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Sample records for entwicklung einer rauscharmen

  1. Haptische Modellierung und Deformation einer Kugelzelle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schippritt, Darius; Wiemann, Martin; Lipinski, Hans-Gerd

    Haptische Simulationsmodelle dienen in der Medizin in erster Linie dem Training operativer Eingriffe. Sie basieren zumeist auf physikalischen Gewebemodellen, welche eine sehr genaue Simulation der biomechanischen Eigenschaften des betreffenden Gewebes erlauben, aber gleichzeitig sehr rechenintensiv und damit zeitaufwändig in der Ausführung sind. Die menschliche Wahrnehmung kann allerdings auch eine ungenaue haptische Modellierung psychooptisch ausgleichen. Daher kann es sinnvoll sein, haptische Simulationen auch mit nicht vollständig physikalisch definierten Deformationsmodellen durchzuführen. Am Beispiel der haptischer Simulation einer in-vitro Fertilisation wird gezeigt, dass durch die Anwendung eines geometrischen Deformationsmodells eine künstliche Befruchtung unter realistischen experimentellen Bedingungen in Echtzeit haptisch simuliert und damit trainiert werden kann.

  2. Nutzergerechte Entwicklung der Mensch-Maschine-Interaktion von Fahrerassistenzsystemen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    König, Winfried

    Durch langjährige Forschungen bei Kfz-Herstellern, Zulieferfirmen und an Hochschulen sind umfangreiche, aber dennoch lückenhafte Erkenntnisse über das Zusammenspiel zwischen FAS und Nutzer gewonnen worden. In deutschen und internationalen Projekten wie z. B. PROMETHEUS, DRIVE, MOTIV, INVENT, RESPONSE und AKTIV haben sich Kfz-Hersteller, Zulieferfirmen, Hochschulen und weitere staatliche und private Forschungseinrichtungen zusammengefunden, um die vorwettbewerbliche Forschung für derartige Systeme voranzutreiben. Im folgenden Kapitel sollen einige der gewonnenen Kenntnisse dargelegt werden, um die Entwicklung des HMI von FAS zu erleichtern.

  3. Ein Organic Computing Ansatz zur Steuerung einer sechsbeinigen Laufmaschine

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Auf, Adam El Sayed; Larionova, Svetlana; Mösch, Florian; Litza, Marek; Jakimovski, Bojan; Maehle, Erik

    Obwohl die Rechengeschwindigkeit von Computern und die Komplexität unserer Systeme ständig zunimmt, sind die heutigen Laufmaschinen nicht in der Lage, sich mit den Fähigkeiten von Landtieren wie zum Beispiel Insekten zu messen. Das Verständnis biologischer Konzepte und das Lernen von der Natur könnten zur Verbesserung der heutigen Maschinen beitragen und sie ein wenig “lebensähnlicher“ machen. Dieser Artikel stellt einen Kontrollarchitekturansatz basierend auf “Organic Computing“-Prinzipien vor, der die Nutzung von Dezentralisierung und Selbstorganisation an einer sechsbeinigen Laufmaschine demonstriert. Die vorliegende Arbeit erklärt die elementaren Mechanismen für das gerade Laufen, das Kurvenlaufen sowie das Drehen auf der Stelle und den Umgang mit strukturellen körperlichen Änderungen wie einer Beinamputation und stellt die Ergebnisse experimenteller Versuche vor.

  4. Plattenepithelkarzinom in Verbindung mit einer roten Tätowierung.

    PubMed

    Schmitz, Inge; Prymak, Oleg; Epple, Matthias; Ernert, Carsten; Tannapfel, Andrea

    2016-06-01

    Obwohl Tätowierungen in den letzten Jahren außerordentlich beliebt geworden sind, wurde in der Literatur bisher nur über wenige Fälle schwerer Reaktionen berichtet, die zu einer malignen Transformation führten. Dies steht im Kontrast zu der praktisch unüberschaubaren Zahl an Tätowierungen weltweit. Die Zusammensetzung der für Tätowierungen verwendeten Farbstoffe variiert stark, und selbst gleiche Farbtöne können unterschiedliche Komponenten enthalten. Das Ziel unserer Studie war es zu untersuchen, auf welche Weise Tätowierungen möglicherweise Hautkrebs auslösen können. Wir berichten über den seltenen Fall einer 24-jährigen Frau, bei der sich sieben Monate nachdem sie eine Tätowierung auf dem Fußrücken erhalten hatte in unmittelbarer Nähe des verwendeten roten Farbstoffs ein Plattenepithelkarzinom entwickelte. Die Komplikationen begannen mit einer unspezifischen Schwellung. Die Läsion wurde histologisch untersucht. Die Zusammensetzung des inkorporierten Farbstoffs wurde mittels Rasterelektronenmikroskopie in Kombination mit energiedispersiver Elementanalyse analysiert. Zur weiteren Charakterisierung wurden Thermogravimetrie und Pulverdiffraktometrie eingesetzt. Der Tätowierungsfarbstoff enthielt hauptsächlich Bariumsulfat; Spuren von Al, S, Ti, P, Mg und Cl ließen sich ebenfalls nachweisen. Bei der Analyse zeigten sich Pigmentgranula unterschiedlicher Größe. In seltenen Fällen kann Tätowierungstinte karzinogene Effekte haben, die multifaktoriell zu sein scheinen. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  5. Hinderniserkennung und -verfolgung mit einer PMD-kamera im automobil

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schamm, Thomas; Vacek, Stefan; Natroshvilli, Koba; Marius Zöllner, J.; Dillmann, Rüdiger

    Die Detektion von Hindernissen vor dem Automobil ist eine Hauptanforderung an moderne Fahrerassistenzsysteme (FAS). In dieser Arbeit wird ein System vorgestellt, das mit Hilfe einer PMDKamera (Photomischdetektor) Hindernisse auf der Fahrspur erkennt und deren relevante Parameter bestimmt. Durch die PMD-Kamera werden zunächst 3D-Tiefenbilder der Fahrzeugumwelt generiert. Nach einem initialen Filterprozess werden im Tiefenbild mit Hilfe eines Bereichswachstumsverfahrens Hindernisse gesucht. Zur Stabilisierung des Verfahrens und zur Parameterberechnung wird ein Kaiman Filter eingesetzt. Das Ergebnis ist eine Liste aller Hindernisse im Fahrbereich des Automobils.

  6. Jahre Entwicklung der Instandhaltung - von der ausfallorientierten Instandhaltung zum gemeinsamen TPM und RCM

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Iske, Friedhelm

    Zur Einleitung meines Beitrages möchte ich von einem Gespräch mit einem Mitarbeiter berichten, das ich als junger Vorgesetzter einer Instandhaltungsgruppe 1988 führte. Der engagierte Mitarbeiter feierte damals sein vierzigjähriges Dienstjubiläum und war stolz auf das von ihm Geleistete sowie auf den besonderen Einsatz seiner Altersgruppe, die nach dem Zweiten Weltkrieg das Werk wieder aufgebaut hatte. Auf meine Frage, was denn damals die erste Aufgabe in der Firma war, bekam ich kurz und knapp und mit einer Selbstverständlichkeit die selbstbewusste Antwort: "Unser Pferd füttern und mit dem Pferd die innerbetrieblichen Transporte erledigen“. Als junger, technisch orientierter Vorgesetzter war ich über diese Antwort sehr überrascht. Gedanklich weit entfernt war die Vorstellung, dass in der Vergangenheit Transporte mit einem Pferd erledigt wurden.

  7. ABCB1-Gen-Polymorphismus in einer polnischen Kohorte ist mit Risiko für bullöses Pemphigoid assoziiert.

    PubMed

    Rychlik-Sych, Mariola; Barańska, Małgorzata; Dudarewicz, Michał; Skrętkowicz, Jadwiga; Żebrowska, Agnieszka; Owczarek, Jacek; Waszczykowska, Elżbieta

    2017-05-01

    Polymorphismen im ABCB1-Gen, das für das P-Glykoprotein kodiert, können die intrazelluläre Konzentration von Xenobiotika beeinflussen und so zur Entwicklung von Autoimmunerkrankungen, einschließlich des bullösen Pemphigoids (BP), beitragen. In der vorliegenden Studie sollte untersucht werden, ob in einer polnischen Kohorte die C3435T- und G2677T/A-Polymorphismen im ABCB1-Gen mit dem Risiko für ein BP assoziiert sind. Die Studie umfasste 71 Patienten mit BP und 156 gesunde Probanden. Der C3435T-Polymorphismus wurde mittels PCR-RFLP bestimmt und der G2677T/A-Polymorphismus mittels Allel-spezifischer PCR. Es gab zwar keine Korrelation zwischen dem C3435-Polymorphismus und dem BP-Risiko, aber wir konnten eine derartige Assoziation hinsichtlich des G2677T/A-Polymorphismus nachweisen. Das relative Risiko eines BP war bei Personen mit dem 2677TA-Genotyp um mehr als den Faktor fünf erhöht (OR = 5,52; p = 0,0063) und bei Trägern des 2677TT-Genotyps mehr als verdoppelt (OR = 2,40; p = 0,0076). Mit 2,40 (p = 0,000018) war die OR bei Trägern des 2677T-Allels ebenfalls erhöht. Die höhere Prävalenz des 2677GG-Genotyps und des 2677G-Allels bei der Kontrollgruppe sowie eine OR < 1,0 (0,22 beziehungsweise 0,33) legen eine Schutzfunktion des 2677G-Allels hinsichtlich der Ausbildung eines BP nahe. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass der G2677T/A-Polymorphismus im ABCB1-Gen das Risiko für die Entstehung eines BP beeinflussen könnte. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  8. Synthese von analogen Filtern auf einer rekonfigurierbaren Hardware-Architektur mittels eines Genetischen Algorithmus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Trendelenburg, S.; Becker, J.; Henrici, F.; Manoli, Y.

    2008-05-01

    Rekonfigurierbare Analog-Arrays (FPAAs) sind der Versuch, die Vorteile der aus der digitalen Welt bekannten FPGAs (Flexibilität, Entwurfsgeschwindigkeit) auch für analoge Anwendungen verfügbar zu machen. Aufgrund der Vielfalt der analogen Schaltungstechnik ist die Abbildung von vorgegebenen Schaltungskonzepten auf eine FPAA-Architektur nicht immer einfach lösbar. Diese Arbeit stellt einen neuen Ansatz für die Synthese von Filtern auf einer FPAA-Architektur für zeitkontinuierliche Analogfilter mittels eines Genetischen Algorithmus (GA) vor. Anhand eines Matlab-Modells des FPAA, das eine gute übereinstimmung mit Simulationen des FPAA auf Transistorebene aufweist, wurde gezeigt, dass eine große Vielzahl verschiedener Filterstrukturen auf dieser Architektur dargestellt werden kann. Daraufhin wurde ein Genetischer Algorithmus entwickelt, der es erlaubt, aus einer gegebenen Filterspezifikation Konfigurationsdatensätze zu synthetisieren, die den gewünschten Filter auf die FPAA-Architektur abbilden.

  9. International Seminar on Curriculum Development for Basic Education Programmes. (Berlin, West Germany, June 12-21, 1978). Final Report. DSE [Deutsche Stiftung fur internationale Entwicklung] Report.

    ERIC Educational Resources Information Center

    Kahler, David, Ed.

    This report presents the proceedings of a 1978 international seminar held in Berlin which was convened by the German Foundation for International Development (Deutsche Stiftung fur internationale Entwicklung) in cooperation with Teheran's International Institute for Adult Literacy Methods. The designated purpose of the seminar was to examine…

  10. [Cardiodoron® bei Patienten mit Schlafstörungen - Ergebnisse einer prospektiven Beobachtungsstudie].

    PubMed

    Rother, Claudia; Schnelle, Martin

    2017-01-01

    Hintergrund: Schlafstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen der heutigen Zeit. Stress und die dadurch bedingte innere Anspannung sowie eine unrhythmische Lebensführung z.B. durch Schichtarbeit sind bekannte auslösende Faktoren. Weniger bekannt ist, dass auch funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden zu Störungen des Schlafs führen können und dass deren Behandlung zu einer Verbesserung der Schlafqualität beiträgt. Ganzheitlich betrachtet geht es daher um die Wiederherstellung einer gesunden Rhythmik, insbesondere des Herz-/Atem- sowie des Schlaf-Wach-Rhythmus, die Cardiodoron®, eine Heilpflanzenkomposition aus Primula veris, Hyoscyamus niger und Onopordum acanthium, unterstützt. Patienten und Methoden: Mittels einer prospektiven, multizentrischen Beobachtungsstudie sollte ermittelt werden, wie sich funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden und/oder Schlafstörungen unter der Behandlung mit Cardiodoron® (Dilution) über 3-6 Monate entwickeln. Im Zeitraum von September 2009 bis März 2012 dokumentierten 92 Ärzte 501 Patienten, von denen 380 über Schlafstörungen klagten und deren Daten in dieser Publikation näher betrachtet werden. Nach einer Aufnahmeuntersuchung erfolgte nach 90 Tagen eine Abschlussuntersuchung und bei Fortführung der Therapie nach nochmals 90 Tagen eine Follow-up-Untersuchung. Neben 30 ärztlicherseits bewerteten Symptomen beurteilten die Patienten ihr Befinden mittels Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI) nach Buysse und der Beschwerden-Liste nach von Zerssen (B-L und B-L'). Ergebnisse: Unter der Cardiodoron®-Therapie gingen bei guter Verträglichkeit sowohl die Ausprägung der Schlafstörungen (um 65% von 2,0 auf 0,7 Punkte) als auch die erfassten 30 Symptome (um 59% von 24,3 auf 9,9 Punkte) deutlich zurück (p < 0,01). Weiterhin reduzierten sich der PSQI und der Gesamtwert der Beschwerden-Liste signifikant (p < 0,0001) um 60% bzw. 56% (von 12,2 auf 4,8 bzw. von 25,6 auf 11,4 Punkte). Schlussfolgerungen: Bei

  11. [COPD und Klangtherapie: Pilotstudie zur Wirksamkeit einer Behandlung mit Körpertambura bei COPD-Patienten].

    PubMed

    Hartwig, Bernhard; Schmidt, Stefan; Hartwig, Isabella

    2016-01-01

    Hintergrund: Erkrankungen der Atemorgane treten mit steigendem Alter öfter auf, nehmen weltweit zu und sind häufige Ursachen für Morbidität und Mortalität. In dieser Pilotstudie wurde der Frage nachgegangen, ob eine einmalige 10-minütige Behandlung mit einer Körpertambura eine signifikante und effektive Verbesserung der Lungenfunktion von Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD; GOLD-Stadium A oder B) erbringen kann. Patienten und Methoden: 54 Probanden konnten je zur Hälfte in eine Behandlungsgruppe (Körpertambura) und eine aktive Kontrollgruppe (Atemtherapie) randomisiert werden. Eine Bestimmung der Lungenfunktionsmessparameter «Einsekundenkapazität» (FEV1) und «inspiratorische Vitalkapazität» (IVC) zu den Zeitpunkten T1 (Baseline), T2 (direkt nach Behandlung) und als Follow-up etwa 3 Wochen nach T1 (T3). Ergebnisse: Die Behandlungsgruppe zeigte sich der Kontrollgruppe in beiden Werten signifikant überlegen. Die Zeit-×-Gruppe-Interaktion (Varianzanalyse) ergab p = 0,001 (FEV1) bzw. p = 0,04 (IVC). Die Behandlungsgruppe zeigte bei beiden Werten eine Verbesserung von klinischer Relevanz. Schlussfolgerung: Diese Ergebnisse zeigen, dass die Klangbehandlung mittels einer Körpertambura - neben den schulmedizinischen, leitliniengerechten Therapien - eine zusätzliche, nebenwirkungsarme, aber durchaus klinisch wirksame Option für die Behandlung von COPD-Patienten darstellen kann, um deren Lebensqualität zu stabilisieren und zu verbessern. © 2016 S. Karger GmbH, Freiburg.

  12. Einsatz einer Echtzeit-Publish/Subscribe-Kommunikation für die Teleoperation mobiler Roboter

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lindhorst, Timo; Herms, André; Schulze, Michael

    In der Telerobotik werden mobile Roboter über ein Kommunikationsnetz durch einen Operator ferngesteuert. Um interaktiv zu operieren, mussen Daten in beide Richtungen in Echtzeit kommuniziert werden. Zusätzlich ist eine hohe Ausfallsicherheit des Systems zu gewährleisten. Diese Arbeit beschreibt die Umsetzung ernes solchen Szenarios unter Verwendung einer Echtzeit-Publish/Subscribe-Kommunikation. Ein drahtloses Mesh-Netzwerk erfüllt durch redundante Verbindungen die Anforderungen an die Kommunikation. Eine Publish/Subscribe-Middleware ermöglicht eine inhaltsbasierte Kommunikation und erlaubt dadurch eine hohe Flexibilität der Teilnehmer. Durch die modulare Software-Architektur der Applikationen entsteht ein verteiltes System, in dem mobile Roboter durch netzwerktransparente Kommunikation gesteuert werden.

  13. [The birth of metapsychology. On the current interpretation of "Entwurf einer Psychologie" (1895)].

    PubMed

    Schmidt-Hellerau, C

    1995-12-01

    The general attitude towards Entwurf einer Psychologie (1895) is to reckon it among Freud's pre-analytic writings, i.e. that part of his work later more or less disowned by the author. Schmidt-Hellerau challenges this assessment by Freud and many of his successors, demonstrating that the Entwurf can legitimately be regarded as a meta-theory resolving - or skirting- the old classification problem of whether psychoanalysis is a science or an art by connecting the hitherto dissociated spheres of soma and psyche and conceptualizing of physiological and psychological processes. See thus, the Entwurf reveals itself as a theoretical document of astonishing modernity and undiminished relevance in that it records Freud's ambitious attempt to overcome the mind-body schism and the divide between neurophysiology and psychology. And it is precisely this problem, the author contends, which Freud's later metapsychology--and the controversies it has aroused--revolves around.

  14. Die Kometen der Jahre 1531 bis 1539 und ihre Bedeutung für die spätere Entwicklung der Kometenforschung.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kokott, W.

    Contents: 1. Historisches Umfeld und spätere Entwicklungen. 2. Kometen als Objekte quantitativer Beobachtung im geschlossenen Universum der Epoche. 3. Verlauf der Kometenerscheinungen der Jahre 1531 bis 1539. 4. Die Bedeutung der Kometen der Jahre 1531 bis 1539 für die Entwicklung der Astronomie bis Tycho Brahe und für die Kometentheorie späterer Jahrhunderte. 5. Neuere Literatur und Spezialprobleme.

  15. Zu einer inhaltsorientierten Theorie des Lernens und Lehrens der biologischen Evolution

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wallin, Anita

    Der Zweck dieser Studie (zwecks Überblick siehe dazu Abb. 9.1) war zu untersuchen, wie die Schüler der Sekundarstufe II ein Verständnis von der Theorie der biologischen Evolution entwickeln. Vom Ausgangspunkt "Vorurteile der Schüler“ ausgehend wurden Unterrichtssequenzen entwickelt und drei verschiedene Lernexperimente in einem zyklischen Prozess durchgeführt. Das Wissen der Schüler wurde vor, während und nach den Unterrichtssequenzen mit Hilfe von schriftlichen Tests, Interviews und Diskussionsrunden in kleinen Gruppen abgefragt. Etwa 80 % der Schüler hatten vor dem Unterricht alternative Vorstellungen von Evolution, und in dem Nachfolgetest erreichten circa 75 % ein wissenschaftliches Niveau. Die Argumentation der Schüler in den verschiedenen Tests wurde sorgfältig unter Rücksichtnahme auf Vorurteile, der konzeptionellen Struktur der Theorie der Evolution und den Zielen des Unterrichts analysiert. Daraus konnten Einsichten in solche Anforderungen an Lehren und Lernen gewonnen werden, die Herausforderungen an Schüler und Lehrer darstellen, wenn sie anfangen, evolutionäre Biologie zu lernen oder zu lehren. Ein wichtiges Ergebnis war, dass das Verständnis existierender Variation in einer Population der Schlüssel zum Verständnis von natürlicher Selektion ist. Die Ergebnisse sind in einer inhaltsorientierten Theorie zusammengefasst, welche aus drei verschiedenen Aspekten besteht: 1) den inhaltsspezifischen Aspekten, die einzigartig für jedes wissenschaftliche Feld sind; 2) den Aspekten, die die Natur der Wissenschaft betreffen; und 3) den allgemeinen Aspekten. Diese Theorie kann in neuen Experimenten getestet und weiter entwickelt werden.

  16. Entwicklung von Landnutzungsszenarien für landschaftsökologische Fragestellungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fritsch, Uta

    2002-04-01

    Die Landschaften Mitteleuropas sind das Resultat einer langwierigen Geschichte menschlicher Landnutzung mit ihren unterschiedlichen, z.T. konkurrierenden Nutzungsansprüchen. Durch eine überwiegend intensive Beanspruchung haben die direkten und indirekten Auswirkungen der Landnutzung in vielen Fällen zu Umweltproblemen geführt. Die Disziplin der Landschaftsökologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der Landschaft zu entwickeln. Eine wichtige Fragestellung stellt dabei die Abschätzung der möglichen Folgen von Landnutzungsänderungen dar. Für die Analyse der relevanten Prozesse in der Landschaft werden häufig mathematische Modelle eingesetzt, welche es erlauben die Landschaft unter aktuellen Verhältnissen oder hinsichtlich veränderter Rahmenbedingungen zu untersuchen. Die hypothetische Änderung der Landnutzung, die als Landnutzungsszenario bezeichnet wird, verkörpert eine wesentliche Modifikation der Rahmenbedingungen, weil Landnutzung mageblich Einfluss auf die natürlichen Prozesse der Landschaft nimmt. Während die Antriebskräfte einer solchen Änderung überwiegend von sozio-ökonomischen und politischen Entscheidungen gesteuert werden, orientiert sich die exakte Verortung der Landnutzungsänderungen an den naturräumlichen Bedingungen und folgt z.T. erkennbaren Regeln. Anhand dieser Vorgaben ist es möglich, räumlich explizite Landnutzungsszenarien zu entwickeln, die als Eingangsdaten für die Modellierung verschiedener landschaftsökologischer Fragestellungen wie z.B. für die Untersuchung des Einflusses der Landnutzung auf den Wasserhaushalt, die Erosionsgefahr oder die Habitatqualität dienen können. Im Rahmen dieser Dissertation wurde das rasterbasierte deterministische Allokationsmodell luck (Land Use Change Scenario Kit) für die explizite Verortung der Landnutzungsänderungen entwickelt. Es basiert auf den in der Landschaftsökologie üblichen räumlichen Daten wie Landnutzung, Boden sowie Topographie

  17. Anwendung einer Switched-System Modellierung zur Stabilitätsanalyse von zeitkontinuierlichen singlebit ΣΔ-Wandlern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stegemann, S.; Zorn, C.; Brückner, T.; Ortmanns, M.; Mathis, W.

    2011-08-01

    Im Hinblick auf die Optimierung von zeitkontinuierlichen ΣΔ-Wandlern ist ein genaues Verständnis der dynamischen Eigenschaften des Systems von essentieller Bedeutung. In dieser Arbeit wird der ΣΔ-Modulator dafür in die Klasse der Mixed-Signal Systeme eingeordnet und als Übertragungssystem mit geschalteter Rückkopplung betrachtet. Mit diesem Switched-System-Modell können unter Zuhilfenahme einer geeigneten Zustandsraumdarstellung die Signalamplituden der internen Integratoren sowie die Maximalamplitude am Quantisierereingang bestimmt werden. Unter Verwendung einer Worst-Case Analyse ist es damit möglich, Aussagen über den Aussteuerbereich der Integratoren sowie der maximal stabilen Eingangsamplitude zu treffen. Die Vorgehensweise wird anhand eines Beispielmodulators dargestellt.

  18. Gesellschaft, Lebensgemeinschaft, Ökosystem - Über die Kongruenz von politischen und ökologischen Theorien der Entwicklung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Voigt, Annette

    Im Jahr 1859 veröffentlichte Charles Darwin "On the Origin of Species“. Seine Evolutionstheorie ist das wohl spektakulärste Beispiel einer naturwissenschaftlichen Theorie großer gesellschaftlicher Relevanz. Ihre verschiedenen Facetten wurden in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, unter anderem auch ihre Anwendung zur Erklärung von Zuständen und Prozessen menschlicher Gesellschaften. Zum Teil wurde die Seiensweise der Natur - scheinbar unabhängig von gesellschaftlichen Interessen - für die Erklärung und Legitimation gesellschaftlicher Zustände oder die Legitimation von politischen Ideologien herangezogen (Sozialdarwinismus). Denn Gesellschaft funktioniere ja so, wie Darwin die Natur erklärt habe: es herrsche z. B. Konkurrenzkampf, Auslese und Arbeitsteilung, Erfolg hätten diejenigen, die sich an die Bedingungen am Besten anpassten.

  19. Gebrauch von Komplementärmedizin bei Patienten mit metastasierendem Melanom unter Therapie mit Ipilimumab innerhalb einer klinischen Studie.

    PubMed

    Huebner, Jutta; Mohr, Peter; Simon, Jan-Christoph; Fluck, Michael; Berking, Carola; Zimmer, Lisa; Loquai, Carmen

    2016-05-01

    In Deutschland wenden 40-90 % aller Krebspatienten Methoden der komplementären and alternativen Medizin (KAM) an. Bis dato gibt es kein Datenmaterial zum Einsatz der KAM bei Melanompatienten. Das Ziel unserer Studie war es, Daten über den Gebrauch, die Informationsquellen und Ziele von Patienten mit metastasierendem Melanom zu erfassen. Einhundertsechsundfünfzig Patienten aus 25 Studienzentren nahmen an der DecOG-MM-PAL Multibasket Studie teil. Die beteiligten Personen wurden auch gebeten, an einer Nebenstudie teilzunehmen, die ihren Gebrauch von KAM erfassen sollte. Dazu wurde während der Behandlung ein standardisierter Fragebogen zu genau festgelegten Zeitpunkten ausgeteilt. Insgesamt gingen 55 Fragebögen von 32 (21 %) Melanompatienten ein. Von diesen gaben 17 (53 %) ein Interesse an KAM an, und sieben (22 %) machten von KAM Gebrauch. Die Hauptinformationsquellen (31 %) waren Familienmitglieder und Freunde, gefolgt von Ärzten (19 %). Die Hauptgründe für die Anwendung von KAM waren die Stärkung des Immunsystems (41 %) und des Körpers (34 %). Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine und Spurenelemente) wurden am häufigsten angewendet (28 %). Eine relativ hohe Anzahl an Patienten mit metastasierendem Melanom machte trotz Teilnahme an einer klinischen Studie von KAM Gebrauch. Wechselwirkungen könnten durch biologisch basierte KAM auftreten, und hier besonders bei immunmodulierenden KAM- Strategien. Um Risiken zu vermeiden, sollte die Kommunikation zwischen den Ärzten und den Patienten verbessert werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  20. Frauen, Bildung und Entwicklung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nestvogel, Renate

    1987-12-01

    The author presents first steps towards a development-based concept of women's education in the industrialized countries. Some elements of this concept are: (1) planning and action in a global context, (2) the local or regional bias given to education, (3) promotion of an intercultural perspective, (4) reducing the power of structures that encourage oppression. The author's observations are based on the following propositions: the `development process' in the industrialized countries has had terrible effects all over the world and it is necessary that women also consider their roles in what the author considers to be a process of destruction. This is because women are part of the overall system and contribute to its perpetuation in the measure of their own socialization. Connections are established between the destruction of the environment and the individual, as also between the victims and assailants of racism and sexism with a view to clarifying unidentified parts of the female consciousness. Beyond this, the role of European women in the context of colonialism and the present contact between European women and their counterparts from other cultures are examined with particular attention being paid to the exercise of power and force in the family and society.

  1. „Überholen ohne einzuholen“ Die Entwicklung von Technologien für übermorgen in Kernenergie und Mikroelektronik der DDR

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Barkleit, Gerhard

    Dem nuklearen Patt zwischen Ostblock und westlichem Staatenbündnis ist es nach weitgehend übereinstimmender Auffassung von Politik und Wissenschaft zu danken, dass der "Kalte Krieg" in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht zum weltumfassenden Flächenbrand eskalierte. An der raschen Herstellung dieses Patts waren zwei Dresdner Physiker maßgeblich beteiligt, deren einer im Manhattan-Projekt in den USA gearbeitet hatte und später in England der Spionage für die Sowjetunion und des Verrats des Know-how der Atombombe überführt wurde.

  2. Kommunikation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Raulf, Hans-Ulrich

    Nicht erst seit der Entwicklung des SHELL-Modells durch Hawkins (1987) wird akzeptiert, dass die Leistung einer Cockpit-Crew von den zwischenmenschlichen Beziehungen der einzelnen Crewmitglieder abhängig ist.

  3. Entwicklung und Formulierung der Unternehmensstrategie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Crespo, Isabel; Bergmann, Lars; Lacker, Thomas

    Ursprünglich stammt der Begriff "Strategie“ aus dem Altgriechischen: "strategos“ bedeutete "Heer“, "Heeresmacht“ und damit auch "konzentrierte Kraft“; das Wort "agein“ bedeutete "tun, machen, treiben“. Ein Stratege war also eine Person, die ein Heer führte und damit Kraft, Macht und Stärke konzentrierte und einsetzen konnte. Strategie bezeichnete dementsprechend die Maßnahmen, die in dieser Funktion entwickelt wurden. Daher ist es leicht verständlich, dass der Begriff Strategie bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts in erster Linie militärisch verstanden wurde. Anschließend wurde der Begriff in weiteren Bereichen, wie beispielsweise der Unternehmensführung, verwendet. Im betriebswirtschaftlichen Sinne bedeutet der Begriff Strategie die langfristig geplante Verhaltensweise eines Unternehmens zur Erreichung seiner Ziele.

  4. Effekt einer ad libitum verzehrten fettreduzierten Kost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten auf den Blutdruck bei Borderline-Hypertonikern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Möseneder, Jutta M.

    2002-01-01

    In der randomisierten, multizentrischen DASH-Studie (Dietary Approaches to Stop Hy-pertension), die unter kontrollierten Bedingungen stattfand, führte eine fettreduzierte Mischkost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten, bei Borderline-Hypertonikern zu einer signifikanten Blutdrucksenkung. Während der Studienphase wurden Körpermasse, Natrium-Aufnahme sowie Alkoholzufuhr aufgrund der bekannten Einflussnahme auf den Blutdruck konstant gehalten. In der eigenen Pilot-Studie sollte untersucht werden, ob das Ergebnis der DASH-Studie (i) mit deutschen Hypertonikern und (ii) unter habituellen Ernährungs- und Lebensbedingungen mit regelmäßig durchgeführter Ernährungsberatung und ad libitum Verzehr anstelle des streng kontrollierten Studienansatzes bestätigt werden kann. Eine Konstanz der Körpermasse, der Natrium-Urinausscheidung (unter diesem Studienansatz valider als die Aufnahme) und des Alkoholkonsums wurde vorausgesetzt. Die Studienpopulation setzte sich aus 53 übergewichtigen Probanden mit einer nicht medikamentös therapierten Borderline-Hypertonie und ohne Stoffwechselerkrankungen zusammen. Die Studienteilnehmer wurden randomisiert entweder der Idealgruppe mit einer fettarmen Kost reich an Milchprodukten, Obst und Gemüse (ähnlich der DASH-Idealgruppe) oder der Kontrollgruppe mit habitueller Ernährungsweise zugeteilt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurde den Probanden etwa 50% ihres täglichen Lebensmittelbedarfes entsprechend ihrer Gruppenzugehörigkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gelegenheitsblutdruckmessungen und 24h-Blutdruckmessungen, Ernährungs- und Aktivitätsprotokolle, Blut- und Urinproben sowie anthropometrische Messungen wurden vor, während und fünf Wochen nach der Interventionsphase durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Idealgruppe keine signifikante Blutdrucksenkung beobachtet werden konnte. Dies lässt sich durch die Tatsache erklären, dass die Lebens-mittel- und Nährstoffaufnahme der deutschen

  5. Antikollisionssystem PRORETA - Integrierte Lösung für ein unfallvermeidendes Fahrzeug

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Isermann, Rolf; Bender, Eva; Bruder, Ralph; Darms, Michael; Schorn, Matthias; Stählin, Ulrich; Winner, Hermann

    Dank einer zunehmenden Verbreitung von aktiven und passiven Sicherheitssystemen in Kraftfahrzeugen konnte die Zahl der Verkehrstoten in den letzten Jahren stetig gesenkt werden. Bei der Bearbeitung des Projekts PRORETA wurde mit der Entwicklung eines elektronischen Fahrerassistenzsystems zur Unfallvermeidung das Ziel verfolgt, durch Notbremsen und Notausweichen Unfälle zu vermeiden. Das System wurde an der TU Darmstadt in Kooperation mit der Continental AG entwickelt. Im Folgenden werden die Grundlagen des Systems, Fahrversuche und Ergebnisse einer ergonomischen Studie dargestellt.

  6. Ein Framework für echtzeitfähige Ethernet-Netzwerke

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dopatka, Frank

    Im Rahmen dieser Arbeit wird die Entwicklung eines formalen Framewoks vorgestellt, mit dessen Hilfe zwischen der Kompatibilität zum verbreiteten baumförmigen Standard-Ethernet und der Einhaltung von Echtzeitanforderungen einer automatisierten Anlage variiert werden kann. Damit kann bereits vor der Auswahl einer bestimmten Technologie eine Schedule der Echtzeit-Übertragungen offline kalkuliert und simuliert werden, sobald die Anforderungen der Geräte im industriellen Echtzeit-Netzwerk bekannt sind.

  7. FAUST: Entwicklung von Fahrerassistenz- und autonomen Systemen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pareigis, Stephan; Schwarz, Bernd; Korf, Franz

    Der Beitrag beschreibt ein Ausbildungs- und Entwicklungsprojekt am Department Informatik der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg. Auf verschiedenen Fahrzeugplattformen werden Fahrerassistenz- und autonome Systeme entwickelt. Die zu erarbeitenden Inhalte umfassen die Themen verteilte Echtzeitsysteme, Sensordatenverarbeitung und Bildverarbeitung. Aus didaktischer Sicht wird durch die geforderte Teamarbeit ein hohes Motivationspotential der Studierenden erreicht, durch das neben den technologischen Kenntnissen auch Softskills vermittelt werden.

  8. Zur Entwicklung der medizinischen Wissenschaften in China

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Müller, Hans Kurt

    1980-02-01

    Three periods or stages can be recognized in the development of medicine in China. The first one, being the indigenous medical practice, has its own philosophical approach and can therefore not simply be combined with Western medicine. The second period, in which medical missionaries introduced modern medicine was still a time of laissez-faire and pestilence. The third stage was ushered in by the liberation in 1949 and is characterized by the fact that the government no longer regards health as the private affair of the individual but as a task for the whole community. A number of endemic and epidemic diseases were conquered mainly through close cooperation between the population and medical workers. Success must be regarded as in an important part due to land reform and the eradication of famine. Further improvement in health care will depend to a great deal on improvement in living standards and a lessening of population pressure. As family planning meets resistance for economic and other reasons, only specific measures by the state can bring about a change in attitude. The progress in preventive measures is matched by advances in the technical aspects of medicine and especially too in medical education.

  9. Vorhersage des Krankheitsverlaufes von leichten kognitiven Beeinträchtigungen durch automatisierte MRT Morphometrie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fritzsche, Klaus H.; Schlindwein, Sarah; Stieltjes, Bram; Essig, Marco; Meinzer, Hans-Peter

    Die leichte kognitive Beeinträchtigung (LKB) gilt als Anzeichen für ein erhöhtes Risiko der Entwicklung einer Alzheimerdemenz. Eine fundierte klinische Prognose für den Krankheitsverlauf kann aber bis dato nicht gegeben werden. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, eine möglichst präzise Vorhersage mittels automatisierter Morphometrie des Hippokampus im MRT-Bild zu treffen. In einer Studie mit 18 Probanden mit LKB wurde eine Prädiktionsgenauigkeit für die Entwicklung einer späteren Demenz von 83.3% erzielt. Eine manuelle Vergleichsmethode erreichte mit 55.6% Trefferquote keine signifikante Vorhersagegenauigkeit. Das automatische Verfahren erfüllt viele wichtige Voraussetzungen für den routinemäßigen klinischen Einsatz mit dem Potential, die klinische Vorhersage des Krankheitsverlaufes bei der LKB zu verbessern.

  10. Ökonometrie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Frohn, Joachim

    Die Ökonometrie, als eine Wissenschaft auf der Schnittstelle zwischen Mathematik, Statistik und den Wirtschaftswissenschaften, ist auch in der Deutschen Statistischen Gesellschaft (DStatG) zu einer tragenden Säule geworden. Das vorliegende Kapitel gibt einen kurzen Überblick über die Entwicklung der wichtigsten Gebiete der Ökonometrie und die Arbeit im "Ausschuss für Empirische Wirtschaftsforschung und Angewandte Ökonometrie".

  11. [Radiologische Besonderheiten einer bilateral vererblichen Mikro-Epiphysendysplasie - deutliche Entität einer Skelettdysplasie].

    PubMed

    Mostert, A K; Dijkstra, P F; Van Horn, J R; Jansen, B R H; Heutink, P; Lindhout, D

    2002-07-01

    To prove that bilateral hereditary micro-epiphyseal dysplasia (BHMED), first described by Elsbach in 1959, is a distinct disorder radiologically as well as clinically, compared with multiple epiphyseal dysplasia (MED). We used the data of the revised pedigree with 84 family members, performed a medical history, physical examination and made a radiological evaluation for defining a clinical and radiological phenotype of BHMED family members. We used blood samples for genetic analysis. Although there is a clear clinical picture of the dysplasia, the radiological signs are more reliable for making the diagnosis. Especially the typical deformity of the hip and knee joint are diagnostic for BHMED. By linkage analysis we excluded linkage with the three known MED-loci (EDM1, EDM2 and EDM3). BHMED is indeed an entity that is distinct from common multiple epiphyseal dysplasia (MED), clinically, as well as radiologically and genetically.

  12. BOOK REVIEW: Development of Solar Research - Entwicklung der Sonnenforschung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sterken, C.; Wittmann, A. D.; Wolfschmidt, G.; Duerbeck, H. W.

    2006-12-01

    This publication contains the Proceedings of a Colloquium on the development of solar research, supplemented with a number of papers which were written especially for this book. The volume contains 14 papers dealing with archeo-astronomy related to the Sun, solar cults, and (mainly) solar research. Ten papers are written in English, the remaining four are in German, but all papers have a quite extensive Abstract in both languages. The volume closes with a comprehensive Name Index. I found this book most pleasant to read with many useful illustrations (more than 120 photographs and reproductions of which about 100 cover truly historic material, quite often from authors' private archives). The first three papers (by A. Haenel, W. Schlosser and R. Hansen) deal with very ancient information: megalithic tombs as solar observatories, the Nebra sky-disk (showing Sun, Moon, Pleiades and other stars), and solar cults. These papers (adding up to about 90 pages) are not only descriptive, but also contain an analysis based on quantitative facts. One paper deals with letters exchanged by astronomers serving as data sources for the counting of sunspots during the Maunder minimum. More specifically, several hundreds of letters by Gottfried Kirch (1639-1710) are being edited and analysed by Klaus-Dieter Herbst. Medieval solar-eclipse maps with totality paths are reproduced in an interesting paper by Robert van Gent, who presents eclipse cartography of as early as 1699 - at least 15 years prior to the generally accepted first such map by Edmond Halley. R. Schielicke's paper on the 1851 Koenigsberg daguerrotype photograph of the solar corona gives interesting details on the history of daguerrotype photography, and has a number of very useful basic references, including OCR-based transcripts of a 1851-dated document describing an early corona daguerrotype (in German). Three consecutive papers (one by H.W. Duerbeck, followed by papers by G. Wolfschmidt and M.P. Seiler) not only reveal scientific history, but also crucial information on how governmental sponsorship, from the 1860s till the end of WW II, modulated the development of solar research. This paper reveals lots of cross-references on scientists and government agents, and also offers insight on the interplay between political actors and scientific researchers. The last paper covers very dense time lines, and also vividly illustrates the military value of basic fundamental research - that is, the forecast of radio propagation disturbances caused by solar flares. This element is also dealt with in the subsequent paper by Hubertus Wohl, on the spectroheliogram archives of the Fraunhofer (now Kiepenheuer) Institute. Accounts of pioneering episodes are given in Axel Wittmann's paper on site testing at La Palma in the early seventies, as well as in the subsequent paper on solar research with stratospheric balloons (by Manuel Vazquez and Axel Wittmann). These authors sketch a very concise but detailed history of civil ballooning, and illustrate this with several images from private archives. Alltogether, this book is well-edited, and offers lots of historical facts for the money.

  13. Demographische Entwicklung in der Metropolregion Berlin-Brandenburg

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Beyer, Wolf; Bluth, Friedrich

    〝Denn eins ist sicher: Die Rente.`` Der vielzitierte Satz des früheren Arbeits- und Sozialministers Norbert Blüm klingt heute vielen wie Hohn. Der Altersaufbau der deutschen Bevölkerung erinnert grafisch immer mehr an einen Baum auf dünnem Stämmchen als an eine Pyramide. Angesichts dessen rücken demographische Entwicklungen mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Besonders die neuen Bundesländer sind massiv von Abwanderung und einem nie dagewesenen Geburtenrückgang betroffen.DIPL.-GEOGR. UTE C. BAUERsprach mitFRIEDRICH BLUTHundWOLF BEYERüber die Besonderheiten der demographischen Prozesse in Berlin und Brandenburg. Beyer leitete bis Anfang 2004 das brandenburgische Referat für Raumbeobachtung. Seine Aufgabe bestand darin, Planungsgrundlagen für die Gemeinsame Landesplanung Berlin-Brandenburg(GL) zu schaffen. Dazu zählen auch Bevölkerungsprognosen für die Kreise und Städte Brandenburgs. Bluth ist in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin beschäftigt und leitet dort die Gruppe 〝Stadtwissen, Stadtentwicklungsmonitoring, Bevölkerungsprognose.``

  14. Leicht konfigurierbare Hardware-Abstraktionsschicht für flexible Automatisierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidtmann, Uwe; Kreutz, Gerhard; Barkhoff, Matthias; Virkus, Kristian; Stöckmann, Tobias; Jovic, Marcel

    Energie- und Materialverbrauch, Qualität sowie Durchsatz werden heutzutage als die Parameter angesehen, die die Wirtschaftlichkeit einer Produktion wesentlich bestimmen. Sie zu optimieren ist daher eine zentrale Aufgabe der Entwicklung zukünftiger Fertigungsanlagen. Dieses Ziel lässt sich erreichen, indem der gesamte Fertigungsprozess über alle Schichten der Automatisierungspyramide (ERP, MES, Feld) flexibel und rekonfigurierbar gestaltet wird. Mit Hilfe des aktuellen Forschungsprojektes LK3S wird eine Agentenplattform entwickelt, die diese Optimierung und Flexibilität ermöglichen soll. Dieser Beitrag diskutiert das Design und die Entwicklung einer Hardware-Abstraktionsschicht der Feldebene, die alle von der Agentenplattform benötigten Dienste bereitstellt und die die Verbindung zwischen Arbeitsaufträgen und Automatisierungsprimitiven herstellt, z. B. die Montage eines Reifens durch einen Roboter. Automatisierungsprimitiven bestehen aus einer Folge von elementaren Operationen, womit sie auf unterster Ebene unter Einhaltung aller Echtzeitvorgaben parallelisiert werden können. Sie haben eine ähnliche Bedeutung wie Mikrocode für CPUs. Selbst zur Laufzeit können neue Automatisierungsprimitiven in der Feldebene definiert, übertragen, aktiviert und entfernt werden.

  15. [Quality of advanced practice nurse counseling in home care settings (APN-BQ): psychometric testing of the instrument].

    PubMed

    Petry, Heidi; Suter-Riederer, Susanne; Kerker-Specker, Carmen; Imhof, Lorenz

    2014-12-01

    Hintergrund: Patientenzentrierte und individuell ausgerichtete Angebote, wie die häusliche Beratung durch Pflegeexpertinnen-APN (Advanced Practice Nurses), eignen sich besonders, chronisch kranke alte Menschen in einer möglichst selbstständigen Lebensführung zu unterstützen. Methode: Um die Qualität einer patientenzentrierten Beratung zu evaluieren, wurde ein 23-Item Instrument entwickelt und seine psychometrischen Eigenschaften mit einer Stichprobe von 206 Personen, die 80 Jahre und älter waren getestet. Ziel: Ziel dieses Artikels ist es, die Entwicklung und Evaluation des APN-BQ zu beschreiben. Die psychometrische Testung des Instruments erfolgte anhand einer Hauptkomponentenanalyse mit Varimax-Rotation. Ergebnisse: Die Analyse ergab eine stabile vier Faktorenstruktur (FS = 0,91) mit 19 Items. Alle Faktoren hatten eine Faktorladung > 0,45. Die interne Konsistenz der Gesamtskala ergab einen Wert von Cronbachs alpha 0,86. Die hohe Rücklaufquote der Fragebogen und die Tatsache, dass 98,8 % der Fragen beantwortet wurden, bestätigten die Anwendungsfreundlichkeit und Akzeptanz des Instruments. Schlussfolgerungen: Das APN-BQ erwies sich als zuverlässiges und in Bezug auf Inhalt und Konstrukt valides Instrument, die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität einer patientenzentrierten Beratungsintervention in der gemeindenahen Versorgung sowie das Ausmaß der Partizipation und Selbstbefähigung (Empowerment) der zu Beratenden zu messen.

  16. Dynamische Satzgenerierung und Sprachausgabe für einen mobilen Serviceroboter

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Parlitz, Christopher; Amann, Bernd; Hägele, Martin

    Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Sprachausgabe für ein mobiles Robotersystem. Dazu wurde zum einen ein auf die Anwendung zugeschittenes Text-To-Speech Verfahren und zum anderen eine Grammatik, die eine dynamische Satzgenerierung ermöglicht, implementiert. Die Verfahren arbeiten unabhängig voneinander und können daher auch gegen andere Komponenten ausgetauscht werden. Die Programme wurden als Client-Server Applikationen programmiert, um möglichst flexibel die Sprachausgabe einsetzen zu können.

  17. Stufenweise Integration von eLearning an der Technischen Universität München

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pätzold, Sebastian; Graf, Stephan; Gergintchev, Ivan; Pongratz, Hans; Rathmayer, Sabine

    Der vorliegende Beitrag beschreibt als Best Practice Beispiel die stufenweise Integration eines Learning Management Systems (LMS) in die Infrastruktur von Information und Kommunikation (IuK) der Technischen Universität München (TUM). Dabei wird sowohl die Konsolidierung mehrfach angebotener Funktionalitäten und Dienste in den verschiedenen Portalen der Universität als auch die sukzessive Optimierung der Abläufe aufgezeigt. Gleichzeitig wird auf zukünftige weitere Entwicklungen hin zu einer vollständigen Integration der IuK, aber auch auf die Probleme in den unterschiedlichen Stadien der Entwicklung eingegangen.

  18. [Translating Fleck: an interview with Georg Otte and Mariana Camilo de Oliveira].

    PubMed

    Junghans, Miriam

    2011-12-01

    Recent research in the history of science and the sociology of knowledge, where science is understood as knowledge in circulation, has called attention to the importance of studying the translation of scientific works, which involves not only the social circumstances of their production but also how these works are received. The testimony presented here was given by the translators of the Portuguese version of Ludwik Fleck's Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache (Genesis and development of a scientific fact), a work that probably influenced Thomas Kuhn's now classic The structure of scientific revolutions. Our goal is to offer resources for understanding Fleck's importance in Brazilian studies on the circulation of scientific knowledge.

  19. [Analysis of public quality reports for home care and long-term care with respect to their usefulness for the customer].

    PubMed

    Sünderkamp, Susanne; Weiß, Christian; Rothgang, Heinz

    2014-10-01

    Hintergrund: Seit dem Pflege-Weiterentwicklungsgesetz von 2008 und der Entwicklung der Pflegetransparenzvereinbarungen sollen Verbraucher die Möglichkeit erhalten, auf Basis einer flächendeckenden Qualitätsbeurteilung von ambulanten Pflegediensten und stationären Pflegeeinrichtungen eine informierte Wahl ihres Pflegeanbieters vorzunehmen. Ziel: Diese Studie prüft die Pflegenoten auf Basis einer empirischen Analyse der veröffentlichten MDK-Qualitätsberichte von 11 884 ambulanten Pflegediensten und 10 310 Pflegeheimen, was einer erstmaligen Vollerhebung aller bundesdeutschen Pflegeanbieter gleichkommt. Methoden: Auswertungen der deskriptiven Statistik und Diskussion der Ergebnisse in Hinblick auf die Nützlichkeit der Noten für den Verbraucher. Ergebnisse: Die Auswertungen zeigen eine begrenzte Aussagekraft der Pflegenoten für den Verbraucher. Ursächlich dafür sind insbesondere die durchschnittlich sehr guten Noten bei geringer Streuung und die großen Lücken in der Bewertung der einzelnen Kriterien, vor allem im ambulanten Bereich. Sie verstärken den Einfluss pflegeferner Kriterien auf die Gesamtnote und begünstigen den Ausgleich von Pflegemängeln durch guten Service. Dies kommt aber sehr selten vor. Eine stärkere Bewertung von Risikokriterien würde die Aussagekraft derzeit kaum erhöhen. Schlussfolgerungen: Die Konzeption der Pflegenoten bedarf einer gründlichen Optimierung, um die Nützlichkeit für den Verbraucher zu erhöhen.

  20. Differential impact of diabetes mellitus type II and arterial hypertension on collateral artery growth and concomitant macrophage accumulation.

    PubMed

    Ito, Wulf D; Lund, Natalie; Sager, Hendrik; Becker, Wiebke; Wenzel, Ulrich

    2015-01-01

    Hintergrund: Diabetes mellitus Typ II und arterieller Hypertonus sind die beiden Hauptrisikofaktoren zur Entwicklung einer peripheren arteriellen Verschlusserkrankung und wurden mit einer Reduktion des Kollateralwachstums (Arteriogenese) in Verbindung gebracht. Das Kollateralwachstum kann in verschieden definierte Stadien eingeteilt werden. Vaskuläre Proliferation und Makrophagen Akkumulation kennzeichnen das frühe Stadium der Kollateralentwicklung. Material und Methoden: In dieser Studie vergleichen wir den Einfluss des arteriellen Hypertonus und des Diabetes mellitus Typ II auf die Gefäßproliferation (BrdU Inkorporation) und Makrophagen Akkumulation (ED2 Färbung) sowie die Funktion der Kollateralgefäße (Kollaterale Konduktanz) in einem Rattenmodel der peripheren arteriellen Verschlusserkrankung, Diabetes mellitus Typ II und arteriellen Hypertonus. Ergebnisse: Diabetische Tiere zeigten eine deutlich reduzierte Gefäßproliferation und Makrophagen Akkumulation, was aber nicht zu einer Änderung der Kollateralen Konduktanz führte. Im Gegensatz dazu zeigten hypertensive Tiere eine deutliche Reduktion der Kollateralen Konduktanz ohne ein Veränderung in der Makrophagen Akkumulation und nur eine geringe Reduktion in der Gefäßproliferation. Die Infusion von Monocyte Chemoatractive Protein 1 führte lediglich zu einer verbesserten Gefäßproliferation in diabetischen Tieren. Schlussfolgerungen: Die verminderte Rekrutierung von Monozyten/Makrophagen ist für das reduzierte Kollateralwachstum unter diabetischen Bedingungen, nicht aber beim arteriellen Hypertonus verantwortlich, was darauf hindeutet, dass insbesondere der Diabetes mellitus das frühe Stadium des Kollateralwachstums negativ beeinflusst, während der arterielle Hypertonus auf spätere Umbauprozesse der Kollateralarterien einwirkt. Erfolgreiche Therapiestrategien zur Verstärkung des Kollateralwachstums müssen in einer Patientenpopulation, die zum großen Teil sowohl einen arteriellen Hypertonus als

  1. S1-Leitlinie zur UV-Phototherapie und Photochemotherapie.

    PubMed

    Herzinger, Thomas; Berneburg, Mark; Ghoreschi, Kamran; Gollnick, Harald; Hölzle, Erhard; Hönigsmann, Herbert; Lehmann, Percy; Peters, Thorsten; Röcken, Martin; Scharffetter-Kochanek, Karin; Schwarz, Thomas; Simon, Jan; Tanew, Adrian; Weichenthal, Michael

    2016-08-01

    Die heilsame Wirkung des Sonnenlichts war teilweise schon im Altertum bekannt und fand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wieder zunehmend Beachtung. Den Beginn der modernen Phototherapien markiert die Entwicklung einer Apparatur zur ultravioletten Bestrahlung der Hauttuberkulose durch Finnsen zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Zur Therapie von Hauterkrankungen finden beinahe ausschließlich die spektralen Bereiche unterhalb des sichtbaren Lichtes (ultraviolett) Anwendung. Seit den 1970er Jahren stehen zunehmend leistungsfähige künstliche Strahlenquellen bereit für die Therapie mit UVB, UVA und die Kombination von UVA mit Photosensibilisatoren (Photochemotherapie). Hohe strukturelle und prozedurale Qualitätsstandards sind unabdingbare Voraussetzung für die Durchführung einer gleichermaßen wirkungsvollen wie auch sicheren Phototherapie. Die Leitlinie formuliert den aktuellen Konsens führender Experten auf dem Gebiet der Phototherapie in Bezug auf die Indikationen für die jeweiligen Therapieverfahren, deren Gegenanzeigen und Nebenwirkungen und insbesondere für die Wahl der korrekten Dosis zu Beginn und im Verlauf einer Therapie sowie das Management von Nebenwirkungen. © 2016 The Authors | Journal compilation © Blackwell Verlag GmbH, Berlin.

  2. Zur Entwicklung des qualitativen Adverbs im Deutschen (On the Development of the Qualitative Adverb in German)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Paraschkewoff, Boris

    1974-01-01

    The contemporary German, predicate adjective and adjectival adverb are expressed by the same form. Although modern grammatical research gathers the various functions of the adjective under "indicator of kind," school practice still separates adjective and adverb. The historical development of qualitative adverbs is outlined. (Text is in German.)…

  3. Der Einfluß des Prostomiums auf die Entwicklung der Geschlechtsprodukte des Polychaeten Anaitides mucosa (Phyllodocidae)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Röhrkasten, A.

    1983-03-01

    Spermatogenesis and especially oogenesis have been investigated in decerebrate and intact specimens of Anaitides mucosa. The results indicate, in contrast to similar experiments on the related species Eulalia viridis, that decerebration causes an accelerated, but nevertheless qualitative normal growth of coelomic oocytes. The implantation of whole prostomia into the coelom of decerebrate females has no counteractive effects. It is likely that the prostomium exerts its influence via the ventral nerve cord.

  4. Regenerative Energieträger im Aufwind: Entwicklung der erneuerbaren Energien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kohl, Harald

    2006-05-01

    2005 kam 4,6 % des deutschen Primär-Energieverbrauchs aus erneuerbaren Energiequellen, bei der Stromproduktion lag ihr Anteil bei 10,2 %. Wesentliche Ursache ist der Boom bei der Windkraft, die vor allem durch Offshore-Windparks auf See weiter ausbaubar ist. Die Wasserkraft lieferte in Deutschland traditionell einen großen Beitrag zur Stromerzeugung, doch ihr Ausbaupotenzial ist gering. Die Photovoltaik, die solar- und die geothermische Stromerzeugung spielen derzeit noch eine kleine Rolle. Den deutschen Bedarf an Wärmeenergie deckten 2004 die erneuerbaren Energien zu 5,4 %, vor allem aus Biomasse. Die solarthermische Wärmeerzeugung hat sich gegenüber 2000 mehr als verdoppelt. Im Straßenverkehr spielen biogene Kraftstoffe mit 5,4 % noch eine untergeordnete Rolle. Bis 2050 könnte in Deutschland der Anteil regenerativer Energien am Primär-Energieverbrauch die Fünfzigprozentmarke überschreiten.

  5. Die Kometen der Jahre 1531 bis 1539 und ihre Bedeutung fur die spatere Entwicklung der Kometenforschung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kokott, Wolfgang

    The apparition of P/Halley in 1531 is known mostly for Peter Apian's statement of the antisolar direction of cometary tails and for Edmond Halley's discovery of its periodicity following its 1682 return. However, the 1531 event and the four comets of subsequent years are also remarkable for the first attempts, by several observers, to record and investigate their apparent orbits in a quantitative way with an accuracy making modern treatment feasible. Thus, the decade in question may be regarded as the beginning of modern cometary research. Within a broader historical context, the book outlines the significance of this series of comets w.r.t. the change of theory and observational practice prior to Tycho Brahe. It also documents the secondary sources throughout the following centuries and later attempts at interpreting the material. The possibilities inherent in the re-evaluation of historical observations by modern methods in the light of collateral evidence become transparent by means of the results of some recent orbit determinations.

  6. Fortpflanzung und entwicklung von Anemonia sulcata (Anthozoa, Actiniaria) II. Frühentwicklung, Blastula und Gastrula

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schäfer, W.

    1985-09-01

    Early developmental stages of the Anemonia germ are characterized by asynchronously dividing nuclei and an extreme delay of blastomere differentiation. The nuclei migrate to the periphery, whereas nutritive substances remain in the interior. Following this stage, the appearance of cell boundaries results in the formation of the blastoderm and the simultaneous division of the yolk into many fragments. Most of them are exclusively filled with reserve material; only very few contain zooxanthellae or nuclei. On the embryo's surface, conically shaped bundles of long microvilli are obvious. They appear to be less regularly arranged than the spines of oocytes before insemination. Pigment granules that have originated from fusing Golgi vesicles are crowded peripherally in the blastoderm cells. In the nucleoplasm single annulate lamellae that seem to be cut off from the nuclear envelope can frequently be found. There is no further cellular differentiation until gastrulation is completed. Though yolk-containing cellular fragments occupy nearly the whole blastocoel, entoderm formation occurs by invagination. Ultrastructural observations provide evidence of the existence of interstices between entoderm cells that allow all nutritive substances to pass gradually into the gastric cavity. In the region of the blastoporus there are cellular processes enveloping reserve material. Presumably, these observations indicate a so-called “filtration of nutritive yolk” (Korschelt & Heider, 1909) that might represent an additional mode for the transfer of yolk-containing cellular fragments from blastocoel into gastrocoel.

  7. The future of practical skills in undergraduate medical education - an explorative Delphi-Study.

    PubMed

    Dannenberg, Katja Anne; Stroben, Fabian; Schröder, Therese; Thomas, Anke; Hautz, Wolf E

    2016-01-01

    Hintergrund: 64% der Berufsanfänger in Deutschland fühlen sich nicht ausreichend auf die praktischen Anforderungen des Arztberufes vorbereitet. Ziel „ergebnisorientierter Ausbildung“ ist es, medizinische Curricula von den am Ende des Studiums notwendigen Kompetenzen ausgehend zu strukturieren und so die Lücke zwischen nötigen und erworbenen Fähigkeiten der Absolventen zu reduzieren. Dazu dienen insbesondere Lernzielkataloge (outcome frameworks OF). Als Vorarbeit zur Entwicklung des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin (NKLM) – des deutschen OF - wurde 2011 das „Konsensusstatement Praktische Fertigkeiten im Medizinstudium“ publiziert, welches Lehre und Erwerb praktischer Fertigkeiten in Deutschland strukturiert und größtenteils in das Kapitel „Klinisch-Praktische Fertigkeiten“ des NKLM einfloss. Von der Definition über die Implementation eines OF bis zum Abschluss der Studierenden vergeht oftmals jedoch wenigstens ein Jahrzehnt, was die Lücke zwischen nötigen und erworbenen Kompetenzen wieder vergrößern kann. Ziel dieser Arbeit ist es daher, Thesen zur zukünftigen Entwicklung des Gesundheitswesens zu generieren und auf ein bestehendes OF anzuwenden. Methodik: Mittels halbstrukturierter Experteninterviews wurden Thesen zur allgemeinen, zukünftigen Entwicklung im Gesundheitswesen generiert. Diese Thesen wurden durch ärztliche Experten auf die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens bis zum Jahr 2025 hin bewertet. Die 288 Lernziele des Konsensusstatements, wurden von derselben Expertenkohorte in einer 2-stufigen, explorativen Delphi-Befragung auf ihre mittelfristige Relevanz für die ärztliche Ausbildung hin bewertet. Ergebnisse: Es wurden 11 Thesen zur Entwicklung der Medizin generiert und von 738 Experten bewertet und diskutiert. Die Thesen umfassen die Zunahme altersassoziierter Erkrankungen, die zunehmende Bedeutung von interprofessioneller Zusammenarbeit sowie eine steigende Verbreitung von telemedizinischen Anwendungen

  8. Manual for the psychotherapeutic treatment of acute and post-traumatic stress disorders following multiple shocks from implantable cardioverter defibrillator (ICD).

    PubMed

    Jordan, Jochen; Titscher, Georg; Peregrinova, Ludmila; Kirsch, Holger

    2013-01-01

    Hintergrund: Angesichts der ständig steigenden Zahl implantierter Defibrillatoren steigt auch die Zahl der Menschen, die sog. Mehrfachschocks erleben. Fünf oder mehr Schocks (adäquate oder inadäquate) innerhalb von 12 Monaten oder drei und mehr Schocks innerhalb einer Episode (24 Stunden) führen nach derzeitigem Kenntnisstand zu einem Anstieg von psychopathologischen Symptomen (Angststörung, Panikstörung, Anpassungsstörung und posttraumatische Belastungsstörung). Unbehandelt führt dies zu einer Chronifizierung bei niedriger Spontanremission und zu einer Erhöhung der Morbidität und Mortalität. Es gibt nur wenige Publikationen zur psychotherapeutischen Behandlung dieser PatientInnen.Ziel: Ziel der Studie war die Entwicklung und Erprobung einer multimodalen psychotherapeutischen Intervention für Menschen nach Defi-Mehrfachschocks und einer Anpassungsstörung oder posttraumatischen Belastungsstörung.Design: Es handelt sich um eine Machbarkeitsstudie: PatientInnen wurden in einem naturalistischen Design (unausgewählt, ohne Randomisierung und ohne Kontrollgruppe) stationär behandelt. Der Einschluss der PatientInnen erfolgte zwischen März 2007 bis März 2010. Die Studie bestand aus zwei Phasen. In der ersten Phase der Pilotstudie entwickelten und erprobten wir verschiedene Behandlungskomponenten und die Behandlungsdosis variierte. In der zweiten Phase (Follow-up-Studie) fand eine postalische Nachuntersuchung mittels Fragebögen statt. Der Nachbefragungszeitraum variierte zwischen 12 und 30 Monaten.Stichprobe: Im Untersuchungszeitraum wurden 31 PatientInnen in die Klinik für Psychokardiologie der Kerckhoff Klinik überwiesen. Die von uns behandelte Gruppe bestand am Ende aus 22 Personen, die eine Anpassungsstörung oder posttraumatische Störung hatten und die in der Lage und Willens waren, an der Studie teilzunehmen. In die Follow-up-Studie konnten wir 18 von diesen 22 PatientInnen einschließen.Methoden: Zu Beginn und am Ende der station

  9. Akustikgestaltung in der Fahrzeugentwicklung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pletschen, Bernd

    Die zielgerichtete Entwicklung der Fahrzeugakustik stellt eine hochkomplexe, integrative Aufgabenstellung im Rahmen der Fahrkomfortgestaltung des Automobils dar. Die Wahrnehmung der Komforteigenschaften eines Fahrzeugs erfolgt grundsätzlich als Wahrnehmung der Wirkung dieser Eigenschaften über einen oder mehrere Wahrnehmungskanäle des Menschen: visuell, auditiv, haptisch, olfaktorisch. Die individuelle Wahrnehmung ist hierbei subjektiv und daher mit rein physikalisch objektiven Messgrößen allein nur unvollständig zu beschreiben. Sie hängt einerseits von den Eigenschaften des betrachteten Fahrzeugs oder einer erlebten Situation ab und andererseits außerdem von der Sozialisation des Bewertenden und der Umgebung, in der die Bewertung stattfindet (Wikipedia). Der Fahrkomfort, den ein Fahrzeug Fahrer und Beifahrern bietet, wird also wegen unterschiedlicher Erwartungen des Kunden in den verschiedenen Weltmärkten sehr unterschiedlich erlebt.

  10. Werner Heisenberg zum 100. Geburtstag: Pionier der Quantenmechanik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jacobi, Manfred

    2001-11-01

    Werner Heisenberg war eine der prägendsten Gestalten der Physik des 20. Jahrhunderts. Zu seinen wichtigsten Verdiensten gehören die Grundlegung der Quantenmechanik, die Formulierung der Unschärferelationen sowie die Beteiligung an der Ausarbeitung der Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik. Darüber hinaus lieferte er Arbeiten von fundamentalem Charakter zur Theorie des Atomkerns, zur kosmischen Strahlung und zur Quantenfeldtheorie. Während des Krieges war er an den Arbeiten des Uranvereins beteiligt, der die Möglichkeit einer Entwicklung von Kernwaffen untersuchte, jedoch über Vorarbeiten zur Reaktorphysik nicht hinauskam. Wegen dieser Tätigkeit wurde er bei Kriegsende für einige Monate in England interniert. Nach seiner Rückkehr widmete er sich vor allem dem Aufbau der Physik in Deutschland, die während der NS-Zeit nahezu ihrer gesamten Substanz beraubt worden war.

  11. Von eingebetteten Systemen zu Cyber-Physical Systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wedde, Rorst F.; Lehnhoff, Sebastian; Rehtanz, Christian; Krause, Olav

    Das Hauptanliegen des Papiers ist, ein Paradigma für Probleme mit neuartigen Integrationsanforderungen für Forschung und Entwicklung in verteilten eingebetteten Echtzeitsystemen zu motivieren und vorzustellen, nämlich den Begriff Cyber-Physical Systems. Bei einer in letzter Zeit stark zunehmenden Anzahl von Realzeitanwendungen können ohne die Berücksichtigung solcher Forderungen keine praktisch brauchbaren Lösungen erwartet werden. Einige Anwendungsfelder werden angesprochen. Im Einzelnen werden dann für Elektroautos, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen, einerseits die Management-, verteilte Verhandlungs- und Verteilungsprobleme der benötigten Energie in einem bottom-up Ansatz gelöst. Andererseits wird als Teil unserer Projektarbeit die Bereitstellung von Reserveenergie für den allgemeinen Bedarf durch Autobatterien vorgestellt. Es zeigt sich, dass dies effizienter und wesentlich kurzfristiger in unserem verteilten Vorgehen geschehen kann als in traditionellen Verfahren.

  12. Verbesserung der Symmetrie von Hirnaufnahmen entlang der Sagittalebene

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ens, Konstantin; Wenzel, Fabian; Fischer, Bernd

    Die lokale Symmetrie von Hirnscans entlang der Sagittalebene zu ermitteln und zu modizifieren, ist für eine Reihe neurologischer Anwendungen interessant. Beispielsweise kann der voxelweise Vergleich von rechter und linker Hirnhälfte nur dann Aufschluss über die Lokalisierung von Läsionen geben, wenn durch Transformation ein Hirnscan eine möglichst hohe Symmetrie aufweist. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Visualisierung von medialen Hirnschnitten, für die die Trennfläche beider Hirnhälfte möglichst eben sein sollte. Diese Arbeit stellt die Entwicklung eines Verfahrens vor, mit dessen Hilfe die Symmetrie von Hirnaufnahmen entlang der Sagittalebene verbessert werden kann. Dies geschieht unter Verwendung von aktiven Konturen, die mit Hilfe einer neuartigen Kostenfunktion gesteuert werden. Experimente am Ende der Arbeit mit strukturellen Kernspinaufnahmen demonstrieren die Leistungsfähigkeit des Verfahrens.

  13. Kommunikationsanforderungen an verteilte Echtzeitsysteme in der Fertigungsautomatisierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Just, Roman; Trsek, Henning

    Kommunikationssysteme der Automatisierung müssen hohe zeitliche Anforderungen erfüllen, damit die entsprechenden industriellen Anwendungen realisiert werden können. Im Gegensatz zum IT-Bereich sind diese Anforderungen jedoch häufig nicht genau bekannt, was insbesondere beim Einsatz von drahtlosen Technologien Probleme bereiten kann1. In dieser Arbeit werden Verkehrsmuster einer realen Anlage aus dem Bereich der Fertigungsautomatisierung bestimmt. Die Zwischenankunfts- und Latenzzeiten einzelner Sensorund Aktorsignale ermöglichen Rückschlüsse auf zeitliche Anforderungen und Charakteristiken der untersuchten Anwendung. Im Anschluss werden die erzielten Erkenntnisse hinsichtlich ausgewählter Kommunikationsanforderungen analysiert und aktuell gültige Anforderungen von realen Automatisierungsanlagen abgeleitet. Weiterhin werden sie zukünftig zur Entwicklung realitätsnaher Simulationsmodelle genutzt.

  14. Kosteneffiziente Honbearbeitung durch intelligente und flexible Verknüpfung von autarken Honzentren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Roth, Günther

    Die Planungsabteilungen in der Automobilindustrie werden vor immer größere Herausforderungen gestsellt. Der zur Verfügung stehende Zeitraum zu einer seriensicheren Umsetzung der entwicklungs- und produktionstechnischen Forderungen wird von Projekt zu Projekt kürzer. Aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks und daraus resultierenden erforderlichen Kostenoptimierungen, die schnelleren Timeto-market-und Innovationszyklen und die vermeintlich zur Kundenbindung erforderlichen, kaum mehr überschaubaren Diversifizierungen in den Modellpaletten lassen den Planungshorizont immer kürzer werden. Die zu beschaffenden Fertigungsanlagen sollen aber in den nächsten 8-12 Jahren all die Varianten produzieren können, die heute nur teilweise oder noch gar nicht bekannt sind.

  15. Datenkompression, Prozessoptimierung, Aerodynamik: Eine Tour Durch die Skalen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dahmen, Wolfgang; Marquardt, Wolfgang

    Enorm gestiegene Rechnerkapazitäten ermutigen zu einer immer genaueren Erschließung komplexer Prozesse in Natur- und Ingenieurwissenschaften durch numerische Simulation. Die Mathematik als Schnittstelle zwischen realer und digitaler Welt liefert einerseits die Grundlagen zur Formulierung notwendigerweise vereinfachter Modelle der Realität. Andererseits bietet sie aber auch die methodischen Grundlagen für den Entwurf effizienter Algorithmen, die aus solchen Modellen quantitative Information gewinnen können. Eine zentrale Herausforderung liegt dabei in der Tatsache, dass reale Prozesse meist durch relevante Anteile auf einer riesigen Spannweite von Längenskalen getrieben werden. Die Entwicklung mathematischer Methoden zur Behandlung von Mehrskaligkeit ist daher von wesentlicher Bedeutung. In diesem Artikel wird dies anhand jüngster Entwicklungen in ganz unterschiedlichen Anwendungsbereichen erklärt und illustriert, auch um deutlich zu machen, wieviele "Fliegen“ man mit einer "mathematischen Klappe“ schlagen kann. Insbesondere werden grundlegende, auf Waveletzerlegung beruhende Prinzipien zunächst im Rahmen der Bildkompression und -kodierung auf weitgehend elementare Weise erklärt. Es wird dann aufgezeigt, dass diese Konzepte in ganz ähnlicher Weise bei der Datenanalyse im Zusammenhang mit verfahrenstechnischen Anwendungen, bei großskaligen Optimierungsproblemen der Prozessindustrie sowie bei komplexen Strömungsproblemen wie in aerodynamischen Anwendungen zum Tragen kommen. Stabile Zerlegungen in Anteile unterschiedlicher Längenskalen eröffnen dabei einen Zugang zu adaptiven Lösungskonzepten, die in der Lage sind, automatisch Rechnerresourcen dort zu plazieren, wo sie zu einer ökonomischen Realisierung der gewünschten Lösungsqualität, etwa in Form von Genauigkeitstoleranzen, benötigt werden.

  16. Virtuelle Kraftwerke für Smart Markets

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dürr, Thomas; Heyne, Jean-Christoph

    In den zurückliegenden Jahren haben insbesondere zwei Trends die Stromversorgung bestimmt: der starke Anstieg der dezentralen und der Ausbau der regenerativen Stromerzeugung, die vor allem in den Verteilnetzen stattfinden. Angesichts dieser Entwicklung gewinnen virtuelle Kraftwerke (VK) immer mehr an Bedeutung. In der frühen Phase waren VK insbesondere eine Möglichkeit, kleine dezentrale Erzeuger zu einer größeren Einheit zu bündeln und sie so marktfähig zu machen. Heute werden sie - überwacht und gesteuert über ein Dezentrales Energie-Management-System (DEMS) - gemeinsam mit Demand Response betrieben, also dem Reagieren eines Energieabnehmers auf Marktpreise. Das Demand Side Management soll zur Flexibilisierung der Industrie beitragen. Da der Ausbau der Übertragungsnetze nur schleppend vorankommt, kann die Nutzung von lastseitiger Flexibilität einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten. Im zweiten Teil des Beitrags geht es um die Entwicklung der Märkte. Großes Interesse besteht immer noch an der Regelenergie, zumal der Bedarf bis 2050 deutlich steigen wird. Die Spotmärkte Intraday und Day-Ahead wachsen kontinuierlich, deshalb werden sie für VK immer wichtiger. Am Ende gibt der Beitrag einen Ausblick auf die künftige Entwicklung, in der Regelenergie- und Spotmärkte noch eine Rolle spielen, aber andere Geschäftsmodelle wichtiger werden. Darüber hinaus geht es um langfristige Entwicklungen, die z. B. zusätzliche Serviceleistungen durch VK betreffen.

  17. Ein Entscheidungsmodell zur Weitergabe persönlicher Daten im Internet

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Treiblmaier, Horst

    In den vergangenen zwei Jahrzehnten wandelte sich das Internet von einer Spielwiese für technikbegeisterte Computerspezialisten zu einem vielseitig einsetzbaren weltweiten Netzwerk für Privatpersonen und Unternehmen. Maßgeblichen Anteil daran besaß die rasante Entwicklung des World Wide Web (WWW), das, durch die Möglichkeit multimediale Inhalte zu vermitteln, für einen großen Teil der Bevölkerung industrialisierter Länder zu einem wesentlichen Bestandteil des täglichen Lebens wurde. Dass diese Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist, zeigt die derzeitige Diskussion zum Thema Web 2.0 bzw. 3.0. Waren es in den letzten Jahren die hohen Umsatzzuwächse im E-Commerce und multimedial gestaltete Webseiten in Kombination mit aufwändigen Applikationen, die für ständig steigende Nutzerzahlen im World Wide Web sorgten, so wird dieser Innovationsschub nunmehr durch eine Vielzahl von Anwendungen fortgesetzt, die sich durch die zunehmende Vernetzung der Nutzer untereinander auszeichnen.

  18. Venture Kapital und Life Science

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Moss, Sebastian; Beermann, Christian

    Um sich weiter im internationalen Wettbewerb behaupten zu können, müssen deutsche Unternehmen heute in Schlüsseltechnologien wie die Medizintechnik und die Biotechnologie, zusammenfassend unter dem Begriff der Life Sciences bekannt, investieren. Eine führende Wettbewerbsposition erfordert immer die konsequente Weiterentwicklung von Produkten und Lösungen, um Innovationspotenziale in medizinische Verfahren umzusetzen. Die damit unmittelbar verbundenen hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung stellen ein bedeutendes Problem junger Life Science Unternehmen dar. Vor allem die, verglichen mit nicht-medizinischen Branchen, längeren Forschungs- und Entwicklungszyklen in der Frühphase eines Life Science Unternehmens und die längere Dauer bis zur Profitabilität erhöhen das Risiko der Finanzinvestoren. Die Zeitdauer, um ein medizinisches Produkt bis zur Marktreife zu entwickeln und letztlich auf dem Markt anzubieten, kann aufgrund der notwendigen intensiven Forschung nur unscharf geplant werden und erhöht die Unsicherheit über den Zeitpunkt der ersten Einnahmen. Damit verschärfen sich gerade im Life Science Bereich allgemeine Problematiken von Gründungs- und Wachstumsfinanzierungen wie starke Informationsasymmetrien zwischen Gründer und potentiellen Kapitalgebern. Oftmals ist die Entwicklung einer innovativen Technologie abhängig von einzelnen Personen, von deren Wissen und Engagement die Umsetzung und der Erfolg eines gesamten Produktkonzeptes abhängen.

  19. Developing and piloting a multifactorial intervention to address participation and quality of life in nursing home residents with joint contractures (JointConImprove): study protocol.

    PubMed

    Müller, Martin; Bartoszek, Gabriele; Beutner, Katrin; Klingshirn, Hanna; Saal, Susanne; Stephan, Anna-Janina; Strobl, Ralf; Grill, Eva; Meyer, Gabriele

    2015-01-01

    Hintergrund: Gelenkkontrakturen sind häufige Probleme gebrechlicher älterer Menschen in Pflegeheimen. Unabhängig von der genauen Anzahl an älteren Menschen, die an Gelenkkontrakturen leiden, scheint dieses Syndrom ein relevantes Problem im Setting Pflegeheim dazustellen. Durch einen zunehmenden Fokus auf Gelenkkontrakturen, z.B. durch die Pflegeversicherung, kam es zu einem Anstieg im Dokumentations- und Assessmentaufwand und in der Einführung von Präventionsmaßnahmen. Viel mehr Aufmerksamkeit sollte aber auf die tatsächliche Situation der älteren Menschen mit Gelenkkontrakturen in Pflegeheimen gelegt werden, vor allem deren tatsächlichen Einschränkungen in Aktivitäten und Teilhabe. Das Ziel dieser Studie ist daher, 1) die Entwicklung einer maßgeschneiderten Intervention zur Verbesserung der Funktionsfähigkeit, sozialen Teilhabe und Lebensqualität von Menschen mit Gelenkkontrakturen in Pflegeheimen und 2) die Überprüfung der Machbarkeit der Intervention, begleitet von einer Prozessevaluation.Methoden: Die Entwicklung der komplexen Intervention folgt dem UK Medical Research Council (MRC) Framework und integriert die Perspektiven aller potenziell relevanten Benutzergruppen von den betroffenen Personen über Kliniker und Forscher. Der Entwicklungsprozess beinhaltet einen systematischen Literaturreview, die Re-Analyse vorhandener Daten, Fokusgruppeninterviews mit Betroffenen, eine Expertentagung und eine Delphi-Studie mit klinischen Experten sowie eine Cluster-randomisierte Pilotstudie mit umfassender Prozessevaluation. Diskussion: Die geplante Studie wird eine maßgeschneiderte Intervention zur Verbesserung von Funktionsfähigkeit, sozialer Teilhabe und Lebensqualität von Menschen mit Gelenkkontrakturen in Pflegeheimen bereitstellen. Die Pilotstudie inklusive der Prozessevaluation stellt einen ersten Schritt zur Schätzung der Stärke des Interventionseffektes dar und wird weitere Studien vorbereiten.

  20. Grundwassermonitoring im Zusammenhang mit der hydraulischen Stimulation einer Erdölbohrung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bönsch, Carola; Basan, Swantje

    2016-06-01

    The petroleum well Barth-11 in Mecklenburg-Western Pommerania (2700 m deep) is the first well in eastern Germany to use horizontal directional drilling. Hydraulic stimulation was performed in June 2014, connecting the oil reservoir and borehole. Five Pleistocene aquifers lie within the investigation area, with aquifer depths ranging between 5 and 90 m below surface. Three observation wells were installed for groundwater monitoring. Two weeks before hydraulic stimulation, reference measurements were conducted and a data logger was installed for measurements of water level, temperature and electrical conductivity. To detect any possible influence of hydraulic stimulation on groundwater quality, groundwater samples were analysed for several organic and inorganic parameters. The investigation area is located in a natural saline water discharge zone. Hence, it was necessary to develop methods to distinguish hydraulic stimulation water from Triassic and Permian formation saline water in order to uniquely identify any trace of the injected fluid in the natural groundwater. These methods and the monitoring system design are presented and discussed.

  1. ["Zerquälte Ergebnisse einer Dichterseele"--literary critiques on psychiatry around 1900].

    PubMed

    Schmiedebach, Heinz-Peter

    2006-01-01

    In the last decade of the 19th century dozens of "mad" people from the respectable bourgoisie went public with most stigmatizing details of their private lives. The authors told about healthy people branded as insane, and incarcerated in insane asylums. They took their cases to the "court of public opinion". These stories became the stuff of public scandals and also the basis of an organized "lunatics' rights" movement, which was a protest movement against the power and competency of psychiatric expertise. Inspired by this movement some authors and playwriters took up the criticism towards psychiatry and wrote novels and stage plays in which they told frightening and desparate stories of restrained people who had to suffer from arbitrary decisions of psychiatrists. The paper deals with three novels and stage plays written between 1908 and 1917 by Heinrich Mann, Frederik van Eeden, and Waldemar Müller-Eberhart. It analyses the gloomy picture of the asylum and the practice and attitudes of the asylum doctors painted by the three authors. I argue that the narratives had an impact on the public as well as the professional discourse on the problem of psychiatric arbitrariness, and that the authors not only conveyed citicism but also pointed out a concept of a humaine interaction between "normal" and "abnormal" people.

  2. Push-Pull-Tests in einer isolierten Einzelkluft - Geländeversuche und numerische Modellierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Orilski, Judith; Wohnlich, Stefan

    2017-08-01

    Push-pull tests are a proven method for determining hydraulic parameters if there is only one borehole available. Test interpretation by numerical models is often coupled with difficulties due to the heterogeneity of the subsurface. In this field study, tracer-based push-pull-tests (using Eosin, Tinopal and chloride) were performed in an isolated fracture in sandstone. The empirical breakthrough curves were compared to those of an idealized numerical single-fracture model. The influence of individual transport and test properties was previously investigated by a sensitivity study. A simplified analytical method served to determine further transport properties. The idealized fracture was realized by a porosity of one, the tracer dilution in the borehole could be considered by a special input function. It was shown that the peak form caused by advective dominated processes could be reproduced quite well by the numerical model, whereas the tailing due to dispersive-diffusive processes could not be considered sufficiently accurate.

  3. Konzeption und Entwurf einer auf Petri-Netzen basierenden programmierbaren Kontrollschaltung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Baur, H.; Pfleiderer, H.-J.

    2003-05-01

    Petri-Netze eignen sich aufgrund der direkten Darstellbarkeit von Nebenläufigkeiten und leistungsfähiger Analyseverfahren zur Beschreibung von komplexen Kontrollabläufen. Die hier vorgestellte PNDU (Petri Net Decision Unit) ist ein programmierbarer Hardware- Interpreter für Kontrollalgorithmen, die durch Petri-Netze beschrieben werden. Die Petri-Netze werden kodiert in einem Speicher abgelegt und unter Einbeziehung der Eingangssignale und interner Zustände nach einem festgelegten Algorithmus abgearbeitet. Der implizite Wartezustand der PNDU motiviert in Hinblick auf den Einsatz in eingebetteten, batteriebetriebenen Geräten eine asynchrone Realisierung. Die PNDU wurde mit VHDL als synchrone und vergleichend dazu als selbstgetaktete Schaltung entworfen.

  4. Physik gestern und heute Suprafluidität - Von den Schwierigkeiten einer Messung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sichau, Christian

    2003-03-01

    Der Vater der Tieftemperaturphysik, Heike Kammerlingh Onnes, benötigte zu Beginn des 20. Jahrhunderts für die Verflüssigung von wenigen Litern Heliums noch mehrere Jahre, eine riesige Apparatur und viel Geld. Heute gelingt dies routinemäßig. Die Untersuchung der Materie bei tiefen Temperaturen, insbesondere zur Suprafluidität, bietet viele Überraschungen.

  5. Der Begriff mathematischer Schönheit in einer empirisch informierten Ästhetik der Mathematik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Müller-Hill, Eva; Spies, Susanne

    Dieses Zitat des britischen Mathematikers G. H. Hardy bringt pointiert die unter praktizierenden Mathematikern, aber auch unter Philosophen der Mathematik weithin akzeptierte Ansicht zum Ausdruck, dass mathematische Schönheit eine nicht zu vernachlässigende Rolle in der mathematischen Forschungspraxis spielt und sowohl interessante ästhetiktheoretische, epistemische als auch ontologische Aspekte aufweist. Danach beeinflusst also das Verständnis dessen, was mathematische Schönheit ist, auch das Verständnis dessen, was Mathematik ist: "Was sind die Träger mathematischer Schönheit?" ist die Frage nach der Art der Gegenstände, für deren Schönheit Mathematiker sich begeistern und nach der sie streben. "Was sind die Kriterien für mathematische Schönheit?" ist die Frage nach den Kategorien, unter denen Mathematiker ihre Arbeit bewerten. Egal, ob sich das Phänomen mathematischer Schönheit als Ausnahmemerkmal oder als ständiger Begleiter mathematischen Tuns erweist - ein adäquates allgemeines Mathematikverständnis sollte dieses Phänomen berücksichtigen und bestenfalls auch erklären können.

  6. Development and validation of a generic questionnaire for the implementation of complex medical interventions.

    PubMed

    Kramer, Lena; Hirsch, Oliver; Becker, Annette; Donner-Banzhoff, Norbert

    2014-01-01

    Einführung: Die Implementierung komplexer medizinischer Interventionen in die tägliche Praxis ist oftmals mit Schwierigkeiten erfüllt. Gemäß dem schrittweisen Phasenmodell des British Medical Research Council (MRC) sollten die Entwicklung, Implementierung und Evaluation komplexer medizinischer Interventionen theoriegeleitet sein. Die Theorie des geplanten Verhaltens (TGV) könnte als konzeptuelles Modell einen entsprechenden Rahmen darstellen. In unserer Studie beabsichtigten wir die Entwicklung und Validierung eines generischen und facettenreichen Fragebogens basierend auf der TGV, um die Bereitschaft von Medizinern, komplexe medizinische Interventionen zu implementieren zu erheben sowie die Faktoren, die diese Bereitschaft beeinflussen.Methoden: Unser Fragebogen wurde auf der Basis der Literatur und vorhergehender qualitativer Forschung unserer Abteilung entwickelt. Er wurde validiert am Beispiel einer elektronischen Bibliothek von Entscheidungshilfen, arriba-lib. Die Stichprobe bestand aus 181 Allgemeinmedizinern, die ein Training hinsichtlich arriba-lib erhielten und anschließend den Fragebogen ausfüllten, wobei sie die TGV-Variablen Einstellung, subjektive Norm, wahrgenommene Verhaltenskontrolle und Intention beurteilten. Follow-up Untersuchungen erfolgten nach zwei (Retestreliabilität) und acht Wochen (Erfassung des Zielverhaltens). Wir rechneten eine konfirmatorische Faktorenanalyse, um die faktorielle Struktur unseres Fragebogens hinsichtlich der TGV zu untersuchen. Neben der Berechnung der psychometrischen Eigenschaften des Fragebogens führten wir ein Strukturgleichungsmodell und eine ordinale Regression durch um das tatsächliche Verhalten der Installation und Anwendung von arriba-lib vorher zu sagen.Ergebnisse: Die postulierte dreifaktorielle Struktur (Einstellung, subjektive Norm, wahrgenommene Verhaltenskontrolle) unseres Fragebogens basierend auf der TGV wurde abgelehnt. Ein zweifaktorielles Modell mit einem kombinierten Faktor subjektive

  7. [The mental health of only children and of siblings with cancer - first results of a multicenter study in Germany].

