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Macuglia, Daniele
Die Geschichte des Kalten Krieges eröffnet viele Möglichkeiten, sich näher mit den Schnittstellen von Physik und Biologie während des 20. Jahrhunderts zu befassen. Nicht nur das Unglück in Tschernobyl aus dem Jahr 1986, auch das Beispiel der nuklearen Anlagen in Hanford in den Vereinigten Staaten zeigt die biologischen Folgen von nuklearer Physik.
Werner Heisenberg zum 100. Geburtstag: Pionier der Quantenmechanik
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Jacobi, Manfred
2001-11-01
Werner Heisenberg war eine der prägendsten Gestalten der Physik des 20. Jahrhunderts. Zu seinen wichtigsten Verdiensten gehören die Grundlegung der Quantenmechanik, die Formulierung der Unschärferelationen sowie die Beteiligung an der Ausarbeitung der Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik. Darüber hinaus lieferte er Arbeiten von fundamentalem Charakter zur Theorie des Atomkerns, zur kosmischen Strahlung und zur Quantenfeldtheorie. Während des Krieges war er an den Arbeiten des Uranvereins beteiligt, der die Möglichkeit einer Entwicklung von Kernwaffen untersuchte, jedoch über Vorarbeiten zur Reaktorphysik nicht hinauskam. Wegen dieser Tätigkeit wurde er bei Kriegsende für einige Monate in England interniert. Nach seiner Rückkehr widmete er sich vor allem dem Aufbau der Physik in Deutschland, die während der NS-Zeit nahezu ihrer gesamten Substanz beraubt worden war.
Physik gestern und heute Spurensuche
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Engels, Wolfgang; Heering, Peter
2005-01-01
Im Jahre 1927 erhielt Charles Thomson Rees Wilson für die von ihm entwickelte Methode zur Visualisierung der Spuren ionisierender Strahlung den Nobelpreis für Physik. Die nach ihm benannte Nebelkammer wurde in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem Standardinstrument für Untersuchungen subatomarer Prozesse.
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Gerthsen, Christian; Vogel, Helmut
Die siebzehnte Auflage des Gerthsen ist zugleich die sechste in der Bearbeitung Helmut Vogels. Der Autor bereichert das klassische Studien- und Nachschlagewerk mit einem neuen Kapitel zur nichtlinearen Dynamik (auch Chaos und Fraktale werden besprochen) sowie acht instruktiven Farbtafeln. Daneben gibt es wieder kleinere Ergänzungen und Korrekturen. Wo die Darstellung wegen der selbstauferlegten Beschränkung im Umfang nicht alle Themen behandeln kann, helfen die mehr als zahlreichen Übungsaufgaben, die im Band Vogel, Probleme aus der Physik, ISBN 3-540-51217-9, mit Beiheft nun auch zur 17. Auflage verwendbar, ausführlich besprochen werden.
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Homolka, Josef
Der Geschäftsbetrieb einer Universität ist durch zunehmende Digitalisierung und Nutzung elektronischer Medien gekennzeichnet. Die Einführung immer leistungsfähigerer zentraler IT-Systeme führt zu einer komplexen Vielfalt heterogener Benutzer- und Administrationsschnittstellen. Zur Schaffung einer umfassenden benutzerfreundlichen und nahtlosen IT-Infrastruktur ist die Beteiligung aller organisatorischen Einheiten und Ebenen erforderlich. Am Physik-Departement der Technischen Universität München wurden unter Integration eigener Ressourcen mit zentralen Ressourcen, die im Rahmen des IntegraTUM Projektes entwickelt und bereitgestellt wurden, existierende Dienste weiterentwickelt und neue Angebote aufgebaut. Das System, bestehend aus den Komponenten Netzwerk, Arbeitsplatzrechner, Serverinfrastruktur, E-Mail-Service, WWWDienst, Datenhaltung und Software wurde für die Nutzerkreise Studenten und Mitarbeiter im Hinblick auf Anwenderfreundlichkeit und nahtlosen Zugriff optimiert.
Physics, History, and the German Atomic Bomb.
Walker, Mark
2017-04-27
Physics, History, and the German Atomic Bomb. This paper examines the German concept of a nuclear weapon during National Socialism and the Second World War. Zusammenfassung: Physik, Geschichte und die deutsche Atombombe. Dieser Aufsatz untersucht die deutsche Vorstellung einer nuklearen Waffe während des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. © 2017 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim.
Physik gestern und heute Von der Metallstange zum Hochenergielaser
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Heering, Peter
2002-05-01
Im Mai 1752 wurde in Marly bei Paris auf Anregung des amerikanischen Forschers und Politikers Benjamin Franklin erstmals die elektrische Natur des Blitzes nachgewiesen. Damals beschrieb Franklin auch eine technische Vorrichtung, die als Schutz von Gebäuden vor Blitzschlägen dienen sollte: den Blitzableiter. Diese aus heutiger Sicht scheinbar triviale Vorrichtung wurde aber keineswegs unmittelbar akzeptiert. Und bis heute ist die Forschung zum Schutz von Einrichtungen vor Blitzschlägen nicht abgeschlossen.
Symmetriebrechung und Emergenz in der Kosmologie.
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Mainzer, K.
Seit der Antike wird der Aufbau des Universums mit einfachen und regulären (symmetrischen) Grundstrukturen verbunden. Diese Annahme liegt selbst noch den Standardmodellen der relativistischen Kosmologie zugrunde. Demgegenüber läßt sich die Emergenz neuer Strukturen von den Elementarteilchen über Moleküle bis zu den komplexen Systemen des Lebens als Symmetriebrechung verstehen. Symmetriebrechung und strukturelle Komplexität bestimmen die kosmische Evolution. Damit zeichnet sich ein fachübergreifendes Forschungsprogramm von Physik, Chemie und Biologie ab, in dem die Evolution des Universums untersucht werden kann.
Victor F. Weisskopf (1908 - 2002): Physikgeschichte
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Jacobi, Manfred
2002-11-01
Universal gebildete und interessierte Menschen sind selten geworden in unserer Zeit. Victor F. Weisskopf war einer von ihnen. Sein geistiger Horizont umfasste nicht nur sein eigentliches Fachgebiet, die Physik, wo er sich durch fundamentale Arbeiten in den Bereichen der Quantenfeldtheorie, der Kern- und Elementarteilchenphysik hervortat. Daneben bildeten Kunst und Musik sowie ein außergewöhnliches Engagement in sozialen und politischen Angelegenheiten die Eckpunkte seines Lebens. Der Einsatz für die Verständigung zwischen den Machtblöcken während des Kalten Krieges war für ihn ebenso selbstverständlich wie das Bedürfnis, die neuen Ideen der Physik einem breiten Publikum nahe zu bringen. Die Wissenschaft erschien ihm als das geeignete Mittel, um zum Wohle der Menschheit zu wirken.
Physik gestern und heute: Visualisierung mit der Schlierenmethode
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Heering, Peter
2006-07-01
Der Name des österreichischen Forschers Ernst Mach ist heute noch mit der Schallgeschwindigkeit verbunden. Diese Auszeichnung resultiert aus Machs Untersuchungen, wie sich Projektile mit Überschallgeschwindigkeit durch die Luft bewegen. Gerade in jüngster Zeit hat die Anwendung derartiger Methoden durch technische Modifikationen wieder einen Aufschwung erfahren.
Ein Blick ins Licht. Einblicke in die Natur des Lichts und des Sehens, in Farbe und Fotografie.
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Falk, D. S.; Brill, D. R.; Stork, D. G.
This book is a German translation, by A. Ehlers, of the American original "Seeing the light. Optics in nature, photography, color, vision, and holography", published in 1986. Contents: 1. Die Haupteigenschaften des Lichts. 2. Grundlagen der geometrischen Optik. 3. Spiegel und Linsen. 4. Kamera und Fotografie. 5. Das menschliche Auge und sein Sehvermögen. I: Wie das Bild erzeugt wird. 6. Optische Instrumente. 7. Das menschliche Auge und sein Sehvermögen. II: Bildverarbeitung. 8. Räumliches Sehen und Tiefenwahrnehmung. 9. Farbe. 10. Farbwahrnehmung. 11. Farbfotografie. 12. Wellenoptik. 13. Streuung und Polarisation. 14. Holografie. 15. Ein Blick in die moderne Physik.
Phänomenologische Grundlagen der Wärmelehre
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Heintze, Joachim
Die Physik der Wärme lässt sich auf zweierlei Weise formulieren: Einmal als Mechanik eines Systems, das eine enorm große Zahl von Teilchen enthält (statistische Mechanik), und einmal mit Hilfe von ad hoc eingeführten Größen, den sogenannten Zustandsgrößen, die geeignet sind, das Verhalten eines solchen Systems zu beschreiben, ohne dass man die Teilchen selbst und ihre Bewegungen betrachten muss (Thermodynamik). Wir werden beide Ansätze in ihrer einfachsten und anschaulichsten Ausprägung in Kap. 5 (kinetische Gastheorie) bzw. in Kap. 8 (Grundbegriffe der Thermodynamik) behandeln. Obgleich sich die volle Durchführung des Programms als begrifflich und mathematisch recht schwierig erweist - die Vorlesung "Thermodynamik und Statistik" steht gewöhnlich am Ende der Kursvorlesungen über theoretische Physik - werden wir doch auf der Grundlage der Kap. 5 und 8 eine Menge über die Physik der Wärme lernen können. Den Ausgangspunkt der Wärmelehre bilden jedoch allemal die Naturerscheinungen, die wir hier in Kap. 4 behandeln wollen: Wärme, Kälte, Temperaturausgleich. Wir werden untersuchen, wie man diese Begriffe quantifizieren kann, und was bei der Erwärmung oder Abkühlung eines Körpers vor sich geht. Dabei werden wir auf den I. und II. Hauptsatz der Wärmelehre stoßen.
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Barkleit, Gerhard
Dem nuklearen Patt zwischen Ostblock und westlichem Staatenbündnis ist es nach weitgehend übereinstimmender Auffassung von Politik und Wissenschaft zu danken, dass der "Kalte Krieg" in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht zum weltumfassenden Flächenbrand eskalierte. An der raschen Herstellung dieses Patts waren zwei Dresdner Physiker maßgeblich beteiligt, deren einer im Manhattan-Projekt in den USA gearbeitet hatte und später in England der Spionage für die Sowjetunion und des Verrats des Know-how der Atombombe überführt wurde.
Was leistet ein Sportler? Kraft, Leistung und Energie im Muskel
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Thaller, Sigrid; Mathelitsch, Leopold
2006-01-01
Der Leistungsbegriff ist im Sport weiter gefasst als in der Physik. In beiden Fällen liegt der Fokus jedoch auf einer pro Zeiteinheit erfolgten Energieumsetzung. Allerdings gibt die rein physikalische Leistung nicht immer Auskunft über den Energieumsatz der Muskeln. Die Muskelkraft hängt von der Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels ab. Ein Muskel verhält sich also anders als eine Feder. Für den Hochleistungssport müssen die Energieumsätze der Muskeln durch spezielle Trainings- und Nahrungsprogramme optimiert werden.
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Unsöld, Albrecht; Baschek, Bodo
Astronomie, Astrophysik und Weltraumforschung haben innerhalb weniger Jahrzehnte eine geradezu explosive Entwicklung genommen. Die neuen Beobachtungsmöglichkeiten durch die Raumfahrt, die Entwicklung hochempfindlicher Lichtdetektoren und der Einsatz leistungsstarker Computer haben uns neuartige Aspekte in der faszinierenden Welt der Galaxien und Quasare, der Sterne und Planeten erschlossen. Nachdem die dritte Auflage vergriffen ist, trägt die vorliegende vierte, völlig neubearbeitete Auflage des NEUEN KOSMOS dieser stürmischen Entwicklung Rechnung. In überschaubarem Umfang wird - bei bescheidenen Ansprüchen an die mathematisch-naturwissenschaftliche Vorbildung des Lesers - eine zusammenhängende Einführung in das Gesamtgebiet der Astronomie und Astrophysik gegeben, welche die Beobachtungen und die Grundgedanken ihrer theoretischen Deutung in gleicher Weise berücksichtigt. Auch in seiner neuen Gestalt wird der NEUE KOSMOS den Studenten und Forschern in Bereichen der Astronomie, Physik und Geowissenschaften sowie einem weiten Kreis ernsthaft interessierter Amateure viel Neues und viel Freude bringen.
Zum Wissenschaftsverständnis der modernen Evolutionsbiologie
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Sommer, Ralf J.
Die moderne Evolutionsbiologie hat ihren Ursprung in den Arbeiten von Charles Darwin und Alfred Wallace (Darwin 1963). Der gemeinsame Ausgangspunkt des Evolutionsgedanken ist dabei die Beobachtung, dass die biologische Welt nicht konstant ist. Biologische Systeme und alle darin lebenden Organismen unterliegen über längere Zeiträume hinweg einer stetigen Veränderung. Diese grundlegende Eigenschaft biologischer Systeme macht die Biologie zu einer historischen Wissenschaft und stellt einen wichtigen Gegensatz zu großen Teilen der Physik dar. Obwohl die Aussage von der Veränderlichkeit der Arten heute trivial klingt, war sie im 19. Jahrhundert eine Revolution, da die Konstanz der Arten und der Welt eine vorherrschende Stellung im damaligen Weltbild hatte (Amundson 2005).
Wie verstehen Schülerinnen und Schüler den Begriff der Unendlichkeit?
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Schimmöller, Tabea
Wie Hilbert bereits feststellte, wirkt die Idee der Unendlichkeit, wie keine andere, schon seit Zeiten sehr anregend und fruchtbar auf den Verstand und bewegt das Gemüt der Menschen. Der Begriff der Unendlichkeit bedarf aber auch, wie kein anderer, der Aufklärung, denn mit ihm eröffnet sich ein weites Feld, welches nicht nur aus vielen verschiedenen Definitionen besteht, sondern auch aus völlig unterschiedlichen Disziplinen. Physiker suchen immer dringender nach einer "Theorie für Alles" oder einer "Weltformel", Kosmologen beschäftigen sich unter anderem mit der Ewigkeit des Universums, Theologen interessiert eher die Unendlichkeit Gottes, Philosophen diskutieren unter anderem Grenzfragen zwischen Naturwissenschaft und Philosophie und die Mathematiker versuchen den Paradoxien des Unendlichen einen Sinn zu geben. Und so wird ersichtlich, dass nichts abstrakter ist als das Unendliche: Obwohl die Unendlichkeit für die unterschiedlichsten Wissenschaften von großer Bedeutung ist, "[ist] in der Wirklichkeit das Unendliche nirgends zu finden, [egal] was für Erfahrungen und Beobachtungen und welcherlei Wissenschaft wir auch heranziehen".
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Heintze, Joachim
Bisher haben wir nur das thermische Verhalten von Stoffen einheitlicher Konsistenz diskutiert. Eines der auffälligsten Phänomene in der Physik der Wärme ist aber, dass ein Stoff in verschiedenen Aggregatzuständen vorliegen kann: fest, flüssig oder gasförmig, und dass durch Wärmezufuhr und -abfuhr Übergänge zwischen diesen verschiedenen Phasen bewirkt werden. Zunächst werden wir die Phasenübergänge flüssig-gasförmig und fest-gasförmig ausführlich diskutieren. Dann zeigen wir, dass der Phasenübergang fest-flüssig auf ganz ähnliche Weise beschrieben werden kann. Eine zusammenfassende Darstellung der Phasenübergänge ist in der Form von Zustandsdiagrammen möglich. Die Untersuchung solcher Diagramme führt auf das interessante Phänomen des kritischen Punktes. Am Schluss des Kapitels betrachten wir Phasenübergänge in Zweistoffsystemen. Sie weisen einige Eigenschaften auf, die nicht nur merkwürdig und physikalisch interessant, sondern vor allem auch technisch von Bedeutung sind.
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Ha, Suk-Woo; Wintermantel, Erich
Metalle als Implantatwerkstoffe werden in der Medizin für zwei Hauptanwendungen eingesetzt: für Prothesen des totalen Gelenkersatzes wie beispielsweise Hüft-, Knie- und Schulterprothesen und für Fixationselemente zur Stabilisierung von Frakturen. Beispiele hierfür sind Osteosyntheseplatten, Marknägel, Schrauben, Drähte und Stents. Eine der ersten Anwendungen von Metallen im menschlichen Körper war die Fixation von Fragmenten eines gebrochenen Humerus (Oberarmknochen) mit einem Metalldraht durch zwei französische Physiker im Jahr 1775 [1]. Ausführliche Untersuchungen zur Verträglichkeit von Metallen im menschlichen Körper wurden bereits im frühen 19. Jahrhundert durchgeführt. Von den untersuchten Werkstoffen verursachten die edlen Metalle wie Gold, Silber und Platin aufgrund ihrer Korrosionsbeständigkeit und Körperverträglichkeit die geringsten Reizungen im menschlichen Körper. Die klinische Anwendung der Edelmetalle war jedoch wegen der geringen mechanischen Eigenschaften beschränkt. Andere Metalle wie Messing, Kupfer oder Eisen wiesen vergleichsweise höhere Festigkeitswerte auf, sie waren jedoch aufgrund der geringen Korrosionsbeständigkeit und Biokompatibilität nicht für den klinischen Einsatz geeignet. Ein weiteres Problem stellte die Gefahr der Infektion durch unsterile Instrumente und Implantate dar. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hielt die antiseptische Operationsmethode Einzug in die Kliniken, die z. B. erfolgreiche Operationen mit Silberdraht ermöglichte.
Theoretische Konzepte der Physik
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Longair, Malcolm S.; Simon, B.; Simon, H.
"Dies ist kein Lehrbuch der theoretischen Physik, auch kein Kompendium der Physikgeschichte ... , vielmehr eine recht anspruchsvolle Sammlung historischer Miniaturen zur Vergangenheit der theoretischen Physik - ihrer "Sternstunden", wenn man so will. Frei vom Zwang, etwas Erschöpfendes vorlegen zu müssen, gelingt dem Autor etwas Seltenes: einen "lebendigen" Zugang zum Ideengebäude der modernen Physik freizulegen, ... zu zeigen, wie Physik in praxi entsteht... Als Vehikel seiner Absichten dienen dem Autor geschichtliche Fallstudien, insgesamt sieben an der Zahl. Aus ihnen extrahiert er das seiner Meinung nach Lehrhafte, dabei bestrebt, mathematische Anachronismen womöglich zu vermeiden... Als Student hätte ich mir diese gescheiten Essays zum Werden unserer heutigen physikalischen Weltsicht gewünscht. Sie sind originell, didaktisch klug und genieren sich auch nicht, von der Faszination zu sprechen, die ... von der Physik ausgeht. Unnötig darauf hinzuweisen, das sie ein gründliches "konventionelles" Studium weder ersetzen wollen noch können, sie vermögen aber, dazu zu ermuntern." #Astronomische Nachrichten (zur englischen Ausgabe)#1
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Unzicker, Alexander
Lautstarker Applaus erhob sich im Salon III/IV des Marriott-Hotels von Crystal City im amerikanischen Bundesstaat Virginia. In dem überfüllten Konferenzraum starrten alle wie gebannt auf die Leinwand, wo nicht mehr zu sehen war als ein nüchternes Diagramm aus zahlreichen Punkten und einer geschwungenen Kurve. Nureine eigenartige Personengruppe konnte sich davon zu Emotionen hinreißen lassen - Physiker auf der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft, die ihren Begeisterungssturm noch minutenlang fortsetzten. Was war geschehen? Die im Diagramm aufgetragenen Daten bestätigten mit einer nie da gewesenen Genauigkeit ein fundamentales Naturgesetz zur Wärmeabstrahlung von heißen Körpern. 1900 von Max Planck entdeckt, leuchtete es nun in geradezu mathematischer Reinheit auf. Noch sensationeller war der Ursprung der Daten - Mikrowellensignale verschiedener Frequenzen, die nicht aus einem irdischen Labor stammten, sondern von einem heißen Urzustand des Universums! Ein Feuerball aus Wasserstoff und Helium, noch ohne jegliche Strukturen, die irgendwann Leben ermöglichen sollten, ließ damals seinem Licht freien Lauf. Mehr als zehn Milliarden Jahre war es bis zu den Detektoren des vom Menschen gebauten Satelliten COBE unterwegs, der wenige Tage zuvor die Daten übertragen hatte. Wenn ich das alles wie einen Film in meiner Vorstellung ablaufen lasse, bekomme ich immer eine Gänsehaut, als würde ich die inzwischen extrem abgekühlte Strahlung tatsächlich spüren. Ihre Gleichverteilung im Raum macht uns auch deutlich, dass wir uns nicht einbilden dürfen, an einem besonderen Ort im Universum zu leben - intelligente Aliens könnten sich seitdem überall entwickelt haben! Sollten sie - was nicht wahrscheinlich ist - uns wirklich von Zeit zu Zeit über die Schulter schauen, dann hätten sie an jenem Nachmittag des 13. Januar 1990, als der Vortrag stattfand, bestimmt anerkennend mit ihrem großen Kopf genickt.
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Fließbach, Torsten
In der Statistischen Physik befassen wir uns mit Systemen aus sehr vielen Teilchen. Beispiele hierfür sind die Atome eines Gases oder einer Flüssigkeit, die Phononen eines Festkörpers oder die Photonen in einem Plasma. Die Gesetze für die Bewegung einzelner Teilchen sind durch die Mechanik oder die Quantenmechanik gegeben. Aufgrund der großen Zahl der Teilchen (zum Beispiel N = 6 • 1023 für ein Mol eines Gases) sind die Bewegungsgleichungen jedoch nicht auswertbar. Das Ergebnis einer solchen Auswertung, also etwa die Bahnen von 6•1023 Teilchen, wäre auch uninteressant und irrelevant. Die Behandlung dieser Systeme erfolgt daher statistisch, das heißt auf der Grundlage von Annahmen über dieWahrscheinlichkeit verschiedener Bahnen oder Zustände.
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Gollas, F.; Tetzlaff, R.
2007-06-01
Partielle Differentialgleichungen des Reaktions-Diffusions-Typs beschreiben Phänomene wie Musterbildung, nichtlineare Wellenausbreitung und deterministisches Chaos und werden oft zur Untersuchung komplexer Vorgänge auf den Gebieten der Biologie, Chemie und Physik herangezogen. Zellulare Nichtlineare Netzwerke (CNN) sind eine räumliche Anordnung vergleichsweise einfacher dynamischer Systeme, die eine lokale Kopplung untereinander aufweisen. Durch eine Diskretisierung der Ortsvariablen können Reaktions-Diffusions-Gleichungen häufig auf CNN mit nichtlinearen Gewichtsfunktionen abgebildet werden. Die resultierenden Reaktions-Diffusions-CNN (RD-CNN) weisen dann in ihrer Dynamik näherungsweise gleiches Verhalten wie die zugrunde gelegten Reaktions-Diffusions-Systeme auf. Werden RD-CNN zur Identifikation neuronaler Strukturen anhand von EEG-Signalen herangezogen, so besteht die Möglichkeit festzustellen, ob das gefundene Netzwerk lokale Aktivität aufweist. Die von Chua eingeführte Theorie der lokalen Aktivität Chua (1998); Dogaru und Chua (1998) liefert eine notwendige Bedingung für das Auftreten von emergentem Verhalten in zellularen Netzwerken. Änderungen in den Parametern bestimmter RD-CNN könnten auf bevorstehende epileptische Anfälle hinweisen. In diesem Beitrag steht die Identifikation neuronaler Strukturen anhand von EEG-Signalen durch Reaktions-Diffusions-Netzwerke im Vordergrund der dargestellten Untersuchungen. In der Ergebnisdiskussion wird insbesondere auch die Frage nach einer geeigneten Netzwerkstruktur mit minimaler Komplexität behandelt.
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Frodl, Peter
Von den Anfängen der Quantenmechanik bis heute gibt es Versuche, sie als statistische Theorie über Ensembles individueller klassischer Systeme zu interpretieren. Die Bedingungen, unter denen Theorien verborgener Parameter zu deterministischen Beschreibungen dieser individuellen Systeme als klassisch angesehen werden können, wurden von Einstein, Podolsky und Rosen 1935 formuliert: 1. Physikalische Systeme sind im Prinzip separierbar. 2. Zu jeder physikalischen Größe, deren Wert man ohne Störung des betrachteten Systems mit Sicherheit voraussagen kann, existiert ein ihr entsprechendes Element der physikalischen Realität.Zusammen sind sie, wie Bell 1964 gezeigt hat, prinzipiell unverträglich mit der Quantenmechanik und unhaltbar angesichts neuerer Experimente. Diese erweisen einmal mehr die Quantenmechanik als richtige Theorie. Um ihre Ergebnisse zu verstehen, müssen wir entweder die in der klassischen Physik als selbstverständlich angesehene Annahme der Separierbarkeit physikalischer Systeme aufgeben oder unseren Begriff der physikalischen Realität revidieren. Eine Untersuchung des Begriffs der Separabilität und einige Überlegungen zum Problem der Messung von Observablen zeigen, daß eine Änderung des Begriffs der physikalischen Realität unumgänglich ist. Der revidierte Realitätsbegriff sollte mit klassischer Physik und Quantenmechanik verträglich sein, um ein einheitliches Weltbild zu ermöglichen.Translated AbstractDo Quantum Mechanics Force us to Drastically Change our View of the World? Thoughts and Experiments after Einstein, Podolsky and RosenSince the advent of quantum mechanics there have been attempts of its interpretation in terms of statistical theory concerning individual classical systems. The very conditions necessary to consider hidden variable theories describing these individual systems as classical had been pointed out by Einstein, Podolsky and Rosen in 1935: 1. Physical systems are in principle separable. 2. If it is possible to predict with certainty the value of a physical quantity without disturbing the system under consideration, then there exists an element of physical reality corresponding to this physical quantity.
Teilchenphysik Pentaquarks - existieren sie wirklich?
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Ziegler, Thomas
2005-07-01
Für viel Wirbel sorgte vor zwei Jahren die Entdeckung eines Pentaquarks, eines bis dahin unbekannten Teilchens, das aus vier Quarks und einem Antiquark besteht. Seitdem hat es jedoch Experimente gegeben, welche die Messung nicht bestätigen konnten. Physiker vom Jefferson-Laboratorium in den USA haben nun kürzlich die Ergebnisse eines Experimentes mit sehr hoher Statistik vorgestellt. Auch sie fanden das Pentaquark nicht. Gibt es das Teilchen also gar nicht?
Ökophysik: Plaudereien über das Leben auf dem Land, im Wasser und in der Luft
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Nachtigall, W.
Prof. em. Dr. rer. nat. Werner Nachtigall, geb. 1934, war als Zoophysiologe und Biophysiker Leiter des Zoologischen Instituts der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. In Forschung und Ausbildung hat er sich insbesondere mit Aspekten der Technischen Biologie und Bionik befasst und mit seinen Forschergruppen viele Basisdaten insbesondere zur Ökologie, Physiologie und Physik des Fliegens und Schwimmens aber auch zur Stabilität beispielsweise der Gräser erarbeitet. Lebewesen überraschen immer wieder durch ihre "Biodiversität", ihre hochspezifischen Ausgestaltungen und Anpassungen.
Einsteins Spuren in den Archiven der Wissenschaft: Physikgeschichte
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Marx, Werner
2005-07-01
Die Erwähnungen und Zitierungen von Einsteins Arbeiten dokumentieren lediglich den quantifizierbaren Anteil von Einsteins Beitrag zur Physik. Gleichwohl belegen sie die außergewöhnliche Resonanz und Langzeitwirkung seiner Arbeiten. Die Häufigkeit der Zitierungen entspricht nicht der allgemeinen Einschätzung ihrer Bedeutung. Insbesondere die Pionierarbeiten werden inzwischen als bekannt vorausgesetzt und nicht mehr explizit zitiert. Interessanterweise ist seine nach 1945 meist zitierte Arbeit nicht eine der Pionierarbeiten zur Quantenphysik oder Relativitätstheorie, sondern jene aus dem Jahr 1935 zum berühmten Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon.
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Goldschmid, Alfred; Maier, Wolfgang; Olsson, Lennart; Piekarski, Nadine
Die Evolution des Wirbeltierkopfes ist ein klassisches Problemfeld der vergleichend en Morphologie. Bereits J.W. von Goethe (1749-1832) und L. Oken (1779-1851) vertraten die Idee eines aus Segmenten bestehenden Schädels. Die Segmente sollten umgewandelten Wirbeln entsprechen; später wurden auch die Hirnnerven den segmentalen Spinalnerven des Rumpfes gleichgesetzt — Vorstellungen, die vor allem gegen Ende des 19. Jh. auf massive Ablehnung stießen. Die moderne Entwicklungsbiologie zei gt jedoch, dass zumindest Teile des Kopfes in ihrer Entwicklung eine deutliche Segmentierung aufweisen.
Rückwärtsintegration - Zu den Verhältnissen Gymnasium, Hochschule und Arbeitswelt
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Schmid, Gerhard; Heppner, Winfried; Focht, Eva
In seiner 2007 erschienen Sammlung von Vorträgen und Essays beschäftigt sich Wolfgang Frühwald, mit der Frage "Wieviel Wissen brauchen wir?“ [1] Die Kernproblematik moderner Wissenschaft und Forschung sieht der Autor, emeritierter Ordinarius für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und von 1992 bis 1997 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, einerseits in der zunehmenden Spezialisierung der Wissenschaftsbereiche, andererseits in der Gefahr der Abkoppelung der Naturwissenschaften von den Geisteswissenschaften. Wiederholt plädiert er dafür, über der rasanten Entwicklung beispielsweise in der Biologie und Physik, die historische, gesellschaftliche und besonders die ethische Dimension der Forschung nicht zu übersehen und fordert eine übergeordnete Theorie der Wissenschaft, die nur im Dialog zwischen den einzelnen Fachgebieten zu entwickeln sei.
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der Time-Life Bücher, Redaktion
Contents: 1. Das Antlitz der Sonne. Ein kosmisches Kraftwerk. 2. Erforschung des Innern. Die Beobachtung des Zentralgestirns. 3. Der unstete Nachbar. Geschenke des Sonnenlichts. 4. Ein endloser Partikelstrom. Die Kraft eines solaren Sturms.
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Vogel, Helmut
Das beliebte Arbeitsbuch "Probleme aus der Physik" bietet nun auch zur 17. Auflage von Gerthsen Vogel "Physik" (ISBN 3-540-56638-4) mit über 1150 gelösten Aufgaben aus der Physik und ihren Anwendungen in Technik, Astrophysik, Geound Biowissenschaften eine Fülle an Material zum Üben und Weiterlernen, zur Prüfungsvorbereitung und zum Selbststudium. Neu hinzugekommen ist ein Kapitel zur nichtlinearen Dynamik. Aufgaben aller Schwierigkeitsgrade machen "Probleme aus der Physik" unentbehrlich für Studenten der Physik im Haupt- und Nebenfach; Schüler der Leistungskurse Physik finden hier eine hervorragende Ergänzung.
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Reif, Konrad
Die Anforderungen an die Einspritzsysteme des Dieselmotors steigen ständig. Höhere Drücke, schnellere Schaltzeiten und eine flexible Anpassung des Einspritzverlaufs an den Betriebszustand des Motors machen den Dieselmotor sparsam, sauber und leistungsstark. So haben Dieselmotoren auch den Einzug in die automobile Oberklasse gefunden.
Sonderverfahren des Spritzgießens
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Michaeli, Walther; Lettowsky, Christoph
Das Spritzgießen ist neben der Extrusion das wichtigste Verarbeitungsverfahren für Kunststoffe [1]. Das Verfahren hat sich seit seinen Ursprüngen Ende des 19. Jahrhunderts bis heute stetig weiterentwickelt [2]. In neuerer Zeit steigt die Anzahl komplexer Anwendungen, die die gezielte Kombination verschiedener Funktionalitäten in einem Formteil erfordern. Das Standard-Spritzgießen kann diese Anforderungen immer weniger befriedigen. Daher gewinnen die Sonderverfahren des Spritzgießens zunehmend an Bedeutung [3]. Ihre Anzahl beträgt inzwischen über 100. Die Aufgabe des Anwenders ist es, aus der Vielzahl der möglichen Verfahren, ein anforderungsgerechtes auszuwählen, das sowohl unter technischen wie wirtschaftlichen Gesichtspunkten die optimale Lösung darstellt. Dies setzt die ständige Auseinandersetzung mit Entwicklungstendenzen im Bereich der Spritzgießtechnologie voraus. Daher soll im folgenden Abschnitt ein Überblick über die wichtigsten Spritzgieß-Sonderverfahren gegeben werden.
STF Optimierung von single-bit CT ΣΔ Modulatoren basierend auf skalierten Filterkoeffizienten
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Widemann, C.; Zorn, C.; Brückner, T.; Ortmanns, M.; Mathis, W.
2012-09-01
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Signalübertragungsverhalten von single-bit continuous-time (CT) ΣΔ Modulatoren. Dabei liegt der Fokus der Untersuchung auf dem Peaking der Signaltransferfunktion (STF). Dieser Effekt kann die Performance und die Stabilität des Gesamtsystems negativ beeinflussen, da bei auftretendem STF-Peaking Signale außerhalb des Signalbands verstärkt werden. In dieser Arbeit wird ein neuer Ansatz zur Reduktion des Peakings vorgestellt, der auf der Optimierung der Systemdynamik basiert. Dabei werden die Filterkoeffizienten des Modulators systematisch angepasst. Anhand eines Beispielsystems wird gezeigt, dass der Ansatz genutzt werden kann, um das Übertragungsverhalten des Modulators abhängig vom Ausgangssystem zu verändern. So kann entweder die Systemsperformance verbessert werden, ohne Peaking in der STF zu erzeugen, oder das STF-Peaking reduziert werden, ohne die Systemperformance stark zu beeinflussen.
Planungsunterstützung für Pankreasoperationen bei Hyperinsulinismus von Kindern
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Dornheim, J.; Preim, B.; Preim, U.; Mohnike, K.; Blankenstein, O.; Füchtner, F.; Mohnike, W.; Empting, S.; Mohnike, K.
Auf Basis von sechs PET/CT-Datensätzen des Pankreas wird eine Computerunterstützung für die Teilresektion der Bauchspeicheldr üse (Pankreas) bei fokalem Hyperinsulinismus von Kindern entwickelt. Ziel ist es, die Lokalisation des krankhaften Fokus im Pankreasgewebe präoperativ dreidimensional zu visualisieren, um so die Sicherheit des Eingriffs zu erhöhen. Die relevanten anatomischen Strukturen werden im CT segmentiert und anschließend dreidimensional visualisiert. Der im PET erkennbare Fokus wird in diese anatomische 3D-Visualisierung eingeblendet. Es zeigt sich eine klare Erkennbarkeit des Fokus in allen sechs Fällen.
Implantate für den Bandscheibenersatz (Stand 1993)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mathey, Michael; Wintermantel, Erich
Die Bandscheiben sind besonders betroffen von Fehlhaltungen und -stellungen der Wirbelsäule. Sie unterliegen als grösstes zusammenhängendes, nicht vaskularisiertes Gewebe im Menschen, statisch und dynamisch extrem belastet, besonders der Alterung. Um die teilweise sehr starken Schmerzen bei Bandscheibenschädigungen zu lindern, ist eine Operation vielfach die einzige Hilfe. Bei dieser Operation (Nukleotomie) entfernt man das aus der Bandscheibe ausgetretene Gewebe des Gallertkerns (nucleus pulposus), welches durch Druck auf die Nervenstränge im Bereich der Wirbelsäule die Beschwerden (Ischias-Schmerz) verursacht hat. Nach der Entfernung des Gallertkerns werden die auftretenden Kräfte bei veränderter Biomechanik übertragen. Dabei erhalten die Zwischenwirbelgelenke (Facettengelenke) eine erheblich grössere Flächenpressung als dies bei intakter Bandscheibe der Fall war. Die höhere Flächenpressung kommt durch die Verringerung des Abstandes zwischen den oberen und unteren Deckplatten der benachbarten Wirbelkörper zustande, zwischen denen sich der Gallertkern befand. Durch geeignetes Training der Rückenmuskulatur kann eine Stabilisierung des operierten Bandscheibensegmentes erreicht werden, jedoch ist es eine klinische Erfahrung, dass die meisten Patienten, die momentan durch die Operation schmerzfrei geworden sind, keine adäquate zusätzliche sportliche Betätigung auf sich nehmen.
Einfluss des Internets auf das Informations-, Einkaufs- und Verkehrsverhalten
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Nerlich, Mark R.; Schiffner, Felix; Vogt, Walter
Mit Daten aus eigenen Erhebungen können das einkaufsbezogene Informations- und Einkaufsverhalten im Zusammenhang mit den verkehrlichen Aspekten (Distanzen, Verkehrsmittel, Wegekopplungen) dargestellt werden. Die Differenzierung in die drei Produktkategorien des täglichen, mittelfristigen und des langfristigen Bedarfs berücksichtigt in erster Linie die Wertigkeit eines Gutes, die seine Erwerbshäufigkeit unmittelbar bestimmt. Der Einsatz moderner IKT wie das Internet eröffnet dem Endverbraucher neue Möglichkeiten bei Information und Einkauf. Die verkehrliche Relevanz von Online-Shopping wird deutlich, wenn man berücksichtigt, dass im Mittel rund 17% aller Online-Einkäufe, die die Probanden durchgeführt haben, Einkäufe in Ladengeschäften ersetzen. Dies gilt in verstärktem Maße für Online-Informationen: etwa die Hälfte hätte alternativ im stationären Einzelhandel stattgefunden. Da der Erwerb von Gütern des täglichen Bedarfs häufig nahräumlich und in relevantem Anteil nicht-motorisiert erfolgen kann, sind in diesem Segment - im Gegensatz zum mittel- und langfristigen Bedarf - nur geringe Substitutionseffekte zu beobachten.
Mittelwert- und Arbeitstaktsynchrone Simulation von Dieselmotoren
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Zahn, Sebastian
Getrieben durch die immer restriktiveren Anforderungen an das Emissions- und Verbrauchsverhalten moderner Verbrennungsmotoren steigt die Komplexität von Motormanagementsystemen mit jeder Modellgeneration an. Damit geht nicht nur eine Zunahme des Softwareumfangs von Steuergeräten sondern zugleich ein deutlicher Anstieg des Applikations-, Vermessungs- und Testaufwandes einher. Zur Effizienzsteigerung des Software- und Funktionsentwicklungsprozesses haben sich daher in der Automobilindustrie sowie in Forschungsinstituten verschiedene modell- und simulationsbasierte Methoden wie die Model-in-the-Loop (MiL) Simulation, die Software-in-the-Loop (SiL) Simulation, das Rapid Control Prototyping (RCP) sowie die Hardware-in-the-Loop (HiL) Simulation etabliert.
Transplantate und Implantate im Mittelohrbereich - Teil 1 (Stand 2002)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kempf, Hans-Georg; Lenarz, Thomas; Eckert, Karl-Ludwig
In Deutschland leben ungefähr 12 Millionen Menschen, die an einer ein- oder beidseitigen Schwerhörigkeit leiden. Diese kann angeboren oder im Laufe des Lebens erworben sein. Klinisch und therapeutisch wichtig ist die Unterscheidung, ob die Ursache der Schwerhörigkeit im Bereich des Mittelohres, d. h. der Schallübertragung, oder im Bereich des Innenohres, der Hörnerven und der zentralen Hörbahnabschnitte, d. h. der Schallempfindung, liegt. 2,5 Millionen Schwerhörige haben dabei das Problem der Schallübertragung, d.h. die Störung liegt im Mittelohrbereich, und hier kann man in der Regel mit operativen, mikrochirurgisch durchgeführten Massnahmen helfen [1, 2]. Im Vordergrund steht als Ursache hier die chronische Mittelohrentzündung, die sich als Perforation des Trommelfells, als Defekt oder Unterbrechung der Gehörknöchelchen oder auch als Cholesteatom, einer sogenannte Knocheneiterung äussern kann [3]. Therapeutisch und damit als Prinzip der operativen Hörverbesserung steht primär der Verschluss des Trommelfells oder eine Rekonstruktion der Gehörknöchelchen an.
Der deutsche Röntgensatellit ABRIXAS: Mission und wissenschaftliche Zielsetzung.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Predehl, P.
ABRIXAS (A BRoad band Imaging X-ray All-sky Survey) ist ein Röntgensatellit mit sieben 27-fach genesteten Wolterteleskopen, die sich in ihren Brennpunkten eine pn-CCD Kamera teilen. ABRIXAS soll im Frühjahr 1999 auf einer russischen Cosmos-Rakete gestartet werden und die erste abbildende Himmelsdurchmusterung oberhalb von 2.4 keV durchführen. Man erwartet während der dreijährigen Mission wenigstens 10.000 neue Röntgenquellen zu entdecken. Dies sind vor allem solche Quellen, die durch vorgelagerte Staub- und Gasschichten für den ABRIXAS-Vorgänger ROSAT unsichtbar blieben. Darüber hinaus wird ABRIXAS hervorragend geeignet sein, ausgedehnte, diffuse Quellen spektroskopisch zu studieren und Intensitätsvariationen von Röntgenquellen auf sehr unterschiedlichen Zeitskalen zu untersuchen. Das Projekt ist eine wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Astrophysikalischen Institut Potsdam (AIP), dem Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität Tübingen (IAAT) und dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE).
Grundlagen des Tissue Engineering
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mayer, Jörg; Blum, Janaki; Wintermantel, Erich
Die Organtransplantation stellt eine verbreitete Therapie dar, um bei krankheitsoder unfallbedingter Schädigung eines Organs die Gesamtheit seiner Funktionen wieder herzustellen, indem es durch ein Spenderorgan ersetzt wird. Organtransplantationen werden für die Leber, die Niere, die Lunge, das Herz oder bei schweren grossflächigen Verbrennungen der Haut vorgenommen. Der grosse apparative, personelle und logistische Aufwand und die Risiken der Transplantationschirurgie (Abstossungsreaktionen) sowie die mangelnde Verfügbarkeit von immunologisch kompatiblen Spenderorganen führen jedoch dazu, dass der Bedarf an Organtransplantaten nur zu einem sehr geringen Teil gedeckt werden kann. Sind Spenderorgane nicht verfügbar, können in einzelnen Fällen lebenswichtige Teilfunktionen, wie beispielsweise die Filtrationsfunktion der Niere durch die Blutreinigung mittels Dialyse ersetzt oder, bei mangelnder Funktion der Bauchspeicheldrüse (Diabetes), durch die Verabreichung von Insulin ein normaler Zustand des Gesamtorganismus auch über Jahre hinweg erhalten werden. Bei der notwendigen lebenslangen Anwendung apparativer oder medikamentöser Therapie können für den Patienten jedoch häufig schwerwiegende, möglicherweise lebensverkürzende Nebenwirkungen entstehen. Daher werden in der Forschung Alternativen gesucht, um die Funktionen des ausgefallenen Organs durch die Implantation von Zellen oder in vitro gezüchteten Geweben möglichst umfassend wieder herzustellen. Dies erfordert biologisch aktive Implantate, welche die für den Stoffwechsel des Organs wichtigen Zellen enthalten und einen organtypischen Stoffwechsel entfalten.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ha, Suk-Woo; Wintermantel, Erich
Der Aufbau des menschlichen Körpers ist derart komplex, dass die vollständige funktionelle Substitution seiner Strukturen mit künstlichen Werkstoffen und Bauteilen unwahrscheinlich ist. Die meisten heute klinisch eingesetzten Implantate ersetzen in der Regel einfache mechanische oder andere physikalische Funktionen des menschlichen Körpers, die aufgrund eines singulären Defektes im Gewebe oder als Ergebnis einer chronischen Erkrankung substituiert werden müssen. Gelenkprothesen beispielsweise übertragen Lasten, eine künstliche intraokulare Linse ermöglicht Lichttransmission und eine künstliche Arterie sorgt für die Aufrechterhaltung der Blutversorgung. Neben der Funktionserfüllung müssen die medizinisch eingesetzten Werkstoffe zusätzlich den Anforderungen der Körperverträglichkeit genügen, die die vollständige und dauerhafte Aufnahme des Implantates im Körper zum Ziel hat. Die Erkenntnisse der Werkstoffwissenschaft und deren Umsetzung in neue Produkte hat die Entwicklung und Fortschritte in der Medizin und in der Chirurgie entscheidend geprägt. Werkstoffe stehen in ihrem klinischen Einsatz als Temporärimplantate (z. B. Kathetersysteme) sowie als Langzeitimplantate (z. B. Hüftgelenksimplantate oder Herzschrittmacher) in direktem Kontakt mit den Geweben des Körpers und müssen deshalb biokompatibel sein.
Magnetisches Tracking für die Navigation mit dem da Vinci® Surgical System
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Nickel, Felix; Wegner, Ingmar; Kenngott, Hannes; Neuhaus, Jochen; Müller-Stich, Beat P.; Meinzer, Hans-Peter; Gutt, Carsten N.
In dieser Studie wurde untersucht ob in einem typischen OP-Aufbau mit dem da Vinci® Telemanipulator elektromagnetisches Tracking für die Realisation eines Navigationssystems eingesetzt werden kann. Hierfür wurde in einem realen OP-Aufbau untersucht, wie stark metallische und ferromagnetisch wirksame Objekte wie Operationstisch und Telemanipulator das elektromagnetische Feld des Trackingsystems beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Telemanipulator nur unwesentlich die Störung des Magnetfeldes durch den OP-Tisch verstärkt. Insbesondere die Bewegung der Instrumente im Trackingvolumen verursachte keine zusätzliche relevante Störung des Magnetfeldes. Bei Begrenzung des Trackingvolumens auf eine Länge von 190 mm, Höhe von 200mm und Breite von 400 mm war der maximale Fehler in diesem Bereich an allen Messpunkten kleiner 10 mm. Der Einsatz von elektromagnetischem Tracking für die Navigation mit dem da Vinci® Surgical System ist somit in einem begrenzten Arbeitsvolumen mit hinreichender Genauigkeit möglich.
2000-06-01
Anwendung und Pflege des neuen Systems dienen soil, wenn die entscheidenden Vorgaben bereits durch die Deckelung gegeben sind. Oder denkt man an den...Software und die da- mit verbundenen Lizenzgebuhren, sondern auch in der Folge um die Schulung der Mitarbeiter sowie die Pflege und Weiterentwicklung...sung an die medizinische Entwicklung" sowie von "Verfahren zur laufen- den Pflege des VergOtungssystems" gesprochen. Es mossen jedoch klare
Implantate im Mittelohrbereich - Teil 2 (Ergänzungen 2007)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Stieve, M.; Lenarz, Thomas
In Deutschland leben ca. 12 Millionen Menschen, die an einer ein- oder beidseitigen Schwerhörigkeit leiden. Diese kann angeboren oder im Laufe des Lebens erworben sein. Klinisch und therapeutisch wichtig ist die Unterscheidung hinsichtlich des Schädigungsortes im Bereich des Mittelohres, d. h. eine Schalleitungsschwerhörigkeit, oder im Bereich des Innenohres, d. h. eine Schallempfindungsschwerhörigkeit, wobei hier der Schädigungsort auch am Hörnerven oder in den zentralen Hörabschnitten liegen kann. Therapeutisch lassen sich sowohl Schwerhörigkeiten im Bereich des Mittelohres als auch im Innenohr und sogar im Hirnstammbereich (Hirnstammimplantat) behandeln. 1,9 Millionen Schwerhörige haben eine Erkrankung im Mittelohrbereich, d. h. der Schall kann nur ungenügend auf das Innenohr übertragen werden. Die Ursache besteht meist in einer chronischen Mittelohrentzündung, die zu einer Zerstörung des Trommelfells und der Gehörknöchelchenkette geführt haben. Therapeutisch und damit als Prinzip der operativen Hörverbesserung steht primär der Verschluß des Trommelfells oder eine Rekonstruktion der Gehörknöchelchen. Mittelohroperationen werden mikrochirurgisch unter dem Operationsmikroskop durchgeführt, wobei zunächst durch eine sanierende Operation der Entzündungsprozeß entfernt wird und nach einer Ausheilungszeit die Gehörknöchelchenkette durch künstliche Prothesen rekonstruiert werden kann.
Amerikas Einschätzung der deutschen Atomforschung: Das deutsche Uranprojekt
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Walker, Mark
2002-07-01
Die amerikanischen Wissenschaftler und ihre emigrierten Kollegen, die am Bau der Atombombe beteiligt waren, verfügten über sehr widersprüchliche und großteils falsche Informationen über den Fortschritt des deutschen Uranprogramms. Noch nach Kriegsende lässt sich dies an Aussagen des Leiters der amerikanischen Alsos-Mission, Samuel Goudsmit, festmachen. Tatsächlich war das deutsche Programm hinsichtlich seiner wissenschaftlichen Grundlagen und des Managements nicht so unterlegen, wie vielfach behauptet wurde. Aber die deutschen Behörden waren nicht in der Lage, Geld und Ressourcen in gleichem Maße in das Uranprojekt zu investieren, wie etwa in das Peenemünder Raketenprojekt.
Zahlen und Rechenvorgänge auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rödler, Klaus
"Das Verständnis geht langsam vor sich!" Diesen wichtigen Satz hörte ich bei einem Vortrag von Martin Lowsky. Auf die hier behandelte Fragestellung übertragen heißt das: Was eine Zahl ist und wie ich sie im Rechenvorgang einsetzen und interpretieren kann, das erschließt sich erst allmählich. Die Zahl des Rechenanfängers ist nicht dieselbe wie die des kompetenten Rechners und es ist nicht die Zahl des Lehrers oder der Lehrerin. Die Zahlen sind nur auf der Oberfläche der Worte und Zeichen gleich. Im Innern, im Verständnis, sind sie völlig verschieden! Ich glaube, dass die Missachtung dieser Divergenz dazu führt, dass manche Kinder in für den Lehrer und Lehrerin nicht nachvollziehbaren Routinen stecken bleiben, einfachste Informationen nicht wirklich integrieren. Die auf beiden Seiten wachsende Verunsicherung durch die nicht erkannte und daher nicht kommunizierbare Diskrepanz im inneren Zahlkonzept stört den allmählichen Aufbau strukturierter Zahlvorstellungen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Eppmann, Helmut; Fürnrohr, Michael
Viele Aufgaben in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erfordern nicht nur globale, sondern auch regionale Lösungen. Die Regionalstatistik ist deshalb unentbehrlich für viele Planungs- und Entscheidungsprozesse. Ihren Ausbau und ihre Nutzung zu fördern, hat sich der Ausschuss für Regionalstatistik der Deutschen Statistischen Gesellschaft zum Ziel gesetzt. Dieses Kapitel stellt zunächst einige Grundlagen der Regionalstatistik und die Aufgaben des Ausschusses dar. Es folgen das umfangreiche regionalstatistische Datenangebot der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder und seine Nutzung. Ein ergänzender Abschnitt ist der Arbeit des Instituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung gewidmet. Das Kapitel schließt mit einem Ausblick auf die Weiterentwicklung des regionalstatistischen Datenangebotes aus Sicht der amtlichen Statistik.
Bibliography of Leishmania and Leishmanial Diseases. Volume 2
1980-08-01
sclintifica no ’Rio Parana’ a Assuni nutrition des trypanoaomides. Ann. dlon com volta, por Buenos Aires, Inst. Pasteur Paris, 51(I)t55_Ii6. Montevideo e Rio...de synthose des eishmanies, c. R. S’nc, Soc., -------------------- (1932A) Recherche* biochimiques Biol. , 130:406-408. sur la nutrition des...1934A) Die Bedeutung des (1051A) The nutrition of pers- B*iutT;srbtoftes Nir die parastischen oitic flagellates,(Trypanosomidso, Tri- chom0onadinae. Ln
Rychlik-Sych, Mariola; Barańska, Małgorzata; Dudarewicz, Michał; Skrętkowicz, Jadwiga; Żebrowska, Agnieszka; Owczarek, Jacek; Waszczykowska, Elżbieta
2017-05-01
Polymorphismen im ABCB1-Gen, das für das P-Glykoprotein kodiert, können die intrazelluläre Konzentration von Xenobiotika beeinflussen und so zur Entwicklung von Autoimmunerkrankungen, einschließlich des bullösen Pemphigoids (BP), beitragen. In der vorliegenden Studie sollte untersucht werden, ob in einer polnischen Kohorte die C3435T- und G2677T/A-Polymorphismen im ABCB1-Gen mit dem Risiko für ein BP assoziiert sind. Die Studie umfasste 71 Patienten mit BP und 156 gesunde Probanden. Der C3435T-Polymorphismus wurde mittels PCR-RFLP bestimmt und der G2677T/A-Polymorphismus mittels Allel-spezifischer PCR. Es gab zwar keine Korrelation zwischen dem C3435-Polymorphismus und dem BP-Risiko, aber wir konnten eine derartige Assoziation hinsichtlich des G2677T/A-Polymorphismus nachweisen. Das relative Risiko eines BP war bei Personen mit dem 2677TA-Genotyp um mehr als den Faktor fünf erhöht (OR = 5,52; p = 0,0063) und bei Trägern des 2677TT-Genotyps mehr als verdoppelt (OR = 2,40; p = 0,0076). Mit 2,40 (p = 0,000018) war die OR bei Trägern des 2677T-Allels ebenfalls erhöht. Die höhere Prävalenz des 2677GG-Genotyps und des 2677G-Allels bei der Kontrollgruppe sowie eine OR < 1,0 (0,22 beziehungsweise 0,33) legen eine Schutzfunktion des 2677G-Allels hinsichtlich der Ausbildung eines BP nahe. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass der G2677T/A-Polymorphismus im ABCB1-Gen das Risiko für die Entstehung eines BP beeinflussen könnte. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Kontinuierliche Wanddickenbestimmung und Visualisierung des linken Herzventrikels
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dornheim, Lars; Hahn, Peter; Oeltze, Steffen; Preim, Bernhard; Tönnies, Klaus D.
Zur Bestimmung von Defekten in der Herztätigkeit kann die Veränderung der Wanddicke des linken Ventrikels in zeitlichen MRTAufnahmesequenzen gemessen werden. Derzeit werden für diese Bestimmung im allgemeinen nur die aufwändig manuell erstellte Segmentierungen der Endsystole und Enddiastole benutzt. Wir stellen ein bis auf die Startpunktinitialisierung automatisches Verfahren zur Bestimmung der Wanddicke des linken Ventrikels und ihrer Veränderung vor, das auf einer vollständigen Segmentierung der Herzwand in allen Zeitschritten durch ein dynamisches dreidimensionales Formmodell (Stabiles Feder-Masse-Modell) basiert. Dieses Modell nutzt bei der Segmentierung neben der Grauwertinformation eines Zeitschrittes auch die Segmentierungen der anderen Zeitschritte und ist so aufgebaut, dass die Wanddicken direkt gemessen und visualisiert werden können. Auf diese Weise werden die lokalen Wanddickenextrema über den gesamten Aufnahmezeitraum detektiert, auch wenn sie nicht in die Endsystole bzw. -diastole fallen. Das Verfahren wurde auf sechs 4D-Kardio-MRT-Datensätzen evaluiert und stellte sich als sehr robust bzgl. der einzig nötigen Interaktion heraus.
Craniota, Wirbel- oder Schädeltiere
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schultze, Hans-Peter
Zu den Craniota zählen alle Chordatiere, die eine dreiteilige Regionalisierung des Körpers in Kopf, Rumpf und Schwanz aufweisen. Der Kopf umfasst (1) das Neurocranium mit Gehirn und komplexen Sinnesorganen zur Wahrnehmung der Umgebung, (2) das Viscerocranium zur Nahrungsaufnahme und zur Ventilation der Kiemen bei den primär wasserlebenden Craniota und (3) das Dermatocranium (S. 38). Letzteres entsteht durch Verknöcherungen im Bindegewebe des Integuments, es dient dem Schutz des Kopfes und trägt im Mundbreich die Zähne. Zusammen bilden die drei Skelettstrukturen die funktionelle Einheit Schädel (Cranium). Außer der (somatischen) Rumpfmuskulatur und dem Axialskelett liegen im Rumpf Kreislauf-, Atmungs-, Verdauungs-, Exkretions- und Fortpflanzungsorgane. Der Schwanz, der Abschnitt hinter der Afteröffnung, die das Ende der Leibeshöhle markiert, dient mit Muskeln und Schwanzflosse der Fortbewegung.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Plaßmann, Wilfried
Ein Hauptgebiet der Funkmesstechnik ist durch den Begriff RADAR (radio detection and ranging gekennzeichnet. Bei diesem Verfahren werden impulsförmige elektromagnetische Wellen von einer Antenne ausgesendet und an Körpern oder Stoffverteilungen (Wolken) reflektiert. Die Sendeantenne wird auf Empfang umgeschaltet, und anhand des Echos sind Rückschlüsse auf die Lage und die Beschaffenheit der Körper oder der Stoffverteilungen möglich. Angewendet wird die Radartechnik bei der Kontrolle und der Sicherung des Land-, Wasser- und Flugverkehrs, in der Meteorologie zur Wetterprognose, in der Astrologie und im militärischen Bereich.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Thiessen, P. A.; Treder, H.-J.
Der gegenwärtige Stand der physikalischen Erkenntnis, in Sonderheit die Atomistik und die Quantentheorie, ermöglicht (in wohldefinierten Energie-Bereichen) eine ab initio-Berechnung aller physikalischen und chemischen Prozesse und Strukturen. Die Schrödinger-Gleichung erlaubt zusammen mit den Prinzipien der Quantenstatistik (Pauli-Prinzip) aus dem Planckschen Wirkungsquantum h und den atomischen Konstanten die Berechnung aller Energieumsätze, Zeitabläufe etc., die insbesondere die chemische Physik bestimmen. Die Rechenresultate gelten auch quantitativ bis auf die unvermeidliche Stochastik.Die ab initio-Berechnungen korrespondieren einerseits und sind andererseits komplementär zu den auf den Methoden der theoretischen Chemie und der klassischen Thermodynamik beruhenden Ergebnissen ex eventu. Die theoretische Behandlung ab initio führt zu mathematischen Experimenten, die die Laboratoriums-Experimente ergänzen oder auch substituieren.Translated AbstractAb initio vel ex eventuThe present state of physical knowledge, in peculiar atomistic and quantum theory, makes an ab initio calculation of all physical and chemical processes and structures possible (in well defined reaches of energy). The Schrödinger equation together with the principles of quantum statistics (Pauli principle) permits from the Planck and atomistic constants to calculate all exchanges of energy, courses of time, etc. which govern chemical physics. The calculated results are valid even quantitatively apart from the unavoidable stochastics.
Digital Transformation Canvas - Übersicht behalten und Handlungsfelder gestalten
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Köster, Michael; Mache, Tobias
Im Beitrag "Digital Transformation Canvas - Übersicht behalten und Handlungsfelder gestalten" wird zunächst grob auf die wesentlichen Herausforderungen, die mit der zunehmenden Digitalisierung einhergehen, eingegangen. Anschließend werden ausgewählte Konzepte des Business Transformation Management vorgestellt, die sich mit der grundlegenden Weiterentwicklung von Organisationen - wie es die Digitalisierung erfordert - auseinandersetzen. Eine detaillierte Einführung in die Methodik des Business Transformation Canvas, der sich mit den unterschiedlichsten Gestaltungsfeldern der Transformation auseinandersetzt und ein Framework für Transformationsprojekte darstellt, rundet den Beitrag ab. Er schließt mit einem Fazit und Ausblick.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Greiner, Katharina; Egger, Jan; Großkopf, Stefan; Kaftan, Jens N.; Dörner, Ralf; Freisleben, Bernd
In diesem Beitrag werden Active Appearance Models (AAMs) zur Segmentierung der äußeren Kontur von Aortenaneurysmen eingesetzt. Diese Aufgabe ist wegen des geringen Kontrastes zum umliegenden Gewebe und des Aufbaus der teils thrombotisierten oder kalzifizierten Gefäßwände im Bereich eines Aneurysmas so komplex, dass sie aufgrund der Vielgestalt der Kontur in CT-Angiographie-Bildern die Verwendung eines statistischen Modells für Form und eingeschlossene Textur rechtfertigt. Für die Evaluation des Verfahrens wurden verschiedene statistische Modelle aus Schichten von neun CTA-Datensätzen trainiert und die Segmentierung anhand von Leave-One-Out-Tests überprüft.
Big Biology: Supersizing Science During the Emergence of the 21st Century
Vermeulen, Niki
2017-01-01
Ist Biologie das jüngste Mitglied in der Familie von Big Science? Die vermehrte Zusammenarbeit in der biologischen Forschung wurde in der Folge des Human Genome Project zwar zum Gegenstand hitziger Diskussionen, aber Debatten und Reflexionen blieben meist im Polemischen verhaftet und zeigten eine begrenzte Wertschätzung für die Vielfalt und Erklärungskraft des Konzepts von Big Science. Zur gleichen Zeit haben Wissenschafts- und Technikforscher/innen in ihren Beschreibungen des Wandels der Forschungslandschaft die Verwendung des Begriffs Big Science gemieden. Dieser interdisziplinäre Artikel kombiniert eine begriffliche Analyse des Konzepts von Big Science mit unterschiedlichen Daten und Ideen aus einer Multimethodenuntersuchung mehrerer großer Forschungsprojekte in der Biologie. Ziel ist es, ein empirisch fundiertes, nuanciertes und analytisch nützliches Verständnis von Big Biology zu entwickeln und die normativen Debatten mit ihren einfachen Dichotomien und rhetorischen Positionen hinter sich zu lassen. Zwar kann das Konzept von Big Science als eine Mode in der Wissenschaftspolitik gesehen werden – inzwischen vielleicht sogar als ein altmodisches Konzept –, doch lautet meine innovative Argumentation, dass dessen analytische Verwendung unsere Aufmerksamkeit auf die Ausweitung der Zusammenarbeit in den Biowissenschaften lenkt. Die Analyse von Big Biology zeigt Unterschiede zu Big Physics und anderen Formen von Big Science, namentlich in den Mustern der Forschungsorganisation, der verwendeten Technologien und der gesellschaftlichen Zusammenhänge, in denen sie tätig ist. So können Reflexionen über Big Science, Big Biology und ihre Beziehungen zur Wissensproduktion die jüngsten Behauptungen über grundlegende Veränderungen in der Life Science-Forschung in einen historischen Kontext stellen. PMID:27215209
Epidemiologie, Prävention und Früherkennung des Zervixkarzinoms
Wentzensen, Nicolas
2016-01-01
Zusammenfassung Hintergrund Persistierende Infektionen mit humanen Papillomviren sind die notwendige Ursache des Zervixkarzinoms. Die Entwicklung von HPV-basierten Präventionsverfahren, der HPV Impfung und der HPV-Testung, führt derzeit zu umfangreichen Veränderungen von Zervixkarzinom-Vorsorgeprogrammen. Eine Dekade nach Einführung der HPV-Imfpung in vielen Ländern werden bereits Reduktionen von HPV-Infektionen und Krebsvorstufen in jungen Frauen beobachtet. Der Fokus liegt jetzt auf der Integration von neuen Testverfahren im Screening von Populationen mit zunehmenden Impfraten. Ergebnisse und Schlussfolgerung Ein erfolgreiches Zervixkarzinom-Vorsorgeprogramm besteht aus verschiedenen Komponenten, vom primären Screening über die Triage zur Kolposkopie mit Biopsie, um Frauen mit Kresbvorstufen zu identifizieren, die eine therapeutische Intervention benötigen. Im primären Screening wird eine kleine Gruppe von Frauen mit erhöhtem Risiko für eine Krebsvorstufe identifiziert, während die grosse Mehrheit kein erhöhtes Risiko hat. Je nach primärem Testverfahren werden in screen-positiven Frauen zusätzliche Triage-Tests durchgeführt, um zu entscheiden, wer zur Kolposkopie überwiesen werden sollte. Derzeit gibt es drei verschiedene Ansätze für das primäre Zervixkarzinomscreening: Die Zervix-Zytologie, die HPV-Testung, und die HPV-Zytologie Ko-Testung. Zahlreiche Triage-Tests für HPV-positive Frauen werden derzeit untersucht, darunter sind die Zytologie, HPV-Genotypisierung, p16/Ki-67 Zytologie, und diverse Methylierungstests. Die steigende Anzahl an Optionen für die Früherkennung des Zervixkarzinoms stellt eine Herausforderung für klinische Leitlinien dar. Die zunehmende Komplexität von Vorsorgeprogrammen kann zur Verunsicherung von Ärzten und von am Screening teilnehmenden Frauen führen. Die Präzisions-Prävention des Zervixkarzinoms ist eine neuer Ansatz, der umfangreiche Risikodaten basierend auf der individuellen Vorgeschichte und von Testergebnissen integriert und einheitliche, Risiko-basierte Managementempfehlungen gibt. PMID:28265177
Sentinel-Lymphknoten-Biopsie des Melanoms mittels Indocyaningrün und "FOVIS"-System.
Göppner, Daniela; Nekwasil, Stephan; Jellestad, Anne; Sachse, Alexander; Schönborn, Karl-Heinz; Gollnick, Harald
2017-02-01
Der Nachweis metastatischer Infiltrate im Sentinel-Lymphkoten (SLN) gilt als wesentlicher prognostischer Faktor des Melanoms. Alternativ zur Farbstoffmethode mit Patentblau zum Goldstandard der SLN-Biopsie (SLNB) mittels Radiokolloid wird die fluoreszenzoptische Darstellung mit Hilfe von Indocyaningrün (ICG) und Nahinfrarot (NIR)-Kamerasystem kommuniziert. Im Vergleich zur konventionellen Methode wurde die Wertigkeit des ICG-/NIR-Verfahrens in Abhängigkeit vom Body-Mass-Index (BMI) des Patienten und der Konzentration von ICG bezüglich der Visualisierung des Lymphabstroms und des SLNs untersucht. An zehn Patienten wurde die SLNB mittels Technetium-99m, Patentblau und ICG durchgeführt. Die Fluoreszenz-Darstellung von Lymphbahnen und SLN erfolgte in Echtzeit mittels der NIR-Kameratechnik "FOVIS". Je nach erzielter Bildqualität wurde ICG in einer Dosis von 0,25 mg bis 2,5 mg intrakutan appliziert. Neun der zehn SLN wurden fluoreszenzoptisch identifiziert (90 %), alle zehn radioaktiv (100 %), nur acht (80 %) mittels ICG-Grünfärbung bzw. Patenblau-Markierung. Transdermal wurde ein SLN dargestellt (10 %). In Korrelation zum BMI waren höhere ICG-Mengen, bis zu 2,5 mg intrakutan absolut, in der Darstellung der Lymphbahnen von Vorteil. Die SLN-Fluoreszenzmarkierung mit dem ICG/NIR-Kamera-System "FOVIS" stellt eine sichere Alternative zur Farbstoffmethode mit Patentblau ergänzend zur Radiokolloidmethode mit Technetium-99m dar. Weitere Studien zur optimalen Dosierung von ICG und transdermalen Bildgebung in Relation zum BMI sind notwendig. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
FORS am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte
NASA Astrophysics Data System (ADS)
1998-09-01
Erstes wissenschaftliches Beobachtungsinstrument liefert eindrucksvolle Bilder Entsprechend dem straffen Zeitplan wird das ESO Very Large Teleskop Projekt (VLT-Projekt) auf dem Cerro Paranal in Nord-Chile verwirklicht: die volle Betriebsbereitschaft des ersten der vier 8,2m-Einzelteleskope wird Anfang des nächsten Jahres erreicht sein. Am 15. September 1998 wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erfolgreich, rechtzeitig und innerhalb des Kostenplans erreicht. Nur wenige Tage nach seiner Montage am ersten 8,2m-Einzelteleskop des VLT (UT1) konnte FORS1 ( FO cal R educer and S pectrograph) als erstes einer Gruppe leistungsfähiger und komplexer wissenschaftlicher Instrumente seine Beobachtungstätigkeit beginnen. Von Anfang an konnte es eine Reihe exzellenter astronomischer Bilder aufnehmen. Dieses bedeutende Ereignis eröffnet eine Fülle neuer Möglichkeiten für die europäische Astronomie. FORS - ein Höhepunkt an Komplexität FORS1 und das zukünftige Zwillingsinstrument (FORS2) sind das Ergebnis einer der eingehendsten und fortschrittlichsten technologischen Studien, die je für ein Instrument der bodengebundenen Astronomie durchgeführt wurden. Dieses einzigartige Instrument ist nun im Cassegrain-Fokus installiert und verschwindet beinahe, trotz seiner Dimensionen von 3 x 1.5m (Gewicht 2.3t), unterhalb des riesigen 53 m 2 großen Zerodurspiegels. Um die große Spiegelfläche und die hervorragende Bildqualität von UT1 optimal auszunützen, wurde FORS speziell so konstruiert, daß es die lichtschwächsten und entferntesten Objekte im Weltall untersuchen kann. Bald wird dieses komplexe VLT-Instrument den europäischen Astronomen erlauben, die derzeitigen Beobachtungshorizonte entscheidend zu erweitern. Die beiden FORS-Instrumente sind Vielzweck-Beobachtungsinstrumente, die in mehreren unterschiedlichen Beobachtungsarten eingesetzt werden können. Beispielsweise können Bilder mit zwei verschiedenen Abbildungsmaßstäben (Vergrößerungen) sowie Spektren mit unterschiedlicher spektraler Auflösung von einzelnen oder mehreren Objekten aufgenommen werden. Dabei erlaubt der schnelle Wechsel zwischen den unterschiedlichen Beobachtungsarten z.B. zunächst die Aufnahme und direkt anschließend die Spektroskopie weit entfernter Galaxien. Damit kann dann u.a. die stellare Zusammensetzung und die Entfernung bestimmt werden. Als eines der leistungsfähigsten astronomischen Instrumente seiner Art wird FORS1 ein wahres Arbeitspferd für die Untersuchung des fernen Universums darstellen. Der Bau von FORS Das FORS-Projekt wird unter ESO-Kontrakt von einem Konsortium dreier deutscher astronomischer Institute durchgeführt, der Landessternwarte Heidelberg und den Universitäts-Sternwarten von Göttingen and München. Bis zur Beendigung des Projekts werden die beteiligten Institute Arbeit im Umfang von ca. 180 Mann-Jahren eingebracht haben. Bei der Landessternwarte Heidelberg lag die Leitung des Projekts. Hier wurde außerdem das gesamte optische System konstruiert, die Beschaffung der Komponenten der abbildenden Optik und der Zusatzoptiken für Spektroskopie und Polarimetrie durchgeführt und die spezielle Computersoftware geschrieben, mit der die von FORS gelieferten Daten verarbeitet und ausgewertet werden. Darüber hinaus wurde in der Werkstatt der Sternwarte ein Teleskopsimulator gebaut, mit dem alle wesentlichen Funktionen von FORS in Europa getestet werden konnten, bevor das Instrument zum Paranal (Chile) transportiert wurde. An der Universitäts-Sternwarte Göttingen wurden Konstruktion, Herstellung und Zusammenbau der gesamten Mechanik von FORS durchgeführt. Der größte Teil der Präzisionsteile, insbesondere der Multispalteinheit, wurde in der feinmechanischen Werkstatt der Sternwarte hergestellt. Die Beschaffung der großen Instrumentengehäuse und Flansche, die Computeranalysen für mechanische und thermische Stabilität des empfindlichen Spektrographen und die Herstellung der speziellen Werkzeuge für Handhabung, Wartung und Justierung lag ebenso in der Verantwortung dieser Sternwarte wie die Tests der zahlreichen opto- und elektromechanischen Funktionen. Die Universitäts-Sternwarte München war verantwortlich für das Projektmanagement, Integration und Test des gesamten Instruments im Labor, für Planung und Einbau aller Elektronik und Elektromechanik, sowie für Entwicklung und Test der gesamten Software, die FORS in allen Teilen vollständig per Computer steuert (z.B. Filter- und Grismräder, Verschlüsse, Spalteinheit für die Vielspaltspektroskopie, Masken, alle optischen Komponenten, Elektromotoren, Encoder usw.). Zusätzlich wurde Computersoftware geschrieben, mit der die komplexen astronomischen Beobachtungen mit FORS vorbereitet werden und das Verhalten des Instruments durch eine ständige Kontrolle der gesammelten wissenschaftlichen Daten überwacht wird. Als Gegenleistung für den Bau von FORS erhalten die Astronomen der drei beteiligten Institute des FORS-Konsortiums eine gewisse Anzahl von Nächten an "garantierter Beobachtungszeit" am VLT. In dieser Beobachtungszeit werden verschiedene Forschungsprojekte durchgeführt, deren Themen unter anderem von kleinen Körpern im äußeren Sonnensystem über Untersuchungen von Sternen im Endstadium und den von ihnen abgestoßenen Gaswolken bis zur Erforschung ferner Galaxien und Quasare reichen, die Aufschluß über die frühen Zeiten unseres Universums geben. Erste Tests von FORS1 am VLT-UT1: ein großartiger Erfolg Nach sorgfältiger Vorbereitung hat das FORS-Konsortium nun mit der Inbetriebnahme ("Commissioning") des Instruments begonnen. Dazu gehören ein eingehender Nachweis der spezifizierten Leistungsfähigkeit am Teleskop, die Überprüfung der korrekten Funktionsweise unter Softwaresteuerung vom Kontrollraum auf Paranal, und am Ende dieses Prozesses eine Demonstration, daß das Instrument seinen angestrebten wissenschaftlichen Zweck erfüllt. Während der Durchführung dieser Tests gelangen dem Commissioning-Team auf Paranal eine Reihe von Aufnahmen verschiedener astronomischer Objekte, von denen einige hier wiedergegeben sind. Sie wurden alle mit FORS in der Standardauflösung gewonnen (Bildfeldgröße 6.8 x 6.8 Bogenminuten, Pixelgröße 0.20 Bogensekunden) und zeigen einige der eindrucksvollen Möglichkeiten, die das neue Instrument bietet. Spiralgalaxie NGC 1288 ESO PR Photo 37a/98 ESO PR Photo 37a/98 [Preview - JPEG: 800 x 908 pix - 224k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3406 pix - 1.5Mb] Farbaufnahme der Spiralgalaxie NGC 1288, aufgenommen in der ersten Beobachtungsnacht von FORS ("Nacht des ersten Lichts"). Das erste Photo zeigt eine Dreifarbenaufnahme der schönen Spiralgalaxie NGC 1288 im südlichen Sternbild Fornax. PR Photo 37a/98 umfaßt das gesamte Feld, das mit der 2048 x 2048 Pixel großen CCD-Kamera abgebildet wurde. Es wurde aus drei CCD-Aufnahmen zusammengesetzt, die bei gutem Seeing in verschiedenen Farben in der "Nacht des ersten Lichts" (15. September 1998) aufgenommen wurden. Diese Galaxie mit einem Durchmesser von rund 200000 Lichtjahren ist etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernt, ihre Fluchtgeschwindigkeit beträgt 4500 km/sec. Technische Informationen : Photo 37a/98 ist ein Komposit von drei Aufnahmen in den drei Filtern B (420nm, 6 Minuten belichtet), V (530nm, 3 Minuten) und I (800nm, 3 Minuten) während einer Periode mit 0.7 Bogensekunden Seeing. Das gezeigte Feld ist 6.8 x 6.8 Bogenminuten groß. Norden ist links, Osten unten. Entfernter Galaxienhaufen ESO PR Photo 37b/98 ESO PR Photo 37b/98 [Preview - JPEG: 657 x 800 pix - 248k] [High-Res - JPEG: 2465 x 3000 pix - 1.9Mb] Ein ungewöhnlicher Galaxienhaufen in der Umgebung des Quasars PB5763 . ESO PR Photo 37c/98 ESO PR Photo 37c/98 [Preview - JPEG: 670 x 800 pix - 272k] [High-Res - JPEG: 2512 x 3000 pix - 1.9Mb] Vergrößerung von PR Photo 37b/98; sie zeigt mehr Einzelheiten des ungewöhnlichen Galaxienhaufens. Die nächsten Photos wurden von einer 5-minütigen Aufnahme im Nahen Infrarot reproduziert, die ebenfalls in der "Nacht des ersten Lichts" von FORS1 (15. September 1998) gewonnen wurde. PR Photo 37b/98 zeigt einen Himmelsausschnitt in der Nähe des Quasars PB5763, in dem auch ein ungewöhnlicher, sehr weit entfernter Haufen von Galaxien zu sehen ist. Er besteht aus einer großen Zahl lichtschwacher Galaxien, die bisher noch nicht eingehend untersucht wurden. Dieser Haufen ist ein gutes Beispiel für die Art von Objekten, auf die viel Beobachtungszeit mit FORS verwendet werden wird, sobald der reguläre Beobachtungsbetrieb begonnen hat. Eine Vergrößerung des gleichen Feldes ist in PR Photo 37c/98 wiedergegeben. Sie zeigt die einzelnen Mitglieder dieses Galaxienhaufens im Detail. Man beachte besonders die interessante spindelförmige Galaxie, die anscheinend einen äquatorialen Ring aufweist. Neben einer schönen Spiralgalaxie sind auch noch viele weitere lichtschwache Galaxien zu erkennen. Sie sind entweder Zwerggalaxien und Mitglieder des Haufens oder befinden sich sehr viel weiter entfernt im Hintergrund des Haufens. Technische Informationen : PR Photos 37b/98 (als Negativ reproduziert) und 37c/98 (Positiv) stammen von einer Aufnahme, die bei 0.8 Bogensekunden Seeing durch ein I-Filter (nahes Infrarot, 800nm) gewonnen wurde. Die Belichtungszeit betrug 5 Minuten, und es wurde eine Flatfield-Korrektur durchgeführt. Das gezeigte Feld ist 6.8 x 6.8 Bogenminuten bzw. 2.5 x 2.3 Bogenminuten groß. Norden ist links oben, Osten links unten. Spiralgalaxie NGC 1232 ESO PR Photo 37d/98 ESO PR Photo 37d/98 [Preview - JPEG: 800 x 912 pix - 760k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3420 pix - 5.7Mb] Ein Farbbild der Spiralgalaxie NGC 1232, aufgenommen am 21. September 1998. ESO PR Photo 37e/98 ESO PR Photo 37e/98 [Preview - JPEG: 800 x 961 pix - 480k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3602 pix - 3.5Mb] Vergrößerung des Zentrums von PR Photo 37d/98. Dieses spektakuläre Bild der großen Spiralgalaxie NGC 1232 (Photo 37d/98) wurde am 21. September 1998 unter guten Beobachtungsbedingungen erhalten. Es wurde aus drei Einzelaufnahmen im ultravioletten, blauen und roten Licht zusammengesetzt. Die Farben der verschiedenen Regionen sind deutlich sichtbar: Das Zentralgebiet enthält ältere, rötlich leuchtende Sterne (Photo 37e/98), während die Spiralarme von jungen, bläulichen Sternen und roten Sternentstehungsgebieten bevölkert sind. Man beachte die gestörte Begleitgalaxie am linken Rand (Photo 37d/98), die wie der griechische Buchstabe "Theta" aussieht. NGC 1232 liegt 20 Grad südlich des Himmelsäquators im Sternbild Eridanus. Obwohl die Entfernung dieser Galaxie ungefähr 100 Millionen Lichtjahre beträgt, kann man auf Grund der exzellenten Bildqualität einen unglaublichen Reichtum an Details erkennen. Bei dieser Entfernung entspricht die Kantenlänge des Bildfeldes etwa 200000 Lichtjahren oder etwa der doppelten Größe unserer Milchstraße. Technische Informationen : Photos 37d/98 und 37e/98 sind ein Komposit von drei Aufnahmen in den drei Filtern U (360nm, 10 Minuten belichtet), B (420nm, 6 Minuten) und R (600nm, 2 Minuten 30 Sekunden) während einer Periode mit 0.7 Bogensekunden Seeing. Das gezeigte Feld ist 6.8 x 6.8 Bogenminuten bzw. 1.6 x 1.8 Bogenminuten groß. Norden ist oben, Osten links. Note: [1] Diese Pressemitteilung wird gemeinsam (auf Englisch und Deutsch) von der Europäischen Südsternwarte, der Landessternwarte Heidelberg und den Universitäts-Sternwarten Göttingen und München herausgegeben. An English Version of this Press Release is also available. Zugang zu ESO Presseinformationen ESO Presseinformationen werden im World Wide Web zur Verfügung gestellt (URL: http://www.eso.org/outreach/press-rel/). ESO Pressephotos dürfen veröffentlicht werden, wenn die Europäische Südsternwarte als Urheber genannt wird.
Implantate in der Augenheilkunde
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dresp, Joachim H.
Im Bereich der Augenheilkunde findet sich die weltweit am häufigsten ausgeführte chirurgische Massnahme, die operative Behandlung des Grauen Stars: die Katarakt. Bei der Katarakt handelt es sich um eine Eintrübung der natürlichen Augenlinse, die sich je nach Stadium der Erkrankung leicht opak, über milchig bis zu bräunlich präsentiert. Mit dieser Zunahme der Undurchlässigkeit für das sichtbare Licht geht eine Abnahme des Sehvermögens einher, die bis zur totalen Erblindung führen kann. Bedingt durch die sehr eingeschränkten chirurgischen Möglichkeiten in den Ländern der Dritten Welt ist die Katarakt die Erblindungsursache Nummer 1 in der Welt. Ganz im Gegensatz hierzu ist in den industrialisierten Ländern Europas, Amerikas und Asiens die Katarakt-OP die sicherste chirurgische Intervention. In der Augenheilkunde werden Implantate aller drei Aggregatszustände verwendet.
Hoffmann, Julia; Wölfle, Ute; Schempp, Christoph M; Casetti, Federica
2016-09-01
Das Rhizom von Potentilla officinalis (PO) ist reich an Gerbstoffen und wird traditionell zur äußerlichen Behandlung von Entzündungen der Haut und der Schleimhäute verwendet. Ziel der vorliegenden Arbeit war die Bestätigung der antiinflammatorischen Eigenschaften von PO mittels eines UV-Erythem-Tests und einer klinischen Anwendungsstudie bei atopischer Haut. Die antiinflammatorische Wirkung eines PO-Extrakts (standardisiert auf 2 % Trockensubstanz) wurde in einer prospektiven, randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie mit 40 gesunden Erwachsenen im UV-Erythem-Test im Vergleich zu 1 % Hydrocortisonacetat untersucht. Im Rahmen einer prospektiven nicht kontrollierten Studie wurde die Wirkung und Verträglichkeit der 2 % PO-Creme an zwölf Erwachsenen und zwölf Kindern mit atopischer Haut nach Anwendung über zwei Wochen in einem definierten Testareal anhand eines Teil-SCORAD untersucht. Zusätzlich wurde die Beeinflussung der Hautrötung im Testareal photometrisch gemessen. Im UV-Erythem-Test zeigte die PO-Creme eine signifikante Reduktion des Erythemindex im Vergleich zum Vehikel. Die antiinflammatorische Wirkung des Verums entsprach der der 1 % Hydrocortisonacetat-Creme. Die klinische Studie bei Atopikern zeigte eine signifikante Abnahme des Teil-SCORAD und des Erythems im Testareal. Es wurden keine Unverträglichkeitsreaktionen beobachtet. PO als 2%ige Zubereitung besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und ist wirksam und gut verträglich auf atopischer Haut. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ha, Suk-Woo
Der Einsatz von Implantaten zielt auf die Unterstützung oder den Ersatz von Zelloder Gewebefunktionen im menschlichen Körper. Die Werkstoffauswahl für diese Implantate hängt dabei von der Art und der Funktion des zu ersetzenden Gewebes ab. Die Anforderungen an den Implantatwerkstoff bezüglich Eigenschaften und Struktur können je nach Implantationsort und Funktionalität ganz unterschiedlich sein. Implantate, die im Knochengewebe Funktionen der Lasteinleitung und -überleitung ausüben, sind hohen mechanischen Anforderungen (optimale Bauteilsteifigkeit, Dauerfestigkeit) unterworfen, während bei Blutgefässimplantaten die Werkstoffoberfläche, primär in ihrer chemischen Zusammensetzung derart gestaltet sein muss, dass eine minimale Thrombogenität resultiert. Für den Erfolg des Implantatwerkstoffes oder -bauteils sind folgende drei Faktoren relevant: (a) Biokompatibilität, (b) Gesundheitszustand des Patienten und (c) Verlauf der Operation und der nachfolgenden Therapie. Bei Vorliegen einer Erkrankung, wie z. B. die allergische Sensibilisierung gegenüber Metallionen (Nickelallergie) oder Osteoporose im Fall der Verankerung von Hüftprothesen, ist der Implantatwerkstoff höheren Anforderungen bezüglich der Biokompatibilität unterworfen als bei organisch gesunden Patienten.
Noise-induced transitions and resonant effects in nonlinear systems
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Zaikin, Alexei
2003-02-01
Our every-day experience is connected with different acoustical noise or music. Usually noise plays the role of nuisance in any communication and destroys any order in a system. Similar optical effects are known: strong snowing or raining decreases quality of a vision. In contrast to these situations noisy stimuli can also play a positive constructive role, e.g. a driver can be more concentrated in a presence of quiet music. Transmission processes in neural systems are of especial interest from this point of view: excitation or information will be transmitted only in the case if a signal overcomes a threshold. Dr. Alexei Zaikin from the Potsdam University studies noise-induced phenomena in nonlinear systems from a theoretical point of view. Especially he is interested in the processes, in which noise influences the behaviour of a system twice: if the intensity of noise is over a threshold, it induces some regular structure that will be synchronized with the behaviour of neighbour elements. To obtain such a system with a threshold one needs one more noise source. Dr. Zaikin has analyzed further examples of such doubly stochastic effects and developed a concept of these new phenomena. These theoretical findings are important, because such processes can play a crucial role in neurophysics, technical communication devices and living sciences. Unsere alltägliche Erfahrung ist mit verschiedenen akustischen Einfluessen wie Lärm, aber auch Musik verbunden. Jeder weiss, wie Lärm stören kann und Kommunikation behindert oder gar unterbindet. Ähnliche optische Effekte sind bekannt: starkes Schneetreiben oder Regengüsse verschlechtern die Sicht und lassen uns Umrisse nur noch schemenhaft erkennen. Jedoch koennen ähnliche Stimuli auch sehr positive Auswirkungen haben: Autofahrer fahren bei leiser Musik konzentrierter -- die Behauptung von Schulkindern, nur bei dröhnenden Bässen die Mathehausaufgaben richtig rechnen zu können, ist allerdings nicht wissenschaftlich erwiesen. Außerordentlich interessant aus dieser Sicht sind auch Reizleitungsprozesse: Reize werden nur weitergleitet, wenn die strukturlosen Signale der Neuronen mit ausreichend starker Intensität erfolgen, also ein Schwellwert überschritten ist. Der Physiker Dr. Alexei Zaikin von der Universität Potsdam beschäftigt sich mit sogenannten rauschinduzierten Phänomenen aus theorischer Sicht. Sein Forschungsgebiet sind Prozesse, bei denen Rauschen mehrfach das Systemverhalten beeinflusst: ist es ausreichend gross, d.h. größer als ein kritischer Wert, wird eine reguläre Struktur gebildet, die durch das immernoch vorhandene Rauschen mit der Struktur des Nachbarsystems synchronisiert. Um ein solches System mit kritischem Wert zu erhalten, bedarf es einer weiteren Rauschquelle. Herr Zaikin analysierte noch weitere Beispiele solcher doppelt stochastischen Effekte. Die Ausarbeitung derartiger theoretischer Grundlagen ist wichtig, da diese Prozesse in der Neurophysik, in technischen Kommunikationssystemen und in den Lebenswissenschaften eine Rolle spielen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heintze, Joachim
In diesem Kapitel werden wir uns vornehmlich mit zwei Vorgängen befassen, ohne die das Erreichen des thermischen Gleichgewichts und die Veränderung des thermischen Zustands eines Systems unmöglich wäre: Wärmeleitung und Diffusion. Bei der Wärmeleitung wird die kinetische Energie der Teilchen durch Stöße auf die Nachbarn übertragen: Es handelt sich um den Transport von Wärmeenergie. Unter Diffusion versteht man den Transport von Molekülen aufgrund ihrer Wärmebewegung. Sie tritt in Erscheinung, wenn in einem System verschiedene Arten von Molekülen vorhanden und ungleichmäßig verteilt sind.
Produktionslogistik mit ERP-Systemen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bauer, Jürgen
Im Folgenden werden die Teilprozesse der Produktionslogistik bei Eigenfertigung unter Einsatz des ERP-Systems SAP R/3 beschrieben. Dabei wird die häufigste Fertigungsart, die kundenanonyme Losfertigung, zugrundegelegt.
Implantate und Verfahren in der Augenheilkunde
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Neuhann, Tobias H.
Das in der Medizin mit am häufigsten verwendete Implantat weltweit ist die Intraokulare Linse (IOL). Die Gründe hierfür sind vielschichtig: einmal haben die Operationstechniken in den letzten 30 Jahren eine wesentliche Steigerung an Gleichmäßigkeit, Erfolg und Effizienz erfahren, zum anderen verursachen die gestiegenen Anforderungen des Alltags in den Industrienationen und im Berufsleben den höheren Anspruch an das Sehvermögen. Ist die menschliche Linse Ursache für schlechtes Sehvermögen, besteht meist eine Trübung des Linsenproteins. Diese Trübung nennt wird Volksmund Grauer Star genannt, wissenschaftlich die Katarakt (cataracta). Es gibt unterschiedliche Formen wie angeborene (congenita) oder erworbene, traumatische, krankheitsoder altersbedingte Formen [45]. Wird die eingetrübte Linse nun mittels moderner Operationsverfahren entfernt, muss für Ersatz dieses lichtbrechenden Mediums gesorgt werden [2].
Gesammelte Werke / Collected Works
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schwarzschild, Karl; Voigt, Hans-Heinrich
Der bekannte Astronom Karl Schwarzschild (1873-1916) gilt als der Begründer der Astrophysik und als hervorragender Forscher mit einer erstaunlichen Bandbreite seiner Interessen. Arbeiten zur Himmelsmechanik, Elektrodynamik und Relativitätstheorie weisen ihn als vorzüglichen Mathematiker und Physiker auf der Höhe seiner Zeit aus. Untersuchungen zur Photographischen Photometrie, Optik und Spektroskopie zeigen den versierten Beobachter, der sein Meßinstrumentarium beherrscht, und schließlich arbeitete Schwarzschild als Astrophysiker an Sternatmosphären, Kometen, Struktur und Dynamik von Sternsystemen. Die in seinem kurzen Leben entstandene Fülle an wissenschaftlichen Arbeiten ist in drei Bänden der Gesamtausgabe gesammelt, ergänzt durch biographisches Material, Annotationen von Fachleuten und einen Essay des Nobelpreisträgers S. Chandrasekhar. The well-known astronomer Karl Schwarzschild (1873-1916) is regarded as the founder of astrophysics and as an exceptionally talented researcher whose interests spanned a remarkably broad spectrum. His work on celestial mechanics, electrodynamics, and relativity theory demonstrates his great abilities as a mathematician and physicist who significantly influenced the science of his times. His investigations of photographic photometry, optics, and spectroscopy display his strengths as an observer who knew his instruments. But above all Schwarzschild pursued questions of astrophysics, addressing in particular stellar atmospheres, comets, and the structure and dynamics of stellar systems. The host of scientific works that he authored in his short life is now collected in the form of this three-volume complete works; it is supplemented by biographical material, notes from some of todays experts, and an essay by the Nobel Laureate S. Chandrasekhar.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fischer, Joachim
Zunächst kurz vorweg zu den Formeln im Titel: "exzentrische Positionalität“ ist der Kategorienvorschlag der Philosophischen Anthropologie (genauer: von Helmuth Plessner) für den Menschen, für seine "Sonderstellung“ unter den Lebewesen - ich werde diesen Begriff erläutern. So viel kann man sagen: Der Terminus ist nicht schwieriger als "Transzendentalität“ oder das "Apriori“ oder "Autopoiesis“, also Begriffe, mit deren Orientierungswert in der intellektuellen Öffentlichkeit bereits gespielt wird, bietet aber möglicherweise mehr Erschließungskraft als die Kunstbegriffe z. B. von Kant, Maturana oder Luhmann. Und "tanzendes Tier“ ist ein glücklicher Anschauungsbegriff, eine Art Übersetzung für "exzentrische Positionalität“ - also ein "verrücktes“ Lebewesen, eine Verrückung im evolutionären Leben, die dieses Lebewesen von Natur aus zu einer bestimmten Art von Lebensführung, nämlich Kultur nötigt. Die Absicht des Beitrages ist es, die Philosophische Anthropologie als eine spezifische Theorietechnik zu präsentieren, um einen adäquaten Begriff des Menschen zu erreichen, und zwar eine Theoriestrategie angesichts des cartesianischen Dualismus - also des Dualismus zwischen Naturalismus und Kulturalismus.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Lacalli, Christina; Jähne, Marion; Wesarg, Stefan
In diesem Beitrag stellen wir neue, automatisierte Verfahren zur Visualisierung der Koronararterien einerseits und für eine direkte Vergleichbarkeit mit konventionellen Angiogrammen andererseits vor. Unser Ansatz umfasst Methoden für die automatische Extraktion des Herzens aus kontrastverstärkten CT-Daten, sowie für die Maskierung grosser kontrastmittelgefüllter Kavitäten des Herzens, um die Sichtbarkeit der Koronararterien bei der Darstellung mittels Volumenrendering zu verbessern. Zum direkten Vergleich mit konventionellen Angiographien wurde ein Verfahren zur automatischen Generierung von Projektionsansichten aus den CT-Daten entwickelt.
Netz ohne doppelten Boden: Internet-Sicherheit
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fichtner, Johann
2002-07-01
Die Sicherheitslücken des heutigen Internets haben zwei Ursachen: sein ursprüngliches Design für rein militärische Zwecke sowie die gefährliche Sorglosigkeit der Entwickler und Betreiber von Internet-Komponenten. Dabei kann ein kleiner Kreis von Experten Angriffe auf die eigentlichen Netzknoten ausführen. Typische Hacker-Angriffe kommen von Endsystemen des Internets und richten sich auch gegen Endsysteme wie Firmen-Intranets oder einzelne PCs. Dagegen gibt es eine Reihe von Schutzmöglichkeiten. Es ist jedoch keine einfache Lösung zur Erhöhung der Internet-Sicherheit in Sicht.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Elsässer, Hans
Die Aktivität von Galaxien ist eine relativ seltene und offenbar kurzlebige Erscheinung, die sich vor allem durch eine verstärkte Abstrahlung, oft über das ganze Spektrum hinweg, vom Röntgen- bis zum Radiobereich, bemerkbar macht. Dabei wird auf neue Befunde an Infrarotgalaxien eingegangen, die dafür sprechen, daß die gravitative Wechselwirkung zwischen Galaxien eine wesentliche Rolle spielt. Das Buch ist eine zusammenfassende Darstellung des heutigen Kenntnisstandes über "Aktive Galaxien", ein Thema, das gegenwärtig im Zentrum des astronomischen Interesses und der aktuellen Forschung steht. Nach einem Überblick über die seit längerem bekannten Phänomene und die Probleme ihrer Deutung wird auf neue, am Max-Planck-Institut für Astronomie mit den Teleskopen der Calar Alto Sternwarte (Südspanien) gewonnene, Ergebnisse eingegangen.
Campus Single Sign-On und hochschulübergreifendes Identity Management
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Hommel, Wolfgang
Das im Rahmen von IntegraTUM für die TUM geschaffene Identity & Access Management System setzt das Paradigma unified login um, d. h. ein Benutzer kann alle für ihn relevanten Dienste innerhalb der Hochschule mit derselben Loginname-/Passwortkombination nutzen. Dieser Artikel zeigt, wie auf Basis der Software Shibboleth und der deutschlandweiten Hochschulföderation DFN-AAI als weitere Mehrwerte das campusweite web single sign-on und die nahtlose Nutzung zahlreicher externer Web-Anwendungen erreicht werden. Als Beispiel für die Abläufe bei der Erschließung neuer Dienste für die hochschulübergreifende Nutzung wird die Anbindung von Learning Management Systemen auf Basis des DFN-AAI E-Learning-Profils diskutiert. Den umfassenden Vorteilen werden schließlich die aktuellen technischen Grenzen bei der Umsetzung des hochschulübergreifenden Identity Management gegenübergestellt.
Zeitlicher Verlauf der avaskulären Nekrose des Hüftkopfes bei Patienten mit Pemphigus vulgaris.
Balighi, Kamran; Daneshpazhooh, Maryam; Aghazadeh, Nessa; Saeidi, Vahide; Shahpouri, Farzam; Hejazi, Pardis; Chams-Davatchi, Cheyda
2016-10-01
Pemphigus vulgaris (PV) wird in der Regel mit systemischen Corticosteroiden und Immunsuppressiva behandelt. Avaskuläre Nekrose (AVN) des Hüftkopfes ist eine gut bekannte schwerere Komplikation einer Corticosteroid-Therapie. Die Charakteristika dieser schweren Komplikation bei PV sind nach wie vor unbekannt. Nicht kontrollierte, retrospektive Untersuchung aller PV-bedingten AVN-Fälle, die in einer iranischen Klinik für bullöse Autoimmunerkrankungen zwischen 1985 und 2013 diagnostiziert wurden. Anhand der Krankenakten von 2321 untersuchten PV-Patienten wurden 45 Fälle (1,93 %) von femoraler AVN identifiziert. Dreißig davon waren Männer. Das mittlere Alter bei der Diagnose der AVN betrug 47,4 ± 14,2 Jahre. Der mittlere Zeitraum zwischen der Diagnose des PV und dem Einsetzen der AVN lag bei 25,3 ± 18,3 Monaten. Mit Ausnahme von acht Fällen (17,8 %) setzte die AVN bei der Mehrheit der Patienten innerhalb von drei Jahren nach Diagnose des PV ein. Die mittlere kumulative Dosis von Prednisolon bei Patienten mit AVN betrug 13.115,8 ± 7041,1 mg. Zwischen der Prednisolon-Gesamtdosis und dem Zeitraum bis zum Einsetzen der AVN bestand eine starke Korrelation (p = 0,001). Bei Patienten mit Alendronateinnahme in der Vorgeschichte war dieser Zeitraum signifikant kürzer (p = 0,01). Die AVN ist eine schwere Komplikation einer Corticosteroid-Behandlung bei Patienten mit PV. Sie wird bei 2 % der Patienten beobachtet und tritt vor allem in den ersten drei Behandlungsjahren auf. Bei Patienten, die höhere Dosen von Prednisolon erhalten, setzt die AVN tendenziell früher ein. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Surek, Dominik
Windturbinenanlagen nutzen die kinetische Energie des Windes bei Geschwindigkeiten von c=4 m/s bis 25 m/s in Nabenhöhe des Windrades zur Stromerzeugung. Die oben genannten Windgeschwindigkeiten liegen im Grenzschichtbereich der ebenen Strömung (Abb. 67.1), die bei Höhen von h=100 m bis 1000 m liegen und in Großstädten mit Skylines bis 2000 m. Die größten Windturbinentürme erreichen gegenwärtig Nabenhöhen von h=160 m und Windraddurchmesser von d=130 m, d. h. mit Flügellängen von L=65 m. Die Windturbinen werden vorrangig mit 3 Schaufeln ausgeführt. Windturbinen mit einer und zwei Schaufeln waren Versuchsgeräte. Die Drehzahl von Windturbinen für Leistungen von P_{T}=2 MW betragen n=12 bis 20 min{}^{-1}. Das Windrad entzieht dem Wind mit der Anströmgeschwindigkeit c 1 nach Betz die Geschwindigkeitsdifferenz c2=(2/3) c1. Der Rest der Windgeschwindigkeit wird für die Abströmung des Windes im Leebereich c3=c1/3 benötigt. Durch den Entzug der Geschwindigkeit im Laufrad bläht sich der Abströmdurchmesser auf d3> d1 auf, der bei der Installation von Windturbinen zu beachten ist (Abb. 67.2) [Gasch und Twele(2013)]. Um die Windturbinen bei starkem Wind von c {}1> 25 m/s zu schützen, werden die Laufschaufeln durch Pitch- oder Stall-Anlagen aus dem Wind gedreht, so dass die Strömung an den Schaufeln abreißt und das Windrad in die Ruhestellung gelangt. Bei der Windgeschwindigkeit c1=25 m/s bis 34 m/s wird der Windrotor abgeschaltet. Die zulässige Maximalgeschwindigkeit liegt aus Festigkeitsgründen etwa bei . Die aktive Blattverdrehung (Pitchregelung) stellt eine Blattwinkelregelung dar, wobei die Profilnase in die Anströmung gedreht wird. Sie benötigen für die Drehzahlreduzierung keine mechanische Bremse.
Schönheit und andere Provokationen - Eine neue evolutionsbiologische Theorie der Kunst
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Junker, Thomas
Die Evolution hat viele spektakuläre Phänomene hervorgebracht - von der Eleganz des Vogelflugs über die gigantischen Körper der Dinosaurier und die farbenprächtige Vielfalt der Korallenriffe bis hin zu ihrem jüngsten Geniestreich - der menschlichen Kunst. Die schönen Künste - Malerei, Bildhauerei und Architektur, Theater, Tanz, Oper und Filmkunst, Musik und Literatur - Produkte der Evolution? Diese Vorstellung mutet vielen Menschen fremd an, aber wie könnte es anders sein? Denn wenn Charles Darwin recht hat, dann sind nicht nur die körperlichen Merkmale der Menschen als Antworten auf die Erfordernisse des Lebens entstanden, sondern auch ihre geistigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Im Jahr 1859 hatte er auf den letzten Seiten seines berühmten Buches über die Entstehung der Arten eine kühne Prophezeiung gemacht: Durch die Evolutionstheorie werde es "zu einer bemerkenswerten Revolution in der Naturwissenschaft kommen […]. Die Psychologie wird auf die neue Grundlage gestellt, dass jede geistige Kraft und Fähigkeit notwendigerweise durch graduelle Übergänge erworben wird“ (Darwin 1859, S. 484, 488; Junker 2008).
Reich-Schupke, Stefanie; Schmeller, Wilfried; Brauer, Wolfgang Justus; Cornely, Manuel E; Faerber, Gabriele; Ludwig, Malte; Lulay, Gerd; Miller, Anya; Rapprich, Stefan; Richter, Dirk Frank; Schacht, Vivien; Schrader, Klaus; Stücker, Markus; Ure, Christian
2017-07-01
Die vorliegende überarbeitete Leitlinie zum Lipödem wurde unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) erstellt und finanziert. Die Inhalte beruhen auf einer systematischen Literaturrecherche und dem Konsens von acht medizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbänden. Die Leitlinie beinhaltet Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie des Lipödems. Die Diagnose ist dabei auf der Basis von Anamnese und klinischem Befund zu stellen. Charakteristisch ist eine umschriebene, symmetrisch lokalisierte Vermehrung des Unterhautfettgewebes an den Extremitäten mit deutlicher Disproportion zum Stamm. Zusätzlich finden sich Ödeme, Hämatomneigung und eine gesteigerte Schmerzhaftigkeit der betroffenen Körperabschnitte. Weitere apparative Untersuchungen sind bisher besonderen Fragestellungen vorbehalten. Die Erkrankung ist chronisch progredient mit individuell unterschiedlichem und nicht vorhersehbarem Verlauf. Die Therapie besteht aus vier Säulen, die individuell kombiniert und an das aktuelle Beschwerdebild angepasst werden sollten: komplexe physikalische Entstauungstherapie (manuelle Lymphdrainage, Kompressionstherapie, Bewegungstherapie, Hautpflege), Liposuktion und plastisch-chirurgische Interventionen, Ernährung und körperliche Aktivität sowie ggf. additive Psychotherapie. Operative Maßnahmen sind insbesondere dann angezeigt, wenn trotz konsequent durchgeführter konservativer Therapie noch Beschwerden bestehen bzw. eine Progredienz des Befundes und/oder der Beschwerden auftritt. Eine begleitend zum Lipödem bestehende morbide Adipositas sollte vor einer Liposuktion therapeutisch angegangen werden. © 2017 The Authors | Journal compilation © Blackwell Verlag GmbH, Berlin.
Werner-Syndrom. Eine prototypische Form der segmentalen Progerie
Lessel, D.; Oshima, J.; Kubisch, C.
2013-01-01
Das Werner-Syndrom ist eine segmental progeroide Erkrankung mit Beginn in der Adoleszenz oder im frühen Erwachsenenalter. Typische Symptome, die zum vorgealterten Phänotyp beitragen, sind ein post-pubertär auftretender Kleinwuchs, Katarakte, eine vorzeitige Ergrauung/Ausdünnung des Haupthaars, sklerodermieähnliche Hautveränderungen und eine regionale Atrophie des subkutanen Fettgewebes. Darüber hinaus kommt es früh und gehäuft zu „Alterserkrankungen“ wie z. B. einem Diabetes mellitus Typ 2, einer Osteoporose, einer Atherosklerose sowie verschiedenen malignen Tumoren. Das Werner-Syndrom wird autosomal- rezessiv vererbt und ist durch Mutationen im Werner-Gen (WRN) bedingt. Es wurden bis heute mehr als 70 über das gesamte Gen verteilte Mutationen identifiziert, die typischerweise zu einem Verlust der Genfunktion führen. WRN kodiert für eine RecQ-Typ- Helikase, die u. a. an der DNA-Reparatur und der Aufrechterhaltung der DNA-Integrität beteiligt ist, was sich in einer erhöhten genetischen Instabilität in Patientenzellen wider-spiegelt. Trotz der relativen Seltenheit ist die Analyse des Werner-Syndroms von allgemeiner Bedeutung, um die Rolle der DNA-Stabilität und Integrität für das Altern sowie die Entwicklung altersassoziierter Erkrankungen besser zu verstehen. PMID:25309043
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Elsässer, Hans
Die Aktivität von Galaxien ist eine relativ seltene und offenbar kurzlebige Erscheinung, die sich vor allem durch eine verstärkte Abstrahlung, oft über das ganze Spektrum hinweg, vom Röntgen- bis zum Radiobereich, bemerkbar macht. Dabei wird auf neue Befunde an Infrarotgalaxien eingegangen, die dafür sprechen, daß die gravitative Wechselwirkung zwischen Galaxien eine wesentliche Rolle spielt. Das Buch ist eine zusammenfassende Darstellung des heutigen Kenntnisstandes über "Aktive Galaxien", ein Thema, das gegenwärtig im Zentrum des astronomischen Interesses und der aktuellen Forschung steht. Nach einem Überblick über die seit längerem bekannten Phänomene und die Probleme ihrer Deutung wird auf neue, am Max-Planck-Institut für Astronomie mit den Teleskopen der Calar Alto Sternwarte (Südspanien) gewonnene, Ergebnisse eingegangen.
Märtens, Diane; Range, Natasha; Günnewich, Nils; Gruber, Nicola; Schmidt, Stefan
Hintergrund: In dieser Anwendungsbeobachtung wird zum ersten Mal die Behandlung des Reizdarmsyndroms (RDS) mit einem homöopathisch-phytotherapeutischen Komplexpräparat beschrieben. Methodik: Ziel der 6-wöchigen Therapie mit dem Magen-Darm-Entoxin N® war die Reduzierung der RDS-Symptomatik sowie die Verbesserung der Lebensqualität. Zielkriterien waren die Veränderungen in der Irritable Bowel Syndrome - Severity Scoring System (IBS-SSS) und der Irritable Bowel Syndrome - Quality-of-Life Scale (IBS-QoL). Die Patient/innen (N = 41; Alter 44,0 ± 15,74 Jahre) wurden zu gleichen Teilen in einer Hausarztpraxis (N = 20) und einer Heilpraktikerpraxis (N = 21) rekrutiert. Ergebnisse: Der IBS-QoL-Score verringerte sich signifikant (prä: 35,9 ± 16,3; post: 20,1 ± 13,4; t = 8,504; p < 0,001). Die Effektstärke betrug 1,34 (Cohens d). Der IBS-SSS-Score verringerte sich ebenfalls signifikant (prä: 239,4 ± 83,4; post: 123,7 ± 80,9; t = 7,825; p < 0,001) mit einer Effektstärke von d = 1,24. Die Neben- und Wechselwirkungen waren minimal und signifikante Unterschiede zwischen beiden Praxen wurden nicht gefunden. Schlussfolgerungen: Magen-Darm-Entoxin N® ist eine sichere und sinnvolle Therapieoption bei der Behandlung des RDS. Allerdings sollten randomisierte kontrollierte Studien folgen, um die Spezifizität der Ergebnisse dieser Anwendungsbeobachtung zu stützen. © 2017 S. Karger GmbH, Freiburg.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Horn, Joachim
Betrachtet werde der Standardregelkreis gemäß Abb. 74.1. GS(s) bezeichnet die Übertragungsfunktion der Strecke, die bekannt sei. GR(s) bezeichnet die Übertragungsfunktion des Regelgliedes, dessen Struktur und Parameter so zu bestimmen sind, dass der geschlossene Regelkreis die gewünschten Eigenschaften besitzt. Zunächst sollen diese Forderungen an die Regelung dargestellt und die zu ihrer Erfüllung erforderlichen Bedingungen hergeleitet werden.
2004-07-06
Information Services Institut (3M HIS Institut) hat u.a. mit der Entwicklung eines Werkzeugs zur Pflege und Weiterentwicklung des deutschen DRG-Systems ftir... Pflege (Krankenhauspflege) a. die Kosten wachsen schneller als allgerneine Inflation b. praktisch stabile Krankenversicherungsentnahme c. es existieren 9...Krankenkassen d. die Pflege ist von der Krankenversicherung voll (theoretisch) vergUltet e. Missverhlitnis zwischen Versicherungsentnuhrne und
Darwin als Sehhilfe für die Psychologie - Evolutionspsychologie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schwab, Frank
Im Folgenden geht es um Einäugige, stereoskopisches Sehen, weite und enge Horizonte, Monokel und Sonnenbrillen. Der Beitrag versucht die Metapher des Sehens und der Sehhilfen anzuwenden, um so zu verdeutlichen, welchen Gewinn die herkömmliche Psychologie durch die Verwendung einer Darwin'schen Brille erlangen kann.
Ein Entscheidungsmodell zur Weitergabe persönlicher Daten im Internet
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Treiblmaier, Horst
In den vergangenen zwei Jahrzehnten wandelte sich das Internet von einer Spielwiese für technikbegeisterte Computerspezialisten zu einem vielseitig einsetzbaren weltweiten Netzwerk für Privatpersonen und Unternehmen. Maßgeblichen Anteil daran besaß die rasante Entwicklung des World Wide Web (WWW), das, durch die Möglichkeit multimediale Inhalte zu vermitteln, für einen großen Teil der Bevölkerung industrialisierter Länder zu einem wesentlichen Bestandteil des täglichen Lebens wurde. Dass diese Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist, zeigt die derzeitige Diskussion zum Thema Web 2.0 bzw. 3.0. Waren es in den letzten Jahren die hohen Umsatzzuwächse im E-Commerce und multimedial gestaltete Webseiten in Kombination mit aufwändigen Applikationen, die für ständig steigende Nutzerzahlen im World Wide Web sorgten, so wird dieser Innovationsschub nunmehr durch eine Vielzahl von Anwendungen fortgesetzt, die sich durch die zunehmende Vernetzung der Nutzer untereinander auszeichnen.
Augustin, Matthias; Thaçi, Diamant; Kamps, Anja
2016-12-01
Alitretinoin ist die einzige zugelassene Behandlung für schweres chronisches Handekzem (CHE), das refraktär gegenüber potenten topischen Corticosteroiden ist. Bei dieser Studie (FUGETTA) wurde die Wirksamkeit von leitliniengerecht angewendetem oralem Alitretinoin sowie dessen Einfluss auf die Lebensqualität (LQ) bei Patienten mit schwerem refraktärem CHE beurteilt. Multizentrische, offene, nichtinterventionelle Beobachtungsstudie, durchgeführt in Deutschland. Die Patienten wurden nach Ermessen ihres behandelnden Arztes mit Alitretinoin 10 mg oder 30 mg einmal täglich über maximal 24 Wochen behandelt. Die Wirksamkeit wurde anhand des Physician Global Assessment (PGA) und des Dermatology Life Quality Index (DLQI) bewertet. Zudem wurden unerwünschte Ereignisse (UE) erfasst. Die Studienpopulation bestand aus 658 Patienten (30 mg: n = 581; 10 mg: n = 77). Bei Beobachtungsbeginn litten die meisten Patienten (83 %) gemäß PGA an einem schweren CHE. Bei Beobachtungsende war das Handekzem bei 48 % der Patienten gemäß PGA vollständig oder fast vollständig abgeheilt (30 mg: 49 %; 10 mg: 43 %). Die mittlere Verbesserung des DLQI-Scores in Woche 24 betrug 58 % (30 mg: mittlere [SD] Veränderung gegenüber dem Ausgangswert -10,4 [8,04]) und 70 % (10 mg: mittlere [SD] Veränderung gegenüber dem Ausgangswert -10,8 [7,29]). Die Gesamtinzidenz von NW war niedrig und in den beiden Gruppen ähnlich. Alitretinoin führte zu einer schnellen, deutlichen Verbesserung der LQ bei Patienten mit schwerem CHE. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Effects of anisotropy in permeability on the two-phase flow and heat transfer in a porous cavity
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Zhang, X. L.; Nguyen, T. Hung; Kahawita, R.
