Risikodaten basierend auf der individuellen Vorgeschichte und von Testergebnissen integriert und einheitliche, Risiko-basierte Managementempfehlungen gibt. PMID:28265177
Kainz, Julius Thomas; Berghammer, Gabriele; Auer-Grumbach, Piet; Lackner, Verena; Perl-Convalexius, Sylvia; Popa, Rodica; Wolfesberger, Barbara
2016-12-01
Zur Wirksamkeit von Aknetherapien und deren Auswirkungen auf die Lebensqualität erwachsener Patienten liegen kaum Daten vor. ZIEL: Erhebung der Wirkung von Azelainsäure 20 % Creme (Skinoren ® ) auf Akne-Schweregrad und krankheitsbedingte Lebensqualität. Nichtinterventionelle Studie bei erwachsenen Patientinnen mit leichter bis mittelschwerer Akne. Wirksamkeitsparameter waren DLQI sowie Akne-Schweregrad im Gesicht, am Dekolleté sowie am Rücken im Gesamturteil des Prüfarztes (IGA-Skala: Grad 1 = annähernd reine Haut; 2 = leichte Akne; 3 = mittelschwere Akne). Visiten waren zu Studienbeginn sowie nach 4-8 und zwölf Wochen geplant. Von den 251 eingeschlossenen Patientinnen lag zu Studienbeginn bei 59 %, 31 % bzw. 10 % ein IGA-Grad von 1, 2 bzw. 3 vor; die am häufigsten betroffene Hautpartie war das Gesicht (IGA-Grad 2 oder 3: 79 %). Nach zwölf Behandlungswochen war eine signifikante Besserung der Acne vulgaris im Gesicht (IGA-Grad 0 oder 1: 82 %) sowie auf Dekolleté und Rücken feststellbar. Der mediane DLQI-Wert sank von neun zu Studienbeginn auf fünf nach zwölf Behandlungswochen. Neunzig Prozent der behandelnden Ärzte und Patientinnen beurteilten die Verträglichkeit der Behandlung als sehr gut oder gut. Die Anwendung von 20%iger Azelainsäure-Creme führt bei erwachsenen Frauen zu einer signifikanten Besserung der Acne vulgaris und der krankheitsbedingten Lebensqualität. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Widmer, Markus; von Felten-Rösler, Ursula; Wintermantel, Erich
Die Hüftgelenk-Endoprothese wird im vorliegenden Buch als herausragendes Beispiel eines lasttragenden orthopädischen Implantates aufgeführt. Lasttragende Implantate werden in dieser Monographie den metabolisch induktiven Implantaten gegenübergestellt, bei denen Kräfte eine untergeordnete Rolle sowohl in der Werkstoffentwicklung als auch beim späteren Einsatz im Empfängerorganismus darstellen. Zu den metabolisch induktiven Implantaten werden beispielsweise Zellträger und “drug-release”-Systeme gerechnet.
Mercaptursäure und Nukleosidaddukt im Harn als Biomarker in 1-Hydroxymethylpyren-exponierten Ratten
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ma, Lan
2002-01-01
1-Methylpyren (MP) ist hepatokanzerogen in neugeborenen männlichen Mäusen. Durch Hydroxylierung an der benzylischen Stelle und anschließende Sulfonierung wird MP zu DNA-reaktivem 1-Sulfooxymethylpyren (SMP) aktiviert. In der Ratte führt die Exposition des benzylischen Alkohols, 1-Hydroxymethylpyren (HMP), zur DNA-Adduktbildung in verschiedenen Geweben. Eventuelle Konsequenz der Toxifizierung ist die Ausscheidung entsprechender Mercaptursäure und Nukleosidaddukt im Harn, welche aufgrund ihrer Herkunft als Biomarker eignen könnten. In dieser Arbeit wird die Ausscheidung der Mercaptursäure und des N2-Desoxyguanosinadduktes in HMP-exponierten Ratten untersucht. Nach der Applikation von HMP bzw. MP wurden weniger als 1 % der Dosis als MPMA über Urin und Faeces ausgeschieden (0 - 48 h). Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich in den ersten 24 h nach der Applikation. MPdG konnte weder in Urin noch in Faeces der HMP-behandelten Tieren identifiziert werden. Nach direkter SMP-Applikation wurde MPdG nur in sehr geringe Menge (weniger als 0,9 ppm in 12 h) im Urin gefunden. Aufgrund der geringen Menge eignet sich MPdG nicht als Biomarker. MPMA dagegen, lässt sich analytisch gut erfassen. Es sollte daher untersucht werden, ob MPMA die Toxifizierung des HMP wiederspiegelt. Die Voraussetzung dafür ist die Kenntnisse über das Metabolismusmuster von HMP. Es wurde daher umfassende Untersuchungen zum Metabolismus des HMP durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass mehr als 80 % der Metaboiten in ihrer oxidierten Form (PCS, deren Glucuronsäure-Konjugate sowie phenolische Sulfatester der PCS) ausgeschieden wurden. Demnach spielt die Oxidation des HMP zu PCS eine sehr wichtige Rolle bei der Detoxifizierung und Ausscheidung von HMP. Ferne konnte nachgewiesen werden, dass die Enzyme Alkohol- und Aldehyd-Dehydrogenase an der Oxidation von HMP beteiligt waren. Die Inhibitoren Disulfiram und Ethanol der o. g. Enzyme wurde daher zur Modulation der Detoxifizierung in vivo eingesetzt. Die Veränderungen in der Toxifizierung von HMP zu SMP wurden durch die SMP-Konzentration im Plasma, die DNA-Addukthäufigkeit und die MPMA-Ausscheidung erfasst. Die Vorbehandlung von Disulfiram und Ethanol führte zu tendentielle Erhöhung der SMP-Konzentration im Plasma, DNA-Addukthäufigkeit in der Leber und die MPMA-Ausscheidung. Bemerkenswert ist jedoch, dass bereits eine Dosis von 0,2 g Ethanol/kg Körpermasse bereits zu statistisch signifikanten Erhöhungen der MPMA-Ausscheidung bei weiblichen Ratten. 1-Methylpyrene is hepatocarcinogenic in rodents. It is metabolized primarily to 1-hydroxymethylpyrene (HMP) by various cDNA-expressed rat and human cytochromes P450. HMP is activated to a highly reactive sulfuric acid ester, 1-sulfooxymethylpyrene (SMP), by sulphotransferases. In the rat, this activation pathway leads to the formation of DNA adducts in various tissues. Possible consequences of the toxification could be the excretion of the corresponding mercapturic acid and nucleosidadduct in urine and feces. Because of their origin, these substances should reflex the toxification process may be used as biomarkers. We investigate the excretion of 1-methylpyrenyl-mercapturic acid (MPMA) and the excretion of N2-(1-methylpyrenyl)-desoxyguanosin (MPdG) in urine and feces of HMP-treated rats. These studies showed that only a minor portion (< 1 %) of the administered dose of 1-HMP was excreted as mercapturic acid. MPdG could not be identified in urine and feces of HMP-treated rats. Treating rats with the active spieces sulfooxymethylpyrene, 0.9 ppm of the dose was found excreted within 12 h. I now investigated the alternative metabolic pathways of HMP. More than 50 % of the dose (administered intraperitoneally) was excreted as free 1-pyrenyl carboxylic acid and its glucuronic acid conjugate primarily in the urine. Other major urinary metabolites were phenolic sulpho conjugates of ring-oxidized 1-pyrenyl carboxylic acid (> 30 %). Minor metabolites were phenolic sulpho conjugates of HMP (< 5 %). The glucuronic acid conjugate of HMP was found in very small amounts. In total, > 80 % of the metabolites excreted were oxidized at the exocyclic carbon. This side-chain oxidation, probably catalyzed by alcohol and aldehyde dehydrogenases, appears to represent a detoxification pathway. Indeed, administration of ethanol shortly before the administration of HMP to rats increased the levels of SMP detected in blood, of DNA adducts formed in tissues and of mercapturic acid excreted. These effects were observed even at very low dose levels of ethanol (0.2 g per kg body weight). Similar effects were shown after administration of Disulfiram, an inhibitor of aldehyde dehydrogenase.
Biologie statt Philosophie? Evolutionäre Kulturerklärungen und ihre Grenzen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Illies, Christian
Vor über siebzig Jahren fand man in einer Höhle nahe Hohlenstein-Stadel, im heutigen Baden-Württemberg, eine Frau, die keiner bekannten Spezies und nicht einmal eindeutig den Hominiden zugeordnet werden konnte. Wegen ihres Aussehens wurde sie schon bald als "Löwenfrau“ bekannt (unterdessen wird sie als "Löwenmensch“ bezeichnet, da die in solchen Fragen Klarheit schaffenden Geschlechtsteile bei der Figur fehlen und in Zeiten von gender mainstreaming derartige Festlegungen gerne vermieden werden), denn sie hatte eine menschlich-aufrechte, unbehaarte Gestalt mit weiblichen Rundungen, aber zugleich eine Mähne, sowie Augen, Ohren und Schnauze eines Löwen. Eine sehr weitläufige Verwandte des Minotaurus, so schien es, und doch wesentlich älter als alle Bewohner des Olymps, denn vermutlich wurde die knapp 30 cm große Skulptur bereits in der Altsteinzeit vor etwa 32.000 Jahren aus Mammut-Elfenbein geschnitzt. Wir wissen nicht, ob sie kultischen Zwecken diente oder ein Kind mit ihr spielte, ob sie als Glücksbringer für die Jagd oder als Schamanin mit Löwenmaske verehrt und gefürchtet wurde. Aber die Löwenfrau legt nahe, dass der Mensch schon im Morgendämmern seiner Kultur über die eigene Nähe, aber auch Distanz zum Tier nachgedacht haben muss. Die Frage nach der menschlichen Selbstverortung begegnet uns in dieser Figur, und sie bestimmt viele Zeugnisse menschlichen Nachdenkens, welche uns die Altertumswissenschaften vorlegen. Mit dem Begriff "animal rationale“, wie er unter Bezug auf Aristoteles geprägt wurde, findet sie schließlich ihre klassische, für das Abendland lange Zeit maßgebliche Antwort: Der Mensch als Tier, dessen spezifisches Merkmal die Vernunftbegabtheit ist, die ihn zugleich von allen anderen Tieren abgrenzt und über sie stellt. Aber wo genau verläuft die Grenze? Und wie kann der Mensch beides zugleich sein? Die aristotelische Definition beantwortet diese Fragen nach der Doppelnatur nicht, sondern erhebt das offene Rätsel gleichsam zur Wesensbestimmung des Menschen.
Nichtkontinuierliche (zeitdiskrete) Signale
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Plaßmann, Wilfried
Zeitdiskrete Signale werden häufig aus zeitkontinuierlichen Signalen durch Abtastung erzeugt. Dass beide Signale gleichwertig sind, zeigt das Abtasttheorem (Kap. 116) von Shannon, sofern die Bedingung nach (116.2), f_{ab}≈(2{,}2 {\\ldots} 4)\\cdot fg) eingehalten wird. Digitale Signale haben Vorteile: Einfache Speicherung, Weiterverarbeitung in Rechnern, wenig störanfällige Übertragung. Für die Bearbeitung dieser Signale dienen die im Kapitel dargestellten Hilfsmittel: Diskrete Fouriertransformation; Schnelle Fouriertransformation; z-Transformation: Darstellung, Sätze zur z-Transformation, Korrespondenzen zu Zeitfunktionen, Beispiele.
Markarian, Shaunt A; Pickett, Scott M; Deveson, Danielle F; Kanona, Brenda B
2013-11-30
Recent research has indicated that interactions between behavioral inhibition system (BIS)/behavioral activation system (BAS) sensitivity and emotion regulation (ER) difficulties increases risk for psychopathology. Considering sleep quality (SQ) has been linked to emotion regulation difficulties (ERD) and psychopathology, further investigation of a possible mechanism is needed. The current study examined associations between BIS/BAS sensitivity, ERD, and SQ to depression, anxiety, and stress symptoms in an undergraduate sample (n=459). Positive relationships between BIS sensitivity and both ERD and stress symptoms, and negative relationships between BAS-reward sensitivity and both ERD and depression symptoms were observed. Furthermore, ERD were positively related to depression, anxiety, and stress symptoms. Succeeding analyses revealed differential relationships between ERD and depression, anxiety, and stress symptoms among good quality and poor quality sleepers. The findings are discussed within the context of personality dimensions and self-regulatory mechanisms, along with implications for the treatment of depression, anxiety and sleep difficulties. Copyright © 2013 Elsevier Ireland Ltd. All rights reserved.
Takahashi, Mitsuru; Takeda, Kotaro; Otaka, Yohei; Osu, Rieko; Hanakawa, Takashi; Gouko, Manabu; Ito, Koji
2012-08-16
We developed an electroencephalogram-based brain computer interface system to modulate functional electrical stimulation (FES) to the affected tibialis anterior muscle in a stroke patient. The intensity of FES current increased in a stepwise manner when the event-related desynchronization (ERD) reflecting motor intent was continuously detected from the primary cortical motor area. We tested the feasibility of the ERD-modulated FES system in comparison with FES without ERD modulation. The stroke patient who presented with severe hemiparesis attempted to perform dorsiflexion of the paralyzed ankle during which FES was applied either with or without ERD modulation. After 20 minutes of training, the range of movement at the ankle joint and the electromyography amplitude of the affected tibialis anterior muscle were significantly increased following the ERD-modulated FES compared with the FES alone. The proposed rehabilitation technique using ERD-modulated FES for stroke patients was feasible. The system holds potentials to improve the limb function and to benefit stroke patients.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fischer, Joachim
Zunächst kurz vorweg zu den Formeln im Titel: "exzentrische Positionalität“ ist der Kategorienvorschlag der Philosophischen Anthropologie (genauer: von Helmuth Plessner) für den Menschen, für seine "Sonderstellung“ unter den Lebewesen - ich werde diesen Begriff erläutern. So viel kann man sagen: Der Terminus ist nicht schwieriger als "Transzendentalität“ oder das "Apriori“ oder "Autopoiesis“, also Begriffe, mit deren Orientierungswert in der intellektuellen Öffentlichkeit bereits gespielt wird, bietet aber möglicherweise mehr Erschließungskraft als die Kunstbegriffe z. B. von Kant, Maturana oder Luhmann. Und "tanzendes Tier“ ist ein glücklicher Anschauungsbegriff, eine Art Übersetzung für "exzentrische Positionalität“ - also ein "verrücktes“ Lebewesen, eine Verrückung im evolutionären Leben, die dieses Lebewesen von Natur aus zu einer bestimmten Art von Lebensführung, nämlich Kultur nötigt. Die Absicht des Beitrages ist es, die Philosophische Anthropologie als eine spezifische Theorietechnik zu präsentieren, um einen adäquaten Begriff des Menschen zu erreichen, und zwar eine Theoriestrategie angesichts des cartesianischen Dualismus - also des Dualismus zwischen Naturalismus und Kulturalismus.
ERD WATERSHED AND WATER QUALITY MODEL DEVELOPMENT AND TECHNICAL SUPPORT PROGRAM
The ERD has a long history in providing model research and development and technical support to Regions, States and the Office of Water for watersheds/water quality ecosystem research. The ERD efforts are described in major subtasks comprising the Program. Briefly, these are:
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Tangwiriyasakul, Chayanin; Verhagen, Rens; van Putten, Michel J. A. M.; Rutten, Wim L. C.
2013-04-01
Objective. Event-related desynchronization (ERD) or synchronization (ERS) refers to the modulation of any EEG rhythm in response to a particular event. It is typically quantified as the ratio between a baseline and a task condition (the event). Here, we focused on the sensorimotor mu-rhythm. We explored the effects of different baselines on mu-power and ERD of the mu-rhythm during a motor imagery task. Methods. Eighteen healthy subjects performed motor imagery tasks while EEGs were recorded. Five different baseline movies were shown. For the imagery task a right-hand opening/closing movie was shown. Power and ERD of the mu-rhythm recorded over C3 and C4 for the different baselines were estimated. Main Results. 50% of the subjects showed relatively high mu-power for specific baselines only, and ERDs of these subjects were strongly dependent on the baseline used. In 17% of the subjects no preference was found. Contralateral ERD of the mu-rhythm was found in about 67% of the healthy volunteers, with a significant baseline preference in about 75% of that subgroup. Significance. The sensorimotor ERD quantifies activity of the brain during motor imagery tasks. Selection of the optimal baseline increases ERD.
Fast lichtschnell durch die Stadt: Visualisierung relativistischer Effekte
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kraus, Ute; Borchers, Marc P.
2005-03-01
Eine Computersimulation ermöglicht es uns, mit annähernd Lichtgeschwindigkeit durch die Tübinger Fußgängerzone zu fahren. Was wir dabei sehen, ist verblüffend: Die Häuser vor uns rücken umso weiter in die Ferne, je mehr wir beschleunigen; gleichzeitig erscheinen die Hauskanten in unserer Nähe immer stärker gekrümmt. Der Grund für diese merkwürdigen Bilder ist die so genannte Aberration: Ein und derselbe Lichtstrahl hat für den fahrenden Beobachter eine andere Richtung als für denjenigen, der am Straßenrand steht. Dieser Effekt ist im Alltag klein. Wenn wir aber in der Simulation fast lichtschnell durch die Tübinger Altstadt rasen, ist er dramatisch groß.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Voigt, Annette
Im Jahr 1859 veröffentlichte Charles Darwin "On the Origin of Species“. Seine Evolutionstheorie ist das wohl spektakulärste Beispiel einer naturwissenschaftlichen Theorie großer gesellschaftlicher Relevanz. Ihre verschiedenen Facetten wurden in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, unter anderem auch ihre Anwendung zur Erklärung von Zuständen und Prozessen menschlicher Gesellschaften. Zum Teil wurde die Seiensweise der Natur - scheinbar unabhängig von gesellschaftlichen Interessen - für die Erklärung und Legitimation gesellschaftlicher Zustände oder die Legitimation von politischen Ideologien herangezogen (Sozialdarwinismus). Denn Gesellschaft funktioniere ja so, wie Darwin die Natur erklärt habe: es herrsche z. B. Konkurrenzkampf, Auslese und Arbeitsteilung, Erfolg hätten diejenigen, die sich an die Bedingungen am Besten anpassten.
Grundlegende Steuerungsverfahren im heterogenen Logistiknetz mit Kanban
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Lödding, Hermann; Möller, Niklas; Rücker, Thomas; Schneider, Herfried M.; Zäh, Michael F.
In vielen Unternehmen werden heterogene (verschiedene) Steuerungen in einem abgestimmten Konzept kombiniert. Je nach Anwendungsfall und Rahmenbedingungen werden Kombinationen allgemein bekannter Steuerungen oder Steuerungsvarianten gemischt eingesetzt, um eine optimale Steuerung für unterschiedliche Fälle zu erreichen. Hierbei stehen neben den bekannten und weit verbreiteten Methoden, wie Material Requirements Planning (MRP) oder Kanban, auch weniger bekannte oder neue Methoden zur Auswahl, wie die Produktionssteuerung mit dezentraler, bestandsorientierter Fertigungsregelung (DBF). Kanban ist ein simples und effizientes Steuerungskonzept, das in der klassischen Form für spezifische einfache Anwendungsfälle umsetzbar ist. Hochentwickelte Steuerungsalgorithmen können helfen, komplexe Abläufe optimal abzubilden. Mit einer grundlegenden Vereinfachung der Abläufe kann allerdings in vielen Fällen ein wesentlich stärkerer und umfassender Verbesserungseffekt erzielt werden. Die wesentliche Fragestellung sollte folglich lauten: Warum ist der Ablauf nicht mit einer einfachen Steuerung wie Kanban abzubilden? Um die Vorteile des Konzepts auch in untypischen Bereichen anwenden zu können, sind jedoch verschiedene Varianten oder Kanban-ähnliche Steuerungsmethoden entstanden. Darüber hinaus sind in der Praxis hybride Steuerungen im Einsatz, welche so kombiniert werden, dass die Zusammensetzung anspruchsvolle Eigenschaftsbilder noch exakt abbildet. In der Praxis basieren die Steuerungsentscheidungen nur zu einem kleinen Teil auf den eigentlichen Steuerungsalgorithmen, wie sie uns das MRP-System zur Verfügung stellt. Moderne Steuerungswelten" schließen alle relevanten Informationsquellen in eine heterogene Entscheidungsmatrix mit ein. Letztlich zählt nicht, ob die Entscheidung auf den Informationen aus dem MRP-System oder auf Softfacts basierend getroffen wurde, sondern nur, ob die Entscheidung erfolgreich war.
Gebändigtes Knallgas: Brennstoffzellen im mobilen und stationären Einsatz
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Waidhas, Manfred; Landes, Harald
2001-07-01
Die Brennstoffzelle hat aus technischer Sicht einen hohen Stand erreicht. Die PEMFC konnte ihre Zuverlässigkeit in einer Reihe von Nischenanwendungen, aber auch in Form erster mobiler und dezentraler Prototypen beweisen. Die SOFC und die MCFC konnten bereits in Anlagen von 100 kW und mehr in Erprobung gehen. Um jedoch wirtschaftlich konkur-renzfähig zu den etablierten Technologien der mobilen und dezentralen Energiewandlung zu werden, muss noch eine drastische Kostenreduktion sowohl beim Brennstoffzellen-Stack als auch bei den zu seinem Betrieb notwendigen Hilfsaggregaten erreicht werden. Für Fahrzeugantriebe muss außerdem eine Antwort auf die noch offene Treibstofffrage (Infrastruktur, H2-Erzeugung und H2-Speicherung) gefunden werden.
Sicherung mathematischer Grundkompetenzen am Beispiel des österreichischen Zentralabiturs
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Peschek, Werner
Der österreichische Nationalrat (Parlament) hat im Sommer 2009 eine Neugestaltung der Reifeprüfung (Abitur) beschlossen; die wesentlichste Änderung besteht darin, dass die Aufgabenstellungen der für alle Schülerinnen und Schüler verbindlichen schriftlichen Reifeprüfung (sRP) in den Fächern Deutsch, Mathematik und einer lebenden Fremdsprache zentral und nicht wie bisher durch die jeweilige Klassenlehrerin bzw. den Klassenlehrer erfolgen. Für die Allgemeinbildenden Höheren Schulen ("Gymnasien") soll diese neue Regelung ab dem Schuljahr 2013/14 gelten, für die Berufsbildenden Höheren Schulen (u. a. höhere technische oder kaufmännische Schulen mit Abitur) ab dem Schuljahr 2014/15.
Vergleich von rekombinanten Vaccinia- und DNA-Vektoren zur Tumorimmuntherapie im C57BL/6-Mausmodell
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Johnen, Heiko
2002-10-01
In der vorliegenden Arbeit wurden Tumorimpfstoffe auf der Basis des Plasmid-Vektors pCI, modified vaccinia virus Ankara (MVA) und MVA-infizierten dendritischen Zellen entwickelt und durch Sequenzierung, Western blotting und durchflußzytometrische Analyse überprüft. Die in vivo Wirksamkeit der Vakzinen wurde in verschiedenen Tumormodellen in C57BL/6 Mäusen verglichen. Die auf dem eukaryotischen Expressionsvektor pCI basierende DNA-Vakzinierung induzierte einen sehr wirksamen, antigenspezifischen und langfristigen Schutz vor Muzin, CEA oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Eine MVA-Vakzinierung bietet in den in dieser Arbeit durchgeführten Tumormodellen keinen signifikanten Schutz vor Muzin oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Sowohl humane, als auch murine in vitro generierte dendritische Zellen lassen sich mit MVA – im Vergleich zu anderen viralen Vektoren – sehr gut infizieren. Die Expressionsrate der eingefügten Gene ist aber gering im Vergleich zur Expression in permissiven Wirtszellen des Virus (embryonale Hühnerfibroblasten). Es konnte gezeigt werden, daß eine MVA-Infektion dendritischer Zellen ähnliche Auswirkungen auf den Reifezustand humaner und muriner dendritischer Zellen hat, wie eine Infektion mit replikationskompetenten Vakzinia-Stämmen, und außerdem die Hochregulation von CD40 während der terminalen Reifung von murinen dendritischen Zellen inhibiert wird. Die während der langfristigen in vitro Kultur auf CEF-Zellen entstandenen Deletionen im MVA Genom führten zu einer starken Attenuierung und dem Verlust einiger Gene, die immunmodulatorische Proteine kodieren, jedoch nicht zu einer Verminderung des zytopathischen Effekts in dendritischen Zellen. Die geringe Expressionsrate und die beobachtete Inhibition der Expression kostimulatorischer Moleküle auf dendritischen Zellen kann für eine wenig effektive Induktion einer Immunantwort in MVA vakzinierten Tieren durch cross priming oder die direkte Infektion antigenpräsentierender Zellen verantwortlich sein. Durch die Modifikation einer Methode zur intrazellulären IFN-gamma Färbung konnten in vakzinierten Mäusen tumorantigenspezifische CTL sensitiv und quantitativ detektiert werden. Die so bestimmte CTL-Frequenz, nicht jedoch die humorale Antwort, korrelierte mit der in vivo Wirksamkeit der verschiedenen Vakzinen: DNA vakzinierte Tiere entwickeln starke tumorantigenspezifische CTL-Antworten, wohingegen in MVA-vakzinierten Tieren überwiegend gegen virale Epitope gerichtete CD4 und CD8-T-Zellen detektiert wurden. Die Wirksamkeit der pCI-DNA-Vakzine spricht für die Weiterentwicklung in weiteren präklinischen Mausmodellen, beispielsweise unter Verwendung von MUC1 oder HLA-A2 transgenen Mäusen. Die Methoden zur Detektion Tumorantigen-spezifischer CTL in 96-Loch-Mikrotiterplatten können dabei zur systematischen Suche nach im Menschen immundominanten T-Zell-Epitopen im Muzin-Molekül genutzt werden. Der durchgeführte Vergleich der auf den Vektoren pCI und MVA basierenden Vakzinen und die Analyse neuerer Publikationen führen zu dem Ergebniss, daß vor allem DNA-Vakzinen in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von aktiven Tumorimpfstoffen spielen werden. Rekombinante MVA-Viren, eventuell in Kombination mit DNA- oder anderen Vektoren, haben sich dagegen in zahlreichen Studien als wirksame Impfstoffe zur Kontrolle von durch Pathogene hervorgerufenen Infektionserkrankungen erwiesen. In this study, tumor vaccines based on the plasmid pCI, the attenuated vaccinia virus strain modified vaccinia virus Ankara (MVA) and MVA-infected dendritic cells were constructed and characterized by sequencing, Western blot and flow cytometric analysis. The efficiency to induce tumor immunity in vivo was compared in several C57BL/6 mouse tumor models. Naked DNA Vaccination based on the eukaryotic expression vector pCI did induce very effective, antigen-specific and long-term protection against tumor cell lines expressing mucin, CEA or beta-Gal whereas MVA vaccination did not elicit protective immunity against Mucin or beta-Gal expressing tumors. MVA does infect human or murine in vitro generated dendritic cells very efficiently compared to other viral vectors, however expression levels of the inserted antigens in dendritic cells are significantly lower than in permissive host cells (chicken embryo fibroblasts). It could be shown that the effect of MVA infection on the maturation status of dendritic cells is similar to the effects described for dendritic cells infected with replication competent vaccinia strains. In addition it was shown that the upregulation of the important costimulatory molecule CD40 through LPS stimulation is strongly inhibited in MVA infected cells. During passage in tissue culture, MVA has accumulated a number of large deletions, including a number of immunomodulatory molecules and resulting in a strong attenuation. However the strong cytopathic effect on dendritic cells is maintained. The low level of expression and the effect on dendritic cell maturation may be responsible for the failure of MVA to induce tumor immunity through either cross presentation or direct infection of antigen presenting cells. To detect and quantify tumor-antigen-specific CTL a method based on intracellular IFN-gamma staining was modified and it could be shown that the cellular – but not the humoral – response does correlate with in vivo protection: DNA but not MVA vaccines do induce high levels of tumorantigen-specific CTL whereas MVA-vaccines do induce strong and long lasting CD4 and CD8-T-cell responses against vaccinia antigens. The excellent protection induced by pCI-DNA-vaccination in different tumor models does encourage us to further investigate the elicitation of tumor immunity in MUC1 or HLA-A2 transgenic mice. In mice transgenic for human MHC-I, the IFN-gamma staining protocol could be used to systematically screen for mucin T-cell epitopes that are relevant in humans.
Plattformbasierte Dienste als technologische Notwendigkeit im disruptiven Marktwandel
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Elsner, Daniel
Die energiewirtschaftliche Digitalisierung führt zu einem disruptiven Marktwandel. Der smarte, vernetzte Energiemarkt von morgen umfasst neue Player, neue Kommunikationsanforderungen, geändertes Kundenverhalten und mehr Daten. Etablierte Marktteilnehmer sind gezwungen, ihre bisherigen Geschäftsmodelle zu überdenken. IT wird dabei mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor. Ein erfolgreiches Managen der technologischen Veränderungsprozesse ist zwingende Voraussetzung für die nachhaltige Bewältigung der energiewirtschaftlichen Digitalisierung. In diesem Zusammenhang erweisen sich die daten- und entwicklungsspezifischen Synergieeffekte plattformbasierter Dienste als zentraler Mehrwert einer innovationsgetriebenen strategischen Marktpositionierung und damit als technologische Notwendigkeit.
ERIC Educational Resources Information Center
Li, Dingcheng
2011-01-01
Coreference resolution (CR) and entity relation detection (ERD) aim at finding predefined relations between pairs of entities in text. CR focuses on resolving identity relations while ERD focuses on detecting non-identity relations. Both CR and ERD are important as they can potentially improve other natural language processing (NLP) related tasks…
Implantate und Verfahren in der Augenheilkunde
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Neuhann, Tobias H.
Das in der Medizin mit am häufigsten verwendete Implantat weltweit ist die Intraokulare Linse (IOL). Die Gründe hierfür sind vielschichtig: einmal haben die Operationstechniken in den letzten 30 Jahren eine wesentliche Steigerung an Gleichmäßigkeit, Erfolg und Effizienz erfahren, zum anderen verursachen die gestiegenen Anforderungen des Alltags in den Industrienationen und im Berufsleben den höheren Anspruch an das Sehvermögen. Ist die menschliche Linse Ursache für schlechtes Sehvermögen, besteht meist eine Trübung des Linsenproteins. Diese Trübung nennt wird Volksmund Grauer Star genannt, wissenschaftlich die Katarakt (cataracta). Es gibt unterschiedliche Formen wie angeborene (congenita) oder erworbene, traumatische, krankheitsoder altersbedingte Formen [45]. Wird die eingetrübte Linse nun mittels moderner Operationsverfahren entfernt, muss für Ersatz dieses lichtbrechenden Mediums gesorgt werden [2].
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ebert, Karl-Herbert; Ammer, Daniel; Hoffstetter, Marc; Wintermantel, Erich
Bei der Betrachtung von aktuellen Produktentwicklungen lässt sich durch alle Branchen hinweg ein deutlicher Trend zur Miniaturisierung und Funktionsintegration auf kleinstem Raum erkennen. Der Einsatz technischer Kunststoffe, die überwiegend im Thermoplast-Spritzgießverfahren verarbeitet werden, leistet dabei einen wichtigen Beitrag um diese Produktentwicklungen in marktfähige Artikel umsetzen zu können. Hierbei sind im Vergleich zum Standardspritzgießen einige Besonderheiten hinsichtlich des Formenbaus, der Anlagen- sowie Prozesstechnik und der Qualitätssicherung zu beachten.
Tinea capitis: Erregerspektrum und Epidemiologie im zeitlichen Wandel.
Ziegler, Wiebke; Lempert, Sigrid; Goebeler, Matthias; Kolb-Mäurer, Annette
2016-08-01
Die Tinea capitis ist die häufigste Dermatomykose des Kindesalters. Das Erregerprofil zeigt unterschiedliche geographische Verteilungsmuster und variiert im Laufe der Zeit. Zwischen 1990-2014 an der Würzburger Universitätsklinik für Dermatologie erhobene Daten von 150 Patienten mit mykologisch gesicherter Tinea capitis wurden hinsichtlich Alter, Geschlecht und Erregerspektrum analysiert und über zwei Zeiträume von jeweils 12,5 Jahren miteinander verglichen. Obwohl eine Tinea capitis am häufigsten bei Kindern der Altersgruppe zwischen 0 und 5 Jahren diagnostiziert wurde, lag der Anteil betroffener Erwachsener mit 16 % höher als bislang berichtet. Der zoophile Dermatophyt Microsporum canis konnte am häufigsten als Erreger der Tinea capitis identifiziert werden, jedoch war ein Anstieg von Infektionen mit den anthropophilen Pilzen Trichophyton tonsurans und Trichophyton rubrum zu verzeichnen. Tendenziell sank der Anteil zoophiler im Verhältnis zu den anthropophilen Erregern. Im zeitlichen Verlauf zeigte sich eine zunehmende Heterogenität des Erregerspektrums: Dermatophyten wie Trichophyton soudanense und Trichophyton violaceum, Trichophyton anamorph von Arthroderma benhamiae sowie Trichophyton schoenleinii und Microsporum audouinii konnten erstmalig bzw. nach langer Zeit wieder erneut isoliert werden. Wenngleich Microsporum-canis-Infektionen noch dominieren, sind zunehmend anthropophile Erreger nachzuweisen. Angesichts des unerwartet hohen Anteils von Erwachsenen sollte eine Tinea capitis in allen Altersgruppen differenzialdiagnostisch in Betracht gezogen werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
elecTUM: Umsetzung der eLearning-Strategie der Technischen Universität München
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rathmayer, Sabine; Gergintchev, Ivan
An der TUM wurde ein umfassendes und integriertes eLearning-Konzept umgesetzt, welches Präsenzstudium und eLearning in allen Leistungsbereichen der Universität miteinander verzahnt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei in der Schaffung einer effizienten und wettbewerbsfähigen integrierten eLearning Infrastruktur in Hinblick auf die noch weiter steigenden Studienanfängerzahlen ab dem Jahr 2011 sowie die Umsetzung von eBologna. Die Etablierung einer hochschulweiten Lernplattform stellte eine wesentliche Basis für die Umsetzung der eLearning-Strategie dar. Die wissenschaftliche und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit im Hinblick auf eine Verwertung der Projektergebnisse wurde durch die aktive Beteiligung an einer Vielzahl hochschulübergreifender Arbeitskreise, Fachtagungen und Kooperationen, vor allem über Organisations- und Dienstleistungsmodelle sowie innovative technische Entwicklungen, sichergestellt.
Satellitenbewegung, band III: Natiirliche und gesteuerte bewegung.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Jochim, E. F.
2014-12-01
Im dritten Band der Satellitenbewegung werden in fortlaufender Nummerierung einige für Untersuchungen der Bewegung der künstlichen Satelliten wichtige Grundlagen der Astrodynamik mit ausführlichen mathematischen Formelsystemen behandelt. Dazu zählen die unterschiedlichen Aspekte der Bewegung der natürlichen Himmelskörper, die Steuerung und Kontrolle von künstlichen Objekten, und insbesondere die für eine Satellitenbahnanalyse wichtigen physikalischen Beeinflussungen einer Satellitenbewegung. Mathematisch entscheidend ist die Wahl geeigneter Bahnparameter, die ein bestimmtes Bewegungsproblem widerspruchsfrei und singularitätenfrei zu behandeln gestatten. Für die Behandlung routinemäßiger Aufgabenstellungen der Satellitenbewegung, in erster Linie einer präzisen Bahnbestimmung und Bahnverbesserung, kann auf eine Fülle von lehrbuchartigen Monographien verwiesen werden, so dass diese Problematik in der vorliegenden Arbeit nur angedeutet werden soll.
S2k-Leitlinie zum Gebrauch von Präparationen zur lokalen Anwendung auf der Haut (Topika).
Wohlrab, Johannes; Staubach, Petra; Augustin, Matthias; Eisert, Lisa; Hünerbein, Andreas; Nast, Alexander; Reimann, Holger; Strömer, Klaus; Mahler, Vera
2018-03-01
Diese Leitlinie richtet sich an Assistenz- und Fachärzte der Dermatologie sowie an Kostenträger und politische Entscheidungsgremien. Die Leitlinie wurde im formellen Konsensusverfahren (S2k) von Dermatologen unter Einbindung von Apothekern erstellt. Die Leitlinie stellt allgemeine Aspekte der Pharmakokinetik sowie der regulatorischen Begrifflichkeiten dar. Es werden Empfehlungen zur Indikation von Magistralrezepturen sowie deren Qualitätssicherung gegeben. Die Bedeutung der galenischen Grundlagen und die Problematik bei einer Substitution gegeneinander verschiedener Grundlagen werden dargestellt. Die Leitlinie umfasst Kriterien zur Auswahl einer adäquaten Grundlage sowie spezifische Aspekte zur Therapieplanung. Die Leitlinie gibt Empfehlungen zum Management bei Unverträglichkeiten gegenüber Bestandteilen der Grundlagen oder Hilfsstoffe. © 2018 The Authors | Journal compilation © Blackwell Verlag GmbH, Berlin.
Halimeter ppb Levels as the Predictor of Erosive Gastroesophageal Reflux Disease.
Kim, Jung Gon; Kim, Yoon Jae; Yoo, Seung Hee; Lee, So Jung; Chung, Jun Won; Kim, Min Ho; Park, Dong Kyun; Hahm, Ki-Baik
2010-09-01
In a previous issue published in Gut and Liver, we found that erosive changes in the esophagogastroduodenal mucosa were strongly correlated with increased levels of volatile sulfur-containing compounds (VSC), suggesting that halitosis could be a symptom reflecting the erosive status of the upper gut mucosa. Together with other studies showing a possible association between halitosis and gastroesophageal reflux disease (GERD), under the premise that halitosis could be one of extraesophageal manifestations of erosive GERD (ERD), we investigated the significance of Halimeter ppb levels on ERD compared to non-erosive gastroesophageal reflux disease (NERD). Subjects were assigned to the NERD group if there was no evidence of esophageal erosive changes on endoscopy, despite reflux symptoms, and to the ERD group if they had GERD A, B, C, or D (according to the Los Angeles classification). The VSC levels were measured in all patients with either a Halimeter (before endoscopy) or by gas chromatography of the gastric juices aspirated during endoscopy. The VSC level differed significantly between the NERD and ERD groups (p<0.0001), suggesting that this can be used to discriminate between NERD and ERD. However, the VSC level did not differ significantly with the severity of GERD. Even though hiatal hernia and a body mass index of >24 kg/m(2) was significantly associated with ERD, there was no correlation with Halimeter ppb levels. Minimal-change lesions exhibited the highest VSC levels, signifying that minimal change lesions can be classified as ERD based on our finding that halimeter ppb levels were descrimitive of erosive change. Erosive changes in the esophageal mucosa were strongly associated with VSC levels, supporting the hypothesis that halitosis can be a potential biomarker for the discrimination between ERD and NERD, reflecting the presence of erosive change in the lower esophagogastric junction.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bissinger, Vera
2003-04-01
In this thesis, I investigated the factors influencing the growth and vertical distribution of planktonic algae in extremely acidic mining lakes (pH 2-3). In the focal study site, Lake 111 (pH 2.7; Lusatia, Germany), the chrysophyte, Ochromonas sp., dominates in the upper water strata and the chlorophyte, Chlamydomonas sp., in the deeper strata, forming a pronounced deep chlorophyll maximum (DCM). Inorganic carbon (IC) limitation influenced the phototrophic growth of Chlamydomonas sp. in the upper water strata. Conversely, in deeper strata, light limited its phototrophic growth. When compared with published data for algae from neutral lakes, Chlamydomonas sp. from Lake 111 exhibited a lower maximum growth rate, an enhanced compensation point and higher dark respiration rates, suggesting higher metabolic costs due to the extreme physico-chemical conditions. The photosynthetic performance of Chlamydomonas sp. decreased in high-light-adapted cells when IC limited. In addition, the minimal phosphorus (P) cell quota was suggestive of a higher P requirement under IC limitation. Subsequently, it was shown that Chlamydomonas sp. was a mixotroph, able to enhance its growth rate by taking up dissolved organic carbon (DOC) via osmotrophy. Therefore, it could survive in deeper water strata where DOC concentrations were higher and light limited. However, neither IC limitation, P availability nor in situ DOC concentrations (bottom-up control) could fully explain the vertical distribution of Chlamydomonas sp. in Lake 111. Conversely, when a novel approach was adopted, the grazing influence of the phagotrophic phototroph, Ochromonas sp., was found to exert top-down control on its prey (Chlamydomonas sp.) reducing prey abundance in the upper water strata. This, coupled with the fact that Chlamydomonas sp. uses DOC for growth, leads to a pronounced accumulation of Chlamydomonas sp. cells at depth; an apparent DCM. Therefore, grazing appears to be the main factor influencing the vertical distribution of algae observed in Lake 111. The knowledge gained from this thesis provides information essential for predicting the effect of strategies to neutralize the acidic mining lakes on the food-web. Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit den Faktoren, die das Wachstum und die Vertikalverteilung von Planktonalgen in extrem sauren Tagebaurestseen (TBS; pH 2-3) beeinflussen. Im exemplarisch untersuchten TBS 111 (pH 2.7; Lausitzer Revier) dominiert die Goldalge Ochromonas sp. in oberen und die Grünalge Chlamydomonas sp. in tieferen Wasserschichten, wobei letztere ein ausgeprägtes Tiefenchlorophyll-Maximum (DCM) ausbildet. Es wurde ein deutlicher Einfluss von Limitation durch anorganischen Kohlenstoff (IC) auf das phototrophe Wachstum von Chlamydomonas sp. in oberen Wasserschichten nachgewiesen, die mit zunehmender Tiefe von Lichtlimitation abgelöst wird. Im Vergleich mit Arbeiten aus neutralen Seen zeigte Chlamydomonas sp. erniedrigte maximale Wachstumsraten, einen gesteigerten Kompensationspunkt und erhöhte Dunkelrespirationsraten, was auf gesteigerte metabolische Kosten unter den extremen physikalisch-chemischen Bedingungen hinweist. Die Photosyntheseleistungen von Chlamydomonas sp. waren in Starklicht-adaptierten Zellen durch IC-Limitation deutlich verringert. Außerdem ergaben die ermittelten minimalen Zellquoten für Phosphor (P) einen erhöhten P-Bedarf unter IC-Limitation. Anschließend konnte gezeigt werden, dass Chlamydomonas sp. ein mixotropher Organismus ist, der seine Wachstumsraten über die osmotrophe Aufnahme gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC) erhöhen kann. Dadurch ist dieser Organismus fähig, in tieferen, Licht-limitierten Wasserschichten zu überleben, die einen höheren DOC-Gehalt aufweisen. Da die Vertikalverteilung der Algen im TBS 111 jedoch weder durch IC-Limitation, P-Verfügbarkeit noch die in situ DOC-Konzentrationen abschließend erklärt werden konnte (bottom-up Kontrolle), wurde eine neue Theorie zur Entstehung der Vertikalverteilung geprüft. Grazing der phagotrophen und phototrophen Alge Ochromonas sp. auf der phototrophen Alge Chlamydomonas sp. erwies sich als herausragender Faktor, der über top-down Kontrolle die Abundanz der Beute in höheren Wasserschichten beeinflussen kann. Gemeinsam mit der Tatsache, dass Chlamydomonas sp. DOC zur Wachstumssteigerung verwendet, führt dies zu einer Akkumulation von Chlamydomonas sp. in der Tiefe, ausgeprägt als DCM. Daher erscheint grazing als der Hauptfaktor, der die beobachtete Vertikalschichtung der Algen im TBS 111 hervorruft. Die erzielten Ergebnisse liefern grundlegende Informationen, um die Auswirkungen von Strategien zur Neutralisierung der TBS auf das Nahrungsnetz abschätzen zu können.
Quantitative Analyse und Visualisierung der Herzfunktionen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Sauer, Anne; Schwarz, Tobias; Engel, Nicole; Seitel, Mathias; Kenngott, Hannes; Mohrhardt, Carsten; Loßnitzer, Dirk; Giannitsis, Evangelos; Katus, Hugo A.; Meinzer, Hans-Peter
Die computergestützte bildbasierte Analyse der Herzfunktionen ist mittlerweile Standard in der Kardiologie. Die verfügbaren Produkte erfordern meist ein hohes Maß an Benutzerinteraktion und somit einen erhöhten Zeitaufwand. In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, der dem Kardiologen eine größtenteils automatische Analyse der Herzfunktionen mittels MRT-Bilddaten ermöglicht und damit Zeitersparnis schafft. Hierbei werden alle relevanten herzphysiologsichen Parameter berechnet und mithilfe von Diagrammen und Graphen visualisiert. Diese Berechnungen werden evaluiert, indem die ermittelten Werte mit manuell vermessenen verglichen werden. Der hierbei berechnete mittlere Fehler liegt mit 2,85 mm für die Wanddicke und 1,61 mm für die Wanddickenzunahme immer noch im Bereich einer Pixelgrösse der verwendeten Bilder.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Plaßmann, Wilfried
Die schreibenden Messgeräte werden hauptsächlich eingesetzt, um Vorgänge aufzuzeichnen und zu dokumentieren, die sich im Minuten- und Stunden-Bereich abspielen. Sie sind weitgehend durch Oszilloskope oder elektronische Geräte ähnlich einem Oszilloskop ersetzt worden, die entsprechend für Langzeitaufnahmen ausgelegt sind. Der Vorteil dieser Geräte gegenüber den schreibenden Messgeräten ist der, dass die Daten dauerhaft gespeichert sind, einschließlich der notwendigen Kenngrößen wie Zeitmaßstab, Amplitude, Datum, Aufzeichnungsgerät usw., und sich in dieser Form beliebig oft ausdrucken und vor allem direkt weiterverarbeiten lassen. Weiterhin entfallen die Probleme mit der Mechanik, dem Papier und den Schreibstiften. Deshalb folgt hier eine nur kurze Darstellung der Geräte.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Reiche, Katherina
Die Digitalisierung erfasst sämtliche Bereiche des Lebens und Wirtschaftens. Auch die Kommunalwirtschaft - insbesondere die kommunale Energiewirtschaft - sieht sich perspektivisch disruptiven Entwicklungen gegenüber. Stadtwerke haben bereits viele Herausforderungen erfolgreich gemeistert und stehen auch der Digitalisierung positiv gegenüber. Vielerorts gestalten kommunale Unternehmen den digitalen Wandel bereits aktiv mit. Dieser Artikel arbeitet die Assets kommunaler Unternehmen heraus und zeigt Strategien und Handlungsoptionen zum Umgang mit der digitalen Transformation für kommunale Energieversorgungsunternehmen auf. Dabei zeigt sich, dass das politische und regulatorische Umfeld für das positive Gelingen der Digitalisierung entscheidend sind. Kommunale Unternehmen benötigen die gleichen Marktzugangsbedingungen wie andere Akteure. Ferner profitieren kommunale Unternehmen von einigen Wettbewerbsvorteilen, etwa hohen Vertrauenswerten ihrer Kunden und umfangreiches Know-how im Datenmanagement.
Tacchino, Giulia; Gandolla, Marta; Coelli, Stefania; Barbieri, Riccardo; Pedrocchi, Alessandra; Bianchi, Anna M
2017-06-01
Two key ingredients of a successful neuro-rehabilitative intervention have been identified as intensive and repetitive training and subject's active participation, which can be coupled in an active robot-assisted training. To exploit these two elements, we recorded electroencephalography, electromyography and kinematics signals from nine healthy subjects performing a 2×2 factorial design protocol, with subject's volitional intention and robotic glove assistance as factors. We quantitatively evaluated primary sensorimotor, premotor and supplementary motor areas activation during movement execution by computing event-related desynchronization (ERD) patterns associated to mu and beta rhythms. ERD patterns showed a similar behavior for all investigated regions: statistically significant ERDs began earlier in conditions requiring subject's volitional contribution; ERDs were prolonged towards the end of movement in conditions in which the robotic assistance was present. Our study suggests that the combination between subject volitional contribution and movement assistance provided by the robotic device (i.e., active robot-assisted modality) is able to provide early brain activation (i.e., earlier ERD) associated with stronger proprioceptive feedback (i.e., longer ERD). This finding might be particularly important for neurological patients, where movement cannot be completed autonomously and passive/active robot-assisted modalities are the only possibilities of execution.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fasching, Gerhard
Die Sternbilder, die seit alters her die Menschen in ihren Bann gezogen haben, und die damit verbundenen Mythen werden in zweifacher Weise vorgestellt. Erstens ist es die Absicht, dem Leser zu helfen, sich am Sternenhimmel zurechtzufinden, und zweitens will es ihm die Vielfalt der Bilder vermitteln, die damit verbunden sind. Am Anfang des Buches stehen die prächtigen Erzählungen aus Ovids Metamorphosen. Dann ist vom Sternenhimmel im Jahreskreis die Rede, um den Leser anzuregen, diesen fast unendlichen Bilderreichtum sich selbst durch eigene Beobachtungen zu erschließen. Ein umfangreicher Abschnitt behandelt die einzelnen Sternbilder und das hierzu überlieferte Wissen. Sternkarten und alte Kupferstiche aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek zeigen, wie man sich in früheren Jahrhunderten den Sternenhimmel vorgestellt hat. Sternsagen und Mythen werden erzählt und auch das ptolemäische und das kopernikanische Weltsystem werden einander gegenübergestellt. Ausführliche Sachverzeichnisse mit über 3000 Suchbegriffen erleichtern den Zugang zu Stern- und Sternbildnamen und zur Mythologie.
Tay Sachs and Related Storage Diseases: Family Planning
ERIC Educational Resources Information Center
Schneiderman, Gerald; And Others
1978-01-01
Based on interviews with 24 families, the article discusses family planning and the choices available to those families in which a child has previously died from Tay-Sachs or related lipid storage diseases. (IM)
Tissue Engineering in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bücheler, Markus; Bootz, Friedrich
Tissue Engineering ist eine Schlüsseltechnologie für den Gewebeersatz der Zukunft. Am Beispiel der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie werden klinisch etablierte Gewebeersatzmethoden und aktuelle Entwicklungen des Tissue Engineering gegenübergestellt. Die Besonderheiten der zu ersetzenden Gewebe im Kopf- und Halsbereich erfordert vielfältige Ersatzverfahren. Im klinischen Alltag werden heute vor allem autogene Transplantate und Implantate für den Gewebeersatz verwendet [1]. In vitro hergestellte Gewebe werden abgesehen von Einzelanwendungen zur Zeit noch nicht am Patienten eingesetzt.
Vom Big Business zum Smart Business in der Energiewirtschaft
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Klaus, Jürgen; Anthonijsz, Jos
Kaum eine Branche hat in den letzten zehn Jahren einen tiefgreifenderen Wandel erfahren als die Energiewirtschaft. Einstmals geprägt durch Großkonzerne, die flächendeckend alle Formen von Energiedienstleistungen erbracht haben, stellt sich heute eine gänzlich veränderte Landschaft dar. Nicht nur das es heute eine Vielzahl von Erzeugern gibt, die zunehmend dezentral aufgestellt sind, auch die klassischen Marktrollen wechseln: Erzeuger werden zu Händlern, Verbraucher werden zu Erzeugern. Darüber hinaus drängen heute neue, vormals branchenfremde, Marktteilnehmer in die Energiewirtschaft. Leicht nachzuvollziehen, dass es eine neue Art der Kommunikation braucht. Ziel ist alle Akteure zu vernetzen, um so neuartige Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Das Internet of Things (IoT) und die Serviceplattformen bieten hierzu die geeignete Grundlage und Lösungen für neue und zukünftige Prozesse in der Energiebranche. Hierbei stehen auch Themen, wie Big Data, Datenformate, Datennutzung und -sicherheit im Fokus.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Elsässer, Hans
Die Aktivität von Galaxien ist eine relativ seltene und offenbar kurzlebige Erscheinung, die sich vor allem durch eine verstärkte Abstrahlung, oft über das ganze Spektrum hinweg, vom Röntgen- bis zum Radiobereich, bemerkbar macht. Dabei wird auf neue Befunde an Infrarotgalaxien eingegangen, die dafür sprechen, daß die gravitative Wechselwirkung zwischen Galaxien eine wesentliche Rolle spielt. Das Buch ist eine zusammenfassende Darstellung des heutigen Kenntnisstandes über "Aktive Galaxien", ein Thema, das gegenwärtig im Zentrum des astronomischen Interesses und der aktuellen Forschung steht. Nach einem Überblick über die seit längerem bekannten Phänomene und die Probleme ihrer Deutung wird auf neue, am Max-Planck-Institut für Astronomie mit den Teleskopen der Calar Alto Sternwarte (Südspanien) gewonnene, Ergebnisse eingegangen.
Campus Single Sign-On und hochschulübergreifendes Identity Management
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Hommel, Wolfgang
Das im Rahmen von IntegraTUM für die TUM geschaffene Identity & Access Management System setzt das Paradigma unified login um, d. h. ein Benutzer kann alle für ihn relevanten Dienste innerhalb der Hochschule mit derselben Loginname-/Passwortkombination nutzen. Dieser Artikel zeigt, wie auf Basis der Software Shibboleth und der deutschlandweiten Hochschulföderation DFN-AAI als weitere Mehrwerte das campusweite web single sign-on und die nahtlose Nutzung zahlreicher externer Web-Anwendungen erreicht werden. Als Beispiel für die Abläufe bei der Erschließung neuer Dienste für die hochschulübergreifende Nutzung wird die Anbindung von Learning Management Systemen auf Basis des DFN-AAI E-Learning-Profils diskutiert. Den umfassenden Vorteilen werden schließlich die aktuellen technischen Grenzen bei der Umsetzung des hochschulübergreifenden Identity Management gegenübergestellt.
Ustekinumab in der Therapie der Pustulosis palmoplantaris - Eine Fallserie mit neun Patienten.
Buder, Valeska; Herberger, Katharina; Jacobi, Arnd; Augustin, Matthias; Radtke, Marc Alexander
2016-11-01
Die Pustulosis palmoplantaris ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die mit bedeutenden Einschränkungen der Lebensqualität und der Belastbarkeit einhergeht. Aufgrund von Zulassungsbeschränkungen und einem häufig therapierefraktären Verlauf sind die Behandlungsmöglichkeiten limitiert. Nach zuvor frustranen Therapien erhielten 9 Patienten mit Pustulosis palmoplantaris nach Ausschluss einer latenten Tuberkulose Ustekinumab (45 mg Ustekinumab bei < 100 kg Körpergewicht [KG], 90 mg Ustekinumab > 100 kg KG) in Woche 0, 4, 12 und 24. Reguläre Visiten erfolgten nach 4 und 12 Wochen, im weiteren Verlauf alle 12 Wochen. Das Durchschnittsalter bei Therapiebeginn betrug 48 Jahre. Drei Patienten waren männlich. Bei n = 4 Patienten (44,4 %) wurde eine Verbesserung um 75 % des Palmoplantar-Psoriasis-Area-Severity-Index (PPPASI) erreicht. Insgesamt verbesserte sich der PPPASI nach 24 Wochen durchschnittlich um 71,6 %. Eine komplette Abheilung zeigte sich bei n = 2 Patienten nach 24 Wochen. Bis auf lokale Injektionsreaktionen und leichte Infekte wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet. Die Fallserie ist ein weiterer Beleg für die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Ustekinumab in der Therapie der Pustulosis palmoplantaris. Zur Beurteilung der Langzeitwirkung und -sicherheit sowie der Wirksamkeit einer intermittierenden Therapie sind kontrollierte Studiendaten sowie Beobachtungen im Rahmen von Patientenregistern notwendig. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Anomalous Aortic Origin of Coronary Arteries: A Single-Center Experience.
Fabozzo, Assunta; DiOrio, Matthew; Newburger, Jane W; Powell, Andrew J; Liu, Hua; Fynn-Thompson, Francis; Sanders, Stephen P; Pigula, Frank A; Del Nido, Pedro J; Nathan, Meena
2016-01-01
The aim of this article is to determine the clinical course and outcomes in subjects with anomalous aortic origin of coronary arteries (AAOCA), particularly after surgical repair. A single-center, retrospective review of patients with AAOCA with right or left interarterial or IM (IA or IM) or intraconal course from 1996-2014. Among 155 patients, median age at diagnosis was 8.5 (range: 0.1-50) years, and 65% were male. The AAOCA course was IA or IM in 151 (97%) and intraconal in 4 (3%). Anomalous right coronary artery (CA) was present in 127 (82%), of whom 52 (42%) had repair. Anomalous left CA (ALCA) was present in 28 (18%), of whom 20 (71%) had repair. In the surgical group, 70 (97%) had IA or IM CAs; CA unroofing was performed in 62 (86%). In univariable analysis, surgical management was associated with ALCA (28% vs 10%, P = 0.003), age > 10 years (median 11 vs 6 years, P < 0.001), symptoms (63% vs 13%, P < 0.001), and exercise restriction at the time of diagnosis (47% vs 13%, P < 0.001). In multivariable modeling, surgery was associated with chest pain or syncope (P < 0.001) and older age (P = 0.03). Major perioperative complications occurred in 4 cases (6%) and 1 patient had late aortic valve repair. In the surgical group, no patients died; in the observed group, 2 patients with anomalous right CA (2.3%) died of severe noncardiac comorbidities. In our center, surgery for AAOCA was not associated with mortality, and surgery was recommended in patients with ALCA with IA or IM course. Rare but serious surgical complications highlight the importance of long-term follow up of patients with AAOCA to develop evidence-based management guidelines. Copyright © 2016 Elsevier Inc. All rights reserved.
Hwang, Hye Suk; Lee, Young-Tae; Kim, Ki-Hye; Ko, Eun-Ju; Lee, Youri; Kwon, Young-Man; Kang, Sang-Moo
2017-11-01
Formalin inactivated respiratory syncytial virus (FI-RSV) vaccination caused vaccine-enhanced respiratory disease (ERD) upon exposure to RSV in children. Virus-like particles presenting RSV F fusion protein (F VLP) are known to increase T helper type-1 (Th1) immune responses and avoid ERD in animal models. We hypothesized that F VLP would prime immune responses preventing ERD upon subsequent exposure to ERD-prone FI-RSV. Here, we demonstrated that heterologous F VLP priming and FI-RSV boosting of mice prevented FI-RSV vaccine-enhanced lung inflammation and eosinophilia upon RSV challenge. F VLP priming redirected pulmonary T cells toward effector CD8 T cells producing Th1 cytokines and significantly suppressed pulmonary Th2 cytokines. This study suggests that RSV F VLP priming would modulate and shift immune responses to subsequent exposure to ERD-prone FI-RSV vaccine and RSV infection, suppressing Th2 immune-mediated pulmonary histopathology and eosinophilia. Copyright © 2017. Published by Elsevier Inc.
Meilensteine in der Erforschung der kompakten Objekte
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Camenzind, Max
Kompakte Objekte besitzen zum einen eine sehr hohe Dichte, und zum anderen sind sie durch die Tatsache charakterisiert, dass keine nuklearen Reaktionen mehr in ihrem Inneren stattfinden können. Aus diesem Grund können sie im Unterschied zu gewöhnlichen Sternen der Gravitation nicht mehr mit dem Druck des thermischen Gases widerstehen. In den Weißen Zwergen bzw. Neutronensternen wird der Gravitation der Quantendruck eines Elektronengases bzw. einer Neutronenflüssigkeit entgegengesetzt. Ein solches Gas besteht aus Elektronen bzw. Neutronen, die auf ihr niedrigstes Energieniveau zusammengepresst wurden. Durch die daraus resultierende hohe Bewegungsenergie der Fermionen wird der sogenannte Quantendruck erzeugt.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Borgeest, Ulf; Staude, Jakob; Hahn, Gerhard; Harris, Alan W.; Jaumann, Ralf; Köhler, Ulrich; Kührt, Ekkehard; Schulz, Rita; Neukum, Gerhard; Arnold, Gabriele; Keller, Horst Uwe; Denk, Tilmann; Müller, Thomas; Wulff, André; Maruhn, Nicolaus; Fischer, Daniel; Trieloff, Mario; Althaus, Tilmann
Contents: Die Kleinkörper des Sonnensystems. Kern, Koma und Schweife. Ziele der Planetenforschung. ROSETTA: Naherkundung von Kometen. Asteroiden: Trümmer aus planetarer Urzeit. Kleinkörper im Infrarotweltall. Selbs beobachten! Apocalypse - not now! Meteoriten - Boten aus der Urzeit des Sonnensystems.
Impact of surgical margins on survival of 37 dogs with massive hepatocellular carcinoma.
Matsuyama, A; Takagi, S; Hosoya, K; Kagawa, Y; Nakamura, K; Deguchi, T; Takiguchi, M
2017-09-01
To compare the survival of dogs with completely resected massive hepatocellular carcinoma (HCC) with that of dogs in which HCC were incompletely excised. A retrospective cohort study was conducted. Dogs that underwent surgical excision of massive HCC between November 2006 and April 2015 were included. Dogs that died in the perioperative period or were lost to follow-up within 2 months after surgery were excluded. Data were collected from the medical records and a single pathologist examined all available histology slides to confirm the diagnosis of HCC. Surgical margins were defined as complete if no neoplastic cells were seen at the edge of excised tissues, based on original histopathology reports. Progression-free survival (PFS) and overall survival (OS) were compared between dogs with complete surgical margins (CM) and those with incomplete margins (IM) using a log-rank test. Of the 37 dogs included in the study, 25 were allocated to the CM group and 12 to the IM group. Progressive local disease developed after surgery in three dogs in the CM group and seven dogs in the IM group. Three dogs in the CM group and five dogs in the IM group died due to tumour progression. Median PFS was longer for dogs in the CM group (1,000 (95% CI=562-1,438) days) compared to dogs in the IM group (521 (95% CI=243-799) days; p=0.007). OS was also longer for dogs in the CM group (>1,836 days) compared to those in the IM group (median 765 (95% CI=474-1,056) days; p=0.02). Compared with complete resection, incomplete resection decreased PFS and OS in dogs with massive HCC. Dogs with incompletely excised HCC should be closely monitored for local recurrence, although median OS was >2 years following incomplete excision. Further prospective studies are warranted to confirm these findings.
Lähteenmäki, P M; Krause, C M; Sillanmäki, L; Salmi, T T; Lang, A H
1999-12-01
Event-related desynchronization (ERD) and synchronization (ERS) of the 8-10 and 10-12 Hz frequency bands of the background EEG were studied in 19 adolescent survivors of childhood cancer (11 leukemias, 8 solid tumors) and in 10 healthy control subjects performing an auditory memory task. The stimuli were auditory Finnish words presented as a Sternberg-type memory-scanning paradigm. Each trial started with the presentation of a 4 word set for memorization whereafter a probe word was presented to be identified by the subject as belonging or not belonging to the memorized set. Encoding of the memory set elicited ERS and retrieval ERD at both frequency bands. However, in the survivors of leukemia, ERS was turned to ERD during encoding at the lower alpha frequency band. ERD was lasting longer at the lower frequency band than at the higher frequency band, in each study group. At both frequency bands, the maximum of ERD was achieved later in the cancer survivors than in the control group. The previously reported type of ERD/ERS during an auditory memory task was reproducible also in the survivors of childhood cancer, at different alpha frequency bands. However, the temporal deviance in ERD/ERS magnitudes, in the cancer survivors, was interpreted to indicate that both survivor groups had prolonged information processing time and/or they used ineffective cognitive strategies. This finding was more pronounced in the group of leukemia survivors, at the lower alpha frequency band, suggesting that the main problem of this patient group might be in the field of attention.
Bardeen, Joseph R; Kumpula, Mandy J; Orcutt, Holly K
2013-03-01
A strong positive association between emotion regulation difficulties (ERD) and posttraumatic stress symptoms (PTSS) has been consistently evidenced in cross-sectional research. However, a lack of prospective research has limited hypotheses regarding the temporal relationship between trauma exposure, ERD, and PTSS. The present prospective study investigated the role of pre-trauma difficulties with emotion regulation in the development of PTSS following exposure to a potentially traumatic event. Between Time 1 (T1) and Time 2 (T2), a mass shooting occurred at the participants' (n=691) university campus. ERD and PTSS were assessed prior to the shooting (T1), in the acute aftermath of the shooting (T2), and approximately eight months later (T3). Using a cross-lagged panel design, ERD was found to prospectively predict PTSS from T1 to T2 and T2 to T3. Additionally, PTSS prospectively predicted ERD from T1 to T2. However, T2 PTSS failed to predict T3 PTSS. Results indicate that ERD and PTSS are reciprocally influential from pre- to post-shooting. Further, results suggest that emotion dysregulation in the aftermath of a potentially traumatic event influences one's ability to recover from PTSS over time, even after accounting for the effects of existing symptomatology. To examine the specificity of temporal relations between ERD and PTSS a second cross-lagged panel design, in which a general distress construct was substituted for PTSS, was conducted. Results of this analysis, as well as conceptual and clinical implications, will be discussed. Copyright © 2013 Elsevier Ltd. All rights reserved.
Einsatz molekularer Methoden für Starterkulturen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ehrmann, Matthias A.; Pavlovic, Melanie
Unter Starterkulturen versteht man Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Pilze), die pflanzlichen bzw. tierischen Rohstoffen zur gezielten Veränderung ihrer chemischen Zusammensetzung zugesetzt werden. Sie dienen im Wesentlichen der Aromabildung, der Strukturveränderung und der Konservierung der Lebensmittel und werden aufgrund spezieller, funktioneller Eigenschaften selektiert. Die Zugabe von Starterkulturen erfolgt in der Regel in relativ hohen Keimzahlen in Form von Rein- oder Mischkulturen. Die zum Einsatz kommenden Mikroorganismen sind ebenso zahlreich wie die daraus resultierenden Produkte und reichen von der Fermentation von Milchprodukten, Fleisch und Gemüse durch Milchsäurebakterien über die Essigsäureherstellung bis hin zum Einsatz von Hefen in der Brau- und Weinindustrie. Hieraus ergibt sich auch eine zunehmende Bedeutung schneller und zuverlässiger Methoden zur taxonomischen Identifizierung, aber auch zur Charakterisierung des genetischen Potenzials der jeweiligen Starterkulturen.
Halimeter ppb Levels as the Predictor of Erosive Gastroesophageal Reflux Disease
Kim, Jung Gon; Kim, Yoon Jae; Yoo, Seung Hee; Lee, So Jung; Chung, Jun Won; Kim, Min Ho; Park, Dong Kyun
2010-01-01
Background/Aims In a previous issue published in Gut and Liver, we found that erosive changes in the esophagogastroduodenal mucosa were strongly correlated with increased levels of volatile sulfur-containing compounds (VSC), suggesting that halitosis could be a symptom reflecting the erosive status of the upper gut mucosa. Together with other studies showing a possible association between halitosis and gastroesophageal reflux disease (GERD), under the premise that halitosis could be one of extraesophageal manifestations of erosive GERD (ERD), we investigated the significance of Halimeter ppb levels on ERD compared to non-erosive gastroesophageal reflux disease (NERD). Methods Subjects were assigned to the NERD group if there was no evidence of esophageal erosive changes on endoscopy, despite reflux symptoms, and to the ERD group if they had GERD A, B, C, or D (according to the Los Angeles classification). The VSC levels were measured in all patients with either a Halimeter (before endoscopy) or by gas chromatography of the gastric juices aspirated during endoscopy. Results The VSC level differed significantly between the NERD and ERD groups (p<0.0001), suggesting that this can be used to discriminate between NERD and ERD. However, the VSC level did not differ significantly with the severity of GERD. Even though hiatal hernia and a body mass index of >24 kg/m2 was significantly associated with ERD, there was no correlation with Halimeter ppb levels. Minimal-change lesions exhibited the highest VSC levels, signifying that minimal change lesions can be classified as ERD based on our finding that halimeter ppb levels were descrimitive of erosive change. Conclusions Erosive changes in the esophageal mucosa were strongly associated with VSC levels, supporting the hypothesis that halitosis can be a potential biomarker for the discrimination between ERD and NERD, reflecting the presence of erosive change in the lower esophagogastric junction. PMID:20981207
Zich, Catharina; Debener, Stefan; De Vos, Maarten; Frerichs, Stella; Maurer, Stefanie; Kranczioch, Cornelia
2015-08-01
The mental practice of movements has been suggested as a promising add-on therapy to facilitate motor recovery after stroke. In the case of mentally practised movements, electroencephalogram (EEG) can be utilized to provide feedback about an otherwise covert act. The main target group for such an intervention are elderly patients, though research so far is largely focused on young populations (<30 years). The present study therefore aimed to examine the influence of age on the neural correlates of covert movements (CMs) in a real-time EEG neurofeedback framework. CM-induced event-related desynchronization (ERD) was studied in young (mean age: 23.6 years) and elderly (mean age: 62.7 years) healthy adults. Participants performed covert and overt hand movements. CMs were based on kinesthetic motor imagery (MI) or quasi-movements (QM). Based on previous studies investigating QM in the mu frequency range (8-13Hz) QM were expected to result in more lateralized ERD% patterns and accordingly higher classification accuracies. Independent of CM strategy the elderly were characterized by a significantly reduced lateralization of ERD%, due to stronger ipsilateral ERD%, and in consequence, reduced classification accuracies. QM were generally perceived as more vivid, but no differences were evident between MI and QM in ERD% or classification accuracies. EEG feedback enhanced task-related activity independently of strategy and age. ERD% measures of overt and covert movements were strongly related in young adults, whereas in the elderly ERD% lateralization is dissociated. In summary, we did not find evidence in support of more pronounced ERD% lateralization patterns in QM. Our finding of a less lateralized activation pattern in the elderly is in accordance to previous research and with the idea that compensatory processes help to overcome neurodegenerative changes related to normal ageing. Importantly, it indicates that EEG neurofeedback studies should place more emphasis on the age of the potential end-users. Copyright © 2015 Elsevier Inc. All rights reserved.
Bismarck, Doris; Schneider, Marianne; Müller, Elisabeth
Einleitung: Ätherische Öle sind die Grundlage der Aromatherapie. Unter anderem wird ihnen eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben. In dieser Studie sollte die In-vitro-Wirksamkeit ätherischer Öle gegen ein breites Spektrum veterinärmedizinisch relevanter Erreger getestet werden. Methoden: Die antibakterielle Aktivität von 16 ätherischen Ölen wurde mittels Agardiffusionstest bestimmt. Getestet wurden grampositive und gramnegative Erreger, die aus klinischen Isolaten von Hunden, Katzen und Pferden aus der veterinärmedizinischen Routinediagnostik stammten. Die Einteilung der Wirksamkeit in nicht, gering-, mittel- und hochgradig wirksam erfolgte anhand der Größe der Hemmhofradien des Bakterienwachstums. Ergebnisse: Generell zeigten sich sowohl grampositive als auch gramnegative Erreger empfindlich gegen einige der getesteten ätherischen Öle. Nicht nur gegen Staphylokokken, sondern auch gegen Methicillin-resistente Stämme der Staphylokokken wiesen die ätherischen Öle in vitro eine nicht zu vernachlässigende Wirkung auf. Pasteurella multocida stellte sich als eher sensibler Keim heraus, während Pseudomonas aeruginosa als vollkommen resistenter Keim eine Ausnahme bildete. Teebaum-, Oregano-, und Bergbohnenkrautöl waren die potentesten Öle. Zusätzlich zeigten sich bei den grampositiven Erregern Lemongrasöl und bei den gramnegativen Erregern Thymianöl als gut wirksam. Schlussfolgerung: Ätherische Öle verfügen in vitro über eine antibakterielle Aktivität gegen klinische Isolate von Hunden, Katzen und Pferden. Diese Studie bietet eine Grundlage für die Anwendung ätherischer Öle in der Veterinärmedizin. Es zeichneten sich Tendenzen im Wirkspektrum einzelner ätherischer Öle bzw. im Grad der Wirksamkeit ätherischer Öle hinsichtlich einzelner Erregerspezies ab, allerdings lässt sich keine sichere Vorhersage über ihre Wirksamkeit gegen einen spezifischen Keim eines individuellen Patienten treffen. Deswegen sollte vor einer Therapie mit ätherischen Ölen deren individuelle Wirksamkeit mittels Aromatogramm getestet werden. © 2017 The Author(s). Published by S. Karger GmbH, Freiburg.
