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Sample records for fallbeschreibung unter besonderer

  1. Bewehrte Betonbauteile unter Betriebsbedingungen: Forschungsbericht

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eligehausen, Rolf; Kordina, Karl; Schießl, Peter

    2000-09-01

    Vorwort. Teil I: Rißbreiten (Gert König) 1 Ein mechanisches Modell zur Erhöhung der Vorhersagegenauigkeit über die Rißbreiten unter Betriebsbedingungen (Gert König und Michael Fischer). 1.1 Einleitung und Zielsetzung. 1.2 Versuchsprogramm. 1.3 Meßtechnik. 1.4 Belastung und Versuchsdurchführung. 1.5 Literatur. 2 Rißbreiten und Verformungszunahme vorgespannter Bauteile unter wiederholter Last - und Zwangbeanspruchung (Gert König und Michael Fischer). 2.1 Einleitung und Zielsetzung. 2.2 Versuchsprogramm. 2.3 Auswertung. 2.4 Ausblick. 2.5 Literatur. 3 Rißverhalten von Beton bei plötzlicher Abkühlung (Viktor Mechtcherine und Harald S. Müller). 3.1 Einleitung. 3.2 Experimentelle Untersuchungen. 3.3 Formulierung eines Stoffgesetzes für thermisch beanspruchten Beton. 3.4 Riß entwicklung in einer Betonplatte unter Temperaturschock. 3.5 Zusammenfassung. 3.6 Literatur. 4 Stahlfaserbeton unter Betriebsbedingungen bei Dauerbeanspruchung (Bo Soon Kang, Bernd Schnütgen und Friedhelm Stangenberg). 4.1 Einleitung. 4.2 Wirkung von Stahlfasern im Beton. 4.3 Versuchsprogramm. 4.4 Untersuchungen zum Verbundverhalten. 4.5 Untersuchungen zum Verhalten unter Biegebeanspruchung. 4.6 Theoretische Untersuchungen. 4.7 Literatur. 5 Experimentelle Untersuchungen an Stahlbeton-Zugkörpern unter wiederholter Belastung zur Ermittlung des versteifenden Einflusses der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen (Petra Seibel und Gerhard Mehlhorn). 5.1 Einleitung. 5.2 Ansatz zur Bestimmung der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen nach Eurocode 2, Model Code 90 und Günther. 5.3 Experimentelle Untersuchungen. 5.4 Ergebnisse. 5.5 Zusammenfassung. 5.6 Literatur. 6 Riß- und Verformungsverhalten von vorgefertigten Spannbetonträgern unter Betriebsbedingungen bei besonderer Berücksichtigung des Betonalters (Monika Maske, Heinz Meichsner und Lothar Schubert). 6.1 Einleitung. 6.2 Beschreibung der Fertigteilträger. 6.3 Belastungsversuche. 6.4 Ergebnisse. 6.5 Zusammenfassung. 6

  2. Heteronukleare Spinentkopplung unter dem Einfluß thermischer Bewegungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ernst, H.; Fenzke, D.; Pfeifer, H.

    Unter der Annahme magnetischer Dipol-IS-Wechselwirkung wird eine Theorie der heteronuklearen Spinentkopplung für kurze Korrelationszeiten entwickelt. Diese enthält als Spezialfälle die kernmagnetischen Relaxationsraten im rotierenden und im festen Koordinatensystem sowie die Kreuzpolarisation zwischen den Spins I und S. In Übereinstimmung mit dieser Theorie tritt für die protonenentkoppelte C-13 Resonanz von Butanol, das in einem NaY-Zeolith adsorbiert ist, ein Maximum der Linienbreite als Funktion der Temperatur zwischen - 150°C und + 90°C auf.Translated AbstractHeteronuclear Spin Decoupling in the Presence of Thermal MotionAssuming magnetic dipolar I-S interaction, a general short -correlation time theory is presented which includes as special cases also well-known formulas for relaxation rates in the rotating and laboratory frame and for the cross polarization between I and S spins. In accordance with this theory for the proton-decoupled C-13 resonance of butanol adsorbed in a NaY zeolite, a maximum of the linewidth is observed as a function of temperature between - 150°C and + 90°C.

  3. Versuch einer vergleichenden Lehrwerkbeurteilung unter besonderer Beruechsichtigung zertifikatsorientierter Materialien. Sammelrezension: Wirtschaftsenglisch in Huelle und Fuelle (Attempt at a Comparative Evaluation of Teaching Texts, with Particular Regard to Materials Leading Toward the Certificate. (Group Review: English in Plenty)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Puerschel, Heiner

    1976-01-01

    Seven textbooks for teaching Business English are examined with respect to the following criteria, for their suitability in a Business English course: (1) Vocabulary, (2) Structures, (3) Communication situations and practical operations, (4) Taped materials, (5) Variety of text material, and (6) Written production. (Text is in German.) (IFS/WGA)

  4. Moeglichkeiten eines gegenwartsorientierten Landeskundeunterrichts. Unter besonderer Beruecksichtigung der Haupt- und Realschuloberstufe (Possibilities of Present-Oriented Area-Study Teaching, with Special Reference to the Upper Grade of High Schools)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Hermes, Liesel

    1975-01-01

    Area study materials should be factual, contemporary, objective, and designed with regard to the student's level. Content should be limited to material contrasting with, or supplementary to, the students' knowledge. Penguin's series "Connexions" is better than available German texts. (Text is in German.) (IFS/WGA)

  5. Moeglichkeiten eines gegenwartsorientierten Landeskundeunterrichts. Unter besonderer Beruecksichtigung der Haupt- und Realschuloberstufe (Possibilities of Present-Oriented Area-Study Teaching, with Special Reference to the Upper Grade of High Schools)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Hermes, Liesel

    1975-01-01

    Area study materials should be factual, contemporary, objective, and designed with regard to the student's level. Content should be limited to material contrasting with, or supplementary to, the students' knowledge. Penguin's series "Connexions" is better than available German texts. (Text is in German.) (IFS/WGA)

  6. Bifurkationsanalyse eines LC Tank VCOs unter Berücksichtigung der variablen Kapazität

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bremer, J.-K.; Zorn, C.; Mathis, W.

    2009-05-01

    In dieser Arbeit präsentieren wir einen neuartigen Ansatz für den systematischen Entwurf von integrierten LC Tank VCO-Schaltungen basierend auf dem Andronov Hopf Theorem und der Störungstheorie. Der Ansatz ermöglicht es, eine Abschätzung des resultierenden Abstimmbereichs, eine Stabilitätsanalyse und eine Berechnung der Amplitude des VCOs im Vorfeld des eigentlichen Entwurfs durchzuführen. Des Weiteren erlaubt die vorgestellte Methode eine Optimierung des VCOs hinsichtlich der in den Spezifikationen geforderte Amplitude und eine Minimierung der höheren Harmonischen. Mit Hilfe eines ladungsbasierten MOS-Modells ist es möglich die spannungsabhängige Kapazität der Varaktortransistoren durch einen analytischen Ausdruck zu beschreiben. Auf Basis dieses analytischen Ausdrucks wird die amplitudenabhängige Großsignalkapazität des VCOs in Abhängigkeit von Designparametern und der Tuningspannung modelliert. Die Gültigkeit der vorgestellte Entwurfsmethode wird anhand eines Beispielentwurfes eines 2.4 GHz VCO unter Verwendung einer 0.25 μm HF-CMOS Technologie verifiziert.

  7. Ansätze für eine Bifurkationsanalyse von RF LC-Tank VCOs unter Berücksichtigung nichtlinearer Bauelementegleichungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zorn, C.; Bremer, J.-K.; Mathis, W.

    2008-05-01

    Es wird ein alternativer Ansatz zum Entwurf von vollintegrierten LC Oszillatoren mit Hilfe der Andronov-Hopf Bifurkationsanalyse unter Einbeziehung eines nichtlinearen Overall-Modells für MOS-Transistoren (EKV-Modell) vorgestellt. Das in dieser Arbeit vorgestellte Verfahren beschreibt die MOS-Kapazität des VCOs über geometrische Gundgrößen, die damit nur als Längen- und Weitenverhältnisse in die Bifurkationsanalyse eingehen. Zur Beschreibung der MOS-Kapazität wurde ein Basic-Charge-Modell, wie es in den Arbeiten von Enz und Vittoz vorgestellt wurde, in Verbindung einer expliziten analytischen Näherung des Oberflächenpotenzials verwendet. Das Verfahren ermöglicht es, als zusätzlichen Freiheitsgrad für den Designer auch die Amplitude zur Optimierung der Bauteilparameter heranzuziehen und vorab eine genauere Abschätzung der Parameter des Varaktors zu erhalten. Zusammengefasst in einer Toolbox führt die Anwendung des Verfahrens auf einen grafischen Optimierungsprozess, mit dessen Hilfe die Parameter analytisch bestimmt werden können. Die verwendete Methode erweitert den von Hajimiri und Ham vorgestellten Entwurfsprozess von LC-Tank VCOs um eine Stabilitätsanalyse, die Berücksichtigung harmonischer höherer Ordnung und die physikalisch exakte Modellierung der Varaktorkapazitäten.

  8. Biostratigraphy and sedimentology of the Fluviatile Untere Serie (Early and Middle Miocene) in the central part of the North Alpine Foreland Basin: implications for palaeoenvironment and climate

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Prieto, J.; Böhme, M.; Maurer, H.; Heissig, K.; Abdul Aziz, H.

    2009-10-01

    The Early to Middle Miocene Fluviatile Untere Serie lithostratigraphic unit of the Upper Freshwater Molasse (UFM) in the North Alpine Foreland Basin (NAFB) crops out in a 40 m long section at Untereichen-Altenstadt (central part of the NAFB). This section yields a unique superposition of two vertebrate assemblages belonging to different biostratigraphic units: early part OSM C + D (Karpatian) and OSM E (Early Badenian). Detailed taxonomic analyses reveal different diversity patterns in the two assemblages. Nine small mammal and six ectothermic vertebrate taxa occur in the older level UA 540 m, while 20 small mammal and 23 ectothermic vertebrate taxa are recorded for the younger level UA 565 m. From the latter locality comes a small-sized representative of the biostratigraphically significant Megacricetodon lappi lineage. This evolutionary level has not been documented previously for the eastern part of the NAFB. Bioclimatic analysis combined with lithofacies and architectural element analysis indicates that significant changes in the fluvial sedimentation style, surface-water runoff and tectonics occurred between the Early Karpatian and Early Badenian. A meandering fluvial system (marly unit) is erosively overlain by sandy braided river deposits (sandy unit). Overbank deposits of the marly unit revealed that the older vertebrate fossil assemblage (UA 540 m) is deposited in an animal burrow that was presumably produced by owls. Both reptilian and mammalian taxa are indicative of a relatively open environment and dry, probably semi-arid climate. Conversely, vertebrates from the sandy unit (UA 565 m), which are accumulated in channel fill deposits, suggest closed as well as open habitats with a subtropical humid climate and mean annual rainfall of about 1,000 mm. According to the sequence stratigraphic analysis the marly unit is interpreted as a highstand-system-tract of the TB 2.2 global 3rd order sequence. The new results add support to the hypothesis that the

  9. Urban land for a growing city at the banks of a moving river: Vienna's spread into the Danube island Unterer Werd from the late 17th to the beginning of the 20th century.

    PubMed

    Haidvogl, Gertrud; Guthyne-Horvath, Marianna; Gierlinger, Sylvia; Hohensinner, Severin; Sonnlechner, Christoph

    In the relation between urban development and the Viennese Danube different periods can be identified from the late 17th to the early 20th century. These periods were strongly intertwined with both the history of the river and the history of the city. Urban expansion into the floodplains is demonstrated in this paper by investigating the island Unterer Werd, next to the city centre. In the late 17th century the fluvial dynamic still hampered urban development on the island. First measures to stabilise the river banks and to protect buildings from floods were taken soon thereafter, but the majority of practices aimed at mitigating the risks and impacts of the frequent floods: inundation was a part of the arrangement and the main target was to minimise the potential impacts. This practice also prevailed after the 1830s, when urban expansion began to move into the north and northwest of the island and the Danube floodplains were considered an important land resource for the growing city. In connection with new technologies and available means to channelise the river, the relationship between Vienna and the Danube changed fundamentally. Urban development in the riverine landscape gained new momentum. This process was initiated before the Great Danube Regulation from 1870 to 1875 was completed, the rate of growth accelerated after 1875. The last decades of the 19th century mark a turning point in the urban development of Vienna, with expanding urban areas becoming dependent upon a well functioning and maintained flood protection system.

  10. 25 Jahre - Institut fuer Geodaesie, Teil 3: Aus dem Leben des Instituts (25 Years - Institute of Geodesy, Part 3: The Life of the Institute)

    DTIC Science & Technology

    2000-01-01

    wesentlich niedrigeren Preise, in kleinen Gaststdtten ein. Sehr beliebt war das >Tam-Tamo, wo es ftir wenig Geld zdhe Schnitzel und hervorragende Avocados und...ausreichend bemnessen; sie erlaubten insbesondere in der Phase der Erstausstattung eine grol3zUlgige Beschaffung aller ftir Lehre und Forschung...Fakultdt der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universitat in Bonn auf. Ein besonderes Ereignis unter den damaligen Bedingungen stellte ftir mich ein

  11. Städte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kuttler, Wilhelm; Oßenbrügge, Jürgen; Halbig, Guido

    Der globale Klimawandel stellt für Stadtregionen im Vergleich zu anderen Landnutzungsformen eine besondere Herausforderung dar. Städte sind wegen der hohen Bevölkerungs- und Infrastrukturdichte anfälliger gegenüber verschiedenen Klimafolgen; die Verschränkung mit den anderen Problemfeldern wie Verkehr, Wirtschaft und Gesundheit liegt auf der Hand. Die Aufrechterhaltung ihrer Funktionsfähigkeit ist unter sich verändernden Umweltbedingungen von grundlegender Bedeutung für die räumliche Organisation der Gesellschaft. Ausgehend von den Problemfeldern Hitze, Luftverschmutzung und Starkniederschläge stellt das Kapitel die besondere Verwundbarkeit von Städten dar und schildert, wie eine klimaangepasste Stadtentwicklung aussieht.

  12. Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms mit Abirateronacetat im klinischen Alltag.

    PubMed

    Wolff, Johannes Maria

    2017-01-01

    Abirateronacetat, das in Kombination mit Prednison/Prednisolon verabreicht wird, spielt eine wichtige Rolle in der Therapie des metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinoms. Im Folgenden wurden besondere Aspekte der Therapie im klinischen Alltag zusammengestellt. Sie betreffen unter anderem die Dosierung - auch vor dem Hintergrund der Markteinführung einer neuen Formulierung von Abirateronacetat. Hinzu kommt die Verträglichkeit, vor allem in Bezug auf kardiovaskuläre und Kortikoid-bedingte Nebenwirkungen. Des Weiteren werden Kriterien genannt, nach denen die Therapie nicht zu früh umgestellt werden sollte. © 2017 S. Karger GmbH, Freiburg.

  13. Zur Biogeographie des Südwestatlantik mit besonderer Berücksichtigung der Seeanemonen (Coelenterata: Actiniaria)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Riemann-Zürneck, Karin

    1986-03-01

    Extensive sampling of benthos by F.R.V. “Walther Herwig” (1966, 1970/71, 1978) covering the continental shelf of Argentina yielded some 1000 sea anemone specimens (19 species). The distribution patterns of the sublittoral and archibenthal species are analysed and compared with the rather scanty and controversial hydrographical information available. Species with discontinuous distribution along the continental shelf edge are believed to indicate discontinuous yet relatively stable oceanographic conditions within the depth concerned. The archibenthal “Challenger Terrace”, located immediately near and beneath the subtropical convergence, harbours a peculiar faunal assemblage of partly subantarctic/antarctic character and partly consisting of species which seem to be typical for permanent hydrographic fronts. In addition, the study includes a new taxonomic combination: Bolocera tuediae subsp. kerguelensis (Studer, 1879) nov. comb.

  14. Semantic Desktop

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sauermann, Leo; Kiesel, Malte; Schumacher, Kinga; Bernardi, Ansgar

    In diesem Beitrag wird gezeigt, wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen könnte und wo das Semantic Web neue Möglichkeiten eröffnet. Dazu werden Ansätze aus dem Bereich Semantic Web, Knowledge Representation, Desktop-Anwendungen und Visualisierung vorgestellt, die es uns ermöglichen, die bestehenden Daten eines Benutzers neu zu interpretieren und zu verwenden. Dabei bringt die Kombination von Semantic Web und Desktop Computern besondere Vorteile - ein Paradigma, das unter dem Titel Semantic Desktop bekannt ist. Die beschriebenen Möglichkeiten der Applikationsintegration sind aber nicht auf den Desktop beschränkt, sondern können genauso in Web-Anwendungen Verwendung finden.

  15. "Ich kam unter die Schweizer": Teaching Switzerland as a Multi-Ethnic Society

    ERIC Educational Resources Information Center

    Baumgartner, Karin

    2012-01-01

    This article describes a five-week module on "Switzerland as a multi-ethnic society" intended to counteract the popular image of Switzerland as a homogenous country concerned mostly with tourism, chocolate, and watches. Instead, the module treats Switzerland through topics such as the definition of identity in a multi-ethnic society, the…

  16. Untersuchung der Nährstoffauswaschung unter Schotterrasenflächen an einem inneralpinen Standort

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Slawitsch, Veronika; Birk, Steffen; Pötsch, Erich M.

    2016-09-01

    Surface stabilisation by planted gravel turf is a reliable alternative to conventionally-paved parking lots. At the HBLFA Raumberg-Gumpenstein test site, biennial nutrient concentrations in seepage water and nutrient leachate fluxes were analysed using six gravity lysimeters. Two different materials (limestone with 10 % humus and recycled building material with 10 % compost) were investigated. Seepage water fluxes showed better infiltration for lime gravel materials in comparison to recycled building materials. The nutrient concentrations and leachate flux showed significantly higher values in the recycled building materials in both years of the experiment. Both materials showed a decrease in nutrient concentration and leaching from the first to the second year. The nitrate threshold concentration given by the drinking water directive (Trinkwasserverordnung BGBI. I Nr. 21/2001) was met for lime materials but was exceeded by a factor of three for recycled building materials within the first year. In terms of groundwater protection, the high risk of nitrate leaching in the first year has to be considered if using recycled building material.

  17. Probabilistisches Belegtheitsfilter zur Schätzung dynamischer Umgebungen unter Verwendung multipler Bewegungsmodelle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Brechtel, Sebastian; Gindele, Tobias; Vogelgesang, Jan; Dillmann, Rüdiger

    In dieser Arbeit wird eine Erweiterung des zeilbasierten Belegtheitsfilters BOFUM1 um Objektgruppen zum BOFUG (Bayesian Occupancy Filtering using Groups) vorgenommen. Diese ermöglicht die Einteilung und Klassifikation der Gruppenzugehörigkeit von Belegtheit, allein auf Basis von statischen Belegtheitsmessungen. Exemplarisch wird für Fußgänger und Fahrzeuge gezeigt, dass die Definition unterschiedlicher Dynamikmodelle ausreicht, um auf Objektinformationen zu schließen und das Filterergebnis nachhaltig zu verbessern. Die implizite Gruppeninferenz stellt einen ersten Schritt zur Vereinigung von Objekt- und Zellebene dar.

  18. "Ich kam unter die Schweizer": Teaching Switzerland as a Multi-Ethnic Society

    ERIC Educational Resources Information Center

    Baumgartner, Karin

    2012-01-01

    This article describes a five-week module on "Switzerland as a multi-ethnic society" intended to counteract the popular image of Switzerland as a homogenous country concerned mostly with tourism, chocolate, and watches. Instead, the module treats Switzerland through topics such as the definition of identity in a multi-ethnic society, the…

  19. Adaptive Herd- und Fahnencharakterisierung als Voraussetzung für einen effizienten Modellaufbau unter heterogenen Standortbedingungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Martac, Eugeniu; Oppermann, Axel; Körner, Johannes; Thielecke, Sonja; Ihle, Tino; Bittens, Martin; Weiß, Holger; Horn, Herbert; Romey, Andreas

    2012-03-01

    The Voigtländer camera production site in Braunschweig was operated until 1972. The facility's use of chlorinated solvents for grease removal led to significant soil and groundwater contamination. The investigation and remediation methods that have been used at the site have not resulted in an acceptable level of remediation. Given the heterogeneous conditions, the site appears to be an excellent location for assessing the effectiveness of adaptive characterization strategies for investigations of contamination by chlorinated solvents. The Voigtländer source area no. V is being used as a demonstration site to assess the efficiency of different investigation and remediation methods under heterogeneous conditions. An iterative (adaptive) investigation process was conducted with sequential improvements based on increased site understanding. The lithologic and hydraulic features that could create potential migration pathways were identified, and the spatial extent of the contaminant body within the source area and, by means of control planes, within the plume was delineated. Related 2D and 3D images of the site model provide solid support for assessments of the relative effectiveness of various remediation alternatives.

  20. Integration of service providers into supply chain services and waste disposal transports

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wedekind, Saskia; Haasis, Hans-Dietrich

    2004-02-01

    An increasing number of manufacturers is responsible for the complete lifecycle of their products and they must create efficient and effective circular flow economic systems. The quality of these material and product cycles depend on the logistical processes and the development of logistic concepts, which have to suffer economic and ecological aims. The complexity of the different circular economic systems need the co-operation of the different participants in order to integrate the different core abilities. The aim of this contribution is to describe the possibilities of the service providers in combining services and transports of supply and waste disposal. As well as to represent their advantages, disadvantages and possible barriers. It was possible to refer to conclusions of the research project "Konfiguration von kooperativen Kreislaufwirtschaftssystemen unter besonderer Ber'cksichtigung von Logistikdienstleistern" within the scope of the Research Center of Logistics at the University of Bremen (FoLo). The research work was carried out in a closed collaboration of the following institutes and enterprises: University of Bremen, the Institute of Shipping Economics and Logistics (ISL) and the BLG International Logistics GmbH & Co.

  1. Abschätzung des Einflusses von Parameterunsicherheiten bei der Planung und Auswertung von Tracertests unter Verwendung von Ensembleprognosen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Klotzsch, Stephan; Binder, Martin; Händel, Falk

    2017-06-01

    While planning tracer tests, uncertainties in geohydraulic parameters should be considered as an important factor. Neglecting these uncertainties can lead to missing the tracer breakthrough, for example. One way to consider uncertainties during tracer test design is the so called ensemble forecast. The applicability of this method to geohydrological problems is demonstrated by coupling the method with two analytical solute transport models. The algorithm presented in this article is suitable for prediction as well as parameter estimation. The parameter estimation function can be used in a tracer test for reducing the uncertainties in the measured data which can improve the initial prediction. The algorithm was implemented into a software tool which is freely downloadable from the website of the Institute for Groundwater Management at TU Dresden, Germany.

  2. Nichtlineare Analyse von LC-TANK VCOs unter Berücksichtigung parasitärer Substrateffekte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Przytarski, J.; Bremer, J.-K.; Mathis, W.

    2009-05-01

    In dieser Arbeit wird ein Konzept vorgestellt, die Schaltungsarchitektur des LC-Tank-VCOs im höherdimensionalen Zustandsraum zu modellieren. Dabei wurde die VCO-Schaltung auf dominante nichtlineare und asymmetrische Effekte näher untersucht. Das entwickelte Modell bildet die Grundlage für nachfolgende parameterabhängige Analysen der Oszillatorschaltung mittels der Andronov-Hopf Bifurkationsanalyse. Zu diesem Zweck wurde ein höherdimensionales Modell entwickelt, welches für die Bifurkationsanalyse auf ein System 2. Ordnung reduziert werden muss. Als mathematisches Hilfsmittel zur Ordnungsreduktion des Systems wird das Verfahren der Zentrumsmannigfaltigkeit verwendet. Das Differentialgleichungssystem wird sehr schaltungsnah aufgestellt, daraus resultiert der Vorteil einer genaueren Repräsentation des physikalischen Verhaltens der Schaltung. Ziel ist es möglichst viele Effekte die sich auf das Verhalten des VCOs auswirken können, mit zu berücksichtigen.

  3. Gebrauch von Komplementärmedizin bei Patienten mit metastasierendem Melanom unter Therapie mit Ipilimumab innerhalb einer klinischen Studie.

    PubMed

    Huebner, Jutta; Mohr, Peter; Simon, Jan-Christoph; Fluck, Michael; Berking, Carola; Zimmer, Lisa; Loquai, Carmen

    2016-05-01

    In Deutschland wenden 40-90 % aller Krebspatienten Methoden der komplementären and alternativen Medizin (KAM) an. Bis dato gibt es kein Datenmaterial zum Einsatz der KAM bei Melanompatienten. Das Ziel unserer Studie war es, Daten über den Gebrauch, die Informationsquellen und Ziele von Patienten mit metastasierendem Melanom zu erfassen. Einhundertsechsundfünfzig Patienten aus 25 Studienzentren nahmen an der DecOG-MM-PAL Multibasket Studie teil. Die beteiligten Personen wurden auch gebeten, an einer Nebenstudie teilzunehmen, die ihren Gebrauch von KAM erfassen sollte. Dazu wurde während der Behandlung ein standardisierter Fragebogen zu genau festgelegten Zeitpunkten ausgeteilt. Insgesamt gingen 55 Fragebögen von 32 (21 %) Melanompatienten ein. Von diesen gaben 17 (53 %) ein Interesse an KAM an, und sieben (22 %) machten von KAM Gebrauch. Die Hauptinformationsquellen (31 %) waren Familienmitglieder und Freunde, gefolgt von Ärzten (19 %). Die Hauptgründe für die Anwendung von KAM waren die Stärkung des Immunsystems (41 %) und des Körpers (34 %). Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine und Spurenelemente) wurden am häufigsten angewendet (28 %). Eine relativ hohe Anzahl an Patienten mit metastasierendem Melanom machte trotz Teilnahme an einer klinischen Studie von KAM Gebrauch. Wechselwirkungen könnten durch biologisch basierte KAM auftreten, und hier besonders bei immunmodulierenden KAM- Strategien. Um Risiken zu vermeiden, sollte die Kommunikation zwischen den Ärzten und den Patienten verbessert werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  4. Der Einfluss von Alitretinoin auf die Lebensqualität bei Patienten mit schwerem chronischen Handekzem: FUGETTA - Beobachtungsstudie unter Praxisbedingungen.

    PubMed

    Augustin, Matthias; Thaçi, Diamant; Kamps, Anja

    2016-12-01

    Alitretinoin ist die einzige zugelassene Behandlung für schweres chronisches Handekzem (CHE), das refraktär gegenüber potenten topischen Corticosteroiden ist. Bei dieser Studie (FUGETTA) wurde die Wirksamkeit von leitliniengerecht angewendetem oralem Alitretinoin sowie dessen Einfluss auf die Lebensqualität (LQ) bei Patienten mit schwerem refraktärem CHE beurteilt. Multizentrische, offene, nichtinterventionelle Beobachtungsstudie, durchgeführt in Deutschland. Die Patienten wurden nach Ermessen ihres behandelnden Arztes mit Alitretinoin 10 mg oder 30 mg einmal täglich über maximal 24 Wochen behandelt. Die Wirksamkeit wurde anhand des Physician Global Assessment (PGA) und des Dermatology Life Quality Index (DLQI) bewertet. Zudem wurden unerwünschte Ereignisse (UE) erfasst. Die Studienpopulation bestand aus 658 Patienten (30 mg: n = 581; 10 mg: n = 77). Bei Beobachtungsbeginn litten die meisten Patienten (83 %) gemäß PGA an einem schweren CHE. Bei Beobachtungsende war das Handekzem bei 48 % der Patienten gemäß PGA vollständig oder fast vollständig abgeheilt (30 mg: 49 %; 10 mg: 43 %). Die mittlere Verbesserung des DLQI-Scores in Woche 24 betrug 58 % (30 mg: mittlere [SD] Veränderung gegenüber dem Ausgangswert -10,4 [8,04]) und 70 % (10 mg: mittlere [SD] Veränderung gegenüber dem Ausgangswert -10,8 [7,29]). Die Gesamtinzidenz von NW war niedrig und in den beiden Gruppen ähnlich. Alitretinoin führte zu einer schnellen, deutlichen Verbesserung der LQ bei Patienten mit schwerem CHE. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  5. Netzgenerierung und Finite-Elemente-Simulation muskulärer Strukturen unter Beachtung korrespondierender histologischer Schnittpräparate

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Weichert, Frank; Schröder, Andreas; Landes, Constantin; Walczak, Lars; Müller, Heinrich; Wagner, Mathias

    In dieser Arbeit wird ein Verfahren zur Netzgenerierung und Finite-Elemente-Simulation muskulärer Strukturen vorgestellt. Eine Herausforderung liegt dabei in der Fusion der Simulationsergebnisse mit den Daten histologischer Schnittpräparate. Basierend auf segmentierten histologischen Daten wird eine Rekonstruktion der relevanten muskulären Strukturen mittels eines BCC-Tetraedernetzes initiiert. Dieses wird getriggert über einen Level-Set-Ansatz. Die Deformation des Muskels wird dann mittels eines hyperelastischen Materialgesetzes modelliert und mithilfe der Finite-Elemente-Methode simuliert. Anschließend erfolgt eine Projektion der Ergebnisse der Simulation auf die histologischen Schnittpräparate. Als Anwendungsfall wurden Daten abortiver Feten mit einer Spaltbildung im Bereich der Lippen-, Kiefer- und Gaumenregion herangezogen.

  6. Aspekte der Lernzielbestimmung unter Beruecksichtigung der Sprechakttheorie (Aspects of Goal-Setting with Consideration of the Speech-Act Theory)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Leupold, Eynar

    1975-01-01

    After analyzing the speech-act theory (Austin & Searle) with examples from French, the article attempts to state the teaching goals more precisely. Studying the findings of pragmalinguistics can help to minimize the discrepancy between the communication situation in the foreign country and the classroom situation. (Text is in German.) (IFS/WGA)

  7. Vernachlässigte klinische Merkmale der follikulotropen Mycosis fungoides: eine große klinische Fallserie.

    PubMed

    Baykal, Can; Atci, Tugba; Ozturk Sari, Sule; Polat Ekinci, Algun; Buyukbabani, Nesimi

    2017-03-01

    Als seltene Form der Mycosis fungoides (MF), ist die follikulotrope MF (FMF) durch ein breites Spektrum klinischer Symptome gekennzeichnet. Dazu gehören, neben den vorherrschenden follikulären Läsionen, auch viele atypische Manifestationen. Das Ziel der vorliegenden Studie war eine klinische Bewertung von FMF-Patienten, unter besonderer Berücksichtigung von vernachlässigten dermatologischen Merkmalen. Insgesamt wurden 27 FMF-Patienten aus dem 572 Patienten umfassenden MF-Register unserer Abteilung retrospektiv bezüglich ihrer Demographie sowie der klinischen Merkmale, Behandlungsformen, Nachsorge und Therapieergebnisse bewertet. Neben den bekannten klinischen Symptomen der FMF fanden wir Lichen-spinulosus-artige Läsionen mit begleitender Hypopigmentierung (n = 3) und Alopezie (n = 2), infiltrierte/erhabene, erythematöse Plaques im Gesicht, die zunächst als Lupus tumidus angesehen wurden (n = 2), pseudotumorale Läsionen, die klinisch eine MF im Tumorstadium vortäuschten (n = 1), dauerhafte Exkoriationen (n = 1), erythematöse, Rosazea-artige Papeln im Gesicht (n = 1) sowie kuppelförmige, asymptomatische, mit Muzin gefüllte (in der Histologie) Papeln/Knoten (n = 2), die andere krankheitsbedingte Läsionen überlagerten. Es kamen mehrere Therapieansätze mit unterschiedlichem Ergebnis zur Anwendung. Acht (29,6 %) Patienten hatten FMF im Spätstadium. Das Bewusstsein für vernachlässigte klinische Symptome kann wesentlich dazu beitragen, verspätete Diagnosen dieser aggressiven MF-Variante zu verringern. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  8. Shopping-Center in deutschen Mittelstädten und ihr Einfluss auf die Zentralitätsentwicklung. Eine Untersuchung unter der Verwendung von Einzelhandelskennzahlen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eckhardt, Yannick

    2017-06-01

    Shopping-centers have been subject to intense analysis from various angles. Due to by the growing number of shopping-centers located in medium-sized cities, a change of money flows within the municipal boundaries is expected. On a multi-level basis this article shows key retail figures of medium-sized cities with shopping-centers in comparison to ones without. The final result reveals that the retail turnover of medium-sized cities with a shopping-center reaches a significantly higher level than cities without a shopping-center. Furthermore, the evaluation of data shows a rise of the retail centrality in medium sized towns as a consequence of the opening of a shopping-center. This means the construction of shopping-centers doesn't only cause a shift of money flows within the city boundaries but also leads to an additional influx of money from outside the municipalities.

  9. Covert Operation ``Sun God'' - History of German Solar Research in the Third Reich and Under Allied Occupation (German Title: Kommandosache ``Sonnengott'' - Geschichte der deutschen Sonnenforschung im Dritten Reich und unter alliierter Besatzung)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Seiler, Michael P.

    Between 1939 and 1945 the Luftwaffe of the Third Reich invested large sums in solar research and the establishment of a chain of solar observatories under the code word “Sun God”. Observations of the different phenomena of solar activity were intended to allow a dependable daily prediction of the best frequency bands for long-range military radio. For the development of these research activities the Luftwaffe used a young astrophysicist, who - being the son of a well-known leftist publisher of the Weimar Republic - did appear not well suited to perform “war decisive research” for the Nazi regime: Karl-Otto Kiepenheuer (1910-1975). Circumventing the usual academic tenure, Hitler's war turned the barely thirty-year-old and up to then rather unsuccessful Kiepenheuer into an influential director of a research institution, which he was to remain for the next three decades as well. This book recounts the history of German solar research in the period 1939-1949, her entanglement with the crimes of the Nazi regime as well as her use by the Western Allies until the founding of the German Federal Republic.

  10. Historisches Rätsel: Punkt, Punkt, Komma, Strich

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Loos, Andreas

    2006-01-01

    Es kommt nicht oft vor, dass jemand unter 30 ist, wenn er den Physik-Nobelpreis erhält - auch, wenn Alfred Nobel eigentlich die Idee hatte, junge Entdeckertypen zu fördern. Beim Gesuchten hat es aber mal geklappt, und zwar gemeinsam mit seinem Vater. Mit 25 Jahren ist er bis heute der Benjamin unter den Noblen Herren.

  11. Geschichte der geodätischen Instrumente und Verfahren im Altertumund Mittelalter.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidt, F.

    Contents:A. Einleitung und allgemeiner Teil.B. Besonderer Teil:1. Nivellierinstrumente. 2. Instrumente zum Antragen eines rechten Winkels. 3. Längenmesser. 4. Stäbe und Stabzusammensetzungen als Instrumente zurmittelbaren Streckenbestimmung. 5. Die Instrumente mit dem Schattenquadrat: Das geometrische Quadrat. Das Astrolab. Der Quadrant. Anwendungen der Instrumente mit dem Schattenquadrat. 6. Der Jakobsstab. 7. Triangulationsinstrumente. 8. Schmiegen.

  12. Fire disturbance and vegetation dynamics : analysis and models

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thonicke, Kirsten

    2003-04-01

    a particular region are to be reproduced, specific ignition sources, fire-critical climate conditions and vegetation composition become additional determinants. Vegetation composition changes the level of fire occurrence and spread, but has limited impact on the inter-annual variability of fire. The importance to consider the full range of major fire processes and links to vegetation dynamics become apparent under climate change conditions. Increases in climate-dependent length of fire season does not automatically imply increases in biomass burnt, it can be buffered or accelerated by changes in vegetation productivity. Changes in vegetation composition as well as enhanced vegetation productivity can intensify changes in fire and lead to even more fire-related emissions. --- Anmerkung: Die Autorin ist Trägerin des von der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam vergebenen Michelson-Preises für die beste Promotion des Jahres 2002/2003. Untersuchungen zur Rolle natürlicher Störungen in der Vegetation bzw. in Ökosystemen zeigen, dass natürliche Störungen ein essentielles und intrinsisches Element in Ökosystemen darstellen, substanziell zur Vitalität und strukturellen Diversität der Ökosysteme beitragen und Stoffkreisläufe sowohl auf dem lokalen als auch auf dem globalen Niveau beeinflussen. Feuer als Grasland-, Busch- oder Waldbrand ist ein besonderes Störungsagens, da es sowohl durch biotische als auch abiotische Umweltfaktoren verursacht wird. Es beeinflusst biogeochemische Kreisläufe und spielt für die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre durch Freisetzung klimarelevanter Spurengase und Aerosole aus der Verbrennung von Biomasse eine bedeutende Rolle. Dies wird auch durch die Emission von ca. 3.9 Gt Kohlenstoff pro Jahr unterstrichen, was einen großen Anteil am globalen Gesamtaufkommen ausmacht. Ein kombiniertes Modell, das die Effekte und Rückkopplungen zwischen Feuer und Vegetation beschreibt, wurde erforderlich

  13. Diagnostic Tools for Plasma Wind Tunnels and Reentry Vehicles at the IRS

    DTIC Science & Technology

    2000-04-01

    34Massenspektrometrie zur Unter- suchung lichtbogenbeheizter Plasmen in Niederdruck - Plasmawindkanal", Dissertation, Universitfit Stuttgart, 1994. [A.4...A., "Massenspektrometrie zur plasma condition: Untersuchung lichtbogenbeheizter Plasmen in Niederdruck -Plasmawindkanal", Dissertation, qradiation

  14. Produktionslogistik mit ERP-Systemen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bauer, Jürgen

    Im Folgenden werden die Teilprozesse der Produktionslogistik bei Eigenfertigung unter Einsatz des ERP-Systems SAP R/3 beschrieben. Dabei wird die häufigste Fertigungsart, die kundenanonyme Losfertigung, zugrundegelegt.

  15. Impact of compression stockings on calf-vein diameters and on quality of life parameters in subjects with painful legs.

    PubMed

    Jeanneret, Christina; Karatolios, Konstantinos; von Planta, Irene

    2014-07-01

    Hintergrund: Unterschenkelvenendurchmesser werden unter zwei verschiedenen Kompressionsstrümpfen zusammen mit der Lebensqualität erfasst. Patienten und Methoden: 60 Patienten (53 Frauen) mit schmerzenden Beinen wurden randomisiert in eine Gruppe die den Venotrain micro® (VM) oder eine Gruppe die den Venotrain ulcertec® (VU) Kompressionsstrumpf für 2 Wochen tragen sollen. Die Venendurchmesser von 2 Gastrocnemiusmuskelvenen (GV), der V. saphena parva (VSP) und der V. tibialis posterior (VTP) wurden intraindividuell verglichen, einerseits mit, andererseits ohne Kompression. Alle Venen wurden im Querschnitt gemessen ohne und durch den Kompressionstrumpf hindurch. Ergebnisse: Die Mittelwerte der Venendurchmesser (± SD) waren signifikant kleiner unter Kompression (p < 0.0001) in stehender Position: in der antero-posterioren (ap) Ebene in der GV um 6.5 (± 16.6) % unter dem VU - Strumpf und 8.2 (± 16.5) % unter dem VM Strumpf, in der VSP um 9.7 (± 15.8) % unter dem VU - Strumpf und 5.7 (± 19.2) % unter dem VM - Strumpf. Keine signifikante Durchmesseränderung ergab sich (p = 0.48) in der VTP. In liegender Position waren die relativen ap-Durchmesseränderungen in der medialen GV signifikant kleiner unter dem VM - strumpf (37.5 ± 51.0 %) verglichen zum VU - strumpf (52.4 ± 51.8 %) (p = 0.016). Die Lebensqualitäts-Beurteilungen (Punktezahl) wurden signifikant besser für die Periode des Strumpftragens mit dem VU- ebenso wie mit dem VM-strumpf. Jedoch korrelierten die Venendurchmesser nicht mit den Punktezahlen der Lebensqualitäts-Beurteilungen. Schlussfolgerungen: Die durch die Kompressionsstrümpfe durchgeführte sonographische Untersuchung der Venen könnte zukünftig eine Möglichkeit der direkten Beurteilung des Kompressionseffektes sein, dies insbesondere in der schwierig zu messenden Region submalleolär (VTP).

  16. Geometrie verstehen: statisch - kinematisch

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kroll, Ekkehard

    Dem Allgemeinen steht begrifflich das Besondere gegenüber. In diesem Sinne sind allgemeine Überlegungen zum Verstehen von Mathematik zu ergänzen durch Untersuchungen hinsichtlich des Verstehens der einzelnen mathematischen Disziplinen, insbesondere der Geometrie. Hier haben viele Schülerinnen und Schüler Probleme. Diese rühren hauptsächlich daher, dass eine fertige geometrische Konstruktion in ihrer statischen Präsentation auf Papier nicht mehr die einzelnen Konstruktionsschritte erkennen lässt; zum Nachvollzug müssen sie daher ergänzend in einer Konstruktionsbeschreibung festgehalten werden.

  17. Hochwasser und Sturzfluten an Flüssen in Deutschland

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bronstert, Axel; Bormann, Helge; Bürger, Gerd; Haberlandt, Uwe; Hattermann, Fred; Heistermann, Maik; Huang, Shaochun; Kolokotronis, Vassilis; Kundzewicz, Zbigniew W.; Menzel, Lucas; Meon, Günter; Merz, Bruno; Meuser, Andreas; Paton, Eva Nora; Petrow, Theresia

    Flusshochwasser werden in lokale und plötzliche Sturzfluten und in Hochwasser an größeren Flüssen unterschieden. Für verschiedene Hochwasserindikatoren und Flusseinzugsgebiete ergeben sich erhebliche Unterschiede, wobei sowohl überwiegend aus Regen als auch überwiegend aus Schmelzwasser gespeiste Hochwasserereignisse betrachtet werden. Besondere Aufmerksamkeit finden Hochwasserereignisse an Rhein, Elbe, Weser und Ems sowie die Entwicklung von Sturzfluten infolge von Extremniederschlägen kurzer Dauer, wobei die Beobachtungen und Trends zu Modellierungsergebnissen in Beziehung gesetzt werden. Auch die Notwendigkeit von Anpassungsmaßnahmen aufgrund überwiegend positiver Trends wird diskutiert.

  18. A Story about a Word: Does Narrative Presentation Promote Learning of a Spatial Preposition in German Two-Year-Olds?

    ERIC Educational Resources Information Center

    Nachtigaller, Kerstin; Rohlfing, Katharina J.; McGregor, Karla K.

    2013-01-01

    We trained forty German-speaking children aged 1;8-2;0 in their comprehension of UNTER [UNDER]. The target word was presented within semantically organized input in the form of a "narrative" to the experimental group and within "unconnected speech" to the control group. We tested children's learning by asking them to…

  19. Emerging German Security Policy - The Dispute on ’Out of Area’ Employments

    DTIC Science & Technology

    1992-03-12

    nationalen Tugend", Die Welt. (12 March 1991). Also: Ronald D. Asmus. "Fragen unter Freunden". Die Zeit. (Nr 8, 15 February 1991), 4, 7 Joachim Sobotta ...January 1992. Ruehl, Lothar. "Wie halten es die Deutschen mit der Buendnispflicht?". Die Welt. 28 December 1991. 41 Sobotta . % achim. "Schluss mit dem

  20. Nicolaus Copernicus Gesamtausgabe. Band VI/1. Documenta Copernicana: Briefe (Texte und Übersetzungen).

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kühne, A.

    Im Auftrage der Kommission für die Copernicus-Gesamtausgabe, herausgegeben von H. M. Nobis und M. Folkerts. Band VI/1 wurde bearbeitet von A. Kühne unter Mitarbeit von F. Boockmann und S. Kirschner und Verwendung der Vorarbeiten von H. M. Nobis.

  1. Is there a "net generation" in veterinary medicine? A comparative study on the use of the Internet and Web 2.0 by students and the veterinary profession.

    PubMed

    Tenhaven, Christoph; Tipold, Andrea; Fischer, Martin R; Ehlers, Jan P

    2013-01-01

    Einleitung: Informelles und formelles lebenslanges Lernen ist im Studium und Beruf essenziell. Dazu können neben der klassischen Fortbildung auch Web 2.0 Tools benutzt werden. Umstritten in der Literatur ist allerdings, ob es unter den „Unter 30 Jährigen“ eine sogenannte Net-Generation gibt. Ziel: Überprüfung der Hypothese, dass eine Net-Generation unter Studierenden und jungen Tierärzten existiert. Methode: Eine Onlineumfrage unter Studierenden und der Tierärzteschaft wurde im deutschsprachigen Raum durchgeführt, die per Onlinemedien und klassischen Printmedien beworben wurde.Ergebnisse: An der Befragung haben 1780 Personen teilgenommen. Es gibt unterschiedliches Nutzungsverhalten von Studierenden und der Tierärzteschaft bei sozialen Netzwerken (91,9% vs. 69%) und IMs (55,9% vs. 24,5%). Alle Tools wurden hauptsächlich passiv und privat genutzt, im geringeren Maße auch für den Beruf und das Studium.Ausblick: Der Einsatz von Web 2.0 Tools ist sinnvoll, jedoch ist eine Vermittlung von Informations- und Medienkompetenz, Erstellung von Verhaltensregeln im Internet und Überprüfung von „user generated content“ essentiell.

  2. Korrespondenzfragen zwischen Energiesystem und Telekommunikation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lehmann, Heiko

    Telekommunikationsnetze und Stromnetze weisen viele Gemeinsamkeiten auf - sowohl hinsichtlich allgemeiner topologischer und hierarchischer Eigenschaften, als auch betreffs der konkreten Technoökonomie unter Regulierungsbedingungen. Das folgende Kapitel analysiert diese Eigenschaften und gibt Antworten auf die Frage, wie die wechselseitige Verkopplung beider, jeweils systemabdeckender Infrastrukturen zu einem Treiber der Energiewende in entwickelten Volkswirtschaften werden kann.

  3. A Story about a Word: Does Narrative Presentation Promote Learning of a Spatial Preposition in German Two-Year-Olds?

    ERIC Educational Resources Information Center

    Nachtigaller, Kerstin; Rohlfing, Katharina J.; McGregor, Karla K.

    2013-01-01

    We trained forty German-speaking children aged 1;8-2;0 in their comprehension of UNTER [UNDER]. The target word was presented within semantically organized input in the form of a "narrative" to the experimental group and within "unconnected speech" to the control group. We tested children's learning by asking them to…

  4. Large-scale hydrological modelling in the semi-arid north-east of Brazil

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Güntner, Andreas

    2002-07-01

    Infiltrationsroutine oder die Verwendung disaggregierter stündlicher Niederschlagsdaten zeigen hier gute Ergebnisse. Die Simulationsergebnisse mit Wasa sind insgesamt durch große Unsicherheiten gekennzeichnet. Diese sind einerseits in Unsicherheiten der Modellstruktur zur adäquaten Beschreibung der relevanten hydrologischen Prozesse begründet, andererseits in Daten- und Parametersunsicherheiten in Anbetracht der geringen Datenverfügbarkeit. Von besonderer Bedeutung ist: (1) Die Unsicherheit der Niederschlagsdaten in ihrem räumlichen Muster und ihrer zeitlichen Struktur hat wegen der stark nicht-linearen hydrologischen Reaktion einen großen Einfluss auf die Simulationsergebnisse. (2) Die Unsicherheit von Bodenparametern hat im Vergleich zu Vegetationsparametern und topographischen Parametern im Allgemeinen einen größeren Einfluss auf die Modellunsicherheit. (3) Der Effekt der Unsicherheit einzelner Modellkomponenten und -parameter ist für Jahre mit unter- oder überdurchschnittlichen Niederschlagsvolumen zumeist unterschiedlich, da einzelne hydrologische Prozesse dann jeweils unterschiedlich relevant sind. Die Unsicherheit einzelner Modellkomponenten- und parameter hat somit eine unterschiedliche Bedeutung für die Unsicherheit von Szenarienrechnungen mit steigenden oder fallenden Niederschlagstrends. (4) Der bedeutendste Unsicherheitsfaktor für Szenarien der Wasserverfügbarkeit für die Untersuchungsregion ist die Unsicherheit der den regionalen Klimaszenarien zu Grunde liegenden Ergebnisse globaler Klimamodelle. Eine deutliche Zunahme oder Abnahme der Niederschläge bis 2050 kann gemäß den hier vorliegenden Daten für das Untersuchungsgebiet gleichermaßen angenommen werden. Modellsimulationen für Klimaszenarien bis zum Jahr 2050 ergeben, dass eine mögliche zukünftige Veränderung der Niederschlagsmengen zu einer prozentual zwei- bis dreifach größeren Veränderung der Abflussvolumen führt. Im Falle eines Trends von abnehmenden Niederschlagsmengen besteht in der

  5. Entwicklung von Landnutzungsszenarien für landschaftsökologische Fragestellungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fritsch, Uta

    2002-04-01

    ächen befinden, deren Schutz positive Folgen für das Leistungsvermögen der Landschaft haben kann, werden in diesem Teilmodell schützenswerte Ufer- und Auenbereiche auf derzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen ausgewiesen. Die Gröe der Schutzgebietsfläche orientiert sich an der Morphologie der umgebenden Landschaft. Die drei Teilmodelle wurden hinsichtlich der implizierten Hypothesen mit vielen unterschiedlichen Ansätzen validiert. Das Resultat dieser intensiven Analyse zeigt für jedes Teilmodell eine zufriedenstellende Tauglichkeit. Die Modellierung der Landnutzungsänderungen wurden in drei mesoskaligen Flusseinzugsgebieten mit einer Fläche zwischen 100 und 500 km² durchgeführt, die sich markant in ihrer Landnutzung unterscheiden. Besonderer Wert wurde bei der Gebietsauswahl darauf gelegt, dass eines der Gebiete intensiv landwirtschaftlich genutzt wird, eines dicht besiedelt und eines vorwiegend bewaldet ist. Im Hinblick auf ihre Relevanz für die vorliegende Fragestellung wurden aus bestehenden Landnutzungstrends die Szenarien für (1) die prognostizierte Siedlungsfläche für das Jahr 2010, (2) die möglichen Konsequenzen des EU-weiten Beschlusses der Agenda 2000 und (3) die Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes aus dem Jahr 2001 abgeleitet. Jedes Szenario wurde mit Hilfe des Modells auf die drei Untersuchungsgebiete angewendet. Dabei wurden für die Siedlungsausdehnung in allen drei Gebieten realistische Landnutzungsmuster generiert. Einschränkungen ergeben sich bei der Suche nach Grenzertragsstilllegungsflächen. Hier hat unter homogenen Gebietseigenschaften die zufällige Verteilung von Flächen für die Stilllegung zu einem unrealistischen Ergebnis geführt. Die Güte der Schutzgebietsausweisung ist mageblich an die aktuelle Landnutzung der Aue und die Morphologie des Geländes gebunden. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn die Flächen in den Ufer- und Auenbereichen mehrheitlich unter derzeitiger Ackernutzung stehen und der Flusslauf sich in das

  6. Generierung korrespondierender Schichtbilder zur verbesserten lokalen Analyse des linken Ventrikels in 4D-MRT-Bildsequenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Säring, D.; Müllerleile, K.; Groth, M.; Handels, H.