Zusammenfassung In der Arbeit wird über die Ergebnisse einer numerischen Studie, betreffend die stationäre Konvektionsströmung und den stationären Wärmeübergang in einer rechteckigen, mit einem porösen, phasenveränderlichen Medium (PCM) verfüllten Kavität, berichtet. Den zwei vertikalen Berandungen der Kavität sind zwei, den Schmelzpunkt des PCM einschließende Temperaturen aufgeprägt, während die beiden horizontalen Berandungen adiabat gehalten werden. Das poröse Medium ist durch einen anisotropen Permeabilitätstensor charakterisiert, dessen Hauptachsen bezüglich des Gravitationsvektors beliebig orientiert sein können. Das Problem ist durch das Seitenverhältnis A, die Rayleigh-Zahl Ra, das Anisotropienverhältnis R und den Orientierungswinkel Θ des Permeabilitätstensor bestimmt. Hauptaugenmerk gilt dem Einfluß der anisotropen Permeabilität auf das Strömungsverhalten und den Wärme-übergang beim Phasenwechselprozeß flüssig/fest. Die Lösungsmethode basiert auf dem Kontrollvolumenprinzip in Verbindung mit der Landau-Transformation über welche das irreguläre Strömungsgebiet in ein rechteckiges abgebildet wird. Ergebnisse bezüglich Strömungsfeld, Temperaturverteilung, Phasengrenzenort und Wärmeübergang werden fürA=2,5Ra=40 0<=Θ<=π 0,25<=R<=4 mitgeteilt. Es zeigte sich, daß der Gleichgewichtszustand des Phasenwechselsprozesses fest/flüssig sowohl durch das Anisotropieverhältnis R als auch durch den Orientierungswinkel Θ des Permeabilitätstensors wesentlich beeinflußt werden kann. Zum einen existiert bei festgehaltenen ParameternA, Ra undR eine optimale Orientierung Θmax, bei der die Stromstärke, das Flüssigkeitsvolumen und der Wärmestrom Maximalwerte erreichen, während für Θmin=Θmax+π/2 Minimalwerte resultieren. Ist das anisotrope Medium entlang der Optimalrichtung Θmax orientiert, so ergibt sich zum anderen, daß eine Vergrößerung der in diese Richtung fallenden Permeabilitätskomponente die Stromstärke und den Wärmestrom in gleichem Maße erhöht, während eine Vergrößerung der anderen Permeabilitätskomponente nur vernachlässigbaren Einfluß hat. In den untersuchten Parameterbereichen lag die Optimalrichtung zwischen dem Gravitationsvektor und der Hauptstromrichtung.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Nolte, Björn
2003-10-01
Der Buchfinkengesang wurde in Potsdam in zwei Hauptpopulationen über drei Jahre aufgenommen. Jedes Individuum wurde eindeutig am individuellen Strophentypenrepertoire identifiziert. Ein weiterer Punkt der die individuelle Wiedererkennung bestätigt ist die hohe Standorttreue der adulten Männchen. Die beschriebene Methode eignet sich für die Untersuchung von gesamten Populationen, um den Wandel des Gesangs von Populationen in Raum und Zeit zu beschreiben. Die Haupterkenntnisse der Arbeit sind: - Die Gesamtanzahl der Grundstrophentypen innerhalb einer Population bleibt über Jahre konstant. - Die relative Häufigkeit jedes einzelnen Strophentyps variiert von Jahr zu Jahr und von Population zu Population. - Gesangslernen erfolgt exakt mit einem Korrektheitsgrad von mindestens 96%. - Das Song-Sharing ist innerhalb der Population hoch. Die diskutierten Mechanismen für das Song-Sharing sind: Die Lebenserwartung, das Zugverhalten, das Lernverhalten, die Etabliertheit von Strophentypen, Weibchenpräferenzen und die Reaktionen der territorialen Männchen. - Weiterhin wurde ein Modell zur kulturellen Evolution des Buchfinkengesangs programmiert, um die Rolle der Einflussfaktoren, wie Fehlerquote, Abwanderungsrate und Laufzeit zu ermitteln. Der Wandel des Dialektes erfolgt graduell in Raum und Zeit. Daher sind keine scharfen Dialektgrenzen anzutreffen. Trotz dieser Tatsache markieren die etablierten Strophentypen die Population. 50 % der Juvenilen siedeln am Geburtsort, auf diese Weise bleibt der Dialekt erhalten und Inzest wird vermieden. -Analysiert man das Repertoire benachbarten Männchen bei isolierten Alleen, so entspricht die Gesangsangleichung in etwa dem Zufall. -Intraindividuelle Vergleiche der quantitativen Parameter des jeweiligen Strophentyps wurden saisonal und annuell durchgeführt. Saisonal konnten für einen Strophentyp ein Trend ermittelt werden. Bei jährlichen Vergleichen konnten intraindividuell ausschließlich nicht signifikante Ergebnisse ermittelt werden, wohingegen die interindividuelle Variation in zwei Fällen signifikant war. In einem Fall bestand ein Trend und in einem weiteren Fall war die Variationsunterschiede nicht signifikant. - Der Verlauf der Brutsaison lässt sich an der jährlichen Gesangsaktivität nachvollziehen. Chaffinch song was recorded in Potsdam in two major populations of chaffinches over a period of three years. Each male was identified unambiguously because of their individual song type repertoires. These are usually easy to distinguish from sonagrams as the variation is discontinuous. A further point for individual recognition is the fixed territorial behaviour of adult males. The described method is employed to examine whole populations and to observe changes with space and time in the song of a population. The major findings of the study are: - The total amount of basic song types in each population is constant over years. - The quantity of each basic song type is different and varies from year to year and from population to population. - Song copying is extremely accurate on at least 96% of occasions. - Song-type sharing is high within populations. Discussed mechanisms for song neighbourhoods are: expectation of life, semi-migratory behaviour, learning skills, establishment of song types, female choice and male vs male interaction. Furthermore a model of cultural evolution of chaffinch song was programmed to determine the role of factors like error rate, rate of emigration and running time. The changes are gradual in space and time. Hence the dialect borders are smooth. Despite this fact established song types mark the population. As every second juvenile bird settles in the population of his birth inbreeding is avoided and the dialect structure is retained. - Analysing the repertoires of neighbouring males (“next door neighbours”) in isolated avenues to examine mutual influences suggests that these have the same amount of song types in common than would be expected by chance. - Within intraindividual comparisons the quantitative parameters of the same song types remain seasonal and annual constant, whereas interindividual variations within the same song tip are statistically significant. - The breeding biology of the chaffinch can be observed by seasonal singing activity during the breeding cycle.
Zuverlässigkeit digitaler Schaltungen unter Einfluss von intrinsischem Rauschen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kleeberger, V. B.; Schlichtmann, U.
2011-08-01
Die kontinuierlich fortschreitende Miniaturisierung in integrierten Schaltungen führt zu einem Anstieg des intrinsischen Rauschens. Um den Einfluss von intrinsischem Rauschen auf die Zuverlässigkeit zukünftiger digitaler Schaltungen analysieren zu können, werden Methoden benötigt, die auf CAD-Verfahren wie Analogsimulation statt auf abschätzenden Berechnungen beruhen. Dieser Beitrag stellt eine neue Methode vor, die den Einfluss von intrinsischem Rauschen in digitalen Schaltungen für eine gegebene Prozesstechnologie analysieren kann. Die Amplituden von thermischen, 1/f und Schrotrauschen werden mit Hilfe eines SPICE Simulators bestimmt. Anschließend wird der Einfluss des Rauschens auf die Schaltungszuverlässigkeit durch Simulation analysiert. Zusätzlich zur Analyse werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie die durch Rauschen hervorgerufenen Effekte im Schaltungsentwurf mit berücksichtigt werden können. Im Gegensatz zum Stand der Technik kann die vorgestellte Methode auf beliebige Logikimplementierungen und Prozesstechnologien angewendet werden. Zusätzlich wird gezeigt, dass bisherige Ansätze den Einfluss von Rauschen bis um das Vierfache überschätzen.
Biologie statt Philosophie? Evolutionäre Kulturerklärungen und ihre Grenzen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Illies, Christian
Vor über siebzig Jahren fand man in einer Höhle nahe Hohlenstein-Stadel, im heutigen Baden-Württemberg, eine Frau, die keiner bekannten Spezies und nicht einmal eindeutig den Hominiden zugeordnet werden konnte. Wegen ihres Aussehens wurde sie schon bald als "Löwenfrau“ bekannt (unterdessen wird sie als "Löwenmensch“ bezeichnet, da die in solchen Fragen Klarheit schaffenden Geschlechtsteile bei der Figur fehlen und in Zeiten von gender mainstreaming derartige Festlegungen gerne vermieden werden), denn sie hatte eine menschlich-aufrechte, unbehaarte Gestalt mit weiblichen Rundungen, aber zugleich eine Mähne, sowie Augen, Ohren und Schnauze eines Löwen. Eine sehr weitläufige Verwandte des Minotaurus, so schien es, und doch wesentlich älter als alle Bewohner des Olymps, denn vermutlich wurde die knapp 30 cm große Skulptur bereits in der Altsteinzeit vor etwa 32.000 Jahren aus Mammut-Elfenbein geschnitzt. Wir wissen nicht, ob sie kultischen Zwecken diente oder ein Kind mit ihr spielte, ob sie als Glücksbringer für die Jagd oder als Schamanin mit Löwenmaske verehrt und gefürchtet wurde. Aber die Löwenfrau legt nahe, dass der Mensch schon im Morgendämmern seiner Kultur über die eigene Nähe, aber auch Distanz zum Tier nachgedacht haben muss. Die Frage nach der menschlichen Selbstverortung begegnet uns in dieser Figur, und sie bestimmt viele Zeugnisse menschlichen Nachdenkens, welche uns die Altertumswissenschaften vorlegen. Mit dem Begriff "animal rationale“, wie er unter Bezug auf Aristoteles geprägt wurde, findet sie schließlich ihre klassische, für das Abendland lange Zeit maßgebliche Antwort: Der Mensch als Tier, dessen spezifisches Merkmal die Vernunftbegabtheit ist, die ihn zugleich von allen anderen Tieren abgrenzt und über sie stellt. Aber wo genau verläuft die Grenze? Und wie kann der Mensch beides zugleich sein? Die aristotelische Definition beantwortet diese Fragen nach der Doppelnatur nicht, sondern erhebt das offene Rätsel gleichsam zur Wesensbestimmung des Menschen.
Systeme mit veränderlicher Teilchenzahl, Gasentartung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heintze, Joachim
Bisher haben wir die Zustandsgrößen ν (Zahl der Mole) und N (Zahl der Teilchen im System) als konstant betrachtet. In diesem Kapitel wollen wir untersuchen, wie sich Veränderungen von ν bzw. von N beschreiben lassen. Dazu werden wir eine neue thermodynamische Größe einführen, das chemische Potential μ. Als Beispiele für die Veränderung von Teilchenzahlen werden wir diffusive Prozesse und chemische Reaktionen betrachten. Am Ende des Kapitels werden wir die quantenmechanische Gasentartung diskutieren, bei der das chemische Potential ebenfalls eine Rolle spielt. Wir werden feststellen, dass es nicht schwierig ist, einige Eigenschaften dieses interessanten Materiezustands zu verstehen. Wir behandeln das Thema bereits hier und nicht erst in der Quantenphysik am Ende des Buches, weil es in die Wärmelehre gehört und weil auf dieser Grundlage die elektrischen Eigenschaften von Metallen in Bd. III/9 leicht diskutiert werden können.
The Photoviscous Properties of Fluids
1942-02-01
and (h) the specific fringe value. The first of these values is de - fined as the velocity gradiont that will produce a rola- tivo retardation of...einer bewegten zähen Flüssigkeit. Ann.-der Phys. (II)t Bd. 151, 1874, p. 154. Kundt i A.: Über die Doppelbrechung des Lichtes in be- wegten...reibenden Flüssigkeiten. Ann. der Phys. (Ill), Bd. 13, 1881, pp. 110-133. deMetz, &.: Über die temporare Doppelbrechung des Lichtes in rotirenden
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Valencia, A.; Hinojosa, L.
The incompressible laminar flow of air and heat transfer in a channel with a backward-facing step is studied for steady cases and for pulsatile inlet conditions. For steady flows the influence of the inlet velocity profile, the height of the step and the Reynolds number on the reattachment length is investigated. A parabolic entrance profile was used for pulsatile flow. It was found with amplitude of oscillation of one by Re=100 that the primary vortex breakdown through one pulsatile cycle. The wall shear rate in the separation zone varied markedly with pulsatile flows and the wall heat transfer remained relatively constant. The time-average pulsatile heat transfer at the walls was greater as with steady flow with the same mean Reynolds number. Zusammenfassung Es wird eine zweidimensionale numerische Untersuchung des instationären Wärmeübergangs und Druckverlustes im laminar durchströmten Spaltkanal mit einer plötzlichen Kanalerweiterung dargelegt und zwar für stationäre und periodische Geschwindigkeitsprofile am Eintritt des Kanals. Für stationäre Strömungen wurden die Form des Eintrittsprofils, die Reynoldszahl und die Kanalerweiterung variiert. Als Lösung der Navier/Stokes-und der Energiegleichungen mit periodischen Randbedingungen resultiert eine oszillierende Strömung, die das Aufplatzen des Primärwirbels in einer Schwingungsperiode zur Folge hat. Der Einfluß dieser Oszillation auf den Wärmeübergang und den Strömungsverlust wurde für die maximale Amplitude und für Re=100 eingehend untersucht.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Lowsky, Martin
Die im Titel genannte Aussage findet sich in den Lebenserinnerungen von Laurent Schwartz (1915-2002), einem der fruchtbarsten Mathematiker, Mitglied der Gruppe Bourbaki. Im Original lautet die Aussage: "un objet concret est un objet abstrait auquel on a fini par s'habituer." Schwartz erläutert sie am Beispiel des Integrals über {e^{-1/2{x^2}}} , das den Wert Wurzel aus 2π hat und in dem sich also die Zahlen e und π verknüpfen. Was Schwartz aber vor allem ausdrücken will, ist dies: Das mathematische Verständnisd geht langsam vor sich und es bedarf der Anstrengung. "Es ist eine Frage der Zeit und der Energie", sagt Schwartz, und gerade dies mache es so schwer, die höhere Mathematik unter das Volk zu bringen. Das Lernen und Lehren von Mathematik laufe eben mühevoll und langsam ab.
Die Energiebranche am Beginn der digitalen Transformation: aus Versorgern werden Utilities 4.0
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Doleski, Oliver D.
Die traditionelle Energieversorgung befindet sich in einer Zäsur. Das seit Jahrzehnten bewährte und stabile Geschäftsmodell einer zuverlässig planbaren, zentralen Energieerzeugung mit anschließender unidirektionaler Verteilung geriet spätestens seit der Energiewende des Jahres 2011 immer mehr unter Druck. Angesichts fortschreitender Digitalisierung und Dezentralisierung einerseits und gestiegener Erwartungshaltung der Kunden gegenüber "ihrem" Versorger andererseits sieht sich die Energiebranche heute einem epochalen Transformationsprozess gegenübergestellt. Bei diesem entwickeln sich aus den monopolistischen Versorgern des 19. und 20. Jahrhunderts (Utility 1.0), über die liberalisierten Energieversorgungsunternehmen (Utility 2.0) und Energiedienstleistungsunternehmen (Utility 3.0) heutiger Prägung, die digitalen Energiedienstleistungsunternehmen (Utility 4.0) von morgen. Oliver D. Doleski beschränkt sich in seinem Beitrag nicht auf die reine Beschreibung dieses Veränderungsprozesses an sich. Vielmehr werden darüber hinaus sowohl die mit dieser Entwicklung verbundenen übergeordneten Ziele als auch die wesentlichen Anforderungen an erfolgreiche Utilities 4.0 skizziert. Das Kapitel endet mit einem prägnanten Überblick profitabler Betätigungsfelder, die zur Sicherung der ökonomischen Zukunft von Energiekonzernen, Regionalversorgern und Stadtwerken beitragen können.
Chancen und Visionen Der Modernen Mechanik
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ehlers, Wolfgang; Wriggers, Peter
Die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts wird ihre Anforderungen an Lebensqualität und Umweltstandards stetig erhöhen. Dies betrifft auch die Anforderungen an Qualität und Vorhersagegenauigkeit bei der Berechnung komplexer Probleme und umfasst insbesondere das Gesamtdesign von Produkten unserer unmittelbaren Umgebung wie Architektur- und Ingenieurbauwerken, aber auch von Industrieprodukten, die wir in unseremtäglichen Leben einsetzen.
Mechanik deformierbarer fester Stoffe
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heintze, Joachim
In Bd. I/I haben wir die Mechanik des Massenpunkts und des starren Körpers behandelt; wir wollen nun berücksichtigen, dass sich alle Körper unter dem Einfluss der einwirkenden Kräfte deformieren können.
Franz Xaver Eder (1914 - 2009) Wanderer zwischen den Welten
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Lindner, Sigrid; Hoffmann, Dieter
In seinem Essay "Die Struktur des historischen Universums" vergleicht Siegfried Kracauer die Mikrogeschichte mit den Großaufnahmen etwa von der Hand einer Figur, wie sie in Spielfilmen zwischengeschnitten werden.
Eine selbstkonsistente Carleman Linearisierung zur Analyse von Oszillatoren
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Weber, Harry; Mathis, Wolfgang
2017-09-01
Die Analyse nichtlinearer dynamischer Schaltungen ist bis heute eine herausfordernde Aufgabe, da nur selten analytische Lösungen angegeben werden können. Daher wurden eine Vielzahl von Methoden entwickelt, um eine qualitative oder quantitative Näherung für die Lösungen der Netzwerkgleichung zu erhalten. Oftmals wird beispielsweise eine Kleinsignalanalyse mit Hilfe einer Taylorreihe in einem Arbeitspunkt durchgeführt, die nach den Gliedern erster Ordnung abgebrochen wird. Allerdings ist diese Linearisierung nur in der Nähe des stabilen Arbeitspunktes für hyperbolische Systeme gültig. Besonders für die Analyse des dynamischen Verhaltens von Oszillatoren treten jedoch nicht-hyperbolische Systeme auf, sodass diese Methode nicht angewendet werden kann Mathis (2000). Carleman hat gezeigt, dass nichtlineare Differentialgleichungen mit polynomiellen Nichtlinearitäten in ein unendliches System von linearen Differentialgleichungen transformiert werden können Carleman (1932). Wird das unendlichdimensionale Gleichungssystem für numerische Zwecke abgebrochen, kann bei Oszillatoren der Übergang in eine stationäre Schwingung (Grenzzyklus) nicht wiedergegeben werden. In diesem Beitrag wird eine selbstkonsistente Carleman Linearisierung zur Untersuchung von Oszillatoren vorgestellt, die auch dann anwendbar ist, wenn die Nichtlinearitäten keinen Polynomen entsprechen. Anstelle einer linearen Näherung um einen Arbeitspunkt, erfolgt mit Hilfe der Carleman Linearisierung eine Approximation auf einem vorgegebenen Gebiet. Da es jedoch mit der selbstkonsistenten Technik nicht möglich ist, das stationäre Verhalten von Oszillatoren zu beschreiben, wird die Berechnung einer Poincaré-Abbildung durchgeführt. Mit dieser ist eine anschließende Analyse des Oszillators möglich.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Borgeest, Ulf; Staude, Jakob; Hahn, Gerhard; Harris, Alan W.; Jaumann, Ralf; Köhler, Ulrich; Kührt, Ekkehard; Schulz, Rita; Neukum, Gerhard; Arnold, Gabriele; Keller, Horst Uwe; Denk, Tilmann; Müller, Thomas; Wulff, André; Maruhn, Nicolaus; Fischer, Daniel; Trieloff, Mario; Althaus, Tilmann
Contents: Die Kleinkörper des Sonnensystems. Kern, Koma und Schweife. Ziele der Planetenforschung. ROSETTA: Naherkundung von Kometen. Asteroiden: Trümmer aus planetarer Urzeit. Kleinkörper im Infrarotweltall. Selbs beobachten! Apocalypse - not now! Meteoriten - Boten aus der Urzeit des Sonnensystems.
Der evolutionäre Naturalismus in der Ethik
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kaiser, Marie I.
Charles Darwin hat eindrucksvoll gezeigt, dass der Mensch ebenso wie alle anderen Lebewesen ein Produkt der biologischen Evolution ist. Die sich an Darwin anschließende Forschung hat außerdem plausibel gemacht, dass sich nicht nur viele der körperlichen Merkmale des Menschen, sondern auch (zumindest einige) seiner Verhaltensdispositionen in adaptiven Selektionsprozessen herausgebildet haben. Die Vorstellung, dass auch die menschliche Moralität evolutionär bedingt ist, scheint daher auf den ersten Blick ganz überzeugend. Schließlich hat die Evolutionstheorie in den vergangenen Jahrzehnten in vielen Bereichen (auch außerhalb der Biologie) ihre weitreichende Bedeutung unter Beweis gestellt. Warum sollte, so könnte man beispielsweise fragen, gerade die Fähigkeit des Menschen, moralische Normen aufzustellen und gemäß ihnen zu handeln, nicht evolutionär erklärt werden können? Und warum sollte eine solche evolutionäre Erklärung der menschlichen Moralität irrelevant für die Rechtfertigung moralischer Normen sein? Warum sollte die Ethik eine Bastion der Philosophen bleiben, für die evolutionsbiologische Forschungsergebnisse über den Menschen und seine nächsten Verwandten keinerlei Relevanz besitzen?
Die Struktur von schlankem Materialfluss mit Lean Production Kanban und Innovationen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Scheid, Wolf-Michael
In der Literatur wird Materialfluss überwiegend in Spezialdisziplinen betrachtet, etwa der Steuerungslogik, der Logistiktechnik oder dem Supply Chain Management. Ein charakterisierendes Merkmal des Materialflusses ist jedoch, dass er sich aus vielfältigen Einzelbausteinen zusammensetzt, die alle harmonisch abgestimmt sein müssen. Die maximal erreichbare Effizienz wird nicht durch Höchstleistungen in dem einen oder anderen Spezialthema bestimmt, sondern durch das schwächste Glied im gesamten komplexen Netzwerk. Den Schnittstellen zwischen den betroffenen Fachbereichen in einem Unternehmen kommt hier eine ganz besondere Bedeutung zu: Erst ein harmonischer Einklang ermöglicht hohe Effektivität. Dies setzt umfassendes Verständnis für interdisziplinäre Notwendigkeiten, ein hohes Maß an Abstimmung mit den operativen Prozessen und letztlich einen einvernehmlichen Umgang und den Respekt vor den Problemstellungen des Anderen voraus.
von Bodungen, Uta; Ruess, Katja; Reif, Marcus; Biegel, Ulrike
2017-01-01
Hintergrund: Orale maligne Melanome (OMM) des Hundes zeichnen sich durch schnelles Wachstum, lokale Invasion und hohe Metastasierungsraten aus. Extrakte auf Basis von Viscum album L. (VAE) werden zunehmend in der Krebstherapie sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin eingesetzt. Ziel unserer Studie war es zu untersuchen, inwieweit die adjuvante Therapie mit VAE eine therapeutische Option zur Behandlung von OMM ist. Besonderes Augenmerk galt dabei der Überlebenszeit und möglichen Nebenwirkungen. Tiere und Methoden: 26 Hunde mit OMM, die in einem der größten veterinäronkologischen Zentren der Schweiz allesamt eine Strahlentherapie erhielten (teilweise nach operativer Tumorresektion) wurden in die retrospektive Studie eingeschlossen: 18 Hunde wurden mit VAE behandelt (1 ml VAE (Iscador®) in ansteigenden Konzentrationen von 0,1 bis 20 mg/ml subkutan 3-mal pro Woche (VAE-Gruppe), 8 erhielten keine adjuvante Behandlung (Vergleichsgruppe). Wir verglichen die Größenentwicklung der OMM sowie die Überlebenszeit. Ergebnisse: Patienten mit Bestrahlung und adjuvanter VAE-Therapie zeigten mit 236 Tagen eine signifikant längere mediane Überlebenszeit im Vergleich zu Patienten mit Bestrahlung, aber ohne adjuvante VAE-Therapie (49 Tage; Log-Rank-Test: p = 0,0047). Die VAE-Therapie verlängerte die Überlebenszeit um mehr als zwei Drittel (Hazard Ratio (HR) = 0,30, 95%-Konfidenzintervall (KI) 0,11-0,86; p = 0,024), während ein höheres Tumorstadium gemäß UICC (Union internationale contre le cancer) einen statistischen Trend zur Verdopplung des Sterberisikos zeigte (UICC-Stadium III/IV vs. I/II: HR = 2,12, 95%-KI 0,88-5,12; p = 0,095). Zwei Patienten zeigten milde Nebenwirkungen während der VAE-Behandlung. Einer der beiden zeigte 1 Tag lang ein selbstlimitiertes Fieber, bei dem anderen Patienten reduzierten wir die Dosis von einem konzentrierteren zu einem weniger konzentrierten VAE (Serie 0) aufgrund von Müdigkeit, die daraufhin verschwand. Schlussfolgerungen: VAE ist eine sichere, nebenwirkungsarme Behandlung und scheint sich positiv auf die Überlebenszeit von Hunden mit OMM auszuwirken. Somit ist dieser therapeutische Ansatz es wert, vermehrt bei der adjuvant zur Strahlentherapie eingesetzten Behandlung des OMM in Betracht gezogen zu werden. Die verglichenen Gruppen waren jedoch klein, divers und nicht konsistent hinsichtlich aller prognostischen Parameter. Eine prospektive Studie mit einer größeren Studienpopulation wäre daher von Interesse. © 2017 S. Karger GmbH, Freiburg.
Kostenüberwachung und Wirtschaftlichkeitsrechnung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bauer, Jürgen
Die ERP-Produktkalkulation erfolgt auf der Basis des Mengen- und Wertgerüsts der Produktionsprozesse. Sie greift dabei auf die Stammdaten (Materialstamm, Arbeitsplätze, Arbeitspläne, Stücklisten) zu. Basis ist die übliche Industriekalkulation in der Form einer Zuschlagskalkulation, ergänzt durch Platzkostensätze der Maschinen und Arbeitsplätze (siehe Teil ).
Blutpräparate und therapeutische Anwendung (Hämotherapie)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Burkhart, Jürgen; Leimbach, Rainer; Nagl, Detlev; Weinauer, Franz
Die Geschichte der Blutübertragung lässt sich bis in das Altertum verfolgen - wenn auch hier das Blut nicht in die Blutgefäße eingebracht, sondern als Trank verabreicht wurde. Im alten Rom stürmten die Zuschauer in die Kampfarena, um das Blut verletzter Gladiatoren zu trinken, in dem Gedanken, deren Stärke würde in sie überfließen. So wurden auch Greise mit dem Blut von Jünglingen behandelt. Der Glaube, mit dem Blut würden Eigenschaften des Spenders übertragen, muss wohl auch bei dem Versuch mitgewirkt haben, Verbrecher durch Übertragung von Schafsblut "lammfromm“ zu machen. Zu Beginn der Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde Blut mittels eines Röhrchens von Blutgefäß zu Blutgefäß transfundiert. Diese im Mittelalter neu erprobte Form basierte auf der Entdeckung des Blutkreislaufes durch William Harvey (1578-1657). Es überwog allerdings noch die Blutübertragung vom Tier auf den Menschen, die nicht selten mit dem Tod beider Beteiligter endete. In der aufklärerischen Phase der französischen Revolution wurde diese Art der Blutübertragung deshalb verboten.
Hinderniserkennung und -verfolgung mit einer PMD-kamera im automobil
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schamm, Thomas; Vacek, Stefan; Natroshvilli, Koba; Marius Zöllner, J.; Dillmann, Rüdiger
Die Detektion von Hindernissen vor dem Automobil ist eine Hauptanforderung an moderne Fahrerassistenzsysteme (FAS). In dieser Arbeit wird ein System vorgestellt, das mit Hilfe einer PMDKamera (Photomischdetektor) Hindernisse auf der Fahrspur erkennt und deren relevante Parameter bestimmt. Durch die PMD-Kamera werden zunächst 3D-Tiefenbilder der Fahrzeugumwelt generiert. Nach einem initialen Filterprozess werden im Tiefenbild mit Hilfe eines Bereichswachstumsverfahrens Hindernisse gesucht. Zur Stabilisierung des Verfahrens und zur Parameterberechnung wird ein Kaiman Filter eingesetzt. Das Ergebnis ist eine Liste aller Hindernisse im Fahrbereich des Automobils.
Double-mode Two-photon Absorption and Enhanced Photon Antibunching Due to Interference
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bandilla, A.; Ritze, H.-H.
Inspired by results of interfering signal and idler from a nondegenerate parametric amplifier we investigate the photon statistics of the resulting field after interference of two components subjected to double-mode two-photon absorption. This absorption process leads to a strong correlation of the participating modes, which can be used to generate fields with photon antibunching in interference experiments. In addition the photon number can be made small, which produces enhanced antibunching.Translated AbstractZwei-Photonen-Absorption aus zwei Moden und durch Interferenz verstärktes photon antibunchingDie quantenmechanische Betrachtung der Interferenz führt zu neuen Ergebnissen, wenn Felder ohne klassisches Analogon betrachtet werden. Insbesondere ergibt sich durch die Reduktion der Photonenzahl durch Interferenz eine effektive Verstärkung des Photon Antibunching, wie von den Verfassern in vorhergehenden Arbeiten gezeigt wurde. Die vorliegende Untersuchung betrachtet die Interferenz von zwei korrelierten Moden, wobei die Korrelation durch Zwei-Photonen-Absorption aus den beiden Moden zustande kommt. In jeder einzelnen Mode ergibt sich lediglich ein gewisses Bunching, wenn man mit kohärentem Licht in beiden Moden beginnt. Es wird die Interferenz der Feldstärke-Komponenten in bestimmten Polarisationsrichtungen untersucht. Zur Vereinfachung wird in den betrachteten Moden die gleiche Anfangsphotonenzahl vorausgesetzt und der Analysator auf minimale Transmittanz gebracht. Das eigentliche Signal entsteht dann durch Einführung einer endlichen Phasenverschiebung zwischen den beiden Moden. Dieses Signal zeigt Antibunching und kann in seiner Intensität beliebig variiert werden, was wegen des (1/n)-Charakters des Antibunching zu seiner Verstärkung führt. Ferner wird gezeigt, daß die zunächst für zwei linear polarisierte Moden durchgeführte Rechnung auf zwei zirkulare Moden sowie auf zwei gegenläufige Strahlen bei der dopplerfreien Zwei-Quanten-Absorption übertragen werden kann. Die Ergebnisse werden durch numerische Rechnungen gestützt und schließlich durch approximative Methoden reproduziert und erweitert.
Tokamak und Stellarator - zwei Wege zur Fusionsenergie: Fusionsforschung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Milch, Isabella
2006-07-01
Im Laufe der Fusionsforschung haben sich zwei Bautypen für ein zukünftiges Kraftwerk als besonders aussichtsreich erwiesen: Tokamak und Stellarator. Mit dem geplanten Tokamak-Experimentalreaktor ITER steht die internationale Fusionsforschung vor der Demonstration eines Energie liefernden Plasmas. Parallel soll die in Greifswald entstehende Forschungsanlage Wendelstein 7-X die Kraftwerkstauglichkeit des alternativen Bauprinzips der Stellaratoren zeigen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kalvius, G. M.; Kienle, P.
Mössbauer and one of the authors (PK) started in 1949 studying physics at the Technische Hochschule München (THM), which was still under reconstruction from the war damages. It offered two directions for studying physics: "Physik A" and "Physik B." I took courses in "Physik A," which meant Technical Physics; Mössbauer studied "Physik B," which was General Physics. Actually, the lectures of both directions were not too different up to the forth semester, followed by a "pre-diploma" examination, which Mössbauer passed in 1952. I as "Physik A" student had besides the various physics, chemistry, and mathematics courses, in addition lectures in Technical Electricity, Technical Mechanics, Technical Thermodynamics, and later Measurement Engineering offered by very famous professors, such as W.O. Schumann, L. Föppl, W. Nußelt, and H. Piloty. Our physics teachers were G. Joos (Experimental physics), G. Hettner (Theoretical Physics), and W. Meissner (Technical Physics); in mathematics, we enjoyed lectures by J. Lense and R. Sauer, and interesting chemistry lectures by W. Hieber. Thus we received a high-class classical education, but quantum mechanics was not a compulsory subject. Mössbauer complained about this deficiency when he realized that the effect he found was a quantum mechanical phenomenon. Quantum mechanics was offered as an optional subject by Prof. Fick and Prof. Haug. Mössbauer just missed to take these advanced lectures, although he was highly talented in mathematics and received even a tutoring position in the mathematics institute of Prof. R. Sauer, while I worked in engineering projects and had extensive industrial training.
Die Grundlagen der Fernsehtechnik: Systemtheorie und Technik der Bildübertragung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mahler, Gerhard
Umfassende Einführung in die Grundlagen der Bewegtbild-Übertragung von den Anfängen bis zum heutigen Stand des digitalen Fernsehens mit einer aus der Praxis entstandenen systemtheoretischen Analyse. Die kompakte und anschaulich bebilderte Darstellung mit elementaren mathematischen Beschreibungen macht es dem Leser leicht, sich in die Bildübertragungstechnik einzuarbeiten. Thematische Einheiten erweitern den Wissensstoff - u.a. zu den Themen visuelle Wahrnehmung, mehrdimensionale Signaldarstellung, Farbmetrik, Digitalisierung, Elektronenoptik - und zeigen deren Anwendung auf die elektronische Bildübertragung.
Herausforderungen durch die deutsche Wiedervereinigung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Stäglin, Reiner
Die Wiedervereinigung stellte auch die Statistik vor große Aufgaben. Die als Organ der staatlichen Planung staatsnah orientierte Statistik der DDR musste auf das zur Neutralität und wissenschaftlichen Unabhängigkeit verpflichtete System der Bundesrepublik umgestellt werden. Ebenso verlangten die Universitäten eine Neuorientierung. Die Deutsche Statistische Gesellschaft hat sich vor allem dreier Aufgaben mit großem Engagement, aber auch mit Bedachtsamkeit angenommen: Aufnahme und Integration der Statistiker aus den neuen Bundesländern in die Gesellschaft, Begleitung der Neuausrichtung des Faches Statistik an deren Hochschulen und Sicherung sowie Nutzung von Datenbeständen der ehemaligen DDR.
Kamera-basierte Erkennung von Geschwindigkeitsbeschränkungen auf deutschen Straen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Nienhüser, Dennis; Ziegenmeyer, Marco; Gumpp, Thomas; Scholl, Kay-Ulrich; Zöllner, J. Marius; Dillmann, Rüdiger
An Fahrerassistenzsysteme im industriellen Einsatz werden hohe Anforderungen bezüglich Zuverlässigkeit und Robustheit gestellt. In dieser Arbeit wird die Kombination robuster Verfahren wie der Hough-Transformation und Support-Vektor-Maschinen zu einem Gesamtsystem zur Erkennung von Geschwindigkeitsbeschränkungen beschrieben. Es setzt eine Farbvideokamera als Sensorik ein. Die Evaluation auf Testdaten bestätigt durch die ermittelte hohe Korrektklassifikationsrate bei gleichzeitig geringer Zahl Fehlalarme die Zuverlässigkeit des Systems.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kramer, Florian
Heutige Pkw sind zum Schutz der Insassen bei Frontalkollisionen zu etwa 90 % fahrerseitig und zu ca. 70 % auf der Beifahrerseite mit Airbags ausgestattet, während die Seiten-Airbags zum Schutz des Kopfes und des Thorax von Insassen bei Seitenkollisionen nur mit ungefähr 40 bis 50% vertreten sind [1]. Weitere Schutzmaßnahmen wie Fuß- und Fond-Airbags befinden sich im Entwicklungsstadium, ihr Einsatz in der Serie ist umstritten und wird sich, wenn überhaupt, nur in Einzelfällen durchsetzen. In Bild C3-1 sind Airbags dargestellt, die heute serienmäßig in Pkw anzutreffen sind.
Aufbau des humanoiden Roboters BART III
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Resetov, Dimitri; Pietsch, Björn; Gerth, Wilfried
Der vorliegende Beitrag präsentiert den humanoiden Roboter BART III, der am Institut für Regelungstechnik als eine robuste und erweiterbare Plattform für weiterführende Grundlagenforschung zur zweibeinigen Fortbewegung entwickelt wurde. Im Gegensatz zu den bisher am IRT genutzten Robotern BARt-UH und LISA besitzt der neue Roboter einen beweglichen Oberkörper mit einem Bauchgelenk und Armen. BART III besitzt insgesamt 19 aktive Freiheitsgrade, 12 davon im Unterkörper. Ein weiteres Merkmal des Roboters ist die im gesamten Körper verteilte Ansteuerelektronik, die neben der lokalen Motorregelung diverse sicherheitsrelevante Funktionen übernimmt.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Aichelburg, P. C.
Contents: Einleitung(P. C. Aichelburg). 1. Über Zeit, Bewegung und Veränderung (Aristoteles). 2. Ewigkeit und Zeit (Plotin). 3. Was ist die Zeit? (Augustinus). 4. Von der Zeit (Immanuel Kant). 5. Newtons Ansichten über Zeit, Raum und Bewegung (Ernst Mach). 6. Über die mechanische Erklärung irreversibler Vorgänge (Ludwig Boltzmann). 7. Das Maß der Zeit (Henri Poincaré). 8. Dauer und Intuition (Henri Bergson). 9. Die Geschichte des Unendlichkeitsproblems (Bertrand Russell). 10. Raum und Zeit (Hermann Minkowski). 11. Der Unterschied von Zeit und Raum (Hans Reichenbach). 12. Newtonscher und Bergsonscher Zeitbegriff (Norbert Wiener). 13. Die Bildung des Zeitbegriffs beim Kinde (JeanPiaget).14. Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie (Kurt Gödel). 15. Der zweite Hauptsatz und der Unterschied von Vergangenheit und Zukunft (Carl Friedrich v. Weizsäcker). 16. Zeit als physikalischer Begriff (Friedrich Hund). 17. Zeitmessung und Zeitbegriff in der Astronomie (Otto Heckmann). 18. Kann die Zeit rückwärts gehen? (Martin Gardner). 19. Zeit und Zeiten (Ilya Prigogine, Isabelle Stengers). 20. Zeit als dynamische Größe in der Relativitätstheorie (P. C. Aichelburg).
On the Law of Inertia. Translation of: Ueber das Beharrungsgesetz
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Lange, Ludwig
2014-04-01
This article is a translation of Ludwig Lange: "Ueber das Beharrungsgesetz" in: Berichte ueber Verhandlungen der Koenigl. Saechsischen Gesellschaft der Wissenschaften, math.-physik. Klasse (Leipzig, 1885), SS. 333-351. Translated by Herbert Pfister, Institut für Theoretische Physik, Universität Tübingen, Auf der Morgenstelle 14, 72076 Tübingen, Germany; herbert.pfister@uni-tuebingen.de. Kind assistance by Julian Barbour is acknowledged.
Reisen im freien Fall - Teil 2: Das Zwillingsparadoxon aus dem Blickwinkel der ART
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Sonne, Bernd; Weiß, Reinhard
2013-07-01
Nachdem wir uns mit den Prinzipien der ART und einigen Beispielen vertraut gemacht haben, kommen wir nun zur Berechnung des Zwillingsparadoxons aus Sicht des reisenden Zwillings. Dabei spielt das Äquivalenzprinzip eine große Rolle. Deshalb wird die Bewegungssituation noch einmal erläutert, diesmal aus Sicht von Katrin. Sie befindet sich in ihrem System S'in Ruhe. In ihrem System läuft die Zeit t'ab. Nach dem Start fühlt Katrin jedoch eine Kraft, die sie als Gravitationskraft interpretieren kann. Sie merkt es daran, dass sie in den Sitz gedrückt wird. Nach einiger Zeit werden die Triebwerke abgeschaltet, und das Raumschiff fliegt mit konstanter Geschwindigkeit weiter, Phase 2. Anschließend wird der Schub der Triebwerke solange umgekehrt, bis das Raumschiff irgendwo mit der Geschwindigkeit null am Umkehrpunkt U landet, Phase 3 (Abb. 15.1). Die Erde, auf der sich Michael befindet, bewegt sich mit x'(t') aus Sicht von Katrin im freien Fall von ihr weg, s. das Experiment mit dem steigenden Fahrstuhl in Abschn. 13.2.1.
Herbig Haro-Emission in zwei bipolaren Reflexionsnebeln
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Staude, H. J.; Neckel, Th.; Sarcander, M.; Birkle, K.
Der mit PV Cep assoziierte Reflexionsnebel hat sich auf CCD-Aufnahmen als bipolar erwiesen. Die Spektroskopie dieses Nebels sowie des bipolaren Boomerang-Nebels zeigt niedrig angeregte Herbig-Haro-Emission und macht die Anwesenheit kollimierter Hochgeschwindigkeitsflüsse entlang der Polachsen beider Objekte wahrscheinlich.
Kundenfokus: Startpunkt für die digitale Transformation bei Stadtwerken
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fett, Perry; Küller, Philipp
Big Data, Internet der Dinge, Mobile Computing und soziale Medien - die modernen Informationstechnologien durchdringen den Alltag der meisten Menschen und lösen hierdurch eine digitale Transformation aus. Im Unternehmenskontext manifestiert sich die Digitalisierung durch eine neue Qualität der wissensbasierten Entscheidungsunterstützung und der Automatisierung bzw. Autonomisierung der Geschäftsprozesse. Für Stadtwerke gilt es nun, die Chancen der Digitalisierung zu ihren Gunsten zu nutzen. Ein Startpunkt könnte hierbei sein, wie Stadtwerke zukünftig mit ihren Kunden interagieren. Ausgelöst durch die Liberalisierung der Märkte rückt der Kunde heute stärker in den Mittelpunkt - die Energiewirtschaft steht nun vor der Herausforderung, dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein und dem Kunden ein absolut positives Kundenerlebnis (Customer Experience) sowohl als Maßnahme zur Kundenbindung als auch zum Kundenaufbau zu bieten. Das vorliegende Kapitel zeigt hierfür die Erfolgskriterien für die gelungene Etablierung des Kundenfokus im eigenen Unternehmen auf. Mit dem Customer-Focus-Cycle-Modell von Fujitsu, angelehnt an den Deming-Kreislauf, wird ein allgemeingültiger Ansatz für ein mögliches Vorgehen beim Aufbau des Kundenfokus vorgestellt. Die sechs Phasen werden dabei anhand praktischer Beispiele erläutert und geben zudem Hinweise zu Methoden und Tools. Aus dem vorgestellten "Werkzeugkasten" wird ferner die Customer-Journey-Methode im Detail erläutert. Weiter soll das präsentierte Reifegradmodell Unternehmen dabei unterstützen, den eigenen Status quo festzustellen und die persönlichen Ziele auf dem Weg zur kundenzentrierten Organisation festzulegen.
Erfassung tribologischer Zusammenhänge und Erkenntnisse in einer Datenbank
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Gold, Peter Werner; Jacobs, Georg; Loos, J.; Rombach, Volker; Kurutas, Savas; Fröde, Astrid
Die Datenbank enthält die tribologischen und stofflichen Daten, die innerhalb des Sonderforschungsbereichs 442 ermittelt wurden. Sie wird genutzt, um Informationen über die Eigenschaften von Schmierstoffen und Werkstoffverbunden, sowie über Prüfstände und Versuchsergebnisse zu erhalten. Diese Wissensbasis kann dazu beitragen, ökologisch verträgliche Tribosysteme mit Hilfe der Auswerte-Systeme (Module) auszulegen. Dabei handelt es sich um Berechnungswerkzeuge und Expertenwissen z. B. in Bezug auf die Auswahl von Schichtsystemen. Eine nähere Beschreibung der Auswerte-Systeme kann den folgenden Abschnitten entnommen werden.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Aull, Florian; Berlak, Joachim; Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Fischäder, Holm; Gerlach, Joachim; Henneberg, Jens; Kapalla, Klaus; Kress, Oliver; Kuttler, Robert; Schneider, Herfried M.; Schürle, Philipp; Stellpflug, Franz-Josef; Wannenwetsch, Ralph; Wulz, Johannes; Zäh, Michael F.
Wenn man aktuell Produktionsbereiche in Deutschland und Europa besucht, fallen im Zusammenhang mit modernen Produktionsmethoden immer öfter die Begriffe Kanban (jap. Karte, Signal) und Pull-Produktion, und dies nicht ohne Stolz, da diese mit dem schillernden Vorbild des Toyota Produktionssystems in Zusammenhang stehen. Tatsächlich ist Kanban ein integraler Bestandteil moderner Produktionssysteme. Blickt man aber im Rahmen von Prozessanalysen hinter die Fassaden", d. h. in die tägliche Praxis der Arbeitsprozesse, wird man schnell desillusioniert - die viel gepriesenen klassischen Kanban-Regeln werden im Tagesgeschäft nicht eingehalten.
1993-02-28
Prozesse Abl6sen und Durchsto~en, gefolgt von Zuruckschieben, werden diese Ergebnisse interpretiert. Die Gleitungsspannung indert sich mit der Ausziehlinge...Wiedereinrasten wahrend des Zursickschiebens bemerkbar. Diese Effekte werden modellhaft besclhrieben. indem die elastische Verformung der Rauhigkeiten...eingebaut: es ergibi sich, daff diese die expenmentellen Bcobachtungen genau wiedergibt. Zusatzlich muO win Rauhigkeits-Abriebmechanismus eingefiuhrt wet
Individuelle Templates für Rekonstruktionen des linken Herzventrikels
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Feder, Stefan; Falk, Volkmar; Gutberiet, Matthias; Bartz, Dirk
Bei krankhaften Vergrößerungen des linken Herzventrikels kann eine chirurgische Ventrikelrekonstruktion zur Verbesserung der Herzleistung beitragen. Die dabei erstellte Ventrikelgeometrie ist von entscheidender Bedeutung. Diese Studie befasst sich mit der computerbasierten Planung von individuellen Schablonen (Templates) für Ventrikelrekonstruktionen. Ziel ist es aus Cardio-CT-Daten, präoperativ, patientenindividuelle 3D-Modelle für Ventrikeltemplates zu erstellen. Hierfür wird aus CT-Daten der linksventrikuläre Blutpool segmentiert und daraus das Ventrikeltemplate modelliert. Dies geschieht anhand von zwei Kriterien: dem physiologischen Ventrikelfüllungsvolumen und der hämodynamisch günstigen ellipsoiden Form. Es konnten 20 3D-Templatemodelle mit einem durchschnittlichen Volumen von 144 ml erstellt werden. Die ellipsoide Form konnte durch manuelle Modellierung erreicht werden. Der Nachweis verbesserter Operationsergebnisse muss in nachfolgenden klinischen Studien erbracht werden.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fasching, Gerhard
Aus den Besprechungen: "... Wem bei seinen philosophischen Höhenflügen allerdings die einfachsten Grundlagen fehlen, wer sich am Himmel ähnlich zurechtfindet wie ein Amazonasindianer im Großstadtverkehr, dem seien die Sternbilder und ihre Mythen ans Herz gelegt, die der Wiener Universitätsprofessor Gerhard Fasching zusammengestellt hat... Da werden Wegweiser-Sternkarten für das ganze Jahr gezeigt, die auch einem astronomischen Ignoranten die nächtliche Orientierung ermöglichen. Daneben werden die Sternsagen des Ovid opulent ausgebreitet, das überlieferte Wissen aus verschiedenen Kulturkreisen zitiert und wissenschaftliche Erklärungsmodelle zusammengetragen. Die moderne Weltsicht erscheint dabei nicht als der Weisheit letzter Schluß, sondern nur als derzeit anerkanntes Abbild der Wirklichkeit..." #Ulrich Schnabel/Die Zeit#
Elastolysen und Hauterkrankungen mit Verlust der elastischen Fasern.
Tronnier, Michael
2018-02-01
Die elastischen Fasern sind neben den kollagenen Fasern der wichtigste Bestandteil des Bindegewebsgerüstes der Haut. Eine Verminderung oder ein Verlust der elastischen Fasern ist bei einer Vielzahl von klinisch sich unterschiedlich präsentierenden Erkrankungen, hereditär oder erworben, beschrieben. Bei den Erkrankungen, die mit einer Entzündung einhergehen ist die Elastophagozytose ein wichtiges histologisches Merkmal. Die Therapie der Erkrankungen dieser Gruppe ist grundsätzlich schwierig. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Titanisierung von Implantatoberflächen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Zimmermann, Hanngörg; Heinlein, Markus; Guldner, Norbert W.
Titan gilt seit Jahrzehnten als einer der wichtigsten Implantatwerkstoffe in der Medizin. Neben den guten mechanischen Eigenschaften (Leichtigkeit, hohe Festigkeit etc.), besitzen Titanimplantate vor allem eine hervorragende Körperverträglichkeit, so dass die Implantate optimal in den humanen Organismus integriert werden [1]. Ist jedoch aufgrund der Anforderungen an das Implantat eine hohe Flexibilität und/ oder Elastizität gefragt, so scheidet der Werkstoff Titan aufgrund seiner spröden und unflexiblen Materialeigenschaften aus. Die Folge ist der Einsatz von Implantatmaterialien, sowohl künstlichen als auch biologischen Ursprungs, welche nicht selten eine unzureichende Biokompatibilität aufweisen und somit zu Fremdköper- und immunologischen Reaktionen und Einkapselung des Implantates führen können. Die Erhöhung der Körperverträglichkeit, eine Adaption an das biologische Umfeld und eine hohe Biokompatibilität sind demzufolge die wichtigsten Eigenschaften bei der bedarfsgerechten Herstellung von Implantaten und Implantatoberflächen. Zur Gestaltung von innovativen, biokompatiblen Oberflächen stehen unterschiedliche technische Lösungsansätze zur Verfügung. Zum einen besteht die Möglichkeit, geeignete Oberflächeneigenschaften aus dem Grundmaterial selbst zu optimieren. Dies geschieht unter anderem durch Modifikation der Werkstoffoberflächen in Form von Texturierungen und Oberflächenrauhigkeiten. Zum anderen können die Oberflächeneigenschaften unabhängig von denen des Trägermaterials gestaltet werden. Durch Funktionalisierung der Oberflächen mit geeigneten Beschichtungen oder der Zugabe von Medikamenten (Drug Eluting) werden die Kunststoffimplantate dahingehend verändert, dass eine Steigerung der Körperakzeptanz erreicht wird. Die Titanbeschichtung von Implantatoberflächen kombiniert die positiven Materialeigenschaften von Titan und Polymer.
Plattenepithelkarzinom in Verbindung mit einer roten Tätowierung.
Schmitz, Inge; Prymak, Oleg; Epple, Matthias; Ernert, Carsten; Tannapfel, Andrea
2016-06-01
Obwohl Tätowierungen in den letzten Jahren außerordentlich beliebt geworden sind, wurde in der Literatur bisher nur über wenige Fälle schwerer Reaktionen berichtet, die zu einer malignen Transformation führten. Dies steht im Kontrast zu der praktisch unüberschaubaren Zahl an Tätowierungen weltweit. Die Zusammensetzung der für Tätowierungen verwendeten Farbstoffe variiert stark, und selbst gleiche Farbtöne können unterschiedliche Komponenten enthalten. Das Ziel unserer Studie war es zu untersuchen, auf welche Weise Tätowierungen möglicherweise Hautkrebs auslösen können. Wir berichten über den seltenen Fall einer 24-jährigen Frau, bei der sich sieben Monate nachdem sie eine Tätowierung auf dem Fußrücken erhalten hatte in unmittelbarer Nähe des verwendeten roten Farbstoffs ein Plattenepithelkarzinom entwickelte. Die Komplikationen begannen mit einer unspezifischen Schwellung. Die Läsion wurde histologisch untersucht. Die Zusammensetzung des inkorporierten Farbstoffs wurde mittels Rasterelektronenmikroskopie in Kombination mit energiedispersiver Elementanalyse analysiert. Zur weiteren Charakterisierung wurden Thermogravimetrie und Pulverdiffraktometrie eingesetzt. Der Tätowierungsfarbstoff enthielt hauptsächlich Bariumsulfat; Spuren von Al, S, Ti, P, Mg und Cl ließen sich ebenfalls nachweisen. Bei der Analyse zeigten sich Pigmentgranula unterschiedlicher Größe. In seltenen Fällen kann Tätowierungstinte karzinogene Effekte haben, die multifaktoriell zu sein scheinen. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Smartes System für die Energiewende - der Übertragungsnetzbetreiber in der digitalen Zukunft
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Pflaum, Rainer; Egeler, Tobias
Die Übertragungsnetze stellen eine zuverlässige Versorgung von Haushalt, Gewerbe und Industrie mit elektrischer Energie sicher und sind damit Grundlage einer modernen Wirtschaft und Gesellschaft. Die mittlerweile unumkehrbaren Entwicklungen der nationalen und europäischen Energiewende stellen den Übertragungsnetzbetreiber in seinen Kernaufgaben, dem Bau und Betrieb von Netzen, dem Markt- und Netzzugang und der Integration der erneuerbaren Energien vor neue und große Herausforderungen. Verbrauchsnahe dezentrale Erzeugung wie verbrauchsferne zentrale Erzeugung muss im Sinne der Gewährleistung der Systemstabilität gemanagt und in Einklang mit dem Verbrauch gebracht werden. Erneuerbare Energien müssen zudem in einem solchen System ihren Beitrag zur System- und Marktintegration leisten. All das erfordert mehr Daten, um in einem Gesamtsystem dynamische Reaktionsmöglichkeiten gewährleisten zu können. Erst die "Digitalisierung" schafft dabei die notwendigen Voraussetzungen die Komplexität zu stemmen. Die Digitalisierung stellt daher ein Kernelement dieses Wandels des Übertragungsnetzbetreibers dar, die einerseits mit zum Entstehen der neuen Herausforderungen beiträgt, andererseits aber auch hilft Werkzeuge bereitzustellen, diesen Herausforderungen zu begegnen. Im folgenden Beitrag wird aufgezeigt, wie die Digitalisierung die Aufgaben und Instrumente des Übertragungsnetzbetreibers verändern. Ausgehend von den heutigen Aufgaben eines Übertragungsnetzbetreibers und dem gültigen Rechtsrahmen werden unter dem Begriff "Notwendiges Set für morgen" smarte Elemente und Werkzeuge beschrieben, die bereits heute im Einsatz sind oder in den nächsten Jahren notwendig werden. Im Anschluss erfolgt anhand einiger Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen eine Konkretisierung der Einsatzzwecke der Digitalisierung beim Übertragungsnetzbetreiber. Ein kurzer Ausblick mit Fokus auf den weiteren Veränderungsprozess rundet den Beitrag ab.
Verbesserung der Symmetrie von Hirnaufnahmen entlang der Sagittalebene
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ens, Konstantin; Wenzel, Fabian; Fischer, Bernd
Die lokale Symmetrie von Hirnscans entlang der Sagittalebene zu ermitteln und zu modizifieren, ist für eine Reihe neurologischer Anwendungen interessant. Beispielsweise kann der voxelweise Vergleich von rechter und linker Hirnhälfte nur dann Aufschluss über die Lokalisierung von Läsionen geben, wenn durch Transformation ein Hirnscan eine möglichst hohe Symmetrie aufweist. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Visualisierung von medialen Hirnschnitten, für die die Trennfläche beider Hirnhälfte möglichst eben sein sollte. Diese Arbeit stellt die Entwicklung eines Verfahrens vor, mit dessen Hilfe die Symmetrie von Hirnaufnahmen entlang der Sagittalebene verbessert werden kann. Dies geschieht unter Verwendung von aktiven Konturen, die mit Hilfe einer neuartigen Kostenfunktion gesteuert werden. Experimente am Ende der Arbeit mit strukturellen Kernspinaufnahmen demonstrieren die Leistungsfähigkeit des Verfahrens.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Pfeiffer, Eva-Maria; Eschenbach, Annette; Munch, Jean Charles
Auch wenn die Risiken bisher kaum quantifizierbar sind, ist davon auszugehen, dass aufgrund der Einbindung des Bodens in die Energie-, Wasser- und Stoffkreisläufe die zu erwartenden Temperatur- und Niederschlagsänderungen die Funktionen dieser zentralen Lebensgrundlage auch in Deutschland gefährden. Nach einer Darstellung der Vielfältigkeit von Böden geht es in diesem Kapitel um mögliche Änderungen der Standortfunktion von Böden und der Leistungen im Ökosystem sowie um den Bodenwasserhaushalt. An herausgehobener Stelle diskutieren die Autoren die Klimafunktion von Böden und stellen mögliche Strategien zu ihrem Schutz vor. Eine große Rolle spielt die Verschränkung mit den anderen Themenbereichen von Teil III, etwa Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wasser.
Neuausrichtung und Konsolidierung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Grohmann, Heinz
Mit der Wahl von Wolfgang Wetzel zum Vorsitzenden der Deutschen Statistischen Gesellschaft im Jahre 1972 begann eine 32jährige Ära, in der die praktische und die theoretische Statistik in einem ausgewogenen Verhältnis gepflegt wurden. Ein regelmäßiger vierjähriger Wechsel im Vorsitz stärkte die Gemeinschaft und die praktische wie die wissenschaftliche Arbeit gleichermaßen. Die jährlichen Hauptversammlungen behandelten gesellschaftlich aktuelle wie zukunftsorientierte Themen, und die Ausschüsse sowie weitere Veranstaltungen gaben Gelegenheit zur Förderung und Pflege einer Vielzahl von Arbeitsgebieten der Statistik. Darüber wird nicht nur in diesem Kapitel, sondern auch in den Teilen II und III des Bandes berichtet.
Visualisierung analoger Schaltungen durch 3-D Animation von transienten SPICE-Simulationen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Becker, J.; Manoli, Y.
2007-06-01
Für das Zeichnen analoger Schaltpläne wird oft versucht, die Potentialverteilung in der entsprechenden Schaltung auszunutzen, um eine Platzierung der Bauteile nach abfallendem Potential vorzunehmen. Mit Hilfe von Computerunterstützung gelingt es, eine verallgemeinerte dreidimensionale Platzierungsstrategie anzuwenden, die allein auf Grund der Potentialwerte einer Schaltung die automatische Generierung einer technisch exakten Potentialdarstellung erlaubt. Somit ist es möglich, die Ergebnisse von transienten SPICE-Simulationen in jedem Zeitschritt darzustellen und eine Animation des zeitlichen Verhaltens zu erzeugen. Die Umsetzung dieser Methode zur Einbettung in eine webbasierte Lern - und Arbeitsplattform wird im Folgenden erläutert.
Konsistente Verknüpfung von Aktivitäts-, Sequenz- und Zustandsdiagrammen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ebrecht, Lars; Lemmer, Karsten
Der folgende Beitrag stellt eine formale, generische Verhaltensstruktur und Semantik vor, die die Basis für die konsistente Verknüpfung der drei wichtigsten UML Verhaltensdiagramme bildet. Es wird gezeigt, wie sich das grobe und übersichtliche Verhalten in Aktivitätsdiagrammen, das detaillierte Schnittstellenverhalten in Sequenzdiagrammen und detaillierte Verhaltensmodelle in Zustandsdiagrammen mit Hilfe der Semantik konsistent miteinander verknüpfen lassen und die Inhalte der drei genannten Verhaltensdiagramme eindeutig miteinander in Beziehung gebracht werden können. Als Anwendungsbeispiel wird die komplexe, sicherheits- und echtzeitkritische zugseitige Komponente des Europäischen Leit- und Sicherungstechnik Systems (ETCS) verwendet.
Peste des Petits Ruminants Virus in Vulnerable Wild Small Ruminants, Iran, 2014-2016.
Marashi, Mahmoud; Masoudi, Siamak; Moghadam, Majid Kharazian; Modirrousta, Hossein; Marashi, Mahyar; Parvizifar, Masoumeh; Dargi, Majid; Saljooghian, Mahyar; Homan, Farbod; Hoffmann, Bernd; Schulz, Claudia; Starick, Elke; Beer, Martin; Fereidouni, Sasan
2017-04-01
In 2014-2016, >1,000 wild goats and sheep in 4 northern and central provinces of Iran died from peste des petits ruminants virus (PPRV) infection. Partial nucleoprotein sequencing of PPRV from 3 animals showed a close relationship to lineage 4 strains from China. Control measures are needed to preserve vulnerable ruminant populations.
Katritzky, M A
2014-09-24
Human hirsuteness, or pathological hair growth, can be symptomatic of various conditions, including genetic mutation or inheritance, and some cancers and hormonal disturbances. Modern investigations into hirsuteness were initiated by nineteenth-century German physicians. Most early modern European cases of hypertrichosis (genetically determined all-over body and facial hair) involve German-speaking parentage or patronage, and are documented in German print culture. Through the Wild Man tradition, modern historians routinely link early modern reception of historical hypertrichosis cases to issues of ethnicity without, however, recognising early modern awareness of links between temporary hirsuteness and the pathological nexus of starvation and anorexia. Here, four cases of hirsute females are reconsidered with reference to this medical perspective, and to texts and images uncovered by my current research at the Herzog August Library and German archives. One concerns an Italian girl taken to Prague in 1355 by the Holy Roman Empress, Anna von Schweidnitz. Another focuses on Madeleine and Antonietta Gonzalez, daughters of the 'Wild Man' of Tenerife, documented at German courts in the 1580s. The third and fourth cases consider the medieval bearded Sankt Kümmernis (also known as St Wilgefortis or St Uncumber), and the seventeenth-century Bavarian fairground performer Barbara Urslerin. Krankhafter menschlicher Hirsutismus kann aufgrund unterschiedlicher Ursachen auftreten, zu denen u.a. genetische Veländerungen und Vererbung, verschiedene Krebserkrankungen und hormonelle Störungen gehören. Die moderne Hirsutismus-Forschung ist im 19. Jh. von deutschen Forschern initiiert worden. Die meisten europäischen frühneuzeitlichen Erscheinungen von Hypertrichose (dem genetisch bedingten Haarwuchs am gesamten Körper und im Gesicht) gehen auf deutschsprachige Eltern oder Förderer zurück und sind in Deutschland in den Druck gelangt. Bei Untersuchungen des Motivs des Wilden Mannes zieht die aktuelle geschichtswissenschaftliche Forschung in der Regel Verbindungslinien zwischen der frühneuzeitlichen Wahrnehmung von Hypertrichose-Fällen und Fragen der Ethnizität, ohne jedoch zu beachten, dass in der Frühen Neuzeit die Verbindung zwischen temporärem Hirsutismus und der krankhaften Verknüpfung von Unterernährung und Anorexie bekannt war. Im vorliegenden Beitragwerden vier Fälle von an Hirsutismus erkrankten Frauen neu analysiert, unter Einbezug dieser medizinischen Perspektive und unter Beachtung von Texten und Abbildungen, die meine jüngsten Forschungen in der Herzog August Bibliothek und an deutschen Archiven ans Licht gefördert haben. Die hier betrachteten Fälle betreffen ein italienisches Mädchen, das 1355 von Anna von Schweidnitz, Kaiserin des Hl. Römischen Reichs, nach Prag gebracht wurde; Madeleine und Antonietta Gonzalez, die Töchter des 'Wilden Manns' von Teneriffa, die in den 1580er Jahren an deutschen Höfen bezeugt sind; die bärtige Sankt Kümmernis (Wilgefortis), und die bayerische Jahrmarktkünstlerin Barbara Urslerin.
Katritzky, MA
2014-01-01
Human hirsuteness, or pathological hair growth, can be symptomatic of various conditions, including genetic mutation or inheritance, and some cancers and hormonal disturbances. Modern investigations into hirsuteness were initiated by nineteenth-century German physicians. Most early modern European cases of hypertrichosis (genetically determined all-over body and facial hair) involve German-speaking parentage or patronage, and are documented in German print culture. Through the Wild Man tradition, modern historians routinely link early modern reception of historical hypertrichosis cases to issues of ethnicity without, however, recognising early modern awareness of links between temporary hirsuteness and the pathological nexus of starvation and anorexia. Here, four cases of hirsute females are reconsidered with reference to this medical perspective, and to texts and images uncovered by my current research at the Herzog August Library and German archives. One concerns an Italian girl taken to Prague in 1355 by the Holy Roman Empress, Anna von Schweidnitz. Another focuses on Madeleine and Antonietta Gonzalez, daughters of the ‘Wild Man’ of Tenerife, documented at German courts in the 1580s. The third and fourth cases consider the medieval bearded Sankt Kümmernis (also known as St Wilgefortis or St Uncumber), and the seventeenth-century Bavarian fairground performer Barbara Urslerin. Krankhafter menschlicher Hirsutismus kann aufgrund unterschiedlicher Ursachen auftreten, zu denen u.a. genetische Veränderungen und Vererbung, verschiedene Krebserkrankungen und hormonelle Störungen gehören. Die moderne Hirsutismus-Forschung ist im 19. Jh. von deutschen Forschern initiiert worden. Die meisten europäischen frühneuzeitlichen Erscheinungen von Hypertrichose (dem genetisch bedingten Haarwuchs am gesamten Körper und im Gesicht) gehen auf deutschsprachige Eltern oder Förderer zurück und sind in Deutschland in den Druck gelangt. Bei Untersuchungen des Motivs des Wilden Mannes zieht die aktuelle geschichtswissenschaftliche Forschung in der Regel Verbindungslinien zwischen der frühneuzeitlichen Wahrnehmung von Hypertrichose-Fällen und Fragen der Ethnizität, ohne jedoch zu beachten, dass in der Frühen Neuzeit die Verbindung zwischen temporärem Hirsutismus und der krankhaften Verknüpfung von Unterernährung und Anorexie bekannt war. Im vorliegenden Beitrag werden vier Fälle von an Hirsutismus erkrankten Frauen neu analysiert, unter Einbezug dieser medizinischen Perspektive und unter Beachtung von Texten und Abbildungen, die meine jüngsten Forschungen in der Herzog August Bibliothek und an deutschen Archiven ans Licht gefördert haben. Die hier betrachteten Fälle betreffen ein italienisches Mädchen, das 1355 von Anna von Schweidnitz, Kaiserin des Hl. Römischen Reichs, nach Prag gebracht wurde; Madeleine und Antonietta Gonzalez, die Töchter des ‘Wilden Manns’ von Teneriffa, die in den 1580er Jahren an deutschen Höfen bezeugt sind; die bärtige Sankt Kümmernis (Wilgefortis), und die bayerische Jahrmarktkünstlerin Barbara Urslerin. PMID:25598545
Trizentrische Analyse von Kofaktoren und Komorbidität des Pyoderma gangraenosum.
Jockenhöfer, Finja; Herberger, Katharina; Schaller, Jörg; Hohaus, Katja Christina; Stoffels-Weindorf, Maren; Ghazal, Philipp Al; Augustin, Matthias; Dissemond, Joachim
2016-10-01
Das Pyoderma gangraenosum (PG) ist eine seltene, inflammatorische destruktiv-ulzerierende neutrophile Erkrankung mit weitgehend unklarer Pathophysiologie. In dieser Studie wurden die potenziell relevanten Kofaktoren und Begleiterkrankungen von Patienten mit PG aus drei dermatologischen Wundzentren in Deutschland differenziert ausgewertet. Von den insgesamt 121 analysierten Patienten waren Frauen (66,9 %) häufiger betroffen als Männer. Das Alter der Patienten war 18-96 Jahre (Mittelwert [MW]: 59,8); die Wunden hatten eine Größe von 1-600 cm² (MW: 65,6 cm²) und waren überwiegend sehr schmerzhaft (VAS 1-10, MW: 7). Die Unterschenkel waren am häufigsten (71,9 %) betroffen. Bei 12 (9,9 %) Patienten bestanden chronisch entzündliche Darmerkrankungen (5,8 % Colitis ulcerosa; 4,1 % Morbus Crohn), bei 14,1 % der Patienten wurde eine Begleiterkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis beschrieben. Neoplasien bestanden bei 20,6 % der Patienten, von denen 6,6 % als hämatologische und 14,1 % als solide Neoplasien klassifiziert wurden. Aus dem Kreis des metabolischen Syndroms wurde bei 69,4 % Patienten eine Adipositas, bei 57,9 % eine arterielle Hypertonie und bei 33,9 % ein Diabetes mellitus diagnostiziert. Diese Datenanalyse bestätigt Assoziationen des PG mit dem metabolischen Syndrom und mit Neoplasien, die zukünftig frühzeitig bei einer zielgerichteten Diagnostik der Patienten beachtet und behandelt werden sollten. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Neudert, Marcus
2018-06-01
Heining et al. Audiological outcome of stapes surgery for far advanced cochlear otosklerosis. J Laryngol Otol 2017; 131: 961–964 DIE COCHLEäRE OTOSKLEROSE IST EINE SELTENE ERKRANKUNG DES INNENOHRES, DIE ZU EINER VERKNöCHERUNG DER HAARZELLEN FüHRT UND DIE HOMöOSTASE DER LYMPHSTRöME NEGATIV BEEINFLUSSEN KANN. BETROFFENE LEIDEN UNTER INNENOHRSCHWERHöRIGKEIT, EINE THERAPIE GILT ALS SCHWIERIG. HEINING UND KOLLEGINNEN/KOLLEGEN HABEN NUN IN EINER RETROSPEKTIVEN STUDIE UNTERSUCHT, OB PATIENTEN MIT FORTGESCHRITTENER OTOSKLEROSE VON EINER STAPEDOTOMIE PROFITIEREN KöNNEN.
Hey, Christiane
2018-04-01
Bock JM et al. Evaluation of the natural history of patients who aspirate. Laryngoscope 2017; 127: S1–S10 DIE KLINISCHE PROGRESSION DER ASPIRATION BIS ZU EVENTUELLEN PULMONALEN STöRUNGEN IST NICHT VOLLSTäNDIG VERSTANDEN. EMPFEHLUNGEN ZUR ERNäHRUNGSUMSTELLUNG, SCHWERE VON PENETRATION UND ASPIRATION GEMäß PAS SOWIE DIE ÄTIOLOGIE DER DYSPHAGIE BEEINFLUSSEN MöGLICHERWEISE DIE ZEITSPANNE BIS ZUM AUFTRETEN DES ERSTEN PULMONALEN EREIGNISSES SOWIE DAS GESAMTüBERLEBEN VON PATIENTEN MIT VFS-DOKUMENTIERTER, ASYMPTOMATISCHER PENETRATION UND ASPIRATION.
2008-03-01
Miftelzu- wachs profitieren mochten. Je st5rker eine Landesvereinigung Modellprojekte akqui- rieren muss, urn die eigene Funktionsf5higkeit...Denn 5hnlich wie die Krankenkas- sen stehen andere Institutionen und Bereiche wie Sozialversicherungstrager, die Arzteschaft, Institutionen des Sports
Das Prinzip Bewegung - Herz und Gehirn als Metaphern des menschlichen Lebens
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Otis, Laura
In diesem Jahr, in dem wir Charles Darwins gedenken, möchte ich etwas riskieren und eine Frage erörtern, die für die Literatur ebenso wie für die Biologie zentral ist: Was ist das Leben? Die Antwort auf diese Frage finden wir nicht in der Bibliothek und nicht im Labor, zumindest nicht an diesen erkenntnisproduzierenden Stellen allein. Als Literaturwissenschaftlerin und ehemalige Naturwissenschaftlerin glaube ich, dass wir das Leben nur verstehen werden, wenn wir seinen Wirkungen überall nachforschen, inklusive in der Literatur.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rietdorf, Katja
2003-07-01
In der vorliegenden Arbeit habe ich wichtige Teilmechanismen der Erregungs-Sekretionskopplung in der Speicheldrüse der Schabe Periplaneta americana (L.) untersucht. Die Speicheldrüse ist von dopaminergen und serotonergen Fasern innerviert (Baumann et al., 2002). Beide Transmitter stimulieren eine unterschiedliche Reaktion der Drüse: Dopamin (DA) stimuliert die P-Zellen der Acini und die Ausführgangzellen, während Serotonin (5-HT) die P- und C-Zellen der Acini stimuliert, nicht jedoch die Ausführgangzellen. Der Endspeichel ist nach einer DA-Stimulierung proteinfrei. Dagegen enthält er nach einer 5-HT-Stimulierung Proteine, die von den C-Zellen sezerniert werden (Just & Walz, 1996). Im ersten Teil meiner Arbeit habe ich mittels Kapillarelektrophoretischer Analyse (CE-Analyse) die Elektrolytkonzentrationen im Endspeichel untersucht sowie die Raten der Flüssigkeitssekretion gemessen. Damit wollte ich klären, welche Transporter an der Sekretion des Primärspeichels und an dessen Modifikation beteiligt sind. Ausserdem wollte ich die Rolle der transportaktiven Epithelzellen der Ausführgänge für die Modifikation des Primärspeichels untersuchen. Dafür habe ich einen Vergleich der Elektrolytkonzentrationen im DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichel durchgeführt. Der Elektrolytgehalt des DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichels unterscheidet sich nicht signifikant voneinander. Er ist nach beiden Stimulierungen hypoosmotisch zum verwendeten Ringer. Die Ausführgangzellen werden durch DA stimuliert und modifizieren den Primärspeichel durch eine netto-Ionenreabsorption. Meine Versuche zeigen jedoch, dass auch die während einer 5-HT-Stimulierung der Drüse unstimulierten Ausführgangzellen den Primärspeichel modifizieren. In einer nachfolgenden Versuchsreihe habe ich den Einfluss von Ouabain, einem Hemmstoff der Na+-K+-ATPase, und Bumetanid, einem Hemmstoff des NKCC, auf die Raten der Flüssigkeitssekretion sowie den Elektrolytgehalt des Endspeichels untersucht. Ich habe gefunden, dass die Aktivität der Na+-K+-ATPase wichtig für die Modifikation des DA-stimulierten Primärspeichels ist. Im Gegensatz dazu ist sie für die Modifikation des 5-HT-stimulierten Primärspeichels nicht von Bedeutung. Bezüglich der Flüssigkeitssekretion habe ich keinen Einfluss der Na+-K+-ATPase-Aktivität auf die DA-stimulierten Sekretionsraten gefunden, dagegen ist die 5-HT-stimulierte Sekretionsrate in Anwesenheit von Ouabain gesteigert. Die Aktivität des NKCC ist für beide sekretorische Prozesse, die Ionen- und die Flüssigkeitssekretion, wichtig. Eine Hemmung des NKCC bewirkt eine signifikante Verringerung der Raten der Flüssigkeitssekretion nach DA- und 5-HT-Stimulierung sowie in beiden Fällen einen signifikanten Abfall der Ionenkonzentrationen im Endspeichel. Im zweiten Teil meiner Arbeit habe ich versucht, Änderungen der intrazellulären Ionenkonzentrationen in den Acinuszellen während einer DA- oder 5-HT-Stimulierung zu messen. Diese Experimente sollten mit der Methode des "ratiometric imaging" durchgeführt werden. Messungen mit dem Ca2+-sensitiven Fluoreszenzfarbstoff Fura-2 zeigten keinen globalen Anstieg in der intrazellulären Ca2+-Konzentration der P-Zellen. Aufgrund von Problemen mit einer schlechten Beladung der Zellen, einer starken und sich während der Stimulierung ändernden Autofluoreszenz der Zellen sowie Änderungen im Zellvolumen wurden keine Messungen mit Na+- und K+-sensitiven Fluoreszenzfarbstoffen durchgeführt. Im dritten Teil dieser Arbeit habe ich die intrazellulären Signalwege untersucht, die zwischen einer 5-HT-Stimulierung der Drüse und der Proteinsekretion vermitteln. Dazu wurde der Proteingehalt im Endspeichel biochemisch mittels eines modifizierten Bradford Assay gemessen. Eine erstellte Dosis-Wirkungskurve zeigt, dass die Rate der Proteinsekretion von der zur Stimulierung verwendeten 5-HT-Konzentration abhängt. In einer Serie von Experimenten habe ich die intrazellulären Konzentrationen von Ca2+, cAMP und / oder cGMP erhöht und anschließend den Proteingehalt im Endspeichel gemessen. Ein Anstieg der intrazellulären Ca2+-Konzentration aktiviert nur eine geringe Rate der Proteinsekretion. Dagegen kann die Steigerung der intrazellulären cAMP-Konzentration eine stärkere Proteinsekretion aktivieren, die sich nicht signifikant von der nach 5-HT-Stimulierung unterscheidet. Die cAMP-stimulierte Proteinsekretion kann durch gleichzeitige Erhöhung der intrazellulären Ca2+-Konzentration weiter gesteigert werden. Dagegen aktivierte eine Erhöhung der intrazellulären cGMP-Konzentration die Proteinsekretion nicht. Aufgrund dieser Ergebnisse postuliere ich die Existenz eines die Adenylatcyclase aktivierenden 5-HT-Rezeptors in der Basolateralmembran der C-Zellen. The aim of this PhD-work was to investigate major mechanisms of excitation-secretion coupling in the salivary gland of the cockroach Periplaneta americana (L.). This salivary gland is innervated by dopaminergic and serotonergic fibres (Baumann et al., 2002). The two transmitters stimulate different processes in the gland: Dopamine (DA) stimulates the p-cells of the acini and the salivary duct cells, whereas 5-HT (serotonin) activates the p- and the c-cells of the acini, but not the salivary duct cells. Final saliva is completely protein-free after dopamine stimulation. It contains proteins, which are secreted by the c-cells of the acini, after a 5-HT-stimulation (Just & Walz, 1996). In the first part of my work I measured the electrolytic composition of the final saliva by capillary electrophoretic analysis and measured the rates of fluid secretion, in order to answer the following questions: 1.) Which transporters affect the production of primary saliva and its modification? 2.) What is the function of the transport-active salivary duct cells for the modification of the primary saliva? Electrolytic composition of the DA- and 5-HT-stimulated final saliva is not significantly different from each other, and is hypoosmotic to the Ringer used. Salivary duct cells are stimulated by DA and modify the primary saliva by a netto ion-reabsorption. My experiments also show that the duct cells, which are unstimulated during a 5-HT-stimulation of the gland, modify the primary saliva. In the next series of experiments I investigated the effects of ouabain, an inhibitor of the Na+-K+-ATPase, and bumetanide, an inhibitor of the NKCC on the rates of fluid secretion and the electrolytic composition of the final saliva. I found, that the activity of the Na+-K+-ATPase is important for the modification of DA-stimulated primary saliva during its flow through the stimulated duct system. In contrast, it is not important for modification of the 5-HT-stimulated primary saliva. Inhibition of the Na+-K+-ATPase does not affect rates of DA-stimulated fluid secretion, but it increases the rates of 5-HT-stimulated fluid secretion. Activity of the NKCC is important for both secretory processes: the ion and the fluid secretion. Inhibition of the NKCC results in a significant drop in the rates of fluid secretion after DA- and 5-HT-stimulation, as well as a drop in electrolytic concentrations in the saliva. In the second part of my work, I tried to measure changes in the intracellular ionic concentrations (Ca2+, Na+, and K+) within the acinar cells during a DA- or 5-HT-stimulation. The experiments should be performed by ratiometric imaging. Measurements with the Ca2+-sensitive dye Fura-2 did not show any global increase in the intracellular Ca2+-concentration in the p-cells of the acini. Problems concerning a bad loading of the cells, a strong autofluorescence which changed during the time course of the stimulation, as well as changes in the cell volume were the reason, that no measurements using Na+- or K+-sensitive dyes were performed. In the third part of my work I investigated the intracellular signalling pathways, which activate protein secretion after 5-HT-stimulation of the gland. A modified Bradford Assay was used for measuring the protein content in the final saliva. In a dose-response curve I showed that rates of protein secretion are dependent on the 5-HT-concentrations used to stimulate the glands. In another set of experiments I increased the intracellular concentrations of Ca2+, cAMP and / or cGMP, and measured the protein content in the final saliva. An increase in the intracellular Ca2+-concentration activates only a low rate of protein secretion. After an increase in the intracellular cAMP-concentration a much higher rate of protein secretion can be activated, which is not significantly different from the 5-HT stimulated rate of protein secretion. The cAMP-stimulated protein secretion can be further increased by a simultaneous rise in the intracellular Ca2+-concentration. In contrast, cGMP does not activate protein secretion. Therefore I propose the expression of an adenylyl cyclase activating 5-HT-receptor in the basolateral membrane of the protein secreting c-cells.
XML-basierte Produkt- und Prozessdaten für die Leittechnik-Projektierung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schleipen, Miriam
Für die Überwachung und Steuerung hochkomplexer Produktionsprozesse werden Prozessleitsysteme eingesetzt. Ständige Veränderungen zwingen Produktionsbetriebe wandlungsfähig zu sein. Entsprechend muss auch die Technik diese Flexibilität unterstützen. Jede Veränderung des Produktionsprozesses muss eingeplant, die Anlagen neu konfiguriert und projektiert werden. Dabei müssen auch neue Prozessbilder für die Bedien- und Steuerungssysteme erstellt werden. Am Fraunhofer IITB wurde ein Engineering-Framework entwickelt, das das Leitsystem automatisch projektiert und die zugehörige Prozessvisualisierung generiert. In diesem Beitrag wird das Modul vorgestellt, dass die Prozessabbilder erstellt. Neben der Visualisierung von Anlagen werden auch laufende Prozesse und bearbeitete Produkte dargestellt. So können beispielsweise Identsysteme mit der Leittechnik gekoppelt werden.
Zu einer inhaltsorientierten Theorie des Lernens und Lehrens der biologischen Evolution
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wallin, Anita
Der Zweck dieser Studie (zwecks Überblick siehe dazu Abb. 9.1) war zu untersuchen, wie die Schüler der Sekundarstufe II ein Verständnis von der Theorie der biologischen Evolution entwickeln. Vom Ausgangspunkt "Vorurteile der Schüler“ ausgehend wurden Unterrichtssequenzen entwickelt und drei verschiedene Lernexperimente in einem zyklischen Prozess durchgeführt. Das Wissen der Schüler wurde vor, während und nach den Unterrichtssequenzen mit Hilfe von schriftlichen Tests, Interviews und Diskussionsrunden in kleinen Gruppen abgefragt. Etwa 80 % der Schüler hatten vor dem Unterricht alternative Vorstellungen von Evolution, und in dem Nachfolgetest erreichten circa 75 % ein wissenschaftliches Niveau. Die Argumentation der Schüler in den verschiedenen Tests wurde sorgfältig unter Rücksichtnahme auf Vorurteile, der konzeptionellen Struktur der Theorie der Evolution und den Zielen des Unterrichts analysiert. Daraus konnten Einsichten in solche Anforderungen an Lehren und Lernen gewonnen werden, die Herausforderungen an Schüler und Lehrer darstellen, wenn sie anfangen, evolutionäre Biologie zu lernen oder zu lehren. Ein wichtiges Ergebnis war, dass das Verständnis existierender Variation in einer Population der Schlüssel zum Verständnis von natürlicher Selektion ist. Die Ergebnisse sind in einer inhaltsorientierten Theorie zusammengefasst, welche aus drei verschiedenen Aspekten besteht: 1) den inhaltsspezifischen Aspekten, die einzigartig für jedes wissenschaftliche Feld sind; 2) den Aspekten, die die Natur der Wissenschaft betreffen; und 3) den allgemeinen Aspekten. Diese Theorie kann in neuen Experimenten getestet und weiter entwickelt werden.
Betriebsführung multimodaler Energiesysteme
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mackensen, Reinhard
Die Transformation des Energiesystems von einer zentral geprägten, unidirektional orientierten und in unterschiedliche Sektoren separierten Struktur hin zu einer umfassenden, multimodalen, dezentralen und flexiblen Erzeuger- und Verbraucherlandschaft findet auf verschiedenen Ebenen statt. Randbedingung bei dieser Umwälzung ist immer die Einhaltung der Teilziele Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Im Einzelnen schlägt sich diese Transformation in einer Diversifizierung der Akteurslandschaft durch die Mechanismen des Unbundling nieder. Weiterhin finden eine Dezentralisierung der Erzeugerlandschaft und damit eine Substitution von mehrheitlich fossil betriebener Großkraftwerkstechnologie durch eine Vielzahl dezentraler Erzeuger mit zumeist regenerativem Charakter statt. Dieser Wandel hat im Wesentlichen zwei Hauptkonsequenzen. Zum einen ergeben sich durch dezentrale, flächige Verteilung der Erzeuger neue Anforderungen an den Energieaustausch, bspw. aus der Erweiterung der Stromnetze für einen bidirektionalen Energieaustausch, zum anderen werden Abstimmungsmechanismen erforderlich, welche die fluktuierende Einspeisung derart mit dem Verbrauch in Waage hält, dass sowohl elektrische Netzrestriktionen, die Qualität der Versorgung und Aspekte der Energieeffizienz und damit der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden. Mögliche Antworten auf die mit dieser Betrachtung einhergehenden Fragen liegen in der Konzeption eines multimodalen Energiesystems, also in der Gesamtbetrachtung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Dieses Kapitel soll Mechanismen darlegen und Wege aufzeigen, wie eine solche Konzeption gestaltet werden kann und wie solche komplexen Systeme in der Praxis betrieben werden können.
Huebner, Jutta; Mohr, Peter; Simon, Jan-Christoph; Fluck, Michael; Berking, Carola; Zimmer, Lisa; Loquai, Carmen
2016-05-01
In Deutschland wenden 40-90 % aller Krebspatienten Methoden der komplementären and alternativen Medizin (KAM) an. Bis dato gibt es kein Datenmaterial zum Einsatz der KAM bei Melanompatienten. Das Ziel unserer Studie war es, Daten über den Gebrauch, die Informationsquellen und Ziele von Patienten mit metastasierendem Melanom zu erfassen. Einhundertsechsundfünfzig Patienten aus 25 Studienzentren nahmen an der DecOG-MM-PAL Multibasket Studie teil. Die beteiligten Personen wurden auch gebeten, an einer Nebenstudie teilzunehmen, die ihren Gebrauch von KAM erfassen sollte. Dazu wurde während der Behandlung ein standardisierter Fragebogen zu genau festgelegten Zeitpunkten ausgeteilt. Insgesamt gingen 55 Fragebögen von 32 (21 %) Melanompatienten ein. Von diesen gaben 17 (53 %) ein Interesse an KAM an, und sieben (22 %) machten von KAM Gebrauch. Die Hauptinformationsquellen (31 %) waren Familienmitglieder und Freunde, gefolgt von Ärzten (19 %). Die Hauptgründe für die Anwendung von KAM waren die Stärkung des Immunsystems (41 %) und des Körpers (34 %). Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine und Spurenelemente) wurden am häufigsten angewendet (28 %). Eine relativ hohe Anzahl an Patienten mit metastasierendem Melanom machte trotz Teilnahme an einer klinischen Studie von KAM Gebrauch. Wechselwirkungen könnten durch biologisch basierte KAM auftreten, und hier besonders bei immunmodulierenden KAM- Strategien. Um Risiken zu vermeiden, sollte die Kommunikation zwischen den Ärzten und den Patienten verbessert werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Schmitt, Jochen; Abraham, Susanne; Trautmann, Freya; Stephan, Victoria; Fölster-Holst, Regina; Homey, Bernhard; Bieber, Thomas; Novak, Natalija; Sticherling, Michael; Augustin, Matthias; Kleinheinz, Andreas; Elsner, Peter; Weidinger, Stephan; Werfel, Thomas
2017-01-01
Versorgungsregister dienen der Erfassung des Einsatzes und der Wirksamkeit von Therapien unter realen Versorgungsbedingungen und sind als Basis einer evidenzbasierten Gesundheitsversorgung unverzichtbar. Das deutsche Neurodermitis-Register TREATgermany wurde als weltweit erstes Register für Patienten mit schwerer Neurodermitis 2011 initiiert. Erwachsene mit schwerer Neurodermitis (aktuelle/frühere antientzündliche Systemtherapie und/oder objektiver SCORAD ≥ 40) werden über einen Zeitraum von 24 Monaten prospektiv beobachtet. Anhand validierter Erhebungsinstrumente werden die klinische Erkrankungsschwere (EASI, SCORAD), Lebensqualität (DLQI), Symptome, globale Erkrankungsschwere sowie die Patientenzufriedenheit erfasst und die durchgeführten Therapien dokumentiert. Die vorliegende Analyse beschreibt die Charakteristika, Therapiewahl und Wirksamkeit der eingesetzten antiinflammatorischen Systemtherapien der bis Oktober 2014 eingeschlossenen Patienten. An fünf Zentren wurden insgesamt 78 Patienten (Durchschnittsalter 39 Jahre, 61 % männlich) eingeschlossen. Bei den Patienten besteht eine hohe Inanspruchnahme ambulanter und stationärer Leistungen. Ciclosporin war das am häufigsten eingesetzte Systemtherapeutikum und zeigte die höchste klinische Effektivität (EASI-50-Ansprechrate 51 %; EASI-75-Ansprechrate 34 % nach zwölfwöchiger Therapie). Azathioprin, Methotrexat (MTX), Prednisolon oral, Mycophenolat, Alitretinoin und Leflunomid wurden ebenfalls bei einzelnen Patienten eingesetzt. Die vorliegende Registerauswertung gibt wichtige Hinweise zur derzeitigen Versorgung von Erwachsenen mit schwerer Neurodermitis in Deutschland, dokumentiert die hohe Erkrankungslast, den Nutzen vorhandener Therapien und den Bedarf an weiteren, effektiven und in der Langzeitanwendung sicheren Therapieoptionen. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
[Cardiodoron® bei Patienten mit Schlafstörungen - Ergebnisse einer prospektiven Beobachtungsstudie].
Rother, Claudia; Schnelle, Martin
Hintergrund: Schlafstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen der heutigen Zeit. Stress und die dadurch bedingte innere Anspannung sowie eine unrhythmische Lebensführung z.B. durch Schichtarbeit sind bekannte auslösende Faktoren. Weniger bekannt ist, dass auch funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden zu Störungen des Schlafs führen können und dass deren Behandlung zu einer Verbesserung der Schlafqualität beiträgt. Ganzheitlich betrachtet geht es daher um die Wiederherstellung einer gesunden Rhythmik, insbesondere des Herz-/Atem- sowie des Schlaf-Wach-Rhythmus, die Cardiodoron®, eine Heilpflanzenkomposition aus Primula veris, Hyoscyamus niger und Onopordum acanthium, unterstützt. Patienten und Methoden: Mittels einer prospektiven, multizentrischen Beobachtungsstudie sollte ermittelt werden, wie sich funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden und/oder Schlafstörungen unter der Behandlung mit Cardiodoron® (Dilution) über 3-6 Monate entwickeln. Im Zeitraum von September 2009 bis März 2012 dokumentierten 92 Ärzte 501 Patienten, von denen 380 über Schlafstörungen klagten und deren Daten in dieser Publikation näher betrachtet werden. Nach einer Aufnahmeuntersuchung erfolgte nach 90 Tagen eine Abschlussuntersuchung und bei Fortführung der Therapie nach nochmals 90 Tagen eine Follow-up-Untersuchung. Neben 30 ärztlicherseits bewerteten Symptomen beurteilten die Patienten ihr Befinden mittels Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI) nach Buysse und der Beschwerden-Liste nach von Zerssen (B-L und B-L'). Ergebnisse: Unter der Cardiodoron®-Therapie gingen bei guter Verträglichkeit sowohl die Ausprägung der Schlafstörungen (um 65% von 2,0 auf 0,7 Punkte) als auch die erfassten 30 Symptome (um 59% von 24,3 auf 9,9 Punkte) deutlich zurück (p < 0,01). Weiterhin reduzierten sich der PSQI und der Gesamtwert der Beschwerden-Liste signifikant (p < 0,0001) um 60% bzw. 56% (von 12,2 auf 4,8 bzw. von 25,6 auf 11,4 Punkte). Schlussfolgerungen: Bei Patienten mit Schlafstörungen (mit oder ohne funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden) kann die Ausprägung der Beschwerden mit Cardiodoron® deutlich gesenkt werden. Cardiodoron® ist gut verträglich. © 2016 S. Karger GmbH, Freiburg.
Elisabeth Wramp, Maria; Langenbruch, Anna; Augustin, Matthias; Zillikens, Detlef; Krengel, Sven
2017-02-01
Kongenitale melanozytäre Nävi (KMN) bedeuten für Patienten und Familien eine psychologische Belastung und bergen zudem medizinische Risiken. Das 2005 gegründete deutschsprachige KMN-Register wurde nun einer Zwischenauswertung bezüglich des Krankheitsverlaufes, der medizinischen Versorgung und der Lebensqualität unterzogen. 100 Patienten, die sich in den Jahren 2005 bis 2012 mit einem Erstmeldebogen registriert hatten, wurde im Rahmen einer prospektiven Kohortenstudie Anfang 2013 ein Folgemeldebogen zugesandt. Außerdem wurden mithilfe standardisierter Fragebögen Daten zu Lebensqualität (dermatology life quality index, DLQI) und Stigmatisierungserfahrungen (perceived stigmatization questionnaire, PSQ; social comfort questionnaire, SCQ) erhoben. 83 % der Patienten oder deren Eltern antworteten (Altersdurchschnitt 11,2 Jahre, Median 6 Jahre; mittleres Follow-up 4,4 Jahre). Im Gesamtkollektiv wurden vier Melanome diagnostiziert, davon zwei zerebrale Melanome im Kindesalter, ein kutanes Melanom im Erwachsenenalter und eines, das sich als proliferierender Knoten erwies. Bei vier Kindern wurde eine neurokutane Melanozytose festgestellt, drei davon mit neurologischer Symptomatik. Chirurgisch behandelt wurden 88 % (73/83). Achtundsiebzig Prozent der Befragten berichteten eine geringe oder keine Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die wahrgenommene Stigmatisierung beziehungsweise Beeinträchtigung des sozialen Wohlbefindens war generell ebenfalls gering. Die Ergebnisse geben einen Überblick über die Situation von Patienten mit KMN in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Melanom entwickelte sich in 3 %, eine ZNS-Beteiligung bestand in 4 % der Fälle. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Mercaptursäure und Nukleosidaddukt im Harn als Biomarker in 1-Hydroxymethylpyren-exponierten Ratten
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ma, Lan
2002-01-01
1-Methylpyren (MP) ist hepatokanzerogen in neugeborenen männlichen Mäusen. Durch Hydroxylierung an der benzylischen Stelle und anschließende Sulfonierung wird MP zu DNA-reaktivem 1-Sulfooxymethylpyren (SMP) aktiviert. In der Ratte führt die Exposition des benzylischen Alkohols, 1-Hydroxymethylpyren (HMP), zur DNA-Adduktbildung in verschiedenen Geweben. Eventuelle Konsequenz der Toxifizierung ist die Ausscheidung entsprechender Mercaptursäure und Nukleosidaddukt im Harn, welche aufgrund ihrer Herkunft als Biomarker eignen könnten. In dieser Arbeit wird die Ausscheidung der Mercaptursäure und des N2-Desoxyguanosinadduktes in HMP-exponierten Ratten untersucht. Nach der Applikation von HMP bzw. MP wurden weniger als 1 % der Dosis als MPMA über Urin und Faeces ausgeschieden (0 - 48 h). Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich in den ersten 24 h nach der Applikation. MPdG konnte weder in Urin noch in Faeces der HMP-behandelten Tieren identifiziert werden. Nach direkter SMP-Applikation wurde MPdG nur in sehr geringe Menge (weniger als 0,9 ppm in 12 h) im Urin gefunden. Aufgrund der geringen Menge eignet sich MPdG nicht als Biomarker. MPMA dagegen, lässt sich analytisch gut erfassen. Es sollte daher untersucht werden, ob MPMA die Toxifizierung des HMP wiederspiegelt. Die Voraussetzung dafür ist die Kenntnisse über das Metabolismusmuster von HMP. Es wurde daher umfassende Untersuchungen zum Metabolismus des HMP durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass mehr als 80 % der Metaboiten in ihrer oxidierten Form (PCS, deren Glucuronsäure-Konjugate sowie phenolische Sulfatester der PCS) ausgeschieden wurden. Demnach spielt die Oxidation des HMP zu PCS eine sehr wichtige Rolle bei der Detoxifizierung und Ausscheidung von HMP. Ferne konnte nachgewiesen werden, dass die Enzyme Alkohol- und Aldehyd-Dehydrogenase an der Oxidation von HMP beteiligt waren. Die Inhibitoren Disulfiram und Ethanol der o. g. Enzyme wurde daher zur Modulation der Detoxifizierung in vivo eingesetzt. Die Veränderungen in der Toxifizierung von HMP zu SMP wurden durch die SMP-Konzentration im Plasma, die DNA-Addukthäufigkeit und die MPMA-Ausscheidung erfasst. Die Vorbehandlung von Disulfiram und Ethanol führte zu tendentielle Erhöhung der SMP-Konzentration im Plasma, DNA-Addukthäufigkeit in der Leber und die MPMA-Ausscheidung. Bemerkenswert ist jedoch, dass bereits eine Dosis von 0,2 g Ethanol/kg Körpermasse bereits zu statistisch signifikanten Erhöhungen der MPMA-Ausscheidung bei weiblichen Ratten. 1-Methylpyrene is hepatocarcinogenic in rodents. It is metabolized primarily to 1-hydroxymethylpyrene (HMP) by various cDNA-expressed rat and human cytochromes P450. HMP is activated to a highly reactive sulfuric acid ester, 1-sulfooxymethylpyrene (SMP), by sulphotransferases. In the rat, this activation pathway leads to the formation of DNA adducts in various tissues. Possible consequences of the toxification could be the excretion of the corresponding mercapturic acid and nucleosidadduct in urine and feces. Because of their origin, these substances should reflex the toxification process may be used as biomarkers. We investigate the excretion of 1-methylpyrenyl-mercapturic acid (MPMA) and the excretion of N2-(1-methylpyrenyl)-desoxyguanosin (MPdG) in urine and feces of HMP-treated rats. These studies showed that only a minor portion (< 1 %) of the administered dose of 1-HMP was excreted as mercapturic acid. MPdG could not be identified in urine and feces of HMP-treated rats. Treating rats with the active spieces sulfooxymethylpyrene, 0.9 ppm of the dose was found excreted within 12 h. I now investigated the alternative metabolic pathways of HMP. More than 50 % of the dose (administered intraperitoneally) was excreted as free 1-pyrenyl carboxylic acid and its glucuronic acid conjugate primarily in the urine. Other major urinary metabolites were phenolic sulpho conjugates of ring-oxidized 1-pyrenyl carboxylic acid (> 30 %). Minor metabolites were phenolic sulpho conjugates of HMP (< 5 %). The glucuronic acid conjugate of HMP was found in very small amounts. In total, > 80 % of the metabolites excreted were oxidized at the exocyclic carbon. This side-chain oxidation, probably catalyzed by alcohol and aldehyde dehydrogenases, appears to represent a detoxification pathway. Indeed, administration of ethanol shortly before the administration of HMP to rats increased the levels of SMP detected in blood, of DNA adducts formed in tissues and of mercapturic acid excreted. These effects were observed even at very low dose levels of ethanol (0.2 g per kg body weight). Similar effects were shown after administration of Disulfiram, an inhibitor of aldehyde dehydrogenase.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Enz, Charles P.
2000-11-01
Wolfgang Pauli gehört zu den bedeutendsten Physikern des 20. Jahrhunderts. Erst das von ihm entdeckte Ausschließungsprinzip erklärt den Aufbau des Periodensystems der Elemente. Darüber hinaus legte er den Grundstein für die Quantenfeldtheorie. Privat zeigte sich Pauli als bissiger und humorvoller Mensc gleichermaßen, und sein Hang zur Psychoanalyse lässt ihn überdies als interessante Persönlichkeit erscheinen.
Improving primary palliative care in Scotland: lessons from a mixed methods study.
Mason, Bruce; Buckingham, Susan; Finucane, Anne; Hutchison, Peter; Kendall, Marilyn; McCutcheon, Hazel; Porteous, Lorna; Murray, Scott A
2015-12-10
Since 2012, all GP practices across Scotland have been supported to take a systematic approach to end-of-life care, by helping them to identify more patients for palliative care through a Palliative Care Directed Enhanced Service (DES). We aimed to understand the impact of this initiative. Routine quantitative data from the 2012/13, and 2013/14 DES were collected from regional health boards, analysed and discussed. Qualitative data were collected from a sample of 2012/13 DES returns and analysed using Thematic Analysis. Data were received from 512 practices in nine Scottish Health boards for the 2012-13 DES and 638 practices in 11 Health boards for 2013-14. A sample of 90 of the returns for 2012-13 was selected for qualitative analysis. In 2012-13, 72 % of patients who died of cancer were listed on the palliative care register (PCR) before death while 27 % of patients who died as a result of non-malignant conditions were listed on the PCR. In 2013-14, cancer identification remained the same but identification of people dying with other long-term conditions had improved to 32.5 %. We identified several key issues needed to improve palliative care in the community. The need for training to identify patients with palliative care needs (particularly non-cancer); communication skills training; improvements in sharing information across the NHS; under-resource of and lack of coordination with district nurses; improvements in information technology; and tools for working with enlarged palliative care registers. The DES helped more patients with long-term conditions (LTC) receive generalist palliative care. Approaching generalist palliative care as anticipatory care could facilitate communication between GPs and patients/families and remove some barriers to early identification of palliative care needs. Improvement of information technology and use of identification tools like the SPICT™ may improve professionals' communication with each other and help may make identification and management of patients easier.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
John, Cédric Michaël
2003-08-01
This study investigated the slope carbonates of two Miocene carbonate systems: the Maltese Islands (in the Central Mediterranean) and the Marion Plateau (Northeastern Australia, drilled during ODP Leg 194). The aim of the study was to trace the impact of the Miocene cooling steps (events Mi1-Mi6) in these carbonate systems, especially the Mi3 event, which took place around 13.6 Ma and deeply impacted the marine oxygen isotope record. This event also profoundly impacted oceanographic and climatic patterns, eventually leading to the establishment of the modern ice-house world. In particular, East Antarctica became ice covered at that period. The rational behind the present study was to investigate the impact that this event had on shallow water systems in order to complement the deep-sea record and hence acquire a more global perspective on Miocene climate change. The Maltese Islands were investigated for trends in bulk-rock carbon and oxygen isotopes, as well as bulk-rock mineralogy, clay minerals analysis and organic geochemisty. Results showed that the mid Miocene cooling event deeply impacted sedimentation at that location by changing sedimentation from carbonate to clay-rich sediments. Moreover, it was discovered that each phase of Antarctic glaciation, not just the major mid Miocene event, resulted in higher terrigenous input on Malta. Mass accumulation rates revealed that this was linked to increased runoff during periods when Antarctica was glaciated, and thus that the carbonate sediments were “diluted” by clay-rich sediments. The model subsequently developed to explain this implies feedback from Antarctic glaciations creating cold, dense air masses that push the ITCZ Northward, thus increasing precipitation on the North African subcontinent. Increased precipitation (or stronger African monsoon) accelerated continental weathering and runoff, thus bringing more terrigenous sediment to the paleo-location of the slope sediments of Malta. Spectral analysis of carbonate content and organic matter geochemical analysis furthermore suggest that the clay-rich intervals are similar to sapropelic deposits. On the Marion Plateau, trends in oxygen and carbon isotopes were obtained by measuring Cibicidoides spp foraminifers. Moreover, carbonate content was reconstructed using a chemical method (coulometer). Results show that the mid Miocene cooling step profoundly affected this system: a major drop in accumulation rates of carbonates occurs precisely at 13.8 Ma, around the time of the East Antarctic ice sheet formation. Moreover, sedimentation changes occurred at that time, carbonate fragments coming from neritic environments becoming less abundant, planktonic foraminifer content increasing and quartz and reworked glauconite being deposited. Conversely, a surprising result is that the major N12-N14 sea-level fall occurring around 11.5 Ma did not impact the accumulation of carbonates on the slope. This was unexpected since carbonate platform are very sensitive to sea-level changes. The model developed to explain that mass accumulation rates of carbonates diminished around 13.6 Ma (Mi3 Event) instead of 11.5 Ma (N12-N14 event), suggests that oceanic currents were controlling slope carbonate deposition on the Marion Plateau prior to the mid-Miocene, and that the mid Miocene event considerably increase their strength, hence reducing the amount of carbonate being deposited on slope sites. Moreover, by combining results from deep-sea oxygen isotopes with sea-level estimates based on coastal onlaps made during Leg 194, we constrain the amplitude of the N12-N14 sea-level fall to 90 meters. When integrating isotopic results from this study, this amplitude is lowered to 70 meters. A general conclusion of this work is that the mid Miocene climatic shift did impact carbonate systems, at least at the two locations studied. However, the nature of this response was highly dependant on the regional settings, in particular the presence of land mass (Malta) and the absence of a barrier to shelter from the effects of open ocean (Marion Plateau). Im Rahmen dieser Doktorarbeit wurden die Hangkarbonate von zwei miozänen heterozoischen Karbonatsystemen näher untersucht: die Malta Inselgruppe (zentrales Mittelmeer) und das Marion Plateau (Nordost Australien, ODP Leg 194). Die Auswirkungen der mittelmiozänen Abkühlung (Mi3), die auf 13.6 Ma datiert wird und starken Einfluß auf die Sauerstoffisotopenkurve hatte, in den oben genannten Flachwassersystemen stellten das Ziel dieser Arbeit dar. Dieses Abkühlungsereignis beeinflußte außerdem sehr stark die ozeanographischen und klimatischen Muster, die im weiteren Verlauf zum modernen Eishausklima führten. So steht insbesondere die Vereisung von Ostantarktika mit diesem Ereignis in Verbindung. Diese Arbeit untersucht den Einfluß dieses Ereignisses auf Flachwassersysteme, um vorliegende Untersuchungen in Tiefwassersystemen zu ergänzen und so zum globalen Verständnis des miozänen Klimawechsels beizutragen. Die Profile auf der Maltainselgruppe wurden mit Hilfe von Kohlenstoff- und Sauerstoffisotopen Auswertungen im Gesamtgestein, Gesamtgesteinmineralogie, Tonmineralanalyse und organischer Geochemie untersucht. Durch einen Wechsel von karbonatischeren zu tonigeren Sedimenten beeinflußte das mittelmiozäne Abkühlungsereignis die Sedimentation in diesem Gebiet sehr stark. Weiterhin wurde beobachtet, daß jede Phase der antarktischen Vereisung, nicht nur das mittelmiozäne Hauptereignis, zu einem erhöhten terrigenen Eintrag in den Hangsedimenten der Maltainselgruppe führte. Akkumulationsraten zeigen, daß dieser erhöhte terrigene Eintrag den einzelnen Vereisungsperioden zusammenhängt und die karbonatischen Sedimente durch tonreiche Sedimente “verunreinigt” wurden. Das daraufhin entwickelte Modell erklärt diesen erhöhten terrigenen Eintrag mit einer nordwärtigen Verlagerung der innertropischen Konvergenzzone durch die Bildung von kalten, dichten Luftmassen, die zu verstärkten Niederschlägen in Nordafrika führten. Diese verstärkten Niederschläge (oder verstärkter afrikanischer Monsun) beeinflußten die kontinentale Verwitterung und den Eintrag, mit der Folge, daß verstärkt terrigene Sedimente im Bereich der Hangsedimente der Maltainselgruppe abgelagert wurden. Die tonreichen Intervalle weisen Ähnlichkeiten zu sapropelischen Ablagerungen auf, was mit Hilfe der Spektral analyse des Karbonatgehalts und der geochemischen Analyse des organischen Materials gezeigt wurde. Auf dem Marion Plateau wurden die Sauerstoff- und Kohlenstoffisotopenkurven anhand von Foraminiferen der Gattung Cibicidoides spp. rekonstruiert. Der Karbonatgehalt wurde mit Hilfe einer chemischen Methode (Coulometer) ermittelt. Genauso wie die Sedimente der Maltainselgruppe beeinflußte das mittelmiozäne Abkühlungsereignis (Mi3) auch die Sedimente auf dem Marion Plateau. So kam es bei 13,8 Ma, in etwa zur Zeit der Vereisung von Ostantarktika, zu einem Abfall der Karbonatakkumulationsraten. Weiterhin traten Änderungen in der Zusammensetzung der Sedimente auf, so nehmen neritische Karbonatfragmente ab, der planktische Foraminiferengehalt nimmt zu und es wurden verstärkt Quarz und Glaukonit abgelagert. Ein überraschendes Ergebnis ist die Tatsache, daß der große N12-N14 Meeresspiegelabfall um 11,5 Ma die Akkumulationsraten der Karbonate auf dem Hang nicht beeinflußte. Dieses Ergebnis ist umso erstaunlicher, da Karbonatplattformen normalerweise sehr sensitiv auf Meeresspiegeländerungen reagieren. Der Grund, warum sich die Karbonatakkumulationsraten schon um 13,6 Ma (Mi3) und nicht erst um 11,5 Ma (N12-N14) verringerten, liegt in der Tatsache, daß die ozeanischen Strömungen die Karbonatsedimentation auf dem Hang des Marion Plateau schon im Miozän kontrollierten. Das mittelmiozäne Ereignis (Mi3) erhöhte die Stärke diese Strömungen und als eine Ursache wurde die Karbonatakkumulation auf den Hängen reduziert. Die Amplitude des N12-N14 Meeresspiegelabfalls liegt bei 90 m unter der Berücksichtigung der Sauerstoffisotopendaten aus der Tiefsee und Berechnungen des Meeresspiegels anhand des “coastal onlaps”, die während Leg 194 gemacht wurden. Die Isotopendaten dieser Arbeit weisen hingegen auf einen verringerten Meeresspiegelabfall von 70 m hin. Als allgemeine Schlußfolgerung kann gesagt werden, daß der mittelmiozäne Klimaumschwung die Karbonatsysteme zumindest an den beiden untersuchten Lokalitäten beeinflußt hat. Allerdings waren die Auswirkungen sehr von den unterschiedlichen lokalen Gegebenheiten abhängig. Insbesondere wirkten sich die Anwesenheit einer Landmasse (Malta) und die Abwesenheit einer Barriere vor den Einflüssen des offenen Ozeans (Marion Plateau) stark auf die Ablagerung der Karbonate aus.
Die physikalischen Umweltwissenschaften und das Militär Zur Erforschung Grönlands im Kalten Krieg
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Heymann, Matthias
Die modernen Umweltwissenschaften stehen heute im Mittelpunkt von Forschungsförderung und öffentlicher Aufmerksamkeit. Im Zuge des seit den 1970er Jahren erwachten Interesses am globalen Wandel der Umwelt und den damit verknüpften Problemen, ist ihre Bedeutung rasch gestiegen. Viele Wurzeln der modernen Umweltwissenschaften liegen jedoch im Kalten Krieg.
Sicherung mathematischer Grundkompetenzen am Beispiel des österreichischen Zentralabiturs
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Peschek, Werner
Der österreichische Nationalrat (Parlament) hat im Sommer 2009 eine Neugestaltung der Reifeprüfung (Abitur) beschlossen; die wesentlichste Änderung besteht darin, dass die Aufgabenstellungen der für alle Schülerinnen und Schüler verbindlichen schriftlichen Reifeprüfung (sRP) in den Fächern Deutsch, Mathematik und einer lebenden Fremdsprache zentral und nicht wie bisher durch die jeweilige Klassenlehrerin bzw. den Klassenlehrer erfolgen. Für die Allgemeinbildenden Höheren Schulen ("Gymnasien") soll diese neue Regelung ab dem Schuljahr 2013/14 gelten, für die Berufsbildenden Höheren Schulen (u. a. höhere technische oder kaufmännische Schulen mit Abitur) ab dem Schuljahr 2014/15.
Digitalisierung des Bösen: Energiewirtschaft als Cyberopfer
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Bartsch, Michael; Frey, Stefanie
Die Energieversorgung ist eine kritische Infrastruktur, da alle anderen Sektoren von der Stromversorgung abhängig sind und eine Störung katastrophale Auswirkungen mit unvorhersehbaren Kaskadeneffekten mit sich bringen würde. Das oberste Ziel der Betreiber ist daher sicherzustellen, dass Maßnahmen für eine störungsfreie Stromversorgung ergriffen werden. Cyberangriffe stellen ein hohes Risiko für die Energieversorgung dar. Dabei kann die Energiewirtschaft von Massenphänomenen wie Cybercrime betroffen sein, aber auch Gegenstand von technisch komplexer Cybersabotage werden, wie bei dem Angriff Ende 2015 auf einen ukrainischen Energieversorger. Die Stromversorgung fiel für mehrere Stunden aus und hatte weitreichende Auswirkungen für die Bevölkerung und Unternehmen.