    PubMed

    Bojanowski, Sabine; Führer, Daniel; Romer, Georg; Bergelt, Corinna; von Klitzing, Kai; Brähler, Elmar; Keller, Monika; Resch, Franz; Flechtner, Hans-Henning; Lehmkuhl, Ulrike; Weschenfelder-Stachwitz, Heike

    2014-07-01

    Theoretischer Hintergrund: Kinder krebskranker Eltern wurden als Risikogruppe für die Entwicklung von psychischen Störungen identifiziert. Ergebnisse der Scheidungsforschung zeigten, dass auch Geschwisterbeziehungen bei belastenden Lebensereignissen vor psychischen Störungen schützen können. Fragestellung: Kann das Vorhandensein eines Geschwisters die Bewältigung einer elterlichen onkologischen Erkrankung unterstützen und somit auch dort als protektiver Faktor wirken? Methodik: In einer multizentrischen Studie wurden 271 Kinder untersucht. 54 % waren Inanspruchnehmer eines psychosozialen Beratungsangebotes. Einzelkinder (N = 89) und Kinder mit Geschwistern (N = 182) wurden im Hinblick auf ihre psychische Belastung (Strength and Difficulties Questionnaire, SDQ, Selbst- und Fremdurteil) miteinander verglichen. Ergebnisse: Im Gruppenvergleich zeigten sich zwischen Einzelkindern und Kindern mit Geschwistern keine signifikanten Unterschiede im Gesamturteil der Eltern. Dies galt sowohl für die Einschätzung durch den gesunden als auch durch den erkrankten Elternteil. In der Selbsteinschätzung zeigten sich bei 2 % der Einzelkinder und bei 9 % der Geschwister klinisch auffällige Werte im Gesamtproblemwert des SDQ. Der Gruppenvergleich zwischen Einzelkindern und Kindern mit Geschwistern offenbarte im Hinblick auf deren psychische Belastung keine bedeutsamen Unterschiede. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass eine negative Beziehungsqualität (Sibling Relationship Questionnaire, SRQ) mit verstärkten Problemen in der Peer-Group assoziiert ist. Schlussfolgerungen: Das Vorhandensein eines Geschwisters ist nicht per se ein protektiver Faktor. Einzelkinder wiesen im Vergleich zu Kindern mit Geschwistern keine höhere psychische Belastung auf.

  8. Quantensprung Digitalisierung - Energiewirtschaft im 21. Jahrhundert

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thyen, Elmar

    Die Energiewende wird ohne eine umfassende Digitalisierung der Energiewirtschaft Stückwerk bleiben. Die historisch gewachsene, aus hunderten fossilen Großkraftwerken getriebene Energieversorgung hat sich durch den Zubau von mehr als einer Millionen dezentraler Erzeugungseinheiten innerhalb der vergangenen 15 Jahren radikal verändert. Zum Ausgleich von Last und Erzeugung, aber auch zum Aufbau neuer Geschäftsfelder ist die digitale Technik unverzichtbar. Ihre Möglichkeiten scheinen nahezu unbegrenzt, ihre Rolle wird in einer zukünftig nahezu vollständig elektrifizierten Gesellschaft zunehmend wichtiger werden. Neue Anbieter drängen auf den Markt und setzen die traditionelle Energiewirtschaft unter Druck. Energieversorger, die sich dem Wandel nicht stellen, drohen den Anschluss zu verpassen. Noch werden Verbundunternehmen und Stadtwerke von weitreichenden regulatorischen Vorgaben geschützt. Beispiele aus anderen Branchen zeigen aber, dass die Digitalisierung im Stande ist, regulatorische Mechanismen außer Kraft zu setzen. Zugleich verhindert die enge Regulierung und ein falsch verstandener Datenschutzbegriff in Deutschland die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die energie- und volkswirtschaftlich sinnvoll wären.

  9. Do medical students like communication? Validation of the German CSAS (Communication Skills Attitude Scale).

    PubMed

    Busch, Anne-Kathrin; Rockenbauch, Katrin; Schmutzer, Gabriele; Brähler, Elmar

    2015-01-01

    Zielsetzung: Die Lehre ärztlicher Gesprächskompetenz schließt die Vermittlung förderlicher Einstellungen ein. Mittels der Communication Skills Attitude Scale (CSAS) werden Einstellungen Medizinstudierender zum Erwerb von kommunikativer Kompetenz erfasst. Ziel der vorliegenden Erhebung ist die Entwicklung einer deutschsprachigen CSAS-Fassung (CSAS-G), um die Einstellungen in einer deutschsprachigen Kohorte zu messen. Ergänzend untersuchten wir den Einfluss demographischer Merkmale auf die Einstellungswerte.Methodik: Wir erstellten die CSAS-G und befragten in unserer Untersuchung 529 Studienteilnehmer aus drei verschiedenen Studienjahren. Wir führten eine explorative wie konfirmatorische Faktorenanalyse durch und verglichen anschließend die Einstellungswerte nach Studienjahr. Ebenso wurde eine multiple Regressionsanalyse berechnet.Ergebnisse: Die konfirmatorische Faktorenanalyse bestätigte das zweifaktorielle System aus der explorativen Faktorenanalyse. Die Studierenden gaben wenig Zustimmung zu negativen Einstellungen und mäßige Zustimmung zu positiven Einstellungen an. Die Einstellungswerte differieren signifikant nach Geschlechtszugehörigkeit.Schlussfolgerung: Die CSAS-G eignet sich zur Einschätzung von Einstellungsausprägungen zu Kommunikationskompetenz in deutschsprachigen Kohorten. Die Medizinstudierenden unserer Studie zeigten grundlegend eine positive Einstellung. Weiterführende Untersuchungen sind erforderlich, um die Einstellungen deutschsprachiger Medizinstudierender zu kommunikativer Kompetenz zu erfassen und zu verstehen.

  10. Die histologischen Typen der lymphomatoiden Papulose - Ein Vorschlag für die Vereinfachung des Buchstabenchaos.

    PubMed

    Kempf, Werner; Mitteldorf, Christina; Karai, Laszlo J; Robson, Alistair

    2017-04-01

    Die lymphomatoide Papulose (LYP) ist klinisch durch rezidivierende papulonoduläre Läsionen charakterisiert. Im Gegensatz zu dieser stereotypen klinischen Präsentation zeigt die Erkrankung ein breites histologisches Spektrum mit verschiedenen Infiltratmustern, unterschiedlichen Tumorzellgrößen und variablen Phänotypen. Die revidierte WHO-Klassifikation 2016 umfasst die histologischen LYP-Typen A bis E und einen sechsten Typ, dem eine spezielle Mutation zugrunde liegt. Darüber hinaus werden jedoch immer wieder neue Typen vorgeschlagen, wobei sich die Ausweitung nicht ausschließlich auf histologische Muster bezieht, sondern sich auch auf klinische und genetische Aspekte ausdehnt. Dies führt zu einer Ausweitung der alphabetischen Liste mit zunehmender Komplexität der Terminologie und kann anstelle eines vereinfachten diagnostischen Zugangs zur Verwirrung führen. Zudem kann es zu Überschneidungen unterschiedlicher Typen kommen. Diese Entwicklung wirft die Frage auf, wie die Terminologie der lymphomatoiden Papulose vereinfacht werden kann, ohne dabei auf die histologischen Besonderheiten zu verzichten. Wir schlagen daher einen praktischen Zugang zur Terminologie der lymphomatoide Papulosen vor, welcher sich ausschließlich auf deskriptive Begriffe beschränkt und nicht auf einer alphabetischen Bezeichnung der LYP-Typen beruht. Unser Vorschlag soll einen praktikablen und benutzerfreundlichen Zugang zur Terminologie der lymphomatoiden Papulose ermöglichen und damit den diagnostischen Prozess sowie die Kommunikation zwischen Klinikern und Pathologen vereinfachen. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  11. Von neuen Geschäftsideen zur gelebten Digitalisierung in Utility 4.0 - das Integrierte Geschäftsmodell

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Doleski, Oliver D.

    Die Energiewirtschaft benötigt neue, digitale Geschäftsmodelle. Gegenwärtig folgt auf Liberalisierung und Energiewende die nächste Stufe einer weitreichenden Bereinigung des Versorgungsmarktes. Digitalisierung und Dezentralisierung sind heute in aller Munde und verlangen nach neuen Produkten und Dienstleistungen. Dabei wirken die immensen Herausforderungen einer digitalen Energiewelt wie Beschleuniger für die Transformation im Versorgungssektor und tragen damit zur breiten Etablierung von Utilities 4.0 bei. Dieser Entwicklungsprozess vollzieht sich mithilfe unterschiedlicher Methoden zur Realisierung neuer Geschäftsideen. Allerdings greifen die gängigen Konzepte zur Entwicklung von Geschäftsmodellen gerade im Hinblick auf die Berücksichtigung komplexer, unbeständiger Rahmenbedingungen und spezifischer Anforderungen der digitalen Energiewelt mitunter zu kurz. Vor diesem Hintergrund wird das auf dem ganzheitlichen St. Galler Management-Konzept beruhende Integrierte Geschäftsmodell iOcTen als geeignetes Instrumentarium zur Geschäftsmodellentwicklung vorgestellt. Neben der Modellbeschreibung unterstützt ein intuitiv verständlicher Leitfaden den Praktiker bei der Transformation vom klassischen Versorgungsunternehmen zum digitalen Energiedienstleistungsunternehmen.

  12. Design und Analyse elektrisch kleiner Antennen für den Einsatz in UHF RFID Transpondern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Herschmann, R.; Camp, M.; Eul, H.

    2006-09-01

    RFID Systeme werden seit Anfang der neunziger Jahre mit stetig zunehmender Verbreitung im Bereich der automatischen Produktidentifikation, der Diebstahlsicherung (EAS, Electronic Article Surveillance) und für automatische Zutrittskontrollsysteme eingesetzt. Objekte werden hierzu mit einem Transponder ausgestattet, der aus einer Antenne und einem Chip auf einem Trägermaterial besteht. Von großem Interesse ist die Entwicklung und Optimierung von passiven Transpondern für den Einsatz in UHF RFID Systemen. Diese Transponder beziehen die Energie zum Betrieb des Chips aus dem elektromagnetischen Feld einer Schreib-Leseeinheit. Hierfür ist neben der Anpassung der Eingangsimpedanz der Antenne an die Chipimpedanz auch eine möglichst hohe Bandbreite der Antennen wünschenswert, um die Funktion des Transponders bei Schwankungen der Chipimpedanz und variablen Umgebungsparametern zu gewährleisten. Der aus Platzgründen notwendige Einsatz elektrisch kleiner Antennen bedingt eine möglichst optimale Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Fläche auf dem Trägermaterial zur Aufnahme der Antenne. Die vorliegende Arbeit beschreibt ein Verfahren zur Analyse und Synthese neuartiger Antennendesigns auf der Basis parametrisierter meandrierter, spiralförmiger und logarithmisch periodischer Dipole.

  13. Is German Medical Education Research on the rise? An analysis of publications from the years 2004 to 2013.

    PubMed

    Ackel-Eisnach, Kristina; Raes, Patricia; Hönikl, Lisa; Bauer, Daniel; Wagener, Stefan; Möltner, Andreas; Jünger, Jana; Fischer, Martin R

    2015-01-01

    Zielsetzung: Ausgangspunkt des vorliegenden Artikels ist die Feststellung, dass es aus Deutschland im Vergleich zu den angloamerikanischen Ländern oder den Niederlanden vor 2004 kaum internationale Publikationen im Bereich der medizinischen Ausbildungsforschung gab. In den letzten Jahren wurde jedoch eine steigende Bedeutung der medizinischen Ausbildungsforschung im deutschen Raum deutlich. Zielsetzung dieses Beitrags ist es zu prüfen, inwieweit sich in internationalen, englischsprachigen Fachzeitschriften im Themenfeld „Medizinische Ausbildungsforschung“ seit 2004 eine solche Entwicklung durch eine gesteigerte Publikationsaktivität belegen lässt. Methodik: Im Rahmen einer Literaturauswertung und Inhaltsanalyse wurden Artikel deutscher Autoren aus den Jahren 2004 bis 2013 in sechs internationalen englischsprachigen Fachzeitschriften der medizinischen Ausbildungsforschung analysiert. Um einen Überblick über die deutschen Forschungsaktivitäten in diesem Bereich zu bekommen, wurden alle Projekt- und Originalarbeiten deutscher Erst- und Letztautoren identifiziert und einer tiefergehenden inhaltlichen Analyse unterzogen. Ergebnisse: Insgesamt wurden 10.055 Artikel untersucht. Die Auswertung zeigt, dass zwischen 2004 und 2013 179 Artikel – hiervon 145 Projekt- und Originalarbeiten – deutscher Autoren in den betrachteten Zeitschriften publiziert wurden. Es zeigen sich Schwankungen im Zeitverlauf. Bei den Projekt- und Originalarbeiten handelt sich vor allem um Querschnitt- (27,8%) und randomisierte Kontrollstudien (25,6%) zum Thema „Lehr- und Lernmethoden“ (43,6%). Schlussfolgerung: Seit 2009 zeigt sich ein deutlicher Anstieg der Publikationszahlen deutscher Ausbildungsforscher in internationalen Fachzeitschriften im Vergleich zu den Jahren 2004-2008.

  14. [Associations with ADHD and parental distress with in play in early childhood].

    PubMed

    Weber-Börgmann, Insa; Burdach, Stefan; Barchfeld, Petra; Wurmser, Harald

    2014-05-01

    Fragestellung: Frühkindliche «Spielunlust» könnte nach Papoušek (2004) ein früher Hinweis auf die Entwicklung einer AD(H)S im Schulalter sein. Das Phänomen Spielunlust ist verbunden mit Leidensdruck bei Eltern und Kind sowie Störungen der Eltern-Kind-Beziehungen (Papoušek, 2003). In dieser Studie wurden deshalb der Zusammenhang zwischen frühkindlicher Spielunlust und AD(H)S sowie deren Assoziationen mit der mütterlichen Stressbelastung untersucht. Methodik: Die Stichprobe umfasste 35 AD(H)S-Kinder im Grundschulalter [Alter: M (SD) = 9.0 (1.1) Jahre; Jungenanteil: 30 (85.7 %)] und eine Kontrollgruppe mit 42 Kindern ohne AD(H)S [Alter: M (SD) = 8.8 (1.0) Jahre; Jungenanteil: 35 (83.3 %)]. Anhand eines Fragebogens zur frühkindlichen Spielfähigkeit erfolgte eine Einteilung in 39 Kinder mit geringerer Spiellust und 38 Kinder mit höherer Spiellust. Die mütterliche Stressbelastung wurde mittels einer deutschen Version des Parenting Stress Index (Abidin, 1995) erfasst. Ergebnisse: AD(H)S fand sich signifikant häufiger bei Kindern mit frühkindlicher Spielunlust. Die Stressbelastung war bei Müttern von Kindern mit frühkindlicher Spielunlust signifikant erhöht, wobei sie bei Müttern von spielunlustigen AD(H)S-Kindern am höchsten, bei Müttern von spielfähigen Kindern ohne AD(H)S am geringsten ausgeprägt war. Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse sind vereinbar mit der These, dass frühkindliche Spielunlust im Zusammenhang mit der Entwicklung einer späteren AD(H)S steht und einen zusätzlichen Stressor für betroffene Mütter darstellt.

  15. Implementation of palliative care as a mandatory cross-disciplinary subject (QB13) at the Medical Faculty of the Heinrich-Heine-University Düsseldorf, Germany.

    PubMed

    Schulz, Christian; Wenzel-Meyburg, Ursula; Karger, André; Scherg, Alexandra; In der Schmitten, Jürgen; Trapp, Thorsten; Paling, Andreas; Bakus, Simone; Schatte, Gesa; Rudolf, Eva; Decking, Ulrich; Ritz-Timme, Stephanie; Grünewald, Matthias; Schmitz, Andrea

    2015-01-01

    Einleitung: Im Rahmen der Novellierung der Ärztlichen Approbationsordnung (ÄAppO) im Jahr 2009 fand die Palliativmedizin als 13. Querschnittsbereich (QB 13) Eingang in die ärztliche Ausbildung als Pflichtlehr- und Prüfungsfach. Die Implementierung des neuen QB stellt nach wie vor Medizinische Fakultäten vor große Herausforderungen. Geringe Lehrressourcen und nur geringe Zahlen von Patienten stehen einer hohen Anzahl von Studierenden gegenüber. Neben der Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten liegt in der Lehre der Palliativmedizin auch eine besondere Herausforderung in der Vermittlung einer ärztlichen Haltung gegenüber unheilbar erkrankten und sterbenden Menschen und deren Angehörigen.Projektbeschreibung: Vor diesem Hintergrund wurde an der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität und dem Universitätsklinikum Düsseldorf ein evidenzbasiertes longitudinales Curriculum systematisch nach dem Kern-Zyklus [1] entwickelt und teilweise bereits implementiert sowie durch die Studierenden im Pilotprojekt evaluiert. Innovative Lehrmethoden (Virtuelle Schauspielpatienten, eLearning-Kurse, interprofessionelle Lehre und reflexive Selbstentwicklungsgruppe) wurden mit dem Ziel eingesetzt, palliativmedizinische Kernkompetenzen interdisziplinär und interprofessionell im klinischen Kontext zu vermitteln.Ergebnisse: Das gesamte in diesem Prozess entwickelte Curriculum Palliativmedizin (60 UE) wird nach einer nahezu 5-jährigen Entwicklungsphase ab dem Wintersemester 2014/2015 erstmalig in vollem Umfang durchgeführt. Die vorangestellten Pilotphasen wurden erfolgreich abgeschlossen. Bisher liegen Evaluationsergebnisse der Pilotierungsphasen (n=26), des Teilprojektes eLearning in der Palliativmedizin (n=518) und dem Blended-Learning Wahlpflichtfach „Kommunikation mit Sterbenden“ (n=12) vor. Schlussfolgerung: Alle durchgeführten Schritte und entwickelten Programme stehen anderen Fakultäten zur Umsetzung frei zugänglich zur Verfügung (Open Access

  16. Evidence mapping for decision making: feasibility versus accuracy - when to abandon high sensitivity in electronic searches.

    PubMed

    Buchberger, Barbara; Krabbe, Laura; Lux, Beate; Mattivi, Jessica Tajana

    2016-01-01

    Hintergrund: Evidence Mapping ist eine vergleichsweise neue methodische Herangehensweise, die für die Entwicklung von Forschungsfragen und Entscheidungen über deren Relevanz oder Priorität hilfreich sein kann. Allerdings stellt die Menge der heutzutage zur Verfügung stehenden Daten eine Herausforderung für Wissenschaftler dar, die zum Teil mit Ergebnissen von Datenbankrecherchen konfrontiert sind, die über 30.000 identifizierte Literaturstellen für ein erstes Screening umfassen.Ziele: Zur Überprüfung der Eignung des Themas „Diabetes und Fahrerlaubnis“ als Fragestellung für eine evidenzbasierte nationale klinische Leitlinie wurde ein Evidence Mapping durchgeführt. Darüber hinaus wurde eine hoch sensitive mit einer hoch spezifischen Suchstrategie verglichen.Methoden: Auf der Basis eines systematischen Reviews waren die Datenbankrecherchen auf den Zeitraum von 2002 bis heute begrenzt sowie auf deutsche und englische Publikationen.Ergebnisse: Aufgrund der stark fokussierten Fragestellung und der Begrenzungen ergab die hoch sensitive Recherche eine handhabbare Menge von Literaturstellen, die ausreichend Evidenz enthielten, um die Fragestellung nach der Eignung des Themas für eine evidenzbasierte Leitlinie positiv beantworten zu können. Unter Anwendung der hoch spezifischen Suchstrategie wurde eine Reduktion der Literaturstellen um 25% erreicht, mit der 88% der relevanten Literaturstellen identifiziert werden konnten.Schlussfolgerung: Um eine Übersicht über ein Forschungsgebiet zu erlangen, ist im Gegensatz zu systematischen Reviews, die zur Reduktion von Bias die Darstellung der vollständigen, identifizierbaren Evidenz enthalten müssen, keine Recherche von größter Genauigkeit erforderlich. Unter Berücksichtigung dieses methodischen Unterschieds kann unter Anwendung einer hoch spezifischen Recherche anstelle einer hoch sensitiven eine große Menge zu bearbeitender, aber überflüssiger Informationen vermieden werden.

  17. Ozeane: Ergebnisse der 7. Sitzung der Kommission für nachhaltige Entwicklung (CSD) der Vereinten Nationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schlimm, Jutta; Stietzel, Hans-Joachim

    1999-12-01

    The 7th session of the United Nations Commission on Sustainable Development (CSD) was organised from 19 30 April in the UN Headquarters in New York. The Commission on Sustainable Development was established in 1992 with the aim to implement the comprehensive action programme of Agenda 21. The topics on the agenda of this year’s CSD session included: oceans, tourism as well as consumption and production patterms with a special focus on the oceans item. The 7th Session covered two weeks. It began with the so-called “High Level Segment” during the first week when 89 ministers and high-ranking government representatives stated their points of view on various themes-sometimes also in interaction with the chairman. Concerning the topic of oceans CSD 7 focussed on a few main items of special priority for the implementation of the Agenda 21, both during the preparatory “Intersessional Working Group” and in the final document. These main items are: the conservation and integrated as well as sustainable management of fisheries and marine resources, including the ecosystem of the oceans, the prevention of pollution and degradation of the marine environment through land-based and other acticities, the improvement of the scientific knowledge on oceans and the interaction between the oceans and the global climate system. The decisions of CSD 7 adressed detailed and for the major part concrete proposals for action, appeals or requests to the international organisations and the interntional community with regard to these main items. Summarizing the 7th session, it can be said that in the oceans sector CSD 7 was quite successful in fullilling the task to study the implementation of Agenda 21, to set priorities and to address actors and the necessary actions.

  18. Texte zur Entwicklung des verstehenden Hoerens: Now Listen Carefully (Texts for the Development of Aural Comprehension: "Now Listen Carefully")

    ERIC Educational Resources Information Center

    Eitlinger, Ingrid

    1975-01-01

    Discusses the possibility of introducing the booklet "Now Listen Carefully" (Volk und Wissen, Berlin 1975), which contains 72 texts. A topical arrangement of the texts into teaching units is attempted, and hints on method are given. (Text is in German.) (IFS/WGA)

  19. Entwicklung neuer Uebungsformen durch die Einbeziehung des Mediums Fernsehen (Development of New Types of Exercises through the Use of Television)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Eggers, Dietrich

    1975-01-01

    Discusses the use of television in university-preparatory schools. The exercises are supplementary to "Deutsch 2000" (M. Hueber, Munich), and deal with land and culture. Three short films are presented, for use in free comment. Examples of grammar, vocabulary and dictation exercises are given. (Text is in German.) (IFS/WGA)

  20. Entwicklung neuer Uebungsformen durch die Einbeziehung des Mediums Fernsehen (Development of New Types of Exercises through the Use of Television)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Eggers, Dietrich

    1975-01-01

    Discusses the use of television in university-preparatory schools. The exercises are supplementary to "Deutsch 2000" (M. Hueber, Munich), and deal with land and culture. Three short films are presented, for use in free comment. Examples of grammar, vocabulary and dictation exercises are given. (Text is in German.) (IFS/WGA)

  1. Management strategies in hospitals: scenario planning.

    PubMed

    Ghanem, Mohamed; Schnoor, Jörg; Heyde, Christoph-Eckhard; Kuwatsch, Sandra; Bohn, Marco; Josten, Christoph

    2015-01-01

    Hintergrund: Das Krankenhausmanagement ist stets Herausforderungen ausgesetzt. Anstatt auf die Herausforderungen zu warten, sollten Ärzte und Manager im Voraus handeln, um ein optimiertes und nachhaltig wertorientiertes Gesundheitswesen zu sichern. Diese Arbeit unterstreicht die Bedeutung der Szenarienplanung in Krankenhäusern, schlägt eine ausgearbeitete Definition der Stakeholder eines Krankenhauses vor und definiert die Einflussfaktoren, denen Krankenhäuser ausgesetzt sind.Methodik: Basierend auf einer Literaturanalyse sowie auf persönlichen Interviews mit Stakeholdern eines Krankenhauses schlagen wir eine ausgearbeitete Definition von Stakeholdern vor und erarbeiteten einen Fragebogen. Dieser Fragebogen berücksichtigt folgende Einflussfaktoren, die entsprechende Auswirkungen auf das Krankenhaus-Management haben: politische/rechtliche, wirtschaftliche, soziale, technologische und Umweltkräfte.Diese Einflussfaktoren werden untersucht, um die so genannten kritischen Unsicherheiten zu entwickeln. Die gründliche Identifizierung von Unsicherheiten basierte auf „Stakeholder Feedback“.Ergebnisse: Zwei Haupt-Unsicherheiten wurden identifiziert und in dieser Studie berücksichtigt:die Entwicklung der Arbeitsbelastung für das medizinische Personaldie gewinnorientierte Leistung des medizinischen Personals.Entsprechend der entwickelten Szenarien konnten wir folgende Kernstrategie empfehlen: komplementäre Ausbildung sowohl des medizinischen Personals als auch der nicht-medizinischen Top-Führungskräfte und Manager von Krankenhäusern. Ergänzende szenariospezifische strategische Optionen sollen, falls erforderlich, in Betracht gezogen werden, um eine bestimmte zukünftige Entwicklung des medizinischen Umfeldes zu optimieren.Schlussfolgerung: Strategische Planung in Krankenhäusern ist wichtig, um nachhaltigen Erfolg zu gewährleisten. Diese Planung soll mehrere Situationen berücksichtigen und integriert interne und externe Ein- und Ausblicke. Darüber hinaus

  2. Erziehung in einer biologisch determinierten Welt--Herausforderung fur die Theoriebildung einer Evolutionaren Padagogik aus Biologischer Perspektive (Education in a Biologically Determined World--A Challenge for a Theory of Evolutionary Pedagogics from a Biological Point of View).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Voland, Eckart; Voland, Renate

    2002-01-01

    Designates four challenges for a theory of evolutionary pedagogics which result from the theoretical progress made in biological science: (1) subjectively perceived autonomy; (2) teachability; (3) preparation for future life; and (4) the reality norm dilemma. Argues that these confrontations are the theoretical challenges for the further…

  3. Organisationsübergreifendes Management von Föderations-Sicherheitsmetadaten auf Basis einer Service-Bus-Architektur

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Graf, Stephan; Hommel, Wolfgang

    In service-orientierten Architekturen wird die herkömmliche web-service-basierte Punkt-zu-Punkt-Kommunikation zunehmend durch den Einsatz eines Enterprise Service Bus (ESB) abgelöst, der den sicheren und zuverlässigen Nachrichtentransport realisiert. Der Einsatzbereich eines ESB endet jedoch an den Grenzen der ihn einsetzenden Institution. In diesem Artikel analysieren wir aktuelle Herausforderungen bei der organisationsübergreifenden Verwaltung von Sicherheitsmetadaten, zu denen insbesondere Serverzertifikate und Privacy Policies gehören. Als konkretes Szenario wird dabei das Federated Identity Management im Rahmen der deutschen Hochschulföderation DFN-AAI aufgegriffen. Als standardbasierte, einheitliche Lösung, die proprietäre sowie metadatentyp-spezifische Ansätze integriert und den damit verbundenen Administrationsaufwand reduziert, schlagen wir einen organisationsübergreifenden ESB vor, den wir als Federation Service Bus (FedSB) bezeichnen. Wir diskutieren seine technischen Eigenschaften, das zugrunde liegende Kommunikationsmodell und die organisatorischen Schritte zur Einführung.

  4. Perspektiven einer Rezeption neurowissenschaftlicher Erkenntnisse in der Erziehungswissenschaft (Perspectives of an Integration of Neuro-Scientific Findings into Educational Science).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Becker, Nicole

    2002-01-01

    Sketches the status quo and possible starting points for the adoption of neuro-scientific findings by educational science. Describes the latest developments in U.S. research. Discusses the adoption of these points by German educational science. Outlines the possibilities and limits of an interdisciplinary discourse. (CAJ)

  5. Modulare und durchgängige Produktmodelle als Erfolgsfaktor zur Bedienung einer Omni-Channel-Architektur - PLM 4.0

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Golovatchev, Julius; Felsmann, Marcus

    Mit der Transformation der Wertschöpfungsstrukturen von Utility 1.0 zu Utility 4.0 erfolgt offensichtlich auch eine Veränderung des Produkts. Vor dem Hintergrund disruptiver Technologien (IoT, Big Data, Cloud, Robotics etc.) und auch gesellschaftlicher Veränderungen entstehen ständig neue Geschäftsmodelle und Produkte, die über die reine Versorgungsdienstleistung (z. B. Strom) hinausgehen. Dabei muss der wertvolle Rohstoff Produktdaten für smarte Produkte durchgängiger und schneller nutzbar gemacht werden. Die modularen und durchgängigen Produktstrukturen leisten einen Beitrag zur Beherrschung von Komplexität und stellen somit einen wesentlichen Hebel für erfolgreiche Produktentwicklung und -management dar. In diesem Beitrag werden Ansätze beschrieben, wie es den vor der Herausforderung Utility 4.0 stehenden Unternehmen gelingen kann, Smart-Energy-Produkte so zu modellieren, dass sie die Interoperabilität der einzelnen Produktionsmodule sicherstellt und ein Ende-zu-Ende-Management ermöglicht.

  6. Versuch einer Ubungstypologie fur den fachbezogenen Fremdsprachenunterricht (A Trial Typology of Exercises for Career-Oriented Foreign Language Instruction)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Becker, Norbert

    1973-01-01

    Examples of exercises derived from the text Fachdeutsch fur spanischsprachige Naturwissenschaftler: Mathematiker, Physiker, Chemiker'' (Technical German for Spanish-Speaking Scientists: Mathematicians, Physicists, Chemists) soon to be published by the Max Hueber Verlag, Munich, West Germany. (RS)

  7. Perspektiven einer Rezeption neurowissenschaftlicher Erkenntnisse in der Erziehungswissenschaft (Perspectives of an Integration of Neuro-Scientific Findings into Educational Science).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Becker, Nicole

    2002-01-01

    Sketches the status quo and possible starting points for the adoption of neuro-scientific findings by educational science. Describes the latest developments in U.S. research. Discusses the adoption of these points by German educational science. Outlines the possibilities and limits of an interdisciplinary discourse. (CAJ)

  8. Fracture severity of distal radius fractures treated with locking plating correlates with limitations in ulnar abduction and inferior health-related quality of life.

    PubMed

    Tsitsilonis, Serafim; Machó, David; Manegold, Sebastian; Krapohl, Björn Dirk; Wichlas, Florian

    2016-01-01

    Einleitung: Die operative Therapie der distalen Radiusfrakturen hat nach der Entwicklung der winkelstabilen Platten signifikant zugenommen. Ziel der vorliegenden Studie war die Evaluation von Lebensqualität sowie funktionellem und radiologischem Outcome von Patienten nach einer winkelstabilen Plattenosteosynthese bei einer distalen Radiusfraktur. Materialien und Methoden: Insgesamt wurden 128 Patienten (130 Frakturen) nach operativer Versorgung mittels Locking Compression Plate (LCP) (2,4 mm/3,5 mm, Synthes(®)) retrospektiv untersucht. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 22,7 Monate (SD: 10,6). Die Frakturen wurden prä-, postoperativ und bei der letzten Vorstellung radiologisch evaluiert (radiale Inklination, palmarer Tilt, Ulnavarianz). Der Bewegungsumfang wurde erhoben. Griffkraft wurde mittels eines JAMAR-Dynamometers dokumentiert. Der Disabilities of the Arm, Shoulder and Hand (DASH)-Score und der Gartland-Werley-Score wurden erhoben. Die gesundheitsassoziierte Lebensqualität wurde mittels des SF-36-Health-Survey evaluiert.Ergebnisse: Die postoperative Reposition war exzellent; ein minimaler Repositionsverlust lag bei der letzten Follow-up-Vorstellung vor. Es wurde in jeder Bewegungsrichtung (außer Pronation) eine statistisch signifikante Minderung der Beweglichkeit beobachtet; in den meisten Fällen war dies nicht klinisch relevant. Die verletzte Seite erreichte 83,9% der Griffkraft der Gegenseite. Der Mittel-DASH-Score betrug 18,9 und der Mittel-GWS war 3,5. Die Lebensqualität war insgesamt nicht beeinträchtigt. Allerdings korrelierte die Einschränkung der Ulnarabduktion mit schlechteren Werten der Lebensqualität. Der Schweregrad der Fraktur korrelierte mit schlechterer Lebensqualität, trotz der fehlenden Korrelation mit dem funktionellen und radiologischen Outcome. Die Komplikationsrate war niedrig.Schlussfolgerungen: Der Schweregrad der Fraktur scheint die Ulnarabduktion zu beeinflussen und dadurch die Lebenqualität zu beeintr

  9. Fahrzeug-Außengeräusch

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Genuit, Klaus

    Wirtschaftliches Wachstum ist mit steigenden Anforderungen an Mobilität und Transport verknüpft. Zukunftsorientierter Fortschritt muss hierbei die Wirkungen von Verkehrsgeräuschen auf Mensch und Umwelt berücksichtigen, um eine hohe Lebensqualität sicherstellen zu können. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in der EU fühlt sich durch Verkehrslärm belästigt oder befürchtet direkte Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden. Nach einer repräsentativen Umfrage des Umweltbundesamtes fühlen sich durch Straßenverkehrslärm 20 % der Bevölkerung stark oder wesentlich belästigt (UBA 2008). Daher ist das "Fahrzeug-Außengeräusch“ Gegenstand zahlreicher Forschungsprojekte zu Themen wie Identifikation wesentlicher Geräuschquellen, Zusammenhang zwischen Verkehrsgeräusch und Belästigung, medizinische Folgen aufgrund chronischer Lärmexposition, Geräuschqualität, Entwicklung neuer Methoden und Technologien zur Fahrzeug-Außengeräuschmessung und das Fahrzeug-Außengeräusch als wesentliches Produktattribut, das aktiver Gestaltung bedarf.

  10. Professionelles Learning Service Management an Hochschulen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Baume, Matthias; Rathmayer, Sabine; Gergintchev, Ivan; Schulze, Elvira

    Aufbauend auf den Großteils bereits geschaffenen eLearning Infrastrukturen für eine moderne Organisation stehen nahezu alle Hochschulen vor der Aufgabe, geeignete Lern- und Wissensmanagementkonzepte in Hinblick auf die Dienstgüte und den Anwenderbezug zu realisieren. Ein möglicher Lösungsansatz ist dabei die Entwicklung und Umsetzung eines Rahmenkonzeptes zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Lehr-/Lernprozesse für Dozenten und Studenten am Beispiel bereits vorhandener und etablierter Service-Management-Konzepte. Übertragen auf die universitäre Organisation und Lehre, wäre ein derartiges Rahmenwerk zur Planung, Erbringung und Unterstützung von Lehr-/Lerndienstleistungen mit Einbezug der wichtigsten Lehr-/Lernprozesse ein dringend benötigter und fundamentaler Schritt hin zu einer schrittweisen Professionalisierung und Verbesserung der Hochschullehre. Der Beitrag erschließt eine Konzeptskizze für professionelles Learning Service Management an Hochschulen und gibt einen Ausblick auf die mögliche Vorgehensweise bei dessen Implementierung und Evaluierung.

  11. Terminology for interprofessional collaboration: definition and current practice.

    PubMed

    Mahler, Cornelia; Gutmann, Thomas; Karstens, Sven; Joos, Stefanie

    2014-01-01

    Hintergrund: Interprofessionelle Zusammenarbeit führt zu einer verbesserten Gesundheitsversorgung. Die Forderung nach interprofessioneller Zusammenarbeit geht einher mit nationalen und internationalen Empfehlungen für interprofessionelles Lernen und Ausbildungssequenzen. Die GMA nimmt sich dieser nationalen und internationalen Herausforderungen an und hat den Ausschuss „Interprofessionelle Ausbildung in den Gesundheitsberufen“ ins Leben gerufen, um dieser neuen Entwicklung Nachdruck zu verleihen und konkrete Empfehlungen zu entwickeln. Die Verwendung von Begrifflichkeiten zur Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe scheint dabei vielgestaltig und wenig abgestimmt zu sein. Ziel des Beitrags ist die Klärung unterschiedlich verwendeter Begriffe im Bereich der Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe und die Analyse der verwendeten Begriffe in deutschen Fachzeitschriften. Methodik: Häufig verwendete Begriffe zur Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe wurden identifiziert und anschließend eine nicht systematische Analyse deutschsprachiger medizinischen Fachzeitschriften, zur Verwendung der Begrifflichkeiten „interprof*“ und „interdiszip*“ durchgeführt.Ergebnisse: Die Begriffe „interprofessionell“ und „interdisziplinär“ wurden in den begutachteten Fachzeitschriften uneinheitlich und zum Teil synonym verwendet. Schlussfolgerung: Derzeit werden Begrifflichkeiten zur Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe wenig abgestimmt genutzt und zum Teil beliebig verwendet. Die Begriffe „professionell“ und „disziplinär“ werden aus Sicht der Medizin und der Sozialwissenschaften unterschiedlich verwendet. Als Basis für eine erfolgreiche Weiterentwicklung der Zusammenarbeit innerhalb der Gesundheitsberufe und für ein besseres Verständnis füreinander sollte die Terminologie einheitlich verwendet werden.

  12. > Einleitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Spath, Dieter; Pischetsrieder, Bernd

    Rund 40 Prozent aller Fahrzeuge fahren elektrisch. Ein Zustand, der aus heutiger Sicht noch in weiter Ferne liegt, war vor über 100 Jahren bereits Realität. Um 1900, einige Jahre nach der Erfindung des Automobils, wurden Fahrzeuge durch unterschiedliche Antriebskonzepte angetrieben. Die drei wichtigsten waren Dampfantrieb, Elektroantrieb und der Benzinmotor. Durch die überlegene Energiedichte und eine kostengünstige sowie scheinbar unendliche Verfügbarkeit des Energieträgers Öl entwickelte sich der Verbrennungsmotor zum dominanten Antriebskonzept. Der Einsatz von Elektrofahrzeugen beschränkte sich im Verlauf des 20. Jahrhunderts auf wenige Nischenanwendungen. Der verbrennungsmotorbasierte Antriebsstrang ist dem Elektroantrieb auch heute noch technisch und ökonomisch überlegen. Die Randbedingungen ändern sich jedoch. Die Verknappung des fossilen Brennstoffs Öl und die stetige Verschärfung der CO2-Emissionsziele in Verbindung mit einer starken Zunahme individueller Mobilität im asiatischen Raum und vielen weiteren Regionen der Welt stellen den Verbrennungsmotors als die dominante Antriebstechnologie in Frage. Trotz des Optimierungspotentials, welches auch nach über 120-jähriger Entwicklung noch im Verbrennungsmotor liegt, ist diese Technologie immer mit lokalen Schadstoff- und Lärmemissionen verbunden. Die Notwendigkeit der Reduktion von Treibhausgasen verbunden mit einem steigenden Urbanisierungsgrad wird in Zukunft einen Technologiewechsel vom Verbrennungsmotor zum elektrischen Antrieb attraktiv machen. Dieser Technologiewechsel bedeutet jedoch weit mehr als das Austauschen des Antriebsstranges, Elektromobilität ist ein komplexes Themengebiet mit unterschiedlichen Dimensionen.

  13. On the history of plasma treatment and comparison of microbiostatic efficacy of a historical high-frequency plasma device with two modern devices.

    PubMed

    Napp, Judith; Daeschlein, Georg; Napp, Matthias; von Podewils, Sebastian; Gümbel, Denis; Spitzmueller, Romy; Fornaciari, Paolo; Hinz, Peter; Jünger, Michael

    2015-01-01

    Hintergrund: Kaltes Atmosphärendruckplasma (CAP) hat durch seine mannigfaltigen bioaktiven Eigenschaften ein neues medizinisches Feld definiert: die Plasmamedizin. Allerdings wurde vor etwa 100 Jahren CAP in verwandter Form in der Hochfrequenztherapie genutzt. Zielsetzung dieser Studie war eine Übersicht über die historischen Plasmabehandlungen zu gewinnen und Daten bezüglich der antimikrobiellen Wirkung eines historischen Hochfrequenzapparats zu gewinnen.Methode: Erstens wurde historische Literatur bezüglich CAP-Behandlungen ausgewertet, da aus dem heutigen Schrifttum keine Angaben gewonnen werden konnten. Zweitens wurde die Empfindlichkeit von fünf verschiedenen bakteriellen Wundisolaten auf Agar gegenüber einer historischen Plasmaquelle (violet wand [VW]) und zwei modernen Geräten (atmospheric pressure plasma jet [APPJ] und Dielectric Barrier Discharge [DBD]) ermittelt. Die erzielten Hemmhöfe wurde verglichen. Ergebnisse: Die seinerzeit populärsten elektromedizinischen Anwendungen erzeugten durch Glaselektroden sogenannte Effluvien, die mit modernem CAP verwandt sind. Alle drei untersuchten Plasmaquellen zeigten eine vollständige Eradikation aller behandelter Isolate im plasmabehandelten Bereich. Die historische Plasmaquelle (VW) war dabei ähnlich wirksam wie die modernen Plasmaquellen. Schlussfolgerung: In begrenztem Umfang kann retrograd ein Wirksamkeitsnachweis der historischen Plasmabehandlungen abgeleitet werden, insbesondere bei der Behandlung infektiöser Erkrankungen. Die zugrunde liegende Technologie könnte für die Entwicklung moderner Nachfolgegeräte genutzt werden.

  14. A short form of the General Self-Efficacy Scale (GSE-6): Development, psychometric properties and validity in an intercultural non-clinical sample and a sample of patients at risk for heart failure.

    PubMed

    Romppel, Matthias; Herrmann-Lingen, Christoph; Wachter, Rolf; Edelmann, Frank; Düngen, Hans-Dirk; Pieske, Burkert; Grande, Gesine

    2013-01-01

    Hintergrund: Die generalisierte Selbstwirksamkeit hat sich als einflussreiche Variable im Zusammenhang mit der Anpassung an stressreiche Situationen und chronische Erkrankungen gezeigt. Die Skala Generalisierte Selbstwirksamkeit (GSW) von Jerusalem und Schwarzer ist ein reliables und valides Instrument zur Erhebung dieser Disposition. Ziel der vorliegenden Studie war die Entwicklung und Prüfung einer Kurzform dieser Skala, um eine ökonomischere Erfassung des Konstrukts zu ermöglichen.Methoden: Die Itemmerkmale der Original-Skala wurden anhand der Daten einer interkulturellen, nicht-klinischen Stichprobe (n=19.719) bestimmt. Sechs Items mit dem höchsten Variationskoeffizienten und guter Diskrimination über den Merkmalsbereich wurden ausgewählt, um aus ihnen eine Kurzform des Instruments zusammenzustellen (GSW-6). Anschließend wurden psychometrische Merkmale und die konkurrente und prädiktive Validität der GSW-6 in einem Längsschnittdesign mit drei Messzeitpunkten an einer Stichprobe von Patienten mit Risikofaktoren für eine Herzinsuffizienz geprüft (n=1.460).Ergebnisse: Cronbachs alpha für die GSW-6 lag zwischen .79 und .88. Wir fanden negative Zusammenhänge mit depressiven Symptomen (–.35 und –.45), Angstsymptomen (–.35), und vitaler Erschöpfung (–.38) sowie positive Zusammenhänge mit sozialer Unterstützung (.30) und psychischer Gesundheit (.36). Weiterhin hing der GSW-6-Score positiv mit aktivem problemorientiertem Coping (.26) und Ablenkung/Selbstaufbau (.25) sowie negativ mit depressiver Krankheitsverarbeitung (–.34) zusammen. Der GSW-6-Ausgangswert konnte die psychische und körperliche Gesundheit nach 28 Monaten, auch nach Kontrolle des jeweiligen Ausgangswertes, vorhersagen. Die relative Stabilität über zwölf bzw. 28 Monate betrug r=.50 und r=.60, während sich der mittlere Selbstwirksamkeitsscore im Zeitverlauf nicht änderte.Schlussfolgerungen: Die aus sechs Items bestehende Kurzform der GSW-Skala ist ein reliables und valides

  15. Die regionalökonomische Bedeutung der Wissenschaft für das Ruhrgebiet. Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen als Motor der regionalen Entwicklung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kriegesmann, Bernd; Böttcher, Matthias; Lippmann, Torben

    2016-09-01

    The Ruhr area has advanced to the largest university region in Germany - often unnoticed within and outside. At the same time scientific institutions have become a major economic factor. Because of the higher and extra-university research institutions about 2.5 billion euros are effective as a demand potential in the region. 1.7 billion euros of this amount are directly associated with investments and operating expenditures of the scientific institutions as well as consumptions of employees and students. Additional 770 million euros result in revenues of many branches such as trade, housing, gastronomy sector, handcraft industry etc. It should not be underestimated that higher and extra-university research institutions generate with their research activities particular funding from the European Union or the rest of Germany for benefit of the region. Each euro spent by the state government for basic funding creates 39 cents third-party funding. These regional-economic effects result in noticeable employment impacts within the region. Around 25,000 people are directly employed in higher and extra-university research institutes or student unions (Studierendenwerke), about 22,000 jobs in other economic sectors are ensured or created by the induced demand. Science has thus become an important economic factor and represents an essential counterbalance to employment decline in shrinking industries of the region. The specific inclusion of science in a regional development strategy and targeted relining with appropriate measures to strengthen the science creates therefore an effective starting point for the design of structural change.

  16. The Development of Primary Cell Batteries for Torpedoes and Midget Submarine in Germany (Die Entwicklung von Primaerelementbatterien fuer Torpedos und Kleinst-U-Boote in Deutschland),

    DTIC Science & Technology

    1982-10-05

    displacement 1314 1 Water capacity 141 1 Negative buoyancy 20.4 % A run of 9000 meters was calculated at a speed of 30 kn. Torpedo G 76 - II ( Gerat 20... future , owing to the critical war situation the work on this torpedo was discontinued by decision of the Torpedo Committee at the TVA, as well as at IG...longer compatible with the requirements of antisubmarine warfare, and that in the future thermal motive power in torpedoes will take on ever greater

  17. Entwicklung und lmplementierung von Analysemethoden zum Erfassen vonGeschwindigkeitsfeldem mit dem PIV Verfahren (Development and Implementation of Analytical Methods for Detecting Velocity Fields using PIV- Method)

    DTIC Science & Technology

    2016-04-26

    Particle-Image-Velocimetry 1 064nm beam dump 532nm output / Dielectric polarizer Doubling crystal Laser mirrors and plates Output couple Nd:YAG Rod...zuriickgesetzt. Der Anwender befindet sic :1 wieder an dem Funkt im Programm, nachdem er die Bildpaare eingelesen hatte. 5.2.3. Auswertung der Daten und

  18. Workplace learning: an analysis of students' expectations of learning on the ward in the Department of Internal Medicine.

    PubMed

    Köhl-Hackert, Nadja; Krautter, Markus; Andreesen, Sven; Hoffmann, Katja; Herzog, Wolfgang; Jünger, Jana; Nikendei, Christoph

    2014-01-01

    Hintergrund: Innerhalb der medizinischen Ausbildung angehender Ärzte kommt dem Lernen am späteren Arbeitsplatz als praxisrelevante Vorbereitung auf die spätere ärztliche Tätigkeit eine entscheidende Rolle zu. Doch studentische Stationseinsätze sind aufgrund verdichteter Arbeitsabläufe auf Station und Arbeitsbelastung der betreuenden Stationsärzte problembehaftet. Erstmals werden hier im deutschsprachigen Raum die studentischen Erwartungen und Befürchtungen im Hinblick auf die Stationseinsätze im klinischen Studienabschnitt für den Fachbereich der Inneren Medizin untersucht.Methodik: 28 Medizinstudierende des 6. Semesters der Medizinischen Fakultät Heidelberg (m=8; w=20; Ø 23,6 Jahre) nahmen 3-5 Tage vor ihrem Stationseinsatz in der Inneren Medizin verteilt auf vier Fokusgruppen an jeweils einer Fokusgruppenanalyse teil. Die Protokolle wurden transkribiert und inhaltsanalytisch auf der Grundlage der Grounded Theory ausgewertet.Ergebnisse: Es wurden insgesamt 489 relevante Einzelaussagen erfasst: Die Studierenden wünschen sich eine gelungene Integration auf Station, verlässliche und unterstützende ärztliche Betreuer und eine Betreuung in kleinen Gruppen; sie erwarten sich die häufigsten Krankheitsbilder kennenzulernen, die wichtigsten ärztlichen Fertigkeiten zu trainieren, Verantwortung für eigene Patienten zu übernehmen und eine eigene ärztliche Identität zu entwickeln. Die Studierenden befürchten einen zu knappen zeitlichen Rahmen, zu wenig Patientenkontakt und eine mangelhafte ärztliche Betreuung.Schlussfolgerung: Bei der Entwicklung und Standardisierung effektiver studentischer Stationseinsätze sollte der ärztlichen Betreuung und Supervision durch professionell geschulte und gut vorbereitete ärztliche Dozenten höchste Relevanz zukommen, was einen erheblichen Mehraufwand an personellen und finanziellen Ressourcen bedeutet. Es bedarf strukturell gelungener Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, den Studierenden frühzeitig und

  19. Komm, Lass dir was erzahlen. Versuch einer Methodologie zum Geschichtenerzahlen fur Deutsch (A Methodology for Storytelling in the German Language Classroom).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Wicke, Rainer E.

    A methodology is presented for storytelling in the elementary school German language classroom. Intended for the instructor in Alberta, this guide is illustrated with examples of types of activities and techniques useful for teaching German to the elementary school student. (JC)

  20. Sozialindex für Grundschulen in Mülheim an der Ruhr. Ansatz einer datengestützten bedarfsgerechten Ressourcenverteilung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Groos, Thomas

    2016-12-01

    The German school system is socially highly unequal, as educational research criticized for a long time. While in some schools socially privileged pupils are the majority, other schools are composed by mostly poor pupils. The combination of socio-geographic and educational geographic considerations leads to a social school index, which clearly shows how strong schools are socially privileged or disadvantaged. The paper presents a practical example of building a social school index for cities and compares the results. The residence-based density index on grid data from German Social Code (book 2) is preferred because it is unproblematic in terms of data protection law and can be extended at the level of 100 × 100 m grids. Calculating detailed and differentiated social school indices with school enrollment data leads to very good results, but is much more work.

  1. Mercedes Sosa: "Duerme, negrito"--Versuch einer Liedinterpretation im Spanischunterricht (Mercedes Sosa: "Duerme, negrito"--A Trial Interpretation of a Song in Spanish Instruction)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Anton, Karl-Heinz

    1973-01-01

    Appended is text of the song Duerme, negrito'' (Sleep, Little Black Boy) by Atahualpa Yupanqui, as recorded by Mercedes Sosa on the album El grito de la tierra'' (The Cry of the Land), Philips 6347005. (RS)

  2. Das Blüte-Bestäuber-Netz auf Brachflächen : biozönologische Untersuchung zur Bedeutung von Brachen in einer intensiv genutzten Agrarlandschaft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hahn, Robert

    2002-11-01

    In der vorliegenden Dissertation wird die Bedeutung von Brachen für Artenvielfalt und Stabilität von Blüte-Bestäuber-Nahrungsnetzen in agrarisch genutzten Landschaften anhand ausgewählter blütenbesuchender Insektengruppen (Syrphidae, Lepidoptera) untersucht. Die Freilandarbeiten fanden von 1998-2000 im Raum der Feldberger Seenlandschaft, Mecklenburg-Vorpommern, statt. Es werden die beiden Hauptnahrungsquellen Nektar und Pollen betrachtet, dabei fanden Untersuchungen zur Intensität der Blüte-Bestäuber-Interaktion auf Stilllegungsflächen, zum flächenbezogenen quantitativen Nektarangebot im Jahresverlauf, zur individuellen Pollennutzung bei Syrphiden und zur Breite und Überlappung der Nahrungsnischen bei den dominanten Arten Episyrphus balteatus, Metasyrphus corollae, Syritta pipiens und Sphaerophoria scripta statt. Im Ergebnis zeigt sich eine hohe Bedeutung der Brachflächen für die Stabilität des Blüte-Bestäuber-Netzes, während die Diversität von anderen, eher landschaftsbezogenen Faktoren abhängig ist. This dissertation examines the importance of fallow land for the diversity and stability of pollination webs in agricultural landscapes as exemplified by selected groups of anthophilous insects (syrphidae and lepidoptera). The field studies were carried out between 1998 and 2000 in the Feldberg lakeland area in the north-east German State of Mecklenburg-Western Pomerania. Observations were made of nectar and pollen as the two main sources of food. Studies were conducted into the intensity of plant-pollinator interaction in set-aside areas, the site-specific quantity of nectar available during the vegetation period and the individual pollen intake of syrphid flies. Different methods were employed to establish the breadth of the trophic niches among the predominant species (Episyrphus balteatus, Metasyrphus corollae, Syritta pipiens and Sphaerophoria scripta) and the extent to which they overlapped. The studies showed that, while fallow land is very important for the stability of plant-pollinator food webs, their diversity depends on other factors that are more closely related to the landscape.

  3. Romanistik ohne Latein? Zu einer Empfehlung der Konferenz der Romanischen Seminare (Romance Studies without Latin? On a Recommendation from the Conference of Romance Seminars)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Neumeister, Sebastian

    1973-01-01

    Reaction to a February 19, 1972 recommendation of the Konferenz der Romanischen Seminare der Bundesrepublik Deutschland und West-Berlins in Deutschen Romanistenverband'' (Conference of Romance Seminars of the Federal Republic of Germany and West Berlin of the German Association of Romance Philologists) to discontinue the Latin prerequisite for…

  4. Bildung und Soziales Milieu: Determinanten des Lebenslangen Lernens in Einer Metropole (Education and Social Environment: Determinants of Life-Long Learning in a Metropolis).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Barz, Heiner; Tippelt, Rudolf

    2003-01-01

    Describes the research on lifelong learning. Presents results of an empirical study analyzing the interest in further education of selected social environments in a large city (Munich, Germany). Concludes that the age of learners and their educational level strongly influences the concrete process of education and lifetime learning. (CAJ)

  5. Lehrkrafte und Unterricht aus Schulersicht. Ergebnisse einer Untersuchung im Fach Mathematik (Teachers and Teaching from the Students' Perspective. Results of a Study Carried Out in Math Instruction).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Ditton, Hartmut

    2002-01-01

    Presents results of a survey among ninth graders, focusing on their perception of mathematics instruction and their mathematics teachers. Shows that their perception of teachers is related to the characteristics of the quality of instruction. Discusses including survey responses of students on school instruction in scholastic systems of quality…

  6. Flexible Differenzierung im Englischunterricht einer schulformbezogenen Gesamtschule. Beispiel: Gesamtschule Felsberg (Flexible Grouping by Ability in English Teaching at a "Gesamtschule." Example: Gesamtschule Felsberg)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Mey, Willi

    1974-01-01

    Describes a mixture of rigid and flexible grouping by achievement on the basis of the television course "Speak Out" in the 7th school year of a Gesamtschule offering supplementary courses. (Text is in German.) (IFS/WGA)

  7. Komm, Lass dir was erzahlen. Versuch einer Methodologie zum Geschichtenerzahlen fur Deutsch (A Methodology for Storytelling in the German Language Classroom).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Wicke, Rainer E.

    A methodology is presented for storytelling in the elementary school German language classroom. Intended for the instructor in Alberta, this guide is illustrated with examples of types of activities and techniques useful for teaching German to the elementary school student. (JC)

  8. Arbeit mit einer schulfunkreihe im englischunterricht mit lernschwaecheren Schuelern. Anregungen zur Weiterentwicklung der Schulfunkarbeit (Working with a School Radio Series In Teaching English to Weaker Students).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Bebermeier, Hans

    1979-01-01

    School radio is useful if it has motivating power and can be understood and acted out by the students. The series "English for Juniors" is recommended as an example. Methodological points for the teaching of weaker students are presented. (IFS/WGA)

  9. Mercedes Sosa: "Duerme, negrito"--Versuch einer Liedinterpretation im Spanischunterricht (Mercedes Sosa: "Duerme, negrito"--A Trial Interpretation of a Song in Spanish Instruction)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Anton, Karl-Heinz

    1973-01-01

    Appended is text of the song Duerme, negrito'' (Sleep, Little Black Boy) by Atahualpa Yupanqui, as recorded by Mercedes Sosa on the album El grito de la tierra'' (The Cry of the Land), Philips 6347005. (RS)

  10. Lesen, Vereinsmeiern, Reisen. (Vergessene) Elemente einer Theorie lebenslangen Lernens (Reading, Clubbiness, Travelling--(Forgotten) Elements of a Theory of Life-Long Learning).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Seitter, Wolfgang

    2000-01-01

    Addresses library-supported reading, club-related cultivation of hobbies, and organized travelling, three fields crucial to an empirically substantiated theory of lifelong learning within the field of tension between institutional education and biographical learning. Uses two methodological approaches. (CMK)

  11. Development of a New Multi-Purpose Uas for Scientific Application

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Scholtz, A.; Kaschwich, C.; Krüger, A.; Kufieta, K.; Schnetter, P.; Wilkens, C.-S.; Krüger, T.; Vörsmann, P.

    2011-09-01

    Project SUBVENTO is a joint research project of the research facility Technische Universität Braunschweig and the industry partner BBR - Baudis Bergmann Rösch Verkehrstechnik GmbH in close cooperation with the German Federal Agency for Technical Relief (THW). The Project is funded within the European Regional Development Fund (EFRE) allocated by the European Union. Therein an integrated system for the fast and automated remote detection of heat sources using an infrared camera is being developed. For a precise detection of fires or persons a very accurate navigation system including the algorithms and the hardware is required. Furthermore additional sensors like a multispectral camera applicable in small unmanned aerial vehicles (UAVs) should be implemented. Since the mentioned sensor equipment exceeds the current UAVs' payload limit, a new Carolo type aircraft with a wingspan of 3.6 m is designed. It has an increased payload capability and an extended flight time. This is possible due to an optimized aerodynamic layout and a high efficient propulsion system. Das Projekt SUBVENTO ist ein Verbund-Forschungsprojekt der Technischen Universität Braunschweig sowie dem Industriepartner BBR - Baudis Bergmann Rösch Verkehrstechnik GmbH und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Technischen Hilfswerk (THW) durchgeführt. Das Projekt wird über den Europäischen Fond zur regionalen Entwicklung (EFRE) durch die Europäische Union gefördert. In diesem Projekt wird ein integriertes System zur schnellen und automatischen Detektion von Hitzequellen mittels einer Infrarotkamera entwickelt. Zur genauen Positionsbestimmung der Feuer oder Personen ist ein präzises Navigationssystem, bestehend aus den Navigationsalgorithmen und der verwendeten Hardware, nötig. Des Weiteren sollen zusätzliche für Unbemannte Flugzeuge (UAVs) geeignete Sensoren, wie beispielsweise eine Multispektralkamera integriert werden. Da dieses Sensorpaket die Nutzlast der bisher verf

  12. Clinical practice and self-awareness as determinants of empathy in undergraduate education: a qualitative short survey at three medical schools in Germany.

    PubMed

    Ahrweiler, Florian; Scheffer, Christian; Roling, Gudrun; Goldblatt, Hadass; Hahn, Eckhart G; Neumann, Melanie

    2014-01-01

    Ziel der Studie: Ärztliche Empathie ist ein Outcome-relevantes Ziel der medizinischen Ausbildung. Faktoren, die die ärztliche Empathie fördern oder hemmen, sind jedoch vor allem in Deutschland noch nicht ausreichend erforscht. In der vorliegenden Studie untersuchten wir die Sichtweise deutscher Medizinstudentinnen und -studenten auf die Faktoren, die ihre Empathie fördern und hemmen und darauf, in welcher Beziehung ihre Erfahrungen zu den jeweiligen Curricula standen. Methoden: Es wurde eine qualitative Kurzumfrage an drei Universitäten durchgeführt: an der Ruhr-Universität Bochum, an der Universität zu Köln und an der Universität Witten/Herdecke. Die Studierenden wurden gebeten, einen anonymen Fragebogen mit offenen Fragen über Ausbildungsinhalte und Situationen während ihres Medizinstudiums auszufüllen, die einen positiven oder negativen Einfluss auf ihre Empathie hatten. Die Daten wurden mit einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Green und Thorogood ausgewertet.Ergebnisse: Insgesamt nahmen 115 Studierende an der Umfrage teil. Die Befragten gaben an, dass eine praxisorientierte Ausbildung mit Patientenkontakt sowie Lehre mit Bezug zur klinischen Praxis und der Sichtweise der Patienten ihre Empathie förderten, während das Fehlen dieser Faktoren ihre Empathie hemmte. Auch die persönliche Reaktion der Studierenden auf die Patienten, wie Sympathie für oder Abneigung gegen Patienten, Vorurteile und die innere Haltung wurden als Einflussfaktoren auf ihre Empathie betrachtet. Obwohl jede Universität einen anderen Ansatz bei der Vermittlung sozialer Kompetenzen verfolgt, ergaben sich aus den Antworten der jeweiligen Studierenden keine relevanten Unterschiede bezüglich möglicher Einflussfaktoren von Empathie. Schlussfolgerung: Mehr Lehre mit Praxisbezug und häufigerer Patientenkontakt könnten sich fördernd auf die Empathie der Studierenden auswirken. Sie benötigen Unterstützung bei der Entwicklung einer therapeutischen Beziehung zum Patienten

  13. Communication in Health Professions: A European consensus on inter- and multi-professional learning objectives in German.

    PubMed

    Bachmann, Cadja; Kiessling, Claudia; Härtl, Anja; Haak, Rainer

    2016-01-01

    Hintergrund und Zielsetzung: Kommunikation rückt in den Gesundheitsberufen zunehmend in den Blickpunkt. Die Vermittlung kommunikativer Kompetenzen sollte bereits im Studium bzw. in der Ausbildung beginnen.Ziel des Projekts war, einen englischsprachigen Ausbildungszielkatalog für die Kommunikation in den Gesundheitsberufen, das „Health Professions Core Communication Curriculum (HPCCC)“, ins Deutsche zu übersetzen und einer breiten deutschsprachigen Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Der Katalog umfasst 61 Ausbildungsziele und wurde von 121 internationalen Kommunikationsexperten konsentiert. Ein europäischer Bezugsrahmen für die inter- und multiprofessionelle Curriculumentwicklung „Kommunikation in den Gesundheitsberufen“ im deutschsprachigen Raum sollte hergestellt werden.Methode: Die deutschsprachige Version des HPCCC wurde von sechs Personen entwickelt und in mehreren Revisionsschleifen konsentiert. Beispielhaft wurden Ausbildungsziele mit geeigneten didaktischen Methoden und Prüfungsinstrumenten aus der Materialiensammlung des teaching committee of the European Association for Communication Health Care (tEACH) versehen. Ergebnisse: Die Ausbildungsziele des HPCCC liegen nun in deutscher Version vor und können für die Curriculumsplanung und -entwicklung in den einzelnen deutschsprachigen Gesundheitsberufen aber auch berufsübergreifend genutzt werden. Anwendungsbeispiele für didaktische Methoden und Prüfungsinstrumente werden aufgelistet und zeigen konkrete Umsetzungsmöglichkeiten auf.Fazit: Die deutschsprachige Version des HPCCC, die Ausbildungsziele für die Kommunikation in den Gesundheitsberufen aufzeigt, kann einen wichtigen Beitrag zur inter- und multiprofessionellen Curriculumentwicklung in den Gesundheitsberufen im deutschen Sprachraum leisten. Beispiele für didaktische Methoden und Prüfungen aus der Materialiensammlung der tEACH ergänzen das curriculare Konzept und sollen Anregungen für die praktische Umsetzung der

  14. Towards a measurement of internalization of collaboration scripts in the medical context - results of a pilot study.

    PubMed

    Kiesewetter, Jan; Gluza, Martin; Holzer, Matthias; Saravo, Barbara; Hammitzsch, Laura; Fischer, Martin R

    2015-01-01

    Hintergrund: Kooperation als eine Schlüsselqualifikation in der medizinischen Ausbildung und im medizinischen Alltag kann einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Patientensicherheit leisten. Unter internationalen Kooperationsskripts wird Wissen verstanden, welches zugleich in organisierter und adaptiver Form vorliegt. Sie können situationsspezifisch im Berufsalltag abgerufen und eingesetzt werden. Die vorliegende Studie untersucht die Internalisierung von Kooperationsskripts in der Medizin. Internalisierung wird als schnelle Abrufbarkeit von Skriptinformationen verstanden.Ziel: Das Ziel der Untersuchung war die Erfassung von Informationen, die Bestandteil von Kooperationsskripts sind, sowie die Entwicklung einer Methode zur Messung des Internalisierungsgrades von Kooperationsskripts in der Medizin.Methode: Für den kontrastiven Vergleich der internationalen Kooperationsskripts wurden insgesamt 20 Kooperationsnovizen (Studierende im Praktischen Jahr (PJ)) und 20 Kooperationsexperten (Fachärzte der Inneren Medizin oder Anästhesiologie) in die Studie einbezogen. Den Probanden wurden jeweils für fünf Sekunden acht kooperationstypische Situationen in Form eines Fotos oder eines Videos präsentiert. Anschließend wurde zu jeder Situation gefragt, was auf dem Bild zu sehen war. Aus den Antworten wurde die Anzahl von Informationen, die zu einem Kooperationsskript (Skriptinformationen) gehören, nach einem etablierten, theoriebasierten Kodierschema erfasst sowie die Zeit, die ein Proband zum Antworten benötigte, gemessen. Als Maß für den Internalisierungsgrad wurden die Skriptinformationen pro Zeiteinheit berechnet.Ergebnisse: Verglichen mit Kooperationsnovizen nannten Kooperationsexperten signifikant mehr Skriptinformationen. Kooperationsexperten zeigten zudem einen signifikant höheren Internalisierungsgrad.Schlussfolgerung: Die gewonnenen Erkenntnisse belegen, dass das entwickelte Messinstrument zwischen Novizen und Experten im Bereich Kooperation

  15. An unbiased infrared H2 search for embedded flows from young stars in Orion A

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stanke, Thomas

    2001-04-01

    against further collapse. Gasausströmungen, oft in der Form hoch kollimierter Jets, sind ein allgegenwärtiges Phänomen bei der Geburt neuer Sterne. Emission von stossangeregtem molekularem Wasserstoff bei Wellenlängen im nahen Infrarotbereich ist ein Merkmal ihrer Existenz und auch in eingebetteten, im Optischen obskurierten Ausströmungen generell gut zu beobachten. In dieser Arbeit werden die Resultate einer von Auswahleffekten freien, empfindlichen, grossflächigen Suche nach solchen Ausströmungen von Protosternen in der v=1-0 S(1) Linie molekularen Wasserstoffs bei einer Wellenlänge von 2.12 µm vorgestellt. Die Durchmusterung umfasst eine Fläche von etwa einem Quadratgrad in der Orion A Riesenmolekülwolke. Weitere Daten aus einem grossen Wellenlängenbereich werden benutzt, um die Quellen der Ausströmungen zu identifizieren. Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine Stichprobe von Ausströmungen zu bekommen, die so weit wie möglich frei von Auswahleffekten ist, um die typischen Eigenschaften protostellarer Ausströmungen und deren Entwicklung festzustellen, sowie um die Rückwirkung der Ausströmungen auf die umgebende Wolke zu untersuchen. Das erste Ergebnis ist, dass Ausströmungen in Sternentstehungsgebieten tatsächlich sehr häufig sind: mehr als 70 Jet-Kandidaten werden identifiziert. Die meisten zeigen eine sehr irreguläre Morphologie anstelle regulärer oder symmetrischer Strukturen. Dies ist auf das turbulente, klumpige Medium zurückzuführen, in das sich die Jets hineinbewegen. Die Ausrichtung der Jets ist zufällig verteilt. Insbesondere gibt es keine bevorzugte Ausrichtung der Jets parallel zum grossräumigen Magnetfeld in der Wolke. Das legt nahe, dass die Rotations- und Symmetrieachse in einem protostellaren System durch zufällige, turbulente Bewegung in der Wolke bestimmt wird. Mögliche Ausströmungsquellen werden für 49 Jets identifiziert; für diese wird der Entwicklungsstand und die bolometrische Leuchtkraft abgeschätzt. Die Jetlänge und

  16. Prenatal recruitment of participants for a birth cohort study including cord blood collection: results of a feasibility study in Bremen, Germany.

    PubMed

    Ernst, Sinja Alexandra; Günther, Kathrin; Frambach, Torsten; Zeeb, Hajo

    2015-01-01

    Hintergrund: Geburtskohorten stellen vielversprechende Forschungsansätze dar, um prospektiv unter Life-Course-Perspektive Ursachen und Mechanismen zahlreicher Erkrankungen zu erforschen. Die Entnahme von Bioproben, einschließlich Nabelschnurblutproben, zu verschiedenen Zeitpunkten im Lebensverlauf (insbesondere prä- und perinatal) ist von zentraler Bedeutung für eine direkte Expositionserfassung. Gleichzeitig ist die Entnahme von Bioproben als besonders kritischer Aspekt in epidemiologischen Studien zu betrachten, insbesondere für die Erforschung von pränatalen Expositionen durch umweltbezogene Faktoren und für DNA-Extraktion. Ziele dieser Machbarkeitsstudie zur Ursachenforschung für kindliche Leukämien war die Erstrekrutierung von werdenden Müttern sowie ihren zukünftigen Neugeborenen für eine Geburtskohorte, welche die Entnahme von Blut der Mutter sowie Nabelschnurblut beinhaltet. Übergreifendes Ziel war die Entwicklung von Empfehlungen für eine mögliche nationale Geburtskohorte auf Basis praktischer Erfahrungen.Methoden: Die Machbarkeitsstudie wurde in Bremen im Zeitraum Januar 2012 bis März 2013 durchgeführt. Werdende Mütter wurden um Studienteilnahme gebeten, wenn (i) der geplante Geburtstermin im Erhebungszeitraum lag, (ii) die Entbindung in der kooperierenden Geburtsklinik stattfinden sollte sowie (iii) die Sprachkenntnisse ausreichend waren, um die Studieninhalte zu verstehen und den pränatalen Fragebogen auszufüllen. Blut der Mutter sowie Nabelschnurblut wurde für spätere Forschungsaktivitäten gesammelt und in einer Stammzellbank eingelagert, die bereits eine bestehende Kooperation mit der Geburtsklinik hatte. 22 niedergelassene Gynäkologinnen und Gynäkologen wurden kontaktiert und gebeten werdende Mütter in die Studie einzuschließen. Die Rekrutierung erfolgte im letzten Schwangerschaftsdrittel, entweder im Rahmen der Schwangerenvorsorge bei niedergelassenen Gynäkologinnen oder Gynäkologen oder in der Geburtsklinik

  17. Efficacy risks of the minimal-invasive plastic and reconstructive neovagina Vecchietti technique in Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser syndrome.

    PubMed

    Cezar, Cristina; Devassy, Rajesh; Larbig, Angelika; De Wilde, Rudy Leon

    2014-01-01

    Einleitung: Das Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser (MRKH)-Syndrom ist eine angeborene Fehlbildung, klinisch charakterisiert durch primäre Amenorrhö und Infertilität, kongenitale Aplasie des Uterus und der oberen Vagina. Die Patientinnen haben einen weiblichen Karyotyp (46, XX), normale ovarielle Funktion und reguläre Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmale. Das erste Anzeichen des Syndroms ist normalerweise, dass der Menstruationszyklus nicht einsetzt. Die psychische Belastung des Syndroms kann überwältigend sein, die körperlichen Störungen können aber durch chirurgische Intervention erfolgreich behandelt werden. Der chirurgische Eingriff ermöglicht eine normale sexuelle Funktion. Es ist auch eine assistierte Reproduktion möglich. Das Studienziel ist die Überprüfung der Effizienzrisiken bei der traditionellen laparoskopischen Vecchietti-Methode in der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie der vaginalen Agenesie. Es wurde eine prospektive, single-center, single-arm Studie durchgeführt, und Komplikationen sowie anatomische und funktionelle Ergebnisse wurden dokumentiert. Material und Methodik: Die Studie wurde zwischen 2003 und 2011 in der gynäkologischen Klinik von Kochi’s Lakshmi Hospital, Kerala in Indien durchgeführt, an der 53 Patientinnen mit dem MRKH Syndrom teilnahmen. Alle Patientinnen hatten primäre Amenorrhö und der Karyotyp war (46, XX). Die klinische Verdachtsdiagnose wurde ultrasonographisch und operativ bestätigt: Agenesie des Uterus oder rudimentäre Uterushörner und normale Eierstöcke. Alle Patientinnen haben eine plastische laparoskopische Konstruktion einer Neovagina erhalten. Wir führten eine kombinierte Behandlungsstrategie durch: eine präoperative psychologische Beratung, gefolgt von einem chirurgischen Eingriff und postoperativen Follow-up. Es wurde eine laparoskopisch modifizierte Vecchietti-Methode durchgeführt. Alle Patientinnen wurden bei der Entlassung über die Notwendigkeit sexueller vaginaler Aktivit

  18. Encounters with neighbours : current developments of concepts based on recurrence plots and their applications

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Marwan, Norbert

    2003-09-01

    Komplexitätsmaße eingeführt, die geometrische Strukturen in den Recurrence Plots beschreiben. Diese neuen Maße erlauben die Identifikation von Chaos-Chaos-Übergängen in dynamischen Prozessen. In einem weiteren Schritt werden Cross Recurrence Plots eingeführt, mit denen zwei verschiedene Prozesse untersucht werden. Diese bivariate Analyse ermöglicht die Bewertung von Unterschieden zwischen zwei Prozessen oder das Anpassen der Zeitskalen von zwei Zeitreihen. Diese Technik kann auch genutzt werden, um ähnliche Abschnitte in zwei verschiedenen Datenreihen zu finden. Im Anschluß werden diese neuen Entwicklungen auf Daten verschiedener Art angewendet. Methoden, die auf Recurrence Plots basieren, können an die speziellen Probleme angepaßt werden, so daß viele weitere Anwendungen möglich sind. Durch die Anwendung der neu eingeführten Komplexitätsmaße können Chaos-Chaos-Übergänge in Herzschlagdaten vor dem Auftreten einer lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung festgestellt werden, was für die Entwicklung neuer Therapien dieser Herzrhythmusstörungen von Bedeutung sein könnte. In einem weiteren Beispiel, in dem EEG-Daten aus einem kognitiv orientierten Experiment untersucht werden, ermöglichen diese Komplexitätsmaße das Erkennen von spezifischen Reaktionen im Gehirn bereits in Einzeltests. Normalerweise können diese Reaktionen erst durch die Auswertung von vielen Einzeltests erkannt werden. Mit der Hilfe von Cross Recurrence Plots wird die Existenz einer klimatischen Zirkulation, die der heutigen El Niño/ Southern Oscillation sehr ähnlich ist, im Nordwesten Argentiniens vor etwa 34000 Jahren nachgewiesen. Außerdem können mit Cross Recurrence Plots die Zeitskalen verschiedener Bohrlochdaten aufeinander abgeglichen werden. Diese Methode kann auch dazu genutzt werden, ein geologisches Profil mit Hilfe eines Referenzprofiles mit bekannter Zeitskala zu datieren. Weitere Beispiele aus den Gebieten der Molekularbiologie und der Spracherkennung unterstreichen

  19. Entwicklung diagnostischer Rechtschreibtests in ladinischer und surselvischer Sprache (Serie TOR). Forschungsbericht Nr. 5 (The Development of Diagnostic Spelling Tests in Ladin and Surselvan [TOR Series]. Research Bulletin No. 5).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Flammer, August; And Others

    To meet the instructional needs of the hundreds of children who speak the Ladin and Surselvan Raeto-Romance dialects of Switzerland, spelling categories pertinent to the two dialects were established based on the spelling test concept of Rudolf Mueller. Following classic test analysis procedures, three diagnostic dictation tests (one in Ladin, two…

  20. Das US-Fachinformationssystem ERIC und die Entwicklung eines Fachinformationssystems Bildung in der Bundesrepublik Deutschland (The American Subject Information System ERIC and the Development of an Information System on Education in the German Federal Republic).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Nachrichten fur Dokumentation, 1982

    1982-01-01

    In order to further develop West German information services for education, it is suggested that the ERIC structural model--a coordinating central office and a network of clearinghouses--be developed as a continuation of the existing "Dokumentationsring Padagogik" (DOPAED) documentation service. (16 references) (EJS)

  1. Entwicklung und Implementierung eines Algorithmus zur Detektion von Streuteilchen in PlV-Aufnahmen (Development and Implementation of an Algorithm for the Detection of Tracers in PlV Recordings)

    DTIC Science & Technology

    2016-01-01

    1 Auswertung gefundener Tracer . 4 Zusammenfassung Literatur 11 1 2 3 4 5 8...3 2 Particle-Image-VElocimetry 532nm output 1 064nm beam dump / 2 4 5 1 Dielectric polarizer 2 Doubling crystal 6 3 Laser mirrors and...plates 4 Output couple 7 5 Nd:YAG Rod 8 6 Q-Switch 9 7 Telescope Laser 1 Laser 2 8 Aperture 9 Rear mirror - • Abbildung 2.2: Optisches Layout

  2. Bildung in der Struktur Sozio-oekonomisher Entwicklung: Eine Analyse von Laengsschnittsdaten aus Afrika suedlich der Sahara (Education in the Structure of Socioeconomic Development: An Analysis of Longitudinal Data from Sub-Saharan Africa).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Bergmann, Herbert

    1991-01-01

    Examines development indicators from 1960 to 1984 for 38 sub-Saharan African countries to determine whether education is an independent factor in development. Concludes that development indicators are determined by factors including basic education; urbanization; pupil-teacher ratio; standard of living; economic growth; service sector; food…

  3. Die Erforschung der Entwicklung des Neuhochdeutschen Satzbaus anhand der quantitativen und der sprachtypologischen Methode (The Investigation of the Development of New High German Sentence Structure Through Statistical and Language Typology Methods).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Kefer, Michel

    1974-01-01

    Some of the new statistical research of Wladimir D. Admoni and the language typology work of Winfred P. Lehmann is presented. It is then shown that the results of the two methods can be put together to bring forth new knowledge about the present-day tendencies of German syntax. (Text is in German.) (TL)

  4. Konzeption, Entwicklung und Evaluierung eines Messsystems zur sortenreinen Klassifikation von fluoreszenzcodierten Kunststoffen im Rahmen des Kunststoff-Recyclings(Conception, development and evaluation of a measuring system for the classification of fluorescence coded plastics within the framework of plastic recycling)

    DTIC Science & Technology

    2016-06-13

    hour per response, including the time for reviewing instructions, searchi ng existing data sources , gathering a nd maintaining the data needed , a nd...designed and imp lemented that identifies polymer flakes (with a size of few millimeters) transported on a conveyor belt in rea l time based on the...found that the implemented extraction methods and classification estimators satisfy the industrial demands of a real time processing system by showing

  5. Versuch einer vergleichenden Lehrwerkbeurteilung unter besonderer Beruechsichtigung zertifikatsorientierter Materialien. Sammelrezension: Wirtschaftsenglisch in Huelle und Fuelle (Attempt at a Comparative Evaluation of Teaching Texts, with Particular Regard to Materials Leading Toward the Certificate. (Group Review: English in Plenty)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Puerschel, Heiner

    1976-01-01

    Seven textbooks for teaching Business English are examined with respect to the following criteria, for their suitability in a Business English course: (1) Vocabulary, (2) Structures, (3) Communication situations and practical operations, (4) Taped materials, (5) Variety of text material, and (6) Written production. (Text is in German.) (IFS/WGA)

  6. Ergebnisse einer Lehrerbefragung zum Hintergrund des Englischunterrichts in der Hauptschuloberstufe (Results of a Teacher Questionnaire on the Background of Instruction in English in the Upper Grades of the Hauptschule [9-grade "terminal" school]).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Hellwig, Karlheinz

    1980-01-01

    The questionnaire dealt with: earmarks of weaker students, parents' attitude, the teachers' training and working conditions, problems of individual instruction, time-frame, existence of professional associations, evaluation of professional conferences, and the use of media. Some evaluations are appended. (IFS/WGA)

  7. Kongenitale Chagas. Einfluss einer Trypanosoma Cruzi-Infektion auf die Embryonalentwicklung bei Traechtigen Maeusen (Congenital Chagas Diseases. Effect of ’Trypanosoma cruzi’ Infection on Embryogeny in Gravid Mice),

    DTIC Science & Technology

    Congenital Chagas’ disease in man and animals entailing abortion , premature delivery and deformation has been reported in the literature, although...the effect of T. cruzi infection on the fetal development of mice has been investigated after inoculating three different strains of T. cruzi in...in either early death or retarded growth of the embryos and fetuses, although trypanosomes were not demonstrable in injured fetuses (however

  8. The controversy between Alexander Friedmann and Albert Einstein about the possibility of a non-static world (German Title: Die Kontroverse zwischen Alexander Friedmann und Albert Einstein um die Möglichkeit einer nichtstatischen Welt)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Singer, Georg

    Einstein's treatment of the cosmological problem as well as his unshakeable adherence to his own static solution of the complete field equations was throughout determined by Ernst Mach's idea of relativity of inertia. Friedmann, however, like Eddington, Weyl and others did not consider Mach's principle to be a part of general relativity, and so he regarded a time dependent developing spatial geometry as being consistent with world matter at relative rest. In his final statement to the controversy, Einstein acknowledged just formal correctness of Friedmann's results. Actually his criticism was not due ``to a miscalculation'', as he was ready to admit, but was owed to a fundamental fixed idea which continued to exist and which was the cause of his disavowal of physical significance of dynamical solutions.

  9. Ergebnisse einer Lehrerbefragung zum Hintergrund des Englischunterrichts in der Hauptschuloberstufe (Results of a Teacher Questionnaire on the Background of Instruction in English in the Upper Grades of the Hauptschule [9-grade "terminal" school]).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Hellwig, Karlheinz

    1980-01-01

    The questionnaire dealt with: earmarks of weaker students, parents' attitude, the teachers' training and working conditions, problems of individual instruction, time-frame, existence of professional associations, evaluation of professional conferences, and the use of media. Some evaluations are appended. (IFS/WGA)

  10. Flexible Differenzierung im Englischunterricht. Ergebnisse einer Untersuchung an der IGS Brauschweig-West (Flexible Differentiation in Teaching English. Results of an Investigation at the Integrated "Complete School" of Braunschweig-West)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Erdmenger, Manfred

    1974-01-01

    Gives the results of an investigation carried out at the integrated Gesamtschule (a school with grades 1-13) of Braunschweig-West, on teaching-oriented flexible external differentiation with the textbook "English for a Start" (Lensing, Dortmund). The basic principle of the model is that the pupils remain in heterogeneous groups. (Text is in…

  11. Welche Fragen konnen aus einer Gemeinsamen Interpretation der Befunde aus PISA and IGLU Fundiert Beantwortet Werden? (To Which Questions Does a Combined Interpretation of the Results Yielded by both PISA and IGLU Provide Well-Grounded Answers?).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Bos, Wilfried; Lankes, Eva-Maria; Prenzel, Manfred; Schwippert, Knut; Walther, Gerd; Valtin, Renate; Voss, Andreas

    2003-01-01

    Discusses the International Survey on Reading Abilities in Primary School (IGLU) and its data on achievement in reading, mathematics, and natural science. Compares this data to that collected by the Program for International Student Assessment (PISA). Identifies achievement relevant correlations such as gender, migration background, socioeconomic…

  12. Der Prozess der enonciation in Schlager- und Chansontexten. Aspekte einer textpragmatischen Analyse (The Delivery Process in Hit-Song and Chanson Texts. Aspects of a Text-Pragmatic Analysis)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Rattunde, Eckhard

    1974-01-01

    Proceeding from attempts (which are presented) at text-pragmatic discourse analysis, the article analyzes chanson and hit-song texts of similar theme, in their speaker-hearer relation as a process in the communication situation. The interpretation aspects gained produce an observation grid which should have validity also for school "text…

  13. Numerical simulations of sulphate emissions from the unsaturated zone on NA processes in ground water - reactive transport modelling of a benzene and naphthalene contaminated plume. Reaktive Transportmodellierungen einer mit Benzen und Naphthalin kontaminierten Abstromfahne

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hornbruch, G.; Schäfer, D.; Dahmke, A.

    2007-06-01

    The supply of electron acceptors from leachate through the unsaturated zone could represent a special boundary condition with regard to contaminant plume spreading in groundwater. This is an important issue for the acceptance of monitored natural attenuation (MNA) strategies and the prediction of NA processes, but which to date has received little attention. The results of the numerical simulations considered herein show problems in parameterisation of the Monod kinetic approach used for modelling biodegradation processes under sulphate reducing conditions and show the effects of different sulphate loads on the future spreading of a benzene and naphthalene plume at a former coking plant. The results indicate a strong influence of sulphate supply and thus highlight the importance of quantifying these electron acceptor sources and loads, and of defining the controlling parameters for predicting long-term trends in plume development.

