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Sample records for erfordert klarheit hinsichtlich

  1. Grundlagenuntersuchungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Murrenhoff, Hubertus

    Die Analyse und Optimierung der tribologischen Systeme hinsichtlich des Reibungs- und Verschleißverhaltens (Kap. 2) erfordert eine aussagekräftige Mess- und Prüftechnik. Die tribologische Prüftechnik kann nach [Czic82] in Prüfmethoden, -systeme und Analysemethoden eingeteilt werden. Die tribologische Prüftechnik kennzeichnet sich durch einen hohen technischen Stand aus, die unmittelbare Übertragbarkeit der Messergebnisse auf andere Prüfsysteme und auf reale Bauteile und Konstruktionen ist jedoch unsicher. Die Ergebnisse der Prüfungen sollten daher auf den untersuchten Verschleißfall bezogen werden.

  2. Prä- und perioperative Aspekte der Versorgung dermatochirurgischer Patienten.

    PubMed

    Müller, Cornelia S L; Hubner, Wakiko; Thieme-Ruffing, Sigrid; Pföhler, Claudia; Vogt, Thomas; Volk, Thomas; Gärtner, Barbara C; Bialas, Patric

    2017-02-01

    Die Dermatochirurgie nimmt hinsichtlich vieler Punkte eine Sonderstellung unter den operativen Fächern ein. Hierzu gehört in erster Linie die Tatsache, dass bis auf wenige Ausnahmen fast alle Eingriffe traditionell in Lokal- bzw. Regionalanästhesie und oft auch in räumlich-infrastruktureller Trennung von den großen Zentral-Operationssälen stattfinden können. Die peri- und postoperative Überwachung obliegt dabei dem dermatochirurgischen Operationsteam. Das sui generis kleinere OP-Team hat somit eine ganze Reihe perioperativer Notwendigkeiten zu beachten, um die sich in den "großen" chirurgischen Fächern eine Vielzahl verschiedener beteiligter Fachgruppen gemeinsam kümmern. Hierzu gehören neben Hygieneaspekten, Kenntnissen in der Überwachung der Patienten sowie dem Aspekt der surgical site infections auch Fragen zur postoperativen Schmerztherapie sowie detailliertes pharmakologisches Wissen über die zur Anwendung kommenden Lokalanästhetika und das Handling der damit assoziierten toxischen und allergischen Reaktionen. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und Verantwortung für den Patienten ist notwendig und erfordert die Erarbeitung und Umsetzung qualitätsorientierter und evidenzbasierter Handlungsanweisungen, die im dermatochirurgischen OP-Setting meist weit über das eigentliche Fach hinausgehen. Ziel dieses Weiterbildungsartikels soll die komprimierte Darstellung der genannten fachübergreifenden Standpunkte bezüglich der wichtigsten perioperativen Aspekte sein. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  3. Interprofessional practice in health care: an educational project with four learning sequences for students from six study programs.

    PubMed

    Nowak, Anna Christina; Klimke-Jung, Kathrin; Schäfer, Thorsten; Reif, Karl

    2016-01-01

    ür Kleingruppenarbeit. Für über 86 Prozent der Studierenden war es wichtig, dass alle Studierenden der sechs Studiengänge am Projekt teilnehmen. Eine detaillierte inhaltliche Analyse und Evaluation wird folgen.Schlussfolgerung: Das Projektziel der Einbeziehung möglichst vieler Studiengänge der Gesundheitsberufe und der Medizin wird von den teilnehmenden Studierenden bekräftigt. Dies erfordert allerdings nicht zu unterschätzenden organisatorischen Aufwand hinsichtlich der zeitlichen und räumlichen Ressourcen und der curricularen Einbindung. Dabei muss der Verzahnung monoprofessioneller und interprofessioneller Lehrinhalte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

  4. Statik starrer Körper in der Ebene

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Böge, Gert; Böge, Wolfgang

    Die Kraft ist die Ursache einer Bewegungs- oder (und) Formänderung. Man arbeitet in der Statik mit dem Gedankenbild des "starren" Körpers, schließt also die bei jedem realen Körper auftretende Formänderung aus der Betrachtung aus. Jede Kraft lässt sich durch den Vergleich mit der Gewichtskraft eines Wägestücks messen. Eindeutige Kennzeichnung einer Kraft F erfordert drei Bestimmungsstücke (Abb. 9.1):

  5. Verfügbarkeit von Montagesystemen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wiendahl, Hans-Peter; Hegenscheidt, Matthias

    Im Vergleich zur Teileherstellung wird bei einer Montageanlage eine ungleich größere Anzahl verschiedener Teile in verketteten Stationen mit Taktzeiten im Sekundenbereich verarbeitet. Weiterhin sind viele unterschiedliche Füge- and Handhabungsfunktionen zur Montage and Prüfung der teilweise empfindlichen Teile erforderlich. Und schließlich erfordert die Verkettung and Speicherung der Teile and Zwischenprodukte umfangreiche Transport- and Speichereinrichtungen. In der Praxis treten daher vergleichsweise oft Unterbrechungen unterschiedlicher Dauer auf.

  6. Korrespondenzfragen zwischen Energiesystem und Telekommunikation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lehmann, Heiko

    Telekommunikationsnetze und Stromnetze weisen viele Gemeinsamkeiten auf - sowohl hinsichtlich allgemeiner topologischer und hierarchischer Eigenschaften, als auch betreffs der konkreten Technoökonomie unter Regulierungsbedingungen. Das folgende Kapitel analysiert diese Eigenschaften und gibt Antworten auf die Frage, wie die wechselseitige Verkopplung beider, jeweils systemabdeckender Infrastrukturen zu einem Treiber der Energiewende in entwickelten Volkswirtschaften werden kann.

  7. Qualitätszentrierte Softwareentwicklung in wissenschaftlichen Arbeitsgruppen Auf dem Weg vom Prototypen zum Produkt

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Maleike, D.; Neuhaus, J.; Heimann, T.; Nolden, M.; Poxleitner, J.; Schöbinger, M.; Schwarz, T.; Seitel, M.; Wegner, I.; Wolber, P.; Meinzer, H.-P.; Wolf, I.

    Neue Bildverarbeitungsmethoden werden häufig hauptsächlich für Publikationszwecke entwickelt. DieWeiterentwicklung bis zur Verwendbarkeit für klinische Anwender erfordert zusätzlichen Aufwand und wird daher oft nicht weiter verfolgt. In dieser Arbeit wurden mehrere Bildanalyseverfahren unserer Abteilung konsequent zu einem stabilen und benutzbaren Softwareprodukt weiter entwickelt, so dass es für den Einsatz bei klinischen Partnern und als Demonstrationssoftware auf Messen verwendbar ist. Wir beschreiben das Vorgehen bei der Weiterentwicklung, welche Erfahrungen gemacht wurden und welcher zusätzliche Aufwand damit verbunden ist.

  8. Terror mit Atomwaffen: reale Gefahr? Nukleare und Radiologische Waffen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Harigel, Gert G.

    2006-01-01

    Können Terroristen sich nukleare Massenvernichtungswaffen beschaffen? Dazu müssten sie ausreichende Mengen an waffenfähigem, spaltbarem Material stehlen. Selbst der Bau einer primitiven Atombombe erfordert einen hohen technischen Aufwand und Spezialisten. Wahrscheinlicher ist deshalb der Diebstahl einer kleinen taktischen Kernwaffe. Alternativ könnten Terroristen sich radioaktives Material aus zivilen Quellen beschaffen und daraus eine Schmutzige Bombe bauen. Eine solche radiologische Waffe wäre keine echte Massenvernichtungswaffe, doch ihre psychologische Wirkung könnte stark sein. Das macht sie für Terroristen attraktiv, weswegen diese Gefahr ernst genommen werden muss.

  9. Digital Transformation Canvas - Übersicht behalten und Handlungsfelder gestalten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Köster, Michael; Mache, Tobias

    Im Beitrag "Digital Transformation Canvas - Übersicht behalten und Handlungsfelder gestalten" wird zunächst grob auf die wesentlichen Herausforderungen, die mit der zunehmenden Digitalisierung einhergehen, eingegangen. Anschließend werden ausgewählte Konzepte des Business Transformation Management vorgestellt, die sich mit der grundlegenden Weiterentwicklung von Organisationen - wie es die Digitalisierung erfordert - auseinandersetzen. Eine detaillierte Einführung in die Methodik des Business Transformation Canvas, der sich mit den unterschiedlichsten Gestaltungsfeldern der Transformation auseinandersetzt und ein Framework für Transformationsprojekte darstellt, rundet den Beitrag ab. Er schließt mit einem Fazit und Ausblick.

  10. Aufbau und Anpassung der Motorsteuerungs-Software für Otto- und Dieselmotoren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stuhler, Harald; Ricken, Volker; Diener, René

    Die Erfüllung steigender Kundenansprüche und strenger gesetzlicher Vorgaben hinsichtlich der Verringerung des Kraftstoffverbrauchs, der Reduzierung von Schadstoffemissionen, der Erhöhung von Fahrsicherheit, Fahrleistung und Fahrkomfort ist untrennbar mit dem Einzug elektronischer Systeme in moderne Kraftfahrzeuge verbunden. Die elektronischen Systeme bestimmen zunehmend den Kundennutzen und werden für die Differenzierung der Automobilhersteller untereinander immer wichtiger. Daher sind sie ein wesentlicher Erfolgsfaktor moderner Kraftfahrzeuge.

  11. Energieeffizienz in Gebäuden

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jochum, Patrick; Pehnt, Martin

    Einem Gebäude kommen verschiedene Funktionen zu. Das Gebäude muss die Nutzerbedürfnisse (behagliches Wohnen, Schlafen, Arbeiten, etc.) erfüllen und es sollte gleichzeitig ästhetisch ansprechend sein. Außerdem muss es eine Schutzfunktion hinsichtlich Kälte und Frost, Hitze und Sonnenstrahlung, Luft- und Bodenfeuchte und Niederschlägen, aber auch Wind-, Schall- und Brandschutz ausüben (Bauer und Hertle 2005).

  12. Umsetzung der Unternehmensstrategie mit der Balanced Scorecard

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Crespo, Isabel; Bergmann, Lars; Portmann, Stefan; Lacker, Thomas; Lacker, Michael; Fleischmann, Jürgen; Kozó, Hans

    Die Balanced Scorecard (BSC) ist ein Ansatz zum strategischen Management, der neben der Ausrichtung des Unternehmens auf finanzielle Zielwerte ebenso großes Gewicht auf so genannte weiche Faktoren legt, die den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens erst ermöglichen. Das entscheidende Merkmal der Balanced Scorecard ist dabei, dass sie ein ausgewogenes System strategischer Ziele herstellt, welches das Unternehmen hinsichtlich der vier Perspektiven Finanzen, Kunden, interne Prozesse und Mitarbeiter und Potenziale strategisch ausrichtet (Kaplan u. Norton 1997).

  13. Geometrie verstehen: statisch - kinematisch

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kroll, Ekkehard

    Dem Allgemeinen steht begrifflich das Besondere gegenüber. In diesem Sinne sind allgemeine Überlegungen zum Verstehen von Mathematik zu ergänzen durch Untersuchungen hinsichtlich des Verstehens der einzelnen mathematischen Disziplinen, insbesondere der Geometrie. Hier haben viele Schülerinnen und Schüler Probleme. Diese rühren hauptsächlich daher, dass eine fertige geometrische Konstruktion in ihrer statischen Präsentation auf Papier nicht mehr die einzelnen Konstruktionsschritte erkennen lässt; zum Nachvollzug müssen sie daher ergänzend in einer Konstruktionsbeschreibung festgehalten werden.

  14. Insassensimulation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Moser, Andreas; Steffan, Hermann

    Neben der Rekonstruktion der Bewegungen der Fahrzeuge vor und nach der Kollision sind in der Rekonstruktion eines Verkehrsunfalls oft weitere Fragestellungen hinsichtlich der Insassen zu beantworten. Zur Beantwortung dieser Fragestellungen werden eigene Insassensimulationsmodule meist Mehrkörpersimulationsmodule wie Adams, Madymo, ATB und das Insassenmodul in PC-Crash eingesetzt. In der Automobilindustrie werden die Mehrköpersimulationsprogramme von der Finite-Elemente(FE)-Berechnung abgelöst (Nastran, PAM Crash, Radioss, Dyna3D u. a.), auf Grund der hohen Rechenzeit und der zeitaufwändigen Handhabung sind diese Modelle jedoch derzeit in der Unfallrekonstruktion noch nicht in der Praxis brauchbare Mittel.

  15. Generierung korrespondierender Schichtbilder zur verbesserten lokalen Analyse des linken Ventrikels in 4D-MRT-Bildsequenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Säring, D.; Müllerleile, K.; Groth, M.; Handels, H.

    Die genaue Erfassung lokaler Veränderungen des linken Ventrikels insbesondere bei der Verlaufskontrolle nach einem Infarkt erfordert die Extraktion lokaler Form- und Funktionsparameter. Die für den Inter- und Intrapatientenvergleich notwendige räumliche Korrespondenz der MRT-Schichtbilder ist durch die manuelle Planung der Schichtpositionen beim Aufnahmeverfahren i.A. nicht gewährleistet. In dieser Arbeit wird daher ein Verfahren vorgestellt, das unter Berücksichtigung der anatomischen Grenzen des linken Ventrikels räumlich korrespondierende Positionen bestimmt, zu denen anschließend unter Verwendung der originären Daten und der strukturerhaltenden Interpolation neue Schichtbilder generiert werden. Dadurch wird eine bessere Übereinstimmung der räumlichen Position der zu vergleichenden Schichten erzielt. Das Verfahren wurde an zu Evaluationszwecken generierten Probandendatensätzen getestet. Dabei konnte gezeigt werden, dass die Generierung korrespondierender Kurzachsen-MRT-Schichtbilder zu einer verbesserten Extraktion lokaler Parameter führt.

  16. Hybridverfahren zur EMV-Analyse elektrischer Leitungen über geschlitztem Grund

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ter Haseborg, J. R.; Brüns, H.-D.; Singer, H.

    2006-09-01

    Die Betrachtung niedrig geführter elektrischer Leitungen über leitendem Grund stellt besondere Anforderungen an die numerische Feldanalyse. Insbesondere für Fälle ungleichförmiger Leitungsführung oder ungleichförmigen Grunds werden Verfahren benötigt, die eine effektive EMV-Analyse zulassen. Die Verwendung von volldiskretisierten Modellen erfordert aufwändige Diskretisierungen, große Ressourcen und hohe Rechenzeiten. Daher werden Möglichkeiten gesucht, die effektive Leitungstheorie auf Anordnungen anzuwenden, deren direkte Berechnung in klassischer Betrachtungsweise nicht möglich ist. In der vorliegenden Arbeit wird ein Hybridverfahren vorgestellt, um den Einfluss von Schlitzen unterhalb von Leitungen in einer approximativen EMV-Analyse zu untersuchen. Hierzu dient neben der Leitungstheorie zur Berechnung des Leiterstroms eine momententheoretische Simulation auf Basis von magnetischen Linienströmen.

  17. Ein mobiler und offener Kernspintomograph: Kernspintomographie für Medizin und Materialforschung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Blümich, Bernhard; Kölker, Christian; Casanova, Federico; Perlo, Juan; Felder, Jörg

    2005-09-01

    An der RWTH Aachen wurde der erste offene und mobile Kernspintomograph entwickelt. Anders als die normalerweise riesigen und unbeweglichen Geräte besitzt er keine enge Magnetröhre. So kann er auch in große Untersuchungsobjekte hinein schauen, ohne dass diese zerstört werden müssen. Wie eine Lupe erfasst er dabei ein begrenztes Volumen um den Aufsatzpunkt herum. Neben der Medizin ermöglicht der offene Tomograph viele neue Anwendungsgebiete, vor allem in der Materialprüfung und Qualitätskontrolle. Der Aachener Prototyp kann auch das Fließprofil und die Geschwindigkeitsverteilung strömender Flüssigkeiten sichtbar machen. Sein offenes Prinzip erforderte neue technische Komponenten und modifizierte bildgebende Verfahren. Die Messzeit pro Bild kann heute schon unter einer Viertelstunde liegen.

