Science.gov

Sample records for nicht transportfaehigen patienten

  1. Warum kommt hier NICHT nicht vor? - Regularitaeten beim L-2-Erwerb (Why Is "Nicht" Not Used Here? Regularities in Second Language Acquisition).

    ERIC Educational Resources Information Center

    Stalb, Heinrich

    1978-01-01

    Presents a German test for English students. Errors in the placing of "nicht" are examined and categorized. Criticism of the objectivity of the findings are examined. The tests are seen as a measure of oral skills. Study is recommended of how to present most economically the various items. (IFS/WGA)

  2. [COPD und Klangtherapie: Pilotstudie zur Wirksamkeit einer Behandlung mit Körpertambura bei COPD-Patienten].

    PubMed

    Hartwig, Bernhard; Schmidt, Stefan; Hartwig, Isabella

    2016-01-01

    Hintergrund: Erkrankungen der Atemorgane treten mit steigendem Alter öfter auf, nehmen weltweit zu und sind häufige Ursachen für Morbidität und Mortalität. In dieser Pilotstudie wurde der Frage nachgegangen, ob eine einmalige 10-minütige Behandlung mit einer Körpertambura eine signifikante und effektive Verbesserung der Lungenfunktion von Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD; GOLD-Stadium A oder B) erbringen kann. Patienten und Methoden: 54 Probanden konnten je zur Hälfte in eine Behandlungsgruppe (Körpertambura) und eine aktive Kontrollgruppe (Atemtherapie) randomisiert werden. Eine Bestimmung der Lungenfunktionsmessparameter «Einsekundenkapazität» (FEV1) und «inspiratorische Vitalkapazität» (IVC) zu den Zeitpunkten T1 (Baseline), T2 (direkt nach Behandlung) und als Follow-up etwa 3 Wochen nach T1 (T3). Ergebnisse: Die Behandlungsgruppe zeigte sich der Kontrollgruppe in beiden Werten signifikant überlegen. Die Zeit-×-Gruppe-Interaktion (Varianzanalyse) ergab p = 0,001 (FEV1) bzw. p = 0,04 (IVC). Die Behandlungsgruppe zeigte bei beiden Werten eine Verbesserung von klinischer Relevanz. Schlussfolgerung: Diese Ergebnisse zeigen, dass die Klangbehandlung mittels einer Körpertambura - neben den schulmedizinischen, leitliniengerechten Therapien - eine zusätzliche, nebenwirkungsarme, aber durchaus klinisch wirksame Option für die Behandlung von COPD-Patienten darstellen kann, um deren Lebensqualität zu stabilisieren und zu verbessern. PMID:27606616

  3. Diagnose und Therapie einer Depression im höheren Lebensalter – Einflüsse von Patienten- und Arztmerkmalen

    PubMed Central

    von dem Knesebeck, Olaf; Bönte, Markus; Siegrist, Johannes; Marceau, Lisa; Link, Carol; McKinlay, John

    2013-01-01

    Zusammenfassung Studienergebnissee aus dem englischsprachigen Raum zeigen, dass diagnostische und therapeutische Entscheidungen von Hausärzten bei der Versorgung von depressiven Patienten systematischen Einflüssen unterliegen, und dass sowohl Merkmale des Arztes als auch des Patienten unabhängig vom Krankheitsbild Einfluss auf diese Entscheidungen haben. In der vorliegenden Arbeit werden Ergebnisse einer deutschen Studie präsentiert, in der die Einflüsse von Patienten- und Arztmerkmalen auf diagnostische und therapeutische ärztliche Entscheidungen bei einer Depression untersucht wurden. Unter Anwendung eines faktoriellen Experimentaldesigns spielten professionelle Schauspieler in Videofilmen die Rolle von Patienten, die Symptome für eine depressive Erkrankung äußern. In den Videofilmen, die alle auf einem identischen Skript basieren, wurden systematisch die Patientenmerkmale Alter (55 vs. 75 Jahre), Geschlecht und sozialer Status (Hausmeister vs. Lehrer) variiert. Die randomisierte Ärztestichprobe wurde nach dem Arztgeschlecht und professioneller Erfahrung (< 5 vs. > 15 Jahre) geschichtet. Der Videofilm wurde insgesamt 128 niedergelassenen Ärzten für Allgemeinmedizin und hausärztlich tätigen Internisten in ihrer Praxis vorgespielt. Danach wurden die Ärzte zu unterschiedlichen Aspekten von Diagnose und Therapie befragt. Es wurde erhoben, ob der Arzt dem Patienten über das gezeigte Gespräch hinausgehende Fragen stellen würde, welche Diagnosen er für wahrscheinlich hält, wie sicher er sich mit seiner Diagnose ist, welche diagnostischen Tests er anordnen würde, ob er den Patienten überweisen würde oder ob er Medikamente verordnen oder ihm Empfehlungen zur Änderung seines Lebensstils geben würde. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass sowohl die Diagnose als auch die Therapie einer Depression durch niedergelassene Hausärzte in Deutschland nur geringfügig durch die untersuchten Merkmale der Patienten und der behandelnden Ärzte beeinflusst wird

  4. Funktionelle Elektrostimulation Paraplegischer Patienten

    PubMed Central

    2014-01-01

    Functional Electrical Stimulation on Paraplegic Patients. We report on clinical and physiological effects of 8 months Functional Electrical Stimulation (FES) of quadriceps femoris muscle on 16 paraplegic patients. Each patient had muscle biopsies, CT-muscle diameter measurements, knee extension strength testing carried out before and after 8 months FES training. Skin perfusion was documented through infrared telethermography and xenon clearance, muscle perfusion was recorded through thallium scintigraphy. After 8 months FES training baseline skin perfusion showed 86 % increase, muscle perfusion was augmented by 87 %. Muscle fiber diameters showed an average increase of 59 % after 8 months FES training. Muscles in patients with spastic paresis as well as in patients with denervation showed an increase in aerob and anaerob muscle enzymes up to the normal range. Even without axonal neurotropic substances FES was able to demonstrate fiberhypertrophy, enzyme adaptation and intracellular structural benefits in denervated muscles. The increment in muscle area as visible on CT-scans of quadriceps femoris was 30 % in spastic paraplegia and 10 % in denervated patients respectively. FES induced changes were less in areas not directly underneath the surface electrodes. We strongly recommend the use of Kern’s current for FES in denervated muscles to induce tetanic muscle contractions as we formed a very critical opinion of conventional exponential current. In patients with conus-cauda-lesions FES must be integrated into modern rehabilitation to prevent extreme muscle degeneration and decubital ulcers. Using FES we are able to improve metabolism and induce positive trophic changes in our patients lower extremities. In spastic paraplegics the functions „rising and walking“ achieved through FES are much better training than FES ergometers. Larger muscle masses are activated and an increased heart rate is measured, therefore the impact on cardiovascular fitness and metabolism is much greater. This effectively addresses and prevents all problems which result from inactivity in paraplegic patients. PMID:26913132

  5. Alternative Nachweisverfahren - nicht PCR-basierende Schnellmethoden

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schalch, Barbara; Wagner, Martin

    Die Erfolge moderner mikrobiologischer Schnellmethoden stellen Sensitivität und Spezifität vieler konventioneller mikrobiologischer Kultivierungsmethoden in Frage. Konventionell ermittelte Keimzahlen und -gruppen pro Untersuchungseinheit scheinen mehr oder weniger unter den realen Gegebenheiten zu liegen. Andererseits schreibt beispielsweise die EU-weit geltende Verordnung (EG) Nr. 2073/2005 über mikrobiologische Kriterien für Lebensmittel den Einsatz einiger dieser Nachweismethoden verbindlich vor.

  6. Nicht-referentielle Nominalphrasen (Non-Referential Noun Phrases)

    ERIC Educational Resources Information Center

    Leys, Odo

    1973-01-01

    Appeared as Working Report No. 21 of the Linguistic Institute of the University of Cologne; critical observations on S. Kuno's Some Properties of Non-Refential Noun Phrases,'' in Studies in General and Oriental Linguistics, 1970. (RS)

  7. Intraoperative Schnellschnittuntersuchungen parapylorischer Lymphknoten bei der pyloruserhaltenden Pankreaskopfresektion: Gibt es eine klinische Relevanz?

    PubMed Central

    Riediger, Hartwig; Schulz, Antje; Adam, Ulrich; Krüger, Colin M.

    2014-01-01

    Zusammenfassung Hintergrund Die pyloruserhaltende Pankreaskopfresektion (PPPD) ist als onkologisches Standardverfahren etabliert. Lokal fortgeschrittene Tumoren können eine erweiterte Resektion erforderlich machen. Ebenso soll früheren Arbeiten zufolge bei Tumornachweis in den parapylorischen Lymphknoten (PLK) eine distale Magenresektion im Sinne einer klassischen Whipple-Operation indiziert sein. Entsprechend diesen Empfehlungen haben wir intraoperative Schnellschnittuntersuchungen der PLK in unseren Routineablauf integriert. Im Rahmen dieser Studie haben wir die klinische Relevanz dieses Vorgehens hinterfragt. Methoden Bei 105 onkologischen Patienten im Zeitraum von 2006-2012 bestand die Indikation zur PPPD. In allen Fällen erfolgte eine intraoperative Schnellschnittuntersuchung der PLK. Die Patienten wurden bezüglich Primärtumor, Anzahl der untersuchten Lymphknoten (LK) (gesamt und parapylorisch) sowie Auswirkungen auf das operative Konzept untersucht. Es handelt sich um eine retrospektive Studie, die auf prospektiv erhobenen Daten unserer Pankreasdatenbank basiert. Ergebnisse Die Primärtumoren waren 72 Pankreaskopfkarzinome und 33 extrapankreatische Karzinome (Gallengangskarzinom, Ampullenkarzinom, Duodenalkarzinom). 73 Patienten waren nodalpositiv. Insgesamt wurden 2391 LK untersucht, von denen 325 parapylorisch lokalisiert waren. Die intraoperative Schnellschnittuntersuchung erbrachte lediglich bei 4 Patienten mit Pankreaskopfkarzinom jeweils einen positiven PLK; daraufhin erfolgte eine distale Magenresektion. In keinem der distalen Magenresektate waren Tumorresiduen nachweisbar. Lokale chirurgisch-technische Probleme im Sinne von Durchblutungsstörungen des Magens ergaben sich durch die regionale Lymphadenektomie nicht. PLK waren nur beim Pankreaskarzinom positiv. In der Subgruppe der nodalpositiven Patienten mit Pankreaskopfkarzinom hatten 8% der Patienten einen positiven PLK. Schlussfolgerung Die regionale parapylorische Lymphadenektomie ist beim

  8. Guillain-Barré syndrome: clinical profile and management.

    PubMed

    Sudulagunta, Sreenivasa Rao; Sodalagunta, Mahesh Babu; Sepehrar, Mona; Khorram, Hadi; Bangalore Raja, Shiva Kumar; Kothandapani, Shyamala; Noroozpour, Zahra; Aheta Sham, Mohammed; Prasad, Nagendra; Sunny, Sony Parethu; Mohammed, Munawar Dhanish; Gangadharappa, Rekha; Nidsale Sudarshan, Ranjitha

    2015-01-01

    Einführung: Das Guillain-Barré-Syndrom (GBS) ist eine fulminant verlaufende Polyradiculoneuropathie, die akut, meist schwer verlaufend, auf der Basis eines Autoimmunprozesses auftritt. Die Ätiologie der Erkrankung wird nicht ganz verstanden, die Prognose ist bei früher Diagnose und Therapie gewöhnlich gut. Eine retrospektive Studie wurde durchgeführt, um das klinische Profil, die Epidemiologie, die Laborwerte, die Elektrodiagnose, die Behandlungsarten und die Prognose von Patienten mit GBS auszuwerten.Methode: Die klinischen Daten von 1.166 Patienten, die zwischen Januar 2003 und Januar 2014 mit GBS überwiesen oder in den Ambulanzen vorgestellt wurden, wurden ausgewertet. Ergebnisse: Geschlechtsspezifische Unterschiede wurden nicht beobachtet. Etwa 35% der Patienten waren älter als 50 Jahre. Die Analyse zeigte schlecht eingestellten Diabetes mellitus (HBA1c = 8,1 ± 2,11%). Die saisonale Abhängigkeit der GBS ist deutlich, im Winter wurden 484 (41,5%) gefunden und 449 (38,5%) Patienten mit GBS wurden künstlich beatmet. 48 (4,11%) der Patienten verstarben an GBS. Die neurologischen Untersuchungen ergaben bei 407 (34,9%) der Patienten Beteiligung der cranialen Nerven, faciale Lähmungen bei 401 (34,39%) und Ataxien bei 88 (7,54%) der Patienten. Die meisten Patienten, die mit Plasmapherese behandelt wurden, hatten einen niedrigeren sozioökonomischen Status. Die mittlere Proteinkonzentration im Liquor war 113,8 ± 11,8 mg/dl. Störungen der Nervenleitung, indirekt bestimmt über den H-Reflex, wurden bei 891 (90,64%) der Patienten beobachtet. Keine Unterschiede hinsichtlich Komplikationen und Endergebnis wurden festgestellt zwischen den Behandlungen mit intravenöser Gabe von Immunglobulinen und Plasmaaustausch.Schlussfolgerung: GBS tritt vorwiegend in den Wintermonaten auf, der „Peak-Flow-Test“ kann ein Indikator für eine erforderliche künstliche Beatmung und für die Prognose sein. Eine Verminderung oder Blockierung der Nervenleitung ist die

  9. Polymorphisms XbaI (rs693) and EcoRI (rs1042031) of the ApoB gene are associated with carotid plaques but not with carotid intima-media thickness in patients with diabetes mellitus type 2.

    PubMed

    Nikolajevic Starcevic, Jovana; Santl Letonja, Marija; Praznikar, Zala J; Makuc, Jana; Vujkovac, Andreja C; Petrovic, Daniel

    2014-05-01

    Hintergrund: Apolipoprotein B ist eine wichtige strukturelle Komponente der atherogenetischen Lipoproteine (LDL, VLDL und IDL). Genetische Variationen des ApoB-Gens können verschiedene Effekte auf Plasmakonzentrationen des ApoB und auf den Lipidspiegel haben, was dann die Atherogenese beeinflusst. Primäres Ziel der Studie war die Analyse der Assoziation der Polymorphismen XbaI (rs693) und EcoRI (rs1042031) mit Plasmakonzentrationen von ApoB, dem Lipidspiegel und verschiedenen atherosklerotischen Phänotypen bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2. Patienten und Methoden: 595 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 (399 mit Statin-Therapie und 196 Patienten ohne Statin-Therapie) und 200 Personen ohne Diabetes mellitus Typ 2 (Kontrollgruppe). Die Intima-Media-Dicke (IMD) der A. carotis und die Charakteristika der atherosklerotischen Plaques wurden mit Ultraschall analysiert. Biochemische Untersuchungen wurden mit standardmäßigen biochemischen Methoden durchgeführt. Die XbaI (rs693) und EcoRI (rs1042031) Genotypen wurden mittels Real-Time PCR analysiert. Ergebnisse: Die Genotyp-Verteilung und die allelische Häufigkeit von XbaI und EcoRI Polymorphismen unterschieden sich nicht zwischen Patienten mit und ohne Diabetes mellitus. Es wurden keine signifikanten Unterschiede der Plasmakonzentrationen von ApoA1, ApoB, Cholesterinspiegel, hs-CRP, Fibrinogen und der IMD bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 mit verschiedenen Genotypen festgestellt, auch unter Berücksichtigung der Statintherapie. Das Risiko der Atherosklerose der Karotiden wird bei Patienten mit X + X + Genotyp im Vergleich zu Patienten ohne diesen Genotyp (OR = 1.74, p = 0.03)höher und bei Diabetiker mit E-Allelen (OR = 0.48, p = 0.02) niedriger. Es gab keine Assoziation zwischen XbaI / EcoRI Polymorphismen und IMD oder instabilen atherosklerotischen Plaques bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2. Schlussfolgerungen: Das Risiko der Atherosklerose der Karotiden wird höher bei Patienten mit

  10. A case of psychogenic fugue: I understand, aber ich verstehe nichts.

    PubMed

    Glisky, Elizabeth L; Ryan, Lee; Reminger, Sheryl; Hardt, Oliver; Hayes, Scott M; Hupbach, Almut

    2004-01-01

    Psychogenic fugue is a disorder of memory that occurs following emotional or psychological trauma and results in a loss of one's personal past including personal identity. This paper reports a case of psychogenic fugue in which the individual lost access not only to his autobiographical memories but also to his native German language. A series of experiments compared his performance on a variety of memory and language tests to several groups of control participants including German-English bilinguals who performed the tasks normally or simulated amnesia for the German language. Neuropsychological, behavioral, electrophysiological and functional neuroimaging tests converged on the conclusion that this individual suffered an episode of psychogenic fugue, during which he lost explicit knowledge of his personal past and his native language. At the same time, he appeared to retain implicit knowledge of autobiographical facts and of the semantic or associative structure of the German language. The patient's poor performance on tests of executive control and reduced activation of frontal compared to parietal brain regions during lexical decision were suggestive of reduced frontal function, consistent with models of psychogenic fugue proposed by Kopelman and Markovitsch. PMID:15093151

  11. A case of psychogenic fugue: I understand, aber ich verstehe nichts.

    PubMed

    Glisky, Elizabeth L; Ryan, Lee; Reminger, Sheryl; Hardt, Oliver; Hayes, Scott M; Hupbach, Almut

    2004-01-01

    Psychogenic fugue is a disorder of memory that occurs following emotional or psychological trauma and results in a loss of one's personal past including personal identity. This paper reports a case of psychogenic fugue in which the individual lost access not only to his autobiographical memories but also to his native German language. A series of experiments compared his performance on a variety of memory and language tests to several groups of control participants including German-English bilinguals who performed the tasks normally or simulated amnesia for the German language. Neuropsychological, behavioral, electrophysiological and functional neuroimaging tests converged on the conclusion that this individual suffered an episode of psychogenic fugue, during which he lost explicit knowledge of his personal past and his native language. At the same time, he appeared to retain implicit knowledge of autobiographical facts and of the semantic or associative structure of the German language. The patient's poor performance on tests of executive control and reduced activation of frontal compared to parietal brain regions during lexical decision were suggestive of reduced frontal function, consistent with models of psychogenic fugue proposed by Kopelman and Markovitsch.

  12. Checkpoint-Inhibitoren in der Immuntherapie: Ein Meilenstein in der Behandlung des malignen Melanoms.

    PubMed

    Wilden, Sophia M; Lang, Berenice M; Mohr, Peter; Grabbe, Stephan

    2016-07-01

    Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass Tumoren vom Immunsystem erkannt und zerstört werden können. Diese, vor allem in Tierversuchen gewonnene Erkenntnis konnte jedoch in der Vergangenheit nicht zum Nutzen unserer Patienten umgesetzt werden, da immunonkologische Therapieansätze in den letzten Jahrzehnten in der Anwendung beim Menschen stets versagt haben. Daher hat, mit Ausnahme der adjuvanten Interferontherapie, keines dieser Verfahren den Einzug in die klinische Versorgung gefunden. Langzeitüberleben unter guter Lebensqualität war dabei sehr wenigen Patienten vorbehalten. Mit den neuen immunologischen Therapieansätzen wird jedoch sowohl das Langzeitüberleben als auch die Lebensqualität onkologischer Patienten neu definiert. Auf die neuen "Immun-Checkpoint-Inhibitoren" spricht erstmals ein relevanter Teil der behandelten Patienten an und diese zeigen in der Regel langandauernde Remissionen bis hin zur Heilung. Schon jetzt ist klar, dass die Immuntherapie in Zukunft eine der wesentlichen Therapiesäulen bei der Behandlung des metastasierten Melanoms und auch vieler anderer fortgeschrittener Tumoren bilden wird. In dieser Übersicht werden die wichtigsten neuen Therapiemodalitäten besprochen und sowohl deren Wirkprinzip als auch klinische Daten zum Therapieansprechen und zu erwartenden Nebenwirkungen der Therapie referiert. PMID:27373243

  13. Bildanalyse in Medizin und Biologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Athelogou, Maria; Schönmeyer, Ralf; Schmidt, Günther; Schäpe, Arno; Baatz, Martin; Binnig, Gerd

    Heutzutage sind bildgebende Verfahren aus medizinischen Untersuchungen nicht mehr wegzudenken. Diverse Methoden - basierend auf dem Einsatz von Ultraschallwellen, Röntgenstrahlung, Magnetfeldern oder Lichtstrahlen - werden dabei spezifisch eingesetzt und liefern umfangreiches Datenmaterial über den Körper und sein Inneres. Anhand von Mikroskopieaufnahmen aus Biopsien können darüber hinaus Daten über die morphologische Eigenschaften von Körpergeweben gewonnen werden. Aus der Analyse all dieser unterschiedlichen Arten von Informationen und unter Konsultation weiterer klinischer Untersuchungen aus diversen medizinischen Disziplinen kann unter Berücksichtigung von Anamnesedaten ein "Gesamtbild“ des Gesundheitszustands eines Patienten erstellt werden. Durch die Flut der erzeugten Bilddaten kommt der Bildverarbeitung im Allgemeinen und der Bildanalyse im Besonderen eine immer wichtigere Rolle zu. Gerade im Bereich der Diagnoseunterstützung, der Therapieplanung und der bildgeführten Chirurgie bilden sie Schlüsseltechnologien, die den Forschritt nicht nur auf diesen Gebieten maßgeblich vorantreiben.

  14. Zwischen Wollen, aber nicht können und Können, aber nicht wollen: Übergangsprobleme von Jugendlichen in Japan am Beispiel der „Freeter`` und „NEETs``

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eswein, Mikiko; Pilz, Matthias

    2012-08-01

    Caught between wanting but not being able to, and being able, but not wanting to: Transitional problems among Japanese youths based on the examples of "Freeters" and "NEETs" - The study of processes of transition from the education system to employment is particularly important in light of youth unemployment. In Japan this transition process is often declared to be successful. In recent years, however, numerous signs have indicated a change in the situation. This article analyses this problem based on the examples of two Japanese social groups, "Freeters" and "NEETs". These terms refer to young adults who do not immediately move into to regular employment. The article begins by analysing the causes, then comments on education policy measures undertaken to tackle the issue. Drawing on scientifically grounded models it is shown that both social groups are characterised by meagre formal school qualifications. Social background, by contrast, is not particularly relevant; although there are hints that parents' financial means play an increasingly important role in determining whether a young person attends a high-level educational institution. Although public opinion in Japan frequently attributes values and attitudes to these groups that deviate from the norm, this is not conclusively supported by existing empirical findings. Consequently, the reasons for these transitional problems tend to be perceived as being connected to the difficult labour market situation resulting from the ongoing economic crisis. In addition to certain education policy initiatives, Japan will therefore rely heavily in future on the ability to effectively manage the integration of its shrinking cohorts of school and university graduates.

  15. More great saphenous vein valves - less varicose veins?

    PubMed

    Gräub, Anna-Barbara; Naef, Markus; Wagner, Hans E; Mouton, Wolfgang G

    2014-07-01

    Hintergrund: Die Bedeutung der Anzahl der Venenklappen und derer degenerativen Veränderungen sind bei der Krampfadererkrankungen weder umfassend dokumentiert noch erforscht. Ziel dieser prospektiven Studie ist die quantitative und qualitative Erfassung und Beschreibung der Venenklappen bei Venenerkrankungen der CEAP Stadien C2 bis C6. Patienten und Methoden: Innerhalb von zwei Jahren wurden 152 Patienten (entsprechend 223 Beinen) mit Primäroperation der Vena saphena magna in die Studie eingeschlossen. Bei allen Patienten wurde das CEAP Stadium präoperativ für jedes Bein bestimmt (C2 bis C6). Die Klappen wurden nach der Entfernung der Vena saphena magna quantitativ und qualitativ erfasst. Die qualitative Erfassung erfolgte makroskopisch mittels sechs Klappenerkrankungsklassen (0 bis 5). Ergebnisse: Es bestand eine negative Korrelation zwischen dem Patientenalter und der Anzahl der Klappen (p = 0.0035). Die C-Klasse der CEAP-Einteilung stieg mit zunehmendem Patientenalter. Es fand sich keine statistisch signifikante Korrelation zwischen der Anzahl der Klappen pro Meter und der C-Klasse der CEAP-Einteilung. Bei allen CEAP-Klassen wurden zwischen vier und fünf Klappen pro Meter gezählt. Die Klappenerkrankungsklasse war positiv zur CEAP-Klasse korreliert, wenn auch die Klappenerkrankungsklasse die CEAP-Klasse nie überschritt (p < 0.05). Schlussfolgerungen: Die Venenklappenklasse korreliert in unserer Studie mit der klinischen CEAP-Klasse; die Anzahl der Klappen korreliert nicht mit der klinischen CEAP-Klasse.

  16. "Die Muttersprache Vergisst Man Nicht"--or Do You? A Case Study in L1 Attrition and Its (Partial) Reversal

    ERIC Educational Resources Information Center

    Stolberg, Doris; Munch, Alexandra

    2010-01-01

    Is it possible to undo or reverse language attrition? In other words, has there been, in the case of attrition, a permanent change with respect to the speaker's L1 knowledge, or do we only see temporary effects on the control of that knowledge? It is proposed here that the concept of attrition should include the temporary loss of language skills…

  17. The causal representation of outpatients with Crohn's disease: is there a link between psychological distress and clinical disease activity?

    PubMed

    Banovic, Ingrid; Gilibert, Daniel; Andronikof, Anne; Jebrane, Ahmed; Ajdukovic, Ivan; Cosnes, Jaques

    2013-01-01

    Zielsetzung: Aufgrund des fluktuierenden Charakters des Morbus Crohn (Crohn’s disease, (CD)) müssen Patienten mit der Veränderlichkeit ihres Gesundheitszustandes zurechtkommen. Die wahrgenommene, persönliche Kontrollierbarkeit ist ein wichtiges Element der Anpassungsfähigkeit an die Herausforderungen des Krankheitsbildes. In dieser Arbeit wird untersucht, ob wahrgenommene Kontrolle als Prädiktor klinischer Aktivität der Krankheit und psychologischer Belastung (Depression, Angst) angesehen werden kann.Methode: Der HADS (Hospital Anxiety Depression Scale), die Kausale Dimensonsskala und der CGI (Clinical Global Impression, Einschätzung der wahrgenommenen Schwere) wurden an 160 CD-Patienten erhoben. Entzündungsindikatoren (CRP), Krankheitsdauer und klinische Aktivität der Krankheit wurden ebenfalls erhoben.Ergebnisse: Insgesamt scheinen die Patienten ihre Krankheit weder als persönlich ausgeprägt kontrollierbar noch unkontrollierbar zu empfinden. Während die psychologische Belastung bei klinisch aktivem Symptombild höher ist, erweist sich die Beziehung zwischen den Variablen als komplex. Das Gefühl persönlicher Kontrolle weist einen Zusammenhang zu der klinischen Aktivität der Krankkheit auf (p=0,0001), wie auch die Wahrnehmung der Stabilität der CD (p<0,0001) und die Globalität des Einflusses der Krankheit auf das Leben (p=0,001). Ungeachtet dessen zeigte sich die wahrgenommene persönliche Kontrolle nicht als prädiktiv für den Aktivitätsstatus der Krankheit. Schließlich zeigte sich ein Zusammenhang psychologischer Belastung mit der Wahrnehmung der Kontrollierbarkeit der Krankheit durch das medizinische Team (p=0,00001) und der Globalität der Krankheitsfolgen für das Leben (p<0,005)Schlussfolgerung: Psychologische Behandlungen sollten diese Dimensionen berücksichtigen, um das Wohlbefinden und die Gesundheit der Patienten zu verbessern.

  18. Quantitative detection of Staphylococcus aureus, Streptococcus pneumoniae and Haemophilus influenzae in patients with new influenza A (H1N1)/2009 and influenza A/2010 virus infection.

    PubMed

    Safaeyan, Firouzeh; Nahaei, Mohammad Reza; Seifi, Sirus Jedary; Kafil, Hossein Samadi; Sadeghi, Javid

    2015-01-01

    Einleitung: Die Virusgrippe ist eine saisonale Infektionskrankheit, die mit ausgeprägterer Morbidität und Mortalität einhergeht. In den USA werden jährlich mehr als 35.000 Todesfälle und 200.000 Krankenhausbehandlungen erfasst. Die mit der viralen Primärinfektion assoziierte bakterielle Superinfektion oder Ko-Infektion verursacht schwere Krankheitsverläufe speziell bei Hochrisikogruppen wie alten Menschen und Kleinkindern. Zielsetzung: Die Zielsetzung der Studie bestand in der quantitativen Bestimmung von S. aureus, S. pneumoniae and H. influenzae bei Patienten mit saisonaler Influenza A bzw. pandemischer Influenza A (H1N1) und Symptomen respiratorischer Infektionen, im Vergleich zu je einer Kontrollgruppe. Methode: Insgesamt wurden von April 2009 bis April 2010 625 Patienten mit Verdacht auf eine respiratorische Infektion untersucht, davon 58 Patienten mit Nachweis von Influenza A (H1N1). Vom November 2010 bis zum Februar 2011 wurden 158 Patienten mit respiratorischen Symptomen auf das Vorkommen der saisonalen Influenza A untersucht, davon erwiesen sich 25 als positiv. Zur Ermittlung der bakteriellen Kolonisation wurden parallel 62 gesunde Personen untersucht (Kontrollgruppe). Bei der verwendeten Real-time PCR wurde als Cutoff zur Unterscheidung von Koloniation und Infektion im Respirationstrakt 10(4) CFU/ml eingeführt. Ergebnisse:S. aureus, S. pneumoniae und H. influenzae wurden bei 12%, 26% bzw. 33% der Patienten mit Nachweis von Influenzavirus A (H1N1) gefunden; die Häufigkeit in der Kontrollgruppe betrug 9%, 19% bzw. 31%. Bei der saisonalen Influenza A waren bei 12%, 24% bzw. 32% die Erreger nachweisbar, in der parallelen Kontrollgruppe bei 5%, 11% bzw. 10%. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse zeigen, dass der Serotyp der pandemischen Influenza A (H1N1) die Inzidenz der bakteriellen Superinfektion für die drei untersuchten Bakterienspecies nicht erhöht hat. Die quantitative Detektion einer sekundären bakteriellen Infektion mittels Real-time PCR ist

  19. Digitale Subtraktion von kontrastiertem Stuhlmaterial für die virtuelle CT-Koloskopie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mostarkic, Zvonimir; Gündel, Lutz; Freisleben, Bernd

    In der virtuellen Koloskopie mittels CT-Daten werden Stuhlreste durch oral zugeführte Kontrastmittel hervorgehoben, um diese vom umliegenden Darmgewebe des Patienten abzugrenzen. Eine eindeutige 3D Befundung wird für den Radiologen ermöglicht, nachdem die Stuhlreste aus den Bilddaten entfernt und die Darmwände für den virtuellen Darmdurchflug nicht verdeckt werden. In diesem Beitrag wird ein Verfahren vorgestellt, welches ermöglicht, Stuhl- und Flüssigkeitsreste nachträglich aus Computertomographien zu subtrahieren, ohne dabei falscherweise Darmgewebe zu entfernen. Zum einen kommen dabei adaptive Schwellwerte zum Einsatz, die aus dem Histogramm des CTDatensatzes gewonnen werden, und zum anderen werden mit einer Eigenwertanalyse der Hesse'schen Matrix Darmfaltenperforationen vermieden.

  20. Kontrollierte therapeutische Systeme (Controlled drug delivery systems)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ha, Suk-Woo; Wintermantel, Erich

    Es gibt eine grosse Anzahl von Arzneistoffen, die nicht mit der höchsten Effizienz eingesetzt werden können, weil das geeignete therapeutische System (drug delivery system) für die optimale Applikation fehlt. Viele Arzneistoffe setzen eine häufige Anwendung voraus und sind oft mit mehr oder weniger starken Nebenwirkungen oder aber mit Beeinträchtigungen von Arbeits- und Lebensrhythmus der Patienten verbunden. Der therapeutische Erfolg einer medikamentösen Behandlung setzt eine korrekte Diagnose, die Wahl der richtigen Wirksubstanz sowie ihr Vorliegen in geeigneter Darreichungsform voraus. Zudem muss ein genauer Verabreichungsplan erstellt werden, dessen Einhaltung seitens der Patienten eine wesentliche Voraussetzung für die optimale Wirkung des Arzneistoffes ist. Das Mass, mit dem eine Wirksubstanz therapeutisch voll genutzt werden kann, korreliert direkt mit der Darreichungsform, in der sie angewandt wird. Da viele hochwirksame Arzneimittel bereits existieren, hat sich, neben Neuentwicklungen, das Interesse im vergangenen Jahrzehnt der Optimierung von Arzneimittelwirkungen durch neue Darreichungsformen zugewandt.

  1. Therapeutisches Management kutaner und genitaler Warzen.

    PubMed

    Ockenfels, Hans Michael

    2016-09-01

    Mindestens 10 % der Bevölkerung erkranken während ihres Lebens an einer Infektion mit humanen Papillomaviren (HPV), welche sich klinisch anhand der Ausbildung kutaner oder genitaler Warzen manifestiert. Obwohl Warzen ubiquitär sind, existieren keine definierten Behandlungen. Warzen zeigen, insbesondere in den ersten sechs Monaten, eine erhöhte Selbstheilungsrate. Dieser Umstand erschwert die Interpretation von Studien, da häufig Patienten mit Neuinfektionen zusammen mit Patienten mit Altinfektionen behandelt werden. Lokalisationen, Größe und Dicke der Warzen sind ebenfalls in den meisten Fällen nicht berücksichtigt. Ziel dieses Übersichtsartikels ist eine Analyse des vorliegenden Studienmaterials, unter der für den klinischen Alltag so wichtigen Berücksichtigung von Subtypen und Lokalisationen. Insbesondere die Abgrenzung zwischen frischen und chronisch-therapieresistenten Verrucae vulgares spiegelt sich in einem Therapiealgorithmus wider. Bei genitalen Warzen wird der Therapiealgorithmus deutlicher durch das Ausmaß der infizierten Fläche als durch das Alter der Warzen bestimmt. Bei immunkompetenten Personen muss es mit den hier aufgezeigten therapeutischen Methoden immer das Ziel sein, eine komplette Abheilung zu erzielen. PMID:27607029

  2. Epigenetische Aspekte bei Karzinomen der Kopf-Hals-Region

    PubMed Central

    Schmezer, Peter; Plass, Christoph

    2009-01-01

    Zusammenfassung Plattenepithelkarzinome der Kopf-Hals-Region (HNSCC) zählen seit Jahren zu den weltweit häufigsten Krebsarten. Trotz vieler Bemühungen hat sich das 5-Jahres-Überleben bei Patienten mit HNSCC kaum verbessert. Um einen Fortschritt zu erzielen, ist es notwendig, die der Erkrankung zugrunde liegenden biologischen Prozesse besser zu verstehen. Neben den bekannten genetischen Veränderungen haben molekular-zytogenetische Untersuchungen bei HNSCC gezeigt, dass es weitere Veränderungen gibt, die mit Vermehrung und Verlust chromosomaler Bereiche einhergehen, für die jedoch die krankheitsverursachenden Gene bisher nicht identifiziert wurden. Darüberhinaus haben jüngste Forschungsergebnisse verdeutlicht, dass epigenetische Modifikationen wie die DNA Methylierung eine wichtige Rolle spielen. So konnte gezeigt werden, dass bei HNSCC eine Reihe von Genen (z.B. das Tumorsuppressorgen CDKN2A sowie DAPK1, MGMT, TIMP3, TCF21, und C/EBPα) hypermethylierte Bereiche in regulatorischen DNA Sequenzen aufweisen, wodurch ihre Expression verringert oder unterbunden wird. Die Hypermethylierung solcher Gene könnte als Biomarker zur Früherkennung von HNSCC genutzt werden und nicht zuletzt dadurch zur Verbesserung von Prävention und Therapieerfolg beitragen. PMID:18483718

  3. Self-image and perception of mother and father in psychotic and borderline patients.

    PubMed

    Armelius, K; Granberg

    2000-02-01

    Psychotic and borderline patients rated their self-image and their perception of their mother and father using the Structural Analysis of Social Behavior model (SASB). The borderline patients had more negative images of themselves and their parents, especially their fathers, than did the psychotic patients and the normal subjects, while the psychotic patients' ratings did not differ much from those of the normal subjects. The self-image was related to the images of both parents for borderline patients and normal subjects, while for the psychotic patients only the image of the mother was important for the self-image. In addition, the psychotic patients did not differentiate between the poles of control and autonomy in the introjected self-image. It was concluded that borderline patients are characterized by negative attachment, while psychotic patients are characterized by poor separation from the mother and poor differentiation between autonomy and control. The paper also discusses how this may influence the patients' relations to others. Psychotische und Borderline Patienten beurteilten ihr Selbstbild und ihre Wahrnehmung von Mutter und Vater mit Hilfe der strukturalen Analyse sozialen Verhaltens (SASB). Die Borderline Patienten hattten negativere Selbstbilder und Elternbilder (speziell Vaterbilder) als die psychotischen Patienten und gesunde Personen. Die Beurteilungen der psychotischen Patienten unterschieden sich dagegen nicht besonders von jenen Gesunder. Das Selbstbild stand in Beziehung zu beiden Elternbildern bei den Borderline Patienten und den Gesunden, während bei den psychotischen Patienten nur das Mutterbild für das Selbstbild bedeutsam war. Außerdem konnte bei den psychotischen Patienten nicht zwischen den Polen der Kontrolle und Autonomie bzgl. der introjizierten Selbstbilder differenziert werden. Aus den Ergebnissen wird gefolgert, dass Borderline Patienten durch eine negative Bindung charackterisiert sind, psychotische Patienten dagegen durch

  4. Self-image and perception of mother and father in psychotic and borderline patients.

    PubMed

    Armelius, K; Granberg

    2000-02-01

    Psychotic and borderline patients rated their self-image and their perception of their mother and father using the Structural Analysis of Social Behavior model (SASB). The borderline patients had more negative images of themselves and their parents, especially their fathers, than did the psychotic patients and the normal subjects, while the psychotic patients' ratings did not differ much from those of the normal subjects. The self-image was related to the images of both parents for borderline patients and normal subjects, while for the psychotic patients only the image of the mother was important for the self-image. In addition, the psychotic patients did not differentiate between the poles of control and autonomy in the introjected self-image. It was concluded that borderline patients are characterized by negative attachment, while psychotic patients are characterized by poor separation from the mother and poor differentiation between autonomy and control. The paper also discusses how this may influence the patients' relations to others. Psychotische und Borderline Patienten beurteilten ihr Selbstbild und ihre Wahrnehmung von Mutter und Vater mit Hilfe der strukturalen Analyse sozialen Verhaltens (SASB). Die Borderline Patienten hattten negativere Selbstbilder und Elternbilder (speziell Vaterbilder) als die psychotischen Patienten und gesunde Personen. Die Beurteilungen der psychotischen Patienten unterschieden sich dagegen nicht besonders von jenen Gesunder. Das Selbstbild stand in Beziehung zu beiden Elternbildern bei den Borderline Patienten und den Gesunden, während bei den psychotischen Patienten nur das Mutterbild für das Selbstbild bedeutsam war. Außerdem konnte bei den psychotischen Patienten nicht zwischen den Polen der Kontrolle und Autonomie bzgl. der introjizierten Selbstbilder differenziert werden. Aus den Ergebnissen wird gefolgert, dass Borderline Patienten durch eine negative Bindung charackterisiert sind, psychotische Patienten dagegen durch

  5. Clinical practice and self-awareness as determinants of empathy in undergraduate education: a qualitative short survey at three medical schools in Germany.

    PubMed

    Ahrweiler, Florian; Scheffer, Christian; Roling, Gudrun; Goldblatt, Hadass; Hahn, Eckhart G; Neumann, Melanie

    2014-01-01

    Ziel der Studie: Ärztliche Empathie ist ein Outcome-relevantes Ziel der medizinischen Ausbildung. Faktoren, die die ärztliche Empathie fördern oder hemmen, sind jedoch vor allem in Deutschland noch nicht ausreichend erforscht. In der vorliegenden Studie untersuchten wir die Sichtweise deutscher Medizinstudentinnen und -studenten auf die Faktoren, die ihre Empathie fördern und hemmen und darauf, in welcher Beziehung ihre Erfahrungen zu den jeweiligen Curricula standen. Methoden: Es wurde eine qualitative Kurzumfrage an drei Universitäten durchgeführt: an der Ruhr-Universität Bochum, an der Universität zu Köln und an der Universität Witten/Herdecke. Die Studierenden wurden gebeten, einen anonymen Fragebogen mit offenen Fragen über Ausbildungsinhalte und Situationen während ihres Medizinstudiums auszufüllen, die einen positiven oder negativen Einfluss auf ihre Empathie hatten. Die Daten wurden mit einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Green und Thorogood ausgewertet.Ergebnisse: Insgesamt nahmen 115 Studierende an der Umfrage teil. Die Befragten gaben an, dass eine praxisorientierte Ausbildung mit Patientenkontakt sowie Lehre mit Bezug zur klinischen Praxis und der Sichtweise der Patienten ihre Empathie förderten, während das Fehlen dieser Faktoren ihre Empathie hemmte. Auch die persönliche Reaktion der Studierenden auf die Patienten, wie Sympathie für oder Abneigung gegen Patienten, Vorurteile und die innere Haltung wurden als Einflussfaktoren auf ihre Empathie betrachtet. Obwohl jede Universität einen anderen Ansatz bei der Vermittlung sozialer Kompetenzen verfolgt, ergaben sich aus den Antworten der jeweiligen Studierenden keine relevanten Unterschiede bezüglich möglicher Einflussfaktoren von Empathie. Schlussfolgerung: Mehr Lehre mit Praxisbezug und häufigerer Patientenkontakt könnten sich fördernd auf die Empathie der Studierenden auswirken. Sie benötigen Unterstützung bei der Entwicklung einer therapeutischen Beziehung zum Patienten

  6. IMP3 can predict aggressive behaviour of lung adenocarcinoma

    PubMed Central

    2012-01-01

    with IMP3 overexpression more often had distant metastases than patients with negative IMP3, 55.5% versus 33.3% (P = 0.033). Non solid subtypes with IMP3 overexpression developed distant metastasis more common than non solid subtypes with negative IMP3, 72% versus 35% (P = 0.028). Conclusions Expression of IMP3 correlates with solid subtype and with distant metastases regardless of histological subtype of lung adenocarcinoma. Virtual slides http://www.diagnosticpathology.diagnomx.eu/vs/1966211581795258 Zusammenfassung Hintergrund Das Lungenkarzinom kommt meistens als nicht resektabler Tumor vor und die Diagnose kann nur in kleinen Biopsaten oder zytologisch gestellt werden. In der Gruppe der nicht kleinzelligen Lungenkarzinome kann der nicht anders spezifizierte Adenokarzinom Phänotyp mit Hilfe der Antikörper TTF-1 und Napsin A diagnostiziert werden. Die Expression des onkoföetalen Proteins IMP3 ist bei humanen Karzinomen mit agressivem Verhalten und metastatischem Potential verbunden. In dieser Studie korreliert die Expression von IMP3 mit TTF-1, Napsin A, histologischem Typ und klinischem Staging des Lungenkarzinoms. Wir waren daran interessiert, ob Fernmetastasen mit IMP3 Überexpression assoziiert sind, unabhängig von der histologischen Subtyp von Adenokarzinom. Methode In der retrospektiven Studie wurden die von 2006 bis 2009 im Klinischem Krankenhaus Split, Kroatien diagnostizerte Adenokarzinome der Lunge von 105 Patienten analysiert. Die klinischen Daten stammten aus der Abteilung für Pulmologie und im Falle des Todes vom Todesregister. Die Paraffinblöcke der primären Lungenbiopsate dieser Patienten wurden im Institut für Pathologie mit der indirekter Enzym - Immunohistochemie mittels Kombination der Antikörper gegen IMP3, Napsin A und TTF1 untersucht. 15 Fälle aus der Analyse aufgrund unzureichender Material ausgeschlossen. Es wurde eine statistische Untersuchung durchgeführt und Werte weniger als 0.05 P wurden als statistisch signifikant

  7. Reconstructive surgery for male stress urinary incontinence: Experiences using the ATOMS(®) system at a single center.