  14. A Mathematical Physicist's Approach to Virology

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Twarock, Reidun

    2012-02-01

    The following talk has been given in a special session dedicated to Professor Heinz-Dietrich Doebner at QTS in Prague in August 2011 on the occasion of his 80th birthday. It documents my journey from being a PhD student in Mathematical Physics at the Arnold Sommerfeld Institute in Clausthal under his supervision, to becoming a Professor of Mathematical Biology at the University of York in the UK. I am currently heading an interdisciplinary research group of eight PDRAs and PhDs, focussed on investigating the structures of viruses from a symmetry perspective and unravelling the implications of virus structure on how viruses form and infect their hosts. A central element in my research is my fascination with the development and application of symmetry techniques, which stems from my time in Clausthal when working with Professor Doebner and colleagues. I would like to thank Professor Doebner for these important formative years in Clausthal. Der folgende Vortrag war mein Beitrag zu einer Festsitzung fuer Herrn Professor Heinz-Dietrich Doebner auf der Tagung QTS im August 2011 anläßlich seines achzigsten Geburtstags. Dieser Beitrag dokumentiert, wie sich meine Forschungen aus der Zeit als Doktorandin von Herrn Professor Doebner in Mathematischer Physik am Arnold Sommerfeld Institut in Clausthal weiterentwickelt haben, und zu meiner Professur in Mathematischer Biologie an der Universität York geführt haben. Ich leite dort zur Zeit eine interdisziplinäre Forschungsgruppe von acht Postdocs und Doktoranden, die sich mit der Entwicklung und Anwendung von Symmetrie-Techniken in der Virologie beschäftigt, und insbesondere untersucht, wie sich die Symmetrie-Eigenschaften von Viren auf deren Entstehung und Funktionsweise auswirken. Eine wichtige Vorraussetzung für dieses Forschungsprogramm ist meine Faszination für die Modellierung von Symmetrie-Eigenschaften, die ich während meiner Zusammenarbeit mit Herrn Professor Doebner und Kollegen in Clausthal entwickelt habe

  15. Vergleich von rekombinanten Vaccinia- und DNA-Vektoren zur Tumorimmuntherapie im C57BL/6-Mausmodell

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Johnen, Heiko

    2002-10-01

    antigenpräsentierender Zellen verantwortlich sein. Durch die Modifikation einer Methode zur intrazellulären IFN-gamma Färbung konnten in vakzinierten Mäusen tumorantigenspezifische CTL sensitiv und quantitativ detektiert werden. Die so bestimmte CTL-Frequenz, nicht jedoch die humorale Antwort, korrelierte mit der in vivo Wirksamkeit der verschiedenen Vakzinen: DNA vakzinierte Tiere entwickeln starke tumorantigenspezifische CTL-Antworten, wohingegen in MVA-vakzinierten Tieren überwiegend gegen virale Epitope gerichtete CD4 und CD8-T-Zellen detektiert wurden. Die Wirksamkeit der pCI-DNA-Vakzine spricht für die Weiterentwicklung in weiteren präklinischen Mausmodellen, beispielsweise unter Verwendung von MUC1 oder HLA-A2 transgenen Mäusen. Die Methoden zur Detektion Tumorantigen-spezifischer CTL in 96-Loch-Mikrotiterplatten können dabei zur systematischen Suche nach im Menschen immundominanten T-Zell-Epitopen im Muzin-Molekül genutzt werden. Der durchgeführte Vergleich der auf den Vektoren pCI und MVA basierenden Vakzinen und die Analyse neuerer Publikationen führen zu dem Ergebniss, daß vor allem DNA-Vakzinen in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von aktiven Tumorimpfstoffen spielen werden. Rekombinante MVA-Viren, eventuell in Kombination mit DNA- oder anderen Vektoren, haben sich dagegen in zahlreichen Studien als wirksame Impfstoffe zur Kontrolle von durch Pathogene hervorgerufenen Infektionserkrankungen erwiesen. In this study, tumor vaccines based on the plasmid pCI, the attenuated vaccinia virus strain modified vaccinia virus Ankara (MVA) and MVA-infected dendritic cells were constructed and characterized by sequencing, Western blot and flow cytometric analysis. The efficiency to induce tumor immunity in vivo was compared in several C57BL/6 mouse tumor models. Naked DNA Vaccination based on the eukaryotic expression vector pCI did induce very effective, antigen-specific and long-term protection against tumor cell lines expressing mucin, CEA or

  16. Highly sensitive measurements of substrates and inhibitors on the basis of tyrosinase sensors and recycling systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Streffer, Katrin

    2002-12-01

    ötigten Probenvolumina sind klein und eine spezielle Probenvorbereitung ist nicht erforderlich. Ausserdem sind die Geräte einfach zu handhaben, billig sowohl in ihrer Herstellung als auch im Gebrauch und meist erlauben sie sogar eine kontinuierliche Messwerterfassung. Zahlreiche dieser in den letzten Jahren entwickelten Geräte greifen zurück auf 40 Jahre Forschung auf dem Gebiet der Biosensorik. Seit Clark und Lyons im Jahr 1962 in der Lage waren, mit einer einfachen Sauerstoffelektrode, ergänzt durch ein Enzym, Glucose zu messen, war die Entwicklung neuer Messtechnik nicht mehr aufzuhalten. Biosensoren, spezielle Messfühler, die aus einer Kombination aus biologischer Komponente (erlaubt eine spezifische Erkennung des Analyten auch ohne vorherige Reinigung der Probe) und einem physikalischen Messfühler (wandelt den primären physikochemischen Effekt in ein elektronisch messbares Signal um) bestehen, eroberten den Markt. Im Rahmen dieser Doktorarbeit wurden verschiedene Tyrosinasesensoren entwickelt, die je nach Herkunft und Eigenschaften der verwendeten Tyrosinase unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Beispielsweise wurde einer dieser Tyrosinasesensoren für die Bestimmung phenolischer Verbindungen in Fluss- und Seewasserproben eingesetzt, und die mit diesem Sensor gemessenen Ergebnisse konnten sehr gut mit dem entsprechenden DIN-Test zur Bestimmung phenolischer Verbindungen korreliert werden. Ein anderer entwickelter Sensor zeigte eine sehr hohe Empfindlichkeit für Catecholamine, Substanzen die speziell in der medizinischen Diagnostik von Wichtigkeit sind. Ausserdem zeigten die ebenfalls im Rahmen dieser Doktorarbeit durchgeführten Untersuchungen zweier verschiedener Tyrosinasen, dass, will man in Zukunft noch empfindlichere Tyrosinasesensoren entwickeln, eine spezielle Tyrosinase (Tyrosinase aus Streptomyces antibioticus) die bessere Wahl sein wird, als die bisher im Bereich der Biosensorforschung verwendete Tyrosinase aus Agaricus bisporus. Desweiteren wurden erste

  17. Britain, France and Germany: Priorities for the European Union’s Security and Defense Policy

    DTIC Science & Technology

    2009-12-01

    Ronja Kempin and Marco Overhaus, Kein großer Sprung in der Entwicklung der ESVP: Lehren aus der Französischen EU- Ratspräsidentschaft (Berlin...128 Kempin and Overhaus, Kein großer Sprung in der Entwicklung der ESVP: Lehren aus der Französischen EU...Deutschlands" Deutschlands neue Außenpolitik, eds. Karl Kaiser and Joachim Krause, Vol. 3 Interessen und Strategien (Oldenbourg Verlag, 1996), 3–13

  18. Aktivitätsmessung auf nukleinsäuremodifizierten Oberflächen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidt, Peter Michael

    2003-06-01

    Im Bereich der medizinischen Diagnostik spielen DNA-Chips eine immer wichtigere Rolle. Dabei werden Glas- oder Silikon-Oberflächen mit Tausenden von einzelsträngigen DNA-Fragmenten, sog. Sonden, bestückt, die mit den passenden DNA-Fragmenten in der zugefügten Patientenprobe verschmelzen. Die Auswertung solcher Messungen liefert die Diagnose für Krankheiten wie z.B. Krebs, Alzheimer oder für den Nachweis pathogener Erreger. Durch fortschreitende Miniaturisierung dieser Meßsysteme können bis zu 40.000 Genfragmente des Menschen in einer einzigen Messung analysiert werden. Neben den DNA-Fragmenten können Bio-Chips auch für andere biologische Komponenten wie Antikörper und Proteine eingesetzt werden, wobei bei letzteren neben der Bindung auch die Aktivität ein wichtiger Diagnoseparamter ist. Am Fraunhofer-Institut für medizinische Technik und am Lehrstuhl für Analytische Biochemie der Universität Potsdam wurden im Rahmen einer Doktorarbeit Methoden entwickelt, die es ermöglichen auf nukleinsäuremodifizierten Sensoroberflächen die Aktivität von Proteinen zu messen. Es wurden Nukleinsäuren auf Oberflächen optischer Sensoren verankert. Diese fungierten als Rezeptor für die Proteine sowie auch als Substrat für Restriktionsenzyme, die Nukleinsäuren schneiden und Polymerasen, die Nukleinsäuren synthetisieren und verlängern können. Seine Anwendung fand diese Messmethode in der Messung der Aktivität des Proteins Telomerase, das in 90% aller Tumore erhöhte Aktivität gegenüber gesunden Zellen aufweist. Die Vorteile dieses neuen Assays gegenüber älteren Methoden liegt im Verzicht auf radioaktiv-markierten Komponenten und einer deutlich verkürzten Analysezeit. Die Arbeit schliesst mit einem funktionsfähigen Nachweis der Telomeraseaktivität im Zellextrakt von gesunden und kranken Zellen. Der direkte Einfluß von Hemmstoffen auf die Aktivität konnte sichtbar gemacht werden, und steht daher bei der Entwicklung neuer Tumor-Diagnostika und

  19. Beyond the center and the edge - a historical investigation about the rise and development of the Copernican and the Cosmological Principle; (German Title: Jenseits von Zentrum und Rand - Eine wissenschaftshistorische Untersuchung zur Entstehung und Entwicklung des copernicanischen und des kosmologischen Prinzips)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jung, Tobias

    The Copernican Principle and the Cosmological Principle are generally used as a starting point in modern relativistic cosmology. Unfortunately, both principles are often mixed up or even identified. Nonetheless, it can be shown that they make different claims. From a historical point of view there are two different lines of development which lead to the statement of each principle. Here we follow the most important steps of these lines of development beginning from Ptolemy's cosmology. In 1952, Bondi summarised a discovery which had been made on different scales over and over again: that the astronomical system we are part of is not privileged neither with respect to its position within the universe nor with respect to its size. He gave the name Copernican Principle to this discovery. The Cosmological Principle was in use as a working hypothesis stating that the universe is homogeneous and isotropic on large scales nearly two decades before its name was coined by Milne in 1935.

  20. Lieber oft als zu Viel: Hausaufgaben und die Entwicklung von Leistung und Interesse im Mathematik-Unterricht der 7. Jahrgangsstufe (Preferably Often, but Not Too Much--Homework and the Development of Achievement and Interest in Math--Instruction in Seventh Grade).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Trautwein, Ulrich; Koller, Olaf; Baumert, Jurgen

    2001-01-01

    Analyzes a subsample of the study, "Learning Processes, Educational Careers, and Psychosocial Development in Adolescence and Young Adulthood," to examine the impact of homework. Focuses on German seventh-grade students (n=2123) in 132 classes. Reports that homework frequency had a positive effect on mathematics achievement. (CMK)

  1. Meine Arbeit an der Entwicklung des Sprechens bei integriertem Fernsehkurs Russisch (1). Dargestellt am Beispiel der Lektion 3 - Klasse 10 (My Work in the Development of Speaking, in the Integrated Television Course in Russian (1). Presented Using as Example Lesson 3 - Grade 10)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Mueller, Renate

    1974-01-01

    Presents among other things the didactic-methodological procedure in Teaching Units 3 and 4, Grade 10; the development of (predominantly monologue) speaking proficiency and proper translation into the foreign language, with special attention to measures to be taken immediately before and after watching the television program. (Text is in German.)…

  2. New Experiences With Steam Injection From The MÜhlacker Field Site

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Theurer, T.; Koschitzky, H.-P.; Färber, A.

    water lead to a "clog- ging" effect in the soil, displacing the steam travelling through the pore space. The use of steam with low water content was important to avoid displacement of the heat front. It also was found that conductive heat transport during breaks in the steam injec- tion process significantly warmed soil regions with low temperature, while convective heat transport brought energy to the steam front. Weak temperature gradients result- ing from a slow heating process did appear to avoid excessive saturation of the soil, thereby avoiding mobilization of the TCE. 1 Despite the low permeability of the subsurface, steam injection was found to be suc- cessful at this site. A cost of approximately 175/kg of removed chlorinated hydro- carbon through use of steam injection, compared to an estimated cost of 250/kg for cold SVE (assuming SVE would be able to remove the same amount of contaminant), was determined. Additionally, employment of steam injection has been estimated to achieve an 8.5-year time saving over the use of SVE. References: FÄRBER, A. (1997): Wärmetransport in der ungesättigten Bodenzone: Entwicklung einer ther- mischen in-situ Sanierungstechnologie. Mitteilungen des Instituts für Wasserbau, H. 96, Uni- versität Stuttgart 1997 KOSCHITZKY, H.-P., THEURER, T. (2001): Steam Injection used in unsaturated zone at german landfill. TechTrends, No. 42, Sep. 2001, United States Environmental Protection Agency (EPA), http://clu-in.org KOSCHITZKY, H.-P., THEURER, T., FÄRBER, A. (2001): Einsatz des thermischen In-situ- Sanierungsverfahrens TUBA unter schwierigen geologischen Bedingungen. Boden und Altlas- ten Symposium 2001, Erich Schmidt Verlag, 323-347 2

  3. Dynamic modelling and humus balances as tools for estimating and upscaling soil carbon stock changes in temperate cropland

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Oberholzer, Hans-Rudolf; Holenstein, Hildegard; Mayer, Jochen; Leifeld, Jens

    2010-05-01

    Humus balances are simple mathematical tools used by farmers for assessing the overall performance of their management in terms of soil organic matter changes. They are based on humus reproduction factors which themselves mainly depend on crop rotation, residue management, and amount and type of organic fertilization. Dynamic models, on the other hand, are typically complex and need more detailed input data and are designed to calculate the time course of soil carbon content. In both cases, thorough validation is needed to utilize their potential for estimating carbon stock changes. We compared the results of three humus balance methods SALCA-SQ (Neyroud 1997), VDLUFA method (VDLUFA 2004), Humod (Brock et al. 2008) and the RothC model with measured soil carbon stocks in a long-term experiment in Switzerland for the period 1977-2005 (Fliessbach et al 2007). The field trial comprises various minerally and organically fertilized treatments, the latter differing in the amount and composition of organics applied. All methods were able to distinguish systematic management effects on soil organic carbon (SOC). However, only those SOC trajectories calculated with the dynamic model RothC matched measured stocks quantitatively. For both, humus balances and dynamic modelling the result strongly depended on parameterization of organic fertilizers, i.e. its stability and organic matter content. Therefore, incomplete information on the amount and composition of organic fertilizer and lack of knowledge about its potential for humus reproduction is regarded an uncertainty in both dynamic modelling and humus balance calculation, and seems to be a major drawback for the reliable application of these approaches at the regional scale. Our results stress the need for more detailed and harmonized data bases of organic fertilizer composition and application rates. References Brock C., Hoyer U., Leithold G., Hülsbergen K.-J., 2008. Entwicklung einer praxisanwendbaren Methode der

  4. Mentalitat und Intergenerationalitat als Rahmenbedingungen "Lebenslangen Lernens". Konzeptionelle Konsequenzen aus Ergebnissen einer Biografieanalytischen Mehrgenerationenstudie in Ostdeutschland (Mentality and Intergenerationality as Framework Conditions of "Life-Long Learning": Conceptual Consequences To Be Drawn from Results of a Biography-Analytical Multi-Generational Study Carried out in East Germany).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Alheit, Peter

    2003-01-01

    Discusses a comprehensive qualitative multigenerational study carried out in East Germany. Shows that social orientations and attitudes remained practically unchanged between the generation of grandparents and grandchildren. Argues that educational processes throughout a life-span can only be understood if mental deep structures and…

  5. Fazit

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Murrenhoff, Hubertus

    Die im Rahmen des Sonderforschungsbereiches 442 (SFB 442) erarbeiteten Ergebnisse zeigen die Leistungsfähigkeit tribologischer Systeme bei Verwendung nativer Ester in Kombination mit PVD-Werkstoffverbundschichten. Gegenstand der Untersuchungen waren die tribologischen Systeme einer Werkzeugmaschine, wie z. B. Zahnräder, Wälz- und Spindellager, Kolben einer hydraulischen Pumpe sowie Werkzeuge mit geometrisch bestimmter Schneide und Tiefziehwerkzeuge.

  6. Ratchet models of molecular motors

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jaster, Nicole

    2003-09-01

    Motoren zu beschreiben. Die Skala, auf der wir die Bewegung betrachten, reicht von einzelnen Schritten eines Motorproteins bis in den Bereich der gerichteten Bewegung entlang eines Filaments. Ein Einzelschritt überbrückt je nach Protein etwa 10 nm und wird in ungefähr 10 ms zurückgelegt. Unsere Modelle umfassen M Zustände oder Konformationen, die der Motor annehmen kann, während er sich entlang einer eindimensionalen Schiene bewegt. An K Orten dieser Schiene sind Übergänge zwischen den Zuständen möglich. Die Geschwindigkeit des Proteins lässt sich in Abhängigkeit von den vertikalen Übergangsraten zwischen den einzelnen Zuständen analytisch bestimmen. Wir berechnen diese Geschwindigkeit für Systeme mit bis zu vier Zuständen und Orten und können weiterhin eine Reihe von Regeln ableiten, die uns einschätzen helfen, wie sich ein beliebiges vorgegebenes System verhalten wird. Darüber hinaus betrachten wir entkoppelte Subsysteme, also einen oder mehrere Zustände, die keine Verbindung zum übrigen System haben. Mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit kann ein Motor einen Zyklus von Konformationen durchlaufen, mit einer anderen Wahrscheinlichkeit einen davon unabhängigen anderen. Aktive Elemente werden in realen Transportvorgängen durch Motorproteine nicht auf die Übergänge zwischen den Zuständen beschränkt sein. In verzerrten Netzwerken oder ausgehend von der diskreten Mastergleichung des Systems können auch horizontale Raten spezifiziert werden und müssen weiterhin nicht mehr die Bedingungen der detaillierten Balance erfüllen. Damit ergeben sich eindeutige, komplette Pfade durch das jeweilige Netzwerk und Regeln für die Abhängigkeit des Gesamtstroms von allen Raten des Systems. Außerdem betrachten wir die zeitliche Entwicklung für vorgegebene Anfangsverteilungen. Bei Enzymreaktionen gibt es die Idee des Hauptpfades, dem diese bevorzugt folgen. Wir bestimmen optimale Pfade und den maximalen Fluss durch vorgegebene Netzwerke. Um darüber hinaus

  7. Ecoutez bien (Listen Well)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Richter, Rolf

    1975-01-01

    Offers an introduction to the organization and content of a brochure on the development of understanding while hearing (Ecoutez bien. Texte zur Entwicklung des verstehenden Hoerens. Collected by E. Vollmer and L. Pohl. Volk und Wissen, Berlin, 1974). (Text is in German.) (IFS/WGA)

  8. Einleitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zahoransky, Richard; Allelein, Hans-Josef; Bollin, Elmar; Oehler, Helmut; Schelling, Udo

    Mit der Beherrschung der Energie, zunächst des Feuers, schaffte sich die Menschheit die Basis zur technischen und wirtschaftlichen Entwicklung. Energie in ihren verschiedenen Erscheinungsformen ist zur Nahrungszubereitung, zum Wohnen, zum Transport, zur Kommunikation, in der Technik, Industrie und in der Freizeit unverzichtbar. Energie gehört zu den Grundbedürfnissen.

  9. Neue Anforderungen an den Datenschutz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dix, Alexander

    Eine von der Europäischen Kommission 2003 in Auftrag gegebene Studie hat die rasante technische Entwicklung hin zu "Ambient Intelligence Technologies“ als die größte Herausforderung für den Datenschutz bezeichnet, die sogar größer als die Herausforderung durch den internationalen Terrorismus nach dem 11. September sei.

  10. Simulationsbasierte Multisensorsystemauslegung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Denkena, B.; Möhring, H.-C.; Litwinski, K. M.

    Die vorliegende Arbeit beschreibt einen Aspekt der Entwicklung vernetzter Sensorsysteme: Die Multisensorsystemauslegung auf der Basis von FE-Simulationen. Es wird ein Konzept beschrieben, welches optimale Sensorkonfigurationen bestehend aus Sensoren verschiedener Bauart zur Überwachung verschiedenartiger Größen bestimmt. Darge-stellt sind die Ergebnisse der Anwendung an einem Element eines Werk-stückspannbaukastens.

  11. Service-Based Development of Embedded Systems

    DTIC Science & Technology

    2007-11-02

    constraints and efficient deployment to hardware. References 1. Andreas Bauer , Jan Romberg, and Bernhard Schätz. Integrierte Entwicklung von Automotive...Bernhard Schätz, Tobias Hain, Frank Houdek, Wolfgang Prenninger, Martin Rappl, Jan Romberg, Oscar Slotosch, Martin Strecker, and Alexander Wisspeint- ner

  12. Innovation im Mittelstand am Beispiel Der Senkung Von Mobilitätskosten Durch Schwarmintelligenz"

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fischer, Hieronymus

    Die zunehmende Vernetzung von Einzelsystemen im Fahrzeug wird durch den Einsatz weiterer Kommunikationsverbindungen (CAR2X-Kommunikation) zu einer hierarchischen Struktur führen, die den Austausch von Informationen zwischen einer Vielzahl von verteilten heterogenen Subsystemen auf mobilen und stationären Plattformen ermöglicht. Die primären Ziele einer solchen Vernetzung von Cyber-Physical Systems sind die Bereitstellung neuer Dienste im Fahrzeug, die Erhöhung der Verkehrssicherheit sowie die effektive Steuerung der weiter wachsenden Verkehrsströme.

  13. Local Dynamic Map als modulares Software Framework für Fahrerassistenzsysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reisdorf, P.; Auerswald, A.; Wanielik, G.

    2015-11-01

    Moderne Fahrerassistenzsysteme basieren auf der Verarbeitung von Informationen, welche durch die Umfeldwahrnehmung mit unterschiedlicher Sensorik erfolgt. Neben den Informationen aus dem eigenen Fahrzeug ergeben sich durch unterschiedliche Kommunikationsmöglichkeiten (Car2Car, Car2X,...) erweiterte Umfeldwahrnehmungen (siehe Abb. 1). Diese Daten gilt es aufbereitet und zielorientiert einer Anwendung zur Verfügung zu stellen, was mit Hilfe einer Local Dynamic Map (LDM) erfüllt werden kann. Die vorliegende Veröffentlichung beschreibt den Aufbau, Verwendungszweck und Eigenschaften einer entwickelten LDM und geht auf einige Applikationen ein, die mit Hilfe dieser realisiert wurden.

  14. Large-scale hydrological modelling in the semi-arid north-east of Brazil

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Güntner, Andreas

    2002-07-01

    änderungen können dort zu einer Verschärfung der vielfach schon heute auftretenden Wasserknappheit führen. Das Verständnis der Mechanismen und Wechselwirkungen des komplexen Systems von Mensch und Umwelt sowie die quantitative Bestimmung zukünftiger Veränderungen in der Menge, der zeitlichen Verteilung und der Qualität von Wasserressourcen sind eine grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung von nachhaltigen Maßnahmen des Wassermanagements mit dem Ziel einer höheren Anpassungsfähigkeit dieser Regionen gegenüber künftigen Änderungen. Hierzu sind dynamische integrierte Modelle unerlässlich, die als eine Komponente ein hydrologisches Modell beinhalten. Vorrangiges Ziel dieser Arbeit ist daher die Erstellung eines hydrologischen Modells zur großräumigen Bestimmung der Wasserverfügbarkeit unter sich ändernden Umweltbedingungen in semiariden Gebieten. Als Untersuchungsraum dient der im semiariden tropischen Nordosten Brasiliens gelegene Bundestaat Ceará (150 000 km2). Die mittleren Jahresniederschläge in diesem Gebiet liegen bei 850 mm innerhalb einer etwa fünfmonatigen Regenzeit. Mit vorwiegend kristallinem Grundgebirge und geringmächtigen Böden stellt Oberflächenwasser den größten Teil der Wasserversorgung bereit. Die Region war wiederholt von Dürren betroffen, die zu schweren ökonomischen Schäden und sozialen Folgen wie Migration aus den ländlichen Gebieten geführt haben. Das hier entwickelte hydrologische Modell Wasa (Model of Water Availability in Semi-Arid Environments) ist ein deterministisches, flächendifferenziertes Modell, das aus konzeptionellen, prozess-basierten Ansätzen aufgebaut ist. Die Wasserverfügbarkeit (Abfluss im Gewässernetz, Speicherung in Stauseen, Bodenfeuchte) wird mit täglicher Auflösung bestimmt. Als räumliche Zieleinheiten können Teileinzugsgebiete, Rasterzellen oder administrative Einheiten (Gemeinden) gewählt werden. Letztere ermöglichen die Kopplung des Modells im Rahmen der integrierten Modellierung mit

  15. The Value of the German Concept of Leadership Development and Civic Education - Innere Fuehrung - in Counterinsurgency Operations

    DTIC Science & Technology

    2009-01-01

    incorrect behavior, practice modem leadership, and thus get to know their soldiers.26 11 Civic Education Politische Bildung (civic education) is not...Unterricht verantwortliche Vorgesetzte darf die Behandlung politischer Fragen nicht auf die Darlegung einer einseitigen Meinung beschriinken. Das

  16. Unfälle mit Pkw

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Burg, Heinz

    Der Verkehrsunfall ereignete sich innerorts auf einer Kreuzung mit rechts vor links Regelung. Es galt dort die allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 50 km/h. Zur Unfallzeit war es hell und trocken. Die Fahrbahn hatte eine Schwarzdecke.

  17. Phenology in Germany in the 20th century : methods, analyses and models

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schaber, Jörg

    2002-07-01

    Perioden mit unterschiedlichem Trendverhalten identifiziert werden. - Es gab deutliche Unterschiede in den Trends von frühen und späten Frühjahrsphasen. Die frühen Frühjahrsphasen haben sich stetig verfrüht, mit deutlicher Verfrühung zwischen 1931 und 1948, moderater Verfrühung zwischen 1948 und 1984 und starker Verfrühung zwischen 1984 und 1999. Die späten Frühjahrsphasen hingegen, wechselten ihr Trendverhalten in diesen Perioden von einer Verfrühung zu einer deutlichen Verspätung wieder zu einer starken Verfrühung. Dieser Unterschied in der Trendentwicklung zwischen frühen und späten Frühjahrsphasen konnte auch für ganz Deutschland in den Perioden 1951 bis 1984 und 1984 bis 1999 beobachtet werden. Der bestimmende Einfluss der Temperatur auf die Frühjahrsphasen und ihr modifizierender Einfluss auf die Herbstphasen konnte bestätigt werden. Es zeigt sich jedoch, dass - die Phänologie bestimmende Funktionen der Temperatur nicht mit einem globalen jährlichen CO2 Signal korreliert waren, welches als Index für die globale Erwärmung verwendet wurde - ein Index für grossräumige regionale Zirkulationsmuster (NAO-Index) nur zu einem kleinen Teil die beobachtete phänologischen Variabilität erklären konnte. Das beobachtete unterschiedliche Trendverhalten zwischen frühen und späten Frühjahrsphasen konnte auf die unterschiedliche Entwicklung von März- und Apriltemperaturen zurückgeführt werden. Während sich die Märztemperaturen im Laufe des 20. Jahrhunderts mit einer zunehmenden Variabilität in den letzten 50 Jahren stetig erhöht haben, haben sich die Apriltemperaturen zwischen dem Ende der 1940er und Mitte der 1980er merklich abgekühlt und dann wieder deutlich erwärmt. Es wurde geschlussfolgert, dass die Verfrühungen in der Frühjahrsphänologie in den letzten Dekaden Teile multi-dekadischer Fluktuationen sind, welche sich nach Spezies und relevanter saisonaler Temperatur unterscheiden. Aufgrund dieser Fluktuationen konnte kein Zusammenhang

  18. Bewehrte Betonbauteile unter Betriebsbedingungen: Forschungsbericht

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eligehausen, Rolf; Kordina, Karl; Schießl, Peter

    2000-09-01

    Vorwort. Teil I: Rißbreiten (Gert König) 1 Ein mechanisches Modell zur Erhöhung der Vorhersagegenauigkeit über die Rißbreiten unter Betriebsbedingungen (Gert König und Michael Fischer). 1.1 Einleitung und Zielsetzung. 1.2 Versuchsprogramm. 1.3 Meßtechnik. 1.4 Belastung und Versuchsdurchführung. 1.5 Literatur. 2 Rißbreiten und Verformungszunahme vorgespannter Bauteile unter wiederholter Last - und Zwangbeanspruchung (Gert König und Michael Fischer). 2.1 Einleitung und Zielsetzung. 2.2 Versuchsprogramm. 2.3 Auswertung. 2.4 Ausblick. 2.5 Literatur. 3 Rißverhalten von Beton bei plötzlicher Abkühlung (Viktor Mechtcherine und Harald S. Müller). 3.1 Einleitung. 3.2 Experimentelle Untersuchungen. 3.3 Formulierung eines Stoffgesetzes für thermisch beanspruchten Beton. 3.4 Riß entwicklung in einer Betonplatte unter Temperaturschock. 3.5 Zusammenfassung. 3.6 Literatur. 4 Stahlfaserbeton unter Betriebsbedingungen bei Dauerbeanspruchung (Bo Soon Kang, Bernd Schnütgen und Friedhelm Stangenberg). 4.1 Einleitung. 4.2 Wirkung von Stahlfasern im Beton. 4.3 Versuchsprogramm. 4.4 Untersuchungen zum Verbundverhalten. 4.5 Untersuchungen zum Verhalten unter Biegebeanspruchung. 4.6 Theoretische Untersuchungen. 4.7 Literatur. 5 Experimentelle Untersuchungen an Stahlbeton-Zugkörpern unter wiederholter Belastung zur Ermittlung des versteifenden Einflusses der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen (Petra Seibel und Gerhard Mehlhorn). 5.1 Einleitung. 5.2 Ansatz zur Bestimmung der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen nach Eurocode 2, Model Code 90 und Günther. 5.3 Experimentelle Untersuchungen. 5.4 Ergebnisse. 5.5 Zusammenfassung. 5.6 Literatur. 6 Riß- und Verformungsverhalten von vorgefertigten Spannbetonträgern unter Betriebsbedingungen bei besonderer Berücksichtigung des Betonalters (Monika Maske, Heinz Meichsner und Lothar Schubert). 6.1 Einleitung. 6.2 Beschreibung der Fertigteilträger. 6.3 Belastungsversuche. 6.4 Ergebnisse. 6.5 Zusammenfassung. 6

  19. Statik starrer Körper in der Ebene

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Böge, Gert; Böge, Wolfgang

    Die Kraft ist die Ursache einer Bewegungs- oder (und) Formänderung. Man arbeitet in der Statik mit dem Gedankenbild des "starren" Körpers, schließt also die bei jedem realen Körper auftretende Formänderung aus der Betrachtung aus. Jede Kraft lässt sich durch den Vergleich mit der Gewichtskraft eines Wägestücks messen. Eindeutige Kennzeichnung einer Kraft F erfordert drei Bestimmungsstücke (Abb. 9.1):

  20. Astronomen bei der Arbeit - Live-Konferenz mit La Palma

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Beck, Paul G.

    2012-02-01

    "Wie kann man sich die nächtliche Arbeit eines Astronomen am Teleskop vorstellen?" Diese Frage stellen sich viele wissenschaftlich interessierte Menschen, die noch kein professionelles Observatorium besuchen konnten. Das multimediale Experiment "Call a Scientist" verband Besucher einer österreichischen Amateursternwarte live mit dem Großobservatorium in La Palma und brachte damit einer interessierten Öffentlichkeit seltene Einblicke in die Arbeitsweise der modernen Astronomie nahe.

  1. Analyse der Störfestigkeit nichtlinearer Schaltungen gegenüber leitungsgebundenen elektromagnetischen Störungen mit multi-input Wiener/Hammerstein-Modellen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stegemann, S.; John, W.; Mathis, W.

    2012-09-01

    In dieser Arbeit wird der Einfluss von leitungsgebundenen Störungen untersucht, welche in einen beliebigen Eingang (Signaleingang, Spannungsversorgung, Masse-Potenzial, etc.) einer Analogschaltung einkoppeln. Die zu untersuchende Schaltung wird dazu durch einen Wiener/Hammerstein-Ansatz als nichtlineares System mit zwei Eingängen modelliert. Mit Hilfe dieses Blockmodells werden analytische Ausdrücke derjenigen Frequenzanteile bestimmt, die durch Intermodulationen zwischen Stör- und Eingangssignal am Ausgang einer Schaltung entstehen.

  2. Einleitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Barfels, Lutz

    In den 1950er Jahren wurde am Bostoner MIT (Massachusetts Institute of Technology) die Grundlage der modernen CNC-Technik gelegt. Für die spanende Herstellung von Rotorprofilen für Hubschrauber auf Basis vorab berechneter Konturverläufe wurden erstmalig Steuerungen auf Basis diskreter elektronischer Bauelemente entwickelt. Mit der Einführung integrierter elektronischer Schaltkreise (ICs) begann diese Technologie schrittweise Einzug in die Werkzeugmaschinenindustrie zu halten. Neben der Entwicklung der Hardware wurde die Programmierung und die Entwicklung von entsprechenden Programmiersprachen ein für die Akzeptanz dieser Technologie entscheidende Größe. Wurden anfangs die erforderlichen Informationen über Lochkarten eingelesen erfolgt der Datenaustausch heute zwischen zentralen Datenspeichern und Maschinensteuerungen über Netzwerke.

  3. Infrarot-Thermografie in der Instandhaltung der chemischen Industrie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Huber, Christian

    Als Folge der raschen technologischen Entwicklung preisgünstiger, leistungsfähiger Thermografiekameras rückte diese für viele Anwendungen nutzbringend einzusetzende Inspektionsmethode zunehmend ins Interesse der Instandhalter aller Branchen. Die Infrarot(IR)-Thermografie wird damit als Schadensfrüherkennungsmethode integriert in das Repertoire bereits langjährig angewendeter Methoden wie der Schwingungsmesstechnik, Schmierstoffanalyse, Fehlerdiagnose an elektrotechnischen Komponenten sowie die gesamte Fülle zerstörungsfreier Untersuchungen im Werkstoffbereich.

  4. Ernst Mach's "new theory of matter" and his definition of mass

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Banks, Erik C.

    Mach's definition of mass-ratios was announced in his 1868 paper "Über die Definition der Masse," a treatment that remained essentially unchanged in the 1883 first edition of his Mechanik in ihrer Entwicklung. The definition became one of Mach's signal achievements; Einstein for example used it in his lectures on elementary mechanics at Zurich in 1909-1910 to call attention to the independence of gravitational and inertial mass from the chemical composition of bodies.

  5. Wirkstoffe, Medikamente und Mathematische Bildverarbeitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bauer, Günter J.; Lorenz, Dirk A.; Maaß, Peter; Preckel, Hartwig; Trede, Dennis

    Die Entwicklung neuer Medikamente ist langwierig und teuer. Der erste Schritt ist hierbei die Suche nach neuen Wirkstoffkandidaten, die für die Behandlung bislang schwer therapierbarer Krankheiten geeignet sind. Hierfür stehen der Pharma- und Biotechnologieindustrie riesige Substanzbibliotheken zur Verfügung. In diesen Bibliotheken werden die unterschiedlichsten Substanzen gesammelt, die entweder synthetisch hergestellt oder aus Pilzen, Bakterienkulturen und anderen Lebewesen gewonnen werden können.

  6. Die Arbeitsunfähigkeit in der Statistik der GKV

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Busch, Klaus

    Der vorliegende Beitrag gibt anhand der Statistiken des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) einen Überblick über die Arbeitsunfähigkeitsdaten der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV). Zunächst werden die Arbeitsunfähigkeitsstatistiken der Krankenkassen und die Erfassung der Arbeitsunfähigkeit erläutert. Hiernach wird auf die Entwicklung der Fehlzeiten auf GKV-Ebene eingegangen. Ebenfalls wird Bezug auf die Unterschiede der Fehlzeiten zwischen den verschiedenen Kassen genommen.

  7. Bereits nach Ablauf der Halbwertszeit droht der vollständige Zerfall Die britische Atomic Scientists’ Association, die Ideologie der „objektiven” Wissenschaft und die H-Bombe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Laucht, Christoph

    Präsident Harry Trumans Verlautbarung vom 31.1.1950, seine Regierung wolle die Entwicklung der Wasserstoffbombe vorantreiben, fand große Beachtung in den britischen Medien. Die illustrierte Zeitschrift Picture Post widmete der HBombe einen Artikel, der unter anderem kurze Stellungnahmen der britischen Atomwissenschaftler Eric Burhop, Kathleen Lonsdale, Harrie Massey, Rudolf Peierls und Maurice Pryce enthielt, die alle Mitglieder der Atomic Scientists' Association (ASA) waren.

  8. Fragwuerdige Luxussteuern: Statusstreben und Demonstratives Konsumverhalten in der Geschichte Oekonomischen Denkens (Questionable Luxury Taxes: Status Seeking and Conspicuous Consumption in the History of Economic Thought)

    DTIC Science & Technology

    2008-05-01

    und Karl Knies (* 182 1, t 1898) geh6iren zumn 5iteren Zweig der deutschen historischen Schule. Hauptvertreter des jfingeren Zweiges sind Gustav von...1848), 8680). 6 Nachdem die deutsche historische Schule in ihrer sp5iteren Entwicklung von ihrem ,,Schulleitee’ Gustav von Schmoller nachhaltig ins...Nach Cournots fundamentalem Nachfragegesetz wird die Nachfrage als Funktion des Preises dargestellt und die 10 Gustav von Schmoller war in zwei

  9. Cultural Trends and the Implications for the Transformation of the Bundeswehr

    DTIC Science & Technology

    2006-06-01

    model of the social market economy.27 As far as Germany is concerned, the objective of a more efficient and humane society can hardly be achieved if...Kommunikation, Medien, Wissensgesellschaft”, in: Stiftung Entwicklung und Frieden; Messner, Dirk; Nuscheler, Franz, “Globale Trends 2000“, Frankfurt...implementation. What are the conceptual inferences that avoid a functionalist, market -oriented adaptation of leadership and civic education, a by-product

  10. Robust boosting via convex optimization

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rätsch, Gunnar

    2001-12-01

    ? Boosting methods are originally designed for classification problems. To extend the boosting idea to regression problems, we use the previous convergence results and relations to semi-infinite programming to design boosting-like algorithms for regression problems. We show that these leveraging algorithms have desirable theoretical and practical properties. o Can boosting techniques be useful in practice? The presented theoretical results are guided by simulation results either to illustrate properties of the proposed algorithms or to show that they work well in practice. We report on successful applications in a non-intrusive power monitoring system, chaotic time series analysis and a drug discovery process. --- Anmerkung: Der Autor ist Träger des von der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam vergebenen Michelson-Preises für die beste Promotion des Jahres 2001/2002. In dieser Arbeit werden statistische Lernprobleme betrachtet. Lernmaschinen extrahieren Informationen aus einer gegebenen Menge von Trainingsmustern, so daß sie in der Lage sind, Eigenschaften von bisher ungesehenen Mustern - z.B. eine Klassenzugehörigkeit - vorherzusagen. Wir betrachten den Fall, bei dem die resultierende Klassifikations- oder Regressionsregel aus einfachen Regeln - den Basishypothesen - zusammengesetzt ist. Die sogenannten Boosting Algorithmen erzeugen iterativ eine gewichtete Summe von Basishypothesen, die gut auf ungesehenen Mustern vorhersagen. Die Arbeit behandelt folgende Sachverhalte: o Die zur Analyse von Boosting-Methoden geeignete Statistische Lerntheorie. Wir studieren lerntheoretische Garantien zur Abschätzung der Vorhersagequalität auf ungesehenen Mustern. Kürzlich haben sich sogenannte Klassifikationstechniken mit großem Margin als ein praktisches Ergebnis dieser Theorie herausgestellt - insbesondere Boosting und Support-Vektor-Maschinen. Ein großer Margin impliziert eine hohe Vorhersagequalität der Entscheidungsregel. Deshalb wird

  11. Das Lektin aus der Erbse Pisum sativum : Bindungsstudien, Monomer-Dimer-Gleichgewicht und Rückfaltung aus Fragmenten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Küster, Frank

    2002-11-01

    Das Lektin aus Pisum sativum, der Gartenerbse, ist Teil der Familie der Leguminosenlektine. Diese Proteine haben untereinander eine hohe Sequenzhomologie, und die Struktur ihrer Monomere, ein all-ß-Motiv, ist hoch konserviert. Dagegen gibt es innerhalb der Familie eine große Vielfalt an unterschiedlichen Quartärstrukturen, die Gegenstand kristallographischer und theoretischer Arbeiten waren. Das Erbsenlektin ist ein dimeres Leguminosenlektin mit einer Besonderheit in seiner Struktur: Nach der Faltung in der Zelle wird aus einem Loop eine kurze Aminosäuresequenz herausgeschnitten, so dass sich in jeder Untereinheit zwei unabhängige Polypeptidketten befinden. Beide Ketten sind aber stark miteinander verschränkt und bilden eine gemeinsame strukturelle Domäne. Wie alle Lektine bindet Erbsenlektin komplexe Oligosaccharide, doch sind seine physiologische Rolle und der natürliche Ligand unbekannt. In dieser Arbeit wurden Versuche zur Entwicklung eines Funktionstests für Erbsenlektin durchgeführt und seine Faltung, Stabilität und Monomer-Dimer-Gleichgewicht charakterisiert. Um die spezifische Rolle der Prozessierung für Stabilität und Faltung zu untersuchen, wurde ein unprozessiertes Konstrukt in E. coli exprimiert und mit der prozessierten Form verglichen. Beide Proteine zeigen die gleiche kinetische Stabilität gegenüber chemischer Denaturierung. Sie denaturieren extrem langsam, weil nur die isolierten Untereinheiten entfalten können und das Monomer-Dimer-Gleichgewicht bei mittleren Konzentrationen an Denaturierungsmittel auf der Seite der Dimere liegt. Durch die extrem langsame Entfaltung zeigen beide Proteine eine apparente Hysterese im Gleichgewichtsübergang, und es ist nicht möglich, die thermodynamische Stabilität zu bestimmen. Die Stabilität und die Geschwindigkeit der Assoziation und Dissoziation in die prozessierten bzw. nichtprozessierten Untereinheiten sind für beide Proteine gleich. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass auch unter

  12. Subtsve A~é­ An In-situ Remediation Method For The Saturated and Unsaturated Zone

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Koschitzky, H.-P.; Troetschler, O.; Weber, K.

    two different industrial sites, the ratio is about 1 until the steam hits the unsaturated zone. The remediation efficiency for a site-specific multi-component contamination in the groundwater fluctuation zone was investigated in 2-D experiments comparing the 1 steam injection into the groundwater with the steam injection into the capillary fringe. A slightly higher effectiveness with a recovery rate of more than 97% was measured for the steam injection into the groundwater. A significant difference between both methods was obtained in the kind of removal of the contaminants. SubTSVE yields to a higher mass removal by phase extraction from the groundwater table as a free organic phase. To reduce the risk of mobilisation as a free product the injection of a steam-air mixture into the groundwater is proposed in order to evaporate the contaminants. The effects of steam-air injection will be investigated in VEGAS large container (l = 6 m, w = 3 m, h = 4.5 m) filled with soil from an industrial site and compared with those of steam injection within the same container. References ITAMURA &UDELL (1993): Experimental Cleanup of a Dense Non-Aqueous Phase Liqid in the Unsaturated Zone of a Porous Medium Using Steam Injection, Multiphase Transport in Porous Media, ASME, HTD-Vol. 265, 57-62 FÄRBER, A. (1997): Wärmetransport in der ungesättigten Bodenzone: Entwicklung einer thermischen In-situ-Sanierungstechnologie, Mitteilungen Institut für Wasserbau, Universität Stuttgart, Heft 96 UDELL et al. (1994): NAS Lemoore JP-5 cleanup demonstration, Berkeley Environ- mental Restoration Center, University of California, Berkeley NEWMARK &AINES (1995): Summary of the LLNL Gasoline Spill Demonstration Dynamic Underground Stripping Project, Lawrence Livermore Natl. Lab., UCRL-ID- 120416 SCHMIDT et al. (1999): Pilothafte Sanierung eines BTEX Schadens an einem ehema- ligen Gaswerksstandort mit der thermisch unterstützten Bodenluftabsaugung (TUBA) durch Dampfinjektion, Wiss. Bericht WB 99

  13. Radiosensibilisierung durch BRAF Inhibitoren.

    PubMed

    Strobel, Sophia Boyoung; Pätzold, Sylvie; Zimmer, Lisa; Jensen, Alexandra; Enk, Alexander; Hassel, Jessica Cecile

    2017-07-01

    In der letzten Zeit wurden in der Literatur vermehrt erhöhte Hauttoxizitäten während einer Kombinationstherapie mit BRAF Inhibitoren und Radiotherapie beschrieben. Wir berichten über sieben Melanompatienten in einem nicht resezierbaren Stadium III oder IV, die eine kombinierte Behandlung aus Bestrahlung und BRAF-Inhibitor erhielten. Bei allen Patienten konnte durch die Kombinationstherapie ein gutes lokales Ansprechen erreicht werden. Nur bei zwei Patienten wurde eine schwere Radiodermatitis (CTCAE Grad 3 bzw. 4) beobachtet. Bei diesen Patienten, die beide Vemurafenib erhielten, trat die Radiodermatitis nach ein bzw. zwei Wochen auf und resultierte in einer Unterbrechung der BRAF-Inhibitor Behandlung.. Die kumulative Dosis bis zum Zeitpunkt der Strahlendermatitis betrug 10 Gy bzw. 35 Gy. Bei allen anderen Vemurafenibpatienten konnten nur milde Reaktionen im Sinne einer Radiodermatitis CTCAE Grad 2, beim Dabrafenibpatienten CTCAE Grade 1 diagnostiziert werden. Bei einem Patienten wurde eine Recalldermatitis nach 14 Tagen einer beendeten Strahlentherapie mit einer kumulativen Dosis von 30 Gy diagnostiziert. Schwere Toxizitätsreaktionen der Haut unter einer BRAF-Inhibitionen treten nicht häufig auf und sind meistens gut therapierbar. Deshalb sollte die Kombinationstherapie bei aggressiv wachsenden Melanomen eine Therapieoption bleiben. Obwohl ein erhöhtes Risiko der Hauttoxizität unter einer Kombinationstherapie von Radiatio und BRAF-Inhibitoren besteht, wird diese von den meisten Patienten gut toleriert. Sequenzielle Therapie anstelle von gleichzeitiger Behandlung scheint die Toxizitätreaktionen nicht zu verhindern. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  14. elecTUM: Umsetzung der eLearning-Strategie der Technischen Universität München

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rathmayer, Sabine; Gergintchev, Ivan

    An der TUM wurde ein umfassendes und integriertes eLearning-Konzept umgesetzt, welches Präsenzstudium und eLearning in allen Leistungsbereichen der Universität miteinander verzahnt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei in der Schaffung einer effizienten und wettbewerbsfähigen integrierten eLearning Infrastruktur in Hinblick auf die noch weiter steigenden Studienanfängerzahlen ab dem Jahr 2011 sowie die Umsetzung von eBologna. Die Etablierung einer hochschulweiten Lernplattform stellte eine wesentliche Basis für die Umsetzung der eLearning-Strategie dar. Die wissenschaftliche und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit im Hinblick auf eine Verwertung der Projektergebnisse wurde durch die aktive Beteiligung an einer Vielzahl hochschulübergreifender Arbeitskreise, Fachtagungen und Kooperationen, vor allem über Organisations- und Dienstleistungsmodelle sowie innovative technische Entwicklungen, sichergestellt.

  15. Reduktion der Invasivität bei nadelbasierter Bewegungskompensation für navigierte Eingriffe im Abdomen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Maier-Hein, L.; Tekbas, A.; Franz, A. M.; Tetzlaff, R.; Müller, S. A.; Pianka, F.; Wolf, I.; Kauczor, H.-U.; Schmied, B. M.; Meinzer, H.-P.

    Diese Arbeit stellt eine in-vivo Genauigkeitsstudie über das Kombinieren interner und externer Marker für die Bewegungskompensation bei Leberinterventionen vor. Abhängig von der Anzahl und Anordnung der verwendeten Marker sowie der angewandten Echtzeittransformation wurde bei kontinuierlicher Atmung eine Schätzgenauigkeit der Zielposition zwischen 1 und 5 mm erreicht. Das Hinzufügen einer einzigen Hilfsnadel zu einer Menge von Hautmarkern führte zu einer Fehlerreduktion von über 50%. Die Ergebnisse dieser Studie können in der Praxis verwendet werden, um basierend auf dem Tradeoff zwischen geringer Invasivität und hoher Genauigkeit eine geeignete Kombination von internen und externen Markern für eine gegebene Fragestellung zu wählen.

  16. Rheologie von Beschichtungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schäffler, Michael

    Die Rheologie beschreibt die Fließ- und Deformationseigenschaften von Materialien. Der Begriff Rheologie ist aus dem Griechischen abgeleitet: rhein - fließen. Erst im Jahre 1930 entwickelte E.C. Bingham und M. Reiner in Easton (USA) die Rheologie zu einer eigenständigen Wissenschaft. Aber bereits seit dem 17. Jahrhundert wurden wesentliche Einzelbeiträge zu Fließphänomenen veröffentlich, so z.B. 1676 von R. Hooke (Hookesches Gesetz) und 1687 von I. Newton (Newtonsches Gesetz). Die Rheologie hat sich bis heute immer mehr zu einer interdisziplinären Wissenschaft entwickelt, die die mechanischen Eigenschaften von Materialien charakterisiert.

  17. Aufruf und Wertübergaben zwischen Bausteinen nach IEC 61131-3

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wellenreuther, Günter; Zastrow, Dieter

    Das Anwenderprogramm einer SPS hat einen hierarchischen Aufbau. An oberster Stelle steht ein Baustein des Typs Programm (P), dessen Deklaration und Gebrauch identisch ist mit denen der bereits beschriebenen Funktionsbausteine, jedoch mit den begrenzenden Schlüsselwörtern PROGRAM … END_PROGRAM. In diesem Baustein können Instanzen von Funktionsbausteinen (FB) sowie Funktionen (FC) aufgerufen werden. An mittlerer Stelle stehen die Bausteine des Typs Funktionsbaustein (FB). Innerhalb eines Funktionsbausteins können Instanzen anderer Funktionsbausteine oder auch Funktionen (FC) aufgerufen werden. An unterster Stelle stehen die Bausteine vom Typ Funktionen (FC). Innerhalb einer Funktion können andere Funktionen (FC) aufgerufen werden.

  18. Terror mit Atomwaffen: reale Gefahr? Nukleare und Radiologische Waffen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Harigel, Gert G.

    2006-01-01

    Können Terroristen sich nukleare Massenvernichtungswaffen beschaffen? Dazu müssten sie ausreichende Mengen an waffenfähigem, spaltbarem Material stehlen. Selbst der Bau einer primitiven Atombombe erfordert einen hohen technischen Aufwand und Spezialisten. Wahrscheinlicher ist deshalb der Diebstahl einer kleinen taktischen Kernwaffe. Alternativ könnten Terroristen sich radioaktives Material aus zivilen Quellen beschaffen und daraus eine Schmutzige Bombe bauen. Eine solche radiologische Waffe wäre keine echte Massenvernichtungswaffe, doch ihre psychologische Wirkung könnte stark sein. Das macht sie für Terroristen attraktiv, weswegen diese Gefahr ernst genommen werden muss.

  19. The Navies of the Federal Republic of Germany and the German Democratic Republic: A Comparison and Analysis of Structures, Alliance Relations, Doctrine, and Capabilities.

    DTIC Science & Technology

    1983-06-01

    Aoession For 14TIS GRA&I T -C TAR Unannouncod... ] Just IfLic~ti onI Avni ’-itv Codes _.,/ ,Dist . K1 ~ii. S N 0 102- LF. 314- 6601 UNCLaSS IF lED...41Heinz Kessler, "Die Historische Leistung der SED Bei der Entwiklung der NVA zu einer modernen socialistischen Armee," Militargeschichte, (January, 1979...Leistung der SED bei der Entwickling der NVA zu einer modernen socialistischen Armee," Militar Geschichte, January, 1976, p. 6. Kuhlen, Freidhelm, "Das

  20. Beschallungstechnik, Beschallungsplanung und Simulation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ahnert, Wolfgang; Goertz, Anselm

    Die primäre Aufgabe einer Lautsprecheranlage ist es, Musik, Sprache oder auch Signaltöne und Geräusche wiederzugeben. Diese können von einem Tonträger kommen (CD, Sprachspeicher), von einem anderen Ort übertragen (Zuspielung über Radio, TV, Telefon) oder vor Ort erzeugt werden. Letzteres umfasst Konzerte, Ansprachen, Durchsagen oder künstlerische Darbietungen, bei denen es meist darum geht, eine bereits vorhandene Quelle einer größeren oder weiter verteilten Anzahl von Personen zugänglich zu machen.

  1. Neue biosensorische Prinzipien für die Hämoglobin-A1c Bestimmung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stöllner, Daniela

    2002-06-01

    Hämoglobin-A1c (HbA1c) ist ein Hämoglobin (Hb)-Subtypus, der durch nicht-enzymatische Glykierung des N-terminalen Valinrestes der Hämoglobin-beta-Kette entsteht. Das gemessene Verhältnis von HbA1c zum Gesamt-Hämoglobin (5-20 % bei Diabetikern) repräsentiert den Mittelwert der Blutglucosekonzentration über einen zweimonatigen Zeitraum und stellt zur Beurteilung der diabetischen Stoffwechsellage eine Ergänzung zur Akutkontrolle der Glukosekonzentration dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, einen amperometrischen Biosensor für die Bestimmung des medizinisch relevanten Parameters HbA1c zu entwickeln. Durch Selektion geeigneter Bioerkennungselemente und deren Immobilisierung unter Erhalt der Bindungsfunktion für die Zielmoleküle Hämoglobin bzw. HbA1c wurden spezifische, hochaffine und regenerationsstabile Sensoroberflächen geschaffen. Für die Entwicklung des HbA1c-Biosensors wurden zwei Konzepte - Enzymsensor und Immunosensor - miteinander verglichen. Die enzymatische Umsetzung von HbA1c erfolgte mit der Fructosylamin Oxidase (FAO) aus Pichia pastoris N 1-1 unter Freisetzung von H2O2, welches sowohl optisch über eine Indikatorreaktion als auch elektrochemisch nach Einschluss der FAO in PVA-SbQ und Fixierung des Immobilisats vor einer H2O2-Elektrode nachgewiesen wurde. Die Kalibration des Enzymsensors mit der HbA1c-Modellsubstanz Fructosyl-Valin ergab Nachweisgrenzen, die ausserhalb des physiologisch relevanten HbA1c-Konzentrationsbereich lagen. Aus der Umsetzung von glykierten Peptiden mit einer nicht HbA1c analogen Aminosäurensequenz, z.B. Fructosyl-Valin-Glycin wurde zudem eine geringe HbA1c-Spezifität abgeleitet. Für den Immunosensor wurden zwei heterogene Immunoassay-Formate unter Verwendung von hochaffinen und spezifischen Antikörpern in Kombination mit Glucose Oxidase (GOD) als Markerenzym zum Nachweis von HbA1c untersucht. Beim indirekt-kompetitiven Immunoassay wurde anstelle des kompletten HbA1c-Moleküls das glykierte Pentapeptid

  2. Molekülbillard

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weiser, Martin

    Die Entwicklung moderner Medikamente (siehe Abbildung 1) zielt auf das Design von hochspezifischen Wirkstoffen, um Nebenwirkungen so weit wie möglich auszuschließen. Da biochemische Reaktionen, z. B. die Blockade eines Rezeptors durch ein Wirkstoffmolekül, zumeist nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip funktionieren, ist die Gestalt von Molekülen entscheidend für die Wirksamkeit. Biochemische Tests oder gar klinische Studien sind aufwändig und teuer, daher werden zunehmend mathematische Simulationsverfahren zur Berechnung der Gestalt von Molekülen verwendet.

  3. Modellgestützte Hybrid Systementwicklung - Modellierung und Optimierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Huber, Thomas

    Im Bereich der Hybridfahrzeugentwicklung wird nach wie vor intensiv an Konzepten zur Verbrauchseinsparung und Reduzierung von Emissionen gearbeitet. Gleichzeitig sollen "Fahrspaß" und Komfort solcher Fahrzeuge verbessert werden. Für verschiedene Anwendungen sind unterschiedlichste Hybridkonzepte denkbar und sinnvoll. Trotz dieser Variantenvielfalt und den daraus resultierenden technischen Anforderungen sind die Kosten eines Hybridfahrzeugs zu minimieren, wobei ein wesentlicher Aspekt bei der Kostenreduzierung die Stückzahl ist. Bei der Entwicklung von Komponenten steht daher, neben den technischen Anforderungen, deren vielseitige Einsetzbarkeit im Vordergrund.

  4. Einführung in moderne analytische Verfahren mit ausgewählten Beispielen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stadler, Richard; Gude, Thomas

    Die Lebensmittelanalytik hat während der letzten zehn bis fünfzehn Jahre in den meisten Bereichen fundamentale und fast "exponentielle" Fortschritte erzielt. Es gibt viele unterschiedliche, aber zusammenhängende Gründe für diese rasche Entwicklung. Deutliche Impulse kommen aus dem zunehmenden Aufwand für Qualitätssicherungsmaßnahmen, die aus Kosten- bzw. Wirtschaftlichkeitsgründen möglichst einfach und leicht durchzuführende Tests fordern.

  5. Coating mit Kollicoat®

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Cech, Thorsten; Mittwollen, Jan-Peter

    Die BASF SE bietet ein breites Produktportfolio an Polymeren, die als Hilfsstoffe beim Filmcoating Verwendung finden. Bereits seit Jahrzehnten finden sich die Produkte Kollidon® (Polyvinyl Pyrrolidon - PVP) sowie Kollidon® VA64 (Copovidone) in unzähligen Formulierungen. Entweder als reiner Filmbildner, als Additiv zur Verbesserung des Feuchtigkeitsschutzes oder als Porenbildner leisten diese Polymere umfangreiche Dienste. Darüber hinaus bietet die BASF viele weitere innovative Hilfsstoffe aus eigener Entwicklung. Die so genannten Kollicoat® Produkte repräsentieren hierbei eine Gruppe von Polymeren, die speziell für die Anwendung im Bereich Filmcoating entwickelt wurden (Tab. 6-1).

  6. Fahrerassistenzsysteme mit maschineller Wahrnehmung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Maurer, Markus; Stiller, Christoph

    Fahrerassistenzsysteme unterstützen den Fahrer in seiner Fahraufgabe und entlasten ihn dadurch gezielt. Viele Experten erwarten, dass Fahrerassistenzsysteme zur Sicherheit des Straßenverkehrs wesentlich beitragen werden. Zentrale wissenschaftliche und industrielle Herausforderungen bestehen zur Zeit in der Erforschung und Entwicklung maschineller Wahrnehmungsfähigkeiten, die eine angemessene Erfassung der Umwelt und deren fahrergerechte Integration in geeignete Fahrfunktionen leisten. Dieser Band basiert auf ausgewählten Vorträgen eines. Workshops in Walting (Altmühltal) und macht deren Inhalt in erweiterter Fassung zugänglich.

  7. Applications of Superconductivity to Avionics: Proceedings of a Conference Held in Bath, England on May 7-8, 1990 (Les Applications de la Supraconductivite dans le Domains de l’Avionique)

    DTIC Science & Technology

    1990-10-01

    and 7J. Tenbrtnk. K . Heine. H. Krauth . A. Szulcyzk flux pinning in BSCCO, need innovative solutions for and M. Th6ner. ’Entwicklung von Hoch- many...iquc 38521 St. Egrcve (’cdcx M~ien George R.Pearke. Bldg I hotnson ( Sl- ICR France Ottawa, Ontario, K I A l)K2 9140)4 OrsaN (’cdes Canada France Col...avionics systems. The field of superconductivity, which Is not a new field, having been created in 1911 with the discovery of the phenomenon by K . nnes, has

  8. Grußwort

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jähnichen, Stefan

    Vielen Dank für die Einladung zu dieser Konferenz und vielen Dank an Dr. Udo Bub. Meine ersten Grüße richte ich allerdings zunächst als Aufsichtsrat der EICT GmbH an Sie, da ich mich über die Entwicklung der EICT GmbH und über diese von der EICT organisierte Veranstaltung besonders freue. Sie bildet eine Basis für die weitere Kommunikation über ein so wichtiges Thema wie Sicherheit und für die notwendige Beachtung durch Politik und Ministerien.

  9. Kopf

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Goldschmid, Alfred; Maier, Wolfgang; Olsson, Lennart; Piekarski, Nadine

    Die Evolution des Wirbeltierkopfes ist ein klassisches Problemfeld der vergleichend en Morphologie. Bereits J.W. von Goethe (1749-1832) und L. Oken (1779-1851) vertraten die Idee eines aus Segmenten bestehenden Schädels. Die Segmente sollten umgewandelten Wirbeln entsprechen; später wurden auch die Hirnnerven den segmentalen Spinalnerven des Rumpfes gleichgesetzt — Vorstellungen, die vor allem gegen Ende des 19. Jh. auf massive Ablehnung stießen. Die moderne Entwicklungsbiologie zei gt jedoch, dass zumindest Teile des Kopfes in ihrer Entwicklung eine deutliche Segmentierung aufweisen.

  10. Der Kalte Krieg in der Peripherie Griechische Physiker und Atomenergie nach dem Zweiten Weltkrieg

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vlahakis, George N.

    Die vorliegende Arbeit analysiert Ansichten griechischer Physiker zur Atomenergie und deren mögliche Anwendung nach dem Zweiten Weltkrieg, insbesondere während des Kalten Kriegs. Einerseits werden Ansichten von Physik- Professoren griechischer Universitäten präsentiert - beispielsweise von Dimitrios Hondros, der Student von Arnold Sommerfeld und Mitarbeiter von Peter Debye in München war, und andererseits wird die Politik der griechischen Regierung für die Etablierung eines Forschungsinstitutes diskutiert, das der Entwicklung der Atomenergie dienen sollte; ebenfalls wird eine öffentliche Meinungsumfrage zu diesen Thema, die in den Tageszeitungen der damaligen Zeit präsentiert wurde, diskutiert.

  11. Methodisches Vorgehen zur integralen Auslegung von Produkt und Montage

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Meyer, André; Grauer, Matthias; Rittner, Martin; Zeltner, Stefan; März, Martin; Egelkraut, Sven; Birkner, Klaus; Braun, Steven

    Die Produktlebenszyklen werden durch den steigenden Wettbewerbsdruck stetig kürzer. Dies veranlasst Unternehmen, Produktinnovationen in immer geringeren Zeitabständen auf den Markt zu bringen und Produktentwicklungszeiten zu verkürzen. Zusätzlich wirken sich erhöhte Anforderungen bezüglich Produktzuverlässigkeit und -lebensdauer erschwerend aus. Um dieser Herausforderung zu begegnen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Entwicklung, Konstruktion, Fertigungsplanung und Prozessentwicklung unabdingbar, denn nur durch eine optimale Abstimmung von Konstruktion und Fertigungsprozess lassen sich die hohen Qualitätsanforderungen erfüllen.

  12. Provincial Reconstruction Teams in Afghanistan: An Innovative Instrument of International Crisis Management Being Put to the Test

    DTIC Science & Technology

    2008-01-01

    ISAF and the EU. 2.3 The German PRT Concept 2.3.1 Development After the 9/11 attacks the then German Chancellor Gerhard Schröder stressed the...Zeit, 16 September 2004. 27 Frank Ilse: Das Milliarden-Geschäft der privaten Krieger. In: Abendblatt, 6.10.2004. Compare online document...Schetter: Das Dilemma der Drogenbekämpfung. In: E+Z Zeitschrift für Entwicklung und Zusammenarbeit 2/2005, p. 66. 37 Schmunk p. 32. - 27 - expanding

  13. Hochwasser und Sturzfluten an Flüssen in Deutschland

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bronstert, Axel; Bormann, Helge; Bürger, Gerd; Haberlandt, Uwe; Hattermann, Fred; Heistermann, Maik; Huang, Shaochun; Kolokotronis, Vassilis; Kundzewicz, Zbigniew W.; Menzel, Lucas; Meon, Günter; Merz, Bruno; Meuser, Andreas; Paton, Eva Nora; Petrow, Theresia

    Flusshochwasser werden in lokale und plötzliche Sturzfluten und in Hochwasser an größeren Flüssen unterschieden. Für verschiedene Hochwasserindikatoren und Flusseinzugsgebiete ergeben sich erhebliche Unterschiede, wobei sowohl überwiegend aus Regen als auch überwiegend aus Schmelzwasser gespeiste Hochwasserereignisse betrachtet werden. Besondere Aufmerksamkeit finden Hochwasserereignisse an Rhein, Elbe, Weser und Ems sowie die Entwicklung von Sturzfluten infolge von Extremniederschlägen kurzer Dauer, wobei die Beobachtungen und Trends zu Modellierungsergebnissen in Beziehung gesetzt werden. Auch die Notwendigkeit von Anpassungsmaßnahmen aufgrund überwiegend positiver Trends wird diskutiert.

  14. Beginn des Studiums

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Domnick, Ivonne

    Ihr Herz schlägt für die Naturwissenschaften? Die Arbeitsmarktaussichten sind gut. Das Studium einer der vier MINT-Disziplinen ist daher eine gute Investition in die Zukunft. Wie Sie erfolgreich in das Studium starten, erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

  15. Die Evolution der Religiosität

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Voland, Eckart

    Ein konsequent darwinischer Blick auf den Menschen bedeutet, auch im Denken, Fühlen und Handeln biologische Anpassungsgeschichte zu suchen, denn auch die psychischen und mentalen Eigenheiten des Homo sapiens unterliegen der natürlichen Selektion. Lässt sich die religiöse Lebenspraxis von Menschen daher auch aus einer Fitnessperspektive betrachten?

  16. Theorie der unelastischen Stösse zwischen Atomen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Das Problem des unelastisehen Stosses zwischen zwei Atomen reduziert sich, wenn es erlaubt ist nur zwei Elcktronenzustände jedes Atoms zu berücksichtigen, immer auf unendlich viele Systeme von je zwei gekoppelten linearen Differentialgleichungen zweiter Ordnung mit einer unabhängigen Variabeln r, welche den Abstand zwischen den beiden Systemschwerpunkten darstellt.

  17. Ultra Low Power Bandgap Strom- und Spannungsquellen in CMOS-Technologie für integrierte drahtlose Systeme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fedtschenko, T.; Kokozinski, R.; Kolnsberg, S.

    2006-09-01

    In modernen drahtlosen Systemen sind niedriger Stromverbrauch und das Betreiben bei niedriger Spannung (Low Voltage Operation) von entscheidender Bedeutung. Dabei ist für viele elektronische Anwendungen eine genaue Spannungs- bzw. Stromreferenz notwendig. Aus diesem Grund werden an eine Referenzquelle hohe Anforderungen bezüglich ihrer Temperatur- und Langzeitstabilität gestellt, was gleichzeitig schwierig mit den "Low-Power" Anforderungen zu vereinbaren ist. Besonders für die auf passiven Transpondern basierenden RFID-Systeme, bei denen die Energieversorgung der Schaltung aus dem Hochfrequenzträgersignal gewonnen wird, stellt die Erzeugung einer genauen Spannungsreferenz ein Problem dar. Vor allem die Spannungsstabilität und die Unabhängigkeit von Temperatur- und Prozessschwankungen bereiten große Schwierigkeiten. In diesem Artikel wird das Design einer CMOS Bandgap Strom- und Spannungsreferenz, realisiert in einer 0,25 μm CMOS-Prozess-Technologie, mit 2,5 V Versorgungsspannung vorgestellt. Die entwickelte Schaltung hat eine Stromaufnahme von 50 μA bei einer Genauigkeit von 1% im Temperaturbereich von -40°C bis 125°C. Ein Testchip wurde in die Fertigung eingespeist. Ausgehend von einem Überblick über bekannte Realisierungen von Bandgap-Schaltungen wird die Besonderheit der neu entwickelten Low-Power Schaltung vergleichend gegenübergestellt.

  18. Nagelbefall kann bei Patienten mit Psoriasis auf eine Enthesiopathie hinweisen.

    PubMed

    Castellanos-González, Maria; Joven, Beatriz Esther; Sánchez, Julio; Andrés-Esteban, Eva María; Vanaclocha-Sebastián, Francisco; Romero, Pablo Ortiz; Díaz, Raquel Rivera

    2016-11-01

    Obwohl subklinische Enthesiopathie ein gut etabliertes diagnostisches Merkmal der Psoriasisarthritis (PsA) ist, wird sie häufig übersehen, da viele Patienten asymptomatisch sind. Gäbe es klinische Hinweise auf das Vorliegen einer Enthesiopathie, würde dies den Klinikern die Möglichkeit eröffnen, eine PsA frühzeitig zu diagnostizieren. Es wurde eine monozentrische prospektive Studie mit insgesamt 90 Psoriasis-Patienten durchgeführt, um mittels Ultraschall das Vorliegen von Enthesenanomalien zu untersuchen und eine Korrelation mit dem Befall der Nägel festzustellen. Enthesenanomalien wurden bei 23 Patienten (25,5 %) gefunden, von denen 19 (82,6 %) Nagelbefall aufwiesen. Bei 4 Patienten waren die Nägel nicht betroffen. Enthesiopathie lag bei 31,1 % (19/61) der Patienten mit Onychopathie vor, von den Patienten ohne Nagelbefall litten nur 13,8 % (4/29) an Enthesiopathie (p = 0,07). Zwischen dem Target-NAPSI-Score und dem Vorliegen einer Enthesiopathie bestand eine signifikante Korrelation. Eine signifikante Korrelation bestand darüber hinaus auch zwischen dem Vorliegen einer Enthesiopathie und der Anzahl der betroffenen Nägel (p = 0,035). Klinische Belege für eine Onychopathie können der Schlüssel für die frühe Diagnose einer Enthesiopathie bei Psoriasis-Patienten sein. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  19. The Development and Evaluation of an Innovative Internet-Based Breast Cancer Psychosocial Intervention

    DTIC Science & Technology

    2002-10-01

    Weinberg, Schmale, Uken, & Wessel, 1996), Sucht (King, 1994), Traumatisierung aufgrund sexueller Gewalterfahrung (Finn & Lavitt, 1994...Lebens umgesetzt werden. Georg W. Alpers Wie die oben geschilderte Initiative CHESS legen viele Angebote im Internet gro~en Wert auf die Bereitstellung...zu analysierenden Texte konnen nach einer Fehlerkorrektur als einfache Textdateien verarbeitet werden. Wir haben uns fUr die Werte der Kategorien

  20. Transformation of European Defense Cooperation: A Complex Endeavor

    DTIC Science & Technology

    2014-06-01

    einer Europa -Armee. Reader Sicherheitspolitik, Ausgabe 09/2011, http://www.readership.de/portal/a/sipo/!ut/p/c4 Major, C. (2013): Mehr Europa in...Office of the Sec defence, DoD, Washington DC, USA. Mölling C. 2012. Pooling and Sharing in EU and NATO – Europas Verteidigung braucht politisches

  1. Strahlen-und kinetische Waffen: Neue Waffentechniken und Rüstungskontrolle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Neuneck, Götz

    Laserstrahlen, Mikrowellen oder elektromagnetische Beschleuniger lassen sich nicht nur für zivile, sondern für militärische Zwecke einsetzen. Die Aufgabe einer vorbeugenden Rüstungskontrolle wäre es, diese wie andere künftige Waffentechnologien auf ihren destabilisierenden Charakter hin zu untersuchen und ihre Stationierung zu beschränken oder zu verhindern.

  2. [Gastro-Oesophageal Reflux Disease - How to Manage if PPI are not Sufficiently Effective, not Tolerated, or not Wished?

    PubMed

    Labenz, Joachim; Koop, Herbert

    2017-03-01

    Die Standardtherapie der GERD mit PPI ist weniger wirksam als gedacht: Mindestens 30 % der Patienten haben persistierende Symptome und Läsionen (Therapielücke). Bei persistierender Symptomatik oder Wunsch einer alternativen Behandlung ist eine stratifizierte Diagnostik erforderlich. Alginate und neue Operationsverfahren erweitern die Therapieoptionen. © Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.

  3. Die Gasultrazentrifuge als mediale Projektion des Kalten Krieges

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Helmbold, Bernd

    Studien der letzten Dekaden nach der Wiedervereinigung von BRD und DDR erweitern die Perspektive der Wissenschaftsgeschichte vom Fokus des Big Science und der technisch-militärisch-industriellen Auseinandersetzung zwischen den zwei Blöcken zu einer globalen Transformation im Konflikt der Supermächte geprägt durch lokale und auch interne Ausformungen.

  4. Matthias Falter und die frühe Halbleitertechnik in der DDR

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dittmann, Frank

    Nach einer ganzen Reihe von Vorarbeiten weltweit1 konnten im Dezember 1947 die amerikanischen Physiker Walter H. Brattain, John Bardeen und William Shockley in den Bell Laboratories den Transistoreffekt demonstrieren. Damit legten sie den Grundstein für die Mikroelektronik als Basistechnologie des Informationszeitalters.

  5. Web-gestütztes Social Networking am Beispiel der Plattform Wissensmanagement"

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lindstaedt, Stefanie; Thurner, Claudia

    Anhand der Plattform Wissensmanagement, der größten deutschsprachigen Community im Themenfeld Wissensmanagement, werden organisationale Rahmenbedingungen, technische Werkzeuge und Rollen der Moderatorin diskutiert, die Bedingungen für den erfolgreichen Betrieb einer Community im Web 2.0 sind. Weiters wird dargestellt, wie Communities für das betriebliche Wissensmanagement eingesetzt werden können.

  6. Langfristige Performance mit Thin Clients bei HSBC Trinkaus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    HSBC Trinkaus nutzt Thin Clients als grafikstarke Desktops einer Citrix-basierenden Server Based Computing-Umgebung. Die neuen Dualview-Arbeitsplätze sind zuverlässiger, pflegeleichter und stromsparender als die bisherigen Terminal-PCs. Selbst die Administration erfolgt im Zweibildschirmbetrieb.

  7. Combined Therapy for Postirradiation Infection

    DTIC Science & Technology

    1989-01-01

    der sublethalen Dosis von 7.0 Gy Kobalt-60-Bestrahlung ausgesetzt und mit subkutan appli- zierten, lethalen Dosen von Kiebsiella pneumoniae infiziert...kombinierten TDM’s und Ceftriaxon’s wurde die Oberlebensrate jedoch auf 100% gesteigert, selbst bei der Injektion einer Dosis von Klebsiella

  8. Rede und Gesinnung (Speech and Ways of Thinking)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Kienzle, Bertram

    1974-01-01

    Analyzes some of the basic ideas in Georg Franklin's book "Versuch einer neuen Lehre von den vornehmsten Gegenstanden der deutschen Sprachlehre; nach den Regeln der Vernunftlehre in sechs Abhandlungen verfasst" (1778) and compares them to those of such modern linguists and philosophers a s Searle, Austin and Wunderlich. Concludes that…

  9. Numerische Berechnung von Wirbelstromproblemen mit der Cell-Methode

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Frenner, K.; Rucker, W. M.

    2006-09-01

    In dieser Arbeit wird die Cell-Methode auf die quasistatischen Maxwellgleichungen angewendet. Dabei werden für die notwendige Transformation vom Primärgitter auf das duale Gitter reziproke Basisvektoren verwendet. Anhand der Felddiffusion der magnetischen Induktion in einen zylindrischen Leiter werden Ergebnisse der Cell-Methode mit einer analytischen Vergleichsrechnung präsentiert.

  10. Arbeitswissenschaft im technischen Umfeld

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Arndt, Klaus-Dieter

    Die Arbeit spielt im Leben des Menschen eine beherrschende Rolle. Er ist hier einer Vielzahl von Einflüssen ausgesetzt, die die Gesundheit und das Wohlbefinden beeinflussen und die weit in die übrigen Lebensbereiche hineinwirken. Aus diesem Grunde beschäftigt man sich seit Menschengedenken mit den Veränderungen im Arbeitsleben und in der Arbeitswelt.

  11. The Metabolic Cost of Load-Carrying: A Discussion of Experimental Findings

    DTIC Science & Technology

    1956-02-01

    weight or laid one foot is relatively conat.nt. 7. Zunts and his school expressed the "costliness" of load-carrying in terms of calories per horizontal...Institute, Washington, April, 1922. Zuntz, N., and Schumburg. (1901). "Studien zu einer Physiclogie des Mareches." Berlin, Hirschviald. Zunts , N., Sohumburg

  12. Rede und Gesinnung (Speech and Ways of Thinking)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Kienzle, Bertram

    1974-01-01

    Analyzes some of the basic ideas in Georg Franklin's book "Versuch einer neuen Lehre von den vornehmsten Gegenstanden der deutschen Sprachlehre; nach den Regeln der Vernunftlehre in sechs Abhandlungen verfasst" (1778) and compares them to those of such modern linguists and philosophers a s Searle, Austin and Wunderlich. Concludes that…

  13. Darwin als Sehhilfe für die Psychologie - Evolutionspsychologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schwab, Frank

    Im Folgenden geht es um Einäugige, stereoskopisches Sehen, weite und enge Horizonte, Monokel und Sonnenbrillen. Der Beitrag versucht die Metapher des Sehens und der Sehhilfen anzuwenden, um so zu verdeutlichen, welchen Gewinn die herkömmliche Psychologie durch die Verwendung einer Darwin'schen Brille erlangen kann.

  14. Computerunterstütztes Modellieren mit Musiknetzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Levens, Ulla

    In der folgenden Ausführung geht es um eine Anwendung von Petri-Netzen im Bereich Musik. Ausgehend von der Implementierung einer speziellen Anwendung, dem Programmsystem ScoreSynth, wird das zugrundeliegende Konzept erläutert und anschließend an einem kleinen Beispiel veranschaulicht. Dieser Beitrag ist ein Auszug aus [Lev95b].

  15. Evolutionstheorie als Geschichtstheorie - Ein neuer Ansatz historischer Institutionenforschung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Patzelt, Werner J.

    Werden und Vergehen kennzeichnen die Natur. Dass Einzelwesen geboren werden, reifen, altern und sterben, lernen schon Kinder. Dass auch Arten, einschließlich der des Menschen, entstehen und vergehen, gerät während der Schulzeit ins Blickfeld. Erwachsene begreifen dann, dass Individuen gleichsam die Träger und "Realisatoren“ des Bauplans einer Art sind: Als solche werden sie gezeugt, als solche tragen sie ihre Art während der eigenen Lebensspanne, als solche geben viele den ihnen eingeschriebenen Bauplan an Nachfolger weiter, und all dies leistend wirken Einzelwesen wie "Durchlaufposten“ ihrer Art. Diese besteht zwar nie ohne ihre Individuen; doch meist kommt es auf kein einzelnes Lebewesen als solches an, um dessen Art fortbestehen zu lassen. Zu verdanken ist der Wandel einer Art mancherlei Veränderungen (z. B. Variationen, Rekombinationen) bei der Weitergabe des Bauplans von Individuum zu Individuum, desgleichen den Besonderheiten einer je konkreten Realisierung des allgemeinen Bauplans einer Art unter spezifischen Umständen. Durchsetzungskraft, weitere Verbreitung und somit Dauerhaftigkeit ("Mutation“) erlangt solcher Wandel dann, wenn die bei der Weitergabe unterlaufenen Veränderungen und die von der Umwelt oder der ökologischen Nische einem Individuum oder einer Gruppe von Individuen aufgezwungenen Variationen ihrerseits Weitergabevorteile bei der Reproduktion des Bauplans eröffnen. Die individueller Veränderung geschuldete Ausnahme mag dann nach einigen Generationen sogar der Normalfall geworden sein. Umwelt ist dabei alles, was ein Individuum oder eine Art umgibt. Die "ökologische Nische“ ist hingegen jener Teil der Umwelt, welcher für das Individuum oder die Art unmittelbar wichtig ist, vor allem weil aus ihr die nötigen Ressourcen bezogen werden oder in ihr die Auseinandersetzung mit Konkurrenten zu bestehen ist.

  16. Early and late outcomes of hybrid endovascular and open repair procedures in patients with peripheral arterial disease.

    PubMed

    Balaz, Peter; Rokosny, Slavomir; Wohlfahrt, Peter; Adamec, Milos; Janousek, Libor; Björck, Martin

    2013-07-01

    Hintergrund: Endovaskuläre und offene Hybridoperationen werden immer häufiger bei mehrstufiger Ischämie der unteren Extremitäten eingesetzt. Das Ziel dieser Studie ist, die Ergebnisse nach solchen OP-Verfahren in einer monozentrischen, nicht randomisierten retrospektiven Studie zu evaluieren. Patienten und Methoden: Konsekutive Patienten mit mehrstufiger arterieller Verschlusskrankheit, die in einer einzigen Sitzung mit einer Hybrid-OP behandelt wurden, wurden in Abhängigkeit vom Ausmaß der Ischämie und Art der Revaskularisation analysiert. Ergebnisse: 164 Patienten mit einer medianen Beobachtungszeit von 14 Monaten (Bereich: 1 - 70) wurden ausgewertet. OP-Indikation waren belastungsabhängige Schmerzen mit Einschränkung der Gehstrecke (Claudicationsschmerz) (Gruppe 1, 47 %), kritische Extremitätenischämie (Gruppe 2, 33 %) und akute Ischämie (Gruppe 3, 20 %). Die technische Erfolgsrate lag bei 99.3 %, die perioperative Mortalität bei 2 %. Primäre, primär-assistierte und sekundäre Raten nach einem Jahr waren 60 %, 61 % und 64 %. Primar-assistierte und sekundäre Durchblutung waren niedriger in Gruppe 2 und 3 im Vergleich zu Gruppe 1 (alle p < 0.05). Die Ergebnisse waren besser, wenn die endovaskuläre Reparatur oberhalb im Vergleich zu unterhalb der offenen Reparaturstelle durchgeführt wurde (alle p < 0.05). Extremitätenerhaltsraten nach 1 Jahr in Gruppen 1, 2 und 3 waren 98 %, 92 % und 90 %. Das Risiko einer größeren Amputation war höher in der Gruppe 3 im Vergleich zu Gruppe 1 (p = 0.001) oder der Gruppe 2 (p < 0.04). Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse hängen von der Art der Ischämie und der Lokalisation der endovaskulären Eingriffen ab.

  17. Radarsensorik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Winner, Hermann

    Radar ( Radio Detection and Ranging) hat seine Ursprünge in der Militärtechnik des Zweiten Weltkriegs und blieb auch lange an militärische Anwendungen gebunden. Der erste Einsatz im Verkehrsbereich für ein Geschwindigkeitsüberwachungs-system hatte für viele Autofahrer zu eher negativen Erlebnissen geführt. Aber auch für den Fahrer als nützlich empfundene Anwendungen wurden schon früh angedacht, so wie ein Zeitschriftenartikel [1] aus dem Jahre 1955 belegt. In den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts fand ein großes Forschungsprojekt statt, dessen Ziel die Entwicklung von serientauglichen Radarsensoren für den Auffahrschutz war. Zwar hat dieses vom Bundesforschungsministerium geförderte Projekt die Radar-Entwicklung vorangebracht, für einen Serieneinsatz aber war die Zeit noch nicht reif. Erst zwanzig Jahre später waren die technischen Voraussetzungen gegeben, um Radar für die Fahrerassistenz einzusetzen. Im Jahre 1998 war erstmals ein Fahrzeug mit Radar erhältlich. Die Schlüsselfunktion war allerdings nicht die Auffahrwarnung, sondern die Adaptive Geschwindigkeitsregelung ACC (s. Kapitel 32), auch wenn die Auffahrwarnung bei diesem System als Funktionsteil mit integriert war. In kurzen Abständen folgten weitere radarbasierte ACC-Systeme.

  18. Statistische Physik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fließbach, Torsten

    In der Statistischen Physik befassen wir uns mit Systemen aus sehr vielen Teilchen. Beispiele hierfür sind die Atome eines Gases oder einer Flüssigkeit, die Phononen eines Festkörpers oder die Photonen in einem Plasma. Die Gesetze für die Bewegung einzelner Teilchen sind durch die Mechanik oder die Quantenmechanik gegeben. Aufgrund der großen Zahl der Teilchen (zum Beispiel N = 6 • 1023 für ein Mol eines Gases) sind die Bewegungsgleichungen jedoch nicht auswertbar. Das Ergebnis einer solchen Auswertung, also etwa die Bahnen von 6•1023 Teilchen, wäre auch uninteressant und irrelevant. Die Behandlung dieser Systeme erfolgt daher statistisch, das heißt auf der Grundlage von Annahmen über dieWahrscheinlichkeit verschiedener Bahnen oder Zustände.

  19. Zum Wissenschaftsverständnis der modernen Evolutionsbiologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sommer, Ralf J.

    Die moderne Evolutionsbiologie hat ihren Ursprung in den Arbeiten von Charles Darwin und Alfred Wallace (Darwin 1963). Der gemeinsame Ausgangspunkt des Evolutionsgedanken ist dabei die Beobachtung, dass die biologische Welt nicht konstant ist. Biologische Systeme und alle darin lebenden Organismen unterliegen über längere Zeiträume hinweg einer stetigen Veränderung. Diese grundlegende Eigenschaft biologischer Systeme macht die Biologie zu einer historischen Wissenschaft und stellt einen wichtigen Gegensatz zu großen Teilen der Physik dar. Obwohl die Aussage von der Veränderlichkeit der Arten heute trivial klingt, war sie im 19. Jahrhundert eine Revolution, da die Konstanz der Arten und der Welt eine vorherrschende Stellung im damaligen Weltbild hatte (Amundson 2005).

  20. Einführung in die Renaturierungsökologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zerbe, Stefan; Wiegleb, Gerhard; Rosenthal, Gert

    Durch die übernutzung der Naturressourcen sind heute weltweit viele natürliche wie auch durch Kultur entstandene ökosysteme und Landschaften in ihren Funktionen und Leistungen stark beeinträchtigt oder sogar völlig zerstört. Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt konstatierte (1995), dass ca. 45 % der terrestrischen Landoberfläche nur eine reduzierte Kapazität für die zukünftige Landnutzung haben. Als Grund hob er eine in der Vergangenheit nicht nachhaltige Landbewirtschaftung hervor. Mit einer gezielten Renaturierung der betroffenen ökosysteme soll dieser Trend umgekehrt werden (Harris und van Diggelen 2006). Vor diesem Hintergrund ist die ökosystemrenaturierung (ecological restoration) wichtiger Bestandteil der Planungs- und Naturschutzpraxis in Mitteleuropa und die Renaturierungsökologie (restoration ecology) zu einer eigenen wissenschaftlichen Arbeitsrichtung geworden.

  1. Analyse unterschiedlicher Modellierungsvarianten des "Direct Power Injection" Verfahrens für die EMV Charakterisierung integrierter Schaltungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stürmer, U.; Ritzmann, S.; Jovic, O.; Wilkening, W.

