Science.gov

Sample records for erste klinische erfahrungen

  1. An Applied Methodology for the Use of "Deutsch, Erstes Buch."

    ERIC Educational Resources Information Center

    Dimler, G. Richard

    Discussion of teaching methods used with the text, "Deutsch, Erstes Buch" by Hugo Mueller, focuses on practical approaches to the problem of teaching culture through the spoken language and the use of pattern practice. While concentrating on Chapter Eight, "In der Sommerfrische," discussion is presented in subdivisions characteristic of every…

  2. Datamining in der OGLE-Datenbank - erste Versuche, erste Erfolge

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Huemmerich, Stefan

    2012-01-01

    Three eclipsing binaries are presented, which were identified by investigation on OGLE-II I-band photmetry: OGLE-II CAR_SC3_64191 / 2MASS J11093656-6051588 (Type: EA,P=3.170361d); OGLE-II BUL_SC10_268243 (Type: EB, P=0.606285d); OGLE-II BUL_SC34_94176 / 2MASS J17575092-2911317 (Type: E/GS, P=16.427655d). Amplitude and period were derived by use of Period04. All objects were checked against the Strasbourg CDS Vizir service and the International Variable Star Index for pre-existence in variability catalogues.

  3. Qualitätszentrierte Softwareentwicklung in wissenschaftlichen Arbeitsgruppen Auf dem Weg vom Prototypen zum Produkt

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Maleike, D.; Neuhaus, J.; Heimann, T.; Nolden, M.; Poxleitner, J.; Schöbinger, M.; Schwarz, T.; Seitel, M.; Wegner, I.; Wolber, P.; Meinzer, H.-P.; Wolf, I.

    Neue Bildverarbeitungsmethoden werden häufig hauptsächlich für Publikationszwecke entwickelt. DieWeiterentwicklung bis zur Verwendbarkeit für klinische Anwender erfordert zusätzlichen Aufwand und wird daher oft nicht weiter verfolgt. In dieser Arbeit wurden mehrere Bildanalyseverfahren unserer Abteilung konsequent zu einem stabilen und benutzbaren Softwareprodukt weiter entwickelt, so dass es für den Einsatz bei klinischen Partnern und als Demonstrationssoftware auf Messen verwendbar ist. Wir beschreiben das Vorgehen bei der Weiterentwicklung, welche Erfahrungen gemacht wurden und welcher zusätzliche Aufwand damit verbunden ist.

  4. Blogging medical students: a qualitative analysis.

    PubMed

    Pinilla, Severin; Weckbach, Ludwig T; Alig, Stefan K; Bauer, Helen; Noerenberg, Daniel; Singer, Katharina; Tiedt, Steffen

    2013-01-01

    Einleitung: Bloggen ist eine unter Medizinstudierenden zunehmend verbreitete Methode, Erfahrungen über das Internet mit einer weltweiten „Learning Community“ auszutauschen. Trotz intensiver Recherche sind den Autoren keine Studien bekannt, in denen spezifisch Blogs von Medizinstudierenden qualitativ analysiert wurden. Im Folgenden werden Kategorien und Themen aus diesen Blogeinträgen beschrieben und ihre medizindidaktische Bedeutung für Medizinstudierende und Lehrende diskutiert.Methoden: In der vorliegenden qualitativen Studie wurden ursprünglich 75 von Medizinstudierenden verfasste Blogs identifiziert. 33 Blogs mit insgesamt 1228 englischen und 337 deutschen Einträgen erfüllten die Einschlusskriterien und wurden analysiert. Mit Hilfe einer komparativen Analysemethode wurden die Blogeinträge zunächst Zeile für Zeile und anschließend fokussiert kodiert. Die emergierenden Themen und Unterthemen wurden in übergeordneten Kategorien zusammengefasst.Ergebnisse: Medizinstudierende verwenden Blogs, um über eine große Vielfalt an Erfahrungen während des Medizinstudiums zu berichten und diese zu reflektieren. Vorbereitung auf schriftliche und mündliche Examina, Erfahrungen während klinischer Praktika, der Umgang mit belastenden Situationen während des Studiums und das Sozialleben jenseits des Studiums waren Hauptthemen.Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass Blogs für Medizinstudierende möglicherweise hilfreich sind, um Erfahrungen zu reflektieren. Zusätzlich können Lehrende auf diesem Weg wertvolle Einblicke in die studentische Wahrnehmung der medizinischen Ausbildung erhalten.Die Bedeutung von Blogs in der medizinischen Ausbildung könnte durch gezieltes Kommentieren von Blogeinträgen durch Lehrende erhöht werden. Von diesem Dialog könnte auch eine örtlich unabhängige „Learning Community“ profitieren.

  5. Peter Andreas Hansen und die astronomische Gemeinschaft - eine erste Auswertung des Hansen-Nachlasses.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schwarz, O.; Strumpf, M.

    The literary assets of Peter Andreas Hansen are deposited in the Staatsarchiv Hamburg, the Forschungs- und Landesbibliothek Gotha and the Thüringer Staatsarchiv Gotha. They were never systematically investigated. The authors present here some results of a first evaluation. It was possible to reconstruct the historical events with regard to the maintenance of the Astronomische Nachrichten and the Altona observatory in 1854. Hansen was a successful teacher for many young astronomers. His way of stimulating the evolution of astronomy followed Zach's tradition.

  6. Erfahrungen bei der Arbeit am russischen Wortschatz (Experiences in Work on the Russian Vocabulary)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Kruechten, Christa von

    1975-01-01

    Reports on experiences with vocabulary booklets written by the students from Grade 5 through Grade 10. These included vocabularies grouped as to subject matter; special attention was given to vocabularies which would have a bearing on the whole school career and on developing free speaking ability. (Text is in German.) (IFS/WGA)

  7. Erfahrungen im Aufbau des IT Service Desks der Technischen Universität München

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vellguth, Karmela

    Durch das Projekt IntegraTUM und die darin eingebettete Einrichtung eines IT Service Desks mit 1st, 2nd und 3rd Level Support gelang eine an ITIL orientierte Neuausrichtung der internen IT-Dienstleistungen. Die vormals existierende Struktur mit einer Vielzahl an Ansprechpartnern bei auftretenden IT-Problemen wurde aufgelöst. Die Nutzer haben nun eine Anlaufstelle erhalten, die sich für die Beantwortung aller Incidents in kürzester Zeit und mit qualitativ hohem Niveau zuständig fühlt.

  8. A single standardized practical training for surgical scrubbing according to EN1500: effect quantification, value of the standardized method and comparison with clinical reference groups.

    PubMed

    Fichtner, Andreas; Haupt, Elke; Karwath, Tobias; Wullenk, Katharina; Pöhlmann, Christoph; Jatzwauk, Lutz

    2013-01-01

    Die standardisierte Schulung klinisch-praktischer Fertigkeiten in sog. Skills Labs ist erst seit wenigen Jahren an deutschen Universitäten verbreitet. Den zumeist umfangreichen und sehr guten Evaluationsergebnissen stehen kaum Untersuchungen zur Effektquantifizierung und Kosten-Nutzen-Analyse gegenüber. In der vorliegenden Studie soll eine Methode zur digitalen Quantifizierung der Güte der chirurgischen Händedesinfektion vorgestellt werden sowie das Skills-Lab-Training der standardisierten Einreibemethode nach EN1500 auf seinen Effekt hin untersucht und mit OP-Pflegepersonal und Operateuren als klinische Referenzgruppen verglichen werden.Methode: 161 Studierende der Medizin eines 8. Semesters wurden in Kontroll- und Interventionsgruppe randomisiert. Die Interventionsgruppe erhielt ein 45-minütiges standardisiertes Training durch geschulte Mitstudierende zum Verhalten im OP mit dem Teilaspekt der chirurgischen Händedesinfektion nach EN1500. Dem Desinfektionsmittel wurde Fluoreszenzfarbstoff beigemischt. Nach der Desinfektion wurden die 4 Handflächen eines jeden Probanden digital fotografiert und teilautomatisiert die nicht ausreichend benetzte Handfläche bestimmt. Die Ergebnisse aller studentischer Probanden wurden verglichen, sowie das Kompetenzniveau anhand zweier klinischer Referenzgruppen eingeordnet.Ergebnisse: Die Interventionsgruppe erreichte nach dem studentisch angeleiteten Training eine zu durchschnittlich 4,99% (SD 2,34) der gesamten vier Handflächen nicht sicher ausreichende Benetzung und war damit hoch signifikant (p<0,01) besser als die Kontrollgruppe mit 7,33% (SD 3,91). Im Vergleich zu den Referenzgruppen konnte in der Kontrollgruppe kein signifikanter Unterschied gezeigt werden, die Interventionsgruppe zeigte aber im Vergleich zu beiden Referenzgruppen hoch signifikant bessere Ergebnisse: Operateure 9,32% (SD 4,97), OP-Pflege 8,46% (SD 4,66). Der Methodenfehler ist vernachlässigbar gering. In der Subgruppenanalyse hinsichtlich der

  9. [Experiences of Austrian nursing staff in dealing with advance directives].

    PubMed

    Heindl, Patrik; Ruppert, Sabine; Kozon, Vlastimil

    2014-10-01

    Hintergrund: Die Patientenverfügung ist aufgrund der Betonung der Autonomie der PatientInnen und des zunehmenden medizinischen Fortschritts ein aktuelles Thema. Dabei zeigen sich Probleme sowohl in der Verfassung als auch bei der Umsetzung von Patientenverfügungen in den Institutionen. Die Aufgaben und der Einfluss der Pflege in diesem Zusammenhang sind noch kaum Gegenstand der wissenschaftlichen Untersuchungen. Dies ist der erste Artikel, der sich mit dieser Thematik auseinandersetzt. Ziel: Ziel der Untersuchung ist die Darstellung der Erfahrungen von österreichischen Pflegepersonen im Umgang mit Patientenverfügungen im Universitätskrankenhaus. Methode: Es wurde ein deskriptiv-exploratives Querschnittdesign angewendet. Die Datenerfassung erfolgte mittels Fragebögen im Jahr 2009. Insgesamt wurden 266 Pflegepersonen in einem österreichischen Universitätskrankenhaus befragt. Ergebnisse: Bei den Pflegepersonen zeigte sich eine große Unsicherheit bei gleichzeitigem Vorhandensein von ausreichendem theoretischen Fachwissen und fehlenden Strukturen von Seiten der Organisation. Dadurch entstanden einige interdisziplinäre Konflikte im Zusammenhang mit der Umsetzung der Patientenverfügung. Schlussfolgerungen: Um Konflikte zu vermeiden und den Umgang sowie die Umsetzung von Patientenverfügungen in der Praxis zu verbessern, ist die Etablierung einer klinischen Ethikberatung empfehlenswert. Aufgaben einer solchen Ethikberatung sind die Erstellung von Richtlinien in der Institution, die Durchführung von individuellen Fallbesprechungen und die Fort- und Weiterbildung der betroffenen Gesundheitsberufe.

  10. Steuerungsmodelle fur Schulen in Europa: Schwedische Erfahrungen mit alternativen Ordnungsmodellen (Models of School Management in Europe: The Swedish Experience with Alternative Models of Management).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Ekholm, Mats

    1997-01-01

    Argues that recent changes in conceptions of state control over schools are due partially to the relaxation of Cold War politics. Shows that new models of management produce fewer changes in school quality than expected. Proposes that the determining factor in change is the mentality inherent in individual schools' working structures. (DSK)

  11. First Contact: interprofessional education based on medical students' experiences from their nursing internship.

    PubMed

    Eich-Krohm, Astrid; Kaufmann, Alexandra; Winkler-Stuck, Kirstin; Werwick, Katrin; Spura, Anke; Robra, Bernt-Peter

    2016-01-01

    Ziel: Das Ziel des Kurses „interprofessionelle Kommunikation und Pflege“ ist es, die Erfahrungen zu reflektieren, die Medizinstudierende während ihres Krankenpflegediensts gesammelt haben. Der Kurs befasst sich inhaltlich mit Barrieren sowie mit der Unterstützung interprofessioneller Kommunikation als Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen Pflegepersonal und Ärzt_innen. Im Krankenpflegedienst treten die meisten Medizinstudierende zum ersten Mal mit dem Pflegepersonal in Kontakt. Dies kann zu bestimmten Einstellungen über die jeweils andere Gruppe führen, die eine interprofessionelle Zusammenarbeit behindern und somit Patienten schädigen können. Um auf die zu erwartenden demografischen Herausforderungen vorbereitet zu sein, ist es wichtig, die interprofessionelle Ausbildung im Medizinstudium zu verstärken, um zukünftige Ärzt_innen besser auf die interprofessionelle Zusammenarbeit vorzubereiten. Methode: Die Kursplanung beinhaltet die Bewertung der veränderten Wahrnehmung der Studierende gegenüber der Pflege und der interprofessionellen Kommunikation. Das erste Seminar stellt dabei den Beginn der Bewertung dar. Es visualisiert, wie die Studierenden, Pflege und Medizin wahrnehmen. Die Inhalte der folgenden Seminare dienen der Vertiefung des Wissens der Studierenden über die Pflege als eigenständigen Beruf mit spezifischen Theorien und einem pflegewissenschaftlicher Forschungsbereich. Weiterhin müssen alle Studierenden eine Hausarbeit verfassen, für die sie ein Interview mit einem Angehörigen eines Pflegeberufes und einem Arzt führen sollen, bei dem deren interprofessionelle Kommunikation thematisiert wird. Diese Interviews sollen die Studierende mit ihren eigenen Erfahrungen aus dem Krankenpflegedienst vergleichen. Um herauszufinden, was die Studierenden während des Kurses gelernt haben, findet am letzten Termin eine reflektierende Diskussion statt, bei der auch eine Analyse der Hausarbeiten der Studierenden erfolgt. Ergebnisse: Die

  12. Traumatic diaphragmatic ruptures: clinical presentation, diagnosis and surgical approach in adults.

    PubMed

    Hofmann, Sabine; Kornmann, Marko; Henne-Bruns, Doris; Formentini, Andrea

    2012-01-01

    Einleitung: Zwerchfellhernien sind selten, aber potentiell lebensgefährlich durch Hernierung von intraabdominellen Organen in die Pleurahöhlen. Sie können in der initialen Diagnostik leicht übersehen werden und meist ist ein dringender klinischer Verdacht notwendig, um die Diagnose zu stellen. Ziel dieser retrospektiven Studie war es, das klinische Bild, diagnostische Methoden und die chirurgische Vorgehensweise in Bezug auf Patienten mit Zwerchfellrupturen, die an unserem Institut behandelt wurden, zu evaluieren.Methoden: Eine retrospektive Studie wurde durchgeführt, um unsere Erfahrungen mit Patienten mit traumatischer Zwerchfellruptur zu untersuchen. Krankenakten wurden hinsichtlich Alter, Geschlecht, Seitenlokalisation, Begleitverletzungen, chirurgischem Vorgehen, Diagnostik, Zeitspanne bis zur Diagnosestellung und klinischen Ergebnissen ausgewertet.Ergebnisse: 14 Patienten (medianes Alter: 46 Jahre, Spanne: 18–71 Jahre, 9 männlich, 5 weiblich) wurden mit der Diagnose einer traumatischen Zwerchfellruptur (rechte Seite: 4, linke Seite 10) wurden in unserer Klinik im Zeitraum von Juli 2003 bis September 2011 operativ behandelt. Unfallmechanismen waren penetrierend (14%), stumpf (50%) und andere (36%). Assoziierte Abdominalverletzungen beinhalteten die Milzruptur (n=3), Leberruptur (n=2), Bauchwandverletzung (n=2) und Magenperforation (n=1). Computertomographie war die Untersuchungsmethode mit der höchsten Sensitivität. Alle Patienten wurden über einen transabdominellen Zugang operiert, 10 erhielten einen Verschluß des Defektes mittels direkter Naht, 4 wurden mit einem Kunststoffnetz versorgt. Assoziierte Baucheingriffe beinhalteten die Splenektomie (n=3), „Packing“ der Leber (n=2), Bauchwandrekonstruktion (n=2) und Magenteilresektion (n=1). Morbidität und Mortalität während des stationären Aufenthaltes betrugen 36% und 0%. Der mediane postoperative Krankenhausaufenthalt waren 17 Tage (zwischen 7 und 40 Tagen).Schlussfolgerung: Morbidität und

  13. Sellar reconstruction without intrasellar packing after endoscopic surgery of pituitary macroadenomas is better than its reputation.

    PubMed

    Ismail, Mostafa; Fares, Abd Alla; Abdelhak, Balegh; D'Haens, Jean; Michel, Olaf

    2016-01-01

    Ziele: Die Rekonstruktion der Sella mit intrasellärer Tamponade nach endoskopischer Resektion von Hypophysenmakroadenomen bleibt in der klinischen und radiologischen Diskussion umstritten, besonders wenn keine Liquorfistel vorhanden ist. Diese Studie wurde durchgeführt, um unsere Erfahrungen mit der Sellarekonstruktion nach einer endoskopischen Standardresektion von Hypophysenmakroadenomen ohne intraoperative Liquorfistel zur laufenden Diskussion über Techniken mit und ohne intrasellärer Tamponade beizutragen.Methoden: Eine konsekutive Serie von 47 Hypophysenmakroadenomen, die in einem chirurgischen Standardverfahren endoskopisch über einen endonasalen transsphenoidalen Zugang ohne ersichtliche intraoperative Liquorfistel entfernt wurden, wurde nachträglich während einer durchschnittlich zehnmonatigen Nachbeobachtungszeit ausgewertet. Bezüglich der sellären Rekonstuktionstechnik konnten drei Gruppen identifiziert werden: Gruppe A – ohne intraselläre Tamponade, Gruppe B – mit Tamponade aus hämostatischen Materialien und Gruppe C – mit Bauchfetttamponade. Die postoperative klinische und radiologische Bewertung der drei Gruppen wurde dokumentiert und auf Unterschiede in den Ergebnissen hin analysiert.Ergebnisse: Die postoperative klinische Beurteilung ergab keine signifikanten Unterschiede zwischen den drei Gruppen. In der Gruppe A wurden postoperativ weder Liquorfistel noch Keilbeinhöhlenentzündung oder Empty-Sella-Syndrom beobachtet. Allerdings konnte ein signifikanter Unterschied in der radiologischen Bewertung identifiziert werden: die Interpretation von sellären Inhalten bei der postoperativen MRT der Gruppe A gelang früher und zuverlässiger als in anderen Gruppen mit intrasellärer Tamponade.Schlussfolgerung: Es gibt keinen Unterschied in der Inzidenz von postoperativen Liquorfisteln und Empty-Sella-Syndromen bei den verschiedenen rekonstruktiven Techniken mit und ohne intrasellärer Tamponade, unabhängig von Größe und Ausdehnung des

  14. Evidence mapping for decision making: feasibility versus accuracy - when to abandon high sensitivity in electronic searches.

    PubMed

    Buchberger, Barbara; Krabbe, Laura; Lux, Beate; Mattivi, Jessica Tajana

    2016-01-01

    Hintergrund: Evidence Mapping ist eine vergleichsweise neue methodische Herangehensweise, die für die Entwicklung von Forschungsfragen und Entscheidungen über deren Relevanz oder Priorität hilfreich sein kann. Allerdings stellt die Menge der heutzutage zur Verfügung stehenden Daten eine Herausforderung für Wissenschaftler dar, die zum Teil mit Ergebnissen von Datenbankrecherchen konfrontiert sind, die über 30.000 identifizierte Literaturstellen für ein erstes Screening umfassen.Ziele: Zur Überprüfung der Eignung des Themas „Diabetes und Fahrerlaubnis“ als Fragestellung für eine evidenzbasierte nationale klinische Leitlinie wurde ein Evidence Mapping durchgeführt. Darüber hinaus wurde eine hoch sensitive mit einer hoch spezifischen Suchstrategie verglichen.Methoden: Auf der Basis eines systematischen Reviews waren die Datenbankrecherchen auf den Zeitraum von 2002 bis heute begrenzt sowie auf deutsche und englische Publikationen.Ergebnisse: Aufgrund der stark fokussierten Fragestellung und der Begrenzungen ergab die hoch sensitive Recherche eine handhabbare Menge von Literaturstellen, die ausreichend Evidenz enthielten, um die Fragestellung nach der Eignung des Themas für eine evidenzbasierte Leitlinie positiv beantworten zu können. Unter Anwendung der hoch spezifischen Suchstrategie wurde eine Reduktion der Literaturstellen um 25% erreicht, mit der 88% der relevanten Literaturstellen identifiziert werden konnten.Schlussfolgerung: Um eine Übersicht über ein Forschungsgebiet zu erlangen, ist im Gegensatz zu systematischen Reviews, die zur Reduktion von Bias die Darstellung der vollständigen, identifizierbaren Evidenz enthalten müssen, keine Recherche von größter Genauigkeit erforderlich. Unter Berücksichtigung dieses methodischen Unterschieds kann unter Anwendung einer hoch spezifischen Recherche anstelle einer hoch sensitiven eine große Menge zu bearbeitender, aber überflüssiger Informationen vermieden werden.

  15. Georg Philipp Harsdörffer, the first astronomical card game, and the Christian constellations (German Title: Georg Philipp Harsdörffer, das erste astronomische Kartenspiel und die christlichen Sternbilder)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gaab, Hans

    The first astronomical card game was issued in Nuremberg in 1656. Its author was the lawyer, writer and literary theoretican Georg Philipp Harsdouml;rffer (1607-1658), who is primarily remembered as the inventor of the “Nuremberg funnel”. It is possible that a second card game was issued in the same year, but the sources are ambiguous. After some preliminaries on the history of card games, Harsdörffer's pack of cards is presented. In addition, general remarks about the history of sky maps are given.

  16. Peter Andreas Hansen and the astronomical community - a first investigation of the Hansen papers. (German Title: Peter Andreas Hansen und die astronomische Gemeinschaft - eine erste Auswertung des Hansen-Nachlasses. )

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schwarz, Oliver; Strumpf, Manfred

    The literary assets of Peter Andreas Hansen are deposited in the Staatsarchiv Hamburg, the Forschungs- und Landesbibliothek Gotha and the Thüringer Staatsarchiv Gotha. They were never systematically investigated. We present here some results of a first evaluation. It was possible to reconstruct the historical events with regard to the maintenance of the Astronomische Nachrichten and the Altona observatory in 1854. Hansen was a successful teacher for many young astronomers. His way of stimulating the evolution of astronomy followed Zach's tradition.

  17. Pumpspeicherbecken im Karstgrundwasserleiter des Weißen Jura der Schwäbischen Alb. Erste Ergebnisse aus der geologischen und hydrogeologischen Erkundung für die Planfeststellung Pumped-storage hydroelectric power plant in the Jurassic karst aquifer of the swabian alb, Germany

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Neukum, Christoph; Köhler, Hans Joachim; Fernandez-Steeger, Tomas; Hennings, Sibylle; Azzam, Rafig

    2014-06-01

    Extensive geological and hydrogeological investigations have been undertaken for the planned pumped-storage hydroelectric power plant in "Blautal" (Swabian Alb, Germany) in order to characterise the Jurassic karst aquifer in which the lower reservoir will be constructed. The preferred option for the plant setup is to integrate the lower reservoir into the groundwater without sealing. Therefore, in order to reliably predict the impact of the pumped storage plant operations on the surrounding drinking water wells and groundwater dependent ecosystems, a comprehensive database has been developed to assess the hydraulic conditions of the karst aquifer. A large scale geological site investigation was carried out to characterise the rock mass and extensive hydraulic tests were performed in many boreholes. The results of the hydraulic characterisation were then implemented in a three dimensional flow model. In this paper, the first results of the geological and hydrogeological investigations are presented and discussed.

  18. Manual for the psychotherapeutic treatment of acute and post-traumatic stress disorders following multiple shocks from implantable cardioverter defibrillator (ICD).

    PubMed

    Jordan, Jochen; Titscher, Georg; Peregrinova, Ludmila; Kirsch, Holger

    2013-01-01

    ären Behandlung stand eine klinische Diagnostik (z.T. mit Fragebögen, die aber wechselten und daher nicht systematisch ausgewertet werden konnten). Für die Follow-up-Studie wurden eigene Fragebögen sowie die Impact of Event Scale verwendet.Setting: Es handelt sich um ein stationäres multimodales Behandlungssetting in einer sehr großen Herz- und Thoraxklinik. Die Klinik für Psychokardiologie ist Teil der Kerckhoff Klinik.Ergebnisse: Von den 18 PatientInnen die an der Follow-up-Studie teilnahmen, berichtete keiner Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung. Eine starke oder sehr starke Abnahme von Angst und Vermeidungsverhalten wurde von 15 der 18 Behandelten berichtet.Schlussfolgerungen: Der erste Schritt einer Entwicklung eines systematischen und konsistenten Therapiepaketes kann als erfolgreich bewertet werden. Die Ergebnisse sind ermutigend und die erforderliche Behandlungsdosis (3 Wochen) ist durchaus kostengünstig. Der nächste Forschungsschritt ist derzeit in Arbeit: Wir erproben das entwickelte Konzept an weiteren 40 Personen, wobei verschiedene TherapeutInnen zum Einsatz kommen. Eine kontrollierte und randomisierte Vergleichsstudie kann hierdurch vorbereitet werden.

  19. Application of Operational Art - The German 8th Army at the Battles at Tannenberg 1914

    DTIC Science & Technology

    2015-03-27

    thought of 1914. Therefore, the following paragraphs will address these 13 Markus Poehlmann, Der erste Weltkrieg 1914-1918. Der deutsche Aufmarsch in...ein kriegerisches Jahrhundert (Muenchen, Germany: Bucher Verlag, 2014), 12. 14 Poehlmann, Der erste Weltkrieg 1914-1918. Der deutsche Aufmarsch in...23 Showalter, Tannenberg Clash ofEmpires 1914, 117. 241bid. 25 Schaefer, Tannenberg, 15. 26 Trevor N. Dupuy, Der Genius des Krieges: Das deutsche

  20. Soviet Nationalities in German Wartime Strategy, 1941-1945.

    DTIC Science & Technology

    1982-08-01

    at War, 1 939-1945, Cornell University Press, Ithaca, N.Y., 1966. Steiner , Felix, Die Armee der Geachteten, Plesse Verlag, Gettingen, 1963. -,Die...Baumeister, Rudolf , "Erfahrungen mit Ostfreiwilligen," Wehrkunde, April 1955. Davydov, I. V., "Propaganda idei druzby narodov v period bitvy za Kavkaz

  1. Unintended Consequences of the Network-Centric Decision Making Model: Considering the Human Operator

    DTIC Science & Technology

    2006-02-01

    solcher Spielraum gelassen werden, weil keine so nach allen Seiten hin in bestdindigen Kontakt mit ihm ist. Er vermehrt die Ungewif3heit aller Umstdnde und...effect in a different part of the 7 " Kein Plan iiberlebt die erste Feindberiihrung." battlespace. In this case, the subordinate officer does not have the

  2. The Mineless Battlespace: Shaping the Future Battlefield without Conventional Landmines

    DTIC Science & Technology

    2007-11-02

    54 Mao Tse-Tung, On Guerrilla Warfare, New York, Frederick A. Praeger, Inc, 1961, 42. 26 Soviets used similar...107 Ibid, 25. 108 Frederick J. Erst, “Obstacle Integration”, NTC Sidewinders’ Newsletter No 99-12...Fields: Solutions to the Global Land Mines Crisis. New York: Basic Books, 1995. Clancy, Tom with Frederick M. Franks, Into the Storm, A Study in Command

  3. Physik gestern und heute Das Eiskalorimeter

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heering, P.

    2003-07-01

    Kalorimetrische Messungen gehören heute zum experimentellen Standardrepertoire im Bereich der Thermodynamik und der physikalischen Chemie. Das erste Gerät für derartige Messungen entwickelten Ende des 18. Jahrhunderts die französischen Wissenschaftler Antoine Laurent Lavoisier und Pierre Simon de Laplace.

  4. Culture Curriculum for German, Level I.

    ERIC Educational Resources Information Center

    Howard, Larry M.; Loew, Helene Z.

    This teacher's guide to cultural instruction in a level-1 German course is designed to be used with the text "Deutsch, Erstes Buch, Erster Teil." Instructional observations pertain to the first eight lessons of the text and comprise the major portion of this text including: (1) die Post, (2) Munchen, (3) Sport in Deutschland, (4) die deutschen…

  5. Culture Curriculum for German, Level II.

    ERIC Educational Resources Information Center

    Oetiker, Rosemary

    This teacher's guide to cultural instruction in a level-2 German course is designed to be used with the text "Deutsch, Erstes Buch, Erster Teil." Instructional observations pertain to the seventh through the 12th lessons and comprise the major portion of this text including: )1) die Eisenbahn, (2) Reisen und Essen in Deutschland, (3) die Familie,…

  6. Ginkgo biloba extract EGb 761® in children with ADHD.

    PubMed

    Uebel-von Sandersleben, Henrik; Rothenberger, Aribert; Albrecht, Björn; Rothenberger, L Geza; Klement, Stephan; Bock, Nathalie

    2014-09-01

    Fragestellung: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen, fehlende Wirksamkeit und Vorurteile gegenüber herkömmlichen medikamentösen Behandlungsformen verlangen nach alternativen medizinischen Behandlungsmöglichkeiten der ADHS. Eine erfolgversprechende, bislang kaum untersuchte Möglichkeit zur Behandlung kognitiver Aspekte ist die Gabe von Ginkgo biloba. Ziel der vorliegenden Studie war die Prüfung klinischer Wirksamkeit und deren Zusammenhang mit hirnelektrischer Aktivität unter der Gabe von Ginkgobiloba-Extrakt EGb 761® bei Kindern mit ADHS vom kombinierten Subtyp nach DSM-IV. Methodik: EGb 761® wurde in einer offenen, klinischen Studie 20 Kindern mit ADHS über 3 bis 5 Wochen verabreicht. Die Dosis wurde bis maximal 240 mg täglich erhöht, solange klinisch relevante Aufmerksamkeitsprobleme bestanden. Klinische Wirksamkeit wurde auf mehreren Ebenen untersucht und beinhaltete klinische Untersuchung, Lebensqualität und Verhaltens- und hirnelektrische Aktivitätsparameter während eines Continuous Performance Tests (Cue-CNV im CPT). Ergebnisse: Im Beobachtungszeitraum traten nur wenige leicht ausgeprägte unerwünschte Wirkungen auf. Nach Gabe von EGb 761® kam es zu möglichen Verbesserung von Lebensqualität, ADHS-Kernsymptomatik und Leistung im CPT. Verbesserungen der Kernsymptomatik waren gleichzeitig mit erhöhter CNV-Amplitude korreliert. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse lassen vermuten, dass EGb 761® mit einer Dosis von bis zu 240 mg täglich eine verträgliche und klinisch wirksame alternative Behandlungsmöglichkeit für Kinder mit ADHS darstellt, wenngleich weitere Studien erforderlich sind, um diese vorläufigen Befunde zu stützen.