Kompressionstherapie - Versorgungspraxis: Informationsstand von Patienten mit Ulcus cruris venosum.
Protz, Kerstin; Heyer, Kristina; Dissemond, Joachim; Temme, Barbara; Münter, Karl-Christian; Verheyen-Cronau, Ida; Klose, Katharina; Hampel-Kalthoff, Carsten; Augustin, Matthias
2016-12-01
Eine Säule der kausalen Therapie bei Patienten mit Ulcus cruris venosum ist die Kompressionstherapie. Sie unterstützt die Abheilung, reduziert Schmerzen und Rezidive und steigert die Lebensqualität. Bislang existieren kaum wissenschaftliche Daten zu dem Versorgungsstand und fachspezifischem Wissen von Patienten mit Ulcus cruris venosum. Standardisierte Fragebögen wurden bundesweit in 55 Pflegediensten, 32 Arztpraxen, vier Wundzentren und -sprechstunden sowie einem Pflegetherapiestützpunkt von Patienten mit Ulcus cruris venosum bei Erstvorstellung anonym ausgefüllt. Insgesamt nahmen 177 Patienten (Durchschnittsalter 69,4 Jahre; 75,1 % Frauen) teil. Ein florides Ulcus cruris venosum bestand im Mittel 17 Monate. 31,1 % hatten keine Kompressionstherapie, 40,1 % Binden und 28,8 % Strümpfe. Bei der Bestrumpfung hatten 13,7 % Kompressionsklasse III, 64,7 % Kompressionsklasse II und 19,6 % Kompressionsklasse I. 70,6 % legten die Strümpfe nach dem Aufstehen an, 21,1 % trugen sie Tag und Nacht. 39,2 % bereiteten die Strümpfe Beschwerden. Lediglich 11,7 % hatten eine An- und Ausziehhilfe. Die Binden wurden im Mittel 40,7 Wochen getragen und bei 69 % nicht unterpolstert. Bei 2,8 % wurde der Knöchel- und Waden-Umfang zur Erfolgskontrolle gemessen. Venensport machten 45,9 %. Ein Drittel hatte keine Kompressionsversorgung, obwohl diese eine Basismaßnahme der Therapie des Ulcus cruris venosum ist. Zudem ist deren korrekte Auswahl und Anwendung angesichts der langen Bestandsdauer der Ulzerationen zu hinterfragen. Weiterführende Fachkenntnisse bei Anwendern und Verordnern sowie Patientenschulungen sind erforderlich. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Katritzky, M A
2014-09-24
Human hirsuteness, or pathological hair growth, can be symptomatic of various conditions, including genetic mutation or inheritance, and some cancers and hormonal disturbances. Modern investigations into hirsuteness were initiated by nineteenth-century German physicians. Most early modern European cases of hypertrichosis (genetically determined all-over body and facial hair) involve German-speaking parentage or patronage, and are documented in German print culture. Through the Wild Man tradition, modern historians routinely link early modern reception of historical hypertrichosis cases to issues of ethnicity without, however, recognising early modern awareness of links between temporary hirsuteness and the pathological nexus of starvation and anorexia. Here, four cases of hirsute females are reconsidered with reference to this medical perspective, and to texts and images uncovered by my current research at the Herzog August Library and German archives. One concerns an Italian girl taken to Prague in 1355 by the Holy Roman Empress, Anna von Schweidnitz. Another focuses on Madeleine and Antonietta Gonzalez, daughters of the 'Wild Man' of Tenerife, documented at German courts in the 1580s. The third and fourth cases consider the medieval bearded Sankt Kümmernis (also known as St Wilgefortis or St Uncumber), and the seventeenth-century Bavarian fairground performer Barbara Urslerin. Krankhafter menschlicher Hirsutismus kann aufgrund unterschiedlicher Ursachen auftreten, zu denen u.a. genetische Veländerungen und Vererbung, verschiedene Krebserkrankungen und hormonelle Störungen gehören. Die moderne Hirsutismus-Forschung ist im 19. Jh. von deutschen Forschern initiiert worden. Die meisten europäischen frühneuzeitlichen Erscheinungen von Hypertrichose (dem genetisch bedingten Haarwuchs am gesamten Körper und im Gesicht) gehen auf deutschsprachige Eltern oder Förderer zurück und sind in Deutschland in den Druck gelangt. Bei Untersuchungen des Motivs des Wilden Mannes zieht die aktuelle geschichtswissenschaftliche Forschung in der Regel Verbindungslinien zwischen der frühneuzeitlichen Wahrnehmung von Hypertrichose-Fällen und Fragen der Ethnizität, ohne jedoch zu beachten, dass in der Frühen Neuzeit die Verbindung zwischen temporärem Hirsutismus und der krankhaften Verknüpfung von Unterernährung und Anorexie bekannt war. Im vorliegenden Beitragwerden vier Fälle von an Hirsutismus erkrankten Frauen neu analysiert, unter Einbezug dieser medizinischen Perspektive und unter Beachtung von Texten und Abbildungen, die meine jüngsten Forschungen in der Herzog August Bibliothek und an deutschen Archiven ans Licht gefördert haben. Die hier betrachteten Fälle betreffen ein italienisches Mädchen, das 1355 von Anna von Schweidnitz, Kaiserin des Hl. Römischen Reichs, nach Prag gebracht wurde; Madeleine und Antonietta Gonzalez, die Töchter des 'Wilden Manns' von Teneriffa, die in den 1580er Jahren an deutschen Höfen bezeugt sind; die bärtige Sankt Kümmernis (Wilgefortis), und die bayerische Jahrmarktkünstlerin Barbara Urslerin.
Katritzky, MA
2014-01-01
Human hirsuteness, or pathological hair growth, can be symptomatic of various conditions, including genetic mutation or inheritance, and some cancers and hormonal disturbances. Modern investigations into hirsuteness were initiated by nineteenth-century German physicians. Most early modern European cases of hypertrichosis (genetically determined all-over body and facial hair) involve German-speaking parentage or patronage, and are documented in German print culture. Through the Wild Man tradition, modern historians routinely link early modern reception of historical hypertrichosis cases to issues of ethnicity without, however, recognising early modern awareness of links between temporary hirsuteness and the pathological nexus of starvation and anorexia. Here, four cases of hirsute females are reconsidered with reference to this medical perspective, and to texts and images uncovered by my current research at the Herzog August Library and German archives. One concerns an Italian girl taken to Prague in 1355 by the Holy Roman Empress, Anna von Schweidnitz. Another focuses on Madeleine and Antonietta Gonzalez, daughters of the ‘Wild Man’ of Tenerife, documented at German courts in the 1580s. The third and fourth cases consider the medieval bearded Sankt Kümmernis (also known as St Wilgefortis or St Uncumber), and the seventeenth-century Bavarian fairground performer Barbara Urslerin. Krankhafter menschlicher Hirsutismus kann aufgrund unterschiedlicher Ursachen auftreten, zu denen u.a. genetische Veränderungen und Vererbung, verschiedene Krebserkrankungen und hormonelle Störungen gehören. Die moderne Hirsutismus-Forschung ist im 19. Jh. von deutschen Forschern initiiert worden. Die meisten europäischen frühneuzeitlichen Erscheinungen von Hypertrichose (dem genetisch bedingten Haarwuchs am gesamten Körper und im Gesicht) gehen auf deutschsprachige Eltern oder Förderer zurück und sind in Deutschland in den Druck gelangt. Bei Untersuchungen des Motivs des Wilden Mannes zieht die aktuelle geschichtswissenschaftliche Forschung in der Regel Verbindungslinien zwischen der frühneuzeitlichen Wahrnehmung von Hypertrichose-Fällen und Fragen der Ethnizität, ohne jedoch zu beachten, dass in der Frühen Neuzeit die Verbindung zwischen temporärem Hirsutismus und der krankhaften Verknüpfung von Unterernährung und Anorexie bekannt war. Im vorliegenden Beitrag werden vier Fälle von an Hirsutismus erkrankten Frauen neu analysiert, unter Einbezug dieser medizinischen Perspektive und unter Beachtung von Texten und Abbildungen, die meine jüngsten Forschungen in der Herzog August Bibliothek und an deutschen Archiven ans Licht gefördert haben. Die hier betrachteten Fälle betreffen ein italienisches Mädchen, das 1355 von Anna von Schweidnitz, Kaiserin des Hl. Römischen Reichs, nach Prag gebracht wurde; Madeleine und Antonietta Gonzalez, die Töchter des ‘Wilden Manns’ von Teneriffa, die in den 1580er Jahren an deutschen Höfen bezeugt sind; die bärtige Sankt Kümmernis (Wilgefortis), und die bayerische Jahrmarktkünstlerin Barbara Urslerin. PMID:25598545
Deininger, Michael W.; Kopecky, Kenneth J.; Radich, Jerald P.; Kamel-Reid, Suzanne; Stock, Wendy; Paietta, Elisabeth; Emanuel, Peter D.; Tallman, Martin; Wadleigh, Martha; Larson, Richard A.; Lipton, Jeffrey H.; Slovak, Marilyn L.; Appelbaum, Frederick R.; Druker, Brian J.
2014-01-01
The standard dose of imatinib for newly diagnosed patients with chronic phase chronic myeloid leukemia (CP-CML) is 400mg daily (IM400), but the optimal dose is unknown. This randomized phase II study compared the rates of molecular, haematologic and cytogenetic response to IM400 vs. imatinib 400mg twice daily (IM800) in 153 adult patients with CP-CML. Dose adjustments for toxicity were flexible to maximize retention on study. Molecular response (MR) at 12 months was deeper in the IM800 arm (4-log reduction of BCR-ABL1 mRNA: 25% vs. 10% of patients, P=0.038; 3-log reduction: 53% vs. 35%, P=0.049). During the first 12 months BCR-ABL1 levels in the IM800 arm were an average 2.9-fold lower than in the IM400 arm (P=0.010). Complete haematologic response was similar, but complete cytogenetic response was higher with IM800 (85% vs. 67%, P=0.040). Grade 3–4 toxicities were more common for IM800 (58% vs. 31%, P=0.0007), and were most commonly haematologic. Few patients have relapsed, progressed or died, but progression-free (P=0.048) and relapse-free (P=0.031) survival were superior for IM800. In newly diagnosed CP-CML patients, IM800 induced deeper molecular responses than IM400, with a trend for improved progression-free and overall survival, but was associated with more severe toxicity. PMID:24383843
Strukturen und Geschäftsmodelle eines neuen Energiemarkts
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mildebrath, Bernhard
Die Energiewende fördert nicht nur technologische, sondern auch organisatorische und kommerzielle Innovationen. Die Strukturen und Geschäftsmodelle eines neuen Energiemarktes entwickeln sich bereits. Im Spagat zwischen Versuch und Irrtum werden sie völlig neue Lösungen für eine altbekannte Forderung schaffen: Strom soll preiswert, sicher und umweltverträglich sein. Der nachstehende Artikel präsentiert dafür - teils zugespitzte - Überlegungen zu den Strukturen und Geschäftsmodellen eines neuen Energiemarkts.
2000-01-01
Georg von Neumayer" dar. Der geo- ddtische Beitrag zu dern interdisziplinlren Forschungsprojekt. ,,Massenhaushalt und Dyna - mik" umnfasst im wesentlichen...zu robustifizieren. Es sind dabei zwei Entwicklungslinien festzustellen. Die eine ver- sucht, die in der Statistik entwickelte Theorie auf geodaitische...Hampel, F.R.: Contributions to the theory of robust estimation. Ph.D. Thesis, University of California, Berkeley, 1968, Hampel, F.R.: A general qualitative
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Elsässer, Hans
Die Aktivität von Galaxien ist eine relativ seltene und offenbar kurzlebige Erscheinung, die sich vor allem durch eine verstärkte Abstrahlung, oft über das ganze Spektrum hinweg, vom Röntgen- bis zum Radiobereich, bemerkbar macht. Dabei wird auf neue Befunde an Infrarotgalaxien eingegangen, die dafür sprechen, daß die gravitative Wechselwirkung zwischen Galaxien eine wesentliche Rolle spielt. Das Buch ist eine zusammenfassende Darstellung des heutigen Kenntnisstandes über "Aktive Galaxien", ein Thema, das gegenwärtig im Zentrum des astronomischen Interesses und der aktuellen Forschung steht. Nach einem Überblick über die seit längerem bekannten Phänomene und die Probleme ihrer Deutung wird auf neue, am Max-Planck-Institut für Astronomie mit den Teleskopen der Calar Alto Sternwarte (Südspanien) gewonnene, Ergebnisse eingegangen.
Hot Melt Extruded and Injection Moulded Dosage Forms: Recent Research and Patents.
Major, Ian; McConville, Christopher
2015-01-01
Hot Melt Extrusion (HME) and Injection Moulding (IM) are becoming more prevalent in the drug delivery field due to their continuous nature and advantages over current pharmaceutical manufacturing techniques. Hot melt extrusion (HME) is a process that involves the use of at least one reciprocating screw to force a thermoplastic resin along a heated barrel and through a die, while injection moulding is a forming process were molten polymer is forced at high pressure to enter a mould. HME offers a number of advantages over conventional pharmaceutical manufacturing techniques such as increased solubility and bioavailability of poorly water soluble drugs, a solvent free and continuous process, improved content uniformity and flexibility in manufacture. Injection moulding (IM) has been recognised as a rapid and versatile manufacturing technique, which has the advantages of being a continuous process, which is easily scaled up by the use of larger equipment and moulds. However, despite their advantages and the significant number of publications and patents on HME and IM drug delivery devices there are very few marketed formulations. These marketed products range from oral dosage forms which improve bioavailability and reduce pill burden to vaginal rings which provide long-term controlled release thus improving patient compliance. The patenting strategy for IM and HME seems to be focused towards patenting the finished product, more so than patenting the manufacturing process. This is probably due to the fact that the IM and HME processes have already been patented. HME is a process where raw materials (i.e. polymer, plasticizer, drug etc.) are mixed and pumped along by a rotating screw(s) at elevated temperatures through a die to produce a product of uniform shape. IM is similar to HME except that the raw materials are pushed into a mould which is set at lower temperatures. Interest in the use of HME and IM within the pharmaceutical industry is growing with as steady increase in the number of HME patents being issued and with more than 10 products, ranging from oral dosage forms to implantable devices, currently on the market. Therefore, this review of HME and IM is important to the scientific community to further understand and advance these novel and exciting manufacturing techniques.
Schönheit und andere Provokationen - Eine neue evolutionsbiologische Theorie der Kunst
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Junker, Thomas
Die Evolution hat viele spektakuläre Phänomene hervorgebracht - von der Eleganz des Vogelflugs über die gigantischen Körper der Dinosaurier und die farbenprächtige Vielfalt der Korallenriffe bis hin zu ihrem jüngsten Geniestreich - der menschlichen Kunst. Die schönen Künste - Malerei, Bildhauerei und Architektur, Theater, Tanz, Oper und Filmkunst, Musik und Literatur - Produkte der Evolution? Diese Vorstellung mutet vielen Menschen fremd an, aber wie könnte es anders sein? Denn wenn Charles Darwin recht hat, dann sind nicht nur die körperlichen Merkmale der Menschen als Antworten auf die Erfordernisse des Lebens entstanden, sondern auch ihre geistigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Im Jahr 1859 hatte er auf den letzten Seiten seines berühmten Buches über die Entstehung der Arten eine kühne Prophezeiung gemacht: Durch die Evolutionstheorie werde es "zu einer bemerkenswerten Revolution in der Naturwissenschaft kommen […]. Die Psychologie wird auf die neue Grundlage gestellt, dass jede geistige Kraft und Fähigkeit notwendigerweise durch graduelle Übergänge erworben wird“ (Darwin 1859, S. 484, 488; Junker 2008).
Powell, Wizdom; Banks, Kira Hudson; Mattis, Jacqueline S.
2016-01-01
Everyday racial discrimination (ERD) is linked to pronounced depressive symptomatology among African-American men. Yet, many African-American men do not experience depressive symptoms following ERD exposure often because they employ positive coping strategies that offset its effects. Granting forgiveness is one coping strategy associated with less depression. However, extant findings about the mental health benefits of forgiveness are somewhat mixed and pay scarce attention to offenses which are fleeting, historically rooted, and committed outside of close personal relationships. Evidence further suggest age-related differences in forgiveness, ERD exposure, and depressive symptoms. We explore the extent to which three strategies of granting forgiveness of ERD—letting go of negative emotion (negative release), embracing positive emotion (positive embrace), or combining both (combined)— are associated with less depressive symptomatology in 674 African-American men (ages 18-79). Building on past findings, we also test whether these forgiveness strategies moderate the ERD-depressive symptoms relationship for men in different age groups (18-25, 26-39, 40). Higher combined and negative release forgiveness were directly related to lower depressive symptoms among 18-25 year-olds. We also detected a less pronounced positive relationship between ERD and depressive symptoms among men reporting high levels of combined (18-25 and 26-39 groups) and negative release (26-39 and 40+ groups) forgiveness. We observed a more pronounced positive ERD-depressive symptoms relationship among 18-25 and 26-39 year-olds reporting lower forgiveness. When faced with frequent ERD, younger African-American men may have the most difficult time burying hatchets without marking their location but experience more positive mental health benefits when they do. PMID:27786503
Anwendungsorientierte Funktionswerkstoffe mittels Walzplattieren
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Reichelt, Stephan; Schmidt, J.-F.; Neubauer, M.; Schade, A.; Andler, G.; Buerkle, G.; Hansen, H.; Hofmann, L.; Stiehler, J.; Janisch, S. D.
Obwohl walzplattierte Werkstoffe in der allgemeinen Öffentlichkeit nur wenig beachtet und behandelt werden, besitzen sie bereits heute eine hohe Bedeutung, um unterschiedliche Güter des täglichen Bedarfs realisieren und produzieren zu können. Durch eine hohe Produktivität und ein umfangreiches technologisches Wissen lassen sich bereits heute sehr anspruchsvolle und aufwändige Funktionswerkstoffe mittels Plattierverfahren herstellen, die maßgeschneiderte Produkteigenschaften für viele Halbzeuge und Fertigprodukte garantieren. Bedingt durch die konstruktiven Trends im Bereich von Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie dem allgemeinen konstruktiven und materiellem Leichtbau ist davon auszugehen, dass die Bedeutung maßgeschneiderter Funktionswerkstoffe für spezifische Anwendungsfelder in naher Zukunft weiter wachsen und die Bedeutung einzelner Plattierverfahren für eine wirtschaftliche Produktionskette verschiedener Produkte wachsen wird.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Lake, Markus K.
Die PVD-Technologie umfasst eine Reihe von Beschichtungsverfahren zur Abscheidung von Metallen, Legierungen oder chemischen Verbindungen durch Zufuhr von thermischer Energie oder durch Teilchenbeschuss im Hochvakuum. PVDVerfahren gestatten u. a. die Beschichtung bei niedrigen Prozesstemperaturen, so dass thermisch sensible Substrate, z. B. wärmebehandelte Stähle oder ausgewählte Kunststoffe, beschichtet werden können. Insbesondere mit dem Magnetron Sputter Ion Plating-Verfahren (MSIP-Verfahren) und mit dem Arc Ion Plating-Verfahren (AIP-Verfahren) ist es möglich, thermisch vorbehandelte Werkstoffe zu beschichten, ohne den eingestellten Wärmebehandlungszustand (Härte, Spannungszustand) zu verändern. Ferner können endbearbeitete Bauteile mit der PVD-Technologie beschichtet werden, da die eingesetzten PVD-Verfahren die Ausgangsoberfläche konturgetreu abbilden, ohne dass eine Nachbearbeitung erforderlich wird.
Soekadar, Surjo R; Witkowski, Matthias; Mellinger, Jürgen; Ramos, Ander; Birbaumer, Niels; Cohen, Leonardo G
2011-10-01
Event-related desynchronization (ERD) of sensori-motor rhythms (SMR) can be used for online brain-machine interface (BMI) control, but yields challenges related to the stability of ERD and feedback strategy to optimize BMI learning.Here, we compared two approaches to this challenge in 20 right-handed healthy subjects (HS, five sessions each, S1-S5) and four stroke patients (SP, 15 sessions each, S1-S15). ERD was recorded from a 275-sensor MEG system. During daily training,motor imagery-induced ERD led to visual and proprioceptive feedback delivered through an orthotic device attached to the subjects' hand and fingers. Group A trained with a heterogeneous reference value (RV) for ERD detection with binary feedback and Group B with a homogenous RV and graded feedback (10 HS and 2 SP in each group). HS in Group B showed better BMI performance than Group A (p < 0.001) and improved BMI control from S1 to S5 (p = 0.012) while Group A did not. In spite of the small n, SP in Group B showed a trend for a higher BMI performance (p = 0.06) and learning was significantly better (p < 0.05). Using a homogeneous RV and graded feedback led to improved modulation of ipsilesional activity resulting in superior BMI learning relative to use of a heterogeneous RV and binary feedback.
Intelligence related upper alpha desynchronization in a semantic memory task.
Doppelmayr, M; Klimesch, W; Hödlmoser, K; Sauseng, P; Gruber, W
2005-07-30
Recent evidence shows that event-related (upper) alpha desynchronization (ERD) is related to cognitive performance. Several studies observed a positive, some a negative relationship. The latter finding, interpreted in terms of the neural efficiency hypothesis, suggests that good performance is associated with a more 'efficient', smaller extent of cortical activation. Other studies found that ERD increases with semantic processing demands and that this increase is larger for good performers. Studies supporting the neural efficiency hypothesis used tasks that do not specifically require semantic processing. Thus, we assume that the lack of semantic processing demands may at least in part be responsible for the reduced ERD. In the present study we measured ERD during a difficult verbal-semantic task. The findings demonstrate that during semantic processing, more intelligent (as compared to less intelligent) subjects exhibited a significantly larger upper alpha ERD over the left hemisphere. We conclude that more intelligent subjects exhibit a more extensive activation in a semantic processing system and suggest that divergent findings regarding the neural efficiency hypotheses are due to task specific differences in semantic processing demands.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Springborn, Boris
Wie gewinnt man im Spiel? Die Analyse von Strategien bei Gesellschaftsspielen ist ein Thema der mathematischen Spieltheorie. Mit ihren Methoden kann man aber nicht nur Spiele wie Schach oder Skat untersuchen, sondern auch verschiedenste Konfliktsituationen, bei denen das Schicksal jedes einzelnen Akteurs nicht nur vom eigenen Verhalten abhängt, sondern auch vom Verhalten der anderen, die ebenso wie er versuchen, ein für sie selbst möglichst positives Ergebnis herauszuschlagen. Die Spieltheorie hat großen Einfluss in den Wirtschaftswissenschaften. Auch in der Psychologie, Soziologie, Biologie und der Militärwissenschaft findet sie Anwendung. In der folgenden Aufgabe geht es aber tatsächlich um ein Spiel, und zwar um ein sehr einfaches, das jeder kennt. Trotzdem ist die Lösung nicht ganz einfach, und wer sie findet, hat schon die eine oder andere grundlegende Idee der Spieltheorie verstanden.
Von eingebetteten Systemen zu Cyber-Physical Systems
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wedde, Rorst F.; Lehnhoff, Sebastian; Rehtanz, Christian; Krause, Olav
Das Hauptanliegen des Papiers ist, ein Paradigma für Probleme mit neuartigen Integrationsanforderungen für Forschung und Entwicklung in verteilten eingebetteten Echtzeitsystemen zu motivieren und vorzustellen, nämlich den Begriff Cyber-Physical Systems. Bei einer in letzter Zeit stark zunehmenden Anzahl von Realzeitanwendungen können ohne die Berücksichtigung solcher Forderungen keine praktisch brauchbaren Lösungen erwartet werden. Einige Anwendungsfelder werden angesprochen. Im Einzelnen werden dann für Elektroautos, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen, einerseits die Management-, verteilte Verhandlungs- und Verteilungsprobleme der benötigten Energie in einem bottom-up Ansatz gelöst. Andererseits wird als Teil unserer Projektarbeit die Bereitstellung von Reserveenergie für den allgemeinen Bedarf durch Autobatterien vorgestellt. Es zeigt sich, dass dies effizienter und wesentlich kurzfristiger in unserem verteilten Vorgehen geschehen kann als in traditionellen Verfahren.
Intelligente Messsysteme - Mehrwert für unterschiedliche Stufen der Wertschöpfung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Deppe, Benjamin
Die Veränderung der Energiewirtschaft schreitet kontinuierlich voran - und wird mit Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende nicht abgeschlossen sein. Vielmehr steigen die Innovationsgeschwindigkeit und die Erwartungshaltung der Kunden. Dieses Kapitel beschreibt, wie intelligente Messsysteme die Basis für neue Möglichkeiten schaffen und wie sich diese Veränderungen auf die Wertschöpfung auswirken. Der Fokus liegt dabei auf dem Wandel der einzelnen Wertschöpfungsstufen im Verlauf der Liberalisierung des Messwesens und dem seit dem 02.09.2016 verbindlichen Messstellenbetriebsgesetzes. Der Beitrag zeigt auf, wie sich bisher getrennte Wertschöpfungsstufen nunmehr direkt berühren und miteinander interagieren. Deutlich wird dadurch, wie Informationen zu Mehrwert führen können - aber auch, welche Fragen noch zu beantworten sind und welche Hürden es zu überwinden gilt.
Sentinel-Lymphknoten-Biopsie des Melanoms mittels Indocyaningrün und "FOVIS"-System.
Göppner, Daniela; Nekwasil, Stephan; Jellestad, Anne; Sachse, Alexander; Schönborn, Karl-Heinz; Gollnick, Harald
2017-02-01
Der Nachweis metastatischer Infiltrate im Sentinel-Lymphkoten (SLN) gilt als wesentlicher prognostischer Faktor des Melanoms. Alternativ zur Farbstoffmethode mit Patentblau zum Goldstandard der SLN-Biopsie (SLNB) mittels Radiokolloid wird die fluoreszenzoptische Darstellung mit Hilfe von Indocyaningrün (ICG) und Nahinfrarot (NIR)-Kamerasystem kommuniziert. Im Vergleich zur konventionellen Methode wurde die Wertigkeit des ICG-/NIR-Verfahrens in Abhängigkeit vom Body-Mass-Index (BMI) des Patienten und der Konzentration von ICG bezüglich der Visualisierung des Lymphabstroms und des SLNs untersucht. An zehn Patienten wurde die SLNB mittels Technetium-99m, Patentblau und ICG durchgeführt. Die Fluoreszenz-Darstellung von Lymphbahnen und SLN erfolgte in Echtzeit mittels der NIR-Kameratechnik "FOVIS". Je nach erzielter Bildqualität wurde ICG in einer Dosis von 0,25 mg bis 2,5 mg intrakutan appliziert. Neun der zehn SLN wurden fluoreszenzoptisch identifiziert (90 %), alle zehn radioaktiv (100 %), nur acht (80 %) mittels ICG-Grünfärbung bzw. Patenblau-Markierung. Transdermal wurde ein SLN dargestellt (10 %). In Korrelation zum BMI waren höhere ICG-Mengen, bis zu 2,5 mg intrakutan absolut, in der Darstellung der Lymphbahnen von Vorteil. Die SLN-Fluoreszenzmarkierung mit dem ICG/NIR-Kamera-System "FOVIS" stellt eine sichere Alternative zur Farbstoffmethode mit Patentblau ergänzend zur Radiokolloidmethode mit Technetium-99m dar. Weitere Studien zur optimalen Dosierung von ICG und transdermalen Bildgebung in Relation zum BMI sind notwendig. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Greiner, Katharina; Egger, Jan; Großkopf, Stefan; Kaftan, Jens N.; Dörner, Ralf; Freisleben, Bernd
In diesem Beitrag werden Active Appearance Models (AAMs) zur Segmentierung der äußeren Kontur von Aortenaneurysmen eingesetzt. Diese Aufgabe ist wegen des geringen Kontrastes zum umliegenden Gewebe und des Aufbaus der teils thrombotisierten oder kalzifizierten Gefäßwände im Bereich eines Aneurysmas so komplex, dass sie aufgrund der Vielgestalt der Kontur in CT-Angiographie-Bildern die Verwendung eines statistischen Modells für Form und eingeschlossene Textur rechtfertigt. Für die Evaluation des Verfahrens wurden verschiedene statistische Modelle aus Schichten von neun CTA-Datensätzen trainiert und die Segmentierung anhand von Leave-One-Out-Tests überprüft.
Kontinuierliche Wanddickenbestimmung und Visualisierung des linken Herzventrikels
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dornheim, Lars; Hahn, Peter; Oeltze, Steffen; Preim, Bernhard; Tönnies, Klaus D.
Zur Bestimmung von Defekten in der Herztätigkeit kann die Veränderung der Wanddicke des linken Ventrikels in zeitlichen MRTAufnahmesequenzen gemessen werden. Derzeit werden für diese Bestimmung im allgemeinen nur die aufwändig manuell erstellte Segmentierungen der Endsystole und Enddiastole benutzt. Wir stellen ein bis auf die Startpunktinitialisierung automatisches Verfahren zur Bestimmung der Wanddicke des linken Ventrikels und ihrer Veränderung vor, das auf einer vollständigen Segmentierung der Herzwand in allen Zeitschritten durch ein dynamisches dreidimensionales Formmodell (Stabiles Feder-Masse-Modell) basiert. Dieses Modell nutzt bei der Segmentierung neben der Grauwertinformation eines Zeitschrittes auch die Segmentierungen der anderen Zeitschritte und ist so aufgebaut, dass die Wanddicken direkt gemessen und visualisiert werden können. Auf diese Weise werden die lokalen Wanddickenextrema über den gesamten Aufnahmezeitraum detektiert, auch wenn sie nicht in die Endsystole bzw. -diastole fallen. Das Verfahren wurde auf sechs 4D-Kardio-MRT-Datensätzen evaluiert und stellte sich als sehr robust bzgl. der einzig nötigen Interaktion heraus.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Graf, Dittmar; Soran, Haluk
Es wird eine Untersuchung vorgestellt, in der Wissen und Überzeugungen von Lehramtsstudierenden aller Fächer zum Thema Evolution an zwei Universitäten in Deutschland und der Türkei erhoben worden sind. Die Befragung wurde in Dortmund und in Ankara durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass ausgeprägte Defizite im Verständnis der Evolutionsmechanismen herrschen. Viele Studierende, insbesondere aus der Türkei, sind nicht von der Faktizität der Evolution überzeugt. Dies gilt sowohl für Studierende mit Fach Biologie als auch für Studierende mit anderen Fächern. Näher untersucht worden sind die Faktoren, die die Überzeugungen zur Evolution beeinflussen können, was ja in Anbetracht der hohen Ablehnungsrate der Evolution von besonderem Interesse ist. Das Vertrauen in die Wissenschaft spielt hierbei eine besondere Rolle: Wer der Wissenschaft vertraut, ist auch eher von der Evolution überzeugt, als diejenigen, die skeptisch gegenüber der Wissenschaft sind.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Zeh, H. Dieter
Fast alle Beiträge dieses Sammelbands sind unabhängig voneinander entstanden, so dass sie im Prinzip auch unabhängig voneinander gelesen werden können. Diese Tatsache erklärt auch einige Wiederholungen - vornehmlich jedoch von Argumenten, die in der Literatur immer wieder missverständlich oder falsch wiedergegeben werden. Es dürfte aber trotzdem hilfreich für den Leser sein, sich für eine bestimmte Reihenfolge zu entscheiden, die von seinen Interessen und seinem Vorwissen abhängen muss.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Plaßmann, Wilfried
Das Abtasttheorem von Shannon ist von grundlegender Bedeutung für die Nachrichtentechnik, besonders aber für den Fall, dass ein Analogsignal in ein digital codiertes Signal überführt werden soll. Es legt fest, wie oft ein analoges Signal abgetastet werden muss, um es, digital codiert, wieder ″fehlerfrei″ in ein analoges Signal zurückwandeln zu können. Außerdem ist bezüglich der im Analogsignal enthaltenen Frequenzen eine bestimmte Bedingung zu erfüllen. Die Ableitung ist hier in verkürzter Form dargestellt.
Weiße und Braune Zwerge zeigen sich unwirtlich
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heller, René
2013-02-01
Mehr als 850 Exoplaneten haben Astronomen seit dem Jahr 1992 nachgewiesen. Die meisten von ihnen umkreisen normale Hauptreihensterne, aber es wurden auch Trabanten im Umlauf um Braune oder Weiße Zwerge aufgespürt. Nun haben Rory Barnes von der University of Washington in Seattle und René Heller am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam die Bewohnbarkeit möglicher Planeten um solche Objekte untersucht und dabei festgestellt, dass sie für Leben, wie wir es kennen, ungeeignet sind.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kostmann, Dirk
Normung ist aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken. In allen Bereichen des Lebens begegnet man Normen, die Aktivitäten reichen von Festlegungen für Kindersitze im Auto über Implantate zum Gelenkersatz bis zu Schraubengrößen oder Verfahren zur Optimierung von Unternehmen.
Deininger, Michael W; Kopecky, Kenneth J; Radich, Jerald P; Kamel-Reid, Suzanne; Stock, Wendy; Paietta, Elisabeth; Emanuel, Peter D; Tallman, Martin; Wadleigh, Martha; Larson, Richard A; Lipton, Jeffrey H; Slovak, Marilyn L; Appelbaum, Frederick R; Druker, Brian J
2014-01-01
The standard dose of imatinib for newly diagnosed patients with chronic phase chronic myeloid leukaemia (CP-CML) is 400 mg daily (IM400), but the optimal dose is unknown. This randomized phase II study compared the rates of molecular, haematological and cytogenetic response to IM400 vs. imatinib 400 mg twice daily (IM800) in 153 adult patients with CP-CML. Dose adjustments for toxicity were flexible to maximize retention on study. Molecular response (MR) at 12 months was deeper in the IM800 arm (4-log reduction of BCR-ABL1 mRNA: 25% vs. 10% of patients, P = 0·038; 3-log reduction: 53% vs. 35%, P = 0·049). During the first 12 months BCR-ABL1 levels in the IM800 arm were an average 2·9-fold lower than in the IM400 arm (P = 0·010). Complete haematological response was similar, but complete cytogenetic response was higher with IM800 (85% vs. 67%, P = 0·040). Grade 3-4 toxicities were more common for IM800 (58% vs. 31%, P = 0·0007), and were most commonly haematological. Few patients have relapsed, progressed or died, but both progression-free (P = 0·048) and relapse-free (P = 0·031) survival were superior for IM800. In newly diagnosed CP-CML patients, IM800 induced deeper MRs than IM400, with a trend for improved progression-free and overall survival, but was associated with more severe toxicity. © 2013 John Wiley & Sons Ltd.
Analysis of extrinsic and intrinsic factors affecting event related desynchronization production.
Takata, Yohei; Kondo, Toshiyuki; Saeki, Midori; Izawa, Jun; Takeda, Kotaro; Otaka, Yohei; It, Koji
2012-01-01
Recently there has been an increase in the number of stroke patients with motor paralysis. Appropriate re-afferent sensory feedback synchronized with a voluntary motor intention would be effective for promoting neural plasticity in the stroke rehabilitation. Therefore, BCI technology is considered to be a promising approach in the neuro-rehabilitation. To estimate human motor intention, an event-related desynchronization (ERD), a feature of electroencephalogram (EEG) evoked by motor execution or motor imagery is usually used. However, there exists various factors that affect ERD production, and its neural mechanism is still an open question. As a preliminary stage, we evaluate mutual effects of intrinsic (voluntary motor imagery) and extrinsic (visual and somatosensory stimuli) factors on the ERD production. Experimental results indicate that these three factors are not always additively interacting with each other and affecting the ERD production.
Extended Renal Outcomes with Use of Iodixanol versus Iohexol after Coronary Angiography
Horrigan, Mark; Mcintosh, Elizabeth; Bellomo, Rinaldo
2014-01-01
The impact of isoosmolar versus low-osmolar contrast media (CM) administration on contrast-induced acute kidney injury (CI-AKI) and extended renal dysfunction (ERD) is unclear. We retrospectively examined incidences of CI-AKI and ERD in patients who received iodixanol (isoosmolar) versus iohexol (low-osmolar) during angiography for cardiac indications. Of 713 patients, 560 (cohort A), 190 (cohort B), and 172 (cohort C) had serum creatinine monitored at 3 days, 30 days, and 6 months after angiography, respectively. 18% of cohort A developed CI-AKI, which was more common with iodixanol than iohexol (22% versus 13%, P = 0.006). However, patients given iodixanol were older with lower baseline estimated glomerular filtration rates (eGFR). On multivariate analysis, independent associations with higher CI-AKI risk include age >65 years, female gender, cardiac failure, ST-elevation myocardial infarction, intra-aortic balloon pump, and critical illness, but not CM type, higher CM load, or eGFR < 45 mL/min/1.73 m2. 32% of cohort B and 34% of cohort C had ERD at 30 days and 6 months, while 44% and 41% of subcohorts had ERD at 90 days and 1 year, respectively. CI-AKI, but not CM type, was associated with medium- and longer-term ERD, with 3-fold higher risk. Advanced age, emergent cardiac conditions, and critical illness are stronger predictors of CI-AKI, compared with CM-related factors. CI-AKI predicts longer-term ERD. PMID:25180184
Hernández-Sánchez, Itzell E; Maruri-López, Israel; Graether, Steffen P; Jiménez-Bremont, Juan F
2017-12-06
Dehydrins (DHNs) are intrinsically disordered proteins that play central roles in plant abiotic stress responses; however, how they work remains unclear. Herein, we report the in planta subcellular localization of Arabidopsis thaliana DHNs AtCOR47, AtERD10, and AtRAB18 through GFP translational fusions. To explore the dimerization ability of the Arabidopsis acidic DHNs AtCOR47 and AtERD10, we conducted an in planta DHN binding assay using the Bimolecular Fluorescence Complementation (BiFC) technique. Our analyses revealed homodimeric interactions for AtCOR47 and AtERD10; interestingly, heterodimeric associations also occurred with these DHNs, and these interactions were observed in the cytosol of tobacco cells. Furthermore, we evaluated whether Arabidopsis basic DHNs, such as AtRAB18, could also interact with itself and/or with AtCOR47 and AtERD10 in the BiFC system. Our data revealed homodimeric RAB18 complexes in the nucleus and cytosol, while heterodimeric associations between AtRAB18 and acidic DHNs occurred only in the cytosol. Finally, we demonstrated the presence of heterodimeric complexes among Arabidopsis AtCOR47, AtERD10, and AtRAB18 DHNs with their acidic ortholog the OpsDHN1 from Opuntia streptacantha; these heterodimeric interactions showed different subcellular distributions. Our results guide DHN research toward a new scenario where DHN/DHN oligomerization could be explored as a part of their molecular mechanism.
Kim, Jin Joo; Kim, Nayoung; Park, Ji Hyun; Kim, Young Sun; Lee, Sun Min; Lee, Dong Ho; Jung, Hyun Chae
2018-03-21
Male predominance has been observed in the erosive reflux disease (ERD), but reverse finding in nonerosive reflux disease (NERD). This suggests sex-specific medicine approach is needed but its mechanism is remained to be elucidated. We aimed to compare clinical characteristics and mRNA expression levels of tight junction-related proteins between male and female gastroesophageal reflux disease (GERD) patients. Sixteen healthy controls, 45 ERD, and 14 NERD patients received upper endoscopies and completed questionnaires. Quantitative real-time polymerase chain reactions (qPCR) of occludin (OCLN), zonal occludens (ZO) 1, claudin1 (CDLN1) and claudin4 (CDLN4), and neurokinin 1 receptor (NK1R) were performed in the distal esophageal mucosal specimen. These results were analyzed by sex. Female GERD patients were affected more by reflux symptoms than males. The impairment of overall QoL was more prominent in female patients with reflux symptoms than male patients (5.6±0.2 vs. 4.9±0.6, p=0.009). The levels of OCLN mRNA expression were significantly lower in the male ERD group. On the other hand, those of CLDN1, CLDN4, and NK1R except ZO-1 were significantly higher in the male ERD group. We demonstrated that female ERD/NERD patients were affected more by GERD and male ERD patients showed significant changes of tight junction protein mRNA expression levels.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kunz, Michael; Mohr, Susanna; Werner, Peter C.
Niederschlag kann in flüssiger Form als Niesel oder Regen oder in gefrorener, fester Form als Graupel, Hagel oder Schnee fallen. Durch die globale Erwärmung intensiviert sich der Wasserkreislauf, was zu einer Veränderung der Niederschlagsmuster führt. Außerdem ist zu erwarten, dass sich im Zuge des Klimawandels auch die Häufigkeit bestimmter Wetterlagen ändern wird, die das Niederschlagsgeschehen grundsätzlich bestimmen. Bereits heute ist in Deutschland eine Änderung der Niederschlagsaktivität zu beobachten. Das Kapitel beschäftigt sich neben den sommerlichen und winterlichen Starkniederschlagsereignissen auch mit Hagelereignissen und dem Schneefall. Neben einer Zusammenfassung der bereits beobachteten Änderungen dieser Niederschlagsformen in der Vergangenheit wird auch der Frage nachgegangen, inwieweit man für diese Ereignisse belastbare Aussagen für die Zukunft treffen kann.
Rückwärtsintegration - Zu den Verhältnissen Gymnasium, Hochschule und Arbeitswelt
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schmid, Gerhard; Heppner, Winfried; Focht, Eva
In seiner 2007 erschienen Sammlung von Vorträgen und Essays beschäftigt sich Wolfgang Frühwald, mit der Frage "Wieviel Wissen brauchen wir?“ [1] Die Kernproblematik moderner Wissenschaft und Forschung sieht der Autor, emeritierter Ordinarius für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und von 1992 bis 1997 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, einerseits in der zunehmenden Spezialisierung der Wissenschaftsbereiche, andererseits in der Gefahr der Abkoppelung der Naturwissenschaften von den Geisteswissenschaften. Wiederholt plädiert er dafür, über der rasanten Entwicklung beispielsweise in der Biologie und Physik, die historische, gesellschaftliche und besonders die ethische Dimension der Forschung nicht zu übersehen und fordert eine übergeordnete Theorie der Wissenschaft, die nur im Dialog zwischen den einzelnen Fachgebieten zu entwickeln sei.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Tabelow, Karsten
Bildgebende Verfahren haben sich in den letzten Jahren einen festen Platz in der Medizin erobert und die medizinische Forschung und Diagnostik revolutioniert. Sie ermöglichen Ärzten und Forschern einen Einblick in lebendes Gewebe. Mit der fortschreitenden technischen Entwicklung liefern die Verfahren immer höhere Auflösungen, schärfere Bilder und mehr Details. Bildgebende Verfahren sind ohne Mathematik undenkbar, von der Bildrekonstruktion aus den gemessenen Signalen, bis hin zur Auswertung der Bildinformation. Für die Analyse der großen Menge an Bilddatenpunkten (Voxel, volume element, im Gegensatz zum zweidimensionalen Pixel, picture element) werden häufig insbesondere Methoden der mathematischen Statistik benötigt. Zufällige Fehler in der Messung äußern sich als Bildrauschen, die Bilder wirken unscharf und gestört. Dadurch werden diagnostische Entscheidungen erschwert.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Daly, Ian; Blanchard, Caroline; Holmes, Nicholas P.
2018-04-01
Objective. Brain-computer interfaces (BCIs) based on motor control have been suggested as tools for stroke rehabilitation. Some initial successes have been achieved with this approach, however the mechanism by which they work is not yet fully understood. One possible part of this mechanism is a, previously suggested, relationship between the strength of the event-related desynchronization (ERD), a neural correlate of motor imagination and execution, and corticospinal excitability. Additionally, a key component of BCIs used in neurorehabilitation is the provision of visual feedback to positively reinforce attempts at motor control. However, the ability of visual feedback of the ERD to modulate the activity in the motor system has not been fully explored. Approach. We investigate these relationships via transcranial magnetic stimulation delivered at different moments in the ongoing ERD related to hand contraction and relaxation during BCI control of a visual feedback bar. Main results. We identify a significant relationship between ERD strength and corticospinal excitability, and find that our visual feedback does not affect corticospinal excitability. Significance. Our results imply that efforts to promote functional recovery in stroke by targeting increases in corticospinal excitability may be aided by accounting for the time course of the ERD.
Activation of the subthalamic region during emotional processing in Parkinson disease.
Kühn, A A; Hariz, M I; Silberstein, P; Tisch, S; Kupsch, A; Schneider, G-H; Limousin-Dowsey, P; Yarrow, K; Brown, P
2005-09-13
To elucidate the involvement of the human subthalamic nucleus (STN) region in the processing or transmission of emotional information. Local field potentials (LFPs) were recorded from this region in 10 patients with Parkinson disease (PD) undergoing bilateral implantation of the STN for high-frequency stimulation. LFP recordings were made while patients viewed pleasant and unpleasant emotionally arousing and neutral pictures. A significant decrease (event-related desynchronization [ERD]) in the local alpha power (8 to 12 Hz) was found for all stimulus categories starting at about 0.5 seconds after stimulus presentation. However, 1 to 2 seconds poststimulus, the ERD was larger in trials of pleasant (mean ERD: 21.6 +/- 2.8%; p < 0.009) and unpleasant (mean ERD: 15.0 +/- 4.2%; p = 0.018) stimuli compared with neutral stimuli (mean ERD: 4.4 +/- 4.2%). The delayed modulation of alpha activity recorded from the area of the subthalamic nucleus in PD may reflect the processing or transmission of information related to emotional stimuli. "Limbic" activation in the region of the subthalamic nucleus may explain why high-frequency stimulation of the subthalamic nucleus alters affect in some patients with PD.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 167
RadNet Environmental Radiation Data (ERD) journal report for the period of July – September 2016. The report includes results for air, drinking water and precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 168
RadNet Environmental Radiation Data (ERD) journal report for the period of October - December 2016. The report includes results for air, drinking water and precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Systeme mit veränderlicher Teilchenzahl, Gasentartung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heintze, Joachim
Bisher haben wir die Zustandsgrößen ν (Zahl der Mole) und N (Zahl der Teilchen im System) als konstant betrachtet. In diesem Kapitel wollen wir untersuchen, wie sich Veränderungen von ν bzw. von N beschreiben lassen. Dazu werden wir eine neue thermodynamische Größe einführen, das chemische Potential μ. Als Beispiele für die Veränderung von Teilchenzahlen werden wir diffusive Prozesse und chemische Reaktionen betrachten. Am Ende des Kapitels werden wir die quantenmechanische Gasentartung diskutieren, bei der das chemische Potential ebenfalls eine Rolle spielt. Wir werden feststellen, dass es nicht schwierig ist, einige Eigenschaften dieses interessanten Materiezustands zu verstehen. Wir behandeln das Thema bereits hier und nicht erst in der Quantenphysik am Ende des Buches, weil es in die Wärmelehre gehört und weil auf dieser Grundlage die elektrischen Eigenschaften von Metallen in Bd. III/9 leicht diskutiert werden können.
Genetic findings in treatment-naïve and proton-beam-radiated iris melanomas.
Krishna, Yamini; Kalirai, Helen; Thornton, Sophie; Damato, Bertil E; Heimann, Heinrich; Coupland, Sarah E
2016-07-01
Iris melanomas (IM) are rare and have a lower mortality than posterior uveal melanomas (UM). Our aims were to determine the prevalence of genetic changes associated with prognosis of posterior UM, in both treated and non-treated IM. Retrospective database review and molecular analysis of all patients diagnosed with IM at the Liverpool Ocular Oncology Centre (LOOC) between 1993 and 2015. Archival pathology specimens of confirmed IM cases were analysed for chromosomal alterations, using multiplex ligation-dependent probe amplification (MLPA) or microsatellite analysis (MSA) depending on DNA yield, and BRAF mutation status. 5189 patients were diagnosed with intraocular melanoma at LOOC from 1993 to 2015. Of these, 303 (5.8%) patients were diagnosed with IM. Tissue samples were available for 26 IM cases. Twelve of these cases had biopsies taken post-proton beam radiotherapy (PBR). Histological subtyping showed 14 IM being spindle, 2 epithelioid and 10 were of mixed cell type. Twenty of the 26 IM cases (77%) analysed genetically were classified as either disomy 3 (n=16) or monosomy 3 (n=4). Chromosome 6p gain was detected in 4/18 (22%) IM, and polysomy 8q in 6%. BRAF mutations were not detected in any of the four IM cases examined. One patient with IM died from metastatic disease: this tumour was disomy 3 with 6p and 8q gains. All other patients were alive with no evidence of metastases at study closure. Chromosomal aberrations seen in posterior UM can also be demonstrated using MLPA or MSA in both treatment naïve and PBR-treated IM. Most IM display a low-metastatic risk chromosomal profile. Published by the BMJ Publishing Group Limited. For permission to use (where not already granted under a licence) please go to http://www.bmj.com/company/products-services/rights-and-licensing/.
Online Motor Imagery Training Effect for the Appearance of Event Related Desynchronization (ERD)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Takahashi, Mitsuru; Gouko, Manabu; Ito, Koji
Stroke patients have some motor deficits, but they can regain their motor abilities by rehabilitation. In the aspect of rehabilitation, voluntary movement is very important. We propose a system which can make a closed loop in brain for stroke patients like voluntary movement. Event Related Desynchronization (ERD) is used to extract patients' motor intention, and then Functional Electrical Stimulation (FES) stimuls their paralyzed muscles. In many Brain Computer Interface (BCI) researches, subjects are trained for several months or years to do the task, because of the difficulty to extract clear ERD without training. Thinking about applying for stroke patients, motor imagery training should be shorter, because of the brain plasticity. We did a pilot study about the effect of visual feedback training for three days with healthy subjects. The result indicated that ERD could be clearly extracted in three days, but the training effect differs in each subjects.
Biogeochemische Stoffkreisläufe
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Brüggemann, Nicolas; Butterbach-Bahl, Klaus
Der Klimawandel wirkt sich auf biogeochemische Stoffkreisläufe aus. So kann davon ausgegangen werden, dass sich die ökosystemaren Kohlenstoff- und Stickstoffflüsse zwischen Biosphäre, Atmosphäre und Hydrosphäre zukünftig deutlich verändern werden, mit positiven wie auch negativen Rückkopplungseffekten auf den Klimawandel. Der Schwerpunkt dieses Kapitels liegt auf wenig intensiv bis nicht genutzten terrestrischen Ökosystemen, da intensiv landwirtschaftlich genutzte Systeme deutlich stärker von Nutzung und Management beeinflusst werden, als durch den Klimawandel. Die zu erwartenden Veränderungen für die einzelnen betroffenen terrestrischen Ökosysteme werden, soweit möglich, nach Faktoren getrennt dargestellt. Im Fokus stehen Wälder, Moore und Küstengebiete.
Magnetisches Tracking für die Navigation mit dem da Vinci® Surgical System
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Nickel, Felix; Wegner, Ingmar; Kenngott, Hannes; Neuhaus, Jochen; Müller-Stich, Beat P.; Meinzer, Hans-Peter; Gutt, Carsten N.
In dieser Studie wurde untersucht ob in einem typischen OP-Aufbau mit dem da Vinci® Telemanipulator elektromagnetisches Tracking für die Realisation eines Navigationssystems eingesetzt werden kann. Hierfür wurde in einem realen OP-Aufbau untersucht, wie stark metallische und ferromagnetisch wirksame Objekte wie Operationstisch und Telemanipulator das elektromagnetische Feld des Trackingsystems beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Telemanipulator nur unwesentlich die Störung des Magnetfeldes durch den OP-Tisch verstärkt. Insbesondere die Bewegung der Instrumente im Trackingvolumen verursachte keine zusätzliche relevante Störung des Magnetfeldes. Bei Begrenzung des Trackingvolumens auf eine Länge von 190 mm, Höhe von 200mm und Breite von 400 mm war der maximale Fehler in diesem Bereich an allen Messpunkten kleiner 10 mm. Der Einsatz von elektromagnetischem Tracking für die Navigation mit dem da Vinci® Surgical System ist somit in einem begrenzten Arbeitsvolumen mit hinreichender Genauigkeit möglich.
Hainschitz, I; Rieger, K; Siegl, H
2002-06-01
In Austria an index of 3 μg/kg of Ochratoxin A for coffee, 0,3 μg/kg for fruit juices and 0,2 μg/kg for beer is discussed. The laboratory of the food inspection authority of the state of Vorarlberg investigated the contribution of selected foodstuffs to the daily OTA intake and compared it with the recommendation of the scientific food committee of the EC. The focal point of this study was on beverages (coffee, coffee substitutes, beer and fruit juices) and their ingredients.ZUSAMMENFASSUNG: Die Untersuchungsergebnisse von Bier, Fruchtsaft und Kaffee [Diagramm 1] zeigen, dass die Mehrzahl der Proben nur sehr schwach bis gar nicht belastet waren. Die OTA-Belastung lag bei der Mehrzahl der Proben unter der Nachweisgrenze von 0,3 μg/kg bzw. 0,01μg/1. Einzelne Proben waren aber erheblich belastet, sodass bei starkem Konsum (Fruchtsaft im Sommer) eine überschreitung der vom SCF vorgeschlagenen Höchstmenge nicht auszuschließen ist. Die Ergebnisse der Kaffeemitteluntersuchung [Diagramm 2] belegen eine höhere OTA-Belastung bei mehr als der Hälfte der Proben. Wenn die vom SCF vorgeschlagene Höchstaufnahme von 5 ng pro Tag und kg Körpergewicht zu Grunde gelegt wird, resultiert für eine 60 kg schwere Person ein Wert von 0,3 μg/Tag. Das bedeutet bei einem mit 100 μg/kg OTA kontaminierten Kaffeeersatz und dem Konsum nur einer Tasse (5 - 7 g Pulver), dass alleine aus dieser Quelle diese Höchstaufnahme deutlich überschritten wird. Der Eintrag über die restliche Nahrung wie Cerealien, die für etwa die Hälfte der OTA-Aufnahme verantwortlich sind, bleibt hier unberücksichtigt. Die Untersuchungen belegen, dass die Einhaltung der in österreich vorgeschlagenen Richtwerte bei Bier, Fruchtsäften und Kaffee keine Schwierigkeiten bereitet. Für Kaffeemittel und andere Trockenfrüchte als Weintrauben [3] wurde allerdings noch kein Richtwert vorgeschlagen. Die Ergebnisse belegen aber, dass gerade für Kaffemittel und verschiedene Trockenfrüchte vor dem Hintergrund fehlender Höchstwerte ein Richtwert in der Größenordnung von 3 μg/kg bzw. 10 μg/kg hilfreich wäre, bis die Festlegung der gemeinschaftsrechtlicher Höchstgehalte erfolgt. Mit Hinblick auf die in der Einleitung beschriebene toxische Wirkung von OTA ist es im Sinne eines vorbeugenden Verbraucherschutzes wichtig, diese hochbelasteten Chargen zu erkennen und aus dem Verkehr zu nehmen. Ursache für die OTA-Kontamination ist vor allem eine mangelhafte Produktionshygiene in den Erzeugerländern. Dort liegt auch das größte Potential für eine Verringerung der OTA-Belastung. Die überprüfung der Lebensmittel auf Ochratoxin A durch die amtliche Lebensmittelkontrolle ist ein notwendiger Beitrag zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und zur weiteren Reduktion der Aufnahme.
Okuyama, Masatsugu; Takaishi, Osamu; Nakahara, Kenichi; Iwakura, Narika; Hasegawa, Tomoki; Oyama, Maizumi; Inoue, Ayumi; Ishizu, Hirotaka; Satoh, Hiroshi; Fujiwara, Yasuhiro
2017-01-01
Gastroesophageal reflux disease (GERD) and psychological stress are associated with sleep disturbances. The aim of the present study was to examine the prevalence of sleep disturbances, anxiety, and depression by GERD subtypes and to identify factors associated with sleep disturbances in general population. A total of 2002 Japanese subjects, who underwent annual health checkups, were enrolled and asked to fill out a questionnaire, including the frequency scale for the symptoms of GERD (FSSG), Athens Insomnia Scale (AIS), Rome III questionnaire, and Hospital Anxiety and Depression Scale (HADS). GERD was divided into asymptomatic erosive reflux disease (a-ERD), symptomatic ERD (s-ERD), and non-erosive reflux disease (NERD), according to the presence or absence of esophageal mucosal injury on endoscopy, and the FSSG scores. Sleep disturbances were diagnosed in subjects with AIS score ≥6. Prevalence of sleep disturbances was significantly higher in GERD subjects than in controls (35.9 and 14.7%, respectively), especially, in the NERD group (45.1%). Sleep duration was significantly shorter in the s-ERD group compared with other groups. Subjects in the NERD and s-ERD groups showed higher HADS scores, resulting in higher incidences of anxiety and depression than those in the control and a-ERD groups. Reflux symptoms, anxiety, depression, and coexisting functional dyspepsia, but not the presence of esophageal mucosal injury, were associated with an increased odds ratio for sleep disturbances. There were significant positive associations among reflux symptoms, psychological stress, and sleep disturbance in Japanese adults. Further studies investigating the efficacy of therapy are needed.
Ono, Yumie; Wada, Kenya; Kurata, Masaya; Seki, Naoto
2018-06-01
Varied individual ability to control the sensory-motor rhythms may limit the potential use of motor-imagery (MI) in neurorehabilitation and neuroprosthetics. We employed neurofeedback training of MI under action observation (AO: AOMI) with proprioceptive feedback and examined whether it could enhance MI-induced event-related desynchronization (ERD). Twenty-eight healthy young adults participated in the neurofeedback training. They performed MI while watching a video of hand-squeezing motion from a first-person perspective. Eleven participants received correct proprioceptive feedback of the same hand motion with the video, via an exoskeleton robot attached to their hand, upon their successful generation of ERD. Another nine participants received random feedback. The training lasted for approximately 20 min per day and continued for 6 days within an interval of 2 weeks. MI-ERD power was evaluated separately, without AO, on each experimental day. The MI-ERD power of the participants receiving correct feedback, as opposed to random feedback, was significantly increased after training. An additional experiment in which the remaining eight participants were trained with auditory instead of proprioceptive feedback failed to show statistically significant increase in MI-ERD power. The significant training effect obtained in shorter training time relative to previously proposed methods suggests the superiority of AOMI training and physiologically-congruent proprioceptive feedback to enhance the MI-ERD power. The proposed neurofeedback training could help patients with motor deficits to attain better use of brain-machine interfaces for rehabilitation and/or prosthesis. Copyright © 2018 Elsevier Ltd. All rights reserved.
Wildner, Manfred
2018-06-01
„Ich habe doch nur mit dem Finger gedroht“, sagte der Angeklagte, und unterließ es unfairerweise darauf hinzuweisen, dass dieser am Abzug einer Pistole gelegen hatte. Der Bezug dieses Bonmots zum Gesundheitswesen soll im Folgenden weniger auf die konkreten gesundheitlichen Risiken durch Schusswaffen gelegt werden, sondern vielmehr auf die nicht weniger bedeutsame Rolle des Kontextes für Gesundheit, Krankheit und Wohlbefinden. Dass der „Kontext“, verstanden als System- und Sinnzusammenhang, sowohl das objektive Auftreten von Krankheiten in ihrer Häufigkeit und Schwere als auch das subjektive Erleben von Gesundheitszuständen beeinflusst, ist hinreichend bekannt.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Aichele, Christian; Schönberger, Marius
Energieunternehmen haben auf dem Weg zur digitalen Transformation noch viele Herausforderungen zu bewältigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt derzeit auf der Modernisierung der IT-Systeme. Ausgangspunkt hierzu ist, dass sich bei den Endkonsumenten Mobile Applikationen, Smartphones, Tablet-PCs oder Smart TVs einer immensen Beliebtheit erfreuen. Durch diese Technologien wird die physische und virtuelle Welt in immer weiter zunehmendem Maße miteinander verknüpft. Mobile Applikation können einen wahren Hype hervorrufen und Verhaltensweisen auch nachhaltig verändern (ein Beispiel hierfür ist Pokémon Go, eine App die ein virtuelles Spiel mit der realen Umgebung kombiniert und die erstmalig auch eingefleischte Zocker aus der Anonymität ihrer häuslichen Umgebung hervorlocken konnte und für analoge Bewegung im Freien sorgte).
Die Struktur von schlankem Materialfluss mit Lean Production Kanban und Innovationen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Scheid, Wolf-Michael
In der Literatur wird Materialfluss überwiegend in Spezialdisziplinen betrachtet, etwa der Steuerungslogik, der Logistiktechnik oder dem Supply Chain Management. Ein charakterisierendes Merkmal des Materialflusses ist jedoch, dass er sich aus vielfältigen Einzelbausteinen zusammensetzt, die alle harmonisch abgestimmt sein müssen. Die maximal erreichbare Effizienz wird nicht durch Höchstleistungen in dem einen oder anderen Spezialthema bestimmt, sondern durch das schwächste Glied im gesamten komplexen Netzwerk. Den Schnittstellen zwischen den betroffenen Fachbereichen in einem Unternehmen kommt hier eine ganz besondere Bedeutung zu: Erst ein harmonischer Einklang ermöglicht hohe Effektivität. Dies setzt umfassendes Verständnis für interdisziplinäre Notwendigkeiten, ein hohes Maß an Abstimmung mit den operativen Prozessen und letztlich einen einvernehmlichen Umgang und den Respekt vor den Problemstellungen des Anderen voraus.
Frühe Stresserfahrungen und Krankheitsvulnerabilität
Entringer, Sonja; Buss, Claudia; Heim, Christine
2016-01-01
Zusammenfassung Hintergrund Das stetig wachsende Forschungsgebiet der “Frühe[n] Programmierung von Krankheit und Gesundheit” untersucht, inwieweit die individuelle Vulnerabilität für die Entstehung verschiedenster Erkrankungen über die Lebensspanne bereits während der frühen Entwicklung beeinflusst wird. Ziele der Arbeit In der vorliegenden Übersichtsarbeit werden das Konzept der frühen Programmierung von Krankheitsvulnerabilität erläutert sowie Befunde zu den Folgen frühkindlicher Traumatisierung und pränataler Stressexposition zusammenfassend dargestellt. Es werden außerdem biologische Mechanismen diskutiert, die das erhöhte Krankheitsrisiko nach lebensgeschichtlich früher Stresserfahrungen vermitteln. Die Möglichkeit der transgenerationalen Transmission frühkindlicher Erfahrungen an die nächste Generation und die zugrundeliegenden Mechanismen dieser Übertragung werden ebenfalls vorgestellt. Fazit Die Befundlage zu Stresserfahrungen im frühen Leben und der Entstehung von psychischen und körperlichen Störungen über die Lebensspanne wächst stetig. Die Mechanismen werden derzeit weiter bis hin zur molekularbiologischen und epigenetischen Ebene erforscht. Hier ergeben sich ganz neue Perspektiven, welche die Präzision klinischer Diagnostik und den Erfolg von Interventionen erheblich verbessern könnten. Momentan existiert jedoch noch ein erheblicher Mangel an Translation zwischen diesen Forschungserkenntnissen und deren Anwendung in der klinischen Versorgung. PMID:27604117
[Drug-Coated Balloons and Stents for the Treatment of Femoro-Popliteal Lesions].
Ito, Wulf D
2017-08-01
Medikamenten-beschichtete Ballons bei femoro-poplitealen Läsionen Medikamenten-beschichtete Ballons (DCB) führen in der Behandlung von femoro-poplitealen Läsionen zu besseren Offenheitsraten als die einfache Ballondilatation und zu ähnlichen bis besseren Offenheitsraten als die Stentimplantation. Vorteil ist die Vermeidung von permanentem Fremdmaterial in Regionen, die einer ständigen mechanischen Beanspruchung unterworfen sind und die Möglichkeit, die Prozedur an derselben Stelle wiederholen zu können bzw. chirurgische Zugangswege offenzuhalten. Bei Auftreten von Dissektionen oder einem Recoil bietet sich die fokale Implantation möglichst kurzer Stents in den betroffenen Segmenten an. Die primäre Implantation Medikamenten-beschichteter Stents zeigt darüber hinaus keinen weiteren Vorteil und ist auf längere Sicht mit den Nachteilen der Implantation von Fremdmaterial in Bewegungssegmenten behaftet. Nicht medikamentöse und medikamentöse Begleittherapie Die Kombination aus interventioneller Behandlung und supervidiertem Gehtraining zeigt die besten Erfolgsaussichten einer dauerhaften Verbesserung der Gehstrecke bei Patienten mit femoro-poplitealen Läsionen und ist einer alleinigen interventionellen Behandlung oder einem alleinigen Gehtraining überlegen. Darüber hinaus werden aktuell große randomisierte, kontrollierte Studien durchgeführt, die den Einfluss niedrig dosierter direkter Antikoagulanzien auf die kardiovaskuläre Komplikationsrate nach Intervention untersuchen. Die Ergebnisse dieser Studien werden Aufschluss geben über die optimale antithrombotische Therapie nach Intervention im femoro-poplitealen Stromgebiet.
Eberle, Franziska C; Holstein, Julia; Scheu, Alexander; Fend, Falko; Yazdi, Amir S
2017-03-01
Die intraläsionale Gabe von Anti-CD20-Antikörpern (Rituximab) wurde als effektive Therapieoption für Patienten mit niedrig malignen primär kutanen B-Zell-Lymphomen beschrieben. Bis heute wurden allerdings keine Parameter identifiziert, welche reproduzierbar ein gutes klinisches Ansprechen dieser Therapie vorhersagen. Ziel dieser Studie ist, sowohl das klinische Ansprechen und die unerwünschten Nebenwirkungen als auch die Patientenwahrnehmung hinsichtlich intraläsionaler Injektionen von anti-CD20-Antikörpern zur Behandlung indolenter primär kutaner B-Zell-Lymphome im Vergleich mit anderen Therapien zu evaluieren. Elf Patienten mit einem primär kutanen B-Zell-Lymphom, namentlich primär kutanes Keimzentrumslymphom (n = 9) und primär kutanes Marginalzonenlymphom (n = 2), welche mittels intraläsionalem Anti-CD20-Antikörper behandelt wurden, wurden retrospektiv evaluiert hinsichtlich der Ansprechrate und unerwünschter Nebenwirkungen sowie in Bezug auf deren Selbsteinschätzung dieser und anderer Therapien des primär kutanen B-Zell-Lymphoms. Patienten, deren primär kutanes B-Zell-Lymphom mittels intraläsionaler Gabe von Anti-CD20-Antikörper behandelt wurde, zeigten ein komplettes oder partielles Ansprechen in 45 % beziehungsweise 27 % aller Patienten. Speziell Patienten mit grippeähnlichen Symptomen nach erfolgter Injektion zeigten ein gutes Ansprechen. Die Mehrheit der Patienten empfand die Therapie mit Rituximab als die beste Therapie im Vergleich zu anderen Therapien wie beispielsweise chirurgische Exzision oder Radiotherapie. Intraläsionales Rituximab ist eine effektive Therapie mit hoher Patientenzufriedenheit. Starke therapiebedingte Nebenwirkungen wie Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen nach Gabe von Rituximab könnten als Indikator für gute Wirksamkeit dienen. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kurzweil, Peter
Brennstoffzellen "verbrennen" einen Brennstoff nicht mit einer Feuererscheinung unter Freisetzung von Wärme. Anders als ihr Name vermuten lässt, wird üblicherweise Wasserstoff wie in einer Batterie durch elektrochemische Vorgänge verstromt statt verbrannt. Brennstoffzellen wandeln die im Brennstoff gespeicherte chemische Energie direkt in Elektrizität — ohne Umweg über Wärme!
Retest reliability of individual alpha ERD topography assessed by human electroencephalography.
Vázquez-Marrufo, Manuel; Galvao-Carmona, Alejandro; Benítez Lugo, María Luisa; Ruíz-Peña, Juan Luis; Borges Guerra, Mónica; Izquierdo Ayuso, Guillermo
2017-01-01
Despite the immense literature related to diverse human electroencephalographic (EEG) parameters, very few studies have focused on the reliability of these measures. Some of the most studied components (i.e., P3 or MMN) have received more attention regarding the stability of their main parameters, such as latency, amplitude or topography. However, spectral modulations have not been as extensively evaluated considering that different analysis methods are available. The main aim of the present study is to assess the reliability of the latency, amplitude and topography of event-related desynchronization (ERD) for the alpha band (10-14 Hz) observed in a cognitive task (visual oddball). Topography reliability was analysed at different levels (for the group, within-subjects individually and between-subjects individually). The latency for alpha ERD showed stable behaviour between two sessions, and the amplitude exhibited an increment (more negative) in the second session. Alpha ERD topography exhibited a high correlation score between sessions at the group level (r = 0.903, p<0.001). The mean value for within-subject correlations was 0.750 (with a range from 0.391 to 0.954). Regarding between-subject topography comparisons, some subjects showed a highly specific topography, whereas other subjects showed topographies that were more similar to those of other subjects. ERD was mainly stable between the two sessions with the exception of amplitude, which exhibited an increment in the second session. Topography exhibits excellent reliability at the group level; however, it exhibits highly heterogeneous behaviour at the individual level. Considering that the P3 was previously evaluated for this group of subjects, a direct comparison of the correlation scores was possible, and it showed that the ERD component is less reliable in individual topography than in the ERP component (P3).
Retest reliability of individual alpha ERD topography assessed by human electroencephalography
Vázquez-Marrufo, Manuel; Benítez Lugo, María Luisa; Ruíz-Peña, Juan Luis; Borges Guerra, Mónica; Izquierdo Ayuso, Guillermo
2017-01-01
Background Despite the immense literature related to diverse human electroencephalographic (EEG) parameters, very few studies have focused on the reliability of these measures. Some of the most studied components (i.e., P3 or MMN) have received more attention regarding the stability of their main parameters, such as latency, amplitude or topography. However, spectral modulations have not been as extensively evaluated considering that different analysis methods are available. The main aim of the present study is to assess the reliability of the latency, amplitude and topography of event-related desynchronization (ERD) for the alpha band (10–14 Hz) observed in a cognitive task (visual oddball). Topography reliability was analysed at different levels (for the group, within-subjects individually and between-subjects individually). Results The latency for alpha ERD showed stable behaviour between two sessions, and the amplitude exhibited an increment (more negative) in the second session. Alpha ERD topography exhibited a high correlation score between sessions at the group level (r = 0.903, p<0.001). The mean value for within-subject correlations was 0.750 (with a range from 0.391 to 0.954). Regarding between-subject topography comparisons, some subjects showed a highly specific topography, whereas other subjects showed topographies that were more similar to those of other subjects. Conclusion ERD was mainly stable between the two sessions with the exception of amplitude, which exhibited an increment in the second session. Topography exhibits excellent reliability at the group level; however, it exhibits highly heterogeneous behaviour at the individual level. Considering that the P3 was previously evaluated for this group of subjects, a direct comparison of the correlation scores was possible, and it showed that the ERD component is less reliable in individual topography than in the ERP component (P3). PMID:29088307
Quantum Statistics of the Toda Oscillator in the Wigner Function Formalism
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Vojta, Günter; Vojta, Matthias
Classical and quantum mechanical Toda systems (Toda molecules, Toda lattices, Toda quantum fields) recently found growing interest as nonlinear systems showing solitons and chaos. In this paper the statistical thermodynamics of a system of quantum mechanical Toda oscillators characterized by a potential energy V(q) = Vo cos h q is treated within the Wigner function formalism (phase space formalism of quantum statistics). The partition function is given as a Wigner- Kirkwood series expansion in terms of powers of h2 (semiclassical expansion). The partition function and all thermodynamic functions are written, with considerable exactness, as simple closed expressions containing only the modified Hankel functions Ko and K1 of the purely imaginary argument i with = Vo/kT.