    2009-05-01

    Dieser Beitrag analysiert zwei Ansätze zur Modellierung eines Teststandes zur Charakterisierung von integrierten Schaltungen mittels Direct Power Injection (DPI) auf einem Wafer. Die erste Variante ist zur Analyse bereits vorliegender integrierter Schaltungen nutzbar. Sie benötigt gemessene S-Parameterdaten, mit denen die an einem realen Messobjekt anliegenden Störspannungen frequenzabhängig bestimmt werden können. Die zweite Variante ist bereits anwendbar, bevor Silizium gefertigt worden ist. Sie modelliert einen Netzwerkanalysatorkanal der aus einer Signalquelle, einem Leistungsmesser und einem Verstärker mit nachgeschaltetem Richtkoppler und Entkoppelnetzwerken besteht. Zunächst werden die oben genannten verschiedenen Varianten der DPI-Streckenmodellierung dargestellt. Sie werden miteinander und anhand von Messdaten einer einfachen Teststruktur verglichen. Die Teststruktur besteht aus einem MOS-Transistor mit Arbeitswiderstand. Der Beitrag diskutiert Vor- und Nachteile der Varianten einschließlich Modellierungsaufwand und Simulationsgeschwindigkeit.

  2. Zusatz- und Weiterqualifikation nach dem Studium

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Domnick, Ivonne

    Ist der Bachelor geschafft, stellt sich die Frage nach einer Weiterqualifizierung. Neben einem Einstieg ins Berufsleben kann auch ein Masterstudium eventuell weitere entscheidende Bonuspunkte für den Lebenslauf bringen. Mit Zusatzqualifikationen aus fachfremden Bereichen wie Betriebswirtschaft oder Marketing ist es für Naturwissenschaftler leichter, den Einstieg ins Berufsleben zu schaffen. Viele Arbeitgeber sehen gerade bei Naturwissenschaftlern eine Promotion gerne. Hier sollte genau abgewogen werden, ob sie innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zu schaffen ist. Auch nach einem Einstieg in den Job lässt sich der Doktortitel unter Umständen noch nachholen. Ebenso ist eine Weiterbildung neben dem Beruf in Teilzeit oder in einem Fernkurs möglich. Zusätzlich gibt es viele mehrwöchige oder mehrmonatige Kurse privater Anbieter, in denen man BWL-Grundkenntnisse erwerben kann.

  3. Satellitenbewegung, band III: Natiirliche und gesteuerte bewegung.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jochim, E. F.

    2014-12-01

    Im dritten Band der Satellitenbewegung werden in fortlaufender Nummerierung einige für Untersuchungen der Bewegung der künstlichen Satelliten wichtige Grundlagen der Astrodynamik mit ausführlichen mathematischen Formelsystemen behandelt. Dazu zählen die unterschiedlichen Aspekte der Bewegung der natürlichen Himmelskörper, die Steuerung und Kontrolle von künstlichen Objekten, und insbesondere die für eine Satellitenbahnanalyse wichtigen physikalischen Beeinflussungen einer Satellitenbewegung. Mathematisch entscheidend ist die Wahl geeigneter Bahnparameter, die ein bestimmtes Bewegungsproblem widerspruchsfrei und singularitätenfrei zu behandeln gestatten. Für die Behandlung routinemäßiger Aufgabenstellungen der Satellitenbewegung, in erster Linie einer präzisen Bahnbestimmung und Bahnverbesserung, kann auf eine Fülle von lehrbuchartigen Monographien verwiesen werden, so dass diese Problematik in der vorliegenden Arbeit nur angedeutet werden soll.

  4. Vollautomatische Einzelzellerkennung auf fluoreszenten Gewebeschnitten humaner Epidermis

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pommerencke, Thora; Dickhaus, Hartmut; Grabe, Niels

    Wir stellen hier ein vollautomatisches Verfahren zur Einzelzellerkennung auf fluoreszenten Gewebeschnitten humaner Epidermis vor. Das Ziel dieser Arbeit war es, Expressionsverschiebungen von beispielsweise Zellmembran zu Nucleus detektieren zu können. Diese können bei pathologischen Veränderungen des Gewebes auftreten. Im Vergleich zu anderen existierenden Segmentierungen werden hier die Zellgrenzen in einem kombinierten Ansatz sowohl auf Basis einer Membranfärbung als auch anhand detektierter Zellkerne mittels Watershed ermittelt. Wir konnten zeigen, dass wir mit unserem Verfahren eine Membranfärbung deutlich von einer Zellkernfärbung unterscheiden können. Somit ermöglicht die von uns entwickelte Einzelzellerkennung eine Detektion von Translokationen in der Expression.

  5. Trajektoriendichte bei Magnetic Particle Imaging

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knopp, Tobias; Sattel, Timo; Biederer, Sven; Weizenecker, Jürgen; Gleich, Bernhard; Borgert, Jörn; Buzug, Thorsten M.

    Magnetic Particle Imaging ist ein neues bilgebendes Verfahren zur Darstellung der räumlichen Verteilung von magnetisierbaren Nanopartikeln. In einer Simulationsstudie wurde zuletzt das Auflösungsvermögen und die Sensitivität dieser Methode untersucht. Die Abtast-trajektorie wurde dabei so gewählt, dass der Messbereich deutlich überabgetastet wurde. In dieser Arbeit wird in einer Simulationsstudie untersucht, welchen Einfluss die Dichte der Trajektorie auf die Bildqualität der rekonstruierten Bilder hat. Es wird gezeigt, dass die Auflösung in den rekonstruierten Bildern durch die Feldstärke des angelegten Magnetfeldes und die Trajektoriendichte beschränkt ist. Die Trajektorie kann bei konstanter Feldstärke bis zu einem gewissen Grad ausgedünnt werden. Der Simulation liegt dabei ein Model zu Grunde, welches das Signal entsprechend der Langevin-Theorie des Paramagnetismus approximiert.

  6. Investigation of coagulation and serum biochemistry profiles in dairy cattle with different degrees of fatty liver.

    PubMed

    Gerspach, C; Ruetten, M; Riond, B

    2016-12-01

    Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es, Blutgerinnungsprofile, biochemische und hämatologische Parameter bei Kühen mit unterschiedlichen Schweregraden der Leberverfettung zu untersuchen. Der Schweregrad der Leberverfettung wurde mittels histologischer Untersuchung von Leberbiopsien ermittelt. Fünfzig Kühe, die wegen linksseitiger Labmagenverlagerung überwiesen wurden und verschiedene Schweregrade einer Leberverfettung aufwiesen wurden untersucht. Ein Gerinnungsprofil einschliesslich Prothrombinzeit, Thrombinzeit, partieller Thromboplastinzeit und Fibrinogen konnte nicht zwischen Kühen mit oder ohne Leberverfettung unterscheiden. Die Aspartat Aminotransferase (ASAT) war der einzige Parameter, der bei Kühen mit Leberverfettung signifikant verändert war, jedoch nicht verschiedene Schweregrade der Leberverfettung unterscheiden konnte. Die Ergebnisse zeigen, dass Gerinnungsfaktoren durch eine Leberverfettung nicht beeinflusst werden. Die routinemässig gemessenen biochemischen Parameter sind nicht geeignet um den Schweregrad einer Leberverfettung bestimmen zu können.

  7. Proceedings of the European ISTVS Conference (6th), OVK Symposium (4th), on "Off Road Vehicles in Theory and Practice", Held at Vienna, Austria on 28-30 September 1994. Appendix.

    DTIC Science & Technology

    1994-09-30

    einer breiteten Anwendung zuzuf(Thren, die vom PKW bis zur Baumaschine reichen kann. * Computer - Aided Mobility Prognosis of Vehicles in the Field U...Hilfe genetischer Algorithmen James L. Overholt, Ashraf A. Zeid & Mikell K. Eller U.S. Army TARDEC Mobility Technology Center3 Warren, MI 48397-5000...dienen als Ver- gleichsmall fOr einen Systemvergleich. Influence of Progressive Drive Train Technology onI Mobility in Off-Road Terrain., Determined

  8. Neutronenforschung Holographie mit Neutronen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krexner, Gerhard

    2003-01-01

    Jeder kennt sie, die räumlich wirkenden Hologramme, die es seit dreißig Jahren etwa zu kaufen gibt. Sie werden mit sichtbarem Laserlicht erstellt. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, Hologramme auch mit Materiewellen anzufertigen. Einer internationalen Forschergruppe gelang kürzlich am Institut Laue-Langevin (ILL) in Grenoble erstmals die holographische Abbildung eines Atomgitters mit Neutronen [1].

  9. Verfügbarkeit von Montagesystemen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wiendahl, Hans-Peter; Hegenscheidt, Matthias

    Im Vergleich zur Teileherstellung wird bei einer Montageanlage eine ungleich größere Anzahl verschiedener Teile in verketteten Stationen mit Taktzeiten im Sekundenbereich verarbeitet. Weiterhin sind viele unterschiedliche Füge- and Handhabungsfunktionen zur Montage and Prüfung der teilweise empfindlichen Teile erforderlich. Und schließlich erfordert die Verkettung and Speicherung der Teile and Zwischenprodukte umfangreiche Transport- and Speichereinrichtungen. In der Praxis treten daher vergleichsweise oft Unterbrechungen unterschiedlicher Dauer auf.

  10. Die großen Zeppeline: Die Geschichte des Luftschiffbaus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kleinheins, Peter; Meighörner, Wolfgang

    Über die glanzvolle Zeit der Zeppeline sind viele Bücher erschienen, die vorwiegend den Einsatz der Luftschiffe in Frieden und Krieg schildern. Nur wenige wissen, dass die Baugeschichte der Zeppeline eine der faszinierendsten Phasen der modernen Technik ist. Peter Kleinheins hat dieses Geschehen sachkundig aufgearbeitet und zusammengestellt. Entstanden ist eine reich illustrierte Dokumentation in einer interessanten Mischform aus zeitgenössischen Berichten und hochwertigen Originalquellen.

  11. Equitable PERSTEMPO - The Challenge for Long-Term Deployed Armed Forces

    DTIC Science & Technology

    2003-04-07

    substantial impact on the operational effectiveness of the Bundeswehr of the future.  Rudolf Scharping Former Federal Minister of Defense The vision...Federal Minister of Defense, Rudolf Scharping, initiated a new force planning by means of the so-called "Cornerstones Paper" on 01 June 2000, the Chief of...Annex 1) 77 Rainer Marr, Timea Biro, and Karin Steiner , Vereinbarkeit von Familie und Beruf des Soldaten – Moeglichkeiten und Grenzen einer

  12. Das DNA-Puzzle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kirchner, Stefan

    Im Jahre 1953 wurde von James Watson und Francis Crick erstmalig der strukturelle Aufbau der sogenannten DNA (Desoxyribonukleinsäure) beschrieben, welche das Erbgut jedes Lebewesens enthält. Der wesentliche Teil des Erbguts wird dabei durch eine sehr lange Folge der vier Basen Adenin (A), Cytosin (C), Guanin (G) und Thymin (T) codiert. Seit einigen Jahren ist es möglich, die Folge der vier Basen zu einer gegebenen DNA zu bestimmen. Biologen bezeichnen diesen Vorgang als Sequenzierung.

  13. Physics, History, and the German Atomic Bomb.

    PubMed

    Walker, Mark

    2017-04-27

    Physics, History, and the German Atomic Bomb. This paper examines the German concept of a nuclear weapon during National Socialism and the Second World War. Zusammenfassung: Physik, Geschichte und die deutsche Atombombe. Dieser Aufsatz untersucht die deutsche Vorstellung einer nuklearen Waffe während des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges. © 2017 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim.

  14. Johannes Kepler

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bialas, Volker

    Johannes Kepler (1571 - 1630) gilt zurecht als einer der bedeutendsten Mathematiker und Astronomen der frühen Neuzeit, doch wurde das Philosophische in seinem Werk bislang kaum in angemessener Weise gewürdigt. Volker Bialas legt eine fundierte und anregende Einführung in Leben, Werk und Weltanschauung Keplers vor und setzt dabei durch die Akzentuierung des philosophisch-ganzheitlichen Denkens bewußt einen Kontrapunkt zum herkömmlichen Kepler-Bild.

  15. Uran

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bechtel, H.; Bulian, W.; Bungardt, K.; Gürs, K.; Gürs, U.; Helling, W.; Kyri, H.; Laue, H. J.; Mahler, W.; Matting, A.; Meyer, F. R.; Mialki, W.; Ritter, F.; Ruge, J.; Saur, G.; Simon, W.; Strnat, K.; Weber, R.; Weigand, H. H.; Weik, H.; Ziesler, H.; Borchers, Heinz; Schmidt, Ernst

    Bei allen in Tab. 1 angeführten Gewinnungsverfahren [B 23, G 8, W 14] fällt das Uran als Pulver mit einer Teilchengröße von weniger als 0,05 mm an. Die Schmelzflußelektrolyse kann auch zur Nachraffination benutzt werden [A 14]. Hochreines Uran mit besonders niedrigen Gehalten an Eisen, Nickel, Kobalt, Silizium, Bor, Ruthenium, Vanadium, Mangan und Chrom kann durch Zonenschmelzen gewonnen warden [A 11, A 14].

  16. Which adverse effects influence the dropout rate in selective serotonin reuptake inhibitor (SSRI) treatment? Results for 50,824 patients.

    PubMed

    Kostev, Karel; Rex, Juliana; Eith, Thilo; Heilmaier, Christina

    2014-01-01

    Hintergrund: Heutzutage sind Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) aufgrund ihrer verglichen mit trizyklischen Antidepressiva oder Monoamino-Oxidase-Inhibitoren überlegenen klinischen Wirksamkeit, Verträglichkeit und Sicherheit die meistverschriebenen Antidepressiva. Dennoch sind trotz dieser Vorteile SSRIs mit einer Vielzahl an unerwünschten Arzneimittelnebenwirkungen verbunden, insbesondere im frühen Stadium der Behandlung, was in manchen Fällen zu einem verfrühtem Therapieabbruch führen kann. Das Ziel der vorliegenden Studie war es die meisten unerwünschten Arzneimittelnebenwirkungen von SSRIs zu erfassen sowie die Auswirkung auf die Behandlungsabbruchrate in einer großen Population zu ermitteln.Patienten und Methoden: Daten von 50.824 Patienten mit einer SSRI-Erstbehandlung einer schweren depressiven Störung wurden über die IMS (R) Disease Analyzer Datenbank (IMS Health) retrospektiv analysiert, wobei Informationen über unerwünschte SSRI-Nebenwirkungen und deren Einfluss auf einen verfrühten Therapieabbruch über Regressionsanalysen ermittelt wurden. Das Auftreten von bestimmten Co-Morbiditäten wurden ebenfalls registriert.Ergebnisse: Das mittlere Alter war 54.5 (±19) Jahre, zwei Drittel der Population waren weiblich. Die meist dokumentierten unerwünschten Nebenwirkungen waren: Beschwerden des Verdauungssystems (10%), Schlafstörung (8.6%) und Herzrhythmusstörung (4%); diese waren allerdings von erträglichem Ausmaß, da dadurch die Drop-Out-Rate nicht signifikant beeinflusst wurde. Hingegen erhöht insbesondere Somnolenz als Nebenwirkung und jüngeres Alter (≤50 Jahre) die Wahrscheinlichkeit eines vorzeitigen Therapieabbruchs, während Patienten mit kardiovaskulären Risikofaktoren oder Osteoporose die Tendenz aufweisen die Therapie aufrechtzuerhalten. Schlussfolgerung: Insgesamt wurde eine gute Verträglichkeit der SSRI-Behandlung nachgewiesen, wohingegen das Auftreten von Somnolenz zu einem Therapieabbruch führte.

  17. Führungs- und Teamverhalten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ebermann, Hans-Joachim; Scheiderer, Joachim

    Mc. Broom war ein tyrannischer Chef, der seine Mitarbeiter mit seiner Launenhaftigkeit einschüchterte. Das wäre vielleicht nicht aufgefallen, hätte Mc. Broom in einem Büro oder in einer Fabrik gearbeitet. Aber Mc. Broom war Flugkapitän. <¼> Seine Copiloten fürchteten sich so sehr vor seinem Zorn, dass sie nichts sagten. Nicht einmal als die Katastrophe absehbar war. Beim Absturz der Maschine kamen zehn Menschen zu Tode (Goleman 2001).

  18. Effiziente Verfahren zur Parallelisierung von EMV-Simulationen für den Entwurfsprozess integrierter Schaltungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Barke, M.; Preisner, T.; Mathis, W.

    2009-05-01

    In dieser Arbeit wird mit einer parallelisierten Version des PCG-Verfahrens (preconditioned conjugate gradient method) eine effiziente Technik zur numerischen Lösung großer Gleichungssysteme vorgestellt. Der Anwendungsbereich ist dabei die Simulation numerischer Feldberechnungen (beispielsweise durch die Finite-Elemente-Methode). Es wird ferner auf eine Datenstruktur eingegangen, die für die spezielle Struktur der auftretenden Koeffizientenmatrizen geeignet ist.

  19. Auf der Suche nach dem Codierungs-Gral für genetische Algorithmen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weicker, Karsten

    Die umstrittene Frage nach dem "wichtigsten" Operator im genetischen Algorithmus - Mutation oder Crossover - hängt eng zusammen mit der Frage nach der richtigen binären Codierung. Gray- und standardbinärer Code bringen unterschiedliche Vor- und Nachteile in einen genetischen Algorithmus ein. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Suche nach einer Codierung, welche die Vorteile beider Codes vereinbart, und berichtet von einem Teilerfolg für mit 4 Bits encodierten Zahlen.

  20. [Standardized impartial assessment of pain in unconscious patients with the Zurich Observation Pain Assessment on a neurosurgical intensive care unit - a case report].

    PubMed

    Maier, Jürgen; Fröhlich, Martin R; Spirig, Rebecca

    2015-02-01

    Hintergrund: Aus internationalen Studien geht hervor, dass ein Großteil der Patienten Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im Text ausschließlich die männliche Form verwendet. Dies schließt die weibliche Form mit ein., die auf Intensivstationen behandelt werden, moderate bis starke Schmerzen beschreibt. Erwiesen ist auch, dass nicht erkannte und ungenügend therapierte Schmerzen schwere körperliche und seelische Belastungen hervorrufen können. Eines der wichtigsten Therapieziele im Intensivbereich ist deshalb das frühzeitige und sichere Erkennen von Schmerzen, was bei stark bewusstseinsbeeinträchtigten Patienten eine große Herausforderung darstellt. Ziel: Das Ziel dieser Studie ist es, aufzuzeigen, wie mit einer standardisierten Fremdeinschätzung von Schmerzen mit dem Zurich Observation Pain Assessment (ZOPA©) diese Lücke geschlossen werden kann. Methode: Anhand einer theoriegeleiteten interpretativen Fallstudie wird der Einsatz von ZOPA© in der Praxis und dessen Einfluss auf das Schmerzmanagement beschrieben. Ergebnisse: Insgesamt wurden 126 Einzelerfassungen bei einer Intensivpatientin mit einer schweren Subarachnoidalblutung analysiert, wovon 19 Erfassungen auf Schmerz hinweisende Verhaltensmerkmale zeigten. In drei Vierteln dieser Fälle wurden umgehend schmerzlindernde Maßnahmen eingeleitet. Auf der betreffenden Intensivstation wird ZOPA© seit fünf Jahren angewandt, neben der analgetischen Basismedikation sind zusätzliche Analgetika als Bedarfsmedikation verordnet, was Pflegenden den Freiraum lässt, ihre Verantwortung im Schmerzmanagement wahrzunehmen. Schlussfolgerung: Die Fallstudie zeigt, dass sich ZOPA© als geeignetes Fremdeinschätzungsinstrument erweist, anhand dessen Schmerzen frühzeitig erkannt und behandelt bzw. Schmerzsituationen vermieden werden könnten.

  1. Kostenüberwachung und Wirtschaftlichkeitsrechnung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bauer, Jürgen

    Die ERP-Produktkalkulation erfolgt auf der Basis des Mengen- und Wertgerüsts der Produktionsprozesse. Sie greift dabei auf die Stammdaten (Materialstamm, Arbeitsplätze, Arbeitspläne, Stücklisten) zu. Basis ist die übliche Industriekalkulation in der Form einer Zuschlagskalkulation, ergänzt durch Platzkostensätze der Maschinen und Arbeitsplätze (siehe Teil ).

  2. Zwergsatelliten und Sternriesen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Baade, Dietrich; Kuschnig, Rainer

    2017-03-01

    Leuchtkräftige Sterne sind schwierig: Fär Fotometrie mit großen Teleskopen sind sie zu hell, und ihre geringe Zahl macht konventionelle Lösungen unwirtschaftlich, besonders im Weltraum, wo die äußerste Präzision gegeben wäre. Mit einer Mini-Armada von Nanosatelliten haben Ingenieure und Astronomen aus Kanada, Österreich und Polen nun die Lösung gefunden - auch schon für viele wissenschaftliche Fragen.

  3. Systems Thinking: A Foundational Art for Strategic Leaders

    DTIC Science & Technology

    2011-03-15

    first formally recognized and published, by Ludwig von Bertalanffy in 1949.77 Since then, systems thinking has been incorporated as a foundational...map of the environment of a complex system which facilitates the ways in which strategic leaderts solve problems. The Ways In 1949, Ludwig von... Bertalanffy , an Austrian born biologist, published the first general systems theory under the German title "Zu einer allgemeinen Systemlehre [To 11

  4. Zellulare Nichtlineare Netzwerke: Anwendungen in der Informationstechnologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tetzlaff, R.

    2007-06-01

    Zellulare Nichtlineare Netzwerke (CNN) wurden 1988 von Chua und Yang (Chua und Yang, 1988) eingeführt. Diese Netzwerke sind dadurch gekennzeichnet, dass eine Zelle, die die kleinste Einheit eines CNN darstellt, nur mit Zellen innerhalb einer bestimmten Umgebung verbunden ist. üblicherweise sind Art und Stärke der Wechselwirkung zwischen zwei Zellen eines CNN translationsinvariant, d.h. sie hängen nur von der relativen Lage beider Zellen zueinander ab. Im Vordergrund aktueller Arbeiten stehen auf derartigen Netzwerken basierende schaltungstechnische Realisierungen mit bis zu 176x144 Zellen, die eine direkte Verbindung zu zweidimensionalen optischen Sensor-Anordnungen aufweisen. Über einen separaten Speicherbereich können die Zellkopplungen eines Netzwerks verändert werden, wodurch eine adaptive Verarbeitung von mehrdimensionalen Sensorsignalen ermöglicht wird. Das kürzlich vorgestellte so genannte EyeRis System (Anafocus Ltd.) enthält zusätzlich noch einen Standardprozessor und stellt (bei einer Größe vergleichbar mit der einer Kreditkarte) daher ein vollständiges superschnelles System zur Informationsverarbeitung dar. In diesem Beitrag sollen, nach einem kurzen Überblick über die Eigenschaften von CNN, aktuelle Realisierungen und exemplarisch eine neuere eigene Anwendung vorgestellt und besprochen werden.

  5. Positionsbestimmung des Unternehmens: Interne und externe Analyse

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bergmann, Lars; Crespo, Isabel; Portmann, Stefan

    Die Initiierung und Lenkung von Maßnahmen zur integrierten Modernisierung zielen auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens ab. Damit diese Maßnahmen zielgerichtet die Wettbewerbsfähigkeit verbessern können, ist Wissen über die bestehende Wettbewerbsfähigkeit sowie über die bestehenden Fähigkeiten eine zentrale Voraussetzung. Eine zielgerichtete Auswahl problemadäquater Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bedarf daher im Vorfeld einer Bewertung der aktuellen Situation des Unternehmens im Sinne einer Positionsbestimmung. Erst wenn die internen Stärken und Schwächen sowie die externen Chancen und Risiken identifiziert sind, kann ein ganzheitliches Bild von der Position eines Unternehmens in seiner Umwelt gewonnen werden. Auf Basis der Kenntnisse über die Position des Unternehmens können anschließend zielgerichtet Maßnahmen ausgewählt werden, die einen Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens haben. Damit kommt der Positionsbestimmung als initialer Schritt des Prozesses der strategischen Unternehmensplanung eine zentrale Bedeutung im Rahmen der integrierten Modernisierung zu. Erfolgt die Auswahl von Maßnahmen ohne eine vorherige Positionsbestimmung, also lediglich auf Basis drängender Probleme, so besteht die Gefahr einer unbedachten und nur auf das "hier und heute“ bezogenen Schwerpunktbildung ohne Berücksichtigung der mittel- und langfristigen Ziele des Unternehmens.

  6. Untersuchung von asynchronen Timing-Strategien für digitale Subthreshold-Schaltungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lotze, N.; Ortmanns, M.; Manoli, Y.

    2008-05-01

    Eine der großen Herausforderungen beim Betrieb von Schaltungen bei extrem niedrigen Versorgungsspannungen ist die starke Zunahme des Einflusses zufälliger Prozessvariationen auf die Verzögerungszeiten der Gatter. Dies erfordert sehr hohe Sicherheitsmargen im Timing der Schaltungen, was zu einer deutlichen Verringerung der Geschwindigkeit und einem Anstieg der Energie pro Operation führt. Asynchrone Schaltungstechniken, die durch ihre Kodierung das Ende einer Operation detektieren können, sind daher bei dieser Anwendung eine interessante Alternative. In dieser Veröffentlichung werden die notwendigen Sicherheitsmargen in Delay-Line basierten Subthreshold-Schaltungen diskutiert und mögliche asynchrone Dual-Rail Entwurfsmethoden vorgestellt. Transistor-Level Simulationsergebnisse für einen einfachen, in den diskutierten Techniken realisierten Zähler werden vorgestellt, um die Funktionsfähigkeit dieser Techniken im Subthreshold-Bereich zu demonstrieren. Multiplizier mit unterschiedlicher Wortbreite dienen als Beispiel für eine komplexere Schaltung, welche bezüglich Geschwindigkeit, Energiebedarf und Flächenaufwand mit einer entsprechenden Standard-Realisierung verglichen wird, was abschließend eine Aussage darüber zulässt, wann die untersuchten Techniken gewinnbringend eingesetzt werden können.

  7. Electrical Dissipative Structures in Membrane-Coupled Compartment Systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Feudel, U.; Feistel, R.; Ebeling, W.

    Reaction-diffusion systems with charged particles are studied. Conditions for the arising of electrical dissipative structures in a compartment system consisting of two boxes separated by a membrane are derived. The appearance of a polar dissipative structure is proved for a simple capacitor model in combination with a simple second order chemical kinetics which leads to an analytically solvable problem. Electrical dissipative structures can in principle be considered as non equilibrium electrical batteries. The theoretical efficiency of such batteries is estimated.Translated AbstractElektrische Dissipative Strukturen in Membrangekoppelten SystemenEs werden Reaktions-Diffusionssysteme mit geladenen Teilchen studiert. Bedingungen für die Entstehung elektrischer dissipativer Strukturen in einem Kompartment-System, bestehend aus zwei durch eine Membran getrennten Zellen werden abgeleitet. Die Entstehung einer polaren dissipativen Struktur wird für ein einfaches Kondensatorenmodell in Kombination mit einer einfachen chemischen Kinetik, das analytische Lösbarkeit gestattet, nachgewiesen. Elektrische dissipative Strukturen können im Prinzip als elektrische Batterien fern von Gleichgewicht betrachtet werden. Der theoretische Wirkungsgrad einer solchen Batterie wird berechnet.

  8. Wirksamkeit und Sicherheit von Fumarsäureestern in Kombination mit Phototherapie bei Patienten mit moderater bis schwerer Plaque-Psoriasis (FAST).

    PubMed

    Weisenseel, Peter; Reich, Kristian; Griemberg, Wiebke; Merten, Katharina; Gröschel, Christine; Gomez, Natalie Nunez; Taipale, Kirsi; Bräu, Beate; Zschocke, Ina

    2017-02-01

    Die Behandlung von Psoriasis-Patienten mit einer Kombination aus Fumarsäureestern (FSE, Fumaderm(®) ) und Phototherapie (UV) ist verbreitet, wurde aber im Rahmen von Studien wenig untersucht. Bisher liegen lediglich Daten aus einer kleinen Pilotstudie vor. Intention dieser Studie war, eine FSE/UV-Kombinationsbehandlung an einem größeren Patientenkollektiv mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis zu untersuchen. In dieser prospektiven, multizentrischen, nichtinterventionellen Studie wurden Daten von Patienten mit FSE/UV-Kombinationstherapie hinsichtlich der Wirksamkeit (PGA' PASI, DLQI, EQ-5D), Sicherheit und Dosierung über einen Zeitraum von zwölf Monaten erfasst und mit Daten einer retrospektiven Studie mit FSE-Monotherapie verglichen. Es wurden Daten von 363 Patienten ausgewertet. Unter der Kombinationstherapie verbesserten sich alle Wirksamkeitsparameter deutlich. Im Vergleich zur Monotherapie mit FSE konnte durch die Kombination mit UV ein schnellerer Wirkeintritt erzielt werden, wobei nach zwölf Monaten kein Unterschied in der Wirksamkeit bestand. Die Dauer und Art der Phototherapie zeigte keinen Einfluss auf die Wirksamkeitsparameter. Allgemein wurde die Kombinationstherapie gut vertragen. Unerwünschte Ereignisse wurden bei 7 % der Patienten berichtet. Die FSE/UV Kombinationstherapie zeigt eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit und kann zu einem schnelleren Wirkeintritt führen. Eine Kombinationstherapie erscheint vor allem in den ersten drei Monaten der FSE Behandlung sinnvoll. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  9. [Agreement between self-report and clinician's assessment in depressed adolescents, using the example of BDI-II and CDRS-R].

    PubMed

    Straub, Joana; Plener, Paul L; Koelch, Michael; Keller, Ferdinand

    2014-07-01

    Fragestellung: Vorhergehende Studien zeigen eine hohe Übereinstimmung von Selbst- und Klinikerurteil bei der Erfassung von Depressivität. Die Übereinstimmung auf Summen-, Subskalen- und Einzelitemebene wurde aber bisher nicht bei einer psychiatrischen jugendlichen Stichprobe untersucht. Der Einfluss von Drittvariablen, wie Alter, Geschlecht, IQ und Behandlungssetting wurde bei Jugendlichen bisher unzureichend überprüft. Methodik: Untersucht wurden 105 depressive Jugendliche (mittleres Alter = 15.94) bei welchen innerhalb einer Woche das BDI-II und CDRS-R durchgeführt wurde. Korrelationsanalysen erfolgten auf Ebene der Summenwerte, Subskalen und Einzelitems. Ergebnisse: Es zeigte sich eine hohe Korrelation zwischen Selbst- und Klinikerurteil (r = .67). Auf Subskalen-Ebene zeigten Items, die somatische Inhalte erfassen, keine höhere Konkordanz als Subskalen, die kognitive oder affektive Inhalte messen. Auf Symptom-Ebene zeigte sich die höchste Übereinstimmung bei dem Item Selbstmordgedanken. Drittvariablen hatten keinen signifikanten Einfluss auf die Höhe der Korrelation aber Jugendliche mit einem eher hohen IQ und ambulant Behandelte neigten zur relativen Überschätzung ihrer Symptomatik. Schlussfolgerungen: Die Gesamtkorrelation war hoch und unterschied sich nicht von Ergebnissen vergleichbarer Korrelationsstudien. Die höchste Übereinstimmung bei dem Item «Selbstmordgedanken» spricht für die gute Erfassbarkeit von Suizidalität auch im Klinikerurteil. Der Fragebogen kann somit deutliche Hinweise auf das Vorliegen einer Depression liefern, jedoch sollte trotz hoher Korrelationen nicht ein Verfahren durch ein anderes ersetzt werden.

  10. Raumakustik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ahnert, Wolfgang; Tennhardt, Hans-Peter

    Das Schallfeld einer Schallquelle breitet sich in alle Raumrichtungen annähernd strahlenförmig aus. Der Anteil des Direktschalls an diesem Schallfeld unter Vernachlässigung von reflektiertem und gebeugtem Schallanteil wird als freies Schallfeld bezeichnet. Da die meisten Schallquellen eine schallreflektierende Unterlage benutzen, ist es nach (Fasold et al. 1987) üblich, auch dann von einem freien Schallfeld zu sprechen, wenn die Schallquelle auf einer großen, schallreflektierenden Grundfläche steht. Für Schallquellen in Räumen überwiegt in größerer Entfernung von der Quelle der Anteil von gebeugtem und an den Wänden reflektiertem Schall. In einem Raum mittlerer Größe mit einem Volumen von 800 m3 produziert ein Schallsignal innerhalb von nur einer Sekunde etwa 200.000 Reflexionen an den Wänden, die in den Raum zurückgeworfen werden. Da in diesem Teil des Schallfelds sowohl der örtliche Schallpegel als auch die Ausbreitungsrichtungen statistisch weitgehend gleichverteilt sind, wird es als diffuses Schallfeld bezeichnet.

  11. Interaktive Visualisierung von Abständen und Ausdehnungen anatomischer Strukturen für die Interventionsplanung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rössling, Ivo; Cyrus, Christian; Dornheim, Lars; Hahn, Peter; Preim, Bernhard; Boehm, Andreas

    Im Rahmen der Interventionsplanung muss der Chirurg therapierelevante Entscheidungen auf Basis räumlicher Relationen anatomischer Strukturen treffen. Interaktive 3D-Visualisierungen unterstützen diesen Prozess qualitativ. Quantitative Fragestellungen (Tumorausdehnung, Infiltrationstiefe, etc.) erfordern die Integration einer Bemaßung, deren Nutzen wesentlich von einer geeigneten Darstellung abhängt. In dieser Arbeit haben wir allgemeine Kriterien für die Eignung von Visualisierungen von Bemaßungen in interaktiven 3D-Szenen erarbeitet. Daran orientierend haben wir verschiedene Varianten der Darstellung von Abständen und Ausdehnungen anatomischer Strukturen betrachtet und ihr Erscheinungsbild hierzu zweckmäßig parametrisiert. Die Ausprägungen dieser Darstellungsparameter wurden in einer Studie auf ihre visuellen Wirkung hin an Chirurgen evaluiert. Es zeigte sich, dass die befragten Mediziner höchsten Wert auf Kohärenz und klare Zuordnung der Bemaßung setzten und überraschenderweise dafür sogar Abstriche in der direkten Lesbarkeit in Kauf nahmen.

  12. Betriebsführung multimodaler Energiesysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mackensen, Reinhard

    Die Transformation des Energiesystems von einer zentral geprägten, unidirektional orientierten und in unterschiedliche Sektoren separierten Struktur hin zu einer umfassenden, multimodalen, dezentralen und flexiblen Erzeuger- und Verbraucherlandschaft findet auf verschiedenen Ebenen statt. Randbedingung bei dieser Umwälzung ist immer die Einhaltung der Teilziele Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Im Einzelnen schlägt sich diese Transformation in einer Diversifizierung der Akteurslandschaft durch die Mechanismen des Unbundling nieder. Weiterhin finden eine Dezentralisierung der Erzeugerlandschaft und damit eine Substitution von mehrheitlich fossil betriebener Großkraftwerkstechnologie durch eine Vielzahl dezentraler Erzeuger mit zumeist regenerativem Charakter statt. Dieser Wandel hat im Wesentlichen zwei Hauptkonsequenzen. Zum einen ergeben sich durch dezentrale, flächige Verteilung der Erzeuger neue Anforderungen an den Energieaustausch, bspw. aus der Erweiterung der Stromnetze für einen bidirektionalen Energieaustausch, zum anderen werden Abstimmungsmechanismen erforderlich, welche die fluktuierende Einspeisung derart mit dem Verbrauch in Waage hält, dass sowohl elektrische Netzrestriktionen, die Qualität der Versorgung und Aspekte der Energieeffizienz und damit der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden. Mögliche Antworten auf die mit dieser Betrachtung einhergehenden Fragen liegen in der Konzeption eines multimodalen Energiesystems, also in der Gesamtbetrachtung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Dieses Kapitel soll Mechanismen darlegen und Wege aufzeigen, wie eine solche Konzeption gestaltet werden kann und wie solche komplexen Systeme in der Praxis betrieben werden können.

  13. [Prevalence and intensity of nightmares in traumatized versus non-traumatized children and adolescents].

    PubMed

    Ossa, Fanny Carina; Bering, Robert; Pietrowsky, Reinhard

    2013-09-01

    Fragestellung: Alpträume können bei Kindern, wie auch bei Erwachsenen, als Symptom für eine Traumatisierung gelten. Daher ist zu vermuten, dass bei traumatisierten Kindern und Jugendlichen die Alptraumbelastung höher ist als bei nicht traumatisierten Kindern und Jugendlichen. Methodik: Insgesamt nahmen 38 traumatisierte und 40 nicht traumatisierte Kinder und Jugendliche an der Untersuchung teil. Anhand eines Fragebogens wurde die Alptraumbelastung (u. a. die Alptraumhäufigkeit und die empfundene Intensität) erfasst. Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass traumatisierte Kinder und Jugendliche signifikant mehr Alpträume berichten (9.7 Alpträume pro Monat) und diese als intensiver und furchtauslösender bewerten als die Teilnehmer der Kontrollgruppe (1.7 Alpträume pro Monat). Die Anzahl der Alpträume bei traumatisierten Mädchen ist im Vergleich zu der Anzahl der Alpträume bei traumatisierten Jungen doppelt so hoch. Zudem geben traumatisierte Kinder und Jugendliche signifikant häufiger an, Angst vor einer Traumwiederholung zu haben, sich während des Alptraums hilflos und sich am Tag durch den Traum nachhaltig beeinträchtigt zu fühlen. Schlussfolgerung: Patienten mit einer Traumatisierung erleben in ihren Träumen mehr Gewalt und Lebensbedrohung. Eine erhöhte Alptraumbelastung ist damit auch bei Kindern und Jugendlichen ein Merkmal einer vorausgegangenen Traumatisierung.

  14. Fehler begehen - Mathematik verstehen Über die Bedeutung von Fehlern für das Verstehen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Käser, Udo

    Auch wenn eine historisch oder systematisch umfassende Darstellung zur Fehlerthematik bislang nicht vorliegt, ist die Idee, einer Fehleranalyse unter der Leitfrage, welche Fehler von Schülerinnen und Schülern aufgrund welcher epistemologischen Überzeugungen begangen werden, zentralen Raum für die Betrachtung von Verstehensprozessen einzuräumen, nicht neu. So ist es geradezu ein Charakteristikum einer modernen konstruktivistischen Didaktik, die eigenen Fehler von Lernenden als ihre individuellen Lerngelegenheiten zu begreifen, die einen wichtigen Motor für den subjektiven Lernfortschritt bilden. Diese Sichtweise wurzelt aus psychologischer Perspektive in Analysen in der Tradition Piagets, der in Abkehr von einer quantitativen, psychometrischen Beschreibung kognitiver Prozesse, wie sie sich zum Beispiel in Intelligenztheorien nach Binet findet, qualitativ zu beschreiben versuchte, in welcher Weise Kinder und Jugendliche denken und urteilen. Doch auch schon in der klassischen Philosophie sind entsprechende Ansätze zu finden. Prominente Beispiele hierfür sind die Idolenlehre Bacons und die Ideenlehre Platons.

  15. Viele Tests - viele Fehler?

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tabelow, Karsten

    Bildgebende Verfahren haben sich in den letzten Jahren einen festen Platz in der Medizin erobert und die medizinische Forschung und Diagnostik revolutioniert. Sie ermöglichen Ärzten und Forschern einen Einblick in lebendes Gewebe. Mit der fortschreitenden technischen Entwicklung liefern die Verfahren immer höhere Auflösungen, schärfere Bilder und mehr Details. Bildgebende Verfahren sind ohne Mathematik undenkbar, von der Bildrekonstruktion aus den gemessenen Signalen, bis hin zur Auswertung der Bildinformation. Für die Analyse der großen Menge an Bilddatenpunkten (Voxel, volume element, im Gegensatz zum zweidimensionalen Pixel, picture element) werden häufig insbesondere Methoden der mathematischen Statistik benötigt. Zufällige Fehler in der Messung äußern sich als Bildrauschen, die Bilder wirken unscharf und gestört. Dadurch werden diagnostische Entscheidungen erschwert.

  16. Innovative Aortenklappenimplantation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Libera, Paul; Götz, Wolfgang; Schreiber, Christian; Bauernschmitt, Robert; Lange, Rüdiger

    Die Versorgung von degenerierten Herzklappen erlebt zurzeit in mehrfacher Hinsicht einen Wandel: Einerseits lässt die wachsende Zahl von kardiovaskulären Erkrankungen, verbunden mit dem Altern der Bevölkerung, die Zahl der erkrankten Herzklappen ansteigen. Andererseits erwächst mit der neuen Aufsehen erregenden Methode der Katheter gestützten Klappenimplantation am schlagenden Herzen, deren vielversprechender Einsatz im Rahmen verschiedener klinischen Studien zur Zeit untersucht wird, eine Alternative zur traditionellen offenen Herzklappenchirurgie. Offensichtlich stehen wir ganz am Anfang dieser grundlegenden Veränderungen. Das vorliegende Kapitel will die Entwicklung der Katheter gestützten Aortenklappenimplantation bis zum heutigen Tag skizzieren, eine Momentaufnahme aktueller Bestrebungen vermitteln und einen Ausblick wagen, durchaus im Bewusstsein, dass alle diesbezüglichen Ideen, Meinungen und Entwicklungen gegenwärtig im Fluss sind.

  17. Rückwärtsintegration - Zu den Verhältnissen Gymnasium, Hochschule und Arbeitswelt

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmid, Gerhard; Heppner, Winfried; Focht, Eva

    In seiner 2007 erschienen Sammlung von Vorträgen und Essays beschäftigt sich Wolfgang Frühwald, mit der Frage "Wieviel Wissen brauchen wir?“ [1] Die Kernproblematik moderner Wissenschaft und Forschung sieht der Autor, emeritierter Ordinarius für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und von 1992 bis 1997 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, einerseits in der zunehmenden Spezialisierung der Wissenschaftsbereiche, andererseits in der Gefahr der Abkoppelung der Naturwissenschaften von den Geisteswissenschaften. Wiederholt plädiert er dafür, über der rasanten Entwicklung beispielsweise in der Biologie und Physik, die historische, gesellschaftliche und besonders die ethische Dimension der Forschung nicht zu übersehen und fordert eine übergeordnete Theorie der Wissenschaft, die nur im Dialog zwischen den einzelnen Fachgebieten zu entwickeln sei.

  18. VDI-Richtlinien - mit Technischen Regeln Wirtschaftlichkeit erhöhen und Standards setzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mandelartz, Johannes

    Der Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI) ist ein gemeinnütziger, wirtschaftlich und politisch unabhängiger, technisch-wissenschaftlicher Verein von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern. Mit über 137 000 persönlich zugeordneten Mitgliedern ist er eine der größten Ingenieur-Vereinigungen Europas und gilt in Deutschland als führender Sprecher der Technik und der Ingenieure. 1856 gegründet, hat er viele für die Technik wesentliche Entwicklungen in Gang gesetzt, so im Bereich der technischen Überwachung, der technischen Regelsetzung und Normung, der Arbeitsstudien, im gewerblichen Rechtsschutz und im Patentwesen. Seit seiner Gründung sieht es der VDI als seine Aufgabe, "das Zusammenwirken aller geistiger Kräfte der Technik im Bewusstsein ethischer Verantwortung zu fördern“ und die Lebensmöglichkeiten aller Menschen durch Entwicklung und sinnvoller Anwendung technischer Mittel zu verbessern.

  19. Reducing morbidity with surgical adhesives following inguinal lymph node dissections for the treatment of malignant skin tumors.

    PubMed

    Stollwerck, Peter L; Schlarb, Dominik; Münstermann, Nicole; Stenske, Sebastian; Kruess, Christoph; Brodner, Gerhard; Krapohl, Björn Dirk; Krause-Bergmann, Albrecht F

    2016-01-01

    Hintergrund: Inguinale Lymphknotendissektion geht mit hoher Morbidität einher. Um den klinischen Nutzen von Gewebeklebern zu bewerten, verglichen wir die Verwendung von TissuGlu(®) und ARTISS(®) mit einer Kontrollgruppe. Material und Methoden: Wir führten eine retrospektive Analyse von Patienten, die sich einer inguinalen Lymphknotendissektion im Rahmen eines metastasierenden malignen Hauttumorleidens an einem Krankenhaus, der Fachklinik Hornheide (Münster, Deutschland), unterzogen. Im Zeitraum Januar 2001 bis September 2013 schlossen wir 137 Patienten mit insgesamt 142 Eingriffen ein. Ergebnisse: Komplikationen traten in 22/60 Eingriffen in der TissuGlu-Gruppe (TG), in 8/17 in ARTISS-Gruppe (AG) und in 29/65 in der Kontrollgruppe (CG) auf. Verlängerte Drainage und Serome lagen in 16 (26,7%), vier (23,5%) bzw. 26 (40%) vor (non-signifikant). TG führte zu einer längeren Drainagedauer Vergleich zu CG (p=0,082). Das durchschnittliche tägliche Drainagevolumen war signifikant niedriger in der AG- vs. CG-Gruppe (p=0,000). Im Hinblick auf Wundinfektionen waren eine 15%-Reduktion in der TG-Gruppe und eine 74%-Erhöhung in der AG-Gruppe zu verzeichnen. Die Notwendigkeit zur chirurgischen Revision wurde um 36% in der TG-Gruppe gesenkt und um 54% in der AG-Gruppe. Das mittlere tägliche Drainagevolumen war signifikant niedriger in der AG- vs. CG-Gruppe (p=0,000). Das mittlere postoperative Gesamtdrainagevolumen war niedriger in der TG- und AG- vs. CG-Gruppe (p<0,001 im Vergleich zwischen den Gruppen TG vs. AG bei den Gruppen CG vs. TG p<0,001 und bei CG vs. AG p<0,001). Der Body Mass Index (BMI) lag im Mittel signifikant höher bei den Patienten mit Komplikationen, 29,4±5,8 vs. 25,3±4,1 (p=0,000).Schlussfolgerung: Die Verwendung von TissuGlu war bei unseren Patienten mit inguinaler Lymphknotendissektion im Vergleich zur Kontrollgruppe mit einer Reduktion postoperativer Wundheilungsstörungen und mit einer Verminderung der Zahl chirurgischer Revisionen assoziiert

  20. Eine selbstkonsistente Carleman Linearisierung zur Analyse von Oszillatoren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weber, Harry; Mathis, Wolfgang

    2017-09-01

    Die Analyse nichtlinearer dynamischer Schaltungen ist bis heute eine herausfordernde Aufgabe, da nur selten analytische Lösungen angegeben werden können. Daher wurden eine Vielzahl von Methoden entwickelt, um eine qualitative oder quantitative Näherung für die Lösungen der Netzwerkgleichung zu erhalten. Oftmals wird beispielsweise eine Kleinsignalanalyse mit Hilfe einer Taylorreihe in einem Arbeitspunkt durchgeführt, die nach den Gliedern erster Ordnung abgebrochen wird. Allerdings ist diese Linearisierung nur in der Nähe des stabilen Arbeitspunktes für hyperbolische Systeme gültig. Besonders für die Analyse des dynamischen Verhaltens von Oszillatoren treten jedoch nicht-hyperbolische Systeme auf, sodass diese Methode nicht angewendet werden kann Mathis(2000). Carleman hat gezeigt, dass nichtlineare Differentialgleichungen mit polynomiellen Nichtlinearitäten in ein unendliches System von linearen Differentialgleichungen transformiert werden können Carleman(1932). Wird das unendlichdimensionale Gleichungssystem für numerische Zwecke abgebrochen, kann bei Oszillatoren der Übergang in eine stationäre Schwingung (Grenzzyklus) nicht wiedergegeben werden.

    In diesem Beitrag wird eine selbstkonsistente Carleman Linearisierung zur Untersuchung von Oszillatoren vorgestellt, die auch dann anwendbar ist, wenn die Nichtlinearitäten keinen Polynomen entsprechen. Anstelle einer linearen Näherung um einen Arbeitspunkt, erfolgt mit Hilfe der Carleman Linearisierung eine Approximation auf einem vorgegebenen Gebiet. Da es jedoch mit der selbstkonsistenten Technik nicht möglich ist, das stationäre Verhalten von Oszillatoren zu beschreiben, wird die Berechnung einer Poincaré-Abbildung durchgeführt. Mit dieser ist eine anschließende Analyse des Oszillators möglich.

  1. Zeitlicher Verlauf der avaskulären Nekrose des Hüftkopfes bei Patienten mit Pemphigus vulgaris.

    PubMed

    Balighi, Kamran; Daneshpazhooh, Maryam; Aghazadeh, Nessa; Saeidi, Vahide; Shahpouri, Farzam; Hejazi, Pardis; Chams-Davatchi, Cheyda

    2016-10-01

    Pemphigus vulgaris (PV) wird in der Regel mit systemischen Corticosteroiden und Immunsuppressiva behandelt. Avaskuläre Nekrose (AVN) des Hüftkopfes ist eine gut bekannte schwerere Komplikation einer Corticosteroid-Therapie. Die Charakteristika dieser schweren Komplikation bei PV sind nach wie vor unbekannt. Nicht kontrollierte, retrospektive Untersuchung aller PV-bedingten AVN-Fälle, die in einer iranischen Klinik für bullöse Autoimmunerkrankungen zwischen 1985 und 2013 diagnostiziert wurden. Anhand der Krankenakten von 2321 untersuchten PV-Patienten wurden 45 Fälle (1,93 %) von femoraler AVN identifiziert. Dreißig davon waren Männer. Das mittlere Alter bei der Diagnose der AVN betrug 47,4 ± 14,2 Jahre. Der mittlere Zeitraum zwischen der Diagnose des PV und dem Einsetzen der AVN lag bei 25,3 ± 18,3 Monaten. Mit Ausnahme von acht Fällen (17,8 %) setzte die AVN bei der Mehrheit der Patienten innerhalb von drei Jahren nach Diagnose des PV ein. Die mittlere kumulative Dosis von Prednisolon bei Patienten mit AVN betrug 13.115,8 ± 7041,1 mg. Zwischen der Prednisolon-Gesamtdosis und dem Zeitraum bis zum Einsetzen der AVN bestand eine starke Korrelation (p = 0,001). Bei Patienten mit Alendronateinnahme in der Vorgeschichte war dieser Zeitraum signifikant kürzer (p = 0,01). Die AVN ist eine schwere Komplikation einer Corticosteroid-Behandlung bei Patienten mit PV. Sie wird bei 2 % der Patienten beobachtet und tritt vor allem in den ersten drei Behandlungsjahren auf. Bei Patienten, die höhere Dosen von Prednisolon erhalten, setzt die AVN tendenziell früher ein. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  2. [Homöopathisch-phytotherapeutische Behandlung des Reizdarmsyndroms mit Magen-Darm-Entoxin N®: Eine Anwendungsbeobachtung].

    PubMed

    Märtens, Diane; Range, Natasha; Günnewich, Nils; Gruber, Nicola; Schmidt, Stefan

    2017-01-01

    Hintergrund: In dieser Anwendungsbeobachtung wird zum ersten Mal die Behandlung des Reizdarmsyndroms (RDS) mit einem homöopathisch-phytotherapeutischen Komplexpräparat beschrieben. Methodik: Ziel der 6-wöchigen Therapie mit dem Magen-Darm-Entoxin N® war die Reduzierung der RDS-Symptomatik sowie die Verbesserung der Lebensqualität. Zielkriterien waren die Veränderungen in der Irritable Bowel Syndrome - Severity Scoring System (IBS-SSS) und der Irritable Bowel Syndrome - Quality-of-Life Scale (IBS-QoL). Die Patient/innen (N = 41; Alter 44,0 ± 15,74 Jahre) wurden zu gleichen Teilen in einer Hausarztpraxis (N = 20) und einer Heilpraktikerpraxis (N = 21) rekrutiert. Ergebnisse: Der IBS-QoL-Score verringerte sich signifikant (prä: 35,9 ± 16,3; post: 20,1 ± 13,4; t = 8,504; p < 0,001). Die Effektstärke betrug 1,34 (Cohens d). Der IBS-SSS-Score verringerte sich ebenfalls signifikant (prä: 239,4 ± 83,4; post: 123,7 ± 80,9; t = 7,825; p < 0,001) mit einer Effektstärke von d = 1,24. Die Neben- und Wechselwirkungen waren minimal und signifikante Unterschiede zwischen beiden Praxen wurden nicht gefunden. Schlussfolgerungen: Magen-Darm-Entoxin N® ist eine sichere und sinnvolle Therapieoption bei der Behandlung des RDS. Allerdings sollten randomisierte kontrollierte Studien folgen, um die Spezifizität der Ergebnisse dieser Anwendungsbeobachtung zu stützen. © 2017 S. Karger GmbH, Freiburg.

  3. Gerbstoffe aus Potentilla officinalis wirken entzündungshemmend im UV-Erythem-Test und bei Anwendung auf atopischer Haut.

    PubMed

    Hoffmann, Julia; Wölfle, Ute; Schempp, Christoph M; Casetti, Federica

    2016-09-01

    Das Rhizom von Potentilla officinalis (PO) ist reich an Gerbstoffen und wird traditionell zur äußerlichen Behandlung von Entzündungen der Haut und der Schleimhäute verwendet. Ziel der vorliegenden Arbeit war die Bestätigung der antiinflammatorischen Eigenschaften von PO mittels eines UV-Erythem-Tests und einer klinischen Anwendungsstudie bei atopischer Haut. Die antiinflammatorische Wirkung eines PO-Extrakts (standardisiert auf 2 % Trockensubstanz) wurde in einer prospektiven, randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie mit 40 gesunden Erwachsenen im UV-Erythem-Test im Vergleich zu 1 % Hydrocortisonacetat untersucht. Im Rahmen einer prospektiven nicht kontrollierten Studie wurde die Wirkung und Verträglichkeit der 2 % PO-Creme an zwölf Erwachsenen und zwölf Kindern mit atopischer Haut nach Anwendung über zwei Wochen in einem definierten Testareal anhand eines Teil-SCORAD untersucht. Zusätzlich wurde die Beeinflussung der Hautrötung im Testareal photometrisch gemessen. Im UV-Erythem-Test zeigte die PO-Creme eine signifikante Reduktion des Erythemindex im Vergleich zum Vehikel. Die antiinflammatorische Wirkung des Verums entsprach der der 1 % Hydrocortisonacetat-Creme. Die klinische Studie bei Atopikern zeigte eine signifikante Abnahme des Teil-SCORAD und des Erythems im Testareal. Es wurden keine Unverträglichkeitsreaktionen beobachtet. PO als 2%ige Zubereitung besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und ist wirksam und gut verträglich auf atopischer Haut. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  4. Conflicts of interest in medical school: missing policies and high need for student information at most German universities.

    PubMed

    Lieb, Klaus; Koch, Cora

    2014-01-01

    Zielsetzung: Studierende der Medizin stehen mit Vertretern pharmazeutischer Unternehmen (PU) schon während des Studiums in Kontakt. Ziel dieser Untersuchung war herauszufinden: Existieren an medizinischen Fakultäten Regelungen zum Umgang von Medizinstudierenden mit Vertretern von PU und werden entsprechende Lehrveranstaltungen angeboten und besucht? und Wie denken Medizinstudierende über die Rolle von PU in der medizinischen Lehre? Methodik: Alle 36 deutschen Studiendekanate und 1.151 Medizinstudierende an acht deutschen Universitäten wurden um die Beantwortung eines Fragebogens mit 4 bzw. 7 Fragen zur oben genannten Thematik gebeten. Ergebnisse: 30 (83,3%) Studiendekane bzw. 1.038 (90,3%) Medizinstudierende füllten den Fragebogen aus. Nach Angaben der Studiendekanate existieren an jeweils nur einer (3,3%) medizinischen Fakultät eine Richtlinie zum Thema Interessenkonflikte bzw. eine Richtlinie, die den Umgang zwischen Medizinstudierenden und der Industrie reguliert. 8 (26,7%) der Studiendekanate äußerten Interesse an der Erarbeitung einer Richtlinie oder Vorlesung zu diesem Thema. 149 (14,4%) der Studierenden hatten bereits an einer Veranstaltung teilgenommen, die Beziehungen zwischen PU und Medizinstudierenden thematisiert und 779 (77,8%) wünschten sich mehr Unterricht dazu. 701 (73,4%) lehnten eine Verbesserung der Lehre durch finanzielle Unterstützung durch PU ab, wohingegen 216 (21,9%) der Meinung waren, dass Studierende sich nicht mit Vertretern von PU treffen sollten. Schlussfolgerungen: Im Gegensatz zu anderen Ländern wie den USA bestehen an deutschen medizinischen Fakultäten von wenigen Ausnahmen abgesehen keine Richtlinien zur Regelung des Umgangs von Medizinstudierenden mit pharmazeutischen Unternehmen. Da die Mehrheit der Studierenden sich mehr Informationen zu diesen Interaktionen wünscht, wäre die Etablierung entsprechender Vorlesungen bzw. Richtlinien sinnvoll.

  5. A novel nonparametric measure of explained variation for survival data with an easy graphical interpretation.

    PubMed

    Weiß, Verena; Schmidt, Matthias; Hellmich, Martin

    2015-01-01

    Einleitung: Das Bestimmtheitsmaß kann bei Überlebenszeitdaten nicht verwendet werden um mithilfe einer Maßzahl anzugeben, wie gut ein Modell zu den vorliegenden Daten passt. Daher wurden in den letzten Jahren mehrere Maße der Erklärten Variation für Überlebenszeitdaten vorgeschlagen.Methoden: Wir analysieren eines dieser Maße der Erklärten Variation bezüglich gewisser Minimierungseigenschaften und zeigen, dass diese für das Maß nicht erfüllt sind.Ergebnisse: In Analogie zu der Kleinste-Quadrate-Methode aus der linearen Regression entwickeln wir ein neues Maß für kategorielle Kovariaten, welches nur auf dem Kaplan-Meier-Schätzer basiert. Dadurch ist das neue Maß komplett nichtparametrisch und besitzt eine einfache grafische Interpretation. Für das neue Maß stehen verschiedene Gewichtungsmöglichkeiten zur Verfügung und ein statistischer Signifikanztest kann angewendet werden. Abschließend bestimmen wir das neue Maß sowie weitere Maße der Erklärten Variation für die Personen eines Datensatzes mit einem histopathologisch gesicherten papillären Schilddrüsenkarzinom.Schlussfolgerung: Wir schlagen ein neues Maß der Erklärten Variation mit einer eingängigen Herleitung sowie einer grafischen Interpretation vor, welches bei künftigen Auswertungen von Überlebenszeitdaten verwendet werden könnte.

  6. A study on effects of and stance over tuition fees.

    PubMed

    Karay, Yassin; Matthes, Jan

    2016-01-01

    Zielsetzung: Durch die in Deutschland zurzeit wieder abgeschafften Studiengebühren wurden Nachteile wie z.B. eine verlängerte Studiendauer befürchtet, während der Nachweis eines Nutzens bislang aussteht. Wir haben den Einfluss von Gebühren in Höhe von € 500 pro Semester auf den Studienverlauf Kölner Medizinstudierender sowie deren Einstellung gegenüber diesen Abgaben untersucht.Methodik: Für 1.324 Studierende, die im vorklinischen Studienabschnitt durchweg, zeitweise oder nie Studiengebühren zu zahlen hatten, wurde die Einhaltung der Mindeststudienzeit und die Studienabbrecherquote bis zum ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung analysiert. Mithilfe einer Regressionsanalyse wurden etwaige Effekte durch Studiengebühren und demografische Faktoren untersucht. Zusätzlich beantworteten 400 Studierende in einer online-Befragung Fragen zu ihrer Belastung durch und ihrer Einstellung zu Studiengebühren.Ergebnisse: Studiengebühren hatten keinen erkennbaren Einfluss auf Studiendauer oder Abbrecherquote. Laut Angaben in der online-Befragung wichen zuzeiten der Studiengebühren signifikant mehr Studierende vom vorgeschlagenen Stundenplan ab und sie verwendeten signifikant mehr Zeit darauf, nebenher Geld zu verdienen. 51% der Studierenden, die Gebühren gezahlt hatten und sogar 71% derer, die dies nie mussten, fanden Studiengebühren nicht oder eher nicht gerechtfertigt. Mehr als zwei Drittel der Studierenden konnten keine anhaltende Verbesserung durch Studiengebühren erkennen.Schlussfolgerung: Studiengebühren hatten an der Medizinischen Fakultät zu Köln keinen Einfluss auf Abbrecherquote und Studiendauer. Sie veränderten aber offenbar das Studierverhalten durch die vermehrte Notwendigkeit, neben dem Studium Geld zu verdienen. Die Kölner Medizinstudierenden sahen die Studiengebühren mehrheitlich kritisch und nahmen keinen nachhaltigen Nutzen im Sinne einer Verbesserung der Ausbildungsqualität wahr.

  7. Tissue plasminogen activator as a novel diagnostic aid in acute pulmonary embolism.

    PubMed

    Flores, Julio; García-Avello, Angel; Alonso, Esther; Ruíz, Antonio; Navarrete, Olga; Alvarez, Concepción; Lozano, Cristina; Arribas, Ignacio

    2014-11-01

    Hintergrund: Wir haben die diagnostische Wertigkeit des Gewebeplasminogen Aktivators (tPA) bei akuter Lungenembolie (PE) mit einer ELISA Methode untersucht und sie mit einem ELISA D-dimer (VIDAS D-dimer) verglichen. Patienten und Methoden: 127 aufeinander folgende ambulante Patienten mit klinischem Verdacht auf PE wurden getestet. Die Diagnose einer PE basierte auf dem klinischen Wahrscheinlichkeitsvortest und einem strengen Bildgebungsprotokoll. Plasmaproben wurden bei der Registrierung entnommen. Die diagnostische Genauigkeit für tPA und D-dimer wurde durch die Fläche unter der Kurve (ROC) bestimmt. Die Empfindlichkeit, Genauigkeit und Voraussagewahrscheinlichkeit wurden berechnet. Ergebnisse: PE wurde bei 41 Patienten (32 %) bestätigt. Die Flächen unter den ROC-Kurven waren 0.86 für D-dimer und 0.71 für tPA. Positive und negative prädiktive Werte für D-dimer bei einem Cut off Wert von 500 ng/mL und tPA bei einem Cut off Wert von 8.5 ng/mL waren 95 % (95 % CI, 88–100 %)/95 und 95 % (95 % CI, 88–100 %)/94 % (95 % CI, 86–100 %). Die diagnostische Brauchbarkeit, um eine PE auszuschließen, war 28.3 % (95 % CI, 21–37 %) für D-dimer und 24.4 % (95 % CI, 17–33 %) für tPA. Schlussfolgerungen: Der tPA mit einem Cut off Wert von 8.5 ng/mL hat eine hohe Empfindlichkeit und einen negativen Vorhersagewert für den Ausschluss einer PE, der einem VIDAS D-dimer mit einem Cut off Wert von 500 ng/mL ähnlich ist, obwohl der diagnostische Nutzen für den D-dimer etwas höher war.

  8. Zweitore, Vierpole

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Plaßmann, Wilfried

    Zweitore (nach DIN 4899; alte Bezeichnung "Vierpole") sind Funktionseinheiten mit zwei Toren, wobei zu jedem Tor ein Klemmenpaar gehört. An eines der Tore wird das Eingangssignal angeschlossen, die zugehörigen Anschlüsse werden mit Eingangsklemmen bezeichnet. Entsprechend wird an den zwei Ausgangsklemmen das Ausgangssignal abgegriffen. Eventuell erforderliche Anschlüsse für eine Stromversorgung werden nicht mitgezählt. Der interne Aufbau besteht aus einer beliebigen Zusammenschaltung von Widerständen, Kondensatoren, Spulen, Transformatoren, Dioden, Transistoren usw. Es wird vorausgesetzt, dass die Zweitore zeitinvariant sind, d. h. die Eigenschaften hängen nicht von der Zeit ab.

  9. Funkmesstechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Plaßmann, Wilfried

    Ein Hauptgebiet der Funkmesstechnik ist durch den Begriff RADAR (radio detection and ranging gekennzeichnet. Bei diesem Verfahren werden impulsförmige elektromagnetische Wellen von einer Antenne ausgesendet und an Körpern oder Stoffverteilungen (Wolken) reflektiert. Die Sendeantenne wird auf Empfang umgeschaltet, und anhand des Echos sind Rückschlüsse auf die Lage und die Beschaffenheit der Körper oder der Stoffverteilungen möglich. Angewendet wird die Radartechnik bei der Kontrolle und der Sicherung des Land-, Wasser- und Flugverkehrs, in der Meteorologie zur Wetterprognose, in der Astrologie und im militärischen Bereich.

  10. Elektrotechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Böge, Gert

    Ursprünglicher Sitz der Elektrizität ist das Atom. Das Wasserstoffatom z.B. besteht aus einem Proton als Kern und einem Elektron, das diesen Kern auf einer bestimmten Bahn umkreist. Das Proton bezeichnet man als elektrisch positiv, - das Elektron als negativ geladen. Zwischen beiden befindet sich die "Elektrizität“ in Form eines besonderen Raumzustandes, der als elektrisches Feld bezeichnet wird. Normalerweise erscheint ein Stoff nach außen hin elektrisch neutral, weil ebenso viele positive wie negative Ladungen in ihm enthalten sind.

  11. Geometrie verstehen: statisch - kinematisch

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kroll, Ekkehard

    Dem Allgemeinen steht begrifflich das Besondere gegenüber. In diesem Sinne sind allgemeine Überlegungen zum Verstehen von Mathematik zu ergänzen durch Untersuchungen hinsichtlich des Verstehens der einzelnen mathematischen Disziplinen, insbesondere der Geometrie. Hier haben viele Schülerinnen und Schüler Probleme. Diese rühren hauptsächlich daher, dass eine fertige geometrische Konstruktion in ihrer statischen Präsentation auf Papier nicht mehr die einzelnen Konstruktionsschritte erkennen lässt; zum Nachvollzug müssen sie daher ergänzend in einer Konstruktionsbeschreibung festgehalten werden.

  12. Wie viel Kapazität hat ein Mobilfunknetz?

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eisenblätter, Andreas; Geerdes, Hans-Florian

    Wer hat das noch nicht erlebt? Der Akku ist aufgeladen und reichlich Guthaben vorhanden, doch das Telefonieren mit dem Handy klappt trotzdem nicht. Meist liegt das daran, dass man sich in einem Funkloch befindet. Aber manchmal ist auch das Netz überlastet. Anders gesagt: das Funknetz des Mobilfunkanbieters, das viele Antennen auf Hausdächern oder Masten umfasst, bietet entweder nicht genügend Abdeckung oder nicht genügend Kapazität. Genau das will der Anbieter natürlich vermeiden. Mathematik hilft, diese Herausforderungen mit einer guten Planung des Mobilfunknetzes zu bewältigen.

  13. Erfahrungen im Aufbau des IT Service Desks der Technischen Universität München

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vellguth, Karmela

    Durch das Projekt IntegraTUM und die darin eingebettete Einrichtung eines IT Service Desks mit 1st, 2nd und 3rd Level Support gelang eine an ITIL orientierte Neuausrichtung der internen IT-Dienstleistungen. Die vormals existierende Struktur mit einer Vielzahl an Ansprechpartnern bei auftretenden IT-Problemen wurde aufgelöst. Die Nutzer haben nun eine Anlaufstelle erhalten, die sich für die Beantwortung aller Incidents in kürzester Zeit und mit qualitativ hohem Niveau zuständig fühlt.

  14. Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms mit Abirateronacetat im klinischen Alltag.

    PubMed

    Wolff, Johannes Maria

    2017-01-01

    Abirateronacetat, das in Kombination mit Prednison/Prednisolon verabreicht wird, spielt eine wichtige Rolle in der Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms. Im Folgenden wurden besondere Aspekte der Therapie im klinischen Alltag zusammengestellt. Sie betreffen unter anderem die Dosierung - auch vor dem Hintergrund der Markteinführung einer neuen Formulierung von Abirateronacetat. Hinzu kommt die Verträglichkeit, vor allem in Bezug auf kardiovaskuläre und Kortikoid-bedingte Nebenwirkungen. Des Weiteren werden Kriterien genannt, nach denen die Therapie nicht zu früh umgestellt werden sollte. © 2017 S. Karger GmbH, Freiburg.

  15. Kernschmelze Der nachhaltige Einfluss von Nuklearwaffen auf Politik und Wirtschaft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Greiner, Bernd

    "Was sollen wir von einer Kultur halten, der die Ethik stets als wesentliches Element des menschlichen Lebens galt, die aber - außer in fachlicher oder spieltheoretischer Terminologie - nicht in der Lage war, über die Möglichkeit zu sprechen, nahezu alle Menschen zu töten?" Der Fragesteller gehört zu den berühmtesten Physikern des 20. Jahrhunderts und zu den nach wie vor Umstrittensten. über ihn wurde in den 1960er Jahren ein international viel beachtetes Theaterstück geschrieben, vor wenigen Jahren gar eine Oper.

  16. Quantenphysik Interferometrie von C70-Molekülen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ziegler, Thomas

    2002-05-01

    Interferenzversuche mit Neutronen und schweren Atomen stellen kein großes Problem mehr dar, selbst die Welleneigenschaften von C60-und C70-Molekülen wurden bereits nachgewiesen. Allerdings stößt man bei der Realisation immer feinerer Gitter mit Gitterkonstanten von etwa 100 nm im Fall dieser Moleküle auf technische Probleme. Wissenschaftlern der Universität Wien ist es jüngst gelungen, ein so genanntes Talbot-Lau-Interferometer zu realisieren und die Welleneigenschaften von C70 mit einer bislang unerreichten Qualität nachzuweisen [1].

  17. Unfälle mit motorisierten Zweirädern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tschirschwitz, Christian

    Der Fahrer eines Pkw Opel Astra überquerte mit seinem Pkw von einer untergeordneten Einmündung kommend eine außerörtliche Bundesstraße in gerade Richtung. Dabei kam es zur Kollision mit einem sich von rechts vorfahrtsberechtigt annähernden Krad Suzuki RGV250. Der Anprall des Krades erfolgte mit dem Heck an die rechte Pkw-Flanke zwischen vorderem Radausschnitt und Fahrzeugecke. Der Krad-Fahrer, welcher sofort tot war und das Zweirad verklemmten sich am Pkw und verblieben relativ zu selbigem annähernd in Kollisionsstellung.

  18. Unfälle mit Zweiradfahrzeugen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tschirschwitz, Christian

    Auf einer außerörtlichen Bundesstraße kam es in einem Baustellenbereich zum frontalen Anprall eines Pkw Ford Fiesta an die rechte Flanke eines Fahrrads, welches durch einen Fußgänger von links nach rechts, bezüglich der Fahrtrichtung des Pkw, geschoben wurde. Das Fahrrad und der Fußgänger wurden auf den Vorbau des Pkw aufgeladen und etwa 15m weit geworfen. Der Fußgänger verstarb noch an der Unfallstelle.

  19. Was leistet ein Sportler? Kraft, Leistung und Energie im Muskel

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thaller, Sigrid; Mathelitsch, Leopold

    2006-01-01

    Der Leistungsbegriff ist im Sport weiter gefasst als in der Physik. In beiden Fällen liegt der Fokus jedoch auf einer pro Zeiteinheit erfolgten Energieumsetzung. Allerdings gibt die rein physikalische Leistung nicht immer Auskunft über den Energieumsatz der Muskeln. Die Muskelkraft hängt von der Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels ab. Ein Muskel verhält sich also anders als eine Feder. Für den Hochleistungssport müssen die Energieumsätze der Muskeln durch spezielle Trainings- und Nahrungsprogramme optimiert werden.

  20. PCR und Real-Time PCR

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Konrad, Regina; Busch, Ulrich

    Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten der Polymerasekettenreaktion (polymerase chain reaction, PCR) machen sie zu einer der wichtigsten und am häufigsten eingesetzten Methoden in der molekularbiologischen Forschung und Diagnostik. Für diese Technologie wurde der Erfinder der Methode, Kary Mullis, 1993 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Die PCR erlaubt einen hochsensitiven und spezifischen in-vitro-Nachweis von Desoxyribonukleinsäuren (DNA), da im Zuge der Reaktion Sequenzabschnitte gezielt vermehrt werden. Innerhalb weniger Stunden können aus einem einzigen Zielmolekül 1012 identische Moleküle entstehen [1].

  1. Grundlagen und Vollzug der amtlichen Lebensmittelkontrolle in der Schweiz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hübner, Philipp; Spinner, Christoph

    In der Schweiz wird die Mehrheit der hoheitlichen Aufgaben von den 26 Kantonen, die zusammen die schweizerische Eidgenossenschaft bilden, autonom vollzogen. So liegt zum Beispiel die Kompetenz in den Bereichen Steuern, Gesundheit, Schulen oder Polizei grundsätzlich bei den Kantonen. Im Gegensatz dazu ist die Lebensmittelgesetzgebung national durch eidgenössische Erlasse harmonisiert. Die Vollzugsaufgaben liegen aber auch in diesem Bereich, abgesehen vom Vollzug an der Grenze und von einer nationalen Vollzugsaufsicht und Weisungsberechtigung, in kantonaler Kompetenz. Die Kantone können anhand kantonaler Erlasse das Bundesrecht präzisieren - insbesondere die organisatorischen Aspekte - und Regelungen im nicht harmonisierten Bereich treffen.

  2. Nichtlineare Rauschmodellierung von LC Tank VCOs

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thiessen, T.; Bremer, J.-K.; Mathis, W.

    2008-05-01

    Im Rahmen dieser Arbeit wird ein alternativer Ansatz zur Phasenrauschoptimierung von LC-Tank Oszillatoren (VCOs) unter Verwendung stochastischer Differentialgleichungen vorgestellt. Zunächst werden die linearen Ansätze von Leeson, Hajimiri und Lee analysiert und bewertet. Danach wird ein Konzept vorgestellt, mit dem man die Rauscheigenschaften von VCOs auf der Grundlage stochastischer Differentialgleichungen und Fokker-Planck-Gleichungen untersuchen kann. Ziel dieser Arbeit ist eine Beschreibung des Phasenrauschens auf der Basis einer nichtlinearen Rauschmodellierung, welche Parameter eines VCOs für eine Optimierung beinhaltet. Es wurde ein Matlab-Tool erstellt und die Funktionalität anhand von Simulationen verifiziert.

  3. Tumor-Wachstumsmodellierung als parametrisches Bildregistrierproblem

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Becker, Stefan; Jungmann, Jan Ole; Mang, Andreas; Buzug, Thorsten M.

    In der vorliegenden Arbeit stellen wir ein neues Modell zur Kopplung des Tumormasseeffektes an die, der Wachstumsmodellierung unterliegende, anisotrope Reaktionsdiffusionsgleichung vor. Die Gleichung wird auf einem hochaufgelösten Voxelgitter diskretisiert. Eine Modellierung der Anisotropie des Diffusionsprozesses ermöglicht die Integration von Diffusions-Tensor-Bildgebungsdaten. Die raumfordernde Wirkung des Tumors wird als parametrisches Bildregistrierproblem aufgefasst. Hierbei wird die resultierende Verteilung der Tumorzellkonzentration in die zu optimierende Zielfunktion integriert. Erste qualitative Ergebnisse zeigen, dass eine Minimierung der aufgestellten Zielfunktion zu einer plausiblen Modellierung des Masseeffektes führt.

  4. Wer entdeckte die Allgemeine Relativitätstheorie? Prioritätsstreit zwischen Hilbert und Einstein

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sommer, Klaus P.

    2005-09-01

    Im November 1915 arbeiteten Albert Einstein und David Hilbert an den Feldgleichungen der Gravitationstheorie. Im Jahre 1997 behaupteten die Wissenschaftshistoriker Corry, Renn und Stachel in einer viel beachteten Arbeit, Hilbert habe die entscheidenden Formeln von Einstein gestohlen. Grundlage ihrer Argumentation war eine wieder gefundene Korrekturfahne von Hilberts entscheidender Arbeit. Die Physikhistorikerin Daniela Wuensch bringt jedoch detaillierte Argumente dafür vor, dass die entscheidende Quelle, nämlich die Korrekturfahne, in neuerer Zeit manipuliert worden ist, um Einsteins Priorität unangetastet zu lassen. Einstein bleibt aber der Entdecker der Allgemeinen Relativitätstheorie.

  5. Segmentierung der Papille in Fundusaufnahmen Aktives Kreisbogen-Modell

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidt, Torsten; Doering, Axel

    In der vorliegenden Arbeit präsentieren wir einen praxistauglichen Algorithmus zur automatischen Segmentierung der Disc-Grenze der Papille in Fundusaufnahmen. Ausgehend von einem lokalisierten Papillenpunkt werden Grauwertverläufe in horizontaler und vertikaler Richtung mittels einer Energiefunktion ausgewertet. In einem iterativen Prozess wird die Ellipse der tatsächlichen Disc-Grenze angenähert. Der Papillenrand konnte im Testdatensatz in 88% der Aufnahmen erfolgreich segmentiert werden. Der Algorithmus ist robust gegenüber der Lage des Startpunktes innerhalb der Papille und soll als Unterstützung bei der Glaukombefundung eingesetzt werden.

  6. Indikatorenbasierte Bewertung von Entwurfsentscheidungen auf Systemebene

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Freier, M.; Wenzler, A.; Mayer, T.; Gerlach, J.; Rosenstiel, W.

    2013-07-01

    Bei dem Entwurf von anwendungsspezifischen integrierten Schaltungen muss ein Entwickler zusätzliche Funktionen integrieren und die zunehmende Komplexität bewältigen. Für die Reduzierung der Kosten bleibt weiterhin die Verkürzung der benötigten Entwicklungszeit ein Ziel. Ein entscheidender Faktor dabei ist die zuverlässige Absicherung von Entwurfsentscheidungen in einer frühen Entwurfsphase. In der vorliegenden Arbeit wird eine Methode vorgestellt, die eine Bewertung von Entwurfsentscheidungen bei Systemmodellen mittels automatisch ermittelter Indikatoren ermöglichen soll. Die Systemmodelle können mit der Entwurfsumgebung MATLAB/Simulink oder in SystemC beschrieben sein.

  7. Registrierung im Fokus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Papenberg, Nils; Modersitzki, Jan; Fischer, Bernd

    In vielen praktischen Problemstellungen ist der Anwender nur in wenigen ausgezeichneten Bildbereichen an einer hochgenauen Registrierung interessiert. Dieser Umstand wird in der vorliegenden Arbeit konsequent umgesetzt. Es wird eine Multiresolutionsstrategie vorgestellt, die es dem Anwender erstmalig erlaubt, auf ausgewählte Bildbereiche zu fokussieren. Das Verfahren ist in einen variationellen Kontext eingebettet und bietet einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber herkömmlichen Methoden. Neben der Herleitung wird die Wirkungsweise des Verfahrens beispielhaft illustriert und die Qualität der Ergebnisse diskutiert. Es zeigt sich, dass dieser neue Ansatz den problemangepassten Einsatz variationeller Methoden in zeitkritischen Anwendungen erlaubt.

  8. Reduktion von Rissartefakten durch nicht-lineare Registrierung in histologischen Schnittbildern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schubert, Nicole; Pietrzyk, Uwe; Reißel, Martin; Palm, Christoph

    In dieser Arbeit wird ein Verfahren vorgestellt, das Rissartefakte, die in histologischen Rattenhirnschnitten vorkommen können, durch nicht-lineare Registrierung reduziert. Um die Optimierung in der Rissregion zu leiten, wird der Curvature Registrierungsansatz um eine Metrik basierend auf der Segmentierung der Bilder erweitert. Dabei erzielten Registrierungen mit der ausschließlichen Segmentierung des Risses bessere Ergebnisse als Registrierungen mit einer Segmentierung des gesamten Hirnschnitts. Insgesamt zeigt sich eine deutliche Verbesserung in der Rissregion, wobei der verbleibende reduzierte Riss auf die Glatt-heitsbedingungen des Regularisierers zurückzuführen ist.

  9. [Emergency department as final destination: perception and reception of the palliative patient" concept as well as approach toward improving interdisciplinary collaboration - a survey of emergency personnel of a Swiss emergency department].

    PubMed

    Klenk, Laurence; Iucolano, Nicoletta M; Braun, Christian Tasso; Exadaktylos, Aristomenis K; Eychmüller, Steffen

    2015-01-02

    Hintergrund: Wegen sich verändernder Strukturen im Spitalbereich sowie im Bereich der Hausarztabdeckung als auch infolge zunehmenden Drucks auf das Gesundheitssystem kommen mehr Patienten auf die Notfallstationen, die aufgrund ihrer Grunderkrankung und des fortgeschrittenen Krankheitsstadiums von einem palliativen Behandlungskonzept profitieren. Eine wesentliche Herausforderung ist hierbei bereits die Definition von «Palliative Care» (PC), sowie die Klärung, was genau die palliative Versorgung beinhaltet. Häufig vermischt wird der Terminus «Palliative Care» mit «End of life care». Die vorliegende Studie ist eine Standortbestimmung im Universitären Notfallzentrum des Inselspitals Bern (UNZ), das jährlich rund 32 400 Patienten versorgt. Ziel ist es, mehr über den Wissensstand und die persönliche Einstellung der Mitarbeiter zu palliativen Fragestellungen und speziell zum Begriff «Palliative Care» zu erhalten. Methodik: Die Mitarbeiter des Universitären Notfallzentrums des Inselspitals Bern (UNZ) wurden mittels einer Online-Umfrage durch eine spitalexterne Fachinstitution interviewt. Diese Befragung basiert auf einem Instrument [1], das in einer vergleichbaren Studie auf einer Notfallstation in den USA entwickelt und validiert wurde. Resultate: Von 154 Mitarbeitenden (Pflege und Ärzte) füllten 60 Mitarbeitende die Befragung vollständig aus, entsprechend einer Antwortrate von 39%. Die Definition von Palliative Care (von n=60) war sehr heterogen und konnte in sechs Themenbereiche eingeteilt werden. Bei den Fragen nach spezifischen Leistungsangeboten äusserten die Mitarbeitenden den Wunsch nach einem erleichterten Zugang zu bestehenden Patientendaten, nach einem 24-Stunden-Palliative-Care-Konsiliardienst und nach mehr Besprechungszeit für Fragestellungen der PC im klinischen Alltag. Schlussfolgerungen: Die heterogene Begriffsdefinition von «Palliative Care» bestätigt sich. Es besteht kein klares Vorgehen, und zudem lässt sich ein Zeitmangel f

  10. Unfälle mit Zweiradfahrzeugen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tschirschwitz, Christian

    Auf einer außerörtlichen Bundesstraße kam es in einem Baustellenbereich zum frontalen Anprall eines Pkw Ford Fiesta an die rechte Flanke eines Fahrrads, welches durch einen Fußgänger von links nach rechts, bezüglich der Fahrtrichtung des Pkw, geschoben wurde. Das Fahrrad und der Fußgänger wurden auf den Vorbau des Pkw aufgeladen und etwa 15m weit geworfen. Der Fußgänger verstarb noch an der Unfallstelle.

  11. Breakwire Technique for Hypervelocity Measurement

    DTIC Science & Technology

    1993-10-01

    R )ATORY DSTO - • ’, - , CCL!’ A ~t1 ror - NTSCRA&Ic ý, I rIC TA8 0 SU .,".o,;"ed...Boom,’ r , a large scale explohing’fl folhflii plat’ \\’einerator. Two techniques were tested, ta dual breakwire method and a single breakwire method. 7...E I ~0.8 U.0.6 0.4 0.2 0 0 4 8 12 16 Time. ps 1.8 Boomer 1: 3 WV 14 0.8 0.6 0.4 0.2 0 o 12 1824 F ~ev position. mm (b) Figure 7: ( a ) Approximate

  12. [Leben im Eismeer - Tauchuntersuchungen zur Biologie arktischer Meerespflanzen und Meerestiere

    PubMed

    Lippert; Karsten; Wiencke

    2000-01-01

    Die Maske wird nochmals auf Dichtigkeit überprüft, der Knoten der Sicherungsleine mit zwei halben Schlägen fixiert, dann rutscht die Taucherin von der Eiskante in das kalte Wasser. Eine halbe Stunde vergeht, bevor ihr Kopf wieder aus dem Eisloch auftaucht und sie ein großes Sammelnetz nach oben reicht, gefüllt mit verschiedenen Arten von Makroalgen. Obwohl noch große Flächen des Kongsfjordes im arktischen Spitzbergen zugefroren sind und das Festland von einer dicken Schneedecke bedeckt ist, hat unter Wasser in den Algenwäldern bereits der Sommer und damit die Saison der Meeresbiologen begonnen.

  13. Die Herz-Lungen-Maschine

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krane, Markus; Bauernschmitt, Robert; Lange, Rüdiger

    Das Kapitel der modernen Herzchirurgie mit Einsatz der Herz-Lungen-Maschine am Menschen beginnt am 6. Mai 1953, als J. Gibbon bei einer 18-jährigen Patientin einen angeborenen Defekt in der Vorhofscheidewand verschließt [1]. Mit ersten experimentellen Versuchen zur extrakorporalen Zirkulation begann Gibbon bereits in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts. Die Grundlage für die heute gebräuchliche Rollerpumpe schufen Porter und Bradley mit ihrer "rotary pump“, welche sie 1855 zum Patent anmeldeten. Diese Pumpe wurde von DeBakey und Schmidt modifiziert und entspricht im Wesentlichen noch der heute sich im Routinebetrieb befindlichen Rollerpumpe [2].

  14. Reflexionseigenschaften von Windenergieanlagen im Funkfeld von Funknavigations- und Radarsystemen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sandmann, S.; Divanbeigi, S.; Garbe, H.

    2015-11-01

    Die hier behandelte Untersuchung befasst sich mit den Störungen des elektrischen Feldes einer Doppler Very High Frequency Omnidirectional Radio Range Navigationsanlage (DVOR) in der Gegenwart von Windenergieanlagen (WEA). Hierfür wird die Feldstärke auf 25 konzentrischen Kreisbahnen, sog. Orbit Flights verschiedener Höhen und mit verschiedenen Radien rund um die DVOR-Anlage numerisch simuliert. Insbesondere werden die Einflüsse diverser Parameter der WEA wie deren Anzahl, Position, Rotorwinkel, Turmhöhe und Rotordurchmesser auf die Feldverteilung herausgestellt, sowie die Anwendbarkeit der Simulationsmethode Physical Optics (PO) durch Vergleich der Simulationsergebnisse mit denen der Multi Level Fast Multipol Method (MLFMM) untersucht.