Der II. Hauptsatz der Wärmelehre
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Heintze, Joachim
Wir haben in (4.44) den II. Hauptsatz als empirische Tatsache folgendermaßen formuliert: (i) Wärmeenergie geht von selbst nur von einem wärmeren Körper auf einen kälteren über, niemals in der umgekehrten Richtung. Nun werden wir beweisen, dass sich aus diesem Prinzip folgende äquivalente Formulierungen für den II. Hauptsatz ableiten lassen: (ii) Es ist unmöglich, ein Perpetuum mobile zweiter Art zu bauen, d. h. eine Maschine, die fortlaufend Wärmeenergie vollständig in mechanische Arbeit umsetzen kann. Eine Wärmekraftmaschine, die einen Kreisprozess mit der höchsten Temperatur Tw und der niedrigsten Temperatur Tk durchläuft, hat höchstens den Carnotschen Wirkungsgrad c = (Tw - Tk)/Tw. Wenn in der Maschine nur reversible Prozesse ablaufen, die gesamte Wärmezufuhr bei der Temperatur Tw erfolgt und ausschließlich bei der Temperatur Tw gekühlt wird, ist ihr Wirkungsgrad = C. Es gibt keine Wärmekraftmaschine, die eine bessere Ausnutzung der Wärmeenergie ermöglicht. (iv) In jedem thermodynamischen System existiert die Zustandsgröße Entropie, definiert durch ihr Differential dS = (dQrev)/T . Entropie kann erzeugt, aber nicht vernichtet werden. Bei Zustandsänderungen, die in einem abgeschlossenen System ablaufen, nimmt die Entropie entweder zu (irreversible Prozesse), oder sie bleibt konstant (reversible Prozesse). Im Anschluss an (iii) werden wir zur Definition der thermodynamischen Temperatur und bei der Diskussion von (iv) zu einem tieferen Verständnis der Entropie gelangen. Es zeigt sich, dass die Entropie das eigentliche Bindeglied zwischen Mechanik und Wärmelehre darstellt. Am Ende des Kapitels werden wir einige Anwendungen des II. Hauptsatzes betrachten.
Al Ghazal, Philipp; Grönemeyer, Lisa-Lena; Schön, Michael P
2018-03-01
Als Lipomatosen bezeichnet man gutartige, meist ohne eindeutige Auslöser auftretende Vermehrungen des Fettgewebes, oft mit typischem Verteilungsmuster. Im Gegensatz zu umschriebenen Lipomen entwickeln sie sich meist diffus-symmetrisch und sind nicht von einer fibrösen Pseudokapsel umgeben. Am häufigsten ist die benigne symmetrische Lipomatose (BSL; Launois-Bensaude-Syndrom), von der aufgrund des Verteilungsmusters des hyperplastischen Fettgewebes vier Typen unterschieden werden. Ätiologie und Pathogenese der Erkrankung sind noch weitgehend unbekannt, wobei manche Formen eine hereditäre Basis zu haben oder mit vermehrtem Alkoholkonsum assoziiert zu sein scheinen. In einigen Fällen wurden mitochondriale Fehlfunktionen nachgewiesen. Lipomatosen können isoliert, aber auch mit Begleitsymptomen oder -erkrankungen (Komorbidität) vergesellschaftet auftreten. Wirksame medikamentöse Therapien sind nicht bekannt; chirurgische Verfahren können hingegen zur Besserung der Symptome führen. Die von der BSL abzugrenzende Lipomatosis dolorosa tritt bevorzugt bei Frauen mittleren Alters auf und ist durch Vermehrung des Fettgewebes sowie starke Schmerzen in den betroffenen Bereichen gekennzeichnet. Verschiedene Differenzialdiagnosen und Begleiterkrankungen sind abzuklären, insbesondere Depressionen. Evidenzbasierte Therapieempfehlungen existieren nicht. Repetitive Lidocain-Infusionen können temporäre Besserungen bewirken; nach chirurgischen Interventionen treten häufig Rezidive auf, allerdings werden auch langfristige Erfolge erzielt. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
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2007-11-01
Mohab Abou ZeidVrije Universiteit, Brussel Joke AdamKatholieke Universiteit Leuven Nikolas AkerblomMax-Planck-Institut für Physik, München Luis Fernando Alday Utrecht University Stelios Alexandris University of Patras Antonio Amariti Università di Milano-Bicocca Nicola Ambrosetti Université de Neuchâtel Pascal Anastasopoulos Università di Roma Tor Vergata Laura Andrianopoli Enrico Fermi Center Carlo Angelantonj Università di Torino Lilia Anguelova Queen Mary, University of London Daniel AreanUniversidade de Santiago de Compostela Gleb ArutyunovUtrecht University Spyros Avramis NTU Athens—University of Patras Ioannis Bakas University of Patras Subrata Bal Dublin Institute for Advanced Studies Igor Bandos Valencia University Jessica Barrett University of Iceland Marco Baumgartl Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich Jacopo Bechi Università di Firenze James Bedford Queen Mary, University of London Jorge Bellorin Universidad Autonoma de Madrid Francesco Benini SISSA, Trieste Eric Bergshoeff Centre for Theoretical Physics, University of Groningen Gaetano BertoldiUniversity of Wales, Swansea Adel Bilal Laboratoire de Physique Théorique, École Normale Superieure, Paris Matthias Blau Université de Neuchâtel Johannes BroedelUniversität Hannover Felix Brümmer Universität Heidelberg Julio Cesar Bueno de Andrade São Paulo State University—UNESP Cliff Burgess McMaster University Agostino Butti Laboratoire de Physique Théorique, École Normale Superieure, Paris Marco Caldarelli Universitat de Barcelona Pablo G Camara Centre de Physique Théorique, École Polytechnique, Palaiseau Joan Camps Universitat de Barcelona Felipe Canoura FernandezUniversidade de Santiago de Compostela Luigi Cappiello Università di Napoli Federico II Luca Carlevaro École Polytechnique, Palaiseau Roberto Casero Centre de Physique Théorique, École Polytechnique, Palaiseau Claudio Caviezel Max-Planck-Institut für Physik, München Alessio Celi Universitat de Barcelona Anna Ceresole Istituto Nazionale di Fisica Nucleare and Università di Torino Kang Sin Choi University of Bonn Michele Cirafici University of Patras Andres Collinucci Katholieke Universiteit Leuven Aldo Cotrone Universitat de Barcelona Ben Craps Vrije Universiteit, Brussel Stefano Cremonesi SISSA, Trieste Gianguido Dall'Agata Padova University Sanjit Das Indian Institute of Technology, Kharagpur Forcella Davide SISSA, Trieste Jose A de Azcarraga Valencia University and Instituto de Fìsica Corpuscular (CSIC-UVEG), Valencia Sophie de BuylInstitut des Hautes Études Scientifiques, Bures-sur-Yvette Jean-Pierre Derendinger Université de Neuchâtel Stephane Detournay Università Degli Studi di Milano Paolo Di Vecchia NORDITA, København Oscar Dias Universitat de Barcelona Vladimir Dobrev Institute for Nuclear Research and Nuclear Energy, Bulgarian Academy of Sciences, Sofia Joel Ekstrand Department of Theoretical Physics, Uppsala University Federico Elmetti Università di Milano I Diaconu Eugen University of Craiova Oleg Evnin Vrije Universiteit, Brussel Bo Feng Imperial College, London Livia Ferro Università di Torino Pau Figueras Universitat de Barcelona Raphael Flauger University of Texas at Austin Valentina Forini Università di Perugia Angelos Fotopoulos Università di Torino Denis Frank Université de Neuchâtel Lisa Freyhult Albert-Einstein-Institut, Golm Carlos Fuertes Instituto de Física Teórica, Madrid Matthias Gaberdiel Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich Maria Pilar Garcia del Moral Università di Torino Daniel Gerber Instituto de Física Teórica, Madrid Valentina Giangreco Marotta Puletti Uppsala University Joaquim Gomis Universitat de Barcelona Gianluca Grignani Università di Perugia Luca Griguolo Università di Parma Umut Gursoy École Polytechnique, Palaiseau and École Normale Supérieure, Paris Michael Haack Ludwig-Maximilians-Universität, München Troels Harmark Niels Bohr Institute, København Alexander Haupt Imperial College, London Michal Heller Jagiellonian University, Krakow Samuli Hemming University of Iceland Yasuaki Hikida DESY, Hamburg Christian Hillmann Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik, Potsdam Stephan Hoehne Max-Planck-Institut für Physik, München Gabriele Honecker CERN, Geneva Carlos Hoyos University of Wales, Swansea Mechthild Huebscher Consejo Superior de Investigaciones Cientificas, Madrid Matthias Ihl University of Texas at Austin Emiliano Imeroni University of Wales, Swansea Nikos Irges University of Crete Negru Iulian University of Craiova Matthias Kaminski Ludwig-Maximilians-Universität, München Stefanos Katmadas Universiteit Utrecht Shoichi Kawamoto Oxford University Christoph Keller Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich Arjan Keurentjes Vrije Universiteit, Brussel Sadi Khodaee Institute for Advanced Studies in Basic Sciences (IASBS), Zanjan, Iran Michael Kiermaier Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, MA Elias Kiritsis Centre de Physique Théorique, École Polytechnique, Palaiseau and University of Crete Ingo KirschEidgenössische Technische Hochschule, Zürich Johanna Knapp CERN, Geneva Paul Koerber Max-Planck-Institut für Physik, München Simon Koers Max-Planck-Institut für Physik, München Anatoly Konechny Heriot-Watt University, Edinburgh Peter Koroteev Institute for Theoretical and Experimental Physics (ITEP), Moscow Daniel KreflLudwig-Maximilians-Universität and Max-Planck-Institut für Physik, München Chethan KrishnanUniversité Libre de Bruxelles Stanislav Kuperstein Université Libre de Bruxelles Alberto Lerda Università del Piemonte Orientale, Alessandria Roman Linares Universidad Autonoma Metropolitana, Iztapalapa, México Maria A Lledo Universidad de Valencia Dieter Luest Ludwig-Maximilians-Universität and Max-Planck-Institut für Physik, München Joseph Lykken Fermi National Accelerator Laboratory (Fermilab), Batavia, IL Carlo Maccaferri Vrije Universiteit, Brussel Oscar Macia Universidad de Valencia Tristan Maillard Centre de Physique Théorique, École Polytechnique, Palaiseau Diego Mansi Università Degli Studi di Milano Matteo Marescotti Università del Piemonte Orientale, Alessandria Alberto Mariotti Università di Milano-Bicocca Raffaele Marotta Istituto Nazionale di Fisica Nucleare, Napoli Alessio Marrani Istituto Nazionale di Fisica Nucleare and LNF, Firenze Luca Martucci Instituto de Física Teórica, Madrid and Katholieke Universiteit Leuven David Mateos University of California, Santa Barbara Andrea Mauri Università di Milano Liuba Mazzanti Università di Milano-Bicocca Patrick Meessen Instituto de Física Teórica, Universidad Autónoma de Madrid Lotta Mether Helsinki Institute of Physics Rene Meyer Max-Planck-Institut für Physik, München Giuseppe Milanesi SISSA, Trieste Cesar Miquel-Espanya Universitat de Valencia and Instituto de Física Corpuscular, Valencia Alexander Monin Institute for Theoretical and Experimental Physics (ITEP), Moscow and Moscow State University (MSU) Samuel Monnier Université de Genève Sergio Montero Instituto de Física Teórica, Madrid Nicola Mori Università di Firenze Alexander Marcel Morisse University of California, Santa Cruz Sebastian Moster Max-Planck-Institut für Physik, München Adele Nasti Queen Mary, University of London Vasilis Niarchos École Polytechnique, Palaiseau Emil Nissimov Institute for Nuclear Research and Nuclear Energy, Sofia Francesco Nitti École Polytechnique, Palaiseau Eoin O'Colgain Imperial College, London Niels Obers Niels Bohr Institute, København Rodrigo Olea Università Degli Studi di Milano Marta Orselli Niels Bohr Institute, København Enrico PajerLudwig-Maximilians-Universität, München Eran PaltiOxford University Georgios PapathanasiouBrown University, Providence, RI Angel ParedesCentre de Physique Théorique, École Polytechnique, Palaiseau Jeong-Hyuck ParkMax-Planck-Institut für Physik, München Sara PasquettiUniversità di Parma Silvia PenatiUniversità di Milano-Bicocca Igor PesandoUniversità di Torino Marios PetropoulosÉcole Polytechnique, Palaiseau Roberto PettorinoUniversità di Napoli Federico II Franco PezzellaIstituto Nazionale di Fisica Nucleare, Napoli Moises Picon PonceIstituto Nazionale di Fisica Nucleare, Padova Marco PirroneUniversità di Milano-Bicocca Erik PlauschinnMax-Planck-Institut für Physik, München Andre PloeghCentre for Theoretical Physics, University of Groningen Giuseppe PolicastroLaboratoire de Physique Théorique, École Normale Superieure, Paris Josep PonsUniversitat de Barcelona S Prem KumarUniversity of Wales, Swansea Nikolaos PrezasCERN, Geneva Carlo Alberto RattiUniversità di Milano-Bicocca Riccardo RicciImperial College, London Alejandro RiveroEscuela Universitaria Politécnica de Teruel, Universidad de Zaragoza Irene RodriguezInstituto de Física Teórica, Madrid Maria Jose RodriguezUniversitat de Barcelona Diederik RoestUniversitat de Barcelona Alberto RomagnoniLaboratoire de Physique Théorique d'Orsay, Paris Christian RomelsbergerDublin Institute for Advanced Studies Jan RosseelKatholieke Universiteit Leuven Sebastiano RossiEidgenössische Technische Hochschule, Zürich Felix RustMax-Planck-Institut für Physik, München Cheol RyouPohang University of Science and Technology (POSTECH) Christian SaemannDublin Institute for Advanced Studies Houman Safaai SISSA, Trieste Alberto SantambrogioIstituto Nazionale di Fisica Nucleare, Sezione di Milano Frank SaueressigUniversiteit Utrecht Ricardo SchiappaCERN, Geneva Cornelius Schmidt-ColinetEidgenössische Technische Hochschule, Zürich Maximilian Schmidt-SommerfeldMax-Planck-Institut für Physik, München Waldemar SchulginMax-Planck-Institut für Physik, München Claudio ScruccaUniversité de Neuchâtel Nathan SeibergInstitute of Advanced Studies, Princeton, NJ Domenico SeminaraUniversità di Firenze Alexander SevrinVrije Universiteit, Brussel Konstadinos SfetsosUniversity of Patras Kostas SiamposUniversity of Patras Christoph SiegUniversità Degli Studi di Milano Vaula Silvia Instituto de Física Teórica, Madrid Aaron Sim Imperial College, London Woojoo Sim Pohang University of Science and Technology (POSTECH) Sergey Slizovskiy Department of Theoretical Physics, Uppsala University Paul Smyth Katholieke Universiteit Leuven Corneliu Sochichiu Laboratori Nazionali di Frascati Dmitri Sorokin Istituto Nazionale di Fisica Nucleare, Padova Kellogg Stelle Imperial College, London Piotr Surowka Jagiellonian University, Krakow Yasutoshi Takayama Niels Bohr Institute, København Laura Tamassia Katholieke Universiteit Leuven Radu Tatar University of Liverpool Larus Thorlacius University of Iceland Paavo Tiitola Helsinki Institute of Physics Diego Trancanelli Stony Brook University, NY Michele TraplettiInstitut für Theoretische Physik, Universität Heidelberg Mario Trigiante Politecnico di Torino Angel Uranga CERN, Geneva and Instituto de Física Teórica, Madrid Roberto Valandro SISSA, Trieste Dieter Van den Bleeken Katholieke Universiteit Leuven Antoine Van Proeyen Katholieke Universiteit Leuven Thomas Van Riet Centre for Theoretical Physics, University of Groningen Pierre Vanhove Service de Physique Théorique, Saclay Oscar Varela Universidad de Valencia Alessandro Vichi Scuola Normale Superiore di Pisa Massimiliano VinconQueen Mary, University of London John Ward Queen Mary, University of London and CERN, Geneva Brian Wecht Massachusetts Institute of Technology, Cambridge, MA Marlene Weiss Eidgenössische Technische Hochschule, Zürich and CERN, Geneva Sebastian Weiss Université de Neuchâtel Alexander Wijns Vrije Universiteit, Brussel Przemek Witaszczyk Jagiellonian University, Krakow Timm Wrase University of Texas at Austin Jun-Bao Wu SISSA, Trieste Amos Yarom Ludwig-Maximilians-Universität, München Marco Zagermann Max-Planck-Institut für Physik, München Daniela Zanon Dipartimento di Fisica, Università di Milano Andrea Zanzi University of Bonn Andrey Zayakin Moscow State University (MSU) and Institute for Theoretical and Experimental Physics (ITEP), Moscow Konstantinos Zoubos Queen Mary, University of London
Zusammenarbeit aus Sicht eines outgesourcten Instandhalters
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Grüßer, Stefan; Loeven, Heinz-Wilhelm
Dauerhafter Unternehmenserfolg ist nur mit einer fortschrittlichen Instandhaltung zu erzielen. Durch den enormen Kostendruck infolge der Globalisierung und die Innovationssprünge auf der technischen Seite wird auch die Frage nach der modernen Organisationsform für die Instandhaltung gestellt. Eine Möglichkeit der Kostenoptimierung ist das Outsourcing von Instandhaltungsleistungen. Hierbei ist es unerlässlich, dass sich die Mitarbeiter zum Dienstleister entwickeln. In diesem Beitrag wird die Entwicklung der InfraServ Knapsack von einer internen Instandhaltungsabteilung hin zu einem Industriellen Dienstleister beschrieben und Aspekte der Zusammenarbeit mit externen Kunden aus der Sicht des outgesourcten Instandhalters geschildert. Es werden die wichtigen Entwicklungsschritte zur Dienstleistungsorientierung der früheren Eigeninstandhaltung aufgezeigt. Dieser Beitrag ist nicht als "Königsweg“ zu verstehen, er soll vielmehr anhand der Erfahrungen einer outgesourcten Eigeninstandhaltung Anregungen für die Entwicklung der eigenen Instandhaltungsorganisation liefern.
Strahlungsfeldbedingungen bei der Ionisationsdosimetrie
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Krieger, Hanno
Bei der Dosimetrie von Photonenstrahlungen mit luftgefüllten Ionisationskammern werden in diesem Kapitel zwei Grenzfälle unterschieden. Der eine Fall ist die Bedingung des so genannten Sekundärelektronengleichwichts im Kammervolumen. In diesem Fall bestimmen ausschließlich die Photonen im Messvolumen die dosimetrische Anzeige. Der zweite Grenzfall ist gegeben, wenn das Luftvolumen und die Kammer das Strahlungsfeld im Phantom so wenig stören, dass der Sekundärelektronenfluss unverändert bleibt. Diese Bedingungen nennt man BRAGG-GRAY-Bedingungen. Beide Grenzfälle sind in der Praxis nur näherungsweise zu verwirklichen. Abweichungen müssen durch entsprechende Korrekturen oder Kalibrierungen berücksichtigt werden.
Integriertes Informationsmanagement am KIT Was bleibt? Was kommt?
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Labitzke, Sebastian; Nussbaumer, Martin; Hartenstein, Hannes; Juling, Wilfried
Der Beitrag beschreibt wesentliche seit dem Jahr 2005 an der Universität Karlsruhe bzw. am Karlsruher Institut für Technologie erzielte Ergebnisse in Bezug auf technische und organisatorische Integration für das Informationsmanagement. Insbesondere stehen die Portaldienste und das Identitätsmanagement im Fokus der technischen Innovation. Daneben werden zwei organisatorische Innovationen vorgestellt, die sich dediziert Fragestellungen zur IT-Governance und IT-Compliance widmen. Abschließend werden erzielte Schlüsselerfahrungen diskutiert, die im Zuge des Aufbaus eines integrierten Informationsmanagements gemacht wurden. Ausblickend wollen wir einen Bezug zu den allgegenwärtigen Problemstellungen und verbundenen Herausforderungen derartiger Vorhaben aufzeigen - Herausforderungen, die waren, sind und bleiben werden.
Herausforderungen für künftige Lernumgebungen am Beispiel der Fakultät für Medizin
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Gergintchev, Ivan; Graf, Stephan
Nach der weit reichenden Etablierung von eLearning in den letzten Jahren stehen nahezu alle deutschen Hochschulen vor der Aufgabe, wettbewerbsfähige hochschulübergreifende Mechanismen sowie entsprechende organisatorische Rahmenbedingungen zu schaffen. Vor allem die Umsetzung von EBologna und die Unterstützung kooperativer Bildungsangebote verstärken diese Notwendigkeit. Motiviert durch die Veränderungen im Bereich der Hochschullehre und die Herausforderungen für künftige Lernumgebungen schlagen wir eine Integrationslösung im Sinne eines Learning Gateway vor, die zur webgestützten Abwicklung von kooperativen Bildungsangeboten in heterogen Lernumgebungen eingesetzt werden kann. Ihre Praxisanwendung verdeutlichen wir anschließend im komplexen Szenario der Medizin an der TUM. Die Evaluierung der Umsetzung belegt den deutlichen Mehrwert des Ansatzes.
Natural Attenuation-Untersuchungen "ehemalige Abfalldeponie Osterhofen"
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Rügner, Hermann; Holder, Thomas; Maier, Uli; Bayer-Raich, Marti; Grathwohl, Peter; Teutsch, Georg
Kurzfassung Im Abstrom der "ehemaligen Abfalldeponie Osterhofen" wurden Konzentrationen an Ammonium festgestellt, die deutlich über dem in Baden-Württemberg geltenden Prüfwert liegen. Im Rahmen detaillierter Natural Attenuation (NA) Untersuchungen wurde überprüft, inwieweit die Nutzung mikrobiologischer Abbau- und Rückhalteprozesse des Ammoniums eine geeignete Entscheidungsoption für den Standort darstellt. Das Ergebnis der hierbei im Wesentlichen durchgeführten Frachtbestimmungen (mittels Immissionspumpversuchen) sowie einer konzeptionellen numerischen Modellierung des Ammoniumabbaues am Standort war, dass ein mikrobiologischer Abbau des Ammoniums zu Nitrat stattfindet (70-85 % Abbau innerhalb einer Distanz von ca. 450 m), dass allerdings aufgrund der diffusiv-/dispersiv bedingten langsamen Zufuhr von Sauerstoff in die Abstromfahne ein insgesamt ca. 550-680 m langer, stationärer Reaktionsraum existiert. Eine Gefahr für das Grundwasser im weiteren Abstrom der Deponie konnte ausgeschlossen werden. Eine gezielte Überwachung der NA-Prozesse kann am Standort an die Stelle einer aktiven Sanierungsmaßnahme treten. In groundwater downgradient of the former municipal landfill site ``Osterhofen'' concentrations of Ammonium much above the legal limit were detected. Based on detailed site investigations it was evaluated whether natural attenuation (NA) may be used as a contaminated land management option at the site. Investigations were mainly based on the determination of contaminant mass flow rates (by integral pumping tests) and numerical conceptual modelling of the ammonium degradation. As result it was found that biodegradation of ammonium is very effective (70-85 % degradation within a distance of approx. 450 m). Because oxygen supply into the plume is limited by transverse mixing a steady state plume of approx. 550-680 m in length exists. Since beyond this reactive zone no further risk for groundwater arises, monitored natural attenuation (MNA) is an appropriate contaminated land management option at the site.
Fong, Jeremy; Khan, Aliya
2012-01-01
Résumé Objectif Présenter aux médecins de famille une approche fondée sur des données probantes pour le diagnostic et la prise en charge de l’hypocalcémie. Qualité des données On a fait une recherche documentaire dans MEDLINE et EMBASE pour cerner des articles parus de 2000 à 2010 portant sur le diagnostic et la prise en charge de l’hypocalcémie. Les niveaux des données (de I à III) sont indiqués, le cas échéant et, dans la plupart des études, les données se situent aux niveaux II et III. On a aussi examiné les références des ouvrages appropriés pour trouver des articles pertinents. Message principal L’hypocalcémie est habituellement attribuable à des taux insuffisants d’hormones parathyroïdes ou de vitamine D ou à une résistance à ces hormones. Le traitement consiste surtout à administrer des suppléments de calcium et de vitamine D par voie orale, ainsi que de magnésium s’il y a carence. On peut intensifier davantage le traitement avec des diurétiques thiazidiques, des chélateurs de phosphore et un régime à faible teneur en sel et en phosphore quand on traite une hypocalcémie secondaire à une hypoparathyroïdie. Une carence en calcium aiguë et dangereuse pour la vie exige un traitement au moyen de calcium intraveineux. Les recommandations thérapeutiques actuelles se fondent largement sur l’opinion d’experts cliniciens et de rapports de cas publiés, car il n’y a pas suffisamment de données probantes disponibles tirées d’études cliniques contrôlées. Au nombre des complications des thérapies actuelles, on peut mentionner l’hypercalciurie, la néphrocalcinose, l’insuffisance rénale et la calcification des tissus mous. La thérapie actuelle est limitée par les fluctuations du calcium sérique. Quoique ces complications soient bien reconnues, les effets sur le bien-être général, l’humeur, la fonction cognitive et la qualité de vie, ainsi que les risques de complications, n’ont pas été adéquatement étudiés. Conclusion Les médecins de famille jouent un rôle central dans l’éducation des patients à propos de la prise en charge à long terme et des complications de l’hypocalcémie. À l’heure actuelle, la prise en charge est sous-optimale et marquée par des fluctuations dans le calcium sérique et l’absence d’une thérapie de remplacement des hormones parathyroïdes homologuée pour l’hypoparathyroïdie.
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Fasching, Gerhard
Die Sternbilder, die seit alters her die Menschen in ihren Bann gezogen haben, und die damit verbundenen Mythen werden in zweifacher Weise vorgestellt. Erstens ist es die Absicht, dem Leser zu helfen, sich am Sternenhimmel zurechtzufinden, und zweitens will es ihm die Vielfalt der Bilder vermitteln, die damit verbunden sind. Am Anfang des Buches stehen die prächtigen Erzählungen aus Ovids Metamorphosen. Dann ist vom Sternenhimmel im Jahreskreis die Rede, um den Leser anzuregen, diesen fast unendlichen Bilderreichtum sich selbst durch eigene Beobachtungen zu erschließen. Ein umfangreicher Abschnitt behandelt die einzelnen Sternbilder und das hierzu überlieferte Wissen. Sternkarten und alte Kupferstiche aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek zeigen, wie man sich in früheren Jahrhunderten den Sternenhimmel vorgestellt hat. Sternsagen und Mythen werden erzählt und auch das ptolemäische und das kopernikanische Weltsystem werden einander gegenübergestellt. Ausführliche Sachverzeichnisse mit über 3000 Suchbegriffen erleichtern den Zugang zu Stern- und Sternbildnamen und zur Mythologie.
Lossless quantum data compression and secure direct communication
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Boström, Kim
2004-07-01
This thesis deals with the encoding and transmission of information through a quantum channel. A quantum channel is a quantum mechanical system whose state is manipulated by a sender and read out by a receiver. The individual state of the channel represents the message. The two topics of the thesis comprise 1) the possibility of compressing a message stored in a quantum channel without loss of information and 2) the possibility to communicate a message directly from one party to another in a secure manner, that is, a third party is not able to eavesdrop the message without being detected. The main results of the thesis are the following. A general framework for variable-length quantum codes is worked out. These codes are necessary to make lossless compression possible. Due to the quantum nature of the channel, the encoded messages are in general in a superposition of different lengths. It is found to be impossible to compress a quantum message without loss of information if the message is not apriori known to the sender. In the other case it is shown that lossless quantum data compression is possible and a lower bound on the compression rate is derived. Furthermore, an explicit compression scheme is constructed that works for arbitrarily given source message ensembles. A quantum cryptographic protocol - the “ping-pong protocol” - is presented that realizes the secure direct communication of classical messages through a quantum channel. The security of the protocol against arbitrary eavesdropping attacks is proven for the case of an ideal quantum channel. In contrast to other quantum cryptographic protocols, the ping-pong protocol is deterministic and can thus be used to transmit a random key as well as a composed message. The protocol is perfectly secure for the transmission of a key, and it is quasi-secure for the direct transmission of a message. The latter means that the probability of successful eavesdropping exponentially decreases with the length of the message. Diese Dissertation behandelt die Kodierung und Verschickung von Information durch einen Quantenkanal. Ein Quantenkanal besteht aus einem quantenmechanischen System, welches vom Sender manipuliert und vom Empfänger ausgelesen werden kann. Dabei repräsentiert der individuelle Zustand des Kanals die Nachricht. Die zwei Themen der Dissertation umfassen 1) die Möglichkeit, eine Nachricht in einem Quantenkanal verlustfrei zu komprimieren und 2) die Möglichkeit eine Nachricht von einer Partei zu einer einer anderen direkt und auf sichere Weise zu übermitteln, d.h. ohne dass es einer dritte Partei möglich ist, die Nachricht abzuhören und dabei unerkannt zu bleiben. Die wesentlichen Ergebnisse der Dissertation sind die folgenden. Ein allgemeiner Formalismus für Quantencodes mit variabler Länge wird ausgearbeitet. Diese Codes sind notwendig um verlustfreie Kompression zu ermöglichen. Wegen der Quantennatur des Kanals sind die codierten Nachrichten allgemein in einer Superposition von verschiedenen Längen. Es zeigt sich, daß es unmöglich ist eine Quantennachricht verlustfrei zu komprimieren, wenn diese dem Sender nicht apriori bekannt ist. Im anderen Falle wird die Möglichkeit verlustfreier Quantenkompression gezeigt und eine untere Schranke für die Kompressionsrate abgeleitet. Des weiteren wird ein expliziter Kompressionsalgorithmus konstruiert, der für beliebig vorgegebene Ensembles aus Quantennachrichten funktioniert. Ein quantenkryptografisches Prokoll - das “Ping-Pong Protokoll” - wird vorgestellt, welches die sichere direkte übertragung von klassischen Nachrichten durch einen Quantenkanal ermöglicht. Die Sicherheit des Protokolls gegen beliebige Abhörangriffe wird bewiesen für den Fall eines idealen Quantenkanals. Im Gegensatz zu anderen quantenkryptografischen Verfahren ist das Ping-Pong Protokoll deterministisch und kann somit sowohl für die Übermittlung eines zufälligen Schlüssels als auch einer komponierten Nachricht verwendet werden. Das Protokoll is perfekt sicher für die Übertragung eines Schlüssels und quasi-sicher für die direkte Übermittlung einer Nachricht. Letzteres bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Abhörangriffs exponenziell mit der Länge der Nachricht abnimmt.
Stereoskopische Visualisierung einer Infektion mammalischer Zellen durch pathogene Bakterien
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Granseier, Michael; Grassmé, Heike; Gulbins, Erich; Lipinski, Hans-Gerd
Die Infektion mammalischer Zellen durch pathogene Bakterien ist biologisch immer noch nicht sicher geklärt. Mit Hilfe der Laserscanmikroskopie ist es mittlerweile aber möglich, räumliche Bilddaten von Zellproben zu erstellen, auf denen der Eindringvorgang der Bakterien in das Zellinnere durch verschieden leuchtende Fluoreszenzfarbstoffe visualisiert werden kann. Unter Verwendung bekannter und adaptierter 3D-Rekonstruktionsalgorithmen werden dreidimensionale Visualisierungen von Mikroskopiebildern vorgestellt, mit deren Hilfe die Analyse des Infektionsprozesses erleichtert wird. Dabei hat sich gezeigt, dass mit Oberflächenrekonstruktionsverfahren die Topografie der Zelloberfiäche korrekt dargestellt werden kann, während die Darstellung der Farbstoffverteilungen besser durch ein Texture-Mapping-Verfahren gelingt. Die Rekonstruktionen konnten insbesondere durch den Einsatz von stereoskopischen Visualisierungstechniken detailgenau analysiert werden.
Auf Proteinjagd in der T-Zelle: Einzelmolekül-Mikroskopie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Brameshuber, Mario; Mörtelmaier, Manuel
2004-07-01
Einzelne Moleküle in lebenden Zellen mit Fluoreszenzmikroskopen zu beobachten, ist derzeit noch eine technische Herausforderung. Sie lohnt sich aber: So können erstmals die molekularen Bausteine des Lebens, etwa Proteine, bei ihren Aktivitäten direkt verfolgt werden. Das erlaubt völlig neue Einblicke in die Funktionsmechanismen biologischer Zellen. Ein interessantes Forschungsobjekt sind die T-Zellen, die das Immunsystem steuern. Die Beobachtung einzelner Proteine kann das Rätsel lösen helfen, wie T-Zellen gefährliche von ungefährlichen Erregern unterscheiden können. Damit Einzelmolekül-Mikroskope routinemäßig in Biolabors eingesetzt werden können, müssen sie noch robuster, billiger und einfacher handhabbar werden.
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Meyer, Jürgen
Im weitesten Sinne umfasst die musikalische Akustik alle Themenbereiche, in denen Akustik und Musik in irgendeiner Form miteinander verbunden sind oder zumindest gleichzeitig eine Rolle spielen (Meyer 2004a). Im Mittelpunkt steht dabei die Akustik der Musikinstrumente und Gesangsstimmen, die sich mit der physikalischen Funktionsweise einschließlich der Einflussmöglichkeiten des Spielers auf die Tongestaltung und mit der Schallabstrahlung einschließlich der Klangeigenarten und der Richtungsabhängigkeit befasst (Meyer 2004b, Fletcher u. Rossing 1991). Sobald dabei klangästhetische Gesichtspunkte mit ins Spiel kommen, ist eine Einbeziehung psychoakustischer Aspekte unumgänglich. Erst auf dieser Grundlage ist eine qualitative Bewertung von Instrumenten möglich, die es den Instrumentenbauern erlaubt, anhand objektiver Kriterien bautechnische Veränderungen zur Verbesserung ihrer Instrumente vorzunehmen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Reiche, Katherina
Die Digitalisierung erfasst sämtliche Bereiche des Lebens und Wirtschaftens. Auch die Kommunalwirtschaft - insbesondere die kommunale Energiewirtschaft - sieht sich perspektivisch disruptiven Entwicklungen gegenüber. Stadtwerke haben bereits viele Herausforderungen erfolgreich gemeistert und stehen auch der Digitalisierung positiv gegenüber. Vielerorts gestalten kommunale Unternehmen den digitalen Wandel bereits aktiv mit. Dieser Artikel arbeitet die Assets kommunaler Unternehmen heraus und zeigt Strategien und Handlungsoptionen zum Umgang mit der digitalen Transformation für kommunale Energieversorgungsunternehmen auf. Dabei zeigt sich, dass das politische und regulatorische Umfeld für das positive Gelingen der Digitalisierung entscheidend sind. Kommunale Unternehmen benötigen die gleichen Marktzugangsbedingungen wie andere Akteure. Ferner profitieren kommunale Unternehmen von einigen Wettbewerbsvorteilen, etwa hohen Vertrauenswerten ihrer Kunden und umfangreiches Know-how im Datenmanagement.
Kanti, Varvara; Röwert-Huber, Joachim; Vogt, Annika; Blume-Peytavi, Ulrike
2018-04-01
Primär vernarbende Alopezien (PVA) werden nach der Klassifikation der North American Hair Research Society nach ihrem prominenten entzündlichen Infiltrat in vier Gruppen eingeteilt: PVA mit lymphozytärem, neutrophilem, gemischtzelligem oder unspezifischem Entzündungsmuster. Der Haarausfall kann subklinisch beginnen und langsam fortschreiten, so dass der genaue Erkrankungsbeginn oft schwer nachzuvollziehen ist. Die Diagnose wird häufig verzögert gestellt. Während die meisten vernarbenden Alopezien bei vollständiger Ausprägung anhand des klinischen Bildes klar zugeordnet werden können, ist die Diagnosestellung in der Frühphase oder im Endstadium häufig schwierig. Bei Erstvorstellung sollte eine ausführliche Anamnese und dermatologische Ganzkörperuntersuchung, inklusive Trichoskopie durchgeführt werden. In klinisch unklaren Fällen sollte eine Biopsie erfolgen. Aufgrund der Seltenheit der PVA gibt es bisher nur eine niedrige Evidenz über die Wirksamkeiten der Vielzahl der verschiedenen angewandten Therapien. Ziele der Therapie einer PVA sind, den Haarausfall zu stoppen oder zumindest zu verzögern, die klinischen Entzündungszeichen zu reduzieren, weitere Vernarbung zu verhindern sowie die subjektiven Symptome zu lindern. Ein Nachwachsen in bereits vernarbten Arealen sollte nicht erwartet werden. Eine antientzündliche Therapie mit topischen Kortikosteroiden der Klasse III-IV und/oder mit intrakutanen intraläsionalen Triamcinolonacetonid-Injektionen kommt bei den meisten PVA in Betracht. Die Wahl der systemischen Therapie hängt von der Art des prädominierenden entzündlichen Infiltrates ab und umfasst antimikrobielle/antibiotische oder immunmodulatorische/immunsuppressive Ansätze. Psychologische Unterstützung und Camouflage-Techniken sollten den Patienten angeboten werden. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Pell, Wolfgang
Energie wird zum Gebrauchsgegenstand, zur Commodity und rückt doch in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit. Volkswirtschaftliche, politische, gesellschaftliche und betriebswirtschaftliche Ansprüche lassen Services rund um die Energieversorgung (Energy-related Services) entstehen. Convenience Services, die den Ansprüchen der Konsumenten gerecht werden, wie Visualisierung von (dezentraler) Energieerzeugung und -verbrauch auf Basis digitaler Smart Meter, die den analogen Ferraris-Zähler ersetzen, sowie optimierter Energieeinsatz halten in Haushalten als digitalisierten Standorten (Smart Sites) Einzug. Energieoptimierung auf Basis des Paradigmas "Verbrauch folgt Erzeugung" stellt Nachfrageflexibilität industrieller Prozesse (Demand Response) als Energie-Effizienz-Faktor in den Vordergrund und lässt Services wie ihre Vermarktung als Regelenergie zur Stabilisierung der Netzfrequenz entstehen. Ein Innovation Action Plan liefert einen Ausblick, wohin die Integration neuer Technologien, die Steigerung der Kundennähe und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle die Energiewirtschaft führen kann. Mit Eco-Home und Power-Pool werden zwei konkrete Beispiele für Energy as a Service vorgestellt.
Ebenen des Verstehens: Überlegungen zu einem Verfahren zum Wurzelziehen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Winter, Martin
Wir bemühen uns, insbesondere bei Kindern, den Lernprozess auch im Mathematikunterricht durch den Einsatz von Materialien zu unterstützen. Die Arbeitsschritte dienen dabei oft der Vorbereitung oder Herleitung von Verfahren - in der Hoffnung, dass durch die Veranschaulichung Zusammenhänge besser verstanden werden. Worin dann das Verstehen besteht, wenn im Ergebnis ein Verfahren von den Kindern erfolgreich abgearbeitet wird, ist nicht unmittelbar zu sehen.
FOCJ as a Means of Regional Cooperation (FOCJ als Mittel regionaler Kooperation)
2008-03-01
Zinssicherungsin- strumente wie Swap-Geschdfte und Optionsgeschdifte (Rehm 2001) sogenannte De- rivatgeschdifte sollten ffir FOCJ an die engen Voraussetzungen, die...Fehler behoben werden mUissen und auf spezielle Wilnsche des noch engen Kundenkreises eingegangen werden muss, ist der finan- zielle Aufwand fdr Forschung...selbst Cluster entwickeln, z.B. Dow Chemicals mit ,,value 57 park", oder gernischtwirtschaftlicher Unternehmen, z.B. Volkswagen" (Detig, Feng, Friedrich
Statistik in Naturwissenschaft und Technik
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wilrich, Peter-Theodor
Mit dem Aufschwung von Naturwissenschaft und Technik zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand die mathematische Statistik, angeregt aus der Geodäsie (wie die Methode der kleinsten Quadrate) und der Anthropologie (wie die statistische Analyse mehrdimensionaler Beobachtungen und ihrer stochastischen Abhängigkeiten). Im Gegensatz zu den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, in denen Daten vorwiegend aus Beobachtungsstudien gewonnen werden, stehen in den Naturwissenschaften Experimente im Vordergrund. Daher gehört die statistische Versuchsplanung zu den insbesondere in Naturwissenschaft und Technik angewendeten statistischen Methoden, aber auch die Extremwertstatistik und Lebensdaueranalysen sowie die Methoden der räumlichen Statistik (insbesondere in der Umweltforschung). Im 20. Jahrhundert wurden Stichprobenpläne und Regelkarten (Kontrollkarten) zur Prozessregelung als Hilfsmittel der statistischen Qualitätssicherung entwickelt. Diese Methodenbündel, mit denen sich der Ausschuss Statistik in Naturwissenschaft und Technik immer wieder befasst, werden im Folgenden vorgestellt.
Albers, Andreas E; Kaufmann, Andreas M
2018-05-01
Zanotti L et al. Epidermal growth factor receptor detection in serum and saliva as a diagnostic and prognostic tool in oral cancer. Laryngoscope 2017; 127: E408–E414 DER EGF-REZEPTOR (EGFR) IST EIN TRANSMEMBRANREZEPTOR MIT INTRINSISCHER TYROSINKINASE-AKTIVITäT, DER IN ALLEN ZELLARTEN VORKOMMT. DIE ÜBEREXPRESSION DES EGFR IST BEI VERSCHIEDENEN TUMORARTEN NACHWEISBAR, SO AUCH BEIM PLATTENEPITHELKARZINOM IM MUNDRAUM (OSCC). DEN DIAGNOSTISCHEN UND PROGNOSTISCHEN WERT DES EGFR BEIM OSCC AUS SERUM UND SPEICHEL BESTIMMTEN ITALIENISCHE ÄRZTE DER UNIVERSITäT VON BRESCIA.
Second Analysis of Fleet Reports of Bioluminescence in the Indian Ocean.
1983-12-15
9. K . Kalle , "Die ritselhafte und unheimliche Naturerscheinung des ’explodierenden’ und des ’rotierenden’ Meeresleuchtens-eine Folge lokaler Seebeben...34 Deutsche Hydrog. Zets. 13, 49-77 (1960). 10. K . Kalle , "Wheels of Light," Sea Frontiers 15(2), 116-122 (1969). f a ** . . . . . . . ~ ... - VI. ISM ...Special \\roti ’ I , ~ ~ ~ ~ ~ ~ %WT- 2.7%,: 7% l. * , ,- .. I.’ - 1 . ’%- , . • ’- 17-* -’ k - - ’. -’ SECOND ANALYSIS OF FLEET REPORTS OF
Dika, Emi; Neri, Iria; Fanti, Pier Alessandro; Barisani, Alessia; Ravaioli, Giulia Maria; Patrizi, Annalisa
2017-01-01
Die Charakterisierung der klinischen Merkmale und des biologischen Potenzials von Spitznävi hat in den letzten Jahrzehnten breites Interesse gefunden. Das Ziel dieser Arbeit ist die Beschreibung der klinischen und dermatoskopischen Merkmale von Spitznävi sowie des klinischen Ergebnisses nach chirurgischer Exzision von Spitznävi in drei pädiatrischen Altersgruppen. Restrospektive Studie zur Analyse von klinischen Merkmalen, videodermatoskopischen Bildern, histopathologischen Diagnosen und Behandlungsergebnissen. Der Grad der Pigmentierung wurde sowohl klinisch als auch histopathologisch beurteilt. Bei 71 Patienten wurden 72 spitzoide Neoplasien entfernt. Videodermatologische Bilder lagen für 41 Patienten vor. Das Muster der Pigmentierung korrelierte signifikant mit dem Alter der Patienten: Hyperpigmentierte Läsionen waren bei Vorschulkindern selten, bei Patienten von 7 bis 12 Jahren und ab 13 Jahren dagegen häufiger. Eine histopathologische Diagnose von atypischen Spitznävi wurde selten durchgeführt. Keiner der Patienten, bei denen ursprünglich ein atypischer Spitznävus diagnostiziert worden war, entwickelte ein Lokalrezidiv oder Metastasen während der anschließenden Nachbeobachtung. Pigmentierte Spitznävi traten im Alter ab 13 Jahren häufiger auf. Die Studie bestätigt andere Berichte über die Altersverteilung von Pigmentierungsmustern und hebt die geringe Anzahl atypischer Spitznävi bei pädiatrischen Patienten hervor sowie das Ausbleiben von Rezidiven bei der langfristigen Nachbeobachtung. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Cavana, Paola; Peano, Andrea; Petit, Jean-Yanique; Tizzani, Paolo; Perrot, Sébastien; Bensignor, Emmanuel; Guillot, Jacques
2015-01-01
Background Wipes containing chlorhexidine and azole derivates have been recommended for veterinary use. No study has been published about their activity against Malassezia pachydermatis. Hypothesis/Objectives To evaluate the in vivo and in vitro activity of wipes soaked in a chlorhexidine, climbazole and Tris-EDTA solution against Malassezia pachydermatis. Animals Five research colony shar-pei dogs. Methods Wipes were applied once daily onto the left axilla, left groin and perianal area (protocol A), and twice daily on the right axilla, right groin and umbilical region (protocol B) for 3 days. In vivo activity was evaluated by quantifying Malassezia colonies through contact plates on the selected body areas before and after wipe application. The activity of the solution in which the wipes were soaked was assessed in vitro by contact tests following the European Standard UNI EN 1275 guidelines. Results Samples collected after wipe application showed a significant and rapid reduction of Malassezia yeast CFU. No significant difference in the Malassezia reduction was found between protocols A and B. In vitro assay showed 100% activity against Malassezia yeasts after a 15 min contact time with the wipe solution. Conclusions and clinical importance Wipes containing chlorhexidine, climbazole and Tris-EDTA substantially reduced the M. pachydermatis population on the skin of dogs. The results, although this was an uncontrolled study performed on a small number of dogs, suggest that these wipes may be useful for topical therapy of Malassezia dermatitis involving the lips, paws, perianal area and skin folds. Résumé Contexte Des lingettes contenant de la chlorhexidine et des dérivésazolés ont été recommandés en médicine vétérinaire. Aucune étude n'a été publiée sur leur activité contre Malassezia pachydermatis. Hypothèses/Objectifs Evaluer l'activité in vivo et in vitro de lingettes imprégnées d'une solution de chlorhexidine, climbazole et Tris-EDTA contre Malassezia pachydermatis. Sujets Cinq colonies de shar-pei de recherche. Méthodes Les lingettes ont été appliquées une fois par jour au niveau du pli axillaire gauche, le pli inguinal droit et de la zone périanale(protocole A) et deux fois par joursur le pli axillaire droit, le inguinal droit et l'ombilic (protocole B) pendant 3 jours. L'activité in vivo a été évaluée par quantification des colonies de Malassezia par disques de contact sur les zones corporelles choisies avant et après application des lingettes. L'activité de la solution d'imprégnation des lingettes a été testée in vitro par tests de contact suivant les recommandations de l'European Standard UNI EN 1275. Résultats Les échantillons prélevés après application ont montré une diminution importante et rapide des CFU des levures Malassezia. Aucune différence significative dans la diminution des Malassezia n'a été mise en évidence entre les protocoles A et B. Des tests in vitro ont montré 100% d'activité contre les Malassezia après un temps de contact de 15 minutes avec la solution des lingettes. Conclusions et importance Clinique Les lingettes contenant la chlorhexidine, le climbazole et le Tris-EDTA réduisent substantiellement la population de M. pachydermatis sur la peau des chiens. Les résultats, bien qu'il s'agisse d'une étude non contrôlée réalisée sur un faible nombre de chiens, suggère que ces lingettes peuvent être utiles en traitement local de la dermatite à Malassezia des lèvres, des pattes, du périnée et des plis cutanés. Resumen Introducción las gasas que contienen clorhexidina y derivados de azol son recomendadas para uso veterinario. No se ha publicado ningún estudio acerca su actividad contra Malassezia paquidermatis. Hipótesis/Objetivos evaluar la actividad in vivo e in vitro de las gasas con clorhexidina, climbazol y soluciónb Tris-EDTA frente a Malassezia pachydermatis Animales cinco colonias de investigación de perros Sharpei. Métodos las gasas se aplicaron una vez al día en la axila izquierda, zona inguinal izquierda, y zona perianal (protocolo A), y dos veces al día en la axila derecha, zona inguinal derecha, y región umbilical (protocolo B) durante tres días. La actividad in vivo se evaluó mediante cuantificación de las colonias de Malassezia en placas de contacto de zonas seleccionadas del cuerpo antes y después de la aplicación de las gasas. La actividad de la solución en las que las gasas se empaparon se evaluó in vitro mediante pruebas de contacto siguiendo los estándares europeos UNI EN 1275. Resultados las muestras recogidas tras la aplicación de las gasas mostraron una reacción rápida y significativa de las colonias de Malassezia. No hubo significativas en la reducción de Malassezia en los dos protocolos. El ensayo in vitro demostró una actividad del 100% frente a Malassezia tras 15 minutos de contacto con la solución de las gasas. Conclusiones e importancia clínica las gasas que contienen clorhexidina, climbazol y Tris-EDTA reducen sustancialmente la población de Malassezia paquidermatis en la piel de perros. Aunque este era un estudio no controlado y desarrollado en un pequeño número de perros, los resultados sugieren que estas gasas pueden ser útiles para la terapia tópica de dermatitis producida por Malassezia en zonas de los labios, almohadillas plantares, y zonas perianales y pliegues de la piel. Zusammenfassung Hintergrund Feuchttücher, die Chlorhexidinund Azolderivate beinhalten, werden für den veterinärmedizinischen Gebrauch empfohlen. Es gibt keine Studie über ihre Wirkung im Einsatz gegen Malasseziapachydermatis. Hypothese/Ziele Eine Evaluierung der in vivo und der in vitro Aktivität dieser Feuchttücher in einer Chlorhexidin, Climbazol und Tris-EDTA Lösung gegen Malasseziapachydermatis. Tiere Fünf Shar-Peis aus einer Versuchstierkolonie. Methoden Die Feuchttücher wurden einmal täglich in der linken Achsel, in der linken Inguinalgegend und perianal (Protokol A) angewendet, und zweimal täglich in der rechten Achsel, in der rechten Inguinalgegend und umbilikal (Protokol B); beide Protokolle wurden 3 Tage lang durchgeführt. Die in vivo Aktivität wurde durch die Quantifizierung von Malassezienkolonien durch Kontaktplatten an den ausgewählten Körperstellen vor und nach Verwendung der Feuchttücher beurteilt. Die Aktivität der Lösung, in der die Feuchttücher getaucht waren, wurde in vitro mittels Kontakttest, den European Standard UNI EN 1275 Richtlinienfolgend, beurteilt. Ergebnisse Die Proben, die nach Anwendung der Feuchttücher genommen wurden, zeigten eine signifikante und rasche Abnahme der Malassezienhefen CFU. Zwischen den Protokollen A und B wurden keine signifikanten Unterschiede bei der Reduktion der Malassezien gefunden. Der in vitro Test zeigte nach einer 15 minütigen Kontaktzeit mit der Feuchtlösung eine 100%ige Wirkung gegen Malassezien. Schlussfolgerungen und klinische Bedeutung Feuchttücher, die Chlorhexidin, Climbazol und Tris-EDTA enthalten, reduzierten die M. pachydermatisPopulation auf der Haut der Hunde signifikant. Obwohl es sich um eine unkontrollierte Studie handelte, die an einer kleinen Zahl von Hunden durchgeführt wurde, weisen die Ergebnisse darauf hin, dass diese Feuchttücher für eine topische Behandlung der Malasseziendermatitis der Lippen, der Pfoten, der Perianalgegend und der Hautfaltennützlich sein könnten. PMID:26083147
Einsatz molekularer Methoden für Starterkulturen
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Ehrmann, Matthias A.; Pavlovic, Melanie
Unter Starterkulturen versteht man Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Pilze), die pflanzlichen bzw. tierischen Rohstoffen zur gezielten Veränderung ihrer chemischen Zusammensetzung zugesetzt werden. Sie dienen im Wesentlichen der Aromabildung, der Strukturveränderung und der Konservierung der Lebensmittel und werden aufgrund spezieller, funktioneller Eigenschaften selektiert. Die Zugabe von Starterkulturen erfolgt in der Regel in relativ hohen Keimzahlen in Form von Rein- oder Mischkulturen. Die zum Einsatz kommenden Mikroorganismen sind ebenso zahlreich wie die daraus resultierenden Produkte und reichen von der Fermentation von Milchprodukten, Fleisch und Gemüse durch Milchsäurebakterien über die Essigsäureherstellung bis hin zum Einsatz von Hefen in der Brau- und Weinindustrie. Hieraus ergibt sich auch eine zunehmende Bedeutung schneller und zuverlässiger Methoden zur taxonomischen Identifizierung, aber auch zur Charakterisierung des genetischen Potenzials der jeweiligen Starterkulturen.
Meilensteine in der Erforschung der kompakten Objekte
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Camenzind, Max
Kompakte Objekte besitzen zum einen eine sehr hohe Dichte, und zum anderen sind sie durch die Tatsache charakterisiert, dass keine nuklearen Reaktionen mehr in ihrem Inneren stattfinden können. Aus diesem Grund können sie im Unterschied zu gewöhnlichen Sternen der Gravitation nicht mehr mit dem Druck des thermischen Gases widerstehen. In den Weißen Zwergen bzw. Neutronensternen wird der Gravitation der Quantendruck eines Elektronengases bzw. einer Neutronenflüssigkeit entgegengesetzt. Ein solches Gas besteht aus Elektronen bzw. Neutronen, die auf ihr niedrigstes Energieniveau zusammengepresst wurden. Durch die daraus resultierende hohe Bewegungsenergie der Fermionen wird der sogenannte Quantendruck erzeugt.
A Mathematical Physicist's Approach to Virology
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Twarock, Reidun
2012-02-01
The following talk has been given in a special session dedicated to Professor Heinz-Dietrich Doebner at QTS in Prague in August 2011 on the occasion of his 80th birthday. It documents my journey from being a PhD student in Mathematical Physics at the Arnold Sommerfeld Institute in Clausthal under his supervision, to becoming a Professor of Mathematical Biology at the University of York in the UK. I am currently heading an interdisciplinary research group of eight PDRAs and PhDs, focussed on investigating the structures of viruses from a symmetry perspective and unravelling the implications of virus structure on how viruses form and infect their hosts. A central element in my research is my fascination with the development and application of symmetry techniques, which stems from my time in Clausthal when working with Professor Doebner and colleagues. I would like to thank Professor Doebner for these important formative years in Clausthal. Der folgende Vortrag war mein Beitrag zu einer Festsitzung fuer Herrn Professor Heinz-Dietrich Doebner auf der Tagung QTS im August 2011 anläßlich seines achzigsten Geburtstags. Dieser Beitrag dokumentiert, wie sich meine Forschungen aus der Zeit als Doktorandin von Herrn Professor Doebner in Mathematischer Physik am Arnold Sommerfeld Institut in Clausthal weiterentwickelt haben, und zu meiner Professur in Mathematischer Biologie an der Universität York geführt haben. Ich leite dort zur Zeit eine interdisziplinäre Forschungsgruppe von acht Postdocs und Doktoranden, die sich mit der Entwicklung und Anwendung von Symmetrie-Techniken in der Virologie beschäftigt, und insbesondere untersucht, wie sich die Symmetrie-Eigenschaften von Viren auf deren Entstehung und Funktionsweise auswirken. Eine wichtige Vorraussetzung für dieses Forschungsprogramm ist meine Faszination für die Modellierung von Symmetrie-Eigenschaften, die ich während meiner Zusammenarbeit mit Herrn Professor Doebner und Kollegen in Clausthal entwickelt habe. Ich möchte Herrn Professor Doebner für diese wichtigen formativen Jahre besonderen Dank aussprechen.
Biegel, Ulrike; Stratmann, Nina; Knauf, Yvonne; Ruess, Katja; Reif, Marcus; Wehrend, Axel
2017-01-01
Hintergrund: Canine Mammatumoren (CMT) sind wegen ihrer Häufigkeit und hohen Malignitätsrate eine Herausforderung für die Veterinärmedizin. Bisher ist noch keine postoperative adjuvante Therapie als wirksamer Standard etabliert und in den nächsten Jahren wohl auch nicht zu erwarten. Zusätzlich ist die Frage nach der Verträglichkeit einer adjuvanten Therapie mit Erhaltung oder Verbesserung der Lebensqualität (LQ) wichtig. Die Therapie mit Mistelextrakten (Viscum album L.; VAE) ist in der Humanonkologie nach adjuvanter Tumorbasistherapie (Chemotherapie und Bestrahlung) eine sehr häufig verwendete, zusätzliche adjuvante Behandlungsmethode. Auch bei verschiedenen Tierarten werden inzwischen Mistelpräparate in der Onkologie erfolgreich angewendet. Methoden: Überprüfung von Wirkung und Nutzen einer postoperativen, adjuvanten Misteltherapie beim CMT sowie Erfassung der LQ unter der VAE-Behandlung. Ausgewertet wurden 56 Hündinnen mit Mammaadenokarzinom, 33 ausschließlich operierte Kontrolltiere und 23 operierte Tiere, die adjuvant VAE erhielten. Ergebnisse: Die mediane Überlebenszeit (MST) aller Tiere (n = 56) betrug 32 Monate (Interquartilbereich 13-51 Monate). Im deskriptiven Vergleich der Überlebenszeiten (ST) nach Kaplan-Meier waren nach 12, 24, 36 bzw. 48 Monaten noch 24, 20, 15 bzw. 5 Hündinnen (entsprechend 72,7%, 60,6%, 45,1%, 12,4%) der Kontrollgruppe sowie 19, 14, 11 und 1 Hündin (82,6%, 60,9%, 47,8%, 4,3%) der VAE-Gruppe am Leben. Die VAE-Therapie führte zu einem geringeren Gesamtversterberisiko, das statistisch nicht signifikant war (Hazard Ratio (HR) 0,530, 95%-Konfidenzintervall (KI) 0,222-1,262; p = 0,15). Tendenziell (p = 0,07) zeigte sich eine Verringerung des tumorbedingten Sterberisikos auf 25% (HR 0,251, 95%-KI 0,056-1,122). Schlussfolgerungen: Es kann eine Tendenz zur Senkung des tumorbedingten Sterberisikos der VAE-Gruppe bei guter Verträglichkeit der Therapie angenommen werden. Die LQ der Tiere blieb über die gesamte Beobachtungszeit auf hohem Niveau stabil. © 2017 S. Karger GmbH, Freiburg.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Spangenberger, H.; Beck, F.; Richter, A.
The usual continuum shell model is extended so as to include a statistical treatment of multi-doorway processes. The total configuration space of the nuclear reaction problem is subdivided into the primary doorway states which are coupled by the initial excitation to the nuclear ground state and the secondary doorway states which represent the complicated nature of multi-step reactions. The latter are evaluated within the exciton model which gives the coupling widths between the various finestructure subspaces. This coupling is determined by a statistical factor related to the exciton model and a dynamical factor given by the interaction matrix elements of the interacting excitons. The whole structure defines the multi-doorway continuum shell model. In this work it is applied to the highly fragmented magnetic dipole strength in 58Ni observed in high resolution electron scattering.Translated AbstractAnwendung des Multi-Doorway-Kontinuum-Schalenmodells auf die Verteilung der magnetischen Dipolstärke von 58NiDas Kontinuum-Schalenmodell wurde so erweitert, daß auch statistische Multi-Doorway-Prozesse berücksichtigt werden können. Hierzu wird der Konfigurationsraum unterteilt in den Raum der primären Doorway-Zustände, die direkt aus dem Grundzustand angeregt werden, und den der sekundären Doorway-Zustände, die die komplizierte Struktur der Multi-Step-Reaktionen repräsentieren. Während die primären Doorway-Zustände inclusive ihrer Anregungen mittels üblicher Schalenmodellmethoden beschrieben werden können, werden die sekundären Doorway-Zustände sowie ihre verschiedenen Kopplungen im Rahmen des Exciton-Modells behandelt. Diese Kopplungen sind durch einen aus dem Exciton-Modell resultierenden Faktor sowie durch einen dynamischen Faktor bestimmt, der sich aus dem Matrixelement der wechselwirkenden Excitonen berechnet. Die Struktur der Kopplungen definiert das Multi-Doorway-Kontinuum-Schalenmodell, das hier auf die Beschreibung der stark fragmentierten magnetischen Dipolstärke in 58Ni angewendet wird.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Verbeek, Bernhard
Leben gibt es auf der Erde seit fast 4 Mio. Jahren, trotz allen Katastrophen. Die Idee des Lebens scheint unsterblich. Der Tod aber offenbar auch. Jedes Lebewesen ist davon bedroht, ja für Menschen und andere "höhere“ Lebewesen ist er im Lebensprogramm eingebaut - todsicher. Diese Tatsache ist alles andere als selbstverständlich. Ist sie überhaupt kompatibel mit dem Prinzip der Evolution, nach dem der am besten Angepasste überlebt?
2000-01-01
Kraftwerk Qinshan, VR China 0 1984 bis 1987 Studiumn des Markscheidewesens am Shandong Institute of Mining and Technology, VR China * 1984 bis 1993...die zur Wasserversorgung eines Kraftwerkes der ALCAN dienen sollte. Verbunden mit dem Tunnelprojekt war auch der Bau einer 80 km langen Hoch...spannungsleitung durch unverdorbene Wildnis vom Kraftwerk zur Aluminium-Schmelze in Ki- timat. Zu dieser Zeit war es das gr66Bte hydro-elektrische Projekt, das
1990-03-01
4, Constater Ics imperfections 6ventuellcs du mat6riel (I inspection disponible i l’hure actuelle et les besoins die normalisation cn cc qui...et rapide et leurs propri~t~s particulibres notamlent dianisotropie, font qu’il n’y a pas ou peu do donn6es disponibles . Des mrhthodes sp~cifiques ont...Illuminateurs sont disponibles en fonction du mat6rIau et de l’environnement (Fig.8) :A tubes A 6clairs, A tubes Infrarouges. LeGs illuminateurs sont
Extrasolare Monde - schöne neue Welten?
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heller, René
2013-10-01
Während mittlerweile rund 950 Planeten außerhalb des Sonnensystems gefunden wurden, steht der Nachweis von extrasolaren Monden noch aus. Aktuelle Studien zeigen, dass dies mit der heutigen Technologie zum ersten Mal möglich ist.
Anwendungsorientierte Funktionswerkstoffe mittels Walzplattieren
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Reichelt, Stephan; Schmidt, J.-F.; Neubauer, M.; Schade, A.; Andler, G.; Buerkle, G.; Hansen, H.; Hofmann, L.; Stiehler, J.; Janisch, S. D.
Obwohl walzplattierte Werkstoffe in der allgemeinen Öffentlichkeit nur wenig beachtet und behandelt werden, besitzen sie bereits heute eine hohe Bedeutung, um unterschiedliche Güter des täglichen Bedarfs realisieren und produzieren zu können. Durch eine hohe Produktivität und ein umfangreiches technologisches Wissen lassen sich bereits heute sehr anspruchsvolle und aufwändige Funktionswerkstoffe mittels Plattierverfahren herstellen, die maßgeschneiderte Produkteigenschaften für viele Halbzeuge und Fertigprodukte garantieren. Bedingt durch die konstruktiven Trends im Bereich von Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie dem allgemeinen konstruktiven und materiellem Leichtbau ist davon auszugehen, dass die Bedeutung maßgeschneiderter Funktionswerkstoffe für spezifische Anwendungsfelder in naher Zukunft weiter wachsen und die Bedeutung einzelner Plattierverfahren für eine wirtschaftliche Produktionskette verschiedener Produkte wachsen wird.
Methodik und Qualität statistischer Erhebungen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Krug, Walter; Schmidt, Jürgen; Wiegert, Rolf
Kapitel 8 wirft einen Blick hinter die Kulissen statistischer Arbeit und ihrer Methoden, insbesondere auch hinter die der amtlichen Statistik: Wie kommen die Myriaden von Zahlen zustande, die heute aus statistischen Quellenwerken aller Art und aus Datenbanken abgerufen werden können? Dabei wird deutlich, welche Schwierigkeiten bei Erhebungen, insbesondere bei Stichprobenerhebungen, zu überwinden sind, wie man Antwortverweigerer kooperativer stimmt, wie sich auch aus kleinen Stichproben auf intelligente Weise verlässliche Ergebnisse erzielen lassen und wie Großstichproben auf europäischer Ebene harmonisiert werden. Am Beispiel des Zensus 2011 wird gezeigt, wie sich eine Kombination von Stichproben und Registerauswertungen als Ersatz für eine Volkszählung nutzen lässt. Mitglieder der Deutschen Statistischen Gesellschaft waren daran kooperativ beteiligt.
Umsetzung der Unternehmensstrategie mit der Balanced Scorecard
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Crespo, Isabel; Bergmann, Lars; Portmann, Stefan; Lacker, Thomas; Lacker, Michael; Fleischmann, Jürgen; Kozó, Hans
Die Balanced Scorecard (BSC) ist ein Ansatz zum strategischen Management, der neben der Ausrichtung des Unternehmens auf finanzielle Zielwerte ebenso großes Gewicht auf so genannte weiche Faktoren legt, die den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens erst ermöglichen. Das entscheidende Merkmal der Balanced Scorecard ist dabei, dass sie ein ausgewogenes System strategischer Ziele herstellt, welches das Unternehmen hinsichtlich der vier Perspektiven Finanzen, Kunden, interne Prozesse und Mitarbeiter und Potenziale strategisch ausrichtet (Kaplan u. Norton 1997).
Von eingebetteten Systemen zu Cyber-Physical Systems
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wedde, Rorst F.; Lehnhoff, Sebastian; Rehtanz, Christian; Krause, Olav
Das Hauptanliegen des Papiers ist, ein Paradigma für Probleme mit neuartigen Integrationsanforderungen für Forschung und Entwicklung in verteilten eingebetteten Echtzeitsystemen zu motivieren und vorzustellen, nämlich den Begriff Cyber-Physical Systems. Bei einer in letzter Zeit stark zunehmenden Anzahl von Realzeitanwendungen können ohne die Berücksichtigung solcher Forderungen keine praktisch brauchbaren Lösungen erwartet werden. Einige Anwendungsfelder werden angesprochen. Im Einzelnen werden dann für Elektroautos, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen, einerseits die Management-, verteilte Verhandlungs- und Verteilungsprobleme der benötigten Energie in einem bottom-up Ansatz gelöst. Andererseits wird als Teil unserer Projektarbeit die Bereitstellung von Reserveenergie für den allgemeinen Bedarf durch Autobatterien vorgestellt. Es zeigt sich, dass dies effizienter und wesentlich kurzfristiger in unserem verteilten Vorgehen geschehen kann als in traditionellen Verfahren.
Intelligente Messsysteme - Mehrwert für unterschiedliche Stufen der Wertschöpfung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Deppe, Benjamin
Die Veränderung der Energiewirtschaft schreitet kontinuierlich voran - und wird mit Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende nicht abgeschlossen sein. Vielmehr steigen die Innovationsgeschwindigkeit und die Erwartungshaltung der Kunden. Dieses Kapitel beschreibt, wie intelligente Messsysteme die Basis für neue Möglichkeiten schaffen und wie sich diese Veränderungen auf die Wertschöpfung auswirken. Der Fokus liegt dabei auf dem Wandel der einzelnen Wertschöpfungsstufen im Verlauf der Liberalisierung des Messwesens und dem seit dem 02.09.2016 verbindlichen Messstellenbetriebsgesetzes. Der Beitrag zeigt auf, wie sich bisher getrennte Wertschöpfungsstufen nunmehr direkt berühren und miteinander interagieren. Deutlich wird dadurch, wie Informationen zu Mehrwert führen können - aber auch, welche Fragen noch zu beantworten sind und welche Hürden es zu überwinden gilt.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rieger, Volker; Weber, Sven
Energiewende und Digitalisierung transformieren die Energiewirtschaft in noch nicht da gewesenem Maße. Durch den Wandel des linearen, vertikalen Geschäftsmodells in ein horizontales und vernetztes entstehen neue Geschäftsmodelle, in die vermehrt neue Anbieter aus anderen Branchen und Start-ups eintreten. Auf Basis langjähriger Beratungserfahrung erläutern die Autoren die zukünftige Geschäftslogik der Energiewelt 4.0. Anhand von Beispielen aus anderen Branchen zeigen sie dabei wesentliche Handlungsfelder speziell für regionale Energieunternehmen auf. Um in der neuen Energiewelt relevant zu bleiben, müssen Energieversorger ihre Kunden in den Fokus rücken, sich für Partnerschaften öffnen, in die Leistungsfähigkeit ihrer Infrastruktur investieren und v. a. einen Kulturwandel hin zu mehr Agilität und Offenheit vollführen.
Spirituelles Wohlbefinden und Coping bei Sklerodermie, Lupus erythematodes und malignem Melanom.
Pilch, Michaela; Scharf, Sabina Nadine; Lukanz, Martin; Wutte, Nora Johanna; Fink-Puches, Regina; Glawischnig-Goschnik, Monika; Unterrainer, Human-Friedrich; Aberer, Elisabeth
2016-07-01
Religiös-spirituelles Wohlbefinden ist verbunden mit höherer Vitalität und verminderter Depressionsneigung. In unserer Studie untersuchten wir die Strategien zur Krankheitsbewältigung und die Rolle von Religiosität-Spiritualität (R-S) zur Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens. 149 Patienten (107 Frauen), 44 mit systemischer Sklerodermie (SKL), 48 mit Lupus erythematodes (LE) und 57 mit malignem Melanom (MM), Stadium I-II, wurden mittels eines selbstentwickelten Fragebogens zum subjektiven Wohlbefinden, zu den mit der Erkrankung einhergehenden Umständen sowie mit dem Multidimensionalen Inventar (MI-RSB) zu R-S befragt. LE-Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnosestellung stärker belastet als SKL- und MM-Patienten. SKL- und LE-Patienten können erst nach Jahren die Erkrankung akzeptieren. Der Gesamtscore des religiös-spirituellen Befindens liegt bei LE-Patienten signifikant unter dem Wert der Normalbevölkerung. Fotosensitivität und Gelenksschmerzen sind bei LE-Patienten negativ assoziiert mit der Fähigkeit Vergeben zu können. SKL-Patienten mit Gesichtsveränderungen und Lungenbeteiligung zeigen höhere allgemeine Religiosität. MM-Patienten haben höhere Werte für transzendente Hoffnung. Vorträge über die Krankheit und psychologische Betreuung sind die wichtigsten Bedürfnisse von Patienten mit SKL, LE und MM an ihre Betreuer. Religiös-spirituelle Angebote zur Krankheitsverarbeitung scheinen derzeit eine untergeordnete Rolle zu spielen, könnten aber eine wichtige Ressource sein, der man in Zukunft mehr Aufmerksamkeit schenken sollte. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
[Leben im Eismeer - Tauchuntersuchungen zur Biologie arktischer Meerespflanzen und Meerestiere
Lippert; Karsten; Wiencke
2000-01-01
Die Maske wird nochmals auf Dichtigkeit überprüft, der Knoten der Sicherungsleine mit zwei halben Schlägen fixiert, dann rutscht die Taucherin von der Eiskante in das kalte Wasser. Eine halbe Stunde vergeht, bevor ihr Kopf wieder aus dem Eisloch auftaucht und sie ein großes Sammelnetz nach oben reicht, gefüllt mit verschiedenen Arten von Makroalgen. Obwohl noch große Flächen des Kongsfjordes im arktischen Spitzbergen zugefroren sind und das Festland von einer dicken Schneedecke bedeckt ist, hat unter Wasser in den Algenwäldern bereits der Sommer und damit die Saison der Meeresbiologen begonnen.
Berechnung verkehrlicher Substitutionseffekte im Personenverkehr bei Online-Shopping
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Nerlich, Mark R.; Schiffner, Felix; Vogt, Walter; Rauh, Jürgen; Breidenbach, Petra
Für Güter des täglichen, mittelfristigen und langfristigen Bedarfs sowie für das Beispiel Baumarktartikel wird das Potenzial für Personenverkehrsaufwand von Einkaufsaktivtäten quantitativ abgeschätzt. Die entwickelten Algorithmen behandeln die einkaufsvorbereitende Information und den eigentlichen Einkauf, d.h. den Erwerb eines Gutes, separat. Informationsaktivitäten haben insbesondere bei höherwertigen Gütern einen hohen Stellenwert und damit auch verkehrliche Relevanz. Wie Berechnungen zeigen, spart Online-Shopping Informations- und Einkaufsverkehrsaufwand im Pkw-Verkehr ein. Die notwendigen Eingangsdaten wie differenzierte Informations- und Einkaufshäufigkeiten sowie verkehrliche Parameter zu Verkehrsmittelwahl, Entfernungen und Wegekopplungen wurden aus eigenen Erhebungen gewonnen.
Magnetic jets from accretion disks : field structure and X-ray emission
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Memola, Elisabetta
2002-06-01
Jets are highly collimated flows of matter. They are present in a large variety of astrophysical sources: young stars, stellar mass black holes (microquasars), galaxies with an active nucleus (AGN) and presumably also intense flashes of gamma-rays. In particular, the jets of microquasars, powered by accretion disks, are probably small-scale versions of the outflows from AGN. Beside observations of astrophysical jet sources, also theoretical considerations have shown that magnetic fields play an important role in jet formation, acceleration and collimation. Collimated jets seem to be systematically associated with the presence of an accretion disk around a star or a collapsed object. If the central object is a black hole, the surrounding accretion disk is the only possible location for a magnetic field generation. We are interested in the formation process of highly relativistic jets as observed from microquasars and AGN. We theoretically investigate the jet collimation region, whose physical dimensions are extremely tiny even compared to radio telescopes spatial resolution. Thus, for most of the jet sources, global theoretical models are, at the moment, the only possibility to gain information about the physical processes in the innermost jet region. For the first time, we determine the global two-dimensional field structure of stationary, axisymmetric, relativistic, strongly magnetized (force-free) jets collimating into an asymptotically cylindrical jet (taken as boundary condition) and anchored into a differentially rotating accretion disk. This approach allows for a direct connection between the accretion disk and the asymptotic collimated jet. Therefore, assuming that the foot points of the field lines are rotating with Keplerian speed, we are able to achieve a direct scaling of the jet magnetosphere in terms of the size of the central object. We find a close compatibility between the results of our model and radio observations of the M87 galaxy innermost jet. We also calculate the X-ray emission in the energy range 0.2--10.1,keV from a microquasar relativistic jet close to its source of 5 solar masses. In order to do it, we apply the jet flow parameters (densities, velocities, temperatures of each volume element along the collimating jet) derived in the literature from the relativistic magnetohydrodynamic equations. We obtain theoretical thermal X-ray spectra of the innermost jet as composition of the spectral contributions of the single volume elements along the jet. Since relativistic effects as Doppler shift and Doppler boosting due to the motion of jets toward us might be important, we investigate how the spectra are affected by them considering different inclinations of the line of sight to the jet axis. Emission lines of highly ionized iron are clearly visible in our spectra, probably also observed in the Galactic microquasars GRS 1915+105 and XTE J1748-288. The Doppler shift of the emission lines is always evident. Due to the chosen geometry of the magnetohydrodynamic jet, the inner X-ray emitting part is not yet collimated. Ergo, depending on the viewing angle, the Doppler boosting does not play a major role in the total spectra. This is the first time that X-ray spectra have been calculated from the numerical solution of a magnetohydrodynamic jet. Astrophysikalische Jets sind stark kollimierte Materieströmungen hoher Geschwindigkeit. Sie stehen im Zusammenhang mit einer Fülle verschiedener astrophysikalischer Objekte wie jungen Sternen, stellaren schwarzen Löchern ('Mikro-Quasare'), Galaxien mit aktivem Kern (AGN) und wahrscheinlich auch mit dem beobachteten intensiven Aufblitzen von Gamma-Strahlung (Gamma Ray Bursts). Insbesondere hat sich gezeigt, dass die Jets der Mikro-Quasare wahrscheinlich als kleinskalige Version der Jets der AGN anzusehen sind. Neben den Beobachtungen haben vor allem auch theoretische Überlegungen gezeigt, dass Magnetfelder bei der Jetentstehung, -beschleunigung und -kollimation eine wichtige Rolle spielen. Weiterhin scheinen Jets systematisch verknüpft zu sein mit dem Vorhandensein einer Akkretionsscheibe um das zentrale Objekt. Insbesondere wenn ein schwarzes Loch den Zentralkörper darstellt, ist die umgebende Akkretionsscheibe der einzig mögliche Ort um Magnetfeld erzeugen zu können. Wir sind speziell interessiert am Entstehungsprozess hoch relativistischer Jets wie sie bei Mikro-Quasaren und AGN beobachtet werden. Insbesondere untersuchen wir die Region, in der der Jet kollimiert, eine Region, deren räumliche Ausdehnung extrem klein ist selbst im Vergleich zur Auflösung der Radioteleskope. Dies ist ein Grund, wieso zum heutigen Zeitpunkt für die meisten Quellen die theoretische Modellierung die einzige Möglichkeit darstellt, um Information über die physikalischen Prozesse in der innersten Region der Jetentstehung zu erhalten. Uns ist es zum ersten Mal gelungen, die globale zwei-dimensionale Magnetfeldstruktur stationärer, axialsymmetrischer, relativistischer und stark magnetisierter (kräfte-freier) Jets zu berechnen, die zum einen asymptotisch in einen zylindrischen Jet kollimieren, zum anderen aber in einer differential rotierenden Akkretionsscheibe verankert sind. Damit erlaubt dieser Ansatz eine physikalische Verkn¨upfung zwischen Akkretionsscheibe und dem asymptotischen Jet. Nimmt man also an, dass die Fupunkte der Magnetfeldlinien mit Keplergeschwindigkeit rotieren, so kann man eine direkte Skalierung der Jetmagnetosphere mit der Gröe des Zentralobjektes erhalten. Unsere Resultate zeigen eine gute Übereinstimmung zwischen unserem Modell und Beobachtungen des Jets von M87. Für das Beispiel eines relativistischen Mikroquasarjets haben wir die Röntgenemission im Bereich von 0.2-10.1 keV berechnet. Dafür haben wir in der Literatur aus den relativistischen magnetohydrodynamischen Gleichungen berechnete Jetgröen (Dichte-, Geschwindigkeits-, und Temperaturprofil) verwendet und das Spektrum für jeden Punkt entlang der Jetströmung abgeleitet. Das theoretische thermische Röntgenspektrum des innersten, heien Teils des Jets erhalten wir zusammengesetzt aus den spektralen Anteilen der einzelnen Volumenelemente entlang des Jets. Um relativistische Effekte wie Dopplerverschiebung und -verstärkung (boosting) aufgrund der Jetbewegung zu untersuchen, haben wir für verschiedene Inklinationswinkel des Jets zur Sichtlinie berechnet, wie die erhaltenen Spektren davon beeinflusst werden. Unsere Spektren zeigen deutlich die hochionisierten Eisen-Emissionslinien, die in den galaktischen Mikroquasaren GRS 1915+105 und XTE J1748-288 andeutungsweise beobachtet wurden. Eine Dopplerverschiebung dieser Linien ist in unseren Spektren deutlichzu sehen. Da die innerste, Röntgenstrahlung emittierende Region des magnetohydrodynamischen Jets allerdings noch unkollimiert ist, spielt Dopplerboosting in unseren Spektren, abhängig vom Sichtwinkel, keine groe Rolle. Mit unseren Resultaten konnte zum ersten Mal ein Röntgenspektrum gewonnen werden, das auf der numerischen Lösung eines magnetohydrodynamischen Jets beruht.
Doktor Johannes Häringshauser - Was seine Bücher über ihn erzählen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Feola, Vittoria
2009-06-01
Die Bibliothek des Dr. Johannes Häringshauser (1603-1642) weist ihren Besitzer als Arzt und Gelehrten mit großem geistigen Horizont aus. Hervorzuheben ist sein Interesse für Astronomie und Astrologie. Neben Werken, die unmittelbar mit seinen Studien in Wien und Padua und den Erfordernissen eines Arztes in Zusammenhang zu bringen sind (Klassiker der Heilkunde genauso wie aktuelle medizinische Publikationen), wird in seiner Büchersammlung eine reiche Palette an Themen abgedeckt: Theologie, Philosophie, Philologie, Politik, Geschichte und Länderkunde.
Probleme bei der Digitalisierung analoger Messwerte
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Plaßmann, Wilfried
Messwerte liegen häufig in analoger Form als Spannungswerte vor. Sie werden in eine digital kodierte Form umgesetzt, wenn eine (nahezu) fehlerfreie Übertragung erforderlich ist, wenn Signalverläufe gespeichert werden sollen, wenn eine Weiterverarbeitung erfolgen soll oder wenn Messungen mit sehr geringem Messfehler notwendig sind. Hier soll auf einige Probleme, die durch die Umsetzung entstehen, aus messtechnischer Sicht eingegangen werden. Stichworte: Fehler bei der Digitalisierung; Signal-Quantisierungsgeräusch-Abstand; Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses; Abtast-Halte-Glied; Aliasing; Erfassung von Momentanwerten.
Die Deutsche Statistische Gesellschaft in der Weimarer Republik und während der Nazidiktatur
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wilke, Jürgen
Nach anfänglichen Schwierigkeiten durch den 1. Weltkrieg erlangte die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) unter dem renommierten Statistiker und Vorsitzenden der DStatG, Friedrich Zahn, durch eine Vielzahl von Aktivitäten hohes Ansehen. Es gab Bestrebungen, Statistiker aus allen Arbeitsfeldern der Statistik in die DStatG zu integrieren, wobei die "Mathematische Statistik" nur zögerlich akzeptiert wurde (Konjunkturforschung, Zeitreihenanalyse). Nach der Machtübernahme 1933 durch Adolf Hitler geriet die DStatG in das Fahrwasser nationalsozialistischer Ideologie und Politik (Führerprinzip, Gleichschaltung des Vereinswesens). Damit war eine personelle Umstrukturierung in der DStatG verbunden. Politisch Missliebige und rassisch Verfolgte mussten die DStatG verlassen (Bernstein, Freudenberg, Gumbel u.a.). Unter den Statistikern gab es alle Abstufungen im Verhalten zum Regime von Ablehnung und zwangsweiser Anpassung über bereitwilliges Mitläufertum bis zu bewusster Täterschaft. Besonders die Bevölkerungsstatistik wurde durch die NS- Rassenpolitik auf lange Sicht diskreditiert. Im Rahmen von Wirtschaftsplanung und Aufrüstung wurden neue zukunftsträchtige statistische Modelle (Grünig, Bramstedt, Leisse) entwickelt.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kunz, Michael; Mohr, Susanna; Werner, Peter C.
Niederschlag kann in flüssiger Form als Niesel oder Regen oder in gefrorener, fester Form als Graupel, Hagel oder Schnee fallen. Durch die globale Erwärmung intensiviert sich der Wasserkreislauf, was zu einer Veränderung der Niederschlagsmuster führt. Außerdem ist zu erwarten, dass sich im Zuge des Klimawandels auch die Häufigkeit bestimmter Wetterlagen ändern wird, die das Niederschlagsgeschehen grundsätzlich bestimmen. Bereits heute ist in Deutschland eine Änderung der Niederschlagsaktivität zu beobachten. Das Kapitel beschäftigt sich neben den sommerlichen und winterlichen Starkniederschlagsereignissen auch mit Hagelereignissen und dem Schneefall. Neben einer Zusammenfassung der bereits beobachteten Änderungen dieser Niederschlagsformen in der Vergangenheit wird auch der Frage nachgegangen, inwieweit man für diese Ereignisse belastbare Aussagen für die Zukunft treffen kann.
ERIC Educational Resources Information Center
International League of Societies for the Mentally Handicapped, Brussels (Belgium).
The booklet presents the proceedings (in English, French, Spanish, and German) of Session 62 of the Seventh World Congress of the International League of Societies for the Mentally Handicapped, detailing some analytical guidelines for national societies on the implementation of the rights of mentally retarded persons. Rights discussed include…
1994-09-30
The Commander-in-Chief of the British troops, General Sir Peter de la Billiere, reported that each vehicle of the Tenth Transport Regiment covered 400...Simulation des Reifenprofileinflusses fuir die Gelaindebeweglichkeit von Fahrzeugen C. W. FERVERS IKK-University of German Armed Forces Hamburg, Germany...of the Process) 731 Experimentelle und theoretische Analyse kohaisiven Erdreichs beim Verschiebevorgang (Optimierung des Vorganges) A. JARZEBOWSKI, J
Entwicklung von Landnutzungsszenarien für landschaftsökologische Fragestellungen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fritsch, Uta
2002-04-01
Die Landschaften Mitteleuropas sind das Resultat einer langwierigen Geschichte menschlicher Landnutzung mit ihren unterschiedlichen, z.T. konkurrierenden Nutzungsansprüchen. Durch eine überwiegend intensive Beanspruchung haben die direkten und indirekten Auswirkungen der Landnutzung in vielen Fällen zu Umweltproblemen geführt. Die Disziplin der Landschaftsökologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der Landschaft zu entwickeln. Eine wichtige Fragestellung stellt dabei die Abschätzung der möglichen Folgen von Landnutzungsänderungen dar. Für die Analyse der relevanten Prozesse in der Landschaft werden häufig mathematische Modelle eingesetzt, welche es erlauben die Landschaft unter aktuellen Verhältnissen oder hinsichtlich veränderter Rahmenbedingungen zu untersuchen. Die hypothetische Änderung der Landnutzung, die als Landnutzungsszenario bezeichnet wird, verkörpert eine wesentliche Modifikation der Rahmenbedingungen, weil Landnutzung mageblich Einfluss auf die natürlichen Prozesse der Landschaft nimmt. Während die Antriebskräfte einer solchen Änderung überwiegend von sozio-ökonomischen und politischen Entscheidungen gesteuert werden, orientiert sich die exakte Verortung der Landnutzungsänderungen an den naturräumlichen Bedingungen und folgt z.T. erkennbaren Regeln. Anhand dieser Vorgaben ist es möglich, räumlich explizite Landnutzungsszenarien zu entwickeln, die als Eingangsdaten für die Modellierung verschiedener landschaftsökologischer Fragestellungen wie z.B. für die Untersuchung des Einflusses der Landnutzung auf den Wasserhaushalt, die Erosionsgefahr oder die Habitatqualität dienen können. Im Rahmen dieser Dissertation wurde das rasterbasierte deterministische Allokationsmodell luck (Land Use Change Scenario Kit) für die explizite Verortung der Landnutzungsänderungen entwickelt. Es basiert auf den in der Landschaftsökologie üblichen räumlichen Daten wie Landnutzung, Boden sowie Topographie und richtet sich bei der Szenarienableitung nach den Leitbildern der Landschaftsplanung. Das Modell fut auf der Hypothese, dass das Landnutzungsmuster als Funktion seiner landschaftsökologischen Faktoren beschrieben werden kann. Das Veränderungspotenzial einer Landnutzungseinheit resultiert im Modell aus einer Kombination der Bewertung der relativen Eignung des Standortes für die jeweilige Landnutzung und der Berücksichtigung von Standorteigenschaften der umliegenden Nachbarn. Die Durchführung der Landnutzungsänderung im Modell ist iterativ angelegt, um den graduellen Prozess des Landschaftswandels nachvollziehen zu können. Als Fallbeispiel für die Anwendung solcher räumlich expliziten Landnutzungsszenarien dient die Fragestellung, inwieweit Landnutzungsänderungen die Hochwasserentstehung beeinflussen. Um den Einfluss auf die Hochwasserentstehung für jede der Landnutzungskategorien – bebaute, landwirtschaftlich genutzte und naturnahe Flächen – abschätzen zu können, wird im Landnutzungsmodell luck exemplarisch für jede Kategorie ein Teilmodell für die Veränderung von Landnutzung angeboten: 1) Ausdehnung der Siedlungsfläche: Dieses Teilmodell fut auf der Annahme, dass sich Siedlungen nur in direkter Nachbarschaft bereits bestehender Bebauung und bevorzugt entlang von Entwicklungsachsen ausbreiten. Steile Hangneigungen stellen für potenzielle Standorte ein Hemmnis bei der Ausbreitung dar. 2) Stilllegung von Grenzertragsackerflächen: Gemä der Hypothese, dass sich die Stilllegung von Ackerflächen an der potenziellen Ertragsleistung der Standorte orientiert, werden in diesem Teilmodell alle Ackerstandorte dahingehend bewertet und die Flächen mit der geringsten Leistungsfähigkeit stillgelegt. Bei homogenen Gebietseigenschaften werden die Stilllegungsflächen zufällig auf die Ackerfläche verteilt. 3) Etablierung von Schutzgebieten in Ufer- und Auenbereichen: Ausgehend von der These, dass sich entlang von Flüssen sensible Flächen befinden, deren Schutz positive Folgen für das Leistungsvermögen der Landschaft haben kann, werden in diesem Teilmodell schützenswerte Ufer- und Auenbereiche auf derzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen ausgewiesen. Die Gröe der Schutzgebietsfläche orientiert sich an der Morphologie der umgebenden Landschaft. Die drei Teilmodelle wurden hinsichtlich der implizierten Hypothesen mit vielen unterschiedlichen Ansätzen validiert. Das Resultat dieser intensiven Analyse zeigt für jedes Teilmodell eine zufriedenstellende Tauglichkeit. Die Modellierung der Landnutzungsänderungen wurden in drei mesoskaligen Flusseinzugsgebieten mit einer Fläche zwischen 100 und 500 km² durchgeführt, die sich markant in ihrer Landnutzung unterscheiden. Besonderer Wert wurde bei der Gebietsauswahl darauf gelegt, dass eines der Gebiete intensiv landwirtschaftlich genutzt wird, eines dicht besiedelt und eines vorwiegend bewaldet ist. Im Hinblick auf ihre Relevanz für die vorliegende Fragestellung wurden aus bestehenden Landnutzungstrends die Szenarien für (1) die prognostizierte Siedlungsfläche für das Jahr 2010, (2) die möglichen Konsequenzen des EU-weiten Beschlusses der Agenda 2000 und (3) die Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes aus dem Jahr 2001 abgeleitet. Jedes Szenario wurde mit Hilfe des Modells auf die drei Untersuchungsgebiete angewendet. Dabei wurden für die Siedlungsausdehnung in allen drei Gebieten realistische Landnutzungsmuster generiert. Einschränkungen ergeben sich bei der Suche nach Grenzertragsstilllegungsflächen. Hier hat unter homogenen Gebietseigenschaften die zufällige Verteilung von Flächen für die Stilllegung zu einem unrealistischen Ergebnis geführt. Die Güte der Schutzgebietsausweisung ist mageblich an die aktuelle Landnutzung der Aue und die Morphologie des Geländes gebunden. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn die Flächen in den Ufer- und Auenbereichen mehrheitlich unter derzeitiger Ackernutzung stehen und der Flusslauf sich in das Relief eingetieft hat. Exemplarisch werden für jeden Landnutzungstrend die hydrologischen Auswirkungen anhand eines historischen Hochwassers beschrieben, aus denen jedoch keine pauschale Aussage zum Einfluss der Landnutzung abgeleitet werden kann. Die Studie demonstriert die Bedeutung des Landnutzungsmusters für die natürlichen Prozesse in der Landschaft und unterstreicht die Notwendigkeit einer räumlich expliziten Modellierung für landschaftsökologische Fragestellungen in der Mesoskala. Today′s landscapes in Central Europe are the result of a long history of land-use, which is characterised by many different demands. The immediate and long-term consequences of predominantly intensive land-use have led to environmental problems in many cases. Therefore it is necessary to develop strategies for the maintenance of landscape efficiency which take into account the different claims of utilisation. In this context the estimation of possible impacts of land-use changes represents an important statement of problem. For the analysis of the relevant processes within the landscape, it is common to apply mathematical models. Such models enable the investigation of the landscape under current conditions or with regard to modified boundary conditions. A hypothetic alteration of land-use, which is termed as land-use scenario, represents a substantial modification of the boundary conditions, because land-use exerts a strong influence on the natural processes of the landscape. While the driving forces are predominantly governed by socio-economical and political decisions, the exact location of land-use changes within the landscape mainly depends on the natural conditions and follows partly transparent rules. With these presumptions it is possible to develop land-use scenarios, which can serve as input data for the modelling of different questions of landscape ecology such as the influence of land-use on the water balance, the danger of erosion or the quality of habitat characteristics. In the context of this thesis the grid-based deterministic allocation model luck (Land Use Change Scenario Kit) for the allocation of land-use changes was developed. It is based upon the types of spatial data, which are commonly used in landscape ecology, such as information on land-use, soils as well as topography. The derivation of scenarios follows the approaches of landscape planning. The model is based upon the hypothesis, that land-use structure can be described as a function of its landscape ecological factors. The potential of a site to become subject to land-use changes, results from a combination of its local qualities and the site characteristics of its neighbourhood. Land-use change is realised iteratively in order to simulate the gradual process of changes in the landscape. The influence of land-use changes on flood generation serves as a case study to demonstrate the need for spatial explicit land-use scenarios. For each land-use category – built up areas, agriculturally used areas and natural/semi-natural land – the model luck offers a submodel for investigating the effect of land-use changes on flood generation: 1) Expansion of settlement area: This submodel is based upon the assumption that settlements spread only in the neighbourhood of already existing built-up areas and preferentially along infrastructural axes of development. Steep slopes inhibit the spreading on potential locations. 2) Set-aside of marginal yield sites under agricultural use: Setting-aside of arable land is based on the hypothesis that the selection of arable land to be set-aside depends on the potential yield efficiency of the locations. Within this submodel all fields under agricultural use are valued to that effect and the ones with the least productive efficiency are selected as set-aside locations. In case of homogeneous area qualities the set-aside locations are selected randomly. 3) Establishment of protected areas in waterside and ripearian areas: This submodel takes into consideration that the protection of sensitive areas along the river courses may have positive consequences for the efficiency of the landscape. Therefore this submodel establishes protection zones on waterside and ripearian sites under currently agricultural use, that might be of value for nature conservation. The size of the protection area depends on the morphology of the surrounding landscape. The three submodels were validated with respect to the implied hypotheses by the help of many different approaches. The result of this intensive analysis shows a satisfying suitability for each of the submodels. The simulation of land-use changes was carried out for three mesoscale river catchments with an area between 100 and 500 km². Special attention was paid to the fact that these areas should be markingly different in their land-use: One study area is predominantly under intensive agricultural use, one is densely populated and the third one is covered by forest in large parts of the area. With regard to their relevance to the onhand question from existing land-use trends scenarios were derived for the prognosed settlement area for the year 2010, for the possible consequences of the EU-wide agreement of Agenda 2000 and for the amending federal conservation law dating to the year 2001, which enhances the enlargement of protected areas. Each scenario was applied to the three study areas utilizing the model luck. For the expansion of the settlement areas in all three study areas realistic land-use patterns were generated. Limitations arose only in the context of the search for marginal yield fields. Here, the random distribution of areas to be set-aside under homogeneous conditions led to unrealistic results. The quality of the establishment of protected areas in waterside and ripearian areas is substantially bound to current land-use and the morphology of the area. The best results for this submodel are achieved if waterside and ripearian areas are mainly arable land and if the river has lowered its course into the morphology. The hydrological consequences are described exemplarily for each land-use trend with a historical flood event. The interpretation of the hydrographs does not allow global statements about the influence of land-use. The study demonstrates the significance of land-use pattern for the natural processes in the landscape and underlines the necessity of spatially explicit modelling for landscape ecological questions at the mesoscale.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kostmann, Dirk
Normung ist aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken. In allen Bereichen des Lebens begegnet man Normen, die Aktivitäten reichen von Festlegungen für Kindersitze im Auto über Implantate zum Gelenkersatz bis zu Schraubengrößen oder Verfahren zur Optimierung von Unternehmen.
Medizintechnik in der Tumororthopädie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Burgkart, Rainer; Gollwitzer, Hans; Holzapfel, Boris; Rudert, Maximilian; Rechl, Hans; Gradinger, Reiner
Die Behandlung der Knochentumoren unterlag in den letzten 20 Jahren einem raschen und stetigen Wandel, was zum einen auf die verbesserten Therapieerfolge durch den Einsatz von neoadjuvanten Therapieformen zurückzuführen ist, und andererseits von medizintechnischen Entwicklungen bezüglich moderner Schnittbilddiagnostik, neuer 3D Operationsplanungsverfahren wie das Rapid Prototyping und adaptiv modularer Tumorendoprothesensystemen u. a. begleitet wurde. Gerade die technischen Entwicklungen haben dazu geführt, daß im Bereich der Extremitäten und der Wirbelsäule radikalere Eingriffe durchgeführt werden können, was die lokale Tumorkontrolle wesentlich verbessert hat. In zunehmenden Maße werden deshalb nicht nur Kurzzeiterfolge sondern auch mittel- und langfristige Fortschritte bei der Behandlung der malignen Knochentumoren einschließlich der Metastasenbehandlung erreicht. Grundlage der Therapie ist dabei immer primär die Sicherung der Diagnose mittels Biopsie und die bildgebende sowie histologische Stadieneinteilung des malignen Tumors. Nach der Tumorresektion kann die Rekonstruktion biologisch oder mit Endoprothesensystemen erfolgen. Gerade die weiterentwickelten modularen Systeme führen zu guten funktionellen Ergebnissen mit langen Standzeiten und einer reduzierten Komplikationsrate. Individuell angefertigte Implantate sind vor allem im Bereich der Rekonstruktion komplexer Beckentumoren von großer klinischer Bedeutung.
Qualitätsmanagement in molekularbiologischen Laboratorien
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schulze, Manuela
Jedes Laboratorium führt Untersuchungen nach bestem Wissen und Gewissen durch, und jeder Analytiker weiß von sich, dass er/sie gute Arbeit macht. Trotzdem können Analysen des gleichen Probenmaterials in verschiedenen Laboren zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Sofern es sich dabei nicht um Untersuchungen im Bereich der Nachweisgrenze und damit letztlich um statistisch bedingte Unterschiede oder Inhomogenitäten im Probenmaterial handelt, trägt dies nicht zur Vertrauenswürdigkeit von analytischen Untersuchungsergebnissen bei. Mit der zunehmenden Globalisierung der Märkte rückt die gegenseitige Anerkennung von analytischen Resultaten immer stärker in den Vordergrund. Die Vergleichbarkeit von Laborresultaten wird erleichtert, wenn sich die Laboratorien auf die gleichen Richtlinien zur Vorgehensweise und Handhabung ihrer Arbeiten verständigen. Im Bereich der Laboruntersuchungen von Lebensmitteln, Futtermitteln und Saatgut ist als derartige Rischt-Schnur die EN ISO/IEC 17025 [1] anerkannt. Diese Norm enthält alle Anforderungen, die Prüflaboratorien erfüllen müssen, wenn sie nachweisen wollen, dass sie ein Qualitätsmanagementsystem betreiben, technisch (meint: fachlich) kompetent und fähig sind, fachlich fundierte Ergebnisse zu erzielen.
Geology of ultra-high-pressure rocks from the Dabie Shan, Eastern China
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schmid, Robert
2001-02-01
A multidisciplinary study has been carried out to contribute to the understanding of the geologic evolution of the largest known occurrence of ultra-high-pressure (UHP) rocks on Earth, the Dabie Shan of eastern China. Geophysical data, collected along a ca. 20 km E-W trending seismic line in the eastern Dabie Shan, indicate that the crust comprises three layers. The upper crust has a homogeneously low reflectivity and exhibits roughly subhorizontal reflectors down to ca. 15 km. It is therefore interpreted to portray a crustal UHP slab thrust over non-UHP crust. An aprubt change in intensity and geometry of observed reflectors marks the boundary of a mid- to lower crustal zone which is present down to ca. 33 km. This crustal zone likely represents cratonal Yangtze crust that was unaffected by the Triassic UHP event and which has acted as the footwall during exhumation of the crustal wedge. Strong and continuous reflectors occurring at ca. 33-40 km depth most likely trace the Moho at the base of the crust. Any trace of a crustal root, that may have formed in response to collision tectonics, is therefore not preserved. A shollow tomographic velocity modell based on inversion of the first arrivals is constructed additionally. This model clearly images the distinct lithologies on both sides of the Tan Lu fault. Sediments to the east exhibit velocities of about 3.4 - 5.0 km* s^-1, whereas the gneisses have 5.2 - 6.0 km*s^-1. Geometry of velocity isolines may trace the structures present in the rocks. Thus the sediments dip shallowly towards the fault, whereas isoclinal folds are imaged to occur in the gneisses. Field data from the UHP unit of the Dabie Shan enables definition of basement-cover sequences that represent sections of the former passive margin of the Yangtze craton. One of the cover sequences, the Changpu unit, still displays a stratigraphic contact with basement gneisses, while the other, the Ganghe unit, includes no relative basement exposure. The latter unit is in tectonic contact with the basement of the former unit via a greenschist-facies blastomylonite. The Changpu unit is chiefly constituted by calc-arenitic metasediments intercalated with meta-basalts, whereas the Ganghe unit contains arenitic-volcanoclastic metasediments that are likewise associated with meta-basalts. The basement comprises a variety of felsic gneisses, ranging from preserved eclogitic- to greenschist-facies paragenesis, and locally contains mafic-ultramafic meta-plutons in addition to minor basaltic rocks. Metabasites of all lithologies are eclogite-facies or are retrogressed equivalents, which, with the exception of those from the Ganghe unit, bear coesite and thus testify to an UHP metamorphic overprint. Mineral chemistry of the analysed samples reveal large compositional variations among the main minerals, i.e. garnet and omphacite, indicating either distinct protoliths or different degrees of interaction with their host-rocks. Contents of ferric iron in low Fetot omphacites are determined by wet chemical titration and found to be rather high, i.e. 30-40 %. However, a even more conservative estimate of 50% is applied in the corresponding calculations, in order to be comparable with previous studies. Textural constraints and compositional zonation pattern are compatible with equilibrium conditions during peak metamorphism followed by a retrogressive overprint. P-T data are calculated with special focus on the application of the garnet-omphacite-phengite barometer, combined with Fe-Mg exchange thermometers. Maximum pressures range from 42-48 kbar (for the Changpu unit) to ~37 kbar (for the Ganghe unit and basement rocks). Temperatures during the eclogite metamorphism reached ca. 750 °C. Although the sample suite reveals variable peak-pressures, temperatures are in reasonable agreement. Pressure differences are interpreted to be due to strongly Ca-dominated garnet (up to 50 mol % grossular in the Changpu unit) and modification of peak-compositions during retrogressive metamorphism. The integrated geological data presented in this thesis allow it to be concluded that, i) basement and cover rocks are present in the Dabie Shan and both experienced UHP conditions ii) the Dabie Shan is the metamorphic equivalent of the former passive margin of the Yangtze craton iii) felsic gneisses undergoing UHP metamorphism are affected by volume changes due to phase transitions (qtz coe), which directly influence the tectono-metamorphic processes iv) initial differences in temperature may account for the general lack of lower crustal rocks in UHP-facies Um das Verständnis der geologischen Entwicklung des größten bekannten Vorkommens von ultra-hochdruck (UHP) Gesteinen auf der Erde, des Dabie Shan im östlichen China, zu erhöhen, wurde eine multidisziplinäre Studie durchgeführt. Geophysikalische Daten wurden entlang einer ca. 20 km langen seismischen Linie im östlichen Dabie Shan gesammelt. Diese reflektionsseismischen Daten zeigen, dass die Kruste aus drei Lagen besteht. Die Oberkruste besitzt eine durchgehend niedrige Reflektivität und meist subhorizontale Reflektoren bis in eine Tiefe von ca. 15 km. Aufgrund dieser Charakteristika wird diese Zone als UHP-bezogener krustaler Keil interpretiert, der auf nicht UHP Kruste überschoben wurde. Ein abrupter Wechsel in der Geometrie aber auch Intensität der Reflektoren markiert die Grenze zu einer mittel- bis unterkrustalen Zone, die sich bis ca. 33 km Tiefe erstreckt. Diese Zone repräsentiert wahrscheinlich kratonale Yangtze Kruste, die von der triassischen UHP-Orogenese nicht erfasst wurde, aber während der Exhumierung das Liegende relativ zum UHP Keil war. Starke und kontinuierliche Reflektoren im Tiefenintervall von 33-40 km bilden höchstwahrscheinlich die Moho an der Basis der Kruste ab. Relikte einer Krustenwurzel, die sich wahrscheinlich während der Kollisionstektonik gebildet hatte, sind nicht sichtbar. Ein flaches tomographisches Geschwindigkeitsmodell, das auf der Inversion der Ersteinsätze gründet, konnte zusätzlich erstellt werden. Dieses Modell bildet deutlich die unterschiedlichen Lithologien auf beiden Seiten der Tan Lu Störung ab. Sedimente östlich der Störung zeigen Geschwindigkeiten von 3.4 - 5.0 km* s^-1, wohingegen die Gneise im Westen 5.2 - 6.0 km*s^-1 aufweisen. Die Geometrie der Geschwindigkeits-Isolinien kann als Ausdruck der Strukturen der Gesteine angenommen werden. Somit zeigen die Sedimente ein nordwestliches Einfallen zur Störung hin, wohingegen isoklinale Falten in den Gneisen abgebildet werden. Geländedaten aus der UHP Einheit des Dabie Shan ermöglichen die Definition von Grundgebirgs- und Deckeinheiten, die Teile des ehemaligen passiven Kontinentalrandes des Yangtze Kratons repräsentieren. Eine der Deckeinheiten, die Changpu Einheit, besitzt nach wie vor einen stratigraphischen Kontakt zu den Grundgebirgs-Gneisen. Der anderen Einheit hingegen, der Ganghe Einheit, fehlt ein entsprechendes Grundgebirge. Diese Einheit steht vielmehr über einen Blasto-Mylonit in tektonischem Kontakt zum Grundgebirge der vorherigen. Die Changpu Einheit baut sich aus kalk-arenitischen Metasedimenten auf, die mit Metabasalten assoziiert sind. Die Ganghe Einheit wird von arenitisch-vulkanoklastischen Metasedimenten, die ebenfalls mit metabasaltischen Gesteinen vergesellschaftet sind, dominiert. Das Grundgebirge baut sich aus diversen felsischen Gneisen auf, die von reliktisch eklogitfaziell bis grünschieferfaziell ausgeprägt sind, und in denen, zusätzlich zu Metabasalten, sporadisch mafisch-ultramafische Meta-Plutone auftreten. Mit Ausnahme der Ganghe Einheit, führen die Metabasite Coesit und belegen somit das UHP Ereignis. Die Mineralchemie der analysierten Proben dokumentiert deutliche Variationen in der Zusammensetzung der Hauptminerale, Granat und Omphazit, was entweder unterschiedliche Protolithe oder unterschiedliche Grade von Stoffaustausch mit den Wirtsgesteinen reflektiert. Gehalte von dreiwertigem Eisen in Omphaziten mit geringen Gesamteisengehalten, wurden mittels Titration bestimmt, wobei sich Werte von 30-40 % ergaben. Dennoch wurde ein noch konservativerer Wert von 50% dreiwertigem Eisen in den entsprechenden Berechnungen angenommen, hauptsächlich, um mit anderen Arbeiten vergleichbar zu sein. Texturen und chemische Zonierungen in den Mineralen sind kompatibel mit Gleichgewichtsbedingungen während dem Höhepunkt der Metamorphose, der retrograd überprägt wird. P-T Daten wurden mit deutlicher Betonung auf das Granat-Omphazit-Phengit Barometer, das mit Fe-Mg Austausch-Thermometern kombiniert wurde, berechnet. Höchstdrucke reichen von 42-48 kbar (für die Changpu Einheit) bis ca. 37 kbar (für das Grundgebirge und die Ganghe Einheit). Während der eklogitfaziellen Metamorphose wurden Temperaturen von ca. 750 °C erreicht. Obwohl die maximalen Drucke deutlich schwanken, sind die Temperaturbestimmungen in guter Übereinstimmung. Die Druckschwankungen können zum einen durch deutlich Ca-dominierte Granate (bis zu 50 mol% Grossular in der Changpu Einheit) und/oder zum anderen durch Modifikationen der Mineralzusammensetzungen während der retrograden Metamorphose erklärt werden. Die präsentierten integrativen geologischen Daten ermöglichen die folgenden Schlussfolgerungen i) Grundgebirgs- und Deckeinheiten treten im Dabie Shan auf und wurden beide UHP metamorph überprägt ii) Der Dabie Shan ist das metamorphe Äquivalent des früheren passiven Kontinentalrandes des Yangtze Kratons iii) felsische Gneise, die eine UHP Metamorphose durchlaufen, sind von Volumenver-änderungen betroffen, die durch großräumige Phasenumwandlungen (Quarz Coesit) hervorgerufen werden, was direkt die tektono-metamorphen Prozesse beeinflusst iv) Initiale Unterschiede in der Temperatur sind möglicherweise dafür verantwortlich, dass generell Unterkrustengesteine in UHP Fazies fehlen
Mehr Mathematik Wagen in der Medizin
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Deuflhard, Peter; Dössel, Olaf; Louis, Alfred K.; Zachow, Stefan
In diesem Artikel wird an drei Erfolgsmodellen dargestellt, wie das Zusammenwirken von Mathematik und Medizin eine Entwicklung hin zu patientenspezifischen Modellen auf Basis moderner medizinischer Bildgebung angestoßen hat, die in naher Zukunft dynamisch weiter Raum greifen wird. Dabei existiert ein Gleichklang der Interessen von Medizin und Mathematik: Beide Disziplinen wollen die Resultate schnell und zuverlässig. Für die Klinik heißt dies, dass notwendige Rechnungen in möglichst kurzer Zeit, und zwar auf dem PC, ablaufen müssen und dass die Resultate so genau und belastbar sein müssen, dass medizinische Entscheidungen darauf aufbauen können. Für die Mathematik folgt daraus, dass höchste Anforderungen an die Effizienz der verwendeten Algorithmen und die darauf aufbauende Software in Numerik und Visualisierung zu stellen sind. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, bis anatomische und medizinisch brauchbare funktionelle Modelle auch nur für die wichtigsten Körperteile und die häufigsten Krankheitsfälle verfügbar sein werden. Führende Universitätskliniken könnten, als Zentren einer interdisziplinären Kooperation von Medizinern, Ingenieuren und Mathematikern, eine Vorreiterrolle dabei übernehmen, mehr Mathematik in der Medizin zu wagen. Dies wäre zweifellos ein wichtiger Schritt in Richtung auf eine individuelle quantitative Medizin, bei dem Deutschland die besten Voraussetzungen hätte, die Rolle des "Schrittmachers“ zu übernehmen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Matzarakis, Andreas; Lohmann, Martin
Für den Tourismus haben Klima und Wetter eine große Relevanz: als Treiber des Verhaltens wie auch als Angebotsfaktor. Wetter und Klima sind demnach sowohl Bestandteil des touristischen Angebotes als auch limitierende Faktoren des Tourismus und Steuergrößen für die touristische Nachfrage. Insofern liegt es nahe, dass dieser Sektor vom Klimawandel betroffen sein wird. Der Tourismus ist aber auch ein Faktor, der seinerseits erheblich auf das Klima und den Klimawandel zurückwirkt. Dabei ist der Klimawandel aber nur einer von vielen voneinander abhängig erscheinenden Einflussfaktoren, denen der Sektor "Tourismus" ausgesetzt ist. Das heißt, es handelt sich um ein komplexes Wirkungsgefüge. Das Kapitel widmet sich den Klimawandelfolgen im Tourismus und macht diese beispielhaft an den Regionen "Küsten" sowie "Mittel- und Hochgebirge" fest, um Anpassungsmöglichkeiten anzufügen.
Aufnahme, Analyse und Visualisierung von Bewegungen nativer Herzklappen in-vitro
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Weiß, Oliver; Friedl, Sven; Kondruweit, Markus; Wittenberg, Thomas
Die hohe Zahl an Transplantationen von Herzklappen und viele nötige Re-Operationen machen eine detaillierte Analyse der Strömungen und Klappenbewegungen klinisch interessant. Ein neuer Ansatz ist hierbei der Einsatz von Hochgeschwindigkeitskameras um Bewegungsabl äufe der Herzklappen beobachten und auswerten zu können. Die hohen Datenraten erfordern allerdings eine möglichst automatisierte Analyse und möglichst komprimierte Darstellung des Schwingungsverhaltens. In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, bei dem Bewegungen nativer Herzklappen in-vitro aufgenommen, analysiert und kompakt visualisiert werden.