ER2OWL: Generating OWL Ontology from ER Diagram
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fahad, Muhammad
Ontology is the fundamental part of Semantic Web. The goal of W3C is to bring the web into (its full potential) a semantic web with reusing previous systems and artifacts. Most legacy systems have been documented in structural analysis and structured design (SASD), especially in simple or Extended ER Diagram (ERD). Such systems need up-gradation to become the part of semantic web. In this paper, we present ERD to OWL-DL ontology transformation rules at concrete level. These rules facilitate an easy and understandable transformation from ERD to OWL. The set of rules for transformation is tested on a structured analysis and design example. The framework provides OWL ontology for semantic web fundamental. This framework helps software engineers in upgrading the structured analysis and design artifact ERD, to components of semantic web. Moreover our transformation tool, ER2OWL, reduces the cost and time for building OWL ontologies with the reuse of existing entity relationship models.
Kondo, Toshiyuki; Saeki, Midori; Hayashi, Yoshikatsu; Nakayashiki, Kosei; Takata, Yohei
2015-10-01
Event-related desynchronization (ERD) of the electroencephalogram (EEG) from the motor cortex is associated with execution, observation, and mental imagery of motor tasks. Generation of ERD by motor imagery (MI) has been widely used for brain-computer interfaces (BCIs) linked to neuroprosthetics and other motor assistance devices. Control of MI-based BCIs can be acquired by neurofeedback training to reliably induce MI-associated ERD. To develop more effective training conditions, we investigated the effect of static and dynamic visual representations of target movements (a picture of forearms or a video clip of hand grasping movements) during the BCI neurofeedback training. After 4 consecutive training days, the group that performed MI while viewing the video showed significant improvement in generating MI-associated ERD compared with the group that viewed the static image. This result suggests that passively observing the target movement during MI would improve the associated mental imagery and enhance MI-based BCIs skills. Copyright © 2014 Elsevier B.V. All rights reserved.
Mondini, Valeria; Mangia, Anna Lisa; Cappello, Angelo
2018-01-01
Transcranial direct current stimulation (tDCS) and neurofeedback-guided motor imagery (MI) have attracted considerable interest in neurorehabilitation, given their ability to influence neuroplasticity. As tDCS has been shown to modulate event-related desynchronization (ERD), the neural signature of motor imagery detected for neurofeedback, a combination of the techniques was recently proposed. One limitation of this approach is that the area targeted for stimulation is the same from which the signal for neurofeedback is acquired. As tDCS may interfere with proximal electroencephalographic (EEG) electrodes, in this study our aim was to test whether contralateral tDCS could have interhemispheric effects on the spectral power of the unstimulated hemisphere, possibly mediated by transcallosal connection, and whether such effects could be used to enhance ERD magnitudes. A contralateral stimulation approach would indeed facilitate co-registration, as the stimulation electrode would be far from the recording sites. Twenty right-handed healthy volunteers (aged 21 to 32) participated in the study: ten assigned to cathodal, ten to anodal versus sham stimulation. We applied stimulation over the dominant (left) hemisphere, and assessed ERD and spectral power over the non-dominant (right) hemisphere. The effect of tDCS was evaluated over time. Spectral power was assessed in theta, alpha and beta bands, under both rest and MI conditions, while ERD was evaluated in alpha and beta bands. Two main findings emerged: (1) contralateral alpha-ERD was reduced after anodal (p = 0.0147), but not enhanced after cathodal tDCS; (2) both stimulations had remote effects on the spectral power of the contralateral hemisphere, particularly in theta and alpha (significant differences in the topographical t-value maps). The absence of contralateral cathodal ERD enhancement suggests that the protocol is not applicable in the context of MI training. Nevertheless, ERD results of anodal and spectral power results of both stimulations complement recent findings on the distant tDCS effects between functionally related areas.
Mangia, Anna Lisa; Cappello, Angelo
2018-01-01
Background and objective Transcranial direct current stimulation (tDCS) and neurofeedback-guided motor imagery (MI) have attracted considerable interest in neurorehabilitation, given their ability to influence neuroplasticity. As tDCS has been shown to modulate event-related desynchronization (ERD), the neural signature of motor imagery detected for neurofeedback, a combination of the techniques was recently proposed. One limitation of this approach is that the area targeted for stimulation is the same from which the signal for neurofeedback is acquired. As tDCS may interfere with proximal electroencephalographic (EEG) electrodes, in this study our aim was to test whether contralateral tDCS could have interhemispheric effects on the spectral power of the unstimulated hemisphere, possibly mediated by transcallosal connection, and whether such effects could be used to enhance ERD magnitudes. A contralateral stimulation approach would indeed facilitate co-registration, as the stimulation electrode would be far from the recording sites. Methods Twenty right-handed healthy volunteers (aged 21 to 32) participated in the study: ten assigned to cathodal, ten to anodal versus sham stimulation. We applied stimulation over the dominant (left) hemisphere, and assessed ERD and spectral power over the non-dominant (right) hemisphere. The effect of tDCS was evaluated over time. Spectral power was assessed in theta, alpha and beta bands, under both rest and MI conditions, while ERD was evaluated in alpha and beta bands. Results Two main findings emerged: (1) contralateral alpha-ERD was reduced after anodal (p = 0.0147), but not enhanced after cathodal tDCS; (2) both stimulations had remote effects on the spectral power of the contralateral hemisphere, particularly in theta and alpha (significant differences in the topographical t-value maps). Conclusion The absence of contralateral cathodal ERD enhancement suggests that the protocol is not applicable in the context of MI training. Nevertheless, ERD results of anodal and spectral power results of both stimulations complement recent findings on the distant tDCS effects between functionally related areas. PMID:29513682
Bresadola, Vittorio; Adani, Gian Luigi; Londero, Francesco; Leo, Cosimo Alex; Cherchi, Vittorio; Lorenzin, Dario; Rossetto, Anna; Vit, Gianmatteo; Baccarani, Umberto; Terrosu, Giovanni; Anna, Dino De
2011-01-01
AIM: To investigate differences in the physiopathological findings (manometry and pH monitoring) and symptoms between cases of non-erosive reflux disease (NERD) and erosive reflux disease (ERD) found positive at 24 h pH monitoring. METHODS: For a total of 670 patients who underwent 24 h pH monitoring, esophageal manometry and upper endoscopy were retrospectively evaluated, assessing the reflux symptoms, manometric characteristics of the lower esophageal sphincter (LES) and esophageal body and the presence or absence of esophagitis and hiatal hernia. Typical and atypical symptoms were also evaluated. For inclusion in the study, patients had to have NERD or ERD and be found positive on pH monitoring (NERD+). Patients with Gastroesophageal reflux disease (GERD) complicated by stenosis, ulcers or Barrett's esophagus were ruled out. RESULTS: 214 patients were involved in the study, i.e. 107 cases of NERD+ and 107 of ERD. There were no significant gender- or age-related differences between the two groups. The ERD group had more cases of hiatal hernia (P = 0.02) and more acid reflux, both in terms of number of reflux episodes (P = 0.01) and as a percentage of the total time with a pH < 4 (P = 0.00), when upright (P = 0.007) and supine (P = 0.00). The NERD+ cases had more reflux episodes while upright (P = 0.02) and the ERD cases while supine (P = 0.01). The LES pressure was higher in cases of NERD+ (P = 0.03) while the amplitude and duration of their esophageal peristaltic waves tended to be better than in the ERD group (P >0.05). The NERD+ patients presented more often with atypical symptoms (P = 0.01). CONCLUSION: The NERD+ patients’ fewer reflux episodes and the fact that they occurred mainly while in the upright position (unlike the cases of ERD) may be two factors that do not favor the onset of esophagitis. The frequently atypical symptoms seen in patients with NERD+ need to be accurately evaluated for therapeutic purposes because patients with GERD and atypical symptoms generally respond only partially to medical and surgical treatments. PMID:21860835
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Ames, R.G.; Trent, R.B.
1984-08-01
A five-year prospective study of 1,394 United States underground coal miners was undertaken to study the effects of respiratory impairment on the rate of early retirement with disability (ERD). Using a logistic regression analysis, ERD was found to be related to reported persistent phlegm after adjustment was made for other respiratory symptoms, respiratory function measurements, cigarette smoking, and some demographic characteristics. No prediction of ERD occurred for spirometrically determined measures of respiratory function. The data thus give limited support to the hypothesis that early retirement with disability in underground coal miners can be predicted prospectively by measures of respiratory symptoms.
The Ecosystems Research Division (ERD) is located in Athens, GA, USA. The research goals of ERD is to assess and quantify pathways and transformations of contaminants in the environment and to determine how physical changes (e.g., development, mining roads, green infrastructure, ...
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rössling, Ivo; Cyrus, Christian; Dornheim, Lars; Hahn, Peter; Preim, Bernhard; Boehm, Andreas
Im Rahmen der Interventionsplanung muss der Chirurg therapierelevante Entscheidungen auf Basis räumlicher Relationen anatomischer Strukturen treffen. Interaktive 3D-Visualisierungen unterstützen diesen Prozess qualitativ. Quantitative Fragestellungen (Tumorausdehnung, Infiltrationstiefe, etc.) erfordern die Integration einer Bemaßung, deren Nutzen wesentlich von einer geeigneten Darstellung abhängt. In dieser Arbeit haben wir allgemeine Kriterien für die Eignung von Visualisierungen von Bemaßungen in interaktiven 3D-Szenen erarbeitet. Daran orientierend haben wir verschiedene Varianten der Darstellung von Abständen und Ausdehnungen anatomischer Strukturen betrachtet und ihr Erscheinungsbild hierzu zweckmäßig parametrisiert. Die Ausprägungen dieser Darstellungsparameter wurden in einer Studie auf ihre visuellen Wirkung hin an Chirurgen evaluiert. Es zeigte sich, dass die befragten Mediziner höchsten Wert auf Kohärenz und klare Zuordnung der Bemaßung setzten und überraschenderweise dafür sogar Abstriche in der direkten Lesbarkeit in Kauf nahmen.
Achieving a hybrid brain-computer interface with tactile selective attention and motor imagery.
Ahn, Sangtae; Ahn, Minkyu; Cho, Hohyun; Chan Jun, Sung
2014-12-01
We propose a new hybrid brain-computer interface (BCI) system that integrates two different EEG tasks: tactile selective attention (TSA) using a vibro-tactile stimulator on the left/right finger and motor imagery (MI) of left/right hand movement. Event-related desynchronization (ERD) from the MI task and steady-state somatosensory evoked potential (SSSEP) from the TSA task are retrieved and combined into two hybrid senses. One hybrid approach is to measure two tasks simultaneously; the features of each task are combined for testing. Another hybrid approach is to measure two tasks consecutively (TSA first and MI next) using only MI features. For comparison with the hybrid approaches, the TSA and MI tasks are measured independently. Using a total of 16 subject datasets, we analyzed the BCI classification performance for MI, TSA and two hybrid approaches in a comparative manner; we found that the consecutive hybrid approach outperformed the others, yielding about a 10% improvement in classification accuracy relative to MI alone. It is understood that TSA may play a crucial role as a prestimulus in that it helps to generate earlier ERD prior to MI and thus sustains ERD longer and to a stronger degree; this ERD may give more discriminative information than ERD in MI alone. Overall, our proposed consecutive hybrid approach is very promising for the development of advanced BCI systems.
Achieving a hybrid brain-computer interface with tactile selective attention and motor imagery
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ahn, Sangtae; Ahn, Minkyu; Cho, Hohyun; Jun, Sung Chan
2014-12-01
Objective. We propose a new hybrid brain-computer interface (BCI) system that integrates two different EEG tasks: tactile selective attention (TSA) using a vibro-tactile stimulator on the left/right finger and motor imagery (MI) of left/right hand movement. Event-related desynchronization (ERD) from the MI task and steady-state somatosensory evoked potential (SSSEP) from the TSA task are retrieved and combined into two hybrid senses. Approach. One hybrid approach is to measure two tasks simultaneously; the features of each task are combined for testing. Another hybrid approach is to measure two tasks consecutively (TSA first and MI next) using only MI features. For comparison with the hybrid approaches, the TSA and MI tasks are measured independently. Main results. Using a total of 16 subject datasets, we analyzed the BCI classification performance for MI, TSA and two hybrid approaches in a comparative manner; we found that the consecutive hybrid approach outperformed the others, yielding about a 10% improvement in classification accuracy relative to MI alone. It is understood that TSA may play a crucial role as a prestimulus in that it helps to generate earlier ERD prior to MI and thus sustains ERD longer and to a stronger degree; this ERD may give more discriminative information than ERD in MI alone. Significance. Overall, our proposed consecutive hybrid approach is very promising for the development of advanced BCI systems.
Winning the game: brain processes in expert, young elite and amateur table tennis players.
Wolf, Sebastian; Brölz, Ellen; Scholz, David; Ramos-Murguialday, Ander; Keune, Philipp M; Hautzinger, Martin; Birbaumer, Niels; Strehl, Ute
2014-01-01
(1) compared with amateurs and young elite, expert table tennis players are characterized by enhanced cortical activation in the motor and fronto-parietal cortex during motor imagery in response to table tennis videos; (2) in elite athletes, world rank points are associated with stronger cortical activation. To this aim, electroencephalographic data were recorded in 14 expert, 15 amateur and 15 young elite right-handed table tennis players. All subjects watched videos of a serve and imagined themselves responding with a specific table tennis stroke. With reference to a baseline period, power decrease/increase of the sensorimotor rhythm (SMR) during the pretask- and task period indexed the cortical activation/deactivation (event-related desynchronization/synchronization, ERD/ERS). Regarding hypothesis (1), 8-10 Hz SMR ERD was stronger in elite athletes than in amateurs with an intermediate ERD in young elite athletes in the motor cortex. Regarding hypothesis (2), there was no correlation between ERD/ERS in the motor cortex and world rank points in elite experts, but a weaker ERD in the fronto-parietal cortex was associated with higher world rank points. These results suggest that motor skill in table tennis is associated with focused excitability of the motor cortex during reaction, movement planning and execution with high attentional demands. Among elite experts, less activation of the fronto-parietal attention network may be necessary to become a world champion.
Rosazea-Management: Update über allgemeine Maßnahmen und topische Therapieoptionen.
Schaller, M; Schöfer, H; Homey, B; Hofmann, M; Gieler, U; Lehmann, P; Luger, T A; Ruzicka, T; Steinhoff, M
2016-12-01
Obwohl bislang für die Rosazea keine kurative Therapie besteht, können verschiedene Optionen zur Behandlung der Symptome und zur Vorbeugung von Exazerbationen empfohlen werden. Neben Selbsthilfemaßnahme wie der Vermeidung von Triggerfaktoren und einer geeigneten Hautpflege sollte das Rosazea-Management bei Patienten mit erythematöser und leichter bis schwerer papulopustulöser Rosazea die Anwendung topischer Präparate als First-Line-Therapie umfassen. Da Überlappungen der charakteristischen Rosazea-Symptome im klinischen Alltag die Regel sind, sollte die medikamentöse Therapie auf die individuellen Symptome zugeschnitten werden; auch eine Kombinationstherapie kann erforderlich sein. Zu den für die Behandlung der Hauptsymptome der Rosazea zugelassenen Wirkstoffen gehören Brimonidin gegen das Erythem sowie Ivermectin, Metronidazol oder Azelainsäure gegen entzündliche Läsionen. Ihre Wirksamkeit wurde in zahlreichen validen, gut kontrollierten Studien belegt. Darüber hinaus existieren verschiedene nicht zugelassene topische Behandlungsmöglichkeiten, deren Wirksamkeit und Sicherheit noch in größeren, kontrollierten Studien zu untersuchen ist. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Meyer-Aurich, Andreas
1999-11-01
Mit der vorliegenden Arbeit werden exemplarisch Chancen und Grenzen der Integration von Umwelt- und Naturschutz in Verfahren der ackerbaulichen Landnutzung aufgezeigt. Die Umsetzung von Zielen des Umwelt- und Naturschutzes in Verfahren der Landnutzung ist mit verschiedenen Schwierigkeiten verbunden. Diese liegen zum einen in der Konkretisierung der Ziele, um diese umsetzen zu können, zum anderen in vielfach unzulänglichem Wissen über den Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Formen der Landnutzung und insbesondere den biotischen Naturschutzzielen. Zunächst wird die Problematik der Zielfestlegung und Konkretisierung erörtert. Das Umweltqualitätszielkonzept von Fürst et al. (1992) stellt einen Versuch dar, Ziele des Umwelt- und Naturschutzes zu konkretisieren. Dieses Konzept haben Heidt et al. (1997) auf einen Landschaftsausschnitt von ca. 6000 ha im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Nordosten Brandenburgs angewendet. Eine Auswahl der von Heidt et al. (1997) formulierten Umweltqualitätsziele bildet die Basis dieser Arbeit. Für die ausgewählten Umweltqualitätsziele wurden wesentliche Einflussfaktoren der Landnutzung identifiziert und ein Bewertungssystem entwickelt, mit dem die Auswirkungen von landwirtschaftlichen Anbauverfahren auf diese Umweltqualitätsziele abgebildet werden können. Die praktizierte Landnutzung von 20 Betrieben im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wurde von 1994 bis 1997 hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umweltqualitätsziele analysiert. Die Analyse ergab ein sehr differenziertes Bild, das zum Teil Unterschiede in der Auswirkung auf die Umweltqualitätsziele für den Anbau einzelner Kulturen oder für bestimmte Betriebstypen zeigte. Es zeigte sich aber auch, dass es bei der Gestaltung des Anbaus einzelner Kulturarten große Unterschiede gab, die für Umweltqualitätsziele Bedeutung haben. Neben der Analyse der Landnutzung im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wurde ein System entwickelt, mit dem die modellhafte Abbildung von Verfahren der Landnutzung möglich ist. Die Modellverfahren wurden in eine umfangreiche Datenbank eingebunden. Sie wurden mit Hilfe eines Fuzzy- Regelsystems hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umweltqualitätsziele bewertet. Die systematisch bewerteten Verfahren wurden in ein Betriebsmodell integriert, womit eine weitergehende Analyse der Zielbeziehungen und die Berechnung von Szenarien mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen ermöglicht wurde. Die Analyse der Beziehung verschiedener Ziele zueinander (Zieldivergenz, Zielkonvergenz) zeigte, dass sich mit der Verfolgung vieler Umweltqualitätsziele auch positive Effekte für andere Umweltqualitätsziele ergaben. Teilweise konnte allerdings auch eine Zieldivergenz festgestellt werden, die auf mögliche Zielkonflikte hinweist. Bei der Analyse der Szenarienergebnisse zeigte sich, dass die vorgeschlagenen Veränderungen von Rahmenbedingungen vielfach eine Verschlechterung für verschiedene Umweltqualitätsziele mit sich bringen. Eine Ursache dafür liegt darin, dass bei der Definition der Szenarien die Bedeutung der Stilllegungen unterschätzt wurde. The objective of this research was to show the opportunities and limitations associated with integrating of environmental goals into agricultural land use management. For this purpose, the impact of agricultural land uses on six environmental quality goals was analysed for an approximately 16.000 ha study region within the biosphere reserve Schorfheide-Chorin in north-eastern Brandenburg (Germany). The environmental quality goals considered were protection of ground water, preservation of groundwater recharge, protection of the soil against wind and water erosion and preservation of animal species typical of the agricultural landscape, in particular partridge, amphibians and cranes. For each environmental quality goal, an evaluation framework is presented which enables an assessment of the impact of agricultural land uses on the environmental quality goals. The evaluation framework was applied to assess the impact of land uses of twenty farms in the study area from 1994 to 1997. It was demonstrated that the impact of agricultural land uses on the environmental quality of the region is very complex, and - although some crops did significantly impact certain aspects, one factor did not overwhelmingly contribute to the overall environmental quality. The evaluation framework was integrated further into a system of modelled cropping practices for optimisation calculations. For this purpose, a model framework was established based on a MS Access database. In the database, cropping practices for 17 crops are stored. Inputs and yields are adapted to the site-specific yield potential. In addition to the cropping practices, the model framework is comprised of an evaluation module and optimisation module. Hence, the impact of the cropping practices can be assessed for each site. This model framework provides the basis for optimisation calculations to forecast various land uses under different conditions. A step-wise integration of the environmental quality goals into the optimisation algorithm of a model farm allows for showing trade-offs between economic and ecological goals. The results of the trade-offs show that an improvement of ecological goal achievement is possible with little impact on the gross margin, as long as the improvement is less than 30% of the starting situation. If improvements greater than 30% are desired, very high losses of gross margin must be taken into consideration. Another result of the calculations shows that high achievements of environmental quality goals often correlate with the percentage of set-aside land within the total area.
Large-scale hydrological modelling in the semi-arid north-east of Brazil
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Güntner, Andreas
2002-07-01
Semi-arid areas are, due to their climatic setting, characterized by small water resources. An increasing water demand as a consequence of population growth and economic development as well as a decreasing water availability in the course of possible climate change may aggravate water scarcity in future, which often exists already for present-day conditions in these areas. Understanding the mechanisms and feedbacks of complex natural and human systems, together with the quantitative assessment of future changes in volume, timing and quality of water resources are a prerequisite for the development of sustainable measures of water management to enhance the adaptive capacity of these regions. For this task, dynamic integrated models, containing a hydrological model as one component, are indispensable tools. The main objective of this study is to develop a hydrological model for the quantification of water availability in view of environmental change over a large geographic domain of semi-arid environments. The study area is the Federal State of Ceará (150 000 km2) in the semi-arid north-east of Brazil. Mean annual precipitation in this area is 850 mm, falling in a rainy season with duration of about five months. Being mainly characterized by crystalline bedrock and shallow soils, surface water provides the largest part of the water supply. The area has recurrently been affected by droughts which caused serious economic losses and social impacts like migration from the rural regions. The hydrological model Wasa (Model of Water Availability in Semi-Arid Environments) developed in this study is a deterministic, spatially distributed model being composed of conceptual, process-based approaches. Water availability (river discharge, storage volumes in reservoirs, soil moisture) is determined with daily resolution. Sub-basins, grid cells or administrative units (municipalities) can be chosen as spatial target units. The administrative units enable the coupling of Wasa in the framework of an integrated model which contains modules that do not work on the basis of natural spatial units. The target units mentioned above are disaggregated in Wasa into smaller modelling units within a new multi-scale, hierarchical approach. The landscape units defined in this scheme capture in particular the effect of structured variability of terrain, soil and vegetation characteristics along toposequences on soil moisture and runoff generation. Lateral hydrological processes at the hillslope scale, as reinfiltration of surface runoff, being of particular importance in semi-arid environments, can thus be represented also within the large-scale model in a simplified form. Depending on the resolution of available data, small-scale variability is not represented explicitly with geographic reference in Wasa, but by the distribution of sub-scale units and by statistical transition frequencies for lateral fluxes between these units. Further model components of Wasa which respect specific features of semi-arid hydrology are: (1) A two-layer model for evapotranspiration comprises energy transfer at the soil surface (including soil evaporation), which is of importance in view of the mainly sparse vegetation cover. Additionally, vegetation parameters are differentiated in space and time in dependence on the occurrence of the rainy season. (2) The infiltration module represents in particular infiltration-excess surface runoff as the dominant runoff component. (3) For the aggregate description of the water balance of reservoirs that cannot be represented explicitly in the model, a storage approach respecting different reservoirs size classes and their interaction via the river network is applied. (4) A model for the quantification of water withdrawal by water use in different sectors is coupled to Wasa. (5) A cascade model for the temporal disaggregation of precipitation time series, adapted to the specific characteristics of tropical convective rainfall, is applied for the generating rainfall time series of higher temporal resolution. All model parameters of Wasa can be derived from physiographic information of the study area. Thus, model calibration is primarily not required. Model applications of Wasa for historical time series generally results in a good model performance when comparing the simulation results of river discharge and reservoir storage volumes with observed data for river basins of various sizes. The mean water balance as well as the high interannual and intra-annual variability is reasonably represented by the model. Limitations of the modelling concept are most markedly seen for sub-basins with a runoff component from deep groundwater bodies of which the dynamics cannot be satisfactorily represented without calibration. Further results of model applications are: (1) Lateral processes of redistribution of runoff and soil moisture at the hillslope scale, in particular reinfiltration of surface runoff, lead to markedly smaller discharge volumes at the basin scale than the simple sum of runoff of the individual sub-areas. Thus, these processes are to be captured also in large-scale models. The different relevance of these processes for different conditions is demonstrated by a larger percentage decrease of discharge volumes in dry as compared to wet years. (2) Precipitation characteristics have a major impact on the hydrological response of semi-arid environments. In particular, underestimated rainfall intensities in the rainfall input due to the rough temporal resolution of the model and due to interpolation effects and, consequently, underestimated runoff volumes have to be compensated in the model. A scaling factor in the infiltration module or the use of disaggregated hourly rainfall data show good results in this respect. The simulation results of Wasa are characterized by large uncertainties. These are, on the one hand, due to uncertainties of the model structure to adequately represent the relevant hydrological processes. On the other hand, they are due to uncertainties of input data and parameters particularly in view of the low data availability. Of major importance is: (1) The uncertainty of rainfall data with regard to their spatial and temporal pattern has, due to the strong non-linear hydrological response, a large impact on the simulation results. (2) The uncertainty of soil parameters is in general of larger importance on model uncertainty than uncertainty of vegetation or topographic parameters. (3) The effect of uncertainty of individual model components or parameters is usually different for years with rainfall volumes being above or below the average, because individual hydrological processes are of different relevance in both cases. Thus, the uncertainty of individual model components or parameters is of different importance for the uncertainty of scenario simulations with increasing or decreasing precipitation trends. (4) The most important factor of uncertainty for scenarios of water availability in the study area is the uncertainty in the results of global climate models on which the regional climate scenarios are based. Both a marked increase or a decrease in precipitation can be assumed for the given data. Results of model simulations for climate scenarios until the year 2050 show that a possible future change in precipitation volumes causes a larger percentage change in runoff volumes by a factor of two to three. In the case of a decreasing precipitation trend, the efficiency of new reservoirs for securing water availability tends to decrease in the study area because of the interaction of the large number of reservoirs in retaining the overall decreasing runoff volumes. Semiaride Gebiete sind auf Grund der klimatischen Bedingungen durch geringe Wasserressourcen gekennzeichnet. Ein zukünftig steigender Wasserbedarf in Folge von Bevölkerungswachstum und ökonomischer Entwicklung sowie eine geringere Wasserverfügbarkeit durch mögliche Klimaänderungen können dort zu einer Verschärfung der vielfach schon heute auftretenden Wasserknappheit führen. Das Verständnis der Mechanismen und Wechselwirkungen des komplexen Systems von Mensch und Umwelt sowie die quantitative Bestimmung zukünftiger Veränderungen in der Menge, der zeitlichen Verteilung und der Qualität von Wasserressourcen sind eine grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung von nachhaltigen Maßnahmen des Wassermanagements mit dem Ziel einer höheren Anpassungsfähigkeit dieser Regionen gegenüber künftigen Änderungen. Hierzu sind dynamische integrierte Modelle unerlässlich, die als eine Komponente ein hydrologisches Modell beinhalten. Vorrangiges Ziel dieser Arbeit ist daher die Erstellung eines hydrologischen Modells zur großräumigen Bestimmung der Wasserverfügbarkeit unter sich ändernden Umweltbedingungen in semiariden Gebieten. Als Untersuchungsraum dient der im semiariden tropischen Nordosten Brasiliens gelegene Bundestaat Ceará (150 000 km2). Die mittleren Jahresniederschläge in diesem Gebiet liegen bei 850 mm innerhalb einer etwa fünfmonatigen Regenzeit. Mit vorwiegend kristallinem Grundgebirge und geringmächtigen Böden stellt Oberflächenwasser den größten Teil der Wasserversorgung bereit. Die Region war wiederholt von Dürren betroffen, die zu schweren ökonomischen Schäden und sozialen Folgen wie Migration aus den ländlichen Gebieten geführt haben. Das hier entwickelte hydrologische Modell Wasa (Model of Water Availability in Semi-Arid Environments) ist ein deterministisches, flächendifferenziertes Modell, das aus konzeptionellen, prozess-basierten Ansätzen aufgebaut ist. Die Wasserverfügbarkeit (Abfluss im Gewässernetz, Speicherung in Stauseen, Bodenfeuchte) wird mit täglicher Auflösung bestimmt. Als räumliche Zieleinheiten können Teileinzugsgebiete, Rasterzellen oder administrative Einheiten (Gemeinden) gewählt werden. Letztere ermöglichen die Kopplung des Modells im Rahmen der integrierten Modellierung mit Modulen, die nicht auf der Basis natürlicher Raumeinheiten arbeiten. Im Rahmen eines neuen skalenübergreifenden, hierarchischen Ansatzes werden in Wasa die genannten Zieleinheiten in kleinere räumliche Modellierungseinheiten unterteilt. Die ausgewiesenen Landschaftseinheiten erfassen insbesondere die strukturierte Variabilität von Gelände-, Boden- und Vegetationseigenschaften entlang von Toposequenzen in ihrem Einfluss auf Bodenfeuchte und Abflussbildung. Laterale hydrologische Prozesse auf kleiner Skala, wie die für semiaride Bedingungen bedeutsame Wiederversickerung von Oberflächenabfluss, können somit auch in der erforderlichen großskaligen Modellanwendung vereinfacht wiedergegeben werden. In Abhängigkeit von der Auflösung der verfügbaren Daten wird in Wasa die kleinskalige Variabilität nicht räumlich explizit sondern über die Verteilung von Flächenanteilen subskaliger Einheiten und über statistische Übergangshäufigkeiten für laterale Flüsse zwischen den Einheiten berücksichtigt. Weitere Modellkomponenten von Wasa, die spezifische Bedingungen semiarider Gebiete berücksichtigen, sind: (1) Ein Zwei-Schichten-Modell zur Bestimmung der Evapotranspiration berücksichtigt auch den Energieumsatz an der Bodenoberfläche (inklusive Bodenverdunstung), der in Anbetracht der meist lichten Vegetationsbedeckung von Bedeutung ist. Die Vegetationsparameter werden zudem flächen- und zeitdifferenziert in Abhängigkeit vom Auftreten der Regenzeit modifiziert. (2) Das Infiltrationsmodul bildet insbesondere Oberflächenabfluss durch Infiltrationsüberschuss als dominierender Abflusskomponente ab. (3) Zur aggregierten Beschreibung der Wasserbilanz von im Modell nicht einzeln erfassbaren Stauseen wird ein Speichermodell unter Berücksichtigung verschiedener Größenklassen und ihrer Interaktion über das Gewässernetz eingesetzt. (4) Ein Modell zur Bestimmung der Entnahme durch Wassernutzung in verschiedenen Sektoren ist an Wasa gekoppelt. (5) Ein Kaskadenmodell zur zeitlichen Disaggregierung von Niederschlagszeitreihen, das in dieser Arbeit speziell für tropische konvektive Niederschlagseigenschaften angepasst wird, wird zur Erzeugung höher aufgelöster Niederschlagsdaten verwendet. Alle Modellparameter von Wasa können von physiographischen Gebietsinformationen abgeleitet werden, sodass eine Modellkalibrierung primär nicht erforderlich ist. Die Modellanwendung von Wasa für historische Zeitreihen ergibt im Allgemeinen eine gute Übereinstimmung der Simulationsergebnisse für Abfluss und Stauseespeichervolumen mit Beobachtungsdaten in unterschiedlich großen Einzugsgebieten. Die mittlere Wasserbilanz sowie die hohe monatliche und jährliche Variabilität wird vom Modell angemessen wiedergegeben. Die Grenzen der Anwendbarkeit des Modell-konzepts zeigen sich am deutlichsten in Teilgebieten mit Abflusskomponenten aus tieferen Grundwasserleitern, deren Dynamik ohne Kalibrierung nicht zufriedenstellend abgebildet werden kann. Die Modellanwendungen zeigen weiterhin: (1) Laterale Prozesse der Umverteilung von Bodenfeuchte und Abfluss auf der Hangskala, vor allem die Wiederversickerung von Oberflächenabfluss, führen auf der Skala von Einzugsgebieten zu deutlich kleineren Abflussvolumen als die einfache Summe der Abflüsse der Teilflächen. Diese Prozesse sollten daher auch in großskaligen Modellen abgebildet werden. Die unterschiedliche Ausprägung dieser Prozesse für unterschiedliche Bedingungen zeigt sich an Hand einer prozentual größeren Verringerung der Abflussvolumen in trockenen im Vergleich zu feuchten Jahren. (2) Die Niederschlagseigenschaften haben einen sehr großen Einfluss auf die hydrologische Reaktion in semiariden Gebieten. Insbesondere die durch die grobe zeitliche Auflösung des Modells und durch Interpolationseffekte unterschätzten Niederschlagsintensitäten in den Eingangsdaten und die daraus folgende Unterschätzung von Abflussvolumen müssen im Modell kompensiert werden. Ein Skalierungsfaktor in der Infiltrationsroutine oder die Verwendung disaggregierter stündlicher Niederschlagsdaten zeigen hier gute Ergebnisse. Die Simulationsergebnisse mit Wasa sind insgesamt durch große Unsicherheiten gekennzeichnet. Diese sind einerseits in Unsicherheiten der Modellstruktur zur adäquaten Beschreibung der relevanten hydrologischen Prozesse begründet, andererseits in Daten- und Parametersunsicherheiten in Anbetracht der geringen Datenverfügbarkeit. Von besonderer Bedeutung ist: (1) Die Unsicherheit der Niederschlagsdaten in ihrem räumlichen Muster und ihrer zeitlichen Struktur hat wegen der stark nicht-linearen hydrologischen Reaktion einen großen Einfluss auf die Simulationsergebnisse. (2) Die Unsicherheit von Bodenparametern hat im Vergleich zu Vegetationsparametern und topographischen Parametern im Allgemeinen einen größeren Einfluss auf die Modellunsicherheit. (3) Der Effekt der Unsicherheit einzelner Modellkomponenten und -parameter ist für Jahre mit unter- oder überdurchschnittlichen Niederschlagsvolumen zumeist unterschiedlich, da einzelne hydrologische Prozesse dann jeweils unterschiedlich relevant sind. Die Unsicherheit einzelner Modellkomponenten- und parameter hat somit eine unterschiedliche Bedeutung für die Unsicherheit von Szenarienrechnungen mit steigenden oder fallenden Niederschlagstrends. (4) Der bedeutendste Unsicherheitsfaktor für Szenarien der Wasserverfügbarkeit für die Untersuchungsregion ist die Unsicherheit der den regionalen Klimaszenarien zu Grunde liegenden Ergebnisse globaler Klimamodelle. Eine deutliche Zunahme oder Abnahme der Niederschläge bis 2050 kann gemäß den hier vorliegenden Daten für das Untersuchungsgebiet gleichermaßen angenommen werden. Modellsimulationen für Klimaszenarien bis zum Jahr 2050 ergeben, dass eine mögliche zukünftige Veränderung der Niederschlagsmengen zu einer prozentual zwei- bis dreifach größeren Veränderung der Abflussvolumen führt. Im Falle eines Trends von abnehmenden Niederschlagsmengen besteht in der Untersuchungsregion die Tendenz, dass auf Grund der gegenseitigen Beeinflussung der großen Zahl von Stauseen beim Rückhalt der tendenziell abnehmenden Abflussvolumen die Effizienz von neugebauten Stauseen zur Sicherung der Wasserverfügbarkeit zunehmend geringer wird. --- Anmerkung: Der Autor ist Träger des von der Universitätsgesellschaft Potsdam e.V. vergebenen Wissenschaftspreises zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für die beste Dissertation des Jahres 2002/2003 an der Universität Potsdam.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kramer, Florian
Heutige Pkw sind zum Schutz der Insassen bei Frontalkollisionen zu etwa 90 % fahrerseitig und zu ca. 70 % auf der Beifahrerseite mit Airbags ausgestattet, während die Seiten-Airbags zum Schutz des Kopfes und des Thorax von Insassen bei Seitenkollisionen nur mit ungefähr 40 bis 50% vertreten sind [1]. Weitere Schutzmaßnahmen wie Fuß- und Fond-Airbags befinden sich im Entwicklungsstadium, ihr Einsatz in der Serie ist umstritten und wird sich, wenn überhaupt, nur in Einzelfällen durchsetzen. In Bild C3-1 sind Airbags dargestellt, die heute serienmäßig in Pkw anzutreffen sind.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bölke, Klaus-Peter
Die Nachweise einer schadlosen Ableitung von Abwässern lassen sich bis weit in die Vergangenheit zurückverfolgen. Sie waren bereits zur damaligen Zeit eine Forderung zur Pflege der öffentlichen Reinlichkeit. Der Kanalisationsbau ist auch immer ein Ausdruck der Kultur eines Volkes gewesen. So kann festgestellt werden, dass im Zusammenhang mit der Hochkultur eines Volkes auch der Kanalbau ein vorherrschendes Thema war. Der Kanalbau steht auch in einem engen Zusammenhang mit dem Wasserleitungsbau. Es ist nur logisch, dass dort wo Wasser teilweise aus großer Entfernung herangeführt worden ist, dieses dann nach Gebrauch auch wieder schadlos beseitigt werden musste.
Rotter, Gabriele; Brinkhaus, Benno
2017-01-01
Hintergrund: Das Vorhandensein einer Hiatushernie kann das Auftreten einer gastroösophagealen Refluxerkrankung (GERD) als Komplikation bedingen. Konventionelle medizinische Therapiemaßnahmen können zu unerwünschten Ereignissen und Rezidiven führen. Bisher sind die Effekte von osteopathischen Behandlungen bei Hiatushernie und GERD nicht bekannt. Fallbericht: Eine 59-jährige Patientin mit endoskopisch diagnostizierter chronischer Gastritis, GERD und Hiatushernie beklagte einen persistierenden gastroösophagealen Reflux trotz konventionell-medizinischer konservativer Therapie. Die osteopathische Diagnostik ergab eine funktionelle Störung im Bereich des Magens und der Kardia mit einer Beteiligung zugehöriger Reflexzonen. Nach einer osteopathischen Behandlung als individuelle, befundorientierte Therapie ließen die Beschwerden erheblich nach. Die Hiatushernie war nach einer dieser Behandlung endoskopisch nicht mehr nachweisbar. Schlussfolgerungen: Dieser Fallbericht schildert die Symptomreduktion einer GERD nach osteopathischer Behandlung. In der endoskopischen Folgeuntersuchung fand sich die initial diagnostizierte Hiatushernie nicht mehr, diese Befund änderung könnte jedoch auf die unterschiedlichen Untersucher zurückgeführt werden. Prospektive kontrollierte klinische Studien sind notwendig, um den Stellenwert von osteopathischen Behandlungen bei GERD mit Hiatushernie zu untersuchen. © 2017 The Author(s). Published by S. Karger GmbH, Freiburg.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Marwan, Norbert
2003-09-01
In this work, different aspects and applications of the recurrence plot analysis are presented. First, a comprehensive overview of recurrence plots and their quantification possibilities is given. New measures of complexity are defined by using geometrical structures of recurrence plots. These measures are capable to find chaos-chaos transitions in processes. Furthermore, a bivariate extension to cross recurrence plots is studied. Cross recurrence plots exhibit characteristic structures which can be used for the study of differences between two processes or for the alignment and search for matching sequences of two data series. The selected applications of the introduced techniques to various kind of data demonstrate their ability. Analysis of recurrence plots can be adopted to the specific problem and thus opens a wide field of potential applications. Regarding the quantification of recurrence plots, chaos-chaos transitions can be found in heart rate variability data before the onset of life threatening cardiac arrhythmias. This may be of importance for the therapy of such cardiac arrhythmias. The quantification of recurrence plots allows to study transitions in brain during cognitive experiments on the base of single trials. Traditionally, for the finding of these transitions the averaging of a collection of single trials is needed. Using cross recurrence plots, the existence of an El Niño/Southern Oscillation-like oscillation is traced in northwestern Argentina 34,000 yrs. ago. In further applications to geological data, cross recurrence plots are used for time scale alignment of different borehole data and for dating a geological profile with a reference data set. Additional examples from molecular biology and speech recognition emphasize the suitability of cross recurrence plots. Diese Arbeit beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten und Anwendungen von Recurrence Plots. Nach einer Übersicht über Methoden, die auf Recurrence Plots basieren, werden neue Komplexitätsmaße eingeführt, die geometrische Strukturen in den Recurrence Plots beschreiben. Diese neuen Maße erlauben die Identifikation von Chaos-Chaos-Übergängen in dynamischen Prozessen. In einem weiteren Schritt werden Cross Recurrence Plots eingeführt, mit denen zwei verschiedene Prozesse untersucht werden. Diese bivariate Analyse ermöglicht die Bewertung von Unterschieden zwischen zwei Prozessen oder das Anpassen der Zeitskalen von zwei Zeitreihen. Diese Technik kann auch genutzt werden, um ähnliche Abschnitte in zwei verschiedenen Datenreihen zu finden. Im Anschluß werden diese neuen Entwicklungen auf Daten verschiedener Art angewendet. Methoden, die auf Recurrence Plots basieren, können an die speziellen Probleme angepaßt werden, so daß viele weitere Anwendungen möglich sind. Durch die Anwendung der neu eingeführten Komplexitätsmaße können Chaos-Chaos-Übergänge in Herzschlagdaten vor dem Auftreten einer lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung festgestellt werden, was für die Entwicklung neuer Therapien dieser Herzrhythmusstörungen von Bedeutung sein könnte. In einem weiteren Beispiel, in dem EEG-Daten aus einem kognitiv orientierten Experiment untersucht werden, ermöglichen diese Komplexitätsmaße das Erkennen von spezifischen Reaktionen im Gehirn bereits in Einzeltests. Normalerweise können diese Reaktionen erst durch die Auswertung von vielen Einzeltests erkannt werden. Mit der Hilfe von Cross Recurrence Plots wird die Existenz einer klimatischen Zirkulation, die der heutigen El Niño/ Southern Oscillation sehr ähnlich ist, im Nordwesten Argentiniens vor etwa 34000 Jahren nachgewiesen. Außerdem können mit Cross Recurrence Plots die Zeitskalen verschiedener Bohrlochdaten aufeinander abgeglichen werden. Diese Methode kann auch dazu genutzt werden, ein geologisches Profil mit Hilfe eines Referenzprofiles mit bekannter Zeitskala zu datieren. Weitere Beispiele aus den Gebieten der Molekularbiologie und der Spracherkennung unterstreichen das Potential dieser Methode.
VITAMIN B6 (PYRIDOXINE HYDROCHLORIDE) TOXICOSIS IN FALCONS.
Samour, Jaime; Perlman, Janine; Kinne, Jörg; Baskar, Vijay; Wernery, Ulrich; Dorrestein, Gerry
2016-06-01
This manuscript reports three independent accidental cases of vitamin (Vit) B6 toxicosis in gyrfalcons (Falco rusticolus) and peregrine falcons (Falco peregrinus) and a toxicology study that was conducted to characterize the clinical responses of gyrfalcons and gyrfalcon × peregrine falcons to a range of single intramuscular (IM) and oral (PO) doses of Vit B6. Both lethal and nonlethal doses were determined. Twelve female gyrfalcons died following IM injection of 1 ml of a vitamin B preparation. Within 30 min of injection, the birds passed pistachio green-colored urates and progressed to vomiting, anorexia, cessation of normal activity, ptosis, collapse, and death, occurring 24-36 hr post injections. Three individuals vomited frothy, partially digested blood and had clonic spasms and convulsions. Postmortem and histopathology revealed multifocal severe hepatic necrosis, splenic lymphoid tissue depletion and hemorrhages with arterial necrosis, and acute renal tubular necrosis. Following administration of a different, oral, mineral-vitamin supplement, a total of 21 peregrine falcons in two separate European facilities died suddenly. Histology of the liver showed diffuse congestion and multifocal coagulative necrosis with mild infiltration of heterophils. The particular nutritional supplement, used by both breeders, was analyzed and found to contain 5-9.7% Vit B6. Other randomly selected lots of the product contained 0.007-0.27% Vit B6. According to the product label, Vit B6 should have been present at 0.004%. To confirm the hypothesis that Vit B6 was responsible for the deaths of the falcons in Abu Dhabi, Vit B6 (British Pharmacopoeia [BP] grade) in powder form was diluted in water for injection and administered IM to four groups of falcons. Groups of four gyrfalcon × peregrine hybrid falcons or gyrfalcons (or both) were given a single IM dose of 5, 10, 15, or 20 mg/kg of Vit B6 or received an oral dose of 25, 50, or 75 mg of Vit B6. Only birds in the lowest-dose groups survived. The maximum nonlethal single doses of Vit B6 in falcons were 5 mg/kg i.m. and 25 mg/kg p.o.
AMANDA and D0 as a Test Environment for the LHC Computing Grid (in German)
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Harenberg, Torsten
2005-08-01
Die Suche nach den Grundbausteinen der Materie und nach den Kräften, die zwischen ihnen wirken, ist das Forschungsgebiet der Hochenergiephysik. Mit immer größer werdenden Teilchenbeschleunigern erreicht man immer tiefer gehende Erkenntnisse und dringt dabei in Energiebereiche vor, wie sie kurz nach dem Urknall herrschten. Im Moment ist das Tevatron am Fermilab der energ piereichste Teilchenbeschleuniger der Welt mit einer Schwerpunktsenergie von √s = 1, 96 TeV. Um die bei diesen hohen Energien entstehende Anzahl von Teilchen zu messen, sind auch immer höher auflösende Detektoren nötig. Dem wurde dadurch Rechnung getragen, dass mit der Steigerung der Schwerpunktsenergie am Tevatron auch diemore » Detektoren DØ und CDF1) teilweise erneuert wurden.« less
Airborne laser-spark for ambient desorption/ionisation.
Bierstedt, Andreas; Riedel, Jens
A novel direct sampling ionisation scheme for ambient mass spectrometry is presented. Desorption and ionisation are achieved by a quasi-continuous laser induced plasma in air. Since there are no solid or liquid electrodes involved the ion source does not suffer from chemical interferences or fatigue originating from erosive burning or from electrode consumption. The overall plasma maintains electro-neutrality, minimising charge effects and accompanying long term drift of the charged particles trajectories. In the airborne plasma approach the ambient air not only serves as the plasma medium but at the same time also slows down the nascent ions via collisional cooling. Ionisation of the analyte molecules does not occur in the plasma itself but is induced by interaction with nascent ionic fragments, electrons and/or far ultraviolet photons in the plasma vicinity. At each individual air-spark an audible shockwave is formed, providing new reactive species, which expands concentrically and, thus, prevents direct contact of the analyte with the hot region inside the plasma itself. As a consequence the interaction volume between plasma and analyte does not exceed the threshold temperature for thermal dissociation or fragmentation. Experimentally this indirect ionisation scheme is demonstrated to be widely unspecific to the chemical nature of the analyte and to hardly result in any fragmentation of the studied molecules. A vast ensemble of different test analytes including polar and non-polar hydrocarbons, sugars, low mass active ingredients of pharmaceuticals as well as natural biomolecules in food samples directly out of their complex matrices could be shown to yield easily accessible yet meaningful spectra. Since the plasma medium is humid air, the chemical reaction mechanism of the ionisation is likely to be similar to other ambient ionisation techniques. Wir stellen hier eine neue Ionisationsmethode für die Umgebungsionisation (ambient ionisation) vor. Sowohl die Desorption als auch die Ionisation erfolgen hierbei durch ein laserbetriebenes Luftplasma. Die Abwesenheit fester oder flüssiger Elektroden hat zur Folge, dass die Methode weder unter chemischen Interferenzen noch unter Verschleiß durch Korrosionsbrand oder abgetragenes Elektrodenmaterial leidet. Insgesamt betrachtet herrscht in dem Plasma Elektroneutralität, wodurch Aufladungseffekte minimiert werden, die andernfalls zu einer langfristigenÄderung der Flugbahnen von Ionen während der Experimente führen kann. In dem Ansatz eine freischwebende Luftentladung bei Atmosphärendruck zu verwenden agiert die Luft nicht nur als Plasmamedium sondert dient zusätzlich als Badgas für die stoßinduzierte Kühlung der entstehenden Ionen. Die Ionisierung der Analytmoleküle erfolgt nicht unmittelbar im Plasma sondern in dessen direkter Umgebung durch Wechselwirkung mit freigesetzten ionischen Luftspezies, freien Elektronen oder Photonen im kurzwelligen ultravioletten Bereich. Jede Laserentladung erzeugt eine hörbare Stoßwelle, in welcher neu produzierte reaktive Spezies freigesetzt werden, welche sich konzentrisch ausbreiten, so dass eine Diffusion der Analytmoleküle ins heiße Innere des Plasmas verhindert wird. Daraus folgt, dass im Interaktionsvolumen zwischen Plasma und Analyt der Temperaturgrenzwert für eine thermische Dissoziation oder Fragmentierung der Moleküle nicht überschritten wird. Experimentell konnte belegt werden, dass das vorgestellte Ionisierungsschema sehr unselektiv bezüglich der chemischen Analytklasse ist und kaum Fragmentierungsprodukte beobachtet werden können. Messungen einer breitgefächerten Auswahl unterschiedlicher Testsubstanzen, wie beispielsweise polarer und unpolarer Kohlenwasserstoffe, Zuckern, niedermolekularer pharmazeutischer Wirkstoffe, sowie natürlicher Biomoleküle in Lebensmittelproben unmittelbar aus ihren komplexen Matrizes, führten zu aussagekräftigen Massenspektren. Zumal das Lasermedium feuchte Luft ist, scheint der Reaktionsmechanismus dem anderer Atmosphärendruckionisierungsmethoden zuähneln.
Winning the game: brain processes in expert, young elite and amateur table tennis players
Wolf, Sebastian; Brölz, Ellen; Scholz, David; Ramos-Murguialday, Ander; Keune, Philipp M.; Hautzinger, Martin; Birbaumer, Niels; Strehl, Ute
2014-01-01
This study tested two hypotheses: (1) compared with amateurs and young elite, expert table tennis players are characterized by enhanced cortical activation in the motor and fronto-parietal cortex during motor imagery in response to table tennis videos; (2) in elite athletes, world rank points are associated with stronger cortical activation. To this aim, electroencephalographic data were recorded in 14 expert, 15 amateur and 15 young elite right-handed table tennis players. All subjects watched videos of a serve and imagined themselves responding with a specific table tennis stroke. With reference to a baseline period, power decrease/increase of the sensorimotor rhythm (SMR) during the pretask- and task period indexed the cortical activation/deactivation (event-related desynchronization/synchronization, ERD/ERS). Regarding hypothesis (1), 8–10 Hz SMR ERD was stronger in elite athletes than in amateurs with an intermediate ERD in young elite athletes in the motor cortex. Regarding hypothesis (2), there was no correlation between ERD/ERS in the motor cortex and world rank points in elite experts, but a weaker ERD in the fronto-parietal cortex was associated with higher world rank points. These results suggest that motor skill in table tennis is associated with focused excitability of the motor cortex during reaction, movement planning and execution with high attentional demands. Among elite experts, less activation of the fronto-parietal attention network may be necessary to become a world champion. PMID:25386126
Hu, L.; Zhang, Z.G.; Mouraux, A.; Iannetti, G.D.
2015-01-01
Transient sensory, motor or cognitive event elicit not only phase-locked event-related potentials (ERPs) in the ongoing electroencephalogram (EEG), but also induce non-phase-locked modulations of ongoing EEG oscillations. These modulations can be detected when single-trial waveforms are analysed in the time-frequency domain, and consist in stimulus-induced decreases (event-related desynchronization, ERD) or increases (event-related synchronization, ERS) of synchrony in the activity of the underlying neuronal populations. ERD and ERS reflect changes in the parameters that control oscillations in neuronal networks and, depending on the frequency at which they occur, represent neuronal mechanisms involved in cortical activation, inhibition and binding. ERD and ERS are commonly estimated by averaging the time-frequency decomposition of single trials. However, their trial-to-trial variability that can reflect physiologically-important information is lost by across-trial averaging. Here, we aim to (1) develop novel approaches to explore single-trial parameters (including latency, frequency and magnitude) of ERP/ERD/ERS; (2) disclose the relationship between estimated single-trial parameters and other experimental factors (e.g., perceived intensity). We found that (1) stimulus-elicited ERP/ERD/ERS can be correctly separated using principal component analysis (PCA) decomposition with Varimax rotation on the single-trial time-frequency distributions; (2) time-frequency multiple linear regression with dispersion term (TF-MLRd) enhances the signal-to-noise ratio of ERP/ERD/ERS in single trials, and provides an unbiased estimation of their latency, frequency, and magnitude at single-trial level; (3) these estimates can be meaningfully correlated with each other and with other experimental factors at single-trial level (e.g., perceived stimulus intensity and ERP magnitude). The methods described in this article allow exploring fully non-phase-locked stimulus-induced cortical oscillations, obtaining single-trial estimate of response latency, frequency, and magnitude. This permits within-subject statistical comparisons, correlation with pre-stimulus features, and integration of simultaneously-recorded EEG and fMRI. PMID:25665966
17. HISTORIC VIEW OF ROCKET & LAUNCH STAND DESIGNED BY ...
17. HISTORIC VIEW OF ROCKET & LAUNCH STAND DESIGNED BY HERMANN OBERTH AND RUDOLF NEBEL FOR THE MOVIE DIE FRAU IM MOND (THE WOMAN ON THE MOON). THE LAUNCH STAND WAS MODIFIED BY THE VFR FOR THE FIRST TEST STAND AT RAKETENFLUGPLATZ NEAR BERLIN. - Marshall Space Flight Center, Redstone Rocket (Missile) Test Stand, Dodd Road, Huntsville, Madison County, AL
Kants Theorie der Sonne: Physikgeschichte
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Jacobi, Manfred
2005-01-01
Im Rahmen seiner Kosmogonie entwickelte der junge Immanuel Kant eine Theorie der Sonne. Sie ist ein einzigartiges Zeugnis seiner intuitiven Vorstellungskraft und beweist auch die Leistungsfähigkeit der damaligen, vorwiegend von Newton geprägten Weltsicht. Entstehung, Aufbau und Dynamik der Sonne werden in Kants Theorie ebenso erklärt wie etwa das Phänomen der Sonnenflecken.
Code of Federal Regulations, 2011 CFR
2011-01-01
... could communicate with a safety system. In this case, appropriate isolation devices would be required at..., feedwater flow, and reactor power; (2) Safety injection: Reactor core isolation cooling flow, high-pressure... data points identified in the ERDS Data Point Library 9 (site specific data base residing on the ERDS...
Code of Federal Regulations, 2010 CFR
2010-01-01
... could communicate with a safety system. In this case, appropriate isolation devices would be required at..., feedwater flow, and reactor power; (2) Safety injection: Reactor core isolation cooling flow, high-pressure... data points identified in the ERDS Data Point Library 9 (site specific data base residing on the ERDS...
Analyse der Literatur zu Klimawirkungen in Deutschland: ein Gesamtbild mit Lücken
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fleischhauer, Mark; Greiving, Stefan; Lindner, Christian; Lückenkötter, Johannes; Schauser, Inke
Dieses Kapitel präsentiert Ergebnisse einer umfassenden Literaturauswertung zu relevanten Klimawirkungen für Deutschland, die im Rahmen des Projekts "Netzwerk Vulnerabilität" vorgenommen wurde. Es zeigt auf, dass ein aggregiertes Gesamtbild der Klimawirkungen für Deutschland als Grundlage für Folgenabschätzungen und Anpassungsplanungen noch nicht gezeichnet werden kann, da eine große Bandbreite an Ansätzen zur Bewertung von Vulnerabilitäten oder Klimawandelfolgen existiert und die gegenwärtig vorhandenen Klimawirkungs- und Vulnerabilitätsstudien von großer Heterogenität gekennzeichnet sind. Als erster Schritt wird deshalb eine Zusammenschau bereits vorhandener Ansätze geliefert.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Barkleit, Gerhard
Dem nuklearen Patt zwischen Ostblock und westlichem Staatenbündnis ist es nach weitgehend übereinstimmender Auffassung von Politik und Wissenschaft zu danken, dass der "Kalte Krieg" in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht zum weltumfassenden Flächenbrand eskalierte. An der raschen Herstellung dieses Patts waren zwei Dresdner Physiker maßgeblich beteiligt, deren einer im Manhattan-Projekt in den USA gearbeitet hatte und später in England der Spionage für die Sowjetunion und des Verrats des Know-how der Atombombe überführt wurde.
Modellierung des Einflusses der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung in der Mesoskala
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Niehoff, Daniel
2001-10-01
Seit 1990 waren mehrere der großen Flussgebiete Mitteleuropas wiederholt von extremen Hochwassern betroffen. Da sowohl die Landoberfläche als auch die Flusssysteme weiter Teile Mitteleuropas in der Vergangenheit weitreichenden Eingriffen ausgesetzt gewesen sind, wird bei der Suche nach den Ursachen für diese Häufung von Extremereignissen auch die Frage nach der Verantwortung des Menschen hierfür diskutiert. Gewässerausbau, Flächenversiegelung, intensive landwirtschaftliche Bodenbearbeitung, Flurbereinigung und Waldschäden sind nur einige Beispiele und Folgen der anthropogenen Eingriffe in die Landschaft. Aufgrund der Vielfalt der beteiligten Prozesse und deren Wechselwirkungen gibt es allerdings bislang nur Schätzungen darüber, wie sehr sich die Hochwassersituation hierdurch verändert hat. Vorrangiges Ziel dieser Arbeit ist es, mit Hilfe eines hydrologischen Modells systematisch darzustellen, in welcher Weise, in welcher Größenordnung und unter welchen Umständen die Art der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung Einfluss nimmt. Dies wird anhand exemplarischer Modellanwendungen in der hydrologischen Mesoskala untersucht. Zu diesem Zweck wurde das deterministische und flächendifferenzierte hydrologische Modell wasim-eth ausgewählt, das sich durch eine ausgewogene Mischung aus physikalisch begründeten und konzeptionellen Ansätzen auszeichnet. Das Modell wurde im Rahmen dieser Arbeit um verschiedene Aspekte erweitert, die für die Charakterisierung des Einflusses der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung wichtig sind: (1) Bevorzugtes Fließen in Makroporen wird durch eine Zweiteilung des Bodens in Makroporen und Bodenmatrix dargestellt, die schnelle Infiltration und Perkolation jenseits der hydraulischen Leitfähigkeit der Bodenmatrix ermöglicht. (2) Verschlämmung äußert sich im Modell abhängig von Niederschlagsintensität und Vegetationsbedeckungsgrad als Verschlechterung der Infiltrationsbedingungen an der Bodenoberfläche. (3) Das heterogene Erscheinungsbild bebauter Flächen mit einer Mischung aus versiegelten Bereichen und Freiflächen wird berücksichtigt, indem jede Teilfläche je nach Versiegelungsgrad in einen unversiegelten Bereich und einen versiegelten Bereich mit Anschluss an die Kanalisation aufgeteilt wird. (4) Dezentraler Rückhalt von Niederschlagswasser kann sowohl für natürliche Mulden als auch für gezielt angelegte Versickerungsmulden mit definierten Infiltrationsbedingungen simuliert werden. Das erweiterte Modell wird exemplarisch auf drei mesoskalige Teileinzugsgebiete des Rheins angewandt. Diese drei Gebiete mit einer Fläche von zwischen 100 und 500 km² wurden im Hinblick darauf ausgewählt, dass jeweils eine der drei Hauptlandnutzungskategorien Bebauung, landwirtschaftliche Nutzung oder Wald dominiert. Für die drei Untersuchungsgebiete sind räumlich explizite Landnutzungs- und Landbedeckungsszenarien entworfen worden, deren Einfluss auf die Hochwasserentstehung mit Hilfe des erweiterten hydrologischen Modells simuliert wird. Im Einzelnen werden die Auswirkungen von Verstädterung, Maßnahmen zur Niederschlagsversickerung in Siedlungsgebieten, Stilllegung agrarisch genutzter Flächen, veränderter landwirtschaftlicher Bodenbearbeitung, Aufforstung sowie von Sturmschäden in Wäldern untersucht. Diese Eingriffe beeinflussen die Interzeption von Niederschlag, dessen Infiltration, die oberflächennahen unterirdischen Fließprozesse sowie, zum Beispiel im Fall der Kanalisation, auch die Abflusskonzentration. Die hydrologischen Simulationen demonstrieren, dass die Versiegelung einer Fläche den massivsten Eingriff in die natürlichen Verhältnisse darstellt und deshalb die stärksten (negativen) Veränderungen der Hochwassersituation hervorbringt. Außerdem wird deutlich, dass eine bloße Änderung des Interzeptionsvermögens zu keinen wesentlichen Veränderungen führt, da die Speicherkapazität der Pflanzenoberflächen im Verhältnis zum Volumen hochwasserauslösender Niederschläge eher klein ist. Stärkere Veränderungen ergeben sich hingegen aus einer Änderung der Infiltrationsbedingungen. Die Grenzen der entwickelten Methodik zeigen sich am deutlichsten bei der Simulation veränderter landwirtschaftlicher Bewirtschaftungsmethoden, deren mathematische Beschreibung und zahlenmäßige Charakterisierung aufgrund der Komplexität der beteiligten Prozesse mit großen Unsicherheiten behaftet ist. Die Modellierungsergebnisse belegen darüber hinaus, dass pauschale Aussagen zum Einfluss der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung aufgrund der entscheidenden Bedeutung der klimatischen und physiographischen Randbedingungen unzulässig sind. Zu den klimatischen Randbedingungen zählen sowohl Niederschlagsintensität und -dauer als auch die Feuchtebedingungen vor einem hochwasserauslösenden Niederschlag. Die physiographischen Randbedingungen sind von der geomorphologischen und geologischen Ausstattung des Gebiets vorgegeben. Weiterhin muss der räumliche und zeitliche Maßstab, über den Aussagen getroffen werden, klar definiert sein, da sich mit steigender Einzugsgebietsgröße die relative Bedeutung sowohl der verschiedenen Niederschlagstypen als auch der physiographischen Eigenschaften verschiebt. Dies wird in der vorliegenden Arbeit im Gegensatz zu vielen anderen Untersuchungen konsequent berücksichtigt. In Abhängigkeit von Randbedingungen und räumlichen Maßstab sind aufgrund der gewonnen Erkenntnisse folgende Aussagen zum Einfluss von Landnutzungsänderungen auf die Hochwasserentstehung möglich: (1) Für intensive konvektive Niederschlagsereignisse mit tendenziell geringer Vorfeuchte ist der Einfluss der Landnutzung größer als für langanhaltende advektive Niederschläge geringer Intensität, da im ersten Fall veränderte Infiltrationsbedingungen stärker zum Tragen kommen als bei kleinen Niederschlagsintensitäten. (2) In kleinen Einzugsgebieten, wo kleinräumige Konvektivzellen zu Hochwassern führen können, ist der Einfluss der Landnutzung dementsprechend größer als in großen Flussgebieten wie dem Rheingebiet, wo vor allem langanhaltende advektive Ereignisse (unter Umständen verbunden mit Schneeschmelze) relevant sind. (3) In Gebieten mit guten Speichereigenschaften wie mächtigen, gut durchlässigen Böden und gut durchlässigem Gesteinsuntergrund ist der Einfluss der Landnutzung größer als in Gebieten mit geringmächtigen Böden und geringdurchlässigem Festgestein. Dies ist darin begründet, dass in Gebieten mit guten Speichereigenschaften bei einer Verschlechterung der Infiltrationsbedingungen mehr Speicherraum für Niederschlag verloren geht als in anderen Gebieten. Since 1990, several of the large European river basins were affected repeatedly by extreme floods. As both the landscape and the river systems in large parts of Central Europe have undergone major changes in the past, during the search for the causes of this accumulation of extreme events also the impact of human activities on flooding has been discussed. River training, surface sealing, intensive agricultural land-use, consolidation of farmland, and damages to forests are only some examples and consequences of the anthropogenic interferences with the landscape. But due to the diversity of the processes and factors involved, by now it can only be estimated how far the flood situation has changed by these interferences. Therefore, the main target of this thesis is to describe systematically in which way, to what extent and under which circumstances the land-use exerts an influence on storm-runoff generation and subsequently the discharge of rivers. This is investigated by means of exemplary model applications at the hydrological meso-scale. For this task, the deterministic and distributed hydrological model wasim-eth was chosen due to its well-balanced mixture of physically-based and conceptual approaches. In the framework of this thesis, the model has been extended in order to cope with several phenomena which are important when aiming at a characterization of the influence of land-use on flood generation: (1) Preferential flow in macropores is treated by a division of the soil into macropores and a soil matrix. This so-called double-porosity approach allows for fast infiltration and percolation beyond the hydraulic conductivity of the soil matrix. (2) Siltation expresses itself within the model as a deterioration of infiltration conditions at the soil surface, depending on precipitation intensity and the degree of vegetation covering. (3) The heterogeneous appearance of built-up areas, consisting of both sealed areas and pervious areas, is taken into account by dividing each partial area into an unsealed part and a sealed part which is connected to the sewer system. (4) Decentralized storage can be simulated for natural depressions as well as for specific infiltration measures with defined infiltration conditions. The extended model is exemplarily applied to three meso-scale tributaries of the Rhine river. These three catchments with an area of between 100 and 500 km² were chosen with regard to their prevailing land-use, one of them being heavily urbanized, one dominated by agricultural use, and one being mainly forested. For these three catchments, spatially explicit land-use and land-cover scenarios were developed. The impact of these scenarios on storm-runoff generation is being simulated using the extended hydrological model. In this context, namely urbanization, infiltration measures in settlement areas, conversion of farmland to set-aside areas, altered agricultural management practices, affor estation and storm damages in forests are taken into account. These changes influence the interception of rainfall, its infiltration into the soil, the subsurface flow processes next to the soil surface as well as, for example in the case of sewer systems, also runoff concentration. The hydrological simulations demonstrate that sealing of the soil surface is the most intensive intervention in the natural conditions among the ones which are mentioned above. Therefore it results in the strongest (negative) changes of the flooding situation in a catchment. In addition to that, the simulations show that a simple alteration in the interception capacity does not yield significant changes in catchment response, because the storage capacity of vegetation surfaces is rather low compared to the volume of storm events which normally lead to significant floods. More pronounced changes arise from modifications in the infiltration conditions. The limits of the methodology which was chosen for this thesis become obvious when simulating altered agricultural management practices. Due the complexity of the processes involved, mathematical description and parameterization is difficult and therefore afflicted with high uncertainty. In addition to that, the modelling results prove that global statements on the influence of land-use on flood generation are illegitimate because of the paramount importance of the climatic and physiographic boundary conditions. Climatic boundary conditions are precipitation intensity and duration as well as the moisture conditions before a storm event. The physiographic boundary counditions are given by the geomorphological and geological catchment properties. Furthermore, with increasing scale there is a shift in the relative importance of the different types of rainfall as well as the different geophysical catchment properties. Therefore, the spatial and temporal scale for which the results are valid have to be clearly defined. This is taken into account consequently within this thesis - in contrast to many other studies on this topic. Depending on boundary conditions and spatial scale, the findings allow the following statements regarding the influence of land-use changes on storm-runoff generation: (1) For intensive convective storm events with generally low antecedent soil moisture, the influence of land-use is greater than for long-lasting advective storm events with low rainfall intensities, because in the first case changes in the infiltration conditions are more important than during times of low precipitation intensities. (2) In small catchments, where small-scale convective cells can lead to a flood, the influence of land-use is accordingly greater than in large river basins like the Rhine basin, where long-lasting advective rainfalls (possibly in combination with snowmelt) are relevant. (3) In areas with good storage conditions like thick, permeable soils and pervious rock underneath, the influence of land-use is greater than in areas with thin soils and only slightly permeable bedrock. This is due to the fact that in case of deteriorating infiltration conditions, more storage space for precipitation is lost in areas with good storage conditions than in other areas. siehe auch: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2005/398/
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Aichelburg, P. C.
Contents: Einleitung(P. C. Aichelburg). 1. Über Zeit, Bewegung und Veränderung (Aristoteles). 2. Ewigkeit und Zeit (Plotin). 3. Was ist die Zeit? (Augustinus). 4. Von der Zeit (Immanuel Kant). 5. Newtons Ansichten über Zeit, Raum und Bewegung (Ernst Mach). 6. Über die mechanische Erklärung irreversibler Vorgänge (Ludwig Boltzmann). 7. Das Maß der Zeit (Henri Poincaré). 8. Dauer und Intuition (Henri Bergson). 9. Die Geschichte des Unendlichkeitsproblems (Bertrand Russell). 10. Raum und Zeit (Hermann Minkowski). 11. Der Unterschied von Zeit und Raum (Hans Reichenbach). 12. Newtonscher und Bergsonscher Zeitbegriff (Norbert Wiener). 13. Die Bildung des Zeitbegriffs beim Kinde (JeanPiaget).14. Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie (Kurt Gödel). 15. Der zweite Hauptsatz und der Unterschied von Vergangenheit und Zukunft (Carl Friedrich v. Weizsäcker). 16. Zeit als physikalischer Begriff (Friedrich Hund). 17. Zeitmessung und Zeitbegriff in der Astronomie (Otto Heckmann). 18. Kann die Zeit rückwärts gehen? (Martin Gardner). 19. Zeit und Zeiten (Ilya Prigogine, Isabelle Stengers). 20. Zeit als dynamische Größe in der Relativitätstheorie (P. C. Aichelburg).
Onishi, Hideaki; Otsuru, Naofumi; Kojima, Sho; Miyaguchi, Shota; Saito, Kei; Inukai, Yasuto; Yamashiro, Koya; Sato, Daisuke; Tamaki, Hiroyuki; Shirozu, Hiroshi; Kameyama, Shigeki
2018-05-08
Paired-pulse depression (PPD) has been widely used to investigate the functional profiles of somatosensory cortical inhibition. However, PPD induced by somatosensory stimulation is variable, and the reasons for between- and within-subject PPD variability remains unclear. Therefore, the purpose of this study was to clarify the factors influencing PPD variability induced by somatosensory stimulation. The study participants were 19 healthy volunteers. First, we investigated the relationship between the PPD ratio of each component (N20m, P35m, and P60m) of the somatosensory magnetic field, and the alpha, beta, and gamma band changes in power [event-related desynchronization (ERD) and event-related synchronization (ERS)] induced by median nerve stimulation. Second, because brain-derived neurotrophic factor (BDNF) gene polymorphisms reportedly influence the PPD ratio, we assessed whether BDNF genotype influences PPD ratio variability. Finally, we evaluated the test-retest reliability of PPD and the alpha, beta, and gamma ERD/ERS induced by somatosensory stimulation. Significant positive correlations were observed between the P60m_PPD ratio and beta power change, and the P60m_PPD ratio was significantly smaller for the beta ERD group than for the beta ERS group. P35m_PPD was found to be robust and highly reproducible; however, P60m_PPD reproducibility was poor. In addition, the ICC values for alpha, beta, and gamma ERD/ERS were 0.680, 0.760, and 0.552 respectively. These results suggest that the variability of PPD for the P60m deflection may be influenced by the ERD/ERS magnitude, which is induced by median nerve stimulation.
Spectra-temporal patterns underlying mental addition: an ERP and ERD/ERS study.