    PubMed

    Krause, Jens; Tietze, Stefan; Behrendt, Wolf; Nast, Jenifer; Hamza, Amir

    2014-01-01

    Fragestellung: Es erfolgt die Darstellung der Probleme und Komplikationsraten mit dem ATOMS(®)-Schlingensystem an Hand von eigenen Ergebnissen, um aktuelle Behandlungsmöglichkeiten von männlicher Stressinkontinenz zu analysieren. Material und Methode: In dem definiertem Zeitraum (4/2010 bis 4/2014) wurde bei 36 Patienten ein ATOMS(®)-System in unserer Klinik implantiert. Die Evaluation erfolgte prä- und postoperativ mithilfe des internationalen Fragebogens zur Inkontinenz (ICIQ SF). Es erfolgte die Erweiterung des Fragebogen mit Fragen über die postoperative perineale Schmerzsymptomatik, die generelle Zufriedenheit mit Operationsergebnis und über die Bereitschaft zur Therapieweiterempfehlung an den besten Freund.Ergebnisse: Unsere Daten zeigen eine relativ hohe Explantationsrate, jedoch eine hohe Patientenzufriedenheit. Die Explantation war in den meisten Fällen aufgrund einer Spätinfektion des Implantats oder aufgrund anderer symptomatische Faktoren notwendig. Im Vergleich zu anderen Studien zeigte sich unmittelbar postoperativ eine geringere Infektionsrate. Schlussfolgerung: Ein nicht invasives, unkompliziertes adjustierbares System zur Linderung der männlichen Stressinkontinenz bleibt eine Herausforderung. Obwohl unterschiedliche Systeme zur Behandlung der männlichen Stressinkontinenz verfügbar sind, scheint es, dass ein artifizieller Sphincter mehr Vorteile gegenüber dem ATOMS(®)-Systems besitzt. Dies könnte jedoch auch aufgrund zahlreicher, gut dokumentierter und langfristiger Daten über den artifiziellen Sphincter begründet werden.

  8. Grundlagen des Tissue Engineering

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mayer, Jörg; Blum, Janaki; Wintermantel, Erich

    Die Organtransplantation stellt eine verbreitete Therapie dar, um bei krankheitsoder unfallbedingter Schädigung eines Organs die Gesamtheit seiner Funktionen wieder herzustellen, indem es durch ein Spenderorgan ersetzt wird. Organtransplantationen werden für die Leber, die Niere, die Lunge, das Herz oder bei schweren grossflächigen Verbrennungen der Haut vorgenommen. Der grosse apparative, personelle und logistische Aufwand und die Risiken der Transplantationschirurgie (Abstossungsreaktionen) sowie die mangelnde Verfügbarkeit von immunologisch kompatiblen Spenderorganen führen jedoch dazu, dass der Bedarf an Organtransplantaten nur zu einem sehr geringen Teil gedeckt werden kann. Sind Spenderorgane nicht verfügbar, können in einzelnen Fällen lebenswichtige Teilfunktionen, wie beispielsweise die Filtrationsfunktion der Niere durch die Blutreinigung mittels Dialyse ersetzt oder, bei mangelnder Funktion der Bauchspeicheldrüse (Diabetes), durch die Verabreichung von Insulin ein normaler Zustand des Gesamtorganismus auch über Jahre hinweg erhalten werden. Bei der notwendigen lebenslangen Anwendung apparativer oder medikamentöser Therapie können für den Patienten jedoch häufig schwerwiegende, möglicherweise lebensverkürzende Nebenwirkungen entstehen. Daher werden in der Forschung Alternativen gesucht, um die Funktionen des ausgefallenen Organs durch die Implantation von Zellen oder in vitro gezüchteten Geweben möglichst umfassend wieder herzustellen. Dies erfordert biologisch aktive Implantate, welche die für den Stoffwechsel des Organs wichtigen Zellen enthalten und einen organtypischen Stoffwechsel entfalten.

  9. Charakterisierung von Sulfotransferasen im Gastrointestinaltrakt von Mensch und Ratte und Aktivierung von Promutagenen in V79-Zellen, die eine intestinale Form (1B1) des Menschen und der Ratte exprimieren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Teubner, Wera

    2001-05-01

    Die Ausstattung der gastrointestinalen Mukosa des Menschen und der Ratte mit Sulfotransferasen wurde mit Hilfe von Immunodetektion und Enzymaktivitätsmessungen untersucht. In Proben aus Colon und Rektum von 39 Personen wurden die Formen h1A1, h1A3 und h1B1 identifiziert, wobei in einer weiteren Probe, die als einzige von einem an Colitis Ulcerosa erkrankten Patienten stammte, keine Sulfotransferasen nachgewiesen werden konnten. Bei der Immunblot-Analyse war das Expressionsmuster der einzelnen Formen in allen Proben ähnlich. In wenigen Proben waren die relativen Signalintensitäten der h1A1 und der h1B1 um die Hälfte erniedrigt. Der Gehalt von SULT an zytosolischem Protein zeigte einen bis zu 8 - 10fachen Unterschied, er betrug jedoch bei zwei Dritteln der Proben zwischen 0,15 und 0,3 (h1A1 und h1A3) bzw. 0,6 und 0,8 Promille (h1B1). Die Variation konnte nicht auf Alter, Geschlecht oder Krankheitsbild der Patienten zurückgeführt werden. Auch der für die allelischen Varianten der h1A1 beschriebene Effekt auf die Enzymaktiviät bzw. Stabilität konnte in der Menge an immunreaktivem Protein nicht in diesem Ausma detektiert werden. Die Allelhäufigkeit von h1A1*R und h1A1*H war gegenüber der gesunden Bevölkerung nicht verändert. In den sieben Proben aus dem Dünndarm (Coecum, viermal Ileum, Jejunum) konnten zusätzlich die Formen h1E1 und h2A1 identifiziert werden. Ein möglicherweise der Form h1C1 entsprechendes Protein wurde im Magen detektiert. Im Vergleich zum Menschen war die Expression in der Ratte stärker auf die Leber konzentriert. Während beim Menschen in allen untersuchten Abschnitten Sulfotransferasen in Mengen detektiert wurden, die in zwei Fällen (h1B1 und h1A3) sogar den Gehalt in der Leber überstiegen, beschränkte sich die Expression in der Ratte auf im Vergleich zur Leber geringe Mengen im Magen und Dickdarm. Nachgewiesen wurden die r1B1, r1A1 sowie eine nicht identifizierte Form von 35kD, bei der es sich vermutlich um die r1C2 handelt. Im

  10. Improving Rates of Influenza Vaccination Through Electronic Health Record Portal Messages, Interactive Voice Recognition Calls and Patient-Enabled Electronic Health Record Updates: Protocol for a Randomized Controlled Trial

    PubMed Central

    Sreedhara, Meera; Goff, Sarah L; Fisher, Lloyd D; Preusse, Peggy; Jackson, Madeline; Sundaresan, Devi; Garber, Lawrence D; Mazor, Kathleen M

    2016-01-01

    Background Clinical decision support (CDS), including computerized reminders for providers and patients, can improve health outcomes. CDS promoting influenza vaccination, delivered directly to patients via an electronic health record (EHR) patient portal and interactive voice recognition (IVR) calls, offers an innovative approach to improving patient care. Objective To test the effectiveness of an EHR patient portal and IVR outreach to improve rates of influenza vaccination in a large multispecialty group practice in central Massachusetts. Methods We describe a nonblinded, randomized controlled trial of EHR patient portal messages and IVR calls designed to promote influenza vaccination. In our preparatory phase, we conducted qualitative interviews with patients, providers, and staff to inform development of EHR portal messages with embedded questionnaires and IVR call scripts. We also provided practice-wide education on influenza vaccines to all physicians and staff members, including information on existing vaccine-specific EHR CDS. Outreach will target adult patients who remain unvaccinated for more than 2 months after the start of the influenza season. Using computer-generated randomization and a factorial design, we will assign 20,000 patients who are active users of electronic patient portals to one of the 4 study arms: (1) receipt of a portal message promoting influenza vaccines and offering online appointment scheduling; (2) receipt of an IVR call with similar content but without appointment facilitation; (3) both (1) and (2); or (4) neither (1) nor (2) (usual care). We will randomize patients without electronic portals (10,000 patients) to (1) receipt of IVR call or (2) usual care. Both portal messages and IVR calls promote influenza vaccine completion. Our primary outcome is percentage of eligible patients with influenza vaccines administered at our group practice during the 2014-15 influenza season. Both outreach methods also solicit patient self-report on influenza vaccinations completed outside the clinic or on barriers to influenza vaccination. Self-reported data from both outreach modes will be uploaded into the EHR to increase accuracy of existing provider-directed EHR CDS (vaccine alerts). Results With our proposed sample size and using a factorial design, power calculations using baseline vaccination rate estimates indicated that 4286 participants per arm would give 80% power to detect a 3% improvement in influenza vaccination rates between groups (α=.05; 2-sided). Intention-to-treat unadjusted chi-square analyses will be performed to assess the impact of portal messages, either alone or in combination with the IVR call, on influenza vaccination rates. The project was funded in January 2014. Patient enrollment for the project described here completed in December 2014. Data analysis is currently under way and first results are expected to be submitted for publication in 2016. Conclusions If successful, this study’s intervention may be adapted by other large health care organizations to increase vaccination rates among their eligible patients. ClinicalTrial ClinicalTrials.gov NCT02266277; https://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT02266277 (Archived by WebCite at http://www.webcitation.org/6fbLviHLH). PMID:27153752

  11. [Emergency department as final destination: perception and reception of the palliative patient" concept as well as approach toward improving interdisciplinary collaboration - a survey of emergency personnel of a Swiss emergency department].

    PubMed

    Klenk, Laurence; Iucolano, Nicoletta M; Braun, Christian Tasso; Exadaktylos, Aristomenis K; Eychmüller, Steffen

    2015-01-01

    Hintergrund: Wegen sich verändernder Strukturen im Spitalbereich sowie im Bereich der Hausarztabdeckung als auch infolge zunehmenden Drucks auf das Gesundheitssystem kommen mehr Patienten auf die Notfallstationen, die aufgrund ihrer Grunderkrankung und des fortgeschrittenen Krankheitsstadiums von einem palliativen Behandlungskonzept profitieren. Eine wesentliche Herausforderung ist hierbei bereits die Definition von «Palliative Care» (PC), sowie die Klärung, was genau die palliative Versorgung beinhaltet. Häufig vermischt wird der Terminus «Palliative Care» mit «End of life care». Die vorliegende Studie ist eine Standortbestimmung im Universitären Notfallzentrum des Inselspitals Bern (UNZ), das jährlich rund 32 400 Patienten versorgt. Ziel ist es, mehr über den Wissensstand und die persönliche Einstellung der Mitarbeiter zu palliativen Fragestellungen und speziell zum Begriff «Palliative Care» zu erhalten. Methodik: Die Mitarbeiter des Universitären Notfallzentrums des Inselspitals Bern (UNZ) wurden mittels einer Online-Umfrage durch eine spitalexterne Fachinstitution interviewt. Diese Befragung basiert auf einem Instrument [1], das in einer vergleichbaren Studie auf einer Notfallstation in den USA entwickelt und validiert wurde. Resultate: Von 154 Mitarbeitenden (Pflege und Ärzte) füllten 60 Mitarbeitende die Befragung vollständig aus, entsprechend einer Antwortrate von 39%. Die Definition von Palliative Care (von n=60) war sehr heterogen und konnte in sechs Themenbereiche eingeteilt werden. Bei den Fragen nach spezifischen Leistungsangeboten äusserten die Mitarbeitenden den Wunsch nach einem erleichterten Zugang zu bestehenden Patientendaten, nach einem 24-Stunden-Palliative-Care-Konsiliardienst und nach mehr Besprechungszeit für Fragestellungen der PC im klinischen Alltag. Schlussfolgerungen: Die heterogene Begriffsdefinition von «Palliative Care» bestätigt sich. Es besteht kein klares Vorgehen, und zudem lässt sich ein Zeitmangel f

  12. Complementary education for healthcare personnel: a strategy to increase hospital performance.

    PubMed

    Ghanem, Mohamed

    2014-01-01

    Einleitung: Das deutsche Gesundheitswesen steht vor anhaltenden Umbrüchen und Entwicklungen. Die zunehmende Tendenz, Krankenhäuser und medizinisches Personal zu drängen, ertragsorientiert zu arbeiten, stellt zusammen mit anderen Faktoren eine Herausforderung für Gegenwart und Zukunft dar. Ärzte und Chirurgen klagen über zunehmenden Stress, der auf Maßnahmen zur Kostensenkung in Krankenhäusern zurückzuführen ist. Die höchste Priorität muss immer die Zufriedenheit der Patienten und die Sicherstellung von gutem medizinischen und menschlichen Service haben.Problembeschreibung: Der Gesundheitsmarkt in Deutschland wurde zu einem immer komplexer werdenden Geschäft mit unsicheren und unvorhersehbaren zukünftigen Ereignissen. Die strategische Planung muss den Krankenhäusern ermöglichen, die Strategie schnell und flexibel an die Veränderungen in der Umwelt anzupassen, da dies für ihren Erfolg wesentlich ist. Die wichtigste Aufgabe ist es, eine Strategie zu entwickeln, die mit Erfolg in allen möglichen Zukunftsszenarien angewendet werden kann. Diese ist als die Kernstrategie bekannt.Diskussion: Die Kernstrategie für Krankenhäuser in Deutschland ist die komplementäre Ausbildung des medizinischen Personals sowie des Top-Managements. Dementsprechend sollen Kurse, Workshops oder auch Teilzeit-Studium oder weiterführende Ausbildung in Betriebs- und Volkswirtschaft für das medizinische Personal empfohlen werden. Soweit nicht-medizinische Krankenhausführungskräfte betroffen sind, gibt es keinen besseren Weg, als sie in medizinischen Krankenhausabteilungen für einen Zeitraum von 6–12 Monaten hospitieren zu lassen. Dies bahnt den Weg für besseres Verständnis und bessere Kooperation und somit erhöhte Krankenhausleistung.Fazit: Die angemessene und komplementäre Ausbildung des medizinischen Personals und der nicht-medizinischen Top-Führungskräfte und Manager von Krankenhäusern wird als Kernstrategie empfohlen. Dies bringt die Bemühungen der Mediziner

  13. Immunonutrition - the influence of early postoperative glutamine supplementation in enteral/parenteral nutrition on immune response, wound healing and length of hospital stay in multiple trauma patients and patients after extensive surgery.

    PubMed

    Lorenz, Kai J; Schallert, Reiner; Daniel, Volker

    2015-01-01

    Einleitung: Die Prognose polytraumatisierter Patienten mit schweren Schädel-Hirntraumata sowie Patienten mit ausgedehnten Kopf-Hals-chirurgischen Eingriffen hängt in der postoperativen Phase maßgeblich vom Proteinmetabolismus sowie der Prävention von septischen Komplikationen ab. Ebenso wirken sich Wundheilungsstörungen deutlich verlängernd auf den Intensivaufenthalt und die Dauer des stationären Aufenthaltes aus. Folglich sollte sich eine immunstimulierende Versorgung der Patienten im Rahmen der postoperativen Phase verbessernd auf die Immun- und Gesamtsituation des Patienten auswirken. Patienten und Methoden: In einer Studie an 15 Patienten mit ausgedehnten HNO-tumorchirurgischen Eingriffen und 7 polytraumatisierten Patienten wurden die Auswirkung einer gezielten enteralen Substitution mit Glutamin im auf die Immuninduktion, die Wundheilung sowie den stationären Aufenthalt untersucht. Die Hälfte der Patienten wurde mit einer glutaminreichen Diät ernährt, die Kontrollgruppe erhielt eine isonitrogene, isokalorische Ernährung.Ergebnisse: Zusammenfassend zeigt sich, dass sich die Anzahl der Gesamtlymphozyten, der Anteil von aktivierten CD4+DR+ T-Helferlymphozyten, die In-vitro-Stimulierbarkeit der Lymphozyten mit Mitogenen sowie die IL-2 Plasmaspiegel bei glutaminreich ernährten Patienten schneller normalisieren als bei isonitrogen-isokalorisch ernähren Patienten und dass diese Parameter gegen Ende der 2. postoperativen Woche sogar „übernormal“ sind.Zusammenfassung: Die gezielte frühenterale Substitution kritisch kranker Patienten mit einer bedarforientierten, immunstimulierenden Diät scheint uns unter dem Aspekt der Verringerung septischer Komplikationen, der schnelleren Wundheilung wie auch der Verkürzung des Intensiv- wie auch stationären Aufenthalts unbedingt gerechtfertigt.

  14. One-day point prevalence of emerging bacterial pathogens in a nationwide sample of 62 German hospitals in 2012 and comparison with the results of the one-day point prevalence of 2010.

    PubMed

    Wegner, Christian; Hübner, Nils-Olaf; Gleich, Sabine; Thalmaier, Ulrike; Krüger, Colin M; Kramer, Axel

    2013-01-01

    .550 angefragten Krankenhäusern beteiligten sich 62 (4%). Die Daten von 56 Krankenhäusern (3,6%) waren auswertbar, davon 26 der Regelversorgung, 20 der Schwerpunktversorgung und 10 der Maximalversorgung. MRSA stand unabhängig vom Versorgungs- und Stationstyp in der Häufigkeit an erster Stelle mit 1,53% [CI95: 1,32–1,75], gefolgt von CDAD 1,30% [CI95: 1,11–1,50], ESBL-EC 0,97% [CI95: 0,80–1,14] und ESBL-KP 0,27% [CI95: 0,18–0,36]. Wie erwartet war die Prävalenz aller MRE am höchsten in Intensivtherapieeinheiten und verglichen mit chirurgischen Stationen relativ hoch in internistischen Stationen. Während die Krankenhäuser der Maximalversorgung ausnahmslos eine hauptamtliche Hygienefachkraft beschäftigten, war das bei Schwerpunkt- und Regelversorgern nur in etwa 70% der Fall. Überraschenderweise verfügten zwei der zehn Krankenhäuser der Maximalversorgung weder über einen hauptamtlichen Krankenhaushygieniker, noch über einen nebenamtlich beschäftigten.Diskussion: Mit mehr als 13.000 Patienten von 56 bundesweit verteilten Krankenhäusern schloss die Umfrage im Vergleich zur ersten Erhebung 2010 mehr als dreimal so viel Patienten ein. Damit werden nicht nur wertvolle Hinweise zur Epidemiologie gefährlicher nosokomialer Pathogene erhalten, sondern die Studie trägt auch dazu bei, dass die Prävalenzen mit den Ergebnissen früherer Erhebungen verglichen werden können. Einige Krankenhäuser verfügten über keinerlei Hygienefachpersonal. Dies steht in Übereinstimmung mit einer anderen in dieser Ausgabe veröffentlichten Analyse.

  15. The risk of developing depression when suffering from neurological diseases.

    PubMed

    Thielscher, C; Thielscher, S; Kostev, K

    2013-01-01

    Zweck der Untersuchung: Ermittlung der Häufigkeit des Auftretens von Depressionen im Gefolge von neurologischen Erkrankungen (M. Alzheimer, Demenz, Epilepsie, multiple Sklerose, M. Parkinson).Methodik: Wir beobachteten den Krankheitsverlauf von 42.914 Patienten, bei denen die genannten neurologischen Erkrankungen erstmals auftraten, über fünf Jahre, im Hinblick auf das Auftreten einer Depression.Ergebnisse: Bei 21% (männliche Patienten mit Epilepsie) bis 39% (weibliche Parkinson-Patientinnen) bzw. 44% (beide Geschlechter, Patienten unter 60 Jahren mit Alzheimer-Diagnose) der Patientinnen und Patienten wurde innerhalb von fünf Jahren zusätzlich eine Depression diagnostiziert. Schlussfolgerung: Wir empfehlen, alle Patientinnen und Patienten mit einer der genannten Erkrankungen, v. a. den besonders komorbiden, auf Depression zu untersuchen.

  16. Implementation of the updated 2015 Commission for Hospital Hygiene and Infection Prevention (KRINKO) recommendations "Prevention and control of catheter-associated urinary tract infections" in the hospitals in Frankfurt/Main, Germany.

    PubMed

    Heudorf, Ursel; Grünewald, Miriam; Otto, Ulla

    2016-01-01

    Ziel: Zur Prävention von Katheter-assoziierten Harnwegsinfektionen hat die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) im Jahr 2015 neue Empfehlungen publiziert. In diesem Beitrag wird über die Umsetzung dieser Empfehlungen in Frankfurter Krankenhäusern im Herbst 2015 berichtet.Material und Methode: In jedem der 17 Krankenhäuser der Stadt fanden auf jeweils zwei peripheren Stationen (keine Intensivstationen) anhand einer auf Grundlage der neuen KRINKO-Empfehlung erarbeiteten Checkliste Überprüfungen statt, in einer großen Klinik wurden insgesamt 5 Stationen überprüft. Die Überprüfung umfasste die Struktur- und Prozessqualität (Arbeitsanweisungen, Schulungen, Indikation, das Legen und die Pflege von Kathetern) und die Demonstration des Legens eines Katheters an einem fiktiven Patienten oder einem Modell. Ergebnisse: Alle Stationen verfügten über einschlägige Arbeitsanweisungen, in etwa der Hälfte der Stationen fanden auch regelmäßige Schulungen statt. Die Indikationen entsprachen weitgehend den Empfehlungen der KRINKO. Alternativen zum Harnwegskatheter (HWK) waren vorhanden und wurden häufiger eingesetzt als Harnwegskatheter selbst (15,9% vs. 13,5%). Auf eine Antibiotika-Prophylaxe beim Legen des Katheters, die Instillationen antiseptischer oder antimikrobieller Substanzen oder Spülungen wurde in Übereinstimmung mit den Empfehlungen verzichtet. Auch die Demonstration des Katheter-Legens war fachgerecht. Verbesserungsbedarf wurde bei der Dokumentation der täglichen Überprüfung des Fortbestehens der Indikation für den HWK sowie bei dem „regelmäßigen“ Katheterwechsel gesehen. Schlussfolgerung: Insgesamt wurde eine gute Umsetzung der Empfehlungen der KRINKO zur Prävention von Katheter-assoziierten Harnwegsinfektionen vorgefunden. Es ist aber nicht auszuschließen, dass in Situationen mit Zeitdruck und bei Personalknappheit der Umgang mit Harnwegskathetern weniger positiv verläuft, als wie es im Rahmen der

  17. Retrospective analysis of a VACM (vacuum-assisted closure and mesh-mediated fascial traction) treatment manual for temporary abdominal wall closure - results of 58 consecutive patients.

    PubMed

    Beltzer, Christian; Eisenächer, Alexander; Badendieck, Steffen; Doll, Dietrich; Küper, Markus; Lenz, Stefan; Krapohl, Björn Dirk

    2016-01-01

    Einleitung: Das optimale Behandlungskonzept eines temporären Bauchdeckenverschlusses (temporary abdominal closure, TAC) bei kritisch kranken viszeralchirurgischen Patienten mit offenem Abdomen („open abdomen“, OA) ist weiterhin unklar. Durch eine VACM-Therapie (vacuum-assisted closure and mesh-mediated fascial traction) scheinen sich gegenüber anderen Verfahren des TAC höhere Faszienverschlussraten (delayed primary fascial closure rate, FCR) realisieren zu lassen. Material und Methoden: Patienten unserer Klinik (n=58), welche in den Jahren 2005 bis 2008 mittels eines VAC/VACM-Behandlungsmanuals behandelt wurden, wurden retrospektiv analysiert. Ergebnisse: Die FCR aller Patienten betrug insgesamt 48,3% (95%-Konfidenzintervall: 34,95–61,78). Bei Patienten, bei denen im Verlauf ein Vicryl-Netz auf Faszienebene implantiert wurde (VACM-Therapie), konnte eine FCR von 61,3% realisiert werden. Die Letalität der mittels VACM therapierten Patienten betrug 45,2% (95%-KI: 27,32–63,97).Schlussfolgerung: Die Ergebnisse der eigenen Untersuchung bestätigen bisherige Studienergebnisse, die eine akzeptable FCR bei non-trauma-Patienten durch Anwendung der VACM-Therapie zeigen konnten. Die VACM-Therapie scheint aktuell Therapiekonzept der ersten Wahl bei Patienten mit OA und Indikation zum TAC zu sein.

  18. Führungs- und Teamverhalten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ebermann, Hans-Joachim; Scheiderer, Joachim

    Mc. Broom war ein tyrannischer Chef, der seine Mitarbeiter mit seiner Launenhaftigkeit einschüchterte. Das wäre vielleicht nicht aufgefallen, hätte Mc. Broom in einem Büro oder in einer Fabrik gearbeitet. Aber Mc. Broom war Flugkapitän. <¼> Seine Copiloten fürchteten sich so sehr vor seinem Zorn, dass sie nichts sagten. Nicht einmal als die Katastrophe absehbar war. Beim Absturz der Maschine kamen zehn Menschen zu Tode (Goleman 2001).

  19. Monitoring the impact of the DRG payment system on nursing service context factors in Swiss acute care hospitals: Study protocol.

    PubMed

    Spirig, Rebecca; Spichiger, Elisabeth; Martin, Jacqueline S; Frei, Irena Anna; Müller, Marianne; Kleinknecht, Michael

    2014-01-01

    Ziel: Mit diesem Studienprotokoll wird ein Forschungsprogramm eingeführt. Dessen Ziel ist das Vorbereiten der Instrumente und das Durchführen des ersten Monitorings von Pflegekontextfaktoren an drei Universitäts- und zwei Kantonsspitälern in der Schweiz noch vor Einführung der DRG-basierten Finanzierung, sowie darauf aufbauend das Weiterentwickeln des theoretischen Modells und der dazu gehörenden Methodologie für zukünftige Monitorings nach Einführung der DRGs.Hintergrund: Die DRG-basierte Finanzierung wurde 2012 in der Schweiz eingeführt. In anderen Ländern führte die Einführung der DRGs zu einer Leistungsbeschränkung und folglich auch zu einer Reduktion der Pflege. Dadurch werden das Erreichen erwünschter pflegesensitiver Patientenergebnisse und die Patientensicherheit gefährdet. Die Schweiz hat die Chance, aus den Erfahrungen anderer Länder im Zusammenhang mit der Einführung der DRG-basierten Finanzierung zu lernen. Deren Erfahrungen unterstreichen den Einfluss der DRGs auf Pflegekontextfaktoren wie die Komplexität der Pflege oder das Führungsverhalten, die ihrerseits pflegesensitive Patientenergebnisse beeinflussen. Vor diesem Hintergrund ist ein begleitendes Monitoring von Pflegekontextfaktoren als integraler Bestandteil der DRG Einführung angemessen. Aktuell werden jedoch in den meisten Schweizer Akutspitälern die Daten solcher Kontextfaktoren nicht regelmässig erhoben. Damit in Zukunft Ressourcen sinnvoll verteilt werden können, sind Spitaldirektionen und Pflegeleitungen jedoch verstärkt auf solche Kennzahlen angewiesen. Methode/Design: Zur Durchführung dieser Evaluationsstudie wurde ein sequentiell-explanatives Mixed Methods Design gewählt. Während der Vorbereitungsphase, die im Frühjahr 2011 begann, wurden die notwendigen Instrumente ausgewählt und vorbereitet. Zudem wurde der Zugang zu den benötigten Patienten- und Pflegedaten gesichert, welche aus anderen Informationssystemen ins Monitoring übernommen wurden. Im Herbst

  20. The effects of training in time-limited dynamic psychotherapy: changes in therapeutic outcome.

    PubMed

    Bein, E; Anderson, T; Strupp, H; Henry, W; Schacht, T; Binder, J; Butler, S

    2000-02-01

    The present study explored the effects on therapeutic outcomes of training therapists in brief manualized therapy. As part of the Vanderbilt II project, each of 16 therapists (8 psychiatrists and 8 clinical psychologists) treated 2 moderately disturbed adult patients using his or her customary short-term treatment methods; they then received a year of training in a manualized form of brief dynamic therapy, Time-Limited Dynamic Psychotherapy (TLDP); finally, they administered TLDP to 2 additional patients. It was hypothesized that training would result in improved outcomes generally and that differentially greater improvement would be seen in patients commonly considered less suitable for brief dynamic therapy. Outcome data obtained at termination failed to support either hypothesis. Measurements of interpersonal dependency obtained at a one-year follow-up were consistent with the first hypothesis, but the follow-up data were inconsistent with the second. A systematic review of the 32 posttraining cases suggested that the majority of the therapists had not achieved basic competence at TLDP. Die hier beschriebene Studie untersucht die Wirkungen eines Trainings in manualisierter Kurzzeitherapie auf das Therapierergebnis. Als Teil des Vanderbilt II Projektes behandelten jeweils 16 Therapeuten (8 Psychiater und 8 klinische Psychologen) zwei mittelgradig beeinrächtigte erwachsene Patienten mit den ihnen vertrauten Kurzzeitbehandlungsmethoden. Danach wurden sie über ein Jahr in einer manualisierten Form psychodynamischer Kurzzeittherapie ausgebildet und wandten diese Therapie auf zwei weitere Patienten an. Es wurde angenommen, dass die Ausbildung in besseren Ergebnisdaten, die bei Ende der Therapie erhoben wurden, konnten diese Hypothese nicht bestätigen. Maße für die interpersonale Abhängigkeit zu einem Einjahreskatamnesezeitpunkt waren mit der ersten Hypothese konform, aber inkonsistent mit der zweiten. Eine systematische Untersuchung der 32 nach der Ausbildung

  1. Evaluation of clinical trials by Ethics Committees in Germany--results and a comparison of two surveys performed among members of the German Association of Research-Based Pharmaceutical Companies (vfa).

    PubMed

    Russ, Hagen; Busta, Susanne; Jost, Bertfried; Bethke, Thomas D

    2015-01-01

    hnlich ist. Die häufigsten Einwände betreffen die Patienteninformation und Einwilligungserklärung, in absteigender Reihenfolge gefolgt von Einwänden bezüglich Prüfplaninhalten, nicht-kategorisierende Einwände („Andere“), Einwände zu „Sonstigen Antragsunterlagen“ nach § 7 (2) und (3) GCP-V, Formmängel nach § 8 (1) GCP-V sowie Einwände, die sich auf Unterlagen zur Prüfer- und Prüfstellenqualifikation beziehen. Tendenziell zu beobachten war eine leicht erhöhte Rate von Einwänden bezüglich der Patienteninformation und Einwilligungserklärung (+4%) sowie eine geringfügige Abnahme von Einwänden, die sich auf Unterlagen zur Prüfer- und Prüfstellenqualifikation bezogen (–2%).Wie in 2007 ist etwa jeder sechste Antrag unvollständig und weist formale Einwände zu den Antragsunterlagen auf. Während der Anteil der Studienanträge mit Einwänden bezüglich der Patienteninformation und Einwilligungserklärung (+7,2%), den Prüfplaninhalten (+11,6%) und „Sonstigen Antragsunterlagen“ nach § 7 (2) und (3) GCP-V (+11,8%) in 2011 im Vergleich zu 2007 zunahm, nahm der Anteil der Studienanträge mit Einwänden, die Unterlagen zur Prüfer- und Prüfstellenqualifikation betrafen, um 6,3% ab.Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse der ersten Umfrage in 2008 im Hinblick auf die Quantität, die Qualität und die Schwerpunkte der Einwände seitens der EKs, finden sich überwiegend auch in der Umfrage 2012. Dies zeigt ein übereinstimmendes Verständnis von Auftraggebern (Sponsoren) und EKs hinsichtlich der anzuwendenden Maßnahmen und Kriterien zur Sicherstellung der Rechte und des Wohlergehens der Patienten, der Datenintegrität und einer qualitativ hochwertigen Dokumentation in klinischen Prüfungen.

  2. Einsteins Spuren in den Archiven der Wissenschaft: Physikgeschichte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Marx, Werner

    2005-07-01

    Die Erwähnungen und Zitierungen von Einsteins Arbeiten dokumentieren lediglich den quantifizierbaren Anteil von Einsteins Beitrag zur Physik. Gleichwohl belegen sie die außergewöhnliche Resonanz und Langzeitwirkung seiner Arbeiten. Die Häufigkeit der Zitierungen entspricht nicht der allgemeinen Einschätzung ihrer Bedeutung. Insbesondere die Pionierarbeiten werden inzwischen als bekannt vorausgesetzt und nicht mehr explizit zitiert. Interessanterweise ist seine nach 1945 meist zitierte Arbeit nicht eine der Pionierarbeiten zur Quantenphysik oder Relativitätstheorie, sondern jene aus dem Jahr 1935 zum berühmten Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon.

  3. Das Prinzip Bewegung - Herz und Gehirn als Metaphern des menschlichen Lebens

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Otis, Laura

    In diesem Jahr, in dem wir Charles Darwins gedenken, möchte ich etwas riskieren und eine Frage erörtern, die für die Literatur ebenso wie für die Biologie zentral ist: Was ist das Leben? Die Antwort auf diese Frage finden wir nicht in der Bibliothek und nicht im Labor, zumindest nicht an diesen erkenntnisproduzierenden Stellen allein. Als Literaturwissenschaftlerin und ehemalige Naturwissenschaftlerin glaube ich, dass wir das Leben nur verstehen werden, wenn wir seinen Wirkungen überall nachforschen, inklusive in der Literatur.

  4. Im Blickwinkel: Wie man die Zeit aufhalten kann

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schlichting, Hans J.

    2006-01-01

    Siehe eine Sanduhr: Da läßt sich nichts durch Rütteln und Schütteln erreichen, schrieb Christian Morgenstern. So wahr dieser Ausspruch auch sein mag, im Allgemeinen stimmt er nicht. Wenn man eine Sanduhr schüttelt, also beispielsweise rhythmisch auf und ab bewegt, oder ihren unteren Teil erwärmt, so geht sie mit der Zeit nach.

  5. Zahlen und Rechenvorgänge auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rödler, Klaus

    "Das Verständnis geht langsam vor sich!" Diesen wichtigen Satz hörte ich bei einem Vortrag von Martin Lowsky. Auf die hier behandelte Fragestellung übertragen heißt das: Was eine Zahl ist und wie ich sie im Rechenvorgang einsetzen und interpretieren kann, das erschließt sich erst allmählich. Die Zahl des Rechenanfängers ist nicht dieselbe wie die des kompetenten Rechners und es ist nicht die Zahl des Lehrers oder der Lehrerin. Die Zahlen sind nur auf der Oberfläche der Worte und Zeichen gleich. Im Innern, im Verständnis, sind sie völlig verschieden! Ich glaube, dass die Missachtung dieser Divergenz dazu führt, dass manche Kinder in für den Lehrer und Lehrerin nicht nachvollziehbaren Routinen stecken bleiben, einfachste Informationen nicht wirklich integrieren. Die auf beiden Seiten wachsende Verunsicherung durch die nicht erkannte und daher nicht kommunizierbare Diskrepanz im inneren Zahlkonzept stört den allmählichen Aufbau strukturierter Zahlvorstellungen.

  6. Charakterisierung von Sulfotransferasen im Gastrointestinaltrakt von Mensch und Ratte und Aktivierung von Promutagenen in V79-Zellen, die eine intestinale Form (1B1) des Menschen und der Ratte exprimieren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Teubner, Wera

    2001-05-01

    Die Ausstattung der gastrointestinalen Mukosa des Menschen und der Ratte mit Sulfotransferasen wurde mit Hilfe von Immunodetektion und Enzymaktivitätsmessungen untersucht. In Proben aus Colon und Rektum von 39 Personen wurden die Formen h1A1, h1A3 und h1B1 identifiziert, wobei in einer weiteren Probe, die als einzige von einem an Colitis Ulcerosa erkrankten Patienten stammte, keine Sulfotransferasen nachgewiesen werden konnten. Bei der Immunblot-Analyse war das Expressionsmuster der einzelnen Formen in allen Proben ähnlich. In wenigen Proben waren die relativen Signalintensitäten der h1A1 und der h1B1 um die Hälfte erniedrigt. Der Gehalt von SULT an zytosolischem Protein zeigte einen bis zu 8 - 10fachen Unterschied, er betrug jedoch bei zwei Dritteln der Proben zwischen 0,15 und 0,3 (h1A1 und h1A3) bzw. 0,6 und 0,8 Promille (h1B1). Die Variation konnte nicht auf Alter, Geschlecht oder Krankheitsbild der Patienten zurückgeführt werden. Auch der für die allelischen Varianten der h1A1 beschriebene Effekt auf die Enzymaktiviät bzw. Stabilität konnte in der Menge an immunreaktivem Protein nicht in diesem Ausma detektiert werden. Die Allelhäufigkeit von h1A1*R und h1A1*H war gegenüber der gesunden Bevölkerung nicht verändert. In den sieben Proben aus dem Dünndarm (Coecum, viermal Ileum, Jejunum) konnten zusätzlich die Formen h1E1 und h2A1 identifiziert werden. Ein möglicherweise der Form h1C1 entsprechendes Protein wurde im Magen detektiert. Im Vergleich zum Menschen war die Expression in der Ratte stärker auf die Leber konzentriert. Während beim Menschen in allen untersuchten Abschnitten Sulfotransferasen in Mengen detektiert wurden, die in zwei Fällen (h1B1 und h1A3) sogar den Gehalt in der Leber überstiegen, beschränkte sich die Expression in der Ratte auf im Vergleich zur Leber geringe Mengen im Magen und Dickdarm. Nachgewiesen wurden die r1B1, r1A1 sowie eine nicht identifizierte Form von 35kD, bei der es sich vermutlich um die r1C2 handelt. Im

  7. Technische Systeme für den Herzersatz und die Herzunterstützung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schöb, Reto; Loree, Howard M.

    Herzkrankheiten verursachen allein in den Vereinigten Staaten jährlich mehr als 700’000 Todesfälle. Ungefähr 3 Millionen Patienten in den U.S.A. leiden gemäss der American Heart Association (AHA) und dem National Heart, Lung and Blood Institute (NHLBI) an kongestivem Herzversagen (Congestive Heart Failure, CHF), welches eine chronische, sehr entkräftende und degenerative Krankheit ist: Das Herz ist dabei unfähig, hinreichend Blut zu den Organen des Körpers zu pumpen. Über 400’000 Fälle von CHF werden jedes Jahr diagnostiziert. Ähnliche Zahlen werden für Europa und Japan zusammen geschätzt. Basierend auf Daten vom AHA und NHLBI beträgt die fünfjährige Überlebensrate für CHF-Patienten lediglich etwa 50% [1]. 70’000-120’000 dieser Patienten könnten von einer Herzverpflanzung profitieren. 1999 wurden in den USA aber nur 2185 Herztransplantationen durchgeführt während die Warteliste über 4000 Patienten beträgt [2]. Ein akuter Mangel an Spenderherzen und die enormen Kosten (250’000-400’000 USD pro Patient) sind die begrenzenden Faktoren für Herztransplantationen [3]. Dies bedeutet, dass eine riesige Anzahl von Patienten durch ein zuverlässiges und verschleissfreies, nichtthrombotisches, total implantierbares, künstliches Herz gerettet werden könnten. Bis heute jedoch kein derartiges Implantat kommerziell verfügbar.