Wildner, Manfred
2018-06-01
„Ich habe doch nur mit dem Finger gedroht“, sagte der Angeklagte, und unterließ es unfairerweise darauf hinzuweisen, dass dieser am Abzug einer Pistole gelegen hatte. Der Bezug dieses Bonmots zum Gesundheitswesen soll im Folgenden weniger auf die konkreten gesundheitlichen Risiken durch Schusswaffen gelegt werden, sondern vielmehr auf die nicht weniger bedeutsame Rolle des Kontextes für Gesundheit, Krankheit und Wohlbefinden. Dass der „Kontext“, verstanden als System- und Sinnzusammenhang, sowohl das objektive Auftreten von Krankheiten in ihrer Häufigkeit und Schwere als auch das subjektive Erleben von Gesundheitszuständen beeinflusst, ist hinreichend bekannt.
Der Begriff der Verständlichkeit in der modernen Physik (1948).
Feyerabend, Paul K
2016-06-01
This is a critical transcription of Paul Feyerabend's earliest extant essay "Der Begriff der Verständlichkeit in der modernen Physik" (1948) recovered from the European Forum Alpbach archives. In it, Feyerabend defends positivism as a progressive framework for scientific research in certain stages of scientific development. He argues that in physics visualizability (Anschaulichkeit) and intelligibility (Verständlichkeit) are time-conditioned concepts: what is deemed visualizable in the development of physical theories is relative to a specific historical context and changes over time. He concludes that from time to time the abandonment of visualizability is crucial for progress in physics, as it is conducive to major theory change, illustrating the point on the basis of advances in atomic theory. Copyright © 2015 Elsevier Ltd. All rights reserved.
Abid, Hatim; El Idrissi, Mohamed; Shimi, Mohamed; El Ibrahimi, Abdelhalim; El Mrini, Abdelmajid; Amraoui, Nissrine; Mernissi, Fatima Zohra
2015-01-01
L’érysipèle sur cicatrice post opératoire est une entité rare, décrite principalement chez des patients présentant les facteurs de risque classiques de la maladie au niveau des sites de veinectomie pour pontage coronarien. En traumatologie orthopédie, nous n'avons que les 3 cas rapportés dans le travail de Dhrif survenus au décours d'une implantation prothétique chez des malades à risque. Nous présentons à travers cet article, le cas d'un érysipèle post opératoire sur une cicatrice d'ostéosynthèse d'une fracture fermée du pilon tibial, ayant la particularité du terrain et des circonstances de survenues, pour enfin conclure aux principes de la prévention primaire à adopter. PMID:26401204
Tinea capitis: Erregerspektrum und Epidemiologie im zeitlichen Wandel.
Ziegler, Wiebke; Lempert, Sigrid; Goebeler, Matthias; Kolb-Mäurer, Annette
2016-08-01
Die Tinea capitis ist die häufigste Dermatomykose des Kindesalters. Das Erregerprofil zeigt unterschiedliche geographische Verteilungsmuster und variiert im Laufe der Zeit. Zwischen 1990-2014 an der Würzburger Universitätsklinik für Dermatologie erhobene Daten von 150 Patienten mit mykologisch gesicherter Tinea capitis wurden hinsichtlich Alter, Geschlecht und Erregerspektrum analysiert und über zwei Zeiträume von jeweils 12,5 Jahren miteinander verglichen. Obwohl eine Tinea capitis am häufigsten bei Kindern der Altersgruppe zwischen 0 und 5 Jahren diagnostiziert wurde, lag der Anteil betroffener Erwachsener mit 16 % höher als bislang berichtet. Der zoophile Dermatophyt Microsporum canis konnte am häufigsten als Erreger der Tinea capitis identifiziert werden, jedoch war ein Anstieg von Infektionen mit den anthropophilen Pilzen Trichophyton tonsurans und Trichophyton rubrum zu verzeichnen. Tendenziell sank der Anteil zoophiler im Verhältnis zu den anthropophilen Erregern. Im zeitlichen Verlauf zeigte sich eine zunehmende Heterogenität des Erregerspektrums: Dermatophyten wie Trichophyton soudanense und Trichophyton violaceum, Trichophyton anamorph von Arthroderma benhamiae sowie Trichophyton schoenleinii und Microsporum audouinii konnten erstmalig bzw. nach langer Zeit wieder erneut isoliert werden. Wenngleich Microsporum-canis-Infektionen noch dominieren, sind zunehmend anthropophile Erreger nachzuweisen. Angesichts des unerwartet hohen Anteils von Erwachsenen sollte eine Tinea capitis in allen Altersgruppen differenzialdiagnostisch in Betracht gezogen werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Chirurgie angeborener Herzfehler
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schreiber, Christian; Libera, Paul; Lange, Rüdiger
Störungen der embryonalen Entwicklung in der frühen Phase der Schwangerschaft können zu Fehlbildungen am Herz- und Gefäßsystem führen. Die Häufigkeit liegt bei 0.8-1 % aller lebend geborenen Kinder. In Deutschland werden jedes Jahr etwa 6.000 Kinder mit einem Herzfehler geboren (Quelle: http://www.kompetenznetzahf.de). Das Spektrum reicht von einfachen Fehlern, die das Herz-Kreislauf-System wenig beeinträchtigen, bis zu sehr schweren Herzerkrankungen, die unbehandelt zum Tode führen. Fortschritte der Kinderkardiologie, Herzchirurgie und Anästhesie ermöglichen heute ein Überleben bei über 90 % der Patienten. Auch die spezialisierte Pränataldiagnostik (vorgeburtliche Diagnostik) ermöglicht schon die frühe Weichenstellung für mögliche Therapieoptionen. Bei der chirurgischen Therapie ist jedoch festzuhalten, dass ein Herzfehler entweder korrigierend behandelt wird oder nur "palliiert“ werden kann. Bei letzterer Therapie wird bei einem Patienten eine medizinische Maßnahme durchgeführt, die nicht die Herstellung normaler Körperfunktionen zum Ziel hat, sondern in Anpassung an die physiologischen Besonderheiten des Patienten dessen Zustand lediglich stabilisiert und optimiert. Dies kann beispielsweise bei einer nicht korrigierbaren angeborenen Fehlbildung notwendig sein, bei der lediglich eine funktionelle Herzkammer vorhanden ist (z. B. hypoplastisches Linksherz). Hierbei muss eine prothetische Verbindung zur Lungenstrombahn in der Folgezeit entfernt werden.
Wissenschaft, die unsere Kultur verändert. Tiefenschichten des Streits um die Evolutionstheorie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Patzelt, Werner J.
Die Evolutionstheorie ist eine der erfolgreichsten wissenschaftlichen Theorien. Sie erlaubt es, unsere Herkunft zu verstehen und riskante Merkmale gerade der menschlichen Spezies zu begreifen. Zugleich ist die Evolutionstheorie eine der umstrittensten Theorien. Das liegt nicht an ihrer empirischen Tragfähigkeit, sondern an ihrem Gegenstand. Sie handelt nämlich nicht nur - wie Hunderte andere wissenschaftliche Theorien - von der "Welt da draußen“, sondern vor allem auch von uns selbst und von unserem Platz in dieser Welt. Den einen gilt sie obendrein als Überwinderin religiösen Aberglaubens, den anderen als neuer Zugang zu Gott und seinem Wirken in der Welt. Ferner sehen die einen in der Evolution eine unbezweifelbare Tatsache gleich der Schwerkraft oder dem Holocaust, die anderen aber eine - noch oder dauerhaft - unbewiesene Hypothese oder gar eine falsche Schöpfungslehre. Und während die meisten Streitfragen solcher Art nach wechselseitig akzeptierten Regeln ‚normaler Wissenschaft‘ geklärt werden, wird bei der Frage nach dem Woher unserer Spezies und Kultur die intellektuelle Zuständigkeit von Wissenschaft mitunter überhaupt bezweifelt. Anscheinend geht es schon um recht tiefe Schichten unserer Kultur und nicht nur der wissenschaftlichen, wenn - wie seit 150 Jahren - um die Evolutionstheorie gestritten wird. Wie sehen diese Schichten aus?
Quantum Statistics of the Toda Oscillator in the Wigner Function Formalism
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Vojta, Günter; Vojta, Matthias
Classical and quantum mechanical Toda systems (Toda molecules, Toda lattices, Toda quantum fields) recently found growing interest as nonlinear systems showing solitons and chaos. In this paper the statistical thermodynamics of a system of quantum mechanical Toda oscillators characterized by a potential energy V(q) = Vo cos h q is treated within the Wigner function formalism (phase space formalism of quantum statistics). The partition function is given as a Wigner- Kirkwood series expansion in terms of powers of h2 (semiclassical expansion). The partition function and all thermodynamic functions are written, with considerable exactness, as simple closed expressions containing only the modified Hankel functions Ko and K1 of the purely imaginary argument i with = Vo/kT.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Doleski, Oliver D.
Die Energiewirtschaft benötigt neue, digitale Geschäftsmodelle. Gegenwärtig folgt auf Liberalisierung und Energiewende die nächste Stufe einer weitreichenden Bereinigung des Versorgungsmarktes. Digitalisierung und Dezentralisierung sind heute in aller Munde und verlangen nach neuen Produkten und Dienstleistungen. Dabei wirken die immensen Herausforderungen einer digitalen Energiewelt wie Beschleuniger für die Transformation im Versorgungssektor und tragen damit zur breiten Etablierung von Utilities 4.0 bei. Dieser Entwicklungsprozess vollzieht sich mithilfe unterschiedlicher Methoden zur Realisierung neuer Geschäftsideen. Allerdings greifen die gängigen Konzepte zur Entwicklung von Geschäftsmodellen gerade im Hinblick auf die Berücksichtigung komplexer, unbeständiger Rahmenbedingungen und spezifischer Anforderungen der digitalen Energiewelt mitunter zu kurz. Vor diesem Hintergrund wird das auf dem ganzheitlichen St. Galler Management-Konzept beruhende Integrierte Geschäftsmodell iOcTen als geeignetes Instrumentarium zur Geschäftsmodellentwicklung vorgestellt. Neben der Modellbeschreibung unterstützt ein intuitiv verständlicher Leitfaden den Praktiker bei der Transformation vom klassischen Versorgungsunternehmen zum digitalen Energiedienstleistungsunternehmen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Michaelis, Michael
An einem Wochenende im Dezember 2009 beendete der chinesische Eisenbahn-Vizeminister Hu Yadong in Begleitung einer hochrangigen Delegation aus Experten des Department of Safety seines Ministeriums eine mehrtägige Europareise mit einem Besuch in der Konzernzentrale des weltweit führenden Herstellers von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge in München. Schon in wenigen Jahren wird China über die weltweit größte Flotte an Hochgeschwindigkeitszügen verfügen und dabei sind Sicherheit und Qualität vorrangige Anforderungen. Knorr-Bremse liefert 100% der Bremsanlagen dieser Züge und hat vor kurzem mit rund 500 Millionen Euro den größten Auftrag in der Firmengeschichte erhalten. Das Unternehmen wird zusammen mit seinen chinesischen Partnern insgesamt 2.720 neue Wagen des chinesischen Hochgeschwindigkeitszuges CRH3 mit Brems- und Türsystemen ausrüsten.
The effects of training in time-limited dynamic psychotherapy: changes in therapeutic outcome.
Bein, E; Anderson, T; Strupp, H; Henry, W; Schacht, T; Binder, J; Butler, S
2000-02-01
The present study explored the effects on therapeutic outcomes of training therapists in brief manualized therapy. As part of the Vanderbilt II project, each of 16 therapists (8 psychiatrists and 8 clinical psychologists) treated 2 moderately disturbed adult patients using his or her customary short-term treatment methods; they then received a year of training in a manualized form of brief dynamic therapy, Time-Limited Dynamic Psychotherapy (TLDP); finally, they administered TLDP to 2 additional patients. It was hypothesized that training would result in improved outcomes generally and that differentially greater improvement would be seen in patients commonly considered less suitable for brief dynamic therapy. Outcome data obtained at termination failed to support either hypothesis. Measurements of interpersonal dependency obtained at a one-year follow-up were consistent with the first hypothesis, but the follow-up data were inconsistent with the second. A systematic review of the 32 posttraining cases suggested that the majority of the therapists had not achieved basic competence at TLDP. Die hier beschriebene Studie untersucht die Wirkungen eines Trainings in manualisierter Kurzzeitherapie auf das Therapierergebnis. Als Teil des Vanderbilt II Projektes behandelten jeweils 16 Therapeuten (8 Psychiater und 8 klinische Psychologen) zwei mittelgradig beeinrächtigte erwachsene Patienten mit den ihnen vertrauten Kurzzeitbehandlungsmethoden. Danach wurden sie über ein Jahr in einer manualisierten Form psychodynamischer Kurzzeittherapie ausgebildet und wandten diese Therapie auf zwei weitere Patienten an. Es wurde angenommen, dass die Ausbildung in besseren Ergebnisdaten, die bei Ende der Therapie erhoben wurden, konnten diese Hypothese nicht bestätigen. Maße für die interpersonale Abhängigkeit zu einem Einjahreskatamnesezeitpunkt waren mit der ersten Hypothese konform, aber inkonsistent mit der zweiten. Eine systematische Untersuchung der 32 nach der Ausbildung behandelten Fälle legt nahe, dass die Mehrzahl der Therapeuten keine grundlegende Kompetenz in zeitlich limitierter dynamischer Psychotherapie erworben hatte. Cette éude explore les effets sur les résultats thérapeutiques de la formation des thérapeutes dans une thérapie brève, manualissée. Dans le cadre du projet Vanderbilt II, chacun des 16 thérapeutes (8 psychiatrs et 8 psychologues cliniciens) a traité deux patients adultes modérément perturbés, chacun par sa méthode habituelle de thérapie brève; ensuite ils ont reçu une formation d'une année dans une méthode manualisée de thérapie brève, la Psychothérapie Dynamique Limitée dans le Temps (TLDP); pour finir, ils ont appliqué la TLDP à de meilleurs résultats en général, et qu'une amélioration comparativement plus importante sera observée chez des patients habituellement considérés comme moins adaptés à une thérapie dynamique brè. Les résultats obtenus à la terminaison n'ont pu confirmer aucune de ces hypothèses. Des mesures de la dépendance interpersonnelle une année après étaient consistantes avec la première hypothèse, mais les données catamnestiques étaient inconsistantes avec la deuxième. Une revue systématique des 32 cas après formation a suggéré que la majorité des thérapeutes n'avait pas acquis une compétence de base en TLDP. Este estudio exploró la efectividad del entrenamiento de terapeutas en una terapia breve manualizada. Como parte del proyecto Vanderbilt II, dieciséis terapeutas (ocho psiquiatras y ocho psicólogos clínicos) trataron dos pacientes adultos mooderadamente perturbados con sus métodos habituales de tratamiento a corto plazo. Estos terapeutas recibieron luego un año de entrenamiento en terapia dinámica breve manualizada que se Ilamó Psicoterapia Dinámica de Tiempo limitado (TLDP). Finalmente, administraron esta TLDP a dos pacientes más. La hipótesis fue que el entrenamiento ilevaría, en general, a resultados mejores y que habría mayor mejoramiento en pacientes menos aptos para una terapia dinámica breve. Los resultados a la terminación no apoyaron ninguna de las dos hipótesis. Las mediciones de dependencia interpersonal al año de seguimiento resultaron consistentes con la primera hipótesis, mientras que los resultados de seguimiento fueron inconsistentes con la segunda. Una revisión sistemática de los treinta y dos casos luego del entrenamiento sugiere que la mayoría de los terapeutas no había l.
Rotter, Gabriele; Brinkhaus, Benno
2017-01-01
Hintergrund: Das Vorhandensein einer Hiatushernie kann das Auftreten einer gastroösophagealen Refluxerkrankung (GERD) als Komplikation bedingen. Konventionelle medizinische Therapiemaßnahmen können zu unerwünschten Ereignissen und Rezidiven führen. Bisher sind die Effekte von osteopathischen Behandlungen bei Hiatushernie und GERD nicht bekannt. Fallbericht: Eine 59-jährige Patientin mit endoskopisch diagnostizierter chronischer Gastritis, GERD und Hiatushernie beklagte einen persistierenden gastroösophagealen Reflux trotz konventionell-medizinischer konservativer Therapie. Die osteopathische Diagnostik ergab eine funktionelle Störung im Bereich des Magens und der Kardia mit einer Beteiligung zugehöriger Reflexzonen. Nach einer osteopathischen Behandlung als individuelle, befundorientierte Therapie ließen die Beschwerden erheblich nach. Die Hiatushernie war nach einer dieser Behandlung endoskopisch nicht mehr nachweisbar. Schlussfolgerungen: Dieser Fallbericht schildert die Symptomreduktion einer GERD nach osteopathischer Behandlung. In der endoskopischen Folgeuntersuchung fand sich die initial diagnostizierte Hiatushernie nicht mehr, diese Befund änderung könnte jedoch auf die unterschiedlichen Untersucher zurückgeführt werden. Prospektive kontrollierte klinische Studien sind notwendig, um den Stellenwert von osteopathischen Behandlungen bei GERD mit Hiatushernie zu untersuchen. © 2017 The Author(s). Published by S. Karger GmbH, Freiburg.
Untersuchung der Störwirkung von LTE auf SRD Anwendungen bei 868 MHz
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Welpot, M.; Wunderlich, S.; Gaspard, I.
2014-11-01
Moderne Hausautomatisierungssysteme, Alarmanlagen oder auch Funk-Zugangssysteme in Haus und Automobil setzen auf frei nutzbare Frequenzen in ISM/SRD-Bändern. Die rasante Zunahme an privaten und kommerziell genutzten Applikationen im SRD-Band bei 868 MHz und der Ausbau der LTE-Mobilfunknetze im Frequenzbereich unterhalb von 1 GHz ("Digital Dividend") wirft zunehmend die Frage nach der Funkverträglichkeit dieser Systeme untereinander auf. Während die SRD-Funkmodule auf eine geringe Sendeleistung von ~ +14 dBm beschränkt sind (Ralf and Thomas, 2009), beträgt die maximale LTE-Sendeleistung im Uplink nach (ETSI-Norm, 2011) +23 dBm. Zusammen mit der Einführung von LTE im Frequenzbereich unterhalb 1 GHz als DSL-Ersatz vor allem in ländlichen Gebieten, ergibt sich damit als mögliches Störszenario, dass durch die Aussendung des LTE-Endgerätes im Bereich von ca. 850 MHz die SRD-Funkverbindungen bei 868 MHz insbesondere dann gestört werden, wenn die Antennen beider Funksysteme räumlich nahe zueinander angeordnet sind und folglich nur eine geringe zusätzliche Entkopplung der Systeme bieten. In der vorliegenden Arbeit wird das LTE-Störpotential auf SRD-Empfänger praxisnah untersucht.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Tschirschwitz, Christian
Auf einer außerörtlichen Bundesstraße geriet ein mit vier Personen besetzter Pkw Toyota Corolla aus letztlich nicht vollständig geklärten Gründen ins Schleudern. Nachdem sich das Fahrzeug beträchtlich entgegen dem Uhrzeigersinn ausgedreht hatte, prallte ein entgegenkommender Kleintransporter VW T4 frontal an die rechte Flanke des Toyota. Der Transporter wurde gedreht, ausgehoben und durch einen Pkw Ford Escort unterfahren. Alle Fahrzeuge kamen in Kollisionsortnähe zum Endstand. Die vier Toyota-Insassen wurden getötet. Aus den anderen Fahrzeugen wurden sechs Personen überwiegend schwer verletzt. Unbeteiligte Zeugen waren nicht vorhanden.
1989-01-01
experience de gen dieses Experiments. Der 10 KDIE-Wert legt nahe. dab die combustion statique. La valeur de l’effet isotopique primaire laisse...anomaler combustion globale. Des 6tudes publifes par ailleurs confirment cette KDIE-Wert bei 10,4 MPa wirL angegeben. Diese KDIE-Experimente hypoth~se
ERIC Educational Resources Information Center
Ullrich, Heiner
2000-01-01
States that the educational mission of instruction in natural science is still not clearly defined. Explains that the unclear mission is revealed by the situation in instruction in physics today as well as by the scholastic achievement in this field. (CMK)
Werner Jaeger's "Paideia" and His 'Third Humanism'
ERIC Educational Resources Information Center
Horn, Christoph
2018-01-01
Werner Jaeger (1888-1961) was at his time the most brilliant and the most influential German classicist. His most important project was a tripartite study that he finally published under the title of "Paideia. Die Formung des griechischen Menschen" (1933-1947). "Paideia" was much more than a detailed scholarly book on pedagogy…
Herstellung von Chitosan und einige Anwendungen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Struszczyk, Marcin Henryk
2001-05-01
1. Die Deacetylierung von crabshell - Chitosan führte gleichzeitig zu einem drastischen Abfall der mittleren viscosimetrischen Molmasse ( Mv), insbesondere wenn die Temperatur und die Konzentration an NaOH erhöht werden. Diese Parameter beeinflussten jedoch nicht den Grad der Deacetylierung (DD). Wichtig ist jedoch die Quelle des Ausgangsmaterials: Chitin aus Pandalus borealis ist ein guter Rohstoff für die Herstellung von Chitosan mit niedrigem DD und gleichzeitig hoher mittlerer Mv, während Krill-Chitin (Euphausia superba) ein gutes Ausgangsmaterial zur Herstellung von Chitosan mit hohem DD und niedrigem Mv ist. Chitosan, das aus Insekten (Calliphora erythrocephala), unter milden Bedingungen (Temperatur: 100°C, NaOH-Konzentration: 40 %, Zeit: 1-2h ) hergestellt wurde, hatte die gleichen Eigenschaften hinsichtlich DD und Mv wie das aus Krill hergestellte Chitosan. Der Bedarf an Zeit, Energie und NaOH ist für die Herstellung von Insekten-Chitosan geringer als für crabshell-Chitosan vergleichbare Resultaten für DD und Mv. 2. Chitosan wurde durch den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus zu Chitooligomeren fermentiert. Die Ausbeute beträgt 25%. Die Chitooligomere wurden mit Hilfe von HPLC und MALDI-TOF-Massenspektrmetrie identifiziert. Die Fermentationsmischung fördert die Immunität von Pflanzen gegen Bakterien und Virusinfektion. Die Zunahme der Immunität schwankt jedoch je nach System Pflanze-Pathogen. Die Fermentation von Chitosan durch Aspergillus fumigatus könnte eine schnelle und billige Methode zur Herstellung von Chitooligomeren mit guter Reinheit und Ausbeute sein. Eine partiell aufgereinigte Fermentationsmischung dieser Art könnte in der Landwirtschaft als Pathogeninhibitor genutzt werden. Durch kontrollierte Fermentation, die Chitooligomere in definierter Zusammensetzung (d.h. definierter Verteilung des Depolymerisationsgrades) liefert, könnte man zu Mischungen kommen, die für die jeweilige Anwendung eine optimale Bioaktivität besitzen. 3. Die aus Chitosan-Dispersionen hergestellten MCChB-Filme weisen bessere mechanische Eigenschaften (Bruchfestigkeit, Dehnung) und eine höhere Wasseraufnahmefähigkeit auf als Filme, die nach herkömmlichen Methoden aus sauerer Lösung hergestellt werden. Die Einführung von Proteinen ändert die mechanischen Eigenschaften der MCChB-Filme abhängig von der Art, der Proteine sowie des DD und der Mv des eingesetzte Chitosan. Die Zugabe von Protein beschleunigt den biologischen Abbau der MCChB-Filme. Aus den untersuchten MCChB-Filmen mit Proteinzusatz können leichte, reißfeste und dennoch elastische Materialen hergestellt werden. 4. Mit Hilfe von MCChB-Dispersion kann Papier modifiziert werden. Dadurch werden die mechanischen Eigenschaften verbessert und die Wasseraufnahme wird verringert. Die Zugabe von Proteinen verringert das Wasseraufnahmevermögen noch weiter. Ein geringes Wasseraufnahmevermögen ist der bedeutendste Faktor bei der Papierherstellung. Auch Papier, das mit einem MCChB-Protein-Komplexe modifiziert wurde, zeigt gute mechanische Eigenschaften. 5. Wird Chitosan durch unmittelbare Einführung von MCChB auf Cellulose-Fasern aufgebracht, so erhält man eine netzartige Struktur, während durch Ausfällung aufgebrachtes Chitosan eine dünne Schicht auf den Cellulose-Fasern bildet. Die netzartige Struktur erleichtert die Bioabbaubarkeit, während die Schichtstruktur diese erschwert. 6. Die guten mechanischen Eigenschaften, die geringe Wasseraufnahmefähigkeit und die mit Cellulose vergleichbare Bioabbaubarkeit von Papier, das mit MCChB modifiziert wurde, lassen MCChB für die Veredlung von Papier nützlich erscheinen. 1. Deacetylation of the crustacean chitosan causes drastically decrease in the Mv with increasing reaction temperature and time as well as the concentration of sodium hydroxide. However, the DD are relatively less affected. Pandalus borealis is a good source for production of chitosan having high Mv and low DD, whereas chitosan of medium to low Mv can ideally be prepared using krill chitin. Insect chitosan is prepared under milder condition as compared with the crustacean chitosan, showed similar Mv and DD. Moreover, the consumption of time, energy and sodium hydroxide is much lower than for crustacean chitosan used. The properties of chitin (type of source, crystallinity, DD, Mv, swelling properties, particle size) affect the deacetylated polymer parameters. 2. Fermentation of chitosan using fungus Aspergillus fumigatus resulted in a composition of oligosaccharides with controlled molecular weight and yield at least 25 wt%. The product of fermentation effectively inhibited the viral and/or bacterial infection of the plant. This method can be an excellent, inexpensive system for preparation of bioactive agent. The preliminary purified fermentation mixture due to its antiviral and antibacterial behaviour is capable to be used as a natural, plant protection agent. The controlled degradation of chitosan connected with the production of various oligosaccharides having specified molecular weight allows obtaining the product with optimum bioactivity for suitable applications. 3. The films formed form microcrystalline chitosan (MCChB) gel-like dispersion demonstrate the better mechanical properties and higher swelling behaviour than typical films prepared using acidic solution of chitosan. The introduction of proteins significantly changes the mechanical strength and swelling behaviour. Addition of proteins causes the increase in their biodecomposition. The blended films containing proteins could be the base for formation of the resistant materials showed excellent elongation at break. 4. The application of MCChB in a paper formation as a modificator of the fibre-water interactions allows producing the paper sheets indicating the high increase in the mechanical properties and significant decrease in swelling properties. The introduction of MCChB with proteins causes a slight decrease in paper mechanical strength, if determined at low relative humidity. However, the mechanical strength measured at high relative humidity differ less than for paper sheet containing only MCChB. 5. Direct introduction of MCChB to a paper pulp forms the "web-like" structure of cellulose fibres and MCChB. The "web-like" structure of MCChB enables the faster biodecomposition of formed paper sheets. The precipitation of MCChB as wells as introduction of MCChB with proteins causes the "coat-like" structure. MCChB creates a thin layers coated the cellulose fibres lowering a biodecomposition rate. 6. The properties of paper sheets modified by MCChB such as: similar to cellulose biodegradation, excellent mechanical properties at rel. high humidity and the decrease in swelling properties as well as various possibilities to introduce MCChB allow to apple microcrystalline chitosan with or without proteins as the modificator of the fibre-water interactions in paper.
Fisara, Petr; Sargent, Roger M; Shipstone, Michael; von Berky, Andrew; von Berky, Janet
2014-01-01
Background Canine flea-allergy dermatitis (FAD), a hypersensitivity response to antigenic material in the saliva of feeding fleas, occurs worldwide and remains a common presentation in companion animal veterinary practice despite widespread availability of effective systemic and topical flea-control products. Hypothesis/Objectives To evaluate the clinical response in dogs with FAD treated topically with indoxacarb, a novel oxadiazine insecticide. Animals Twenty-five client-owned dogs in Queensland, Australia diagnosed with pre-existing FAD on the basis of clinical signs, flea-antigen intradermal and serological tests. Methods An open-label, noncontrolled study, in which all dogs were treated with topical indoxacarb at 4 week intervals, three times over 12 weeks. Results Twenty-four dogs completed the study. Complete resolution of clinical signs of FAD was observed in 21 cases (87.5%), with nearly complete resolution or marked improvement in the remaining three cases. Mean clinical scores (Canine Atopic Dermatitis Extent and Severity Index-03) were reduced by 93.3% at week 12. Mean owner-assessed pruritus scores were reduced by 88% by week 12. Mean flea counts reduced by 98.7 and 100% in weeks 8 and 12, respectively. Conclusions and clinical importance Topical indoxacarb treatment applied every 4 weeks for 12 weeks, without concomitant antipruritic or ectoparasiticide therapy, completely alleviated flea infestations in all dogs and associated clinical signs of FAD in a high proportion of this population of dogs in a challenging flea-infestation environment. Résumé Contexte La dermatite par allergie aux piqures de puces (FAD), une hypersensibilité aux antigènes salivaires des puces, est décrite dans le monde entier et reste une présentation fréquente en médicine vétérinaire des animaux de compagnie malgré une large gamme d'antiparasitaires topiques et systémiques efficaces disponibles. Hypothèses/Objectifs Estimer la réponse clinique des chiens atteints de FAD recevant de l'indoxacarb topique, un nouvel insecticide de la classe des oxadiazines. Sujets Vingt cinq chiens de propriétaires du Queensland, Australie, précédemment diagnostiqués allergiques aux puces à partir des signes cliniques, des tests intradermiques et des tests sérologiques. Méthodes Une étude ouverte, non contrôlée, dans laquelle tous les chiens ont été traités avec de l'indoxacarb topique à 4 semaines d'intervalles, trois fois sur 12 semaines. Résultats Vingt quatre chiens ont été inclus dans l'étude. Une résolution complète des signes cliniques de FAD a été observée pour 21 cas (87.5%), ave une résolution presque complète ou une amélioration marquée pour les trois autres cas. Les scores cliniques moyens (Canine Atopic Dermatitis Extent and Severity Index-03) ont été réduits de 93.3% à la semaine 12. Les scores de prurit moyens ont été réduits de 88% à la semaine 12. Les comptages moyens de puce ont été réduits de 98.7% et 100% respectivement aux semaines 8 et 12. Conclusions et importance clinique Le traitement topique d'indoxacarb appliqué toutes les 4 semaines pendant 12 semaines, sans antiprurigineux ou ectoparasitaire concomitant, a complètement supprimé l'infestation de puces pour tous les chiens et les signes cliniques associés à la FAD pour une large proportion de cette population de chiens dans un environnement contenant des puces. Resumen Introducción la dermatitis alérgica a las pulgas en perros (FAD), es una respuesta de hipersensibilidad a material antigénico en la saliva de las pulgas que se alimentan en los perros. Ocurre a nivel mundial y aún permanece como una presentación común en los animales de compañía en las prácticas veterinarias, a pesar de la disponibilidad de efectivos tratamientos sistémicos y tópicos para el control de las pulgas. Hipótesis/Objetivos evaluar la respuesta clínica en perros con FAD tratados tópicamente con inoxacarb, novedoso insecticida de tipo oxadiacina. Animales 25 animales de propietarios particulares en Queensland, Australia, diagnosticados con FAD en base a los signos clínicos, y pruebas serológicas intradérmicas para el antígeno de las pulgas. Métodos se realizó un estudio abierto no controlado en el cual los perros fueron tratados con indoxacarb por vía tópica a intervalos de cuatro semanas, tres veces en el curso de 12 semanas. Resultados 24 perros completaron el estudio. La resolución completa de los signos clínicos de FAD fue observada en 21 casos (87,5%), con casi completa resolución o una marcada mejora en los restantes tres casos. El valor medio de evaluación clínica (índice de extensión y severidad de la dermatitis atópica canina-03) se redujo un 93,3% en la semana 12. Los valores medios de prurito evaluados por los propietarios se redujeron en un 88% en la semana 12 los recuentos medios de pulgas se redujeron un 98,7 y un 100% en las semanas 8 y 12, respectivamente. Conclusiones e importancia clínica el tratamiento tópico con indoxacarb aplicado cada cuatro semanas durante 12 semanas, sin tratamientos complementarios antipruriticos o terapia ectoparásiticida, alivian completamente la infestación por pulgas en todos los perros y los signos clínicos asociados con FAD en una alta proporción de esta población de perros en un ambiente con contacto con pulgas. Zusammenfassung Hintergrund Die Flohspeichelallergie des Hundes (FAD), bei der es sich um eine Hypersensibilitätsreaktion auf das Antigenmaterial im Speichel von saugenden Flöhen handelt, kommt weltweit vor und stellt einen häufigen Vorstellungsgrund in der Kleintierpraxis dar, obwohl weltweit wirksame systemische und topische Flohkontrollprodukte verfügbar sind. Hypothese/Ziele Eine Evaluierung der klinischen Antwort von Hunden mit FAD, die topisch mit Indoxacarb, einem neuen Oxadiazin Insektizid, behandelt worden waren. Tiere Fünfundzwanzig private Hunde in Queensland, Australien, die mit bereits existierender FAD basierend auf klinischer Symptomatik, positiven Intradermaltests und positiver Serologie auf Flohallergen diagnostiziert worden waren. Methoden Eine offene, nicht kontrollierte Studie, in der alle Hunde mit topischem Indoxacarb in 4 wöchigen Intervallen, drei Mal über einen Zeitraum von 12 Wochen behandelt wurden. Ergebnisse Vierundzwanzig Hunde beendeten die Studie. Eine gänzliche Abheilung der klinischen Anzeichen von FAD wurde in 21 Fällen beobachtet (87,5%), bei nahezu völligem Verschwinden oder einer deutlichen Verbesserung in den restlichen drei Fällen. Die durchschnittlichen klinischen Werte (Canine Atopic Dermatitis Extent and Severity Index-03) waren in der zwölften Woche um 93,3% reduziert. Die durchschnittlichen, von den BesitzerInnen beurteilten, Juckreizwerte waren in der zwölften Woche um 88% reduziert. Die durchschnittliche Anzahl an Flöhen war in den Wochen 8 und 12 um 97,7 bzw 100% reduziert. Schlussfolgerungen und klinische Bedeutung Indoxacarb, welches topisch alle 4 Wochen 12 Wochen lang ohne begleitende juckreizstillende Behandlung oder einer Behandlung von Ektoparasiten verabreicht wurde, milderte die Flohinfestationen bei allen Hunden und die mit FAD auftretenden klinischen Symptome in einer großen Proportion dieser Hundepopulation, die in einer schwierigen Umgebung mit hohem Flohvorkommen, lebten. PMID:24797425
Genetic study of Andalusia's ovine and caprine breeds.
Rodero, E; Haba, M R; Rodero, A
1997-01-12
Two different breeds of Andalusian sheep, 'Grazalema Merino' and 'Lebrijan Churro', and two different breeds of Andalusian goats, 'Andalusian White' and 'Andalusian Black', chosen by previous studies (Rodero et al. 1992a) as priority breeds for conservation, were studied. The systems used corresponded to ethnozootechnic characteristics, as well as the different biochemical-polymorphism variables. Farms were differentiated within breeds, or between themselves, and different tests were used of genetic and genotypic frequencies: Wright's indices, medium heterozygosities, Whalund's variances, G test of probability of reason, etc. Also Cavalli-Sforza's genetic distance was obtained. In the Andalusian Black and Grazalema Merino breeds, the Whalund's variances obtained were a result of selection, that has divided the breeds into distinct populations differentiated spatially. Medium heterozygosities of each breed do not differ much within themselves, but when each system is considered alone, discrepancies between ethnic groups are relevant. Wright's F indices demonstrated in the Andalusian White and Grazalema Merino breeds, genetic heterozygosities between populations or studied herds can be deduced, but this is not possible in the Andalusian Black. The F(IS) values indicated, despite the small size of the populations, that inbreeding has been avoided, probably because of the entry of foreign sires. In none of the breeds is there a significant excess of heterozygosis. The genetic distances between flocks within breeds do not differ from those found between breeds. RÉSUMÉ: On a travallé avec, differents troupeau des races de montons de l'Andalusie, Grazalema Merino et Lebrija Churro, et avec les races caprines Andalusian White et Andalusian Black, choisie entre les races Andaluciennes comme prioritaires pour la conservation, dans un etudie avant (Rodero et col. 1992a). Les sistémes utilicés dans cette travaille correspondent á charactérés etnozootechniques et á differents variables de polymorphism biochimique. Lorsque on fait differences entre troupeau, dedans de races, ou entre elles, on a utilicés differents preuves, á partir des fréquences géniques et génotipiques: l'index de Wright, hétérozygotie moyennes, variances de Whalund, preuve G de raison de probabilité, etc. Aussi le distance de Cavalli-Sforza. Comme conclusion, dans les races Andalusian Black et Grazalema Merino les variances de Whalund obtenues sont cosequences de l'action de la selection, donant different populations avec differentiation spaciale. Les hétérozygoties moyennes de chaque race sont parus, mais lorsque on considérent chaque systéme separé, les differences entre groupes ethniques sont importantes. Les indexes F de Wright demonstrent que, dans le races Andalusian White et Grazalema Merino on peuvent déduire d'heterozygoties génétique entre les populations ou troupeau analicées, dans le race Andalusian Black les differences valeurs de FIS indiquent que, malgré les petites dimensions des populations, on a evité la consanguinitée, due, probablement, á l'entrée d'étalons externes. Il n'y a pas, chez auqune race, d'un signifivative accroissement d'hétérizygosis. Les distances génétiques entre troupeau, dedans des races, en different pas des distances obtenues entre races. RESUMEN: Se ha trabajado con diferentes ganaderias de las razas ovinas andaluzas Merino de Grazalema y Churra Lebrijana, y con las caprinas Blanca Serrana y Negra Serrana, elegidas entre el resto de las razas de Andalucia como prioritarias pra la conservación, por estudio previo (Rodero y col., 1992a). Los sistemas utilizados en este trabajo corresponden tanto a caracteres etnozootécnicos como a diferentes variables de polimorfismos bioquimicos. Cuando se han diferenciado las ganaderias dentrde razas, o las ganaderias entre si, se han utilizado diferentes pruebas, a partir de las frecuencias genéticas y genotipicas: indices de Wright, heterocigosidades media, varianzas de Whalund, prueba G de razón de probabilidad, etc. También se obtuvieron las distancia genéticas de Cavalli-Sforza. Se concluye que en las razas Negra Serrana y Merino de Grazalema las varianzas de Whalund obtenidas son consecuencia de la acción de la selección que ha actuado dividiendo las razas en distintas poblaciones con diferenciación espacial. Las heterocigosidades medias de cada raza no difieren mucho entre si, pero cuando se considera cada sistema aisladamente, las discrepancias entre grupos étnicos son acusadas. Los indices F de Wright ponen de manifiesto que, mientras en las razas Blanca Serrana y Merino de Grazalema se pueden deducir heterocigosidades genéticas entre las problaciones o ganaderias estudiadas, no ocurre otro tanto en la raza Negra Serrana. Los valores de F(IS) parecen indicar que, a pesar del tamaño pequeño de las poblaciones, se ha evitado la consanguinidad, probablemente por la entrada de sementales externos. No se produce en ninguna de las razas un exceso significativo de heterocigosis. Las distancias genéticas entre ganaderias dentro de razas no difieren de lashalladas entre razas. ZUSAMMENFASSUNG: Es wurde mit verschiedenen andalusischen Zuchten der Schafrassen 'Grazalema Merino' and 'Lebrijan Churro' und der Ziegenrassen 'Andalusian White' und 'Andalusian Black' gearbeitet, die man von den andalusichen Rassen im Hinblick auf Erhaltung ausgewählt hat. Die benutzten Systeme in dieser Forschungsarbeit entsprechen Merkmalen, die sich sowohl auf ethnisch wie auch auf die verschiedenen Variablen des biochemischen Polimorfismius bezichen. Zur Unterschlidung von Zuchten innerhalb die Rassen oder von zuchten untereinander wurden verschiedene Tests benutzt, die von den genetischen und genotypischen Frequenzen ausgehen: Wright-Index, Durchschnittsheterozygositäten, Wahl und Varianz G-Test der Wahrscheinlichkeit, etc. Außerdem wurden die genetischen Distanzen nach Cavalli-Sforza errechnet. Man Kommt zum Schluß, daß in den Andalusian Black und Grazalema Merino die Wahl und Varianz das Ergebnis einer Selektionsaktivität ist, die die Rassen in Verschiedenen Populationen und unterschiedlichen Räumen aufgeteilt hat. Die durchschnittlichen Heterozygositäten jeder Rasse unterscheiden sich wenig voneinander, aber wenn man jedes System für sich betrachtet, stell man doch erhebliche Diskrepanzen zwischen den ethnischen Gruppen fest. Der Wright-Index offenbart, daß man in den Rassen Andalusian White und Grazalema Merino genetische Heterozygositäten ableiten kann zwischen den Populationen oder den untersuchten Zuchten; dies ist nicht der Fall inder Rasse Andalusian Black. Die F(IS) werte scheinen anzugeben, da trotz der kleinen Größe der Populationen die Blutsverwandschaft vermieden wurde, wahrscheinlich durch von außerhalb kommenden Böcken. In keiner der Rassen existiert übermässige Heterozygotie Die genetischen Distanzen zwischer der Zuchten unterscheiden sich nicht van dener der Rassen. 1997 Blackwell Verlag GmbH.
Rheingold, P D
1976-01-01
Focus is on the diethylstilbestrol (DES) litigation which has resulted from the 1971 discovery that this synthetic estrogen can cause cancer in the daughters of women who used the drug during pregnancy in an effort to prevent threatened abortion. Possibly 100 suits are pending at this time in which DES daughters claim injuries. In most of these vaginal or cervical cancer has appeared -- with or without a hysterectomy having been performed. Several women died from cancer. The fact that the use of DES occurred many years ago is the legal hurdle most troublesome to lawyers. The average women coming to a lawyer's office today has a mother who used some form of DES, perhaps in 1955. Few drugstores have records today of the prescriptions which they filled 20 years ago. It has been estimated that over the 1950-1970 period more than 200 different companies manufactured or "tabletized" under their own name DES plus a variety of similar synthetic estrogens promoted for the prevention of threatened abortion. A further hurdle caused by the passage of time is that even the records of the physicians are frequently lost. A final problem created by the age of the cases is statute of limitations. If the actual manufacturer of the DES cannot be identified, this is generally the end of the lawyer's interest in the case. The chance of the plaintiff winning may be increased if the action against all the manufacturers is a class action. Most of the pending DES suits are against the manufacturer and not against the doctor. Thus far no DES case has been tried to completion. Several have been settled by the manufacturers on the eve of the trial, generally for less than the full sum that a cancer victim would expect to receive.
[Hepatitis E - More than a Rare Travel-Associated Infectious Disease!
Wedemeyer, Heiner
2017-06-01
Übertragungswege In Deutschland infizieren sich jedes Jahr wahrscheinlich mehr als 300 000 Menschen mit dem Hepatitis-E-Virus (HEV). Die Hepatitis E ist in Mitteleuropa in der Regel eine durch den zoonotischen HEV-Genotyp-3-verursachte autochthone, d. h. lokal erworbene Infektionskrankheit. Der Verzehr von nicht ausreichend erhitztem Schweine- oder Wildfleisch ist ein Hauptrisikofaktor für HEV-Infektionen, Übertragungen des Virus durch Bluttransfusionen sind aber auch möglich. Diagnostik Bei Immunkompetenten kann die Diagnose einer akuten Hepatitis E mit dem Nachweis von anti-HEV-IgM gestellt werden. Serologische Tests können bei Immunsupprimierten aber falsch-negativ sein, weshalb in diesen Fällen eine HEV-Infektion nur durch den direkten Nachweis des Erregers mittels PCR im Blut oder Stuhl erfolgen sollte. Natürlicher Verlauf Eine akute Hepatitis E kann bei Patienten mit anderen chronischen Lebererkrankungen zu einem Leberversagen führen. Chronische Verläufe, definiert durch eine Virämie von mind. 3 Monaten, sind bei Organtransplantierten mit immunsuppressiver Medikation beschrieben, können aber auch bei anderen Immundefizienzen auftreten. Eine chronische Hepatitis E kann innerhalb von Monaten zu einer fortgeschrittenen Leberfibrose oder zur Zirrhose führen. Extrahepatische Manifestationen Extrahepatische Manifestationen können während und nach einer HEV-Infektion auftreten. Insbesondere Guillain-Barré-Syndrome und die neuralgische Schulteramyotrophie sind mit einer Hepatitis E assoziiert worden. Therapie Ribavirin hat eine antivirale Wirksamkeit gegen HEV. Bei chronischer Hepatitis E sollte die Behandlung für 3 – 6 Monate durchgeführt werden. Therapieversagen und Rückfälle nach Beendigung einer Behandlung sind möglich. Ein Impfstoff gegen HEV ist bisher nur in China zugelassen.
Der Begriff mathematischer Schönheit in einer empirisch informierten Ästhetik der Mathematik
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Müller-Hill, Eva; Spies, Susanne
Dieses Zitat des britischen Mathematikers G. H. Hardy bringt pointiert die unter praktizierenden Mathematikern, aber auch unter Philosophen der Mathematik weithin akzeptierte Ansicht zum Ausdruck, dass mathematische Schönheit eine nicht zu vernachlässigende Rolle in der mathematischen Forschungspraxis spielt und sowohl interessante ästhetiktheoretische, epistemische als auch ontologische Aspekte aufweist. Danach beeinflusst also das Verständnis dessen, was mathematische Schönheit ist, auch das Verständnis dessen, was Mathematik ist: "Was sind die Träger mathematischer Schönheit?" ist die Frage nach der Art der Gegenstände, für deren Schönheit Mathematiker sich begeistern und nach der sie streben. "Was sind die Kriterien für mathematische Schönheit?" ist die Frage nach den Kategorien, unter denen Mathematiker ihre Arbeit bewerten. Egal, ob sich das Phänomen mathematischer Schönheit als Ausnahmemerkmal oder als ständiger Begleiter mathematischen Tuns erweist - ein adäquates allgemeines Mathematikverständnis sollte dieses Phänomen berücksichtigen und bestenfalls auch erklären können.
Modellierung des Einflusses der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung in der Mesoskala
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Niehoff, Daniel
2001-10-01
Seit 1990 waren mehrere der großen Flussgebiete Mitteleuropas wiederholt von extremen Hochwassern betroffen. Da sowohl die Landoberfläche als auch die Flusssysteme weiter Teile Mitteleuropas in der Vergangenheit weitreichenden Eingriffen ausgesetzt gewesen sind, wird bei der Suche nach den Ursachen für diese Häufung von Extremereignissen auch die Frage nach der Verantwortung des Menschen hierfür diskutiert. Gewässerausbau, Flächenversiegelung, intensive landwirtschaftliche Bodenbearbeitung, Flurbereinigung und Waldschäden sind nur einige Beispiele und Folgen der anthropogenen Eingriffe in die Landschaft. Aufgrund der Vielfalt der beteiligten Prozesse und deren Wechselwirkungen gibt es allerdings bislang nur Schätzungen darüber, wie sehr sich die Hochwassersituation hierdurch verändert hat. Vorrangiges Ziel dieser Arbeit ist es, mit Hilfe eines hydrologischen Modells systematisch darzustellen, in welcher Weise, in welcher Größenordnung und unter welchen Umständen die Art der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung Einfluss nimmt. Dies wird anhand exemplarischer Modellanwendungen in der hydrologischen Mesoskala untersucht. Zu diesem Zweck wurde das deterministische und flächendifferenzierte hydrologische Modell wasim-eth ausgewählt, das sich durch eine ausgewogene Mischung aus physikalisch begründeten und konzeptionellen Ansätzen auszeichnet. Das Modell wurde im Rahmen dieser Arbeit um verschiedene Aspekte erweitert, die für die Charakterisierung des Einflusses der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung wichtig sind: (1) Bevorzugtes Fließen in Makroporen wird durch eine Zweiteilung des Bodens in Makroporen und Bodenmatrix dargestellt, die schnelle Infiltration und Perkolation jenseits der hydraulischen Leitfähigkeit der Bodenmatrix ermöglicht. (2) Verschlämmung äußert sich im Modell abhängig von Niederschlagsintensität und Vegetationsbedeckungsgrad als Verschlechterung der Infiltrationsbedingungen an der Bodenoberfläche. (3) Das heterogene Erscheinungsbild bebauter Flächen mit einer Mischung aus versiegelten Bereichen und Freiflächen wird berücksichtigt, indem jede Teilfläche je nach Versiegelungsgrad in einen unversiegelten Bereich und einen versiegelten Bereich mit Anschluss an die Kanalisation aufgeteilt wird. (4) Dezentraler Rückhalt von Niederschlagswasser kann sowohl für natürliche Mulden als auch für gezielt angelegte Versickerungsmulden mit definierten Infiltrationsbedingungen simuliert werden. Das erweiterte Modell wird exemplarisch auf drei mesoskalige Teileinzugsgebiete des Rheins angewandt. Diese drei Gebiete mit einer Fläche von zwischen 100 und 500 km² wurden im Hinblick darauf ausgewählt, dass jeweils eine der drei Hauptlandnutzungskategorien Bebauung, landwirtschaftliche Nutzung oder Wald dominiert. Für die drei Untersuchungsgebiete sind räumlich explizite Landnutzungs- und Landbedeckungsszenarien entworfen worden, deren Einfluss auf die Hochwasserentstehung mit Hilfe des erweiterten hydrologischen Modells simuliert wird. Im Einzelnen werden die Auswirkungen von Verstädterung, Maßnahmen zur Niederschlagsversickerung in Siedlungsgebieten, Stilllegung agrarisch genutzter Flächen, veränderter landwirtschaftlicher Bodenbearbeitung, Aufforstung sowie von Sturmschäden in Wäldern untersucht. Diese Eingriffe beeinflussen die Interzeption von Niederschlag, dessen Infiltration, die oberflächennahen unterirdischen Fließprozesse sowie, zum Beispiel im Fall der Kanalisation, auch die Abflusskonzentration. Die hydrologischen Simulationen demonstrieren, dass die Versiegelung einer Fläche den massivsten Eingriff in die natürlichen Verhältnisse darstellt und deshalb die stärksten (negativen) Veränderungen der Hochwassersituation hervorbringt. Außerdem wird deutlich, dass eine bloße Änderung des Interzeptionsvermögens zu keinen wesentlichen Veränderungen führt, da die Speicherkapazität der Pflanzenoberflächen im Verhältnis zum Volumen hochwasserauslösender Niederschläge eher klein ist. Stärkere Veränderungen ergeben sich hingegen aus einer Änderung der Infiltrationsbedingungen. Die Grenzen der entwickelten Methodik zeigen sich am deutlichsten bei der Simulation veränderter landwirtschaftlicher Bewirtschaftungsmethoden, deren mathematische Beschreibung und zahlenmäßige Charakterisierung aufgrund der Komplexität der beteiligten Prozesse mit großen Unsicherheiten behaftet ist. Die Modellierungsergebnisse belegen darüber hinaus, dass pauschale Aussagen zum Einfluss der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung aufgrund der entscheidenden Bedeutung der klimatischen und physiographischen Randbedingungen unzulässig sind. Zu den klimatischen Randbedingungen zählen sowohl Niederschlagsintensität und -dauer als auch die Feuchtebedingungen vor einem hochwasserauslösenden Niederschlag. Die physiographischen Randbedingungen sind von der geomorphologischen und geologischen Ausstattung des Gebiets vorgegeben. Weiterhin muss der räumliche und zeitliche Maßstab, über den Aussagen getroffen werden, klar definiert sein, da sich mit steigender Einzugsgebietsgröße die relative Bedeutung sowohl der verschiedenen Niederschlagstypen als auch der physiographischen Eigenschaften verschiebt. Dies wird in der vorliegenden Arbeit im Gegensatz zu vielen anderen Untersuchungen konsequent berücksichtigt. In Abhängigkeit von Randbedingungen und räumlichen Maßstab sind aufgrund der gewonnen Erkenntnisse folgende Aussagen zum Einfluss von Landnutzungsänderungen auf die Hochwasserentstehung möglich: (1) Für intensive konvektive Niederschlagsereignisse mit tendenziell geringer Vorfeuchte ist der Einfluss der Landnutzung größer als für langanhaltende advektive Niederschläge geringer Intensität, da im ersten Fall veränderte Infiltrationsbedingungen stärker zum Tragen kommen als bei kleinen Niederschlagsintensitäten. (2) In kleinen Einzugsgebieten, wo kleinräumige Konvektivzellen zu Hochwassern führen können, ist der Einfluss der Landnutzung dementsprechend größer als in großen Flussgebieten wie dem Rheingebiet, wo vor allem langanhaltende advektive Ereignisse (unter Umständen verbunden mit Schneeschmelze) relevant sind. (3) In Gebieten mit guten Speichereigenschaften wie mächtigen, gut durchlässigen Böden und gut durchlässigem Gesteinsuntergrund ist der Einfluss der Landnutzung größer als in Gebieten mit geringmächtigen Böden und geringdurchlässigem Festgestein. Dies ist darin begründet, dass in Gebieten mit guten Speichereigenschaften bei einer Verschlechterung der Infiltrationsbedingungen mehr Speicherraum für Niederschlag verloren geht als in anderen Gebieten. Since 1990, several of the large European river basins were affected repeatedly by extreme floods. As both the landscape and the river systems in large parts of Central Europe have undergone major changes in the past, during the search for the causes of this accumulation of extreme events also the impact of human activities on flooding has been discussed. River training, surface sealing, intensive agricultural land-use, consolidation of farmland, and damages to forests are only some examples and consequences of the anthropogenic interferences with the landscape. But due to the diversity of the processes and factors involved, by now it can only be estimated how far the flood situation has changed by these interferences. Therefore, the main target of this thesis is to describe systematically in which way, to what extent and under which circumstances the land-use exerts an influence on storm-runoff generation and subsequently the discharge of rivers. This is investigated by means of exemplary model applications at the hydrological meso-scale. For this task, the deterministic and distributed hydrological model wasim-eth was chosen due to its well-balanced mixture of physically-based and conceptual approaches. In the framework of this thesis, the model has been extended in order to cope with several phenomena which are important when aiming at a characterization of the influence of land-use on flood generation: (1) Preferential flow in macropores is treated by a division of the soil into macropores and a soil matrix. This so-called double-porosity approach allows for fast infiltration and percolation beyond the hydraulic conductivity of the soil matrix. (2) Siltation expresses itself within the model as a deterioration of infiltration conditions at the soil surface, depending on precipitation intensity and the degree of vegetation covering. (3) The heterogeneous appearance of built-up areas, consisting of both sealed areas and pervious areas, is taken into account by dividing each partial area into an unsealed part and a sealed part which is connected to the sewer system. (4) Decentralized storage can be simulated for natural depressions as well as for specific infiltration measures with defined infiltration conditions. The extended model is exemplarily applied to three meso-scale tributaries of the Rhine river. These three catchments with an area of between 100 and 500 km² were chosen with regard to their prevailing land-use, one of them being heavily urbanized, one dominated by agricultural use, and one being mainly forested. For these three catchments, spatially explicit land-use and land-cover scenarios were developed. The impact of these scenarios on storm-runoff generation is being simulated using the extended hydrological model. In this context, namely urbanization, infiltration measures in settlement areas, conversion of farmland to set-aside areas, altered agricultural management practices, affor estation and storm damages in forests are taken into account. These changes influence the interception of rainfall, its infiltration into the soil, the subsurface flow processes next to the soil surface as well as, for example in the case of sewer systems, also runoff concentration. The hydrological simulations demonstrate that sealing of the soil surface is the most intensive intervention in the natural conditions among the ones which are mentioned above. Therefore it results in the strongest (negative) changes of the flooding situation in a catchment. In addition to that, the simulations show that a simple alteration in the interception capacity does not yield significant changes in catchment response, because the storage capacity of vegetation surfaces is rather low compared to the volume of storm events which normally lead to significant floods. More pronounced changes arise from modifications in the infiltration conditions. The limits of the methodology which was chosen for this thesis become obvious when simulating altered agricultural management practices. Due the complexity of the processes involved, mathematical description and parameterization is difficult and therefore afflicted with high uncertainty. In addition to that, the modelling results prove that global statements on the influence of land-use on flood generation are illegitimate because of the paramount importance of the climatic and physiographic boundary conditions. Climatic boundary conditions are precipitation intensity and duration as well as the moisture conditions before a storm event. The physiographic boundary counditions are given by the geomorphological and geological catchment properties. Furthermore, with increasing scale there is a shift in the relative importance of the different types of rainfall as well as the different geophysical catchment properties. Therefore, the spatial and temporal scale for which the results are valid have to be clearly defined. This is taken into account consequently within this thesis - in contrast to many other studies on this topic. Depending on boundary conditions and spatial scale, the findings allow the following statements regarding the influence of land-use changes on storm-runoff generation: (1) For intensive convective storm events with generally low antecedent soil moisture, the influence of land-use is greater than for long-lasting advective storm events with low rainfall intensities, because in the first case changes in the infiltration conditions are more important than during times of low precipitation intensities. (2) In small catchments, where small-scale convective cells can lead to a flood, the influence of land-use is accordingly greater than in large river basins like the Rhine basin, where long-lasting advective rainfalls (possibly in combination with snowmelt) are relevant. (3) In areas with good storage conditions like thick, permeable soils and pervious rock underneath, the influence of land-use is greater than in areas with thin soils and only slightly permeable bedrock. This is due to the fact that in case of deteriorating infiltration conditions, more storage space for precipitation is lost in areas with good storage conditions than in other areas. siehe auch: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2005/398/
B-Zell-Lymphome der Haut - Pathogenese, Diagnostik und Therapie.
Nicolay, Jan P; Wobser, Marion
2016-12-01
Primär kutane B-Zell-Lymphome (PCBCL) beschreiben reifzellige lymphoproliferative Erkrankungen der B-Zell-Reihe, die primär die Haut betreffen. Die Biologie und der klinische Verlauf der einzelnen PCBCL-Subtypen variieren untereinander stark und unterscheiden sich grundsätzlich von primär nodalen und systemischen B-Zell-Lymphomen. Primär kutane Marginalzonenlymphome (PCMZL) und primäre kutane follikuläre Keimzentrumslymphome (PCFCL) werden auf Grund ihres unkomplizierten Verlaufs und ihrer exzellenten Prognose zu den indolenten PCBCL gezählt. Demgegenüber stellen die diffus großzelligen B-Zell-Lymphome, hauptsächlich vom Beintyp (DLBCL, LT) die aggressiveren PCBCL-Varianten mit schlechterer Prognose dar. Für die Ausbreitungsdiagnostik und die Therapieentscheidung sind eine genaue histologische und immunhistochemische Klassifizierung sowie der Ausschluss einer systemischen Beteiligung in Abgrenzung zu nodalen oder systemischen Lymphomen notwendig. Die Diagnostik sollte dabei durch molekularbiologische Untersuchungen unterstützt werden. Therapeutisch stehen für die indolenten PCBCL primär operative und radioonkologische Maßnahmen im Vordergrund sowie eine Systemtherapie mit dem CD20-Antikörper Rituximab bei disseminiertem Befall. Die aggressiveren Varianten sollten in erster Linie mit Kombinationen aus Rituximab und Polychemotherapieschemata wie z. B. dem CHOP-Schema oder Modifikationen davon behandelt werden. Auf Grund der in allen seinen Einzelheiten noch nicht vollständig verstandenen Pathogenese und Biologie sowie des begrenzten Therapiespektrums der PCBCL besteht hier, speziell beim DLBCL, LT, noch erheblicher Forschungsbedarf. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
ERIC Educational Resources Information Center
Haber, Bernd K.
1978-01-01
Surveys current practice in teaching translation and finds it faulty. An almost mathematical model of translation strategy is suggested for upper-level students of English who can use a monolingual dictionary. Two sample texts for testing the model are appended. (IFS/WGA)
Center for Adaptive Optics | Links
extraterrestrische Physik, Infrared/Submillimeter Astronomy MMT Adaptive Optics Mount Wilson Observatory National Astronomical Observatory of Japan National Solar Observatory National Optical Astronomy Observatories, AO Astronomy Observatoire de Paris Osservatorio Astrofisico di Arcetri Padua Observatory Palomar Observatory
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Golovatchev, Julius; Felsmann, Marcus
Mit der Transformation der Wertschöpfungsstrukturen von Utility 1.0 zu Utility 4.0 erfolgt offensichtlich auch eine Veränderung des Produkts. Vor dem Hintergrund disruptiver Technologien (IoT, Big Data, Cloud, Robotics etc.) und auch gesellschaftlicher Veränderungen entstehen ständig neue Geschäftsmodelle und Produkte, die über die reine Versorgungsdienstleistung (z. B. Strom) hinausgehen. Dabei muss der wertvolle Rohstoff Produktdaten für smarte Produkte durchgängiger und schneller nutzbar gemacht werden. Die modularen und durchgängigen Produktstrukturen leisten einen Beitrag zur Beherrschung von Komplexität und stellen somit einen wesentlichen Hebel für erfolgreiche Produktentwicklung und -management dar. In diesem Beitrag werden Ansätze beschrieben, wie es den vor der Herausforderung Utility 4.0 stehenden Unternehmen gelingen kann, Smart-Energy-Produkte so zu modellieren, dass sie die Interoperabilität der einzelnen Produktionsmodule sicherstellt und ein Ende-zu-Ende-Management ermöglicht.
Astronomie für Alle. Einführung in die Himmelsbeobachtung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Neckel, Thorsten; Neumann, Martin; Staude, Jakob
2002-12-01
Contents: Abenteuer Astronomie - Aufbruch zu fremden Welten. Orientierung am Himmel. Das Teleskop - Dein Blick ins All. Der Erdmond. Wir beobachten unseren Mond. Planeten - Unsere Nachbarn im All. Himmelsleuchten in dunkler Nacht - Das Zodiakallicht. Vagabunden im Sonnensystem. Meteore und Feuerkugeln. Meteorite - Faszinierende Materie aus dem Weltall. Kometen - Eisige Zeugen der Urzeit. Der hellste Stern an unserem Himmel. Auf der Sonne ist 'was los! Kosmische Schattenspiele - Sonnen- und Mondfinsternisse. Ferne Sonnen. Die Tiefen des Kosmos - Sternhaufen, Gasnebel und Galaxien. Astrophotographie mit stehender Kamera. Astrophotographie mit nachgeführter Kamera. Der Kosmos im Computer - Software für Hobbyastronomen. Signale aus dem Kosmos - Radioastronomie für Einsteiger.
Analyse der Literatur zu Klimawirkungen in Deutschland: ein Gesamtbild mit Lücken
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fleischhauer, Mark; Greiving, Stefan; Lindner, Christian; Lückenkötter, Johannes; Schauser, Inke
Dieses Kapitel präsentiert Ergebnisse einer umfassenden Literaturauswertung zu relevanten Klimawirkungen für Deutschland, die im Rahmen des Projekts "Netzwerk Vulnerabilität" vorgenommen wurde. Es zeigt auf, dass ein aggregiertes Gesamtbild der Klimawirkungen für Deutschland als Grundlage für Folgenabschätzungen und Anpassungsplanungen noch nicht gezeichnet werden kann, da eine große Bandbreite an Ansätzen zur Bewertung von Vulnerabilitäten oder Klimawandelfolgen existiert und die gegenwärtig vorhandenen Klimawirkungs- und Vulnerabilitätsstudien von großer Heterogenität gekennzeichnet sind. Als erster Schritt wird deshalb eine Zusammenschau bereits vorhandener Ansätze geliefert.
Haptische Modellierung und Deformation einer Kugelzelle
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schippritt, Darius; Wiemann, Martin; Lipinski, Hans-Gerd
Haptische Simulationsmodelle dienen in der Medizin in erster Linie dem Training operativer Eingriffe. Sie basieren zumeist auf physikalischen Gewebemodellen, welche eine sehr genaue Simulation der biomechanischen Eigenschaften des betreffenden Gewebes erlauben, aber gleichzeitig sehr rechenintensiv und damit zeitaufwändig in der Ausführung sind. Die menschliche Wahrnehmung kann allerdings auch eine ungenaue haptische Modellierung psychooptisch ausgleichen. Daher kann es sinnvoll sein, haptische Simulationen auch mit nicht vollständig physikalisch definierten Deformationsmodellen durchzuführen. Am Beispiel der haptischer Simulation einer in-vitro Fertilisation wird gezeigt, dass durch die Anwendung eines geometrischen Deformationsmodells eine künstliche Befruchtung unter realistischen experimentellen Bedingungen in Echtzeit haptisch simuliert und damit trainiert werden kann.
Liquid Biopsy zur Überwachung von Melanompatienten.
Gaiser, Maria Rita; von Bubnoff, Nikolas; Gebhardt, Christoffer; Utikal, Jochen Sven
2018-04-01
In den letzten sechs Jahren wurden verschiedene innovative systemische Therapien zur Behandlung des metastasierten malignen Melanoms (MM) entwickelt. Die konventionelle Chemotherapie wurde durch neuartige Primärtherapien abgelöst, darunter systemische Immuntherapien (Anti-CTLA4- und Anti-PD1-Antikörper; Zulassung von Anti-PDL1-Antikörpern erwartet) und Therapien, die gegen bestimmte Mutationen gerichtet sind (BRAF, NRAS und c-KIT). Daher stehen die behandelnden Ärzte neuen Herausforderungen gegenüber, beispielsweise der Stratifizierung von Patienten für geeignete Behandlungen und der Überwachung von Langzeit-Respondern auf Progression. Folglich werden zuverlässige Methoden zur Überwachung von Krankheitsprogression oder Behandlungsresistenz benötigt. Lokalisierte und fortgeschrittene Krebserkrankungen können zur Bildung zirkulierender Tumorzellen und Tumor-DNA (ctDNA) führen, die sich in Proben von peripherem Blut nachweisen und quantifizieren lassen (Liquid Biopsy). Im Fall von Melanompatienten können die Ergebnisse von Liquid Biopsy als neuartige prädiktive Biomarker bei therapeutischen Entscheidungen hilfreich sein, insbesondere im Zusammenhang mit mutationsbasierten zielgerichteten Therapien. Die Herausforderungen bei der Anwendung der Liquid Biopsy beinhalten strikte Kriterien für den Phänotyp der zirkulierenden MM-Zellen oder ihrer Fragmente und die Instabilität von ctDNA im Blut. In diesem Übersichtsartikel diskutieren wir die Beschränkungen der Liquid Biopsy hinsichtlich ihrer Anwendung in der Routinediagnostik. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Update zum klinischen Einsatz von Inhibitoren mutierter Phosphokinasen beim Melanom.
Cosgarea, Ioana; Ritter, Cathrin; Becker, Jürgen C; Schadendorf, Dirk; Ugurel, Selma
2017-09-01
Die Behandlungsstrategie beim metastasierten Melanom hat sich mit der Identifizierung therapeutisch angreifbarer molekularer Zielstrukturen innerhalb zellulärer Signalwege radikal geändert. Durch die Zulassung von Substanzen, die gezielt an den zentralen Schaltmolekülen, den Phosphokinasen, angreifen, können diese Signalwege selektiv abgeschaltet werden. Dies ist insbesondere bei denjenigen Tumoren von Interesse, deren Signalwege durch aktivierende Mutationen der für die Schaltmoleküle kodierenden Gene konstitutiv aktiviert sind. Aktuell ist diese therapeutische Strategie insbesondere für Patienten bedeutsam, deren Melanome eine Mutation im BRAF-Gen aufweisen. Diese Patienten können durch eine Kombinationstherapie aus Inhibitoren der Phosphokinasen BRAF und MEK langfristig mit sehr guter Krankheitskontrolle behandelt werden. Unter dieser Kombinationstherapie wird aktuell ein progressionsfreies Überleben von über zehn Monaten und ein Gesamtüberleben von mehr als zwei Jahren bei guter Lebensqualität erzielt. Da unter längerfristiger Therapie mit Kinaseinhibitoren jedoch bei einem Großteil der Patienten eine Resistenzbildung auftritt, sind aktuelle klinische Therapiestudien auf die Suche nach geeigneten Kombinationspartnern unter Blockierung anderer Signalwege oder unter Aktivierung der T-Zell-vermittelten Immunantwort ausgerichtet. Der vorliegende Übersichtsartikel stellt sowohl die aktuell verfügbaren als auch die in der klinischen Testung befindlichen zukünftigen Optionen der zielgerichteten Therapie des Melanoms dar. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Encyclopédie scientifique de l'universe: les étoiles - le système solaire.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
This book is a revised, extended and updated edition of the volume published in 1979 (27.003.156).Contents: Première partie - le système solaire: 1. Astronomie des positions (J. Lévy). 2. Le système des constantes astronomiques; les données fondamentales (A. Bec-Borsenberger, F. Chollet). 3. Mécanique du système solaire (B. Morando). 4. Relief et structure des planètes telluriques et des satellites (A. Cazenave, P. Masson, P. Thomas). 5. Physique des atmosphères planétaires denses (D. Gautier, M. Combes,G. Moreels, J. P. Parisot, O. Tallagrand). 6. Les anneaux entourant les planètes (N. Borderies, A. Dollfus). 7. Les comètes et les météorites (A. Levasseur-Regourd). 8. L'environnement du Soleil et de la Terre (J.-L. Steinberg, J.-P. Bibring, A. Boischot, P. Couturier, R. Dumont, T. Encrenaz, P. Lamy).Deuxième partie - le Soleil et les bases de la physique stellaire: 9. Théorie des atmosphères du Soleil et des étoiles (R. Michard). 10. Physique de l'atmosphère solaire {non perturbée} (P. Mein). 11. Les centres actifs (J.-C. Hénoux, J.-C. Vial). 12. Éruptions solaires et phénomènes transitoires (J.-C. Hénoux, M. Pick, G. Trottet). 13. Le cycle solaire (J. Latour, P. Simon).Troisième partie - physique des étoiles: 14. Acquisition des données fondamentales (F. Spite). 15. Les étoiles doubles (R. Bouigue, P. Muller). 16. Les étoiles variables (M. Auvergne, A. Baglin, D. Ducatel, J.-M. Le Contel, J. C. Valtier). 17. Structure interne et évolution des étoiles (J.-P. Zahn). 18. Les familles physiques d'étoiles (G. Cayrel).
ERIC Educational Resources Information Center
Eggers, Dietrich
1975-01-01
Discusses the use of television in university-preparatory schools. The exercises are supplementary to "Deutsch 2000" (M. Hueber, Munich), and deal with land and culture. Three short films are presented, for use in free comment. Examples of grammar, vocabulary and dictation exercises are given. (Text is in German.) (IFS/WGA)
On the trail of the Higgs boson
Peskin, Michael E.
2015-09-11
I review theoretical issues associated with the Higgs boson and the mystery of spontaneous breaking of the electroweak gauge symmetry. In addition, this essay is intended as an introduction to the special issue of Annalen der Physik, “Particle Physics after the Higgs”.
Neue biosensorische Prinzipien für die Hämoglobin-A1c Bestimmung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Stöllner, Daniela
2002-06-01
Hämoglobin-A1c (HbA1c) ist ein Hämoglobin (Hb)-Subtypus, der durch nicht-enzymatische Glykierung des N-terminalen Valinrestes der Hämoglobin-beta-Kette entsteht. Das gemessene Verhältnis von HbA1c zum Gesamt-Hämoglobin (5-20 % bei Diabetikern) repräsentiert den Mittelwert der Blutglucosekonzentration über einen zweimonatigen Zeitraum und stellt zur Beurteilung der diabetischen Stoffwechsellage eine Ergänzung zur Akutkontrolle der Glukosekonzentration dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, einen amperometrischen Biosensor für die Bestimmung des medizinisch relevanten Parameters HbA1c zu entwickeln. Durch Selektion geeigneter Bioerkennungselemente und deren Immobilisierung unter Erhalt der Bindungsfunktion für die Zielmoleküle Hämoglobin bzw. HbA1c wurden spezifische, hochaffine und regenerationsstabile Sensoroberflächen geschaffen. Für die Entwicklung des HbA1c-Biosensors wurden zwei Konzepte - Enzymsensor und Immunosensor - miteinander verglichen. Die enzymatische Umsetzung von HbA1c erfolgte mit der Fructosylamin Oxidase (FAO) aus Pichia pastoris N 1-1 unter Freisetzung von H2O2, welches sowohl optisch über eine Indikatorreaktion als auch elektrochemisch nach Einschluss der FAO in PVA-SbQ und Fixierung des Immobilisats vor einer H2O2-Elektrode nachgewiesen wurde. Die Kalibration des Enzymsensors mit der HbA1c-Modellsubstanz Fructosyl-Valin ergab Nachweisgrenzen, die ausserhalb des physiologisch relevanten HbA1c-Konzentrationsbereich lagen. Aus der Umsetzung von glykierten Peptiden mit einer nicht HbA1c analogen Aminosäurensequenz, z.B. Fructosyl-Valin-Glycin wurde zudem eine geringe HbA1c-Spezifität abgeleitet. Für den Immunosensor wurden zwei heterogene Immunoassay-Formate unter Verwendung von hochaffinen und spezifischen Antikörpern in Kombination mit Glucose Oxidase (GOD) als Markerenzym zum Nachweis von HbA1c untersucht. Beim indirekt-kompetitiven Immunoassay wurde anstelle des kompletten HbA1c-Moleküls das glykierte Pentapeptid Fructosyl-Valin-Histidin-Leucin-Threonin-Prolin (glkPP) als Kompetitor und Affinitätsligand immobilisiert und so eine regenerierfähige Oberfläche geschaffen. Beim Sandwich-Immunoassay wurde im ersten Schritt Gesamt-Hämoglobin an die mit Haptoglobin (Hp) modifizierte Festphase angereichert und im zweiten Schritt der gebundene HbA1c-Anteil nachgewiesen. Für die Konstruktion des HbA1c-Immunosensors wurden Affinitätsmatrizen durch Modifizierung von Cellulose-Dialysemembranen mit glkPP bzw. Hp hergestellt. Grundlegend studiert wurde die Aktivierung der Cellulose-Membranen mit 1,1'-Carbonyldiimidazol (CDI) und 1-Cyano-4-dimethylaminopyridintetrafluoroborat (CDAP) als Aktivierungsagenzien. Eine gerichtete Immobilisierung der Liganden wurde realisiert, indem glkPP über dessen C-Terminus (einzige Carboxylatgruppe) und Hp über dessen periodat-oxidiertem Kohlenhydratrest an die amino- oder hydrazidfunktionalisierte Membranen kovalent gekoppelt wurden. Mit dem Einsatz der glkPP- und Hp-modifizierten Membranen in der elektrochemischen Messzelle war erstmalig der biosensorische Nachweis von HbA1c möglich. Als Transduktor diente eine Pt-Elektrode, an der das von der GOD generierte H2O2 umgesetzt und ein mit der HbA1c-Konzentration korrelierendes Stromsignal erzeugt wurde. Die Immunosensoren zeigten Ansprechzeiten von 3 s. Mit dem Immunosensor auf Basis des indirekt-kompetitiven Testprinzips wurde eine Kalibrationskurve für HbA1c im Bereich von 0,25-30 µg/ml (3,9-465 nM, CV 3-9 %) mit Assayzeiten von 60 min und mit dem Immunosensor im Sandwich-Format eine Kalibrationskurve im Bereich von 0,5-5 µg/ml (7,8-78 nM; 5-50 % HbA1c vom Gesamt-Hb, CV 6-10 %, 3 h) aufgenommen. Hemoglobin-A1c (HbA1c) is a hemoglobin subtype formed by non-enzymatic reaction of glucose with the N-terminus of the beta-polypeptide chains. As it reflects the glycemic status of diabetics over the preceding 8-12 weeks, the determination of HbA1c has become an established procedure in the management of diabetes mellitus. It is measured as the percentage of total hemoglobin. Up to 5 % HbA1c are considered as normal whereas in diabetic subjects it could be elevated from 5-20 %. In addition to amperometric biosensors for glucose self monitoring which have been successfully applied in diabetes management, biosensors for HbA1c would be an useful supplement for a comprehensive diabetes control. Objective of this work was to develop and compare amperometric biosensors for determination of HbA1c based on enzymatic and immunochemical methods. For the enzyme based HbA1c assay a novel fructosamine oxidase (FAO) derived from marine yeast Pichia pastoris, strain N1-1 was utilized. It recognizes and oxidatively degrades fructosyl-valine (FV) which corresponds to the glycated N-terminus of the beta-chain of HbA1c and therefore is regarded as a model compound for HbA1c. Hydrogen peroxide which is liberated by the FAO during FV conversion was indicated optically in a horseradish peroxidase (POD) coupled reaction and electrochemically. For the biosensor the FAO was embedded in polyvinyl alcohol-stylbazole (PVA-SbQ) and fixed it in front of a Pt-electrode. So far, the measuring range of FV did not cover the clinically relevant range of HbA1c. Low specificity was assumed since enzyme activity also was obtained with glycated peptides, e.g. fructosyl-valine-glycine, not corresponding to the glycated N-terminus of the hemoglobin-beta-chain. For the immunosensor two immunoassays formats - heterogeneous sandwich and heterogeneous competitive - were tested. The assays were designed as follows: The competitive immunoassay was based on the immobilized synthetic glycated pentapeptide fructosyl-valine-histidine-leucine-threonine-proline (glkPP) utilized as HbA1c analogue. The peptide has an amino acid sequence corresponding to the N-terminus of the hemoglobin beta-chains and is capable for competition together with the HbA1c of the sample for the amount of a glucose oxidase (GOD)-labelled anti-HbA1c antibody. In the sandwich-type assay haptoglobin (Hp), a natural hemoglobin binding molecule with antibody characteristic properties, was used as bioreceptor for enrichment of total hemoglobin onto the surface. In a subsequent step the HbA1c fraction was quantified by a GOD-labelled HbA1c specific antibody. Cellulose dialysis membrane was used as the solid support for immobilization of Hp and glkPP near the sensor surface. For activation of the membrane two reagents, 1,1‧-carbonyldiimidazole (CDI) and 1-cyano-4-dimethylamino pyridinium tetrafluoroborate (CDAP), were compared with respect to the degree of activation and coupling efficiency. Site-directed immobilization of Hp and glkPP was achieved by coupling Hp via its carbohydrate residue and glkPP via its C-terminus to the activated membrane using a bis-amine or bis-hydrazide spacer. The affinity membranes were placed in front of a modified Clark-type hydrogen peroxide electrode in an electrochemical measuring cell and HbA1c analysis was carried out within the stirred cell. Detection of the bound GOD-label was achieved by measurement of the electrocatalytic oxidation of hydrogen peroxide at +600 mV vs. Ag/AgCl. The indication was done in only 3 s. For the competitive principle a typical inhibition curve with a linear range between 0,25-30 µg/ml (3,9-465 nM, CV 3-9 %, 60 min per sample) HbA1c was obtained. Due to the high functional stability of the peptide multiple regeneration of the affinity surface was possible without loss of binding capacity. With the sandwich assay configuration the clinically relevant range could easily be covered (calibration curve: 5-50 % HbA1c corresponding to 7,8-78 nM, CV 6-10 %, 3 h per sample).
Campo, J L; Cobos, P
1994-01-12
Four lines of Tribolium castaneum were selected in each of three replicates for increased ratio of (pupal-larval) to (adult-larval) weight gains, using selection for increased (pupal-larval) weight gain (PL), selection for decreased (adult-larval) weight gain (AL), direct selection for the ratio (R) and linear selection index of larval, pupal and adult weights (I), respectively, for four generations. Linear index was calculated with economic weights of m(2) -m(3) , m(3) -m(1) and m(1) -m(2) , respectively, with m(1) , m(2) and m(3) being the means for larval, pupal and adult weights. Selection to increase the ratio is considered to be a method to maximize the mean response in (adult-larval) weight while controlling the response in (pupal-adult) weight, and as a form of antagonistic selection to increase the weight gain during a given age period relative to the gain at another age period. Larval, pupal and adult weights were measured at 14, 21 and 28 days after adult emergence, respectively. The selected proportion was 20 % in all lines. The response observed for the ratio differed significantly among lines (p < 0.01), with the I and AL lines having the greatest responses. Line R was less effective in improving the objective of selection, while line PL appeared to be inappropriate. The observed responses for the numerator and denominator weight gains were positive in line PL, and negative in the AL, R and I lines. All lines apart from line PL decreased the (adult-larval) weight, holding (pupal-adult) weight constant. Larval weight showed the greatest influence on the response for the objective of selection. The results for this greater than 1 ratio are compared with results of others for smaller than 1 ratios, in which indirect selection for increased numerator is the more efficient alternative to the selection index. ZUSAMMENFASSUNG: Effizienz Selektionsverfahren zur Verbesserung des Quotienten der Gewichtsentwicklung zwischen Puppe/Larve und Käfer/Larve bei Tribolium. In den jeweils drei Versuchsserien zur Erhöhung des Quotienten (Gewicht von Puppe-Larve/Gewicht von Käfer-Larve) wurden vier Versuchsreihen von Tribolium castaneum untersucht: die Versuchsreihe PL wurde gewählt um die Differenz (Puppengewicht-Larvengewicht) zu erhöhen, die Versuchsreihe AL wurde gewählt um die Differenz (Käfergewicht-Larvengewicht) zu reduzieren, die Versuchsreihe R wurde direkt für den Koeffizienten gewählt und die Auswahl der Versuchsreihe I erfolgte über einen linearen Index, errechnet aus dem Gewicht von Larven, Puppen und Käfern über vier Generationen. Der lineare Index wurde berechnet aus den Gewichten von (m(2) -m(3) ), (m(3) -m(1) ) bzw. (m(1) -m(2) ), wobei m(1) , m(2) und m(3) die Mittelwerte für das Gewicht von Larven, Puppen bzw. Käfern sind. Die Auswahl zur Erhöhung des Quotienten ist eine Methode zur Maximierung des Durchschnittsgewichtsverhältnisses Käfer/Larve, sowie eine antagonische Auswahlform zur Erhöhung der Gewichtszunahme während einer bestimmten Wachstumsperiode im Vergleich zur Gewichtszunahme während einer anderen Wachstumsperiode. Das Selektionsverhältnis belief sich auf 20%. Die beim Quotienten beobachtete Antwort wies bedeutende Unterschiede zwischen Versuchsreihen auf (p < 0.01), wobei die höchsten Antworten bei den Versuchsreihen I und AL beobachtet wurden. Versuchsreihe R war am wenigsten effektiv, während Versuchsreihe PL nicht geeignet schien, das Auswahlziel zu verbessern. Die bei Nenner und Zähler beobachteten Antworten waren positiv bei der Versuchsreihe PL und negativ bei den anderen drei Versuchsreihen. Die Ergebnisse für diesen Quotient größer als 1 wurden mit denen anderer Versuche für Quotienten kleiner als 1 verglichen, bei denen die Auswahl zur Erhöhung des Zählers die effizienteste Alternative zum Auswahlindex ist. RESUMEN: Eficiencia de métodos de selección para incrementar el cociente entre la ganancia en peso de pupa-peso de larva y la ganancia en peso de adulto-peso de larva en Tribolium Cuatro líneas de Tribolium castaneum fueron seleccionadas en cada una de tres repeticiones para incrementar el cociente (peso de pupa-peso de larva)/(peso de adulto-peso de larva); la línea PL fue seleccionada para aumentar la diferencia (peso de pupa-pesp de larva), la línea AL fue seleccionada para disminuir la diferencia (peso de adulto-peso de larva), fa línea R fue seleccionada directamente para el cociente, y la línea I fue seleccionada por medio de un índice lineal basado en los pesos de larva, pupa y adulto, durante cuatro generaciones. El índice lineal se calculó con pesos económicos de (m(2) -m(3) ), (m(3) -m(1) ), y (m(1) -m(2) ) respectivamentee, siendo m(1) , m(2) , y m(3) los valores medios para el peso de larva, pupa y adulto. La selección para aumentar el cociente indicado es un método para maximizar la respuesta en (peso de adulto-peso de larva) controlando al tiempo la respuesta en (peso de pupa-peso de adulto), y es una forma de selección antagónica para aumentar la ganancia de peso durante un periodo de edad en relación con la ganancia en peso durante otro periodo. La proporción de selección due el 20 %. La respuesta observada en el cociente difería significativamente entre lineas (p < 0.01), teniendo las líneas I y AL las mayores respuestas. La línea R fue menos efectiva, mientras que la línea PL parecía inapropiada para mejorar el objetiyo de selección. Las respuestas observadas en el denominador y en el numerador fueron positivas en la línea PL, y negativas en las otras tres líneas. Los resultados para este cociente mayor que 1 se comparan con los de otros experimentos para cocientes menores que 1, en los que la selección para incrementar el numerador es la alternativa más eficiente al índice de selección. 1994 Blackwell Verlag GmbH.
Infinitesimal Bäcklund Transformation and Conservation Laws for Non-autonomous Systems
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mahato, G.; Chowdhury, A. Roy
We have observed that it is possible to extend the concept of the infinitesimal Bäcklund transformation of Steudel to the case of non-autonomous systems. We have discussed the situation with the cylindrical KdV as example. The interesting point to note is that though the B.T. for Ckdv does not possess the usual property of generating one soliton in a single operation, yet it generates an infinite number of symmetries, which corroborates with those obtained through the expansion of the resolvant of the linear operator associated with the equation.Translated AbstractInfinitesimale Bäcklund-Transformation und Erhaltungsgesetze nichtautonomer SystemeWir finden, daß es möglich ist, das Steudelsche Konzept der infinitesimalen Bäcklund-Transformation auf den Fall nichtautonomer Systeme zu übertragen. Als ein Beispiel wird die Situation bei einer zylindrischen KdV-Gleichung pehandelt. Der interessante Punkt ist dabei, daß die Bäcklund-Transformation - obwohl sie für die zylindrische KdV-Gleichung die übliche Eigenschaft, ein Soliton durch eine einzige Operation zu erzeugen, nicht besitzt - doch eine unendliche Zahl von Symmetrien erzeugt. Das bestätigt die Ergebnisse, die man durch Entwicklung der Resolvente des mit der Gleichung verknüpften linearen Operators erhält.
Bildanalyse in Medizin und Biologie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Athelogou, Maria; Schönmeyer, Ralf; Schmidt, Günther; Schäpe, Arno; Baatz, Martin; Binnig, Gerd
Heutzutage sind bildgebende Verfahren aus medizinischen Untersuchungen nicht mehr wegzudenken. Diverse Methoden - basierend auf dem Einsatz von Ultraschallwellen, Röntgenstrahlung, Magnetfeldern oder Lichtstrahlen - werden dabei spezifisch eingesetzt und liefern umfangreiches Datenmaterial über den Körper und sein Inneres. Anhand von Mikroskopieaufnahmen aus Biopsien können darüber hinaus Daten über die morphologische Eigenschaften von Körpergeweben gewonnen werden. Aus der Analyse all dieser unterschiedlichen Arten von Informationen und unter Konsultation weiterer klinischer Untersuchungen aus diversen medizinischen Disziplinen kann unter Berücksichtigung von Anamnesedaten ein "Gesamtbild“ des Gesundheitszustands eines Patienten erstellt werden. Durch die Flut der erzeugten Bilddaten kommt der Bildverarbeitung im Allgemeinen und der Bildanalyse im Besonderen eine immer wichtigere Rolle zu. Gerade im Bereich der Diagnoseunterstützung, der Therapieplanung und der bildgeführten Chirurgie bilden sie Schlüsseltechnologien, die den Forschritt nicht nur auf diesen Gebieten maßgeblich vorantreiben.
Virtuelle Kraftwerke für Smart Markets
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dürr, Thomas; Heyne, Jean-Christoph
In den zurückliegenden Jahren haben insbesondere zwei Trends die Stromversorgung bestimmt: der starke Anstieg der dezentralen und der Ausbau der regenerativen Stromerzeugung, die vor allem in den Verteilnetzen stattfinden. Angesichts dieser Entwicklung gewinnen virtuelle Kraftwerke (VK) immer mehr an Bedeutung. In der frühen Phase waren VK insbesondere eine Möglichkeit, kleine dezentrale Erzeuger zu einer größeren Einheit zu bündeln und sie so marktfähig zu machen. Heute werden sie - überwacht und gesteuert über ein Dezentrales Energie-Management-System (DEMS) - gemeinsam mit Demand Response betrieben, also dem Reagieren eines Energieabnehmers auf Marktpreise. Das Demand Side Management soll zur Flexibilisierung der Industrie beitragen. Da der Ausbau der Übertragungsnetze nur schleppend vorankommt, kann die Nutzung von lastseitiger Flexibilität einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. Im zweiten Teil des Beitrags geht es um die Entwicklung der Märkte. Großes Interesse besteht immer noch an der Regelenergie, zumal der Bedarf bis 2050 deutlich steigen wird. Die Spotmärkte Intraday und Day-Ahead wachsen kontinuierlich, deshalb werden sie für VK immer wichtiger. Am Ende gibt der Beitrag einen Ausblick auf die künftige Entwicklung, in der Regelenergie- und Spotmärkte noch eine Rolle spielen, aber andere Geschäftsmodelle wichtiger werden. Darüber hinaus geht es um langfristige Entwicklungen, die z. B. zusätzliche Serviceleistungen durch VK betreffen.
Erhöhtes Lungenkrebs-Risiko bei Ekzempatienten: eine landesweite Kohortenstudie in Taiwan.
Juan, Chao-Kuei; Shen, Jui-Lung; Lin, Cheng-Li; Kim, Karen Wang; Chen, Wen-Chi
2016-09-01
Der Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und Ekzemen bleibt umstritten. Frühere Studien haben zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt. Diese retrospektive populationsbasierte Kohortenstudie zielt darauf ab, das Risiko von Lungenkrebs im Zusammenhang mit Ekzemen abzuklären. In der Forschungsdatenbank der taiwanesischen nationalen Krankenversicherung identifizierten wir 43719 Patienten, bei denen in den Jahren 2000 bis 2010 ein Ekzem neu diagnostiziert wurde. Die Vergleichskohorte bildeten 87438 zufällig ausgewählte, altersangepasste Patienten ohne Ekzem. Die Fälle aus diesen beiden Kohorten wurden bis 2011 verfolgt. Zur Kalkulation des Lungenkrebsrisikos bei Ekzempatienten wurde die Cox-Regression verwendet. Die Datenbank enthielt keine Informationen über Raucherstatus, Alkoholkonsum, sozioökonomischen Status oder Familienanamnese. Nach der Bereinigung um Alter und Komorbidität hatte die Population mit Ekzemen ein um 2,80 erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Lungenkrebs gegenüber der Vergleichskohorte (bereinigte Hazard-Ratio 2,80, 95 % Konfidenzinterval 2,59-3,03). Ekzempatienten mit Begleiterkrankungen, darunter Asthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, alkoholbedingten Leberschäden oder Diabetes, hatten ein höheres Lungenkrebsrisiko als Patienten ohne Ekzeme oder Komorbidität. Ekzeme gehen mit einem höheren Risiko für die Entwicklung von Lungenkrebs einher. Weitere Studien mit umfassenderen Informationen über weitere potentielle Einflussfaktoren sind sinnvoll. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Detection and Genome Analysis of a Lineage III Peste Des Petits Ruminants Virus in Kenya in 2011.
Dundon, W G; Kihu, S M; Gitao, G C; Bebora, L C; John, N M; Oyugi, J O; Loitsch, A; Diallo, A
2017-04-01
In May 2011 in Turkana County, north-western Kenya, tissue samples were collected from goats suspected of having died of peste des petits ruminant (PPR) disease, an acute viral disease of small ruminants. The samples were processed and tested by reverse transcriptase PCR for the presence of PPR viral RNA. The positive samples were sequenced and identified as belonging to peste des petits ruminants virus (PPRV) lineage III. Full-genome analysis of one of the positive samples revealed that the virus causing disease in Kenya in 2011 was 95.7% identical to the full genome of a virus isolated in Uganda in 2012 and that a segment of the viral fusion gene was 100% identical to that of a virus circulating in Tanzania in 2013. These data strongly indicate transboundary movement of lineage III viruses between Eastern Africa countries and have significant implications for surveillance and control of this important disease as it moves southwards in Africa. © 2015 Blackwell Verlag GmbH.
Power estimation on functional level for programmable processors
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schneider, M.; Blume, H.; Noll, T. G.
2004-05-01
In diesem Beitrag werden verschiedene Ansätze zur Verlustleistungsschätzung von programmierbaren Prozessoren vorgestellt und bezüglich ihrer Übertragbarkeit auf moderne Prozessor-Architekturen wie beispielsweise Very Long Instruction Word (VLIW)-Architekturen bewertet. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem Konzept der sogenannten Functional-Level Power Analysis (FLPA). Dieser Ansatz basiert auf der Einteilung der Prozessor-Architektur in funktionale Blöcke wie beispielsweise Processing-Unit, Clock-Netzwerk, interner Speicher und andere. Die Verlustleistungsaufnahme dieser Bl¨ocke wird parameterabhängig durch arithmetische Modellfunktionen beschrieben. Durch automatisierte Analyse von Assemblercodes des zu schätzenden Systems mittels eines Parsers können die Eingangsparameter wie beispielsweise der erzielte Parallelitätsgrad oder die Art des Speicherzugriffs gewonnen werden. Dieser Ansatz wird am Beispiel zweier moderner digitaler Signalprozessoren durch eine Vielzahl von Basis-Algorithmen der digitalen Signalverarbeitung evaluiert. Die ermittelten Schätzwerte für die einzelnen Algorithmen werden dabei mit physikalisch gemessenen Werten verglichen. Es ergibt sich ein sehr kleiner maximaler Schätzfehler von 3%. In this contribution different approaches for power estimation for programmable processors are presented and evaluated concerning their capability to be applied to modern digital signal processor architectures like e.g. Very Long InstructionWord (VLIW) -architectures. Special emphasis will be laid on the concept of so-called Functional-Level Power Analysis (FLPA). This approach is based on the separation of the processor architecture into functional blocks like e.g. processing unit, clock network, internal memory and others. The power consumption of these blocks is described by parameter dependent arithmetic model functions. By application of a parser based automized analysis of assembler codes of the systems to be estimated the input parameters of the Correspondence to: H. Blume (blume@eecs.rwth-aachen.de) arithmetic functions like e.g. the achieved degree of parallelism or the kind and number of memory accesses can be computed. This approach is exemplarily demonstrated and evaluated applying two modern digital signal processors and a variety of basic algorithms of digital signal processing. The resulting estimation values for the inspected algorithms are compared to physically measured values. A resulting maximum estimation error of 3% is achieved.
Artificial Turbulence for Imaging and Wave Propagation. Volume 3432
1998-07-01
zunehmenden Maße Möglichkeiten gesucht, lokale Unscharfen in dem Objektbild eines Fernrohres oder einer Kamera , welche beispielsweise durch...Verwendung von Kameras oder Fernrohren zur Beobachtung von Objekten innerhalb der Erdatmosphäre oder durch diese hindurch treten lokale Unscharfen in dem...Trägerschicht aufgebracht sind. Die Einrichtung wird in den Strahlengang des betreffenden Beobachtungsgerätes, beispielsweise einer Kamera oder eines
ERIC Educational Resources Information Center
Fujikawa, Nobuo
1997-01-01
Sketches the characteristics of the Japanese educational tradition and analyzes conflicts between modern western pedagogies and traditional education. Argues that Japanese socialization processes stress a specifically Japanese construction of the "self" and of behavior. Concludes that Japanese educators should be more aware of this…
El Ghali, Zineb; Lahcen, Zineb Ait; Fadili, Wafaa; Kaitouni, Abderrahim Idrissi; Hakkou, Mohamed; Hamdaoui, Abderrachid; Laouad, Inass
2014-01-01
L'hyperoxalurie primitive est une anomalie métabolique congénitale rare caractérisée par un excès de production avec accumulation d'oxalate secondaire à un déficit enzymatique hépatique. Nous rapportons le cas d'un patient de 18 ans qui avait comme antécédent des lithiases rénales récidivantes depuis l'enfance évoluant vers l'insuffisance rénale chronique terminale, mis en hémodialyse périodique depuis 4 ans avec apparition d'une anémie résistante à l’érythropoïétine pour laquelle il a été multitransfusé et qui était admis pour prise en charge de douleurs osseuses invalidantes d'aggravation progressive associées à un syndrome tumoral fait d'adénopathies périphériques et de splénomégalie avec dyspnée et altération de l’état général. Le bilan réalisé avait objectivé de multiples images lytiques lacunaires et condensantes au niveau des poignets et des mains avec des petits reins calcifiés, une pleurésie avec péricardite de grande abondance drainée, une ascite de moyenne abondance avec splénomégalie homogène, une anémie normochrome normocytaire à 7.2 g/dl avec hyperferritinémie à 1129 μg/l et un syndrome inflammatoire biologique. La calcémie était spontanément normale à 97 mg/l avec hyperphosphorémie à 83 mg/l et hypoparathyroïdie à 74,85 pg/ml. Les PAL étaient à 136 UI/l, l'aluminium sérique à 13μg/l et la Vitamine D native à 20,87ng/ml. Le diagnostic d'hyperoxalurie a été retenu sur les données de la biopsie ostéomédullaire objectivant des dépôts de cristaux d'oxalate de calcium avec fibrose médullaire et réaction macrophagique à corps étranger. L’évolution a été marquée par la survenue de fractures spontanées récidivantes au niveau de l’épaule et des 2 hanches. PMID:25328593
Elemente moderner, schlanker Produktionssysteme
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bartholomay, Christian; Boppert, Julia; Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Gröbner, Michael; Harting, Lothar; Leikep, Sabine; Michels, Friedhelm; Pfister, Johannes; Reitz, Andreas; Schedlbauer, Michael; Takeda, Hitoshi; Thews, Michael; Wilbert, Fred
Meilensteine der modernen Produktion mit Lean Production, Total Quality Management, Six Sigma, Supply Chain Management, Lean Management und Lean Enterprise können zu effizienteren Abläufen führen. In der betrieblichen Praxis existiert jedoch eine Vielzahl von Zielkonflikten basierend auf Richtlinien von Material Requirements Planning- (MRP), Controlling- und anderen Systemen. Nur wenige Spezialisten in größeren Unternehmen sind im Stande, die Komplexität über die Grenzen eines Fachgebiets hinaus im Detail zu verstehen. Fachübergreifendes Verständnis scheitert an der Komplexität der Gesamtproblematik. Entscheidungen verschiedenster Fachbereiche begrenzen die maximal erreichbare Effizienz des Materialflusses. Logistik und Materialfluss werden daher in vielen Unternehmen als unabdingbare Kernkompetenz verstanden. Um eine schlanke Produktion, einen optimalen Materialfluss und somit minimale Produktkosten zu erreichen, sind folglich vielfältige andere Fachthemen als Vorraussetzungen zu beherrschen. Erst dann ist es in der Produktionslogistik möglich, im Vergleich zu einem Top-Benchmark erfolgreich zu sein. Um im täglichen Konkurrenzkampf die Nase auch morgen noch vorne zu haben" ist es nötig, über den Preis hinaus auch noch völlig andere Problemstellungen zu beherrschen.
Inzidenz von bullösen Autoimmunerkrankungen in Serbien: eine retrospektive Studie über 20 Jahre.
Milinković, Mirjana; Janković, Slavenka; Medenica, Ljiljana; Nikolić, Miloš; Reljić, Vesna; Popadić, Svetlana; Janković, Janko
2016-10-01
Die meisten früheren Arbeiten zu den klinisch-epidemiologischen Merkmalen von bullösen Autoimmunerkrankungen (AIBD) konzentrierten sich vor allem auf eine einzige Krankheitsentität oder nur eine Krankheitsgruppe; nur in wenigen Studien wurde die Inzidenz verschiedener AIBD untersucht. Bei der vorliegenden Studie war es unser Ziel, das gesamte Spektrum der AIBD zu betrachten, die Inzidenz der häufigsten AIBD zu ermitteln und die zeitlichen Trends ihres Auftretens in Zentralserbien über einen Zeitraum von 20 Jahren zu untersuchen. Wir rekrutierten retrospektiv 1161 AIBD-Fälle, die in Zentralserbien von Januar 1991 bis Dezember 2010 neu diagnostiziert wurden. Die Diagnose stützte sich auf eine strikte klinische, histologische und immunhistologische Beurteilung. Folgende Inzidenzraten wurden für die einzelnen Erkrankungen ermittelt: 4,35 pro eine Million Einwohner/Jahr (pME/Jahr) für Pemphigus, 4,47 pME/Jahr für Pemphigoid, 1,42 pME/Jahr für Dermatitis herpetiformis (DH), 0,25 pME/Jahr IgA-Dermatose und 0,08 pME/Jahr für Epidermolysis bullosa acquisita. Im betrachteten Zeitraum stieg die altersbereinigte Inzidenzrate für Pemphigus und insbesondere für Pemphigoid signifikant an, während sie für DH, allerdings nicht signifikant, abnahm. Unsere Studie befasst sich zum ersten Mal mit den Inzidenzraten des gesamten Spektrums der AIBD in Serbien und untersucht die zeitlichen Trends ihres Auftretens über einen Zeitraum von 20 Jahren. Nach unserem besten Wissen wurde ein ähnlicher Befund wie der unsere, dass nämlich die Inzidenzraten von Pemphigus und Pemphigoid vergleichbar sind, bisher noch nicht publiziert. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
q-Deformed Minkowski Algebra and Its Space-Time Lattice
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wess, J.
2Max-Planck-Institut für Physik (Werner-Heisenberg-Institut) Föhringer Ring 6, D-80805 MünchenAbstract. We have asked how the Heisenberg relations of space and time change if we replace the Lorentz group by a q-deformed Lorentz group (Lorek et al. 1997).
Historisches Rätsel Physik mit Gewehr und Eiern
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Loos, Andreas
2003-11-01
Es fing schon gut an: Mit zehn Jahren saß der begabte Junge bereits in der Universität, wo ihn kein Geringerer als sein Vater persönlich unterrichtete. Damit schlug dieser zwei Fliegen mit einer Klappe: Sein Sohn lernte etwas Gescheites, und er war zugleich in sicherer Obhut.
Weak meson decays and the 1/Nc expansion
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Tadić, Dubravko; Trampetić, Josip
1982-07-01
In the QCD corrected weak hamiltonian, the leading terms in the large-Nc limit give a reasonable description of D--> Kπ decays and good values of K --> ππ decay amplitudes. Alexander von Humboldt Fellow of Max-Planck Institut für Physik und Astrophysik, Munich, Fed. Rep. Germany.
1981-06-01
implantation prevents the formation of CuO (which is thermally unstable), in favor of CuAlO2 which is a more stable oxide. This process may produce...coatings for Lambda Physik’s exclmer lasers. In-housp damage threshold tests are performed using either of two Nd:YAC lasers. One laser produces a
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Beck, Thomas; Fritz, Dominik; Biermann, Christina; Dillmann, Rüdiger
Bei der Befundung und Visualisierung von Blutgefäßen ist deren Centerline von zentraler Bedeutung. Die Unterscheidung zwischen unverzweigten Abschnitten des Gefäßes und Verzweigungsbereichen ermöglicht den Einsatz spezialisierter und sehr effizienter Algorithmen zur modellbasierten Extraktion der Centerline. In diesem Artikel wird ein robustes Verfahren zur Verzweigungserkennung vorgestellt. Das Verfahren beruht auf einem Front-Propagation-Ansatz mit dynamisch angepassten Schwellwerten und einer anschließenden Clusteranalyse. Die vorgestellte Methode zur Verzweigungserkennung wurde als Komponente einer Architektur zur Extraktion der Centerline auf handannotierten Datensätzen getestet. Erste Ergebnisse sind sehr vielversprechend und ermöglichen auch bei pathologischen Gefäßen eine robuste Detektion von Gefäßverzweigungen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Meyer-Aurich, Andreas
1999-11-01
Mit der vorliegenden Arbeit werden exemplarisch Chancen und Grenzen der Integration von Umwelt- und Naturschutz in Verfahren der ackerbaulichen Landnutzung aufgezeigt. Die Umsetzung von Zielen des Umwelt- und Naturschutzes in Verfahren der Landnutzung ist mit verschiedenen Schwierigkeiten verbunden. Diese liegen zum einen in der Konkretisierung der Ziele, um diese umsetzen zu können, zum anderen in vielfach unzulänglichem Wissen über den Zusammenhang zwischen unterschiedlichen Formen der Landnutzung und insbesondere den biotischen Naturschutzzielen. Zunächst wird die Problematik der Zielfestlegung und Konkretisierung erörtert. Das Umweltqualitätszielkonzept von Fürst et al. (1992) stellt einen Versuch dar, Ziele des Umwelt- und Naturschutzes zu konkretisieren. Dieses Konzept haben Heidt et al. (1997) auf einen Landschaftsausschnitt von ca. 6000 ha im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin im Nordosten Brandenburgs angewendet. Eine Auswahl der von Heidt et al. (1997) formulierten Umweltqualitätsziele bildet die Basis dieser Arbeit. Für die ausgewählten Umweltqualitätsziele wurden wesentliche Einflussfaktoren der Landnutzung identifiziert und ein Bewertungssystem entwickelt, mit dem die Auswirkungen von landwirtschaftlichen Anbauverfahren auf diese Umweltqualitätsziele abgebildet werden können. Die praktizierte Landnutzung von 20 Betrieben im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wurde von 1994 bis 1997 hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umweltqualitätsziele analysiert. Die Analyse ergab ein sehr differenziertes Bild, das zum Teil Unterschiede in der Auswirkung auf die Umweltqualitätsziele für den Anbau einzelner Kulturen oder für bestimmte Betriebstypen zeigte. Es zeigte sich aber auch, dass es bei der Gestaltung des Anbaus einzelner Kulturarten große Unterschiede gab, die für Umweltqualitätsziele Bedeutung haben. Neben der Analyse der Landnutzung im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin wurde ein System entwickelt, mit dem die modellhafte Abbildung von Verfahren der Landnutzung möglich ist. Die Modellverfahren wurden in eine umfangreiche Datenbank eingebunden. Sie wurden mit Hilfe eines Fuzzy- Regelsystems hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umweltqualitätsziele bewertet. Die systematisch bewerteten Verfahren wurden in ein Betriebsmodell integriert, womit eine weitergehende Analyse der Zielbeziehungen und die Berechnung von Szenarien mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen ermöglicht wurde. Die Analyse der Beziehung verschiedener Ziele zueinander (Zieldivergenz, Zielkonvergenz) zeigte, dass sich mit der Verfolgung vieler Umweltqualitätsziele auch positive Effekte für andere Umweltqualitätsziele ergaben. Teilweise konnte allerdings auch eine Zieldivergenz festgestellt werden, die auf mögliche Zielkonflikte hinweist. Bei der Analyse der Szenarienergebnisse zeigte sich, dass die vorgeschlagenen Veränderungen von Rahmenbedingungen vielfach eine Verschlechterung für verschiedene Umweltqualitätsziele mit sich bringen. Eine Ursache dafür liegt darin, dass bei der Definition der Szenarien die Bedeutung der Stilllegungen unterschätzt wurde. The objective of this research was to show the opportunities and limitations associated with integrating of environmental goals into agricultural land use management. For this purpose, the impact of agricultural land uses on six environmental quality goals was analysed for an approximately 16.000 ha study region within the biosphere reserve Schorfheide-Chorin in north-eastern Brandenburg (Germany). The environmental quality goals considered were protection of ground water, preservation of groundwater recharge, protection of the soil against wind and water erosion and preservation of animal species typical of the agricultural landscape, in particular partridge, amphibians and cranes. For each environmental quality goal, an evaluation framework is presented which enables an assessment of the impact of agricultural land uses on the environmental quality goals. The evaluation framework was applied to assess the impact of land uses of twenty farms in the study area from 1994 to 1997. It was demonstrated that the impact of agricultural land uses on the environmental quality of the region is very complex, and - although some crops did significantly impact certain aspects, one factor did not overwhelmingly contribute to the overall environmental quality. The evaluation framework was integrated further into a system of modelled cropping practices for optimisation calculations. For this purpose, a model framework was established based on a MS Access database. In the database, cropping practices for 17 crops are stored. Inputs and yields are adapted to the site-specific yield potential. In addition to the cropping practices, the model framework is comprised of an evaluation module and optimisation module. Hence, the impact of the cropping practices can be assessed for each site. This model framework provides the basis for optimisation calculations to forecast various land uses under different conditions. A step-wise integration of the environmental quality goals into the optimisation algorithm of a model farm allows for showing trade-offs between economic and ecological goals. The results of the trade-offs show that an improvement of ecological goal achievement is possible with little impact on the gross margin, as long as the improvement is less than 30% of the starting situation. If improvements greater than 30% are desired, very high losses of gross margin must be taken into consideration. Another result of the calculations shows that high achievements of environmental quality goals often correlate with the percentage of set-aside land within the total area.
Conrad, Franziska; Winkens, Thomas; Kaatz, Martin; Goetze, Steven; Freesmeyer, Martin
2016-08-01
Bei der (18) F-Fluordeoxyglucose-Positronenemissionstomographie/Computertomographie (FDG-PET/CT) ergeben sich häufig Zufallsbefunde. In der vorliegenden Studie konzentrierten wir uns auf mittels FDG-PET/CT erhaltene Zufallsbefunde bei Patienten mit kutanem Melanom und überprüften deren Relevanz hinsichtlich weiterer diagnostischer Maßnahmen und Interventionen. Die Krankenakten von 181 konsekutiven Melanom-Patienten wurden retrospektiv ausgewertet, um das Management von Zufallsbefunden zu dokumentieren. Der Schwerpunkt lag dabei auf den histologischen Befunden. Bei 33 von 181 (18 %) Patienten lagen 39 relevante Zufallsbefunde vor, und zwar im Kolorektalbereich (n = 15 Patienten), in der Schilddrüse (n = 8), der Prostata (n = 2), dem Bewegungsapparat (n = 2), in Lymphknoten (n = 2), der Parotis (n = 1), den Mandeln (n = 1), den Nieren (n = 1) und der Gallenblase (n = 1). Bei 25 Patienten schlossen sich weitere diagnostische Verfahren an, wobei in 21 Fällen ein klinisches Korrelat nachgewiesen wurde. Bei 16 von 21 Patienten ergab sich eine Neoplasie, darunter fünf maligne Läsionen (vier Kolonkarzinome und ein Prostatakarzinom). Die Malignome wurden frühzeitig diagnostiziert und in der Mehrzahl der Fälle erfolgreich entfernt. Der Einsatz der FDG-PET/CT als Routine-Diagnostik wird in den Leitlinien empfohlen und ist indiziert bei malignem Melanom ab Stadium IIC. In dieser Studie wurden auf effektive Weise ansonsten nicht erkannte Krebserkrankungen, insbesondere Kolonkarzinome, detektiert. In den meisten Fällen war eine frühe Intervention möglich. Zufallsbefunde durch FDG-PET/CT sollten, unter Berücksichtigung des Zustands und der Wünsche des Patienten, mit den geeigneten diagnostischen Maßnahmen abgeklärt werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Catalog and Atlas from a Sensitive 1.5 GHz Radio Survey Around the North Ecliptic Pole
1994-02-28
Physik D T 17(C Garching, Germany F ’, F P. REICH R. WIELEBINSKI Max-Planck-Institutfiir Radioastronomie Bonn, Germany 94-09976 February 28, 1994 11...lnstitut fur Radioastronomie , Bonn, Germany 12a. DISTRIBUTION/AVAILABILITY STATEMENT 12b. DISTRIBUTION CODE Approved for public release; distribution
On the quantization of wave fields⋆
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rosenfeld, L.
2017-04-01
Originally published in German "Zur Quantelung der Wellenfelder" in Annalen der Physik 397, 113 (1930). Submitted for publication on March 18, 1930Translated by Donald Salisbury, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin and Austin College, Sherman, TX, USA and Kurt Sundermeyer, Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin. DSalisbury@austincollege.edu
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Daxecker, Franz
The newly found print "Theses Theologicae" is Christoph Scheiner's disputation, which took place on June 30, 1609. The title page contains Scheiner's name, presenting him as the author who is responsible for (respondente) 50 theses. The theses deal with the Summa theologica of Saint Thomas Aquinas: Nature of God, Creation, Morality, Canon Law, Grace, Faith, Justice, Devotion to Godd and the Saints, Divine Word and Sacraments.