  15. Adaptive Cruise Control (ACC)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reif, Konrad

    Die adaptive Fahrgeschwindigkeitsregelung (ACC, Adaptive Cruise Control) ist eine Weiterentwicklung der konventionellen Fahrgeschwindigkeitsregelung, die eine konstante Fahrgeschwindigkeit einstellt. ACC überwacht mittels eines Radarsensors den Bereich vor dem Fahrzeug und passt die Geschwindigkeit den Gegebenheiten an. ACC reagiert auf langsamer vorausfahrende oder einscherende Fahrzeuge mit einer Reduzierung der Geschwindigkeit, sodass der vorgeschriebene Mindestabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht unterschritten wird. Hierzu greift ACC in Antrieb und Bremse ein. Sobald das vorausfahrende Fahrzeug beschleunigt oder die Spur verlässt, regelt ACC die Geschwindigkeit wieder auf die vorgegebene Sollgeschwindigkeit ein (Bild 1). ACC steht somit für eine Geschwindigkeitsregelung, die sich dem vorausfahrenden Verkehr anpasst.

  16. Quantenwelt im Nanozylinder: Elektronische Eigenschaften von Kohlenstoff-Nanoröhrchen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Strunk, Christoph

    2005-07-01

    Kohlenstoff-Nanoröhren sind einzelne oder mehrfach ineinander gesteckte molekulare Hohlzylinder. In ihnen bilden Kohlenstoffatome ein Graphit ähnliches Kristallgitter. Diese Fullerene zeichnen sich durch eine außerordentlich hohe Elastizität und Zugfestigkeit aus. In ihren elektronischen Eigenschaften verhalten sie sich entweder wie Halbleiter oder wie metallische Leiter. Aus halbleitenden Nanoröhren konnten bereits winzige Feldeffekttransistoren hergestellt werden, ein erster Schritt hin zu einer molekularen Elektronik. Die Grundlagenforscher interessiert vor allem das Verhalten metallischer Nanoröhren bei tiefen Temperaturen. An ihren elektronischen Systemen lassen sich zum Beispiel Quanteninterferenzphänomene oder Elektron-Elektron-Wechselwirkungen untersuchen.

  17. On the mechanism of the drag a moving body experiences in a fluid

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kármán, Th. v.

    2013-05-01

    Theodore von Kármán's original two papers on the vortex street, written in Germa, are presented in the English translation. Both papers appeared under the same title “Über den Mechanismus des Widerstandes, denein bewegter Körper in einer Flüssigkeit erfährt“ 14 September and 23 December 1911. To the author's knowledge the papers were never translated into English. Following a request of the editor Professor Max Platzer, their translation is given in the following.

  18. On the mechanism of the drag a moving body experiences in a fluid☆

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kármán, Th. v.

    2013-05-01

    Theodore von Kármán's original two papers on the vortex street , written in German, are presented in the English translation. Both papers appeared under the same title "Über den Mechanismus des Widerstandes, den ein bewegter Körper in einer Flüssigkeit erfährt" 14 September and 23 December 1911. To the author's knowledge the papers were never translated into English. Following a request of the editor Professor Max Platzer, their translation is given in the following.

  19. Electric Quadrupole and Magnetic Dipole Moments of Mirror Nuclei and Self-Conjugate Nuclei

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zickendraht, W.

    A transformation, which brings about the unification of the nuclear collective and single particle models, yields sumrules for the magnetic dipole moments and for the electric quadrupole moments of mirror nuclei. These sumrules are applied to cases, for which the numerical values of these moments are known.Translated AbstractElektrische Qadrupol- und Magnetische Dipolmomente von Spiegelkernen und Kernen mit N = ZMit Hilfe einer Transformation, die die Vereinigung von Kollektiv- und Schalenmodell liefert, lassen sich Summenregeln für die magnetischen Dipol- und die elektrischen Quadrupolmomente von Spiegelkernen ableiten. Diese Summenregeln werden auf Spiegelkerne angewandt, für die die numerischen Werte der Momente bekannt sind.

  20. UMTS Radio Network Planning: Mastering Cell Coupling for Capacity Optimization

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Geerdes, Hans-Florian

    Bei der Planung von UMTS-Funknetzen sollen zelluläre Mobilfunksysteme der dritten Generation so konfiguriert werden, dass sie bei geringen Kosten eine maximale Netzabdeckung und Kapazität bieten. UMTS kann dank einer neuen Funkschnittstelle mehr Nutzer bedienen als die Vorgängersysteme. Die genaue Kapazität einer Zelle ist allerdings schwierig zu bestimmen; sie hängt von der Position der Nutzer, den jeweiligen Verbindungsanforderungen und dem Zustand des Funkkanals ab. Die Zellen eines Netzes müssen außerdem gemeinsam betrachtet werden, weil sie durch Interferenz gekoppelt sind. Statische Systemmodelle berücksichtigen dies alles und liefern in der Praxis die Informationen für die Funknetzplanung. Sie werden allerdings schnell sehr groß, weil sie alle Verbindungen explizit abbilden. Um die erwartete Leistungsfähigkeit eines Netzes unter zufälligen Schwankungen der Eingangsgrößen genau zu berechnen, benötigt man zudem zeitaufwändige Simulationen. Die bekannten Optimierungsmethoden basieren daher entweder auf vereinfachten Kapazitätsmodellen, oder auf Modellen, die so komplex sind, dass sie theoretisch kaum analysiert werden können.

  1. Einleitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Herrmann, Christoph

    Veränderungen unserer Umwelt, wie z.B. die Globalisierung und Dynamisierung der Absatz- und Beschaffungsmärkte, führen zu einer steigenden Komplexität in unternehmerischen Entscheidungssituationen. Die Dynamik der Veränderungen erfordert eine immer schnellere Anpassung der Unternehmen an ihre Umwelt (Malik 2006). Die aktive Gestaltung dieser notwendigen Anpassungen in Form des unternehmerischen Wandels wird damit zu einer entscheidenden Fähigkeit von Unternehmen (Westkämper 2002). Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellen die rasant steigenden Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit - auch aufgrund vielschichtiger KMU-spezifischer Faktoren (wie z.B. eine fehlende oder nur lückenhaft formulierte Unternehmensstrategie, fehlende Methodenkompetenz, etc.) - die zentrale Herausforderung für die Zukunft dar. Da KMU in der Regel in die Zulieferketten größerer Unternehmen eingebunden sind, werden zudem die Anpassungsanforderungen der großen Unternehmen an die kleinen und mittleren Unternehmen weitergegeben. Erfolgt die Anpassung von KMU an die zeitlichen, qualitativen oder kostenbezogenen Anforderungen ihrer Kunden nur langsam oder in unzureichendem Maße, verlieren KMU im Verlaufe der Zeit ihre Wettbewerbs- und damit ihre Überlebensfähigkeit (Gomez u. Hahn 1994).

  2. Infection control: Knowledge and compliance among Saudi undergraduate dental students.

    PubMed

    Al-Maweri, Sadeq Ali; Tarakji, Bassel; Shugaa-Addin, Bassam; Al-Shamiri, Hashem M; Alaizari, Nader Ahmed; AlMasri, Ousamah

    2015-01-01

    Zielsetzung: In der Studie sollten die Kenntnisse, die Einstellung und die praktische Umsetzung infektionspräventiver Maßnahmen bei Studenten der Zahnmedizin analysiert werden.Methode: In einer Querschnittsstudie wurde ein selbst zu beantwortender Fragebogen zur Erfassung des Impfstatus, der Kenntnisse und der Einstellung zur Infektionsprävention an 600 Studenten im 4., 5. und 6. Ausbildungsjahr des Al-Farabi College für Dentistry und Nursing, Riyadh, Saudi Arabia, verschickt. Die Daten wurden mittels SPSS analysiert. Das Signifikanzniveau wurde mit p<0,05 festgelegt.Ergebnisse: Die Responserate betrug 85% (512 von 600). Während die Mehrzahl der Studenten (90%) gegen Hepatitis B geimpft war, war nur bei 37,4% anti-HBs bestimmt worden. 98,8% bzw. 90,8% trugen stets Schutzhandschuhe bzw. Mund-Nasen-Schutz bei der zahnärztlichen Behandlung, während das Tragen einer Schutzbrille nur in 29,2% angegeben wurde. Ein signifikant höherer Anteil der Studenten zeigte im 6. Ausbildungsjahr eine positive Einstellung zur Behandlung von Patienten mit Infektionskrankheiten im Vergleich zum 4. und 5. Ausbildungsjahr. Etwa ein Drittel der Studenten gab an, dass sich ein oder mehrere arbeitsbedingte Verletzungen bei der Patientenbehandlung ereignet hatten.Schlussfolgerung: Obwohl die Studenten ein solides Wissen und eine gute Einstellung zur Infektionsprävention hatten, war die Compliance zur praktischen Umsetzung gering. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit der kontinuierlichen Erziehung Saudischer Zahnmedizinstudenten zur Infektionsprävention.

  3. Homeopathy as elective in undergraduate medical education--an opportunity for teaching professional core skills.

    PubMed

    Lehmann, Bianca; Krémer, Brigitte; Werwick, Katrin; Herrmann, Markus

    2014-01-01

    Zielsetzung: In der Evaluation des seit sechs Jahren regelmäßig stattfindenden klinischen Wahlfachs Homöopathie am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Magdeburg wurden sowohl die studentische Einschätzung des Seminarkonzepts und der -durchführung als auch die Bedeutung für die professionelle Sozialisation der Studierenden erfragt.Methodik: Im Rahmen des seit dem Wintersemester 2008/2009 jährlich stattfindenden Wahlfachs wurden für drei Veranstaltungen leitfadengestützte Gruppendiskussionen mit insgesamt 30 Teilnehmern des Wahlfachs durchgeführt. Die Auswertung dieser erfolgte in Anlehnung an die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring.Ergebnisse: Seminarkonzept und -durchführung haben sich bewährt. Die Lern- und Erlebenserfahrungen durch das Wahlfach, v.a. hinsichtlich eines holistischen, individualisierten Blicks auf die Person des Patienten sowie der Bedeutung einer partnerschaftlichen Arzt-Patient-Beziehung, werden von den Studierenden – unabhängig von ihrer persönlichen Einstellung zur Homöopathie – als positiv gewertet. Diese Einschätzung erfolgt gerade auch mit Blick auf ihre bisherige konventionell medizinisch geprägte Ausbildung.Schlussfolgerung: Das Wahlfach vermittelt den Studierenden neben dem spezifischen Fachwissen für eine integrative Medizin auch wichtige ärztliche Basiskompetenzen, welche unabhängig von einer komplementärmedizinischen Ausrichtung von Bedeutung sind.

  4. Fibrin glue as a protective tool for microanastomoses in limb reconstructive surgery.

    PubMed

    Langer, Stefan; Schildhauer, Thomas A; Dudda, Marcel; Sauber, Jeannine; Spindler, Nick

    2015-01-01

    Einleitung: Fibrinkleber ist ein immer häufiger in der klinischen Routine eingesetztes Tool zur Stabilisierung von Mikroanastomosen und Nervenreparatur.Dieser Artikel fasst die technischen Eigenschaften und Vorteile im Gebrauch sowie die variable Anwendungsmöglichkeit von Fibrinkleber im mikrochirurgischen Kontext zusammen und illustriert dies an einem extremitätenrekonstruierenden Fallbeispiel.Patienten und Methoden: 131 Patienten, an welchen sowohl elektiv als auch in einer Notfallsituation eine mikrochirurgische Intervention durchgeführt wurde, hauptsächlich in der Extremitäten erhaltenden Chirurgie, wurden retrospektiv untersucht; ebenso die Patienten, welche eine freie Lappenplastik erhalten hatten.Ergebnisse: Die Verwendung von Fibrinkleber in der Mikrochirurgie erlaubt ein exaktes Positionieren der Anastomose von Gefäßen und Nerven. Ein Verdrehen oder Kinking des Pedickels konnte in keinem Fall festgestellt werden. Die Überlebensrate der Lappen betrug >94%. In 99% der Fälle konnte der Fibrinkleber belassen werden. In dem seltenen Fall der Revision konnte der Fibrinkleber leicht entfernt werden ohne Schaden an der Anastomose zu hinterlassen. Zusammenfassung: Fibrinkleber ist nicht geeignet Anastomoseninsuffizienzen oder leckende Anastomosen zu behandeln, allerdings schützt er die Anastomose vor schadendem Druck ausgelöst durch Gewebe oder Flüssigkeit. Er bewahrt den Gefäßstiel vor Verdrehung und hilft dem Operateur beim Wiederauffinden der Anastomose im Fall einer Revision.

  5. [Experiences of Austrian nursing staff in dealing with advance directives].

    PubMed

    Heindl, Patrik; Ruppert, Sabine; Kozon, Vlastimil

    2014-10-01

    Hintergrund: Die Patientenverfügung ist aufgrund der Betonung der Autonomie der PatientInnen und des zunehmenden medizinischen Fortschritts ein aktuelles Thema. Dabei zeigen sich Probleme sowohl in der Verfassung als auch bei der Umsetzung von Patientenverfügungen in den Institutionen. Die Aufgaben und der Einfluss der Pflege in diesem Zusammenhang sind noch kaum Gegenstand der wissenschaftlichen Untersuchungen. Dies ist der erste Artikel, der sich mit dieser Thematik auseinandersetzt. Ziel: Ziel der Untersuchung ist die Darstellung der Erfahrungen von österreichischen Pflegepersonen im Umgang mit Patientenverfügungen im Universitätskrankenhaus. Methode: Es wurde ein deskriptiv-exploratives Querschnittdesign angewendet. Die Datenerfassung erfolgte mittels Fragebögen im Jahr 2009. Insgesamt wurden 266 Pflegepersonen in einem österreichischen Universitätskrankenhaus befragt. Ergebnisse: Bei den Pflegepersonen zeigte sich eine große Unsicherheit bei gleichzeitigem Vorhandensein von ausreichendem theoretischen Fachwissen und fehlenden Strukturen von Seiten der Organisation. Dadurch entstanden einige interdisziplinäre Konflikte im Zusammenhang mit der Umsetzung der Patientenverfügung. Schlussfolgerungen: Um Konflikte zu vermeiden und den Umgang sowie die Umsetzung von Patientenverfügungen in der Praxis zu verbessern, ist die Etablierung einer klinischen Ethikberatung empfehlenswert. Aufgaben einer solchen Ethikberatung sind die Erstellung von Richtlinien in der Institution, die Durchführung von individuellen Fallbesprechungen und die Fort- und Weiterbildung der betroffenen Gesundheitsberufe.

  6. Berechnung von Nichtlinearitätsparametern von RF MOS Mischern mittels Volterra-Reihen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Susic, A.; Darrat, A. H.; Mathis, W.

    2011-07-01

    Die Nichtlinearität einer Mischerschaltung bezüglich des Informationssignals führt zu unerwünschten Spektralanteilen am Ausgang des Mischers. Da nicht alle Spektralanteile kritisch sind, müssen bei einer Nichtlinearitätsanalyse nur bestimmte Spektralanteile ermittelt werden. In dieser Arbeit wird ein Verfahren zur Bestimmung der Spektralanteile der Zustandsgrößen im Mischer mit Hilfe der Volterra-Reihe gezeigt. Das Verfahren basiert auf die Methode der nichtlinearen Stromquellen. Es wird sowohl auf nicht-schaltende als auch schaltende Mischer angewendet. Hierbei wird der erste als ein zeitinvariantes System mit zwei Eingängen und der zweite als ein periodisch zeitvariantes System mit einem Eingang modelliert. Das Verfahren wird in dem Computeralgebraprogramm MAPLE für den einfach balancierten MOS Mischer implementiert. Es ermöglicht die Herleitung von semi-symbolischen Ausdrücken für die Spektralanteile in Abhängigkeit von den Entwurfsparametern. Die numerischen Ergebnisse des Verfahrens werden gegenüber Simulationen mit SpectreRF verglichen.

  7. Ansätze für eine Bifurkationsanalyse von RF LC-Tank VCOs unter Berücksichtigung nichtlinearer Bauelementegleichungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zorn, C.; Bremer, J.-K.; Mathis, W.

    2008-05-01

    Es wird ein alternativer Ansatz zum Entwurf von vollintegrierten LC Oszillatoren mit Hilfe der Andronov-Hopf Bifurkationsanalyse unter Einbeziehung eines nichtlinearen Overall-Modells für MOS-Transistoren (EKV-Modell) vorgestellt. Das in dieser Arbeit vorgestellte Verfahren beschreibt die MOS-Kapazität des VCOs über geometrische Gundgrößen, die damit nur als Längen- und Weitenverhältnisse in die Bifurkationsanalyse eingehen. Zur Beschreibung der MOS-Kapazität wurde ein Basic-Charge-Modell, wie es in den Arbeiten von Enz und Vittoz vorgestellt wurde, in Verbindung einer expliziten analytischen Näherung des Oberflächenpotenzials verwendet. Das Verfahren ermöglicht es, als zusätzlichen Freiheitsgrad für den Designer auch die Amplitude zur Optimierung der Bauteilparameter heranzuziehen und vorab eine genauere Abschätzung der Parameter des Varaktors zu erhalten. Zusammengefasst in einer Toolbox führt die Anwendung des Verfahrens auf einen grafischen Optimierungsprozess, mit dessen Hilfe die Parameter analytisch bestimmt werden können. Die verwendete Methode erweitert den von Hajimiri und Ham vorgestellten Entwurfsprozess von LC-Tank VCOs um eine Stabilitätsanalyse, die Berücksichtigung harmonischer höherer Ordnung und die physikalisch exakte Modellierung der Varaktorkapazitäten.

  8. Abdichtungen mit Bitumenbahnen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rahn, Axel C.; Unger, Wolfram

    Das Werk Bauwerksabdichtung von Karl Lufsky, im allgemeinen Sprachgebrauch auch Der Lufsky genannt, war immer das Standardwerk für Flächenabdichtungen mit Bitumenwerkstoffen. Karl Lufsky war erst Mitarbeiter des Geschäftsführers Otto Latendorf der 1924 in Berlin gegründeten Firma ARIDO Abdichtungs-GmbH und später ihr Geschäftsführer [8.1]. Eine Baustelle war seit 1950 der Keller der neuen Sowjetischen Botschaft Unter den Linden. Eines Tages sprach dort einer der russischen Ingenieur-Offiziere Otto Latendorf an und fragte ihn, ob er wohl eine schriftliche Zusammenfassung aller technischen Probleme der bituminösen Bauwerksabdichtung für ihn verfassen könnte. Mit dieser Schrift würde er sich dann zu seinem Abschlussexamen in Moskau melden. Vergüten wollte er den Arbeitsaufwand mit Lebensmittellieferungen. Otto Latendorf willigte ein und machte sich gemeinsam mit Karl Lufsky an die Arbeit. Dies war offensichtlich der Impuls für Karl Lufsky, einige Zeit später im Leipziger Teubner Verlag die erste Auflage des Buchs "Bauwerksabdichtungen“ herauszugeben, womit der Grundstein gelegt wurde, aus einer "Moskauer Examensarbeit“ in den letzten 50 Jahren ein bedeutendes Fachbuch zu machen.

  9. Sterilisation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ha, Suk-Woo; Koller, Michael; Göllner, Gerald

    Ein steriles Medizinprodukt ist frei von lebensfähigen Mikroorganismen. Von den internationalen Normen, die Anforderungen an die Validierung und Routineüberwachung von Sterilisationsverfahren festlegen, wird für sterile Medizinprodukte verlangt, dass jede zufällige mikrobielle Kontamination eines Medizinproduktes bereits vor der Sterilisation so gering wie möglich gehalten werden soll. Dennoch können auch Medizinprodukte, die unter üblichen Herstellungsbedingungen in Übereinstimmung mit den Anforderungen an Qualitätssicherungssysteme gefertigt oder die im Zuge in einer Einrichtung des Gesundheitswesens einem Reinigungsverfahren unterzogen wurden, vor der Sterilisation mit Mikroorganismen, wenn auch in geringen Anzahl, behaftet sein. Mittels Inaktivierung der mikrobiellen Kontamination können diese unsterilen Produkte in den sterilen Zustand überführt werden. Die Zeit, die für die Inaktivierung einer Reinkultur von Mikroorganismen mit physikalischen oder chemischen Mitteln, die bei der Sterilisation von Medizinprodukten eingesetzt werden, wird durch eine exponentielle Beziehung zwischen der Anzahl der überlebenden Mikroorganismen und dem Umfang der Behandlung mit dem Sterilisiermittel beschrieben.

  10. Microbial contamination of mobile phones in a health care setting in Alexandria, Egypt.

    PubMed

    Selim, Heba Sayed; Abaza, Amani Farouk

    2015-01-01

    Zielsetzung: Es sollte die mikrobielle Kontamination von Mobiltelefonen in einer universitären Gesundheitseinrichtung untersucht werden.Methode: Abstrichproben wurden von 40 Mobiltelefonen von Patienten und Mitarbeitern im Universitätskrankenhaus in Alexandria entnommen. Die mikrobiologische Analyse wurde im mikrobiologischen Labor des Instituts für Public Health durchgeführt. Die Quantifizierung erfolgte sowohl durch direkte Ausbringung auf die Platte als auch durch Anlage von Subkulturen zur Differenzierung. Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) wurden mittels Plättchendiffusionsmethode nach Bauer und Kirby identifiziert. Isolierte Gram-negative Organismen wurden auf Vorkommen von ESBL-Bildung mittels der Doppeldiffusionsmethode gemäß Empfehlung des Clinical and Laboratory Standards Institute untersucht.Ergebnisse: Alle untersuchten Mobiltelefone waren entweder mit einer oder mehreren bakteriellen Arten kontaminiert. Am häufigsten wurden MRSA (53%) und Koagulase-negative Staphylokokken (50%) nachgewiesen. Als mittlere Anzahl von KbE ergaben sich 357 KbE mit einem Median von130 KbE/ml pro Mobiltelefon im Plattengussverfahren. Die korrespondierenden Werte betrugen 2.192 bzw. 1.720 KbE/Mobiltelefon im Direktausstrich.Schlussfolgerung: Mobiltelefone stellen ein Risiko in Gesundheitseinrichtungen zur Weiterverbreitung nosokomialer Pathogen einschließlich MRSA dar. Auf der Oberfläche von Mobiltelefonen kann die mikrobielle Kontamination methodisch einfach nachgewiesen werden.

  11. [Family Health Nursing - a challenge for education and training? Results of an European project].

    PubMed

    Galatsch, Michael; Moser-Siegmeth, Verena; Blotenberg, Britta; Große Schlarmann, Jörg; Schnepp, Wilfried; Team des Internationalen Family Health Nursing Projektes

    2014-08-01

    Hintergrund: Seit der WHO-Studie «Family Health Nursing» (FHN) hat sich das FHN-Konzept in Europa unterschiedlich etabliert und entwickelt. Aus diesem Grund werden im internationalen Projekt «Family Health Nursing in European Communities» ein einheitliches Ausbildungskonzept für die Family Health Nurse entwickelt. Ziel: Ziel war es, die unterschiedlichen Voraussetzungen in den beteiligten Ländern darzustellen und aktuelle Problemfelder auf Länder- und EU-Ebene zu verdeutlichen. Methode: Hierzu wurden ein Review über grundlegende und länderspezifische Informationen, eine Delphi-Studie, eine Kompetenz- und Anforderungsanalyse und eine Übersicht über vorhandene Aus- und Weiterbildungskonzepte mit FHN-ExpertInnen aus den Projektländern durchgeführt. Ergebnisse: Die Ergebnisse des Reviews spiegeln auch im internationalen Kontext deutliche Unterschiede im Grad der Implementierung des FHN-Konzeptes wieder. Neben unterschiedlichen konzeptionellen Ausrichtungen haben sich mit der Zeit verschiedene Berufsbezeichnungen etabliert. Die Ergebnisse der Delphi-Studie ergaben, dass die Bezeichnung «Family Nurse» (46,3 %) bevorzugt wird, als Hauptaufgaben werden Gesundheitsförderung und Präventionsarbeit betrachtet (85,8 %). Aus diesem Grund sehen die befragten ExpertInnen den Bedarf einer spezialisierten Ausbildung auf Bachelorniveau (81,5 %). Schlussfolgerung: Das Projekt verdeutlicht das Streben der Länder nach einer hochwertigen familialen Versorgung, die durch ein einheitliches FHN-Konzept nachhaltig unterstützt werden könnte.

  12. Topology and Fermionic Condensate

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kulikov, I.; Pronin, P.

    The purpose of this paper is to investigate an influence of a space-time topology on the formation of fermionic condensate in the model with four-fermion interaction ()2. The value for the space-time with topology of R1 × R1 × S1 is found. Moreover a relation of the value of fermionic condensate to a periodic length is studied. In this connection the possibility of a relation of the topologic deposits to structure of hadrons is discussed.Translated AbstractTopologie und FermikondensatEs wird der Einfluß einer Raum-Zeittopologie auf die Bildung des Fermikondensats in einem Modell mit Vierfermionenwechselwirkung ()2 untersucht. Für eine Raum-Zeit mit der Topologie R1 × R2 × S1 werden die Parameter gegeben. Weiterhin wird die Relation der Größe des Fermikondensats zu einer periodischen Länge untersucht. In diesem Zusammenhang wird die Verbindung des topologischen Depots zur Struktur der Hadronen diskutiert.

  13. Peyton's 4-Steps-Approach in comparison: Medium-term effects on learning external chest compression - a pilot study.

    PubMed

    Münster, Tobias; Stosch, Christoph; Hindrichs, Nina; Franklin, Jeremy; Matthes, Jan

    2016-01-01

    Einführung: Die extrakorporale Herzdruckmassage ist eine wichtige Fertigkeit, um ein Minimum der Organdurchblutung bei Patienten/-innen mit Herz-Kreislauf-Stillstand zu gewährleisten, bis weitere medizinische Hilfe geleistet werden kann. Eine Methode um diese Fertigkeit zu vermitteln ist der Ansatz nach Peyton. Dieser besteht aus 4 Schritten: Demonstration, Dekonstruktion, Verständnis und Durchführung. Bezogen auf die kardiopulmonale Reanimation wird eine Überlegenheit dieser Methode gegenüber Anderen angenommen, ist jedoch bisher durch Studien nicht ausreichend gesichert. In unserer Studie haben wir den mittelfristigen Lernerfolg durch die 4-Schritt-Methode nach Peyton („PEY“) mit dem der Modifikation „PMOD“ (4-Schritt-Methode ohne Schritt 3) und dem „STDM“ (Standardmodell, entsprechend der weit verbreiteten Methode „See one Do one“, entspricht der 4-Schritt-Methode ohne Schritt 1 und 3,) anhand von Parametern der Durchführung einer Herzdruckmassage am Modell verglichen.Material und Methoden: Die prospektiv, randomisierte Pilotstudie wurde im Sommersemester 2009 im Kölner Interprofessionellen SkillsLab und Simulationszentrum (KISS) an der Universität zu Köln durchgeführt. Die Probanden (Studierende der Humanmedizin des zweiten und dritten Fachsemesters) nahmen freiwillig an der Studie teil. Die Studierenden wurden in drei parallele Studiengruppen randomisiert, die nach jeweils einer der oben genannten Methoden unterrichtet wurden. Eine Woche sowie fünf bzw. sechs Monate nach Intervention wurden die Probanden in einer objektivierten strukturierten Einzel-Überprüfung bzgl. ihrer Reanimationsfertigkeiten geprüft. Die Ergebnisse der Gruppen wurden hinsichtlich der Parameter Kompressionsfrequenz, Kompressionstiefe, Anteil richtiger Kompressionen sowie Anzahl in einer Checkliste erreichter Items verglichen. Verglichen wurden außerdem Häufigkeitsverteilungen bezogen auf das Umsetzen oder Verfehlen damals geltender Leitlinienempfehlungen

  14. Simulating the physician as healthcare manager: An innovative course to train for the manager role.

    PubMed

    Gradel, Maximilian; Moder, Stefan; Nicolai, Leo; Pander, Tanja; Hoppe, Boj; Pinilla, Severin; Von der Borch, Philip; Fischer, Martin R; Dimitriadis, Konstantinos

    2016-01-01

    Einleitung: Medizinstudierende erlangen durch ihre Ausbildung ein umfassendes medizinisches Fachwissen. Allerdings erfordert der Arztberuf zusätzliche Fähigkeiten wie Ressourcenallokation, Wirtschaftlichkeit, Konzeption, Organisation und Prozessmanagement im Gesundheitssystem. Auf die Rolle des Arztes als Manager werden die Studierenden nicht ausreichend vorbereitet. Deshalb entwickelten wir den Kurs MeCuM-SiGma, welcher Medizinstudierenden die Grundlagen von Gesundheitspolitik und -management vermittelt. In diesem Projektbericht stellen wir das didaktische Konzept und erste Ergebnisse der Evaluation des Lehrprojekts vor. Projektbeschreibung: Der seit 2010 bestehende, einsemestrige Kurs vermittelt Medizinstudierenden neben den oben bereits erwähnten Kenntnissen grundlegende Managementkompetenzen. Das immer im Wintersemester stattfindende, freiwillige Lehrprojekt wird ehrenamtlich von Ärzten und Mitarbeitern des Mentoring-Büros (MeCuM-Mentor) der medizinischen Fakultät der LMU München koordiniert sowie organisiert und steht allen Medizinstudierenden der beiden medizinischen Fakultäten in München zur Teilnahme offen. In der ersten Phase dieses Zusatzangebots lernen die Studierenden in fallbasierten, problem-orientierten Tutorials unter Anleitung von geschulten Tutoren und in Expertenvorträgen u.a. die Grundlagen des politischen Systems und des Gesundheitssystems in Deutschland kennen. In der zweiten Phase nehmen die Teilnehmer die Rollen der Mitglieder des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates des Klinikums der Universität München ein und bearbeiten in Teamarbeit im Rahmen einer Simulation ein bereits bestehendes Projekt des Klinikums. Begleitet wird diese Phase von Workshops zu den prozeduralen Lernzielen (u.a. zu Teamarbeit, Projektmanagement und Verhandlungsstrategien), die in Kooperation mit inner- und außeruniversitären Kooperationspartnern durchgeführt werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Klinikums wird von den Kursverantwortlichen

  15. Haftung in der Medizintechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Müller, Ute; Lücker, Volker

    Die Unversehrtheit von Leib und Leben ist das größte Rechtsgut unserer Gesellschaft. Dies macht schon das Grundgesetz in Art. 2 Abs. Satz 1 GG deutlich. Die Öffentlichkeit zeigt daher größtes Interesse an Produkten, welche der Gesundheit dienen und Leben retten oder erhalten. Dieses Interesse gilt einerseits der Entwicklung und Bereitstellung leistungsfähiger Medizinprodukte, andererseits zielt es auf deren Sicherheit. Um vor allem letztere zu gewährleisten, nimmt der Gesetzgeber alle Beteiligten in die Pflicht, die auftretenden Risiken auf das geringstmögliche Maß zu begrenzen. Dies spiegelt sich in den rechtlichen Vorgaben ebenso wie in den Haftungsfolgen, die bei Verletzung dieser Vorgaben greifen, wieder. Diese Folgen können dementsprechend gravierend ausfallen, von Geldstrafen bis zu Freiheitsstrafen, von Bußgeldzahlungen bis zum Schadenersatzansprüchen, die schnell ein wirtschaftliches Aus bedeuten können. Den Beteiligten, allen voran den Herstellern, muss deshalb daran gelegen sein, nicht nur die Produkte, sondern auch deren Sicherheit stetig weiter zu entwickeln.

  16. Schlusswort

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pfeffer, Michael; Reinhardt, Andreas

    Im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes ProMoLeS wurde bereits zu Projektbeginn der Industriearbeitskreis Montagelösungen für die Leistungselektronik" gegründet, welcher unter der organisatorischen und fachlichen Leitung vom bayerischen Cluster Leistungselektronik im ECPE e.V. eine Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen der Leistungselektronik bietet. Ziel des Industriearbeitskreises ist es daher, mit neuen und innovativen Lösungen einen Beitrag zur Sicherung der Montagearbeitsplätze am Standort Deutschland zu leisten. Der Arbeitskreis richtet sich an Fach- und Führungskräfte von Unternehmen, die leistungselektronische Systeme oder deren Komponenten entwickeln und herstellen: Entwicklungsingenieure, Fertigungsplaner, Fertigungstechnologen, Fertigungsleiter, Arbeitsorganisatoren, Qualitätsbeauftragte sowie Wissenschaftler an Hochschulen, die auf den genannten Gebieten arbeiten. Ziel und Zweck des Arbeitskreises ist es, Wissen und Erfahrung auszutauschen, persönliche Kontakte von Fachleuten zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen zu verstärken, Kooperationen in dem Gebieten der Entwicklung, Fertigung, Logistik oder Qualifizierung aufzubauen, strategisch relevante Themen zu erkennen und gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu initiieren. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert und Arbeitsplätze am Standort gesichert werden.

  17. [Acceptance of Emotion-Sensitive Training Systems of Individuals Suffering from Facial Paralysis and their relatives].

    PubMed

    Altmann, Uwe; Worrack, Susanne; Kaczmarek, Magdalena C; Mühleck, Julia; Volk, Gerd Fabian; Guntinas-Lichius, Orlando; Strauß, Bernhard M

    2017-06-01

    Neue telemedizinische Technologien können Versorgungsprobleme lösen, die durch den demografischen Wandel erwartet werden. Die vorliegende Studie untersuchte deshalb die Akzeptanz emotionssensitiver Trainingssysteme für Menschen mit Fazialisparese. Es wurden N=76 Patienten mit Fazialisparese und N=44 Angehörige mit Fragebögen befragt (Technikakzeptanz, Technikaffinität, körperliche und psychische Lebensqualität (SF36), Depressivität (PHQ9), soziale Ängste (LSAS) und Funktionsstörungen einzelner Gesichtsregionen (FACE, nur Patienten)). Selbsterstellte Items erfassten die Einstellung hinsichtlich des erwarteten therapeutischen Nutzens, Datenschutz, und Mensch-Trainingssystem-Interface. Patienten- und Angehörigengruppe wurden im Hinblick auf die Mittelwerte der Fragebogenskalen verglichen. Prädiktoren der Akzeptanz der Patienten wurden mit einem Strukturgleichungsmodell untersucht. Patienten und deren Angehörige beurteilten Nutzen, Datenschutz und Gestaltung des Interfaces durchgängig positiv. Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen Patienten und Angehörigen. Der stärkste Prädiktor für die Technikakzeptanz der Patienten war die Technikkompetenz. Des Weiteren war die Akzeptanz umso größer, je depressiver die Patienten und je eingeschränkter ihre Mimik war. Emotionssensitive Trainingssysteme scheinen aus Sicht der Befragten eine sinnvolle therapeutische Option darzustellen. Insbesondere Patienten mit starken Beeinträchtigungen würden solche Technologien akzeptieren. Bei der Entwicklung solcher Systeme sollte auf eine einfache Bedienbarkeit geachtet werden.

  18. Renaturierung von Tagebaufolgeflächen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tischew, Sabine

    Der Abbau von Rohstoffen im Tagebauverfahren bedingt einen tief greifenden Landschafts- und Strukturwandel in den betroffenen Regionen. In der Abbauphase hat vor allem der Braunkohleabbau mit den tagebauübergreifenden Grundwasserabsenkungstrichtern, der Zerstörung oder Beeinträchtigung von ausgedehnten naturnahen Auenökosystemen sowie Wäldern und Elementen der Kulturlandschaft aus der Sicht des Naturschutzes überwiegend negative landschaftsökologische Folgen. Vor allem der Eingriff in Ökosysteme mit langen Entwicklungszeiten (alte Wälder, Moore) oder in die Dynamik von Auensystemen ist nicht oder nur in sehr langen Zeiträumen wieder ausgleichbar. Für letztere ist auch langfristig die Durchgängigkeit für viele Tierarten (Arten der Fließgewässer) nicht wieder vollständig herstellbar. Oft ist es zudem schwierig, traditionelle Landnutzungen (z. B. Wanderschäferei, Nutzung von Streuobstwiesen) nach der langen Abbauphase wieder aufzugreifen. Es ist deshalb eine wichtige Aufgabe, nach dem Abbauprozess auf der Grundlage der vorhandenen Potenziale eine nachhaltige Entwicklung der Bergbaufolgelandschaft zu unterstützen und von den Betreibern des Abbaus und von den Sanierungsgesellschaften auch einzufordern (z. B. Bauer 1998).

  19. The ZInEP Epidemiology Survey: background, design and methods.

    PubMed

    Ajdacic-Gross, Vladeta; Müller, Mario; Rodgers, Stephanie; Warnke, Inge; Hengartner, Michael P; Landolt, Karin; Hagenmuller, Florence; Meier, Magali; Tse, Lee-Ting; Aleksandrowicz, Aleksandra; Passardi, Marco; Knöpfli, Daniel; Schönfelder, Herdis; Eisele, Jochen; Rüsch, Nicolas; Haker, Helene; Kawohl, Wolfram; Rössler, Wulf

    2014-12-01

    This article introduces the design, sampling, field procedures and instruments used in the ZInEP Epidemiology Survey. This survey is one of six ZInEP projects (Zürcher Impulsprogramm zur nachhaltigen Entwicklung der Psychiatrie, i.e. the "Zurich Program for Sustainable Development of Mental Health Services"). It parallels the longitudinal Zurich Study with a sample comparable in age and gender, and with similar methodology, including identical instruments. Thus, it is aimed at assessing the change of prevalence rates of common mental disorders and the use of professional help and psychiatric sevices. Moreover, the current survey widens the spectrum of topics by including sociopsychiatric questionnaires on stigma, stress related biological measures such as load and cortisol levels, electroencephalographic (EEG) and near-infrared spectroscopy (NIRS) examinations with various paradigms, and sociophysiological tests. The structure of the ZInEP Epidemiology Survey entails four subprojects: a short telephone screening using the SCL-27 (n of nearly 10,000), a comprehensive face-to-face interview based on the SPIKE (Structured Psychopathological Interview and Rating of the Social Consequences for Epidemiology: the main instrument of the Zurich Study) with a stratified sample (n = 1500), tests in the Center for Neurophysiology and Sociophysiology (n = 227), and a prospective study with up to three follow-up interviews and further measures (n = 157). In sum, the four subprojects of the ZInEP Epidemiology Survey deliver a large interdisciplinary database. Copyright © 2014 John Wiley & Sons, Ltd.

  20. Early Recognition of High Risk of Bipolar Disorder and Psychosis: An Overview of the ZInEP “Early Recognition” Study

    PubMed Central

    Theodoridou, Anastasia; Heekeren, Karsten; Dvorsky, Diane; Metzler, Sibylle; Franscini, Maurizia; Haker, Helene; Kawohl, Wolfram; Rüsch, Nicolas; Walitza, Susanne; Rössler, Wulf

    2014-01-01

    Early detection of persons with first signs of emerging psychosis is regarded as a promising strategy to reduce the burden of the disease. In recent years, there has been increasing interest in early detection of psychosis and bipolar disorders, with a clear need for sufficient sample sizes in prospective research. The underlying brain network disturbances in individuals at risk or with a prodrome are complex and yet not well known. This paper provides the rationale and design of a prospective longitudinal study focused on at-risk states of psychosis and bipolar disorder. The study is carried out within the context of the Zurich Program for Sustainable Development of Mental Health services (Zürcher Impulsprogramm zur Nachhaltigen Entwicklung der Psychiatrie). Persons at risk for psychosis or bipolar disorder between 13 and 35 years of age are examined by using a multi-level-approach (psychopathology, neuropsychology, genetics, electrophysiology, sociophysiology, magnetic resonance imaging, near-infrared spectroscopy). The included adolescents and young adults have four follow-ups at 6, 12, 24, and 36 months. This approach provides data for a better understanding of the relevant mechanisms involved in the onset of psychosis and bipolar disorder, which can serve as targets for future interventions. But for daily clinical practice a practicable “early recognition” approach is required. The results of this study will be useful to identify the strongest predictors and to delineate a prediction model. PMID:25325050

  1. Energy as a Service

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pell, Wolfgang

    Energie wird zum Gebrauchsgegenstand, zur Commodity und rückt doch in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit. Volkswirtschaftliche, politische, gesellschaftliche und betriebswirtschaftliche Ansprüche lassen Services rund um die Energieversorgung (Energy-related Services) entstehen. Convenience Services, die den Ansprüchen der Konsumenten gerecht werden, wie Visualisierung von (dezentraler) Energieerzeugung und -verbrauch auf Basis digitaler Smart Meter, die den analogen Ferraris-Zähler ersetzen, sowie optimierter Energieeinsatz halten in Haushalten als digitalisierten Standorten (Smart Sites) Einzug. Energieoptimierung auf Basis des Paradigmas "Verbrauch folgt Erzeugung" stellt Nachfrageflexibilität industrieller Prozesse (Demand Response) als Energie-Effizienz-Faktor in den Vordergrund und lässt Services wie ihre Vermarktung als Regelenergie zur Stabilisierung der Netzfrequenz entstehen. Ein Innovation Action Plan liefert einen Ausblick, wohin die Integration neuer Technologien, die Steigerung der Kundennähe und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle die Energiewirtschaft führen kann. Mit Eco-Home und Power-Pool werden zwei konkrete Beispiele für Energy as a Service vorgestellt.

  2. Early Recognition of High Risk of Bipolar Disorder and Psychosis: An Overview of the ZInEP "Early Recognition" Study.

    PubMed

    Theodoridou, Anastasia; Heekeren, Karsten; Dvorsky, Diane; Metzler, Sibylle; Franscini, Maurizia; Haker, Helene; Kawohl, Wolfram; Rüsch, Nicolas; Walitza, Susanne; Rössler, Wulf

    2014-01-01

    Early detection of persons with first signs of emerging psychosis is regarded as a promising strategy to reduce the burden of the disease. In recent years, there has been increasing interest in early detection of psychosis and bipolar disorders, with a clear need for sufficient sample sizes in prospective research. The underlying brain network disturbances in individuals at risk or with a prodrome are complex and yet not well known. This paper provides the rationale and design of a prospective longitudinal study focused on at-risk states of psychosis and bipolar disorder. The study is carried out within the context of the Zurich Program for Sustainable Development of Mental Health services (Zürcher Impulsprogramm zur Nachhaltigen Entwicklung der Psychiatrie). Persons at risk for psychosis or bipolar disorder between 13 and 35 years of age are examined by using a multi-level-approach (psychopathology, neuropsychology, genetics, electrophysiology, sociophysiology, magnetic resonance imaging, near-infrared spectroscopy). The included adolescents and young adults have four follow-ups at 6, 12, 24, and 36 months. This approach provides data for a better understanding of the relevant mechanisms involved in the onset of psychosis and bipolar disorder, which can serve as targets for future interventions. But for daily clinical practice a practicable "early recognition" approach is required. The results of this study will be useful to identify the strongest predictors and to delineate a prediction model.

  3. Lossless quantum data compression and secure direct communication

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Boström, Kim

    2004-07-01

    of the message. Diese Dissertation behandelt die Kodierung und Verschickung von Information durch einen Quantenkanal. Ein Quantenkanal besteht aus einem quantenmechanischen System, welches vom Sender manipuliert und vom Empfänger ausgelesen werden kann. Dabei repräsentiert der individuelle Zustand des Kanals die Nachricht. Die zwei Themen der Dissertation umfassen 1) die Möglichkeit, eine Nachricht in einem Quantenkanal verlustfrei zu komprimieren und 2) die Möglichkeit eine Nachricht von einer Partei zu einer einer anderen direkt und auf sichere Weise zu übermitteln, d.h. ohne dass es einer dritte Partei möglich ist, die Nachricht abzuhören und dabei unerkannt zu bleiben. Die wesentlichen Ergebnisse der Dissertation sind die folgenden. Ein allgemeiner Formalismus für Quantencodes mit variabler Länge wird ausgearbeitet. Diese Codes sind notwendig um verlustfreie Kompression zu ermöglichen. Wegen der Quantennatur des Kanals sind die codierten Nachrichten allgemein in einer Superposition von verschiedenen Längen. Es zeigt sich, daß es unmöglich ist eine Quantennachricht verlustfrei zu komprimieren, wenn diese dem Sender nicht apriori bekannt ist. Im anderen Falle wird die Möglichkeit verlustfreier Quantenkompression gezeigt und eine untere Schranke für die Kompressionsrate abgeleitet. Des weiteren wird ein expliziter Kompressionsalgorithmus konstruiert, der für beliebig vorgegebene Ensembles aus Quantennachrichten funktioniert. Ein quantenkryptografisches Prokoll - das “Ping-Pong Protokoll” - wird vorgestellt, welches die sichere direkte übertragung von klassischen Nachrichten durch einen Quantenkanal ermöglicht. Die Sicherheit des Protokolls gegen beliebige Abhörangriffe wird bewiesen für den Fall eines idealen Quantenkanals. Im Gegensatz zu anderen quantenkryptografischen Verfahren ist das Ping-Pong Protokoll deterministisch und kann somit sowohl für die Übermittlung eines zufälligen Schlüssels als auch einer komponierten Nachricht

  4. Video-based instructions for surgical hand disinfection as a replacement for conventional tuition? A randomised, blind comparative study.

    PubMed

    Weber, Uwe; Constantinescu, Mihai A; Woermann, Ulrich; Schmitz, Felix; Schnabel, Kai

    2016-01-01

    Einleitung: Für die Unterrichtsgestaltung zur Einführung der chirurgischen Händedesinfektion stehen unterschiedliche Lernmethoden zur Verfügung. Diese Lernmethoden sollen dabei helfen, das Unterrichtsthema zu strukturieren und zu bewältigen. Der Einsatz eines Videofilms ist, durch die realen Darstellungsmöglichkeiten der praktischen Demonstration, eine Alternative zum konventionellen Unterricht. Ziel: Mit der vorliegenden Studie wird vergleichend untersucht, welche Vermittlungsform effektiver für das Erlernen und Anwenden der chirurgischen Händedesinfektion von Medizinstudenten im 1. Studienjahr ist: videobasierte Instruktion oder konventioneller Unterricht.Methodik: Insgesamt wurden 50 Medizinstudierende im 1. Studienjahr per Zufall entweder der Lerngruppe „konventionelle Instruktion“ (KI) oder der Lerngruppe „videobasierte Instruktion“ (VI) zugeordnet. Die konventionelle Instruktion erfolgte durch einen erfahrenen Nurse Preceptors/Nurse Educators für den Operationssaal, der die vorzubereitenden Massnahmen sowie die eigentliche Prozedur im Rahmen einer zweiminütigen Lektion vermittelte. Die zweite Gruppe sah eine Videosequenz von 2 Minuten mit identischen Inhalten. Beide Gruppen demonstrierten ihr akkumuliertes Wissen im Anschluss praktisch an einer einzelnen praktischen Prüfungsstation. Die Güte (a) der Vorbereitung und (b) der Prozedur wurde ebenso wie (c) die Qualität des Ergebnisses von 6 geblendeten Experten anhand einer Checkliste beurteilt. Die Akzeptanz der jeweiligen Vermittlungsform wurde mittels eines Fragebogens erfragt.Ergebnisse: Die Gruppenleistungen unterschieden sich weder in der Vorbereitung (t=-78, p<0.44) noch in der Qualität (t=-99, p<0.34). In Hinblick auf die Performanz konnte ein starker Treatment-Effekt nachgewiesen werden. In der Durchführung (t=-3.33, p<0.002, d=0.943) sowie im Total Score (t=-2.65, p<0.011, d=0.751) erzielte die Gruppe mit videobasierter Instruktion ein signifikant besseres Ergebnis. Auf die Frage

  5. Electronic acquisition of OSCE performance using tablets.

    PubMed

    Hochlehnert, Achim; Schultz, Jobst-Hendrik; Möltner, Andreas; Tımbıl, Sevgi; Brass, Konstantin; Jünger, Jana

    2015-01-01

    Hintergrund: OSCE-Prüfungen sind oft mit einem erheblichen Material- und Organisationsaufwand verbunden, da die Leistungserfassung üblicherweise auf Papier durchgeführt wird. Eine elektronisch unterstützte Durchführung stellt hierzu eine Alternative dar, mit der der Verbrauch materieller Ressourcen reduziert werden kann. Insbesondere erscheint hier der Einsatz von Tablets sinnvoll, da diese zudem leicht zu transportieren sind und damit flexibel eingesetzt werden können. Zielsetzung: Die Nutzerakzeptanz der Verwendung von Tablets bei OSCE-Prüfungen wurde bislang allerdings nur wenig untersucht. Ziel dieser Studie war daher eine Evaluation Tablet-basierter OSCE-Prüfungen aus Sicht der Benutzer (Prüfer) und der geprüften Studierenden.Methodik: Bei zwei OSCE-Prüfungen des Faches Innere Medizin der Universität Heidelberg wurde die Nutzerakzeptanz einer Tablet-basierten Durchführung (Zufriedenheit mit der Funktionalität) und die subjektive Anstrengung aus Sicht der Prüfer untersucht. Hierzu wurden standardisierte Fragebögen und halbstandardisierte Interviews eingesetzt (Vollerfassung aller teilnehmenden Prüfer). Zudem wurde bei einer der Prüfungen die subjektive Bewertung dieser Prüfungsvariante an einer Stichprobe teilnehmender Studierender mittels halbstandardisierter Interviews erhoben.Ergebnisse: Die Prüfer waren mit der Tablet-Prüfungsvariante insgesamt sehr zufrieden. Die subjektive Anstrengung der Bedienung der Tablets wurde im Mittel als „kaum anstrengend“ empfunden. In den Interviews wurden insbesondere die einfache Handhabung und die geringe Fehleranfälligkeit von den Prüfern als Vorteile dieser Prüfungsvariante genannt. In der Befragung der geprüften Studierenden zeigte sich ebenfalls eine Akzeptanz der Tablet-Prüfungsvariante. Diskussion: Insgesamt hat sich gezeigt, dass der Einsatz von Tablets in OSCE-Prüfungen sowohl von Prüfern als auch Studierenden gut angenommen wird. Es wird erwartet, dass diese Prüfungsvariante auch

  6. Why do - or don't - patients with urinary tract infection participate in a clinical trial? A qualitative study in German family medicine.

    PubMed

    Bleidorn, Jutta; Bucak, Sermin; Gágyor, Ildikó; Hummers-Pradier, Eva; Dierks, Marie-Luise

    2015-01-01

    Hintergrund: Die Durchführung vieler klinischer Studien wird beeinträchtigt durch ungenügenden Patienteneinschluss, nicht zuletzt aufgrund einer nennenswerten Anzahl infrage kommender Patienten, die eine Studienteilnahme ablehnen. Auch wenn Barrieren und motivierende Faktoren für eine Studienteilnahme von Patienten mit onkologischen Erkrankungen oder chronischen Krankheiten bereits untersucht wurden, ist wenig bekannt über die diesbezügliche Einstellung hausärztlicher Patienten, die mit einer unkomplizierten Erkrankung ihren Hausarzt aufsuchen. Die vorliegende Studie hat zum Ziel, Motivationsfaktoren und Barrieren hausärztlicher Patienten für eine Studienteilnahme zu untersuchen, und Faktoren zu identifizieren, die die Patientenrekrutierung in zukünftigen Studien erleichtern. Methode: Diese Studie war eingebettet in eine Arzneimittelstudie, in der zwei Behandlungsstrategien bei Frauen mit unkompliziertem Harnwegsinfekt im hausärztlichen Setting untersucht wurden. Semistrukturierte telefonische Interviews wurden sowohl mit Studienteilnehmerinnen wie auch mit Ablehnerinnen durchgeführt. Der Interviewleitfaden fokussierte auf den persönlichen motivierenden oder hinderlichen Faktoren der Patientinnen. Weitere Aspekte umfassten das Studienthema, die Rolle des Hausarztes, Randomisierung, Studienabläufe und potentielle motivierende/hinderliche Faktoren für andere Patientinnen. Die Analyse der Transskripte erfolgte mittels zusammenfassender qualitativer Inhaltsanalyse.Ergebnisse: 20 Interviews mit Studienteilnehmerinnen und 5 Interviews mit Ablehnerinnen wurden durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Gründe für eine Studienteilnahme aus den drei Bereichen: persönliche Aspekte, studienbezogene Aspekte und Beziehung zum Hausarzt. Ein relevantes Studienthema und ein wahrgenommener persönlicher Benefit fördert die Studienteilnahme ebenso wie der generelle Wunsch, Forschung zu unterstützen. Die Gewissheit, dass in jedem Fall mit einer

  7. Planar millimeter wave radar frontend for automotive applications

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grubert, J.; Heyen, J.; Metz, C.; Stange, L. C.; Jacob, A. F.

    2003-05-01

    A fully integrated planar sensor for 77 GHz automotive applications is presented. The frontend consists of a transceiver multichip module and an electronically steerable microstrip patch array. The antenna feed network is based on a modified Rotman-lens and connected to the array in a multilayer approach offering higher integration. Furthermore, the frontend comprises a phase lock loop to allow proper frequency-modulated continuous wave (FMCW) radar operation. The latest experimental results verify the functionality of this advanced frontend design featuring automatic cruise control, precrash sensing and cut-in detection. These promising radar measurements give reason to a detailed theoretical investigation of system performance. Employing commercially available MMIC various circuit topologies are compared based on signal-tonoise considerations. Different scenarios for both sequential and parallel lobing hint to more advanced sensor designs and better performance. These improvements strongly depend on the availability of suitable MMIC and reliable packaging technologies. Within our present approach possible future MMIC developments are already considered and, thus, can be easily adapted by the flexible frontend design. Es wird ein integrierter planarer Sensor für 77 GHz Radaranwendungen vorgestellt. Das Frontend besteht aus einem Sende- und Empfangs-Multi-Chip-Modul und einer elektronisch schwenkbaren Antenne. Das Speisenetzwerk der Antenne basiert auf einer modifizierten Rotman- Linse. Für eine kompakte Bauweise sind Antenne und Speisenetzwerk mehrlagig integriert. Weiterhin umfasst das Frontend eine Phasenregelschleife für eine präzise Steuerung des frequenzmodulierten Dauerstrichradars. Die aktuellen Messergebnisse bestätigen die Funktionalit¨at dieses neuartigen Frontend-Designs, das automatische Geschwindigkeitsregelung, Kollisionswarnung sowie Nahbereichsüberwachung ermöglicht. Die Qualität der Messergebnisse hat weiterf

  8. Ein Unscented Kalman Filter zur Schätzung von Schaltungsnichtidealitäten eines zeitkontinuierlichen Sigma-Delta Wandlers mit impliziter Dezimation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Buhmann, A.; Keller, M.; Maurer, M.; Ortmanns, M.; Manoli, Y.

    2008-05-01

    Nichtidealitäten einer Schaltung, wie z.B. nicht ideale Charakteristik des Operationsverstärkers und Streuungen in den Filterkoeffizienten, sind dahingehend bekannt die Effizienz von zeitkontinuierlichen Sigma-Delta Wandlern in drastischer Weise zu reduzieren. Daher stellt diese Veröffentlichung eine mögliche Methode vor, um die genannten Nichtidealitäten durch eine Schätzung mit Hilfe eines Unscented Kalman Filters zu bestimmen und in einem möglichen weiteren Schritt zu korrigieren. Des Weiteren kann durch eine leichte Modifikation des vorgestellten Algorithmus auch gleichzeitig eine implizite Dezimation des Ausgangssignals durchgeführt werden. Hierdurch wird die Gesamteffizienz des vorgestellten Ansatzes gesteigert, da kein zusätzlicher Dezimationsfilter mehr benötigt wird. Simulationsergebnisse des Filteralgorithmus zeigen die prinzipielle Funktion des Algorithmus.

  9. Generierung korrespondierender Schichtbilder zur verbesserten lokalen Analyse des linken Ventrikels in 4D-MRT-Bildsequenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Säring, D.; Müllerleile, K.; Groth, M.; Handels, H.

    Die genaue Erfassung lokaler Veränderungen des linken Ventrikels insbesondere bei der Verlaufskontrolle nach einem Infarkt erfordert die Extraktion lokaler Form- und Funktionsparameter. Die für den Inter- und Intrapatientenvergleich notwendige räumliche Korrespondenz der MRT-Schichtbilder ist durch die manuelle Planung der Schichtpositionen beim Aufnahmeverfahren i.A. nicht gewährleistet. In dieser Arbeit wird daher ein Verfahren vorgestellt, das unter Berücksichtigung der anatomischen Grenzen des linken Ventrikels räumlich korrespondierende Positionen bestimmt, zu denen anschließend unter Verwendung der originären Daten und der strukturerhaltenden Interpolation neue Schichtbilder generiert werden. Dadurch wird eine bessere Übereinstimmung der räumlichen Position der zu vergleichenden Schichten erzielt. Das Verfahren wurde an zu Evaluationszwecken generierten Probandendatensätzen getestet. Dabei konnte gezeigt werden, dass die Generierung korrespondierender Kurzachsen-MRT-Schichtbilder zu einer verbesserten Extraktion lokaler Parameter führt.

  10. Zusammenfassung und Ausblick

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knopp, Lothar; Wiegleb, Gerhard

    Mit dem vorliegenden Buch wird als Ergebnis eines durch die Deutsche BundesstiftungUmwelt (DBU) geförderten Forschungsprojektes an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus eine erste Standardisierung der Vorgehensweise zur Erfassung, Risikoabschätzung und Bewertung eines Biodiversitätsschadens nach dem Umweltschadensgesetz (USchadG) vorgelegt. Damit kann eine erste Bewertung potentieller Schadenssituationen vorgenommen werden. Die Nutzung der hier erarbeiteten Vorgehensweise bietet sich daher für all diejenigen an, die mit der Frage einer möglichen Haftung für Biodiversitätsschäden nach dem USchadG konfrontiert sind, seien es die Unteren und Oberen Naturschutzbehörden der Länder, die Schadensversicherer, die potentiell Haftenden oder die Naturschutzverbände.

  11. Osteognathostomata

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schultze, Hans-Peter

    Noch häufig, vor allem im englischen Sprachraum, wird für die fischartigen Wirbeltiere mit Knochenskelett, also die Actinopterygii und Sarcopterygii, der Begriff "Osteichthyes" (Knochenfische) verwendet. Da sich jedoch aus einem Subtaxon der Sarcopterygier die Tet rapoda entwickelten (S. 322), würde diese Gruppierung ein paraphyletisches Taxon darstellen. Hier wird daher dem Vorschlag W. Hennigs (1983) gefolgt und die Schwestergruppe der Chondrichthyes Osteognathostomata genannt: Sie enthält alle weiteren kiefertragenden Wirbeltiere mit Knochenskelett (Name!) (Abb. 201). Die Sarcopterygii umfassen demnach verschiedene fossile Gruppen, die rezenten Reliktgruppen der Dipnoi (Lungenfische) und Actinistia (Hohlstachler) sowie die Tetrapoda und ihre Stammgruppenvertreter. (Neuerdings wird in der Literatur aus denselben Gründen einer konsequent phylogenetischen Systematisierung wieder die Gruppierung Osteichthyes, aber unter Einschluss der Tetrapoda, verwendet!).

  12. Hybridverfahren zur EMV-Analyse elektrischer Leitungen über geschlitztem Grund

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ter Haseborg, J. R.; Brüns, H.-D.; Singer, H.

    2006-09-01

    Die Betrachtung niedrig geführter elektrischer Leitungen über leitendem Grund stellt besondere Anforderungen an die numerische Feldanalyse. Insbesondere für Fälle ungleichförmiger Leitungsführung oder ungleichförmigen Grunds werden Verfahren benötigt, die eine effektive EMV-Analyse zulassen. Die Verwendung von volldiskretisierten Modellen erfordert aufwändige Diskretisierungen, große Ressourcen und hohe Rechenzeiten. Daher werden Möglichkeiten gesucht, die effektive Leitungstheorie auf Anordnungen anzuwenden, deren direkte Berechnung in klassischer Betrachtungsweise nicht möglich ist. In der vorliegenden Arbeit wird ein Hybridverfahren vorgestellt, um den Einfluss von Schlitzen unterhalb von Leitungen in einer approximativen EMV-Analyse zu untersuchen. Hierzu dient neben der Leitungstheorie zur Berechnung des Leiterstroms eine momententheoretische Simulation auf Basis von magnetischen Linienströmen.

  13. Atomic Basic Blocks

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Scheler, Fabian; Mitzlaff, Martin; Schröder-Preikschat, Wolfgang

    Die Entscheidung, einen zeit- bzw. ereignisgesteuerten Ansatz für ein Echtzeitsystem zu verwenden, ist schwierig und sehr weitreichend. Weitreichend vor allem deshalb, weil diese beiden Ansätze mit äußerst unterschiedlichen Kontrollflussabstraktionen verknüpft sind, die eine spätere Migration zum anderen Paradigma sehr schwer oder gar unmöglich machen. Wir schlagen daher die Verwendung einer Zwischendarstellung vor, die unabhängig von der jeweils verwendeten Kontrollflussabstraktion ist. Für diesen Zweck verwenden wir auf Basisblöcken basierende Atomic Basic Blocks (ABB) und bauen darauf ein Werkzeug, den Real-Time Systems Compiler (RTSC) auf, der die Migration zwischen zeit- und ereignisgesteuerten Systemen unterstützt.

  14. Master Data Life Cycle - Stammdatenprozesse in SAP am Beispiel Materialstamm

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hildebrand, Knut

    Stammdaten (Geschäftsobjekte) sind der Datenbestand, auf dem Geschäftsprozesse aufbauen, und der über einen längeren Zeitraum erhalten bleibt, z.B. Kunden oder Artikel. Daher ist ihre Datenqualität sehr wichtig! Stammdaten ändern sich nicht während einer betrieblichen Transaktion - der Buchung eines Geschäftsvorfalls -, aber sie steuern ihn und fließen in die Belege (Bewegungsdaten) ein, die diesen Prozessschritt dokumentieren. Stammdaten ändern sich jedoch sehr wohl im Laufe ihres Lebens, da sich die einzelnen Attributswerte weiterentwickeln können. Beispielsweise die Anschrift oder Rechtsform eines Lieferanten oder die Dispositions-Parameter eines Materials.

  15. Die einzelnen Beanspruchungsarten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Böge, Gert; Böge, Wolfgang

    Wird ein Stab mit beliebigem, gleichbleibendem Querschnitt durch die äußere Kraft F in der Schwerachse auf Zug oder Druck beansprucht, so wird bei gleichmäßiger Spannungsverteilung, also in genügender Entfernung vom Angriffspunkt der Kraft, die Zug- oder Druckspannung σ_{z,d}= Zug- oder Druckkraft F/Querschnittsfläche A {Zug- und Druck-Hauptgleichung} σ_{z,d}=F/A\\qquad σ&F&A N/mm2 & N&mm2 Je nach vorliegender Aufgabe kann die Hauptgleichung umgestellt werden zur Berechnung des erforderlichen Querschnitts (Querschnittsnachweis): A_{erf}=F/σ_{zul} Berechnung der vorhandenen Spannung (Spannungsnachweis): σ_{vorh}=F/A Berechnung der maximal zulässigen Belastung (Belastungsnachweis): F_{max}=σ_{zul}A Treten Zug- und Druckspannungen in einer Rechnung gleichzeitig auf, werden sie durch den Index z und d oder durch das Vorzeichen + und - unterschieden.

  16. Johann Elert Bode's history of the Berlin Observatory until the year 1811. Edition of the manuscript. (German Title: Johann Elert Bodes Geschichte der Berliner Sternwarte bis zum Jahr 1811. Edition der Handschrift.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wielen, Roland; Wielen, Ute

    In this paper we present an edition of the manuscript entitled 'Entwurf einer litterarischen Geschichte der hiesigen Königl. Sternwarte bis zum Jahr 1811', written by Johann Elert Bode. The manuscript describes the history of the Berlin Observatory from its foundation in 1700 until 1811. The observatory belonged during this period to the Royal Prussian Academy of Sciences at Berlin. Bode served as director of the observatory from 1787 to 1825. We have transliterated and commentated Bode's manuscript. This manuscript of 14 pages in folio format is held for more than a century in the archives of the Astronomisches Rechen-Institut, which was founded in Berlin and has been moved to Heidelberg in 1945. In addition we edit the letter (Cabinet Order) of the Prussian King Friedrich Wilhelm III. to Bode, dated 6 November 1798, in which the king agrees to a modification of the observatory.

  17. Die Zeitung der Zukunft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wieser, Christoph; Schaffert, Sebastian

    Schon lange wird spekuliert, wie wir in Zukunft Zeitung lesen werden. Werden wir am Frühstückstisch wie gewohnt in einer Zeitung aus Papier schmökern oder werden wir die Zeitung als biegsame Folie beschrieben mit elektronischer Tinte in Händen halten? Wird die Zeitung mit anderen Medien wie Radio und Fernsehen verschmelzen? Viele Varianten sind denkbar. Heute lässt sich schon ein Trend ablesen: Immer mehr Leser entdecken die Online-Zeitung als Informationsmedium, eine Voraussetzung für die Nutzung neuer Technologien in der Zeitung der Zukunft. In diesem Kapitel stellen wir Entwicklungsmöglichkeiten der Online-Zeitung dar, wie sie im Social Semantic Web möglich werden.

  18. Zufällige Signale

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Plaßmann, Wilfried

    Die hier betrachteten Signale werden auch als stochastische Signale bezeichnet. Sie sind zufällig, d. h. ihr Augenblickswert ist nicht vorhersagbar. Abb. 118.1 zeigt eine Unterteilung nach den Signaleigenschaften. Über die nichtstationären Signale lässt sich keinerlei Aussage machen, und sie werden hier deshalb auch nicht weiter betrachtet. Für die stationären Signale gilt, dass ihr Momentanwert zwar auch nicht vorhergesagt werden kann, dass sie aber trotzdem gewisse auswertbare Eigenschaften besitzen, die allerdings statistischer Art sind und deshalb nur mit den Gesetzen der Wahrscheinlichkeitstheorie erfasst werden können. Zwar sind - theoretisch - für die Anwendung der Wahrscheinlichkeitstheorie unendlich viele Probenwerte zu nehmen, in der Praxis hat sich aber gezeigt, dass man auch mit einer endlichen Anzahl dem gesuchten Wert schon ausreichend nahe kommen kann.

  19. Ein mobiler und offener Kernspintomograph: Kernspintomographie für Medizin und Materialforschung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Blümich, Bernhard; Kölker, Christian; Casanova, Federico; Perlo, Juan; Felder, Jörg

    2005-09-01

    An der RWTH Aachen wurde der erste offene und mobile Kernspintomograph entwickelt. Anders als die normalerweise riesigen und unbeweglichen Geräte besitzt er keine enge Magnetröhre. So kann er auch in große Untersuchungsobjekte hinein schauen, ohne dass diese zerstört werden müssen. Wie eine Lupe erfasst er dabei ein begrenztes Volumen um den Aufsatzpunkt herum. Neben der Medizin ermöglicht der offene Tomograph viele neue Anwendungsgebiete, vor allem in der Materialprüfung und Qualitätskontrolle. Der Aachener Prototyp kann auch das Fließprofil und die Geschwindigkeitsverteilung strömender Flüssigkeiten sichtbar machen. Sein offenes Prinzip erforderte neue technische Komponenten und modifizierte bildgebende Verfahren. Die Messzeit pro Bild kann heute schon unter einer Viertelstunde liegen.

  20. Biomoleküle in Bewegung: Proteindynamik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Parak, Fritz G.

    2004-11-01

    Viele Proteinmoleküle sind kleine Maschinen. Im Stillstand ist ihr Aufbau wohlbekannt. Doch wie sie arbeiten, ist meistens unklar. Die Grundlagen dieser Proteindynamik werden am Beispiel des Sauerstoffspeicher-Proteins Myoglobin physikalisch untersucht. Dabei ist die Mößbauer-Spektroskopie am Hämeisen besonders hilfreich. Während sich das Myoglobin bei sehr tiefen Temperaturen in einem festkörperähnlichen Standby-Modus befindet, werden oberhalb einer charakteristischen Temperatur im Molekül proteinspezifische Bewegungsmoden aktiviert. Sie lassen sich als langsame, diffusionsartige Fluktuationen von Molekülsegmenten um die mittlere Struktur beschreiben. Diese Moden öffnen Kanäle in das Proteininnere, durch die Sauerstoffmoleküle zur Hämgruppe gelangen können. So ermöglichen sie Strukturänderungen, die für die biologische Funktion entscheidend sind.

  1. "Hochleistern über die Schulter geschaut" - Konzeption eines Lehrvideos zur Vermittlung von Problemlösekompetenz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kujath, Bertold; Schwill, Andreas

    Leistungsstarke Problemlöser zeigen ein deutlich anderes Vorgehen beim Bearbeiten von typischen Informatikproblemen als schwächere Problemlöser, das hat eine Vergleichsstudie mit Hoch- und Niedrigleistern ergeben. Auffällig war das Fehlen informatikspezifischer Herangehensweisen bei der Problembearbeitung durch Niedrigleister, obwohl die dazu notwendigen Werkzeuge wie etwa Baumstrukturen oder Rekursion durchaus bekannt waren. Aber auch viele allgemeine Empfehlungen der Problemlöseforschung, wie etwa das Zerlegen eines Problems in Teilprobleme oder das Durchführen einer Problemanalyse vor der eigentlichen Bearbeitung, bleiben bei schwachen Problemlösern unbeachtet. Die Frage, wie nun die deutlich effizienteren Strategien der Hochleister didaktisch aufgearbeitet werden können, um sie an Niedrigleister zu vermitteln, soll im vorliegen Beitrag anhand der Konzeption eines Lehrvideos beantwortet werden.

  2. Nichtlineare Analyse von LC-TANK VCOs unter Berücksichtigung parasitärer Substrateffekte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Przytarski, J.; Bremer, J.-K.; Mathis, W.

    2009-05-01

    In dieser Arbeit wird ein Konzept vorgestellt, die Schaltungsarchitektur des LC-Tank-VCOs im höherdimensionalen Zustandsraum zu modellieren. Dabei wurde die VCO-Schaltung auf dominante nichtlineare und asymmetrische Effekte näher untersucht. Das entwickelte Modell bildet die Grundlage für nachfolgende parameterabhängige Analysen der Oszillatorschaltung mittels der Andronov-Hopf Bifurkationsanalyse. Zu diesem Zweck wurde ein höherdimensionales Modell entwickelt, welches für die Bifurkationsanalyse auf ein System 2. Ordnung reduziert werden muss. Als mathematisches Hilfsmittel zur Ordnungsreduktion des Systems wird das Verfahren der Zentrumsmannigfaltigkeit verwendet. Das Differentialgleichungssystem wird sehr schaltungsnah aufgestellt, daraus resultiert der Vorteil einer genaueren Repräsentation des physikalischen Verhaltens der Schaltung. Ziel ist es möglichst viele Effekte die sich auf das Verhalten des VCOs auswirken können, mit zu berücksichtigen.

  3. Positive Werkzeuge mit hohem IQ

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Luik, Matthias

    Fräsen ist ein Verfahren, auf welches im modernen Produktionsprozess nicht verzichtet werden kann. Dabei stellt die zunehmende Komplexität der zu fertigenden Bauteile ganz neue Herausforderungen an ein Werkzeug. Konnten früher Bauteile nur mit hohem Aufwand durch Erodieren oder Außenräumen hergestellt werden, müssen heute bereits Fräswerkzeuge für solche Bearbeitungsaufgaben aus Zeitund Kostengründen eingesetzt werden. Dies führt dazu, dass viele Bauteile heute in einer Aufspannung bearbeitbar sind, welche früher nur durch mehrmaliges Umspannen erzeugt werden konnten. Um Bearbeitungszeiten und -kosten dabei gering zu halten, müssen aber dennoch universelle Werkzeuge eingesetzt werden, welche für verschiedenste Bearbeitungsaufgaben ausgelegt sind.

  4. Existenzgründung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Domnick, Ivonne

    Selbstständig sein, den Arbeitsrhythmus weitgehend selbst bestimmen - manch einer träumt davon. Auch für Naturwissenschaftler bieten sich angesichts der vielen Wirtschaftszweige, in denen ihr Fachwissen gefragt ist, Möglichkeiten, sich als Unternehmer zu positionieren. Häufige Betätigungsfelder sind neben der wissenschaftlichen Forschung beispielsweise Dienstleistungen als Berater, Gutachter oder Sachverständiger - im Trend liegen technologieorientierte Gründungen. Für viele Hochschulabsolventen ist die Selbstständigkeit zunächst ein Nebenerwerb. Um sich von der meist etablierten Konkurrenz abzuheben, wählen Gründer besonders häufig die Strategie der "Technologieführerschaft“, das heißt, sie sind mit ihrem Produkt Technologieführer am Markt.

  5. Unterstützung der IT-Service-Management-Prozesse an der Technischen Universität München durch eine Configuration-Management-Database

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knittl, Silvia

    Hochschulprozesse in Lehre und Verwaltung erfordern durch die steigende Integration und IT-Unterstützung ein sogenanntes Business Alignment der IT und damit auch ein professionelleres IT-Service-Management (ITSM). Die IT Infrastructure Library (ITIL) mit ihrer Beschreibung von in der Praxis bewährten Prozessen hat sich zum de-facto Standard im ITSM etabliert. Ein solcher Prozess ist das Konfigurationsmanagement. Es bildet die IT-Infrastruktur als Konfigurationselemente und deren Beziehungen in einem Werkzeug, genannt Configuration Management Database (CMDB), ab und unterstützt so das ITSM. Dieser Bericht beschreibt die Erfahrungen mit der prototypischen Einführung einer CMDB an der Technischen Universität München.

  6. Grundlagen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weinzierl, Stefan

    Jede Form der auditiven Kommunikation durchläuft eine Übertragungskette. Im einfachsten Fall besteht sie aus einer Schallquelle, der Luft als akustischem Medium und einem Hörer. Bereits hier beeinflussen die Eigenschaften der Quelle, des Mediums, des umgebenden Raums und des Empfängers das Verständnis der übermittelten Nachricht auf charakteristische Weise. Jeder Musiker und jeder Schauspieler kann bestätigen, wie stark seine "Botschaft“ etwa von den Eigenschaften des Aufführungsraums beeinflusst wird. Selbst in dieser Alltagssituation wird die Kommunikation also durch ein Audiosystem vermittelt und durch dessen Eigenschaften spezifisch geprägt, erst recht natürlich bei der Übertragung durch technische, elektronische Medien.

  7. Schlüsselkomponenten für Roboter in der Produktion Roboterhaut und Sicherheitskonzept für die Mensch-Roboter Kooperation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Denkena, B.; Hesse, P.; Friederichs, J.; Wedler, A.

    Vorgestellt wird der Aufbau einer aktiven Sensor-Matrix zur Abstands- und Kontaktdetektion in der Robotik. Diese besteht aus einem Sensornetzwerk zur Fusion und Überlagerung differenter physikalischer Wirkprinzipien. Die Sicherheit der I2C-Bus Kommunikation, der Aufbau der Roboterhaut, Ergebnisse der Abstandsdetektion mit Infrarot-, und Ultraschallsensorik werden dargestellt. Ferner wurden Temperatur-, und Beschleunigungssensoren auf die Oberfläche der Roboterhaut aufgebracht um Informationen über die Umgebung sicher an ein übergeordnetes Leitsystem zu übertragen. Eine unterlagerte sichere Roboterhaut mit Kontaktdetektion zeigt als einfache Schlüsselkomponente ein analoges Ausschaltverhalten für geringe Latenzzeiten. Als Schluss wird auf den Einsatz an einem Industrieroboter in der Produktion ohne trennende Schutzeinrichtungen (OTS) eingegangen.

  8. Significant improvement of a clinical training course in physical examination after basic structural changes in the teaching content and methods.

    PubMed

    Sonne, Carolin; Vogelmann, Roger; Lesevic, H; Bott-Flügel, Lorenz; Ott, I; Seyfarth, Melchior

    2013-01-01

    Hintergrund: Die regelmäßigen Evaluationen der Studierenden der Technischen Universität München deuten auf einen Verbesserungsbedarf des klinischen Untersuchungskurses hin. Ziel der vorliegenden Studie war es, zu prüfen, ob gezielte Maßnahmen zur Umstrukturierung und Verbesserung eines Untersuchungskurstages zu einer höheren Zufriedenheit der Studierenden und zu einer besseren Selbsteinschätzung der von ihnen erlernten Untersuchungstechniken führen.Methoden: In drei medizinischen Kliniken der Technischen Universität München wurden im Sommersemester 2010 die quantitativen Evaluationsergebnisse (deutsches Schulnotensystem, Noten 1-6) von insgesamt 49 Studierenden von einem Kurstag vor und einem Kurstag nach strukturierten Verbesserungsmaßnahmen des klinischen Untersuchungskurses verglichen. Zum Einsatz kamen strukturierte Instruktion der Dozenten, Handouts und über das Internet verfügbares Zusatzmaterial.Ergebnisse: Es wurden 47 Evaluationsbögen vor und 34 Evaluationsbögen nach den Verbesserungsmaßnahmen ausgefüllt. Die oben genannten Maßnahmen führten zu signifikanten Verbesserungen der Evaluationsnoten in folgenden Bereichen: Einführen ins jeweilige Kursthema (von 2,4±1,2 auf 1,7±1,0, p=0,002) und in hygienische Maßnahmen (von 3,8±1,9 auf 2,5±1,8, p=0,004), strukturiertes Vorführen der einzelnen Untersuchungsschritte (von 2,9±1,5 auf 1,8±1, p=0,001), Üben der Untersuchungsschritte (von 3,1±1,8 auf 2,2±1,4, p=0,030), strukturiertes Feedback zur Untersuchungstechnik (von 3,0±1,4 auf 2,3±1,0, p0,=0,007), Verwenden von Handouts (von 5,2±1,4 auf 1,8±1,4, p<0,001), Tipps zu weiterem Lernmaterial (von 5,0±1,4 auf 3,4±2,0, p<0,001), Lernerfahrung insgesamt (von 2,4±0,9 auf 1,9±0,8, p=0,017) und Selbsteinschätzung der Studenten bezüglich der Sicherheit bei der Durchführung einer körperlichen Untersuchung (von 3,5±1,3 auf 2,5±1,1, p<0,001).Zusammenfassung: Strukturierte Verbesserungsmaßnahmen führten zu signifikanten

  9. Die chronische venöse Insuffizienz - Eine Zusammenfassung der Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie.

    PubMed

    Santler, Bettina; Goerge, Tobias

    2017-05-01

    Die chronische Venenerkrankung ist eine weit verbreitete Krankheit, die in späteren Stadien mit einer Vielzahl an Symptomen, aber auch Komplikationen wie dem Ulcus cruris, einhergeht. Dies wiederum hat weitreichende Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten wie auch auf das Gesundheitssystem. Für die Diagnostik der chronischen Venenerkrankungen steht eine Auswahl an Verfahren zur Verfügung, wobei sich die farbkodierte Duplexsonographie als Goldstandard etabliert hat. Im Bereich der Therapie kam es in den letzten Jahrzehnten zu großen Fortschritten, sodass heute auch Alternativen zum klassischen Stripping durch die endoluminalen Verfahren zur Verfügung stehen. Die Wahl der Therapieoption ist jedoch weiterhin stark abhängig von mehreren Faktoren, unter anderem von den anatomischen Gegebenheiten und dem Krankheitsstadium. Im folgenden Artikel werden die Anatomie und Pathophysiologie, sowie die aktuellen Standards der Diagnostik und Therapie zusammengefasst. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  10. Sind die klassischen Methoden zur mykologischen Diagnostik noch "State-of-the-Art"?

    PubMed

    Wiegand, Cornelia; Bauer, Andrea; Brasch, Jochen; Nenoff, Pietro; Schaller, Martin; Mayser, Peter; Hipler, Uta-Christina; Elsner, Peter

    2016-05-01

    Die Labordiagnose einer Pilzinfektion der Haut basiert traditionell auf dem Nativpräparat und der Anzucht des Erregers aus dem klinischen Material. Auch der dermato- histologischer Nachweis von Pilzelementen ist möglich. Diese Methoden sind, sofern sie korrekt ausgeführt werden, in der Regel zum Pilznachweis geeignet. Im Zuge der personalisierten Medizin und den daraus erwachsenden Aufgaben werden jedoch neue Verfahren erforderlich, welche einfach, spezifisch und schnell sind. Der zusätzliche Einsatz von DNA-basierten molekularen Methoden erhöht die Empfindlichkeit sowie die diagnostische Spezifität und reduziert die zum Teil wochenlange Durchführungszeit der konventionellen mykologischen Diagnostik auf 24 bis 48 Stunden. Im Zuge der stetigen Weiterentwicklung im Bereich der personalisierten Medizin sind einfache Analysensysteme auf PCR-Basis denkbar, die in der Hautarztpraxis eine Dermatophyten-Sofort-Diagnostik erlauben (Point-of-Care-Tests). © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  11. Rekonfigurationstechniken und Anwendungsgebiete für ein programmierbares Gm-C Analog-Filter

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Becker, J.; Henrici, F.; Manoli, Y.

    2006-09-01

    FPAAs (Field Programmable Analog Arrays) erlauben es, analoge Signalübertragungsfunktionen auf Hardware abzubilden, die von veränderbaren digitalen Konfigurationsdaten abhängen. Sowohl für das Design von Filterstrukturen auf Systemebene als auch für die genaue Simulation ihrer analogen Übertragungsfunktion auf Transistorebene ist es dabei notwendig, die entsprechenden Konfigurationsdaten einzugeben bevor die Phasen/Betragsanalyse durchgeführt werden kann. Die vorliegende Arbeit stellt ein graphisches Entwurfsprogramm zur Instantiierung von analogen Filtern für ein FPAA mit 17 gm-C Blöcken vor. Es wird über erste Simulationsergebnisse berichtet, die die Machbarkeit mit Eckfrequenzen bis zu hundert Mhz bestätigen. Simulierte Übertragungsfunktionen von grundlegenden Bausteinen werden mit der Theorie verglichen und zu einer exemplarischen Instantiierung eines Butterworth-Filters der vierten Ordnung weitergeführt.

  12. Eine FPAA-Architektur zur rekonfigurierbaren Instantiierung von zeitkontinuierlichen Analogfiltern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Becker, J.; Manoli, Y.

    2005-05-01

    Im Folgenden wird eine neue Methodik von FPAAs (Field Programmable Analog Arrays) gezeigt, die speziell für die Instantiierung von zeitkontinuierlichen (continuous-time, CT) Analogfiltern in Hardware entwickelt wurde. Die Chiptopologie beinhaltet 17 digital konfigurierbare analoge Blöcke (configurable analog blocks, CABs), die durch ein hexagonales Netzwerk miteinander verbunden sind. Jeder CAB ist aus einstellbaren Gm-C Integratoren aufgebaut, welche das analoge Signal sowohl formen und seinen Weg durch die Matrix festlegen, gleichzeitig aber auch die Grundbausteine für zeitkontinuierliche Hochfrequenzfilter darstellen. Intelligente Pufferspeicher für die Ein-/Ausgänge (IO-buffer) garantieren die Rekonfigurierung der Matrix mit minimaler Störung des kontinuierlichen Analogsignals. Die Architektur wird als Hardwareplattform für beliebige Schaltungen, welche aus einer gegebenen Anzahl an Gm-C-Zellen bestehen, eingeführt und verifiziert bevor eine exemplarische Instantiierung eines Butterworth Filters 4. Ordnung in Biquad Anordnung gezeigt wird.

  13. [Educational competence of parents with children participating in youth welfare measures].

    PubMed

    Rücker, Stefan; Büttner, Peter; Petermann, Ulrike; Petermann, Franz

    2013-07-01

    Fragestellung: In der vorliegenden Studie wird der Einfluss ausgewählter Risiken auf das Erziehungsverhalten von Eltern am Beginn einer Jugendhilfe-Maßnahme analysiert. Methodik: Familiäre Belastungen sowie Erziehungsdimensionen wurden anhand standardisierter Erhebungsverfahren bei N = 74 Eltern erfasst. Ergebnisse: In Abhängigkeit des Belastungsausmaßes konnten drei Gruppen gebildet werden. Die Befragungsergebnisse wurden im Querschnitt varianzanalytisch ausgewertet. Familien mit spezifischen Risiken, wie materielle Belastungen, psychisch erkrankte Elternteile oder einen Alleinerziehendenstatus weisen signifikant ungünstigere Werte bei Erziehungsmerkmalen auf. In negativen Erziehungsmerkmalen kann der Einfluss spezifischer Risiken statistisch nicht abgesichert werden. Schlussfolgerungen: Spezifisch belastete Eltern in Jugendhilfe-Maßnahmen benötigen eventuell ein spezielles Training zur Steigerung ihrer Erziehungskompetenz. Dies gilt vor allem dann, wenn Prä-Post-Vergleiche am Ende der Maßnahme ein geringeres Erziehungs-Outcome in der spezifisch belasteten Gruppe offenbaren.

  14. Unfälle mit Kleintransportern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tschirschwitz, Christian

    Auf einer außerörtlichen Bundesstraße geriet ein mit vier Personen besetzter Pkw Toyota Corolla aus letztlich nicht vollständig geklärten Gründen ins Schleudern. Nachdem sich das Fahrzeug beträchtlich entgegen dem Uhrzeigersinn ausgedreht hatte, prallte ein entgegenkommender Kleintransporter VW T4 frontal an die rechte Flanke des Toyota. Der Transporter wurde gedreht, ausgehoben und durch einen Pkw Ford Escort unterfahren. Alle Fahrzeuge kamen in Kollisionsortnähe zum Endstand. Die vier Toyota-Insassen wurden getötet. Aus den anderen Fahrzeugen wurden sechs Personen überwiegend schwer verletzt. Unbeteiligte Zeugen waren nicht vorhanden.

  15. [MBA - The Physician of Tomorrow?

    PubMed

    Bork, U; Welsch, T; Weitz, J

    2015-12-01

    In den letzten zehn Jahren hat sich das deutsche Gesundheitssystem zunehmend gewandelt. Kliniken stehen unter deutlichem ökonomischen Druck und betriebswirtschaftliches Wissen wird auch für Mediziner immer wichtiger, auch um mit der Klinikverwaltung optimal im Sinne der Patienten zusammenarbeiten zu können. Medizin und Ökonomie stehen hierbei nicht im Widerspruch zueinander. Durch effizientere Leitung einer Abteilung lassen sich häufig Ressourcen einsparen, Prozessabläufe besser gestalten und auch für den Patienten vorteilhafte Ergebnisse bezüglich Service und medizinischer Qualität erzielen.In den letzten Jahren hat das Angebot an ökonomischen und betriebswirtschaftlichen Zusatzstudiengängen und Weiterbildungsangeboten für Mediziner stetig zugenommen und wird im Folgenden beleuchtet.