  18. [Association of peer victimization, coping, and pathological internet use among adolescents].

    PubMed

    Strittmatter, Esther; Brunner, Romuald; Fischer, Gloria; Parzer, Peter; Resch, Franz; Kaess, Michael

    2014-03-01

    Fragestellung: In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen pathologischem Internetgebrauch, Mobbing und Copingstilen bei Jugendlichen mit Mobbingerfahrungen besteht. Methodik: Im Rahmen einer europäischen schulbasierten Studie (SEYLE) wurde eine repräsentative Querschnittsuntersuchung an 1357 Schülern aus Heidelberg und Umgebung durchgeführt (710 weibliche/647 männlich Jugendliche; mittleres Alter 14.7; SD 0.8). Pathologischer Internetgebrauch wurde mit dem Young Diagnostic Questionnaire erhoben. Mobbing wurde in verbales, körperliches Mobbing und Mobbing in der Beziehung unterteilt. Hinsichtlich der Copingstile wurden aktives Coping, Vermeidung, Hilfe suchen und sonstige Strategien unterschieden. Als Kovariate wurde die psychische Symptombelastung mittels Strengths and Difficulties Questionnaire erfasst. Ergebnisse: 4.8 % der Schüler wiesen einen pathologischen Internetgebrauch auf, 14.4 % zeigten einen problematischen Internetgebrauch. Insgesamt berichteten 52.3 % der Jugendlichen über Erfahrungen mit Mobbing (38.7 % verbales Mobbing, 19.8 % körperliches Mobbing, 34.1 % Mobbing in der Beziehung). Es bestand ein signifikanter Zusammenhang von Mobbingerfahrungen und pathologischem Internetgebrauch, der zum Teil durch die psychische Symptombelastung erklärt werden konnte. Hinsichtlich der Copingstile bei stattgefundenem Mobbing bestand kein signifikanter Unterschied zwischen Schülern mit normalem, problematischem und pathologischem Internetgebrauch. Schlussfolgerungen: Aufgrund des Zusammenhanges zwischen Mobbing, psychischer Symptombelastung und pathologischem Internetgebrauch sind in der Zukunft schulbasierte sowie familienbezogene Präventionsmaßnahmen und evaluierte Therapieprogramme erforderlich.

  19. Biologie statt Philosophie? Evolutionäre Kulturerklärungen und ihre Grenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Illies, Christian

    Vor über siebzig Jahren fand man in einer Höhle nahe Hohlenstein-Stadel, im heutigen Baden-Württemberg, eine Frau, die keiner bekannten Spezies und nicht einmal eindeutig den Hominiden zugeordnet werden konnte. Wegen ihres Aussehens wurde sie schon bald als "Löwenfrau“ bekannt (unterdessen wird sie als "Löwenmensch“ bezeichnet, da die in solchen Fragen Klarheit schaffenden Geschlechtsteile bei der Figur fehlen und in Zeiten von gender mainstreaming derartige Festlegungen gerne vermieden werden), denn sie hatte eine menschlich-aufrechte, unbehaarte Gestalt mit weiblichen Rundungen, aber zugleich eine Mähne, sowie Augen, Ohren und Schnauze eines Löwen. Eine sehr weitläufige Verwandte des Minotaurus, so schien es, und doch wesentlich älter als alle Bewohner des Olymps, denn vermutlich wurde die knapp 30 cm große Skulptur bereits in der Altsteinzeit vor etwa 32.000 Jahren aus Mammut-Elfenbein geschnitzt. Wir wissen nicht, ob sie kultischen Zwecken diente oder ein Kind mit ihr spielte, ob sie als Glücksbringer für die Jagd oder als Schamanin mit Löwenmaske verehrt und gefürchtet wurde. Aber die Löwenfrau legt nahe, dass der Mensch schon im Morgendämmern seiner Kultur über die eigene Nähe, aber auch Distanz zum Tier nachgedacht haben muss. Die Frage nach der menschlichen Selbstverortung begegnet uns in dieser Figur, und sie bestimmt viele Zeugnisse menschlichen Nachdenkens, welche uns die Altertumswissenschaften vorlegen. Mit dem Begriff "animal rationale“, wie er unter Bezug auf Aristoteles geprägt wurde, findet sie schließlich ihre klassische, für das Abendland lange Zeit maßgebliche Antwort: Der Mensch als Tier, dessen spezifisches Merkmal die Vernunftbegabtheit ist, die ihn zugleich von allen anderen Tieren abgrenzt und über sie stellt. Aber wo genau verläuft die Grenze? Und wie kann der Mensch beides zugleich sein? Die aristotelische Definition beantwortet diese Fragen nach der Doppelnatur nicht, sondern erhebt das offene R

  20. Amplituden der Kernphasen im Bereich der Kaustik B und Untersuchung der Struktur der Übergangszone zum inneren Erdkern mit spektralen Amplituden der diffraktierten Phase PKP(BC)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wolf, Michael D. C.

    2002-04-01

    ücksichtigt zu werden, da die kumulierte Amplituden-Entfernungskurve anhand der Lage des Maximums auf der Entfernungsachse ausgewertet wird. Folglich wird darauf verzichtet, ein alternatives Q-Modell zu entwickeln. Hinsichtlich der Lage des Kaustikmaximums lassen sich die untersuchten Erdmodelle in zwei Kategorien einteilen. Eine Gruppe besteht aus den Modellen IASP91 und 1066B, deren Maxima bei 144.6 ° und 144.7 ° liegen. Zur zweiten Gruppe von Modellen zählen AK135, PREM und SP6 mit den Maxima bei 145.1 ° und 145.2 ° (SP6). Die gemessene Amplitudenkurve hat ihr Maximum bei 145 °. Alle Entfernungsangaben beziehen sich auf eine Herdtiefe von 200 km. Die Kaustikentfernung für einen Oberflächenherd ist jeweils um 0.454 ° gröer als die angegeben Werte. Damit liegen die Maxima der Modelle AK135 und PREM nur 0.1 ° neben dem der gemessenen kumulierten Amplitudenkurve. Daher wird auf die Erstellung eines eigenen Modells verzichtet, da dieses eine unwesentlich verbesserte Amplitudenkurve aufweisen würde. Das Ergebnis der Untersuchung ist die Erstellung einer gemessenen kumulierten Amplituden-Entfernungskurve für die Kaustik B. Die Kurve legt die Position der Kaustik B für kurzperiodische Daten auf ± 0.15 ° fest und bestimmt damit, welche Erdmodelle für die Beschreibung der Amplituden im Entfernungsbereich der Kaustik B besonders geeignet sind. Die Erdmodelle AK135 und PREM, ergänzt durch ein einheitliches Q-Modell, geben den Verlauf der Amplituden am besten wieder. Da die Amplitudenkurven beider Modelle nahe beieinander liegen, sind sie als gleichwertig zu bezeichnen. Im zweiten Teil der Arbeit wird die Struktur der Übergangszone in den inneren Erdkern anhand des spektralen Abklingens der Phase PKP(BC)diff am Punkt C der Laufzeitkurve untersucht. Der physikalische Proze der Beugung ist für die starke Abnahme der Amplituden dieser Phase verantwortlich. Die Diffraktion beeinflut das Abklingverhalten verschiedener Frequenzanteile des seismischen Signals auf

  1. Development and validation of a generic questionnaire for the implementation of complex medical interventions.

    PubMed

    Kramer, Lena; Hirsch, Oliver; Becker, Annette; Donner-Banzhoff, Norbert

    2014-01-01

    Einführung: Die Implementierung komplexer medizinischer Interventionen in die tägliche Praxis ist oftmals mit Schwierigkeiten erfüllt. Gemäß dem schrittweisen Phasenmodell des British Medical Research Council (MRC) sollten die Entwicklung, Implementierung und Evaluation komplexer medizinischer Interventionen theoriegeleitet sein. Die Theorie des geplanten Verhaltens (TGV) könnte als konzeptuelles Modell einen entsprechenden Rahmen darstellen. In unserer Studie beabsichtigten wir die Entwicklung und Validierung eines generischen und facettenreichen Fragebogens basierend auf der TGV, um die Bereitschaft von Medizinern, komplexe medizinische Interventionen zu implementieren zu erheben sowie die Faktoren, die diese Bereitschaft beeinflussen.Methoden: Unser Fragebogen wurde auf der Basis der Literatur und vorhergehender qualitativer Forschung unserer Abteilung entwickelt. Er wurde validiert am Beispiel einer elektronischen Bibliothek von Entscheidungshilfen, arriba-lib. Die Stichprobe bestand aus 181 Allgemeinmedizinern, die ein Training hinsichtlich arriba-lib erhielten und anschließend den Fragebogen ausfüllten, wobei sie die TGV-Variablen Einstellung, subjektive Norm, wahrgenommene Verhaltenskontrolle und Intention beurteilten. Follow-up Untersuchungen erfolgten nach zwei (Retestreliabilität) und acht Wochen (Erfassung des Zielverhaltens). Wir rechneten eine konfirmatorische Faktorenanalyse, um die faktorielle Struktur unseres Fragebogens hinsichtlich der TGV zu untersuchen. Neben der Berechnung der psychometrischen Eigenschaften des Fragebogens führten wir ein Strukturgleichungsmodell und eine ordinale Regression durch um das tatsächliche Verhalten der Installation und Anwendung von arriba-lib vorher zu sagen.Ergebnisse: Die postulierte dreifaktorielle Struktur (Einstellung, subjektive Norm, wahrgenommene Verhaltenskontrolle) unseres Fragebogens basierend auf der TGV wurde abgelehnt. Ein zweifaktorielles Modell mit einem kombinierten Faktor subjektive

  2. Amerikas Einschätzung der deutschen Atomforschung: Das deutsche Uranprojekt

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Walker, Mark

    2002-07-01

    Die amerikanischen Wissenschaftler und ihre emigrierten Kollegen, die am Bau der Atombombe beteiligt waren, verfügten über sehr widersprüchliche und großteils falsche Informationen über den Fortschritt des deutschen Uranprogramms. Noch nach Kriegsende lässt sich dies an Aussagen des Leiters der amerikanischen Alsos-Mission, Samuel Goudsmit, festmachen. Tatsächlich war das deutsche Programm hinsichtlich seiner wissenschaftlichen Grundlagen und des Managements nicht so unterlegen, wie vielfach behauptet wurde. Aber die deutschen Behörden waren nicht in der Lage, Geld und Ressourcen in gleichem Maße in das Uranprojekt zu investieren, wie etwa in das Peenemünder Raketenprojekt.

  3. Berechnung der auftretenden lokalen Kräfte auf der magnetischen Beschichtung eines magnetischen Rasterkraftmikroskops

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Preisner, T.; Mathis, W.

    2009-05-01

    Die numerische Berechnung entstehender Kraftwirkungen auf Körper aufgrund magnetischer Wechselwirkungen zwischen diesen, ist in Bezug auf die mechanische Deformation dieser Körper ein noch nicht vollständig gelöstes Problem. In dieser Arbeit wird ein Vergleich vorhandener Kraftberechnungsmethoden hinsichtlich der totalen Kraft anhand eines analytisch berechenbaren Beispiels vorgestellt, sowie Unterschiede der lokalen Kraftdichten dieser Methoden in Anwendung auf die magnetische Beschichtung eines magnetischen Rasterkraftmikroskops aufgezeigt. Due to magnetic interactions between magnetic field inducing bodies, force effects occur on the materials. The numerical computation of those occuring forces with respect to a subsequent structural analysis of a deformable material is still a topic of interest in research. In this paper a comparison between several existent force calculation methods regarding the total force is given for an example with two magnetic cubes. Furthermore, differences are shown concerning the local force densities on the magnetic coating of a magnetic force microscope.

  4. Kommunikationsanforderungen an verteilte Echtzeitsysteme in der Fertigungsautomatisierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Just, Roman; Trsek, Henning

    Kommunikationssysteme der Automatisierung müssen hohe zeitliche Anforderungen erfüllen, damit die entsprechenden industriellen Anwendungen realisiert werden können. Im Gegensatz zum IT-Bereich sind diese Anforderungen jedoch häufig nicht genau bekannt, was insbesondere beim Einsatz von drahtlosen Technologien Probleme bereiten kann1. In dieser Arbeit werden Verkehrsmuster einer realen Anlage aus dem Bereich der Fertigungsautomatisierung bestimmt. Die Zwischenankunfts- und Latenzzeiten einzelner Sensorund Aktorsignale ermöglichen Rückschlüsse auf zeitliche Anforderungen und Charakteristiken der untersuchten Anwendung. Im Anschluss werden die erzielten Erkenntnisse hinsichtlich ausgewählter Kommunikationsanforderungen analysiert und aktuell gültige Anforderungen von realen Automatisierungsanlagen abgeleitet. Weiterhin werden sie zukünftig zur Entwicklung realitätsnaher Simulationsmodelle genutzt.

  5. Intraläsionale Therapie niedrig maligner primär kutaner B-Zell-Lymphome mit Anti-CD20-Antikörper: Nebenwirkungen korrelieren mit gutem klinischen Ansprechen.

    PubMed

    Eberle, Franziska C; Holstein, Julia; Scheu, Alexander; Fend, Falko; Yazdi, Amir S

    2017-03-01

    Die intraläsionale Gabe von Anti-CD20-Antikörpern (Rituximab) wurde als effektive Therapieoption für Patienten mit niedrig malignen primär kutanen B-Zell-Lymphomen beschrieben. Bis heute wurden allerdings keine Parameter identifiziert, welche reproduzierbar ein gutes klinisches Ansprechen dieser Therapie vorhersagen. Ziel dieser Studie ist, sowohl das klinische Ansprechen und die unerwünschten Nebenwirkungen als auch die Patientenwahrnehmung hinsichtlich intraläsionaler Injektionen von anti-CD20-Antikörpern zur Behandlung indolenter primär kutaner B-Zell-Lymphome im Vergleich mit anderen Therapien zu evaluieren. Elf Patienten mit einem primär kutanen B-Zell-Lymphom, namentlich primär kutanes Keimzentrumslymphom (n = 9) und primär kutanes Marginalzonenlymphom (n = 2), welche mittels intraläsionalem Anti-CD20-Antikörper behandelt wurden, wurden retrospektiv evaluiert hinsichtlich der Ansprechrate und unerwünschter Nebenwirkungen sowie in Bezug auf deren Selbsteinschätzung dieser und anderer Therapien des primär kutanen B-Zell-Lymphoms. Patienten, deren primär kutanes B-Zell-Lymphom mittels intraläsionaler Gabe von Anti-CD20-Antikörper behandelt wurde, zeigten ein komplettes oder partielles Ansprechen in 45 % beziehungsweise 27 % aller Patienten. Speziell Patienten mit grippeähnlichen Symptomen nach erfolgter Injektion zeigten ein gutes Ansprechen. Die Mehrheit der Patienten empfand die Therapie mit Rituximab als die beste Therapie im Vergleich zu anderen Therapien wie beispielsweise chirurgische Exzision oder Radiotherapie. Intraläsionales Rituximab ist eine effektive Therapie mit hoher Patientenzufriedenheit. Starke therapiebedingte Nebenwirkungen wie Fieber, Schüttelfrost und Kopfschmerzen nach Gabe von Rituximab könnten als Indikator für gute Wirksamkeit dienen. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  6. Grundlagen des Tissue Engineering

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mayer, Jörg; Blum, Janaki; Wintermantel, Erich

    Die Organtransplantation stellt eine verbreitete Therapie dar, um bei krankheitsoder unfallbedingter Schädigung eines Organs die Gesamtheit seiner Funktionen wieder herzustellen, indem es durch ein Spenderorgan ersetzt wird. Organtransplantationen werden für die Leber, die Niere, die Lunge, das Herz oder bei schweren grossflächigen Verbrennungen der Haut vorgenommen. Der grosse apparative, personelle und logistische Aufwand und die Risiken der Transplantationschirurgie (Abstossungsreaktionen) sowie die mangelnde Verfügbarkeit von immunologisch kompatiblen Spenderorganen führen jedoch dazu, dass der Bedarf an Organtransplantaten nur zu einem sehr geringen Teil gedeckt werden kann. Sind Spenderorgane nicht verfügbar, können in einzelnen Fällen lebenswichtige Teilfunktionen, wie beispielsweise die Filtrationsfunktion der Niere durch die Blutreinigung mittels Dialyse ersetzt oder, bei mangelnder Funktion der Bauchspeicheldrüse (Diabetes), durch die Verabreichung von Insulin ein normaler Zustand des Gesamtorganismus auch über Jahre hinweg erhalten werden. Bei der notwendigen lebenslangen Anwendung apparativer oder medikamentöser Therapie können für den Patienten jedoch häufig schwerwiegende, möglicherweise lebensverkürzende Nebenwirkungen entstehen. Daher werden in der Forschung Alternativen gesucht, um die Funktionen des ausgefallenen Organs durch die Implantation von Zellen oder in vitro gezüchteten Geweben möglichst umfassend wieder herzustellen. Dies erfordert biologisch aktive Implantate, welche die für den Stoffwechsel des Organs wichtigen Zellen enthalten und einen organtypischen Stoffwechsel entfalten.