    Die genaue Erfassung lokaler Veränderungen des linken Ventrikels insbesondere bei der Verlaufskontrolle nach einem Infarkt erfordert die Extraktion lokaler Form- und Funktionsparameter. Die für den Inter- und Intrapatientenvergleich notwendige räumliche Korrespondenz der MRT-Schichtbilder ist durch die manuelle Planung der Schichtpositionen beim Aufnahmeverfahren i.A. nicht gewährleistet. In dieser Arbeit wird daher ein Verfahren vorgestellt, das unter Berücksichtigung der anatomischen Grenzen des linken Ventrikels räumlich korrespondierende Positionen bestimmt, zu denen anschließend unter Verwendung der originären Daten und der strukturerhaltenden Interpolation neue Schichtbilder generiert werden. Dadurch wird eine bessere Übereinstimmung der räumlichen Position der zu vergleichenden Schichten erzielt. Das Verfahren wurde an zu Evaluationszwecken generierten Probandendatensätzen getestet. Dabei konnte gezeigt werden, dass die Generierung korrespondierender Kurzachsen-MRT-Schichtbilder zu einer verbesserten Extraktion lokaler Parameter führt.

  7. Anwendung einer Switched-System Modellierung zur Stabilitätsanalyse von zeitkontinuierlichen singlebit ΣΔ-Wandlern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stegemann, S.; Zorn, C.; Brückner, T.; Ortmanns, M.; Mathis, W.

    2011-08-01

    Im Hinblick auf die Optimierung von zeitkontinuierlichen ΣΔ-Wandlern ist ein genaues Verständnis der dynamischen Eigenschaften des Systems von essentieller Bedeutung. In dieser Arbeit wird der ΣΔ-Modulator dafür in die Klasse der Mixed-Signal Systeme eingeordnet und als Übertragungssystem mit geschalteter Rückkopplung betrachtet. Mit diesem Switched-System-Modell können unter Zuhilfenahme einer geeigneten Zustandsraumdarstellung die Signalamplituden der internen Integratoren sowie die Maximalamplitude am Quantisierereingang bestimmt werden. Unter Verwendung einer Worst-Case Analyse ist es damit möglich, Aussagen über den Aussteuerbereich der Integratoren sowie der maximal stabilen Eingangsamplitude zu treffen. Die Vorgehensweise wird anhand eines Beispielmodulators dargestellt.

  8. Bildanalyse in Medizin und Biologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Athelogou, Maria; Schönmeyer, Ralf; Schmidt, Günther; Schäpe, Arno; Baatz, Martin; Binnig, Gerd

    Heutzutage sind bildgebende Verfahren aus medizinischen Untersuchungen nicht mehr wegzudenken. Diverse Methoden - basierend auf dem Einsatz von Ultraschallwellen, Röntgenstrahlung, Magnetfeldern oder Lichtstrahlen - werden dabei spezifisch eingesetzt und liefern umfangreiches Datenmaterial über den Körper und sein Inneres. Anhand von Mikroskopieaufnahmen aus Biopsien können darüber hinaus Daten über die morphologische Eigenschaften von Körpergeweben gewonnen werden. Aus der Analyse all dieser unterschiedlichen Arten von Informationen und unter Konsultation weiterer klinischer Untersuchungen aus diversen medizinischen Disziplinen kann unter Berücksichtigung von Anamnesedaten ein "Gesamtbild“ des Gesundheitszustands eines Patienten erstellt werden. Durch die Flut der erzeugten Bilddaten kommt der Bildverarbeitung im Allgemeinen und der Bildanalyse im Besonderen eine immer wichtigere Rolle zu. Gerade im Bereich der Diagnoseunterstützung, der Therapieplanung und der bildgeführten Chirurgie bilden sie Schlüsseltechnologien, die den Forschritt nicht nur auf diesen Gebieten maßgeblich vorantreiben.

  9. Einparkassistenz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Katzwinkel, Reiner; Auer, Richard; Brosig, Stefan; Rohlfs, Michael; Schöning, Volkmar; Schroven, Frank; Schwitters, Frank; Wuttke, Ulrich

    Einparken ist für viele Fahrer eine langweilige oder gar anstrengende Aufgabe: Es ist zunächst erforderlich, eine für das Fahrzeug passende Parklücke zu fnden, um unnötige Fehlversuche zu vermeiden. Anschließend muss das Fahrzeug - teils unter Beobachtung - in mitunter unbekannter Umgebung bei minimaler Beeinfussung des restlichen Verkehrs zügig positioniert werden.

  10. East Europe Report, Political, Sociological and Military Affairs

    DTIC Science & Technology

    1984-09-28

    Dommy takes of an in- dustrial breakdown and his rapid renouncing such explosive movie material gain him the trust of the government. Difficulties...34 Dieter Noll’s "Werner Holt," Max Walter Schulz’ "Wir sind nicht Staub im Wind," Bruno Apitz’ "Nackt unter Woelfen," Hermann Kant’s "Der Aufent- halt...consciousness and offer theoretical solutions for them. Just to talk about an information explosion is not enough. That is merely a quantitative

  11. PMD basierte Fahrspurerkennung und -Verfolgung für Fahrerassistenzsysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gumpp, T.; Schamm, T.; Bergmann, S.; Zöllner, J. M.; Dillmann, R.

    In diesem Artikel wird ein System zur Verfolgung von Fahrspuren unter Verwendung von PMD-Kameras vorgestellt. Er gibt einen überblick über die Auswertung der Intensitäts- und Tiefenbilder dieses Sensors in einem System zur fremdlichtunabhängigen Fahrspurverfolgung. Ein Kaiman-Filter wird verwendet, um neben den Fahrspurparametern auch die Position und Orientierung des Fahrzeugs relativ zur Fahrspur zu schätzten.

  12. Bereits nach Ablauf der Halbwertszeit droht der vollständige Zerfall Die britische Atomic Scientists’ Association, die Ideologie der „objektiven” Wissenschaft und die H-Bombe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Laucht, Christoph

    Präsident Harry Trumans Verlautbarung vom 31.1.1950, seine Regierung wolle die Entwicklung der Wasserstoffbombe vorantreiben, fand große Beachtung in den britischen Medien. Die illustrierte Zeitschrift Picture Post widmete der HBombe einen Artikel, der unter anderem kurze Stellungnahmen der britischen Atomwissenschaftler Eric Burhop, Kathleen Lonsdale, Harrie Massey, Rudolf Peierls und Maurice Pryce enthielt, die alle Mitglieder der Atomic Scientists' Association (ASA) waren.

  13. Changing the Enzyme Reaction Rate in Magnetic Nanosuspensions by a Non-Heating Magnetic Field**

    PubMed Central

    Klyachko, Natalia L.; Sokolsky-Papkov, Marina; Pothayee, Nikorn; Efremova, Maria V.; Gulin, Dmitry A.; Pothayee, Nipon; Kuznetsov, Artem A.; Majouga, Alexander G.; Riffle, Judy S.; Golovin, Yuri I.; Kabanov, Alexander V.

    2012-01-01

    Desaktiviert und deformiert werden Enzyme, die auf magnetischen Nanopartikeln (MNPs) immobilisiert sind, beim Anlegen von magnetischen Feldern. Diese Veränderungen resultieren aus der erneuten Ausrichtung der MNPs im AC-Magnetfeld, die mit den MNP verknüpfte Polymerketten unter Belastung setzt. Für immobilisierte Enzymmoleküle auf einem MNP-Aggregat ergeben sich dadurch Deformationen und irreversible (oder lange anhaltende) Konformationsän-derungen. PMID:23081706

  14. Der Begriff mathematischer Schönheit in einer empirisch informierten Ästhetik der Mathematik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Müller-Hill, Eva; Spies, Susanne

    Dieses Zitat des britischen Mathematikers G. H. Hardy bringt pointiert die unter praktizierenden Mathematikern, aber auch unter Philosophen der Mathematik weithin akzeptierte Ansicht zum Ausdruck, dass mathematische Schönheit eine nicht zu vernachlässigende Rolle in der mathematischen Forschungspraxis spielt und sowohl interessante ästhetiktheoretische, epistemische als auch ontologische Aspekte aufweist. Danach beeinflusst also das Verständnis dessen, was mathematische Schönheit ist, auch das Verständnis dessen, was Mathematik ist: "Was sind die Träger mathematischer Schönheit?" ist die Frage nach der Art der Gegenstände, für deren Schönheit Mathematiker sich begeistern und nach der sie streben. "Was sind die Kriterien für mathematische Schönheit?" ist die Frage nach den Kategorien, unter denen Mathematiker ihre Arbeit bewerten. Egal, ob sich das Phänomen mathematischer Schönheit als Ausnahmemerkmal oder als ständiger Begleiter mathematischen Tuns erweist - ein adäquates allgemeines Mathematikverständnis sollte dieses Phänomen berücksichtigen und bestenfalls auch erklären können.

  15. Hybridverfahren zur EMV-Analyse elektrischer Leitungen über geschlitztem Grund

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ter Haseborg, J. R.; Brüns, H.-D.; Singer, H.

    2006-09-01

    Die Betrachtung niedrig geführter elektrischer Leitungen über leitendem Grund stellt besondere Anforderungen an die numerische Feldanalyse. Insbesondere für Fälle ungleichförmiger Leitungsführung oder ungleichförmigen Grunds werden Verfahren benötigt, die eine effektive EMV-Analyse zulassen. Die Verwendung von volldiskretisierten Modellen erfordert aufwändige Diskretisierungen, große Ressourcen und hohe Rechenzeiten. Daher werden Möglichkeiten gesucht, die effektive Leitungstheorie auf Anordnungen anzuwenden, deren direkte Berechnung in klassischer Betrachtungsweise nicht möglich ist. In der vorliegenden Arbeit wird ein Hybridverfahren vorgestellt, um den Einfluss von Schlitzen unterhalb von Leitungen in einer approximativen EMV-Analyse zu untersuchen. Hierzu dient neben der Leitungstheorie zur Berechnung des Leiterstroms eine momententheoretische Simulation auf Basis von magnetischen Linienströmen.

  16. Luftqualität

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schultz, Martin G.; Klemp, Dieter; Wahner, Andreas

    Die Qualität der Luft beeinflusst in besonderer Weise die menschliche Gesundheit und hat auch Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Ökosysteme. Viele Luftschadstoffe absorbieren oder streuen zudem die Sonnen- oder Wärmestrahlung und sind daher klimawirksam. Luftchemische Prozesse hängen, ebenso wie die Emissionen, von klimatischen Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Temperatur und Niederschlag ab. Deshalb ist zu erwarten, dass die projizierten Klimaänderungen für Deutschland auch die Luftschadstoffkonzentrationen beeinflussen werden, auch wenn dieser Zusammenhang noch nicht gut erforscht ist. Dieses Kapitel vermittelt einen Überblick über die Zusammenhänge und weist zumindest qualitativ auf mögliche künftige Entwicklungen hin. Im Vordergrund stehen die Entwicklungen bei Feinstaub und Ozon.

  17. elecTUM: Umsetzung der eLearning-Strategie der Technischen Universität München

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rathmayer, Sabine; Gergintchev, Ivan

    An der TUM wurde ein umfassendes und integriertes eLearning-Konzept umgesetzt, welches Präsenzstudium und eLearning in allen Leistungsbereichen der Universität miteinander verzahnt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei in der Schaffung einer effizienten und wettbewerbsfähigen integrierten eLearning Infrastruktur in Hinblick auf die noch weiter steigenden Studienanfängerzahlen ab dem Jahr 2011 sowie die Umsetzung von eBologna. Die Etablierung einer hochschulweiten Lernplattform stellte eine wesentliche Basis für die Umsetzung der eLearning-Strategie dar. Die wissenschaftliche und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit im Hinblick auf eine Verwertung der Projektergebnisse wurde durch die aktive Beteiligung an einer Vielzahl hochschulübergreifender Arbeitskreise, Fachtagungen und Kooperationen, vor allem über Organisations- und Dienstleistungsmodelle sowie innovative technische Entwicklungen, sichergestellt.

  18. Die Digitalisierung der Energiewirtschaft: Potenziale und Herausforderungen der IKT-Branche für Utility 4.0

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Aichele, Christian; Schönberger, Marius

    Energieunternehmen haben auf dem Weg zur digitalen Transformation noch viele Herausforderungen zu bewältigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt derzeit auf der Modernisierung der IT-Systeme. Ausgangspunkt hierzu ist, dass sich bei den Endkonsumenten Mobile Applikationen, Smartphones, Tablet-PCs oder Smart TVs einer immensen Beliebtheit erfreuen. Durch diese Technologien wird die physische und virtuelle Welt in immer weiter zunehmendem Maße miteinander verknüpft. Mobile Applikation können einen wahren Hype hervorrufen und Verhaltensweisen auch nachhaltig verändern (ein Beispiel hierfür ist Pokémon Go, eine App die ein virtuelles Spiel mit der realen Umgebung kombiniert und die erstmalig auch eingefleischte Zocker aus der Anonymität ihrer häuslichen Umgebung hervorlocken konnte und für analoge Bewegung im Freien sorgte).

  19. Die Struktur von schlankem Materialfluss mit Lean Production Kanban und Innovationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Scheid, Wolf-Michael

    In der Literatur wird Materialfluss überwiegend in Spezialdisziplinen betrachtet, etwa der Steuerungslogik, der Logistiktechnik oder dem Supply Chain Management. Ein charakterisierendes Merkmal des Materialflusses ist jedoch, dass er sich aus vielfältigen Einzelbausteinen zusammensetzt, die alle harmonisch abgestimmt sein müssen. Die maximal erreichbare Effizienz wird nicht durch Höchstleistungen in dem einen oder anderen Spezialthema bestimmt, sondern durch das schwächste Glied im gesamten komplexen Netzwerk. Den Schnittstellen zwischen den betroffenen Fachbereichen in einem Unternehmen kommt hier eine ganz besondere Bedeutung zu: Erst ein harmonischer Einklang ermöglicht hohe Effektivität. Dies setzt umfassendes Verständnis für interdisziplinäre Notwendigkeiten, ein hohes Maß an Abstimmung mit den operativen Prozessen und letztlich einen einvernehmlichen Umgang und den Respekt vor den Problemstellungen des Anderen voraus.

  20. Sprache macht Kultur

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eibl, Karl

    Es gibt eine Fülle von Eigenschaften und Fähigkeiten, an denen man das Besondere des Menschen gegenüber den anderen Lebewesen festmachen wollte, z. B.: aufrechter Gang, Haarlosigkeit, Werkzeuggebrauch, Werkzeugherstellung, Bewusstsein, Werfen, Sprechen, Lachen, Weinen, Lügen. Doch bei all diesen Eigenschaften konnte nachgewiesen werden, dass es sie in Ansätzen bereits im Tierreich gibt. Es bleiben noch ein paar Eigenheiten übrig, wie Religion oder Willensfreiheit, aber diese Merkmale können wiederum dem Menschen bestritten und zur bloßen Illusion erklärt werden. Bleibt dann als letzte Differenz die Fähigkeit übrig, solche Illusionen zu haben …

  1. Evidence mapping for decision making: feasibility versus accuracy - when to abandon high sensitivity in electronic searches.

    PubMed

    Buchberger, Barbara; Krabbe, Laura; Lux, Beate; Mattivi, Jessica Tajana

    2016-01-01

    Hintergrund: Evidence Mapping ist eine vergleichsweise neue methodische Herangehensweise, die für die Entwicklung von Forschungsfragen und Entscheidungen über deren Relevanz oder Priorität hilfreich sein kann. Allerdings stellt die Menge der heutzutage zur Verfügung stehenden Daten eine Herausforderung für Wissenschaftler dar, die zum Teil mit Ergebnissen von Datenbankrecherchen konfrontiert sind, die über 30.000 identifizierte Literaturstellen für ein erstes Screening umfassen.Ziele: Zur Überprüfung der Eignung des Themas „Diabetes und Fahrerlaubnis“ als Fragestellung für eine evidenzbasierte nationale klinische Leitlinie wurde ein Evidence Mapping durchgeführt. Darüber hinaus wurde eine hoch sensitive mit einer hoch spezifischen Suchstrategie verglichen.Methoden: Auf der Basis eines systematischen Reviews waren die Datenbankrecherchen auf den Zeitraum von 2002 bis heute begrenzt sowie auf deutsche und englische Publikationen.Ergebnisse: Aufgrund der stark fokussierten Fragestellung und der Begrenzungen ergab die hoch sensitive Recherche eine handhabbare Menge von Literaturstellen, die ausreichend Evidenz enthielten, um die Fragestellung nach der Eignung des Themas für eine evidenzbasierte Leitlinie positiv beantworten zu können. Unter Anwendung der hoch spezifischen Suchstrategie wurde eine Reduktion der Literaturstellen um 25% erreicht, mit der 88% der relevanten Literaturstellen identifiziert werden konnten.Schlussfolgerung: Um eine Übersicht über ein Forschungsgebiet zu erlangen, ist im Gegensatz zu systematischen Reviews, die zur Reduktion von Bias die Darstellung der vollständigen, identifizierbaren Evidenz enthalten müssen, keine Recherche von größter Genauigkeit erforderlich. Unter Berücksichtigung dieses methodischen Unterschieds kann unter Anwendung einer hoch spezifischen Recherche anstelle einer hoch sensitiven eine große Menge zu bearbeitender, aber überflüssiger Informationen vermieden werden.

  2. Grundbegriffe der Thermodynamik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heintze, Joachim

    In diesem Kapitel geht es darum, Vorgänge zu analysieren, bei denen der thermische Zustand eines Systems verändert wird: Daher der Name "Thermodynamik". Wir werden zunächst untersuchen, unter welchen Umständen man eine Zustandsänderung im Detail beschreiben kann. Hierbei werden wir zwei grundsätzlich verschiedene Arten, Zustandsänderungen herbeizuführen, kennenlernen: reversible und irreversible Prozesse. Sodann werden wir die Eigenschaften von Zustandsgrößen allgemein definieren und dabei auf eine überaus wichtige neue Zustandsgröße, die Entropie, stoßen.

  3. Messung und Analyse

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bathelt, Hartmut; Scheinhardt, Michael; Sell, Hendrik; Sottek, Roland; Guidati, Sandro; Helfer, Martin

    Für die Beurteilung von Akustik und Fahrkomfort eines Fahrzeugs gilt in der Fahrzeugentwicklung immer noch der alte Grundsatz: "Der Kunde fährt nicht am Prüfstand, sondern auf der Straße“. Daher werden Gesamtbeurteilungen des Entwicklungsstandes und Konkurrenzvergleiche (Benchmarking) nach wie vor auf der Straße durchgeführt, meist auf ausgewählten Fahrbahnen am Prüfgelände oder im Rahmen der regelmäßigen Winter- und Sommererprobungen unter extremen Witterungsverhältnissen.

  4. Der Einfluss der Digitalisierung auf die Organisation eines Unternehmens

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Walter, Wolfram M.

    Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran. Dies wirkt sich nicht nur auf die Gesellschaft im Grundsatz, sondern auch auf das Verhalten der Kunden aus. Neue Kommunikationswege beschleunigen die Interaktion zwischen Unternehmen und Verbraucher. Im Vergleich mit großen Internetfirmen werden etablierte Dienstleistungsunternehmen - vom Energieversorger bis zu Versicherungen - stark unter Druck gesetzt, sich noch intensiver mit dem Kundenservice auseinanderzusetzen. Dies wird nur möglich sein, wenn sich die Organisationen entsprechend positionieren und sich frühzeitig auf die Veränderungen einstellen. Hieraus ergeben sich mehr Chancen als Risiken, zumal es nicht nur neue Prozesse, sondern auch neue Berufsbilder geben wird.

  5. Modal Testing of the NPSAT1 Engineering Development Unit

    DTIC Science & Technology

    2012-07-01

    forces  to  the  system  influence  mode  shapes   • the  mode  shapes   consist  of  coherent  noise   21 • the...erkläre ich, dass die vorliegende Master Arbeit von mir selbstständig und nur unter Verwendung der angegebenen Quellen und Hilfsmittel angefertigt...Presentation of MAC ............................................ 21   Figure 9: Test Setup Free Boundary Conditions and Computer Model

  6. Werk und Leben Walter Christallers . Auszüge aus der Festrede anläßlich der Verleihung des Walter-Christaller-Preises 1996

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hottes, Ruth

    1997-03-01

    Unter der Betreuung und Federführung von Robert Gradmann promovierte am Erlanger Geographischen Institut 1932 Walter Christaller mit seiner Dissertation `Die Zentralen Orte in Süddeutschland'. Diese mit summa cum laude bewertete Monographie sollte die vielleicht berühmteste geographische Doktorarbeit unseres Jahrhunderts werden. Sie hat in den vergangenen Jahrzehnten einen beispiellosen Siegeszug angetreten. Heute gilt sie für Geographie, Raumwirtschaftslehre, Stadtforschung und Standorttheorie als eine bahnbrechende Grundkonzeption, und sie ist von größter Bedeutung für Raumordnungspolitik und Planungspraxis."

  7. Nichtlineare Rauschmodellierung von LC Tank VCOs

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thiessen, T.; Bremer, J.-K.; Mathis, W.

    2008-05-01

    Im Rahmen dieser Arbeit wird ein alternativer Ansatz zur Phasenrauschoptimierung von LC-Tank Oszillatoren (VCOs) unter Verwendung stochastischer Differentialgleichungen vorgestellt. Zunächst werden die linearen Ansätze von Leeson, Hajimiri und Lee analysiert und bewertet. Danach wird ein Konzept vorgestellt, mit dem man die Rauscheigenschaften von VCOs auf der Grundlage stochastischer Differentialgleichungen und Fokker-Planck-Gleichungen untersuchen kann. Ziel dieser Arbeit ist eine Beschreibung des Phasenrauschens auf der Basis einer nichtlinearen Rauschmodellierung, welche Parameter eines VCOs für eine Optimierung beinhaltet. Es wurde ein Matlab-Tool erstellt und die Funktionalität anhand von Simulationen verifiziert.

  8. [Leben im Eismeer - Tauchuntersuchungen zur Biologie arktischer Meerespflanzen und Meerestiere

    PubMed

    Lippert; Karsten; Wiencke

    2000-01-01

    Die Maske wird nochmals auf Dichtigkeit überprüft, der Knoten der Sicherungsleine mit zwei halben Schlägen fixiert, dann rutscht die Taucherin von der Eiskante in das kalte Wasser. Eine halbe Stunde vergeht, bevor ihr Kopf wieder aus dem Eisloch auftaucht und sie ein großes Sammelnetz nach oben reicht, gefüllt mit verschiedenen Arten von Makroalgen. Obwohl noch große Flächen des Kongsfjordes im arktischen Spitzbergen zugefroren sind und das Festland von einer dicken Schneedecke bedeckt ist, hat unter Wasser in den Algenwäldern bereits der Sommer und damit die Saison der Meeresbiologen begonnen.

  9. Microgravity

    NASA Image and Video Library

    2001-01-24

    Typical metal sample that was processed by TEMPUS (Tiegelfreies Elektromagnetisches Prozessieren Unter Schwerelosigkeit), an electromagnetic levitation facility developed by German researchers and flown on the IML-2 and MSL-1 and 1R Spacelab missions. Electromagnetic levitation is used commonly in ground-based experiments to melt and then cool metallic melts below their freezing points without solidification occurring. Sample size is limited in ground-based experiments. Research with TEMPUS aboard Spacelab allowed scientists to study the viscosity, surface tension, and other properties of several metals and alloys while undercooled (i.e., cooled below their normal solidification points). The sample is about 1 cm (2/5 inch) in diameter.

  10. Berlin in Motion: Interprofessional teaching and learning for students in the fields of medicine, occupational therapy, physiotherapy and nursing (INTER-M-E-P-P).

    PubMed

    Bohrer, Annerose; Heinze, Cornelia; Höppner, Heidi; Behrend, Ronja; Czakert, Judith; Hitzblech, Tanja; Kaufmann, Ina; Maaz, Asja; Räbiger, Jutta; Peters, Harm

    2016-01-01

    Zielsetzung: Das Berliner Projekt „Interprofessionelles Lehren und Lernen in Medizin, Ergotherapie, Physiotherapie und Pflege“ (INTER-M-E-P-P) verfolgt das Ziel, interprofessionelle Lehrveranstaltungen modellhaft zu entwickeln, zu erproben und in die Curricula der Studiengänge zu implementieren. Methodik: Unter der Leitung einer institutions-, professions- und statusübergreifenden Lenkungsgruppe werden interprofessionelle Lehrveranstaltungen konzipiert, durchgeführt und evaluiert. Spezifisch sind die studentische Partizipation in der Lenkungsgruppe und die Begleitung durch externe Supervision. Die Evaluation integriert die Perspektiven aller am Projekt Beteiligten und kombiniert qualitative und quantitative Methoden. Ergebnisse: INTER-M-E-P-P hat Strukturen zur Kooperation der beteiligten Hochschulen und Studiengänge aufgebaut. Drei Lehrveranstaltungen wurden interprofessionell konzipiert, durchgeführt und evaluiert. Die unterschiedliche curriculare, strukturelle und räumliche Verortung der Studiengänge führt zu einem hohen, ressourcenintensiven Planungs- und Umsetzungsaufwand. Stereotype und Rollenbilder der Planenden können den Prozess erschweren; unter externer Supervision jedoch die professionsspezifischen Blickwinkel erweitern und bereichern.Schlussfolgerung: Eine nachhaltige Implementierung von IPL in die Curricula der Gesundheitsstudiengänge ist derzeit durch Barrieren wie die räumliche Trennung und verschiedene Studien- und Prüfungsordnungen erschwert. Sie benötigt dauerhafte Unterstützungsstrukturen auf hochschulischer und politischer Ebene.

  11. Die Deutsche Statistische Gesellschaft in der Weimarer Republik und während der Nazidiktatur

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wilke, Jürgen

    Nach anfänglichen Schwierigkeiten durch den 1. Weltkrieg erlangte die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) unter dem renommierten Statistiker und Vorsitzenden der DStatG, Friedrich Zahn, durch eine Vielzahl von Aktivitäten hohes Ansehen. Es gab Bestrebungen, Statistiker aus allen Arbeitsfeldern der Statistik in die DStatG zu integrieren, wobei die "Mathematische Statistik" nur zögerlich akzeptiert wurde (Konjunkturforschung, Zeitreihenanalyse). Nach der Machtübernahme 1933 durch Adolf Hitler geriet die DStatG in das Fahrwasser nationalsozialistischer Ideologie und Politik (Führerprinzip, Gleichschaltung des Vereinswesens). Damit war eine personelle Umstrukturierung in der DStatG verbunden. Politisch Missliebige und rassisch Verfolgte mussten die DStatG verlassen (Bernstein, Freudenberg, Gumbel u.a.). Unter den Statistikern gab es alle Abstufungen im Verhalten zum Regime von Ablehnung und zwangsweiser Anpassung über bereitwilliges Mitläufertum bis zu bewusster Täterschaft. Besonders die Bevölkerungsstatistik wurde durch die NS- Rassenpolitik auf lange Sicht diskreditiert. Im Rahmen von Wirtschaftsplanung und Aufrüstung wurden neue zukunftsträchtige statistische Modelle (Grünig, Bramstedt, Leisse) entwickelt.

  12. Study of Electromagnetic Properties of Nuclei and Structural Changes at High Spins in Yb Isotopes

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mansour, N.; Awwad, Z.; Bayomy, T.; Diab, A.

    High-spin states of nuclei, populated by heavy-ion reactions, are of interest because they reveal changes in the structur of nuclei under stress. In the first part much of our insight into the structure of high-spin states is being provided by electromagnetic strength functions. In the second part, the level scheme of 158Yb has been extended to I = 37 by using the 98Mo (64Ni, 4n) reaction, and the backbending phenomena in Yb isotopes has been discussed.Translated AbstractUntersuchungen der elektromagnetischen Eigenschaften an Kernen von Yb-Isotopen und ihren Strukturänderungen bei hohem SpinDurch Schwerionenreaktionen erhaltene Kernzustände mit hohen Spinwerten sind von Interesse, weil sie Änderungen der Kernstruktur unter Beanspruchung aufzeigen. Ein Großteil unseres Verständnisses der Struktur dieser Zustände großen Spins resultiert aus den elektromagnetischen Feldstärkefunktionen. Wir erweitern das Zustandsschema von 158Yb bis zu I = 37 unter Benutzung der Reaktion 98Mo (64Ni, 4n) und diskutieren das Phänomen der Rückbiegung an Yb-Isotopen.

  13. Instandhaltung und Normung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rosenkranz-Wuttig, Angela

    Das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin. Das DIN erarbeitet gemeinsam mit den Experten der interessierten Kreise Normen und Standards als Dienstleistung für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Die Kenntnis entsprechender Normen, Standards oder Regeln, sowie deren richtiger Einsatz, ist unter den heutigen Marktbedingungen für jedes Unternehmen ein nicht zu unterschätzender wirtschaftlicher Faktor. Normen schaffen Effizienz bei Produktionsabläufen und sorgen durch eine gleichbleibende sowie vergleichbare Produktqualität für Vertrauen bei den Endverbrauchern. Darüber hinaus stehen Normen unter rechtlichen Aspekten für mehr Sicherheit - Hersteller erreichen bei Anwendung und Einhaltung von Normen ein hohes Maß an rechtlicher Absicherung. Das DIN vertritt die deutschen Interessen in den europäischen und weltweiten Normungsorganisationen, siehe Abb. 1. Zuständig für die elektrotechnische Normung in Deutschland sowie als deutscher Repräsentant in den übernationalen Gremien ist die DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE.

  14. Can the scoring of the walking estimated limitation calculated by history (WELCH) questionnaire be simultaneously simplified and improved?

    PubMed

    Bourdois, Clement; Laporte, Isabelle; Godet, Raphael; Laneelle, Damien; Vielle, Bruno; Abraham, Pierre

    2014-05-01

    Hintergrund: Der WELCH Fragebogen enthält 4 Elemente (A, B, C und D) und schätzt die maximale Gehzeit (MWT) auf dem Laufband bei Patienten mit Schaufensterkrankheit. Seine Punktzahl wurde empirisch definiert. Um heraus zu finden, ob die Wertung des WELCH verbessert oder vereinfacht werden könnte, haben wir verschiedene Methoden untersucht. Patienten und Methoden: Bei 423 Patienten haben wir 8 Methoden (H1 bis H8) getestet, mit Gewichtung von D oder Berechnung von α , β und γ in der Gleichung MWT = (αA + βB + γC) • D. Ergebnisse: Während der WELCH Pearson r 0.639 und die Fläche unter der ROC-Kurve für die Fähigkeit 5 Minuten auf dem Laufband zu gehen 0.795 für die empirische Methode war, reichten die Werte für die verschiedenen getesteten Methoden von 0.566 bis 0.611 für die Pearsons r Werte und 0,750 - 0,809 für die Flächen unter den Kurven. Schlussfolgerungen: Keine der getesteten Methoden verbesserte gleichzeitig die Korrelation zur MWT und blieb dabei einfach genug, um die Werte durch Kopfrechnen zu ermitteln. Das ursprüngliche empirische Scoring ist ein guter Kompromiss zwischen Genauigkeit und Einfachheit.

  15. Use of elaborate feedback and an audience-response-system in dental education.

    PubMed

    Rahman, Alexander; Jacker-Guhr, Silke; Staufenbiel, Ingmar; Meyer, Karen; Zupanic, Michaela; Hahnemann, Merle; Lührs, Anne-Katrin; Eberhard, Jörg

    2013-01-01

    Einleitung: Die Studie soll die Frage klären, ob sich durch Anwendung von elaboriertem Feedback und einem Audience-Response-Systems (ARS) der Lernerfolg im Studienfach Zahnerhaltung signifikant verbessert. Methodik: Die Studierenden des 1. klinischen Semesters wurden in eine Studien- und eine Kontrollgruppe randomisiert eingeteilt. Die Randomisierung erfolgte unter Berücksichtigung der Faktoren Alter, Geschlecht und Note im Physikum. Im Verlauf von 10 Vorlesungen wurden pro Vorlesung 5 Multiple-Choice-Fragen zu den formulierten Lernzielen gestellt. Diese wurden unter Anwendung eines ARS von den Studierenden beantwortet. Nur die Studiengruppe erhielt sofort ein elaboriertes Feedback zu den Ergebnissen. Die am Ende durchgeführte Abschlussklausur und Evaluation sollten ermitteln, ob das elaborierte Feedback zu einem Lernerfolg führt und welchen Effekt das ARS auf die Vorlesungsatmosphäre hat. Ergebnisse: Die Ergebnisse der Abschlussklausuren ergaben keinen signifikanten Unterschied zwischen dem Lernerfolg der Studien- und der Kontrollgruppe. Schlussfolgerung: Durch das elaborierte Feedback zeigte sich in dieser Untersuchung kein Unterschied im Lernerfolg. Mit dem ARS ließ sich jedoch eine interaktivere, positivere Lernatmosphäre schaffen.

  16. The development of the Middle Triassic tectonical controlled Germanic Basin of Central Europe and the palaeoenvironmental related distribution of marine and terrestrial reptiles

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Diedrich, Cajus G.

    2010-05-01

    .stratigraphie.de/perm-trias_workshops.html, 1-72. Knaust, D. 1997. Die Karbonatrampe am SE-Rand des Persischen Golfes (Vereinigte Arabische Emirate) - rezentes Analogon für den Unteren Muschelkalk der Germanischen Trias? Greifswalder Geowissenschaftliche Beiträge, 5, 101-123. Knaust, D. 2000. Signatures of tectonically controlled sedimentation in Lower Muschelkalk carbonates (Middle Triassic) of the Germanic Basin. Zentralblatt für Geologie und Paläontologie, I, 1998 (9-10), 893-924. Kozur, H.W. and Bachmann, G.H. 2008. Updated correlation of the Germanic Triassic with the Tethyan scale and assigned numeric ages. Berichte der Geologischen Bundesanstalt Wien, 76, 53-58. Reif, W.E. 1982. Muschelkal/Keuper bone-beds (Middle Triassic, SW-Germany) - storm condensation in a regressive cycle. In: Einsele, G. and Seilacher, A. (Eds.), Cyclic and Event Stratification. 299-325. Springer-Verlag, Berlin-Heidelberg-New York. Müller, W. et al., 1964. Vulkanogene Lagen aus der Grenzbitumenzone (Mittlere Trias) des Monte San Giorgio in den Tessiner Kalkalpen. Eclogae geolicae Helvetiae, 57(2), 431-450. Rüffer, T. 1996. Seismite im Unteren Muschelkalk westlich von Halle (Saale). Hallesches Jahrbuch für Geowissenschaften, B 18, 119-130. Schoch, R. and Wild, R. 1999. Die Wirbeltiere des Muschelkalks unter besonderer Berücksichtigung Süddeutschlands. In: Hauschke, N. and Wilde, V. (Eds.), Trias eine ganz andere Welt. Europa im frühen Erdmittelalter. 331-342. Pfeil-Verlag, München. Schwarz, U. 1975. Sedimentary structures and facies analysis of shallow marine carbonates (Lower Muschelkalk, Middle Triassic, SW-Germany). Contributions to Sedimentology, 3, 1-100. Szulc, J. 1998. Anisian-Carnian evolution of the Germanic Basin and its eustatic, tectonic and climate controls. Zentralblatt für Geologie und Paläontologie, I, 7-8, 813-852.

  17. Indirect comparison of lixisenatide versus neutral protamine Hagedorn insulin as add-on to metformin and sulphonylurea in patients with type 2 diabetes mellitus.

    PubMed

    Fournier, Marie; Germe, Maeva; Theobald, Karlheinz; Scholz, Gerhard H; Lehmacher, Walter

    2014-01-01

    Zielsetzung: Derzeit mangelt es an direkten Vergleichen von Behandlungsergebnissen zwischen Lixisenatid und NPH-Insulin bei Typ-2-Diabetikern (T2DM) mit suboptimaler Blutzuckerkontrolle unter einer oralen Kombinationstherapie aus Metformin und einem Sulfonylharnstoff. Deshalb untersucht der vorliegende adjustierte indirekte Vergleich die verfügbare Evidenz primär zum Hypoglykämierisiko sowie zur Gewichtsveränderung zwischen Lixisenatid und NPH-Insulin auf Basis randomisierter kontrollierter Studien mit den Brückenkomparatoren Exenatide, Insulin glargin und Plazebo. Methoden: Zwei systematische Literaturrecherchen in PubMed, Embase, der Cochrane-Datenbank sowie in klinischen Registern identifizierten englisch- und deutschsprachige Publikationen, die entsprechende Ergebnisdaten aus randomisierten klinischen Studien (RCTs) enthielten und die zwischen Januar 1980 und Oktober 2012 veröffentlicht worden waren. Bestimmt durch die GetGoal-S Studie (Lixisenatid) mit einer Analyse der primären Endpunkte nach 24 Wochen, wurden nur Publikationen eingeschlossen, die Ergebnisse aus 24–30-wöchigen Studien zum Vergleich von GLP-1 Rezeptoragonisten oder Basalinsulinen vs. andere Antidiabetika oder Plazebo umfassten. Für die binären Ergebnisvariablen Hypoglykämiehäufigkeit, Anteil der Patienten mit dem erreichten HbA1c-Zielwert sowie Studienabbrüche wegen unerwünschter Ereignisse wurden die relativen Risiken (RR) sowie die Odds Ratios (OR) als statistische Maße verwendet. Für die kontinuierlichen Ergebnisvariablen glykosyliertes Hämoglobin (HbA1c) und Körpergewicht wurden die Differenzen der mittleren Veränderungen zum Ausgangswert (MD) als statistisches Maß verwendet. Notwendige Metaanalysen wurden auf Basis von Modellen mit zufälligen Effekten durchgeführt, die indirekten Vergleiche nach der Methode von Bucher.Ergebnisse: Sieben RCTs (n=3.301 Patienten), die die Wirksamkeit und Sicherheit von Lixisenatid, Exenatide, Insulin glargin oder NPH-Insulin gegen

  18. Monitoring of two rapidly changing glacier tongues in the Swiss Alps by new drone data and historical documents

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nussbaumer, Samuel U.; Jörg, Philip C.; Gärtner-Roer, Isabelle; Rastner, Philipp; Ruff, Alexander; Steiner, Daniel; Vieli, Andreas; Zumbühl, Heinz J.

    2015-04-01

    Glaciers are considered among the most sensitive indicators of climate change. One of the most visually compelling examples of recent climate change is the retreat of glaciers in mountain regions, and knowledge about the past evolution of glacier fluctuations has been proven to be crucial for studying past decadal to century-scale climate variability. In this presentation, we evaluate the potential of a light fixed-wing UAV (unmanned aerial vehicle; drone) designed for surveying and remote sensing purposes, for monitoring glacier changes. We focus on the frontal zones of two well-known glaciers in the Swiss Alps: Unterer Grindelwaldgletscher in the Bernese Oberland, and Findelengletscher near Zermatt, Valais. We used a professional mapping drone (eBee by senseFly) to cover both frontal areas of the glaciers in the summer/autumn of 2014. We used a Canon IXUS 125HS RGB camera on-board the drone to collect overlapping nadir images for both study sites. For Unterer Grindelwaldgletscher (Findelengletscher), 187 (421) images were taken for a surveyed area of 3.2 km2 (2.9 km2) resulting in digital surface models and orthophotos with a very high spatial resolution of 0.16 m (0.11 m). The high number of images collected per area resulted in accurate elevation models and no detectable systematic horizontal shifts. Analysis of these images reveal in great detail the typical processes and features known for down-wasting and rapidly disintegrating Alpine glacier tongues: formation of (pro-)glacial lakes, dead ice, thermokarst phenomena, collapse of lateral moraines, and a complex interplay between many of those processes. Typically glacio-fluvial, gravitational, and periglacial processes occur in close vicinity and on different temporal scales (continuous, sporadic). We compare both glacier landscapes and address the important processes identified to be responsible for the glacier change at both sites. Finally, to set the observed geomorphological processes and the rapid

  19. Molekulare Methoden zum Nachweis, zur Quantifizierung und zum Monitoring der Mykotoxinbildung lebensmittelrelevanter Pilze

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Geisen, Rolf

    Schimmelpilze kommen ubiquitär vor und spielen besonders bei pflanzlichen Lebensmitteln und Rohprodukten eine besondere Rolle als Verderbsorganismen. Es wird geschätzt, dass 20-25 % der jährlichen Produktion an pflanzlichen Produkten durch Schimmelpilze verdorben werden (Smith et al., 1994). Viele der lebensmittelrelevanten Schimmelpilze sind zudem in der Lage, Mykotoxine, toxische Sekundärmetabolite, zu bilden, was das Ausmaß des Problems deutlich macht. Die wichtigsten mykotoxinbildenden Spezies gehören zu den Fusarien (Trichothecene, Fumonisine, Zearalenon), Aspergillen (Aflatoxin, Ochratoxin, Cyclopiazonsäure) und Penicillien (Patulin, Ochratoxin). Für viele Mykotoxine, wie die Aflatoxine, Ochratoxin, Fumonisine und Trichothecene sind Grenzwerte erlassen worden, die die Verkehrsfähigkeit betroffener Produkte regeln. Die Einhaltung der Grenzwerte kann sehr genau durch offizielle chemisch-analytische Methoden, wie HPLC, GC-MS etc. kontrolliert werden. Diese analytischen Methoden sind aber für die Anwendung eines HACCP-Ansatzes zur Kontrolle der Mykotoxinbildung nur bedingt geeignet, da sie Endpunktkontrollen darstellen und nur das über eine längere Zeit gebildete Mykotoxin bestimmen. Sie sagen daher nichts über die biologischen Bedingungen zur Zeit der Bildung durch den Pilz aus.

  20. Psychosocial aspects of donation and the dissection course: An extra-curricular program with the objective of assisting students confront issues surrounding gross anatomy lab.

    PubMed

    Weyers, Simone; Noack, Thorsten; Rehkämper, Gerd

    2014-01-01

    Hintergrund und Ziel: Der "Präparierkurs" ist ein essentieller Teil der vorklinischen medizinischen Ausbildung. An der Medizinischen Fakultät Düsseldorf wurde eine kursbegleitende Veranstaltung entwickelt mit dem Ziel, die Erfahrungen der Studierenden gemeinsam mit diesen zu reflektieren und sie in ihrer Auseinandersetzung mit dem Körperspender und der Präparation zu unterstützen. Ziel des Manuskriptes ist die Darstellung des Unterrichtskonzeptes.Methode: Es wurde besonderer Wert auf den Austausch in der Peer-Gruppe gelegt. Die Reflexion erfolgte im Rahmen einer Vorlesung, einem Kleingruppenseminar und einem online Tagebuch als Kernstück. Abschließend erfolgte eine Evaluation der Veranstaltung. Ergebnisse: Ca. ein Sechstel der Studierenden nutzte das online Tagebuch. Ausgewählte Tagebucheinträge werden hier dargestellt. Ebenfalls ein Sechstel der Studierenden nahm an der Evaluation teil. Diese Studierenden empfanden das Angebot als sehr hilfreich, um sich auf den Präparierkurs vorzubereiten.Diskussion: Ein solches Unterrichtsangebot könnte den Anfang eines longitudinalen Unterrichtsangebotes bilden, um den adäquaten Umgang mit dem Thema Sterben und Tod zu fördern.

  1. Einstellung und Wissen von Lehramtsstudierenden zur Evolution - ein Vergleich zwischen Deutschland und der Türkei

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Graf, Dittmar; Soran, Haluk

    Es wird eine Untersuchung vorgestellt, in der Wissen und Überzeugungen von Lehramtsstudierenden aller Fächer zum Thema Evolution an zwei Universitäten in Deutschland und der Türkei erhoben worden sind. Die Befragung wurde in Dortmund und in Ankara durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass ausgeprägte Defizite im Verständnis der Evolutionsmechanismen herrschen. Viele Studierende, insbesondere aus der Türkei, sind nicht von der Faktizität der Evolution überzeugt. Dies gilt sowohl für Studierende mit Fach Biologie als auch für Studierende mit anderen Fächern. Näher untersucht worden sind die Faktoren, die die Überzeugungen zur Evolution beeinflussen können, was ja in Anbetracht der hohen Ablehnungsrate der Evolution von besonderem Interesse ist. Das Vertrauen in die Wissenschaft spielt hierbei eine besondere Rolle: Wer der Wissenschaft vertraut, ist auch eher von der Evolution überzeugt, als diejenigen, die skeptisch gegenüber der Wissenschaft sind.

  2. Wissenschaftliche Abhandlungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Boltzmann, Ludwig; Hasenöhrl, Friedrich

    2012-08-01

    Vorwort; 1. Über die Bewegung der Elektrzität in krummen Flächen; 2. Über die mechanische Bedeutung des zweiten Hauptsatzes der Wärmetheorie; 3. Über die Anzahl der Atome; 4. Über die Integrale linearer Differentialgleighungen; 5. Studien über das Gleichgewicht der lebendingen Kraft; 6. Lösung eines mechanischen Problems; 7. Über die Festigkeit zweier mit Druck übereinander gesteckter zylindrischer Röhren; 8. Über die elektrodynamische Wechselwirkung der Reile eines elektrishen Stromes von veränderlicher Gestalt; 9. Bemerkung zur Abhandlung des Herrn R. Most; 10. Erwiderung an Herrn Most; 11. Über die von bewegten Gasmassen geleistete Arbeit; 12. Noch einiges über Kohlrauschs Versuch; 13. Über die Ableitung der Grundgleichungen der Kapillarität; 14. Über eine neue optische Methode; 15. Boiling points of organic bodies; 16. Über die Druckkräfte, welche auf Ringe wriksam sind; 17. Zur Priorität der Auffindung der Beziehung zwischen dem zweiten Hauptsatze der mechanischen Wärmetheorie; 18. Über das Wärmegleichgewicht zwischen mehratomigen Gasmolekülen; 19. Einige allgemeine Sätze über Wärmegleichgewicht; 20. Analytischer Beweis des zweiten Hauptsatzen der mechanischen Wärmetheorie; 21. Über das Wirkungsgesetz der Molekülarkräfte; 22. Weiteren Studien über das Wärmegleichgewicht unter Gasmolekülen; 23. Resultate einer Experimentaluntersuchung; 24. Experimentelle Bestimmung der Dielektrizitätskonstante von Isolatoren; 25. Experimentaluntersuchung über die elektrostatische Fernwirkung dielektrischer Körper; 26. Experimentelle Bestimmung der Dielektrizitätskonstante einiger Gase; 27. Über einige an meinen Versuchen; 28. Über die Verschiedenheit der Dielektrizitätskonstante des Körper unter dem Einflusse elektrische Kräfte; 29. Experimentaluntersuchung über das Verhalten nicht leitender Körper unter dem Einflusse electrischer Kräfte; 30. Zur Theorie der elastische Nachwirkung; 31. Über den Zusammenhang zwischen der Drehung

  3. Der Telemanipulator daVinci als mechanisches Trackingsystem

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Käst, Johannes; Neuhaus, Jochen; Nickel, Felix; Kenngott, Hannes; Engel, Markus; Short, Elaine; Reiter, Michael; Meinzer, Hans-Peter; Maier-Hein, Lena

    Der Telemanipulator daVinci (Intuitive Surgical, Sunnyvale, Kalifornien) ist ein M aster-Slave System für roboterassistierte minimalinvasive Chirurgie. Da er über integrierte Gelenksensoren verfügt, kann er unter Verwendung der daVinci-API als mechanisches Trackingsystem verwendet werden. In dieser Arbeit evaluieren wir die Präzision und Genauigkeit eines daVinci mit Hilfe eines Genauigkeitsphantoms mit bekannten Maßen. Der ermittelte Positionierungsfehler liegt in der Größenordnung von 6 mm und ist somit für einen Großteil der medizinischen Fragestellungen zu hoch. Zur Reduktion des Fehlers schlagen wir daher eine Kalibrierung der Gelenksensoren vor.