  8. Heat for wounds - water-filtered infrared-A (wIRA) for wound healing - a review.

    PubMed

    Hoffmann, Gerd; Hartel, Mark; Mercer, James B

    2016-01-01

    Hintergrund: Wassergefiltertes Infrarot A (wIRA) ist eine spezielle Form der Wärmestrahlung mit hohem Eindringvermögen in das Gewebe und geringer thermischer Belastung der Hautoberfläche. wIRA entspricht dem Großteil der die Erdoberfläche in gemäßigten Klimazonen durch Wasser und Wasserdampf der Atmosphäre gefiltert erreichenden Sonnenwärmestrahlung. wIRA fördert die Heilung akuter und chronischer Wunden sowohl über thermische und temperaturabhängige als auch über nicht-thermische und temperaturunabhängige zelluläre Effekte.Methoden: Diese Publikation schließt eine Literaturübersicht mit Suche in PubMed/Medline nach “water-filtered infrared-A” und “wound”/”ulcus” oder “wassergefiltertes Infrarot A” und “Wunde”/”Ulkus” (Publikationen in Englisch und Deutsch) und zusätzliche Analysen von Studiendaten ein. 7 prospektive klinische Studien (davon 6 randomisierte kontrollierte Studien (RCT), die größte Studie mit n=400 Patienten) wurden gefunden und eingeschlossen. Alle randomisierten kontrollierten klinischen Studien vergleichen eine Kombination aus Therapie auf hohem Niveau plus wIRA-Therapie vs. Therapie auf hohem Niveau allein. Die mit „vs.“ gekennzeichneten Ergebnisse unten zeigen diese Vergleiche. Ergebnisse: wIRA steigert die Temperatur (+2,7°C in 2 cm Gewebetiefe) und den Sauerstoffpartialdruck im Gewebe (+32% in 2 cm Gewebetiefe) und die Gewebedurchblutung (Größe der Effekte innerhalb der wIRA-Gruppe). wIRA fördert sowohl die normale als auch die gestörte Wundheilung, indem es Entzündung und Sekretion mindert, Infektionsabwehr und Regeneration fördert und Schmerzen lindert (bezüglich Schmerzlinderung ausnahmslos während 230 Bestrahlungen, 13.4 vs. 0,0 auf einer visuellen Analogskala (VAS 0–100), mediane Differenz zwischen den Gruppen 13.8, 95%-Konfidenzinterval (KI) 12.3/16.7, p<0,000001) mit relevant weniger Analgetikabedarf (52–69% weniger in den drei Gruppen mit wIRA verglichen mit den drei

  9. Stein-Schere-Papier

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Springborn, Boris

    Wie gewinnt man im Spiel? Die Analyse von Strategien bei Gesellschaftsspielen ist ein Thema der mathematischen Spieltheorie. Mit ihren Methoden kann man aber nicht nur Spiele wie Schach oder Skat untersuchen, sondern auch verschiedenste Konfliktsituationen, bei denen das Schicksal jedes einzelnen Akteurs nicht nur vom eigenen Verhalten abhängt, sondern auch vom Verhalten der anderen, die ebenso wie er versuchen, ein für sie selbst möglichst positives Ergebnis herauszuschlagen. Die Spieltheorie hat großen Einfluss in den Wirtschaftswissenschaften. Auch in der Psychologie, Soziologie, Biologie und der Militärwissenschaft findet sie Anwendung. In der folgenden Aufgabe geht es aber tatsächlich um ein Spiel, und zwar um ein sehr einfaches, das jeder kennt. Trotzdem ist die Lösung nicht ganz einfach, und wer sie findet, hat schon die eine oder andere grundlegende Idee der Spieltheorie verstanden.

  10. Astrophysik Lichtecho im Einhorn

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bührke, Thomas

    2003-05-01

    Viele elektronische Geräte sind ohne Grafikdisplays nicht denkbar - idealer weise in Farbe. In den meisten Fällen basieren diese auf Flüssigkristallanzeigen (liquid crystal display, LCD). Diese sind allerdings im Dunkeln gar nicht und von der Seite nur eingeschränkt erkennbar. Organische Leuchtdioden (OLEDs) sind eine mögliche Alternative für die nächste Generation kleiner Displays. Kürzlich gelang es, eine neue chemische Substanzklasse herzustellen, die es erlaubt, hochaufgelöste OLED-Displays in den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau (RGB) nasschemisch herzustellen [1].

  11. Kanban - der Weg ist das Ziel

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Aull, Florian; Berlak, Joachim; Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Fischäder, Holm; Gerlach, Joachim; Henneberg, Jens; Kapalla, Klaus; Kress, Oliver; Kuttler, Robert; Schneider, Herfried M.; Schürle, Philipp; Stellpflug, Franz-Josef; Wannenwetsch, Ralph; Wulz, Johannes; Zäh, Michael F.

    Wenn man aktuell Produktionsbereiche in Deutschland und Europa besucht, fallen im Zusammenhang mit modernen Produktionsmethoden immer öfter die Begriffe Kanban (jap. Karte, Signal) und Pull-Produktion, und dies nicht ohne Stolz, da diese mit dem schillernden Vorbild des Toyota Produktionssystems in Zusammenhang stehen. Tatsächlich ist Kanban ein integraler Bestandteil moderner Produktionssysteme. Blickt man aber im Rahmen von Prozessanalysen hinter die Fassaden", d. h. in die tägliche Praxis der Arbeitsprozesse, wird man schnell desillusioniert - die viel gepriesenen klassischen Kanban-Regeln werden im Tagesgeschäft nicht eingehalten.

  12. Strahlen-und kinetische Waffen: Neue Waffentechniken und Rüstungskontrolle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Neuneck, Götz

    Laserstrahlen, Mikrowellen oder elektromagnetische Beschleuniger lassen sich nicht nur für zivile, sondern für militärische Zwecke einsetzen. Die Aufgabe einer vorbeugenden Rüstungskontrolle wäre es, diese wie andere künftige Waffentechnologien auf ihren destabilisierenden Charakter hin zu untersuchen und ihre Stationierung zu beschränken oder zu verhindern.

  13. Biomechanik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Burg, Heinz; Moser, Andreas; Steffan, Hermann; Geigl, Bertram C.; Kramer, Florian

    Die Biomechanik befasst sich mit Funktionen und Strukturen von Bewegungsapparat und Belastungen von biologischen Systemen. Die Wahl der Methoden beschränkt sich hierbei nicht nur auf die Darstellung mechanischer Eigenschaften (äußere Biomechanik), sondern befasst sich auch zunehmend mit sensomotorischen Regelungsprozessen (innere Biomechanik).

  14. Gravitationswellen - ein neues Fenster zum Universum

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Aufmuth, Peter; Rüdiger, Albrecht

    2000-01-01

    Die von der Allgemeinen Relativitätstheorie vorhergesagten Gravitationswellen sind bisher noch nicht direkt beobachtet worden. In Europa, Japan und den USA hat man mit dem Bau von großen Laserinterferometern begonnen, die dies ermöglichen sollen. Damit eröffnet sich die Aussicht, bisher verschlossene Bereiche des Weltalls durch Gravitationswellenastronomie zu studieren.

  15. Primzahltests für Einsteiger

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rempe, Lasse; Waldecker, Rebecca

    Im ganzen Buch beschäftigen wir uns mit natürlichen Zahlen und der Frage, welche natürlichen Zahlen Primzahlen sind und welche nicht. Daher beginnen wir damit, uns an einige ihrer grundlegenden Eigenschaften zu erinnern und diese sorgfältig herzuleiten.

  16. Philosophieren als Unterrichtsprinzip im Mathematikunterricht

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Meerwaldt, Diana

    Philosophieren und Mathematik scheinen zunächst gegensätzliche Bereiche zu sein, die sich kaum vereinbaren lassen. Dies trifft für eine Auffassung zu, die Philosophieren als "Gerede" disqualifiziert und Mathematik als eine reine "Formelwissenschaft" begreift. Beide Auffassungen werden den Gegenständen nicht gerecht.

  17. Tissue plasminogen activator as a novel diagnostic aid in acute pulmonary embolism.

    PubMed

    Flores, Julio; García-Avello, Angel; Alonso, Esther; Ruíz, Antonio; Navarrete, Olga; Alvarez, Concepción; Lozano, Cristina; Arribas, Ignacio

    2014-11-01

    Hintergrund: Wir haben die diagnostische Wertigkeit des Gewebeplasminogen Aktivators (tPA) bei akuter Lungenembolie (PE) mit einer ELISA Methode untersucht und sie mit einem ELISA D-dimer (VIDAS D-dimer) verglichen. Patienten und Methoden: 127 aufeinander folgende ambulante Patienten mit klinischem Verdacht auf PE wurden getestet. Die Diagnose einer PE basierte auf dem klinischen Wahrscheinlichkeitsvortest und einem strengen Bildgebungsprotokoll. Plasmaproben wurden bei der Registrierung entnommen. Die diagnostische Genauigkeit für tPA und D-dimer wurde durch die Fläche unter der Kurve (ROC) bestimmt. Die Empfindlichkeit, Genauigkeit und Voraussagewahrscheinlichkeit wurden berechnet. Ergebnisse: PE wurde bei 41 Patienten (32 %) bestätigt. Die Flächen unter den ROC-Kurven waren 0.86 für D-dimer und 0.71 für tPA. Positive und negative prädiktive Werte für D-dimer bei einem Cut off Wert von 500 ng/mL und tPA bei einem Cut off Wert von 8.5 ng/mL waren 95 % (95 % CI, 88–100 %)/95 und 95 % (95 % CI, 88–100 %)/94 % (95 % CI, 86–100 %). Die diagnostische Brauchbarkeit, um eine PE auszuschließen, war 28.3 % (95 % CI, 21–37 %) für D-dimer und 24.4 % (95 % CI, 17–33 %) für tPA. Schlussfolgerungen: Der tPA mit einem Cut off Wert von 8.5 ng/mL hat eine hohe Empfindlichkeit und einen negativen Vorhersagewert für den Ausschluss einer PE, der einem VIDAS D-dimer mit einem Cut off Wert von 500 ng/mL ähnlich ist, obwohl der diagnostische Nutzen für den D-dimer etwas höher war.

  18. Demokrit - Planck

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rompe, Robert; Treder, Hans-Jürgen

    Es gibt eine Physik, die an die Konstante h gebunden ist und die mit der Atomistik zusammenhängt. Diese h-Physik geht eindeutig auf Planck zurück. Aber, aus dieser Physik folgt die Atomistik als Existenz lokalisierter geladener Teilchen unterschiedlichen Massen nicht, vor allem nicht die des Ladungsquants, so daß also Demokrit mehr behauptet hat, als die Quantenphysik zu beantworten kompetent ist.Translated AbstractDemokrit - PlanckA branch of physics exists closely linked to the constant h and associated with atomism. It is this h-physics that Planck originated. But atomism like existence of localized, charged particles with different masses does not follow from this physics, especially the charge quant. Hence Demokrit asserted more then quantum physics is competent to answer.

  19. Lebensmittelzusatzstoffe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    von Rymon Lipinski, Gert-Wolfhard; Lück, Erich

    Bis etwa zum 18. Jahrhundert war die Zahl der verwendeten Zusatzstoffe gering. Sie beschränkte sich auf Salz, Räucherrauch, Essig, Gewürze, Zucker, Hefe und schweflige Säure. Eine Wende zeichnete sich mit dem Beginn der Industrialisierung ab. Die Menschen wohnten mehr und mehr in Städten, wo es nicht mehr möglich ist, in größerem Umfang selbst Nahrungsmittel anzubauen oder zu gewinnen. Die fabrikmäßige Herstellung von haltbaren Lebensmitteln machte den verstärkten Gebrauch von Zusatzstoffen notwendig. Einige der im 19. Jahrhundert aufgekommenen Zusatzstoffe haben bis heute ihre Bedeutung behalten, z. B. Backpulver, Benzoesäure und Saccharin. Andere verschwanden bald wieder vom Markt,weil sie den steigenden Ansprüchen an gesundheitliche Unbedenklichkeit und geschmackliche Neutralität nicht Stand halten konnten.

  20. Amerikas Einschätzung der deutschen Atomforschung: Das deutsche Uranprojekt

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Walker, Mark

    2002-07-01

    Die amerikanischen Wissenschaftler und ihre emigrierten Kollegen, die am Bau der Atombombe beteiligt waren, verfügten über sehr widersprüchliche und großteils falsche Informationen über den Fortschritt des deutschen Uranprogramms. Noch nach Kriegsende lässt sich dies an Aussagen des Leiters der amerikanischen Alsos-Mission, Samuel Goudsmit, festmachen. Tatsächlich war das deutsche Programm hinsichtlich seiner wissenschaftlichen Grundlagen und des Managements nicht so unterlegen, wie vielfach behauptet wurde. Aber die deutschen Behörden waren nicht in der Lage, Geld und Ressourcen in gleichem Maße in das Uranprojekt zu investieren, wie etwa in das Peenemünder Raketenprojekt.

  1. Are you afraid of the dark? Notes on the psychology of belief in histories of science and the occult.

    PubMed

    Sommer, Andreas

    2016-04-01

    Infolge der neuesten Fortschritte innerhalb der Wissenschaftsgeschichte gilt der bis dato gängige Blick auf den inhärenten Konflikt zwischen Wissenschaft und dem Okkulten als hinfällig. Diese Neuerungen innerhalb der Wissenschaft wurden jedoch von der Öffentlichkeit nicht wahrgenommen. Insbesondere die Rekonstruktion der Genese der modernen Psychologie und ihren Verbindungen zu parapsychologischen Forschungen zeigen, dass sich letztere nicht einfach als Ausdruck von metaphysischer Voreingenommenheit verstehen lassen. Um nun einen Ausgleich zu schaffen, werde ich Fälle eines ,‘Willens zum Unglauben‘ diskutieren und davon ausgehend den Vorschlag machen, dass allgemeine psychologische Erklärungen nur dann hilfreich für ein Geschichtsverständnis sind, wenn wir sie in einer symmetrischen Art und Weise anwenden.

  2. Bauaufsichtliche Regelungen für Bauwerksabdichtungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Herold, Christian

    Bauaufsichtliche Regelungen beziehen sich auf alle baulichen Anlagen im öffentlichen und privaten Bereich, die in den Anwendungsbereich der Bauordnungen der Länder (LBO) [6.1] §1 fallen. Die LBO basieren auf der Musterbauordnung (MBO) [6.2], sie können länderspezifische Abweichungen enthalten. Die Bauordnungen dienen der Einhaltung der aus öffentlich rechtlicher Sicht als notwendig angesehenen Schutzziele für die Planung und Errichtung baulicher Anlagen in Deutschland. Danach sind bauliche Anlagen so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, der Schutz von Leben, Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden (MBO §3(1)). Bauaufsichtliche Regelungen sind als öffentlich rechtliche Regelungen verbindlich. Sie sind immer einzuhalten und dürfen nicht durch privatrechtliche Vertragsgestaltungen abgeändert oder ausgesetzt werden.

  3. Renaturierung von Salzgrasländern bzw. Salzwiesen der Küsten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Seiberling, Stefan; Stock, Martin

    Die deutschen Meeresküsten werden im übergang vom Land zum Meer weitgehend von zwei ökosystemtypen geprägt. Auf die augenfälligeren, die Dünen, gehen wir hier nicht ein (siehe v. a.Grootjans et al. 2001, 2002, Rozé und Lemauviel 2004, Ketner-Oostra et al. 2006, Aptroot et al. 2007, Bossuyt et al. 2007). Gegenstand dieses Kapitels sind vielmehr die Salzwiesen, die im Wattenmeer der Nordsee als natürlicher Lebensraum auftreten und an der Ostseeküste — hier werden sie Salzgrasländer genannt — zu den ältesten Bestandteilen der Kulturlandschaft zählen. Naturnahe Küstensalzwiesen sind nicht nur Lebensraum für speziell angepasste Pflanzenund Tierarten, sondern tragen auch zur Regulation des marinen Stoffhaushalts und zum Küstenschutz bei.

  4. Unfälle mit Kleintransportern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tschirschwitz, Christian

    Auf einer außerörtlichen Bundesstraße geriet ein mit vier Personen besetzter Pkw Toyota Corolla aus letztlich nicht vollständig geklärten Gründen ins Schleudern. Nachdem sich das Fahrzeug beträchtlich entgegen dem Uhrzeigersinn ausgedreht hatte, prallte ein entgegenkommender Kleintransporter VW T4 frontal an die rechte Flanke des Toyota. Der Transporter wurde gedreht, ausgehoben und durch einen Pkw Ford Escort unterfahren. Alle Fahrzeuge kamen in Kollisionsortnähe zum Endstand. Die vier Toyota-Insassen wurden getötet. Aus den anderen Fahrzeugen wurden sechs Personen überwiegend schwer verletzt. Unbeteiligte Zeugen waren nicht vorhanden.

  5. Ausbildung als zentrale Aufgabe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Krämer, Walter; Schmerbach, Sibylle

    Anders als Lesen und Schreiben zählen Grundkenntnisse in Statistik heute noch nicht zu den Voraussetzungen einer sinnvollen Teilhabe am Sozialgeschehen. Und auch in der akademischen Statistik-Ausbildung gibt es noch einiges zu tun. Das vorliegende Kapitel zeichnet die Geschichte dieser akademischen Ausbildung an deutschen Universitäten nach dem zweiten Weltkrieg nach, stellt aktuelle Defizite vor und weist auf mögliche Verbesserungen hin.

  6. Optimierung von Kommunikationsnetzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eberspächer, Jörg; Kiese, Moritz; Wessäly, Roland

    Die weltweiten Telekommunikationsnetze (Telefon-, Mobilfunknetze, Internet) bilden heute das Nervensystem von Wirtschaft und Gesellschaft. Durch den anhaltenden technologischen Fortschritt in der Elektronik, der Computer- und Kommunikationstechnik steigt nicht nur die Zahl der Teilnehmer in den Netzen ständig, sondern es entstehen auch laufend neue Anwendungen, wie Radio und Fernsehen im Internet, elektronischer Handel und interaktive Spiele im Internet. Auf den Kupfer- und Glasfaserkabeln sowie den Funkstrecken werden gigantische Informationsmengen transportiert. Das Verkehrs-wachstum ist nach wie vor exponentiell.

  7. Vom Urknall zum Durchknall

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Unzicker, Alexander

    Lautstarker Applaus erhob sich im Salon III/IV des Marriott-Hotels von Crystal City im amerikanischen Bundesstaat Virginia. In dem überfüllten Konferenzraum starrten alle wie gebannt auf die Leinwand, wo nicht mehr zu sehen war als ein nüchternes Diagramm aus zahlreichen Punkten und einer geschwungenen Kurve. Nureine eigenartige Personengruppe konnte sich davon zu Emotionen hinreißen lassen - Physiker auf der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft, die ihren Begeisterungssturm noch minutenlang fortsetzten. Was war geschehen? Die im Diagramm aufgetragenen Daten bestätigten mit einer nie da gewesenen Genauigkeit ein fundamentales Naturgesetz zur Wärmeabstrahlung von heißen Körpern. 1900 von Max Planck entdeckt, leuchtete es nun in geradezu mathematischer Reinheit auf. Noch sensationeller war der Ursprung der Daten - Mikrowellensignale verschiedener Frequenzen, die nicht aus einem irdischen Labor stammten, sondern von einem heißen Urzustand des Universums! Ein Feuerball aus Wasserstoff und Helium, noch ohne jegliche Strukturen, die irgendwann Leben ermöglichen sollten, ließ damals seinem Licht freien Lauf. Mehr als zehn Milliarden Jahre war es bis zu den Detektoren des vom Menschen gebauten Satelliten COBE unterwegs, der wenige Tage zuvor die Daten übertragen hatte. Wenn ich das alles wie einen Film in meiner Vorstellung ablaufen lasse, bekomme ich immer eine Gänsehaut, als würde ich die inzwischen extrem abgekühlte Strahlung tatsächlich spüren. Ihre Gleichverteilung im Raum macht uns auch deutlich, dass wir uns nicht einbilden dürfen, an einem besonderen Ort im Universum zu leben - intelligente Aliens könnten sich seitdem überall entwickelt haben! Sollten sie - was nicht wahrscheinlich ist - uns wirklich von Zeit zu Zeit über die Schulter schauen, dann hätten sie an jenem Nachmittag des 13. Januar 1990, als der Vortrag stattfand, bestimmt anerkennend mit ihrem großen Kopf genickt.

  8. [Considerations for angiogenesis inhibitors: pharmacoeconomics: blessing or curse for medical care?].

    PubMed

    Schöffski, Oliver; Cremers, Yvonne

    2007-01-01

    Innovative neue Arzneimittel wie die Angiogenesehemmer verursachen im Gesundheitssystem hohe Kosten. In diesem Beitrag soll dargestellt werden, wie sich die Gesundheitsökonomie diesem Thema nähert, wie sie versucht Kennzahlen zu ermitteln, durch die eine effiziente Steuerung des Gesundheitswesens möglich wird. Es ist aber nicht zu beschönigen: Es geht im Endeffekt um Rationierung und damit um ein unangenehmes Thema.

  9. Physik gestern und heute Die Messung elektrostatischer Kräfte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heering, Peter

    2002-11-01

    Im Jahre 1785 veröffentlichte der französische Militäringenieur Charles Augustin Coulomb das Kraft-Abstand-Gesetz für elektrische Ladungen. Bereits zuvor hatte Henry Cavendish auf andere Art und Weise diese Beziehung nachgewiesen, aber nicht publiziert. Entsprechende Experimente wurden auch noch in jüngerer Zeit ausgeführt, da sie eine obere Abschätzung für die Ruhemasse des Photons erlauben.

  10. Importance and benefits of the doctoral thesis for medical graduates.

    PubMed

    Giesler, Marianne; Boeker, Martin; Fabry, Götz; Biller, Silke

    2016-01-01

    Einleitung: Die Mehrheit der medizinischen AbsolventInnen in Deutschland promoviert, obwohl der Titel nicht zur ärztlichen Berufsausübung notwendig ist. Zur Frage, welchen individuellen Nutzen die Doktorarbeit aus Sicht der Promovenden hat, ist bislang nur wenig bekannt. Sie ist daher Gegenstand dieser Untersuchung.Methode: Analysiert wurden Daten aus Absolventenstudien der Abschlussjahrgänge 2007/2008 (N=514) und 2010/2011 (N=598) der Medizinischen Fakultäten Baden-Württembergs.Ergebnisse: 53% der Befragten haben 1,5 Jahre nach Studienabschluss ihre Promotion abgeschlossen. Die stärkste Zustimmung zu Beweggründen, eine Doktorarbeit anzufertigen, erfahren die Motive „Promotion ist üblich“ (85%) und „Verbesserung der Berufschancen“ (75%). Dem Motiv, eine akademische Karriere anzustreben, stimmten 36% zu. Weniger als 10% der Befragten setzen ihre Promotionsarbeit als Strategie bei der Stellensuche ein. Der Anteil der AbsolventInnen, die in der Krankenversorgung arbeiten ist unter den Promovierten praktisch genauso groß wie unter den Nicht-Promovierten. Diejenigen, die für die Promotion stärker wissenschaftliche Motive angeben, sind auch aktuell stärker an einer akademischen Karriere interessiert und sehen für sich mehr Möglichkeiten wissenschaftlich zu arbeiten. Als impliziter Nutzen zeigte sich, dass die promovierten AbsolventInnen ihre wissenschaftlichen Kompetenzen signifikant höher einschätzen, als ihre nicht promovierten KollegInnen.Diskussion: Obwohl die meisten MedizinerInnen eine Promotion nicht in erster Linie aus originärem Forschungsinteresse anstreben, erweitern sie dadurch dennoch ihre wissenschaftlichen Kompetenzen. Einen offensichtlicheren Nutzen hat die Promotion für diejenigen, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben.

  11. Physik gestern und heute Von der Metallstange zum Hochenergielaser

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heering, Peter

    2002-05-01

    Im Mai 1752 wurde in Marly bei Paris auf Anregung des amerikanischen Forschers und Politikers Benjamin Franklin erstmals die elektrische Natur des Blitzes nachgewiesen. Damals beschrieb Franklin auch eine technische Vorrichtung, die als Schutz von Gebäuden vor Blitzschlägen dienen sollte: den Blitzableiter. Diese aus heutiger Sicht scheinbar triviale Vorrichtung wurde aber keineswegs unmittelbar akzeptiert. Und bis heute ist die Forschung zum Schutz von Einrichtungen vor Blitzschlägen nicht abgeschlossen.

  12. Historisches Rätsel Der rastlose Amerikaner

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Loos, Andreas

    2004-09-01

    In der Schule, die er mit acht Jahren zum ersten Mal von innen sah, hielt man ihn nicht für allzu helle - schließlich hinkte der Kleine oft hinter der Klasse her. Und es hat etwas Tragisches, wenn der wohl berühmteste Erfinder aller Zeiten und Halter von 2000 Patenten im Alter über seinen Vater sagt: Er dachte, ich sei dumm. Und ich meinte schon fast selbst, ich sei ein Dummkopf.

  13. Die nuklearen Anlagen von Hanford (1943-1987) Eine Fallstudie über die Schnittstellen von Physik, Biologie und die US-amerikanische Gesellschaft zur Zeit des Kalten Krieges

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Macuglia, Daniele

    Die Geschichte des Kalten Krieges eröffnet viele Möglichkeiten, sich näher mit den Schnittstellen von Physik und Biologie während des 20. Jahrhunderts zu befassen. Nicht nur das Unglück in Tschernobyl aus dem Jahr 1986, auch das Beispiel der nuklearen Anlagen in Hanford in den Vereinigten Staaten zeigt die biologischen Folgen von nuklearer Physik.

  14. Die kalte Zunge

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bartels, Sören; Müller, Rüdiger

    Gefühlte Temperaturen. Ist ein Null Grad Celsius kalter Metallstab eigentlich kälter als ein Holzstab mit der selben Temperatur? Rein physikalisch gesehen natürlich nicht, aber wenn wir beide Stäbe anfassen, kommt uns der Metallstab deutlich kälter vor. Und wer kennt nicht die Szene aus dem Film Dumm und Dümmer in der Harry mit seiner Zunge am Metallrahmen des Skilifts hängen bleibt.Würde das auch passieren, wenn man an einem eiskalten Stück Holz lecken würde? Wohl kaum, doch woran liegt das eigentlich? Unterschiedliche Materialien haben verschiedene Fähigkeiten, Wärme zu übertragen und zu leiten. So transportiert Metall die von der Zunge ausgehende Wärme sehr schnell weiter und verändert seine Temperatur kaum, während die Zunge abkühlt. Holz hingegen leitet Wärme fast gar nicht und daher wird der Teil, der von der Zunge berührt wird, aufgewärmt.

  15. Testen komplexer digitaler Schaltungen mit Python

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reichör, S.; Hueber, G.; Hagelauer, R.; Lindorfer, M.

    2004-05-01

    Die Verifikation von digitalen Schaltungen nimmt heutzutage einen bedeutenden Stellenwert ein. In diesem Paper wird ein Weg beschrieben, der die Erstellung und Wartung von funktionalen Testbenches für digitale Designs unterstützt. Für viele Projekte übersteigt der zeitliche Aufwand für das Testen den Aufwand für die Implementierung der Schaltung. In vielen Fällen beträgt der Aufwand für das Testen bereits 70% des Entwicklungsaufwands (Bergeron, 2000). Typischerweise wird die Testbench auch in der gewählten Hardwarebeschreibungssprache (VHDL oder Verilog) implementiert. Diese Sprachen stellen jedoch nicht die beste Wahl für Verifikationsbelange dar. Gründe dafür sind darin zu suchen, dass diese Sprachen wichtige Konzepte aus den Softwaresprachen (wie z.B. Objektorientierung) nicht kennen. Weiters stehen komfortable Softwarebibliotheken (Zufallszahlengenerierung, Stringverarbeitung, etc.) den Hardwaresprachen nicht zur Verfügung. In diesem Paper wird der Einsatz der Programmiersprache Python (PythonHomepage, 2003; Beazley, 2001) für die Verifikation vorgeschlagen, um die benötigte Zeit für die Funktionalen Tests zu reduzieren.

  16. Wissenschaft, die unsere Kultur verändert. Tiefenschichten des Streits um die Evolutionstheorie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Patzelt, Werner J.

    Die Evolutionstheorie ist eine der erfolgreichsten wissenschaftlichen Theorien. Sie erlaubt es, unsere Herkunft zu verstehen und riskante Merkmale gerade der menschlichen Spezies zu begreifen. Zugleich ist die Evolutionstheorie eine der umstrittensten Theorien. Das liegt nicht an ihrer empirischen Tragfähigkeit, sondern an ihrem Gegenstand. Sie handelt nämlich nicht nur - wie Hunderte andere wissenschaftliche Theorien - von der "Welt da draußen“, sondern vor allem auch von uns selbst und von unserem Platz in dieser Welt. Den einen gilt sie obendrein als Überwinderin religiösen Aberglaubens, den anderen als neuer Zugang zu Gott und seinem Wirken in der Welt. Ferner sehen die einen in der Evolution eine unbezweifelbare Tatsache gleich der Schwerkraft oder dem Holocaust, die anderen aber eine - noch oder dauerhaft - unbewiesene Hypothese oder gar eine falsche Schöpfungslehre. Und während die meisten Streitfragen solcher Art nach wechselseitig akzeptierten Regeln ‚normaler Wissenschaft‘ geklärt werden, wird bei der Frage nach dem Woher unserer Spezies und Kultur die intellektuelle Zuständigkeit von Wissenschaft mitunter überhaupt bezweifelt. Anscheinend geht es schon um recht tiefe Schichten unserer Kultur und nicht nur der wissenschaftlichen, wenn - wie seit 150 Jahren - um die Evolutionstheorie gestritten wird. Wie sehen diese Schichten aus?

  17. Postprandial decrease in vascular resistance correlated with change in second derivative of finger plethysmogram in young subjects.

    PubMed

    Tanaka, Kunihiko; Kamihira, Kimiko; Minoura, Fumie; Watanabe, Miyuki; Fujiyoshi, Emi; Nakamura, Koji; Katafuchi, Tetsuro

    2015-01-01

    Hintergrund: Die zweite Ableitung des Fingersplethysmogramms (ZAPTG) umfasst fünf Wellen, bezeichnet A bis E. Die Größen der Wellen B bis E werden für den intra- und interindividuellen Vergleich auf die der Welle A bezogen. In der vorliegenden Studie haben wir die Auswirkungen einer Mahlzeit auf ZAPTG bei jungen und älteren Probanden untersucht. Probanden und Methoden: Es wurde der mittlere arterielle Druck und ZAPTG vor und nach der Aufnahme einer Mahlzeit bei jungen und älteren Probanden gemessen. Für junge Probanden wurden Schlagvolumen und Pulsfrequenz bestimmt und die Summe des peripheren Widerstandes (SPW) der Blutgefäße wurde analysiert. Zudem wurde die Beziehung zwischen TPR und dem Verhältnis des Spitzenwerts ZAPTG in jungen Probanden bestimmt. Ergebnisse: Bei jungen Probanden war D / A postprandial deutlich größer und SPW kleiner als vor der Mahlzeit und war linear und signifikant mit TPR korreliert. Eine Erhöhung des postprandialen D / A wurde auch bei älteren nicht hypertensiven Menschen, nicht aber bei behandelten Hypertonikern beobachtet. Schlussfolgerungen: Eine Veränderung von D / A gilt als ein Index der Veränderung des SPW. SPW wird durch Antihypertensiva verringert. Eine Mahlzeit kann den SPW nicht weiter verringern. Diese Ergebnisse sind für das Verständnis der Hämodynamik nach Aufnahme einer Mahlzeit nützlich.

  18. Darwinische Kulturtheorie - Evolutionistische und "evolutionistische`` Theorien sozialen Wandels

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Antweiler, Christoph

    Evolutionistische Argumentationen außerhalb der Biologie sind weit verbreitet. Wenn sie vertreten werden, heißt das mitnichten, dass sie notwendigerweise von darwinischen Argumenten geprägt sind. Wenn man Evolution und Kultur aus explizit darwinischer Perspektive zusammen bringt, bedeutet das noch lange nicht unbedingt Soziobiologie. Und es bedeutet sicherlich nicht Sozialdarwinismus. Dieser Beitrag soll einen Überblick der so genannten evolutionären Ansätze bzw. evolutionistischen Ansätze zu menschlichen Gesellschaften bzw. Kulturen geben. Es soll gezeigt werden, was in den Ansätzen analytisch zu trennen ist und was synthetisch zusammen gehört. Mein Beitrag ist nicht wissenschaftsgeschichtlich angelegt, sondern systematisch ausgerichtet und hat zwei Schwerpunkte (Antweiler 2008; Antweiler 2009b). Zum einen geht es um kausale Zusammenhänge von organischer Evolution und gesellschaftlichem Wandel. Auf der anderen Seite werden Analogien zwischen biotischer und kultureller Evolution erläutert, die als spezifische Ähnlichkeiten dieser beiden als grundsätzlich verschieden gesehenen Prozesse aufgefasst werden. Dadurch wird die Frage aufgeworfen, ob die Evolution von Organismen einerseits und die Transformation von Gesellschaften bzw. Kulturen andererseits, spezielle Fälle eines allgemeinen Modells von Evolution darstellen.

  19. The longitudinal curriculum "social and communicative competencies" within Bologna-reformed undergraduate medical education in Basel.

    PubMed

    Kiessling, Claudia; Langewitz, Wolf

    2013-01-01

    Hintergrund: Mit der Umstellung auf die Bachelor-/Masterstruktur wurde in Basel (Schweiz) ein longitudinales Curriculum „soziale und Kommunikative Kompetenzen“ (SOKO) in das Medizinstudium implementiert. Projektbeschreibung: Ziel ist es, den Studierenden grundlegende Techniken einer patientenzentrierten Kommunikation in dem Sinne zu vermitteln, dass die Studierenden in der Lage sind, Informationen zu erheben und Informationen an Patientinnen und Patienten weiterzugeben, um sie als gut informierte Partner am Entscheidungsprozess zu beteiligen. Das SOKO Curriculum umfasst aus Sicht der Studierenden 57 Unterrichtsstunden. In Vorlesungen und kleinen Gruppen kommen vom 1. bis 3. Bachelor- und im 1. Masterstudienjahr Rollenspiele, Videofeedback, Simulationspatienten und der Kontakt mit realen Patienten als didaktische Methoden zum Einsatz. Die Lernziele werden in den summativen klinisch-praktischen OSCE-Prüfungen abgeprüft.Schlussfolgerungen: In Basel konnte mit der Umstellung auf die Bologna-Struktur ein longitudinales SOKO-Curriculum implementiert werden, das kumulatives Lernen erlaubt, auf die Inhalte des sonstigen Studiums Bezug nimmt und regelmäßig in den OSCEs abgeprüft wird. Zurzeit wird ein Großteil der Lehre durch die Psychosomatik des Unispital Basels geleistet. Für die Zukunft wird entscheidend sein, nachhaltige Strukturen in der gesamten Fakultät und im gesamten Unispital zu verankern, um dauerhaft eine hohe Qualität des Unterrichts und der Prüfungen sicherzustellen.

  20. [Quality of involuntary hospital administration in Switzerland].

    PubMed

    Jäger, Matthias; Ospelt, Isabelle; Kawohl, Wolfram; Theodoridou, Anastasia; Rössler, Wulf; Hoff, Paul

    2014-05-21

    Fragestellung: Diese Studie hat zum Ziel, die vor Einführung des neuen Kindes- und Erwachsenenschutzrechts per Januar 2013 bestehende Praxis der Fürsorgerischen Freiheitsentziehung (FFE) anhand formaler und inhaltlicher Kriterien der Zuweisungsschreiben zu untersuchen. Hinweise auf Unterschiede zwischen Zuweisern mit verschiedenen professionellen Hintergründen sollen überprüft und die eingewiesenen Personen charakterisiert werden. Methode: Retrospektive Auswertung der Zuweisungsformulare und der Krankenakten sämtlicher per FFE in die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich eingetretenen Patienten in einem Zeitraum von sechs Monaten (n=489). Resultate: Es bestehen erhebliche Mängel bezüglich formaler und insbesondere inhaltlicher Qualitätskriterien. Psychiatrische Fachärzte erstellen die Zeugnisse mit der höchsten Qualität, gefolgt von Notärzten sowie Spitälern und Hausärzten. Die Patienten dieser Zuweisergruppen unterscheiden sich bezüglich soziodemographischer und klinischer Variablen. Schlussfolgerungen: Die formale und insbesondere inhaltliche Qualität der Zwangseinweisungen ist angesichts der schwerwiegenden ethischen und juristischen Konsequenzen für die betroffene Person verbesserungsbedürftig. Die Auswirkungen der neuen Gesetzgebung auf die Qualität der Zuweisungen sollten überprüft werden, sodass etwaige Defizite in der Anwendung freiheitsbeschränkender Massnahmen in der Aus- und Weiterbildungspraxis adressiert werden können.

  1. The active participation of German-speaking countries in conferences of the Association for Medical Education in Europe (AMEE) between 2005 and 2013: a reflection of the development of medical education research?

    PubMed

    Raes, Patricia; Bauer, Daniel; Schöppe, Franziska; Fischer, Martin R

    2014-01-01

    Zielsetzung: International gewinnt medizinische Ausbildungsforschung an Bedeutung. Seit Anfang der 2000er ist auch in deutschsprachigen Ländern (D-A-CH) ein steigendes Interesse zu beobachten. In einer kontinuierlichen Steigerung der Publikationszahlen deutscher Autoren in internationalen Fachzeitschriften zum Thema „medizinische Ausbildung“ schlug sich das bisher jedoch nicht nieder. Die vorliegende Arbeit untersucht, ob sich jene Entwicklungen aus der aktiven Teilnahme deutschsprachiger Forscher an den Konferenzen der AMEE ablesen lassen.Methoden: Die Tagungsbände der AMEE-Kongresse von 2005-2013 der Kategorien „Postervorträge“, „Short Communications“, „Research Papers“ und „Plenarvorträge“ wurden auf Beteiligung aus D-A-CH hin untersucht. Im Anschluss wurden die Abstracts einer inhaltlichen Analyse unterzogen und nach Studiendesign, Methodik, Untersuchungsgegenstand und Forschungsthema kategorisiert. Ergebnisse: Von 9446 analysierten Abstracts weisen 549 Beiträge mindestens einen Erst-/Co- oder Letztautor aus D-A-CH auf. Die absolute Zahl der Beiträge pro Kongress schwankt zwischen 44 im Jahr 2010 und 77 im Jahr 2013. Der prozentuale Anteil schwankt zwischen 10,0% in 2005 und 4,1% im Jahr 2010. Seit 2010 stieg die Beteiligung jedoch kontinuierlich an. Die Arbeiten sind zumeist deskriptiver Art (62,7%). Studien zu grundlegenden Fragen des Lehrens und Lernens (clarification studies) sind eher selten (4,0%). Angewandt wurden meist quantitative Methoden (51,9%), um Fragestellungen zu Themen wie Lehr- und Lernmethoden (33,0%), Evaluation und Assessment (22,4%) oder Curriculumsentwicklung (14,4%) zu untersuchen. Untersuchungsgegenstand sind meist Studierende (52,5%).Schlussfolgerung: Die Beitragszahlen aus D-A-CH weisen zu Beginn und am Ende des Untersuchungszeitraums ein Maximum auf. Ein kontinuierlicher Anstieg der aktiven Beteiligung seit 2005 ist nicht zu beobachten. Dieser Umstand spiegelt nicht das steigende Interesse an der

  2. Kernschmelze Der nachhaltige Einfluss von Nuklearwaffen auf Politik und Wirtschaft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Greiner, Bernd

    "Was sollen wir von einer Kultur halten, der die Ethik stets als wesentliches Element des menschlichen Lebens galt, die aber - außer in fachlicher oder spieltheoretischer Terminologie - nicht in der Lage war, über die Möglichkeit zu sprechen, nahezu alle Menschen zu töten?" Der Fragesteller gehört zu den berühmtesten Physikern des 20. Jahrhunderts und zu den nach wie vor Umstrittensten. über ihn wurde in den 1960er Jahren ein international viel beachtetes Theaterstück geschrieben, vor wenigen Jahren gar eine Oper.

  3. Fahrerassistenzsysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knoll, Peter

    Die Mobilität der Gesellschaft wächst weltweit, Verkehrsdichte und Transportleistung nehmen stetig zu - nicht allein in den Industrieländern, sondern in noch stärkerem Maße in den Schwellenländern (NIC, Newly Industrialized Countries). Gesellschaft, Politik und Verbraucher fordern eine Verringerung von Unfallhäufigkeit und Unfallschwere. Die EU-Kommission hat mit dem Road Safety Action Plan der e-Safety-Initiative das anspruchsvolle Ziel einer Halbierung der Anzahl von Verkehrstoten bis zum Jahr 2010 gegenüber dem Stand von 2001 definiert.

  4. Was leistet ein Sportler? Kraft, Leistung und Energie im Muskel

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thaller, Sigrid; Mathelitsch, Leopold

    2006-01-01

    Der Leistungsbegriff ist im Sport weiter gefasst als in der Physik. In beiden Fällen liegt der Fokus jedoch auf einer pro Zeiteinheit erfolgten Energieumsetzung. Allerdings gibt die rein physikalische Leistung nicht immer Auskunft über den Energieumsatz der Muskeln. Die Muskelkraft hängt von der Kontraktionsgeschwindigkeit des Muskels ab. Ein Muskel verhält sich also anders als eine Feder. Für den Hochleistungssport müssen die Energieumsätze der Muskeln durch spezielle Trainings- und Nahrungsprogramme optimiert werden.

  5. Das menschliche Gehör und Grundlagen der Psychoakustik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Genuit, Klaus; Sottek, Roland

    Das menschliche Gehör ist ein äußerst komplexes Empfangs- und Signalverarbeitungssystem. Es ist als Schallanalysator in Leistungsfähigkeit und Vielseitigkeit von technisch-analytischen Verfahren nach wie vor unerreicht. Die Signalverarbeitung läuft auf Grundlage komplexer Prozesse ab, die in ihrer Gesamtheit bislang nicht vollständig erfasst sind. Verschiedene Modelle zur gehörgerechten Zeit- und Frequenzanalyse ahmen jene komplexen Prozesse und Verarbeitungsmechanismen nach, die im menschlichen Gehör vollzogen werden.

  6. Einparksysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knoll, Peter

    Bei nahezu allen Fahrzeugen ist die Sicht beim Rangieren stark eingeschränkt. Dies liegt vor allem an den modernen Fahrzeugkarosserien, mit denen möglichst niedrige Luftwiderstandsbeiwerte erreicht werden, um den Kraftstoffverbrauch zu reduzieren. In der Regel entsteht dadurch eine leichte Keilform. Vorhandene Hindernisse sind somit häufig nur schlecht oder überhaupt nicht erkennbar. So sieht der Durchschnittsfahrer beim Blick durch die Heckscheibe die Straßenoberfläche erst in einem Abstand von 8…10 m. Auch direkt vor dem Fahrzeug befindliche Hindernisse entziehen sich dem Blick des Fahrers, da sie durch den Fahrzeugvorbau verdeckt werden.