Ku, Yixuan; Hong, Bo; Gao, Xiaorong; Gao, Shangkai
2010-03-12
Functional neuroimaging data have shown that mental calculation involves fronto-parietal areas that are composed of different subsystems shared with other cognitive functions such as working memory and language. Event-related potential (ERP) analysis has also indicated sequential information changes during the calculation process. However, little is known about the dynamic properties of oscillatory networks in this process. In the present study, we applied both ERP and event-related (de-)synchronization (ERS/ERD) analyses to EEG data recorded from normal human subjects performing tasks for sequential visual/auditory mental addition. Results in the study indicate that the late positive components (LPCs) can be decomposed into two separate parts. The earlier element LPC1 (around 360ms) reflects the computing attribute and is more prominent in calculation tasks. The later element LPC2 (around 590ms) indicates an effect of number size and appears larger only in a more complex 2-digit addition task. The theta ERS and alpha ERD show modality-independent frontal and parietal differential patterns between the mental addition and control groups, and discrepancies are noted in the beta ERD between the 2-digit and 1-digit mental addition groups. The 2-digit addition (both visual and auditory) results in similar beta ERD patterns to the auditory control, which may indicate a reliance on auditory-related resources in mental arithmetic, especially with increasing task difficulty. These results coincide with the theory of simple calculation relying on the visuospatial process and complex calculation depending on the phonological process. Copyright 2010 Elsevier Ireland Ltd. All rights reserved.
Mikrodaten und statistische Auswertungsmethoden
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Hujer, Reinhard
Mit der zunehmenden Verfügbarkeit immer größerer Querschnitts- und Längschnittsdatensätze für Personen, Haushalte und Betriebe sowie deren Verknüpfungen hat sich die mikroökonometrische Forschung in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Dies gilt sowohl aus methodischer als auch aus empirischer, anwendungsorientierter Sicht. Mikrodaten und mikroökonometrische Ansätze dienen dazu, aktuelle, politikrelevante Fragen aufzugreifen, sie zu analysieren und fundierte politische Empfehlungen zu geben, beispielsweise im Rahmen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, der Finanzanalyse und der Marketingforschung. Die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) und deren Mitglieder haben sich in den Ausschüssen und in Hauptversammlungen kontinuierlich mit den Weiterentwicklungen der mikroökonometrischen Methodik und den empirischen Anwendungen befasst. Zahlreiche Publikationen von Mitgliedern der DStatG haben entscheidend zum kritischen Diskurs und zum wissenschaftlichen Fortschritt in diesem Bereich beigetragen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
John, Cédric Michaël
2003-08-01
This study investigated the slope carbonates of two Miocene carbonate systems: the Maltese Islands (in the Central Mediterranean) and the Marion Plateau (Northeastern Australia, drilled during ODP Leg 194). The aim of the study was to trace the impact of the Miocene cooling steps (events Mi1-Mi6) in these carbonate systems, especially the Mi3 event, which took place around 13.6 Ma and deeply impacted the marine oxygen isotope record. This event also profoundly impacted oceanographic and climatic patterns, eventually leading to the establishment of the modern ice-house world. In particular, East Antarctica became ice covered at that period. The rational behind the present study was to investigate the impact that this event had on shallow water systems in order to complement the deep-sea record and hence acquire a more global perspective on Miocene climate change. The Maltese Islands were investigated for trends in bulk-rock carbon and oxygen isotopes, as well as bulk-rock mineralogy, clay minerals analysis and organic geochemisty. Results showed that the mid Miocene cooling event deeply impacted sedimentation at that location by changing sedimentation from carbonate to clay-rich sediments. Moreover, it was discovered that each phase of Antarctic glaciation, not just the major mid Miocene event, resulted in higher terrigenous input on Malta. Mass accumulation rates revealed that this was linked to increased runoff during periods when Antarctica was glaciated, and thus that the carbonate sediments were “diluted” by clay-rich sediments. The model subsequently developed to explain this implies feedback from Antarctic glaciations creating cold, dense air masses that push the ITCZ Northward, thus increasing precipitation on the North African subcontinent. Increased precipitation (or stronger African monsoon) accelerated continental weathering and runoff, thus bringing more terrigenous sediment to the paleo-location of the slope sediments of Malta. Spectral analysis of carbonate content and organic matter geochemical analysis furthermore suggest that the clay-rich intervals are similar to sapropelic deposits. On the Marion Plateau, trends in oxygen and carbon isotopes were obtained by measuring Cibicidoides spp foraminifers. Moreover, carbonate content was reconstructed using a chemical method (coulometer). Results show that the mid Miocene cooling step profoundly affected this system: a major drop in accumulation rates of carbonates occurs precisely at 13.8 Ma, around the time of the East Antarctic ice sheet formation. Moreover, sedimentation changes occurred at that time, carbonate fragments coming from neritic environments becoming less abundant, planktonic foraminifer content increasing and quartz and reworked glauconite being deposited. Conversely, a surprising result is that the major N12-N14 sea-level fall occurring around 11.5 Ma did not impact the accumulation of carbonates on the slope. This was unexpected since carbonate platform are very sensitive to sea-level changes. The model developed to explain that mass accumulation rates of carbonates diminished around 13.6 Ma (Mi3 Event) instead of 11.5 Ma (N12-N14 event), suggests that oceanic currents were controlling slope carbonate deposition on the Marion Plateau prior to the mid-Miocene, and that the mid Miocene event considerably increase their strength, hence reducing the amount of carbonate being deposited on slope sites. Moreover, by combining results from deep-sea oxygen isotopes with sea-level estimates based on coastal onlaps made during Leg 194, we constrain the amplitude of the N12-N14 sea-level fall to 90 meters. When integrating isotopic results from this study, this amplitude is lowered to 70 meters. A general conclusion of this work is that the mid Miocene climatic shift did impact carbonate systems, at least at the two locations studied. However, the nature of this response was highly dependant on the regional settings, in particular the presence of land mass (Malta) and the absence of a barrier to shelter from the effects of open ocean (Marion Plateau). Im Rahmen dieser Doktorarbeit wurden die Hangkarbonate von zwei miozänen heterozoischen Karbonatsystemen näher untersucht: die Malta Inselgruppe (zentrales Mittelmeer) und das Marion Plateau (Nordost Australien, ODP Leg 194). Die Auswirkungen der mittelmiozänen Abkühlung (Mi3), die auf 13.6 Ma datiert wird und starken Einfluß auf die Sauerstoffisotopenkurve hatte, in den oben genannten Flachwassersystemen stellten das Ziel dieser Arbeit dar. Dieses Abkühlungsereignis beeinflußte außerdem sehr stark die ozeanographischen und klimatischen Muster, die im weiteren Verlauf zum modernen Eishausklima führten. So steht insbesondere die Vereisung von Ostantarktika mit diesem Ereignis in Verbindung. Diese Arbeit untersucht den Einfluß dieses Ereignisses auf Flachwassersysteme, um vorliegende Untersuchungen in Tiefwassersystemen zu ergänzen und so zum globalen Verständnis des miozänen Klimawechsels beizutragen. Die Profile auf der Maltainselgruppe wurden mit Hilfe von Kohlenstoff- und Sauerstoffisotopen Auswertungen im Gesamtgestein, Gesamtgesteinmineralogie, Tonmineralanalyse und organischer Geochemie untersucht. Durch einen Wechsel von karbonatischeren zu tonigeren Sedimenten beeinflußte das mittelmiozäne Abkühlungsereignis die Sedimentation in diesem Gebiet sehr stark. Weiterhin wurde beobachtet, daß jede Phase der antarktischen Vereisung, nicht nur das mittelmiozäne Hauptereignis, zu einem erhöhten terrigenen Eintrag in den Hangsedimenten der Maltainselgruppe führte. Akkumulationsraten zeigen, daß dieser erhöhte terrigene Eintrag den einzelnen Vereisungsperioden zusammenhängt und die karbonatischen Sedimente durch tonreiche Sedimente “verunreinigt” wurden. Das daraufhin entwickelte Modell erklärt diesen erhöhten terrigenen Eintrag mit einer nordwärtigen Verlagerung der innertropischen Konvergenzzone durch die Bildung von kalten, dichten Luftmassen, die zu verstärkten Niederschlägen in Nordafrika führten. Diese verstärkten Niederschläge (oder verstärkter afrikanischer Monsun) beeinflußten die kontinentale Verwitterung und den Eintrag, mit der Folge, daß verstärkt terrigene Sedimente im Bereich der Hangsedimente der Maltainselgruppe abgelagert wurden. Die tonreichen Intervalle weisen Ähnlichkeiten zu sapropelischen Ablagerungen auf, was mit Hilfe der Spektral analyse des Karbonatgehalts und der geochemischen Analyse des organischen Materials gezeigt wurde. Auf dem Marion Plateau wurden die Sauerstoff- und Kohlenstoffisotopenkurven anhand von Foraminiferen der Gattung Cibicidoides spp. rekonstruiert. Der Karbonatgehalt wurde mit Hilfe einer chemischen Methode (Coulometer) ermittelt. Genauso wie die Sedimente der Maltainselgruppe beeinflußte das mittelmiozäne Abkühlungsereignis (Mi3) auch die Sedimente auf dem Marion Plateau. So kam es bei 13,8 Ma, in etwa zur Zeit der Vereisung von Ostantarktika, zu einem Abfall der Karbonatakkumulationsraten. Weiterhin traten Änderungen in der Zusammensetzung der Sedimente auf, so nehmen neritische Karbonatfragmente ab, der planktische Foraminiferengehalt nimmt zu und es wurden verstärkt Quarz und Glaukonit abgelagert. Ein überraschendes Ergebnis ist die Tatsache, daß der große N12-N14 Meeresspiegelabfall um 11,5 Ma die Akkumulationsraten der Karbonate auf dem Hang nicht beeinflußte. Dieses Ergebnis ist umso erstaunlicher, da Karbonatplattformen normalerweise sehr sensitiv auf Meeresspiegeländerungen reagieren. Der Grund, warum sich die Karbonatakkumulationsraten schon um 13,6 Ma (Mi3) und nicht erst um 11,5 Ma (N12-N14) verringerten, liegt in der Tatsache, daß die ozeanischen Strömungen die Karbonatsedimentation auf dem Hang des Marion Plateau schon im Miozän kontrollierten. Das mittelmiozäne Ereignis (Mi3) erhöhte die Stärke diese Strömungen und als eine Ursache wurde die Karbonatakkumulation auf den Hängen reduziert. Die Amplitude des N12-N14 Meeresspiegelabfalls liegt bei 90 m unter der Berücksichtigung der Sauerstoffisotopendaten aus der Tiefsee und Berechnungen des Meeresspiegels anhand des “coastal onlaps”, die während Leg 194 gemacht wurden. Die Isotopendaten dieser Arbeit weisen hingegen auf einen verringerten Meeresspiegelabfall von 70 m hin. Als allgemeine Schlußfolgerung kann gesagt werden, daß der mittelmiozäne Klimaumschwung die Karbonatsysteme zumindest an den beiden untersuchten Lokalitäten beeinflußt hat. Allerdings waren die Auswirkungen sehr von den unterschiedlichen lokalen Gegebenheiten abhängig. Insbesondere wirkten sich die Anwesenheit einer Landmasse (Malta) und die Abwesenheit einer Barriere vor den Einflüssen des offenen Ozeans (Marion Plateau) stark auf die Ablagerung der Karbonate aus.
Intelligence and working memory systems: evidence of neural efficiency in alpha band ERD.
Grabner, R H; Fink, A; Stipacek, A; Neuper, C; Neubauer, A C
2004-07-01
Starting from the well-established finding that brighter individuals display a more efficient brain function when performing cognitive tasks (i.e., neural efficiency), we investigated the relationship between intelligence and cortical activation in the context of working memory (WM) tasks. Fifty-five male (n=28) and female (n=27) participants worked on (1) a classical forward digit span task demanding only short-term memory (STM), (2) an attention-switching task drawing on the central executive (CE) of WM and (3) a WM task involving both STM storage and CE processes. During performance of these three types of tasks, cortical activation was quantified by the extent of Event-Related Desynchronization (ERD) in the alpha band of the human EEG. Correlational analyses revealed associations between the amount of ERD in the upper alpha band and intelligence in several brain regions. In all tasks, the males were more likely to display the negative intelligence-cortical activation relationship. Furthermore, stronger associations between ERD and intelligence were found for fluid rather than crystallized intelligence. Analyses also point to topographical differences in neural efficiency depending on sex, task type and the associated cognitive subsystems engaged during task performance.
Der deutsche Röntgensatellit ABRIXAS: Mission und wissenschaftliche Zielsetzung.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Predehl, P.
ABRIXAS (A BRoad band Imaging X-ray All-sky Survey) ist ein Röntgensatellit mit sieben 27-fach genesteten Wolterteleskopen, die sich in ihren Brennpunkten eine pn-CCD Kamera teilen. ABRIXAS soll im Frühjahr 1999 auf einer russischen Cosmos-Rakete gestartet werden und die erste abbildende Himmelsdurchmusterung oberhalb von 2.4 keV durchführen. Man erwartet während der dreijährigen Mission wenigstens 10.000 neue Röntgenquellen zu entdecken. Dies sind vor allem solche Quellen, die durch vorgelagerte Staub- und Gasschichten für den ABRIXAS-Vorgänger ROSAT unsichtbar blieben. Darüber hinaus wird ABRIXAS hervorragend geeignet sein, ausgedehnte, diffuse Quellen spektroskopisch zu studieren und Intensitätsvariationen von Röntgenquellen auf sehr unterschiedlichen Zeitskalen zu untersuchen. Das Projekt ist eine wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Astrophysikalischen Institut Potsdam (AIP), dem Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität Tübingen (IAAT) und dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE).
Dynamische Motorvermessung mit verschiedenen Methoden und Modellen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schreiber, Alexander
Die stark zunehmenden gesetzlichen und wirtschaftlichen Vorgaben zur Senkung von Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen stellen große Anforderungen an die weitere Entwicklung von Benzin- und Dieselmotoren. Hierbei sind grundlegende Fortschritte durch Konstruktion und auslegungsbedingte Maßnahmen im Bereich der Einspritzung, Gemischaufbereitung, Aufladung, Brennverfahren und Abgasnachbehandlung zu erreichen. Ein wesentlicher Teil dieser Verbesserungen wird jedoch durch eine Zunahme von Variabilitäten erreicht wie z.B. verstellbaren Vor-, Haupt- und Nacheinspritzungen, variablem Raildruck, variablen Nockenwellensteuerwinkeln, Ventilhüben, Drall-/Tumbleklappen sowie verstellbaren Abgasturbinen, Abgasrückführströmen und Abgasnachbehandlungssystemen. Dadurch steigt die Zahl der Stellglieder (Aktoren) stark an. Hinzu kommen zusätzliche Sensoren wie z.B. für Luftzahl, NOx, Brennraumdruck, Abgastemperatur und Abgasdruck. Deshalb nimmt der Umfang der Steuerungs-, Regelungs- und Diagnosefunktionen in der Motorelektronik (ECU) stark zu. Bild 7-1 zeigt als Beispiel den Signalfluss für die gesteuerten und geregelten Größen eines Dieselmotors in einer beispielhaften Prüfstandsumgebung.
A Multilevel Shape Fit Analysis of Neutron Transmission Data
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Naguib, K.; Sallam, O. H.; Adib, M.; Ashry, A.
A multilevel shape fit analysis of neutron transmission data is presented. A multilevel computer code SHAPE is used to analyse clean transmission data obtained from time-of-flight (TOF) measurements. The shape analysis deduces the parameters of the observed resonances in the energy region considered in the measurements. The shape code is based upon a least square fit of a multilevel Briet-Wigner formula and includes both instrumental resolution and Doppler broadenings. Operating the SHAPE code on a test example of a measured transmission data of 151Eu, 153Eu and natural Eu in the energy range 0.025-1 eV accquired a good result for the used technique of analysis.Translated AbstractAnalyse von Neutronentransmissionsdaten mittels einer VielniveauformanpassungNeutronentransmissionsdaten werden in einer Vielniveauformanpassung analysiert. Dazu werden bereinigte Daten aus Flugzeitmessungen mit dem Rechnerprogramm SHAPE bearbeitet. Man erhält die Parameter der beobachteten Resonanzen im gemessenen Energiebereich. Die Formanpassung benutzt eine Briet-Wignerformel und berücksichtigt Linienverbreiterungen infolge sowohl der Meßeinrichtung als auch des Dopplereffekts. Als praktisches Beispiel werden 151Eu, 153Eu und natürliches Eu im Energiebereich 0.025 bis 1 eV mit guter Übereinstimmung theoretischer und experimenteller Werte behandelt.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Gollas, F.; Tetzlaff, R.
2007-06-01
Partielle Differentialgleichungen des Reaktions-Diffusions-Typs beschreiben Phänomene wie Musterbildung, nichtlineare Wellenausbreitung und deterministisches Chaos und werden oft zur Untersuchung komplexer Vorgänge auf den Gebieten der Biologie, Chemie und Physik herangezogen. Zellulare Nichtlineare Netzwerke (CNN) sind eine räumliche Anordnung vergleichsweise einfacher dynamischer Systeme, die eine lokale Kopplung untereinander aufweisen. Durch eine Diskretisierung der Ortsvariablen können Reaktions-Diffusions-Gleichungen häufig auf CNN mit nichtlinearen Gewichtsfunktionen abgebildet werden. Die resultierenden Reaktions-Diffusions-CNN (RD-CNN) weisen dann in ihrer Dynamik näherungsweise gleiches Verhalten wie die zugrunde gelegten Reaktions-Diffusions-Systeme auf. Werden RD-CNN zur Identifikation neuronaler Strukturen anhand von EEG-Signalen herangezogen, so besteht die Möglichkeit festzustellen, ob das gefundene Netzwerk lokale Aktivität aufweist. Die von Chua eingeführte Theorie der lokalen Aktivität Chua (1998); Dogaru und Chua (1998) liefert eine notwendige Bedingung für das Auftreten von emergentem Verhalten in zellularen Netzwerken. Änderungen in den Parametern bestimmter RD-CNN könnten auf bevorstehende epileptische Anfälle hinweisen. In diesem Beitrag steht die Identifikation neuronaler Strukturen anhand von EEG-Signalen durch Reaktions-Diffusions-Netzwerke im Vordergrund der dargestellten Untersuchungen. In der Ergebnisdiskussion wird insbesondere auch die Frage nach einer geeigneten Netzwerkstruktur mit minimaler Komplexität behandelt.
B-Zell-Lymphome der Haut - Pathogenese, Diagnostik und Therapie.
Nicolay, Jan P; Wobser, Marion
2016-12-01
Primär kutane B-Zell-Lymphome (PCBCL) beschreiben reifzellige lymphoproliferative Erkrankungen der B-Zell-Reihe, die primär die Haut betreffen. Die Biologie und der klinische Verlauf der einzelnen PCBCL-Subtypen variieren untereinander stark und unterscheiden sich grundsätzlich von primär nodalen und systemischen B-Zell-Lymphomen. Primär kutane Marginalzonenlymphome (PCMZL) und primäre kutane follikuläre Keimzentrumslymphome (PCFCL) werden auf Grund ihres unkomplizierten Verlaufs und ihrer exzellenten Prognose zu den indolenten PCBCL gezählt. Demgegenüber stellen die diffus großzelligen B-Zell-Lymphome, hauptsächlich vom Beintyp (DLBCL, LT) die aggressiveren PCBCL-Varianten mit schlechterer Prognose dar. Für die Ausbreitungsdiagnostik und die Therapieentscheidung sind eine genaue histologische und immunhistochemische Klassifizierung sowie der Ausschluss einer systemischen Beteiligung in Abgrenzung zu nodalen oder systemischen Lymphomen notwendig. Die Diagnostik sollte dabei durch molekularbiologische Untersuchungen unterstützt werden. Therapeutisch stehen für die indolenten PCBCL primär operative und radioonkologische Maßnahmen im Vordergrund sowie eine Systemtherapie mit dem CD20-Antikörper Rituximab bei disseminiertem Befall. Die aggressiveren Varianten sollten in erster Linie mit Kombinationen aus Rituximab und Polychemotherapieschemata wie z. B. dem CHOP-Schema oder Modifikationen davon behandelt werden. Auf Grund der in allen seinen Einzelheiten noch nicht vollständig verstandenen Pathogenese und Biologie sowie des begrenzten Therapiespektrums der PCBCL besteht hier, speziell beim DLBCL, LT, noch erheblicher Forschungsbedarf. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Efficacy of ivermectin as an anthelmintic in leopard frogs.
Letcher, J; Glade, M
1992-02-15
Ivermectin administered cutaneously at dosages of 2 mg/kg of body weight eliminated nematode infections in leopard frogs. Three clinical trials were conducted. In the first trial, 5 groups of 11 frogs were given ivermectin IM at dosages of 0, 0.2, 0.4, 2, or 20 mg/kg. All frogs given ivermectin IM at dosages of 2.0 mg/kg or greater died. In trial 2, 44 frogs, allotted to 5 groups, were given ivermectin cutaneously at 0, 0.2, 2, or 20 mg/kg. Cutaneously administered ivermectin was not toxic at dosages up to 20 mg/kg. In trial 3, nematode infections were eliminated in all 10 frogs treated cutaneously with ivermectin at 2.0 mg/kg.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Chambon, J.; Lemming, G.; Manoli, G.; Broholm, M. M.; Bjerg, P.; Binning, P. J.
2011-12-01
Enhanced Reductive Dechlorination (ERD) has been successfully used in high permeability media, such as sand aquifers, and is considered to be a promising technology for low permeability settings. Pilot and full-scale applications of ERD at several sites in Denmark have shown that the main challenge is to get contact between the injected bacteria and electron donor and the contaminants trapped in the low-permeability matrix. Sampling of intact cores from the low-permeability matrix has shown that the bioactive zones (where degradation occurs) are limited in the matrix, due to the slow diffusion transport processes, and this affects the timeframes for the remediation. Due to the limited ERD applications and the complex transport and reactive processes occurring in low-permeability media, design guidelines are currently not available for ERD in such settings, and remediation performance assessments are limited. The objective of this study is to combine existing knowledge from several sites with numerical modeling to assess the effect of the injection interval, development of bioactive zones and reaction kinetics on the remediation efficiency for ERD in diffusion-dominated media. A numerical model is developed to simulate ERD at a contaminated site, where the source area (mainly TCE) is located in a clayey till with fractures and interbedded sand lenses. Such contaminated sites are common in North America and Europe. Hydro-geological characterization provided information on geological heterogeneities and hydraulic parameters, which are relevant for clay till sites in general. The numerical model couples flow and transport in the fracture network and low-permeability matrix. Sequential degradation of TCE to ethene is modeled using Monod kinetics, and the kinetic parameters are obtained from laboratory experiments. The influence of the reaction kinetics on remediation efficiency is assessed by varying the biomass concentration of the specific degraders. The injected reactants (donor and bacteria) are assumed to spread in horizontal injection zones of various widths, depending on the development of bioactive zones. These injection zones are spaced at various intervals over depth, corresponding to the injection interval chosen. The results from the numerical model show that remediation timeframes can be reduced significantly by using closely spaced injection intervals and by ensuring the efficient spreading of the reactants into the clay till matrix. In contrast the reaction kinetics affect mass removal only up to a point where diffusive transport becomes limiting. Based on these results, guidelines on when ERD can be an effective remediation strategy in practice are provided. These take the form of dimensionless groupings (such as the Damkohler number), which combine site specific (physical and biogeochemical) and design parameters, and graphs showing how the main parameters affect remediation timeframes. Finally it is shown how model results can be used as input to other decision making tools such as life cycle assessment to guide remedial choices.
Zhang, Lei; Li, Hongyong; Hai, Yan; Yin, Wei; Li, Wenjian; Zheng, Boyang; Du, Xiaomin; Li, Na; Zhang, Zhengzheng; Deng, Yuqing; Zeng, Ruihong; Wei, Lin
2017-05-15
Respiratory syncytial virus (RSV) is the leading cause of childhood hospitalizations. The formalin-inactivated RSV (FI-RSV) vaccine-enhanced respiratory disease (ERD) has been an obstacle to the development of a safe and effective killed RSV vaccine. Agonists of Toll-like receptor (TLR) have been shown to regulate immune responses induced by FI-RSV. Notch signaling plays critical roles during the differentiation and effector function phases of innate and adaptive immune responses. Cross talk between TLR and Notch signaling pathways results in fine-tuning of TLR-triggered innate inflammatory responses. We evaluated the impact of TLR and Notch signaling on ERD in a murine model by administering CpG, an agonist of TLR9, in combination with L685,458, an inhibitor of Notch signaling during FI-RSV immunization. Activation with CpG or deficiency of MyD88-dependent TLR signaling did not alleviate airway inflammation in FI-RSV-immunized mice. Activation or inhibition of Notch signaling with Dll4, one of the Notch ligands, or L685,458 did not suppress FI-RSV-enhanced airway inflammation either. However, the CpG together with L685,458 markedly inhibited FI-RSV-enhanced airway hyperresponsiveness, weight loss, and lung inflammation. Interestingly, CpG plus L685,458 completely inhibited FI-RSV-associated Th17 and Th17-associated proinflammatory chemokine responses in lungs following RSV challenge but not Th1 or Th2, memory responses. In addition, FI-RSV plus CpG plus L685,458 promoted protective CD8 + lung tissue-resident memory (TRM) cells. These results indicate that activation of TLR signaling combined with inhibition of Notch signaling prevent FI-RSV ERD, and the mechanism appears to involve suppressing proinflammatory Th17 memory responses and promoting protective TRM in lungs. IMPORTANCE RSV is the most important cause of lower respiratory tract infections in infants. The FI-RSV-enhanced respiratory disease (ERD) is a major impediment to the development of a safe and effective killed RSV vaccine. Using adjuvants to regulate innate and adaptive immune responses could be an effective method to prevent ERD. We evaluated the impact of TLR and Notch signaling on ERD by administering CpG, an agonist of TLR9, in combination with L685,458, an inhibitor of Notch signaling, during FI-RSV immunization. The data showed that treatment of TLR or Notch signaling alone did not suppress FI-RSV-enhanced airway inflammation, while CpG plus L685,458 markedly inhibited ERD. The mechanism appears to involve suppressing Th17 memory responses and promoting tissue-resident memory cells. Moreover, these results suggest that regulation of lung immune memory with adjuvant compounds containing more than one immune-stimulatory molecule may be a good strategy to prevent FI-RSV ERD. Copyright © 2017 American Society for Microbiology.
Zhang, Lei; Li, Hongyong; Hai, Yan; Yin, Wei; Li, Wenjian; Zheng, Boyang; Du, Xiaomin; Li, Na; Zhang, Zhengzheng; Deng, Yuqing
2017-01-01
ABSTRACT Respiratory syncytial virus (RSV) is the leading cause of childhood hospitalizations. The formalin-inactivated RSV (FI-RSV) vaccine-enhanced respiratory disease (ERD) has been an obstacle to the development of a safe and effective killed RSV vaccine. Agonists of Toll-like receptor (TLR) have been shown to regulate immune responses induced by FI-RSV. Notch signaling plays critical roles during the differentiation and effector function phases of innate and adaptive immune responses. Cross talk between TLR and Notch signaling pathways results in fine-tuning of TLR-triggered innate inflammatory responses. We evaluated the impact of TLR and Notch signaling on ERD in a murine model by administering CpG, an agonist of TLR9, in combination with L685,458, an inhibitor of Notch signaling during FI-RSV immunization. Activation with CpG or deficiency of MyD88-dependent TLR signaling did not alleviate airway inflammation in FI-RSV-immunized mice. Activation or inhibition of Notch signaling with Dll4, one of the Notch ligands, or L685,458 did not suppress FI-RSV-enhanced airway inflammation either. However, the CpG together with L685,458 markedly inhibited FI-RSV-enhanced airway hyperresponsiveness, weight loss, and lung inflammation. Interestingly, CpG plus L685,458 completely inhibited FI-RSV-associated Th17 and Th17-associated proinflammatory chemokine responses in lungs following RSV challenge but not Th1 or Th2, memory responses. In addition, FI-RSV plus CpG plus L685,458 promoted protective CD8+ lung tissue-resident memory (TRM) cells. These results indicate that activation of TLR signaling combined with inhibition of Notch signaling prevent FI-RSV ERD, and the mechanism appears to involve suppressing proinflammatory Th17 memory responses and promoting protective TRM in lungs. IMPORTANCE RSV is the most important cause of lower respiratory tract infections in infants. The FI-RSV-enhanced respiratory disease (ERD) is a major impediment to the development of a safe and effective killed RSV vaccine. Using adjuvants to regulate innate and adaptive immune responses could be an effective method to prevent ERD. We evaluated the impact of TLR and Notch signaling on ERD by administering CpG, an agonist of TLR9, in combination with L685,458, an inhibitor of Notch signaling, during FI-RSV immunization. The data showed that treatment of TLR or Notch signaling alone did not suppress FI-RSV-enhanced airway inflammation, while CpG plus L685,458 markedly inhibited ERD. The mechanism appears to involve suppressing Th17 memory responses and promoting tissue-resident memory cells. Moreover, these results suggest that regulation of lung immune memory with adjuvant compounds containing more than one immune-stimulatory molecule may be a good strategy to prevent FI-RSV ERD. PMID:28275186
Update zum klinischen Einsatz von Inhibitoren mutierter Phosphokinasen beim Melanom.
Cosgarea, Ioana; Ritter, Cathrin; Becker, Jürgen C; Schadendorf, Dirk; Ugurel, Selma
2017-09-01
Die Behandlungsstrategie beim metastasierten Melanom hat sich mit der Identifizierung therapeutisch angreifbarer molekularer Zielstrukturen innerhalb zellulärer Signalwege radikal geändert. Durch die Zulassung von Substanzen, die gezielt an den zentralen Schaltmolekülen, den Phosphokinasen, angreifen, können diese Signalwege selektiv abgeschaltet werden. Dies ist insbesondere bei denjenigen Tumoren von Interesse, deren Signalwege durch aktivierende Mutationen der für die Schaltmoleküle kodierenden Gene konstitutiv aktiviert sind. Aktuell ist diese therapeutische Strategie insbesondere für Patienten bedeutsam, deren Melanome eine Mutation im BRAF-Gen aufweisen. Diese Patienten können durch eine Kombinationstherapie aus Inhibitoren der Phosphokinasen BRAF und MEK langfristig mit sehr guter Krankheitskontrolle behandelt werden. Unter dieser Kombinationstherapie wird aktuell ein progressionsfreies Überleben von über zehn Monaten und ein Gesamtüberleben von mehr als zwei Jahren bei guter Lebensqualität erzielt. Da unter längerfristiger Therapie mit Kinaseinhibitoren jedoch bei einem Großteil der Patienten eine Resistenzbildung auftritt, sind aktuelle klinische Therapiestudien auf die Suche nach geeigneten Kombinationspartnern unter Blockierung anderer Signalwege oder unter Aktivierung der T-Zell-vermittelten Immunantwort ausgerichtet. Der vorliegende Übersichtsartikel stellt sowohl die aktuell verfügbaren als auch die in der klinischen Testung befindlichen zukünftigen Optionen der zielgerichteten Therapie des Melanoms dar. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Prä- und perioperative Aspekte der Versorgung dermatochirurgischer Patienten.
Müller, Cornelia S L; Hubner, Wakiko; Thieme-Ruffing, Sigrid; Pföhler, Claudia; Vogt, Thomas; Volk, Thomas; Gärtner, Barbara C; Bialas, Patric
2017-02-01
Die Dermatochirurgie nimmt hinsichtlich vieler Punkte eine Sonderstellung unter den operativen Fächern ein. Hierzu gehört in erster Linie die Tatsache, dass bis auf wenige Ausnahmen fast alle Eingriffe traditionell in Lokal- bzw. Regionalanästhesie und oft auch in räumlich-infrastruktureller Trennung von den großen Zentral-Operationssälen stattfinden können. Die peri- und postoperative Überwachung obliegt dabei dem dermatochirurgischen Operationsteam. Das sui generis kleinere OP-Team hat somit eine ganze Reihe perioperativer Notwendigkeiten zu beachten, um die sich in den "großen" chirurgischen Fächern eine Vielzahl verschiedener beteiligter Fachgruppen gemeinsam kümmern. Hierzu gehören neben Hygieneaspekten, Kenntnissen in der Überwachung der Patienten sowie dem Aspekt der surgical site infections auch Fragen zur postoperativen Schmerztherapie sowie detailliertes pharmakologisches Wissen über die zur Anwendung kommenden Lokalanästhetika und das Handling der damit assoziierten toxischen und allergischen Reaktionen. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und Verantwortung für den Patienten ist notwendig und erfordert die Erarbeitung und Umsetzung qualitätsorientierter und evidenzbasierter Handlungsanweisungen, die im dermatochirurgischen OP-Setting meist weit über das eigentliche Fach hinausgehen. Ziel dieses Weiterbildungsartikels soll die komprimierte Darstellung der genannten fachübergreifenden Standpunkte bezüglich der wichtigsten perioperativen Aspekte sein. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
The Density Matrix for Single-mode Light after k-Photon Absorption
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Voigt, H.; Bandilla, A.
In order to continue and generalize the studies of the density matrix of a light field undergoing k-photon absorption, in this paper we put the emphasis on the off-diagonal elements. The solution obtained earlier for the diagonal elements describing the photon statistics can be found as a special case but will not be discussed again. The general solution calculated by recursion shows an asymptotic behaviour if the initial photon number is sufficiently high. Only the initial phase information survives. Illustrating the solution we start with coherent light and a generalized coherent state.Translated AbstractDie Dichtematrix eines Lichtstrahls nach k-Photonen-Absorption aus einer ModeWir führen die Betrachtungen über das Verhalten der Dichtematrix eines Lichtfeldes nach k-Photonen-Absorption aus einer Mode verallgemeinernd weiter und konzentrieren uns auf die Nichtdiagonalelemente. Die im folgenden angegebene allgemeine Lösung, die durch Rekursion gefunden wurde, enthält die schon früher erhaltene, jedoch hier nicht weiter diskutierte Lösung für die Diagonalelemente als Spezialfall. Sie zeigt ferner, daß es einen asymptotischen Zustand gibt, der eine von der Ausgangsintensität unabhängige Information über die Ausgangsphase enthält. Zur Diskussion der Lösung werden verschiedene Anfangsbedingungen betrachtet, so z. B. kohärentes Licht und kohärentes Licht, das ein Medium mit nichtlinearem Brechungsindex durchlaufen hat (Kerr-Effekt).
Lee, Hsin-Min; Li, Ping-Chia; Fan, Shih-Chen
2015-07-11
Mirror visual feedback (MVF) generated in mirror therapy (MT) with a physical mirror promotes the recovery of hemiparetic limbs in patients with stroke, but is limited in that it cannot provide an asymmetric mode for bimanual coordination training. Here, we developed a novel MT system that can manipulate the MVF to resolve this issue. The aims of this pilot study were to examine the feasibility of delayed MVF on MT and to establish its effects on cortical activation in order to understand how it can be used for clinical applications in the future. Three conditions (no MVF, MVF, and 2-s delayed MVF) presented via our digital MT system were evaluated for their time-course effects on cortical activity by event-related desynchronization (ERD) of mu rhythm electroencephalography (EEG) during button presses in 18 healthy adults. Phasic ERD areas, defined as the areas of the relative ERD curve that were below the reference level and within -2-0 s (P0), 0-2 s (P1), and 2-4 s (P2) of the button press, were used. The overall (P0 to P2) and phasic ERD areas were higher when MVF was provided compared to when MVF was not provided for all EEG channels (C3, Cz, and C4). Phasic ERD areas in the P2 phase only increased during the delayed-MVF condition. Significant enhancement of cortical activation in the mirror neuron system and an increase in attention to the unseen limb may play major roles in the response to MVF during MT. In comparison to the no MVF condition, the higher phasic ERD areas that were observed during the P1 phase in the delayed-MVF condition indicate that the image of the still hand may have enhanced the cortical activation that occurred in response to the button press. This study is the first to achieve delayed MVF for upper-limb MT. Our approach confirms previous findings regarding the effects of MVF on cortical activation and contributes additional evidence supporting the use of this method in the future for upper-limb motor training in patients with stroke.
Farnesi, Luana C; Vargas, Helena C M; Valle, Denise; Rezende, Gustavo L
2017-10-01
Mosquito vectors lay their white eggs in the aquatic milieu. During early embryogenesis water passes freely through the transparent eggshell, which at this moment is composed of exochorion and endochorion. Within two hours the endochorion darkens via melanization but even so eggs shrink and perish if removed from moisture. However, during mid-embryogenesis, cells of the extraembryonic serosa secrete the serosal cuticle, localized right below the endochorion, becoming the third and innermost eggshell layer. Serosal cuticle formation greatly reduces water flow and allows egg survival outside the water. The degree of egg resistance to desiccation (ERD) at late embryogenesis varies among different species: Aedes aegypti, Anopheles aquasalis and Culex quinquefasciatus eggs can survive in a dry environment for ≥ 72, 24 and 5 hours, respectively. In some adult insects, darker-body individuals show greater resistance to desiccation than lighter ones. We asked if egg melanization enhances mosquito serosal cuticle-dependent ERD. Species with higher ERD at late embryogenesis exhibit more melanized eggshells. The melanization-ERD hypothesis was confirmed employing two Anopheles quadrimaculatus strains, the wild type and the mutant GORO, with a dark-brown and a golden eggshell, respectively. In all cases, serosal cuticle formation is fundamental for the establishment of an efficient ERD but egg viability outside the water is much higher in mosquitoes with darker eggshells than in those with lighter ones. The finding that pigmentation influences egg water balance is relevant to understand the evolutionary history of insect egg coloration. Since eggshell and adult cuticle pigmentation ensure insect survivorship in some cases, they should be considered regarding species fitness and novel approaches for vector or pest insects control.
Farnesi, Luana C.; Vargas, Helena C. M.; Valle, Denise
2017-01-01
Mosquito vectors lay their white eggs in the aquatic milieu. During early embryogenesis water passes freely through the transparent eggshell, which at this moment is composed of exochorion and endochorion. Within two hours the endochorion darkens via melanization but even so eggs shrink and perish if removed from moisture. However, during mid-embryogenesis, cells of the extraembryonic serosa secrete the serosal cuticle, localized right below the endochorion, becoming the third and innermost eggshell layer. Serosal cuticle formation greatly reduces water flow and allows egg survival outside the water. The degree of egg resistance to desiccation (ERD) at late embryogenesis varies among different species: Aedes aegypti, Anopheles aquasalis and Culex quinquefasciatus eggs can survive in a dry environment for ≥ 72, 24 and 5 hours, respectively. In some adult insects, darker-body individuals show greater resistance to desiccation than lighter ones. We asked if egg melanization enhances mosquito serosal cuticle-dependent ERD. Species with higher ERD at late embryogenesis exhibit more melanized eggshells. The melanization-ERD hypothesis was confirmed employing two Anopheles quadrimaculatus strains, the wild type and the mutant GORO, with a dark-brown and a golden eggshell, respectively. In all cases, serosal cuticle formation is fundamental for the establishment of an efficient ERD but egg viability outside the water is much higher in mosquitoes with darker eggshells than in those with lighter ones. The finding that pigmentation influences egg water balance is relevant to understand the evolutionary history of insect egg coloration. Since eggshell and adult cuticle pigmentation ensure insect survivorship in some cases, they should be considered regarding species fitness and novel approaches for vector or pest insects control. PMID:29084225
Jenson, David; Bowers, Andrew L.; Harkrider, Ashley W.; Thornton, David; Cuellar, Megan; Saltuklaroglu, Tim
2014-01-01
Activity in anterior sensorimotor regions is found in speech production and some perception tasks. Yet, how sensorimotor integration supports these functions is unclear due to a lack of data examining the timing of activity from these regions. Beta (~20 Hz) and alpha (~10 Hz) spectral power within the EEG μ rhythm are considered indices of motor and somatosensory activity, respectively. In the current study, perception conditions required discrimination (same/different) of syllables pairs (/ba/ and /da/) in quiet and noisy conditions. Production conditions required covert and overt syllable productions and overt word production. Independent component analysis was performed on EEG data obtained during these conditions to (1) identify clusters of μ components common to all conditions and (2) examine real-time event-related spectral perturbations (ERSP) within alpha and beta bands. 17 and 15 out of 20 participants produced left and right μ-components, respectively, localized to precentral gyri. Discrimination conditions were characterized by significant (pFDR < 0.05) early alpha event-related synchronization (ERS) prior to and during stimulus presentation and later alpha event-related desynchronization (ERD) following stimulus offset. Beta ERD began early and gained strength across time. Differences were found between quiet and noisy discrimination conditions. Both overt syllable and word productions yielded similar alpha/beta ERD that began prior to production and was strongest during muscle activity. Findings during covert production were weaker than during overt production. One explanation for these findings is that μ-beta ERD indexes early predictive coding (e.g., internal modeling) and/or overt and covert attentional/motor processes. μ-alpha ERS may index inhibitory input to the premotor cortex from sensory regions prior to and during discrimination, while μ-alpha ERD may index sensory feedback during speech rehearsal and production. PMID:25071633
Daum, C; Sweis, R; Kaufman, E; Fuellemann, A; Anggiansah, A; Fried, M; Fox, M
2011-06-01
Non-specific esophageal dysmotility with impaired clearance is often present in patients with gastro-esophageal reflux disease (GERD), especially those with erosive disease; however the physio-mechanic basis of esophageal dysfunction is not well defined. Retrospective assessment of patients with erosive reflux disease (ERD; n=20) and endoscopy negative reflux disease (ENRD; n=20) with pathologic acid exposure on pH studies (>4.2% time/24 h) and also healthy controls (n=20) studied by high resolution manometry. Esophageal motility in response to liquid and solid bolus swallows and multiple water swallows (MWS) was analyzed. Peristaltic dysfunction was defined as failed peristalsis, spasm, weak or poorly coordinated esophageal contraction (>3cm break in 30 mmHg isocontour). Peristaltic dysfunction was present in 33% of water swallows in controls, 56% ENRD and 76% ERD respectively (P<0.023 vs controls, P=0.185 vs ENRD). The proportion of effective peristaltic contractions improved with solid compared to liquid bolus in controls (18%vs 33%, P=0.082) and ENRD (22%vs 54%, P=0.046) but not ERD (62%vs 76%, P=0.438). Similarly, MWS was followed by effective peristalsis in 83% of controls and 70% ENRD but only 30% ERD patients (P<0.017 vs controls and P<0.031 vs ENRD). The association between acid exposure and dysmotility was closer for solid than liquid swallows (r=0.52 vs 0.27). Peristaltic dysfunction is common in GERD. ERD patients are characterized by a failure to respond to the physiologic challenge of solid bolus and MWS that is likely also to impair clearance following reflux events and increase exposure to gastric refluxate. © 2011 Blackwell Publishing Ltd.
Kittilstved, Tiffani; Reilly, Kevin J.; Harkrider, Ashley W.; Casenhiser, Devin; Thornton, David; Jenson, David E.; Hedinger, Tricia; Bowers, Andrew L.; Saltuklaroglu, Tim
2018-01-01
Objective: To determine whether changes in sensorimotor control resulting from speaking conditions that induce fluency in people who stutter (PWS) can be measured using electroencephalographic (EEG) mu rhythms in neurotypical speakers. Methods: Non-stuttering (NS) adults spoke in one control condition (solo speaking) and four experimental conditions (choral speech, delayed auditory feedback (DAF), prolonged speech and pseudostuttering). Independent component analysis (ICA) was used to identify sensorimotor μ components from EEG recordings. Time-frequency analyses measured μ-alpha (8–13 Hz) and μ-beta (15–25 Hz) event-related synchronization (ERS) and desynchronization (ERD) during each speech condition. Results: 19/24 participants contributed μ components. Relative to the control condition, the choral and DAF conditions elicited increases in μ-alpha ERD in the right hemisphere. In the pseudostuttering condition, increases in μ-beta ERD were observed in the left hemisphere. No differences were present between the prolonged speech and control conditions. Conclusions: Differences observed in the experimental conditions are thought to reflect sensorimotor control changes. Increases in right hemisphere μ-alpha ERD likely reflect increased reliance on auditory information, including auditory feedback, during the choral and DAF conditions. In the left hemisphere, increases in μ-beta ERD during pseudostuttering may have resulted from the different movement characteristics of this task compared with the solo speaking task. Relationships to findings in stuttering are discussed. Significance: Changes in sensorimotor control related feedforward and feedback control in fluency-enhancing speech manipulations can be measured using time-frequency decompositions of EEG μ rhythms in neurotypical speakers. This quiet, non-invasive, and temporally sensitive technique may be applied to learn more about normal sensorimotor control and fluency enhancement in PWS. PMID:29670516
Faller, Josef; Scherer, Reinhold; Friedrich, Elisabeth V. C.; Costa, Ursula; Opisso, Eloy; Medina, Josep; Müller-Putz, Gernot R.
2014-01-01
Individuals with severe motor impairment can use event-related desynchronization (ERD) based BCIs as assistive technology. Auto-calibrating and adaptive ERD-based BCIs that users control with motor imagery tasks (“SMR-AdBCI”) have proven effective for healthy users. We aim to find an improved configuration of such an adaptive ERD-based BCI for individuals with severe motor impairment as a result of spinal cord injury (SCI) or stroke. We hypothesized that an adaptive ERD-based BCI, that automatically selects a user specific class-combination from motor-related and non motor-related mental tasks during initial auto-calibration (“Auto-AdBCI”) could allow for higher control performance than a conventional SMR-AdBCI. To answer this question we performed offline analyses on two sessions (21 data sets total) of cue-guided, five-class electroencephalography (EEG) data recorded from individuals with SCI or stroke. On data from the twelve individuals in Session 1, we first identified three bipolar derivations for the SMR-AdBCI. In a similar way, we determined three bipolar derivations and four mental tasks for the Auto-AdBCI. We then simulated both, the SMR-AdBCI and the Auto-AdBCI configuration on the unseen data from the nine participants in Session 2 and compared the results. On the unseen data of Session 2 from individuals with SCI or stroke, we found that automatically selecting a user specific class-combination from motor-related and non motor-related mental tasks during initial auto-calibration (Auto-AdBCI) significantly (p < 0.01) improved classification performance compared to an adaptive ERD-based BCI that only used motor imagery tasks (SMR-AdBCI; average accuracy of 75.7 vs. 66.3%). PMID:25368546
Praktische Festigkeitsberechnungen im Maschinenbau
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Böge, Gert; Böge, Wolfgang
Ziel aller Festigkeitsberechnungen ist die Ermittlung der vorhandenen Spannung und der Nachweis, dass ein konstruiertes Bauteil mit Sicherheit "hält". Seine geforderte oder erwartete Tragfähigkeit muss unter allen denkbaren Umständen gewährleistet sein, es darf z. B. auch bei Dauerbelastung in der vorgeschriebenen Lebensdauer nicht brechen oder seine Form bleibend so verändern, dass es seine Funktion nicht mehr ausreichend erfüllt.
Lost Unconventional Warfare Lessons from the Yugoslav Front
2012-12-06
Special Operation Executive 1940-1946 (USA: University Publications of America, Inc., 1986), 153. 62 Ben Shepard and Juliette Pattinson eds., War...the OSS (Office of Strategic Services). Vol. 2. Washington, D.C.: Carrollton Press, Inc., 1976. Shepard , Ben and Pattinson, Juliette eds. War in... Chicago : University of Chicago Press, 2007. Williamson, Gordon. Die Waffen SS 1933-1945, Ein Handbuch. Wien, Österreich: Tosa im Verlag Carl
Community structure and scale-free collections of Erdős-Rényi graphs.
Seshadhri, C; Kolda, Tamara G; Pinar, Ali
2012-05-01
Community structure plays a significant role in the analysis of social networks and similar graphs, yet this structure is little understood and not well captured by most models. We formally define a community to be a subgraph that is internally highly connected and has no deeper substructure. We use tools of combinatorics to show that any such community must contain a dense Erdős-Rényi (ER) subgraph. Based on mathematical arguments, we hypothesize that any graph with a heavy-tailed degree distribution and community structure must contain a scale-free collection of dense ER subgraphs. These theoretical observations corroborate well with empirical evidence. From this, we propose the Block Two-Level Erdős-Rényi (BTER) model, and demonstrate that it accurately captures the observable properties of many real-world social networks.
Return probabilities and hitting times of random walks on sparse Erdös-Rényi graphs.
Martin, O C; Sulc, P
2010-03-01
We consider random walks on random graphs, focusing on return probabilities and hitting times for sparse Erdös-Rényi graphs. Using the tree approach, which is expected to be exact in the large graph limit, we show how to solve for the distribution of these quantities and we find that these distributions exhibit a form of self-similarity.
“Cerebellar contribution to visuo-attentional alpha rhythm: insights from weightlessness”
Cebolla, A. M.; Petieau, M.; Dan, B.; Balazs, L.; McIntyre, J.; Cheron, G.
2016-01-01
Human brain adaptation in weightlessness follows the necessity to reshape the dynamic integration of the neural information acquired in the new environment. This basic aspect was here studied by the electroencephalogram (EEG) dynamics where oscillatory modulations were measured during a visuo-attentional state preceding a visuo-motor docking task. Astronauts in microgravity conducted the experiment in free-floating aboard the International Space Station, before the space flight and afterwards. We observed stronger power decrease (~ERD: event related desynchronization) of the ~10 Hz oscillation from the occipital-parietal (alpha ERD) to the central areas (mu ERD). Inverse source modelling of the stronger alpha ERD revealed a shift from the posterior cingulate cortex (BA31, from the default mode network) on Earth to the precentral cortex (BA4, primary motor cortex) in weightlessness. We also observed significant contribution of the vestibular network (BA40, BA32, and BA39) and cerebellum (lobule V, VI). We suggest that due to the high demands for the continuous readjustment of an appropriate body posture in free-floating, this visuo-attentional state required more contribution from the motor cortex. The cerebellum and the vestibular network involvement in weightlessness might support the correction signals processing necessary for postural stabilization, and the increased demand to integrate incongruent vestibular information. PMID:27883068
Prognostischer Wert der Fläche und Dichte von Lymphgefäßen bei kutanem Plattenepithelkarzinom.
Krediet, Jorien Tannette; Kanitakis, Jean; Bob, Adrienne; Schmitter, Julia; Carine Krediet, Annelot; Röwert, Joachim; Stockfleth, Eggert; Painsi, Clemens; Hügel, Rainer; Terhorst, Dorothea; Lange-Asschenfeldt, Bernhard
2016-11-01
Kutane Plattenepithelkarzinome (SCC) sind bekannt für ihre Fähigkeit, über Lymphgefäße zu metastasieren. In neueren Studien wird das Ausmaß der Lymphangiogenese als möglicher prognostischer Faktor bei einigen Hauttumoren genannt. Ziel dieser Studie war die Quantifizierung der Lymphangiogenese bei SCC entweder durch computergestützte Bildanalyse oder mithilfe der Zählmethode nach Chalkley. Gefäßparameter wurden im Hinblick auf ihre Vorhersagekraft für die Bildung von Tumormetastasen beurteilt und verglichen. In dieser Fallkontrollstudie wurden die klinischen und histologischen Daten von jeweils 15 SCC-Patienten mit bzw. ohne Metastasen retrospektiv analysiert. In den SCC-Proben wurde der für das Lymphendothel spezifische Marker D2-40 und der pan-vaskuläre Marker CD31 immunhistochemisch angefärbt und durch computergestützte morphometrische Bildanalyse in Hotspots sowie mithilfe der digitalisierten Zählmethode nach Chalkley analysiert. Die Dichte von Lymphgefäßen, die relative Lymphgefäßfläche und die mit der Chalkley-Methode ermittelte Zahl an Lymphgefäßen (Chalkley-Count) waren bei metastasierten SCC signifikant erhöht. Die Tumordicke war bei metastasierten SCC signifikant höher und besaß die höchste Vorhersagekraft für eine Metastasierung. Die Tumordicke war ein signifikanter Prädiktor für Lymphangiogeneseparameter. Die Lymphangiogenese ist bei metastasierten SCC erhöht, doch ihr Ausmaß wird von der Tumordicke beeinflusst. Die Tumordicke bildet weiterhin den zuverlässigsten prädiktiven Faktor für die Metastasierung. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Virtuelle Kraftwerke für Smart Markets
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dürr, Thomas; Heyne, Jean-Christoph
In den zurückliegenden Jahren haben insbesondere zwei Trends die Stromversorgung bestimmt: der starke Anstieg der dezentralen und der Ausbau der regenerativen Stromerzeugung, die vor allem in den Verteilnetzen stattfinden. Angesichts dieser Entwicklung gewinnen virtuelle Kraftwerke (VK) immer mehr an Bedeutung. In der frühen Phase waren VK insbesondere eine Möglichkeit, kleine dezentrale Erzeuger zu einer größeren Einheit zu bündeln und sie so marktfähig zu machen. Heute werden sie - überwacht und gesteuert über ein Dezentrales Energie-Management-System (DEMS) - gemeinsam mit Demand Response betrieben, also dem Reagieren eines Energieabnehmers auf Marktpreise. Das Demand Side Management soll zur Flexibilisierung der Industrie beitragen. Da der Ausbau der Übertragungsnetze nur schleppend vorankommt, kann die Nutzung von lastseitiger Flexibilität einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. Im zweiten Teil des Beitrags geht es um die Entwicklung der Märkte. Großes Interesse besteht immer noch an der Regelenergie, zumal der Bedarf bis 2050 deutlich steigen wird. Die Spotmärkte Intraday und Day-Ahead wachsen kontinuierlich, deshalb werden sie für VK immer wichtiger. Am Ende gibt der Beitrag einen Ausblick auf die künftige Entwicklung, in der Regelenergie- und Spotmärkte noch eine Rolle spielen, aber andere Geschäftsmodelle wichtiger werden. Darüber hinaus geht es um langfristige Entwicklungen, die z. B. zusätzliche Serviceleistungen durch VK betreffen.
Plattenepithelkarzinom in Verbindung mit einer roten Tätowierung.
Schmitz, Inge; Prymak, Oleg; Epple, Matthias; Ernert, Carsten; Tannapfel, Andrea
2016-06-01
Obwohl Tätowierungen in den letzten Jahren außerordentlich beliebt geworden sind, wurde in der Literatur bisher nur über wenige Fälle schwerer Reaktionen berichtet, die zu einer malignen Transformation führten. Dies steht im Kontrast zu der praktisch unüberschaubaren Zahl an Tätowierungen weltweit. Die Zusammensetzung der für Tätowierungen verwendeten Farbstoffe variiert stark, und selbst gleiche Farbtöne können unterschiedliche Komponenten enthalten. Das Ziel unserer Studie war es zu untersuchen, auf welche Weise Tätowierungen möglicherweise Hautkrebs auslösen können. Wir berichten über den seltenen Fall einer 24-jährigen Frau, bei der sich sieben Monate nachdem sie eine Tätowierung auf dem Fußrücken erhalten hatte in unmittelbarer Nähe des verwendeten roten Farbstoffs ein Plattenepithelkarzinom entwickelte. Die Komplikationen begannen mit einer unspezifischen Schwellung. Die Läsion wurde histologisch untersucht. Die Zusammensetzung des inkorporierten Farbstoffs wurde mittels Rasterelektronenmikroskopie in Kombination mit energiedispersiver Elementanalyse analysiert. Zur weiteren Charakterisierung wurden Thermogravimetrie und Pulverdiffraktometrie eingesetzt. Der Tätowierungsfarbstoff enthielt hauptsächlich Bariumsulfat; Spuren von Al, S, Ti, P, Mg und Cl ließen sich ebenfalls nachweisen. Bei der Analyse zeigten sich Pigmentgranula unterschiedlicher Größe. In seltenen Fällen kann Tätowierungstinte karzinogene Effekte haben, die multifaktoriell zu sein scheinen. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Erhöhtes Lungenkrebs-Risiko bei Ekzempatienten: eine landesweite Kohortenstudie in Taiwan.
Juan, Chao-Kuei; Shen, Jui-Lung; Lin, Cheng-Li; Kim, Karen Wang; Chen, Wen-Chi
2016-09-01
Der Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und Ekzemen bleibt umstritten. Frühere Studien haben zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt. Diese retrospektive populationsbasierte Kohortenstudie zielt darauf ab, das Risiko von Lungenkrebs im Zusammenhang mit Ekzemen abzuklären. In der Forschungsdatenbank der taiwanesischen nationalen Krankenversicherung identifizierten wir 43719 Patienten, bei denen in den Jahren 2000 bis 2010 ein Ekzem neu diagnostiziert wurde. Die Vergleichskohorte bildeten 87438 zufällig ausgewählte, altersangepasste Patienten ohne Ekzem. Die Fälle aus diesen beiden Kohorten wurden bis 2011 verfolgt. Zur Kalkulation des Lungenkrebsrisikos bei Ekzempatienten wurde die Cox-Regression verwendet. Die Datenbank enthielt keine Informationen über Raucherstatus, Alkoholkonsum, sozioökonomischen Status oder Familienanamnese. Nach der Bereinigung um Alter und Komorbidität hatte die Population mit Ekzemen ein um 2,80 erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Lungenkrebs gegenüber der Vergleichskohorte (bereinigte Hazard-Ratio 2,80, 95 % Konfidenzinterval 2,59-3,03). Ekzempatienten mit Begleiterkrankungen, darunter Asthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, alkoholbedingten Leberschäden oder Diabetes, hatten ein höheres Lungenkrebsrisiko als Patienten ohne Ekzeme oder Komorbidität. Ekzeme gehen mit einem höheren Risiko für die Entwicklung von Lungenkrebs einher. Weitere Studien mit umfassenderen Informationen über weitere potentielle Einflussfaktoren sind sinnvoll. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kang, Donghun; Lee, Jungeon; Jung, Jongpil; Lee, Chul-Hee; Kyung, Chong-Min
2014-09-01
In mobile video systems powered by battery, reducing the encoder's compression energy consumption is critical to prolong its lifetime. Previous Energy-rate-distortion (E-R-D) optimization methods based on a software codec is not suitable for practical mobile camera systems because the energy consumption is too large and encoding rate is too low. In this paper, we propose an E-R-D model for the hardware codec based on the gate-level simulation framework to measure the switching activity and the energy consumption. From the proposed E-R-D model, an energy minimizing algorithm for mobile video camera sensor have been developed with the GOP (Group of Pictures) size and QP(Quantization Parameter) as run-time control variables. Our experimental results show that the proposed algorithm provides up to 31.76% of energy consumption saving while satisfying the rate and distortion constraints.
Untersuchungen zur Entwicklung von Satellitengalaxien
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Seidel, Björn
2002-01-01
Gleichgewichtsmodelle ein- und zweikomponentiger Satellitengalaxien werden erzeugt und die Gezeiteneinwirkungen der als starres äußeres Potential angenommenen Milchstraße auf sie betrachtet. Eine erste Reihe von Simulationen mit anfänglich kugelsymmetrischen einkomponentigen Satelliten zeigt, daß sich nach elliptischer Deformation ein Balken und Schweife ungleicher Länge ausbilden, deren Aussehen sich periodisch ändert. Mithilfe von Vergleichssimulationen wurden folgende Phänomene am Satelliten entdeckt: (1) Hochdichtebereiche in den Schweifen, (2) Niedrigdichtebereiche um den Kern bzw. Balken und (3) ein oft verdeckter Balken. Analysiert wird das Erscheinungsbild in Zeitabhängigkeit. Die Teilchen gehen dem Kern über den Balken verloren und bewegen sich entlang gewisser stets gleich aussehender charakteristischer Strukturen in die Schweife. Nach einer Herleitung allgemeiner Größen des mehrkomponentigen Kingprofils werden drei stabile Standardmodelle zweikomponentiger Satellitengalaxien mit Massenverhältnis 1:10 (baryonische zu dunkle Materie) und unterschiedlicher Verteilung der dunklen und sichtbaren Materie gefunden. Ohne die Allgemeinheit der Ergebnisse zu beeinträchtigen, wurde dabei die Große Magellanische Wolke als Grundlage der Modelle genommen. Nach geeigneter Wahl der Bahn, zu der der Gezeitenradius des verwendeten dreikomponentigen Milchstraßenpotentials sowohl analytisch als auch numerisch berechnet wird, werden Simulationen der Modelle analysiert. Hauptaugenmerk ist das unterschiedliche Verhalten der Komponenten. Hauptergebnisse: (1) Es ist möglich, große Anteile dunkler, jedoch nur geringe sichtbarer Materie abzulösen. Dunkle und sichtbare Materie können unterschiedliche morphologische Strukturen bilden. (2) Je nach Konzentration der Komponenten ist die Eigengravitation der Teilchen mehr oder weniger für das Aussehen bestimmend. (3) Die Kernauflösung des Satelliten findet im Perigalaktikum (PG), sein Zerfall aber erst im Apogalaktikum statt. (4) Die Geschwindigkeitsdispersionen der Komponenten im Kern sind im PG entlang der Sichtlinie kurzzeitig stark erhöht, sie fallen ebenso wie die Dichten und deren Verhältnis mit jedem PG stufenförmig ab; einiges davon sind nur Projektionseffekte. (5) Der radiale Verlauf der Geschwindigkeitsdispersion ist vom Bahnort abhängig er wurde genau untersucht. (6) Der Satellit zerfällt über einen Kreislauf aus Massenverlust, flacher werdendem Potential und kleiner werdendem Gezeitenradius. Equilibrium models of one- and two-component satellite galaxies are created. The tidal influence of the Milky Way, which is modeled as a rigid external potential, is examined. A first set of simulations adopting originally spherically-symmetric, one-component satellites show that after elliptical deformation, a bar and tails of unequal length arise which change their morphology cyclically. By considering comparative simulations, the following phenomena are discovered: (1) High-density regions in the tails, (2) low-density zones around the core or bar, (3) an often concealed bar. The overall morphology as function of time is analysed. The particles are lost from the core via the bar and move along certain morphologically characteristic structures into the tails. After deducing general quantities of the multi-component King model, three stable standard models of two-component satellite galaxies with different distributions of dark and visible matter are found. These models have a mass ratio of 1:10 for baryonic to dark matter. Without restriction to the universality of the results, the Large Magellanic Cloud was taken as basic prototype for these models. To choose the proper orbits, the tidal radius of the three-component model of the potential of the Galaxy is calculated both analytically and numerically. Then the simulations are analysed with the different behaviour of the components being the main focus of interest. Main results: (1) It is possible to detach a large fraction of dark matter but only a small amount of visible matter. Dark and visible matter may form different morphological structures. (2) Depending on the concentrations of the components, self-gravity may be the decisive factor for determining the morphology. (3) The dissolution of the core of the satellite occurs at perigalacticon (PG), but it does not decay before apogalacticon. (4) At PG the core densities of the components, their ratio and the velocity dispersions fall off in steps, the velocity dispersions along the line of sight show a high narrow peak. Some of these effects are just projection effects. (5) The radial dependence of the velocity dispersion is dependent on the orbital position; it is analysed in detail. (6) The satellite decays through a cycle of mass loss, an increasingly shallow potential and decreasing tidal radius.
Novel energy relay dyes for high efficiency dye-sensitized solar cells
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rahman, Md. Mahbubur; Ko, Min Jae; Lee, Jae-Joon
2015-02-01
4',6-Diamidino-2-phenylindole (DAPI) and Hoechst 33342 (H33342) were used as novel energy relay dyes (ERDs) for an efficient energy transfer to the N719 dye in I-/I3- based liquid-junction dye-sensitized solar cells (DSSCs). The introduction of the ERDs, either as an additive in the electrolyte or as a co-adsorbent, greatly enhanced the power conversion efficiencies (PCEs), mainly because of an increase in short-circuit current density (Jsc). This was attributed to the effects of non-radiative Förster-type excitation energy transfer as well as the radiative (emission)-type fluorescent energy transfer to the sensitizers. The net PCEs for the N719-sensitized DSSCs with DAPI and H33342 were 10.65% and 10.57%, and showed an improvement of 12.2% and 11.4% over control devices, respectively.4',6-Diamidino-2-phenylindole (DAPI) and Hoechst 33342 (H33342) were used as novel energy relay dyes (ERDs) for an efficient energy transfer to the N719 dye in I-/I3- based liquid-junction dye-sensitized solar cells (DSSCs). The introduction of the ERDs, either as an additive in the electrolyte or as a co-adsorbent, greatly enhanced the power conversion efficiencies (PCEs), mainly because of an increase in short-circuit current density (Jsc). This was attributed to the effects of non-radiative Förster-type excitation energy transfer as well as the radiative (emission)-type fluorescent energy transfer to the sensitizers. The net PCEs for the N719-sensitized DSSCs with DAPI and H33342 were 10.65% and 10.57%, and showed an improvement of 12.2% and 11.4% over control devices, respectively. Electronic supplementary information (ESI) available: Details of the materials and instrumentation, device fabrication, measurement and calculations of the quantum yield (Qd), calculations of the Förster radius (R0), optimization of the ERDs mixed with electrolyte according to Type-A strategy; normalized absorption profiles of the N3, Ru505, and Z907 dyes and the emission profiles of DAPI and H33342; J-V characteristics of ERD-incorporated DSSCs sensitized with N3, Ru505, and Z907 (Type-A strategy). See DOI: 10.1039/c4nr06645f
Synchronization on Erdös-Rényi networks.
Gong, Baihua; Yang, Lei; Yang, Kongqing
2005-09-01
In this Brief Report, by analyzing the spectral properties of the Laplacian matrix of Erdös-Rényi networks, we obtained the critical coupling strength of the complete synchronization analytically. In particular, for any size of the networks, when the average degree is greater than a threshold and the coupling strength is large enough, the networks can synchronize. Here, the threshold is determined by the value of the maximal Lyapunov exponent of each dynamical unit.
Park, Ga Young; Kim, Taekyung; Park, Jinsick; Lee, Eun Mi; Ryu, Han Uk; Kim, Sun I.; Kim, In Young; Husain, Masud
2016-01-01
Abstract Few studies have directly compared the neural correlates of spatial attention (i.e., attention to a particular location) and nonspatial attention (i.e., attention to a feature in the visual scene) using well‐controlled tasks. Here, we investigated the neural correlates of spatial and nonspatial attention in humans using intracranial electroencephalography. The topography and number of electrodes showing significant event‐related desynchronization (ERD) or event‐related synchronization (ERS) in different frequency bands were studied in 13 epileptic patients. Performance was not significantly different between the two conditions. In both conditions, ERD in the low‐frequency bands and ERS in the high‐frequency bands were present bilaterally in the parietal cortex (prominently on the right hemisphere) and frontal regions. In addition to these common changes, spatial attention involved right‐lateralized activity that was maximal in the right superior parietal lobule (SPL), whereas nonspatial attention involved wider brain networks including the bilateral parietal, frontal, and temporal regions, but still had maximal activity in the right parietal lobe. Within the parietal lobe, spatial attention involved ERD or ERS in the right SPL, whereas nonspatial attention involved ERD or ERS in the right inferior parietal lobule. These findings reveal that common as well as different brain networks are engaged in spatial and nonspatial attention. Hum Brain Mapp 37:3041–3054, 2016. © 2016 The Authors Human Brain Mapping Published by Wiley Periodicals, Inc. PMID:27125904
Gomarus, H Karin; Althaus, Monika; Wijers, Albertus A; Minderaa, Ruud B
2006-04-01
Psychophysiological correlates of selective attention and working memory were investigated in a group of 18 healthy children using a visually presented selective memory search task. Subjects had to memorize one (load1) or 3 (load3) letters (memory set) and search for these among a recognition set consisting of 4 letters only if the letters appeared in the correct (relevant) color. Event-related potentials (ERPs) as well as alpha and theta event-related synchronization and desynchronization (ERD/ERS) were derived from the EEG that was recorded during the task. In the ERP to the memory set, a prolonged load-related positivity was found. In response to the recognition set, effects of relevance were manifested in an early frontal positivity and a later frontal negativity. Effects of load were found in a search-related negativity within the attended category and a suppression of the P3-amplitude. Theta ERS was most pronounced for the most difficult task condition during the recognition set, whereas alpha ERD showed a load-effect only during memorization. The manipulation of stimulus relevance and memory load affected both ERP components and ERD/ERS. The present paradigm may supply a useful method for studying processes of selective attention and working memory and can be used to examine group differences between healthy controls and children showing psychopathology.
Nebenwirkungen von TNF-alpha-Inhibitoren am Hautorgan.
Lindhaus, Claudia; Tittelbach, Jörg; Elsner, Peter
2017-03-01
TNF-alpha-Inhibitoren werden seit Anfang der 1990er Jahre erfolgreich zur Behandlung diverser immunvermittelter entzündlicher Erkrankungen eingesetzt. Inzwischen gibt es eine umfangreiche Datenlage bezüglich ihrer Sicherheit. Nebenwirkungen sind bezogen auf die Häufigkeit der Anwendung selten und meist nicht schwerwiegend. Zu den Nebenwirkungen am Hautorgan zählen lokale injektionsassoziierte Reaktionen, Infektionen, immunvermittelte Reaktionen sowie Neoplasien. Die häufigsten schwerwiegenden Nebenwirkungen sind infektiöser Natur. Mykobakterielle Infektionen, aber auch non-mykobakterielle Erreger, Viren und Pilze können potenziell letale, systemische Infektionen auslösen. Im Folgenden wird eine Übersicht über das gegenwärtige Wissen bezüglich der Nebenwirkungen von TNFα-Inhibitoren am Hautorgan gegeben. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wachter, Thorsten; Dethlefsen, Frank; Gödeke, Stefan; Dahmke, Andreas
Kurzfassung Bei der Erkundung von Grundwasserschadensfällen werden gewöhnlich punktuell erhobene Messdaten über den betrachteten Aquifer interpoliert. Die Reichweite der Autokorrelation der Daten entscheidet dabei über Zulässigkeit und Qualität der Interpolation. Während auf regionalem Maßstab Daten vorliegen, gibt es nur sehr wenig Arbeiten über Korrelationslängen auf lokalem Maßstab. Diese Arbeit untersucht die Interpolationssicherheit am Beispiel der BTEX-Kontamination am Testfeld RETZINA in Zeitz anhand von Variogrammen und Krigingstandardabweichung. Als Datengrundlage dienten Analysenergebnisse aus über 50 Grundwassermessstellen und 180 Sedimentproben. Für Benzol, Methan, Sulfat und Alkalität genügte der mittlere Abstand der Probennahmepunkte von etwa 50 m für hinreichende Interpolationssicherheit, im Falle von gelöstem Eisen, gelöstem Mangan und Redoxpotenzial war die vorhandene Datendichte zu gering, für die Hauptionen, pH-Wert und elektr. Leitfähigkeit hätten bereits größere Probenabstände ausgereicht. Die Reichweiten der Autokorrelation im Sediment sind geringer als die Probennahmeabstände, weshalb die Messwerte der Eisen- und Schwefelbindungsformen nicht regionalisiert werden konnten. Die Ergebnisse sind hinsichtlich der Entwicklung von Probennahmestrategien von Bedeutung. Zur Verbesserung der Übertragbarkeit bedarf es noch ähnlicher Untersuchungen an weiteren Standorten. Investigation of sites with groundwater contamination usually involves interpolation of point-based results across the aquifer under consideration. The range of autocorrelation thereby decides whether the quality of interpolation will be sufficient. While there are investigations on the regional (km) scale, only a few publications exist for correlation lengths at a local (10s to 100s of m) scale. This study investigates the accuracy of interpolation at the example of the BTEX-contaminated aquifer in Zeitz by means of variogram analysis and interpretation of kriging standard deviation. Investigations are based upon analytical results from more than 50 groundwater wells and 180 sediment samples. In the case of benzene, methane, sulphate, and alkalinity, the given sample spacing of about 50 m provided sufficient accuracy of interpolation. For dissolved iron, dissolved manganese, and redox potential the results did not allow interpolation, while for the major ions, pH, and electrical conductivity a wider sampling distance would have been possible. The ranges of autocorrelation in the aquifer's solid phase proved to be smaller than the sampling distances. Therefore, results of iron and sulphur phases could not be regionalized. The results of this study are relevant for the development of sampling strategies and quality management. To improve transferability similar investigations should be done at other sites.
Inzidenz von bullösen Autoimmunerkrankungen in Serbien: eine retrospektive Studie über 20 Jahre.