  16. IntegraTUM Teilprojekt E-Mail: Rezentralisierung von E-Mail-Services

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Diehn, Max; Haarer, Ado; Schreiner, Alexander; Storz, Michael

    Das Teilprojekt E-Mail hatte ursprünglich die Aufgabe einen zentralen Mailservice mit verteilter Administration der Mailadressen für die TUM aufzubauen und diesen durch Anti-Spam- und Anti-Viren-Maßnahmen zu schützen. Auf diesen Mailservice sollten sowohl die am LRZ gehosteten Maildomains als auch die vielen lokal betriebenen Mailserver - soweit von deren Betreibern gewünscht - migriert werden. Neben einigen Rückschlägen und Hindernissen kam es im Laufe des Projektes auch zu einer Änderung der Anforderungen, sodass zum Ende des Projektes statt eines reinen Mailsystems ein Doppelsystem mit "shared SMTP address space" bestehend aus einem klassischen Message-Store mit POP/IMAP-Zugriff auf Basis von Postfix + Dovecot und einem Groupware-System auf Basis von Microsoft Exchange in Produktion ging, wobei jeder Mitarbeiter und Student der TUM wählen kann, auf welchem der beiden Systeme sich seine Mailbox befindet.

  17. Über die Kleinsignalgewinnmessung nach Ladenburg-Levy

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grunwald, R.; Hertz, J. H.

    Es werden die Möglichkeiten und Probleme der Anwendung einer alten Methode von Ladenburg-Levy zur Kleinsignalgewinnmessung in Niederdruck-Impulsgasentladungen diskutiert. Als Beispiel werden Ergebnisse der zeitaufgelösten Gewinnmessung am 2. Pos. System des Stickstoff ( = 337 nm) mitgeteilt.Translated AbstractOn the Small-Signal Gain Measurement According to Ladenburg-LevyThe application of an old method of Ladenburg-Levy to small-signal gain measurement in pulsed low pressure gas discharges as well as the problems connected with this method are discussed. As an example experimental results of time resolved gain measurements in the 2nd positive system of nitrogen ( = 337 nm) are presented.

  18. A medical geographical anniversary.

    PubMed

    Barrett, F A

    1993-09-01

    It is now 200 years since L. L. Finke wrote his treatise on a global medical geography, Versuch einer allgemeinen medicinisch-praktischen Geographie. It was both the most extensive book in substantive content, and the most detailed in conceptual discussion on medical geography written to that point. Although it is one of the foundation pieces of medical geography, modern day practitioners seldom refer to Finke's work. There are two main reasons for this: with the exception of two passages, the work has never been translated from the original German, and many contemporary medical geographers believe that the field only developed in the mid-twentieth century. This paper's purpose is to demonstrate that this last point is unfounded and that recognition of Finke's seminal contribution is long over-due. On the 200th anniversary of the publication of An Attempt at a General Medical-Practical Geography Finke's great achievement is honoured.

  19. AMANDA and D0 as a Test Environment for the LHC Computing Grid

    SciTech Connect

    Harenberg, Torsten

    2005-08-01

    Die Suche nach den Grundbausteinen der Materie und nach den Kräften, die zwischen ihnen wirken, ist das Forschungsgebiet der Hochenergiephysik. Mit immer größer werdenden Teilchenbeschleunigern erreicht man immer tiefer gehende Erkenntnisse und dringt dabei in Energiebereiche vor, wie sie kurz nach dem Urknall herrschten. Im Moment ist das Tevatron am Fermilab der energ piereichste Teilchenbeschleuniger der Welt mit einer Schwerpunktsenergie von √s = 1, 96 TeV. Um die bei diesen hohen Energien entstehende Anzahl von Teilchen zu messen, sind auch immer höher auflösende Detektoren nötig. Dem wurde dadurch Rechnung getragen, dass mit der Steigerung der Schwerpunktsenergie am Tevatron auch die Detektoren DØ und CDF1) teilweise erneuert wurden.

  20. Die Digitalisierung der Energiewirtschaft: Potenziale und Herausforderungen der IKT-Branche für Utility 4.0

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Aichele, Christian; Schönberger, Marius

    Energieunternehmen haben auf dem Weg zur digitalen Transformation noch viele Herausforderungen zu bewältigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt derzeit auf der Modernisierung der IT-Systeme. Ausgangspunkt hierzu ist, dass sich bei den Endkonsumenten Mobile Applikationen, Smartphones, Tablet-PCs oder Smart TVs einer immensen Beliebtheit erfreuen. Durch diese Technologien wird die physische und virtuelle Welt in immer weiter zunehmendem Maße miteinander verknüpft. Mobile Applikation können einen wahren Hype hervorrufen und Verhaltensweisen auch nachhaltig verändern (ein Beispiel hierfür ist Pokémon Go, eine App die ein virtuelles Spiel mit der realen Umgebung kombiniert und die erstmalig auch eingefleischte Zocker aus der Anonymität ihrer häuslichen Umgebung hervorlocken konnte und für analoge Bewegung im Freien sorgte).

  1. SARCOPTERYGII, Fleischflosser

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schultze, Hans-Peter

    Unter den rezenten und fossilen Fischen sind die Sarcopterygier durch fleischige Loben an den paarigen Flossen charakterisiert. Fossil gehen sie bis in das Obere Silur (vor 420 Mio. Jahren) zurück. Einige Gruppen (†Onychodontida, †Porolepiformes, †Elpistostegalia) waren auf das Devon beschränkt, andere verschwanden gegen Ende des Paläozoikums (†Rhizodontida, †Osteolepiformes). Nur wenige Arten der Dipnoi (Lungenfische) und Actinistia (Hohlstachler) haben überlebt; aus einer ausgestorbenen Teilgruppe evolvierten die erfolgreichen Tetrapoda. Im Devon waren die Sarcopterygier weltweit verbreitet; ihre rezenten fischartigen Formen sind dagegen auf die Südkontinente bzw. den Indischen Ozean beschränkt. Ursprünglich waren alle Formen marin. Mehrmals unabhängig wurde von ihnen das Süßwasser und innerhalb der Tetrapoden vor allem das Land erobert.

  2. MediMax Elektronik-Marktkette

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Die Elektronikkette MediMax setzt auf Server Based Computing mit Windows Server 2003® und Thin Clients. Mit über 100 Filialen ist MediMax die erfolgreiche Fachmarktlinie der ElectronicPartner-Verbundgruppe in Deutschland. Die Zugehörigkeit zum Mutterverbund garantiert den Franchisenehmern der Elektronikkette eine schnelle Warenversorgung und günstige Einkaufskonditionen. Über 50.000 Artikel zahlreicher namhafter Markenhersteller und unterschiedlicher Preisklassen sind ständig abrufbar. Darüber hinaus profitieren die Filialen von einer zentralen Organisation und Betreuung ihrer IT. Von Düsseldorf aus administriert ein internes Supportteam die Arbeitsplätze aller Standorte und stellt außerdem die Warenwirtschaftslösung zur Verfügung. Dank der Umstellung auf eine moderne Server Based Computing-Umgebung sind Wartung und Support künftig so effizient wie nie zuvor.

  3. Bestrahlungsinduziertes kriechen und schwellen des austenitischen werkstoffes NR. 1.4981 zwischen 400 und 500°C (RIPCEX I)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Herschbach, K.; Schneider, W.; Ehrlich, K.

    1981-10-01

    ZusammenfassungFür den Werkstoff Nr. 1.4981 wurde das bestrahlungsinduzierte Volumenschwellen und Kriechen im Temperaturbereich 400 bis 500°C bis zu einer Dosis von max. 63 dpa mittels nichtzerstörender und zerstörender Nachuntersuchungen bestimmt. Dabei zeigte sich eine deutliche Beeinflussung des Volumenschwellens durch eine angelegte Spannung. Das bestrahlungsinduzierte Kriechen wird für den Stahl Nr. 1.4981 durch mindestens zwei Prozesse hervorgerufen, einmal durch den sog. SIPA-Prozess, der auf bevorzugter Absorption von Zwischengitteratomen beruht, zum anderen durch das sog. I-Creep, einem Prozess, der erst nach Einsetzen des Volumenschwellens zum Tragen kommen kann. Für höhere Dosen liefert letzterer Vorgang den dominierenden Beitrag zum Kriechen.

  4. Polymers at membranes

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Breidenich, Markus

    2000-11-01

    The surface of biological cells consists of a lipid membrane and a large amount of various proteins and polymers, which are embedded in the membrane or attached to it. We investigate how membranes are influenced by polymers, which are anchored to the membrane by one end. The entropic pressure exerted by the polymer induces a curvature, which bends the membrane away from the polymer. The resulting membrane shape profile is a cone in the vicinity of the anchor segment and a catenoid far away from it. The perturbative calculations are confirmed by Monte-Carlo simulations. An additional attractive interaction between polymer and membrane reduces the entropically induced curvature. In the limit of strong adsorption, the polymer is localized directly on the membrane surface and does not induce any pressure, i.e. the membrane curvature vanishes. If the polymer is not anchored directly on the membrane surface, but in a non-vanishing anchoring distance, the membrane bends towards the polymer for strong adsorption. In the last part of the thesis, we study membranes under the influence of non-anchored polymers in solution. In the limit of pure steric interactions between the membrane and free polymers, the membrane curves towards the polymers (in contrast to the case of anchored polymers). In the limit of strong adsorption the membrane bends away from the polymers. Die Oberfläche biologischer Zellen besteht aus einer Lipidmembran und einer Vielzahl von Proteinen und Polymeren, die in die Membran eingebaut sind. Die Beeinflussung der Membran durch Polymere, die mit einem Ende an der Membran verankert sind, wird im Rahmen dieser Arbeit anhand eines vereinfachten biomimetischen Systems studiert. Der entropische Druck, den das Polymer durch Stöße auf die Membran ausübt, führt dazu, dass sich die Membran vom Polymer weg krümmt. Die resultierende Membranform ist ein Kegel in der Nähe des Ankers und ein Katenoid in grossem Abstand vom Ankerpunkt. Monte Carlo-Simulationen best

  5. Medical police and the nanny state: public health versus private autonomy.

    PubMed

    Baron, Jeremy Hugh

    2006-07-01

    Rome tried to increase both the numbers of its people and their well-being, and hence their wealth, but it was not until the 16th century that European rulers were urged to achieve these aims by the power of the state to enforce public health. By the 17th century, absolutist states such as France, Austria and especially Germany had created an administrative profession of enlightened despotism, with medical police to encourage healthy and thus wealth-producing citizens. Johann Peter Frank (1745-1821) was the profession's exemplar with his 6,262 page System einer vollstländigen medischiner Polizey, leading to comprehensive public health legislation in German-speaking states, followed by more libertarian countries such as Britain and the United States. However, controversy continues on the role of government in trying to save its citizens, and especially their children, from harming themselves and/or others by their actions and omissions.

  6. Neuausrichtung und Konsolidierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grohmann, Heinz

    Mit der Wahl von Wolfgang Wetzel zum Vorsitzenden der Deutschen Statistischen Gesellschaft im Jahre 1972 begann eine 32jährige Ära, in der die praktische und die theoretische Statistik in einem ausgewogenen Verhältnis gepflegt wurden. Ein regelmäßiger vierjähriger Wechsel im Vorsitz stärkte die Gemeinschaft und die praktische wie die wissenschaftliche Arbeit gleichermaßen. Die jährlichen Hauptversammlungen behandelten gesellschaftlich aktuelle wie zukunftsorientierte Themen, und die Ausschüsse sowie weitere Veranstaltungen gaben Gelegenheit zur Förderung und Pflege einer Vielzahl von Arbeitsgebieten der Statistik. Darüber wird nicht nur in diesem Kapitel, sondern auch in den Teilen II und III des Bandes berichtet.

  7. Netzgenerierung und Finite-Elemente-Simulation muskulärer Strukturen unter Beachtung korrespondierender histologischer Schnittpräparate

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weichert, Frank; Schröder, Andreas; Landes, Constantin; Walczak, Lars; Müller, Heinrich; Wagner, Mathias

    In dieser Arbeit wird ein Verfahren zur Netzgenerierung und Finite-Elemente-Simulation muskulärer Strukturen vorgestellt. Eine Herausforderung liegt dabei in der Fusion der Simulationsergebnisse mit den Daten histologischer Schnittpräparate. Basierend auf segmentierten histologischen Daten wird eine Rekonstruktion der relevanten muskulären Strukturen mittels eines BCC-Tetraedernetzes initiiert. Dieses wird getriggert über einen Level-Set-Ansatz. Die Deformation des Muskels wird dann mittels eines hyperelastischen Materialgesetzes modelliert und mithilfe der Finite-Elemente-Methode simuliert. Anschließend erfolgt eine Projektion der Ergebnisse der Simulation auf die histologischen Schnittpräparate. Als Anwendungsfall wurden Daten abortiver Feten mit einer Spaltbildung im Bereich der Lippen-, Kiefer- und Gaumenregion herangezogen.

  8. Quantitative Analyse und Visualisierung der Herzfunktionen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sauer, Anne; Schwarz, Tobias; Engel, Nicole; Seitel, Mathias; Kenngott, Hannes; Mohrhardt, Carsten; Loßnitzer, Dirk; Giannitsis, Evangelos; Katus, Hugo A.; Meinzer, Hans-Peter

    Die computergestützte bildbasierte Analyse der Herzfunktionen ist mittlerweile Standard in der Kardiologie. Die verfügbaren Produkte erfordern meist ein hohes Maß an Benutzerinteraktion und somit einen erhöhten Zeitaufwand. In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, der dem Kardiologen eine größtenteils automatische Analyse der Herzfunktionen mittels MRT-Bilddaten ermöglicht und damit Zeitersparnis schafft. Hierbei werden alle relevanten herzphysiologsichen Parameter berechnet und mithilfe von Diagrammen und Graphen visualisiert. Diese Berechnungen werden evaluiert, indem die ermittelten Werte mit manuell vermessenen verglichen werden. Der hierbei berechnete mittlere Fehler liegt mit 2,85 mm für die Wanddicke und 1,61 mm für die Wanddickenzunahme immer noch im Bereich einer Pixelgrösse der verwendeten Bilder.

  9. Unfälle mit Kleintransportern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tschirschwitz, Christian

    Auf einer außerörtlichen Bundesstraße geriet ein mit vier Personen besetzter Pkw Toyota Corolla aus letztlich nicht vollständig geklärten Gründen ins Schleudern. Nachdem sich das Fahrzeug beträchtlich entgegen dem Uhrzeigersinn ausgedreht hatte, prallte ein entgegenkommender Kleintransporter VW T4 frontal an die rechte Flanke des Toyota. Der Transporter wurde gedreht, ausgehoben und durch einen Pkw Ford Escort unterfahren. Alle Fahrzeuge kamen in Kollisionsortnähe zum Endstand. Die vier Toyota-Insassen wurden getötet. Aus den anderen Fahrzeugen wurden sechs Personen überwiegend schwer verletzt. Unbeteiligte Zeugen waren nicht vorhanden.

  10. PETROMYZONTIDA, Neunaugen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Maier, Wolfgang; Rieger, Gunde

    Wie die Myxinen (S. 192) sind auch die dorsal meist marmoriert bräunlich gefärbten Petromyzonten aalförmige Tiere. Bei ihnen ist neben der Schwanzflosse eine mehr oder weniger geteilte Rückenflosse ausgebildet (Abb. 197). Ihre Augen sind groß und ohne Lidbildung. Sie besitzen jederseits 7 Branchialporen; zusammen mit der unpaaren Nasenöffnung und einem der beiden Augen ergeben sich so in Seitenansicht die namengebenden "neun Augen" (Abb. 189). Auffallendstes Merkmal adulter Neunaugen ist neben dem Raspelapparat eine mit Hornzähnen bedeckte Saugscheibe um die Mundöffnung, die das Festsaugen an der Oberfläche von Fischen oder an Steinen in schnellfließenden Gewässern ermöglicht (Abb. 191). Zur Bildung einer Laichgrube können damit sogar größere Steine bewegt werden.

  11. Workflow-Management für organisationsübergreifende Datenübertragung am Beispiel des E-Learning-Systems der TUM

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Boursas, Latifa

    In diesem Paper werden im ersten Schritt die Voraussetzungen und Anforderungen für Workflow-Management zur Bereitstellung einer organisationsübergreifenden Datenübertragung ausgeführt. Weiter werden auf einfache Art und Weise die Grundlagen des Identity Managements (IDM) und der Provisionierung von Zielsystemen erläutert sowie die technischen Lösungsideen für die genannten Anforderungen eingeführt. Am Beispiel des E-Learning-Systems der TU München zeigen wir zwei Lösungsansätze. Zu jedem Lösungsansatz werden die technischen Workflows genauer betrachtet und der Funktionsumfang erläutert. Ein paar Uses Cases bei den Datenkonvertierungen, die sich auf die verschiedenen Identity-Management-Schnittstellen beziehen werden auch präsentiert. Am Ende schließt ein Vergleich der beiden Lösungsansätze die Analyse ab.

  12. Modellgestützte Fehlererkennung und Diagnose für Common-Rail-Einspritzsysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Clever, Sebastian

    Moderne Pkw-Dieselmotoren sind mit verschiedensten komplexen mechatronischen Komponenten ausgestattet. So kommen neben Abgasrückführsystemen zur Minderung der Stickoxidemissionen und Turboladern zur Steigerung der Leistungsdichte insbesondere elektronisch gesteuerte Mehrfach-Einspritzsysteme zum Einsatz. Deshalb erhöht sich die Bedeutung einer umfassenden Fehlererkennung und Diagnose, zusätzlich zu den bekannten OBD- und EOBD-Vorgaben, im Rahmen steigender Anforderungen an die Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit. Um diese Anforderungen zu erfüllen, bieten sich modellbasierte Verfahren an. Ihr Stand in verschiedenen Gebieten wird zum Beispiel in [1-6] beschrieben. Mit dem Einsatz modellgestützter Fehlererkennungsverfahren bei Verbrennungsmotoren beschäftigen sich beispielsweise [7-18].

  13. [Madness in the German cinema (1913-1933].

    PubMed

    Aulas, J J

    1980-01-01

    During these twenty years, from 1913 to 1933, of the history of the German cinema, the cinematographic representation of madness varies according to the fluctuations of the social and economical background. The political and ideological chaos of the immediate post-war years was symbolized in the allegorical imagery of unreason in the expressionist cinema. The same equivalence, the same symbolization can be found in the cinema of the thirties when the crash of Wall-Street foretells a crisis like the former. On the contrary in the course of the so-called "relative stabilization" (1924-1929) the meaning of the representation of madness is totally different from the representation of the previous period. At this period of economical restoration, madness which could henceforth be cured on the psychoanalyst's couch (acc. G. W. Pabst's film: "Geheimnisse einer Seele") became the symbol of the absolute power rediscovered by Germany.

  14. Konfigurations- und Sicherheitsmanagement in heterogenen Verzeichnisdienstumgebungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hommel, Wolfgang; Pluta, Daniel

    In komplexen Umgebungen wie IntegraTUM reicht der Einsatz eines Verzeichnisdienstprodukts mit nur einer hochverfügbaren Instanz nicht aus. Vielmehr müssen, um ein möglichst breites Spektrum an Diensten integrieren zu können, beispielsweise Microsoft Active Directory, Novell eDirectory und OpenLDAP parallel und jeweils in verschiedenen Ausprägungen bereitgestellt und betrieben werden. Um dennoch Skalierbarkeit und ein effizientes operatives Management sicherstellen zu können, müssen Betriebs- und auch Sicherheitskonzepte systemübergreifend nachweislich konsistent umgesetzt werden. Dieser Artikel gibt einen Überblick über die im Rahmen von IntegraTUM erarbeiteten und mit sehr gutem Erfolg praktisch eingesetzten Konzepte für das Konfigurations- und Sicherheitsmanagement der heterogenen Verzeichnisdienstlandschaft.

  15. Einstein's Materialism and Modern Tests of Quantum Mechanics

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vigier, J. P.

    After a presentation of Einstein's and Bohr's antagonistic point of view on the interpretation of Quantum Mechanics an illustration of their conflicting positions in the particular case of Young's double slit experiment is presented. It is then shown that in their most recent form (i. e. time dependent neutron interferometry) these experiments suggest (if one accepts absolute energymomentum conservation in all individual microprocesses) that Einstein was right in the Bohr-Einstein controversy.Translated AbstractEinsteins Materialismus und heutige Tests der QuantenmechanikNach einer Darstellung von Einsteins und Bohrs antagonistischen Standpunkten in der Interpretation der Quantenmechanik werden ihre widersprüchlichen Positionen im speziellen Fall des Youngschen Doppelspaltexperiments dargestellt. Es wird dann gezeigt, daß diese Experimente in ihrer neuesten Form (d. h. zeitabhängige Neutroneninterferometrie) Einstein in der Bohr-Einsteinkontroverse recht gaben (wenn man absolute Energie-Impulserhaltung bei allen individuellen Mikroprozessen annimmt).

  16. Victor F. Weisskopf (1908 - 2002): Physikgeschichte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jacobi, Manfred

    2002-11-01

    Universal gebildete und interessierte Menschen sind selten geworden in unserer Zeit. Victor F. Weisskopf war einer von ihnen. Sein geistiger Horizont umfasste nicht nur sein eigentliches Fachgebiet, die Physik, wo er sich durch fundamentale Arbeiten in den Bereichen der Quantenfeldtheorie, der Kern- und Elementarteilchenphysik hervortat. Daneben bildeten Kunst und Musik sowie ein außergewöhnliches Engagement in sozialen und politischen Angelegenheiten die Eckpunkte seines Lebens. Der Einsatz für die Verständigung zwischen den Machtblöcken während des Kalten Krieges war für ihn ebenso selbstverständlich wie das Bedürfnis, die neuen Ideen der Physik einem breiten Publikum nahe zu bringen. Die Wissenschaft erschien ihm als das geeignete Mittel, um zum Wohle der Menschheit zu wirken.

  17. [Does medicine limit enlightenment?].

    PubMed

    Schipperges, H

    1977-01-01

    In the first, historical part the most important programs of "Medical Enlightenment", are pointed out, beginning with Leibniz, followed by the public health movement of the 18th century, up to the time of Immanuel Kant. Based on this historical background several concepts of a "Medical Culture" are analysed in detail, for instance the "Theorie einer Medizinal-Ordnung" by Johann Benjamin Ehrhard (1800), the "Medicinische Reform" by Rudolf Virchow (1848) and the programs of the "Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Arzte" (about 1850-1890), the latter bearing both scientific and political character. Following the historical part, the question is raised whether "Enlightenment" is limited by medicine and whether medicine is able to provide a program for individual health education resulting in a more cultivated style of private life, and lastly how this might be realized.

  18. State of Digital Education Options in the areas of Medical Terminology and the History, Theory and Ethics of Medicine.

    PubMed

    Schochow, Maximilian; Steger, Florian

    2015-01-01

    Hintergrund: In Deutschland haben viele Einrichtungen für die Bereiche Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin E-Learning-Angebote produziert, die auf unterschiedlichen Lernplattformen basieren (LMS) und spezifisch auf die jeweilige curriculare Präsenzlehre zugeschnitten sind. Bisher existieren keine validen Daten darüber, welche Einrichtungen E-Learning-Angebote bereitstellen und welche Formen des E-Learning diese anbieten.Methoden: Von den 31 deutschen Einrichtungen für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, die gefragt wurden, den Fragebogen auszufüllen, haben 30 geantwortet, was einer Rücklaufquote von 97% entspricht. Die telefonische Befragung fand zwischen Juli und August 2012 statt.Ergebnisse: Der Einsatz digitaler interaktiver Lehrmaterialien, die webbasiert den Studierenden zur Verfügung gestellt werden, hat in den vergangenen Jahren eine Konjunktur an deutschen Einrichtungen für die Bereiche Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin erfahren. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen, da mehr als die Hälfte (67%) der Einrichtungen ihre bisherigen E-Learning-Angebote ausbauen will. In den vergangenen Jahren sind vor allem Angebote für Medizinische Terminologie entstanden. Viele Einrichtungen möchten künftig ihre Angebote für Medizinische Terminologie weiterentwickeln. Insgesamt wurden die E-Learning-Angebote von den Studierenden sehr gut aufgenommen. 57% der Einrichtungen gaben an, dass 90-100% der Studierenden die Angebote regelmäßig nutzen.Schlussfolgerungen: Dieser Artikel diskutiert die Ergebnisse einer umfangreichen empirischen Studie über E-Learning. Er zeigt den Rahmen auf, in dem deutsche Einrichtungen vorhaben, ihre E-Learning-Optionen in der Zukunft auszuweiten. Schließlich werden spezifische Vorschläge für die Zusammenarbeit unter den Einrichtungen (nicht nur online) gemacht, deren Ziel es ist, Synergien im Bereich E-Learning zu erzeugen.

  19. Ginkgo biloba extract EGb 761® in children with ADHD.

    PubMed

    Uebel-von Sandersleben, Henrik; Rothenberger, Aribert; Albrecht, Björn; Rothenberger, L Geza; Klement, Stephan; Bock, Nathalie

    2014-09-01

    Fragestellung: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen, fehlende Wirksamkeit und Vorurteile gegenüber herkömmlichen medikamentösen Behandlungsformen verlangen nach alternativen medizinischen Behandlungsmöglichkeiten der ADHS. Eine erfolgversprechende, bislang kaum untersuchte Möglichkeit zur Behandlung kognitiver Aspekte ist die Gabe von Ginkgo biloba. Ziel der vorliegenden Studie war die Prüfung klinischer Wirksamkeit und deren Zusammenhang mit hirnelektrischer Aktivität unter der Gabe von Ginkgobiloba-Extrakt EGb 761® bei Kindern mit ADHS vom kombinierten Subtyp nach DSM-IV. Methodik: EGb 761® wurde in einer offenen, klinischen Studie 20 Kindern mit ADHS über 3 bis 5 Wochen verabreicht. Die Dosis wurde bis maximal 240 mg täglich erhöht, solange klinisch relevante Aufmerksamkeitsprobleme bestanden. Klinische Wirksamkeit wurde auf mehreren Ebenen untersucht und beinhaltete klinische Untersuchung, Lebensqualität und Verhaltens- und hirnelektrische Aktivitätsparameter während eines Continuous Performance Tests (Cue-CNV im CPT). Ergebnisse: Im Beobachtungszeitraum traten nur wenige leicht ausgeprägte unerwünschte Wirkungen auf. Nach Gabe von EGb 761® kam es zu möglichen Verbesserung von Lebensqualität, ADHS-Kernsymptomatik und Leistung im CPT. Verbesserungen der Kernsymptomatik waren gleichzeitig mit erhöhter CNV-Amplitude korreliert. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse lassen vermuten, dass EGb 761® mit einer Dosis von bis zu 240 mg täglich eine verträgliche und klinisch wirksame alternative Behandlungsmöglichkeit für Kinder mit ADHS darstellt, wenngleich weitere Studien erforderlich sind, um diese vorläufigen Befunde zu stützen.

  20. Optimierungsverfahren für schaltungstechnische Realisierungen zellularer Rechner

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Geis, G.; Gollas, F.; Tetzlaff, R.

    2007-06-01

    Bei intelligenten Sensoren soll die Aufnahme von Signalen und deren, zumindest teilweise durchgeführte, Verarbeitung mit einer einzigen Anordnung erfolgen. Dazu steht häufig eine elektronische Schaltung zur Verfügung, die allerdings zur Einhaltung von Echtzeitbedingungen nur für eine relativ einfache Signalverarbeitung verwendet werden kann. Einen möglichen Ausweg bildet die Verwendung parallel arbeitender Rechnersysteme. In dieser Hinsicht sind programmierbare Schaltungen mit z.B. optischen Sensor-Anordnungen besonders interessant, die auf Zellularen Nichtlinearen Netzwerken basieren. Derartige miniaturisierte Systeme eröffnen aufgrund ihrer zellularen Architektur neue Möglichkeiten zur Signalverarbeitung mit einem Leistungsvermögen, das im Bereich von Tera-Operationen pro Sekunde liegt. Für viele aktuelle Problemstellungen wäre es von Vorteil, wenn diese zellularen Systeme eigenständig Parameteradaptionen durchführen könnten. Eingangssignale, die beispielsweise über die vorhandenen optischen Sensoren aufgenommen werden, führten dann zu einer Neuberechnung bzw. Anpassung der Netzwerksparameter. Aufgrund der beachtlichen Leistungsfähigkeit solcher Schaltungen wäre damit die Möglichkeit gegeben, eine adaptive Signalverarbeitung bei zeitlich veränderlichen Problemen vorzunehmen. In diesem Beitrag wird die Implementierung und Analyse von Lernverfahren auf dem EyeRISTM System, das einen zellularen Prozessor ACE16kv2TM mit 128×128 Zellen enthält, zur adaptiven Parameterbestimmung betrachtet. Anhand verschiedener Problemstellungen aus dem Bereich der Bildverarbeitung werden unterschiedliche Lernverfahren verglichen und deren Leistungsfähigkeit untersucht.

  1. Krankheitsverlauf, medizinische Versorgung und Lebensqualität von Patienten mit kongenitalen melanozytären Nävi - Auswertung des deutschsprachigen KMN-Registers.

    PubMed

    Elisabeth Wramp, Maria; Langenbruch, Anna; Augustin, Matthias; Zillikens, Detlef; Krengel, Sven

    2017-02-01

    Kongenitale melanozytäre Nävi (KMN) bedeuten für Patienten und Familien eine psychologische Belastung und bergen zudem medizinische Risiken. Das 2005 gegründete deutschsprachige KMN-Register wurde nun einer Zwischenauswertung bezüglich des Krankheitsverlaufes, der medizinischen Versorgung und der Lebensqualität unterzogen. 100 Patienten, die sich in den Jahren 2005 bis 2012 mit einem Erstmeldebogen registriert hatten, wurde im Rahmen einer prospektiven Kohortenstudie Anfang 2013 ein Folgemeldebogen zugesandt. Außerdem wurden mithilfe standardisierter Fragebögen Daten zu Lebensqualität (dermatology life quality index, DLQI) und Stigmatisierungserfahrungen (perceived stigmatization questionnaire, PSQ; social comfort questionnaire, SCQ) erhoben. 83 % der Patienten oder deren Eltern antworteten (Altersdurchschnitt 11,2 Jahre, Median 6 Jahre; mittleres Follow-up 4,4 Jahre). Im Gesamtkollektiv wurden vier Melanome diagnostiziert, davon zwei zerebrale Melanome im Kindesalter, ein kutanes Melanom im Erwachsenenalter und eines, das sich als proliferierender Knoten erwies. Bei vier Kindern wurde eine neurokutane Melanozytose festgestellt, drei davon mit neurologischer Symptomatik. Chirurgisch behandelt wurden 88 % (73/83). Achtundsiebzig Prozent der Befragten berichteten eine geringe oder keine Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die wahrgenommene Stigmatisierung beziehungsweise Beeinträchtigung des sozialen Wohlbefindens war generell ebenfalls gering. Die Ergebnisse geben einen Überblick über die Situation von Patienten mit KMN in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Melanom entwickelte sich in 3 %, eine ZNS-Beteiligung bestand in 4 % der Fälle. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  2. Ustekinumab in der Therapie der Pustulosis palmoplantaris - Eine Fallserie mit neun Patienten.

    PubMed

    Buder, Valeska; Herberger, Katharina; Jacobi, Arnd; Augustin, Matthias; Radtke, Marc Alexander

    2016-11-01

    Die Pustulosis palmoplantaris ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die mit bedeutenden Einschränkungen der Lebensqualität und der Belastbarkeit einhergeht. Aufgrund von Zulassungsbeschränkungen und einem häufig therapierefraktären Verlauf sind die Behandlungsmöglichkeiten limitiert. Nach zuvor frustranen Therapien erhielten 9 Patienten mit Pustulosis palmoplantaris nach Ausschluss einer latenten Tuberkulose Ustekinumab (45 mg Ustekinumab bei < 100 kg Körpergewicht [KG], 90 mg Ustekinumab > 100 kg KG) in Woche 0, 4, 12 und 24. Reguläre Visiten erfolgten nach 4 und 12 Wochen, im weiteren Verlauf alle 12 Wochen. Das Durchschnittsalter bei Therapiebeginn betrug 48 Jahre. Drei Patienten waren männlich. Bei n  =  4 Patienten (44,4 %) wurde eine Verbesserung um 75 % des Palmoplantar-Psoriasis-Area-Severity-Index (PPPASI) erreicht. Insgesamt verbesserte sich der PPPASI nach 24 Wochen durchschnittlich um 71,6 %. Eine komplette Abheilung zeigte sich bei n  =  2 Patienten nach 24 Wochen. Bis auf lokale Injektionsreaktionen und leichte Infekte wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet. Die Fallserie ist ein weiterer Beleg für die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Ustekinumab in der Therapie der Pustulosis palmoplantaris. Zur Beurteilung der Langzeitwirkung und -sicherheit sowie der Wirksamkeit einer intermittierenden Therapie sind kontrollierte Studiendaten sowie Beobachtungen im Rahmen von Patientenregistern notwendig. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  3. Evaluation of an intervention program to prevent hospital-acquired catheter-associated urinary tract infections in an ICU in a rural Egypt hospital.

    PubMed

    Amine, Amira Ezzat Khamis; Helal, Mohamed Omar Mohamed; Bakr, Wafaa Mohamed Kamel

    2014-01-01

    Zielsetzung: Katheter-assoziierte Harnweginfektionen (CAUTI) sind die häufigste nosokomiale Infektion auf der ITS. Ziel der Studie war die Ermittlung der Effektivität eines Interventionsprogramms mit Implementierung eines Bundles zur Prävention von CAUTI auf einer ITS. Methode: Die Interventionsstudie wurde über einen Zeitraum von 6 Monaten durchgeführt. Während der Präinterventionsperiode wurde die Baseline für die Inzidenz von CAUTI ermittelt und mit der Inzidenz während der Postinterventionsperiode verglichen. Außerdem wurde die Compliance des Personals zur Einhaltung des Bundles ermittelt. Das CAUTI Bundle enthielt die Elemente Händehygiene, Tragen persönlicher Schutzausrüstung, Benutzung von Einmalhandschuhen, Reinigung des Meatus urethrae vor der Katheterinsertion mit steriler Kochsalzlösung, Beurteilung der Notwendigkeit des Harnwegkatheters, aseptische Harnableitung und korrekte Position des Auffangbeutels.Ergebnisse: Im Verlauf der Studie wurde bei 55 von 77 Patienten eine CAUTI diagnostiziert. Die mittlere Inzidenz betrug in der Präinterventionsperiode 90,12 CAUTI/1.000 Kathetertage und in der Postinterventionsperiode 65,69 CAUTI/1.000 Kathetertage. Die CAUTI-Rate verhielt sich indirekt proportional zur Einführung der Bundleelemente und zur Compliance der Einhaltung des Bundles. Dieser Zusammenhang war nur für die Einhaltung der Bundleelemente statistisch sicherbar (p=0,042) (rs=–0,828). Die Compliance der Pflegekräfte zur Einhaltung des Bundles wurde während der letzten 2 Monate der Postinterventionsperiode auf 100% erhöht. Schlussfolgerung: Durch verbesserte Compliance für die empfohlenen Maßnahmen zur Prävention von CAUTI konnte die Inzidenz von CAUTI auf einer ITS reduziert werden. Die Einführung eines CAUTI-Präventionsbundles ist einfach und effektiv und wird daher als Bestandteil zur Gewährleistung der Patientensicherheit empfohlen.

  4. Sexualverhalten, STIs und HIV-Übertragungsrisiken bei HIV-positiven MSM - Ansätze für die ärztliche Präventionsarbeit.

    PubMed

    Esser, Stefan; Krotzek, Judith; Dirks, Henrike; Scherbaum, Norbert; Schadendorf, Dirk

    2017-04-01

    Steigende Inzidenzen von HIV-Infektionen und STIs (sexually transmitted infections) bei MSM (men having sex with men) seit 2001 in Deutschland erfordern neue Ansätze in der ärztlichen Präventionsarbeit. Diese Studie befasst sich mit geeigneten Parametern für gezielte ärztliche Angebote an HIV-positive MSM mit hohem Risiko für die Übertragung von HIV und STIs. In einem zweijährigen Beobachtungszeitraum wurden 233 HIV-positive MSM in der HIV-Ambulanz des Universitätsklinikums Essen zu ihrem Sexualverhalten, Suchtmittelkonsum und psychischem Befinden im vorhergehenden Jahr systematisch befragt. Die dokumentierten Labordaten und klinische Verläufe wurden von der Erstdiagnose der HIV-Infektion bis zum Januar 2014 ausgewertet. Drogengebrauch, Promiskuität, jüngeres Lebensalter und bekannte STIs in der Vorgeschichte waren bei HIV-positiven MSM mit häufigerem ungeschützten Geschlechtsverkehr und einer höheren STI-Inzidenz assoziiert. Zusätzliche HIV-spezifische Parameter für ein erhöhtes HIV-Transmissionsrisiko waren neben einer nachweisbaren HIViruslast unbehandelte HIV-Infektionen, Therapieadhärenzprobleme, Wechsel der antiretroviralen Therapie in den letzten zwölf Monaten, bekannte HIV-Multiresistenz und ein höherer CD4-Zell-Nadir. Obwohl die HIViruslast in der Routineversorgung quartalsweise bestimmt und anschließend vom Arzt mitgeteilt wird, schätzten nur 60 % der HIV-positiven MSM ihr HIV-Transmissionsrisiko korrekt ein. Aus Routineuntersuchungen ergeben sich bei HIV-positiven MSM Profile, die auf ein Sexualverhalten mit hohem Risiko für die Übertragung von HIV und STIs hinweisen und Ansätze für die ärztliche Präventionsarbeit bieten. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  5. Cost analysis of hospitalized Clostridium difficile-associated diarrhea (CDAD).

    PubMed

    Hübner, Claudia; Hübner, Nils-Olaf; Muhr, Michaela; Claus, Franziska; Leesch, Henning; Kramer, Axel; Flessa, Steffen

    2015-01-01

    Zielsetzung: Die Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhö (CDAD) bedingt hohe finanzielle Belastungen für Gesundheitssysteme weltweit. Wie bei allen nosokomial erworbenen Infektionen ist ein verlängerter Krankenhausaufenthalt der wesentliche Kostentreiber. Bisherige Kostenstudien beziehen sich nur auf Krankenhausabrechnungsdaten vor Einführung des DRG-Entgeltsystems und den Vergleich von Verweildauer zu nicht infizierten Patienten. Eine Erhebung tatsächlicher Kosten steht bislang aus. Methode: Anhand einer retrospektiven Analyse wurden Daten der Universitätsmedizin Greifswald von Patienten mit einer stationär behandelten CDAD über einen 1-Jahres-Zeitraum ausgewertet. Über eine Identifizierung von CDAD-relevanten Behandlungsprozessen wurden die Kosten von Hygienemaßnahmen, Arzneimittel und Labor sowie Erlösausfälle bedingt durch Bettensperrungen und Verweildauerverlängerungen berechnet. Ergebnisse: 19 Patienten wurden in die Analyse eingeschlossen. Im Durchschnitt fallen pro CDADPatient zusätzliche Gesamtkosten in Höhe von 5.262,96 € an. Erlösausfälle aufgrund der verlängerten Verweildauer stellen mit 2.555,59 € pro Fall den höchsten Anteil dar, gefolgt von den Erlösausfällen aufgrund von Bettensperrungen während der Isolierung mit 2.413,08 € pro Fall. Insgesamt ergeben diese Opportunitätskosten einen Anteil von 94,41% an den Gesamtkosten. Die Kosten für Hygienemaßnahmen (253,98 €), Arzneimittel (22,88 €) und Labor (17,44 €) sind dem gegenüber gering.Schlussfolgerung: Die CDAD führt zu deutlichen Mehrkosten für das Krankenhaus. Unsere Erhebung der tatsächlichen Kosten bestätigt bisherige Studienergebnisse.

  6. Blogging medical students: a qualitative analysis.

    PubMed

    Pinilla, Severin; Weckbach, Ludwig T; Alig, Stefan K; Bauer, Helen; Noerenberg, Daniel; Singer, Katharina; Tiedt, Steffen

    2013-01-01

    Einleitung: Bloggen ist eine unter Medizinstudierenden zunehmend verbreitete Methode, Erfahrungen über das Internet mit einer weltweiten „Learning Community“ auszutauschen. Trotz intensiver Recherche sind den Autoren keine Studien bekannt, in denen spezifisch Blogs von Medizinstudierenden qualitativ analysiert wurden. Im Folgenden werden Kategorien und Themen aus diesen Blogeinträgen beschrieben und ihre medizindidaktische Bedeutung für Medizinstudierende und Lehrende diskutiert.Methoden: In der vorliegenden qualitativen Studie wurden ursprünglich 75 von Medizinstudierenden verfasste Blogs identifiziert. 33 Blogs mit insgesamt 1228 englischen und 337 deutschen Einträgen erfüllten die Einschlusskriterien und wurden analysiert. Mit Hilfe einer komparativen Analysemethode wurden die Blogeinträge zunächst Zeile für Zeile und anschließend fokussiert kodiert. Die emergierenden Themen und Unterthemen wurden in übergeordneten Kategorien zusammengefasst.Ergebnisse: Medizinstudierende verwenden Blogs, um über eine große Vielfalt an Erfahrungen während des Medizinstudiums zu berichten und diese zu reflektieren. Vorbereitung auf schriftliche und mündliche Examina, Erfahrungen während klinischer Praktika, der Umgang mit belastenden Situationen während des Studiums und das Sozialleben jenseits des Studiums waren Hauptthemen.Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass Blogs für Medizinstudierende möglicherweise hilfreich sind, um Erfahrungen zu reflektieren. Zusätzlich können Lehrende auf diesem Weg wertvolle Einblicke in die studentische Wahrnehmung der medizinischen Ausbildung erhalten.Die Bedeutung von Blogs in der medizinischen Ausbildung könnte durch gezieltes Kommentieren von Blogeinträgen durch Lehrende erhöht werden. Von diesem Dialog könnte auch eine örtlich unabhängige „Learning Community“ profitieren.

  7. [German translation and adaptation of the uncertainty stress scale high risk pregnancy version III (USS-HRPV) for hospitalised women with high-risk pregnancy].

    PubMed

    Amsler, Marlen; König, Claudia; Ikhilor, Paola Origlia; Cignacco, Eva Lucia

    2014-06-01

    Hintergrund: Medizinisch und gesellschaftlich bedingte Faktoren führen zu einer Zunahme hospitalisierter Frauen mit Risikoschwangerschaft. Die Unvorhersehbarkeit des weiteren Schwangerschaftsverlaufs kann zu Ungewissheit und je nach Bewältigungsstrategie auch zu Stress führen. Ziele: Ziele dieser Studie waren die deutsche Übersetzung und Adaptation der USS-HRPV. Methode: Die Übersetzung in die deutsche Sprache erfolgte mittels Vor- und Rückwärtsübersetzung. Die zwei Phasen umfassende Adaptation wurde mit hospitalisierten Frauen mit Risikoschwangerschaft (n = 24) sowie diplomierten Hebammen (n = 10) durchgeführt und beruht sowohl auf kognitiven Interviews wie auch auf einer Testung der Inhaltsvalidität mittels «Content Validity Index» (CVI). Nach jeder Erhebungsphase wurde das Messinstrument mithilfe von Fachexpertinnen (n = 3) modifiziert. Ergebnisse: Der für jedes Item berechnete CVI (I-CVI) ergab in der ersten Phase für beide Teilstichproben Werte zwischen 0,10 und 1,0, der über das gesamte Messinstrument berechnete CVI (S-CVI/Ave) einen Wert von 0,62 respektive 0,70. Die I-CVI-Werte der hospitalisierten Frauen mit Risikoschwangerschaft der zweiten Phase lagen zwischen 0,17 und 1,0, der S-CVI/Ave betrug 0,73. Insgesamt wurden unter Berücksichtigung aller Daten 44 der ursprünglich 86 Items entfernt und 28 sprachlich verändert. Schlussfolgerungen: Aufgrund der methodischen Vorgehensweise konnte eine solide Ausgangslage für die weiteren Validierungsschritte zur Weiterentwicklung des Messinstrumentes für den deutschsprachigen Raum erarbeitet werden.

  8. Grundlegende Steuerungsverfahren im heterogenen Logistiknetz mit Kanban

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Lödding, Hermann; Möller, Niklas; Rücker, Thomas; Schneider, Herfried M.; Zäh, Michael F.

    In vielen Unternehmen werden heterogene (verschiedene) Steuerungen in einem abgestimmten Konzept kombiniert. Je nach Anwendungsfall und Rahmenbedingungen werden Kombinationen allgemein bekannter Steuerungen oder Steuerungsvarianten gemischt eingesetzt, um eine optimale Steuerung für unterschiedliche Fälle zu erreichen. Hierbei stehen neben den bekannten und weit verbreiteten Methoden, wie Material Requirements Planning (MRP) oder Kanban, auch weniger bekannte oder neue Methoden zur Auswahl, wie die Produktionssteuerung mit dezentraler, bestandsorientierter Fertigungsregelung (DBF). Kanban ist ein simples und effizientes Steuerungskonzept, das in der klassischen Form für spezifische einfache Anwendungsfälle umsetzbar ist. Hochentwickelte Steuerungsalgorithmen können helfen, komplexe Abläufe optimal abzubilden. Mit einer grundlegenden Vereinfachung der Abläufe kann allerdings in vielen Fällen ein wesentlich stärkerer und umfassender Verbesserungseffekt erzielt werden. Die wesentliche Fragestellung sollte folglich lauten: Warum ist der Ablauf nicht mit einer einfachen Steuerung wie Kanban abzubilden? Um die Vorteile des Konzepts auch in untypischen Bereichen anwenden zu können, sind jedoch verschiedene Varianten oder Kanban-ähnliche Steuerungsmethoden entstanden. Darüber hinaus sind in der Praxis hybride Steuerungen im Einsatz, welche so kombiniert werden, dass die Zusammensetzung anspruchsvolle Eigenschaftsbilder noch exakt abbildet. In der Praxis basieren die Steuerungsentscheidungen nur zu einem kleinen Teil auf den eigentlichen Steuerungsalgorithmen, wie sie uns das MRP-System zur Verfügung stellt. Moderne Steuerungswelten" schließen alle relevanten Informationsquellen in eine heterogene Entscheidungsmatrix mit ein. Letztlich zählt nicht, ob die Entscheidung auf den Informationen aus dem MRP-System oder auf Softfacts basierend getroffen wurde, sondern nur, ob die Entscheidung erfolgreich war.

  9. Dentalwerkstoffe und Dentalimplantate - Teil 2

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Faltermeier, Andreas

    Wie in allen Bereichen der Medizin findet auch in der Zahnmedizin eine kontinuierliche Weiterentwicklung der verwendeten Werkstoffe statt. Gerade für Zahnersatz werden Werkstoffe gesucht, die zum einen ästhetisch, zum anderen haltbar und darüber hinaus auch körperverträglich sind. Auch steigt immer mehr der Wunsch der Patienten nach ästhetischen und zugleich biokompatiblen Materialien. Wurde früher fast ausschließlich als Füllungsmaterial im Seitenzahngebiet quecksilberhaltiges Amalgam verwendet, hat der Zahnarzt heutzutage eine große Auswahl an verschiedenen zahnfarbenen Materialien: zum einen werden sog. Komposite verwendet, das aus einer Polymermatrix mit eingebetteten Füllstoffen besteht, zum anderen können diverse Dentalkeramiken verwendet werden. Besonders die Verwendung von Hochleistungskeramiken, wie beispielsweise Zirkonoxid, das sich bereits als Bremsscheiben für Sportwägen, Hitzeschilde im Space Shuttle und als Kugelköpfe künstlicher Hüftgelenke bewährt hat, spielt heutzutage eine große Rolle bei der Verdrängung des Metalls aus der Mundhöhle. War es früher nur möglich, einen verloren gegangen Zahn mittels einer Brücke, die ein Beschleifen der Nachbarzähne zur Folge hat, oder durch herausnehmbaren Zahnersatz zu ersetzen, ist es heutzutage mit der modernen Implantologie möglich, Zahnersatz zahnschonend einzugliedern. Auch kann mittels Dentalimplantaten dem Wunsch vieler Patienten nach festem Zahnersatz anstelle eines herausnehmbaren Zahnersatzes entsprochen werden. So kann mit Hilfe neuer biokompatiblen Werkstoffe sowohl der ästhetische Anspruch befriedigt als auch das Selbstwertgefühl vieler Patienten angehoben werden.

  10. Implementation of "social and communicative competencies" in medical education. The importance of curriculum, organisational and human resource development.

    PubMed

    Pruskil, Susanne; Deis, Nicole; Druener, Susanne; Kiessling, Claudia; Philipp, Swetlana; Rockenbauch, Katrin

    2015-01-01

    Zielsetzung: Ziel dieser Arbeit ist es, Lehrenden und Curriculumsplanern die Bedeutung der Curriculums- (CE), Personal- (PE) und Organisationsentwicklung (OE), bereits in der Planungsphase eines Projekts aufzuzeigen. Diese können dann gezielt genutzt werden um Veränderungsprozesse bei der Einführung und Etablierung von Curricula im Bereich kommunikativer und sozialer Kompetenzen im Medizinstudium erfolgreich zu beeinflussen und zu steuern.Vorgehen und Ergebnisse: Im Rahmen eines mehrstufigen Entwicklungsprozesses, in dem insbesondere zwei interfakultäre Workshops des GMA-Ausschusses „Kommunikative und soziale Kompetenzen“ im Zentrum standen, wurde aufbauend auf die verfügbare Literatur und den Erfahrungen von Kommunikationsexperten eine Empfehlung zur CE im Bereich „Kommunikativer und sozialer Kompetenzen“ erarbeitet. Die „Undeloher-Empfehlung“ (siehe Anhang ) beinhaltet eine Zusammenstellung von Empfehlungen und Leitfragen, die sich an den verschiedenen Phasen der CE orientiert. Zusätzlich wurden allgemeine Herangehensweisen und Empfehlungen der Organisations- und Personalorganisation integriert, die sich im Prozess der CE als besonders relevant herausstellten. Damit beinhaltet die „Undeloher-Empfehlung“ für jede einzelne Phase der Curriculumsentwicklung eine Orientierung, was in bezug auf das Curriculum, die Organisation und das Personal für eine erfolgreiche Implementierung von longitudinalen Curricula zu beachten ist. Neben theoretischen Modellen fließen insbesondere der langjährige Diskussionsprozess und die persönlichen Erfahrungen einer Vielzahl von Curriculumsplanern und Lehrenden ein. Fazit: Die „Undeloher-Empfehlung“ kann die Vorbereitung und Begleitung von Implementierungsprozessen von Curricula im Bereich kommunikative und soziale Kompetenzen unterstützen. Ihre Anwendung wurde im Rahmen der Workshops auf konkrete Beispiele überprüft und wurde von den beteiligten Lehrenden und Curriculumsplanern als sehr hilfreich

  11. Anesthesiology residents' perspective about good teaching--a qualitative needs assessment.

    PubMed

    Ortwein, Heiderose; Blaum, Wolf E; Spies, Claudia D

    2014-01-01

    Hintergrund: In Deutschland wird es, wie in vielen Ländern, in absehbarer Zukunft einen Mangel an qualifizierten Ärzten geben. Einer der Gründe für Unzufriedenheit unter den Weiterbildungsassistenten sind die relativ unstrukturierten Weiterbildungsprogramme trotz der zunehmenden Wichtigkeit von Ergebnis-orientierter Weiterbildung. Ziel dieser Studie ist es, Charakteristika von und Anforderungen an gute Lehre während der anästhesiologischen Facharztweiterbildung aus Sicht der Weiterzubildenden zu identifizieren. Methoden: Es wurde eine Konsensus-Konferenz mit Weiterzubildenden von allen 39 anästhesiologischen Universitätskliniken Deutschlands durchgeführt. Die Teilnehmer wurden Gruppen zu einem von drei Themen zugeordnet, die anhand der nationalen Evaluation der Weiterbildung 2009 identifiziert wurden. Diese Themen waren (A) Charakteristika hilfreicher/guter Weiterbildner, (B) Charakteristika hilfreicher/guter Bedingungen und (C) Charakteristika hilfreicher/guter Curriculumsstruktur. Jede Gruppe folgte dem Nominal-Group-Technik-Konsensprozess, um Charakteristika guter Weiterbildung zu definieren und zu priorisieren. Ergebnisse: 31 (79,5%) Assistentensprecher waren anwesend. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung strukturierter Curricula inklusive transparenter Ziele und Inhalte, formativer Zwischenprüfungen und Qualitätssicherungsmaßnahmen der Programme. Weiterbildungsassistenten wünschen sich zudem ausgebildete Weiterbildende mit formaler Lehrqualifikation und geschützte Zeit zum Lehren.Schlussfolgerung: Gute Facharztweiterbildung setzt eine sorgfältige Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Beteiligten voraus. Die Ergebnisse bestätigen und erweitern bisherige Publikationen und können zum Teil einfach umgesetzt werden. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Schritt hin zu einem breiteren Konsens innerhalb einer Fachdisziplin.

  12. Vom Urknall zum Durchknall

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Unzicker, Alexander

    Lautstarker Applaus erhob sich im Salon III/IV des Marriott-Hotels von Crystal City im amerikanischen Bundesstaat Virginia. In dem überfüllten Konferenzraum starrten alle wie gebannt auf die Leinwand, wo nicht mehr zu sehen war als ein nüchternes Diagramm aus zahlreichen Punkten und einer geschwungenen Kurve. Nureine eigenartige Personengruppe konnte sich davon zu Emotionen hinreißen lassen - Physiker auf der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft, die ihren Begeisterungssturm noch minutenlang fortsetzten. Was war geschehen? Die im Diagramm aufgetragenen Daten bestätigten mit einer nie da gewesenen Genauigkeit ein fundamentales Naturgesetz zur Wärmeabstrahlung von heißen Körpern. 1900 von Max Planck entdeckt, leuchtete es nun in geradezu mathematischer Reinheit auf. Noch sensationeller war der Ursprung der Daten - Mikrowellensignale verschiedener Frequenzen, die nicht aus einem irdischen Labor stammten, sondern von einem heißen Urzustand des Universums! Ein Feuerball aus Wasserstoff und Helium, noch ohne jegliche Strukturen, die irgendwann Leben ermöglichen sollten, ließ damals seinem Licht freien Lauf. Mehr als zehn Milliarden Jahre war es bis zu den Detektoren des vom Menschen gebauten Satelliten COBE unterwegs, der wenige Tage zuvor die Daten übertragen hatte. Wenn ich das alles wie einen Film in meiner Vorstellung ablaufen lasse, bekomme ich immer eine Gänsehaut, als würde ich die inzwischen extrem abgekühlte Strahlung tatsächlich spüren. Ihre Gleichverteilung im Raum macht uns auch deutlich, dass wir uns nicht einbilden dürfen, an einem besonderen Ort im Universum zu leben - intelligente Aliens könnten sich seitdem überall entwickelt haben! Sollten sie - was nicht wahrscheinlich ist - uns wirklich von Zeit zu Zeit über die Schulter schauen, dann hätten sie an jenem Nachmittag des 13. Januar 1990, als der Vortrag stattfand, bestimmt anerkennend mit ihrem großen Kopf genickt.

  13. The active participation of German-speaking countries in conferences of the Association for Medical Education in Europe (AMEE) between 2005 and 2013: a reflection of the development of medical education research?

    PubMed

    Raes, Patricia; Bauer, Daniel; Schöppe, Franziska; Fischer, Martin R

    2014-01-01

    Zielsetzung: International gewinnt medizinische Ausbildungsforschung an Bedeutung. Seit Anfang der 2000er ist auch in deutschsprachigen Ländern (D-A-CH) ein steigendes Interesse zu beobachten. In einer kontinuierlichen Steigerung der Publikationszahlen deutscher Autoren in internationalen Fachzeitschriften zum Thema „medizinische Ausbildung“ schlug sich das bisher jedoch nicht nieder. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob sich jene Entwicklungen aus der aktiven Teilnahme deutschsprachiger Forscher an den Konferenzen der AMEE ablesen lassen.Methoden: Die Tagungsbände der AMEE-Kongresse von 2005-2013 der Kategorien „Postervorträge“, „Short Communications“, „Research Papers“ und „Plenarvorträge“ wurden auf Beteiligung aus D-A-CH hin untersucht. Im Anschluss wurden die Abstracts einer inhaltlichen Analyse unterzogen und nach Studiendesign, Methodik, Untersuchungsgegenstand und Forschungsthema kategorisiert. Ergebnisse: Von 9446 analysierten Abstracts weisen 549 Beiträge mindestens einen Erst-/Co- oder Letztautor aus D-A-CH auf. Die absolute Zahl der Beiträge pro Kongress schwankt zwischen 44 im Jahr 2010 und 77 im Jahr 2013. Der prozentuale Anteil schwankt zwischen 10,0% in 2005 und 4,1% im Jahr 2010. Seit 2010 stieg die Beteiligung jedoch kontinuierlich an. Die Arbeiten sind zumeist deskriptiver Art (62,7%). Studien zu grundlegenden Fragen des Lehrens und Lernens (clarification studies) sind eher selten (4,0%). Angewandt wurden meist quantitative Methoden (51,9%), um Fragestellungen zu Themen wie Lehr- und Lernmethoden (33,0%), Evaluation und Assessment (22,4%) oder Curriculumsentwicklung (14,4%) zu untersuchen. Untersuchungsgegenstand sind meist Studierende (52,5%).Schlussfolgerung: Die Beitragszahlen aus D-A-CH weisen zu Beginn und am Ende des Untersuchungszeitraums ein Maximum auf. Ein kontinuierlicher Anstieg der aktiven Beteiligung seit 2005 ist nicht zu beobachten. Dieser Umstand spiegelt nicht das steigende Interesse an der

  14. The effects of anonymity on student ratings of teaching and course quality in a bachelor degree programme.

    PubMed

    Scherer, Theresa; Straub, Jan; Schnyder, Daniel; Schaffner, Noemi

    2013-01-01

    Zielsetzung und Fragestellung: Unterscheiden sich die Ergebnisse anonymisierter und personalisierter Evaluationen? Methodik: Während zweier Jahre wurden bei jeder Modulevaluation alle Studierenden randomisiert den Halbgruppen „anonym“ und „personalisiert“ zugeteilt. Die Qualität des Moduls in seinen relevanten Aspekten wurde mit einem standardisierten Fragebogen erhoben. Zusätzlich konnten optionale Textantworten formuliert werden. Drei unabhängige Personen bewerteten die Aussagequalität der Antworten gemäss einem Leitfaden. Dieser beinhaltete die fünf Dimensionen positiv-negativ, differenziert-absolut, Nennung einer Person-allgemein, Befehl enthaltend-neutral und optisch akzentuiert-blank. Der Datensatz bestand aus 615 Fragebogen, davon waren 306 in anonymer Form. Mit einer multivariaten Varianzanalyse wurde überprüft, ob sich zwischen anonym und personalisiert erhobenen Daten ein Unterschied sowohl bei den durch Skalen bewerteten Aspekten als auch bei der Qualität der optionalen Textantworten zeigte. Zusätzlich wurde untersucht, ob sich die Häufigkeit der optionalen Textantworten unterschied.Ergebnisse: In der Aussagequalität liess sich kein signifikanter Unterschied zwischen anonym und personalisiert erhobenen Daten nachweisen. Hingegen haben Studierende aus der personalisierten Gruppe tendenziell häufiger optionale Textantworten geliefert.Schlussfolgerung: Personalisierte Evaluationen generieren dann keine verfälschten Resultate im Sinne der sozialen Erwünschtheit, wenn der Evaluationszirkel geschlossen und transparent ist: Die Verantwortlichen melden den Studierenden die Evaluationsergebnisse konsequent zurück und Änderungs-, Optimierungswünsche und Umsetzungsmöglichkeiten werden mit ihnen diskutiert. Die Studierenden erfahren so, dass ihre Rückmeldungen ernst genommen werden. So können sie sich echte Kritik erlauben.

  15. Electrospinning

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Laar, Nina; Köppl, Susanne; Wintermantel, Erich

    Die weite Palette von Technologien, welche sich mit Strukturen und Prozessen auf der Nanometerskala befassen, wird summarisch als Nanotechnologie bezeichnet. Diese wird, wegen ihres Potentials zur grundlegenden Veränderung ganzer Forschungsfelder, als Schlüsseltechnologie angesehen, welche in naher Zukunft nicht nur die technologische Entwicklung beeinflussen, sondern auch maßgebliche ökonomische, ökologische und soziale Fortschritte mit sich bringen wird. Charakteristisch beim Übergang auf die Nanometerskala ist, neben der zunehmenden Dominanz quantenphysikalischer Effekte, dass Oberflächen- bzw. Grenzflächeneigenschaften gegenüber den Volumeneigenschaften des Materials eine immer größere Rolle spielen [1]. Nanostrukturen können in verschiedene Kategorien gegliedert werden. Basisstrukturen bilden sogenannte Nanopartikel, welche in allen drei Raumrichtungen kleiner als 100 nm sind (z. B. Nanokristalle, Cluster, oder Moleküle) und somit als nulldimensionale Nanoelemente angesehen werden können. Desweiteren gibt es linienförmige, gleichsam eindimensionale Strukturen (z. B. Nanodrähte, Nanoröhren und Nanofasern), sowie Schichtstrukturen, welche als zweidimensional betrachtet werden können [1, 2]. Für die Herstellung von Nanofasern gibt es viele unterschiedliche Verfahren, eines der vielseitigsten und variabelsten stellt dabei die Methode des Electrospinnings dar. Das bereits in den 30er Jahren durch Antonin Formhals patentierte Verfahren [3-8] geriet lange Zeit in Vergessenheit. Erst Mitte der 90er Jahre begannen Forscher, das große Potential dieses Prozesses für die Herstellung von Nanofasern zu realisieren [9]. Mittels Electrospinning können Fasern aus Polymeren, Kompositmaterialien, Halbleitern sowie Keramiken hergestellt werden. Da als meist verwendetes Material Polymere eingesetzt werden [10], beziehen sich die folgenden Abschnitte auf diesen Werkstoff.

  16. Tycho Brahe - Instrumentenbauer und Meister der Beobachtungstechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wolfschmidt, Gudrun

    Vor der Erfindung des Fernrohrs war der dänische Astronom Tycho Brahe (1546 - 1601) der bedeutendste beobachtende Astronom. Von seinem Observatorium Uraniborg auf der - damals dänischen - Insel Hven ist heute noch der Grundriß erkennbar, von Stjerneborg sind die Fundamente erhalten, die Kuppeln in den 1950er Jahren ergänzt. In der Astronomie-Ausstellung im Deutschen Museum gibt es ein Modell der Sternwarte Uraniborg und der zugehörigen Instrumente (Maßstab 1:10); das größere Modell wurde dem Technischen Museum in Malmö geschenkt. Die Instrumente, die er in den Observatorien Uraniborg und Stjerneborg benutzte, sind nicht erhalten. Aber es gibt gute Beschreibungen der Instrumente (Halbkreis, Quadranten, Sextanten, Armillarsphären, Triquetrum, Himmelsglobus) in seinem Buch Astronomiae instauratae mechanica (Wandsbek 1598). Eine Nachbildung des großen hölzernen Quadranten kann man im Runden Turm in Kopenhagen sehen. Zwei Sextanten, hergestellt für Tycho um 1600 von Jost Bürgi und Erasmus Habermel, gibt es noch im Nationalmuseum für Technik in Prag. Ähnlichkeiten von Tychos Instrumenten mit Groß-Instrumenten aus dem islamischen Kulturkreis sind auffällig. Tycho Brahes Meßgeräte markieren einen großen Fortschritt in der Entwicklung astronomischer Instrumente und Meßtechniken und bilden die Grundlage für den weiteren Fortschritt der Positionsastronomie und der damit verbundenen Tabellenwerke. Die Nachwirkungen sind bis ins 17. und 18. Jahrhundert nachweisbar.

  17. Wirkungen biogener Amine auf die Erregungs-Sekretions-Kopplung in der Speicheldrüse von Periplaneta americana (L.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rietdorf, Katja

    2003-07-01

    In der vorliegenden Arbeit habe ich wichtige Teilmechanismen der Erregungs-Sekretionskopplung in der Speicheldrüse der Schabe Periplaneta americana (L.) untersucht. Die Speicheldrüse ist von dopaminergen und serotonergen Fasern innerviert (Baumann et al., 2002). Beide Transmitter stimulieren eine unterschiedliche Reaktion der Drüse: Dopamin (DA) stimuliert die P-Zellen der Acini und die Ausführgangzellen, während Serotonin (5-HT) die P- und C-Zellen der Acini stimuliert, nicht jedoch die Ausführgangzellen. Der Endspeichel ist nach einer DA-Stimulierung proteinfrei. Dagegen enthält er nach einer 5-HT-Stimulierung Proteine, die von den C-Zellen sezerniert werden (Just & Walz, 1996). Im ersten Teil meiner Arbeit habe ich mittels Kapillarelektrophoretischer Analyse (CE-Analyse) die Elektrolytkonzentrationen im Endspeichel untersucht sowie die Raten der Flüssigkeitssekretion gemessen. Damit wollte ich klären, welche Transporter an der Sekretion des Primärspeichels und an dessen Modifikation beteiligt sind. Ausserdem wollte ich die Rolle der transportaktiven Epithelzellen der Ausführgänge für die Modifikation des Primärspeichels untersuchen. Dafür habe ich einen Vergleich der Elektrolytkonzentrationen im DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichel durchgeführt. Der Elektrolytgehalt des DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichels unterscheidet sich nicht signifikant voneinander. Er ist nach beiden Stimulierungen hypoosmotisch zum verwendeten Ringer. Die Ausführgangzellen werden durch DA stimuliert und modifizieren den Primärspeichel durch eine netto-Ionenreabsorption. Meine Versuche zeigen jedoch, dass auch die während einer 5-HT-Stimulierung der Drüse unstimulierten Ausführgangzellen den Primärspeichel modifizieren. In einer nachfolgenden Versuchsreihe habe ich den Einfluss von Ouabain, einem Hemmstoff der Na+-K+-ATPase, und Bumetanid, einem Hemmstoff des NKCC, auf die Raten der Flüssigkeitssekretion sowie den Elektrolytgehalt des Endspeichels untersucht. Ich

  18. Boron as a tracer for material transfer in subduction zones

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rosner, Martin Siegfried

    2003-10-01

    der vulkanischen Front und der Back-arc Region der Zentralen Vulkanischen Zone in den Anden weisen eine weite Spannbreite von delta 11B Werten (+4 bis –7 ‰) and Borkonzentrationen (6 bis 60 ppm) auf. Die positiven delta 11B Werte der Vulkanite der vulkanischen Front zeigen eine Beteiligung einer 11B-reichen Komponente am Aufbau der andinen Vulkanite, die am wahrscheinlichsten aus Fluiden der alterierten ozeanischen Kruste der abtauchenden Nazca-Platte stammt. Diese Beobachtung macht einen alleinigen Ursprung der untersuchten Laven aus der kontinentalen Kruste und/oder dem Mantelkeil unwahrscheinlich. Der Trend zu systematisch negativeren delta 11B Werten und kleineren B/Nb Verhältnissen von der vulkanischen Front zum Back-arc wird als Resultat einer Borisotopenfraktionierung einhergehend mit einer stetigen Abnahme der Fluidkomponente und einer relativ konstanten krustalen Kontamination, die sich durch relativ gleichbleibende Sr, Nd und Pb Isotopenverhältnisse ausdrückt, interpretiert. Weil die delta 11B Variation über den andinen vulkanischen Bogen sehr gut mit einer modellierten, sich als Funktion der Temperatur dynamisch verändernden, Zusammensetzung des Subduktionszonenfluides übereinstimmt, folgern wir, dass die Borisotopenzusammensetzung von Arc-Vulkaniten durch die sich dynamisch ändernde delta 11B Signatur eines Bor-reichen Subduktionsfluides bestimmt ird. Durch die Abnahme dieses Subduktionsfluides während der Subduktion nimmt der Einfluss der krustalen Kontamination auf die Borisotopie der Arc-Vulkanite im Back-arc zu. In Anbetracht der Borisotopenfraktionierung müssen hohe delta 11B Werte von Arc-Vulkaniten nicht notwendigerweise Unterschiede in der initialen Zusammensetzung der subduzierten Platte reflektieren. Eine Dreikomponenten Mischungskalkulation zwischen Subduktionsfluid, dem Mantelkeil und der kontinentalen Kruste, die auf Bor-, Strontium- und Neodymiumisotopendaten beruht, zeigt, dass das Subduktionsfluid die Borisotopie des

  19. The reliability of the pass/fail decision for assessments comprised of multiple components.

    PubMed

    Möltner, Andreas; Tımbıl, Sevgi; Jünger, Jana

    2015-01-01

    Zielsetzung: Die gravierendsten Konsequenzen für einen Studierenden bei einer Prüfung besitzt die Entscheidung über „bestanden“ oder „durchgefallen“. Wie die Messzuverlässigkeit der Punktwerte muss bei qualitativ hochwertigen Prüfungen deshalb auch die Zuverlässigkeit der Entscheidung „bestanden“ oder „durchgefallen“ bestimmt werden.Oft setzen sich Prüfungen eines Fachs (Leistungsnachweise) aus mehreren Teilprüfungen zusammen, die z. B. unabhängig voneinander bestanden werden müssen. In diesem Fall einer „konjunktiven“ Verknüpfung der Einzelentscheidungen „bestanden/durchgefallen“ wie auch bei anderen komplexen Bestehensregelungen sind zur Abschätzung der Genauigkeit und Konsistenz der Entscheidung „bestanden/durchgefallen“ adäquate Auswertungsverfahren erforderlich. Bislang liegen zu dieser Problemstellung nur wenige Arbeiten vor, ein allgemein verwendbares Verfahren wurde 2010 von Douglas und Mislevy publiziert.In der Studie soll am exemplarischen Beispiel einer zusammengesetzten Prüfung, bei der mehrere Teilprüfungen unabhängig voneinander bestanden werden müssen, eine Analyse der Zuverlässigkeit der Entscheidung „bestanden/durchgefallen“ durchgeführt und Konsequenzen für eine verbesserte Methodik zur Identifikation von Studierenden, die die gestellten Mindestanforderungen nicht erfüllen, diskutiert werden.Methodik: Untersucht wird die Entscheidungsgenauigkeit und -konsistenz von „bestanden/durchgefallen“ des Leistungsnachweises Innere Medizin/Allgemeinmedizin/Klinische Chemie der medizinischen Fakultät Heidelberg. Für diesen müssen drei Teilprüfungen (zwei Klausuren und ein OSCE) unabhängig voneinander bestanden werden, wobei jede Teilprüfung für sich zweimal wiederholt werden kann. Die Analyse erfolgt mit dem Verfahren von Douglas und Mislevy.Ergebnisse: Auch bei hohen Reliabilitäten von Teilprüfungen lässt sich bei komplexen logischen Verknüpfungen der Einzelentscheidungen

  20. Position paper on the importance of psychosocial factors in cardiology: Update 2013.

    PubMed

    Ladwig, Karl-Heinz; Lederbogen, Florian; Albus, Christian; Angermann, Christiane; Borggrefe, Martin; Fischer, Denise; Fritzsche, Kurt; Haass, Markus; Jordan, Jochen; Jünger, Jana; Kindermann, Ingrid; Köllner, Volker; Kuhn, Bernhard; Scherer, Martin; Seyfarth, Melchior; Völler, Heinz; Waller, Christiane; Herrmann-Lingen, Christoph

    2014-01-01

    Hintergrund: Die rasche Weiterentwicklung der psychokardiologischen Forschung, aber auch die wachsende Verankerung psychosozialer Fragestellungen im klinischen Alltag haben die Klinische Kommission der DGK bewogen, einer Aktualisierung und Weiterentwicklung des 2008 erstmals publizierten Positionspapiers zur Bedeutung psychosozialer Faktoren in der Kardiologie zuzustimmen.Methoden: Der Kreis der Autoren wurde vergrößert, allgemeine Aspekte eingefügt und das Wissen in allen Abschnitten auf den heutigen Stand gebracht. Schwerpunkte der Empfehlungen sind die koronare Herzerkrankung, Herzrhythmusstörungen und die Herzinsuffizienz, da hier der Stand der empirischen Evidenz und des klinisches Wissens zu psychosozialen Fragestellungen am weitesten entwickelt ist. Berücksichtigt wurden bei den Empfehlungen Besonderheiten von Frauen und Männern, Unterschiede bzgl. der Lebensspanne, Einflüsse auf die kognitive Leistungsfähigkeit und die interaktive synergistische Bedeutung klassischer Risikofaktoren bei affektiver Komorbidität.Ergebnisse: Eine I-A-Empfehlung (Empfehlungsgrad I, Evidenzgrad A) wurde vergeben für die Aufforderung, psychosoziale Risikofaktoren bei der Einschätzung des KHK-Risikos zu berücksichtigen, die als unabhängige ätiologische und prognostische Risikofaktoren für das Auftreten der koronaren Herzerkrankung (KHK) und für Komplikationen im Behandlungsverlauf der KHK bedeutsam sind. Ferner für die Empfehlung, Patienten mit Herzoperationen von einem interdisziplinären Team zu betreuten, in dem die Möglichkeit besteht, auf psychosoziale Aspekte einzugehen, da bei diesen Patienten komorbide psychische Störungen wie Depressivität, Angst und posttraumatische Belastungsstörung häufig und prognostisch ungünstig sind. Eine I-B-Empfehlung wurde vergeben für die Behandlung psychosozialer Risikofaktoren mit dem Ziel einer Primärprävention der KHK, wenn das Risikomerkmal an sich Krankheitswert hat (z. B. Depression) oder die Behandlung

  1. Effects of excluding a set of random effects on prediction error variance of breeding value.

    PubMed

    Cantet, R J

    1997-01-12

    The effects of excluding a set of random effects (U-effects) uncorrelated to breeding values (BV) on prediction error variance (PEV) is studied analytically. Two situations are considered for model comparison: (a) existence of a 'true' model, (b) uncertainty about which of the competing models is 'true'. Models compared are the 'long' one, which includes BV + U-effects, and the 'short' one which includes BV's as the only random systematic effect. Expressions for PEV(BV) were obtained for the long model (PEVL); the short model (PEVS); and the short model assuming the long model is the correct one (PEVSI). It is shown that in general PEVS ≤ PEVL ≤ PEVSI. Results are exemplified by means of an example including a computer simulation. RESUMEN: En este trabajo se estudia analiticamente el efecto de excluir una variable aleatoria (efecto U) no correlacionada con el valor de cría (BV), sobre la varianza del error de predicción de este último (PEV(BV)). Para ello se utilizan dos enfoques de comparación de modelos: (a) existencia de un modelo 'verdadero', (b) incertidumbre respecto de cuál de ambos modelos alternativos es el correcto. Los modelos que se comparan son: el 'largo', que incluye BV+U, y el 'corto', el cuál solo incluye BV. Se obtienen las expresiones para PEV(BV) en las siguientes situaciones: (1) en el modelo largo (PEVL), (2) en el modelo corto (PEVS), y (3) en el modelo corto pero asumiendo que el largo es el verdadero (PEVSI). Se demuestra que en general PEVS ≤ PEVL ≤ PEVSI. Los resultados obtenidos son ilustrados mediante un ejemplo que incluye una simulación estocástica. ZUSAMMENFASSUNG: Veränderung der Fehlervarianz der Zuchtwertvoraussage durch Vernachlässigung einer Gruppe zufäliger Wirkungen. Es wird die Auswirkung der Ausschaltung einer Gruppe zufälliger Wirkungen (U-effects), die mit Zuchtwerten (BV) nicht korreliert sind, auf die Varianz des Voraussage-Fehlers (PEV) analytisch untersucht. Zwei Modelle werden betrachtet: (a

  2. Indirect comparison of lixisenatide versus neutral protamine Hagedorn insulin as add-on to metformin and sulphonylurea in patients with type 2 diabetes mellitus.

    PubMed

    Fournier, Marie; Germe, Maeva; Theobald, Karlheinz; Scholz, Gerhard H; Lehmacher, Walter

    2014-01-01

    Zielsetzung: Derzeit mangelt es an direkten Vergleichen von Behandlungsergebnissen zwischen Lixisenatid und NPH-Insulin bei Typ-2-Diabetikern (T2DM) mit suboptimaler Blutzuckerkontrolle unter einer oralen Kombinationstherapie aus Metformin und einem Sulfonylharnstoff. Deshalb untersucht der vorliegende adjustierte indirekte Vergleich die verfügbare Evidenz primär zum Hypoglykämierisiko sowie zur Gewichtsveränderung zwischen Lixisenatid und NPH-Insulin auf Basis randomisierter kontrollierter Studien mit den Brückenkomparatoren Exenatide, Insulin glargin und Plazebo. Methoden: Zwei systematische Literaturrecherchen in PubMed, Embase, der Cochrane-Datenbank sowie in klinischen Registern identifizierten englisch- und deutschsprachige Publikationen, die entsprechende Ergebnisdaten aus randomisierten klinischen Studien (RCTs) enthielten und die zwischen Januar 1980 und Oktober 2012 veröffentlicht worden waren. Bestimmt durch die GetGoal-S Studie (Lixisenatid) mit einer Analyse der primären Endpunkte nach 24 Wochen, wurden nur Publikationen eingeschlossen, die Ergebnisse aus 24–30-wöchigen Studien zum Vergleich von GLP-1 Rezeptoragonisten oder Basalinsulinen vs. andere Antidiabetika oder Plazebo umfassten. Für die binären Ergebnisvariablen Hypoglykämiehäufigkeit, Anteil der Patienten mit dem erreichten HbA1c-Zielwert sowie Studienabbrüche wegen unerwünschter Ereignisse wurden die relativen Risiken (RR) sowie die Odds Ratios (OR) als statistische Maße verwendet. Für die kontinuierlichen Ergebnisvariablen glykosyliertes Hämoglobin (HbA1c) und Körpergewicht wurden die Differenzen der mittleren Veränderungen zum Ausgangswert (MD) als statistisches Maß verwendet. Notwendige Metaanalysen wurden auf Basis von Modellen mit zufälligen Effekten durchgeführt, die indirekten Vergleiche nach der Methode von Bucher.Ergebnisse: Sieben RCTs (n=3.301 Patienten), die die Wirksamkeit und Sicherheit von Lixisenatid, Exenatide, Insulin glargin oder NPH-Insulin gegen

  3. Vaccination of children with a live-attenuated, intranasal influenza vaccine - analysis and evaluation through a Health Technology Assessment.

    PubMed

    Andersohn, Frank; Bornemann, Reinhard; Damm, Oliver; Frank, Martin; Mittendorf, Thomas; Theidel, Ulrike

    2014-01-01

    Hintergrund: Die Influenza ist eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit der Atemwege, die jährlich in Deutschland zu hoher Morbidität und Mortalität führt. Influenza ist impfpräventabel, zudem wird die Impfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) als Standardimpfung für über Sechzigjährige empfohlen. Bislang kam dafür fast ausschließlich ein per Injektion zu verabreichender trivalenter inaktivierter Impfstoff (TIV) zum Einsatz. Seit 2011 ist zusätzlich ein nasal zu verabreichender lebend-attenuierter inaktivierter Impfstoff (LAIV) zugelassen, der seit 2013 von der STIKO – im Rahmen der Indikationsimpfung – neben TIV für die Impfung der Altersgruppe von zwei bis 17 Jahren empfohlen wird. LAIV soll dabei bevorzugt in der Altersgruppe zwei bis sechs angewendet werden. Ziel dieses Health Technology Assessment (HTA) war die Beantwortung verschiedener Forschungsfragen zur Impfung mit LAIV, insbesondere bei Kindern, aus medizinischer, epidemiologischer und gesundheitsökonomischer sowie aus ethischer, sozialer und juristischer Perspektive.Methode: Die für die Bewertung relevanten Informationen wurden mittels einer systematischen Datenbankrecherche sowie einer ergänzenden Handrecherche ermittelt. Die gefundene Literatur wurde auf Basis vorgegebener Ein- bzw. Ausschlusskriterien von jeweils zwei unabhängigen Gutachtern durchgesehen und inhaltlich ausgewertet. Eingeschlossene Literatur wurde mittels anerkannter Standards bewertet. Die höchste Bewertung (1++) wurde Primärstudien nur dann zugesprochen, wenn diese die strengen Qualitätsanforderungen an eine pivotale Studie im Sinne der European Medicines Agency (EMA)-Guidance Points to consider on applications with 1. meta-analyses; 2. one pivotal study erfüllten. Ergebnisse: Für den medizinischen Teil liegt die Altersverteilung von Studienteilnehmern bei sechs Monaten bis 17 Jahren. Hinsichtlich der Wirksamkeit (Efficacy) ist LAIV bei Kindern von sechs Monaten bis ≤7 Jahren sowohl Placebo

  4. [The sleeping disease drug Germanine as an instrument for propaganda: reception in literature and film during National Socialism].

    PubMed

    Jacobi, Eva Anne

    2010-01-01

    As European colonization spread widely over the African continent the health and physical welfare of the African population gained more and more importance to European colonists who concentrated on capitalizing on African human resources for an improved financial and economic outcome of their colonies. This brought tropical medicine to the top of the European colonial agenda and raised the awareness of the threat of infectious diseases, such as the African Trypanosomiasis or so-called sleeping disease. In 1916 a group of scientists from the pharmaceutical company Bayer AG discovered a substance on the base of dye rather than arsenic. The drug was called Bayer 205 and showed outstanding therapeutic effects. It also reduced adverse reactions in people infected with sleeping disease. As Germany had already lost its colonies, the Bayer company--supported by the German government--negotiated with the English and Belgian governments and was allowed to send an expedition to East Africa. During 1921 and 1923 the new drug was tested in English Rhodesia and Belgian Congo and proved revolutionary, especially in comparison with conventional substances. In due course, the drug Bayer 205 was named Germanin and it was subsequently proposed to use it for political leverage: knowledge and use of the new drug was to be given only in exchange for parts of the former German colonies. However, the reactions of the international media put an end to Germany's neo-colonial-dreams, even before the proposal had reached governmental level. Even so, the incident never disappeared from the mind of those who wished to revive German colonialism. Thus, it is no surprise, that the tale of the discovery and perceived "injustice" of a thwarted scientific success regained an important place in National Socialist propaganda. This article will examine two sources to exemplify the role Germanin attained in National Socialist propaganda: Hellmuth Unger's popular science novel Germanin. Geschichte einer

  5. Efficacy of a glycoprotein DNA vaccine against viral haemorrhagic septicaemia (VHS) in Pacific herring, Clupea pallasii Valenciennes

    USGS Publications Warehouse

    Hart, L.M.; Lorenzen, Niels; LaPatra, S.E.; Grady, C.A.; Roon, S.E.; O’Reilly, J.; Gregg, J.L.; Hershberger, P.K.

    2012-01-01

    Viral haemorrhagic septicaemia virus (VHSV) and its associated disease state, viral haemorrhagic septicaemia (VHS), is hypothesized to be a proximate factor accounting for the decline and failed recovery of Pacific herring populations in Prince William Sound, AK (Marty et al. 1998, 2003, 2010). Survivors of laboratory-induced VHSV epizootics develop resistance to subsequent viral exposure (Kocan et al. 2001; Hershberger et al. 2007, 2010), which is likely the result of immune system recognition of the viral glycoprotein (G) (Lecocq-Xhonneux et al. 1994), a surface antigen that contains neutralizing epitopes (Lorenzen, Olesen & Jorgensen 1990; Jørgensen et al. 1995) and cell attachment domains (Lecocq-Xhonneux et al. 1994; Estepa & Coll 1996). These properties have proven useful in the development of G-gene-based DNA vaccines for VHSV and a related rhabdovirus, infectious haematopoietic necrosis virus (IHNV) (Anderson et al. 1996; Heppell et al. 1998; Corbeil et al. 1999; Einer-Jensen et al. 2009). Rainbow trout fingerlings, Oncorhynchus mykiss (Walbaum), vaccinated with 1 µg of either the VHS or IHN vaccine are protected from VHS when exposed to virus as early as 4 days (44 degree days) post-vaccination (p.v.) (Lorenzen et al. 2002). At later time points (80 days p.v.; 880 degree days), the level of cross-protection against VHS by IHN vaccination is either completely lost (60 days p.v.; 660 degree days) (3 g rainbow trout; 1 µg vaccine dose) (Lorenzen et al. 2002) or present at intermediate levels (6.5 g rainbow trout; 1 µg vaccine dose) (Einer-Jensen et al. 2009). Comparatively, VHS vaccination remains effective as long as 9 months (2520 degree days) p.v. (100 g rainbow trout; 0.5 µg vaccine dose) (McLauchlan et al. 2003). These results suggest that IHN and VHS vaccination activate a rapid transitory innate immune response against VHSV that is followed by long-term adaptive immunity in VHS-vaccinated trout (Lorenzen et al. 2002).

  6. Implementation of the updated 2015 Commission for Hospital Hygiene and Infection Prevention (KRINKO) recommendations "Prevention and control of catheter-associated urinary tract infections" in the hospitals in Frankfurt/Main, Germany.