Large-scale hydrological modelling in the semi-arid north-east of Brazil
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Güntner, Andreas
2002-07-01
Semi-arid areas are, due to their climatic setting, characterized by small water resources. An increasing water demand as a consequence of population growth and economic development as well as a decreasing water availability in the course of possible climate change may aggravate water scarcity in future, which often exists already for present-day conditions in these areas. Understanding the mechanisms and feedbacks of complex natural and human systems, together with the quantitative assessment of future changes in volume, timing and quality of water resources are a prerequisite for the development of sustainable measures of water management to enhance the adaptive capacity of these regions. For this task, dynamic integrated models, containing a hydrological model as one component, are indispensable tools. The main objective of this study is to develop a hydrological model for the quantification of water availability in view of environmental change over a large geographic domain of semi-arid environments. The study area is the Federal State of Ceará (150 000 km2) in the semi-arid north-east of Brazil. Mean annual precipitation in this area is 850 mm, falling in a rainy season with duration of about five months. Being mainly characterized by crystalline bedrock and shallow soils, surface water provides the largest part of the water supply. The area has recurrently been affected by droughts which caused serious economic losses and social impacts like migration from the rural regions. The hydrological model Wasa (Model of Water Availability in Semi-Arid Environments) developed in this study is a deterministic, spatially distributed model being composed of conceptual, process-based approaches. Water availability (river discharge, storage volumes in reservoirs, soil moisture) is determined with daily resolution. Sub-basins, grid cells or administrative units (municipalities) can be chosen as spatial target units. The administrative units enable the coupling of Wasa in the framework of an integrated model which contains modules that do not work on the basis of natural spatial units. The target units mentioned above are disaggregated in Wasa into smaller modelling units within a new multi-scale, hierarchical approach. The landscape units defined in this scheme capture in particular the effect of structured variability of terrain, soil and vegetation characteristics along toposequences on soil moisture and runoff generation. Lateral hydrological processes at the hillslope scale, as reinfiltration of surface runoff, being of particular importance in semi-arid environments, can thus be represented also within the large-scale model in a simplified form. Depending on the resolution of available data, small-scale variability is not represented explicitly with geographic reference in Wasa, but by the distribution of sub-scale units and by statistical transition frequencies for lateral fluxes between these units. Further model components of Wasa which respect specific features of semi-arid hydrology are: (1) A two-layer model for evapotranspiration comprises energy transfer at the soil surface (including soil evaporation), which is of importance in view of the mainly sparse vegetation cover. Additionally, vegetation parameters are differentiated in space and time in dependence on the occurrence of the rainy season. (2) The infiltration module represents in particular infiltration-excess surface runoff as the dominant runoff component. (3) For the aggregate description of the water balance of reservoirs that cannot be represented explicitly in the model, a storage approach respecting different reservoirs size classes and their interaction via the river network is applied. (4) A model for the quantification of water withdrawal by water use in different sectors is coupled to Wasa. (5) A cascade model for the temporal disaggregation of precipitation time series, adapted to the specific characteristics of tropical convective rainfall, is applied for the generating rainfall time series of higher temporal resolution. All model parameters of Wasa can be derived from physiographic information of the study area. Thus, model calibration is primarily not required. Model applications of Wasa for historical time series generally results in a good model performance when comparing the simulation results of river discharge and reservoir storage volumes with observed data for river basins of various sizes. The mean water balance as well as the high interannual and intra-annual variability is reasonably represented by the model. Limitations of the modelling concept are most markedly seen for sub-basins with a runoff component from deep groundwater bodies of which the dynamics cannot be satisfactorily represented without calibration. Further results of model applications are: (1) Lateral processes of redistribution of runoff and soil moisture at the hillslope scale, in particular reinfiltration of surface runoff, lead to markedly smaller discharge volumes at the basin scale than the simple sum of runoff of the individual sub-areas. Thus, these processes are to be captured also in large-scale models. The different relevance of these processes for different conditions is demonstrated by a larger percentage decrease of discharge volumes in dry as compared to wet years. (2) Precipitation characteristics have a major impact on the hydrological response of semi-arid environments. In particular, underestimated rainfall intensities in the rainfall input due to the rough temporal resolution of the model and due to interpolation effects and, consequently, underestimated runoff volumes have to be compensated in the model. A scaling factor in the infiltration module or the use of disaggregated hourly rainfall data show good results in this respect. The simulation results of Wasa are characterized by large uncertainties. These are, on the one hand, due to uncertainties of the model structure to adequately represent the relevant hydrological processes. On the other hand, they are due to uncertainties of input data and parameters particularly in view of the low data availability. Of major importance is: (1) The uncertainty of rainfall data with regard to their spatial and temporal pattern has, due to the strong non-linear hydrological response, a large impact on the simulation results. (2) The uncertainty of soil parameters is in general of larger importance on model uncertainty than uncertainty of vegetation or topographic parameters. (3) The effect of uncertainty of individual model components or parameters is usually different for years with rainfall volumes being above or below the average, because individual hydrological processes are of different relevance in both cases. Thus, the uncertainty of individual model components or parameters is of different importance for the uncertainty of scenario simulations with increasing or decreasing precipitation trends. (4) The most important factor of uncertainty for scenarios of water availability in the study area is the uncertainty in the results of global climate models on which the regional climate scenarios are based. Both a marked increase or a decrease in precipitation can be assumed for the given data. Results of model simulations for climate scenarios until the year 2050 show that a possible future change in precipitation volumes causes a larger percentage change in runoff volumes by a factor of two to three. In the case of a decreasing precipitation trend, the efficiency of new reservoirs for securing water availability tends to decrease in the study area because of the interaction of the large number of reservoirs in retaining the overall decreasing runoff volumes. Semiaride Gebiete sind auf Grund der klimatischen Bedingungen durch geringe Wasserressourcen gekennzeichnet. Ein zukünftig steigender Wasserbedarf in Folge von Bevölkerungswachstum und ökonomischer Entwicklung sowie eine geringere Wasserverfügbarkeit durch mögliche Klimaänderungen können dort zu einer Verschärfung der vielfach schon heute auftretenden Wasserknappheit führen. Das Verständnis der Mechanismen und Wechselwirkungen des komplexen Systems von Mensch und Umwelt sowie die quantitative Bestimmung zukünftiger Veränderungen in der Menge, der zeitlichen Verteilung und der Qualität von Wasserressourcen sind eine grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung von nachhaltigen Maßnahmen des Wassermanagements mit dem Ziel einer höheren Anpassungsfähigkeit dieser Regionen gegenüber künftigen Änderungen. Hierzu sind dynamische integrierte Modelle unerlässlich, die als eine Komponente ein hydrologisches Modell beinhalten. Vorrangiges Ziel dieser Arbeit ist daher die Erstellung eines hydrologischen Modells zur großräumigen Bestimmung der Wasserverfügbarkeit unter sich ändernden Umweltbedingungen in semiariden Gebieten. Als Untersuchungsraum dient der im semiariden tropischen Nordosten Brasiliens gelegene Bundestaat Ceará (150 000 km2). Die mittleren Jahresniederschläge in diesem Gebiet liegen bei 850 mm innerhalb einer etwa fünfmonatigen Regenzeit. Mit vorwiegend kristallinem Grundgebirge und geringmächtigen Böden stellt Oberflächenwasser den größten Teil der Wasserversorgung bereit. Die Region war wiederholt von Dürren betroffen, die zu schweren ökonomischen Schäden und sozialen Folgen wie Migration aus den ländlichen Gebieten geführt haben. Das hier entwickelte hydrologische Modell Wasa (Model of Water Availability in Semi-Arid Environments) ist ein deterministisches, flächendifferenziertes Modell, das aus konzeptionellen, prozess-basierten Ansätzen aufgebaut ist. Die Wasserverfügbarkeit (Abfluss im Gewässernetz, Speicherung in Stauseen, Bodenfeuchte) wird mit täglicher Auflösung bestimmt. Als räumliche Zieleinheiten können Teileinzugsgebiete, Rasterzellen oder administrative Einheiten (Gemeinden) gewählt werden. Letztere ermöglichen die Kopplung des Modells im Rahmen der integrierten Modellierung mit Modulen, die nicht auf der Basis natürlicher Raumeinheiten arbeiten. Im Rahmen eines neuen skalenübergreifenden, hierarchischen Ansatzes werden in Wasa die genannten Zieleinheiten in kleinere räumliche Modellierungseinheiten unterteilt. Die ausgewiesenen Landschaftseinheiten erfassen insbesondere die strukturierte Variabilität von Gelände-, Boden- und Vegetationseigenschaften entlang von Toposequenzen in ihrem Einfluss auf Bodenfeuchte und Abflussbildung. Laterale hydrologische Prozesse auf kleiner Skala, wie die für semiaride Bedingungen bedeutsame Wiederversickerung von Oberflächenabfluss, können somit auch in der erforderlichen großskaligen Modellanwendung vereinfacht wiedergegeben werden. In Abhängigkeit von der Auflösung der verfügbaren Daten wird in Wasa die kleinskalige Variabilität nicht räumlich explizit sondern über die Verteilung von Flächenanteilen subskaliger Einheiten und über statistische Übergangshäufigkeiten für laterale Flüsse zwischen den Einheiten berücksichtigt. Weitere Modellkomponenten von Wasa, die spezifische Bedingungen semiarider Gebiete berücksichtigen, sind: (1) Ein Zwei-Schichten-Modell zur Bestimmung der Evapotranspiration berücksichtigt auch den Energieumsatz an der Bodenoberfläche (inklusive Bodenverdunstung), der in Anbetracht der meist lichten Vegetationsbedeckung von Bedeutung ist. Die Vegetationsparameter werden zudem flächen- und zeitdifferenziert in Abhängigkeit vom Auftreten der Regenzeit modifiziert. (2) Das Infiltrationsmodul bildet insbesondere Oberflächenabfluss durch Infiltrationsüberschuss als dominierender Abflusskomponente ab. (3) Zur aggregierten Beschreibung der Wasserbilanz von im Modell nicht einzeln erfassbaren Stauseen wird ein Speichermodell unter Berücksichtigung verschiedener Größenklassen und ihrer Interaktion über das Gewässernetz eingesetzt. (4) Ein Modell zur Bestimmung der Entnahme durch Wassernutzung in verschiedenen Sektoren ist an Wasa gekoppelt. (5) Ein Kaskadenmodell zur zeitlichen Disaggregierung von Niederschlagszeitreihen, das in dieser Arbeit speziell für tropische konvektive Niederschlagseigenschaften angepasst wird, wird zur Erzeugung höher aufgelöster Niederschlagsdaten verwendet. Alle Modellparameter von Wasa können von physiographischen Gebietsinformationen abgeleitet werden, sodass eine Modellkalibrierung primär nicht erforderlich ist. Die Modellanwendung von Wasa für historische Zeitreihen ergibt im Allgemeinen eine gute Übereinstimmung der Simulationsergebnisse für Abfluss und Stauseespeichervolumen mit Beobachtungsdaten in unterschiedlich großen Einzugsgebieten. Die mittlere Wasserbilanz sowie die hohe monatliche und jährliche Variabilität wird vom Modell angemessen wiedergegeben. Die Grenzen der Anwendbarkeit des Modell-konzepts zeigen sich am deutlichsten in Teilgebieten mit Abflusskomponenten aus tieferen Grundwasserleitern, deren Dynamik ohne Kalibrierung nicht zufriedenstellend abgebildet werden kann. Die Modellanwendungen zeigen weiterhin: (1) Laterale Prozesse der Umverteilung von Bodenfeuchte und Abfluss auf der Hangskala, vor allem die Wiederversickerung von Oberflächenabfluss, führen auf der Skala von Einzugsgebieten zu deutlich kleineren Abflussvolumen als die einfache Summe der Abflüsse der Teilflächen. Diese Prozesse sollten daher auch in großskaligen Modellen abgebildet werden. Die unterschiedliche Ausprägung dieser Prozesse für unterschiedliche Bedingungen zeigt sich an Hand einer prozentual größeren Verringerung der Abflussvolumen in trockenen im Vergleich zu feuchten Jahren. (2) Die Niederschlagseigenschaften haben einen sehr großen Einfluss auf die hydrologische Reaktion in semiariden Gebieten. Insbesondere die durch die grobe zeitliche Auflösung des Modells und durch Interpolationseffekte unterschätzten Niederschlagsintensitäten in den Eingangsdaten und die daraus folgende Unterschätzung von Abflussvolumen müssen im Modell kompensiert werden. Ein Skalierungsfaktor in der Infiltrationsroutine oder die Verwendung disaggregierter stündlicher Niederschlagsdaten zeigen hier gute Ergebnisse. Die Simulationsergebnisse mit Wasa sind insgesamt durch große Unsicherheiten gekennzeichnet. Diese sind einerseits in Unsicherheiten der Modellstruktur zur adäquaten Beschreibung der relevanten hydrologischen Prozesse begründet, andererseits in Daten- und Parametersunsicherheiten in Anbetracht der geringen Datenverfügbarkeit. Von besonderer Bedeutung ist: (1) Die Unsicherheit der Niederschlagsdaten in ihrem räumlichen Muster und ihrer zeitlichen Struktur hat wegen der stark nicht-linearen hydrologischen Reaktion einen großen Einfluss auf die Simulationsergebnisse. (2) Die Unsicherheit von Bodenparametern hat im Vergleich zu Vegetationsparametern und topographischen Parametern im Allgemeinen einen größeren Einfluss auf die Modellunsicherheit. (3) Der Effekt der Unsicherheit einzelner Modellkomponenten und -parameter ist für Jahre mit unter- oder überdurchschnittlichen Niederschlagsvolumen zumeist unterschiedlich, da einzelne hydrologische Prozesse dann jeweils unterschiedlich relevant sind. Die Unsicherheit einzelner Modellkomponenten- und parameter hat somit eine unterschiedliche Bedeutung für die Unsicherheit von Szenarienrechnungen mit steigenden oder fallenden Niederschlagstrends. (4) Der bedeutendste Unsicherheitsfaktor für Szenarien der Wasserverfügbarkeit für die Untersuchungsregion ist die Unsicherheit der den regionalen Klimaszenarien zu Grunde liegenden Ergebnisse globaler Klimamodelle. Eine deutliche Zunahme oder Abnahme der Niederschläge bis 2050 kann gemäß den hier vorliegenden Daten für das Untersuchungsgebiet gleichermaßen angenommen werden. Modellsimulationen für Klimaszenarien bis zum Jahr 2050 ergeben, dass eine mögliche zukünftige Veränderung der Niederschlagsmengen zu einer prozentual zwei- bis dreifach größeren Veränderung der Abflussvolumen führt. Im Falle eines Trends von abnehmenden Niederschlagsmengen besteht in der Untersuchungsregion die Tendenz, dass auf Grund der gegenseitigen Beeinflussung der großen Zahl von Stauseen beim Rückhalt der tendenziell abnehmenden Abflussvolumen die Effizienz von neugebauten Stauseen zur Sicherung der Wasserverfügbarkeit zunehmend geringer wird. --- Anmerkung: Der Autor ist Träger des von der Universitätsgesellschaft Potsdam e.V. vergebenen Wissenschaftspreises zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für die beste Dissertation des Jahres 2002/2003 an der Universität Potsdam.
A new approach to the study of therapeutic work in the transference.
Pessier, J; Stuart, J
2000-02-01
This article proposes a new method for evaluating the effects of therapist and patient work in the transference. Work in the transference is often difficult for the patient, and may show a characteristic pattern of lag between a transference interpretation and its therapeutic effect. To account for this lag, we assessed patient responses to interpretations over the course of entire sessions. The narratives patients told about others, or Relationship Episodes (REs), were used as units of study. In a sample of three consecutive sessions taken from each of three psychodynamic cases, we identified several instances when transference work appeared to have an initial inhibitory effect, but facilitated progress over the course of the entire session. We recommend that to examine the effects of interpretations future studies use longer, more clinically meaningful segments of patient speech than have been used in the past. Dieser Beitrag propagiert eine neue Methode zur Evaluierung der Effekte von Übertragungsarbeit durch Therapeut und Patient. Arbeit in der Übertragung ist für den Patienten oftmals schwierig und zeigt häufig eine charakteristisches Muster von zeitlichen Verzögerungen bzgl. Übertragungsdeutungen und deren therapeutischen Effekten. Um diese zeitliche Verzögerung zu erklären, untersuchten wir die Reaktionen von Patienten auf derartige Deutungen im Verlauf ganzer Sitzungen. Narrative, in denen die Patienten über andere berichteten, also Beziehungsepisoden, dienten in dieser Studie als Einheit. In einter Stichprobe dreier aufeinanderfolgender Sitzugnen, die sich auf drei Fälle bezogen, identifizierten wir verschiedene Umstände, unter denen Übertragungsarbeit anfänglich einen hemmenden Affekt zu haben schien, letztlich aber den Gesamtverlauf der Sitzung günstig beeinflussten. Wir empfehlen, in Zukunft die Effekte von Übertragungsdeutungen auf der Basis längerer, klinische sinnvoller Segmente von Patientenäußerungen zu untersuchen als dies in der Vergangenheit der Fall war. Cet article propose une nouvelle méthode pour évaluer les effets du travail sur le transfert entre thérapeute et patient. Ce travail est souvent difficile pour le patient, et il peut y avoir un pattern caractéristique de délai entre une înterprétation de transfert et son effet thérapeutique. Pour expliquer ce délai, nous avons évalué les réponses des patients à des interprétatios au cours de séances entières. C'est les narrations des patients sur d'autres, ou Episodes Relationnels (ERs), qui ont constitué les unités de base de cette étude. Dans un échantillon de 3 séances consécutives venant de 3 cas psychodynamiques, nous avons identifié plusieurs moments où le traail sur le transfert semblait avoir un effet inhibitoire initial, mais favorisait le progrès en regardant la séance entière. Nous recommandons pour de futures études sur l'effet des interprétations de prendre des segments plus longs et cliniquement significatifs du récit du patient que ceux utilisés dans le passé. Este artículo propone un nuevo método para evaluar los efectos del trabajo de terapeuta y paciente en la transferencia. El trabajo en la transferencia es, con frecuencia, dificil para el paciente y puede mostrar un lapso característico entre una interpretación transferencial y sus efectos terapéuticos. Para explicar este lapso, hemos evaluado las respuestas del paciente a las interpretaciones a lo largo de sesiones enteras. Como unidad de estudio se usaron las narrativas de los pacientes acerca de otros, o sea, los episodios relacionales (REs). En una muestra de tres sesiones consecutivas tomadas de tres casos psicodinámicos, identificamos varioss casos en los que la trasferencia parecía tener un efecto inicial inhibitorio, aunque se vio que a lo largo de la sesión facilitaba el progreso. Recomendamos que, para examinar los efectos de las interpretaciones, los futuros estudios usen segmentos más largos y clínicamente más significativos del habia del paciente que los que se usaron en el pasado.
Sondermann, Wiebke; Ventzke, Julia; Matusiewicz, David; Körber, Andreas
2018-03-01
Die Psoriasis-Arthritis (PsA) gehört zu den chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen. Trotz zahlreicher versorgungswissenschaftlicher Studien in Deutschland liegen zur pharmazeutischen Versorgungssituation von PsA-Patienten bisher kaum aktuelle Ergebnisse vor. Mit Hilfe einer systematischen Literaturrecherche sowie anhand von Routinedaten der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) Rheinland/Hamburg wird ein aktueller Überblick über die pharmazeutische Versorgung von PsA-Patienten in Deutschland gegeben. Selektiert wurden Versicherte aus dem ambulanten und stationären Bereich, die im 1. und 2. Quartal des Jahres 2014 die gesicherte Abrechnungsdiagnose Psoriasis-Arthritis L40.5+ aufwiesen. Anschließend wurden auf Basis dieser "vorab definierten" Kohorte die Arzneimitteldaten für 5 Jahre (01.01.2010-31.12.2014) abgerufen. Es konnten insgesamt n = 3205 Versicherte (45 % männlich, 55 % weiblich) der AOK Rheinland/Hamburg mit einer gesicherten PsA-Diagnose selektiert werden. Das Durchschnittsalter betrug 58,9 Jahre. 53,7 % der PsA-Patienten wurden mit systemischen PsA-relevanten Arzneimitteln versorgt. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wurden am häufigsten verordnet, gefolgt von systemischen Glucocorticoiden. Von den selektierten PsA-Patienten, die eine Systemtherapie erhielten, wurden 72,1 % mittels einer Disease-modifying-antirheumatic-Drug (DMARD)-Monotherapie behandelt, gefolgt von der Kombinationstherapie aus DMARDs und Biologika (20,9 %). Die pharmakologische Therapie der PsA muss eine Gewährleistung zwischen adäquater Versorgung der PsA mit Verhinderung der Krankheitsprogression und ökonomischer Verantwortung darstellen. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Grundlegende Steuerungsverfahren im heterogenen Logistiknetz mit Kanban
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Lödding, Hermann; Möller, Niklas; Rücker, Thomas; Schneider, Herfried M.; Zäh, Michael F.
In vielen Unternehmen werden heterogene (verschiedene) Steuerungen in einem abgestimmten Konzept kombiniert. Je nach Anwendungsfall und Rahmenbedingungen werden Kombinationen allgemein bekannter Steuerungen oder Steuerungsvarianten gemischt eingesetzt, um eine optimale Steuerung für unterschiedliche Fälle zu erreichen. Hierbei stehen neben den bekannten und weit verbreiteten Methoden, wie Material Requirements Planning (MRP) oder Kanban, auch weniger bekannte oder neue Methoden zur Auswahl, wie die Produktionssteuerung mit dezentraler, bestandsorientierter Fertigungsregelung (DBF). Kanban ist ein simples und effizientes Steuerungskonzept, das in der klassischen Form für spezifische einfache Anwendungsfälle umsetzbar ist. Hochentwickelte Steuerungsalgorithmen können helfen, komplexe Abläufe optimal abzubilden. Mit einer grundlegenden Vereinfachung der Abläufe kann allerdings in vielen Fällen ein wesentlich stärkerer und umfassender Verbesserungseffekt erzielt werden. Die wesentliche Fragestellung sollte folglich lauten: Warum ist der Ablauf nicht mit einer einfachen Steuerung wie Kanban abzubilden? Um die Vorteile des Konzepts auch in untypischen Bereichen anwenden zu können, sind jedoch verschiedene Varianten oder Kanban-ähnliche Steuerungsmethoden entstanden. Darüber hinaus sind in der Praxis hybride Steuerungen im Einsatz, welche so kombiniert werden, dass die Zusammensetzung anspruchsvolle Eigenschaftsbilder noch exakt abbildet. In der Praxis basieren die Steuerungsentscheidungen nur zu einem kleinen Teil auf den eigentlichen Steuerungsalgorithmen, wie sie uns das MRP-System zur Verfügung stellt. Moderne Steuerungswelten" schließen alle relevanten Informationsquellen in eine heterogene Entscheidungsmatrix mit ein. Letztlich zählt nicht, ob die Entscheidung auf den Informationen aus dem MRP-System oder auf Softfacts basierend getroffen wurde, sondern nur, ob die Entscheidung erfolgreich war.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schreiner, Klaus
Das Kapitel "Verbrennungsmotoren" gibt eine Einführung in das wichte und große Gebiet der Verbrennungsmotoren. Leserinnen und Lesern, die noch nie etwas über Verbrennungsmotoren gehört haben, wird empfohlen, zunächst den Abschnitt 1 zu lesen. Dieser ist bewusst einfach und anschaulich geschrieben, um den Zugang zum Thema zu erleichtern. Danach können gezielt weitergehende Informationen in den Abschnitten 2 bis 9 studiert werden. Diese Abschnitte wurden so verfasst, dass man sie nicht nacheinander lesen muss. Grundlage ist jeweils nur der Abschnitt 1. Dieser selbst ist so verfasst, dass das Wichtigste ganz am Anfang steht. Je weiter hinten man in diesem Abschnitt ankommt, umso spezieller werden die Themen. Bei nur begrenztem Interesse an dem Thema Verbrennungsmotoren kann man das Lesen des Abschnitts 1 jederzeit abbrechen und hat trotzdem das bis dahin Wichtigste erfahren.
Technische Systeme für den Herzersatz und die Herzunterstützung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schöb, Reto; Loree, Howard M.
Herzkrankheiten verursachen allein in den Vereinigten Staaten jährlich mehr als 700’000 Todesfälle. Ungefähr 3 Millionen Patienten in den U.S.A. leiden gemäss der American Heart Association (AHA) und dem National Heart, Lung and Blood Institute (NHLBI) an kongestivem Herzversagen (Congestive Heart Failure, CHF), welches eine chronische, sehr entkräftende und degenerative Krankheit ist: Das Herz ist dabei unfähig, hinreichend Blut zu den Organen des Körpers zu pumpen. Über 400’000 Fälle von CHF werden jedes Jahr diagnostiziert. Ähnliche Zahlen werden für Europa und Japan zusammen geschätzt. Basierend auf Daten vom AHA und NHLBI beträgt die fünfjährige Überlebensrate für CHF-Patienten lediglich etwa 50% [1]. 70’000-120’000 dieser Patienten könnten von einer Herzverpflanzung profitieren. 1999 wurden in den USA aber nur 2185 Herztransplantationen durchgeführt während die Warteliste über 4000 Patienten beträgt [2]. Ein akuter Mangel an Spenderherzen und die enormen Kosten (250’000-400’000 USD pro Patient) sind die begrenzenden Faktoren für Herztransplantationen [3]. Dies bedeutet, dass eine riesige Anzahl von Patienten durch ein zuverlässiges und verschleissfreies, nichtthrombotisches, total implantierbares, künstliches Herz gerettet werden könnten. Bis heute jedoch kein derartiges Implantat kommerziell verfügbar.
Uncommon pollen walls: reasons and consequences*)
Pacini, Ettore; Hesse, Michael
2016-01-01
The mature pollen wall of gymnosperms and angiosperms consists in principle of two fundamentally different layers, the complex, thick sporopolleninous exine and the homogeneous, thin, single-layered pectocellulosic intine. In angiosperms, the typical exine is usually formed by a tectum, columellae, a foot layer, and an endexine. An exine reduction (minimally up to the complete absence) occurs in many unrelated seed plants, without consequences for pollen viability. The intine sometimes also deviates from its common form, being either extremely thick or appearing two- or even three-layered. Environmental factors or developmental constraints are highlighted as being responsible for the various deviating exine and intine forms. Pacini E. & Hesse M, 2012: Unkomplette Pollenwand – Gründe und Konsequenzen Die fertige Pollenwand der Gymnospermen und der Angiospermen besteht im Prinzip aus zwei fundamental verschiedenen Lagen, aus der komplexen, dicken und sporopolleninhältigen Exine, und der homogenen, dünnen, einschichtigen und überwiegend zellulosehältigen Intine. Bei Angiospermen ist die typische Exine aus einem Tectum, aus Columellae, aus einem Foot Layer und zumeist noch aus einer Endexine geformt. In vielen, nicht miteinander verwandten Angiospermen (seltener bei Gymnospermen) is die Exine mehr oder weniger stark reduziert, was allerdings keinen Einfluß auf die Keimungsfähigkeit des Pollens hat. Auch die Intine weicht manchmal von ihrer üblichen Ausbildung ab, ist entweder auffallend dick oder zwei bis dreischichtig. Sowohl Umweltfaktoren als auch embryologisch und entwicklungsgeschichtlich bedingte Hemmungen sind für die abweichenden Exine- und Intineformen verantwortlich. PMID:28904424
Complex Langevin simulation of chiral symmetry restoration at finite baryonic density
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ilgenfritz, Ernst-Michael
1986-12-01
A recently proposed effective SU(3) spin model with chiral order parameter is studied by means of the complex Langevin equation. A first-order chiral symmetry restoring and deconfining transition is observed at sufficiently low temperature at finite baryonic density. Permanent address: Sektion Physik, Karl-Marx Universität, DDR-7010 Leipzig, German Democratic Republic.
1985-08-02
above within the framework of the Breit- of these resonances. Pauli Hamiltonian. The influence of electron correlation The R-matrix calculations for...Domagkstr 75,4400 Munster WEST GERMANY Dr. I. V. Hertel Freie Universitat Berlin F13 Physik, Arnimallee 14 D-1000 Berlin 33 WEST GERMANY Dr. Wolfgang
Bewehrte Betonbauteile unter Betriebsbedingungen: Forschungsbericht
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Eligehausen, Rolf; Kordina, Karl; Schießl, Peter
2000-09-01
Vorwort. Teil I: Rißbreiten (Gert König) 1 Ein mechanisches Modell zur Erhöhung der Vorhersagegenauigkeit über die Rißbreiten unter Betriebsbedingungen (Gert König und Michael Fischer). 1.1 Einleitung und Zielsetzung. 1.2 Versuchsprogramm. 1.3 Meßtechnik. 1.4 Belastung und Versuchsdurchführung. 1.5 Literatur. 2 Rißbreiten und Verformungszunahme vorgespannter Bauteile unter wiederholter Last - und Zwangbeanspruchung (Gert König und Michael Fischer). 2.1 Einleitung und Zielsetzung. 2.2 Versuchsprogramm. 2.3 Auswertung. 2.4 Ausblick. 2.5 Literatur. 3 Rißverhalten von Beton bei plötzlicher Abkühlung (Viktor Mechtcherine und Harald S. Müller). 3.1 Einleitung. 3.2 Experimentelle Untersuchungen. 3.3 Formulierung eines Stoffgesetzes für thermisch beanspruchten Beton. 3.4 Riß entwicklung in einer Betonplatte unter Temperaturschock. 3.5 Zusammenfassung. 3.6 Literatur. 4 Stahlfaserbeton unter Betriebsbedingungen bei Dauerbeanspruchung (Bo Soon Kang, Bernd Schnütgen und Friedhelm Stangenberg). 4.1 Einleitung. 4.2 Wirkung von Stahlfasern im Beton. 4.3 Versuchsprogramm. 4.4 Untersuchungen zum Verbundverhalten. 4.5 Untersuchungen zum Verhalten unter Biegebeanspruchung. 4.6 Theoretische Untersuchungen. 4.7 Literatur. 5 Experimentelle Untersuchungen an Stahlbeton-Zugkörpern unter wiederholter Belastung zur Ermittlung des versteifenden Einflusses der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen (Petra Seibel und Gerhard Mehlhorn). 5.1 Einleitung. 5.2 Ansatz zur Bestimmung der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen nach Eurocode 2, Model Code 90 und Günther. 5.3 Experimentelle Untersuchungen. 5.4 Ergebnisse. 5.5 Zusammenfassung. 5.6 Literatur. 6 Riß- und Verformungsverhalten von vorgefertigten Spannbetonträgern unter Betriebsbedingungen bei besonderer Berücksichtigung des Betonalters (Monika Maske, Heinz Meichsner und Lothar Schubert). 6.1 Einleitung. 6.2 Beschreibung der Fertigteilträger. 6.3 Belastungsversuche. 6.4 Ergebnisse. 6.5 Zusammenfassung. 6.6 Literatur. Teil II: Verbundfragen (Rolf Eligehausen). 1 Ein mechanisches Modell zur Beschreibung des Verbundverhaltens zwischen Stahl und Beton (Gert König, Nguyen V. Tue und Wolfgang Kurz). 1.1 Einleitung. 1.2 Beschreibung der Kraftübertragung zwischen Stahl und Beton. 1.3 Vorstellung des Modells. 1.4 Materialgesetze für die Berechnung der Verformung des Fachwerks. 1.5 Vergleich zwischen Versuch und Modell. 1.6 Zusammenfassung und Ausblick. 1.7 Literatur. 2 Verbund unter nicht ruhender Beanspruchung (Rainer Koch und György L. Balázs). 2.1 Übersicht über die durchgeführten Versuche. 2.2 Versuchkörper und Materialien. 2.3 Versuchseinrichtungen. 2.4 Versuche und Ergebnisse. 2.5 Zusammenfassung und Ausblick. 2.6 Literatur. 3 Trag- und Verformungsverhalten von Stahlbetontragwerken unter Betriebsbelastung (Thomas M. Sippel und Rolf Eligehausen). 3.1 Einleitung. 3.2 Allgemeines. 3.3 Rechenmodell und Materialmodelle. 3.4 Vergleich zwischen Versuchen und Rechnung. 3.5 Parameterstudien. 3.6 Vereinfachtes Rechenmodell. 3.7 Zusammenfassung. 3.8 Literatur. 4 Verbundverhalten von Spanngliedern mit nachträglichem Verbund unter Betriebsbedingungen (Josef Hegger, Norbert Will und Heiner Cordes). 4.1 Einführung. 4.2 Verbundverhalten von Spanngliedern. 4.3 Zeitabhängige Effekte des Verbunds. 4.4 Versuche unter statischer Langzeitbeanspruchung. 4.5 Versuche unter dynamischer Langzeitbeanspruchung. 4.6 Bemessungsvorschlag für Verbundkennwerte. 4.7 Zusammenfassung. 4.8 Literatur. 5 Spannungsumlagerungen in gemischt bewehrten Querschnitten (Josef Hegger, Heiner Cordes und Matthias Rudlof). 5.1 Problemstellung und Zielsetzung. 5.2 Spannungsumlagerungen bei gemischter Bewehrung. 5.3 Versuche an zentrischen Zugkörpern. 5.4 Versuchsergebnisse. 5.5 Ermittlung und Vergleich von Verbundkennwerten. 5.6 Zusammenfassung. 5.7 Literatur. Teil III: Bauteile (Karl Kordina). 1 Einfluß von Längsbeanspruchungen auf den Neigungswinkel der Schubrisse (Marek Los und Ulrich Quast). 1.1 Einleitung. 1.2 Ungerissener Zustand. 1.3 Gerissener Zustand. 1.4 FEM-Berechnungen. 1.5 Zusammenfassung. 1.6 Literatur. 2 Auswirkungen des unterschiedlichen Verformungsverhaltens bei Beund Entlastung auf die Beanspruchungen im Gebrauchszustand (Jochen Keysberg). 2.1 Einleitung und Zielsetzung. 2.2 Modelle für die Momenten-Verkrümmungs-Beziehung. 2.3 Programm zur nichtlinearen Berechnung. 2.4 Einfluß von Lastwechseln auf nichtlineare Berechnungen. 2.5 Zusammenfassung. 2.6 Literatur. 3 3D-Analyse von Balken-Stützen-Verbindungen aus normal- und hochfestem Beton unter zyklischer Beanspruchung (Josko Ozbolt, Yijun Li und Rolf Eligehausen). 3.1 Einleitung. 3.2 Materialmodell und FE-Diskretisierung. 3.3 Numerische Analyse. 3.4 Schlußfolgerungen. 3.5 Zusammenfassung. 3.6 Literatur. 4 Der Einfluß von freien Schwingungen infolge dynamischer Belastung auf die Deterioration eines Bauwerks (Manfred Specht und Michael Kramp). 4.1 Veranlassung des Forschungsvorhabens. 4.2 Forschungsziele. 4.3 Versuchsträger, Versuchsdurchführung und Versuchsergebnisse. 4.4 Auswertung. 4.5 Ergebnisse für die Systemidentifikation von Stahlbetonkonstruktionen. 4.6 Literatur. 5 Lokale Schwind- und Temperaturgradienten in bewehrten, oberflächennahen Zonen von Betonkonstruktionen (Josef Eibl und Stephan Kranz). 5.1 Problemstellung. 5.2 Temperatur- und Feuchtefeldberechnung. 5.3 Numerisches Berechnungsmodell zur Spannungsanalyse im Beton. 5.4 Durchgeführte Versuche. 5.5 Rechnerische Untersuchungen. 5.6 Zusammenfassung. 5.7 Literatur. 6 Wassereindringverhalten von Flüssigkeiten beim Biegeriß (Gert König und Christian Brunsch). 6.1 Problemstellung. 6.2 Experimentelle Untersuchungen. 6.3 Entwicklung eines Modells zur rechnerischen Abschätzung des zeitlichen Eindringens einer Wassermenge in Biegerisse von Stahlbetonbauteilen. 6.4 Zusammenfassung und Diskussion der Versuchsreihe. 6.5 Literatur. 7 Dauerhaftigkeitsprobleme von offenen Becken (György Iványi, Wilhelm Buschmeyer und Udo Paas). 7.1 Einleitung. 7.2 Bestandsaufnahme. 7.3 Felduntersuchungen. 7.4 Laboruntersuchungen. 7.5 Berechnungen. 7.6 Entwurfs- und Ausführungskriterien. 7.7 Literatur. Teil IV: Korrosion und Ermüdung (Peter Schießl). 1 Ermüdungskorrosion von Spannstahl (Herbert Kupfer und Hans H. Müller). 1.1 Forschungsziel. 1.2 Korrosionsversuche an Spannstählen. 1.3 Methoden zur Erkennung von Anrissen. 2 Korrosionsermüdung von Stahl in Betonbauteilen (J. W. Weber, Peter Schießl und Jörg Moersch). 2.1 Allgemeines. 2.2 Wesentliche Einflüsse bei der Schwingungsrißkorrosion. 2.3 Ziel der Untersuchungen. 2.4 Prüfkörper und Betone. 2.5 Chloridbeaufschlagung. 2.6 Ergebnisse. 2.7 Zusammenfassung. 2.8 Literatur. 3 Untersuchungen zum Rißkorrosionsverhalten von Spannstählen unter Betriebsbedingungen (Jörg Moersch und Peter Schießl). 3.1 Einführung und Ziel. 3.2 Untersuchungsprogramm. 3.3 Ergebnisse. 3.4 Zusammenfassung der Ergebnisse. 3.5 Literatur. 4 Schwingfestigkeit von Stahlbeton bei Beanspruchung mit Meerwasser (Ulf Nürnberger und Willibald Beul). 4.1 Einführung. 4.2 Mechanismus. 4.3 Schwingfestigkeitsuntersuchungen. 4.4 Folgerungen. 4.5 Literatur. 5 Wasserstoffinduzierte Spannungsrißkorrosion von zugschwellbeanspruchten Spannstählen (Ulf Nürnberger und Willibald Beul). 5.1 Einführung. 5.2 Untersuchungen. 5.3 Folgerung. 5.4 Literatur. 6 Selbstheilung und Bewehrungskorrosion bei von schwach sauren Wässern durchströmten Trennrissen in bewehrtem Beton (Wieland Ramm und Michaela Biscoping). 6.1 Übersicht. 6.2 Einleitung. 6.3 Versuchsprogramm. 6.4 Versuchsergebnisse. 6.5 Zusammenfassung. 6.6 Literatur. 7 Untersuchungen zur Reibermüdung bei teilweise vorgespannten Bauteilen (Heiner Cordes, Josef Hegger und Jens U. Neuser). 7.1 Einleitung. 7.2 Stand der Forschung. 7.3 Versuchsaufbau und Versuchsdurchführung. 7.4 Versuchsergebnisse. 7.5 Zusammenfassung und Ausblick. 7.6 Literatur. Teil V: Junger Beton (Ferdinand S. Rostásy). 1 Ermittlung und Berechnung des Nullspannungstemperaturgradienten im jungen Beton (Rupert Springenschmid und Jean-Louis Bostvironnois). 1.1 Einleitung. 1.2 Der Nullspannungstemperaturgradient. 1.3 Ergebnisse und Schußfolgerungen. 1.4 Literatur. 2 Experimentelle Ermittlung der Verformungskennwerte von jungem Beton und der Zwangspannungen in situ (Markus Plannerer und Rupert Springenschmid). 2.1 Einleitung. 2.2 Versuche zur Ermittlung der Verformungskennwerte und der Zwangspannungen. 2.3 Laborergebnisse. 2.4 In-situ-Ergebnisse. 2.5 Zusammenfassung. 2.6 Literatur. 3 Werkstoffeigenschaften jungen Betons--Experimente und Modellierung (Ferdinand S. Rostásy und Alex-W. Gutsch). 3.1 Einleitung. 3.2 Versuche und Modellbildung. 3.3 Zusammenfassung. 3.4 Literatur.
North Korea’s Juche Ideology and the German Re-Unification Experience
2008-06-01
repräsentativen Befragung in Ost- und Westdeutschland 2006,” Selbständige Abteilung für Medizimische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität...207 Ibid. “Auf anderen Ebenen – denen der Wirtschaft und der Psychologie – führte die rasche Übernahme des westdeutschen Systems zu Zerstörungen... Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig. (May/June 2006). http://medpsy.uniklinikum- leipzig.de/pdf/deutsche_befindlichkeiten_2006
None
2017-12-09
Plusieurs discours à l'occasion du 60me anniversaire de Torleif Ericson, physicien né à Lund (Suède), et remerciements pour son travail et son effort de relier la physique des particules à la physique nucléaire. A la fin de la cérémonie un document scientifique de 400 pages "die Festschrift" lui est remis comme cadeau d'anniversaire avec un grand nombre de contributions d'amis etc...
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ebert, Karl-Herbert; Ammer, Daniel; Hoffstetter, Marc; Wintermantel, Erich
Bei der Betrachtung von aktuellen Produktentwicklungen lässt sich durch alle Branchen hinweg ein deutlicher Trend zur Miniaturisierung und Funktionsintegration auf kleinstem Raum erkennen. Der Einsatz technischer Kunststoffe, die überwiegend im Thermoplast-Spritzgießverfahren verarbeitet werden, leistet dabei einen wichtigen Beitrag um diese Produktentwicklungen in marktfähige Artikel umsetzen zu können. Hierbei sind im Vergleich zum Standardspritzgießen einige Besonderheiten hinsichtlich des Formenbaus, der Anlagen- sowie Prozesstechnik und der Qualitätssicherung zu beachten.
Machine Perception (La Perception de l’Environment par Senseurs Automatiques).
1992-08-01
France, January 25-27, 1984, Lectures. Volumes 1 & 2 Reconnaissance des formes et intelligence artificielle ; Congres Francais, 4th, Paris, France, January...capteurs intelligents intkgris - traitement cellulaire et neuronal - operateurs visuels de base -implantation analogique vs digitale A smart retina is a...I’I riscc Li li mttlL’ dliitrlt ITTIC dies % eiicule it dsitisitl Ct Lie"IIN10%Ct ,v,,temcs intelligents dfaidc a [a perception de lai situatiotn. O
1994-08-01
volume H1. Le rapport ext accompagnt5 doun jeo die disqoettex contenant les donn~es appropri~es Li bous let cas d’essai. (’es disqoettes sont disponibles ...GERMANY PURPL’Sb OF THE TESi The tests are part of a larger effort to establish a database of experimental measurements for missile configurations
Vergleich von rekombinanten Vaccinia- und DNA-Vektoren zur Tumorimmuntherapie im C57BL/6-Mausmodell
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Johnen, Heiko
2002-10-01
In der vorliegenden Arbeit wurden Tumorimpfstoffe auf der Basis des Plasmid-Vektors pCI, modified vaccinia virus Ankara (MVA) und MVA-infizierten dendritischen Zellen entwickelt und durch Sequenzierung, Western blotting und durchflußzytometrische Analyse überprüft. Die in vivo Wirksamkeit der Vakzinen wurde in verschiedenen Tumormodellen in C57BL/6 Mäusen verglichen. Die auf dem eukaryotischen Expressionsvektor pCI basierende DNA-Vakzinierung induzierte einen sehr wirksamen, antigenspezifischen und langfristigen Schutz vor Muzin, CEA oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Eine MVA-Vakzinierung bietet in den in dieser Arbeit durchgeführten Tumormodellen keinen signifikanten Schutz vor Muzin oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Sowohl humane, als auch murine in vitro generierte dendritische Zellen lassen sich mit MVA – im Vergleich zu anderen viralen Vektoren – sehr gut infizieren. Die Expressionsrate der eingefügten Gene ist aber gering im Vergleich zur Expression in permissiven Wirtszellen des Virus (embryonale Hühnerfibroblasten). Es konnte gezeigt werden, daß eine MVA-Infektion dendritischer Zellen ähnliche Auswirkungen auf den Reifezustand humaner und muriner dendritischer Zellen hat, wie eine Infektion mit replikationskompetenten Vakzinia-Stämmen, und außerdem die Hochregulation von CD40 während der terminalen Reifung von murinen dendritischen Zellen inhibiert wird. Die während der langfristigen in vitro Kultur auf CEF-Zellen entstandenen Deletionen im MVA Genom führten zu einer starken Attenuierung und dem Verlust einiger Gene, die immunmodulatorische Proteine kodieren, jedoch nicht zu einer Verminderung des zytopathischen Effekts in dendritischen Zellen. Die geringe Expressionsrate und die beobachtete Inhibition der Expression kostimulatorischer Moleküle auf dendritischen Zellen kann für eine wenig effektive Induktion einer Immunantwort in MVA vakzinierten Tieren durch cross priming oder die direkte Infektion antigenpräsentierender Zellen verantwortlich sein. Durch die Modifikation einer Methode zur intrazellulären IFN-gamma Färbung konnten in vakzinierten Mäusen tumorantigenspezifische CTL sensitiv und quantitativ detektiert werden. Die so bestimmte CTL-Frequenz, nicht jedoch die humorale Antwort, korrelierte mit der in vivo Wirksamkeit der verschiedenen Vakzinen: DNA vakzinierte Tiere entwickeln starke tumorantigenspezifische CTL-Antworten, wohingegen in MVA-vakzinierten Tieren überwiegend gegen virale Epitope gerichtete CD4 und CD8-T-Zellen detektiert wurden. Die Wirksamkeit der pCI-DNA-Vakzine spricht für die Weiterentwicklung in weiteren präklinischen Mausmodellen, beispielsweise unter Verwendung von MUC1 oder HLA-A2 transgenen Mäusen. Die Methoden zur Detektion Tumorantigen-spezifischer CTL in 96-Loch-Mikrotiterplatten können dabei zur systematischen Suche nach im Menschen immundominanten T-Zell-Epitopen im Muzin-Molekül genutzt werden. Der durchgeführte Vergleich der auf den Vektoren pCI und MVA basierenden Vakzinen und die Analyse neuerer Publikationen führen zu dem Ergebniss, daß vor allem DNA-Vakzinen in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von aktiven Tumorimpfstoffen spielen werden. Rekombinante MVA-Viren, eventuell in Kombination mit DNA- oder anderen Vektoren, haben sich dagegen in zahlreichen Studien als wirksame Impfstoffe zur Kontrolle von durch Pathogene hervorgerufenen Infektionserkrankungen erwiesen. In this study, tumor vaccines based on the plasmid pCI, the attenuated vaccinia virus strain modified vaccinia virus Ankara (MVA) and MVA-infected dendritic cells were constructed and characterized by sequencing, Western blot and flow cytometric analysis. The efficiency to induce tumor immunity in vivo was compared in several C57BL/6 mouse tumor models. Naked DNA Vaccination based on the eukaryotic expression vector pCI did induce very effective, antigen-specific and long-term protection against tumor cell lines expressing mucin, CEA or beta-Gal whereas MVA vaccination did not elicit protective immunity against Mucin or beta-Gal expressing tumors. MVA does infect human or murine in vitro generated dendritic cells very efficiently compared to other viral vectors, however expression levels of the inserted antigens in dendritic cells are significantly lower than in permissive host cells (chicken embryo fibroblasts). It could be shown that the effect of MVA infection on the maturation status of dendritic cells is similar to the effects described for dendritic cells infected with replication competent vaccinia strains. In addition it was shown that the upregulation of the important costimulatory molecule CD40 through LPS stimulation is strongly inhibited in MVA infected cells. During passage in tissue culture, MVA has accumulated a number of large deletions, including a number of immunomodulatory molecules and resulting in a strong attenuation. However the strong cytopathic effect on dendritic cells is maintained. The low level of expression and the effect on dendritic cell maturation may be responsible for the failure of MVA to induce tumor immunity through either cross presentation or direct infection of antigen presenting cells. To detect and quantify tumor-antigen-specific CTL a method based on intracellular IFN-gamma staining was modified and it could be shown that the cellular – but not the humoral – response does correlate with in vivo protection: DNA but not MVA vaccines do induce high levels of tumorantigen-specific CTL whereas MVA-vaccines do induce strong and long lasting CD4 and CD8-T-cell responses against vaccinia antigens. The excellent protection induced by pCI-DNA-vaccination in different tumor models does encourage us to further investigate the elicitation of tumor immunity in MUC1 or HLA-A2 transgenic mice. In mice transgenic for human MHC-I, the IFN-gamma staining protocol could be used to systematically screen for mucin T-cell epitopes that are relevant in humans.
Change in genetic correlation due to selection using animal model evaluation.
Strandén, I; Mäntysaari, E A; Mäki-Tanila, A
1993-01-12
Monte Carlo simulation and analytical calculations were used to study the effect of selection on genetic correlation between two traits. The simulated breeding program was based on a closed adult multiple ovulation and embryo transfer nucleus breeding scheme. Selection was on an index calculated using multi-trait animal model (AM). Analytical formulae applicable to any evaluation method were derived to predict change in genetic (co)variance due to selection under multi-trait selection using different evaluation methods. Two formulae were investigated, one assuming phenotypic selection and the other based on a recursive two-generation AM selection index. The recursive AM method approximated information due to relatives by a relationship matrix of two generations. Genetic correlation after selection was compared under different levels of initial genetic and environmental correlations with two different selection criteria. Changes in genetic correlation were similar in simulation and analytical predictions. After one round of selection the recursive AM method and the simulation gave similar predictions while the phenotypic selection predicted usually more change in genetic correlation. After several rounds of selection both analytical formulae predicted more change in genetic correlation than the simulation. ZUSAMMENFASSUNG: Änderung der genetischen Korrelation bei Selektion mit einem Tiermodell Der Selektionseffekt auf die genetische Korrelation zwischen zwei Merkmalen wurde mit Hilfe von Monte Carlo-Simulation und analytischen Berechnungen untersucht. Ein geschlossener Adulter - MOET (Multiple Ovulation and Embryo Transfer) Zuchtplan wurde simuliert. Die Selektion gründete sich auf einen Index, der die Zuchtwertschätzung des Mehrmerkmals-Tiermodells benutzte. Analytische Formeln für die Voraussage der Änderung der genetischen (Ko)varianz unter multivariate Selektion für verschiedene Zuchtwertschätzungsmethode wurden deduziert. Zwei Formeln wurden studiert, die erste nahm phänotypische Auswahl an und die andere gründete sich auf ein wiederholte Mehrmerkmals-Tiermodell von zwei Generationen. Das wiederholte Mehrmerkmals-Tiermodell approximierte die Information aus den Verwandten mit Hilfe einer Verwandtschaftsmatrix der zwei Generationen. Die genetische Korrelation nach der Selektion aus der Simulation und den analytischen Formeln wurde mit verschiedenen reellen genetischen und umweltbedingten Korrelationen mit zwei Selektionskriterien verglichen. Sie änderte sich ähnlich bei Simulation und analytischen Formeln. Nach einem Selektionszyklus kamen das wiederholte Mehrmerkmals-Tiermodell und die Simulation zu gleichen Voraussagen, aber die phänotypische Selektion sagte mehr Änderung voraus. Nach mehreren selektierten Generationen sagten die beiden analytischen Formeln mehr Änderung in der genetischen Korrelation voraus als die Simulation. RÉSUMÉ: Changement de corrélation génétique du à la sélection en utilisant une évaluation de type modèle animal Une simulation Monte Carlo et des calculs analytiques ont été utilisés pour étudier l'effet de la sélection sur la corrélation génétique entre deux caractères. Le programme de sélection simulé a été basé sur le schéma d'un noyau de sélection adulte et fermé avec superovulation et transfert embryonnaire. La sélection portait sur un indice calculé à partir d'un modèle animal multicaractères (AM). Des formules analytiques applicables à n'importe quelle méthode d'évaluation ont été développées pour prédire le changement de (co)variance génétique du à la sélection multicaractères en utilisant différentes méthodes d'évaluation. Deux formules ont été étudiées, l'une supposant une sélection phénotypique et l'autre basée sur un index de sélection de type AM sur deux générations. La méthode AM récurrente prenait en compte l'information des apparentés de manière approximative à travers la matrice de parenté sur deux générations. La corrélation génétique après sélection a été comparée à différents niveaux de corrélations génétique et environnementale pour deux critères de sélection différents. Les changements de corrélation génétique étaient similaires dans les simulations et les prédictions analytiques. Après un cycle de sélection, la méthode récurrente AM et la simulation donnaient les prédictions similaires alors que la sélection phénotypique prédisait habituellement des changements de corrélations génétiques plus importants. Après plusieurs cycles de sélection, les deux formules analytiques prédisaient des changements de corrélation plus importants que la simulation. RÉSUMÉ: Cambio en la correlación genética debido a selección usando evaluaciones con modelo animal Se estudió el efecto de la selección sobre la correlación genética entre dos caracteres utilizando simulación de Monte Carlo y cálculos analíticos. El esquema de selección simulado estuvo basado en un núcleo adulto y cerrado de ovulación multiple y transferencia de embriones. El criterio de selección fue un indice calculado a partir de un modelo animal multicarácter (AM). Se derivaron fórmulas analíticas aplicables a cualquier método de evaluación para predecir cambios debidos a selección en las (co)varianzas genéticas bajo selección multicarácter usando distintos métodos de valoración. Se investigaron dos fórmulas, una que asumía selección fenotípica y la otra basada en un índice de selección AM recurrente con dos generaciones. El método AM recurrente aproximaba la información de parientes a través de una matriz de relaciones aditivas que contemplaba dos generaciones. La correlación genética tras la selección fue comparada bajo distintos niveles de correlación genética y ambiental iniciales con dos criterios de selección diferentes. Los cambios en correlatión genética fueron similares en las predicciones analíticas y con simulación. Tras un ciclo de selección, el método AM recurrente y la simulación produjeron predicciones similares mientras que la selección fenotípica predijo, generalmente, más cambio en la correlación genética. Después de varios ciclos de selección, las dos fórmulas analíticas predijeron más cambios en la correlación genética que la simulación. 1993 Blackwell Verlag GmbH.
Complex coronary lesions and rotational atherectomy: one hospital’s experience*
Jiang, Jun; Sun, Yong; Xiang, Mei-xiang; Dong, Liang; Liu, Xian-bao; Hu, Xin-yang; Feng, Yan; Wang, Jian-an
2012-01-01
Objective: To evaluate the safety and effectiveness of rotational atherectomy followed by drug eluting stent (DES) implantation in patients with complex coronary lesions. Methods: From August 2006 to August 2012, 253 consecutive patients with 289 lesions and who underwent rotational atherectomy in our center were enrolled in this study. Results: The overall procedure success rate was 98% with the cost of two (0.8%) coronary perforations, three (1.2%) dissections, five (2.0%) slow flows or no flows, three (1.2%) peri-procedure myocardial infarctions, and two (0.8%) in hospital deaths. During follow-up (mean three years), one (0.4%) patient died, two (0.8%) patients had acute myocardial infarction, 14 (5.5%) had restenosis, and target lesion revascularization occurred in eight patients (3.2%). Conclusions: Rotational atherectomy followed by DES implantation is a safe and effective technique for patients with complex coronary lesions, especially calcified and non-dilatable lesions. PMID:22843185
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Davison, Giles; Glaßner, Gottfried
2009-06-01
Auf der Suche nach astronomischer Literatur stieß Giles Davison in der Melker Stiftsbibliothek auf den Namen "Doctor Johannes Häringshauser“ als Besitzer seltener und interessanter astronomischer Werke u.a. von Johannes Regiomontan, Georg von Peuerbach, Michael Mästlin, Johannes Kepler und Daniel Sennert. Weitere in den Jahren 2007-2009 durchgeführte Nachforschungen ergaben, dass es sich um den von 1630-1641 in Mistelbach, Niederösterreich, als Landschaftsarzt tätigen Vater des Melker Konventualen und Bibliothekars Sigismund Häringshauser (1631-1698) handelt. Er wurde 1603 als Sohn des aus Magdeburg stammenden Apothekers Johannes Häringshauser geboren und starb 1642 in Mistelbach. Johannes Häringshauser Sen. bekleidete von 1613-1640 eine Reihe wichtiger Ämter in der Wiener Stadtregierung und starb 1647. Der Studienaufenthalt von Dr. Johannes Häringshauser Jun. in Padua (1624-1626) dürfte das Interesse für Astronomie geweckt haben, das sich in seiner in die Bestände der Melker Stiftsbibliothek eingegangenen Privatbibliothek widerspiegelt. Der Großteil der 10 dem Fachbereich der Astronomie und Astrologie zuzuweisenden Titel wurde von ihm in den Jahren 1636 und 1637 erworben.
Aspect Epidemiologique des Sequelles de Brulures a Marrakech, Maroc, a Travers Deux Observations
Ettalbi, S.; Ibnouzahir, M.; Droussi, H.; Wahbi, S.; Bahaichar, N.; Boukind, E.H.
2009-01-01
Summary La brûlure est un accident qui reste toujours très fréquent au Maroc, ce qui fait d'elle un problème de la santé publique. Les brûlures, quand elles sont graves ou profondes, entraînent de façon quasi inéluctable des séquelles fonctionnelles et esthétiques. A travers deux observations de deux enfants présentant des séquelles de brûlures graves, ayant retenti péjorativement sur leurs scolarités, on a essayé de mettre en évidence quelques facteurs incriminés dans cette tragédie (feu, petites bouteilles de gaz et le manque d'infrastructure, du personnel médical et paramédical, du matériel ainsi que de la prévention) comme étant une grande cause dans la survenue de ces séquelles. Le but de notre travail est d'énumérer ces différents facteurs intriqués, ainsi que de proposer quelques solutions, tout en insistant sur la prévention. PMID:21991156
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Baškarada, Saša; Gebauer, Marcus; Koronios, Andy; Gao, Jing
Heutige Organisationen produzieren und speichern mehr Informationen als je zuvor. Der resultierende Informationsüberfluss, zusammen mit einem Mangel an Qualitätssicherung für das Information Lifecycle Management, führt zu einem unsicheren Status der Informationsqualität in vielen Organisationen. Weiterhin hat sich herausgestellt, dass das Bewerten, Verbessern und Steuern der Informationsqualität ein offenkundig schwieriges Unterfangen ist. Dieses Kapitel stellt ein Modell zur Bewertung und Verbesserung der Information Quality Management Capability Maturity (IQM-Reifegrad) vor. Es wird ein Satz von Kriterien vorgestellt, der aus Literaturrecherche und Fallstudien abgeleitet wurde. Die Reifegradindikatoren werden validiert und in einem mehrstufigen Reifegradmodell durch eine Delphi-Studie gruppiert. Das abgeleitete IQM-Reifegradmodell hilft Organisationen ihre bestehenden Praktiken im IQM zu bewerten und potentielle Lücken und Verbesserungsstrategien zu ermitteln.
2001-01-01
CYberdeckungsh6he zunehmen. Ffr die Stabilitdt des Str ~mungszustandes ist dagegen ein weniger empfindlicher Ansaugstutzen von Vorteil, weil geringe Schwankungen im...Gerinnestr() mung mit einem Laser-Doppler- Anemometer und einem Pitot-Rohr Ltd. BD Dipl.-Ing. B. Ftirmaier M6glichkeiten der Verwertung von HausmUll und...GrundstticksentwAsserungsleitungen ISBN 3-486-26517-2 * diese Hefte k6nnen beim Oldenbourg Industrieverlag GmbH, Rosenheimer Str . 145, 81671 MUnchen bezogen werden (Preis pro Heft: 35,00 DM, Stand 2001)
Tissue Engineering in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bücheler, Markus; Bootz, Friedrich
Tissue Engineering ist eine Schlüsseltechnologie für den Gewebeersatz der Zukunft. Am Beispiel der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie werden klinisch etablierte Gewebeersatzmethoden und aktuelle Entwicklungen des Tissue Engineering gegenübergestellt. Die Besonderheiten der zu ersetzenden Gewebe im Kopf- und Halsbereich erfordert vielfältige Ersatzverfahren. Im klinischen Alltag werden heute vor allem autogene Transplantate und Implantate für den Gewebeersatz verwendet [1]. In vitro hergestellte Gewebe werden abgesehen von Einzelanwendungen zur Zeit noch nicht am Patienten eingesetzt.
Anbindung des SISIS-SunRise-Bibliothekssystems an das zentrale Identitätsmanagement
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ebner, Ralf; Pretz, Edwin
Wir berichten über Konzepte und Implementierungen zur Datenprovisionierung aus den Personenverwaltungssystemen der Technischen Universität München (TUM) über das zentrale Metadirectory am Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in das SISIS-SunRise-Bibliothekssystem der Universitätsbibliothek der TUM (TUB). Es werden drei Implementierungsvarianten diskutiert, angefangen von der Generierung und Übertragung einfacher CSV-Dateien über ein OpenLDAP-basiertes Konzept als Backend für die SISIS-Datenbank bis zur endgültigen Implementierung mit dem OCLC IDM Connector.
Forschungspolitik USA weisen zunehmend ausländische Physikstudenten ab
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bührke, Thomas
2003-11-01
In keinem anderen Land der Erde ist der Anteil ausländischer Studenten im Fach Physik größer als in den USA. Nach den Terroranschlägen vom 11. September werden jedoch zunehmend ausländische Studenten, insbesondere aus China und dem mittleren Osten, abgewiesen - zum Leidwesen der Studenten und der Universitäten.http://www.aip.org/statistics
Sunderkötter, Cord; Becker, Karsten; Kutzner, Heinz; Meyer, Thomas; Blödorn-Schlicht, Norbert; Reischl, Udo; Nenoff, Pietro; Geißdörfer, Walter; Gräser, Yvonne; Herrmann, Mathias; Kühn, Joachim; Bogdan, Christian
2018-02-01
Nukleinsäure-Amplifikations-Techniken (NAT), wie die PCR, sind hochsensitiv sowie selektiv und stellen in der mikrobiologischen Diagnostik wertvolle Ergänzungen zur kulturellen Anzucht und Serologie dar. Sie bergen aber gerade bei formalinfixiertem und in Paraffin eingebettetem Gewebe ein Risiko für sowohl falsch negative als auch falsch positive Resultate, welches nicht immer richtig eingeschätzt wird. Daher haben Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) einen Konsensus in Form einer Übersichtsarbeit erarbeitet, wann eine NAT am Paraffinschnitt angezeigt und sinnvoll ist und welche Punkte dabei in der Präanalytik und Befundinterpretation beachtet werden müssen. Da bei Verdacht auf eine Infektion grundsätzlich Nativgewebe genutzt werden soll, ist die PCR am Paraffinschnitt ein Sonderfall, wenn beispielsweise bei erst nachträglichaufgekommenem Verdacht auf eine Infektion kein Nativmaterial zur Verfügung steht und nicht mehr gewonnen werden kann. Mögliche Indikationen sind der histologisch erhobene Verdacht auf eine Leishmaniose, eine Infektion durch Bartonellen oder Rickettsien, oder ein Ecthyma contagiosum. Nicht sinnvoll ist oder kritisch gesehen wird eine NAT am Paraffinschnitt zum Beispiel bei Infektionen mit Mykobakterien oder RNA-Viren. Die Konstellation für eine NAT aus Paraffingewebe sollte jeweils benannt werden, die erforderliche Prä-Analytik, die jeweiligen Grenzen des Verfahrens und die diagnostischen Alternativen bekannt sein. Der PCR-Befund sollte entsprechend kommentiert werden, um Fehleinschätzungen zu vermeiden. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Dioxin-ähnliche Wirkungen durch Grundwasser am Industriestandort Zeitz
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schirmer, Kristin; Bopp, Stephanie; Russold, Sandra; Popp, Peter
Kurzfassung Im Rahmen der Etablierung des Standortes Zeitz (Sachsen-Anhalt) als Referenztestfeld zur Implementierung des Natural-Attenuation-Ansatzes, haben wir Grundwasser auf seine Fähigkeit untersucht, eine Dioxin-ähnliche Wirkung hervorzurufen. Die Dioxin-ähnliche Wirkung ist die Arylhydrocarbon Rezeptor-vermittelte Induktion des Proteinkomplexes Cytochrom CYP1A, welches als 7-Ethoxyresorufin-O-Deethylase (EROD) Enzymaktivität in einer Fischleberzelllinie gemessen wurde. Von 32 Probennahmestellen wiesen sieben eine signifikante EROD-Induktion auf, welche zu einem geringen Teil auf Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe zurückzuführen war. Ein weiterer Teil der EROD-Induktion konnte den Substanzen Benzofuran, Indan und Inden zugesprochen werden, welche hier erstmalig als EROD-Induktoren identifiziert wurden. Alle Probennahmestellen mit signifikanter EROD-Induktion lagen im Anstrom bzw. westlich des früheren Standortes der Benzolanlage in Zeitz, was einen signifikanten Einfluss von Benzol vor allem auf den Transport und das Lösungsverhalten EROD-induzierender Grundwasserkontaminanten vermuten lässt. Insgesamt zeigen diese Untersuchungen, wie eine Kombination von chemischer und biologischer Analytik zu einer deutlich verbesserten Aussagekraft führt und somit zu einer nachhaltigen Überwachung der Qualität von Grundwasser beitragen kann. As part of setting up the test field Zeitz (Saxony-Anhalt, Germany) as a reference site for the implementation of Natural Attenuation as a remediation option, we have investigated groundwater for its ability to cause a dioxin-like response. The dioxin-like response is the aryl hydrocarbon receptor-mediated induction of the protein complex cytochrome CYP1A, which was measured as 7-Ethoxyresorufin-O-deethylase (EROD) enzyme activity in a fish liver cell line. Out of 32 sampling locations, seven showed significant EROD induction, which could be explained, to a minor extent, by the presence of polycyclic aromatic hydrocarbons. Another small portion of the EROD induction was attributed to the low molecular weight compounds, Benzofuran, Indane and Indene, which were shown for the first time to act as EROD inducers. All sampling locations showing significant EROD induction were located upstream or to the west of the former benzene production site in Zeitz. This indicates that benzene is likely to affect the transport and dissolution of EROD-inducing groundwater contaminants. In sum, this study shows how a combination of chemical and biological analysis can greatly augment knowledge about site characteristics and thus contribute to a sustainable monitoring of groundwater quality.
Ustekinumab in der Therapie der Pustulosis palmoplantaris - Eine Fallserie mit neun Patienten.
Buder, Valeska; Herberger, Katharina; Jacobi, Arnd; Augustin, Matthias; Radtke, Marc Alexander
2016-11-01
Die Pustulosis palmoplantaris ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die mit bedeutenden Einschränkungen der Lebensqualität und der Belastbarkeit einhergeht. Aufgrund von Zulassungsbeschränkungen und einem häufig therapierefraktären Verlauf sind die Behandlungsmöglichkeiten limitiert. Nach zuvor frustranen Therapien erhielten 9 Patienten mit Pustulosis palmoplantaris nach Ausschluss einer latenten Tuberkulose Ustekinumab (45 mg Ustekinumab bei < 100 kg Körpergewicht [KG], 90 mg Ustekinumab > 100 kg KG) in Woche 0, 4, 12 und 24. Reguläre Visiten erfolgten nach 4 und 12 Wochen, im weiteren Verlauf alle 12 Wochen. Das Durchschnittsalter bei Therapiebeginn betrug 48 Jahre. Drei Patienten waren männlich. Bei n = 4 Patienten (44,4 %) wurde eine Verbesserung um 75 % des Palmoplantar-Psoriasis-Area-Severity-Index (PPPASI) erreicht. Insgesamt verbesserte sich der PPPASI nach 24 Wochen durchschnittlich um 71,6 %. Eine komplette Abheilung zeigte sich bei n = 2 Patienten nach 24 Wochen. Bis auf lokale Injektionsreaktionen und leichte Infekte wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet. Die Fallserie ist ein weiterer Beleg für die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Ustekinumab in der Therapie der Pustulosis palmoplantaris. Zur Beurteilung der Langzeitwirkung und -sicherheit sowie der Wirksamkeit einer intermittierenden Therapie sind kontrollierte Studiendaten sowie Beobachtungen im Rahmen von Patientenregistern notwendig. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
On Coulomb collisions in the solar wind
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Hellinger, P.; Travnicek, P. M.
2009-04-01
Collisional transport in anisotropic plasmas is investigated comparing theoretical predictions of the Fokker-Planck equation for bi-Maxwellian particle distribution functions (Kogan, 1961; Lehner, 1967) and results of the corresponding Langevin equation. References: Kogan, V. I., in Plasma Physics and the Problem of Controlled Thermonuclear Reactions, edited by M. A. Leontovich, Pergamon Press, New York, , vol. 1, 153, 1961. Lehner, G., Zeitschrift fur Physik, 206, 284, 1967.
Solar Observations on Magneto-Convection
1989-05-31
Technical Library National Solar Observatory Sunspot, NM 88349 Karl - Schwarzschild -Strasse 1 8046 Garching bei Mundhen Solar Observations On Magneto...Schmidt, Hermann-Ulrich Schmidt, Hans-Christoph Thomas (eds.) Max-Planck-Institut fir Physik und Astrophysik Institut fiur Astrophysik Karl ... Schwarzschild -St-. 1 D-8046 Garching, FklG 14TIS CRiA.&l DTIC TA. U~Jar,iou8:ed B ......... ... Distribution I -- Availability COcý----- Avail and or Dist special
Bismarck, Doris; Schneider, Marianne; Müller, Elisabeth
Einleitung: Ätherische Öle sind die Grundlage der Aromatherapie. Unter anderem wird ihnen eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben. In dieser Studie sollte die In-vitro-Wirksamkeit ätherischer Öle gegen ein breites Spektrum veterinärmedizinisch relevanter Erreger getestet werden. Methoden: Die antibakterielle Aktivität von 16 ätherischen Ölen wurde mittels Agardiffusionstest bestimmt. Getestet wurden grampositive und gramnegative Erreger, die aus klinischen Isolaten von Hunden, Katzen und Pferden aus der veterinärmedizinischen Routinediagnostik stammten. Die Einteilung der Wirksamkeit in nicht, gering-, mittel- und hochgradig wirksam erfolgte anhand der Größe der Hemmhofradien des Bakterienwachstums. Ergebnisse: Generell zeigten sich sowohl grampositive als auch gramnegative Erreger empfindlich gegen einige der getesteten ätherischen Öle. Nicht nur gegen Staphylokokken, sondern auch gegen Methicillin-resistente Stämme der Staphylokokken wiesen die ätherischen Öle in vitro eine nicht zu vernachlässigende Wirkung auf. Pasteurella multocida stellte sich als eher sensibler Keim heraus, während Pseudomonas aeruginosa als vollkommen resistenter Keim eine Ausnahme bildete. Teebaum-, Oregano-, und Bergbohnenkrautöl waren die potentesten Öle. Zusätzlich zeigten sich bei den grampositiven Erregern Lemongrasöl und bei den gramnegativen Erregern Thymianöl als gut wirksam. Schlussfolgerung: Ätherische Öle verfügen in vitro über eine antibakterielle Aktivität gegen klinische Isolate von Hunden, Katzen und Pferden. Diese Studie bietet eine Grundlage für die Anwendung ätherischer Öle in der Veterinärmedizin. Es zeichneten sich Tendenzen im Wirkspektrum einzelner ätherischer Öle bzw. im Grad der Wirksamkeit ätherischer Öle hinsichtlich einzelner Erregerspezies ab, allerdings lässt sich keine sichere Vorhersage über ihre Wirksamkeit gegen einen spezifischen Keim eines individuellen Patienten treffen. Deswegen sollte vor einer Therapie mit ätherischen Ölen deren individuelle Wirksamkeit mittels Aromatogramm getestet werden. © 2017 The Author(s). Published by S. Karger GmbH, Freiburg.
Self-image and perception of mother and father in psychotic and borderline patients.
Armelius, K; Granberg
2000-02-01
Psychotic and borderline patients rated their self-image and their perception of their mother and father using the Structural Analysis of Social Behavior model (SASB). The borderline patients had more negative images of themselves and their parents, especially their fathers, than did the psychotic patients and the normal subjects, while the psychotic patients' ratings did not differ much from those of the normal subjects. The self-image was related to the images of both parents for borderline patients and normal subjects, while for the psychotic patients only the image of the mother was important for the self-image. In addition, the psychotic patients did not differentiate between the poles of control and autonomy in the introjected self-image. It was concluded that borderline patients are characterized by negative attachment, while psychotic patients are characterized by poor separation from the mother and poor differentiation between autonomy and control. The paper also discusses how this may influence the patients' relations to others. Psychotische und Borderline Patienten beurteilten ihr Selbstbild und ihre Wahrnehmung von Mutter und Vater mit Hilfe der strukturalen Analyse sozialen Verhaltens (SASB). Die Borderline Patienten hattten negativere Selbstbilder und Elternbilder (speziell Vaterbilder) als die psychotischen Patienten und gesunde Personen. Die Beurteilungen der psychotischen Patienten unterschieden sich dagegen nicht besonders von jenen Gesunder. Das Selbstbild stand in Beziehung zu beiden Elternbildern bei den Borderline Patienten und den Gesunden, während bei den psychotischen Patienten nur das Mutterbild für das Selbstbild bedeutsam war. Außerdem konnte bei den psychotischen Patienten nicht zwischen den Polen der Kontrolle und Autonomie bzgl. der introjizierten Selbstbilder differenziert werden. Aus den Ergebnissen wird gefolgert, dass Borderline Patienten durch eine negative Bindung charackterisiert sind, psychotische Patienten dagegen durch eine mangelnde Separation von ihren Müttern und eine geringe Differenzierung zwischen Autonomie und Kontrolle. Es wird außerdem diskutiert, wie die Ergebnisse auf die realen Beziehungen der Patienten zu anderen Menschen Einflus nehmen könnten. Des patients psychotiques et Borderline ont évalué leur image d'eux-mêmes et leur perception de leur mère et père à l'aide du modèle de l'Analyse Structural du Comportement Social (SASB. Les patients Borderline avaient des imagess plus négatives d'eux-mêmes et de leurs parents, surtout de leur père, que les patients psychotiques et les sujets normaux, alors que les patients psychotiques se jugeaient à peine différemment des sujets normaux. L'image de soi était en relation avec les images des deux parents pour les patients Borderline et pour les sujets normaux, alors que pour les patients psychotiques, seulement l'image de la mère jouait un rôle pour leur image. En plus, les patients psychotiques ne différenciaient pas entre les pôles de contrôle et d'autonomie dans l'image de soi introjectée. Nous en avons conclu que les patients Borderline se caractérisent par un attachement négatif, et les patients psychotiques par une faible séparation de la mère ainsi qu'une différenciation modeste entre autonomie et contrôle. L'influence de ceci sur les relations des patients avec les autrs est discutée dans cet article. Pacientes limítrofes y psicóticos evaluaron su autoimagen y la percepción que tenían de sus padres usando el modelo de Análisis estructural del comportamiento social (SASB). Los pacientes limítrofes registraron imágenes más negativas de sí mismos y de sus progenitores, especialmente de su padre, que los pacientes psicóticos y los normales, mientras que las evaluaciones de los pacientes psicóticos no difirieron mucho de las de los sujetos normales. La autoimagen tuvo relación con la imagen de ambos progenitores tanto en el caso de los pacientes limítrofes como de los sujetos normales, mientras que para los pacientes psicóticos no diferenciaron entre control y autonomía en la autoimagen introyectada. Se concluyó que los pacientes limítrofes se caracterizan por un apego negativo, mientras que los pacientes psicóticos muestran una pobre separación de su madre y también pobre discriminación entre autonomía y control. El trabajo también discute cómo esto puede influire sobre la relación de los pacientes con los demás.
Kompressionstherapie - Versorgungspraxis: Informationsstand von Patienten mit Ulcus cruris venosum.
Protz, Kerstin; Heyer, Kristina; Dissemond, Joachim; Temme, Barbara; Münter, Karl-Christian; Verheyen-Cronau, Ida; Klose, Katharina; Hampel-Kalthoff, Carsten; Augustin, Matthias
2016-12-01
Eine Säule der kausalen Therapie bei Patienten mit Ulcus cruris venosum ist die Kompressionstherapie. Sie unterstützt die Abheilung, reduziert Schmerzen und Rezidive und steigert die Lebensqualität. Bislang existieren kaum wissenschaftliche Daten zu dem Versorgungsstand und fachspezifischem Wissen von Patienten mit Ulcus cruris venosum. Standardisierte Fragebögen wurden bundesweit in 55 Pflegediensten, 32 Arztpraxen, vier Wundzentren und -sprechstunden sowie einem Pflegetherapiestützpunkt von Patienten mit Ulcus cruris venosum bei Erstvorstellung anonym ausgefüllt. Insgesamt nahmen 177 Patienten (Durchschnittsalter 69,4 Jahre; 75,1 % Frauen) teil. Ein florides Ulcus cruris venosum bestand im Mittel 17 Monate. 31,1 % hatten keine Kompressionstherapie, 40,1 % Binden und 28,8 % Strümpfe. Bei der Bestrumpfung hatten 13,7 % Kompressionsklasse III, 64,7 % Kompressionsklasse II und 19,6 % Kompressionsklasse I. 70,6 % legten die Strümpfe nach dem Aufstehen an, 21,1 % trugen sie Tag und Nacht. 39,2 % bereiteten die Strümpfe Beschwerden. Lediglich 11,7 % hatten eine An- und Ausziehhilfe. Die Binden wurden im Mittel 40,7 Wochen getragen und bei 69 % nicht unterpolstert. Bei 2,8 % wurde der Knöchel- und Waden-Umfang zur Erfolgskontrolle gemessen. Venensport machten 45,9 %. Ein Drittel hatte keine Kompressionsversorgung, obwohl diese eine Basismaßnahme der Therapie des Ulcus cruris venosum ist. Zudem ist deren korrekte Auswahl und Anwendung angesichts der langen Bestandsdauer der Ulzerationen zu hinterfragen. Weiterführende Fachkenntnisse bei Anwendern und Verordnern sowie Patientenschulungen sind erforderlich. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Geometrie verstehen: statisch - kinematisch
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kroll, Ekkehard
Dem Allgemeinen steht begrifflich das Besondere gegenüber. In diesem Sinne sind allgemeine Überlegungen zum Verstehen von Mathematik zu ergänzen durch Untersuchungen hinsichtlich des Verstehens der einzelnen mathematischen Disziplinen, insbesondere der Geometrie. Hier haben viele Schülerinnen und Schüler Probleme. Diese rühren hauptsächlich daher, dass eine fertige geometrische Konstruktion in ihrer statischen Präsentation auf Papier nicht mehr die einzelnen Konstruktionsschritte erkennen lässt; zum Nachvollzug müssen sie daher ergänzend in einer Konstruktionsbeschreibung festgehalten werden.
1981-09-01
doessais do torborsotour MAKILA nous avons choisi trois easais gui ont pour objet die asiuier qoolguos ones des conditions oxposees prece6demisont et gui...46laLore one lin dv d~bit. Los ossais ao banc consistent A 6rablir cette loi poor 6n fonictionnement aui eol do sorte I cqutiie couvrei lensemble du...laisserons de c6t6 le facteur de ddcroissanco du prix en fonction du rang de s6rie ( loi de Wright) parce que, do par sa g6ndralit6, il n’est pas influenc6
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schwarz, O.; Strumpf, M.
The literary assets of Peter Andreas Hansen are deposited in the Staatsarchiv Hamburg, the Forschungs- und Landesbibliothek Gotha and the Thüringer Staatsarchiv Gotha. They were never systematically investigated. The authors present here some results of a first evaluation. It was possible to reconstruct the historical events with regard to the maintenance of the Astronomische Nachrichten and the Altona observatory in 1854. Hansen was a successful teacher for many young astronomers. His way of stimulating the evolution of astronomy followed Zach's tradition.
Proceedings of a Workshop on the Properties of Snow, 8-10 April 1981, Snowbird, Utah,
1981-01-01
equations 13 and 21 of of light passing vertically through the layer according to GL imply that I - ad r", a result also obtained later by Sauberer ’\\ [ 19501...Siogas’ low values. For X > I values of Sauberer 119501 used by WWI and WWII. Their Aim, soot has no effect (Figure I of WWII), and Kuhn and use causes... Sauberer , F., Die spektrale Strahlungsdurchllssigkeit des Eises, Beaafort Sea, J. Glacial. 10, 101-104, 1971. Wetter Leben, 2, 193-197, 1950. LeA, D
Localised states in organic semiconductors and their detection
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Imperia, Paolo
2002-06-01
New polymers and low molecular compounds, suitable for organic light emitting devices and organic electronic applications, have been synthesised in this years in order to obtain electron transport characteristics compatible with requirements for applications in real plastic devices. However, despite of the technological importance and of the relevant progress in devices manufacture, fundamental physical properties of such class of materials are still not enough studied. In particular extensive presence of distributions of localised states inside the band gap has a deep impact on their electronic properties. Such presence of shallow traps as well as the influence of the sample preparation conditions on deep and shallow localised states have not been, until now, systematically explored. The thermal techniques are powerful tools in order to study localised levels in inorganic and organic materials. Thermally stimulated luminescence (TSL), thermally stimulated currents (TSC) and thermally stimulated depolarisation currents (TSDC) allow to deeply look to shallow and deep trap levels as well as they permit to study, in synergy with dielectric spectroscopy (DES), polarisation and depolarisation effects. We studied, by means of numerical simulations, the first and the second order kinetic equations characterised by negligible and strong re-trapping respectively. We included in the equations Gaussian, exponential and quasi-continuous distributions of localised states. The shapes of the theoretical peaks have been investigated by means of systematic variation of the two main parameters of the equations, i. e. the energy trap depth E and the frequency factor a and of the parameters regulating the distributions, in particular for a Gaussian distribution the distribution width s and the integration limits. The theoretical findings have been applied to experimental glow curves. Thin films of polymers and low molecular compounds. Polyphenylquinoxalines, trisphenylquinoxalines and oxadiazoles, studied because of their technological relevance, show complex thermograms, having several levels of localised states and depolarisation peaks. In particular well ordered films of an amphiphilic substituted 2-(p-nitrophenyl)-5-(p-undecylamidophenyl)-1,3,4-oxadiazole (NADPO) are characterised by rich TSL thermograms. A wide region of shallow traps, localised at Em = 4 meV, has been successfully fit by means of a first order kinetic equation having a Gaussian distribution of localised states. Two further peaks, having a different origin, have been characterised. The peaks at Tm = 221.5 K and Tm = 254.2 have activation energy of Em= 0.63 eV and Em = 0.66 eV, frequency factor s = 2.4x1012 s-1 and s = 1.85x1011 s-1, distribution width s = 0.045 eV and s = 0.088 eV respectively. Increasing the number of thermal cycle, a peak, probably connected with structural defects, appears at Tm = 197.7 K. The numerical analysis of this peak was performed by means of a first order equation containing a Gaussian distribution of traps. The activation energy of the trap level is centred at Em = 0.55 eV. The distribution is perfectly symmetric with a quite small width s = 0.028 eV. The frequency factor is s = 1.15 x 1012 s-1, resulting of the same order of magnitude of its neighbour peak at Tm = 221.5 K, having both, probably, the same origin. Furthermore the work demonstrates that the shape of the glow curves is strongly influenced by the excitation temperature and by the thermal cycles. For that reason Gaussian distributions of localised states can be confused with exponential distributions if the previous thermal history of the samples is not adequately considered. In den letzten Jahren ist eine Vielzahl neuer organischer Polymere und niedermolekularer Verbindungen synthetisiert worden, die sich als aktive Komponente für Elektrolumineszenz-Bauelemente und andere elektronische Anwendungen eignen. Trotz der großen technologischen Bedeutung und des erheblichen Fortschrittes, der bei der Herstellung solcher Materialien erzielt worden ist, sind grundlegende physikalische Eigenschaften dieser Materialklassen noch nicht ausreichend erforscht. Insbesondere das Auftreten lokalisierter Zustände innerhalb der Bandlücke hat besondere Bedeutung für ihre elektronischen Eigenschaften. Sowohl die Präsenz dieser flachen traps (Fallen, Löcher) als auch der Einfluß der Herstellungsbedingungen auf die tiefen und flachen lokalisierten Zustände wurden bisher nicht systematisch untersucht. Thermische Techniken sind wichtige Methoden, um lokalisierte Niveaus in organischen und anorganischen Materialien zu erforschen. Themisch-Stimulierte Lumineszenz (TSL), Thermisch-Stimulierte Ströme (TSC) und Thermisch-Stimulierte Depolarisierte Ströme (TSDC) ermöglichen die Untersuchung flacher und tiefer traps; in Verbindung mit DiElektrischer Spektroskopie (DES) können außerdem Polarisations- und Depolarisationseffekte studiert werden. Mit Hilfe numerischer Simulationen haben wir die kinetischen Gleichungen erster und zweiter Ordnung untersucht, die sich durch schwaches bzw. starkes Wieder-Fangen beschreiben lassen. In diesen Gleichungen haben wir Gaussian-, exponentielle und quasi-kontinuierliche Verteilungen von lokalisierten Zustände berücksichtigt. Durch Veränderung der beiden wichtigsten Parameter (Tiefe der traps E und Häufigkeit) konnte die Form der thermischen Maxima untersucht werden. Auch die die Gaussian-Verteilung bestimmenden Faktoren wurden verändert. Diese theoretischen Ergebnisse wurden auf die experimentellen Glow-Kurven angewandt. Dünne Filme aus polymeren und niedermolekularen Verbindungen (Polyphenylquinoxaline, Trisphenylquinoxaline und Oxadiazole), die wegen ihrer technologischen Bedeutung ausgewählt wurden, zeigen komplexes thermisches Verhalten. Insbesondere hoch geordnete Filme eines amphiphil substituierten 2-(p-nitrophenyl)-5-(p-undecylamidophenyl)-1,3,4-oxadiazols (NADPO) zeichnen sich durch komplexe TSL-Diagramme aus. Im Bereich von Em = 4 meV wurde eine Region flacher traps gefunden. Zwei weitere TSL-Maxima treten bei Tm = 221.5 K bzw. Tm = 254.2 K auf. Sie besitzen Aktivierungsenergien von Em= 0.63 eV bzw. Em = 0.66 eV, ihre Frequenzfaktoren betragen s = 2.4x1012 s-1 bzw. s = 1.85x1011 s-1, sie zeigen Breiten der Verteilung von s = 0.045 eV bzw. s = 0.088 eV. Des weiteren zeigt diese Arbeit, daß die Form der Glow-Kurven stark von der Anregungstemperatur und vom thermischen Kreislauf beeinflußt wird.
Planar millimeter wave radar frontend for automotive applications
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Grubert, J.; Heyen, J.; Metz, C.; Stange, L. C.; Jacob, A. F.
2003-05-01
A fully integrated planar sensor for 77 GHz automotive applications is presented. The frontend consists of a transceiver multichip module and an electronically steerable microstrip patch array. The antenna feed network is based on a modified Rotman-lens and connected to the array in a multilayer approach offering higher integration. Furthermore, the frontend comprises a phase lock loop to allow proper frequency-modulated continuous wave (FMCW) radar operation. The latest experimental results verify the functionality of this advanced frontend design featuring automatic cruise control, precrash sensing and cut-in detection. These promising radar measurements give reason to a detailed theoretical investigation of system performance. Employing commercially available MMIC various circuit topologies are compared based on signal-tonoise considerations. Different scenarios for both sequential and parallel lobing hint to more advanced sensor designs and better performance. These improvements strongly depend on the availability of suitable MMIC and reliable packaging technologies. Within our present approach possible future MMIC developments are already considered and, thus, can be easily adapted by the flexible frontend design.
Points of Contact for Oceanographic Institutes in Europe and Russia
1993-05-20
Wolfgang dle Initial: t Name: Fennel Title: Dr. 40ompany: Institut fur Ostseeforschung Address 1: Warnemunde an der Universitat Rostock Address 2...Phone: Cellular: Category: physics Notes: fennel~physik iowarnemuende.dbp.de, Telex: 398516 do d Wolfgang Fijnaut Royal Netherlands Meteorological...34Phone: Fax: Home Phone: Cellular: Category: administration Notes: Head Krause AifredWegenerinstitut fur Polar u4p M_.peresforechun +49 (0) 471 4831 0
2007-01-01
125- 134. 1999 12. International GNNS Service: http://igscb.jpl.nasa.gov 13. P. Koppang , and R. Leland , Steering of Frequency Standards by use of...November-1 December, San Diego, California, NASA CP-3334, pp. 257-267, 1996 14. P. Koppang and R. Leland , Linear Quadratic Stochastic Control of Atomic...the Electrodynamics of Moving Bodies, Annalen der Physik, 17(1905), pp. 891-921,1905 9. J. Skinner and P. Koppang , Analysis of Clock Modeling
Untersuchungen zur Entwicklung von Satellitengalaxien
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Seidel, Björn
2002-01-01
Gleichgewichtsmodelle ein- und zweikomponentiger Satellitengalaxien werden erzeugt und die Gezeiteneinwirkungen der als starres äußeres Potential angenommenen Milchstraße auf sie betrachtet. Eine erste Reihe von Simulationen mit anfänglich kugelsymmetrischen einkomponentigen Satelliten zeigt, daß sich nach elliptischer Deformation ein Balken und Schweife ungleicher Länge ausbilden, deren Aussehen sich periodisch ändert. Mithilfe von Vergleichssimulationen wurden folgende Phänomene am Satelliten entdeckt: (1) Hochdichtebereiche in den Schweifen, (2) Niedrigdichtebereiche um den Kern bzw. Balken und (3) ein oft verdeckter Balken. Analysiert wird das Erscheinungsbild in Zeitabhängigkeit. Die Teilchen gehen dem Kern über den Balken verloren und bewegen sich entlang gewisser stets gleich aussehender charakteristischer Strukturen in die Schweife. Nach einer Herleitung allgemeiner Größen des mehrkomponentigen Kingprofils werden drei stabile Standardmodelle zweikomponentiger Satellitengalaxien mit Massenverhältnis 1:10 (baryonische zu dunkle Materie) und unterschiedlicher Verteilung der dunklen und sichtbaren Materie gefunden. Ohne die Allgemeinheit der Ergebnisse zu beeinträchtigen, wurde dabei die Große Magellanische Wolke als Grundlage der Modelle genommen. Nach geeigneter Wahl der Bahn, zu der der Gezeitenradius des verwendeten dreikomponentigen Milchstraßenpotentials sowohl analytisch als auch numerisch berechnet wird, werden Simulationen der Modelle analysiert. Hauptaugenmerk ist das unterschiedliche Verhalten der Komponenten. Hauptergebnisse: (1) Es ist möglich, große Anteile dunkler, jedoch nur geringe sichtbarer Materie abzulösen. Dunkle und sichtbare Materie können unterschiedliche morphologische Strukturen bilden. (2) Je nach Konzentration der Komponenten ist die Eigengravitation der Teilchen mehr oder weniger für das Aussehen bestimmend. (3) Die Kernauflösung des Satelliten findet im Perigalaktikum (PG), sein Zerfall aber erst im Apogalaktikum statt. (4) Die Geschwindigkeitsdispersionen der Komponenten im Kern sind im PG entlang der Sichtlinie kurzzeitig stark erhöht, sie fallen ebenso wie die Dichten und deren Verhältnis mit jedem PG stufenförmig ab; einiges davon sind nur Projektionseffekte. (5) Der radiale Verlauf der Geschwindigkeitsdispersion ist vom Bahnort abhängig er wurde genau untersucht. (6) Der Satellit zerfällt über einen Kreislauf aus Massenverlust, flacher werdendem Potential und kleiner werdendem Gezeitenradius. Equilibrium models of one- and two-component satellite galaxies are created. The tidal influence of the Milky Way, which is modeled as a rigid external potential, is examined. A first set of simulations adopting originally spherically-symmetric, one-component satellites show that after elliptical deformation, a bar and tails of unequal length arise which change their morphology cyclically. By considering comparative simulations, the following phenomena are discovered: (1) High-density regions in the tails, (2) low-density zones around the core or bar, (3) an often concealed bar. The overall morphology as function of time is analysed. The particles are lost from the core via the bar and move along certain morphologically characteristic structures into the tails. After deducing general quantities of the multi-component King model, three stable standard models of two-component satellite galaxies with different distributions of dark and visible matter are found. These models have a mass ratio of 1:10 for baryonic to dark matter. Without restriction to the universality of the results, the Large Magellanic Cloud was taken as basic prototype for these models. To choose the proper orbits, the tidal radius of the three-component model of the potential of the Galaxy is calculated both analytically and numerically. Then the simulations are analysed with the different behaviour of the components being the main focus of interest. Main results: (1) It is possible to detach a large fraction of dark matter but only a small amount of visible matter. Dark and visible matter may form different morphological structures. (2) Depending on the concentrations of the components, self-gravity may be the decisive factor for determining the morphology. (3) The dissolution of the core of the satellite occurs at perigalacticon (PG), but it does not decay before apogalacticon. (4) At PG the core densities of the components, their ratio and the velocity dispersions fall off in steps, the velocity dispersions along the line of sight show a high narrow peak. Some of these effects are just projection effects. (5) The radial dependence of the velocity dispersion is dependent on the orbital position; it is analysed in detail. (6) The satellite decays through a cycle of mass loss, an increasingly shallow potential and decreasing tidal radius.
Sticktechnologie für medizinische Textilien und Tissue Engineering
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Karamuk, Erdal; Mayer, Jörg; Wintermantel, Erich
Textile Strukturen werden in grossem Ausmass als medizinische Implantate eingesetzt, um Weich- und Hartgewebe zu unterstützen oder zu ersetzen. Im Tissue Engineering gewinnen sie an Bedeutung als scaffolds, um biologische Gewebe in vitro zu züchten für anschliessende Implantation oder extrakorporale Anwendungen. Textilien sind gewöhnlich anisotrope zweidimensionale Strukturen mit hoher Steifigkeit in der Ebene und geringer Biegesteifigkeit. Durch eine Vielzahl textiler Prozesse und durch entsprechende Wahl des Fasermaterials ist es möglich, Oberfläche, Porosität und mechanische Anisotropie in hohem Masse zu variieren. Wegen ihrer einzigartigen strukturellen und mechanischen Eigenschaften können faserbasierte Materialien in weitem Masse biologischem Gewebe nachgeahmt werden [1]. Gesticke erweitern das Feld von technischen und besonders medizinischen Textilien, denn sie vereinen sehr hohe strukturelle Variabilität mit der Möglichkeit, mechanische Eigenschaften in einem grossen Bereich einzustellen, um so die mechanischen Anforderungen des Empfängergewebes zu erfüllen (Abb. 42.1).
Lamzouri, Afaf; Natiq, Abdelhafid; Tajir, Mariam; Sendid, Mohamed; Sefiani, Abdelaziz
2012-01-01
Introduction Le but de cette étude était de présenter les premiers résultats de diagnostic anténatal de la trisomie 21 par la technique d'hybridation in situ en fluorescence (FISH) au Maroc et discuter son intérêt dans le diagnostic rapide de cette aneuploïdie. Méthodes Ce travail a été réalisé chez 23 femmes avec des grossesses à haut risque de trisomie 21. La moyenne d’âge des gestantes étaient de 37,43 ans avec des extrêmes de 21 et 43 ans. Toutes étaient musulmanes mariées, mariage légitimé par la Charia, dont trois mariages consanguins, sauf une originaire de la République Démocratique du Congo qui était chrétienne et concubine. La majorité des femmes étaient fonctionnaires et avaient un niveau de scolarisation moyen à élevé. Toutes les patientes ont bénéficié d'une consultation de génétique médicale au cours de laquelle il leur a été donné des informations sur la technique, son intérêt et ses limites. Il s'agit de femmes enceintes qui avaient soit un âge maternel élevé ou des signes d'appel échographiques et/ ou biochimiques. Une des patientes était porteuse d'une translocation robertsonienne t(14;21) équilibrée. Une amniocentèse a été réalisée chez toutes les gestantes et aucun avortement n'a était induit par ce geste invasif. L’âge gestationnel moyen à la première consultation était de 14 semaines d'aménorrhée (SA) et à l'amniocentèse était de 16 SA et 5 jours. L'analyse FISH a été réalisée, après consentement des couples, sur des cellules non cultivées à partir des échantillons de liquides amniotiques, en utilisant des sondes spécifiques du chromosome 21. Résultats Parmi les 23 patientes qui ont bénéficiées d'un diagnostic anténatal de la trisomie 21 par la technique FISH, nous avons pu rassurer 21 d'entre elles, et nous avons détecté deux cas de trisomie 21 fœtal. Conclusion La technique FISH permet un diagnostic anténatal rapide, en moins de 48h, de la trisomie 21 sur une faible quantité de liquide amniotique. Elle offre aux couples l'avantage de prendre, dans des délais raisonnables, la décision qui leur convient concernant la poursuite ou non de la grossesse. Elle permet souvent, avec un résultat normal, de rassurer rapidement les femmes enceintes trop angoissées. PMID:23330029
Oberflächenstrukturierung metallischer Werkstoffe, z. B. für stents
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Stöver, Michael; Wintermantel, Erich
Eine topologische Oberflächenmodifikation von metallischen Implantaten kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Im Allgemeinen lassen sich zwei Hauptziele unterscheiden. Zum einen dienen Oberflächen dazu, bestimmte Zellreaktionen zu forcieren. Die Anwendungsbeispiele reichen hier von sehr rauen Oberflächen in Fällen wo eine gute Integration eines Permanentimplantates in das Gewebe erwünscht ist bis hin zu glatt polierten Oberflächen. Letztere werden in erster Linie dort eingesetzt, wo das Implantat in direktem Kontakt mit Blut ist. Ein Beispiel für die Erforderlichkeit einer hohen Rauheit (Rz > 100 μm) sind meist aus Titan gefertigte Schäfte von Gelenksimplantaten [1,2]. Die Autoren machten den Vorschlag, die Aufrauung von Titan- und Edelstahl-Stents analog der Aufrauung bei Hüftprothesenschäften zu versuchen, um eine noch bessere Biokompatibilität zu erreichen. [7, 8 ,9]. Sehr glatte Oberflächen, in der Regel mit Rz Werten von unter 0,1 μm, sind z. B. bei Herzklappenprothesen und der Innenseite von Gefäßstützen gefordert. Mittlere Rauheiten werden oft bei temporären Implantaten eingesetzt, in die in reguliertem Maße Gewebe einwachsen, allerdings keine unlösbare Verbindung bilden sollen. Sehr genau eingestellt werden müssen auch die Oberflächentopographien bei Implantaten in sehr empfindlichen Gebieten wie z. B. der Gehirnregion. Hierbei muss eine gute Verankerung im Gewebe vorhanden sein, um ein Verrutschen des Implantates zu verhindern. Zum anderen darf keine überschüssige Zellproliferation entstehen, um ein Einwachsen in sensible Regionen zu verhindern. Zum anderen werden Oberflächenmikrostrukturen genutzt, um Wirkstoffe in Implantate einzubringen, die lokal über einen bestimmten Zeitraum freigesetzt werden sollen. Als wichtigste Wirkstoffe sind hier Antibiotika und entzündungshemmende Mittel sowie im kardiovaskulären Bereich Proliferationshemmer zu nennen.
PREFACE: International Conference on Topics in Astroparticle and Underground Physics (TAUP 2011)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Oberauer, Lothar; Raffelt, Georg; Wagner, Robert
2012-07-01
The 12th edition of the International Conference on Topics in Astroparticle and Underground Physics (TAUP 2011) was held 5-9 September 2011 in Munich (and for the first time in Germany). It was organized by the Max Planck Institute for Physics (MPP), the Technical University Munich (TUM) and the Cluster of Excellence 'Origin and Structure of the Universe'. The conference was held in the 'Künstlerhaus', a traditional downtown location for artistic festivities. The meeting attracted 317 participants (61 of which were women) from 29 countries, see figure below. The topics covered by the meeting were Cosmology and particle physics, Dark matter and its detection, Neutrino physics and astrophysics, Gravitational waves and High-energy astrophysics and cosmic rays, and the various interfaces between these areas. The scientific sessions consisted of five mornings of plenary talks, four afternoons of parallel sessions, and an evening poster session. The co-founder of the conference series, Alessandro Bottino, has decided to retire from the position of chairman of the TAUP Steering Committee after the completion of TAUP 2011. On behalf of all followers of this series, we thank him for having started these inspiring events and his many years of dedicated service. We thank all speakers, conveners and participants as well as the members of the organizing, steering and international advisory committee for making this a successful and memorable meeting. Lothar Oberauer, Georg Raffelt, Robert Wagner Proceedings editors Figure Committees International Advisory Committee G AntonUniversity of Erlangen E AprileColumbia University M Baldo-CeolinUniversity of Padova R BattistonUniversity of Perugia & INFN L BergströmUniversity Stockholm R BernabeiUniversity of Rome 'Tor Vergata' A BettiniLSC Canfranc P BinetruyAPC Paris J BlümerKarlsruhe Institute of Technology B CabreraStanford University A CaldwellMax Planck Institute for Physics M ChenQueens University E CocciaUniversity of Rome 'Tor Vergata' K DanzmannMax Planck Institute for Gravitational Physics S DodelsonFermilab G DomogatskyINR Moscow E FioriniUniversità di Milano Bicocca & INFN K FreeseUniversity of Michigan M FukugitaICRR Tokyo T GaisserUniversity of Delaware G GerbierCEA Saclay F HalzenUniversity of Wisconsin W HaxtonLNBL & UC Berkeley J HoughGlasgow University E KomatsuUniversity of Texas E KatsavounidisMassachusetts Institute of Technology M LindnerMax Planck Institute for Nuclear Physics K LeskoLBNL & UC Berkeley A McDonaldQueens University & SNO Laboratory H MurayamaIPMU Tokyo & UC Berkeley A OlintoUniversity of Chicago L ResvanisUniversity of Athens A RubbiaETH Zurich S SarkarUniversity of Oxford A SmirnovICTP Trieste N SmithSNO Laboratory C SpieringDESY Zeuthen N SpoonerUniversity of Sheffield Y SuzukiICRR Tokyo M TeshimaMax Planck Institute for Physics J W F ValleIFIC & University of Valencia L VotanoLNGS E WaxmanWeizmann Institute J WilkersonUniversity of North Carolina TAUP Steering Committee F T AvignoneUniversity of South Carolina B C BarishCaltech E BellottiUniversity of Milan Bicoccia & INFN J BernabeuUniversity of Valencia A BottinoUniversity of Turin & INFN (chair) N FornengoUniversity of Turin & INFN T KajitaICRR Tokyo C W KimJohns Hopkins University & KIAS V MatveevINR Moscow G RaffeltMax Planck Institute for Physics D SinclairUniversity of Carleton M SpiroCEA Saclay Parallel Session Conveners Dark Matter - Candidates and Searches J-C LanfranchiTechnische Universität München T Marrodán UndagoitiaUniversity of Zurich T BringmannUniversität Hamburg Cosmology J WellerLudwig-Maximilians-Universität München S HannestadUniversity of Aarhus Double Beta Decay, Neutrino Mass M HirschIFIC/CSIC - University of Valencia A GiulianiCNRS Orsay Neutrino Oscillations T LachenmaierUniversität Tübingen F SuekaneTohoku University Low-Energy Neutrinos (Geo, Solar, Supernova) A DigheTIFR Mumbai M ChenQueen's University M WurmUniversität Hamburg Gravitational Waves E CocciaUniversity of Rome Tor Vergata and INFN S MarkaColumbia University Astrophysical Messengers (Neutrinos, Gamma-Rays, Cosmic Rays) R M WagnerMax-Planck-Institut für Physik M KachelriessUniversity of Trondheim M KowalskiUniversity of Bonn Organizing Committee N FornengoTorino University and INFN B MajorovitsMax-Planck-Institut für Physik L OberauerTechnische Universität M ü nchen (co-chair) G RaffeltMax-Planck-Institut für Physik (co-chair) S RodríguezMax-Planck-Institut für Physik (conference secretary) S SchönertTechnische Universität München D SinclairSNO Laboratory & Carleton University R M WagnerMax-Planck-Institut für Physik (scientific secretary) B WankerlExcellence Cluster 'Origin and Structure of the Universe' M WurmTechnische Universität München S ZollingerMax-Planck-Institut für Physik Conference photograph
Max-Planck-Institut für Astrophysik
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Murdin, P.
2000-11-01
The Max-Planck-Institut für Astrophysik, now located in the town of Garching north of Munich in Germany, is one of the more than 70 autonomous research institutes of the Max-Planck-Gesellschaft. It was founded in 1958 under the direction of Ludwig Biermann as part of the Max-Planck-Institut für Physik und Astrophysik, directed at that time by Werner Heisenberg. In 1979, when the headquarters of t...
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Möseneder, Jutta M.
2002-01-01
In der randomisierten, multizentrischen DASH-Studie (Dietary Approaches to Stop Hy-pertension), die unter kontrollierten Bedingungen stattfand, führte eine fettreduzierte Mischkost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten, bei Borderline-Hypertonikern zu einer signifikanten Blutdrucksenkung. Während der Studienphase wurden Körpermasse, Natrium-Aufnahme sowie Alkoholzufuhr aufgrund der bekannten Einflussnahme auf den Blutdruck konstant gehalten. In der eigenen Pilot-Studie sollte untersucht werden, ob das Ergebnis der DASH-Studie (i) mit deutschen Hypertonikern und (ii) unter habituellen Ernährungs- und Lebensbedingungen mit regelmäßig durchgeführter Ernährungsberatung und ad libitum Verzehr anstelle des streng kontrollierten Studienansatzes bestätigt werden kann. Eine Konstanz der Körpermasse, der Natrium-Urinausscheidung (unter diesem Studienansatz valider als die Aufnahme) und des Alkoholkonsums wurde vorausgesetzt. Die Studienpopulation setzte sich aus 53 übergewichtigen Probanden mit einer nicht medikamentös therapierten Borderline-Hypertonie und ohne Stoffwechselerkrankungen zusammen. Die Studienteilnehmer wurden randomisiert entweder der Idealgruppe mit einer fettarmen Kost reich an Milchprodukten, Obst und Gemüse (ähnlich der DASH-Idealgruppe) oder der Kontrollgruppe mit habitueller Ernährungsweise zugeteilt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurde den Probanden etwa 50% ihres täglichen Lebensmittelbedarfes entsprechend ihrer Gruppenzugehörigkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gelegenheitsblutdruckmessungen und 24h-Blutdruckmessungen, Ernährungs- und Aktivitätsprotokolle, Blut- und Urinproben sowie anthropometrische Messungen wurden vor, während und fünf Wochen nach der Interventionsphase durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Idealgruppe keine signifikante Blutdrucksenkung beobachtet werden konnte. Dies lässt sich durch die Tatsache erklären, dass die Lebens-mittel- und Nährstoffaufnahme der deutschen Kontrollgruppe eher der amerikanischen Idealgruppe entsprach. In der Pilot-Studie waren die Unterschiede in der Nährstoffzufuhr zwischen den beiden Gruppen viel geringer als in der DASH-Studie; für eine blutdrucksenkende Ernährungsumstellung bestand somit nur ein geringer Spielraum. Eine weitere Erklärung besteht in der unterschiedlichen Zusammensetzung der Studienpopulation. Bei DASH wurden vorwiegend farbige Probanden (40% höhere Hypertonieprävalenz) untersucht. Die Studienergebnisse lassen also den Schluss zu, dass Ernährungs- und Lebensstilgewohnheiten sowie der genetische Hintergrund der entsprechenden Bevölkerungsgruppe bei der Formulierung von nährstoff- oder lebensmittelbezogenen Empfehlungen zur Senkung des Bluthochdruckes Berücksichtigung finden müssen. The Dietary Approaches to Stop Hypertension trial (DASH), a randomized well-controlled feeding study conducted at 4 medical centers, demonstrated that a low-fat diet, rich in fruits, vegetables and dairy products is able to lower blood pressure of borderline-hypertensive people significantly. Body weight, sodium intake and alcohol consumption were kept constant during the whole study period, due to the known influence on hypertension. Aim of our study project was to investigate whether the results of the DASH study can be confirmed by (i) using a German hypertensive population and (ii) replacing the well-controlled feeding design by allowing ad libitum intake according to dietary ad-vice. The participants were asked to keep their body weight, sodium urine excretion (un-der this study design more valid than sodium intake) and their alcohol consumption con-stant. Our pilot study population consisted of 53 mainly overweight participants with borderline hypertension and without medication or any metabolic disorders. They were randomly assigned to either an ideal diet low in fat and rich in dairy products, fruits and vegetables (similar to the DASH I-group) or a habitual diet as control (C-group). During five weeks the subjects were provided 50 % of their daily intake for free according to their dietary pattern. Single and 24h-blood pressure measurements, dietary weighed and physical activity records, blood and urine samples and anthropometric measurements were collected before, during and five weeks after the intervention period. The study results indicated that no significantly reduction of blood pressure could be observed for both methods in the I-group of our trial. This is due to the fact that the baseline intake of foods and nutrients of the German subjects was nearly corresponding to the intake targeted for the DASH I-group. Therefore, it was impossible to increase the intake of these nutrients in our I-group by the same percentage as in the DASH study. Another explanation may be the different consistency of the study population. About 60% of the DASH study population were African Americans with a known higher prevalence of hy-pertension (about 40%) than Caucasians. The conclusion is that even convincing results of a controlled trial cannot be simply transferred into dietary advice for the general public. For addressing food-based dietary guidelines to reduce the risk of hypertension it is necessary to consider the genetic background as well as the dietary and the lifestyle situation of the target population carefully.