  7. [Coping with everyday stress in different problem areas- comparison of clinically referred and healthy adolescents].

    PubMed

    Escher, Fabian; Seiffge-Krenke, Inge

    2013-09-01

    Fragestellung: In der Untersuchung klinisch auffälliger Jugendlicher fehlen bislang Studien zum Coping mit alltäglichen Stressoren im Vergleich zu gesunden Jugendlichen. Methodik: Klinisch auffällige Jugendliche mit verschiedenen Störungen (gemischten Störungen einschließlich Delinquenz, Sucht, Depression) wurden anhand des Coping across Situations Questionnaire (Seiffge-Krenke, 1995) und einer gekürzten Version des Youth Self Report (Achenbach, 1991) mit gesunden Jugendlichen verglichen. Ergebnisse: Die verschiedenen klinischen Gruppen (n = 469) zeigten spezifische Muster hinsichtlich ihres Copings. Die Gruppe der depressiven Jugendlichen zeigten insgesamt sehr geringe Werte im Coping. Die Gruppe aus den Einrichtungen der Suchthilfe hingegen bediente sich vor allem dysfunktionaler Copingstrategien. Die Jugendlichen aus Einrichtungen der Jugendhilfe (gemischte Störungen einschließlich Delinquenz) hatten sowohl in den dysfunktionalen als auch in den funktionalen Copingstrategien höhere Werte als die beiden anderen klinisch auffälligen Gruppen. Die Kontrollgruppe zeigte mehr funktionales und geringeres dysfunktionales Coping. Die klinisch auffälligen Jugendlichen differenzierten in ihrem Copingverhalten nicht in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Problembereichen. Es zeigte sich des Weiteren ein geringer Geschlechtseffekt im Coping. Schlussfolgerungen: Klinisch auffällige Jugendliche waren nicht in der Lage adaptiv auf verschiedene Problembereiche zu reagieren, sondern wandten situationsübergreifend dysfunktionale Copingstrategien wie Rückzug und Problemmeidung an.

  8. Zusammenfassung und Ausblick

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knopp, Lothar; Wiegleb, Gerhard

    Mit dem vorliegenden Buch wird als Ergebnis eines durch die Deutsche BundesstiftungUmwelt (DBU) geförderten Forschungsprojektes an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus eine erste Standardisierung der Vorgehensweise zur Erfassung, Risikoabschätzung und Bewertung eines Biodiversitätsschadens nach dem Umweltschadensgesetz (USchadG) vorgelegt. Damit kann eine erste Bewertung potentieller Schadenssituationen vorgenommen werden. Die Nutzung der hier erarbeiteten Vorgehensweise bietet sich daher für all diejenigen an, die mit der Frage einer möglichen Haftung für Biodiversitätsschäden nach dem USchadG konfrontiert sind, seien es die Unteren und Oberen Naturschutzbehörden der Länder, die Schadensversicherer, die potentiell Haftenden oder die Naturschutzverbände.

  9. Reinraumtechnik für die Medizintechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Petek, Max; Jungbluth, Martin; Krampe, Erhard

    Die Reinraumtechnik ist heute ein unverzichtbarer Bestandteil bei der Fertigung von Produkten der Life Sciences, den Bereichen Pharma, Lebensmittel, Kosmetik und Medizintechnik. In Anbetracht der langen Historie der Medizintechnik ist sie jedoch eine sehr junge Disziplin. Die Bedeutung von Keimen und die richtige Einschätzung ihrer Größe wurden zwar sehr früh bereits durch Paracelsus erkannt, jedoch wurden daraus noch keine speziellen oder kontinuierlich umgesetzten Hygienevorschriften abgeleitet. Die erste bekannte technische Umsetzung von Hygieneempfehlungen geht auf den Franzosen François Nicolas Appert zurück, der eine aseptische Abfüllmethode für Lebensmittel entwickelte und diese 1810 veröffentlichte [1]. Die erste dokumentierte medizinische Umsetzung stellten Hygienevorschriften für Ärzte dar, die Ignaz Philipp Semmelweis nach 1847 in der Wiener Klinik für Geburtshilfe einführte [2].

  10. Vorhersage des Krankheitsverlaufes von leichten kognitiven Beeinträchtigungen durch automatisierte MRT Morphometrie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fritzsche, Klaus H.; Schlindwein, Sarah; Stieltjes, Bram; Essig, Marco; Meinzer, Hans-Peter

    Die leichte kognitive Beeinträchtigung (LKB) gilt als Anzeichen für ein erhöhtes Risiko der Entwicklung einer Alzheimerdemenz. Eine fundierte klinische Prognose für den Krankheitsverlauf kann aber bis dato nicht gegeben werden. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, eine möglichst präzise Vorhersage mittels automatisierter Morphometrie des Hippokampus im MRT-Bild zu treffen. In einer Studie mit 18 Probanden mit LKB wurde eine Prädiktionsgenauigkeit für die Entwicklung einer späteren Demenz von 83.3% erzielt. Eine manuelle Vergleichsmethode erreichte mit 55.6% Trefferquote keine signifikante Vorhersagegenauigkeit. Das automatische Verfahren erfüllt viele wichtige Voraussetzungen für den routinemäßigen klinischen Einsatz mit dem Potential, die klinische Vorhersage des Krankheitsverlaufes bei der LKB zu verbessern.

  11. Wolfgang Pauli

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Enz, Charles P.

    2000-11-01

    Wolfgang Pauli gehört zu den bedeutendsten Physikern des 20. Jahrhunderts. Erst das von ihm entdeckte Ausschließungsprinzip erklärt den Aufbau des Periodensystems der Elemente. Darüber hinaus legte er den Grundstein für die Quantenfeldtheorie. Privat zeigte sich Pauli als bissiger und humorvoller Mensc gleichermaßen, und sein Hang zur Psychoanalyse lässt ihn überdies als interessante Persönlichkeit erscheinen.

  12. Umsetzung der Unternehmensstrategie mit der Balanced Scorecard

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Crespo, Isabel; Bergmann, Lars; Portmann, Stefan; Lacker, Thomas; Lacker, Michael; Fleischmann, Jürgen; Kozó, Hans

    Die Balanced Scorecard (BSC) ist ein Ansatz zum strategischen Management, der neben der Ausrichtung des Unternehmens auf finanzielle Zielwerte ebenso großes Gewicht auf so genannte weiche Faktoren legt, die den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens erst ermöglichen. Das entscheidende Merkmal der Balanced Scorecard ist dabei, dass sie ein ausgewogenes System strategischer Ziele herstellt, welches das Unternehmen hinsichtlich der vier Perspektiven Finanzen, Kunden, interne Prozesse und Mitarbeiter und Potenziale strategisch ausrichtet (Kaplan u. Norton 1997).

  13. Fußball mit Wissenschaftlichem Maß: Bananenflanken, Flatterbälle, Kopfballkämpfe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mathelitsch, Leopold; Thaller, Sigrid

    2006-05-01

    Die physikalische Betrachtung des Fußballs liefert spannende Resultate. Wegen der geringen Torzahl spielt der Zufall bei Sieg oder Niederlage stärker mit als in anderen Sportarten. Fußball ist daher mit gewissen statistischen Eigenschaften radioaktiver Quellen vergleichbar. Gleich mehrere physikalische Effekte beeinflussen die Flugbahn des Balls. Der Magnus-Effekt zum Beispiel ermöglicht erst Bananenflanken. Pfeift ein Schiedsrichter falsch, dann wird er nicht selten von seiner Sehperspektive getäuscht.

  14. Ultraschallsensorik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Noll, Martin; Rapps, Peter

    Ultraschallsensoren werden in unterschiedlichsten Anwendungsbereichen eingesetzt. Beispielhaft seien hier die Werkstoffprüftechnik, medizinische Diagnostik, Unterwassersonar sowie industrielle Näherungsschalter erwähnt. Die physikalischen Grundlagen und zahlreiche Anwendungsbeispiele werden in der Literatur vielfältig beschrieben; [1], [2], [3], [4]. Die Verwendung im Automobil hat dagegen erst vergleichsweise spät mit der Einfühirung von ultraschallbasierten Einparkhilfesystemen Anfang der neunziger Jahre eingesetzt und seitdem eine weite Verbreitung gefunden.

  15. Zwergsatelliten und Sternriesen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Baade, Dietrich; Kuschnig, Rainer

    2017-03-01

    Leuchtkräftige Sterne sind schwierig: Fär Fotometrie mit großen Teleskopen sind sie zu hell, und ihre geringe Zahl macht konventionelle Lösungen unwirtschaftlich, besonders im Weltraum, wo die äußerste Präzision gegeben wäre. Mit einer Mini-Armada von Nanosatelliten haben Ingenieure und Astronomen aus Kanada, Österreich und Polen nun die Lösung gefunden - auch schon für viele wissenschaftliche Fragen.

  16. Wirkstoffe, Medikamente und Mathematische Bildverarbeitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bauer, Günter J.; Lorenz, Dirk A.; Maaß, Peter; Preckel, Hartwig; Trede, Dennis

    Die Entwicklung neuer Medikamente ist langwierig und teuer. Der erste Schritt ist hierbei die Suche nach neuen Wirkstoffkandidaten, die für die Behandlung bislang schwer therapierbarer Krankheiten geeignet sind. Hierfür stehen der Pharma- und Biotechnologieindustrie riesige Substanzbibliotheken zur Verfügung. In diesen Bibliotheken werden die unterschiedlichsten Substanzen gesammelt, die entweder synthetisch hergestellt oder aus Pilzen, Bakterienkulturen und anderen Lebewesen gewonnen werden können.

  17. Structural Analysis of a Kinetic Energy Projectile During Launch

    DTIC Science & Technology

    1981-07-01

    Fracture i,,wei~ I w~emeduu mda Ideftf dr h block rnuwbbev rhis pa2per presents the results of a thro~e pliasti effort. to quantify the i3trut.I,. fli ... 1 .ua ’iitegrity ()f a long rod kinWLetZ nEry punetraLor projectile during lai),t!.. Te fErst plmanc iised thr- f ln .t~e ... nwo rrn’t.nor to

  18. Genetic diagnostics and genetic counselling in Hypertrophic Cardiomyopathy (HCM)

    PubMed Central

    2010-01-01

    Dutch professional groups involved in drawing up this guideline: cardiologists, paediatric cardiologists, clinical geneticists, clinical molecular geneticists, genetic counsellors, psychosocial workers, associated with or cooperating with the university hospitals’ outpatient clinics for cardiogenetics. Approved by the NVVC, VKGN and NVK (paediatric cardiology section). NVVC - Nederlandse Vereniging voor Cardiologie – Dutch Society for Cardiology; VKGN - Vereniging Klinische Genetica Nederland – the Netherlands Society for Clinical Genetics; NVK - Nederlandse Vereniging Kindergeneeskunde – Dutch Society for Paediatrics. First published in Dutch in June 2009. PMID:20390065

  19. Theory in practice instead of theory versus practice--curricular design for task-based learning within a competency oriented curriculum.

    PubMed

    Rotthoff, Thomas; Schneider, Matthias; Ritz-Timme, Stefanie; Windolf, Joachim

    2015-01-01

    Zielsetzung: Medizinstudierende sollen bereits während ihres Studiums ärztliches Denken und Handeln intensiv trainieren und ihre klinische Expertise in theoretischer und praktischer Hinsicht entwickeln. Methodik: Ausgehend von den Erkenntnissen der Lehr- und Lernforschung wurde ein Curriculum für die klinisch-praktische Ausbildung im Modellstudiengang Düsseldorf entwickelt, welches auf das arbeitsplatzbezogene Lehren, Lernen und Prüfen fokussiert. Ergebnisse: Das Curriculum basiert für Studierende im 3, 4 und 5. Studienjahr wesentlich auf dem Lernen an Behandlungsanlässen von Patienten in multidisziplinären Bereichen der ambulanten und stationären Versorgung. Für dieses Lehrformat wurden 123 Behandlungsanlässe definiert und deren Verknüpfbarkeit mit Krankheitsbildern aus den verschiedenen Fachdisziplinen geprüft. Ausgehend vom Behandlungsanlass eines konkreten Falles, erarbeiten sich die Studierenden das zugrundeliegende Krankheitsbild sowie das differentialdiagnostische und therapeutische Vorgehen und vertiefen dabei das notwendige Wissen in den Grundlagenfächern. Zur Lernunterstützung wurden Studienbücher von den Kliniken erstellt. Das Lernen ist eingebunden in kompetenzorientiertes und arbeitsplatzbezogenes Lernen und Prüfen mit einer intensiven Kontaktzeit zwischen Studierenden und Ärzten.Schlussfolgerung: Das Konzept ermöglicht die Integration von Theorie in die Praxis sowie die Integration von Wissen aus den Grundlagen-, klinisch-theoretischen und klinischen Fächern in das ärztliche Denken und Handeln.

  20. The Role of Culture and Acculturation in Researchers' Perceptions of Rules in Science.

    PubMed

    Antes, Alison L; English, Tammy; Baldwin, Kari A; DuBois, James M

    2017-03-20

    Successfully navigating the norms of a society is a complex task that involves recognizing diverse kinds of rules as well as the relative weight attached to them. In the United States (U.S.), different kinds of rules-federal statutes and regulations, scientific norms, and professional ideals-guide the work of researchers. Penalties for violating these different kinds of rules and norms can range from the displeasure of peers to criminal sanctions. We proposed that it would be more difficult for researchers working in the U.S. who were born in other nations to distinguish the seriousness of violating rules across diverse domains. We administered a new measure, the evaluating rules in science task (ERST), to National Institutes of Health-funded investigators (101 born in the U.S. and 102 born outside of the U.S.). The ERST assessed perceptions of the seriousness of violating research regulations, norms, and ideals, and allowed us to calculate the degree to which researchers distinguished between the seriousness of each rule category. The ERST also assessed researchers' predictions of the seriousness that research integrity officers (RIOs) would assign to the rules. We compared researchers' predictions to the seriousness ratings of 112 RIOs working at U.S. research-intensive universities. U.S.-born researchers were significantly better at distinguishing between the seriousness of violating federal research regulations and violating ideals of science, and they were more accurate in their predictions of the views of RIOs. Acculturation to the U.S. moderated the effects of nationality on accuracy. We discuss the implications of these findings in terms of future research and education.

  1. How well do final year undergraduate medical students master practical clinical skills?

    PubMed

    Störmann, Sylvère; Stankiewicz, Melanie; Raes, Patricia; Berchtold, Christina; Kosanke, Yvonne; Illes, Gabrielle; Loose, Peter; Angstwurm, Matthias W

    2016-01-01

    Einleitung: Die körperliche Untersuchung und klinisch-praktische Fertigkeiten sind wesentliche ärztliche Fähigkeiten, mit deren Hilfe die Diagnostik und Therapie von Krankheiten gesteuert werden. Durch curriculare Veränderungen wird der praktischen Ausbildung ein hoher Stellenwert eingeräumt. Wie gut beherrschen also Studierende im Praktischen Jahr (PJ) klinisch-praktische Fertigkeiten?Methoden: Wir führten eine freiwillige mündlich-praktische Prüfung mittels OSCE bei Studierenden im PJ durch. Inhalte der Prüfung waren u.a. die körperliche Untersuchung (Herz, Lunge, Abdomens, Gefäßsystem, Lymphsystem; neurologische, endokrinologische bzw. orthopädische Untersuchung) sowie elementare praktische Fertigkeiten (etwa EKG-Interpretation, Basis-Befundung Röntgen-Thorax). Die Teilnehmer füllten zudem vor Beginn der Prüfung einen Fragebogen aus, u.a. zur Einschätzung der eigenen Leistung.Ergebnisse: Insgesamt 214 PJ-Studierende nahmen teil und erreichten 72,8% der erreichbaren Punktzahl. Eine nicht ausreichende Leistung (<60%) zeigten 9,3% der Teilnehmer (n=20). Geschlecht, vorangegangene Ausbildung in einem Gesundheitsberuf sowie Studienort hatten keinen Einfluss auf die Leistung. Im Mittel schätzten sich die Studierenden 0,5 Notenstufen besser. 35,3% der Teilnehmer vermochten ihre Leistung richtig einzuschätzen. 30,0% überschätzten ihr Ergebnis um eine Notenstufe, 18,8% um zwei oder mehr Notenstufen. Diskussion: Studierende im Praktischen Jahr zeigen deutliche Defizite bei der Durchführung klinisch-praktischer Fertigkeiten im Rahmen einer mündlich-praktischen Prüfung. Dabei überschätzt knapp die Hälfte der Studierenden die eigene Leistung. Eine institutionalisierte, regelhafte Prüfung der mündlich-praktischen Fähigkeiten im Praktischen Jahr erscheint daher notwendig.

  2. Aspects of vulnerable patients and informed consent in clinical trials.

    PubMed

    Kuthning, Maria; Hundt, Ferdinand

    2013-01-01

    Ziel: Diskussion der Aspekte der Einwilligung schutzbedürftiger Patienten nach Aufklärung zur Teilnahme an klinischen Prüfungen aus europäischem und deutschem Blick.Methoden: Wissenschaftliche Literaturrecherche via PubMed, Medline und Google. Ergebnis: Das freiwillige Einverständnis ist ein Eckpfeiler aller Regularien von klinischen Prüfungen. Einen Patienten in eine klinische Prüfung aufzunehmen, ohne zuvor die mit seiner Unterschrift versehene schriftliche Einverständnis eingeholt zu haben, ist als schwerwiegendes Fehlverhalten anzusehen. Die Entstehung ethischer Leitlinien begann bereits vor christlicher Zeitrechnung mit dem Hippokratischen Eid. In allen danach für die klinische Forschung entwickelten Leitlinien wird verdeutlicht, dass eine Hauptfunktion der Einwilligung nach Aufklärung die Sicherstellung der Willensfreiheit ist, um auch so das Wohl der Teilnehmer in klinischen Prüfungen sicherzustellen. Minderjährigen ist es nicht möglich ein diesbezüglich bindendes Einverständnis zu geben, dieses Problem wird durch eine Kombination von elterlicher Zustimmung sowie soweit möglich der Einwilligung des Minderjährigen adressiert. Analphabetismus ist betreffs der informierten Einwilligung ein kritischer Aspekt, der die ganze Welt betrifft. Er existiert in allen Gesellschaften, allen Bevölkerungsschichten und in jeder Altersgruppe. Um die Kommunikation mit diesen Patienten zu verbessern, können neue Strategien mittels Verwendung von Videotapes oder animierten Illustrationen und Trickfilmen gelehrt werden. Letztlich scheint die mit dem potentiellen Teilnehmer verbrachte Zeit der beste Weg zu sein, um die Verständigung zu verbessern.Schlussfolgerung: Die Erforschung lebensrettender und lebensverbessernder neuer Behandlungen erfordert eine Partnerschaft, die auf guter Kommunikation und Vertrauen zwischen Patienten und Forschern, Sponsoren, Ethikkommissionen, Behörden, Juristen und Politikern basiert, damit auch schutzbedürftige Patienten ohne

  3. Definition von Datenarten zur konsistenten Kommunikation im Unternehmen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Piro, Andrea; Gebauer, Marcus

    Probleme in der Informationsqualität (IQ) treten in den unterschiedlichsten Bereichen eines Unternehmens auf und werden durch die unterschiedlichsten Bereiche verursacht. Daher ist es um so wichtiger, diese Probleme klar und eindeutig kommunizieren zu können. Insbesondere wenn Kollegen fachübergreifend IQ-Probleme beheben wollen, kann dies schwierig sein. Erst wenn klar ist, worüber geredet wird, und häufig sind dies Datenfelder und ihr Inhalt, kann das Problem eindeutig beschrieben und gelöst werden.

  4. Textilverstärkte Kunststoffbauteile in funktionsintegrierender Leichtbauweise

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kroll, Lothar

    Der Mensch ist anisotrop aufgebaut. Vor allem die tragenden Hochleistungskomponenten mit hoher Funktionsintegration, wie Knochen und Knorpel, weisen eine ausgeprägte anisotrope Eigenschaftscharakteristik auf, die an den wirkenden Kraftflusslinien ausgerichtet ist und so extrem leichte Bauweisen zulässt. Daher stellt sich die berechtigte Frage: Warum sind technische Hochleistungsstrukturen noch nicht in dieser idealen Bauweise ausgeführt? Der wesentliche Grund dafür ist, dass sich die erforderlichen beanspruchungsgerechten Werkstoffkonstruktionen und vor allem die zugehörigen Technologien erst am Anfang des Entwicklungsstadiums befinden. Die Natur hatte hier viel mehr Zeit, derartige ressourceneffiziente Werkstoffkonstruktionen zu optimieren und umzusetzen.

  5. Definition von Datenarten zur konsistenten Kommunikation im Unternehmen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Piro, Andrea; Gebauer, Marcus

    Probleme in der Informationsqualität (IQ) treten in den unterschiedlichsten Bereichen eines Unternehmens auf und werden durch die unterschiedlichsten Bereiche verursacht. Daher ist es um so wichtiger, diese Probleme klar und eindeutig kommunizieren zu können. Insbesondere wenn Kollegen fachübergreifend IQProbleme beheben wollen, kann dies schwierig sein. Erst wenn klar ist, worüber geredet wird, und häufig sind dies Datenfelder und ihr Inhalt, kann das Problem eindeutig beschrieben und gelöst werden.

  6. Tumor-Wachstumsmodellierung als parametrisches Bildregistrierproblem

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Becker, Stefan; Jungmann, Jan Ole; Mang, Andreas; Buzug, Thorsten M.

    In der vorliegenden Arbeit stellen wir ein neues Modell zur Kopplung des Tumormasseeffektes an die, der Wachstumsmodellierung unterliegende, anisotrope Reaktionsdiffusionsgleichung vor. Die Gleichung wird auf einem hochaufgelösten Voxelgitter diskretisiert. Eine Modellierung der Anisotropie des Diffusionsprozesses ermöglicht die Integration von Diffusions-Tensor-Bildgebungsdaten. Die raumfordernde Wirkung des Tumors wird als parametrisches Bildregistrierproblem aufgefasst. Hierbei wird die resultierende Verteilung der Tumorzellkonzentration in die zu optimierende Zielfunktion integriert. Erste qualitative Ergebnisse zeigen, dass eine Minimierung der aufgestellten Zielfunktion zu einer plausiblen Modellierung des Masseeffektes führt.

  7. Molekülbillard

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weiser, Martin

    Die Entwicklung moderner Medikamente (siehe Abbildung 1) zielt auf das Design von hochspezifischen Wirkstoffen, um Nebenwirkungen so weit wie möglich auszuschließen. Da biochemische Reaktionen, z. B. die Blockade eines Rezeptors durch ein Wirkstoffmolekül, zumeist nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip funktionieren, ist die Gestalt von Molekülen entscheidend für die Wirksamkeit. Biochemische Tests oder gar klinische Studien sind aufwändig und teuer, daher werden zunehmend mathematische Simulationsverfahren zur Berechnung der Gestalt von Molekülen verwendet.

  8. Aufnahme, Analyse und Visualisierung von Bewegungen nativer Herzklappen in-vitro

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weiß, Oliver; Friedl, Sven; Kondruweit, Markus; Wittenberg, Thomas

    Die hohe Zahl an Transplantationen von Herzklappen und viele nötige Re-Operationen machen eine detaillierte Analyse der Strömungen und Klappenbewegungen klinisch interessant. Ein neuer Ansatz ist hierbei der Einsatz von Hochgeschwindigkeitskameras um Bewegungsabl äufe der Herzklappen beobachten und auswerten zu können. Die hohen Datenraten erfordern allerdings eine möglichst automatisierte Analyse und möglichst komprimierte Darstellung des Schwingungsverhaltens. In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, bei dem Bewegungen nativer Herzklappen in-vitro aufgenommen, analysiert und kompakt visualisiert werden.

  9. Unterstützung der IT-Service-Management-Prozesse an der Technischen Universität München durch eine Configuration-Management-Database

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knittl, Silvia

    Hochschulprozesse in Lehre und Verwaltung erfordern durch die steigende Integration und IT-Unterstützung ein sogenanntes Business Alignment der IT und damit auch ein professionelleres IT-Service-Management (ITSM). Die IT Infrastructure Library (ITIL) mit ihrer Beschreibung von in der Praxis bewährten Prozessen hat sich zum de-facto Standard im ITSM etabliert. Ein solcher Prozess ist das Konfigurationsmanagement. Es bildet die IT-Infrastruktur als Konfigurationselemente und deren Beziehungen in einem Werkzeug, genannt Configuration Management Database (CMDB), ab und unterstützt so das ITSM. Dieser Bericht beschreibt die Erfahrungen mit der prototypischen Einführung einer CMDB an der Technischen Universität München.

  10. Implementation of "social and communicative competencies" in medical education. The importance of curriculum, organisational and human resource development.

    PubMed

    Pruskil, Susanne; Deis, Nicole; Druener, Susanne; Kiessling, Claudia; Philipp, Swetlana; Rockenbauch, Katrin

    2015-01-01

    Zielsetzung: Ziel dieser Arbeit ist es, Lehrenden und Curriculumsplanern die Bedeutung der Curriculums- (CE), Personal- (PE) und Organisationsentwicklung (OE), bereits in der Planungsphase eines Projekts aufzuzeigen. Diese können dann gezielt genutzt werden um Veränderungsprozesse bei der Einführung und Etablierung von Curricula im Bereich kommunikativer und sozialer Kompetenzen im Medizinstudium erfolgreich zu beeinflussen und zu steuern.Vorgehen und Ergebnisse: Im Rahmen eines mehrstufigen Entwicklungsprozesses, in dem insbesondere zwei interfakultäre Workshops des GMA-Ausschusses „Kommunikative und soziale Kompetenzen“ im Zentrum standen, wurde aufbauend auf die verfügbare Literatur und den Erfahrungen von Kommunikationsexperten eine Empfehlung zur CE im Bereich „Kommunikativer und sozialer Kompetenzen“ erarbeitet. Die „Undeloher-Empfehlung“ (siehe Anhang ) beinhaltet eine Zusammenstellung von Empfehlungen und Leitfragen, die sich an den verschiedenen Phasen der CE orientiert. Zusätzlich wurden allgemeine Herangehensweisen und Empfehlungen der Organisations- und Personalorganisation integriert, die sich im Prozess der CE als besonders relevant herausstellten. Damit beinhaltet die „Undeloher-Empfehlung“ für jede einzelne Phase der Curriculumsentwicklung eine Orientierung, was in bezug auf das Curriculum, die Organisation und das Personal für eine erfolgreiche Implementierung von longitudinalen Curricula zu beachten ist. Neben theoretischen Modellen fließen insbesondere der langjährige Diskussionsprozess und die persönlichen Erfahrungen einer Vielzahl von Curriculumsplanern und Lehrenden ein. Fazit: Die „Undeloher-Empfehlung“ kann die Vorbereitung und Begleitung von Implementierungsprozessen von Curricula im Bereich kommunikative und soziale Kompetenzen unterstützen. Ihre Anwendung wurde im Rahmen der Workshops auf konkrete Beispiele überprüft und wurde von den beteiligten Lehrenden und Curriculumsplanern als sehr hilfreich

  11. Abdichtungen mit Bitumenbahnen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rahn, Axel C.; Unger, Wolfram

    Das Werk Bauwerksabdichtung von Karl Lufsky, im allgemeinen Sprachgebrauch auch Der Lufsky genannt, war immer das Standardwerk für Flächenabdichtungen mit Bitumenwerkstoffen. Karl Lufsky war erst Mitarbeiter des Geschäftsführers Otto Latendorf der 1924 in Berlin gegründeten Firma ARIDO Abdichtungs-GmbH und später ihr Geschäftsführer [8.1]. Eine Baustelle war seit 1950 der Keller der neuen Sowjetischen Botschaft Unter den Linden. Eines Tages sprach dort einer der russischen Ingenieur-Offiziere Otto Latendorf an und fragte ihn, ob er wohl eine schriftliche Zusammenfassung aller technischen Probleme der bituminösen Bauwerksabdichtung für ihn verfassen könnte. Mit dieser Schrift würde er sich dann zu seinem Abschlussexamen in Moskau melden. Vergüten wollte er den Arbeitsaufwand mit Lebensmittellieferungen. Otto Latendorf willigte ein und machte sich gemeinsam mit Karl Lufsky an die Arbeit. Dies war offensichtlich der Impuls für Karl Lufsky, einige Zeit später im Leipziger Teubner Verlag die erste Auflage des Buchs "Bauwerksabdichtungen“ herauszugeben, womit der Grundstein gelegt wurde, aus einer "Moskauer Examensarbeit“ in den letzten 50 Jahren ein bedeutendes Fachbuch zu machen.