  4. Osteognathostomata

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schultze, Hans-Peter

    Noch häufig, vor allem im englischen Sprachraum, wird für die fischartigen Wirbeltiere mit Knochenskelett, also die Actinopterygii und Sarcopterygii, der Begriff "Osteichthyes" (Knochenfische) verwendet. Da sich jedoch aus einem Subtaxon der Sarcopterygier die Tet rapoda entwickelten (S. 322), würde diese Gruppierung ein paraphyletisches Taxon darstellen. Hier wird daher dem Vorschlag W. Hennigs (1983) gefolgt und die Schwestergruppe der Chondrichthyes Osteognathostomata genannt: Sie enthält alle weiteren kiefertragenden Wirbeltiere mit Knochenskelett (Name!) (Abb. 201). Die Sarcopterygii umfassen demnach verschiedene fossile Gruppen, die rezenten Reliktgruppen der Dipnoi (Lungenfische) und Actinistia (Hohlstachler) sowie die Tetrapoda und ihre Stammgruppenvertreter. (Neuerdings wird in der Literatur aus denselben Gründen einer konsequent phylogenetischen Systematisierung wieder die Gruppierung Osteichthyes, aber unter Einschluss der Tetrapoda, verwendet!).

  5. Gesellschaft, Lebensgemeinschaft, Ökosystem - Über die Kongruenz von politischen und ökologischen Theorien der Entwicklung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Voigt, Annette

    Im Jahr 1859 veröffentlichte Charles Darwin "On the Origin of Species“. Seine Evolutionstheorie ist das wohl spektakulärste Beispiel einer naturwissenschaftlichen Theorie großer gesellschaftlicher Relevanz. Ihre verschiedenen Facetten wurden in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, unter anderem auch ihre Anwendung zur Erklärung von Zuständen und Prozessen menschlicher Gesellschaften. Zum Teil wurde die Seiensweise der Natur - scheinbar unabhängig von gesellschaftlichen Interessen - für die Erklärung und Legitimation gesellschaftlicher Zustände oder die Legitimation von politischen Ideologien herangezogen (Sozialdarwinismus). Denn Gesellschaft funktioniere ja so, wie Darwin die Natur erklärt habe: es herrsche z. B. Konkurrenzkampf, Auslese und Arbeitsteilung, Erfolg hätten diejenigen, die sich an die Bedingungen am Besten anpassten.

  6. Das Assessment von Vulnerabilitäten, Risiken und Unsicherheiten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Birkmann, Jörn; Greiving, Stefan; Serdeczny, Olivia Maria

    Die Risiken und möglichen Folgen des Klimawandels für Menschen, Produktions- und Ökosysteme sind eng mit sozioökonomischen Entwicklungen und Rahmenbedingungen verflochten. Die Schlüsselbegriffe "Vulnerabilität", "Risiko" und "Unsicherheit" werden näher beleuchtet, um u. a. deutlich zu machen, wie sie im neueren Risikoansatz des Fünften Sachstandsberichts (AR5) des Weltklimarats (IPCC) genutzt werden. Das Risikokonzept wird vom Vulnerabilitätskonzept unterschieden. In den Fokus rückt die Betrachtung von Gefahr und Exposition. Auch die Frage, was unter Unsicherheit und Bandbreiten möglicher Entwicklungen des Klimas und sogenannter sozioökonomischer Entwicklungspfade zu verstehen ist, spielt dabei eine wichtige Rolle. Bisherige Untersuchungsmethoden zu Risiken im Kontext des Klimawandels und darauf aufbauende Entscheidungsprozesse werden im Hinblick auf künftige Anpassungsmaßnahmen diskutiert.

  7. Gold Sample Heating within the TEMPUS Electromagnetic Levitation Furnace

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    2003-01-01

    A gold sample is heated by the TEMPUS electromagnetic levitation furnace on STS-94, 1997, MET:10/09:20 (approximate). The sequence shows the sample being positioned electromagnetically and starting to be heated to melting. TEMPUS (stands for Tiegelfreies Elektromagnetisches Prozessiere unter Schwerelosigkeit (containerless electromagnetic processing under weightlessness). It was developed by the German Space Agency (DARA) for flight aboard Spacelab. The DARA project scientist was Igon Egry. The experiment was part of the space research investigations conducted during the Microgravity Science Laboratory-1R mission (STS-94, July 1-17 1997). DARA and NASA are exploring the possibility of flying an advanced version of TEMPUS on the International Space Station. (460KB, 14-second MPEG, screen 160 x 120 pixels; downlinked video, higher quality not available) A still JPG composite of this movie is available at http://mix.msfc.nasa.gov/ABSTRACTS/MSFC-0300190.html.

  8. A story about a word: does narrative presentation promote learning of a spatial preposition in German two-year-olds?

    PubMed

    Nachtigäller, Kerstin; Rohlfing, Katharina J; McGregor, Karla K

    2013-09-01

    We trained forty German-speaking children aged 1;8-2;0 in their comprehension of UNTER [UNDER]. The target word was presented within semantically organized input in the form of a 'narrative' to the experimental group and within 'unconnected speech' to the control group. We tested children's learning by asking them to perform an UNDER-relation before, immediately after, and again one day after the training using familiarized and unfamiliarized materials. Compared to controls, the experimental group learned better and retained more. Children with advanced expressive lexicons in particular were aided in generalizing to unfamiliarized materials by the narrative presentation. This study extends our understanding of how narrations scaffold young children's enrichment of nascent word knowledge.

  9. Ein mobiler und offener Kernspintomograph: Kernspintomographie für Medizin und Materialforschung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Blümich, Bernhard; Kölker, Christian; Casanova, Federico; Perlo, Juan; Felder, Jörg

    2005-09-01

    An der RWTH Aachen wurde der erste offene und mobile Kernspintomograph entwickelt. Anders als die normalerweise riesigen und unbeweglichen Geräte besitzt er keine enge Magnetröhre. So kann er auch in große Untersuchungsobjekte hinein schauen, ohne dass diese zerstört werden müssen. Wie eine Lupe erfasst er dabei ein begrenztes Volumen um den Aufsatzpunkt herum. Neben der Medizin ermöglicht der offene Tomograph viele neue Anwendungsgebiete, vor allem in der Materialprüfung und Qualitätskontrolle. Der Aachener Prototyp kann auch das Fließprofil und die Geschwindigkeitsverteilung strömender Flüssigkeiten sichtbar machen. Sein offenes Prinzip erforderte neue technische Komponenten und modifizierte bildgebende Verfahren. Die Messzeit pro Bild kann heute schon unter einer Viertelstunde liegen.

  10. Der Körper der Craniota und die Differenzierung seiner Grundgestalt

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rieger, Reinhard; Maier, Wolfgang; Goldschmid, Alfred; Westheide, Wilfried

    Die rezenten Wirbeltiere — die wir nun auf Grund ihres wichtigsten Schlüsselmerkmals generell Cranioten oder Schädeltiere nennen sollten (s. a. S. 5) — umfassen nah ezu 50.000 Arten. Nach allgemeinen Schätzungen sind dies etwa 1% der Tiere dieses Taxons, die jemals existierten. Bis heute wurden mehrere zehntausend fossiler Arten nachgewiesen, und ständig kommen neue Fossilfunde hinzu. Die ältesten eindeutig als Craniota anzusprechenden Fossilfunde haben ein Alter von etwa 545 Mio. Jahren (S. 187). Paläontologie und Paläobiologie rekonstruierten eingehend Aussehen und Lebensweise vieler dieser ausgestorbenen Arten. Viele Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den rezenten Wirbeltiertaxa werden nur unter Berücksichtigung dieser Fossilformen verständlich.

  11. Einsatz einer Echtzeit-Publish/Subscribe-Kommunikation für die Teleoperation mobiler Roboter

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lindhorst, Timo; Herms, André; Schulze, Michael

    In der Telerobotik werden mobile Roboter über ein Kommunikationsnetz durch einen Operator ferngesteuert. Um interaktiv zu operieren, mussen Daten in beide Richtungen in Echtzeit kommuniziert werden. Zusätzlich ist eine hohe Ausfallsicherheit des Systems zu gewährleisten. Diese Arbeit beschreibt die Umsetzung ernes solchen Szenarios unter Verwendung einer Echtzeit-Publish/Subscribe-Kommunikation. Ein drahtloses Mesh-Netzwerk erfüllt durch redundante Verbindungen die Anforderungen an die Kommunikation. Eine Publish/Subscribe-Middleware ermöglicht eine inhaltsbasierte Kommunikation und erlaubt dadurch eine hohe Flexibilität der Teilnehmer. Durch die modulare Software-Architektur der Applikationen entsteht ein verteiltes System, in dem mobile Roboter durch netzwerktransparente Kommunikation gesteuert werden.

  12. ATLAS-M and Batt-M: development of flight hardware for MAPHEUS sounding rocket

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Blochberger, G.; Drescher, J.; Neumann, C.; Penkert, P.; Griesche, A.; Kargl, F.; Meyer, A.

    2011-12-01

    Two modules ATLAS-M and Batt-M were especially developed for application in the MAPHEUS (MAterialPHysikalische Experimente Unter Schwerelosigkeit) sounding rocket campaign. They were manufactured and built at the Institute of Material Physics in Space at the German Aeropsace Center (DLR). ATLAS-M is a furnace for short time diffusion measurements achieving heating rates of 7K/s and cooling rates of 6K/s. Atlas-M is well suited for investigation of interdiffusion coefficients on a time scale of <200s. Batt-M is a rechargeable battery module, supplying a peak power of 12.6kW with a nominal capacity of 4.6 Ah for operation.

  13. Die chronische venöse Insuffizienz - Eine Zusammenfassung der Pathophysiologie, Diagnostik und Therapie.

    PubMed

    Santler, Bettina; Goerge, Tobias

    2017-05-01

    Die chronische Venenerkrankung ist eine weit verbreitete Krankheit, die in späteren Stadien mit einer Vielzahl an Symptomen, aber auch Komplikationen wie dem Ulcus cruris, einhergeht. Dies wiederum hat weitreichende Auswirkungen auf die Lebensqualität der Patienten wie auch auf das Gesundheitssystem. Für die Diagnostik der chronischen Venenerkrankungen steht eine Auswahl an Verfahren zur Verfügung, wobei sich die farbkodierte Duplexsonographie als Goldstandard etabliert hat. Im Bereich der Therapie kam es in den letzten Jahrzehnten zu großen Fortschritten, sodass heute auch Alternativen zum klassischen Stripping durch die endoluminalen Verfahren zur Verfügung stehen. Die Wahl der Therapieoption ist jedoch weiterhin stark abhängig von mehreren Faktoren, unter anderem von den anatomischen Gegebenheiten und dem Krankheitsstadium. Im folgenden Artikel werden die Anatomie und Pathophysiologie, sowie die aktuellen Standards der Diagnostik und Therapie zusammengefasst. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  14. [MBA - The Physician of Tomorrow?

    PubMed

    Bork, U; Welsch, T; Weitz, J

    2015-12-01

    In den letzten zehn Jahren hat sich das deutsche Gesundheitssystem zunehmend gewandelt. Kliniken stehen unter deutlichem ökonomischen Druck und betriebswirtschaftliches Wissen wird auch für Mediziner immer wichtiger, auch um mit der Klinikverwaltung optimal im Sinne der Patienten zusammenarbeiten zu können. Medizin und Ökonomie stehen hierbei nicht im Widerspruch zueinander. Durch effizientere Leitung einer Abteilung lassen sich häufig Ressourcen einsparen, Prozessabläufe besser gestalten und auch für den Patienten vorteilhafte Ergebnisse bezüglich Service und medizinischer Qualität erzielen.In den letzten Jahren hat das Angebot an ökonomischen und betriebswirtschaftlichen Zusatzstudiengängen und Weiterbildungsangeboten für Mediziner stetig zugenommen und wird im Folgenden beleuchtet.

  15. Gemeinsame Aspekte und Probleme in Physik und Geologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Watznauer, A.

    Die griechische Naturphilosophie, vor allem Aristoteles, verstand unter Physik die Naturwissenschaft in toto. Die Aufspaltung dieser universellen Naturphilosophie in Fachdisziplinen betrifft sowohl den Gegenstand als auch, daraus abgeleitet, die Methodik der Darstellung. Die Physik, deren Gegenstand seit Galilei die reinen Fälle sind, ist ahistorisch. Die Geologie, die komplexe Systeme untersucht, ist dagegen eine historische Wissenschaft.Translated AbstractCommon Aspects and Problems in Physics and GeologyThe greek philosophers and above all Aristotle thougt in the physics about nature in toto. The splitting of this philosophy of nature into different sciences concerns both their topics and their methods. Since Galilei physics is concerned with pure cases, being an ahistorical science. On the contrary geology examines complex systems, being of historical character.

  16. Zur Entstehung des Schallstrahlungsdruckes

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Richter, G.

    Der Schallstrahlungsdruck in Flüssigkeiten und Gasen wird unter Benutzung der Bernoullischen Gleichung der Schallbewegung in der Näherung kleiner Amplituden erneut diskutiert, wobei einige Ableitungen vereinfacht und verkürzt wurden. Insbesondere wird der von G. Hertz und H. Mende erstmals beobachtete negative Schallstrahlungsdruck näher betrachtet.Translated AbstractOn the Origin of the Radiation Pressure of Sound WavesThe radiation pressure of sound waves is discussed once more using Bernoullis equation for vibrating fluids and gases. In approximations for small amplitudes some derivations could be simplified and shortened. Especially the negative radiation pressure first observed by G. Hertz und H. Mende is concidered in more details.

  17. Zusatz- und Weiterqualifikation nach dem Studium

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Domnick, Ivonne

    Ist der Bachelor geschafft, stellt sich die Frage nach einer Weiterqualifizierung. Neben einem Einstieg ins Berufsleben kann auch ein Masterstudium eventuell weitere entscheidende Bonuspunkte für den Lebenslauf bringen. Mit Zusatzqualifikationen aus fachfremden Bereichen wie Betriebswirtschaft oder Marketing ist es für Naturwissenschaftler leichter, den Einstieg ins Berufsleben zu schaffen. Viele Arbeitgeber sehen gerade bei Naturwissenschaftlern eine Promotion gerne. Hier sollte genau abgewogen werden, ob sie innerhalb einer bestimmten Zeitspanne zu schaffen ist. Auch nach einem Einstieg in den Job lässt sich der Doktortitel unter Umständen noch nachholen. Ebenso ist eine Weiterbildung neben dem Beruf in Teilzeit oder in einem Fernkurs möglich. Zusätzlich gibt es viele mehrwöchige oder mehrmonatige Kurse privater Anbieter, in denen man BWL-Grundkenntnisse erwerben kann.

  18. Konzeption und Entwurf einer auf Petri-Netzen basierenden programmierbaren Kontrollschaltung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Baur, H.; Pfleiderer, H.-J.

    2003-05-01

    Petri-Netze eignen sich aufgrund der direkten Darstellbarkeit von Nebenläufigkeiten und leistungsfähiger Analyseverfahren zur Beschreibung von komplexen Kontrollabläufen. Die hier vorgestellte PNDU (Petri Net Decision Unit) ist ein programmierbarer Hardware- Interpreter für Kontrollalgorithmen, die durch Petri-Netze beschrieben werden. Die Petri-Netze werden kodiert in einem Speicher abgelegt und unter Einbeziehung der Eingangssignale und interner Zustände nach einem festgelegten Algorithmus abgearbeitet. Der implizite Wartezustand der PNDU motiviert in Hinblick auf den Einsatz in eingebetteten, batteriebetriebenen Geräten eine asynchrone Realisierung. Die PNDU wurde mit VHDL als synchrone und vergleichend dazu als selbstgetaktete Schaltung entworfen.

  19. "Das Konkrete ist das Abstrakte, an das man sich schließlich gewöhnt hat." (Laurent Schwartz) Über den Ablauf des mathematischen Verstehens

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lowsky, Martin

    Die im Titel genannte Aussage findet sich in den Lebenserinnerungen von Laurent Schwartz (1915-2002), einem der fruchtbarsten Mathematiker, Mitglied der Gruppe Bourbaki. Im Original lautet die Aussage: "un objet concret est un objet abstrait auquel on a fini par s'habituer." Schwartz erläutert sie am Beispiel des Integrals über {e^{-1/2{x^2}}} , das den Wert Wurzel aus 2π hat und in dem sich also die Zahlen e und π verknüpfen. Was Schwartz aber vor allem ausdrücken will, ist dies: Das mathematische Verständnisd geht langsam vor sich und es bedarf der Anstrengung. "Es ist eine Frage der Zeit und der Energie", sagt Schwartz, und gerade dies mache es so schwer, die höhere Mathematik unter das Volk zu bringen. Das Lernen und Lehren von Mathematik laufe eben mühevoll und langsam ab.

  20. SARCOPTERYGII, Fleischflosser

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schultze, Hans-Peter

    Unter den rezenten und fossilen Fischen sind die Sarcopterygier durch fleischige Loben an den paarigen Flossen charakterisiert. Fossil gehen sie bis in das Obere Silur (vor 420 Mio. Jahren) zurück. Einige Gruppen (†Onychodontida, †Porolepiformes, †Elpistostegalia) waren auf das Devon beschränkt, andere verschwanden gegen Ende des Paläozoikums (†Rhizodontida, †Osteolepiformes). Nur wenige Arten der Dipnoi (Lungenfische) und Actinistia (Hohlstachler) haben überlebt; aus einer ausgestorbenen Teilgruppe evolvierten die erfolgreichen Tetrapoda. Im Devon waren die Sarcopterygier weltweit verbreitet; ihre rezenten fischartigen Formen sind dagegen auf die Südkontinente bzw. den Indischen Ozean beschränkt. Ursprünglich waren alle Formen marin. Mehrmals unabhängig wurde von ihnen das Süßwasser und innerhalb der Tetrapoden vor allem das Land erobert.

  1. Haptische Modellierung und Deformation einer Kugelzelle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schippritt, Darius; Wiemann, Martin; Lipinski, Hans-Gerd

    Haptische Simulationsmodelle dienen in der Medizin in erster Linie dem Training operativer Eingriffe. Sie basieren zumeist auf physikalischen Gewebemodellen, welche eine sehr genaue Simulation der biomechanischen Eigenschaften des betreffenden Gewebes erlauben, aber gleichzeitig sehr rechenintensiv und damit zeitaufwändig in der Ausführung sind. Die menschliche Wahrnehmung kann allerdings auch eine ungenaue haptische Modellierung psychooptisch ausgleichen. Daher kann es sinnvoll sein, haptische Simulationen auch mit nicht vollständig physikalisch definierten Deformationsmodellen durchzuführen. Am Beispiel der haptischer Simulation einer in-vitro Fertilisation wird gezeigt, dass durch die Anwendung eines geometrischen Deformationsmodells eine künstliche Befruchtung unter realistischen experimentellen Bedingungen in Echtzeit haptisch simuliert und damit trainiert werden kann.

  2. [Caplan's syndrome: rarely presenting as syndrome].

    PubMed

    Nowak, Albina; Göhner, Katja; Cohen, Clemens D

    2014-02-26

    Ein 59-jähriger Spezialtiefbauarbeiter, ehemaliger Uranbergbauarbeiter, präsentierte sich mit Hämoptoe und asymmetrischen Arthritiden. Labortests ergaben Mikrohämaturie und anti-neutrophile zytoplasmatische Antikörper. Computertomographisch bestanden bilateral disseminierte Thorax-Rundherde. Thorakoskopische Lungenkeilresektion zeigte Granulome mit Anthrakose und Silikose-Material im nekrotischen Zentrum. Die Diagnose eines Caplan-Syndroms wurde gestellt. Die Beschwerden besserten sich unter der Steroid-Therapie. Weitere Abklärung der Mikrohämaturie erbrachte die Diagnose eines klarzelligen Nierenzellkarzinoms. Bei diesem Patienten mit «pulmorenalem Syndrom» war das Nierenzellkarzinom, das bei Minenarbeitern im Uranbergbau ebenfalls vermehrt auftritt, ursächlich für die Mikrohämaturie.

  3. Melting a Gold Sample within TEMPUS

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    2003-01-01

    A gold sample is heated by the TEMPUS electromagnetic levitation furnace on STS-94, 1997, MET:10/09:20 (approximate). The sequence shows the sample being positioned electromagnetically and starting to be heated to melting. TEMPUS (stands for Tiegelfreies Elektromagnetisches Prozessiere unter Schwerelosigkeit (containerless electromagnetic processing under weightlessness). It was developed by the German Space Agency (DARA) for flight aboard Spacelab. The DARA project scientist was Igon Egry. The experiment was part of the space research investigations conducted during the Microgravity Science Laboratory-1R mission (STS-94, July 1-17 1997). DARA and NASA are exploring the possibility of flying an advanced version of TEMPUS on the International Space Station. (378KB JPEG, 2380 x 2676 pixels; downlinked video, higher quality not available) The MPG from which this composite was made is available at http://mix.msfc.nasa.gov/ABSTRACTS/MSFC-0300191.html.

  4. Gold Sample Heating within the TEMPUS Electromagnetic Levitation Furnace

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    2003-01-01

    A gold sample is heated by the TEMPUS electromagnetic levitation furnace on STS-94, 1997, MET:10/09:20 (approximate). The sequence shows the sample being positioned electromagnetically and starting to be heated to melting. TEMPUS (stands for Tiegelfreies Elektromagnetisches Prozessiere unter Schwerelosigkeit (containerless electromagnetic processing under weightlessness). It was developed by the German Space Agency (DARA) for flight aboard Spacelab. The DARA project scientist was Igon Egry. The experiment was part of the space research investigations conducted during the Microgravity Science Laboratory-1R mission (STS-94, July 1-17 1997). DARA and NASA are exploring the possibility of flying an advanced version of TEMPUS on the International Space Station. (460KB, 14-second MPEG, screen 160 x 120 pixels; downlinked video, higher quality not available) A still JPG composite of this movie is available at http://mix.msfc.nasa.gov/ABSTRACTS/MSFC-0300190.html.

  5. [Abiogenic photochemical synthesis of amino acids in an aqueous medium containing carbohydrates and nitrates].

    PubMed

    Khenokh, M A; Nikolaeva, M V

    1977-01-01

    Ultraviolet light (PRK-2) induces the formation of various amino acids (lysine, asparaginic, as well as traces of some other acids) in mannose, glucose and arabinose solutions containing various nitrates. K+, Co2+, Ni2+ and Fe3+ significantly sensitize the formation of amino acids. In the atmosphere of N2, synthesis of appreciable amounts of glutamic acid takes place, wherease in the atmosphere of O2 or CO2 the latter is produced only in traces. Photolysis of glucose and mannose in nitrate-free solutions in the atmosphere of N2 results in the formation of lysine and glutamic acid. The data obtained show that in pre-biologic conditions in the hydrosphere of Earth (possibly, of other planets as well), abiogenically formed organic substances, e. g. carbohydrates, unter the influence of UV irradiation could be transformed into amino acids. Nitrates present in the water milieu could serve as a source of nitrogen in the amino acids synthesis.

  6. Variationeller Ansatz für eine integrierte Segmentierung und nicht-lineare Registrierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidt-Richberg, Alexander; Ehrhardt, Jan; Handels, Heinz

    Vierdimensionale tomographische Bilddaten ermöglichen neuartige Therapie- und Diagnoseverfahren in der medizinischen Praxis. Voraussetzung dafür sind oft die räumlich-zeitliche Segmentierung anatomischer Strukturen in den 4D- Daten und die Bestimmung ihrer dynamischen Eigenschaften durch Schätzung der 3D-Bewegungsfelder mittels nicht-linearer Registrierungsverfahren. In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, mit dem sich Level-Set-Segmentierung und diffusive, nicht-lineare Registrierung unter Berücksichtigung ihrer wechelseitigen Abhängigkeiten integriert lösen lassen. Die Aufgabe wird als Energieminimierung formuliert und ein variationelles Lösungsverfahren angegeben. Anschließend wird der Ansatz an Phantom- und CT-Patientendaten am Beispiel der Leber validiert.

  7. Vollautomatische Segmentierung der Prostata aus 3D-Ultraschallbildern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heimann, Tobias; Simpfendörfer, Tobias; Baumhauer, Matthias; Meinzer, Hans-Peter

    Diese Arbeit beschreibt ein modellbasiertes Verfahren zur Segmentierung der Prostata aus 3D-Ultraschalldaten. Kern der Methode ist ein statistisches Formmodell, das auf Beispieldaten der Prostata trainiert wird. Erster Schritt der Segmentierung ist ein evolutionärer Algorithmus, mit dem das Modell grob im zu segmentierenden Bild positioniert wird. Für die darauf folgende lokale Suche wurden mehrere Varianten des Algorithmus evaluiert, unter anderem Ausreißer-Unterdrückung, freie Deformation und Gewichtung der verwendeten Erscheinungsmodelle nach ihrer Zuverlässigkeit. Alle Varianten wurden auf 35 Ultraschallbildern getestet und mit manuellen Referenzsegmentierungen verglichen. Die beste Variante erreichte eine durchschnittliche Oberflächenabweichung von 1.1 mm.

  8. Verbesserung der Symmetrie von Hirnaufnahmen entlang der Sagittalebene

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ens, Konstantin; Wenzel, Fabian; Fischer, Bernd

    Die lokale Symmetrie von Hirnscans entlang der Sagittalebene zu ermitteln und zu modizifieren, ist für eine Reihe neurologischer Anwendungen interessant. Beispielsweise kann der voxelweise Vergleich von rechter und linker Hirnhälfte nur dann Aufschluss über die Lokalisierung von Läsionen geben, wenn durch Transformation ein Hirnscan eine möglichst hohe Symmetrie aufweist. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Visualisierung von medialen Hirnschnitten, für die die Trennfläche beider Hirnhälfte möglichst eben sein sollte. Diese Arbeit stellt die Entwicklung eines Verfahrens vor, mit dessen Hilfe die Symmetrie von Hirnaufnahmen entlang der Sagittalebene verbessert werden kann. Dies geschieht unter Verwendung von aktiven Konturen, die mit Hilfe einer neuartigen Kostenfunktion gesteuert werden. Experimente am Ende der Arbeit mit strukturellen Kernspinaufnahmen demonstrieren die Leistungsfähigkeit des Verfahrens.

  9. Ejnar Hertzsprung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Herrmann, Dieter B.

    Mit diesem Werk von D.B. Herrmann, dem bekannten Astronomiehistoriker und Direktor der Archenhold-Sternwarte und des Zeiss-Großplanetariums in Berlin, liegt zum ersten Mal eine umfassende Biographie des großen Astronomen Ejnar Hertzsprung vor. Ejnar Hertzsprung (1873-1967) verdanken wir die Entdeckung der Riesen- und Zwergsterne, Grundlage für das sog. Hertzsprung-Russel-Diagramm, das eine zentrale Rolle bei der Erforschung der Sternentwicklung spielt. Er bearbeitete erfolgreich Doppelsterne und Veränderliche Sterne und trug Entscheidendes zur modernen Astrophysik bei. Wenig bekannt ist sein Leben, das hier unter Benutzung von Arbeitsmaterial, Interviews mit Zeitgenossen, des Familienarchivs und von Sekundärliteratur von einem kundigen Fachmann beschrieben wird. In D.B. Herrmanns Buch wird nicht nur Persönlichkeit und Werk von Hertzsprung lebendig, sondern auch die astronomische Forschung seiner Zeit. Dieser wertvolle Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte wendet sich auch an eine breite allgemeine Leserschaft.

  10. Vom Himmelsmythos zum Weltgesetz. Eine Kulturgeschichte der Astronomie.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bialas, V.

    Contents: I: Die Betrachtung des Himmels im Zeichen des Mythos. 1. Astronomische Spuren der Vorzeit. 2. Naturvölker und Ethnoastronomie. 3. Hochkulturen in Asien und Amerika. 4. Das alte Ägypten. 5. Mesopotamien. 6. Die mythisch-religiöse Erfahrung der Welt und die frühe Astronomie. II: Vom Mythos zum Logos. 7. Antikes Griechenland. 8. Römische Antike und frühes Christentum (ca. 200 v. Chr. - 500 n. Chr.). 9. Astronomie unter dem Zeichen des Islam. 10. Europäisches Mittelalter. 11. Die Astronomie als kulturelles Erbe der Menschheit. III: Die Selbstdifferenzierung des Logos. 12. Das Buch der Natur wird aufgeschlagen. 13. Klassische Astronomie und philosophische Aufklärung (ca. 1700 - 1850). 14. Neue Wege der Kosmosforschung in Astrophysik und Kosmologie (ca. 1850 - 1950). 15. Schlußbetrachtung: Die Frage nach dem Weltbild in verunsicherter Zeit.

  11. Sperm motility under conditions of weightlessness.

    PubMed

    Engelmann, U; Krassnigg, F; Schill, W B

    1992-01-01

    The aim of this study was to determine the differences in motility of frozen and thawed bull spermatozoa under conditions of weightlessness compared with ground conditions. The tests were performed within a series of scientific and technologic experiments under microgravity using sounding rockets in the Technologische Experimente unter Schwerelosigkeit (TEXUS) program launched in Kiruna, North Sweden. Using a computerized sperm motility analyzer, significant differences were found in sperm motility under microgravity compared with sperm under gravitational conditions on earth. Computer analysis showed alterations in straight line and curvilinear velocity, as well as in linearity values. The amount of progressively motile spermatozoa, including all spermatozoa with a velocity > 20 microns/second, increased significantly from 24% +/- 9.5% in the reference test to 49% +/- 7.6% in the microgravity test. In conclusion, there is strong evidence that gravity influences sperm motility.

  12. A Sample Glows as it Melts within TEMPUS

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    2003-01-01

    This video was taken from the first flight of the TEMPUS electromagnetic levitation furnace on the International Microgravity Laboratory-2 (STS-65, July 8-23, 1994). This view is from the furnace's upper camera and shows a sample glowing as it melts. TEMPUS (stands for Tiegelfreies Elektromagnetisches Prozessiere unter Schwerelosigkeit (containerless electromagnetic processing under weightlessness). It was developed by the German Space Agency (DARA) for flight aboard Spacelab. The DARA project scientist was Igon Egry. The experiment was part of the space research investigations conducted during the Microgravity Science Laboratory-1R mission (STS-94, July 1-17 1997). DARA and NASA are exploring the possibility of flying an advanced version of TEMPUS on the International Space Station. (200KB JPEG, 1267 x 1931 pixels; downlinked video, higher quality not available) The MPG from which this composite was made is available at http://mix.msfc.nasa.gov/ABSTRACTS/MSFC-0300195.html.

  13. Melting a Gold Sample within TEMPUS

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    2003-01-01

    A gold sample is heated by the TEMPUS electromagnetic levitation furnace on STS-94, 1997, MET:10/09:20 (approximate). The sequence shows the sample being positioned electromagnetically and starting to be heated to melting. TEMPUS (stands for Tiegelfreies Elektromagnetisches Prozessiere unter Schwerelosigkeit (containerless electromagnetic processing under weightlessness). It was developed by the German Space Agency (DARA) for flight aboard Spacelab. The DARA project scientist was Igon Egry. The experiment was part of the space research investigations conducted during the Microgravity Science Laboratory-1R mission (STS-94, July 1-17 1997). DARA and NASA are exploring the possibility of flying an advanced version of TEMPUS on the International Space Station. (378KB JPEG, 2380 x 2676 pixels; downlinked video, higher quality not available) The MPG from which this composite was made is available at http://mix.msfc.nasa.gov/ABSTRACTS/MSFC-0300191.html.

  14. Long-Range Energy Transfer in the Case of Inhomogeneous Spatial Distributions and Indirect Donor-Donor Interaction

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schubert, Max

    On the basis of Förster kinetics concerning long-range energy transfer caused by dipole-dipole interaction the t-deactivation-law has been derived under the assumption of a homogeneous spatial acceptor distribution (at the end of the forties). Recently, in particular ultra-short time fluorescence and absorption measurements have shown that on the one hand this law holds in a wide range of physical conditions, but that under other circumstances the experimental results strongly deviate from the t-law. In the present paper it is shown that a unified treatment of inhomogeneous distributions and indirect donor-donor interaction via the acceptors can qualitatively, and in certain cases also quantitatively, remove the discrepancies mentioned. The analysis yields new parameters of dynamical processes.Translated AbstractEnergietransport über längere Entfernungen bei inhomogenen räumlichen Verteilungen und indirekter Donor-DonorwechselwirkungUnter der Annahme homogener, räumlicher Akzeptorverteilung wurde in den vierziger Jahren das t-Deaktivierungsgesetz auf der Basis einer Förster-Kinetik für langreichweitigen Energietransport durch Dipol-Dipolwechselwirkung abgeleitet. Besonders Kurzzeitfluoreszenz- und Absorptionsmessungen haben in letzter Zeit gezeigt, daß einerseits dieses Gesetz für eine große Zahl physikalischer Bedingungen gilt, unter besonderen Umständen die experimentellen Ergebnisse jedoch stark vom t-Gesetz abweichen. In der vorliegenden Arbeit wird gezeigt, daß eine einheitliche Behandlung inhomogener Verteilungen und indirekter Donor-Donorwechselwirkungen über die Akzeptoren qualitativ und in bestimmten Fällen auch quantitativ die erwähnten Unterschiede beseitigen kann. Die Analyse gibt neue Parameter des dynamischen Prozesses.

  15. Investigation on the removal of natural and synthetic estrogens using biofilms in continuous flow biofilm reactors and batch experiments analysed by gas chromatography/mass spectrometry.

    PubMed

    Pieper, Christina; Rotard, Wolfgang

    2011-01-01

    The degradation of the natural estrogen 17β-estradiol and the synthetic steroid hormone 17α-ethinylestradiol, two estrogens already detected in surface waters at low concentration levels, was investigated using continuous flow biofilm reactors and batch experiments. Biofilms in continuous flow experiments were created by natural organisms from river systems of the national park Unteres Odertal, Germany, whereas batch experiments were performed with isolated bacterial strains derived from biofilms. The analytical method, including solid phase extraction, silylation of analytes and measurement with GC/MS, was optimised for the target compounds 17β-estradiol, 17α-ethinylestradiol and the possible metabolites estrone and estriol. The performance characteristics of the analytical method, namely recovery, standard deviations, method detection limits (MDL) and method quantification limits (MQL), were evaluated for accurate interpretation of degradation experiments. Continuous flow biofilm reactors were operated with two different nutrient media under dosage of estradiol and ethinylestradiol. Both estrogens were rapidly degraded within several hours; the metabolite estrone (from estradiol as well as from ethinylestradiol) was detected in significant amounts and was further decomposed. In additional batch experiments using isolated bacterial strains from the natural biofilms to decompose estradiol and ethinylestradiol, different metabolisms of isolates were explored. Five of the 15 isolated bacterial strains tested degraded estradiol and ethinylestradiol with different degradation rates. The results suggest that biofilms from national park Unteres Odertal possess a high capability to aerobically decompose natural and also synthetic estrogens so that these microorganisms could provide enhanced removal of pollutants in municipal water treatment plants. Copyright © 2010 Elsevier Ltd. All rights reserved.

  16. Radiosensibilisierung durch BRAF Inhibitoren.

    PubMed

    Strobel, Sophia Boyoung; Pätzold, Sylvie; Zimmer, Lisa; Jensen, Alexandra; Enk, Alexander; Hassel, Jessica Cecile

    2017-07-01

    In der letzten Zeit wurden in der Literatur vermehrt erhöhte Hauttoxizitäten während einer Kombinationstherapie mit BRAF Inhibitoren und Radiotherapie beschrieben. Wir berichten über sieben Melanompatienten in einem nicht resezierbaren Stadium III oder IV, die eine kombinierte Behandlung aus Bestrahlung und BRAF-Inhibitor erhielten. Bei allen Patienten konnte durch die Kombinationstherapie ein gutes lokales Ansprechen erreicht werden. Nur bei zwei Patienten wurde eine schwere Radiodermatitis (CTCAE Grad 3 bzw. 4) beobachtet. Bei diesen Patienten, die beide Vemurafenib erhielten, trat die Radiodermatitis nach ein bzw. zwei Wochen auf und resultierte in einer Unterbrechung der BRAF-Inhibitor Behandlung.. Die kumulative Dosis bis zum Zeitpunkt der Strahlendermatitis betrug 10 Gy bzw. 35 Gy. Bei allen anderen Vemurafenibpatienten konnten nur milde Reaktionen im Sinne einer Radiodermatitis CTCAE Grad 2, beim Dabrafenibpatienten CTCAE Grade 1 diagnostiziert werden. Bei einem Patienten wurde eine Recalldermatitis nach 14 Tagen einer beendeten Strahlentherapie mit einer kumulativen Dosis von 30 Gy diagnostiziert. Schwere Toxizitätsreaktionen der Haut unter einer BRAF-Inhibitionen treten nicht häufig auf und sind meistens gut therapierbar. Deshalb sollte die Kombinationstherapie bei aggressiv wachsenden Melanomen eine Therapieoption bleiben. Obwohl ein erhöhtes Risiko der Hauttoxizität unter einer Kombinationstherapie von Radiatio und BRAF-Inhibitoren besteht, wird diese von den meisten Patienten gut toleriert. Sequenzielle Therapie anstelle von gleichzeitiger Behandlung scheint die Toxizitätreaktionen nicht zu verhindern. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  17. Tissue plasminogen activator as a novel diagnostic aid in acute pulmonary embolism.

    PubMed

    Flores, Julio; García-Avello, Angel; Alonso, Esther; Ruíz, Antonio; Navarrete, Olga; Alvarez, Concepción; Lozano, Cristina; Arribas, Ignacio

    2014-11-01

    Hintergrund: Wir haben die diagnostische Wertigkeit des Gewebeplasminogen Aktivators (tPA) bei akuter Lungenembolie (PE) mit einer ELISA Methode untersucht und sie mit einem ELISA D-dimer (VIDAS D-dimer) verglichen. Patienten und Methoden: 127 aufeinander folgende ambulante Patienten mit klinischem Verdacht auf PE wurden getestet. Die Diagnose einer PE basierte auf dem klinischen Wahrscheinlichkeitsvortest und einem strengen Bildgebungsprotokoll. Plasmaproben wurden bei der Registrierung entnommen. Die diagnostische Genauigkeit für tPA und D-dimer wurde durch die Fläche unter der Kurve (ROC) bestimmt. Die Empfindlichkeit, Genauigkeit und Voraussagewahrscheinlichkeit wurden berechnet. Ergebnisse: PE wurde bei 41 Patienten (32 %) bestätigt. Die Flächen unter den ROC-Kurven waren 0.86 für D-dimer und 0.71 für tPA. Positive und negative prädiktive Werte für D-dimer bei einem Cut off Wert von 500 ng/mL und tPA bei einem Cut off Wert von 8.5 ng/mL waren 95 % (95 % CI, 88–100 %)/95 und 95 % (95 % CI, 88–100 %)/94 % (95 % CI, 86–100 %). Die diagnostische Brauchbarkeit, um eine PE auszuschließen, war 28.3 % (95 % CI, 21–37 %) für D-dimer und 24.4 % (95 % CI, 17–33 %) für tPA. Schlussfolgerungen: Der tPA mit einem Cut off Wert von 8.5 ng/mL hat eine hohe Empfindlichkeit und einen negativen Vorhersagewert für den Ausschluss einer PE, der einem VIDAS D-dimer mit einem Cut off Wert von 500 ng/mL ähnlich ist, obwohl der diagnostische Nutzen für den D-dimer etwas höher war.

  18. Implementation of palliative care as a mandatory cross-disciplinary subject (QB13) at the Medical Faculty of the Heinrich-Heine-University Düsseldorf, Germany.

    PubMed

    Schulz, Christian; Wenzel-Meyburg, Ursula; Karger, André; Scherg, Alexandra; In der Schmitten, Jürgen; Trapp, Thorsten; Paling, Andreas; Bakus, Simone; Schatte, Gesa; Rudolf, Eva; Decking, Ulrich; Ritz-Timme, Stephanie; Grünewald, Matthias; Schmitz, Andrea

    2015-01-01

    Einleitung: Im Rahmen der Novellierung der Ärztlichen Approbationsordnung (ÄAppO) im Jahr 2009 fand die Palliativmedizin als 13. Querschnittsbereich (QB 13) Eingang in die ärztliche Ausbildung als Pflichtlehr- und Prüfungsfach. Die Implementierung des neuen QB stellt nach wie vor Medizinische Fakultäten vor große Herausforderungen. Geringe Lehrressourcen und nur geringe Zahlen von Patienten stehen einer hohen Anzahl von Studierenden gegenüber. Neben der Vermittlung von Wissen und Fertigkeiten liegt in der Lehre der Palliativmedizin auch eine besondere Herausforderung in der Vermittlung einer ärztlichen Haltung gegenüber unheilbar erkrankten und sterbenden Menschen und deren Angehörigen.Projektbeschreibung: Vor diesem Hintergrund wurde an der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität und dem Universitätsklinikum Düsseldorf ein evidenzbasiertes longitudinales Curriculum systematisch nach dem Kern-Zyklus [1] entwickelt und teilweise bereits implementiert sowie durch die Studierenden im Pilotprojekt evaluiert. Innovative Lehrmethoden (Virtuelle Schauspielpatienten, eLearning-Kurse, interprofessionelle Lehre und reflexive Selbstentwicklungsgruppe) wurden mit dem Ziel eingesetzt, palliativmedizinische Kernkompetenzen interdisziplinär und interprofessionell im klinischen Kontext zu vermitteln.Ergebnisse: Das gesamte in diesem Prozess entwickelte Curriculum Palliativmedizin (60 UE) wird nach einer nahezu 5-jährigen Entwicklungsphase ab dem Wintersemester 2014/2015 erstmalig in vollem Umfang durchgeführt. Die vorangestellten Pilotphasen wurden erfolgreich abgeschlossen. Bisher liegen Evaluationsergebnisse der Pilotierungsphasen (n=26), des Teilprojektes eLearning in der Palliativmedizin (n=518) und dem Blended-Learning Wahlpflichtfach „Kommunikation mit Sterbenden“ (n=12) vor. Schlussfolgerung: Alle durchgeführten Schritte und entwickelten Programme stehen anderen Fakultäten zur Umsetzung frei zugänglich zur Verfügung (Open Access

  19. Simulating the physician as healthcare manager: An innovative course to train for the manager role.

    PubMed

    Gradel, Maximilian; Moder, Stefan; Nicolai, Leo; Pander, Tanja; Hoppe, Boj; Pinilla, Severin; Von der Borch, Philip; Fischer, Martin R; Dimitriadis, Konstantinos

    2016-01-01

    Einleitung: Medizinstudierende erlangen durch ihre Ausbildung ein umfassendes medizinisches Fachwissen. Allerdings erfordert der Arztberuf zusätzliche Fähigkeiten wie Ressourcenallokation, Wirtschaftlichkeit, Konzeption, Organisation und Prozessmanagement im Gesundheitssystem. Auf die Rolle des Arztes als Manager werden die Studierenden nicht ausreichend vorbereitet. Deshalb entwickelten wir den Kurs MeCuM-SiGma, welcher Medizinstudierenden die Grundlagen von Gesundheitspolitik und -management vermittelt. In diesem Projektbericht stellen wir das didaktische Konzept und erste Ergebnisse der Evaluation des Lehrprojekts vor. Projektbeschreibung: Der seit 2010 bestehende, einsemestrige Kurs vermittelt Medizinstudierenden neben den oben bereits erwähnten Kenntnissen grundlegende Managementkompetenzen. Das immer im Wintersemester stattfindende, freiwillige Lehrprojekt wird ehrenamtlich von Ärzten und Mitarbeitern des Mentoring-Büros (MeCuM-Mentor) der medizinischen Fakultät der LMU München koordiniert sowie organisiert und steht allen Medizinstudierenden der beiden medizinischen Fakultäten in München zur Teilnahme offen. In der ersten Phase dieses Zusatzangebots lernen die Studierenden in fallbasierten, problem-orientierten Tutorials unter Anleitung von geschulten Tutoren und in Expertenvorträgen u.a. die Grundlagen des politischen Systems und des Gesundheitssystems in Deutschland kennen. In der zweiten Phase nehmen die Teilnehmer die Rollen der Mitglieder des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates des Klinikums der Universität München ein und bearbeiten in Teamarbeit im Rahmen einer Simulation ein bereits bestehendes Projekt des Klinikums. Begleitet wird diese Phase von Workshops zu den prozeduralen Lernzielen (u.a. zu Teamarbeit, Projektmanagement und Verhandlungsstrategien), die in Kooperation mit inner- und außeruniversitären Kooperationspartnern durchgeführt werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Klinikums wird von den Kursverantwortlichen

  20. [Cardiodoron® bei Patienten mit Schlafstörungen - Ergebnisse einer prospektiven Beobachtungsstudie].

    PubMed

    Rother, Claudia; Schnelle, Martin

    2017-01-01

    Hintergrund: Schlafstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen der heutigen Zeit. Stress und die dadurch bedingte innere Anspannung sowie eine unrhythmische Lebensführung z.B. durch Schichtarbeit sind bekannte auslösende Faktoren. Weniger bekannt ist, dass auch funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden zu Störungen des Schlafs führen können und dass deren Behandlung zu einer Verbesserung der Schlafqualität beiträgt. Ganzheitlich betrachtet geht es daher um die Wiederherstellung einer gesunden Rhythmik, insbesondere des Herz-/Atem- sowie des Schlaf-Wach-Rhythmus, die Cardiodoron®, eine Heilpflanzenkomposition aus Primula veris, Hyoscyamus niger und Onopordum acanthium, unterstützt. Patienten und Methoden: Mittels einer prospektiven, multizentrischen Beobachtungsstudie sollte ermittelt werden, wie sich funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden und/oder Schlafstörungen unter der Behandlung mit Cardiodoron® (Dilution) über 3-6 Monate entwickeln. Im Zeitraum von September 2009 bis März 2012 dokumentierten 92 Ärzte 501 Patienten, von denen 380 über Schlafstörungen klagten und deren Daten in dieser Publikation näher betrachtet werden. Nach einer Aufnahmeuntersuchung erfolgte nach 90 Tagen eine Abschlussuntersuchung und bei Fortführung der Therapie nach nochmals 90 Tagen eine Follow-up-Untersuchung. Neben 30 ärztlicherseits bewerteten Symptomen beurteilten die Patienten ihr Befinden mittels Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI) nach Buysse und der Beschwerden-Liste nach von Zerssen (B-L und B-L'). Ergebnisse: Unter der Cardiodoron®-Therapie gingen bei guter Verträglichkeit sowohl die Ausprägung der Schlafstörungen (um 65% von 2,0 auf 0,7 Punkte) als auch die erfassten 30 Symptome (um 59% von 24,3 auf 9,9 Punkte) deutlich zurück (p < 0,01). Weiterhin reduzierten sich der PSQI und der Gesamtwert der Beschwerden-Liste signifikant (p < 0,0001) um 60% bzw. 56% (von 12,2 auf 4,8 bzw. von 25,6 auf 11,4 Punkte). Schlussfolgerungen: Bei

  1. Die Bedeutung der blauen Farbe in der Dermatoskopie.

    PubMed

    Popadić, Mirjana; Sinz, Christoph; Kittler, Harald

    2017-03-01

    Hautläsionen mit blauer Färbung werden häufig chirurgisch entfernt, um Malignität auszuschließen zu können. Das Ziel der vorliegenden Studie war es, die Bedeutung der blauen Färbung zu untersuchen. Wir untersuchten dermatoskopische Bilder retrospektiv auf blaue Farbe und klassifizierten sie gemäß der Musteranalyse. Von 1.123 pigmentierten Hautläsionen wiesen 144 (12,8 %) eine blaue Färbung auf. Von diesen waren 92 (63,9 %) bösartig. Unter den Läsionen mit Blaufärbung waren Nävi (n = 35, 24,3 %) und seborrhoische Keratosen (n = 8, 5,6 %) die häufigsten gutartigen Diagnosen. Von 103 (71,5 %) Läsionen mit einem strukturlosen blauen Muster waren acht (7,8 %) vollständig blau gefärbt und 95 (92,2 %) teilweise blau, davon zeigten 81 (78,6 %) periphere oder fleckige und 14 (13.6 %) eine zentrale Blaufärbung. Die meisten Läsionen mit peripherer oder fleckiger blauer Färbung waren Melanome (n = 47, 58 %), wohingegen die meisten Läsionen mit zentraler Blaufärbung Nävi darstellten (n = 9, 64,3 %). Von 28 Läsionen mit blauen Schollen waren 17 (60,7 %) Basalzellkarzinome. Bezüglich der Malignität war der positive prädiktive Wert der blauen Farbe 63,9 % (95 % KI: 56,0-71,8 %). Unter blaugefärbten bösartigen Läsionen ist eine strukturlose periphere oder fleckige blaue Farbe ein Hinweis auf Melanome, während blaue Schollen auf ein Basalzellkarzinom hinweisen. Als Fallstricke können sich seborrhoische Keratosen erweisen, die eine Blaufärbung zeigen können, sowie einige Nävi, vor allem kombinierte. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  2. Lebensdauermessungen an Resonanzzuständen im 28Si-Compoundkern mittels Schatten-Effekt

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Otto, G.; Zschau, E.; Al-Khafaji, A.