Apport de l'orientation clinique dans le diagnostic des hypertensions arterielles endocriniennes
El Aziz, Siham; Chadli, Asma; Louda, Fatima; El Ghomari, Hassan; Farouqi, Ahmed
2014-01-01
L'hypertension artérielle d'origine endocrinienne représente une cause curable d'hypertension artérielle (HTA), ce qui en justifie le dépistage. Une orientation clinique est souhaitable afin de prescrire les bilans adéquats, notamment dans les pays en voie de développement. L'objectif de notre étude est décrire les aspects cliniques des patients ayant une HTA endocrinienne diagnostiquée au CHU de Casablanca. Méthodes: Il s'agit d'une étude descriptive rétrospective de 2004 à 2011, incluant tout patient ayant une HTA endocrinienne (en dehors des dysthyroïdies) admis en Endocrinologie. Les données concernant les facteurs cliniques, paracliniques et thérapeutiques ont été colligées. Au cours de la période étudiée, 53 cas d'HTA endocrinienne ont été admis, avec une age moyen au diagnostic de 39,3 ans et un sex-ratio F/H de 3,9. Trente patients (56.6%) ont un age ont un âge inférieur à 40 ans. On ne retrouve pas d'hérédité tensionelle chez 88.7% des patients. Les étiologies sont le Syndrome de cushing (41.5%), le phéochromocytome (32%), les adénomes somatotropes (15%) et les hyperaldostéronismes primaire (7.5%). L'HTA est essentiellement de grade un ou deux (69.8%), avec un retentissement cardio-vasculaire chez 11 patients (20.7%). Les patients ayant un SC avaient tous des signes cutanés spécifiques. Il s'agissait de sujets jeunes avec plusieurs facteurs de risque cardiovasculaire. Nous avons retrouvé un amaigrissement chez 37.5% des patients ayant un phéochromocytome avec un indice de masse corporel moyen de 20 kg/m2. L'HTA était permanente dans 5 cas de phéochromocytomes. Il n'existait pas d'hypokaliémie chez 50% des patients ayant un hyperaldostéronisme. Les signes cliniques des patients ayant une acromégalie étaient francs, avec un age moyen plus élevé de 50 ans. Nous avons noté une régression de l'HTA chez 59% de ces patients après guérison de l'endocrinopathie en cause. Plusieurs signes cliniques peuvent nous orienter vers une HTA endocrinienne, notamment chez l'adulte jeune, et devraient indiquer les bilans adéquats afin d’éviter une méconnaissance du diagnostic. PMID:25422689
IMP3 can predict aggressive behaviour of lung adenocarcinoma
2012-01-01
Background Lung cancer most often presents as an inoperable tumour and the diagnosis is usually performed on a small biopsy/cytology specimen. In the group of non small cell lung cancer - not otherwise specified, adenocarcinoma phenotype can be determined immunohistochemically using TTF-1 and Napsin A. Expression of oncofetal protein IMP3 in human cancer is associated with poor differentiation and aggressive behaviour. In the present study expression of IMP3 was correlated with expression of TTF-1 and Napsin A, histological subtype and clinical stage of lung adenocarcinoma. We were interested whether distant metastases are associated with IMP3 overexpression, regardless of the histologic subtype of adenocarcinoma. Methods In retrospective study, consecutive series of 105 patients with advanced lung adenocarcinoma diagnosed from 2006 to 2009 in Clinical Hospital Center Split, Croatia, were analysed. Clinical data were collected from the Pulmology Department and time of death from the Mortality Registry. Paraffin blocks of bronchoscopic biopsies were collected from the Institute of Pathology and 15 cases excluded from the analysis due to insufficient material. Expression of IMP3, Napsin A and TTF-1 were analysed by indirect enzyme immunohistochemistry. Statistical analysis was performed and P values less than 0.05 considered significant. Results Of 90 patients, 71 (78%) were males and 19 (22%) females. Median age for males was 61.5 years (min-max 43–83) and for females 61 years (min-max 44–86). Pleural effusion was found in 15 (16.6%) and distant metastases in 45 (50%) cases. According to histological subtypes, there were 34 acinar, 2 lepidic, 2 papillary and 52 solid subtypes. IMP3 overexpression was found in 63 cases (70%) and was correlated with solid subtype (P = 0.002) and negative/weak Napsin A expression (P = 0.004). Strong Napsin A expression correlated with TTF-1 expression (P = 0.003) and lower histological grades (P = 0.031). Patients with IMP3 overexpression more often had distant metastases than patients with negative IMP3, 55.5% versus 33.3% (P = 0.033). Non solid subtypes with IMP3 overexpression developed distant metastasis more common than non solid subtypes with negative IMP3, 72% versus 35% (P = 0.028). Conclusions Expression of IMP3 correlates with solid subtype and with distant metastases regardless of histological subtype of lung adenocarcinoma. Virtual slides http://www.diagnosticpathology.diagnomx.eu/vs/1966211581795258 Zusammenfassung Hintergrund Das Lungenkarzinom kommt meistens als nicht resektabler Tumor vor und die Diagnose kann nur in kleinen Biopsaten oder zytologisch gestellt werden. In der Gruppe der nicht kleinzelligen Lungenkarzinome kann der nicht anders spezifizierte Adenokarzinom Phänotyp mit Hilfe der Antikörper TTF-1 und Napsin A diagnostiziert werden. Die Expression des onkoföetalen Proteins IMP3 ist bei humanen Karzinomen mit agressivem Verhalten und metastatischem Potential verbunden. In dieser Studie korreliert die Expression von IMP3 mit TTF-1, Napsin A, histologischem Typ und klinischem Staging des Lungenkarzinoms. Wir waren daran interessiert, ob Fernmetastasen mit IMP3 Überexpression assoziiert sind, unabhängig von der histologischen Subtyp von Adenokarzinom. Methode In der retrospektiven Studie wurden die von 2006 bis 2009 im Klinischem Krankenhaus Split, Kroatien diagnostizerte Adenokarzinome der Lunge von 105 Patienten analysiert. Die klinischen Daten stammten aus der Abteilung für Pulmologie und im Falle des Todes vom Todesregister. Die Paraffinblöcke der primären Lungenbiopsate dieser Patienten wurden im Institut für Pathologie mit der indirekter Enzym - Immunohistochemie mittels Kombination der Antikörper gegen IMP3, Napsin A und TTF1 untersucht. 15 Fälle aus der Analyse aufgrund unzureichender Material ausgeschlossen. Es wurde eine statistische Untersuchung durchgeführt und Werte weniger als 0.05 P wurden als statistisch signifikant bezeichnet. Ergebnisse Von 90 Patienten mit Lungencarcinom waren 71 (78%) mänlich, durchschnittliches Alter war für Männer 61.5 Jahre (min-max 43–83) und 61 Jahre für Frauen (min-max 44–86). Pleurale Effusionen fand man in 15 Fällen (16.6%) und Fernmetastasen in 45 (50%) Fällen. Histologische Sybtypen waren: 2 lepidic Karzinome, 34 azinäre Karzinome, 2 papilläre und 52 solide Karzinome. IMP3 war exprimiert in 63 Fälle (70%). Positive IMP3 Expression war mit solidem Typ (P = 0.002) und negativer Napsin A Expression (P = 0.004) assoziert. Napsin A Expression war mit niedrigem Gradus (P = 0.031) und positiver TTF-1 Expression (P = 0.003) assoziert. Patienten mit IMP3 Überexpression öfter hatten Fernmetastasen als Patienten mit negativen IMP3, 55.5% versus 33.3% (P = 0.033). Non solide Subtyp mit IMP3 Überexpression entwickelten Fernmetastasen Meer häufiger als nicht festem Subtyp mit negativen IMP3, 72% versus 35% (P = 0.028). Schlussworte Die Expression von IMP3 ist mit negaativer Expression von Napsin A, solidem Subtyp und Metastasen verbunden und hat praktische predictive Werte in der pathologischen Diagnose des Adenokarzinoms der Lunge. Die Expression von IMP3 korreliert mit soliden Subtyp und mit Fernmetastasen unabhängig von histologische Subtyp Lungenadenokarzinom. PMID:23190601
PREFACE: The 395th Wilhelm and Else Heraeus Seminar: `Time-dependent phenomena in Quantum Mechanics'
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kleber, Manfred; Kramer, Tobias
2008-03-01
The 395th Wilhelm and Else Heraeus Seminar: `Time-dependent phenomena in Quantum Mechanics' took place at the Heinrich Fabri Institute in Blaubeuren, Germany, 12-16 September 2007. The conference covered a wide range of topics connected with time-dependent phenomena in quantum mechanical systems. The 20 invited talks and 15 short talks with posters at the workshop covered the historical debate between Schrödinger, Dirac and Pauli about the role of time in Quantum Mechanics (the debate was carried out sometimes in footnotes) up to the almost direct observation of electron dynamics on the attosecond time-scale. Semiclassical methods, time-delay, monodromy, variational principles and quasi-resonances are just some of the themes which are discussed in more detail in the papers. Time-dependent methods also shed new light on energy-dependent systems, where the detour of studying the time-evolution of a quantum states allows one to solve previously intractable problems. Additional information is available at the conference webpage http://www.quantumdynamics.de The organizer would like to thank all speakers, contributors, session chairs and referees for their efforts in making the conference a success. We also gratefully acknowledge the generous financial support from the Wilhelm and Else Heraeus Foundation for the conference and the production of this special volume of Journal of Physics: Conference Series. Manfred Kleber Physik Department T30, Technische Universität München, 85747 Garching, Germany mkleber@ph.tum.de Tobias Kramer Institut I: Theoretische Physik, Universität Regensburg, 93040 Regensburg, Germany tobias.kramer@physik.uni-regensburg.de Guest Editors
Front row (from left): W Schleich, E J Heller, J B Delos, H Friedrich, K Richter, M Kleber, P Kramer, M Man'ko, A del Campo, V Man'ko, M Efremov, A Ruiz, M O Scully Middle row: A Zamora, R Aganoglu, T Kramer, J Eiglsperger, H Cruz, P Raab, I Cirac, G Muga, J Larson, V Dodonov, W Becker Back row: A Eckardt, A Siddiki, K Vafayi, M Holthaus, E Räsänen, M Rodriguez, O Kullie, D Milošević, J Briggs, A Ribeiro, (not in the picture W Zwerger)
1980-11-18
International Ocean- defined an(1 of’ settling the conflict over ographic ’Tab-les for the solubility of oxygen in whether to use the Symbol a for the Bun... Wasser . Z. Ph\\vs. 42: 25:3-264. di I ite a(ineon s sil itiiln. 1. Oxygen. J. Soilntion WEISS, B. F. 1970. The sol ijbi iits’ of nitrogen. oxy- (,heart. 8...tile Winkler dissolved oxy- WINKLER, L.. W. 1889. Die Loslidikeit des Satter- getslomethlid. Limnlll. Oceanogr. 10; 141-143. stoaffs in Wasser . Ber
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schwarz, Oliver; Strumpf, Manfred
The literary assets of Peter Andreas Hansen are deposited in the Staatsarchiv Hamburg, the Forschungs- und Landesbibliothek Gotha and the Thüringer Staatsarchiv Gotha. They were never systematically investigated. We present here some results of a first evaluation. It was possible to reconstruct the historical events with regard to the maintenance of the Astronomische Nachrichten and the Altona observatory in 1854. Hansen was a successful teacher for many young astronomers. His way of stimulating the evolution of astronomy followed Zach's tradition.
Gaskins, Matthew; Dittmann, Martin; Eisert, Lisa; Werner, Ricardo Niklas; Dressler, Corinna; Löser, Christoph; Nast, Alexander
2018-03-01
Laut einer Befragung im Jahre 2012 war der Umgang mit Antithrombotika bei dermatochirurgischen Eingriffen in Deutschland sehr heterogen. 2014 wurde erstmals eine evidenzbasierte Leitlinie zu diesem Thema veröffentlicht. Es wurde eine anonyme Befragung derselben Stichprobe zum Umgang mit Antithrombotika sowie zu Kenntnissen der Leitlinie durchgeführt. Die Ergebnisse wurden als relative Häufigkeiten berichtet und denen aus 2012 gegenübergestellt. 208 Antwortbögen wurden ausgewertet (Rücklaufquote: 36,6 %). Die große Mehrheit der Dermatologen erklärte, kleinere Eingriffe unter Fortführung der Therapie mit Phenprocoumon, niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (≤ 100 mg) und Clopidogrel sowie mit direkten oralen Antikoagulanzien durchzuführen. Bei größeren Eingriffen war der Umgang hingegen weiterhin heterogen, insbesondere unter niedergelassenen Dermatologen. Der Anteil der Dermatologen, die Phenprocoumon, Acetylsalicylsäure und Clopidogrel leitlinienkonform verwendeten, hat sich insgesamt vergrößert. Führten 2012 beispielsweise 53,8 % der Klinikärzte bzw. 36,3 % der niedergelassenen Dermatologen eine große Exzision unter Fortführung der Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure durch, taten dies 2017 90,2 % bzw. 57,8 % (Phenprocoumon: 33,8 % bzw. 11,9 % auf 63,9 % bzw. 29,9 %; Clopidogrel: 36,9 % bzw. 23,2 % auf 63,9 % bzw. 30,6 %). Unter den Klinikärzten war ein hoher Anteil mit der Leitlinie vertraut und fand diese hilfreich. Eine Zunahme des leitlinienkonformen Verhaltens war bei allen Eingriffen zu verzeichnen. Bei größeren Eingriffen zeigte sich trotz deutlicher Verbesserung die Notwendigkeit verstärkter Anstrengungen zur Leitlinienumsetzung bzw. zur Identifizierung von Implementierungsbarrieren. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Adaptive Optics at the World’s Biggest Optical Telescope
2010-09-01
bottom up. The reflective, and deformable, component of each of the LBT’s mirrors is a concave Zerodur shell, 1.6 mm in average thickness and 911 mm in...Physik, 85748 Garching, Germany ABSTRACT The Large Binocular Telescope (LBT) on Mt. Graham, Arizona, comprises two 8.4 m primary mirrors on a...adaptive optics (AO) was incorporated into the design through two adaptive secondary mirrors (ASM), each 91 cm in diameter with 672 actuators, which feed
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Pauri, Massimo
2011-11-01
A critical re-examination of the history of the concepts of space (including spacetime of general relativity and relativistic quantum field theory) reveals a basic ontological elusiveness of spatial extension, while, at the same time, highlighting the fact that its epistemic primacy seems to be unavoidably imposed on us (as stated by A.Einstein "giving up the extensional continuum … is like to breathe in airless space"). On the other hand, Planck's discovery of the atomization of action leads to the fundamental recognition of an ontology of non-spatial, abstract entities (Quine) for the quantum level of reality (QT), as distinguished from the necessarily spatio-temporal, experimental revelations ( measurements). The elementary quantum act (measured by Planck's constant) has neither duration nor extension, and any genuinely quantum process literally does not belong in the Raum and time of our experience. As Heisenberg stresses: "Während also die klassische Physik ein objectives Geschehen in Raum and Zeit zum Gegenstand hat, für dessen Existenz seine Beobachtung völlig irrelevant war, behandelt die Quantentheorie Vorgänge, die sozusagen nur in den Momenten der Beobachtung als raumzeitliche Phänomene aufleuchten, und über die in der zwischenzeit anschaulische physikalische Aussagen sinloss sind". An admittedly speculative, hazardous conjecture is then advanced concerning the relation of such quantum ontology with the role of the pre-phenomenal continuum (Husserl) in the perception of macroscopically distinguishable objects in the Raum and time of our experience. Although rather venturesome, it brings together important philosophical issues. Coherently with recent general results in works on the foundations of QT, it is assumed that the linearity of quantum dynamical evolution does not apply to the central nervous system of living beings at a certain level of the evolutionary ramification and at the pre-conscious stage of subjectivity. Accordingly, corresponding to the onset of a non-linear dynamic evolution, a `primary spatial' reduction is `continually' taking place, thereby constituting the neural precondition for the experience of distinguishable macroscopic objects in the continuous spatial extension. While preventing the theoretically possible quantum superpositions of macroscopic objects from being perceivable by living beings, the `primary reduction' has no effect on the standard processes concerning quantum level entities involved in laboratory man-made experiments. In this connection, an experimental check which might falsify the conjecture is briefly discussed. The approach suggested here, if sound, leads to a naturalization of that part of Kant's Transcendental Aesthetics than can survive the Euclidean catastrophe. According to such naturalized transcendentalism, "space can well be transcendental without the axioms being so", in agreement with a well-known statement by Boltzman. Finally, as far as QT is concerned, the conjecture entails that a scheme for quantum measurement of the von Neumann type cannot even `leave the ground', vindicating Bohr's viewpoint. A quantum theory of measurement, in a proper sense, turns out to be unnecessary and in fact impossible.
Eberle, Franziska C; Holstein, Julia; Scheu, Alexander; Fend, Falko; Yazdi, Amir S
2017-03-01
Die intraläsionale Gabe von Anti-CD20-Antikörpern (Rituximab) wurde als effektive Therapieoption für Patienten mit niedrig malignen primär kutanen B-Zell-Lymphomen beschrieben. Bis heute wurden allerdings keine Parameter identifiziert, welche reproduzierbar ein gutes klinisches Ansprechen dieser Therapie vorhersagen. Ziel dieser Studie ist, sowohl das klinische Ansprechen und die unerwünschten Nebenwirkungen als auch die Patientenwahrnehmung hinsichtlich intraläsionaler Injektionen von anti-CD20-Antikörpern zur Behandlung indolenter primär kutaner B-Zell-Lymphome im Vergleich mit anderen Therapien zu evaluieren. Elf Patienten mit einem primär kutanen B-Zell-Lymphom, namentlich primär kutanes Keimzentrumslymphom (n = 9) und primär kutanes Marginalzonenlymphom (n = 2), welche mittels intraläsionalem Anti-CD20-Antikörper behandelt wurden, wurden retrospektiv evaluiert hinsichtlich der Ansprechrate und unerwünschter Nebenwirkungen sowie in Bezug auf deren Selbsteinschätzung dieser und anderer Therapien des primär kutanen B-Zell-Lymphoms. Patienten, deren primär kutanes B-Zell-Lymphom mittels intraläsionaler Gabe von Anti-CD20-Antikörper behandelt wurde, zeigten ein komplettes oder partielles Ansprechen in 45 % beziehungsweise 27 % aller Patienten. Speziell Patienten mit grippeähnlichen Symptomen nach erfolgter Injektion zeigten ein gutes Ansprechen. Die Mehrheit der Patienten empfand die Therapie mit Rituximab als die beste Therapie im Vergleich zu anderen Therapien wie beispielsweise chirurgische Exzision oder Radiotherapie. Intraläsionales Rituximab ist eine effektive Therapie mit hoher Patientenzufriedenheit. Starke therapiebedingte Nebenwirkungen wie Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen nach Gabe von Rituximab könnten als Indikator für gute Wirksamkeit dienen. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Ettalbi, S; Ibnouzahir, M; Droussi, H; Wahbi, S; Bahaichar, N; Boukind, E H
2009-06-30
La brûlure est un accident qui reste toujours très fréquent au Maroc, ce qui fait d'elle un problème de la santé publique. Les brûlures, quand elles sont graves ou profondes, entraînent de façon quasi inéluctable des séquelles fonctionnelles et esthétiques. A travers deux observations de deux enfants présentant des séquelles de brûlures graves, ayant retenti péjorativement sur leurs scolarités, on a essayé de mettre en évidence quelques facteurs incriminés dans cette tragédie (feu, petites bouteilles de gaz et le manque d'infrastructure, du personnel médical et paramédical, du matériel ainsi que de la prévention) comme étant une grande cause dans la survenue de ces séquelles. Le but de notre travail est d'énumérer ces différents facteurs intriqués, ainsi que de proposer quelques solutions, tout en insistant sur la prévention.
Local Hamiltonian Monte Carlo study of the massive schwinger model, the decoupling of heavy flavours
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ranft, J.
1983-12-01
The massive Schwinger model with two flavours is studied using the local hamiltonian lattice Monte Carlo method. Chiral symmetry breaking is studied using the fermion condensate as order parameter. For a small ratio of the two fermion masses, degeneracy of the two flavours is found. For a large ratio of the masses, the heavy flavour decouples and the light fermion behaves like in the one flavour Schwinger model. On leave from Sektion Physik, Karl-Marx-Universität, Leipzig, GDR.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Abt, I.; Caldwell, A.; Gutknecht, D.; Kröninger, K.; Lampert, M.; Liu, X.; Majorovits, B.; Quirion, D.; Stelzer, F.; Wendling, P.
2007-07-01
The first true coaxial 18-fold segmented n-type HPGe prototype detector produced by Canberra-France for the GERDA neutrinoless double beta-decay project was tested both at Canberra-France and at the Max-Planck-Institut für Physik in Munich. The main characteristics of the detector are given and measurements concerning detector properties are described. A novel method to establish contacts between the crystal and a Kapton cable is presented.
Evaluation results for the positive deep-UV resist AZ DX 46
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Spiess, Walter; Lynch, Thomas J.; Le Cornec, Charles; Escher, Gary C.; Kinoshita, Yoshiaki; Kochan, John; Kudo, Takanori; Masuda, Seiya; Mourier, Thierry; Nozaki, Yuko; Olson, Setha G.; Okazaki, Hiroshi; Padmanaban, Munirathna; Pawlowski, Georg; Przybilla, Klaus J.; Roeschert, Horst; Suehiro, Natusmi; Vinet, Francoise; Wengenroth, Horst
1994-05-01
This contribution emphasizes resist application site by communicating lithographic results for AZ DX 46, obtained using the GCA XLS 7800/31 stepper, NA equals 0.53, equipped with krypton fluoride excimer laser ((lambda) equals 248 nm), model 4500 D, as exposure source, delivered by Cymer Laser Technologies. As far as delay time experiments are concerned ASM-L PAS 5500/70 stepper, NA equals 0.42, was used in combination with Lambda Physik excimer laser, model 248 L.
Variational Theory of Motion of Curved, Twisted and Extensible Elastic Rods
1993-01-18
nonlinear theory such as questions of existence of solutions and global behavior have been carried out by Antman (1976). His basic work entitled "The...Aerosp. Ens. Q017/018 16 REFERENCES Antman , S.S., "Ordinary Differential Equations of Non-Linear ElastIcity 1: Foundatious of the Theories of Non-Linearly...Elutic rods and Shells," A.R.M.A. 61 (1976), 307-351. Antman , S.S., "The Theory of Rods", Handbuch der Physik, Vol. Vla/2, Springer-Verlq, Berlin
Kainz, Julius Thomas; Berghammer, Gabriele; Auer-Grumbach, Piet; Lackner, Verena; Perl-Convalexius, Sylvia; Popa, Rodica; Wolfesberger, Barbara
2016-12-01
Zur Wirksamkeit von Aknetherapien und deren Auswirkungen auf die Lebensqualität erwachsener Patienten liegen kaum Daten vor. ZIEL: Erhebung der Wirkung von Azelainsäure 20 % Creme (Skinoren ® ) auf Akne-Schweregrad und krankheitsbedingte Lebensqualität. Nichtinterventionelle Studie bei erwachsenen Patientinnen mit leichter bis mittelschwerer Akne. Wirksamkeitsparameter waren DLQI sowie Akne-Schweregrad im Gesicht, am Dekolleté sowie am Rücken im Gesamturteil des Prüfarztes (IGA-Skala: Grad 1 = annähernd reine Haut; 2 = leichte Akne; 3 = mittelschwere Akne). Visiten waren zu Studienbeginn sowie nach 4-8 und zwölf Wochen geplant. Von den 251 eingeschlossenen Patientinnen lag zu Studienbeginn bei 59 %, 31 % bzw. 10 % ein IGA-Grad von 1, 2 bzw. 3 vor; die am häufigsten betroffene Hautpartie war das Gesicht (IGA-Grad 2 oder 3: 79 %). Nach zwölf Behandlungswochen war eine signifikante Besserung der Acne vulgaris im Gesicht (IGA-Grad 0 oder 1: 82 %) sowie auf Dekolleté und Rücken feststellbar. Der mediane DLQI-Wert sank von neun zu Studienbeginn auf fünf nach zwölf Behandlungswochen. Neunzig Prozent der behandelnden Ärzte und Patientinnen beurteilten die Verträglichkeit der Behandlung als sehr gut oder gut. Die Anwendung von 20%iger Azelainsäure-Creme führt bei erwachsenen Frauen zu einer signifikanten Besserung der Acne vulgaris und der krankheitsbedingten Lebensqualität. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Farewell to Diversity? New State Zones of Health Care Service in China’s Far West
Klotzbücher, Sascha; Lässig, Peter; Jiangmei, Qin; Dongsheng, Rui; Weigelin-Schwiedrzik, Susanne
2014-01-01
Using James Scott’s (2009) theoretical framework of the interaction between the state and peripheral people, we argue that the welfare state should be regarded as a pull-factor in the context of the state’s endeavours to project its power to distant peoples in assigned state zones. Our discussion is based on interviews in Xinyuan County in the Western part of the Xinjiang Uyghur Autonomous Region, China. Presenting current policies and alternative policy options discussed at the local level for providing primary health care in rural China, we argue that decisions made in the implementation process did not respond to the special health needs of mobile pastoralists in the high plains, but were part of the central state logic of homogenising settlement efforts and health care. Der theoretische Ansatz von James Scott zu Expansion von staatlicher Ordnung auf periphere Randgebiete wird auf den Aufbau von Wohlfahrts- und Gesundheitspolitik des modernen Staates angewendet und weiterentwickelt. Anhand mehrjähriger Feldstudien zwischen 2005 und 2009 zur Gesundheitsversorgungsstruktur im Kreis Xinyuan der Autonomen Uighurischen Region Xinjiang in der Volksrepublik China werden zuerst die nationalen Restrukturierungsmaßnahmen vorgestellt und Lösungen für eine bessere Versorgung der halbnomadisierenden kasachischen Hirtenfamilien diskutiert. Lokal entwickelte und an die nomadischen Lebensformen angepasste mobile Lösungen zur Gesundheitsfürsorge konnten nicht implementiert werden. Die Anstrengungen der staatlichen Akteure sind als Versuch zu sehen, bisher marginalisierte Gruppen aus den peripheren Gebirgsregionen und über die Integration in eine staatliche Gesundheitsversorgung in den Tälern anzusiedeln. PMID:25729121
Diagne, Nafissatou; Faye, Atoumane; Ndao, Awa Cheikh; Djiba, Boundia; Kane, Baidy Sy; Ndongo, Souhaibou; Pouye, Abdoulaye
2016-01-01
La maladie de Basedow est une affection auto immune associant une thyrotoxicose à des manifestations de fréquence variable comme le goitre, l'ophtalmopathie et le myxœdème prétibial. Son diagnostic est souvent facile, tandis que sa prise en charge demeure encore difficile. L'instauration d'un traitement médical simple expose à un risque de récidive. Au Sénégal et en Afrique Sub-saharienne peu d'études ont porté sur la maladie de Basedow. L'objectif de l'étude était de décrire les aspects épidémiologique, clinique, thérapeutique et évolutif de la maladie de Basedow en milieu hospitalier à Dakar. Il s'agissait d'une étude rétrospective menée du 1er janvier 2010 au 31 décembre 2013 dans le service de Médecine Interne du centre hospitalier universitaire Aristide Le Dantec. Durant la période, 108 patients suivis en consultation externe pour maladie de Basedow, ont été inclus sur un total de 834 patients suivis en consultation externe. le diagnostic a été retenu devant les signes cliniques, biologiques et immunologiques. Cent huit patients, atteints de maladie de Basedow ont été inclus sur un total de 834 consultations. Le sex ratio était de 7,3 et la moyenne d'âge de 34,6 ans. Les principaux motifs de consultation étaient : les palpitations et l'amaigrissement dans respectivement 46,3% et 39,8% des cas. Le syndrome de thyrotoxicose était présent chez 93,5% des patients, un goitre était noté chez 87% des patients et une exophtalmie chez 78,7% des patients. La principale complication était à type de cardiothyréose retrouvée chez 11,1% des patients. Tous les patients ont eu un traitement par antithyroïdiens de synthèse. L'évolution a été favorable dans 19,4% des cas. Une récidive à été notée dans 57% des cas et dans 23,1% des cas les patients ont été perdus de vue. La maladie de Basedow est la cause de la plus fréquente d'hyperthyroïdie. Le tableau est dominé par les manifestations cliniques liées à l'hyper métabolisme de l'organisme. Dans cette étude, il apparait que la thyroïdectomie n'est pas de première intention si l'on connait le nombre élevé de récidive après le traitement médical. PMID:28154699
Gardner-Thorpe, C; Pearn, J
2004-08-01
The Cotard syndrome is characterized by the delusion where an individual insists that he has died or part of his body has decayed. Although described classically in schizophrenia and bipolar disorder, physical disorders including migraine, tumour and trauma have also been associated with the syndrome. Two new cases are described here, the one associated with arteriovenous malformations and the other with probable multiple sclerosis. The delusion has been embarrassing to each patient. Study of such cases may have wider implications for the understanding of the psychotic interpretation of body image, for example that occurring in anorexia nervosa.
Sur la vitesse d'extinction d'une population dans un environnement aléatoire.
Bacaër, Nicolas
2017-05-01
This study focuses on the speed of extinction of a population living in a random environment that follows a continuous-time Markov chain. Each individual dies or reproduces at a rate that depends on the environment. The number of offspring during reproduction follows a given probability law that also depends on the environment. In the so-called subcritical case where the population goes for sure to extinction, there is an explicit formula for the speed of extinction. In some sense, environmental stochasticity slows down population extinction. Copyright © 2017 Académie des sciences. Published by Elsevier Masson SAS. All rights reserved.
[Management of Pregnancy-Associated Venous Thromboembolism - Current Recommendations].
Linnemann, Birgit
2017-06-01
Diagnostik in der Schwangerschaft Studien belegen den hohen Stellenwert der Kompressionssonografie der Beinvenen plus Duplexsonografie der Beckenvenen in der Diagnostik der Becken- und Beinvenenthrombose auch bei Schwangeren. Perfusionsszintigrafie und CT-Angiografie der Pulmonalarterien sind bei vergleichbarer fötaler Strahlenbelastung gleich aussagekräftig. Aufgrund der mütterlichen Strahlenbelastung favorisieren aktuelle Leitlinien bei fehlender struktureller Lungenerkrankung die Perfusionsszintigrafie als primäre Bildgebung. Es gibt keinen Grund, einer Schwangeren mit Lungenembolieverdacht eine notwendige radiologische Diagnosesicherung vorzuenthalten. Antikoagulation in der Schwangerschaft Heparine bleiben Antikoagulans der 1. Wahl bei der Behandlung der venöses Thromboembolien (VTE) in der Schwangerschaft. Neue orale Antikoagulantien (NOAK) sind aufgrund ihrer geringen Molekülgröße plazentagängig und daher in der Schwangerschaft kontraindiziert. Peripartales Vorgehen Zur Minimierung des postpartalen Blutungsrisikos vor der Geburt ist in den letzten Wochen vor der Geburt eine Aufteilung der NMH-Injektion auf 2 Tagesdosen sinnvoll. Bei der Entbindung ist eine interdisziplinäre Abstimmung wichtig. Postpartal kann eine NMH-Therapie fortgesetzt oder Warfarin eingesetzt werden (Kein Phenprocoumon, da es in die Muttermilch übergeht).
Modified fluctuation-dissipation and Einstein relation at nonequilibrium steady states
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Chaudhuri, Debasish; Chaudhuri, Abhishek
2012-02-01
Starting from the pioneering work of Agarwal [G. S. Agarwal, Zeitschrift für PhysikEPJAFV1434-600110.1007/BF01391621 252, 25 (1972)], we present a unified derivation of a number of modified fluctuation-dissipation relations (MFDR) that relate response to small perturbations around nonequilibrium steady states to steady-state correlations. Using this formalism we show the equivalence of velocity forms of MFDR derived using continuum Langevin and discrete master equation dynamics. The resulting additive correction to the Einstein relation is exemplified using a flashing ratchet model of molecular motors.
1992-06-01
the cryocooler , to prevent the cold finger from moving. These actuators (p. D-74) are of the Physik P-842.10 Low Voltage Piezo Translator type ,21 about...accepting a new technology without flight cold finger on an existing, advanced Stirling cryocooler . heritage. Therefore, M&S has initiated plans for a...VA 222024302. and to t Ofoo* of Management and Budget. Papoww k RoJCwOn Pnyect 1. AGENCY USE ONLY (Leave blank) 12. REPORT DATE 3. REPORT TYPE AND
Ion and Electron Interactions at Thermal and Suprathermal Energies
1988-09-30
Smith, D., in "Rate Coefficients in Astrochemistry" Ed. T.J. Millar and D.A. Williams (Reidel:Dordrecht, 1988) in press. 14)Smith, D., Dean , A.G. and...Adams, N.G., Z.Physik 253, 191 (1972). 15)Adams, N.G., Dean , A.G. and Smith, D., Int. J. Mass Spectrom. Ion Phys. 10, 63 (1972/73). 59 16)Ferguson...D. and Plumb I.C., J. Phys. D 5, 1226 (1972). 22)Smith, D., Adams, N.G., Dean , A.G. and Church, M.J., J.Phys. D. 8, 141 (1975). 23)Alge, E., Adams
Robust boosting via convex optimization
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rätsch, Gunnar
2001-12-01
In this work we consider statistical learning problems. A learning machine aims to extract information from a set of training examples such that it is able to predict the associated label on unseen examples. We consider the case where the resulting classification or regression rule is a combination of simple rules - also called base hypotheses. The so-called boosting algorithms iteratively find a weighted linear combination of base hypotheses that predict well on unseen data. We address the following issues: o The statistical learning theory framework for analyzing boosting methods. We study learning theoretic guarantees on the prediction performance on unseen examples. Recently, large margin classification techniques emerged as a practical result of the theory of generalization, in particular Boosting and Support Vector Machines. A large margin implies a good generalization performance. Hence, we analyze how large the margins in boosting are and find an improved algorithm that is able to generate the maximum margin solution. o How can boosting methods be related to mathematical optimization techniques? To analyze the properties of the resulting classification or regression rule, it is of high importance to understand whether and under which conditions boosting converges. We show that boosting can be used to solve large scale constrained optimization problems, whose solutions are well characterizable. To show this, we relate boosting methods to methods known from mathematical optimization, and derive convergence guarantees for a quite general family of boosting algorithms. o How to make Boosting noise robust? One of the problems of current boosting techniques is that they are sensitive to noise in the training sample. In order to make boosting robust, we transfer the soft margin idea from support vector learning to boosting. We develop theoretically motivated regularized algorithms that exhibit a high noise robustness. o How to adapt boosting to regression problems? Boosting methods are originally designed for classification problems. To extend the boosting idea to regression problems, we use the previous convergence results and relations to semi-infinite programming to design boosting-like algorithms for regression problems. We show that these leveraging algorithms have desirable theoretical and practical properties. o Can boosting techniques be useful in practice? The presented theoretical results are guided by simulation results either to illustrate properties of the proposed algorithms or to show that they work well in practice. We report on successful applications in a non-intrusive power monitoring system, chaotic time series analysis and a drug discovery process. --- Anmerkung: Der Autor ist Träger des von der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam vergebenen Michelson-Preises für die beste Promotion des Jahres 2001/2002. In dieser Arbeit werden statistische Lernprobleme betrachtet. Lernmaschinen extrahieren Informationen aus einer gegebenen Menge von Trainingsmustern, so daß sie in der Lage sind, Eigenschaften von bisher ungesehenen Mustern - z.B. eine Klassenzugehörigkeit - vorherzusagen. Wir betrachten den Fall, bei dem die resultierende Klassifikations- oder Regressionsregel aus einfachen Regeln - den Basishypothesen - zusammengesetzt ist. Die sogenannten Boosting Algorithmen erzeugen iterativ eine gewichtete Summe von Basishypothesen, die gut auf ungesehenen Mustern vorhersagen. Die Arbeit behandelt folgende Sachverhalte: o Die zur Analyse von Boosting-Methoden geeignete Statistische Lerntheorie. Wir studieren lerntheoretische Garantien zur Abschätzung der Vorhersagequalität auf ungesehenen Mustern. Kürzlich haben sich sogenannte Klassifikationstechniken mit großem Margin als ein praktisches Ergebnis dieser Theorie herausgestellt - insbesondere Boosting und Support-Vektor-Maschinen. Ein großer Margin impliziert eine hohe Vorhersagequalität der Entscheidungsregel. Deshalb wird analysiert, wie groß der Margin bei Boosting ist und ein verbesserter Algorithmus vorgeschlagen, der effizient Regeln mit maximalem Margin erzeugt. o Was ist der Zusammenhang von Boosting und Techniken der konvexen Optimierung? Um die Eigenschaften der entstehenden Klassifikations- oder Regressionsregeln zu analysieren, ist es sehr wichtig zu verstehen, ob und unter welchen Bedingungen iterative Algorithmen wie Boosting konvergieren. Wir zeigen, daß solche Algorithmen benutzt werden koennen, um sehr große Optimierungsprobleme mit Nebenbedingungen zu lösen, deren Lösung sich gut charakterisieren laesst. Dazu werden Verbindungen zum Wissenschaftsgebiet der konvexen Optimierung aufgezeigt und ausgenutzt, um Konvergenzgarantien für eine große Familie von Boosting-ähnlichen Algorithmen zu geben. o Kann man Boosting robust gegenüber Meßfehlern und Ausreissern in den Daten machen? Ein Problem bisheriger Boosting-Methoden ist die relativ hohe Sensitivität gegenüber Messungenauigkeiten und Meßfehlern in der Trainingsdatenmenge. Um dieses Problem zu beheben, wird die sogenannte 'Soft-Margin' Idee, die beim Support-Vector Lernen schon benutzt wird, auf Boosting übertragen. Das führt zu theoretisch gut motivierten, regularisierten Algorithmen, die ein hohes Maß an Robustheit aufweisen. o Wie kann man die Anwendbarkeit von Boosting auf Regressionsprobleme erweitern? Boosting-Methoden wurden ursprünglich für Klassifikationsprobleme entwickelt. Um die Anwendbarkeit auf Regressionsprobleme zu erweitern, werden die vorherigen Konvergenzresultate benutzt und neue Boosting-ähnliche Algorithmen zur Regression entwickelt. Wir zeigen, daß diese Algorithmen gute theoretische und praktische Eigenschaften haben. o Ist Boosting praktisch anwendbar? Die dargestellten theoretischen Ergebnisse werden begleitet von Simulationsergebnissen, entweder, um bestimmte Eigenschaften von Algorithmen zu illustrieren, oder um zu zeigen, daß sie in der Praxis tatsächlich gut funktionieren und direkt einsetzbar sind. Die praktische Relevanz der entwickelten Methoden wird in der Analyse chaotischer Zeitreihen und durch industrielle Anwendungen wie ein Stromverbrauch-Überwachungssystem und bei der Entwicklung neuer Medikamente illustriert.
Chagou, Aniss; Hmouri, Ismail; Rhanim, Abdelkarim; Lahlou, Abdou; Berrada, Mohammed Saleh; Yaacoubi, Moradh
2014-01-01
Les fractures luxations du cotyle sont le plus souvent dues à des traumatismes de haute énergie. Elles constituent une urgence thérapeutique, l'association de la luxation à une fracture du cotyle fait apparaître la question du choix thérapeutique entre traitement orthopédique et traitement médical. L'objectif de l’étude est de mettre le point sur l'aspect thérapeutique dans ces lésions mais aussi leurs pronostics à long terme. Nous rapportons une étude rétrospective portant sur 40 cas colligés au service d'orthopédie du centre hospitalier universitaire de Rabat. Nous avons évalué les résultats de notre prise en charge mais aussi le pronostic à court et à long terme. Dans notre série, vingt cinq patients ont bénéficié d'un traitement orthopédique alors que les quinze restants ont été opérés, la voie d'abord la plus utilisée est la voie postérieure. Les résultats fonctionnels ont été évalués, après un recul de 3 à 8 ans, selon la cotation de Merle d'Aubigné. Nous avons obtenu 90% de résultats satisfaisants. La comparaison de nos résultats à ceux de la littérature montre que le résultat des traitements orthopédiques et chirurgicaux dépend essentiellement du type de fracture. Le pronostic à long terme reste imprévisible. La survenue des complications tardives telle que la nécrose céphalique et de l'arthrose reste toujours imprévisible, ce qui impose un suivi régulier et prolongé des patients. PMID:25722763
Franz von Leydig (1821-1908), pioneer of comparative histology.
Schneider, Marlon R
2012-05-01
Franz von Leydig, a German histologist and zoologist, is known to every student of human or animal anatomy because of the testicular testosterone-producing cells carrying his name. However, he made many contributions to our knowledge of the fine structure of animal tissues, including more than 200 scientific articles and several books. His most important work, the book Lehrbuch der Histologie des Menschen und der Thiere, established him as a pioneer if not the founder of comparative histology. Leydig taught at three different universities (Würzburg, Tübingen and Bonn) and received many honours from scientific organizations worldwide, including the Royal Society. He died in Rothenburg ob der Tauber, the town of his birth, aged 86 years.
Resistivity Changes Due to Precipitation Effects in Fibre Reinforced Mg-Al-Zn-Mn Alloy
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kiehn, J.; Kainer, K. U.; Vostrý, P.; Stulíková, I.
1997-05-01
The change of electrical properties of alumina short fibre reinforced Mg-Al-Zn-Mn alloy AZ91D during isochronal annealing up to 300 °C is discussed. The Saffil® fibres were incorporated into the magnesium alloy by direct squeeze casting. The fibre distribution is random planar parallel to the flat faces of the dc four-point resistivity specimens machined from the solution treated castings. A sharp drop of resistivity between 140 and 260 °C is explained by the formation of incoherent -phase particles. Some practical recommendations concerning the use of alumina short fibre reinforced AZ91 alloy are made on the basis of the results obtained. Es werden die Änderungen der elektrischen Eigenschaften der aluminiumoxid-kurzfaserverstärkten Mg-Al-Zn-Mn Legierung AZ91D während isochroner Wärmebehandlungen bis 300 °C diskutiert. Das direkte Preßgießverfahren diente zur Herstellung der Saffil®-Faser Magnesium Verbundwerkstoffe. Die Proben zur Widerstandsmessung nach der Vier-Punkt Methode wurden durch spanende Bearbeitung aus den lösungsgeglühten Preßgußstücken herausgearbeitet, so daß sie regellose Faserverteilung in den Ebenen parallel zu den flachen Probenseiten aufwiesen. Ein starker Abfall des elektrischen Widerstands im Temperaturbereich zwischen 140 und 260 °C wird durch die Bildung inkohärenter β-Phase erklärt. Auf Grundlage der Ergebnisse werden einige Empfehlungen zur Anwendung der kurzfaserverstärkten Legierung AZ91 gegeben.
Bihan-Duval, E L; Beaumont, C; Colleau, J J
1997-01-12
Genetic correlations between two types of leg deformities, valgus and varus angulations, and some growth or conformation traits were estimated in two commercial broiler strains. 14 264 chickens of both sexes in line A were measured for leg defects at 6 weeks and body weight at 3 (BW3) or 6 (BW6) weeks. The same measures were taken in line B on 8 164 chickens, as well as breast angle (BRA) and breast meat yield (BRM) at 6 weeks on 70% of the male birds. The multinomial logit model previously developed for the genetic analysis of valgus and varus deformities was extended to deal with the joint analysis of one unordered categorical trait and one continuous variable. The model assumed a competition between latent susceptibility variates related to the various deformities and linearly dependent on the continuous performances. Location parameters for latent susceptibilities and continuous trait were estimated by the 'Maximum A Posteriori' approach and dispersion parameters by the 'Maximum Marginal Likelihood' using a tilda-hat approximation. The genetic model took into account the effects of the sire, maternal grandsire and dam within maternal grandsire. As described in a previous study, leg deformities showed moderate heritabilities. Mean heritability estimate for both lines, based on the sire/maternal-grandsire (S/MGS) component, was equal to 0.22 for valgus and varus; when based on the dam component, mean estimates were equal to 0.37 and 0.29 for the two deformities respectively. Except for BRA, heritability of growth and conformation traits appeared to be smaller when based on S/MGS component (from 0.18 to 0.47) than on dam component (from 0.41 to 0.63). Very low genetic correlations were found between susceptibilities to leg deformities and growth performances: average estimates for both lines of the genetic correlation with BW3 were -0.03 and -0.05 for valgus and varus respectively. Respective genetic correlations with BW6 were estimated to be +0.05 and +0.01. According to a simulation study these small estimates were unlikely to be due to the negative back effects of severe disorders on growth performances. According to these results, including leg defects in breeding schemes would not delay improvement on growth through unfavourable genetic correlations. Susceptibility to valgus deformity appeared to be genetically independent of conformation traits (genetic correlation was estimated to be -0.06 and -0.08 with BRA and BRM respectively), whereas moderate unfavourable genetic correlations were found for varus (+0.16 and +0.19 with BRA and BRM respectively). Care must be taken when considering the impact of the actual intensive selection for greater conformation on the incidence of varus deformity. RÉSUMÉ: Les corrélations génétiques entre deux types de déformations osseuses, le valgus et le varus, et des caractères de croissance et de conformation ont été estimées dans deux lignées commerciales de poulet de type chair. Dans la lignée "A", 14 264 poulets des deux sexes ont été mesurés pour les problèmes de pattes à 6 semaines, ainsi que pour le poids vif aux âges de 3 et 6 semaines. Ces mêmes mesures ont été faites dans la lignée "B"sur 8 164 poulets; on disposait en plus pour un échantillon des animaux de cette lignée de la mesure de l'angle de poitrine et du rendement en filet à 6 semaines. Des développements du modèle logistique multinomial déjà utilisé pour l'analyse génétique des valgus et varus ont été réalisés pour permettre l'analyse conjointe de plusieurs caractères discrets non ordonnés et d'une variable continue. Le modèle d'analyse fait l'hypothèse d'une compétition entre plusieurs variables sous-jacentes de sensibilité aux déformations, dépendant linéairement de la performance continue. Les paramètres de position pour les sensibilités sous-jacentes et le caractère continu ont été estimés par l'approche bayésienne du "Maximum A Posteriori"et les paramètres de dispersion par une approximation de type tilde-hat du "Maximum de Vraisemblance Marginale". Le modèle génétique d'analyse comprenait les effets des père, grand-père maternel et mère intra grand-père. Comme démontré dans une étude précédente, la sensibilité aux problèmes de patte présente une héritabilité modérée. En moyenne sur les deux lignées, l'estimation obtenue par la voie père/grand-père maternel (P-GPM) est de 0.22 pour les deux déformations et celle pour la voie mère de 0.37 pour le valgus et de 0.29 pour le varus. A l'exception de l'angle de poitrine, l'héritabilité des caractères de croissance et de conformation apparaît largement supérieure par la voie mère (de 0.41 à 0.63) que par la voie P-GPM (de 0.18 à 0.47). Les corrélations génétiques entre les sensibilités aux déformations osseuses et les performances de croissance apparaissent très faibles: la moyenne des estimations de la corrélation avec le poids vif à 3 semaines est de -0.03 pour le valgus et -0.05 pour le varus. Les corrélations avec le poids à 6 semaines sont du même ordre, estimées à respectivement +0.05 et +0.01 pour les valgus et varus. Une étude par simulation a permis de vérifier que ces faibles corrélations n'étaient pas dues à des biais éventuels liés aux effets secondaires négatifs des pathologies sévères sur les performances de croissance. D'après ces rèsultats, la prise en compte en sélection de la sensibilité aux problèmes de pattes n'introdurait pas, par une corrélation génétique défavorable, de réponse indirecte négative sur le poids. Si la sensibilité au valgus apparaît génétiquement indépendante des caractères de conformation (avec des corrélations génétiques avec l'angle de poitrine et le pourcentage de filet estimées à -0.06 et -0.8 respectivement), la liaison génétique apparaît plutôt défavorable pour le varus: +0.16 et +0.19 respectivement avec l'angle et le pourcentage de filet. Ces résultats doivent inciter à surveiller l'impact sur l'incidence des varus des fortes pressions de sélection appliquées actuellement sur les caractères de conformation. ZUSAMMENFASSUNG: Genetische Korrelationen zwischen verbogenen Füßen und Wachstums- und Formmerkmalen in Broilern Genetische Korrelationen zwischen 2 Arten von Beindeformationen, Valgus und Varus Angulationen, und einigen Wachtums- und Formmerkmalen wurden bei zwei kommerziellen Broiler Herkünften geschätzt, 14 264 Hühner beiderlei Geschlechter wurden in Linie A auf Beinfehler bei 6 Wochen Alter und Körpergewicht bei 3 (BW3) und 6 Wochen (BW6) untersucht, in Linie B 8 164 Tiere, wo aber auch Brustwinkel (BRA) und Brustfleisch (BRM) von ca. 70% der Hähne erhoben worden ist. Das für die genetische Analyse von Valgus und Varus Deformationen entwickelte multinomiale logit Modell wurde für die gemeinsame Analyse eines ungeordneten kategorischen Merkmals und einer kontinuierlichen Variablen erweitert. Dieses unterstellt Kompetition zwischen latenter Anfälligkeiten für verschiedene Deformationen und lineare Beziehung zu kontinuierlich verteilter Leistung. Lokationsparameter wurden mittels "Maximum A Posteriori" Ansatz und Dispersionsparameter mittels "Maximum Marginaler Likelihood" unter Verwendung von 'tilde-hat' Approximation geschätzt. Das genetische Modell berücksichtigte Vater-, maternale Großvater- und Muttertier-innerhalb der letzteren-Wirkungen. Beindeformationen zeigen mittlere Heritabilitätswerte, 0.22 für Valgus and Varus aus Vater/maternalem Großvater Komponenten, 0.37 bez. 0.29 aus der Muttertierkomponente. Mit Ausnahme von BRA waren Heritabilitätswerte für Wachstum- und Formmerkmale aus S/MGS-Komponenten (0.18-0.47) kleiner als die aus Muttertierkomponenten (0.41-0.63). Genetische Korrelationen zwischen letzeren und Anfällikeiten waren sehr niedrig: zwischen BW3 und Valgus und Varus -0.03 bzw. -0.05, BW6 +0.05 und 0.01. Simulation zeigte, daß die niedrigen Werte kaum auf negative Rückwirkung der Defekte auf Leistung zurückzuführen sind, sodaß deren Berücksichtigung in der Selektion den Zuchtfortschritt nicht beeinträchtigen sollte. Valgusdeformation scheint genetisch unabhängig von Formmerkmalen zu sein (r(G) -0.06, -0.08 mit BRA und BRM), während Varus mäßig ungünstige Korrelationen zeigt (+0.16, -0.19 mit BRA und BRM), sodaß Selektion auf Bemuskelung dies zu beachten hat. 1997 Blackwell Verlag GmbH.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Werner, Deljana
2002-05-01
Im Rahmen dieser Arbeit gelang es, katalytische Antikörper zur Hydrolyse von Benzylphenylcarbamaten sowie zahlreiche monoklonale Antikörper gegen Haptene herzustellen. Es wurden verschiedene Hapten-Protein-Konjugate unter Verwendung unterschiedlicher Kopplungsmethoden hergestellt und charakterisiert. Zur Generierung der hydrolytisch aktiven Antikörper wurden Inzuchtmäuse mit KLH-Konjugaten von 4 Übergangszustandsanaloga (ÜZA) immunisiert. Mit Hilfe der Hybridomtechnik wurden verschiedene monoklonale Antikörper gegen diese ÜZA gewonnen. Dabei wurden sowohl verschiedene Immunisierungsschemata als auch verschiedene Inzuchtmausstämme und Fusionstechniken verwendet. Insgesamt wurden 32 monoklonale Antikörper gegen die verwendeten ÜZA selektiert. Diese Antikörper wurden in groen Mengen hergestellt und gereinigt. Zum Nachweis der Antikörper-vermittelten Katalyse wurden verschiedene Methoden entwickelt und eingesetzt, darunter immunologische Nachweismethoden mit Anti-Substrat- und Anti-Produkt-Antikörpern und eine photometrische Methode mit Dimethylaminozimtaldehyd. Der Nachweis der hydrolytischen Aktivität gelang mit Hilfe eines Enzymsensors, basierend auf immobilisierter Tyrosinase. Die Antikörper N1-BC1-D11, N1-FA7-C4, N1-FA7-D12 und R3-LG2-F9 hydrolysierten die Benzylphenylcarbamate POCc18, POCc19 und Substanz 27. Der Nachweis der hydrolytischen Aktivität dieser Antikörper gelang auch mit Hilfe der HPLC. Der katalytische Antikörper N1-BC1-D11 wurde kinetisch und thermodynamisch untersucht. Es wurde eine Michaelis-Menten-Kinetik mit Km von 210 µM, vmax von 3 mM/min und kcat von 222 min-1 beobachtet. Diese Werte korrelieren mit den Werten der wenigen bekannten Diphenylcarbamat-spaltenden Abzyme. Die Beschleunigungsrate des Antikörpers N1-BC1-D11 betrug 10. Das ÜZA Hei3 hemmte die hydrolytische Aktivität. Dies beweist, dass die Hydrolyse in der Antigenbindungsstelle stattfindet. Weiter wurde zwischen der Antikörperkonzentration und der Umsatzgeschwindigkeit eine lineare Abhängigkeit festgestellt. Die thermodynamische Gleichtgewichtsdissoziationskonstante KD des Abzyms von 2,6 nM zeugt von einer sehr guten Affinität zum ÜZA. Hydrolytisch aktiv waren nur Antikörper, die gegen das Übergangszustandsanalogon Hei3 hergestellt worden waren. Es wird vermutet, dass die Hydrolyse der Benzylphenylcarbamate über einen Additions-Eliminierungsmechanismus unter Ausbildung eines tetraedrischen Übergangszustandes verläuft, dessen analoge Verbindung Hei3 ist. Im Rahmen der Generierung von Nachweisantikörpern zur Detektion der Substratabnahme bei der Hydrolyse wurden Anti-Diuron-Antikörper hergestellt. Einer der Antikörper (B91-CG5) ist spezifisch für das Herbizid Diuron und hat einen IC50-Wert von 0,19 µg/l und eine untere Nachweisgrenze von 0,04 µg/l. Ein anderer Antikörper (B91-KF5) reagiert kreuz mit einer Palette ähnlicher Herbizide. Mit diesen Antikörpern wurde ein empfindlicher Labortest, der ein Monitoring von Diuron auf Grundlage des durch die Trinkwasserverordnung festgeschriebenen Wertes für Pflanzenschutzmittel von 0,1 µg/l erlaubt, aufgebaut. Der Effekt der Anti-Diuron-Antikörper auf die Diuron-inhibierte Photosynthese wurde in vitro und in vivo untersucht. Es wurde nachgewiesen, dass sowohl in isolierten Thylakoiden, als auch in intakten Algen eine Vorinkubation der Anti-Diuron-Antikörper mit Diuron zur Inaktivierung seiner Photosynthese-hemmenden Wirkung führt. Wurde der Elektronentransport in den isolierten Thylakoiden oder in Algen durch Diuron unterbrochen, so führte die Zugabe der Anti-Diuron-Antikörper zur Reaktivierung der Elektronenübertragung. Attempts to produce catalytic antibodies for hydrolysis of arylcarbamates and arylureas: The aim of the investigations was to produce antibodies which are able to cleave herbicides resistant to naturally occuring enzymes. Structurally similar carbamate and urea derivatives were chosen for the experiments. Phosphonate derivatives were synthesized that mimick possible transition state analogues in structure and charge. Mice were immunized with 4 different derivatives after conjugating them to carrier proteins. 32 hybridomas were established that produce monoclonal antibodies binding to these derivatives. The possible cleavage of substrates was determined by immunoassays with monoclonal antibodies against the substrate and the products and with a photometric method based on dimethylaminocinammonaldehyde. The measuring of cleavage products was succeeded by an amperometric method. The enzyme sensor was based on immobilized tyrosinase which oxidizes p-chlorophenol and phenol. The antibodies N1-BC1-D11, N1-FA7-C4, N1-FA7-D12 und R3-LG2-F9 hydrolysed the benzylphenylcarbamates POCc18, POCc19 und Substance 27. The hydrolytic activity of these antibodies was also succeeded with HPLC. The catalytic antibody N1-BC1-D11 was investigated kinetically and thermodynamically. A Michaelis-Menten-Kinetic was observed (at pH 8.0 exhibited a Km 210 µM, a vmax 3 mM/min and a kcat 222 min-1). These values are in the range of the values obtained for the antibody-catalysed hydrolysis of diphenylcarbamates. The rate enhancement of N1-BC1 was 10. The reaction was completely inhibited by stoichiometric quantities of the transition state analogue Hei3. This is consistent with the affinity of the abzyme to Hei3 of 2.6 nM, determined by BIAcore assay. Only antibodies generated against Hei3 showed hydrolytic activity. The hydrolysis of benzylphenylcarbamates presumably occurs via an addition-elimination-Mechanism involving a tetrahedral intermediate. In summary, this work presents the first example of antibody-catalysed hydrolysis of benzylphenylcarbamates. Monoclonal anti-diuron antibodies were generated that bind to the herbicide diuron with an extremely low equilibrium dissociation constant. A sensitive immunoassay with a low detection limit of 0.2 nM for diuron was established. This is the most sensitive immunological method for detection of diuron known so far. These antibodies were also used in vitro and in vivo to prevent diuron-dependent inhibition of photosynthesis or to restore photosynthesis after inhibition. In isolated thylakoids prepared from spinach leaves (Spinacia oleracea L.) the diuron-inhibited Hill reaction was reconstituted immediately following the addition of the monoclonal antibodies. In an in vivo approach the photosynthetic oxygen evolution of the cell wall deficient mutant (cw 15) of the green alga Chlamydomonas reinhardtii Dangeard was monitored. The antibodies prevented the diuron-dependent inhibition of photosynthesis and restored photosynthesis after inhibition. Transgenic plants that synthesize and accumulate these antibodies or antibody fragments and are therefore diuron-resistant can be created.
Gauß and beyond: the making of Easter algorithms
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bien, Reinhold
2004-07-01
It is amazing to see how many webpages are devoted to the art of finding the date of Easter Sunday. Just for illustration, the reader may search for terms such as Gregorian calendar, date of Easter, or Easter algorithm. Sophisticated essays as well as less enlightening contributions are presented, and many a doubt is expressed about the reliability of some results obtained with some Easter algorithms. In short, there is still a great interest in those problems. Gregorian Easter algorithms exist for two centuries (or more?), but most of their history is rather obscure. Some reasons may be that some important sources are written in Latin or in the German of Goethe's time, or they are difficult to discover. Without being complete, the following paper is intended to shed light on how those techniques emerged and evolved. Like a microcosm, the history of Easter algorithms resembles the history of any science: it is a story of trials, errors, and successes, and, last but not least, a story of offended pride. A number of articles, published before 1910, are cited in: A. Fraenkel, Die Berechnung des Osterfestes. Journal für die reine und angewandte Mathematik, Volume 138 (1910), 133-146.
A Multilevel Shape Fit Analysis of Neutron Transmission Data
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Naguib, K.; Sallam, O. H.; Adib, M.; Ashry, A.
A multilevel shape fit analysis of neutron transmission data is presented. A multilevel computer code SHAPE is used to analyse clean transmission data obtained from time-of-flight (TOF) measurements. The shape analysis deduces the parameters of the observed resonances in the energy region considered in the measurements. The shape code is based upon a least square fit of a multilevel Briet-Wigner formula and includes both instrumental resolution and Doppler broadenings. Operating the SHAPE code on a test example of a measured transmission data of 151Eu, 153Eu and natural Eu in the energy range 0.025-1 eV accquired a good result for the used technique of analysis.Translated AbstractAnalyse von Neutronentransmissionsdaten mittels einer VielniveauformanpassungNeutronentransmissionsdaten werden in einer Vielniveauformanpassung analysiert. Dazu werden bereinigte Daten aus Flugzeitmessungen mit dem Rechnerprogramm SHAPE bearbeitet. Man erhält die Parameter der beobachteten Resonanzen im gemessenen Energiebereich. Die Formanpassung benutzt eine Briet-Wignerformel und berücksichtigt Linienverbreiterungen infolge sowohl der Meßeinrichtung als auch des Dopplereffekts. Als praktisches Beispiel werden 151Eu, 153Eu und natürliches Eu im Energiebereich 0.025 bis 1 eV mit guter Übereinstimmung theoretischer und experimenteller Werte behandelt.
Sennhauser, Marcel
2018-02-01
In Switzerland, the chemical, pharma and biotech industries make a substantial and sustained contribution to the Swiss economy. The company members of scienceindustries employ around 70,000 people in Switzerland. Since 1980 value creation and productivity have increased markedly. As a result the share of the Swiss gross value added has grown continually to reach 5.6% in 2015. Exports have also increased. Today the chemical, pharma and biotech industry contributes around 45% of all Swiss exports and is therefore the largest Swiss export industry. This article describes the key requirements from the viewpoint of the chemical-pharma industry in order that Switzerland can continue to compete as an innovative location in global competition.
Excrétion rénale des ions divalents après homotransplantation rénale
Cartier, F.; Popovtzer, M. M.; Robinette, J.; Pinggera, W. F.; Halgrimson, C. G.; Starzl, T. E.
2010-01-01
RÉSUMÉ L’élimination rénale des ions divalents, celle du Na et du K, ont été étudiées de façon comparative dans les suites immédiates de l’homotransplantation rénale chez 6 patients. Durant la période initiale polyurique (> 3ml/mn), le taux d’excrétion du Ca filtré (Cca/Ccr), du Mg, du P, du Na et du K, est élevé et il existe une corrélation étroite et quasi constante entre l’élimination du Ca, du Mg et du Na ; la corrélation n’est pas constante entre l’élimination du Na et du K, du Mg et du K. Pendant les deux jours suivants, le taux d’excrétion diminue, sauf pour le P ; il existe encore une corrélation entre l’excrétion du Ca, du Mg et du Na, non entre celle du Na et du K, du Mg et du K. L’excrétion du Ca l’emporte sur celle du Na au cours de la première période, non au cours de la seconde. A la lumière de ces données, on envisage l’intervention possible de divers facteurs, tels l’inflation hydrosique et l’hyperazotémie préalables, l’ischémie rénale contemporaine de la transplantation, les effets de la dénervation rénale, du traitement cortisonique, de l’hyperparathyroïdie et ceux des modifications circulatoires rénales. PMID:4574592
Einstein's Approach to Statistical Mechanics: The 1902-04 Papers
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Peliti, Luca; Rechtman, Raúl
2017-05-01
We summarize the papers published by Einstein in the Annalen der Physik in the years 1902-1904 on the derivation of the properties of thermal equilibrium on the basis of the mechanical equations of motion and of the calculus of probabilities. We point out the line of thought that led Einstein to an especially economical foundation of the discipline, and to focus on fluctuations of the energy as a possible tool for establishing the validity of this foundation. We also sketch a comparison of Einstein's approach with that of Gibbs, suggesting that although they obtained similar results, they had different motivations and interpreted them in very different ways.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Daxecker, Franz
Some of Scheiner's discoveries and experiments are taken from the books «Oculus», (Innsbruck 1619) and «Rosa Ursina sive Sol» (Rome 1626-1630): determination of the radius of curvature of the cornea, discovery of the nasal exit of the visual nerve, increase in the curvature of the lens in case of accommodation, anatomy of the eye, light reaction of the pupil, contraction of the pupil during accommodation, Scheiner's test (double images caused by ametropia), stenopeic effect, crossing rays in the eye, aperture, description of the cataract treatment, refractive indices of various parts of the eye, eye model, visual pivot angle of the eye, proof of crossing rays on the retina, comparison of the camera obscura and the optics of the eye.
Instandhaltungsmanagement als Gestaltungsfeld Ganzheitlicher Produktionssysteme
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dombrowski, Uwe; Schulze, Sven; Otano, Isabel Crespo
Sich kontinuierlich verändernde Rahmenbedingungen, wie beispielsweise eine steigende Variantenvielfalt, verkürzte Produktlebenszyklen sowie Kundenforderungen nach höherer Qualität, kürzeren Lieferzeiten und geringeren Kosten, fordern von produzierenden Unternehmen eine stetige Anpassung der Prozesse, der Organisation und der Strukturen. Seit den 90er Jahren versuchen immer mehr deutsche Unternehmen diesen veränderten Anforderungen mit der Einführung eines Ganzheitlichen Produktionssystems (GPS) zu begegnen. Ganzheitliche Produktionssysteme sind dabei in ihren Grundlagen an das Toyota Produktionssystem angelehnt, vereinigen aber auch weitere Methoden zu einem unternehmensspezifischen Regelwerk. Im Rahmen des langfristigen Trends zu unternehmensindividuellen Produktionssystemen wird sowohl in der Industrie als auch in der Forschung intensiv über das Toyota Produktionssystem, Lean Production, Lean Management und Ganzheitliche Produktionssysteme diskutiert, werden Konzepte zu Implementierung und Betrieb erstellt und die Wirtschaftlichkeit untersucht.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
2008-11-01
Mohab Abou ZeidInstitut des Hautes Études Scientifiques, Bures-sur-Yvette Ido AdamMax-Planck-Institut für Gravitationsphysik (AEI), Potsdam Henrik AdorfLeibniz Universität Hannover Mohammad Ali-AkbariIPM, Tehran Antonio Amariti Università di Milano-Bicocca Nicola Ambrosetti Université de Neuchâtel Martin Ammon Max-Planck-Institut für Physik, München Christopher AndreyÉcole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) Laura AndrianopoliPolitecnico di Torino David AndriotLPTHE, Université UPMC Paris VI Carlo Angelantonj Università di Torino Pantelis ApostolopoulosUniversitat de les Illes Balears, Palma Gleb ArutyunovInstitute for Theoretical Physics, Utrecht University Davide AstolfiUniversità di Perugia Spyros AvramisUniversité de Neuchâtel Mirela BabalicChalmers University, Göteborg Foday BahDigicom Ioannis Bakas University of Patras Igor BandosUniversidad de Valencia Jose L F BarbonIFTE UAM/CSIC Madrid Till BargheerMax-Planck-Institut für Gravitationsphysik (AEI), Potsdam Marco Baumgartl Eidgenössische Technische Hochschule (ETH), Zürich James BedfordImperial College London Raphael BenichouLaboratoire de Physique Théorique, École Normale Supérieure, Paris Francesco Benini SISSA, Trieste Eric Bergshoeff Centre for Theoretical Physics, University of Groningen Alice BernamontiVrije Universiteit, Brussel Julia BernardLaboratoire de Physique Théorique, École Normale Supérieure, Paris Adel Bilal Laboratoire de Physique Théorique, École Normale Supérieure, Paris Marco Billo' Università di Torino Matthias Blau Université de Neuchâtel Guillaume BossardAlbert-Einstein-Institut, Golm Leonardo BriziÉcole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) Johannes BroedelLeibniz Universität Hannover (AEI) Tom BrownQueen Mary, University of London Ilka BrunnerEidgenössische Technische Hochschule (ETH), Zürich Erling BrynjolfssonUniversity of Iceland Dmitri BykovSteklov Institute, Moscow and Trinity College, Dublin Joan CampsUniversitat de Barcelona Davide CassaniLaboratoire de Physique Théorique, École Normale Supérieure, Paris Alejandra CastroUniversity of Michigan Claudio Caviezel Max-Planck-Institut für Physik, München Alessio Celi Universitat de Barcelona Anna Ceresole Istituto Nazionale di Fisica Nucleare, Università di Torino Athanasios ChatzistavrakidisNational Technical University of Athens Wissam ChemissanyCentre for Theoretical Physics, University of Groningen Eugen-Mihaita CioroianuUniversity of Craiova Andres CollinucciTechnische Universität Wien Paul CookUniversità di Roma, Tor Vergata Lorenzo CornalbaUniversità di Milano-Bicocca Aldo CotroneKatholieke Universiteit Leuven Ben Craps Vrije Universiteit, Brussel Stefano Cremonesi SISSA, Trieste Riccardo D'AuriaPolitecnico di Torino Gianguido Dall'AgataUniversity of Padova Jose A de AzcarragaUniversidad de Valencia Jan de BoerInstituut voor Theoretische Fysica, Universiteit van Amsterdam Sophie de BuylInstitut des Hautes Études Scientifiques, Bures-sur-Yvette Marius de LeeuwUtrecht University Frederik De RooVrije Universiteit, Brussel Jan De Rydt Katholieke Universiteit Leuven and CERN, Geneva Bernard de WitInstitute for Theoretical Physics, Utrecht University Stephane DetournayIstituto Nazionale di Fisica Nucleare, Sezione di Milano Paolo Di Vecchia Niels Bohr Institute, København Eugen DiaconuUniversity of Craiova Vladimir Dobrev Institute for Nuclear Research and Nuclear Energy, Bulgarian Academy of Sciences, Sofia Nick DoreyUniversity of Cambridge Hajar Ebrahim NajafabadiIPM, Tehran Federico Elmetti Università di Milano Oleg Evnin Vrije Universiteit, Brussel Francesco Fiamberti Università di Milano Davide Forcella SISSA, Trieste and CERN, Geneva Valentina Forini Humboldt-Universität zu Berlin Angelos Fotopoulos Università di Torino Denis Frank Université de Neuchâtel Marialuisa Frau Università di Torino Matthias Gaberdiel Eidgenössische Technische Hochschule (ETH), Zürich Diego Gallego SISSA/ISAS, Trieste Maria Pilar Garcia del MoralIstituto Nazionale di Fisica Nucleare, Università di Torino Valentina Giangreco Marotta PulettiUppsala University Valeria L GiliQueen Mary, University of London Luciano GirardelloUniversità di Milano-Bicocca Gian GiudiceCERN, Geneva Kevin Goldstein Institute for Theoretical Physics, Utrecht University Joaquim Gomis Universitat de Barcelona Pietro Antonio GrassiUniversità del Piemonte Orientale, Alessandria Viviane GraßLudwig-Maximilians-Universität, München Gianluca Grignani Università di Perugia Luca Griguolo Università di Parma Johannes GrosseJagiellonian University, Krakow Umut Gursoy École Polytechnique, Palaiseau Norberto Gutierrez RodriguezUniversity of Oviedo Babak HaghighatPhysikalisches Institut, Universität Bonn Troels Harmark Niels Bohr Institute, København Robert HaslhoferEidgenössische Technische Hochschule (ETH), Zürich Tae-Won HaPhysikalisches Institut, Universität Bonn Alexander HauptImperial College London and Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (AEI), Potsdam Marc HenneauxUniversité Libre de Bruxelles Johannes HennLAPTH, Annecy-le-Vieux Shinji HiranoNiels Bohr Institute, København Stefan HoheneggerEidgenössische Technische Hochschule (ETH), Zürich Jan HomannLudwig-Maximilians-Universität, München Gabriele Honecker CERN, Geneva Joost HoogeveenInstituut voor Theoretische Fysica, Universiteit van Amsterdam Mechthild HuebscherUniversidad Autónoma de Madrid Chris HullImperial College London Carmen-Liliana IonescuUniversity of Craiova Ella JasminUniversité Libre de Bruxelles Konstantin KanishchevInstitute of Theoretical Physics, University of Warsaw Stefanos Katmadas Utrecht University Alexandros KehagiasNational Technical University of Athens Christoph Keller Eidgenössische Technische Hochschule (ETH), Zürich Patrick Kerner Max-Planck-Institut für Physik, München Rebiai KhaledLaboratoire de Physique Mathématique et Physique Subatomique, Université Mentouri, Constantine Elias Kiritsis Centre de Physique Théorique, École Polytechnique, Palaiseau and University of Crete Denis KleversPhysikalisches Institut, Universität Bonn Paul Koerber Max-Planck-Institut für Physik, München Simon Koers Max-Planck-Institut für Physik, München Karl KollerLudwig-Maximilians-Universität, München Peter Koroteev Institute for Theoretical and Experimental Physics (ITEP), Moscow and Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (AEI), Potsdam Alexey KoshelevVrije Universiteit, Brussel Costas KounnasÉcole Normale Supérieure, Paris Daniel KreflCERN, Geneva Charlotte KristjansenNiels Bohr Institute, København Finn LarsenCERN, Geneva and University of Michigan Arnaud Le DiffonÉcole Normale Supérieure, Lyon Michael LennekCentre de Physique Théorique, École Polytechnique, Palaiseau Alberto Lerda Università del Piemonte Orientale, Alessandria Andreas LiberisUniversity of Patras Maria A Lledo Universidad de Valencia Oscar Loaiza-Brito CINVESTAV, Mexico Florian Loebbert Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (AEI), Potsdam Yolanda Lozano University of Oviedo Dieter Luest Ludwig-Maximilians-Universität, München Tomasz Łukowski Jagiellonian University, Krakow Diego Mansi University of Crete Alberto Mariotti Università di Milano-Bicocca Raffaele Marotta Istituto Nazionale di Fisica Nucleare, Napoli Alessio Marrani Istituto Nazionale di Fisica Nucleare and LNF, Firenze Andrea Mauri University of Crete Liuba Mazzanti École Polytechnique, Palaiseau Sean McReynoldsUniversità di Milano-Bicocca AKM Moinul Haque Meaze Chittagong University Patrick Meessen Instituto de Física Teórica, Universidad Autónoma de Madrid Carlo MeneghelliUniversità di Parma and Albert-Einstein-Institut, Golm Lotta Mether University of Helsinki and CERN, Geneva René Meyer Max-Planck-Institut für Physik, München Georgios MichalogiorgakisCenter de Physique Théorique, École Polytechnique, Palaiseau Giuseppe Milanesi Eidgenössische Technische Hochschule (ETH), Zürich Samuel Monnier Université de Genève Wolfgang MueckUniversità di Napoli Federico II Elena Méndez Escobar University of Edinburgh Iulian Negru University of Craiova Emil NissimovInstitute for Nuclear Research and Nuclear Energy, Sofia Teake NutmaCentre for Theoretical Physics, University of Groningen Niels Obers Niels Bohr Institute, København Olof Ohlsson SaxUppsala University Rodrigo OleaIstituto Nazionale di Fisica Nucleare, Sezione di Milano Domenico OrlandoUniversité de Neuchâtel Marta Orselli Niels Bohr Institute, København Tomas OrtinInstituto de Física Teórica, Universidad Autónoma de Madrid Yaron OzTel Aviv University Enrico PajerLudwig-Maximilians-Universität, München Angel Paredes GalanUtrecht University Sara PasquettiUniversité de Neuchâtel Silvia PenatiUniversità di Milano-Bicocca Jan PerzKatholieke Universiteit Leuven Igor PesandoUniversità di Torino Tassos PetkouUniversity of Crete Marios PetropoulosCenter de Physique Théorique, École Polytechnique, Palaiseau Franco PezzellaIstituto Nazionale di Fisica Nucleare, Sezione di Napoli Moises Picon PonceUniversity of Padova Marco PirroneUniversità di Milano-Bicocca Andrea PrinslooUniversity of Cape Town Joris RaeymaekersKatholieke Universiteit Leuven Alfonso RamalloUniversidade de Santiago de Compostela Carlo Alberto RattiUniversità di Milano-Bicocca Marco RauchPhysikalisches Institut, Universität Bonn Ronald Reid-EdwardsUniversity of Hamburg Patricia RitterUniversity of Edinburgh Peter RoenneDESY, Hamburg Jan RosseelUniversità di Torino Clement RuefService de Physique Théorique, CEA Saclay Felix RustMax-Planck-Institut für Physik, München Thomas RyttovNiels Bohr Institute, København and CERN, Geneva Agustin Sabio VeraCERN, Geneva Christian SaemannTrinity College, Dublin Houman Safaai SISSA, Trieste Henning SamtlebenÉcole Normale Supérieure, Lyon Alberto SantambrogioIstituto Nazionale di Fisica Nucleare, Sezione di Milano Silviu Constantin SararuUniversity of Craiova Ricardo SchiappaCERN, Geneva Ionut Romeo SchiopuChalmers University, Göteborg Cornelius Schmidt-ColinetEidgenössische Technische Hochschule (ETH), Zürich Johannes SchmudeSwansea University Waldemar SchulginLaboratoire de Physique Théorique, École Normale Supérieure, Paris Domenico SeminaraUniversità di Firenze Alexander SevrinVrije Universiteit, Brussel Konstadinos SfetsosUniversity of Patras Igor ShenderovichSt Petersburg State University Jonathan ShockUniversidade de Santiago de Compostela Massimo SianiUniversità di Milano-Bicocca Christoph SiegUniversità Degli Studi di Milano Joan SimonUniversity of Edinburgh Paul SmythUniversity of Hamburg Luca SommovigoUniversidad de Valencia Dmitri Sorokin Istituto Nazionale di Fisica Nucleare, Padova Christos SourdisUniversity of Patras Wieland StaessensVrije Universiteit, Brussel Ivan StefanovUniversity of Patras Sigurdur StefanssonUniversity of Iceland Kellogg Stelle Imperial College London Giovanni Tagliabue Università di Milano Laura Tamassia Katholieke Universiteit Leuven Javier TarrioUniversidade de Santiago de Compostela Dimitri TerrynVrije Universiteit, Brussel Larus Thorlacius University of Iceland Mario ToninDipartimento Di Fisica, Sezione Di Padova Mario Trigiante Politecnico di Torino Efstratios TsatisUniversity of Patras Arkady TseytlinImperial College London Pantelis TziveloglouCornell University, New York and CERN, Geneva Angel Uranga CERN, Geneva Dieter Van den Bleeken Katholieke Universiteit Leuven Ernst van Eijk Università di Napoli Federico II Antoine Van Proeyen Katholieke Universiteit Leuven Maaike van ZalkUtrecht University Pierre Vanhove Service de Physique Théorique, CEA Saclay Silvia Vaula Instituto de Física Teórica, Universidad Autónoma de Madrid Cristian Vergu Service de Physique Théorique, CEA Saclay Alessandro VichiÉcole Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL) Marlene WeissCERN, Geneva and Eidgenössische Technische Hochschule (ETH), Zürich Sebastian Weiss Université de Neuchâtel Alexander WijnsUniversity of Iceland Linus WulffUniversity of Padova Thomas WyderKatholieke Universiteit Leuven Ahmed YoussefAstroParticule et Cosmologie (APC), Université Paris Diderot Daniela ZanonUniversità Degli Studi di Milano Andrea ZanziPhysikalisches Institut, Universität Bonn Andrey ZayakinInstitute for Theoretical and Experimental Physics (ITEP), Moscow Tobias ZinggUniversity of Iceland Dimitrios ZoakosUniversidade de Santiago de Compostela Emanuele ZorzanUniversità di Milano Konstantinos ZoubosNiels Bohr Institute, København
„3D-augmented-reality“-Visualisierung für die navigierte Osteosynthese von Beckenfrakturen
Befrui, N.; Fischer, M.; Fuerst, B.; Lee, S.-C.; Fotouhi, J.; Weidert, S.; Johnson, A.; Euler, E.; Osgood, G.; Navab, N.; Böcker, W.
2018-01-01
Zusammenfassung Hintergrund Trotz großer Fortschritte in der Entwicklung der Hard- und Software von Navigationssystemen finden diese aufgrund ihrer vermeintlichen Komplexität, umständlichen Integration in klinische Arbeitsabläufe und fraglichen Vorteilen gegenüber konventionellen bildgebenden Verfahren bisher wenig Einsatz in den heutigen Operationssälen. Ziel der Arbeit Entwicklung einer „Augmented-reality“(AR)-Darstellung zur chirurgischen Navigation ohne Infrarot(„IR“)-Tracking-Marker und Vergleich zum konventioneller Röntgen in einem simulierten Eingriff. Material und Methoden Navigationssystem bestehend aus „Cone-beam-CT“(CBCT)-fähigem C-Bogen und „Red-green-blue-depth“(RGBD)-Kamera. Testung durch Kirschner(K)-Draht-Platzierung in Modellen unter Berücksichtigung der benötigten Zeit, der Strahlendosis und der Benutzerfreundlichkeit der Systeme. Ergebnisse Eine signifikante Reduktion der benötigten Zeit, der Röntgenbilder und der gesamten Strahlendosis bei der AR-Navigation gegenüber dem konventionellen Röntgen bei gleichbleibender Präzision. Schlussfolgerung Die AR-Navigation mithilfe der RGBD-Kamera bietet flexible und intuitive Darstellungsmöglichkeiten des Operations-situs für navigierte Osteosynthesen ohne Tracking-Marker. Hiermit ist es möglich, Operationen schneller, einfacher und mit geringerer Strahlenbelastung für Patient und OP-Personal durchzuführen. PMID:29500506
Bonnemain, Bruno
2016-12-01
When looking at the content of both of them in the middle of the First World War, indeed one can see a number of articles related to the war, but also several other topics : it is the year of the new law on toxic drugs with the creation of A, B and C classification of drugs. The controversy about pharmaceutical specialties and the growing influence of the pharmaceutical industry still remain an important issue in 1916. It is also an eventful year for the history of pharmacy, three years after the creation of the French Society of History of Pharmacy. One can read also several biographies of pharmacists who died in 1916, not only in relation to war, and of famous pharmacists like Gerhardt (not only for the discovery of aspirin) who was born one century ago. macy, three years after the creation of the French Society of History of Pharmacy. One can read also several biographies of pharmacists who died in 1916, not only in relation to war, and of famous pharmacists like Gerhardt (not only for the discovery of aspirin) who was born one century ago.
Distributed computations in a dynamic, heterogeneous Grid environment
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dramlitsch, Thomas
2003-06-01
In order to face the rapidly increasing need for computational resources of various scientific and engineering applications one has to think of new ways to make more efficient use of the worlds current computational resources. In this respect, the growing speed of wide area networks made a new kind of distributed computing possible: Metacomputing or (distributed) Grid computing. This is a rather new and uncharted field in computational science. The rapidly increasing speed of networks even outperforms the average increase of processor speed: Processor speeds double on average each 18 month whereas network bandwidths double every 9 months. Due to this development of local and wide area networks Grid computing will certainly play a key role in the future of parallel computing. This type of distributed computing, however, distinguishes from the traditional parallel computing in many ways since it has to deal with many problems not occurring in classical parallel computing. Those problems are for example heterogeneity, authentication and slow networks to mention only a few. Some of those problems, e.g. the allocation of distributed resources along with the providing of information about these resources to the application have been already attacked by the Globus software. Unfortunately, as far as we know, hardly any application or middle-ware software takes advantage of this information, since most parallelizing algorithms for finite differencing codes are implicitly designed for single supercomputer or cluster execution. We show that although it is possible to apply classical parallelizing algorithms in a Grid environment, in most cases the observed efficiency of the executed code is very poor. In this work we are closing this gap. In our thesis, we will - show that an execution of classical parallel codes in Grid environments is possible but very slow - analyze this situation of bad performance, nail down bottlenecks in communication, remove unnecessary overhead and other reasons for low performance - develop new and advanced algorithms for parallelisation that are aware of a Grid environment in order to generelize the traditional parallelization schemes - implement and test these new methods, replace and compare with the classical ones - introduce dynamic strategies that automatically adapt the running code to the nature of the underlying Grid environment. The higher the performance one can achieve for a single application by manual tuning for a Grid environment, the lower the chance that those changes are widely applicable to other programs. In our analysis as well as in our implementation we tried to keep the balance between high performance and generality. None of our changes directly affect code on the application level which makes our algorithms applicable to a whole class of real world applications. The implementation of our work is done within the Cactus framework using the Globus toolkit, since we think that these are the most reliable and advanced programming frameworks for supporting computations in Grid environments. On the other hand, however, we tried to be as general as possible, i.e. all methods and algorithms discussed in this thesis are independent of Cactus or Globus. Die immer dichtere und schnellere Vernetzung von Rechnern und Rechenzentren über Hochgeschwindigkeitsnetzwerke ermöglicht eine neue Art des wissenschaftlich verteilten Rechnens, bei der geographisch weit auseinanderliegende Rechenkapazitäten zu einer Gesamtheit zusammengefasst werden können. Dieser so entstehende virtuelle Superrechner, der selbst aus mehreren Grossrechnern besteht, kann dazu genutzt werden Probleme zu berechnen, für die die einzelnen Grossrechner zu klein sind. Die Probleme, die numerisch mit heutigen Rechenkapazitäten nicht lösbar sind, erstrecken sich durch sämtliche Gebiete der heutigen Wissenschaft, angefangen von Astrophysik, Molekülphysik, Bioinformatik, Meteorologie, bis hin zur Zahlentheorie und Fluiddynamik um nur einige Gebiete zu nennen. Je nach Art der Problemstellung und des Lösungsverfahrens gestalten sich solche "Meta-Berechnungen" mehr oder weniger schwierig. Allgemein kann man sagen, dass solche Berechnungen um so schwerer und auch um so uneffizienter werden, je mehr Kommunikation zwischen den einzelnen Prozessen (oder Prozessoren) herrscht. Dies ist dadurch begründet, dass die Bandbreiten bzw. Latenzzeiten zwischen zwei Prozessoren auf demselben Grossrechner oder Cluster um zwei bis vier Grössenordnungen höher bzw. niedriger liegen als zwischen Prozessoren, welche hunderte von Kilometern entfernt liegen. Dennoch bricht nunmehr eine Zeit an, in der es möglich ist Berechnungen auf solch virtuellen Supercomputern auch mit kommunikationsintensiven Programmen durchzuführen. Eine grosse Klasse von kommunikations- und berechnungsintensiven Programmen ist diejenige, die die Lösung von Differentialgleichungen mithilfe von finiten Differenzen zum Inhalt hat. Gerade diese Klasse von Programmen und deren Betrieb in einem virtuellen Superrechner wird in dieser vorliegenden Dissertation behandelt. Methoden zur effizienteren Durchführung von solch verteilten Berechnungen werden entwickelt, analysiert und implementiert. Der Schwerpunkt liegt darin vorhandene, klassische Parallelisierungsalgorithmen zu analysieren und so zu erweitern, dass sie vorhandene Informationen (z.B. verfügbar durch das Globus Toolkit) über Maschinen und Netzwerke zur effizienteren Parallelisierung nutzen. Soweit wir wissen werden solche Zusatzinformationen kaum in relevanten Programmen genutzt, da der Grossteil aller Parallelisierungsalgorithmen implizit für die Ausführung auf Grossrechnern oder Clustern entwickelt wurde.
Frey, Daniela; Billinger, Michael; Meier, Pascal; Beslac, Olgica; Grossenbacher, Raphael; Hänni, Beat; Hess, Otto M
2008-12-01
Vascular healing of intracoronary stents has been shown to be delayed in drug-eluting stents (DES) due to the cytotoxic compounds on the stent surface that prevent stent ingrowth and endothelialization. The lack of endothelialization explains the occurrence of late and very late stent thrombosis in DES. In 11 house swines (body weight 38-45 kg), 3 stents were implanted randomly into the 3 large epicardial coronary arteries, namely a bare-metal stent (BMS), a sirolimus-eluting stent with slow-release (SES) and a SES with extended-release (SESXR). Stent length was 18 mm, and stent diameter 3 mm. All stents were of identical design. Animals were followed for 3 (n = 3), 7 (n = 4) and 14 (n = 4) days, respectively. One animal died before implantation due to hyperthermia. On the day of explantation, the animals were euthanized and endothelialization was tested by scanning electron microscopy after drying and sputtering the samples. Endothelial coverage was determined semiquantitatively by 2 observers. Endothelialization was more rapid with BMS and SESXR than SES at 3 and 14 days. At 7 days there were no significant differences between the 2 SES. Endothelialization of intracoronary stents is faster with BMS and SESXR at 3 days than with SES. These differences persist at 14 days, suggesting delayed vascular healing with the slow-release SES.
Mixtures of Bosonic and Fermionic atoms
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Albus, Alexander
2003-12-01
The theory of atomic Boson-Fermion mixtures in the dilute limit beyond mean-field is considered in this thesis. Extending the formalism of quantum field theory we derived expressions for the quasi-particle excitation spectra, the ground state energy, and related quantities for a homogenous system to first order in the dilute gas parameter. In the framework of density functional theory we could carry over the previous results to inhomogeneous systems. We then determined to density distributions for various parameter values and identified three different phase regions: (i) a stable mixed regime, (ii) a phase separated regime, and (iii) a collapsed regime. We found a significant contribution of exchange-correlation effects in the latter case. Next, we determined the shift of the Bose-Einstein condensation temperature caused by Boson-Fermion interactions in a harmonic trap due to redistribution of the density profiles. We then considered Boson-Fermion mixtures in optical lattices. We calculated the criterion for stability against phase separation, identified the Mott-insulating and superfluid regimes both, analytically within a mean-field calculation, and numerically by virtue of a Gutzwiller Ansatz. We also found new frustrated ground states in the limit of very strong lattices. ----Anmerkung: Der Autor ist Träger des durch die Physikalische Gesellschaft zu Berlin vergebenen Carl-Ramsauer-Preises 2004 für die jeweils beste Dissertation der vier Universitäten Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Universität Potsdam. Ziel der Arbeit war die systematische theoretische Behandlung von Gemischen aus bosonischen und fermionischen Atomen in einem Parameterbereich, der sich zur Beschreibung von aktuellen Experimenten mit ultra-kalten atomaren Gasen eignet. Zuerst wurde der Formalismus der Quantenfeldtheorie auf homogene, atomare Boson-Fermion Gemische erweitert, um grundlegende Größen wie Quasiteilchenspektren, die Grundzustandsenergie und daraus abgeleitete Größen über die Molekularfeldtheorie hinaus zu berechnen. Unter Zuhilfenahme der dieser Resultate System wurde ein Boson-Fermion Gemisch in einem Fallenpotential im Rahmen der Dichtefunktionaltheorie beschrieben. Daraus konnten die Dichteprofile ermittelt werden und es ließen sich drei Bereiche im Phasendiagramm identifizieren: (i) ein Bereich eines stabilen Gemisches, (ii) ein Bereich, in dem die Spezies entmischt sind und (iii) ein Bereich, in dem das System kollabiert. Im letzten dieser drei Fällen waren Austausch--Korrelationseffekte signifikant. Weiterhin wurde die Änderung der kritischen Temperatur der Bose-Einstein-Kondensation aufgrund der Boson-Fermion-Wechselwirkung berechnet. Verursacht wird dieser Effekt von Dichtumverteilungen aufgrund der Wechselwirkung. Dann wurden Boson-Fermion Gemische in optischen Gittern betrachtet. Ein Stabilitätskriterium gegen Phasenentmischung wurde gefunden und es ließen sich Bedingungen für einen supraflüssig zu Mott-isolations Phasenübergang angeben. Diese wurden sowohl mittels einer Molekularfeldrechnung als auch numerisch im Rahmen eines Gutzwilleransatzes gefunden. Es wurden weiterhin neuartige frustrierte Grundzustände im Fall von sehr großen Gitterstärken gefunden.
Montana's courting of physician aid in dying. Could Des Moines follow suit?
Svenson, Arthur G
2010-09-01
Montana recently joined Oregon and Washington as the only states in the nation to legalize the choice among terminally ill adults to hasten death by self-administering a lethal dose of drugs prescribed by a physician. Unlike Oregon and Washington, however, Montana's legalization of physician aid in dying (PAID) resulted not from public consideration of a statewide initiative, but from the judicial resolution of a lawsuit, Baxter v. Montana. As originally conceived, a trial judge reasoned that the unenumerated right to PAID is embraced by enumerated state constitutional rights to privacy and dignity. On appeal, Montana's supreme court jettisoned this construct, and, in its place, fashioned a legal home for PAID out of state homicide, consent defense, and end-of-life statutes. Central to this court's statutory rendering is the finding that state law, allowing terminally ill Montanans sustained by life support to withdraw such treatment and die, discriminates against terminally ill Montanans not sustained by life support who seek death; these classes are similar, the justices reckoned, entitling both to choose death. This analysis examines Montana's courting of PAID, offering textual examination of state trial and appellate court opinions, an accounting of legal strategies advanced in amici curiae briefs, and commentary about the problems and prospects with Baxter's holding. I argue, ultimately, that the equality principles statutorily conceived in Baxter (1) could be parroted in the vast majority of states that both criminalize assisted suicide and enumerate constitutional equal protection guarantees, and (2) could replace sub silentio the equal protection paradigm applied to "physician-assisted suicide" by the United States Supreme Court in its landmark Vacco v. Quill ruling.
Bernier, G.; Filion, R.; Malo, R.; Phaneuf, J.-B.
1974-01-01
A Gram positive bacillus, strictly anaerobic, was isolated from the viscera of all diseased birds showing lesions of necrotic enteritis. Its morphology and biochemical reactions, the presence of alpha and thêta hemolysins and the production of a lecithinase-C in vitro, all these characteristics indicated a similarity to those belonging to the group of Clostridium perfringens. The two hemolysins were neutralized in vitro only by the antitoxin A. Broiler chickens injected I.V. with a Viande-Foie (VF) broth culture of Clostridium perfringens together with the antitoxin A survived, whereas those receiving antitoxin C died. These results seem to indicate that this organism belongs to the type A. This bacillus was sensitive to a great variety of antibiotics, except neomycin. PMID:4368193
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Steffen, Horst
Elektrotechnik und Mechanik verknüpfen sich zunehmend, z. B. bei der Konstruktion von Maschinen. Als Beispiel sei ein Roboter genannt, dessen Bewegungsabläufe elektrisch gespeichert sind und über elektrische Antriebe ausgeführt werden. Bei der Bewegung eines massebehafteten Roboterarmes kommen u. a. Begriffe wie Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bewegung im Koordinatensystem und Energie bewegter Massen zum Tragen. Dieses Kapitel erfasst die grundlegenden Gesetze der Mechanik. Behandelt werden folgende Themen: Kinematik des Massenpunktes (Geschwindigkeit, Beschleunigung, Freier Fall, Senkrechter Wurf); Zusammengesetzte Bewegungen (Schiefer Wurf, Kreisbewegung); Dynamik; Newtonsche Axiome; Kraft; Zerlegung und Zusammensetzung von Kräften; Impuls; Impulserhaltungssatz; Arbeit; Leistung; Wirkungsgrad; Energie; Stoß (elastisch und unelastisch); Rotation (Drehmoment, Schwerpunkt, Drehimpuls, Trägheitsmoment, Rotationsenergie); Gravitation; Elastische Verformung fester Körper; Mechanik der ruhenden Flüssigkeiten und Gase (Druck, Kompressibilität); Hydrostatischer Druck; Schweredruck in Gasen (Auftrieb); Hydrodynamik (Kontinuitätsgleichung, Bernoulli-Gleichung).
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Vortanz, Karsten; Zayer, Peter
Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende ist verabschiedet. Ab 2017 sind moderne Messeinrichtungen (mME) und intelligente Messsysteme (iMSys) zu verbauen und zu betreiben. Der "deutsche Weg" für die Einführung von Smart Metern sieht einen stufenweisen Rollout sowie ein Höchstmaß an Informations- und Datensicherheit vor. Dabei spielen iMSys und mME eine wichtige Rolle bei der Neugestaltung der intelligenten Netze (Smart Grids) und des neuen Marktmodells (Smart Market). Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den neuen Gesetzen, den Marktrollen und ihren Aufgaben, Datenschutz und Datensicherheit, dem iMSys als sichere Lösung, dem sicheren Betrieb von Smart Meter Gateways, Smart Grid - Smart Market, dem Zusammenspiel zwischen reguliertem Bereich und Markt, den Einsatzbereichen der iMSys sowie den Auswirkungen auf Prozesse und Systeme und gibt Handlungsempfehlungen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Gaab, Hans
In the second half of the 18th century, Georg Friedrich Kordenbusch (1731 - 1802) was the best-known living mathematician and astronomer in Nuremberg. Being a physician by training, he obtained, in 1769, the post of lecturer in mathematics and physics at the Egidien secondary school. Subsequently, he tried in vain to re-erect the observatory, torn down in 1751. In the early 1770s, he became famous for preparing the second edition of Johann Leonhard Rost's Astronomisches Handbuch that was, in its first edition of 1718, the first compendium of astronomy written in German, and which had a wide circulation. In 1790, Kordenbusch was raised to the nobility for his achievements.
Reproductive success of farmed blue foxes.
Ilukha, V A; Harri, M; Rekilä, T
1997-01-12
The aim of this study was to provide basic data for the different components of reproductive performance of blue foxes under farm conditions. The foxes were mated naturally and the perinatal mortality of cubs was carefully recorded. This data allowed the evaluation of the effect of females' age and differences between years, and the maternal and paternal components of reproductive success. Generally the results were similar for all four years of the study. Altogether 2047 females (84.8 % of the total) gave birth to 22 941 cubs, of which 5.9% were stillborn and 11.4% died before weaning. Only in a very few cases (1.3%) was it the whole litter that was lost, and more commonly, there were some cub losses in almost one-half of the litters (46.9%). Abnormal birth and abortion of a part of a litter contributed most to reproductive failure of the vixen. Infanticide played a minimal role as a cause of postnatal cub mortality (0.3%). Death of the vixen was extremely rare. One half of all parturitions were dated between May 14 and May 28 and May 8 and May 20, for primiparous and multiparous vixens, respectively. Thus the parturitions peaked 5 days earlier (p < 0.001, median test) for multiparous vixens. The litter size was smaller and cub losses were higher for primiparous vixens than for multiparous ones. With a few exceptions, the age of the father or date of birth did not affect litter size or cub mortality. Postnatal cub mortality (y, %) decreased with age of the cub (x, days) and can be described by a simple equation: y = 15.3 - 11.2 log x, r(2) = 0.933. Fractional cub mortality increased with increasing litter size. Despite being significant, this increase was modest in extent. Low h(2) -values were observed for litter size at birth. ZUSAMMENFASSUNG: Der Zweck dieser Untersuchung war es, Basisinformation über verschiedene Komponenten der Reproduktion bei farmgezüchteten Blaufüchsen zu gewinnen. Die Fähen wurden naturlich gepaart. Eine besondere Aufmerksamkeit wurde der perinatalen Jungsterblichkeit gewidmet. Im allgemeinen waren die Ergebnisse für alle vier Jahre der Untersuchung gleich. Insgesamt 2 047 Fähen (84.8% von) warfen 22 941 Jungen. Von diesen wurden 5.6% totgeboren, und 11.4% starben später. Nur sehr selten war der ganze Wurf verloren (1.3%), aber Verluste fanden fast in der Hälfte der Würfe (46.9%) statt. Abnormale Geburt und Abort waren die häufigsten Ursachen der Geburtsprobleme der Fähen. Nur sehr selten brachte die Fähe ihre Jungen um (0.3%). Ebenso selten war ein Tod der Fähe. Eine Hälfte der Geburten fanden zwischen 14 und 28 Mai, bei Jungfähen und zwischen 8 und 20 Mai bei älteren statt. Die Jungfähen hatten kleinere Würfe und höhere Jungverluste als die Altfähen, wobei die Rüden fast keinen Einfluß hatten. Die postnatale Jungsterblichkeit (y, %) nahm mit Alter der Jungen (x, Tage) rasch ab, und kann mit einer einfachen Gleichung dargestellt werden: y = 15.3 - 11.2 log x, r(2) = 0.933. Jungsterblichkeit nahm mit der Grösse des Wurfes zu. Diese Wirkung war statistisch significant, zwar klein in Quantität. Die Heritabilitätswerte (h(2) ) der Wurfgrösse waren klein. 1997 Blackwell Verlag GmbH.
Réparation juridique en dommage corporel de l’insuffisance antéhypophysaire post-traumatique
Mahjoub, Mohamed; Jedidi, Maher; Mezgar, Zied; Masmoudi, Tasnim; Zhioua, Mongi; Euch, Koussay El; Njah, Mansour
2017-01-01
L'insuffisance antéhypophysaire post-traumatique (IAHPT) est une pathologie exceptionnelle mais de réalité certaine résultant des lésions ischémiques lors des traumatismes crâniens (TC) sévères. L'objectif est de préciser à partir d'une étude de cas les critères d'imputabilité de l'IAHPT suite au (TC) ainsi que les spécificités relatifs à sa réparation juridique. C'est une étude médico-légale d'un cas d'IAHPT, diagnostiqué et suivi au service d'endocrinologie et de médecine légale du CHU de Sousse (Tunisie). Il s'agit d'une femme âgée de 45 ans, sans antécédents pathologiques (6 gestes, 4 parités et 2 avortements) ayant un cycle menstruel régulier, sans notion d'accouchement hémorragique, qui a été victime d'un accident de la voie publique (piétonne, heurtée puis renversée par une voiture) occasionnant un TC avec point d'impact occipital sans perte de connaissance initiale; ayant présenté trois ans après l'accident, une hypothyroïdie. L'exploration hormonale rapporte l'atteinte de tous les autres axes. L'exploration neuroradiologique retrouve une intégrité de l'hypophyse et de la tige. Le diagnostic définitif est l'IAHPT. L'expertise médicale (faite 4 ans après l'accident) a conclue à l'imputabilité de l'IAHPT à l'accident. Le taux d'incapacité partielle permanente IIP en droit commun a été évalué à 25%. L'IAHPT est un diagnostic d'élimination. L'évaluation du dommage corporel doit tenir compte des symptômes résiduels, contraintes thérapeutiques et répercussions sur l'activité quotidienne et professionnelle. L'évolution sous hormonothérapie de substitution est souvent favorable, cependant, elle peut être émaillée de complications, d'où l'obligation d'établir des réserves préservant ainsi le droit du patient à une nouvelle révision.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Guzzardi, Luca
2014-06-01
This paper discusses Ernst Mach's interpretation of the principle of energy conservation (EC) in the context of the development of energy concepts and ideas about causality in nineteenth-century physics and theory of science. In doing this, it focuses on the close relationship between causality, energy conservation and space in Mach's antireductionist view of science. Mach expounds his thesis about EC in his first historical-epistemological essay, Die Geschichte und die Wurzel des Satzes von der Erhaltung der Arbeit (1872): far from being a new principle, it is used from the early beginnings of mechanics independently from other principles; in fact, EC is a pre-mechanical principle which is generally applied in investigating nature: it is, indeed, nothing but a form of the principle of causality. The paper focuses on the scientific-historical premises and philosophical underpinnings of Mach's thesis, beginning with the classic debate on the validity and limits of the notion of cause by Hume, Kant, and Helmholtz. Such reference also implies a discussion of the relationship between causality on the one hand and space and time on the other. This connection plays a major role for Mach, and in the final paragraphs its importance is argued in order to understand his antireductionist perspective, i.e. the rejection of any attempt to give an ultimate explanation of the world via reduction of nature to one fundamental set of phenomena.
The concept of intelligibility in modern physics (1948).
Feyerabend, Paul K
2016-06-01
This is an English translation of Paul Feyerabend's earliest extant essay "Der Begriff der Verständlichkeit in der modernen Physik" (1948). In it, Feyerabend defends positivism as a progressive framework for scientific research in certain stages of scientific development. He argues that in physics visualizability (Anschaulichkeit) and intelligibility (Verständlichkeit) are time-conditioned concepts: what is deemed visualizable in the development of physical theories is relative to a specific historical context and changes over time. He concludes that from time to time the abandonment of visualizability is crucial for progress in physics, as it is conducive to major theory change, illustrating the point on the basis of advances in atomic theory. Copyright © 2015 Elsevier Ltd. All rights reserved.
Airborne laser-spark for ambient desorption/ionisation.
Bierstedt, Andreas; Riedel, Jens
A novel direct sampling ionisation scheme for ambient mass spectrometry is presented. Desorption and ionisation are achieved by a quasi-continuous laser induced plasma in air. Since there are no solid or liquid electrodes involved the ion source does not suffer from chemical interferences or fatigue originating from erosive burning or from electrode consumption. The overall plasma maintains electro-neutrality, minimising charge effects and accompanying long term drift of the charged particles trajectories. In the airborne plasma approach the ambient air not only serves as the plasma medium but at the same time also slows down the nascent ions via collisional cooling. Ionisation of the analyte molecules does not occur in the plasma itself but is induced by interaction with nascent ionic fragments, electrons and/or far ultraviolet photons in the plasma vicinity. At each individual air-spark an audible shockwave is formed, providing new reactive species, which expands concentrically and, thus, prevents direct contact of the analyte with the hot region inside the plasma itself. As a consequence the interaction volume between plasma and analyte does not exceed the threshold temperature for thermal dissociation or fragmentation. Experimentally this indirect ionisation scheme is demonstrated to be widely unspecific to the chemical nature of the analyte and to hardly result in any fragmentation of the studied molecules. A vast ensemble of different test analytes including polar and non-polar hydrocarbons, sugars, low mass active ingredients of pharmaceuticals as well as natural biomolecules in food samples directly out of their complex matrices could be shown to yield easily accessible yet meaningful spectra. Since the plasma medium is humid air, the chemical reaction mechanism of the ionisation is likely to be similar to other ambient ionisation techniques. Wir stellen hier eine neue Ionisationsmethode für die Umgebungsionisation (ambient ionisation) vor. Sowohl die Desorption als auch die Ionisation erfolgen hierbei durch ein laserbetriebenes Luftplasma. Die Abwesenheit fester oder flüssiger Elektroden hat zur Folge, dass die Methode weder unter chemischen Interferenzen noch unter Verschleiß durch Korrosionsbrand oder abgetragenes Elektrodenmaterial leidet. Insgesamt betrachtet herrscht in dem Plasma Elektroneutralität, wodurch Aufladungseffekte minimiert werden, die andernfalls zu einer langfristigenÄderung der Flugbahnen von Ionen während der Experimente führen kann. In dem Ansatz eine freischwebende Luftentladung bei Atmosphärendruck zu verwenden agiert die Luft nicht nur als Plasmamedium sondert dient zusätzlich als Badgas für die stoßinduzierte Kühlung der entstehenden Ionen. Die Ionisierung der Analytmoleküle erfolgt nicht unmittelbar im Plasma sondern in dessen direkter Umgebung durch Wechselwirkung mit freigesetzten ionischen Luftspezies, freien Elektronen oder Photonen im kurzwelligen ultravioletten Bereich. Jede Laserentladung erzeugt eine hörbare Stoßwelle, in welcher neu produzierte reaktive Spezies freigesetzt werden, welche sich konzentrisch ausbreiten, so dass eine Diffusion der Analytmoleküle ins heiße Innere des Plasmas verhindert wird. Daraus folgt, dass im Interaktionsvolumen zwischen Plasma und Analyt der Temperaturgrenzwert für eine thermische Dissoziation oder Fragmentierung der Moleküle nicht überschritten wird. Experimentell konnte belegt werden, dass das vorgestellte Ionisierungsschema sehr unselektiv bezüglich der chemischen Analytklasse ist und kaum Fragmentierungsprodukte beobachtet werden können. Messungen einer breitgefächerten Auswahl unterschiedlicher Testsubstanzen, wie beispielsweise polarer und unpolarer Kohlenwasserstoffe, Zuckern, niedermolekularer pharmazeutischer Wirkstoffe, sowie natürlicher Biomoleküle in Lebensmittelproben unmittelbar aus ihren komplexen Matrizes, führten zu aussagekräftigen Massenspektren. Zumal das Lasermedium feuchte Luft ist, scheint der Reaktionsmechanismus dem anderer Atmosphärendruckionisierungsmethoden zuähneln.
Modelling of enterobacterial loads to the Baie des Veys (Normandy, France).
Lafforgue, Michel; Gerard, Laure; Vieillard, Celine; Breton, Marguerite
2018-06-01
The Baie des Veys (Normandy, France) has abundant stocks of shellfish (oyster and cockle farms). Water quality in the bay is affected by pollutant inputs from a 3500 km 2 watershed and notably occasional episodes of contamination by faecal coliforms. In order to characterise enterobacterial loads and develop a plan of action to improve the quality of seawater and shellfish in the bay, a two-stage modelling procedure was adopted. This focused on Escherichia coli and included a catchment model describing the E. coli releases, and the transport and die-off of this bacteria up to the coast. The output from this model then served as input for a marine model used to determine the concentration of E. coli in seawater. A total 60 scenarios were tested, including different wind, tidal, rainfall and temperature conditions and accidental pollution events, for both current situations and future scenarios. The modelling results highlighted the impact of rainfall on E. coli loadings to the sea, as well as the effects of sluice gates and tidal cycles, which dictated the use of an hourly timescale for the modelling process. The coupled models also made it possible to identify the origin of these enterobacteria as found in shellfish harvesting areas, both in terms of the contributing watercourses and the sources of contamination of those watercourses. The tool can accordingly be used to optimise remedial action. Copyright © 2018 Elsevier GmbH. All rights reserved.
[Fourcroy and pharmaceutical journals].
Bonnemain, Bruno
2011-04-01
Cadet de Gassicourt wrote a brief Eloge of Fourcroy in January 1810 as he died in December of 1809. Fourcroy had a major role concerning the new ideas on the place of pharmacy at the beginning of the 19th century. Fourcroy has had a key influence for the start of several pharmaceutical journals that wanted to emphasize the link between the new chemistry and pharmacy. None of these journals created with him will survive and one has to wait for 1909 to see the creation, without Fourcroy, of a new pharmaceutical journal, the "Journal de Pharmacie" that will become "Journal de Pharmacie et des Sciences accessoires", then "Journal de Pharmacie et de Chimie", before taking the name of"Annales Pharmaceutiques Françaises", the present official journal of the French Academy of Pharmacy. In spite of the essential role of Fourcroy at the start of pharmaceutical journals, Cadet did not even mention it in his Eloge of 1810.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wielen, Roland; Wielen, Ute
In a previous paper (Wielen R. und Wielen U. 2016a: Astronomical Ephemerides, Navigation and War), we have presented the astonishing cooperation of the ephemeris institutes of Germany, England, France and the USA during the Second World War. We were able to use numerous archivalia which we also describe and comment in that paper. In the present paper, we publish colour scans of these archivalia. All the documents shown here are held in the archives of the Astronomisches Rechen-Institut in Heidelberg.
Evolutionary ecology of the interactions between aphids and their parasitoids.
Le Ralec, Anne; Anselme, Caroline; Outreman, Yannick; Poirié, Marylène; van Baaren, Joan; Le Lann, Cécile; van Alphen, Jacques J-M
2010-01-01
Many organisms, including entomopathogenous fungi, predators or parasites, use aphids as ressources. Parasites of aphids are mostly endoparasitoid insects, i.e. insects which lay eggs inside the body of an other insect which will die as a result of their development. In this article, we review the consequences of the numerous pecularities of aphid biology and ecology for their endoparasitoids, notably the Aphidiinae (Hymenoptera: Braconidae). We first examine the various mechanisms used by aphids for defence against these enemies. We then explore the strategies used by aphidiine parasitoids to exploit their aphid hosts. Finally, we consider the responses of both aphids and parasitoids to ecological constraints induced by seasonal cycles and to environmental variations linked to host plants and climate. The fundamental and applied interest of studying these organisms is discussed. Copyright 2010 Académie des sciences. Published by Elsevier SAS. All rights reserved.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mas, Sebastien
Les mesures satellitaires de couleur des oceans sont largement determinees par les proprietes optiques inherentes (IOPs) des eaux de surface. D'autre part, le phytoplancton de petite taille (<20 mum) est le plus souvent dominant dans les oceans, et peut donc etre une source importante de variation des IOPs dans les oceans. Dans ce contexte, le but principal de ce doctorat etait de definir l'impact du phytoplancton (<20 mum) sur les variations des proprietes optiques de l'Estuaire et du Golfe du Saint-Laurent (Canada). Afin d'atteindre cet objectif, il etait necessaire de determiner en milieu controle les facteurs de variabilite des proprietes optiques cellulaires et des IOPs du phytoplancton (<20 mum) des eaux du Saint-Laurent, et d'evaluer la contribution du phytoplancton (<20 mum) aux proprietes optiques totales des eaux du Saint-Laurent. Des experiences en laboratoire ont montre que les variations des proprietes optiques des cellules phytoplanctoniques soumises a un cycle jour-nuit, ainsi qu'a des changements concomitants d'intensite lumineuse, peuvent contribuer significativement a la variabilite des proprietes optiques observee en milieu naturel. D'autres experiences ont, quant a elles, mis en evidence que les variations des proprietes optiques des cellules phytoplanctoniques dues aux phases de croissance peuvent alterer les IOPs des oceans, particulierement pendant les periodes de floraison. De plus, la presence de bacteries et de particules detritiques peut egalement affecter la variabilite des IOPs totales, notamment la diffusion. Au printemps, dans l'Estuaire et le Golfe du Saint-Laurent, la contribution du phytoplancton <20 mum aux IOPs presentait des differences regionales evidentes pour les proprietes d'absorption et de diffusion. En plus de la variabilite spatiale, les proprietes optiques cellulaires presentaient des variations journalieres, et ce particulierement pour le picophytoplancton. Enfin, la plupart des differences observees dans les proprietes biooptiques, particulierement l'absorption, etaient attribuables a la contribution du phytoplancton <20 mum. Ceci confirme l'importance de la structure de taille des communautes phytoplanctoniques dans les modeles bio-optiques appliques au Saint-Laurent. L'ensemble des resultats a permis de mettre en evidence l'importance des mecanismes de photoacclimatation et de synchronisation du cycle cellulaire du phytoplancton sur les variations journalieres des IOPs, ainsi que de l'etat physiologique relie au stade de croissance sur les variations temporelles a long terme des IOPs. De plus, le phytoplancton <20 mum contribue de maniere importante aux IOPs et a leur variabilite dans l'Estuaire et le Golfe du St-Laurent, et ce particulierement pour l'absorption. Cette etude de doctorat souligne donc l'importance du phytoplancton <20 mum sur la variabilite des IOPs des oceans.
La planification préalable des soins pour les patients en pédiatrie
2008-01-01
RÉSUMÉ Les progrès médicaux et technologiques ont permis d’ac-croître les taux de survie et d’améliorer la qualité de vie des nourrissons, des enfants et des adolescents ayant des maladies chroniques mettant la vie en danger. La planifi-cation préalable des soins inclut le processus relié aux discussions sur les traitements essentiels au maintien de la survie et la détermination des objectifs des soins de longue durée. Les dispensateurs de soins pédiatriques ont l’obligation éthique d’assimiler cet aspect des soins médicaux. Le présent document de principes vise à aider les dispensateurs de soins à discuter de la planification préalable des soins des patients pédiatriques dans diverses situations. La planification préalable des soins exige des communications efficaces afin de clarifier les objectifs des soins et de s’entendre sur les traitements pertinents ou non pour réaliser ces objectifs, y compris les mesures de réanimation et les mesures palliatives.
Kahan, Meldon; Wilson, Lynn; Mailis-Gagnon, Angela; Srivastava, Anita
2011-01-01
Résumé Objectif Présenter aux médecins de famille un résumé clinique pratique sur la prescription d’opioïdes à des populations particulières en se fondant sur les recommandations faites dans les lignes directrices canadiennes sur l’utilisation sécuritaire et efficace des opioïdes pour la douleur chronique non cancéreuse. Qualité des données Pour produire les lignes directrices, les chercheurs ont effectué une synthèse critique de la littérature médicale en insistant plus précisément sur les études de l’efficacité et de la sécurité des opioïdes dans des populations particulières. Message principal Les médecins de famille peuvent atténuer les risques de surdose, de sédation, d’usage abusif et de dépendance grâce à des stratégies adaptées à l’âge et à l’état de santé des patients. Dans le cas de patients à risque de dépendance, on devrait réserver les opioïdes aux douleurs nociceptives ou neuropathiques bien définies qui n’ont pas répondu aux traitements de première intention. Il faut procéder lentement au titrage des opioïdes, avec des dispensations fréquentes et une étroite surveillance pour dépister tout signe d’usage abusif. Une dépendance aux opioïdes suspectée est prise en charge au moyen d’une thérapie structurée aux opioïdes, d’un traitement à la méthadone ou à la buprénorphine ou encore d’un traitement fondé sur l’abstinence. Les patients souffrant de troubles de l’humeur ou d’anxiété ont tendance à avoir une réponse analgésique atténuée aux opioïdes, sont à risque plus élevé d’usage abusif et prennent souvent des sédatifs qui interagissent défavorablement avec les opioïdes. Il faut prendre des précautions semblables à celles utilisées avec d’autres patients à risque élevé. Il faut faire un sevrage progressif si la douleur du patient demeure sévère même avec un essai adéquat de thérapie aux opioïdes. Chez les personnes âgées, la sédation, les chutes et la surdose peuvent être minimisées en utilisant des doses initiales faibles, un titrage plus lent, un sevrage des benzodiazépines et une bonne éducation des patients. Dans le cas des femmes enceintes qui prennent des opioïdes chaque jour, il faut faire un sevrage progressif et cesser complètement. Si ce n’est pas possible, il faut administrer la dose efficace la plus faible. Les femmes enceintes qui ont une dépendance aux opioïdes devraient recevoir un traitement à la méthadone. Les adolescents sont à risque élevé de surdose d’opioïdes, d’usage abusif et de dépendance. Les patients qui ont des adolescents qui vivent à la maison devraient entreposer leurs opioïdes dans un lieu sûr. Les adolescents ont rarement besoin d’une thérapie à long terme aux opioïdes. Conclusion Les médecins de famille doivent tenir compte de l’âge, de la condition psychiatrique, du degré de risque de dépendance du patient et d’autres facteurs quand ils prescrivent des opioïdes pour la douleur chronique.