  12. Checkpoint-Inhibitoren in der Immuntherapie: Ein Meilenstein in der Behandlung des malignen Melanoms.

    PubMed

    Wilden, Sophia M; Lang, Berenice M; Mohr, Peter; Grabbe, Stephan

    2016-07-01

    Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass Tumoren vom Immunsystem erkannt und zerstört werden können. Diese, vor allem in Tierversuchen gewonnene Erkenntnis konnte jedoch in der Vergangenheit nicht zum Nutzen unserer Patienten umgesetzt werden, da immunonkologische Therapieansätze in den letzten Jahrzehnten in der Anwendung beim Menschen stets versagt haben. Daher hat, mit Ausnahme der adjuvanten Interferontherapie, keines dieser Verfahren den Einzug in die klinische Versorgung gefunden. Langzeitüberleben unter guter Lebensqualität war dabei sehr wenigen Patienten vorbehalten. Mit den neuen immunologischen Therapieansätzen wird jedoch sowohl das Langzeitüberleben als auch die Lebensqualität onkologischer Patienten neu definiert. Auf die neuen "Immun-Checkpoint-Inhibitoren" spricht erstmals ein relevanter Teil der behandelten Patienten an und diese zeigen in der Regel langandauernde Remissionen bis hin zur Heilung. Schon jetzt ist klar, dass die Immuntherapie in Zukunft eine der wesentlichen Therapiesäulen bei der Behandlung des metastasierten Melanoms und auch vieler anderer fortgeschrittener Tumoren bilden wird. In dieser Übersicht werden die wichtigsten neuen Therapiemodalitäten besprochen und sowohl deren Wirkprinzip als auch klinische Daten zum Therapieansprechen und zu erwartenden Nebenwirkungen der Therapie referiert.

  13. Biokompatible Polymere

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ha, Suk-Woo; Wintermantel, Erich; Maier, Gerhard

    Der klinische Einsatz von synthetischen Polymeren begann in den 60-er Jahren in Form von Einwegartikeln, wie beispielsweise Spritzen und Kathetern, vor allem aufgrund der Tatsache, dass Infektionen infolge nicht ausreichender Sterilität der wiederverwendbaren Artikel aus Glas und metallischen Werkstoffen durch den Einsatz von sterilen Einwegartikeln signifikant reduziert werden konnten [1]. Die Einführung der medizinischen Einwegartikel aus Polymeren erfolgte somit nicht nur aus ökonomischen, sondern auch aus hygienischen Gründen. Wegen der steigenden Anzahl synthetischer Polymere und dem zunehmenden Bedarf an ärztlicher Versorgung reicht die Anwendung von Polymeren in der Medizin von preisgünstigen Einwegartikeln, die nur kurzzeitig intrakorporal eingesetzt werden, bis hin zu Implantaten, welche über eine längere Zeit grossen Beanspruchungen im menschlichen Körper ausgesetzt sind. Die steigende Verbreitung von klinisch eingesetzten Polymeren ist auf ihre einfache und preisgünstige Verarbeitbarkeit in eine Vielzahl von Formen und Geometrien sowie auf ihr breites Eigenschaftsspektrum zurückzuführen. Polymere werden daher in fast allen medizinischen Bereichen eingesetzt.

  14. Warum Normen für die Instandhaltung?

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tschuschke, Werner E.

    Viele kennen Normen wie Konstruktionsnormen, in denen z. B. der Außendurchmesser, die Steigung, der Flankenwinkel und andere Maße eines Gewindes festgelegt sind. Es gibt Prüfnormen aber auch Normen eines Managementsystems wie des Qualitätsmanagements in der DIN-EN-ISO-9000-Familie. Aber warum Normen für die Instandhaltung? Begonnen hat es mit der DIN 31051, die 1985 veröffentlicht wurde. Es war die erste Instandhaltungsnorm weltweit und sie wurde von der Schweiz und Österreich übernommen. In ihr sind Begriffe der Instandhaltung, Grundlagen zum Abnutzungsprozess und Aktivitäten der Instandhaltung beschrieben. Es wurde der Begriff Instandsetzung statt Reparatur publiziert: Nicht mehr Flickschustern sondern einen funktionsfähigen Anlagenzustand möglichst erhalten.

  15. Jahre Entwicklung der Instandhaltung - von der ausfallorientierten Instandhaltung zum gemeinsamen TPM und RCM

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Iske, Friedhelm

    Zur Einleitung meines Beitrages möchte ich von einem Gespräch mit einem Mitarbeiter berichten, das ich als junger Vorgesetzter einer Instandhaltungsgruppe 1988 führte. Der engagierte Mitarbeiter feierte damals sein vierzigjähriges Dienstjubiläum und war stolz auf das von ihm Geleistete sowie auf den besonderen Einsatz seiner Altersgruppe, die nach dem Zweiten Weltkrieg das Werk wieder aufgebaut hatte. Auf meine Frage, was denn damals die erste Aufgabe in der Firma war, bekam ich kurz und knapp und mit einer Selbstverständlichkeit die selbstbewusste Antwort: "Unser Pferd füttern und mit dem Pferd die innerbetrieblichen Transporte erledigen“. Als junger, technisch orientierter Vorgesetzter war ich über diese Antwort sehr überrascht. Gedanklich weit entfernt war die Vorstellung, dass in der Vergangenheit Transporte mit einem Pferd erledigt wurden.

  16. Atomic Basic Blocks

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Scheler, Fabian; Mitzlaff, Martin; Schröder-Preikschat, Wolfgang

    Die Entscheidung, einen zeit- bzw. ereignisgesteuerten Ansatz für ein Echtzeitsystem zu verwenden, ist schwierig und sehr weitreichend. Weitreichend vor allem deshalb, weil diese beiden Ansätze mit äußerst unterschiedlichen Kontrollflussabstraktionen verknüpft sind, die eine spätere Migration zum anderen Paradigma sehr schwer oder gar unmöglich machen. Wir schlagen daher die Verwendung einer Zwischendarstellung vor, die unabhängig von der jeweils verwendeten Kontrollflussabstraktion ist. Für diesen Zweck verwenden wir auf Basisblöcken basierende Atomic Basic Blocks (ABB) und bauen darauf ein Werkzeug, den Real-Time Systems Compiler (RTSC) auf, der die Migration zwischen zeit- und ereignisgesteuerten Systemen unterstützt.

  17. Rekonfigurationstechniken und Anwendungsgebiete für ein programmierbares Gm-C Analog-Filter

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Becker, J.; Henrici, F.; Manoli, Y.

    2006-09-01

    FPAAs (Field Programmable Analog Arrays) erlauben es, analoge Signalübertragungsfunktionen auf Hardware abzubilden, die von veränderbaren digitalen Konfigurationsdaten abhängen. Sowohl für das Design von Filterstrukturen auf Systemebene als auch für die genaue Simulation ihrer analogen Übertragungsfunktion auf Transistorebene ist es dabei notwendig, die entsprechenden Konfigurationsdaten einzugeben bevor die Phasen/Betragsanalyse durchgeführt werden kann. Die vorliegende Arbeit stellt ein graphisches Entwurfsprogramm zur Instantiierung von analogen Filtern für ein FPAA mit 17 gm-C Blöcken vor. Es wird über erste Simulationsergebnisse berichtet, die die Machbarkeit mit Eckfrequenzen bis zu hundert Mhz bestätigen. Simulierte Übertragungsfunktionen von grundlegenden Bausteinen werden mit der Theorie verglichen und zu einer exemplarischen Instantiierung eines Butterworth-Filters der vierten Ordnung weitergeführt.

  18. Ein routine-integrierbares Planungswerkzeug zur operativen Rekonstruktion der Orbita

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kleiner, Melanie; Schulze, Dirk; Voss, Pit Jakob; Deserno, Thomas M.

    Bei Frakturen des Orbitabodens kann ein Titangitter zur Rekonstruktion operativ eingesetzt werden. In dieser Arbeit wird ein Planungswerkzeug entwickelt, welches mit Hilfe eines aktiven Konturmodells die Orbita in CT Daten segmentiert, ihr Volumen berechnet und visualisiert. Neben den technischen Integrationsstufen der Funktions- und Präsentationsintegration, welche durch den Einsatz des Medical Imaging Interaction Toolkit (MITK) erreicht werden, sowie der Daten-, und Kontextintegration ist vor allem die Stabilität der eingesetzten Algorithmik für die Routine-Integrierbarkeit wichtig. Erste Stabilitätsuntersuchungen basieren auf 3 von 100 zufällig ausgewählten CT-Datensätzen, wobei das Volumen mit je 50 verschiedenen Startpunkten berechnet wurde. Die so ermittelten Variationskoeffizienten liegen deutlich unterhalb der kritischen 5 % Schwelle.

  19. Die Quantenwelt - unbestimmt und nichtlokal?: Interpretation verschränkter Zustände

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fink, Helmut

    2004-07-01

    Das aufblühende Gebiet der Quanteninformationsverarbeitung belebt die alte Frage, wie das Phänomen der quantenphysikalischen Verschränktheit zu interpretieren sei. Besonders das berühmte Gedankenexperiment von Einstein, Podolsky und Rosen rückt wieder in das Zentrum der Aufmerksamkeit, seit Laborexperimente an verschränkten Quantensystemen durchgeführt werden, deren Teile räumlich weit von einander entfernt sind. Kann ein Teil eines solchen verschränkten Systems mit Überlichtgeschwindigkeit spüren, dass an einem weit entfernten anderen Teil gemessen wird? Hinter dieser Frage steckt die Vorstellung, es gebe einen nichtlokalen Mechanismus in der Natur. Diese Vorstellung erweist sich jedoch als keineswegs zwingend und sogar als irreführend, wenn man akzeptiert, dass die Werte von Beobachtungsgrößen in Quantenzuständen objektiv unbestimmt sind. Sie entstehen erst dort, wo wirklich gemessen wird.

  20. Musikalische Akustik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Meyer, Jürgen

    Im weitesten Sinne umfasst die musikalische Akustik alle Themenbereiche, in denen Akustik und Musik in irgendeiner Form miteinander verbunden sind oder zumindest gleichzeitig eine Rolle spielen (Meyer 2004a). Im Mittelpunkt steht dabei die Akustik der Musikinstrumente und Gesangsstimmen, die sich mit der physikalischen Funktionsweise einschließlich der Einflussmöglichkeiten des Spielers auf die Tongestaltung und mit der Schallabstrahlung einschließlich der Klangeigenarten und der Richtungsabhängigkeit befasst (Meyer 2004b, Fletcher u. Rossing 1991). Sobald dabei klangästhetische Gesichtspunkte mit ins Spiel kommen, ist eine Einbeziehung psychoakustischer Aspekte unumgänglich. Erst auf dieser Grundlage ist eine qualitative Bewertung von Instrumenten möglich, die es den Instrumentenbauern erlaubt, anhand objektiver Kriterien bautechnische Veränderungen zur Verbesserung ihrer Instrumente vorzunehmen.

  1. Analyse unterschiedlicher Modellierungsvarianten des "Direct Power Injection" Verfahrens für die EMV Charakterisierung integrierter Schaltungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stürmer, U.; Ritzmann, S.; Jovic, O.; Wilkening, W.

    2009-05-01

    Dieser Beitrag analysiert zwei Ansätze zur Modellierung eines Teststandes zur Charakterisierung von integrierten Schaltungen mittels Direct Power Injection (DPI) auf einem Wafer. Die erste Variante ist zur Analyse bereits vorliegender integrierter Schaltungen nutzbar. Sie benötigt gemessene S-Parameterdaten, mit denen die an einem realen Messobjekt anliegenden Störspannungen frequenzabhängig bestimmt werden können. Die zweite Variante ist bereits anwendbar, bevor Silizium gefertigt worden ist. Sie modelliert einen Netzwerkanalysatorkanal der aus einer Signalquelle, einem Leistungsmesser und einem Verstärker mit nachgeschaltetem Richtkoppler und Entkoppelnetzwerken besteht. Zunächst werden die oben genannten verschiedenen Varianten der DPI-Streckenmodellierung dargestellt. Sie werden miteinander und anhand von Messdaten einer einfachen Teststruktur verglichen. Die Teststruktur besteht aus einem MOS-Transistor mit Arbeitswiderstand. Der Beitrag diskutiert Vor- und Nachteile der Varianten einschließlich Modellierungsaufwand und Simulationsgeschwindigkeit.

  2. Die Struktur von schlankem Materialfluss mit Lean Production Kanban und Innovationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Scheid, Wolf-Michael

    In der Literatur wird Materialfluss überwiegend in Spezialdisziplinen betrachtet, etwa der Steuerungslogik, der Logistiktechnik oder dem Supply Chain Management. Ein charakterisierendes Merkmal des Materialflusses ist jedoch, dass er sich aus vielfältigen Einzelbausteinen zusammensetzt, die alle harmonisch abgestimmt sein müssen. Die maximal erreichbare Effizienz wird nicht durch Höchstleistungen in dem einen oder anderen Spezialthema bestimmt, sondern durch das schwächste Glied im gesamten komplexen Netzwerk. Den Schnittstellen zwischen den betroffenen Fachbereichen in einem Unternehmen kommt hier eine ganz besondere Bedeutung zu: Erst ein harmonischer Einklang ermöglicht hohe Effektivität. Dies setzt umfassendes Verständnis für interdisziplinäre Notwendigkeiten, ein hohes Maß an Abstimmung mit den operativen Prozessen und letztlich einen einvernehmlichen Umgang und den Respekt vor den Problemstellungen des Anderen voraus.

  3. [Willy Hellpach's (1877-1955) Medical Psychology].

    PubMed

    Huppmann, Gernot

    2004-01-01

    In Germany Medical Psychology was commonly understood as Psychopathology until the mid-20th century. Especially Ernst Kretschmer (1888-1964) and Paul Schilder (1886-1964) can be named as authors who contributed to this particular field representing a basis of psychiatry. With his textbook 'Klinische Psychologie' published in 1946, Willy Hellpach (1877-1955), a neuropsychiatrist and professor of psychology, established a new understanding of this part of Applied Psychology. His statement: "All forms of mental behaviour in somatic diseases are subject of Clinical Psychology " has fallen into oblivion. Although presented as Clinical Psychology has conception is basically medical-psychological. We intend to outline Hellpach's biography and to describe - thereafter - the development of his Clinical, i.e. Medical Psychology and its subjects. We hope that medical psychologists, especially in Germany, but in other countries, too, will absorb Hellpach's ideas and will begin to appreciate his importance for the configuration of a modern Medical Psychology.

  4. A review of Edward Flatau's 1894 Atlas of the Human Brain by the neurologist Sigmund Freud.

    PubMed

    Triarhou, Lazaros C

    2011-01-01

    In 1894, the Polish neurologist Edward Flatau (1868-1932), working in Berlin, published an exquisite photographic atlas of the unfixed human brain, preceding by 2 years Das Menschenhirn, the reference work of Gustaf Retzius (1842-1919) in Stockholm. In his early career as a neuroanatomist and neurologist, Sigmund Freud (1856-1939) wrote a review of Flatau's atlas for the Internationale klinische Rundschau, which has not been included in the 'Standard Edition of the Complete Psychological Works'. The aim of the present paper is twofold: to document Freud's review, and to revive the largely forgotten atlas of Flatau. The full text of Freud is presented in translation. Further, one element Flatau, Retzius and Freud had in common is discussed: their early role as protagonists and firm supporters of Ramón y Cajal's neuron theory, the cornerstone of modern neuroscience.

  5. Ein mehrstufiger Algorithmus zur Diagnose seltener Genodermatosen.

    PubMed

    Tantcheva-Poór, Iliana; Oji, Vinzenz; Has, Cristina

    2016-10-01

    Jüngste Fortschritte der Genforschung haben ihren Weg in die klinische Dermatologie gefunden. Nahezu ein Drittel aller Erbkrankheiten zeigt charakteristische Hautveränderungen. Zudem können Proben menschlicher Haut als Untersuchungsmaterial zur Detektion genetischer Mosaike und der zu Grunde liegenden Defekte eingesetzt werden. Die Diagnose von Genodermatosen bleibt jedoch aufgrund ihrer unterschiedlich ausgeprägten und überlappenden Phänotypen sowie ihrer Seltenheit und Vielzahl neuer Informationen wegen eine Herausforderung für die Kliniker. Um das Interesse für dieses, sich schnell entwickelnde Feld der Dermatologie zu wecken und den Blick für einige seltene Erbkrankheiten zu schärfen, stellen wir in der hiesigen Übersicht einen Algorithmus für die Diagnostik und Evaluierung von Patienten mit fraglichen Genodermatosen vor.

  6. "May I help you?" - Evaluation of the new student service at the reception desk during the clinical courses at the Department of Operative Dentistry and Periodontology as a part of a longitudinal curriculum of social and communicative competences for dental students.

    PubMed

    Lichtenstein, Nora; Ensmann, Isabelle; Haak, Rainer; Hallal, Houda; Kupke, Jana; Matthes, Jan; Noack, Michael; Wicht, Michael; Stosch, Christoph

    2015-01-01

    Zielsetzung: An der Universität zu Köln wird seit 2009 auf der Basis der Empfehlungen der Association for Dental Education in Europe (ADEE) ein longitudinales Curriculum zur Vermittlung von sozialen und kommunikativen Kompetenzen in der Zahnmedizin (LSK-Dent) entwickelt. Im Rahmen dieses Curriculums wurde überlegt, einen Rezeptionsdienst in den Behandlungskursen der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie zu entwickeln, welcher die organisatorische und administrative Abwicklung der Patienten durch die Studierenden beinhaltet. Durch ihn sollen die Studierenden Einblicke in Praxisabläufe erhalten und er soll als Lernwelt für soziale und kommunikative Kompetenzen fungieren. Dieser Beitrag stellt sowohl das LSK-Dent Projekt als auch die Umsetzung des Rezeptionsdienstes vor und es werden erste Evaluationsergebnisse berichtet. Methodik: Es wurden Patienten (n=575) und Studierende (n=53) mittels Fragebögen befragt. Zusätzlich wurden vier halbstandardisierte Interviews mit Studierenden geführt Ergebnisse: Der Rezeptionsdienst konnte erfolgreich implementiert werden und wird von Patienten und Studierenden gut angenommen. Es zeigen sich erste Hinweise, dass der Rezeptionsdienst von den Studierenden als eine Lernwelt zum Trainieren von sozialen und kommunikativen Fähigkeiten wahrgenommen wird und dass die Studierenden durch ihn einen Einblick in Praxisabläufe erhalten. Schlussfolgerung: Der Rezeptionsdienst stellt eine innovative Ergänzung der bisherigen Behandlungskurse dar und zeigt beispielhaft die Umdeutung bestehender Realitäten in modellierte Erfahrungs- und Lernwelten für Studierende. Inwiefern reflexive Elemente – konzeptionell eingebracht – den subjektiv wahrgenommenen Mehrwert erhöhen können, muss in weiteren Untersuchungen geklärt werden.

  7. The Teamwork Assessment Scale: A Novel Instrument to Assess Quality of Undergraduate Medical Students' Teamwork Using the Example of Simulation-based Ward-Rounds.

    PubMed

    Kiesewetter, Jan; Fischer, Martin R

    2015-01-01

    Hintergrund: Simulationsbasierte Teamarbeitstrainings werden als eine wirkungsvolle Methode betrachtet um Teamarbeit, zu verbessern. Teamarbeit wird in der medizinischen Ausbildung immer relevanter. Auch die Messung von Teamarbeit ist daher sehr wichtig und verschiedene Instrumente wurden für verschiedene medizinische Fachdisziplinen entwickelt, um diesen Zweck zu erfüllen. Unseres Wissens nach ist bisher kein theoriebasiertes und einfach anzuwendendes Messinstrument spezifisch für simulationsbasierte Teamarbeitstrainings von Medizinstudierenden publiziert oder entwickelt worden. Internistische Visiten fungieren als ein wichtiges Beispiel von Teamarbeit in der Medizin.Ziel: Das Ziel der Studie war ein validiertes, theoriebasiertes Instrument zu entwickeln, welches einfach anzuwenden ist. Weiterhin sollte in der Studie untersucht werden, ob und wann die Bewertungen von Ratern mit klinischer Performanz in Zusammenhang stehen.Methoden: Basierend auf einem theoretischen Rahmenmodell für Teamarbeitsverhalten wurden Items zu vier Teamarbeitskomponenten entwickelt (Teamkoordination, Teamkooperation, Informationsaustausch, Verhaltensweisen zur Teamanpassung). In Studie eins wurden drei Visitenszenarien, simuliert von 69 Studierenden, gefilmt und unabhängig von vier trainierten Ratern bewertet. Das Instrument wurde auf seine psychometrischen Eigenschaften und die faktorielle Struktur hin untersucht. In Studie zwei wurde die Konstruktvalidität des Instruments anhand eines externen Kriteriums mit einem zweiten Set von 100 Studierenden und vier Ratern überprüft.Ergebnisse: In Studie eins passte die faktorielle Struktur zu den theoretischen Komponenten, jedoch konnte Informationsaustausch und Teamkooperation nicht separiert werden. Die vorläufige Version zeigte ausreichende psychometrische Eigenschaften (Cronbach’s α=,75). In Studie zwei waren die ärztlichen Bewertungen reliabler als die studentischen Bewertungen. Weiterhin konnte eine enger Zusammenhang zwischen

  8. The scholar role in the National Competence Based Catalogues of Learning Objectives for Undergraduate Medical Education (NKLM) compared to other international frameworks.

    PubMed

    Hautz, Stefanie C; Hautz, Wolf E; Keller, Niklas; Feufel, Markus A; Spies, Claudia

    2015-01-01

    Hintergrund: In Deutschland haben die Gesellschaft für Medizinische Ausbildung (GMA) und der Medizinische Fakultätentag (MFT) den Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin (NKLM) federführend entwickelt. Dieser beschreibt, wie viele internationale Pendants, detailliert Qualifikationen für Absolventen des Medizinstudiums. Die Definition derartiger Rahmenwerke folgt der Bestrebung, Ausbildungsinhalte den Lehrenden und Lernenden sowie der Gesellschaft transparent darzustellen. Der NKLM ergänzt die Listen von Themen aus Gegenstandskatalogen durch eine Sammlung erlernbarer Kompetenzen. Alle Rahmenwerke sind dabei entweder in Kapitel oder Domänen oder nach ärztlichen Rollen gegliedert. Dabei wirft die Definition der Gelehrten-Rolle zahlreiche Fragen auf, wie Studien gezeigt haben: Welcher Unterschied besteht zwischen den notwendigen Qualifikationen als wissenschaftlich qualifizierter Arzt und denen als ärztlicher Wissenschaftler? Wie werden die Schwerpunkte gesetzt und wie unterscheiden sie sich im internationalen Vergleich?Methode: In einer systematischen, dreistufigen Recherche wurden 13 internationale Rahmenwerke identifiziert und deren Inhalte durch eine qualitative Textanalyse mit den Inhalten der Gelehrten-Rolle des NKLM verglichen. Die drei Stufen umfassen (1) die systematische Suche, (2) die transparente Auswahl publizierter Rahmenwerke (in- und exclusion) und (3) die Datenextraktion, Kategorisierung und Validierung. Die Ergebnisse daraus wurden mit der Gelehrten-Rolle des NKLM verglichen.Ergebnisse: Die extrahierten Inhalte aller Rahmenwerke lassen sich in die Komponenten Gemeinsame Grundlagen, Klinische Anwendung, Forschung, Lehren und Bilden, sowie Lebenslanges Lernen gliedern. Im Unterschied zu den verglichenen Rahmenwerken betont der NKLM die zum Forschen und Lehren notwendigen Kompetenzen, während die klinische Anwendung eine vergleichsweise untergeordnete Rolle spielt. Schlussfolgerung: Die Inhalte der Gelehrtenrolle des NKLM

  9. Update: Therapie der Necrobiosis lipoidica.

    PubMed

    Peckruhn, Melanie; Tittelbach, Jörg; Elsner, Peter

    2017-02-01

    Die Necrobiosis lipoidica ist eine seltene granulomatöse Erkrankung von bisher unzureichend geklärter Ätiologie. Häufig stellt die bei Diabetikern gehäuft zu beobachtende und zur Ulzeration neigende Dermatose eine starke Belastung für die Patienten dar. Bezüglich der Therapie existieren aktuell keine deutschen oder europäischen Leitlinien. Gleichzeitig lässt sich unter der aktuellen Standardtherapie, der lokalen oder intraläsionalen Anwendung von Glukokortikoiden, nicht immer ein zufriedenstellendes Ansprechen beobachten. Daher wurde untersucht, ob seit dem Jahr 2000 publizierte Therapiemodalitäten das Therapiespektrum relevant und erfolgversprechend erweitern. Es erfolgte eine Betrachtung aller Arbeiten im oben genannten Zeitraum, bei denen mehr als ein Einzelfallbericht je Therapiemodalität publiziert wurde. Insgesamt wurden in einem systematischen Review die Daten von 16 verschiedenen, seit 2000 publizierten Therapieverfahren in 49 Publikationen analysiert. Im Ergebnis zeigte sich, dass die meisten Erfahrungen bezüglich der topischen PUVA-Therapie, der photodynamischen Therapie (PDT) und der systemischen Therapie mit Fumarsäureestern vorliegen. Allerdings ist auffällig, dass mit steigender Zahl der pro Behandlungsmodalität behandelten Patienten der Anteil der Patienten, bei denen eine Abheilung bzw. eine teilweise Abheilung berichtet wurde, sinkt. Wir interpretieren diese Beobachtung als Publikationsbias. Daher kann für keines der besprochenen Verfahren eine klare Empfehlung als Therapie der zweiten Wahl nach Versagen der lokalen bzw. intraläsionalen Steroidtherapie gegeben werden.

  10. Semantische Content Management Systeme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gams, Erich; Mitterdorfer, Daniel

    Content Management Systeme (CMS) sind in vielen Organisationen bereits seit längerer Zeit fester Bestandteil zur Verwaltung und kollaborativen Bearbeitung von Text- und Multimedia-Inhalten. Im Zuge der rasch ansteigenden Fülle an Informationen und somit auch Wissen wird die Überschaubarkeit der Datenbestände jedoch massiv eingeschränkt. Diese und zusätzliche Anforderungen, wie automatisch Datenquellen aus dem World Wide Web (WWW) zu extrahieren, lassen traditionelle CMS immer mehr an ihre Grenzen stoßen. Dieser Beitrag diskutiert die neuen Herausforderungen an traditionelle CMS und bietet Lösungsvorschläge, wie CMS kombiniert mit semantischen Technologien diesen Herausforderungen begegnen können. Die Autoren stellen eine generische Systemarchitektur für Content Management Systeme vor, die einerseits Inhalte für das Semantic Web generieren, andererseits Content aus dem Web 2.0 syndizieren können und bei der Aufbereitung des Content den User mittels semantischer Technologien wie Reasoning oder Informationsextraktion unterstützen. Dabei wird auf Erfahrungen bei der prototypischen Implementierung von semantischer Technologie in ein bestehendes CMS System zurückgegriffen.

  11. [Association of peer victimization, coping, and pathological internet use among adolescents].

    PubMed

    Strittmatter, Esther; Brunner, Romuald; Fischer, Gloria; Parzer, Peter; Resch, Franz; Kaess, Michael

    2014-03-01

    Fragestellung: In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen pathologischem Internetgebrauch, Mobbing und Copingstilen bei Jugendlichen mit Mobbingerfahrungen besteht. Methodik: Im Rahmen einer europäischen schulbasierten Studie (SEYLE) wurde eine repräsentative Querschnittsuntersuchung an 1357 Schülern aus Heidelberg und Umgebung durchgeführt (710 weibliche/647 männlich Jugendliche; mittleres Alter 14.7; SD 0.8). Pathologischer Internetgebrauch wurde mit dem Young Diagnostic Questionnaire erhoben. Mobbing wurde in verbales, körperliches Mobbing und Mobbing in der Beziehung unterteilt. Hinsichtlich der Copingstile wurden aktives Coping, Vermeidung, Hilfe suchen und sonstige Strategien unterschieden. Als Kovariate wurde die psychische Symptombelastung mittels Strengths and Difficulties Questionnaire erfasst. Ergebnisse: 4.8 % der Schüler wiesen einen pathologischen Internetgebrauch auf, 14.4 % zeigten einen problematischen Internetgebrauch. Insgesamt berichteten 52.3 % der Jugendlichen über Erfahrungen mit Mobbing (38.7 % verbales Mobbing, 19.8 % körperliches Mobbing, 34.1 % Mobbing in der Beziehung). Es bestand ein signifikanter Zusammenhang von Mobbingerfahrungen und pathologischem Internetgebrauch, der zum Teil durch die psychische Symptombelastung erklärt werden konnte. Hinsichtlich der Copingstile bei stattgefundenem Mobbing bestand kein signifikanter Unterschied zwischen Schülern mit normalem, problematischem und pathologischem Internetgebrauch. Schlussfolgerungen: Aufgrund des Zusammenhanges zwischen Mobbing, psychischer Symptombelastung und pathologischem Internetgebrauch sind in der Zukunft schulbasierte sowie familienbezogene Präventionsmaßnahmen und evaluierte Therapieprogramme erforderlich.

  12. Comprehension through cooperation: Medical students and physiotherapy apprentices learn in teams - Introducing interprofessional learning at the University Medical Centre Mannheim, Germany.

    PubMed

    Mette, Mira; Dölken, Mechthild; Hinrichs, Jutta; Narciß, Elisabeth; Schüttpelz-Brauns, Katrin; Weihrauch, Ute; Fritz, Harald M

    2016-01-01

    Zielsetzung: Um zukünftige Fachkräfte in der Patientenversorgung besser auf die interprofessionelle Zusammenarbeit vorzubereiten, wurden an der Universitätsmedizin Mannheim interprofessionelle Lerneinheiten für Medizinstudierende und Physiotherapieschüler entwickelt. Die Erfahrungen aus der Konzeption, Implementierung und Evaluation dieser Lerneinheiten werden dargestellt und diskutiert.Methoden: An 5 interprofessionellen Lerneinheiten nahmen 265 Medizinstudierende und 43 Physiotherapieschüler teil. Von diesen beantworteten 87-100% im Rahmen der Lehrveranstaltungsevaluation geschlossene und offene Fragen eines selbstentwickelten Fragebogens (24 Items). Die Antworten zu selbstberichtetem Lernzuwachs, Nutzen, Motivation und Zufriedenheit mit der Lerneinheit wurden nach Profession getrennt ausgewertet.Ergebnisse: Die Lerneinheiten wurden von beiden Teilnehmergruppen gut angenommen. Mehr als 75% aller Teilnehmer waren der Meinung, dass sie sich die neuen Lerninhalte nicht anderweitig besser hätten aneignen können. Signifikante Unterschiede zwischen Medizinstudierenden und Physiotherapieschülern gab es vorrangig beim empfundenen Lernzuwachs, den die Physiotherapieschüler als geringer angaben.In den offenen Fragen wurden am häufigsten interprofessionelle Aspekte positiv hervorgehoben. Kritisiert wurden am häufigsten organisatorische Punkte und der als gering empfundene Lernzuwachs.Schlussfolgerung: Die Einführung von interprofessionellem Lernen ist durch organisatorische Herausforderungen sehr aufwändig. Es ist aber lohnenswert, da die interprofessionellen Aspekte der Lerneinheiten von den Teilnehmern als wertvoll angesehen wurden. Anzustreben ist deshalb eine curriculare Verstetigung und Erweiterung interprofessionellen Lernens zu einem longitudinalen Strang.