  7. Untersuchung von asynchronen Timing-Strategien für digitale Subthreshold-Schaltungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lotze, N.; Ortmanns, M.; Manoli, Y.

    2008-05-01

    Eine der großen Herausforderungen beim Betrieb von Schaltungen bei extrem niedrigen Versorgungsspannungen ist die starke Zunahme des Einflusses zufälliger Prozessvariationen auf die Verzögerungszeiten der Gatter. Dies erfordert sehr hohe Sicherheitsmargen im Timing der Schaltungen, was zu einer deutlichen Verringerung der Geschwindigkeit und einem Anstieg der Energie pro Operation führt. Asynchrone Schaltungstechniken, die durch ihre Kodierung das Ende einer Operation detektieren können, sind daher bei dieser Anwendung eine interessante Alternative. In dieser Veröffentlichung werden die notwendigen Sicherheitsmargen in Delay-Line basierten Subthreshold-Schaltungen diskutiert und mögliche asynchrone Dual-Rail Entwurfsmethoden vorgestellt. Transistor-Level Simulationsergebnisse für einen einfachen, in den diskutierten Techniken realisierten Zähler werden vorgestellt, um die Funktionsfähigkeit dieser Techniken im Subthreshold-Bereich zu demonstrieren. Multiplizier mit unterschiedlicher Wortbreite dienen als Beispiel für eine komplexere Schaltung, welche bezüglich Geschwindigkeit, Energiebedarf und Flächenaufwand mit einer entsprechenden Standard-Realisierung verglichen wird, was abschließend eine Aussage darüber zulässt, wann die untersuchten Techniken gewinnbringend eingesetzt werden können.

  8. Einleitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Herrmann, Christoph

    Veränderungen unserer Umwelt, wie z.B. die Globalisierung und Dynamisierung der Absatz- und Beschaffungsmärkte, führen zu einer steigenden Komplexität in unternehmerischen Entscheidungssituationen. Die Dynamik der Veränderungen erfordert eine immer schnellere Anpassung der Unternehmen an ihre Umwelt (Malik 2006). Die aktive Gestaltung dieser notwendigen Anpassungen in Form des unternehmerischen Wandels wird damit zu einer entscheidenden Fähigkeit von Unternehmen (Westkämper 2002). Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellen die rasant steigenden Anforderungen an die Anpassungsfähigkeit - auch aufgrund vielschichtiger KMU-spezifischer Faktoren (wie z.B. eine fehlende oder nur lückenhaft formulierte Unternehmensstrategie, fehlende Methodenkompetenz, etc.) - die zentrale Herausforderung für die Zukunft dar. Da KMU in der Regel in die Zulieferketten größerer Unternehmen eingebunden sind, werden zudem die Anpassungsanforderungen der großen Unternehmen an die kleinen und mittleren Unternehmen weitergegeben. Erfolgt die Anpassung von KMU an die zeitlichen, qualitativen oder kostenbezogenen Anforderungen ihrer Kunden nur langsam oder in unzureichendem Maße, verlieren KMU im Verlaufe der Zeit ihre Wettbewerbs- und damit ihre Überlebensfähigkeit (Gomez u. Hahn 1994).

  9. Modellgetriebene Softwareentwicklung für Robotiksysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Steck, Andreas; Stampfer, Dennis; Schlegel, Christian

    Die Erschließung breiter Anwendungspotenziale für Serviceroboter erfordert den Schritt weg von manuell erstellten Einzelentwürfen hin zu baukastenartig zusammengesetzten Systemen. Grundlegend hierfür ist der Schritt weg von codezentrierten hin zu modellgetriebenen Systemen. In modellgetriebenen Ansätzen wird langlebiges Lösungswissen von kurzlebigen Implementierungstechnologien entkoppelt. Durch das Explizieren von Eigenschaften wie Ressourcenbedarf und Kommunikationsverhalten wird die Systemebene adressiert, so dass Zusammensetzbarkeit von ausgereiften Komponenten ebenso unterstützt werden kann wie der Nachweis von Systemeigenschaften. Die so möglichen ressourcenadäquaten Lösungen mit zugesicherten Eigenschaften und der Wiederverwendung ausgereifter Lösungen wird als grundlegend für die effiziente Umsetzung der geforderten Qualitätsmaßstäbe vieler zukünftiger Servicerobotikapplikationen gesehen. Diese Arbeit beschreibt die Umsetzung eines modellgetriebenen Softwareentwicklungsprozesses in OpenArchitectureWare auf der Basis eines Komponentenansatzes und eines Ausführungscontainers, der beispielsweise völlig unabhängig von der Middleware ist.

  10. Venture Kapital und Life Science

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Moss, Sebastian; Beermann, Christian

    Um sich weiter im internationalen Wettbewerb behaupten zu können, müssen deutsche Unternehmen heute in Schlüsseltechnologien wie die Medizintechnik und die Biotechnologie, zusammenfassend unter dem Begriff der Life Sciences bekannt, investieren. Eine führende Wettbewerbsposition erfordert immer die konsequente Weiterentwicklung von Produkten und Lösungen, um Innovationspotenziale in medizinische Verfahren umzusetzen. Die damit unmittelbar verbundenen hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung stellen ein bedeutendes Problem junger Life Science Unternehmen dar. Vor allem die, verglichen mit nicht-medizinischen Branchen, längeren Forschungs- und Entwicklungszyklen in der Frühphase eines Life Science Unternehmens und die längere Dauer bis zur Profitabilität erhöhen das Risiko der Finanzinvestoren. Die Zeitdauer, um ein medizinisches Produkt bis zur Marktreife zu entwickeln und letztlich auf dem Markt anzubieten, kann aufgrund der notwendigen intensiven Forschung nur unscharf geplant werden und erhöht die Unsicherheit über den Zeitpunkt der ersten Einnahmen. Damit verschärfen sich gerade im Life Science Bereich allgemeine Problematiken von Gründungs- und Wachstumsfinanzierungen wie starke Informationsasymmetrien zwischen Gründer und potentiellen Kapitalgebern. Oftmals ist die Entwicklung einer innovativen Technologie abhängig von einzelnen Personen, von deren Wissen und Engagement die Umsetzung und der Erfolg eines gesamten Produktkonzeptes abhängen.

  11. ABCB1-Gen-Polymorphismus in einer polnischen Kohorte ist mit Risiko für bullöses Pemphigoid assoziiert.

    PubMed

    Rychlik-Sych, Mariola; Barańska, Małgorzata; Dudarewicz, Michał; Skrętkowicz, Jadwiga; Żebrowska, Agnieszka; Owczarek, Jacek; Waszczykowska, Elżbieta

    2017-05-01

    Polymorphismen im ABCB1-Gen, das für das P-Glykoprotein kodiert, können die intrazelluläre Konzentration von Xenobiotika beeinflussen und so zur Entwicklung von Autoimmunerkrankungen, einschließlich des bullösen Pemphigoids (BP), beitragen. In der vorliegenden Studie sollte untersucht werden, ob in einer polnischen Kohorte die C3435T- und G2677T/A-Polymorphismen im ABCB1-Gen mit dem Risiko für ein BP assoziiert sind. Die Studie umfasste 71 Patienten mit BP und 156 gesunde Probanden. Der C3435T-Polymorphismus wurde mittels PCR-RFLP bestimmt und der G2677T/A-Polymorphismus mittels Allel-spezifischer PCR. Es gab zwar keine Korrelation zwischen dem C3435-Polymorphismus und dem BP-Risiko, aber wir konnten eine derartige Assoziation hinsichtlich des G2677T/A-Polymorphismus nachweisen. Das relative Risiko eines BP war bei Personen mit dem 2677TA-Genotyp um mehr als den Faktor fünf erhöht (OR = 5,52; p = 0,0063) und bei Trägern des 2677TT-Genotyps mehr als verdoppelt (OR = 2,40; p = 0,0076). Mit 2,40 (p = 0,000018) war die OR bei Trägern des 2677T-Allels ebenfalls erhöht. Die höhere Prävalenz des 2677GG-Genotyps und des 2677G-Allels bei der Kontrollgruppe sowie eine OR < 1,0 (0,22 beziehungsweise 0,33) legen eine Schutzfunktion des 2677G-Allels hinsichtlich der Ausbildung eines BP nahe. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass der G2677T/A-Polymorphismus im ABCB1-Gen das Risiko für die Entstehung eines BP beeinflussen könnte. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  12. Evaluation of medical research performance--position paper of the Association of the Scientific Medical Societies in Germany (AWMF).

    PubMed

    Herrmann-Lingen, Christoph; Brunner, Edgar; Hildenbrand, Sibylle; Loew, Thomas H; Raupach, Tobias; Spies, Claudia; Treede, Rolf-Detlef; Vahl, Christian-Friedrich; Wenz, Hans-Jürgen

    2014-01-01

    Ziele: Die Evaluation medizinischer Forschungsleistung ist eine zentrale Voraussetzung für die gezielte Weiterentwicklung von Fakultäten, Forschungsschwerpunkten, Instituten bzw. Kliniken sowie Wissenschaftlerkarrieren. Sie basiert aber vielfach auf unklaren Zielvorstellungen und fragwürdigen Methoden und kann zu Fehlsteuerungen führen. Ziel der vorliegenden Arbeit ist eine Positionsbestimmung der wissenschaftlichen Medizin gegenüber den Zielen, Methoden und Konsequenzen ihrer Evaluation. Methoden: Im Rahmen des Berliner Forums der AWMF vom 18.10.2013 wurden von internationalen Experten Befunde zur Methodik der Evaluation medizinischer Forschungsleistung referiert, von Vertretern relevanter Wissenschaftsorganisationen diskutiert und in drei Adhoc-Schreibgruppen in einen Textentwurf gefasst. Dieser wurde mehrfach in der AWMF-Kommission für Leistungsevaluation in Forschung und Lehre sowie im AWMF-Präsidium diskutiert und in der vorliegenden finalen Fassung konsentiert.Ergebnisse: Die AWMF empfiehlt eine Veränderung des Systems der Bewertung medizinischer Forschungsleistungen. Evaluationen sollten eine a priori klar definierte und kommunizierte Zielsetzung besitzen und neben summativen auch formative Elemente enthalten. Neben sinnvollen aber nur in längeren Intervallen praktikablen informierten peer reviews können auch objektive Indikatoren zur Evaluation eingesetzt werden. Die Verwendung des Journal Impact Factors zur Bewertung einzelner Publikationen oder ihrer Autoren wird dabei abgelehnt. Der wissenschaftliche „Impact“ erfordert vielmehr eine multidimensionale Beurteilung, in der z.B. normierte Zitationsraten wissenschaftlicher Publikationen ebenso Berücksichtigung finden wie andere Formen der Rezeption in Fachwelt und Öffentlichkeit sowie Tätigkeiten im Bereich der Wissenschaftsorganisation, -synthese und -kommunikation. Daneben werden Vorschläge zu einer differenzierten Bewertung von Drittmitteleinwerbung und Nachwuchsförderung gemacht

  13. Aspects of vulnerable patients and informed consent in clinical trials.

    PubMed

    Kuthning, Maria; Hundt, Ferdinand

    2013-01-01

    Ziel: Diskussion der Aspekte der Einwilligung schutzbedürftiger Patienten nach Aufklärung zur Teilnahme an klinischen Prüfungen aus europäischem und deutschem Blick.Methoden: Wissenschaftliche Literaturrecherche via PubMed, Medline und Google. Ergebnis: Das freiwillige Einverständnis ist ein Eckpfeiler aller Regularien von klinischen Prüfungen. Einen Patienten in eine klinische Prüfung aufzunehmen, ohne zuvor die mit seiner Unterschrift versehene schriftliche Einverständnis eingeholt zu haben, ist als schwerwiegendes Fehlverhalten anzusehen. Die Entstehung ethischer Leitlinien begann bereits vor christlicher Zeitrechnung mit dem Hippokratischen Eid. In allen danach für die klinische Forschung entwickelten Leitlinien wird verdeutlicht, dass eine Hauptfunktion der Einwilligung nach Aufklärung die Sicherstellung der Willensfreiheit ist, um auch so das Wohl der Teilnehmer in klinischen Prüfungen sicherzustellen. Minderjährigen ist es nicht möglich ein diesbezüglich bindendes Einverständnis zu geben, dieses Problem wird durch eine Kombination von elterlicher Zustimmung sowie soweit möglich der Einwilligung des Minderjährigen adressiert. Analphabetismus ist betreffs der informierten Einwilligung ein kritischer Aspekt, der die ganze Welt betrifft. Er existiert in allen Gesellschaften, allen Bevölkerungsschichten und in jeder Altersgruppe. Um die Kommunikation mit diesen Patienten zu verbessern, können neue Strategien mittels Verwendung von Videotapes oder animierten Illustrationen und Trickfilmen gelehrt werden. Letztlich scheint die mit dem potentiellen Teilnehmer verbrachte Zeit der beste Weg zu sein, um die Verständigung zu verbessern.Schlussfolgerung: Die Erforschung lebensrettender und lebensverbessernder neuer Behandlungen erfordert eine Partnerschaft, die auf guter Kommunikation und Vertrauen zwischen Patienten und Forschern, Sponsoren, Ethikkommissionen, Behörden, Juristen und Politikern basiert, damit auch schutzbedürftige Patienten ohne

  14. [Acceptance of Emotion-Sensitive Training Systems of Individuals Suffering from Facial Paralysis and their relatives].

    PubMed

    Altmann, Uwe; Worrack, Susanne; Kaczmarek, Magdalena C; Mühleck, Julia; Volk, Gerd Fabian; Guntinas-Lichius, Orlando; Strauß, Bernhard M

    2017-06-01

    Neue telemedizinische Technologien können Versorgungsprobleme lösen, die durch den demografischen Wandel erwartet werden. Die vorliegende Studie untersuchte deshalb die Akzeptanz emotionssensitiver Trainingssysteme für Menschen mit Fazialisparese. Es wurden N=76 Patienten mit Fazialisparese und N=44 Angehörige mit Fragebögen befragt (Technikakzeptanz, Technikaffinität, körperliche und psychische Lebensqualität (SF36), Depressivität (PHQ9), soziale Ängste (LSAS) und Funktionsstörungen einzelner Gesichtsregionen (FACE, nur Patienten)). Selbsterstellte Items erfassten die Einstellung hinsichtlich des erwarteten therapeutischen Nutzens, Datenschutz, und Mensch-Trainingssystem-Interface. Patienten- und Angehörigengruppe wurden im Hinblick auf die Mittelwerte der Fragebogenskalen verglichen. Prädiktoren der Akzeptanz der Patienten wurden mit einem Strukturgleichungsmodell untersucht. Patienten und deren Angehörige beurteilten Nutzen, Datenschutz und Gestaltung des Interfaces durchgängig positiv. Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen Patienten und Angehörigen. Der stärkste Prädiktor für die Technikakzeptanz der Patienten war die Technikkompetenz. Des Weiteren war die Akzeptanz umso größer, je depressiver die Patienten und je eingeschränkter ihre Mimik war. Emotionssensitive Trainingssysteme scheinen aus Sicht der Befragten eine sinnvolle therapeutische Option darzustellen. Insbesondere Patienten mit starken Beeinträchtigungen würden solche Technologien akzeptieren. Bei der Entwicklung solcher Systeme sollte auf eine einfache Bedienbarkeit geachtet werden.