Milinković, Mirjana; Janković, Slavenka; Medenica, Ljiljana; Nikolić, Miloš; Reljić, Vesna; Popadić, Svetlana; Janković, Janko
2016-10-01
Die meisten früheren Arbeiten zu den klinisch-epidemiologischen Merkmalen von bullösen Autoimmunerkrankungen (AIBD) konzentrierten sich vor allem auf eine einzige Krankheitsentität oder nur eine Krankheitsgruppe; nur in wenigen Studien wurde die Inzidenz verschiedener AIBD untersucht. Bei der vorliegenden Studie war es unser Ziel, das gesamte Spektrum der AIBD zu betrachten, die Inzidenz der häufigsten AIBD zu ermitteln und die zeitlichen Trends ihres Auftretens in Zentralserbien über einen Zeitraum von 20 Jahren zu untersuchen. Wir rekrutierten retrospektiv 1161 AIBD-Fälle, die in Zentralserbien von Januar 1991 bis Dezember 2010 neu diagnostiziert wurden. Die Diagnose stützte sich auf eine strikte klinische, histologische und immunhistologische Beurteilung. Folgende Inzidenzraten wurden für die einzelnen Erkrankungen ermittelt: 4,35 pro eine Million Einwohner/Jahr (pME/Jahr) für Pemphigus, 4,47 pME/Jahr für Pemphigoid, 1,42 pME/Jahr für Dermatitis herpetiformis (DH), 0,25 pME/Jahr IgA-Dermatose und 0,08 pME/Jahr für Epidermolysis bullosa acquisita. Im betrachteten Zeitraum stieg die altersbereinigte Inzidenzrate für Pemphigus und insbesondere für Pemphigoid signifikant an, während sie für DH, allerdings nicht signifikant, abnahm. Unsere Studie befasst sich zum ersten Mal mit den Inzidenzraten des gesamten Spektrums der AIBD in Serbien und untersucht die zeitlichen Trends ihres Auftretens über einen Zeitraum von 20 Jahren. Nach unserem besten Wissen wurde ein ähnlicher Befund wie der unsere, dass nämlich die Inzidenzraten von Pemphigus und Pemphigoid vergleichbar sind, bisher noch nicht publiziert. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Horyniak, Danielle; Degenhardt, Louisa; Smit, De Villiers; Munir, Venita; Johnston, Jennifer; Fry, Craig; Dietze, Paul
2014-04-01
To describe patterns and characteristics of emergency department (ED) presentations related to the use of ecstasy and related drugs (ERDs) in Melbourne, Australia. Retrospective audit of ERD-related presentations from 1 January 2008 to 31 December 2010 at two tertiary hospital EDs. Variation in presentations across years was tested using a two-tailed test for proportions. Univariate and multivariate logistic regressions were used to compare sociodemographic and clinical characteristics across groups. Most of the 1347 presentations occurred on weekends, 24:00-06:00. Most patients arrived by ambulance (69%) from public places (42%), private residences (26%) and licensed venues (21%). Ecstasy-related presentations decreased from 26% of presentations in 2008 to 14% in 2009 (p<0.05); γ-hydroxybutyrate (GHB) presentations were most common overall. GHB presentations were commonly related to altered conscious state (89%); other presentations were due to psychological concerns or nausea/vomiting. Compared with GHB presentations, patients in ecstasy-related presentations were significantly less likely to require intubation (OR 0.04, 95% CI 0.01 to 0.18), but more likely to result in hospital admission (OR 1.77, 95% CI 1.08 to 2.91). Patients in amphetamine-related cases were older than those in GHB-related cases (median 28.4 years vs 23.9 years; p<0.05), and more likely to have a history of substance use (OR 4.85, 95% CI 3.50 to 6.74) or psychiatric illness (OR 6.64, 95% CI 4.47 to 9.87). Overall, the median length of stay was 3.0 h (IQR 1.8-4.8), with most (81%) patients discharged directly home. Although the majority of ERD-related presentations were effectively treated, with discharge within a short time frame, the number and timing of presentations places a significant burden on EDs. ERD harm reduction and improved management of minor harms at licensed venues could reduce this burden.
Malfertheiner, P; Lind, T; Willich, S; Vieth, M; Jaspersen, D; Labenz, J; Meyer-Sabellek, W; Junghard, O; Stolte, M
2005-06-01
Adequacy of acid suppression is a critical factor influencing healing in gastro-oesophageal reflux disease (GORD). The European prospective study ProGORD was set up to determine the endoscopic and symptomatic progression of GORD over five years under routine care, after initial acid suppression with esomeprazole. We report on factors influencing endoscopic healing and symptom resolution during the acute treatment phase. Patients with symptoms suggestive of GORD underwent endoscopy and biopsies were obtained from the oesophagus for diagnosis of abnormalities, including Barrett's oesophagus (BO). Data from 6215 patients were included in the "intention to treat" analysis, 3245 diagnosed as having erosive reflux disease (ERD) and 2970 non-erosive reflux disease (NERD). ERD patients were treated with esomeprazole 40 mg for 4-8 weeks for endoscopic healing while NERD patients received 20 mg for 2-4 weeks for resolution of heartburn symptoms. Endoscopic healing occurred overall in 87.7% of ERD patients although healing was significantly lower in those with more severe oesophagitis (76.9%) and in those with BO (72.4%), particularly in Helicobacter pylori negative BO patients (70.1%). Age, sex, and body mass index appeared to have no significant impact on healing. Complete heartburn resolution was reported by 70.4% of ERD patients and by 64.8% of NERD patients at the last visit. Only H pylori infection had a significant influence on complete heartburn resolution in the NERD group (68.1% and 63.7% for H pylori positive and H pylori negative, respectively; p = 0.03). The presence of Barrett's mucosa, as well as severe mucosal damage, exerts a negative impact on healing. H pylori infection had a positive influence on healing in ERD patients with coexistent BO but no influence on those without BO.
ERIC Educational Resources Information Center
Rall, Marlene
1996-01-01
We humans do have a gift for bringing friendliness to this world, and this ability directly challenges the lines that Brecht wrote in which "the friendliness in this world" amounts to little more than "two handfuls of earth." With examples and thoughts from linguistics, cultural anthropology, and literature, readers are invited to reflect on how…
Antiferromagnetic Potts Model on the Erdős-Rényi Random Graph
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Contucci, Pierluigi; Dommers, Sander; Giardinà, Cristian; Starr, Shannon
2013-10-01
We study the antiferromagnetic Potts model on the Poissonian Erdős-Rényi random graph. By identifying a suitable interpolation structure and an extended variational principle, together with a positive temperature second-moment analysis we prove the existence of a phase transition at a positive critical temperature. Upper and lower bounds on the temperature critical value are obtained from the stability analysis of the replica symmetric solution (recovered in the framework of Derrida-Ruelle probability cascades) and from an entropy positivity argument.
Communication Optimal Parallel Multiplication of Sparse Random Matrices
2013-02-21
Definition 2.1), and (2) the algorithm is sparsity- independent, where the computation is statically partitioned to processors independent of the sparsity...struc- ture of the input matrices (see Definition 2.5). The second assumption applies to nearly all existing al- gorithms for general sparse matrix-matrix...where A and B are n× n ER(d) matrices: Definition 2.1 An ER(d) matrix is an adjacency matrix of an Erdős-Rényi graph with parameters n and d/n. That
Radiosensibilisierung durch BRAF Inhibitoren.
Strobel, Sophia Boyoung; Pätzold, Sylvie; Zimmer, Lisa; Jensen, Alexandra; Enk, Alexander; Hassel, Jessica Cecile
2017-07-01
In der letzten Zeit wurden in der Literatur vermehrt erhöhte Hauttoxizitäten während einer Kombinationstherapie mit BRAF Inhibitoren und Radiotherapie beschrieben. Wir berichten über sieben Melanompatienten in einem nicht resezierbaren Stadium III oder IV, die eine kombinierte Behandlung aus Bestrahlung und BRAF-Inhibitor erhielten. Bei allen Patienten konnte durch die Kombinationstherapie ein gutes lokales Ansprechen erreicht werden. Nur bei zwei Patienten wurde eine schwere Radiodermatitis (CTCAE Grad 3 bzw. 4) beobachtet. Bei diesen Patienten, die beide Vemurafenib erhielten, trat die Radiodermatitis nach ein bzw. zwei Wochen auf und resultierte in einer Unterbrechung der BRAF-Inhibitor Behandlung.. Die kumulative Dosis bis zum Zeitpunkt der Strahlendermatitis betrug 10 Gy bzw. 35 Gy. Bei allen anderen Vemurafenibpatienten konnten nur milde Reaktionen im Sinne einer Radiodermatitis CTCAE Grad 2, beim Dabrafenibpatienten CTCAE Grade 1 diagnostiziert werden. Bei einem Patienten wurde eine Recalldermatitis nach 14 Tagen einer beendeten Strahlentherapie mit einer kumulativen Dosis von 30 Gy diagnostiziert. Schwere Toxizitätsreaktionen der Haut unter einer BRAF-Inhibitionen treten nicht häufig auf und sind meistens gut therapierbar. Deshalb sollte die Kombinationstherapie bei aggressiv wachsenden Melanomen eine Therapieoption bleiben. Obwohl ein erhöhtes Risiko der Hauttoxizität unter einer Kombinationstherapie von Radiatio und BRAF-Inhibitoren besteht, wird diese von den meisten Patienten gut toleriert. Sequenzielle Therapie anstelle von gleichzeitiger Behandlung scheint die Toxizitätreaktionen nicht zu verhindern. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Neue Laser und Strahlquellen - alte und neue Risiken?
Paasch, Uwe; Schwandt, Antje; Seeber, Nikolaus; Kautz, Gerd; Grunewald, Sonja; Haedersdal, Merete
2017-05-01
Die Entwicklungen im Bereich dermatologischer Laser, hochenergetischer Blitzlampen, LED und neuer Energie- und Strahlquellen der letzten Jahre haben gezeigt, dass mit neuen Wellenlängen, Konzepten und Kombinationen zusätzliche, zum Teil über den ästhetischen Bereich hinaus gehende therapeutische Optionen für den Dermatologen erschlossen werden konnten. Wurden bisher zum Beispiel mit fraktionalen Lasern Falten behandelt, sind eben diese Systeme heute in Kombination mit Medikamenten wichtige Werkzeuge bei der Behandlung von Narben, bei Feldkanzerisierung und epithelialen Tumoren. Die Anforderungen an den die Indikation stellenden und vorzugsweise therapierenden Arzt steigen mit der immer komplexer werdenden Technik und den zunehmenden Komorbiditäten und Komedikationen einer älter werdenden Patientenklientel. Parallel etabliert wurden, zunächst für einige wenige Indikationen, Geräte für die Heimanwendung, die sich durch geringe Leistung und spezielle Sicherheitsvorkehrungen zur Vermeidung von Unfällen, Risiken und Nebenwirkungen auszeichnen. Trotz der reduzierten Effizienz solcher Selbstbehandlungsmaßnahmen steigt die Wahrscheinlichkeit einer Fehlanwendung, da die Grundvoraussetzung für eine korrekte Therapie, nämlich die exakte Diagnose und Indikationsstellung, nicht vorausgesetzt werden kann. Bei einer Haarentfernung können so Pigmenttumoren, bei einer Faltentherapie neoplastische Hautveränderungen adressiert und zu erwartende, unvorhergesehene und neue Nebenwirkungen und Komplikationen induziert werden. In diesem Szenario ist es wichtig, alle potenziellen Anwender dieser neuen Technologien vor deren Einsatz so zu qualifizieren, dass den Therapierten maximale Therapiesicherheit bei höchster Effizienz unter dem Leitbild diagnosis certa - ullae therapiae fundamentum garantiert wird. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
An exploration of bioactive peptides: My collaboration with Ervin G. Erdös.
Igić, Rajko
2018-05-25
This paper provides a brief historical sketch of the science of biologically active peptides. It also offers the story of how Ervin G. Erdös, a pioneer in the study of metabolism of various peptides, influenced me through collaborations that span many years. I worked in Dr. Erdös's research laboratories in Oklahoma City, Dallas, and Chicago, and we shared research interests through visits across the Atlantic between the former Yugoslavia and the United States. Among other findings, we discovered angiotensin-converting enzyme in the retina, which opened up a new research direction for many scientists interested in serious ocular diseases. This tribute to my mentor paints a portrait of a man who, in addition to his dedication to science and his seminal discoveries about the metabolism of peptides, took the time to invest in training many young scientists. His fine personal qualities explain why all of those who worked with him hold him in such high regard. © 2018 Igić.
Some constructions on total labelling of m triangles
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Voon, Chen Huey, E-mail: chenhv@utar.edu.my; Hui, Liew How, E-mail: liewhh@utar.edu.my; How, Yim Kheng, E-mail: tidusyimhome@hotmail.com
2016-06-02
Let mK{sub 3} = (V{sub m}, E{sub m}) be a finite disconnected graph consisting of m disjoint triangles K{sub 3}, where V{sub m} is the set of vertices, E{sub m} is the set of edges and both V{sub m} and E{sub m} are of the same size 3m. A total labelling of mK{sub 3} is a function f which maps the elements in V{sub m} and E{sub m} to positive integer values, i.e. f : V{sub m} ∪ E{sub m} → {1, 2, 3,···}. Let c be a positive integer. A triangle is said have a c-Erdősian triangle labelling ifmore » it is a total labelling f : V{sub m} ∪ E{sub m} → {c, c + 1, ···, c + 6m − 1} such that f (x) + f (y) = f (xy) for any x, y ∈ V{sub m} and an edge xy ∈ E{sub m} joining them. In order to find all the c-Erdősian triangle labelling, a straightforward is to use the exhaustive search. However, the exhaustive search is only able to find c-Erdősian triangle labelling for m ≤ 5 due to combinatorial explosion. By studying the constant sum of vertex labels, we propose a strong permutation approach, which allows us to generate a certain classes of c-Erdősian triangle labelling up until m = 8.« less
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Yi, Weibo; Qiu, Shuang; Wang, Kun; Qi, Hongzhi; Zhao, Xin; He, Feng; Zhou, Peng; Yang, Jiajia; Ming, Dong
2017-04-01
Objective. We proposed a novel simultaneous hybrid brain-computer interface (BCI) by incorporating electrical stimulation into a motor imagery (MI) based BCI system. The goal of this study was to enhance the overall performance of an MI-based BCI. In addition, the brain oscillatory pattern in the hybrid task was also investigated. Approach. 64-channel electroencephalographic (EEG) data were recorded during MI, selective attention (SA) and hybrid tasks in fourteen healthy subjects. In the hybrid task, subjects performed MI with electrical stimulation which was applied to bilateral median nerve on wrists simultaneously. Main results. The hybrid task clearly presented additional steady-state somatosensory evoked potential (SSSEP) induced by electrical stimulation with MI-induced event-related desynchronization (ERD). By combining ERD and SSSEP features, the performance in the hybrid task was significantly better than in both MI and SA tasks, achieving a ~14% improvement in total relative to the MI task alone and reaching ~89% in mean classification accuracy. On the contrary, there was no significant enhancement obtained in performance while separate ERD feature was utilized in the hybrid task. In terms of the hybrid task, the performance using combined feature was significantly better than using separate ERD or SSSEP feature. Significance. The results in this work validate the feasibility of our proposed approach to form a novel MI-SSSEP hybrid BCI outperforming a conventional MI-based BCI through combing MI with electrical stimulation.
Puzzo, Ignazio; Cooper, Nicholas R; Vetter, Petra; Russo, Riccardo
2010-06-25
The human mirror neuron system (hMNS) is believed to provide a basic mechanism for social cognition. Event-related desynchronization (ERD) in alpha (8-12Hz) and low beta band (12-20Hz) over sensori-motor cortex has been suggested to index mirror neurons' activity. We tested whether autistic traits revealed by high and low scores on the Autistic Quotient (AQ) in the normal population are linked to variations in the electroencephalogram (EEG) over motor, pre-motor cortex and supplementary motor area (SMA) during action observation. Results revealed that in the low AQ group, the pre-motor cortex and SMA were more active during hand action than static hand observation whereas in the high AQ group the same areas were active both during static and hand action observation. In fact participants with high traits of autism showed greater low beta ERD while observing the static hand than those with low traits and this low beta ERD was not significantly different when they watched hand actions. Over primary motor cortex, the classical alpha and low beta ERD during hand actions relative to static hand observation was found across all participants. These findings suggest that the observation-execution matching system works differently according to the degree of autism traits in the normal population and that this is differentiated in terms of the EEG according to scalp site and bandwidth. Copyright 2010 Elsevier B.V. All rights reserved.
Capotosto, Paolo; Perrucci, M Gianni; Brunetti, Marcella; Del Gratta, Cosimo; Doppelmayr, Michael; Grabner, Roland H; Klimesch, Wolfgang; Neubauer, Aljoscha; Neuper, Christa; Pfurtscheller, Gert; Romani, Gian Luca; Babiloni, Claudio
2009-12-28
More intelligent persons (high IQ) typically present a higher cortical activity during tasks requiring the encoding of visuo-spatial information, namely higher alpha (about 10 Hz) event-related desynchronization (ERD; Doppelmayr et al., 2005). The opposite is true ("neural efficiency") during the retrieval of the encoded information, as revealed by both lower alpha ERD and/or lower theta (about 5 Hz) event-related synchronization (ERS; Grabner et al., 2004). To reconcile these contrasting results, here we evaluated the working hypothesis that more intelligent male subjects are characterized by a high cortical activity during the encoding phase. This deep encoding would explain the relatively low cortical activity for the retrieval of the encoded information. To test this hypothesis, electroencephalographic (EEG) data were recorded in 22 healthy young male volunteers during visuo-spatial information processing (encoding) and short-term retrieval of the encoded information. Cortical activity was indexed by theta ERS and alpha ERD. It was found that the higher the subjects' total IQ, the stronger the frontal theta ERS during the encoding task. Furthermore, the higher the subjects' total IQ, the lower the frontal high-frequency alpha ERD (about 10-12 Hz) during the retrieval task. This was not true for parietal counterpart of these EEG rhythms. These results reconcile previous contrasting evidence confirming that more intelligent persons do not ever show event-related cortical responses compatible with "neural efficiency" hypothesis. Rather, their cortical activity would depend on flexible and task-adapting features of frontal activation.
Determinants and Politics of German Military Transformation in the Post-Cold War Era
2011-06-01
Jahrhundert, eds. Joachim Krause and Jan C. Irlenkaeuser (Opladen: Verlag Barbara Budrich, 2006), 97. 2 military changed after the end of the Cold...Anforderungen an deutsche Streitkräfte im 21. Jahrhundert, eds. Joachim Krause and Jan C. Irlenkaeuser (Opladen: Verlag Barbara Budrich, 2006), 182. 12...2007), 763–778; Svenja Sinjen and Johannes Varwick, 101-106; Wolfgang Wagner, ―Die Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Europäischen
Albers, Andreas E; Kaufmann, Andreas M
2018-05-01
Zanotti L et al. Epidermal growth factor receptor detection in serum and saliva as a diagnostic and prognostic tool in oral cancer. Laryngoscope 2017; 127: E408–E414 DER EGF-REZEPTOR (EGFR) IST EIN TRANSMEMBRANREZEPTOR MIT INTRINSISCHER TYROSINKINASE-AKTIVITäT, DER IN ALLEN ZELLARTEN VORKOMMT. DIE ÜBEREXPRESSION DES EGFR IST BEI VERSCHIEDENEN TUMORARTEN NACHWEISBAR, SO AUCH BEIM PLATTENEPITHELKARZINOM IM MUNDRAUM (OSCC). DEN DIAGNOSTISCHEN UND PROGNOSTISCHEN WERT DES EGFR BEIM OSCC AUS SERUM UND SPEICHEL BESTIMMTEN ITALIENISCHE ÄRZTE DER UNIVERSITäT VON BRESCIA.
The Erdős-Hajnal problem of hypergraph colouring, its generalizations, and related problems
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Raigorodskii, Andrei M.; Shabanov, Dmitrii A.
2011-10-01
Extremal problems concerned with hypergraph colouring first arose in connection with classical investigations in the 1920-30s which gave rise to Ramsey theory. Since then, this area has assumed a central position in extremal combinatorics. This survey is devoted to one well-known problem of hypergraph colouring, the Erdős-Hajnal problem, initially posed in 1961. It opened a line of research in hypergraph theory whose methods and results are widely used in various domains of discrete mathematics. Bibliography: 109 titles.
Miranda de Sá, Antonio Mauricio F L; Infantosi, Antonio Fernando C; Lazarev, Vladimir V
2007-01-01
In the present work, a commonly used index for evaluating the Event-Related Synchronization and Desynchronization (ERS/ERD) in the EEG was expressed as a function of the Spectral F-Test (SFT), which is a statistical test for assessing if two sample spectra are from populations with identical theoretical spectra. The sampling distribution of SFT has been derived, allowing hence ERS/ERD to be evaluated under a statistical basis. An example of the technique was also provided in the EEG signals from 10 normal subjects during intermittent photic stimulation.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wielen, Roland; Wielen, Ute
In a previous paper (Wielen R. und Wielen U. 2016a: Astronomical Ephemerides, Navigation and War), we have presented the astonishing cooperation of the ephemeris institutes of Germany, England, France and the USA during the Second World War. We were able to use numerous archivalia which we also describe and comment in that paper. In the present paper, we publish colour scans of these archivalia. All the documents shown here are held in the archives of the Astronomisches Rechen-Institut in Heidelberg.
Johnson, A J; Pessier, A P; Jacobson, E R
2007-05-01
An experimental transmission study was designed to determine whether a causal relationship exists between a Ranavirus (BSTRV) isolated from a Burmese star tortoise that died and the lesions observed in that tortoise. A pilot study was performed with 3 box turtles (Terrapene ornata ornata) and 3 red-eared sliders (RESs; Trachemys scripta elegans) to assess their suitability in a larger study. Based on the outcome of this study, RESs were selected, and 2 groups of 4 RESs received either an oral (PO) or intramuscular (IM) inoculum containing10(5) 50% Tissue Culture Infecting Dose (TCID(50)) of a BSTRV-infected cell lysate. One turtle each was mock inoculated PO or IM with the same volume of uninfected cell lysate. Three of four IM-inoculated RESs developed clinical signs (nasal and ocular discharge [3 of 3], oral plaques [1 of 3], conjunctivitis and hyphema [1 of 3] and extreme lethargy [3 of 3]). A Ranavirus was isolated from kidney homogenates of 3 euthanatized turtles; DNA sequences of a portion of the major capsid protein gene were amplified by polymerase chain reaction. Consistent histologic lesions were observed only in IM-inoculated turtles and included fibrinoid vasculitis centered on splenic ellipsoids, multifocal hepatic necrosis, and multicentric fibrin thrombi in a variety of locations, including hepatic sinusoids, glomerular capillary loops, and pulmonary capillaries. Virions compatible with Ranavirus were observed within necrotic cells of the spleen of 1 IM-inoculated turtle using transmission electron microscopy. This study fulfills Koch's postulates, confirming a causal relationship between BSTRV and the clinical and histologic changes in chelonians infected with this virus.
Sondermann, Wiebke; Ventzke, Julia; Matusiewicz, David; Körber, Andreas
2018-03-01
Die Psoriasis-Arthritis (PsA) gehört zu den chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen. Trotz zahlreicher versorgungswissenschaftlicher Studien in Deutschland liegen zur pharmazeutischen Versorgungssituation von PsA-Patienten bisher kaum aktuelle Ergebnisse vor. Mit Hilfe einer systematischen Literaturrecherche sowie anhand von Routinedaten der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) Rheinland/Hamburg wird ein aktueller Überblick über die pharmazeutische Versorgung von PsA-Patienten in Deutschland gegeben. Selektiert wurden Versicherte aus dem ambulanten und stationären Bereich, die im 1. und 2. Quartal des Jahres 2014 die gesicherte Abrechnungsdiagnose Psoriasis-Arthritis L40.5+ aufwiesen. Anschließend wurden auf Basis dieser "vorab definierten" Kohorte die Arzneimitteldaten für 5 Jahre (01.01.2010-31.12.2014) abgerufen. Es konnten insgesamt n = 3205 Versicherte (45 % männlich, 55 % weiblich) der AOK Rheinland/Hamburg mit einer gesicherten PsA-Diagnose selektiert werden. Das Durchschnittsalter betrug 58,9 Jahre. 53,7 % der PsA-Patienten wurden mit systemischen PsA-relevanten Arzneimitteln versorgt. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wurden am häufigsten verordnet, gefolgt von systemischen Glucocorticoiden. Von den selektierten PsA-Patienten, die eine Systemtherapie erhielten, wurden 72,1 % mittels einer Disease-modifying-antirheumatic-Drug (DMARD)-Monotherapie behandelt, gefolgt von der Kombinationstherapie aus DMARDs und Biologika (20,9 %). Die pharmakologische Therapie der PsA muss eine Gewährleistung zwischen adäquater Versorgung der PsA mit Verhinderung der Krankheitsprogression und ökonomischer Verantwortung darstellen. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Uncommon pollen walls: reasons and consequences*)
Pacini, Ettore; Hesse, Michael
2016-01-01
The mature pollen wall of gymnosperms and angiosperms consists in principle of two fundamentally different layers, the complex, thick sporopolleninous exine and the homogeneous, thin, single-layered pectocellulosic intine. In angiosperms, the typical exine is usually formed by a tectum, columellae, a foot layer, and an endexine. An exine reduction (minimally up to the complete absence) occurs in many unrelated seed plants, without consequences for pollen viability. The intine sometimes also deviates from its common form, being either extremely thick or appearing two- or even three-layered. Environmental factors or developmental constraints are highlighted as being responsible for the various deviating exine and intine forms. Pacini E. & Hesse M, 2012: Unkomplette Pollenwand – Gründe und Konsequenzen Die fertige Pollenwand der Gymnospermen und der Angiospermen besteht im Prinzip aus zwei fundamental verschiedenen Lagen, aus der komplexen, dicken und sporopolleninhältigen Exine, und der homogenen, dünnen, einschichtigen und überwiegend zellulosehältigen Intine. Bei Angiospermen ist die typische Exine aus einem Tectum, aus Columellae, aus einem Foot Layer und zumeist noch aus einer Endexine geformt. In vielen, nicht miteinander verwandten Angiospermen (seltener bei Gymnospermen) is die Exine mehr oder weniger stark reduziert, was allerdings keinen Einfluß auf die Keimungsfähigkeit des Pollens hat. Auch die Intine weicht manchmal von ihrer üblichen Ausbildung ab, ist entweder auffallend dick oder zwei bis dreischichtig. Sowohl Umweltfaktoren als auch embryologisch und entwicklungsgeschichtlich bedingte Hemmungen sind für die abweichenden Exine- und Intineformen verantwortlich. PMID:28904424
Der II. Hauptsatz der Wärmelehre
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heintze, Joachim
Wir haben in (4.44) den II. Hauptsatz als empirische Tatsache folgendermaßen formuliert: (i) Wärmeenergie geht von selbst nur von einem wärmeren Körper auf einen kälteren über, niemals in der umgekehrten Richtung. Nun werden wir beweisen, dass sich aus diesem Prinzip folgende äquivalente Formulierungen für den II. Hauptsatz ableiten lassen: (ii) Es ist unmöglich, ein Perpetuum mobile zweiter Art zu bauen, d. h. eine Maschine, die fortlaufend Wärmeenergie vollständig in mechanische Arbeit umsetzen kann. Eine Wärmekraftmaschine, die einen Kreisprozess mit der höchsten Temperatur Tw und der niedrigsten Temperatur Tk durchläuft, hat höchstens den Carnotschen Wirkungsgrad c = (Tw - Tk)/Tw. Wenn in der Maschine nur reversible Prozesse ablaufen, die gesamte Wärmezufuhr bei der Temperatur Tw erfolgt und ausschließlich bei der Temperatur Tw gekühlt wird, ist ihr Wirkungsgrad = C. Es gibt keine Wärmekraftmaschine, die eine bessere Ausnutzung der Wärmeenergie ermöglicht. (iv) In jedem thermodynamischen System existiert die Zustandsgröße Entropie, definiert durch ihr Differential dS = (dQrev)/T . Entropie kann erzeugt, aber nicht vernichtet werden. Bei Zustandsänderungen, die in einem abgeschlossenen System ablaufen, nimmt die Entropie entweder zu (irreversible Prozesse), oder sie bleibt konstant (reversible Prozesse). Im Anschluss an (iii) werden wir zur Definition der thermodynamischen Temperatur und bei der Diskussion von (iv) zu einem tieferen Verständnis der Entropie gelangen. Es zeigt sich, dass die Entropie das eigentliche Bindeglied zwischen Mechanik und Wärmelehre darstellt. Am Ende des Kapitels werden wir einige Anwendungen des II. Hauptsatzes betrachten.
Robustness of network of networks under targeted attack.
Dong, Gaogao; Gao, Jianxi; Du, Ruijin; Tian, Lixin; Stanley, H Eugene; Havlin, Shlomo
2013-05-01
The robustness of a network of networks (NON) under random attack has been studied recently [Gao et al., Phys. Rev. Lett. 107, 195701 (2011)]. Understanding how robust a NON is to targeted attacks is a major challenge when designing resilient infrastructures. We address here the question how the robustness of a NON is affected by targeted attack on high- or low-degree nodes. We introduce a targeted attack probability function that is dependent upon node degree and study the robustness of two types of NON under targeted attack: (i) a tree of n fully interdependent Erdős-Rényi or scale-free networks and (ii) a starlike network of n partially interdependent Erdős-Rényi networks. For any tree of n fully interdependent Erdős-Rényi networks and scale-free networks under targeted attack, we find that the network becomes significantly more vulnerable when nodes of higher degree have higher probability to fail. When the probability that a node will fail is proportional to its degree, for a NON composed of Erdős-Rényi networks we find analytical solutions for the mutual giant component P(∞) as a function of p, where 1-p is the initial fraction of failed nodes in each network. We also find analytical solutions for the critical fraction p(c), which causes the fragmentation of the n interdependent networks, and for the minimum average degree k[over ¯](min) below which the NON will collapse even if only a single node fails. For a starlike NON of n partially interdependent Erdős-Rényi networks under targeted attack, we find the critical coupling strength q(c) for different n. When q>q(c), the attacked system undergoes an abrupt first order type transition. When q≤q(c), the system displays a smooth second order percolation transition. We also evaluate how the central network becomes more vulnerable as the number of networks with the same coupling strength q increases. The limit of q=0 represents no dependency, and the results are consistent with the classical percolation theory of a single network under targeted attack.
EEG signatures of arm isometric exertions in preparation, planning and execution.
Nasseroleslami, Bahman; Lakany, Heba; Conway, Bernard A
2014-04-15
The electroencephalographic (EEG) activity patterns in humans during motor behaviour provide insight into normal motor control processes and for diagnostic and rehabilitation applications. While the patterns preceding brisk voluntary movements, and especially movement execution, are well described, there are few EEG studies that address the cortical activation patterns seen in isometric exertions and their planning. In this paper, we report on time and time-frequency EEG signatures in experiments in normal subjects (n=8), using multichannel EEG during motor preparation, planning and execution of directional centre-out arm isometric exertions performed at the wrist in the horizontal plane, in response to instruction-delay visual cues. Our observations suggest that isometric force exertions are accompanied by transient and sustained event-related potentials (ERP) and event-related (de-)synchronisations (ERD/ERS), comparable to those of a movement task. Furthermore, the ERPs and ERD/ERS are also observed during preparation and planning of the isometric task. Comparison of ear-lobe-referenced and surface Laplacian ERPs indicates the contribution of superficial sources in supplementary and pre-motor (FC(z)), parietal (CP(z)) and primary motor cortical areas (C₁ and FC₁) to ERPs (primarily negative peaks in frontal and positive peaks in parietal areas), but contribution of deep sources to sustained time-domain potentials (negativity in planning and positivity in execution). Transient and sustained ERD patterns in μ and β frequency bands of ear-lobe-referenced and surface Laplacian EEG indicate the contribution of both superficial and deep sources to ERD/ERS. As no physical displacement happens during the task, we can infer that the underlying mechanisms of motor-related ERPs and ERD/ERS patterns do not only depend on change in limb coordinate or muscle-length-dependent ascending sensory information and are primary generated by motor preparation, direction-dependent planning and execution of isometric motor tasks. The results contribute to our understanding of the functions of different brain regions during voluntary motor tasks and their activity signatures in EEG can shed light on the relationships between large-scale recordings such as EEG and other recordings such as single unit activity and fMRI in this context. Copyright © 2013 Elsevier Inc. All rights reserved.
Garcia, Victor; Feldman, Marcus W.; Regoes, Roland R.
2016-01-01
During early human immunodeficiency virus (HIV) infection multiple CD8+ T cell responses are elicited almost simultaneously. These responses exert strong selective pressures on different parts of HIV’s genome, and select for mutations that escape recognition and are thus beneficial to the virus. Some studies reveal that the later these escape mutations emerge, the more slowly they go to fixation. This pattern of escape rate decrease(ERD) can arise by distinct mechanisms. In particular, in large populations with high beneficial mutation rates interference among different escape strains –an effect that can emerge in evolution with asexual reproduction and results in delayed fixation times of beneficial mutations compared to sexual reproduction– could significantly impact the escape rates of mutations. In this paper, we investigated how interference between these concurrent escape mutations affects their escape rates in systems with multiple epitopes, and whether it could be a source of the ERD pattern. To address these issues, we developed a multilocus Wright-Fisher model of HIV dynamics with selection, mutation and recombination, serving as a null-model for interference. We also derived an interference-free null model assuming initial neutral evolution before immune response elicitation. We found that interference between several equally selectively advantageous mutations can generate the observed ERD pattern. We also found that the number of loci, as well as recombination rates substantially affect ERD. These effects can be explained by the underexponential decline of escape rates over time. Lastly, we found that the observed ERD pattern in HIV infected individuals is consistent with both independent, interference-free mutations as well as interference effects. Our results confirm that interference effects should be considered when analyzing HIV escape mutations. The challenge in estimating escape rates and mutation-associated selective coefficients posed by interference effects cannot simply be overcome by improved sampling frequencies or sizes. This problem is a consequence of the fundamental shortcomings of current estimation techniques under interference regimes. Hence, accounting for the stochastic nature of competition between mutations demands novel estimation methodologies based on the analysis of HIV strains, rather than mutation frequencies. PMID:26829720
Age-related sex differences in language lateralization: A magnetoencephalography study in children.
Yu, Vickie Y; MacDonald, Matt J; Oh, Anna; Hua, Gordon N; De Nil, Luc F; Pang, Elizabeth W
2014-09-01
It is well supported by behavioral and neuroimaging studies that typical language function is lateralized to the left hemisphere in the adult brain and this laterality is less well defined in children. The behavioral literature suggests there maybe be sex differences in language development, but this has not been examined systematically with neuroimaging. In this study, magnetoencephalography was used to investigate the spatiotemporal patterns of language lateralization as a function of age and sex. Eighty typically developing children (46 female, 34 male; 4-18 years) participated in an overt visual verb generation task. An analysis method called differential beamforming was used to analyze language-related changes in oscillatory activity referred to as low-gamma event-related desynchrony (ERD). The proportion of ERD over language areas relative to total ERD was calculated. We found different patterns of laterality between boys and girls. Boys showed left-hemisphere lateralization in the frontal and temporal language-related areas across age groups, whereas girls showed a more bilateral pattern, particularly in frontal language-related areas. Differences in patterns of ERD were most striking between boys and girls in the younger age groups, and these patterns became more similar with increasing age, specifically in the preteen years. Our findings show sex differences in language lateralization during childhood; however, these differences do not seem to persist into adulthood. We present possible explanations for these differences. We also discuss the implications of these findings for presurgical language mapping in children and highlight the importance of examining the question of sex-related language differences across development.
Recurrence of gastroesophageal reflux disease correlated with a short dinner-to-bedtime interval.
Yang, Jae Hoon; Kang, Ho Suk; Lee, Sun-Young; Kim, Jeong Hwan; Sung, In-Kyung; Park, Hyung Seok; Shim, Chan Sup; Jin, Choon Jo
2014-04-01
Gastroesophageal reflux disease (GERD) can be classified into erosive reflux disease (ERD) and nonerosive gastroesophageal reflux disease (NERD). We aimed to compare the recurrence rates of ERD and NERD and determine the risk factors related to the recurrence. This prospective study comprised 337 consecutive adults who completed questionnaires on their GERD symptoms, height, weight, sleeping position, dinner time, and bedtime. During upper gastrointestinal endoscopy, the presence of a hiatal hernia and mucosal breaks in the low esophagus, esophageal length (the distance between the Z-line and the incisors), and the esophageal length-to-height ratio were recorded. Recurrence was diagnosed when the patient required additional proton pump inhibitor medication after initial recovery with 4-8 weeks of treatment. Recurrence was experienced by 47 (26.0%) of 181 GERD patients. The recurrence rate did not differ between the 48 ERD (27.1%) and 133 NERD (25.6%) patients (P = 0.849). Of the various factors studied, recurrence was found to be correlated with a dinner-to-bedtime interval of less than 3 h (P = 0.002), globus sensation (P = 0.031), and old age (P = 0.047). Logistic regression analysis revealed that a short interval between dinner and bedtime was the only factor significantly related to the recurrence (P = 0.002). Both ERD and NERD patients who sleep within 3 h after eating have a higher risk of GERD recurrence. Our findings highlight the impact of a short dinner-to-bedtime interval on the recurrence of GERD (ClinicalTrials.gov ID: KCT0000134). © 2013 Journal of Gastroenterology and Hepatology Foundation and Wiley Publishing Asia Pty Ltd.
Jones, E L; Perring, S; Khattab, A; Allenby-Smith, O
2016-05-01
Reduction in autonomic tone as measured by heart rate variability (HRV) has been associated with various inflammatory conditions including reflux disease. The nature of and permanence of this damage have not been fully assessed. Fourteen individuals with non-erosive reflux disease (NERD) and 10 individuals with erosive reflux disease (ERD) as identified on endoscopy were assessed for HRV prior to starting a course of proton pump inhibitor (PPI) therapy and 8 weeks from the start of PPI therapy. Reflux symptoms were significantly improved by PPI therapy (p = 0.001), with no significant difference in reflux symptoms between the NERD and ERD groups either before (p = 0.45) or following therapy (p = 0.17). The ERD group displayed reduced HRV prior to PPI therapy as compared with a non-symptomatic group. There was significant improvement of HRV resulting from PPI therapy in the ERD group as measured by inspiration/expiration ratio on forced breathing (p = 0.02), Valsalva ratio (p = 0.03), and extended metronome-guided breathing at 6 breaths per minute (p = 0.03). While a similar pattern was seen in the NERD group, the effects were not as strong and did not reach statistical significance. The results are consistent with a growing body of evidence that cardiac autonomic neuropathy as measured by HRV is associated with gastro-esophageal reflux disease and also suggest that successful treatment of the inflammation can lead to reversal of the deterioration of autonomic tone associated with that inflammation. © 2016 John Wiley & Sons Ltd.
Aulická, Stefania Rusnáková; Jurák, Pavel; Chládek, Jan; Daniel, Pavel; Halámek, Josef; Baláž, Marek; Bočková, Martina; Chrastina, Jan; Rektor, Ivan
2014-10-01
We studied the appearance of broadband oscillatory changes (ranging 2-45 Hz) induced by a cognitive task with two levels of complexity. The event-related de/synchronizations (ERD/S) in the subthalamic nucleus (STN) and in the anterior cingulate cortex (ACC) were evaluated in an executive function test. Four epilepsy surgery candidates with intracerebral electrodes implanted in the ACC and three Parkinson's disease patients with externalized deep brain stimulation electrodes implanted in the STN participated in the study. A Flanker test (FT) with visual stimuli (arrows) was performed. Subjects reacted to four types of stimuli presented on the monitor by pushing the right or left button: congruent arrows to the right or left side (simple task) and incongruent arrows to the right or left side (more difficult complex task). We explored the activation of STN and the activation of the ACC while processing the FT. Both conditions, i.e. congruent and incongruent, induced oscillatory changes in the ACC and also STN with significantly higher activation during incongruent trial. At variance with the ACC, in the STN not only the ERD beta but also the ERD alpha activity was significantly more activated by the incongruent condition. In line with our earlier studies, the STN appears to be involved in activities linked with increased cognitive load. The specificity and complexity of task-related activation of the STN might indicate the involvement of the STN in processes controlling human behaviour, e.g. in the selection and inhibition of competing alternatives.
Essays on refining markets and environmental policy
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Oladunjoye, Olusegun Akintunde
This thesis is comprised of three essays. The first two essays examine empirically the relationship between crude oil price and wholesale gasoline prices in the U.S. petroleum refining industry while the third essay determines the optimal combination of emissions tax and environmental research and development (ER&D) subsidy when firms organize ER&D either competitively or as a research joint venture (RJV). In the first essay, we estimate an error correction model to determine the effects of market structure on the speed of adjustment of wholesale gasoline prices, to crude oil price changes. The results indicate that market structure does not have a strong effect on the dynamics of price adjustment in the three regional markets examined. In the second essay, we allow for inventories to affect the relationship between crude oil and wholesale gasoline prices by allowing them to affect the probability of regime change in a Markov-switching model of the refining margin. We find that low gasoline inventory increases the probability of switching from the low margin regime to the high margin regime and also increases the probability of staying in the high margin regime. This is consistent with the predictions of the competitive storage theory. In the third essay, we extend the Industrial Organization R&D theory to the determination of optimal environmental policies. We find that RJV is socially desirable. In comparison to competitive ER&D, we suggest that regulators should encourage RJV with a lower emissions tax and higher subsidy as these will lead to the coordination of ER&D activities and eliminate duplication of efforts while firms internalize their technological spillover externality.
Clausewitz’s Center of Gravity: Changing Our Warfighting Doctrine-Again!
2002-09-01
collapse of the enemy—tend to compete with the typically more restricted political objective(s). For example, during the Gulf War the ground component...under Clausewitz’s concept, determining the Iraqi CoG would have been unnecessary since the Gulf War was not a war of annihilation. Simply translating the...Schwerpunkt der Kraft erhalten wird, so ist es auch im Kriege. Die Streitkräfte jedes Kriegführenden, sei es ein einzelner Staat oder ein Bündnis von
2001-01-01
CYberdeckungsh6he zunehmen. Ffr die Stabilitdt des Str ~mungszustandes ist dagegen ein weniger empfindlicher Ansaugstutzen von Vorteil, weil geringe Schwankungen im...Gerinnestr() mung mit einem Laser-Doppler- Anemometer und einem Pitot-Rohr Ltd. BD Dipl.-Ing. B. Ftirmaier M6glichkeiten der Verwertung von HausmUll und...GrundstticksentwAsserungsleitungen ISBN 3-486-26517-2 * diese Hefte k6nnen beim Oldenbourg Industrieverlag GmbH, Rosenheimer Str . 145, 81671 MUnchen bezogen werden (Preis pro Heft: 35,00 DM, Stand 2001)
Machining Data Handbook. 3rd Edition. Volume 2
1980-01-01
17.2 The power required in machining can be determined by vided in figures 17.2-3 through 17.2-10 for deternining the several different methods as...patterns and require not caused problems. and the. e have been reports of im- different methods of checking. proved die life in speial applications...microinches Ra 11.25 to 5.0 Am application of this method the surface is subjected to melt- RaJ) and wide differences in recast layer thicknesses ing
God's Thoughts: Practical Steps Toward a Theory of Everything
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Lincoln, Don
2017-04-01
In 1922, Einstein was speaking to young Esther Salaman during a long walk; she was talking of her dreams and goals and he was sharing some of his thoughts. Among thoughts of travel, he described his core guiding intellectual principle when he said, "I want to know how God created this world [wie sich Gott die Welt beschaffen]. I'm not interested in this or that phenomenon, in the spectrum of this or that element. I want to know His thoughts; the rest are just details."
Scouts Out! The Development of Reconnaissance Units in Modern Armies
2008-01-01
Waffen -SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945, Band 2: Die Landstreitkräfte. Nrn. 1-5 (Osnabrück, GE: Biblio Verlag, 1973), 175. As an exception to light...tracks.37 Later in the war, the Waffen SS developed into a major armored component of the German Armed Forces. Waffen SS divisions, including their...was the Waffen SS, a component of the German land forces in World War II) svc service T tng training TOE table of
Sword or Ploughshare? New Roles for NATO and the Changing Nature of Transatlantic Relations
2008-02-01
2006. 47 Olaf Theiler, “Die NATO im Umbruch” [NATO in a State of Upheaval]; pp. 70 -76. 48 Robert Weaver, “NACC’s Five Years of Strengthening...defense policy.” Gustav E. Gustenau and Johann Frank, “Divergenz oder Komplementarität?” [Divergent or Complementary?], p. 13. 70 “Riga Summit...participation of British and also (with restrictions) French armed forces in Operation “Desert Storm” sent an important signal regarding the future
The Boundary Element Method Applied to the Two Dimensional Stefan Moving Boundary Problem
1991-03-15
Unc), - ( UGt )t - (UG,,),,] - (UG), If we integrate this equation with respect to r from 0 to t - c and with respect to and ij on the region 11(r...and others. "Moving Boundary Problems in Phase Change Mod- els," SIGNUM Newsletter, 20: 8-12 (1985). 21. Stefan, J. "Ober einige Probleme der Theorie ...ier Wirmelcitung," S.-B. \\Vein. Akad. Mat. Natur., 98: 173-484 (1889). 22.-. "flber (lie Theorie der Eisbildung insbesondere fiber die lisbildung im
Entwicklung von Landnutzungsszenarien für landschaftsökologische Fragestellungen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fritsch, Uta
2002-04-01
Die Landschaften Mitteleuropas sind das Resultat einer langwierigen Geschichte menschlicher Landnutzung mit ihren unterschiedlichen, z.T. konkurrierenden Nutzungsansprüchen. Durch eine überwiegend intensive Beanspruchung haben die direkten und indirekten Auswirkungen der Landnutzung in vielen Fällen zu Umweltproblemen geführt. Die Disziplin der Landschaftsökologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der Landschaft zu entwickeln. Eine wichtige Fragestellung stellt dabei die Abschätzung der möglichen Folgen von Landnutzungsänderungen dar. Für die Analyse der relevanten Prozesse in der Landschaft werden häufig mathematische Modelle eingesetzt, welche es erlauben die Landschaft unter aktuellen Verhältnissen oder hinsichtlich veränderter Rahmenbedingungen zu untersuchen. Die hypothetische Änderung der Landnutzung, die als Landnutzungsszenario bezeichnet wird, verkörpert eine wesentliche Modifikation der Rahmenbedingungen, weil Landnutzung mageblich Einfluss auf die natürlichen Prozesse der Landschaft nimmt. Während die Antriebskräfte einer solchen Änderung überwiegend von sozio-ökonomischen und politischen Entscheidungen gesteuert werden, orientiert sich die exakte Verortung der Landnutzungsänderungen an den naturräumlichen Bedingungen und folgt z.T. erkennbaren Regeln. Anhand dieser Vorgaben ist es möglich, räumlich explizite Landnutzungsszenarien zu entwickeln, die als Eingangsdaten für die Modellierung verschiedener landschaftsökologischer Fragestellungen wie z.B. für die Untersuchung des Einflusses der Landnutzung auf den Wasserhaushalt, die Erosionsgefahr oder die Habitatqualität dienen können. Im Rahmen dieser Dissertation wurde das rasterbasierte deterministische Allokationsmodell luck (Land Use Change Scenario Kit) für die explizite Verortung der Landnutzungsänderungen entwickelt. Es basiert auf den in der Landschaftsökologie üblichen räumlichen Daten wie Landnutzung, Boden sowie Topographie und richtet sich bei der Szenarienableitung nach den Leitbildern der Landschaftsplanung. Das Modell fut auf der Hypothese, dass das Landnutzungsmuster als Funktion seiner landschaftsökologischen Faktoren beschrieben werden kann. Das Veränderungspotenzial einer Landnutzungseinheit resultiert im Modell aus einer Kombination der Bewertung der relativen Eignung des Standortes für die jeweilige Landnutzung und der Berücksichtigung von Standorteigenschaften der umliegenden Nachbarn. Die Durchführung der Landnutzungsänderung im Modell ist iterativ angelegt, um den graduellen Prozess des Landschaftswandels nachvollziehen zu können. Als Fallbeispiel für die Anwendung solcher räumlich expliziten Landnutzungsszenarien dient die Fragestellung, inwieweit Landnutzungsänderungen die Hochwasserentstehung beeinflussen. Um den Einfluss auf die Hochwasserentstehung für jede der Landnutzungskategorien – bebaute, landwirtschaftlich genutzte und naturnahe Flächen – abschätzen zu können, wird im Landnutzungsmodell luck exemplarisch für jede Kategorie ein Teilmodell für die Veränderung von Landnutzung angeboten: 1) Ausdehnung der Siedlungsfläche: Dieses Teilmodell fut auf der Annahme, dass sich Siedlungen nur in direkter Nachbarschaft bereits bestehender Bebauung und bevorzugt entlang von Entwicklungsachsen ausbreiten. Steile Hangneigungen stellen für potenzielle Standorte ein Hemmnis bei der Ausbreitung dar. 2) Stilllegung von Grenzertragsackerflächen: Gemä der Hypothese, dass sich die Stilllegung von Ackerflächen an der potenziellen Ertragsleistung der Standorte orientiert, werden in diesem Teilmodell alle Ackerstandorte dahingehend bewertet und die Flächen mit der geringsten Leistungsfähigkeit stillgelegt. Bei homogenen Gebietseigenschaften werden die Stilllegungsflächen zufällig auf die Ackerfläche verteilt. 3) Etablierung von Schutzgebieten in Ufer- und Auenbereichen: Ausgehend von der These, dass sich entlang von Flüssen sensible Flächen befinden, deren Schutz positive Folgen für das Leistungsvermögen der Landschaft haben kann, werden in diesem Teilmodell schützenswerte Ufer- und Auenbereiche auf derzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen ausgewiesen. Die Gröe der Schutzgebietsfläche orientiert sich an der Morphologie der umgebenden Landschaft. Die drei Teilmodelle wurden hinsichtlich der implizierten Hypothesen mit vielen unterschiedlichen Ansätzen validiert. Das Resultat dieser intensiven Analyse zeigt für jedes Teilmodell eine zufriedenstellende Tauglichkeit. Die Modellierung der Landnutzungsänderungen wurden in drei mesoskaligen Flusseinzugsgebieten mit einer Fläche zwischen 100 und 500 km² durchgeführt, die sich markant in ihrer Landnutzung unterscheiden. Besonderer Wert wurde bei der Gebietsauswahl darauf gelegt, dass eines der Gebiete intensiv landwirtschaftlich genutzt wird, eines dicht besiedelt und eines vorwiegend bewaldet ist. Im Hinblick auf ihre Relevanz für die vorliegende Fragestellung wurden aus bestehenden Landnutzungstrends die Szenarien für (1) die prognostizierte Siedlungsfläche für das Jahr 2010, (2) die möglichen Konsequenzen des EU-weiten Beschlusses der Agenda 2000 und (3) die Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes aus dem Jahr 2001 abgeleitet. Jedes Szenario wurde mit Hilfe des Modells auf die drei Untersuchungsgebiete angewendet. Dabei wurden für die Siedlungsausdehnung in allen drei Gebieten realistische Landnutzungsmuster generiert. Einschränkungen ergeben sich bei der Suche nach Grenzertragsstilllegungsflächen. Hier hat unter homogenen Gebietseigenschaften die zufällige Verteilung von Flächen für die Stilllegung zu einem unrealistischen Ergebnis geführt. Die Güte der Schutzgebietsausweisung ist mageblich an die aktuelle Landnutzung der Aue und die Morphologie des Geländes gebunden. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn die Flächen in den Ufer- und Auenbereichen mehrheitlich unter derzeitiger Ackernutzung stehen und der Flusslauf sich in das Relief eingetieft hat. Exemplarisch werden für jeden Landnutzungstrend die hydrologischen Auswirkungen anhand eines historischen Hochwassers beschrieben, aus denen jedoch keine pauschale Aussage zum Einfluss der Landnutzung abgeleitet werden kann. Die Studie demonstriert die Bedeutung des Landnutzungsmusters für die natürlichen Prozesse in der Landschaft und unterstreicht die Notwendigkeit einer räumlich expliziten Modellierung für landschaftsökologische Fragestellungen in der Mesoskala. Today′s landscapes in Central Europe are the result of a long history of land-use, which is characterised by many different demands. The immediate and long-term consequences of predominantly intensive land-use have led to environmental problems in many cases. Therefore it is necessary to develop strategies for the maintenance of landscape efficiency which take into account the different claims of utilisation. In this context the estimation of possible impacts of land-use changes represents an important statement of problem. For the analysis of the relevant processes within the landscape, it is common to apply mathematical models. Such models enable the investigation of the landscape under current conditions or with regard to modified boundary conditions. A hypothetic alteration of land-use, which is termed as land-use scenario, represents a substantial modification of the boundary conditions, because land-use exerts a strong influence on the natural processes of the landscape. While the driving forces are predominantly governed by socio-economical and political decisions, the exact location of land-use changes within the landscape mainly depends on the natural conditions and follows partly transparent rules. With these presumptions it is possible to develop land-use scenarios, which can serve as input data for the modelling of different questions of landscape ecology such as the influence of land-use on the water balance, the danger of erosion or the quality of habitat characteristics. In the context of this thesis the grid-based deterministic allocation model luck (Land Use Change Scenario Kit) for the allocation of land-use changes was developed. It is based upon the types of spatial data, which are commonly used in landscape ecology, such as information on land-use, soils as well as topography. The derivation of scenarios follows the approaches of landscape planning. The model is based upon the hypothesis, that land-use structure can be described as a function of its landscape ecological factors. The potential of a site to become subject to land-use changes, results from a combination of its local qualities and the site characteristics of its neighbourhood. Land-use change is realised iteratively in order to simulate the gradual process of changes in the landscape. The influence of land-use changes on flood generation serves as a case study to demonstrate the need for spatial explicit land-use scenarios. For each land-use category – built up areas, agriculturally used areas and natural/semi-natural land – the model luck offers a submodel for investigating the effect of land-use changes on flood generation: 1) Expansion of settlement area: This submodel is based upon the assumption that settlements spread only in the neighbourhood of already existing built-up areas and preferentially along infrastructural axes of development. Steep slopes inhibit the spreading on potential locations. 2) Set-aside of marginal yield sites under agricultural use: Setting-aside of arable land is based on the hypothesis that the selection of arable land to be set-aside depends on the potential yield efficiency of the locations. Within this submodel all fields under agricultural use are valued to that effect and the ones with the least productive efficiency are selected as set-aside locations. In case of homogeneous area qualities the set-aside locations are selected randomly. 3) Establishment of protected areas in waterside and ripearian areas: This submodel takes into consideration that the protection of sensitive areas along the river courses may have positive consequences for the efficiency of the landscape. Therefore this submodel establishes protection zones on waterside and ripearian sites under currently agricultural use, that might be of value for nature conservation. The size of the protection area depends on the morphology of the surrounding landscape. The three submodels were validated with respect to the implied hypotheses by the help of many different approaches. The result of this intensive analysis shows a satisfying suitability for each of the submodels. The simulation of land-use changes was carried out for three mesoscale river catchments with an area between 100 and 500 km². Special attention was paid to the fact that these areas should be markingly different in their land-use: One study area is predominantly under intensive agricultural use, one is densely populated and the third one is covered by forest in large parts of the area. With regard to their relevance to the onhand question from existing land-use trends scenarios were derived for the prognosed settlement area for the year 2010, for the possible consequences of the EU-wide agreement of Agenda 2000 and for the amending federal conservation law dating to the year 2001, which enhances the enlargement of protected areas. Each scenario was applied to the three study areas utilizing the model luck. For the expansion of the settlement areas in all three study areas realistic land-use patterns were generated. Limitations arose only in the context of the search for marginal yield fields. Here, the random distribution of areas to be set-aside under homogeneous conditions led to unrealistic results. The quality of the establishment of protected areas in waterside and ripearian areas is substantially bound to current land-use and the morphology of the area. The best results for this submodel are achieved if waterside and ripearian areas are mainly arable land and if the river has lowered its course into the morphology. The hydrological consequences are described exemplarily for each land-use trend with a historical flood event. The interpretation of the hydrographs does not allow global statements about the influence of land-use. The study demonstrates the significance of land-use pattern for the natural processes in the landscape and underlines the necessity of spatially explicit modelling for landscape ecological questions at the mesoscale.
Changes in music tempo entrain movement related brain activity.
Daly, Ian; Hallowell, James; Hwang, Faustina; Kirke, Alexis; Malik, Asad; Roesch, Etienne; Weaver, James; Williams, Duncan; Miranda, Eduardo; Nasuto, Slawomir J
2014-01-01
The neural mechanisms of music listening and appreciation are not yet completely understood. Based on the apparent relationship between the beats per minute (tempo) of music and the desire to move (for example feet tapping) induced while listening to that music it is hypothesised that musical tempo may evoke movement related activity in the brain. Participants are instructed to listen, without moving, to a large range of musical pieces spanning a range of styles and tempos during an electroencephalogram (EEG) experiment. Event-related desynchronisation (ERD) in the EEG is observed to correlate significantly with the variance of the tempo of the musical stimuli. This suggests that the dynamics of the beat of the music may induce movement related brain activity in the motor cortex. Furthermore, significant correlations are observed between EEG activity in the alpha band over the motor cortex and the bandpower of the music in the same frequency band over time. This relationship is observed to correlate with the strength of the ERD, suggesting entrainment of motor cortical activity relates to increased ERD strength.
Dynamics of Sensorimotor Oscillations in a Motor Task
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Pfurtscheller, Gert; Neuper, Christa
Many BCI systems rely on imagined movement. The brain activity associated with real or imagined movement produces reliable changes in the EEG. Therefore, many people can use BCI systems by imagining movements to convey information. The EEG has many regular rhythms. The most famous are the occipital alpha rhythm and the central mu and beta rhythms. People can desynchronize the alpha rhythm (that is, produce weaker alpha activity) by being alert, and can increase alpha activity by closing their eyes and relaxing. Sensory processing or motor behavior leads to EEG desynchronization or blocking of central beta and mu rhythms, as originally reported by Berger [1], Jasper and Andrew [2] and Jasper and Penfield [3]. This desynchronization reflects a decrease of oscillatory activity related to an internally or externally-paced event and is known as Event-Related Desynchronization (ERD, [4]). The opposite, namely the increase of rhythmic activity, was termed Event-Related Synchronization (ERS, [5]). ERD and ERS are characterized by fairly localized topography and frequency specificity [6]. Both phenomena can be studied through topographiuthc maps, time courses, and time-frequency representations (ERD maps, [7]).
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Baškarada, Saša; Gebauer, Marcus; Koronios, Andy; Gao, Jing
Heutige Organisationen produzieren und speichern mehr Informationen als je zuvor. Der resultierende Informationsüberfluss, zusammen mit einem Mangel an Qualitätssicherung für das Information Lifecycle Management, führt zu einem unsicheren Status der Informationsqualität in vielen Organisationen. Weiterhin hat sich herausgestellt, dass das Bewerten, Verbessern und Steuern der Informationsqualität ein offenkundig schwieriges Unterfangen ist. Dieses Kapitel stellt ein Modell zur Bewertung und Verbesserung der Information Quality Management Capability Maturity (IQM-Reifegrad) vor. Es wird ein Satz von Kriterien vorgestellt, der aus Literaturrecherche und Fallstudien abgeleitet wurde. Die Reifegradindikatoren werden validiert und in einem mehrstufigen Reifegradmodell durch eine Delphi-Studie gruppiert. Das abgeleitete IQM-Reifegradmodell hilft Organisationen ihre bestehenden Praktiken im IQM zu bewerten und potentielle Lücken und Verbesserungsstrategien zu ermitteln.
Technical Report for the Period 1 January 1964 to 30 June 1964
1964-08-24
Determinations y Temperature Nitromethane 15 1.15 3380 20°K Ethyl nitrate 6 1.15 -3130 t 20 0 K DEGN 6 1.20 3320 t 20K /There ..... -33 - SECRLT/DISCREET SEC LT/ D ...UNCSSIFIED D - E.RD.E. TR. 1/64 COPY No.. 9 . ISTRIBUTIfON STATEMENT A Approved for Public Release Distuibution Ulimited MINISTRY OF AVIATION...M C SR fAITO.AEPH,LNO,WC E.1. D ). Printing Section E.R.D.E. TR.1/64 WAf/156/015 HINISTRY OF AVIATION EXPLOSIVES RESEARCH AND DEVELOPI1ENT
Lossless quantum data compression and secure direct communication
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Boström, Kim
2004-07-01
This thesis deals with the encoding and transmission of information through a quantum channel. A quantum channel is a quantum mechanical system whose state is manipulated by a sender and read out by a receiver. The individual state of the channel represents the message. The two topics of the thesis comprise 1) the possibility of compressing a message stored in a quantum channel without loss of information and 2) the possibility to communicate a message directly from one party to another in a secure manner, that is, a third party is not able to eavesdrop the message without being detected. The main results of the thesis are the following. A general framework for variable-length quantum codes is worked out. These codes are necessary to make lossless compression possible. Due to the quantum nature of the channel, the encoded messages are in general in a superposition of different lengths. It is found to be impossible to compress a quantum message without loss of information if the message is not apriori known to the sender. In the other case it is shown that lossless quantum data compression is possible and a lower bound on the compression rate is derived. Furthermore, an explicit compression scheme is constructed that works for arbitrarily given source message ensembles. A quantum cryptographic protocol - the “ping-pong protocol” - is presented that realizes the secure direct communication of classical messages through a quantum channel. The security of the protocol against arbitrary eavesdropping attacks is proven for the case of an ideal quantum channel. In contrast to other quantum cryptographic protocols, the ping-pong protocol is deterministic and can thus be used to transmit a random key as well as a composed message. The protocol is perfectly secure for the transmission of a key, and it is quasi-secure for the direct transmission of a message. The latter means that the probability of successful eavesdropping exponentially decreases with the length of the message. Diese Dissertation behandelt die Kodierung und Verschickung von Information durch einen Quantenkanal. Ein Quantenkanal besteht aus einem quantenmechanischen System, welches vom Sender manipuliert und vom Empfänger ausgelesen werden kann. Dabei repräsentiert der individuelle Zustand des Kanals die Nachricht. Die zwei Themen der Dissertation umfassen 1) die Möglichkeit, eine Nachricht in einem Quantenkanal verlustfrei zu komprimieren und 2) die Möglichkeit eine Nachricht von einer Partei zu einer einer anderen direkt und auf sichere Weise zu übermitteln, d.h. ohne dass es einer dritte Partei möglich ist, die Nachricht abzuhören und dabei unerkannt zu bleiben. Die wesentlichen Ergebnisse der Dissertation sind die folgenden. Ein allgemeiner Formalismus für Quantencodes mit variabler Länge wird ausgearbeitet. Diese Codes sind notwendig um verlustfreie Kompression zu ermöglichen. Wegen der Quantennatur des Kanals sind die codierten Nachrichten allgemein in einer Superposition von verschiedenen Längen. Es zeigt sich, daß es unmöglich ist eine Quantennachricht verlustfrei zu komprimieren, wenn diese dem Sender nicht apriori bekannt ist. Im anderen Falle wird die Möglichkeit verlustfreier Quantenkompression gezeigt und eine untere Schranke für die Kompressionsrate abgeleitet. Des weiteren wird ein expliziter Kompressionsalgorithmus konstruiert, der für beliebig vorgegebene Ensembles aus Quantennachrichten funktioniert. Ein quantenkryptografisches Prokoll - das “Ping-Pong Protokoll” - wird vorgestellt, welches die sichere direkte übertragung von klassischen Nachrichten durch einen Quantenkanal ermöglicht. Die Sicherheit des Protokolls gegen beliebige Abhörangriffe wird bewiesen für den Fall eines idealen Quantenkanals. Im Gegensatz zu anderen quantenkryptografischen Verfahren ist das Ping-Pong Protokoll deterministisch und kann somit sowohl für die Übermittlung eines zufälligen Schlüssels als auch einer komponierten Nachricht verwendet werden. Das Protokoll is perfekt sicher für die Übertragung eines Schlüssels und quasi-sicher für die direkte Übermittlung einer Nachricht. Letzteres bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Abhörangriffs exponenziell mit der Länge der Nachricht abnimmt.
Cardoso, Filipe S; Ricardo, Leonel B; Oliveira, Ana M; Horta, David V; Papoila, Ana L; Deus, João R; Canena, Jorge
2015-01-01
C-reactive protein (CRP) and Bedside Index for Severity in Acute Pancreatitis (BISAP) have been used in early risk assessment of patients with AP. We evaluated prognostic accuracy of CRP at 24 hours after hospital admission (CRP24) for in-hospital mortality (IM) in AP individually and with BISAP. This retrospective cohort study included 134 patients with AP from a Portuguese hospital in 2009-2010. Prognostic accuracy assessment used area under receiver-operating characteristic curve (AUC), continuous net reclassification improvement (NRI), and integrated discrimination improvement (IDI). Thirteen percent of patients had severe AP, 26% developed pancreatic necrosis, and 7% died during index hospital stay. AUCs for CRP24 and BISAP individually were 0.80 (95% confidence interval (CI) 0.65-0.95) and 0.77 (95% CI 0.59-0.95), respectively. No patients with CRP24 <60 mg/l died ( P = 0.027; negative predictive value 100% (95% CI 92.3-100%)). AUC for BISAP plus CRP24 was 0.81 (95% CI 0.65-0.97). Change in NRI nonevents (42.4%; 95% CI, 24.9-59.9%) resulted in positive overall NRI (31.3%; 95% CI, -36.4% to 98.9%), but IDI nonevents was negligible (0.004; 95% CI, -0.007 to 0.014). CRP24 revealed good prognostic accuracy for IM in AP; its main role may be the selection of lowest risk patients.
Big Biology: Supersizing Science During the Emergence of the 21st Century
Vermeulen, Niki
2017-01-01
Ist Biologie das jüngste Mitglied in der Familie von Big Science? Die vermehrte Zusammenarbeit in der biologischen Forschung wurde in der Folge des Human Genome Project zwar zum Gegenstand hitziger Diskussionen, aber Debatten und Reflexionen blieben meist im Polemischen verhaftet und zeigten eine begrenzte Wertschätzung für die Vielfalt und Erklärungskraft des Konzepts von Big Science. Zur gleichen Zeit haben Wissenschafts- und Technikforscher/innen in ihren Beschreibungen des Wandels der Forschungslandschaft die Verwendung des Begriffs Big Science gemieden. Dieser interdisziplinäre Artikel kombiniert eine begriffliche Analyse des Konzepts von Big Science mit unterschiedlichen Daten und Ideen aus einer Multimethodenuntersuchung mehrerer großer Forschungsprojekte in der Biologie. Ziel ist es, ein empirisch fundiertes, nuanciertes und analytisch nützliches Verständnis von Big Biology zu entwickeln und die normativen Debatten mit ihren einfachen Dichotomien und rhetorischen Positionen hinter sich zu lassen. Zwar kann das Konzept von Big Science als eine Mode in der Wissenschaftspolitik gesehen werden – inzwischen vielleicht sogar als ein altmodisches Konzept –, doch lautet meine innovative Argumentation, dass dessen analytische Verwendung unsere Aufmerksamkeit auf die Ausweitung der Zusammenarbeit in den Biowissenschaften lenkt. Die Analyse von Big Biology zeigt Unterschiede zu Big Physics und anderen Formen von Big Science, namentlich in den Mustern der Forschungsorganisation, der verwendeten Technologien und der gesellschaftlichen Zusammenhänge, in denen sie tätig ist. So können Reflexionen über Big Science, Big Biology und ihre Beziehungen zur Wissensproduktion die jüngsten Behauptungen über grundlegende Veränderungen in der Life Science-Forschung in einen historischen Kontext stellen. PMID:27215209
Kanti, Varvara; Röwert-Huber, Joachim; Vogt, Annika; Blume-Peytavi, Ulrike
2018-04-01
Primär vernarbende Alopezien (PVA) werden nach der Klassifikation der North American Hair Research Society nach ihrem prominenten entzündlichen Infiltrat in vier Gruppen eingeteilt: PVA mit lymphozytärem, neutrophilem, gemischtzelligem oder unspezifischem Entzündungsmuster. Der Haarausfall kann subklinisch beginnen und langsam fortschreiten, so dass der genaue Erkrankungsbeginn oft schwer nachzuvollziehen ist. Die Diagnose wird häufig verzögert gestellt. Während die meisten vernarbenden Alopezien bei vollständiger Ausprägung anhand des klinischen Bildes klar zugeordnet werden können, ist die Diagnosestellung in der Frühphase oder im Endstadium häufig schwierig. Bei Erstvorstellung sollte eine ausführliche Anamnese und dermatologische Ganzkörperuntersuchung, inklusive Trichoskopie durchgeführt werden. In klinisch unklaren Fällen sollte eine Biopsie erfolgen. Aufgrund der Seltenheit der PVA gibt es bisher nur eine niedrige Evidenz über die Wirksamkeiten der Vielzahl der verschiedenen angewandten Therapien. Ziele der Therapie einer PVA sind, den Haarausfall zu stoppen oder zumindest zu verzögern, die klinischen Entzündungszeichen zu reduzieren, weitere Vernarbung zu verhindern sowie die subjektiven Symptome zu lindern. Ein Nachwachsen in bereits vernarbten Arealen sollte nicht erwartet werden. Eine antientzündliche Therapie mit topischen Kortikosteroiden der Klasse III-IV und/oder mit intrakutanen intraläsionalen Triamcinolonacetonid-Injektionen kommt bei den meisten PVA in Betracht. Die Wahl der systemischen Therapie hängt von der Art des prädominierenden entzündlichen Infiltrates ab und umfasst antimikrobielle/antibiotische oder immunmodulatorische/immunsuppressive Ansätze. Psychologische Unterstützung und Camouflage-Techniken sollten den Patienten angeboten werden. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Brisk heart rate and EEG changes during execution and withholding of cue-paced foot motor imagery
Pfurtscheller, Gert; Solis-Escalante, Teodoro; Barry, Robert J.; Klobassa, Daniela S.; Neuper, Christa; Müller-Putz, Gernot R.
2013-01-01
Cue-paced motor imagery (MI) is a frequently used mental strategy to realize a Brain-Computer Interface (BCI). Recently it has been reported that two MI tasks can be separated with a high accuracy within the first second after cue presentation onset. To investigate this phenomenon in detail we studied the dynamics of motor cortex beta oscillations in EEG and the changes in heart rate (HR) during visual cue-paced foot MI using a go (execution of imagery) vs. nogo (withholding of imagery) paradigm in 16 healthy subjects. Both execution and withholding of MI resulted in a brisk centrally localized beta event-related desynchronization (ERD) with a maximum at ~400 ms and a concomitant HR deceleration. We found that response patterns within the first second after stimulation differed between conditions. The ERD was significantly larger in go as compared to nogo. In contrast the HR deceleration was somewhat smaller and followed by an acceleration in go as compared to nogo. These findings suggest that the early beta ERD reflects visually induced preparatory activity in motor cortex networks. Both the early beta ERD and the HR deceleration are the result of automatic operating processes that are likely part of the orienting reflex (OR). Of interest, however, is that the preparatory cortical activity is strengthened and the HR modulated already within the first second after stimulation during the execution of MI. The subtraction of the HR time course of the nogo from the go condition revealed a slight HR acceleration in the first seconds most likely due to the increased mental effort associated with the imagery process. PMID:23908614
Stochastic blockmodeling of the modules and core of the Caenorhabditis elegans connectome.