Revisiting the role of durable polymers in cardiovascular devices.
Mori, Hiroyoshi; Otsuka, Fumiyuki; Gupta, Anuj; Jinnouchi, Hiroyuki; Torii, Sho; Harari, Emanuel; Virmani, Renu; Finn, Aloke V
2017-11-01
Polymers are an essential component of drug-eluting stents (DES) used to control drug release but remain the most controversial component of DES technology. There are two types of polymers employed in DES: durable polymer based DES (DP-DES) and biodegradable polymer DES (BP-DES). First-generation DES were exclusively composed of DP and demonstrated increased rates of late stent failure due in part to poor polymer biocompatibility. Newer generations DES use more biocompatible durable polymers or biodegradable polymers. Areas covered: We will cover issues identified with 1st-generation DP-DES, areas of success and failure in 2nd-generation DP-DES and examine the promise and shortcomings of BP-DES. Briefly, fluorinated polymers used in 2nd-generation DP-DES have excellent anti-thrombogenicity and better biocompatibility than 1st-generation DES polymers. However, these devices lead to persistent drug exposure to the endothelium which impairs endothelial function and predisposes towards neoatherosclerosis. Meanwhile, BP-DES has shortened the duration of drug exposure which might be beneficial for endothelial functional recovery leading to less neoatherosclerosis. However, it remains uncertain whether the long-term biocompatibility of bare metal surfaces is better than that of polymer-coated metals. Expert commentary: Each technology has distinct advantages, which can be optimized depending upon the particular characteristics of the patient being treated.
VizieR Online Data Catalog: Rest frequencies of dithioformic acid (Prudenzano+, 2018)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Prudenzano, D.; Laas, J.; Bizzocchi, L.; Lattanzi, V.; Endres, C.; Giuliano, B. M.; Spezzano, S.; Palumbo, M. E.; Caselli, P.
2018-01-01
The measurements were performed using the CASAC (Center for Astrochemical Studies Absorption Cell) spectrometer at the Max-Planck-Institut fuer extraterrestrische Physik. Full details of the experimental apparatus can be found in Bizzocchi et al. (2017A&A...602A..34B). The instrument employs the frequency modulation technique in the mm and submm range and is equipped with a glow discharge cell for production of unstable species. Measurements were carried out at room temperature to avoid condensation of the precursors. Dithioformic acid was produced by a 40mA DC discharge (~0.8kV) from a 1:1 mixture of CS2 and H2, diluted in Ar buffer gas. The total pressure in the cell was 20-30mTorr (27-40ubar). (4 data files).
A collection of problems for physics teaching
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Gröber, S.; Jodl, H.-J.
2010-07-01
Problems are an important instrument for teachers to mediate physics content and for learners to adopt this content. This collection of problems is not only suited to traditional teaching and learning in lectures or student labs, but also to all kinds of new ways of teaching and learning, such as self-study, long-distance teaching, project-oriented learning and the use of remote labs/web experiments. We focus on Rutherford's scattering experiment, electron diffraction, Millikan's experiment and the use of pendulums to measure the dependence of gravitational acceleration on latitude. The collection contains about 50 problems with 160 subtasks and solutions, altogether 100 pages. Structure, content, range and the added value of the problems are described. The whole collection can be downloaded for free from http://rcl.physik.uni-kl.de.
Latest experience in design of piezoelectric-driven fine-steering mirrors
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Marth, Harry; Donat, Michael; Pohlhammer, Charles F.
1992-01-01
The European Space Organization (ESO) requested Physik Instrumente (PI) to develop a system to compensate for atmospherically induced image jitter in astronomical telescopes. The product, designated S-380 by PI, is a sophisticated adaptive optic system using closed loop piezoelectric actuators and momentum compensation to significantly improve telescope resolution during long integrations by correcting for image jitter in real time. Optimizing the design of this system involved solving several interdependent problems, including: (1) selection of the motion system, (2) arrangement of the pivot points and actuators, (3) momentum compensation, and (4) selection of the sensor system. This paper presents the trade-offs leading to final design of the S-380 system, some supporting technical analysis and ongoing efforts at PI to provide fast tilting platforms for larger mirrors.
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Mejdi, Abderrazak
Les fuselages des avions sont generalement en aluminium ou en composite renforces par des raidisseurs longitudinaux (lisses) et transversaux (cadres). Les raidisseurs peuvent etre metalliques ou en composite. Durant leurs differentes phases de vol, les structures d'avions sont soumises a des excitations aeriennes (couche limite turbulente : TBL, champs diffus : DAF) sur la peau exterieure dont l'energie acoustique produite se transmet a l'interieur de la cabine. Les moteurs, montes sur la structure, produisent une excitation solidienne significative. Ce projet a pour objectifs de developper et de mettre en place des strategies de modelisations des fuselages d'avions soumises a des excitations aeriennes et solidiennes. Tous d'abord, une mise a jour des modeles existants de la TBL apparait dans le deuxieme chapitre afin de mieux les classer. Les proprietes de la reponse vibro-acoustique des structures planes finies et infinies sont analysees. Dans le troisieme chapitre, les hypotheses sur lesquelles sont bases les modeles existants concernant les structures metalliques orthogonalement raidies soumises a des excitations mecaniques, DAF et TBL sont reexamines en premier lieu. Ensuite, une modelisation fine et fiable de ces structures est developpee. Le modele est valide numeriquement a l'aide des methodes des elements finis (FEM) et de frontiere (BEM). Des tests de validations experimentales sont realises sur des panneaux d'avions fournis par des societes aeronautiques. Au quatrieme chapitre, une extension vers les structures composites renforcees par des raidisseurs aussi en composites et de formes complexes est etablie. Un modele analytique simple est egalement implemente et valide numeriquement. Au cinquieme chapitre, la modelisation des structures raidies periodiques en composites est beaucoup plus raffinee par la prise en compte des effets de couplage des deplacements planes et transversaux. L'effet de taille des structures finies periodiques est egalement pris en compte. Les modeles developpes ont permis de conduire plusieurs etudes parametriques sur les proprietes vibro-acoustiques des structures d'avions facilitant ainsi la tache des concepteurs. Dans le cadre de cette these, un article a ete publie dans le Journal of Sound and Vibration et trois autres soumis, respectivement aux Journal of Acoustical Society of America, International Journal of Solid Mechanics et au Journal of Sound and Vibration Mots cles : structures raidies, composites, vibro-acoustique, perte par transmission.
Cochrane, Bonnie S; Hagins, Mitch; King, John A; Picciano, Gino; McCafferty, Maureen M; Nelson, Brian
2015-11-01
Au Canada, l'amélioration de l'expérience des patients est devenue une priorité des politiques de santé. Le perfectionnement et la normalisation des outils et systèmes pour surveiller les mesures de l'expérience des patients augmentent, tandis que la tendance vers une plus grande reddition de compte sur des améliorations durables et abordables se confirme. Pour de nombreux professionnels de la santé, ce phénomène fait foi d'un intérêt renouvelé pour les besoins et priorités fondamentaux des patients, après des décennies où les changements structurels et technologiques ont dominé les programmes de santé. Pour les leaders en santé canadiens, l'amélioration de l'expérience des patients comporte actuellement de grands défis et de belles possibilités. À cet égard, l'expérience des organisations partenaires du groupe Studer au Canada est à la fois pertinente et instructive. Ces organisations ont adopté un modèle, du nom de Evidence-Based Leadership (EBL, ou leadership fondé sur des données probantes), qui favorise et soutient l'harmonisation de l'ensemble des activités et des comportements, conformément à des objectifs organisationnels précis, y compris des améliorations mesurables de l'expérience des patients. Le présent article expose des études de cas d'organisations qui ont adopté l'EBL. Ces organisations ont réalisé des progrès rapides en matière d'indicateurs de l'expérience des patients, ainsi que dans des secteurs essentiels comme les résultats cliniques, la sécurité et le rendement financier. Les données émergentes sur les facteurs et processus qui sous-tendent ces améliorations sont également abordées. © 2015 Collège canadien des leaders en santé
Can shale safely host US nuclear waste?
Neuzil, C.E.
2013-01-01
"Even as cleanup efforts after Japan’s Fukushima disaster offer a stark reminder of the spent nuclear fuel (SNF) stored at nuclear plants worldwide, the decision in 2009 to scrap Yucca Mountain as a permanent disposal site has dimmed hope for a repository for SNF and other high-level nuclear waste (HLW) in the United States anytime soon. About 70,000 metric tons of SNF are now in pool or dry cask storage at 75 sites across the United States [Government Accountability Office, 2012], and uncertainty about its fate is hobbling future development of nuclear power, increasing costs for utilities, and creating a liability for American taxpayers [Blue Ribbon Commission on America’s Nuclear Future, 2012].However, abandoning Yucca Mountain could also result in broadening geologic options for hosting America’s nuclear waste. Shales and other argillaceous formations (mudrocks, clays, and similar clay-rich media) have been absent from the U.S. repository program. In contrast, France, Switzerland, and Belgium are now planning repositories in argillaceous formations after extensive research in underground laboratories on the safety and feasibility of such an approach [Blue Ribbon Commission on America’s Nuclear Future, 2012; Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle (NAGRA), 2010; Organisme national des déchets radioactifs et des matières fissiles enrichies, 2011]. Other nations, notably Japan, Canada, and the United Kingdom, are studying argillaceous formations or may consider them in their siting programs [Japan Atomic Energy Agency, 2012; Nuclear Waste Management Organization (NWMO), (2011a); Powell et al., 2010]."
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Cheikhrouhou, Abdelwaheb
2012-02-01
The national conference 'MATERIAUX 2010', which took place in Mahdia (Tunisia), from 4-7 November 2010 was organized by The 'Tunisian Materials Research Society: Tu-MRS' in collaboration with the Materials Physics Laboratory of Sfax 'LPM', Faculty of Sciences, Sfax University and the Research Unit ' Physique, Informatique et Mathématiques ', Faculty of Sciences, Gafsa University The First National Conference on Materials 'MATERIAUX 2006' was organized in Douz (Tunisia) in December 2006. This was followed by 'MATERIAUX 2007' held in Hammamet (Tunisia) in April 2007 and the National Conference 'MATERIAUX 2009' organized jointly with the Second 'Journées Internationales de la Physique des Matériaux et Applications: JIPMA 2009' in Gafsa (Tunisia) from 20-24 December 2009. 'MATERIAUX 2010' is intended to provide an excellent opportunity for National, Maghreb and International researchers to make their own work on materials known to a wider audience and to have discussions with other participants. This conference will also be an opportunity to exchange experiences, create and consolidate cooperation between different research structures in the Maghreb countries and also the countries around the Mediterranean. This conference will equally promote research development, contribution to collaboration between universities and the socio-economical milieu. More than 300 senior researchers, Professors, PhD and Masters students attended this conference from Tunisia, Algeria, Morocco, France, Spain and Canada. Several researchers, engineers and managers from industrial firms also attended. The conference consisted of plenary talks (8), oral contributions (40) and poster presentations (250). The topics of the Conference were: Nano-materials, nano-systems, thin films, surfaces and interfaces, applications Multifunctionnal materials, magnetic materials, dielectric materials, superconducting materials, applications,... Materials for electronics, informatics and communication Ceramics, glasses, polymers Natural materials (phosphates, clay,...) Metallic materials, alloys, metallurgy,... Others (materials and environment, materials and energy, biomaterials,...) I want to thank the scientific committee, the organizing committee, the local committee and everyone who contributed to the organization of this meeting for their invaluable efforts in order to guarantee the complete success of this conference. Abdelwaheb Cheikhrouhou President of 'Tu-MRS' Chairman of the Conference 'MATERIAUX 2010' Conference photograph Committies Organizing Committee Chairman CHEIKHROUHOU Abdelwaheb (Faculté des Sciences de Sfax) Members ALAYA Sahbi (Faculté des Sciences de Gabès) BENNACEUR Raouf (Faculté des Sciences de Tunis) BEN SALEM Mohamed (Faculté des Sciences de Bizerte) CHEIKHROUHOU-KOUBAA Wissem (Faculté des Sciences de Sfax) EL JANI Belgacem (Faculté des Sciences de Monastir) EZZAOUIA Hatem (Centre de Recherches et de Technologies de l'Energie, Technopole de Borj Cédria) LAMLOUMI Jilani (Ecole Supérieure des Sciences et Techniques de Tunis) REZIG Bahri (Ecole Nationale d'Ingénieurs de Tunis) Local Committee Chairman CHEIKHROUHOU Abdelwaheb (Faculté des Sciences de Sfax) Members CHEIKHROUHOU-KOUBAA Wissem (Faculté des Sciences de Sfax) KOUBAA Mohamed (Institut Supérieur de Biotechnologie de Sfax) NJEH Anwar (Institut Préparatoire aux Etudes d'Ingénieurs de Sfax) BEN SALAH Issam (Faculté des Sciences de Sfax) TAKKALI Férid (Faculté des Sciences de Sfax) REGAIEG Yassin (Faculté des Sciences de Sfax) OTHMANI Safa (Faculté des Sciences de Sfax) MNASSRI Rafik (Faculté des Sciences de Sfax) Secretariat BEN GHOZLEN Afifa (Faculté des Sciences de Sfax) BOUGHARIOU Sana (Faculté des Sciences de Sfax) Scientific Committee M. ADDOU, Faculté des Sciences de Kénitra (Morocco) N. AMDOUNI, Faculté des Sciences de Tunis (Tunisia) M. BACCOUCHE, Faculté des Sciences d'Annaba (Algeria) H. BATIS, Faculté des Sciences de Tunis (Tunisia) A. BELAFHAL, Faculté des Sciences d'El Jadida (Morocco) M.H. BEN GHOZLEN, Faculté des Sciences de Sfax (Tunisia) R. BENNACEUR, Faculté des Sciences de Tunis (Tunisia) B. BENYOUCEF, Université Abou Bakr Belkaid, Tlemcen (Algeria) M. BEN SALEM, Faculté des Sciences de Bizerte (Tunisia) B. BESSAIES, Centre de Recherches et Technologies de l'Energie (Tunisia) H. BOUCHRIHA, Faculté des Sciences de Tunis (Tunisia) W. BOUJELBEN, Faculté des Sciences de Sfax (Tunisia) A. CHEIKHROUHOU, Faculté des Sciences de Sfax (Tunisia) W. CHEIKHROUHOU-KOUBAA, Faculté des Sciences de Sfax (Tunisia) R. CHTOUROU, Centre de Recherches et Technologies de l'Energie (Tunisia) M. DEBBABI, Ecole Nationale d'Ingénieurs de Monastir (Tunisia) A. DAKHLAOUI, Faculté des Sciences de Bizerte (Tunisia) A. DINIA, Université de Strasbourg (France) B. ELJANI, Faculté des Sciences de Monastir (Tunisia) A. ELJAZOULI, Faculté des Sciences Ben Msik, Casablanca (Morocco) Z. FAKHFAKH, Faculté des Sciences de Sfax (Tunisia) A. GASMI, Faculté des Sciences d'Annaba (Algeria) A. GHARBI, Faculté des Sciences de Tunis (Tunisia) R. GHARBI, Faculté des Sciences de Sfax (Tunisia) K. GUIDARA, Faculté des Sciences de Sfax (Tunisia) H. GUERMAZI, Institut Préparatoire aux Etudes d'Ingénieurs de Sfax (Tunisia) S. GUERMAZI, Faculté des Sciences de Sfax (Tunisia) M. HADDAD, Faculté des Sciences de Meknès (Morocco) A. HAJ AMARA, Faculté des Sciences de Bizerte (Tunisia) D. HAMANA, Faculté des Sciences de Constantine (Algeria) N. KAMOUN, Faculté des Sciences de Tunis (Tunisia) S. KADDOUR-CHARFI, Faculté des Sciences de Tunis (Tunisia) M. KADDOUR, Faculté des Sciences de Sfax (Tunisia) M. KHITOUNI, Faculté des Sciences de Sfax (Tunisia) T. MHIRI, Faculté des Sciences de Sfax (Tunisia) Y. MLIK, Institut Préparatoire aux Etudes Scientifiques et Techniques (Tunisia) N. MLIKI, Faculté des Sciences de Tunis (Tunisia) A. NJAH, Faculté des Sciences de Gafsa (Tunisia) M. OUESLATI, Faculté des Sciences de Tunis (Tunisia) K. ZELLAMA, Faculté des Sciences d'Amiens (France) Invited Speakers AMMAR-MERIAH Souad, ITODYS, Université Paris Diderot (France) BEN SALEM Mohamed, Faculté des Sciences de Bizerte, Université du 7 Novembre á Carthage (Tunisia) CHEIKHROUHOU Abdelwaheb, Faculté des Sciences de Sfax, Université de Sfax (Tunisia) DAKHLAOUI Amel, Faculté des Sciences de Bizerte, Université du 7 Novembre á Carthage (Tunisia) DJABBAR Ahmed, Université des Sciences et des Technologies de Lille (France) DURASTANTI Félix, Centre d'Etudes et Recherche en Thermique, Environnement et Systèmes (C.E.R.T.E.S.), Université Paris Est- Créteil (France) FERY-FORGUES Suzanne, Université Paul Sabatier, Toulouse (France) GIRAUD Romain, Laboratoire de Photonique et de Nanostructures, CNRS/LPN, Marcoussis (France)
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Veres, Teodor
Cette these est consacree a l'etude de l'evolution structurale des proprietes magnetiques et de transport des multicouches Ni/Fe et nanostructures a base de Co et de l'Ag. Dans une premiere partie, essentiellement bibliographique, nous introduisons quelques concepts de base relies aux proprietes magnetiques et de transport des multicouches metalliques. Ensuite, nous presentons une breve description des methodes d'analyse des resultats. La deuxieme partie est consacree a l'etude des proprietes magnetiques et de transport des multicouches ferromagnetiques/ferromagnetiques Ni/Fe. Nous montrerons qu'une interpretation coherente de ces proprietes necessite la prise en consideration des effets des interfaces. Nous nous attacherons a mettre en evidence, a evaluer et a etudier les effets de ces interfaces ainsi que leur evolution, et ce, suite a des traitements thermiques tel que le depot a temperature elevee et l'irradiation ionique. Les analyses correlees de la structure et de la magnetoresistance nous permettront d'emettre des conclusions sur l'influence des couches tampons entre l'interface et le substrat ainsi qu'entre les couches elles-memes sur le comportement magnetique des couches F/F. La troisieme partie est consacree aux systemes a Magneto-Resistance Geante (MRG) a base de Co et Ag. Nous allons etudier l'evolution de la microstructure suite a l'irradiation avec des ions Si+ ayant une energie de 1 MeV, ainsi que les effets de ces changements sur le comportement magnetique. Cette partie debutera par l'analyse des proprietes d'une multicouche hybride, intermediaire entre les multicouches et les materiaux granulaires. Nous analyserons a l'aide des mesures de diffraction, de relaxation superparamagnetique et de magnetoresistance, les evolutions structurales produites par l'irradiation ionique. Nous etablirons des modeles qui nous aideront a interpreter les resultats pour une serie des multicouches qui couvrent un large eventail de differents comportements magnetiques et ceci en fonction de l'epaisseur de la couche magnetique de Co. Nous verrons que dans ces systemes les effets de l'irradiation ionique sont fortement influences par l'energie de surface ainsi que par l'enthalpie de formation, largement positive pour le systeme Co/Ag.
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Fall, H.; Charon, W.; Kouta, R.
2002-12-01
Ces dernières décennies, des activités significatives dans le monde étaient dirigées autour du contrôle actif. Le but de ces recherches était essentiellement d'améliorer les performances, la fiabilité et la sécurité des systèmes. Notamment dans le cas des structures soumises à des vibrations aléatoires. D'importants travaux ont été consacré à l'utilisation des “matériaux intelligents” comme capteurs et actionneurs. Cette article propose l'analyse de la fiabilité des systèmes mécaniques en étudiant les pannes des actionneurs ou des capteurs. L'effet de ces pannes sur la stabilité et la performance du système y est démontré. Les méthodologies de conception y sont rappelées. Des exemples numériques sont fournis à travers le contrôle d'un panneau sous chargement dynamique pour illustrer la méthode proposée.
Diethylstilbestrol-Induced Mouse Hypospadias: “Window of Susceptibility”
Sinclair, Adriane Watkins; Cao, Mei; Baskin, Laurence; Cunha, Gerald R.
2016-01-01
Hypospadias, an abnormality affecting the penile urethra, is one of the most prevalent congenital malformations afflicting human males. The morphology of hypospadias is markedly different in humans versus mice reflecting substantial differences in penile development in humans and mice. Estrogens such as diethylstilbestrol (DES) elicit mouse penile malformations, but the types of penile abnormalities differ depending on whether DES treatment is prenatal or neonatal. To define the actual “window of susceptibility” to the adverse effects of DES, pregnant mice and their neonatal pups were injected subcutaneously with 200ng/gbw DES every other day from embryonic day 12 to 18 (DES E12-E18), postnatal day 0 to 10 (DES P0-P10), embryonic day 12 to postnatal day 10 (DES E12 to P10), postnatal day 5 to 15 (DES P5 to P15), and postnatal day 10 to 20 (DES P10 to P20). Aged-matched controls received sesame oil vehicle. After euthanasia at 10, 15, 20 and 60 days, penises were analyzed by gross morphology, histology and morphometry. Penises of all 5 groups of DES-treated mice were reduced in size, which was confirmed by morphometric analysis of internal penile structures. The most profound effects were seen in the DES E12-P10, DES P0-P10, and DES P5-P15 groups, thus defining a DES “programming window”. For all parameters, DES treatment from P10-P20 showed the most mild of effects. Adverse effects of DES on the MUMP cartilage and erectile bodies observed shortly after the last DES injection reverted to normality in the DES P5-P15, but not in the E12-P10 and P0-P10 groups, in which MUMP cartilage and erectile body malformations persisted into adulthood, again emphasizing a “window of susceptibility” in the early neonatal period. PMID:26810244
La manucure et la pédicure dans la ville de Ouagadougou (Burkina Faso): pratiques et risqué
Korsaga-Somé, Nina; Andonaba, Jean Baptiste; Ouédraogo, Muriel Sidnoma; Tapsoba, Gilbert Patrice; Ilboudo, Léopold; Savadogo, Cérina; Barro-Traoré, Fatou; Niamba, Pascal; Traoré, Adama
2016-01-01
La manucure-pédicure est l'ensemble des soins esthétiques des mains, des pieds et des ongles. Au Burkina Faso, l'usage des produits de manucure-pédicure, les techniques utilisées ainsi que les risques encourus restent méconnus. L'objectif de notre étude était d’évaluer la pratique de la manucure-pédicure dans la ville de Ouagadougou. Nous avons mené une étude transversale descriptive de décembre 2010 à novembre 2012 incluant tout les praticiens ayant au moins six mois d'expérience dans l'activité et les clients présents sur les lieux au moment de l'enquête. Nous avons interrogé au total 313 praticiens et 313 clients. L’âge moyen des praticiens était de 19 ans et celui des clients de 32,2 ans. Les praticiens fixes étaient en majorité des femmes (96,87%), ceux mobiles surtout des hommes (68,37%), et 64,53% des clients étaient des femmes. Le pourcentage de praticiens n'ayant pas reçu de formation professionnelle était de 93,92%. 29,7% des praticiens faisaient tremper les instruments pendant au moins dix minutes dans de l'eau de javel; 75,71% savaient que l'utilisation de certains outils étaient dangereux et 26,51% étaient avaient présenté des effets secondaires. Parmi les clients, 40,25% savaient que le matériel utilisé comportait des risques et 30,35% avaient été victimes d'accidents. Les soins de manucure et de pédicure se font dans les salons de coiffure par des coiffeuses non formées à l'exercice de la profession La provenance et la composition des produits n'est pas connues. Des produits non recommandés sont utilisés (shampooing pour trempage des pieds, lame de rasoir et ciseaux pour raclage des pieds). Le recours à la manucure et/ou pédicure est parfois nécessaire mais cela ne doit pas faire perdre de vue les risques encourus. Une sensibilisation des clients et une formation des praticiens semblent nécessaires pour minimiser les risques. PMID:27642448
La prise en charge des troubles de santé mentale par les omnipraticiens du Québec
Fleury, Marie-Josée; Farand, Lambert; Aubé, Denise; Imboua, Armelle
2012-01-01
Résumé Objectif Cette recherche vise à documenter la prise en charge des troubles mentaux (TM) par les omnipraticiens. Type d’étude Il s’agit d’une étude mixte intégrant un questionnaire auto-administré et des entrevues qualitatives. La banque de données administratives des actes médicaux de la Régie de l’assurance maladie du Québec a aussi été analysée. Contexte La province de Québec. Participants Un total de 1415 omnipraticiens de différents lieux de pratiques ont été sollicités pour le questionnaire; 970 ont été rejoints. Un sous-groupe de 60 omnipraticiens a été rejoint pour les entrevues. Principaux paramètres à l'étude La prévalence annuelle des consultations reliées à des TM courants (TMC) ou graves (TMG), les pratiques cliniques, les pratiques de collaboration, les facteurs facilitant ou entravant la prise en charge des TM, ainsi que les recommandations pour l’amélioration du système de soins. Résultats Le taux de réponse a été de 41% (n = 398 omnipraticiens) pour le questionnaire et de 63% (n = 60) pour les entrevues. Environ 25 % des visites chez les omnipraticiens sont associées à des TM. Presque tous les omnipraticiens prennent en charge des TMC et se sentent compétents pour le faire, à l’inverse de la situation retrouvée pour les TMG. Près de 20 % des TMC sont référés (principalement à des intervenants psychosociaux), alors que près de 75 % des TMG sont référés (surtout en psychiatrie et à l’urgence). Plus de 50 % des omnipraticiens affirment n’entretenir aucun contact avec l’une ou l’autre des ressources de santé mentale. Plusieurs facteurs influencent la prise en charge des TM: les profils des patients (complexité des TM, troubles concomitants); les caractéristiques des omnipraticiens (réseau informel, formation); la culture professionnelle (travail en silo, mécanismes cliniques formalisés); le milieu institutionnel (multidisciplinarité, salariat); l’organisation des services (ressources; coordination formalisée) et l’environnement (politiques). Conclusion Le rôle clé des omnipraticiens et leur soutien à la prise en charge des TM ont été démontrés, spécifiquement pour les TMC. Pour une prise en charge optimale des soins primaires de santé mentale, des stratégies à composantes multiples, dont les soins partagés, devraient être davantage déployées.
Effets de la formation sur la violence conjugale
Zaher, Eman; Keogh, Kelly; Ratnapalan, Savithiri
2014-01-01
Résumé Objectif Décrire et évaluer l’efficacité de la formation concernant la violence conjugale pour améliorer les connaissances et permettre la reconnaissance et la prise en charge par les médecins des femmes victimes de violence. Sources des données On a fait une recension dans la base de données des révisions systématiques de Cochrane, MEDLINE, PubMed, PsycINFO, ERIC et EMBASE pour trouver des articles publiés entre le 1e janvier 2000 et le 1e novembre 2012. Des recherches manuelles ont complété cette recension pour cerner des articles pertinents à l’aide d’une stratégie de recherche combinant des textes, mots et expressions MeSH. Sélection des études On a choisi des études randomisées contrôlées qui portaient sur des interventions éducatives à l’intention des médecins et fournissaient des données sur les effets des interventions. Synthèse On a inclus 9 études randomisées contrôlées qui décrivaient différentes approches pédagogiques et diverses mesures des résultats. Trois études examinaient les effets d’interventions éducatives pour des médecins en formation postdoctorale et ont constaté une augmentation des connaissances, mais il n’y a eu aucun changement dans le comportement en ce qui a trait à l’identification des victimes de violence conjugale. Six études portaient sur des interventions éducatives pour des médecins en pratique active. Trois d’entre elles utilisaient une approche à multiples facettes pour les médecins, qui combinait une formation ainsi que des interventions de soutien de la part du système pour changer les comportements des médecins, comme une sensibilisation générale accrue à la violence conjugale au moyen de brochures et d’affiches, des aide-mémoire pour rappeler aux médecins comment identifier les victimes, des moyens pour faciliter l’accès des médecins à des services de soutien pour les victimes, la réalisation d’audits et la fourniture de rétroaction. Les interventions éducatives à multiples facettes prenaient la forme d’ateliers interactifs, d’apprentissage sur le web et de formation expérientielle. Une autre étude utilisait des discussions de groupes témoins et de la formation et a permis de constater une amélioration dans le signalement de la violence conjugale par les médecins. Les 2 autres études ont relevé une meilleure perception par les médecins en pratique de leur confiance en eux à l’aide d’apprentissage par problèmes en ligne. Conclusion Il a été difficile de déterminer quelle stratégie pédagogique était la plus efficace étant donné que les interventions éducatives et les mesures des résultats variaient entre les études choisies. De brèves interventions pour les médecins en formation postdoctorale amélioraient les connaissances mais ne semblaient pas influencer les comportements. La formation en ligne sous forme d’apprentissage par problèmes améliorait les perceptions des médecins en pratique, leurs connaissances et leurs habiletés quant à la prise en charge de la violence conjugale. La formation des médecins combinée à des interventions de soutien de la part du système semblait bénéfique aux victimes de violence conjugale et augmentait le nombre de demandes de consultations auprès des ressources de soutien à leur intention.
La prévention de l’étouffement et de la suffocation chez les enfants
Cyr, Claude
2012-01-01
RÉSUMÉ L’étouffement, la suffocation et la strangulation sont responsables de graves blessures non intentionnelles chez les enfants et constituent des causes importantes de décès non intentionnels chez les nourrissons et les tout-petits. Presque la totalité des décès et des blessures attribuables à un étouffement, une suffocation ou une strangulation sont évitables. Le présent document de principes traite des définitions, de l’épidémiologie et des stratégies de prévention efficaces de ces blessures. Des recommandations qui combinent des démarches pour améliorer la sécurité, incluant des recherches, de la surveillance, des lois et des normes, la conception des produits et l’éducation, sont présentées. Les dispensateurs de soins pédiatriques devraient encourager les parents et autres personnes qui s’occupent d’enfants à apprendre la réanimation cardiorespiratoire (RCR) et les premiers soins en cas d’étouffement, et leur offrir des conseils préventifs adaptés à l’âge de leur enfant lors des bilans de santé réguliers afin de prévenir ces blessures.
Measuring Effects and Success in Influence Operations: Challenges, Limitations and Opportunitites
2011-04-01
domaines de la psychologie , de l’anthropologie et de la sociologie, ainsi que sur des entrevues menées auprès de pionniers des technologies de...documents issus des domaines de la psychologie , de l’anthropologie et de la sociologie, ainsi que sur des entrevues menées auprès de pionniers des...la psychologie , de l’anthropologie et de la sociologie, ainsi que sur des entrevues menées auprès de pionniers des technologies de l’intelligence
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ratnadewi; Pramono Adhie, Roy; Hutama, Yonatan; Saleh Ahmar, A.; Setiawan, M. I.
2018-01-01
Cryptography is a method used to create secure communication by manipulating sent messages during the communication occurred so only intended party that can know the content of that messages. Some of the most commonly used cryptography methods to protect sent messages, especially in the form of text, are DES and 3DES cryptography method. This research will explain the DES and 3DES cryptography method and its use for stored data security in smart cards that working in the NFC-based communication system. Several things that will be explained in this research is the ways of working of DES and 3DES cryptography method in doing the protection process of a data and software engineering through the creation of application using C++ programming language to realize and test the performance of DES and 3DES cryptography method in encrypted data writing process to smart cards and decrypted data reading process from smart cards. The execution time of the entering and the reading process data using a smart card DES cryptography method is faster than using 3DES cryptography.
Merchaoui, Irtyah; Chouchène, Asma; Bouanène, Ines; Chaari, Néila; Zrafi, Wassim; Henchi, Adnène; Akrout, Mohamed; Amri, Charfeddine
2017-01-01
Introduction L'insatisfaction de carrière des médecins de travail (MT) peut influencer leur performance et la qualité des prestations fournies. L'objectif de notre étude est d'évaluer la satisfaction au travail des MT du terrain de l'ensemble des Groupements de médecine de travail (GMT) de la Tunisie et préciser les facteurs déterminants. Méthodes Il s'agit d'une étude nationale transversale portant sur les MT de 22 GMT, basée sur le questionnaire, validé SAPHORA JOB. Résultats 58% des MT des GMT étaient insatisfaits de leur carrière. La satisfaction de carrière était statistiquement influencée par le nombre d'entreprises en charge (p=0,016), l'organisation du travail (p=0,010),le ressenti du métier (p=0,011),le salaire (p‹10-3) et l'information sur la réglementation en vigueur (p=0,047). Conclusion L'homogénéisation des grilles salariales et des échelons de carrière des MT des GMT basée sur une révision des textes législatifs est indiquée. L'amélioration de l'organisation et des conditions de travail peut permettre un épanouissement au travail et une amélioration des prestations. PMID:28819472
An Overview of the Canadian Forces’ Second Generation Capability-Based Planning Analytical Process
2010-09-01
gestion et intgration des capacités Feuille de route des capacits stratégiques Produits clès Plan d’investissement Plan de capacités de défense...méthodes de recherche opérationnelle objectives et subjectives permet- tant la mise en œuvre du volet « planification, gestion et intégration des ...pacités, la gestion des capacités et l’intégration des capacités. Le processus comprend des intrants, des méthodes
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schwemin, Friedhelm
Friedrich Wilhelm Tönnies' name is hardly found in the major histories of astronomy. This is not surprising since he died before the age of twenty-one. Nevertheless, and perhaps because he knew at heart that not much time was granted to him, he left an astonishingly prolific oeuvre which indicates his rich talents. His contemporaries also testify that this son af a wealthy textile merchant had a great talent. But it is idle to speculate whether he would have become a second Bessel, or just an inconspicuous high school teacher in some remote Prussian province. He experienced a decisive career advancement by the Berlin astronomer J.E. Bode, obtained his Ph.D. already at the age of nineteen, published, among other things, about the large solar eclipse of November 19, 1816, and corresponded with several professional astronomers, before he succumbed to a pulmonary disease.
Courbon, Ève; Tanguay, Cynthia; Lebel, Denis; Bussières, Jean-François
2014-01-01
RÉSUMÉ Contexte : La présence d’auteurs honorifiques et fantômes ainsi que les intérêts concurrents représentent des difficultés bien documentées, liées à la publication d’articles scientifiques. Il existe des lignes directrices encadrant la rédaction et la publication de manuscrits scientifiques, notamment celles de l’International Committee of Medical Journal Editors (ICMJE). Objectifs : L’objectif principal de cette étude descriptive et transversale visait à recenser les instructions portant sur la paternité des articles et les intérêts concurrents provenant des recommandations aux auteurs des journaux traitant de pratique pharmaceutique. L’objectif secondaire visait à déterminer des mesures correctrices pour une paternité des articles plus transparente. Méthode : La recherche a débuté par l’identification des journaux traitant de pratique pharmaceutique. La consultation des instructions aux auteurs des journaux a permis ensuite de recenser les recommandations destinées à éviter les problèmes de paternité des articles et d’intérêts concurrents. Finalement, les membres de l’équipe de recherche se sont consultés afin de définir des mesures correctrices possibles à l’intention des chercheurs. Résultats : Des 232 journaux traitant de pharmacie, 33 ont été définis comme traitant de pratique pharmaceutique. Un total de 24 (73 %) journaux mentionnaient suivre la politique de l’ICMJE, 14 (42 %) demandaient aux auteurs de remplir un formulaire de déclaration d’intérêts concurrents au moment de la soumission de l’article, 17 (52 %) présentaient une définition de la qualité d’auteur et 5 (15 %) demandaient de détailler les contributions de chaque auteur. Une grille de 40 critères a été élaborée pour définir l’attribution du statut d’auteur. Conclusion : Moins de la moitié des journaux demandait aux auteurs de transmettre un formulaire de déclaration des intérêts concurrents au moment de la soumission d’un article et seulement la moitié des journaux avait donné une définition de la qualité d’auteur. La publication scientifique de travaux sur les pratiques pharmaceutiques n’est pas à l’abri des manques de transparence liés à la publication. L’utilisation d’une grille décrivant la contribution de chaque auteur et la publication en ligne des travaux peuvent contribuer à limiter ces risques. PMID:24970938
Goto, Kosaku; Zhao, Zhijing; Matsumura, Mitsuaki; Dohi, Tomotaka; Kobayashi, Nobuaki; Kirtane, Ajay J; Rabbani, LeRoy E; Collins, Michael B; Parikh, Manish A; Kodali, Susheel K; Leon, Martin B; Moses, Jeffrey W; Mintz, Gary S; Maehara, Akiko
2015-11-01
The most common causes of in-stent restenosis (ISR) are intimal hyperplasia and stent under expansion. The purpose of this study was to use intravascular ultrasound (IVUS) to compare the ISR mechanisms of bare metal stents (BMS), first-generation drug-eluting stents (DES), and second-generation DES. There were 298 ISR lesions including 52 BMS, 73 sirolimus-eluting stents, 52 paclitaxel-eluting stents, 16 zotarolimus-eluting stents, and 105 everolimus-eluting stent. Mean patient age was 66.6 ± 1.1 years, 74.2% were men, and 48.3% had diabetes mellitus. BMS restenosis presented later (70.0 ± 66.7 months) with more intimal hyperplasia compared with DES (BMS 58.6 ± 15.5%, first-generation DES 52.6 ± 20.9%, second-generation DES 48.2 ± 22.2%, p = 0.02). Although reference lumen areas were similar in BMS and first- and second-generation DES, restenotic DES were longer (BMS 21.8 ± 13.5 mm, first-generation DES 29.4 ± 16.1 mm, second-generation DES 32.1 ± 18.7 mm, p = 0.003), and stent areas were smaller (BMS 7.2 ± 2.4 mm(2), first-generation DES 6.1 ± 2.1 mm(2), second-generation DES 5.7 ± 2.0 mm(2), p <0.001). Stent fracture was seen only in DES (first-generation DES 7 [5.0%], second-generation DES 8 [7.4%], p = 0.13). In conclusion, restenotic first- and second-generation DES were characterized by less neointimal hyperplasia, smaller stent areas, longer stent lengths, and more stent fractures than restenotic BMS. Copyright © 2015 Elsevier Inc. All rights reserved.
VizieR Online Data Catalog: Second ROSAT PSPC Catalog (ROSAT, 2000)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rosat, Consortium
2000-07-01
This catalogue contains sources from PSPC-ROSAT (Position-Sensitive Proportional Counter aboard the Roentgen Satellite), as provided by Max-Planck Institut fuer extraterrestrische Physik (MPE). It supersedes the 1994 version (Cat. ) The current release of the catalog is comprised of results from 4093 sequences (sky coverage of 14.5%). The complete version contains entries for 95,331 detections whereas the short version has 43,156 detections. 2189 obvious sources were not detected by the automated Standard Analysis Software System (SASS), and are not yet contained in this catalogue. These data have been screened by ROSAT data centers in the US, Germany, and the UK as a step in the production of the ROSAT RESULTS ARCHIVE. The RRA contains extracted source and associated products with an indication of reliability for the primary parameters. (3 data files).
NATO Human Resources (Manpower) Management (Gestion des ressources humaines (effectifs) de l’OTAN)
2012-02-01
performances , la gestion des récompenses et du salaire, et la motivation du personnel. En conséquence, il faut que la gestion des ressources humaines...importance au fil du temps. Les ressources humaines, chargées à l’origine de l’embauche, du licenciement, de la paie et de la gestion des ...les effets des systèmes d’évaluation des performances ;
1979-06-01
7 INTRODUCTION ...................................................................................... 12 CHAPITRE I : ELEMENTS DE DYNAMIQUE...daone Ie texts. 12 INTRODUCTION La ddtermination des ddrivdes adrodynamiques de stabilitd, en soufflerie et au tunnel de tir, aur des maquettes...ddtection des forces eat effectuds de fegon classiqus depuis plus de vingt ana par des barreaux d’acier dquipds de jauges de contrainte, gdndralament en
Electronic Messaging for the 90s (Les Messageries Electroniques des Annees 90)
1993-05-01
des autres unitds (un programme peut par exemple inclure un algorithme de 2. L CICULAIONDE ’INFRMAION recherche dans des donn~es...dit quc le rdseau, en particulier le r.dseau distant, cette coopdration homme /macbine. aifre des performances bien infirieures A celles des ordinateurs...dans ce sens, entre constructeurs d’ordinateurs, des opdrations traitementltransport. constructeurs didquipements de t~ l ~communications et exploitants de
Wright, Alice; Humphris, Gerry; Wanyonyi, Kristina L; Freeman, Ruth
2012-10-01
To show if cues, concerns and provider responses (defined in VR-CoDES and VR-CoDES-P manuals) are present, can be reliably coded and require additional advice for adoption in a dental context. Thirteen patients in a dental practice setting were videoed with either their dentist or hygienist and dental nurse present in routine treatment sessions. All utterances were coded using the Verona systems: VR-CoDES and the VR-CoDES-P. Rates of cue, concerns and provider responses described and reliability tested. The VR-CoDES and VR-CoDES-P were successfully applied in the dental context. The intra-rater ICCs for the detection of cues and concerns and provider response were acceptable and above 0.75. A similar satisfactory result was found for the inter-rater reliability. The VR-CoDES and the VR-CoDES-P are applicable in the dental setting with minor supporting guidelines and show evidence of reliable coding. The VR-CoDES and the VR-CoDES-P may be helpful tools for analysing patient cues and concerns and the dental professionals' responses in the dental context. Copyright © 2012 Elsevier Ireland Ltd. All rights reserved.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Aurousseau, Emmanuelle
Les modeles sont des outils amplement utilises en sciences et technologies (S&T) afin de representer et d’expliquer un phenomene difficilement accessible, voire abstrait. La demarche de modelisation est presentee de maniere explicite dans le programme de formation de l’ecole quebecoise (PFEQ), notamment au 2eme cycle du secondaire (Quebec. Ministere de l'Education du Loisir et du Sport, 2007a). Elle fait ainsi partie des sept demarches auxquelles eleves et enseignants sont censes recourir. Cependant, de nombreuses recherches mettent en avant la difficulte des enseignants a structurer leurs pratiques d’enseignement autour des modeles et de la demarche de modelisation qui sont pourtant reconnus comme indispensables. En effet, les modeles favorisent la conciliation des champs concrets et abstraits entre lesquels le scientifique, meme en herbe, effectue des allers-retours afin de concilier le champ experimental de reference qu’il manipule et observe au champ theorique relie qu’il construit. L’objectif de cette recherche est donc de comprendre comment les modeles et la demarche de modelisation contribuent a faciliter l’articulation du concret et de l’abstrait dans l’enseignement des sciences et des technologies (S&T) au 2eme cycle du secondaire. Pour repondre a cette question, nous avons travaille avec les enseignants dans une perspective collaborative lors de groupes focalises et d’observation en classe. Ces dispositifs ont permis d’examiner les pratiques d’enseignement que quatre enseignants mettent en oeuvre en utilisant des modeles et des demarches de modelisation. L’analyse des pratiques d’enseignement et des ajustements que les enseignants envisagent dans leur pratique nous permet de degager des connaissances a la fois pour la recherche et pour la pratique des enseignants, au regard de l’utilisation des modeles et de la demarche de modelisation en S&T au secondaire.
Effets des electrons secondaires sur l'ADN
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Boudaiffa, Badia
Les interactions des electrons de basse energie (EBE) representent un element important en sciences des radiations, particulierement, les sequences se produisant immediatement apres l'interaction de la radiation ionisante avec le milieu biologique. Il est bien connu que lorsque ces radiations deposent leur energie dans la cellule, elles produisent un grand nombre d'electrons secondaires (4 x 104/MeV), qui sont crees le long de la trace avec des energies cinetiques initiales bien inferieures a 20 eV. Cependant, il n'y a jamais eu de mesures directes demontrant l'interaction de ces electrons de tres basse energie avec l'ADN, du principalement aux difficultes experimentales imposees par la complexite du milieu biologique. Dans notre laboratoire, les dernieres annees ont ete consacrees a l'etude des phenomenes fondamentaux induits par impact des EBE sur differentes molecules simples (e.g., N2, CO, O2, H2O, NO, C2H 4, C6H6, C2H12) et quelques molecules complexes dans leur phase solide. D'autres travaux effectues recemment sur des bases de l'ADN et des oligonucleotides ont montre que les EBE produisent des bris moleculaires sur les biomolecules. Ces travaux nous ont permis d'elaborer des techniques pour mettre en evidence et comprendre les interactions fondamentales des EBE avec des molecules d'interet biologique, afin d'atteindre notre objectif majeur d'etudier l'effet direct de ces particules sur la molecule d'ADN. Les techniques de sciences des surfaces developpees et utilisees dans les etudes precitees peuvent etre etendues et combinees avec des methodes classiques de biologie pour etudier les dommages de l'ADN induits par l'impact des EBE. Nos experiences ont montre l'efficacite des electrons de 3--20 eV a induire des coupures simple et double brins dans l'ADN. Pour des energies inferieures a 15 eV, ces coupures sont induites par la localisation temporaire d'un electron sur une unite moleculaire de l'ADN, ce qui engendre la formation d'un ion negatif transitoire dans un etat electronique dissociatif, cette localisation est suivie d'une fragmentation. A plus haute energie, la dissociation dipolaire (i.e., la formation simultanee d'un ion positif et negatif) et l'ionisation jouent un role important dans le dommage de l'ADN. L'ensemble de nos resultats permet d'expliquer les mecanismes de degradation de l'ADN par les EBE et d'obtenir des sections efficaces effectives des differents types de dommages.
Belaid, Loubna; Cloos, Patrick; Ridde, Valéry
2017-04-20
Cette étude vise à décrire la mobilisation des représentations ethnoculturelles par des agents et des gestionnaires de santé pour expliquer l'échec partiel d'une politique de santé maternelle et discuter des conséquences potentielles de ces représentations sur l'accès aux soins de santé des populations.MÉTHODES : Il s'agit d'une recherche qualitative de type socio-anthropologique mobilisant des entretiens approfondis, des discussions informelles, des observations non participantes menées dans les centres de santé et une analyse documentaire. Les entretiens ont été menés auprès de 16 agents de santé et de 10 gestionnaires. Les entretiens ont été enregistrés sous support numérique et transcrits. L'étude s'est déroulée dans le district sanitaire de Djibo au Burkina Faso.RÉSULTATS : L'identification ethnique, les coutumes relatives à l'accouchement (pudeur, discrétion, présence féminine), le statut social des femmes (le faible pouvoir décisionnel), le nomadisme et l'organisation sociale des populations et leurs résistances au changement sont érigés comme des obstacles « culturels » à la politique de santé. L'usage largement répandu de ces représentations par les agents et les gestionnaires de santé contribue à réprimander les populations et à masquer les facteurs structurels qui ont pourtant une influence plus importante sur l'utilisation des services de santé maternelle. Cette recherche met en lumière le danger de l'usage excessif des représentations ethnoculturelles teintées de culturalisme dans les pratiques et les politiques de santé publique en véhiculant des stéréotypes à l'égard de certains groupes de population. Pour comprendre le succès ou l'échec des politiques sanitaires, il demeure important de considérer la qualité du contact avec le système de santé, les facteurs structurels notamment les capacités des ménages à faire face aux dépenses des soins de santé et des distances entre les villages et les centres de santé. Ces éléments permettraient de mieux comprendre les disparités constatées à l'égard des indicateurs d'utilisation des services de santé.
ERIC Educational Resources Information Center
van Zundert, Danielle
1986-01-01
Describes an experiment in teaching language to young children through nature study. Activities are outlined, including the linguistic, cognitive, and cultural objectives for each. Brief illustrated descriptions are also given. (MSE)
US Army Morale, Welfare and Recreation (MWR) Programmes : Links to Readiness and Retention
2011-01-01
la Direction des opérations, Bureau du sous-chef d’état-major pour la ... gestion des emprises et garnisons de l’US Army, Washington, DC. Il enseigne au Département de philosophie du Northern Virginia Community College...américaine à l’intention des personnels militaires et des familles, et des variables mesurant l’état de préparation des forces et la fidélisation de
1996-04-01
regulations. - Ceratitis capitata (Mediterranean fruit fly). Quarantine regulations generally reduce - Rhagoletis pomonella (Apple maggot). the chances of a...d’insectes nuisibles dans un pays, en 6vitant des risques pour la sant6 des 6quipages, pour la s~curit6 de 1’a~ronef et pour l’industrie. Ce rapport examine 1...diffrrents officiels responsables de la r~glementation des insectes nuisibles introduits, de l’inscription des pesticides et de leur utilisation en
Contrôler la douleur et réduire l’usage abusif d’opioïdes
Kotalik, Jaro
2012-01-01
Résumé Objectif Aider les médecins de famille à faire un juste équilibre sur le plan de l’éthique dans leurs pratiques de prescription d’opioïdes. Source des données Une recension des articles en anglais publiés entre 1985 et 2011 a été effectuée dans MEDLINE. La majorité des données probantes étaient de niveau III. Message principal Il est essentiel de suivre les guides de pratique clinique quand on prescrit des opioïdes, sauf s’il est démontré qu’une autre option est justifiée. De plus, quand on réfléchit à la pertinence de prescrire des opioïdes et aux nombreuses implications sur le plan de l’éthique, il est utile de fonder sa décision sur l’application des principes éthiques de la bienfaisance, de la non-malfaisance, du respect de l’autonomie et de la justice. En outre, il est essentiel de se tenir au fait des changements dans les lois et la règlementation, ainsi qu’à propos des registres électroniques provinciaux des ordonnances d’opioïdes. Conclusion Les médecins doivent s’assurer que la douleur de leurs patients est bien évaluée et prise en charge. Le contrôle optimal de la douleur peut exiger la prescription d’opioïdes. Cependant, l’obligation de soulager la douleur doit être exercée en juste équilibre avec l’acquittement de la responsabilité tout aussi importante de ne pas exposer les patients au risque de dépendance et de ne pas créer de possibilités de détournement de drogues, de trafic et de dépendance chez d’autres personnes. Les principes éthiques fondamentaux offrent un cadre de réflexion qui peut aider les médecins à prendre des décisions appropriées sur le plan de l’éthique au sujet de la prescription d’opioïdes.
Approche à l’endroit des blessures traumatiques à la main en soins primaires
Cheung, Kevin; Hatchell, Alexandra; Thoma, Achilleas
2013-01-01
Résumé Objectif Passer en revue la prise en charge initiale des blessures traumatiques communes à la main que voient les médecins de soins primaires. Sources des données Nous avons examiné les données cliniques probantes et les ouvrages spécialisés récents cernés par des recherches dans la base de données électronique MEDLINE. Nous avons utilisé l’opinion d’experts pour compléter les recommandations dans les domaines où les données scientifiques étaient rares. Message principal Les médecins de soins primaires sont couramment appelés à prendre en charge des patients victimes de blessures traumatiques à la main. Dans le contexte d’un cas clinique, nous examinons l’évaluation, le diagnostic et la prise en charge initiale des traumatismes communs à la main. La présentation et la prise en charge des blessures au lit de l’ongle, des amputations de l’extrémité du doigt, des doigts en maillet, des fractures à la main, des lacérations de tendons, des morsures et de la ténosynovite infectieuse seront aussi discutées. Les principes de la prise en charge des blessures traumatiques à la main comportent la réduction et l’immobilisation des fractures, la prescription d’imagerie radiographique post-réduction, l’obtention d’un recouvrement par les tissus mous, la prévention et le traitement des infections et l’assurance d’une prophylaxie antitétanique. Conclusion Il est essentiel d’assurer une évaluation et une prise en charge appropriées des blessures traumatiques à la main pour prévenir une morbidité considérable à long terme dans une population autrement en santé. La reconnaissance sans délai des blessures qui nécessitent une demande de consultation urgente ou rapide auprès d’un chirurgien spécialiste de la main est également critique.
Falola, Stève Marjelin; Gouthon, Polycarpe; Falola, Jean-Marie; Fiogbe, Michel Armand; Nigan, Issiako Bio
2014-01-01
Introduction Le mobilier scolaire et la posture assise en classe sont souvent impliqués dans l'apparition des douleurs rachidiennes, influant de fait sur la qualité des tâches réalisées par les apprenants. Aucune étude n'a encore vérifié le degré d'adéquation entre les caractéristiques du mobilier et celles des écoliers au Bénin. L'objectif de cette étude transversale est donc de déterminer la relation entre les dimensions des table-bancs utilisées en classe et les mesures anthropométriques des écoliers au Bénin. Methods Elle a été réalisée avec un échantillon probabiliste de 678 écoliers, âgés de 4 à 17 ans. Les mesures anthropométriques des écoliers et les mensurations relatives aux longueurs, largeurs et hauteurs des table-bancs ont été mesurées, puis intégrées aux équations proposées dans la littérature. Les pourcentages des valeurs situées hors des limitesacceptables, dérivées de l'application des équations ont été calculés. Results La largeur et la hauteur des table-bancs utilisées par les écoliers étaient plus élevées (p < 0,05) que les valeurs de référence recommandées par les structures officielles de contrôle et de production des mobiliers scolaires au Bénin. Quel que soit le sexe, il y avait une inadéquation entre la largeur du banc et la longueur fesse-poplité, puis entre la hauteur de la table et la distance coude-bancdes écoliers. Conclusion Les résultats suggèrent de prendre en compte l’évolution des mesures anthropométriques des écoliers dans la confection des table-bancs, afin de promouvoir de bonnes postures assises en classe et de réduire le risque de troubles du rachis. PMID:25317232
Marshall, Shawn; Bayley, Mark; McCullagh, Scott; Velikonja, Diana; Berrigan, Lindsay
2012-01-01
Résumé Objectif Présenter les nouvelles lignes directrices sur la prise en charge des lésions cérébrales traumatiques légères (LCTL) et les symptômes persistants post-commotion (SPPC) afin de renseigner et d’orienter les médecins qui prennent en charge des patients qui se remettent d’une LCTL. Qualité des données On a effectué une recherche des guides de pratique clinique existants portant sur les LCTL et une synthèse critique des ouvrages scientifiques évaluant le traitement des SPPC. Étant donné la rareté des conseils sur la prise en charge des SPPC dans les travaux sur les lésions cérébrales traumatiques, une deuxième recherche documentaire a été faite pour recenser les guides de pratique clinique et les synthèses critiques concernant la prise en charge de ces symptômes communs dans la population en général. On a convoqué des professionnels de la santé provenant de différentes disciplines et régions du Canada et de l’étranger à une conférence consensuelle d’experts pour examiner les lignes directrices et les données probantes existantes et élaborer un guide complet pour la prise en charge des LCTL et des SPPC. Message principal À l’aide d’un processus Delphi modifié, on a produit 71 recommandations portant sur le diagnostic et la prise en charge des LCTL et des SPPC. De plus, on a inclus dans le guide de nombreuses ressources et des outils pour faciliter la mise en œuvre des recommandations. Conclusion Un guide de pratique clinique a été élaboré pour aider les professionnels de la santé à fournir des soins fondés sur les données probantes et les pratiques exemplaires à la population complexe de personnes qui ont des SPPC à la suite d’une LCTL.
La singularité du patient tuberculeux dans le système de santé: l'expérience du Burkina Faso
Zerbo, Roger
2013-01-01
La démarche pluridisciplinaire s'impose de plus en plus dans le secteur de la santé dans le contexte africain, où les parcours thérapeutiques sont pluriels et les rapports des usagers des centres de santé sont complexes et peu satisfaisants. La compréhension des représentations de la maladie est nécessaire pour offrir des soins appropriés certes, mais l'expérience individuelle des malades représente également une source de savoir. Les données ont été collectées à travers des entretiens semi-directifs, le recueil des récits de vie et des observations participantes. Cet article rend compte d'une expérience d'implication de socio-anthropologue dans la mise en œuvre d'un programme de santé publique au Burkina Faso en vue d'une amélioration de la prise en charge des malades tuberculeux. L'analyse des données à été conduite dans une visée réflexive. Les perspectives socio-anthropologiques ont révélé que l'expérience des anciens malades tuberculeux peut être mise à profit afin d'apporter des changements dans les relations thérapeutiques et l'intégration sociale des autres malades. Cette idée à été mise en application pour tenir lieu d'une traduction des analyses anthropologiques en actes pour un changement. L'article évoque la manière dont l'approche socio-anthropologique au sein d'un programme de santé, peut mettre en évidence le potentiel des malades à être des acteurs importants dans le fonctionnement des services de soins et leur propre bien-être. Dans cette situation, la démarche théorique implique la réflexivité de l'anthropologue, mais également un regard critique sur les modes d'intervention en santé publique. PMID:24009798
Bagny, Aklesso; Dusabe, Angelique; Bouglouga, Oumboma; Lawson-ananisoh, Mawuli Late; Kaaga, Yeba Laconi; Djibril, Mohaman Awalou; Soedje, Kokou Mensah; Dassa, Simliwa Kolou; Redah, Datouda
2014-01-01
Introduction L'hémorragie digestive haute est une urgence, qui constitue souvent pour les patients un danger mortel suscitant inquiétude et agitation. Dans cet état, le patient dépend de ses accompagnants pour ses soins et pour honorer le traitement; mais souvent, il a été observé une discordance entre l'urgence et les comportements des accompagnants. Le but de cette étude était de décrire les facteurs socioéconomiques et psychologiques pouvant influencer les comportements des accompagnants des patients admis pour HDH, estimer l'indice de relation entre ces comportements et les facteurs associés d'une part et le vécu des patients admis pour HDH d'autre part. Méthodes Il s'agit d'une étude prospective menée de Septembre 2010 à Juin 2011 (soit 10 mois). Nous avions utilisé l'entretien semi-dirigé et l'observation directe pour collecter nos données, ces dernières avaient été traitées par les méthodes statistiques et d'analyse de contenu. Résultats Dans la présente étude, les comportements des accompagnants des patients admis pour HDH sont en majorité marqués par l'abandon (84%) et le manque de sollicitude (80,2%). Ces comportements sont souvent stimulés par les facteurs socioéconomiques tels que les difficultés économiques (83,2%), des conflits intrafamiliaux (85,1%) et des représentations (maladie incurable ou envoûtement) de la maladie par les accompagnants (73,3%) des cas. Quant aux patients, ils vivent ces comportements comme étant des menaces de mort ou des rejets (77,20%) et comme étant une dévalorisation ou une humiliation de la part de leurs accompagnants (70,30%). Les résultats confirment l'existence de lien significatif entre les comportements des accompagnants et les facteurs socio économiques, entre les comportements des accompagnants et des facteurs psychologiques, et entre le vécu des patients admis pour l'HDH et les comportements des accompagnants. Conclusion Des études ultérieures devraient aborder les points non touchés dans cette étude. Certes, elle a apporté un plus dans la compréhension du vécu des patients admis pour HDH et des comportements de leurs accompagnants. Cependant, elle est loin d'avoir épuisé les différents contours de la problématique de la présente étude. PMID:25848453
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fareh, Fouad
Le moulage par injection basse pression des poudres metalliques est une technique de fabrication qui permet de fabriquer des pieces possedant la complexite des pieces coulees mais avec les proprietes mecaniques des pieces corroyees. Cependant, l'optimisation des etapes de deliantage et de frittage a ete jusqu'a maintenant effectuee a l'aide de melange pour lesquels la moulabilite optimale n'a pas encore ete demontree. Ainsi, la comprehension des proprietes rheologiques et de la segregation des melanges est tres limitee et cela presente le point faible du processus de LPIM. L'objectif de ce projet de recherche etait de caracteriser l'influence des liants sur le comportement rheologique des melanges en mesurant la viscosite et la segregation des melanges faible viscosite utilises dans le procede LPIM. Afin d'atteindre cet objectif, des essais rheologiques et thermogravimetriques ont ete conduits sur 12 melanges. Ces melanges ont ete prepares a base de poudre d'Inconel 718 de forme spherique (chargement solide constant a 60%) et de cires, d'agents surfactants ou epaississants. Les essais rheologiques ont ete utilises entre autre pour calculer l'indice d'injectabilite ?STV des melanges, tandis que les essais thermogravimetriques ont permis d'evaluer precisement la segregation des poudres dans les melanges. Il a ete demontre que les trois (3) melanges contenant de la cire de paraffine et de l'acide stearique presentent des indices alpha STV plus eleves qui sont avantageux pour le moulage par injection des poudres metalliques (MIM), mais segregent beaucoup trop pour que la piece fabriquee produise de bonnes caracteristiques mecaniques. A l'oppose, le melange contenant de la cire de paraffine et de l'ethylene-vinyle acetate ainsi que le melange contenant seulement de la cire de carnauba segregent peu voire pas du tout, mais possedent de tres faibles indices alphaSTV : ils sont donc difficilement injectables. Le meilleur compromis semble donc etre les melanges contenant de la cire (de paraffine, d'abeille et de carnauba) et de faible teneur en acide stearique et en ethylene-vinyle acetate. Par ailleurs, les lois physiques preexistantes ont permis de confirmer les resultats des essais rheologiques et thermogravimetriques, mais aussi de mettre en evidence l'influence de la segregation sur les proprietes rheologiques des melanges. Ces essais ont aussi montre l'effet de constituants de liant et du temps passe a l'etat fondu sur l'intensite de la segregation dans les melanges. Les melanges contenants de l'acide stearique segregent rapidement. La caracterisation des melanges developpes pour le moulage basse pression des poudres metalliques doit etre obtenue a l'aide d'une methode de courte duree pour eviter la segregation et de mesurer precisement l'aptitude a l'ecoulement de ces melanges.
Etude de l'amelioration de la qualite des anodes par la modification des proprietes du brai
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bureau, Julie
La qualite des anodes produites se doit d'etre bonne afin d'obtenir de l'aluminium primaire tout en reduisant le cout de production du metal, la consommation d'energie et les emissions environnementales. Or, l'obtention des proprietes finales de l'anode necessite une liaison satisfaisante entre le coke et le brai. Toutefois, la matiere premiere actuelle n'assure pas forcement la compatibilite entre le coke et le brai. Une des solutions les plus prometteuses, pour ameliorer la cohesion entre ces deux materiaux, est la modification des proprietes du brai. L'objectif de ce travail consiste a modifier les proprietes du brai par l'ajout d'additifs chimiques afin d'ameliorer la mouillabilite du coke par le brai modifie pour produire des anodes de meilleure qualite. La composition chimique du brai est modifiee en utilisant des tensioactifs ou agents de modification de surface choisis dans le but d'enrichir les groupements fonctionnels susceptibles d'ameliorer la mouillabilite. L'aspect economique, l'empreinte environnementale et l'impact sur la production sont consideres dans la selection des additifs chimiques. Afin de realiser ce travail, la methodologie consiste a d'abord caracteriser les brais non modifies, les additifs chimiques et les cokes par la spectroscopie infrarouge a transformee de Fourier (FTIR) afin d'identifier les groupements chimiques presents. Puis, les brais sont modifies en ajoutant un additif chimique afin de possiblement modifier ses proprietes. Differentes quantites d'additif sont ajoutees afin d'examiner l'effet de la variation de la concentration sur les proprietes du brai modifie. La methode FTIR permet d'evaluer la composition chimique des brais modifies afin de constater si l'augmentation de la concentration d'additif enrichit les groupements fonctionnels favorisant l'adhesion coke/brai. Ensuite, la mouillabilite du coke par le brai est observee par la methode goutte- sessile. Une amelioration de la mouillabilite par la modification a l'aide d'un additif chimique signifie une possible amelioration de l'interaction entre le coke et le brai modifie. Afin de completer l'evaluation des donnees recueillies, les resultats de la FTIR et de la mouillabilite sont analyses par le reseau neuronal artificiel afin de mieux comprendre les mecanismes sous-jacents. A la lumiere des resultats obtenus, les additifs chimiques les plus prometteurs sont selectionnes afin de verifier l'effet de leur utilisation sur la qualite des anodes. Pour ce faire, des anodes de laboratoire sont produites en utilisant des brais non modifies et des brais modifies avec les additifs chimiques selectionnes. Par la suite, les anodes sont carottees afin de les caracteriser en determinant certaines de leurs proprietes physiques et chimiques. Enfin, les resultats des echantillons d'anodes faites d'un meme brai non modifie et modifie sont compares afin d'evaluer l'amelioration de la qualite des anodes. Finalement, un examen de l'impact possible de l'utilisation d'un additif chimique pour modifier le brai sur la consommation energetique et en carbone ainsi que la quantite d'aluminium produit est realise. Afin de modifier le brai, trois differents additifs chimiques sont selectionnes, soit un tensioactif et deux agents de modification de surface. L'analyse FTIR des experimentations menees sur les brais modifies demontre que deux additifs ont modifie la composition chimique des brais experimentes. L'analyse des resultats des tests goutte-sessile laisse supposer qu'un brai modifie par ces deux additifs ameliore possiblement l'interaction avec les cokes employes dans cette etude. L'analyse par reseau neuronal artificiel des donnees recueillies permet de mieux comprendre le lien entre la composition chimique d'un brai et sa capacite de mouillabilite avec un coke. La caracterisation des echantillons d'anodes produites permet d'affirmer que ces deux additifs peuvent ameliorer certaines des proprietes anodiques comparativement aux echantillons standards. L'analyse des resultats demontre que l'un des deux additifs semble donner des resultats plus prometteurs. Au final, les travaux realises au cours de ce projet demontrent qu'il est possible d'ameliorer la qualite anodique en modifiant les proprietes du brai. De plus, l'analyse des resultats obtenus fournit une meilleure comprehension des mecanismes entre un brai et un additif chimique.
Les conseils des cliniciens canadiens en matière de commotion dans le sport sont-ils cohérents?
Carson, James D.; Rendely, Alexandra; Garel, Alisha; Meaney, Christopher; Stoller, Jacqueline; Kaicker, Jatin; Hayden, Leigh; Moineddin, Rahim; Frémont, Pierre
2016-01-01
Résumé Objectif Comparer les connaissances et l’utilisation des recommandations concernant la prise en charge de la commotion dans le sport (CDS) démontrées par les spécialistes de la médecine du sport et de l’exercice (SMSE) et les urgentologues afin d’évaluer la réussite du transfert des connaissances sur la CDS au Canada. Conception Un sondage à choix multiples envoyé par courriel et autoadministré par des SMSE et des urgentologues. La validité du contenu du sondage a fait l’objet d’une évaluation. Contexte Canada. Participants Le sondage a été complété entre mai et juillet 2012 par des SMSE qui ont réussi l’examen menant au diplôme de l’Académie canadienne de la médecine du sport et de l’exercice et des urgentologues qui n’avaient pas ce diplôme. Principaux paramètres à l’étude La connaissance et l’identification des sources d’information sur la prise en charge des commotions, l’utilisation des stratégies de diagnostic de la commotion et l’utilisation d’une terminologie courante et cohérente dans l’explication des stratégies de repos aux patients après une CDS. Résultats Le taux de réponse était de 28 % (305 sur 1085). Les taux de réponse par les SMSE et les urgentologues se situaient respectivement à 41 % (147 sur 360) et 22 % (158 sur 725). Parmi les répondants, 41 % des urgentologues et 3 % des SMSE n’étaient pas au courant de l’existence de déclarations consensuelles sur la commotion dans le sport; 74 % des SMSE utilisaient « habituellement ou toujours » la version 2 de l’Outil d’évaluation de la commotion dans le sport (SCAT2), tandis que 88 % des urgentologues n’utilisaient jamais le SCAT2. Aucune réponse uniforme n’a été documentée à la question visant à connaître les meilleurs modes de repos cognitif. Conclusion Nous avons cerné des différences et un manque d’uniformité chez les SMSE et les urgentologues dans la mise en application des recommandations concernant les patients ayant subi une CDS. Il semble que le SCAT2 soit davantage utilisé dans le milieu des SMSE que dans le contexte de l’urgence. Des efforts plus poussés de transfert des connaissances et en recherche devraient atténuer les obstacles à des conseils plus uniformes donnés par les médecins qui soignent des patients ayant subi une CDS.
Soins primaires aux adultes ayant une déficience développementale
Sullivan, William F.; Berg, Joseph M.; Bradley, Elspeth; Cheetham, Tom; Denton, Richard; Heng, John; Hennen, Brian; Joyce, David; Kelly, Maureen; Korossy, Marika; Lunsky, Yona; McMillan, Shirley
2011-01-01
Résumé Objectif Mettre à jour les lignes directrices canadiennes de 2006 sur les soins primaires aux adultes ayant une déficience développementale (DD) et présenter des recommandations pratiques fondées sur les connaissances actuelles pour traiter des problèmes de santé particuliers chez des adultes ayant une DD. Qualité des preuves Des professionnels de la santé expérimentés participant à un colloque et un groupe de travail subséquent ont discuté et convenu des révisions aux lignes directrices de 2006 en se fondant sur une recherche documentaire exhaustive, la rétroaction obtenue des utilisateurs du guide de pratique et les expériences cliniques personnelles. La plupart des preuves disponibles dans ce domaine viennent de l’opinion d’experts ou de déclarations consensuelles publiées (niveau III). Message principal Les adultes ayant une DD ont des problèmes de santé complexes, dont plusieurs diffèrent de ceux de la population en général. De bons soins primaires permettent d’identifier les problèmes de santé particuliers dont souffrent les adultes ayant une DD pour améliorer leur qualité de vie et leur accès aux soins de santé et prévenir la morbidité et le décès prématuré. Ces lignes directrices résument les problèmes de santé générale, physique, comportementale et mentale des adultes ayant une DD que devraient connaître les professionnels des soins primaires et présentent des recommandations pour le dépistage et la prise en charge en se basant sur les connaissances actuelles que les cliniciens peuvent mettre en pratique. En raison de l’interaction des facteurs biologiques, psychoaffectifs et sociaux qui contribuent à la santé et au bien-être des adultes ayant une DD, ces lignes directrices insistent sur la participation des aidants, l’adaptation des interventions, au besoin, et la consultation auprès de divers professionnels de la santé quand ils sont accessibles. Elles mettent aussi en évidence la nature éthique des soins. Les lignes directrices sont formulées dans le contexte d’un cadre éthique qui tient compte des questions comme le consentement éclairé et l’évaluation des bienfaits pour la santé par rapport aux risques de préjudice. Conclusion La mise en œuvre des lignes directrices proposées ici améliorerait la santé des adultes ayant une DD et minimiserait les disparités sur les plans de la santé et des soins de santé entre les adultes ayant une DD et la population en général.
Mahawong, Phitsanu; Sinclair, Adriane; Li, Yi; Schlomer, Bruce; Rodriguez, Esequiel; Max, Ferretti M.; Liu, Baomei; Baskin, Laurence S.; Cunha, Gerald R.
2014-01-01
Potential trans-generational influence of diethylstilbestrol (DES) exposure emerged with reports of effects in grandchildren of DES-treated pregnant women and of reproductive tract tumors in offspring of mice exposed in utero to DES. Accordingly, we examined the trans-generational influence of DES on development of external genitalia (ExG) and compared effects of in utero DES exposure in CD-1 and C57BL/6 mice injected with oil or DES every other day from gestational days 12 to 18. Mice were examined at birth, and on 5 to 120 days postnatal to evaluate ExG malformations. Of 23 adult (≥60 days) prenatally DES-exposed males, features indicative of urethral meatal hypospadias (see text for definitions) ranged from 18 to 100% in prenatally DES-exposed CD-1 males and 31 to 100% in prenatally DES-exposed C57BL/6 males. Thus, the strains differed in the incidence of male urethral hypospadias. Ninety-one percent of DES-exposed CD-1 females and 100% of DES-exposed C57BL/6 females had urethral-vaginal fistula. All DES-exposed CD-1 and C57BL/6 females lacked an os clitoris. None of the prenatally oil-treated CD-1 and C57BL/6 male and female mice had ExG malformations. For the second-generation study, 10 adult CD-1 males and females, from oil- and DES-exposed groups, respectively, were paired with untreated CD-1 mice for 30 days, and their offspring evaluated for ExG malformations. None of the F1 DES-treated females were fertile. Nine of 10 prenatally DES-exposed CD-1 males sired offspring with untreated females, producing 55 male and 42 female pups. Of the F2 DES-lineage adult males, 20% had exposed urethral flaps, a criterion of urethral meatal hypospadias. Five of 42 (11.9%) F2 DES lineage females had urethral-vaginal fistula. In contrast, all F2 oil-lineage males and all oil-lineage females were normal. Thus, prenatal DES exposure induces malformations of ExG in both sexes and strains of mice, and certain malformations are transmitted to the second-generation. PMID:25449352
Methodes iteratives paralleles: Applications en neutronique et en mecanique des fluides
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Qaddouri, Abdessamad
Dans cette these, le calcul parallele est applique successivement a la neutronique et a la mecanique des fluides. Dans chacune de ces deux applications, des methodes iteratives sont utilisees pour resoudre le systeme d'equations algebriques resultant de la discretisation des equations du probleme physique. Dans le probleme de neutronique, le calcul des matrices des probabilites de collision (PC) ainsi qu'un schema iteratif multigroupe utilisant une methode inverse de puissance sont parallelises. Dans le probleme de mecanique des fluides, un code d'elements finis utilisant un algorithme iteratif du type GMRES preconditionne est parallelise. Cette these est presentee sous forme de six articles suivis d'une conclusion. Les cinq premiers articles traitent des applications en neutronique, articles qui representent l'evolution de notre travail dans ce domaine. Cette evolution passe par un calcul parallele des matrices des PC et un algorithme multigroupe parallele teste sur un probleme unidimensionnel (article 1), puis par deux algorithmes paralleles l'un mutiregion l'autre multigroupe, testes sur des problemes bidimensionnels (articles 2--3). Ces deux premieres etapes sont suivies par l'application de deux techniques d'acceleration, le rebalancement neutronique et la minimisation du residu aux deux algorithmes paralleles (article 4). Finalement, on a mis en oeuvre l'algorithme multigroupe et le calcul parallele des matrices des PC sur un code de production DRAGON ou les tests sont plus realistes et peuvent etre tridimensionnels (article 5). Le sixieme article (article 6), consacre a l'application a la mecanique des fluides, traite la parallelisation d'un code d'elements finis FES ou le partitionneur de graphe METIS et la librairie PSPARSLIB sont utilises.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
El Mansouri, Souleimane
Dans le domaine viscoelastique lineaire (VEL, domaine des petites deformations), le comportement thermomecanique du bitume et du mastic bitumineux (melange uniforme de bitume et de fillers) a ete caracterise au Laboratoire des Chaussees et Materiaux Bitumineux (LCMB) de l'Ecole de technologie superieure (ETS) avec l'appui de nos partenaires externes : la Societe des Alcools du Quebec (SAQ) et Eco Entreprises Quebec (EEQ). Les proprietes rheologiques des bitumes et des mastics ont ete mesurees grâce a un nouvel outil d'investigation appele, Rheometre a Cisaillement Annulaire (RCA), sous differentes conditions de chargement. Cet appareil permet non seulement de solliciter des eprouvettes de tailles importantes par rapport a celles utilisees lors des essais classiques, mais aussi d'effectuer des essais en conditions quasi-homogenes, ce qui permet de donner acces a la loi de comportement des materiaux. Les essais sont realises sur une large gamme de temperatures et de frequences (de -15 °C a 45°C et de 0,03Hz a 10 Hz). Cette etude a ete menee principalement pour comparer le comportement d'un bitume avec celui d'un mastic bitumineux dans le domaine des petites deformations. neanmoins, dans une seconde perspective, on s'interesse a l'influence des fillers de verre de post-consommation sur le comportement d'un mastic a faibles niveaux de deformations en comparant l'evolution des modules complexes de cisaillements (G*) d'un mastic avec fillers de verre et un mastic avec fillers conventionnels (calcaire). Enfin, le modele analogique 2S2P1D est utilise pour simuler le comportement viscoelastique lineaire des bitumes et des mastics bitumineux testes lors de la campagne experimentale.
Membrane fluidization by alcohols inhibits DesK-DesR signalling in Bacillus subtilis.
Vaňousová, Kateřina; Beranová, Jana; Fišer, Radovan; Jemioła-Rzemińska, Malgorzata; Matyska Lišková, Petra; Cybulski, Larisa; Strzałka, Kazimierz; Konopásek, Ivo
2018-03-01
After cold shock, the Bacillus subtilis desaturase Des introduces double bonds into the fatty acids of existing membrane phospholipids. The synthesis of Des is regulated exclusively by the two-component system DesK/DesR; DesK serves as a sensor of the state of the membrane and triggers Des synthesis after a decrease in membrane fluidity. The aim of our work is to investigate the biophysical changes in the membrane that are able to affect the DesK signalling state. Using linear alcohols (ethanol, propanol, butanol, hexanol, octanol) and benzyl alcohol, we were able to suppress Des synthesis after a temperature downshift. The changes in the biophysical properties of the membrane caused by alcohol addition were followed using membrane fluorescent probes and differential scanning calorimetry. We found that the membrane fluidization induced by alcohols was reflected in an increased hydration at the lipid-water interface. This is associated with a decrease in DesK activity. The addition of alcohol mimics a temperature increase, which can be measured isothermically by fluorescence anisotropy. The effect of alcohols on the membrane periphery is in line with the concept of the mechanism by which two hydrophilic motifs located at opposite ends of the transmembrane region of DesK, which work as a molecular caliper, sense temperature-dependent variations in membrane properties. Copyright © 2017 Elsevier B.V. All rights reserved.
Le patrimoine astronomique provençal
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rous, M.; Figon, P.; Guyot, S.
2012-12-01
L'OSU OAMP/Institut Pythéas porte les missions de conservation, inventaire et valorisation du patrimoine. Suite à la fusion de l'Observatoire de Marseille et du Laboratoire d'Astronomie Spatiale en 2000 pour créer le Laboratoire d'Astrophysique de Marseille, le déménagement des équipes sur le site de Château-Gombert en 2008 a soulevé le problème du devenir des collections des deux sites d'origine. Nous ferons le bilan des actions passées en matière de conservation et de valorisation de ce riche patrimoine : versement à l'inventaire général du Ministère de la Culture, classement de 22 instruments au titre des Monuments Historiques, inventaire et numérisation des archives anciennes, montage d'expositions et réalisation du catalogue Telescopium, 400 ans de lunettes et de télescopes. Nous présenterons les actions en cours: mesures de conservation préventive, inventaire des archives et des instruments. Nous parlerons enfin des projets: création d'un espace d'exposition permanente, participation à des expositions temporaires.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schober, Helmut; Fischer, Henry; Leclercq-Hugeux, Françoise
2003-09-01
L'École Thématique “Structure et Dynamique des Systèmes Désordonnés” [1] s'inscrit dans le cadre des écoles organisées sous l'impulsion de la Société Française de la Neutronique (SFN). Elle s'est deroulée en mai 2002 sur la Presqu'île de Giens (Var) en première partie des 11émes Journées de la Diffusion Neutronique. L'Édition de ces cours constitue ainsi le cinquième ouvrage introduisant les techniques neutroniques et leurs apports à differentes thématiques [2]. Le désordre est un facteur déterminant pour pratiquement toutes les propriétés des matériaux. Il est inhérent dans les matériaux amorphes ou liquides, mais il détermine également les propriétés mécaniques et électroniques d'autres composés d'importance technologique comme les matériaux métalliques, dont l'aspect “désordonné” est moins évident. Le désordre enfin joue un rôle essentiel dans tout ce que touche à la vie. En fait, il est difficile d'imaginer des systèmes, à part quelques exceptions rares comme l'hélium ou le silicium de haute pureté, où il n'y ait pas de désordre. En dehors de cet aspect pratique, la description scientifique du désordre atomique pose toujours des problèmes fondamentaux faute de concepts pertinents. Une des tâches importantes du scientifique ou de l'ingenieur est de préciser quel genre de désordre existe à une échelle d'espace et de temps donnée. Un materiau peut très bien être homogène à l'échelle atomique et présenter des défauts ou des hétrogéneité visibles à l'œil et inversement. De même, un système désordonné à un instant donné, peut apparaître ordonné si on moyenne dans le temps. Les techniques de diffusion des neutrons sont idéales pour aborder ces questions. Les neutrons sondent directement les noyaux et ont à la fois des longueurs d'ondes proches des distances inter atomiques et des énergies avoisinant celles des excitations élémentaires de la matière condensée. Ils permettent ainsi une observation directe et non-destructive des positions et des mouvements atomiques. La gamme des distances et des temps sondés par les neutrons autorisent aussi bien de suivre le mouvement des atomes à l'échelle inter atomique que l'évolution d'une structure soit mésoscopique soit macroscopique sur des temps de moins d'une picoseconde à plusieurs heures. La gamme des techniques de diffusion utilisées pour couvrir un tel champ d'application est naturellement très large : différents types de diffractomètres permettent des études de structure atomique trés pointue et résolue dans le temps. Les spectromètres nous donnent accès à la dynamique d'une dizaine de femto- à plusieurs nanosecondes. La diffusion aux petits angles, la reflectomètrie et finalement la tomographie nous permettent de regarder la structure et la dynamique d'objets plus grands. Il était illusoire de prétendre couvrir la totalité des systèmes désordonnés et l'ensemble des techniques de diffusion neutronique pertinentes au cours d'une école de 3 jours. Nous avons donc été amené à nous concentrer sur les liquides, les verres, les cristaux plastiques et les polymères. Ce choix s'est imposé par le souhait d'introduire les concepts de base, en acceptant de sacrifier certains domaines d'applications. Il va de soi que l'étude approfondie de systèmes mettant en jeu plusieurs échelles de distance (structure moléculaire, portée des corrélations entre les molécules) et de temps (relaxations caractéristiques des divers phenomènes dynamiques selon leur extension spatiale) implique une pluralité de techniques expérimentales, complémentaires des différentes techniques neutroniques disponibles. Un des objectifs de cette école etait donc de préciser les domaines de pertinence des différentes techniques neutroniques disponibles en en situant la complémentarité avec d'autres approches instrumentales (diffraction des rayons X, EXAFS, RMN, etc.). Enfin la confrontation avec les résultats obtenus par simulation et modélisation numérique est essentielle à la compréhension des processus élémentaires dans ces systèmes complexes. En première partie de cet ouvrage, on trouvera une description géntrale des systèmes désordonnés et une introduction aux techniques de diffusion de neutrons. Pour la partie concernant la structure, une revue des techniques de diffraction est suivie par des applications à des systèmes de complexité croissante (liquides métalliques simples, alliages liquides, semiconducteurs fondus, solutions aqueuses, verres d'oxydes). L'apport des méthodes de variation de longueur de diffusion (substitution isotopique pour les mesures aux neutrons, diffusion anomale des rayons X ou combinaison de ces deux techniques) permet la détermination des facteurs de structures partiels. Pour la dynamique, on a privilégié une approche introduisant progressivement le désordre en passant des solides aux liquides. Le concept de diffusion puis les particularités dynamiques des verres sont ensuite présentés et illustrés par des exemples concrets. Enfin la dernière partie est consacrée à la simulation numérique des propriétés dynamiques des verres et des liquides et à la modélisation de la structure par méthode de Monte Carlo inverse (RMC) à partir de l'ensemble des données expérimentales existant pour un système donné. La communauté française a joué un rôle important dans le développement des techniques neutroniques dédites à l'étude des systèmes désordonnés et y a acquis une competence reconnue. Nous avons essayé, dans cet ouvrage, de privilégier les aspects pédagogiques des cours, pour les rendre accessibles aux scientifiques francophones non spécialistes en diffusion des neutrons. Nous saluons ici l'effort de rédaction, en langue française, des différents intervenants et souhaitons que cet ouvrage puisse participer à la formation et au renouvellement de la communauté neutronique française. Helmut Schober et Henry Fischer (Editeurs scientifiques) Françoise Leclercq-Hugeux (Présidente de la SFN)
Likwela, Joris Losimba; Otokoye, John Otshudiema
2015-01-01
Les formes graves de paludisme à Plasmodium falciparum sont une cause majeure de décès des enfants de moins de 5 ans en Afrique Sub-saharienne. Un traitement rapide dépend de la disponibilité de médicaments appropriés au niveau des points de prestation de service. La fréquence des ruptures de stock des commodités antipaludiques, en particuliers celles utilisées pour le paludisme grave, avait nécessité une mise à jour des hypothèses de quantification. Les données issues de la collecte de routine du PNLP de 2007 à 2012 ont été comparées à celles rapportés par d'autres pays africains et utilisées pour orienter les discussions au cours d'un atelier organisé par le PNLP et ses partenaires techniques et financiers afin de dégager un consensus national. La proportion des cas de paludisme rapportés comme grave en RDC est resté autour d'une médiane de 7% avec un domaine de variation de 6 à 9%. Hormis la proportion rapportée au Kenya (2%), les pays africains ont rapporté une proportion de cas grave variant entre 5 et 7%. Il apparaît que la proportion de 1% précédemment utilisée pour la quantification en RDC a été sous-estimée dans le contexte de la gestion des cas graves sur terrain. Un consensus s'est dégagé autour de la proportion de 5% étant entendu que des efforts de renforcement des capacités seraient déployés afin d'améliorer le diagnostic au niveau des points de prestation des services. PMID:26213595
Soins primaires aux adultes ayant des déficiences intellectuelles et développementales
Sullivan, William F.; Diepstra, Heidi; Heng, John; Ally, Shara; Bradley, Elspeth; Casson, Ian; Hennen, Brian; Kelly, Maureen; Korossy, Marika; McNeil, Karen; Abells, Dara; Amaria, Khush; Boyd, Kerry; Gemmill, Meg; Grier, Elizabeth; Kennie-Kaulbach, Natalie; Ketchell, Mackenzie; Ladouceur, Jessica; Lepp, Amanda; Lunsky, Yona; McMillan, Shirley; Niel, Ullanda; Sacks, Samantha; Shea, Sarah; Stringer, Katherine; Sue, Kyle; Witherbee, Sandra
2018-01-01
Résumé Objectif Mettre à jour les Lignes directrices consensuelles canadiennes 2011 en matière de soins primaires aux adultes ayant une déficience développementale. Méthodes Des médecins de famille et d’autres professionnels de la santé expérimentés dans les soins aux personnes ayant des DID ont examiné et synthétisé les récentes connaissances empiriques, d’écosystèmes, expertes et expérientielles. Un système a été conçu pour catégoriser la qualité des recommandations. Recommandations Les adultes ayant des DID sont un groupe hétérogène de patients qui présentent des affections médicales et des facteurs qui influent sur leur santé, qui diffèrent de ceux qui touchent les autres membres de la communauté de par leur nature, leurs manifestations, leur gravité ou leur complexité. Ces personnes nécessitent une approche de soins et des interventions adaptées à leurs besoins. Les présentes lignes directrices offrent des conseils en matière de normes de soins. Nous avons incorporé des références à des outils cliniques et à d’autres ressources pratiques. Les approches de soins décrites ici s’appliquent aussi à d’autres groupes de patients ayant un déficit cognitif ou de la communication, ou d’autres déficits des fonctions adaptatives. Conclusion À titre de fournisseurs de soins de première ligne, les médecins de famille jouent un rôle vital de promotion de la santé et de bien-être auprès des adultes ayant des DID. Ces lignes directrices peuvent les aider à prendre des décisions avec les patients et les aidants naturels. PMID:29650617
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Wielen, Roland; Wielen, Ute; Hefele, Herbert; Heinrich, Inge
We describe and document the long and eventfull history of the library of the Astronomisches Rechen-Institut. This library emerged from the library of the Berlin Observatory which was founded in 1700. Since 1874 the institute had its own collection of books. In 1897 the library of the institute became an independent facility. Since 1912 the institute and its library were located at Dahlem near Berlin. During the Second World War, some parts of the library were secured at external locations. The institute itself and most of its library were evacuated in 1944 to Sermuth in Saxonia. In 1945 the institute was transferred from Sermuth to Heidelberg. We describe the reconstruction of the library in Heidelberg. We give details about the library, especially on its book collection as function of time. In Berlin, the library stock numbered about 15 000 units; in Heidelberg, there are presently about 29 000 units available. In a detailed list, we record those books which have found their way from the library in Berlin to Heidelberg. This list contains more than 800 items. Among these volumes, there are many valuable old books: the oldest from 1533, and a work by Kepler (Tabulae Rudolphinae) from 1627. For some of these, we present images of their cover and title page.
Die Metamorphose des Polypen von Tripedalia cystophora (Cubozoa, Carybdeidae) in die Meduse
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Werner, B.
1983-09-01
The life cycle of the Cubozoa is unique due to the complete metamorphosis of the sessible solitary polyp into one single medusa which starts a pelagic way of life. Contrary to the other metagenetic classes of Scyphozoa and Hydrozoa, the cubozoan polyp terminates its polypoid existence definitely when it metamorphosizes. Generally, the metamorphosis of the cubopolyp is characterized by the transformation of its simple, sac-like multiradial body into the tetraradial structures of the much more complicated medusa. The macroscopic phases of the metamorphosis of Tripedalia cystophora Conant are reviewed, and the internal developmental processes which effect and underlie the transformation are described in detail from new histological investigations. Only the oral pole of the polyp is involved in the active processes of transformation whereas the basal pole follows in a more passive way. The most important process is the invagination of a quadrangular furrow around the hypostome of the polyp by which (a) the subumbrellar room (bell cavity) of the developing medusa is formed, and (b) the four gastric pockets within the wall of the bell are folded off from the polyp's simple stomach. The description of the metamorphosis on the whole and the detailed comparison of the principal developmental processes provide evidence that medusa formation of Cubozoa is different from that of the other metagenetic classes of Scyphozoa and Hydrozoa. The systematic and evolutionary consequences as well as general aspects of medusa formation in the phylum Cnidaria are discussed in detail. In conclusion, the pelagic medusa generation has been “invented” by the ancestors of the recent metagenetic cnidarian classes three times independently.
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LeBlanc, Luc R.
Les materiaux composites sont de plus en plus utilises dans des domaines tels que l'aerospatiale, les voitures a hautes performances et les equipements sportifs, pour en nommer quelques-uns. Des etudes ont demontre qu'une exposition a l'humidite nuit a la resistance des composites en favorisant l'initiation et la propagation du delaminage. De ces etudes, tres peu traitent de l'effet de l'humidite sur l'initiation du delaminage en mode mixte I/II et aucune ne traite des effets de l'humidite sur le taux de propagation du delaminage en mode mixte I/II dans un composite. La premiere partie de cette these consiste a determiner les effets de l'humidite sur la propagation du delaminage lors d'une sollicitation en mode mixte I/II. Des eprouvettes d'un composite unidirectionnel de carbone/epoxy (G40-800/5276-1) ont ete immergees dans un bain d'eau distillee a 70°C jusqu'a leur saturation. Des essais experimentaux quasi-statiques avec des chargements d'une gamme de mixites des modes I/II (0%, 25%, 50%, 75% et 100%) ont ete executes pour determiner les effets de l'humidite sur la resistance au delaminage du composite. Des essais de fatigue ont ete realises, avec la meme gamme de mixite des modes I/II, pour determiner 1'effet de 1'humidite sur l'initiation et sur le taux de propagation du delaminage. Les resultats des essais en chargement quasi-statique ont demontre que l'humidite reduit la resistance au delaminage d'un composite carbone/epoxy pour toute la gamme des mixites des modes I/II, sauf pour le mode I ou la resistance au delaminage augmente apres une exposition a l'humidite. Pour les chargements en fatigue, l'humidite a pour effet d'accelerer l'initiation du delaminage et d'augmenter le taux de propagation pour toutes les mixites des modes I/II. Les donnees experimentales recueillies ont ete utilisees pour determiner lesquels des criteres de delaminage en statique et des modeles de taux de propagation du delaminage en fatigue en mode mixte I/II proposes dans la litterature representent le mieux le delaminage du composite etudie. Une courbe de regression a ete utilisee pour determiner le meilleur ajustement entre les donnees experimentales et les criteres de delaminage en statique etudies. Une surface de regression a ete utilisee pour determiner le meilleur ajustement entre les donnees experimentales et les modeles de taux de propagation en fatigue etudies. D'apres les ajustements, le meilleur critere de delaminage en statique est le critere B-K et le meilleur modele de propagation en fatigue est le modele de Kenane-Benzeggagh. Afin de predire le delaminage lors de la conception de pieces complexes, des modeles numeriques peuvent etre utilises. La prediction de la longueur de delaminage lors des chargements en fatigue d'une piece est tres importante pour assurer qu'une fissure interlaminaire ne va pas croitre excessivement et causer la rupture de cette piece avant la fin de sa duree de vie de conception. Selon la tendance recente, ces modeles sont souvent bases sur l'approche de zone cohesive avec une formulation par elements finis. Au cours des travaux presentes dans cette these, le modele de progression du delaminage en fatigue de Landry & LaPlante (2012) a ete ameliore en y ajoutant le traitement des chargements en mode mixte I/II et en y modifiant l'algorithme du calcul de la force d'entrainement maximale du delaminage. Une calibration des parametres de zone cohesive a ete faite a partir des essais quasi-statiques experimentaux en mode I et II. Des resultats de simulations numeriques des essais quasi-statiques en mode mixte I/II, avec des eprouvettes seches et humides, ont ete compares avec les essais experimentaux. Des simulations numeriques en fatigue ont aussi ete faites et comparees avec les resultats experimentaux du taux de propagation du delaminage. Les resultats numeriques des essais quasi-statiques et de fatigue ont montre une bonne correlation avec les resultats experimentaux pour toute la gamme des mixites des modes I/II etudiee.
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Haguma, Didier
Il est dorenavant etabli que les changements climatiques auront des repercussions sur les ressources en eau. La situation est preoccupante pour le secteur de production d'energie hydroelectrique, car l'eau constitue le moteur pour generer cette forme d'energie. Il sera important d'adapter les regles de gestion et/ou les installations des systemes hydriques, afin de minimiser les impacts negatifs et/ou pour capitaliser sur les retombees positives que les changements climatiques pourront apporter. Les travaux de la presente recherche s'interessent au developpement d'une methode de gestion des systemes hydriques qui tient compte des projections climatiques pour mieux anticiper les impacts de l'evolution du climat sur la production d'hydroelectricite et d'etablir des strategies d'adaptation aux changements climatiques. Le domaine d'etude est le bassin versant de la riviere Manicouagan situe dans la partie centrale du Quebec. Une nouvelle approche d'optimisation des ressources hydriques dans le contexte des changements climatiques est proposee. L'approche traite le probleme de la saisonnalite et de la non-stationnarite du climat d'une maniere explicite pour representer l'incertitude rattachee a un ensemble des projections climatiques. Cette approche permet d'integrer les projections climatiques dans le probleme d'optimisation des ressources en eau pour une gestion a long terme des systemes hydriques et de developper des strategies d'adaptation de ces systemes aux changements climatiques. Les resultats montrent que les impacts des changements climatiques sur le regime hydrologique du bassin de la riviere Manicouagan seraient le devancement et l'attenuation de la crue printaniere et l'augmentation du volume annuel d'apports. L'adaptation des regles de gestion du systeme hydrique engendrerait une hausse de la production hydroelectrique. Neanmoins, une perte de la performance des installations existantes du systeme hydrique serait observee a cause de l'augmentation des deversements non productibles dans le climat futur. Des strategies d'adaptation structurale ont ete analysees pour augmenter la capacite de production et la capacite d'ecoulement de certaines centrales hydroelectriques afin d'ameliorer la performance du systeme. Une analyse economique a permis de choisir les meilleures mesures d'adaptation et de determiner le moment opportun pour la mise en oeuvre de ces mesures. Les resultats de la recherche offrent aux gestionnaires des systemes hydriques un outil qui permet de mieux anticiper les consequences des changements climatiques sur la production hydroelectrique, incluant le rendement de centrales, les deversements non productibles et le moment le plus opportun pour inclure des modifications aux systemes hydriques. Mots-cles : systemes hydriques, adaptation aux changements climatiques, riviere Manicouagan
Inhibition of DES-induced DNA adducts by diallyl sulfide: implications in liver cancer prevention.
Green, Mario; Thomas, Ronald; Gued, Lisa; Sadrud-Din, Sakeenah
2003-01-01
Diethylstilbesterol (DES) is known to cause cancer in humans and animals. Diallyl sulfide (DAS), a component of garlic, has been shown to prevent various types of cancer, presumably via metabolic modulation. Previously, we have demonstrated that DAS prevents the oxidation and reduction of DES in vitro. We hypothesize that DAS will inhibit the metabolism of DES in vivo thus preventing the formation of DES-induced DNA adducts. To test this hypothesis, five groups of five male Sprague-Dawley rats were treated as follows: the control received 0.5 ml of corn oil daily for four days. The second group received 50 mg/kg DAS daily for four days. The third group received 50 mg/kg DAS daily for four days followed by 150 mg/kg DES on day five. The fourth group received 400 mg/kg DAS on day five followed by 150 mg/kg DES. The fifth group received 150 mg/kg DES on day five. All of the rats were sacrificed on day five, 4 h after DES treatment. DNA was isolated from the liver and analyzed by 32P-post-labeling for DNA adducts. The in vitro study was performed utilizing four reactions described as follows: the control reaction contained 200 microg DNA, microsomes (346 microg protein/ml), and 10 mM DES; no oxidation co-factor (cumen hydroperoxide) was added. The second reaction, a complete oxidation system, contained 200 microg DNA, microsomes (346 microg protein/ml), 30 mM cumen hydroperoxide, and 10 mM DES. The third reaction contained 200 microg DNA, microsomes (346 microg protein/ml), 30 mM cumen hydroperoxide, 50 mM DAS, and 10 mM DES. The fourth reaction contained 200 microg DNA, microsomes (346 microg protein/ml), 30 mM cumen hydroperoxide, 100 mM DAS, and 10 mM DES. All of the in vitro reactions were buffered with 100 mM KPO4 pH 7.4 and incubated for 30 min at 37 degrees C. DNA was extracted and analyzed by 32P-post-labeling. We found that DAS inhibited the formation of DES-induced DNA adducts in a dose-dependent fashion. We have shown that DES-induced DNA adducts were inhibited in rats that received DAS pre-treatment and co-treatment with DES. These results suggest that DAS directly inhibits the metabolism of DES thus preventing the formation of DNA adducts. In addition to directly inhibiting the metabolism of DES, DAS appears to alter the expression of the metabolic machinery such that DES-induced adducts are inhibited. The inhibition of DES-induced DNA adducts by DAS may prevent the initiation of estrogen-induced cancer.
Mouse hypospadias: A critical examination and definition
Sinclair, Adriane Watkins; Cao, Mei; Shen, Joel; Cooke, Paul; Risbridger, Gail; Baskin, Laurence; Cunha, Gerald R.
2016-01-01
Hypospadias is a common malformation whose etiology is based upon perturbation of normal penile development. The mouse has been previously used as a model of hypospadias, despite an unacceptably wide range of definitions for this malformation. The current paper presents objective criteria and a definition of mouse hypospadias. Accordingly, diethylstilbestrol (DES) induced penile malformations were examined at 60 days postnatal (P60) in mice treated with DES over the age range of 12 days embryonic to 20 days postnatal (E12 to P20). DES-induced hypospadias involves malformation of the urethral meatus, which is most severe in DES E12-P10, DES P0-P10 and DES P5-P15 groups and less so or absent in the other treatment groups. A frenulum-like ventral tether between the penis and the prepuce was seen in the most severely affected DES-treated mice. Internal penile morphology was also altered in the DES E12-P10, DES P0-P10 and DES P5-P15 groups (with little effect in the other DES treatment groups). Thus, adverse effects of DES are a function of the period of DES treatment and most severe in the P0 to P10 period. In “estrogen mutant mice” (NERKI, βERKO, αERKO and AROM+) hypospadias was only seen in AROM+ male mice having genetically-engineered elevation is serum estrogen. Significantly, mouse hypospadias was only seen distally at and near the urethral meatus where epithelial fusion events are known to take place and never in the penile midshaft, where urethral formation occurs via an entirely different morphogenetic process. PMID:27068029
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Mebarki, Fouzia
Cette etude vise a etudier la possibilite d'utiliser des materiaux composites a matrice thermoplastique pour des applications electriques comme les supports des systemes d'allumage dans les moteurs d'automobile. Nous nous interessons plus particulierement aux composites a base de polyethylene terephtalate (PET) recycle. Les isolants classiques comme le PET ne peuvent pas satisfaire toutes les exigences. L'introduction des renforts comme les fibres de verre et le mica peuvent ameliorer les caracteristiques mecaniques de ces materiaux. Toutefois, cette amelioration peut etre accompagnee d'une diminution des proprietes electriques surtout que ces materiaux doivent operer sous contraintes thermiques et electriques tres severes. Afin d'estimer la duree de vie de ces isolants, des essais de vieillissement accelere ont ete effectues a une frequence de 300Hz dans une plage de temperature allant de la temperature ambiante a 140°C. L'etude a haute temperature permettra de determiner la temperature de service des materiaux candidats. Des essais de la rupture dielectrique ont ete realises sur un grand nombre d'echantillon selon la norme ASTM D-149 relative aux mesures de rigidite dielectrique des isolants solides. Ces tests ont permis de deceler les echantillons problematiques et de verifier la qualite de ces isolants solides. Les differentes connaissances acquises lors de cette analyse ont servi a predire les performances des materiaux en service et vont permettre a la compagnie Groupe Lavergne d'apporter des ameliorations au niveau des formulations existantes et par la suite developper un materiau ayant les proprietes electriques et thermiques adequates pour ce type d'application. None None None None
Belmir, R; Fejjal, N; El Omari, M; El Mazouz, S; Gharib, N; Abassi, A; Belmahi, A
2008-09-30
Les accidents électriques par haute tension (AEHT) provoquent des brûlures profondes par effet Joule le long des axes vasculo-nerveux entre les points d'entrée et de sortie, qui sont le siège de lésions délabrantes. Les Auteurs rapportent une série de dix cas d'AEHT admis au service de chirurgie réparatrice et de brûlés de l'Hôpital Ibn Sina de Rabat à travers laquelle ils étudient les caractéristiques épidémiologiques, cliniques et thérapeutiques. Tous les patients étaient des adultes de sexe masculin dont l'âge moyen était de 31 ans. Dans 70% des cas, ces brûlures étaient secondaires à un contact avec les distributeurs d'électricité avec une surface brûlée inférieure à 20%. Le traitement des lésions électrothermiques a nécessité des interventions itératives avec amputation des segments de membres nécrosés dans 70% des cas, dont les suites étaient marquées par des séquelles fonctionnelles invalidantes. La prévention des AEHT, en particulier pour les accidents du travail au sein des professions exposées, reste fondamentale.
Diethylstilbestrol (DES) and Cancer
... Genetics Services Directory Cancer Prevention Overview Research Diethylstilbestrol (DES) and Cancer On This Page What is DES? ... outlined in the table below. Fertility Problems in DES Daughters ( 7 ) Fertility Complication Hazard Ratio Percent Cumulative ...
Pringsheim, Tamara; Panagiotopoulos, Constadina; Davidson, Jana; Ho, Josephine
2012-01-01
HISTORIQUE : Au Canada, l’utilisation d’antipsychotiques, notamment les antipsychotiques de deuxième génération (ADG), a augmenté de façon considérable depuis cinq ans chez les enfants ayant des troubles de santé mentale. Ces médicaments ont le potentiel de causer de graves complications métaboliques et neurologiques lorsqu’on les utilise de manière chronique. OBJECTIF : Synthétiser les données probantes relatives aux effets secondaires métaboliques et neurologiques précis associés à l’usage d’ADG chez les enfants et fournir des recommandations probantes sur la surveillance de ces effets secondaires. MÉTHODOLOGIE : Les auteurs ont procédé à une analyse systématique des essais cliniques contrôlés des ADG auprès d’enfants. Ils ont fait des recommandations à l’égard de la surveillance de l’innocuité des ADG d’après un modèle de classification fondé sur le système GRADE (système de notation de l’évaluation et de l’élaboration des recommandations). Lorsque les données probantes n’étaient pas suffisantes, ils fondaient leurs recommandations sur le consensus et l’avis d’experts. Un groupe consensuel multidisciplinaire a analysé toutes les données probantes pertinentes et est parvenu à un consensus à l’égard des recommandations. RÉSULTATS : Les recommandations probantes portant sur la surveillance de l’innocuité des ADG figurent dans les présentes lignes directrices. Les auteurs indiquent la qualité des recommandations relatives à des examens physiques et tests de laboratoire précis à l’égard de chaque ADG à des moments déterminés. CONCLUSION : De multiples essais aléatoires et contrôlés ont permis d’évaluer l’efficacité de bon nombre des ADG utilisés pour traiter les troubles de santé mentale en pédiatrie. Toutefois, leurs avantages ne sont pas sans risques : on observe à la fois des effets secondaires métaboliques et neurologiques chez les enfants traités au moyen d’ADG. Le risque de prise de poids, d’augmentation de l’indice de masse corporelle et de taux lipidiques anormaux est plus élevé à l’utilisation d’olanzapine, suivie de la clozapine et de la quétiapine. Quant au risque d’effets secondaires neurologiques des traitements, il est plus élevé à l’utilisation de rispéridone, d’olanzapine et d’aripiprazole. Des interventions de surveillance pertinentes des effets secondaires amélioreront la qualité des soins des enfants traités à l’aide de ces médicaments. PMID:24082813
Etude aerodynamique d'un jet turbulent impactant une paroi concave
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LeBlanc, Benoit
Etant donne la demande croissante de temperatures elevees dans des chambres de combustion de systemes de propulsions en aerospatiale (turbomoteurs, moteur a reaction, etc.), l'interet dans le refroidissement par jets impactant s'est vu croitre. Le refroidissement des aubes de turbine permet une augmentation de temperature de combustion, ce qui se traduit en une augmentation de l'efficacite de combustion et donc une meilleure economie de carburant. Le transfert de chaleur dans les au bages est influence par les aspects aerodynamiques du refroidissement a jet, particulierement dans le cas d'ecoulements turbulents. Un manque de comprehension de l'aerodynamique a l'interieur de ces espaces confinees peut mener a des changements de transfert thermique qui sont inattendus, ce qui augmente le risque de fluage. Il est donc d'interet pour l'industrie aerospatiale et l'academie de poursuivre la recherche dans l'aerodynamique des jets turbulents impactant les parois courbes. Les jets impactant les surfaces courbes ont deja fait l'objet de nombreuses etudes. Par contre des conditions oscillatoires observees en laboratoire se sont averees difficiles a reproduire en numerique, puisque les structures d'ecoulements impactants des parois concaves sont fortement dependantes de la turbulence et des effets instationnaires. Une etude experimentale fut realisee a l'institut PPRIME a l'Universite de Poitiers afin d'observer le phenomene d'oscillation dans le jet. Une serie d'essais ont verifie les conditions d'ecoulement laminaires et turbulentes, toutefois le cout des essais experimentaux a seulement permis d'avoir un apercu du phenomene global. Une deuxieme serie d'essais fut realisee numeriquement a l'Universite de Moncton avec l'outil OpenFOAM pour des conditions d'ecoulement laminaire et bidimensionnel. Cette etude a donc comme but de poursuivre l'enquete de l'aerodynamique oscillatoire des jets impactant des parois courbes, mais pour un regime d'ecoulement transitoire, turbulent, tridimensionnel. Les nombres de Reynolds utilises dans l'etude numerique, bases sur le diametre du jet lineaire observe, sont de Red = 3333 et 6667, consideres comme etant en transition vers la turbulence. Dans cette etude, un montage numerique est construit. Le maillage, le schema numerique, les conditions frontiere et la discretisation sont discutes et choisis. Les resultats sont ensuite valides avec des donnees turbulentes experimentales. En modelisation numerique de turbulence, les modeles de Moyennage Reynolds des Equations Naviers Stokes (RANS) presentent des difficultes avec des ecoulements instationnaires en regime transitionnel. La Simulation des Grandes Echelles (LES) presente une solution plus precise, mais au cout encore hors de portee pour cette etude. La methode employee pour cette etude est la Simulation des Tourbillons Detaches (DES), qui est un hybride des deux methodes (RANS et LES). Pour analyser la topologie de l'ecoulement, la decomposition des modes propres (POD) a ete egalement ete effectuee sur les resultats numeriques. L'etude a demontre d'abord le temps de calcul relativement eleve associe a des essais DES pour garder le nombre de Courant faible. Les resultats numeriques ont cependant reussi a reproduire correctement le basculement asynchrone observe dans les essais experimentaux. Le basculement observe semble etre cause par des effets transitionnels, ce qui expliquerait la difficulte des modeles RANS a correctement reproduire l'aerodynamique de l'ecoulement. L'ecoulement du jet, a son tour, est pour la plupart du temps tridimensionnel et turbulent sauf pour de courtes periodes de temps stable et independant de la troisieme dimension. L'etude topologique de l'ecoulement a egalement permit la reconaissances de structures principales sousjacentes qui etaient brouillees par la turbulence. Mots cles : jet impactant, paroi concave, turbulence, transitionnel, simulation des tourbillons detaches (DES), OpenFOAM.
Complications of botulinum toxin injections for treatment of esophageal motility disorders†.
van Hoeij, Froukje B; Tack, Jan F; Pandolfino, John E; Sternbach, Joel M; Roman, Sabine; Smout, André J P M; Bredenoord, Albert J
2017-02-01
In achalasia and spastic esophageal motility disorders, botulinum toxin (botox) injection is considered an effective and low-risk procedure for short-term symptom relief. It is mainly offered to medically high-risk patients. However, no analysis of risks of botox injections has been performed. To determine the incidence and risk factors of procedure-related complications after esophageal botox injections, we analyzed the records of all patients undergoing botox injection therapy for esophageal motility disorders at four university hospitals in Europe and North America between 2008 and 2014. Complications were assigned grades according to the Clavien-Dindo classification. In 386 patients, 661 botox treatments were performed. Main indications were achalasia (51%) and distal esophageal spasm (DES) (30%). In total, 52 (7.9%) mild complications (Clavien-Dindo grade I) were reported by 48 patients, the majority consisting of chest pain or heartburn (29 procedures) or epigastric pain (5 procedures). No ulceration, perforation, pneumothorax, or abscess were reported. One patient died after developing acute mediastinitis (Clavien-Dindo grade V) following injections in the body of the esophagus. In univariate logistic regression, younger age was associated with an increased risk of complications (OR 1.43, 95%CI 1.03-1.96). Treatment for DES, injections into the esophageal body, more injections per procedure, more previous treatments and larger amount of injected botulinum toxin were no risk factors for complications. Esophageal botox injection seems particularly appropriate for high-risk patients due to low complication rate. However, it should not be considered completely safe, as it is associated with rare side effects that cannot be predicted. © 2016 International Society for Diseases of the Esophagus.
Peste des Petits Ruminants virus: an emerging threat to goat farming in Pakistan.
Abubakar, M; Munir, M
2014-08-01
Pakistan at present is having more than 60 million head of goats, which consist of about 37 well-recognized breeds found in different regions of the country. Although the goat farming on commercial level is escalating in Pakistan, there are threats, which result this initiative into a loss. Among these threats, Peste des Petits Ruminants (PPR) outbreaks are causing huge economic damages. In this study, three outbreaks of PPR were confirmed at three different commercial farms in various regions of Punjab province and their economic impact on small ruminants farming was calculated. The disease started after 1-2 months of the establishment of these farms as the animals were purchased from different livestock markets. Disease started with sudden onset of respiratory and enteric clinical signs and spreads quickly. Disease caused mortality and morbidity of 10-15% and 20-40%, respectively, within a time period of 01-03 weeks. At these three farms, 116 of 365 animals exhibited the clinical disease, with an overall morbidity rate of 31.78%. A total of 43 animals died with mortality rate of 11.78% (43/365) causing a direct financial loss of $4300 (Pakistan Rupees 430,000/-), while the indirect cost due to treatment, loss of animal body condition, reduction in market value, increase veterinary services and labour was $7911 (Pak Rs. 791,100/-). Taken together, the results demonstrate that there is an urgent need to assess the economic impact of the disease throughout the country and to give proper emphasis for controlling PPR in sensitive regions where it is discouraging the investment in goat farming. © 2014 Blackwell Verlag GmbH.