  7. Supraleitung und Interkontinentalraketen „On-line computing“ zwischen Militär, Industrie und Wissenschaft

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Knolle, Johannes; Joas, Christian

    Der zweite Weltkrieg und der Kalte Krieg veränderten nicht nur das Verhältnis zwischen Militär, Industrie und Wissenschaft, sondern auch die wissenschaftliche Praxis von Physikern und anderen Wissenschaftlern. In den 1950er Jahren stellte die Entwicklung von Interkontinentalraketen die Auftragnehmer des Militärs in der Industrie vor komplexe Fragestellungen, zu deren Lösung sie auf die Expertise von Wissenschaftlern angewiesen waren. Industrieunternehmen gründeten eigene Forschungseinheiten zur Lösung technischer und wissenschaftlicher Probleme.

  8. Messung und Analyse

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bathelt, Hartmut; Scheinhardt, Michael; Sell, Hendrik; Sottek, Roland; Guidati, Sandro; Helfer, Martin

    Für die Beurteilung von Akustik und Fahrkomfort eines Fahrzeugs gilt in der Fahrzeugentwicklung immer noch der alte Grundsatz: "Der Kunde fährt nicht am Prüfstand, sondern auf der Straße“. Daher werden Gesamtbeurteilungen des Entwicklungsstandes und Konkurrenzvergleiche (Benchmarking) nach wie vor auf der Straße durchgeführt, meist auf ausgewählten Fahrbahnen am Prüfgelände oder im Rahmen der regelmäßigen Winter- und Sommererprobungen unter extremen Witterungsverhältnissen.

  9. Adaptive Cruise Control (ACC)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reif, Konrad

    Die adaptive Fahrgeschwindigkeitsregelung (ACC, Adaptive Cruise Control) ist eine Weiterentwicklung der konventionellen Fahrgeschwindigkeitsregelung, die eine konstante Fahrgeschwindigkeit einstellt. ACC überwacht mittels eines Radarsensors den Bereich vor dem Fahrzeug und passt die Geschwindigkeit den Gegebenheiten an. ACC reagiert auf langsamer vorausfahrende oder einscherende Fahrzeuge mit einer Reduzierung der Geschwindigkeit, sodass der vorgeschriebene Mindestabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug nicht unterschritten wird. Hierzu greift ACC in Antrieb und Bremse ein. Sobald das vorausfahrende Fahrzeug beschleunigt oder die Spur verlässt, regelt ACC die Geschwindigkeit wieder auf die vorgegebene Sollgeschwindigkeit ein (Bild 1). ACC steht somit für eine Geschwindigkeitsregelung, die sich dem vorausfahrenden Verkehr anpasst.

  10. Verkehrsdynamik und -simulation

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Treiber, Martin; Kesting, Arne

    In diesem Lehrbuch geht es um die Beschreibung der Dynamik des Straßenverkehrs mit Hilfe mathematischer Modelle. Der mathematische Zugang ist im Bereich der quantitativen Naturwissenschaften außerordentlich erfolgreich. Bereits Isaac Newton bemerkte, dass das Buch der Natur in der Sprache der Mathematik geschrieben sei. In der jüngeren Zeit wurde eine mathematische Herangehensweise verstärkt auch zur Beschreibung menschlichen Handelns genutzt. Dies erscheint auf den ersten Blick paradox, da der Mensch als Individuum mit seinen Entscheidungen sicherlich nicht schematisch durch mathematische Formeln beschreibbar ist.

  11. Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften> " Jahrgang 1990 Sitzungsber.Heidelberg 90 " "Gott hat die Natur einfältig gemacht, sie aber suchen viel Künste"

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zehe, Horst

    Der Aufsatz demonstriert anhand ausgiebig kommentierter zeitgenössischer Zeugnisse Goethes Reaktion auf die Arbeiten Fraunhofers, insbesondere auf die Entdeckung der dunklen Linien im Sonnenspektrum. Den Fehlurteilen Goethes werden dabei die Urteile zeitgenössischer Physiker wie Chladni und J.F.W. Herschel gegenübergestellt. Bislang noch ungedruckte Dokumente aus dem Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv belegen, daß sich Goethe nicht nur literarisch mit Fraunhofer beschäftigte, sondern daß er auch dessen Versuche mit Hilfe des Jenaer Universitätsmechanikers Körner getreulich zu wiederholen suchte.

  12. Sitzungsberichte der Heidelberger Akademie der Wissenschaften¬Jahrgang 1990 Sitzungsber.Heidelberg 90¬"Gott hat die Natur einfältig gemacht, sie aber suchen viel Künste"

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zehe, Horst

    Der Aufsatz demonstriert anhand ausgiebig kommentierter zeitgenössischer Zeugnisse Goethes Reaktion auf die Arbeiten Fraunhofers, insbesondere auf die Entdeckung der dunklen Linien im Sonnenspektrum. Den Fehlurteilen Goethes werden dabei die Urteile zeitgenössischer Physiker wie Chladni und J.F.W. Herschel gegenübergestellt. Bislang noch ungedruckte Dokumente aus dem Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv belegen, daß sich Goethe nicht nur literarisch mit Fraunhofer beschäftigte, sondern daß er auch dessen Versuche mit Hilfe des Jenaer Universitätsmechanikers Körner getreulich zu wiederholen suchte.

  13. Quantenphysik: Efimov-Quantenzustand beobachtet

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nägerl, Hanns-Christoph; Kraemer, Tobias

    2006-05-01

    In der Quantenphysik gibt es eine elementare und gleichzeitig erstaunliche Lösung für das altbekannte Dreikörperproblem. Gerade dann, wenn zwei Teilchen keine Bindung mehr eingehen wollen, erscheint wie aus dem Nichts bei Anwesenheit eines dritten Teilchens eine Serie von schwach gebundenen Dreikörperzuständen. Einer dieser so genannten Efimov-Zustände wurde kürzlich von Physikern an der Universität Innsbruck in einem ultrakalten Gas von Cäsium-Atomen erstmals beobachtet.

  14. „Überholen ohne einzuholen“ Die Entwicklung von Technologien für übermorgen in Kernenergie und Mikroelektronik der DDR

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Barkleit, Gerhard

    Dem nuklearen Patt zwischen Ostblock und westlichem Staatenbündnis ist es nach weitgehend übereinstimmender Auffassung von Politik und Wissenschaft zu danken, dass der "Kalte Krieg" in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht zum weltumfassenden Flächenbrand eskalierte. An der raschen Herstellung dieses Patts waren zwei Dresdner Physiker maßgeblich beteiligt, deren einer im Manhattan-Projekt in den USA gearbeitet hatte und später in England der Spionage für die Sowjetunion und des Verrats des Know-how der Atombombe überführt wurde.

  15. Mit Mathematik zu Mehr Intelligenz in der Logistik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Möhring, Rolf H.; Schenk, Michael

    Die Lösung logistischer Probleme ist ein wichtiger Aspekt menschlichen Handelns seit Menschen gemeinsam zielgerichtet tätig wurden. Die Grundlagen dessen, was wir heute Logistik nennen, entstammen dem militärischen Bereich. So basierte z. B. das römische Imperium in starkem Maße auf militärisch-logistischen Glanzleistungen. Ob damals bereits mathematische Überlegungen eine Rolle spielten, wissen wir heute nicht. Jedoch versuchte z. B. Napoleon, der mit den bedeutendsten Mathematikern seiner Zeit befreundet war, den Transport seiner Truppen und die Verbreitung von Informationen zu optimieren und strategisch einzusetzen.1,2

  16. Getreide, Brot und Feine Backwaren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    von Grabowski, Hans-Uwe; Rolfe, Birgit

    Getreide und Getreideerzeugnisse sind ebenso wie Brot und Feine Backwaren nach dem Lebensmittel- und Futtermittel-Gesetzbuch (LFGB) [1] Lebensmittel im Sinne des Artikels 2 der VO (EG) Nr. 178/2002 (BasisVO) (s. auch Kap. 1.6/2.4.1/3.2). Gesetzlich festgelegte Begriffsbestimmungen gibt es für diese Lebensmittel nicht. Man muss sich daher allgemeiner Verkehrsauffassungen bedienen, wie sie von der Deutschen Lebensmittelbuch-Kommission in Form von Leitsätzen erarbeitet und veröffentlicht wurden [2]. Der Gesundheitsschutz und der Schutz des Verbrauchers vor Täuschung sind in der Basis-VO und dem LFGB geregelt.

  17. Navigating the maze of requirements for obtaining approval of non-interventional studies (NIS) in the European Union.

    PubMed

    Ramirez, Isabelle

    2015-01-01

    Ziel: Dieser Artikel soll über die Komplexität und unerwartete regulatorische Anforderungen bei multinationalen und multizentrischen, nicht-interventionellen Studien (NIS) in der Europäischen Union aufklären.Methoden: Die Internetseiten der zuständigen nationalen Behörden, Ethikkommissionen (EK) und Datenschutzbehörden wurden konsultiert, um Vorschriften und Richtlinien zum Genehmigungsverfahren von NIS in den verschiedenen Mitgliedstaaten der EU zu finden.Ergebnis: Viele zusätzliche Hürden wurden identifiziert, die weder offengelegt noch deutlich in den jeweiligen Verordnungen/Richtlinien für NIS beschrieben waren. Obwohl die Genehmigung durch die nationale Behörde für NIS grundsätzlich nicht erforderlich ist, wird in vielen Ländern dennoch empfohlen die geplante NIS – vor dem EK-Antrag – der nationalen Behörde anzuzeigen, um die Bestätigung zu erhalten, dass die geplante NIS nicht in die Kategorie „interventionelle Studie“ fällt. Zudem ist in einigen Ländern eine Probandenversicherung erforderlich. In vielen Ländern, in denen multizentrische NIS geplant sind, bedarf es zusätzlich zur Zustimmung der zentralen Ethikkommission auch noch die zustimmende Bewertung aller lokalen Ethikkommissionen, denn ein zentrales EK-Gutachten wird nicht als ausreichend betrachtet. Die Anforderungen an EK-Dokumente und an Gebühren für die Einreichung variieren stark unter allen Mitgliedsstaaten. Zusätzliche Genehmigungen von den Datenschutzbehörden und Versicherungsgesellschaften sind in einigen Ländern einzuholen.Schlussfolgerung: Das Genehmigungsverfahren für multizentrische und multinationale NIS ist zeitaufwendig, vor allem wegen des Mangels an Transparenz und den unterschiedlichen regulatorischen Anforderungen der Mitgliedsstaaten. Die EU-Rechtsvorschriften zur Pharmakovigilanz und die neue EU-Verordnung Nr. 536/2014 über klinische Studien sind zwar ein Schritt nach vorn bei der Schaffung eines Rechtsrahmens für PASS (post-authorisation safety

  18. Mathematik semantologisch verstehen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wille, Rudolf

    Um zu verstehen, was Mathematik ist und bedeutet, reicht es nicht aus, mathematisches Denken und Wissen vielseitig zu erwerben. Hinzukommen muss stets ein angemessenes Verständnis der jeweiligen Bedeutungen mathematischer Denkformen, die in der aktual-realen Welt wirksam werden können. Beim Mathematik-Verstehen sollte es vor allem um ein Vermitteln des Selbstverständnisses der Mathematik, um ein Reflektieren des Bezugs der Mathematik zur realen Welt und um ein Beurteilen von Sinn, Bedeutung und Zusammenhang des Mathematischen in der Welt gehen.

  19. Factors Affecting the Outcomes of Carpal Tunnel Surgery: A Review.

    PubMed

    Zyluk-Gadowska, P; Zyluk, A

    2016-08-01

    Ziel der vorliegenden Arbeit war es, unter Berücksichtigung der in Pubmed und Medline veröffentlichten Ergebnisse nach Eingriffen am Karpalkanal zu ermitteln, inwieweit ausgewählte Faktoren wie das Patientenalter, die Dauer der Symptome, die Ausprägung der klinischen und elektrophysiologischen Befunde, das Vorliegen von Begleiterkrankungen und medikolegale Momente die Ergebnisse beeinflussen. Letztlich konnte für keinen der zahlreichen untersuchten Faktoren ein signifikanter Einfluss auf das Langzeitergebnis nachgewiesen werden. Bestehen die Beschwerden länger, sind die klinischen und elektrophysiologischen Befunde ausgeprägter und liegen Begleiterkrankungen vor, so fallen die Ergebnisse weniger gut aus, was darauf hindeutet, dass die betroffenen Patienten etwas weniger von der Operation profitieren. Nur bei Vorliegen von medikolegalen Faktoren wie Rechtsstreit oder Schadenersatzansprüchen lässt sich definitiv ein schlechtes Ergebnis voraussagen. PMID:27580438

  20. Reconstructive kidney surgery for organ-preserving therapy of renal tumors.

    PubMed

    Hamza, Amir; Günther, Manuel; Behrendt, Wolf; Tietze, Stefan; Beige, Joachim

    2015-01-01

    Hintergrund: Ziel dieser Studie war es, Unterschiede in verschiedenen klinischen Endpunkten bei Patienten mit rekonstruktiver Nierenchirurgie mittels Nierenteilresektion bei malignen Tumoren bis zu 4 cm beziehungsweise größer als 4 cm zu evaluieren.Material und Methoden: Insgesamt wurden 170 Patienten mit einer Nierenteilresektion bei malignen Tumoren in die Studie eingeschlossen. Es wurde retrospektiv anhand der klinikinternen Unterlagen sowie eines Fragebogens zur Erhebung der Follow-up-Daten die klinischen Endpunkte erfasst. Wichtige klinische Endpunkte waren die postoperative Nierenfunktion, intra- und postoperative Komplikationen, die Lokalrezidivrate sowie das Gesamtüberleben.Ergebnisse: Die Lokalrezidivrate betrug 6,1% bei Tumoren bis 4 cm bzw. 14,9% bei Tumoren größer als 4 cm. Im Vergleich zu T1a-Tumoren ist bei mehr als 4 cm großen Nierentumoren nach einer Nierenteilresektion mit einer schlechteren postoperativen Nierenfunktion (p=0,007) sowie mit einer höheren Gesamtkomplikationsrate zu rechnen (p=0,048). Insbesondere zeigte sich hier neben einem höheren Risiko einer transfusionspflichtigen Nachblutung (p=0,012) auch ein höheres Risiko einer hypertensiver Entgleisung im postoperativen Verlauf (p=0,022). Zudem war das Gesamtüberleben bei Tumoren bis 4 cm signifikant besser (p=0,003). Schlussfolgerung: Den Ergebnissen unserer retrospektiven Studie nach, die 170 Pateinen mit Nierenteilresektion bei malignen Tumoren einschloss, ist die Nierenteilresektion ein onkologisch sicheres Operationsverfahren mit geringen Lokalrezidivraten. Allerdings ist bei Tumoren >4 cm mit einer schlechteren postoperativen Nierenfunktion, mit einer höheren Komplikationsrate sowie mit einem schlechterem Gesamtüberleben zu rechnen.

  1. Virtual patients in continuing medical education and residency training: a pilot project for acceptance analysis in the framework of a residency revision course in pediatrics.

    PubMed

    Lehmann, Ronny; Hanebeck, Benjamin; Oberle, Stephan; Simon, Anke; Choukair, Daniela; Tönshoff, Burkhard; Huwendiek, Sören

    2015-01-01

    Zielsetzung: Virtuelle Patienten (VPs) sind eine E-Learning-Ressource, welche klinische Entscheidungsfindung an Fallbeispielen schult. Wichtig für ihre erfolgreiche Integration ist dabei die Verbindung mit Präsenzveranstaltungen im Sinne von „Blended Learning“. Bisher gibt es kaum Untersuchungen zum Einsatz von VPs in der Fort- und Weiterbildung. In der vorliegenden Pilot-Studie wurde der Einsatz von VPs im Rahmen eines pädiatrischen Weiterbildungsrepetitoriums untersucht. Methodik: Im Rahmen des Repetitoriums der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin 2009 in Heidelberg wurden den ca. 200 Teilnehmenden eines pädiatrisch-nephrologischen Fachvortrags zum Thema „nephrotisches und nephritisches Syndrom im Kindesalter“ zwei VPs als Nachbereitung vor Ort zur Verfügung gestellt. Anhand eines Online-Fragebogens wurden verschiedene Aspekte der Lernerfahrung mit VPs, der Verknüpfung mit dem Fachvortrag sowie der Meinung hinsichtlich des Einsatzes von VPs allgemein in der Weiterbildung evaluiert. Ergebnisse: Der Rücklauf an auswertbaren Fragebögen betrug N=40 (ca. 21%), beungünstigt durch ein technisches Problem mit der Firewall vor Ort. Die Teilnehmenden empfanden die Fallbearbeitung als lohnende Lernerfahrung mit guter Vorbereitung für die Diagnostik und Therapie bei realen Patienten/innen mit entsprechenden Beschwerden. Insbesondere wurden die Falldarstellung, die Interaktivität und die Möglichkeit der wiederholten Übung unabhängig von Zeit und Ort positiv hervorgehoben. Gefragt zum grundsätzlichen Einsatz von VPs in der Weiterbildung wurden diese als geeignete Lernmodalität bewertet und der Wunsch nach mehr solcher Angebote geäußert. Schlussfolgerung: VPs können im Bereich der ärztlichen Weiterbildung eine sinn- und wertvolle Ergänzung zu den bisherigen Angeboten bieten.

  2. Karamell und Schokolade optimal

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eichhorn, Andreas

    In verschiedenen Situationen in Technik, Wirtschaft oder Politik ist man daran interessiert unter einer Anzahl von möglichen Entscheidungen die jeweils beste auszuwählen, also die optimale Entscheidung zu treffen, die den größtmöglichen Nutzen bringt. In den meisten Fällen sind Nutzen und Entscheidungsalternativen nicht exakt gegeben, Entscheidungen werden dann entweder sprachlichargumentativ ausgewählt und begründet oder gar aus dem Bauch heraus gefällt. In manchen Fällen ist es aber möglich, Entscheidungsalternativen und Nutzen in Zahlen und Formeln so auszudrücken, dass über diese Beschreibung im Prinzip die optimalen Entscheidungen und der maximale Nutzen festgelegt sind. Dabei ist zu beachten, dass bei mehreren (gleichzeitig oder hintereinander) zu treffenden Entscheidungen gewisse Abhängigkeiten zu berücksichtigen sind, bezüglich der möglichen Alternativen. Wenn beispielsweise die Umsetzung einer bestimmten (Teil-)Entscheidung mit bestimmten Kosten verbunden wäre, so stünde dieser Geldbetrag für andere Entscheidungen nicht mehr zur Verfügung.

  3. Dorfentwicklung und Dorferneuerung . Die neuen Bundesländer

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bender, Oliver; Richter, Horst P.

    1997-03-01

    Das 1975 in Kraft getretene Bundesraumordnungsprogramm forderte, in allen Landesteilen angemessene und gleichwertige Lebensbedingungen herzustellen. Mit der Novellierung des Flurbereinigungsgesetzes 1976 bzw. dem Zukunftsinvestitionsprogramm 1977 bis 1980 startete die Dorfentwicklung/Dorferneuerung nicht zuletzt als Initiative zur Konjunkturbelebung im ländlichen Raum. Seit 1984 ist sie Bestandteil der von Bund und Ländern getragenen Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes" (GAK) und liegt im Zuständigkeitsbereich der Landwirtschaftsministerien. Die Dorferneuerungsprogramme der Länder werden aus Mitteln der GAK, der EU und des Landes finanziert. Neben Ortssanierungen nach dem Städtebauförderungsgesetz bzw. Baugesetzbuch stellen sie das wichtigste Instrument zur Förderung von ländlichen Orten und Gemeinden dar. Nach der Vereinigung wurde das Dorferneuerungsrecht auf die neuen Bundesländer übertragen, indem man sich zunächst an den Regelungen der jeweiligen Partnerländer im Westen orientierte. Doch hatten sich die Dörfer in Ost- und Westdeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg völlig unterschiedlich entwickelt, so dass sich im Osten ein erweiterter Handlungsbedarf zeigte. Für Fachleute aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und freien Planungsberufen, nicht zuletzt für angewandt arbeitende Geographen, stellten sich neue Herausforderungen.

  4. Systeme mit veränderlicher Teilchenzahl, Gasentartung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heintze, Joachim

    Bisher haben wir die Zustandsgrößen ν (Zahl der Mole) und N (Zahl der Teilchen im System) als konstant betrachtet. In diesem Kapitel wollen wir untersuchen, wie sich Veränderungen von ν bzw. von N beschreiben lassen. Dazu werden wir eine neue thermodynamische Größe einführen, das chemische Potential μ. Als Beispiele für die Veränderung von Teilchenzahlen werden wir diffusive Prozesse und chemische Reaktionen betrachten. Am Ende des Kapitels werden wir die quantenmechanische Gasentartung diskutieren, bei der das chemische Potential ebenfalls eine Rolle spielt. Wir werden feststellen, dass es nicht schwierig ist, einige Eigenschaften dieses interessanten Materiezustands zu verstehen. Wir behandeln das Thema bereits hier und nicht erst in der Quantenphysik am Ende des Buches, weil es in die Wärmelehre gehört und weil auf dieser Grundlage die elektrischen Eigenschaften von Metallen in Bd. III/9 leicht diskutiert werden können.

  5. Newtons Wissenschaftslehre als Basis der Quantenphysik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bopp, Fritz

    Es ist richtig zu sagen, die Quantenphysik folge nicht aus der auf Newtons Prinzipien beruhenden klassischen Physik. Es ist aber auch richtig, daß Newtons Wissenschaftslehre, die eng mit der Platonschen zusammenhängt und über diese hinausgeht, von der Quantenphysik nicht berührt wird, wie an anderer Stelle gezeigt ist. Hier wird Newtons Wissenschaftslehre genauer analysiert und der Unterschied zur kartesischen herausgearbeitet, was durch die Newtontradition verschleiert wird. Am Ende werden die Ergebnisse an Beispielen aus der Quantenoptik erläutert.Translated AbstractNewton's Epistemology as Basic Concept of Quantum PhysicsIt is correct to say that quantum physics cannot be derived from classical physics, which is founded on Newton's principles. However, it is also correct that Newton's epistemology, a more developed Platonian one, can be considered as basic for quantum physics. That is previously shown. Here, we remember Newton's epistemology more thoroughly, and consider particularly the difference to the Cartesian epistemology, a difference often veiled in the Newton tradition. Finally, we apply the result on some phenomena of quantum optics.

  6. Der evolutionäre Naturalismus in der Ethik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kaiser, Marie I.

    Charles Darwin hat eindrucksvoll gezeigt, dass der Mensch ebenso wie alle anderen Lebewesen ein Produkt der biologischen Evolution ist. Die sich an Darwin anschließende Forschung hat außerdem plausibel gemacht, dass sich nicht nur viele der körperlichen Merkmale des Menschen, sondern auch (zumindest einige) seiner Verhaltensdispositionen in adaptiven Selektionsprozessen herausgebildet haben. Die Vorstellung, dass auch die menschliche Moralität evolutionär bedingt ist, scheint daher auf den ersten Blick ganz überzeugend. Schließlich hat die Evolutionstheorie in den vergangenen Jahrzehnten in vielen Bereichen (auch außerhalb der Biologie) ihre weitreichende Bedeutung unter Beweis gestellt. Warum sollte, so könnte man beispielsweise fragen, gerade die Fähigkeit des Menschen, moralische Normen aufzustellen und gemäß ihnen zu handeln, nicht evolutionär erklärt werden können? Und warum sollte eine solche evolutionäre Erklärung der menschlichen Moralität irrelevant für die Rechtfertigung moralischer Normen sein? Warum sollte die Ethik eine Bastion der Philosophen bleiben, für die evolutionsbiologische Forschungsergebnisse über den Menschen und seine nächsten Verwandten keinerlei Relevanz besitzen?

  7. Akteure in der Renaturierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wiegleb, Gerhard; Lüderitz, Volker

    Dieses Kapitel behandelt die Bedeutung von Akteuren in Renaturierungsprojekten. Renaturierung ist die absichtliche Veränderung der Umwelt in Richtung auf einen von den Akteuren als "naturnäher“ erachteten Zustand (Kapitel 1). Betroffen davon ist nicht nur die Umwelt der Akteure, sondern auch die Umwelt anderer. Daraus ergeben sich sowohl aktive wie passive Bezüge zur Renaturierung. Aktive und passive Rollen sind je nach Ausdehnung, Zeithorizont und Trägerschaft nicht immer trennbar, sodass die Unterscheidung in Akteure und Betroffene nur begrenzte Gültigkeit hat. Methodisch basiert die Untersuchung der Teilhabe an Renaturierung auf Akteurs- und Akzeptanzanalysen (vgl. Segert und Zierke 2004, Newig 2004). Die vorliegenden Ausführungen befassen sich schwerpunktmäßig mit dem Aspekt der Akteursanalyse. Die Frage der Akzeptanz wird kurz angesprochen (Kapitel 15, Umweltethische Aspekte). Anhand der Analyse zweier Fallstudien werden dann einige Schlussfolgerungen gezogen. Die Darstellung soll im Wesentlichen das Feld für zukünftig nötige Forschungsarbeiten strukturieren.

  8. Renaturierung von Ökosystemen in urban-industriellen Landschaften

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rebele, Franz

    Die Urbanisierung ist ein weltweit stattfindender Prozess mit weitreichenden Auswirkungen auf Mensch und Natur. In Mitteleuropa leben heute etwa 80% aller Bewohner in Städten. Urban-industrielle Landschaften gehören deshalb zur unmittelbaren Lebensumwelt der meisten Menschen. Allein in Deutschland wird heute täglich eine Fläche von 120 ha neu für Siedlungs- und Verkehrszwecke in Anspruch genommen. Zu den Siedlungs- und Verkehrsflächen zählen Gebäude-und gebäudebezogene Freiflächen, Verkehrsflächen, Erholungsflächen und Friedhöfe sowie Betriebsflächen für Industrie und Gewerbe. Nicht enthalten sind Tagebauflächen zum Abbau von Bodenschätzen (Kapitel 13). In Deutschland liegt der Anteil der Siedlungs- und Verkehrsflächen an der Gesamtfläche derzeit bei ca. 13%, in Österreich bei 5 % und in der Schweiz bei knapp 7 %. Charakteristisch für die heutige Entwicklung in Mitteleuropa ist, dass die Prozesse der Urbanisierung und der Flächeninanspruchnahme für Siedlung und Verkehr nicht ursächlich mit einem Bevölkerungswachstum verbunden sind, d. h. dass Freiflächen auch bei stagnierender oder in manchen Regionen sogar bei sinkender Einwohnerzahl bebaut werden.

  9. Renaturierung von Tagebaufolgeflächen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Tischew, Sabine

    Der Abbau von Rohstoffen im Tagebauverfahren bedingt einen tief greifenden Landschafts- und Strukturwandel in den betroffenen Regionen. In der Abbauphase hat vor allem der Braunkohleabbau mit den tagebauübergreifenden Grundwasserabsenkungstrichtern, der Zerstörung oder Beeinträchtigung von ausgedehnten naturnahen Auenökosystemen sowie Wäldern und Elementen der Kulturlandschaft aus der Sicht des Naturschutzes überwiegend negative landschaftsökologische Folgen. Vor allem der Eingriff in Ökosysteme mit langen Entwicklungszeiten (alte Wälder, Moore) oder in die Dynamik von Auensystemen ist nicht oder nur in sehr langen Zeiträumen wieder ausgleichbar. Für letztere ist auch langfristig die Durchgängigkeit für viele Tierarten (Arten der Fließgewässer) nicht wieder vollständig herstellbar. Oft ist es zudem schwierig, traditionelle Landnutzungen (z. B. Wanderschäferei, Nutzung von Streuobstwiesen) nach der langen Abbauphase wieder aufzugreifen. Es ist deshalb eine wichtige Aufgabe, nach dem Abbauprozess auf der Grundlage der vorhandenen Potenziale eine nachhaltige Entwicklung der Bergbaufolgelandschaft zu unterstützen und von den Betreibern des Abbaus und von den Sanierungsgesellschaften auch einzufordern (z. B. Bauer 1998).

  10. Strategische Planung in der Medizintechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Leewe, Jörn

    Für den Aufstieg und den Niedergang der Unternehmen spielt die Über- oder Unterlegenheit der Technologie eine zentrale Rolle. Mindestens im gleichen Maße ist jedoch auch ein umsichtiges Management und eine sorgfältige strategische Planung für den Erfolg verantwortlich. Nur ein profitables Unternehmen, welches nachhaltige Gewinne erzielt, ist in der Lage, eine Spitzenforschung aus eigener Kraft zu finanzieren. Dies klingt zunächst trivial. In der langjährigen Consulting-Praxis sind wir jedoch diversen Unternehmen begegnet, die diese Maxime vernachlässigt haben und aufgrund mangelhafter Planungen eine Insolvenz dann nicht mehr abwenden konnten. Damit es erst gar nicht dazu kommt, sollten unterschiedliche Handlungsalternativen im voraus entwickelt und bewertet werden. Die Strategie, also das systematische Aufbauen von Wettbewerbsvorteilen, sollte regelmässig überprüft werden und eine finanzielle Entwicklung des Produktes oder des Unternehmens sollte regelmäßig antizipiert und simuliert werden. Dieser Beitrag soll Einblicke in die strategische Planung erlauben, erhebt allerdings aufgrund der Komplexität des Themas keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  11. Blutpräparate und therapeutische Anwendung (Hämotherapie)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Burkhart, Jürgen; Leimbach, Rainer; Nagl, Detlev; Weinauer, Franz

    Die Geschichte der Blutübertragung lässt sich bis in das Altertum verfolgen - wenn auch hier das Blut nicht in die Blutgefäße eingebracht, sondern als Trank verabreicht wurde. Im alten Rom stürmten die Zuschauer in die Kampfarena, um das Blut verletzter Gladiatoren zu trinken, in dem Gedanken, deren Stärke würde in sie überfließen. So wurden auch Greise mit dem Blut von Jünglingen behandelt. Der Glaube, mit dem Blut würden Eigenschaften des Spenders übertragen, muss wohl auch bei dem Versuch mitgewirkt haben, Verbrecher durch Übertragung von Schafsblut "lammfromm“ zu machen. Zu Beginn der Mensch-zu-Mensch-Übertragung wurde Blut mittels eines Röhrchens von Blutgefäß zu Blutgefäß transfundiert. Diese im Mittelalter neu erprobte Form basierte auf der Entdeckung des Blutkreislaufes durch William Harvey (1578-1657). Es überwog allerdings noch die Blutübertragung vom Tier auf den Menschen, die nicht selten mit dem Tod beider Beteiligter endete. In der aufklärerischen Phase der französischen Revolution wurde diese Art der Blutübertragung deshalb verboten.

  12. Fehler begehen - Mathematik verstehen Über die Bedeutung von Fehlern für das Verstehen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Käser, Udo

    Auch wenn eine historisch oder systematisch umfassende Darstellung zur Fehlerthematik bislang nicht vorliegt, ist die Idee, einer Fehleranalyse unter der Leitfrage, welche Fehler von Schülerinnen und Schülern aufgrund welcher epistemologischen Überzeugungen begangen werden, zentralen Raum für die Betrachtung von Verstehensprozessen einzuräumen, nicht neu. So ist es geradezu ein Charakteristikum einer modernen konstruktivistischen Didaktik, die eigenen Fehler von Lernenden als ihre individuellen Lerngelegenheiten zu begreifen, die einen wichtigen Motor für den subjektiven Lernfortschritt bilden. Diese Sichtweise wurzelt aus psychologischer Perspektive in Analysen in der Tradition Piagets, der in Abkehr von einer quantitativen, psychometrischen Beschreibung kognitiver Prozesse, wie sie sich zum Beispiel in Intelligenztheorien nach Binet findet, qualitativ zu beschreiben versuchte, in welcher Weise Kinder und Jugendliche denken und urteilen. Doch auch schon in der klassischen Philosophie sind entsprechende Ansätze zu finden. Prominente Beispiele hierfür sind die Idolenlehre Bacons und die Ideenlehre Platons.

  13. Osteopathy for Endometriosis and Chronic Pelvic Pain - a Pilot Study.

    PubMed

    Sillem, M; Juhasz-Böss, I; Klausmeier, I; Mechsner, S; Siedentopf, F; Solomayer, E

    2016-09-01

    Einleitung: Unterbauchschmerzen sind ein häufiges Problem in der gynäkologischen Praxis. Der Kausalzusammenhang zwischen objektivem Befund am inneren Genitale und den geklagten Beschwerden ist oft nicht eindeutig und nicht immer führen medikamentöse oder operative Therapien zu einer dauerhaften Beschwerdefreiheit. Methodik: Im Rahmen einer Pilotstudie wurden 28 Patientinnen (Alter 20–65, Median 36,5 Jahre) einer gynäkologischen Praxis untersucht. Als einziger klinisch auffälliger Befund fanden sich schmerzhafte Verspannungen des muskulären Beckenbodens. Nach einer standardisierten gynäkologischen und physiotherapeutischen Untersuchung wurden diese Patientinnen osteopathisch behandelt. Die Schmerzen bestanden seit 3 Jahren (Median, Bereich 1 Monat bis 20 Jahre). Bei 14 Patientinnen war in der Vorgeschichte eine Endometriose gesichert worden. Der Behandlungserfolg wurde durch Befragung evaluiert. Ergebnisse: 22 von 28 Patientinnen schlossen die Therapie planmäßig ab. 17 Patientinnen gaben an, die Beschwerden hätten sich durch die Behandlung gebessert. Bei den Patientinnen mit Endometriose gaben 10 von 14 eine Besserung an. Schlussfolgerung: Osteopathie wird von Frauen mit muskulären Verspannungen des Beckenbodens gut angenommen und scheint eine wirksame Therapie darzustellen.

  14. Qualitätsmanagement in molekularbiologischen Laboratorien

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schulze, Manuela

    Jedes Laboratorium führt Untersuchungen nach bestem Wissen und Gewissen durch, und jeder Analytiker weiß von sich, dass er/sie gute Arbeit macht. Trotzdem können Analysen des gleichen Probenmaterials in verschiedenen Laboren zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Sofern es sich dabei nicht um Untersuchungen im Bereich der Nachweisgrenze und damit letztlich um statistisch bedingte Unterschiede oder Inhomogenitäten im Probenmaterial handelt, trägt dies nicht zur Vertrauenswürdigkeit von analytischen Untersuchungsergebnissen bei. Mit der zunehmenden Globalisierung der Märkte rückt die gegenseitige Anerkennung von analytischen Resultaten immer stärker in den Vordergrund. Die Vergleichbarkeit von Laborresultaten wird erleichtert, wenn sich die Laboratorien auf die gleichen Richtlinien zur Vorgehensweise und Handhabung ihrer Arbeiten verständigen. Im Bereich der Laboruntersuchungen von Lebensmitteln, Futtermitteln und Saatgut ist als derartige Rischt-Schnur die EN ISO/IEC 17025 [1] anerkannt. Diese Norm enthält alle Anforderungen, die Prüflaboratorien erfüllen müssen, wenn sie nachweisen wollen, dass sie ein Qualitätsmanagementsystem betreiben, technisch (meint: fachlich) kompetent und fähig sind, fachlich fundierte Ergebnisse zu erzielen.

  15. Influence of a revision course and the gender of examiners on the grades of the final ENT exam--a retrospective review of 3961 exams.

    PubMed

    Grasl, Matthäus C; Seemann, Rudolf; Hanisch, Michael; Heiduschka, Gregor; Kremser, Karl; Thurnher, Dietmar

    2015-01-01

    Repetitorien sind Lehrveranstaltungen, die bereits erworbenes Wissen und Kenntnisse wiederholen und meist als Vorbereitung zum Bestehen eines Examens dienen.Zielsetzung: Zweck der Studie ist es, die Beeinflussung des Ergebnisses bei der mündlichen Gesamtprüfung (Rigorosum) im Fach Hals-Nasen-Ohrenheilkunde zu untersuchen, wenn zuvor ein interaktives mündliches Repetitorium besucht wurde. Zudem wird der Frage nachgegangen, ob es Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen Prüfern bei der Notenvergabe gibt.Methode: 3961 Einzelprüfungen an der Universitätsklinik für HNO-Krankheiten in Wien wurden untersucht, 725 mit Repetitorium (Versuchsgruppe) und 3236 ohne Repetitorium (Vergleichsgruppe). Das Repetitorium wurde als inhaltlich standardisiertes Wahlfach interaktiv und fallorientiert gestaltet.Beide Gruppen wurden nach einheitlichen Kriterien (Inhalte, Dauer) geprüft. 16 männliche Prüfer und 6 weibliche Prüferinnen waren tätig. Die Benotung erfolgte in einer 5-teiligen Skala und wurde als arithmetischer Durchschnittswert mit Median, die Geschlechtsabhängigkeit der Notenvergabe wurde mit dem Wilcoxon-Rangsummentest berechnet. Die schließende Statistik bestand aus ein- und multifaktoriellen Varianzanalysen sowie uni- und multivarianten Regressionsmodellen.Ergebnisse: Die Versuchsgruppe erzielte einen Notendurchschnitt von 2,54 gegenüber jener der Vergleichsgruppe mit 2,46. Nach Aufteilung in männliche und weibliche Prüfer ergibt sich ein Notendurchschnitt für die Versuchsgruppe von 2,54 bzw. 2,58 und für die Vergleichsgruppe von 2,44 bzw. 2,61. Der Unterschied ist statistisch signifikant (p=0,001926).Schlussfolgerung: Das HNO-Repetitorium hat nicht zu einer Verbesserung des Notendurchschnittes bei der nachfolgenden mündlichen Prüfung über Inhalte des gesamten Faches geführt. Weibliche Prüfer benoten strenger als männliche. Der wesentliche Unterschied zwischen männlichen und weiblichen PrüferInnen in der Notengebung besteht bei der Vergabe

  16. Biologie statt Philosophie? Evolutionäre Kulturerklärungen und ihre Grenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Illies, Christian

    Vor über siebzig Jahren fand man in einer Höhle nahe Hohlenstein-Stadel, im heutigen Baden-Württemberg, eine Frau, die keiner bekannten Spezies und nicht einmal eindeutig den Hominiden zugeordnet werden konnte. Wegen ihres Aussehens wurde sie schon bald als "Löwenfrau“ bekannt (unterdessen wird sie als "Löwenmensch“ bezeichnet, da die in solchen Fragen Klarheit schaffenden Geschlechtsteile bei der Figur fehlen und in Zeiten von gender mainstreaming derartige Festlegungen gerne vermieden werden), denn sie hatte eine menschlich-aufrechte, unbehaarte Gestalt mit weiblichen Rundungen, aber zugleich eine Mähne, sowie Augen, Ohren und Schnauze eines Löwen. Eine sehr weitläufige Verwandte des Minotaurus, so schien es, und doch wesentlich älter als alle Bewohner des Olymps, denn vermutlich wurde die knapp 30 cm große Skulptur bereits in der Altsteinzeit vor etwa 32.000 Jahren aus Mammut-Elfenbein geschnitzt. Wir wissen nicht, ob sie kultischen Zwecken diente oder ein Kind mit ihr spielte, ob sie als Glücksbringer für die Jagd oder als Schamanin mit Löwenmaske verehrt und gefürchtet wurde. Aber die Löwenfrau legt nahe, dass der Mensch schon im Morgendämmern seiner Kultur über die eigene Nähe, aber auch Distanz zum Tier nachgedacht haben muss. Die Frage nach der menschlichen Selbstverortung begegnet uns in dieser Figur, und sie bestimmt viele Zeugnisse menschlichen Nachdenkens, welche uns die Altertumswissenschaften vorlegen. Mit dem Begriff "animal rationale“, wie er unter Bezug auf Aristoteles geprägt wurde, findet sie schließlich ihre klassische, für das Abendland lange Zeit maßgebliche Antwort: Der Mensch als Tier, dessen spezifisches Merkmal die Vernunftbegabtheit ist, die ihn zugleich von allen anderen Tieren abgrenzt und über sie stellt. Aber wo genau verläuft die Grenze? Und wie kann der Mensch beides zugleich sein? Die aristotelische Definition beantwortet diese Fragen nach der Doppelnatur nicht, sondern erhebt das offene R

  17. Communicative positioning of one's own profession in interprofessional settings.

    PubMed

    Posenau, André; Peters, Tim

    2016-01-01

    Zielsetzung: Interprofessional Education (IPE) ist im sich ausdifferenzierenden Gesundheitssystem von wachsender Bedeutung und nimmt bei der Lehre in Gesundheitsberufen einen immer größeren Raum ein. Der Großteil der Konzepte und Verfahren in diesem Bereich basiert auf normativen Vorstellungen über interprofessionelle Kooperation und ist selten empirisch fundiert. Dieser Beitrag ist ein erster Versuch, die deduktive Herangehensweise mit einer induktiven Perspektive zu ergänzen, um didaktische Konzepte des IPE anschließend empirisch zu untermauern. Methodik: Mithilfe des qualitativen Ansatzes der linguistischen Gesprächsanalyse werden explorativ anhand von im Unterricht aufgezeichneten Simulationen mit Studierenden der Pflege und Hebammenkunde sprachliche Professionsmarker herausgearbeitet, von denen ausgegangen wird, dass sie für relevante interprofessionelle Kommunikationsprozesse von Bedeutung sind und damit die konkrete Zusammenarbeit von Gesundheitsberufen beeinflussen. Diese werden kategorisiert, kommentiert und ihre Bedeutung für die Lehre und die praktische Umsetzung in interprofessionellen Interaktionen herausgestellt. Ergebnisse: Die Studierenden nutzen verschiedene Professionsmarker regelmäßig in den Simulationen. Allerdings treten diese - außer bei der Abgrenzung zu Ärzten - nicht so häufig wie zunächst erwartet auf. Gleichzeitig sind alle Interaktionen von starker Imagearbeit zwischen den Studierenden geprägt, die einen großen Raum in den beobachteten Interaktionen einnimmt. Auch bei der Aufgabendelegation und -beanspruchung scheinen die professionsspezifischen Kommunikations- und Abgrenzungsverfahren sich erst langsam zu etablierenden. Zudem spielt die Studierendenrolle eine nicht zu unterschätzende Funktion in den Interaktionen.Schlussfolgerung: Professionsmarkierungen sind ein wesentlicher Bestandteil interprofessionelle Kommunikation und basieren auf einer (hier nur ausschnitthaft präsentierten) Vielzahl beobachtbarer sprachlicher

  18. Workplace learning: an analysis of students' expectations of learning on the ward in the Department of Internal Medicine.