    Unter Anwendung des Schatten-Effektes und der Resonanzreaktion 27Al(p, ) 24Mg an einkristallinen, dicken Al-Targets wurden für drei Resonanzenergien Ep(keV) die Lebensdauern (as) der entsprechenden Anregungszustände E (MeV) des Compoundkernes 28Si gemessen und die zugehörigen Breiten γ(eV) berechnet: [Normal View 0K | Magnified View 12K] Als Target dienten 110-orientierte Al-Einkristalle. Die Registierung der α-Teilchen erfolgte mit großflächigen Festkörperspurdetektoren. Aufgenommen wurden die Winkelverteilungen der α-Teilchen um zwei 110-Achsen des Al-Targets, die zur Einschußrichtung der Protonen unter 75° bzw. -165° einjustiert waren. Zur Auswertung wurden die Differenzen der Minimumausbeuten xmin = xmin ( = 75°) - xmin ( = -165°) und die Verhältnisse der Dip-Volumina R = E( = 75°)/N( = -165°) (bis 70% der Randomausbeute) herangezogen.Translated AbstractLifetime Measurements on Resonant States of 28Si-Compound Nucleus using the Blocking-EffectThe crystal blocking technique has been used to measure the lifetimes of following three levels in the 28Si compound nuclei: 12,901 MeV, 2+; 12,974 MeV, 1- and 13,173 MeV, 3- excited in the 27Al(p, α)24Mg resonance reaction at Ep = 1365 keV, 1439 keV and 1647 keV, respectively. The 110 axial blocking effect in thick Al single crystals has been investigated. Two methods of extracting the lifetime, involving analytical calculations, are compared. The results obtained from both methods of analysis agree, the avarage values of the lifetimes are <1 as, (9+/-4) as and (18+/-5) as, respectively.

  3. Integrated stratigraphy and 40Ar/39Ar chronology of the early to middle Miocene Upper Freshwater Molasse in western Bavaria (Germany)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Aziz, Hayfaa Abdul; Böhme, Madelaine; Rocholl, Alexander; Prieto, Jerome; Wijbrans, Jan R.; Bachtadse, Valerian; Ulbig, Albert

    2010-12-01

    A detailed integrated stratigraphic study (biostratigraphy and magnetostratigraphy) was carried out on five sections from the western part of the Bavarian Upper Freshwater Molasse of the North Alpine Foreland Basin (NAFB), greatly improving the chronostratigraphy of these sediments. The sections belong to the lithostratigraphic units Limnische Untere Serie (UL) and Fluviatile Untere Serie (UF) and contain 19 (mostly new) small-mammal bearing levels, significantly refining the local biostratigraphy. Radiometric ages obtained from glass shards from tuff horizons are used together with the biostratigraphic information for constructing and confirming the magnetostratigraphic correlation of the studied sections to the Astronomical Tuned Time Scale (ANTS04; Lourens et al. in Geologic Time Scale 2004, Cambridge University Press, 2004). This correlation implies that the UL lithostratigraphic unit corresponds to the latest Ottnangian and the Early Karpatian, whereas the UF corresponds to the Karpatian and the Early Badenian. This indicates that the Brackish- to Freshwater Molasse transition already occurred during the late Ottnangian. The pre-Riesian hiatus occurred in the latest Karpatian and lower Early Badenian in Eastern Bavaria and Bohemia and in the Late Karpatian and earliest Badenian in Western Bavaria. The geochemical and Ar-Ar data of volcanic ashes suggest that highly evolved silicic magmas from a single volcano or volcanic center, characterized by a uniform Nd isotopic composition, erupted repetitively over the course of at least 1.6 Myr. Three phases of eruptive activity were identified at 16.1 ± 0.2 Ma (Zahling-2), 15.6 ± 0.4 Ma (Krumbad), and 14.5 ± 0.2 Ma (Heilsberg, Hegau). The correlation of the local biostratigraphic zonation to the ANTS04 enables further the characterization of both the Ottnangian-Karpatian and Karpatian-Badenian boundaries in the NAFB by small-mammal biostratigraphy. According to these results the Ottnangian-Karpatian boundary is

  4. Interprofessional practice in health care: an educational project with four learning sequences for students from six study programs.

    PubMed

    Nowak, Anna Christina; Klimke-Jung, Kathrin; Schäfer, Thorsten; Reif, Karl

    2016-01-01

    ür Kleingruppenarbeit. Für über 86 Prozent der Studierenden war es wichtig, dass alle Studierenden der sechs Studiengänge am Projekt teilnehmen. Eine detaillierte inhaltliche Analyse und Evaluation wird folgen.Schlussfolgerung: Das Projektziel der Einbeziehung möglichst vieler Studiengänge der Gesundheitsberufe und der Medizin wird von den teilnehmenden Studierenden bekräftigt. Dies erfordert allerdings nicht zu unterschätzenden organisatorischen Aufwand hinsichtlich der zeitlichen und räumlichen Ressourcen und der curricularen Einbindung. Dabei muss der Verzahnung monoprofessioneller und interprofessioneller Lehrinhalte besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden.

  5. Power estimation on functional level for programmable processors

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schneider, M.; Blume, H.; Noll, T. G.

    2004-05-01

    In diesem Beitrag werden verschiedene Ansätze zur Verlustleistungsschätzung von programmierbaren Prozessoren vorgestellt und bezüglich ihrer Übertragbarkeit auf moderne Prozessor-Architekturen wie beispielsweise Very Long Instruction Word (VLIW)-Architekturen bewertet. Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf dem Konzept der sogenannten Functional-Level Power Analysis (FLPA). Dieser Ansatz basiert auf der Einteilung der Prozessor-Architektur in funktionale Blöcke wie beispielsweise Processing-Unit, Clock-Netzwerk, interner Speicher und andere. Die Verlustleistungsaufnahme dieser Bl¨ocke wird parameterabhängig durch arithmetische Modellfunktionen beschrieben. Durch automatisierte Analyse von Assemblercodes des zu schätzenden Systems mittels eines Parsers können die Eingangsparameter wie beispielsweise der erzielte Parallelitätsgrad oder die Art des Speicherzugriffs gewonnen werden. Dieser Ansatz wird am Beispiel zweier moderner digitaler Signalprozessoren durch eine Vielzahl von Basis-Algorithmen der digitalen Signalverarbeitung evaluiert. Die ermittelten Schätzwerte für die einzelnen Algorithmen werden dabei mit physikalisch gemessenen Werten verglichen. Es ergibt sich ein sehr kleiner maximaler Schätzfehler von 3%. In this contribution different approaches for power estimation for programmable processors are presented and evaluated concerning their capability to be applied to modern digital signal processor architectures like e.g. Very Long InstructionWord (VLIW) -architectures. Special emphasis will be laid on the concept of so-called Functional-Level Power Analysis (FLPA). This approach is based on the separation of the processor architecture into functional blocks like e.g. processing unit, clock network, internal memory and others. The power consumption of these blocks is described by parameter dependent arithmetic model functions. By application of a parser based automized analysis of assembler codes of the systems to be estimated the input

  6. 1D-Messungen physiologischer Bewegungen am Hals mit optischer Kohärenztomographie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dämgen, M.; Schwab, B.; Lenarz, Th.; Leinung, M.

    In der Chirurgie insbesondere bei onkologischen Fragestellungen kommt es zu Grenzsituationen, in denen es gilt, Gewebeverbände mit hoher Genauigkeit aufzutrennen, z.B. bei Infiltration von Gefäßwänden oder Nervenstrukturen durch Tumorausläufer. Oft könnte eine physiologisch funktioneil wichtige Struktur erhalten werden, wenn ein chirurgisches Instrument existierte, das mit einer überaus hohen Präszision arbeitet. Hierfür ist ein (ultra-)kurzgepulster Laser geeignet, der bei kleinem Focus und minimalen thermischen Wechselwirkungen lediglich vernachlässigbare Kollateralschäden im umgebenden Gewebe erzeugt. Allerdings ist ein solches System nicht mehr allein durch den Operateur kontrollierbar. Daher wurde die Idee entwickelt, ein automatisiertes Assistenzsystem zu designen, das mit einem in entsprechender Genauigkeit arbeitenden Sensor (optische Kohärenztumographie, OCT) und einem Femtosekunden(fs)-Laser als Aktor teilautonom kritische Schritte des operativen Eingriffs unter der Kontrolle des Operateurs vornimmt. Die Vorbedingung eines solchen Systemes jedoch ist die Anpassung an physiologische Bewegungen im OP-Gebiet. Zur Messpooletablierung müssen diese physiologischen Bewegungen aufgezeichnet werden mit der den Dimensionen erforderlichen Präzision.

  7. Schlusswort

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pfeffer, Michael; Reinhardt, Andreas

    Im Rahmen des BMBF-Verbundprojektes ProMoLeS wurde bereits zu Projektbeginn der Industriearbeitskreis Montagelösungen für die Leistungselektronik" gegründet, welcher unter der organisatorischen und fachlichen Leitung vom bayerischen Cluster Leistungselektronik im ECPE e.V. eine Plattform für den Austausch zwischen Unternehmen der Leistungselektronik bietet. Ziel des Industriearbeitskreises ist es daher, mit neuen und innovativen Lösungen einen Beitrag zur Sicherung der Montagearbeitsplätze am Standort Deutschland zu leisten. Der Arbeitskreis richtet sich an Fach- und Führungskräfte von Unternehmen, die leistungselektronische Systeme oder deren Komponenten entwickeln und herstellen: Entwicklungsingenieure, Fertigungsplaner, Fertigungstechnologen, Fertigungsleiter, Arbeitsorganisatoren, Qualitätsbeauftragte sowie Wissenschaftler an Hochschulen, die auf den genannten Gebieten arbeiten. Ziel und Zweck des Arbeitskreises ist es, Wissen und Erfahrung auszutauschen, persönliche Kontakte von Fachleuten zwischen Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen zu verstärken, Kooperationen in dem Gebieten der Entwicklung, Fertigung, Logistik oder Qualifizierung aufzubauen, strategisch relevante Themen zu erkennen und gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu initiieren. Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen verbessert und Arbeitsplätze am Standort gesichert werden.

  8. Leicht konfigurierbare Hardware-Abstraktionsschicht für flexible Automatisierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidtmann, Uwe; Kreutz, Gerhard; Barkhoff, Matthias; Virkus, Kristian; Stöckmann, Tobias; Jovic, Marcel

    Energie- und Materialverbrauch, Qualität sowie Durchsatz werden heutzutage als die Parameter angesehen, die die Wirtschaftlichkeit einer Produktion wesentlich bestimmen. Sie zu optimieren ist daher eine zentrale Aufgabe der Entwicklung zukünftiger Fertigungsanlagen. Dieses Ziel lässt sich erreichen, indem der gesamte Fertigungsprozess über alle Schichten der Automatisierungspyramide (ERP, MES, Feld) flexibel und rekonfigurierbar gestaltet wird. Mit Hilfe des aktuellen Forschungsprojektes LK3S wird eine Agentenplattform entwickelt, die diese Optimierung und Flexibilität ermöglichen soll. Dieser Beitrag diskutiert das Design und die Entwicklung einer Hardware-Abstraktionsschicht der Feldebene, die alle von der Agentenplattform benötigten Dienste bereitstellt und die die Verbindung zwischen Arbeitsaufträgen und Automatisierungsprimitiven herstellt, z. B. die Montage eines Reifens durch einen Roboter. Automatisierungsprimitiven bestehen aus einer Folge von elementaren Operationen, womit sie auf unterster Ebene unter Einhaltung aller Echtzeitvorgaben parallelisiert werden können. Sie haben eine ähnliche Bedeutung wie Mikrocode für CPUs. Selbst zur Laufzeit können neue Automatisierungsprimitiven in der Feldebene definiert, übertragen, aktiviert und entfernt werden.

  9. Ernährungswissenschaften

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bitsch, Irmgard; Bitsch, Roland

    Seit etlichen Jahren sind Grundlagen und Teilbereiche des Faches "Ernährungswissenschaften" in die Studienordnungen für Lebensmittelchemiker und -technologen aufgenommen worden. Hierzu hat man sich unter anderem deshalb entschlossen, weil ernährungsbezogene Aussagen im Verkehr mit Lebensmitteln und bei deren Beurteilung eine immer größere Bedeutung für die genannten Berufsgruppen gewinnen. Darüber hinaus liegen inzwischen immer mehr Erkenntnisse vor, wonach die Ernährungsweise einen wichtigen und gleichzeitig weitgehend vermeidbaren Risikofaktor für die Mortalität an chronischen Erkrankungen darstellt. Dies gilt z. B. für die häufigsten Todesursachen in Deutschland, die Herz-Kreislauferkrankungen und die bösartigen Tumore (Ernährungsbericht 2004). Im Folgenden wird daher ein kurzer Überblick über einige zentrale Aspekte dieser komplexen und zukunftsträchtigen Disziplin gegeben. Ziel dieser Fachrichtung, deren Wurzeln in Medizin, Natur- und Agrarwissenschaften liegen, ist die Erforschung von Nutzen und Risiken, die sich für den Menschen durch die von ihm praktizierte Ernährungsweise ergeben.

  10. UMTS Radio Network Planning: Mastering Cell Coupling for Capacity Optimization

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Geerdes, Hans-Florian

    Bei der Planung von UMTS-Funknetzen sollen zelluläre Mobilfunksysteme der dritten Generation so konfiguriert werden, dass sie bei geringen Kosten eine maximale Netzabdeckung und Kapazität bieten. UMTS kann dank einer neuen Funkschnittstelle mehr Nutzer bedienen als die Vorgängersysteme. Die genaue Kapazität einer Zelle ist allerdings schwierig zu bestimmen; sie hängt von der Position der Nutzer, den jeweiligen Verbindungsanforderungen und dem Zustand des Funkkanals ab. Die Zellen eines Netzes müssen außerdem gemeinsam betrachtet werden, weil sie durch Interferenz gekoppelt sind. Statische Systemmodelle berücksichtigen dies alles und liefern in der Praxis die Informationen für die Funknetzplanung. Sie werden allerdings schnell sehr groß, weil sie alle Verbindungen explizit abbilden. Um die erwartete Leistungsfähigkeit eines Netzes unter zufälligen Schwankungen der Eingangsgrößen genau zu berechnen, benötigt man zudem zeitaufwändige Simulationen. Die bekannten Optimierungsmethoden basieren daher entweder auf vereinfachten Kapazitätsmodellen, oder auf Modellen, die so komplex sind, dass sie theoretisch kaum analysiert werden können.

  11. Sonderverfahren des Spritzgießens

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Michaeli, Walther; Lettowsky, Christoph

    Das Spritzgießen ist neben der Extrusion das wichtigste Verarbeitungsverfahren für Kunststoffe [1]. Das Verfahren hat sich seit seinen Ursprüngen Ende des 19. Jahrhunderts bis heute stetig weiterentwickelt [2]. In neuerer Zeit steigt die Anzahl komplexer Anwendungen, die die gezielte Kombination verschiedener Funktionalitäten in einem Formteil erfordern. Das Standard-Spritzgießen kann diese Anforderungen immer weniger befriedigen. Daher gewinnen die Sonderverfahren des Spritzgießens zunehmend an Bedeutung [3]. Ihre Anzahl beträgt inzwischen über 100. Die Aufgabe des Anwenders ist es, aus der Vielzahl der möglichen Verfahren, ein anforderungsgerechtes auszuwählen, das sowohl unter technischen wie wirtschaftlichen Gesichtspunkten die optimale Lösung darstellt. Dies setzt die ständige Auseinandersetzung mit Entwicklungstendenzen im Bereich der Spritzgießtechnologie voraus. Daher soll im folgenden Abschnitt ein Überblick über die wichtigsten Spritzgieß-Sonderverfahren gegeben werden.

  12. Der evolutionäre Naturalismus in der Ethik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kaiser, Marie I.

    Charles Darwin hat eindrucksvoll gezeigt, dass der Mensch ebenso wie alle anderen Lebewesen ein Produkt der biologischen Evolution ist. Die sich an Darwin anschließende Forschung hat außerdem plausibel gemacht, dass sich nicht nur viele der körperlichen Merkmale des Menschen, sondern auch (zumindest einige) seiner Verhaltensdispositionen in adaptiven Selektionsprozessen herausgebildet haben. Die Vorstellung, dass auch die menschliche Moralität evolutionär bedingt ist, scheint daher auf den ersten Blick ganz überzeugend. Schließlich hat die Evolutionstheorie in den vergangenen Jahrzehnten in vielen Bereichen (auch außerhalb der Biologie) ihre weitreichende Bedeutung unter Beweis gestellt. Warum sollte, so könnte man beispielsweise fragen, gerade die Fähigkeit des Menschen, moralische Normen aufzustellen und gemäß ihnen zu handeln, nicht evolutionär erklärt werden können? Und warum sollte eine solche evolutionäre Erklärung der menschlichen Moralität irrelevant für die Rechtfertigung moralischer Normen sein? Warum sollte die Ethik eine Bastion der Philosophen bleiben, für die evolutionsbiologische Forschungsergebnisse über den Menschen und seine nächsten Verwandten keinerlei Relevanz besitzen?

  13. Education 2.0 -- how has social media and Web 2.0 been integrated into medical education? A systematical literature review.

    PubMed

    Hollinderbäumer, Anke; Hartz, Tobias; Uckert, Frank

    2013-01-01

    Zielsetzung: Die Studierenden sind mit einem hohen multimedialen Bezug aufgewachsen. Die von ihnen genutzten Kommunikationswege sind schneller, spontaner und unabhängig von Ort und Zeit geworden. Diese neuen webbasierten Informations- und Kommunikationswege werden von Studierenden, Lehrenden und Patienten in vielfältigen Weisen genutzt. Universitäten, die diese Tools in der Lehre einsetzten, berichten über viele positive Auswirkungen auf das Lernverhalten der Studierenden. In einer systematischen Literaturübersicht wird zusammengestellt, für welche Lehr- und Lernformen Social Media und Web 2.0 Tools in der derzeitigen medizinischen Ausbildung eingesetzt werden.Methode: Es wurde eine systematische Literaturrecherche über die letzten 5 Jahre mit MeSH in PubMed durchgeführt. Ergebnis: Unter den 20 identifizierten Publikationen konnte nur ein deutscher Artikel identifiziert werden. Mehrheitlich stammen die Artikel aus USA und England. Neuere Veröffentlichungen befassen sich mit dem konkreten Einsatz der Tools in der Lehre. Hierzu zählen Social Networking, Podcasts, Blogs, Wikis, YouTube, Twitter und Skype.Schlussfolgerung: Die Einbindung von Web 2.0 und Social Media stellt die heutige Form des selbstbestimmten Lernens dar. Es stimuliert die Reflektion und bindet die Lernenden aktiv, ein Wissen zu konstruieren. Mit diesen neuen Tools lernen Studierende Fertigkeiten, die sie sowohl im sozialen als auch im beruflichen Kontext benötigen.

  14. Ship Noise in the SW Indian Ocean Recorded by Ocean Bottom Seismic and Hydroacoustic Sensors

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Barruol, G.; Dreo, R.; Fontaine, F. R.; Scholz, J. R.; Sigloch, K.

    2016-12-01

    In the frame of the RHUM-RUM project (Réunion Hotspot and Upper Mantle - Réunions Unterer Mantel, www.rhum-rum.net), a network of 57 ocean-bottom seismometers (OBS) has been installed on the ocean floor around La Réunion Island, but also on the neighbouring Southwest and Central Indian Ridges. The OBS were equipped by wide- and broad-band three-components seismic and hydroacoustic sensors. They were deployed in Nov. 2012, and depending on the configuration, they recorded for 8 to 13 months. Interestingly, part of the network was located beneath a NE-SW trending lane of very dense ship traffic connecting SE-Asia and the South-Atlantic region. By combining the vessel position - provided by AIS GPS data - and our geophysical data recorded on the ocean floor, we analyze the seismic and hydroacoustic ship signatures. From spectral analyzes, we show clear signals over the whole high-frequency range available from our instruments (between 1 and 50 Hz). The RHUM-RUM network covering latitude between 17 and 34° South, this allows to detect numerous vessels and to compare the noise characteristics (frequency content, polarization) of each vessel. We also investigate the possibility of using the polarization of the noise emitted by ships passing above an ocean-bottom seismometer, to help retrieving the orientation of the OBS horizontal components on the ocean floor in the geographic reference frame.

  15. Quantensprung Digitalisierung - Energiewirtschaft im 21. Jahrhundert

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thyen, Elmar

    Die Energiewende wird ohne eine umfassende Digitalisierung der Energiewirtschaft Stückwerk bleiben. Die historisch gewachsene, aus hunderten fossilen Großkraftwerken getriebene Energieversorgung hat sich durch den Zubau von mehr als einer Millionen dezentraler Erzeugungseinheiten innerhalb der vergangenen 15 Jahren radikal verändert. Zum Ausgleich von Last und Erzeugung, aber auch zum Aufbau neuer Geschäftsfelder ist die digitale Technik unverzichtbar. Ihre Möglichkeiten scheinen nahezu unbegrenzt, ihre Rolle wird in einer zukünftig nahezu vollständig elektrifizierten Gesellschaft zunehmend wichtiger werden. Neue Anbieter drängen auf den Markt und setzen die traditionelle Energiewirtschaft unter Druck. Energieversorger, die sich dem Wandel nicht stellen, drohen den Anschluss zu verpassen. Noch werden Verbundunternehmen und Stadtwerke von weitreichenden regulatorischen Vorgaben geschützt. Beispiele aus anderen Branchen zeigen aber, dass die Digitalisierung im Stande ist, regulatorische Mechanismen außer Kraft zu setzen. Zugleich verhindert die enge Regulierung und ein falsch verstandener Datenschutzbegriff in Deutschland die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die energie- und volkswirtschaftlich sinnvoll wären.

  16. Metallic Glass Cooling Inside The TEMPUS Furnace

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    2003-01-01

    A sample of advanced metallic glass alloy cools down during an experiment with the TEMPUS furnace on STS-94, July 7, 1997, MET:5/23:35 (approximate). The sequence shows the sample glowing, then fading to black as scientists began the process of preserving the liquid state, but lowering the temperature below the normal solidification temperature of the alloy. This process is known as undercooling. (10 second clip covering approximately 50 seconds.) TEMPUS (stands for Tiegelfreies Elektromagnetisches Prozessiere unter Schwerelosigkeit (containerless electromagnetic processing under weightlessness). It was developed by the German Space Agency (DARA) for flight aboard Spacelab. The DARA project scientist was Igon Egry. The experiment was part of the space research investigations conducted during the Microgravity Science Laboratory-1R mission (STS-94, July 1-17 1997). DARA and NASA are exploring the possibility of flying an advanced version of TEMPUS on the International Space Station. (1.1MB, 9-second MPEG, screen 320 x 240 pixels; downlinked video, higher quality not available) A still JPG composite of this movie is available at http://mix.msfc.nasa.gov/ABSTRACTS/MSFC-0300188.html.

  17. Patentierung und Patentlage

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Herrmann, Uwe

    Gewerbliche Schutzrechte nehmen in der nationalen Rechts- und Wirtschaftsordnung sowie auch auf internationaler Ebene stetig an Bedeutung zu. Sie dienen dem Schutz geistigen Eigentums und sind für jeden Gewerbetreibenden nicht nur im Hinblick darauf von Bedeutung, eigene Rechte zu sichern, sondern auch insofern von Relevanz, dass ein Verstoß gegen Rechte Dritter zu vermeiden ist. Zu den gewerblichen Schutzrechten gehören unter anderem Kennzeichenrechte, Geschmacksmusterrechte sowie die sogenannten technischen Schutzrechte in Form des Patents sowie des Gebrauchsmusters. Die folgenden Ausführungen befassen sich ausschließlich mit den technischen Schutzrechten und geben eine kurze Einführung in die Voraussetzungen, das Entstehen und den Wegfall sowie in die Wirkungen technischer Schutzrechte. Beleuchtet wird die Situation im Wesentlichen im Hinblick auf nationale technische Schutzrechte, d. h. auf Deutsche Patente und Gebrauchsmuster sowie auf Europäische Patente, die Schutz in Deutschland entfalten. Die Möglichkeit der Erlangung von Schutzrechten im außereuropäischen Ausland wird nur am Rande gestreift.

  18. Luminescence Dating of Sediments from the Luthern Valley, Central Switzerland, and Implications for the Chronology of the Last Glacial Cycle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Preusser, Frank; Müller, Benjamin U.; Schlüchter, Christian

    2001-03-01

    The advancing glaciers of the last glacial maximum either eroded or deeply buried older sediments in the Swiss Alpine Foreland. However, part of the Swiss Plateau was not covered by ice and is therefore an excellent area for investigating climate and environmental change during the Upper Pleistocene. Repeated fluvial sequences can be studied in several pits along the Luthern Valley. The chronological framework is based on lithostratigraphy, pollen analysis, U/Th dating, and, recently, heavy mineral analysis and luminescence dating. The oldest unit, the Untere Zeller Schotter braided river deposit, represents cold climate conditions and presumably a glaciation prior to the Eemian Interglaciation. The last interglacial period and the very beginning of the last glacial cycle is represented by the Mittlere Zeller Schotter, sediments of a meandering fluvial system. Younger braided river sediments, the Obere Zeller Schotter, seem to correlate with the cold climate of oxygen isotope stage (OIS) 4. Weathering of the top of the Obere Zeller Schotter is likely to represent the OIS 3. The advancing Reuss glacier caused erosion of the recent Luthern Valley, cutting into older sediments, with local loess accumulation during the last glacial maximum as indicated by cover sediments on top of the fluvial sequence.

  19. Einleitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Feldmann, Klaus; Reinhardt, Andreas; Pfeffer, Michael

    In nahezu allen elektronischen Geräten dienen leistungselektronische Systeme zur Umformung und Steuerung der notwendigen Spannungen bzw. Ströme. Aufgrund ihrer komplexen Baustrukturen und der häufig geringen Losgrößen werden diese Systeme jedoch hauptsächlich in zeitintensiver Handarbeit gefertigt. Viele Firmen, die sich mit der Montage solcher Systeme auseinandersetzen, entscheiden sich deswegen zu einer Verlagerung der Wertschöpfungsschritte in sogenannte Niedriglohnländer. Im Projekt Wettbewerbsfähige Produktionskonzepte und Montageverfahren für leistungselektronische Systeme in globalen Märkten" (ProMoLeS), das unter dem Themenfeld Kompetenz Montage: Global agieren, am Standort Deutschland montieren" durchgeführt wurde, sind die Ergebnisse entstanden und Lösungen entwickelt worden, welche in den nachfolgenden Kapiteln ein breites Spektrum rund um die Montage leistungselektronischer Systeme abdecken. Das Themenfeld Kompetenz Montage" wurde mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) innerhalb des Rahmenkonzeptes Forschung für die Produktion von morgen" gefördert und vom Projektträger Forschungszentrum Karlsruhe (PTKA) betreut.

  20. Simulation of suppression of neoclassical tearing modes with ECCD

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pratt, J.; Westerhof, E.

    2012-10-01

    Above a critical value of the plasma beta, neoclassical tearing modes (NTMs) destabilize, reducing confinement and causing disruptions. The primary tactic for controlling NTMs in ITER is to apply localized electron cyclotron current drive (ECCD) inside the magnetic islands. Theoretical description of the evolution of nonlinear, resistive magnetic islands is currently based on the generalized Rutherford equation (GRE), obtained by averaging Ohm's law for the perturbed helical current over the entire island region. In order to study the stabilization processes inside an island in more detail than the GRE allows, we extend the nonlinear 3D reduced-MHD simulation JOREK [1-2] to include ECCD effects. With the extended simulation, we investigate detailed evolution of the inside of magnetic islands during their stabilization by ECCD. We discuss implications of our results for the GRE. [4pt] [1] G. T. A. Huysmans, S. Pamela, E. van der Plas, and P. Ramet, Plasma Physics and Controlled Fusion 51, 124012 (2009).[0pt] [2] M. H"olzl, S. G"unter, R. P. Wenninger, W.-C. M"uller, G. Huysmans, K. Lackner, I. Krebs, and ASDEX Upgrade Team, arXiv:1201.5765v2 (2012).

  1. Tanzendes Tier oder exzentrische Positionalität - Philosophische Anthropologie zwischen Darwinismus und Kulturalismus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fischer, Joachim

    Zunächst kurz vorweg zu den Formeln im Titel: "exzentrische Positionalität“ ist der Kategorienvorschlag der Philosophischen Anthropologie (genauer: von Helmuth Plessner) für den Menschen, für seine "Sonderstellung“ unter den Lebewesen - ich werde diesen Begriff erläutern. So viel kann man sagen: Der Terminus ist nicht schwieriger als "Transzendentalität“ oder das "Apriori“ oder "Autopoiesis“, also Begriffe, mit deren Orientierungswert in der intellektuellen Öffentlichkeit bereits gespielt wird, bietet aber möglicherweise mehr Erschließungskraft als die Kunstbegriffe z. B. von Kant, Maturana oder Luhmann. Und "tanzendes Tier“ ist ein glücklicher Anschauungsbegriff, eine Art Übersetzung für "exzentrische Positionalität“ - also ein "verrücktes“ Lebewesen, eine Verrückung im evolutionären Leben, die dieses Lebewesen von Natur aus zu einer bestimmten Art von Lebensführung, nämlich Kultur nötigt. Die Absicht des Beitrages ist es, die Philosophische Anthropologie als eine spezifische Theorietechnik zu präsentieren, um einen adäquaten Begriff des Menschen zu erreichen, und zwar eine Theoriestrategie angesichts des cartesianischen Dualismus - also des Dualismus zwischen Naturalismus und Kulturalismus.

  2. Quality management of eLearning for medical education: current situation and outlook.

    PubMed

    Abrusch, Jasmin; Marienhagen, Jörg; Böckers, Anja; Gerhardt-Szép, Susanne

    2015-01-01

    Einleitung: Der Wissenschaftsrat empfahl 2008 den Universitäten innerhalb der nächsten 5 Jahre, d. h. bis spätestens 2014, ein Qualitätsmanagementsystem (QMS), das internationalen Maßstäben entspricht, zu etablieren. Ziel der vorliegenden Studie war es, zu evaluieren, ob es derzeit ein geeignetes QMS für das elektronische Lernen (eLearning) gibt, das speziell im Fach Humanmedizin deutschlandweit eingesetzt werden kann. Methoden: Im Rahmen einer Umfrage wurden mittels eines anonymisierten Fragebogens (8 Domänen, 50 Items) alle Universitäten (n=35) des Fachbereichs Medizin in Deutschland evaluiert. Ergebnisse: Die Ergebnisse (46,3% Rücklaufquote) zeigen einen nur zögerlichen Einsatz von QMS für eLearning und dass vor Ort ein großes Informationsdefizit herrscht. Schlussfolgerung: Unter Berücksichtigung der Limitationen dieser Studie kann zusammenfassend festgehalten werden, dass erheblicher Bedarf zu bestehen scheint, das existierende Informationsdefizit für QMS eLearning zu mindern, sowie zukünftig genaue Richtlinien und Standards zur Umsetzung zu definieren.

  3. Metallic Glass Cooling Inside The TEMPUS Furnace

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    2003-01-01

    A sample of advanced metallic glass alloy cools down during an experiment with the TEMPUS furnace on STS-94, July 7, 1997, MET:5/23:35 (approximate). The sequence shows the sample glowing, then fading to black as scientists began the process of preserving the liquid state, but lowering the temperature below the normal solidification temperature of the alloy. This process is known as undercooling. (10 second clip covering approximately 50 seconds.) TEMPUS (stands for Tiegelfreies Elektromagnetisches Prozessiere unter Schwerelosigkeit (containerless electromagnetic processing under weightlessness). It was developed by the German Space Agency (DARA) for flight aboard Spacelab. The DARA project scientist was Igon Egry. The experiment was part of the space research investigations conducted during the Microgravity Science Laboratory-1R mission (STS-94, July 1-17 1997). DARA and NASA are exploring the possibility of flying an advanced version of TEMPUS on the International Space Station. (1.1MB, 9-second MPEG, screen 320 x 240 pixels; downlinked video, higher quality not available) A still JPG composite of this movie is available at http://mix.msfc.nasa.gov/ABSTRACTS/MSFC-0300188.html.

  4. Melt and Flow of Sample within TEMPUS on STS-94

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    2003-01-01

    One of the final runs of the TEMPUS experiment shows heating of a sample on STS-94, July 15, 1997, MET:14/11:01 (approximate) and the flows on the surface. At the point this image was taken, the sample was in the process of melting. The surface of the sample is begirning to flow, looking like the motion of plate tectonics on the surface of a planet. During this mission, TEMPUS was able to run than 120 melting cycles with zirconium, with a maximum temperature of 2,000 degrees C, and was able to undercool by 340 degrees -- the highest temperature and largest undercooling ever achieved in space. The TEMPUS investigators also have provided the first measurements of viscosity of palladium-silicon alloys in the undercooled liquid alloy which are not possible on Earth. TEMPUS (stands for Tiegelfreies Elektromagnetisches Prozessiere unter Schwerelosigkeit (containerless electromagnetic processing under weightlessness). It was developed by the German Space Agency (DARA) for flight aboard Spacelab. The DARA project scientist was Igon Egry. The experiment was part of the space research investigations conducted during the Microgravity Science Laboratory-1R mission (STS-94, July 1-17 1997). DARA and NASA are exploring the possibility of flying an advanced version of TEMPUS on the International Space Station.(513KB, 20-second MPEG, screen 160 x 120 pixels; downlinked video, higher quality not available) A still JPG composite of this movie is available at http://mix.msfc.nasa.gov/ABSTRACTS/MSFC-0300192.html.

  5. Evolutionäre Algorithmen zur Topologieentwicklung von Neuronalen Netzen für die Roboter-Navigation im praktischen Einsatz

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Köpsel, T.; Noglik, A.; Pauli, J.

    Eine wichtige Frage in der mobilen Robotik ist die sichere Navigation in unbekannten Umgebungen unter der Anwendung preiswerter Sensorik. Solch eine Navigation kann ein künstliches Neuronales Netz (kNN) übernehmen, welches die Kopplung der Sensoren des Roboters mit dessen Antriebssystem herstellt. "Neuro Evolution of Augmenting Topologies“ (NEAT) von Stanley und Miikkulainen [1] verwendet den Evolutionären Ansatz sowohl für die Topologieentwicklung, als auch für die Bestimmung der Gewichte eines kNN. NEAT hat sich als sehr gut, anpassungsfähig und relativ einfach in der Anwendung gezeigt. In diesem Beitrag wird NEAT in der Simulation angewendet, um ein kNN, das die Navigation des Roboters übernimmt, zu erhalten. Der Fokus liegt dabei auf der Erstellung der Fitnessfunktion und die Spezifikation und Durchführung einer realitätstreuen Simulation für den praktischen Einsatz. Die enge Verknüpfung von Realität und Simulationswelt hat entscheidend dazu beigetragen, dass der Umstieg aus der Simulation in die reale Welt ein Erfolg (höhere Anpassungsfähigkeit) wird. Dieser Artikel basiert auf der Diplomarbeit von [2].

  6. Wirksamkeit und Sicherheit von Fumarsäureestern in Kombination mit Phototherapie bei Patienten mit moderater bis schwerer Plaque-Psoriasis (FAST).

    PubMed

    Weisenseel, Peter; Reich, Kristian; Griemberg, Wiebke; Merten, Katharina; Gröschel, Christine; Gomez, Natalie Nunez; Taipale, Kirsi; Bräu, Beate; Zschocke, Ina

    2017-02-01

    Die Behandlung von Psoriasis-Patienten mit einer Kombination aus Fumarsäureestern (FSE, Fumaderm(®) ) und Phototherapie (UV) ist verbreitet, wurde aber im Rahmen von Studien wenig untersucht. Bisher liegen lediglich Daten aus einer kleinen Pilotstudie vor. Intention dieser Studie war, eine FSE/UV-Kombinationsbehandlung an einem größeren Patientenkollektiv mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis zu untersuchen. In dieser prospektiven, multizentrischen, nichtinterventionellen Studie wurden Daten von Patienten mit FSE/UV-Kombinationstherapie hinsichtlich der Wirksamkeit (PGA' PASI, DLQI, EQ-5D), Sicherheit und Dosierung über einen Zeitraum von zwölf Monaten erfasst und mit Daten einer retrospektiven Studie mit FSE-Monotherapie verglichen. Es wurden Daten von 363 Patienten ausgewertet. Unter der Kombinationstherapie verbesserten sich alle Wirksamkeitsparameter deutlich. Im Vergleich zur Monotherapie mit FSE konnte durch die Kombination mit UV ein schnellerer Wirkeintritt erzielt werden, wobei nach zwölf Monaten kein Unterschied in der Wirksamkeit bestand. Die Dauer und Art der Phototherapie zeigte keinen Einfluss auf die Wirksamkeitsparameter. Allgemein wurde die Kombinationstherapie gut vertragen. Unerwünschte Ereignisse wurden bei 7 % der Patienten berichtet. Die FSE/UV Kombinationstherapie zeigt eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit und kann zu einem schnelleren Wirkeintritt führen. Eine Kombinationstherapie erscheint vor allem in den ersten drei Monaten der FSE Behandlung sinnvoll. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  7. Melting a Sample within TEMPUS

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    2003-01-01

    One of the final runs of the TEMPUS experiment shows heating of a sample on STS-94, July 15, 1997, MET:14/11:01 (approximate) and the flows on the surface. At the point this image was taken, the sample was in the process of melting. The surface of the sample is begirning to flow, looking like the motion of plate tectonics on the surface of a planet. During this mission, TEMPUS was able to run than 120 melting cycles with zirconium, with a maximum temperature of 2,000 degrees C, and was able to undercool by 340 degrees -- the highest temperature and largest undercooling ever achieved in space. The TEMPUS investigators also have provided the first measurements of viscosity of palladium-silicon alloys in the undercooled liquid alloy which are not possible on Earth. TEMPUS (stands for Tiegelfreies Elektromagnetisches Prozessiere unter Schwerelosigkeit (containerless electromagnetic processing under weightlessness). It was developed by the German Space Agency (DARA) for flight aboard Spacelab. The DARA project scientist was Igon Egry. The experiment was part of the space research investigations conducted during the Microgravity Science Laboratory-1R mission (STS-94, July 1-17 1997). DARA and NASA are exploring the possibility of flying an advanced version of TEMPUS on the International Space Station.(176KB JPEG, 1350 x 1516 pixels; downlinked video, higher quality not available) The MPG from which this composite was made is available at http://mix.msfc.nasa.gov/ABSTRACTS/MSFC-0300193.html.

  8. Student evaluation of problem-based learning in a dental orthodontic curriculum--a pilot study.

    PubMed

    Ratzmann, Anja; Wiesmann, U; Proff, P; Kordaß, Bernd; Gedrange, T

    2013-01-01

    Ziel: In der vorliegenden Fragebogenstudie wurde die studentische Rezeption des problemorientierten Lernens (POL) im Curriculum der Kieferorthopädie hinsichtlich Akzeptanz, Sinn/Motivation, Wissen/Verstehen und tutorieller Unterstützung) untersucht. Methode: Es erfolgte eine Gegenüberstellung zweier verschiedener didaktischer Methoden (POL, Kurzreferate) bei der Durchführung des kieferorthopädischen Diagnostikkurses in einem randomisierten Zwei-Gruppen-Plan über zwei Semester, in dem die Reihenfolge der Methoden variiert wurde. Ergebnisse: Es konnten keine Unterschiede zwischen den Gruppen bezüglich ihrer Einschätzungen und Prüfungsleistungen gefunden werden. Es zeigt sich, dass die Akzeptanz des POL hauptsächlich mit der individuellen Motivation zum POL zusammenhängt. Je höher die Motivation, desto positiver die Einstellung. Die Studierenden können mit der Methode effektiver und konstruktiver arbeiten, wenn sie selbst motiviert sind bzw. für sich einen Sinn in POL erkennen. Schlussfolgerung: Unter Berücksichtigung des Literaturstudiums und der vorliegenden Ergebnisse ist das POL grundsätzlich als Lehrmethode in die zahnmedizinische Ausbildung integrierbar. Die Motivation der Studierenden stellt einen entscheidenden Faktor für den Lernerfolg dar.

  9. Material Science

    NASA Image and Video Library

    1992-01-22

    This metal sample, which is approximately 1 cm in diameter, is typical of the metals that were studied using the German designed electromagnetic containerless processing facility. The series of experiments that use this device is known as TEMPUS which is the acronym that stands for the German Tiegelfreies Elektromanetisches Prozessieren Unter Schwerelosigkeit. Most of the TEMPUS experiments focused on various aspects of undercooling liquid metal and alloys. Undercooling is the process of melting a material and then cooling it to a temperature that is below its normal freezing or solidification point. The TEMPUS experiments that used the metal cages as shown in the photograph, often studied bulk metallic glass, a solid material with no crystalline structures. We study metals and alloys not only to build things in space, but to improve things that are made on Earth. Metals and alloys are everywhere around us; in our automobiles, in the engines of aircraft, in our power-plants, and elsewhere. Despite their presence in everyday life, there are many scientific aspects of metals that we do not understand.

  10. Raumakustik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ahnert, Wolfgang; Tennhardt, Hans-Peter

    Das Schallfeld einer Schallquelle breitet sich in alle Raumrichtungen annähernd strahlenförmig aus. Der Anteil des Direktschalls an diesem Schallfeld unter Vernachlässigung von reflektiertem und gebeugtem Schallanteil wird als freies Schallfeld bezeichnet. Da die meisten Schallquellen eine schallreflektierende Unterlage benutzen, ist es nach (Fasold et al. 1987) üblich, auch dann von einem freien Schallfeld zu sprechen, wenn die Schallquelle auf einer großen, schallreflektierenden Grundfläche steht. Für Schallquellen in Räumen überwiegt in größerer Entfernung von der Quelle der Anteil von gebeugtem und an den Wänden reflektiertem Schall. In einem Raum mittlerer Größe mit einem Volumen von 800 m3 produziert ein Schallsignal innerhalb von nur einer Sekunde etwa 200.000 Reflexionen an den Wänden, die in den Raum zurückgeworfen werden. Da in diesem Teil des Schallfelds sowohl der örtliche Schallpegel als auch die Ausbreitungsrichtungen statistisch weitgehend gleichverteilt sind, wird es als diffuses Schallfeld bezeichnet.

  11. [Is it beneficial to involve family member? A literature review to psychosocial interventions in family-centered nursing].

    PubMed

    Mahrer-Imhof, Romy; Bruylands, Michelle

    2014-10-01

    Hintergrund: Familien haben Einfluss auf die Gesundheit von chronisch erkrankten Patientinnen und Patienten und werden durch die Krankheit selbst in ihrem Wohlbefinden beeinflusst. Familienmitglieder in die Pflege einzubeziehen, wurde in verschiedenen Studien getestet. Ziel: Das Ziel dieser Literaturübersicht war, randomisiert kontrollierte Studien und Metaanalysen zu familienzentrierten Interventionen (FI) auf die Ergebniskriterien und Effektgrößen der Veränderungen zu untersuchen. Methode: Drei Metaanalysen für den Zeitraum bis 2007 und sechs randomisierte kontrollierte Studien ab 2007 zu psychosozialen familienzentrierten Interventionen wurden eingeschlossen. Ergebnisse: Die Studien zeigten, dass FI kleine bis mittlere positive Effekte auf Depression, psychische Gesundheit, Angst von Patienten und Angehörigen sowie auf die Belastung der Angehörigen hatten. Der Effekt auf physische Gesundheitsparameter konnte nicht gezeigt werden. Die Ergebnisse hingen von der untersuchten Population, den Teilnehmenden an der FI, der Art und dem Zeitraum und der Zeitdauer (Dosis) der FI ab. Die Studien zeigten große Unterschiede in der Länge und Art der Intervention, der Zielpopulation und der Auswahl der Ergebniskriterien sowohl für Patienten als auch für Angehörige. Vergleiche der Ergebnisse sind erschwert durch die Verwendung unterschiedlichster Messinstrumente. Schlussfolgerungen: Weitere Forschung mit verschiedenen Populationen, unterschiedlicher Ausprägung der FI, aber unter Verwendung der gleichen validen Messinstrumente ist anzustreben.

  12. Abdichtungen mit Bitumenbahnen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rahn, Axel C.; Unger, Wolfram

    Das Werk Bauwerksabdichtung von Karl Lufsky, im allgemeinen Sprachgebrauch auch Der Lufsky genannt, war immer das Standardwerk für Flächenabdichtungen mit Bitumenwerkstoffen. Karl Lufsky war erst Mitarbeiter des Geschäftsführers Otto Latendorf der 1924 in Berlin gegründeten Firma ARIDO Abdichtungs-GmbH und später ihr Geschäftsführer [8.1]. Eine Baustelle war seit 1950 der Keller der neuen Sowjetischen Botschaft Unter den Linden. Eines Tages sprach dort einer der russischen Ingenieur-Offiziere Otto Latendorf an und fragte ihn, ob er wohl eine schriftliche Zusammenfassung aller technischen Probleme der bituminösen Bauwerksabdichtung für ihn verfassen könnte. Mit dieser Schrift würde er sich dann zu seinem Abschlussexamen in Moskau melden. Vergüten wollte er den Arbeitsaufwand mit Lebensmittellieferungen. Otto Latendorf willigte ein und machte sich gemeinsam mit Karl Lufsky an die Arbeit. Dies war offensichtlich der Impuls für Karl Lufsky, einige Zeit später im Leipziger Teubner Verlag die erste Auflage des Buchs "Bauwerksabdichtungen“ herauszugeben, womit der Grundstein gelegt wurde, aus einer "Moskauer Examensarbeit“ in den letzten 50 Jahren ein bedeutendes Fachbuch zu machen.

  13. Untersuchung der Richtwirkung der Einkopplung von ebenen Wellen in eine Leitung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Magdowski, M.; Vick, R.

    2013-07-01

    Elektrische Leitungen und Kabel stellen häufig die Haupteinfallstore für elektromagnetische Felder in die daran angeschlossenen Geräte und Systeme dar. Für die Einkopplung einer ebenen Welle kann der in eine Leitung eingekoppelte Strom unter bestimmten Voraussetzungen mit Hilfe der Leitungstheorie sehr effizient bestimmt werden. Er hängt dabei von den Abmessungen der Leitung, den Leitungsabschlüssen sowie der Amplitude, der Wellenlänge und der Einfallsrichtung der ebenen Welle ab. In dieser Arbeit wird die Abhängigkeit der Einkopplung von der Einfallsrichtung näher untersucht. Dazu werden Richtdiagramme der Einkopplung berechnet, dargestellt und hinsichtlich der mittleren und maximalen Einkopplung über alle Einfallsrichtungen und Polarisationen ausgewertet. Die Ergebnisse werden genutzt, um die maximale Direktivität der Einkopplung in eine Leitung zu bestimmen. Fasst man die Einkopplung externer Felder in eine Leitung als einen Störfestigkeitstest auf, so kann die maximale Direktivität benutzt werden, um einen Vergleich zwischen unterschiedlichen Messumgebungen wie Absorberhallen und Modenverwirbelungskammern herzustellen.

  14. Bacterial etiology and antibiotic susceptibility pattern of diabetic foot infections in Tabriz, Iran.

    PubMed

    Akhi, Mohammad Taghi; Ghotaslou, Reza; Asgharzadeh, Mohammad; Varshochi, Mojtaba; Pirzadeh, Tahereh; Memar, Mohammad Yousef; Zahedi Bialvaei, Abed; Seifi Yarijan Sofla, Hasan; Alizadeh, Naser

    2015-01-01

    Zielsetzung: Es sollte die bakterielle Ätiologie (anaerobe und aerobe Flora) und Antibiotikaempfindlichkeit von Erregern beim diabetischen Fußsyndrom analysiert werden.Methode: Die Kultivierung erfolgte unter optimalen aeroben und anaeroben Bedingungen. Die Identifizierung der bakteriellen Isolate wurde mit mikrobiologischen Standardmethoden vorgenommen. Die Testung der Antibiotikaempfindlichkeit erfolgte gemäß den Richtlinien des Clinical und Laboratory Standards Instituts (CLSI).Ergebnisse: Von 60 Proben diabetischer Fußulcera wurden 92 Bakterienstämme isoliert. Dominierende Aerobier waren S. aureus (28%), gefolgt von Vertretern der Enterobacteriaceae (24%) einschließlich Escherichia coli (15%), Citrobacter spp. (4%), Enterobacter spp. (43%) und Coagulase-negativen Staphylococcus spp. (17%), Enterococcus spp. (15%), Pseudomonas aeroginosa (7%) und Acinetobacter spp. (4%). In den anaeroben Kulturen war in 4% der Ulcera Bacteroides fragilis nachweisbar, jedoch in keinem Fall Clostridium spp. Alle Gram-positiven Isolate waren gegen Linezolid empfindlich; alle Vertreter der Enterobacteriaceae waren gegenüber Imipenem empfindlich.Schlussfolgerung: Die meisten Infektionen bei den diabetischen Fußulcera waren durch eine Mischflora mit Dominanz von S. aureus und B. fragilis gekennzeichnet. Die Ulcera können daher in der Initialtherapie sinnvollerweise eine kombinierte antimikrobielle Therapie erfordern.