    PubMed

    Heudorf, Ursel; Grünewald, Miriam; Otto, Ulla

    2016-01-01

    Ziel: Zur Prävention von Katheter-assoziierten Harnwegsinfektionen hat die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) im Jahr 2015 neue Empfehlungen publiziert. In diesem Beitrag wird über die Umsetzung dieser Empfehlungen in Frankfurter Krankenhäusern im Herbst 2015 berichtet.Material und Methode: In jedem der 17 Krankenhäuser der Stadt fanden auf jeweils zwei peripheren Stationen (keine Intensivstationen) anhand einer auf Grundlage der neuen KRINKO-Empfehlung erarbeiteten Checkliste Überprüfungen statt, in einer großen Klinik wurden insgesamt 5 Stationen überprüft. Die Überprüfung umfasste die Struktur- und Prozessqualität (Arbeitsanweisungen, Schulungen, Indikation, das Legen und die Pflege von Kathetern) und die Demonstration des Legens eines Katheters an einem fiktiven Patienten oder einem Modell. Ergebnisse: Alle Stationen verfügten über einschlägige Arbeitsanweisungen, in etwa der Hälfte der Stationen fanden auch regelmäßige Schulungen statt. Die Indikationen entsprachen weitgehend den Empfehlungen der KRINKO. Alternativen zum Harnwegskatheter (HWK) waren vorhanden und wurden häufiger eingesetzt als Harnwegskatheter selbst (15,9% vs. 13,5%). Auf eine Antibiotika-Prophylaxe beim Legen des Katheters, die Instillationen antiseptischer oder antimikrobieller Substanzen oder Spülungen wurde in Übereinstimmung mit den Empfehlungen verzichtet. Auch die Demonstration des Katheter-Legens war fachgerecht. Verbesserungsbedarf wurde bei der Dokumentation der täglichen Überprüfung des Fortbestehens der Indikation für den HWK sowie bei dem „regelmäßigen“ Katheterwechsel gesehen. Schlussfolgerung: Insgesamt wurde eine gute Umsetzung der Empfehlungen der KRINKO zur Prävention von Katheter-assoziierten Harnwegsinfektionen vorgefunden. Es ist aber nicht auszuschließen, dass in Situationen mit Zeitdruck und bei Personalknappheit der Umgang mit Harnwegskathetern weniger positiv verläuft, als wie es im Rahmen der

  7. The subjective experience of collaboration in interprofessional tutor teams: A qualitative study.

    PubMed

    Weber, Tobias; Hoffmann, Henriette

    2016-01-01

    Zielsetzung: Das Medizinische Interprofessionelle Trainingszentrum der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus an der Technischen Universität Dresden bietet seit dem Wintersemester 2014/2015 Lehrveranstaltungen mit interprofessionellen Inhalten an. Die Besonderheit dieser Lehreinheiten besteht darin, dass sowohl studentische TutorInnen der Medizin als auch SchülertutorInnen der Gesundheits- und Krankenpflege gemeinsam die Lehreinheiten betreuen. Die Studie untersucht das subjektive Erleben der TutorInnen während der gemeinsamen Ausarbeitung und Durchführung dieser Lehreinheiten mit dem Ziel, die Effekte der gleichberechtigten Zusammenarbeit auf die Wahrnehmung und Einschätzung der jeweils anderen Berufsgruppe herauszuarbeiten. Methode: Es wurden teilstrukturierte Leitfadeninterviews mit sechs zufällig ausgewählten TutorInnen durchgeführt. Diese werden mittels inhaltlich-strukturierender Inhaltsanalyse ausgewertet.Ergebnisse: Die Ergebnisse zeigen, dass das gemeinsame Arbeiten vor allem bei den studentischen TutorInnen zu einer Reflexion bestehender Einstellungen geführt hat, jedoch wurden die jeweiligen Co-TutorInnen bei beiden Berufsgruppen in unterschiedlichem Grad als Repräsentanten ihrer Profession wahrgenommen. Durch die Bewältigung einer gemeinsamen Aufgabe in einem nicht-klinischen Kontext begegneten sich die Angehörigen der verschiedenen Berufsgruppen auf Augenhöhe, wenngleich die Medizinstudierenden bereits mehr didaktische Erfahrung aufwiesen und somit im Zuge der Erarbeitung und der Umsetzung der Lehreinheiten meist eine Mentoren-Rolle übernahmen. Die SchülertutorInnen waren vorwiegend auf ihre Rolle als TutorIn konzentriert. Hervorgehoben wurde von beiden Berufsgruppen, dass sie vor der Zusammenarbeit mangelnde oder keine Vorstellungen bezüglich des theoretischen Wissens und der praktischen Fertigkeiten der jeweils anderen Berufsgruppe besaßen. Das Projekt insgesamt wurde als gewinnbringend eingeschätzt und der Ansatz der

  8. The use of Facebook in medical education--a literature review.

    PubMed

    Pander, Tanja; Pinilla, Severin; Dimitriadis, Konstantinos; Fischer, Martin R

    2014-01-01

    Hintergrund: Die Verbreitung sozialer Medien beeinflusst und verändert die Kommunikationskultur sowie die Lern- und Lehrmöglichkeiten in der medizinischen Ausbildung. Das beliebteste soziale Netzwerk ist Facebook. Seine Eigenschaften bieten ein großes Potenzial für die medizinische Ausbildung, bringen aber auch einige neue Herausforderungen mit sich.Ziele: Dieser systematische Literaturüberblick zielt darauf ab, herauszufinden, wie Facebook bisher in der medizinischen Ausbildung integriert, eingesetzt und beforscht wurde. Nach einer systematischen Durchsicht der aktuellen Literatur, werden Forschungslücken identifiziert, Verbindungen zu vorherigen Arbeiten gezogen, die bisherigen Ergebnisse systematisch analysiert und Konsequenzen diskutiert.Methode: Die Autoren durchsuchten sechs online-basierte Literatur-Datenbanken. Sie definierten Einschlusskriterien und überprüften unabhängig voneinander die Suchergebnisse. Die wichtigsten Informationen der Artikel wurden methodisch abstrahiert und kodiert und in den Kategorien Studiendesign, Phase der Studienteilnehmer in der medizinischen Ausbildung und Studieninhalt dargestellt und diskutiert.Ergebnisse: 16 Artikel erfüllten alle Einschlusskriterien. 45-96% der Mediziner und Medizinstudierenden haben ein Facebook-Profil. Die meisten Studien konzentrierten sich auf Facebook und digitale Professionalität. Unprofessionelles Verhalten und Verstöße gegen den Datenschutz traten in 0,02% bis 16% der Fälle auf. In Hinblick auf den Einsatz als Lehr- und Lernumgebung wird Facebook von Medizinstudierenden gut akzeptiert. Es wird verwendet, um sich für Prüfungen vorzubereiten, Online-Materialien zu teilen, klinische Fälle zu diskutieren, Treffen zu organisieren und Informationen über Famulaturen auszutauschen. Einige Unterrichtsmaterialien für den professionellen Umgang mit Facebook wurden positiv beurteilt. Es scheint allerdings keine Beweise dafür zu geben, dass Medizinstudierende von Facebook als Lernumgebung

  9. Periodisches Hitzdrahtverfahren zur Messung von Wärme- und Temperaturleitfähigkeit von geringen Stoffmengen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Griesinger, A.; Spindler, K.; Hahne, E.

    Zusammenfassung Es wird ein Meßverfahren zur gleichzeitigen Bestimmung der Wärme- und der Temperaturleitfähigkeit von geringen Stoffmengen beschrieben. Neben Messungen an hochviskosen Flüssigkeiten eignet sich das Verfahren besonders für Messungen an Pulver-Schüttungen. Das Meßverfahren basiert auf dem transienten Hitzdraht-Verfahren. In einem dünnen Platindraht fließt ein sinusförmiger Wechselstrom, der den Draht periodisch erwärmt. Es entstehen thermische Wellen, die in die umgebende Probe eindringen. Die Amplitude und die Phasenlage der thermischen Wellen in der Probe hängen von der Temperaturleitfähigkeit a und der Wärmeleitfähigkeit λ der Probe ab. Die Temperaturschwingung in der Probe wird mit Hilfe des Platindrahtes gemessen, der gleichzeitig als Widerstandsthermometer eingesetzt wird. Meßwerte von Wasser und Glycerin zeigen eine gute Übereinstimmung mit Literaturwerten. Das Meßverfahren zeichnet sich dadurch aus, daß zur Bestimmung der Wärme- und Temperaturleitfähigkeit nur 13 ml einer Probe benötigt werden. Es werden Meßwerte einer Zeolith-Schüttung unter Wasserstoffbeladung dargestellt. A measuring procedure for the simultaneous determination of the thermal conductivity and thermal diffusivity of small quantities is described. The procedure is suited for high-viscous fluids and for powdery material. The measuring principle is based on the transient hot-wire method. A sinusoidal alternating current flows through a thin platinum wire and heats up the wire periodically. This results in thermal waves, which penetrate into the surrounding sample. The amplitude and the phase shift of the thermal waves depend on the thermal diffusivity ``a'' and the thermal conductivity ``λ'' of the sample. The temperature oscillation in the sample is measured by means of the platinum wire, which is simultaneously applied as a resistance thermometer. The values measured for water and glycerine correspond well to those given in literature. Results of the

  10. Sellar reconstruction without intrasellar packing after endoscopic surgery of pituitary macroadenomas is better than its reputation.

    PubMed

    Ismail, Mostafa; Fares, Abd Alla; Abdelhak, Balegh; D'Haens, Jean; Michel, Olaf

    2016-01-01

    Ziele: Die Rekonstruktion der Sella mit intrasellärer Tamponade nach endoskopischer Resektion von Hypophysenmakroadenomen bleibt in der klinischen und radiologischen Diskussion umstritten, besonders wenn keine Liquorfistel vorhanden ist. Diese Studie wurde durchgeführt, um unsere Erfahrungen mit der Sellarekonstruktion nach einer endoskopischen Standardresektion von Hypophysenmakroadenomen ohne intraoperative Liquorfistel zur laufenden Diskussion über Techniken mit und ohne intrasellärer Tamponade beizutragen.Methoden: Eine konsekutive Serie von 47 Hypophysenmakroadenomen, die in einem chirurgischen Standardverfahren endoskopisch über einen endonasalen transsphenoidalen Zugang ohne ersichtliche intraoperative Liquorfistel entfernt wurden, wurde nachträglich während einer durchschnittlich zehnmonatigen Nachbeobachtungszeit ausgewertet. Bezüglich der sellären Rekonstuktionstechnik konnten drei Gruppen identifiziert werden: Gruppe A – ohne intraselläre Tamponade, Gruppe B – mit Tamponade aus hämostatischen Materialien und Gruppe C – mit Bauchfetttamponade. Die postoperative klinische und radiologische Bewertung der drei Gruppen wurde dokumentiert und auf Unterschiede in den Ergebnissen hin analysiert.Ergebnisse: Die postoperative klinische Beurteilung ergab keine signifikanten Unterschiede zwischen den drei Gruppen. In der Gruppe A wurden postoperativ weder Liquorfistel noch Keilbeinhöhlenentzündung oder Empty-Sella-Syndrom beobachtet. Allerdings konnte ein signifikanter Unterschied in der radiologischen Bewertung identifiziert werden: die Interpretation von sellären Inhalten bei der postoperativen MRT der Gruppe A gelang früher und zuverlässiger als in anderen Gruppen mit intrasellärer Tamponade.Schlussfolgerung: Es gibt keinen Unterschied in der Inzidenz von postoperativen Liquorfisteln und Empty-Sella-Syndromen bei den verschiedenen rekonstruktiven Techniken mit und ohne intrasellärer Tamponade, unabhängig von Größe und Ausdehnung des

  11. Communicative positioning of one's own profession in interprofessional settings.

    PubMed

    Posenau, André; Peters, Tim

    2016-01-01

    Zielsetzung: Interprofessional Education (IPE) ist im sich ausdifferenzierenden Gesundheitssystem von wachsender Bedeutung und nimmt bei der Lehre in Gesundheitsberufen einen immer größeren Raum ein. Der Großteil der Konzepte und Verfahren in diesem Bereich basiert auf normativen Vorstellungen über interprofessionelle Kooperation und ist selten empirisch fundiert. Dieser Beitrag ist ein erster Versuch, die deduktive Herangehensweise mit einer induktiven Perspektive zu ergänzen, um didaktische Konzepte des IPE anschließend empirisch zu untermauern. Methodik: Mithilfe des qualitativen Ansatzes der linguistischen Gesprächsanalyse werden explorativ anhand von im Unterricht aufgezeichneten Simulationen mit Studierenden der Pflege und Hebammenkunde sprachliche Professionsmarker herausgearbeitet, von denen ausgegangen wird, dass sie für relevante interprofessionelle Kommunikationsprozesse von Bedeutung sind und damit die konkrete Zusammenarbeit von Gesundheitsberufen beeinflussen. Diese werden kategorisiert, kommentiert und ihre Bedeutung für die Lehre und die praktische Umsetzung in interprofessionellen Interaktionen herausgestellt. Ergebnisse: Die Studierenden nutzen verschiedene Professionsmarker regelmäßig in den Simulationen. Allerdings treten diese - außer bei der Abgrenzung zu Ärzten - nicht so häufig wie zunächst erwartet auf. Gleichzeitig sind alle Interaktionen von starker Imagearbeit zwischen den Studierenden geprägt, die einen großen Raum in den beobachteten Interaktionen einnimmt. Auch bei der Aufgabendelegation und -beanspruchung scheinen die professionsspezifischen Kommunikations- und Abgrenzungsverfahren sich erst langsam zu etablierenden. Zudem spielt die Studierendenrolle eine nicht zu unterschätzende Funktion in den Interaktionen.Schlussfolgerung: Professionsmarkierungen sind ein wesentlicher Bestandteil interprofessionelle Kommunikation und basieren auf einer (hier nur ausschnitthaft präsentierten) Vielzahl beobachtbarer sprachlicher

  12. Finding the right doctoral thesis - an innovative research fair for medical students.

    PubMed

    Steffen, Julius; Grabbert, Markus; Pander, Tanja; Gradel, Maximilian; Köhler, Lisa-Maria; Fischer, Martin R; von der Borch, Philip; Dimitriadis, Konstantinos

    2015-01-01

    Einleitung: Die Forschung in der Medizin, wie sie auch im Rahmen des CanMEDS Modell beschrieben wird, genießt einen hohen Stellenwert. Viele Medizinstudierende in Deutschland beginnen schon während des Studiums mit der Arbeit an einem Promotionsprojekt. Eine große Anzahl dieser Projekte wird allerdings oft unvollendet abgebrochen, wodurch unnötig Ressourcen verschwendet werden. Ein Hauptgrund hierfür ist ein Mangel an Informationen über studentische Forschungsprojekte. Projektbeschreibung: Um diesem Mangel entgegenzuwirken, haben wir an der LMU München die jährlich stattfindende Veranstaltung DoktaMed ins Leben gerufen. Die Kombination von medizinischem Fachkongress und Forschungsmesse mit Vorträgen, Poster-Präsentationen und Workshops sowie einer großen Ausstellung der verschiedenen Arbeitsgruppen und Institute der LMU zieht jedes Jahr mehr als 500 Besucher an. Organisiert wird die DoktaMed als Peer-to-Peer-Veranstaltung von einem Team aus etwa 40 Studierenden.Ergebnisse: Eine Bedarfsanalyse vor der Einführung der DoktaMed identifizierte ein Informationsdefizit als eine wichtige Ursache für die hohe Rate abgebrochener Doktorarbeiten. In den jährlichen Evaluationen durch die Besucher der DoktaMed wird die Veranstaltung durchschnittlich mit der Note 2,1 auf einer sechsstufigen Likert-Skala bewertet (n=558, SD=1,06, 1=sehr gut, 6=sehr schlecht). Die Studierenden empfinden ihren Besuch auf der DoktaMed als sinnvoll investierte Zeit und fühlen sich anschließend besser zum Thema Doktorarbeit informiert. Diskussion: Insgesamt sind die Studierenden mit der Veranstaltung zufrieden und fühlen sich besser auf die Doktorarbeitssuche vorbereitet. Dennoch besuchen viele Studierende die Messe aus unterschiedlichen Gründen nicht. Eine Möglichkeit zur weiteren Verbesserung besteht darin, zusätzlich zu den experimentellen Arbeiten, auf die sich die DoktaMed momentan konzentriert, ein breiteres Angebot an klinischen Projekten zu pr

  13. Interprofessional practice in health care: an educational project with four learning sequences for students from six study programs.

    PubMed

    Nowak, Anna Christina; Klimke-Jung, Kathrin; Schäfer, Thorsten; Reif, Karl

    2016-01-01

    Einleitung: Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der Zunahme komplexer Versorgungsanforderungen fordern nationale und internationale Organisationen eine verstärkte Kooperation der Gesundheitsberufe. Die Implementierung von interprofessionellen Lehrangeboten in die Studiengänge der medizinischen, geburtshilflichen, pflegerischen und therapeutischen Berufe ist noch selten. Derzeit werden in Deutschland erste Projekte erprobt. Im vorliegenden Artikel werden die Prozesserfahrungen der Organisatoren bei der Implementierung gemeinsamer interprofessioneller Lehrangebote für sechs Studiengänge dargestellt. Projektbeschreibung: Im Rahmen des Kooperationsprojekts „Interprofessionelles Handeln im Gesundheitswesen“ zwischen der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und dem Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule für Gesundheit wurden interprofessionelle Lerneinheiten entwickelt, implementiert und evaluiert mit dem Ziel, langfristige curriculare Ausbildungsstrukturen zwischen den beiden Hochschulen zu etablieren. In vier Lernsequenzen standen die Vermittlung von kommunikativen Kompetenzen, das Wissen und die Wertschätzung gegenüber den Tätigkeitsbereichen der anderen Gesundheitsberufe sowie die Reflexion der eigenen beruflichen Rolle und Verantwortungsbereiche im Vordergrund. Dazu arbeiteten die Studierenden in interprofessionellen Kleingruppen zusammen.Ergebnisse: Insgesamt haben 220 Studierende der Ergotherapie, der Hebammenkunde, der Logopädie, der Medizin, der Pflege und der Physiotherapie an interprofessionellen Kleingruppenseminaren teilgenommen. Bei der Durchführung und Implementierung der Lehrveranstaltungen zeigten sich insbesondere strukturelle und methodische Herausforderungen, die bei der zukünftigen Entwicklung interprofessioneller Lehrangebote berücksichtigt werden sollten. Hierzu zählen die curriculare Einbettung, gemeinsame Zeiträume in den Stundenplänen und räumliche Ressourcen f

  14. The Electron Relaxation to Stationary States in Collision Dominated Plasmas in Molecular Gases

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Capitelli, M.; Gorse, C.; Wilhelm, J.; Winkler, R.

    The temporal collision dominated relaxation of electrons to new stationary states, starting from initial stationary states and due to jump-like changes of the electric field, was studied in the plasmas of the molecular gases N2 and CO. Numerical solving of the time dependent Boltzmann equation for the electrons yields the temporal evolution of their energy distribution function and of resulting macroscopic quantities. The varying relaxation due to different values of the field strength in the final stationary state has been investigated considering the molecules of the plasma only as vibrationally non-excited and, in another case, including the additional impact of collisions with vibrationally excited molecules. The results obtained are discussed and, in particular, the relaxation times found for the transitions to the new stationary states are analysed on the basis of the energy transfer effectiveness by the collision processes. An approximative microphysical basis for the understanding of the main features of the relaxation in such complex molecular gas plasmas could be obtained.Translated AbstractDie Relaxation der Elektronen zu stationären Zuständen in stoßbestimmten Plasmen in molekularen GasenAusgehend von stationären Anfangszuständen und verursacht durch sprungartige Veränderung des elektrischen Feldes wurde die zeitliche stoßbestimmte Relaxation von Elektronen zu neuen stationären Zuständen in Plasmen der molekularen Gase N2 und CO2 untersucht. Die numerische Lösung der zeitabhängigen Boltzmann-Gleichung für die Elektronen liefert die zeitliche Entwicklung ihrer Energieverteilungsfunktion und hieraus folgender makroskopischer Größen. Das verschiedenartige Relaxationsverhalten infolge unterschiedlicher Werte der Feldstärke im stationären Endzustand wurde untersucht, indem die Moleküle des Plasmas einmal nur als nicht schwingungsangeregt betrachtet werden und zum anderen der zusätzliche Einfluß von Stößen mit schwingungsangeregten Molek

  15. Black soils and/or sediments at the western border of the Nördlinger Ries (South Germany)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mailänder, S.; Eberle, J.; Blümel, W. D.

    2009-04-01

    : KRAUSSE, D. L. (Ed.) (2008): Frühe Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozesse. Zur Genese und Entwicklung frühkeltischer Fürstensitze und ihres territorialen Umlandes. Kolloquium des DFG-Schwerpunktprogramms 1171 (Blaubeuren, 9.-11. Oktober 2006).- Forschungen und Berichte zur Vor- und Frühgeschichte in Baden-Württemberg 101.- Stuttgart: 281-298. RITTWEGER, H. (2000): The "Black Floodplain Soil" in the Amöneburger Becken, Germany: a lower Holocene marker horizon and indicator of an upper Atlantic to Subboreal dry period in Central Europe?.- Catena 41: 143-164.

  16. 3D simultaneous refraction and reflection seismic tomography based on SIMUL with applications to the TRANSALP wide-angle data

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bleibinhaus, F.; Gebrande, H.

    2003-04-01

    Applications of seismic travel time tomography are restricted for the most part either to the direct wave or to 2D. Based on the SIMULPS13Q version (Rietbrock, 1996) of the wide-spread SIMUL-code-family and the concepts of flexible gridding (Thurber, 1983-1999) we developed a simultaneous 3D inversion for slowness and reflector depth. The tomographic algorithm is based on an irregular model parametrization adjusted to the resolving power of the data and a damped LSQR matrix inversion. In a first step accuracy of the forward modeling has been improved, in particular for large recording distances, crucial for the inversion of PMP or Pn observations. In a second step the modelling of reflectors and reflections has been integrated and the simultaneous inversion has been extended to reflector depth nodes. Reflectors are modelled by bi-cubic splines and can be "floating", i.e. without impact on the velocities, or discontinuous. A wide variety of geological situations can be parameterized, from layered structures to almost vertical faults. The method has been applied to the TRANSALP refraction seismic data recorded in the Eastern Alps in 1998/99 (TRANSALP Working Group, 2001). The data consists of vibro- and explosion seismic signals recorded by 30 to 110 three-component stations distributed along a 220 km long segment of the profile. Vibroseis signals were observed in up to 80 km distance. Different 1D and 2D starting models converge to very similar results. We obtained a high resolution model of the upper crust with 2.5 kms horizontal grid spacing which has been used for migration of the near-vertical data. Resolution degrades significantly in greater depths. The inverted Moho is consistent with other results (TRANSALP Working Group, 2002). Rietbrock, A., 1996. Entwicklung eines Programmsystems zur konsistenten Auswertung grosser seismologischer Datensaetze mit Anwendung auf die Untersuchung der Absorptionsstruktur der Loma-Prieta-Region, Kalifornien. Ph

  17. Simultaneous Refraction and Reflection Seismic Tomography Based on SIMULPS13Q With Applications to the TRANSALP Wide-Angle Data

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bleibinhaus, F.; Gebrande, H.

    2002-05-01

    Seismic travel time tomography is restricted for the most part either to the direct wave or to 2D. Combined 3D refraction and reflection seismic inversion was first introduced by Zelt et al. (1996) using a "quasi-simultaneous" procedure of alternating inversions of a certain seismic phase and layer stripping. Based on the SIMULPS13Q version of the wide-spread SIMUL-code-family and the concepts of flexible gridding (Thurber, 1983-1999; Rietbrock, 1996) we developed a simultaneous 3D inversion for slowness and reflector depth. In a first step accuracy for large recording distances, crucial for the inversion of PMP or Pn observations, has been improved by resegmentation of the ray path and multiple path search. In a second step the modelling of reflectors and reflections and the simultaneous inversion of reflection and refraction travel times for velocity and reflector depth has been integrated. Reflectors are modelled by bi-cubic splines and can be "floating", i.e. without impact on the velocities, or discontinuous. This method has been applied to the TRANSALP refraction seismic data. TRANSALP is an international project for the investigation of the deep structure of the Eastern Alps (TRANSALP Working Group, 2001). The data consists of vibro- and explosion seismic signals recorded by 30 to 110 three-component stations distributed along a 220 km long segment of the profile. We obtained a high resolution model of the upper crust with 2.5 kms horizontal grid spacing which has been used for migration of the near-vertical data. The inverted Moho depth is consistent with older models. Rietbrock, A., 1996. Entwicklung eines Programmsystems zur konsistenten Auswertung grosser seismologischer Datensaetze mit Anwendung auf die Untersuchung der Absorptionsstruktur der Loma-Prieta-Region, Kalifornien. PhD-Thesis, University of Munich, 141 pp. Thurber, C.H., 1983. Earthquake locations and three-dimensional crustal structure in the Coyote Lake area, Central California. J. Geophys

  18. Modernity and putty-clay

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ganesh, Trichur Kailas

    This dissertation addresses issues arising out of the problems of capital accumulation, productivity growth and 'putty-clay' technology. The concept of economic modernity occupies a central place in the subject-matter studied here in that it expresses both the incessant drive for newness that characterizes economic reality and the persistence of dated techniques that successfully resist replacement. This study examines the way in which an expansive development-theoretic 'putty-clay' framework may be employed to explain the historical processes behind both the avalanche of newness (innovations) and the conservatism of technology in the U.S. economy. The guiding link is the fixity of investments in physical capital equipment over time and space. The dilemma of fixed capital is studied in the context of the constant entrepreneurial search for flexibility and liquidity. The thesis advanced is that a development (Entwicklung)-theoretic 'putty-clay' conceptualization of the economic system adequately addresses the recurring problems of fixity, flexibility, and liquidity, and thereby permits important insights into the enigma surrounding the persistent productivity growth slowdown and 'stagflation' of the late sixties and seventies and the related phenomena of physical 'capital obsolescence' and the financial or 'speculative explosions' of our times. The notion of 'putty-clay' used here is an innovative one in that it departs from the growth-theoretic literature to re-appear as a Schumpeterian theory of modernity modified by a Veblenite view of an economic system directed by the exigencies of the 'machine-process'. The empirical aptitude of a macroeconomic 'putty-clay' model to explain capital obsolescence mediated by the energy 'crises' (supply shocks) of the seventies and eighties is examined in a separate chapter with results that differ markedly from the standard (Berndt and Wood) conclusions for the U.S. economy. The final chapter in the dissertation reverts to the

  19. Exhumation of the Shackleton Range, Antarctica

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lucka, Nicole; Lisker, Frank; Läufer, Andreas; Spiegel, Cornelia

    2013-04-01

    basin (system) along the Transantarctic Mountains and/ or similar settings in Dronning Maud Land (e.g., the Heimefrontfjella). References: Buggisch, W., Kleinschmidt, G., Höhndorf, A. and Pohl, J., 1994, Stratigraphy and Facies of Sediments and Low-Grade Metasediments in the Shackleton Range, Antarctica. Polarforschung, 63: 9-32. Lisker, F., Schäfer, T. and Olesch, M., 1999, The Uplift/Denudation History of the Shackleton Range (Antarctica) Based on Fission-Track Analyses. Terra Antarctica, 6: 345-352. Schäfer, T., 1998, Thermo-tektonische Entwicklung von Oates Land und der Shackleton Range (Antarktis) basierend auf Spaltspur-Analysen. Berichte zur Polarforschung, 263: 107 p.

  20. 1D-Messungen physiologischer Bewegungen am Hals mit optischer Kohärenztomographie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dämgen, M.; Schwab, B.; Lenarz, Th.; Leinung, M.

    In der Chirurgie insbesondere bei onkologischen Fragestellungen kommt es zu Grenzsituationen, in denen es gilt, Gewebeverbände mit hoher Genauigkeit aufzutrennen, z.B. bei Infiltration von Gefäßwänden oder Nervenstrukturen durch Tumorausläufer. Oft könnte eine physiologisch funktioneil wichtige Struktur erhalten werden, wenn ein chirurgisches Instrument existierte, das mit einer überaus hohen Präszision arbeitet. Hierfür ist ein (ultra-)kurzgepulster Laser geeignet, der bei kleinem Focus und minimalen thermischen Wechselwirkungen lediglich vernachlässigbare Kollateralschäden im umgebenden Gewebe erzeugt. Allerdings ist ein solches System nicht mehr allein durch den Operateur kontrollierbar. Daher wurde die Idee entwickelt, ein automatisiertes Assistenzsystem zu designen, das mit einem in entsprechender Genauigkeit arbeitenden Sensor (optische Kohärenztumographie, OCT) und einem Femtosekunden(fs)-Laser als Aktor teilautonom kritische Schritte des operativen Eingriffs unter der Kontrolle des Operateurs vornimmt. Die Vorbedingung eines solchen Systemes jedoch ist die Anpassung an physiologische Bewegungen im OP-Gebiet. Zur Messpooletablierung müssen diese physiologischen Bewegungen aufgezeichnet werden mit der den Dimensionen erforderlichen Präzision.

  1. Verbesserte Ausbildung für neue Betriebsleiter und -ingenieure - eine wichtige Investition in die Zukunft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Franta, Oliver

    Bedingt durch die Globalisierung und die damit einhergehende Verschärfung des Wettbewerbs befinden sich die Produktionsbetriebe der chemischen Industrie in stetigem Wandel. Für Betriebsleiter und Betriebsingenieure werden damit Fähigkeiten wie Kostenmanagement, Sozial- und Organisationskompetenz, Führungsqualifikationen und unternehmerisches Handeln immer wichtiger. Neben den Anforderungsprofilen bei Neueinstellungen ist dies auch bei der Fortbildung zu berücksichtigen. Das Trainingsprogramm der Evonik Degussa wurde daher durch die Konzeption neuer Seminare und die Anpassung bestehender Weiterbildungsmaßnahmen weiterentwickelt. Neben Vorträgen und Fallbeispielen sind ebenfalls die Durchführung von Planspielen sowie das Kennenlernen eines Produktionsbetriebes einer anderen Organisationseinheit enthalten. Ziel ist es vor allem die unternehmerische Orientierung neuer Betriebsleiter und -ingenieure zu fördern, die Innovationsgeschwindigkeit zu erhöhen und durch Kenntnis und Nutzung bereits anderweitig entwickelter Lösungen und Methoden die Produktivität zu steigern. Die Produktionsmeister werden aufgrund der Bedeutung dieser Funktion für die Führung der Mitarbeiter und bei der Umsetzung von Veränderungsprojekten in das Ausbildungsprogramm einbezogen. Der Erfolg des Trainingsprogramms zeigt sich an den Teilnehmerzahlen und den ausgesprochen positiven Rückmeldungen.

  2. Radioaktive Biomaterialien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Assmann, Walter

    In der Strahlentherapie von Tumorgewebe (Radioonkologie) nutzt man die zellschädigende Wirkung verschiedener Strahlenarten zur gezielten Abtötung der Tumorzellen. Um bei der perkutanen Bestrahlung die Strahlenschäden im gesunden Gewebe in Grenzen zu halten, wird der Tumor aus verschiedenen Richtungen mit gut fokussiertem Strahl behandelt. Moderne Bestrahlungsanlagen sind durch Steuerung über leistungsfähige Rechner in der Lage, ein millimetergenaues Bestrahlungsprogramm abzufahren, das individuell auf den jeweiligen Tumor abgestimmt ist. Ein ganz anderer Weg, das umgebende gesunde Gewebe zu schonen, wird in der sog. Brachytherapie beschritten. Hier wird ein kurzreichweitiger, radioaktiver Strahler entweder direkt in das Tumorgewebe (interstitiell) oder in grosser Nähe (intrakavitär) permanent oder nur für eine bestimmte Zeitdauer eingebracht. Ein Beispiel ist die Behandlung des Prostatakarzinoms durch die Implantation von dünnwandigen metallischen Hülsen (seeds) von nur wenigen Millimetern Länge und knapp einem Millimeter Durchmesser, die minimalinvasiv mittels feiner Kanülen in die Prostata eingebracht werden. Sie enthalten ein künstliches Radionuklid mit typisch einigen Wochen Halbwertszeit, dessen therapeutisch wirksame Strahlungsdosis sich auf wenige Millimeter des umgebenden Gewebes beschränkt. Wesentlich für den Erfolg einer Strahlentherapie mit derartig kurzreichweitigen Strahlern ist eine Lagekontrolle mit entsprechend hoher räumlicher Auflösung.

  3. Heat for wounds - water-filtered infrared-A (wIRA) for wound healing - a review.

    PubMed

    Hoffmann, Gerd; Hartel, Mark; Mercer, James B

    2016-01-01

    Hintergrund: Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) ist eine spezielle Form der Wärmestrahlung mit hohem Eindringvermögen in das Gewebe und geringer thermischer Belastung der Hautoberfläche. wIRA entspricht dem Großteil der die Erdoberfläche in gemäßigten Klimazonen durch Wasser und Wasserdampf der Atmosphäre gefiltert erreichenden Sonnenwärmestrahlung. wIRA fördert die Heilung akuter und chronischer Wunden sowohl über thermische und temperaturabhängige als auch über nicht-thermische und temperaturunabhängige zelluläre Effekte.Methoden: Diese Publikation schließt eine Literaturübersicht mit Suche in PubMed/Medline nach “water-filtered infrared-A” und “wound”/”ulcus” oder “wassergefiltertes Infrarot A” und “Wunde”/”Ulkus” (Publikationen in Englisch und Deutsch) und zusätzliche Analysen von Studiendaten ein. 7 prospektive klinische Studien (davon 6 randomisierte kontrollierte Studien (RCT), die größte Studie mit n=400 Patienten) wurden gefunden und eingeschlossen. Alle randomisierten kontrollierten klinischen Studien vergleichen eine Kombination aus Therapie auf hohem Niveau plus wIRA-Therapie vs. Therapie auf hohem Niveau allein. Die mit „vs.“ gekennzeichneten Ergebnisse unten zeigen diese Vergleiche. Ergebnisse: wIRA steigert die Temperatur (+2,7°C in 2 cm Gewebetiefe) und den Sauerstoffpartialdruck im Gewebe (+32% in 2 cm Gewebetiefe) und die Gewebedurchblutung (Größe der Effekte innerhalb der wIRA-Gruppe). wIRA fördert sowohl die normale als auch die gestörte Wundheilung, indem es Entzündung und Sekretion mindert, Infektionsabwehr und Regeneration fördert und Schmerzen lindert (bezüglich Schmerzlinderung ausnahmslos während 230 Bestrahlungen, 13.4 vs. 0,0 auf einer visuellen Analogskala (VAS 0–100), mediane Differenz zwischen den Gruppen 13.8, 95%-Konfidenzinterval (KI) 12.3/16.7, p<0,000001) mit relevant weniger Analgetikabedarf (52–69% weniger in den drei Gruppen mit wIRA verglichen mit den drei

  4. Jung's Red Book and its relation to aspects of German idealism.

    PubMed

    Bishop, Paul

    2012-06-01

    The late nineteenth century saw a renaissance of interest in the thought of the German Romantic philosopher, F.W.J. Schelling. This paper takes Jung's engagement with Schelling and his awareness of Schellingian ideas and interests (notably, the mysterious Kabeiroi worshipped at Samothrace) as its starting-point. It goes on to argue that a key set of problematics in German Idealism - the relation between freedom and necessity, between science and art, and ultimately between realism and idealism - offers a useful conceptual framework within which to approach Jung's Red Book. For the problem of the ideal is central to this work, which can be read as a journey from eternal ideals to the ideal of eternity. (Although the term 'idealism' has at least four distinct meanings, their distinct senses can be related in different ways to Jung's thinking.) The eloquent embrace of idealism by F.T. Vischer in a novel, Auch Einer, for which Jung had the highest praise, reminds us of the persistence of this tradition, which is still contested and debated in the present day. © 2012, The Society of Analytical Psychology.

  5. Schönheit und andere Provokationen - Eine neue evolutionsbiologische Theorie der Kunst

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Junker, Thomas

    Die Evolution hat viele spektakuläre Phänomene hervorgebracht - von der Eleganz des Vogelflugs über die gigantischen Körper der Dinosaurier und die farbenprächtige Vielfalt der Korallenriffe bis hin zu ihrem jüngsten Geniestreich - der menschlichen Kunst. Die schönen Künste - Malerei, Bildhauerei und Architektur, Theater, Tanz, Oper und Filmkunst, Musik und Literatur - Produkte der Evolution? Diese Vorstellung mutet vielen Menschen fremd an, aber wie könnte es anders sein? Denn wenn Charles Darwin recht hat, dann sind nicht nur die körperlichen Merkmale der Menschen als Antworten auf die Erfordernisse des Lebens entstanden, sondern auch ihre geistigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Im Jahr 1859 hatte er auf den letzten Seiten seines berühmten Buches über die Entstehung der Arten eine kühne Prophezeiung gemacht: Durch die Evolutionstheorie werde es "zu einer bemerkenswerten Revolution in der Naturwissenschaft kommen […]. Die Psychologie wird auf die neue Grundlage gestellt, dass jede geistige Kraft und Fähigkeit notwendigerweise durch graduelle Übergänge erworben wird“ (Darwin 1859, S. 484, 488; Junker 2008).

  6. On the Locality of the No Hair Conjecture and the Measure of the Universe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pacher, Tibor; Stein-Schabes, Jaime A.

    We reanalize the recently proposed proof by Jensen and Stein-Schabes [1] of the No Hair Theorem for inhomogeneous spacetimes, putting a special emphasis on the asymptotic behaviour of the shear and curvature. We conclude that the theorem only holds locally and estimate the minimum size a region should be in order for it to inflate. We discuss in some detail the assumptions used in the theorem. In the last section we speculate about the possible measure of the set of spacetimes that would undergo inflation.Translated AbstractÜber die Lokalität der No Hair-Vermutung und das Maß des UniversumsWir reanalysieren den kürzlich vorgeschlagenen Beweis von Jensen und Stein-Schabes des No Hair-Theorems für inhomogene Raumzeiten, wobei besonders das asymptotische Verhalten der Scherung und der Krümmung betont wird. Wir folgern, daß das Theorem nur lokal gültig ist. Die minimale Größe einer Region, die notwendig ist, damit der Bereich inflationäres Verhalten zeigt, wird abgeschätzt. Weiterhin diskutieren wir die im Theorem verwendeten Annahmen in ihren Einzelheiten. Im letzten Abschnitt stellen wir Vermutungen über die möglichen Maße der Menge der Raumzeiten an, die Inflation zeigen könnten.

  7. Education 2.0 -- how has social media and Web 2.0 been integrated into medical education? A systematical literature review.

    PubMed

    Hollinderbäumer, Anke; Hartz, Tobias; Uckert, Frank

    2013-01-01

    Zielsetzung: Die Studierenden sind mit einem hohen multimedialen Bezug aufgewachsen. Die von ihnen genutzten Kommunikationswege sind schneller, spontaner und unabhängig von Ort und Zeit geworden. Diese neuen webbasierten Informations- und Kommunikationswege werden von Studierenden, Lehrenden und Patienten in vielfältigen Weisen genutzt. Universitäten, die diese Tools in der Lehre einsetzten, berichten über viele positive Auswirkungen auf das Lernverhalten der Studierenden. In einer systematischen Literaturübersicht wird zusammengestellt, für welche Lehr- und Lernformen Social Media und Web 2.0 Tools in der derzeitigen medizinischen Ausbildung eingesetzt werden.Methode: Es wurde eine systematische Literaturrecherche über die letzten 5 Jahre mit MeSH in PubMed durchgeführt. Ergebnis: Unter den 20 identifizierten Publikationen konnte nur ein deutscher Artikel identifiziert werden. Mehrheitlich stammen die Artikel aus USA und England. Neuere Veröffentlichungen befassen sich mit dem konkreten Einsatz der Tools in der Lehre. Hierzu zählen Social Networking, Podcasts, Blogs, Wikis, YouTube, Twitter und Skype.Schlussfolgerung: Die Einbindung von Web 2.0 und Social Media stellt die heutige Form des selbstbestimmten Lernens dar. Es stimuliert die Reflektion und bindet die Lernenden aktiv, ein Wissen zu konstruieren. Mit diesen neuen Tools lernen Studierende Fertigkeiten, die sie sowohl im sozialen als auch im beruflichen Kontext benötigen.

  8. Kultivierungsverfahren für Bakterien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Messelhäußer, Ute

    Lange Zeit war die Isolierung bakterieller pathogener Mikroorganismen mithilfe von entsprechenden Nährmedien die einzige Möglichkeit zum Nachweis der Erreger in Lebensmittel-, Human- und Veterinärproben. Diese Vorgehensweise wurde Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Damals gehörte Louis Pasteur zu den ersten Mikrobiologen, die es für notwendig erachteten, Krankheitserreger auch außerhalb des menschlichen Körpers kultivieren zu können und entwickelte deshalb 1861 die erste flüssige Anreicherungsbouillon [7]. Er legte damit einen der Grundsteine für die heutige mikrobiologische Diagnostik und alle weiteren, darauf aufbauenden Disziplinen. Grundlage der modernen bakteriellen Lebensmittelsuntersuchung sind, im Gegensatz zur viralen Diagnostik, nach wie vor entsprechende Anreicherungsschritte. Vor allem die oftmals sehr geringe Infektionsdosis der unterschiedlichen lebensmittelrelevanten Infektionserreger bedingt eine Nulltoleranz derartiger Mikroorganismen in verzehrfertigen Lebensmitteln und somit die Notwendigkeit einer Kultivierung mittels unterschiedlicher Anreicherungsmethoden vor dem Einsatz molekularer Nachweisverfahren, wie z. B. PCR und Real-Time-PCR. Nach den derzeitigen gesetzlichen Vorgaben ist zusätzlich zu dem molekularbiologischen Nachweis von Infektions- und Intoxikationserregern in der Lebensmittelanalytik der kulturelle Keimnachweis zwingend notwendig. Molekulare Nachweisverfahren können somit entweder als Screeningmethoden für einen schnellen und hohen Probendurchsatz oder nach entsprechenden Kultivierungsschritten zur Bestätigung bestimmter genetischer Eigenschaften von Isolaten herangezogen werden [12].

  9. Theory in practice instead of theory versus practice--curricular design for task-based learning within a competency oriented curriculum.

    PubMed

    Rotthoff, Thomas; Schneider, Matthias; Ritz-Timme, Stefanie; Windolf, Joachim

    2015-01-01

    Zielsetzung: Medizinstudierende sollen bereits während ihres Studiums ärztliches Denken und Handeln intensiv trainieren und ihre klinische Expertise in theoretischer und praktischer Hinsicht entwickeln. Methodik: Ausgehend von den Erkenntnissen der Lehr- und Lernforschung wurde ein Curriculum für die klinisch-praktische Ausbildung im Modellstudiengang Düsseldorf entwickelt, welches auf das arbeitsplatzbezogene Lehren, Lernen und Prüfen fokussiert. Ergebnisse: Das Curriculum basiert für Studierende im 3, 4 und 5. Studienjahr wesentlich auf dem Lernen an Behandlungsanlässen von Patienten in multidisziplinären Bereichen der ambulanten und stationären Versorgung. Für dieses Lehrformat wurden 123 Behandlungsanlässe definiert und deren Verknüpfbarkeit mit Krankheitsbildern aus den verschiedenen Fachdisziplinen geprüft. Ausgehend vom Behandlungsanlass eines konkreten Falles, erarbeiten sich die Studierenden das zugrundeliegende Krankheitsbild sowie das differentialdiagnostische und therapeutische Vorgehen und vertiefen dabei das notwendige Wissen in den Grundlagenfächern. Zur Lernunterstützung wurden Studienbücher von den Kliniken erstellt. Das Lernen ist eingebunden in kompetenzorientiertes und arbeitsplatzbezogenes Lernen und Prüfen mit einer intensiven Kontaktzeit zwischen Studierenden und Ärzten.Schlussfolgerung: Das Konzept ermöglicht die Integration von Theorie in die Praxis sowie die Integration von Wissen aus den Grundlagen-, klinisch-theoretischen und klinischen Fächern in das ärztliche Denken und Handeln.

  10. Supplement to Johann Elert Bode's history of the Berlin Observatory until the year 1811. Scans of the manuscript and of related documents. (German Title: Supplement zu Johann Elert Bodes Geschichte der Berliner Sternwarte bis zum Jahr 1811. Scans der Handschrift und zugehöriger Dokumente.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wielen, Roland; Wielen, Ute

    As a supplement to our edition (Wielen R. and Wielen U. 2010a) of the hand-written manuscript entitled 'Entwurf einer litterarischen Geschichte der hiesigen Königl. Sternwarte bis zum Jahr 1811', authored by Johann Elert Bode, we give in this paper colour scans of the manuscript. The manuscript describes the history of the Berlin Observatory from its foundation in 1700 until 1811. This manuscript of 14 pages in folio format is held for more than a century in the archives of the Astronomisches Rechen-Institut, which was founded in Berlin and has been moved to Heidelberg in 1945. In addition we give the scan of a copy of the hand-written cabinet order of the Prussian King Friedrich Wilhelm III., dated 6 November 1798, concerning the modification of the observatory. Both manuscripts have been transliterated and commentated by us in the publication cited above (Wielen R. and Wielen U. 2010a). For an easy comparison with Bode's manuscript, we give here also scans of the three printed versions of a shorter history of the Berlin Observatory published by him earlier.

  11. Methodik zur Zuverlässigkeitsbewertung in frühen Entwicklungsphasen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bertsche, Bernd; Gäng, Jochen

    Im Folgenden soll eine Methodik zur Zuverlässigkeitsbewertung mechatronischer Systeme vorgestellt werden, die in frühen Entwicklungsphasen anwendbar ist. Eine wichtige Anforderung an diese Methodik ist die Verknüpfung an mechatronischen Entwicklungsmethoden, um so die Entwicklungstätigkeiten sowie die Konzeptauswahlentscheidungen zu unterstützen. Dies erlaubt dann das zuverlässigste Konzept auszuwählen. Dadurch können Kosten und Zeit gespart werden, da die Auswahl eines unzuverlässigen Konzepts im Nachhinein viele aufwändige Änderungen bis zu einer Neukonzeption mit sich bringen kann. Für die Auswahl der Entwicklungsmethode bietet sich das V-Modell aus der Richtlinie VDI 2206 [3.44] an (siehe Kap. 2.2). Mit dem Schwerpunkt der frühen Entwicklungsphasen muss besonders die erste Phase des V-Modells, der Systementwurf, näher betrachtet werden. Anhand des Systementwurfes ist eine Vorgehensweise entstanden, die insgesamt sechs Schritte umfasst (Abb. 3.1). Diese sind im Laufe der Förderzeit der Forschergruppe nach und nach erweitert worden. Im Folgenden werden die einzelnen Schritte detailliert beschrieben und erklärt.

  12. Echtzeit-Ultraschallsimulation auf Grafik-Prozessoren mit CUDA

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reichl, Tobias; Passenger, Josh; Acosta, Oscar; Salvado, Olivier

    Trotz der zunehmenden Verbreitung jüngerer bildgebender Verfahren bleibt medizinischer Ultraschall (US) weiterhin ein wichtiges Hilfsmittel bei chirurgischen Eingriffen und der klinischen Diagnose. Viele US-gestützte medizinische Prozeduren erfordern allerdings ausgiebiges Training, so dass es wünschenswert ist, eine realistische Simulation von US-Bildern zur Verfügung zu stellen. Im Gegensatz zu früheren Ansätzen simulieren wir solche Bilder auf der "Graphics Processing Unit“. Wir erweitern hierzu eine Methode, die von Wein et al. für die Abschätzung von US-Reflexionen aus Daten der Computertomographie (CT) vorgeschlagen wurde, zu einer leichter zu berechnenden Form. Zusätzlich schätzen wir die US-Absorption aus den CT-Daten ab. Mit Hilfe von NVIDIAs "Compute Unified Device Architecture“ (CUDA) simulieren wir Reflexion, Verschattung, Rauschen und radiale Unschärfe, ausgehend von unbearbeiteten CT-Daten in Echtzeit und ohne Vorausberechnung.

  13. Entwicklungsperspektiven von Social Software und dem Web 2.0

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Raabe, Alexander

    Der Artikel beschäftigt sich zunächst mit dem derzeitigen und zukünftigen Einsatz von Social Software in Unternehmen. Nach dem großen Erfolg von Social Software im Web beginnen viele Unternehmen eigene Social Software-Initiativen zu entwickeln. Der Artikel zeigt die derzeit wahrgenommenen Einsatzmöglichkeiten von Social Software im Unternehmen auf, erörtert Erfolgsfaktoren für die Einführung und präsentiert mögliche Wege für die Zukunft. Nach der Diskussion des Spezialfalles Social Software in Unternehmen werden anschließend die globalen Trends und Zukunftsperspektiven des Web 2.0 in ihren technischen, wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen dargestellt. Wie aus den besprochenen Haupttrends hervorgeht, wird die Masse an digital im Web verfügbaren Informationen stetig weiterwachsen. So stellt sich die Frage, wie es in Zukunft möglich sein wird, die Qualität der Informationssuche und der Wissensgenerierung zu verbessern. Mit dem Einsatz von semantischen Technologien im Web wird hier eine revolutionäre Möglichkeit geboten, Informationen zu filtern und intelligente, gewissermaßen verstehende" Anwendungen zu entwerfen. Auf dem Weg zu einem intelligenten Web werden sich das Semantic Web und Social Software annähern: Anwendungen wie Semantic Wikis, Semantic Weblogs, lightweight Semantic Web-Sprachen wie Microformats oder auch kommerzielle Angebote wie Freebase von Metaweb werden die ersten Vorzeichen einer dritten Generation des Webs sein.

  14. Einleitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Feldmann, Klaus; Reinhardt, Andreas; Pfeffer, Michael

    In nahezu allen elektronischen Geräten dienen leistungselektronische Systeme zur Umformung und Steuerung der notwendigen Spannungen bzw. Ströme. Aufgrund ihrer komplexen Baustrukturen und der häufig geringen Losgrößen werden diese Systeme jedoch hauptsächlich in zeitintensiver Handarbeit gefertigt. Viele Firmen, die sich mit der Montage solcher Systeme auseinandersetzen, entscheiden sich deswegen zu einer Verlagerung der Wertschöpfungsschritte in sogenannte Niedriglohnländer. Im Projekt Wettbewerbsfähige Produktionskonzepte und Montageverfahren für leistungselektronische Systeme in globalen Märkten" (ProMoLeS), das unter dem Themenfeld Kompetenz Montage: Global agieren, am Standort Deutschland montieren" durchgeführt wurde, sind die Ergebnisse entstanden und Lösungen entwickelt worden, welche in den nachfolgenden Kapiteln ein breites Spektrum rund um die Montage leistungselektronischer Systeme abdecken. Das Themenfeld Kompetenz Montage" wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Rahmenkonzeptes Forschung für die Produktion von morgen" gefördert und vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) betreut.

  15. Kontrollierte therapeutische Systeme (Controlled drug delivery systems)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ha, Suk-Woo; Wintermantel, Erich

    Es gibt eine grosse Anzahl von Arzneistoffen, die nicht mit der höchsten Effizienz eingesetzt werden können, weil das geeignete therapeutische System (drug delivery system) für die optimale Applikation fehlt. Viele Arzneistoffe setzen eine häufige Anwendung voraus und sind oft mit mehr oder weniger starken Nebenwirkungen oder aber mit Beeinträchtigungen von Arbeits- und Lebensrhythmus der Patienten verbunden. Der therapeutische Erfolg einer medikamentösen Behandlung setzt eine korrekte Diagnose, die Wahl der richtigen Wirksubstanz sowie ihr Vorliegen in geeigneter Darreichungsform voraus. Zudem muss ein genauer Verabreichungsplan erstellt werden, dessen Einhaltung seitens der Patienten eine wesentliche Voraussetzung für die optimale Wirkung des Arzneistoffes ist. Das Mass, mit dem eine Wirksubstanz therapeutisch voll genutzt werden kann, korreliert direkt mit der Darreichungsform, in der sie angewandt wird. Da viele hochwirksame Arzneimittel bereits existieren, hat sich, neben Neuentwicklungen, das Interesse im vergangenen Jahrzehnt der Optimierung von Arzneimittelwirkungen durch neue Darreichungsformen zugewandt.

  16. Newtons Universum. Materialien zur Geschichte des Kraftbegriffes.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mit einem Vorwort von E. Seibold und einer Einführung von W. Neuser. This book is a selection of 15 articles published in the journal "Spektrum der Wissenschaft". The original English versions of the papers were first published in "Scientific American". Contents: 1. Impetustheorie und Intuition in der Physik (M. McCloskey). 2. Mittelalterliche Ursprünge der industriellen Revolution (T. S. Reynolds). 3. Leonardo da Vincis Beiträge zur theoretischen Mechanik (V. Foley, W. Soedel). 4. Nikolaus Kopernikus und Tycho Brahe (O. Gingerich). 5. Keplers Entdeckung der ersten beiden Planetengesetze (C. Wilson). 6. Galileis Entdeckung des Fallgesetzes (S. Drake). 7. Galileis Beobachtung des Neptun (S. Drake, C. T. Kowal). 8. Galileo Galilei und der Schatten des Giordano Bruno (L. S. Lerner, E. A. Gosselin). 9. Der Fall Galilei (O. Gingerich). 10. Newtons Apfel und Galileis "Dialog" (S. Drake). 11. Newtons Gravitationsgesetz - aus Formeln wird eine Idee (I. B. Cohen). 12. Christopher Wren: Astronom und Architekt (H. Dorn, R. Mark). 13. Atomismus und Kräfte in der Geschichte (L. Holliday). 14. Ein Elitezirkel vor 200 Jahren: Die Lunar Society von Birmingham (L. Ritchie-Calder). 15. Sadi Carnot: Technik und Theorie der Dampfmaschine (S. S. Wilson).

  17. Die Lorentz-Transformation als Ausdruck der Superposition gegenläufiger Raum-Zeit-Beziehungen, Preisgabe des Relativitätsprinzips

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Renninger, M.

    Jegliche Erhöhung der Eigenenergie eines mit einer Uhr ausgestatteten Objekts, E = E - E0 (wobei E0 die Ruhenergie) ist verbunden mit einer Erhöhung seiner Zeitablaufgeschwindigkeit, t/t0 = E/E0 (EINSTEIN 1907). Faktische Beobachtung dieses beschleunigenden Einflusses auf die Ganggeschwindigkeit jeder an der Energieerhöhung teilhabenden Uhr ist auf denjenigen durch Erhöhung der potentiellen Energie beschränkt. Energieerhöhung in Form von kinetischer Energie ist im Gegenteil mit einer Verlangsamung des Zeitgangs verbunden, einer Verlangsamung von genau demselben, d.h. invers gleich großen, durch die Lorentz-Transformation bestimmten Betrag , dem Betrag der relativistischen Zeitdilatation, des Transversalen Dopplereffekts. Die Lorentz-Transformation ist eine ausschließlich kinematische Aussage, ohne Beziehung zu der mit jeder Bewegung verbundenen Energieerhöhung.Anbetrachts des Fehlens jedes vernünftigen Grunds, warum der zeitbeschleunigende Einfluß von Energieerhöhung im Fall von kinetischer Energie fehlen sollte, erscheint seine Berücksichtigung unerläßlich. Der faktische, den Zeitgang verlangsamende Effekt muß daher als eine Superposition des gangbeschleunigenden Energieeffekts und eines invers doppelt so großen kinematischen Effekts (1 - v2/c2) angesetzt werden.Es werden modifizierte Transformationsgleichungen hergeleitet, die dieser Forderung nach Unterteilung der tatsächlichen Raum-Zeit-Beziehungen Rechnung tragen, deren integrale Form jedoch identisch ist mit der klassischen Lorentz-Transformation, dann, wenn ausschließlich kinetische Energie ins Spiel kommt.Natürlich steht diese Unterteilung des Sinngehalts der Transformationsgleichungen im Widerspruch zum Relativitätsprinzip, sie setzt die Existenz eines in bezug auf das Universum absolut ruhenden Systems voraus. Eine Reihe von Argumenten wird vorgebracht, welche die Vorstellung von einem solchen Absolut-System faszinierender erscheinen lassen als die geläufige von der Gleichwertigkeit

  18. Berlin in Motion: Interprofessional teaching and learning for students in the fields of medicine, occupational therapy, physiotherapy and nursing (INTER-M-E-P-P).

    PubMed

    Bohrer, Annerose; Heinze, Cornelia; Höppner, Heidi; Behrend, Ronja; Czakert, Judith; Hitzblech, Tanja; Kaufmann, Ina; Maaz, Asja; Räbiger, Jutta; Peters, Harm

    2016-01-01

    Zielsetzung: Das Berliner Projekt „Interprofessionelles Lehren und Lernen in Medizin, Ergotherapie, Physiotherapie und Pflege“ (INTER-M-E-P-P) verfolgt das Ziel, interprofessionelle Lehrveranstaltungen modellhaft zu entwickeln, zu erproben und in die Curricula der Studiengänge zu implementieren. Methodik: Unter der Leitung einer institutions-, professions- und statusübergreifenden Lenkungsgruppe werden interprofessionelle Lehrveranstaltungen konzipiert, durchgeführt und evaluiert. Spezifisch sind die studentische Partizipation in der Lenkungsgruppe und die Begleitung durch externe Supervision. Die Evaluation integriert die Perspektiven aller am Projekt Beteiligten und kombiniert qualitative und quantitative Methoden. Ergebnisse: INTER-M-E-P-P hat Strukturen zur Kooperation der beteiligten Hochschulen und Studiengänge aufgebaut. Drei Lehrveranstaltungen wurden interprofessionell konzipiert, durchgeführt und evaluiert. Die unterschiedliche curriculare, strukturelle und räumliche Verortung der Studiengänge führt zu einem hohen, ressourcenintensiven Planungs- und Umsetzungsaufwand. Stereotype und Rollenbilder der Planenden können den Prozess erschweren; unter externer Supervision jedoch die professionsspezifischen Blickwinkel erweitern und bereichern.Schlussfolgerung: Eine nachhaltige Implementierung von IPL in die Curricula der Gesundheitsstudiengänge ist derzeit durch Barrieren wie die räumliche Trennung und verschiedene Studien- und Prüfungsordnungen erschwert. Sie benötigt dauerhafte Unterstützungsstrukturen auf hochschulischer und politischer Ebene.

  19. Europäische Leitlinien (S1) für die Anwendung von hochdosierten intravenösen Immunglobulinen in der Dermatologie.

    PubMed

    Enk, Alexander; Hadaschik, Eva; Eming, Rüdiger; Fierlbeck, Gerhard; French, Lars; Girolomoni, Giampiero; Hertl, Michael; Jolles, Stephen; Karpati, Sarolta; Steinbrink, Kerstin; Stingl, Georg; Volc-Platzer, Beatrix; Zillikens, Detlef

    2017-02-01

    Die Behandlung schwerer dermatologischer Autoimmunerkrankungen und der toxischen epidermalen Nekrolyse (TEN) mit hochdosierten intravenösen Immunglobulinen (IVIg) ist ein bewährtes therapeutisches Verfahren in der Dermatologie. Da eine IVIg-Therapie in der Regel nur bei seltenen Erkrankungen oder bei schweren Fällen in Betracht gezogen wird, stützt sich die Anwendung von Immunglobulinen zumeist nicht auf Daten aus randomisierten kontrollierten Studien, wie sie in der evidenzbasierten Medizin erforderlich sind. Da Indikationen für die Anwendung von IVIg selten sind, ist es unwahrscheinlich, dass solche Studien in absehbarer Zeit durchgeführt werden. Wegen der hohen Kosten für IVIg im First-Line-Einsatz wurden die ersten klinischen Leitlinien für die Anwendung von IVIg bei dermatologischen Erkrankungen im Jahr 2008 herausgegeben und im Jahr 2011 überarbeitet. Diese europäischen Leitlinien wurden von einer Gruppe durch das EDF und die EADV benannter Experten erarbeitet. Die Leitlinien wurden erstellt, um die derzeit als wirksam erachteten Behandlungsindikationen zu aktualisieren und die für die Anwendung von IVIg bei dermatologischen Autoimmunerkrankungen und TEN vorliegenden Daten zusammenzufassen. Die vorliegenden Leitlinien repräsentieren die einvernehmlichen Meinungen und Definitionen von Experten zur Anwendung von IVIg, die die aktuell publizierten Daten widerspiegeln, und sollen als Entscheidungshilfe für den Einsatz von IVIg bei dermatologischen Erkrankungen dienen. © 2017 The Authors | Journal compilation © Blackwell Verlag GmbH, Berlin.

  20. Tanzendes Tier oder exzentrische Positionalität - Philosophische Anthropologie zwischen Darwinismus und Kulturalismus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fischer, Joachim

    Zunächst kurz vorweg zu den Formeln im Titel: "exzentrische Positionalität“ ist der Kategorienvorschlag der Philosophischen Anthropologie (genauer: von Helmuth Plessner) für den Menschen, für seine "Sonderstellung“ unter den Lebewesen - ich werde diesen Begriff erläutern. So viel kann man sagen: Der Terminus ist nicht schwieriger als "Transzendentalität“ oder das "Apriori“ oder "Autopoiesis“, also Begriffe, mit deren Orientierungswert in der intellektuellen Öffentlichkeit bereits gespielt wird, bietet aber möglicherweise mehr Erschließungskraft als die Kunstbegriffe z. B. von Kant, Maturana oder Luhmann. Und "tanzendes Tier“ ist ein glücklicher Anschauungsbegriff, eine Art Übersetzung für "exzentrische Positionalität“ - also ein "verrücktes“ Lebewesen, eine Verrückung im evolutionären Leben, die dieses Lebewesen von Natur aus zu einer bestimmten Art von Lebensführung, nämlich Kultur nötigt. Die Absicht des Beitrages ist es, die Philosophische Anthropologie als eine spezifische Theorietechnik zu präsentieren, um einen adäquaten Begriff des Menschen zu erreichen, und zwar eine Theoriestrategie angesichts des cartesianischen Dualismus - also des Dualismus zwischen Naturalismus und Kulturalismus.

  1. Exoprothetik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Blumentritt, Siegmar; Milde, Lothar

    Exoprothesen sind orthopädische Hilfsmittel, die als Körperersatzstücke dem funktionellen und ästhetisch-kosmetischen Ausgleich von amputierten oder von Geburt an fehlenden Gliedmaßenabschnitten dienen. Durch die Amputation wird ein Teil einer Gliedmaße im knöchernen Bereich oder im Gelenk abgetrennt. Die Indikationsstellung zur Amputation ist eine höchst verantwortungsvolle und schwierige ärztliche Entscheidung, weil sie die körperliche, seelische und soziale Integrität des betroffenen Menschen unwiderruflich nachhaltig beeinträchtigt. Unmittelbar mit der Indikationsstellung ist die individuell bedingte Festlegung der Amputationshöhe verbunden. Die Indikation und die Wahl der Amputationshöhe determinieren bereits wesentlich den Rehabilitationsverlauf. Die Rehabilitation Amputierter gelingt am besten im erfahrenen interdisziplinären Rehabilitationsteam, dessen Handeln letztlich auf die eigenbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe der so behinderten Menschen am gesellschaftlichen Leben gerichtet ist. Dies schließt die ganzheitliche Betrachtung der Patientensituation durch das interdisziplinäre Rehabilitationsteam zur individuellen Prothesenversorgung ein, mit der die technischen Möglichkeiten für das angestrebte Therapieziel geklärt werden.

  2. [Nursing minimum data sets (NMDS) - a literature review relating to objective and data elements].

    PubMed

    Ranegger, Renate; Ammenwerth, Elske

    2014-12-01

    Hintergrund: Um den prognostizierten Wandel im Pflegebereich begleiten zu können, wird seit langem die Forderung nach einer einheitlichen Datenbasis gestellt, auf deren Grundlage Pflegedaten von Leistungsanbietern transparent abgebildet werden können. In Österreich fehlt bis dato eine Empfehlung, welche Pflegedaten als «Basisdaten» dokumentiert werden müssen, wodurch eine nationale Vergleichbarkeit von Pflegedaten erschwert wird. Internationale Entwicklungen von Nursing Minimum Data Sets (NMDS) weisen darauf hin, dass Pflegedaten adäquat abgebildet werden können. Ziel der vorgestellten systematischen Literaturanalyse ist es, den aktuellen Wissensstand über NMDS zu erheben und eine strukturierte Beschreibung von NMDS zu entwickeln, welche vor allem die erfassten Datenelemente und die zugehörigen Zielsetzungen der NMDS-Verwendung dokumentieren kann. Ergebnisse: Insgesamt wurden 70 Publikationen zum Thema NMDS in die Literaturübersicht eingeschlossen. Die Analyse der vorgestellten acht NMDS ergab sechs zentrale Zielsetzungen und sechs übergeordnete Datenelemente. Zu den identifizierten sechs Zielsetzungen gehören: Beschreibung der Pflegepraxis, Verteilung finanzieller Mittel, Benchmarking, Personaleinsatzplanung, Trendanalysen und Qualitätssicherung. Die identifizierten sechs Datenelemente umfassen betriebliche Daten, demografische Daten, Pflegediagnosen, -interventionen, -ergebnisse (Qualitätsindikatoren) und Pflegeintensität (klinische Daten). Diskussion: Es hat sich gezeigt, dass kein klarer Zusammenhang zwischen den Zielsetzungen und Datenelementen der untersuchten minimalen Pflegedatensätzen vorliegt.

  3. Quality management of eLearning for medical education: current situation and outlook.

    PubMed

    Abrusch, Jasmin; Marienhagen, Jörg; Böckers, Anja; Gerhardt-Szép, Susanne

    2015-01-01

    Einleitung: Der Wissenschaftsrat empfahl 2008 den Universitäten innerhalb der nächsten 5 Jahre, d. h. bis spätestens 2014, ein Qualitätsmanagementsystem (QMS), das internationalen Maßstäben entspricht, zu etablieren. Ziel der vorliegenden Studie war es, zu evaluieren, ob es derzeit ein geeignetes QMS für das elektronische Lernen (eLearning) gibt, das speziell im Fach Humanmedizin deutschlandweit eingesetzt werden kann. Methoden: Im Rahmen einer Umfrage wurden mittels eines anonymisierten Fragebogens (8 Domänen, 50 Items) alle Universitäten (n=35) des Fachbereichs Medizin in Deutschland evaluiert. Ergebnisse: Die Ergebnisse (46,3% Rücklaufquote) zeigen einen nur zögerlichen Einsatz von QMS für eLearning und dass vor Ort ein großes Informationsdefizit herrscht. Schlussfolgerung: Unter Berücksichtigung der Limitationen dieser Studie kann zusammenfassend festgehalten werden, dass erheblicher Bedarf zu bestehen scheint, das existierende Informationsdefizit für QMS eLearning zu mindern, sowie zukünftig genaue Richtlinien und Standards zur Umsetzung zu definieren.

  4. The role of French-language contributors to the development of medical geography (1782-1933).

    PubMed

    Barrett, Frank A

    2002-07-01

    In the literature it is L. L. Finke's three volume work Versuch einer aligemeinen medicinisch-praktischen Geographie, 1792-1795, that is commonly cited as the first to use the term "medical geography". However, Rofort's investigations on the 18th and 19th century development of medical topography in France (1987, 1988) has revealed that a French physician, Dehorne, used the term a decade earlier, and in 1784 Dehorne suggested that a project be undertaken by the Royal Medical Society of Paris on a "Medical Geography of France". The proposal was debated in the Journal de Médecine Militaire in 1786. This correspondence probably is the earliest critique of the concept of medical geography. It was also the French who were the first to have entries on medical geography in dictionaries and encyclopedias. Dr. Jean-Noël Hallé wrote a lengthy piece conceptually placing medical geography as a foundation for medical hygienics in Encyclopédie Méthodique (1787, 1792). In 1817 Julien Virey wrote a 66 page entry on medical geography in the Dictionnaire des Sciences Médicales. Throughout the nineteenth century authors writing in the French language continued to make advances and in 1933 the French geographer Max Sorre suggested new directions for the field in the light of bacteriological discoveries and the re-orientation of medicine.

  5. [Association of peer victimization, coping, and pathological internet use among adolescents].

    PubMed

    Strittmatter, Esther; Brunner, Romuald; Fischer, Gloria; Parzer, Peter; Resch, Franz; Kaess, Michael

    2014-03-01

    Fragestellung: In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen pathologischem Internetgebrauch, Mobbing und Copingstilen bei Jugendlichen mit Mobbingerfahrungen besteht. Methodik: Im Rahmen einer europäischen schulbasierten Studie (SEYLE) wurde eine repräsentative Querschnittsuntersuchung an 1357 Schülern aus Heidelberg und Umgebung durchgeführt (710 weibliche/647 männlich Jugendliche; mittleres Alter 14.7; SD 0.8). Pathologischer Internetgebrauch wurde mit dem Young Diagnostic Questionnaire erhoben. Mobbing wurde in verbales, körperliches Mobbing und Mobbing in der Beziehung unterteilt. Hinsichtlich der Copingstile wurden aktives Coping, Vermeidung, Hilfe suchen und sonstige Strategien unterschieden. Als Kovariate wurde die psychische Symptombelastung mittels Strengths and Difficulties Questionnaire erfasst. Ergebnisse: 4.8 % der Schüler wiesen einen pathologischen Internetgebrauch auf, 14.4 % zeigten einen problematischen Internetgebrauch. Insgesamt berichteten 52.3 % der Jugendlichen über Erfahrungen mit Mobbing (38.7 % verbales Mobbing, 19.8 % körperliches Mobbing, 34.1 % Mobbing in der Beziehung). Es bestand ein signifikanter Zusammenhang von Mobbingerfahrungen und pathologischem Internetgebrauch, der zum Teil durch die psychische Symptombelastung erklärt werden konnte. Hinsichtlich der Copingstile bei stattgefundenem Mobbing bestand kein signifikanter Unterschied zwischen Schülern mit normalem, problematischem und pathologischem Internetgebrauch. Schlussfolgerungen: Aufgrund des Zusammenhanges zwischen Mobbing, psychischer Symptombelastung und pathologischem Internetgebrauch sind in der Zukunft schulbasierte sowie familienbezogene Präventionsmaßnahmen und evaluierte Therapieprogramme erforderlich.

  6. "Peer-assisted learning" (PAL) in the Skills-Lab--an inventory at the medical faculties of the Federal Republic of Germany.

    PubMed

    Blohm, M; Lauter, J; Branchereau, S; Krautter, M; Köhl-Hackert, N; Jünger, J; Herzog, W; Nikendei, C

    2015-01-01

    Hintergrund: Das didaktische Konzept des „Peer-assisted learning“ (PAL) hat sich seit vielen Jahren in der medizinischen Ausbildung als wertvoll erwiesen. Insbesondere im Bereich der inzwischen weit verbreiteten Skills-Labs ist der Einsatz studentischer Tutoren gleichermaßen beliebt wie effektiv. Ziel des vorliegenden Artikels ist, auf Basis einer bundesweiten Befragung den aktuellen Stand über Verbreitung, Umfang und inhaltliche wie strukturelle Ausgestaltung der PAL-Programme in den Skills-Labs der deutschen Medizinischen Fakultäten zu erfassen.Methoden: Sämtliche 36 bundesdeutsche Medizinische Fakultäten wurden kontaktiert und um Teilnahme an der 16 Leitfragen umfassenden Befragung zur Struktur von bestehenden PAL-Programmen im Skills-Lab-Bereich auf telefonischem oder schriftlichem Wege gebeten. Die erhaltenen Daten wurden quantitativ und qualitativ ausgewertet.Ergebnisse: 35 von 36 (97,2%) medizinischen Fakultäten nahmen an der Befragung teil. Ein PAL-Programm existiert an 33 (91,7%) Standorten. Die Ergebnisse zeigen, dass hinsichtlich Umfang und Inhalten jedoch große Unterschiede zwischen den Fakultäten bestehen. Schlussfolgerungen: PAL ist an bundesdeutschen medizinischen Skills-Labs nahezu flächendeckend umgesetzt. Weitere Untersuchungen zur Konzeption und Standardisierung von Schulungskonzepten scheinen zentral für die Weiterentwicklung von PAL im Skills-Lab.

  7. Evolutionäre Algorithmen zur Topologieentwicklung von Neuronalen Netzen für die Roboter-Navigation im praktischen Einsatz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Köpsel, T.; Noglik, A.; Pauli, J.

    Eine wichtige Frage in der mobilen Robotik ist die sichere Navigation in unbekannten Umgebungen unter der Anwendung preiswerter Sensorik. Solch eine Navigation kann ein künstliches Neuronales Netz (kNN) übernehmen, welches die Kopplung der Sensoren des Roboters mit dessen Antriebssystem herstellt. "Neuro Evolution of Augmenting Topologies“ (NEAT) von Stanley und Miikkulainen [1] verwendet den Evolutionären Ansatz sowohl für die Topologieentwicklung, als auch für die Bestimmung der Gewichte eines kNN. NEAT hat sich als sehr gut, anpassungsfähig und relativ einfach in der Anwendung gezeigt. In diesem Beitrag wird NEAT in der Simulation angewendet, um ein kNN, das die Navigation des Roboters übernimmt, zu erhalten. Der Fokus liegt dabei auf der Erstellung der Fitnessfunktion und die Spezifikation und Durchführung einer realitätstreuen Simulation für den praktischen Einsatz. Die enge Verknüpfung von Realität und Simulationswelt hat entscheidend dazu beigetragen, dass der Umstieg aus der Simulation in die reale Welt ein Erfolg (höhere Anpassungsfähigkeit) wird. Dieser Artikel basiert auf der Diplomarbeit von [2].

  8. Technikwissenschaft - Erfinden und Entdecken

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Linnemann, Gerhard

    Umrissen wird das allgemeine Ziel der Technikwissenschaft, konstruktiv zu verwerten und nicht-natürlich Entdeckbares zu erfinden. Wir befinden uns in einer Umwälzung der Technik im Verlauf der wissenschaftlich-technischen Revolution, auf dem Wege zu einem neuen Techniktyp. Dieser schafft und nutzt die künstliche Intelligenz. Dazu benötigt der in der Technik tätige Mensch spezielle Kenntnisse und Erfahrungen in kreativ-konstruktiver, -gestalterischer und erfinderischer Sicht mit dem Einsatz spezieller Strukturen und Sprachen. Vorschläge zur Arbeitsweise in der Technik werden gegeben.Translated AbstractTechnological Science-Invent and DiscoverThe general aim of engineering science is outlined to utilize results constructively and to invent something that cannot be discovered in nature. We are now in a period of transformation of technology in the course of scientific-technological revolution, on the way to a new type of technology. This new type creates and utilizes artificial intelligence. For this, man acitive in this field requires special knowledge and experiences in a creative, constructive, design-oriented and ultimately inventive way by deploying special structures and languages. There are also made some proposals concerning the method of working in the field of technology.

  9. Zivilisationsdynamik: Treiber Technik, Folgen und Konsequenzen. Civilisation dynamics: driving force technology, results and consequences

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jischa, Michael F.

    2010-11-01

    Die Menschheitsgeschichte ist untrennbar mit der Nutzung von Materie, Energie und Information verbunden. Im Laufe der Geschichte sind Produktivität, Bevölkerung und Ressourcenverbrauch ständig angestiegen, seit dem vergangenen Jahrhundert mit zunehmender Beschleunigung. In den früh industrialisierten Ländern entwickelte sich vor wenigen Jahrzehnten eine Bewusstseinswende, die Segnungen der Technik wurden zunehmend kritisch beurteilt. Das führte zur Formulierung des Leitbildes Nachhaltigkeit und unterschiedlichen Ansätzen, dieses zu operationalisieren, aus Sicht der Ingenieure mit dem Konzept Technikbewertung. Nach den Natur- und den Ingenieurwissenschaften haben die Gesellschaftswissenschaften diese Themen aufgegriffen, was zu einer teilweisen Annäherung der Zwei Kulturen geführt hat. Weiter sind Überlegungen entstanden, Lehr- und Forschungsinhalte zu überdenken, um auf die Weltprobleme (in der Sprache des Club of Rome) angemessen reagieren zu können. In jüngerer Zeit wurden Energieszenarien vorgestellt, deren Kernaussage unmissverständlich lautet: Die Zukunft gehört den erneuerbaren Energien.

  10. [Status of Ambulant Geriatrics].

    PubMed

    Kraft, Johannes W

    2017-06-01

    Ambulante Gesundheitsversorgung im Alter Aktuelle Bedarfsplanung und Versorgungsrealität weichen zunehmend auseinander. Geriatrie erfolgt idealerweise als abgestufte Versorgung in einem regionalen Netzwerk. Hausärztlich-geriatrische Grundversorgung Das Basisassessment ermöglicht die Integration geriatrischer Screening-Diagnostik in den Praxisalltag. Ein vernetztes Konzept haus- und fachärztlicher Versorgung mit einer spezialisierten ambulanten Versorgung hat das Potenzial, stationäre Einweisungen zu vermeiden und die Qualität der ambulanten Versorgung geriatrischer Patienten zu steigern. KBV-Entwurf „Spezifische geriatrische Versorgung“ Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hat im ambulanten kassenärztlichen Bereich eine Zwischenstufe zwischen spezialisierter Versorgung durch Geriater an Kliniken und niedergelassenen Kassenärzten skizziert. Spezialisierte Versorgung nach EBM-Abschnitt 30.13 Seit dem 1.7.2016 können Hausärzte Patienten die Chance auf spezialisierte geriatrische Beratung und Diagnostik eröffnen. Sie wird in Verbindung mit kooperierenden Therapieteams von zugelassenen niedergelassenen Geriatern oder an geriatrischen Institutsambulanzen auf Zuweisung erbracht. Neue Modelle erweiterter geriatrischer Institutsambulanzen/Ausblick Die kooperative Zusammenarbeit von Hausärzten mit ambulant tätigen Geriatern eröffnet Chancen, präventive, akutmedizinische, rehabilitative und palliative Leistungen regional abgestimmt und bedarfsgerecht weiter zu entwickeln.

  11. Psychosocial aspects of donation and the dissection course: An extra-curricular program with the objective of assisting students confront issues surrounding gross anatomy lab.

    PubMed

    Weyers, Simone; Noack, Thorsten; Rehkämper, Gerd

    2014-01-01

    Hintergrund und Ziel: Der "Präparierkurs" ist ein essentieller Teil der vorklinischen medizinischen Ausbildung. An der Medizinischen Fakultät Düsseldorf wurde eine kursbegleitende Veranstaltung entwickelt mit dem Ziel, die Erfahrungen der Studierenden gemeinsam mit diesen zu reflektieren und sie in ihrer Auseinandersetzung mit dem Körperspender und der Präparation zu unterstützen. Ziel des Manuskriptes ist die Darstellung des Unterrichtskonzeptes.Methode: Es wurde besonderer Wert auf den Austausch in der Peer-Gruppe gelegt. Die Reflexion erfolgte im Rahmen einer Vorlesung, einem Kleingruppenseminar und einem online Tagebuch als Kernstück. Abschließend erfolgte eine Evaluation der Veranstaltung. Ergebnisse: Ca. ein Sechstel der Studierenden nutzte das online Tagebuch. Ausgewählte Tagebucheinträge werden hier dargestellt. Ebenfalls ein Sechstel der Studierenden nahm an der Evaluation teil. Diese Studierenden empfanden das Angebot als sehr hilfreich, um sich auf den Präparierkurs vorzubereiten.Diskussion: Ein solches Unterrichtsangebot könnte den Anfang eines longitudinalen Unterrichtsangebotes bilden, um den adäquaten Umgang mit dem Thema Sterben und Tod zu fördern.

  12. Rosazea-Management: Update über allgemeine Maßnahmen und topische Therapieoptionen.

    PubMed

    Schaller, M; Schöfer, H; Homey, B; Hofmann, M; Gieler, U; Lehmann, P; Luger, T A; Ruzicka, T; Steinhoff, M

    2016-12-01

    Obwohl bislang für die Rosazea keine kurative Therapie besteht, können verschiedene Optionen zur Behandlung der Symptome und zur Vorbeugung von Exazerbationen empfohlen werden. Neben Selbsthilfemaßnahme wie der Vermeidung von Triggerfaktoren und einer geeigneten Hautpflege sollte das Rosazea-Management bei Patienten mit erythematöser und leichter bis schwerer papulopustulöser Rosazea die Anwendung topischer Präparate als First-Line-Therapie umfassen. Da Überlappungen der charakteristischen Rosazea-Symptome im klinischen Alltag die Regel sind, sollte die medikamentöse Therapie auf die individuellen Symptome zugeschnitten werden; auch eine Kombinationstherapie kann erforderlich sein. Zu den für die Behandlung der Hauptsymptome der Rosazea zugelassenen Wirkstoffen gehören Brimonidin gegen das Erythem sowie Ivermectin, Metronidazol oder Azelainsäure gegen entzündliche Läsionen. Ihre Wirksamkeit wurde in zahlreichen validen, gut kontrollierten Studien belegt. Darüber hinaus existieren verschiedene nicht zugelassene topische Behandlungsmöglichkeiten, deren Wirksamkeit und Sicherheit noch in größeren, kontrollierten Studien zu untersuchen ist.

  13. Mixed convection from an isothermal vertical flat plate moving in parallel or reversely to a free stream

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lin, H.-T.; Hoh, H.-L.

    Mixed convection heat transfer from a vertically moving plate to a flowing free stream is investigated. The plate moves either in parallel or reversely to the free stream; and the buoyancy force accelerates or retards the flow. An universal formulation can be obtained from which similarity and nonsimilarity equations for six limiting cases of forced, natural, and mixed convection can be readily reduced. Accurate finite-difference solutions and comprehensive correlations of heat transfer rate for 0.01<=Pr<=10000 are presented over the entire domains of mixed convection and relative velocity. Zusammenfassung Die Untersuchung bezieht sich auf den Wärmeübergang bei Mischkonvektion an einer vertikalen Platte, die parallel zu einem Freistrom (gleich- oder gegensinnig) bewegt wird, wobei die Auftriebskraft fördernd oder hemmend auf die Strömung wirkt. Es läßt sich eine universelle Formulierung finden, aus der unmittelbar Ähnlichkeits- und Nichtähnlichkeitsgleichungen für sechs Grenzfälle bezüglich erzwungener, freier und gemischter Konvektion hergeleitet werden können. Genaue Finitdifferenzen-Lösungen und umfangreiche Berechnungsformeln für den gesamten Bereich der Mischkonvektion und der Relativgeschwindigkeit werden angegeben, wobei die Prandtl-Zahlen von 0,01 bis 10000 variieren.

  14. Bifurkationsanalyse eines LC Tank VCOs unter Berücksichtigung der variablen Kapazität

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bremer, J.-K.; Zorn, C.; Mathis, W.

    2009-05-01

    In dieser Arbeit präsentieren wir einen neuartigen Ansatz für den systematischen Entwurf von integrierten LC Tank VCO-Schaltungen basierend auf dem Andronov Hopf Theorem und der Störungstheorie. Der Ansatz ermöglicht es, eine Abschätzung des resultierenden Abstimmbereichs, eine Stabilitätsanalyse und eine Berechnung der Amplitude des VCOs im Vorfeld des eigentlichen Entwurfs durchzuführen. Des Weiteren erlaubt die vorgestellte Methode eine Optimierung des VCOs hinsichtlich der in den Spezifikationen geforderte Amplitude und eine Minimierung der höheren Harmonischen. Mit Hilfe eines ladungsbasierten MOS-Modells ist es möglich die spannungsabhängige Kapazität der Varaktortransistoren durch einen analytischen Ausdruck zu beschreiben. Auf Basis dieses analytischen Ausdrucks wird die amplitudenabhängige Großsignalkapazität des VCOs in Abhängigkeit von Designparametern und der Tuningspannung modelliert. Die Gültigkeit der vorgestellte Entwurfsmethode wird anhand eines Beispielentwurfes eines 2.4 GHz VCO unter Verwendung einer 0.25 μm HF-CMOS Technologie verifiziert.

  15. Analyse und Entwurf von hochbitratigen Clock-and-Data-Recovery Schaltungen in CMOS-Technologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bremer, J.-K.; Zemko, C.; Schmackers, J.; Mathis, W.

    2007-06-01

    In dieser Arbeit wird ein neuartiges Schaltungskonzept für die Realisierung eines Phasendetektors einer Clock-and-Data-Recovery Schaltung vorgestellt. Es handelt sich hierbei um eine nichtlineare Phasendetektorarchitektur, die nach dem Verfahren von Alexander arbeitet. Um die Funktionalität des Phasendetektors im Hochfrequenzbereich zu gewährleisten, wurden in dem Design sehr schnell schaltende HLO-Flip-Flops (high-speed latching operation flip-flop) verwendet. Ein wesentliches Entwurfsziel war die Begrenzung des selbstgenerierten Jitters des Phasendetektors. Der Schaltungsentwurf wurde mit der Simulationsumgebung Cadence Spectre durchgeführt und die Funktionalität der Schaltung im GHz-Bereich anhand von ausgewählten Simulationen verifiziert. This paper presents a novel realization concept for Clock-and-Data-Recovery circuits. Our Design uses a nonlinear phase detector architecture, which is based on the Alexander phase detection method. In order to ensure circuit functionality in the RF region, we use very fast switching HLO-Flip-Flops (high-speed latching operation flip-flop) in our design. The primal goal in our design was the minimization of self induced jitter of the phase detector. The accuracy of our circuit design and the functionality in the GHz regime is confirmed by various circuit simulations executed with the SPECTRE Simulator.

  16. Leistungsmessungen zum Einsatz der J2EE Technologie für Feldbussimulationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Garreis, Thorsten; Jürgens, Hendrik; Schmidtmann, Uwe; von Cölin, Gerd

    Die Flexibilisierung der Fertigung und kurze Produktzyklen setzen einen beschleunigten, möglichst fehlerfreien Entwicklungsprozess voraus. Dieses Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn bereits parallel zur Hardwareentwicklung die Software mit Hilfe einer Simulation der Hardware entwickelt und getestet werden kann. Darüber hinaus können mit Simulationen alternative Lösungen studiert werden, die zu optimierten Verfahren führen. In dieser Arbeit werden Leistungstests an der Simulationsumgebung drd-Simulator präsentiert, die auf der J2EE-Technologie1 basiert. Für die Messungen wird eine Soft-SPS eingesetzt, deren Feldbus vom Typ ModbusTCP simuliert wird. Erste Messungen zeigen, dass J2EE eine leistungsstarke und skalierbare Plattform für die Realisierung von Feldbussimulationen ist. In einem Zyklusbereich ab 100 ms ist das E/A-Verhalten echtzeitfähig, wobei meherere Steuerungen auf den Bus zugreifen können. Die J2EE-Technologie zeichnet sich zudem durch eine gute Ausfallsicherheit und dynamische Rekonfigurier-barkeit aus, so dass Tests dynamisch zur Laufzeit ergänzt oder verändert werden können.

  17. Optimierung von FSS-Bandpassfiltern mit Hilfe der Schwarmintelligenz (Particle Swarm Optimization)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wu, G.; Hansen, V.; Kreysa, E.; Gemünd, H.-P.

    2006-09-01

    In diesem Beitrag wird ein neues Verfahren zur Optimierung von Bandpassfiltern aus mehrlagigen frequenzselektiven Schirmen (FSS), die in ein Dielektrikum eingebettet sind, vorgestellt. Das Ziel ist es, die Parameter der gesamten Struktur so zu optimieren, dass ihre Transmissionseigenschaften hohe Filteranforderungen erfüllen. Als Optimierungsverfahren wird die Particle Swarm Optimization (PSO) eingesetzt. PSO ist eine neue stochastische Optimierungsmethode, die in verschieden Gebieten, besonders aber bei der Optimierung nicht linearer Probleme mit mehreren Zielfunktionen erfolgreich eingesetzt wird. In dieser Arbeit wird die PSO in die Spektralbereichsanalyse zur Berechnung komplexer FSS-Strukturen integriert. Die numerische Berechnung basiert auf einer Integralgleichungsformulierung mit Hilfe der spektralen Greenschen Funktion für geschichtete Strukturen. This paper presents a novel procedure for the optimization of band-pass filters consisting of frequency selective surfaces (FSS) embedded in a dielectric. The aim is to optimize the parameters of the complete structure so that the transmission characteristics of the filters fulfill the demanding requirements. The Particle Swarm Optimization (PSO) is used as the optimization procedure. PSO is a new stochastic optimization method that is successfully applied in different areas for the optimization of non-linear problems with several object-functions. In this work, PSO is integrated into the spectral domain analysis for the calculation of the complex FSS structures. The numerical computation is based on the formulation of an integral equation with the help of the spectral Green's function for layered media.