    PubMed

    Köhl-Hackert, Nadja; Krautter, Markus; Andreesen, Sven; Hoffmann, Katja; Herzog, Wolfgang; Jünger, Jana; Nikendei, Christoph

    2014-01-01

    Hintergrund: Innerhalb der medizinischen Ausbildung angehender Ärzte kommt dem Lernen am späteren Arbeitsplatz als praxisrelevante Vorbereitung auf die spätere ärztliche Tätigkeit eine entscheidende Rolle zu. Doch studentische Stationseinsätze sind aufgrund verdichteter Arbeitsabläufe auf Station und Arbeitsbelastung der betreuenden Stationsärzte problembehaftet. Erstmals werden hier im deutschsprachigen Raum die studentischen Erwartungen und Befürchtungen im Hinblick auf die Stationseinsätze im klinischen Studienabschnitt für den Fachbereich der Inneren Medizin untersucht.Methodik: 28 Medizinstudierende des 6. Semesters der Medizinischen Fakultät Heidelberg (m=8; w=20; Ø 23,6 Jahre) nahmen 3-5 Tage vor ihrem Stationseinsatz in der Inneren Medizin verteilt auf vier Fokusgruppen an jeweils einer Fokusgruppenanalyse teil. Die Protokolle wurden transkribiert und inhaltsanalytisch auf der Grundlage der Grounded Theory ausgewertet.Ergebnisse: Es wurden insgesamt 489 relevante Einzelaussagen erfasst: Die Studierenden wünschen sich eine gelungene Integration auf Station, verlässliche und unterstützende ärztliche Betreuer und eine Betreuung in kleinen Gruppen; sie erwarten sich die häufigsten Krankheitsbilder kennenzulernen, die wichtigsten ärztlichen Fertigkeiten zu trainieren, Verantwortung für eigene Patienten zu übernehmen und eine eigene ärztliche Identität zu entwickeln. Die Studierenden befürchten einen zu knappen zeitlichen Rahmen, zu wenig Patientenkontakt und eine mangelhafte ärztliche Betreuung.Schlussfolgerung: Bei der Entwicklung und Standardisierung effektiver studentischer Stationseinsätze sollte der ärztlichen Betreuung und Supervision durch professionell geschulte und gut vorbereitete ärztliche Dozenten höchste Relevanz zukommen, was einen erheblichen Mehraufwand an personellen und finanziellen Ressourcen bedeutet. Es bedarf strukturell gelungener Rahmenbedingungen, die es ermöglichen, den Studierenden frühzeitig und

  19. Impact of new water systems on healthcare-associated colonization or infection with Pseudomonas aeruginosa.

    PubMed

    Lefebvre, Annick; Quantin, Catherine; Vanhems, Philippe; Lucet, Jean-Christophe; Bertrand, Xavier; Astruc, Karine; Chavanet, Pascal; Aho-Glélé, Ludwig S

    2016-01-01

    Zielsetzung: Untersucht werden sollte der Einfluss eines neuen weniger mit P. aeruginosa kontaminierten Wassersystems auf die Inzidenz nosokomialer Kolonisation oder Infektion mit P. aeruginosa in Pflegeeinheiten, die zwischen 2005 und 2014 in ein anderes Gebäude verlagert wurden. Methode: Mit dem Modell der generalisierten Schätzgleichungen (Generalized Estimated Equations) wurde die Inzidenz nosokomialer Fällen von P. aeruginosa zwischen den beiden Gebäuden verglichen. Ergebnisse: 29 Einheiten mit 2.759 in diesen Einheiten nachgewiesenen Fällen wurden während des Studienzeitraums verlagert. Zwischen dem neuem und dem alten Gebäude war keine Differenz nachweisbar.Schlussfolgerung: Die Ergebnisse unterstützen nicht die Hypothese einer positiven Assoziation zwischen der Trinkwasserkontamination und der Inzidenz nosokomialer P. aeruginosa-Fälle. Allerdings bedarf diese Aussage der Überprüfung des Zusammenhangs zwischen kontaminierten Wasserproben und Patientendaten.

  20. Neuausrichtung und Konsolidierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grohmann, Heinz

    Mit der Wahl von Wolfgang Wetzel zum Vorsitzenden der Deutschen Statistischen Gesellschaft im Jahre 1972 begann eine 32jährige Ära, in der die praktische und die theoretische Statistik in einem ausgewogenen Verhältnis gepflegt wurden. Ein regelmäßiger vierjähriger Wechsel im Vorsitz stärkte die Gemeinschaft und die praktische wie die wissenschaftliche Arbeit gleichermaßen. Die jährlichen Hauptversammlungen behandelten gesellschaftlich aktuelle wie zukunftsorientierte Themen, und die Ausschüsse sowie weitere Veranstaltungen gaben Gelegenheit zur Förderung und Pflege einer Vielzahl von Arbeitsgebieten der Statistik. Darüber wird nicht nur in diesem Kapitel, sondern auch in den Teilen II und III des Bandes berichtet.

  1. Regionalstatistik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eppmann, Helmut; Fürnrohr, Michael

    Viele Aufgaben in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erfordern nicht nur globale, sondern auch regionale Lösungen. Die Regionalstatistik ist deshalb unentbehrlich für viele Planungs- und Entscheidungsprozesse. Ihren Ausbau und ihre Nutzung zu fördern, hat sich der Ausschuss für Regionalstatistik der Deutschen Statistischen Gesellschaft zum Ziel gesetzt. Dieses Kapitel stellt zunächst einige Grundlagen der Regionalstatistik und die Aufgaben des Ausschusses dar. Es folgen das umfangreiche regionalstatistische Datenangebot der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder und seine Nutzung. Ein ergänzender Abschnitt ist der Arbeit des Instituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung gewidmet. Das Kapitel schließt mit einem Ausblick auf die Weiterentwicklung des regionalstatistischen Datenangebotes aus Sicht der amtlichen Statistik.

  2. Der vollständige Brief Brahes an Sørensen über das Erscheinen des Kometen von 1577

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kirschner, Stefan

    Es ist erstaunlich, daß sowohl Friis als auch Dreyer in ihrer Ausgabe der Briefe Tycho Brahes den Brief vom 14. November 1577 an Peter Sørensen, die erste bekannte Nachricht Brahes von seiner Entdeckung des Kometen von 1577, nur unvollständig, und zwar ohne den astronomischen Inhalt, ediert haben. Der Brief, dessen Original sehr wahrscheinlich nicht mehr existiert, wurde von dem Kieler Arzt und Medizinprofessor Johann Daniel Major (1634 - 1693) in Kopenhagen in sein Reisetagebuch kopiert. Das Original des Majorschen Reisetagebuches ist verschollen, doch es existieren zwei Abschriften davon (Kopenhagen, Königl. Bibl., Ny Kgl. Sml., 365, Fol. u. Ledreborg, 410, Fol.). Im folgenden wird nach einer kurzen Beschreibung des Stellenwerts, den der Komet von 1577 für Brahe besaß, der Brief nach diesen beiden Abschriften kritisch ediert, mit einer deutschen Übersetzung versehen und kurz kommentiert.

  3. Ganzheitliche Produktionssysteme

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Korge, Axel; Lentes, Hans-Peter; Wengler, Michael; Hartmann, Thorsten; Röhrle, Josef; Kammüller, Mathias

    Erfolgreiche Unternehmer machen es vor: Mit einem Ganzheitlichen Produktionssystem (GPS) haben sie ihre Produktivität mehr als verdoppelt, die Durchlaufzeit bei verbesserter Termintreue halbiert und die Fehlerquote in den Promille-Bereich gedrückt [1]. Der Ansatz ist: Innovative Organisationsmethoden, die sich als Best-practice-Lösungen bewährt haben, werden zu einem in sich abgestimmten Gesamtsystem konfiguriert. Durch eine geeignete Auswahl und die gezielte Abstimmung geeigneter Methoden aufeinander können die drei Erfolgsfaktoren Qualität, Zeit und Kosten gleichzeitig erfüllt werden. Ein Ganzheitliches Produktionssystem versetzt die Produktionsmitarbeiter und Führungskräfte in die Lage, bessere Leistungsergebnisse mit weniger Stress zu erbringen. "Das ist nicht wirklich schwierig“, betont Josef Röhrle, der Werkleiter von Siemens Erlangen, Preisträger der Besten Fabrik 2004 und 2006, "denn alle Methoden sind bekannt und beschrieben.“

  4. Kilogramm und Mol: SI-Basiseinheiten für Masse und Stoffmenge

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Becker, Peter; Gläser, Michael

    2001-11-01

    Das Kilogramm ist eine SI-Basiseinheit, die bislang nicht hinreichend genau auf Naturkonstanten zurückgeführt werden kann. Gegenwärtig gibt es verschiedene Vorschläge, dieses Problem zu lösen. Ein Vorschlag ist die Neudefinition des Kilogramm auf Basis atomarer Massen. An der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) wird dazu an zwei verschiedenen Verfahren geforscht. Beim ersten Verfahren werden Goldionen zu einer Referenzmasse akkumuliert, beim zweiten die Avogadro-Konstante an einem Silizium-Einkristall bestimmt. Beide Verfahren könnten eine genau bestimmbare Zahl von Atomen liefern, mit der das Kilogramm neu definiert werden könnte. Dies könnte eine Zahl von 197 Au, von 28 Si oder auch von 12 C-Atomen sein, auf der bereits die SI-Einheit der Stoffmenge des Mol basiert.

  5. Victor F. Weisskopf (1908 - 2002): Physikgeschichte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jacobi, Manfred

    2002-11-01

    Universal gebildete und interessierte Menschen sind selten geworden in unserer Zeit. Victor F. Weisskopf war einer von ihnen. Sein geistiger Horizont umfasste nicht nur sein eigentliches Fachgebiet, die Physik, wo er sich durch fundamentale Arbeiten in den Bereichen der Quantenfeldtheorie, der Kern- und Elementarteilchenphysik hervortat. Daneben bildeten Kunst und Musik sowie ein außergewöhnliches Engagement in sozialen und politischen Angelegenheiten die Eckpunkte seines Lebens. Der Einsatz für die Verständigung zwischen den Machtblöcken während des Kalten Krieges war für ihn ebenso selbstverständlich wie das Bedürfnis, die neuen Ideen der Physik einem breiten Publikum nahe zu bringen. Die Wissenschaft erschien ihm als das geeignete Mittel, um zum Wohle der Menschheit zu wirken.

  6. Modulare LDAP-Server-, -Protokoll und - Funktionserweiterungen am Beispiel von OpenLDAP

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pluta, Daniel

    In diesem Artikel wird ein Standardisierungsvorschlag für eine LDAP-Protokollerweiterung und deren Referenzimplementierung in Form einer modularen Erweiterung für die LDAP-Software-Suite des OpenLDAPProjektes vorgestellt. Nach einer Einführung in und einem Überblick über die wichtigsten OpenLDAP-Komponenten stellen wir unseren Lösungsansatz vor und gehen auf seine technischen Details ein. Ziel dieses Overlays ist die Implementierung einer neuen Funktionalität, die vom LDAP-Protokoll bisher nicht vorgesehen ist: Der Umfang der Suchergebnismenge soll serverseitig, dezentral und in der Granularität ganzer Objekte in Abhängigkeit von der aktuellen Serverzeit (konfigurierbar) eingeschränkt werden.

  7. Kosteneffiziente Honbearbeitung durch intelligente und flexible Verknüpfung von autarken Honzentren

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Roth, Günther

    Die Planungsabteilungen in der Automobilindustrie werden vor immer größere Herausforderungen gestsellt. Der zur Verfügung stehende Zeitraum zu einer seriensicheren Umsetzung der entwicklungs- und produktionstechnischen Forderungen wird von Projekt zu Projekt kürzer. Aufgrund des hohen Wettbewerbsdrucks und daraus resultierenden erforderlichen Kostenoptimierungen, die schnelleren Timeto-market-und Innovationszyklen und die vermeintlich zur Kundenbindung erforderlichen, kaum mehr überschaubaren Diversifizierungen in den Modellpaletten lassen den Planungshorizont immer kürzer werden. Die zu beschaffenden Fertigungsanlagen sollen aber in den nächsten 8-12 Jahren all die Varianten produzieren können, die heute nur teilweise oder noch gar nicht bekannt sind.

  8. Niob

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dettner, H. W.; Franssen, H.; Giesen, K.; Hayes, E. T.; Holetzko, H.; Keysselitz, B.; Loebich, O.; Pelzel, E.; Reinsch, W.; Rostoker, W.; Saur, G.; Volk, K. E.; Wallbaum, H. J.; Borchers, Heinz; Schmidt, Ernst

    Niob — im angelsächsischen Schrifttum vielfach auch als "Columbium" (chemisches Zeichen "Cb") bezeichnet — wurde bis vor wenigen Jahren vorwiegend als Legierungselement in den sog. "Superalloys" oder zur Stabilisierung austenitischer Stähle verwendet. In neuerer Zeit wurden zahlreiche hochwarmfeste Legierungen auf Niobbasis für den Triebwerksbau und korrosionsbeständige Legierungen u. a. für die Verwendung als Hüllenwerkstoff im Reaktorbau entwickelt [D 2, G 1, H 2]. Niob-Uran-Legierungen scheinen sich zur Herstellung von Brennstoffelementen in Reaktoren zu bewähren. Vereinzelt wird Niob auch an Stelle des Tantals für hochwertige Senderöhren, Röntgenröhren und Hochspannungsgleichrichter verwendet. In der Vakuumtechnik dient es als wirksames "bulk getter" (nicht verdampfendes Getter) für den Temperaturbereich zwischen 400 und 900 °C [E 5].

  9. Haptische Modellierung und Deformation einer Kugelzelle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schippritt, Darius; Wiemann, Martin; Lipinski, Hans-Gerd

    Haptische Simulationsmodelle dienen in der Medizin in erster Linie dem Training operativer Eingriffe. Sie basieren zumeist auf physikalischen Gewebemodellen, welche eine sehr genaue Simulation der biomechanischen Eigenschaften des betreffenden Gewebes erlauben, aber gleichzeitig sehr rechenintensiv und damit zeitaufwändig in der Ausführung sind. Die menschliche Wahrnehmung kann allerdings auch eine ungenaue haptische Modellierung psychooptisch ausgleichen. Daher kann es sinnvoll sein, haptische Simulationen auch mit nicht vollständig physikalisch definierten Deformationsmodellen durchzuführen. Am Beispiel der haptischer Simulation einer in-vitro Fertilisation wird gezeigt, dass durch die Anwendung eines geometrischen Deformationsmodells eine künstliche Befruchtung unter realistischen experimentellen Bedingungen in Echtzeit haptisch simuliert und damit trainiert werden kann.

  10. Die Struktur von schlankem Materialfluss mit Lean Production Kanban und Innovationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Scheid, Wolf-Michael

    In der Literatur wird Materialfluss überwiegend in Spezialdisziplinen betrachtet, etwa der Steuerungslogik, der Logistiktechnik oder dem Supply Chain Management. Ein charakterisierendes Merkmal des Materialflusses ist jedoch, dass er sich aus vielfältigen Einzelbausteinen zusammensetzt, die alle harmonisch abgestimmt sein müssen. Die maximal erreichbare Effizienz wird nicht durch Höchstleistungen in dem einen oder anderen Spezialthema bestimmt, sondern durch das schwächste Glied im gesamten komplexen Netzwerk. Den Schnittstellen zwischen den betroffenen Fachbereichen in einem Unternehmen kommt hier eine ganz besondere Bedeutung zu: Erst ein harmonischer Einklang ermöglicht hohe Effektivität. Dies setzt umfassendes Verständnis für interdisziplinäre Notwendigkeiten, ein hohes Maß an Abstimmung mit den operativen Prozessen und letztlich einen einvernehmlichen Umgang und den Respekt vor den Problemstellungen des Anderen voraus.

  11. [Educational competence of parents with children participating in youth welfare measures].

    PubMed

    Rücker, Stefan; Büttner, Peter; Petermann, Ulrike; Petermann, Franz

    2013-07-01

    Fragestellung: In der vorliegenden Studie wird der Einfluss ausgewählter Risiken auf das Erziehungsverhalten von Eltern am Beginn einer Jugendhilfe-Maßnahme analysiert. Methodik: Familiäre Belastungen sowie Erziehungsdimensionen wurden anhand standardisierter Erhebungsverfahren bei N = 74 Eltern erfasst. Ergebnisse: In Abhängigkeit des Belastungsausmaßes konnten drei Gruppen gebildet werden. Die Befragungsergebnisse wurden im Querschnitt varianzanalytisch ausgewertet. Familien mit spezifischen Risiken, wie materielle Belastungen, psychisch erkrankte Elternteile oder einen Alleinerziehendenstatus weisen signifikant ungünstigere Werte bei Erziehungsmerkmalen auf. In negativen Erziehungsmerkmalen kann der Einfluss spezifischer Risiken statistisch nicht abgesichert werden. Schlussfolgerungen: Spezifisch belastete Eltern in Jugendhilfe-Maßnahmen benötigen eventuell ein spezielles Training zur Steigerung ihrer Erziehungskompetenz. Dies gilt vor allem dann, wenn Prä-Post-Vergleiche am Ende der Maßnahme ein geringeres Erziehungs-Outcome in der spezifisch belasteten Gruppe offenbaren.

  12. Ejnar Hertzsprung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Herrmann, Dieter B.

    Mit diesem Werk von D.B. Herrmann, dem bekannten Astronomiehistoriker und Direktor der Archenhold-Sternwarte und des Zeiss-Großplanetariums in Berlin, liegt zum ersten Mal eine umfassende Biographie des großen Astronomen Ejnar Hertzsprung vor. Ejnar Hertzsprung (1873-1967) verdanken wir die Entdeckung der Riesen- und Zwergsterne, Grundlage für das sog. Hertzsprung-Russel-Diagramm, das eine zentrale Rolle bei der Erforschung der Sternentwicklung spielt. Er bearbeitete erfolgreich Doppelsterne und Veränderliche Sterne und trug Entscheidendes zur modernen Astrophysik bei. Wenig bekannt ist sein Leben, das hier unter Benutzung von Arbeitsmaterial, Interviews mit Zeitgenossen, des Familienarchivs und von Sekundärliteratur von einem kundigen Fachmann beschrieben wird. In D.B. Herrmanns Buch wird nicht nur Persönlichkeit und Werk von Hertzsprung lebendig, sondern auch die astronomische Forschung seiner Zeit. Dieser wertvolle Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte wendet sich auch an eine breite allgemeine Leserschaft.

  13. Werner Heisenberg zum 100. Geburtstag: Pionier der Quantenmechanik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Jacobi, Manfred

    2001-11-01

    Werner Heisenberg war eine der prägendsten Gestalten der Physik des 20. Jahrhunderts. Zu seinen wichtigsten Verdiensten gehören die Grundlegung der Quantenmechanik, die Formulierung der Unschärferelationen sowie die Beteiligung an der Ausarbeitung der Kopenhagener Deutung der Quantenmechanik. Darüber hinaus lieferte er Arbeiten von fundamentalem Charakter zur Theorie des Atomkerns, zur kosmischen Strahlung und zur Quantenfeldtheorie. Während des Krieges war er an den Arbeiten des Uranvereins beteiligt, der die Möglichkeit einer Entwicklung von Kernwaffen untersuchte, jedoch über Vorarbeiten zur Reaktorphysik nicht hinauskam. Wegen dieser Tätigkeit wurde er bei Kriegsende für einige Monate in England interniert. Nach seiner Rückkehr widmete er sich vor allem dem Aufbau der Physik in Deutschland, die während der NS-Zeit nahezu ihrer gesamten Substanz beraubt worden war.

  14. Biochips und ihr Einsatz in der Lebensmittelanalytik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Huber, Ingrid; Zeltz, Patric

    Mit der Verbreitung des Begriffes "Biochip“ in den biotechnologischen Medien wurde Ende der 1990er-Jahre zunächst der Eindruck erweckt, dass die Computerelektronik in die molekularbiologischen Anwendungen eingestiegen ist [18]. In nur wenigen Jahren hat sich die Biochiptechnologie zu einem Verfahren entwickelt, das aus der molekularbiologischen Grundlagenforschung nicht mehr wegzudenken ist und über eine Vielzahl von Einsatzbereichen verfügt. Die Biochiptechnologie ermöglicht die Miniaturisierung von DNA-, RNA- bzw. Proteinanalytik in hochparallelen Formaten. Dieser hohe Parallelisierungsgrad ist einer der wesentlichen Vorteile dieser Technik gegenüber klassischen molekularbiologischen Methoden. Sie wird heutzutage vor allem in der Genomforschung eingesetzt, für Genexpressionsstudien, zum Screening von single nucleotide polymorphisms (SNPs), in der pharmakogenetischen Forschung sowie in der Erforschung von Erbkrankheiten und in der Krebsforschung [1, 7, 19]. Neben vielen weiteren Bereichen finden Biochips auch spezielle Anwendungen in der Lebensmittelanalytik.

  15. Zum Wissenschaftsverständnis der modernen Evolutionsbiologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sommer, Ralf J.

    Die moderne Evolutionsbiologie hat ihren Ursprung in den Arbeiten von Charles Darwin und Alfred Wallace (Darwin 1963). Der gemeinsame Ausgangspunkt des Evolutionsgedanken ist dabei die Beobachtung, dass die biologische Welt nicht konstant ist. Biologische Systeme und alle darin lebenden Organismen unterliegen über längere Zeiträume hinweg einer stetigen Veränderung. Diese grundlegende Eigenschaft biologischer Systeme macht die Biologie zu einer historischen Wissenschaft und stellt einen wichtigen Gegensatz zu großen Teilen der Physik dar. Obwohl die Aussage von der Veränderlichkeit der Arten heute trivial klingt, war sie im 19. Jahrhundert eine Revolution, da die Konstanz der Arten und der Welt eine vorherrschende Stellung im damaligen Weltbild hatte (Amundson 2005).

  16. Ludwig Boltzmann als Experimentalphysiker: Frühe Bestätigung der Maxwell-Theorie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rumpf, Klemens; Granitzer, Petra

    2006-09-01

    Am Beispiel von Boltzmanns Experimenten zur Bestätigung der Maxwell-Theorie wird dessen hervorragende Begabung auch als Experimentalphysiker deutlich. Die dargestellten Arbeiten fanden etwa 15 Jahre vor den Hertzschen Experimenten statt, zu einem Zeitpunkt also, als die noch junge Maxwell-Theorie dringend experimenteller Bestätigung bedurfte. Boltzmann konnte mit seinen experimentellen Untersuchungen eine direkte Konsequenz der Maxwellschen elektromagnetischen Theorie, die so genannte Maxwell-Relation, bestätigen. Seine Experimente stellten nicht nur lange Zeit den stärksten Beleg für die Richtigkeit der Maxwellschen Lichttheorie dar, sondern waren eine experimentelle Spitzenleistung an der Grenze des damals Möglichen. Besonders Boltzmanns Bestimmung der Dielektrizitätskonstanten von Gasen fand noch Jahrzehnte später Erwähnung in namhaften Lehrbüchern.

  17. Darwin, Engels und die Rolle der Arbeit in der biologischen und kulturellen Evolution des Menschen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Reichholf, Josef H.

    Im Jahre 1876, 5 Jahre nach Erscheinen von Darwins Buch über die Evolution des Menschen und die sexuelle Selektion (Darwin 1871), veröffentlichte Friedrich Engels den berühmt gewordenen Essay "Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“ (Engels 1876). Die Kernfrage darin lautet in Kurzform: Warum hat der Mensch eigentlich ein Bedürfnis nach Arbeit? Engels Antwort wird nachfolgend näher betrachtet und vom gegenwärtigen Kenntnisstand aus beurteilt. Wie sich zeigen wird, beantworten seine Überlegungen die Frage nicht wirklich. Sie ist weiterhin offen. Es können lediglich einige zusätzliche Anhaltspunkte zur Diskussion gestellt werden. Angesichts des drängenden Problems millionenfacher Arbeitslosigkeit und der Forderungen nach einem "Grundrecht auf Arbeit“ kommt den Überlegungen zum möglichen Ursprung des Bedürfnisses nach Arbeit mehr als nur akademisches Interesse zu.

  18. Renaturierung und Management von Heiden

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Härdtle, Werner; Assmann, Thorsten; van Diggelen, Rudy; von Oheimb, Goddert

    Heiden zählen zu den ältesten und besonders reizvollen Kulturlandschaften Nordwesteuropas. Sie sind bezeichnend für nährstoffarme Böden in wintermilden Gebieten mit hohen Sommerniederschlägen. Während Heiden vor wenigen Jahrhunderten noch weit verbreitet und für manche Landschaften sogar prägend waren, hat sich ihr Areal heute auf wenige, meist in Naturschutzgebieten gelegene Restbestände verkleinert. Zu diesem Rückgang haben maßgeblich Änderungen der Landnutzung, aber auch Nährstoffeinträge aus umgebenden Agrarflächen und atmogene Depositionen beigetragen. In den meisten Ländern der Europäischen Union sind Heiden heute gesetzlich geschützte Ökosysteme, da diese, neben ihrem Erholungswert für den Menschen, Pflanzen- und Tierarten beherbergen, die außerhalb von Heiden nicht oder kaum überlebensfähig sind.

  19. Einführung in die Renaturierungsökologie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zerbe, Stefan; Wiegleb, Gerhard; Rosenthal, Gert

    Durch die übernutzung der Naturressourcen sind heute weltweit viele natürliche wie auch durch Kultur entstandene ökosysteme und Landschaften in ihren Funktionen und Leistungen stark beeinträchtigt oder sogar völlig zerstört. Bereits vor mehr als einem Jahrzehnt konstatierte (1995), dass ca. 45 % der terrestrischen Landoberfläche nur eine reduzierte Kapazität für die zukünftige Landnutzung haben. Als Grund hob er eine in der Vergangenheit nicht nachhaltige Landbewirtschaftung hervor. Mit einer gezielten Renaturierung der betroffenen ökosysteme soll dieser Trend umgekehrt werden (Harris und van Diggelen 2006). Vor diesem Hintergrund ist die ökosystemrenaturierung (ecological restoration) wichtiger Bestandteil der Planungs- und Naturschutzpraxis in Mitteleuropa und die Renaturierungsökologie (restoration ecology) zu einer eigenen wissenschaftlichen Arbeitsrichtung geworden.

  20. [Influence of neck soft tissue vibrations on the EGG-Lx signal].

    PubMed

    Böckler, R; Hacki, T

    1999-01-01

    An 3 männlichen und 2 weiblichen stimmgesunden Probanden wurde untersucht, ob sich Schwingungen der Halsweichteile im EGG-Lx-Signal nachweisen lassen. Im ersten Schritt wurde das bei am Hals positionierter, schwingender Stimmgabel ohne begleitende Phonation aufgezeichnet. Im zweiten Schritt wurde das EGG-Lx-Signal bei der Phonation des Vokales /a/ registriert; während der Messung war eine schwingende Stimmgabel am Hals plaziert. Im dritten Schritt wurde das EGG-Lx-Signal bei Phonation des Vokales /a/ aufgezeichnet, während eine nichtschwingende Stimmgabel am Hals positioniert war. Die Stimmgabelschwingung war im Spektrogramm der EGG-Lx-Signale als frequenzspezifischer Peak erkennbar, dagegen war dieser Peak im EGG-Lx-Spektrogramm des dritten Untersuchungsschrittes nicht nachweisbar. Dieses Ergebnis kann für die Interpretation des EGG-Lx-Signales von Bedeutung sein.

  1. Die Europäische Union, die Europäische Gemeinschaft und ihre Rechtsordnung, die Europäische Lebensmittelkontrolle

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Gallhoff, Gudrun; Rimkus, Gerhard G.

    Die Europäische Union (EU) ist ein Zusammenschluss von siebenundzwanzig unabhängigen Staaten, um deren wirtschaftliche, politische und soziale Zusammenarbeit zu verstärken. Seit 1. Mai 2007 hat sie die folgenden Mitglieder: Österreich, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Portugal, Spanien, Schweden, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland, Zypern, die Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, die Slowakei und Slowenien [1]. (Hinweis: Die Republik Zypern hat juristisch Souveränität über die ganze Insel, da die Türkische Republik Nordzypern international nicht anerkannt wird.)

  2. Solarzellen aus Folien-Silizium: Neue Materialien der Photovoltaik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Hahn, Giso

    2004-01-01

    Die Photovoltaik wird auf absehbare Zeit vor allem kristallines Silizium als Baumaterial nutzen, mit Tendenz zu billigeren, multikristallinen Wafern. Allerdings werden heutige Wafer aus großen Silizium-Blöcken gesägt, was viel Material verpulvert. Das treibt den Anteil des Wafers an den Gesamtkosten des Solarmoduls auf 50% hoch. Folien-Silizium nutzt dagegen durch eine andere Herstellungstechnik das Material viel besser aus und senkt so die Waferkosten erheblich. Im Wirkungsgrad können Solarzellen aus Folien-Silizium schon fast mit herkömmlichen Zellen konkurrieren. Ein weiterer Vorteil von Folien-Silizium: Es kann relativ problemlos in die Produktionslinien heutiger Solarzellen aus kristallinem Silizium eingegliedert werden. Allerdings sind die attraktivsten Herstellungsverfahren noch nicht serienreif.

  3. Semantic Desktop

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Sauermann, Leo; Kiesel, Malte; Schumacher, Kinga; Bernardi, Ansgar

    In diesem Beitrag wird gezeigt, wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen könnte und wo das Semantic Web neue Möglichkeiten eröffnet. Dazu werden Ansätze aus dem Bereich Semantic Web, Knowledge Representation, Desktop-Anwendungen und Visualisierung vorgestellt, die es uns ermöglichen, die bestehenden Daten eines Benutzers neu zu interpretieren und zu verwenden. Dabei bringt die Kombination von Semantic Web und Desktop Computern besondere Vorteile - ein Paradigma, das unter dem Titel Semantic Desktop bekannt ist. Die beschriebenen Möglichkeiten der Applikationsintegration sind aber nicht auf den Desktop beschränkt, sondern können genauso in Web-Anwendungen Verwendung finden.

  4. Rückwärtsintegration - Zu den Verhältnissen Gymnasium, Hochschule und Arbeitswelt

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmid, Gerhard; Heppner, Winfried; Focht, Eva

    In seiner 2007 erschienen Sammlung von Vorträgen und Essays beschäftigt sich Wolfgang Frühwald, mit der Frage "Wieviel Wissen brauchen wir?“ [1] Die Kernproblematik moderner Wissenschaft und Forschung sieht der Autor, emeritierter Ordinarius für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und von 1992 bis 1997 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, einerseits in der zunehmenden Spezialisierung der Wissenschaftsbereiche, andererseits in der Gefahr der Abkoppelung der Naturwissenschaften von den Geisteswissenschaften. Wiederholt plädiert er dafür, über der rasanten Entwicklung beispielsweise in der Biologie und Physik, die historische, gesellschaftliche und besonders die ethische Dimension der Forschung nicht zu übersehen und fordert eine übergeordnete Theorie der Wissenschaft, die nur im Dialog zwischen den einzelnen Fachgebieten zu entwickeln sei.

  5. Kommunikationsanforderungen an verteilte Echtzeitsysteme in der Fertigungsautomatisierung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Just, Roman; Trsek, Henning

    Kommunikationssysteme der Automatisierung müssen hohe zeitliche Anforderungen erfüllen, damit die entsprechenden industriellen Anwendungen realisiert werden können. Im Gegensatz zum IT-Bereich sind diese Anforderungen jedoch häufig nicht genau bekannt, was insbesondere beim Einsatz von drahtlosen Technologien Probleme bereiten kann1. In dieser Arbeit werden Verkehrsmuster einer realen Anlage aus dem Bereich der Fertigungsautomatisierung bestimmt. Die Zwischenankunfts- und Latenzzeiten einzelner Sensorund Aktorsignale ermöglichen Rückschlüsse auf zeitliche Anforderungen und Charakteristiken der untersuchten Anwendung. Im Anschluss werden die erzielten Erkenntnisse hinsichtlich ausgewählter Kommunikationsanforderungen analysiert und aktuell gültige Anforderungen von realen Automatisierungsanlagen abgeleitet. Weiterhin werden sie zukünftig zur Entwicklung realitätsnaher Simulationsmodelle genutzt.

  6. [Coping with everyday stress in different problem areas- comparison of clinically referred and healthy adolescents].

    PubMed

    Escher, Fabian; Seiffge-Krenke, Inge

    2013-09-01

    Fragestellung: In der Untersuchung klinisch auffälliger Jugendlicher fehlen bislang Studien zum Coping mit alltäglichen Stressoren im Vergleich zu gesunden Jugendlichen. Methodik: Klinisch auffällige Jugendliche mit verschiedenen Störungen (gemischten Störungen einschließlich Delinquenz, Sucht, Depression) wurden anhand des Coping across Situations Questionnaire (Seiffge-Krenke, 1995) und einer gekürzten Version des Youth Self Report (Achenbach, 1991) mit gesunden Jugendlichen verglichen. Ergebnisse: Die verschiedenen klinischen Gruppen (n = 469) zeigten spezifische Muster hinsichtlich ihres Copings. Die Gruppe der depressiven Jugendlichen zeigten insgesamt sehr geringe Werte im Coping. Die Gruppe aus den Einrichtungen der Suchthilfe hingegen bediente sich vor allem dysfunktionaler Copingstrategien. Die Jugendlichen aus Einrichtungen der Jugendhilfe (gemischte Störungen einschließlich Delinquenz) hatten sowohl in den dysfunktionalen als auch in den funktionalen Copingstrategien höhere Werte als die beiden anderen klinisch auffälligen Gruppen. Die Kontrollgruppe zeigte mehr funktionales und geringeres dysfunktionales Coping. Die klinisch auffälligen Jugendlichen differenzierten in ihrem Copingverhalten nicht in Abhängigkeit von den unterschiedlichen Problembereichen. Es zeigte sich des Weiteren ein geringer Geschlechtseffekt im Coping. Schlussfolgerungen: Klinisch auffällige Jugendliche waren nicht in der Lage adaptiv auf verschiedene Problembereiche zu reagieren, sondern wandten situationsübergreifend dysfunktionale Copingstrategien wie Rückzug und Problemmeidung an.

  7. Clerkship in primary care: a cross-sectional study about expectations and experiences of undergraduates in medicine.

    PubMed

    Fuchs, Stephan; Klement, Andreas; Lichte, Thomas; Abendroth, Jens

    2014-01-01

    Einleitung: Mit Novellierung der Approbationsordnung für Ärzte 2012 wurde eine vier wöchige Famulatur in der hausärztlichen Versorgung (FHV) obligatorisch. Wir untersuchten daher mit welchen Erwartungen Studierende die FHV beginnen, nach welchen Kriterien FHV-Plätze ausgesucht und welche Erfahrungen in der FHV gemacht werden.Methode: In einer Querschnittserhebung wurden alle Medizinstudierenden des dritten Studienjahres der beiden medizinischen Fakultäten in Sachsen-Anhalt in 2013 zu Erwartungen und Erfahrungen bezüglich FHV befragt. Dieses war der letzte Jahrgang, in dem die FHV fakultativ absolviert werden konnte. Erfragt wurden 29 Items zu 6 Themenkomplexen (Person, FHV-Ortsauswahl, FHV-Praxisauswahl, Erwartungen, Erfahrungen, Fachgebietswahl).Ergebnisse: Von 446 Studierenden antworteten N=424 (Rücklauf 95,1%; davon weiblich 61,8%). Hiervon hatten 71 (16,7%) die FHV absolviert und 70 (16,5%) planten diese, weitere 267 (63%) hatten (noch) keine FHV geplant. Wohnort der Eltern, persönliche Empfehlung der Famulaturpraxis und Attraktivität der Region waren die wichtigsten Auswahlkriterien für den Famulaturort. Nach der FHV spiegelten sich in den Erfahrungen der Studierenden die Lernziele in ähnlicher Reihenfolge und Gewichtung wie in der Erwartungen der Studierenden mit geplanter FHV oder (noch) ohne geplante FHV. Ein relevanter Einfluss der FHV auf die Bestärkung einer Fachgebietswahl für Allgemeinmedizin oder die ambulante Versorgung wurde von den Absolventen der FHV nicht angegeben.Zusammenfassung: Die FHV wird nach Ort und Praxis nach persönlichen Kriterien ausgewählt und mit priorisierten Lernzielen verbunden. Die häufigsten Lernziele werden nach FHV auch als gemachte „Erfahrung“ aus Sicht der Studierenden angegeben. Die FHV wirkt jedoch nicht bestärkend auf die Fachgebietswahl für Allgemeinmedizin.

  8. Differential impact of diabetes mellitus type II and arterial hypertension on collateral artery growth and concomitant macrophage accumulation.

    PubMed

    Ito, Wulf D; Lund, Natalie; Sager, Hendrik; Becker, Wiebke; Wenzel, Ulrich

    2015-01-01

    Hintergrund: Diabetes mellitus Typ II und arterieller Hypertonus sind die beiden Hauptrisikofaktoren zur Entwicklung einer peripheren arteriellen Verschlusserkrankung und wurden mit einer Reduktion des Kollateralwachstums (Arteriogenese) in Verbindung gebracht. Das Kollateralwachstum kann in verschieden definierte Stadien eingeteilt werden. Vaskuläre Proliferation und Makrophagen Akkumulation kennzeichnen das frühe Stadium der Kollateralentwicklung. Material und Methoden: In dieser Studie vergleichen wir den Einfluss des arteriellen Hypertonus und des Diabetes mellitus Typ II auf die Gefäßproliferation (BrdU Inkorporation) und Makrophagen Akkumulation (ED2 Färbung) sowie die Funktion der Kollateralgefäße (Kollaterale Konduktanz) in einem Rattenmodel der peripheren arteriellen Verschlusserkrankung, Diabetes mellitus Typ II und arteriellen Hypertonus. Ergebnisse: Diabetische Tiere zeigten eine deutlich reduzierte Gefäßproliferation und Makrophagen Akkumulation, was aber nicht zu einer Änderung der Kollateralen Konduktanz führte. Im Gegensatz dazu zeigten hypertensive Tiere eine deutliche Reduktion der Kollateralen Konduktanz ohne ein Veränderung in der Makrophagen Akkumulation und nur eine geringe Reduktion in der Gefäßproliferation. Die Infusion von Monocyte Chemoatractive Protein 1 führte lediglich zu einer verbesserten Gefäßproliferation in diabetischen Tieren. Schlussfolgerungen: Die verminderte Rekrutierung von Monozyten/Makrophagen ist für das reduzierte Kollateralwachstum unter diabetischen Bedingungen, nicht aber beim arteriellen Hypertonus verantwortlich, was darauf hindeutet, dass insbesondere der Diabetes mellitus das frühe Stadium des Kollateralwachstums negativ beeinflusst, während der arterielle Hypertonus auf spätere Umbauprozesse der Kollateralarterien einwirkt. Erfolgreiche Therapiestrategien zur Verstärkung des Kollateralwachstums müssen in einer Patientenpopulation, die zum großen Teil sowohl einen arteriellen Hypertonus als

  9. Grundlegende Steuerungsverfahren im heterogenen Logistiknetz mit Kanban

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Lödding, Hermann; Möller, Niklas; Rücker, Thomas; Schneider, Herfried M.; Zäh, Michael F.

    In vielen Unternehmen werden heterogene (verschiedene) Steuerungen in einem abgestimmten Konzept kombiniert. Je nach Anwendungsfall und Rahmenbedingungen werden Kombinationen allgemein bekannter Steuerungen oder Steuerungsvarianten gemischt eingesetzt, um eine optimale Steuerung für unterschiedliche Fälle zu erreichen. Hierbei stehen neben den bekannten und weit verbreiteten Methoden, wie Material Requirements Planning (MRP) oder Kanban, auch weniger bekannte oder neue Methoden zur Auswahl, wie die Produktionssteuerung mit dezentraler, bestandsorientierter Fertigungsregelung (DBF). Kanban ist ein simples und effizientes Steuerungskonzept, das in der klassischen Form für spezifische einfache Anwendungsfälle umsetzbar ist. Hochentwickelte Steuerungsalgorithmen können helfen, komplexe Abläufe optimal abzubilden. Mit einer grundlegenden Vereinfachung der Abläufe kann allerdings in vielen Fällen ein wesentlich stärkerer und umfassender Verbesserungseffekt erzielt werden. Die wesentliche Fragestellung sollte folglich lauten: Warum ist der Ablauf nicht mit einer einfachen Steuerung wie Kanban abzubilden? Um die Vorteile des Konzepts auch in untypischen Bereichen anwenden zu können, sind jedoch verschiedene Varianten oder Kanban-ähnliche Steuerungsmethoden entstanden. Darüber hinaus sind in der Praxis hybride Steuerungen im Einsatz, welche so kombiniert werden, dass die Zusammensetzung anspruchsvolle Eigenschaftsbilder noch exakt abbildet. In der Praxis basieren die Steuerungsentscheidungen nur zu einem kleinen Teil auf den eigentlichen Steuerungsalgorithmen, wie sie uns das MRP-System zur Verfügung stellt. Moderne Steuerungswelten" schließen alle relevanten Informationsquellen in eine heterogene Entscheidungsmatrix mit ein. Letztlich zählt nicht, ob die Entscheidung auf den Informationen aus dem MRP-System oder auf Softfacts basierend getroffen wurde, sondern nur, ob die Entscheidung erfolgreich war.

  10. [The future of invasive neuromodulation: new techniques and expanded indications].