  15. Prä- und perioperative Aspekte der Versorgung dermatochirurgischer Patienten.

    PubMed

    Müller, Cornelia S L; Hubner, Wakiko; Thieme-Ruffing, Sigrid; Pföhler, Claudia; Vogt, Thomas; Volk, Thomas; Gärtner, Barbara C; Bialas, Patric

    2017-02-01

    Die Dermatochirurgie nimmt hinsichtlich vieler Punkte eine Sonderstellung unter den operativen Fächern ein. Hierzu gehört in erster Linie die Tatsache, dass bis auf wenige Ausnahmen fast alle Eingriffe traditionell in Lokal- bzw. Regionalanästhesie und oft auch in räumlich-infrastruktureller Trennung von den großen Zentral-Operationssälen stattfinden können. Die peri- und postoperative Überwachung obliegt dabei dem dermatochirurgischen Operationsteam. Das sui generis kleinere OP-Team hat somit eine ganze Reihe perioperativer Notwendigkeiten zu beachten, um die sich in den "großen" chirurgischen Fächern eine Vielzahl verschiedener beteiligter Fachgruppen gemeinsam kümmern. Hierzu gehören neben Hygieneaspekten, Kenntnissen in der Überwachung der Patienten sowie dem Aspekt der surgical site infections auch Fragen zur postoperativen Schmerztherapie sowie detailliertes pharmakologisches Wissen über die zur Anwendung kommenden Lokalanästhetika und das Handling der damit assoziierten toxischen und allergischen Reaktionen. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und Verantwortung für den Patienten ist notwendig und erfordert die Erarbeitung und Umsetzung qualitätsorientierter und evidenzbasierter Handlungsanweisungen, die im dermatochirurgischen OP-Setting meist weit über das eigentliche Fach hinausgehen. Ziel dieses Weiterbildungsartikels soll die komprimierte Darstellung der genannten fachübergreifenden Standpunkte bezüglich der wichtigsten perioperativen Aspekte sein. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  16. Sterilisation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ha, Suk-Woo; Koller, Michael; Göllner, Gerald

    Ein steriles Medizinprodukt ist frei von lebensfähigen Mikroorganismen. Von den internationalen Normen, die Anforderungen an die Validierung und Routineüberwachung von Sterilisationsverfahren festlegen, wird für sterile Medizinprodukte verlangt, dass jede zufällige mikrobielle Kontamination eines Medizinproduktes bereits vor der Sterilisation so gering wie möglich gehalten werden soll. Dennoch können auch Medizinprodukte, die unter üblichen Herstellungsbedingungen in Übereinstimmung mit den Anforderungen an Qualitätssicherungssysteme gefertigt oder die im Zuge in einer Einrichtung des Gesundheitswesens einem Reinigungsverfahren unterzogen wurden, vor der Sterilisation mit Mikroorganismen, wenn auch in geringen Anzahl, behaftet sein. Mittels Inaktivierung der mikrobiellen Kontamination können diese unsterilen Produkte in den sterilen Zustand überführt werden. Die Zeit, die für die Inaktivierung einer Reinkultur von Mikroorganismen mit physikalischen oder chemischen Mitteln, die bei der Sterilisation von Medizinprodukten eingesetzt werden, wird durch eine exponentielle Beziehung zwischen der Anzahl der überlebenden Mikroorganismen und dem Umfang der Behandlung mit dem Sterilisiermittel beschrieben.

  17. Systemlieferant und OEM Hersteller für die Medizintechnik und Pharmabranche

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jakob, Thomas; Reichenberger, Robert

    Unter einem Original Equipment Manufacturer (OEM) versteht man einen Hersteller fertiger Komponenten oder Produkte, der diese in seinen eigenen Produktionsfabriken produziert, sie aber anschließend nicht selbst in den Handel bringt. Die Anforderungen an einen OEM für die Medizintechnik- und Pharmabranche sind weitaus komplexer und umfangreicher als in anderen Branchen. Diese zusätzlichen Anforderungen haben schließlich auch ihre Berechtigung, da es letztendlich immer um die Gesundheit und das Leben von Menschen geht. Ein OEM muss neben der heute immer stärker geforderten Flexibilität, Schnelligkeit und Wettbewerbsfähigkeit sämtliche für die Medizintechnik- und Pharmabranche erforderlichen Qualitäts- und Prozesssicherheitskriterien erfüllen. Entsprechende Nachweise sind durch regelmäßige Kunden- und Überwachungsaudits zu erbringen. Das Arbeitsumfeld eines OEM für die Medizintechnik- und Pharmabranche bezieht sich somit nicht nur auf die Herstellung der Produkte für seine Kunden, sondern auch auf die Einhaltung sämtlicher Normen, Sicherheitskriterien, regulatorischen Voraussetzungen und Gesetze die zur Herstellung der Produkte notwendig sind.

  18. TEMPUS Experiment Sample

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    1992-01-01

    This metal sample, which is approximately 1 cm in diameter, is typical of the metals that were studied using the German designed electromagnetic containerless processing facility. The series of experiments that use this device is known as TEMPUS which is the acronym that stands for the German Tiegelfreies Elektromanetisches Prozessieren Unter Schwerelosigkeit. Most of the TEMPUS experiments focused on various aspects of undercooling liquid metal and alloys. Undercooling is the process of melting a material and then cooling it to a temperature that is below its normal freezing or solidification point. The TEMPUS experiments that used the metal cages as shown in the photograph, often studied bulk metallic glass, a solid material with no crystalline structures. We study metals and alloys not only to build things in space, but to improve things that are made on Earth. Metals and alloys are everywhere around us; in our automobiles, in the engines of aircraft, in our power-plants, and elsewhere. Despite their presence in everyday life, there are many scientific aspects of metals that we do not understand.

  19. Microbially mediated cycling of iron in flood plains and other wetlands

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Szewzyk, Ulrich; Braun, Burga; Schmidt, Bertram; Schaudin, Christoph

    2010-05-01

    Floodplains are subjected to alternating changes of flooding and partly drying of the soil systems and are therefore prominent examples of ecosystems undergoing dramatic changes in redox conditions. During the last 5 years the flood plains and associated water systems of the National Park "Untere Oder" were examined for the presence and relevance of bacteria associated with the redox cycling of iron and manganese. Biofilms grown at different locations in the national park were used as source material for examinations on the diversity of iron bacteria. Besides classical microbiological cultivation techniques, culture independent methods were used to explore the phylogenetic diversity of bacteria in ochreous depositions. The natural grown biofilms were intensely examined and documented by light and scanning electron microscopy. Many of the classical morphotypes of iron bacteria were observed and documented. Parallel the biofilms were used for cultivation of iron related bacteria under various conditions. The 16s rDNA of the isolated strains was sequenced and phylogenetically affiliated. In addition, these biofilms were used for establishing 16S rDNA clone libraries. In comparison of the results from direct microscopic examinations, cultivation and culture independent detection methods (FISH) certain of the morphotypes from the biofilms could be assigned to phylogenetic lineages. Besides the biofilms from the Oder flood plains, ochreous depositing biofilms from Berlin drinking water wells, flood plains in Norway and various wetlands in terra de fuego were examined. The cultures and 16S rDNA-clones from the different sampling sites are being compared for biogeographic differences.

  20. Venture Kapital und Life Science

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Moss, Sebastian; Beermann, Christian

    Um sich weiter im internationalen Wettbewerb behaupten zu können, müssen deutsche Unternehmen heute in Schlüsseltechnologien wie die Medizintechnik und die Biotechnologie, zusammenfassend unter dem Begriff der Life Sciences bekannt, investieren. Eine führende Wettbewerbsposition erfordert immer die konsequente Weiterentwicklung von Produkten und Lösungen, um Innovationspotenziale in medizinische Verfahren umzusetzen. Die damit unmittelbar verbundenen hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung stellen ein bedeutendes Problem junger Life Science Unternehmen dar. Vor allem die, verglichen mit nicht-medizinischen Branchen, längeren Forschungs- und Entwicklungszyklen in der Frühphase eines Life Science Unternehmens und die längere Dauer bis zur Profitabilität erhöhen das Risiko der Finanzinvestoren. Die Zeitdauer, um ein medizinisches Produkt bis zur Marktreife zu entwickeln und letztlich auf dem Markt anzubieten, kann aufgrund der notwendigen intensiven Forschung nur unscharf geplant werden und erhöht die Unsicherheit über den Zeitpunkt der ersten Einnahmen. Damit verschärfen sich gerade im Life Science Bereich allgemeine Problematiken von Gründungs- und Wachstumsfinanzierungen wie starke Informationsasymmetrien zwischen Gründer und potentiellen Kapitalgebern. Oftmals ist die Entwicklung einer innovativen Technologie abhängig von einzelnen Personen, von deren Wissen und Engagement die Umsetzung und der Erfolg eines gesamten Produktkonzeptes abhängen.

  1. Metallic Glass Cooling

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    2003-01-01

    A sample of advanced metallic glass alloy cools down during an experiment with the TEMPUS furnace on STS-94, July 7, 1997, MET:5/23:35 (approximate). The sequence shows the sample glowing, then fading to black as scientists began the process of preserving the liquid state, but lowering the temperature below the normal solidification temperature of the alloy. This process is known as undercooling. (10 second clip covering approximately 50 seconds.) TEMPUS (stands for Tiegelfreies Elektromagnetisches Prozessiere unter Schwerelosigkeit (containerless electromagnetic processing under weightlessness). It was developed by the German Space Agency (DARA) for flight aboard Spacelab. The DARA project scientist was Igon Egry. The experiment was part of the space research investigations conducted during the Microgravity Science Laboratory-1R mission (STS-94, July 1-17 1997). DARA and NASA are exploring the possibility of flying an advanced version of TEMPUS on the International Space Station. (354KB JPEG, 2700 x 2038 pixels; downlinked video, higher quality not available) The MPG from which this composite was made is available at http://mix.msfc.nasa.gov/ABSTRACTS/MSFC-0300189.html.

  2. Wiederbeginn nach dem Zweiten Weltkrieg

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Strecker, Heinrich; Bassenge-Strecker, Rosemarie

    Dieses Kapitel schildert zunächst die Ausgangslage für die Statistik in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg: Der statistische Dienst in den Besatzungszonen musste teilweise erst aufgebaut und der statistische Unterricht an den Hochschulen wieder in Gang gebracht werden. In dieser Lage ergriff der Präsident des Bayerischen Statistischen Landesamtes, Karl Wagner, tatkräftig unterstützt von Gerhard Fürst, dem späteren Präsidenten des Statistischen Bundesamtes, die Initiative zur Neugründung der Deutschen Statistischen Gesellschaft (DStatG). Die Gründungsversammlung 1948 im München wurde zu einem Meilenstein in der Geschichte der DStatG. Ziel war es, alle Statistiker zur Zusammenarbeit anzuregen, ihre Qualifikation an das internationale Niveau heranzuführen und die Anwendung neuerer statistischer Methoden in der Praxis zu fördern. Es folgten 24 Jahre fruchtbarer Arbeit unter Karl Wagner (1948-1960) und Gerhard Fürst (1960-1972). Der Beitrag skizziert die Statistischen Wochen, die Tätigkeit der Ausschüsse und die Veröffentlichungen in dieser Zeit.

  3. Fehler begehen - Mathematik verstehen Über die Bedeutung von Fehlern für das Verstehen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Käser, Udo

    Auch wenn eine historisch oder systematisch umfassende Darstellung zur Fehlerthematik bislang nicht vorliegt, ist die Idee, einer Fehleranalyse unter der Leitfrage, welche Fehler von Schülerinnen und Schülern aufgrund welcher epistemologischen Überzeugungen begangen werden, zentralen Raum für die Betrachtung von Verstehensprozessen einzuräumen, nicht neu. So ist es geradezu ein Charakteristikum einer modernen konstruktivistischen Didaktik, die eigenen Fehler von Lernenden als ihre individuellen Lerngelegenheiten zu begreifen, die einen wichtigen Motor für den subjektiven Lernfortschritt bilden. Diese Sichtweise wurzelt aus psychologischer Perspektive in Analysen in der Tradition Piagets, der in Abkehr von einer quantitativen, psychometrischen Beschreibung kognitiver Prozesse, wie sie sich zum Beispiel in Intelligenztheorien nach Binet findet, qualitativ zu beschreiben versuchte, in welcher Weise Kinder und Jugendliche denken und urteilen. Doch auch schon in der klassischen Philosophie sind entsprechende Ansätze zu finden. Prominente Beispiele hierfür sind die Idolenlehre Bacons und die Ideenlehre Platons.

  4. Modellbasierte interindividuelle Registrierung an der lateralen Schädelbasis

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Riechmann, M.; Lohnstein, P. U.; Raczkowsky, J.; Klenzner, T.; Schipper, J.; Wörn, H.

    Bei chirurgischen Eingriffen an der lateralen Schädelbasis wird in der zur Zeit gängigen Praxis das Knochengewebe unter optischer Kontrolle großflächig ablativ entfernt, um den Operationssitus freizulegen und konventionell operieren zu können. Prinzipiell soll dabei die Schonung vital und funktional bedeutender Strukturen berücksichtigt werden. Zur weiteren Minimierung der Traumatisierung und zur Erhaltung der strukturellen anatomischen Integrität soll eine alternative endoskopische Operationstechnik entwickelt werden, bei der der Situs durch dünne im Knochen liegende Bohrkanäle erreicht wird. Im Rahmen der Evaluierung der generellen Eignung der geometrischen Ausprägungen der humanen lateralen Schädelbasis wurden Methoden entwickelt, die anhand virtueller Modelle die Zugänglichkeit der anatomischen Zielstrukturen bestimmen können. Ein dabei auftretendes Problem ist die interindividuelle Vergleichbarkeit der Ergebnisse, da aufgrund der anatomischen Variationen eine zuverlässige interindividuelle Registrierung nicht trivial ist. Diese Arbeit beschreibt ein modellbasiertes Verfahren zur automatischen Registrierung mehrerer Felsenbeine zu einander über die prägnante Geometrie der Cochlea.

  5. Physician-assisted suicide, euthanasia and palliative sedation: attitudes and knowledge of medical students.

    PubMed

    Anneser, Johanna; Jox, Ralf J; Thurn, Tamara; Borasio, Gian Domenico

    2016-01-01

    Zielsetzung: Im November 2015 wurde im deutschen Bundestag über eine gesetzliche Neuregelung der „Sterbehilfe“ abgestimmt. Dies betraf insbesondere die rechtliche Bewertung des ärztlich assistierten Suizids. Es wurde eine Änderung des Strafgesetzbuches beschlossen, das die „geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ nun unter Strafe stellt. Bereits am 2.7.2015, dem Tag der von größerem medialem Interesse begleiteten ersten Lesung entsprechender Gesetzesentwürfe im Bundestag, befragten wir Medizinstudierende des 7. und 8. Semesters der TU München zu den Themen „ärztlich assistierter Suizid (ÄAS)“, „Tötung auf Verlangen (TAV)“ und „palliative Sedierung (PS)“ auf der Basis einer fiktiven Fallvignette. Methodik: Die Fallvignette schilderte den Fall eines an einem Nasopharynxkarzinom erkrankten Patienten in zwei Varianten (subjektiv unerträgliches physisches vs. seelisches Leiden). Gefragt wurde nach der für die jeweiligen Handlungsoptionen aktuell geltenden Rechtslage sowie nach der Einstellung der Studierenden zur ethischen Vertretbarkeit dieser Maßnahmen.Ergebnisse: 241 von 301 Studierenden (80%) beantworteten den Fragebogen, davon 109 in der Variante 1 (körperliches Leiden) und 132 in der Variante 2 (seelisches Leiden). Die geltende Rechtslage zur PS (erlaubt) und zur TAV (verboten) wurde von der Mehrzahl der Studierenden richtig eingeschätzt (81,2% bzw. 93,7%), während nur eine Minderheit der Studierenden (18,8%) wusste, dass der ÄAS zum damaligen Zeitpunkt keinen strafrechtlich relevanten Tatbestand darstellte. Für – im geschilderten Fall – ethisch vertretbar hielten 83,3 % der Teilnehmer die PS unter gleichzeitiger Beendigung der Ernährung und Flüssigkeitsgabe, 51,2% den ÄAS und 19,2% die TAV. Im Vergleich der Varianten 1 und 2 fand sich ein signifikanter Unterschied lediglich bei der Einschätzung der Rechtmäßigkeit der PS: Bei physischem Leid wurde diese häufiger für erlaubt erachtet (88,1% vs. 75

  6. Airborne laser-spark for ambient desorption/ionisation.

    PubMed

    Bierstedt, Andreas; Riedel, Jens

    2016-01-01

    Desorption als auch die Ionisation erfolgen hierbei durch ein laserbetriebenes Luftplasma. Die Abwesenheit fester oder flüssiger Elektroden hat zur Folge, dass die Methode weder unter chemischen Interferenzen noch unter Verschleiß durch Korrosionsbrand oder abgetragenes Elektrodenmaterial leidet. Insgesamt betrachtet herrscht in dem Plasma Elektroneutralität, wodurch Aufladungseffekte minimiert werden, die andernfalls zu einer langfristigenÄderung der Flugbahnen von Ionen während der Experimente führen kann. In dem Ansatz eine freischwebende Luftentladung bei Atmosphärendruck zu verwenden agiert die Luft nicht nur als Plasmamedium sondert dient zusätzlich als Badgas für die stoßinduzierte Kühlung der entstehenden Ionen. Die Ionisierung der Analytmoleküle erfolgt nicht unmittelbar im Plasma sondern in dessen direkter Umgebung durch Wechselwirkung mit freigesetzten ionischen Luftspezies, freien Elektronen oder Photonen im kurzwelligen ultravioletten Bereich. Jede Laserentladung erzeugt eine hörbare Stoßwelle, in welcher neu produzierte reaktive Spezies freigesetzt werden, welche sich konzentrisch ausbreiten, so dass eine Diffusion der Analytmoleküle ins heiße Innere des Plasmas verhindert wird. Daraus folgt, dass im Interaktionsvolumen zwischen Plasma und Analyt der Temperaturgrenzwert für eine thermische Dissoziation oder Fragmentierung der Moleküle nicht überschritten wird. Experimentell konnte belegt werden, dass das vorgestellte Ionisierungsschema sehr unselektiv bezüglich der chemischen Analytklasse ist und kaum Fragmentierungsprodukte beobachtet werden können. Messungen einer breitgefächerten Auswahl unterschiedlicher Testsubstanzen, wie beispielsweise polarer und unpolarer Kohlenwasserstoffe, Zuckern, niedermolekularer pharmazeutischer Wirkstoffe, sowie natürlicher Biomoleküle in Lebensmittelproben unmittelbar aus ihren komplexen Matrizes, führten zu aussagekräftigen Massenspektren. Zumal das Lasermedium feuchte Luft ist, scheint der

  7. ‘A Wonderfull Monster Borne in Germany’: Hairy Girls in Medieval and Early Modern German Book, Court and Performance Culture*

    PubMed Central

    Katritzky, MA

    2014-01-01

    Wilden Mannes zieht die aktuelle geschichtswissenschaftliche Forschung in der Regel Verbindungslinien zwischen der frühneuzeitlichen Wahrnehmung von Hypertrichose-Fällen und Fragen der Ethnizität, ohne jedoch zu beachten, dass in der Frühen Neuzeit die Verbindung zwischen temporärem Hirsutismus und der krankhaften Verknüpfung von Unterernährung und Anorexie bekannt war. Im vorliegenden Beitrag werden vier Fälle von an Hirsutismus erkrankten Frauen neu analysiert, unter Einbezug dieser medizinischen Perspektive und unter Beachtung von Texten und Abbildungen, die meine jüngsten Forschungen in der Herzog August Bibliothek und an deutschen Archiven ans Licht gefördert haben. Die hier betrachteten Fälle betreffen ein italienisches Mädchen, das 1355 von Anna von Schweidnitz, Kaiserin des Hl. Römischen Reichs, nach Prag gebracht wurde; Madeleine und Antonietta Gonzalez, die Töchter des ‘Wilden Manns’ von Teneriffa, die in den 1580er Jahren an deutschen Höfen bezeugt sind; die bärtige Sankt Kümmernis (Wilgefortis), und die bayerische Jahrmarktkünstlerin Barbara Urslerin. PMID:25598545

  8. Basic practical skills teaching and learning in undergraduate medical education - a review on methodological evidence.

    PubMed

    Vogel, Daniela; Harendza, Sigrid

    2016-01-01

    Zielsetzung: Praktische Fertigkeiten sind ein wesentlicher Bestandteil des ärztlichen Arbeitsalltags. Dennoch liegt die Leistung von Absolventen eines Medizinstudiums bei der Durchführung praktischer Basisfertigkeiten häufig unter den erwarteten Anforderungen. Diese Übersichtsarbeit verfolgt daher das Ziel, Lehrmethoden für medizinische Basisfertigkeiten im Medizinstudium zu identifizieren und zusammenzufassen, die einen evidenzbasierten Nachweis für das effektive studentische Lernen dieser Fertigkeiten erbringen. Methoden: Praktische Basisfertigkeiten wurden als Basisfertigkeiten der körperlichen Untersuchung, Routinefertigkeiten, die im Laufe der Praxis besser werden, und als Fertigkeiten, die auch vom Pflegepersonal übernommen werden, definiert. PubMed wurde mit verschiedenen Begriffen durchsucht, die diese praktischen Basisfertigkeiten beschreiben. Insgesamt wurden 3467 identifizierte Publikationen gesichtet und 205 wurden schließlich auf ihre Eignung geprüft. Ergebnisse: 43 Studien, die mindestens eine praktische Basisfertigkeit, einen Vergleich zweier Gruppen von Medizinstudierenden und Wirkungen auf die studentische Leistung beinhalteten, wurden analysiert. Sieben praktische Basisfertigkeiten und 15 verschiedene Lehrmethoden konnten identifiziert werden. Die konsistentesten Ergebnisse in Bezug auf effektive Lehre und den Erwerb von praktischen Basisfertigkeiten wurden für strukturiertes Fertigkeitentraining, Feedback und selbstgesteuertes Lernen gefunden. Simulation war mit spezifischen Lehrmethoden wirksam und in mehreren Studien fanden sich keine Unterschiede in Bezug auf Lehreffekte zwischen Experten oder Peers als Lehrende. Multimedia-gestützte Instruktion zeigte bei Anwendung in geeignetem Rahmen ebenfalls positive Effekte für das Erlernen praktischer Basisfertigkeiten. Fazit: Eine Kombination von freiwilligem oder obligatorischem Selbststudium mit Multimedia-gestützten Anwendungen wie Video-Clips in Kombination mit einem strukturierten

  9. State of Digital Education Options in the areas of Medical Terminology and the History, Theory and Ethics of Medicine.

    PubMed

    Schochow, Maximilian; Steger, Florian

    2015-01-01

    Hintergrund: In Deutschland haben viele Einrichtungen für die Bereiche Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin E-Learning-Angebote produziert, die auf unterschiedlichen Lernplattformen basieren (LMS) und spezifisch auf die jeweilige curriculare Präsenzlehre zugeschnitten sind. Bisher existieren keine validen Daten darüber, welche Einrichtungen E-Learning-Angebote bereitstellen und welche Formen des E-Learning diese anbieten.Methoden: Von den 31 deutschen Einrichtungen für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, die gefragt wurden, den Fragebogen auszufüllen, haben 30 geantwortet, was einer Rücklaufquote von 97% entspricht. Die telefonische Befragung fand zwischen Juli und August 2012 statt.Ergebnisse: Der Einsatz digitaler interaktiver Lehrmaterialien, die webbasiert den Studierenden zur Verfügung gestellt werden, hat in den vergangenen Jahren eine Konjunktur an deutschen Einrichtungen für die Bereiche Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin erfahren. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen, da mehr als die Hälfte (67%) der Einrichtungen ihre bisherigen E-Learning-Angebote ausbauen will. In den vergangenen Jahren sind vor allem Angebote für Medizinische Terminologie entstanden. Viele Einrichtungen möchten künftig ihre Angebote für Medizinische Terminologie weiterentwickeln. Insgesamt wurden die E-Learning-Angebote von den Studierenden sehr gut aufgenommen. 57% der Einrichtungen gaben an, dass 90-100% der Studierenden die Angebote regelmäßig nutzen.Schlussfolgerungen: Dieser Artikel diskutiert die Ergebnisse einer umfangreichen empirischen Studie über E-Learning. Er zeigt den Rahmen auf, in dem deutsche Einrichtungen vorhaben, ihre E-Learning-Optionen in der Zukunft auszuweiten. Schließlich werden spezifische Vorschläge für die Zusammenarbeit unter den Einrichtungen (nicht nur online) gemacht, deren Ziel es ist, Synergien im Bereich E-Learning zu erzeugen.

  10. Ginkgo biloba extract EGb 761® in children with ADHD.

    PubMed

    Uebel-von Sandersleben, Henrik; Rothenberger, Aribert; Albrecht, Björn; Rothenberger, L Geza; Klement, Stephan; Bock, Nathalie

    2014-09-01

    Fragestellung: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen, fehlende Wirksamkeit und Vorurteile gegenüber herkömmlichen medikamentösen Behandlungsformen verlangen nach alternativen medizinischen Behandlungsmöglichkeiten der ADHS. Eine erfolgversprechende, bislang kaum untersuchte Möglichkeit zur Behandlung kognitiver Aspekte ist die Gabe von Ginkgo biloba. Ziel der vorliegenden Studie war die Prüfung klinischer Wirksamkeit und deren Zusammenhang mit hirnelektrischer Aktivität unter der Gabe von Ginkgobiloba-Extrakt EGb 761® bei Kindern mit ADHS vom kombinierten Subtyp nach DSM-IV. Methodik: EGb 761® wurde in einer offenen, klinischen Studie 20 Kindern mit ADHS über 3 bis 5 Wochen verabreicht. Die Dosis wurde bis maximal 240 mg täglich erhöht, solange klinisch relevante Aufmerksamkeitsprobleme bestanden. Klinische Wirksamkeit wurde auf mehreren Ebenen untersucht und beinhaltete klinische Untersuchung, Lebensqualität und Verhaltens- und hirnelektrische Aktivitätsparameter während eines Continuous Performance Tests (Cue-CNV im CPT). Ergebnisse: Im Beobachtungszeitraum traten nur wenige leicht ausgeprägte unerwünschte Wirkungen auf. Nach Gabe von EGb 761® kam es zu möglichen Verbesserung von Lebensqualität, ADHS-Kernsymptomatik und Leistung im CPT. Verbesserungen der Kernsymptomatik waren gleichzeitig mit erhöhter CNV-Amplitude korreliert. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse lassen vermuten, dass EGb 761® mit einer Dosis von bis zu 240 mg täglich eine verträgliche und klinisch wirksame alternative Behandlungsmöglichkeit für Kinder mit ADHS darstellt, wenngleich weitere Studien erforderlich sind, um diese vorläufigen Befunde zu stützen.

  11. The Questionnaire D-RECT German: Adaptation and testtheoretical properties of an instrument for evaluation of the learning climate in medical specialist training.

    PubMed

    Iblher, Peter; Zupanic, M; Ostermann, T

    2015-01-01

    Zielsetzung: In der Arbeitsgruppe von Boor et al. [1] wurde der Fragebogen D-RECT (Dutch Residency Educational Climate Test) zur Erfassung des Lernklimas in der ärztlichen Weiterbildung entwickelt und validiert. Die deutschsprachige Version (D-RECT-German) wird in der vorliegenden Studie testtheoretisch überprüft.Fragestellung: Ist eine Replikation der Ergebnisse aus der Originalarbeit von Boor et al. als Beleg der Validität des D-RECT möglich?Methodik: Die Befragung erfolgte onlinebasiert mit dem Fragebogen D-RECT-German. Mit Item- und Reliabilitätsanalysen wurden die Kennwerte der 50 Items in 11 Subskalen sowie die interne Konsistenz (Cronbach’s α) ermittelt. Die Validitätsprüfung erfolgte mit einer konfirmatorischen Faktorenanalyse unter Verwendung eines Maximum likelihood basierten Strukturgleichungsmodells.Ergebnisse: Die Itemanalysen dieser Replikationsstudie mit 255 WBA an 17 deutschen Krankenhäusern ergaben für die Items heterogene Trennschärfen, auch die interne Konsistenz der Subskalen zeigte variable Werte für Cronbach’s α zwischen 0.57 und 0.85. In der konfirmatorischen Faktorenanalyse wiesen 6 Items standardisierte Regressionskoeffizienten <0.5 auf die vorgegebenen Dimensionen auf, von denen zwei im Konstrukt „Einstellung der betreuenden Fachärzte“ zu finden waren. Die Korrelationen der Faktoren untereinander wies mit Korrelationen von über 0.7 starke Interdependenzen zwischen den Faktoren „Supervision“, „Coaching“ und „Einstellung der betreuenden Fachärzte“ auf.Schlussfolgerungen: In der Replikationsstudie mit dem D-RECT-German für den deutschsprachigen Raum zeigten sich strukturelle Unterschiede hinsichtlich der faktoriellen Validität, so dass weitere Validierungsstudien für den internationalen Vergleich notwendig sind.

  12. Evolutionstheorie als Geschichtstheorie - Ein neuer Ansatz historischer Institutionenforschung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Patzelt, Werner J.

    Werden und Vergehen kennzeichnen die Natur. Dass Einzelwesen geboren werden, reifen, altern und sterben, lernen schon Kinder. Dass auch Arten, einschließlich der des Menschen, entstehen und vergehen, gerät während der Schulzeit ins Blickfeld. Erwachsene begreifen dann, dass Individuen gleichsam die Träger und "Realisatoren“ des Bauplans einer Art sind: Als solche werden sie gezeugt, als solche tragen sie ihre Art während der eigenen Lebensspanne, als solche geben viele den ihnen eingeschriebenen Bauplan an Nachfolger weiter, und all dies leistend wirken Einzelwesen wie "Durchlaufposten“ ihrer Art. Diese besteht zwar nie ohne ihre Individuen; doch meist kommt es auf kein einzelnes Lebewesen als solches an, um dessen Art fortbestehen zu lassen. Zu verdanken ist der Wandel einer Art mancherlei Veränderungen (z. B. Variationen, Rekombinationen) bei der Weitergabe des Bauplans von Individuum zu Individuum, desgleichen den Besonderheiten einer je konkreten Realisierung des allgemeinen Bauplans einer Art unter spezifischen Umständen. Durchsetzungskraft, weitere Verbreitung und somit Dauerhaftigkeit ("Mutation“) erlangt solcher Wandel dann, wenn die bei der Weitergabe unterlaufenen Veränderungen und die von der Umwelt oder der ökologischen Nische einem Individuum oder einer Gruppe von Individuen aufgezwungenen Variationen ihrerseits Weitergabevorteile bei der Reproduktion des Bauplans eröffnen. Die individueller Veränderung geschuldete Ausnahme mag dann nach einigen Generationen sogar der Normalfall geworden sein. Umwelt ist dabei alles, was ein Individuum oder eine Art umgibt. Die "ökologische Nische“ ist hingegen jener Teil der Umwelt, welcher für das Individuum oder die Art unmittelbar wichtig ist, vor allem weil aus ihr die nötigen Ressourcen bezogen werden oder in ihr die Auseinandersetzung mit Konkurrenten zu bestehen ist.

  13. Einsatz und Wirksamkeit von Systemtherapien bei Erwachsenen mit schwerer Neurodermitis: Erste Ergebnisse des deutschen Neurodermitis-Registers TREATgermany.

    PubMed

    Schmitt, Jochen; Abraham, Susanne; Trautmann, Freya; Stephan, Victoria; Fölster-Holst, Regina; Homey, Bernhard; Bieber, Thomas; Novak, Natalija; Sticherling, Michael; Augustin, Matthias; Kleinheinz, Andreas; Elsner, Peter; Weidinger, Stephan; Werfel, Thomas

    2017-01-01

    Versorgungsregister dienen der Erfassung des Einsatzes und der Wirksamkeit von Therapien unter realen Versorgungsbedingungen und sind als Basis einer evidenzbasierten Gesundheitsversorgung unverzichtbar. Das deutsche Neurodermitis-Register TREATgermany wurde als weltweit erstes Register für Patienten mit schwerer Neurodermitis 2011 initiiert. Erwachsene mit schwerer Neurodermitis (aktuelle/frühere antientzündliche Systemtherapie und/oder objektiver SCORAD ≥ 40) werden über einen Zeitraum von 24 Monaten prospektiv beobachtet. Anhand validierter Erhebungsinstrumente werden die klinische Erkrankungsschwere (EASI, SCORAD), Lebensqualität (DLQI), Symptome, globale Erkrankungsschwere sowie die Patientenzufriedenheit erfasst und die durchgeführten Therapien dokumentiert. Die vorliegende Analyse beschreibt die Charakteristika, Therapiewahl und Wirksamkeit der eingesetzten antiinflammatorischen Systemtherapien der bis Oktober 2014 eingeschlossenen Patienten. An fünf Zentren wurden insgesamt 78 Patienten (Durchschnittsalter 39 Jahre, 61 % männlich) eingeschlossen. Bei den Patienten besteht eine hohe Inanspruchnahme ambulanter und stationärer Leistungen. Ciclosporin war das am häufigsten eingesetzte Systemtherapeutikum und zeigte die höchste klinische Effektivität (EASI-50-Ansprechrate 51 %; EASI-75-Ansprechrate 34 % nach zwölfwöchiger Therapie). Azathioprin, Methotrexat (MTX), Prednisolon oral, Mycophenolat, Alitretinoin und Leflunomid wurden ebenfalls bei einzelnen Patienten eingesetzt. Die vorliegende Registerauswertung gibt wichtige Hinweise zur derzeitigen Versorgung von Erwachsenen mit schwerer Neurodermitis in Deutschland, dokumentiert die hohe Erkrankungslast, den Nutzen vorhandener Therapien und den Bedarf an weiteren, effektiven und in der Langzeitanwendung sicheren Therapieoptionen. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  14. Kombinierte Hoch-/Niedrig-Dosis-Therapie mit systemischen Glukokor-tikoiden bei schweren Verlaufsformen der Alopecia areata im Kindesalter.

    PubMed

    Jahn-Bassler, Karin; Bauer, Wolfgang Michael; Karlhofer, Franz; Vossen, Matthias G; Stingl, Georg

    2017-01-01

    Schwere Verlaufsformen der Alopecia areata (AA) im Kindesalter sind aufgrund limitierter Optionen therapeutisch herausfordernd. Systemische, hochdosierte Glukokortikoide weisen die schnellste Ansprechrate auf, nach dem Absetzen kommt es allerdings zu Rezidiven. Eine längerfristige Hochdosis-Anwendung ist aufgrund der zu erwartenden Nebenwirkungen nicht empfehlenswert. Eine dauerhafte Steroiderhaltungstherapie unterhalb der Cushing-Schwellen-Dosis nach Bolustherapie könnte die Krankheitsaktivität ohne Nebenwirkungen längerfristig unterdrücken. Im Rahmen einer offenen Anwendungsbeobachtung wurden 13 Kinder mit schweren Formen der AA in diese Studie eingeschlossen. Bei sieben Kindern lag eine AA totalis/universalis vor, bei sechs eine multifokale AA mit Befall von mehr als 50 % der Kopfhaut. Das Therapieregime sah eine initiale Prednisolon-Dosierung von 2 mg/kg Körpergeweicht (KG) vor und wurde innerhalb von neun Wochen auf eine Erhaltungsdosierung unter der individuellen Cushing-Schwelle reduziert. Der Nachbeobachtungszeitraum betrug ein bis drei Jahre. Wir beobachteten in 62 % aller Fälle ein komplettes Nachwachsen der Haare. Die mittlere Dauer bis zum Ansprechen lag bei 6,6 Wochen und konnte mit der Erhaltungstherapie über den gesamten Beobachtungszeitraum aufrechterhalten werden. An Nebenwirkungen wurden ausschließlich eine Gewichtszunahme (1-3 kg) bei allen Behandelten sowie eine milde Steroidakne in 23 % der Fälle beobachtet. Die kombinierte Hoch-/Niedrig-Dosis-Therapie mit systemischen Glukokortikoiden mittels Prednisolon zeigte eine hohe, dauerhafte Ansprechrate ohne signifikante Nebenwirkungen. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  15. Retrospektive Analyse von Zufallsbefunden, die bei Patienten mit kutanem malignen Malignom durch (18) F-Fluordeoxyglucose-PET/CT erhoben wurden.

    PubMed

    Conrad, Franziska; Winkens, Thomas; Kaatz, Martin; Goetze, Steven; Freesmeyer, Martin

    2016-08-01

    Bei der (18) F-Fluordeoxyglucose-Positronenemissionstomographie/Computertomographie (FDG-PET/CT) ergeben sich häufig Zufallsbefunde. In der vorliegenden Studie konzentrierten wir uns auf mittels FDG-PET/CT erhaltene Zufallsbefunde bei Patienten mit kutanem Melanom und überprüften deren Relevanz hinsichtlich weiterer diagnostischer Maßnahmen und Interventionen. Die Krankenakten von 181 konsekutiven Melanom-Patienten wurden retrospektiv ausgewertet, um das Management von Zufallsbefunden zu dokumentieren. Der Schwerpunkt lag dabei auf den histologischen Befunden. Bei 33 von 181 (18 %) Patienten lagen 39 relevante Zufallsbefunde vor, und zwar im Kolorektalbereich (n = 15 Patienten), in der Schilddrüse (n = 8), der Prostata (n = 2), dem Bewegungsapparat (n = 2), in Lymphknoten (n = 2), der Parotis (n = 1), den Mandeln (n = 1), den Nieren (n = 1) und der Gallenblase (n = 1). Bei 25 Patienten schlossen sich weitere diagnostische Verfahren an, wobei in 21 Fällen ein klinisches Korrelat nachgewiesen wurde. Bei 16 von 21 Patienten ergab sich eine Neoplasie, darunter fünf maligne Läsionen (vier Kolonkarzinome und ein Prostatakarzinom). Die Malignome wurden frühzeitig diagnostiziert und in der Mehrzahl der Fälle erfolgreich entfernt. Der Einsatz der FDG-PET/CT als Routine-Diagnostik wird in den Leitlinien empfohlen und ist indiziert bei malignem Melanom ab Stadium IIC. In dieser Studie wurden auf effektive Weise ansonsten nicht erkannte Krebserkrankungen, insbesondere Kolonkarzinome, detektiert. In den meisten Fällen war eine frühe Intervention möglich. Zufallsbefunde durch FDG-PET/CT sollten, unter Berücksichtigung des Zustands und der Wünsche des Patienten, mit den geeigneten diagnostischen Maßnahmen abgeklärt werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.

  16. Pathogene Mikroorganismen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wagner, Martin

    Infektionen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden, werden als Zoonosen bezeichnet. Pathogene Mikroorganismen können entweder durch Mensch-Mensch, Mensch-Tier-Kontakt oder durch Kontakt mit kontaminierten Vektoren übertragen werden [39]. Vektoren können einerseits belebt (z. B. blutsaugende Insekten), andererseits unbelebt sein. Kontaminierte Lebensmittel und Wasser gehören zu den wichtigsten unbelebten Vektoren. Neben Lebensmitteln können aber auch kontaminierte Gegenstände oder der Kontakt mit Kontaminationsquellen in der Umwelt Auslöser von Krankheitsfällen sein. Weltweit sind mehr als 1400 krankheitsverursachende biologische Agentien bekannt, von denen über 60 % ein zoonotisches Potenzial aufweisen. Als Ergebnis von Expertengesprächen wurde kürzlich berichtet, dass etwa 3 bis 4, meist virale, neu auftretende Infektionskrankheiten ("emerging diseases“) pro Jahr erwartet werden können [15]. Es handelt sich bei diesen Vorgängen aber nicht nur um das Auftauchen vollkommen neuer oder unbeschriebener Spezies, sondern auch um evolutionsbedingte Anpassungen von mikrobiellen Populationen an neue Bedingungen in ihrem Ökosystem [7]. Molekulare Analysen an Umweltchlamydien erbrachten Hinweise, dass die Evolution erste genetische Pathogenitätsmerkmale in dieser Spezies schon vor 700 Mio. Jahren entstehen ließ [14]. Viele Faktoren befeuern den Prozess der Anpassung, unter anderem auch alle Strategien, mit denen der Mensch seit Jahrtausenden versucht, Lebensmittel sicher und haltbar zu machen. Als die treibenden Kräfte des Auftretens neuer Krankheitserreger werden in der Gegenwart vor allem das sich ändernde Weltklima, die globalen Warenströme und die sich verändernden Konsumgewohnheiten genannt. Es steht auch außer Zweifel, dass viele dieser Erreger Tiere als ihr natürliches Reservoir haben werden, d. h. Zoonosen im klassischen Sinne sind [15].

  17. Estimation of flood losses to agricultural crops using remote sensing

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tapia-Silva, Felipe-Omar; Itzerott, Sibylle; Foerster, Saskia; Kuhlmann, Bernd; Kreibich, Heidi

    2011-01-01

    The estimation of flood damage is an important component of risk-oriented flood design, risk mapping, financial appraisals and comparative risk analyses. However, research on flood loss modelling, especially in the agricultural sector, has not yet gained much attention. Agricultural losses strongly depend on the crops affected, which need to be predicted accurately. Therefore, three different methods to predict flood-affected crops using remote sensing and ancillary data were developed, applied and validated. These methods are: (a) a hierarchical classification based on standard curves of spectral response using satellite images, (b) disaggregation of crop statistics using a Monte Carlo simulation and probabilities of crops to be cultivated on specific soils and (c) analysis of crop rotation with data mining Net Bayesian Classifiers (NBC) using soil data and crop data derived from a multi-year satellite image analysis. A flood loss estimation model for crops was applied and validated in flood detention areas (polders) at the Havel River (Untere Havelniederung) in Germany. The polders were used for temporary storage of flood water during the extreme flood event in August 2002. The flood loss to crops during the extreme flood event in August 2002 was estimated based on the results of the three crop prediction methods. The loss estimates were then compared with official loss data for validation purposes. The analysis of crop rotation with NBC obtained the best result, with 66% of crops correctly classified. The accuracy of the other methods reached 34% with identification using Normalized Difference Vegetation Index (NDVI) standard curves and 19% using disaggregation of crop statistics. The results were confirmed by evaluating the loss estimation procedure, in which the damage model using affected crops estimated by NBC showed the smallest overall deviation (1%) when compared to the official losses. Remote sensing offers various possibilities for the improvement of

  18. [Transition from childhood to adolescence-a qualitative study on experiences of adolescents with type 1 diabetes mellitus and their mothers].

    PubMed

    Gabele, Angela; Budde, Jörg; Spichiger, Elisabeth

    2015-04-01

    Hintergrund: In Deutschland erkranken jährlich etwa 2 200 Kinder unter 14 Jahren an Typ 1 Diabetes mellitus (T1DM). Bei Kleinkindern führen die Eltern das Diabetes-Management durch, später übernehmen Kinder einzelne Aufgaben. Während der Transition von der Kindheit zur Adoleszenz, im Alter von 8 – 13 Jahren, lernen Kinder selbstständiger zu werden. Kinder mit T1DM bewältigen eine weitere Transition im Diabetes-Management. Bislang fokussierte die Forschung jedoch auf die Transition Adoleszenz – Volljährigkeit. Fragestellung: Mit der Studie wurden das Erleben von Jugendlichen mit T1DM und ihrer Mütter während der Transition von der Kindheit zur Adoleszenz und die Bedeutung von Selbstständigkeit exploriert. Methode: Die interpretierende phänomenologische Studie fand in zwei süddeutschen Diabetes-Ambulanzen statt. Sechs Jugendliche und ihre Mütter nahmen an Interviews mit offenen Fragen teil. Daten wurden mittels Fall- und thematischer Analyse ausgewertet. Ergebnisse: Jugendliche erlebten die Übernahme der Diabetes-Aufgaben für immer längere Zeiträume und die damit verbundene größere Selbstständigkeit als befreiend. Mütter lernten ihren Kindern dies zuzutrauen. Ihre größte Sorge blieb eine mögliche Hypoglykämie. Familienmitglieder und Lehrer(innen) waren unterschiedlich in das Diabetes-Management involviert. Die kontinuierliche Betreuung durch dieselben Ärzte/Ärztinnen der Ambulanzen wurde als unterstützend erlebt. Schlussfolgerung: Eine kontinuierliche Betreuung durch dieselben Fachpersonen kann sich positiv auf die Transition Kindheit – Adoleszenz von Kindern mit T1DM auswirken.

  19. Blogging medical students: a qualitative analysis.

    PubMed

    Pinilla, Severin; Weckbach, Ludwig T; Alig, Stefan K; Bauer, Helen; Noerenberg, Daniel; Singer, Katharina; Tiedt, Steffen

    2013-01-01

    Einleitung: Bloggen ist eine unter Medizinstudierenden zunehmend verbreitete Methode, Erfahrungen über das Internet mit einer weltweiten „Learning Community“ auszutauschen. Trotz intensiver Recherche sind den Autoren keine Studien bekannt, in denen spezifisch Blogs von Medizinstudierenden qualitativ analysiert wurden. Im Folgenden werden Kategorien und Themen aus diesen Blogeinträgen beschrieben und ihre medizindidaktische Bedeutung für Medizinstudierende und Lehrende diskutiert.Methoden: In der vorliegenden qualitativen Studie wurden ursprünglich 75 von Medizinstudierenden verfasste Blogs identifiziert. 33 Blogs mit insgesamt 1228 englischen und 337 deutschen Einträgen erfüllten die Einschlusskriterien und wurden analysiert. Mit Hilfe einer komparativen Analysemethode wurden die Blogeinträge zunächst Zeile für Zeile und anschließend fokussiert kodiert. Die emergierenden Themen und Unterthemen wurden in übergeordneten Kategorien zusammengefasst.Ergebnisse: Medizinstudierende verwenden Blogs, um über eine große Vielfalt an Erfahrungen während des Medizinstudiums zu berichten und diese zu reflektieren. Vorbereitung auf schriftliche und mündliche Examina, Erfahrungen während klinischer Praktika, der Umgang mit belastenden Situationen während des Studiums und das Sozialleben jenseits des Studiums waren Hauptthemen.Schlussfolgerung: Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass Blogs für Medizinstudierende möglicherweise hilfreich sind, um Erfahrungen zu reflektieren. Zusätzlich können Lehrende auf diesem Weg wertvolle Einblicke in die studentische Wahrnehmung der medizinischen Ausbildung erhalten.Die Bedeutung von Blogs in der medizinischen Ausbildung könnte durch gezieltes Kommentieren von Blogeinträgen durch Lehrende erhöht werden. Von diesem Dialog könnte auch eine örtlich unabhängige „Learning Community“ profitieren.

  20. [German translation and adaptation of the uncertainty stress scale high risk pregnancy version III (USS-HRPV) for hospitalised women with high-risk pregnancy].

    PubMed

    Amsler, Marlen; König, Claudia; Ikhilor, Paola Origlia; Cignacco, Eva Lucia

    2014-06-01

    Hintergrund: Medizinisch und gesellschaftlich bedingte Faktoren führen zu einer Zunahme hospitalisierter Frauen mit Risikoschwangerschaft. Die Unvorhersehbarkeit des weiteren Schwangerschaftsverlaufs kann zu Ungewissheit und je nach Bewältigungsstrategie auch zu Stress führen. Ziele: Ziele dieser Studie waren die deutsche Übersetzung und Adaptation der USS-HRPV. Methode: Die Übersetzung in die deutsche Sprache erfolgte mittels Vor- und Rückwärtsübersetzung. Die zwei Phasen umfassende Adaptation wurde mit hospitalisierten Frauen mit Risikoschwangerschaft (n = 24) sowie diplomierten Hebammen (n = 10) durchgeführt und beruht sowohl auf kognitiven Interviews wie auch auf einer Testung der Inhaltsvalidität mittels «Content Validity Index» (CVI). Nach jeder Erhebungsphase wurde das Messinstrument mithilfe von Fachexpertinnen (n = 3) modifiziert. Ergebnisse: Der für jedes Item berechnete CVI (I-CVI) ergab in der ersten Phase für beide Teilstichproben Werte zwischen 0,10 und 1,0, der über das gesamte Messinstrument berechnete CVI (S-CVI/Ave) einen Wert von 0,62 respektive 0,70. Die I-CVI-Werte der hospitalisierten Frauen mit Risikoschwangerschaft der zweiten Phase lagen zwischen 0,17 und 1,0, der S-CVI/Ave betrug 0,73. Insgesamt wurden unter Berücksichtigung aller Daten 44 der ursprünglich 86 Items entfernt und 28 sprachlich verändert. Schlussfolgerungen: Aufgrund der methodischen Vorgehensweise konnte eine solide Ausgangslage für die weiteren Validierungsschritte zur Weiterentwicklung des Messinstrumentes für den deutschsprachigen Raum erarbeitet werden.