Pavlovic, Dragana M; Vértes, Petra E; Bullmore, Edward T; Schafer, William R; Nichols, Thomas E
2014-01-01
Recently, there has been much interest in the community structure or mesoscale organization of complex networks. This structure is characterised either as a set of sparsely inter-connected modules or as a highly connected core with a sparsely connected periphery. However, it is often difficult to disambiguate these two types of mesoscale structure or, indeed, to summarise the full network in terms of the relationships between its mesoscale constituents. Here, we estimate a community structure with a stochastic blockmodel approach, the Erdős-Rényi Mixture Model, and compare it to the much more widely used deterministic methods, such as the Louvain and Spectral algorithms. We used the Caenorhabditis elegans (C. elegans) nervous system (connectome) as a model system in which biological knowledge about each node or neuron can be used to validate the functional relevance of the communities obtained. The deterministic algorithms derived communities with 4-5 modules, defined by sparse inter-connectivity between all modules. In contrast, the stochastic Erdős-Rényi Mixture Model estimated a community with 9 blocks or groups which comprised a similar set of modules but also included a clearly defined core, made of 2 small groups. We show that the "core-in-modules" decomposition of the worm brain network, estimated by the Erdős-Rényi Mixture Model, is more compatible with prior biological knowledge about the C. elegans nervous system than the purely modular decomposition defined deterministically. We also show that the blockmodel can be used both to generate stochastic realisations (simulations) of the biological connectome, and to compress network into a small number of super-nodes and their connectivity. We expect that the Erdős-Rényi Mixture Model may be useful for investigating the complex community structures in other (nervous) systems.
The natural history of gastro-esophageal reflux disease: a comprehensive review.
Savarino, E; de Bortoli, N; De Cassan, C; Della Coletta, M; Bartolo, O; Furnari, M; Ottonello, A; Marabotto, E; Bodini, G; Savarino, V
2017-02-01
Gastroesophageal reflux disease (GERD) is a common disorder of the upper gastrointestinal tract which is typically characterized by heartburn and acid regurgitation. These symptoms are widespread in the community and range from 2.5% to more than 25%. Economic analyses showed an increase in direct and indirect costs related to the diagnosis, treatment and surveillance of GERD and its complications. The aim of this review is to provide current information regarding the natural history of GERD, taking into account the evolution of its definition and the worldwide gradual change of its epidemiology. Present knowledge shows that there are two main forms of GERD, that is erosive reflux disease (ERD) and non-erosive reflux disease (NERD) and the latter comprises the majority of patients (up to 70%). The major complication of GERD is the development of Barrett esophagus, which is considered as a pre-cancerous lesion. Although data from medical literature on the natural history of this disease are limited and mainly retrospective, they seem to indicate that both NERD and mild esophagitis tend to remain as such with time and the progression from NERD to ERD, from mild to severe ERD and from ERD to Barrett's esophagus may occur in a small proportion of patients, ranging from 0 to 30%, 10 to 22% and 1 to 13% of cases, respectively. It is necessary to stress that these data are strongly influenced by the use of powerful antisecretory drugs (PPIs). Further studies are needed to better elucidate this matter and overcome the present limitations represented by the lack of large prospective longitudinal investigations, absence of homogeneous definitions of the various forms of GERD, influence of different treatments, clear exclusion of patients with functional disorders of the esophagus. © 2016 International Society for Diseases of the Esophagus.
Frazzoni, M; Manta, R; Mirante, V G; Conigliaro, R; Frazzoni, L; Melotti, G
2013-05-01
Impedance-pH monitoring allows assessment of retrograde and antegrade intra-esophageal movement of fluids and gas. Reflux is followed by volume clearance and chemical clearance, elicited by secondary and swallow-induced peristalsis, respectively. We aimed to assess whether chemical clearance is impaired in gastro-esophageal reflux disease (GERD). Blinded retrospective review of impedance-pH tracings from patients with erosive reflux disease (ERD) and non-erosive reflux disease (NERD), and from proton pump inhibitor (PPI)-refractory patients before and after laparoscopic fundoplication. The number of refluxes followed within 30 s by swallow-induced peristaltic waves was divided by the number of total refluxes to obtain a parameter representing chemical clearance namely the postreflux swallow-induced peristaltic wave (PSPW) index. The PSPW index was significantly lower in 31 ERD (15%) and in 44 NERD (33%) off-PPI patients than in 30 controls (75%), as well as in 18 ERD (16%) and in 48 NERD (31%) on-PPI patients than in 26 on-PPI functional heartburn (FH) cases (67%) (P < 0.05 for all comparisons). In 29 PPI-refractory patients, the median PSPW index was unaltered by otherwise effective antireflux surgery (20% postoperatively, 21% preoperatively). The overall sensitivity, specificity, positive, and negative predictive values of the PSPW index in identifying GERD patients were 97%, 89%, 96%, and 93%. Impairment of chemical clearance is a primary pathophysiological mechanism specific to GERD: it is unaffected by medical/surgical therapy, is not found in FH, and is more pronounced in ERD than in NERD. Using the PSPW index could improve the diagnostic efficacy of impedance-pH monitoring. © 2013 Blackwell Publishing Ltd.
Deschamps, Thibault; Sauvaget, Anne; Pichot, Anne; Valrivière, Pierre; Maroulidès, Maxime; Bois, Aurore; Bulteau, Samuel; Thomas-Ollivier, Véronique
2016-12-01
This study examined whether postural control variables, particularly the center-of-pressure (COP) velocity-based parameters, could be a relevant hallmark of depression-related psychomotor retardation (PMR). We first aimed at investigating the interplay between the PMR scores and the COP performance in patients with major depressive disorder (MDD), as compared to age-matched healthy controls; secondly, we focused on the impact of a repetitive transcranial magnetic stimulation (rTMS) treatment on depression, PMR scores and postural performance. 16 MDD patients, and a control group of 16 healthy adults, were asked to maintain quiet standing balance during two trials with or without vision, and while backward counting (dual task). All the position and velocity-based COP variables were computed. Before and after the rTMS session (n eligible MDD = 10), we assessed the depression level with the Montgomery-Asberg Depression Rating Scale (MADRS), the PMR scores with the French Retardation Rating Scale for Depression (ERD), and postural performance. Before the treatment, significant positive partial correlations were found between the pre-ERD scores and the velocity-based COP variables, especially in the dual-task conditions (p < 0.05). In contrast, there was no significant correlation between the post-ERD scores and any postural parameter after the treatment. The MADRS and ERD scores showed a significant decrease between before and after the rTMS intervention. For the first time, the findings clearly validated the view that the assessment of postural performance - easy to envisage in clinical settings-constitutes a reliable and objective marker of PMR in MDD patients. Copyright © 2016 Elsevier Ltd. All rights reserved.
Pavesi, Pier Camillo; Guastaroba, Paolo; Casella, Gianni; Berti, Elena; De Palma, Rossana; Di Bartolomeo, Stefano; Di Pasquale, Giuseppe
2015-09-01
The assessment of the regional network for ST-segment elevation acute myocardial infarction (STEMI) is fundamental for quality assurance. Since 2011 all Italian Health Authorities, in addition to hospital discharge records (HDR), must provide a standardized information flow (ERD) about emergency department (ED) and emergency medical system (EMS) activities. The aim of this study was to evaluate whether data integration of ERD with HDR may allow the development of appropriate quality indicators. Patients admitted to coronary care units (CCU) for STEMI between January 1 to December 31, 2013, were identified from the regional HDR database. All data were linked to those of the regional ERD database. Four quality indicators were defined: 1) rates of EMS activation, 2) rates of EMS direct transfer to the catheterization laboratory (Cath-lab), 3) transfer rates from a Spoke to a Hub hospital with angioplasty facilities, and 4) median time spent in ED. In 2013, 2793 patients with STEMI were admitted to the CCU. Of these, 1684 patients (60%) activated EMS and were transported to Spoke or Hub hospitals; 955 (57%) entered directly in CCU/Cath-lab; 677 were transferred directly to a Hub hospital ED without being admitted to a Spoke hospital. The median ED time in Hub hospital was 47 min (IQR 24-136) and in Spoke hospital 53 min (IQR 30-131). The integration among administrative data banks (i.e., HDR with ERD) allowed the assessment of the regional STEMI network and the identification of potentially useful quality indicators. Their easy availability should enable comparisons with local, national and international standards, and may favor quality improvement.
Verantwortlicher Umgang mit Antibiotika: Notwendigkeit der Antibiotikareduktion in der Aknetherapie.
Gollnick, Harald P M; Buer, Jan; Beissert, Stefan; Sunderkätter, Cord
2016-12-01
Der übermäßige oder unkritische weltweite Einsatz von Antibiotika in der Medizin hat die Ausbreitung von Antibiotikaresistenzen beschleunigt. In einigen Bereichen sind viele Antibiotika bei bakteriellen Infektionen, die zuvor noch gut auf antibakterielle Wirkstoffe reagierten, mittlerweile wirkungslos geworden. Dermatologen/Venerologen setzten orale und topische Antibiotika bei der Behandlung von Acne vulgaris routinemäßig ein, obwohl Akne weder eine infektiöse Erkrankung ist noch alleine durch das Propionibacterium getriggert wird. Vielmehr ist sie eine komplexe, chronische entzündliche Hauterkrankung, die durch verschiedene pathogenetische Faktoren wie follikuläre Hyperkeratose, erhöhter Sebumproduktion, bakterielle Proliferation und Entzündung zustande kommt. Folglich sollte eine erfolgreiche Therapie auf die Bekämpfung verschiedener pathogenetischer Faktoren und nicht nur auf die von Propionibacterium acnes abzielen. Daher wurden topische Retinoide und Benzoylperoxid als Mittel der ersten Wahl definiert. Monotherapien mit lokalen Antibiotika sollten insgesamt vermieden werden. Systemische Antibiotika der Tetrazyklin-Gruppe haben bei bestimmen Krankheitsstadien ihren Sinn, ihre Wirkung könnte aber eher auf der antientzündlichen als auf der antibiotischen Reaktion beruhen. Gesundheitsbehörden ermahnen alle Gesundheitsdienstleister, den Einsatz von Antibiotika einzuschränken. Das Nutzen-Risiko-Verhältnis muss bei der Entscheidung für oder gegen eine antibiotische Therapie bei einem einzelnen Patienten immer auch in Bezug auf das öffentliche Interesse am Erhalt der Wirksamkeit von Antibiotika abgewogen werden. Im Folgenden werden das aktuelle Krankheitskonzept zu Acne vulgaris und die sich daraus ableitenden Konsequenzen für den Einsatz von Antibiotika vorgestellt. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
On Connected Diagrams and Cumulants of Erdős-Rényi Matrix Models
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Khorunzhiy, O.
2008-08-01
Regarding the adjacency matrices of n-vertex graphs and related graph Laplacian we introduce two families of discrete matrix models constructed both with the help of the Erdős-Rényi ensemble of random graphs. Corresponding matrix sums represent the characteristic functions of the average number of walks and closed walks over the random graph. These sums can be considered as discrete analogues of the matrix integrals of random matrix theory. We study the diagram structure of the cumulant expansions of logarithms of these matrix sums and analyze the limiting expressions as n → ∞ in the cases of constant and vanishing edge probabilities.
Relaxation dynamics of maximally clustered networks
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Klaise, Janis; Johnson, Samuel
2018-01-01
We study the relaxation dynamics of fully clustered networks (maximal number of triangles) to an unclustered state under two different edge dynamics—the double-edge swap, corresponding to degree-preserving randomization of the configuration model, and single edge replacement, corresponding to full randomization of the Erdős-Rényi random graph. We derive expressions for the time evolution of the degree distribution, edge multiplicity distribution and clustering coefficient. We show that under both dynamics networks undergo a continuous phase transition in which a giant connected component is formed. We calculate the position of the phase transition analytically using the Erdős-Rényi phenomenology.
Emergence of self-sustained oscillations in excitable Erdös-Rényi random networks.
Qian, Yu
2014-09-01
We investigate the emergence of self-sustained oscillations in excitable Erdös-Rényi random networks (EERRNs). Interestingly, periodical self-sustained oscillations have been found at a moderate connection probability P. For smaller or larger P, the system evolves into a homogeneous rest state with distinct mechanisms. One-dimensional Winfree loops are discovered as the sources to maintain the oscillations. Moreover, by analyzing these oscillation sources, we propose two criteria to explain the spatiotemporal dynamics obtained in EERRNs. Finally, the two critical connection probabilities for which self-sustained oscillations can emerge are approximately predicted based on these two criteria.
Araki, Toshihiko; Hirata, Masayuki; Yanagisawa, Takufumi; Sugata, Hisato; Onishi, Mai; Watanabe, Yoshiyuki; Ogata, Soshiro; Honda, Chika; Hayakawa, Kazuo; Yorifuji, Shiro
2016-11-15
Twin studies have suggested that there are genetic influences on inter-individual variation in terms of verbal abilities, and candidate genes have been identified by genome-wide association studies. However, the brain activities under genetic influence during linguistic processing remain unclear. In this study, we investigated neuromagnetic activities during a language task in a group of 28 monozygotic (MZ) and 12 dizygotic (DZ) adult twin pairs. We examined the spatio-temporal distribution of the event-related desynchronizations (ERDs) in the low gamma band (25-50Hz) using beamformer analyses and time-frequency analyses. Heritability was evaluated by comparing the respective MZ and DZ correlations. The genetic and environmental contributions were then estimated by structural equation modeling (SEM). We found that the peaks of the low gamma ERDs were localized to the left frontal area. The power of low gamma ERDs in this area exhibited higher similarity between MZ twins than that between DZ twins. SEM estimated the genetic contribution as approximately 50%. In addition, these powers were negatively correlated with the behavioral verbal scores. These results improve our understanding of how genetic and environmental factors influence cerebral activities during linguistic processes. Copyright © 2016 Elsevier Inc. All rights reserved.
Lemming, Gitte; Hauschild, Michael Z; Chambon, Julie; Binning, Philip J; Bulle, Cécile; Margni, Manuele; Bjerg, Poul L
2010-12-01
The environmental impacts of remediation of a chloroethene-contaminated site were evaluated using life cycle assessment (LCA). The compared remediation options are (i) in situ bioremediation by enhanced reductive dechlorination (ERD), (ii) in situ thermal desorption (ISTD), and (iii) excavation of the contaminated soil followed by off-site treatment and disposal. The results showed that choosing the ERD option will reduce the life-cycle impacts of remediation remarkably compared to choosing either ISTD or excavation, which are more energy-demanding. In addition to the secondary impacts of remediation, this study includes assessment of local toxic impacts (the primary impact) related to the on-site contaminant leaching to groundwater and subsequent human exposure via drinking water. The primary human toxic impacts were high for ERD due to the formation and leaching of chlorinated degradation products, especially vinyl chloride during remediation. However, the secondary human toxic impacts of ISTD and excavation are likely to be even higher, particularly due to upstream impacts from steel production. The newly launched model, USEtox, was applied for characterization of primary and secondary toxic impacts and combined with a site-dependent fate model of the leaching of chlorinated ethenes from the fractured clay till site.
Feasibility of a Hybrid Brain-Computer Interface for Advanced Functional Electrical Therapy
Savić, Andrej M.; Malešević, Nebojša M.; Popović, Mirjana B.
2014-01-01
We present a feasibility study of a novel hybrid brain-computer interface (BCI) system for advanced functional electrical therapy (FET) of grasp. FET procedure is improved with both automated stimulation pattern selection and stimulation triggering. The proposed hybrid BCI comprises the two BCI control signals: steady-state visual evoked potentials (SSVEP) and event-related desynchronization (ERD). The sequence of the two stages, SSVEP-BCI and ERD-BCI, runs in a closed-loop architecture. The first stage, SSVEP-BCI, acts as a selector of electrical stimulation pattern that corresponds to one of the three basic types of grasp: palmar, lateral, or precision. In the second stage, ERD-BCI operates as a brain switch which activates the stimulation pattern selected in the previous stage. The system was tested in 6 healthy subjects who were all able to control the device with accuracy in a range of 0.64–0.96. The results provided the reference data needed for the planned clinical study. This novel BCI may promote further restoration of the impaired motor function by closing the loop between the “will to move” and contingent temporally synchronized sensory feedback. PMID:24616644
Dika, Emi; Neri, Iria; Fanti, Pier Alessandro; Barisani, Alessia; Ravaioli, Giulia Maria; Patrizi, Annalisa
2017-01-01
Die Charakterisierung der klinischen Merkmale und des biologischen Potenzials von Spitznävi hat in den letzten Jahrzehnten breites Interesse gefunden. Das Ziel dieser Arbeit ist die Beschreibung der klinischen und dermatoskopischen Merkmale von Spitznävi sowie des klinischen Ergebnisses nach chirurgischer Exzision von Spitznävi in drei pädiatrischen Altersgruppen. Restrospektive Studie zur Analyse von klinischen Merkmalen, videodermatoskopischen Bildern, histopathologischen Diagnosen und Behandlungsergebnissen. Der Grad der Pigmentierung wurde sowohl klinisch als auch histopathologisch beurteilt. Bei 71 Patienten wurden 72 spitzoide Neoplasien entfernt. Videodermatologische Bilder lagen für 41 Patienten vor. Das Muster der Pigmentierung korrelierte signifikant mit dem Alter der Patienten: Hyperpigmentierte Läsionen waren bei Vorschulkindern selten, bei Patienten von 7 bis 12 Jahren und ab 13 Jahren dagegen häufiger. Eine histopathologische Diagnose von atypischen Spitznävi wurde selten durchgeführt. Keiner der Patienten, bei denen ursprünglich ein atypischer Spitznävus diagnostiziert worden war, entwickelte ein Lokalrezidiv oder Metastasen während der anschließenden Nachbeobachtung. Pigmentierte Spitznävi traten im Alter ab 13 Jahren häufiger auf. Die Studie bestätigt andere Berichte über die Altersverteilung von Pigmentierungsmustern und hebt die geringe Anzahl atypischer Spitznävi bei pädiatrischen Patienten hervor sowie das Ausbleiben von Rezidiven bei der langfristigen Nachbeobachtung. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
1992-02-01
these following sections will includ descriptions of the flight results have validated die simulation study approach im t md mehodolies assocated with the...Consultant and E-xchange Programme and the Aerospace Applications Studies Programme. The results of AGARD work are reported to the member nations and...tasks with ever-increasing levels of fidelity is leading to a steady growth in their use for all areas of aviation from new concept studies , through
1984-04-01
34Substitution et Recyclage die Mattrisux Hautes Tinpiraturic- Ar. r T~I __ T-71 01t -Jo PREFACE IM Rdeence SESSION I - INTRODUCTION THE NATURE OF THE...hafnium, manganese, niobium, titanium, tungsten and vanadium are all considered to a degree a! risk. 1. INTRODUCTION Much simplistic polemic has...action is improved scrap separation at all steps of the material cycle. The influence of no-scrap-technologies is discussed. 1. INTRODUCTION The
ERIC Educational Resources Information Center
Martschinke, Sabine
1996-01-01
Examines types of graphical representation as to their suitability for knowledge acquisition in primary grades. Uses the concept of mental models to clarify the relationship between external presentation and internal representation of knowledge. Finds that students who learned with highly elaborated and highly structured pictures displayed the…
Biegel, Ulrike; Stratmann, Nina; Knauf, Yvonne; Ruess, Katja; Reif, Marcus; Wehrend, Axel
2017-01-01
Hintergrund: Canine Mammatumoren (CMT) sind wegen ihrer Häufigkeit und hohen Malignitätsrate eine Herausforderung für die Veterinärmedizin. Bisher ist noch keine postoperative adjuvante Therapie als wirksamer Standard etabliert und in den nächsten Jahren wohl auch nicht zu erwarten. Zusätzlich ist die Frage nach der Verträglichkeit einer adjuvanten Therapie mit Erhaltung oder Verbesserung der Lebensqualität (LQ) wichtig. Die Therapie mit Mistelextrakten (Viscum album L.; VAE) ist in der Humanonkologie nach adjuvanter Tumorbasistherapie (Chemotherapie und Bestrahlung) eine sehr häufig verwendete, zusätzliche adjuvante Behandlungsmethode. Auch bei verschiedenen Tierarten werden inzwischen Mistelpräparate in der Onkologie erfolgreich angewendet. Methoden: Überprüfung von Wirkung und Nutzen einer postoperativen, adjuvanten Misteltherapie beim CMT sowie Erfassung der LQ unter der VAE-Behandlung. Ausgewertet wurden 56 Hündinnen mit Mammaadenokarzinom, 33 ausschließlich operierte Kontrolltiere und 23 operierte Tiere, die adjuvant VAE erhielten. Ergebnisse: Die mediane Überlebenszeit (MST) aller Tiere (n = 56) betrug 32 Monate (Interquartilbereich 13-51 Monate). Im deskriptiven Vergleich der Überlebenszeiten (ST) nach Kaplan-Meier waren nach 12, 24, 36 bzw. 48 Monaten noch 24, 20, 15 bzw. 5 Hündinnen (entsprechend 72,7%, 60,6%, 45,1%, 12,4%) der Kontrollgruppe sowie 19, 14, 11 und 1 Hündin (82,6%, 60,9%, 47,8%, 4,3%) der VAE-Gruppe am Leben. Die VAE-Therapie führte zu einem geringeren Gesamtversterberisiko, das statistisch nicht signifikant war (Hazard Ratio (HR) 0,530, 95%-Konfidenzintervall (KI) 0,222-1,262; p = 0,15). Tendenziell (p = 0,07) zeigte sich eine Verringerung des tumorbedingten Sterberisikos auf 25% (HR 0,251, 95%-KI 0,056-1,122). Schlussfolgerungen: Es kann eine Tendenz zur Senkung des tumorbedingten Sterberisikos der VAE-Gruppe bei guter Verträglichkeit der Therapie angenommen werden. Die LQ der Tiere blieb über die gesamte Beobachtungszeit auf hohem Niveau stabil. © 2017 S. Karger GmbH, Freiburg.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Spangenberger, H.; Beck, F.; Richter, A.
The usual continuum shell model is extended so as to include a statistical treatment of multi-doorway processes. The total configuration space of the nuclear reaction problem is subdivided into the primary doorway states which are coupled by the initial excitation to the nuclear ground state and the secondary doorway states which represent the complicated nature of multi-step reactions. The latter are evaluated within the exciton model which gives the coupling widths between the various finestructure subspaces. This coupling is determined by a statistical factor related to the exciton model and a dynamical factor given by the interaction matrix elements of the interacting excitons. The whole structure defines the multi-doorway continuum shell model. In this work it is applied to the highly fragmented magnetic dipole strength in 58Ni observed in high resolution electron scattering.Translated AbstractAnwendung des Multi-Doorway-Kontinuum-Schalenmodells auf die Verteilung der magnetischen Dipolstärke von 58NiDas Kontinuum-Schalenmodell wurde so erweitert, daß auch statistische Multi-Doorway-Prozesse berücksichtigt werden können. Hierzu wird der Konfigurationsraum unterteilt in den Raum der primären Doorway-Zustände, die direkt aus dem Grundzustand angeregt werden, und den der sekundären Doorway-Zustände, die die komplizierte Struktur der Multi-Step-Reaktionen repräsentieren. Während die primären Doorway-Zustände inclusive ihrer Anregungen mittels üblicher Schalenmodellmethoden beschrieben werden können, werden die sekundären Doorway-Zustände sowie ihre verschiedenen Kopplungen im Rahmen des Exciton-Modells behandelt. Diese Kopplungen sind durch einen aus dem Exciton-Modell resultierenden Faktor sowie durch einen dynamischen Faktor bestimmt, der sich aus dem Matrixelement der wechselwirkenden Excitonen berechnet. Die Struktur der Kopplungen definiert das Multi-Doorway-Kontinuum-Schalenmodell, das hier auf die Beschreibung der stark fragmentierten magnetischen Dipolstärke in 58Ni angewendet wird.
Messen, Kalibrieren, Eichen in der Radiologie: Prinzipien und Praxis
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wagner, Siegfried R.
Nach einleitender Erläuterung der unterschiedlichen Meßbedingungen in der Strahlentherapie und im Strahlenschutz werden die metrologischen Probleme am Beispiel der Größenkategorie Äquivalentdosis diskutiert. Als spezielle Größen werden effektive Äquivalentdosis und Umgebungs-Äquivalentdosis eingeführt. Es wird gezeigt, wie richtiges Messen durch ein konsistentes System von Bauartanforderungen an Meßgeräte, durch Kalibrieren und durch Eichen gewährleistet werden kann. Die Bedeutung von Meßunsicherheiten und Fehlergrenzen wird erläutert und ihre Auswirkung auf die Interpretation von Meßergebnissen behandelt.Translated AbstractMeasurements, Calibration, Verification in Radiology: Principles and PracticeThe different measuring conditions in radiotherapy and in radiation protection are discussed in the introduction. Then, the metrological problems are discussed exemplarily with the dose equivalent as a category of quantity. Effective dose equivalent and ambient dose equivalent are introduced as special quantities. It is demonstrated, how correct measurements can be secured by a consistent system of instrument pattern requirements, by calibration and verification. The importance of uncertainties of measurements and of error limits is illustrated and their influence on the interpretation of the results of measurements is treated.
Powell, Wizdom; Adams, Leslie B.; Cole-Lewis, Yasmin; Agyemang, Amma; Upton, Rachel D.
2016-01-01
Men’s tendency to delay health help-seeking is largely attributed to masculinity, but findings scarcely focus on African-American men who face additional race-related, help-seeking barriers. Building principally on reactance theory, we test a hypothesized model situating racial discrimination, masculinity norms salience, everyday racism (ERD), racial identity (RI), sense of control (SOC) and depressive symptomatology as key barriers to African-American men’s health help-seeking. 458 African-American men were recruited primarily from U.S. barbershops in the Western and Southern regions. The primary outcome was Barriers to Help-Seeking Scale (BHSS) scores. The hypothesized model was investigated with confirmatory factor and path analysis with tests for measurement invariance. Our model fit was excellent χ2(4,N = 457) = 3.84, p > .05; CFI = .99; TLI = 1.00; RMSEA = .00, and 90% CI [.00, .07] and operated equivalently across different age, income, and education strata. Frequent ERD and higher MNS contributed to higher BHHS scores. The relationship between ERD exposure and BHHS scores was partially mediated by diminished SOC and greater depressive symptomatology. Interventions aimed at addressing African-American men’s health help-seeking should not only address masculinity norms, but also threats to sense of control, and negative psychological sequelae induced by everyday racism. PMID:27337619
Masculinity and Race-Related Factors as Barriers to Health Help-Seeking Among African American Men.
Powell, Wizdom; Adams, Leslie B; Cole-Lewis, Yasmin; Agyemang, Amma; Upton, Rachel D
2016-01-01
Men's tendency to delay health help-seeking is largely attributed to masculinity, but findings scarcely focus on African American men who face additional race-related, help-seeking barriers. Building principally on reactance theory, we test a hypothesized model situating racial discrimination, masculinity norms salience (MNS), everyday racism (ERD), racial identity, sense of control (SOC), and depressive symptomatology as key barriers to African American men's health help-seeking. A total of 458 African American men were recruited primarily from US barbershops in the Western and Southern regions. The primary outcome was Barriers to Help-Seeking Scale (BHSS) scores. The hypothesized model was investigated with confirmatory factor and path analysis with tests for measurement invariance. Our model fit was excellent [Formula: see text] CFI = 0.99; TLI = 1.00; RMSEA = 0.00, and 90% CI [0.00, 0.07] and operated equivalently across different age, income, and education strata. Frequent ERD and higher MNS contributed to higher BHHS scores. The relationship between ERD exposure and BHHS scores was partially mediated by diminished SOC and greater depressive symptomatology. Interventions aimed at addressing African American men's health help-seeking should not only address masculinity norms but also threats to sense of control, and negative psychological sequelae induced by everyday racism.
Relief of neuropathic pain after spinal cord injury by brain-computer interface training.
Yoshida, Naoki; Hashimoto, Yasunari; Shikota, Mio; Ota, Tetsuo
2016-01-01
The aim of this study was to report the effects of brain-computer interface (BCI) training, a neurofeedback rehabilitation technique, on persistent neuropathic pain (NP) after cervical spinal cord injury (SCI). We present the case of a 71-year-old woman with NP in her left upper extremity after SCI (C8). She underwent BCI training as outpatient rehabilitation for 4 months to enhance event-related desynchronization (ERD), which is triggered by the patient's motor intuition. Scalp electroencephalography was recorded to observe the ERD during every BCI training session. The patient's pain was evaluated with the McGill Pain Questionnaire (MPQ) and a visual analog scale (VAS). The MPQ was performed after every BCI training session, and the patient assessed the VAS score on her own, once every few days during the BCI training period. After the BCI training started, the patient's ERD during the BCI training period increased significantly, from 15.6-30.3%. Moreover, her VAS score decreased gradually, from 8 to 5, after the BCI training started, although the MPQ did not change significantly. BCI training has the potential to provide relief for patients with persistent NP via brain plasticity, and to improve their activities of daily living and quality of life.
Changes of motor-cortical oscillations associated with motor learning.
Pollok, B; Latz, D; Krause, V; Butz, M; Schnitzler, A
2014-09-05
Motor learning results from practice but also between practice sessions. After skill acquisition early consolidation results in less interference with other motor tasks and even improved performance of the newly learned skill. A specific significance of the primary motor cortex (M1) for early consolidation has been suggested. Since synchronized oscillatory activity is assumed to facilitate neuronal plasticity, we here investigate alterations of motor-cortical oscillations by means of event-related desynchronization (ERD) at alpha (8-12 Hz) and beta (13-30 Hz) frequencies in healthy humans. Neuromagnetic activity was recorded using a 306-channel whole-head magnetoencephalography (MEG) system. ERD was investigated in 15 subjects during training on a serial reaction time task and 10 min after initial training. The data were compared with performance during a randomly varying sequence serving as control condition. The data reveal a stepwise decline of alpha-band ERD associated with faster reaction times replicating previous findings. The amount of beta-band suppression was significantly correlated with reduction of reaction times. While changes of alpha power have been related to lower cognitive control after initial skill acquisition, the present data suggest that the amount of beta suppression represents a neurophysiological marker of early cortical reorganization associated with motor learning. Copyright © 2014 IBRO. Published by Elsevier Ltd. All rights reserved.
Stochastic Blockmodeling of the Modules and Core of the Caenorhabditis elegans Connectome
Pavlovic, Dragana M.; Vértes, Petra E.; Bullmore, Edward T.; Schafer, William R.; Nichols, Thomas E.
2014-01-01
Recently, there has been much interest in the community structure or mesoscale organization of complex networks. This structure is characterised either as a set of sparsely inter-connected modules or as a highly connected core with a sparsely connected periphery. However, it is often difficult to disambiguate these two types of mesoscale structure or, indeed, to summarise the full network in terms of the relationships between its mesoscale constituents. Here, we estimate a community structure with a stochastic blockmodel approach, the Erdős-Rényi Mixture Model, and compare it to the much more widely used deterministic methods, such as the Louvain and Spectral algorithms. We used the Caenorhabditis elegans (C. elegans) nervous system (connectome) as a model system in which biological knowledge about each node or neuron can be used to validate the functional relevance of the communities obtained. The deterministic algorithms derived communities with 4–5 modules, defined by sparse inter-connectivity between all modules. In contrast, the stochastic Erdős-Rényi Mixture Model estimated a community with 9 blocks or groups which comprised a similar set of modules but also included a clearly defined core, made of 2 small groups. We show that the “core-in-modules” decomposition of the worm brain network, estimated by the Erdős-Rényi Mixture Model, is more compatible with prior biological knowledge about the C. elegans nervous system than the purely modular decomposition defined deterministically. We also show that the blockmodel can be used both to generate stochastic realisations (simulations) of the biological connectome, and to compress network into a small number of super-nodes and their connectivity. We expect that the Erdős-Rényi Mixture Model may be useful for investigating the complex community structures in other (nervous) systems. PMID:24988196
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Valencia, A.; Hinojosa, L.
The incompressible laminar flow of air and heat transfer in a channel with a backward-facing step is studied for steady cases and for pulsatile inlet conditions. For steady flows the influence of the inlet velocity profile, the height of the step and the Reynolds number on the reattachment length is investigated. A parabolic entrance profile was used for pulsatile flow. It was found with amplitude of oscillation of one by Re=100 that the primary vortex breakdown through one pulsatile cycle. The wall shear rate in the separation zone varied markedly with pulsatile flows and the wall heat transfer remained relatively constant. The time-average pulsatile heat transfer at the walls was greater as with steady flow with the same mean Reynolds number. Zusammenfassung Es wird eine zweidimensionale numerische Untersuchung des instationären Wärmeübergangs und Druckverlustes im laminar durchströmten Spaltkanal mit einer plötzlichen Kanalerweiterung dargelegt und zwar für stationäre und periodische Geschwindigkeitsprofile am Eintritt des Kanals. Für stationäre Strömungen wurden die Form des Eintrittsprofils, die Reynoldszahl und die Kanalerweiterung variiert. Als Lösung der Navier/Stokes-und der Energiegleichungen mit periodischen Randbedingungen resultiert eine oszillierende Strömung, die das Aufplatzen des Primärwirbels in einer Schwingungsperiode zur Folge hat. Der Einfluß dieser Oszillation auf den Wärmeübergang und den Strömungsverlust wurde für die maximale Amplitude und für Re=100 eingehend untersucht.
Kandulski, Arne; Weigt, Jochen; Caro, Carlos; Jechorek, Doerthe; Wex, Thomas; Malfertheiner, Peter
2015-06-01
Mucosal integrity can be assessed in patients with gastroesophageal reflux disease (GERD) by measuring intraluminal baseline impedance (BI). However, it is not clear whether BI is abnormal in patients with functional heartburn (FH), or can be used to distinguish them from patients with GERD. We compared differences in BI between patients with FH vs GERD. We performed a prospective study of 52 patients (16 men; mean age, 55 y; range, 23-78 y) seen at a tertiary university hospital from February 2009 through December 2012. Thirty-five patients had GERD (19 had nonerosive reflux disease [NERD], 16 had erosive reflux disease [ERD]) and 17 had FH. All patients discontinued proton pump inhibitor therapy and then underwent esophagogastroduodenoscopy and multichannel intraluminal impedance and pH monitoring. BI was assessed at 3, 5, 7, 9, 15, and 17 cm proximal to the lower esophageal sphincter in recumbent patients. Biopsy specimens were taken from 3 cm above the gastroesophageal junction; histology analysis was performed to identify and semiquantitatively score (scale, 0-3) dilated intercellular spaces. Baseline impedance in the distal esophagus was significantly lower in patients with NERD or erosive reflux disease (ERD) than FH (P = .0006). At a cut-off value of less than 2100 Ω, BI measurements identified patients with GERD with 78% sensitivity and 71% specificity, with positive and negative predictive values of 75%. Also in the proximal esophagus, reduced levels of BI levels were found only in patients with ERD. There were negative correlations between level of BI and acid exposure time (r = -0.45; P = .0008), number of acidic reflux episodes (r = -0.45; P = .001), and proximal extent (r = -0.40; P = .004). Biopsy specimens from patients with NERD or ERD had significant increases in dilation of intercellular spaces, compared with those from patients with FH; there was an inverse association between dilated intercellular spaces and BI in the distal esophagus (r = -0.28; P = .06). Measurement of BI in the lower esophagus can differentiate patients with ERD or NERD from patients with FH (78% sensitivity and 71% specificity), and therefore should be considered as a diagnostic tool for patients with proton pump inhibitor-refractory reflux. Low levels of BI are associated with increased exposure to acid and dilation of intercellular spaces, indicating that BI is a marker of mucosal integrity. Copyright © 2015 AGA Institute. Published by Elsevier Inc. All rights reserved.
Quantenwelt im Nanozylinder: Elektronische Eigenschaften von Kohlenstoff-Nanoröhrchen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Strunk, Christoph
2005-07-01
Kohlenstoff-Nanoröhren sind einzelne oder mehrfach ineinander gesteckte molekulare Hohlzylinder. In ihnen bilden Kohlenstoffatome ein Graphit ähnliches Kristallgitter. Diese Fullerene zeichnen sich durch eine außerordentlich hohe Elastizität und Zugfestigkeit aus. In ihren elektronischen Eigenschaften verhalten sie sich entweder wie Halbleiter oder wie metallische Leiter. Aus halbleitenden Nanoröhren konnten bereits winzige Feldeffekttransistoren hergestellt werden, ein erster Schritt hin zu einer molekularen Elektronik. Die Grundlagenforscher interessiert vor allem das Verhalten metallischer Nanoröhren bei tiefen Temperaturen. An ihren elektronischen Systemen lassen sich zum Beispiel Quanteninterferenzphänomene oder Elektron-Elektron-Wechselwirkungen untersuchen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Küster, Frank
2002-11-01
Das Lektin aus Pisum sativum, der Gartenerbse, ist Teil der Familie der Leguminosenlektine. Diese Proteine haben untereinander eine hohe Sequenzhomologie, und die Struktur ihrer Monomere, ein all-ß-Motiv, ist hoch konserviert. Dagegen gibt es innerhalb der Familie eine große Vielfalt an unterschiedlichen Quartärstrukturen, die Gegenstand kristallographischer und theoretischer Arbeiten waren. Das Erbsenlektin ist ein dimeres Leguminosenlektin mit einer Besonderheit in seiner Struktur: Nach der Faltung in der Zelle wird aus einem Loop eine kurze Aminosäuresequenz herausgeschnitten, so dass sich in jeder Untereinheit zwei unabhängige Polypeptidketten befinden. Beide Ketten sind aber stark miteinander verschränkt und bilden eine gemeinsame strukturelle Domäne. Wie alle Lektine bindet Erbsenlektin komplexe Oligosaccharide, doch sind seine physiologische Rolle und der natürliche Ligand unbekannt. In dieser Arbeit wurden Versuche zur Entwicklung eines Funktionstests für Erbsenlektin durchgeführt und seine Faltung, Stabilität und Monomer-Dimer-Gleichgewicht charakterisiert. Um die spezifische Rolle der Prozessierung für Stabilität und Faltung zu untersuchen, wurde ein unprozessiertes Konstrukt in E. coli exprimiert und mit der prozessierten Form verglichen. Beide Proteine zeigen die gleiche kinetische Stabilität gegenüber chemischer Denaturierung. Sie denaturieren extrem langsam, weil nur die isolierten Untereinheiten entfalten können und das Monomer-Dimer-Gleichgewicht bei mittleren Konzentrationen an Denaturierungsmittel auf der Seite der Dimere liegt. Durch die extrem langsame Entfaltung zeigen beide Proteine eine apparente Hysterese im Gleichgewichtsübergang, und es ist nicht möglich, die thermodynamische Stabilität zu bestimmen. Die Stabilität und die Geschwindigkeit der Assoziation und Dissoziation in die prozessierten bzw. nichtprozessierten Untereinheiten sind für beide Proteine gleich. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass auch unter nicht-denaturierenden Bedingungen die Untereinheiten zwischen den Dimeren ausgetauscht werden. Die Renaturierung der unprozessierten Variante ist unter stark nativen Bedingungen zu 100 % möglich. Das prozessierte Protein dagegen renaturiert nur zu etwa 50 %, und durch die Prozessierung ist die Faltung stark verlangsamt, der Faltungsprozess ist erst nach mehreren Tagen abgeschlossen. Im Laufe der Renaturierung wird ein Intermediat populiert, in dem die längere der beiden Polypeptidketten ein Homodimer mit nativähnlicher Untereinheitenkontaktfläche bildet. Der geschwindigkeitsbestimmende Schritt der Renaturierung ist die Assoziation der entfalteten kürzeren Kette mit diesem Dimer. The lectin from Pisum sativum (garden pea) is a member of the family of legume lectins. These proteins share a high sequence homology, and the structure of their monomers, an all-ß-motif, is highly conserved. Their quaternary structures, however, show a great diversity which has been subject to cristallographic and theoretical studies. Pea lectin is a dimeric legume lectin with a special structural feature: After folding is completed in the cell, a short amino acid sequence is cut out of a loop, resulting in two independent polypeptide chains in each subunit. Both chains are closely intertwined and form one contiguous structural domain. Like all lectins, pea lectin binds to complex oligosaccharides, but its physiological role and its natural ligand are unknown. In this study, experiments to establish a functional assay for pea lectin have been conducted, and its folding, stability and monomer-dimer-equilibrium have been characterized. To investigate the specific role of the processing for stability and folding, an unprocessed construct was expressed in E. coli and compared to the processed form. Both proteins have the same kinetic stability against chemical denaturant. They denature extremely slowly, because only the isolated subunits can unfold, and the monomer-dimer-equilibrium favors the dimer at moderate concentrations of denaturant. Due to the slow unfolding, both proteins exhibit an apparent hysteresis in the denaturation transition. Therefore it has not been possible to determine their thermodynamic stability. For both proteins, the stability and the rates of association and dissociation into processed or unprocessed subunits, respectively, are equal. Furthermore it could be shown that even under non-denaturing conditions the subunits are exchanged between dimers. Renaturation of the unprocessed variants is possible under strongly native conditions with 100 % yield. The processed protein, however, can be renatured with yields of about 50 %, and its refolding is strongly decelerated. The folding process is finished only after several days. During renaturation, an intermediate is populated, in which the longer of the two polypeptide chains forms a homodimer with a native-like subunit interface. The rate limiting step of renaturation is the association of the unfolded short chain with this dimer.
Buddingtonite in Menlo Park, California
Pampeyan, Earl H.
2010-01-01
The mineral buddingtonite, named after A.F. Buddington, long-time professor of petrology at Princeton University, was first identified at the Sulfur Bank mine in Lake County, California (Erd and others, 1964). The ammonium feldspar was recognized in Menlo Park, California, in 1964 by the author, with Erd's help, shortly before publication of the original description of the new mineral. Subsequently, buddingtonite has been widely recognized in hydrothermal mineral deposits and has been used in remote-sensing applications by the mineral industry. Buddingtonite also has been identified in the Phosphoria Formation and in oil shales of the Green River Formation. This paper briefly describes the geologic setting and mineralogy of the occurrences of buddingtonite and other ammonium-bearing minerals in the vicinity of Menlo Park.
Law of large numbers for the SIR model with random vertex weights on Erdős-Rényi graph
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Xue, Xiaofeng
2017-11-01
In this paper we are concerned with the SIR model with random vertex weights on Erdős-Rényi graph G(n , p) . The Erdős-Rényi graph G(n , p) is generated from the complete graph Cn with n vertices through independently deleting each edge with probability (1 - p) . We assign i. i. d. copies of a positive r. v. ρ on each vertex as the vertex weights. For the SIR model, each vertex is in one of the three states 'susceptible', 'infective' and 'removed'. An infective vertex infects a given susceptible neighbor at rate proportional to the production of the weights of these two vertices. An infective vertex becomes removed at a constant rate. A removed vertex will never be infected again. We assume that at t = 0 there is no removed vertex and the number of infective vertices follows a Bernoulli distribution B(n , θ) . Our main result is a law of large numbers of the model. We give two deterministic functions HS(ψt) ,HV(ψt) for t ≥ 0 and show that for any t ≥ 0, HS(ψt) is the limit proportion of susceptible vertices and HV(ψt) is the limit of the mean capability of an infective vertex to infect a given susceptible neighbor at moment t as n grows to infinity.
BOOK REVIEW: Meilensteine der Astronomie - Von Aristoteles bis Hawking
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Duerbeck, H. W.; Hamel, J.
2006-12-01
A writer, more specific a writer on the history of astronomy, might from time to time look at the collected document folders with all the research material and reprints, and might wonder: has this been all? Especially at a time when recycling is in vogue? And, perhaps with a request or an invitation to submit something, he or she might consider re-using the material before its definitive disposal. Well, such are my feelings when I looked at Jurgen Hamel's new book Milestones of Astronomy - From Aristoteles to Hawking . A slight chance for survival of medium-sized publishers like Kosmos is to offer popular books, and a title must attract potential buyers: Aristoteles means the "old" times, and as concerns the "mad scientist" of modern times, Stephen Hawking has by now dethroned Einstein. In 1998, Hamel had published a Geschichte der Astronomie - Von den Anfangen bis zur Gegenwart (History of astronomy, from the beginnings to the present), which, of course, he could not simply copy. This time, he selected some stones from his research areas - milestones, touchstones, stumbling blocks in the long road of astronomical evolution - and put them between the covers of his new book. So let us look at these (mile)stones . The reader is informed about Aristoteles on 2 pages, but his medieval interpreter Johannes de Sacrobosco gets 8 pages! Copernicus' life and achievements are described on 9 pages, closely followed by his devotee and translator Rothmann with 8 pages; Copernicus' contemporary, Peter Apian, however, gets about 13! Bessel's and Herschel's lifes and works are described on well-deserved 13 and 15 pages, while the achievements of the two Lucasian professors, Isaac Newton and Stephen Hawking, are just outlined in a single paragraph! Thus, importance is sometimes inversely proportional to text length... But let us become serious now. Why should an active historian outline, for the hundreth time, the life of Copernicus, while there are so many interesting, and often neglected, other astronomers? Before the chapter dealing with Aristoteles and other Greek thinkers, the author presents a very good introduction to prehistoric astronomy. Subsequent chapters cover medieval times (Sacrobosco), Copernicus, instruments (Apian), calendars and their makers, telescopes and theological conflicts, women in astronomy and celestial mechanics, "amateur" astronomers (Herschel and Bessel), philosophy and science (Kant and successors). "At the limits of knowledge" is the title of the last, somewhat scanty chapter on 20th century astronomy. The only confusing text is found on p. 43: Die exzentrische Lage der Spharen wurde von Hipparch im 2. Jahrhundert v. Chr. eingefuhrt. Cum grano salis, this is correct; Hipparchos assumed an eccentric orbit for the Sun. Furthermore, die Erde steht im Mittelpunkt des Deferenten, jedoch um den Betrag der Exzentrizitat E vom Mittelpunkt des Exzenters entfernt. A figure showing a deferent circle (and attached epicycle) with center M, and a lower point E called center of world = center of Earth in the caption, tries to illustrate this. The desperate reader does not find the eccenter in the figure, and also does not appreciate why the Earth is in the center of the deferent M when the caption says it is in E. The explanation is that for a planet, having two anomalies, the epicycle does not run on a concentric circle, usually called deferent, but on an eccenter. Thus, in the figure, the circle labelled deferent is the eccenter. In Cellarius' Harmonia Macrocosmica, Table 14, a similar figure explains it all: Eccentricus deferens epicyclum - the eccenter that carries around the epicycle. Since we have switched to Latin, we should mention that on p. 158, we encountered the sentence "in dubia pro res". Perhaps we are permitted to reply "si tacuisses, philosophus mansisses". The reader is cautioned: if this book is used as a road atlas for the history of astronomy, the reader will often find very rough sketches of the progress of astronomy, but from time to time a very detailed map of a very beautiful town or village will be encountered. This well-written and inspiring book can be recommended to everyone who wants to learn about astronomical history somewhat off the beaten track.
Gaskins, Matthew; Dittmann, Martin; Eisert, Lisa; Werner, Ricardo Niklas; Dressler, Corinna; Löser, Christoph; Nast, Alexander
2018-03-01
Laut einer Befragung im Jahre 2012 war der Umgang mit Antithrombotika bei dermatochirurgischen Eingriffen in Deutschland sehr heterogen. 2014 wurde erstmals eine evidenzbasierte Leitlinie zu diesem Thema veröffentlicht. Es wurde eine anonyme Befragung derselben Stichprobe zum Umgang mit Antithrombotika sowie zu Kenntnissen der Leitlinie durchgeführt. Die Ergebnisse wurden als relative Häufigkeiten berichtet und denen aus 2012 gegenübergestellt. 208 Antwortbögen wurden ausgewertet (Rücklaufquote: 36,6 %). Die große Mehrheit der Dermatologen erklärte, kleinere Eingriffe unter Fortführung der Therapie mit Phenprocoumon, niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (≤ 100 mg) und Clopidogrel sowie mit direkten oralen Antikoagulanzien durchzuführen. Bei größeren Eingriffen war der Umgang hingegen weiterhin heterogen, insbesondere unter niedergelassenen Dermatologen. Der Anteil der Dermatologen, die Phenprocoumon, Acetylsalicylsäure und Clopidogrel leitlinienkonform verwendeten, hat sich insgesamt vergrößert. Führten 2012 beispielsweise 53,8 % der Klinikärzte bzw. 36,3 % der niedergelassenen Dermatologen eine große Exzision unter Fortführung der Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure durch, taten dies 2017 90,2 % bzw. 57,8 % (Phenprocoumon: 33,8 % bzw. 11,9 % auf 63,9 % bzw. 29,9 %; Clopidogrel: 36,9 % bzw. 23,2 % auf 63,9 % bzw. 30,6 %). Unter den Klinikärzten war ein hoher Anteil mit der Leitlinie vertraut und fand diese hilfreich. Eine Zunahme des leitlinienkonformen Verhaltens war bei allen Eingriffen zu verzeichnen. Bei größeren Eingriffen zeigte sich trotz deutlicher Verbesserung die Notwendigkeit verstärkter Anstrengungen zur Leitlinienumsetzung bzw. zur Identifizierung von Implementierungsbarrieren. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Hypoxia treatment reverses neurodegenerative disease in a mouse model of Leigh syndrome
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Ferrari, Michele; Jain, Isha H.; Goldberger, Olga
The most common pediatric mitochondrial disease is Leigh syn-drome, an episodic, subacute neurodegeneration that can lead to death within the first few years of life, for which there are no proven general therapies. Mice lacking the complex I subunit, Ndufs4, develop a fatal progressive encephalopathy resembling Leigh syndrome and die at ≈60 d of age. We previously reported that contin-uously breathing normobaric 11% O 2 from an early age prevents neurological disease and dramatically improves survival in these mice. Here, we report three advances. First, we report updated sur-vival curves and organ pathology in Ndufs4 KO mice exposed to hypoxiamore » or hyperoxia. Whereas normoxia-treated KO mice die from neurodegeneration at about 60 d, hypoxia-treated mice eventually die at about 270 d, likely from cardiac disease, and hyperoxia-treated mice die within days from acute pulmonary edema. Second, we report that more conservative hypoxia regimens, such as contin-uous normobaric 17% O 2 or intermittent hypoxia, are ineffective in preventing neuropathology. Finally, we show that breathing normobaric 11% O 2 in mice with late-stage encephalopathy re-verses their established neurological disease, evidenced by im-proved behavior, circulating disease biomarkers, and survival rates. Importantly, the pathognomonic MRI brain lesions and neurohistopathologic findings are reversed after 4 wk of hyp-oxia. Upon return to normoxia, Ndufs4 KO mice die within days. Future work is required to determine if hypoxia can be used to prevent and reverse neurodegeneration in other animal models, and to determine if it can be provided in a safe and practical manner to allow in-hospital human therapeutic trials.« less
Hypoxia treatment reverses neurodegenerative disease in a mouse model of Leigh syndrome
Ferrari, Michele; Jain, Isha H.; Goldberger, Olga; ...
2017-05-08
The most common pediatric mitochondrial disease is Leigh syn-drome, an episodic, subacute neurodegeneration that can lead to death within the first few years of life, for which there are no proven general therapies. Mice lacking the complex I subunit, Ndufs4, develop a fatal progressive encephalopathy resembling Leigh syndrome and die at ≈60 d of age. We previously reported that contin-uously breathing normobaric 11% O 2 from an early age prevents neurological disease and dramatically improves survival in these mice. Here, we report three advances. First, we report updated sur-vival curves and organ pathology in Ndufs4 KO mice exposed to hypoxiamore » or hyperoxia. Whereas normoxia-treated KO mice die from neurodegeneration at about 60 d, hypoxia-treated mice eventually die at about 270 d, likely from cardiac disease, and hyperoxia-treated mice die within days from acute pulmonary edema. Second, we report that more conservative hypoxia regimens, such as contin-uous normobaric 17% O 2 or intermittent hypoxia, are ineffective in preventing neuropathology. Finally, we show that breathing normobaric 11% O 2 in mice with late-stage encephalopathy re-verses their established neurological disease, evidenced by im-proved behavior, circulating disease biomarkers, and survival rates. Importantly, the pathognomonic MRI brain lesions and neurohistopathologic findings are reversed after 4 wk of hyp-oxia. Upon return to normoxia, Ndufs4 KO mice die within days. Future work is required to determine if hypoxia can be used to prevent and reverse neurodegeneration in other animal models, and to determine if it can be provided in a safe and practical manner to allow in-hospital human therapeutic trials.« less
Lamiell, James T
2013-08-01
Presents a preface from James T. Lamiell, who translates Wilhelm Wundt's Psychology's Struggle for Existence (Die Psychologie im Kampf ums Dasein), in which Wundt advised against the impending divorce of psychology from philosophy, into English. Lamiell comments that more than a decade into the 21st century, it appears that very few psychologists have any interest at all in work at the interface of psychology and philosophy. He notes that one clear indication of this is that the Society for Theoretical and Philosophical Psychology, which is Division 24 of the American Psychological Association (APA), remains one of the smallest of the APA's nearly 60 divisions. (PsycINFO Database Record (c) 2013 APA, all rights reserved).
Unfallaufnahme und Datenerhebung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Brösdorf, Klaus-Dieter; Moser, Andreas; Burg, Jürgen
Unfälle ereignen sich in unterschiedlichen Schweregraden. Man unterscheidet zwischen Unfälle mit nur Sachschaden und in Unfälle mit Personenschaden. Gemäß Statistik [1] machten in Deutschland im Jahr 2005 Unfälle mit Personenschaden (336.619) etwa 15 % der Gesamtanzahl der polizeilich erfassten Unfälle (2.253.992) aus. In den amtlichen Statistiken sind nur polizeilich erfasste Unfälle enthalten. Eine größere Zahl von Unfällen, insbesondere leichtere Unfälle, wird offensichtlich polizeilich nicht gemeldet. Mit den Daten der Versicherungswirtschaft wird die Anzahl der Kfz-Schäden pro Jahr in Deutschland mit 8.673.000 angegeben [2].
Heinrichs-Graham, Elizabeth; Wilson, Tony W
2016-07-01
Previous research has connected a specific pattern of beta oscillatory activity to proper motor execution, but no study to date has directly examined how resting beta levels affect motor-related beta oscillatory activity in the motor cortex. Understanding this relationship is imperative to determining the basic mechanisms of motor control, as well as the impact of pathological beta oscillations on movement execution. In the current study, we used magnetoencephalography (MEG) and a complex movement paradigm to quantify resting beta activity and movement-related beta oscillations in the context of healthy aging. We chose healthy aging as a model because preliminary evidence suggests that beta activity is elevated in older adults, and thus by examining older and younger adults we were able to naturally vary resting beta levels. To this end, healthy younger and older participants were recorded during motor performance and at rest. Using beamforming, we imaged the peri-movement beta event-related desynchronization (ERD) and extracted virtual sensors from the peak voxels, which enabled absolute and relative beta power to be assessed. Interestingly, absolute beta power during the pre-movement baseline was much stronger in older relative to younger adults, and older adults also exhibited proportionally large beta desynchronization (ERD) responses during motor planning and execution compared to younger adults. Crucially, we found a significant relationship between spontaneous (resting) beta power and beta ERD magnitude in both primary motor cortices, above and beyond the effects of age. A similar link was found between beta ERD magnitude and movement duration. These findings suggest a direct linkage between beta reduction during movement and spontaneous activity in the motor cortex, such that as spontaneous beta power increases, a greater reduction in beta activity is required to execute movement. We propose that, on an individual level, the primary motor cortices have an absolute threshold of beta power that must be reached in order to move, and that an inability to suppress beta power to this threshold results in an increase in movement duration. Copyright © 2016 Elsevier Inc. All rights reserved.
Calibration for Infrared Measurements of OH in Apatite
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wang, K. L.; Naab, F.; Zhang, Y.
2010-12-01
Apatite is a common accessory mineral, and OH in apatite can indicate the fluid conditions of crystal formation. Previously, water (OH) concentration in apatite has often been estimated through electron microprobe analyses combined with mineral stoichiometry. However, the detection limit, precision, and accuracy of this method are not high. In this work, we calibrated the infrared spectroscopy (IR) method for measurement of OH concentration in apatite by using elastic recoil detection (ERD) analysis to obtain the absolute OH concentration. Large apatite wafers were cut perpendicular to the c-axis of each crystal and doubly polished. ERD measurements were carried out in the Michigan Ion Beam Laboratory at the University of Michigan to determine the hydrogen concentration in each sample. Each ERD spectrum was fitted and a hydrogen standard was used to quantify the hydrogen concentrations. Polarized transmission IR was used on apatite sections that were cut parallel to the c-axis, and doubly polished. IR measurements were made for E-vector parallel to the c-axis. Because the OH peak is intense, very thin samples must be used to avoid absorbance saturation; the thinnest sample (corresponding to the highest OH content) used was 17 µm thick. Four different apatite crystals were successfully analyzed using both the IR and ERD methods. Two were from Durango, Mexico; one from Imilchil, High Atlas Mountains, Morocco; and one from an unknown locality, purchased online from gem dealers. The OH peak near 3550 cm-1 was a relatively simple peak in all four samples. Therefore peak height was used for the absorbance value, A. Using the Beer-Lambert Law, a calibration line was established (R2= 0.95, for IR aperture of 50 µm x 50 µm) where the weight % of H2O is 0.013 times A/d, where d is the thickness in mm. The detection limit of H2O concentration in apatite by IR approaches ppm level for 0.1 mm wafers, the precision is better than 1% relative (depending on H2O content), and the accuracy based on our calibration is 7% relative (2σ).
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Whitlow, H. J.; Zhang, Y.; Wang, Y.; Winzell, T.; Simic, N.; Ahlberg, E.; Limbäck, M.; Wikmark, G.
2000-03-01
The trend towards increased fuel burn-up and higher operating temperatures in order to achieve more economic operation of nuclear power plants places demands on a better understanding of oxidative corrosion of Zircaloy (Zry) fuel rod cladding. As part of a programme to study these processes we have applied time-of-flight-energy elastic recoil detection (ToF-E ERD), electrochemical impedance measurements and scanning electron microscopy to quantitatively characterise thin-oxide films corresponding to the pre-transition oxidation regime. Oxide films of different nominal thickness in the 9-300 nm range were grown on a series of rolled Zr and Zry-2 plates by anodisation in dilute H 2SO 4 with applied voltages. The dielectric thickness of the oxide layer was determined from the electrochemical impedance measurements and the surface topography characterised by scanning electron microscopy. ToF-E ERD with a 60 MeV 127I 11+ ion beam was used to determine the oxygen content and chemical composition of the oxide layer. In the Zr samples, the oxygen content (O atom cm -2) that was determined by ERD was closely similar to the O content derived from impedance measurements from the dielectric film. The absolute agreement was well within the uncertainty associated with the stopping powers. Moreover, the measured composition of the thick oxide layers corresponded to ZrO 2 for the films thicker than 65 nm where the oxide layer was resolved in the ERD depth profile. Zry-2 samples exhibited a similar behaviour for small thickness ( ⩽130 nm) but had an enhanced O content at larger thicknesses that could be associated either with enhanced rough surface topography or porous oxide formation that was correlated with the presence of Second Phase Particles (SPP) in Zry-2. The concentration of SPP elements (Fe, Cr, Ni) in relation to Zr was the same in the outer 9×10 17 atom cm -2 of oxide as in the same thickness of metal. The results also revealed the presence of about 1 at.% 32S in the oxides on the Zr and Zry-2 samples which presumably originates from the electrolyte.
Lüddemann, Helge; Kollmeier, Birger; Riedel, Helmut
2016-02-01
Brief deviations of interaural correlation (IAC) can provide valuable cues for detection, segregation and localization of acoustic signals. This study investigated the processing of such "binaural gaps" in continuously running noise (100-2000 Hz), in comparison to silent "monaural gaps", by measuring late auditory evoked potentials (LAEPs) and perceptual thresholds with novel, iteratively optimized stimuli. Mean perceptual binaural gap duration thresholds exhibited a major asymmetry: they were substantially shorter for uncorrelated gaps in correlated and anticorrelated reference noise (1.75 ms and 4.1 ms) than for correlated and anticorrelated gaps in uncorrelated reference noise (26.5 ms and 39.0 ms). The thresholds also showed a minor asymmetry: they were shorter in the positive than in the negative IAC range. The mean behavioral threshold for monaural gaps was 5.5 ms. For all five gap types, the amplitude of LAEP components N1 and P2 increased linearly with the logarithm of gap duration. While perceptual and electrophysiological thresholds matched for monaural gaps, LAEP thresholds were about twice as long as perceptual thresholds for uncorrelated gaps, but half as long for correlated and anticorrelated gaps. Nevertheless, LAEP thresholds showed the same asymmetries as perceptual thresholds. For gap durations below 30 ms, LAEPs were dominated by the processing of the leading edge of a gap. For longer gap durations, in contrast, both the leading and the lagging edge of a gap contributed to the evoked response. Formulae for the equivalent rectangular duration (ERD) of the binaural system's temporal window were derived for three common window shapes. The psychophysical ERD was 68 ms for diotic and about 40 ms for anti- and uncorrelated noise. After a nonlinear Z-transform of the stimulus IAC prior to temporal integration, ERDs were about 10 ms for reference correlations of ±1 and 80 ms for uncorrelated reference. Hence, a physiologically motivated peripheral nonlinearity changed the rank order of ERDs across experimental conditions in a plausible manner. Copyright © 2015 Elsevier B.V. All rights reserved.
von Bodungen, Uta; Ruess, Katja; Reif, Marcus; Biegel, Ulrike
2017-01-01
Hintergrund: Orale maligne Melanome (OMM) des Hundes zeichnen sich durch schnelles Wachstum, lokale Invasion und hohe Metastasierungsraten aus. Extrakte auf Basis von Viscum album L. (VAE) werden zunehmend in der Krebstherapie sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin eingesetzt. Ziel unserer Studie war es zu untersuchen, inwieweit die adjuvante Therapie mit VAE eine therapeutische Option zur Behandlung von OMM ist. Besonderes Augenmerk galt dabei der Überlebenszeit und möglichen Nebenwirkungen. Tiere und Methoden: 26 Hunde mit OMM, die in einem der größten veterinäronkologischen Zentren der Schweiz allesamt eine Strahlentherapie erhielten (teilweise nach operativer Tumorresektion) wurden in die retrospektive Studie eingeschlossen: 18 Hunde wurden mit VAE behandelt (1 ml VAE (Iscador®) in ansteigenden Konzentrationen von 0,1 bis 20 mg/ml subkutan 3-mal pro Woche (VAE-Gruppe), 8 erhielten keine adjuvante Behandlung (Vergleichsgruppe). Wir verglichen die Größenentwicklung der OMM sowie die Überlebenszeit. Ergebnisse: Patienten mit Bestrahlung und adjuvanter VAE-Therapie zeigten mit 236 Tagen eine signifikant längere mediane Überlebenszeit im Vergleich zu Patienten mit Bestrahlung, aber ohne adjuvante VAE-Therapie (49 Tage; Log-Rank-Test: p = 0,0047). Die VAE-Therapie verlängerte die Überlebenszeit um mehr als zwei Drittel (Hazard Ratio (HR) = 0,30, 95%-Konfidenzintervall (KI) 0,11-0,86; p = 0,024), während ein höheres Tumorstadium gemäß UICC (Union internationale contre le cancer) einen statistischen Trend zur Verdopplung des Sterberisikos zeigte (UICC-Stadium III/IV vs. I/II: HR = 2,12, 95%-KI 0,88-5,12; p = 0,095). Zwei Patienten zeigten milde Nebenwirkungen während der VAE-Behandlung. Einer der beiden zeigte 1 Tag lang ein selbstlimitiertes Fieber, bei dem anderen Patienten reduzierten wir die Dosis von einem konzentrierteren zu einem weniger konzentrierten VAE (Serie 0) aufgrund von Müdigkeit, die daraufhin verschwand. Schlussfolgerungen: VAE ist eine sichere, nebenwirkungsarme Behandlung und scheint sich positiv auf die Überlebenszeit von Hunden mit OMM auszuwirken. Somit ist dieser therapeutische Ansatz es wert, vermehrt bei der adjuvant zur Strahlentherapie eingesetzten Behandlung des OMM in Betracht gezogen zu werden. Die verglichenen Gruppen waren jedoch klein, divers und nicht konsistent hinsichtlich aller prognostischen Parameter. Eine prospektive Studie mit einer größeren Studienpopulation wäre daher von Interesse. © 2017 S. Karger GmbH, Freiburg.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 161
RadNet environmental radiation monitoring data report for the period of January - March 2015. The report includes results for air, drinking water and precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 157
RadNet environmental radiation monitoring data report for the period of January - March 2014. The report includes results for air, drinking water, precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 162
RadNet environmental radiation monitoring data report for the period of April - June 2015. The report includes results for air, drinking water and precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 155
RadNet environmental radiation monitoring data report for the period of July - September 2013. The report includes results for air, drinking water, precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 154
RadNet environmental radiation monitoring data report for the period of April - June 2013. The report includes results for air, drinking water, precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 158
RadNet environmental radiation monitoring data report for the period of April - June 2014. The report includes results for air, drinking water, precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 163
RadNet environmental radiation monitoring data report for the period of July - September 2015. The report includes results for air, drinking water and precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 156
RadNet environmental radiation monitoring data report for the period of October - December 2013. The report includes results for air, drinking water, precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 159
RadNet environmental radiation monitoring data report for the period of July - September 2014. The report includes results for air, drinking water and precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 164
RadNet environmental radiation monitoring data report for the period of October - December 2015. The report includes results for air, drinking water and precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 160
RadNet environmental radiation monitoring data report for the period of October - December 2014. The report includes results for air, drinking water and precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 166
RadNet environmental radiation monitoring data report for the period of April - June 2016. The report includes results for air, drinking water and precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
Environmental Radiation Data (ERD) Journal Report 165
RadNet environmental radiation monitoring data report for the period of January - March 2016. The report includes results for air, drinking water and precipitation samples collected as part of EPA's RadNet monitoring program.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Maksimenko, Vladimir; Runnova, Anastasia; Pchelintseva, Svetlana; Efremova, Tatiana; Zhuravlev, Maksim; Pisarchik, Alexander
2018-04-01
We have considered time-frequency and spatio-temporal structure of electrical brain activity, associated with real and imaginary movements based on the multichannel EEG recordings. We have found that along with wellknown effects of event-related desynchronization (ERD) in α/μ - rhythms and β - rhythm, these types of activity are accompanied by the either ERS (for real movement) or ERD (for imaginary movement) in low-frequency δ - band, located mostly in frontal lobe. This may be caused by the associated processes of decision making, which take place when subject is deciding either perform the movement or imagine it. Obtained features have been found in untrained subject which it its turn gives the possibility to use our results in the development of brain-computer interfaces for controlling anthropomorphic robotic arm.
The Development of a Manhole Access Pipe-Crawler System
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Collins, M.
2000-09-19
The Savannah River Site's (SRS) Environmental Restoration Division (ERD) is in the process of reconditioning and decommissioning potentially contaminated facilities. Many of these facilities require inspection prior to remediation tasks. Remote inspections are necessary to reduce hazards and ensure the health and safety of workers and the public. To aid in ERD's efforts, the Remote and Specialty Equipment Systems (RSES) section developed a remote inspection vehicle referred to as the Manhole Access Pipecrawler System (MAPS). The MAPS is comprised of a battery-powered mobile vehicle, a portable control console, a cable reel enclosing 300 feet of tethered cable, and a deployment/retrievalmore » system. The components used in MAPS are predominantly standard off-the-shelf items to reduce fabrication costs. Parts were chosen based on size and durability to satisfy SRS operating conditions.« less
Understanding abortion via different scholarly methodologies: book review essay.
Erde, Edmund L
1986-01-01
Erde review three works that in his opinion have made important contributions to the abortion debate: Abortion Policy: An Evaluation of the Consequences For Maternal and Infant Health, by Jerome S. Legge, Jr. (Albany: State University of New York Press; 1985); Abortion and the Politics of Motherhood, by Kristen Luker (Berkeley: University of California Press; 1984); and Abortion: Moral and Legal Perspective, edited by J.L. Garfield and P. Hennessey (Amherst: University of Massachusetts Press; 1984). A later issue of the Journal of Medical Humanities and Bioethics will carry Erde's review of two additional scholarly books on abortion: Abortion: Understanding the Differences, edited by Sidney Callahan and Daniel Callahan (New York: Plenum Press; 1984), and Abortion and the Status of the Fetus, edited by William B. Bondeson, H.T. Engelhardt, Jr., S.F. Spicker, and D.H. Winship (Boston: D. Reidel; 1983).
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Osuagwu, Bethel C. A.; Wallace, Leslie; Fraser, Mathew; Vuckovic, Aleksandra
2016-12-01
Objective. To compare neurological and functional outcomes between two groups of hospitalised patients with subacute tetraplegia. Approach. Seven patients received 20 sessions of brain computer interface (BCI) controlled functional electrical stimulation (FES) while five patients received the same number of sessions of passive FES for both hands. The neurological assessment measures were event related desynchronization (ERD) during movement attempt, Somatosensory evoked potential (SSEP) of the ulnar and median nerve; assessment of hand function involved the range of motion (ROM) of wrist and manual muscle test. Main results. Patients in both groups initially had intense ERD during movement attempt that was not restricted to the sensory-motor cortex. Following the treatment, ERD cortical activity restored towards the activity in able-bodied people in BCI-FES group only, remaining wide-spread in FES group. Likewise, SSEP returned in 3 patients in BCI-FES group, having no changes in FES group. The ROM of the wrist improved in both groups. Muscle strength significantly improved for both hands in BCI-FES group. For FES group, a significant improvement was noticed for right hand flexor muscles only. Significance. Combined BCI-FES therapy results in better neurological recovery and better improvement of muscle strength than FES alone. For spinal cord injured patients, BCI-FES should be considered as a therapeutic tool rather than solely a long-term assistive device for the restoration of a lost function.
Abd El-Rehim, Dalia M; Fath El-Bab, Hanaa K; Kamal, Enas M
2015-10-01
Data are limited regarding the role of proteinase-activated receptor-2 (PAR-2) in the esophageal mucosa in gastroesophageal reflux disease (GERD) patients. Our aim was to study PAR-2 expression and its relationship with different GERD-related clinical and pathologic parameters. Histomorphologic alterations in eosophageal mucosa in nonerosive reflux disease (NERD) and erosive reflux disease (ERD) were also, evaluated. Endoscopic biopsies of the esophageal mucosa were obtained from 94 GERD patients and 20 participants for histopathologic analysis and PAR-2 immunohistochemical staining. The present study demonstrated significantly higher PAR-2 expression in GERD patients compared with control, whereas no significant differences were seen between NERD and ERD groups. PAR-2 expression significantly correlated with histologic score (r=0.572, P<0.001) and severity of heartburn (r=0.541, P<0.001). PAR-2 expression was significantly associated with basal cell hyperplasia, and dilated intercellular spaces and inflammatory cell count (P<0.05). Histologic analysis revealed GERD-related histomorphologic alterations in the esophageal mucosa of GERD patients with significant differences (P<0.05) among groups. Total histologic score was significantly correlated with heartburn (r=0.299, P=0.025) and endoscopic severity (r=0.359, P=0.027) in NERD and ERD patients, respectively. Taken together, this study provides evidence for the major role of PAR-2 in the pathogenesis of GERD and GERD-associated mucosal alterations.
An In-Depth Analysis of the Chung-Lu Model
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Winlaw, M.; DeSterck, H.; Sanders, G.