    PubMed

    van Ophoven, A; Pannek, J

    2012-02-01

    Due to the increasing popularity of neuromodulation, the number of indications and patient groups to which this technique is offered is also increasing. We evaluated the currently available data concerning neuromodulation in geriatric patients, children and patients with spinal cord injury and potential alternatives regarding neural targets and implantation techniques.The evidence of the use of neuromodulation in these patient groups is low. In geriatric patients, the use of neuromodulation seems to be justified. The few existing results concerning neuromulation in children are positive; however, there are no data about long term effects of neuromodulation on the growing organism. In patients with spinal cord injury, neuromodulation by microsurgical nerve anastomosis does not seem to be successful. According to the preliminary data of a single study, neuromodulation in acute spinal cord injury may prevent development of a neurogenic bladder dysfunction. The laparoscopic implantation of electrodes for neuromodulation unfolds new technical opportunities; however, until today there is no proof of the efficacy of this technique. Pudendal neuromodulation appears to be a meaningful addition to the therapeutic armamentarium for selected indications.The existing studies demonstrate the future opportunities of neuromodulation also in geriatric patients, children and patientens with spinal cord injuries. However, especially in the latter two groups, further studies concerning effectiveness and long term consequences are mandatory prior to offering these techniques to patients in everyday practise. PMID:22269995

  11. Retention in care and medication adherence: current challenges to antiretroviral therapy success.

    PubMed

    Holtzman, Carol W; Brady, Kathleen A; Yehia, Baligh R

    2015-04-01

    Health behaviors such as retention in HIV medical care and adherence to antiretroviral therapy (ART) pose major challenges to reducing new HIV infections, addressing health disparities, and improving health outcomes. Andersen's Behavioral Model of Health Service Use provides a conceptual framework for understanding how patient and environmental factors affect health behaviors and outcomes, which can inform the design of intervention strategies. Factors affecting retention and adherence among persons with HIV include patient predisposing factors (e.g., mental illness, substance abuse), patient-enabling factors (e.g., social support, reminder strategies, medication characteristics, transportation, housing, insurance), and healthcare environment factors (e.g., pharmacy services, clinic experiences, provider characteristics). Evidence-based recommendations for improving retention and adherence include (1) systematic monitoring of clinic attendance and ART adherence; (2) use of peer or paraprofessional navigators to re-engage patients in care and help them remain in care; (3) optimization of ART regimens and pharmaceutical supply chain management systems; (4) provision of reminder devices and tools; (5) general education and counseling; (6) engagement of peer, family, and community support groups; (7) case management; and (8) targeting patients with substance abuse and mental illness. Further research is needed on effective monitoring strategies and interventions that focus on improving retention and adherence, with specific attention to the healthcare environment. PMID:25792300

  12. [Impact of a pre-operative mobilisation program using the Viv-Arte training model based on kinesthetic mobilisation on mobility, pain, and post-operation length of stay of patients receiving an elective medial laparotomy: a prospective, randomised, controlled pilot study].

    PubMed

    Haasenritter, Jörg; Eisenschink, Anna Maria; Kirchner, Elisabeth; Bauder-Missbach, Heidi; Brach, Michael; Veith, Jessica; Sander, Silvia; Panfil, Eva-Maria

    2009-02-01

    A medial incision is a common surgical technique to obtain access to the abdomen. Thereby, the muscles involved in movement are manipulated, leading to post-operative restrictions in mobility and pain determined by movement. The aim of this pilot study was to assess the impact of a pre-operative training session using the Viv-Arte model, which is based on kinesthetic mobilisation principles. The parameters to be measured were mobility, pain, and length of hospital stay for patients, who were undergoing elective medial laparotomy. In addition, the study tested the research design and to identify possible effect sizes. The method chosen was a prospective, randomised, controlled, and unblinded design. Twenty-seven patients were involved (median=63 years, 19 of the patients were male) who were to have a medial incision for cystectomy. The intervention involved pre-operative training of post-operative mobility techniques. Mobility was tested using the "Mobilitätstest für Patienten im Akutkrankenhaus (MOTPA) (Mobility test for patients in hospital)"; pain intensity was assessed using the visual analogue scale. The intervention and control groups were comparable for all variables. There were no significant differences in the two groups related to the objectives. It is possible that the study groups or the operationalisation were not appropriate for testing the effects of the intervention. It seems important to continue to develop instruments that are appropriate for measuring the effect of mobility-related interventions. PMID:19173175

  13. [The treatment needs of migrant children according to child and adolescent psychiatrists from medical clinics and in private practice].

    PubMed

    Siefen, Georg; Kirkcaldy, Bruce; Adam, Hubertus; Schepker, Renate

    2015-03-01

    Fragestellung: Wie reagiert das kinder- und jugendpsychiatrische Versorgungssystem in Deutschland auf die steigende Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund? Methodik: Mit einem weiterentwickelten Fragebogen für psychiatrische Kliniken wurden leitende Ärzte kinder- und jugendpsychiatrischer Kliniken über die Bundesarbeitsgemeinschaft der Leitenden Klinikärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BAG) nach Bedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten der Versorgung von Migrantenkindern und -jugendlichen befragt. Außerdem erhielt eine «random representative» Stichprobe niedergelassener Kinder- und Jugendpsychiater über den Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland e. V. (BKJPP) einen adaptierten Bogen. Ergebnisse: Mit 100 Kinder- und Jugendpsychiatern in eigener Praxis wurden nur etwa 1/8 der Niedergelassenen aber mit 55 Leitenden Ärzten 1/3 und damit eine repräsentative Stichprobe der Chefärzte kinder- und jugendpsychiatrischer Kliniken und Tageskliniken befragt. Jede dritte Klinik hat migrantenspezifische Angebote. In Klinik und Praxis werden zu selten kompetente Dolmetscher eingesetzt. Behandlungsprobleme bei Migrantenkindern und -jugendlichen ergeben sich aus dem Krankheitsverständnis der Eltern, des Patienten und sprachlichen Verständigungsproblemen. Kulturelle Vielfalt wird als bereichernd wahrgenommen. Migrationshintergrund und Gender der Kinder- und Jugendpsychiater beeinflussen die Migrantenbehandlung. Schlussfolgerungen: Durch konkrete Schritte wie die Finanzierung von Dolmetscherkosten müssen der Prozess der «kulturellen Öffnung» unterstützt und die Versorgung von Migrantenkindern und -jugendlichen weiter verbessert werden.

  14. [Beweggründe von Krebspatienten für und gegen die Inanspruchnahme der Misteltherapie].

    PubMed

    Gschwendtner, Kathrin M; Holmberg, Christine; Weis, Joachim

    2016-01-01

    Einleitung: Die Misteltherapie ist im deutschsprachigen Raum ein häufig angewandtes komplementärmedizinisches Verfahren (KM) in der Onkologie. Diese Studie hatte das Ziel, die Beweggründe für oder gegen eine Inanspruchnahme der Misteltherapie zu untersuchen und Themenfeldern zuzuordnen. Patienten und Methoden: Es wurden qualitative leitfadengestützte Interviews mit Krebspatienten geführt. Der Interviewleitfaden fragte nach der Inanspruchnahme von KM, der Motivation zur Inanspruchnahme, Informationsverhalten und -bedürfnissen zu KM sowie nach der Krebserkrankung. Um die Beweggründe für die Inanspruchnahme oder Nichtinanspruchnahme der Misteltherapie zu verstehen, wurden die Interviews inhaltsanalytisch ausgewertet. Ergebnisse: Insgesamt wurden Interviews mit 88 Krebspatienten geführt, davon nutzen 18 (20,5%) die Misteltherapie. Die Beweggründe für oder gegen eine Inanspruchnahme der Misteltherapie ließen sich den 2 Themenfeldern «Wahrgenommene Indikation» und «Abwägungen bei der Entscheidungsfindung» zuordnen. Diskussion und Schlussfolgerungen: Mit der Misteltherapie wird sowohl ein Einfluss auf das Tumorwachstum als auch eine supportive Wirkung assoziiert. Anwender sehen die Misteltherapie als sicheres Verfahren; Nichtnutzer befürchten eher Neben- oder Wechselwirkungen. Die Empfehlung von Fachpersonal spielt eine wichtige Rolle bei der Inanspruchnahme. Zum Teil waren die Nichtnutzer interessiert an der Anwendung der Misteltherapie, befanden sich jedoch noch im Klärungsprozess.

  15. Variability of Basal Rate Profiles in Insulin Pump Therapy and Association with Complications in Type 1 Diabetes Mellitus

    PubMed Central

    Laimer, Markus; Melmer, Andreas; Mader, Julia K.; Schütz-Fuhrmann, Ingrid; Engels, Heide-Rose; Götz, Gabriele; Pfeifer, Martin; Hermann, Julia M.; Stettler, Christoph; Holl, Reinhard W.

    2016-01-01

    Background Traditionally, basal rate profiles in continuous subcutaneous insulin infusion therapy are individually adapted to cover expected insulin requirements. However, whether this approach is indeed superior to a more constant BR profile has not been assessed so far. This study analysed the associations between variability of BR profiles and acute and chronic complications in adult type 1 diabetes mellitus. Materials and Methods BR profiles of 3118 female and 2427 male patients from the “Diabetes-Patienten-Verlaufsdokumentation” registry from Germany and Austria were analysed. Acute and chronic complications were recorded 6 months prior and after the most recently documented basal rate. The “variability index” was calculated as variation of basal rate intervals in percent and describes the excursions of the basal rate intervals from the median basal rate. Results The variability Index correlated positively with severe hypoglycemia (r = .06; p<0.001), hypoglycemic coma (r = .05; p = 0.002), and microalbuminuria (r = 0.05; p = 0.006). In addition, a higher variability index was associated with higher frequency of diabetic ketoacidosis (r = .04; p = 0.029) in male adult patients. Logistic regression analysis adjusted for age, gender, duration of disease and total basal insulin confirmed significant correlations of the variability index with severe hypoglycemia (β = 0.013; p<0.001) and diabetic ketoacidosis (β = 0.012; p = 0.017). Conclusions Basal rate profiles with higher variability are associated with an increased frequency of acute complications in adults with type 1 diabetes. PMID:26938444

  16. Homeopathy as elective in undergraduate medical education--an opportunity for teaching professional core skills.

    PubMed

    Lehmann, Bianca; Krémer, Brigitte; Werwick, Katrin; Herrmann, Markus

    2014-01-01

    Zielsetzung: In der Evaluation des seit sechs Jahren regelmäßig stattfindenden klinischen Wahlfachs Homöopathie am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Magdeburg wurden sowohl die studentische Einschätzung des Seminarkonzepts und der -durchführung als auch die Bedeutung für die professionelle Sozialisation der Studierenden erfragt.Methodik: Im Rahmen des seit dem Wintersemester 2008/2009 jährlich stattfindenden Wahlfachs wurden für drei Veranstaltungen leitfadengestützte Gruppendiskussionen mit insgesamt 30 Teilnehmern des Wahlfachs durchgeführt. Die Auswertung dieser erfolgte in Anlehnung an die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring.Ergebnisse: Seminarkonzept und -durchführung haben sich bewährt. Die Lern- und Erlebenserfahrungen durch das Wahlfach, v.a. hinsichtlich eines holistischen, individualisierten Blicks auf die Person des Patienten sowie der Bedeutung einer partnerschaftlichen Arzt-Patient-Beziehung, werden von den Studierenden – unabhängig von ihrer persönlichen Einstellung zur Homöopathie – als positiv gewertet. Diese Einschätzung erfolgt gerade auch mit Blick auf ihre bisherige konventionell medizinisch geprägte Ausbildung.Schlussfolgerung: Das Wahlfach vermittelt den Studierenden neben dem spezifischen Fachwissen für eine integrative Medizin auch wichtige ärztliche Basiskompetenzen, welche unabhängig von einer komplementärmedizinischen Ausrichtung von Bedeutung sind.

  17. Education 2.0 -- how has social media and Web 2.0 been integrated into medical education? A systematical literature review.

    PubMed

    Hollinderbäumer, Anke; Hartz, Tobias; Uckert, Frank

    2013-01-01

    Zielsetzung: Die Studierenden sind mit einem hohen multimedialen Bezug aufgewachsen. Die von ihnen genutzten Kommunikationswege sind schneller, spontaner und unabhängig von Ort und Zeit geworden. Diese neuen webbasierten Informations- und Kommunikationswege werden von Studierenden, Lehrenden und Patienten in vielfältigen Weisen genutzt. Universitäten, die diese Tools in der Lehre einsetzten, berichten über viele positive Auswirkungen auf das Lernverhalten der Studierenden. In einer systematischen Literaturübersicht wird zusammengestellt, für welche Lehr- und Lernformen Social Media und Web 2.0 Tools in der derzeitigen medizinischen Ausbildung eingesetzt werden.Methode: Es wurde eine systematische Literaturrecherche über die letzten 5 Jahre mit MeSH in PubMed durchgeführt. Ergebnis: Unter den 20 identifizierten Publikationen konnte nur ein deutscher Artikel identifiziert werden. Mehrheitlich stammen die Artikel aus USA und England. Neuere Veröffentlichungen befassen sich mit dem konkreten Einsatz der Tools in der Lehre. Hierzu zählen Social Networking, Podcasts, Blogs, Wikis, YouTube, Twitter und Skype.Schlussfolgerung: Die Einbindung von Web 2.0 und Social Media stellt die heutige Form des selbstbestimmten Lernens dar. Es stimuliert die Reflektion und bindet die Lernenden aktiv, ein Wissen zu konstruieren. Mit diesen neuen Tools lernen Studierende Fertigkeiten, die sie sowohl im sozialen als auch im beruflichen Kontext benötigen.

  18. [Impact of a pre-operative mobilisation program using the Viv-Arte training model based on kinesthetic mobilisation on mobility, pain, and post-operation length of stay of patients receiving an elective medial laparotomy: a prospective, randomised, controlled pilot study].

    PubMed

    Haasenritter, Jörg; Eisenschink, Anna Maria; Kirchner, Elisabeth; Bauder-Missbach, Heidi; Brach, Michael; Veith, Jessica; Sander, Silvia; Panfil, Eva-Maria

    2009-02-01

    A medial incision is a common surgical technique to obtain access to the abdomen. Thereby, the muscles involved in movement are manipulated, leading to post-operative restrictions in mobility and pain determined by movement. The aim of this pilot study was to assess the impact of a pre-operative training session using the Viv-Arte model, which is based on kinesthetic mobilisation principles. The parameters to be measured were mobility, pain, and length of hospital stay for patients, who were undergoing elective medial laparotomy. In addition, the study tested the research design and to identify possible effect sizes. The method chosen was a prospective, randomised, controlled, and unblinded design. Twenty-seven patients were involved (median=63 years, 19 of the patients were male) who were to have a medial incision for cystectomy. The intervention involved pre-operative training of post-operative mobility techniques. Mobility was tested using the "Mobilitätstest für Patienten im Akutkrankenhaus (MOTPA) (Mobility test for patients in hospital)"; pain intensity was assessed using the visual analogue scale. The intervention and control groups were comparable for all variables. There were no significant differences in the two groups related to the objectives. It is possible that the study groups or the operationalisation were not appropriate for testing the effects of the intervention. It seems important to continue to develop instruments that are appropriate for measuring the effect of mobility-related interventions.

  19. [More power for patients: the patients' forum--a joint platform for the medical profession and patient self-help groups].

    PubMed

    Sänger, S; Engelbrecht, J; Litschel, A; Englert, G; Hagelskamp, J; Nachtigäller, C

    2001-08-01

    New ways of cooperation between doctors and representatives of patients are followed with the help of the patients' forum which was founded on the initiative of the German Medical Association. Members of the German Association 'Help for the Handicapped People', the 'Forum of the Chronic Ill and Handicapped People' of the 'Equal Charitable Organisation' (Paritätischer Wohlfahrtsverband), the 'German Association of Self-Help Groups' as well as representatives of the committees and the management of the German Medical Association and the National Association of Statutory Health Insurance Physicians form the patients' forum. The major aim of this cooperation is to discuss the possibilities and the ways to improve the quality in health care. A direct participation of patients' representatives is for the moment planned in the evaluation of the quality of medical information for the lay public. In cooperation with the Agency for Quality in Medicine--a joint institution of the German Medical Association and the National Association of Statutory Health Insurance Physicians--the quality of information on health care that is published in the internet should be examined. The patients' information service which was developed by the Agency for Quality in Medicine and is found under www.patienten-information.de is the basis for this examination.

  20. Theory in practice instead of theory versus practice--curricular design for task-based learning within a competency oriented curriculum.

    PubMed

    Rotthoff, Thomas; Schneider, Matthias; Ritz-Timme, Stefanie; Windolf, Joachim

    2015-01-01

    Zielsetzung: Medizinstudierende sollen bereits während ihres Studiums ärztliches Denken und Handeln intensiv trainieren und ihre klinische Expertise in theoretischer und praktischer Hinsicht entwickeln. Methodik: Ausgehend von den Erkenntnissen der Lehr- und Lernforschung wurde ein Curriculum für die klinisch-praktische Ausbildung im Modellstudiengang Düsseldorf entwickelt, welches auf das arbeitsplatzbezogene Lehren, Lernen und Prüfen fokussiert. Ergebnisse: Das Curriculum basiert für Studierende im 3, 4 und 5. Studienjahr wesentlich auf dem Lernen an Behandlungsanlässen von Patienten in multidisziplinären Bereichen der ambulanten und stationären Versorgung. Für dieses Lehrformat wurden 123 Behandlungsanlässe definiert und deren Verknüpfbarkeit mit Krankheitsbildern aus den verschiedenen Fachdisziplinen geprüft. Ausgehend vom Behandlungsanlass eines konkreten Falles, erarbeiten sich die Studierenden das zugrundeliegende Krankheitsbild sowie das differentialdiagnostische und therapeutische Vorgehen und vertiefen dabei das notwendige Wissen in den Grundlagenfächern. Zur Lernunterstützung wurden Studienbücher von den Kliniken erstellt. Das Lernen ist eingebunden in kompetenzorientiertes und arbeitsplatzbezogenes Lernen und Prüfen mit einer intensiven Kontaktzeit zwischen Studierenden und Ärzten.Schlussfolgerung: Das Konzept ermöglicht die Integration von Theorie in die Praxis sowie die Integration von Wissen aus den Grundlagen-, klinisch-theoretischen und klinischen Fächern in das ärztliche Denken und Handeln.

  1. Microbial contamination of mobile phones in a health care setting in Alexandria, Egypt.

    PubMed

    Selim, Heba Sayed; Abaza, Amani Farouk

    2015-01-01

    Zielsetzung: Es sollte die mikrobielle Kontamination von Mobiltelefonen in einer universitären Gesundheitseinrichtung untersucht werden.Methode: Abstrichproben wurden von 40 Mobiltelefonen von Patienten und Mitarbeitern im Universitätskrankenhaus in Alexandria entnommen. Die mikrobiologische Analyse wurde im mikrobiologischen Labor des Instituts für Public Health durchgeführt. Die Quantifizierung erfolgte sowohl durch direkte Ausbringung auf die Platte als auch durch Anlage von Subkulturen zur Differenzierung. Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) wurden mittels Plättchendiffusionsmethode nach Bauer und Kirby identifiziert. Isolierte Gram-negative Organismen wurden auf Vorkommen von ESBL-Bildung mittels der Doppeldiffusionsmethode gemäß Empfehlung des Clinical and Laboratory Standards Institute untersucht.Ergebnisse: Alle untersuchten Mobiltelefone waren entweder mit einer oder mehreren bakteriellen Arten kontaminiert. Am häufigsten wurden MRSA (53%) und Koagulase-negative Staphylokokken (50%) nachgewiesen. Als mittlere Anzahl von KbE ergaben sich 357 KbE mit einem Median von130 KbE/ml pro Mobiltelefon im Plattengussverfahren. Die korrespondierenden Werte betrugen 2.192 bzw. 1.720 KbE/Mobiltelefon im Direktausstrich.Schlussfolgerung: Mobiltelefone stellen ein Risiko in Gesundheitseinrichtungen zur Weiterverbreitung nosokomialer Pathogen einschließlich MRSA dar. Auf der Oberfläche von Mobiltelefonen kann die mikrobielle Kontamination methodisch einfach nachgewiesen werden.

  2. [Beweggründe von Krebspatienten für und gegen die Inanspruchnahme der Misteltherapie].

    PubMed

    Gschwendtner, Kathrin M; Holmberg, Christine; Weis, Joachim

    2016-01-01

    Einleitung: Die Misteltherapie ist im deutschsprachigen Raum ein häufig angewandtes komplementärmedizinisches Verfahren (KM) in der Onkologie. Diese Studie hatte das Ziel, die Beweggründe für oder gegen eine Inanspruchnahme der Misteltherapie zu untersuchen und Themenfeldern zuzuordnen. Patienten und Methoden: Es wurden qualitative leitfadengestützte Interviews mit Krebspatienten geführt. Der Interviewleitfaden fragte nach der Inanspruchnahme von KM, der Motivation zur Inanspruchnahme, Informationsverhalten und -bedürfnissen zu KM sowie nach der Krebserkrankung. Um die Beweggründe für die Inanspruchnahme oder Nichtinanspruchnahme der Misteltherapie zu verstehen, wurden die Interviews inhaltsanalytisch ausgewertet. Ergebnisse: Insgesamt wurden Interviews mit 88 Krebspatienten geführt, davon nutzen 18 (20,5%) die Misteltherapie. Die Beweggründe für oder gegen eine Inanspruchnahme der Misteltherapie ließen sich den 2 Themenfeldern «Wahrgenommene Indikation» und «Abwägungen bei der Entscheidungsfindung» zuordnen. Diskussion und Schlussfolgerungen: Mit der Misteltherapie wird sowohl ein Einfluss auf das Tumorwachstum als auch eine supportive Wirkung assoziiert. Anwender sehen die Misteltherapie als sicheres Verfahren; Nichtnutzer befürchten eher Neben- oder Wechselwirkungen. Die Empfehlung von Fachpersonal spielt eine wichtige Rolle bei der Inanspruchnahme. Zum Teil waren die Nichtnutzer interessiert an der Anwendung der Misteltherapie, befanden sich jedoch noch im Klärungsprozess. PMID:27606463

  3. Airborne laser-spark for ambient desorption/ionisation.

    PubMed

    Bierstedt, Andreas; Riedel, Jens

    2016-01-01

    Desorption als auch die Ionisation erfolgen hierbei durch ein laserbetriebenes Luftplasma. Die Abwesenheit fester oder flüssiger Elektroden hat zur Folge, dass die Methode weder unter chemischen Interferenzen noch unter Verschleiß durch Korrosionsbrand oder abgetragenes Elektrodenmaterial leidet. Insgesamt betrachtet herrscht in dem Plasma Elektroneutralität, wodurch Aufladungseffekte minimiert werden, die andernfalls zu einer langfristigenÄderung der Flugbahnen von Ionen während der Experimente führen kann. In dem Ansatz eine freischwebende Luftentladung bei Atmosphärendruck zu verwenden agiert die Luft nicht nur als Plasmamedium sondert dient zusätzlich als Badgas für die stoßinduzierte Kühlung der entstehenden Ionen. Die Ionisierung der Analytmoleküle erfolgt nicht unmittelbar im Plasma sondern in dessen direkter Umgebung durch Wechselwirkung mit freigesetzten ionischen Luftspezies, freien Elektronen oder Photonen im kurzwelligen ultravioletten Bereich. Jede Laserentladung erzeugt eine hörbare Stoßwelle, in welcher neu produzierte reaktive Spezies freigesetzt werden, welche sich konzentrisch ausbreiten, so dass eine Diffusion der Analytmoleküle ins heiße Innere des Plasmas verhindert wird. Daraus folgt, dass im Interaktionsvolumen zwischen Plasma und Analyt der Temperaturgrenzwert für eine thermische Dissoziation oder Fragmentierung der Moleküle nicht überschritten wird. Experimentell konnte belegt werden, dass das vorgestellte Ionisierungsschema sehr unselektiv bezüglich der chemischen Analytklasse ist und kaum Fragmentierungsprodukte beobachtet werden können. Messungen einer breitgefächerten Auswahl unterschiedlicher Testsubstanzen, wie beispielsweise polarer und unpolarer Kohlenwasserstoffe, Zuckern, niedermolekularer pharmazeutischer Wirkstoffe, sowie natürlicher Biomoleküle in Lebensmittelproben unmittelbar aus ihren komplexen Matrizes, führten zu aussagekräftigen Massenspektren. Zumal das Lasermedium feuchte Luft ist, scheint der

  4. Academic Performance of Students with the Highest and Mediocre School-leaving Grades: Does the Aptitude Test for Medical Studies (TMS) Balance Their Prognoses?

    PubMed

    Kadmon, Guni; Kadmon, Martina

    2016-01-01

    Hintergrund: Die Auswahl Medizinstudierender wird in Deutschland teils zentral, teils lokal durchgeführt. Die zentrale Auswahl umfasst zwei Gruppen: Studierende mit den besten Hochschulzulassungsnoten (Abiturbeste) und Studierende mit schlechteren Abiturnoten, die erst nach einer Wartezeit von bis zu sieben Jahren nach Schulabschluss zum Studium zugelassen werden (Wartezeitquote). Studierende mit Lernschwierigkeiten sowie solche, die das Studium frühzeitig abbrechen, befinden sich in beiden Gruppen. Die hochschuleigene Studierendenauswahl (AdH) unserer Fakultät berücksichtigt das Ergebnis des Tests für Medizinische Studiengänge (TMS) und ermöglicht die leistungsbezogene Zulassung von Studierenden mit einer breiten Spannweite an Abiturnoten. Ziel: Zu untersuchen, ob die Gewichtung des TMS in der hochschuleigenen Auswahl gerechtfertigt ist, die darauf abzielt, die Zulassung potentiell leistungsschwacher Abiturbesten zu reduzieren und stattdessen die Zulassung potentiell leistungsstarker Bewerber zu fördern, die mittelmäßige Schulabgangsnoten mitbringen.Methode: Der prognostische Beitrag der Abiturpunktzahl und des TMS zur Studienleistung und zur Studienkontinuität im vorklinischen Abschnitt des Medizinstudiums wurde an zwei Studierendengruppen untersucht: Abiturbeste (Abiturnote 1,0, Abiturpunkte 823-900) und mittelmäßige Abiturienten (Abiturnoten 2,0-2,3, Abiturpunkte 689-660). Das Outcome beider Gruppen wurde im Verhältnis zu ihren TMS-Ergebnissen verglichen. Die Studie umfasste vier aufeinander folgende Kohorten. Ergebnisse: In beiden Gruppen sagte der TMS die Studienleistung (β=0,442-0,446) und die Studienkontinuität (OR=0,890-0,853) besser vorher als die Abiturnote (β=0,238-0,047; OR=1,009-0,998). Die Studienverlängerungs- und -abbruchsrate war am stärksten mit der Nicht-Teilnahme am TMS assoziiert (OR=0,230-0,380). Studierende mit mittelmäßigen Abiturnoten und TMS-Ergebnissen (standardisiertem Testwert) ≥125 erzielten ähnlich gute

  5. Welt und Wirkungsprinzip

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Landgraf, Werner

    1997-05-01

    Modell einer kausalen Bewirkung der Welt, und logische, geometrische, physikalische Interprätation dieser Kausalmenge und Fortwirkung der frühsten ihrer sukzessiv als echt Neues bewirkten und durch Vorhandenes oder Späteres nicht darstellbaren oder widerrufbaren Ereignisse als Dimensionen und sie verkörpernde primäre Naturkräfte, mit Korrespondenz zur beobachteten Welt und ihrer grundlegendsten Eigenschaften. Wirklich ist nur was wirkt, wo und wie. Entsprechend ist im Bogenelement statt der Eigenzeit die variante Anzahl Wirkungen relevant, 0 ≈ 1/h2 dS2 - 1/tpl2 (dt2 - 1/c2 {dq12 + G02/G2 [dq2,32 - ...]}) mit G0 = c4lpl/Epl ≈ G. Die heutigen Dimensionen und Naturkräfte entstanden in dieser Reihenfolge, haben 'komplementäre' aber gleichwertige statische und dynamische Aspekte, entsprechend ihren Termen in Bogenelement bzw. Vierervektor, aus derem Vergleich sowie mit denen ihrer Nachbarn folgen Grundgleichungen bzw. Erhaltungssätze. Jeweils individuelle Eigenschaften wie ihre Naturkonstante konkretisieren sie und tragen zu gattungsmäßigen wie globale Affinität und Äquivalenzen bei. Ältestes Gebiet oder räumlicher Rand jeder Dimension sind die ersten vom Vorgänger bewirkten Ereignisse, selbst raumzeitlicher Ursprung des Nachfolgers, dort einmalig und ewig maximal rotverschoben fortwirkend und nicht lokalisierbar, um neue Elementareinheiten verschieden und lichtartig mit deren Verhältnis oder dem ihrer globalen Zustandsgrößen als konstanten Anfangsimpuls, Expansion, Längen- oder Ereignisdichte zueinander. Der Übergang vom diskreten Modell weniger Informationen zum Kontinuum und die Korrespondenz zur Physik ist problemlos, Details wie ein kontinuierlicher, abrupter oder ganz fehlender Abfall der Metrik beim ältesten Gebiet sind aber nur durch Beobachtungen entscheidbar. Erörtert werden allgemeine und individuelle Eigenschaften und ihre Konsequenzen der Dimensionen mit ihren Kräften, selbst und im Verhältnis zueinander, etwa ihrer begrenzten

  6. Welt und Wirkungsprinzip (2nd Aufl.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Landgraf, Werner

    2010-03-01

    Modell einer kausalen Bewirkung der Welt, und logische, geometrische, physikalische Interprätation dieser Kausalmenge und Fortwirkung der frühsten ihrer sukzessiv als echt Neues bewirkten und durch Vorhandenes oder Späteres nicht darstellbaren oder widerrufbaren Ereignisse als Dimensionen und sie verkörpernde primäre Naturkräfte, mit Korrespondenz zur beobachteten Welt und ihrer grundlegendsten Eigenschaften. Wirklich ist nur was wirkt, wo und wie. Entsprechend ist im Bogenelement statt der Eigenzeit die variante Anzahl Wirkungen relevant, 0 ≈ 1/h2 dS2 - 1/tpl2 (dt2 - 1/c2 {dq12 + G02/G2 [dq2,32 - ...]}) mit G0 = c4lpl/Epl ≈ G. Die heutigen Dimensionen und Naturkräfte entstanden in dieser Reihenfolge, haben 'komplementäre' aber gleichwertige statische und dynamische Aspekte, entsprechend ihren Termen in Bogenelement bzw. Vierervektor, aus derem Vergleich sowie mit denen ihrer Nachbarn folgen Grundgleichungen bzw. Erhaltungssätze. Jeweils individuelle Eigenschaften wie ihre Naturkonstante konkretisieren sie und tragen zu gattungsmäßigen wie globale Affinität und Äquivalenzen bei. Ältestes Gebiet oder räumlicher Rand jeder Dimension sind die ersten vom Vorgänger bewirkten Ereignisse, selbst raumzeitlicher Ursprung des Nachfolgers, dort einmalig und ewig maximal rotverschoben fortwirkend und nicht lokalisierbar, um neue Elementareinheiten verschieden und lichtartig mit deren Verhältnis oder dem ihrer globalen Zustandsgrößen als konstanten Anfangsimpuls, Expansion, Längen- oder Ereignisdichte zueinander. Der Übergang vom diskreten Modell weniger Informationen zum Kontinuum und die Korrespondenz zur Physik ist problemlos, Details wie ein kontinuierlicher, abrupter oder ganz fehlender Abfall der Metrik beim ältesten Gebiet sind aber nur durch Beobachtungen entscheidbar. Erörtert werden allgemeine und individuelle Eigenschaften und ihre Konsequenzen der Dimensionen mit ihren Kräften, selbst und im Verhältnis zueinander, etwa ihrer begrenzten

  7. Airborne laser-spark for ambient desorption/ionisation.

    PubMed

    Bierstedt, Andreas; Riedel, Jens

    2016-01-01

    Desorption als auch die Ionisation erfolgen hierbei durch ein laserbetriebenes Luftplasma. Die Abwesenheit fester oder flüssiger Elektroden hat zur Folge, dass die Methode weder unter chemischen Interferenzen noch unter Verschleiß durch Korrosionsbrand oder abgetragenes Elektrodenmaterial leidet. Insgesamt betrachtet herrscht in dem Plasma Elektroneutralität, wodurch Aufladungseffekte minimiert werden, die andernfalls zu einer langfristigenÄderung der Flugbahnen von Ionen während der Experimente führen kann. In dem Ansatz eine freischwebende Luftentladung bei Atmosphärendruck zu verwenden agiert die Luft nicht nur als Plasmamedium sondert dient zusätzlich als Badgas für die stoßinduzierte Kühlung der entstehenden Ionen. Die Ionisierung der Analytmoleküle erfolgt nicht unmittelbar im Plasma sondern in dessen direkter Umgebung durch Wechselwirkung mit freigesetzten ionischen Luftspezies, freien Elektronen oder Photonen im kurzwelligen ultravioletten Bereich. Jede Laserentladung erzeugt eine hörbare Stoßwelle, in welcher neu produzierte reaktive Spezies freigesetzt werden, welche sich konzentrisch ausbreiten, so dass eine Diffusion der Analytmoleküle ins heiße Innere des Plasmas verhindert wird. Daraus folgt, dass im Interaktionsvolumen zwischen Plasma und Analyt der Temperaturgrenzwert für eine thermische Dissoziation oder Fragmentierung der Moleküle nicht überschritten wird. Experimentell konnte belegt werden, dass das vorgestellte Ionisierungsschema sehr unselektiv bezüglich der chemischen Analytklasse ist und kaum Fragmentierungsprodukte beobachtet werden können. Messungen einer breitgefächerten Auswahl unterschiedlicher Testsubstanzen, wie beispielsweise polarer und unpolarer Kohlenwasserstoffe, Zuckern, niedermolekularer pharmazeutischer Wirkstoffe, sowie natürlicher Biomoleküle in Lebensmittelproben unmittelbar aus ihren komplexen Matrizes, führten zu aussagekräftigen Massenspektren. Zumal das Lasermedium feuchte Luft ist, scheint der

  8. Non-Darcy double-diffusive natural convection in axisymmetric fluid saturated porous cavities

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nithiarasu, P.; Seetharamu, K. N.; Sundararajan, T.

    Double-diffusive natural convection in a fluid saturated porous medium has been investigated using the finite element method. A generalised porous medium model is used to study both Darcy and non-Darcy flow regimes in an axisymmetric cavity. Results indicate that the Darcy number should be a separate parameter to understand flow characteristics in non-Darcy regime. The influence of porosity on heat and mass transfer is significant and the transport rates may differ by 25% or more, at higher Darcy and Rayleigh numbers. When compared with the Darcy and other specialised models of Brinkman and Forchheimer, the present generalised model predicts the least heat and mass transfer rates. It is also observed that an increase in radius ratio leads to higher Nusselt and Sherwood numbers along the inner wall. Zusammenfassung Mit Hilfe der Finitelement-Methode wurde die Doppeldiffusion bei natürlicher Konvektion in einem fluidgetränktem porösen Medium untersucht, wobei ein verallgemeinertes Modell für poröse Medien Verwendung fand, das sich sowohl für Darcysches, wie für nicht-Darcysches Fluidverhalten in einem achsialsymmetrischen Ringraum eignet. Aus den Ergebnissen geht hervor, daß die Darcy-Zahl als zusätzlicher Parameter eingeführt werden muß, um das Strömungsverhalten im nicht-Darcyschen Regime verstehen zu können. Die Porosität hat großen Einfluß auf den Wärme- und Stoffaustausch, so daß bei höheren Darcy- und Rayleigh-Zahlen diesbezüglich Unterschiede bis über 25% auftreten können. Im Vergleich mit den speziellen Modellen nach Darcy, Brinkman und Forchheimer liefert das hier untersuchte verallgemeinerte Modell die geringsten Wärme- und Stoffflüsse. Es zeigt sich ferner, daß die Vergrößerung des Radienverhältnisses höhere Nusselt- und Sherwood- Zahlen entlang der Innenwand zur Folge hat.

  9. Theory and practice in medical education--expectations and development of skills experienced by students of human medicine compared with students in other disciplines.

    PubMed

    Piedmont, Silke; Robra, Bernt-Peter

    2015-01-01

    Zielsetzung: Der vorliegende Artikel vergleicht Studierende der Humanmedizin (HM) mit Studierenden der Fächergruppen MINT, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Rechts- und Wirtschaftswissenschaften hinsichtlich ihrer Erwartungen an Studium und Beruf und der Kompetenzbereiche, in denen sie sich im Studium gefördert fühlen. Dadurch werden Spezifika der angehenden Humanmediziner/innen herausgearbeitet, die unter dem Fokus „Wissenschafts- und Praxisorientierung des Studiums“ diskutiert werden.Methodik: Datenbasis ist der Public Use File des „11. Studierendensurveys“, eine schriftliche Befragung von zufällig ausgewählten Studierenden an 25 deutschen Hochschulen im Wintersemester 2009/2010, die durch die Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz zur Verfügung gestellt wurde. Angaben von 7536 Studierenden werden einbezogen, darunter 488 (6,5%) angehende Humanmediziner/innen.Ergebnisse: Humanmedizinerinnen und Humanmediziner haben ein klares Berufsziel und möchten zügig studieren. Sie weisen ein weit überdurchschnittliches Interesse an der Arbeit mit und für Menschen auf. Rund jede/r zweite von ihnen ist an einer wissenschaftlichen oder forschenden Tätigkeit interessiert (je 53% - nahe am Durchschnitt aller Fächer). Verglichen mit den anderen Fächergruppen sprechen HM ihrem Studium am häufigsten einen Praxis- sowie Forschungsbezug zu und fühlen sich am häufigsten auch auf ihren Beruf vorbereitet. Jedoch sieht sich über die Hälfte aller Studierenden (Ø 53,3%; HM 54,5%) eher nicht in ihrer Forschungskompetenz gefördert. Vor allem MINT-Studierende können ihre Kompetenzen stärker durch selbständiges Erproben erweitern, während Praxis und Wissenschaft in der regulären Lehre der Humanmedizin eher theoretisch vermittelt werden. Entsprechend fühlen sich die HM in einigen Kompetenzbereichen, die für ihre spätere Arbeit nötig sind, weniger gefördert als Studierende anderer Fächergruppen, beispielsweise in ihrer Selbst

  10. Jahr der Geowissenschaften

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wohnlich, Stefan

    2002-06-01

    Das System Erde ist Leitthema des "Jahres der Geowissenschaften", das von der Bundesministerin für Bildung und Forschung in den Vordergrund der Initiative "Wissenschaft im Dialog" für 2002 gestellt wurde. Es soll aufzeigen, dass wir in einer empfindlichen Umwelt leben, die auf die natürlichen Schwankungen, z. B. des Klimas, genauso empfindlich reagiert wie auf die rücksichtslose Nutzung der Erde durch den Menschen. Damit rückt auch das Thema Grundwasser als Teil des globalen Wasserkreislaufes in den Mittelpunkt der derzeitigen Öffentlichkeitsarbeit. Wenn wir uns die bisherige Resonanz auf das Jahr der Geowissenschaften anschauen, dann ist festzustellen, dass gerade die Bereitschaft aus den Medien zur Aufnahme von Geowissenschaftlichen Themen erstaunlich groß ist. Aus dem Bereich des Grund- und Trinkwassers snd vor allem in Universitätsstädten bereits größere Veranstaltungen durchgeführt worden oder stehen noch im Laufe des Jahres aus (Information unter: www.planeterde.de). Tatsächlich ist der Dialog von Wissenschaft und Praxis mit der Öffentlichkeit ein vorrangiges Ziel auch der Fachsektion Hydrogeologie. Nur allzu leicht tritt dieses Ziel im Alltagsbetrieb in den Hintergrund. Die deutschen Universitäten und Wissenschaftsorganisationen haben in die Öffentlichkeitsarbeit erst in den letzten Jahren verstärkt Ideen und Mittel investiert. Dabei ist gerade das Verständnis für die Chancen und Risiken der Forschung und damit auch der Hochschullehre in der breiten Öffentlichkeit eine unabdingbare Voraussetzung. Aber nicht nur die wissenschaftliche Organisationen sind auf die Akzeptanz einer breiten Öffentlichkeit für wissenschaftlich fundiertes Arbeiten angewiesen, sondern auch die von Fachwissen geprägten Aufgaben im Umfeld des Grundwassers brauchen das Verständnis für ihre oft aufwändigen Untersuchungen. Ich habe in den letzten Monaten mehrere Vorträge an verschiedenen Gymnasien zum Thema "Ressource Grundwasser" gehalten. Die Resonanz war f

  11. Blood pressure in 57,915 pediatric patients who are overweight or obese based on five reference systems.

    PubMed

    Flechtner-Mors, Marion; Neuhauser, Hannelore; Reinehr, Thomas; Roost, Hans-Peter; Wiegand, Susanna; Siegfried, Wolfgang; Zwiauer, Karl; Molz, Esther; Holl, Reinhard W

    2015-06-01

    The aim of this study was to determine the prevalence of hypertension in overweight or obese pediatric subjects using different national or international references, which are based either on the entire population or on normal weight children only: 188 centers from Germany, Austria, and Switzerland participated in the Adipositas Patienten Verlaufsbeobachtung initiative. Data from 57,915 children aged 6 to 18 years who are overweight or obese were used to determine the prevalence of prehypertension and hypertension based on Second Task Force, European pooled data, Fourth Report all and Fourth Report nonoverweight, or German Health Interview and Examination Survey for Children and Adolescents (KiGGS) references. Three references included overweight children, whereas 2 (Fourth Report nonoverweight and KiGGS) were based on nonoverweight children only. Based on KiGGS, Fourth Report nonoverweight, Fourth Report all, European pooled data, or Second Task Force, the prevalence of hypertension was 47%, 42%, 36%, 32%, and 27%, respectively. Recent references classified more children as hypertensive, whereas fewer children fell into the prehypertensive group. Only 22% of children were classified as hypertensive by each of the 5 references (8% as prehypertensive). The prevalence of normal blood pressure was independent of the reference applied. Hypertension as defined by the different reference systems was significantly correlated, and all methods were significantly associated with impaired glucose metabolism or dyslipidemia, without significant differences in methods. In conclusion, the diagnosis of elevated blood pressure depends on the reference population used. A nonoverweight reference population substantially increases the prevalence of hypertension in children and adolescents who are overweight or obese. The choice of the reference has significant implications for risk stratification and treatment decisions. PMID:25862158

  12. Hands-on - general medicine - circuit-training in the auditorium--a practical equivalent to a lecture.

    PubMed

    Blank, Wolfgang A; Blankenfeld, Hannes; Beck, Anton J; Frangoulis, Anna-Maria; Vorderwülbecke, Florian; Fleischmann, Andreas

    2014-01-01

    Einleitung: Klassische universitäre Lehrformate sind nur bedingt geeignet, den Aufgabenbereich und die spezifische Arbeitsweise der Allgemeinmedizin praktisch zu vermitteln. Supervisierte Kleingruppen bieten sich als effektive Alternativen an, um den Umgang mit Patienten im Niedrigprävalenzbereich zu erlernen. Projektbeschreibung: Eine Frontalvorlesung wurde in eine interaktive Seminarvorlesung für 280 Studierende umgewandelt. Impulsreferate bereiteten auf rotierende Zirkelstationen vor. Mittels aktivierender didaktischer Methoden vermittelten 28 Kleingruppen in und um den Hörsaal herum Wissen, Fertigkeiten und Ärztliche Haltung unter Supervision erfahrener Lehrärzte. An sechs Terminen á 3,5 Stunden wurden Arbeitsweise, häufige Erkrankungen, hausärztliche Prävention und Betreuung älterer Menschen thematisiert.Ergebnisse: Inhaltliche Entwicklung und strukturelle Umsetzung des innovativen Projektes waren erfolgreich umsetzbar. Weit über 90% der 274 Studierenden bewerteten das Engagement der Dozenten, die anschauliche Vermittlung der Inhalte, die positive Lernatmosphäre sowie den Praxisbezug positiv. 92% akzeptierten die räumlich beengten Verhältnisse in Anbetracht der Vorteile der aktivierenden Kleingruppenarbeit. Diskussion: Ein didaktisch und inhaltlich neues Lehr- und Lernkonzept vermittelte erfolgreich die spezifische hausärztliche Patientenbetreuung. Kreative Raumkonzepte schafften Ressourcen für praktische Kleingruppenarbeit. Allgemeinmedizinische Behandlungssituationen in Kleingruppen zu bearbeiten und umgehend reflektieren zu können, wurde überwiegend positiv bewertet. Schlussfolgerung: Aufgabenbereich und spezifische Arbeitsweise in der Allgemeinmedizin können durch kreative Nutzung der beengten räumlichen Rahmenbedingungen auch in großen Gruppen erfolgreich vermittelt werden. In rotierenden Kleingruppen wenden Studierende ihr Wissen und ihre Fertigkeiten unter Anleitung praktisch an. Bezüglich des individuellen Kompetenzzuwachses sind

  13. Tanzendes Tier oder exzentrische Positionalität - Philosophische Anthropologie zwischen Darwinismus und Kulturalismus

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Fischer, Joachim

    Zunächst kurz vorweg zu den Formeln im Titel: "exzentrische Positionalität“ ist der Kategorienvorschlag der Philosophischen Anthropologie (genauer: von Helmuth Plessner) für den Menschen, für seine "Sonderstellung“ unter den Lebewesen - ich werde diesen Begriff erläutern. So viel kann man sagen: Der Terminus ist nicht schwieriger als "Transzendentalität“ oder das "Apriori“ oder "Autopoiesis“, also Begriffe, mit deren Orientierungswert in der intellektuellen Öffentlichkeit bereits gespielt wird, bietet aber möglicherweise mehr Erschließungskraft als die Kunstbegriffe z. B. von Kant, Maturana oder Luhmann. Und "tanzendes Tier“ ist ein glücklicher Anschauungsbegriff, eine Art Übersetzung für "exzentrische Positionalität“ - also ein "verrücktes“ Lebewesen, eine Verrückung im evolutionären Leben, die dieses Lebewesen von Natur aus zu einer bestimmten Art von Lebensführung, nämlich Kultur nötigt. Die Absicht des Beitrages ist es, die Philosophische Anthropologie als eine spezifische Theorietechnik zu präsentieren, um einen adäquaten Begriff des Menschen zu erreichen, und zwar eine Theoriestrategie angesichts des cartesianischen Dualismus - also des Dualismus zwischen Naturalismus und Kulturalismus.