  13. Ökologische Grundlagen und limitierende Faktoren der Renaturierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hölzel, N.; Rebele, F.; Rosenthal, G.; Eichberg, C.

    In den dicht besiedelten und agrarisch besonders intensiv genutzten Regionen Mittel- und Westeuropas ist seit Ende des Zweiten Weltkrieges ein fortschreitender Verlust an naturnahen ökosystemen mit hoher biologischer Vielfalt zu verzeichnen. Spätestens seit den 1970er-Jahren ist daher die Neuschaffung und Wiederherstellung gefährdeter Lebensräume und Biozönosen zunehmend in den Mittelpunkt von Naturschutzmaßnahmen gerückt (Bakker 1989, Muller et al. 1998, Bakker und Berendse 1999). Aufgrund fehlender wissenschaftlicher Grundlagen und praktischer Erfahrungen wurden Renaturierungsmaßnahmen anfangs fast durchweg nach dem trial and error-Prinzip durchgeführt. Im Vordergrund standen dabei zunächst die Wiederherstellung adäquater abiotischer Standortbedingungen sowie die Reorganisation traditioneller Nutzungsmanagements. Bei Ersterem ging es neben der Wiedervernässung entwässerter Feuchtgebiete (Pfadenhauer und Grootjans 1999) vor allem darum, Eutrophierungseffekte zu beseitigen und die Produktivität des Standortes auf das Niveau der Zielgemeinschaft zurückzuführen (Gough und Marrs 1990, Oomes et al. 1996, Snow et al. 1997, Tallowin et al. 1998).

  14. Psychosocial aspects of donation and the dissection course: An extra-curricular program with the objective of assisting students confront issues surrounding gross anatomy lab.

    PubMed

    Weyers, Simone; Noack, Thorsten; Rehkämper, Gerd

    2014-01-01

    Hintergrund und Ziel: Der "Präparierkurs" ist ein essentieller Teil der vorklinischen medizinischen Ausbildung. An der Medizinischen Fakultät Düsseldorf wurde eine kursbegleitende Veranstaltung entwickelt mit dem Ziel, die Erfahrungen der Studierenden gemeinsam mit diesen zu reflektieren und sie in ihrer Auseinandersetzung mit dem Körperspender und der Präparation zu unterstützen. Ziel des Manuskriptes ist die Darstellung des Unterrichtskonzeptes.Methode: Es wurde besonderer Wert auf den Austausch in der Peer-Gruppe gelegt. Die Reflexion erfolgte im Rahmen einer Vorlesung, einem Kleingruppenseminar und einem online Tagebuch als Kernstück. Abschließend erfolgte eine Evaluation der Veranstaltung. Ergebnisse: Ca. ein Sechstel der Studierenden nutzte das online Tagebuch. Ausgewählte Tagebucheinträge werden hier dargestellt. Ebenfalls ein Sechstel der Studierenden nahm an der Evaluation teil. Diese Studierenden empfanden das Angebot als sehr hilfreich, um sich auf den Präparierkurs vorzubereiten.Diskussion: Ein solches Unterrichtsangebot könnte den Anfang eines longitudinalen Unterrichtsangebotes bilden, um den adäquaten Umgang mit dem Thema Sterben und Tod zu fördern.

  15. Do different medical curricula influence self-assessed clinical thinking of students?

    PubMed

    Gehlhar, Kirsten; Klimke-Jung, Kathrin; Stosch, Christoph; Fischer, Martin R

    2014-01-01

    Zielsetzung: Das klinische Denken ist eine zentrale Grundlage des ärztlichen Handelns und sollte durch das Studium in den humanmedizinischen Studiengängen gefördert werden. Welche Lehr- und Lernformen hierzu vor allem beitragen, ist bis heute allerdings noch nicht abschließend gezeigt. Zur Messung der wissensunabhängigen Komponente des klinischen Denkens wurde das Diagnostic Thinking Inventory (DTI) entwickelt. Die vorliegende Pilotstudie untersucht, ob dieses Instrument dazu geeignet ist, Unterschiede im klinischen Denken von Studierenden in unterschiedlichen Ausbildungsabschnitten dreier medizinischer Curricula aufzuzeigen. Methodik: Das Diagnostic Thinking Inventory (DTI) umfasst 41 Items in zwei Subskalen („Flexibilität des Denkens“ und „Strukturierung des Wissens“). Jedes Item enthält eine Aussage oder Feststellung über das klinische Denken in Form eines Stammes und darunter jeweils eine 6-Punkt-Skala an deren beiden Enden gegensätzliche Aussagen stehen. Zwischen diesen beiden Extremen sollen die Probanden ihr eigenes klinisches Denken einordnen. Die deutsche Übersetzung des DTI wurde von 247 freiwilligen Studierenden aus drei Fakultäten und verschiedenen klinischen Semestern ausgefüllt. In einem quasi experimentellen Design waren 219 Teilnehmer aus Regel- und Modellstudiengängen in Nordrheinwestfalen beteiligt, genauer aus dem 5., 6. und 8. Semester des Modellstudiengangs der Universität Witten/Herdecke (UW/H), aus dem Modell- (7. und 9. Semester) und Regelstudiengang (7. Semester) der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und aus dem Modellstudiengang (9. Semester) der Universität zu Köln (UzK). Die gewonnenen Daten wurden quantitativ ausgewertet.Ergebnisse: Die Reliabilität des Gesamt-Fragebogens war gut (Cronbachs alpha zwischen 0,71 und 0,83); die Reliabilität der Subskalen lag zwischen 0,49 und 0,75. Die unterschiedlichen Gruppen wurden mittels Mann-Whitney Test miteinander verglichen. Dabei wurden signifikante Unterschiede sowohl

  16. DOPS (Direct Observation of Procedural Skills) in undergraduate skills-lab: Does it work? Analysis of skills-performance and curricular side effects.

    PubMed

    Profanter, Christoph; Perathoner, Alexander

    2015-01-01

    Zielsetzung: Die suffiziente Vermittlung und Prüfung klinisch-praktischer Fertigkeiten bereits während des Medizinstudiums gewinnt zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen des chirurgischen Pflichtpraktikums an der Medizinischen Universität Innsbruck wurde untersucht, ob das Teaching mittels DOPS im Skills-Lab Setting überhaupt funktioniert, zu welcher Performanz von klinischen Fertigkeiten DOPS (direct observation of procedural skills) im Vergleich zu einem Tutor-System (1 ärztlicher Tutor à 5 Studierende) führen und welche curricularen Side-Effects zu beobachten sind.Methoden: Im Sommersemester 2013 (Monate April – Juni) wurden im Rahmen einer prospektiv randomisierten Studie 4 kompetenzlevelbasierte Skills mittels DOPS (Gruppe A) und einem klassischen Tutor System (Gruppe B) in einwöchigen Kleingruppen-Kursen gelehrt und mittels OSCE (objective structured clinical examination) geprüft: Chirurgische Abdominaluntersuchung, Harnkatheteranlage (Phantom), rektal-digitale Untersuchung (Phantom), Handhabung zentralvenöser Katheter. In die Studie wurden 193 Studierende inkludiert. Insgesamt wurden 756 Einzel-OSCE´s durchgeführt, davon entfielen auf die DOPS-Gruppe 209 (27,6%) und auf die Tutor-Gruppe 547 (72,3%).Ergebnisse: Die Beobachtung der Performanz zeigt sehr gute Resultate in beiden Gruppen. Im ersten Monat wies die DOPS Gruppe gegenüber der Tutorgruppe einen statistisch signifikanten (p<0,05) Performanzunterschied von rund 95% versus 88% an vollständig erfüllten OSCE-Items auf. In den Folgemonaten glichen sich die Performanzen beider Gruppen weitgehend an und betrugen in beiden Gruppen rund 90%. Bei den praktischen Fertigkeiten zeigte sich eine hohe Übereinstimmung zwischen DOPS- und OSCE-Resultaten (positive Ergebnisse: DOPS 92,4%, OSCE 90,8%).Diskussion: Die Studiendaten zeigen, dass DOPS eine hohe Performanz klinischer Fertigkeiten erbringen und im studentischen Skills-Lab Setting gut funktionieren. Durch die hohe Übereinstimmung von DOPS- und

  17. Why do - or don't - patients with urinary tract infection participate in a clinical trial? A qualitative study in German family medicine.

    PubMed

    Bleidorn, Jutta; Bucak, Sermin; Gágyor, Ildikó; Hummers-Pradier, Eva; Dierks, Marie-Luise

    2015-01-01

    Hintergrund: Die Durchführung vieler klinischer Studien wird beeinträchtigt durch ungenügenden Patienteneinschluss, nicht zuletzt aufgrund einer nennenswerten Anzahl infrage kommender Patienten, die eine Studienteilnahme ablehnen. Auch wenn Barrieren und motivierende Faktoren für eine Studienteilnahme von Patienten mit onkologischen Erkrankungen oder chronischen Krankheiten bereits untersucht wurden, ist wenig bekannt über die diesbezügliche Einstellung hausärztlicher Patienten, die mit einer unkomplizierten Erkrankung ihren Hausarzt aufsuchen. Die vorliegende Studie hat zum Ziel, Motivationsfaktoren und Barrieren hausärztlicher Patienten für eine Studienteilnahme zu untersuchen, und Faktoren zu identifizieren, die die Patientenrekrutierung in zukünftigen Studien erleichtern. Methode: Diese Studie war eingebettet in eine Arzneimittelstudie, in der zwei Behandlungsstrategien bei Frauen mit unkompliziertem Harnwegsinfekt im hausärztlichen Setting untersucht wurden. Semistrukturierte telefonische Interviews wurden sowohl mit Studienteilnehmerinnen wie auch mit Ablehnerinnen durchgeführt. Der Interviewleitfaden fokussierte auf den persönlichen motivierenden oder hinderlichen Faktoren der Patientinnen. Weitere Aspekte umfassten das Studienthema, die Rolle des Hausarztes, Randomisierung, Studienabläufe und potentielle motivierende/hinderliche Faktoren für andere Patientinnen. Die Analyse der Transskripte erfolgte mittels zusammenfassender qualitativer Inhaltsanalyse.Ergebnisse: 20 Interviews mit Studienteilnehmerinnen und 5 Interviews mit Ablehnerinnen wurden durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen unterschiedliche Gründe für eine Studienteilnahme aus den drei Bereichen: persönliche Aspekte, studienbezogene Aspekte und Beziehung zum Hausarzt. Ein relevantes Studienthema und ein wahrgenommener persönlicher Benefit fördert die Studienteilnahme ebenso wie der generelle Wunsch, Forschung zu unterstützen. Die Gewissheit, dass in jedem Fall mit einer

  18. The future of practical skills in undergraduate medical education - an explorative Delphi-Study.

    PubMed

    Dannenberg, Katja Anne; Stroben, Fabian; Schröder, Therese; Thomas, Anke; Hautz, Wolf E

    2016-01-01

    Hintergrund: 64% der Berufsanfänger in Deutschland fühlen sich nicht ausreichend auf die praktischen Anforderungen des Arztberufes vorbereitet. Ziel „ergebnisorientierter Ausbildung“ ist es, medizinische Curricula von den am Ende des Studiums notwendigen Kompetenzen ausgehend zu strukturieren und so die Lücke zwischen nötigen und erworbenen Fähigkeiten der Absolventen zu reduzieren. Dazu dienen insbesondere Lernzielkataloge (outcome frameworks OF). Als Vorarbeit zur Entwicklung des Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalogs Medizin (NKLM) – des deutschen OF - wurde 2011 das „Konsensusstatement Praktische Fertigkeiten im Medizinstudium“ publiziert, welches Lehre und Erwerb praktischer Fertigkeiten in Deutschland strukturiert und größtenteils in das Kapitel „Klinisch-Praktische Fertigkeiten“ des NKLM einfloss. Von der Definition über die Implementation eines OF bis zum Abschluss der Studierenden vergeht oftmals jedoch wenigstens ein Jahrzehnt, was die Lücke zwischen nötigen und erworbenen Kompetenzen wieder vergrößern kann. Ziel dieser Arbeit ist es daher, Thesen zur zukünftigen Entwicklung des Gesundheitswesens zu generieren und auf ein bestehendes OF anzuwenden. Methodik: Mittels halbstrukturierter Experteninterviews wurden Thesen zur allgemeinen, zukünftigen Entwicklung im Gesundheitswesen generiert. Diese Thesen wurden durch ärztliche Experten auf die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens bis zum Jahr 2025 hin bewertet. Die 288 Lernziele des Konsensusstatements, wurden von derselben Expertenkohorte in einer 2-stufigen, explorativen Delphi-Befragung auf ihre mittelfristige Relevanz für die ärztliche Ausbildung hin bewertet. Ergebnisse: Es wurden 11 Thesen zur Entwicklung der Medizin generiert und von 738 Experten bewertet und diskutiert. Die Thesen umfassen die Zunahme altersassoziierter Erkrankungen, die zunehmende Bedeutung von interprofessioneller Zusammenarbeit sowie eine steigende Verbreitung von telemedizinischen Anwendungen

  19. New oral anticoagulants in the treatment of acute venous thromboembolism - a systematic review with indirect comparisons.

    PubMed

    Hirschl, Mirko; Kundi, Michael

    2014-09-01

    Hintergrund: Für Jahrzehnte waren Heparine und Vitamin K Antagonisten (VKA) der Goldstandard der Therapie der venösen Thromboembolie (VTE). Nun stehen mit Faktor IIa und Xa Inhibitoren neue Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Ziel dieser Analyse ist ein Vergleich dieser neuen oralen Antikoagulantien (NOACs) mit der Standardtherapie und - da es wahrscheinlich nie direkte Vergleichsstudien geben wird - ein indirekter Vergleich zwischen den NOACs. Patienten und Methoden: Insgesamt 27024 Patienten wurden in RE-COVER, RE-COVER II, EINSTEIN DVT und PE, AMPLIFY und HOKUSAI eingeschlossen, 13511 im VKA-Arm und 13513 im NOAC-Arm. Relative Risiken (RR) und absolute Risikoreduktionen (ARR) wurden für Effizienz- und Sicherheitsendpunkte in Relation zu VKA berechnet. Der indirekte Vergleich zwischen den NOACs erfolgte nach ISPOR Leitlinie. Ergebnisse: Bezüglich rekurrenter VTE und Tod findet sich zwischen NOACs und VKA kein Unterschied. Blutungen waren bei NOACs signifikant seltener: schwere Blutungen bei Rivaroxaban (RR 0,55; 0,38 - 0,81) und Apixaban (RR 0,31; 0,17 - 0,55), schwere Blutungen kombiniert mit klinisch relevanten nicht schweren Blutungen bei Dabigatran (RR 0,63; 0,51 - 0,77), bei Apixaban (RR 0,44; 0,36 - 0,55) und Edoxaban (RR 0,81; 0,71 - 0,93). Die ARR beträgt für Rivaroxaban und Apixaban etwa 1 % für schwere Blutungen, für die klinisch relevanten Blutungen war die ARR 3,2 % für Dabigatran, 5,4 % für Apixaban und 1.9 % für Edoxaban. Der indirekte Vergleich zeigt bzgl. der Effizienz keine Unterschiede zwischen den NOACs. Apixaban reduziert schwere Blutungen mehr als Dabigatran und Edoxaban. Den kombinierten Blutungsendpunkt senkt Dabigatran besser als Rivaroxaban und Edoxaban und Apixaban mehr als alle anderen NOACs. Schlussfolgerungen: NOACs sind zur Behandlung der VTE gleich effizient wie VKA, bei seltener auftretenden Blutungskomplikationen. Der indirekte Vergleich zeigt verschieden stark ausgeprägte Reduktion der Blutungskomplikationen

  20. Monitoring the impact of the DRG payment system on nursing service context factors in Swiss acute care hospitals: Study protocol.

    PubMed

    Spirig, Rebecca; Spichiger, Elisabeth; Martin, Jacqueline S; Frei, Irena Anna; Müller, Marianne; Kleinknecht, Michael

    2014-01-01

    Ziel: Mit diesem Studienprotokoll wird ein Forschungsprogramm eingeführt. Dessen Ziel ist das Vorbereiten der Instrumente und das Durchführen des ersten Monitorings von Pflegekontextfaktoren an drei Universitäts- und zwei Kantonsspitälern in der Schweiz noch vor Einführung der DRG-basierten Finanzierung, sowie darauf aufbauend das Weiterentwickeln des theoretischen Modells und der dazu gehörenden Methodologie für zukünftige Monitorings nach Einführung der DRGs.Hintergrund: Die DRG-basierte Finanzierung wurde 2012 in der Schweiz eingeführt. In anderen Ländern führte die Einführung der DRGs zu einer Leistungsbeschränkung und folglich auch zu einer Reduktion der Pflege. Dadurch werden das Erreichen erwünschter pflegesensitiver Patientenergebnisse und die Patientensicherheit gefährdet. Die Schweiz hat die Chance, aus den Erfahrungen anderer Länder im Zusammenhang mit der Einführung der DRG-basierten Finanzierung zu lernen. Deren Erfahrungen unterstreichen den Einfluss der DRGs auf Pflegekontextfaktoren wie die Komplexität der Pflege oder das Führungsverhalten, die ihrerseits pflegesensitive Patientenergebnisse beeinflussen. Vor diesem Hintergrund ist ein begleitendes Monitoring von Pflegekontextfaktoren als integraler Bestandteil der DRG Einführung angemessen. Aktuell werden jedoch in den meisten Schweizer Akutspitälern die Daten solcher Kontextfaktoren nicht regelmässig erhoben. Damit in Zukunft Ressourcen sinnvoll verteilt werden können, sind Spitaldirektionen und Pflegeleitungen jedoch verstärkt auf solche Kennzahlen angewiesen. Methode/Design: Zur Durchführung dieser Evaluationsstudie wurde ein sequentiell-explanatives Mixed Methods Design gewählt. Während der Vorbereitungsphase, die im Frühjahr 2011 begann, wurden die notwendigen Instrumente ausgewählt und vorbereitet. Zudem wurde der Zugang zu den benötigten Patienten- und Pflegedaten gesichert, welche aus anderen Informationssystemen ins Monitoring übernommen wurden. Im Herbst

  1. [Monitoring of nursing service context factors: first descriptive results of a cross-sectional Swiss study prior the introduction of SwissDRG].

    PubMed

    Kleinknecht-Dolf, Michael; Spichiger, Elisabeth; Frei, Irena Anna; Müller, Marianne; Martin, Jacqueline S; Spirig, Rebecca

    2015-04-01

    Hintergrund: Mit der Einführung der DRG-basierten Finanzierung erhalten Spitäler einen kleineren finanziellen Spielraum, was Prozessoptimierungen notwendig macht. Internationale Erfahrungen zeigen, dass solche Restrukturierungen Einfluss auf für die Pflege notwendige Kontextfaktoren haben können. Dadurch können auch Pflegequalität und Patientensicherheit beeinträchtigt werden. Ziel: Ziel der «DRG Begleitforschung Pflege» ist, ein Monitoringmodell samt dazugehörenden Instrumenten zur kontinuierlichen Überwachung des Einflusses der DRG-Finanzierung auf zentrale Pflegekontextfaktoren zu entwickeln. Methode: Die vorliegenden deskriptiven quantitativen Resultate wurden im Rahmen der in einem Mixed-Methods-Design durchgeführten Untersuchung mittels einer Online-Befragung erhoben, an der sich Pflegefachpersonen aus fünf Spitälern beteiligten. Ergebnisse: Die Resultate zeigen, dass die untersuchten Pflegekontextfaktoren «Komplexität der Pflege», «Arbeitsumgebungsqualität», «Führungsverhalten», «Moralischer Stress» und «Zufriedenheit mit der Arbeitsstelle» in allen Fachbereichen hinsichtlich der Arbeitsumgebung und Leistungserbringung der Pflege relevant sind. Es lassen sich Muster erkennen, die im Einklang mit der Literatur stehen, und die Hinweise auf die im Modell angenommenen Beziehungen zwischen diesen Kontextfaktoren geben. Schlussfolgerungen: Die Studie hat einerseits für die beteiligten Betriebe nützliche Daten geliefert, auf deren Basis sie Maßnahmen zur Sicherung der Qualität und Entwicklung der Pflege diskutieren können, andererseits konnten wichtige Informationen zur Weiterentwicklung des Modells und zu den eingesetzten Instrumenten gesammelt werden.

  2. Zahlen und Rechenvorgänge auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rödler, Klaus

    "Das Verständnis geht langsam vor sich!" Diesen wichtigen Satz hörte ich bei einem Vortrag von Martin Lowsky. Auf die hier behandelte Fragestellung übertragen heißt das: Was eine Zahl ist und wie ich sie im Rechenvorgang einsetzen und interpretieren kann, das erschließt sich erst allmählich. Die Zahl des Rechenanfängers ist nicht dieselbe wie die des kompetenten Rechners und es ist nicht die Zahl des Lehrers oder der Lehrerin. Die Zahlen sind nur auf der Oberfläche der Worte und Zeichen gleich. Im Innern, im Verständnis, sind sie völlig verschieden! Ich glaube, dass die Missachtung dieser Divergenz dazu führt, dass manche Kinder in für den Lehrer und Lehrerin nicht nachvollziehbaren Routinen stecken bleiben, einfachste Informationen nicht wirklich integrieren. Die auf beiden Seiten wachsende Verunsicherung durch die nicht erkannte und daher nicht kommunizierbare Diskrepanz im inneren Zahlkonzept stört den allmählichen Aufbau strukturierter Zahlvorstellungen.

  3. Elemente moderner, schlanker Produktionssysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bartholomay, Christian; Boppert, Julia; Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Gröbner, Michael; Harting, Lothar; Leikep, Sabine; Michels, Friedhelm; Pfister, Johannes; Reitz, Andreas; Schedlbauer, Michael; Takeda, Hitoshi; Thews, Michael; Wilbert, Fred

    Meilensteine der modernen Produktion mit Lean Production, Total Quality Management, Six Sigma, Supply Chain Management, Lean Management und Lean Enterprise können zu effizienteren Abläufen führen. In der betrieblichen Praxis existiert jedoch eine Vielzahl von Zielkonflikten basierend auf Richtlinien von Material Requirements Planning- (MRP), Controlling- und anderen Systemen. Nur wenige Spezialisten in größeren Unternehmen sind im Stande, die Komplexität über die Grenzen eines Fachgebiets hinaus im Detail zu verstehen. Fachübergreifendes Verständnis scheitert an der Komplexität der Gesamtproblematik. Entscheidungen verschiedenster Fachbereiche begrenzen die maximal erreichbare Effizienz des Materialflusses. Logistik und Materialfluss werden daher in vielen Unternehmen als unabdingbare Kernkompetenz verstanden. Um eine schlanke Produktion, einen optimalen Materialfluss und somit minimale Produktkosten zu erreichen, sind folglich vielfältige andere Fachthemen als Vorraussetzungen zu beherrschen. Erst dann ist es in der Produktionslogistik möglich, im Vergleich zu einem Top-Benchmark erfolgreich zu sein. Um im täglichen Konkurrenzkampf die Nase auch morgen noch vorne zu haben" ist es nötig, über den Preis hinaus auch noch völlig andere Problemstellungen zu beherrschen.

  4. Positionsbestimmung des Unternehmens: Interne und externe Analyse

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bergmann, Lars; Crespo, Isabel; Portmann, Stefan

    Die Initiierung und Lenkung von Maßnahmen zur integrierten Modernisierung zielen auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens ab. Damit diese Maßnahmen zielgerichtet die Wettbewerbsfähigkeit verbessern können, ist Wissen über die bestehende Wettbewerbsfähigkeit sowie über die bestehenden Fähigkeiten eine zentrale Voraussetzung. Eine zielgerichtete Auswahl problemadäquater Maßnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit bedarf daher im Vorfeld einer Bewertung der aktuellen Situation des Unternehmens im Sinne einer Positionsbestimmung. Erst wenn die internen Stärken und Schwächen sowie die externen Chancen und Risiken identifiziert sind, kann ein ganzheitliches Bild von der Position eines Unternehmens in seiner Umwelt gewonnen werden. Auf Basis der Kenntnisse über die Position des Unternehmens können anschließend zielgerichtet Maßnahmen ausgewählt werden, die einen Beitrag zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens haben. Damit kommt der Positionsbestimmung als initialer Schritt des Prozesses der strategischen Unternehmensplanung eine zentrale Bedeutung im Rahmen der integrierten Modernisierung zu. Erfolgt die Auswahl von Maßnahmen ohne eine vorherige Positionsbestimmung, also lediglich auf Basis drängender Probleme, so besteht die Gefahr einer unbedachten und nur auf das "hier und heute“ bezogenen Schwerpunktbildung ohne Berücksichtigung der mittel- und langfristigen Ziele des Unternehmens.

  5. Berechnung von Nichtlinearitätsparametern von RF MOS Mischern mittels Volterra-Reihen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Susic, A.; Darrat, A. H.; Mathis, W.

    2011-07-01

    Die Nichtlinearität einer Mischerschaltung bezüglich des Informationssignals führt zu unerwünschten Spektralanteilen am Ausgang des Mischers. Da nicht alle Spektralanteile kritisch sind, müssen bei einer Nichtlinearitätsanalyse nur bestimmte Spektralanteile ermittelt werden. In dieser Arbeit wird ein Verfahren zur Bestimmung der Spektralanteile der Zustandsgrößen im Mischer mit Hilfe der Volterra-Reihe gezeigt. Das Verfahren basiert auf die Methode der nichtlinearen Stromquellen. Es wird sowohl auf nicht-schaltende als auch schaltende Mischer angewendet. Hierbei wird der erste als ein zeitinvariantes System mit zwei Eingängen und der zweite als ein periodisch zeitvariantes System mit einem Eingang modelliert. Das Verfahren wird in dem Computeralgebraprogramm MAPLE für den einfach balancierten MOS Mischer implementiert. Es ermöglicht die Herleitung von semi-symbolischen Ausdrücken für die Spektralanteile in Abhängigkeit von den Entwurfsparametern. Die numerischen Ergebnisse des Verfahrens werden gegenüber Simulationen mit SpectreRF verglichen.

  6. Leistungsmessungen zum Einsatz der J2EE Technologie für Feldbussimulationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Garreis, Thorsten; Jürgens, Hendrik; Schmidtmann, Uwe; von Cölin, Gerd

    Die Flexibilisierung der Fertigung und kurze Produktzyklen setzen einen beschleunigten, möglichst fehlerfreien Entwicklungsprozess voraus. Dieses Ziel kann jedoch nur erreicht werden, wenn bereits parallel zur Hardwareentwicklung die Software mit Hilfe einer Simulation der Hardware entwickelt und getestet werden kann. Darüber hinaus können mit Simulationen alternative Lösungen studiert werden, die zu optimierten Verfahren führen. In dieser Arbeit werden Leistungstests an der Simulationsumgebung drd-Simulator präsentiert, die auf der J2EE-Technologie1 basiert. Für die Messungen wird eine Soft-SPS eingesetzt, deren Feldbus vom Typ ModbusTCP simuliert wird. Erste Messungen zeigen, dass J2EE eine leistungsstarke und skalierbare Plattform für die Realisierung von Feldbussimulationen ist. In einem Zyklusbereich ab 100 ms ist das E/A-Verhalten echtzeitfähig, wobei meherere Steuerungen auf den Bus zugreifen können. Die J2EE-Technologie zeichnet sich zudem durch eine gute Ausfallsicherheit und dynamische Rekonfigurier-barkeit aus, so dass Tests dynamisch zur Laufzeit ergänzt oder verändert werden können.

  7. Kultivierungsverfahren für Bakterien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Messelhäußer, Ute

    Lange Zeit war die Isolierung bakterieller pathogener Mikroorganismen mithilfe von entsprechenden Nährmedien die einzige Möglichkeit zum Nachweis der Erreger in Lebensmittel-, Human- und Veterinärproben. Diese Vorgehensweise wurde Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt. Damals gehörte Louis Pasteur zu den ersten Mikrobiologen, die es für notwendig erachteten, Krankheitserreger auch außerhalb des menschlichen Körpers kultivieren zu können und entwickelte deshalb 1861 die erste flüssige Anreicherungsbouillon [7]. Er legte damit einen der Grundsteine für die heutige mikrobiologische Diagnostik und alle weiteren, darauf aufbauenden Disziplinen. Grundlage der modernen bakteriellen Lebensmittelsuntersuchung sind, im Gegensatz zur viralen Diagnostik, nach wie vor entsprechende Anreicherungsschritte. Vor allem die oftmals sehr geringe Infektionsdosis der unterschiedlichen lebensmittelrelevanten Infektionserreger bedingt eine Nulltoleranz derartiger Mikroorganismen in verzehrfertigen Lebensmitteln und somit die Notwendigkeit einer Kultivierung mittels unterschiedlicher Anreicherungsmethoden vor dem Einsatz molekularer Nachweisverfahren, wie z. B. PCR und Real-Time-PCR. Nach den derzeitigen gesetzlichen Vorgaben ist zusätzlich zu dem molekularbiologischen Nachweis von Infektions- und Intoxikationserregern in der Lebensmittelanalytik der kulturelle Keimnachweis zwingend notwendig. Molekulare Nachweisverfahren können somit entweder als Screeningmethoden für einen schnellen und hohen Probendurchsatz oder nach entsprechenden Kultivierungsschritten zur Bestätigung bestimmter genetischer Eigenschaften von Isolaten herangezogen werden [12].