2015-10-28
In the classic Erd}os R enyi random graph model [5] each edge is chosen with uniform probability and the degree distribution is binomial, limiting the number of graphs that can be modeled using the Erd}os R enyi framework [10]. The Chung-Lu model [1, 2, 3] is an extension of the Erd}os R enyi model that allows for more general degree distributions. The probability of each edge is no longer uniform and is a function of a user-supplied degree sequence, which by design is the expected degree sequence of the model. This property makes it an easy model to work withmore » theoretically and since the Chung-Lu model is a special case of a random graph model with a given degree sequence, many of its properties are well known and have been studied extensively [2, 3, 13, 8, 9]. It is also an attractive null model for many real-world networks, particularly those with power-law degree distributions and it is sometimes used as a benchmark for comparison with other graph generators despite some of its limitations [12, 11]. We know for example, that the average clustering coe cient is too low relative to most real world networks. As well, measures of a nity are also too low relative to most real-world networks of interest. However, despite these limitations or perhaps because of them, the Chung-Lu model provides a basis for comparing new graph models.« less
Cho, Hohyun; Kang, Min-Koo; Ahn, Sangtae; Kwon, Moonyoung; Yoon, Kuk-Jin; Kim, Kiwoong; Jun, Sung Chan
2017-01-01
Due to the recent explosion in various forms of 3D content, the evaluation of such content from a neuroscience perspective is quite interesting. However, existing investigations of cortical oscillatory responses in stereoscopic depth perception are quite rare. Therefore, we investigated spatiotemporal and spatio-temporo-spectral features at four different stereoscopic depths within the comfort zone. We adopted a simultaneous EEG/MEG acquisition technique to collect the oscillatory responses of eight participants. We defined subject-specific retinal disparities and designed a single trial-based stereoscopic viewing experimental paradigm. In the group analysis, we observed that, as the depth increased from Level 1 to Level 3, there was a time-locked increase in the N200 component in MEG and the P300 component in EEG in the occipital and parietal areas, respectively. In addition, initial alpha and beta event-related desynchronizations (ERD) were observed at approximately 500 to 1000 msec, while theta, alpha, and beta event-related synchronizations (ERS) appeared at approximately 1000 to 2000 ms. Interestingly, there was a saturation point in the increase in cognitive responses, including N200, P300, and alpha ERD, even when the depth increased only within the comfort zone. Meanwhile, the magnitude of low beta ERD decreased in the dorsal pathway as depth increased. From these findings, we concluded that cognitive responses are likely to become saturated in the visual comfort zone, while perceptual load may increase with depth.
Maezawa, Hitoshi; Onishi, Kaori; Yagyu, Kazuyori; Shiraishi, Hideaki; Hirai, Yoshiyuki; Funahashi, Makoto
2016-01-01
Modulation of 20-Hz activity in the primary sensorimotor cortex (SM1) may be important for oral functions. Here, we show that 20-Hz event-related desynchronization/synchronization (20-Hz ERD/ERS) is modulated by sensory input and motor output in the oral region. Magnetic 20-Hz activity was recorded following right-sided tongue stimulation during rest (Rest) and self-paced repetitive tongue movement (Move). To exclude proprioception effects, 20-Hz activity induced by right-sided hard palate stimulation was also recorded. The 20-Hz activity in the two conditions was compared via temporal spectral evolution analyses. 20-Hz ERD/ERS was detected over bilateral temporoparietal areas in the Rest condition for both regions. Moreover, 20-Hz ERS was significantly suppressed in the Move condition for both regions. Detection of 20-Hz ERD/ERS during the Rest condition for both regions suggests that the SM1 functional state may be modulated by oral stimulation, with or without proprioceptive effects. Moreover, the suppression of 20-Hz ERS for the hard palate during the Move condition suggests that the stimulation-induced functional state of SM1 may have been modulated by the movement, even though the movement and stimulation areas were different. Sensorimotor function of the general oral region may be finely coordinated through 20-Hz cortical oscillation. Copyright © 2015 International Federation of Clinical Neurophysiology. Published by Elsevier Ireland Ltd. All rights reserved.
The effects of elevated endogenous GABA levels on movement-related network oscillations.
Muthukumaraswamy, S D; Myers, J F M; Wilson, S J; Nutt, D J; Lingford-Hughes, A; Singh, K D; Hamandi, K
2013-02-01
The EEG/MEG signal is generated primarily by the summation of the post-synaptic potentials of cortical principal cells. At a microcircuit level, these glutamatergic principal cells are reciprocally connected to GABAergic interneurons and cortical oscillations are thought to be dependent on the balance of excitation and inhibition between these cell types. To investigate the dependence of movement-related cortical oscillations on excitation-inhibition balance, we pharmacologically manipulated the GABA system using tiagabine, which blocks GABA Transporter 1(GAT-1), the GABA uptake transporter and increases endogenous GABA activity. In a blinded, placebo-controlled, crossover design, in 15 healthy participants we administered either 15mg of tiagabine or a placebo. We recorded whole-head magnetoencephalograms, while the participants performed a movement task, prior to, one hour post, three hour post and five hour post tiagabine ingestion. Using time-frequency analysis of beamformer source reconstructions, we quantified the baseline level of beta activity (15-30Hz), the post-movement beta rebound (PMBR), beta event-related desynchronisation (beta-ERD) and movement-related gamma synchronisation (MRGS) (60-90Hz). Our results demonstrated that tiagabine, and hence elevated endogenous GABA levels causes, an elevation of baseline beta power, enhanced beta-ERD and reduced PMBR, but no modulation of MRGS. Comparing our results to recent literature (Hall et al., 2011) we suggest that beta-ERD may be a GABAA receptor mediated process while PMBR may be GABAB receptor mediated. Copyright © 2012 Elsevier Inc. All rights reserved.
[Cardiodoron® bei Patienten mit Schlafstörungen - Ergebnisse einer prospektiven Beobachtungsstudie].
Rother, Claudia; Schnelle, Martin
Hintergrund: Schlafstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen der heutigen Zeit. Stress und die dadurch bedingte innere Anspannung sowie eine unrhythmische Lebensführung z.B. durch Schichtarbeit sind bekannte auslösende Faktoren. Weniger bekannt ist, dass auch funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden zu Störungen des Schlafs führen können und dass deren Behandlung zu einer Verbesserung der Schlafqualität beiträgt. Ganzheitlich betrachtet geht es daher um die Wiederherstellung einer gesunden Rhythmik, insbesondere des Herz-/Atem- sowie des Schlaf-Wach-Rhythmus, die Cardiodoron®, eine Heilpflanzenkomposition aus Primula veris, Hyoscyamus niger und Onopordum acanthium, unterstützt. Patienten und Methoden: Mittels einer prospektiven, multizentrischen Beobachtungsstudie sollte ermittelt werden, wie sich funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden und/oder Schlafstörungen unter der Behandlung mit Cardiodoron® (Dilution) über 3-6 Monate entwickeln. Im Zeitraum von September 2009 bis März 2012 dokumentierten 92 Ärzte 501 Patienten, von denen 380 über Schlafstörungen klagten und deren Daten in dieser Publikation näher betrachtet werden. Nach einer Aufnahmeuntersuchung erfolgte nach 90 Tagen eine Abschlussuntersuchung und bei Fortführung der Therapie nach nochmals 90 Tagen eine Follow-up-Untersuchung. Neben 30 ärztlicherseits bewerteten Symptomen beurteilten die Patienten ihr Befinden mittels Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI) nach Buysse und der Beschwerden-Liste nach von Zerssen (B-L und B-L'). Ergebnisse: Unter der Cardiodoron®-Therapie gingen bei guter Verträglichkeit sowohl die Ausprägung der Schlafstörungen (um 65% von 2,0 auf 0,7 Punkte) als auch die erfassten 30 Symptome (um 59% von 24,3 auf 9,9 Punkte) deutlich zurück (p < 0,01). Weiterhin reduzierten sich der PSQI und der Gesamtwert der Beschwerden-Liste signifikant (p < 0,0001) um 60% bzw. 56% (von 12,2 auf 4,8 bzw. von 25,6 auf 11,4 Punkte). Schlussfolgerungen: Bei Patienten mit Schlafstörungen (mit oder ohne funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden) kann die Ausprägung der Beschwerden mit Cardiodoron® deutlich gesenkt werden. Cardiodoron® ist gut verträglich. © 2016 S. Karger GmbH, Freiburg.
Farewell to Diversity? New State Zones of Health Care Service in China’s Far West
Klotzbücher, Sascha; Lässig, Peter; Jiangmei, Qin; Dongsheng, Rui; Weigelin-Schwiedrzik, Susanne
2014-01-01
Using James Scott’s (2009) theoretical framework of the interaction between the state and peripheral people, we argue that the welfare state should be regarded as a pull-factor in the context of the state’s endeavours to project its power to distant peoples in assigned state zones. Our discussion is based on interviews in Xinyuan County in the Western part of the Xinjiang Uyghur Autonomous Region, China. Presenting current policies and alternative policy options discussed at the local level for providing primary health care in rural China, we argue that decisions made in the implementation process did not respond to the special health needs of mobile pastoralists in the high plains, but were part of the central state logic of homogenising settlement efforts and health care. Der theoretische Ansatz von James Scott zu Expansion von staatlicher Ordnung auf periphere Randgebiete wird auf den Aufbau von Wohlfahrts- und Gesundheitspolitik des modernen Staates angewendet und weiterentwickelt. Anhand mehrjähriger Feldstudien zwischen 2005 und 2009 zur Gesundheitsversorgungsstruktur im Kreis Xinyuan der Autonomen Uighurischen Region Xinjiang in der Volksrepublik China werden zuerst die nationalen Restrukturierungsmaßnahmen vorgestellt und Lösungen für eine bessere Versorgung der halbnomadisierenden kasachischen Hirtenfamilien diskutiert. Lokal entwickelte und an die nomadischen Lebensformen angepasste mobile Lösungen zur Gesundheitsfürsorge konnten nicht implementiert werden. Die Anstrengungen der staatlichen Akteure sind als Versuch zu sehen, bisher marginalisierte Gruppen aus den peripheren Gebirgsregionen und über die Integration in eine staatliche Gesundheitsversorgung in den Tälern anzusiedeln. PMID:25729121
Magnetic jets from accretion disks : field structure and X-ray emission
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Memola, Elisabetta
2002-06-01
Jets are highly collimated flows of matter. They are present in a large variety of astrophysical sources: young stars, stellar mass black holes (microquasars), galaxies with an active nucleus (AGN) and presumably also intense flashes of gamma-rays. In particular, the jets of microquasars, powered by accretion disks, are probably small-scale versions of the outflows from AGN. Beside observations of astrophysical jet sources, also theoretical considerations have shown that magnetic fields play an important role in jet formation, acceleration and collimation. Collimated jets seem to be systematically associated with the presence of an accretion disk around a star or a collapsed object. If the central object is a black hole, the surrounding accretion disk is the only possible location for a magnetic field generation. We are interested in the formation process of highly relativistic jets as observed from microquasars and AGN. We theoretically investigate the jet collimation region, whose physical dimensions are extremely tiny even compared to radio telescopes spatial resolution. Thus, for most of the jet sources, global theoretical models are, at the moment, the only possibility to gain information about the physical processes in the innermost jet region. For the first time, we determine the global two-dimensional field structure of stationary, axisymmetric, relativistic, strongly magnetized (force-free) jets collimating into an asymptotically cylindrical jet (taken as boundary condition) and anchored into a differentially rotating accretion disk. This approach allows for a direct connection between the accretion disk and the asymptotic collimated jet. Therefore, assuming that the foot points of the field lines are rotating with Keplerian speed, we are able to achieve a direct scaling of the jet magnetosphere in terms of the size of the central object. We find a close compatibility between the results of our model and radio observations of the M87 galaxy innermost jet. We also calculate the X-ray emission in the energy range 0.2--10.1,keV from a microquasar relativistic jet close to its source of 5 solar masses. In order to do it, we apply the jet flow parameters (densities, velocities, temperatures of each volume element along the collimating jet) derived in the literature from the relativistic magnetohydrodynamic equations. We obtain theoretical thermal X-ray spectra of the innermost jet as composition of the spectral contributions of the single volume elements along the jet. Since relativistic effects as Doppler shift and Doppler boosting due to the motion of jets toward us might be important, we investigate how the spectra are affected by them considering different inclinations of the line of sight to the jet axis. Emission lines of highly ionized iron are clearly visible in our spectra, probably also observed in the Galactic microquasars GRS 1915+105 and XTE J1748-288. The Doppler shift of the emission lines is always evident. Due to the chosen geometry of the magnetohydrodynamic jet, the inner X-ray emitting part is not yet collimated. Ergo, depending on the viewing angle, the Doppler boosting does not play a major role in the total spectra. This is the first time that X-ray spectra have been calculated from the numerical solution of a magnetohydrodynamic jet. Astrophysikalische Jets sind stark kollimierte Materieströmungen hoher Geschwindigkeit. Sie stehen im Zusammenhang mit einer Fülle verschiedener astrophysikalischer Objekte wie jungen Sternen, stellaren schwarzen Löchern ('Mikro-Quasare'), Galaxien mit aktivem Kern (AGN) und wahrscheinlich auch mit dem beobachteten intensiven Aufblitzen von Gamma-Strahlung (Gamma Ray Bursts). Insbesondere hat sich gezeigt, dass die Jets der Mikro-Quasare wahrscheinlich als kleinskalige Version der Jets der AGN anzusehen sind. Neben den Beobachtungen haben vor allem auch theoretische Überlegungen gezeigt, dass Magnetfelder bei der Jetentstehung, -beschleunigung und -kollimation eine wichtige Rolle spielen. Weiterhin scheinen Jets systematisch verknüpft zu sein mit dem Vorhandensein einer Akkretionsscheibe um das zentrale Objekt. Insbesondere wenn ein schwarzes Loch den Zentralkörper darstellt, ist die umgebende Akkretionsscheibe der einzig mögliche Ort um Magnetfeld erzeugen zu können. Wir sind speziell interessiert am Entstehungsprozess hoch relativistischer Jets wie sie bei Mikro-Quasaren und AGN beobachtet werden. Insbesondere untersuchen wir die Region, in der der Jet kollimiert, eine Region, deren räumliche Ausdehnung extrem klein ist selbst im Vergleich zur Auflösung der Radioteleskope. Dies ist ein Grund, wieso zum heutigen Zeitpunkt für die meisten Quellen die theoretische Modellierung die einzige Möglichkeit darstellt, um Information über die physikalischen Prozesse in der innersten Region der Jetentstehung zu erhalten. Uns ist es zum ersten Mal gelungen, die globale zwei-dimensionale Magnetfeldstruktur stationärer, axialsymmetrischer, relativistischer und stark magnetisierter (kräfte-freier) Jets zu berechnen, die zum einen asymptotisch in einen zylindrischen Jet kollimieren, zum anderen aber in einer differential rotierenden Akkretionsscheibe verankert sind. Damit erlaubt dieser Ansatz eine physikalische Verkn¨upfung zwischen Akkretionsscheibe und dem asymptotischen Jet. Nimmt man also an, dass die Fupunkte der Magnetfeldlinien mit Keplergeschwindigkeit rotieren, so kann man eine direkte Skalierung der Jetmagnetosphere mit der Gröe des Zentralobjektes erhalten. Unsere Resultate zeigen eine gute Übereinstimmung zwischen unserem Modell und Beobachtungen des Jets von M87. Für das Beispiel eines relativistischen Mikroquasarjets haben wir die Röntgenemission im Bereich von 0.2-10.1 keV berechnet. Dafür haben wir in der Literatur aus den relativistischen magnetohydrodynamischen Gleichungen berechnete Jetgröen (Dichte-, Geschwindigkeits-, und Temperaturprofil) verwendet und das Spektrum für jeden Punkt entlang der Jetströmung abgeleitet. Das theoretische thermische Röntgenspektrum des innersten, heien Teils des Jets erhalten wir zusammengesetzt aus den spektralen Anteilen der einzelnen Volumenelemente entlang des Jets. Um relativistische Effekte wie Dopplerverschiebung und -verstärkung (boosting) aufgrund der Jetbewegung zu untersuchen, haben wir für verschiedene Inklinationswinkel des Jets zur Sichtlinie berechnet, wie die erhaltenen Spektren davon beeinflusst werden. Unsere Spektren zeigen deutlich die hochionisierten Eisen-Emissionslinien, die in den galaktischen Mikroquasaren GRS 1915+105 und XTE J1748-288 andeutungsweise beobachtet wurden. Eine Dopplerverschiebung dieser Linien ist in unseren Spektren deutlichzu sehen. Da die innerste, Röntgenstrahlung emittierende Region des magnetohydrodynamischen Jets allerdings noch unkollimiert ist, spielt Dopplerboosting in unseren Spektren, abhängig vom Sichtwinkel, keine groe Rolle. Mit unseren Resultaten konnte zum ersten Mal ein Röntgenspektrum gewonnen werden, das auf der numerischen Lösung eines magnetohydrodynamischen Jets beruht.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Montenegro, Rivelino V. D.
2003-05-01
The colloidal systems are present everywhere in many varieties such as emulsions (liquid droplets dispersed in liquid), aerosols (liquid dispersed in gas), foam (gas in liquid), etc. Among several new methods for the preparation of colloids, the so-called miniemulsion technique has been shown to be one of the most promising. Miniemulsions are defined as stable emulsions consisting of droplets with a size of 50-500 nm by shearing a system containing oil, water, a surfactant, and a highly water insoluble compound, the so-called hydrophobe 1. In the first part of this work, dynamic crystallization and melting experiments are described which were performed in small, stable and narrowly distributed nanodroplets (confined systems) of miniemulsions. Both regular and inverse systems were examined, characterizing, first, the crystallization of hexadecane, secondly, the crystallization of ice. It was shown for both cases that the temperature of crystallization in such droplets is significantly decreased (or the required undercooling is increased) as compared to the bulk material. This was attributed to a very effective suppression of heterogeneous nucleation. It was also found that the required undercooling depends on the nanodroplet size: with decreasing droplet size the undercooling increases. 2. It is shown that the temperature of crystallization of other n-alkanes in nanodroplets is also significantly decreased as compared to the bulk material due to a very effective suppression of heterogeneous nucleation. A very different behavior was detected between odd and even alkanes. In even alkanes, the confinement in small droplets changes the crystal structure from a triclinic (as seen in bulk) to an orthorhombic structure, which is attributed to finite size effects inside the droplets. An intermediate metastable rotator phase is of less relevance for the miniemulsion droplets than in the bulk. For odd alkanes, only a strong temperature shift compared to the bulk system is observed, but no structure change. A triclinic structure is formed both in bulk and in miniemulsion droplets. 3. In the next part of the thesis it is shown how miniemulsions could be successfully applied in the development of materials with potential application in pharmaceutical and medical fields. The production of cross-linked gelatin nanoparticles is feasible. Starting from an inverse miniemulsion, the softness of the particles can be controlled by varying the initial concentration, amount of cross-link agent, time of cross-linking, among other parameters. Such particles show a thermo-reversible effect, e.g. the particles swell in water above 37 °C and shrink below this temperature. Above 37 °C the chains loose the physical cross-linking, however the particles do not loose their integrity, because of the chemical cross-linking. Those particles have potential use as drug carriers, since gelatin is a natural polymer derived from collagen. 4. The cross-linked gelatin nanoparticles have been used for the biomineralization of hydroxyapatite (HAP), a biomineral, which is the major constituent of our bones. The biomineralization of HAP crystals within the gelatin nanoparticles results in a hybrid material, which has potential use as a bone repair material. 5. In the last part of this work we have shown that layers of conjugated semiconducting polymers can be deposited from aqueous dispersion prepared by the miniemulsion process. Dispersions of particles of different conjugated semiconducting polymers such as a ladder-type poly(para-phenylene) and several soluble derivatives of polyfluorene could be prepared with well-controlled particle sizes ranging between 70 - 250 nm. Layers of polymer blends were prepared with controlled lateral dimensions of phase separation on sub-micrometer scales, utilizing either a mixture of single component nanoparticles or nanoparticles containing two polymers. From the results of energy transfer it is demonstrated that blending two polymers in the same particle leads to a higher efficiency due to the better contact between the polymers. Such an effect is of great interest for the fabrication of opto-electronic devices such as light emitting diodes with nanometer size emitting points and solar cells comprising of blends of electron donating and electron accepting polymers. populärwissenschaftlicher Abstract: Kristallisation, Biomimetik und halbleitende Polymere in räumlich begrenzten Systemen: Äl und Wasser mischen sich nicht, man kann aber aus beiden Flüssigkeiten Emulsionen herstellen, bei denen Tröpfchen der einen Flüssigkeit in der anderen Flüssigkeit vorliegen. Das heit, es können entweder Ältröpfchen in Wasser oder Wassertröpfchen in Äl erzeugt werden. Aus täglichen Erfahrungen, z.B. beim Kochen wei man jedoch, dass sich eine Emulsion durch Schütteln oder Rühren herstellen lässt, diese jedoch nicht besonders stabil ist. Mit Hilfe von hohen Scherenergien kann man nun sehr kleine, in ihrer Gröe sehr einheitliche und auerdem sehr stabile Tröpfchen von 1/10000 mm erhalten. Eine solche Emulsion wird Miniemulsion genannt. In der Dissertation wurden nun z.B. Miniemulsionen untersucht, die aus kleinen Wassertröpfchen in einem Äl bestehen. Es konnte gezeigt werden, dass das Wasser in diesen Tröpfchen, also in den räumlich begrenzten Systemen, nicht bei 0 °C, sondern bei -22 °C kristallisierte. Wie lässt sich das erklären? Wenn man einen Eimer Wasser hat, dann bildet sich normalerweise bei 0 °C Eis, da nämlich in dem Wasser einige (manchmal ganz wenige) Keime (z.B. Schutzteilchen, ein Fussel etc.) vorhanden sind, an denen sich die ersten Kristalle bilden. Wenn sich dann einmal ein Kristall gebildet hat, kann das Wasser im gesamten Eimer schnell zu Eis werden. Ultrareines Wasser würde bei -22 °C kristallisieren. Wenn man jetzt die Menge Wasser aus dem Eimer in kleine Tröpfchen bringt, dann hat man eine sehr, sehr groe Zahl, nämlich 1017 Tröpfchen, in einem Liter Emulsion vorliegen. Die wenigen Schmutzpartikel verteilen auf sehr wenige Tröpfchen, die anderen Tröpfchen sind ultrarein. Daher kristallisieren sie erst bei -22 °C. Im Rahmen der Arbeit konnte auch gezeigt werden, dass die Miniemulsionen genutzt werden können, um kleine Gelatine-Partikel, also Nanogummibärchen, herzustellen. Diese Nanogummibärchen quellen bei Erhöhung der Temperatur auf ca. 38 °C an. Das kann ausgenutzt werden, um zum Beispiel Medikamente zunächst in den Partikeln im menschlichen Körper zu transportieren, die Medikamente werden dann an einer gewünschten Stelle freigelassen. In der Arbeit wurde auch gezeigt, dass die Gelatine-Partikel genutzt werden können, um die Natur nachzuahnen (Biomimetik). Innerhalb der Partikel kann nämlich gezielt Knochenmaterial aufgebaut werden kann. Die Gelatine-Knochen-Partikel können dazu genutzt werden, um schwer heilende oder komplizierte Knochenbrüche zu beheben. Gelatine wird nämlich nach einigen Tagen abgebaut, das Knochenmaterial kann in den Knochen eingebaut werden. LEDs werden heute bereits vielfältig verwendet. LEDs bestehen aus Halbleitern, wie z.B. Silizium. Neuerdings werden dazu auch halbleitende Polymere eingesetzt. Das groe Problem bei diesen Materialien ist, dass sie aus Lösungsmitteln aufgebracht werden. Im Rahmen der Doktorarbeit wurde gezeigt, dass der Prozess der Miniemulsionen genutzt werden kann, um umweltfreundlich diese LEDs herzustellen. Man stellt dazu nun wässrige Dispersionen mit den Polymerpartikeln her. Damit hat man nicht nur das Lösungsmittel vermieden, das hat nun noch einen weiteren Vorteil: man kann nämlich diese Dispersion auf sehr einfache Art verdrucken, im einfachsten Fall verwendet man einfach einen handelsüblichen Tintenstrahldrucker.
Tompa, P.; Bánki, P.; Bokor, M.; Kamasa, P.; Kovács, D.; Lasanda, G.; Tompa, K.
2006-01-01
Proton NMR intensity and differential scanning calorimetry measurements were carried out on an intrinsically unstructured late embryogenesis abundant protein, ERD10, the globular BSA, and various buffer solutions to characterize water and ion binding of proteins by this novel combination of experimental approaches. By quantifying the number of hydration water molecules, the results demonstrate the interaction between the protein and NaCl and between buffer and NaCl on a microscopic level. The findings overall provide direct evidence that the intrinsically unstructured ERD10 not only has a high hydration capacity but can also bind a large amount of charged solute ions. In accord, the dehydration stress function of this protein probably results from its simultaneous action of retaining water in the drying cells and preventing an adverse increase in ionic strength, thus countering deleterious effects such as protein denaturation. PMID:16798808
Muralidharan, Abenaya; Li, Changgui; Wang, Lisheng; Li, Xuguang
2017-04-01
Respiratory syncytial virus (RSV) infection is responsible for one-third of deaths of acute lower respiratory infection in children less than one-year-old. The formaldehyde-inactivated RSV vaccine trial conducted in the 1960s predisposed the vaccinees to more serious RSV infection instead of protection. Better understanding of the underlying mechanism is of critical importance for better designing of safe and effective RSV vaccines. Areas covered: PubMed was searched to review immunopathology induced by RSV vaccines. We intend to dissect the differences in clinical and pathological manifestations of enhanced respiratory disease (ERD) in different animal models in comparison with humans. Formaldehyde-inactivated RSV vaccine causes ERD in both humans and animals, while RSV vaccine without formaldehyde treatment could also induce similar disease in animals, suggesting multiple pathways may be involved. Expert commentary: Identification of biomarkers pertinent to clinical evaluation should be further explored for safety assessment of RSV vaccines in human trials.
Asymmetric network connectivity using weighted harmonic averages
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Morrison, Greg; Mahadevan, L.
2011-02-01
We propose a non-metric measure of the "closeness" felt between two nodes in an undirected, weighted graph using a simple weighted harmonic average of connectivity, that is a real-valued Generalized Erdös Number (GEN). While our measure is developed with a collaborative network in mind, the approach can be of use in a variety of artificial and real-world networks. We are able to distinguish between network topologies that standard distance metrics view as identical, and use our measure to study some simple analytically tractable networks. We show how this might be used to look at asymmetry in authorship networks such as those that inspired the integer Erdös numbers in mathematical coauthorships. We also show the utility of our approach to devise a ratings scheme that we apply to the data from the NetFlix prize, and find a significant improvement using our method over a baseline.
Gambler's ruin problem on Erdős-Rényi graphs
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Néda, Zoltán; Davidova, Larissa; Újvári, Szeréna; Istrate, Gabriel
2017-02-01
A multiagent ruin-game is studied on Erdős-Rényi type graphs. Initially the players have the same wealth. At each time step a monopolist game is played on all active links (links that connect nodes with nonzero wealth). In such a game each player puts a unit wealth in the pot and the pot is won with equal probability by one of the players. The game ends when there are no connected players such that both of them have non-zero wealth. In order to characterize the final state for dense graphs a compact formula is given for the expected number of the remaining players with non-zero wealth and the wealth distribution among these players. Theoretical predictions are given for the expected duration of the ruin game. The dynamics of the number of active players is also investigated. Validity of the theoretical predictions is investigated by Monte Carlo experiments.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Tsuchiya, B.; Bandow, S.; Nagata, S.; Saito, K.; Tokunaga, K.; Morita, K.
Hydrogen (H)- and water (H2O)-storage and desorption characteristics of 25 nm thick Pt films onLi2ZrO3composite materials, exposed to normal air at room temperature, have been investigated by means of elastic recoil detection (ERD), Rutherford backscattering spectrometry (RBS), weight gain measurement (WGM), and thermal desorption spectroscopy (TDS) techniques. It was found by the ERD and TDS that H and H2O were absorbed into the Pt-coated Li2ZrO3 in air at room temperature and desorbed from it in vacuum at much low temperatures of approximately 317 and 309 K, respectively. In addition, the WGM and TDS spectra revealed that the absorption and desorption characters ofsome gases such as CH4, CO, and CO2including H as well as H2Ointo the Li2ZrO3 bulk were improved by Pt deposition.
Cheng, Kai; Hu, Jingping; Hou, Huijie; Liu, Bingchuan; Chen, Qin; Pan, Keliang; Pu, Wenhong; Yang, Jiakuan; Wu, Xu; Yang, Changzhu
2017-04-01
Microbial consortiums aggregated on the anode surface of microbial fuel cells (MFCs) are critical factors for electricity generation as well as biodegradation efficiencies of organic compounds. Here in this study, aerobic granular sludge (AGS) was assembled on the surface of the MFC anode to form an AGS-MFC system with superior performance on epoxy reactive diluent (ERD) wastewater treatment. AGS-MFCs successfully shortened the startup time from 13d to 7d compared to the ones inoculated with domestic wastewater. Enhanced toxicity tolerance as well as higher COD removal (77.8% vs. 63.6%) were achieved. The higher ERD wastewater treatment efficiency of AGS-MFC is possibly attributed to the diverse microbial population on MFC biofilm, as well as the synergic degradation of contaminants by both the MFC anode biofilm and AGS granules. Copyright © 2017 Elsevier Ltd. All rights reserved.
Phase and amplitude analysis in time-frequency space--application to voluntary finger movement.
Ginter, J; Blinowska, K J; Kamiński, M; Durka, P J
2001-09-30
Two methods operating in time-frequency space were applied to analysis of EEG activity accompanying voluntary finger movements. The first one, based on matching pursuit approach provided high-resolution distributions of power in time-frequency space. The phenomena of event related desynchronization (ERD) and synchronization (ERS) were investigated without the need of band-pass filtering. Time evolution of mu- and beta-components was observed in a detailed way. The second method was based on a multichannel autoregressive model (MVAR) adapted for investigation of short-time changes in EEG signal. The direction and spectral content of the EEG activity propagation was estimated by means of short-time directed transfer function (SDTF). The evidence of 'cross-talk' between different areas of motor and sensory cortex was found. The earlier known phenomena, connected with voluntary movements, were confirmed and a new evidence concerning focal ERD/surround ERS and beta activity post-movement synchronization was found.
Zwischen Commonsense und Wissenschaft Mathematik in der Erziehungsphilosophie A. N. Whiteheads
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Sölch, Dennis
Obwohl Whitehead heute wie selbstverständlich als Philosoph rezipiert wird, so hat er seine wissenschaftliche Laufbahn doch als Mathematiker begonnen. Lange Zeit war er gemeinsam mit Bertrand Russell als Autor der Principia Mathematica unter Mathematikern und mathematischen Logikern deutlich besser bekannt als unter Philosophen. Doch selbst von denjenigen, die sich mit Whiteheads Überlegungen zur Metaphysik, zur Wissenschaftsgeschichte und zur Theologie befassen, werden seine Schriften zur Philosophie von Erziehung und Bildung häufig kaum beachtet. So entgeht es leicht, dass Whitehead nicht nur ein auf theoretischem Gebiet brillanter Mathematiker war, sondern sein theoretisches Fachwissen im Hinblick auf pädagogische und didaktische Relevanz fortwährend reflektiert hat.
Statistics in a Trilinear Interacting Stokes-Antistokes Boson System
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Tänzler, W.; Schütte, F.-J.
The statistics of a system of four boson modes is treated with simultaneous Stokes-Antistokes interaction taking place. The time evolution is calculated in full quantum manner but in short time approximation. Mean photon numbers and correlations of second order are calculated. Antibunching can be found in the laser mode and in the system of Stokes and Antistokes mode.Translated AbstractStatistik in einem trilinear wechselwirkenden Stokes-Antistokes-BosonensystemDie Statistik eines Systems von vier Bosonenmoden mit gleichzeitiger Stokes-Antistokes-Wechselwirkung wird bei vollquantenphysikalischer Beschreibung in Kurzzeitnäherung untersucht. Mittlere Photonenzahlen und Korrelationen zweiter Ordnung werden berechnet. Dabei wird Antibunching sowohl in der Lasermode allein als auch im System aus Stokes- und Antistokesmode gefunden.
Mern, Demissew S; Ha, Seung-Wook; Khodaverdi, Viola; Gliese, Nicole; Görisch, Helmut
2010-05-01
In addition to the known response regulator ErbR (former AgmR) and the two-component regulatory system EraSR (former ExaDE), three additional regulatory proteins have been identified as being involved in controlling transcription of the aerobic ethanol oxidation system in Pseudomonas aeruginosa. Two putative sensor kinases, ErcS and ErcS', and a response regulator, ErdR, were found, all of which show significant similarity to the two-component flhSR system that controls methanol and formaldehyde metabolism in Paracoccus denitrificans. All three identified response regulators, EraR (formerly ExaE), ErbR (formerly AgmR) and ErdR, are members of the luxR family. The three sensor kinases EraS (formerly ExaD), ErcS and ErcS' do not contain a membrane domain. Apparently, they are localized in the cytoplasm and recognize cytoplasmic signals. Inactivation of gene ercS caused an extended lag phase on ethanol. Inactivation of both genes, ercS and ercS', resulted in no growth at all on ethanol, as did inactivation of erdR. Of the three sensor kinases and three response regulators identified thus far, only the EraSR (formerly ExaDE) system forms a corresponding kinase/regulator pair. Using reporter gene constructs of all identified regulatory genes in different mutants allowed the hierarchy of a hypothetical complex regulatory network to be established. Probably, two additional sensor kinases and two additional response regulators, which are hidden among the numerous regulatory genes annotated in the genome of P. aeruginosa, remain to be identified.
Improving the discrimination of hand motor imagery via virtual reality based visual guidance.
Liang, Shuang; Choi, Kup-Sze; Qin, Jing; Pang, Wai-Man; Wang, Qiong; Heng, Pheng-Ann
2016-08-01
While research on the brain-computer interface (BCI) has been active in recent years, how to get high-quality electrical brain signals to accurately recognize human intentions for reliable communication and interaction is still a challenging task. The evidence has shown that visually guided motor imagery (MI) can modulate sensorimotor electroencephalographic (EEG) rhythms in humans, but how to design and implement efficient visual guidance during MI in order to produce better event-related desynchronization (ERD) patterns is still unclear. The aim of this paper is to investigate the effect of using object-oriented movements in a virtual environment as visual guidance on the modulation of sensorimotor EEG rhythms generated by hand MI. To improve the classification accuracy on MI, we further propose an algorithm to automatically extract subject-specific optimal frequency and time bands for the discrimination of ERD patterns produced by left and right hand MI. The experimental results show that the average classification accuracy of object-directed scenarios is much better than that of non-object-directed scenarios (76.87% vs. 69.66%). The result of the t-test measuring the difference between them is statistically significant (p = 0.0207). When compared to algorithms based on fixed frequency and time bands, contralateral dominant ERD patterns can be enhanced by using the subject-specific optimal frequency and the time bands obtained by our proposed algorithm. These findings have the potential to improve the efficacy and robustness of MI-based BCI applications. Copyright © 2016 Elsevier Ireland Ltd. All rights reserved.
Moisello, Clara; Blanco, Daniella; Lin, Jing; Panday, Priya; Kelly, Simon P; Quartarone, Angelo; Di Rocco, Alessandro; Cirelli, Chiara; Tononi, Giulio; Ghilardi, M Felice
2015-10-01
PD (Parkinson's disease) is characterized by impairments in cortical plasticity, in beta frequency at rest and in beta power modulation during movement (i.e., event-related ERS [synchronization] and ERD [desynchronization]). Recent results with experimental protocols inducing long-term potentiation in healthy subjects suggest that cortical plasticity phenomena might be reflected by changes of beta power recorded with EEG during rest. Here, we determined whether motor practice produces changes in beta power at rest and during movements in both healthy subjects and patients with PD. We hypothesized that such changes would be reduced in PD. We thus recorded EEG in patients with PD and age-matched controls before, during and after a 40-minute reaching task. We determined posttask changes of beta power at rest and assessed the progressive changes of beta ERD and ERS during the task over frontal and sensorimotor regions. We found that beta ERS and ERD changed significantly with practice in controls but not in PD. In PD compared to controls, beta power at rest was greater over frontal sensors but posttask changes, like those during movements, were far less evident. In both groups, kinematic characteristics improved with practice; however, there was no correlation between such improvements and the changes in beta power. We conclude that prolonged practice in a motor task produces use-dependent modifications that are reflected in changes of beta power at rest and during movement. In PD, such changes are significantly reduced; such a reduction might represent, at least partially, impairment of cortical plasticity.
Neue biosensorische Prinzipien für die Hämoglobin-A1c Bestimmung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Stöllner, Daniela
2002-06-01
Hämoglobin-A1c (HbA1c) ist ein Hämoglobin (Hb)-Subtypus, der durch nicht-enzymatische Glykierung des N-terminalen Valinrestes der Hämoglobin-beta-Kette entsteht. Das gemessene Verhältnis von HbA1c zum Gesamt-Hämoglobin (5-20 % bei Diabetikern) repräsentiert den Mittelwert der Blutglucosekonzentration über einen zweimonatigen Zeitraum und stellt zur Beurteilung der diabetischen Stoffwechsellage eine Ergänzung zur Akutkontrolle der Glukosekonzentration dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, einen amperometrischen Biosensor für die Bestimmung des medizinisch relevanten Parameters HbA1c zu entwickeln. Durch Selektion geeigneter Bioerkennungselemente und deren Immobilisierung unter Erhalt der Bindungsfunktion für die Zielmoleküle Hämoglobin bzw. HbA1c wurden spezifische, hochaffine und regenerationsstabile Sensoroberflächen geschaffen. Für die Entwicklung des HbA1c-Biosensors wurden zwei Konzepte - Enzymsensor und Immunosensor - miteinander verglichen. Die enzymatische Umsetzung von HbA1c erfolgte mit der Fructosylamin Oxidase (FAO) aus Pichia pastoris N 1-1 unter Freisetzung von H2O2, welches sowohl optisch über eine Indikatorreaktion als auch elektrochemisch nach Einschluss der FAO in PVA-SbQ und Fixierung des Immobilisats vor einer H2O2-Elektrode nachgewiesen wurde. Die Kalibration des Enzymsensors mit der HbA1c-Modellsubstanz Fructosyl-Valin ergab Nachweisgrenzen, die ausserhalb des physiologisch relevanten HbA1c-Konzentrationsbereich lagen. Aus der Umsetzung von glykierten Peptiden mit einer nicht HbA1c analogen Aminosäurensequenz, z.B. Fructosyl-Valin-Glycin wurde zudem eine geringe HbA1c-Spezifität abgeleitet. Für den Immunosensor wurden zwei heterogene Immunoassay-Formate unter Verwendung von hochaffinen und spezifischen Antikörpern in Kombination mit Glucose Oxidase (GOD) als Markerenzym zum Nachweis von HbA1c untersucht. Beim indirekt-kompetitiven Immunoassay wurde anstelle des kompletten HbA1c-Moleküls das glykierte Pentapeptid Fructosyl-Valin-Histidin-Leucin-Threonin-Prolin (glkPP) als Kompetitor und Affinitätsligand immobilisiert und so eine regenerierfähige Oberfläche geschaffen. Beim Sandwich-Immunoassay wurde im ersten Schritt Gesamt-Hämoglobin an die mit Haptoglobin (Hp) modifizierte Festphase angereichert und im zweiten Schritt der gebundene HbA1c-Anteil nachgewiesen. Für die Konstruktion des HbA1c-Immunosensors wurden Affinitätsmatrizen durch Modifizierung von Cellulose-Dialysemembranen mit glkPP bzw. Hp hergestellt. Grundlegend studiert wurde die Aktivierung der Cellulose-Membranen mit 1,1'-Carbonyldiimidazol (CDI) und 1-Cyano-4-dimethylaminopyridintetrafluoroborat (CDAP) als Aktivierungsagenzien. Eine gerichtete Immobilisierung der Liganden wurde realisiert, indem glkPP über dessen C-Terminus (einzige Carboxylatgruppe) und Hp über dessen periodat-oxidiertem Kohlenhydratrest an die amino- oder hydrazidfunktionalisierte Membranen kovalent gekoppelt wurden. Mit dem Einsatz der glkPP- und Hp-modifizierten Membranen in der elektrochemischen Messzelle war erstmalig der biosensorische Nachweis von HbA1c möglich. Als Transduktor diente eine Pt-Elektrode, an der das von der GOD generierte H2O2 umgesetzt und ein mit der HbA1c-Konzentration korrelierendes Stromsignal erzeugt wurde. Die Immunosensoren zeigten Ansprechzeiten von 3 s. Mit dem Immunosensor auf Basis des indirekt-kompetitiven Testprinzips wurde eine Kalibrationskurve für HbA1c im Bereich von 0,25-30 µg/ml (3,9-465 nM, CV 3-9 %) mit Assayzeiten von 60 min und mit dem Immunosensor im Sandwich-Format eine Kalibrationskurve im Bereich von 0,5-5 µg/ml (7,8-78 nM; 5-50 % HbA1c vom Gesamt-Hb, CV 6-10 %, 3 h) aufgenommen. Hemoglobin-A1c (HbA1c) is a hemoglobin subtype formed by non-enzymatic reaction of glucose with the N-terminus of the beta-polypeptide chains. As it reflects the glycemic status of diabetics over the preceding 8-12 weeks, the determination of HbA1c has become an established procedure in the management of diabetes mellitus. It is measured as the percentage of total hemoglobin. Up to 5 % HbA1c are considered as normal whereas in diabetic subjects it could be elevated from 5-20 %. In addition to amperometric biosensors for glucose self monitoring which have been successfully applied in diabetes management, biosensors for HbA1c would be an useful supplement for a comprehensive diabetes control. Objective of this work was to develop and compare amperometric biosensors for determination of HbA1c based on enzymatic and immunochemical methods. For the enzyme based HbA1c assay a novel fructosamine oxidase (FAO) derived from marine yeast Pichia pastoris, strain N1-1 was utilized. It recognizes and oxidatively degrades fructosyl-valine (FV) which corresponds to the glycated N-terminus of the beta-chain of HbA1c and therefore is regarded as a model compound for HbA1c. Hydrogen peroxide which is liberated by the FAO during FV conversion was indicated optically in a horseradish peroxidase (POD) coupled reaction and electrochemically. For the biosensor the FAO was embedded in polyvinyl alcohol-stylbazole (PVA-SbQ) and fixed it in front of a Pt-electrode. So far, the measuring range of FV did not cover the clinically relevant range of HbA1c. Low specificity was assumed since enzyme activity also was obtained with glycated peptides, e.g. fructosyl-valine-glycine, not corresponding to the glycated N-terminus of the hemoglobin-beta-chain. For the immunosensor two immunoassays formats - heterogeneous sandwich and heterogeneous competitive - were tested. The assays were designed as follows: The competitive immunoassay was based on the immobilized synthetic glycated pentapeptide fructosyl-valine-histidine-leucine-threonine-proline (glkPP) utilized as HbA1c analogue. The peptide has an amino acid sequence corresponding to the N-terminus of the hemoglobin beta-chains and is capable for competition together with the HbA1c of the sample for the amount of a glucose oxidase (GOD)-labelled anti-HbA1c antibody. In the sandwich-type assay haptoglobin (Hp), a natural hemoglobin binding molecule with antibody characteristic properties, was used as bioreceptor for enrichment of total hemoglobin onto the surface. In a subsequent step the HbA1c fraction was quantified by a GOD-labelled HbA1c specific antibody. Cellulose dialysis membrane was used as the solid support for immobilization of Hp and glkPP near the sensor surface. For activation of the membrane two reagents, 1,1‧-carbonyldiimidazole (CDI) and 1-cyano-4-dimethylamino pyridinium tetrafluoroborate (CDAP), were compared with respect to the degree of activation and coupling efficiency. Site-directed immobilization of Hp and glkPP was achieved by coupling Hp via its carbohydrate residue and glkPP via its C-terminus to the activated membrane using a bis-amine or bis-hydrazide spacer. The affinity membranes were placed in front of a modified Clark-type hydrogen peroxide electrode in an electrochemical measuring cell and HbA1c analysis was carried out within the stirred cell. Detection of the bound GOD-label was achieved by measurement of the electrocatalytic oxidation of hydrogen peroxide at +600 mV vs. Ag/AgCl. The indication was done in only 3 s. For the competitive principle a typical inhibition curve with a linear range between 0,25-30 µg/ml (3,9-465 nM, CV 3-9 %, 60 min per sample) HbA1c was obtained. Due to the high functional stability of the peptide multiple regeneration of the affinity surface was possible without loss of binding capacity. With the sandwich assay configuration the clinically relevant range could easily be covered (calibration curve: 5-50 % HbA1c corresponding to 7,8-78 nM, CV 6-10 %, 3 h per sample).
[Hepatitis E - More than a Rare Travel-Associated Infectious Disease!
Wedemeyer, Heiner
2017-06-01
Übertragungswege In Deutschland infizieren sich jedes Jahr wahrscheinlich mehr als 300 000 Menschen mit dem Hepatitis-E-Virus (HEV). Die Hepatitis E ist in Mitteleuropa in der Regel eine durch den zoonotischen HEV-Genotyp-3-verursachte autochthone, d. h. lokal erworbene Infektionskrankheit. Der Verzehr von nicht ausreichend erhitztem Schweine- oder Wildfleisch ist ein Hauptrisikofaktor für HEV-Infektionen, Übertragungen des Virus durch Bluttransfusionen sind aber auch möglich. Diagnostik Bei Immunkompetenten kann die Diagnose einer akuten Hepatitis E mit dem Nachweis von anti-HEV-IgM gestellt werden. Serologische Tests können bei Immunsupprimierten aber falsch-negativ sein, weshalb in diesen Fällen eine HEV-Infektion nur durch den direkten Nachweis des Erregers mittels PCR im Blut oder Stuhl erfolgen sollte. Natürlicher Verlauf Eine akute Hepatitis E kann bei Patienten mit anderen chronischen Lebererkrankungen zu einem Leberversagen führen. Chronische Verläufe, definiert durch eine Virämie von mind. 3 Monaten, sind bei Organtransplantierten mit immunsuppressiver Medikation beschrieben, können aber auch bei anderen Immundefizienzen auftreten. Eine chronische Hepatitis E kann innerhalb von Monaten zu einer fortgeschrittenen Leberfibrose oder zur Zirrhose führen. Extrahepatische Manifestationen Extrahepatische Manifestationen können während und nach einer HEV-Infektion auftreten. Insbesondere Guillain-Barré-Syndrome und die neuralgische Schulteramyotrophie sind mit einer Hepatitis E assoziiert worden. Therapie Ribavirin hat eine antivirale Wirksamkeit gegen HEV. Bei chronischer Hepatitis E sollte die Behandlung für 3 – 6 Monate durchgeführt werden. Therapieversagen und Rückfälle nach Beendigung einer Behandlung sind möglich. Ein Impfstoff gegen HEV ist bisher nur in China zugelassen.
Wang, Ren-Ching; Chang, Sheng-Tsung; Hsieh, Yen-Chuan; Huang, Wan-Ting; Hsu, Jeng-Dong; Tseng, Chih-En; Wang, Ming-Chung; Hwang, Wei-Shou; Wang, John; Chuang, Shih-Sung
2014-01-01
Epstein-Barr Virus (EBV) is a herpesvirus usually infecting B-cells but may occasionally infect T- or natural killer (NK)-cells. EBV-associated T- or NK-cell lymphoproliferations represent a continuous spectrum of diseases ranging from asymptomatic infection, infectious mononucleosis (IM), to clonal and malignant lymphoproliferations including systemic EBV-positive T/NK-cell lymphoproliferative disease (EBV-T/NK-LPD) of childhood and hydroa-vacciniforme-like lymphoma of the skin. The clonal diseases are more prevalent in East Asia and exhibit overlapping clinical and pathological features with chronic active EBV infection. Here we report our experience on 10 cases of EBV-associated T-cell lymphoproliferation from Taiwan including five males and five females with a median age of 18 years old (range, 15-28). The most common clinical symptoms were fever, neck mass and hepatosplenomegaly. Eight of these patients showed elevated lactate dehydrogenase level and half of the patients had cytopenia. All patients had either elevated EBV antibody titers or increased serum EBV DNA levels. Five cases were clinically IM-like with polyclonal (3 cases) or clonal (2 cases) T-cell lymphoproliferation. Two patients each had chronic active EBV infection (CAEBV) and hemophagocytic lymphohistiocytosis (HLH). One patient had both CAEBV and HLH. One of the HLH patients with marrow infiltration by intra-sinusoidal large atypical lymphocytes experienced a fulminant course. In a median follow-up time of 21.5 months, seven patients were free of disease, one was alive with disease, and two died of disease in 31 and 3 months, respectively, despite chemotherapy. We confirmed a wide clinicopathological range of EVB-associated T-cell lymphoproliferation in Taiwan. Furthermore, monomorphic LPD and the single case with fulminant course as defined by Ohshima et al (Pathol Int 2018) as categories A3 and B, respectively, died of disease despite chemotherapy. Our report, the largest series in the recent decade from Taiwan, adds to the understanding of these rare diseases with variable clinical and histopathological presentations. PMID:24966953
Wang, Ren-Ching; Chang, Sheng-Tsung; Hsieh, Yen-Chuan; Huang, Wan-Ting; Hsu, Jeng-Dong; Tseng, Chih-En; Wang, Ming-Chung; Hwang, Wei-Shou; Wang, John; Chuang, Shih-Sung
2014-01-01
Epstein-Barr Virus (EBV) is a herpesvirus usually infecting B-cells but may occasionally infect T- or natural killer (NK)-cells. EBV-associated T- or NK-cell lymphoproliferations represent a continuous spectrum of diseases ranging from asymptomatic infection, infectious mononucleosis (IM), to clonal and malignant lymphoproliferations including systemic EBV-positive T/NK-cell lymphoproliferative disease (EBV-T/NK-LPD) of childhood and hydroa-vacciniforme-like lymphoma of the skin. The clonal diseases are more prevalent in East Asia and exhibit overlapping clinical and pathological features with chronic active EBV infection. Here we report our experience on 10 cases of EBV-associated T-cell lymphoproliferation from Taiwan including five males and five females with a median age of 18 years old (range, 15-28). The most common clinical symptoms were fever, neck mass and hepatosplenomegaly. Eight of these patients showed elevated lactate dehydrogenase level and half of the patients had cytopenia. All patients had either elevated EBV antibody titers or increased serum EBV DNA levels. Five cases were clinically IM-like with polyclonal (3 cases) or clonal (2 cases) T-cell lymphoproliferation. Two patients each had chronic active EBV infection (CAEBV) and hemophagocytic lymphohistiocytosis (HLH). One patient had both CAEBV and HLH. One of the HLH patients with marrow infiltration by intra-sinusoidal large atypical lymphocytes experienced a fulminant course. In a median follow-up time of 21.5 months, seven patients were free of disease, one was alive with disease, and two died of disease in 31 and 3 months, respectively, despite chemotherapy. We confirmed a wide clinicopathological range of EVB-associated T-cell lymphoproliferation in Taiwan. Furthermore, monomorphic LPD and the single case with fulminant course as defined by Ohshima et al (Pathol Int 2018) as categories A3 and B, respectively, died of disease despite chemotherapy. Our report, the largest series in the recent decade from Taiwan, adds to the understanding of these rare diseases with variable clinical and histopathological presentations.
USEPA EXAMPLE EXIT LEVEL ANALYSIS RESULTS
Developed by NERL/ERD for the Office of Solid Waste, the enclosed product provides an example uncertainty analysis (UA) and initial process-based sensitivity analysis (SA) of hazardous waste "exit" concentrations for 7 chemicals and metals using the 3MRA Version 1.0 Modeling Syst...
Chemotherapeutic treatment for leukemia in a bearded dragon (Pogona vitticeps).
Jankowski, Gwen; Sirninger, Jeffrey; Borne, Jessica; Nevarez, Javier G
2011-06-01
A 4.5-yr-old, captive-bred, male bearded dragon (Pogona vitticeps) presented for lethargy, anorexia, and increased mucoid salivation with upper respiratory clicks. Diagnostics were declined and the bearded dragon was prescribed ceftazidime 20 mg/kg i.m. q 72 hr. The patient presented again 1 wk later with a marked monocytosis, heterophilia, and lymphocytosis, and a clinical diagnosis of chronic monocytic leukemia was made. Chemotherapy with cytosine arabinoside (100 mg/m2 over 48 hr i.v.) was initiated. Forty-four hours into the treatment the dragon became acutely unresponsive and died within 1 hr. Adverse effects as a result of i.v. cytosine arabinoside therapy were not identified despite previous reports suggestive that the drug induces renal failure.
Resistivity Changes Due to Precipitation Effects in Fibre Reinforced Mg-Al-Zn-Mn Alloy
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kiehn, J.; Kainer, K. U.; Vostrý, P.; Stulíková, I.
1997-05-01
The change of electrical properties of alumina short fibre reinforced Mg-Al-Zn-Mn alloy AZ91D during isochronal annealing up to 300 °C is discussed. The Saffil® fibres were incorporated into the magnesium alloy by direct squeeze casting. The fibre distribution is random planar parallel to the flat faces of the dc four-point resistivity specimens machined from the solution treated castings. A sharp drop of resistivity between 140 and 260 °C is explained by the formation of incoherent -phase particles. Some practical recommendations concerning the use of alumina short fibre reinforced AZ91 alloy are made on the basis of the results obtained. Es werden die Änderungen der elektrischen Eigenschaften der aluminiumoxid-kurzfaserverstärkten Mg-Al-Zn-Mn Legierung AZ91D während isochroner Wärmebehandlungen bis 300 °C diskutiert. Das direkte Preßgießverfahren diente zur Herstellung der Saffil®-Faser Magnesium Verbundwerkstoffe. Die Proben zur Widerstandsmessung nach der Vier-Punkt Methode wurden durch spanende Bearbeitung aus den lösungsgeglühten Preßgußstücken herausgearbeitet, so daß sie regellose Faserverteilung in den Ebenen parallel zu den flachen Probenseiten aufwiesen. Ein starker Abfall des elektrischen Widerstands im Temperaturbereich zwischen 140 und 260 °C wird durch die Bildung inkohärenter β-Phase erklärt. Auf Grundlage der Ergebnisse werden einige Empfehlungen zur Anwendung der kurzfaserverstärkten Legierung AZ91 gegeben.
3D visualization of movements can amplify motor cortex activation during subsequent motor imagery
Sollfrank, Teresa; Hart, Daniel; Goodsell, Rachel; Foster, Jonathan; Tan, Tele
2015-01-01
A repetitive movement practice by motor imagery (MI) can influence motor cortical excitability in the electroencephalogram (EEG). This study investigated if a realistic visualization in 3D of upper and lower limb movements can amplify motor related potentials during subsequent MI. We hypothesized that a richer sensory visualization might be more effective during instrumental conditioning, resulting in a more pronounced event related desynchronization (ERD) of the upper alpha band (10–12 Hz) over the sensorimotor cortices thereby potentially improving MI based brain-computer interface (BCI) protocols for motor rehabilitation. The results show a strong increase of the characteristic patterns of ERD of the upper alpha band components for left and right limb MI present over the sensorimotor areas in both visualization conditions. Overall, significant differences were observed as a function of visualization modality (VM; 2D vs. 3D). The largest upper alpha band power decrease was obtained during MI after a 3-dimensional visualization. In total in 12 out of 20 tasks the end-user of the 3D visualization group showed an enhanced upper alpha ERD relative to 2D VM group, with statistical significance in nine tasks.With a realistic visualization of the limb movements, we tried to increase motor cortex activation during subsequent MI. The feedback and the feedback environment should be inherently motivating and relevant for the learner and should have an appeal of novelty, real-world relevance or aesthetic value (Ryan and Deci, 2000; Merrill, 2007). Realistic visual feedback, consistent with the participant’s MI, might be helpful for accomplishing successful MI and the use of such feedback may assist in making BCI a more natural interface for MI based BCI rehabilitation. PMID:26347642
A new universal simplified adhesive: 18-month clinical evaluation.
Perdigão, J; Kose, C; Mena-Serrano, A P; De Paula, E A; Tay, L Y; Reis, A; Loguercio, A D
2014-01-01
To evaluate the 18-month clinical performance of a multimode adhesive (Scotchbond Universal Adhesive, SU, 3M ESPE, St Paul, MN, USA) in noncarious cervical lesions (NCCLs) using two evaluation criteria. Thirty-nine patients participated in this study. Two-hundred restorations were assigned to four groups: ERm, etch-and-rinse + moist dentin; ERd, etch-and-rinse + dry dentin; Set, selective enamel etching; and SE, self-etch. The composite resin, Filtek Supreme Ultra (3M ESPE), was placed incrementally. The restorations were evaluated at baseline, and at 18 months, using both the World Dental Federation (FDI) and the United States Public Health Service (USPHS) criteria. Statistical analyses were performed using Friedman repeated-measures analysis of variance by rank and McNemar test for significance in each pair (α=0.05). Five restorations (SE: 3; Set: 1; and ERm: 1) were lost after 18 months (p>0.05 for either criteria). Marginal staining occurred in four and 10% of the restorations evaluated (p>0.05), respectively, for USPHS and FDI criteria. Nine restorations were scored as bravo for marginal adaptation using the USPHS criteria and 38%, 40%, 36%, and 44% for groups ERm, ERd, Set, and SE, respectively, when the FDI criteria were applied (p>0.05). However, when semiquantitative scores (or SQUACE) for marginal adaptation were used, SE resulted in a significantly greater number of restorations, with more than 30% of the total length of the interface showing marginal discrepancy (28%) in comparison with the other groups (8%, 6%, and 8%, respectively, for ERm, ERd, and Set). The clinical retention of the multimode adhesive at 18 months does not depend on the bonding strategy. The only differences between strategies were found for the parameter marginal adaptation, for which the FDI criteria were more sensitive than the USPHS criteria.
3D visualization of movements can amplify motor cortex activation during subsequent motor imagery.
Sollfrank, Teresa; Hart, Daniel; Goodsell, Rachel; Foster, Jonathan; Tan, Tele
2015-01-01
A repetitive movement practice by motor imagery (MI) can influence motor cortical excitability in the electroencephalogram (EEG). This study investigated if a realistic visualization in 3D of upper and lower limb movements can amplify motor related potentials during subsequent MI. We hypothesized that a richer sensory visualization might be more effective during instrumental conditioning, resulting in a more pronounced event related desynchronization (ERD) of the upper alpha band (10-12 Hz) over the sensorimotor cortices thereby potentially improving MI based brain-computer interface (BCI) protocols for motor rehabilitation. The results show a strong increase of the characteristic patterns of ERD of the upper alpha band components for left and right limb MI present over the sensorimotor areas in both visualization conditions. Overall, significant differences were observed as a function of visualization modality (VM; 2D vs. 3D). The largest upper alpha band power decrease was obtained during MI after a 3-dimensional visualization. In total in 12 out of 20 tasks the end-user of the 3D visualization group showed an enhanced upper alpha ERD relative to 2D VM group, with statistical significance in nine tasks.With a realistic visualization of the limb movements, we tried to increase motor cortex activation during subsequent MI. The feedback and the feedback environment should be inherently motivating and relevant for the learner and should have an appeal of novelty, real-world relevance or aesthetic value (Ryan and Deci, 2000; Merrill, 2007). Realistic visual feedback, consistent with the participant's MI, might be helpful for accomplishing successful MI and the use of such feedback may assist in making BCI a more natural interface for MI based BCI rehabilitation.
Cooper, Nicholas R.; Simpson, Andrew; Till, Amy; Simmons, Kelly; Puzzo, Ignazio
2013-01-01
The human mirror neuron system (hMNS) has been associated with various forms of social cognition and affective processing including vicarious experience. It has also been proposed that a faulty hMNS may underlie some of the deficits seen in the autism spectrum disorders (ASDs). In the present study we set out to investigate whether emotional facial expressions could modulate a putative EEG index of hMNS activation (mu suppression) and if so, would this differ according to the individual level of autistic traits [high versus low Autism Spectrum Quotient (AQ) score]. Participants were presented with 3 s films of actors opening and closing their hands (classic hMNS mu-suppression protocol) while simultaneously wearing happy, angry, or neutral expressions. Mu-suppression was measured in the alpha and low beta bands. The low AQ group displayed greater low beta event-related desynchronization (ERD) to both angry and neutral expressions. The high AQ group displayed greater low beta ERD to angry than to happy expressions. There was also significantly more low beta ERD to happy faces for the low than for the high AQ group. In conclusion, an interesting interaction between AQ group and emotional expression revealed that hMNS activation can be modulated by emotional facial expressions and that this is differentiated according to individual differences in the level of autistic traits. The EEG index of hMNS activation (mu suppression) seems to be a sensitive measure of the variability in facial processing in typically developing individuals with high and low self-reported traits of autism. PMID:23630489
Cooper, Nicholas R; Simpson, Andrew; Till, Amy; Simmons, Kelly; Puzzo, Ignazio
2013-01-01
The human mirror neuron system (hMNS) has been associated with various forms of social cognition and affective processing including vicarious experience. It has also been proposed that a faulty hMNS may underlie some of the deficits seen in the autism spectrum disorders (ASDs). In the present study we set out to investigate whether emotional facial expressions could modulate a putative EEG index of hMNS activation (mu suppression) and if so, would this differ according to the individual level of autistic traits [high versus low Autism Spectrum Quotient (AQ) score]. Participants were presented with 3 s films of actors opening and closing their hands (classic hMNS mu-suppression protocol) while simultaneously wearing happy, angry, or neutral expressions. Mu-suppression was measured in the alpha and low beta bands. The low AQ group displayed greater low beta event-related desynchronization (ERD) to both angry and neutral expressions. The high AQ group displayed greater low beta ERD to angry than to happy expressions. There was also significantly more low beta ERD to happy faces for the low than for the high AQ group. In conclusion, an interesting interaction between AQ group and emotional expression revealed that hMNS activation can be modulated by emotional facial expressions and that this is differentiated according to individual differences in the level of autistic traits. The EEG index of hMNS activation (mu suppression) seems to be a sensitive measure of the variability in facial processing in typically developing individuals with high and low self-reported traits of autism.
Effect of Different Movement Speed Modes on Human Action Observation: An EEG Study.
Luo, Tian-Jian; Lv, Jitu; Chao, Fei; Zhou, Changle
2018-01-01
Action observation (AO) generates event-related desynchronization (ERD) suppressions in the human brain by activating partial regions of the human mirror neuron system (hMNS). The activation of the hMNS response to AO remains controversial for several reasons. Therefore, this study investigated the activation of the hMNS response to a speed factor of AO by controlling the movement speed modes of a humanoid robot's arm movements. Since hMNS activation is reflected by ERD suppressions, electroencephalography (EEG) with BCI analysis methods for ERD suppressions were used as the recording and analysis modalities. Six healthy individuals were asked to participate in experiments comprising five different conditions. Four incremental-speed AO tasks and a motor imagery (MI) task involving imaging of the same movement were presented to the individuals. Occipital and sensorimotor regions were selected for BCI analyses. The experimental results showed that hMNS activation was higher in the occipital region but more robust in the sensorimotor region. Since the attended information impacts the activations of the hMNS during AO, the pattern of hMNS activations first rises and subsequently falls to a stable level during incremental-speed modes of AO. The discipline curves suggested that a moderate speed within a decent inter-stimulus interval (ISI) range produced the highest hMNS activations. Since a brain computer/machine interface (BCI) builds a path-way between human and computer/mahcine, the discipline curves will help to construct BCIs made by patterns of action observation (AO-BCI). Furthermore, a new method for constructing non-invasive brain machine brain interfaces (BMBIs) with moderate AO-BCI and motor imagery BCI (MI-BCI) was inspired by this paper.
Xu, Tingting; Stephane, Massoud; Parhi, Keshab K
2013-04-01
The neural mechanisms of language abnormalities, the core symptoms in schizophrenia, remain unclear. In this study, a new experimental paradigm, combining magnetoencephalography (MEG) techniques and machine intelligence methodologies, was designed to gain knowledge about the frequency, brain location, and time of occurrence of the neural oscillations that are associated with lexical processing in schizophrenia. The 248-channel MEG recordings were obtained from 12 patients with schizophrenia and 10 healthy controls, during a lexical processing task, where the patients discriminated correct from incorrect lexical stimuli that were visually presented. Event-related desynchronization/synchronization (ERD/ERS) was computed along the frequency, time, and space dimensions combined, that resulted in a large spectral-spatial-temporal ERD/ERS feature set. Machine intelligence techniques were then applied to select a small subset of oscillation patterns that are abnormal in patients with schizophrenia, according to their discriminating power in patient and control classification. Patients with schizophrenia showed abnormal ERD/ERS patterns during both lexical encoding and post-encoding periods. The top-ranked features were located at the occipital and left frontal-temporal areas, and covered a wide frequency range, including δ (1-4 Hz), α (8-12 Hz), β (12-32 Hz), and γ (32-48 Hz) bands. These top features could discriminate the patient group from the control group with 90.91% high accuracy, which demonstrates significant brain oscillation abnormalities in patients with schizophrenia at the specific frequency, time, and brain location indicated by these top features. As neural oscillation abnormality may be due to the mechanisms of the disease, the spectral, spatial, and temporal content of the discriminating features can offer useful information for helping understand the physiological basis of the language disorder in schizophrenia, as well as the pathology of the disease itself.
RESEARCH PROGRAMS AT THE ECOSYSTEMS RESEARCH DIVISION, U.S. ENVIRONMENTAL PROTECTION AGENCY
This presentation presents information on the research programs at the Ecosystems Research Division (ERD) of the U.S. Environmental Protection Agency located in Athens, Georgia. The presentation gives an overview of the Agency, laws and regulations that the Agency operates under,...
Classification of Two Class Motor Imagery Tasks Using Hybrid GA-PSO Based K-Means Clustering.
Suraj; Tiwari, Purnendu; Ghosh, Subhojit; Sinha, Rakesh Kumar
2015-01-01
Transferring the brain computer interface (BCI) from laboratory condition to meet the real world application needs BCI to be applied asynchronously without any time constraint. High level of dynamism in the electroencephalogram (EEG) signal reasons us to look toward evolutionary algorithm (EA). Motivated by these two facts, in this work a hybrid GA-PSO based K-means clustering technique has been used to distinguish two class motor imagery (MI) tasks. The proposed hybrid GA-PSO based K-means clustering is found to outperform genetic algorithm (GA) and particle swarm optimization (PSO) based K-means clustering techniques in terms of both accuracy and execution time. The lesser execution time of hybrid GA-PSO technique makes it suitable for real time BCI application. Time frequency representation (TFR) techniques have been used to extract the feature of the signal under investigation. TFRs based features are extracted and relying on the concept of event related synchronization (ERD) and desynchronization (ERD) feature vector is formed.
Classification of Two Class Motor Imagery Tasks Using Hybrid GA-PSO Based K-Means Clustering
Suraj; Tiwari, Purnendu; Ghosh, Subhojit; Sinha, Rakesh Kumar
2015-01-01
Transferring the brain computer interface (BCI) from laboratory condition to meet the real world application needs BCI to be applied asynchronously without any time constraint. High level of dynamism in the electroencephalogram (EEG) signal reasons us to look toward evolutionary algorithm (EA). Motivated by these two facts, in this work a hybrid GA-PSO based K-means clustering technique has been used to distinguish two class motor imagery (MI) tasks. The proposed hybrid GA-PSO based K-means clustering is found to outperform genetic algorithm (GA) and particle swarm optimization (PSO) based K-means clustering techniques in terms of both accuracy and execution time. The lesser execution time of hybrid GA-PSO technique makes it suitable for real time BCI application. Time frequency representation (TFR) techniques have been used to extract the feature of the signal under investigation. TFRs based features are extracted and relying on the concept of event related synchronization (ERD) and desynchronization (ERD) feature vector is formed. PMID:25972896
Qian, Yu; Cui, Xiaohua; Zheng, Zhigang
2017-07-18
The investigation of self-sustained oscillations in excitable complex networks is very important in understanding various activities in brain systems, among which the exploration of the key determinants of oscillations is a challenging task. In this paper, by investigating the influence of system parameters on self-sustained oscillations in excitable Erdös-Rényi random networks (EERRNs), the minimum Winfree loop (MWL) is revealed to be the key factor in determining the emergence of collective oscillations. Specifically, the one-to-one correspondence between the optimal connection probability (OCP) and the MWL length is exposed. Moreover, many important quantities such as the lower critical connection probability (LCCP), the OCP, and the upper critical connection probability (UCCP) are determined by the MWL. Most importantly, they can be approximately predicted by the network structure analysis, which have been verified in numerical simulations. Our results will be of great importance to help us in understanding the key factors in determining persistent activities in biological systems.
Robust-yet-fragile nature of interdependent networks
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Tan, Fei; Xia, Yongxiang; Wei, Zhi
2015-05-01
Interdependent networks have been shown to be extremely vulnerable based on the percolation model. Parshani et al. [Europhys. Lett. 92, 68002 (2010), 10.1209/0295-5075/92/68002] further indicated that the more intersimilar networks are, the more robust they are to random failures. When traffic load is considered, how do the coupling patterns impact cascading failures in interdependent networks? This question has been largely unexplored until now. In this paper, we address this question by investigating the robustness of interdependent Erdös-Rényi random graphs and Barabási-Albert scale-free networks under either random failures or intentional attacks. It is found that interdependent Erdös-Rényi random graphs are robust yet fragile under either random failures or intentional attacks. Interdependent Barabási-Albert scale-free networks, however, are only robust yet fragile under random failures but fragile under intentional attacks. We further analyze the interdependent communication network and power grid and achieve similar results. These results advance our understanding of how interdependency shapes network robustness.
Akimoto, Yoritaka; Takahashi, Hidetoshi; Gunji, Atsuko; Kaneko, Yuu; Asano, Michiko; Matsuo, Junko; Ota, Miho; Kunugi, Hiroshi; Hanakawa, Takashi; Mazuka, Reiko; Kamio, Yoko
2017-12-01
Irony comprehension requires integration of social contextual information. Previous studies have investigated temporal aspects of irony processing and its neural substrates using psychological/electroencephalogram or functional magnetic resonance imaging methods, but have not clarified the temporospatial neural mechanisms of irony comprehension. Therefore, we used magnetoencephalography to investigate the neural generators of alpha-band (8-13Hz) event-related desynchronization (ERD) occurring from 600 to 900ms following the onset of a critical sentence at which social situational contexts activated ironic representation. We found that the right anterior temporal lobe, which is involved in processing social knowledge and evaluating others' intentions, exhibited stronger alpha ERD following an ironic statement than following a literal statement. We also found that alpha power in the left anterior temporal lobe correlated with the participants' communication abilities. These results elucidate the temporospatial neural mechanisms of language comprehension in social contexts, including non-literal processing. Copyright © 2017 Elsevier Inc. All rights reserved.
2011-10-01
c m m m m c m m im im c m m ...im im c m m m m c m m im im c im m m im c m im im m c im im m m = + + + = + + − = + − + = + − − = + + − = + + − = − + + = − + + + (67...4 1 1, , 4 4 1 1, , 4 4 1 1, . 4 4 c m m im im c
Timely Diagnostic Feedback for Database Concept Learning
ERIC Educational Resources Information Center
Lin, Jian-Wei; Lai, Yuan-Cheng; Chuang, Yuh-Shy
2013-01-01
To efficiently learn database concepts, this work adopts association rules to provide diagnostic feedback for drawing an Entity-Relationship Diagram (ERD). Using association rules and Asynchronous JavaScript and XML (AJAX) techniques, this work implements a novel Web-based Timely Diagnosis System (WTDS), which provides timely diagnostic feedback…
The Chemical Aquatic Fate and Effects (CAFE) database, developed by NOAA’s Emergency Response Division (ERD), is a centralized data repository that allows for unrestricted access to fate and effects data. While this database was originally designed to help support decisions...