  1. Towards a measurement of internalization of collaboration scripts in the medical context - results of a pilot study.

    PubMed

    Kiesewetter, Jan; Gluza, Martin; Holzer, Matthias; Saravo, Barbara; Hammitzsch, Laura; Fischer, Martin R

    2015-01-01

    Hintergrund: Kooperation als eine Schlüsselqualifikation in der medizinischen Ausbildung und im medizinischen Alltag kann einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung der Patientensicherheit leisten. Unter internationalen Kooperationsskripts wird Wissen verstanden, welches zugleich in organisierter und adaptiver Form vorliegt. Sie können situationsspezifisch im Berufsalltag abgerufen und eingesetzt werden. Die vorliegende Studie untersucht die Internalisierung von Kooperationsskripts in der Medizin. Internalisierung wird als schnelle Abrufbarkeit von Skriptinformationen verstanden.Ziel: Das Ziel der Untersuchung war die Erfassung von Informationen, die Bestandteil von Kooperationsskripts sind, sowie die Entwicklung einer Methode zur Messung des Internalisierungsgrades von Kooperationsskripts in der Medizin.Methode: Für den kontrastiven Vergleich der internationalen Kooperationsskripts wurden insgesamt 20 Kooperationsnovizen (Studierende im Praktischen Jahr (PJ)) und 20 Kooperationsexperten (Fachärzte der Inneren Medizin oder Anästhesiologie) in die Studie einbezogen. Den Probanden wurden jeweils für fünf Sekunden acht kooperationstypische Situationen in Form eines Fotos oder eines Videos präsentiert. Anschließend wurde zu jeder Situation gefragt, was auf dem Bild zu sehen war. Aus den Antworten wurde die Anzahl von Informationen, die zu einem Kooperationsskript (Skriptinformationen) gehören, nach einem etablierten, theoriebasierten Kodierschema erfasst sowie die Zeit, die ein Proband zum Antworten benötigte, gemessen. Als Maß für den Internalisierungsgrad wurden die Skriptinformationen pro Zeiteinheit berechnet.Ergebnisse: Verglichen mit Kooperationsnovizen nannten Kooperationsexperten signifikant mehr Skriptinformationen. Kooperationsexperten zeigten zudem einen signifikant höheren Internalisierungsgrad.Schlussfolgerung: Die gewonnenen Erkenntnisse belegen, dass das entwickelte Messinstrument zwischen Novizen und Experten im Bereich Kooperation

  2. Differential impact of diabetes mellitus type II and arterial hypertension on collateral artery growth and concomitant macrophage accumulation.

    PubMed

    Ito, Wulf D; Lund, Natalie; Sager, Hendrik; Becker, Wiebke; Wenzel, Ulrich

    2015-01-01

    Hintergrund: Diabetes mellitus Typ II und arterieller Hypertonus sind die beiden Hauptrisikofaktoren zur Entwicklung einer peripheren arteriellen Verschlusserkrankung und wurden mit einer Reduktion des Kollateralwachstums (Arteriogenese) in Verbindung gebracht. Das Kollateralwachstum kann in verschieden definierte Stadien eingeteilt werden. Vaskuläre Proliferation und Makrophagen Akkumulation kennzeichnen das frühe Stadium der Kollateralentwicklung. Material und Methoden: In dieser Studie vergleichen wir den Einfluss des arteriellen Hypertonus und des Diabetes mellitus Typ II auf die Gefäßproliferation (BrdU Inkorporation) und Makrophagen Akkumulation (ED2 Färbung) sowie die Funktion der Kollateralgefäße (Kollaterale Konduktanz) in einem Rattenmodel der peripheren arteriellen Verschlusserkrankung, Diabetes mellitus Typ II und arteriellen Hypertonus. Ergebnisse: Diabetische Tiere zeigten eine deutlich reduzierte Gefäßproliferation und Makrophagen Akkumulation, was aber nicht zu einer Änderung der Kollateralen Konduktanz führte. Im Gegensatz dazu zeigten hypertensive Tiere eine deutliche Reduktion der Kollateralen Konduktanz ohne ein Veränderung in der Makrophagen Akkumulation und nur eine geringe Reduktion in der Gefäßproliferation. Die Infusion von Monocyte Chemoatractive Protein 1 führte lediglich zu einer verbesserten Gefäßproliferation in diabetischen Tieren. Schlussfolgerungen: Die verminderte Rekrutierung von Monozyten/Makrophagen ist für das reduzierte Kollateralwachstum unter diabetischen Bedingungen, nicht aber beim arteriellen Hypertonus verantwortlich, was darauf hindeutet, dass insbesondere der Diabetes mellitus das frühe Stadium des Kollateralwachstums negativ beeinflusst, während der arterielle Hypertonus auf spätere Umbauprozesse der Kollateralarterien einwirkt. Erfolgreiche Therapiestrategien zur Verstärkung des Kollateralwachstums müssen in einer Patientenpopulation, die zum großen Teil sowohl einen arteriellen Hypertonus als

  3. Teaching first-year medical students in basic clinical and procedural skills--a novel course concept at a medical school in Austria.

    PubMed

    Mileder, Lukas; Wegscheider, Thomas; Dimai, Hans Peter

    2014-01-01

    Einleitung: Medizinstudierende erlernen erforderliche Fertigkeiten nach wie vor primär im Rahmen von Praktika und Famulaturen. Diese Form der praktischen Ausbildung erscheint jedoch als nicht ausreichend, da signifikante Defizite in der klinischen Erfahrung und praktischen Kompetenz von Medizinstudierenden bestehen.Projektbeschreibung: An der Medizinischen Universität Graz wurde eine innovative Lehrveranstaltung eingeführt, um erstjährigen Medizinstudierenden die Durchführung grundlegender klinischer Fertigkeiten und praktischer Maßnahmen als Vorbereitung auf Famulaturen und Praktika zu vermitteln. Die Lehrveranstaltung basiert auf mehreren didaktischen Elementen: Standardisierte, klinisch relevante Lehrinhalte, duale (theoretische und virtuelle) Vorbereitung, studentisches Peer-Teaching, Kleingruppenunterricht, praktisches Training und die Verwendung medizinischer Simulation. Dies ist die erste Lehrveranstaltung dieser Art an einer österreichischen Medizinuniversität, und das Konzept sowie die Implementierung in das Curriculum sollen zur Beschreibung gelangen.Evaluierung: Zwischen November 2011 und Januar 2013 haben 418 Studierende erfolgreich an der Lehrveranstaltung teilgenommen. Es wurden vier Online-Evaluierungen unter den teilnehmenden Studierenden durchgeführt und 132 Fragebögen beantwortet. Die studentische Zufriedenheit mit allen vier praktischen Lehrveranstaltungsteilen war ebenso wie die Beurteilung der klinischen Relevanz der Lehrinhalte hoch. Die meisten Studierenden (88,6%) stimmten zu, im Rahmen der Lehrveranstaltung viel gelernt zu haben. Zwei Drittel der Studierenden wurden motiviert, die erworbenen Fähigkeiten regelmäßig in unserem klinischen Trainingszentrum zu trainieren. Die am meisten geschätzten Lehrveranstaltungsaspekte wurden durch Auswertung der Freitextevaluierungen identifiziert.Schlussfolgerung: Praktisches Fertigkeitentraining wird von erstjährigen Medizinstudierenden mit großem Enthusiasmus angenommen. Am meisten gesch

  4. Anesthesiology residents' perspective about good teaching--a qualitative needs assessment.

    PubMed

    Ortwein, Heiderose; Blaum, Wolf E; Spies, Claudia D

    2014-01-01

    Hintergrund: In Deutschland wird es, wie in vielen Ländern, in absehbarer Zukunft einen Mangel an qualifizierten Ärzten geben. Einer der Gründe für Unzufriedenheit unter den Weiterbildungsassistenten sind die relativ unstrukturierten Weiterbildungsprogramme trotz der zunehmenden Wichtigkeit von Ergebnis-orientierter Weiterbildung. Ziel dieser Studie ist es, Charakteristika von und Anforderungen an gute Lehre während der anästhesiologischen Facharztweiterbildung aus Sicht der Weiterzubildenden zu identifizieren. Methoden: Es wurde eine Konsensus-Konferenz mit Weiterzubildenden von allen 39 anästhesiologischen Universitätskliniken Deutschlands durchgeführt. Die Teilnehmer wurden Gruppen zu einem von drei Themen zugeordnet, die anhand der nationalen Evaluation der Weiterbildung 2009 identifiziert wurden. Diese Themen waren (A) Charakteristika hilfreicher/guter Weiterbildner, (B) Charakteristika hilfreicher/guter Bedingungen und (C) Charakteristika hilfreicher/guter Curriculumsstruktur. Jede Gruppe folgte dem Nominal-Group-Technik-Konsensprozess, um Charakteristika guter Weiterbildung zu definieren und zu priorisieren. Ergebnisse: 31 (79,5%) Assistentensprecher waren anwesend. Die Ergebnisse betonen die Bedeutung strukturierter Curricula inklusive transparenter Ziele und Inhalte, formativer Zwischenprüfungen und Qualitätssicherungsmaßnahmen der Programme. Weiterbildungsassistenten wünschen sich zudem ausgebildete Weiterbildende mit formaler Lehrqualifikation und geschützte Zeit zum Lehren.Schlussfolgerung: Gute Facharztweiterbildung setzt eine sorgfältige Berücksichtigung der Bedürfnisse aller Beteiligten voraus. Die Ergebnisse bestätigen und erweitern bisherige Publikationen und können zum Teil einfach umgesetzt werden. Die Ergebnisse sind ein wichtiger Schritt hin zu einem breiteren Konsens innerhalb einer Fachdisziplin.

  5. Containerless Processing in Reduced Gravity Using the TEMPUS Facility during MSL-1 and MSL-1R

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    Rogers, Jan R.

    1998-01-01

    Containerless processing provides a high purity environment for the study of high-temperature, very reactive materials. It is an important method which provides access to the metastable state of an undercooled melt. In the absence of container walls, the nucleation rate is greatly reduced and undercooling up to (Tm-Tn)/Tm approx. equal to 0.2 can be obtained, where Tm and Tn are the melting and nucleation temperatures, respectively. Electromagnetic levitation represents a method particularly well-suited for the study of metallic melts. The TEMPUS (Tiegelfreies ElektroMagnetisches Prozessieren Unter Schwerelosgkeit) facility is a research instrument designed to perform electromagnetic levitation studies in reduced gravity. TEMPUS is a joint undertaking between DARA, the German Space Agency, and the Microgravity Science and Applications Division of NASA. The George C. Marshall Space Flight Center provides the leadership for scientific and management efforts which support the four US PI teams which performed experiments in the TEMPUS facility. The facility is sensitive to accelerations in the 1-10 Hz range. This became evident during the MSL-1 mission. Analysis of accelerometer and video data indicated that loss of sample control occurred during crew exercise periods which created disturbances in this frequency range. Prior to the MSL-1R flight the TEMPUS team, the accelerometer support groups and the mission operations team developed a strategy to provide for the operation of the facility without such disturbances. The successful implementation of this plan led to the highly successful operation of this facility during MSL-1R.

  6. Challenges for medical educators: results of a survey among members of the German Association for Medical Education.

    PubMed

    Huwendiek, Sören; Hahn, Eckhart G; Tönshoff, Burkhard; Nikendei, Christoph

    2013-01-01

    Hintergrund: Trotz des zunehmenden Interesses an der medizinischen Aus-, Weiter- und Fortbildung bestehen im deutschsprachigen Raum derzeit keine Erkenntnisse über die von Lehrenden in der Medizin wahrgenommenen Herausforderungen in diesem Bereich. Vor diesem Hintergrund führten wir eine webbasierte Fragebogenerhebung unter den Mitgliedern der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung e. V. (GMA) durch.Methodik: Im Rahmen einer umfassenden Erhebung zum Qualifizierungsbedarf, der Expertise und den Rahmenbedingungen engagierter Lehrender in der Medizin wurden die drei zentralen Herausforderungen erfragt, denen sich Lehrende in der Medizin ausgesetzt sehen und für die sie einen besonderen Bedarf an Unterstützung und/oder Veränderung sehen. Anhand von qualitativer Inhaltsanalyse wurden die Ergebnisse erstellt.Ergebnisse: Der Fragebogen wurde von 147 der 373 Mitglieder des Email-Verteilers der GMA (Rücklauf: 39%) ausgefüllt. Die Lehrenden gaben insgesamt 346 zentrale Herausforderungen im Bereich der Lehre an mit dem Schwerpunkt in folgenden Bereichen: Zu niedrige akademische Anerkennung des Einsatzes im Bereich der Lehre (53,5% der Antwortenden), zu geringe institutionelle (31,5%) und finanzielle (28,4%) Unterstützung, reformbedürftige Curricula (22,8%), zu wenig freie Zeit für Lehraufgaben (18,9%), zu niedrige Kompetenz der Lehrenden in Unterrichtsmethodik (18,1%), unzureichende Fakultätsentwicklungsprogramme (18,1%), unzureichende Vernetzung innerhalb der Institution (11,0%), genereller Mangel an Lehr-Personal (10,2%), die unterschiedlichen Voraussetzungen von Studierenden (8,7%), unzureichende Anerkennung und Vermittlung von Lehr-Forschung (5,5%), großer Prüfungsaufwand (4,7%) und fehlende Vorbilder im Bereich der medizinischen Ausbildung (3,2%).Schlussfolgerung: Als Herausforderungen werden von Lehrenden der Gesellschaft für Medizinische Ausbildung insbesondere die zu niedrige akademische Anerkennung und zu geringe institutionelle und finanzielle

  7. Zu einer inhaltsorientierten Theorie des Lernens und Lehrens der biologischen Evolution

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wallin, Anita

    Der Zweck dieser Studie (zwecks Überblick siehe dazu Abb. 9.1) war zu untersuchen, wie die Schüler der Sekundarstufe II ein Verständnis von der Theorie der biologischen Evolution entwickeln. Vom Ausgangspunkt "Vorurteile der Schüler“ ausgehend wurden Unterrichtssequenzen entwickelt und drei verschiedene Lernexperimente in einem zyklischen Prozess durchgeführt. Das Wissen der Schüler wurde vor, während und nach den Unterrichtssequenzen mit Hilfe von schriftlichen Tests, Interviews und Diskussionsrunden in kleinen Gruppen abgefragt. Etwa 80 % der Schüler hatten vor dem Unterricht alternative Vorstellungen von Evolution, und in dem Nachfolgetest erreichten circa 75 % ein wissenschaftliches Niveau. Die Argumentation der Schüler in den verschiedenen Tests wurde sorgfältig unter Rücksichtnahme auf Vorurteile, der konzeptionellen Struktur der Theorie der Evolution und den Zielen des Unterrichts analysiert. Daraus konnten Einsichten in solche Anforderungen an Lehren und Lernen gewonnen werden, die Herausforderungen an Schüler und Lehrer darstellen, wenn sie anfangen, evolutionäre Biologie zu lernen oder zu lehren. Ein wichtiges Ergebnis war, dass das Verständnis existierender Variation in einer Population der Schlüssel zum Verständnis von natürlicher Selektion ist. Die Ergebnisse sind in einer inhaltsorientierten Theorie zusammengefasst, welche aus drei verschiedenen Aspekten besteht: 1) den inhaltsspezifischen Aspekten, die einzigartig für jedes wissenschaftliche Feld sind; 2) den Aspekten, die die Natur der Wissenschaft betreffen; und 3) den allgemeinen Aspekten. Diese Theorie kann in neuen Experimenten getestet und weiter entwickelt werden.

  8. Teleseismic Body Wave Analysis of the Madagascan Asthenosphere, and the Relationship to Intraplate Volcanism

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pratt, M. J.; Wysession, M. E.; Aleqabi, G. I.; Wiens, D.; Nyblade, A.; Shore, P.; Rambolamanana, G.; Tsiriandrimanana, R.; Andriampenomanana Ny Ony, F. S. T.

    2015-12-01

    Recent intraplate volcanism in Madagascar (since 1 Ma) is currently unexplored through broadband seismic methods. The Madagascar continental crust fragment is located between the hotspots of Réunion and Comoros may allow for a possible deep source. However, it remains unclear what the origin may be or what pathway the rising asthenosphere may take. Geochemical analysis of recent basalts [e.g. Bardintzeff et al., 2010] appears to suggest that melting may only occur in the lower lithospheric mantle, although the enriched, alkaline volcanism in the north shows some similarities to a Comoros hotspot source with a continental crust influence. The stress regime of Madagascar is E-W extensional, so reactivated NNW-SSE oriented faults, remnant from Madagascar's split from Africa, may provide potential pathways for rising magma. The MACOMO (MAdagascar COmoros MOzambique) seismic experiment deployed 25 broadband stations across the Madagascar and 6 stations in Mozambique for up to two years. Seismic data are supplemented with those collected by the RHUM-RUM (Réunion Hotspot and Upper Mantle - Réunions Unterer Mantel) land stations, 7 stations from the Madagascar Seismic Profile experiment, both deployed at the same time as MACOMO, as well as 4 permanent GSN, GEOSCOPE and GEOFON stations. Using the adaptive stacking method of Rawlinson and Kennett [2004], we analyze relative travel times of teleseismic P- and S-waves to generate the first tomographic models of the mantle beneath Madagascar. We combine the models with shallow structure information gained from surface wave and ambient noise tomography that shows low velocity zones beneath the central (Itasy/Ankaratra) and northern (Nosy Bé/Massif d'Ambre) volcanic regions extending to depths of at least 150 km. Preliminary P-wave finite-frequency tomography results (using the method of Schmandt and Humphreys, [2010]) from 181 events suggests that the central low velocity zone may extend even deeper into the asthenospheric

  9. Onychomycosis is associated with subclinical atherosclerosis in patients with diabetes.

    PubMed

    Onalan, Orhan; Adar, Adem; Keles, Hakan; Ertugrul, Goksen; Ozkan, Nurhayat; Aktas, Habibullah; Karakaya, Ekrem

    2015-01-01

    Hintergrund: Wir haben die Beziehung der Onychomykose an den Fuβnägeln mit der subklinischen Arteriosklerose bei Patienten mit Diabetes untersucht. Patienten und Methoden: Aufeinanderfolgende Diabetiker, die wir ambulant gesehen haben, wurden registriert. Die Intima-Media Dicke der Arteria carotis (CIMT) wurde bewertet. Die Fuβnagelonychomykose wurde mikroskopisch diagnostiziert. Ergebnisse: Wir haben 127 Patienten untersucht. Bei 48 (37,8 %) fanden wir eine Fuβnagelonychomykose. Von den 127 Patienten hatten 60 (47,2 %) eine subklinische Arteriosklerose (CIMT > 1 mm). Das männliche Geschlecht (43,3 % vs. 22,4 %, p = 0,012) und die Onychomykose (53,3 % vs. 23,9 %, p = 0,001) waren bei Paitenten mit subklinischer Arteriosklerose signifikant häufiger. Unter den biochemischen Parametern war das LDL Cholesterin (122+38 mg/dl vs. 108+36 mg/dl, p = 0,039) und das glykolisierte Hämoglobin (median 8.4 %, IQR: 2.1 % vs. median 7.5 %, IQR: 1.6 %, p = 0,002) bei Patienten mit subklinischer Arteriosklerose signifikant höher. Die Gruppen waren im Hinblick auf alle anderen demografischen, klinischen, und laborchemischen Parametern ähnlich. Nach Adjustierung für alle potentiellen Einflussgrössen war die Existenz der Onychomykose in der multivariaten Regressionsanalyse eigenständig mit der subklinischen Arteriosklerose (OR 2.77, 95 % CI 1.16 bis 6.30) vergesellschaftet. Schlussfolgerungen: Onychomychose kann ein Marker der Arteriosklerose bei Diabetikern sein.

  10. Effekt einer ad libitum verzehrten fettreduzierten Kost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten auf den Blutdruck bei Borderline-Hypertonikern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Möseneder, Jutta M.

    2002-01-01

    In der randomisierten, multizentrischen DASH-Studie (Dietary Approaches to Stop Hy-pertension), die unter kontrollierten Bedingungen stattfand, führte eine fettreduzierte Mischkost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten, bei Borderline-Hypertonikern zu einer signifikanten Blutdrucksenkung. Während der Studienphase wurden Körpermasse, Natrium-Aufnahme sowie Alkoholzufuhr aufgrund der bekannten Einflussnahme auf den Blutdruck konstant gehalten. In der eigenen Pilot-Studie sollte untersucht werden, ob das Ergebnis der DASH-Studie (i) mit deutschen Hypertonikern und (ii) unter habituellen Ernährungs- und Lebensbedingungen mit regelmäßig durchgeführter Ernährungsberatung und ad libitum Verzehr anstelle des streng kontrollierten Studienansatzes bestätigt werden kann. Eine Konstanz der Körpermasse, der Natrium-Urinausscheidung (unter diesem Studienansatz valider als die Aufnahme) und des Alkoholkonsums wurde vorausgesetzt. Die Studienpopulation setzte sich aus 53 übergewichtigen Probanden mit einer nicht medikamentös therapierten Borderline-Hypertonie und ohne Stoffwechselerkrankungen zusammen. Die Studienteilnehmer wurden randomisiert entweder der Idealgruppe mit einer fettarmen Kost reich an Milchprodukten, Obst und Gemüse (ähnlich der DASH-Idealgruppe) oder der Kontrollgruppe mit habitueller Ernährungsweise zugeteilt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurde den Probanden etwa 50% ihres täglichen Lebensmittelbedarfes entsprechend ihrer Gruppenzugehörigkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gelegenheitsblutdruckmessungen und 24h-Blutdruckmessungen, Ernährungs- und Aktivitätsprotokolle, Blut- und Urinproben sowie anthropometrische Messungen wurden vor, während und fünf Wochen nach der Interventionsphase durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Idealgruppe keine signifikante Blutdrucksenkung beobachtet werden konnte. Dies lässt sich durch die Tatsache erklären, dass die Lebens-mittel- und Nährstoffaufnahme der deutschen

  11. Albrecht Unsöld: a Pioneer in the Interpretation of the Origin of the Cosmic Radio Emission

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wielebinski, Richard

    2012-09-01

    Albrecht Unsöld was born 20th April 1905 in Bohlheim (Württenberg) and died in 1995 in Kiel. He was appointed in 1932 at the age of only 26 to the Chair of Astronomy and Theoretical Physics at the University of Kiel. This appointment initiated a very successful development of the studies of stellar atmospheres in Kiel under his life-long direction. Unsöld developed an active cooperation with astronomers in the USA. During a Rockefeller Foundation fellowship he used the Mount Wilson 100'' telescope for spectral work. A major book published by him (Unsöld, 1938) ``Physik der Sternatmosphären (mit besonderer Berücksichtigung der Sonne)'' dealt with stellar atmospheres and became a classic in this research area. Prof. Unsöld kept the good contacts to colleagues in the USA having a visiting professor appointment in Chicago in 1939. At the Yerkes Observatory, working with Otto Struve (1888--1956), he became familiar with the observations of Karl Jansky (1905--1950) and Grote Reber (1911--2002). He immediately realised the close connection between the observed radio waves and the stellar atmospheres research. The origin of the radio emission observed by Jansky and Reber at first eluded interpretation. The major conclusion in the early days was that `the black-body radiation theory failed to account for Jansky's observations by a factor of 104 in the most favourable case'. Unsöld started his investigations based on the data available to him in 1940, at first trying to bring the free-free emission to explain the radio observations. Unsöld from that time on began to use the Effective Temperature definition as obtained from the Rayleigh--Jeans approximation. This was a great step forward, going away from the intensity definitions (mVolts/m) used by radio engineers up to that time. A paper submitted in 1944 to the German journal `Die Naturwissenschaften' was published only in 1946. In this paper the conclusion is drawn that only electron temperatures of some 100,000 K

  12. Vaccination of children with a live-attenuated, intranasal influenza vaccine - analysis and evaluation through a Health Technology Assessment.

    PubMed

    Andersohn, Frank; Bornemann, Reinhard; Damm, Oliver; Frank, Martin; Mittendorf, Thomas; Theidel, Ulrike

    2014-01-01

    als auch TIV überlegen (Relative Risikoreduktion – RRR – einer laborbestätigten Influenzainfektion ca. 80% bzw. 50%). Bei Kindern im Alter von >7 bis 17 Jahren mit Asthma ist die Wirksamkeit der Impfung mit LAIV der Impfung mit TIV überlegen (RRR 32%); im Vergleich zu Placebo liegen keine Studien vor. Die Evidenzlage für Kinder >7 bis 17 Jahren mit Asthma ist als moderat einzuschätzen; für Kinder aus der Allgemeinbevölkerung (das heißt Begleiterkrankungen waren kein Einschlusskriterium) lagen keine Studien vor. Angesichts der nachgewiesenen besseren Wirksamkeit von LAIV bei Kindern im Alter von sechs Monaten bis ≤7 Jahren (hohe Evidenz) und der nachgewiesenen besseren Wirksamkeit von LAIV bei Kindern mit Asthma im Alter von >7 bis 17 Jahren (moderate Evidenz) ist LAIV höchstwahrscheinlich auch bei Kindern aus der Allgemeinbevölkerung im Alter von >7 bis 17 Jahren ebenso wirksam (indirekte Evidenz). LAIV war in den eingeschlossenen Studien bei Kindern im Alter von zwei bis 17 Jahren sicher und gut verträglich.In der Mehrzahl der ausgewerteten epidemiologischen Studien zeigte sich LAIV unter Alltagsbedingungen (Effectiveness) als wirksam in der Prävention von Influenza bei Kindern im Alter von zwei bis 17 Jahren. Im Trend war LAIV dabei wirksamer als TIV, was jedoch Methodik bedingt (Beobachtungsstudien) nur eingeschränkt zu bewerten ist. Neben einem direkten Schutzeffekt für die Kinder selbst, konnten bereits bei einer relativ geringen Impfquote auch indirekte Schutzeffekte („Herdenschutz“) bei nichtgeimpften älteren Bevölkerungsgruppen gezeigt werden. In Bezug auf die Sicherheit kann LAIV im Vergleich zu TIV insgesamt als gleichwertig betrachtet werden. Dies gilt auch für die Anwendung bei Kindern mit leichten chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankungen, denen daher LAIV nicht vorenthalten werden muss.Aus gesundheitsökonomischer Sicht geht in den bewerteten Studien sowohl die Impfung von Kindern mit Vorerkrankungen als auch die

  13. Versuche zur Gewinnung von katalytischen Antikörpern zur Hydrolyse von Arylcarbamaten und Arylharnstoffen. (English Title: Attempts to produce catalytic antibodies for hydrolysis of arylcarbamates and arylureas)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Werner, Deljana

    2002-05-01

    Im Rahmen dieser Arbeit gelang es, katalytische Antikörper zur Hydrolyse von Benzylphenylcarbamaten sowie zahlreiche monoklonale Antikörper gegen Haptene herzustellen. Es wurden verschiedene Hapten-Protein-Konjugate unter Verwendung unterschiedlicher Kopplungsmethoden hergestellt und charakterisiert. Zur Generierung der hydrolytisch aktiven Antikörper wurden Inzuchtmäuse mit KLH-Konjugaten von 4 Übergangszustandsanaloga (ÜZA) immunisiert. Mit Hilfe der Hybridomtechnik wurden verschiedene monoklonale Antikörper gegen diese ÜZA gewonnen. Dabei wurden sowohl verschiedene Immunisierungsschemata als auch verschiedene Inzuchtmausstämme und Fusionstechniken verwendet. Insgesamt wurden 32 monoklonale Antikörper gegen die verwendeten ÜZA selektiert. Diese Antikörper wurden in groen Mengen hergestellt und gereinigt. Zum Nachweis der Antikörper-vermittelten Katalyse wurden verschiedene Methoden entwickelt und eingesetzt, darunter immunologische Nachweismethoden mit Anti-Substrat- und Anti-Produkt-Antikörpern und eine photometrische Methode mit Dimethylaminozimtaldehyd. Der Nachweis der hydrolytischen Aktivität gelang mit Hilfe eines Enzymsensors, basierend auf immobilisierter Tyrosinase. Die Antikörper N1-BC1-D11, N1-FA7-C4, N1-FA7-D12 und R3-LG2-F9 hydrolysierten die Benzylphenylcarbamate POCc18, POCc19 und Substanz 27. Der Nachweis der hydrolytischen Aktivität dieser Antikörper gelang auch mit Hilfe der HPLC. Der katalytische Antikörper N1-BC1-D11 wurde kinetisch und thermodynamisch untersucht. Es wurde eine Michaelis-Menten-Kinetik mit Km von 210 µM, vmax von 3 mM/min und kcat von 222 min-1 beobachtet. Diese Werte korrelieren mit den Werten der wenigen bekannten Diphenylcarbamat-spaltenden Abzyme. Die Beschleunigungsrate des Antikörpers N1-BC1-D11 betrug 10. Das ÜZA Hei3 hemmte die hydrolytische Aktivität. Dies beweist, dass die Hydrolyse in der Antigenbindungsstelle stattfindet. Weiter wurde zwischen der Antikörperkonzentration und der

  14. Polymorphisms XbaI (rs693) and EcoRI (rs1042031) of the ApoB gene are associated with carotid plaques but not with carotid intima-media thickness in patients with diabetes mellitus type 2.

    PubMed

    Nikolajevic Starcevic, Jovana; Santl Letonja, Marija; Praznikar, Zala J; Makuc, Jana; Vujkovac, Andreja C; Petrovic, Daniel

    2014-05-01

    Hintergrund: Apolipoprotein B ist eine wichtige strukturelle Komponente der atherogenetischen Lipoproteine (LDL, VLDL und IDL). Genetische Variationen des ApoB-Gens können verschiedene Effekte auf Plasmakonzentrationen des ApoB und auf den Lipidspiegel haben, was dann die Atherogenese beeinflusst. Primäres Ziel der Studie war die Analyse der Assoziation der Polymorphismen XbaI (rs693) und EcoRI (rs1042031) mit Plasmakonzentrationen von ApoB, dem Lipidspiegel und verschiedenen atherosklerotischen Phänotypen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2. Patienten und Methoden: 595 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 (399 mit Statin-Therapie und 196 Patienten ohne Statin-Therapie) und 200 Personen ohne Diabetes mellitus Typ 2 (Kontrollgruppe). Die Intima-Media-Dicke (IMD) der A. carotis und die Charakteristika der atherosklerotischen Plaques wurden mit Ultraschall analysiert. Biochemische Untersuchungen wurden mit standardmäßigen biochemischen Methoden durchgeführt. Die XbaI (rs693) und EcoRI (rs1042031) Genotypen wurden mittels Real-Time PCR analysiert. Ergebnisse: Die Genotyp-Verteilung und die allelische Häufigkeit von XbaI und EcoRI Polymorphismen unterschieden sich nicht zwischen Patienten mit und ohne Diabetes mellitus. Es wurden keine signifikanten Unterschiede der Plasmakonzentrationen von ApoA1, ApoB, Cholesterinspiegel, hs-CRP, Fibrinogen und der IMD bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 mit verschiedenen Genotypen festgestellt, auch unter Berücksichtigung der Statintherapie. Das Risiko der Atherosklerose der Karotiden wird bei Patienten mit X + X + Genotyp im Vergleich zu Patienten ohne diesen Genotyp (OR = 1.74, p = 0.03)höher und bei Diabetiker mit E-Allelen (OR = 0.48, p = 0.02) niedriger. Es gab keine Assoziation zwischen XbaI / EcoRI Polymorphismen und IMD oder instabilen atherosklerotischen Plaques bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2. Schlussfolgerungen: Das Risiko der Atherosklerose der Karotiden wird höher bei Patienten mit

  15. Oceanic crust formation in the Egeria Fracture Zone Complex (Central Indian Ocean)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Le Minor, Marine; Gaina, Carmen; Sigloch, Karin; Minakov, Alexander

    2016-04-01

    This study aims to analyse in detail the oceanic crust fabric and volcanic features (seamounts) formed for the last 10 million years at the Central Indian Ridge between 19 and 21 latitude south. Multibeam bathymetry and magnetic data has been collected in 2013 as part of the French-German expedition RHUM-RUM (Reunion hotspot and upper mantle - Reunion's unterer mantel). Three long profiles perpendicular on the Central Indian Ridge (CIR), south of the Egeria fracture zone, document the formation of oceanic crust since 10 million years, along with changes in plate kinematics and variations in the magmatic input. We have inspected the abyssal hill geometry and orientation along conjugate oceanic flanks and within one fracture zone segment where we could identify J-shaped features that are indicators of changes in plate kinematics. The magnetic anomaly data shows a slight asymmetry in seafloor spreading rates on conjugate flanks: while a steady increase in spreading rate from 10 Ma to the present is shown by the western flank, the eastern part displays a slowing down from 5 Ma onwards. The deflection of the anti J-shaped abyssal hill lineations suggest that the left-stepping Egeria fracture zone complex (including the Egeria, Flinders and an un-named fracture zone to the southeast) was under transpression from 9 to 6 Ma and under transtension since 3 Ma. The transpressional event was triggered by a clockwise mid-ocean ridge reorientation and a decrease of its offset, whereas the transtensional regime was probably due to a counter-clockwise change in the spreading direction and an increase of the ridge offset. The new multibeam data along the three profiles reveal that crust on the eastern side is smoother (as shown by the abyssal hill number and structure) and hosts several seamounts (with age estimations of 7.67, 6.10 and 0.79 Ma), in contrast to the rougher conjugate western flank. Considering that the western flank was closer to the Reunion plume, and therefore

  16. Benefits and risks of benzodiazepines and Z-drugs: comparison of perceptions of GPs and community pharmacists in Germany.

    PubMed

    Hoffmann, Falk

    2013-01-01

    Hintergrund und Fragestellung: Die neueren Benzodiazepinrezeptor-Agonisten Zolpidem und Zopiclon (“Z-Drugs”) werden in letzter Zeit häufiger als Hypnotika vom Benzodiazepintyp verschrieben, obwohl keine Belege für Unterschiede bezüglich des Nutzens und Schaden existieren. Ziel dieser Studie war es zu vergleichen, wie Hausärzte und Apotheker erwünschte und unerwünschte Wirkungen dieser Mittel einschätzen.Methoden: Ein schriftlicher Fragebogen wurde 2012 an eine Zufallsauswahl von 1.350 Hausärzten und 600 Apothekenleitern versendet. Die gleichen Items wurden auf einer 5-Punkte-Likert-Skala sowohl für Benzodiazepine wie Z-Drugs abgefragt. Zum Vergleich zwischen Hausärzten und Apothekern wurden Wilcoxon Signed Rank Tests durchgeführt. Aufgrund der zahlreichen Tests wurden nur p-Werte ≤0,01 als statistisch signifikant angesehen.Ergebnisse: Insgesamt antworteten 458 Hausärzte und 202 Apotheker (Rücklauf 33,9% und 33,7%). Hausärzte waren durchschnittlich 53,3 Jahre (40,6% weiblich) und Apotheker 48,8 Jahre alt (59,2% weiblich). Keine Unterschiede in der Einschätzung des Nutzens von Benzodiazepinen (bzw. Z-Drugs) fanden sich bei 3 (bzw. 2) von 5 Items. Keine Unterschiede zeigten sich auch bei 3 von 5 Items zu unerwünschten Wirkungen von Benzodiazepinen. Hingegen schätzten Apotheker, dass 4 der 5 untersuchten unerwünschten Wirkungen von Z-Drugs häufiger vorkamen als Hausärzte (p=0,003 oder kleiner). Beispielsweise antworteten 45,2% der Apotheker, dass Entzugserscheinungen häufig bzw. sehr häufig/immer unter Z-Drugs auftreten, hingegen nur 28,3% der Hausärzte.Schlussfolgerungen: Obwohl es insgesamt schwierig ist, eindeutige Schlussfolgerungen aus diesen Befunden zu ziehen, scheinen Apotheker einen kritischeren Blick auf Z-Drugs und deren unerwünschte Wirkungen zu haben.

  17. The Electron Relaxation to Stationary States in Collision Dominated Plasmas in Molecular Gases

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Capitelli, M.; Gorse, C.; Wilhelm, J.; Winkler, R.

    ülen berücksichtigt wird. Die erhaltenen Resultate werden diskutiert und insbesondere die gefundenen Relaxationszeiten für die Übergänge zu neuen stationären Zuständen unter dem Aspekt der Effektivität der Energieübertragung infolge von Stößen analysiert. Ein genähertes mikrophysikalisches Konzept für das Verständnis der wesentlichen Charakteristika der Relaxation in solchen komplexen molekularen Gas-Plasmen konnte gewonnen werden.

  18. Navigating the maze of requirements for obtaining approval of non-interventional studies (NIS) in the European Union.

    PubMed

    Ramirez, Isabelle

    2015-01-01

    Ziel: Dieser Artikel soll über die Komplexität und unerwartete regulatorische Anforderungen bei multinationalen und multizentrischen, nicht-interventionellen Studien (NIS) in der Europäischen Union aufklären.Methoden: Die Internetseiten der zuständigen nationalen Behörden, Ethikkommissionen (EK) und Datenschutzbehörden wurden konsultiert, um Vorschriften und Richtlinien zum Genehmigungsverfahren von NIS in den verschiedenen Mitgliedstaaten der EU zu finden.Ergebnis: Viele zusätzliche Hürden wurden identifiziert, die weder offengelegt noch deutlich in den jeweiligen Verordnungen/Richtlinien für NIS beschrieben waren. Obwohl die Genehmigung durch die nationale Behörde für NIS grundsätzlich nicht erforderlich ist, wird in vielen Ländern dennoch empfohlen die geplante NIS – vor dem EK-Antrag – der nationalen Behörde anzuzeigen, um die Bestätigung zu erhalten, dass die geplante NIS nicht in die Kategorie „interventionelle Studie“ fällt. Zudem ist in einigen Ländern eine Probandenversicherung erforderlich. In vielen Ländern, in denen multizentrische NIS geplant sind, bedarf es zusätzlich zur Zustimmung der zentralen Ethikkommission auch noch die zustimmende Bewertung aller lokalen Ethikkommissionen, denn ein zentrales EK-Gutachten wird nicht als ausreichend betrachtet. Die Anforderungen an EK-Dokumente und an Gebühren für die Einreichung variieren stark unter allen Mitgliedsstaaten. Zusätzliche Genehmigungen von den Datenschutzbehörden und Versicherungsgesellschaften sind in einigen Ländern einzuholen.Schlussfolgerung: Das Genehmigungsverfahren für multizentrische und multinationale NIS ist zeitaufwendig, vor allem wegen des Mangels an Transparenz und den unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen der Mitgliedsstaaten. Die EU-Rechtsvorschriften zur Pharmakovigilanz und die neue EU-Verordnung Nr. 536/2014 über klinische Studien sind zwar ein Schritt nach vorn bei der Schaffung eines Rechtsrahmens für PASS (post-authorisation safety

  19. Biologie statt Philosophie? Evolutionäre Kulturerklärungen und ihre Grenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Illies, Christian

    Vor über siebzig Jahren fand man in einer Höhle nahe Hohlenstein-Stadel, im heutigen Baden-Württemberg, eine Frau, die keiner bekannten Spezies und nicht einmal eindeutig den Hominiden zugeordnet werden konnte. Wegen ihres Aussehens wurde sie schon bald als "Löwenfrau“ bekannt (unterdessen wird sie als "Löwenmensch“ bezeichnet, da die in solchen Fragen Klarheit schaffenden Geschlechtsteile bei der Figur fehlen und in Zeiten von gender mainstreaming derartige Festlegungen gerne vermieden werden), denn sie hatte eine menschlich-aufrechte, unbehaarte Gestalt mit weiblichen Rundungen, aber zugleich eine Mähne, sowie Augen, Ohren und Schnauze eines Löwen. Eine sehr weitläufige Verwandte des Minotaurus, so schien es, und doch wesentlich älter als alle Bewohner des Olymps, denn vermutlich wurde die knapp 30 cm große Skulptur bereits in der Altsteinzeit vor etwa 32.000 Jahren aus Mammut-Elfenbein geschnitzt. Wir wissen nicht, ob sie kultischen Zwecken diente oder ein Kind mit ihr spielte, ob sie als Glücksbringer für die Jagd oder als Schamanin mit Löwenmaske verehrt und gefürchtet wurde. Aber die Löwenfrau legt nahe, dass der Mensch schon im Morgendämmern seiner Kultur über die eigene Nähe, aber auch Distanz zum Tier nachgedacht haben muss. Die Frage nach der menschlichen Selbstverortung begegnet uns in dieser Figur, und sie bestimmt viele Zeugnisse menschlichen Nachdenkens, welche uns die Altertumswissenschaften vorlegen. Mit dem Begriff "animal rationale“, wie er unter Bezug auf Aristoteles geprägt wurde, findet sie schließlich ihre klassische, für das Abendland lange Zeit maßgebliche Antwort: Der Mensch als Tier, dessen spezifisches Merkmal die Vernunftbegabtheit ist, die ihn zugleich von allen anderen Tieren abgrenzt und über sie stellt. Aber wo genau verläuft die Grenze? Und wie kann der Mensch beides zugleich sein? Die aristotelische Definition beantwortet diese Fragen nach der Doppelnatur nicht, sondern erhebt das offene R

  20. G-protein coupled receptor auto-antibodies in thromboangiitis obliterans (Buerger's disease) and their removal by immunoadsorption.

    PubMed

    Klein-Weigel, Peter F; Bimmler, Marion; Hempel, Petra; Schöpp, Sebastian; Dreusicke, Siegrid; Valerius, Jana; Bohlen, Anne; Boehnlein, Joana M; Bestler, Daniel; Funk, Stephanie; Elitok, Saban

    2014-09-01

    Hintergrund: Histopathologische und serologische Befunde sprechen für eine Immunpathogenese der Thromboangiitis obliterans (TAO, Buerger’sche Erkrankung). Autoantikörper scheinen eine wichtige Rolle im Krankheitsgeschehen zu spielen. Es wurden wiederholt positive therapeutische Effekte durch eine Immunadsorption (IA) gezeigt. Wir analysierten agonistische Autoantikörper (agAAK), die gegen G-Protein gekoppelte Rezeptoren (GPCR) gerichtet sind und analysierten, ob diese durch eine IA effektiv beseitigt werden können. Patienten und Methoden: Zwischen Dezember 2012 und Mai 2014 wurden 11 Patienten mittels IA über 5 konsekutive Tage behandelt. Die agAAK wurden unter Verwendung spezifischer ELISA-Techniken bestimmt. Ergebnisse: AgAAK wurden bei 9 von 11 Patienten (81.8 %) gefunden. Multiple agAAK waren bei 7 Patienten (63.6 %) nachweisbar. Darüber hinaus wurde ein agAAK-Cluster entdeckt, das sich gegen Loop1 des adrenergen α1-Rezeptors und Loop1 des Endothelin A (ETA)-Rezeptors richtet, und sich bei 72.7 % respektive 54.5 % der TAO-Patienten nachweisen ließ. AgAAK gegen Epitop 1 oder 2 des Angiotensin-1-Rezeptors wurden bei 3 Patienten, agAAK gegen Loop1/2 des Proteinase-aktivierten Rezeptor (PAR) wurden bei 2 Patienten nachgewiesen. AgAAK gegen den ETA-Rezeptor traten niemals ohne gleichzeitigen Nachweis von agAAK gegen den α1-adrenergen Rezeptor auf und waren immer gegen Loop1 gerichtet. Unmittelbar nach Beendigung der IA ließen sich bei 81.8 % aller Patienten und bei 77.8 % aller Fälle mit positiven agAAK vor der IA keine agAAK mehr nachgewiesen. Schlussfolgerungen: Wir konnten bei Patienten mit aktiver TAO agAAK gegen GPCR und darüber hinaus ein Antikörper-Cluster nachweisen, das sich bevorzugt gegen Loop1 des α-1-adrenergen Rezeptors und Loop1 des ETA-Rezeptors richtet. Die agAAK wurden mehrheitlich erfolgreich durch die IA eliminiert. Wir sind der Auffassung, dass gegen GPCR-gerichtete agAAK eine wichtige Rolle in der Pathogenese der TAO spielen und

  1. Sonification of acoustic emission data

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Raith, Manuel; Große, Christian

    2014-05-01

    purposes (students, co-workers). On goal is to establish a real-time frequency transformation into the audio range to avoid time consuming visual data processing during the experiments. It is also the intention to analyze the signals using psycho-acoustic methods with the help of specialists from electrical engineering. Reference: Raith, Manuel (2013). "Schallemissionsanalyse bei Pulloutexperimenten an Verbunddübeln" Masterarbeit. Technische Universität München, Lehrstuhl für Zerstörungsfreie Prüfung. Malm, Fabian (2012). "Schallemissionsanalyse am humanen Femur" Masterarbeit. Technische Universität München, Lehrstuhl für Zerstörungsfreie Prüfung. Richter R. (2009): Einsatz der Schallemissionsanalyse zur Detektion des Riss und Abplatzungsverhaltens von Beton unter Brandeinwirkung. Diplomarbeit. Materialprüfungsanstalt Universität Stuttgart Keywords: Acoustic emission, bonded anchors, femur, pullout test, fire-spalling

  2. Finite frequency P-wave traveltime measurements on ocean bottom seismometers and hydrophones in the western Indian Ocean

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tsekhmistrenko, Maria; Sigloch, Karin; Hosseini, Kasra; Barruol, Guilhem

    2016-04-01

    From 2011 to 2014, the RHUM-RUM project (Reunion Hotspot Upper Mantle - Reunions Unterer Mantel) instrumented a 2000x2000km2 area of Indian Ocean seafloor, islands and Madagascar with broadband seismometers and hydrophones. The central component was a 13-month deployment of 57 German and French Ocean Bottom Seismometers (OBS) in 2300-5600 m depth. This was supplemented by 2-3 year deployments of 37 island stations on Reunion, Mauritius, Rodrigues, the southern Seychelles, the Iles Eparses and southern Madagascar. Two partner projects contributed another 30+ stations on Madagascar. Our ultimate objective is multifrequency waveform tomography of the entire mantle column beneath the Reunion hotspot. Ideally we would use all passbands that efficiently transmit body waves but this meets practical limits in the noise characteristics of ocean-bottom recordings in particular. Here we present the preliminary data set of frequency-dependent P-wave traveltime measurements on seismometers and hydrophones, obtained by cross-correlation of observed with predicted waveforms. The latter are synthesized from fully numerical Green's functions and carefully estimated, broadband source time functions. More than 200 teleseismic events during the 13-month long deployment yielded usable P-waveform measurements. We present our methods and discuss data yield and quality of ocean-bottom versus land seismometers, and of OBS versus broadband hydrophones. Above and below the microseismic noise band, data yields are higher than within it, especially for OBS. The 48 German OBS, equipped with Guralp 60 s sensors, were afflicted by relatively high self-noise compared to the 9 French instruments equipped with Nanometrics Trillium 240 s sensors. The HighTechInc (model HTI-01 and HTI-04-PCA/ULF) hydrophones (100 s corner period) functioned particularly reliably but their waveforms are relatively more challenging to model due to reverberations in the water column. We obtain ~15000 combined cross

  3. Investigation of upper mantle seismic discontinuities beneath the Indian Ocean using array seismology methods

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    van Driel, J.; Reiss, A. S.; Thomas, C.