  8. Is German Medical Education Research on the rise? An analysis of publications from the years 2004 to 2013.

    PubMed

    Ackel-Eisnach, Kristina; Raes, Patricia; Hönikl, Lisa; Bauer, Daniel; Wagener, Stefan; Möltner, Andreas; Jünger, Jana; Fischer, Martin R

    2015-01-01

    Zielsetzung: Ausgangspunkt des vorliegenden Artikels ist die Feststellung, dass es aus Deutschland im Vergleich zu den angloamerikanischen Ländern oder den Niederlanden vor 2004 kaum internationale Publikationen im Bereich der medizinischen Ausbildungsforschung gab. In den letzten Jahren wurde jedoch eine steigende Bedeutung der medizinischen Ausbildungsforschung im deutschen Raum deutlich. Zielsetzung dieses Beitrags ist es zu prüfen, inwieweit sich in internationalen, englischsprachigen Fachzeitschriften im Themenfeld „Medizinische Ausbildungsforschung“ seit 2004 eine solche Entwicklung durch eine gesteigerte Publikationsaktivität belegen lässt. Methodik: Im Rahmen einer Literaturauswertung und Inhaltsanalyse wurden Artikel deutscher Autoren aus den Jahren 2004 bis 2013 in sechs internationalen englischsprachigen Fachzeitschriften der medizinischen Ausbildungsforschung analysiert. Um einen Überblick über die deutschen Forschungsaktivitäten in diesem Bereich zu bekommen, wurden alle Projekt- und Originalarbeiten deutscher Erst- und Letztautoren identifiziert und einer tiefergehenden inhaltlichen Analyse unterzogen. Ergebnisse: Insgesamt wurden 10.055 Artikel untersucht. Die Auswertung zeigt, dass zwischen 2004 und 2013 179 Artikel – hiervon 145 Projekt- und Originalarbeiten – deutscher Autoren in den betrachteten Zeitschriften publiziert wurden. Es zeigen sich Schwankungen im Zeitverlauf. Bei den Projekt- und Originalarbeiten handelt sich vor allem um Querschnitt- (27,8%) und randomisierte Kontrollstudien (25,6%) zum Thema „Lehr- und Lernmethoden“ (43,6%). Schlussfolgerung: Seit 2009 zeigt sich ein deutlicher Anstieg der Publikationszahlen deutscher Ausbildungsforscher in internationalen Fachzeitschriften im Vergleich zu den Jahren 2004-2008.

  9. Wiederbeginn nach dem Zweiten Weltkrieg

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Strecker, Heinrich; Bassenge-Strecker, Rosemarie

    Dieses Kapitel schildert zunächst die Ausgangslage für die Statistik in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg: Der statistische Dienst in den Besatzungszonen musste teilweise erst aufgebaut und der statistische Unterricht an den Hochschulen wieder in Gang gebracht werden. In dieser Lage ergriff der Präsident des Bayerischen Statistischen Landesamtes, Karl Wagner, tatkräftig unterstützt von Gerhard Fürst, dem späteren Präsidenten des Statistischen Bundesamtes, die Initiative zur Neugründung der Deutschen Statistischen Gesellschaft (DStatG). Die Gründungsversammlung 1948 im München wurde zu einem Meilenstein in der Geschichte der DStatG. Ziel war es, alle Statistiker zur Zusammenarbeit anzuregen, ihre Qualifikation an das internationale Niveau heranzuführen und die Anwendung neuerer statistischer Methoden in der Praxis zu fördern. Es folgten 24 Jahre fruchtbarer Arbeit unter Karl Wagner (1948-1960) und Gerhard Fürst (1960-1972). Der Beitrag skizziert die Statistischen Wochen, die Tätigkeit der Ausschüsse und die Veröffentlichungen in dieser Zeit.

  10. [Quality of involuntary hospital administration in Switzerland].

    PubMed

    Jäger, Matthias; Ospelt, Isabelle; Kawohl, Wolfram; Theodoridou, Anastasia; Rössler, Wulf; Hoff, Paul

    2014-05-21

    Fragestellung: Diese Studie hat zum Ziel, die vor Einführung des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts per Januar 2013 bestehende Praxis der Fürsorgerischen Freiheitsentziehung (FFE) anhand formaler und inhaltlicher Kriterien der Zuweisungsschreiben zu untersuchen. Hinweise auf Unterschiede zwischen Zuweisern mit verschiedenen professionellen Hintergründen sollen überprüft und die eingewiesenen Personen charakterisiert werden. Methode: Retrospektive Auswertung der Zuweisungsformulare und der Krankenakten sämtlicher per FFE in die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich eingetretenen Patienten in einem Zeitraum von sechs Monaten (n=489). Resultate: Es bestehen erhebliche Mängel bezüglich formaler und insbesondere inhaltlicher Qualitätskriterien. Psychiatrische Fachärzte erstellen die Zeugnisse mit der höchsten Qualität, gefolgt von Notärzten sowie Spitälern und Hausärzten. Die Patienten dieser Zuweisergruppen unterscheiden sich bezüglich soziodemographischer und klinischer Variablen. Schlussfolgerungen: Die formale und insbesondere inhaltliche Qualität der Zwangseinweisungen ist angesichts der schwerwiegenden ethischen und juristischen Konsequenzen für die betroffene Person verbesserungsbedürftig. Die Auswirkungen der neuen Gesetzgebung auf die Qualität der Zuweisungen sollten überprüft werden, sodass etwaige Defizite in der Anwendung freiheitsbeschränkender Massnahmen in der Aus- und Weiterbildungspraxis adressiert werden können.

  11. 50th anniversary of Clinical Chemistry and Laboratory Medicine--a historical overview.

    PubMed

    Körber, Friedrich; Plebani, Mario

    2013-01-01

    In the early 1960s, Joachim Brugsch, one of the founders of Clinical Chemistry and Laboratory Medicine (CCLM) (then Zeitschrift für Klinische Chemie), had the idea to found a journal in the upcoming field of clinical chemistry. He approached Ernst Schütte, who was associated with the De Gruyter publishing house through another journal, to participate, and Schütte thus became the second founder of this Journal. The aim was to create a vehicle allowing the experts to express their opinions and raise their voices more clearly than they could in a journal that publishes only original experimental papers, a laborious and difficult, but important endeavor, as the profession of clinical chemistry was still in the early stages of development at this time. The first issue of this Journal was published in early 1963, and today, we are proud to celebrate the 50th anniversary of CCLM. This review describes the development of this Journal in light of the political situation of the time when it was founded, the situation of the publisher Walter De Gruyter after the erection of the Berlin Wall, and the development of clinical chemistry, and later on, laboratory medicine as a well-acknowledged discipline and profession.

  12. The longitudinal curriculum "social and communicative competencies" within Bologna-reformed undergraduate medical education in Basel.

    PubMed

    Kiessling, Claudia; Langewitz, Wolf

    2013-01-01

    Hintergrund: Mit der Umstellung auf die Bachelor-/Masterstruktur wurde in Basel (Schweiz) ein longitudinales Curriculum „soziale und Kommunikative Kompetenzen“ (SOKO) in das Medizinstudium implementiert. Projektbeschreibung: Ziel ist es, den Studierenden grundlegende Techniken einer patientenzentrierten Kommunikation in dem Sinne zu vermitteln, dass die Studierenden in der Lage sind, Informationen zu erheben und Informationen an Patientinnen und Patienten weiterzugeben, um sie als gut informierte Partner am Entscheidungsprozess zu beteiligen. Das SOKO Curriculum umfasst aus Sicht der Studierenden 57 Unterrichtsstunden. In Vorlesungen und kleinen Gruppen kommen vom 1. bis 3. Bachelor- und im 1. Masterstudienjahr Rollenspiele, Videofeedback, Simulationspatienten und der Kontakt mit realen Patienten als didaktische Methoden zum Einsatz. Die Lernziele werden in den summativen klinisch-praktischen OSCE-Prüfungen abgeprüft.Schlussfolgerungen: In Basel konnte mit der Umstellung auf die Bologna-Struktur ein longitudinales SOKO-Curriculum implementiert werden, das kumulatives Lernen erlaubt, auf die Inhalte des sonstigen Studiums Bezug nimmt und regelmäßig in den OSCEs abgeprüft wird. Zurzeit wird ein Großteil der Lehre durch die Psychosomatik des Unispital Basels geleistet. Für die Zukunft wird entscheidend sein, nachhaltige Strukturen in der gesamten Fakultät und im gesamten Unispital zu verankern, um dauerhaft eine hohe Qualität des Unterrichts und der Prüfungen sicherzustellen.

  13. [Nursing minimum data sets (NMDS) - a literature review relating to objective and data elements].

    PubMed

    Ranegger, Renate; Ammenwerth, Elske

    2014-12-01

    Hintergrund: Um den prognostizierten Wandel im Pflegebereich begleiten zu können, wird seit langem die Forderung nach einer einheitlichen Datenbasis gestellt, auf deren Grundlage Pflegedaten von Leistungsanbietern transparent abgebildet werden können. In Österreich fehlt bis dato eine Empfehlung, welche Pflegedaten als «Basisdaten» dokumentiert werden müssen, wodurch eine nationale Vergleichbarkeit von Pflegedaten erschwert wird. Internationale Entwicklungen von Nursing Minimum Data Sets (NMDS) weisen darauf hin, dass Pflegedaten adäquat abgebildet werden können. Ziel der vorgestellten systematischen Literaturanalyse ist es, den aktuellen Wissensstand über NMDS zu erheben und eine strukturierte Beschreibung von NMDS zu entwickeln, welche vor allem die erfassten Datenelemente und die zugehörigen Zielsetzungen der NMDS-Verwendung dokumentieren kann. Ergebnisse: Insgesamt wurden 70 Publikationen zum Thema NMDS in die Literaturübersicht eingeschlossen. Die Analyse der vorgestellten acht NMDS ergab sechs zentrale Zielsetzungen und sechs übergeordnete Datenelemente. Zu den identifizierten sechs Zielsetzungen gehören: Beschreibung der Pflegepraxis, Verteilung finanzieller Mittel, Benchmarking, Personaleinsatzplanung, Trendanalysen und Qualitätssicherung. Die identifizierten sechs Datenelemente umfassen betriebliche Daten, demografische Daten, Pflegediagnosen, -interventionen, -ergebnisse (Qualitätsindikatoren) und Pflegeintensität (klinische Daten). Diskussion: Es hat sich gezeigt, dass kein klarer Zusammenhang zwischen den Zielsetzungen und Datenelementen der untersuchten minimalen Pflegedatensätzen vorliegt.

  14. [The Coordinating Centres for Clinical Trials Network. Objectives and significance for research sites].

    PubMed

    Bruns, I; Maier-Lenz, H; Wolff, S

    2009-04-01

    In the late 1990s a funding program was set up by the federal German government to help keep stride with developments in the international research arena. Within this programme, Coordinating Centres for Clinical Trials ("Koordinierungszentren für Klinische Studien", KKS) were established at 12 German universities aiming at supporting all processes of academic clinical trials according to international standards. A close network infrastructure was chosen in order to reap maximum benefit from synergy effects and to promote the harmonisation of standards. Continuing to grow, the KKS Network currently has 16 research institutions as members. More than 400 employees within the KKS Network provide scientific services to clinical trials at universities, hospitals and in industry. In cooperation with study clinics, surgeries, study groups and competence networks in medicine within Europe and beyond, the KKS supports many different research projects covering all areas of medicine. The KKS Network contributes expertise to legislative processes within Germany and Europe through its work in professional committees and working groups. A wide range of education and training concepts supports clinical research as a scientific field in its own right. After nearly ten years the KKS Network has established itself as an indispensable partner in the field of clinical research.

  15. [The mental health of only children and of siblings with cancer - first results of a multicenter study in Germany].

    PubMed

    Bojanowski, Sabine; Führer, Daniel; Romer, Georg; Bergelt, Corinna; von Klitzing, Kai; Brähler, Elmar; Keller, Monika; Resch, Franz; Flechtner, Hans-Henning; Lehmkuhl, Ulrike; Weschenfelder-Stachwitz, Heike

    2014-07-01

    Theoretischer Hintergrund: Kinder krebskranker Eltern wurden als Risikogruppe für die Entwicklung von psychischen Störungen identifiziert. Ergebnisse der Scheidungsforschung zeigten, dass auch Geschwisterbeziehungen bei belastenden Lebensereignissen vor psychischen Störungen schützen können. Fragestellung: Kann das Vorhandensein eines Geschwisters die Bewältigung einer elterlichen onkologischen Erkrankung unterstützen und somit auch dort als protektiver Faktor wirken? Methodik: In einer multizentrischen Studie wurden 271 Kinder untersucht. 54 % waren Inanspruchnehmer eines psychosozialen Beratungsangebotes. Einzelkinder (N = 89) und Kinder mit Geschwistern (N = 182) wurden im Hinblick auf ihre psychische Belastung (Strength and Difficulties Questionnaire, SDQ, Selbst- und Fremdurteil) miteinander verglichen. Ergebnisse: Im Gruppenvergleich zeigten sich zwischen Einzelkindern und Kindern mit Geschwistern keine signifikanten Unterschiede im Gesamturteil der Eltern. Dies galt sowohl für die Einschätzung durch den gesunden als auch durch den erkrankten Elternteil. In der Selbsteinschätzung zeigten sich bei 2 % der Einzelkinder und bei 9 % der Geschwister klinisch auffällige Werte im Gesamtproblemwert des SDQ. Der Gruppenvergleich zwischen Einzelkindern und Kindern mit Geschwistern offenbarte im Hinblick auf deren psychische Belastung keine bedeutsamen Unterschiede. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass eine negative Beziehungsqualität (Sibling Relationship Questionnaire, SRQ) mit verstärkten Problemen in der Peer-Group assoziiert ist. Schlussfolgerungen: Das Vorhandensein eines Geschwisters ist nicht per se ein protektiver Faktor. Einzelkinder wiesen im Vergleich zu Kindern mit Geschwistern keine höhere psychische Belastung auf.

  16. Position paper on the importance of psychosocial factors in cardiology: Update 2013.

    PubMed

    Ladwig, Karl-Heinz; Lederbogen, Florian; Albus, Christian; Angermann, Christiane; Borggrefe, Martin; Fischer, Denise; Fritzsche, Kurt; Haass, Markus; Jordan, Jochen; Jünger, Jana; Kindermann, Ingrid; Köllner, Volker; Kuhn, Bernhard; Scherer, Martin; Seyfarth, Melchior; Völler, Heinz; Waller, Christiane; Herrmann-Lingen, Christoph

    2014-01-01

    Hintergrund: Die rasche Weiterentwicklung der psychokardiologischen Forschung, aber auch die wachsende Verankerung psychosozialer Fragestellungen im klinischen Alltag haben die Klinische Kommission der DGK bewogen, einer Aktualisierung und Weiterentwicklung des 2008 erstmals publizierten Positionspapiers zur Bedeutung psychosozialer Faktoren in der Kardiologie zuzustimmen.Methoden: Der Kreis der Autoren wurde vergrößert, allgemeine Aspekte eingefügt und das Wissen in allen Abschnitten auf den heutigen Stand gebracht. Schwerpunkte der Empfehlungen sind die koronare Herzerkrankung, Herzrhythmusstörungen und die Herzinsuffizienz, da hier der Stand der empirischen Evidenz und des klinisches Wissens zu psychosozialen Fragestellungen am weitesten entwickelt ist. Berücksichtigt wurden bei den Empfehlungen Besonderheiten von Frauen und Männern, Unterschiede bzgl. der Lebensspanne, Einflüsse auf die kognitive Leistungsfähigkeit und die interaktive synergistische Bedeutung klassischer Risikofaktoren bei affektiver Komorbidität.Ergebnisse: Eine I-A-Empfehlung (Empfehlungsgrad I, Evidenzgrad A) wurde vergeben für die Aufforderung, psychosoziale Risikofaktoren bei der Einschätzung des KHK-Risikos zu berücksichtigen, die als unabhängige ätiologische und prognostische Risikofaktoren für das Auftreten der koronaren Herzerkrankung (KHK) und für Komplikationen im Behandlungsverlauf der KHK bedeutsam sind. Ferner für die Empfehlung, Patienten mit Herzoperationen von einem interdisziplinären Team zu betreuten, in dem die Möglichkeit besteht, auf psychosoziale Aspekte einzugehen, da bei diesen Patienten komorbide psychische Störungen wie Depressivität, Angst und posttraumatische Belastungsstörung häufig und prognostisch ungünstig sind. Eine I-B-Empfehlung wurde vergeben für die Behandlung psychosozialer Risikofaktoren mit dem Ziel einer Primärprävention der KHK, wenn das Risikomerkmal an sich Krankheitswert hat (z. B. Depression) oder die Behandlung

  17. A Large Block Experiment for Measurement of the Effective Permeability of Indiana Limestone

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Selvadurai, P. A.; Selvadurai, A. P.

    2009-12-01

    The measurement of permeability of large specimens of a rock specimen is bound to provide a clearer picture of the distribution of permeability of predominantly sedimentary rocks. Such distributions can be the basis for evaluating the effective permeability of the rock specimen in the presence of permeability inhomogeneity. This paper discusses the development of a patch permeability test that can be used to measure the near surface permeability characteristics of a large cuboidal block of Indiana Limestone measuring 508 mm. The test is used to generate the near surface permeability of six faces of the cuboid and these estimates are used to generate, via a kriging procedure, the interior permeability distributions of permeability. These permeability distributions are used to examine the validity of theoretical estimates that have been developed in the literature to determine the effective permeability of the material. The classical Wiener (1912) bounds, the estimates provided by Matheron (1967) and Journel et al. (1993) are developed using the experimentally derived data. The procedure is also validated by conducting computational experiments involving one-dimensional flow along three orthogonal directions. References: Wiener, O. (1912) Die Theorie des Mischkörpers für das Feld des stationaären Strömung. Erste Abhandlung die Mittelswertesätsze für Kraft, Polarisation und Energie. Abh. Math.-Physischen Klasse Königl. Säcsh Gesell. Wissen, 32: 509-604. Matheron, G. (1967) Eléments pour une Théorie des Milieux Poroeux, Masson, Paris. Journel, A.G, Deutsch, C.V. and Desbrats, A.J. (1986) Power averaging for block effective permeability, SPE 15128, Society of Petroleum Engineers.

  18. Electrospinning

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Laar, Nina; Köppl, Susanne; Wintermantel, Erich

    Die weite Palette von Technologien, welche sich mit Strukturen und Prozessen auf der Nanometerskala befassen, wird summarisch als Nanotechnologie bezeichnet. Diese wird, wegen ihres Potentials zur grundlegenden Veränderung ganzer Forschungsfelder, als Schlüsseltechnologie angesehen, welche in naher Zukunft nicht nur die technologische Entwicklung beeinflussen, sondern auch maßgebliche ökonomische, ökologische und soziale Fortschritte mit sich bringen wird. Charakteristisch beim Übergang auf die Nanometerskala ist, neben der zunehmenden Dominanz quantenphysikalischer Effekte, dass Oberflächen- bzw. Grenzflächeneigenschaften gegenüber den Volumeneigenschaften des Materials eine immer größere Rolle spielen [1]. Nanostrukturen können in verschiedene Kategorien gegliedert werden. Basisstrukturen bilden sogenannte Nanopartikel, welche in allen drei Raumrichtungen kleiner als 100 nm sind (z. B. Nanokristalle, Cluster, oder Moleküle) und somit als nulldimensionale Nanoelemente angesehen werden können. Desweiteren gibt es linienförmige, gleichsam eindimensionale Strukturen (z. B. Nanodrähte, Nanoröhren und Nanofasern), sowie Schichtstrukturen, welche als zweidimensional betrachtet werden können [1, 2]. Für die Herstellung von Nanofasern gibt es viele unterschiedliche Verfahren, eines der vielseitigsten und variabelsten stellt dabei die Methode des Electrospinnings dar. Das bereits in den 30er Jahren durch Antonin Formhals patentierte Verfahren [3-8] geriet lange Zeit in Vergessenheit. Erst Mitte der 90er Jahre begannen Forscher, das große Potential dieses Prozesses für die Herstellung von Nanofasern zu realisieren [9]. Mittels Electrospinning können Fasern aus Polymeren, Kompositmaterialien, Halbleitern sowie Keramiken hergestellt werden. Da als meist verwendetes Material Polymere eingesetzt werden [10], beziehen sich die folgenden Abschnitte auf diesen Werkstoff.

  19. [Otto Ulmgren--a distinguished pioneer in oral surgery].

    PubMed

    Nordenram, Ake

    2006-01-01

    Otto Ulmgren (1844-1932) was graduated in 1874 as medical doctor. During sex months in 1875-76 he studied the diseases of teeth, mouth and neck at "Erste Wiener Zahntechnische Schule" in Wien. Then he auscultated at some prominent dental practitionars in Berlin. After that he practised further as dental surgeon in Stockholm. He was strongly engaged to improve dental education and contributed actively for starting the School of Dentistry in Stockholm in 1898. He appointed director of the school and chief of the Department of oral surgery. Otto Ulmgren's doctor's thesis was "Ofversigt af tandläkarekonstens historia" (Survey of the History of Dentistry) in 1877. He also published about 60 scientific articles especially dealing with dental education and oral surgery. Otto Ulmgren was one of the founders of Odontologiska Sällskapet i Stockholm (Dental Society in Stockholm) in 1901 and was its president during the period 1901-21. He was also one of the founders of Sveriges Tandläkareförbund (Dental Association of Sweden) in 1908. He was honorary member of many dental associations. Otto Ulmgren was regarded as a man of principle, an eminent teacher, a skilful clinician and scientist and a strong pioneer of dentistry, particularly in oral surgery. In leisure hours Otto Ulmgren devoted himself to singing and he was a member of the famous men's choir "Orphei drängar". He was also very interested in hunting and had a kennel with hunting dogs. He was appointed honorary member of the Swedish Kennel Club.

  20. The Learning Objective Catalogue for Patient Safety in Undergraduate Medical Education--A Position Statement of the Committee for Patient Safety and Error Management of the German Association for Medical Education.

    PubMed

    Kiesewetter, Jan; Gutmann, Johanna; Drossard, Sabine; Gurrea Salas, David; Prodinger, Wolfgang; Mc Dermott, Fiona; Urban, Bert; Staender, Sven; Baschnegger, Heiko; Hoffmann, Gordon; Hübsch, Grit; Scholz, Christoph; Meier, Anke; Wegscheider, Mirko; Hoffmann, Nicolas; Ohlenbusch-Harke, Theda; Keil, Stephanie; Schirlo, Christian; Kühne-Eversmann, Lisa; Heitzmann, Nicole; Busemann, Alexandra; Koechel, Ansgar; Manser, Tanja; Welbergen, Lena; Kiesewetter, Isabel

    2016-01-01

    Hintergrund: Seit dem vom Institute of Medicine im Jahr 2000 veröffentlichten Bericht „To err is human“ rückten die Themen Patientensicherheit und Fehlermanagement zunehmend in den wissenschaftlichen und politischen Fokus. Obwohl sich dem Thema bereits international auf verschiedensten Ebenen angenähert wurde, fehlt bislang eine strukturierte und flächendeckende Ausbildung von Ärztinnen und Ärzten in diesem Bereich.Ziele: Mit dem im Folgenden beschriebenen Lernzielkatalog Patientensicherheit möchte der Ausschuss für Patientensicherheit und Fehlermanagement der Gesellschaft für medizinische Ausbildung (GMA) eine erste gemeinsame Grundlage für die Implementierung strukturierter Patientensicherheitscurricula zur Ausbildung der Medizinstudierenden an medizinischen Fakultäten im deutschsprachigen Raum schaffen.Methoden: Die Erarbeitung des Lernzielkataloges erfolgte unter Beteiligung von 13 medizinischen Fakultäten im Rahmen von zwei Ausschusstreffen, zwei mehrtägigen Workshops und mit Hilfe von Beurteilungen durch externe fachliche Expertinnen und Experten.Ergebnisse: Der vom Ausschuss für Patientensicherheit und Fehlermanagement der GMA entwickelte Lernzielkatalog Patientensicherheit für das Medizinstudium besteht aus den drei Kapiteln: Grundlagen, Erkennen von Ursachen als Basis für proaktives Handeln und Lösungsansätze. Die Lernziele innerhalb der Kapitel sind hierarchisch auf drei Ebenen organisiert. Insgesamt beinhaltet der Lernzielkatalog 38 Lernziele. Alle Lernziele wurden mit dem Nationalen Kompetenzbasierten Lernzielkatalog Medizin referenziert. Diskussion: Der vorliegende Lernzielkatalog ist ein Produkt der Zusammenarbeit von Vertretern aus immerhin 13 medizinischen Fakultäten. Er soll im deutschsprachigen Raum die Diskussion des Themas Patientensicherheit und Fehlermanagement im Fach Medizin und die Entwicklung entsprechender Ausbildungsstrukturen voranbringen. Zukünftig kann der Lernzielkatalog Patientensicherheit für das

  1. Examination performances of German and international medical students in the preclinical studying-term--a descriptive study.

    PubMed

    Huhn, D; Resch, F; Duelli, R; Möltner, A; Huber, J; Karimian Jazi, K; Amr, A; Eckart, W; Herzog, W; Nikendei, C

    2014-01-01

    Einleitung: Medizinstudierende mit Migrationshintergrund sind im Rahmen ihres Studiums mit zahlreichen spezifischen Problemen konfrontiert. Internationale Studien geben erste Hinweise darauf, dass diese Gruppe von Studierenden schlechtere Leistungen sowohl in schriftlichen als auch in mündlichen oder praktischen Prüfungen erbringt. Für den deutschsprachigen Raum existieren bisher in Hinblick auf diesen thematischen Fokus keinerlei Erkenntnisse.Methode: Für das Jahr 2012 wurde eine deskriptive, retrospektive Analyse der Prüfungsleistungen von Medizinstudierenden des vorklinischen Studienabschnitts an der Medizinischen Fakultät Heidelberg für schriftliche Noten der Semesterabschlussklausuren im zweiten (N=276), dritten (N=292) und vierten Fachsemester (N=285) vorgenommen und für die deutschen Studierenden, die Studierenden aus dem EU-Ausland als auch die Studierenden aus dem nicht-EU-Ausland verglichen. Gleiches geschah mit den mündlichen Noten des ersten Staatsexamens für den Zeitraum 2009 - 2012 (N=1137).Ergebnisse: Deutsche Studierende erzielten in allen Semesterabschlussklausuren sowie in der mündlichen Staatsexamensprüfung signifikant bessere Ergebnisse als Studierende mit einem nicht-EU-staatlichen Migrationshintergrund (alle p<.05). In den Klausuren des dritten und vierten Fachsemesters waren zudem die erbrachten Leistungen der Studierenden mit einem EU-staatlichen Hintergrund signifikant besser als die ihrer außereuropäischen Kommilitonen (p<.05). Außerdem zeigte sich, dass deutsche Studierende zu einem signifikant früheren Zeitpunkt die mündliche Staatsexamensprüfung absolvierten als Studierende mit einem nicht-EU-staatlichen Hintergrund (p<.01).Diskussion: Die Gruppe der nicht-deutschen Medizinstudierenden mit einem Herkunftsland außerhalb der Europäischen Union ist mit schlechteren Prüfungsergebnissen bei zeitgleich längerer Studienzeit als hochrelevante Risikogruppe innerhalb der Studierenden nicht-deutscher Herkunft auszumachen.

  2. Accuracy and completeness of drug information in Wikipedia: a comparison with standard textbooks of pharmacology.

    PubMed

    Kräenbring, Jona; Monzon Penza, Tika; Gutmann, Joanna; Muehlich, Susanne; Zolk, Oliver; Wojnowski, Leszek; Maas, Renke; Engelhardt, Stefan; Sarikas, Antonio

    2014-01-01

    The online resource Wikipedia is increasingly used by students for knowledge acquisition and learning. However, the lack of a formal editorial review and the heterogeneous expertise of contributors often results in skepticism by educators whether Wikipedia should be recommended to students as an information source. In this study we systematically analyzed the accuracy and completeness of drug information in the German and English language versions of Wikipedia in comparison to standard textbooks of pharmacology. In addition, references, revision history and readability were evaluated. Analysis of readability was performed using the Amstad readability index and the Erste Wiener Sachtextformel. The data on indication, mechanism of action, pharmacokinetics, adverse effects and contraindications for 100 curricular drugs were retrieved from standard German textbooks of general pharmacology and compared with the corresponding articles in the German language version of Wikipedia. Quantitative analysis revealed that accuracy of drug information in Wikipedia was 99.7% ± 0.2% when compared to the textbook data. The overall completeness of drug information in Wikipedia was 83.8 ± 1.5% (p < 0.001). Completeness varied in-between categories, and was lowest in the category "pharmacokinetics" (68.0% ± 4.2%; p < 0.001) and highest in the category "indication" (91.3% ± 2.0%) when compared to the textbook data overlap. Similar results were obtained for the English language version of Wikipedia. Of the drug information missing in Wikipedia, 62.5% was rated as didactically non-relevant in a qualitative re-evaluation study. Drug articles in Wikipedia had an average of 14.6 ± 1.6 references and 262.8 ± 37.4 edits performed by 142.7 ± 17.6 editors. Both Wikipedia and textbooks samples had comparable, low readability. Our study suggests that Wikipedia is an accurate and comprehensive source of drug-related information for undergraduate medical education.