  15. Ganzheitliche Digitalisierungsansätze im Stadtwerk: Von der Strategie bis zur Umsetzung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dudenhausen, Roman; Hahn, Heike

    Digitalisierung muss im Stadtwerk dazu führen, Kundenerwartungen, die heutzutage schon vielfach durch digitales Know-how und Erfahrungen geprägt sind, in einzigartiger Weise zu entsprechen - in Form digitaler Kundenkontaktpunkte, automatisierter Prozesse oder plattformbasierter Geschäftsmodelle. Eine große Rolle spielen dabei unternehmensweit nutzbare Informationen, die eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden ermöglichen. Nur in dieser Kombination werden sich nachhaltig Wettbewerbsvorteile generieren lassen. Manch ein Kunde wird die Lust, einen Prozess zu Ende zu gehen, schon vor dem Abschluss verlieren, wenn er nicht unmittelbar und ohne die digitale Welt zu verlassen zum Ziel kommt. Eine nur "halb digitale Kundenerfahrung" wird weder zu Neugeschäft noch zur positiven emotionalen Bindung zwischen Kunden und Stadtwerk führen. Nicht zu unterschätzen sind zudem Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Geschäftsmodelle, aus denen sich disruptive Bedrohungen für die herkömmlichen Strom- und Gasangebote ergeben werden. Erste innovative Ansätze finden sich bereits im Markt, die erahnen lassen, dass zurzeit viel diskutierte Technologien wie die Blockchain nicht mehr nur hypothetischer Natur sind. Die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung erfolgt dabei sinnvollerweise in einem unternehmensweit abgestimmten Rahmen, der eine zielgerichtete und ganzheitliche Vorgehensweise ermöglicht.

  16. "Peer-assisted learning" (PAL) in the Skills-Lab--an inventory at the medical faculties of the Federal Republic of Germany.

    PubMed

    Blohm, M; Lauter, J; Branchereau, S; Krautter, M; Köhl-Hackert, N; Jünger, J; Herzog, W; Nikendei, C

    2015-01-01

    Hintergrund: Das didaktische Konzept des „Peer-assisted learning“ (PAL) hat sich seit vielen Jahren in der medizinischen Ausbildung als wertvoll erwiesen. Insbesondere im Bereich der inzwischen weit verbreiteten Skills-Labs ist der Einsatz studentischer Tutoren gleichermaßen beliebt wie effektiv. Ziel des vorliegenden Artikels ist, auf Basis einer bundesweiten Befragung den aktuellen Stand über Verbreitung, Umfang und inhaltliche wie strukturelle Ausgestaltung der PAL-Programme in den Skills-Labs der deutschen Medizinischen Fakultäten zu erfassen.Methoden: Sämtliche 36 bundesdeutsche Medizinische Fakultäten wurden kontaktiert und um Teilnahme an der 16 Leitfragen umfassenden Befragung zur Struktur von bestehenden PAL-Programmen im Skills-Lab-Bereich auf telefonischem oder schriftlichem Wege gebeten. Die erhaltenen Daten wurden quantitativ und qualitativ ausgewertet.Ergebnisse: 35 von 36 (97,2%) medizinischen Fakultäten nahmen an der Befragung teil. Ein PAL-Programm existiert an 33 (91,7%) Standorten. Die Ergebnisse zeigen, dass hinsichtlich Umfang und Inhalten jedoch große Unterschiede zwischen den Fakultäten bestehen. Schlussfolgerungen: PAL ist an bundesdeutschen medizinischen Skills-Labs nahezu flächendeckend umgesetzt. Weitere Untersuchungen zur Konzeption und Standardisierung von Schulungskonzepten scheinen zentral für die Weiterentwicklung von PAL im Skills-Lab.

  17. Wirksamkeit und Sicherheit von Fumarsäureestern in Kombination mit Phototherapie bei Patienten mit moderater bis schwerer Plaque-Psoriasis (FAST).

    PubMed

    Weisenseel, Peter; Reich, Kristian; Griemberg, Wiebke; Merten, Katharina; Gröschel, Christine; Gomez, Natalie Nunez; Taipale, Kirsi; Bräu, Beate; Zschocke, Ina

    2017-02-01

    Die Behandlung von Psoriasis-Patienten mit einer Kombination aus Fumarsäureestern (FSE, Fumaderm(®) ) und Phototherapie (UV) ist verbreitet, wurde aber im Rahmen von Studien wenig untersucht. Bisher liegen lediglich Daten aus einer kleinen Pilotstudie vor. Intention dieser Studie war, eine FSE/UV-Kombinationsbehandlung an einem größeren Patientenkollektiv mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis zu untersuchen. In dieser prospektiven, multizentrischen, nichtinterventionellen Studie wurden Daten von Patienten mit FSE/UV-Kombinationstherapie hinsichtlich der Wirksamkeit (PGA' PASI, DLQI, EQ-5D), Sicherheit und Dosierung über einen Zeitraum von zwölf Monaten erfasst und mit Daten einer retrospektiven Studie mit FSE-Monotherapie verglichen. Es wurden Daten von 363 Patienten ausgewertet. Unter der Kombinationstherapie verbesserten sich alle Wirksamkeitsparameter deutlich. Im Vergleich zur Monotherapie mit FSE konnte durch die Kombination mit UV ein schnellerer Wirkeintritt erzielt werden, wobei nach zwölf Monaten kein Unterschied in der Wirksamkeit bestand. Die Dauer und Art der Phototherapie zeigte keinen Einfluss auf die Wirksamkeitsparameter. Allgemein wurde die Kombinationstherapie gut vertragen. Unerwünschte Ereignisse wurden bei 7 % der Patienten berichtet. Die FSE/UV Kombinationstherapie zeigt eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit und kann zu einem schnelleren Wirkeintritt führen. Eine Kombinationstherapie erscheint vor allem in den ersten drei Monaten der FSE Behandlung sinnvoll. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  18. Student evaluation of problem-based learning in a dental orthodontic curriculum--a pilot study.

    PubMed

    Ratzmann, Anja; Wiesmann, U; Proff, P; Kordaß, Bernd; Gedrange, T

    2013-01-01

    Ziel: In der vorliegenden Fragebogenstudie wurde die studentische Rezeption des problemorientierten Lernens (POL) im Curriculum der Kieferorthopädie hinsichtlich Akzeptanz, Sinn/Motivation, Wissen/Verstehen und tutorieller Unterstützung) untersucht. Methode: Es erfolgte eine Gegenüberstellung zweier verschiedener didaktischer Methoden (POL, Kurzreferate) bei der Durchführung des kieferorthopädischen Diagnostikkurses in einem randomisierten Zwei-Gruppen-Plan über zwei Semester, in dem die Reihenfolge der Methoden variiert wurde. Ergebnisse: Es konnten keine Unterschiede zwischen den Gruppen bezüglich ihrer Einschätzungen und Prüfungsleistungen gefunden werden. Es zeigt sich, dass die Akzeptanz des POL hauptsächlich mit der individuellen Motivation zum POL zusammenhängt. Je höher die Motivation, desto positiver die Einstellung. Die Studierenden können mit der Methode effektiver und konstruktiver arbeiten, wenn sie selbst motiviert sind bzw. für sich einen Sinn in POL erkennen. Schlussfolgerung: Unter Berücksichtigung des Literaturstudiums und der vorliegenden Ergebnisse ist das POL grundsätzlich als Lehrmethode in die zahnmedizinische Ausbildung integrierbar. Die Motivation der Studierenden stellt einen entscheidenden Faktor für den Lernerfolg dar.

  19. Homeopathy as elective in undergraduate medical education--an opportunity for teaching professional core skills.

    PubMed

    Lehmann, Bianca; Krémer, Brigitte; Werwick, Katrin; Herrmann, Markus

    2014-01-01

    Zielsetzung: In der Evaluation des seit sechs Jahren regelmäßig stattfindenden klinischen Wahlfachs Homöopathie am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Magdeburg wurden sowohl die studentische Einschätzung des Seminarkonzepts und der -durchführung als auch die Bedeutung für die professionelle Sozialisation der Studierenden erfragt.Methodik: Im Rahmen des seit dem Wintersemester 2008/2009 jährlich stattfindenden Wahlfachs wurden für drei Veranstaltungen leitfadengestützte Gruppendiskussionen mit insgesamt 30 Teilnehmern des Wahlfachs durchgeführt. Die Auswertung dieser erfolgte in Anlehnung an die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring.Ergebnisse: Seminarkonzept und -durchführung haben sich bewährt. Die Lern- und Erlebenserfahrungen durch das Wahlfach, v.a. hinsichtlich eines holistischen, individualisierten Blicks auf die Person des Patienten sowie der Bedeutung einer partnerschaftlichen Arzt-Patient-Beziehung, werden von den Studierenden – unabhängig von ihrer persönlichen Einstellung zur Homöopathie – als positiv gewertet. Diese Einschätzung erfolgt gerade auch mit Blick auf ihre bisherige konventionell medizinisch geprägte Ausbildung.Schlussfolgerung: Das Wahlfach vermittelt den Studierenden neben dem spezifischen Fachwissen für eine integrative Medizin auch wichtige ärztliche Basiskompetenzen, welche unabhängig von einer komplementärmedizinischen Ausrichtung von Bedeutung sind.

  20. Multichannel and Multidimensional Bargmann Potentials

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Plekhanvov, E. B.; Suzko, A. S.; Zakhariev, B. N.

    The class of potential matrices for which coupled channel Schrödinger equations have exact solutions is presented. This is achieved due to degeneration of the kernel of the inverse-problem integral equation with respect to the channel indices, in addition to separability of its coordinate dependence. No attention has been paid before to this fact. Maybe therefore there was no satisfactory multichannel generalization of Bargmann potentials.Partially nonlocal Bargmann potentials for multidimensional and many-particle systems are constructed. Examples of new transparent potentials are given.Translated AbstractMehrkanal und multidimensionale Bargmann-PotentialePotentialmatrizen, für die die Mehrkanal-Schrödingergleichung exakt lösbar ist, werden angegeben. Die entsprechenden Schrödingergleichungen sind exakt lösbar dank der Entartung des Kerns der Integralgleichung des inversen Streuproblems hinsichtlich sowohl der Koordinatenabhängigkeit als auch der Kanalindizes. Dieser Sachverhalt war bisher nicht bemerkt worden. Es werden teilweise nichtlokale Potentiale für mehrdimensionale und Vielteilchen-Systeme konstruiert. Neue Beispiele von nichtreflektierden Potentialen werden angegeben.

  1. Bifurkationsanalyse eines LC Tank VCOs unter Berücksichtigung der variablen Kapazität

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bremer, J.-K.; Zorn, C.; Mathis, W.

    2009-05-01

    In dieser Arbeit präsentieren wir einen neuartigen Ansatz für den systematischen Entwurf von integrierten LC Tank VCO-Schaltungen basierend auf dem Andronov Hopf Theorem und der Störungstheorie. Der Ansatz ermöglicht es, eine Abschätzung des resultierenden Abstimmbereichs, eine Stabilitätsanalyse und eine Berechnung der Amplitude des VCOs im Vorfeld des eigentlichen Entwurfs durchzuführen. Des Weiteren erlaubt die vorgestellte Methode eine Optimierung des VCOs hinsichtlich der in den Spezifikationen geforderte Amplitude und eine Minimierung der höheren Harmonischen. Mit Hilfe eines ladungsbasierten MOS-Modells ist es möglich die spannungsabhängige Kapazität der Varaktortransistoren durch einen analytischen Ausdruck zu beschreiben. Auf Basis dieses analytischen Ausdrucks wird die amplitudenabhängige Großsignalkapazität des VCOs in Abhängigkeit von Designparametern und der Tuningspannung modelliert. Die Gültigkeit der vorgestellte Entwurfsmethode wird anhand eines Beispielentwurfes eines 2.4 GHz VCO unter Verwendung einer 0.25 μm HF-CMOS Technologie verifiziert.

  2. Untersuchung der Richtwirkung der Einkopplung von ebenen Wellen in eine Leitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Magdowski, M.; Vick, R.

    2013-07-01

    Elektrische Leitungen und Kabel stellen häufig die Haupteinfallstore für elektromagnetische Felder in die daran angeschlossenen Geräte und Systeme dar. Für die Einkopplung einer ebenen Welle kann der in eine Leitung eingekoppelte Strom unter bestimmten Voraussetzungen mit Hilfe der Leitungstheorie sehr effizient bestimmt werden. Er hängt dabei von den Abmessungen der Leitung, den Leitungsabschlüssen sowie der Amplitude, der Wellenlänge und der Einfallsrichtung der ebenen Welle ab. In dieser Arbeit wird die Abhängigkeit der Einkopplung von der Einfallsrichtung näher untersucht. Dazu werden Richtdiagramme der Einkopplung berechnet, dargestellt und hinsichtlich der mittleren und maximalen Einkopplung über alle Einfallsrichtungen und Polarisationen ausgewertet. Die Ergebnisse werden genutzt, um die maximale Direktivität der Einkopplung in eine Leitung zu bestimmen. Fasst man die Einkopplung externer Felder in eine Leitung als einen Störfestigkeitstest auf, so kann die maximale Direktivität benutzt werden, um einen Vergleich zwischen unterschiedlichen Messumgebungen wie Absorberhallen und Modenverwirbelungskammern herzustellen.

  3. The Questionnaire D-RECT German: Adaptation and testtheoretical properties of an instrument for evaluation of the learning climate in medical specialist training.

    PubMed

    Iblher, Peter; Zupanic, M; Ostermann, T

    2015-01-01

    Zielsetzung: In der Arbeitsgruppe von Boor et al. [1] wurde der Fragebogen D-RECT (Dutch Residency Educational Climate Test) zur Erfassung des Lernklimas in der ärztlichen Weiterbildung entwickelt und validiert. Die deutschsprachige Version (D-RECT-German) wird in der vorliegenden Studie testtheoretisch überprüft.Fragestellung: Ist eine Replikation der Ergebnisse aus der Originalarbeit von Boor et al. als Beleg der Validität des D-RECT möglich?Methodik: Die Befragung erfolgte onlinebasiert mit dem Fragebogen D-RECT-German. Mit Item- und Reliabilitätsanalysen wurden die Kennwerte der 50 Items in 11 Subskalen sowie die interne Konsistenz (Cronbach’s α) ermittelt. Die Validitätsprüfung erfolgte mit einer konfirmatorischen Faktorenanalyse unter Verwendung eines Maximum likelihood basierten Strukturgleichungsmodells.Ergebnisse: Die Itemanalysen dieser Replikationsstudie mit 255 WBA an 17 deutschen Krankenhäusern ergaben für die Items heterogene Trennschärfen, auch die interne Konsistenz der Subskalen zeigte variable Werte für Cronbach’s α zwischen 0.57 und 0.85. In der konfirmatorischen Faktorenanalyse wiesen 6 Items standardisierte Regressionskoeffizienten <0.5 auf die vorgegebenen Dimensionen auf, von denen zwei im Konstrukt „Einstellung der betreuenden Fachärzte“ zu finden waren. Die Korrelationen der Faktoren untereinander wies mit Korrelationen von über 0.7 starke Interdependenzen zwischen den Faktoren „Supervision“, „Coaching“ und „Einstellung der betreuenden Fachärzte“ auf.Schlussfolgerungen: In der Replikationsstudie mit dem D-RECT-German für den deutschsprachigen Raum zeigten sich strukturelle Unterschiede hinsichtlich der faktoriellen Validität, so dass weitere Validierungsstudien für den internationalen Vergleich notwendig sind.

  4. Retrospektive Analyse von Zufallsbefunden, die bei Patienten mit kutanem malignen Malignom durch (18) F-Fluordeoxyglucose-PET/CT erhoben wurden.