    2016-12-01

    The topography of upper mantle seismic discontinuities can be used to constrain regional variations in composition and temperature of the Earths mantle. The 410 km discontinuity is caused by the solid-solid phase transition from olivine to wadsleyite. Due to its positive Clapeyron slope, the discontinuity is depressed in hot regimes. The phase transition from ringwoodite to bridgemanite and magnesiowüstite in contrast has a negative Clapeyron slope and therefore is elevated when hot material is present. Cold material is expected to yield an opposing topographic signature, culminating in an elevated 410 km and a depressed 660 km discontinuity. As part of the RHUM-RUM project (Réunion Hotspot and Upper Mantle - Réunions Unterer Mantel) we extract relevant geophysical parameters, by investigating the properties of upper mantle seismic discontinuities beneath the Indian Ocean. The topography of the 410 and 660 km discontinuities, which define the upper and lower bounds of the mantle transition zone, have been mapped using PP and SS underside reflections. This study has utilised over 8500 events with Mw ≥ 5.8, distributed over the entire Indian Ocean. Our robust data set yields a dense coverage of points, which are defined by consistently crossing ray paths. Array seismology methods, such as vespagrams and slowness-backazimuth analysis, are used to enhance the signal-to-noise-ratio and detect and identify weak precursor signals. The differential travel times are corrected for crustal features and converted into depth values of the discontinuities by comparing the measured travel times with theoretical ones derived from ray tracing through the 1D reference Earth model ak135. A `travel-time' stacking method has also been applied for 4° radius bins around each of the bounce points. The addition of a secondary method derives greater stability of our results and allows an enhanced error analysis procedure. In order to better constrain the mineralogical processes taking

  4. Orienting Ocean Bottom Seismic Sensors from Ship Noise Polarization Analysis

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Barruol, Guilhem; Dreo, Richard; Fontaine, Fabrice R.; Scholz, John R.; Sigloch, Karin; Geay, Bruno; Bouillon, Alexandre

    2017-04-01

    For the RHUM-RUM project (Réunion Hotspot and Upper Mantle - Réunions Unterer Mantel, www.rhum-rum.net), a network of 57 ocean-bottom seismometers (OBS) was installed on the ocean floor around La Réunion Island in the SW Indian Ocean. Part of the network happened to be located beneath a route of heavy ship traffic connecting SE-Asia and the South-Atlantic region. We analysed the ship noise recorded on the OBS and show that it can be used for determining the horizontal orientations of the seismic instruments as they were recording on the ocean floor. The OBS, provided by the German DEPAS and the French INSU OBS national pools, were equipped with wide-band or broad-band three-components seismic and hydro-acoustic sensors. They were deployed in Nov. 2012 by R/V Marion Dufresne and recovered by R/V Meteor one year later. Depending on the configuration, the OBS recorded for 8 to 13 months. By combining the trajectories of passing ships - provided by AIS (Automatic Identification system) GPS data - with our geophysical data recorded on the ocean floor, we show that both hydro-acoustic and seismic spectral analyses exhibit clear signals associated with vessels between 1 and 50 Hz, in the high-frequency range of our instruments. Large cargo vessels are detected several hours before and after their closest point of approach (CPA) and show clear Doppler effects which put quantitative constraints on their distances and speeds. By analysing the continuous noise polarization on the three seismic components, we show that the polarization of the noise emitted by ships passing in the neighbourhood of an ocean-bottom seismometer can be used for retrieving the orientation of the OBS horizontal components on the ocean floor with respect to the geographic reference frame. We find good agreement between OBS orientations thus calculated from ship noise and the OBS orientations determined independently from teleseismic body and surface wave polarization methods (Scholz et al., GJI

  5. Periodisches Hitzdrahtverfahren zur Messung von Wärme- und Temperaturleitfähigkeit von geringen Stoffmengen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Griesinger, A.; Spindler, K.; Hahne, E.

    Zusammenfassung Es wird ein Meßverfahren zur gleichzeitigen Bestimmung der Wärme- und der Temperaturleitfähigkeit von geringen Stoffmengen beschrieben. Neben Messungen an hochviskosen Flüssigkeiten eignet sich das Verfahren besonders für Messungen an Pulver-Schüttungen. Das Meßverfahren basiert auf dem transienten Hitzdraht-Verfahren. In einem dünnen Platindraht fließt ein sinusförmiger Wechselstrom, der den Draht periodisch erwärmt. Es entstehen thermische Wellen, die in die umgebende Probe eindringen. Die Amplitude und die Phasenlage der thermischen Wellen in der Probe hängen von der Temperaturleitfähigkeit a und der Wärmeleitfähigkeit λ der Probe ab. Die Temperaturschwingung in der Probe wird mit Hilfe des Platindrahtes gemessen, der gleichzeitig als Widerstandsthermometer eingesetzt wird. Meßwerte von Wasser und Glycerin zeigen eine gute Übereinstimmung mit Literaturwerten. Das Meßverfahren zeichnet sich dadurch aus, daß zur Bestimmung der Wärme- und Temperaturleitfähigkeit nur 13 ml einer Probe benötigt werden. Es werden Meßwerte einer Zeolith-Schüttung unter Wasserstoffbeladung dargestellt. A measuring procedure for the simultaneous determination of the thermal conductivity and thermal diffusivity of small quantities is described. The procedure is suited for high-viscous fluids and for powdery material. The measuring principle is based on the transient hot-wire method. A sinusoidal alternating current flows through a thin platinum wire and heats up the wire periodically. This results in thermal waves, which penetrate into the surrounding sample. The amplitude and the phase shift of the thermal waves depend on the thermal diffusivity ``a'' and the thermal conductivity ``λ'' of the sample. The temperature oscillation in the sample is measured by means of the platinum wire, which is simultaneously applied as a resistance thermometer. The values measured for water and glycerine correspond well to those given in literature. Results of the

  6. Fluid Physics and Macromolecular Crystal Growth in Microgravity

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    Helliwell, John R.; Snell, Edward H.; Chayen, Naomi E.; Judge, Russell A.; Boggon, Titus J.; Pusey, M. L.; Rose, M. Franklin (Technical Monitor)

    2000-01-01

    The first protein crystallization experiment in microgravity was launched in April, 1981 and used Germany's Technologische Experimente unter Schwerelosigkeit (TEXUS 3) sounding rocket. The protein P-galactosidase (molecular weight 465Kda) was chosen as the sample with a liquid-liquid diffusion growth method. A sliding device brought the protein, buffer and salt solution into contact when microgravity was reached. The sounding rocket gave six minutes of microgravity time with a cine camera and schlieren optics used to monitor the experiment, a single growth cell. In microgravity a strictly laminar diffusion process was observed in contrast to the turbulent convection seen on the ground. Several single crystals, approx 100micron in length, were formed in the flight which were of inferior but of comparable visual quality to those grown on the ground over several days. A second experiment using the same protocol but with solutions cooled to -8C (kept liquid with glycerol antifreeze) again showed laminar diffusion. The science of macromolecular structural crystallography involves crystallization of the macromolecule followed by use of the crystal for X-ray diffraction experiments to determine the three dimensional structure of the macromolecule. Neutron protein crystallography is employed for elucidation of H/D exchange and for improved definition of the bound solvent (D20). The structural information enables an understanding of how the molecule functions with important potential for rational drug design, improved efficiency of industrial enzymes and agricultural chemical development. The removal of turbulent convection and sedimentation in microgravity, and the assumption that higher quality crystals will be produced, has given rise to the growing number of crystallization experiments now flown. Many experiments can be flown in a small volume with simple, largely automated, equipment - an ideal combination for a microgravity experiment. The term "protein crystal growth

  7. Antibakterielle In-vitro-Wirksamkeit ätherischer Öle gegen veterinärmedizinisch relevante Keime klinischer Isolate von Hunden, Katzen und Pferden.

    PubMed

    Bismarck, Doris; Schneider, Marianne; Müller, Elisabeth

    2017-01-01

    Einleitung: Ätherische Öle sind die Grundlage der Aromatherapie. Unter anderem wird ihnen eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben. In dieser Studie sollte die In-vitro-Wirksamkeit ätherischer Öle gegen ein breites Spektrum veterinärmedizinisch relevanter Erreger getestet werden. Methoden: Die antibakterielle Aktivität von 16 ätherischen Ölen wurde mittels Agardiffusionstest bestimmt. Getestet wurden grampositive und gramnegative Erreger, die aus klinischen Isolaten von Hunden, Katzen und Pferden aus der veterinärmedizinischen Routinediagnostik stammten. Die Einteilung der Wirksamkeit in nicht, gering-, mittel- und hochgradig wirksam erfolgte anhand der Größe der Hemmhofradien des Bakterienwachstums. Ergebnisse: Generell zeigten sich sowohl grampositive als auch gramnegative Erreger empfindlich gegen einige der getesteten ätherischen Öle. Nicht nur gegen Staphylokokken, sondern auch gegen Methicillin-resistente Stämme der Staphylokokken wiesen die ätherischen Öle in vitro eine nicht zu vernachlässigende Wirkung auf. Pasteurella multocida stellte sich als eher sensibler Keim heraus, während Pseudomonas aeruginosa als vollkommen resistenter Keim eine Ausnahme bildete. Teebaum-, Oregano-, und Bergbohnenkrautöl waren die potentesten Öle. Zusätzlich zeigten sich bei den grampositiven Erregern Lemongrasöl und bei den gramnegativen Erregern Thymianöl als gut wirksam. Schlussfolgerung: Ätherische Öle verfügen in vitro über eine antibakterielle Aktivität gegen klinische Isolate von Hunden, Katzen und Pferden. Diese Studie bietet eine Grundlage für die Anwendung ätherischer Öle in der Veterinärmedizin. Es zeichneten sich Tendenzen im Wirkspektrum einzelner ätherischer Öle bzw. im Grad der Wirksamkeit ätherischer Öle hinsichtlich einzelner Erregerspezies ab, allerdings lässt sich keine sichere Vorhersage über ihre Wirksamkeit gegen einen spezifischen Keim eines individuellen Patienten treffen. Deswegen sollte vor einer Therapie mit

  8. Physics in Berlin I: The Historical City Center

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hoffmann, Dieter

    Hans-Jürgen Treder has written that, “During the nearly 60 years that spanned the call of Hermann Helmholtz to become professor of physics in the Berlin University ... in 1871, and Erwin Schrödinger’s call to the chair of theoretical physics [in 1927] ..., the general history of physics was closely connected to the history of physics in Berlin.”1 Besides Helmholtz and Schrödinger, the list of famous physicists who worked in Berlin during those six decades includes Albert Einstein, Max Planck, Max von Laue, Walther Nernst, Gustav Hertz, James Franck, and Lise Meitner, to name but some of them.2 But the heyday of physics in Berlin arose neither by chance nor out of the blue: It resulted from a long historical process that began with the foundation of the Brandenburg Academy of Science in 1700 by Gottfried Wilhelm Leibniz; the present Academy of Science in Berlin is the direct descendent of that society. With the founding of the Academy in the capital of Prussia, science established itself in Berlin as a constituent part of its social life. It was predominantly in the context of mathematical research and the fields of mechanics and astronomy that physics was practiced at first. The names of such renowned scientists as Leonhard Euler, Joseph Louis Lagrange, Johann Heinrich Lambert, and Franz Ulrich Theodosius Aepinus bear witness to the remarkably high level that mathematical and physical research had reached in Berlin as early as the 18th century. There was no other city in Germany at that time where there was such a large and extraordinary community of mathematicians, physicists, and chemists teaching and carrying out research. You will find a reminder of this early period in the history of physics in Berlin at Behrenstrasse 21 (a street parallel to the western part of Unter den Linden), where Leonhard Euler lived during his Berlin period from 1743 to 1766. Of course, this is not Euler’s original house, since large parts of Berlin were totally destroyed by

  9. Fluid Physics and Macromolecular Crystal Growth in Microgravity

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    Helliwell, John R.; Snell, Edward H.; Chayen, Naomi E.; Judge, Russell A.; Boggon, Titus J.; Pusey, M. L.; Rose, M. Franklin (Technical Monitor)

    2000-01-01

    The first protein crystallization experiment in microgravity was launched in April, 1981 and used Germany's Technologische Experimente unter Schwerelosigkeit (TEXUS 3) sounding rocket. The protein P-galactosidase (molecular weight 465Kda) was chosen as the sample with a liquid-liquid diffusion growth method. A sliding device brought the protein, buffer and salt solution into contact when microgravity was reached. The sounding rocket gave six minutes of microgravity time with a cine camera and schlieren optics used to monitor the experiment, a single growth cell. In microgravity a strictly laminar diffusion process was observed in contrast to the turbulent convection seen on the ground. Several single crystals, approx 100micron in length, were formed in the flight which were of inferior but of comparable visual quality to those grown on the ground over several days. A second experiment using the same protocol but with solutions cooled to -8C (kept liquid with glycerol antifreeze) again showed laminar diffusion. The science of macromolecular structural crystallography involves crystallization of the macromolecule followed by use of the crystal for X-ray diffraction experiments to determine the three dimensional structure of the macromolecule. Neutron protein crystallography is employed for elucidation of H/D exchange and for improved definition of the bound solvent (D20). The structural information enables an understanding of how the molecule functions with important potential for rational drug design, improved efficiency of industrial enzymes and agricultural chemical development. The removal of turbulent convection and sedimentation in microgravity, and the assumption that higher quality crystals will be produced, has given rise to the growing number of crystallization experiments now flown. Many experiments can be flown in a small volume with simple, largely automated, equipment - an ideal combination for a microgravity experiment. The term "protein crystal growth

  10. Structural and spectroscopical study of crystals of 1,3,4-oxadiazole derivatives at high pressure

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Franco González, Olga

    2002-07-01

    , ohne seine chemischen Charakteristiken zu ändern, ist die Verwendung von hohem Druck. Wir haben den Einfluss von hohem Druck und hoher Temperatur auf die super-molekulare Struktur einiger Oxadiazolverbindungen im kristallinem Zustand untersucht. Aus diesen Untersuchungsergebnissen wurde eine Zustandsgleichung für diese Kristalle bestimmt. Überdies wurden die spektroskopischen Eigenschaften dieser Materialien unter hohem Druck charakterisiert.

  11. Correction of clock errors in seismic data using noise cross-correlations

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hable, Sarah; Sigloch, Karin; Barruol, Guilhem; Hadziioannou, Céline

    2017-04-01

    Correct and verifiable timing of seismic records is crucial for most seismological applications. For seismic land stations, frequent synchronization of the internal station clock with a GPS signal should ensure accurate timing, but loss of GPS synchronization is a common occurrence, especially for remote, temporary stations. In such cases, retrieval of clock timing has been a long-standing problem. The same timing problem applies to Ocean Bottom Seismometers (OBS), where no GPS signal can be received during deployment and only two GPS synchronizations can be attempted upon deployment and recovery. If successful, a skew correction is usually applied, where the final timing deviation is interpolated linearly across the entire operation period. If GPS synchronization upon recovery fails, then even this simple and unverified, first-order correction is not possible. In recent years, the usage of cross-correlation functions (CCFs) of ambient seismic noise has been demonstrated as a clock-correction method for certain network geometries. We demonstrate the great potential of this technique for island stations and OBS that were installed in the course of the Réunion Hotspot and Upper Mantle - Réunions Unterer Mantel (RHUM-RUM) project in the western Indian Ocean. Four stations on the island La Réunion were affected by clock errors of up to several minutes due to a missing GPS signal. CCFs are calculated for each day and compared with a reference cross-correlation function (RCF), which is usually the average of all CCFs. The clock error of each day is then determined from the measured shift between the daily CCFs and the RCF. To improve the accuracy of the method, CCFs are computed for several land stations and all three seismic components. Averaging over these station pairs and their 9 component pairs reduces the standard deviation of the clock errors by a factor of 4 (from 80 ms to 20 ms). This procedure permits a continuous monitoring of clock errors where small clock

  12. The Role of Marangoni Convection for the FZ-Growth of Silicon

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    Dold, P.; Croell, Arne; Szofran, Frank A.; Nakamura, S.; Hibiya, T.; Benz, K. W.

    1999-01-01

    Growing crystals by the floating zone (FZ) technique under microgravity avoids the size restriction we have under earth conditions due to hydrostatic pressure. Further, buoyancy related convection is eliminated to a great degree. But in the case of silicon, the gravity independent thermocapillary (Marangoni) convection is time-dependent even for small zone geometries. This has been demonstrated in several Technische Experimente unter Schwerelosigkeit (TEXUS) technical experiments under reduced gravity flights. Thus, to really take advantage of microgravity with respect to improved crystal quality, tools are required to control Marangoni convection in space facilities. With the application of magnetic fields, convection can be influenced; fluid flow can either be damped (static magnetic fields) or overlaid by a regular flow regime (rotating magnetic fields). In floating zones of 8-10 mm diameter and height (i.e., Ma is much greater than 6X 10(exp 3), a static magnetic field of about 2OOmT is sufficient to suppress time-dependent Marangoni convection to a high degree, but in dependence on the kind and the concentration of the added dopant, a new type of strongly pronounced dopant inhomogeneities have been detected. They are originated by thermoelectromagnetic convection. This can be avoided as well as detrimental effects on the radial dopant distribution by using rotating magnetic fields instead of static ones. Applying 7.5mT/5OHz to the FZ, the intensity of the dopant fluctuations is reduced to a high degree. Considering the rather low power consumption of rotating magnetic fields, this will be a useful tool for control or elimination of time-dependent Marangoni convection under microgravity. The strong time-dependent character of thermocapillary flow and its influence on the temperature field has been measured in silicon half-zones for Marangoni numbers of Ma is much greater than l - 1.5 X 10(exp 4): temperature fluctuations up to 4C have been determined, their

  13. The Role of Marangoni Convection for the FZ-Growth of Silicon

    NASA Technical Reports Server (NTRS)

    Dold, P.; Croll, A.; Schweizer, M.; Kaiser, Th.; Szofran, F.; Nakamura, S.; Hibiya, T.; Benz, K. W.

    1998-01-01

    In growing crystals by the floating zone (FZ) technique under microgravity, the size restriction we have under earth conditions because of the hydrostatic pressure are avoided. Further, buoyancy related convection is eliminated to a high degree. But in the case of silicon, the gravity independent thermocapillary (Marangoni) convection is time-dependent even for small zone geometries. This has been demonstrated in several Technische Experimente unter Schwerelosigkeit (TEXUS) - technical experiments under reduced gravity) flights. Thus, to really take advantage of microgravity with respect to improve crystal quality, tools are required to control Marangoni convection in space facilities. Applying magnetic fields, convection can be influenced; fluid flow can either be damped (static magnetic fields) or overlaid by a regular flow regime (rotating magnetic fields). In floating zones of 8-10mm diameter and height (Ma approximately equals 6 x 10(exp 3)), a static magnetic field of about 2OOmT is sufficient to suppress time-dependent Marangoni convection to a high degree, but in dependence on the kind and the concentration of the added dopant, a new type of strongly pronounced dopant inhomogeneities have been detected. They are originated by thermoelectromagnetic convection. This can be avoided as well as detrimental effects on the radial dopant distribution by using rotating magnetic fields instead of static ones. Applying 75mT/50Hz to the FZ, the intensity of the dopant fluctuations is reduced to a high degree. Considering the rather low power consumption of rotating magnetic fields, this will be a useful tool for control or elimination of time-dependent Marangoni convection under microgravity. The strong time dependent character of thermocapillary flow and its influence on the temperature field has been measured in silicon half-zones for Marangoni numbers of Ma is approximately equal to 1-1.5 x 10(exp 4): temperature fluctuations up to 4C have been determined. Their

  14. Determining Ocean-Bottom Seismometer Orientations from the RHUM-RUM experiment from P-wave and Rayleigh wave polarizations

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Scholz, John-Robert; Barruol, Guilhem; Fontaine, Fabrice R.; Sigloch, Karin

    2016-04-01

    To image the upper mantle structure beneath La Réunion hotspot, a large-scale seismic network has been deployed on land and at sea in the frame of the RHUM-RUM project (Réunion Hotspot and Upper Mantle - Réunions Unterer Mantel). This French-German passive seismic experiment was designed to investigate and image the deep structure beneath La Réunion, from crust to core, to precise the shape and depth origin of a mantle plume, if any, and to precise the horizontal and vertical mantle flow associated to a possible plume upwelling, to its interaction with the overlying plate and with the neighboring Indian ridges. For this purpose, 57 Ocean-Bottom Seismometers (OBS) were installed around La Réunion and along the Central and Southwest Indian ridges. Broad-band instruments were deployed with the French R/V Marion Dufresne in late 2012 (cruise MD192), and recovered 13 months later by the German R/V Meteor (cruise M101). The pool of OBS was complemented by ~60 terrestrial stations, installed on different islands in the western Indian Ocean, such as La Réunion, Madagascar, Mauritius, Seychelles, Mayotte and the Îles Éparses in the Mozambique channel. The OBS installation is a free-fall down to the seafloor, where they landed in an unknown orientation. Since seismologic investigations of crustal and upper mantle structure (e.g., receiver functions) and azimuthal anisotropy (e.g., SKS-splitting and Rayleigh waves) rely on the knowledge of the correct OBS orientation with respect to the geographic reference frame, it is of importance to determine the orientations of the OBS while recording on the seafloor. In an isotropic, horizontally homogeneous and non-dipping layered globe, the misorientation of each station refers to the offset between theoretical and recorded back-azimuth angle of a passive seismic event. Using large earthquakes (MW > 5.0), it is possible to establish multiple successful measurements per station and thus to determine with good confidence the

  15. Planar millimeter wave radar frontend for automotive applications

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grubert, J.; Heyen, J.; Metz, C.; Stange, L. C.; Jacob, A. F.

    2003-05-01

    ührende theoretische Untersuchungen über die potenzielle Systemleistungsfähigkeit motiviert. Unter Berücksichtigung von kommerziell erhältlichenMMICs werden verschiedene Schaltungstopologien auf der Grundlage des Signal-Rausch-Verhältnisses verglichen. Sowohl für sequenzielle als auch für parallele Ansteuerung der Antennenkeulen wird eine deutliche Leistungssteigerung ermittelt. Diese Verbesserungen hängen maßgeblich von der Verfügbarkeit geeigneter MMICs und einer zuverlässigen Aufbau- und Verbindungstechnik ab. Das vorliegende Frontend-Konzept kann auf Grund seiner Flexibilität leicht an derlei zukünftige Entwicklungen angepasst werden.

  16. New thelodont findings from the Lower Devonian Andrée Land Group, Spitsbergen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Blom, H.; Žigaitė, Ž.

    2012-04-01

    . "Mokslas", Vilnius. 334 pp. [in Russian]. Ørvig, T. 1957. Notes on some Palaeozoic lower vertebrates from Spitsbergen and North America. Norsk geol. Tidsskr., 37: 285-353. Talimaa, V. 2000. Significance of thelodonts (Agnatha) in correlation of the Upper Ordovician to Lower Devonian of the northern part of Eurasia. Courier Forschungsinstitut Senckenberg, 223: 69-80. Vieth, J. 1980. Thelodontier-, Acanthodier-, und Elasmobranchier-Schuppen aus dem Unter-Devon der kanadischen Arktis (Agnatha, Pisces). Göttinger Arb. Geol. Paläontol., 23:1-69.

  17. Theory and practice in medical education--expectations and development of skills experienced by students of human medicine compared with students in other disciplines.

    PubMed

    Piedmont, Silke; Robra, Bernt-Peter

    2015-01-01

    Zielsetzung: Der vorliegende Artikel vergleicht Studierende der Humanmedizin (HM) mit Studierenden der Fächergruppen MINT, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften hinsichtlich ihrer Erwartungen an Studium und Beruf und der Kompetenzbereiche, in denen sie sich im Studium gefördert fühlen. Dadurch werden Spezifika der angehenden Humanmediziner/innen herausgearbeitet, die unter dem Fokus „Wissenschafts- und Praxisorientierung des Studiums“ diskutiert werden.Methodik: Datenbasis ist der Public Use File des „11. Studierendensurveys“, eine schriftliche Befragung von zufällig ausgewählten Studierenden an 25 deutschen Hochschulen im Wintersemester 2009/2010, die durch die Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz zur Verfügung gestellt wurde. Angaben von 7536 Studierenden werden einbezogen, darunter 488 (6,5%) angehende Humanmediziner/innen.Ergebnisse: Humanmedizinerinnen und Humanmediziner haben ein klares Berufsziel und möchten zügig studieren. Sie weisen ein weit überdurchschnittliches Interesse an der Arbeit mit und für Menschen auf. Rund jede/r zweite von ihnen ist an einer wissenschaftlichen oder forschenden Tätigkeit interessiert (je 53% - nahe am Durchschnitt aller Fächer). Verglichen mit den anderen Fächergruppen sprechen HM ihrem Studium am häufigsten einen Praxis- sowie Forschungsbezug zu und fühlen sich am häufigsten auch auf ihren Beruf vorbereitet. Jedoch sieht sich über die Hälfte aller Studierenden (Ø 53,3%; HM 54,5%) eher nicht in ihrer Forschungskompetenz gefördert. Vor allem MINT-Studierende können ihre Kompetenzen stärker durch selbständiges Erproben erweitern, während Praxis und Wissenschaft in der regulären Lehre der Humanmedizin eher theoretisch vermittelt werden. Entsprechend fühlen sich die HM in einigen Kompetenzbereichen, die für ihre spätere Arbeit nötig sind, weniger gefördert als Studierende anderer Fächergruppen, beispielsweise in ihrer Selbst

  18. Factors determining growth and vertical distribution of planktonic algae in extremely acidic mining lakes (pH 2.7)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bissinger, Vera

    2003-04-01

    vertical distribution of algae observed in Lake 111. The knowledge gained from this thesis provides information essential for predicting the effect of strategies to neutralize the acidic mining lakes on the food-web. Die vorliegende Dissertation beschäftigt sich mit den Faktoren, die das Wachstum und die Vertikalverteilung von Planktonalgen in extrem sauren Tagebaurestseen (TBS; pH 2-3) beeinflussen. Im exemplarisch untersuchten TBS 111 (pH 2.7; Lausitzer Revier) dominiert die Goldalge Ochromonas sp. in oberen und die Grünalge Chlamydomonas sp. in tieferen Wasserschichten, wobei letztere ein ausgeprägtes Tiefenchlorophyll-Maximum (DCM) ausbildet. Es wurde ein deutlicher Einfluss von Limitation durch anorganischen Kohlenstoff (IC) auf das phototrophe Wachstum von Chlamydomonas sp. in oberen Wasserschichten nachgewiesen, die mit zunehmender Tiefe von Lichtlimitation abgelöst wird. Im Vergleich mit Arbeiten aus neutralen Seen zeigte Chlamydomonas sp. erniedrigte maximale Wachstumsraten, einen gesteigerten Kompensationspunkt und erhöhte Dunkelrespirationsraten, was auf gesteigerte metabolische Kosten unter den extremen physikalisch-chemischen Bedingungen hinweist. Die Photosyntheseleistungen von Chlamydomonas sp. waren in Starklicht-adaptierten Zellen durch IC-Limitation deutlich verringert. Außerdem ergaben die ermittelten minimalen Zellquoten für Phosphor (P) einen erhöhten P-Bedarf unter IC-Limitation. Anschließend konnte gezeigt werden, dass Chlamydomonas sp. ein mixotropher Organismus ist, der seine Wachstumsraten über die osmotrophe Aufnahme gelösten organischen Kohlenstoffs (DOC) erhöhen kann. Dadurch ist dieser Organismus fähig, in tieferen, Licht-limitierten Wasserschichten zu überleben, die einen höheren DOC-Gehalt aufweisen. Da die Vertikalverteilung der Algen im TBS 111 jedoch weder durch IC-Limitation, P-Verfügbarkeit noch die in situ DOC-Konzentrationen abschließend erklärt werden konnte (bottom-up Kontrolle), wurde eine neue Theorie zur

  19. Das Lektin aus der Erbse Pisum sativum : Bindungsstudien, Monomer-Dimer-Gleichgewicht und Rückfaltung aus Fragmenten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Küster, Frank

    2002-11-01

    Das Lektin aus Pisum sativum, der Gartenerbse, ist Teil der Familie der Leguminosenlektine. Diese Proteine haben untereinander eine hohe Sequenzhomologie, und die Struktur ihrer Monomere, ein all-ß-Motiv, ist hoch konserviert. Dagegen gibt es innerhalb der Familie eine große Vielfalt an unterschiedlichen Quartärstrukturen, die Gegenstand kristallographischer und theoretischer Arbeiten waren. Das Erbsenlektin ist ein dimeres Leguminosenlektin mit einer Besonderheit in seiner Struktur: Nach der Faltung in der Zelle wird aus einem Loop eine kurze Aminosäuresequenz herausgeschnitten, so dass sich in jeder Untereinheit zwei unabhängige Polypeptidketten befinden. Beide Ketten sind aber stark miteinander verschränkt und bilden eine gemeinsame strukturelle Domäne. Wie alle Lektine bindet Erbsenlektin komplexe Oligosaccharide, doch sind seine physiologische Rolle und der natürliche Ligand unbekannt. In dieser Arbeit wurden Versuche zur Entwicklung eines Funktionstests für Erbsenlektin durchgeführt und seine Faltung, Stabilität und Monomer-Dimer-Gleichgewicht charakterisiert. Um die spezifische Rolle der Prozessierung für Stabilität und Faltung zu untersuchen, wurde ein unprozessiertes Konstrukt in E. coli exprimiert und mit der prozessierten Form verglichen. Beide Proteine zeigen die gleiche kinetische Stabilität gegenüber chemischer Denaturierung. Sie denaturieren extrem langsam, weil nur die isolierten Untereinheiten entfalten können und das Monomer-Dimer-Gleichgewicht bei mittleren Konzentrationen an Denaturierungsmittel auf der Seite der Dimere liegt. Durch die extrem langsame Entfaltung zeigen beide Proteine eine apparente Hysterese im Gleichgewichtsübergang, und es ist nicht möglich, die thermodynamische Stabilität zu bestimmen. Die Stabilität und die Geschwindigkeit der Assoziation und Dissoziation in die prozessierten bzw. nichtprozessierten Untereinheiten sind für beide Proteine gleich. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass auch unter

  20. SkiSim - A semi-distributed model to assess the impact of climate change on ski season length and snowmaking

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Steiger, R.

    2009-04-01

    -2000 is +1,4°C to +3,5°C in the B1 scenario, and from +1,2°C to 5,7°C in the A1B scenario. Precipitation change in the A1B scenario is between +5% and +10%, in B1 it is +5% to +20%. The synthetic daily data produced by LARS-WG is the input data for the ski season model. Temperature and precipitation are distributed for each 100m altitude band, ranging from the lowest to the highest point of the ski area. The ski season model produces results for the whole ski area and not just for one single point (e.g. the lowest point in a ski area). Thus it is possible to assess the impact of climate change on ski season length and snowmaking in much greater detail than in previous studies. Based on these results, the consequences for winter tourism destinations can be assessed. Following the methodology of Breiling et al. (1997, 2008), the contribution of winter tourism to the regional economy and the number employments in tourism serve as an indicator for the vulnerability of communities and regions to climate change. In total 120 ski areas in North and South Tyrol are investigated in the running project. Results of three ski areas, different in size and altitude, will be presented. Sources: Abegg, B., S. Agrawala, Crick, F., de Montfalcon, A. (2007): Climate change impacts and adaptation in winter tourism. In: S. Agrawala, Climate Change in the European Alps. Adapting Winter Tourism and Natural Hazards Management. Paris, OECD: 25-60. Breiling, M., Charamza, P., Skage, O. (1997): Klimasensibilität österreichischer Bezirke mit besonderer Berücksichtigung des Wintertourismus. Rapport 1,Department of Landscape Planning Alnarp, Swedish University of Agricultural Sciences. Breiling, M., Charamza, P.,Feilmayr, W. (2008): Klimasensibilität des Salzburger Wintertourismus nach Bezirken, TTL, TU Vienna. Kleindienst, H. (2000): Snow hydrological models as tools for snow cover assessment and water resources management, Bern. Phd. Scott, D., G. McBoyle, Minogue, A. (2007): Climate Change

  1. 3D-Spektrofotometrie extragalaktischer Emissionslinienobjekte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmoll, Jürgen

    2002-01-01

    Populärwissenschaftlicher Abstract: Bislang gibt es in der beobachtenden optischen Astronomie zwei verschiedene Herangehensweisen: Einerseits werden Objekte durch Kameras abbildend erfaßt, andererseits werden durch die wellenlängenabhängige Zerlegung ihres Lichtes Spektren gewonnen. Das Integral - Field - Verfahren ist eine relativ neue Technik, welche die genannten Beobachtungsmethoden vereint. Das Objektbild im Teleskopfokus wird in räumlich zerlegt und jedes Ortselement einem gemeinsamen Spektrografen zugeführt. Hierdurch wird das Objekt nicht nur zweidimensional räumlich erfaßt, sondern zusätzlich die spektrale Kompenente als dritte Dimension erhalten, weswegen das Verfahren auch als 3D-Methode bezeichnet wird. Anschaulich kann man sich das Datenresultat als eine Abbildung vorstellen, in der jeder einzelne Bildpunkt nicht mehr nur einen Intensitätswert enthält, sondern gleich ein ganzes Spektrum. Diese Technik ermöglicht es, ausgedehnte Objekte im Unterschied zu gängigen Spaltspektrografen komplett zu erfassen. Die besondere Stärke der Methode ist die Möglichkeit, die Hintergrundkontamination der unmittelbaren Umgebung des Objektes zu erfassen und in der Auswertung zu berücksichtigen. Durch diese Fähigkeit erscheint die 3D-Methode prädestiniert für den durch moderne Großteleskope erschlossenen Bereich der extragalaktischen Stellarastronomie. Die detaillierte Untersuchung aufgelöster stellare Populationen in nahegelegenen Galaxien ist erst seit kurzer Zeit dank der Fortschritte mit modernen Grossteleskopen und fortschrittlicher Instrumentierung möglich geworden. Wegen der Bedeutung für die Entstehung und Evolution von Galaxien werden diese Arbeiten zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen. In der vorliegenden Arbeit wurde die Integral-Field-Spektroskopie an zwei planetarischen Nebeln in der nächstgelegenen großen Spiralgalaxie M31 (NGC 224) getestet, deren Helligkeiten und Koordinaten aus einer Durchmusterung vorlagen. Hierzu wurden

  2. Neue biosensorische Prinzipien für die Hämoglobin-A1c Bestimmung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stöllner, Daniela

    2002-06-01

    Hämoglobin-A1c (HbA1c) ist ein Hämoglobin (Hb)-Subtypus, der durch nicht-enzymatische Glykierung des N-terminalen Valinrestes der Hämoglobin-beta-Kette entsteht. Das gemessene Verhältnis von HbA1c zum Gesamt-Hämoglobin (5-20 % bei Diabetikern) repräsentiert den Mittelwert der Blutglucosekonzentration über einen zweimonatigen Zeitraum und stellt zur Beurteilung der diabetischen Stoffwechsellage eine Ergänzung zur Akutkontrolle der Glukosekonzentration dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, einen amperometrischen Biosensor für die Bestimmung des medizinisch relevanten Parameters HbA1c zu entwickeln. Durch Selektion geeigneter Bioerkennungselemente und deren Immobilisierung unter Erhalt der Bindungsfunktion für die Zielmoleküle Hämoglobin bzw. HbA1c wurden spezifische, hochaffine und regenerationsstabile Sensoroberflächen geschaffen. Für die Entwicklung des HbA1c-Biosensors wurden zwei Konzepte - Enzymsensor und Immunosensor - miteinander verglichen. Die enzymatische Umsetzung von HbA1c erfolgte mit der Fructosylamin Oxidase (FAO) aus Pichia pastoris N 1-1 unter Freisetzung von H2O2, welches sowohl optisch über eine Indikatorreaktion als auch elektrochemisch nach Einschluss der FAO in PVA-SbQ und Fixierung des Immobilisats vor einer H2O2-Elektrode nachgewiesen wurde. Die Kalibration des Enzymsensors mit der HbA1c-Modellsubstanz Fructosyl-Valin ergab Nachweisgrenzen, die ausserhalb des physiologisch relevanten HbA1c-Konzentrationsbereich lagen. Aus der Umsetzung von glykierten Peptiden mit einer nicht HbA1c analogen Aminosäurensequenz, z.B. Fructosyl-Valin-Glycin wurde zudem eine geringe HbA1c-Spezifität abgeleitet. Für den Immunosensor wurden zwei heterogene Immunoassay-Formate unter Verwendung von hochaffinen und spezifischen Antikörpern in Kombination mit Glucose Oxidase (GOD) als Markerenzym zum Nachweis von HbA1c untersucht. Beim indirekt-kompetitiven Immunoassay wurde anstelle des kompletten HbA1c-Moleküls das glykierte Pentapeptid

  3. Die Anfaenge der Melker Bibliothek - Neue Erkenntnisse zu Handschriften und Fragmenten aus der Zeit vor 1200

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Glaßner, Christine; Haidinger, Alois

    1996-04-01

    Shortly after Benedictine monks started monastic life in Melk in 1089 the scriptorium was flourishing under abbot Erchenfried (1121-1164). Noteworthy is Cod. 391, a manuscript written in its main part in 1123, but used by the monks as a yearbook with handwritten entries up to the 16th century. This manuscript was also an important source for the publication which dealt with the history of the scriptorium in 12th century. By examining the entries in this book the period of the activity of at least three unknwon writers in this era could be identified. It was the first time that not only the intact volumes but also the manuscripts preserved as fragments in the binding were examined. At the beginning of th 13th century the number of books held in the collection according to the result of this examination was 68. Another remarkable point of the exhibition and of the publication refering to the exhibition was Cod. 412, the oldest manuscript of the monastery, written in early 9th century and containing texts on natural sciences and astronomy by Venerable Bede. Three copies of this manuscript were done during 12th century, one of them probably in Melk, all of them with nearly identical consistency except the catalogue of signs of the zodiac which was ascribed erroneously to Venerable Bede in the Middle Ages: Vatican, Cod. Vat. lat. 643, Zwettl, Cod. 296 (copy of the Vatican manuscript), Klosterneuburg, Cod. 685 (copy of the Zwettl manuscript done in Klosterneuburg). Kurz nach Einführung der Benediktiner in Melk im Jahr 1089 erlebte das Melker Skriptorium unter Abt Erchenfried (1121-1163) seine erste Blüte. Hervorzuheben ist eine im Jahr 1123 angelegte Chronik, die bis in das 16. Jahrhundert durch Annaleneintragungen und andere wichtige Texte zur Geschichte des Klosters ergänzt wurde (Cod. 391). Diese Handschrift ist zugleich eine der wichtigsten Quellen zur Geschichte des Melker Skriptoriums im 12. Jahrhundert, dem sich die Publikation widmet. Mit Hilfe einer genaueren

  4. Isolation of iron bacteria from terrestrial and aquatic environments

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmidt, Bertram; Szewzyk, Ulrich

    2010-05-01

    Bacteria, which are capable of iron oxidation or at least iron deposition are widely distributed in environments where zones of dissolved ferrous iron and oxygen gradients are overlapping [1]. They take part in the biological cycling of iron and influence other cycles of elements for example carbon [2]. Manganese can be used for similar metabolic purposes as iron, because it can be biologically oxidized by chemolithotrophs or can be reduced by respirating bacteria as well [3, 4]. Bacterial activity is responsible for the accumulation of ferric iron compounds in their surroundings. The formation of bog ore is a well known example for a soil horizon, with an extreme enrichment of biogenic ferric iron [5]. We focused on the isolation of neutrophilic iron bacteria and bacteria capable of manganese oxidation. We used samples from Tierra del Fuego (Argentina) the National Park "Unteres Odertal" (Germany) and Berlin ground water wells. Microscopic examination of the samples revealed a considerable diversity of iron encrusted structures of bacterial origin. Most of these morphologic types are already well known. The taxonomic classification of many of these organisms is based on morphologic features and is not reliable compared to recent methods of molecular biology. That is mainly due to the fact, that most of these bacteria are hardly culturable or do not show their characteristic morphologic features under culture conditions. We established a collection of more than 300 iron depositing strains. Phylogenetic analyses showed that we have many yet uncultured strains in pure culture. We obtained many isolates which form distinct branches within long known iron bacteria groups like the Sphaerotilus-Leptothrix cluster. But some of the strains belong to groups, which have not yet been associated with iron oxidation activity. The strains deposit high amounts of oxidized iron and manganese compounds under laboratory conditions. However it is unclear if these precipitations are

  5. Trends of abiotic damage in forest ecosystems in Germany at regional scale under SRES A1B, B1

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Panferov, O.; Doering, C.; Sogachev, A.; Merklein, J.; Ahrends, B.

    2009-09-01

    towards 2100 caused by changes in precipitation pattern and increase of mean air temperature and wind speed. The A1B scenario is characterized by higher risks probability than B1. Besides these general trends the degree and temporal pattern of risks show complex dependence on climate-soil-tree structure combination which indicates the necessity of coupled modelling approach for risk assessment. The study was financed by BMBF within the frames of joint project "Decision Support System - Forest and Climate Change” (DSS-WuK) and by Science and Culture Ministry of Lower Saxony (program KLIFF). We gratefully acknowledge this support. Federer, C. A., Vörösmarty C., Feketa, B. (2003): Sensitivity of annual evaporation to soil and root properties in two models of contrasting complexity. J. Hydrometeorology, 4, 1276-1290. Jansen et al. (2008): Anpassungsstrategien für eine nachhaltige Waldbewirtschaftung unter sich wandelnden Klimabedingungen-Entwicklung eines Entscheidungsunterstuetzungssystems "Wald und Klimawandel" (DSS-WuK). Forstarchiv 79:131-142. Leckebusch G., Weimer A., Pinto J.G., Reyers M., Speth P. (2008): Extreme wind storms over Europe in present and future climate: a cluster analysis approach. Meteorol. Z., 17:67-82. Panferov, O. and Sogachev, A. (2008): Influence of gap size on wind damage variables in a forest, Agric. For. Meteorol., 148: 1869-1881.

  6. Projected dynamics of abiotic risks in boreal forest ecosystems (SRES A1B, B1)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Panferov, O.; Ahrends, B.; Doering, C.; Sogachev, A.

    2009-04-01

    characterized by higher probability of drought than B1. The risks of windthrow change rather weakly in both scenarios, although there is a strong increase of windbreak risks towards 2100 under the conditions of B1. The study was financed by BMBF within the frames of joint project "Decision Support System - Forest and Climate Change" (DSS-WuK). We gratefully acknowledge this support. Ahrends B., Panferov, O, Czajkowski, T., Doering C., Jansen M, Bolte A. (2009): Bundesweiter standortsbezogener Modellierungsansatz zur Abschaetzung von Trockenstress ausgewaehlter Baumarten unter den Klimaszenarien A1B und B1 im DSS Wald und Klima. Berichte Freiburger Forstliche Forschung, in press. Jansen M., Doering C., Ahrends B., Bolte A., Czajkowski T., Panferov O., Albert M., Spellmann H., Nagel J., Lemme H., Habermann M., Staupendahl K., Moehring B., Boecher M., Storch S., Krott M., Nuske R., Thiele, J. C., Nieschulze J., Saborowski J., Beese F. (2008): Anpassungsstrategien für eine nachhaltige Waldbewirtschaftungunter sich wandelnden Klimabedingungen-Entwicklung eines Entscheidungsunter-stuetzungssystems „Wald und Klimawandel" (DSS-WuK). Forstarchiv 79:131-142. Leckebusch G., Weimer A., Pinto J.G., Reyers M., Speth P. (2008): Extreme wind storms over Europe in present and future climate: a cluster analysis approach. Meteorol. Z., 17:67-82. Panferov, O. and Sogachev, A. (2008): Influence of gap size on wind damage variables in a forest, Agric. For. Meteorol., 148: 1869-1881. Vygodskaya N.N., Groisman P.Ya., Tchebakova MM, Kurbatova JA., Panfyorov O., Parfenova EI., Sogachev A.F., 2007, Ecosystems and climate interactions in the boreal zone of Northern Eurasia, Environ. Res. Lett. 2, 045033 (7pp) 9326/2.14/045033

  7. Impact of numerical information on risk knowledge regarding human papillomavirus (HPV) vaccination among schoolgirls: a randomised controlled trial.

    PubMed

    Steckelberg, Anke; Albrecht, Martina; Kezle, Anna; Kasper, Jürgen; Mühlhauser, Ingrid

    2013-01-01

    Einführung: In Deutschland wurde die Implementierung der Humanen Papillomavirus (HPV)-Impfung für 12–17-jährige Mädchen von diversen Kampagnen begleitet. Evidenz-basierte Informationen, die Zahlenangaben beinhalten, wurden nicht zur Verfügung gestellt. Stattdessen führten die Standardinformationen zu einer Überschätzung des Krebsrisikos und den Effekten der HPV-Impfung. Das Vertrauen in die Fähigkeit von Kindern mit Risiken umzugehen ist gering, insbesondere wenn es sich um sozial benachteiligte Schüler handelt. Das Ziel dieser Studie ist ein Vergleich der Effekte eines Standard-Flyers mit einem Informationsflyer, der Zahlenangaben beinhaltet, hinsichtlich des Risikowissens über die HPV-Impfung bei Schülerinnen. Methoden: Randomisiert-kontrollierte Kurzzeitstudie. Es wurden alle 108 Schülerinnen aus sieben Schulklassen auf die Teilnahme angesprochen und 105 stimmten zu. Die Teilnehmerinnen waren Berufsfachschülerinnen, die den Abschluss der 10. Klasse anstrebten und zur Zielgruppe für eine HPV-Impfung gehörten. Die Kontrollgruppe wurde gebeten, den Standardflyer des Nationalen Netzwerks Frauen und Gesundheit zu lesen. Die Interventionsgruppe erhielt den gleichen Flyer, der jedoch mit numerischen Informationen zum Krebsrisiko und zu den angenommenen Effekten der HPV-Impfung auf die Krebsprävention ergänzt worden war. Als Basischarakteristika wurden Alter, Impfstatus, Einstellung zur HPV-Impfung und Aspekte bezüglich des Migrationshintergrunds erhoben. Der primäre Endpunkt war Risikowissen. Die Fragebogenerhebungen erfolgten unter experimentellen Bedingungen. Die individuelle Randomisierung, die Teilnehmerinnen und die intention-to-treat Datenanalyse waren verblindet. Die Studie wurde vom Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und der Ethikkommission der Hamburger Ärztekammer genehmigt. Ergebnisse: Risikowissen wurde für alle 105 randomisierten Teilnehmerinnen analysiert. Die Basischarakteristika der beiden Gruppen

  8. Effects of strains, strain crosses and environments on additive genetic and phenotypic variances in Drosophila melanogaster.

    PubMed

    Noor, R R; Barker, J S; Kinghorn, B P

    1993-01-12

    Varianzen der Thoraxlänge von Drosophila melanogaster in reinen und synthetischen Herkünften wurde in zwei verschiedenen Umwelten überprüft. Zwei reine Herkünfte von verschiedenen Gegenden (Melboune und Townsville) wurden zusammen mit drei zwischen ihnen gebildeten synthetischen Populationen untersucht. Unterschiede in Thoraxlänge zwischen Melbourne- und Townsvilleherkünften, Genotypumweltinteraktionen und Heterosis in Kreuzungen zwischen diesen Populationen zeigen, daß sie sich genetisch unterscheiden. Die geographische Trennung kann also Unterschiede in der mittleren Thoraxlänge zur Folge haben, wobei unterschiedliche Selektionsgeschichte in beiden Gegenden und Drift dies verursachen können. Bis zur 35. Generation gab es in keinem Labormilieu einen Hinweis auf eine Reduktion der Unterschiede zwischen den beiden Populationen. Die genetische Differenz der Herkünfte erhält sich daher auch unter neuen Umweltverhältnissen über viele Generationen. Die Schwankung in Heterosis für Thoraxlänge ist möglicherweise durch Schwankungen in der Verlustrate günstiger epistatischer Interaktionswirkungen in Kreuzungsgenotypen zusammen mit natürlichen Selektionswirkungen verursacht. V(p) war durch Umweltbedingungen signifikant beeinflußt und höher in schlechtem als in gutem Milieu. Der hohe Wert in schlechtem Milieu ist wahrscheinlich auf nicht-additiv-genetische Varianz zurückzuführen. V(p) wurde auch signifikant durch Herkunft beeinflußt und Werte in synthetischen Linien waren höher Linien in beiden Milieus. Additive und umweltbedingte Varianzen waren über Linie, Generationen und Umwelt relativ stabil. 1993 Blackwell Verlag GmbH.