  3. Pathogene Mikroorganismen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wagner, Martin

    Infektionen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden, werden als Zoonosen bezeichnet. Pathogene Mikroorganismen können entweder durch Mensch-Mensch, Mensch-Tier-Kontakt oder durch Kontakt mit kontaminierten Vektoren übertragen werden [39]. Vektoren können einerseits belebt (z. B. blutsaugende Insekten), andererseits unbelebt sein. Kontaminierte Lebensmittel und Wasser gehören zu den wichtigsten unbelebten Vektoren. Neben Lebensmitteln können aber auch kontaminierte Gegenstände oder der Kontakt mit Kontaminationsquellen in der Umwelt Auslöser von Krankheitsfällen sein. Weltweit sind mehr als 1400 krankheitsverursachende biologische Agentien bekannt, von denen über 60 % ein zoonotisches Potenzial aufweisen. Als Ergebnis von Expertengesprächen wurde kürzlich berichtet, dass etwa 3 bis 4, meist virale, neu auftretende Infektionskrankheiten ("emerging diseases“) pro Jahr erwartet werden können [15]. Es handelt sich bei diesen Vorgängen aber nicht nur um das Auftauchen vollkommen neuer oder unbeschriebener Spezies, sondern auch um evolutionsbedingte Anpassungen von mikrobiellen Populationen an neue Bedingungen in ihrem Ökosystem [7]. Molekulare Analysen an Umweltchlamydien erbrachten Hinweise, dass die Evolution erste genetische Pathogenitätsmerkmale in dieser Spezies schon vor 700 Mio. Jahren entstehen ließ [14]. Viele Faktoren befeuern den Prozess der Anpassung, unter anderem auch alle Strategien, mit denen der Mensch seit Jahrtausenden versucht, Lebensmittel sicher und haltbar zu machen. Als die treibenden Kräfte des Auftretens neuer Krankheitserreger werden in der Gegenwart vor allem das sich ändernde Weltklima, die globalen Warenströme und die sich verändernden Konsumgewohnheiten genannt. Es steht auch außer Zweifel, dass viele dieser Erreger Tiere als ihr natürliches Reservoir haben werden, d. h. Zoonosen im klassischen Sinne sind [15].

  4. The active participation of German-speaking countries in conferences of the Association for Medical Education in Europe (AMEE) between 2005 and 2013: a reflection of the development of medical education research?

    PubMed

    Raes, Patricia; Bauer, Daniel; Schöppe, Franziska; Fischer, Martin R

    2014-01-01

    Zielsetzung: International gewinnt medizinische Ausbildungsforschung an Bedeutung. Seit Anfang der 2000er ist auch in deutschsprachigen Ländern (D-A-CH) ein steigendes Interesse zu beobachten. In einer kontinuierlichen Steigerung der Publikationszahlen deutscher Autoren in internationalen Fachzeitschriften zum Thema „medizinische Ausbildung“ schlug sich das bisher jedoch nicht nieder. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob sich jene Entwicklungen aus der aktiven Teilnahme deutschsprachiger Forscher an den Konferenzen der AMEE ablesen lassen.Methoden: Die Tagungsbände der AMEE-Kongresse von 2005-2013 der Kategorien „Postervorträge“, „Short Communications“, „Research Papers“ und „Plenarvorträge“ wurden auf Beteiligung aus D-A-CH hin untersucht. Im Anschluss wurden die Abstracts einer inhaltlichen Analyse unterzogen und nach Studiendesign, Methodik, Untersuchungsgegenstand und Forschungsthema kategorisiert. Ergebnisse: Von 9446 analysierten Abstracts weisen 549 Beiträge mindestens einen Erst-/Co- oder Letztautor aus D-A-CH auf. Die absolute Zahl der Beiträge pro Kongress schwankt zwischen 44 im Jahr 2010 und 77 im Jahr 2013. Der prozentuale Anteil schwankt zwischen 10,0% in 2005 und 4,1% im Jahr 2010. Seit 2010 stieg die Beteiligung jedoch kontinuierlich an. Die Arbeiten sind zumeist deskriptiver Art (62,7%). Studien zu grundlegenden Fragen des Lehrens und Lernens (clarification studies) sind eher selten (4,0%). Angewandt wurden meist quantitative Methoden (51,9%), um Fragestellungen zu Themen wie Lehr- und Lernmethoden (33,0%), Evaluation und Assessment (22,4%) oder Curriculumsentwicklung (14,4%) zu untersuchen. Untersuchungsgegenstand sind meist Studierende (52,5%).Schlussfolgerung: Die Beitragszahlen aus D-A-CH weisen zu Beginn und am Ende des Untersuchungszeitraums ein Maximum auf. Ein kontinuierlicher Anstieg der aktiven Beteiligung seit 2005 ist nicht zu beobachten. Dieser Umstand spiegelt nicht das steigende Interesse an der

  5. Clinical practice and self-awareness as determinants of empathy in undergraduate education: a qualitative short survey at three medical schools in Germany.

    PubMed

    Ahrweiler, Florian; Scheffer, Christian; Roling, Gudrun; Goldblatt, Hadass; Hahn, Eckhart G; Neumann, Melanie

    2014-01-01

    Ziel der Studie: Ärztliche Empathie ist ein Outcome-relevantes Ziel der medizinischen Ausbildung. Faktoren, die die ärztliche Empathie fördern oder hemmen, sind jedoch vor allem in Deutschland noch nicht ausreichend erforscht. In der vorliegenden Studie untersuchten wir die Sichtweise deutscher Medizinstudentinnen und -studenten auf die Faktoren, die ihre Empathie fördern und hemmen und darauf, in welcher Beziehung ihre Erfahrungen zu den jeweiligen Curricula standen. Methoden: Es wurde eine qualitative Kurzumfrage an drei Universitäten durchgeführt: an der Ruhr-Universität Bochum, an der Universität zu Köln und an der Universität Witten/Herdecke. Die Studierenden wurden gebeten, einen anonymen Fragebogen mit offenen Fragen über Ausbildungsinhalte und Situationen während ihres Medizinstudiums auszufüllen, die einen positiven oder negativen Einfluss auf ihre Empathie hatten. Die Daten wurden mit einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Green und Thorogood ausgewertet.Ergebnisse: Insgesamt nahmen 115 Studierende an der Umfrage teil. Die Befragten gaben an, dass eine praxisorientierte Ausbildung mit Patientenkontakt sowie Lehre mit Bezug zur klinischen Praxis und der Sichtweise der Patienten ihre Empathie förderten, während das Fehlen dieser Faktoren ihre Empathie hemmte. Auch die persönliche Reaktion der Studierenden auf die Patienten, wie Sympathie für oder Abneigung gegen Patienten, Vorurteile und die innere Haltung wurden als Einflussfaktoren auf ihre Empathie betrachtet. Obwohl jede Universität einen anderen Ansatz bei der Vermittlung sozialer Kompetenzen verfolgt, ergaben sich aus den Antworten der jeweiligen Studierenden keine relevanten Unterschiede bezüglich möglicher Einflussfaktoren von Empathie. Schlussfolgerung: Mehr Lehre mit Praxisbezug und häufigerer Patientenkontakt könnten sich fördernd auf die Empathie der Studierenden auswirken. Sie benötigen Unterstützung bei der Entwicklung einer therapeutischen Beziehung zum Patienten

  6. Bedside Teaching: general and discipline-specific teacher characteristics, criteria for patient selection and difficulties.

    PubMed

    Dybowski, Christoph; Harendza, Sigrid

    2013-01-01

    Zielsetzung: Zum Unterricht am Krankenbett (UaK), dem in der medizinischen Ausbildung eine wichtige Funktion für das Üben von Anamnese und klinischer Untersuchung zukommt, finden sich bisher nur wenige Untersuchungen, die Empfehlungen für die Gestaltung definieren. In Evaluationen wird jedoch vielfach über Schwierigkeiten mit dieser Unterrichtsform berichtet. Ziel der Studie ist es daher, wichtige Rahmenbedingungen für den UaK zu erheben und wesentliche Aspekte für die Patientenauswahl zu identifizieren.Methodik: Ein neu konzipierter Fragebogen mit geschlossenen und offenen Fragen zur Organisation des UaK, der Durchführung und Ausgestaltung sowie der Patientenauswahl wurde an insgesamt 134 Dozierende der Fächer Chirurgie, Innere Medizin und Psychiatrie verschickt. Die erhobenen Daten wurden quantitativ und qualitativ ausgewertet.Ergebnisse: Dozierende der Inneren Medizin waren signifikant älter als Dozierende der anderen beiden Fächer. In der Chirurgie wurde ein signifikant größerer Anteil der Termine von jüngeren Assistenzärzten unterrichtet. Die Einwilligung der Patienten und die Passung ihrer Erkrankungen zu den Lernzielen wurden fächerübergreifend als die wichtigsten Faktoren für die Patientenauswahl angegeben. Psychiater maßen gegenüber Chirurgen nach eigenen Angaben guten Deutschkenntnissen der Patienten signifikant mehr Bedeutung zu. In der Chirurgie wurde ein akut schlechter Gesundheitszustand tendenziell häufiger als Ausschlusskriterium der Patienten vom UaK genannt.Schlussfolgerung: Für die inhaltliche und organisatorische Planung und für die Patientenauswahl des UaK sollten die von den Dozenten benannten Aspekte und die fächerspezifischen Besonderheiten für die Planung des UaK berücksichtigt und bei Dozentenschulungen thematisiert werden.

  7. Fracture severity of distal radius fractures treated with locking plating correlates with limitations in ulnar abduction and inferior health-related quality of life.

    PubMed

    Tsitsilonis, Serafim; Machó, David; Manegold, Sebastian; Krapohl, Björn Dirk; Wichlas, Florian

    2016-01-01

    Einleitung: Die operative Therapie der distalen Radiusfrakturen hat nach der Entwicklung der winkelstabilen Platten signifikant zugenommen. Ziel der vorliegenden Studie war die Evaluation von Lebensqualität sowie funktionellem und radiologischem Outcome von Patienten nach einer winkelstabilen Plattenosteosynthese bei einer distalen Radiusfraktur. Materialien und Methoden: Insgesamt wurden 128 Patienten (130 Frakturen) nach operativer Versorgung mittels Locking Compression Plate (LCP) (2,4 mm/3,5 mm, Synthes(®)) retrospektiv untersucht. Die mittlere Nachbeobachtungszeit betrug 22,7 Monate (SD: 10,6). Die Frakturen wurden prä-, postoperativ und bei der letzten Vorstellung radiologisch evaluiert (radiale Inklination, palmarer Tilt, Ulnavarianz). Der Bewegungsumfang wurde erhoben. Griffkraft wurde mittels eines JAMAR-Dynamometers dokumentiert. Der Disabilities of the Arm, Shoulder and Hand (DASH)-Score und der Gartland-Werley-Score wurden erhoben. Die gesundheitsassoziierte Lebensqualität wurde mittels des SF-36-Health-Survey evaluiert.Ergebnisse: Die postoperative Reposition war exzellent; ein minimaler Repositionsverlust lag bei der letzten Follow-up-Vorstellung vor. Es wurde in jeder Bewegungsrichtung (außer Pronation) eine statistisch signifikante Minderung der Beweglichkeit beobachtet; in den meisten Fällen war dies nicht klinisch relevant. Die verletzte Seite erreichte 83,9% der Griffkraft der Gegenseite. Der Mittel-DASH-Score betrug 18,9 und der Mittel-GWS war 3,5. Die Lebensqualität war insgesamt nicht beeinträchtigt. Allerdings korrelierte die Einschränkung der Ulnarabduktion mit schlechteren Werten der Lebensqualität. Der Schweregrad der Fraktur korrelierte mit schlechterer Lebensqualität, trotz der fehlenden Korrelation mit dem funktionellen und radiologischen Outcome. Die Komplikationsrate war niedrig.Schlussfolgerungen: Der Schweregrad der Fraktur scheint die Ulnarabduktion zu beeinflussen und dadurch die Lebenqualität zu beeintr

  8. Virtual patients in continuing medical education and residency training: a pilot project for acceptance analysis in the framework of a residency revision course in pediatrics.

    PubMed

    Lehmann, Ronny; Hanebeck, Benjamin; Oberle, Stephan; Simon, Anke; Choukair, Daniela; Tönshoff, Burkhard; Huwendiek, Sören

    2015-01-01

    Zielsetzung: Virtuelle Patienten (VPs) sind eine E-Learning-Ressource, welche klinische Entscheidungsfindung an Fallbeispielen schult. Wichtig für ihre erfolgreiche Integration ist dabei die Verbindung mit Präsenzveranstaltungen im Sinne von „Blended Learning“. Bisher gibt es kaum Untersuchungen zum Einsatz von VPs in der Fort- und Weiterbildung. In der vorliegenden Pilot-Studie wurde der Einsatz von VPs im Rahmen eines pädiatrischen Weiterbildungsrepetitoriums untersucht. Methodik: Im Rahmen des Repetitoriums der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin 2009 in Heidelberg wurden den ca. 200 Teilnehmenden eines pädiatrisch-nephrologischen Fachvortrags zum Thema „nephrotisches und nephritisches Syndrom im Kindesalter“ zwei VPs als Nachbereitung vor Ort zur Verfügung gestellt. Anhand eines Online-Fragebogens wurden verschiedene Aspekte der Lernerfahrung mit VPs, der Verknüpfung mit dem Fachvortrag sowie der Meinung hinsichtlich des Einsatzes von VPs allgemein in der Weiterbildung evaluiert. Ergebnisse: Der Rücklauf an auswertbaren Fragebögen betrug N=40 (ca. 21%), beungünstigt durch ein technisches Problem mit der Firewall vor Ort. Die Teilnehmenden empfanden die Fallbearbeitung als lohnende Lernerfahrung mit guter Vorbereitung für die Diagnostik und Therapie bei realen Patienten/innen mit entsprechenden Beschwerden. Insbesondere wurden die Falldarstellung, die Interaktivität und die Möglichkeit der wiederholten Übung unabhängig von Zeit und Ort positiv hervorgehoben. Gefragt zum grundsätzlichen Einsatz von VPs in der Weiterbildung wurden diese als geeignete Lernmodalität bewertet und der Wunsch nach mehr solcher Angebote geäußert. Schlussfolgerung: VPs können im Bereich der ärztlichen Weiterbildung eine sinn- und wertvolle Ergänzung zu den bisherigen Angeboten bieten.

  9. Communicative positioning of one's own profession in interprofessional settings.

    PubMed

    Posenau, André; Peters, Tim

    2016-01-01

    Zielsetzung: Interprofessional Education (IPE) ist im sich ausdifferenzierenden Gesundheitssystem von wachsender Bedeutung und nimmt bei der Lehre in Gesundheitsberufen einen immer größeren Raum ein. Der Großteil der Konzepte und Verfahren in diesem Bereich basiert auf normativen Vorstellungen über interprofessionelle Kooperation und ist selten empirisch fundiert. Dieser Beitrag ist ein erster Versuch, die deduktive Herangehensweise mit einer induktiven Perspektive zu ergänzen, um didaktische Konzepte des IPE anschließend empirisch zu untermauern. Methodik: Mithilfe des qualitativen Ansatzes der linguistischen Gesprächsanalyse werden explorativ anhand von im Unterricht aufgezeichneten Simulationen mit Studierenden der Pflege und Hebammenkunde sprachliche Professionsmarker herausgearbeitet, von denen ausgegangen wird, dass sie für relevante interprofessionelle Kommunikationsprozesse von Bedeutung sind und damit die konkrete Zusammenarbeit von Gesundheitsberufen beeinflussen. Diese werden kategorisiert, kommentiert und ihre Bedeutung für die Lehre und die praktische Umsetzung in interprofessionellen Interaktionen herausgestellt. Ergebnisse: Die Studierenden nutzen verschiedene Professionsmarker regelmäßig in den Simulationen. Allerdings treten diese - außer bei der Abgrenzung zu Ärzten - nicht so häufig wie zunächst erwartet auf. Gleichzeitig sind alle Interaktionen von starker Imagearbeit zwischen den Studierenden geprägt, die einen großen Raum in den beobachteten Interaktionen einnimmt. Auch bei der Aufgabendelegation und -beanspruchung scheinen die professionsspezifischen Kommunikations- und Abgrenzungsverfahren sich erst langsam zu etablierenden. Zudem spielt die Studierendenrolle eine nicht zu unterschätzende Funktion in den Interaktionen.Schlussfolgerung: Professionsmarkierungen sind ein wesentlicher Bestandteil interprofessionelle Kommunikation und basieren auf einer (hier nur ausschnitthaft präsentierten) Vielzahl beobachtbarer sprachlicher

  10. Black soils and/or sediments at the western border of the Nördlinger Ries (South Germany)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mailänder, S.; Eberle, J.; Blümel, W. D.

    2009-04-01

    In the framework of a geoarchaeological research project by the Institute of Geography, University of Stuttgart, in the year 2006 the construction of a kerosene pipeline trench was monitored at the western border of the impact crater "Nördlinger Ries" in South Germany (MAILÄNDER ET AL. 2008). Thereby black horizons were recognized at several places. They occured predominantly in depressions and were covered by holocene colluvial sediments, but rested on different bedrocks which include mud- and sandstones as well as lime. The most of these horizons seemed to be rich in humic material and clay. By means of various studies, which involve sedimentological, pedological, archaeobotanical and -zoological analysis as well as 14C-(AMS)-datings, the periods and circumstances of the development of these black horizons are explored. The poster presents the itemised research methods and their first results. Particularly micromorphological analysis and mollusc classifications turned out to be very valuable to reconstruct the palaeoenvironmental conditions during their formation and subsequent modifications. First datings of bulk samples and charcoal pieces refer to the Atlantic period, but the measured ages distribute to a long time space from about cal BC 5200 to cal BC 4000. The outcomes of this investigation should facilitate a comparison with similar horizons which are recovered in several Central European sediment profiles, for example in the Amöneburger Becken near Marburg in Hessen (RITTWEGER 2000). Also their composition will be contrasted with samples from archaeological findings in the surrounding and the possibility of an anthropogenic influence on their development will be checked. References MAILÄNDER, S., W. D. BLÜMEL & J. EBERLE (2008): Paläoumweltbedingungen und anthropogene Landoberflächenveränderungen im Umfeld des frühkeltischen Fürstensitzes auf dem Ipf am Westrand des Nördlinger Rieses: Erste Geländebefunde und Auswertungen 2005/2006.- In

  11. All for the Planet, the Planet for everyone!

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Drndarski, Marina

    2014-05-01

    The Eco-Musketeers are unique voluntary group of students. They have been established in Belgrade, in Primary school 'Drinka Pavlović'. Since the founding in year 2000, Eco-Musketeers have been involved in peer and citizens education guided by motto: All for the planet, the planet for all! Main goals of this group are spreading and popularization of environmental approach as well as gaining knowledge through collaborative projects and research. A great number of students from other schools in Serbia have joined Eco-Musketeers in observations aiming to better understand the problem of global climate change. In the past several years Eco-Musketeers have also participated in many national and international projects related to the active citizenship and rising the awareness of the importance of biodiversity and environment for sustainable development of society. In this presentation we will show some of the main activities, eco-performances and actions of our organization related to the environment, biodiversity, conservation and recycling, such as: spring cleaning the streets of Belgrade, cleaning the Sava and the Danube river banks, removing insect moth pupae in the area of Lipovica forest near Belgrade. Also, Eco-Musketeers worked on education of employees of Coca-Cola HBC Serbia about energy efficiency. All the time, we have working on raising public awareness of the harmful effects of plastic bags on the environment, too. In order to draw attention on rare and endangered species in Serbia and around the globe, there were several performing street-plays about biodiversity and also the plays about the water ecological footprint. Eco-Musketeers also participated in international projects Greenwave-signs of spring (Fibonacci project), European Schools For A Living Planet (WWF Austria and Erste stiftung) and Eco Schools. The eco dream of Eco-Musketeers is to influence the Government of the Republic of Serbia to determine and declare a 'green habits week'. This should

  12. Workplace learning: an analysis of students' expectations of learning on the ward in the Department of Internal Medicine.

    PubMed

    Köhl-Hackert, Nadja; Krautter, Markus; Andreesen, Sven; Hoffmann, Katja; Herzog, Wolfgang; Jünger, Jana; Nikendei, Christoph

    2014-01-01

    longitudinal Verantwortung für die Behandlung von Patienten übertragen zu können. Die Daten legen nahe, dass die Entwicklung und Etablierung von Handlungsrichtlinien für Dozierende verbunden mit klar definierten Lernzielen für den studentischen Einsatz auf Station dringend notwendig sind. Auf der Basis unserer Ergebnisse liefern wir hierzu erste Empfehlungen und Lösungsansätze.

  13. Interprofessional practice in health care: an educational project with four learning sequences for students from six study programs.

    PubMed

    Nowak, Anna Christina; Klimke-Jung, Kathrin; Schäfer, Thorsten; Reif, Karl

    2016-01-01

    Einleitung: Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und der Zunahme komplexer Versorgungsanforderungen fordern nationale und internationale Organisationen eine verstärkte Kooperation der Gesundheitsberufe. Die Implementierung von interprofessionellen Lehrangeboten in die Studiengänge der medizinischen, geburtshilflichen, pflegerischen und therapeutischen Berufe ist noch selten. Derzeit werden in Deutschland erste Projekte erprobt. Im vorliegenden Artikel werden die Prozesserfahrungen der Organisatoren bei der Implementierung gemeinsamer interprofessioneller Lehrangebote für sechs Studiengänge dargestellt. Projektbeschreibung: Im Rahmen des Kooperationsprojekts „Interprofessionelles Handeln im Gesundheitswesen“ zwischen der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum und dem Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften der Hochschule für Gesundheit wurden interprofessionelle Lerneinheiten entwickelt, implementiert und evaluiert mit dem Ziel, langfristige curriculare Ausbildungsstrukturen zwischen den beiden Hochschulen zu etablieren. In vier Lernsequenzen standen die Vermittlung von kommunikativen Kompetenzen, das Wissen und die Wertschätzung gegenüber den Tätigkeitsbereichen der anderen Gesundheitsberufe sowie die Reflexion der eigenen beruflichen Rolle und Verantwortungsbereiche im Vordergrund. Dazu arbeiteten die Studierenden in interprofessionellen Kleingruppen zusammen.Ergebnisse: Insgesamt haben 220 Studierende der Ergotherapie, der Hebammenkunde, der Logopädie, der Medizin, der Pflege und der Physiotherapie an interprofessionellen Kleingruppenseminaren teilgenommen. Bei der Durchführung und Implementierung der Lehrveranstaltungen zeigten sich insbesondere strukturelle und methodische Herausforderungen, die bei der zukünftigen Entwicklung interprofessioneller Lehrangebote berücksichtigt werden sollten. Hierzu zählen die curriculare Einbettung, gemeinsame Zeiträume in den Stundenplänen und räumliche Ressourcen f

  14. Process interpretation of laminated lacustrine sediments from the valley of the river Alf, Quaternary West Eifel Volcanic Field, Germany

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eichhorn, Luise; Pirrung, Michael; Zolitschka, Bernd; Büchel, Georg

    2016-04-01

    (1): 83-88. Pirrung, M., et al. (2007). Hochauflösende fluviolakustrine Sedimente des jüngeren Pleistozän aus dem Alfbachtal bei Gillenfeld (Westeifel) - erste Ergebnisse. Mainzer geowissenschaftliche Mitteilungen 35: 51-80. Zolitschka, B. (1991). Absolute dating of late-Quaternary lacustrine sediments by high resolution varve chronology. Hydrobiologia 214: 59-61.

  15. Micromorphological investigation on ring road sediments of the Early Bronze Age site Tell Chuera, Syria

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fritzsch, Dagmar; Thiemeyer, Heinrich

    2010-05-01

    Tell Chuera is an Early Bronze Age settlement mount in NE-Syria close to the Turkish border. With a diameter of almost 1 km and a height of 18 m it is one of the biggest tells in the region between the rivers Balikh and Khabur. In 1958 the structures of the city wall was known first by Orthmann (1990). This city wall was built of air-dried mud bricks. The age of the founding of this construction is not yet clear. The earliest pottery from the place is dated around 2500 BC to 2350 BC. Inside the fortification a road was detected, which was first excavated by Novak (1995). We took sediment monoliths in 2004 from a new trench, which shows the same situation of the road. A geomagnetic prospection, that included the whole site, suggests that the road was part of the planned extension of the lower town and serves as a circular road (Meyer, in prep.). The micromorphological investigation focussed on the question, how the road was used. Did animals have had access to the town? The thin sections show different indications of the anthropogenic influence. In all samples pseudomorphs after straw are visible. In many parts ash, charred wood fragments, bone fragments, melted material and fragments of basalt and flint were observable, too. These materials are typical for sediments in streets (cf. Goldberg & Macphail, 2006). In some parts of the thin sections faecal spherulites and dung remains with faecal spherulites give an idea that ruminants used the road as well as men. Trampling structures support this assumption. Moreover, leaching of calcite, its redeposition in mottles, pseudomycels and concretions, hydromorphic stains and the translocation of silt indicate postdepositional pedogenic processes. Literature Goldberg, P., & Macphail, R. I. (2006). Practical and theoretical geoarchaeology: UK Blackwell Publishing. Meyer, J.-W. (in prep.). Überlegungen zur Siedlungsstruktur - eine erste Analyse der Ergebnisse der geomagnetischen Prospektion. In J.-W. Meyer (Ed.), Ausgrabungen

  16. Multicentre evaluation of the Bayer DAX system.

    PubMed

    Morosini, L; Rossetti, M; Berti, P; Pallotti, G; Fabbri, V; Mambelli, M C; Franceschin, A; Dell'Anna, L; Cappelletti, P; Brocco, G

    1993-12-01

    The analytical performance of the DAX, a high-throughput random access analyser, was studied according to ECCLS guidelines (ECCLS Document Vol. 3, No. 2, Beuth Verlag, Berlin, 1986) in a multicentre evaluation involving four laboratories. The trial took about 4 months. Determinations of 12 analytes produced more than 60,000 data. The imprecision study on 3 control sera for all analytes gave a within-run CV (median of 4 laboratories) which never exceeded 3% and was below 2% in 94% of the results. The median between-day CV was less than 3% in 92% of the results, with a highest value of 5.0%. No significant drift was detected during the 5-hour work period. No relevant sample- and cuvette-related carry-over was found. The manufacturer's claims concerning linearity were fulfilled or exceeded. The recovery of the assigned values for the control sera (median of 4 laboratories) ranged from 94 to 106%. In the method comparison on patients' samples, deviations were statistically significant in some cases, due to differences either in the methods used or in the calibration of the systems used for comparison; the regression lines, as inspected visually, and the coefficients of correlation were, however, generally acceptable. Imprecision and inaccuracy were within the acceptability limits as recommended by the Société Française de Biologie Clinique (SFBC) (Biochim. Clin. 12 (1988) 284-327) and the Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie (DGKC) (Dt. Arztebl. 85 (11) (1988) A697-A712). The limits of acceptance, proposed more recently by Fraser et al. (Eur. J. Clin. Chem. Clin. Biochem. 30 (1992) 311-317), were met in thirty-three of thirty-six cases. The alpha-amylase assay was significantly affected by bilirubin and haemolysis; interferences for the remaining analytes were predictable and well-known from the literature. The rate of sample throughput was found to be in agreement with that claimed by the manufacturer. The software did not present problems and was readily

  17. Guillain-Barré syndrome: clinical profile and management.

    PubMed

    Sudulagunta, Sreenivasa Rao; Sodalagunta, Mahesh Babu; Sepehrar, Mona; Khorram, Hadi; Bangalore Raja, Shiva Kumar; Kothandapani, Shyamala; Noroozpour, Zahra; Aheta Sham, Mohammed; Prasad, Nagendra; Sunny, Sony Parethu; Mohammed, Munawar Dhanish; Gangadharappa, Rekha; Nidsale Sudarshan, Ranjitha

    2015-01-01

    Einführung: Das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) ist eine fulminant verlaufende Polyradiculoneuropathie, die akut, meist schwer verlaufend, auf der Basis eines Autoimmunprozesses auftritt. Die Ätiologie der Erkrankung wird nicht ganz verstanden, die Prognose ist bei früher Diagnose und Therapie gewöhnlich gut. Eine retrospektive Studie wurde durchgeführt, um das klinische Profil, die Epidemiologie, die Laborwerte, die Elektrodiagnose, die Behandlungsarten und die Prognose von Patienten mit GBS auszuwerten.Methode: Die klinischen Daten von 1.166 Patienten, die zwischen Januar 2003 und Januar 2014 mit GBS überwiesen oder in den Ambulanzen vorgestellt wurden, wurden ausgewertet. Ergebnisse: Geschlechtsspezifische Unterschiede wurden nicht beobachtet. Etwa 35% der Patienten waren älter als 50 Jahre. Die Analyse zeigte schlecht eingestellten Diabetes mellitus (HBA1c = 8,1 ± 2,11%). Die saisonale Abhängigkeit der GBS ist deutlich, im Winter wurden 484 (41,5%) gefunden und 449 (38,5%) Patienten mit GBS wurden künstlich beatmet. 48 (4,11%) der Patienten verstarben an GBS. Die neurologischen Untersuchungen ergaben bei 407 (34,9%) der Patienten Beteiligung der cranialen Nerven, faciale Lähmungen bei 401 (34,39%) und Ataxien bei 88 (7,54%) der Patienten. Die meisten Patienten, die mit Plasmapherese behandelt wurden, hatten einen niedrigeren sozioökonomischen Status. Die mittlere Proteinkonzentration im Liquor war 113,8 ± 11,8 mg/dl. Störungen der Nervenleitung, indirekt bestimmt über den H-Reflex, wurden bei 891 (90,64%) der Patienten beobachtet. Keine Unterschiede hinsichtlich Komplikationen und Endergebnis wurden festgestellt zwischen den Behandlungen mit intravenöser Gabe von Immunglobulinen und Plasmaaustausch.Schlussfolgerung: GBS tritt vorwiegend in den Wintermonaten auf, der „Peak-Flow-Test“ kann ein Indikator für eine erforderliche künstliche Beatmung und für die Prognose sein. Eine Verminderung oder Blockierung der Nervenleitung ist die

  18. Sympathetic activity–associated periodic repolarization dynamics predict mortality following myocardial infarction

    PubMed Central

    Rizas, Konstantinos D.; Nieminen, Tuomo; Barthel, Petra; Zürn, Christine S.; Kähönen, Mika; Viik, Jari; Lehtimäki, Terho; Nikus, Kjell; Eick, Christian; Greiner, Tim O.; Wendel, Hans P.; Seizer, Peter; Schreieck, Jürgen; Gawaz, Meinrad; Schmidt, Georg; Bauer, Axel

    2014-01-01

    Angewandte Klinische Forschung, University of Tübingen (252-1-0). PMID:24642467

  19. Efficacy of two iso-propanol-based skin antiseptics applied to human skin with many sebaceous glands for 2 and 10 minutes.