    PubMed

    Conrad, Franziska; Winkens, Thomas; Kaatz, Martin; Goetze, Steven; Freesmeyer, Martin

    2016-08-01

    Bei der (18) F-Fluordeoxyglucose-Positronenemissionstomographie/Computertomographie (FDG-PET/CT) ergeben sich häufig Zufallsbefunde. In der vorliegenden Studie konzentrierten wir uns auf mittels FDG-PET/CT erhaltene Zufallsbefunde bei Patienten mit kutanem Melanom und überprüften deren Relevanz hinsichtlich weiterer diagnostischer Maßnahmen und Interventionen. Die Krankenakten von 181 konsekutiven Melanom-Patienten wurden retrospektiv ausgewertet, um das Management von Zufallsbefunden zu dokumentieren. Der Schwerpunkt lag dabei auf den histologischen Befunden. Bei 33 von 181 (18 %) Patienten lagen 39 relevante Zufallsbefunde vor, und zwar im Kolorektalbereich (n = 15 Patienten), in der Schilddrüse (n = 8), der Prostata (n = 2), dem Bewegungsapparat (n = 2), in Lymphknoten (n = 2), der Parotis (n = 1), den Mandeln (n = 1), den Nieren (n = 1) und der Gallenblase (n = 1). Bei 25 Patienten schlossen sich weitere diagnostische Verfahren an, wobei in 21 Fällen ein klinisches Korrelat nachgewiesen wurde. Bei 16 von 21 Patienten ergab sich eine Neoplasie, darunter fünf maligne Läsionen (vier Kolonkarzinome und ein Prostatakarzinom). Die Malignome wurden frühzeitig diagnostiziert und in der Mehrzahl der Fälle erfolgreich entfernt. Der Einsatz der FDG-PET/CT als Routine-Diagnostik wird in den Leitlinien empfohlen und ist indiziert bei malignem Melanom ab Stadium IIC. In dieser Studie wurden auf effektive Weise ansonsten nicht erkannte Krebserkrankungen, insbesondere Kolonkarzinome, detektiert. In den meisten Fällen war eine frühe Intervention möglich. Zufallsbefunde durch FDG-PET/CT sollten, unter Berücksichtigung des Zustands und der Wünsche des Patienten, mit den geeigneten diagnostischen Maßnahmen abgeklärt werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  5. [Caregivers' needs concerning mobility support of a family member with terminal cancer - a narrative review].

    PubMed

    Gattinger, Heidrun; Siegl, Eva; Senn, Beate; Hantikainen, Virpi

    2014-06-01

    Hintergrund: Die häusliche Pflege krebskranker Menschen wird häufig von Angehörigen übernommen. Die letzte Lebensphase geht in der Regel mit Einschränkungen der Bewegungsfähigkeit einher. Ziel: Ziel dieser narrativen Literaturübersicht ist es, die Bedürfnisse pflegender Angehöriger bezüglich Mobilitätsunterstützung und -förderung bei der alltäglichen Pflege des an Krebs erkrankten Familienmitgliedes am Lebensende zu erfassen. Methode: Die Literatursuche erfolgte in den Datenbanken Cochrane, PubMed, PsychINFO, ERIC und CINAHL. Eingeschlossen wurden englisch- und deutschsprachige Studien, die Bedürfnisse betreffend der Mobilitätsunterstützung und -förderung der Angehörigen hinsichtlich der häuslichen Pflege krebskranker Menschen untersuchten. Zwei Autorinnen beurteilten die methodische Qualität der eingeschlossenen Studien. Ergebnisse: Insgesamt wurden elf Studien mit unterschiedlichen Studiendesigns eingeschlossen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Bedürfnis nach Information, Anleitung und Unterstützung betreffend Mobilität in zwei Bereichen besteht: i) Tätigkeiten des alltäglichen Lebens inklusive Körperpflege und ii) Einsatz von Hilfsmitteln inklusive Transport. Schlussfolgerung: Die Literaturanalyse zeigt, dass Bedürfnisse pflegender Angehöriger zu pflegerischen Skills bezüglich der Mobilitätsunterstützung und -förderung unzureichend und unsystematisch beschrieben sind. Zukünftige Studien sind notwendig, in denen diese Bedürfnisse systematisch untersucht werden, um darauf aufbauend gut definierte Interventionen für die Vermittlung pflegerischer Skills zu entwickeln.

  6. [The role of the family in childhood and adolescent binge eating - a systematic review].

    PubMed

    Tetzlaff, Anne; Hilbert, Anja

    2014-01-01

    Fragestellung: Während der Einfluss der Familie bei Anorexia Nervosa und Bulimia Nervosa im Kindes- und Jugendalter belegt ist und bereits in Übersichtsarbeiten zusammengefasst wurde, liegen derzeit wenige Befunde zum Zusammenhang zu Essanfällen ohne kompensatorische Verhaltensweisen vor. Ziel dieser systematischen Übersichtsarbeit ist es daher, familiäre Einflussfaktoren auf die Entstehung und Aufrechterhaltung von Essanfällen zu beschreiben. Methodik: Eine systematische Datenbanksuche für Studien zum Zusammenhang von familiären Faktoren und Essanfällen wurde durchgeführt. Ergebnisse: Die eingeschlossenen Studien zeigten einheitlich, dass eine unsichere Bindung des Kindes, eine geringere Familienfunktionalität und geringere emotionale Unterstützung mit Essanfällen querschnittlich assoziiert sind, elterliche Arbeitslosigkeit sowie elterliche Depressionen retrospektive Korrelate darstellen und weniger Familienmahlzeiten und häufige kritische Kommentare über Figur und Gewicht innerhalb der Familie variable Risikofaktoren für Essanfälle sind. Inkonsistente Befunde fanden sich hingegen bezüglich der Familienstrukturen, dem Vorliegen elterlicher Essstörungen und Diäthalten sowie dem Erkennen von Essanfällen beim eigenen Kind. Geschlechterunterschiede hinsichtlich familiärer Beziehungen und gewichtsbezogener Stigmatisierung wurden identifiziert. Schlussfolgerungen: Ebenso wie bei anderen Essstörungen im Kindes- und Jugendalter spielen familiäre Einflussfaktoren auch bei Essanfällen eine wichtige Rolle. Daher könnten eine Diagnostik familiärer Einflüsse und familientherapeutische Interventionen in der Behandlung von Essanfällen im Kindes- und Jugendalter hilfreich sein. Mithilfe von prospektiven Studiendesigns könnten die divergierenden Ergebnisse aufgeklärt werden.

  7. [Coping with everyday stress in different problem areas- comparison of clinically referred and healthy adolescents].

    PubMed

    Escher, Fabian; Seiffge-Krenke, Inge

    2013-09-01

    Fragestellung: In der Untersuchung klinisch auffälliger Jugendlicher fehlen bislang Studien zum Coping mit alltäglichen Stressoren im Vergleich zu gesunden Jugendlichen. Methodik: Klinisch auffällige Jugendliche mit verschiedenen Störungen (gemischten Störungen einschließlich Delinquenz, Sucht, Depression) wurden anhand des Coping across Situations Questionnaire (Seiffge-Krenke, 1995) und einer gekürzten Version des Youth Self Report (Achenbach, 1991) mit gesunden Jugendlichen verglichen. Ergebnisse: Die verschiedenen klinischen Gruppen (n = 469) zeigten spezifische Muster hinsichtlich ihres Copings. Die Gruppe der depressiven Jugendlichen zeigten insgesamt sehr geringe Werte im Coping. Die Gruppe aus den Einrichtungen der Suchthilfe hingegen bediente sich vor allem dysfunktionaler Copingstrategien. Die Jugendlichen aus Einrichtungen der Jugendhilfe (gemischte Störungen einschließlich Delinquenz) hatten sowohl in den dysfunktionalen als auch in den funktionalen Copingstrategien höhere Werte als die beiden anderen klinisch auffälligen Gruppen. Die Kontrollgruppe zeigte mehr funktionales und geringeres dysfunktionales Coping. Die klinisch auffälligen Jugendlichen differenzierten in ihrem Copingverhalten nicht in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Problembereichen. Es zeigte sich des Weiteren ein geringer Geschlechtseffekt im Coping. Schlussfolgerungen: Klinisch auffällige Jugendliche waren nicht in der Lage adaptiv auf verschiedene Problembereiche zu reagieren, sondern wandten situationsübergreifend dysfunktionale Copingstrategien wie Rückzug und Problemmeidung an.

  8. Lineare und verzweigte Blockcopolymere aus Polypeptiden und synthetischen Polymeren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kukula, Hildegard

    2001-07-01

    Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Synthese und den Eigenschaften von linearen und verzweigten amphiphilen Polypeptid-Blockcopolymeren. Die Frage nach dem Einfluss der Topologie und Konformation der Blockcopolymere auf die supramolekularen und kolloidalen Eigenschaften bildete einen wichtigen Aspekt bei den Untersuchungen. Die Blockcopolymere wurden nach einem mehrstufigen Reaktionsschema durch Kombination von anionischer und ringöffnender Polymerisation von Aminosäuren-N-Carboxyanhydriden (NCA) synthetisiert. Die Untersuchung der Polypeptid-Blockcopolymere hinsichtlich ihres Aggregationsverhaltens in fester Phase sowie in verdünnter wässriger Lösung erfolgte mittels Streumethoden (SAXS, WAXS, DLS) sowie abbildender Methoden (TEM). Durch Einsatz der Blockcopolymere als polymere Stabilisatoren in der Emulsionspolymerisation wurden Oberflächen funktionalisierte Latizes erhalten. Als Beispiel für eine pharmazeutische Anwendung wurden bioverträgliche Polypeptid-Blockcopolymere als Wirkstoff-Trägersysteme in der Krebstherapie eingesetzt. This work describes the synthesis and characterization of linear and branched polypeptide block copolymers having amphiphilic character. The studies focused on the impact of the block copolymers' conformation and architecture on the supramolecular and colloidal properties. The polypeptide block copolymers were prepared in a multi-step process involving the anionic synthesis of (poly)amino-functional polymers (polystyrene and polybutadiene) which where used as macroinitiators for the ring-opening polymerization of N-carboxyanhydrides (NCA) of protected a-aminoacids. Supramolecular structures of the block copolymers in the solid state as well as in diluted aqueous solution were investigated using scattering (SAXS, WAXS, DLS) and microscopic (TEM) methods. Both linear and branched polypeptide block copolymers were used as polymeric stabilizers in the emulsion polymerization of styrene to yield polypeptide

  9. Virtual patients in continuing medical education and residency training: a pilot project for acceptance analysis in the framework of a residency revision course in pediatrics.

    PubMed

    Lehmann, Ronny; Hanebeck, Benjamin; Oberle, Stephan; Simon, Anke; Choukair, Daniela; Tönshoff, Burkhard; Huwendiek, Sören

    2015-01-01

    Zielsetzung: Virtuelle Patienten (VPs) sind eine E-Learning-Ressource, welche klinische Entscheidungsfindung an Fallbeispielen schult. Wichtig für ihre erfolgreiche Integration ist dabei die Verbindung mit Präsenzveranstaltungen im Sinne von „Blended Learning“. Bisher gibt es kaum Untersuchungen zum Einsatz von VPs in der Fort- und Weiterbildung. In der vorliegenden Pilot-Studie wurde der Einsatz von VPs im Rahmen eines pädiatrischen Weiterbildungsrepetitoriums untersucht. Methodik: Im Rahmen des Repetitoriums der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin 2009 in Heidelberg wurden den ca. 200 Teilnehmenden eines pädiatrisch-nephrologischen Fachvortrags zum Thema „nephrotisches und nephritisches Syndrom im Kindesalter“ zwei VPs als Nachbereitung vor Ort zur Verfügung gestellt. Anhand eines Online-Fragebogens wurden verschiedene Aspekte der Lernerfahrung mit VPs, der Verknüpfung mit dem Fachvortrag sowie der Meinung hinsichtlich des Einsatzes von VPs allgemein in der Weiterbildung evaluiert. Ergebnisse: Der Rücklauf an auswertbaren Fragebögen betrug N=40 (ca. 21%), beungünstigt durch ein technisches Problem mit der Firewall vor Ort. Die Teilnehmenden empfanden die Fallbearbeitung als lohnende Lernerfahrung mit guter Vorbereitung für die Diagnostik und Therapie bei realen Patienten/innen mit entsprechenden Beschwerden. Insbesondere wurden die Falldarstellung, die Interaktivität und die Möglichkeit der wiederholten Übung unabhängig von Zeit und Ort positiv hervorgehoben. Gefragt zum grundsätzlichen Einsatz von VPs in der Weiterbildung wurden diese als geeignete Lernmodalität bewertet und der Wunsch nach mehr solcher Angebote geäußert. Schlussfolgerung: VPs können im Bereich der ärztlichen Weiterbildung eine sinn- und wertvolle Ergänzung zu den bisherigen Angeboten bieten.

  10. A single standardized practical training for surgical scrubbing according to EN1500: effect quantification, value of the standardized method and comparison with clinical reference groups.

    PubMed

    Fichtner, Andreas; Haupt, Elke; Karwath, Tobias; Wullenk, Katharina; Pöhlmann, Christoph; Jatzwauk, Lutz

    2013-01-01

    Die standardisierte Schulung klinisch-praktischer Fertigkeiten in sog. Skills Labs ist erst seit wenigen Jahren an deutschen Universitäten verbreitet. Den zumeist umfangreichen und sehr guten Evaluationsergebnissen stehen kaum Untersuchungen zur Effektquantifizierung und Kosten-Nutzen-Analyse gegenüber. In der vorliegenden Studie soll eine Methode zur digitalen Quantifizierung der Güte der chirurgischen Händedesinfektion vorgestellt werden sowie das Skills-Lab-Training der standardisierten Einreibemethode nach EN1500 auf seinen Effekt hin untersucht und mit OP-Pflegepersonal und Operateuren als klinische Referenzgruppen verglichen werden.Methode: 161 Studierende der Medizin eines 8. Semesters wurden in Kontroll- und Interventionsgruppe randomisiert. Die Interventionsgruppe erhielt ein 45-minütiges standardisiertes Training durch geschulte Mitstudierende zum Verhalten im OP mit dem Teilaspekt der chirurgischen Händedesinfektion nach EN1500. Dem Desinfektionsmittel wurde Fluoreszenzfarbstoff beigemischt. Nach der Desinfektion wurden die 4 Handflächen eines jeden Probanden digital fotografiert und teilautomatisiert die nicht ausreichend benetzte Handfläche bestimmt. Die Ergebnisse aller studentischer Probanden wurden verglichen, sowie das Kompetenzniveau anhand zweier klinischer Referenzgruppen eingeordnet.Ergebnisse: Die Interventionsgruppe erreichte nach dem studentisch angeleiteten Training eine zu durchschnittlich 4,99% (SD 2,34) der gesamten vier Handflächen nicht sicher ausreichende Benetzung und war damit hoch signifikant (p<0,01) besser als die Kontrollgruppe mit 7,33% (SD 3,91). Im Vergleich zu den Referenzgruppen konnte in der Kontrollgruppe kein signifikanter Unterschied gezeigt werden, die Interventionsgruppe zeigte aber im Vergleich zu beiden Referenzgruppen hoch signifikant bessere Ergebnisse: Operateure 9,32% (SD 4,97), OP-Pflege 8,46% (SD 4,66). Der Methodenfehler ist vernachlässigbar gering. In der Subgruppenanalyse hinsichtlich der

  11. Guillain-Barré syndrome: clinical profile and management.

    PubMed

    Sudulagunta, Sreenivasa Rao; Sodalagunta, Mahesh Babu; Sepehrar, Mona; Khorram, Hadi; Bangalore Raja, Shiva Kumar; Kothandapani, Shyamala; Noroozpour, Zahra; Aheta Sham, Mohammed; Prasad, Nagendra; Sunny, Sony Parethu; Mohammed, Munawar Dhanish; Gangadharappa, Rekha; Nidsale Sudarshan, Ranjitha

    2015-01-01

    Einführung: Das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) ist eine fulminant verlaufende Polyradiculoneuropathie, die akut, meist schwer verlaufend, auf der Basis eines Autoimmunprozesses auftritt. Die Ätiologie der Erkrankung wird nicht ganz verstanden, die Prognose ist bei früher Diagnose und Therapie gewöhnlich gut. Eine retrospektive Studie wurde durchgeführt, um das klinische Profil, die Epidemiologie, die Laborwerte, die Elektrodiagnose, die Behandlungsarten und die Prognose von Patienten mit GBS auszuwerten.Methode: Die klinischen Daten von 1.166 Patienten, die zwischen Januar 2003 und Januar 2014 mit GBS überwiesen oder in den Ambulanzen vorgestellt wurden, wurden ausgewertet. Ergebnisse: Geschlechtsspezifische Unterschiede wurden nicht beobachtet. Etwa 35% der Patienten waren älter als 50 Jahre. Die Analyse zeigte schlecht eingestellten Diabetes mellitus (HBA1c = 8,1 ± 2,11%). Die saisonale Abhängigkeit der GBS ist deutlich, im Winter wurden 484 (41,5%) gefunden und 449 (38,5%) Patienten mit GBS wurden künstlich beatmet. 48 (4,11%) der Patienten verstarben an GBS. Die neurologischen Untersuchungen ergaben bei 407 (34,9%) der Patienten Beteiligung der cranialen Nerven, faciale Lähmungen bei 401 (34,39%) und Ataxien bei 88 (7,54%) der Patienten. Die meisten Patienten, die mit Plasmapherese behandelt wurden, hatten einen niedrigeren sozioökonomischen Status. Die mittlere Proteinkonzentration im Liquor war 113,8 ± 11,8 mg/dl. Störungen der Nervenleitung, indirekt bestimmt über den H-Reflex, wurden bei 891 (90,64%) der Patienten beobachtet. Keine Unterschiede hinsichtlich Komplikationen und Endergebnis wurden festgestellt zwischen den Behandlungen mit intravenöser Gabe von Immunglobulinen und Plasmaaustausch.Schlussfolgerung: GBS tritt vorwiegend in den Wintermonaten auf, der „Peak-Flow-Test“ kann ein Indikator für eine erforderliche künstliche Beatmung und für die Prognose sein. Eine Verminderung oder Blockierung der Nervenleitung ist die

  12. Electronic acquisition of OSCE performance using tablets.

    PubMed

    Hochlehnert, Achim; Schultz, Jobst-Hendrik; Möltner, Andreas; Tımbıl, Sevgi; Brass, Konstantin; Jünger, Jana

    2015-01-01

    hinsichtlich Prüfungsdokumentation, Ressourceneinsatz und Fehleranfälligkeit gegenüber der papierbasierten Form Vorteile bietet, was Gegenstand weiterer Studien sein sollte.