  18. Untersuchung der Richtwirkung der Einkopplung von ebenen Wellen in eine Leitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Magdowski, M.; Vick, R.

    2013-07-01

    Elektrische Leitungen und Kabel stellen häufig die Haupteinfallstore für elektromagnetische Felder in die daran angeschlossenen Geräte und Systeme dar. Für die Einkopplung einer ebenen Welle kann der in eine Leitung eingekoppelte Strom unter bestimmten Voraussetzungen mit Hilfe der Leitungstheorie sehr effizient bestimmt werden. Er hängt dabei von den Abmessungen der Leitung, den Leitungsabschlüssen sowie der Amplitude, der Wellenlänge und der Einfallsrichtung der ebenen Welle ab. In dieser Arbeit wird die Abhängigkeit der Einkopplung von der Einfallsrichtung näher untersucht. Dazu werden Richtdiagramme der Einkopplung berechnet, dargestellt und hinsichtlich der mittleren und maximalen Einkopplung über alle Einfallsrichtungen und Polarisationen ausgewertet. Die Ergebnisse werden genutzt, um die maximale Direktivität der Einkopplung in eine Leitung zu bestimmen. Fasst man die Einkopplung externer Felder in eine Leitung als einen Störfestigkeitstest auf, so kann die maximale Direktivität benutzt werden, um einen Vergleich zwischen unterschiedlichen Messumgebungen wie Absorberhallen und Modenverwirbelungskammern herzustellen.

  19. Quantenphysikalischer Ursprung der Eichidee

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bopp, Fritz

    Betrachtet man die Quantenphysik als Zusammenspiel von elementaren Erzeugungs- und Vernichtungsprozessen, so sind Eichfeldtheorien nicht nur möglich, sondern auch notwendig. Die komplex konjugierten Phasenfaktoren jedes Paares von Erzeugungs- und Vernichtungsoperatoren sind nämlich. willkürlich wählbar. Darum müssen Quantenfeldtheorien vollständig phaseninvariant sein. Das ist ohne Eichfelder nicht möglich.Dem steht im Wege, daß die Diracgleichung nicht einmal global vollständig phaseninvariant ist. Multipliziert man nämlich die Komponenten der Erzeugungs- und Vernichtungsoperatoren mit verschiedenen konstanten Phasenfaktoren, so ändern sich die Diracmatrizen. Nur die Diracschen Vertauschungsrelationen bleiben invariant. Doch sind die Diracgleichungen vor und nach der Transformation physikalisch äquivalent. Man kann also sagen: Systeme freier Fermionen werden erst durch die Klasse aller äquivalenten Diracgleichungen vollständig dargestellt.Da die Diracschen Vertauschungsrelationen gegen beliebige unitäre Transformationen invariant sind, ist die Klasse äquivalenter Diracgleichungen U 4-invariant. Unitäre Diagonalmatrizen liefern willkürliche Phasentransformationen der Spinorkomponenten, so daß die zur Gruppe U 4 gehörigen Eichfelder zu eine allgemein phaseninvarianten Theorie führen. Sie ist so eng mit der QED verwandt, daß wir von einer erweiterten Quantenelektrodynamik, EQE, sprechen können.Hier soll nur gezeigt werden, daß die EQE existiert. Dabei liefert die invariante Untergruppe U 1 von U 4 die QED. Die komplementäre Untergruppe SU 4 umschließt vier Untergruppen SU 3, drei Untergruppen O 4 und sechs Untergruppen SU 2. Letztere könnten den drei Paaren von Quarks und den drei Paaren von Leptonen entsprechen, wobei sich die Quarkpaare zu einer Gruppe SU 3 zusammenschließen. Mehr als zweimal drei Paare von elementaren Fermionen gibt es in der EQE nicht. Sie wird zwar kaum mit der vereinigten QED und QCD identisch sein. Doch sollte sie

  20. Messsysteme für die Bildgebung mit Röntgenstrahlung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krieger, Hanno

    Nach einem kurzen Überblick über die heute verwendeten Detektorsysteme zur Erzeugung von Röntgenbildern in der Projektionsradiografie folgt die ausführliche Darstellung der klassischen Kombination von Röntgenfilm und Verstärkungsfolien. Der nächste Abschnitt befasst sich mit den Ausführungen zu Bildverstärkern, den Speicherfolien und den anderen digitalen Festkörperdetektoren. Der Dosisbedarf eines bildgebenden Systems kann bei Film-Folien- Kombinationen durch die Angabe von Empfindlichkeitsklassen definiert werden, bei den digitalen Detektoren geschieht dies mit Hilfe der Dosisindikatoren (Exposure Indicator EI, Abweichungsindikator DI). Im zweiten großen Abschnitt dieses Kapitels werden die Grundlagen der Computertomografie erläutert. Dazu werden zunächst die CT-Gerätegenerationen und die CT-Detektoren besprochen. Nach einer Erläuterung der Rechenverfahren zur Bilderzeugung folgt die Definition der Hounsfield-Einheiten. Den Abschluss bildet eine ausführliche Darstellung der Bildartefakte bei der Computertomografie.

  1. Identifikationsverfahren zur Analyse von EEG-Signalen bei Epilepsie mit Reaktions-Diffusions Netzwerken

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gollas, F.; Tetzlaff, R.

    2007-06-01

    Partielle Differentialgleichungen des Reaktions-Diffusions-Typs beschreiben Phänomene wie Musterbildung, nichtlineare Wellenausbreitung und deterministisches Chaos und werden oft zur Untersuchung komplexer Vorgänge auf den Gebieten der Biologie, Chemie und Physik herangezogen. Zellulare Nichtlineare Netzwerke (CNN) sind eine räumliche Anordnung vergleichsweise einfacher dynamischer Systeme, die eine lokale Kopplung untereinander aufweisen. Durch eine Diskretisierung der Ortsvariablen können Reaktions-Diffusions-Gleichungen häufig auf CNN mit nichtlinearen Gewichtsfunktionen abgebildet werden. Die resultierenden Reaktions-Diffusions-CNN (RD-CNN) weisen dann in ihrer Dynamik näherungsweise gleiches Verhalten wie die zugrunde gelegten Reaktions-Diffusions-Systeme auf. Werden RD-CNN zur Identifikation neuronaler Strukturen anhand von EEG-Signalen herangezogen, so besteht die Möglichkeit festzustellen, ob das gefundene Netzwerk lokale Aktivität aufweist. Die von Chua eingeführte Theorie der lokalen Aktivität Chua (1998); Dogaru und Chua (1998) liefert eine notwendige Bedingung für das Auftreten von emergentem Verhalten in zellularen Netzwerken. Änderungen in den Parametern bestimmter RD-CNN könnten auf bevorstehende epileptische Anfälle hinweisen. In diesem Beitrag steht die Identifikation neuronaler Strukturen anhand von EEG-Signalen durch Reaktions-Diffusions-Netzwerke im Vordergrund der dargestellten Untersuchungen. In der Ergebnisdiskussion wird insbesondere auch die Frage nach einer geeigneten Netzwerkstruktur mit minimaler Komplexität behandelt.

  2. Topologie und Dynamische Netzwerke: Anwendungen Der Optimierung MIT Zukunft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Leugering, Günter; Martin, Alexander; Stingl, Michael

    Die optimale Auslegung von Infrastrukturen z. B. bei der Verkehrsplanung und bei der Planung von Versorgungssystemen, die optimale Strukturierung bzw. Formgebung von Materialien und Werkstücken z. B. im Leichtbau sind aktuelle Themen angewandter Forschung. In beiden Bereichen wurde bis in die jüngste Zeit vornehmlich eine simulationsbasierte Optimierung auf der Grundlage einer Parameterjustierung vorgenommen, die oft wenig systematisch und zeit- und kostenintensiv ist. Stattdessen erweisen sich modellbasierte mathematische Optimierungsalgorithmen zusammen mit moderner numerischer Simulations-und Visualisierungstechnologie zunehmend als Katalysator neuer Technologien. Eine so verstandene Mathematische Optimierung kann bereits auf beeindruckende Erfolgsgeschichten verweisen und so den Anspruch als eine Zukunftsdisziplin behaupten. Diesem Anspruch trägt die Einrichtung des DFG-Schwerpunktprogramms 1253, Optimierung mit partiellen Differentialgleichungen’ im Jahre 2006 Rechnung, in dem über 25 Projekte im Bundesgebiet sowohl auf die theoretische Fundierung, als auch und insbesondere auf die Verzahnung zwischen Methodenentwicklung und numerischer Realisierung fokussieren. Forschung im Bereich der mathematischen Optimierung und Steuerung von Prozessen bzw. Eigenschaften, die mit Hilfe partieller Differentialgleichungen, so genannten, verteilten Systemen’, beschrieben werden, erfolgt im Kontext konkreter und exemplarischer Anwendungssituationen, die neue mathematische Herausforderungen markieren: Sicherheitsvorgaben etwa bei der Belastung von Gas- und Frischwasserleitungen oder solche für die Belastbarkeit von Verkehrsflugzeugen führen auf Druckbeschränkungen bzw.

  3. Physician-assisted suicide, euthanasia and palliative sedation: attitudes and knowledge of medical students.

    PubMed

    Anneser, Johanna; Jox, Ralf J; Thurn, Tamara; Borasio, Gian Domenico

    2016-01-01

    Zielsetzung: Im November 2015 wurde im deutschen Bundestag über eine gesetzliche Neuregelung der „Sterbehilfe“ abgestimmt. Dies betraf insbesondere die rechtliche Bewertung des ärztlich assistierten Suizids. Es wurde eine Änderung des Strafgesetzbuches beschlossen, das die „geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ nun unter Strafe stellt. Bereits am 2.7.2015, dem Tag der von größerem medialem Interesse begleiteten ersten Lesung entsprechender Gesetzesentwürfe im Bundestag, befragten wir Medizinstudierende des 7. und 8. Semesters der TU München zu den Themen „ärztlich assistierter Suizid (ÄAS)“, „Tötung auf Verlangen (TAV)“ und „palliative Sedierung (PS)“ auf der Basis einer fiktiven Fallvignette. Methodik: Die Fallvignette schilderte den Fall eines an einem Nasopharynxkarzinom erkrankten Patienten in zwei Varianten (subjektiv unerträgliches physisches vs. seelisches Leiden). Gefragt wurde nach der für die jeweiligen Handlungsoptionen aktuell geltenden Rechtslage sowie nach der Einstellung der Studierenden zur ethischen Vertretbarkeit dieser Maßnahmen.Ergebnisse: 241 von 301 Studierenden (80%) beantworteten den Fragebogen, davon 109 in der Variante 1 (körperliches Leiden) und 132 in der Variante 2 (seelisches Leiden). Die geltende Rechtslage zur PS (erlaubt) und zur TAV (verboten) wurde von der Mehrzahl der Studierenden richtig eingeschätzt (81,2% bzw. 93,7%), während nur eine Minderheit der Studierenden (18,8%) wusste, dass der ÄAS zum damaligen Zeitpunkt keinen strafrechtlich relevanten Tatbestand darstellte. Für – im geschilderten Fall – ethisch vertretbar hielten 83,3 % der Teilnehmer die PS unter gleichzeitiger Beendigung der Ernährung und Flüssigkeitsgabe, 51,2% den ÄAS und 19,2% die TAV. Im Vergleich der Varianten 1 und 2 fand sich ein signifikanter Unterschied lediglich bei der Einschätzung der Rechtmäßigkeit der PS: Bei physischem Leid wurde diese häufiger für erlaubt erachtet (88,1% vs. 75

  4. Airborne laser-spark for ambient desorption/ionisation.

    PubMed

    Bierstedt, Andreas; Riedel, Jens

    2016-01-01

    Desorption als auch die Ionisation erfolgen hierbei durch ein laserbetriebenes Luftplasma. Die Abwesenheit fester oder flüssiger Elektroden hat zur Folge, dass die Methode weder unter chemischen Interferenzen noch unter Verschleiß durch Korrosionsbrand oder abgetragenes Elektrodenmaterial leidet. Insgesamt betrachtet herrscht in dem Plasma Elektroneutralität, wodurch Aufladungseffekte minimiert werden, die andernfalls zu einer langfristigenÄderung der Flugbahnen von Ionen während der Experimente führen kann. In dem Ansatz eine freischwebende Luftentladung bei Atmosphärendruck zu verwenden agiert die Luft nicht nur als Plasmamedium sondert dient zusätzlich als Badgas für die stoßinduzierte Kühlung der entstehenden Ionen. Die Ionisierung der Analytmoleküle erfolgt nicht unmittelbar im Plasma sondern in dessen direkter Umgebung durch Wechselwirkung mit freigesetzten ionischen Luftspezies, freien Elektronen oder Photonen im kurzwelligen ultravioletten Bereich. Jede Laserentladung erzeugt eine hörbare Stoßwelle, in welcher neu produzierte reaktive Spezies freigesetzt werden, welche sich konzentrisch ausbreiten, so dass eine Diffusion der Analytmoleküle ins heiße Innere des Plasmas verhindert wird. Daraus folgt, dass im Interaktionsvolumen zwischen Plasma und Analyt der Temperaturgrenzwert für eine thermische Dissoziation oder Fragmentierung der Moleküle nicht überschritten wird. Experimentell konnte belegt werden, dass das vorgestellte Ionisierungsschema sehr unselektiv bezüglich der chemischen Analytklasse ist und kaum Fragmentierungsprodukte beobachtet werden können. Messungen einer breitgefächerten Auswahl unterschiedlicher Testsubstanzen, wie beispielsweise polarer und unpolarer Kohlenwasserstoffe, Zuckern, niedermolekularer pharmazeutischer Wirkstoffe, sowie natürlicher Biomoleküle in Lebensmittelproben unmittelbar aus ihren komplexen Matrizes, führten zu aussagekräftigen Massenspektren. Zumal das Lasermedium feuchte Luft ist, scheint der

  5. How well do final year undergraduate medical students master practical clinical skills?

    PubMed

    Störmann, Sylvère; Stankiewicz, Melanie; Raes, Patricia; Berchtold, Christina; Kosanke, Yvonne; Illes, Gabrielle; Loose, Peter; Angstwurm, Matthias W

    2016-01-01

    Einleitung: Die körperliche Untersuchung und klinisch-praktische Fertigkeiten sind wesentliche ärztliche Fähigkeiten, mit deren Hilfe die Diagnostik und Therapie von Krankheiten gesteuert werden. Durch curriculare Veränderungen wird der praktischen Ausbildung ein hoher Stellenwert eingeräumt. Wie gut beherrschen also Studierende im Praktischen Jahr (PJ) klinisch-praktische Fertigkeiten?Methoden: Wir führten eine freiwillige mündlich-praktische Prüfung mittels OSCE bei Studierenden im PJ durch. Inhalte der Prüfung waren u.a. die körperliche Untersuchung (Herz, Lunge, Abdomens, Gefäßsystem, Lymphsystem; neurologische, endokrinologische bzw. orthopädische Untersuchung) sowie elementare praktische Fertigkeiten (etwa EKG-Interpretation, Basis-Befundung Röntgen-Thorax). Die Teilnehmer füllten zudem vor Beginn der Prüfung einen Fragebogen aus, u.a. zur Einschätzung der eigenen Leistung.Ergebnisse: Insgesamt 214 PJ-Studierende nahmen teil und erreichten 72,8% der erreichbaren Punktzahl. Eine nicht ausreichende Leistung (<60%) zeigten 9,3% der Teilnehmer (n=20). Geschlecht, vorangegangene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf sowie Studienort hatten keinen Einfluss auf die Leistung. Im Mittel schätzten sich die Studierenden 0,5 Notenstufen besser. 35,3% der Teilnehmer vermochten ihre Leistung richtig einzuschätzen. 30,0% überschätzten ihr Ergebnis um eine Notenstufe, 18,8% um zwei oder mehr Notenstufen. Diskussion: Studierende im Praktischen Jahr zeigen deutliche Defizite bei der Durchführung klinisch-praktischer Fertigkeiten im Rahmen einer mündlich-praktischen Prüfung. Dabei überschätzt knapp die Hälfte der Studierenden die eigene Leistung. Eine institutionalisierte, regelhafte Prüfung der mündlich-praktischen Fähigkeiten im Praktischen Jahr erscheint daher notwendig.

  6. Bildung von Metall-Metall-Mischkristallen mittels Ionenstrahl-induzierter Mischung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hohmuth, K.; Rauschenbach, B.

    Die Ionenstrahl-induzierte Mischung der Dünnfilm-Systeme CuAg und CrFe nach Bestrahlung mit energiereichen Xe-und Ar-Ionen bei Raumtemperatur wurde untersucht. Die Präparation der Multischicht-Systeme, die aus dünnen Filmen der beiden Elemente bestehen, erfolgt durch Aufdampfen auf inerte Substrate. Die bestrahlten Systeme wurden mit Hochspannungs-Elektronenmikroskopie, Feinbereichsbeugung und Rutherford-Rückstreuung analysiert. Beim System CuAg entstehen über den gesamten Konzentrationsbereich metastabile Mischkristallphasen. Die Ionenstrahl-induzierte Mischung des CuAu-Systems führt nach einer thermischen Nachbehandlung zur Bildung von Überstrukturen. Durch Bestrahlung des CrFe-Systems werden CrFe-Martensit und eine '-CrFe Hochdruckphase gebildet. Die '-CrFe-Ausscheidungen sind senrecht zum Ionenstrahl und senkrecht zueinander orientiert.Translated AbstractFormation of Mixed Crystals from Two Metals by Ion Beam MixingIon-beam mixing of thin film systems of CuAg, CuAu and CrFe was studied using irradiation with energetic Xe- and Ar-ions at room temperature. Multi-layered samples consisting of thin layers of two elements were prepared by evaporating on inert substrates. The irradiated systems were investigated using high voltage electron microscopy, selected area diffraction and Rutherford backscattering. Metastable solid solutions of CuAg are formed across the entire composition range. After ion-beam mixing and thermal treatment of the CuAu system superlattices have been found. CrFe-martensite and a '-CrFe highpressure phase are formed by irradiation of CrFe systems. The δ'-CrFe precipitations are oriented perpendicular to the ion beam and perpendicular to each other.

  7. The Questionnaire D-RECT German: Adaptation and testtheoretical properties of an instrument for evaluation of the learning climate in medical specialist training.

    PubMed

    Iblher, Peter; Zupanic, M; Ostermann, T

    2015-01-01

    Zielsetzung: In der Arbeitsgruppe von Boor et al. [1] wurde der Fragebogen D-RECT (Dutch Residency Educational Climate Test) zur Erfassung des Lernklimas in der ärztlichen Weiterbildung entwickelt und validiert. Die deutschsprachige Version (D-RECT-German) wird in der vorliegenden Studie testtheoretisch überprüft.Fragestellung: Ist eine Replikation der Ergebnisse aus der Originalarbeit von Boor et al. als Beleg der Validität des D-RECT möglich?Methodik: Die Befragung erfolgte onlinebasiert mit dem Fragebogen D-RECT-German. Mit Item- und Reliabilitätsanalysen wurden die Kennwerte der 50 Items in 11 Subskalen sowie die interne Konsistenz (Cronbach’s α) ermittelt. Die Validitätsprüfung erfolgte mit einer konfirmatorischen Faktorenanalyse unter Verwendung eines Maximum likelihood basierten Strukturgleichungsmodells.Ergebnisse: Die Itemanalysen dieser Replikationsstudie mit 255 WBA an 17 deutschen Krankenhäusern ergaben für die Items heterogene Trennschärfen, auch die interne Konsistenz der Subskalen zeigte variable Werte für Cronbach’s α zwischen 0.57 und 0.85. In der konfirmatorischen Faktorenanalyse wiesen 6 Items standardisierte Regressionskoeffizienten <0.5 auf die vorgegebenen Dimensionen auf, von denen zwei im Konstrukt „Einstellung der betreuenden Fachärzte“ zu finden waren. Die Korrelationen der Faktoren untereinander wies mit Korrelationen von über 0.7 starke Interdependenzen zwischen den Faktoren „Supervision“, „Coaching“ und „Einstellung der betreuenden Fachärzte“ auf.Schlussfolgerungen: In der Replikationsstudie mit dem D-RECT-German für den deutschsprachigen Raum zeigten sich strukturelle Unterschiede hinsichtlich der faktoriellen Validität, so dass weitere Validierungsstudien für den internationalen Vergleich notwendig sind.

  8. Deutsches "Nationales Krebshilfe-Monitoring" 2015-2019 - Studienprotokoll und erste Ergebnisse.

    PubMed

    Schneider, Sven; Görig, Tatiana; Schilling, Laura; Breitbart, Eckhard W; Greinert, Rüdiger; Diehl, Katharina

    2017-09-01

    Das Projekt "Nationales Krebshilfe-Monitoring zur Solariennutzung" (National Cancer Aid Monitoring of Tanning Bed Use, NCAM) ist eine deutsche Großstudie mit dem Ziel, die wichtigsten Risikofaktoren für Hautkrebs zu beobachten: natürliches Sonnenlicht und künstliche UV-Strahlung. NCAM ist eine bundesweite Querschnittstudie mit zunächst vier Runden der Datenerfassung (sogenannten Wellen) zwischen 2015 und 2018. Jedes Jahr wird eine bundesweit repräsentative Stichprobe aus 3.000 Personen im Alter von 14 bis 45 Jahren befragt. Die Querschnittsbefragung wird durch eine Kohorte von n = 450 aktuellen Solariennutzern ergänzt. Die erste Welle im Jahr 2015 ergab eine Gesamtprävalenz der Solariennutzung von 29,5 %. Elf Prozent aller Teilnehmer hatten in den vergangenen zwölf Monaten ein Solarium genutzt. Zu den Determinanten der aktuellen Solariennutzung gehörten jüngeres Alter, weibliches Geschlecht und Vollzeit-/Teilzeitbeschäftigung. Die hauptsächlichen Beweggründe, die für die Nutzung eines Solariums genannt wurden, waren Entspannung und Attraktivitätssteigerung. NCAM ist weltweit die erste Studie zur Überwachung der Risikofaktoren für Hautkrebs in jährlichen Intervallen anhand einer großen, landesweit repräsentativen Stichprobe. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Millionen Deutsche trotz Warnungen der WHO Solarien nutzen, und dass viele dieser Nutzer Jugendliche sind - trotz gesetzlicher Beschränkungen, die das Ziel haben, die Nutzung von Solarien durch Minderjährige zu verhindern. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  9. Einsatz und Wirksamkeit von Systemtherapien bei Erwachsenen mit schwerer Neurodermitis: Erste Ergebnisse des deutschen Neurodermitis-Registers TREATgermany.

    PubMed

    Schmitt, Jochen; Abraham, Susanne; Trautmann, Freya; Stephan, Victoria; Fölster-Holst, Regina; Homey, Bernhard; Bieber, Thomas; Novak, Natalija; Sticherling, Michael; Augustin, Matthias; Kleinheinz, Andreas; Elsner, Peter; Weidinger, Stephan; Werfel, Thomas

    2017-01-01

    Versorgungsregister dienen der Erfassung des Einsatzes und der Wirksamkeit von Therapien unter realen Versorgungsbedingungen und sind als Basis einer evidenzbasierten Gesundheitsversorgung unverzichtbar. Das deutsche Neurodermitis-Register TREATgermany wurde als weltweit erstes Register für Patienten mit schwerer Neurodermitis 2011 initiiert. Erwachsene mit schwerer Neurodermitis (aktuelle/frühere antientzündliche Systemtherapie und/oder objektiver SCORAD ≥ 40) werden über einen Zeitraum von 24 Monaten prospektiv beobachtet. Anhand validierter Erhebungsinstrumente werden die klinische Erkrankungsschwere (EASI, SCORAD), Lebensqualität (DLQI), Symptome, globale Erkrankungsschwere sowie die Patientenzufriedenheit erfasst und die durchgeführten Therapien dokumentiert. Die vorliegende Analyse beschreibt die Charakteristika, Therapiewahl und Wirksamkeit der eingesetzten antiinflammatorischen Systemtherapien der bis Oktober 2014 eingeschlossenen Patienten. An fünf Zentren wurden insgesamt 78 Patienten (Durchschnittsalter 39 Jahre, 61 % männlich) eingeschlossen. Bei den Patienten besteht eine hohe Inanspruchnahme ambulanter und stationärer Leistungen. Ciclosporin war das am häufigsten eingesetzte Systemtherapeutikum und zeigte die höchste klinische Effektivität (EASI-50-Ansprechrate 51 %; EASI-75-Ansprechrate 34 % nach zwölfwöchiger Therapie). Azathioprin, Methotrexat (MTX), Prednisolon oral, Mycophenolat, Alitretinoin und Leflunomid wurden ebenfalls bei einzelnen Patienten eingesetzt. Die vorliegende Registerauswertung gibt wichtige Hinweise zur derzeitigen Versorgung von Erwachsenen mit schwerer Neurodermitis in Deutschland, dokumentiert die hohe Erkrankungslast, den Nutzen vorhandener Therapien und den Bedarf an weiteren, effektiven und in der Langzeitanwendung sicheren Therapieoptionen. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  10. Kombinierte Hoch-/Niedrig-Dosis-Therapie mit systemischen Glukokor-tikoiden bei schweren Verlaufsformen der Alopecia areata im Kindesalter.

    PubMed

    Jahn-Bassler, Karin; Bauer, Wolfgang Michael; Karlhofer, Franz; Vossen, Matthias G; Stingl, Georg

    2017-01-01

    Schwere Verlaufsformen der Alopecia areata (AA) im Kindesalter sind aufgrund limitierter Optionen therapeutisch herausfordernd. Systemische, hochdosierte Glukokortikoide weisen die schnellste Ansprechrate auf, nach dem Absetzen kommt es allerdings zu Rezidiven. Eine längerfristige Hochdosis-Anwendung ist aufgrund der zu erwartenden Nebenwirkungen nicht empfehlenswert. Eine dauerhafte Steroiderhaltungstherapie unterhalb der Cushing-Schwellen-Dosis nach Bolustherapie könnte die Krankheitsaktivität ohne Nebenwirkungen längerfristig unterdrücken. Im Rahmen einer offenen Anwendungsbeobachtung wurden 13 Kinder mit schweren Formen der AA in diese Studie eingeschlossen. Bei sieben Kindern lag eine AA totalis/universalis vor, bei sechs eine multifokale AA mit Befall von mehr als 50 % der Kopfhaut. Das Therapieregime sah eine initiale Prednisolon-Dosierung von 2 mg/kg Körpergeweicht (KG) vor und wurde innerhalb von neun Wochen auf eine Erhaltungsdosierung unter der individuellen Cushing-Schwelle reduziert. Der Nachbeobachtungszeitraum betrug ein bis drei Jahre. Wir beobachteten in 62 % aller Fälle ein komplettes Nachwachsen der Haare. Die mittlere Dauer bis zum Ansprechen lag bei 6,6 Wochen und konnte mit der Erhaltungstherapie über den gesamten Beobachtungszeitraum aufrechterhalten werden. An Nebenwirkungen wurden ausschließlich eine Gewichtszunahme (1-3 kg) bei allen Behandelten sowie eine milde Steroidakne in 23 % der Fälle beobachtet. Die kombinierte Hoch-/Niedrig-Dosis-Therapie mit systemischen Glukokortikoiden mittels Prednisolon zeigte eine hohe, dauerhafte Ansprechrate ohne signifikante Nebenwirkungen. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  11. Der Einfluss von Alitretinoin auf die Lebensqualität bei Patienten mit schwerem chronischen Handekzem: FUGETTA - Beobachtungsstudie unter Praxisbedingungen.

    PubMed

    Augustin, Matthias; Thaçi, Diamant; Kamps, Anja

    2016-12-01

    Alitretinoin ist die einzige zugelassene Behandlung für schweres chronisches Handekzem (CHE), das refraktär gegenüber potenten topischen Corticosteroiden ist. Bei dieser Studie (FUGETTA) wurde die Wirksamkeit von leitliniengerecht angewendetem oralem Alitretinoin sowie dessen Einfluss auf die Lebensqualität (LQ) bei Patienten mit schwerem refraktärem CHE beurteilt. Multizentrische, offene, nichtinterventionelle Beobachtungsstudie, durchgeführt in Deutschland. Die Patienten wurden nach Ermessen ihres behandelnden Arztes mit Alitretinoin 10 mg oder 30 mg einmal täglich über maximal 24 Wochen behandelt. Die Wirksamkeit wurde anhand des Physician Global Assessment (PGA) und des Dermatology Life Quality Index (DLQI) bewertet. Zudem wurden unerwünschte Ereignisse (UE) erfasst. Die Studienpopulation bestand aus 658 Patienten (30 mg: n = 581; 10 mg: n = 77). Bei Beobachtungsbeginn litten die meisten Patienten (83 %) gemäß PGA an einem schweren CHE. Bei Beobachtungsende war das Handekzem bei 48 % der Patienten gemäß PGA vollständig oder fast vollständig abgeheilt (30 mg: 49 %; 10 mg: 43 %). Die mittlere Verbesserung des DLQI-Scores in Woche 24 betrug 58 % (30 mg: mittlere [SD] Veränderung gegenüber dem Ausgangswert -10,4 [8,04]) und 70 % (10 mg: mittlere [SD] Veränderung gegenüber dem Ausgangswert -10,8 [7,29]). Die Gesamtinzidenz von NW war niedrig und in den beiden Gruppen ähnlich. Alitretinoin führte zu einer schnellen, deutlichen Verbesserung der LQ bei Patienten mit schwerem CHE. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  12. Azelainsäure 20 % Creme: Auswirkung auf Lebensqualität und Krankheitsaktivität bei erwachsenen Patientinnen mit Acne vulgaris.

    PubMed

    Kainz, Julius Thomas; Berghammer, Gabriele; Auer-Grumbach, Piet; Lackner, Verena; Perl-Convalexius, Sylvia; Popa, Rodica; Wolfesberger, Barbara

    2016-12-01

    Zur Wirksamkeit von Aknetherapien und deren Auswirkungen auf die Lebensqualität erwachsener Patienten liegen kaum Daten vor. ZIEL: Erhebung der Wirkung von Azelainsäure 20 % Creme (Skinoren(®) ) auf Akne-Schweregrad und krankheitsbedingte Lebensqualität. Nichtinterventionelle Studie bei erwachsenen Patientinnen mit leichter bis mittelschwerer Akne. Wirksamkeitsparameter waren DLQI sowie Akne-Schweregrad im Gesicht, am Dekolleté sowie am Rücken im Gesamturteil des Prüfarztes (IGA-Skala: Grad 1 = annähernd reine Haut; 2 = leichte Akne; 3 = mittelschwere Akne). Visiten waren zu Studienbeginn sowie nach 4-8 und zwölf Wochen geplant. Von den 251 eingeschlossenen Patientinnen lag zu Studienbeginn bei 59 %, 31 % bzw. 10 % ein IGA-Grad von 1, 2 bzw. 3 vor; die am häufigsten betroffene Hautpartie war das Gesicht (IGA-Grad 2 oder 3: 79 %). Nach zwölf Behandlungswochen war eine signifikante Besserung der Acne vulgaris im Gesicht (IGA-Grad 0 oder 1: 82 %) sowie auf Dekolleté und Rücken feststellbar. Der mediane DLQI-Wert sank von neun zu Studienbeginn auf fünf nach zwölf Behandlungswochen. Neunzig Prozent der behandelnden Ärzte und Patientinnen beurteilten die Verträglichkeit der Behandlung als sehr gut oder gut. Die Anwendung von 20%iger Azelainsäure-Creme führt bei erwachsenen Frauen zu einer signifikanten Besserung der Acne vulgaris und der krankheitsbedingten Lebensqualität. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  13. A new method to produce short pulses

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Germer, Rudolf

    2005-03-01

    If a coaxial cable or a strip line has an open end, then the incoming signal is reflected there. Due to the propagation velocity, an incoming rectangular pulse has a length in space which depends on its length in time. If the pulse length is twice the cable length, then after the reflection at the end, the pulse energy is distributed in an electrical field along the cable. Input and output current are compensating. At this time, it is possible to take out the energy simultanously through several switched connections at the same time. The result is a shorter pulse of much higher power which can drive a load of low impedance or with the pulse transformer presented at the 25th ICHSPP give a short pulse of very high voltage. This concentration in time of the electrical energy is planed to be used for x-ray flash systems. If the input pulse is not rectangular, then it is possible to take off the energy at the time of best peak power. Bei einem Bandleiter oder Koaxialkabel mit offenem Ende wird das auf der Leitung laufende Signal reflektiert. Die Ausdehnung eines Rechteckimpulses auf einer solchen Leitung entspricht seiner Dauer und der Ausbreitungsgeschwindigkeit auf der Leitung. Wenn die Impulsausdehnung doppelt so gross ist wie die Leitungslange, dann kann die gesamte Energie des Impulses nach der Reflexion im elektrischen Feld gespeichert sein, Eingangs und Reflexionsstrom kompensieren sich. Zu dieser Zeit ist es moglich, fast die ganze Energie gleichzeitig seitlich durch einen ausgedehnten oder mit mehreren einzelnen Schaltern an einen niederohmigen Verbraucher weiterzuleiten oder mit einem Impulstransformator ( gezeigt auf dem 25. ICHSPP ) an dessen Impedanz anzupassen. Der Ausgangsimpuls ist sehr kurz und von vervielfachter Leistung. Diese zeitliche Energiekonzentration soll spater fur Rontgenbltzsysteme verwendet werden. Im Falle eines nicht rechteckformigen Eingangsimpulses kann die Energie wahrend der hochsten Spitzenleistung entnommen werden.

  14. Long-Range Energy Transfer in the Case of Inhomogeneous Spatial Distributions and Indirect Donor-Donor Interaction

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schubert, Max

    On the basis of Förster kinetics concerning long-range energy transfer caused by dipole-dipole interaction the t-deactivation-law has been derived under the assumption of a homogeneous spatial acceptor distribution (at the end of the forties). Recently, in particular ultra-short time fluorescence and absorption measurements have shown that on the one hand this law holds in a wide range of physical conditions, but that under other circumstances the experimental results strongly deviate from the t-law. In the present paper it is shown that a unified treatment of inhomogeneous distributions and indirect donor-donor interaction via the acceptors can qualitatively, and in certain cases also quantitatively, remove the discrepancies mentioned. The analysis yields new parameters of dynamical processes.Translated AbstractEnergietransport über längere Entfernungen bei inhomogenen räumlichen Verteilungen und indirekter Donor-DonorwechselwirkungUnter der Annahme homogener, räumlicher Akzeptorverteilung wurde in den vierziger Jahren das t-Deaktivierungsgesetz auf der Basis einer Förster-Kinetik für langreichweitigen Energietransport durch Dipol-Dipolwechselwirkung abgeleitet. Besonders Kurzzeitfluoreszenz- und Absorptionsmessungen haben in letzter Zeit gezeigt, daß einerseits dieses Gesetz für eine große Zahl physikalischer Bedingungen gilt, unter besonderen Umständen die experimentellen Ergebnisse jedoch stark vom t-Gesetz abweichen. In der vorliegenden Arbeit wird gezeigt, daß eine einheitliche Behandlung inhomogener Verteilungen und indirekter Donor-Donorwechselwirkungen über die Akzeptoren qualitativ und in bestimmten Fällen auch quantitativ die erwähnten Unterschiede beseitigen kann. Die Analyse gibt neue Parameter des dynamischen Prozesses.

  15. [Men as caregivers for their wives - two phenomenological studies of the experiences of male primary caregivers in home care arrangements. Part II: men as caregivers for their wives suffering from dementia].

    PubMed

    Bauernschmidt, Dorothee; Dorschner, Stephan

    2014-10-01

    Hintergrund: Männer engagieren sich in Deutschland zunehmend in der vielfältigen Pflege- und Sorgearbeit für pflegebedürftige Angehörige. Der steigenden Zahl männlicher Hauptpflegepersonen wird der (pflege-)wissenschaftliche Diskurs jedoch noch nicht gerecht. Ziel: Im Mittelpunkt der zweiten Studie stehen pflegende Ehemänner, die ihre an Demenz erkrankte Frau im häuslichen Pflegesetting versorgen. Ziel der Studie ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie diese Männer die Pflegesituation erleben und gestalten. Methode: Es wurden narrative Interviews mit zehn pflegenden Ehegatten geführt und einer phänomenologisch-interpretativen Analyse in Anlehnung an das Analyseschema von Diekelmann (1992) unterzogen. Ergebnisse: Es konnten sieben zentrale Themen – «Demenz ist eine schlimme Krankheit …» (Krankheit als schleichende Krise); «Da ist doch eine Bindung …» (Beziehung); «Streit, der sich nicht so ohne weiteres lösen lässt …» (Konflikt); «Von dem ist nichts mehr …» (Verlust); «Die Pflege, die wurde nicht weniger, die wurde mehr …» (Pflege); «Die Welt wird kleiner …» (Einschränkungen); «Ich hab das nicht ungern, dass mir jemand hilft …» (Unterstützung) – sowie das konstitutive Muster «Gebundensein» in der lebensweltlichen Wahrnehmung identifiziert werden. Schlussfolgerungen: Die Individualität im Erleben und Gestalten der Pflegesituation durch die pflegenden Männer und deren Bewertung formeller Unterstützungsangebote zeigen deutlichen Entwicklungsbedarf in der Ausgestaltung beruflicher Pflege im häuslichen Umfeld. Weitere Forschungsprojekte sollten insbesondere Pflegeverläufe (auch über längere Zeiträume) sowie Gründe für die Ablehnung von Unterstützungsangeboten in den Blick nehmen.

  16. Ionenquelle mit Plasma-Anregung durch Mikrowellen bei Elektronen-Zyklotron-Resonanz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hammer, K.; Weissmantel, C.

    Mit der Mikrowellen-Entladung bei Zyklotron-Resonanz ist eine effektive Plasma-Anregung möglich; es lassen sich Ionisationsgrade um 0,1 in Edel- und Reaktivgasen erreichen. Die Nutzung für Ionenquellen bietet gegenüber der unselbständigen Niederdruck-Bogenentladung eine Reihe von Vorteilen, insbesondere durch den Wegfall der Glühkatode. Es wird eine Breitstrahl-Ionenquelle beschrieben, die bei einer Extraktionsspannung von 1 kV Ionenströme bis zu 150 mA liefert. Die Ionenstromdichte läßt sich über einen Strahldurchmesser von 150 mm weitgehend konstant halten. Damit erfüllt die Mikrowellen-Ionenquelle Forderungen, wie sie beim Einsatz von Ionenstrahlverfahren in der Mikroelektronik gestellt werden.Translated AbstractIon Source with Plasma Generation by Microwaves in Electron Cyclotron ResonanceThe microwave discharge operated at cyclotron resonance allows to achieve an effective plasma generation; degrees of ionization of about 0,1 are feasible. The utilization in ion sources offers compared with non-selfsustained are discharges several advantages, in particular because the hot cathode is emitted. A broad-beam ion source is described which yields ion currents up to 150 mA at an extraction voltage of 1 kV. The ion current density could be maintained nearly constant over a beam diameter of 150 mm. Hence, the microwave ion source is shown to match the requirements for applications of ion beam processes in microelectronics.

  17. Evaluation of medical research performance--position paper of the Association of the Scientific Medical Societies in Germany (AWMF).

    PubMed

    Herrmann-Lingen, Christoph; Brunner, Edgar; Hildenbrand, Sibylle; Loew, Thomas H; Raupach, Tobias; Spies, Claudia; Treede, Rolf-Detlef; Vahl, Christian-Friedrich; Wenz, Hans-Jürgen

    2014-01-01

    Ziele: Die Evaluation medizinischer Forschungsleistung ist eine zentrale Voraussetzung für die gezielte Weiterentwicklung von Fakultäten, Forschungsschwerpunkten, Instituten bzw. Kliniken sowie Wissenschaftlerkarrieren. Sie basiert aber vielfach auf unklaren Zielvorstellungen und fragwürdigen Methoden und kann zu Fehlsteuerungen führen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist eine Positionsbestimmung der wissenschaftlichen Medizin gegenüber den Zielen, Methoden und Konsequenzen ihrer Evaluation. Methoden: Im Rahmen des Berliner Forums der AWMF vom 18.10.2013 wurden von internationalen Experten Befunde zur Methodik der Evaluation medizinischer Forschungsleistung referiert, von Vertretern relevanter Wissenschaftsorganisationen diskutiert und in drei Adhoc-Schreibgruppen in einen Textentwurf gefasst. Dieser wurde mehrfach in der AWMF-Kommission für Leistungsevaluation in Forschung und Lehre sowie im AWMF-Präsidium diskutiert und in der vorliegenden finalen Fassung konsentiert.Ergebnisse: Die AWMF empfiehlt eine Veränderung des Systems der Bewertung medizinischer Forschungsleistungen. Evaluationen sollten eine a priori klar definierte und kommunizierte Zielsetzung besitzen und neben summativen auch formative Elemente enthalten. Neben sinnvollen aber nur in längeren Intervallen praktikablen informierten peer reviews können auch objektive Indikatoren zur Evaluation eingesetzt werden. Die Verwendung des Journal Impact Factors zur Bewertung einzelner Publikationen oder ihrer Autoren wird dabei abgelehnt. Der wissenschaftliche „Impact“ erfordert vielmehr eine multidimensionale Beurteilung, in der z.B. normierte Zitationsraten wissenschaftlicher Publikationen ebenso Berücksichtigung finden wie andere Formen der Rezeption in Fachwelt und Öffentlichkeit sowie Tätigkeiten im Bereich der Wissenschaftsorganisation, -synthese und -kommunikation. Daneben werden Vorschläge zu einer differenzierten Bewertung von Drittmitteleinwerbung und Nachwuchsförderung gemacht

  18. Behandlungspräferenzen für Biologika bei Psoriasis: erfahrene Patienten legen Wert auf Nachhaltigkeit.

    PubMed

    Kromer, Christian; Peitsch, Wiebke K; Herr, Raphael; Schmieder, Astrid; Sonntag, Diana; Schaarschmidt, Marthe-Lisa

    2017-02-01

    Die Therapiezufriedenheit kann durch die Berücksichtigung von Patientenpräferenzen in der gemeinsamen Entscheidungsfindung verbessert werden. Kürzlich untersuchten wir Patientenpräferenzen für Eigenschaften von Biologika und fanden starke Präferenzen für Sicherheit und Wirksamkeit. Die vorliegende Studie hatte das Ziel, Auswirkungen von Therapieerfahrung auf diese Präferenzen zu erheben. Präferenzen für Ergebnis- (Wahrscheinlichkeit einer 50%igen und 90%igen Verbesserung, Zeit bis zum Ansprechen, Nachhaltigkeit des Erfolgs, Wahrscheinlichkeit von leichten und schweren Nebenwirkungen und Wahrscheinlichkeit eines ACR-20-Ansprechens) und Prozesseigenschaften (Behandlungsort, Behandlungshäufigkeit, Zeitaufwand und Applikationsweise) wurden bei 200 Teilnehmern mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis mit Hilfe von Conjoint-Analyse ermittelt. Der Einfluss aktueller und früherer Therapien, der Krankheitsdauer und der Behandlungszufriedenheit auf die "Relative Importance Scores" wurde durch Varianz-analysen, Post-hoc-Tests und multivariate Regressionen bestimmt. Teilnehmer, die aktuell eine topische Therapie (p = 0,02) oder eine Phototherapie (p = 0,032) erhielten, hielten den Zeitaufwand der Behandlung für wichtiger als andere. Diejenigen, denen zuvor traditionelle Systemtherapien (p = 0,028) oder Biologika (p = 0,044) verordnet worden waren, legten mehr Wert auf die Nachhaltigkeit als andere. Diese Eigenschaft gewann mit steigender Anzahl zuvor verabreichter systemischer Therapien (p = 0,045) und längerer Krankheitsdauer (p = 0,018) an Bedeutung. Patientenpräferenzen für Biologika variieren abhängig von der Therapieerfahrung und Krankheitsdauer. Diese Aspekte sollten bei der gemeinsamen Entscheidungsfindung berücksichtigt werden. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  19. Preparation courses for medical clerkships and the final clinical internship in medical education - The Magdeburg Curriculum for Healthcare Competence.

    PubMed

    Spura, Anke; Werwick, Katrin; Feißel, Annemarie; Gottschalk, Marc; Winkler-Stuck, Kirstin; Robra, Bernt-Peter; Braun-Dullaeus, Rüdiger C; Stieger, Philipp

    2016-01-01

    Hintergrund/ Zielsetzung: Zur Vorbereitung der Praxisphasen Famulatur und Praktisches Jahr (PJ) wurden im Jahr 2014 erstmalig die Seminare „Fit für Famulatur“ und „Fit für PJ“ durchgeführt und 2015 erfolgreich fortgesetzt. Das „Magdeburger Curriculum zur Versorgungskompetenz“ (MCV) bildet dafür den programmatischen Rahmen. Diese curriculare Leitidee umfasst drei Themenfelder „interdisziplinäre klinische Abläufe verstehen“, „interprofessionelle Zusammenarbeit“, „Einzelfall- und Systembezug“. Ziel ist es, die Studierenden für ihre Rolle in den Praxisphasen Famulatur und PJ zu stärken.Methodik: Qualitätssichernde Evaluationen und Lehrforschung begleiten die Fit-für-Lehrveranstaltungen. Der Konzeption des „Fit für PJ“-Seminars ging außerdem eine Bedarfsanalyse zu möglichen Inhalten voraus. Die Fit-für-Seminarreihe wurde mit einem anonymisierten Fragebogen evaluiert, der aus einer 5-stufigen Likert-Skala („1=stimme voll zu“ bis „5=stimme nicht zu“) und Freitextfeldern bestand und mit der Evaluationssoftware Evasys generiert wurde.Ergebnisse: Vorgestellt werden die Ergebnisse der Vorbereitungsseminare „Fit für Famulatur“ und „Fit für PJ“ 2014 und 2015. Insgesamt sahen die Studierenden das fakultative Lehrangebot als sehr gute Vorbereitung auf die anstehenden Famulaturen sowie das Praktische Jahr an. Die dreiteilige curriculare Leitidee wurde als sinnvoller didaktischer Ansatz in der Evaluation anerkannt. Interprofessionelle Zusammenarbeit wurde positiv bewertet, von einem interprofessionellen DozentInnen-Team umgesetzt und sehr geschätzt. Schlussfolgerung: Das „Magdeburger Curriculum zur Versorgungskompetenz“ (MCV) integriert Famulatur und PJ in ein nachhaltiges didaktisches Gesamtkonzept und ermöglicht Studierenden, ihre Aufgaben/Rolle in der Patientenversorgung besser wahrzunehmen. Das MCV kann in weiteren Praxisphasen (Pflegepraktikum, UAK, Blockpraktika) eingesetzt werden.

  20. Teaching first-year medical students in basic clinical and procedural skills--a novel course concept at a medical school in Austria.

    PubMed

    Mileder, Lukas; Wegscheider, Thomas; Dimai, Hans Peter

    2014-01-01

    Einleitung: Medizinstudierende erlernen erforderliche Fertigkeiten nach wie vor primär im Rahmen von Praktika und Famulaturen. Diese Form der praktischen Ausbildung erscheint jedoch als nicht ausreichend, da signifikante Defizite in der klinischen Erfahrung und praktischen Kompetenz von Medizinstudierenden bestehen.Projektbeschreibung: An der Medizinischen Universität Graz wurde eine innovative Lehrveranstaltung eingeführt, um erstjährigen Medizinstudierenden die Durchführung grundlegender klinischer Fertigkeiten und praktischer Maßnahmen als Vorbereitung auf Famulaturen und Praktika zu vermitteln. Die Lehrveranstaltung basiert auf mehreren didaktischen Elementen: Standardisierte, klinisch relevante Lehrinhalte, duale (theoretische und virtuelle) Vorbereitung, studentisches Peer-Teaching, Kleingruppenunterricht, praktisches Training und die Verwendung medizinischer Simulation. Dies ist die erste Lehrveranstaltung dieser Art an einer österreichischen Medizinuniversität, und das Konzept sowie die Implementierung in das Curriculum sollen zur Beschreibung gelangen.Evaluierung: Zwischen November 2011 und Januar 2013 haben 418 Studierende erfolgreich an der Lehrveranstaltung teilgenommen. Es wurden vier Online-Evaluierungen unter den teilnehmenden Studierenden durchgeführt und 132 Fragebögen beantwortet. Die studentische Zufriedenheit mit allen vier praktischen Lehrveranstaltungsteilen war ebenso wie die Beurteilung der klinischen Relevanz der Lehrinhalte hoch. Die meisten Studierenden (88,6%) stimmten zu, im Rahmen der Lehrveranstaltung viel gelernt zu haben. Zwei Drittel der Studierenden wurden motiviert, die erworbenen Fähigkeiten regelmäßig in unserem klinischen Trainingszentrum zu trainieren. Die am meisten geschätzten Lehrveranstaltungsaspekte wurden durch Auswertung der Freitextevaluierungen identifiziert.Schlussfolgerung: Praktisches Fertigkeitentraining wird von erstjährigen Medizinstudierenden mit großem Enthusiasmus angenommen. Am meisten gesch

  1. Technische Systeme für den Herzersatz und die Herzunterstützung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schöb, Reto; Loree, Howard M.

    Herzkrankheiten verursachen allein in den Vereinigten Staaten jährlich mehr als 700’000 Todesfälle. Ungefähr 3 Millionen Patienten in den U.S.A. leiden gemäss der American Heart Association (AHA) und dem National Heart, Lung and Blood Institute (NHLBI) an kongestivem Herzversagen (Congestive Heart Failure, CHF), welches eine chronische, sehr entkräftende und degenerative Krankheit ist: Das Herz ist dabei unfähig, hinreichend Blut zu den Organen des Körpers zu pumpen. Über 400’000 Fälle von CHF werden jedes Jahr diagnostiziert. Ähnliche Zahlen werden für Europa und Japan zusammen geschätzt. Basierend auf Daten vom AHA und NHLBI beträgt die fünfjährige Überlebensrate für CHF-Patienten lediglich etwa 50% [1]. 70’000-120’000 dieser Patienten könnten von einer Herzverpflanzung profitieren. 1999 wurden in den USA aber nur 2185 Herztransplantationen durchgeführt während die Warteliste über 4000 Patienten beträgt [2]. Ein akuter Mangel an Spenderherzen und die enormen Kosten (250’000-400’000 USD pro Patient) sind die begrenzenden Faktoren für Herztransplantationen [3]. Dies bedeutet, dass eine riesige Anzahl von Patienten durch ein zuverlässiges und verschleissfreies, nichtthrombotisches, total implantierbares, künstliches Herz gerettet werden könnten. Bis heute jedoch kein derartiges Implantat kommerziell verfügbar.

  2. Gamma Dose Distribution Studies in Ducted Shield Material Having Different Configurations

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sayed Ahmed, F. M.

    In the present work the radial distribution of total gamma doses arising from the interaction of reactor neutrons and gamma radiations inside ilmenite heavy concrete shield are measured. The ilmenite concrete is pierced with neutral beam injector ducts having different diameters and lengths. The results obtained show a relative increase in radial gamma doses at a distance of 10 cm from the neutral beam end. An empirical formula was obtained, fitting the measured gamma doses at the peak position in good agreement within a factor of 1.27. Moreover the variation of the total gamma radiation was measured along straight filled ducted with different diameters and length. The experimental data obtained show a reasonable agreement with calculated ones. The scattered as well as unscattered components of the gamma radiation transmitted through a straight duct were investigated. An empirical formula describing this behaviour was obtained.Translated AbstractDie Untersuchung der Dosisverteilung in verschieden konfigurierten Schirmmaterialien mit DurchführungenIn der vorliegenden Arbeit wird die radiale Verteilung der totalen -Dosis gemessen, wie sie aus der Wechselwirkung von Reaktorneutronen und -Strahlung innerhalb eines Betonschirms entsteht. Der Beton ist mit verschieden großen und langen Durchführungen versehen. Die erhaltenen Resultate zeigen einen relativen Intensitätspik 10 cm vor Durchführungsende. Eine empirische Formel wird aufgestellt, die diese Verhältnisse relativ gut (um den Faktor 1.27) wiedergibt. Darüber hinaus wurde die Gamma-Strahlung entlang gerader, gefüllter Durchführungen unterschiedlicher Abmessungen gemessen. Übereinstimmung mit berechneten Werten konnte erzielt werden. Sowohl die gestreuten als auch die ungestreuten Komponenten der Gamma-Strahlung in einer geraden Durchführung wurden untersucht und eine beschriebene, empirische Formel dafür angegeben.

  3. Interprofessional peer-assisted learning as a low-threshold course for joint learning: Evaluation results of the interTUT Project.

    PubMed

    Reichel, Kathrin; Dietsche, Stefan; Hölzer, Henrike; Ewers, Michael

    2016-01-01

    Hintergrund und Zielsetzung: Die für eine bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung erforderliche Kooperation unterschiedlicher Gesundheitsprofessionen will im Alltag noch selten gelingen. Dem soll künftig durch Angebote interprofessionellen Lernens und Lehrens begegnet werden. Hierfür Ansätze des Peer-Assisted Learning aufzugreifen und extra-curriculare Tutorien nutzbar zu machen, war Ziel des hochschulübergreifend angelegten Pilotprojekts interTUT. Methodik: In der Pilotphase konnten acht Studierende und Auszubildende gewonnen werden, die gemeinsam vier extra-curriculare Tutorien zu Kernthemen interprofessioneller Zusammenarbeit entwickelt, durchgeführt und in Form von Ablaufmanualen dokumentiert haben. Die Evaluation erfolgte in Form einer standardisierten und deskriptiv-statistisch ausgewerteten Teilnehmerbefragung (n=72) sowie zweier inhaltsanalytisch ausgewerteter Fokusgruppen (n=3, n=5) zur Reflexion individueller Lernerfahrungen. Ergebnisse: Die Evaluationsergebnisse lassen eine hohe Zufriedenheit, Akzeptanz und weiteren Bedarf an peer-gestützten Lernangeboten erkennen. Die Studierenden / Auszubildenden berichten über veränderte Einstellungen und subjektiven Wissenszuwachs über die anderen Berufsgruppen. Die konstruktive Lernatmosphäre wird ebenso geschätzt wie das Forum zum interprofessionellen Austausch.Schlussfolgerung: Extra-curriculare Tutorien bieten einen niedrigschwelligen und viel versprechenden Anknüpfungspunkt zur Förderung interprofessionellen Lehrens und Lernens. Dabei ist zu bedenken, dass im Rahmen des Pilotprojekts bislang nur wenige und bereits am Thema interessierte Studierende/Auszubildende mit diesem freiwilligen Angebot erreicht werden konnten. Notwendig ist eine umfassendere und längerfristig angelegte Erprobung dieses Lehr-Lernformats, eine Verschränkung mit curricularen Lehr-Lernangeboten sowie weitere Forschung zum bildungsspezifischen Nutzen und praxisbezogenen Effekten.

  4. Big Biology: Supersizing Science During the Emergence of the 21st Century

    PubMed Central

    Vermeulen, Niki

    2017-01-01

    Ist Biologie das jüngste Mitglied in der Familie von Big Science? Die vermehrte Zusammenarbeit in der biologischen Forschung wurde in der Folge des Human Genome Project zwar zum Gegenstand hitziger Diskussionen, aber Debatten und Reflexionen blieben meist im Polemischen verhaftet und zeigten eine begrenzte Wertschätzung für die Vielfalt und Erklärungskraft des Konzepts von Big Science. Zur gleichen Zeit haben Wissenschafts- und Technikforscher/innen in ihren Beschreibungen des Wandels der Forschungslandschaft die Verwendung des Begriffs Big Science gemieden. Dieser interdisziplinäre Artikel kombiniert eine begriffliche Analyse des Konzepts von Big Science mit unterschiedlichen Daten und Ideen aus einer Multimethodenuntersuchung mehrerer großer Forschungsprojekte in der Biologie. Ziel ist es, ein empirisch fundiertes, nuanciertes und analytisch nützliches Verständnis von Big Biology zu entwickeln und die normativen Debatten mit ihren einfachen Dichotomien und rhetorischen Positionen hinter sich zu lassen. Zwar kann das Konzept von Big Science als eine Mode in der Wissenschaftspolitik gesehen werden – inzwischen vielleicht sogar als ein altmodisches Konzept –, doch lautet meine innovative Argumentation, dass dessen analytische Verwendung unsere Aufmerksamkeit auf die Ausweitung der Zusammenarbeit in den Biowissenschaften lenkt. Die Analyse von Big Biology zeigt Unterschiede zu Big Physics und anderen Formen von Big Science, namentlich in den Mustern der Forschungsorganisation, der verwendeten Technologien und der gesellschaftlichen Zusammenhänge, in denen sie tätig ist. So können Reflexionen über Big Science, Big Biology und ihre Beziehungen zur Wissensproduktion die jüngsten Behauptungen über grundlegende Veränderungen in der Life Science-Forschung in einen historischen Kontext stellen. PMID:27215209

  5. The history of the homology concept and the "Phylogenetisches Symposium".

    PubMed

    Hossfeld, Uwe; Olsson, Lennart

    2005-11-01

    The homology concept has had a long and varied history, starting out as a geometrical term in ancient Greece. Here we describe briefly how a typological use of homology to designate organs and body parts in the same position anatomically in different organisms was changed by Darwin's theory of evolution into a phylogenetic concept. We try to indicate the diversity of opinions on how to define and test for homology that has prevailed historically, before the important books by Hennig (1950. Grundzüge einer Theorie der Phylogenetischen Systematik. Deutscher Zentralverlag, Berlin) and Remane (1952. Die Grundlagen des Natürlichen Systems, der Vergleichenden Anatomie und der Phylogenetik. Geest & Portig, Leipzig) brought more rigor into both the debate on homology and into the usage of the term homology among systematists. Homology as a theme has recurred repeatedly throughout the history of the "Phylogenetisches Symposium" and we give a very brief overview of the different aspects of homology that have been discussed at specific symposia over the last 48 years. We also honour the fact that the 2004 symposium was held in Jena by pointing to the roles played by biologists active in Jena, such as Ernst Haeckel and Carl Gegenbaur, in starting the development towards a homology concept concordant with an evolutionary world view. As historians of biology, we emphasize the importance of major treatises on homology and its history that may be little read by systematists active today, and have sometimes also received less attention by historians of biology than they deserve. Prominent among these are the works of Dietrich Starck, who also happened to be both a student, and later a benefactor, of systematics at Jena University.

  6. Challenges for medical educators: results of a survey among members of the German Association for Medical Education.

    PubMed

    Huwendiek, Sören; Hahn, Eckhart G; Tönshoff, Burkhard; Nikendei, Christoph

    2013-01-01

    Hintergrund: Trotz des zunehmenden Interesses an der medizinischen Aus-, Weiter- und Fortbildung bestehen im deutschsprachigen Raum derzeit keine Erkenntnisse über die von Lehrenden in der Medizin wahrgenommenen Herausforderungen in diesem Bereich. Vor diesem Hintergrund führten wir eine webbasierte Fragebogenerhebung unter den Mitgliedern der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung e. V. (GMA) durch.Methodik: Im Rahmen einer umfassenden Erhebung zum Qualifizierungsbedarf, der Expertise und den Rahmenbedingungen engagierter Lehrender in der Medizin wurden die drei zentralen Herausforderungen erfragt, denen sich Lehrende in der Medizin ausgesetzt sehen und für die sie einen besonderen Bedarf an Unterstützung und/oder Veränderung sehen. Anhand von qualitativer Inhaltsanalyse wurden die Ergebnisse erstellt.Ergebnisse: Der Fragebogen wurde von 147 der 373 Mitglieder des Email-Verteilers der GMA (Rücklauf: 39%) ausgefüllt. Die Lehrenden gaben insgesamt 346 zentrale Herausforderungen im Bereich der Lehre an mit dem Schwerpunkt in folgenden Bereichen: Zu niedrige akademische Anerkennung des Einsatzes im Bereich der Lehre (53,5% der Antwortenden), zu geringe institutionelle (31,5%) und finanzielle (28,4%) Unterstützung, reformbedürftige Curricula (22,8%), zu wenig freie Zeit für Lehraufgaben (18,9%), zu niedrige Kompetenz der Lehrenden in Unterrichtsmethodik (18,1%), unzureichende Fakultätsentwicklungsprogramme (18,1%), unzureichende Vernetzung innerhalb der Institution (11,0%), genereller Mangel an Lehr-Personal (10,2%), die unterschiedlichen Voraussetzungen von Studierenden (8,7%), unzureichende Anerkennung und Vermittlung von Lehr-Forschung (5,5%), großer Prüfungsaufwand (4,7%) und fehlende Vorbilder im Bereich der medizinischen Ausbildung (3,2%).Schlussfolgerung: Als Herausforderungen werden von Lehrenden der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung insbesondere die zu niedrige akademische Anerkennung und zu geringe institutionelle und finanzielle

  7. B-Zell-Lymphome der Haut - Pathogenese, Diagnostik und Therapie.

    PubMed

    Nicolay, Jan P; Wobser, Marion

    2016-12-01

    Primär kutane B-Zell-Lymphome (PCBCL) beschreiben reifzellige lymphoproliferative Erkrankungen der B-Zell-Reihe, die primär die Haut betreffen. Die Biologie und der klinische Verlauf der einzelnen PCBCL-Subtypen variieren untereinander stark und unterscheiden sich grundsätzlich von primär nodalen und systemischen B-Zell-Lymphomen. Primär kutane Marginalzonenlymphome (PCMZL) und primäre kutane follikuläre Keimzentrumslymphome (PCFCL) werden auf Grund ihres unkomplizierten Verlaufs und ihrer exzellenten Prognose zu den indolenten PCBCL gezählt. Demgegenüber stellen die diffus großzelligen B-Zell-Lymphome, hauptsächlich vom Beintyp (DLBCL, LT) die aggressiveren PCBCL-Varianten mit schlechterer Prognose dar. Für die Ausbreitungsdiagnostik und die Therapieentscheidung sind eine genaue histologische und immunhistochemische Klassifizierung sowie der Ausschluss einer systemischen Beteiligung in Abgrenzung zu nodalen oder systemischen Lymphomen notwendig. Die Diagnostik sollte dabei durch molekularbiologische Untersuchungen unterstützt werden. Therapeutisch stehen für die indolenten PCBCL primär operative und radioonkologische Maßnahmen im Vordergrund sowie eine Systemtherapie mit dem CD20-Antikörper Rituximab bei disseminiertem Befall. Die aggressiveren Varianten sollten in erster Linie mit Kombinationen aus Rituximab und Polychemotherapieschemata wie z. B. dem CHOP-Schema oder Modifikationen davon behandelt werden. Auf Grund der in allen seinen Einzelheiten noch nicht vollständig verstandenen Pathogenese und Biologie sowie des begrenzten Therapiespektrums der PCBCL besteht hier, speziell beim DLBCL, LT, noch erheblicher Forschungsbedarf. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  8. Das Isotopenthermometer im ewigen Eis: Mechanismen globaler Klimaschwankungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stauffer, Bernhard

    Die Analysen von zwei Bohrkernen im grönländischen Eis haben unser Wissen über Klimaschwankungen und deren mögliche Ursachen stark erweitert. Die 18 O-Messreihe zeigt, dass der Übergang von der letzten Eiszeit zur Nacheiszeit in drastischen Sprüngen erfolgte und dass es auch während der Eiszeit schnelle, drastische Klimaänderungen, so genannte Dansgaard-Oeschger -Ereignisse gab. Basierend auf der heute gültigen Beziehung zwischen mittlerer Jahrestemperatur und 18 O-Wert nahm man an, dass der Temperaturanstieg zwischen Eiszeitmaximum und Nacheiszeit rund 12°C und zu Beginn eines Dansgaard-Oeschge-Ereignisses rund 8°C betrugen. Neue Kalibrationsmethoden haben gezeigt, dass die Temperatursprünge praktisch doppelt so groß waren, wie die mit der Dansgaard-Beziehung ermittelten. Erstaunlich sind vor allem die schnellen Temperaturanstiege. Ein Temperaturanstieg von mehr als 10°C e folgte oft in wenigen Jahrzehnten. Die Methanmessreihe ergab, dass die Dansgaard-Oeschger -Ereignisse kein auf Grönland beschränktes Phänomen sind. Es sind Klimaschwankungen von globaler Bedeutung. Die zeitliche Synchronisation von Messreihen auf Grönland und der Antarktis mithilfe von Methanvariationen ergab, dass einer abrupten Erwärmung in Grönland oft eine Erwärmung in der Antarktis vorausging. Von zwei Kernbohrungen im Rahmen des European Project for Ice Coring in Antarctica erwartet man vor allem neue Erkenntnisse über Klimawechselwirkungen zwischen den beiden Hemisphären und über die Ursachen der Variationen von Treibhausgaskonzentrationen parallel zu globalen Klimaschwankungen.

  9. [Coping with everyday stress in different problem areas- comparison of clinically referred and healthy adolescents].

    PubMed

    Escher, Fabian; Seiffge-Krenke, Inge

    2013-09-01

    Fragestellung: In der Untersuchung klinisch auffälliger Jugendlicher fehlen bislang Studien zum Coping mit alltäglichen Stressoren im Vergleich zu gesunden Jugendlichen. Methodik: Klinisch auffällige Jugendliche mit verschiedenen Störungen (gemischten Störungen einschließlich Delinquenz, Sucht, Depression) wurden anhand des Coping across Situations Questionnaire (Seiffge-Krenke, 1995) und einer gekürzten Version des Youth Self Report (Achenbach, 1991) mit gesunden Jugendlichen verglichen. Ergebnisse: Die verschiedenen klinischen Gruppen (n = 469) zeigten spezifische Muster hinsichtlich ihres Copings. Die Gruppe der depressiven Jugendlichen zeigten insgesamt sehr geringe Werte im Coping. Die Gruppe aus den Einrichtungen der Suchthilfe hingegen bediente sich vor allem dysfunktionaler Copingstrategien. Die Jugendlichen aus Einrichtungen der Jugendhilfe (gemischte Störungen einschließlich Delinquenz) hatten sowohl in den dysfunktionalen als auch in den funktionalen Copingstrategien höhere Werte als die beiden anderen klinisch auffälligen Gruppen. Die Kontrollgruppe zeigte mehr funktionales und geringeres dysfunktionales Coping. Die klinisch auffälligen Jugendlichen differenzierten in ihrem Copingverhalten nicht in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Problembereichen. Es zeigte sich des Weiteren ein geringer Geschlechtseffekt im Coping. Schlussfolgerungen: Klinisch auffällige Jugendliche waren nicht in der Lage adaptiv auf verschiedene Problembereiche zu reagieren, sondern wandten situationsübergreifend dysfunktionale Copingstrategien wie Rückzug und Problemmeidung an.

  10. Quality management of clinical-practical instruction for Practical Year medical students in Germany - proposal for a catalogue of criteria from the German Society of Medical Education.

    PubMed

    Raes, Patricia; Angstwurm, Matthias; Berberat, Pascal; Kadmon, Martina; Rotgans, Jerome; Streitlein-Böhme, Irmgard; Burckhardt, Gerhard; Fischer, Martin R

    2014-01-01

    Zielsetzung: Die Ärztliche Approbationsordnung in ihrer derzeit gültigen Fassung von 2013 enthält Strukturvorgaben, die auch von den außeruniversitären Einrichtungen, welche sich an der PJ-Ausbildung beteiligen, erfüllt werden müssen. Diese Kriterien sind vergleichsweise allgemein gehalten. Außerdem können nicht alle Strukturvorgaben ohne weiteres auf alle Fachgebiete ausgeweitet werden. Um die Vergleichbarkeit der PJ-Ausbildung in Deutschland, nicht zuletzt vor dem Hintergrund der neu eingeführten PJ-Mobilität zu gewährleisten, ist es notwendig, einheitliche Qualitätskriterien für die PJ-Ausbildung zu definieren. Für den Qualitätsmanagementprozess der PJ-Ausbildungsstätten in Deutschland schlagen die Autoren deshalb einen Kriterienkatalog vor. Methoden: Im Januar 2014 beschloss der Vorstand der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung die Einrichtung einer Arbeitsgruppe, bestehend aus Vertretern verschiedener deutscher Medizinischer Fakultäten. In dieser Gruppe wurden in einem, dem Delphi-Verfahren ähnlichen Prozess Kriterien für Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität in der PJ-Ausbildung entwickelt.Ergebnisse: Die entwickelten Kriterien zur Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität gelten für die PJ-Ausbildung an den Akademischen Lehrkrankenhäusern und Universitätskliniken. Zusätzlich werden Überprüfungsmodalitäten vorgeschlagen. Schlussfolgerung: Der vorliegende Kriterienkatalog soll dazu beitragen, der PJ-Ausbildung in Deutschland möglichst einheitliche Qualitätsstandards zugrunde zu legen.

  11. The German version of the Material Values Scale.

    PubMed

    Müller, Astrid; Smits, Dirk J M; Claes, Laurence; Gefeller, Olaf; Hinz, Andreas; de Zwaan, Martina

    2013-01-01

    Zielsetzung: Die Material Values Scale ist ein Selbsterhebungsinstrument zur Erfassung von materieller Werteorientierung. Der Fragebogen enthält in der Originalversion die folgenden drei Subskalen: ‘Centrality’, ‘Success’ und ‘Happiness’. Das Ziel der Studie bestand in der Untersuchung der psychometrischen Eigenschaften der deutschen Version der MVS (G-MVS). Methodik: Der Fragebogen wurde von einer repräsentativen Bevölkerungsstichprobe (N=2295) beantwortet, um die faktorelle Struktur zu überprüfen. Zur Untersuchung der Konstruktvalidität wurden sowohl die MVS als auch die Compulsive Buying Scale (CBS) und die Depressionsskala des Patient Health Questionnaire (PHQ-8) von kaufsüchtigen Patienten (N=52) und von Studenten (N=347) beantwortet. Ergebnisse: In der deutschen Bevölkerungsstichprobe konnte die 3-Faktorenstruktur nicht bestätigt werden. Stattdessen verfügte ein 2-Faktorenmodell mit den Subskalen ‘Centrality/Success’ und ‘Happiness’ über die beste Anpassungsgüte. Kaufsüchtige Patienten zeigten erwartungsgemäß die höchsten Werte auf der G-MVS. Zusammenhangsanalysen ergaben eine signifikante Korrelation zwischen der G-MVS und dem Fragebogen zum pathologischen Kaufen, nicht jedoch mit der Depressionsskala bei Kaufsüchtigen und Studenten. In keiner der drei Stichproben ergaben sich Geschlechtsunterschiede, allerdings scheinen G-MVS-Scores negativ mit dem Alter zu korrelieren. Fazit: Die deutsche Version des Fragebogens eignet sich zur Erfassung von materieller Werteorientierung, wobei konfirmatorische Faktorenanalysen ein 2-Faktorenmodell nahelegen.

  12. Nomadic migration : a service environment for autonomic computing on the Grid

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lanfermann, Gerd

    2003-06-01

    on Grids by relocating the application. We show with our real-world examples that a traditional genome analysis program can be easily modified to perform self-determined migrations in this service environment. In den vergangenen Jahren ist es zu einer dramatischen Vervielfachung der verfügbaren Rechenzeit gekommen. Diese 'Grid Ressourcen' stehen jedoch nicht als kontinuierlicher Strom zur Verfügung, sondern sind über verschiedene Maschinentypen, Plattformen und Betriebssysteme verteilt, die jeweils durch Netzwerke mit fluktuierender Bandbreite verbunden sind. Es wird für Wissenschaftler zunehmend schwieriger, die verfügbaren Ressourcen für ihre Anwendungen zu nutzen. Wir glauben, dass intelligente, selbstbestimmende Applikationen in der Lage sein sollten, ihre Ressourcen in einer dynamischen und heterogenen Umgebung selbst zu wählen: Migrierende Applikationen suchen eine neue Ressource, wenn die alte aufgebraucht ist. 'Spawning'-Anwendungen lassen Algorithmen auf externen Maschinen laufen, um die Hauptanwendung zu beschleunigen. Applikationen werden neu gestartet, sobald ein Absturz endeckt wird. Alle diese Verfahren können ohne menschliche Interaktion erfolgen. Eine verteilte Rechenumgebung besitzt eine natürliche Unverlässlichkeit. Jede Applikation, die mit einer solchen Umgebung interagiert, muss auf die gestörten Komponenten reagieren können: schlechte Netzwerkverbindung, abstürzende Maschinen, fehlerhafte Software. Wir konstruieren eine verlässliche Serviceinfrastruktur, indem wir der Serviceumgebung eine 'Peer-to-Peer'-Topology aufprägen. Diese “Grid Peer Service” Infrastruktur beinhaltet Services wie Migration und Spawning, als auch Services zum Starten von Applikationen, zur Dateiübertragung und Auswahl von Rechenressourcen. Sie benutzt existierende Gridtechnologie wo immer möglich, um ihre Aufgabe durchzuführen. Ein Applikations-Information- Server arbeitet als generische Registratur für alle Teilnehmer in der Serviceumgebung. Die

  13. Trends of abiotic damage in forest ecosystems in Germany at regional scale under SRES A1B, B1

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Panferov, O.; Doering, C.; Sogachev, A.; Merklein, J.; Ahrends, B.

    2009-09-01

    towards 2100 caused by changes in precipitation pattern and increase of mean air temperature and wind speed. The A1B scenario is characterized by higher risks probability than B1. Besides these general trends the degree and temporal pattern of risks show complex dependence on climate-soil-tree structure combination which indicates the necessity of coupled modelling approach for risk assessment. The study was financed by BMBF within the frames of joint project "Decision Support System - Forest and Climate Change” (DSS-WuK) and by Science and Culture Ministry of Lower Saxony (program KLIFF). We gratefully acknowledge this support. Federer, C. A., Vörösmarty C., Feketa, B. (2003): Sensitivity of annual evaporation to soil and root properties in two models of contrasting complexity. J. Hydrometeorology, 4, 1276-1290. Jansen et al. (2008): Anpassungsstrategien für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung unter sich wandelnden Klimabedingungen-Entwicklung eines Entscheidungsunterstuetzungssystems "Wald und Klimawandel" (DSS-WuK). Forstarchiv 79:131-142. Leckebusch G., Weimer A., Pinto J.G., Reyers M., Speth P. (2008): Extreme wind storms over Europe in present and future climate: a cluster analysis approach. Meteorol. Z., 17:67-82. Panferov, O. and Sogachev, A. (2008): Influence of gap size on wind damage variables in a forest, Agric. For. Meteorol., 148: 1869-1881.

  14. Projected dynamics of abiotic risks in boreal forest ecosystems (SRES A1B, B1)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Panferov, O.; Ahrends, B.; Doering, C.; Sogachev, A.

    2009-04-01

    characterized by higher probability of drought than B1. The risks of windthrow change rather weakly in both scenarios, although there is a strong increase of windbreak risks towards 2100 under the conditions of B1. The study was financed by BMBF within the frames of joint project "Decision Support System - Forest and Climate Change" (DSS-WuK). We gratefully acknowledge this support. Ahrends B., Panferov, O, Czajkowski, T., Doering C., Jansen M, Bolte A. (2009): Bundesweiter standortsbezogener Modellierungsansatz zur Abschaetzung von Trockenstress ausgewaehlter Baumarten unter den Klimaszenarien A1B und B1 im DSS Wald und Klima. Berichte Freiburger Forstliche Forschung, in press. Jansen M., Doering C., Ahrends B., Bolte A., Czajkowski T., Panferov O., Albert M., Spellmann H., Nagel J., Lemme H., Habermann M., Staupendahl K., Moehring B., Boecher M., Storch S., Krott M., Nuske R., Thiele, J. C., Nieschulze J., Saborowski J., Beese F. (2008): Anpassungsstrategien für eine nachhaltige Waldbewirtschaftungunter sich wandelnden Klimabedingungen-Entwicklung eines Entscheidungsunter-stuetzungssystems „Wald und Klimawandel" (DSS-WuK). Forstarchiv 79:131-142. Leckebusch G., Weimer A., Pinto J.G., Reyers M., Speth P. (2008): Extreme wind storms over Europe in present and future climate: a cluster analysis approach. Meteorol. Z., 17:67-82. Panferov, O. and Sogachev, A. (2008): Influence of gap size on wind damage variables in a forest, Agric. For. Meteorol., 148: 1869-1881. Vygodskaya N.N., Groisman P.Ya., Tchebakova MM, Kurbatova JA., Panfyorov O., Parfenova EI., Sogachev A.F., 2007, Ecosystems and climate interactions in the boreal zone of Northern Eurasia, Environ. Res. Lett. 2, 045033 (7pp) 9326/2.14/045033

  15. How do German veterinarians use social networks? A study, using the example of the 'NOVICE' veterinary medicine network.

    PubMed

    Schaper, Elisabeth; Forrest, Neil D; Tipold, Andrea; Ehlers, Jan P

    2013-01-01

    berufsständisches Netzwerk zu verfügen, begrüßten alle Teilnehmer der Befragung und sahen darin ein großes Potential für die Veterinärmedizin.Schlussfolgerung: Die Entwicklung des Netzwerkes sowie die Zahl der Mitglieder sind in diesem Zeitraum durchaus positiv zu bewerten. Bisher liegt der inhaltliche Fokus der Beiträge dem Namen des Netzwerkes (Network Of Veterinary ICt in Education) entsprechend auf der durch E-Learning unterstützten veterinärmedizinischen Lehre. Für die Weiterentwicklung des Netzwerkes wäre ein Zuwachs der Mitgliederzahl jedoch wünschenswert, damit in anderen veterinärmedizinischen Fachgebieten ebenfalls hochwertiger Informationsaustausch und informelles Lernen stattfinden können.

  16. Simultaneous Refraction and Reflection Seismic Tomography Based on SIMUL With Applications to the TRANSALP Wide-Angle Data.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bleibinhaus, F.; Helmut, G.; Transalp Working Group,.

    2002-12-01

    Seismic travel time tomography is restricted for the most part either to the direct wave or to 2D. Combined 3D refraction and reflection seismic inversion of DSS data was introduced by Zelt et al. (1996) using a quasi-simultaneous procedure of alternating inversions of a certain seismic phase and layer stripping. We developed a 3D method to invert simultaneously for slowness and reflector depth in one step. It is based on the SIMULPS13Q version of the wide-spread SIMUL-code-family and the concepts of flexible gridding (Thurber, 1983-1999; Rietbrock, 1996). The ray tracing/bending accuracy for large recording distances, crucial for the inversion of PMP or Pn observations, has been improved by resegmentation of the ray path and multiple path search. Modelling of reflectors has been integrated using bi-cubic splines. Reflectors can be "floating", i.e. without impact on the velocities, or discontinuous. Reflections are modelled by grid search and bending techniques. Then the linearized tomographic approach has been extended to the inversion of reflection travel times for velocity and reflector depth and tested using synthetic data. This method has been applied to the TRANSALP wide-angle data. TRANSALP is an international project for the investigation of the deep structure of the Eastern Alps (TRANSALP Working Group, 2001,2002). The data consists of vibro- and explosion seismic signals recorded by 30 to 110 three-component stations distributed along a 220 km long segment of the profile. We obtained a model with 2.5 km x 10 km horizontal grid spacing in the upper crust decreasing to 20 km in the lower crust. Velocities at the surface correlate well with known geological boundaries and the inverted Moho depth is consistent with older models. The upper part of the Sub-Tauern ramp can be recognized by its low velocities. A LVL in the northern part of the profile is interpreted as top of the southward dipping European Basement. Rietbrock, A., 1996. Entwicklung eines

  17. Financing and budgetary impact of landslide losses for highways and urban infrastructures in NW Germany - an economic analysis using landslide database information and cost survey data

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Maurischat, Philipp; Klose, Martin

    2014-05-01

    financial resources for road construction to landslide repair and mitigation. The budgetary impact of estimated annual average damage costs for highways amounts to 3.1% of the annual average road construction budget. At city level, annual landslide losses of up to 2.4 million for urban roads and 1 million for sewer lines have been identified. These damage costs correspond to 31% or 22% of the city's construction budgets for urban roads or sewer lines. The present study has proven that landslide losses show the potential of significant economic impact on public budgets. Landslide losses affect short- to mid-term financial planning and are often accompanied by high opportunity costs. References: Klose, M., Damm, B., Terhorst, B. (2013): Landslide cost modeling for transportation infrastructures: a methodological approach. Landslides (submitted). Klose, M., Damm, B., Terhorst, B., Schulz, N., Gerold, G. (2012): Wirtschaftliche Schäden durch gravitative Massenbewegungen. Entwicklung eines empirischen Berechnungsmodells mit regionaler Anwendung. Interpraevent 12: 979-990. Vranken, L., Van Turnhout, P., Van Den Eeckhaut, M., Vandekerckhove, L., Poesen, J. (2013): Economic valuation of landslide damage in hilly regions: A case study from Flanders, Belgium. Science of the Total Environment 447: 323-336.

  18. Validation of Erosion 3D in Lower Saxony - Comparison between modelled soil erosion events and results of a long term monitoring project

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bug, Jan; Mosimann, Thomas

    2013-04-01

    obtain better results, the DEM needs a higher resolution, and soil and landuse parameters have to been optimized in tractor tracks and headlands (higher bulk density, less coverage). Other models like LINERO (Bug &Mosimann 2012) can help to get an overview over the location of erosion forms and the soil loss due to rill erosion. References: Bug J., & T. Mosimann (2012): Modellierung der linearen Bodenerosion. Entwicklung eines entscheidungsbasierten Modells zur flächenhaften Prognose der linearen Erosionsaktivität, Geosynthesis 15, Hannover, 105 S. Michael, A., Schmidt, J. & W. A. Schmidt (1996): EROSION 2D/3D - Ein Computermodell zur Simulation der Bodenerosion durch Wasser. Parameterkatalog Sachsen, Freiberg. Mosimann, T., Bug, J. Sanders, S. & F. Beisiegel (2009): Bodenerosionsdauerbeobachtung in Niedersachsen 2000-2008. Methodik, Erosionsgeschehen, Bodenabträge und Anwendung der Ergebnisse, Geosynthesis 14, Hannover, 101 S. Schmidt, J., & M. v. Werner (2000): Modeling sediment and heavy metal yields of drinking water reservoirs in the Osterzgebirge region of Saxony (Germany). In: Schmidt, J. (Ed.), Soil Erosion—Application of Physically Based Models. Springer, Berlin, Heidelberg, New York, pp. 93- 108.

  19. Amplituden der Kernphasen im Bereich der Kaustik B und Untersuchung der Struktur der Übergangszone zum inneren Erdkern mit spektralen Amplituden der diffraktierten Phase PKP(BC)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wolf, Michael D. C.

    2002-04-01

    Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Strukturen im äueren Erdkern zu untersuchen und Rückschlüsse auf die sich daraus ergebenden Konsequenzen für geodynamische Modellvorstellungen zu ziehen. Die Untersuchung der Kernphasenkaustik B mit Hilfe einer kumulierten Amplituden-Entfernungskurve ist Gegenstand des ersten Teils. Dazu werden die absoluten Amplituden der PKP-Phasen im Entfernungsbereich von 142 ° bis 147 ° bestimmt und mit den Amplituden synthetischer Seismogramme verglichen. Als Datenmaterial dienen die Breitbandregistrierungen des Deutschen Seismologischen Re-gionalnetzes (GRSN 1 ) und des Arrays Gräfenberg (GRF). Die verwendeten Wellen-formen werden im WWSSN-SP-Frequenzbereich gefiltert. Als Datenbasis dienen vier Tiefherdbeben der Subduktionszone der Neuen Hebriden (Vanuatu Island) und vier Nuklearexplosionen, die auf dem Mururoa und Fangataufa Atoll im Südpazifik stattgefunden haben. Beide Regionen befinden sich vom Regionalnetz aus gesehen in einer Epizentraldistanz von ungefähr 145 °. Die Verwendung eines homogen instrumentierten Netzes von Detektoren und die Anwendung von Stations- und Magnitudenkorrekturen verringern den Hauptteil der Streuung bei den Amplitudenwerten. Dies gilt auch im Vergleich zu Untersuchungen von langperiodischen Amplituden im Bereich der Kernphasenkaustik (Häge, 1981). Ein weiterer Grund für die geringe Streuung ist die ausschlieliche Verwendung von Ereignissen mit kurzer impulsiver Herdzeitfunktion. Erst die geringe Streuung der Amplitudenwerte ermöglicht eine Interpretation der Daten. Die theoretischen Amplitudenkurven der untersuchten Erdmodelle zeigen im Bereich der Kaustik B einen gleichartigen Kurvenverlauf. Bei allen Berechnungen wird ein einheitliches Modell für die Güte der P- und S-Wellen verwendet, das sich aus den Q-Werten der Modelle CIT112 und PREM 2 zusammensetzt. Die mit diesem Q-Modell berechneten Amplituden liegen in geringem Mae oberhalb der gemessenen Amplituden. Dies braucht nicht ber

  20. Magnetic jets from accretion disks : field structure and X-ray emission

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Memola, Elisabetta

    2002-06-01

    . We also calculate the X-ray emission in the energy range 0.2--10.1,keV from a microquasar relativistic jet close to its source of 5 solar masses. In order to do it, we apply the jet flow parameters (densities, velocities, temperatures of each volume element along the collimating jet) derived in the literature from the relativistic magnetohydrodynamic equations. We obtain theoretical thermal X-ray spectra of the innermost jet as composition of the spectral contributions of the single volume elements along the jet. Since relativistic effects as Doppler shift and Doppler boosting due to the motion of jets toward us might be important, we investigate how the spectra are affected by them considering different inclinations of the line of sight to the jet axis. Emission lines of highly ionized iron are clearly visible in our spectra, probably also observed in the Galactic microquasars GRS 1915+105 and XTE J1748-288. The Doppler shift of the emission lines is always evident. Due to the chosen geometry of the magnetohydrodynamic jet, the inner X-ray emitting part is not yet collimated. Ergo, depending on the viewing angle, the Doppler boosting does not play a major role in the total spectra. This is the first time that X-ray spectra have been calculated from the numerical solution of a magnetohydrodynamic jet. Astrophysikalische Jets sind stark kollimierte Materieströmungen hoher Geschwindigkeit. Sie stehen im Zusammenhang mit einer Fülle verschiedener astrophysikalischer Objekte wie jungen Sternen, stellaren schwarzen Löchern ('Mikro-Quasare'), Galaxien mit aktivem Kern (AGN) und wahrscheinlich auch mit dem beobachteten intensiven Aufblitzen von Gamma-Strahlung (Gamma Ray Bursts). Insbesondere hat sich gezeigt, dass die Jets der Mikro-Quasare wahrscheinlich als kleinskalige Version der Jets der AGN anzusehen sind. Neben den Beobachtungen haben vor allem auch theoretische Überlegungen gezeigt, dass Magnetfelder bei der Jetentstehung, -beschleunigung und -kollimation eine