    PubMed

    Kampf, Günter; Sammann, Andreas; Pitten, Frank-Albert; Christiansen, Bärbel; Heeg, Peter; Nowak, Nicolas

    2014-01-01

    Zielsetzung: Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass bestimmte ethanolische Hautantiseptika ihre Wirksamkeit auf die residente Flora der Stirn in nur 2,5 Minuten ausüben. Wir haben nun die Wirksamkeit von zwei Hautantiseptika auf Basis von 63% (w/w) Iso-Propanol bei Einwirkzeiten von 2 und 10 Minuten auf talgdrüsenreicher Haut untersucht.Methode: Jeder Versuch wurde im Referenz-kontrollierten Überkreuzdesign mit mindestens 20 Teilnehmern durchgeführt. Das Referenzverfahren war die Anwendung von 70% Iso-Propanol (v/v) über 10 Minuten auf die Stirn. Vorwerte und Nachwerte (unmittelbar nach der Anwendung sowie nach 30 Minuten) wurden von dem markierten Areal (5 cm(2)) mittels Tupferabstrichmethode über 10 Sekunden bestimmt. Die Tupfer wurden in Trypton-Soya-Bouillon mit validierten Neutralisierungssubstanzen geschüttelt. Aus der anschließenden Verdünnungsreihe wurden Aliquots auf Trypton-Soya-Agar ausgespatelt. Nach der Bebrütung der Platten über 48 h bei 36°C wurden die Kolonien gezählt. Die mittlere log10-Reduktion der Bakterien wurde berechnet. Der Wilcoxon matched-pairs signed-ranks Test wurde zum Vergleich von Behandlungen verwendet.Ergebnisse: Die Anwendung von Hautantiseptikum A über 10 Minuten (1 Versuch) war im Vergleich zum Referenzverfahren gleichwertig wirksam. Bei Anwendung über 2 Minuten (2 Versuche) war das Hautantiseptikum A noch immer zum Referenzverfahren gleichwertig wirksam, sowohl unmittelbar nach der Anwendung (z.B. 1,6 versus 1,4 log10 Reduktion) und nach 30 Minuten (1,7 versus 1,4 log10 Reduktion). Hautantiseptikum B war nach 10 und 2 Minuten (jeweils 1 Versuch) ebenso zum Referenzverfahren gleichwertig wirksam, sowohl unmittelbar nach der Anwendung als auch nach 30 Minuten.Fazit: Die ungefärbten und gefärbten Hautantiseptika erfüllten bei einer Einwirkzeit von 2 Minuten die nationalen Anforderungen an die Wirksamkeit von Hautantiseptika. Die kürzere Einwirkzeit auf talgdrüsenreicher Haut wird eine rationellere klinische

  20. Study protocol of the Diabetes and Depression Study (DAD): a multi-center randomized controlled trial to compare the efficacy of a diabetes-specific cognitive behavioral group therapy versus sertraline in patients with major depression and poorly controlled diabetes mellitus

    PubMed Central

    2013-01-01

    hypothesis we expect that CBT leads to significantly greater improvement of glycemic control in the one year follow-up in treatment responders of the short term phase. Discussion The DAD study is the first randomized controlled trial comparing antidepressants to a psychological treatment in diabetes patients with depression. The study is investigator initiated and was supported by the ‘Förderprogramm Klinische Studien (Clinical Trials)’ and the ‘Competence Network for Diabetes mellitus’ funded by the Federal Ministry of Education and Research (FKZ 01KG0505). Trial registration Current controlled trials ISRCTN89333241. PMID:23915015

  1. How do Supervising Clinicians of a University Hospital and Associated Teaching Hospitals Rate the Relevance of the Key Competencies within the CanMEDS Roles Framework in Respect to Teaching in Clinical Clerkships?

    PubMed

    Jilg, Stefanie; Möltner, Andreas; Berberat, Pascal; Fischer, Martin R; Breckwoldt, Jan

    2015-01-01

    Zielsetzung: Das Rollenmodell der „Canadian Medical Education Directives for Specialists“ (CanMEDS) findet auch im deutschen Sprachraum verbreitete Anwendung in der ärztlichen Weiterbildung. Unklar ist allerdings, inwieweit es auch auf die Ausbildung im Praktischen Jahr (PJ) in Deutschland anwendbar ist. Die vorliegende Studie untersucht daher, in welchem Ausmaß klinisch tätige Ärzte an einem Universitätsklinikum und dessen akademischen Lehrkrankenhäusern die sieben CanMEDS-Rollen bzw. deren Rollen-definierende Kompetenzen als relevant einschätzen und diese an PJ-Studierende zu vermitteln meinen.Methodik: 124 Ärztinnen und Ärzte aus den Fächern Innere Medizin und Chirurgie bewerteten in einem Fragebogen die Relevanz der 28 Rollen-definierenden Kompetenzen des CanMEDS-Modells („key competencies“) für folgende drei Leitfragen: „Relevanz für die persönliche tägliche Arbeit“, „Wichtigkeit für die PJ-Ausbildung“ und „Ausmaß der Umsetzung im konkreten Unterricht“.Ergebnisse: Alle Fragebögen waren hinsichtlich der Hauptfragestellung vollständig auswertbar. Für die Befragten waren alle sieben CanMEDS-Rollen in der persönlichen täglichen Arbeit wichtig und wurden als relevant für die PJ-Ausbildung eingeschätzt. Für alle Rollen wurde eine Umsetzung im konkreten Unterricht angegeben. Die Rollen „Kommunikator“ (Communicator), „Sachkundiger Mediziner“ (Medical Expert) und „Teamplayer“ (Collaborator) wurden hierbei in Bezug auf alle drei Fragen statistisch signifikant als am relevantesten eingestuft. Es zeigten sich keine Unterschiede zwischen den Fächern Innere Medizin und Chirurgie, sowie zwischen Universitätsklinik und akademischen Lehrkrankenhäusern.Schlussfolgerung: Die Befragten schätzten sämtliche Rollen-definierenden Kompetenzen des CanMEDS-Modells als relevant für ihre persönliche tägliche Arbeit ein. Ebenso bewerteten sie diese als relevant für die PJ-Ausbildung. Diese Befunde unterstützen die Eignung

  2. The use of Facebook in medical education--a literature review.

    PubMed

    Pander, Tanja; Pinilla, Severin; Dimitriadis, Konstantinos; Fischer, Martin R

    2014-01-01

    Hintergrund: Die Verbreitung sozialer Medien beeinflusst und verändert die Kommunikationskultur sowie die Lern- und Lehrmöglichkeiten in der medizinischen Ausbildung. Das beliebteste soziale Netzwerk ist Facebook. Seine Eigenschaften bieten ein großes Potenzial für die medizinische Ausbildung, bringen aber auch einige neue Herausforderungen mit sich.Ziele: Dieser systematische Literaturüberblick zielt darauf ab, herauszufinden, wie Facebook bisher in der medizinischen Ausbildung integriert, eingesetzt und beforscht wurde. Nach einer systematischen Durchsicht der aktuellen Literatur, werden Forschungslücken identifiziert, Verbindungen zu vorherigen Arbeiten gezogen, die bisherigen Ergebnisse systematisch analysiert und Konsequenzen diskutiert.Methode: Die Autoren durchsuchten sechs online-basierte Literatur-Datenbanken. Sie definierten Einschlusskriterien und überprüften unabhängig voneinander die Suchergebnisse. Die wichtigsten Informationen der Artikel wurden methodisch abstrahiert und kodiert und in den Kategorien Studiendesign, Phase der Studienteilnehmer in der medizinischen Ausbildung und Studieninhalt dargestellt und diskutiert.Ergebnisse: 16 Artikel erfüllten alle Einschlusskriterien. 45-96% der Mediziner und Medizinstudierenden haben ein Facebook-Profil. Die meisten Studien konzentrierten sich auf Facebook und digitale Professionalität. Unprofessionelles Verhalten und Verstöße gegen den Datenschutz traten in 0,02% bis 16% der Fälle auf. In Hinblick auf den Einsatz als Lehr- und Lernumgebung wird Facebook von Medizinstudierenden gut akzeptiert. Es wird verwendet, um sich für Prüfungen vorzubereiten, Online-Materialien zu teilen, klinische Fälle zu diskutieren, Treffen zu organisieren und Informationen über Famulaturen auszutauschen. Einige Unterrichtsmaterialien für den professionellen Umgang mit Facebook wurden positiv beurteilt. Es scheint allerdings keine Beweise dafür zu geben, dass Medizinstudierende von Facebook als Lernumgebung

  3. Practice nursed-based, individual and video-assisted patient education in oral anticoagulation - Protocol of a cluster-randomized controlled trial

    PubMed Central

    2011-01-01

    observe differences in adverse effects, we expect to discover differences in secondary outcomes, such as the time spent in the therapeutic range. Trial registration Deutsches Register Klinischer Studien (German Clinical Trials Register): DRKS00000586 Universal Trial Number (UTN U1111-1118-3464) PMID:21477372

  4. Stem cell origin of cancer and differentiation therapy.

    PubMed

    Sell, Stewart

    2004-07-01

    Our forefathers in pathology, on observing cancer tissue under the microscope in the mid-19th century, noticed the similarity between embryonic tissue and cancer, and suggested that tumors arise from embryo-like cells [Recherches dur le Traitement du Cancer, etc. Paris. (1829); Editoral Archiv fuer pathologische Anatomie und Physiologie und fuer klinische Medizin 8 (1855) 23]. The concept that adult tissues contain embryonic remnants that generally lie dormant, but that could be activated to become cancer was later formalized by Cohnheim [Path. Anat. Physiol. Klin. Med. 40 (1867) 1-79; Virchows Arch. 65 (1875) 64] and Durante [Arch. Memori ed Osservazioni di Chirugia Practica 11 (1874) 217-226], as the "embryonal rest" theory of cancer. An updated version of the embryonal rest theory of cancer is that cancers arise from tissue stem cells in adults. Analysis of the cellular origin of carcinomas of different organs indicates that there is, in each instance, a determined stem cell required for normal tissue renewal that is the most likely cell of origin of carcinomas [Lab. Investig. 70 (1994) 6-22]. In the present review, the nature of normal stem cells (embryonal, germinal and somatic) is presented and their relationships to cancer are further expanded. Cell signaling pathways shared by embryonic cells and cancer cells suggest a possible link between embryonic cells and cancer cells. Wilm's tumors (nephroblastomas) and neuroblastomas are presented as possible tumors of embryonic rests in children. Teratocarcinoma is used as the classic example of the totipotent cancer stem cell which can be influenced by its environment to differentiate into a mature adult cell. The observation that "promotion" of an epidermal cancer may be accomplished months or even years after the initial exposure to carcinogen ("initiation"), implies that the original carcinogenic event occurs in a long-lived epithelial stem cell population. The cellular events during hepatocarcinogenesis

  5. Early Monitoring of Response (MORE) to Golimumab Therapy Based on Fecal Calprotectin and Trough Serum Levels in Patients With Ulcerative Colitis: A Multicenter Prospective Study

    PubMed Central

    Drabik, Attyla; Sturm, Andreas; Blömacher, Margit

    2016-01-01

    Background The treatment of ulcerative colitis (UC) patients with moderate to severe inflammatory activity with anti-tumor necrosis factor alpha (TNFα) antibodies leads to a clinical remission rate of 10% after 8 weeks of therapy. However, it must be taken into account that patient selection in clinical trials clearly influences both response and remission rates. An unsatisfactory response to anti-TNFα medication after week 12 often leads to a discontinuation of treatment. The early prediction of clinical response could therefore help optimize therapy and potentially avoid ineffective treatments. Objective The aim of this study is to develop an algorithm for optimizing golimumab administration in patients with moderate to severe UC by calculating the probability of clinical response in Week 26 based on data from Week 6. Methods The study is designed as a prospective, single-arm, multicenter, non-interventional observational study with no interim analyses and a sample size of 58 evaluable patients. The primary outcome is the prediction of clinical response in Week 26 based on a 50% reduction in fecal calprotectin and a positive golimumab trough level in Week 6. Results Enrollment started in October 2014 and was still open at the date of submission. The study is expected to finish in December 2016. Conclusions The early identification of patients who are responding to an anti-TNFα antibody is therapeutically beneficial. At the same time, patients who are not responding can be identified earlier. The development of a therapeutic algorithm for identifying patients as responders or non-responders can thus help prescribing physicians to both avoid ineffective treatments and adjust dosages when necessary. This in turn promotes a higher degree of treatment tolerance and patient safety in the case of anti-TNFα antibody administration. ClinicalTrial German Clinical Trials Register, Deutsches Register Klinischer Studien DRKS00005940; https://drks-neu.uniklinik-freiburg.de

  6. Navigating the maze of requirements for obtaining approval of non-interventional studies (NIS) in the European Union.

    PubMed

    Ramirez, Isabelle

    2015-01-01

    Ziel: Dieser Artikel soll über die Komplexität und unerwartete regulatorische Anforderungen bei multinationalen und multizentrischen, nicht-interventionellen Studien (NIS) in der Europäischen Union aufklären.Methoden: Die Internetseiten der zuständigen nationalen Behörden, Ethikkommissionen (EK) und Datenschutzbehörden wurden konsultiert, um Vorschriften und Richtlinien zum Genehmigungsverfahren von NIS in den verschiedenen Mitgliedstaaten der EU zu finden.Ergebnis: Viele zusätzliche Hürden wurden identifiziert, die weder offengelegt noch deutlich in den jeweiligen Verordnungen/Richtlinien für NIS beschrieben waren. Obwohl die Genehmigung durch die nationale Behörde für NIS grundsätzlich nicht erforderlich ist, wird in vielen Ländern dennoch empfohlen die geplante NIS – vor dem EK-Antrag – der nationalen Behörde anzuzeigen, um die Bestätigung zu erhalten, dass die geplante NIS nicht in die Kategorie „interventionelle Studie“ fällt. Zudem ist in einigen Ländern eine Probandenversicherung erforderlich. In vielen Ländern, in denen multizentrische NIS geplant sind, bedarf es zusätzlich zur Zustimmung der zentralen Ethikkommission auch noch die zustimmende Bewertung aller lokalen Ethikkommissionen, denn ein zentrales EK-Gutachten wird nicht als ausreichend betrachtet. Die Anforderungen an EK-Dokumente und an Gebühren für die Einreichung variieren stark unter allen Mitgliedsstaaten. Zusätzliche Genehmigungen von den Datenschutzbehörden und Versicherungsgesellschaften sind in einigen Ländern einzuholen.Schlussfolgerung: Das Genehmigungsverfahren für multizentrische und multinationale NIS ist zeitaufwendig, vor allem wegen des Mangels an Transparenz und den unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen der Mitgliedsstaaten. Die EU-Rechtsvorschriften zur Pharmakovigilanz und die neue EU-Verordnung Nr. 536/2014 über klinische Studien sind zwar ein Schritt nach vorn bei der Schaffung eines Rechtsrahmens für PASS (post-authorisation safety

  7. Welt und Wirkungsprinzip (2nd Aufl.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Landgraf, Werner

    2010-03-01

    Reichweite. Bei Fakten und ihrer Wirkung etwa: Autonomie und Priorität von Selbstwahrnehmung und Eigensystem; etwaige Wahrnehmung durch einen Beobachter und wie sie ihm seinen Kontakt zum Objekt und dessen Darstellbarkeit in seinem Raum wiederspiegelt oder ändert, als nur für ihn relevant; in dessen Dimensionen sichtbare geometrische Bedingungen wegen diskreter Wirkung, oder logische Effekte bei Objekten kleinster Informationsmengen mit unzureichender Lokalisierbarkeit oder ihrer inadäquaten Betrachtung oder Bestimmung dort. Geboten sind genauere Untersuchungen zu Informationsgehalt, Wirkung, deren Reichweite und Gültigkeit bei einzelnen Photonen, mit Emission und durch direkt benachbart hinzukommende Absorption beendetem ereignisartigen Eigensystem, aber für materielle Beobachter unserer Welt und ihre Dimensionen zur vollständigen Lokalisierbarkeit zuwenigen wirksamen Informationen, was dort außer makroskopisch relevanten Projektionen auf Raum und Zeit sowie Lichtartigkeit auch mikroskopisch zwischenliegende Ereignisse wie Wechselwirkung in Medien oder Beugung und Retadierung oder Welleneigenschaften mit Richtungsänderung ganzzahliger Elementar- oder Wellenlängen, mit jeweiliger Kompensation im Bogen; Nichtlokalität; Unschärfen bei Bestimmung komplementärer also auf identischen Information beruhender Größen; und andere Effekte hervorruft. Voran stehen Erfahrungen zur notwendigen Bewirkung von Neuem durch alles Existente als nicht-materielle funktionelle Qualität seiner Individuation und Konkretisierung, und daher Ereignissen und Wirkung als primäre direkt etwas produzierende Naturkraft und Geometrie. Nachgefügt wurde noch eine Gegenüberstellung des Modelles mit kosmogonischen Aussagen der Offenbarungen (nur 2. Auflage).

  8. Prenatal recruitment of participants for a birth cohort study including cord blood collection: results of a feasibility study in Bremen, Germany.

    PubMed

    Ernst, Sinja Alexandra; Günther, Kathrin; Frambach, Torsten; Zeeb, Hajo

    2015-01-01

    Hintergrund: Geburtskohorten stellen vielversprechende Forschungsansätze dar, um prospektiv unter Life-Course-Perspektive Ursachen und Mechanismen zahlreicher Erkrankungen zu erforschen. Die Entnahme von Bioproben, einschließlich Nabelschnurblutproben, zu verschiedenen Zeitpunkten im Lebensverlauf (insbesondere prä- und perinatal) ist von zentraler Bedeutung für eine direkte Expositionserfassung. Gleichzeitig ist die Entnahme von Bioproben als besonders kritischer Aspekt in epidemiologischen Studien zu betrachten, insbesondere für die Erforschung von pränatalen Expositionen durch umweltbezogene Faktoren und für DNA-Extraktion. Ziele dieser Machbarkeitsstudie zur Ursachenforschung für kindliche Leukämien war die Erstrekrutierung von werdenden Müttern sowie ihren zukünftigen Neugeborenen für eine Geburtskohorte, welche die Entnahme von Blut der Mutter sowie Nabelschnurblut beinhaltet. Übergreifendes Ziel war die Entwicklung von Empfehlungen für eine mögliche nationale Geburtskohorte auf Basis praktischer Erfahrungen.Methoden: Die Machbarkeitsstudie wurde in Bremen im Zeitraum Januar 2012 bis März 2013 durchgeführt. Werdende Mütter wurden um Studienteilnahme gebeten, wenn (i) der geplante Geburtstermin im Erhebungszeitraum lag, (ii) die Entbindung in der kooperierenden Geburtsklinik stattfinden sollte sowie (iii) die Sprachkenntnisse ausreichend waren, um die Studieninhalte zu verstehen und den pränatalen Fragebogen auszufüllen. Blut der Mutter sowie Nabelschnurblut wurde für spätere Forschungsaktivitäten gesammelt und in einer Stammzellbank eingelagert, die bereits eine bestehende Kooperation mit der Geburtsklinik hatte. 22 niedergelassene Gynäkologinnen und Gynäkologen wurden kontaktiert und gebeten werdende Mütter in die Studie einzuschließen. Die Rekrutierung erfolgte im letzten Schwangerschaftsdrittel, entweder im Rahmen der Schwangerenvorsorge bei niedergelassenen Gynäkologinnen oder Gynäkologen oder in der Geburtsklinik

  9. Evaluation of clinical trials by Ethics Committees in Germany--results and a comparison of two surveys performed among members of the German Association of Research-Based Pharmaceutical Companies (vfa).

    PubMed

    Russ, Hagen; Busta, Susanne; Jost, Bertfried; Bethke, Thomas D

    2015-01-01

    Ziel: Das Ziel dieses Projektes war es, die Qualität und Quantität der Erstantragstellung auf zustimmende Bewertung einer klinischen Prüfung gemäß § 7 der deutschen GCP-Verordnung (GCP-V), die Qualität des Bewertungsverfahrens bei den Ethik-Kommissionen (EKs) in Deutschland sowie das Muster der Einwände seitens der EKs in ihren mit Gründen versehenen Bewertungen (Bescheide) zu evaluieren. Um etwaige Veränderungen über die Zeit zu identifizieren, wurden außerdem die Ergebnisse dieser Umfrage, mit den Ergebnissen einer in 2008 durchgeführten Umfrage verglichen.Methoden: Auf der Grundlage von Bescheiden der für den Leiter der klinischen Prüfung jeweils zuständigen (federführenden) EK in 2011, wurde eine schriftliche Umfrage bei Mitgliedsunternehmen des Verbandes Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (vfa) in 2012 durchgeführt. Die erhaltenen Antworten zu dem Fragebogen wurden deskriptiv ausgewertet. Da der in 2011 erhaltene Datensatz mit dem Datensatz in 2007 strukturell identisch war, wurden beide Umfragen miteinander verglichen.Ergebnisse: Von den 24 Unternehmen, die im vfa-Unterausschuss Klinische Forschung/Qualitätssicherung vertreten sind, nahmen 75% (18) an der Umfrage teil. Der Auswertung dieser Umfrage liegen insgesamt 251 Antragsverfahren dieser 18 Unternehmen bei 43 EKs zugrunde. Diese stellen rund 21% der 1.214 bei den Bundesoberbehörden (BfArM und PEI) 2011 gestellten Anträge auf Genehmigung kommerzieller und nicht-kommerzieller klinischer Prüfungen der Phasen I–IV dar.Im Vergleich zu 2007 wurden 2011 eine geringere Zahl von Anträgen (n=251 in 2011 vs. n=288 in 2007) bei einer geringfügig größeren Zahl an EKs (43 in 2011 vs. 40 in 2007) gestellt. Die Anzahl der Einwände stieg um 21% von 1.299 (2007) auf 1.574 (2011) und damit im Durchschnitt von 4,5 (2007) auf 6,3 (2011) Einwände pro Antrag. Insgesamt gesehen zeigt die Analyse der formalen und inhaltlichen Einwände ein Muster auf, das der vorangegangenen Umfrage sehr

  10. Simulating the physician as healthcare manager: An innovative course to train for the manager role.

    PubMed

    Gradel, Maximilian; Moder, Stefan; Nicolai, Leo; Pander, Tanja; Hoppe, Boj; Pinilla, Severin; Von der Borch, Philip; Fischer, Martin R; Dimitriadis, Konstantinos

    2016-01-01

    Einleitung: Medizinstudierende erlangen durch ihre Ausbildung ein umfassendes medizinisches Fachwissen. Allerdings erfordert der Arztberuf zusätzliche Fähigkeiten wie Ressourcenallokation, Wirtschaftlichkeit, Konzeption, Organisation und Prozessmanagement im Gesundheitssystem. Auf die Rolle des Arztes als Manager werden die Studierenden nicht ausreichend vorbereitet. Deshalb entwickelten wir den Kurs MeCuM-SiGma, welcher Medizinstudierenden die Grundlagen von Gesundheitspolitik und -management vermittelt. In diesem Projektbericht stellen wir das didaktische Konzept und erste Ergebnisse der Evaluation des Lehrprojekts vor. Projektbeschreibung: Der seit 2010 bestehende, einsemestrige Kurs vermittelt Medizinstudierenden neben den oben bereits erwähnten Kenntnissen grundlegende Managementkompetenzen. Das immer im Wintersemester stattfindende, freiwillige Lehrprojekt wird ehrenamtlich von Ärzten und Mitarbeitern des Mentoring-Büros (MeCuM-Mentor) der medizinischen Fakultät der LMU München koordiniert sowie organisiert und steht allen Medizinstudierenden der beiden medizinischen Fakultäten in München zur Teilnahme offen. In der ersten Phase dieses Zusatzangebots lernen die Studierenden in fallbasierten, problem-orientierten Tutorials unter Anleitung von geschulten Tutoren und in Expertenvorträgen u.a. die Grundlagen des politischen Systems und des Gesundheitssystems in Deutschland kennen. In der zweiten Phase nehmen die Teilnehmer die Rollen der Mitglieder des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates des Klinikums der Universität München ein und bearbeiten in Teamarbeit im Rahmen einer Simulation ein bereits bestehendes Projekt des Klinikums. Begleitet wird diese Phase von Workshops zu den prozeduralen Lernzielen (u.a. zu Teamarbeit, Projektmanagement und Verhandlungsstrategien), die in Kooperation mit inner- und außeruniversitären Kooperationspartnern durchgeführt werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Klinikums wird von den Kursverantwortlichen

  11. Die Anfaenge der Melker Bibliothek - Neue Erkenntnisse zu Handschriften und Fragmenten aus der Zeit vor 1200

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Glaßner, Christine; Haidinger, Alois

    1996-04-01

    Shortly after Benedictine monks started monastic life in Melk in 1089 the scriptorium was flourishing under abbot Erchenfried (1121-1164). Noteworthy is Cod. 391, a manuscript written in its main part in 1123, but used by the monks as a yearbook with handwritten entries up to the 16th century. This manuscript was also an important source for the publication which dealt with the history of the scriptorium in 12th century. By examining the entries in this book the period of the activity of at least three unknwon writers in this era could be identified. It was the first time that not only the intact volumes but also the manuscripts preserved as fragments in the binding were examined. At the beginning of th 13th century the number of books held in the collection according to the result of this examination was 68. Another remarkable point of the exhibition and of the publication refering to the exhibition was Cod. 412, the oldest manuscript of the monastery, written in early 9th century and containing texts on natural sciences and astronomy by Venerable Bede. Three copies of this manuscript were done during 12th century, one of them probably in Melk, all of them with nearly identical consistency except the catalogue of signs of the zodiac which was ascribed erroneously to Venerable Bede in the Middle Ages: Vatican, Cod. Vat. lat. 643, Zwettl, Cod. 296 (copy of the Vatican manuscript), Klosterneuburg, Cod. 685 (copy of the Zwettl manuscript done in Klosterneuburg). Kurz nach Einführung der Benediktiner in Melk im Jahr 1089 erlebte das Melker Skriptorium unter Abt Erchenfried (1121-1163) seine erste Blüte. Hervorzuheben ist eine im Jahr 1123 angelegte Chronik, die bis in das 16. Jahrhundert durch Annaleneintragungen und andere wichtige Texte zur Geschichte des Klosters ergänzt wurde (Cod. 391). Diese Handschrift ist zugleich eine der wichtigsten Quellen zur Geschichte des Melker Skriptoriums im 12. Jahrhundert, dem sich die Publikation widmet. Mit Hilfe einer genaueren

  12. Sedimentation architecture of the volcanically-dammed Alf valley in the West Eifel Volcanic Field, Germany

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eichhorn, Luise; Lange, Thomas; Engelhardt, Jörn; Polom, Ulrich; Pirrung, Michael; Büchel, Georg

    2015-04-01

    . Due to the density of core locations in the valley and shear seismic data, an architecture model of this high resolution archive was established. Cipa, W. (1958). Erdmagnetische Vermessung einiger Lavaströme und Tuffschlote in der Vorder-Eifel. Geologisches Jahrbuch 75. Hemfler, M. and G. Büchel (1991). Influente Verhältnisse als Folge der Trinkwassergewinnung im Alfbachtal bei Strohn (Westeifel). Pollichia 78. Pirrung, M., G. Büchel and K.-H. Köppen (2007). Hochauflösende fluviolakustrine Sedimente des jüngeren Pleistozän aus dem Alfbachtal bei Gillenfeld (Westeifel) - erste Ergebnisse. Mainzer geowissenschaftliche Mitteilungen 35. Sirocko, F., S. Dietrich, D. Veres, P. M. Grootes, K. Schaber-Mohr, K. Seelos, M.-J. Nadeau, B. Kromer, L. Rothacker, M. Röhner, M. Krbetschek, P. Appleby, U. Hambach, C. Rolf, M. Sudo and S. Grim (2013). Multi-proxy dating of Holocene maar lakes and Pleistocene dry maar sediments in the Eifel, Germany. Quaternary Science Reviews 62.

  13. Paleostress field analysis of the southeastern part of the Aller Lineament

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Brandes, Christian; Schmidt, Carolin

    2013-04-01

    -SSW directed Late Cretaceous inversion phase. References Best, G. (1996) Floßtektonik in Nordwestdeutschland: Erste Ergebnisse reflexionsseismischer Untersuchungen an der Salzstruktur "Oberes Allertal". ZDGG 147, 455-464 Hancock, P.L. & Kadhi, A. (1978) Analysis of mesoscopic fractures in the Dhruma-Nisah segment of the central Arabian graben system. Jl. Geol. Soc. Lond. 135, 339-347 Lohr, T.; Krawczyk, C.M.; Tanner, D.C.; Samiee, R.; Endres, H.; Oncken, O.; Trappe, H. & Kukla, P.A. (2007) Strain partitioning due to salt: insights from interpretation of a 3D seismic data set in the NW German Basin. Basin Research 19, 579-597 Veldkamp, A.; Van den Berg, M.W.; Van Dijke, J.J. & Van den Berg van Saparoea, R.M. (2002) Reconstructing Late Quaternary fluvial process controls in the upper Aller Valley (North Germany) by means of numerical modelling. Netherlands Journal of Geosciences/Geologie en Mijnbouw 81, 375-388.