  14. Zum Stellenwert der Unterdruck-Instillationstherapie in der Dermatologie.

    PubMed

    Müller, Cornelia Sigrid Lissi; Burgard, Barbara; Zimmerman, Monika; Vogt, Thomas; Pföhler, Claudia

    2016-08-01

    Die Methoden zur Behandlung akuter und chronischer Wunden unterliegen einer steten Weiterentwicklung, Reevaluierung und Anwendung innovativer Therapieformen. Die Vakuumtherapie zur Wundbehandlung gehört zu den etablierten Behandlungsmodalitäten. Ein innovatives Verfahren kombiniert die Vakuumtherapie mit der automatisierten, kontrollierten Zufuhr und Drainage wirkstoffhaltiger Lösungen zur topischen Wundbehandlung im Wundbett und auch wirkstofffrei durch Instillation physiologischer Kochsalzlösung (Unterdruck-Instillationstherapie). Hierdurch können die Effekte der konventionellen Vakuumtherapie mit denen der lokalen Antisepsis kombiniert werden. Hierdurch kommt es zu einer Reduktion der Wundfläche, einer Induktion von Granulationsgewebe sowie einer Reduktion der Keimbesiedelung der Wunden. Bisher publizierte Studien konzentrieren sich auf die Anwendung dieses Therapieverfahrens zur Behandlung orthopädisch-chirurgischer Krankheiten. Die Datenlage bezüglich der Vakuum-Instillationstherapie in der Dermatochirurgie beschränkt sich derzeit auf Fallberichte und Einzelfallerfahrungen. Randomisierte, prospektive Studien zum Vergleich der Vakuum-Instillationstherapie zur Behandlung dermatologischer Krankheitsbilder existieren bislang nicht. Ziele des vorliegenden Artikels sind die Vorstellung der Vakuumtherapie mit Instillation einschließlich ihres Wirkprinzips, deren mögliche Komplikationen, die Diskussion erdenklicher Kontraindikationen sowie eine Übersicht über die aktuell verfügbare Datenlage. Zusammenfassend scheint sich die Evidenz zu verdichten, dass mittels Unterdruck-Instillationstherapie sowohl einfache als auch komplizierte Wunden effizient behandelt werden können, was sich in einer deutlichen Beschleunigung der Wundgranulation mit konsekutiv früher möglichem Defektverschluss äußert. PMID:27509413

  15. [Evidenzbasierte Leitlinien, Anspruch und Wirklichkeit].

    PubMed

    Gutsch, Johannes; Reif, Marcus; Müller-Hübenthal, Boris; Matthiessen, Peter F

    2016-01-01

    Mit der Konzeption der «Evidenzbasierten Medizin» und den «Evidenzbasierten Leitlinien» soll mithilfe von Formalisierungsprozeduren die ärztliche Irrtumsanfälligkeit kalkulierbar gemacht werden. Quantifizierte objektive Aussagen über die therapeutische Wirksamkeit einer Behandlung sollen die individuelle ärztliche Beurteilung der therapeutischen Wirksamkeit überflüssig machen. Damit kommt der Befolgung von formalen Regeln die entscheidende Rolle bei der Beantwortung der Frage nach dem Wahrheitsgehalt und dem Wirklichkeitsbezug zu. Im Rahmen evidenzbasierter Leitlinien werden vorrangig die Ergebnisse randomisierter kontrollierter Studien (RCT) oder Meta-Analysen solcher Studien herangezogen. Am Beispiel der S3-Leitlinie «Malignes Melanom» wird hier eine evidenzbasierte Urteilsbildung zur Wirksamkeit einer unkonventionellen Therapie - hier mit einem Mistelpräparat - analytisch nachvollzogen. Die für die Beurteilung dieser unkonventionellen Therapie herangezogene randomisierte Studie wird genauer methodisch analysiert. Obwohl sie keine statistisch basierte Aussage zulässt, wurde eine Leitlinienempfehlung auf Basis dieser Studie abgeleitet. Es wird gezeigt, dass 1) allein die Existenz einer einzigen RCT mit hoher Evidenz gleichgesetzt wird, 2) die Ergebnisse trotz beträchtlicher Fehlinterpretationen in eine S3-Leitlinie einfließen und 3) Meinungen anstelle kritischer wissenschaftlicher Analysen verarbeitet werden. Unsere Untersuchung zeigt, dass noch so ausgefeilte epistemologische und methodologische Formalien den Arzt nicht von der Pflicht entbinden, auf Basis seiner ärztlichen Erfahrung und professionellen Kompetenz den Realitätswert der ihm zur Verfügung stehenden Information zu beurteilen. PMID:27161555

  16. Physikalische Bilder - Besinnung auf eine fachdidaktische Aufgabe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Mann, Are

    Physiker arbeiten an Darstellungen der Natur, d.h. sie suchen mit physikalischen Mitteln Bilder zu schaffen, die ihnen Naturzusammenhänge klarer und eindringlicher vor Augen führen. Schulunterricht soll jedem die Möglichkeit eröffnen, Physik in solchem Sinne - wenn auch in bescheidenem Rahmen - selbst zu treiben. Allzuoft bleibt diese Wissenschaft jedoch den Schülern ein kahles Gerüst und führt sie nicht zu inhaltsreichen Bildern. Es wird vorgeschlagen, Schulphysik mehr unter dem Gesichtspunkt einer Kunst zu sehen, die wirklich zu betreiben aber Muße erfordert.Translated AbstractPictures in Physics - Contemplation on a Teaching TaskPhysicists work on representations, i.e. they create mental pictures which help them to see and understand the intricate web of connections in nature. On a humble scale, school education should enable students to practice physics in this same sense. But far too often the results are unsatisfactory. It is suggested that one should try alternative viewpoints: looking at physics as an art and convince students that doing physics requires leisure.

  17. Unternehmens- und Marktstatistik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Grömling, Michael; Scheinost, Ulrich

    Deutschland verfügt über ein gut ausgebautes System amtlicher und nicht amtlicher Unternehmens- und Marktstatistiken, das sich in einem fortwährenden Wandel befindet. Wird es sinnvoll genutzt, können für einzelne Marktteilnehmer wie für die gesamte Gesellschaft kostspielige Fehlentwicklungen vermieden werden. Dazu bedarf es eines sachkundigen Überblicks über die Vielfalt der Statistiken und der zwischen ihnen bestehenden Beziehungen sowie einer ständigen Anpassung an die wirtschaftliche Entwicklung. Als eine mögliche Orientierung kann der auf der Güter- und Faktorebene zu beobachtende Wandel dienen. Einer adäquaten Abbildung der ökonomischen Realität stehen in Deutschland mit seiner starken Verrechtlichung der Statistik jedoch mancherlei Schwierigkeiten im Wege. Teilweise tiefgreifende Reformbestrebungen sind vor allem auf europäischer Ebene im Gange. Als eine ergebnisorientierte Innovation für das Gesamtsystem der Unternehmens- und Marktstatistik wird ein modular aufgebautes System vorgestellt, das auch bei unterschiedlichen und sich wandelnden Rahmenbedingungen schrittweise realisiert werden kann.

  18. Suchmaschinen und Informationsqualität: Status quo, Problemfelder, Entwicklungstendenzen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Maaß, Christian; Gräfe, Gernot

    Das Thema Informationsqualität wird in den vorangegangenen Beiträgen umfangreich betrachtet. Die dabei geführte Diskussion zielt vordergründig auf organisatorische Dimensionen der Datenqualität, die strukturierte Datenanalyse oder Datenmanagementprozesse im Unternehmen ab. Dabei liegt ein Großteil der zur Unterstützung von Entscheidungsprozessen herangezogenen Informationen in Datenbanksystemen bzw. in einem Data Warehouse vor. Auf Basis verschiedener Analysetools (z. B. Online-Analytical-Processing) lassen sich diese Informationen dann systematisch auswerten. Allerdings können Entscheidungen nicht allein aufgrund der unternehmensintern vorliegenden Informationen getroffen werden. Vielmehr gilt es auch die aus der Unternehmensumwelt relevanten Informationen zu verarbeiten, die zum Teil über das Internet zugänglich sind. Im Gegensatz zu unternehmensinternen Datenbanksystemen handelt es sich beim Internet um ein schwach strukturiertes und offenes Netzwerk, weshalb die im Unternehmenskontext eingesetzten Analysetools kaum weiterhelfen, um Informationen mit hoher Qualität herauszufiltern. In dieser Situation spielen Suchmaschinen eine wichtige Rolle, um Informationen zu identifizieren und anhand verschiedener Kriterien in Form einer Suchergebnisseite zu sortieren.

  19. Informationsqualität - Definitionen, Dimensionen und Begriffe

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rohweder, Jan Philipp; Kasten, Gerhard; Malzahn, Dirk; Piro, Andrea; Schmid, Joachim

    Die Verbesserung und Sicherstellung der Informationsqualität wird in immer mehr Unternehmen als eigenständige Managementaufgabe von großer Wichtigkeit begriffen. IQ-Management ist ein elementarer Baustein in Systemintegrationsprojekten. Aber auch in bestehenden Prozessen mit heterogenen Datenquellen und Informationsnutzern ist eine hohe Informationsqualität die Grundvoraussetzung für funktionierende betriebliche Abläufe. Voraussetzung für ein effektives IQ-Management ist die Bewertung der Informationsqualität [Lee et al. 2006, S. 13 und S. 27]. In vielen Unternehmen ist Informationsqualität nur ein gefühlter Wert. Die meisten Anwender bringen ein gewisses Misstrauen den Daten gegenüber zum Ausdruck, dies jedoch ohne genaue Angabe der Fehlerart und -häufigkeit. Nicht selten werden kostspielige Projekte angestoßen, um die Informationsqualität zu verbessern, ohne sich vor einer IQ-Maßnahme durch eine Analyse ein genaues Bild über die tatsächlichen Probleme zu verschaffen. Nur auf der Basis einer umfassenden Bewertung der Informationsqualität können die notwendigen Ressourcenentscheidungen herbeigeführt, Ziele gesetzt und der Erfolg des IQ-Management beurteilt werden.

  20. Molekulare Methoden zum Nachweis, zur Quantifizierung und zum Monitoring der Mykotoxinbildung lebensmittelrelevanter Pilze

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Geisen, Rolf

    Schimmelpilze kommen ubiquitär vor und spielen besonders bei pflanzlichen Lebensmitteln und Rohprodukten eine besondere Rolle als Verderbsorganismen. Es wird geschätzt, dass 20-25 % der jährlichen Produktion an pflanzlichen Produkten durch Schimmelpilze verdorben werden (Smith et al., 1994). Viele der lebensmittelrelevanten Schimmelpilze sind zudem in der Lage, Mykotoxine, toxische Sekundärmetabolite, zu bilden, was das Ausmaß des Problems deutlich macht. Die wichtigsten mykotoxinbildenden Spezies gehören zu den Fusarien (Trichothecene, Fumonisine, Zearalenon), Aspergillen (Aflatoxin, Ochratoxin, Cyclopiazonsäure) und Penicillien (Patulin, Ochratoxin). Für viele Mykotoxine, wie die Aflatoxine, Ochratoxin, Fumonisine und Trichothecene sind Grenzwerte erlassen worden, die die Verkehrsfähigkeit betroffener Produkte regeln. Die Einhaltung der Grenzwerte kann sehr genau durch offizielle chemisch-analytische Methoden, wie HPLC, GC-MS etc. kontrolliert werden. Diese analytischen Methoden sind aber für die Anwendung eines HACCP-Ansatzes zur Kontrolle der Mykotoxinbildung nur bedingt geeignet, da sie Endpunktkontrollen darstellen und nur das über eine längere Zeit gebildete Mykotoxin bestimmen. Sie sagen daher nichts über die biologischen Bedingungen zur Zeit der Bildung durch den Pilz aus.

  1. [The mental health of only children and of siblings with cancer - first results of a multicenter study in Germany].

    PubMed

    Bojanowski, Sabine; Führer, Daniel; Romer, Georg; Bergelt, Corinna; von Klitzing, Kai; Brähler, Elmar; Keller, Monika; Resch, Franz; Flechtner, Hans-Henning; Lehmkuhl, Ulrike; Weschenfelder-Stachwitz, Heike

    2014-07-01

    Theoretischer Hintergrund: Kinder krebskranker Eltern wurden als Risikogruppe für die Entwicklung von psychischen Störungen identifiziert. Ergebnisse der Scheidungsforschung zeigten, dass auch Geschwisterbeziehungen bei belastenden Lebensereignissen vor psychischen Störungen schützen können. Fragestellung: Kann das Vorhandensein eines Geschwisters die Bewältigung einer elterlichen onkologischen Erkrankung unterstützen und somit auch dort als protektiver Faktor wirken? Methodik: In einer multizentrischen Studie wurden 271 Kinder untersucht. 54 % waren Inanspruchnehmer eines psychosozialen Beratungsangebotes. Einzelkinder (N = 89) und Kinder mit Geschwistern (N = 182) wurden im Hinblick auf ihre psychische Belastung (Strength and Difficulties Questionnaire, SDQ, Selbst- und Fremdurteil) miteinander verglichen. Ergebnisse: Im Gruppenvergleich zeigten sich zwischen Einzelkindern und Kindern mit Geschwistern keine signifikanten Unterschiede im Gesamturteil der Eltern. Dies galt sowohl für die Einschätzung durch den gesunden als auch durch den erkrankten Elternteil. In der Selbsteinschätzung zeigten sich bei 2 % der Einzelkinder und bei 9 % der Geschwister klinisch auffällige Werte im Gesamtproblemwert des SDQ. Der Gruppenvergleich zwischen Einzelkindern und Kindern mit Geschwistern offenbarte im Hinblick auf deren psychische Belastung keine bedeutsamen Unterschiede. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass eine negative Beziehungsqualität (Sibling Relationship Questionnaire, SRQ) mit verstärkten Problemen in der Peer-Group assoziiert ist. Schlussfolgerungen: Das Vorhandensein eines Geschwisters ist nicht per se ein protektiver Faktor. Einzelkinder wiesen im Vergleich zu Kindern mit Geschwistern keine höhere psychische Belastung auf.

  2. Quantenphysikalischer Ursprung der Eichidee

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Bopp, Fritz

    Betrachtet man die Quantenphysik als Zusammenspiel von elementaren Erzeugungs- und Vernichtungsprozessen, so sind Eichfeldtheorien nicht nur möglich, sondern auch notwendig. Die komplex konjugierten Phasenfaktoren jedes Paares von Erzeugungs- und Vernichtungsoperatoren sind nämlich. willkürlich wählbar. Darum müssen Quantenfeldtheorien vollständig phaseninvariant sein. Das ist ohne Eichfelder nicht möglich.Dem steht im Wege, daß die Diracgleichung nicht einmal global vollständig phaseninvariant ist. Multipliziert man nämlich die Komponenten der Erzeugungs- und Vernichtungsoperatoren mit verschiedenen konstanten Phasenfaktoren, so ändern sich die Diracmatrizen. Nur die Diracschen Vertauschungsrelationen bleiben invariant. Doch sind die Diracgleichungen vor und nach der Transformation physikalisch äquivalent. Man kann also sagen: Systeme freier Fermionen werden erst durch die Klasse aller äquivalenten Diracgleichungen vollständig dargestellt.Da die Diracschen Vertauschungsrelationen gegen beliebige unitäre Transformationen invariant sind, ist die Klasse äquivalenter Diracgleichungen U 4-invariant. Unitäre Diagonalmatrizen liefern willkürliche Phasentransformationen der Spinorkomponenten, so daß die zur Gruppe U 4 gehörigen Eichfelder zu eine allgemein phaseninvarianten Theorie führen. Sie ist so eng mit der QED verwandt, daß wir von einer erweiterten Quantenelektrodynamik, EQE, sprechen können.Hier soll nur gezeigt werden, daß die EQE existiert. Dabei liefert die invariante Untergruppe U 1 von U 4 die QED. Die komplementäre Untergruppe SU 4 umschließt vier Untergruppen SU 3, drei Untergruppen O 4 und sechs Untergruppen SU 2. Letztere könnten den drei Paaren von Quarks und den drei Paaren von Leptonen entsprechen, wobei sich die Quarkpaare zu einer Gruppe SU 3 zusammenschließen. Mehr als zweimal drei Paare von elementaren Fermionen gibt es in der EQE nicht. Sie wird zwar kaum mit der vereinigten QED und QCD identisch sein. Doch sollte sie

  3. Technikwissenschaft - Erfinden und Entdecken

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Linnemann, Gerhard

    Umrissen wird das allgemeine Ziel der Technikwissenschaft, konstruktiv zu verwerten und nicht-natürlich Entdeckbares zu erfinden. Wir befinden uns in einer Umwälzung der Technik im Verlauf der wissenschaftlich-technischen Revolution, auf dem Wege zu einem neuen Techniktyp. Dieser schafft und nutzt die künstliche Intelligenz. Dazu benötigt der in der Technik tätige Mensch spezielle Kenntnisse und Erfahrungen in kreativ-konstruktiver, -gestalterischer und erfinderischer Sicht mit dem Einsatz spezieller Strukturen und Sprachen. Vorschläge zur Arbeitsweise in der Technik werden gegeben.Translated AbstractTechnological Science-Invent and DiscoverThe general aim of engineering science is outlined to utilize results constructively and to invent something that cannot be discovered in nature. We are now in a period of transformation of technology in the course of scientific-technological revolution, on the way to a new type of technology. This new type creates and utilizes artificial intelligence. For this, man acitive in this field requires special knowledge and experiences in a creative, constructive, design-oriented and ultimately inventive way by deploying special structures and languages. There are also made some proposals concerning the method of working in the field of technology.

  4. Schönheit und andere Provokationen - Eine neue evolutionsbiologische Theorie der Kunst

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Junker, Thomas

    Die Evolution hat viele spektakuläre Phänomene hervorgebracht - von der Eleganz des Vogelflugs über die gigantischen Körper der Dinosaurier und die farbenprächtige Vielfalt der Korallenriffe bis hin zu ihrem jüngsten Geniestreich - der menschlichen Kunst. Die schönen Künste - Malerei, Bildhauerei und Architektur, Theater, Tanz, Oper und Filmkunst, Musik und Literatur - Produkte der Evolution? Diese Vorstellung mutet vielen Menschen fremd an, aber wie könnte es anders sein? Denn wenn Charles Darwin recht hat, dann sind nicht nur die körperlichen Merkmale der Menschen als Antworten auf die Erfordernisse des Lebens entstanden, sondern auch ihre geistigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Im Jahr 1859 hatte er auf den letzten Seiten seines berühmten Buches über die Entstehung der Arten eine kühne Prophezeiung gemacht: Durch die Evolutionstheorie werde es "zu einer bemerkenswerten Revolution in der Naturwissenschaft kommen […]. Die Psychologie wird auf die neue Grundlage gestellt, dass jede geistige Kraft und Fähigkeit notwendigerweise durch graduelle Übergänge erworben wird“ (Darwin 1859, S. 484, 488; Junker 2008).

  5. [In Process Citation].

    PubMed

    Bieri, Andreas; Kamber, Matthias; Sterchi, Martin; Mullis, Primus E

    2014-04-01

    In der Schweiz werden jährlich rund 2000 – 3000 Dopingkontrollen bei Athletinnen und Athleten durchgeführt. Unlängst ist aber bekannt, dass der Gebrauch von Anabolika und andern Dopingsubstanzen ein nicht mehr auf den Spitzensport begrenztes Phänomen darstellt. Auch im ambitionierten Breitensport, insbesondere im Fitnessbereich, ist der Gebrauch von Anabolika zur Leistungssteigerung verbreitet. Die Abgabe und Verschreibung von Substanzen auf der Dopingliste an Athleten des reglementierten Wettkampfsports ist strafbar, außer es stehen keine Alternativen zur Verfügung. In diesen Fällen können sogenannte Ausnahmebewilligungen zu therapeutischen Zwecken beantragt werden. Für Hausärzte in der Praxis, die Sportler mitbetreuen, ist es daher einerseits von größter Bedeutung, die rechtliche Situation im Umgang mit Doping zu kennen. Andererseits können auch schwerwiegende unerwünschte Wirkungen durch den Konsum von Anabolika auftreten, die es frühzeitig zu erkennen gilt.

  6. Patentierung und Patentlage

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Herrmann, Uwe

    Gewerbliche Schutzrechte nehmen in der nationalen Rechts- und Wirtschaftsordnung sowie auch auf internationaler Ebene stetig an Bedeutung zu. Sie dienen dem Schutz geistigen Eigentums und sind für jeden Gewerbetreibenden nicht nur im Hinblick darauf von Bedeutung, eigene Rechte zu sichern, sondern auch insofern von Relevanz, dass ein Verstoß gegen Rechte Dritter zu vermeiden ist. Zu den gewerblichen Schutzrechten gehören unter anderem Kennzeichenrechte, Geschmacksmusterrechte sowie die sogenannten technischen Schutzrechte in Form des Patents sowie des Gebrauchsmusters. Die folgenden Ausführungen befassen sich ausschließlich mit den technischen Schutzrechten und geben eine kurze Einführung in die Voraussetzungen, das Entstehen und den Wegfall sowie in die Wirkungen technischer Schutzrechte. Beleuchtet wird die Situation im Wesentlichen im Hinblick auf nationale technische Schutzrechte, d. h. auf Deutsche Patente und Gebrauchsmuster sowie auf Europäische Patente, die Schutz in Deutschland entfalten. Die Möglichkeit der Erlangung von Schutzrechten im außereuropäischen Ausland wird nur am Rande gestreift.

  7. Neuere Untersuchungen zur Prädiktion von EEG-Signalen bei Epilepsie

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Niederhöfer, C.; Tetzlaff, R.

    2007-06-01

    Seit einigen Jahren ist die Analyse von EEG-Signalen bei Epilepsie Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Arbeiten; Zielvorstellung ist dabei die Entwicklung von Verfahren zur Erkennung eines möglichen Voranfallszustandes. Im Vordergrund steht beispielsweise die Approximation einer so genannten effektiven Korrelationsdimension, die Bestimmung der maximalen Lyapunov-Exponenten, Detektionsverfahren für Muster bei Zellularen Nichtlinearen Netzwerken, die Bestimmung der mittleren Phasenkohärenz und Verfahren zur nichtlinearen Prädiktion von EEG-Signalen. Trotz umfangreicher Bemühungen kann bis heute eine Erkennung von Anfallsvorboten mit einer Sensitivität und Spezifität, die eine automatisierte Anfallsvorhersage ermöglichen würde, noch nicht durchgeführt werden. In diesem Beitrag werden neue Ergebnisse zur Prädiktion von EEG-Signalen bei Epilepsie vorgestellt. Dabei werden Signale, welche mittels intrakranieller electrocorticographischer (ECoG) und stereoelectroencephalographischer (SEEG) Ableitungen registriert wurden, segmentweise analysiert. Unter der Annahme, dass sich Änderungen des Systems ,,Gehirn" als Änderungen im Prädiktor, d.h. in seinen Systemparametern widerspiegeln, könnte eine nähere Betrachtung der Prädiktoreigenschaften zu einer Erkennung von Anfallsvorboten führen.

  8. Elektronische Citizen Cards in Deutschland und Europa

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Kowalski, Bernd

    Meine sehr geehrten Damen und Herren, der Bedarf an elektronischen Identitäten entsteht durch die wachsende Mobilität der Gesellschaft bei einem gleichzeitig steigenden Bedarf an Onlinepräsenz. Diese elektronischen Identitäten machen natürlich auch vor den staatlichen Ausweisen nicht halt, wie zum Beispiel dem Reisepass, aber auch dem Personalausweis und weiteren Ausweisdokumenten. Wobei es bei den staatlich herausgegebenen oder kontrollierten Ausweisen immer um zwei verschiedene Dinge geht: Einmal um die hoheitliche Funktion, wie zum Beispiel beim Reisepass. Hier geht es zum Beispiel darum, in einem Europa mit gefallenen Grenzen und bei freiem Reiseverkehr für alle Personen, die in diesem Raum wohnen, insbesondere auch im Schengener Raum, die Möglichkeit zu schaffen, auch künftig noch Personenkontrollen durchzuführen. Auch der Reiseverkehr über die europäischen Grenzen hinaus ist insofern ein Problem, da die Identitätenprüfung an den Grenzkontrollen immer schwieriger wird. Deswegen braucht man an dieser Stelle Möglichkeiten, um eine Personenüberprüfung durchzuführen, um feststellen zu können, dass diese Person auch zum Dokument gehört.

  9. Phasenübergänge

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Heintze, Joachim

    Bisher haben wir nur das thermische Verhalten von Stoffen einheitlicher Konsistenz diskutiert. Eines der auffälligsten Phänomene in der Physik der Wärme ist aber, dass ein Stoff in verschiedenen Aggregatzuständen vorliegen kann: fest, flüssig oder gasförmig, und dass durch Wärmezufuhr und -abfuhr Übergänge zwischen diesen verschiedenen Phasen bewirkt werden. Zunächst werden wir die Phasenübergänge flüssig-gasförmig und fest-gasförmig ausführlich diskutieren. Dann zeigen wir, dass der Phasenübergang fest-flüssig auf ganz ähnliche Weise beschrieben werden kann. Eine zusammenfassende Darstellung der Phasenübergänge ist in der Form von Zustandsdiagrammen möglich. Die Untersuchung solcher Diagramme führt auf das interessante Phänomen des kritischen Punktes. Am Schluss des Kapitels betrachten wir Phasenübergänge in Zweistoffsystemen. Sie weisen einige Eigenschaften auf, die nicht nur merkwürdig und physikalisch interessant, sondern vor allem auch technisch von Bedeutung sind.

  10. A comparison of the recoverable proportion of methicillin-resistant Staphylococcus aureus from two different types of papers.

    PubMed

    Kacmaz, Birgul; Gul, Serdar

    2016-01-01

    Hintergrund: Papier wird zu unterschiedlichen Zwecken in Krankenhäusern eingesetzt. Grundsätzlich werden zwei unterschiedliche Arten von Papier in unserer Einrichtung verwendet: Papier ohne Holzanteil und Papier mit Anteilen von Holz. In der vorliegenden Studie haben wir die Rückgewinnungsrate von Methicillin-resistentem Staphylococcus aureus (MRSA; ATCC 43300) von der Oberfläche unterschiedlicher Papiere untersucht. Methode: Papier wurde in zwei Gruppen unterteilt: Gruppe 1: Papier ohne Holzanteil; Gruppe 2: Papier mit Holzanteil. Jeweils 1 cm(2) große Papierstücke wurden in einem standardisieren Vorgehen mit 0.1 mL einer 5×10(7) KbE MRSA/mL Ausgangslösung kontaminiert. Ergebnisse: Der rückgewinnbare Anteil an MRSA war von Papier mit Holzanteil größer als von Papier ohne Holzanteil (P=0.043). Schlussfolgerung: Die Studie zeigt, dass Papier mit Holzanteil in Gesundheitseinrichtungen nicht verwendet werden sollte.

  11. Ein Entscheidungsmodell zur Weitergabe persönlicher Daten im Internet

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Treiblmaier, Horst

    In den vergangenen zwei Jahrzehnten wandelte sich das Internet von einer Spielwiese für technikbegeisterte Computerspezialisten zu einem vielseitig einsetzbaren weltweiten Netzwerk für Privatpersonen und Unternehmen. Maßgeblichen Anteil daran besaß die rasante Entwicklung des World Wide Web (WWW), das, durch die Möglichkeit multimediale Inhalte zu vermitteln, für einen großen Teil der Bevölkerung industrialisierter Länder zu einem wesentlichen Bestandteil des täglichen Lebens wurde. Dass diese Entwicklung noch lange nicht abgeschlossen ist, zeigt die derzeitige Diskussion zum Thema Web 2.0 bzw. 3.0. Waren es in den letzten Jahren die hohen Umsatzzuwächse im E-Commerce und multimedial gestaltete Webseiten in Kombination mit aufwändigen Applikationen, die für ständig steigende Nutzerzahlen im World Wide Web sorgten, so wird dieser Innovationsschub nunmehr durch eine Vielzahl von Anwendungen fortgesetzt, die sich durch die zunehmende Vernetzung der Nutzer untereinander auszeichnen.

  12. [What are the reasons for patient dropout in nursing home residents in an intervention study. An analysis of unit nonresponders in 12 German nursing homes].

    PubMed

    Budnick, Andrea; Jordan, Laura-Maria; Könner, Franziska; Hannemann, Bianca; Wulff, Ines; Kalinowski, Sonja; Kreutz, Reinhold; Dräger, Dagmar

    2015-02-01

    Hintergrund: Nonresponse verursacht zweifelsohne ein Bias in Studienergebnissen. Ausfallursachen in Studien mit Pflegeheimbewohner(inne)n sind bisher unzureichend untersucht. Ziel und Methode: Ziel dieser Studie war es, nach dem Prozessmodell induktiver Kategorienbildung nach Mayring (2010) reliable und valide Kategorien zu entwickeln, welche detailliert Ausfallgründe von Pflegeheimbewohner(inne)n abbilden. Zudem wurden Charakteristika der Unit-Nonresponder und der Responder verglichen. Ergebnisse: Die Kategorisierung der Ausfallgründe erfolgte im Längsschnitt mit insgesamt 522 Pflegeheimbewohner(inne)n. Identifiziert wurden vier Oberkategorien («generelle Ablehnung», «gesundheitliche Aspekte», «Erreichbarkeit», «Überforderung») sowie 17 Subkategorien. Unit-Nonresponder und Responder unterscheiden sich hinsichtlich Alter und Geschlecht nicht; jedoch zeigten sich Unterschiede im Follow-up bei Familienstand, Berufsabschluss und kognitivem Status. Schlussfolgerungen: Das vorgelegte Kategorienschema kann zukünftig zur Erfassung von Ausfallgründen im Setting Pflegeheim verwendet werden. Die detaillierte Erfassung der Ausfallursachen kann zur Optimierung der Responserate beitragen.

  13. Einstellung und Wissen von Lehramtsstudierenden zur Evolution - ein Vergleich zwischen Deutschland und der Türkei

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Graf, Dittmar; Soran, Haluk

    Es wird eine Untersuchung vorgestellt, in der Wissen und Überzeugungen von Lehramtsstudierenden aller Fächer zum Thema Evolution an zwei Universitäten in Deutschland und der Türkei erhoben worden sind. Die Befragung wurde in Dortmund und in Ankara durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass ausgeprägte Defizite im Verständnis der Evolutionsmechanismen herrschen. Viele Studierende, insbesondere aus der Türkei, sind nicht von der Faktizität der Evolution überzeugt. Dies gilt sowohl für Studierende mit Fach Biologie als auch für Studierende mit anderen Fächern. Näher untersucht worden sind die Faktoren, die die Überzeugungen zur Evolution beeinflussen können, was ja in Anbetracht der hohen Ablehnungsrate der Evolution von besonderem Interesse ist. Das Vertrauen in die Wissenschaft spielt hierbei eine besondere Rolle: Wer der Wissenschaft vertraut, ist auch eher von der Evolution überzeugt, als diejenigen, die skeptisch gegenüber der Wissenschaft sind.

  14. Wie wissenschaftlich ist der Evolutionsgedanke?

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Vollmer, Gerhard

    Darwin war ein besonnener Mann; alles Aufsehen war ihm zuwider. Trotzdem hat er eine Revolution ausgelöst, deren Wirkung nicht auf die Biologie beschränkt blieb. Seine Theorie lässt sich in fünf Teiltheorien zerlegen, die sich durch die Begriffe Artenwandel, Verwandtschaft alles Lebendigen und gemeinsamer Ursprung, Artenaufspaltung und Artenvielfalt, Gradualismus, natürliche Auslese charakterisieren lassen. Dadurch wurden mehrere religiöse und weitere weltanschauliche Überzeugungen in Frage gestellt. Deshalb wird die Evolutionstheorie auch heute noch vielfach kritisiert, ja bekämpft. Die Vorwürfe lassen sich ordnen nach den Kriterien, mit denen wir erfahrungswissenschaftliche Theorien beurteilen. Haltbar ist daran nur, dass es für die Evolutionstheorie zwar beliebig viele Bestätigungen gibt, aber nur wenige Widerlegungsmöglichkeiten. Durch die neuerdings entwickelten und durchgeführten Evolutionsexperimente ist die empirische Situation allerdings deutlich besser geworden. Am (erfahrungs)wissenschaftlichen Charakter der Evolutionstheorie besteht deshalb kein Zweifel.

  15. Modern Radiobiology: Contention Of Concepts: Advanced Technology And Development Of Effective Prophylaxis, Prevention And Treatment Of Biological Consequences After Irradiation.

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Popov, Dmitri; Maliev, Vecheslav; Jones, Jeffrey

    "Alle Ding' sind Gift, und nichts ohn' Gift; allein die Dosis macht, daß ein Ding kein Gift ist." Paracelsus Philippus Aureolus Theophrastus Bombastus von Hohenheim. Key worlds: Apoptosis, Necrosis, Domains associated with Cell Death, Caspase (catalytic) Domains, Death Domains (DDs), Death Effector Domains (DEDs), Caspase-Associated Recruitment Domains (CARDs, BIR Domains (IAPs), Bcl-2 Homology (BH) Domains, death ligands - TRAIL (TNF-Related Apoptosis-Inducing Ligand), FasL (Fas Ligand), TNFalpha (Tumor Necrosis Factor alpha), Toll-like receptors (TLR), Systemic inflammatory response syndrome (SIRS), Toxic Multiple Organ Injury (TMOI), Toxic Multiple Organ Dysfunction Syndromes (TMODS), Toxic Multiple Organ Failure (TMOF), Anaphylatoxins, or complement peptides; membrane attack complex (MAC), ROS - Reactive Oxygen Species; ASMase, acid sphingomyelinase; Neurotoxins, Cytotoxins, Haemotoxins. Introduction: Radiation affects many cell structures, organelles and metabolic pathways. Different doses and types of radiation ( gamma-radiation, neutron, heavy ion radiation) progress to reversible and irreversible forms of cell injury. Consideration: Apoptosis and Necrosis, major forms of post-radiation cell death, can be initiated and modulated by programmed control and proceed by similar or different pathways.[Akadi et al.,1993, Dunlacht J., et al. 1999] Radiation induced cell death by triggering apoptosis pathways was described in many articles and supported by many scientists. [Rio et al. 2002, Rakesh et al. 1997.] However some authors present results that two distinct pathways can initiate or apoptotic or necrotic responses: the death receptors and mitochondrial pathways.

  16. Adherence to HAART: A Systematic Review of Developed and Developing Nation Patient-Reported Barriers and Facilitators

    PubMed Central

    Mills, Edward J; Nachega, Jean B; Bangsberg, David R; Singh, Sonal; Rachlis, Beth; Wu, Ping; Wilson, Kumanan; Buchan, Iain; Gill, Christopher J; Cooper, Curtis

    2006-01-01

    Background Adherence to highly active antiretroviral therapy (HAART) medication is the greatest patient-enabled predictor of treatment success and mortality for those who have access to drugs. We systematically reviewed the literature to determine patient-reported barriers and facilitators to adhering to antiretroviral therapy. Methods and Findings We examined both developed and developing nations. We searched the following databases: AMED (inception to June 2005), Campbell Collaboration (inception to June 2005), CinAhl (inception to June 2005), Cochrane Library (inception to June 2005), Embase (inception to June 2005), ERIC (inception to June 2005), MedLine (inception to June 2005), and NHS EED (inception to June 2005). We retrieved studies conducted in both developed and developing nation settings that examined barriers and facilitators addressing adherence. Both qualitative and quantitative studies were included. We independently, in duplicate, extracted data reported in qualitative studies addressing adherence. We then examined all quantitative studies addressing barriers and facilitators noted from the qualitative studies. In order to place the findings of the qualitative studies in a generalizable context, we meta-analyzed the surveys to determine a best estimate of the overall prevalence of issues. We included 37 qualitative studies and 47 studies using a quantitative methodology (surveys). Seventy-two studies (35 qualitative) were conducted in developed nations, while the remaining 12 (two qualitative) were conducted in developing nations. Important barriers reported in both economic settings included fear of disclosure, concomitant substance abuse, forgetfulness, suspicions of treatment, regimens that are too complicated, number of pills required, decreased quality of life, work and family responsibilities, falling asleep, and access to medication. Important facilitators reported by patients in developed nation settings included having a sense of self

  17. Moving from the question of efficacy to the question of therapeutic relevance: an exploratory reanalysis of a controlled clinical study of 130 inpatients with dementia syndrome taking piracetam.

    PubMed

    Herrmann, W M; Stephan, K

    1992-01-01

    The authors reanalyzed previously published data from a prospectively randomized, placebo-controlled, double-blind phase-III study of 130 inpatients with dementia syndrome. The patients in the study had been diagnosed as having suffered from organic brain syndrome (ICD 290), which is the core syndrome of dementia (so-called dementia syndrome) for at least two years. They were treated with piracetam for three months at a dose level of 4,800 mg/d. These data were reexamined in order both to survey the extent of drug-related improvement and response rates when assessed at different levels and to investigate the comparability of efficacy in subgroups suffering from either senile dementia of the Alzheimer type or multi-infarct dementia. Three scales were used for the assessment of efficacy. They were the CGI, or Clinical Global Impression, completed by the physicians; the SCAG, or Sandoz Clinical Assessment Geriatric, used by clinical psychologists; and the BGP, or Beurteilungsskala für Geriatrische Patienten (Evaluation Scale for Geriatric Patients), employed by the nursing staff. The Syndrome-Kurztest (SKT) and Benton tests served to measure performance. The items and subscores of the SCAG and the SKT were highly intercorrelated at baseline, forming a common factor fairly independent of the information gained by BGP. This suggests that merely using different kinds of information-gathering methods, i.e., clinical scales and performance tests, completed by different groups of observers, does not automatically result in nonredundant comprehensive information. When using the most conservative response criterion of individual improvement, i.e., at least one baseline standard deviation, treatment with piracetam showed statistically significant (pe less than .001) explorative response rates of 50% and above in three out of four target variables, as compared to the 0 to 6% obtained with placebo. CGI was used as descriptive variable. Again, using this response criterion from

  18. Triglyceride to high density lipoprotein cholesterol ratio, total cholesterol to high density lipoprotein cholesterol ratio and low ankle brachial index in an elderly population.