  13. Why do - or don't - patients with urinary tract infection participate in a clinical trial? A qualitative study in German family medicine.

    PubMed

    Bleidorn, Jutta; Bucak, Sermin; Gágyor, Ildikó; Hummers-Pradier, Eva; Dierks, Marie-Luise

    2015-01-01

    Symptomlinderung zu rechnen ist, trägt wesentlich zur Beruhigung der Patientinnen bei. Auch das Vertrauen zum Hausarzt spielt eine wichtige Rolle im Entscheidungsprozess. Studienablehnerinnen äußerten deutliche Präferenzen hinsichtlich der Behandlung, was zusammen mit individuellen Gründen zur Ablehnung führte.Fazit: Um die Rekrutierungsbedingungen für zukünftige klinische Studien zu akuten Erkrankungen im hausärztlichen Setting zu optimieren, sollten die folgenden Schlüsselaspekte berücksichtig werden: Betonung des persönlichen Benefits für die Patienten, Auswahl patientenrelevanter Studienthemen, Gewährleistung maximaler Sicherheit, geringer Aufwand durch Studienprozeduren.

  14. Antibakterielle In-vitro-Wirksamkeit ätherischer Öle gegen veterinärmedizinisch relevante Keime klinischer Isolate von Hunden, Katzen und Pferden.

    PubMed

    Bismarck, Doris; Schneider, Marianne; Müller, Elisabeth

    2017-01-01

    Einleitung: Ätherische Öle sind die Grundlage der Aromatherapie. Unter anderem wird ihnen eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben. In dieser Studie sollte die In-vitro-Wirksamkeit ätherischer Öle gegen ein breites Spektrum veterinärmedizinisch relevanter Erreger getestet werden. Methoden: Die antibakterielle Aktivität von 16 ätherischen Ölen wurde mittels Agardiffusionstest bestimmt. Getestet wurden grampositive und gramnegative Erreger, die aus klinischen Isolaten von Hunden, Katzen und Pferden aus der veterinärmedizinischen Routinediagnostik stammten. Die Einteilung der Wirksamkeit in nicht, gering-, mittel- und hochgradig wirksam erfolgte anhand der Größe der Hemmhofradien des Bakterienwachstums. Ergebnisse: Generell zeigten sich sowohl grampositive als auch gramnegative Erreger empfindlich gegen einige der getesteten ätherischen Öle. Nicht nur gegen Staphylokokken, sondern auch gegen Methicillin-resistente Stämme der Staphylokokken wiesen die ätherischen Öle in vitro eine nicht zu vernachlässigende Wirkung auf. Pasteurella multocida stellte sich als eher sensibler Keim heraus, während Pseudomonas aeruginosa als vollkommen resistenter Keim eine Ausnahme bildete. Teebaum-, Oregano-, und Bergbohnenkrautöl waren die potentesten Öle. Zusätzlich zeigten sich bei den grampositiven Erregern Lemongrasöl und bei den gramnegativen Erregern Thymianöl als gut wirksam. Schlussfolgerung: Ätherische Öle verfügen in vitro über eine antibakterielle Aktivität gegen klinische Isolate von Hunden, Katzen und Pferden. Diese Studie bietet eine Grundlage für die Anwendung ätherischer Öle in der Veterinärmedizin. Es zeichneten sich Tendenzen im Wirkspektrum einzelner ätherischer Öle bzw. im Grad der Wirksamkeit ätherischer Öle hinsichtlich einzelner Erregerspezies ab, allerdings lässt sich keine sichere Vorhersage über ihre Wirksamkeit gegen einen spezifischen Keim eines individuellen Patienten treffen. Deswegen sollte vor einer Therapie mit

  15. Traumatic diaphragmatic ruptures: clinical presentation, diagnosis and surgical approach in adults.

    PubMed

    Hofmann, Sabine; Kornmann, Marko; Henne-Bruns, Doris; Formentini, Andrea

    2012-01-01

    Einleitung: Zwerchfellhernien sind selten, aber potentiell lebensgefährlich durch Hernierung von intraabdominellen Organen in die Pleurahöhlen. Sie können in der initialen Diagnostik leicht übersehen werden und meist ist ein dringender klinischer Verdacht notwendig, um die Diagnose zu stellen. Ziel dieser retrospektiven Studie war es, das klinische Bild, diagnostische Methoden und die chirurgische Vorgehensweise in Bezug auf Patienten mit Zwerchfellrupturen, die an unserem Institut behandelt wurden, zu evaluieren.Methoden: Eine retrospektive Studie wurde durchgeführt, um unsere Erfahrungen mit Patienten mit traumatischer Zwerchfellruptur zu untersuchen. Krankenakten wurden hinsichtlich Alter, Geschlecht, Seitenlokalisation, Begleitverletzungen, chirurgischem Vorgehen, Diagnostik, Zeitspanne bis zur Diagnosestellung und klinischen Ergebnissen ausgewertet.Ergebnisse: 14 Patienten (medianes Alter: 46 Jahre, Spanne: 18–71 Jahre, 9 männlich, 5 weiblich) wurden mit der Diagnose einer traumatischen Zwerchfellruptur (rechte Seite: 4, linke Seite 10) wurden in unserer Klinik im Zeitraum von Juli 2003 bis September 2011 operativ behandelt. Unfallmechanismen waren penetrierend (14%), stumpf (50%) und andere (36%). Assoziierte Abdominalverletzungen beinhalteten die Milzruptur (n=3), Leberruptur (n=2), Bauchwandverletzung (n=2) und Magenperforation (n=1). Computertomographie war die Untersuchungsmethode mit der höchsten Sensitivität. Alle Patienten wurden über einen transabdominellen Zugang operiert, 10 erhielten einen Verschluß des Defektes mittels direkter Naht, 4 wurden mit einem Kunststoffnetz versorgt. Assoziierte Baucheingriffe beinhalteten die Splenektomie (n=3), „Packing“ der Leber (n=2), Bauchwandrekonstruktion (n=2) und Magenteilresektion (n=1). Morbidität und Mortalität während des stationären Aufenthaltes betrugen 36% und 0%. Der mediane postoperative Krankenhausaufenthalt waren 17 Tage (zwischen 7 und 40 Tagen).Schlussfolgerung: Morbidität und

  16. Use and acceptance of Wiki systems for students of veterinary medicine.

    PubMed

    Kolski, Darius; Arlt, Sebastian; Birk, Stephan; Heuwieser, Wolfgang

    2013-01-01

    Zielsetzung: Wiki-Systeme gewinnen im universitären Bereich überwiegend bei jungen Nutzern an Bedeutung. Anhand einer Umfrage sollte untersucht werden, wie Studierende der Tiermedizin Wiki-Systeme bisher nutzen, ob sie ein fachspezifisches, tiermedizinisches Wiki-System als sinnvoll erachten und wie hoch die Bereitschaft zur Mitgestaltung ist.Methodik: Die Datenerhebung erfolgte als empirische Untersuchung mit Hilfe eines Fragebogens, der Studierenden (n=210) des Fachbereiches Veterinärmedizin (Freie Universität Berlin) ausgehändigt wurde. Der Fragebogen enthielt Fragen zur Nutzung von Wikipedia allgemein und für den universitären Gebrauch und zur Nutzung und Akzeptanz von speziellen tiermedizinischen Wiki-Systemen. Ergebnisse: Die meisten Befragten hatten vorwiegend Leseerfahrungen mit Wikipedia und tiermedizinischen Wiki-Systemen, vor allem jüngere Semester. Im Gegensatz dazu war die aktive Nutzung hinsichtlich Schreiben oder Verändern von Informationen gering (8,6% Wikipedia, 15,3% tiermedizinische Wiki-Systeme). Sie war bei männlichen Nutzern (p=0,008) und in höheren Semestern (7,4% Anteil am 7. Semester) stärker vorhanden. Die bisherige Nutzung universitär genutzter tiermedizinischer Wiki-Systeme war ebenfalls gering. Die Mehrheit der Studierenden (96,2%) gab jedoch an, tiermedizinische Wiki-Systeme als Informationsmedium (d.h. passiv) in Zukunft nutzen zu wollen. Auch hier wurde eine niedrige Bereitschaft zur aktiven Erstellung von Inhalten angegeben. Allerdings erwarten viele Studierende beim Verfassen eigener Texte einen größeren Lernerfolg. Ein Vertrauen in die Informationsqualität eines Wiki-Systems ist bei den Studierenden grundsätzlich vorhanden. Schlussfolgerung: Die Einschätzung der Wiki-Systeme als nützliche Nachschlagewerke (94,8%) und die Befürwortung tiermedizinischer Wiki-Systeme (95,7%) lässt eine erfolgreiche Etablierung von veterinärmedizinischen Wiki-Systemen erwarten. Hierbei sollten insbesondere Methoden zur Erh

  17. Theory and practice in medical education--expectations and development of skills experienced by students of human medicine compared with students in other disciplines.

    PubMed

    Piedmont, Silke; Robra, Bernt-Peter

    2015-01-01

    Zielsetzung: Der vorliegende Artikel vergleicht Studierende der Humanmedizin (HM) mit Studierenden der Fächergruppen MINT, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften hinsichtlich ihrer Erwartungen an Studium und Beruf und der Kompetenzbereiche, in denen sie sich im Studium gefördert fühlen. Dadurch werden Spezifika der angehenden Humanmediziner/innen herausgearbeitet, die unter dem Fokus „Wissenschafts- und Praxisorientierung des Studiums“ diskutiert werden.Methodik: Datenbasis ist der Public Use File des „11. Studierendensurveys“, eine schriftliche Befragung von zufällig ausgewählten Studierenden an 25 deutschen Hochschulen im Wintersemester 2009/2010, die durch die Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz zur Verfügung gestellt wurde. Angaben von 7536 Studierenden werden einbezogen, darunter 488 (6,5%) angehende Humanmediziner/innen.Ergebnisse: Humanmedizinerinnen und Humanmediziner haben ein klares Berufsziel und möchten zügig studieren. Sie weisen ein weit überdurchschnittliches Interesse an der Arbeit mit und für Menschen auf. Rund jede/r zweite von ihnen ist an einer wissenschaftlichen oder forschenden Tätigkeit interessiert (je 53% - nahe am Durchschnitt aller Fächer). Verglichen mit den anderen Fächergruppen sprechen HM ihrem Studium am häufigsten einen Praxis- sowie Forschungsbezug zu und fühlen sich am häufigsten auch auf ihren Beruf vorbereitet. Jedoch sieht sich über die Hälfte aller Studierenden (Ø 53,3%; HM 54,5%) eher nicht in ihrer Forschungskompetenz gefördert. Vor allem MINT-Studierende können ihre Kompetenzen stärker durch selbständiges Erproben erweitern, während Praxis und Wissenschaft in der regulären Lehre der Humanmedizin eher theoretisch vermittelt werden. Entsprechend fühlen sich die HM in einigen Kompetenzbereichen, die für ihre spätere Arbeit nötig sind, weniger gefördert als Studierende anderer Fächergruppen, beispielsweise in ihrer Selbst

  18. Simulating the physician as healthcare manager: An innovative course to train for the manager role.

    PubMed

    Gradel, Maximilian; Moder, Stefan; Nicolai, Leo; Pander, Tanja; Hoppe, Boj; Pinilla, Severin; Von der Borch, Philip; Fischer, Martin R; Dimitriadis, Konstantinos

    2016-01-01

    Einleitung: Medizinstudierende erlangen durch ihre Ausbildung ein umfassendes medizinisches Fachwissen. Allerdings erfordert der Arztberuf zusätzliche Fähigkeiten wie Ressourcenallokation, Wirtschaftlichkeit, Konzeption, Organisation und Prozessmanagement im Gesundheitssystem. Auf die Rolle des Arztes als Manager werden die Studierenden nicht ausreichend vorbereitet. Deshalb entwickelten wir den Kurs MeCuM-SiGma, welcher Medizinstudierenden die Grundlagen von Gesundheitspolitik und -management vermittelt. In diesem Projektbericht stellen wir das didaktische Konzept und erste Ergebnisse der Evaluation des Lehrprojekts vor. Projektbeschreibung: Der seit 2010 bestehende, einsemestrige Kurs vermittelt Medizinstudierenden neben den oben bereits erwähnten Kenntnissen grundlegende Managementkompetenzen. Das immer im Wintersemester stattfindende, freiwillige Lehrprojekt wird ehrenamtlich von Ärzten und Mitarbeitern des Mentoring-Büros (MeCuM-Mentor) der medizinischen Fakultät der LMU München koordiniert sowie organisiert und steht allen Medizinstudierenden der beiden medizinischen Fakultäten in München zur Teilnahme offen. In der ersten Phase dieses Zusatzangebots lernen die Studierenden in fallbasierten, problem-orientierten Tutorials unter Anleitung von geschulten Tutoren und in Expertenvorträgen u.a. die Grundlagen des politischen Systems und des Gesundheitssystems in Deutschland kennen. In der zweiten Phase nehmen die Teilnehmer die Rollen der Mitglieder des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates des Klinikums der Universität München ein und bearbeiten in Teamarbeit im Rahmen einer Simulation ein bereits bestehendes Projekt des Klinikums. Begleitet wird diese Phase von Workshops zu den prozeduralen Lernzielen (u.a. zu Teamarbeit, Projektmanagement und Verhandlungsstrategien), die in Kooperation mit inner- und außeruniversitären Kooperationspartnern durchgeführt werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Klinikums wird von den Kursverantwortlichen

  19. Impact of numerical information on risk knowledge regarding human papillomavirus (HPV) vaccination among schoolgirls: a randomised controlled trial.