Sahinduran, Sima; Albay, Metin Koray; Sezer, Kenan; Ozmen, Ozlem; Mamak, Nuri; Haligur, Mehmet; Karakurum, Cagri; Yildiz, Ramazan
2012-03-01
The aim of this study was to examine the coagulation profile in peste des petits ruminant (PPR) in kids. Five kids from a group of 150 animals (72 goats and 78 kids) were brought to the Veterinary Medical Teaching Hospital from a farm in Burdur province (Turkey) with nasal and ocular discharges and diarrhea. Fifteen goats and 41 kids had died due to diarrhea and three kids were presented to the Department of Pathology for diagnosis. Blood samples were taken from 12 ill animals (infected group) for haematological and biochemical analysis. In addition, five healthy kids were examined from another healthy flock (control group). Leukocyte and lymphocyte numbers of infected group showed significant declinations in comparison to control group (≤0.001). Haemorrhages in all organs of digestive system and small haemorrhagic areas in liver were caused to decrease in erythrocyte and haematocrit values (p ≤ 0.001) in infected group. Concentrations of blood urea nitrogen (BUN) (p ≤ 0.01) and creatinine (p ≤ 0.001) in infected group were significantly higher than control group. Compared to control group, significant increases were determined in serum concentrations of alkaline phosphatase (ALP) (p ≤ 0.01), aspartate aminotransferase (AST) (p ≤ 0.001) and alanine aminotransferase (ALT) (p ≤ 0.001) in the infected group. No significant differences were observed between the infected and control groups for serum gamma glutamyl-transferase (GGT) concentration value. In our study, thrombocytopenia (p ≤ 0.001) together with prolonged activated partial thromboplastin time (APTT; p ≤ 0.01) and prothrombin time (PT; p ≤ 0.001) may show that disseminated intravascular coagulopathy which can occur in kids with PPR.
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Ahmed, Chaara El Mouez
Nous avons etudie les relations de dispersion et la diffusion des glueballs et des mesons dans le modele U(1)_{2+1} compact. Ce modele a ete souvent utilise comme un simple modele de la chromodynamique quantique (QCD), parce qu'il possede le confinement ainsi que les etats de glueballs. Par contre, sa structure mathematique est beaucoup plus simple que la QCD. Notre methode consiste a diagonaliser l'Hamiltonien de ce modele dans une base appropriee de graphes et sur reseau impulsion, afin de generer les relations de dispersion des glueballs et des mesons. Pour la diffusion, nous avons utilise la methode dependante du temps pour calculer la matrice S et la section efficace de diffusion des glueballs et des mesons. Les divers resultats obtenus semblent etre en accord avec les travaux anterieurs de Hakim, Alessandrini et al., Irving et al., qui eux, utilisent plutot la theorie des perturbations en couplage fort, et travaillent sur un reseau espace-temps.
Xu, Ran-Fang; Sun, Min-Xia; Liu, Juan; Wang, Hong; Li, Xin; Zhu, Xue-Zhu; Ling, Wan-Ting
2014-08-01
Utilizing the diethylstilbestrol (DES)-degrading bacteria to biodegrade DES is a most reliable technique for cleanup of DES pollutants from the environment. However, little information is available heretofore on the isolation of DES-degrading bacteria and their DES removal performance in the environment. A novel bacterium capable of degrading DES was isolated from the activated sludge of a wastewater treatment plant. According to its morphology, physiochemical characteristics, and 16S rDNA sequence analysis, this strain was identified as Serratia sp.. The strain was an aerobic bacterium, and it could degrade 68.3% of DES (50 mg x L(-1)) after culturing for 7 days at 30 degrees C, 150 r x min(-1) in shaking flasks. The optimal conditions for DES biodegradation by the obtained strain were 30 degrees C, 40-60 mg x L(-1) DES, pH 7.0, 5% of inoculation volume, 0 g x L(-1) of added NaCl, and 10 mL of liquid medium volume in 100 mL flask.
Les bons conseils de la naissance à la maternelle
Rourke, Leslie; Leduc, Denis; Constantin, Evelyn; Carsley, Sarah; Rourke, James; Li, Patricia
2013-01-01
Résumé Objectif Donner un aperçu de la version 2011 du Relevé postnatal Rourke (RPR), qui comporte aussi des nouveautés dans son site web et de nouvelles initiatives connexes et qui intègre les données des ouvrages scientifiques récents sur les soins de santé préventifs à l’intention des enfants de 0 à 5 ans. Qualité des données À l’instar des versions antérieures du RPR, la nouvelle édition présente des recommandations identifiées comme se fondant sur des preuves suffisantes, acceptables ou consensuelles, selon les classifications adoptées par le Groupe d’étude canadien sur les soins de santé préventifs en 2011. Message principal De nouveaux renseignements et des recommandations sont présentés concernant la surveillance de la croissance, la nutrition et la vaccination contre la varicelle, les pneumocoques, les méningocoques et le rotavirus. Il y a maintenant de bonnes données probantes en faveur de l’adaptation canadienne des courbes de croissance de l’Organisation mondiale de la Santé, du dépistage universel des problèmes d’audition chez le nouveau-né et du recours à des stratégies de réduction de la douleur liée à la vaccination. On a mis à jour les conseils anticipatoires concernant la sécurité durant le sommeil, la supervision de la santé des enfants en foyer d’accueil, le trouble du spectre de l’alcoolisation fœtale, les facteurs de risque nécessitant le dépistage du plomb et de l’anémie, les soins dentaires et la santé buccale. Parmi les nouvelles rubriques dans le site web du RPR, on peut mentionner une section présentant des ressources pour les parents, des modifications à l’intention de populations particulières, comme les personnes vivant au Nunavut, une version du RPR qui met en évidence en un coup d’œil les modifications à la version de 2009 et une expansion de la fonction d’exploration du RPR accompagnée des hyperliens connexes menant aux renseignements pertinents. On peut aussi avoir accès au RPR sous forme d’une page par visite. Le Collège des médecins de famille du Canada et la Société canadienne de pédiatrie ont donné leur aval au RPR de 2011. Les versions nationale et ontarienne sont disponibles en français et en anglais. Conclusion Le RPR de 2011 est un outil pratique, mis à jour, fondé sur des données probantes de transposition du savoir concernant les soins de santé préventifs aux enfants de la naissance à l’âge de 5 ans. Il propose des ressources exhaustives dans le web à l’intention des professionnels de la santé, des étudiants, des résidents et des parents.
Controle optique de qubits lies a des centres isoelectroniques d'azote dans le GaAs
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ethier-Majcher, Gabriel
Le traitement de l'information quantique est un domaine de recherche actuellement en pleine effervescence car il laisse entrevoir une revolution dans notre facon de traiter et d'echanger de l'information. D'une part, l'ordinateur quantique promet de resoudre des problemes comme la factorisation d'un polynome de facon beaucoup plus efficace qu'un ordinateur classique. D'autre part, les communications quantiques promettent l'echange d'information de facon fondamentalement inviolable. Afin de tirer pleinement profit de ces nouvelles technologies, il sera avantageux de construire des reseaux quantiques. Dans un tel reseau, des processeurs quantiques, les noeuds, seront connectes par des photons voyageant dans des fibres optiques. Les reseaux quantiques permettront de deployer les communications quantiques a grande echelle et de creer des super-ordinateurs quantiques. La realisation de reseaux quantiques necessitera des interfaces optiques pouvant echanger l'information de facon coherente entre un qubit (bit d'information quantique) et un photon. L'implementation de telles interfaces dans un systeme physique s'avere un important defi scientifique et technologique. Or, les systemes actuellement envisages a cette fin souffrent d'un faible couplage avec la lumiere ou encore de grandes inhomogeneites, constituant des obstacles a la realisation de reseaux a grande echelle. Dans cette these, le potentiel des centres isoelectroniques pour realiser des interfaces optiques est evalue. Deux types de qubits lies a des paires d'azote dans le GaAs sont consideres : les qubits excitoniques et les qubits de spin electronique, controlables par l'intermediaire d'excitons charges. Le controle optique complet des qubits excitoniques est demontre, ce qui constitue la premiere realisation du genre dans les centres isoelectroniques. L'observation d'excitons charges dans ce systeme, liant a la fois des trous lourds et des trous legers, laisse entrevoir de nouvelles possibilites afin de manipuler des spins electroniques. Les excitons et excitons charges lies aux paires d'azote sont etudies par la photoluminescence resolue spatialement. Le controle des qubits excitoniques est realisee a l'aide d'impulsions laser resonantes avec un etat excitonique et l'etat du qubit est lu par sa fluorescence en resonance. Une experience de rotations de Rabi est realisee pour demontrer un controle sur la population du qubit. Cette experience permet d'extraire un moment dipolaire moyen de 27 D pour l'exciton.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Salissou, Yacoubou
L'objectif global vise par les travaux de cette these est d'ameliorer la caracterisation des proprietes macroscopiques des materiaux poreux a structure rigide ou souple par des approches inverses et indirectes basees sur des mesures acoustiques faites en tube d'impedance. La precision des approches inverses et indirectes utilisees aujourd'hui est principalement limitee par la qualite des mesures acoustiques obtenues en tube d'impedance. En consequence, cette these se penche sur quatre problemes qui aideront a l'atteinte de l'objectif global precite. Le premier probleme porte sur une caracterisation precise de la porosite ouverte des materiaux poreux. Cette propriete en est une de passage permettant de lier la mesure des proprietes dynamiques acoustiques d'un materiau poreux aux proprietes effectives de sa phase fluide decrite par les modeles semi-phenomenologiques. Le deuxieme probleme traite de l'hypothese de symetrie des materiaux poreux selon leur epaisseur ou un index et un critere sont proposes pour quantifier l'asymetrie d'un materiau. Cette hypothese est souvent source d'imprecision des methodes de caracterisation inverses et indirectes en tube d'impedance. Le critere d'asymetrie propose permet ainsi de s'assurer de l'applicabilite et de la precision de ces methodes pour un materiau donne. Le troisieme probleme vise a mieux comprendre le probleme de transmission sonore en tube d'impedance en presentant pour la premiere fois un developpement exact du probleme par decomposition d'ondes. Ce developpement permet d'etablir clairement les limites des nombreuses methodes existantes basees sur des tubes de transmission a 2, 3 ou 4 microphones. La meilleure comprehension de ce probleme de transmission est importante puisque c'est par ce type de mesures que des methodes permettent d'extraire successivement la matrice de transfert d'un materiau poreux et ses proprietes dynamiques intrinseques comme son impedance caracteristique et son nombre d'onde complexe. Enfin, le quatrieme probleme porte sur le developpement d'une nouvelle methode de transmission exacte a 3 microphones applicable a des materiaux ou systemes symetriques ou non. Dans le cas symetrique, on montre que cette approche permet une nette amelioration de la caracterisation des proprietes dynamiques intrinseques d'un materiau. Mots cles. materiaux poreux, tube d'impedance, transmission sonore, absorption sonore, impedance acoustique, symetrie, porosite, matrice de transfert.
Dissociation in bipolar disorder: Relationships between clinical variables and childhood trauma.
Hariri, Aytül Gursu; Gulec, Medine Yazici; Orengul, Fatma Fariha Cengiz; Sumbul, Esra Aydin; Elbay, Rumeysa Yeni; Gulec, Huseyin
2015-09-15
The dissociative experiences of patients with bipolar disorder (BD) differ from those of patients with other psychiatric disorders with regard to certain features. The primary goal of this study was to evaluate the relationship between the clinical variables of BD and childhood trauma using the factor structure, psychometric features, and potential subdimensions of the Dissociative Experience Scale (DES). This study included 200 BD patients who were in a remission period and 50 healthy volunteers. The BD patients were recruited from two psychiatry clinic departments in Turkey. The sociodemographic data of the two groups and their scores on the DES and Childhood Trauma Questionnaire (CTQ)-28 were compared. The overall DES scores and the scores for each DES item accurately and reliably measured dissociation in the BD patients (item-total correlation r scores: >0.20, Cronbach's alpha: 0.95), and a factor analysis revealed two subdimensions of the DES for BD: identity confusion/alteration (SubDES-1) and amnesia and depersonalization/derealization (SubDES-2). Although age at onset of BD was significantly correlated with both subdimensions, illness duration was significantly correlated only with the SubDES-2. Of all the subjects, 19.5% (39/200 patients) were identified as having dissociative experiences by the DES-Taxon (DES-T), and subjects in this subscale (DES-T-positive) had significantly higher total scores on the CTQ-28 as well as higher scores on each subgroup of this scale. The highest CTQ-28 subgroup score was emotional neglect, which was followed by emotional abuse and physical neglect and then sexual abuse and physical abuse. There was a significant correlation between total scores on the CTQ-28 and SubDES-2 but none of the CTQ-28 subscale scores was significantly correlated with either SubDES-1 or SubDES-2. The DES sufficiently and reliably identified the experience of dissociative symptoms on the part of BD patients, and a factor analysis revealed two subdimensions of BD on this scale. In particular, DES-T-positive subjects experienced a greater amount of childhood trauma and, as a result, had an earlier age at onset of BD. Additionally, SubDES-2, which was associated with amnesia and depersonalization/derealization, was closely related to illness duration. Copyright © 2015 Elsevier B.V. All rights reserved.
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Bretin, Remy
L'endommagement par fatigue des materiaux est un probleme courant dans de nombreux domaines, dont celui de l'aeronautique. Afin de prevenir la rupture par fatigue des materiaux il est necessaire de determiner leur duree de vie en fatigue. Malheureusement, dues aux nombreuses heterogeneites presentes, la duree de vie en fatigue peut fortement varier entre deux pieces identiques faites dans le meme materiau ayant subi les memes traitements. Il est donc necessaire de considerer ces heterogeneites dans nos modeles afin d'avoir une meilleure estimation de la duree de vie des materiaux. Comme premiere etape vers une meilleure consideration des heterogeneites dans nos modeles, une etude en elasticite lineaire de l'influence des orientations cristallographiques sur les champs de deformations et de contraintes dans un polycristal a ete realisee a l'aide de la methode des elements finis. Des correlations ont pu etre etablies a partir des resultats obtenus, et un modele analytique en elasticite lineaire prenant en compte les distributions d'orientations cristallographiques et les effets de voisinage a pu etre developpe. Ce modele repose sur les bases des modeles d'homogeneisation classique, comme le schema auto-coherent, et reprend aussi les principes de voisinage des automates cellulaires. En prenant pour reference les resultats des analyses elements finis, le modele analytique ici developpe a montre avoir une precision deux fois plus grande que le modele auto-coherent, quel que soit le materiau etudie.
Contribution a l'etude et au developpement de nouvelles poudres de fonte
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Boisvert, Mathieu
L'obtention de graphite libre dans des pieces fabriquees par metallurgie des poudres (M/P) est un defi auquel plusieurs chercheurs se sont attardes. En effet, la presence de graphite apres frittage ameliore l'usinabilite des pieces, permettant donc de reduire les couts de production, et peut aussi engendrer une amelioration des proprietes tribologiques. L'approche utilisee dans cette these pour tenter d'obtenir du graphite libre apres frittage est par l'utilisation de nouvelles poudres de fontes atomisees a l'eau. L'atomisation a l'eau etant un procede de production de poudres relativement peu couteux qui permet de grandes capacites de production, le transfert des decouvertes de ce doctorat vers des applications industrielles sera donc economiquement plus favorable. En plus de l'objectif d'obtenir du graphite libre apres frittage, un autre aspect important des travaux est le controle de la morphologie du graphite libre apres frittage. En effet, il est connu dans la litterature des fontes coulees/moulees que la morphologie du graphite influencera les proprietes des fontes, ce qui est aussi vrai pour les pieces de M/P. Les fontes ductiles, pour lesquelles le graphite est sous forme de nodules spheroidaux isoles les uns des autres, possedent des proprietes mecaniques superieures aux fontes grises pour lesquelles le graphite est sous forme lamellaire et continu dans la matrice. Les resultats presentes dans cette these montrent qu'il est possible, dans des melanges contenant des poudres de fontes, d'avoir un controle sur la morphologie du graphite et donc sur les proprietes des pieces. Le controle de la morphologie du graphite a principalement ete realise par le type de frittage et le phenomene de diffusion " uphill " du carbone cause par des gradients en silicium. En effet, pour les frittages en phase solide, tous les nodules de graphite sont presents a l'interieur des grains de poudre apres frittage. Pour les frittages en phase liquide, l'intensite de la diffusion " uphill " permet de conserver plus ou moins de graphite nodulaire a l'interieur des regions riches en silicium, alors que le reste du graphite precipite sous forme lamellaire/vermiculaire dans les regions interparticulaires. L'etude des poudres de fontes et la recherche des mecanismes regissant la morphologie du graphite dans les fontes coulees/moulees nous ont amenes a produire des poudres de fontes traitees au magnesium avant l'atomisation. Plusieurs resultats fondamentaux ont ete obtenus de la caracterisation des poudres traitees au magnesium et de leur comparaison avec des poudres de chimies similaires non traitees au magnesium. D'abord, il a ete possible d'observer des bifilms d'oxyde de silicium dans la structure du graphite primaire d'une poudre de fonte grise hypereutectique. Il s'agit des premieres images montrant la structure double de ces defauts, venant ainsi appuyer la theorie elaboree par le professeur John Campbell. Ensuite, il a ete montre que le traitement au magnesium forme une atmosphere protectrice gazeuse autogeneree qui empeche l'oxydation de la surface du bain liquide et donc, la formation et l'entrainement des bifilms. Le role du magnesium sur la morphologie du graphite est de diminuer le soufre en solution en formant des precipites de sulfure de magnesium et ainsi d'augmenter l'energie d'interface graphite-liquide. En reponse a cette grande energie d'interface graphite-liquide, le graphite cherche a minimiser son ratio surface/volume, ce qui favorise la formation de graphite spheroidal. De plus, deux types de germination ont ete observes dans la poudre de fonte hypereutectique traitee au magnesium. Le premier type est une germination heterogene sur un nombre limite de particules faites de magnesium, d'aluminium, de silicium et d'oxygene. Le deuxieme type est une germination homogene des nodules dans certaines regions du liquide plus riches en silicium. L'observation du centre reel tridimensionnel, en microscopie electronique en transmission en haute resolution, d'un des nodules ayant subi une germination homogene a permis de confirmer que le mode de croissance du graphite spheroidal se produit selon le modele de la croissance en feuille de chou. (Abstract shortened by ProQuest.).
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fournier, Marie-Claude
Une caracterisation des emissions atmospheriques provenant des sources fixes en operation, alimentees au gaz et a l'huile legere, a ete conduite aux installations visees des sites no.1 et no.2. La caracterisation et les calculs theoriques des emissions atmospheriques aux installations des sites no.1 et no.2 presentent des resultats qui sont en dessous des valeurs reglementaires pour des conditions d'operation normales en periode hivernale et par consequent, a de plus fortes demandes energetiques. Ainsi, pour une demande energetique plus basse, le taux de contaminants dans les emissions atmospheriques pourrait egalement etre en dessous des reglementations municipales et provinciales en vigueur. Dans la perspective d'une nouvelle reglementation provinciale, dont les termes sont discutes depuis 2005, il serait souhaitable que le proprietaire des infrastructures visees participe aux echanges avec le Ministere du Developpement Durable, de l'Environnement et des Parcs (MDDEP) du Quebec. En effet, meme si le principe de droit acquis permettrait d'eviter d'etre assujetti a la nouvelle reglementation, l'application de ce type de principe ne s'inscrit pas dans ceux d'un developpement durable. L'âge avance des installations etudiees implique la planification d'un entretien rigoureux afin d'assurer les conditions optimales de combustion en fonction du type de combustible. Des tests de combustion sur une base reguliere sont donc recommandes. Afin de supporter le processus de suivi et d'evaluation de la performance environnementale des sources fixes, un outil d'aide a la gestion de l'information environnementale a ete developpe. Dans ce contexte, la poursuite du developpement d'un outil d'aide a la gestion de l'information environnementale faciliterait non seulement le travail des personnes affectees aux inventaires annuels mais egalement le processus de communication entre les differents acteurs concernes tant intra- qu'inter-etablissement. Cet outil serait egalement un bon moyen pour sensibiliser le personnel a leur consommation energetique ainsi qu'a leur role dans la lutte contre les emissions polluantes et les gaz a effets de serre. En outre, ce type d'outil a pour principale fonction de generer des rapports dynamiques pouvant s'adapter a des besoins precis. Le decoupage coherent de l'information associe a un developpement par modules offre la perspective d'application de l'outil pour d'autres types d'activites. Dans ce cas, il s'agit de definir la part commune avec les modules existants et planifier les activites de developpement specifiques selon la meme demarche que celle presentee dans le present document.
Strategies facilitant les tests en pre-certification pour la robustesse a l'egard des radiations =
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Souari, Anis
Les effets des radiations cosmiques sur l'electronique embarquee preoccupent depuis. quelques decennies les chercheurs interesses par la robustesse des circuits integres. Plusieurs. recherches ont ete menees dans cette direction, principalement pour les applications spatiales. ou lâenvironnement de leur deploiement est hostile. En effet, ces environnements sont denses. en termes de particules qui, lorsquâelles interagissent avec les circuits integres, peuvent. mener a leur dysfonctionnement, voir meme a leur destruction. De plus, les effets des. radiations sâaccentuent pour les nouvelles generations des circuits integres ou la diminution. de la taille des transistors et lâaugmentation de la complexite de ces circuits augmentent la. probabilite dâapparition des anomalies et par consequence la croissance des besoins de test. Lâexpansion de lâelectronique grand public (commercial off-the-shelf, COTS) et lâadoption. de ces composants pour des applications critiques comme les applications avioniques et. spatiales incitent egalement les chercheurs a doubler les efforts de verification de la fiabilite. de ces circuits. Les COTS, malgre leurs meilleures caracteristiques en comparaison avec les. circuits durcis tolerants aux radiations qui sont couteux et en retard en termes de technologie. utilisee, sont vulnerables aux radiations. Afin dâameliorer la fiabilite de ces circuits, une evaluation de leur vulnerabilite dans les. differents niveaux dâabstraction du flot de conception est recommandee. Ceci aide les. concepteurs a prendre les mesures de mitigation necessaires sur le design au niveau. dâabstraction en question. Enfin, afin de satisfaire les exigences de tolerance aux pannes, des. tests tres couteux de certification, obtenus a lâaide de bombardement de particules (protons, neutrons, etc.), sont necessaires. Dans cette these, nous nous interessons principalement a definir une strategie de precertification. permettant dâevaluer dâune facon realiste la sensibilite des circuits integres face. aux effets des radiations afin dâeviter dâenvoyer des circuits non robustes a la phase tres. couteuse de la certification. Les circuits cibles par nos travaux sont les circuits integres. programmables par lâusager (FPGA) a base de memoire SRAM et le type de pannes ciblees, causees par les radiations, est les SEU (single event upset) consistant a un basculement de. lâetat logique dâun element de memoire a son complementaire. En effet, les FPGA a base de. memoire SRAM sont de plus en plus demandes par la communaute de lâaerospatial grace a. leurs caracteristiques de prototypage rapide et de reconfiguration sur site mais ils sont. vulnerables face aux radiations ou les SEU sont les pannes les plus frequentes dans les. elements de memoire de type SRAM. Nous proposons une nouvelle approche dâinjection de. pannes par emulation permettant de mimer les effets des radiations sur la memoire de. configuration des FPGA et de generer des resultats les plus fideles possibles des resultats des. tests de certification. Cette approche est basee sur la consideration de la difference de. sensibilite des elements de memoire de configuration lorsquâils sont a lâetat '1' et a lâetat '0', observee sous des tests acceleres sous faisceaux de protons au renomme laboratoire. TRIUMF, dans la procedure de generation des sequences de test dans le but de mimer la. distribution des pannes dans la memoire de configuration. Les resultats des experimentations. de validation montrent que la strategie proposee est efficace et genere des resultats realistes. Ces resultats revelent que ne pas considerer la difference de sensibilite peut mener a une. sous-estimation de la sensibilite des circuits face aux radiations. Dans la meme optique dâoptimisation de la procedure dâinjection des pannes par emulation, a. savoir le test de pre-certification, nous proposons une methodologie permettant de maximiser. la detection des bits critiques (bits provoquant une defaillance fonctionnelle sâils changent. dâetat) pour un nombre bien determine de SEU (qui est le modele de pannes adopte) ou de. maximiser la precision de lâestimation de nombre des bits critiques. Pour ce faire, une. classification des bits de configuration en differents ensembles est tout dâabord mise en. oeuvre, selon leur contenu, les ressources quâils configurent et leur criticite. Ensuite, une. evaluation de la sensibilite de chaque ensemble est accomplie. Enfin, la priorisation. dâinjection des pannes dans les ensembles les plus sensibles est recommandee. Plusieurs. scenarios dâoptimisation dâinjection des pannes sont proposes et les resultats sont compares. avec ceux donnes par la methode conventionnelle dâinjection aleatoire des pannes. La. methodologie dâoptimisation proposee assure une amelioration de plus de deux ordres de. grandeur. Une derniere approche facilitant lâevaluation de la sensibilite des bits configurant les LUT. (look up table) de FPGA, les plus petites entites configurables du FPGA permettant. dâimplementer des fonctions combinatoires, utilises par un design est presentee. Elle permet. lâidentification facile et sans cout en termes dâutilisation du materiel ou dâoutils externes des. bits des LUT. Lâapproche proposee est simple et efficace, offrant une couverture de pannes. de 100 % et applicable aux nouvelles generations des FPGA de Xilinx. Les approches proposees contribuent a repondre aux exigences du cahier des charges de cette. these et a achever les objectifs definis. Le realisme et la maximisation de lâestimation de la. vulnerabilite des circuits sous test offerts par les nouvelles approches assurent le. developpement dâune strategie de test en pre-certification efficace. En effet, la premiere. approche dâinjection de pannes considerant la difference de sensibilite relative des elements. de memoire selon leur contenu genere des resultats donnant une erreur relative atteignant. 3.1 % quand compares aux resultats obtenus a TRIUMF alors que lâerreur relative donnee. par la comparaison des resultats dâune injection conventionnelle aleatoire de pannes avec. ceux de TRIUMF peut atteindre la valeur de 75 %. De plus, lâapplication de cette approche a. des circuits plus conventionnels montre que 2.3 fois plus dâerreurs sont detectees en. comparaison avec lâinjection aleatoire des pannes. Ceci suggere que ne pas considerer la. difference de sensibilite relative dans la procedure dâemulation peut mener a une sousestimation. de la sensibilite du design face aux radiations. Les resultats de la deuxieme. approche proposee ont ete aussi compares aux resultats dâune injection aleatoire de pannes. Lâapproche proposee, maximisant le nombre des bits critiques inverses, permet dâatteindre. un facteur dâacceleration de 108 de la procedure dâinjection des pannes en comparaison a. lâapproche aleatoire. Elle permet aussi de minimiser lâerreur dâestimation du nombre des bits. critiques pour atteindre une valeur de ±1.1 % calculee pour un intervalle de confiance de. 95 % tandis que la valeur dâerreur dâestimation des bits critiques generee par lâapproche. aleatoire dâinjection des pannes pour le meme intervalle de confiance peut atteindre ±8.6 %. Enfin, la derniere approche proposee dâinjection de pannes dans les LUT se distingue des. autres approches disponibles dans la litterature par sa simplicite tout en assurant une. couverture maximale de pannes de 100 %. En effet, lâapproche proposee est independante. des outils externes permettant dâidentifier les bits configurant les LUT qui sont obsoletes ou. ne supportent pas les nouvelles generations des FPGA. Elle agit directement sur les fichiers. generes par lâoutil de synthese adopte.
Rowan-Legg, Anne
2017-01-01
Résumé Les familles des militaires font face à de nombreux facteurs de stress, tels que les réinstallations fréquentes, les longues pério des de séparation familiale, l’isolement géographique du réseau de soutien de la famille élargie et le déploiement en zones très dangereuses. Les enfants et les adolescents des familles des militaires vivent les mêmes trajectoires développementales et motivationnelles que leurs homologues civils, mais ils sont également aux prises avec des pressions et des facteurs de stress liés à leur développement qui sont inhabituels et qui leur sont imposés par les exigences de la vie militaire. Les effets de la vie militaire sur les familles et les enfants commencent à être admis et mieux caractérisés. Il est essentiel de comprendre les préoccupations propres aux enfants et aux adolescents des familles des militaires et de mobiliser les ressources nécessaires pour les soutenir afin de répondre à leurs besoins en matière de santé.
Mouse hypospadias: A critical examination and definition.
Sinclair, Adriane Watkins; Cao, Mei; Shen, Joel; Cooke, Paul; Risbridger, Gail; Baskin, Laurence; Cunha, Gerald R
2016-12-01
Hypospadias is a common malformation whose etiology is based upon perturbation of normal penile development. The mouse has been previously used as a model of hypospadias, despite an unacceptably wide range of definitions for this malformation. The current paper presents objective criteria and a definition of mouse hypospadias. Accordingly, diethylstilbestrol (DES) induced penile malformations were examined at 60 days postnatal (P60) in mice treated with DES over the age range of 12 days embryonic to 20 days postnatal (E12-P20). DES-induced hypospadias involves malformation of the urethral meatus, which is most severe in DES E12-P10, DES P0-P10 and DES P5-P15 groups, and less so or absent in the other treatment groups. A frenulum-like ventral tether between the penis and the prepuce was seen in the most severely affected DES-treated mice. Internal penile morphology was also altered in the DES E12-P10, DES P0-P10 and DES P5-P15 groups (with little effect in the other DES treatment groups). Thus, adverse effects of DES are a function of the period of DES treatment and most severe in the P0-P10 period. In "estrogen mutant mice" (NERKI, βERKO, αERKO and AROM+) hypospadias was only seen in AROM+ male mice having genetically-engineered elevation is serum estrogen. Significantly, mouse hypospadias was only seen distally at and near the urethral meatus where epithelial fusion events are known to take place and never in the penile midshaft, where urethral formation occurs via an entirely different morphogenetic process. Copyright © 2016 International Society of Differentiation. Published by Elsevier B.V. All rights reserved.
Lignes directrices sur la prise en charge en soins primaires des céphalées chez l’adulte
Becker, Werner J.; Findlay, Ted; Moga, Carmen; Scott, N. Ann; Harstall, Christa; Taenzer, Paul
2015-01-01
Résumé Objectif Accroître l’utilisation d’approches éclairées par des données probantes pour diagnostiquer, investiguer et traiter en soins primaires les céphalées des patients. Qualité des données Une recherche documentaire exhaustive a été effectuée pour trouver des lignes directrices et des révisions systématiques publiées entre janvier 2000 et mai 2011. La grille d’évaluation de la qualité des recommandations pour la pratique clinique AGREE a servi à l’analyse critique des lignes directrices. Les 6 guides de pratique clinique de la plus grande qualité ont servi de base dans le processus d’adaptation. Message principal Un groupe d’élaboration multidisciplinaire de professionnels des soins primaires ont formulé 91 recommandations précises à l’aide d’un processus consensuel. Les recommandations portent sur le diagnostic, l’investigation et la prise en charge de la migraine, de la céphalée de tension, de la céphalée due à une surmédication et de la céphalée vasculaire de Horton. Conclusion Un guide de pratique clinique adapté au contexte des soins de santé au Canada a été produit en suivant un processus d’adaptation de lignes directrices dans le but d’aider les professionnels de toutes les disciplines des soins primaires à dispenser des soins éclairés par des données probantes aux patients souffrant de céphalées.
Les Cicatrices Retractiles Post-Brulures Du Membre Inferieur Chez L’Enfant
Sankale, A.A.; Manyacka Ma Nyemb, P.; Coulibaly, N.F.; Ndiaye, A.; Ndoye, M.
2010-01-01
Summary Il s'agit d'une étude faisant ressortir les aspects épidémiologiques, cliniques et thérapeutiques des séquelles de brûlures du membre inférieur chez l'enfant, à propos de 42 cas colligés au service de chirurgie infantile de l'Hôpital Aristide Le Dantec (Sénégal). L'âge moyen retrouvé est de 5 ans et 3 mois, et le sex-ratio garçons/filles de 1,8/1. La brûlure thermique est causée par une flamme dans 33% des cas, par un liquide chaud dans 21% des cas, et par des braises dans 21% des cas. Les cicatrices rétractiles intéressent le genou et le creux poplité dans 47% des cas et le pied dans 45% des cas. Elles sont bilatérales dans 21% des cas, et concernent une autre localisation associée dans 21% des cas. Quant aux brides, 21% ont bénéficié d'une chirurgie, avec un délai moyen de 3 ans et 2 mois après la brûlure. Cette procédure chirurgicale consiste en une plastie en Z dans 91% des cas, à laquelle est associée une greffe de peau dans 54% des cas. Une rééducation fonctionnelle est pratiquée chez 54% des opérés. Parallèlement aux données de la littérature, nos résultats montrent que l'optimisation de la prise en charge passe par une meilleure prévention des accidents domestiques et une bonne codification thérapeutique. PMID:21991202
Radar response to crop residue cover and tillage application on postharvest agricultural surfaces
NASA Astrophysics Data System (ADS)
McNairn, Heather
Les informations sur les pratiques de conservation des sols comme le labourage et la gestion des residus de culture sont requises afin d'estimer avec exactitude les risques d'erosion des sols. Quoique les micro-ondes soient sensibles aux conditions d'humidite et aux proprietes geometriques des surfaces, il n'en demeure pas moins que l'on connait encore peu sur la sensibilite des micro-ondes polarisees lineaires ou des parametres polarimetriques du ROS en fonction des caracteristiques des residus. A partir de donnees prises a l'aide d'un diffusometre monte sur un camion en 1996 et lors d'une mission SIR-C menee en 1994, cette recherche a demontre que les micro-ondes sont sensibles a la fois a la quantite et au type de couverture de residus, de meme qu'a la teneur en eau des residus. La reponse des polarisations croisees lineaires et de plusieurs parametres polarimetriques, incluant la hauteur pedestre, a permis d'observer qu'une diffusion volumique importante avait lieu en presence de vegetation senescente qui se tenait debout et pour les champs non laboures. La diffusion de surface dominait cependant pour les champs avec de faibles quantites de residus et des residus plus fins. La recherche a toutefois demontre que des conditions de surface complexes etaient crees par differentes combinaisons de residus et de pratiques de labourage. Par consequent, il faudra attendre que des donnees multi-polarisees ou polarimetriques soient acquises par les capteurs prevus a bord du satellite canadien RADARSAT-2 et du satellite ENVISAT de l'Agence spatiale europeenne avant de pouvoir completement caracteriser les champs apres la recolte.
The desA and desB genes from Clostridium scindens ATCC 35704 encode steroid-17,20-desmolase.
Devendran, Saravanan; Mythen, Sean M; Ridlon, Jason M
2018-06-01
Clostridium scindens is a gut microbe capable of removing the side-chain of cortisol, forming 11β-hydro-xyandrostenedione. A cortisol-inducible operon ( desABCD ) was previously identified in C. scindens ATCC 35704 by RNA-Seq. The desC gene was shown to encode a cortisol 20α-hydroxysteroid dehydrogenase (20α-HSDH). The desD encodes a protein annotated as a member of the major facilitator family, predicted to function as a cortisol transporter. The desA and desB genes are annotated as N-terminal and C-terminal transketolases, respectively. We hypothesized that the DesAB forms a complex and has steroid-17,20-desmolase activity. We cloned the desA and desB genes from C. scindens ATCC 35704 in pETDuet for overexpression in Escherichia coli The purified recombinant DesAB was determined to be a 142 ± 5.4 kDa heterotetramer. We developed an enzyme-linked continuous spectrophotometric assay to quantify steroid-17,20-desmolase. This was achieved by coupling DesAB-dependent formation of 11β-hydroxyandrostenedione with the NADPH-dependent reduction of the steroid 17-keto group by a recombinant 17β-HSDH from the filamentous fungus, Cochliobolus lunatus The pH optimum for the coupled assay was 7.0 and kinetic constants using cortisol as substrate were K m of 4.96 ± 0.57 µM and k cat of 0.87 ± 0.076 min -1 Substrate-specificity studies revealed that rDesAB recognized substrates regardless of 11β-hydroxylation, but had an absolute requirement for 17,21-dihydroxy 20-ketosteroids. Copyright © 2018 Devendran et al.
Exemples d’utilisation des techniques d’optimisation en calcul de structures de reacteurs
2003-03-01
34~ optimisation g~om~trique (architecture fig~e) A la difference du secteur automobile et des avionneurs, la plupart des composants des r~acteurs n...utilise des lois de comportement mat~riaux non lin~aires ainsi que des hypotheses de grands d~placements. Ltude d’optimisation consiste ý minimiser...un disque simple et d~cid6 de s~lectionner trois param~tes qui influent sur la rupture : 1paisseur de la toile du disque ElI, la hauteur L3 et la
[Outstanding problems of normal and pathological morphology of the diffuse endocrine system].
Iaglov, V V; Iaglova, N V
2011-01-01
The diffuse endocrine system (DES)--a mosaic-cellular endoepithelial gland--is the biggest part of the human endocrine system. Scientists used to consider cells of DES as neuroectodermal. According to modem data cells of DES are different cytogenetic types because they develop from the different embryonic blastophyllum. So that any hormone-active tumors originated from DES of the digestive, respiratory and urogenital system shouldn't be considered as neuroendocrinal tumors. The basic problems of DES morphology and pathology are the creation of scientifically substantiated histogenetic classification of DES tumors.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dolez, Patricia
Le travail de recherche effectue dans le cadre de ce projet de doctorat a permis la mise au point d'une methode de mesure des pertes ac destinee a l'etude des supraconducteurs a haute temperature critique. Pour le choix des principes de cette methode, nous nous sommes inspires de travaux anterieurs realises sur les supraconducteurs conventionnels, afin de proposer une alternative a la technique electrique, presentant lors du debut de cette these des problemes lies a la variation du resultat des mesures selon la position des contacts de tension sur la surface de l'echantillon, et de pouvoir mesurer les pertes ac dans des conditions simulant la realite des futures applications industrielles des rubans supraconducteurs: en particulier, cette methode utilise la technique calorimetrique, associee a une calibration simultanee et in situ. La validite de la methode a ete verifiee de maniere theorique et experimentale: d'une part, des mesures ont ete realisees sur des echantillons de Bi-2223 recouverts d'argent ou d'alliage d'argent-or et comparees avec les predictions theoriques donnees par Norris, nous indiquant la nature majoritairement hysteretique des pertes ac dans nos echantillons; d'autre part, une mesure electrique a ete realisee in situ dont les resultats correspondent parfaitement a ceux donnes par notre methode calorimetrique. Par ailleurs, nous avons compare la dependance en courant et en frequence des pertes ac d'un echantillon avant et apres qu'il ait ete endommage. Ces mesures semblent indiquer une relation entre la valeur du coefficient de la loi de puissance modelisant la dependance des pertes avec le courant, et les inhomogeneites longitudinales du courant critique induites par l'endommagement. De plus, la variation en frequence montre qu'au niveau des grosses fractures transverses creees par l'endommagement dans le coeur supraconducteur, le courant se partage localement de maniere a peu pres equivalente entre les quelques grains de matiere supraconductrice qui restent fixes a l'interface coeur-enveloppe, et le revetement en alliage d'argent. L'interet d'une methode calorimetrique par rapport a la technique electrique, plus rapide, plus sensible et maintenant fiable, reside dans la possibilite de realiser des mesures de pertes ac dans des environnements complexes, reproduisant la situation presente par exemple dans un cable de transport d'energie ou dans un transformateur. En particulier, la superposition d'un courant dc en plus du courant ac habituel nous a permis d'observer experimentalement, pour la premiere fois a notre connaissance, un comportement particulier des pertes ac en fonction de la valeur du courant dc decrit theoriquement par LeBlanc. Nous avons pu en deduire la presence d'un courant d'ecrantage Meissner de 16 A, ce qui nous permet de determiner les conditions dans lesquelles une reduction du niveau de pertes ac pourrait etre obtenue par application d'un courant dc, phenomene denomme "vallee de Clem".
Ngomba, Armelle Viviane; Kollo, Basile; Bita, André Fouda; Djouma, Fabrice Nembot; Edengue, Jean Marie; Elongue, Marie Josée; Adiogo, Dieudonné
2016-01-01
Introduction Les métropoles camerounaises concentrent un nombre croissant d'enfants cibles, non atteints par les services de vaccination de routine. Méthodes Une étude transversale descriptive, basée sur échantillonnage exhaustif des formations sanitaires légales offrant en routine des services de vaccination a été réalisée dans le district de santé de Djoungolo, (ville de Yaoundé). L'évaluation de l'offre des services de vaccination a été calquée sur l'approche « Atteindre Chaque District ». Résultats Des 70 formations sanitaires ayant participé à l'étude, 3 (4,3%) disposaient d'un micro plan actualisé pour la vaccination de routine. Des 63 (89,4%) formations sanitaires possédant un réfrigérateur fonctionnel, 12 (19,0%) vaccinaient au quotidien en stratégie fixe. Cinquante-sept (81,0%) formations sanitaires ne conduisaient pas des sessions de vaccination en stratégies avancées. La participation des membres de la communauté aux activités de vaccination de routine étaient effective dans 1 aire de santé sur les 12 que compte le district. Une courbe de suivi des couvertures vaccinales correctement renseignée étaient disponible dans 6 (8,5%) formations sanitaires. Conclusion L'approche « Atteindre Chaque District » telle que mise en œuvre dans le district de santé de Djoungolo limite l'atteinte d'un maximum d'enfants cibles. L'effectivité d'une micro planification réaliste, la régularité des sessions de vaccination en stratégie fixes et avancées, le suivi des données orienté vers l'action, la redynamisation communautaire en faveur de la vaccination sont des voies d'amélioration des prestations des services de vaccination, dans ce district. PMID:28292168
Cancer du sein au Maroc: profil phénotypique des tumeurs
Khalil, Ahmadaye Ibrahim; Bendahhou, Karima; Mestaghanmi, Houriya; Saile, Rachid; Benider, Abdellatif
2016-01-01
Le cancer du sein est le plus fréquent chez la femme et figure parmi les principales causes de mortalité liées au cancer. La curabilité de ce type tumoral est en augmentation, grâce aux programmes de dépistage et aux progrès thérapeutiques, qui ont certes augmenté la survie des patients. Mais des défis restent à relever en rapport avec l’instabilité phénotypique des cellules cancéreuses. L’objectif de ce travail est d’étudier le profil phénotypique du cancer du sein chez les patients pris en charge au Centre Mohammed VI pour le traitement des Cancers, durant les années 2013-2014. Il s’agit d’une étude transversale sur deux années, incluant les cas du cancer du sein pris en charge au Centre. Le recueil des données était fait à partir des dossiers des patients et analysés par le logiciel Epi Info. 1277 patients ont été pris en charge au sein de notre centre. 99,5% des cas de sexe féminin, l’âge moyen était 50,20 ± 11,34 ans. Le type histologique le plus fréquent était le carcinome canalaire infiltrant (80,7% des cas). Le stade diagnostic était précoce (56,9%). Le phénotype moléculaire le plus fréquent était le luminal A (41,4% des cas). Le luminal B, le HER2 et les triples négatifs étaient dans respectivement 10,4%, 6,3%, 11,2% des cas. L’étude du phénotype tumoral des patients atteints du cancer du sein permet l’orientation du clinicien dans le choix du traitement, et des décideurs dans la planification de programmes de lutte contre cette pathologie. PMID:28292037
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Varlet, Madeleine
Le recours aux modeles et a la modelisation est mentionne dans la documentation scientifique comme un moyen de favoriser la mise en oeuvre de pratiques d'enseignement-apprentissage constructivistes pour pallier les difficultes d'apprentissage en sciences. L'etude prealable du rapport des enseignantes et des enseignants aux modeles et a la modelisation est alors pertinente pour comprendre leurs pratiques d'enseignement et identifier des elements dont la prise en compte dans les formations initiale et disciplinaire peut contribuer au developpement d'un enseignement constructiviste des sciences. Plusieurs recherches ont porte sur ces conceptions sans faire de distinction selon les matieres enseignees, telles la physique, la chimie ou la biologie, alors que les modeles ne sont pas forcement utilises ou compris de la meme maniere dans ces differentes disciplines. Notre recherche s'est interessee aux conceptions d'enseignantes et d'enseignants de biologie au secondaire au sujet des modeles scientifiques, de quelques formes de representations de ces modeles ainsi que de leurs modes d'utilisation en classe. Les resultats, que nous avons obtenus au moyen d'une serie d'entrevues semi-dirigees, indiquent que globalement leurs conceptions au sujet des modeles sont compatibles avec celle scientifiquement admise, mais varient quant aux formes de representations des modeles. L'examen de ces conceptions temoigne d'une connaissance limitee des modeles et variable selon la matiere enseignee. Le niveau d'etudes, la formation prealable, l'experience en enseignement et un possible cloisonnement des matieres pourraient expliquer les differentes conceptions identifiees. En outre, des difficultes temporelles, conceptuelles et techniques peuvent freiner leurs tentatives de modelisation avec les eleves. Toutefois, nos resultats accreditent l'hypothese que les conceptions des enseignantes et des enseignants eux-memes au sujet des modeles, de leurs formes de representation et de leur approche constructiviste en enseignement representent les plus grands obstacles a la construction des modeles en classe. Mots-cles : Modeles et modelisation, biologie, conceptions, modes d'utilisation, constructivisme, enseignement, secondaire.
Facteurs de risque cardiovasculaires au cours du lupus systémique
Harzallah, Amel; Hajji, Mariem; Kaaroud, Hayet; Hamida, Fethi Ben; Abdallah, Taieb Ben
2015-01-01
Cette étude a pour objectif d’évaluer la fréquence des facteurs de risque cardiovasculaires au cours du lupus et de préciser leur prévalence. Etude rétrospective portant sur 250 patients ayant un lupus, diagnostiqué selon les critères de l'ACR, hospitalisés entre 1970 et 2013. Les données cliniques et para cliniques ont été recueillies à partir des observations médicales. Il s'agit de 228 femmes et 22 hommes d’âge moyen au diagnostic du lupus de 30, 32 ans (extrêmes: 16-69). La durée moyenne du suivi des patients était de 64 mois (extrêmes: 7 jours- 382mois). Quatre vingt dix patients (36%) étaient hypertendus, 74% avaient une hypercholestérolémie et 22% étaient diabétiques. Pour les autres facteurs de risque cardiovasculaire traditionnels, un âge > 50 ans a été retrouvé dans 40% des cas, le sexe masculin dans 8% des cas, l'obésité dans 76% des cas et le tabagisme dans 11% des cas. Les facteurs de risque surajoutés sont représentés par la présence des anticorps antiphospholipides (47% des cas), la néphropathie lupique (49% des cas), l'insuffisance rénale (42% des cas), la corticothérapie au long cours (74% des cas) et la chronicité de la maladie dans 35% des cas. Les complications cardiovasculaires retrouvées dans notre série étaient: les accidents vasculaires cérébraux (2%) et l'insuffisance coronarienne (5,6%). Devant l'importance du risque cardiovasculaire au cours du lupus, une surveillance rapprochée des facteurs de risque cardio-vasculaires semble primordiale chez les lupiques. PMID:27022427
Teng, Monica; Zhao, Ying Jiao; Khoo, Ai Leng; Ananthakrishna, Rajiv; Yeo, Tiong Cheng; Lim, Boon Peng; Chan, Mark Y; Loh, Joshua P
2018-06-05
Compared with second-generation durable polymer drug-eluting stents (DP-DES), the cost-effectiveness of biodegradable polymer drug-eluting stents (BP-DES) remains unclear in the real-world setting. We assessed the cost-effectiveness of BP-DES in patients with coronary artery disease undergoing percutaneous coronary intervention (PCI). We developed a decision-analytic model to compare the cost-effectiveness of BP-DES to DP-DES over one year and five years from healthcare payer perspective. Relative treatment effects during the first year post-PCI were obtained from a real-world population analysis while clinical event risks in the subsequent four years were derived from a meta-analysis of published studies. At one year, based on the clinical data analysis of 497 propensity-score matched pairs of patients, BP-DES were associated with an incremental cost-effectiveness ratio (ICER) of USD20,503 per quality-adjusted life-year (QALY) gained. At five years, BP-DES yielded an ICER of USD4,062 per QALY gained. At the willingness-to-pay threshold of USD50,400 (one gross domestic product per capita in Singapore in 2015), BP-DES were cost-effective. Sensitivity analysis showed that the cost of stents had a significant impact on the cost-effectiveness of BP-DES. Threshold analysis demonstrated that if the cost difference between BP-DES and DP-DES exceeded USD493, BP-DES would not be cost-effective in patients with one-year of follow-up. BP-DES were cost-effective compared with DP-DES in patients with coronary artery disease at one year and five years after PCI. It is worth noting that the cost of stents had a significant impact on the findings. This article is protected by copyright. All rights reserved. This article is protected by copyright. All rights reserved.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Aliouane, T.; Bouzid, D.; Belkhir, N.; Bouzid, S.; Herold, V.
2005-05-01
La fabrication des composants en verre optique nécessite des moyens de grande précision dans les procédés de finition vue l'importance accordée à leur qualité. Durant le processus de polissage des verres optiques, le polissoir est un élément clé et a un impact direct sur les performances des composants optiques, non seulement il est utilisé comme support de grains abrasifs mais il doit posséder la fonction de transmission de la pression aux grains. La connaissance de ses propriétés, essentiellement mécanique, est impérative afin d'obtenir un état de surface optimal des composants optiques destinés à remplir des fonctions très précises dans des appareils optiques très performants. Dans cette étude, nous avons constaté que les propriétés des polissoirs en polyuréthanne tel que la dureté, le module d'élasticité et la densité varient au cours du polissage. Ce changement a des effets sur l'état de surface de verre optique, causé par le changement microstructural de la surface du polissoir (distribution et dimensions des pores) et par conséquent sur la quantité des abrasifs (en oxyde de cérium) insérée dans les pores, ce qui influe sur la quantité de verre enlevée et sur l'état de surface du composant. Sur la base des résultats obtenus, il a été prouvé que le polissoir subit des modifications très importantes ce qui influe considérablement sur son efficacité de polissage.
Bromer, Jason G.; Wu, Jie; Zhou, Yuping; Taylor, Hugh S.
2009-01-01
Diethylstilbestrol (DES) is a nonsteroidal estrogen that induces developmental anomalies of the female reproductive tract. The homeobox gene HOXA10 controls uterine organogenesis, and its expression is altered after in utero DES exposure. We hypothesized that an epigenetic mechanism underlies DES-mediated alterations in HOXA10 expression. We analyzed the expression pattern and methylation profile of HOXA10 after DES exposure. Expression of HOXA10 is increased in human endometrial cells after DES exposure, whereas Hoxa10 expression is repressed and shifted caudally from its normal location in mice exposed in utero. Cytosine guanine dinucleotide methylation frequency in the Hoxa10 intron was higher in DES-exposed offspring compared with controls (P = 0.017). The methylation level of Hoxa10 was also higher in the caudal portion of the uterus after DES exposure at the promoter and intron (P < 0.01). These changes were accompanied by increased expression of DNA methyltransferases 1 and 3b. No changes in methylation were observed after in vitro or adult DES exposure. DES has a dual mechanism of action as an endocrine disruptor; DES functions as a classical estrogen and directly stimulates HOXA10 expression with short-term exposure, however, in utero exposure results in hypermethylation of the HOXA10 gene and long-term altered HOXA10 expression. We identify hypermethylation as a novel mechanism of DES-induced altered developmental programming. PMID:19299448
VizieR Online Data Catalog: Australian Dark Energy Survey (OzDES) quasar catalog (Tie+, 2017)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Tie, S. S.; Martini, P.; Mudd, D.; Ostrovski, F.; Reed, S. L.; Lidman, C.; Kochanek, C.; Davis, T. M.; Sharp, R.; Uddin, S.; King, A.; Wester, W.; Tucker, B. E.; Tucker, D. L.; Buckley-Geer, E.; Carollo, D.; Childress, M.; Glazebrook, K.; Hinton, S. R.; Lewis, G.; Macaulay, E.; O'Neill, C. R.; Abbott, T. M. C.; Abdalla, F. B.; Annis, J.; Benoit-Levy, A.; Bertin, E.; Brooks, D.; Carnero Rosell, A.; Carrasco Kind, M.; Carretero, J.; Cunha, C. E.; da Costa, L. N.; Depoy, D. L.; Desai, S.; Doel, P.; Eifler, T. F.; Evrard, A. E.; Finley, D. A.; Flaugher, B.; Fosalba, P.; Frieman, J.; Garcia-Bellido, J.; Gaztanaga, E.; Gerdes, D. W.; Goldstein, D. A.; Gruen, D.; Gruendl, R. A.; Gutierrez, G.; Honscheid, K.; James, D. J.; Kuehn, K.; Kuropatkin, N.; Lima, M.; Maia, M. A. G.; Marshall, J. L.; Menanteau, F.; Miller, C. J.; Miquel, R.; Nichol, R. C.; Nord, B.; Ogando, R.; Plazas, A. A.; Romer, A. K.; Sanchez, E.; Santiago, B.; Scarpine, V.; Schubnell, M.; Sevilla-Noarbe, I.; Smith, R. C.; Soares-Santos, M.; Sobreira, F.; Suchyta, E.; Swanson, M. E. C.; Tarle, G.; Thomas, D.; Walker, A. R.; DES Collaboration
2017-07-01
The Australian Dark Energy Survey (OzDES; Yuan et al. 2015MNRAS.452.3047Y) is a spectroscopic survey of the DES supernova fields using the AAOmega spectrograph (Smith et al. 2004SPIE.5492..410S) on the Anglo-Australian Telescope (AAT). The field of view of the AAT multi-object fiber-positioning system (Lewis et al. 2002MNRAS.333..279L) is well matched to DECam, making the AAT a well-suited spectroscopic follow-up instrument for DES. OzDES commenced observations at the same time as DES in 2013B and aims to measure redshifts for thousands of host galaxies of Type Ia supernovae and black hole masses for hundreds of AGNs and quasars (King et al. 2015MNRAS.453.1701K) using reverberation mapping (Blandford & McKee 1982ApJ...255..419B; Peterson 1993PASP..105..247P). The observing targets and results of OzDES observations are compiled into a spectroscopic catalog known as the Global Redshift Catalog (GRC). The GRC is updated after every OzDES observing season. In this work, we used the 2016 February version of the OzDES GRC. Here we present the OzDES Quasar Catalog of 1263 OzDES sources with Mi<-22 mag and i<22 mag that are spectroscopically confirmed quasars. (1 data file).
Les Brulures Electriques par Haut Voltage - A Propos de 10 Cas
Belmir, R.; Fejjal, N.; El Omari, M.; El Mazouz, S.; Gharib, N.; Abassi, A.; Belmahi, A.
2008-01-01
Summary Les accidents électriques par haute tension (AEHT) provoquent des brûlures profondes par effet Joule le long des axes vasculo-nerveux entre les points d'entrée et de sortie, qui sont le siège de lésions délabrantes. Les Auteurs rapportent une série de dix cas d'AEHT admis au service de chirurgie réparatrice et de brûlés de l'Hôpital Ibn Sina de Rabat à travers laquelle ils étudient les caractéristiques épidémiologiques, cliniques et thérapeutiques. Tous les patients étaient des adultes de sexe masculin dont l'âge moyen était de 31 ans. Dans 70% des cas, ces brûlures étaient secondaires à un contact avec les distributeurs d'électricité avec une surface brûlée inférieure à 20%. Le traitement des lésions électrothermiques a nécessité des interventions itératives avec amputation des segments de membres nécrosés dans 70% des cas, dont les suites étaient marquées par des séquelles fonctionnelles invalidantes. La prévention des AEHT, en particulier pour les accidents du travail au sein des professions exposées, reste fondamentale. PMID:21991124
Detection de la fin de la compaction des anodes par le son
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Sanogo, Bazoumana
L'objectif de ce projet etait de developper un outil de controle en temps reel du temps de compaction en se servant du son genere par le vibrocompacteur pendant le formage des anodes crues. Ainsi, une application a ete developpee pour l'analyse des sons enregistres. Des essais ont ete realises avec differents microphones pour une meilleure qualite des mesures et un a ete choisi pour la suite du projet. De meme, differents tests ont ete realises sur des anodes de laboratoire ainsi que des anodes a l'echelle industrielle afin de mettre en place une methode pour la detection du temps optimal necessaire au formage des anodes. Les travaux au laboratoire de carbone a l'Universite du Quebec a Chicoutimi (UQAC) ont consiste a l'enregistrement de son des anodes fabriquees sur place avec differentes configurations; et a la caracterisation de certaines anodes de l'usine. Les anodes fabriquees au laboratoire sont reparties en deux groupes. Le premier regroupe les anodes pour la validation de notre methode. Ce sont des anodes produites avec des temps de compaction differents. Le laboratoire de carbone a l'UQAC est unique et il est possible de produire des anodes avec les memes proprietes que celles des anodes industrielles. Par consequent, la validation initialement prevue a l'usine a ete effectuee avec les anodes de laboratoire. Le deuxieme groupe a servi a etudier les effets des matieres premieres sur le temps de compaction. Le type de coke et le type de brai ont constitue les differentes variations dans ce deuxieme groupe. Quant aux tests et mesures a l'usine, ils ont ete realises en trois campagnes de mesure. La premiere campagne en juin 2014 a servi a standardiser et a trouver le meilleur positionnement des appareils pour les mesures, a regler le logiciel et a faire les premieres mesures. Une deuxieme campagne en mai 2015 a fait l'objet d'enregistrement de son en classant les anodes selon differents temps de compaction. La troisieme et derniere campagne en decembre 2015 a ete le lieu de tests finaux a l'usine en fabriquant des anodes avec differents criteres (variation du temps de compaction, taux de brai, arret manuel du compacteur, variation de la pression des ballons du haut du compacteur). Ces anodes ont ete ensuite analysees au laboratoire a l'UQAC. En parallele a ces travaux precites, l'amelioration de l'application d'analyse du son a ete faite avec le choix des parametres d'analyse et leur standardisation. Les resultats des premiers tests au laboratoire et ceux de la campagne de juin 2014 ont montre que la formation des anodes se fait suivant trois etapes : rearrangement des particules et du brai, compaction et consolidation et enfin la finition. Ces travaux ont montre en outre que le temps de compaction joue un role tres important dans la definition des proprietes finales des anodes. Ainsi, en plus du type de brai, du taux de brai et du type de coke, il faut tenir compte du temps de sur-compaction et de sous-compaction. En effet, ceci a ete demontre a travers les deux validations qui ont ete realisees. Les resultats de la caracterisation des echantillons (venant des anodes de la campagne de decembre 2015) ont montre qu'une anode compactee a un temps optimal acquiert une bonne resistance a la compression et sa resistivite electrique baisse. En outre, on note que le temps de compaction dans notre cas a baisse legerement avec l'augmentation de la pression des ballons de haut du vibrocompacteur. Ce qui a eu pour effet d'augmenter la densite crue de l'anode. Toutefois, il faut s'abstenir de generaliser ce constat car le nombre d'anodes testees est faible dans notre cas. Par ailleurs, cette etude montre que le temps necessaire pour le formage d'une anode croit avec l'augmentation du taux de brai et baisse legerement avec l'augmentation de la pression des ballons. (Abstract shortened by ProQuest.).
Stent Polymers: Do They Make a Difference?
Rizas, Konstantinos D; Mehilli, Julinda
2016-06-01
The necessity of polymers on drug-eluting stent (DES) platforms is dictated by the need of an adequate amount and optimal release kinetic of the antiproliferative drugs for achieving ideal DES performance. However, the chronic vessel wall inflammation related to permanent polymer persistence after the drug has been eluted might trigger late restenosis and stent thrombosis. Biodegradable polymers have the potential to avoid these adverse events. A variety of biodegradable polymer DES platforms have been clinically tested, showing equal outcomes with the standard-bearer permanent polymer DES within the first year of implantation. At longer-term follow-up, promising lower rates of stent thrombosis have been observed with the early generation biodegradable polymer DES platforms compared to first-generation DES. Whether this safety benefit still persists with newer biodegradable polymer DES generations against second-generation permanent polymer DES needs to be explored. © 2016 American Heart Association, Inc.
The Dark Energy Survey Image Processing Pipeline
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Morganson, E.; Gruendl, R. A.; Menanteau, F.; Carrasco Kind, M.; Chen, Y.-C.; Daues, G.; Drlica-Wagner, A.; Friedel, D. N.; Gower, M.; Johnson, M. W. G.; Johnson, M. D.; Kessler, R.; Paz-Chinchón, F.; Petravick, D.; Pond, C.; Yanny, B.; Allam, S.; Armstrong, R.; Barkhouse, W.; Bechtol, K.; Benoit-Lévy, A.; Bernstein, G. M.; Bertin, E.; Buckley-Geer, E.; Covarrubias, R.; Desai, S.; Diehl, H. T.; Goldstein, D. A.; Gruen, D.; Li, T. S.; Lin, H.; Marriner, J.; Mohr, J. J.; Neilsen, E.; Ngeow, C.-C.; Paech, K.; Rykoff, E. S.; Sako, M.; Sevilla-Noarbe, I.; Sheldon, E.; Sobreira, F.; Tucker, D. L.; Wester, W.; DES Collaboration
2018-07-01
The Dark Energy Survey (DES) is a five-year optical imaging campaign with the goal of understanding the origin of cosmic acceleration. DES performs a ∼5000 deg2 survey of the southern sky in five optical bands (g, r, i, z, Y) to a depth of ∼24th magnitude. Contemporaneously, DES performs a deep, time-domain survey in four optical bands (g, r, i, z) over ∼27 deg2. DES exposures are processed nightly with an evolving data reduction pipeline and evaluated for image quality to determine if they need to be retaken. Difference imaging and transient source detection are also performed in the time domain component nightly. On a bi-annual basis, DES exposures are reprocessed with a refined pipeline and coadded to maximize imaging depth. Here we describe the DES image processing pipeline in support of DES science, as a reference for users of archival DES data, and as a guide for future astronomical surveys.
Mamoudou, Savadogo; Lassina, Dao; Fla, Koueta
2015-01-01
Nous rapportons deux cas d'infection à Pseudomonas aeruginosa: un cas de méningite et un cas d'infection urinaire. Les auteurs rappellent qu’à côté des étiologies classiques des méningites et des infections urinaires, des germes résistants comme Pseudomonas aeruginosa peuvent être responsables d'infections à localisation méningées et urinaires et dont il faut connaître pour une bonne prise en charge. Le traitement de ces infections requiert un antibiogramme au regard de la grande capacité de résistance de Pseudomonas aeruginosa en milieu hospitalier. La limitation des gestes invasifs et l'application rigoureuse des mesures de prévention des infections en milieu hospitalier contribueront à lutter efficacement contre ces infections en milieu de soins. PMID:26491521
Nomadic migration : a service environment for autonomic computing on the Grid
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Lanfermann, Gerd
2003-06-01
In recent years, there has been a dramatic increase in available compute capacities. However, these “Grid resources” are rarely accessible in a continuous stream, but rather appear scattered across various machine types, platforms and operating systems, which are coupled by networks of fluctuating bandwidth. It becomes increasingly difficult for scientists to exploit available resources for their applications. We believe that intelligent, self-governing applications should be able to select resources in a dynamic and heterogeneous environment: Migrating applications determine a resource when old capacities are used up. Spawning simulations launch algorithms on external machines to speed up the main execution. Applications are restarted as soon as a failure is detected. All these actions can be taken without human interaction. A distributed compute environment possesses an intrinsic unreliability. Any application that interacts with such an environment must be able to cope with its failing components: deteriorating networks, crashing machines, failing software. We construct a reliable service infrastructure by endowing a service environment with a peer-to-peer topology. This “Grid Peer Services” infrastructure accommodates high-level services like migration and spawning, as well as fundamental services for application launching, file transfer and resource selection. It utilizes existing Grid technology wherever possible to accomplish its tasks. An Application Information Server acts as a generic information registry to all participants in a service environment. The service environment that we developed, allows applications e.g. to send a relocation requests to a migration server. The server selects a new computer based on the transmitted resource requirements. It transfers the application's checkpoint and binary to the new host and resumes the simulation. Although the Grid's underlying resource substrate is not continuous, we achieve persistent computations on Grids by relocating the application. We show with our real-world examples that a traditional genome analysis program can be easily modified to perform self-determined migrations in this service environment. In den vergangenen Jahren ist es zu einer dramatischen Vervielfachung der verfügbaren Rechenzeit gekommen. Diese 'Grid Ressourcen' stehen jedoch nicht als kontinuierlicher Strom zur Verfügung, sondern sind über verschiedene Maschinentypen, Plattformen und Betriebssysteme verteilt, die jeweils durch Netzwerke mit fluktuierender Bandbreite verbunden sind. Es wird für Wissenschaftler zunehmend schwieriger, die verfügbaren Ressourcen für ihre Anwendungen zu nutzen. Wir glauben, dass intelligente, selbstbestimmende Applikationen in der Lage sein sollten, ihre Ressourcen in einer dynamischen und heterogenen Umgebung selbst zu wählen: Migrierende Applikationen suchen eine neue Ressource, wenn die alte aufgebraucht ist. 'Spawning'-Anwendungen lassen Algorithmen auf externen Maschinen laufen, um die Hauptanwendung zu beschleunigen. Applikationen werden neu gestartet, sobald ein Absturz endeckt wird. Alle diese Verfahren können ohne menschliche Interaktion erfolgen. Eine verteilte Rechenumgebung besitzt eine natürliche Unverlässlichkeit. Jede Applikation, die mit einer solchen Umgebung interagiert, muss auf die gestörten Komponenten reagieren können: schlechte Netzwerkverbindung, abstürzende Maschinen, fehlerhafte Software. Wir konstruieren eine verlässliche Serviceinfrastruktur, indem wir der Serviceumgebung eine 'Peer-to-Peer'-Topology aufprägen. Diese “Grid Peer Service” Infrastruktur beinhaltet Services wie Migration und Spawning, als auch Services zum Starten von Applikationen, zur Dateiübertragung und Auswahl von Rechenressourcen. Sie benutzt existierende Gridtechnologie wo immer möglich, um ihre Aufgabe durchzuführen. Ein Applikations-Information- Server arbeitet als generische Registratur für alle Teilnehmer in der Serviceumgebung. Die Serviceumgebung, die wir entwickelt haben, erlaubt es Applikationen z.B. eine Relokationsanfrage an einen Migrationsserver zu stellen. Der Server sucht einen neuen Computer, basierend auf den übermittelten Ressourcen-Anforderungen. Er transferiert den Statusfile des Applikation zu der neuen Maschine und startet die Applikation neu. Obwohl das umgebende Ressourcensubstrat nicht kontinuierlich ist, können wir kontinuierliche Berechnungen auf Grids ausführen, indem wir die Applikation migrieren. Wir zeigen mit realistischen Beispielen, wie sich z.B. ein traditionelles Genom-Analyse-Programm leicht modifizieren lässt, um selbstbestimmte Migrationen in dieser Serviceumgebung durchzuführen.
2003-03-01
combat modernes et des avions d’affaires E. Garrigues, Th. Percheron DASSAULT AVIATION DGT/DTA/IAP F-922 14, Saint-Cloud Cedex France 1. Introduction ...de vol, des acedidrations rigides et des rdponses de la structure ( jauges et acedidrations). Struturl Premdicton Grdjustments n~~~ligh Testsn~n Fig4ure
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Leger, Michel T.
Les activites humaines energivores telles l'utilisation intensive de l'automobile, la surconsommation de biens et l'usage excessif d'electricite contribuent aux changements climatiques et autres problemes environnementaux. Bien que plusieurs recherches rapportent que l'etre humain est de plus en plus conscient de ses impacts sur le climat de la planete, ces memes recherches indiquent qu'en general, les gens continuent a se comporter de facon non ecologique. Que ce soit a l'ecole ou dans la communaute, plusieurs chercheurs en education relative a l'environnement estiment qu'une personne bien intentionnee est capable d'adopter des comportements plus respectueux de l'environnement. Le but de cette these etait de comprendre le processus d'integration de comportements d'attenuation des changements climatiques dans des familles. A cette fin, nous nous sommes fixe deux objectifs : 1) decrire les competences et les procedes qui favorisent l'adoption de comportements d'attenuation des changements climatiques dans des familles et 2) decrire les facteurs et les dynamiques familiales qui facilitent et limitent l'adoption de comportements d'attenuation des changements climatiques dans des familles. Des familles ont ete invitees a essayer des comportements personnels et collectifs d'attenuation des changements climatiques de sorte a integrer des modes de vie plus ecologiques. Sur une periode de huit mois, nous avons suivi leur experience de changement afin de mieux comprendre comment se produit le processus de changement dans des familles qui decident volontairement d'adopter des comportements d'attenuation des changements climatiques. Apres leur avoir fourni quelques connaissances de base sur les changements climatiques, nous avons observe le vecu de changement des familles durant huit mois d'essais a l'aide de journaux reflexifs, d'entretiens d'explicitation et du journal du chercheur. La these comporte trois articles scientifiques. Dans le premier article, nous presentons une recension des ecrits sur le changement de comportement en environnement. Nous explorons egalement la famille comme systeme fonctionnel de sorte a mieux comprendre ce contexte d'action environnementale qui est, a notre connaissance, peu etudie. Dans le deuxieme article, nous presentons nos resultats de recherche concernant les facteurs d'influence observes ainsi que les competences manifestees au cours du processus d'adoption de nouveaux comportements environnementaux dans trois familles. Enfin, le troisieme article presente les resultats du cas d'une quatrieme famille ou les membres vivent depuis longtemps des modes de vie ecologique. Dans le cadre d'une demarche d'analyse par theorisation ancree, l'etude de ce cas modele nous a permis d'approfondir les categories conceptuelles identifiees dans le deuxieme article de sorte a produire une modelisation de l'integration de comportements environnementaux dans le contexte de la famille. Les conclusions degagees grace a la recension des ecrits nous ont permis d'identifier les elements qui pourraient influencer l'adoption de comportements environnementaux dans des familles. La recension a aussi permis une meilleure comprehension des divers facteurs qui peuvent affecter l'adoption de comportements environnementaux et, enfin, elle a permis de mieux cerner le phenomene de changement de comportement dans le contexte de la famille consideree comme un systeme. En appliquant un processus d'analyse inductif, a partir de nos donnees qualitatives, les resultats de notre etude multi-cas nous ont indique que deux construits conceptuels semblent influencer l'adoption de comportements environnementaux en famille : 1) les valeurs biospheriques communes au sein de la famille et 2) les competences collectivement mises a profit collectivement durant l'essai de nouveaux comportements environnementaux. Notre modelisation du processus de changement dans des familles indique aussi qu'une dynamique familiale collaborative et la presence d'un groupe de soutien exterieur sont deux elements conceptuels qui tendent a influencer les deux principaux construits et, par ce fait, tendent a augmenter les chances d'integrer de nouveaux comportements environnementaux dans des familles. En conclusion, nous presentons les limites de notre recherche ainsi que des pistes pour des recherches futures. Notamment, nous recommandons que l'ecole accueille les familles des eleves dans le cadre d'activites d'education a l'environnement ou les freres, les soeurs et les parents des eleves puissent apprendre ensemble, a l'ecole. Par exemple, nous recommandons la conduite en ERE d'une recherche action portant sur l'apprentissage intergenerationnel de nouveaux comportements dans le contexte de la famille. Mots-cles : education relative a l'environnement, comportement environnemental en famille, changement de comportement en famille, valeurs biospheriques, competences d'action.
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Buvat, Gael
La fabrication additive offre une opportunite d'amelioration des methodes de productions de pieces. Cependant, les technologies de fabrication additive sont diverses, les fournisseurs de services sont multiples et peu de personnel est forme pour operer sur ces technologies. L'objectif de cette etude est d'emettre une suggestion de concepts d'outils d'aide a la decision de technologies, de materiaux et de post-traitements de fabrication additive en milieu aeronautique. Trois sous-objectifs sont employes. Premierement, la definition des criteres de decision de technologies, de materiaux et de post-traitements de fabrication additive. Ensuite, l'elaboration d'un cahier des charges de l'outil d'aide a la decision en accord avec les besoins industriels du secteur aeronautique. Et enfin, la suggestion de trois concepts d'outils d'aide a la decision et leur evaluation par comparaison au cahier des charges etabli. Les criteres captures aupres de 11 industriels concernent des criteres de couts, de qualite, de conception et de delai d'obtention. Ensuite, nous avons elabore un cahier des charges permettant de reunir les besoins des industriels du secteur aeronautique selon trois axes qui constituent la colonne vertebrale des outils d'aide a la decision : une suggestion d'interface utilisateur, une suggestion de bases de donnees et un moteur de selection des technologies, des materiaux et des post-traitements de fabrication additive. La convivialite de l'interface utilisateur, l'evaluation de la qualite souhaitee par l'utilisateur et la prise en compte des etudes de cas realisees par le moteur de selection sont exemples de besoins que nous avons identifie au sein de cette etude. Nous avons ensuite transcrit ces besoins en specifications techniques pour permettre une evaluation du niveau de satisfaction des industriels au travers d'un pointage des trois concepts suggeres. Ces trois concepts d'outils d'aide a la decision ont ete realises respectivement grâce a Microsoft ExcelRTM, Microsoft AccessRTM ainsi qu'une plateforme en ligne associee a l'outil d'apprentissage statistique RapidMinerRTM. Ce dernier outil en ligne a retenu l'attention des ingenieurs qui l'ont evalue principalement du fait de la prise en compte des etudes de cas dans la suggestion preferentielle de technologies, de materiaux et de post-traitements.
Pratique de l’électroconvulsivothérapie dans un hôpital universitaire Tunisien
Mechri, Anwar; Zaafrane, Hana; Khalifa, Monia Hadj; Toumi, Samir; Zaafrane, Férid; Gaha, Lotfi
2018-01-01
Les objectifs de cette étude étaient de décrire les modalités pratiques de l’électroconvulsivothérapie (ECT) à l’hôpital universitaire de Monastir (Tunisie). Il s'agit d'une étude rétrospective portant sur tous les patients traités par ECT à l’hôpital universitaire de Monastir entre 2002 et 2013. Le nombre des patients était de 80 patients (60 hommes et 20 femmes, d’âge moyen de 42,1±15,7 ans), représentant 1,4% de l’ensemble des patients hospitalisés en psychiatrie durant la période d’étude. Le nombre total des séances d’ECT était de 784. Le diagnostic principal était le trouble dépressif majeur isolé ou récurrent chez 50% des patients. La majorité des patients (78,8%) avait reçu une seule cure d’ECT avec un nombre moyen de séances de 8,1 ± 4,9. Le produit anesthésique le plus utilisé était le propofol (97,4%). L’énergie délivrée était comprise entre 40 et 80 joules dans 71% des cas et elle était positivement corrélée à l’âge des patients. La durée moyenne de la crise motrice était de 22,3 ± 7,2 secondes et elle était négativement corrélée à l’âge des patients. Le taux de réponse le plus élevé a été constaté au niveau des scores de dépression (64,3%). Des effets indésirables immédiats ont été mentionnés chez 51,2% des patients. Enfin, 20% des patients poursuivaient des séances d’ECT d’entretien avec un rythme uni ou bimensuel. La pratique de l’ECT à l’hôpital universitaire de Monastir reste peu développée en termes de nombre des patients et des séances d’ECT. Des efforts doivent être déployés pour promouvoir l’utilisation de cette méthode. PMID:29632628
Le contrôle des infections au cabinet du pédiatre
2008-01-01
RÉSUMÉ La transmission des infections au cabinet du pédiatre est de plus en plus préoccupante. Le présent document expose les voies de transmission des infections et les principes sous-jacents aux mesures actuelles pour contrôler les infections. Pour prévenir les infections, il faut bien concevoir le cabinet et adopter des politiques administratives et de triage convenables, de même que des pratiques de base pour les soins de tous les patients (p. ex., hygiène des mains, port de gants, de masques, de lunettes de protection et d’une blouse d’hôpital pour des interventions précises; nettoyage, désinfection et stérilisation convenables des surfaces et du matériel, y compris les jouets, et techniques d’asepsie en cas d’interventions effractives) et des précautions additionnelles en cas d’infections précises. Le personnel doit avoir reçu les vaccins pertinents, et les personnes infectées doivent respecter les politiques de restriction au travail.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Grosdidier, Y.; Garcia-Segura, G.; Acker, A.; Moffat, A. F. J.
Nous décrivons, à l'instar de la formation et de l'évolution des nébuleuses planétaires, comment l'histoire des vents stellaires issus d'une même étoile chaude (massive ou non) détermine la morphologie des nébuleuses éjectées. Ensuite, nous présentons sommairement la structure et la dynamique des vents accélérés radiativement au sein des étoiles massives (O, Wolf-Rayet) et des étoiles centrales de nébuleuses planétaires de type [WC]. Enfin, nous tâchong d'illustrer en quoi la prise en compte des phénomènes radiatifs est nécessaire pour effectuer toute simulation hydrodynamique sensée reproduire les observations dans les deux contextes, i.e. les vents stellaires chauds eux-mêmes, la persistance de surdensités en leur sein, et les nébuleuses éjectées qui en résultent.
La prévention des blessures chez les enfants et les adolescents : une démarche de santé publique
Yanchar, Natalie L; Warda, Lynne J; Fuselli, Pamela
2012-01-01
RÉSUMÉ La majorité des blessures dont sont victimes les enfants et les adolescents sont évitables. Le présent document de principes contient des renseignements généraux, des conseils et une déclaration d’engagement à l’égard de la prévention des blessures au Canada. Il sert de base sur laquelle construire en s’attardant d’abord aux définitions, à l’étendue et aux priorités en matière de prévention des blessures. Il contient également une description du fardeau et du profil des blessures non intentionnelles, de même que les principes d’interventions de prévention efficaces. La version intégrale renferme une liste de ressources en vue d’obtenir des données et de l’information probante (www.cps.ca). Enfin, le présent document de principes peut être utilisé pour la défense généralisée de la prévention des blessures.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Amrani, Salah
La fabrication de l'aluminium est realisee dans une cellule d'electrolyse, et cette operation utilise des anodes en carbone. L'evaluation de la qualite de ces anodes reste indispensable avant leur utilisation. La presence des fissures dans les anodes provoque une perturbation du procede l'electrolyse et une diminution de sa performance. Ce projet a ete entrepris pour determiner l'impact des differents parametres de procedes de fabrication des anodes sur la fissuration des anodes denses. Ces parametres incluent ceux de la fabrication des anodes crues, des proprietes des matieres premieres et de la cuisson. Une recherche bibliographique a ete effectuee sur tous les aspects de la fissuration des anodes en carbone pour compiler les travaux anterieurs. Une methodologie detaillee a ete mise au point pour faciliter le deroulement des travaux et atteindre les objectifs vises. La majorite de ce document est reservee pour la discussion des resultats obtenus au laboratoire de l'UQAC et au niveau industriel. Concernant les etudes realisees a l'UQAC, une partie des travaux experimentaux est reservee a la recherche des differents mecanismes de fissuration dans les anodes denses utilisees dans l'industrie d'aluminium. L'approche etait d'abord basee sur la caracterisation qualitative du mecanisme de la fissuration en surface et en profondeur. Puis, une caracterisation quantitative a ete realisee pour la determination de la distribution de la largeur de la fissure sur toute sa longueur, ainsi que le pourcentage de sa surface par rapport a la surface totale de l'echantillon. Cette etude a ete realisee par le biais de la technique d'analyse d'image utilisee pour caracteriser la fissuration d'un echantillon d'anode cuite. L'analyse surfacique et en profondeur de cet echantillon a permis de voir clairement la formation des fissures sur une grande partie de la surface analysee. L'autre partie des travaux est basee sur la caracterisation des defauts dans des echantillons d'anodes crues fabriquees industriellement. Cette technique a consiste a determiner le profil des differentes proprietes physiques. En effet, la methode basee sur la mesure de la distribution de la resistivite electrique sur la totalite de l'echantillon est la technique qui a ete utilisee pour localiser la fissuration et les macro-pores. La microscopie optique et l'analyse d'image ont, quant a elles, permis de caracteriser les zones fissurees tout en determinant la structure des echantillons analyses a l'echelle microscopique. D'autres tests ont ete menes, et ils ont consiste a etudier des echantillons cylindriques d'anodes de 50 mm de diametre et de 130 mm de longueur. Ces derniers ont ete cuits dans un four a UQAC a differents taux de chauffage dans le but de pouvoir determiner l'influence des parametres de cuisson sur la formation de la fissuration dans ce genre de carottes. La caracterisation des echantillons d'anodes cuites a ete faite a l'aide de la microscopie electronique a balayage et de l'ultrason. La derniere partie des travaux realises a l'UQAC contient une etude sur la caracterisation des anodes fabriquees au laboratoire sous differentes conditions d'operation. L'evolution de la qualite de ces anodes a ete faite par l'utilisation de plusieurs techniques. L'evolution de la temperature de refroidissement des anodes crues de laboratoire a ete mesuree; et un modele mathematique a ete developpe et valide avec les donnees experimentales. Cela a pour objectif d'estimer la vitesse de refroidissement ainsi que le stress thermique. Toutes les anodes fabriquees ont ete caracterisees avant la cuisson par la determination de certaines proprietes physiques (resistivite electrique, densite apparente, densite optique et pourcentage de defauts). La tomographie et la distribution de la resistivite electrique, qui sont des techniques non destructives, ont ete employees pour evaluer les defauts internes des anodes. Pendant la cuisson des anodes de laboratoire, l'evolution de la resistivite electrique a ete suivie et l'etape de devolatilisation a ete identifiee. Certaines anodes ont ete cuites a differents taux de chauffage (bas, moyen, eleve et un autre combine) dans l'objectif de trouver les meilleures conditions de cuisson en vue de minimiser la fissuration. D'autres anodes ont ete cuites a differents niveaux de cuisson, cela dans le but d'identifier a quelle etape de l'operation de cuisson la fissuration commence a se developper. Apres la cuisson, les anodes ont ete recuperees pour, a nouveau, faire leur caracterisation par les memes techniques utilisees precedemment. L'objectif principal de cette partie etait de reveler l'impact de differents parametres sur le probleme de fissuration, qui sont repartis sur toute la chaine de production des anodes. Le pourcentage de megots, la quantite de brai et la distribution des particules sont des facteurs importants a considerer pour etudier l'effet de la matiere premiere sur le probleme de la fissuration. Concernant l'effet des parametres du procede de fabrication sur le meme probleme, le temps de vibration, la pression de compaction et le procede de refroidissement ont ete a la base de cette etude. Finalement, l'influence de la phase de cuisson sur l'apparition de la fissuration a ete prise en consideration par l'intermediaire du taux de chauffage et du niveau de cuisson. Les travaux realises au niveau industriel ont ete faits lors d'une campagne de mesure dans le but d'evaluer la qualite des anodes de carbone en general et l'investigation du probleme de fissuration en particulier. Ensuite, il s'agissait de reveler les effets de differents parametres sur le probleme de la fissuration. Vingt-quatre anodes cuites ont ete utilisees. Elles ont ete fabriquees avec differentes matieres premieres (brai, coke, megots) et sous diverses conditions (pression, temps de vibration). Le parametre de la densite de fissuration a ete calcule en se basant sur l'inspection visuelle de la fissuration des carottes. Cela permet de classifier les differentes fissurations en plusieurs categories en se basant sur certains criteres tels que le type de fissures (horizontale, verticale et inclinee), leurs localisations longitudinales (bas, milieu et haut de l'anode) et transversales (gauche, centrale et droite). Les effets de la matiere premiere, les parametres de fabrication des anodes crues ainsi que les conditions de cuisson sur la fissuration ont ete etudies. La fissuration des anodes denses en carbones cause un serieux probleme pour l'industrie d'aluminium primaire. La realisation de ce projet a permis la revelation de differents mecanismes de fissuration, la classification de fissuration par plusieurs criteres (position, types localisation) et l'evaluation de l'impact de differents parametres sur la fissuration. Les etudes effectuees dans le domaine de cuisson ont donne la possibilite d'ameliorer l'operation et reduire la fissuration des anodes. Le travail consiste aussi a identifier des techniques capables d'evaluer la qualite d'anodes (l'ultrason, la tomographie et la distribution de la resistivite electrique). La fissuration des anodes en carbone est consideree comme un probleme complexe, car son apparition depend de plusieurs parametres repartis sur toute la chaine de production. Dans ce projet, plusieurs nouvelles etudes ont ete realisees, et elles permettent de donner de l'originalite aux travaux de recherches faits dans le domaine de la fissuration des anodes de carbone pour l'industrie de l'aluminium primaire. Les etudes realisees dans ce projet permettent d'ajouter d'un cote, une valeur scientifique pour mieux comprendre le probleme de fissuration des anodes et d'un autre cote, d'essayer de proposer des methodes qui peuvent reduire ce probleme a l'echelle industrielle.
Leetz, H-K; Eipper, H H; Gfirtner, H; Schneider, P; Welker, K
2014-08-01
In 1994 and 1998 reports on staffing levels in medical radiation physics for radiation therapy were published by the "Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik" (DGMP, German Society for Medical Physics). Because of the technical and methodological progress, changes in recommended qualifications of staff and new governmental regulations, it was necessary to establish new staffing levels. The data were derived from a new survey in clinics. Some of the previously established results from the old reports were adapted to the new conditions by conversion.The staffing requirements were normalized to main components as in the earlier reports resulting in a simple method for calculation of staffing levels. The results were compared with the requirements in the "Richtlinie Strahlenschutz in der Medizin" (guidelines on radiation protection in medicine) and showed satisfactory agreement.
Ab initio approach to the ion stopping power at the plasma-solid interface
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bonitz, Michael; Schlünzen, Niclas; Wulff, Lasse; Joost, Jan-Philip; Balzer, Karsten
2016-10-01
The energy loss of ions in solids is of key relevance for many applications of plasmas, ranging from plasma technology to fusion. Standard approaches are based on density functional theory or SRIM simulations, however, the applicability range and accuracy of these results are difficult to assess, in particular, for low energies. Here we present an independent approach that is based on ab initio nonequilibrium Green functions theory, e.g. that allows to incorporate electronic correlations effects of the solid. We present the first application of this method to low-temperature plasmas, concentrating on proton and alpha-particle stopping in a graphene layer. In addition to the stopping power we present time-dependent results for the local electron density, the spectral function and the photoemission spectrum that is directly accessible in optical, UV or x-ray diagnostics. http://www.itap.uni-kiel.de/theo-physik/bonitz/.
The Last Word: Magnetic Storm-Still an Adequate Name?
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Daglis, Ioannis A.
The magnetic storm is the principal and most complex collective phenomenon in geospace. It involves the magnetic fields of the Sun and the Earth, as well as plasma originating in the solar and terrestrial atmosphere. Magnetic storms involve more than just the geomagnetic field, as the original perception suggests. They involve a variety of dynamic processes among which charged particle acceleration and electric current intensification are the most important. Is the name still adequate, or should we switch to something more general and wide-ranging, such as ``space storms,'' or ``geospace storms''? The oldest printed record of ``magnetic storms'' that I was able to find appears in a letter published in Annalen der Physik written by the famous explorer Alexander von Humboldt to Paul Erman. I located this paper in the amazingly rich library of the Air Force Research Laboratory at Hanscom Air Force Base in Massachusetts with the kind help of Mike Heinemann.
Léon Rosenfeld's general theory of constrained Hamiltonian dynamics
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Salisbury, Donald
Léon Rosenfeld published in Annalen der Physik in 1930 a groundbreaking paper showing how to construct a Hamiltonian formalism for Lagrangian theories which admitted an underlying local gauge symmetry. The theory included both ``internal'' transformations such as the U(1) symmetry group of electromagnetism, and ``external'' symmetries typified by Einstein's general theory of relativity. His comprehensive analysis predated by two decades the formalism known as the Dirac-Bergmann approach, and I will present evidence that each of these giants were to some extent influenced by Rosenfeld's theory. Of particular significance is Rosenfeld's incorporation of arbitrary functions into the phase space generator of temporal evolution, and his construction of the phase space generator of symmetry transformations. The existing Hamiltonian formalisms have of course played a central role both in the demonstration of the renormalizability of Yang-Mills theories and current efforts in constructing a quantum theory of gravity.
Progress in superconductivity: The Indian Scenario
NASA Technical Reports Server (NTRS)
Multani, Manu; Mishra, V. K.
1995-01-01
India has made rapid progress in the field of high temperature superconductivity, beginning at the time of publication of the Zeitschrift fur Physik paper by Bednorz and Muller. Phase 1 of the program was conceived by the Department of Science & Technology of the Government of India. It consisted of 42 projects in the area of basic research, 23 projects in applications and 4 short-term demonstration studies. The second phase started in October 1991 and will run through March 1995. It consists of 50 basic research programs and 24 application programs. The total investment, mainly consisting of infrastructural development to supplement existing facilities and hiring younger people, has amounted to about Indian Rupees 40 crores, equivalent to about US$ 13 million. The expenditure for the period 1992-1997 shall be up to about Rs. 27 crores, equivalent to about US$ 9 million. The basic idea is to keep pace with developments around the world.
2003-11-01
de défense sur des matériels, des hommes et des doctrines préexistants, mais part au contraire d’une analyse des menaces et du... hommes et les doctrines. Comme on le verra ultérieurement, cette nouvelle démarche d’ingénierie du système de défense, qui se veut proactive et non...résolvent sous des contraintes de zéro mort ou tout au moins de pertes minimales, dont l ’« acceptabilité » est essentiellement facteur de
QUELS FUTURS TRAITEMENTS POUR LA DEPENDANCE AU TABAC ET AU CANNABIS?
LE FOLL, Bernard; JUSTINOVA, Zuzana; TANDA, Gianlugi; GOLDBERG, Steven R.
2009-01-01
RESUME Plus de trois millions de morts sont attribués au tabagisme dans le monde par an, et l’usage de tabac est en progression dans les pays en voie de développement. L’usage de tabac est donc une des rares causes de mortalité qui augmente, avec une prévision de plus de 10 millions de morts par an dans 30–40 ans. Le cannabis ou marijuana est la drogue illicite la plus consommée dans le monde et il n’y a actuellement pas de traitement disponible. Bien que les systèmes dopaminergiques jouent un rôle central dans les effets renforçants des drogues, d’autres systèmes sont impliqués. Nous présentons ici des résultats récents obtenus avec des antagonistes des récepteurs cannabinoides CB1, des récepteurs D3 de la dopamine et des récepteurs opioïdes. Ces antagonistes qui modulent de façon directe ou indirecte la transmission dopaminergique cérébrale représentent des approches prometteuses pour le traitement du tabagisme ou de la dépendance au cannabis. Ces approches sont à valider dans des essais cliniques. PMID:18663981
Neonatal diethylstilbestrol exposure alters the metabolic profile of uterine epithelial cells
Yin, Yan; Lin, Congxing; Veith, G. Michael; Chen, Hong; Dhandha, Maulik; Ma, Liang
2012-01-01
SUMMARY Developmental exposure to diethylstilbestrol (DES) causes reproductive tract malformations, affects fertility and increases the risk of clear cell carcinoma of the vagina and cervix in humans. Previous studies on a well-established mouse DES model demonstrated that it recapitulates many features of the human syndrome, yet the underlying molecular mechanism is far from clear. Using the neonatal DES mouse model, the present study uses global transcript profiling to systematically explore early gene expression changes in individual epithelial and mesenchymal compartments of the neonatal uterus. Over 900 genes show differential expression upon DES treatment in either one or both tissue layers. Interestingly, multiple components of peroxisome proliferator-activated receptor-γ (PPARγ)-mediated adipogenesis and lipid metabolism, including PPARγ itself, are targets of DES in the neonatal uterus. Transmission electron microscopy and Oil-Red O staining further demonstrate a dramatic increase in lipid deposition in uterine epithelial cells upon DES exposure. Neonatal DES exposure also perturbs glucose homeostasis in the uterine epithelium. Some of these neonatal DES-induced metabolic changes appear to last into adulthood, suggesting a permanent effect of DES on energy metabolism in uterine epithelial cells. This study extends the list of biological processes that can be regulated by estrogen or DES, and provides a novel perspective for endocrine disruptor-induced reproductive abnormalities. PMID:22679223
Shin, Jae-Ho; Kim, Tae Sung; Kang, Il Hyun; Kang, Tae Seok; Moon, Hyun Ju; Han, Soon-Young
2009-10-01
To examine the effects of diethylstilbestrol (DES) on male pubertal development and thyroid function, juvenile male Sprague-Dawley rats were given DES daily by oral intubation at doses of 10, 20 and 40 microg/kg/day from postnatal day 33 for 20 days. Prepuce separation was significantly delayed at the dose of 20 microg/kg/day and above in the DES-treated rats. DES treatment induced a significant reduction in the weights of testes, epididymides, the ventral prostate, seminal vesicles plus coagulating glands and fluid, levator ani bulbocavernosus muscles, Cowper's glands and the glans penis. The weights of the liver and adrenals increased in the DES-treated animals. DES caused a dose-dependent reduction in germ cells; in particular the spermatids were mainly affected. The serum levels of testosterone and luteinizing hormone were significantly reduced in the DES-treated groups, but that of estradiol decreased. No differences were observed in the serum thyroxine levels of the control and DES-treated groups. In microscopic observation of the DES-treated animals, degeneration of germ cells and tubular atrophy in the testis were noted, but there were no microscopic changes in the thyroid. These results indicate that DES affected the pubertal development of juvenile male rats and that its mode of action may be related to alterations in hormone levels.
McNally, Mary; Martin, Debbie
2017-03-01
Les peuples des Premières nations, inuits et métis qui habitent au Canada sont aux prises avec de profondes disparités en matière de santé par rapport aux Canadiens non autochtones, et ce, dans presque toutes les mesures liées à la santé et au bien-être. Pour faire progresser les services de santé auprès des peuples autochtones, il faut passer à l'action dans tous les ordres de prestation des soins et des politiques en santé. Il est donc essentiel que les leaders et les prestataires des établissements, des systèmes et des installations de santé du Canada comprennent et prennent en main les déterminants de la santé propres aux peuples autochtones, y compris l'héritage du colonialisme et le racisme ancien et actuel. La Commission de vérité et réconciliation du Canada est le point de départ pour réagir de manière positive aux injustices.
Etude thermo-hydraulique de l'ecoulement du moderateur dans le reacteur CANDU-6
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mehdi Zadeh, Foad
Etant donne la taille (6,0 m x 7,6 m) ainsi que le domaine multiplement connexe qui caracterisent la cuve des reacteurs CANDU-6 (380 canaux dans la cuve), la physique qui gouverne le comportement du fluide moderateur est encore mal connue de nos jours. L'echantillonnage de donnees dans un reacteur en fonction necessite d'apporter des changements a la configuration de la cuve du reacteur afin d'y inserer des sondes. De plus, la presence d'une zone intense de radiations empeche l'utilisation des capteurs courants d'echantillonnage. En consequence, l'ecoulement du moderateur doit necessairement etre etudie a l'aide d'un modele experimental ou d'un modele numerique. Pour ce qui est du modele experimental, la fabrication et la mise en fonction de telles installations coutent tres cher. De plus, les parametres de la mise a l'echelle du systeme pour fabriquer un modele experimental a l'echelle reduite sont en contradiction. En consequence, la modelisation numerique reste une alternative importante. Actuellement, l'industrie nucleaire utilise une approche numerique, dite de milieu poreux, qui approxime le domaine par un milieu continu ou le reseau des tubes est remplace par des resistances hydrauliques distribuees. Ce modele est capable de decrire les phenomenes macroscopiques de l'ecoulement, mais ne tient pas compte des effets locaux ayant un impact sur l'ecoulement global, tel que les distributions de temperatures et de vitesses a proximite des tubes ainsi que des instabilites hydrodynamiques. Dans le contexte de la surete nucleaire, on s'interesse aux effets locaux autour des tubes de calandre. En effet, des simulations faites par cette approche predisent que l'ecoulement peut prendre plusieurs configurations hydrodynamiques dont, pour certaines, l'ecoulement montre un comportement asymetrique au sein de la cuve. Ceci peut provoquer une ebullition du moderateur sur la paroi des canaux. Dans de telles conditions, le coefficient de reactivite peut varier de maniere importante, se traduisant par l'accroissement de la puissance du reacteur. Ceci peut avoir des consequences majeures pour la surete nucleaire. Une modelisation CFD (Computational Fluid Dynamics) detaillee tenant compte des effets locaux s'avere donc necessaire. Le but de ce travail de recherche est de modeliser le comportement complexe de l'ecoulement du moderateur au sein de la cuve d'un reacteur nucleaire CANDU-6, notamment a proximite des tubes de calandre. Ces simulations servent a identifier les configurations possibles de l'ecoulement dans la calandre. Cette etude consiste ainsi a formuler des bases theoriques a l'origine des instabilites macroscopiques du moderateur, c.-a-d. des mouvements asymetriques qui peuvent provoquer l'ebullition du moderateur. Le defi du projet est de determiner l'impact de ces configurations de l'ecoulement sur la reactivite du reacteur CANDU-6.
Kahan, Meldon; Mailis-Gagnon, Angela; Wilson, Lynn; Srivastava, Anita
2011-01-01
Résumé Objectif Présenter aux médecins de famille un résumé clinique pratique des lignes directrices canadiennes sur l’utilisation sécuritaire et efficace des opioïdes pour la douleur chronique non cancéreuse, produites par le National Opioid Use Guideline Group. Qualité des données Pour produire les lignes directrices, les chercheurs ont effectué une synthèse critique de la littérature médicale sur l’efficacité et l’innocuité des opioïdes pour la douleur chronique non cancéreuse et ont rédigé une série de recommandations. Un panel de 49 cliniciens experts de toutes les régions du Canada ont passé en revue l’ébauche et ont atteint un consensus sur 24 recommandations. Message principal Il est recommandé de faire un dépistage du risque de dépendance avant de prescrire des opioïdes. On recommande des opioïdes faibles (codéine et tramadol) pour une douleur de légère à modérée qui n’a pas répondu aux traitements de première intention. On peut essayer l’oxycodone, l’hydromorphone et la morphine chez les patients qui n’ont pas eu de soulagement avec des opioïdes plus faibles. Une faible dose initiale et une lente hausse du titrage sont recommandées, ainsi qu’une étroite surveillance du patient qu’on a d’abord renseigné. Les médecins doivent surveiller l’apparition de complications comme l’apnée du sommeil. La dose optimale est celle qui améliore le fonctionnement ou atténue les cotes d’évaluation de la douleur d’au moins 30 %. Pour la grande majorité des patients, la dose optimale sera bien en deçà de l’équivalent de 200 mg de morphine par jour. On recommande le sevrage progressif pour les patients qui n’ont pas répondu à un essai d’opioïdes adéquat. Conclusion Les opioïdes jouent un rôle important dans la prise en charge de la douleur chronique non cancéreuse, mais il faut en prescrire avec prudence pour limiter les dommages potentiels. Les nouvelles lignes directrices canadiennes offrent des conseils dont les médecins avaient grand besoin pour les aider à en arriver à un juste équilibre entre le contrôle optimal de la douleur et la sécurité.
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Benadja, Mounir
Dans ce travail est presente un systeme de generation d'energie d'un parc eolien offshore et un systeme de transport utilisant les stations VSC-HVDC connectees au reseau principal AC onshore. Trois configurations ont ete etudiees, modelisees et validees par simulation. Dans chacune des configurations, des contributions ameliorant les cotes techniques et economiques sont decrites ci-dessous : La premiere contribution concerne un nouvel algorithme MPPT (Maximum Power Point Tracking) utilise pour l'extraction de la puissance maximale disponible dans les eoliennes des parcs offshores. Cette technique d'extraction du MPPT ameliore le rendement energetique de la chaine de conversion des energies renouvelables notamment l'energie eolienne a petite et a grande echelles (parc eolien offshore) qui constitue un probleme pour les constructeurs qui se trouvent confrontes a developper des dispositifs MPPT simples, moins couteux, robustes, fiables et capable d'obtenir un rendement energetique maximal. La deuxieme contribution concerne la reduction de la taille, du cout et de l'impact des defauts electriques (AC et DC) dans le systeme construit pour transporter l'energie d'un parc eolien offshore (OWF) vers le reseau principal AC onshore via deux stations 3L-NPC VSCHVDC. La solution developpee utilise des observateurs non-lineaires bases sur le filtre de Kalman etendu (EKF). Ce filtre permet d'estimer la vitesse de rotation et la position du rotor de chacune des generatrices du parc eolien offshore et de la tension du bus DC de l'onduleur DC-AC offshore et des deux stations 3L-NPC-VSC-HVDC (offshore et onshore). De plus, ce developpement du filtre de Kalman etendu a permis de reduire l'impact des defauts AC et DC. Deux commandes ont ete utilisees, l'une (commande indirect dans le plan abc) avec EKF integre destinee pour controler le convertisseur DC-AC offshore et l'autre (commande d-q) avec EKF integre pour controler les convertisseurs des deux stations AC-DC et DC-AC tout en tenant compte des entrees de chacune des stations. L'integration des observateurs non-lineaires (EKF) dans le controle des convertisseurs permet de resoudre le probleme des incertitudes de mesure, des incertitudes dans la modelisation, en cas du dysfonctionnement ou de panne des capteurs de mesure ainsi que le probleme de l'impact des defauts (AC et DC) sur la qualite d'energie dans les systemes de transmission. Ces estimations contribuent a rendre le cout global du systeme moins cher et sa taille moins encombrante ainsi que la reduction de l'impact des defauts (AC et DC) sur le systeme. La troisieme contribution concerne la reduction de la taille, du cout et de l'impact des defauts electriques (AC et DC) dans le systeme construit pour transporter l'energie d'un parc eolien offshore (OWF) vers le reseau principal AC onshore via deux stations VSC-HVDC. La solution developpee utilise des observateurs non-lineaires bases sur le filtre de Kalman etendu (EKF). Ce filtre permet d'estimer la vitesse de rotation et la position du rotor de chacune des generatrices du parc eolien et de la tension du bus DC de l'onduleur DC-AC offshore. La contribution porte surtout sur le developpement des deux commandes des deux stations. La premiere, la commande non-lineaire modifiee pour controler le premier convertisseur de la station VSC-HVDC offshore assurant le transfert de la puissance generee par le parc eolien vers la station VSC-HVDC onshore. La deuxieme commande non-lineaire modifiee avec integration de la regulation de la tension du bus DC et de la commande a modele de reference adaptative (MRAC) pour la compensation des surintensites et surtensions durant les defauts AC et DC. On peut constater que lors d'un defaut AC au PCC (Point of Common Coupling) du cote reseau onshore, la profondeur de l'impact du defaut AC sur l'amplitude des courants du reseau principal AC onshore qui etait reduit a 60% par les travaux de recherche (Erlich, Feltes et Shewarega, 2014), comparativement a la nouvelle commande proposee MRAC qui reduit la profondeur de l'impact a 35%. Lors de l'apparition des defauts AC et DC, une reduction de l'impact des defauts sur l'amplitude des courants de reseau AC terrestre et du temps de reponse a ete observee et la stabilite du systeme a ete renforcee par l'utilisation de la commande adaptative basee sur le modele de reference MRAC. La quatrieme contribution concerne une nouvelle commande basee sur le mode de glissement (SM) appliquee pour la station VSC-HVDC qui relie le parc eolien offshore (OWF) au reseau principal AC. Ce parc est compose de dix eoliennes basees sur des generatrices synchrones a aimant permanent (VSWT/PMSGs) connectees en parallele et chacune est controlee par son propre convertisseur DC-DC. Une comparaison des performances entre la commande SM et de la commande non-lineaire avec des controleurs PI pour les deux conditions (presence et absence de defaut DC) a ete analysee et montre la superiorite de la commande par SM. Un prototype du systeme etudie a echelle reduite a ete realise et teste au laboratoire GREPCI en utilisant la carte dSPACE-DS1104 pour la validation experimentale. L'analyse et la simulation des systemes etudies sont developpees sous l'environnement Matlab/Simulink/Simpowersystem. Les resultats obtenus a partir des configurations developpees sont valides par simulation et par experimentation. Les performances sont tres satisfaisantes du point de vue reponse dynamique, reponse en regime permanent, stabilite du systeme et qualite de l'energie.
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Lepage, Martin
1998-12-01
Cette these est presentee a la Faculte de medecine de l'Universite de Sherbrooke en vue de l'obtention du grade de Ph.D. en Radiobiologie. Elle contient des resultats experimentaux enregistres avec un spectrometre d'electrons a haute resolution. Ces resultats portent sur la formation de resonances electroniques en phase condensee et de differents canaux pour leur decroissance. En premier lieu, nous presentons des mesures d'excitations vibrationnelles de l'oxygene dilue en matrice d'argon pour des energies des electrons incidents de 1 a 20 eV. Les resultats suggerent que le temps de vie des resonances de l'oxygene est modifie par la densite d'etats d'electrons dans la bande de conduction de l'argon. Nous presentons aussi des spectres de pertes d'energie d'electrons des molecules de tetrahydrofuranne (THF) et d'acetone. Dans les deux cas, la position en energie des pertes associees aux excitations vibrationnelles est en excellent accord avec les resultats trouves dans la litterature. Les fonctions d'excitation de ces modes revelent la presence de plusieurs nouvelles resonances electroniques. Nous comparons les resonances du THF et celles de la molecule de cyclopentane en phase gazeuse. Nous proposons une origine commune aux resonances ce qui implique qu'elles ne sont pas necessairement attribuees a l'excitation des electrons non-apparies de l'oxygene du THF. Nous proposons une nouvelle methode basee sur la spectroscopie par pertes d'energie des electrons pour detecter la production de fragments neutres qui demeurent a l'interieur d'un film mince condense a basse temperature. Cette methode se base sur la detection des excitations electroniques du produit neutre. Nous presentons des resultats de la production de CO dans un film de methanol. Le taux de production de CO en fonction de l'energie incidente des electrons est calibre en termes d'une section efficace totale de diffusion des electrons. Les resultats indiquent une augmentation lineaire du taux de production de CO en fonction de l'epaisseur du film et de la dose d'electrons incidente sur le film. Ces donnees experimentales cadrent dans un modele simple ou un electron cause la fragmentation de la molecule sans reaction avec les molecules avoisinantes. Le mecanisme propose pour la fragmentation unimoleculaire du methanol est la formation de resonances qui decroissent dans un etat electronique excite. Nous suggerons l'action combinee de la presence d'un trou dans une orbitale de coeur du methanol et de la presence de deux electrons dans la premiere orbitale vide pour expliquer la dehydrogenation complete du methanol pour des energies des electrons entre 8 et 18 eV. Pour des energies plus grandes, la fragmentation par l'intermediaire de l'ionisation de la molecule a deja ete suggeree. La methode de detection des etats electroniques offre une alternative a la detection des excitations vibrationnelles puisque les spectres de pertes d'energie des electrons sont congestionnes dans cette region d'energie pour les molecules polyatomiques.
Luque, E.; Pieres, A.; Santiago, B.; ...
2017-02-17
We report the discovery of two new candidate stellar systems in the constellation of Cetus using the data from the first two years of the Dark Energy Survey (DES). The objects, DES J0111–1341 and DES J0225+0304, are located at a heliocentric distance of ~25 kpc and appear to have old and metal-poor populations. Their distances to the Sagittarius orbital plane, ~1.73 kpc (DES J0111–1341) and ~0.50 kpc (DES J0225+0304), indicate that they are possibly associated with the Sagittarius dwarf stream. The half-light radius (rh ≃ 4.55 pc) and luminosity (MV ≃ +0.3) of DES J0111–1341 are consistent with it beingmore » an ultrafaint stellar cluster, while the half-light radius (rh ≃ 18.55 pc) and luminosity (MV ≃ –1.1) of DES J0225+0304 place it in an ambiguous region of size–luminosity space between stellar clusters and dwarf galaxies. Determinations of the characteristic parameters of the Sagittarius stream, metallicity spread (–2.18 ≲ [Fe/H] ≲ –0.95) and distance gradient (23 kpc ≲ D⊙ ≲ 29 kpc), within the DES footprint in the Southern hemisphere, using the same DES data, also indicate a possible association between these systems. If these objects are confirmed through spectroscopic follow-up to be gravitationally bound systems and to share a Galactic trajectory with the Sagittarius stream, DES J0111–1341 and DES J0225+0304 would be the first ultrafaint stellar systems associated with the Sagittarius stream. Moreover, DES J0225+0304 would also be the first confirmed case of an ultrafaint satellite of a satellite.« less
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Luque, E.; Pieres, A.; Santiago, B.; Yanny, B.; Vivas, A. K.; Queiroz, A.; Drlica-Wagner, A.; Morganson, E.; Balbinot, E.; Marshall, J. L.; Li, T. S.; Neto, A. Fausti; da Costa, L. N.; Maia, M. A. G.; Bechtol, K.; Kim, A. G.; Bernstein, G. M.; Dodelson, S.; Whiteway, L.; Diehl, H. T.; Finley, D. A.; Abbott, T.; Abdalla, F. B.; Allam, S.; Annis, J.; Benoit-Lévy, A.; Bertin, E.; Brooks, D.; Burke, D. L.; Rosell, A. Carnero; Kind, M. Carrasco; Carretero, J.; Cunha, C. E.; D'Andrea, C. B.; Desai, S.; Doel, P.; Evrard, A. E.; Flaugher, B.; Fosalba, P.; Gerdes, D. W.; Goldstein, D. A.; Gruen, D.; Gruendl, R. A.; Gutierrez, G.; James, D. J.; Kuehn, K.; Kuropatkin, N.; Lahav, O.; Martini, P.; Miquel, R.; Nord, B.; Ogando, R.; Plazas, A. A.; Romer, A. K.; Sanchez, E.; Scarpine, V.; Schubnell, M.; Sevilla-Noarbe, I.; Smith, R. C.; Soares-Santos, M.; Sobreira, F.; Suchyta, E.; Swanson, M. E. C.; Tarle, G.; Thomas, D.; Walker, A. R.
2017-06-01
We report the discovery of two new candidate stellar systems in the constellation of Cetus using the data from the first two years of the Dark Energy Survey (DES). The objects, DES J0111-1341 and DES J0225+0304, are located at a heliocentric distance of ˜25 kpc and appear to have old and metal-poor populations. Their distances to the Sagittarius orbital plane, ˜1.73 kpc (DES J0111-1341) and ˜0.50 kpc (DES J0225+0304), indicate that they are possibly associated with the Sagittarius dwarf stream. The half-light radius (rh ≃ 4.55 pc) and luminosity (MV ≃ +0.3) of DES J0111-1341 are consistent with it being an ultrafaint stellar cluster, while the half-light radius (rh ≃ 18.55 pc) and luminosity (MV ≃ -1.1) of DES J0225+0304 place it in an ambiguous region of size-luminosity space between stellar clusters and dwarf galaxies. Determinations of the characteristic parameters of the Sagittarius stream, metallicity spread (-2.18 ≲ [Fe/H] ≲ -0.95) and distance gradient (23 kpc ≲ D⊙ ≲ 29 kpc), within the DES footprint in the Southern hemisphere, using the same DES data, also indicate a possible association between these systems. If these objects are confirmed through spectroscopic follow-up to be gravitationally bound systems and to share a Galactic trajectory with the Sagittarius stream, DES J0111-1341 and DES J0225+0304 would be the first ultrafaint stellar systems associated with the Sagittarius stream. Furthermore, DES J0225+0304 would also be the first confirmed case of an ultrafaint satellite of a satellite.
Elidrissi, Amal Moustarhfir; Zaghba, Nahid; Benjelloun, Hanane; Yassine, Najiba
2016-01-01
Le puisatier a pour profession le creusement et l'entretien des puits pour fournir de l'eau. Il est au contact de divers minerais, particulièrement la silice, particule qui présente un risque certain de développement des maladies pulmonaires connues sous le nom de silicose. Le but de notre travail est de préciser le profil épidémiologique, clinique, radiologique et évolutif des patients puisatiers silicotiques. C'est une étude rétrospective concernant 54 cas de puisatiers ayant une silicose, colligés au service des maladies respiratoires du CHU Ibn Rochd de Casablanca, de Mars 1997 à Janvier 2016. Tous les malades étaient des puisatiers, de sexe masculin, avec une moyenne d'âge de 50 ans. Le tabagisme était retrouvé dans 36 cas et un antécédent de tuberculose était noté dans huit cas. La radiographie thoracique retrouvait des grandes opacités dans 39 cas, des petites opacités dans 15 cas, et un épaississement des septats dans 11 cas. Ce tableau de silicose s'était compliqué d'une surinfection bactérienne dans 37% des cas, d' un pneumothorax dans 4% des cas et d'une tuberculose dans 20% des cas. La prise en charge thérapeutique était celle des complications. La déclaration de la maladie professionnelle et de l'indemnisation était faite. L'évolution était bonne dans 12 cas, stationnaire dans 17 cas et mauvaise dans 16 cas. La silicose est une pneumoconiose fréquente chez les puisatiers. Elle retentit sur la fonction respiratoire. Nous soulignons l'association fréquente de tuberculose et nous insistons sur la prévention qui reste le meilleur traitement. PMID:28292119