  14. The reliability of the pass/fail decision for assessments comprised of multiple components.

    PubMed

    Möltner, Andreas; Tımbıl, Sevgi; Jünger, Jana

    2015-01-01

    Zielsetzung: Die gravierendsten Konsequenzen für einen Studierenden bei einer Prüfung besitzt die Entscheidung über „bestanden“ oder „durchgefallen“. Wie die Messzuverlässigkeit der Punktwerte muss bei qualitativ hochwertigen Prüfungen deshalb auch die Zuverlässigkeit der Entscheidung „bestanden“ oder „durchgefallen“ bestimmt werden.Oft setzen sich Prüfungen eines Fachs (Leistungsnachweise) aus mehreren Teilprüfungen zusammen, die z. B. unabhängig voneinander bestanden werden müssen. In diesem Fall einer „konjunktiven“ Verknüpfung der Einzelentscheidungen „bestanden/durchgefallen“ wie auch bei anderen komplexen Bestehensregelungen sind zur Abschätzung der Genauigkeit und Konsistenz der Entscheidung „bestanden/durchgefallen“ adäquate Auswertungsverfahren erforderlich. Bislang liegen zu dieser Problemstellung nur wenige Arbeiten vor, ein allgemein verwendbares Verfahren wurde 2010 von Douglas und Mislevy publiziert.In der Studie soll am exemplarischen Beispiel einer zusammengesetzten Prüfung, bei der mehrere Teilprüfungen unabhängig voneinander bestanden werden müssen, eine Analyse der Zuverlässigkeit der Entscheidung „bestanden/durchgefallen“ durchgeführt und Konsequenzen für eine verbesserte Methodik zur Identifikation von Studierenden, die die gestellten Mindestanforderungen nicht erfüllen, diskutiert werden.Methodik: Untersucht wird die Entscheidungsgenauigkeit und -konsistenz von „bestanden/durchgefallen“ des Leistungsnachweises Innere Medizin/Allgemeinmedizin/Klinische Chemie der medizinischen Fakultät Heidelberg. Für diesen müssen drei Teilprüfungen (zwei Klausuren und ein OSCE) unabhängig voneinander bestanden werden, wobei jede Teilprüfung für sich zweimal wiederholt werden kann. Die Analyse erfolgt mit dem Verfahren von Douglas und Mislevy.Ergebnisse: Auch bei hohen Reliabilitäten von Teilprüfungen lässt sich bei komplexen logischen Verknüpfungen der Einzelentscheidungen

  15. Impact of a modified Broviac maintenance care bundle on bloodstream infections in paediatric cancer patients.

    PubMed

    Furtwängler, Rhoikos; Laux, Carolin; Graf, Norbert; Simon, Arne

    2015-01-01

    .S.-amerikanischer Zentren war auch hier die Fallzahl im Beobachtungszeitraum von insgesamt 42 Monaten zu limitiert für ein statistisch signifikantes Ergebnis. Trotzdem sind diese Ergebnisse klinisch von hoher Relevanz. Wahrscheinlich können insbesondere BSI durch CoNS verhindert werden.

  16. An open, self-controlled study on the efficacy of topical indoxacarb for eliminating fleas and clinical signs of flea-allergy dermatitis in client-owned dogs in Queensland, Australia

    PubMed Central

    Fisara, Petr; Sargent, Roger M; Shipstone, Michael; von Berky, Andrew; von Berky, Janet

    2014-01-01

    basierend auf klinischer Symptomatik, positiven Intradermaltests und positiver Serologie auf Flohallergen diagnostiziert worden waren. Methoden Eine offene, nicht kontrollierte Studie, in der alle Hunde mit topischem Indoxacarb in 4 wöchigen Intervallen, drei Mal über einen Zeitraum von 12 Wochen behandelt wurden. Ergebnisse Vierundzwanzig Hunde beendeten die Studie. Eine gänzliche Abheilung der klinischen Anzeichen von FAD wurde in 21 Fällen beobachtet (87,5%), bei nahezu völligem Verschwinden oder einer deutlichen Verbesserung in den restlichen drei Fällen. Die durchschnittlichen klinischen Werte (Canine Atopic Dermatitis Extent and Severity Index-03) waren in der zwölften Woche um 93,3% reduziert. Die durchschnittlichen, von den BesitzerInnen beurteilten, Juckreizwerte waren in der zwölften Woche um 88% reduziert. Die durchschnittliche Anzahl an Flöhen war in den Wochen 8 und 12 um 97,7 bzw 100% reduziert. Schlussfolgerungen und klinische Bedeutung Indoxacarb, welches topisch alle 4 Wochen 12 Wochen lang ohne begleitende juckreizstillende Behandlung oder einer Behandlung von Ektoparasiten verabreicht wurde, milderte die Flohinfestationen bei allen Hunden und die mit FAD auftretenden klinischen Symptome in einer großen Proportion dieser Hundepopulation, die in einer schwierigen Umgebung mit hohem Flohvorkommen, lebten. PMID:24797425

  17. Quantenphysikalischer Ursprung der Eichidee

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bopp, Fritz

    Betrachtet man die Quantenphysik als Zusammenspiel von elementaren Erzeugungs- und Vernichtungsprozessen, so sind Eichfeldtheorien nicht nur möglich, sondern auch notwendig. Die komplex konjugierten Phasenfaktoren jedes Paares von Erzeugungs- und Vernichtungsoperatoren sind nämlich. willkürlich wählbar. Darum müssen Quantenfeldtheorien vollständig phaseninvariant sein. Das ist ohne Eichfelder nicht möglich.Dem steht im Wege, daß die Diracgleichung nicht einmal global vollständig phaseninvariant ist. Multipliziert man nämlich die Komponenten der Erzeugungs- und Vernichtungsoperatoren mit verschiedenen konstanten Phasenfaktoren, so ändern sich die Diracmatrizen. Nur die Diracschen Vertauschungsrelationen bleiben invariant. Doch sind die Diracgleichungen vor und nach der Transformation physikalisch äquivalent. Man kann also sagen: Systeme freier Fermionen werden erst durch die Klasse aller äquivalenten Diracgleichungen vollständig dargestellt.Da die Diracschen Vertauschungsrelationen gegen beliebige unitäre Transformationen invariant sind, ist die Klasse äquivalenter Diracgleichungen U 4-invariant. Unitäre Diagonalmatrizen liefern willkürliche Phasentransformationen der Spinorkomponenten, so daß die zur Gruppe U 4 gehörigen Eichfelder zu eine allgemein phaseninvarianten Theorie führen. Sie ist so eng mit der QED verwandt, daß wir von einer erweiterten Quantenelektrodynamik, EQE, sprechen können.Hier soll nur gezeigt werden, daß die EQE existiert. Dabei liefert die invariante Untergruppe U 1 von U 4 die QED. Die komplementäre Untergruppe SU 4 umschließt vier Untergruppen SU 3, drei Untergruppen O 4 und sechs Untergruppen SU 2. Letztere könnten den drei Paaren von Quarks und den drei Paaren von Leptonen entsprechen, wobei sich die Quarkpaare zu einer Gruppe SU 3 zusammenschließen. Mehr als zweimal drei Paare von elementaren Fermionen gibt es in der EQE nicht. Sie wird zwar kaum mit der vereinigten QED und QCD identisch sein. Doch sollte sie

  18. Highly sensitive measurements of substrates and inhibitors on the basis of tyrosinase sensors and recycling systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Streffer, Katrin

    2002-12-01

    ötigten Probenvolumina sind klein und eine spezielle Probenvorbereitung ist nicht erforderlich. Ausserdem sind die Geräte einfach zu handhaben, billig sowohl in ihrer Herstellung als auch im Gebrauch und meist erlauben sie sogar eine kontinuierliche Messwerterfassung. Zahlreiche dieser in den letzten Jahren entwickelten Geräte greifen zurück auf 40 Jahre Forschung auf dem Gebiet der Biosensorik. Seit Clark und Lyons im Jahr 1962 in der Lage waren, mit einer einfachen Sauerstoffelektrode, ergänzt durch ein Enzym, Glucose zu messen, war die Entwicklung neuer Messtechnik nicht mehr aufzuhalten. Biosensoren, spezielle Messfühler, die aus einer Kombination aus biologischer Komponente (erlaubt eine spezifische Erkennung des Analyten auch ohne vorherige Reinigung der Probe) und einem physikalischen Messfühler (wandelt den primären physikochemischen Effekt in ein elektronisch messbares Signal um) bestehen, eroberten den Markt. Im Rahmen dieser Doktorarbeit wurden verschiedene Tyrosinasesensoren entwickelt, die je nach Herkunft und Eigenschaften der verwendeten Tyrosinase unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Beispielsweise wurde einer dieser Tyrosinasesensoren für die Bestimmung phenolischer Verbindungen in Fluss- und Seewasserproben eingesetzt, und die mit diesem Sensor gemessenen Ergebnisse konnten sehr gut mit dem entsprechenden DIN-Test zur Bestimmung phenolischer Verbindungen korreliert werden. Ein anderer entwickelter Sensor zeigte eine sehr hohe Empfindlichkeit für Catecholamine, Substanzen die speziell in der medizinischen Diagnostik von Wichtigkeit sind. Ausserdem zeigten die ebenfalls im Rahmen dieser Doktorarbeit durchgeführten Untersuchungen zweier verschiedener Tyrosinasen, dass, will man in Zukunft noch empfindlichere Tyrosinasesensoren entwickeln, eine spezielle Tyrosinase (Tyrosinase aus Streptomyces antibioticus) die bessere Wahl sein wird, als die bisher im Bereich der Biosensorforschung verwendete Tyrosinase aus Agaricus bisporus. Desweiteren wurden erste

  19. Heat for wounds - water-filtered infrared-A (wIRA) for wound healing - a review.

    PubMed

    Hoffmann, Gerd; Hartel, Mark; Mercer, James B

    2016-01-01

    Hintergrund: Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) ist eine spezielle Form der Wärmestrahlung mit hohem Eindringvermögen in das Gewebe und geringer thermischer Belastung der Hautoberfläche. wIRA entspricht dem Großteil der die Erdoberfläche in gemäßigten Klimazonen durch Wasser und Wasserdampf der Atmosphäre gefiltert erreichenden Sonnenwärmestrahlung. wIRA fördert die Heilung akuter und chronischer Wunden sowohl über thermische und temperaturabhängige als auch über nicht-thermische und temperaturunabhängige zelluläre Effekte.Methoden: Diese Publikation schließt eine Literaturübersicht mit Suche in PubMed/Medline nach “water-filtered infrared-A” und “wound”/”ulcus” oder “wassergefiltertes Infrarot A” und “Wunde”/”Ulkus” (Publikationen in Englisch und Deutsch) und zusätzliche Analysen von Studiendaten ein. 7 prospektive klinische Studien (davon 6 randomisierte kontrollierte Studien (RCT), die größte Studie mit n=400 Patienten) wurden gefunden und eingeschlossen. Alle randomisierten kontrollierten klinischen Studien vergleichen eine Kombination aus Therapie auf hohem Niveau plus wIRA-Therapie vs. Therapie auf hohem Niveau allein. Die mit „vs.“ gekennzeichneten Ergebnisse unten zeigen diese Vergleiche. Ergebnisse: wIRA steigert die Temperatur (+2,7°C in 2 cm Gewebetiefe) und den Sauerstoffpartialdruck im Gewebe (+32% in 2 cm Gewebetiefe) und die Gewebedurchblutung (Größe der Effekte innerhalb der wIRA-Gruppe). wIRA fördert sowohl die normale als auch die gestörte Wundheilung, indem es Entzündung und Sekretion mindert, Infektionsabwehr und Regeneration fördert und Schmerzen lindert (bezüglich Schmerzlinderung ausnahmslos während 230 Bestrahlungen, 13.4 vs. 0,0 auf einer visuellen Analogskala (VAS 0–100), mediane Differenz zwischen den Gruppen 13.8, 95%-Konfidenzinterval (KI) 12.3/16.7, p<0,000001) mit relevant weniger Analgetikabedarf (52–69% weniger in den drei Gruppen mit wIRA verglichen mit den drei

  20. The effects of training in time-limited dynamic psychotherapy: changes in therapeutic outcome.

    PubMed

    Bein, E; Anderson, T; Strupp, H; Henry, W; Schacht, T; Binder, J; Butler, S

    2000-02-01

    The present study explored the effects on therapeutic outcomes of training therapists in brief manualized therapy. As part of the Vanderbilt II project, each of 16 therapists (8 psychiatrists and 8 clinical psychologists) treated 2 moderately disturbed adult patients using his or her customary short-term treatment methods; they then received a year of training in a manualized form of brief dynamic therapy, Time-Limited Dynamic Psychotherapy (TLDP); finally, they administered TLDP to 2 additional patients. It was hypothesized that training would result in improved outcomes generally and that differentially greater improvement would be seen in patients commonly considered less suitable for brief dynamic therapy. Outcome data obtained at termination failed to support either hypothesis. Measurements of interpersonal dependency obtained at a one-year follow-up were consistent with the first hypothesis, but the follow-up data were inconsistent with the second. A systematic review of the 32 posttraining cases suggested that the majority of the therapists had not achieved basic competence at TLDP. Die hier beschriebene Studie untersucht die Wirkungen eines Trainings in manualisierter Kurzzeitherapie auf das Therapierergebnis. Als Teil des Vanderbilt II Projektes behandelten jeweils 16 Therapeuten (8 Psychiater und 8 klinische Psychologen) zwei mittelgradig beeinrächtigte erwachsene Patienten mit den ihnen vertrauten Kurzzeitbehandlungsmethoden. Danach wurden sie über ein Jahr in einer manualisierten Form psychodynamischer Kurzzeittherapie ausgebildet und wandten diese Therapie auf zwei weitere Patienten an. Es wurde angenommen, dass die Ausbildung in besseren Ergebnisdaten, die bei Ende der Therapie erhoben wurden, konnten diese Hypothese nicht bestätigen. Maße für die interpersonale Abhängigkeit zu einem Einjahreskatamnesezeitpunkt waren mit der ersten Hypothese konform, aber inkonsistent mit der zweiten. Eine systematische Untersuchung der 32 nach der Ausbildung

  1. Stabile Expression von Sulfotransferasen - allein oder in Kombination mit Cytochrom P450 - in Zelllinien für Mutagenitätsuntersuchungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pabel, Ulrike

    2003-10-01

    Aromatische Amine und Amide (aAA) sind aufgrund ihrer starken Verbreitung in der menschlichen Umwelt und ihres kanzerogenen Potenzials von groer toxikologischer Bedeutung. Die Kanzerogenität der aAA wird durch die Mutagenität hochreaktiver Stoffwechselprodukte vermittelt, die in zwei sequenziellen katalytischen Reaktionen entstehen. Die erste ist meistens eine N-Hydroxylierung, die oft durch Cytochrom P450 1A2 (CYP1A2) katalysiert wird. Daran schliet sich eine O-Konjugation durch Sulfotransferasen (SULT) oder N-Acetyltransferasen (NAT) an. Die Bioaktivierung ist ein kritischer Parameter für die Übertragbarkeit von Ergebnissen aus Tiermodellen auf den Menschen. Rekombinante in vitro Systeme, die fremdstoffmetabolisierende Enzyme verschiedener Spezies exprimieren, ermöglichen die vergleichende Untersuchung der Bioaktivierung im Menschen und in Versuchstieren. Ziel des Projektes war die Aufklärung der Bioaktivierung der aAA durch humane Enzyme. Im Vordergrund stand die Untersuchung der Rolle humaner SULT in diesem Prozess. Es wurden rekombinante in vitro Systeme, konstruiert, die CYP1A2 und SULT des Menschen koexprimieren. SULT-cDNAs wurden in den Säugerzell Expressionsvektor pMPSV kloniert und in Standardindikatorzellen für Mutagenitätsuntersuchungen (V79 Zellen aus dem Chinesischen Hamster) transfiziert. Das Expressionsniveau von CYP1A2 und SULT wurde mittels Immunblotanalyse und radiometrischen Aktivitätsmessungen charakterisiert. In den rekombinanten Zellen wurden vier aAA als Modellsubstanzen (2-Acetylaminofluoren, 2-Aminoanthracen, 3′-Methyl-4-dimethylaminoazobenzol, 2,4-Diaminotoluol) auf ihre Mutagenität am hprt-Locus hin untersucht.Die aAA waren in Zellen, die keine rekombinanten Enzyme oder lediglich CYP1A2 exprimierten, nicht mutagen. In Zellen, die CYP1A2 und SULT der Subfamilie 1A koexprimierten, erzeugten sie bereits in geringen Konzentrationen klare mutagene Effekte (0,3 µM für 2-Acetylaminofluoren und 3′-Methyl-4

  2. An unbiased infrared H2 search for embedded flows from young stars in Orion A

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stanke, Thomas

    2001-04-01

    against further collapse. Gasausströmungen, oft in der Form hoch kollimierter Jets, sind ein allgegenwärtiges Phänomen bei der Geburt neuer Sterne. Emission von stossangeregtem molekularem Wasserstoff bei Wellenlängen im nahen Infrarotbereich ist ein Merkmal ihrer Existenz und auch in eingebetteten, im Optischen obskurierten Ausströmungen generell gut zu beobachten. In dieser Arbeit werden die Resultate einer von Auswahleffekten freien, empfindlichen, grossflächigen Suche nach solchen Ausströmungen von Protosternen in der v=1-0 S(1) Linie molekularen Wasserstoffs bei einer Wellenlänge von 2.12 µm vorgestellt. Die Durchmusterung umfasst eine Fläche von etwa einem Quadratgrad in der Orion A Riesenmolekülwolke. Weitere Daten aus einem grossen Wellenlängenbereich werden benutzt, um die Quellen der Ausströmungen zu identifizieren. Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine Stichprobe von Ausströmungen zu bekommen, die so weit wie möglich frei von Auswahleffekten ist, um die typischen Eigenschaften protostellarer Ausströmungen und deren Entwicklung festzustellen, sowie um die Rückwirkung der Ausströmungen auf die umgebende Wolke zu untersuchen. Das erste Ergebnis ist, dass Ausströmungen in Sternentstehungsgebieten tatsächlich sehr häufig sind: mehr als 70 Jet-Kandidaten werden identifiziert. Die meisten zeigen eine sehr irreguläre Morphologie anstelle regulärer oder symmetrischer Strukturen. Dies ist auf das turbulente, klumpige Medium zurückzuführen, in das sich die Jets hineinbewegen. Die Ausrichtung der Jets ist zufällig verteilt. Insbesondere gibt es keine bevorzugte Ausrichtung der Jets parallel zum grossräumigen Magnetfeld in der Wolke. Das legt nahe, dass die Rotations- und Symmetrieachse in einem protostellaren System durch zufällige, turbulente Bewegung in der Wolke bestimmt wird. Mögliche Ausströmungsquellen werden für 49 Jets identifiziert; für diese wird der Entwicklungsstand und die bolometrische Leuchtkraft abgeschätzt. Die Jetlänge und

  3. A pilot study of the efficacy of wipes containing chlorhexidine 0.3%, climbazole 0.5% and Tris-EDTA to reduce Malassezia pachydermatis populations on canine skin

    PubMed Central

    Cavana, Paola; Peano, Andrea; Petit, Jean-Yanique; Tizzani, Paolo; Perrot, Sébastien; Bensignor, Emmanuel; Guillot, Jacques

    2015-01-01

    perianal (Protokol A) angewendet, und zweimal täglich in der rechten Achsel, in der rechten Inguinalgegend und umbilikal (Protokol B); beide Protokolle wurden 3 Tage lang durchgeführt. Die in vivo Aktivität wurde durch die Quantifizierung von Malassezienkolonien durch Kontaktplatten an den ausgewählten Körperstellen vor und nach Verwendung der Feuchttücher beurteilt. Die Aktivität der Lösung, in der die Feuchttücher getaucht waren, wurde in vitro mittels Kontakttest, den European Standard UNI EN 1275 Richtlinienfolgend, beurteilt. Ergebnisse Die Proben, die nach Anwendung der Feuchttücher genommen wurden, zeigten eine signifikante und rasche Abnahme der Malassezienhefen CFU. Zwischen den Protokollen A und B wurden keine signifikanten Unterschiede bei der Reduktion der Malassezien gefunden. Der in vitro Test zeigte nach einer 15 minütigen Kontaktzeit mit der Feuchtlösung eine 100%ige Wirkung gegen Malassezien. Schlussfolgerungen und klinische Bedeutung Feuchttücher, die Chlorhexidin, Climbazol und Tris-EDTA enthalten, reduzierten die M. pachydermatisPopulation auf der Haut der Hunde signifikant. Obwohl es sich um eine unkontrollierte Studie handelte, die an einer kleinen Zahl von Hunden durchgeführt wurde, weisen die Ergebnisse darauf hin, dass diese Feuchttücher für eine topische Behandlung der Malasseziendermatitis der Lippen, der Pfoten, der Perianalgegend und der Hautfaltennützlich sein könnten. PMID:26083147

  4. Guideline on allergen-specific immunotherapy in IgE-mediated allergic diseases: S2k Guideline of the German Society for Allergology and Clinical Immunology (DGAKI), the Society for Pediatric Allergy and Environmental Medicine (GPA), the Medical Association of German Allergologists (AeDA), the Austrian Society for Allergy and Immunology (ÖGAI), the Swiss Society for Allergy and Immunology (SGAI), the German Society of Dermatology (DDG), the German Society of Oto- Rhino-Laryngology, Head and Neck Surgery (DGHNO-KHC), the German Society of Pediatrics and Adolescent Medicine (DGKJ), the Society for Pediatric Pneumology (GPP), the German Respiratory Society (DGP), the German Association of ENT Surgeons (BV-HNO), the Professional Federation of Paediatricians and Youth Doctors (BVKJ), the Federal Association of Pulmonologists (BDP) and the German Dermatologists Association (BVDD).

    PubMed

    Pfaar, Oliver; Bachert, Claus; Bufe, Albrecht; Buhl, Roland; Ebner, Christof; Eng, Peter; Friedrichs, Frank; Fuchs, Thomas; Hamelmann, Eckard; Hartwig-Bade, Doris; Hering, Thomas; Huttegger, Isidor; Jung, Kirsten; Klimek, Ludger; Kopp, Matthias Volkmar; Merk, Hans; Rabe, Uta; Saloga, Joachim; Schmid-Grendelmeier, Peter; Schuster, Antje; Schwerk, Nicolaus; Sitter, Helmut; Umpfenbach, Ulrich; Wedi, Bettina; Wöhrl, Stefan; Worm, Margitta; Kleine-Tebbe, Jörg; Kaul, Susanne; Schwalfenberg, Anja

    und klinische Immunologie) provides tables with specific information on available products for AIT in Germany, Switzerland and Austria. The tables contain the number of clinical studies per product in adults and children, the year of market authorization, underlying scoring systems, number of randomized and analyzed subjects and the method of evaluation (ITT, FAS, PP), separately given for grass pollen, birch pollen and house dust mite allergens, and the status of approval for the conduct of clinical studies with these products. Strong evidence of the efficacy of SCIT in pollen allergy-induced allergic rhinoconjunctivitis in adulthood is well-documented in numerous trials and, in childhood and adolescence, in a few trials. Efficacy in house dust mite allergy is documented by a number of controlled trials in adults and few controlled trials in children. Only a few controlled trials, independent of age, are available for mold allergy (in particular Alternaria). With regard to animal dander allergies (primarily to cat allergens), only small studies, some with methodological deficiencies are available. Only a moderate and inconsistent therapeutic effect in atopic dermatitis has been observed in the quite heterogeneous studies conducted to date. SCIT has been well investigated for individual preparations in controlled bronchial asthma as defined by the Global Initiative for Asthma (GINA) 2007 and intermittent and mild persistent asthma (GINA 2005) and it is recommended as a treatment option, in addition to allergen avoidance and pharmacotherapy, provided there is a clear causal link between respiratory symptoms and the relevant allergen. The efficacy of SLIT in grass pollen-induced allergic rhinoconjunctivitis is extensively documented in adults and children, whilst its efficacy in tree pollen allergy has only been shown in adults. New controlled trials (some with high patient numbers) on house dust mite allergy provide evidence of efficacy of SLIT in adults. Compared with

  5. The joint in vitro action of polymyxin B and miconazole against pathogens associated with canine otitis externa from three European countries

    PubMed Central

    Pietschmann, Silvia; Meyer, Michael; Voget, Michael; Cieslicki, Michael

    2013-01-01

    FICI ≤ 0,5 definierte eine Synergie. Weiters wurden geographische Variationen des FICI und der MIC mittels statistischer Analyse beurteilt. Ergebnisse Die bakteriellen Empfindlichkeiten waren in den verschiedenen europäischen Ländern vergleichbar, da keine signifikanten Unterschiede bei MIC und FICI bestanden (P > 0,05). Als alleiniger Wirkstoff zeigte Polymyxin B eine bakterizide Wirkung gegenüber den meisten E. coli und P. aeruginosa Stämmen und, in höheren Konzentrationen, gegenüber S. pseudintermedius Stämmen. Eine Synergie wurde gegen E. coli und P. aeruginosa Stämme (FICI = 0.25 bzw. 0,50) demonstriert, während insgesamt keine Interaktion gegen S. pseudintermedius Stämme (FICI = 1.25) bestand. Proteus mirabilis Stämme wurden von keinem dieser Wirkstoffe, weder individuell noch in Kombination, inhibiert. Schlussfolgerungen und klinische Bedeutung Eine in vitro Synergie von Polymyxin B und Mikonazol gegenüber E. coli und P. aeruginosa Isolaten bekräftigt die Argumentation dafür, beide Wirkstoffe in Kombination zu verwenden, um eine Otitis externa, bei der diese Bakterien vorkommen, zu behandeln. PMID:23721182

  6. The effects of topical mesenchymal stem cell transplantation in canine experimental cutaneous wounds

    PubMed Central

    Kim, Ju-Won; Lee, Jong-Hwan; Lyoo, Young S; Jung, Dong-In; Park, Hee-Myung

    2013-01-01

    modulación de la expresión de mRNA de diversos factores relacionados con la cicatrización de heridas. Zusammenfassung Hintergrund Adulte Stammzellen sind für ihre biotechnologische Verwendung bei der Wiederherstellung von Geweben bereits weit reichend erforscht. Wir haben die klinische Bedeutung und Sicherheit der Applikation von kultivierten allogenen mesenchymalen Stammzellen (MSCs) aus dem Knochenmark zur Behandlung von Hautwunden in einem caninen Modell evaluiert. Hypothese Die topische allogene MSC Transplantation kann den Wundverschluss experimenteller Hautwunden (Brandwunden Grad III) beschleunigen und die lokale Entzündung mildern. Tiere Erwachsene gesunde Beagles (n=10; 3-6 Jahre alt; 7,2-13,1kg) wurden in der Studie verwendet. Methoden Es wurden Hautwunden 3. Grades am Rücken der gesunden Beagles verursacht und allogene MSCs intradermal injiziert. Die Schnelligkeit des Wundverschlusses und das Ausmaß der Kollagenproduktion wurden histologisch mittels Hämatoxylin und Eosin Färbung und Trichromfärbung untersucht. Das Ausmaß der zellulären Proliferation und der Angiogenese wurde mittels Immunzytochemie unter Verwendung von Proliferating-Cell-Nuclear-Antigen, Vimentin und Alpha Smooth Muscle Actin-spezifischen Antikörpern evaluiert. Die lokale Exprimierung von mRNA von Interleukin-2, Interferon-γ, Basic Fibroblasten Wachstumsfaktor und Matrix Metalloproteinase-2 wurde mittels RT PCR evaluiert. Ergebnisse Im Vergleich zu den Wunden, die nur mit dem Trägermedium behandelt worden waren, zeigten die mit MSC-behandelten Wunden einen rascheren Verschluss und eine erhöhte Kollagensynthese, zelluläre Proliferation und Angiogenese. Darüber hinaus zeigten MSC-behandelte Wunden eine verminderte Exprimierung pro-entzündlicher Zytokine (Interleukin-2 und Interferon-γ) und Wundheilungsfaktoren (Basic Fibroblasten Wachstumsfaktor und Matrix Metalloproteinase-2). Schlussfolgerung und klinische Bedeutung Die topische Transplantation von MSCs resultiert in

  7. Amplituden der Kernphasen im Bereich der Kaustik B und Untersuchung der Struktur der Übergangszone zum inneren Erdkern mit spektralen Amplituden der diffraktierten Phase PKP(BC)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wolf, Michael D. C.

    2002-04-01

    Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Strukturen im äueren Erdkern zu untersuchen und Rückschlüsse auf die sich daraus ergebenden Konsequenzen für geodynamische Modellvorstellungen zu ziehen. Die Untersuchung der Kernphasenkaustik B mit Hilfe einer kumulierten Amplituden-Entfernungskurve ist Gegenstand des ersten Teils. Dazu werden die absoluten Amplituden der PKP-Phasen im Entfernungsbereich von 142 ° bis 147 ° bestimmt und mit den Amplituden synthetischer Seismogramme verglichen. Als Datenmaterial dienen die Breitbandregistrierungen des Deutschen Seismologischen Re-gionalnetzes (GRSN 1 ) und des Arrays Gräfenberg (GRF). Die verwendeten Wellen-formen werden im WWSSN-SP-Frequenzbereich gefiltert. Als Datenbasis dienen vier Tiefherdbeben der Subduktionszone der Neuen Hebriden (Vanuatu Island) und vier Nuklearexplosionen, die auf dem Mururoa und Fangataufa Atoll im Südpazifik stattgefunden haben. Beide Regionen befinden sich vom Regionalnetz aus gesehen in einer Epizentraldistanz von ungefähr 145 °. Die Verwendung eines homogen instrumentierten Netzes von Detektoren und die Anwendung von Stations- und Magnitudenkorrekturen verringern den Hauptteil der Streuung bei den Amplitudenwerten. Dies gilt auch im Vergleich zu Untersuchungen von langperiodischen Amplituden im Bereich der Kernphasenkaustik (Häge, 1981). Ein weiterer Grund für die geringe Streuung ist die ausschlieliche Verwendung von Ereignissen mit kurzer impulsiver Herdzeitfunktion. Erst die geringe Streuung der Amplitudenwerte ermöglicht eine Interpretation der Daten. Die theoretischen Amplitudenkurven der untersuchten Erdmodelle zeigen im Bereich der Kaustik B einen gleichartigen Kurvenverlauf. Bei allen Berechnungen wird ein einheitliches Modell für die Güte der P- und S-Wellen verwendet, das sich aus den Q-Werten der Modelle CIT112 und PREM 2 zusammensetzt. Die mit diesem Q-Modell berechneten Amplituden liegen in geringem Mae oberhalb der gemessenen Amplituden. Dies braucht nicht ber