IMP3 can predict aggressive behaviour of lung adenocarcinoma
2012-01-01
Background Lung cancer most often presents as an inoperable tumour and the diagnosis is usually performed on a small biopsy/cytology specimen. In the group of non small cell lung cancer - not otherwise specified, adenocarcinoma phenotype can be determined immunohistochemically using TTF-1 and Napsin A. Expression of oncofetal protein IMP3 in human cancer is associated with poor differentiation and aggressive behaviour. In the present study expression of IMP3 was correlated with expression of TTF-1 and Napsin A, histological subtype and clinical stage of lung adenocarcinoma. We were interested whether distant metastases are associated with IMP3 overexpression, regardless of the histologic subtype of adenocarcinoma. Methods In retrospective study, consecutive series of 105 patients with advanced lung adenocarcinoma diagnosed from 2006 to 2009 in Clinical Hospital Center Split, Croatia, were analysed. Clinical data were collected from the Pulmology Department and time of death from the Mortality Registry. Paraffin blocks of bronchoscopic biopsies were collected from the Institute of Pathology and 15 cases excluded from the analysis due to insufficient material. Expression of IMP3, Napsin A and TTF-1 were analysed by indirect enzyme immunohistochemistry. Statistical analysis was performed and P values less than 0.05 considered significant. Results Of 90 patients, 71 (78%) were males and 19 (22%) females. Median age for males was 61.5 years (min-max 43–83) and for females 61 years (min-max 44–86). Pleural effusion was found in 15 (16.6%) and distant metastases in 45 (50%) cases. According to histological subtypes, there were 34 acinar, 2 lepidic, 2 papillary and 52 solid subtypes. IMP3 overexpression was found in 63 cases (70%) and was correlated with solid subtype (P = 0.002) and negative/weak Napsin A expression (P = 0.004). Strong Napsin A expression correlated with TTF-1 expression (P = 0.003) and lower histological grades (P = 0.031). Patients with IMP3 overexpression more often had distant metastases than patients with negative IMP3, 55.5% versus 33.3% (P = 0.033). Non solid subtypes with IMP3 overexpression developed distant metastasis more common than non solid subtypes with negative IMP3, 72% versus 35% (P = 0.028). Conclusions Expression of IMP3 correlates with solid subtype and with distant metastases regardless of histological subtype of lung adenocarcinoma. Virtual slides http://www.diagnosticpathology.diagnomx.eu/vs/1966211581795258 Zusammenfassung Hintergrund Das Lungenkarzinom kommt meistens als nicht resektabler Tumor vor und die Diagnose kann nur in kleinen Biopsaten oder zytologisch gestellt werden. In der Gruppe der nicht kleinzelligen Lungenkarzinome kann der nicht anders spezifizierte Adenokarzinom Phänotyp mit Hilfe der Antikörper TTF-1 und Napsin A diagnostiziert werden. Die Expression des onkoföetalen Proteins IMP3 ist bei humanen Karzinomen mit agressivem Verhalten und metastatischem Potential verbunden. In dieser Studie korreliert die Expression von IMP3 mit TTF-1, Napsin A, histologischem Typ und klinischem Staging des Lungenkarzinoms. Wir waren daran interessiert, ob Fernmetastasen mit IMP3 Überexpression assoziiert sind, unabhängig von der histologischen Subtyp von Adenokarzinom. Methode In der retrospektiven Studie wurden die von 2006 bis 2009 im Klinischem Krankenhaus Split, Kroatien diagnostizerte Adenokarzinome der Lunge von 105 Patienten analysiert. Die klinischen Daten stammten aus der Abteilung für Pulmologie und im Falle des Todes vom Todesregister. Die Paraffinblöcke der primären Lungenbiopsate dieser Patienten wurden im Institut für Pathologie mit der indirekter Enzym - Immunohistochemie mittels Kombination der Antikörper gegen IMP3, Napsin A und TTF1 untersucht. 15 Fälle aus der Analyse aufgrund unzureichender Material ausgeschlossen. Es wurde eine statistische Untersuchung durchgeführt und Werte weniger als 0.05 P wurden als statistisch signifikant bezeichnet. Ergebnisse Von 90 Patienten mit Lungencarcinom waren 71 (78%) mänlich, durchschnittliches Alter war für Männer 61.5 Jahre (min-max 43–83) und 61 Jahre für Frauen (min-max 44–86). Pleurale Effusionen fand man in 15 Fällen (16.6%) und Fernmetastasen in 45 (50%) Fällen. Histologische Sybtypen waren: 2 lepidic Karzinome, 34 azinäre Karzinome, 2 papilläre und 52 solide Karzinome. IMP3 war exprimiert in 63 Fälle (70%). Positive IMP3 Expression war mit solidem Typ (P = 0.002) und negativer Napsin A Expression (P = 0.004) assoziert. Napsin A Expression war mit niedrigem Gradus (P = 0.031) und positiver TTF-1 Expression (P = 0.003) assoziert. Patienten mit IMP3 Überexpression öfter hatten Fernmetastasen als Patienten mit negativen IMP3, 55.5% versus 33.3% (P = 0.033). Non solide Subtyp mit IMP3 Überexpression entwickelten Fernmetastasen Meer häufiger als nicht festem Subtyp mit negativen IMP3, 72% versus 35% (P = 0.028). Schlussworte Die Expression von IMP3 ist mit negaativer Expression von Napsin A, solidem Subtyp und Metastasen verbunden und hat praktische predictive Werte in der pathologischen Diagnose des Adenokarzinoms der Lunge. Die Expression von IMP3 korreliert mit soliden Subtyp und mit Fernmetastasen unabhängig von histologische Subtyp Lungenadenokarzinom. PMID:23190601
A green infrastructure experimental site for developing and evaluating models
The Ecosystems Research Division (ERD) of the U.S. EPA’s National Exposure Research Laboratory (NERL) in Athens, GA has a 14-acre urban watershed which has become an experimental research site for green infrastructure studies. About half of the watershed is covered by pervious la...
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Matzarakis, Andreas; Lohmann, Martin
Für den Tourismus haben Klima und Wetter eine große Relevanz: als Treiber des Verhaltens wie auch als Angebotsfaktor. Wetter und Klima sind demnach sowohl Bestandteil des touristischen Angebotes als auch limitierende Faktoren des Tourismus und Steuergrößen für die touristische Nachfrage. Insofern liegt es nahe, dass dieser Sektor vom Klimawandel betroffen sein wird. Der Tourismus ist aber auch ein Faktor, der seinerseits erheblich auf das Klima und den Klimawandel zurückwirkt. Dabei ist der Klimawandel aber nur einer von vielen voneinander abhängig erscheinenden Einflussfaktoren, denen der Sektor "Tourismus" ausgesetzt ist. Das heißt, es handelt sich um ein komplexes Wirkungsgefüge. Das Kapitel widmet sich den Klimawandelfolgen im Tourismus und macht diese beispielhaft an den Regionen "Küsten" sowie "Mittel- und Hochgebirge" fest, um Anpassungsmöglichkeiten anzufügen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Renn, Jürgen; Sauer, Tilman
Einstein's paper on gravitational lensing from 1936 was published only as a result of insistent prodding by the Czech amateur scientist Rudi Mandl. We discuss Mandl's role for the publication history of Einstein's paper and point out striking similarities between Mandl's situation in 1936 and Einstein's own position in 1912. At that time, Einstein himself had already considered the idea of gravitational lensing, as had been discovered some years ago through the identification of research notes from that period. Other early discussions of gravitational lensing by Lodge, Chwolson, Tikhov, Zwicky, Russell, and others were either only perceived or only written after Mandl had succeeded to persuade Einstein into publication.
Instandhaltungsmanagement als Gestaltungsfeld Ganzheitlicher Produktionssysteme
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dombrowski, Uwe; Schulze, Sven; Otano, Isabel Crespo
Sich kontinuierlich verändernde Rahmenbedingungen, wie beispielsweise eine steigende Variantenvielfalt, verkürzte Produktlebenszyklen sowie Kundenforderungen nach höherer Qualität, kürzeren Lieferzeiten und geringeren Kosten, fordern von produzierenden Unternehmen eine stetige Anpassung der Prozesse, der Organisation und der Strukturen. Seit den 90er Jahren versuchen immer mehr deutsche Unternehmen diesen veränderten Anforderungen mit der Einführung eines Ganzheitlichen Produktionssystems (GPS) zu begegnen. Ganzheitliche Produktionssysteme sind dabei in ihren Grundlagen an das Toyota Produktionssystem angelehnt, vereinigen aber auch weitere Methoden zu einem unternehmensspezifischen Regelwerk. Im Rahmen des langfristigen Trends zu unternehmensindividuellen Produktionssystemen wird sowohl in der Industrie als auch in der Forschung intensiv über das Toyota Produktionssystem, Lean Production, Lean Management und Ganzheitliche Produktionssysteme diskutiert, werden Konzepte zu Implementierung und Betrieb erstellt und die Wirtschaftlichkeit untersucht.
A Mathematical Physicist's Approach to Virology
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Twarock, Reidun
2012-02-01
The following talk has been given in a special session dedicated to Professor Heinz-Dietrich Doebner at QTS in Prague in August 2011 on the occasion of his 80th birthday. It documents my journey from being a PhD student in Mathematical Physics at the Arnold Sommerfeld Institute in Clausthal under his supervision, to becoming a Professor of Mathematical Biology at the University of York in the UK. I am currently heading an interdisciplinary research group of eight PDRAs and PhDs, focussed on investigating the structures of viruses from a symmetry perspective and unravelling the implications of virus structure on how viruses form and infect their hosts. A central element in my research is my fascination with the development and application of symmetry techniques, which stems from my time in Clausthal when working with Professor Doebner and colleagues. I would like to thank Professor Doebner for these important formative years in Clausthal. Der folgende Vortrag war mein Beitrag zu einer Festsitzung fuer Herrn Professor Heinz-Dietrich Doebner auf der Tagung QTS im August 2011 anläßlich seines achzigsten Geburtstags. Dieser Beitrag dokumentiert, wie sich meine Forschungen aus der Zeit als Doktorandin von Herrn Professor Doebner in Mathematischer Physik am Arnold Sommerfeld Institut in Clausthal weiterentwickelt haben, und zu meiner Professur in Mathematischer Biologie an der Universität York geführt haben. Ich leite dort zur Zeit eine interdisziplinäre Forschungsgruppe von acht Postdocs und Doktoranden, die sich mit der Entwicklung und Anwendung von Symmetrie-Techniken in der Virologie beschäftigt, und insbesondere untersucht, wie sich die Symmetrie-Eigenschaften von Viren auf deren Entstehung und Funktionsweise auswirken. Eine wichtige Vorraussetzung für dieses Forschungsprogramm ist meine Faszination für die Modellierung von Symmetrie-Eigenschaften, die ich während meiner Zusammenarbeit mit Herrn Professor Doebner und Kollegen in Clausthal entwickelt habe. Ich möchte Herrn Professor Doebner für diese wichtigen formativen Jahre besonderen Dank aussprechen.
GREEN AND SUSTAINABLE REMEDIATION BEST MANAGEMENT PRACTICES
2016-09-07
adoption. The technologies covered include air sparging, biosparging, soil vapor extraction (SVE), enhanced reductive dechlorination (ERD), in situ...RPM Remedial Project Manager SCR selective catalytic reduction SEE steam enhanced extraction SVE soil vapor extraction TCE trichloroethene...further promote their adoption. The technologies covered include air sparging, biosparging, soil vapor extraction (SVE), enhanced reductive
A new MetaPath information system was developed through a collaborative effort between the Laboratory of Mathematical Chemistry (Bourgas, Bulgaria), EPA’s Office of Research and Development (NHEERL, MED, Duluth, MN and NERL, ERD, Athens, GA), and EPA’s Office of Chemical Safety a...
A Resource Center for the Stimulation of Post Secondary Education Innovation via Computer Network.
ERIC Educational Resources Information Center
Savin, William
The goal of the project described here was to improve the quality of postsecondary education by offering institutions of higher learning information on currently funded educational projects through an interactive database, the Educational Resources Directory (ERD), which contains information on new methods, curricula, and educational technology.…
Private-Public Partnerships--A Winning Solution
ERIC Educational Resources Information Center
Ruhland, Sheila; Killian, Anne
2012-01-01
Alex Prunty, a student in Moraine Park Technical College's Engine Research and Development (ERD), says that "dedication" is the first word that comes to mind when he thinks of rebuilding an engine. He quickly added the more technical terms like crank shaft, pistons and valves to the discussion. Just like an engine is taken apart and…
Halonitromethanes (HNMs) are a recently identified class of disinfection by-products (DPBs) in drinking water that are mutagenic in Salmonella and potent inducers of DNA strand breaks in mammalian cells. Here we compared the mutagenic potencies of the HNMs to those of their halo...
Leff, H Stephen; Chow, Clifton; Wieman, Dow A; Ostrow, Laysha; Cortés, Dharma E; Harris, Treniece
2016-08-01
Measurement of patient satisfaction is now considered essential for providing patient centered care and is an important tool for addressing health care disparities. However, little is known about how ethnically and racially diverse (ERD) groups differ in how they perceive quality, and widely used instruments for measuring perceived quality give little attention to cultural elements of care. This study examined the relationship between the culturally determined beliefs and expectations of four ERD groups (African Americans, Latinos, Portuguese-speakers, and Haitians, total N = 160) and the technical quality of treatment for depression provided in four "culturally-specific" primary care clinics. Using data from the Experiences of Care and Health Outcomes survey, chart reviews and focus groups, the study addressed a set of questions related to the psychometric properties of perceived care measures and the technical quality of care. The groups differed in preferred cultural elements except all preferred inclusion of religion. They did not differ in overall perceived quality. Technical quality was higher for Portuguese and Haitians than for African Americans and Latinos. Implications of group differences for measuring quality are discussed.
The mystery of the thymus gland.
Liu, Daniel; Ellis, Harold
2016-09-01
The thymus is the last organ in the human body to have its mechanisms fully understood, having had its function fully delineated more than 50 years ago (Miller , Tissue Antigens 63:509-517). Prior to this, the thymus gland has had an interesting history with theories having included a role in fetal growth and development before becoming more sinisterly, a cause of sudden infant death in the late 19th century known as status lymphaticus (Paltauf , Wien Klin Wochenschr 2:877-881). Until Miller (, Lancet 278:748-749) eventually proved its primarily immunological role, the history of this mysterious gland has closely mirrored the history of medicine itself, troubling the minds of pathologists such as Virchow (, Ueber die Chlorose und die damit zusammenhängenden Anomalien im Gefässapparate, insbesondere über "Endocarditis puerperalis," vorgetragen in der Sitzung der Berliner Geburtshülflichen Gesellschaft vom 12) and Grawitz (, Deut Med Wochenschr 22:429-431), surgeons such as Astley Cooper (, The Anatomy of the Thymus Gland) and Keynes (1953, Ann R Coll Surg 12:88), and eminent medical epidemiologists such as Greenwood and Woods [, J Hyg (Lond) 26:305-326]. This article will hopefully be of interest therefore to both clinician and historian alike. Clin. Anat. 29:679-684, 2016. © 2016 Wiley Periodicals, Inc. © 2016 Wiley Periodicals, Inc.
Al Ghazal, Philipp; Grönemeyer, Lisa-Lena; Schön, Michael P
2018-03-01
Als Lipomatosen bezeichnet man gutartige, meist ohne eindeutige Auslöser auftretende Vermehrungen des Fettgewebes, oft mit typischem Verteilungsmuster. Im Gegensatz zu umschriebenen Lipomen entwickeln sie sich meist diffus-symmetrisch und sind nicht von einer fibrösen Pseudokapsel umgeben. Am häufigsten ist die benigne symmetrische Lipomatose (BSL; Launois-Bensaude-Syndrom), von der aufgrund des Verteilungsmusters des hyperplastischen Fettgewebes vier Typen unterschieden werden. Ätiologie und Pathogenese der Erkrankung sind noch weitgehend unbekannt, wobei manche Formen eine hereditäre Basis zu haben oder mit vermehrtem Alkoholkonsum assoziiert zu sein scheinen. In einigen Fällen wurden mitochondriale Fehlfunktionen nachgewiesen. Lipomatosen können isoliert, aber auch mit Begleitsymptomen oder -erkrankungen (Komorbidität) vergesellschaftet auftreten. Wirksame medikamentöse Therapien sind nicht bekannt; chirurgische Verfahren können hingegen zur Besserung der Symptome führen. Die von der BSL abzugrenzende Lipomatosis dolorosa tritt bevorzugt bei Frauen mittleren Alters auf und ist durch Vermehrung des Fettgewebes sowie starke Schmerzen in den betroffenen Bereichen gekennzeichnet. Verschiedene Differenzialdiagnosen und Begleiterkrankungen sind abzuklären, insbesondere Depressionen. Evidenzbasierte Therapieempfehlungen existieren nicht. Repetitive Lidocain-Infusionen können temporäre Besserungen bewirken; nach chirurgischen Interventionen treten häufig Rezidive auf, allerdings werden auch langfristige Erfolge erzielt. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
A new universal simplified adhesive: 36-Month randomized double-blind clinical trial.
Loguercio, Alessandro D; de Paula, Eloisa Andrade; Hass, Viviane; Luque-Martinez, Issis; Reis, Alessandra; Perdigão, Jorge
2015-09-01
It is still debatable which technique should be used with universal adhesives, either etch-and-rinse (wet or dry) or self-etch strategy (with or without selective enamel etching). To evaluate the 36-month clinical performance of Scotchbond Universal Adhesive (SU, 3M ESPE) in non-carious cervical lesions (NCCLs) using two evaluation criteria. Thirty-nine patients participated in this study. Two-hundred restorations were assigned to four groups: ERm: etch-and-rinse+moist dentin; ERd: etch-and-rinse+dry dentin; Set: selective enamel etching; and SE: self-etch. The same composite resin was inserted for all restorations in up to 3 increments. The restorations were evaluated at baseline and at 6-, 18-, and 36-months using both the FDI and the USPHS criteria. Statistical analyses were performed with Friedman repeated measures ANOVA by rank and McNemar test for significance in each pair (α=0.05). Eight restorations (ERm: 1; ERd: 1; Set: 1 and SE: 5) were lost after 36 months, but only significant for SE when compared with baseline (p=0.02 for either criteria). Marginal staining occurred in 6.8% of the restorations (groups ERm, ERd, and Set) and 17.5% of the restorations (group SE), with significant difference for each group when compared with baseline using the FDI criteria (p<0.04), while statistical significance was reached only for SE when compared with baseline using the USPHS criteria (p<0.03). Twenty-eight and 49 restorations were scored as bravo for marginal adaptation using the USPHS and FDI criteria, respectively, with significant difference for each group when compared with baseline (p<0.05). While there was no statistical difference among bonding strategies when a universal adhesive was used, there were signs of degradation when the universal adhesive was applied in SE mode. The FDI criteria remain more sensitive than the USPHS criteria, especially for the criteria marginal staining and marginal adaptation. Copyright © 2015 Elsevier Ltd. All rights reserved.
Piehowski, Kathryn E.; Metzgar, Catherine J.; Miller, Debra L.; Preston, Amy G.
2014-01-01
BACKGROUND/OBJECTIVES The type of sweet snack incorporated into an energy-restricted diet (ERD) may produce differential effects on metabolic improvements associated with body weight (BW) loss. This study compared effects of incorporating either twice daily energy-controlled dark chocolate snacks plus once daily sugar-free cocoa beverage (DC) to non-chocolate snacks plus sugar-free non-cocoa beverage (NC) into an ERD on BW loss and metabolic outcomes. MATERIALS/METHODS In an 18-week randomized comparative trial, 60 overweight/obese premenopausal women were assigned to DC (n = 30) or NC group (n = 30). Dietary intake was measured at baseline and week 18, and BW, anthropometrics, blood pressure (BP) and serum glucose, insulin and lipid concentrations were measured at baseline, and weeks 6, 12 and 18. Data were analyzed using repeated measures ANOVA. RESULTS Using intention-to-treat analysis, women in DC and NC groups reduced energy intake (both P < 0.001) and lost 4.4 ± 0.6 kg and 5.0 ± 0.9 kg (both P < 0.001), respectively. Both groups lowered systolic and diastolic BP [DC = 2.7 (P < 0.05), 2.7 (P < 0.01); NC = 3.4 (P < 0.01), 4.2 (P < 0.01) mmHg, respectively]. Glucose and insulin concentrations decreased by 0.72 mmol/L (P < 0.001) and 13.20 pmol/L (P < 0.01) in DC group and by 0.83 mmol/L (P < 0.001) and 13.20 pmol/L (P < 0.01), respectively, in NC group. Total cholesterol increased in NC group (P < 0.05), with no significant lipid changes in DC group. There were no significant differences in biomarker outcomes between groups. CONCLUSIONS Overweight/obese premenopausal women following an 18-week ERD that included either DC or NC sweet snack and sugar-free beverage lost equivalent amounts of BW and improved BP measurements and glucose and insulin concentrations. PMID:25489410
Park, Hong Jun; Park, Soo Heon; Shim, Ki Nam; Kim, Yong Sung; Kim, Hyun Jin; Han, Jae Pil; Kim, Yong Sik; Bang, Byoung Wook; Kim, Gwang Ha; Baik, Gwang Ho; Kim, Hyung Hun; Park, Seon Young; Kim, Sung Soo
2016-07-25
In Korea, there are no available multicenter data concerning the prevalence of or diagnostic approaches for non-responsive gastroesophageal reflux disease (GERD) which does not respond to practical dose of proton pump inhibitor (PPI) in Korea. The purpose of this study is to evaluate the prevalence and the symptom pattern of non-responsive GERD. A total of 12 hospitals who were members of a Korean GERD research group joined this study. We used the composite score (CS) as a reflux symptom scale which is a standardized questionnaire based on the frequency and severity of typical symptoms of GERD. We defined "non-responsive GERD" as follows: a subject with the erosive reflux disease (ERD) whose CS was not decreased by at least 50% after standard-dose PPIs for 8 weeks or a subject with non-erosive reflux disease (NERD) whose CS was not decreased by at least 50% after half-dose PPIs for 4 weeks. A total of 234 subjects were analyzed. Among them, 87 and 147 were confirmed to have ERD and NERD, respectively. The prevalence of non-responsive GERD was 26.9% (63/234). The rates of non-responsive GERD were not different between the ERD and NERD groups (25.3% vs. 27.9%, respectively, p=0.664). There were no differences between the non-responsive GERD and responsive GERD groups for sex (p=0.659), age (p=0.134), or BMI (p=0.209). However, the initial CS for epigastric pain and fullness were higher in the non-responsive GERD group (p=0.044, p=0.014, respectively). In conclusion, this multicenter Korean study showed that the rate of non-responsive GERD was substantially high up to 26%. In addition, the patients with the non-responsive GERD frequently showed dyspeptic symptoms such as epigastric pain and fullness.
Fujimoto, Toshiro; Okumura, Eiichi; Kodabashi, Atsushi; Takeuchi, Kouzou; Otsubo, Toshiaki; Nakamura, Katsumi; Yatsushiro, Kazutaka; Sekine, Masaki; Kamiya, Shinichiro; Shimooki, Susumu; Tamura, Toshiyo
2016-01-01
We studied sex-related differences in gamma oscillation during an auditory oddball task, using magnetoencephalography and electroencephalography assessment of imaginary coherence (IC). We obtained a statistical source map of event-related desynchronization (ERD) / event-related synchronization (ERS), and compared females and males regarding ERD / ERS. Based on the results, we chose respectively seed regions for IC determinations in low (30-50 Hz), mid (50-100 Hz) and high gamma (100-150 Hz) bands. In males, ERD was increased in the left posterior cingulate cortex (CGp) at 500 ms in the low gamma band, and in the right caudal anterior cingulate cortex (cACC) at 125 ms in the mid-gamma band. ERS was increased in the left rostral anterior cingulate cortex (rACC) at 375 ms in the high gamma band. We chose the CGp, cACC and rACC as seeds, and examined IC between the seed and certain target regions using the IC map. IC changes depended on the height of the gamma frequency and the time window in the gamma band. Although IC in the mid and high gamma bands did not show sex-specific differences, IC at 30-50 Hz in males was increased between the left rACC and the frontal, orbitofrontal, inferior temporal and fusiform target regions. Increased IC in males suggested that males may acomplish the task constructively, analysingly, emotionally, and by perfoming analysis, and that information processing was more complicated in the cortico-cortical circuit. On the other hand, females showed few differences in IC. Females planned the task with general attention and economical well-balanced processing, which was explained by the higher overall functional cortical connectivity. CGp, cACC and rACC were involved in sex differences in information processing and were likely related to differences in neuroanatomy, hormones and neurotransmitter systems.
Lemming, Gitte; Chambon, Julie C; Binning, Philip J; Bjerg, Poul L
2012-12-15
A comparative life cycle assessment is presented for four different management options for a trichloroethene-contaminated site with a contaminant source zone located in a fractured clay till. The compared options are (i) long-term monitoring (ii) in-situ enhanced reductive dechlorination (ERD), (iii) in-situ chemical oxidation (ISCO) with permanganate and (iv) long-term monitoring combined with treatment by activated carbon at the nearby waterworks. The life cycle assessment included evaluation of both primary and secondary environmental impacts. The primary impacts are the local human toxic impacts due to contaminant leaching into groundwater that is used for drinking water, whereas the secondary environmental impacts are related to remediation activities such as monitoring, drilling and construction of wells and use of remedial amendments. The primary impacts for the compared scenarios were determined by a numerical risk assessment and remedial performance model, which predicted the contaminant mass discharge over time at a point of compliance in the aquifer and at the waterworks. The combined assessment of risk reduction and life cycle impacts showed that all management options result in higher environmental impacts than they remediate, in terms of person equivalents and assuming equal weighting of all impacts. The ERD and long-term monitoring were the scenarios with the lowest secondary life cycle impacts and are therefore the preferred alternatives. However, if activated carbon treatment at the waterworks is required in the long-term monitoring scenario, then it becomes unfavorable because of large secondary impacts. ERD is favorable due to its low secondary impacts, but only if leaching of vinyl chloride to the groundwater aquifer can be avoided. Remediation with ISCO caused the highest secondary impacts and cannot be recommended for the site. Copyright © 2012 Elsevier Ltd. All rights reserved.
Alam, Monzurul; Ahmed, Ghazanfar; Ling, Yan To; Zheng, Yong-Ping
2018-05-25
Event-related desynchronization (ERD) is a relative power decrease of electroencephalogram (EEG) signals in a specific frequency band during physical motor execution, while transcranial Doppler (TCD) measures cerebral blood flow velocity. The objective of this study was to investigate the neurovascular coupling in the motor cortex by using an integrated EEG and TCD system, and to find any difference in hemodynamic responses in healthy young male and female adults. Approach: 30 healthy volunteers, aged 20-30 years were recruited for this study. The subjects were asked to perform a motor task for the duration of a provided visual cue. Simultaneous EEG and TCD recording was carried out using a new integrated system to detect the ERD arising from the EEG signals, and to measure the mean blood flow velocity of the left and right middle cerebral arteries from bilateral TCD signals. Main Results: The results showed a significant decrease in EEG power in mu band (7.5-12.5 Hz) during the motor task compared to the resting phase. It showed significant increase in desynchronization on the contralateral side of the motor task compared to the ipsilateral side. Mean blood flow velocity during the task phase was significantly higher in comparison with the resting phase at the contralateral side. The results also showed a significantly higher increase in the percentage of mean blood flow velocity in the contralateral side of motor task compared to the ipsilateral side. However, no significant difference in desynchronization, or change of mean blood flow velocity was found between males and females. Significance: A combined TCD-EEG system successfully detects ERD and blood flow velocity in cerebral arteries, and can be used as a useful tool to study neurovascular coupling in the brain. There is no significant difference in the hemodynamic responses in healthy young males and females. © 2018 Institute of Physics and Engineering in Medicine.
De novo identification of replication-timing domains in the human genome by deep learning.
Liu, Feng; Ren, Chao; Li, Hao; Zhou, Pingkun; Bo, Xiaochen; Shu, Wenjie
2016-03-01
The de novo identification of the initiation and termination zones-regions that replicate earlier or later than their upstream and downstream neighbours, respectively-remains a key challenge in DNA replication. Building on advances in deep learning, we developed a novel hybrid architecture combining a pre-trained, deep neural network and a hidden Markov model (DNN-HMM) for the de novo identification of replication domains using replication timing profiles. Our results demonstrate that DNN-HMM can significantly outperform strong, discriminatively trained Gaussian mixture model-HMM (GMM-HMM) systems and other six reported methods that can be applied to this challenge. We applied our trained DNN-HMM to identify distinct replication domain types, namely the early replication domain (ERD), the down transition zone (DTZ), the late replication domain (LRD) and the up transition zone (UTZ), using newly replicated DNA sequencing (Repli-Seq) data across 15 human cells. A subsequent integrative analysis revealed that these replication domains harbour unique genomic and epigenetic patterns, transcriptional activity and higher-order chromosomal structure. Our findings support the 'replication-domain' model, which states (1) that ERDs and LRDs, connected by UTZs and DTZs, are spatially compartmentalized structural and functional units of higher-order chromosomal structure, (2) that the adjacent DTZ-UTZ pairs form chromatin loops and (3) that intra-interactions within ERDs and LRDs tend to be short-range and long-range, respectively. Our model reveals an important chromatin organizational principle of the human genome and represents a critical step towards understanding the mechanisms regulating replication timing. Our DNN-HMM method and three additional algorithms can be freely accessed at https://github.com/wenjiegroup/DNN-HMM The replication domain regions identified in this study are available in GEO under the accession ID GSE53984. shuwj@bmi.ac.cn or boxc@bmi.ac.cn Supplementary data are available at Bioinformatics online. © The Author 2015. Published by Oxford University Press.
Satam, Vijay; Babu, Balaji; Porte, Alexander; Savagian, Mia; Lee, Megan; Smeltzer, Thomas; Liu, Yang; Ramos, Joseph; Wilson, W David; Lin, Shicai; Kiakos, Kostantinos; Hartley, John A; Lee, Moses
2012-09-15
A novel diamino/dicationic polyamide f-Im(*)PyIm (5) that contains an orthogonally positioned aminopropyl chain on an imidazole (Im(*)) moiety was designed to target 5'-ACGCGT-3'. The DNA binding properties of the diamino polyamide 5, determined by CD, ΔT(M), DNase I footprinting, SPR, and ITC studies, were compared with those of its monoamino/monocationic counterpart f-ImPyIm (1) and its diamino/dicationic isomer f-ImPy(*)Im (2), which has the aminopropyl group attached to the central pyrrole unit (Py(*)). The results gave evidence for the minor groove binding and selectivity of polyamide 5 for the cognate sequence 5'-ACGCGT-3', and with strong affinity (K(eq)=2.3×10(7) M(-1)). However, the binding affinities varied according to the order: f-ImPy(*)Im (2)>f-ImPyIm (1)≥f-Im(*)PyIm (5) confirming that the second amino group can improve affinity, but its position within the polyamide can affect affinity. Copyright © 2012 Elsevier Ltd. All rights reserved.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Steffen, Horst
Elektrotechnik und Mechanik verknüpfen sich zunehmend, z. B. bei der Konstruktion von Maschinen. Als Beispiel sei ein Roboter genannt, dessen Bewegungsabläufe elektrisch gespeichert sind und über elektrische Antriebe ausgeführt werden. Bei der Bewegung eines massebehafteten Roboterarmes kommen u. a. Begriffe wie Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bewegung im Koordinatensystem und Energie bewegter Massen zum Tragen. Dieses Kapitel erfasst die grundlegenden Gesetze der Mechanik. Behandelt werden folgende Themen: Kinematik des Massenpunktes (Geschwindigkeit, Beschleunigung, Freier Fall, Senkrechter Wurf); Zusammengesetzte Bewegungen (Schiefer Wurf, Kreisbewegung); Dynamik; Newtonsche Axiome; Kraft; Zerlegung und Zusammensetzung von Kräften; Impuls; Impulserhaltungssatz; Arbeit; Leistung; Wirkungsgrad; Energie; Stoß (elastisch und unelastisch); Rotation (Drehmoment, Schwerpunkt, Drehimpuls, Trägheitsmoment, Rotationsenergie); Gravitation; Elastische Verformung fester Körper; Mechanik der ruhenden Flüssigkeiten und Gase (Druck, Kompressibilität); Hydrostatischer Druck; Schweredruck in Gasen (Auftrieb); Hydrodynamik (Kontinuitätsgleichung, Bernoulli-Gleichung).
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Michaelis, Michael
An einem Wochenende im Dezember 2009 beendete der chinesische Eisenbahn-Vizeminister Hu Yadong in Begleitung einer hochrangigen Delegation aus Experten des Department of Safety seines Ministeriums eine mehrtägige Europareise mit einem Besuch in der Konzernzentrale des weltweit führenden Herstellers von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge in München. Schon in wenigen Jahren wird China über die weltweit größte Flotte an Hochgeschwindigkeitszügen verfügen und dabei sind Sicherheit und Qualität vorrangige Anforderungen. Knorr-Bremse liefert 100% der Bremsanlagen dieser Züge und hat vor kurzem mit rund 500 Millionen Euro den größten Auftrag in der Firmengeschichte erhalten. Das Unternehmen wird zusammen mit seinen chinesischen Partnern insgesamt 2.720 neue Wagen des chinesischen Hochgeschwindigkeitszuges CRH3 mit Brems- und Türsystemen ausrüsten.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Vortanz, Karsten; Zayer, Peter
Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende ist verabschiedet. Ab 2017 sind moderne Messeinrichtungen (mME) und intelligente Messsysteme (iMSys) zu verbauen und zu betreiben. Der "deutsche Weg" für die Einführung von Smart Metern sieht einen stufenweisen Rollout sowie ein Höchstmaß an Informations- und Datensicherheit vor. Dabei spielen iMSys und mME eine wichtige Rolle bei der Neugestaltung der intelligenten Netze (Smart Grids) und des neuen Marktmodells (Smart Market). Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den neuen Gesetzen, den Marktrollen und ihren Aufgaben, Datenschutz und Datensicherheit, dem iMSys als sichere Lösung, dem sicheren Betrieb von Smart Meter Gateways, Smart Grid - Smart Market, dem Zusammenspiel zwischen reguliertem Bereich und Markt, den Einsatzbereichen der iMSys sowie den Auswirkungen auf Prozesse und Systeme und gibt Handlungsempfehlungen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Reza, M. S.; Aqida, S. N.; Ismail, I.
2018-03-01
This paper presents laser surface modification of plasma sprayed yttria stabilized zirconia (YSZ) coating to seal porosity defect. Laser surface modification on plasma sprayed YSZ was conducted using 300W JK300HPS Nd: YAG laser at different operating parameters. Parameters varied were laser power and pulse frequency with constant residence time. The coating thickness was measured using IM7000 inverted optical microscope and surface roughness was analysed using two-dimensional Mitutoyo Surface Roughness Tester. Surface roughness of laser surface modification of YSZ H-13 tool steel decreased significantly with increasing laser power and decreasing pulse frequency. The re-melted YSZ coating showed higher hardness properties compared to as-sprayed coating surface. These findings were significant to enhance thermal barrier coating surface integrity for dies in semi-solid processing.
Lacy, Eilyn R.; Cox, Kari K.; Wilson, W. David; Lee, Moses
2002-01-01
An imidazole-containing polyamide trimer, f-ImImIm, where f is a formamido group, was recently found using NMR methods to recognize T·G mismatched base pairs. In order to characterize in detail the T·G recognition affinity and specificity of imidazole-containing polyamides, f-ImIm, f-ImImIm and f-PyImIm were synthesized. The kinetics and thermodynamics for the polyamides binding to Watson–Crick and mismatched (containing one or two T·G, A·G or G·G mismatched base pairs) hairpin oligonucleotides were determined by surface plasmon resonance and circular dichroism (CD) methods. f-ImImIm binds significantly more strongly to the T·G mismatch-containing oligonucleotides than to the sequences with other mismatched or with Watson–Crick base pairs. Compared with the Watson–Crick CCGG sequence, f-ImImIm associates more slowly with DNAs containing T·G mismatches in place of one or two C·G base pairs and, more importantly, the dissociation rate from the T·G oligonucleotides is very slow (small kd). These results clearly demonstrate the binding selectivity and enhanced affinity of side-by-side imidazole/imidazole pairings for T·G mismatches and show that the affinity and specificity increase arise from much lower kd values with the T·G mismatched duplexes. CD titration studies of f-ImImIm complexes with T·G mismatched sequences produce strong induced bands at ∼330 nm with clear isodichroic points, in support of a single minor groove complex. CD DNA bands suggest that the complexes remain in the B conformation. PMID:11937638
At the request of the US EPA Oil Program Center, ERD is developing an oil spill model that focuses on fate and transport of oil components under various response scenarios. This model includes various simulation options, including the use of chemical dispersing agents on oil sli...
Top-Down Control of MEG Alpha-Band Activity in Children Performing Categorical N-Back Task
ERIC Educational Resources Information Center
Ciesielski, Kristina T.; Ahlfors, Seppo P.; Bedrick, Edward J.; Kerwin, Audra A.; Hamalainen, Matti S.
2010-01-01
Top-down cognitive control has been associated in adults with the prefrontal-parietal network. In children the brain mechanisms of top-down control have rarely been studied. We examined developmental differences in top-down cognitive control by monitoring event-related desynchronization (ERD) and event-related synchronization (ERS) of alpha-band…
Developmental Changes in Isometric Strength: Longitudinal Study in Adolescent Soccer Players.
Duarte, Joao P; Valente-Dos-Santos, João; Coelho-E-Silva, Manuel J; Malina, R M; Deprez, Dieter; Philippaerts, Renaat; Lenoir, Matthieu; Vaeyens, Roel
2018-06-20
This study aimed to examine longitudinal changes in isometric strength of the knee extensors (ImKE) and knee flexors (ImKF) at 30° and 60°. The sample was composed of 67 players aged 11.0-13.9 years at baseline over five years. Stature, body mass, skinfolds, and isometric strength (ImKE30°, ImKF30°, ImKE60° and ImKF60°) were measured. Fat mass and fat-free mass (FFM) were derived from skinfolds. Skeletal age was obtained using TW2 RUS. Multilevel random effects regression analyses extracted developmental polynomial models. An annual increment on chronological age (CA) corresponded to 5.6 N (ImKE30°: ), 2.7 N (ImKF30°: ), 4.6 N (ImKE60°: ) and 1.5 N (ImKF60°). An increment of 1 kg in FFM predicted isometric strength as follows: 1.2 N (ImKE30°), 2.1 N (ImKF30°), 3.1 N (ImKE60°) and 2.0 N (ImKF60°). The following equations were obtained: ImKE30°=5.759×CA+1.163×FFM; ImKF30°=-19.369+2.691×CA+0.693×CA 2 +2.108×FFM; ImKE60°=4.553×CA+3.134×FFM; and, ImKF60°=-19.669+1.544×CA+2.033×FFM. Although skeletal maturity had a negligible effect on dependent variables, age and body size, based on FFM, were relevant longitudinal predictors. During adolescence, systematic assessment of knee extensors and knee flexors are strongly recommended to prevent impairment of knee muscle groups. © Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.
Conrad, Franziska; Winkens, Thomas; Kaatz, Martin; Goetze, Steven; Freesmeyer, Martin
2016-08-01
Bei der (18) F-Fluordeoxyglucose-Positronenemissionstomographie/Computertomographie (FDG-PET/CT) ergeben sich häufig Zufallsbefunde. In der vorliegenden Studie konzentrierten wir uns auf mittels FDG-PET/CT erhaltene Zufallsbefunde bei Patienten mit kutanem Melanom und überprüften deren Relevanz hinsichtlich weiterer diagnostischer Maßnahmen und Interventionen. Die Krankenakten von 181 konsekutiven Melanom-Patienten wurden retrospektiv ausgewertet, um das Management von Zufallsbefunden zu dokumentieren. Der Schwerpunkt lag dabei auf den histologischen Befunden. Bei 33 von 181 (18 %) Patienten lagen 39 relevante Zufallsbefunde vor, und zwar im Kolorektalbereich (n = 15 Patienten), in der Schilddrüse (n = 8), der Prostata (n = 2), dem Bewegungsapparat (n = 2), in Lymphknoten (n = 2), der Parotis (n = 1), den Mandeln (n = 1), den Nieren (n = 1) und der Gallenblase (n = 1). Bei 25 Patienten schlossen sich weitere diagnostische Verfahren an, wobei in 21 Fällen ein klinisches Korrelat nachgewiesen wurde. Bei 16 von 21 Patienten ergab sich eine Neoplasie, darunter fünf maligne Läsionen (vier Kolonkarzinome und ein Prostatakarzinom). Die Malignome wurden frühzeitig diagnostiziert und in der Mehrzahl der Fälle erfolgreich entfernt. Der Einsatz der FDG-PET/CT als Routine-Diagnostik wird in den Leitlinien empfohlen und ist indiziert bei malignem Melanom ab Stadium IIC. In dieser Studie wurden auf effektive Weise ansonsten nicht erkannte Krebserkrankungen, insbesondere Kolonkarzinome, detektiert. In den meisten Fällen war eine frühe Intervention möglich. Zufallsbefunde durch FDG-PET/CT sollten, unter Berücksichtigung des Zustands und der Wünsche des Patienten, mit den geeigneten diagnostischen Maßnahmen abgeklärt werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Broadband ion mobility deconvolution for rapid analysis of complex mixtures.
Pettit, Michael E; Brantley, Matthew R; Donnarumma, Fabrizio; Murray, Kermit K; Solouki, Touradj
2018-05-04
High resolving power ion mobility (IM) allows for accurate characterization of complex mixtures in high-throughput IM mass spectrometry (IM-MS) experiments. We previously demonstrated that pure component IM-MS data can be extracted from IM unresolved post-IM/collision-induced dissociation (CID) MS data using automated ion mobility deconvolution (AIMD) software [Matthew Brantley, Behrooz Zekavat, Brett Harper, Rachel Mason, and Touradj Solouki, J. Am. Soc. Mass Spectrom., 2014, 25, 1810-1819]. In our previous reports, we utilized a quadrupole ion filter for m/z-isolation of IM unresolved monoisotopic species prior to post-IM/CID MS. Here, we utilize a broadband IM-MS deconvolution strategy to remove the m/z-isolation requirement for successful deconvolution of IM unresolved peaks. Broadband data collection has throughput and multiplexing advantages; hence, elimination of the ion isolation step reduces experimental run times and thus expands the applicability of AIMD to high-throughput bottom-up proteomics. We demonstrate broadband IM-MS deconvolution of two separate and unrelated pairs of IM unresolved isomers (viz., a pair of isomeric hexapeptides and a pair of isomeric trisaccharides) in a simulated complex mixture. Moreover, we show that broadband IM-MS deconvolution improves high-throughput bottom-up characterization of a proteolytic digest of rat brain tissue. To our knowledge, this manuscript is the first to report successful deconvolution of pure component IM and MS data from an IM-assisted data-independent analysis (DIA) or HDMSE dataset.
Olmez, Sehmus; Aslan, Mehmet; Erten, Remzi; Sayar, Suleyman; Bayram, Irfan
2015-01-01
Objectives. Gastric intestinal metaplasia (IM) is frequently encountered and is considered a precursor of gastric adenocarcinoma. In the Van region of Turkey, gastric adenocarcinoma incidence is high but the prevalence of gastric IM is not known. Helicobacter pylori (H. pylori) infection is a main factor leading to atrophy, IM, and cancer development in the stomach. The aim of the current study was to investigate the prevalence of IM and its subtypes and the prevalence of H. pylori infection, atrophy, dysplasia, and cancer in gastric IM subtypes. Materials and Methods. This retrospective study was conducted on 560 IM among the 4050 consecutive patients who were undergoing esophagogastroduodenoscopy (EGD) with biopsy between June 2010 and October 2014. Clinical records and endoscopic and histopathologic reports of patients with IM were analyzed. Results. The prevalence of gastric IM was 13.8%. The prevalence of incomplete IM was statistically significantly higher than complete IM. Type III IM was the most frequent subtype. Conclusions. Gastric IM is a common finding in patients undergoing EGD with biopsy in this region. High prevalence of incomplete type IM, especially type III, can be associated with the high prevalence of gastric cancer in our region.
Huang, Hanyun; Leung, Louis
2009-12-01
This exploratory research proposes the concept of instant messaging (IM) addiction and examines (a) whether IM addiction exists among Chinese teenagers and, if so, who the addicts are, what their symptoms are, and to what extent they are addicted; (b) whether psychological variables such as shyness and alienation can predict IM use or addiction among teenagers; and (c) whether IM use or IM addiction can impair the academic performance of teenagers. Using Young's classic definition of Internet addiction, results of a stratified random sample of 330 teenagers in China in 2007 found 95.8% of participants use IM, and 9.8% of them can be classified as IM addicts. Factor analysis identified four major IM addiction symptoms among teenagers: preoccupation with IM, loss of relationships due to overuse, loss of control, and escape. Results also showed that shyness and alienation from family, peers, and school are significantly and positively associated with levels of IM addiction. As expected, both the level of IM use and level of IM addiction are significantly linked to teenagers' academic performance decrement.
Gameiro, Sofia R.; Jammed, Momodou L.; Wattenberg, Max M.; Tsang, Kwong Y.; Ferrone, Soldano; Hodge, James W.
2014-01-01
Radiation therapy (RT) is used for local tumor control through direct killing of tumor cells. Radiation-induced cell death can trigger tumor antigen-specific immune responses, but these are often noncurative. Radiation has been demonstrated to induce immunogenic modulation (IM) in various tumor types by altering the biology of surviving cells to render them more susceptible to T cell-mediated killing. Little is known about the mechanism(s) underlying IM elicited by sub-lethal radiation dosing. We have examined the molecular and immunogenic consequences of radiation exposure in breast, lung, and prostate human carcinoma cells. Radiation induced secretion of ATP and HMGB1 in both dying and surviving tumor cells. In vitro and in vivo tumor irradiation induced significant upregulation of multiple components of the antigen-processing machinery and calreticulin cell-surface expression. Augmented CTL lysis specific for several tumor-associated antigens was largely dictated by the presence of calreticulin on the surface of tumor cells and constituted an adaptive response to endoplasmic reticulum stress, mediated by activation of the unfolded protein response. This study provides evidence that radiation induces a continuum of immunogenic alterations in tumor biology, from immunogenic modulation to immunogenic cell death. We also expand the concept of immunogenic modulation, where surviving tumor cells recovering from radiation-induced endoplasmic reticulum stress become more sensitive to CTL killing. These observations offer a rationale for the combined use of radiation with immunotherapy, including for patients failing RT alone. PMID:24480782
Test and evaluation of 23 electric vehicles for state-of-the-art assessment
NASA Technical Reports Server (NTRS)
Dustin, M. O.; Denington, R. J.
1978-01-01
Eleven of the electric vehicles were passenger cars and 12 were commercial vans. Tests were conducted in accordance with an ERDS test procedure which is based on the SAE J227a Test Procedure. Tests included range, acceleration, coast-down, and braking. The results of the tests are presented, and comments on reliability are made.
U.S. EPA, Pesticide Product Label, RANGE CATTLE LIVESTOCK & SHEEP DIP CONCENTRATE, 03/02/1984
2011-04-21
... CiSDc~e of in a ~an,tdr.f ~arCf1:1 )r lnc~'1erd~~cn, crt 1~ d~~owe~:'/ sta~e ~nc :oca1 aLJt~ori~ies. ~~ :urp~~c. :; Jur··~~, s:a, :~~ ~f ;~~~e. ...
An Analytical Framework for Fast Estimation of Capacity and Performance in Communication Networks
2012-01-25
standard random graph (due to Erdos- Renyi ) in the regime where the average degrees remain fixed (and above 1) and the number of nodes get large, is not...abs/1010.3305 (Oct 2010). [6] O. Narayan, I. Saniee, G. H. Tucci, “Lack of Spectral Gap and Hyperbolicity in Asymptotic Erdös- Renyi Random Graphs
ERIC Educational Resources Information Center
Weber, Patricia; Kozel, Nadja; Purgstaller, Christian; Kargl, Reinhard; Schwab, Daniela; Fink, Andreas
2013-01-01
This study explores oscillatory brain activity by means of event-related synchronization and desynchronization (%ERS/ERD) of EEG activity during the use of phonological and orthographic-morphological spelling strategies in L2 (English) and L1 (German) in native German speaking children. EEG was recorded while 33 children worked on a task requiring…
The Influence of Self-Efficacies on Readers' Intention to Use E-Reading Devices: An Empirical Study
ERIC Educational Resources Information Center
Tsai, Bor-Yuan; Yen, Jung-Nan
2014-01-01
E-books and e-Reading Devices (E-RDs) markets have been enlarged due to the rapid progress of digital technologies. What are the possible factors to increase readers' willingness to use electronic devices? To improve the predictive value of the original TAM model, this study incorporates three additional constructs to form e-Reading Device…
Evolution of tag-based cooperation on Erdős-Rényi random graphs
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Lima, F. W. S.; Hadzibeganovic, Tarik; Stauffer, Dietrich
2014-12-01
Here, we study an agent-based model of the evolution of tag-mediated cooperation on Erdős-Rényi random graphs. In our model, agents with heritable phenotypic traits play pairwise Prisoner's Dilemma-like games and follow one of the four possible strategies: Ethnocentric, altruistic, egoistic and cosmopolitan. Ethnocentric and cosmopolitan strategies are conditional, i.e. their selection depends upon the shared phenotypic similarity among interacting agents. The remaining two strategies are always unconditional, meaning that egoists always defect while altruists always cooperate. Our simulations revealed that ethnocentrism can win in both early and later evolutionary stages on directed random graphs when reproduction of artificial agents was asexual; however, under the sexual mode of reproduction on a directed random graph, we found that altruists dominate initially for a rather short period of time, whereas ethnocentrics and egoists suppress other strategists and compete for dominance in the intermediate and later evolutionary stages. Among our results, we also find surprisingly regular oscillations which are not damped in the course of time even after half a million Monte Carlo steps. Unlike most previous studies, our findings highlight conditions under which ethnocentrism is less stable or suppressed by other competing strategies.
Evolution of imitation networks in Minority Game model
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Lavička, H.; Slanina, F.
2007-03-01
The Minority Game is adapted to study the “imitation dilemma”, i.e. the tradeoff between local benefit and global harm coming from imitation. The agents are placed on a substrate network and are allowed to imitate more successful neighbours. Imitation domains, which are oriented trees, are formed. We investigate size distribution of the domains and in-degree distribution within the trees. We use four types of substrate: one-dimensional chain; Erdös-Rényi graph; Barabási-Albert scale-free graph; Barabási-Albert 'model A' graph. The behaviour of some features of the imitation network strongly depend on the information cost epsilon, which is the percentage of gain the imitators must pay to the imitated. Generally, the system tends to form a few domains of equal size. However, positive epsilon makes the system stay in a long-lasting metastable state with complex structure. The in-degree distribution is found to follow a power law in two cases of those studied: for Erdös-Rényi substrate for any epsilon and for Barabási-Albert scale-free substrate for large enough epsilon. A brief comparison with empirical data is provided.
Distribution of diameters for Erdős-Rényi random graphs.
Hartmann, A K; Mézard, M
2018-03-01
We study the distribution of diameters d of Erdős-Rényi random graphs with average connectivity c. The diameter d is the maximum among all the shortest distances between pairs of nodes in a graph and an important quantity for all dynamic processes taking place on graphs. Here we study the distribution P(d) numerically for various values of c, in the nonpercolating and percolating regimes. Using large-deviation techniques, we are able to reach small probabilities like 10^{-100} which allow us to obtain the distribution over basically the full range of the support, for graphs up to N=1000 nodes. For values c<1, our results are in good agreement with analytical results, proving the reliability of our numerical approach. For c>1 the distribution is more complex and no complete analytical results are available. For this parameter range, P(d) exhibits an inflection point, which we found to be related to a structural change of the graphs. For all values of c, we determined the finite-size rate function Φ(d/N) and were able to extrapolate numerically to N→∞, indicating that the large-deviation principle holds.
Distribution of diameters for Erdős-Rényi random graphs
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Hartmann, A. K.; Mézard, M.
2018-03-01
We study the distribution of diameters d of Erdős-Rényi random graphs with average connectivity c . The diameter d is the maximum among all the shortest distances between pairs of nodes in a graph and an important quantity for all dynamic processes taking place on graphs. Here we study the distribution P (d ) numerically for various values of c , in the nonpercolating and percolating regimes. Using large-deviation techniques, we are able to reach small probabilities like 10-100 which allow us to obtain the distribution over basically the full range of the support, for graphs up to N =1000 nodes. For values c <1 , our results are in good agreement with analytical results, proving the reliability of our numerical approach. For c >1 the distribution is more complex and no complete analytical results are available. For this parameter range, P (d ) exhibits an inflection point, which we found to be related to a structural change of the graphs. For all values of c , we determined the finite-size rate function Φ (d /N ) and were able to extrapolate numerically to N →∞ , indicating that the large-deviation principle holds.
Competing Contact Processes on Homogeneous Networks with Tunable Clusterization
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rybak, Marcin; Kułakowski, Krzysztof
2013-03-01
We investigate two homogeneous networks: the Watts-Strogatz network with mean degree ⟨k⟩ = 4 and the Erdös-Rényi network with ⟨k⟩ = 10. In both kinds of networks, the clustering coefficient C is a tunable control parameter. The network is an area of two competing contact processes, where nodes can be in two states, S or D. A node S becomes D with probability 1 if at least two its mutually linked neighbors are D. A node D becomes S with a given probability p if at least one of its neighbors is S. The competition between the processes is described by a phase diagram, where the critical probability pc depends on the clustering coefficient C. For p > pc the rate of state S increases in time, seemingly to dominate in the whole system. Below pc, the majority of nodes is in the D-state. The numerical results indicate that for the Watts-Strogatz network the D-process is activated at the finite value of the clustering coefficient C, close to 0.3. On the contrary, for the Erdös-Rényi network the transition is observed at the whole investigated range of C.
Development of a Novel Motor Imagery Control Technique and Application in a Gaming Environment.
Li, Ting; Zhang, Jinhua; Xue, Tao; Wang, Baozeng
2017-01-01
We present a methodology for a hybrid brain-computer interface (BCI) system, with the recognition of motor imagery (MI) based on EEG and blink EOG signals. We tested the BCI system in a 3D Tetris and an analogous 2D game playing environment. To enhance player's BCI control ability, the study focused on feature extraction from EEG and control strategy supporting Game-BCI system operation. We compared the numerical differences between spatial features extracted with common spatial pattern (CSP) and the proposed multifeature extraction. To demonstrate the effectiveness of 3D game environment at enhancing player's event-related desynchronization (ERD) and event-related synchronization (ERS) production ability, we set the 2D Screen Game as the comparison experiment. According to a series of statistical results, the group performing MI in the 3D Tetris environment showed more significant improvements in generating MI-associated ERD/ERS. Analysis results of game-score indicated that the players' scores presented an obvious uptrend in 3D Tetris environment but did not show an obvious downward trend in 2D Screen Game. It suggested that the immersive and rich-control environment for MI would improve the associated mental imagery and enhance MI-based BCI skills.
Prototype of an auto-calibrating, context-aware, hybrid brain-computer interface.
Faller, J; Torrellas, S; Miralles, F; Holzner, C; Kapeller, C; Guger, C; Bund, J; Müller-Putz, G R; Scherer, R
2012-01-01
We present the prototype of a context-aware framework that allows users to control smart home devices and to access internet services via a Hybrid BCI system of an auto-calibrating sensorimotor rhythm (SMR) based BCI and another assistive device (Integra Mouse mouth joystick). While there is extensive literature that describes the merit of Hybrid BCIs, auto-calibrating and co-adaptive ERD BCI training paradigms, specialized BCI user interfaces, context-awareness and smart home control, there is up to now, no system that includes all these concepts in one integrated easy-to-use framework that can truly benefit individuals with severe functional disabilities by increasing independence and social inclusion. Here we integrate all these technologies in a prototype framework that does not require expert knowledge or excess time for calibration. In a first pilot-study, 3 healthy volunteers successfully operated the system using input signals from an ERD BCI and an Integra Mouse and reached average positive predictive values (PPV) of 72 and 98% respectively. Based on what we learned here we are planning to improve the system for a test with a larger number of healthy volunteers so we can soon bring the system to benefit individuals with severe functional disability.
Final Report (O1-ERD-051) Dynamic InSAR: Imaging Seismic Waves Remotely from Space
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Vincent, P; Rodgers, A; Dodge, D
2003-02-07
The purpose of this LDRD project was to determine the feasibility of using InSAR (interferometric synthetic aperture radar) to image seismic waves remotely from space. If shown to be feasible, the long-term goal of this project would be to influence future SAR satellite missions and airborne SAR platforms to include a this new capability. This final report summarizes the accomplishments of the originally-planned 2-year project that was cut short to 1 year plus 2 months due to a funding priority change that occurred in the aftermath of the September 11th tragedy. The LDRD-ER project ''Dynamic InSAR: Imaging Seismic Waves frommore » Space'' (01-ERD-051) began in October, (FY01) and ended in December (FY02). Consequently, most of the results and conclusions for this project are represented in the FY0l Annual Report. Nonetheless, additional conclusions and insights regarding the progress of this work are included in this report. In should be noted that this work was restarted and received additional funding under the NA-22 DOE Nonproliferation Program in FY03.« less
Zinc(II)-methimazole complexes: synthesis and reactivity.
Isaia, Francesco; Aragoni, Maria Carla; Arca, Massimiliano; Bettoschi, Alexandre; Caltagirone, Claudia; Castellano, Carlo; Demartin, Francesco; Lippolis, Vito; Pivetta, Tiziana; Valletta, Elisa
2015-06-07
The tetrahedral S-coordinated complex [Zn(MeImHS)4](ClO4)2, synthesised from the reaction of [Zn(ClO4)2] with methimazole (1-methyl-3H-imidazole-2-thione, MeImHS), reacts with triethylamine to yield the homoleptic complex [Zn(MeImS)2] (MeImS = anion methimazole). ESI-MS and MAS (13)C-NMR experiments supported MeImS acting as a (N,S)-chelating ligand. The DFT-optimised structure of [Zn(MeImS)2] is also reported and the main bond lengths compared to those of related Zn-methimazole complexes. The complex [Zn(MeImS)2] reacts under mild conditions with methyl iodide and separates the novel complex [Zn(MeImSMe)2I2] (MeImSMe = S-methylmethimazole). X-ray diffraction analysis of the complex shows a ZnI2N2 core, with the methyl thioethers uncoordinated to zinc. Conversely, the reaction of [Zn(MeImS)2] with hydroiodic acid led to the formation of the complex [Zn(MeImHS)2I2] having a ZnI2S2 core with the neutral methimazole units S-coordinating the metal centre. The Zn-coordinated methimazole can markedly modify the coordination environment when changing from its thione to thionate form and vice versa. The study of the interaction of the drug methimazole with the complex [Zn(MeIm)4](2+) (MeIm = 1-methylimidazole) - as a model for Zn-enzymes containing a N4 donor set from histidine residues - shows that methimazole displaces only one of the coordinated MeIm molecules; the formation constant of the mixed complex [Zn(MeIm)3(MeImHS)](2+) was determined.
Δim-lacunary statistical convergence of order α
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Altınok, Hıfsı; Et, Mikail; Işık, Mahmut
2018-01-01
The purpose of this work is to introduce the concepts of Δim-lacunary statistical convergence of order α and lacunary strongly (Δim,p )-convergence of order α. We establish some connections between lacunary strongly (Δim,p )-convergence of order α and Δim-lacunary statistical convergence of order α. It is shown that if a sequence is lacunary strongly (Δim,p )-summable of order α then it is Δim-lacunary statistically convergent of order α.
The pharmacological effects of the anesthetic alfaxalone after intramuscular administration to dogs.
Tamura, Jun; Ishizuka, Tomohito; Fukui, Sho; Oyama, Norihiko; Kawase, Kodai; Miyoshi, Kenjiro; Sano, Tadashi; Pasloske, Kirby; Yamashita, Kazuto
2015-03-01
The pharmacological effects of the anesthetic alfaxalone were evaluated after intramuscular (IM) administration to 6 healthy beagle dogs. The dogs received three IM doses each of alfaxalone at increasing dose rates of 5 mg/kg (IM5), 7.5 mg/kg (IM7.5) and 10 mg/kg (IM10) every other day. Anesthetic effect was subjectively evaluated by using an ordinal scoring system to determine the degree of neuro-depression and the quality of anesthetic induction and recovery from anesthesia. Cardiorespiratory variables were measured using noninvasive methods. Alfaxalone administered IM produced dose-dependent neuro-depression and lateral recumbency (i.e., 36 ± 28 min, 87 ± 26 min and 115 ± 29 min after the IM5, IM7.5 and IM10 treatments, respectively). The endotracheal tube was tolerated in all dogs for 46 ± 20 and 58 ± 21 min after the IM7.5 and IM10 treatments, respectively. It was not possible to place endotracheal tubes in 5 of the 6 dogs after the IM5 treatment. Most cardiorespiratory variables remained within clinically acceptable ranges, but hypoxemia was observed by pulse oximetry for 5 to 10 min in 2 dogs receiving the IM10 treatment. Dose-dependent decreases in rectal temperature, respiratory rate and arterial blood pressure also occurred. The quality of recovery was considered satisfactory in all dogs receiving each treatment; all the dog exhibited transient muscular tremors and staggering gait. In conclusion, IM alfaxalone produced a dose-dependent anesthetic effect with relatively mild cardiorespiratory depression in dogs. However, hypoxemia may occur at higher IM doses of alfaxalone.
The pharmacological effects of the anesthetic alfaxalone after intramuscular administration to dogs
TAMURA, Jun; ISHIZUKA, Tomohito; FUKUI, Sho; OYAMA, Norihiko; KAWASE, Kodai; MIYOSHI, Kenjiro; SANO, Tadashi; PASLOSKE, Kirby; YAMASHITA, Kazuto
2014-01-01
The pharmacological effects of the anesthetic alfaxalone were evaluated after intramuscular (IM) administration to 6 healthy beagle dogs. The dogs received three IM doses each of alfaxalone at increasing dose rates of 5 mg/kg (IM5), 7.5 mg/kg (IM7.5) and 10 mg/kg (IM10) every other day. Anesthetic effect was subjectively evaluated by using an ordinal scoring system to determine the degree of neuro-depression and the quality of anesthetic induction and recovery from anesthesia. Cardiorespiratory variables were measured using noninvasive methods. Alfaxalone administered IM produced dose-dependent neuro-depression and lateral recumbency (i.e., 36 ± 28 min, 87 ± 26 min and 115 ± 29 min after the IM5, IM7.5 and IM10 treatments, respectively). The endotracheal tube was tolerated in all dogs for 46 ± 20 and 58 ± 21 min after the IM7.5 and IM10 treatments, respectively. It was not possible to place endotracheal tubes in 5 of the 6 dogs after the IM5 treatment. Most cardiorespiratory variables remained within clinically acceptable ranges, but hypoxemia was observed by pulse oximetry for 5 to 10 min in 2 dogs receiving the IM10 treatment. Dose-dependent decreases in rectal temperature, respiratory rate and arterial blood pressure also occurred. The quality of recovery was considered satisfactory in all dogs receiving each treatment; all the dog exhibited transient muscular tremors and staggering gait. In conclusion, IM alfaxalone produced a dose-dependent anesthetic effect with relatively mild cardiorespiratory depression in dogs. However, hypoxemia may occur at higher IM doses of alfaxalone. PMID:25428797
Hu, Xue; Li, Li; Yu, Xinyi; Zhang, Ruyi; Yan, Shujuan; Zeng, Zongyue; Shu, Yi; Zhao, Chen; Wu, Xingye; Lei, Jiayan; Li, Yasha; Zhang, Wenwen; Yang, Chao; Wu, Ke; Wu, Ying; An, Liping; Huang, Shifeng; Ji, Xiaojuan; Gong, Cheng; Yuan, Chengfu; Zhang, Linghuan; Liu, Wei; Huang, Bo; Feng, Yixiao; Zhang, Bo; Haydon, Rex C; Luu, Hue H; Reid, Russell R; Lee, Michael J; Wolf, Jennifer Moriatis; Yu, Zebo; He, Tong-Chuan
2017-12-19
Mesenchymal stem cells (MSCs) are multipotent non-hematopoietic progenitor cells that can undergo self-renewal and differentiate into multi-lineages. Bone marrow stromal stem cells (BMSCs) represent one of the most commonly-used MSCs. In order to overcome the technical challenge of maintaining primary BMSCs in long-term culture, here we seek to establish reversibly immortalized mouse BMSCs (imBMSCs). By exploiting CRISPR/Cas9-based homology-directed-repair (HDR) mechanism, we target SV40T to mouse Rosa26 locus and efficiently immortalize mouse BMSCs (i.e., imBMSCs). We also immortalize BMSCs with retroviral vector SSR #41 and establish imBMSC41 as a control line. Both imBMSCs and imBMSC41 exhibit long-term proliferative capability although imBMSC41 cells have a higher proliferation rate. SV40T mRNA expression is 130% higher in imBMSC41 than that in imBMSCs. However, FLP expression leads to 86% reduction of SV40T expression in imBMSCs, compared with 63% in imBMSC41 cells. Quantitative genomic PCR analysis indicates that the average copy number of SV40T and hygromycin is 1.05 for imBMSCs and 2.07 for imBMSC41, respectively. Moreover, FLP expression removes 92% of SV40T in imBMSCs at the genome DNA level, compared with 58% of that in imBMSC41 cells, indicating CRISPR/Cas9 HDR-mediated immortalization of BMSCs can be more effectively reversed than that of retrovirus-mediated random integrations. Nonetheless, both imBMSCs and imBMSC41 lines express MSC markers and are highly responsive to BMP9-induced osteogenic, chondrogenic and adipogenic differentiation in vitro and in vivo . Thus, the engineered imBMSCs can be used as a promising alternative source of primary MSCs for basic and translational research in the fields of MSC biology and regenerative medicine.
Hu, Xue; Li, Li; Yu, Xinyi; Zhang, Ruyi; Yan, Shujuan; Zeng, Zongyue; Shu, Yi; Zhao, Chen; Wu, Xingye; Lei, Jiayan; Li, Yasha; Zhang, Wenwen; Yang, Chao; Wu, Ke; Wu, Ying; An, Liping; Huang, Shifeng; Ji, Xiaojuan; Gong, Cheng; Yuan, Chengfu; Zhang, Linghuan; Liu, Wei; Huang, Bo; Feng, Yixiao; Zhang, Bo; Haydon, Rex C.; Luu, Hue H.; Reid, Russell R.; Lee, Michael J.; Wolf, Jennifer Moriatis; Yu, Zebo; He, Tong-Chuan
2017-01-01
Mesenchymal stem cells (MSCs) are multipotent non-hematopoietic progenitor cells that can undergo self-renewal and differentiate into multi-lineages. Bone marrow stromal stem cells (BMSCs) represent one of the most commonly-used MSCs. In order to overcome the technical challenge of maintaining primary BMSCs in long-term culture, here we seek to establish reversibly immortalized mouse BMSCs (imBMSCs). By exploiting CRISPR/Cas9-based homology-directed-repair (HDR) mechanism, we target SV40T to mouse Rosa26 locus and efficiently immortalize mouse BMSCs (i.e., imBMSCs). We also immortalize BMSCs with retroviral vector SSR #41 and establish imBMSC41 as a control line. Both imBMSCs and imBMSC41 exhibit long-term proliferative capability although imBMSC41 cells have a higher proliferation rate. SV40T mRNA expression is 130% higher in imBMSC41 than that in imBMSCs. However, FLP expression leads to 86% reduction of SV40T expression in imBMSCs, compared with 63% in imBMSC41 cells. Quantitative genomic PCR analysis indicates that the average copy number of SV40T and hygromycin is 1.05 for imBMSCs and 2.07 for imBMSC41, respectively. Moreover, FLP expression removes 92% of SV40T in imBMSCs at the genome DNA level, compared with 58% of that in imBMSC41 cells, indicating CRISPR/Cas9 HDR-mediated immortalization of BMSCs can be more effectively reversed than that of retrovirus-mediated random integrations. Nonetheless, both imBMSCs and imBMSC41 lines express MSC markers and are highly responsive to BMP9-induced osteogenic, chondrogenic and adipogenic differentiation in vitro and in vivo. Thus, the engineered imBMSCs can be used as a promising alternative source of primary MSCs for basic and translational research in the fields of MSC biology and regenerative medicine. PMID:29340096
Rüegg, S R; Regenscheit, N; Origgi, F C; Kaiser, C; Borel, N
2015-09-01
In a collection of 58 snakes comprising predominantly Eurasian vipers in Switzerland, five snakes died unexpectedly during hibernation from 2009 to 2012. In one snake, organisms resembling chlamydiae were detected by immunohistochemistry in multiple histiocytic granulomas. Real-time quantitative PCR and microarray analysis were used to determine the presence of Chlamydia pneumoniae in tissue samples and cloacal/choanal swabs from snakes in the collection; 8/53 (15.1%) of the remaining snakes were positive. Although one infected snake had suppurative periglossitis, infection with C. pneumoniae did not appear to be associated with specific clinical signs in snakes. Of seven snakes treated with 5 mg/kg marbofloxacin IM once daily, five became PCR negative for C. pneumoniae following treatment, whereas one animal remained positive and one snake was lost to follow-up. Copyright © 2015 Elsevier Ltd. All rights reserved.
Die Tübinger Südstadt. 20 Jahre Nutzungsmischung im Neubau
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Pätz, Andreas
2017-09-01
Since the 90s, many cities have convert developed conversion areas into new housing. One of the most ambitious projects in Germany is Tubingen's south side. Creating a lively and attractive neighborhood was the goal of developing this neighborhood, and a wide variety of citizens took part in the process. The essential building blocks for the process were allocating the properties to building associations, mixed use, density, quality of the public spaces and participation. This neighborhood's social diversity was reflected in the various kinds of housing, business, and in the social and cultural infrastructure. The city provided the "hardware", the creation of free spaces and opportunities for participation. And the "software", the willingness to get involved, came from the citizens as builders, residents, entrepreneurs, and members of the initiative. The vibrancy and urbanity of the neighborhood is a testament to the feasibility of creating mix-use neighborhoods under certain conditions.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Strumpf, Manfred
In his testament, Duke Ernst II of Saxe Gotha and Altenburg instituted a foundation for the maintenance of an astronomical observatory. The interest from which the income of the only astronomer should be paid became insufficient in the course of time, especially after the death of Hansen. The government was not willing to increase the financial means but was nevertheless searching for the impossible, i.e. a reputable scientist who would accept a low salary. Scheibner in Leipzig was charged with the search. He missed two contrasting opportunities: on the one side a classical young astronomer in the tradition lines of Gotha (Leo de Ball) and on the other side a wealthy Hungarian amateur who would have brought the new astrophysics to Gotha (Nikolaus von Konkoly).
Buchmueller, Karen L; Staples, Andrew M; Uthe, Peter B; Howard, Cameron M; Pacheco, Kimberly A O; Cox, Kari K; Henry, James A; Bailey, Suzanna L; Horick, Sarah M; Nguyen, Binh; Wilson, W David; Lee, Moses
2005-01-01
Polyamides containing an N-terminal formamido (f) group bind to the minor groove of DNA as staggered, antiparallel dimers in a sequence-specific manner. The formamido group increases the affinity and binding site size, and it promotes the molecules to stack in a staggered fashion thereby pairing itself with either a pyrrole (Py) or an imidazole (Im). There has not been a systematic study on the DNA recognition properties of the f/Py and f/Im terminal pairings. These pairings were analyzed here in the context of f-ImPyPy, f-ImPyIm, f-PyPyPy and f-PyPyIm, which contain the central pairing modes, -ImPy- and -PyPy-. The specificity of these triamides towards symmetrical recognition sites allowed for the f/Py and f/Im terminal pairings to be directly compared by SPR, CD and DeltaT (M) experiments. The f/Py pairing, when placed next to the -ImPy- or -PyPy- central pairings, prefers A/T and T/A base pairs to G/C base pairs, suggesting that f/Py has similar DNA recognition specificity to Py/Py. With -ImPy- central pairings, f/Im prefers C/G base pairs (>10 times) to the other Watson-Crick base pairs; therefore, f/Im behaves like the Py/Im pair. However, the f/Im pairing is not selective for the C/G base pair when placed next to the -PyPy- central pairings.