    PubMed

    Steckelberg, Anke; Albrecht, Martina; Kezle, Anna; Kasper, Jürgen; Mühlhauser, Ingrid

    2013-01-01

    Einführung: In Deutschland wurde die Implementierung der Humanen Papillomavirus (HPV)-Impfung für 12–17-jährige Mädchen von diversen Kampagnen begleitet. Evidenz-basierte Informationen, die Zahlenangaben beinhalten, wurden nicht zur Verfügung gestellt. Stattdessen führten die Standardinformationen zu einer Überschätzung des Krebsrisikos und den Effekten der HPV-Impfung. Das Vertrauen in die Fähigkeit von Kindern mit Risiken umzugehen ist gering, insbesondere wenn es sich um sozial benachteiligte Schüler handelt. Das Ziel dieser Studie ist ein Vergleich der Effekte eines Standard-Flyers mit einem Informationsflyer, der Zahlenangaben beinhaltet, hinsichtlich des Risikowissens über die HPV-Impfung bei Schülerinnen. Methoden: Randomisiert-kontrollierte Kurzzeitstudie. Es wurden alle 108 Schülerinnen aus sieben Schulklassen auf die Teilnahme angesprochen und 105 stimmten zu. Die Teilnehmerinnen waren Berufsfachschülerinnen, die den Abschluss der 10. Klasse anstrebten und zur Zielgruppe für eine HPV-Impfung gehörten. Die Kontrollgruppe wurde gebeten, den Standardflyer des Nationalen Netzwerks Frauen und Gesundheit zu lesen. Die Interventionsgruppe erhielt den gleichen Flyer, der jedoch mit numerischen Informationen zum Krebsrisiko und zu den angenommenen Effekten der HPV-Impfung auf die Krebsprävention ergänzt worden war. Als Basischarakteristika wurden Alter, Impfstatus, Einstellung zur HPV-Impfung und Aspekte bezüglich des Migrationshintergrunds erhoben. Der primäre Endpunkt war Risikowissen. Die Fragebogenerhebungen erfolgten unter experimentellen Bedingungen. Die individuelle Randomisierung, die Teilnehmerinnen und die intention-to-treat Datenanalyse waren verblindet. Die Studie wurde vom Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und der Ethikkommission der Hamburger Ärztekammer genehmigt. Ergebnisse: Risikowissen wurde für alle 105 randomisierten Teilnehmerinnen analysiert. Die Basischarakteristika der beiden Gruppen

  20. Biochemical polymorphisms in Spanish Avileña-Negra Iberica cattle.

    PubMed

    Arranz, J J; Bayón, Y; Medjugorac, I; Primitivo, F

    1994-01-12

    Thirteen biochemical blood polymorphisms were analysed in a population of 149 Spanish Avileña-Negra Ibérica cattle. The study revealed variation at the following nine loci: HBB, CA, NP, CP, AMY1, ALB, GC, TF and PTF2. The following systems were monomorphic: CAT, DIA1, MDH1 and ME1. Using polyacrylamide-gel electrophoresis, a slow, migrating pair of bands was found in the GC protein system. This pattern is probably controlled by the GC(C) allele, described in only a few cases in cattle. Furthermore, starch-gel electrophoresis allowed the detection of a variant with intermediate mobility between the ALB(A) and the ALB(B) alleles at the albumin locus. A variant with a similar electrophoretic pattern has occasionally been reported in cattle. However, utilizing IEF under denaturing conditions, such a variant could not be differentiated from the ALB(A) allele and thus its significance is not clear. ZUSAMMENFASSUNG: Biochemischer Polymorphismus in spanischen Avileña-Negra Iberica Rindern Insgesamt 13 biochemische Systeme wurden in einer Population von 149 spanischen Avilena-Negra-Iberika-Rindern hinsichtlich Polymorphismus analysiert. Es zeigten sich Varianten bei folgenden Loci: HBB, CA, NP, CP, AMY1, ANB, GC, TF und BTF2, während CAT, DEA, MDH1 und ME1 monomorph sind. Bei stärke Gel-Elektrophorese wurde im Albumin-Locus eine Variante mit intermediärer Mobilität zwischen ALB(A) und ÄLB(B) Allel entdeckt. Eine solche Variante wurde bisher nur sehr selten bei Rindern beobachtet. Darüber hinaus wurde bei Polyacrylamid-Gel-Elektrophorese ein langsam wanderndes Paar von Bändern im GC-Proteinsystem gefunden. Dieses Muster ist wahrscheinlich von dem selten vorkommenden GC(C) -Allel verursacht. RESUMEN: Se analizaron trece polimorfismos bioquímicos sanguíneos en una población de 149 animales de la raza Avileña-Negra Ibérica de ganado vacuno. El estudio reveló la existencia de variación en los nueve loci siguientes: HBB, CA, NP, CP, AMY1, ALB, GC, TF y PTF2

  1. Solution of multiple trait animal models with missing data on some traits.

    PubMed

    Ducrocq, V; Besbes, B

    1993-01-12

    é (2 ` 3 fois plus rapide que la transformation triangulaire) et quand un grand nombre de caractères sont considérés simultanément. ZUSAMMENFASSUNG: Lósung bei Mehrmerkmalsmodellen und teilweise fehlenden Daten bei einzelnen Merkmalen Beim Mehrmerkmal-Tiermodell können mehrere Transformationen (kanonisch, Winkel, kombiniert) zur Reduktion der Gleichungszahl oder zur Steigerung der null Elemente verwendet werden. Eine einfache Methode, die auf EM-Schlußfolgerungen beruht und fehlende Beobachtungen mit ihren Erwartungswerten (aufgrund gegebener Parameter) ersetzt, gestattet Verwendung kanonischer Transformation bei teilweise fehlenden Daten und vernachlässigbarer Selektion. Das Konvergenzverhalten verschiedener Ansätze wurde an realem Datenmaterial mit simulierten Fehlmustern verglichen. Die erweiterte Transformation ist immer besser als die Winkeltransformation, und diese kanonische Transformation führt hinsichtlich CPU-Zeit zur schnellsten Konvergenz, besonders wenn ein reduziertes Tiermodell mit mehreren Merkmalen verwendet wurde (2- bis 3 mal schneller als Winkeltransformation). 1993 Blackwell Verlag GmbH.

  2. Peyton's 4-Steps-Approach in comparison: Medium-term effects on learning external chest compression - a pilot study.

    PubMed

    Münster, Tobias; Stosch, Christoph; Hindrichs, Nina; Franklin, Jeremy; Matthes, Jan

    2016-01-01

    Einführung: Die extrakorporale Herzdruckmassage ist eine wichtige Fertigkeit, um ein Minimum der Organdurchblutung bei Patienten/-innen mit Herz-Kreislauf-Stillstand zu gewährleisten, bis weitere medizinische Hilfe geleistet werden kann. Eine Methode um diese Fertigkeit zu vermitteln ist der Ansatz nach Peyton. Dieser besteht aus 4 Schritten: Demonstration, Dekonstruktion, Verständnis und Durchführung. Bezogen auf die kardiopulmonale Reanimation wird eine Überlegenheit dieser Methode gegenüber Anderen angenommen, ist jedoch bisher durch Studien nicht ausreichend gesichert. In unserer Studie haben wir den mittelfristigen Lernerfolg durch die 4-Schritt-Methode nach Peyton („PEY“) mit dem der Modifikation „PMOD“ (4-Schritt-Methode ohne Schritt 3) und dem „STDM“ (Standardmodell, entsprechend der weit verbreiteten Methode „See one Do one“, entspricht der 4-Schritt-Methode ohne Schritt 1 und 3,) anhand von Parametern der Durchführung einer Herzdruckmassage am Modell verglichen.Material und Methoden: Die prospektiv, randomisierte Pilotstudie wurde im Sommersemester 2009 im Kölner Interprofessionellen SkillsLab und Simulationszentrum (KISS) an der Universität zu Köln durchgeführt. Die Probanden (Studierende der Humanmedizin des zweiten und dritten Fachsemesters) nahmen freiwillig an der Studie teil. Die Studierenden wurden in drei parallele Studiengruppen randomisiert, die nach jeweils einer der oben genannten Methoden unterrichtet wurden. Eine Woche sowie fünf bzw. sechs Monate nach Intervention wurden die Probanden in einer objektivierten strukturierten Einzel-Überprüfung bzgl. ihrer Reanimationsfertigkeiten geprüft. Die Ergebnisse der Gruppen wurden hinsichtlich der Parameter Kompressionsfrequenz, Kompressionstiefe, Anteil richtiger Kompressionen sowie Anzahl in einer Checkliste erreichter Items verglichen. Verglichen wurden außerdem Häufigkeitsverteilungen bezogen auf das Umsetzen oder Verfehlen damals geltender Leitlinienempfehlungen

  3. Effects of excluding a set of random effects on prediction error variance of breeding value.

    PubMed

    Cantet, R J

    1997-01-12

    ) Existenz eines "wahren"Modells, (b) Ungwißheit hinsichtlich des "wahren"Modells. Es werden verglichen: ein langes Modell, das BV und U-Wirkungen umfaßt und ein kurzes, das nur BV als zufällige systematische Wirkung aufweist. Für PEV(BV) wurden Größen erhalten: (1) für das lange Modell (PEVL), (2) das kurze (PEVS) und (3) für das kurze unter der Annahme, daß das lange Modell das richtige ist (PEVSI). Im allgemeinen gilt PEVS ≤ PEVL ≤ PEVSI. Ergebnisse werden anhand einer Computersimulation erläutert. 1997 Blackwell Verlag GmbH.

  4. Indirect comparison of lixisenatide versus neutral protamine Hagedorn insulin as add-on to metformin and sulphonylurea in patients with type 2 diabetes mellitus.

    PubMed

    Fournier, Marie; Germe, Maeva; Theobald, Karlheinz; Scholz, Gerhard H; Lehmacher, Walter

    2014-01-01

    unterschiedliche Komparatoren bei erwachsenen Patienten mit T2DM verglichen, wurden in die abschließende Analyse einbezogen. Im adjustierten indirekten Vergleich zeigte sich ein signifikanter Unterschied in Bezug auf die Häufigkeit symptomatischer Hypoglykämien (OR = 0,38; 95% KI = [0,17; 0,85]) sowie hinsichtlich des Auftretens von bestätigten Hypoglykämien zugunsten von Lixisenatid (OR = 0,46; 95% KI = [0,22; 0,96]) bei vergleichbarer HbA1c-Senkung gegenüber dem Ausgangswert (MD = 0,07%; 95% KI = [–0,26%; 0,41%]. Unter Lixisenatid zeigte sich im Gegensatz zu NPH-Insulin auch eine signifikante Abnahme des Körpergewichts zum Studienende (MD = –3,62 kg; 95% KI = [–5,86kg; –1,38kg]. Die Zahl der Therapieabbrüche aufgrund von unerwünschten Ereignissen war unter NPH-Insulin numerisch geringer als unter Lixisenatid (OR = 2,64; 95% KI = [0,25; 27,96]), aber mit einem sehr breiten Konfidenzintervall.Schlussfolgerung: Die Therapieintensivierung mit Lixisenatid ging mit einem niedrigeren Hypoglykämierisiko sowie einer deutlichen Gewichtsabnahme gegenüber NPH-Insulin einher. Die glykämische Kontrolle war unter beiden Therapieregimen vergleichbar. Somit stellt Lixisenatid gegenüber NPH-Insulin eine geeignete Behandlungsalternative für T2DM-Patienten mit unzureichender Blutzuckerkontrolle dar, bei denen der behandelnde Arzt ein erhöhtes Hypoglykämierisiko sowie eine Gewichtszunahme ausschließen möchte.

  5. Vaccination of children with a live-attenuated, intranasal influenza vaccine - analysis and evaluation through a Health Technology Assessment.

    PubMed

    Andersohn, Frank; Bornemann, Reinhard; Damm, Oliver; Frank, Martin; Mittendorf, Thomas; Theidel, Ulrike

    2014-01-01

    Hintergrund: Die Influenza ist eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit der Atemwege, die jährlich in Deutschland zu hoher Morbidität und Mortalität führt. Influenza ist impfpräventabel, zudem wird die Impfung von der Ständigen Impfkommission (STIKO) als Standardimpfung für über Sechzigjährige empfohlen. Bislang kam dafür fast ausschließlich ein per Injektion zu verabreichender trivalenter inaktivierter Impfstoff (TIV) zum Einsatz. Seit 2011 ist zusätzlich ein nasal zu verabreichender lebend-attenuierter inaktivierter Impfstoff (LAIV) zugelassen, der seit 2013 von der STIKO – im Rahmen der Indikationsimpfung – neben TIV für die Impfung der Altersgruppe von zwei bis 17 Jahren empfohlen wird. LAIV soll dabei bevorzugt in der Altersgruppe zwei bis sechs angewendet werden. Ziel dieses Health Technology Assessment (HTA) war die Beantwortung verschiedener Forschungsfragen zur Impfung mit LAIV, insbesondere bei Kindern, aus medizinischer, epidemiologischer und gesundheitsökonomischer sowie aus ethischer, sozialer und juristischer Perspektive.Methode: Die für die Bewertung relevanten Informationen wurden mittels einer systematischen Datenbankrecherche sowie einer ergänzenden Handrecherche ermittelt. Die gefundene Literatur wurde auf Basis vorgegebener Ein- bzw. Ausschlusskriterien von jeweils zwei unabhängigen Gutachtern durchgesehen und inhaltlich ausgewertet. Eingeschlossene Literatur wurde mittels anerkannter Standards bewertet. Die höchste Bewertung (1++) wurde Primärstudien nur dann zugesprochen, wenn diese die strengen Qualitätsanforderungen an eine pivotale Studie im Sinne der European Medicines Agency (EMA)-Guidance Points to consider on applications with 1. meta-analyses; 2. one pivotal study erfüllten. Ergebnisse: Für den medizinischen Teil liegt die Altersverteilung von Studienteilnehmern bei sechs Monaten bis 17 Jahren. Hinsichtlich der Wirksamkeit (Efficacy) ist LAIV bei Kindern von sechs Monaten bis ≤7 Jahren sowohl Placebo

  6. Highly sensitive measurements of substrates and inhibitors on the basis of tyrosinase sensors and recycling systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Streffer, Katrin

    2002-12-01

    compounds in river and sea water and the results could correlated very well with the corresponding DIN-test for the determination of phenolic compounds. An other developed tyrosinasesensor showed a very high sensitiveness for catecholamines, substances which are of special importance in the medical diagnostics. In addition, the investigations of two different tyrosinases, which were carried out also in the context of this thesis, have shown, that a special tyrosinase (tyrosinase from Streptomyces antibioticus) will be the better choice as tyrosinase from Agaricus bisporus, which is used in the area of biosensor research till now, if one wants to develop in future even more sensitive tyrosinasesensors. Furthermore, first successes became reached on a molecular biological field, the production of tyrosinasemutants with special, before well-considered features. These successes can be used to develop a new generation of tyrosinasesensors, tyrosinasesensors in which tyrosinase can be bound directionally both to the corresponding physical pickup or also to another enzyme. From this one expects to achieve ways minimized which the substance to be determined (or whose product) otherwise must cover. Finally, this should result in an clearly visible increase of sensitivity of the Biosensor. Analytische Chemie heute meint nicht länger nur die große Messtechnik, die zeit- und kostenintensiv ist, die außerdem nur von qualifiziertem Personal zu bedienen ist und deren Resultate nur durch dieses Personal auswertbar sind. Meist erfordert diese sagen wir 'klassische analytische Messtechnik' auch noch spezielle Räumlichkeiten und oft eine relative große Menge an speziell vorbereiteten Proben. Neben dieser klassischen analytischen Messtechnik hat sich besonders in den letzten Jahren eine auf bestimmte Stoffgruppen und Anforderungen zugeschnittene Messtechnik durchgesetzt, die oft auch durch einen Laien bedient werden kann. Meist sind es sehr kleine Geräte. Auch die ben

  7. Zelltyp-spezifische Mikroanalyse von Arabidopsis thaliana-Blättern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Brandt, Stephan Peter