  9. Modelling Seasonal Carbon Dynamics on Fen Peatlands

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Giebels, Michael; Beyer, Madlen; Augustin, Jürgen; Roppel, Mario; Juszczak, Radoszlav; Serba, Tomasz

    2010-05-01

    identification of main flux driving parameters. Based on this procedure we developed a specific methane efflux model, mainly driven by the observed groundwater fluctuation and soil temperature. Depending on the observed timescale initial starting points of the model showed up to be remarkably different. We also will present suggestions for an advanced CO2 modelling as the present approaches are both based on single parameters. Generally our experiences from our field studies show that mono-parameterized models often fail in reproducing measured flux values. References: Augustin, J., Merbach, W., Käding, H., Schnidt, W. & Schalitz, G. 1996. Lachgas- und Methanemissionen aus degradierten Niedermoorstandorten Nordostdeutschlands unter dem Einfluß unterschiedlicher Bewirtschaftung. Alfed-Wegener-Stiftung (ed.): Von den Ressourcen zum Recycling: Geoanalytik-Geomanagement-Geoinformatik. Ernst & Sohn Verlag. Berlin Charman, D. 2002: Peatland and environmental change. John Wiley & Sons, LTD, Chichester Droesler, M. 2005. Trace Gas Exchange and climatic relevance of bog ecosystems, Southern Germany, phD-thesis, TU München, München Joosten, H. & Clarke, D. 2002: Wise use of mires and peatlands-background and principles including a framework for decision-making. International Mire Conservation Group and International Peat Society (eds.), Finland Kuntze 1993: Moore als Senken und Quellen für C und N, Mitt. Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft 69, 277-280 Lloyd, J., Taylor, J. A. 1994. On the Temperature Dependence of Soil Respiration, Functional Ecology, Vol. 8, No. 3, pp. 315-323 Succow, M. & Joosten, H. 2001: Landschaftsökologische Moorkunde, 2nd edition, Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart

  10. New Experiences With Steam Injection From The MÜhlacker Field Site

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Theurer, T.; Koschitzky, H.-P.; Färber, A.

    water lead to a "clog- ging" effect in the soil, displacing the steam travelling through the pore space. The use of steam with low water content was important to avoid displacement of the heat front. It also was found that conductive heat transport during breaks in the steam injec- tion process significantly warmed soil regions with low temperature, while convective heat transport brought energy to the steam front. Weak temperature gradients result- ing from a slow heating process did appear to avoid excessive saturation of the soil, thereby avoiding mobilization of the TCE. 1 Despite the low permeability of the subsurface, steam injection was found to be suc- cessful at this site. A cost of approximately 175/kg of removed chlorinated hydro- carbon through use of steam injection, compared to an estimated cost of 250/kg for cold SVE (assuming SVE would be able to remove the same amount of contaminant), was determined. Additionally, employment of steam injection has been estimated to achieve an 8.5-year time saving over the use of SVE. References: FÄRBER, A. (1997): Wärmetransport in der ungesättigten Bodenzone: Entwicklung einer ther- mischen in-situ Sanierungstechnologie. Mitteilungen des Instituts für Wasserbau, H. 96, Uni- versität Stuttgart 1997 KOSCHITZKY, H.-P., THEURER, T. (2001): Steam Injection used in unsaturated zone at german landfill. TechTrends, No. 42, Sep. 2001, United States Environmental Protection Agency (EPA), http://clu-in.org KOSCHITZKY, H.-P., THEURER, T., FÄRBER, A. (2001): Einsatz des thermischen In-situ- Sanierungsverfahrens TUBA unter schwierigen geologischen Bedingungen. Boden und Altlas- ten Symposium 2001, Erich Schmidt Verlag, 323-347 2

  11. Seasonal Trace Gas Dynamics on Minerotrophic Fen Peatlands in NE-Germany

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Giebels, Michael; Beyer, Madlen; Augustin, Jürgen; Minke, Merten; Juszczak, Radoszlav; Serba, Tomasz

    2010-05-01

    further trace gas flux model observations will proceed at least until the end of year 2011. Regarding restoration sites we present newly installed locations of observing especially methane fluxes. To assure our results (presented at last years EGU conference, GIEBELS et al. 2009) from our in 2005 rewetted site we started observations at sites with advanced states of rewetting and alternative management respectively. I.e. one alternative aim to mitigate the heavy methane efflux after rewetting is observed at a site with removed canopy. Other experiments are conducted by freshly reforested alders and reed grass. References: Augustin, J., Merbach, W., Käding, H., Schnidt, W. & Schalitz, G. 1996. Lachgas- und Methanemissionen aus degradierten Niedermoorstandorten Nordostdeutschlands unter dem Einfluß unterschiedlicher Bewirtschaftung. Alfed-Wegener-Stiftung (ed.): Von den Ressourcen zum Recycling: Geoanalytik-Geomanagement-Geoinformatik. Ernst & Sohn Verlag. Berlin Charman, D. 2002: Peatland and environmental change. John Wiley & Sons, LTD, Chichester Droesler, M. 2005. Trace Gas Exchange and climatic relevance of bog ecosystems, Southern Germany, phD-thesis, TU München, München Giebels, M., Augustin, J., Minke, M., Halle, E., Beyer, M., Ehrig, B., Leitholdt, E., Chojnicki, B., Juszczak, R., Serba, T. 2009. Anthropogenic impact on the carbon cycle of fen peatlands in NE-Germany, EGU General Assembly 2009 Joosten, H. & Clarke, D. 2002: Wise use of mires and peatlands-background and principles including a framework for decision-making. International Mire Conservation Group and International Peat Society (eds.), Finland Kuntze 1993: Moore als Senken und Quellen für C und N, Mitt. Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft 69, 277-280 Succow, M. & Joosten, H. 2001: Landschaftsökologische Moorkunde, 2nd edition, Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart

  12. Seasonal Carbon Dynamics on Selected Fen Peatland Sites in NE-Germany

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Giebels, Michael; Beyer, Madlen; Augustin, Jürgen; Minke, Merten; Juszczak, Radoszlav; Serba, Tomasz

    2010-05-01

    further trace gas flux model observations will proceed at least until the end of year 2011. Regarding restoration sites we present newly installed locations of observing especially methane fluxes. To assure our results (presented at last years EGU conference, GIEBELS et al. 2009) from our in 2005 rewetted site we started observing carbon exchange at sites with advanced states of rewetting and alternative management respectively. I.e. one alternative aim to mitigate the heavy methane efflux after rewetting is observed at a site with removed canopy. Other experiments are conducted by freshly reforested alders and reed grass. References: Augustin, J., Merbach, W., Käding, H., Schnidt, W. & Schalitz, G. 1996. Lachgas- und Methanemissionen aus degradierten Niedermoorstandorten Nordostdeutschlands unter dem Einfluß unterschiedlicher Bewirtschaftung. Alfed-Wegener-Stiftung (ed.): Von den Ressourcen zum Recycling: Geoanalytik-Geomanagement-Geoinformatik. Ernst & Sohn Verlag. Berlin Charman, D. 2002: Peatland and environmental change. John Wiley & Sons, LTD, Chichester Droesler, M. 2005. Trace Gas Exchange and climatic relevance of bog ecosystems, Southern Germany, phD-thesis, TU München, München Giebels, M., Augustin, J., Minke, M., Halle, E., Beyer, M., Ehrig, B., Leitholdt, E., Chojnicki, B., Juszczak, R., Serba, T. 2009. Anthropogenic impact on the carbon cycle of fen peatlands in NE-Germany, EGU General Assembly 2009 Joosten, H. & Clarke, D. 2002: Wise use of mires and peatlands-background and principles including a framework for decision-making. International Mire Conservation Group and International Peat Society (eds.), Finland Kuntze 1993: Moore als Senken und Quellen für C und N, Mitt. Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft 69, 277-280 Succow, M. & Joosten, H. 2001: Landschaftsökologische Moorkunde, 2nd edition, Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart

  13. Prenatal recruitment of participants for a birth cohort study including cord blood collection: results of a feasibility study in Bremen, Germany.

    PubMed

    Ernst, Sinja Alexandra; Günther, Kathrin; Frambach, Torsten; Zeeb, Hajo

    2015-01-01

    Hintergrund: Geburtskohorten stellen vielversprechende Forschungsansätze dar, um prospektiv unter Life-Course-Perspektive Ursachen und Mechanismen zahlreicher Erkrankungen zu erforschen. Die Entnahme von Bioproben, einschließlich Nabelschnurblutproben, zu verschiedenen Zeitpunkten im Lebensverlauf (insbesondere prä- und perinatal) ist von zentraler Bedeutung für eine direkte Expositionserfassung. Gleichzeitig ist die Entnahme von Bioproben als besonders kritischer Aspekt in epidemiologischen Studien zu betrachten, insbesondere für die Erforschung von pränatalen Expositionen durch umweltbezogene Faktoren und für DNA-Extraktion. Ziele dieser Machbarkeitsstudie zur Ursachenforschung für kindliche Leukämien war die Erstrekrutierung von werdenden Müttern sowie ihren zukünftigen Neugeborenen für eine Geburtskohorte, welche die Entnahme von Blut der Mutter sowie Nabelschnurblut beinhaltet. Übergreifendes Ziel war die Entwicklung von Empfehlungen für eine mögliche nationale Geburtskohorte auf Basis praktischer Erfahrungen.Methoden: Die Machbarkeitsstudie wurde in Bremen im Zeitraum Januar 2012 bis März 2013 durchgeführt. Werdende Mütter wurden um Studienteilnahme gebeten, wenn (i) der geplante Geburtstermin im Erhebungszeitraum lag, (ii) die Entbindung in der kooperierenden Geburtsklinik stattfinden sollte sowie (iii) die Sprachkenntnisse ausreichend waren, um die Studieninhalte zu verstehen und den pränatalen Fragebogen auszufüllen. Blut der Mutter sowie Nabelschnurblut wurde für spätere Forschungsaktivitäten gesammelt und in einer Stammzellbank eingelagert, die bereits eine bestehende Kooperation mit der Geburtsklinik hatte. 22 niedergelassene Gynäkologinnen und Gynäkologen wurden kontaktiert und gebeten werdende Mütter in die Studie einzuschließen. Die Rekrutierung erfolgte im letzten Schwangerschaftsdrittel, entweder im Rahmen der Schwangerenvorsorge bei niedergelassenen Gynäkologinnen oder Gynäkologen oder in der Geburtsklinik

  14. Critical heat flux in pool boiling on a vertical heater

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Monde, M.; Inoue, T.; Mitsutake, Y.

    Critical heat flux during pool boiling on a vertical heater of wire or plate has been measured employing water and R113. The experiment was made for a wire of 0.5 to 2 mm in diameter and for a plate of 5, 7 and 30 mm in width and from 20 to 300 mm in height. The pressure was 1 and 2 bar for water and 1, 2, 3 and 4 bar for R113. The experiment shows that for the case of both wire and plate of 5, 7 mm, a large coalesced bubble entirely surrounds the vertical heater and rises surrounding it, while for the case of w = 30 mm, a large bubble cannot surround and rises along its surface. The characteristic of CHF can be divided into two regimes depending on the flow condition when CHF takes place. Correlations are proposed for the CHF of the wire and the plate of w = 5, and 7 mm, yielding good accuracy. The CHF for the plate of w = 30 mm has a similar tendency to that in one side headed surface and can be predicted reasonably by existing correlation for one side heated surface. Zusammenfassung Der kritische Wärmefluß beim Behältersieden an einem vertikalen Heizkörper (Draht oder Platte) wurde mit den Versuchsmedien Wasser und R113 gemessen. Die Experimente bezogen sich auf Drähte von 0,5 bis 2 mm Durchmesser und Platten von 5, 7 und 30 mm Breite und 20 bis 300 mm Höhe. Die Drücke betrugen 1 und 2 bar bei Wasser und 1, 2, 3 und 4 bar bei R113. In den Experimenten zeigte sich bei Drähten und Platten mit 5 und 7 mm Breite eine große zusammengewachsene Blase, die, den Heizkörper vollständig umschließend, an diesem aufstieg. Bei der 30 mm breiten Platte vermochte die große Blase den Heizkörper nicht mehr zu umschließen sie stieg an dessen Oberfläche auf. Die Charakteristik des kritischen Wärmeflusses läßt sich in zwei Bereiche unterteilen, und zwar in Abhängigkeit von den Strömungsbedingungen, unter welchen er auftrat. Vorgeschlagene Berechnungsgleichungen für den kritischen Wärmefluß liefern bezüglich der Drähte und der Platten mit 5 und 7 mm Breite

  15. Mixtures of Bosonic and Fermionic atoms

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Albus, Alexander

    2003-12-01

    , die Grundzustandsenergie und daraus abgeleitete Größen über die Molekularfeldtheorie hinaus zu berechnen. Unter Zuhilfenahme der dieser Resultate System wurde ein Boson-Fermion Gemisch in einem Fallenpotential im Rahmen der Dichtefunktionaltheorie beschrieben. Daraus konnten die Dichteprofile ermittelt werden und es ließen sich drei Bereiche im Phasendiagramm identifizieren: (i) ein Bereich eines stabilen Gemisches, (ii) ein Bereich, in dem die Spezies entmischt sind und (iii) ein Bereich, in dem das System kollabiert. Im letzten dieser drei Fällen waren Austausch--Korrelationseffekte signifikant. Weiterhin wurde die Änderung der kritischen Temperatur der Bose-Einstein-Kondensation aufgrund der Boson-Fermion-Wechselwirkung berechnet. Verursacht wird dieser Effekt von Dichtumverteilungen aufgrund der Wechselwirkung. Dann wurden Boson-Fermion Gemische in optischen Gittern betrachtet. Ein Stabilitätskriterium gegen Phasenentmischung wurde gefunden und es ließen sich Bedingungen für einen supraflüssig zu Mott-isolations Phasenübergang angeben. Diese wurden sowohl mittels einer Molekularfeldrechnung als auch numerisch im Rahmen eines Gutzwilleransatzes gefunden. Es wurden weiterhin neuartige frustrierte Grundzustände im Fall von sehr großen Gitterstärken gefunden.

  16. RHUM-RUM investigates La Réunion mantle plume from crust to core

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sigloch, Karin; Barruol, Guilhem

    2013-04-01

    RHUM-RUM (Réunion Hotspot and Upper Mantle - Réunions Unterer Mantel) is a French-German passive seismic experiment designed to image an oceanic mantle plume - or lack of plume - from crust to core beneath La Réunion Island, and to understand these results in terms of material, heat flow and plume dynamics. La Réunion hotspot is one of the most active volcanoes in the world, and its hotspot track leads unambiguously to the Deccan Traps of India, one of the largest flood basalt provinces on Earth, which erupted 65 Ma ago. The genesis and the origin at depth of the mantle upwelling and of the hotspot are still very controversial. In the RHUM-RUM project, 57 German and French ocean-bottom seismometers (OBS) are deployed over an area of 2000 km x 2000 km2 centered on La Réunion Island, using the "Marion Dufresne" and "Meteor" vessels. The one-year OBS deployment (Oct. 2012 - Oct. 2013) will be augmented by terrestrial deployments in the Iles Eparses in the Mozambique Channel, in Madagascar, Seychelles, Mauritius, Rodrigues and La Réunion islands. A significant number of OBS will be also distributed along the Central and South West Indian Ridges to image the lower-mantle beneath the hotspot, but also to provide independent opportunity for the study of these slow to ultra-slow ridges and of possible plume-ridge interactions. RHUM-RUM aims to characterize the vertically ascending flow in the plume conduit, as well as any lateral flow spreading into the asthenosphere beneath the western Indian Ocean. We want to establish the origin of the heat source that has been fueling this powerful hotspot, by answering the following questions: Is there a direct, isolated conduit into the deepest mantle, which sources its heat and material from the core-mantle boundary? Is there a plume connection to the African superswell at mid-mantle depths? Might the volcanism reflect merely an upper mantle instability? RHUM-RUM also aims at studying the hotspot's interaction with the

  17. RHUM-RUM investigates La Réunion mantle plume from crust to core

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sigloch, K.; Barruol, G.

    2012-12-01

    RHUM-RUM (Réunion Hotspot and Upper Mantle - Réunions Unterer Mantel) is a French-German passive seismic experiment designed to image an oceanic mantle plume - or lack of plume - from crust to core beneath La Réunion Island, and to understand these results in terms of material, heat flow and plume dynamics. La Réunion hotspot is one of the most active volcanoes in the world, and its hotspot track leads unambiguously to the Deccan Traps of India, one of the largest flood basalt provinces on Earth, which erupted 65 Ma ago. The genesis and the origin at depth of the mantle upwelling and of the hotspot are still very controversial. In the RHUM-RUM project, 57 German and French ocean-bottom seismometers (OBS) are deployed over an area of 2000 km x 2000 km2 centered on La Réunion Island, using the "Marion Dufresne" and "Meteor" vessels. The one-year OBS deployment (Oct. 2012 - Oct. 2013) will be augmented by terrestrial deployments in the Iles Eparses in the Mozambique Channel, in Madagascar, Seychelles, Mauritius, Rodrigues and La Réunion islands. A significant number of OBS will be also distributed along the Central and South West Indian Ridges to image the lower-mantle beneath the hotspot, but also to provide independent opportunity for the study of these slow to ultra-slow ridges and of possible plume-ridge interactions. RHUM-RUM aims to characterize the vertically ascending flow in the plume conduit, as well as any lateral flow spreading into the asthenosphere beneath the western Indian Ocean. We want to establish the origin of the heat source that has been fueling this powerful hotspot, by answering the following questions: Is there a direct, isolated conduit into the deepest mantle, which sources its heat and material from the core-mantle boundary? Is there a plume connection to the African superswell at mid-mantle depths? Might the volcanism reflect merely an upper mantle instability? RHUM-RUM also aims at studying the hotspot's interaction with the

  18. Parameterization of a process-based soil erosion model by means of experimental field measurements

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Butzen, Verena; Seeger, Manuel; Scherer, Ulrike; Casper, Markus; Ries, Johannes B.

    2010-05-01

    of the different system conditions. For spatial discretization, 'Erosion response units' (ERUs) (Märker, 2001) are derived from spatially distributed data on land-use, soil types and a digital terrain model, as well as from the results of the rainfall simulations. The ERUs are used for the delineation of the slopes and slope segments that represent the spatial modeling units in CATFLOW-SED. So each spatial modeling unit can be supposed to have 'homogeneous' (or at least comparable) hydrological and soil erosion properties. Märker, M. (2001), Regionale Erosionsmodellierung unter Verwendung des Konzepts der Erosion Response Units (ERU) am Beispiel zweier Flusseinzugsgebiete im südlichen Afrika, 226 pp., Chemisch-Geowissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Maurer, T. (1997), Physikalisch begründete, zeitkontinuierliche Modellierung des Wassertransports in kleinen ländlichen Einzugsgebieten, 252 pp., Fakultät für Bauingenieur- und Vermessungswesen, Universität Fridericiana zu Karlsruhe (TH). Scherer, U. (2008), Prozessbasierte Modellierung der Bodenerosion in einer Lösslandschaft, 248 pp., Fakultät für Bauingenieur-, Geo- und Umweltwissenschaften, Universität Fridericiana zu Karlsruhe (TH).

  19. Effects of excluding a set of random effects on prediction error variance of breeding value.

    PubMed

    Cantet, R J

    1997-01-12

    ) Existenz eines "wahren"Modells, (b) Ungwißheit hinsichtlich des "wahren"Modells. Es werden verglichen: ein langes Modell, das BV und U-Wirkungen umfaßt und ein kurzes, das nur BV als zufällige systematische Wirkung aufweist. Für PEV(BV) wurden Größen erhalten: (1) für das lange Modell (PEVL), (2) das kurze (PEVS) und (3) für das kurze unter der Annahme, daß das lange Modell das richtige ist (PEVSI). Im allgemeinen gilt PEVS ≤ PEVL ≤ PEVSI. Ergebnisse werden anhand einer Computersimulation erläutert. 1997 Blackwell Verlag GmbH.

  20. Desiccation tolerance of iron bacteria biofilms on Mars regolith simulants

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Feyh, Nina; Szewzyk, Ulrich

    2010-05-01

    Iron oxidizing bacteria play an important role in the geological redox cycling of iron on earth. The redox change between Fe(II) and Fe(III) can be used for biological energy production [1]. Therefore iron oxidation in the iron rich martian soils may be or may have been microbially mediated. The microbial conversion of iron is considered to be an ancient form of metabolism [2], so it might have evolved on Mars as well. However, to exist in recent martian soils, bacteria must be able to endure dry and cold conditions. Neutrophilic iron oxidizers can be found in various iron rich aquatic environments, where they lead to the precipitation of insoluble ferric hydroxides. Some of these environments fall temporarily dry, what could have led to an adaptation to desiccation by bacteria, existing there. One strategy of iron bacteria to endure drought stress might be the formation of biofilms by excreting Extracellular Polymeric Substances (EPS). The deposition of iron hydroxides could enable them to endure dry conditions as well. For our experiments, neutrophilic iron oxidizing bacteria have been isolated from a creek in Bad Salzhausen/Hesse and temporarily drying out pools in Tierra del Fuego. Strains from aquatic environments in the national park "Unteres Odertal" and from water wells in Berlin/Brandenburg are included in the tests as well. In desiccation experiments, the capability of iron bacteria to tolerate dry conditions are investigated. The aim of our first experiment is the adaptation to dry conditions. Biofilms of 15 strains are grown on ceramic beads in liquid medium containing complexed Fe(II), established biofilms contain Fe(III) precipitates. The cultures are desiccated in a sterile airflow until the weight of the cultures remained constant. After a desiccation period of 9 h up to 7 d, the beads are transferred to fresh liquid medium. Adapted strains are used in further desiccation experiments, where biofilms are grown on two martian regolith simulants. These

  1. On a class of Newton-like methods for solving nonlinear equations

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Argyros, Ioannis K.

    2009-06-01

    érique et la theorie de l'approximation 8 (2) (1979) 203-214; F.A. Potra, An application of the induction method of V. Pták to the study of Regula Falsi, Aplikace Matematiky 26 (1981) 111-120; F.A. Potra, On the convergence of a class of Newton-like methods, in: Iterative Solution of Nonlinear Systems of Equations, in: Lecture Notes in Mathematics, vol. 953, Springer-Verlag, New York, 1982; F.A. Potra, V. Pták, Nondiscrete induction and double step secant method, Math. Scand. 46 (1980) 236-250; F.A. Potra, V. Pták, On a class of modified Newton processes, Numer. Funct. Anal. Optim. 2 (1) (1980) 107-120; F.A. Potra, Sharp error bounds for a class of Newton-like methods, Libertas Math. 5 (1985) 71-84; J.W. Schmidt, Untere Fehlerschranken für Regula-Falsi Verfahren, Period. Math. Hungar. 9 (3) (1978) 241-247; J.W. Schmidt, H. Schwetlick, Ableitungsfreie Verfhren mit höherer Konvergenzgeschwindifkeit, Computing 3 (1968) 215-226; J.F. Traub, Iterative Methods for the Solution of Equations, Prentice Hall, Englewood Cliffs, New Jersey, 1964; M.A. Wolfe, Extended iterative methods for the solution of operator equations, Numer. Math. 31 (1978) 153-174]: larger convergence domain and weaker sufficient convergence conditions. Numerical examples further validating the results are also provided.

  2. Dynamic modelling and humus balances as tools for estimating and upscaling soil carbon stock changes in temperate cropland

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Oberholzer, Hans-Rudolf; Holenstein, Hildegard; Mayer, Jochen; Leifeld, Jens

    2010-05-01

    Humusbilanzierung im ökologischen Landbau. Abschlussbericht zum Projekt 03OE084, http://forschung.oekolandbau.de unter der BÖL-Bericht-ID 16447,184 pp. Fliessbach A, Oberholzer H.-R., Gunst L., Mäder P., 2007. Soil organic matter and biological soil quality indicators after 21 years of organic and conventional farming. Agriculture, Ecosystems and Environment 118, 273-284. Leifeld J., Reiser R., Oberholzer H.-R., 2009. Consequences of conventional vs. organic farming on soil carbon: Results from a 27-year field experiment. Agronomy Journal 101, 1204-1218. Neyroud J.-A., 1997. La part du sol dans la production intégrée 1. Gestion de la matière organique et bilan humique. Revue suisse d'agriculture, 29, 45-51. VDLUFA, 2004. VDLUFA-Standpunkt: Humusbilanzierung - Methode zur Beurteilung und Bemessung der Humusversorgung von Ackerland. Verband Deutscher Landwirtschaftlicher Untersuchungs- und Forschungsanstalten, Selbstverlag.

  3. Effects of Mineral Phosphorous Fertilization and cd Loading on cd Translocation from Soil to Corn (Zea mays L.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    László, Márton, ,, Dr.

    2010-05-01

    During the last fifty years phenomenal progress has been made in several areas of ecology of different toxic elements in soils. Concerns regarding heavy metals contamination in the environment affecting all ecosystem componets, including "soil-plant-animal-human" chain (SPAHC), have been identified with increasing efforts on limiting their bioavailability. Many sites have been identified as hazardous (H) waste (W) sites (S)(HWS) because of the presence of elevated concentrations of these elements. In 2000, the main cadmium actual transfer index ("ATI" by Márton 2004) maximum and minimum values in the case of maize 4-6 foliaged phenophase ranged between +22.0- -89.2%. compared with control soils. The grain "ATI" maximum and minimum values changed between +14.4- -89.2% as opposed to unterated plants. The highest yields reached around 10 t* ha-1. These study shows maize has ability to a different degree to cadmium bioaccumulation from soil to corn and by these way for "FOOD CHAIN". Key words: Phosphorous, Fertilization, Cadmium, Translocation, Corn Introduction Nowadays, sustainable (S) precision (P) agricultural (A) production (P)(SPAP) has become the major issue following global changes in all the world over. It is well known that it has strongly established on soils. The functioning and their ability to supply nutrients, store water, release gases, modify pollutants, decrease physical degradation and produce crops is profundly influenced by their fertiliy. During the last fifty years phenomenal progress has been made in several areas of ecology of different toxic elements in soils (ATSDR 1997, 1999; ANZECC 1992; CWP 1995; COC 2004; DEFRA 2002; EDF 1998; HSC 2005; IARC 1993; ). Concerns regarding heavy metals contamination in the environment affecting all ecosystem componets, including "soil-plant-animal-human" chain (SPAHC), have been identified with increasing efforts on limiting their bioavailability (Magher 1991; NEPC 1998; NDH 1986; NTP 1991). Many sites have

  4. An unbiased infrared H2 search for embedded flows from young stars in Orion A

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stanke, Thomas

    2001-04-01

    die H2 Leuchtkraft entwickeln sich gemeinsam mit der Ausströmungsquelle. Von null startend, dehnen sich die Jets schnell bis auf eine Länge von einigen Parsec aus und werden dann langsam wieder kürzer. Sie sind zuerst sehr leuchtkräftig, die H2 Helligkeit nimmt aber im Lauf der protostellaren Entwicklung ab. Die Längen- und H2 Leuchtkraftentwicklung lässt sich im Wesentlichen durch eine zuerst sehr hohe, dann niedriger werdende Massenausflussrate erklären, die auf eine zuerst sehr hohe, dann niedriger werdende Gasakkretionsrate auf den Protostern schliessen lässt (Akkretion und Ejektion sind eng verknüpft!). Die Längenabnahme der Jets erfordert eine ständig wirkende Abbremsung der Jets. Ein einfaches Modell einer simultanen Entwicklung eines Protosterns, seiner zirkumstellaren Umgebung und seiner Ausströmung (Smith 2000) kann die gemessenen H2- und bolometrischen Leuchtkräfte der Jets und ihrer Quellen reproduzieren, unter der Annahme, dass die starke Akkretionsaktivität zu Beginn der protostellaren Entwicklung mit einer überproportional hohen Massenausflussrate verbunden ist. Im Durchmusterungsgebiet sind 125 dichte Molekülwolkenkerne bekannt (Tatematsu et al. 1993). Jets (bzw. Sterne) entstehen in ruhigen Wolkenkernen, d.h. solchen mit einem niedrigen Verhältnis von interner kinetischer Energie zu gravitativer potentieller Energie; dies sind die Wolkenkerne höherer Masse. Die Wolkenkerne mit Jets haben im Mittel grössere Linienbreiten als die ohne Jets. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie bevorzugt in den massereicheren Wolkenkernen zu finden sind, welche generell eine grössere Linienbreite haben. Es gibt keinen Hinweis auf stärkere interne Bewegungen in Wolkenkernen mit Jets, die durch eine Wechselwirkung der Jets mit den Wolkenkernen erzeugt sein könnte. Es gibt, wie von der Theorie vorausgesagt, eine Beziehung zwischen der Linienbreite der Wolkenkerne und der H2 Leuchtkraft der Jets, wenn Jets von Klasse 0 und Klasse I Protosternen

  5. Robust boosting via convex optimization

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rätsch, Gunnar

    2001-12-01

    analysiert, wie groß der Margin bei Boosting ist und ein verbesserter Algorithmus vorgeschlagen, der effizient Regeln mit maximalem Margin erzeugt. o Was ist der Zusammenhang von Boosting und Techniken der konvexen Optimierung? Um die Eigenschaften der entstehenden Klassifikations- oder Regressionsregeln zu analysieren, ist es sehr wichtig zu verstehen, ob und unter welchen Bedingungen iterative Algorithmen wie Boosting konvergieren. Wir zeigen, daß solche Algorithmen benutzt werden koennen, um sehr große Optimierungsprobleme mit Nebenbedingungen zu lösen, deren Lösung sich gut charakterisieren laesst. Dazu werden Verbindungen zum Wissenschaftsgebiet der konvexen Optimierung aufgezeigt und ausgenutzt, um Konvergenzgarantien für eine große Familie von Boosting-ähnlichen Algorithmen zu geben. o Kann man Boosting robust gegenüber Meßfehlern und Ausreissern in den Daten machen? Ein Problem bisheriger Boosting-Methoden ist die relativ hohe Sensitivität gegenüber Messungenauigkeiten und Meßfehlern in der Trainingsdatenmenge. Um dieses Problem zu beheben, wird die sogenannte 'Soft-Margin' Idee, die beim Support-Vector Lernen schon benutzt wird, auf Boosting übertragen. Das führt zu theoretisch gut motivierten, regularisierten Algorithmen, die ein hohes Maß an Robustheit aufweisen. o Wie kann man die Anwendbarkeit von Boosting auf Regressionsprobleme erweitern? Boosting-Methoden wurden ursprünglich für Klassifikationsprobleme entwickelt. Um die Anwendbarkeit auf Regressionsprobleme zu erweitern, werden die vorherigen Konvergenzresultate benutzt und neue Boosting-ähnliche Algorithmen zur Regression entwickelt. Wir zeigen, daß diese Algorithmen gute theoretische und praktische Eigenschaften haben. o Ist Boosting praktisch anwendbar? Die dargestellten theoretischen Ergebnisse werden begleitet von Simulationsergebnissen, entweder, um bestimmte Eigenschaften von Algorithmen zu illustrieren, oder um zu zeigen, daß sie in der Praxis tatsächlich gut funktionieren und

  6. Lossless quantum data compression and secure direct communication

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Boström, Kim

    2004-07-01

    of the message. Diese Dissertation behandelt die Kodierung und Verschickung von Information durch einen Quantenkanal. Ein Quantenkanal besteht aus einem quantenmechanischen System, welches vom Sender manipuliert und vom Empfänger ausgelesen werden kann. Dabei repräsentiert der individuelle Zustand des Kanals die Nachricht. Die zwei Themen der Dissertation umfassen 1) die Möglichkeit, eine Nachricht in einem Quantenkanal verlustfrei zu komprimieren und 2) die Möglichkeit eine Nachricht von einer Partei zu einer einer anderen direkt und auf sichere Weise zu übermitteln, d.h. ohne dass es einer dritte Partei möglich ist, die Nachricht abzuhören und dabei unerkannt zu bleiben. Die wesentlichen Ergebnisse der Dissertation sind die folgenden. Ein allgemeiner Formalismus für Quantencodes mit variabler Länge wird ausgearbeitet. Diese Codes sind notwendig um verlustfreie Kompression zu ermöglichen. Wegen der Quantennatur des Kanals sind die codierten Nachrichten allgemein in einer Superposition von verschiedenen Längen. Es zeigt sich, daß es unmöglich ist eine Quantennachricht verlustfrei zu komprimieren, wenn diese dem Sender nicht apriori bekannt ist. Im anderen Falle wird die Möglichkeit verlustfreier Quantenkompression gezeigt und eine untere Schranke für die Kompressionsrate abgeleitet. Des weiteren wird ein expliziter Kompressionsalgorithmus konstruiert, der für beliebig vorgegebene Ensembles aus Quantennachrichten funktioniert. Ein quantenkryptografisches Prokoll - das “Ping-Pong Protokoll” - wird vorgestellt, welches die sichere direkte übertragung von klassischen Nachrichten durch einen Quantenkanal ermöglicht. Die Sicherheit des Protokolls gegen beliebige Abhörangriffe wird bewiesen für den Fall eines idealen Quantenkanals. Im Gegensatz zu anderen quantenkryptografischen Verfahren ist das Ping-Pong Protokoll deterministisch und kann somit sowohl für die Übermittlung eines zufälligen Schlüssels als auch einer komponierten Nachricht

  7. The Rheology of Blood Flow in a Branched Arterial System

    PubMed Central

    Shibeshi, Shewaferaw S.; Collins, William E.

    2006-01-01

    Blood flow rheology is a complex phenomenon. Presently there is no universally agreed upon model to represent the viscous property of blood. However, under the general classification of non-Newtonian models that simulate blood behavior to different degrees of accuracy, there are many variants. The power law, Casson and Carreau models are popular non-Newtonian models and affect hemodynamics quantities under many conditions. In this study, the finite volume method is used to investigate hemodynamics predictions of each of the models. To implement the finite volume method, the computational fluid dynamics software Fluent 6.1 is used. In this numerical study the different hemorheological models are found to predict different results of hemodynamics variables which are known to impact the genesis of atherosclerosis and formation of thrombosis. The axial velocity magnitude percentage difference of up to 2 % and radial velocity difference up to 90 % is found at different sections of the T-junction geometry. The size of flow recirculation zones and their associated separation and reattachment point's locations differ for each model. The wall shear stress also experiences up to 12 % shift in the main tube. A velocity magnitude distribution of the grid cells shows that the Newtonian model is close dynamically to the Casson model while the power law model resembles the Carreau model. Zusammenfassung Die Rheologie von Blutströmungen ist ein komplexes Phänomen. Gegenwärtig existiert kein allgemein akzeptiertes Modell, um die viskosen Eigenschaften von Blut wiederzugeben. Jedoch gibt es mehrere Varianten unter der allgemeinen Klassifikation von nicht-Newtonschen Modellen, die das Verhalten von Blut mit unterschiedlicher Genauigkeit simulieren. Die Potenzgesetz-, Casson und Carreau-Modelle sind beliebte nicht-New-tonsche Modelle und beeinflussen die hämodynamischen Eigenschaften in vielen Situationen. In dieser Studie wurde die finite Volumenmethode angewandt, um die h

  8. Vergleich von rekombinanten Vaccinia- und DNA-Vektoren zur Tumorimmuntherapie im C57BL/6-Mausmodell

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Johnen, Heiko

    2002-10-01

    antigenpräsentierender Zellen verantwortlich sein. Durch die Modifikation einer Methode zur intrazellulären IFN-gamma Färbung konnten in vakzinierten Mäusen tumorantigenspezifische CTL sensitiv und quantitativ detektiert werden. Die so bestimmte CTL-Frequenz, nicht jedoch die humorale Antwort, korrelierte mit der in vivo Wirksamkeit der verschiedenen Vakzinen: DNA vakzinierte Tiere entwickeln starke tumorantigenspezifische CTL-Antworten, wohingegen in MVA-vakzinierten Tieren überwiegend gegen virale Epitope gerichtete CD4 und CD8-T-Zellen detektiert wurden. Die Wirksamkeit der pCI-DNA-Vakzine spricht für die Weiterentwicklung in weiteren präklinischen Mausmodellen, beispielsweise unter Verwendung von MUC1 oder HLA-A2 transgenen Mäusen. Die Methoden zur Detektion Tumorantigen-spezifischer CTL in 96-Loch-Mikrotiterplatten können dabei zur systematischen Suche nach im Menschen immundominanten T-Zell-Epitopen im Muzin-Molekül genutzt werden. Der durchgeführte Vergleich der auf den Vektoren pCI und MVA basierenden Vakzinen und die Analyse neuerer Publikationen führen zu dem Ergebniss, daß vor allem DNA-Vakzinen in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von aktiven Tumorimpfstoffen spielen werden. Rekombinante MVA-Viren, eventuell in Kombination mit DNA- oder anderen Vektoren, haben sich dagegen in zahlreichen Studien als wirksame Impfstoffe zur Kontrolle von durch Pathogene hervorgerufenen Infektionserkrankungen erwiesen. In this study, tumor vaccines based on the plasmid pCI, the attenuated vaccinia virus strain modified vaccinia virus Ankara (MVA) and MVA-infected dendritic cells were constructed and characterized by sequencing, Western blot and flow cytometric analysis. The efficiency to induce tumor immunity in vivo was compared in several C57BL/6 mouse tumor models. Naked DNA Vaccination based on the eukaryotic expression vector pCI did induce very effective, antigen-specific and long-term protection against tumor cell lines expressing mucin, CEA or

  9. Subtsve A~é­ An In-situ Remediation Method For The Saturated and Unsaturated Zone

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Koschitzky, H.-P.; Troetschler, O.; Weber, K.

    /5 (HG 262), Institut für Wasserbau, Uni- versität Stuttgart THEURER, KOSCHITZKY, FÄRBER (2001): Einsatz des thermischen In-situ Sanierungsverfahrens TUBA unter schwierigen Bedingungen, Beitrag zu Boden und Altlasten Symposium 2001, 21. - 22.02.2001, TU Berlin und UBA Berlin 2

  10. A new approach to the study of therapeutic work in the transference.

    PubMed

    Pessier, J; Stuart, J

    2000-02-01

    This article proposes a new method for evaluating the effects of therapist and patient work in the transference. Work in the transference is often difficult for the patient, and may show a characteristic pattern of lag between a transference interpretation and its therapeutic effect. To account for this lag, we assessed patient responses to interpretations over the course of entire sessions. The narratives patients told about others, or Relationship Episodes (REs), were used as units of study. In a sample of three consecutive sessions taken from each of three psychodynamic cases, we identified several instances when transference work appeared to have an initial inhibitory effect, but facilitated progress over the course of the entire session. We recommend that to examine the effects of interpretations future studies use longer, more clinically meaningful segments of patient speech than have been used in the past. Dieser Beitrag propagiert eine neue Methode zur Evaluierung der Effekte von Übertragungsarbeit durch Therapeut und Patient. Arbeit in der Übertragung ist für den Patienten oftmals schwierig und zeigt häufig eine charakteristisches Muster von zeitlichen Verzögerungen bzgl. Übertragungsdeutungen und deren therapeutischen Effekten. Um diese zeitliche Verzögerung zu erklären, untersuchten wir die Reaktionen von Patienten auf derartige Deutungen im Verlauf ganzer Sitzungen. Narrative, in denen die Patienten über andere berichteten, also Beziehungsepisoden, dienten in dieser Studie als Einheit. In einter Stichprobe dreier aufeinanderfolgender Sitzugnen, die sich auf drei Fälle bezogen, identifizierten wir verschiedene Umstände, unter denen Übertragungsarbeit anfänglich einen hemmenden Affekt zu haben schien, letztlich aber den Gesamtverlauf der Sitzung günstig beeinflussten. Wir empfehlen, in Zukunft die Effekte von Übertragungsdeutungen auf der Basis längerer, klinische sinnvoller Segmente von Patientenäußerungen zu untersuchen als dies in der

  11. The Rheology of Blood Flow in a Branched Arterial System.

    PubMed

    Shibeshi, Shewaferaw S; Collins, William E

    2005-01-01

    Blood flow rheology is a complex phenomenon. Presently there is no universally agreed upon model to represent the viscous property of blood. However, under the general classification of non-Newtonian models that simulate blood behavior to different degrees of accuracy, there are many variants. The power law, Casson and Carreau models are popular non-Newtonian models and affect hemodynamics quantities under many conditions. In this study, the finite volume method is used to investigate hemodynamics predictions of each of the models. To implement the finite volume method, the computational fluid dynamics software Fluent 6.1 is used. In this numerical study the different hemorheological models are found to predict different results of hemodynamics variables which are known to impact the genesis of atherosclerosis and formation of thrombosis. The axial velocity magnitude percentage difference of up to 2 % and radial velocity difference up to 90 % is found at different sections of the T-junction geometry. The size of flow recirculation zones and their associated separation and reattachment point's locations differ for each model. The wall shear stress also experiences up to 12 % shift in the main tube. A velocity magnitude distribution of the grid cells shows that the Newtonian model is close dynamically to the Casson model while the power law model resembles the Carreau model. ZUSAMMENFASSUNG: Die Rheologie von Blutströmungen ist ein komplexes Phänomen. Gegenwärtig existiert kein allgemein akzeptiertes Modell, um die viskosen Eigenschaften von Blut wiederzugeben. Jedoch gibt es mehrere Varianten unter der allgemeinen Klassifikation von nicht-Newtonschen Modellen, die das Verhalten von Blut mit unterschiedlicher Genauigkeit simulieren. Die Potenzgesetz-, Casson und Carreau-Modelle sind beliebte nicht-New-tonsche Modelle und beeinflussen die hämodynamischen Eigenschaften in vielen Situationen. In dieser Studie wurde die finite Volumenmethode angewandt, um die h

  12. Herstellung von Chitosan und einige Anwendungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Struszczyk, Marcin Henryk

    2001-05-01

    1. Die Deacetylierung von crabshell - Chitosan führte gleichzeitig zu einem drastischen Abfall der mittleren viscosimetrischen Molmasse ( Mv), insbesondere wenn die Temperatur und die Konzentration an NaOH erhöht werden. Diese Parameter beeinflussten jedoch nicht den Grad der Deacetylierung (DD). Wichtig ist jedoch die Quelle des Ausgangsmaterials: Chitin aus Pandalus borealis ist ein guter Rohstoff für die Herstellung von Chitosan mit niedrigem DD und gleichzeitig hoher mittlerer Mv, während Krill-Chitin (Euphausia superba) ein gutes Ausgangsmaterial zur Herstellung von Chitosan mit hohem DD und niedrigem Mv ist. Chitosan, das aus Insekten (Calliphora erythrocephala), unter milden Bedingungen (Temperatur: 100°C, NaOH-Konzentration: 40 %, Zeit: 1-2h ) hergestellt wurde, hatte die gleichen Eigenschaften hinsichtlich DD und Mv wie das aus Krill hergestellte Chitosan. Der Bedarf an Zeit, Energie und NaOH ist für die Herstellung von Insekten-Chitosan geringer als für crabshell-Chitosan vergleichbare Resultaten für DD und Mv. 2. Chitosan wurde durch den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus zu Chitooligomeren fermentiert. Die Ausbeute beträgt 25%. Die Chitooligomere wurden mit Hilfe von HPLC und MALDI-TOF-Massenspektrmetrie identifiziert. Die Fermentationsmischung fördert die Immunität von Pflanzen gegen Bakterien und Virusinfektion. Die Zunahme der Immunität schwankt jedoch je nach System Pflanze-Pathogen. Die Fermentation von Chitosan durch Aspergillus fumigatus könnte eine schnelle und billige Methode zur Herstellung von Chitooligomeren mit guter Reinheit und Ausbeute sein. Eine partiell aufgereinigte Fermentationsmischung dieser Art könnte in der Landwirtschaft als Pathogeninhibitor genutzt werden. Durch kontrollierte Fermentation, die Chitooligomere in definierter Zusammensetzung (d.h. definierter Verteilung des Depolymerisationsgrades) liefert, könnte man zu Mischungen kommen, die für die jeweilige Anwendung eine optimale Bioaktivität besitzen. 3

  13. Change in genetic correlation due to selection using animal model evaluation.

    PubMed

    Strandén, I; Mäntysaari, E A; Mäki-Tanila, A

    1993-01-12

    Monte Carlo simulation and analytical calculations were used to study the effect of selection on genetic correlation between two traits. The simulated breeding program was based on a closed adult multiple ovulation and embryo transfer nucleus breeding scheme. Selection was on an index calculated using multi-trait animal model (AM). Analytical formulae applicable to any evaluation method were derived to predict change in genetic (co)variance due to selection under multi-trait selection using different evaluation methods. Two formulae were investigated, one assuming phenotypic selection and the other based on a recursive two-generation AM selection index. The recursive AM method approximated information due to relatives by a relationship matrix of two generations. Genetic correlation after selection was compared under different levels of initial genetic and environmental correlations with two different selection criteria. Changes in genetic correlation were similar in simulation and analytical predictions. After one round of selection the recursive AM method and the simulation gave similar predictions while the phenotypic selection predicted usually more change in genetic correlation. After several rounds of selection both analytical formulae predicted more change in genetic correlation than the simulation. ZUSAMMENFASSUNG: Änderung der genetischen Korrelation bei Selektion mit einem Tiermodell Der Selektionseffekt auf die genetische Korrelation zwischen zwei Merkmalen wurde mit Hilfe von Monte Carlo-Simulation und analytischen Berechnungen untersucht. Ein geschlossener Adulter - MOET (Multiple Ovulation and Embryo Transfer) Zuchtplan wurde simuliert. Die Selektion gründete sich auf einen Index, der die Zuchtwertschätzung des Mehrmerkmals-Tiermodells benutzte. Analytische Formeln für die Voraussage der Änderung der genetischen (Ko)varianz unter multivariate Selektion für verschiedene Zuchtwertschätzungsmethode wurden deduziert. Zwei Formeln wurden studiert

  14. Estimation of the genetic correlations between twisted legs and growth or conformation traits in broiler chickens.

    PubMed

    Bihan-Duval, E L; Beaumont, C; Colleau, J J

    1997-01-12

    inciter à surveiller l'impact sur l'incidence des varus des fortes pressions de sélection appliquées actuellement sur les caractères de conformation. ZUSAMMENFASSUNG: Genetische Korrelationen zwischen verbogenen Füßen und Wachstums- und Formmerkmalen in Broilern Genetische Korrelationen zwischen 2 Arten von Beindeformationen, Valgus und Varus Angulationen, und einigen Wachtums- und Formmerkmalen wurden bei zwei kommerziellen Broiler Herkünften geschätzt, 14 264 Hühner beiderlei Geschlechter wurden in Linie A auf Beinfehler bei 6 Wochen Alter und Körpergewicht bei 3 (BW3) und 6 Wochen (BW6) untersucht, in Linie B 8 164 Tiere, wo aber auch Brustwinkel (BRA) und Brustfleisch (BRM) von ca. 70% der Hähne erhoben worden ist. Das für die genetische Analyse von Valgus und Varus Deformationen entwickelte multinomiale logit Modell wurde für die gemeinsame Analyse eines ungeordneten kategorischen Merkmals und einer kontinuierlichen Variablen erweitert. Dieses unterstellt Kompetition zwischen latenter Anfälligkeiten für verschiedene Deformationen und lineare Beziehung zu kontinuierlich verteilter Leistung. Lokationsparameter wurden mittels "Maximum A Posteriori" Ansatz und Dispersionsparameter mittels "Maximum Marginaler Likelihood" unter Verwendung von 'tilde-hat' Approximation geschätzt. Das genetische Modell berücksichtigte Vater-, maternale Großvater- und Muttertier-innerhalb der letzteren-Wirkungen. Beindeformationen zeigen mittlere Heritabilitätswerte, 0.22 für Valgus and Varus aus Vater/maternalem Großvater Komponenten, 0.37 bez. 0.29 aus der Muttertierkomponente. Mit Ausnahme von BRA waren Heritabilitätswerte für Wachstum- und Formmerkmale aus S/MGS-Komponenten (0.18-0.47) kleiner als die aus Muttertierkomponenten (0.41-0.63). Genetische Korrelationen zwischen letzeren und Anfällikeiten waren sehr niedrig: zwischen BW3 und Valgus und Varus -0.03 bzw. -0.05, BW6 +0.05 und 0.01. Simulation zeigte, daß die niedrigen Werte kaum auf negative R

  15. The effects of topical mesenchymal stem cell transplantation in canine experimental cutaneous wounds

    PubMed Central

    Kim, Ju-Won; Lee, Jong-Hwan; Lyoo, Young S; Jung, Dong-In; Park, Hee-Myung

    2013-01-01

    modulación de la expresión de mRNA de diversos factores relacionados con la cicatrización de heridas. Zusammenfassung Hintergrund Adulte Stammzellen sind für ihre biotechnologische Verwendung bei der Wiederherstellung von Geweben bereits weit reichend erforscht. Wir haben die klinische Bedeutung und Sicherheit der Applikation von kultivierten allogenen mesenchymalen Stammzellen (MSCs) aus dem Knochenmark zur Behandlung von Hautwunden in einem caninen Modell evaluiert. Hypothese Die topische allogene MSC Transplantation kann den Wundverschluss experimenteller Hautwunden (Brandwunden Grad III) beschleunigen und die lokale Entzündung mildern. Tiere Erwachsene gesunde Beagles (n=10; 3-6 Jahre alt; 7,2-13,1kg) wurden in der Studie verwendet. Methoden Es wurden Hautwunden 3. Grades am Rücken der gesunden Beagles verursacht und allogene MSCs intradermal injiziert. Die Schnelligkeit des Wundverschlusses und das Ausmaß der Kollagenproduktion wurden histologisch mittels Hämatoxylin und Eosin Färbung und Trichromfärbung untersucht. Das Ausmaß der zellulären Proliferation und der Angiogenese wurde mittels Immunzytochemie unter Verwendung von Proliferating-Cell-Nuclear-Antigen, Vimentin und Alpha Smooth Muscle Actin-spezifischen Antikörpern evaluiert. Die lokale Exprimierung von mRNA von Interleukin-2, Interferon-γ, Basic Fibroblasten Wachstumsfaktor und Matrix Metalloproteinase-2 wurde mittels RT PCR evaluiert. Ergebnisse Im Vergleich zu den Wunden, die nur mit dem Trägermedium behandelt worden waren, zeigten die mit MSC-behandelten Wunden einen rascheren Verschluss und eine erhöhte Kollagensynthese, zelluläre Proliferation und Angiogenese. Darüber hinaus zeigten MSC-behandelte Wunden eine verminderte Exprimierung pro-entzündlicher Zytokine (Interleukin-2 und Interferon-γ) und Wundheilungsfaktoren (Basic Fibroblasten Wachstumsfaktor und Matrix Metalloproteinase-2). Schlussfolgerung und klinische Bedeutung Die topische Transplantation von MSCs resultiert in