    2002-04-01

    Kapillarelektrophorese zurückgegriffen. Eine Methode, die mit sehr kleinen Probenvolumina auskommt, eine hohe Trennung erzielt und zudem extrem geringe Detektionslimits besitzt. Die Analyse von Kohlenhydraten und Anionen erfordert eine weitere Optimierung. Über UV-Detektion konnte die K+-Konzentration in verschiedenen Geweben von A. thaliana bestimmt werden. Sie lag in Epidermis und Mesophyll mit ca. 25 mM unterhalb der für andere Pflanzenspezies (Solanum tuberosum und Hordeum vulgare) publizierten Konzentration. Weiter konnte gezeigt werden, daß zwölf freie Aminosäuren mittels einer auf Kapillarelektrophorese basierenden Methode in vereinigten Zellproben von Cucurbita maxima identifiziert werden konnten. Die Übertragung der Methode auf A. thaliana-Proben muß jedoch weiter optimiert werden, da die Sensitivität selbst bei Laser induzierter Fluoreszenz-Detektion nicht ausreichte. Im dritten und letzten Teil der Arbeit wurde eine Methode entwickelt, die die Analyse bekannter wie unbekannter Proteine in Gewebe-spezifischen Proben ermöglicht. Hierzu wurde zur Probennahme mittels mechanischer Mikrodissektion eine alternative Methode zur Laser Capture Microdissection verwendet, um aus eingebetteten Gewebeschnitten distinkte Bereiche herauszuschneiden und somit homogenes Gewebe anzureichern. Aus diesem konnten die Proteine extrahiert und über Polyacrylamidgelelektrophorese separariert werden. Banden konnten ausgeschnitten, tryptisch verdaut und massenspektrometrisch die Primärsequenz der Peptidfragmente bestimmt werden. So konnten als Hauptproteine im Mesophyll die große Untereinheit von Rubisco sowie ein Chlorophyll bindendes Protein gefunden werden. Die in dieser Arbeit entwickelten und auf die Modellpflanze Arabidopsis thaliana angewandten Einzelzellanalysetechniken erlauben es in Zukunft, physiologische Prozesse besser sowohl räumlich als auch zeitlich aufzulösen. Dies wird zu einem detaillierteren Verständnis mannigfaltiger Vorgänge wie Zell

  8. An unbiased infrared H2 search for embedded flows from young stars in Orion A

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stanke, Thomas

    2001-04-01

    die H2 Leuchtkraft entwickeln sich gemeinsam mit der Ausströmungsquelle. Von null startend, dehnen sich die Jets schnell bis auf eine Länge von einigen Parsec aus und werden dann langsam wieder kürzer. Sie sind zuerst sehr leuchtkräftig, die H2 Helligkeit nimmt aber im Lauf der protostellaren Entwicklung ab. Die Längen- und H2 Leuchtkraftentwicklung lässt sich im Wesentlichen durch eine zuerst sehr hohe, dann niedriger werdende Massenausflussrate erklären, die auf eine zuerst sehr hohe, dann niedriger werdende Gasakkretionsrate auf den Protostern schliessen lässt (Akkretion und Ejektion sind eng verknüpft!). Die Längenabnahme der Jets erfordert eine ständig wirkende Abbremsung der Jets. Ein einfaches Modell einer simultanen Entwicklung eines Protosterns, seiner zirkumstellaren Umgebung und seiner Ausströmung (Smith 2000) kann die gemessenen H2- und bolometrischen Leuchtkräfte der Jets und ihrer Quellen reproduzieren, unter der Annahme, dass die starke Akkretionsaktivität zu Beginn der protostellaren Entwicklung mit einer überproportional hohen Massenausflussrate verbunden ist. Im Durchmusterungsgebiet sind 125 dichte Molekülwolkenkerne bekannt (Tatematsu et al. 1993). Jets (bzw. Sterne) entstehen in ruhigen Wolkenkernen, d.h. solchen mit einem niedrigen Verhältnis von interner kinetischer Energie zu gravitativer potentieller Energie; dies sind die Wolkenkerne höherer Masse. Die Wolkenkerne mit Jets haben im Mittel grössere Linienbreiten als die ohne Jets. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie bevorzugt in den massereicheren Wolkenkernen zu finden sind, welche generell eine grössere Linienbreite haben. Es gibt keinen Hinweis auf stärkere interne Bewegungen in Wolkenkernen mit Jets, die durch eine Wechselwirkung der Jets mit den Wolkenkernen erzeugt sein könnte. Es gibt, wie von der Theorie vorausgesagt, eine Beziehung zwischen der Linienbreite der Wolkenkerne und der H2 Leuchtkraft der Jets, wenn Jets von Klasse 0 und Klasse I Protosternen

  9. Entwicklung von Landnutzungsszenarien für landschaftsökologische Fragestellungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fritsch, Uta

    2002-04-01

    Die Landschaften Mitteleuropas sind das Resultat einer langwierigen Geschichte menschlicher Landnutzung mit ihren unterschiedlichen, z.T. konkurrierenden Nutzungsansprüchen. Durch eine überwiegend intensive Beanspruchung haben die direkten und indirekten Auswirkungen der Landnutzung in vielen Fällen zu Umweltproblemen geführt. Die Disziplin der Landschaftsökologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der Landschaft zu entwickeln. Eine wichtige Fragestellung stellt dabei die Abschätzung der möglichen Folgen von Landnutzungsänderungen dar. Für die Analyse der relevanten Prozesse in der Landschaft werden häufig mathematische Modelle eingesetzt, welche es erlauben die Landschaft unter aktuellen Verhältnissen oder hinsichtlich veränderter Rahmenbedingungen zu untersuchen. Die hypothetische Änderung der Landnutzung, die als Landnutzungsszenario bezeichnet wird, verkörpert eine wesentliche Modifikation der Rahmenbedingungen, weil Landnutzung mageblich Einfluss auf die natürlichen Prozesse der Landschaft nimmt. Während die Antriebskräfte einer solchen Änderung überwiegend von sozio-ökonomischen und politischen Entscheidungen gesteuert werden, orientiert sich die exakte Verortung der Landnutzungsänderungen an den naturräumlichen Bedingungen und folgt z.T. erkennbaren Regeln. Anhand dieser Vorgaben ist es möglich, räumlich explizite Landnutzungsszenarien zu entwickeln, die als Eingangsdaten für die Modellierung verschiedener landschaftsökologischer Fragestellungen wie z.B. für die Untersuchung des Einflusses der Landnutzung auf den Wasserhaushalt, die Erosionsgefahr oder die Habitatqualität dienen können. Im Rahmen dieser Dissertation wurde das rasterbasierte deterministische Allokationsmodell luck (Land Use Change Scenario Kit) für die explizite Verortung der Landnutzungsänderungen entwickelt. Es basiert auf den in der Landschaftsökologie üblichen räumlichen Daten wie Landnutzung, Boden sowie Topographie

  10. Herstellung von Chitosan und einige Anwendungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Struszczyk, Marcin Henryk

    2001-05-01

    1. Die Deacetylierung von crabshell - Chitosan führte gleichzeitig zu einem drastischen Abfall der mittleren viscosimetrischen Molmasse ( Mv), insbesondere wenn die Temperatur und die Konzentration an NaOH erhöht werden. Diese Parameter beeinflussten jedoch nicht den Grad der Deacetylierung (DD). Wichtig ist jedoch die Quelle des Ausgangsmaterials: Chitin aus Pandalus borealis ist ein guter Rohstoff für die Herstellung von Chitosan mit niedrigem DD und gleichzeitig hoher mittlerer Mv, während Krill-Chitin (Euphausia superba) ein gutes Ausgangsmaterial zur Herstellung von Chitosan mit hohem DD und niedrigem Mv ist. Chitosan, das aus Insekten (Calliphora erythrocephala), unter milden Bedingungen (Temperatur: 100°C, NaOH-Konzentration: 40 %, Zeit: 1-2h ) hergestellt wurde, hatte die gleichen Eigenschaften hinsichtlich DD und Mv wie das aus Krill hergestellte Chitosan. Der Bedarf an Zeit, Energie und NaOH ist für die Herstellung von Insekten-Chitosan geringer als für crabshell-Chitosan vergleichbare Resultaten für DD und Mv. 2. Chitosan wurde durch den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus zu Chitooligomeren fermentiert. Die Ausbeute beträgt 25%. Die Chitooligomere wurden mit Hilfe von HPLC und MALDI-TOF-Massenspektrmetrie identifiziert. Die Fermentationsmischung fördert die Immunität von Pflanzen gegen Bakterien und Virusinfektion. Die Zunahme der Immunität schwankt jedoch je nach System Pflanze-Pathogen. Die Fermentation von Chitosan durch Aspergillus fumigatus könnte eine schnelle und billige Methode zur Herstellung von Chitooligomeren mit guter Reinheit und Ausbeute sein. Eine partiell aufgereinigte Fermentationsmischung dieser Art könnte in der Landwirtschaft als Pathogeninhibitor genutzt werden. Durch kontrollierte Fermentation, die Chitooligomere in definierter Zusammensetzung (d.h. definierter Verteilung des Depolymerisationsgrades) liefert, könnte man zu Mischungen kommen, die für die jeweilige Anwendung eine optimale Bioaktivität besitzen. 3

  11. Experimental study of the relative efficiency of nonlinear and restricted selection indices for ratios including quadratic and cubic terms.

    PubMed

    Campo, J L; Jorquera, M J

    1994-01-12

    mittels eines Selektionexperiments zugunsten des Quotienten Gewicht/(Länge)(n) verglichen. Das erste Experiment zielte auf Erhöhung von Gewicht der Puppe/(Länge der Puppe)(2) , während das zweite Experiment der Verbesserung von Gewicht der Larve/(Länge der Larve)(3) diente. Merkmale von Larve una Puppe wurden jeweils nach 14 und 21 Tagen gemessen in drei Wiederholungen und vier Selektionsgenerationen mit je 20% Selektion. Das Auswahlkriterium der Linien NL war (m(1) + Ĝ(1) )/(m(2) + Ĝ(2) )(n) , wobei m(1) und m(2) den Durchschnitt für Zähler- und Nennercharakteristika darstellen, Ĝ(1) und Ĝ(2) die angenommenen Werte sind und n 2 (Experiment 1) oder 3 (Experiment 2) ist. Der bei den Linien RI als Selektionskriterium verwendete Beschränkungsindex wurde zur Erhöhung des Zählers und zur Konstanthaltung des Nenners angenommen. Die Ergebnisse für den Quotienten waren bei beiden Experimenten zwischen Linien (P < .05) signifikant unterschiedlich, wobei die Reaktion der NL-Linien größer war. Beim Experiment 1 war die Reaktion der Linie NL im Zähler signifikant, während sie bei der Linie RI für beide Charakteristika positiv und signifikant war, die Linien waren signifikant verschieden hinsichtlich Länge der Puppe (P < .01). Das beim Experiment 2 erzielte Ergebnis für den Quotienten ergab sich aufgrund der Abnahme der beiden charakteristischen Komponenten. Die Ergebnisse dieser Experimente zeigten, daß die nicht-linearen Indexe die Quotienten erhöhten, welche im Nenner quadratische oder kubische Termini beinhalteten. Die linearen Indexe mit Restriktion für den Nenner des Quotienten stellten eine weniger wirksame Alternative dar. RESUMEN: Estudio experimental de la eficiencia relativa de indices de selección no lineales y con restricción para cocientes que incluyen cuadrados y cubos Un índice no lineal de selección (NL) fue comparado con un índice lineal con restricción (RI) en Tribolium, usando dos experimentos de selección a favor del cociente peso

  12. Continuous automatic classification of seismic signals of volcanic origin at Mt. Merapi, Java, Indonesia

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ohrnberger, Matthias

    2001-07-01

    Klassifikationssystems geeignet. In dieser Zeit zeigte der Merapi einen rapiden Anstieg der Seismizität kurz bevor dem Auftreten zweier Eruptionen am 10.07. und 19.07.1998. Drei der bekannten, vom Vulkanologischen Dienst in Indonesien beschriebenen, seimischen Signalklassen konnten in diesem Zeitraum beobachtet werden. Es handelt sich hierbei um flache vulkanisch-tektonische Beben (VTB, h < 2.5 km), um sogenannte MP-Ereignisse, die in direktem Zusammenhang mit dem Wachstum des aktiven Lavadoms gebracht werden, und um seismische Ereignisse, die durch Gesteinslawinen erzeugt werden (lokaler Name: Guguran). Die spezielle Geometrie des digitalen seismischen Netzwerkes am Merapi besteht aus einer Kombination von drei Mini-Arrays an den Flanken des Merapi. Für die Parametrisierung des Wellenfeldes werden deswegen seismische Array-Verfahren eingesetzt. Die individuellen Wellenfeld Parameter wurden hinsichtlich ihrer Relevanz für den Klassifikationsprozess detailliert analysiert. Für jede der drei Signalklassen wurde ein Satz von DHMMs trainiert. Zusätzlich wurden als Ausschlussklassen noch zwei Gruppen von Noise-Modellen unterschieden. Insgesamt konnte mit diesem Ansatz eine Erkennungsrate von 67 % erreicht werden. Im Mittel erzeugte das automatische Klassifizierungssystem 41 Fehlalarme pro Tag und Klasse. Die Güte der Klassifikationsergebnisse zeigt starke Variationen zwischen den individuellen Signalklassen. Flache vulkanisch-tektonische Beben (VTB) zeigen sehr ausgeprägte Wellenfeldeigenschaften und, zumindest im untersuchten Zeitraum, sehr stabile Zeitmuster der individuellen Wellenfeldparameter. Das DHMM-basierte Klassifizierungssystem erlaubte für diesen Ereignistyp nahezu 89% richtige Entscheidungen und erzeugte im Mittel 2 Fehlalarme pro Tag. Ereignisse der Klassen MP und Guguran sind mit dem automatischen System schwieriger zu erkennen. 64% aller MP-Ereignisse und 74% aller Guguran-Ereignisse wurden korrekt erkannt. Im Mittel kam es bei MP-Ereignissen zu 87 Fehlalarmen und bei

  13. Charakterisierung von Sulfotransferasen im Gastrointestinaltrakt von Mensch und Ratte und Aktivierung von Promutagenen in V79-Zellen, die eine intestinale Form (1B1) des Menschen und der Ratte exprimieren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Teubner, Wera

    2001-05-01

    als bei V79-r1B1/A. Die zytosolische Fraktion aus V79-r1B1/B-Zellen enthielt in etwa die dreifache Menge an r1B1-Protein wie die aus Colonmucosa der Ratte. Da zumindest für die humane Mukosa gezeigt wurde, da die 1B1 nur im einschichtigen Epithel, nicht aber in allen Zellen der Mukosa exprimiert wird, repräsentiert die zytosolische Fraktion aus der Mukosa nur bedingt die Expression in den Epithelzellen und der Vergleich mit den V79-1B1-Zellen ist grob. Im Gegensatz zu V79-r1B1/B war die Zellinie V79-h1B1, die ebenfalls nur mit Darm und Leber vergleichbare Mengen an h1B1 exprimierte, in der Lage, beide benzylischen Alkohole zu aktivieren. Der Erhöhung der Mutantenfrequenz im Vergleich zur KontrollZellinie war ähnlich wie bei der stark exprimierenden Zellinie V79-r1B1/A, erforderte aber 10fach höhere Konzentrationen. Somit unterscheiden sich Mensch und Ratte nicht nur insgesamt in ihrer Ausstattung des Gastrointestinaltrakts mit Sulfotransferasen, auch bei Betrachtung einer einzelnen Form zeigten sich deutliche Unterschiede in der Aktivierung von zwei Promutagenen. Die Ratte ist daher ein ungeeignetes Modell, um die Rolle von Sulfotransferasen bei tumorinitiierenden Prozessen im Darm zu untersuchen. Dies unterstreicht die Bedeutung von rekombinanten in-vitro-Systemen für die Erfassung des humanen Metabolismus von Fremdstoffen. Insgesamt kennt man nur eine geringe Anzahl von Substanzen, die im Tierexperiment Colontumore erzeugen, und mit Ausnahme der heterozyklischen aromatischen Amine sind diese lediglich von experimenteller Bedeutung. Dies spricht für effiziente Schutzmechanismen der Darmmukosa gegenüber Mutagenen und lät die Frage nach der hohen Inzidenz des Kolorektalkarzinoms offen. Cytosolic fractions of human and rat gastro-intestinal mucosa were electrophoresed, blotted and probed with six antibodies with differing specificities for sulfotransferase (SULT) forms. Using SULTs heterologously expressed in bacteria for comparison of electrophoretic and