    PubMed

    Zhan, Yiqiang; Yu, Jinming; Ding, Rongjing; Sun, Yihong; Hu, Dayi

    2014-05-01

    Hintergrund: Der Zusammenhang zwischen den Quotienten aus Triglycerid (TG) und High-density-lipoprotein-cholesterin (HDL‑C) sowie Gesamtcholesterin (TC) und HDL‑C und dem Knöchel-Arm-Index (ABI) wurde selten untersucht. Patienten und Methoden: Insgesamt 2.982 Teinehmer, die über 60 Jahre alt waren, wurden für die bevölkerungsbasierte Querschnittstudie rekrutiert. TG, TC, HDL‑C, und low-density Lipoprotein Cholesterol (LDL-C) wurden bei allen Teilnehmern getestet. Ein niedriger ABI wurde als ABI ≤ 0.9 definiert. Multiple Regressionsmodelle wurden für die Untersuchung der Assoziation zwischen TG/HDL‑C Ratio und TC/HDL‑C Ratio und niedrigem ABI angewendet. Ergebnisse: Die TG/HDL‑C Ratios für ABI > 0.9 und ABI ≤ 0.9 waren 1.28 ± 1.20 und 1.48 ± 1.13 (P < 0.0001), während die TC/HDL‑C Ratios 3.96 ± 1.09 bzw. 4.32 ± 1.15 (P < 0.0001) waren. Nach der Angleichung von Alter, Geschlecht, Body-Mass-Index, Fettleibigkeit, Alkoholkonsum, köperliche Aktivität, Hypertonie, Diabetes, Einnahme von lipidsenkenden Medikamenten, und Herz-Kreislauf-Erkrankungen waren die Odds Ratios (OR) mit 95 % Konfidenzintervall (KI) bei dem niedrigen ABI und TG/HDL‑C Quotient 1,10 (0,96 - 1,26) und 1,34 (1,14 - 1,59) für TC/HDL‑C in der Nichtrauchergruppe. Wenn das TC weiter angeglichen wurde, waren die ORs (95 % CIs) 1.40 (0.79, 2.52) und 1.53 (1.21, 1.93) für die TG/HDL‑C Ratio und TC/HDL‑C Ratio. Nichtlineare Zusammenhänge wurden zwischen der TG/HDL‑C Ratio und TC/HDL‑C Ratio und dem niedrigen ABI in der Raucher- und Nichtrauchergruppe entdeckt. Schlussfolgerungen: Die TC/HDL‑C Ratio war signifikant mit einem niedrigen ABI in der Nichtrauchergruppe verbunden und die Assoziation war unabhängig von TC, TG, HDL‑C und LDL-C. TC/HDL‑C könnte als potentieller Biomarker für die frühe periphere arterielle Verschlusskrankheit beim Screening berücksichtigt werden.

  19. The role of surface disinfection in infection prevention.

    PubMed

    Gebel, Jürgen; Exner, Martin; French, Gary; Chartier, Yves; Christiansen, Bärbel; Gemein, Stefanie; Goroncy-Bermes, Peter; Hartemann, Philippe; Heudorf, Ursel; Kramer, Axel; Maillard, Jean-Yves; Oltmanns, Peter; Rotter, Manfred; Sonntag, Hans-Günther

    2013-01-01

    Hintergrund: Die Rudolf-Schülke-Stiftung unterstützt die Forschung und Entwicklung von Strategien zur Hygiene, Infektionsprävention und Öffentlichen Gesundheit. In diesem Rahmen diskutierten Fachleute aus mehreren europäischen Staaten im Rahmen eines Arbeitsgesprächs den „Stellenwert der Flächendesinfektion in der Infektionsprävention“. Die wichtigsten Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus diesem Arbeitsgespräch sind im folgenden Konsensuspapier zusammengefasst.Zielsetzung: Wenngleich die Bedeutung der Flächendesinfektion in den letzten Jahren gestiegen ist, gibt es noch eine Reihe von Themen, die kontrovers diskutiert werden. Im Einzelnen sind dies: die Übertragung von Mikroorganismen von der Fläche auf Patienten als Infektionsursache, Anforderungen an Flächendesinfektionsmittel, Resistenz und Toxizität von Bioziden, zukünftige Strategien.Methode und Ergebnisse: Nach Diskussion und Sichtung der aktuellen wissenschaftlichen Literatur steht für die Autoren zweifelsfrei fest, dass pathogene Mikroorganismen über kontaminierte Oberflächen übertragen werden und Flächen somit ein Infektionsrisiko darstellen können. Gezielte Flächendesinfektion auf der Grundlage eines Risikoprofils ist als ein fester Bestandteil eines Multibarriereansatzes der allgemein anzuwendenden Schutzmaßnahmen zur Infektionsprävention anzusehen. Resistenzen und Kreuzresistenzen hängen sowohl vom einzelnen Desinfektionswirkstoff als auch vom jeweiligen Mikroorganismus ab. Darüber hinaus kann die sachgerechte Umsetzung von geprüften Maßnahmen zur Flächendesinfektion negative Auswirkungen verhindern oder minimieren.Schlussfolgerungen: Die Desinfektion muss als Prozess betrachtet werden. Es sollten Standards für die Reinigung und Desinfektion erarbeitet werden und die sachgerechte Umsetzung dieser Maßnahmen durch schriftlich fixierte Standardarbeitsanweisungen, fundierte Aus-, Fort- und Weiterbildung und geeignete Auditsysteme sichergestellt werden. Zusätzlich m

  20. Variabilität des Reviergesangs des Buchfinken (Fringilla coelebs) zur Raum-Zeit-Beschreibung von Metapopulationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nolte, Björn

    2003-10-01

    Der Buchfinkengesang wurde in Potsdam in zwei Hauptpopulationen über drei Jahre aufgenommen. Jedes Individuum wurde eindeutig am individuellen Strophentypenrepertoire identifiziert. Ein weiterer Punkt der die individuelle Wiedererkennung bestätigt ist die hohe Standorttreue der adulten Männchen. Die beschriebene Methode eignet sich für die Untersuchung von gesamten Populationen, um den Wandel des Gesangs von Populationen in Raum und Zeit zu beschreiben. Die Haupterkenntnisse der Arbeit sind: - Die Gesamtanzahl der Grundstrophentypen innerhalb einer Population bleibt über Jahre konstant. - Die relative Häufigkeit jedes einzelnen Strophentyps variiert von Jahr zu Jahr und von Population zu Population. - Gesangslernen erfolgt exakt mit einem Korrektheitsgrad von mindestens 96%. - Das Song-Sharing ist innerhalb der Population hoch. Die diskutierten Mechanismen für das Song-Sharing sind: Die Lebenserwartung, das Zugverhalten, das Lernverhalten, die Etabliertheit von Strophentypen, Weibchenpräferenzen und die Reaktionen der territorialen Männchen. - Weiterhin wurde ein Modell zur kulturellen Evolution des Buchfinkengesangs programmiert, um die Rolle der Einflussfaktoren, wie Fehlerquote, Abwanderungsrate und Laufzeit zu ermitteln. Der Wandel des Dialektes erfolgt graduell in Raum und Zeit. Daher sind keine scharfen Dialektgrenzen anzutreffen. Trotz dieser Tatsache markieren die etablierten Strophentypen die Population. 50 % der Juvenilen siedeln am Geburtsort, auf diese Weise bleibt der Dialekt erhalten und Inzest wird vermieden. -Analysiert man das Repertoire benachbarten Männchen bei isolierten Alleen, so entspricht die Gesangsangleichung in etwa dem Zufall. -Intraindividuelle Vergleiche der quantitativen Parameter des jeweiligen Strophentyps wurden saisonal und annuell durchgeführt. Saisonal konnten für einen Strophentyp ein Trend ermittelt werden. Bei jährlichen Vergleichen konnten intraindividuell ausschließlich nicht signifikante Ergebnisse ermittelt

  1. Variabilität des Reviergesangs des Buchfinken (Fringilla coelebs) zur Raum-Zeit-Beschreibung von Metapopulationen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Nolte, Björn

    2003-10-01

    Der Buchfinkengesang wurde in Potsdam in zwei Hauptpopulationen über drei Jahre aufgenommen. Jedes Individuum wurde eindeutig am individuellen Strophentypenrepertoire identifiziert. Ein weiterer Punkt der die individuelle Wiedererkennung bestätigt ist die hohe Standorttreue der adulten Männchen. Die beschriebene Methode eignet sich für die Untersuchung von gesamten Populationen, um den Wandel des Gesangs von Populationen in Raum und Zeit zu beschreiben. Die Haupterkenntnisse der Arbeit sind: - Die Gesamtanzahl der Grundstrophentypen innerhalb einer Population bleibt über Jahre konstant. - Die relative Häufigkeit jedes einzelnen Strophentyps variiert von Jahr zu Jahr und von Population zu Population. - Gesangslernen erfolgt exakt mit einem Korrektheitsgrad von mindestens 96%. - Das Song-Sharing ist innerhalb der Population hoch. Die diskutierten Mechanismen für das Song-Sharing sind: Die Lebenserwartung, das Zugverhalten, das Lernverhalten, die Etabliertheit von Strophentypen, Weibchenpräferenzen und die Reaktionen der territorialen Männchen. - Weiterhin wurde ein Modell zur kulturellen Evolution des Buchfinkengesangs programmiert, um die Rolle der Einflussfaktoren, wie Fehlerquote, Abwanderungsrate und Laufzeit zu ermitteln. Der Wandel des Dialektes erfolgt graduell in Raum und Zeit. Daher sind keine scharfen Dialektgrenzen anzutreffen. Trotz dieser Tatsache markieren die etablierten Strophentypen die Population. 50 % der Juvenilen siedeln am Geburtsort, auf diese Weise bleibt der Dialekt erhalten und Inzest wird vermieden. -Analysiert man das Repertoire benachbarten Männchen bei isolierten Alleen, so entspricht die Gesangsangleichung in etwa dem Zufall. -Intraindividuelle Vergleiche der quantitativen Parameter des jeweiligen Strophentyps wurden saisonal und annuell durchgeführt. Saisonal konnten für einen Strophentyp ein Trend ermittelt werden. Bei jährlichen Vergleichen konnten intraindividuell ausschließlich nicht signifikante Ergebnisse ermittelt

  2. Management strategies in hospitals: scenario planning.

    PubMed

    Ghanem, Mohamed; Schnoor, Jörg; Heyde, Christoph-Eckhard; Kuwatsch, Sandra; Bohn, Marco; Josten, Christoph

    2015-01-01

    Hintergrund: Das Krankenhausmanagement ist stets Herausforderungen ausgesetzt. Anstatt auf die Herausforderungen zu warten, sollten Ärzte und Manager im Voraus handeln, um ein optimiertes und nachhaltig wertorientiertes Gesundheitswesen zu sichern. Diese Arbeit unterstreicht die Bedeutung der Szenarienplanung in Krankenhäusern, schlägt eine ausgearbeitete Definition der Stakeholder eines Krankenhauses vor und definiert die Einflussfaktoren, denen Krankenhäuser ausgesetzt sind.Methodik: Basierend auf einer Literaturanalyse sowie auf persönlichen Interviews mit Stakeholdern eines Krankenhauses schlagen wir eine ausgearbeitete Definition von Stakeholdern vor und erarbeiteten einen Fragebogen. Dieser Fragebogen berücksichtigt folgende Einflussfaktoren, die entsprechende Auswirkungen auf das Krankenhaus-Management haben: politische/rechtliche, wirtschaftliche, soziale, technologische und Umweltkräfte.Diese Einflussfaktoren werden untersucht, um die so genannten kritischen Unsicherheiten zu entwickeln. Die gründliche Identifizierung von Unsicherheiten basierte auf „Stakeholder Feedback“.Ergebnisse: Zwei Haupt-Unsicherheiten wurden identifiziert und in dieser Studie berücksichtigt:die Entwicklung der Arbeitsbelastung für das medizinische Personaldie gewinnorientierte Leistung des medizinischen Personals.Entsprechend der entwickelten Szenarien konnten wir folgende Kernstrategie empfehlen: komplementäre Ausbildung sowohl des medizinischen Personals als auch der nicht-medizinischen Top-Führungskräfte und Manager von Krankenhäusern. Ergänzende szenariospezifische strategische Optionen sollen, falls erforderlich, in Betracht gezogen werden, um eine bestimmte zukünftige Entwicklung des medizinischen Umfeldes zu optimieren.Schlussfolgerung: Strategische Planung in Krankenhäusern ist wichtig, um nachhaltigen Erfolg zu gewährleisten. Diese Planung soll mehrere Situationen berücksichtigen und integriert interne und externe Ein- und Ausblicke. Darüber hinaus

  3. Tycho Brahe - Instrumentenbauer und Meister der Beobachtungstechnik

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wolfschmidt, Gudrun

    Vor der Erfindung des Fernrohrs war der dänische Astronom Tycho Brahe (1546 - 1601) der bedeutendste beobachtende Astronom. Von seinem Observatorium Uraniborg auf der - damals dänischen - Insel Hven ist heute noch der Grundriß erkennbar, von Stjerneborg sind die Fundamente erhalten, die Kuppeln in den 1950er Jahren ergänzt. In der Astronomie-Ausstellung im Deutschen Museum gibt es ein Modell der Sternwarte Uraniborg und der zugehörigen Instrumente (Maßstab 1:10); das größere Modell wurde dem Technischen Museum in Malmö geschenkt. Die Instrumente, die er in den Observatorien Uraniborg und Stjerneborg benutzte, sind nicht erhalten. Aber es gibt gute Beschreibungen der Instrumente (Halbkreis, Quadranten, Sextanten, Armillarsphären, Triquetrum, Himmelsglobus) in seinem Buch Astronomiae instauratae mechanica (Wandsbek 1598). Eine Nachbildung des großen hölzernen Quadranten kann man im Runden Turm in Kopenhagen sehen. Zwei Sextanten, hergestellt für Tycho um 1600 von Jost Bürgi und Erasmus Habermel, gibt es noch im Nationalmuseum für Technik in Prag. Ähnlichkeiten von Tychos Instrumenten mit Groß-Instrumenten aus dem islamischen Kulturkreis sind auffällig. Tycho Brahes Meßgeräte markieren einen großen Fortschritt in der Entwicklung astronomischer Instrumente und Meßtechniken und bilden die Grundlage für den weiteren Fortschritt der Positionsastronomie und der damit verbundenen Tabellenwerke. Die Nachwirkungen sind bis ins 17. und 18. Jahrhundert nachweisbar.

  4. The Teamwork Assessment Scale: A Novel Instrument to Assess Quality of Undergraduate Medical Students' Teamwork Using the Example of Simulation-based Ward-Rounds.

    PubMed

    Kiesewetter, Jan; Fischer, Martin R

    2015-01-01

    Hintergrund: Simulationsbasierte Teamarbeitstrainings werden als eine wirkungsvolle Methode betrachtet um Teamarbeit, zu verbessern. Teamarbeit wird in der medizinischen Ausbildung immer relevanter. Auch die Messung von Teamarbeit ist daher sehr wichtig und verschiedene Instrumente wurden für verschiedene medizinische Fachdisziplinen entwickelt, um diesen Zweck zu erfüllen. Unseres Wissens nach ist bisher kein theoriebasiertes und einfach anzuwendendes Messinstrument spezifisch für simulationsbasierte Teamarbeitstrainings von Medizinstudierenden publiziert oder entwickelt worden. Internistische Visiten fungieren als ein wichtiges Beispiel von Teamarbeit in der Medizin.Ziel: Das Ziel der Studie war ein validiertes, theoriebasiertes Instrument zu entwickeln, welches einfach anzuwenden ist. Weiterhin sollte in der Studie untersucht werden, ob und wann die Bewertungen von Ratern mit klinischer Performanz in Zusammenhang stehen.Methoden: Basierend auf einem theoretischen Rahmenmodell für Teamarbeitsverhalten wurden Items zu vier Teamarbeitskomponenten entwickelt (Teamkoordination, Teamkooperation, Informationsaustausch, Verhaltensweisen zur Teamanpassung). In Studie eins wurden drei Visitenszenarien, simuliert von 69 Studierenden, gefilmt und unabhängig von vier trainierten Ratern bewertet. Das Instrument wurde auf seine psychometrischen Eigenschaften und die faktorielle Struktur hin untersucht. In Studie zwei wurde die Konstruktvalidität des Instruments anhand eines externen Kriteriums mit einem zweiten Set von 100 Studierenden und vier Ratern überprüft.Ergebnisse: In Studie eins passte die faktorielle Struktur zu den theoretischen Komponenten, jedoch konnte Informationsaustausch und Teamkooperation nicht separiert werden. Die vorläufige Version zeigte ausreichende psychometrische Eigenschaften (Cronbach’s α=,75). In Studie zwei waren die ärztlichen Bewertungen reliabler als die studentischen Bewertungen. Weiterhin konnte eine enger Zusammenhang zwischen

  5. Electrospinning

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Laar, Nina; Köppl, Susanne; Wintermantel, Erich

    Die weite Palette von Technologien, welche sich mit Strukturen und Prozessen auf der Nanometerskala befassen, wird summarisch als Nanotechnologie bezeichnet. Diese wird, wegen ihres Potentials zur grundlegenden Veränderung ganzer Forschungsfelder, als Schlüsseltechnologie angesehen, welche in naher Zukunft nicht nur die technologische Entwicklung beeinflussen, sondern auch maßgebliche ökonomische, ökologische und soziale Fortschritte mit sich bringen wird. Charakteristisch beim Übergang auf die Nanometerskala ist, neben der zunehmenden Dominanz quantenphysikalischer Effekte, dass Oberflächen- bzw. Grenzflächeneigenschaften gegenüber den Volumeneigenschaften des Materials eine immer größere Rolle spielen [1]. Nanostrukturen können in verschiedene Kategorien gegliedert werden. Basisstrukturen bilden sogenannte Nanopartikel, welche in allen drei Raumrichtungen kleiner als 100 nm sind (z. B. Nanokristalle, Cluster, oder Moleküle) und somit als nulldimensionale Nanoelemente angesehen werden können. Desweiteren gibt es linienförmige, gleichsam eindimensionale Strukturen (z. B. Nanodrähte, Nanoröhren und Nanofasern), sowie Schichtstrukturen, welche als zweidimensional betrachtet werden können [1, 2]. Für die Herstellung von Nanofasern gibt es viele unterschiedliche Verfahren, eines der vielseitigsten und variabelsten stellt dabei die Methode des Electrospinnings dar. Das bereits in den 30er Jahren durch Antonin Formhals patentierte Verfahren [3-8] geriet lange Zeit in Vergessenheit. Erst Mitte der 90er Jahre begannen Forscher, das große Potential dieses Prozesses für die Herstellung von Nanofasern zu realisieren [9]. Mittels Electrospinning können Fasern aus Polymeren, Kompositmaterialien, Halbleitern sowie Keramiken hergestellt werden. Da als meist verwendetes Material Polymere eingesetzt werden [10], beziehen sich die folgenden Abschnitte auf diesen Werkstoff.

  6. Pathogene Mikroorganismen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Wagner, Martin

    Infektionen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden, werden als Zoonosen bezeichnet. Pathogene Mikroorganismen können entweder durch Mensch-Mensch, Mensch-Tier-Kontakt oder durch Kontakt mit kontaminierten Vektoren übertragen werden [39]. Vektoren können einerseits belebt (z. B. blutsaugende Insekten), andererseits unbelebt sein. Kontaminierte Lebensmittel und Wasser gehören zu den wichtigsten unbelebten Vektoren. Neben Lebensmitteln können aber auch kontaminierte Gegenstände oder der Kontakt mit Kontaminationsquellen in der Umwelt Auslöser von Krankheitsfällen sein. Weltweit sind mehr als 1400 krankheitsverursachende biologische Agentien bekannt, von denen über 60 % ein zoonotisches Potenzial aufweisen. Als Ergebnis von Expertengesprächen wurde kürzlich berichtet, dass etwa 3 bis 4, meist virale, neu auftretende Infektionskrankheiten ("emerging diseases“) pro Jahr erwartet werden können [15]. Es handelt sich bei diesen Vorgängen aber nicht nur um das Auftauchen vollkommen neuer oder unbeschriebener Spezies, sondern auch um evolutionsbedingte Anpassungen von mikrobiellen Populationen an neue Bedingungen in ihrem Ökosystem [7]. Molekulare Analysen an Umweltchlamydien erbrachten Hinweise, dass die Evolution erste genetische Pathogenitätsmerkmale in dieser Spezies schon vor 700 Mio. Jahren entstehen ließ [14]. Viele Faktoren befeuern den Prozess der Anpassung, unter anderem auch alle Strategien, mit denen der Mensch seit Jahrtausenden versucht, Lebensmittel sicher und haltbar zu machen. Als die treibenden Kräfte des Auftretens neuer Krankheitserreger werden in der Gegenwart vor allem das sich ändernde Weltklima, die globalen Warenströme und die sich verändernden Konsumgewohnheiten genannt. Es steht auch außer Zweifel, dass viele dieser Erreger Tiere als ihr natürliches Reservoir haben werden, d. h. Zoonosen im klassischen Sinne sind [15].

  7. State of Digital Education Options in the areas of Medical Terminology and the History, Theory and Ethics of Medicine.

    PubMed

    Schochow, Maximilian; Steger, Florian

    2015-01-01

    Hintergrund: In Deutschland haben viele Einrichtungen für die Bereiche Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin E-Learning-Angebote produziert, die auf unterschiedlichen Lernplattformen basieren (LMS) und spezifisch auf die jeweilige curriculare Präsenzlehre zugeschnitten sind. Bisher existieren keine validen Daten darüber, welche Einrichtungen E-Learning-Angebote bereitstellen und welche Formen des E-Learning diese anbieten.Methoden: Von den 31 deutschen Einrichtungen für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, die gefragt wurden, den Fragebogen auszufüllen, haben 30 geantwortet, was einer Rücklaufquote von 97% entspricht. Die telefonische Befragung fand zwischen Juli und August 2012 statt.Ergebnisse: Der Einsatz digitaler interaktiver Lehrmaterialien, die webbasiert den Studierenden zur Verfügung gestellt werden, hat in den vergangenen Jahren eine Konjunktur an deutschen Einrichtungen für die Bereiche Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin erfahren. Dieser Trend wird sich weiter fortsetzen, da mehr als die Hälfte (67%) der Einrichtungen ihre bisherigen E-Learning-Angebote ausbauen will. In den vergangenen Jahren sind vor allem Angebote für Medizinische Terminologie entstanden. Viele Einrichtungen möchten künftig ihre Angebote für Medizinische Terminologie weiterentwickeln. Insgesamt wurden die E-Learning-Angebote von den Studierenden sehr gut aufgenommen. 57% der Einrichtungen gaben an, dass 90-100% der Studierenden die Angebote regelmäßig nutzen.Schlussfolgerungen: Dieser Artikel diskutiert die Ergebnisse einer umfangreichen empirischen Studie über E-Learning. Er zeigt den Rahmen auf, in dem deutsche Einrichtungen vorhaben, ihre E-Learning-Optionen in der Zukunft auszuweiten. Schließlich werden spezifische Vorschläge für die Zusammenarbeit unter den Einrichtungen (nicht nur online) gemacht, deren Ziel es ist, Synergien im Bereich E-Learning zu erzeugen.

  8. OnlineTED.com--a novel web-based audience response system for higher education. A pilot study to evaluate user acceptance.

    PubMed

    Kühbeck, Felizian; Engelhardt, Stefan; Sarikas, Antonio

    2014-01-01

    Hintergrund und Ziel: TED-Abstimmungssysteme werden zunehmend in der medizinischen Ausbildung an Hochschulen eingesetzt. Jedoch limitieren hohe Kosten und Komplexität herkömmlicher TED-Systeme häufig deren Anwendung. In diesem Projektartikel stellen wir ein neues webbasiertes TED-System vor, das keine Hardware-Klicker oder Installation zusätzlicher Software erfordert und mit allen Betriebssystemen kompatibel ist.Methoden und Ergebnisse: “OnlineTED” wurde an der Technischen Universität München (TUM) entwickelt und basiert auf Hypertext Preprocessor (PHP) mit My Structured Query Language (MySQL)-Datenbank als serverseitige und Javascript als nutzerseitige Programmiersprachen. “OnlineTED” ermöglicht es Dozenten, Fragensammlungen online zu erstellen, verwalten und in der Lehrveranstaltung mit einem Webbrowser anzuzeigen. Studierende können mit jedem internetfähigen Endgerät (Smartphone, Tablet-PC oder Laptop) an der Abstimmung teilnehmen. Eine Datenerhebung mit Hilfe eines Fragebogens, der Studierenden und Dozenten der TUM ausgehändigt wurde, enthielt Fragen zum Besitz von internetfähigen Endgeräten, der Akzeptanzmessung von "OnlineTED" sowie dem Vergleich von "OnlineTED" mit einem kommerziellen TED-System mit Klickern. Die Nutzerevaluationen von Studierenden und Dozenten ergab eine überdurchschnittlich positive Beurteilung von “OnlineTED” im Vergleich zum kommerziellen TED-System mit Klickern. Die Mehrheit (80%) der befragten Studierenden gab an, ein internetfähiges Endgerät zu besitzen.Zusammenfassung und Schlussfolgerungen: “OnlineTED” ist ein neues, webbasiertes und plattformunabhängiges TED-Abstimmungssystem für Hochschulen, das von Studenten und Dozenten überdurchschnittlich positiv evaluiert wurde. Als nicht-kommerzielle Alternative zu herkömmlichen TED-Systemen unterstützt es die interaktive Ausbildung von Studierenden, insbesondere bei großen Teilnehmerzahlen.

  9. [Quality of life and health - individual perspectives of nursing home residents who were able to answer questions - a qualitative research].

    PubMed

    Behr, Anja; Meyer, Roger; Holzhausen, Martin; Kuhlmey, Adelheid; Schenk, Liane

    2014-12-01

    Hintergrund: Ein Ziel von Forschung und Pflegepraxis ist die Aufrechterhaltung der Lebensqualität von Bewohner(inne)n stationärer Langzeitpflegeeinrichtungen. Gesundheit, als ein wichtiger Teilbereich von Lebensqualität, gewinnt mit steigendem Alter an Bedeutung. Ziel: Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Aspekte «Intakte geistige Fähigkeiten» und «Mobil sein» eingehender zu analysieren. Methode: Es wurden neun Männer und 33 Frauen aus acht verschiedenen Pflegeheimen in Berlin und Umland mittels narrativer Leitfadeninterviews befragt. Die selbstauskunftsfähigen Interviewpartner waren im direkten Gespräch durch die Interviewer gewonnen worden. Die Auswertung der Interviews erfolgte in Anlehnung an die dokumentarische Methode nach Bohnsack. Ergebnisse: Für die Befragten ist es wichtig, bis ins hohe Alter geistig leistungsfähig zu sein, um selbstbestimmt handeln, und eigenständig das Leben kontrollieren zu können. Als problematisch sehen die Befragten nicht nur den Verlust eigener, sondern auch den Verlust der kognitiven Fähigkeiten von Mitbewohnern an. Als eine weitere zentrale Komponente von Gesundheit wird die Fähigkeit des «Laufen Könnens» erachtet, um Selbstbestimmung zu wahren und an den Aktivitäten des (Heim-)Lebens teilzuhaben. Schlussfolgerungen: Pflegeheimbewohner(innen) sollten eine gezielte und individuelle Förderung kognitiver Fähigkeiten erhalten. Interessierte Bewohner(innen) sollten verstärkt Informationen zum Krankheitsbild der Demenz erhalten. Alltagsnahe Bewegungsangebote können zum Erhalt der Mobilität beitragen.

  10. Audio podcasts in practical courses in biochemistry - cost-efficient e-learning in a well-proven format from radio broadcasting.

    PubMed

    Münch-Harrach, Dieter; Kothe, Christian; Hampe, Wolfgang

    2013-01-01

    Einleitung: Audiopodcasts sind ein e-Learning Format, mit dem Studierende motiviert werden können, sich intensiver mit Lerninhalten des Medizinstudiums zu beschäftigen. Wir haben ein bewährtes Format aus dem Hörfunk, den „gebauten Beitrag“, übernommen, um die Aufmerksamkeit der Zuhörer über Zeiträume bis zu 20 Minuten auf Informationen zum Biochemiepraktikum zu richten. Informationen, O-Ton (Original-Ton) und spezifische Atmosphäre lassen den Hörer die Inhalte intensiv erleben.Methode: Um die Erstellung der Podcasts möglichst kostengünstig und wenig zeitintensiv zu gestalten, erarbeiten zunächst je ein Studierender, Dozent, Kliniker und technischer Angestellter in einer Redaktionskonferenz die Themenschwerpunkte der ihnen zugeordneten Textblöcke. Anschließend können die Sprecher die Blöcke unabhängig voneinander ausarbeiten und einsprechen. Die Koordination wird dabei weitgehend von dem Studierenden übernommen. Mit einem Fragebogen wurden die Podcasts zu zwei Zeitpunkten von Medizinstudierenden evaluiert.Ergebnisse: Mit geringem zeitlichen und finanziellen Aufwand wurden 8 Podcasts erstellt und unter http://www.podcampus.de veröffentlicht. Sie wurden in großem Umfang von den Studierenden genutzt und auch von vielen nicht studentischen Hörern sehr positiv bewertet. Für eine langfristige Nutzung ist ein regelmäßiger Hinweis auf das Podcast Angebot in Lehrveranstaltungen notwendig.Schlussfolgerung: Erfolgreiche Podcasts zur Unterstützung der Präsenzlehre können mit geringem Aufwand unter Einbezug von Studierenden erstellt werden und tragen zur Außendarstellung der Medizinischen Fakultät bei.

  11. Crystallization, biomimetics and semiconducting polymers in confined systems. (German Title: Kristallisation, Biomimetik und halbleitende Polymere in räumlich begrenzten Systemen)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Montenegro, Rivelino V. D.

    2003-05-01

    the same particle leads to a higher efficiency due to the better contact between the polymers. Such an effect is of great interest for the fabrication of opto-electronic devices such as light emitting diodes with nanometer size emitting points and solar cells comprising of blends of electron donating and electron accepting polymers. populärwissenschaftlicher Abstract: Kristallisation, Biomimetik und halbleitende Polymere in räumlich begrenzten Systemen: Äl und Wasser mischen sich nicht, man kann aber aus beiden Flüssigkeiten Emulsionen herstellen, bei denen Tröpfchen der einen Flüssigkeit in der anderen Flüssigkeit vorliegen. Das heit, es können entweder Ältröpfchen in Wasser oder Wassertröpfchen in Äl erzeugt werden. Aus täglichen Erfahrungen, z.B. beim Kochen wei man jedoch, dass sich eine Emulsion durch Schütteln oder Rühren herstellen lässt, diese jedoch nicht besonders stabil ist. Mit Hilfe von hohen Scherenergien kann man nun sehr kleine, in ihrer Gröe sehr einheitliche und auerdem sehr stabile Tröpfchen von 1/10000 mm erhalten. Eine solche Emulsion wird Miniemulsion genannt. In der Dissertation wurden nun z.B. Miniemulsionen untersucht, die aus kleinen Wassertröpfchen in einem Äl bestehen. Es konnte gezeigt werden, dass das Wasser in diesen Tröpfchen, also in den räumlich begrenzten Systemen, nicht bei 0 °C, sondern bei -22 °C kristallisierte. Wie lässt sich das erklären? Wenn man einen Eimer Wasser hat, dann bildet sich normalerweise bei 0 °C Eis, da nämlich in dem Wasser einige (manchmal ganz wenige) Keime (z.B. Schutzteilchen, ein Fussel etc.) vorhanden sind, an denen sich die ersten Kristalle bilden. Wenn sich dann einmal ein Kristall gebildet hat, kann das Wasser im gesamten Eimer schnell zu Eis werden. Ultrareines Wasser würde bei -22 °C kristallisieren. Wenn man jetzt die Menge Wasser aus dem Eimer in kleine Tröpfchen bringt, dann hat man eine sehr, sehr groe Zahl, nämlich 1017 Tröpfchen, in einem Liter Emulsion vorliegen

  12. Maggots as potential vector for pathogen transmission and consequences for infection control in waste management.

    PubMed

    Daeschlein, Georg; Reese, Kevin; Napp, Matthias; Spitzmueller, Romy; Hinz, Peter; Juenger, Michael; Kramer, Axel

    2015-01-01

    Zielsetzung: Der Einsatz steriler handelsüblicher Larven zum Debridement chronischer Wunden ist ein akzeptiertes Therapieverfahren. Allerdings kann es bei Anwendung in der mikrobiell kontaminierten Wunde zur Weiterverbreitung von in der Wunde vorkommenden Erregern durch die Maden insbesondere nach unzuverlässiger Entsorgung kommen und wenn keine Biobags verwendet werden. Daher sollten sowohl die Freisetzung der von Maden ingestierten Bakterien in die Umgebung als auch die zur Inaktivierung der Maden übliche Praxis des Tiefgefrierens auf die ingestierten Bakterien vor der Entsorgung untersucht werden, um Schlussfolgerungen für eine sichere Entsorgung abzuleiten.Methode: Maden wurden mit S. aureus kontaminiert, indem ihnen das Kriechen über eine komplett bewachsene Agarplatte nach Kultivierung für 24 h bei 37°C gewährt wurde. Nach äußerlicher Desinfektion wurden die Maden auf sterile Columbia Blutagarplatten überführt, um die Ausscheidung von S. aureus festzustellen. Zur Überprüfung des Einflusses von –20 °C für 1, 2, 5, 10, 30 bzw. 60 min wurden die Maden auf Columbia Blutagarplatten überführt und 48 h bei 37°C kultiviert. Danach wurden die Mobilität und Fressaktivität der Maden visuell bewertet und der gefrorene Körper toter Maden wurde auf lebensfähige Bakterien untersucht.Ergebnisse: Maden setzen zuvor ingestierte Bakterien (S. aureus) frei. Durch Gefrieren bei –20°C für mindestens 60 min werden die Maden abgetötet, während die ingestierten Bakterien überleben.Schlussfolgerung: Da nur die Maden, nicht aber ingestierte Bakterien durch Einfrieren bei –20°C für 60 min abgetötet werden, ist die Entsorgung frei beweglicher Maden in Fläschchen mit Schraubverschluss zu empfehlen.

  13. [Botulinum toxin: from poison to drug. A historical review].

    PubMed

    Kreyden, O P; Geiges, M L; Böni, R; Burg, G

    2000-10-01

    Botulinumtoxin (BTX) is a neurotoxin produced from Clostridium botulinum under anaerobic conditions and is responsible for botulism, a notifiable, bacterial form of food poisoning. The first case of botulism is believed to have occurred in 1735. An epidemic in Southern Germany in 1793 claimed the death of over the half of those patients who had become ill through eating uncooked blood sausages. The term "pharmakon" is Greek and implicates that a drug originates from poison (potion, remedy). Theophrastus Bombast von Hohenheim known as Paracelsus (1493/94-1541) first described this duality with his dictum "alle ding sind gift und nichts on gift; alein die dosis macht das ein ding kein gift ist" (only the dose makes a remedy poisonous). In Baden-Württemberg in 1817, the poet and physician Dr. Justinus Christian Kerner described the symptoms of botulism, so that at this time botulism was also called Kerner disease. Until the turn of the century the reason for poisoning was not known. Van Ermengem succeeded in isolating the anaerobic bacterium causing botulism, but the specific mechanism of BTX was only established after the second World War. In the late seventies the ophthalmologist Dr. Alan Scott used BTX the first time in the treatment of strabismus. The drug was then used in the treatment of several muscle spasticities such as, for example, torticollis or hemifacial spasm. Only recently BTX has been successfully used for focal hyperhidrosis. We review the history of botulinum toxin from its discovery in the nineteenth century and the research into its effect in the middle of the 20th century up to its clinical use at the present time.

  14. Highly sensitive measurements of substrates and inhibitors on the basis of tyrosinase sensors and recycling systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Streffer, Katrin

    2002-12-01

    compounds in river and sea water and the results could correlated very well with the corresponding DIN-test for the determination of phenolic compounds. An other developed tyrosinasesensor showed a very high sensitiveness for catecholamines, substances which are of special importance in the medical diagnostics. In addition, the investigations of two different tyrosinases, which were carried out also in the context of this thesis, have shown, that a special tyrosinase (tyrosinase from Streptomyces antibioticus) will be the better choice as tyrosinase from Agaricus bisporus, which is used in the area of biosensor research till now, if one wants to develop in future even more sensitive tyrosinasesensors. Furthermore, first successes became reached on a molecular biological field, the production of tyrosinasemutants with special, before well-considered features. These successes can be used to develop a new generation of tyrosinasesensors, tyrosinasesensors in which tyrosinase can be bound directionally both to the corresponding physical pickup or also to another enzyme. From this one expects to achieve ways minimized which the substance to be determined (or whose product) otherwise must cover. Finally, this should result in an clearly visible increase of sensitivity of the Biosensor. Analytische Chemie heute meint nicht länger nur die große Messtechnik, die zeit- und kostenintensiv ist, die außerdem nur von qualifiziertem Personal zu bedienen ist und deren Resultate nur durch dieses Personal auswertbar sind. Meist erfordert diese sagen wir 'klassische analytische Messtechnik' auch noch spezielle Räumlichkeiten und oft eine relative große Menge an speziell vorbereiteten Proben. Neben dieser klassischen analytischen Messtechnik hat sich besonders in den letzten Jahren eine auf bestimmte Stoffgruppen und Anforderungen zugeschnittene Messtechnik durchgesetzt, die oft auch durch einen Laien bedient werden kann. Meist sind es sehr kleine Geräte. Auch die ben

  15. Wirkungen biogener Amine auf die Erregungs-Sekretions-Kopplung in der Speicheldrüse von Periplaneta americana (L.)

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rietdorf, Katja

    2003-07-01

    In der vorliegenden Arbeit habe ich wichtige Teilmechanismen der Erregungs-Sekretionskopplung in der Speicheldrüse der Schabe Periplaneta americana (L.) untersucht. Die Speicheldrüse ist von dopaminergen und serotonergen Fasern innerviert (Baumann et al., 2002). Beide Transmitter stimulieren eine unterschiedliche Reaktion der Drüse: Dopamin (DA) stimuliert die P-Zellen der Acini und die Ausführgangzellen, während Serotonin (5-HT) die P- und C-Zellen der Acini stimuliert, nicht jedoch die Ausführgangzellen. Der Endspeichel ist nach einer DA-Stimulierung proteinfrei. Dagegen enthält er nach einer 5-HT-Stimulierung Proteine, die von den C-Zellen sezerniert werden (Just & Walz, 1996). Im ersten Teil meiner Arbeit habe ich mittels Kapillarelektrophoretischer Analyse (CE-Analyse) die Elektrolytkonzentrationen im Endspeichel untersucht sowie die Raten der Flüssigkeitssekretion gemessen. Damit wollte ich klären, welche Transporter an der Sekretion des Primärspeichels und an dessen Modifikation beteiligt sind. Ausserdem wollte ich die Rolle der transportaktiven Epithelzellen der Ausführgänge für die Modifikation des Primärspeichels untersuchen. Dafür habe ich einen Vergleich der Elektrolytkonzentrationen im DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichel durchgeführt. Der Elektrolytgehalt des DA- und 5-HT-stimulierten Endspeichels unterscheidet sich nicht signifikant voneinander. Er ist nach beiden Stimulierungen hypoosmotisch zum verwendeten Ringer. Die Ausführgangzellen werden durch DA stimuliert und modifizieren den Primärspeichel durch eine netto-Ionenreabsorption. Meine Versuche zeigen jedoch, dass auch die während einer 5-HT-Stimulierung der Drüse unstimulierten Ausführgangzellen den Primärspeichel modifizieren. In einer nachfolgenden Versuchsreihe habe ich den Einfluss von Ouabain, einem Hemmstoff der Na+-K+-ATPase, und Bumetanid, einem Hemmstoff des NKCC, auf die Raten der Flüssigkeitssekretion sowie den Elektrolytgehalt des Endspeichels untersucht. Ich

  16. Finding the right doctoral thesis - an innovative research fair for medical students.

    PubMed

    Steffen, Julius; Grabbert, Markus; Pander, Tanja; Gradel, Maximilian; Köhler, Lisa-Maria; Fischer, Martin R; von der Borch, Philip; Dimitriadis, Konstantinos

    2015-01-01

    Einleitung: Die Forschung in der Medizin, wie sie auch im Rahmen des CanMEDS Modell beschrieben wird, genießt einen hohen Stellenwert. Viele Medizinstudierende in Deutschland beginnen schon während des Studiums mit der Arbeit an einem Promotionsprojekt. Eine große Anzahl dieser Projekte wird allerdings oft unvollendet abgebrochen, wodurch unnötig Ressourcen verschwendet werden. Ein Hauptgrund hierfür ist ein Mangel an Informationen über studentische Forschungsprojekte. Projektbeschreibung: Um diesem Mangel entgegenzuwirken, haben wir an der LMU München die jährlich stattfindende Veranstaltung DoktaMed ins Leben gerufen. Die Kombination von medizinischem Fachkongress und Forschungsmesse mit Vorträgen, Poster-Präsentationen und Workshops sowie einer großen Ausstellung der verschiedenen Arbeitsgruppen und Institute der LMU zieht jedes Jahr mehr als 500 Besucher an. Organisiert wird die DoktaMed als Peer-to-Peer-Veranstaltung von einem Team aus etwa 40 Studierenden.Ergebnisse: Eine Bedarfsanalyse vor der Einführung der DoktaMed identifizierte ein Informationsdefizit als eine wichtige Ursache für die hohe Rate abgebrochener Doktorarbeiten. In den jährlichen Evaluationen durch die Besucher der DoktaMed wird die Veranstaltung durchschnittlich mit der Note 2,1 auf einer sechsstufigen Likert-Skala bewertet (n=558, SD=1,06, 1=sehr gut, 6=sehr schlecht). Die Studierenden empfinden ihren Besuch auf der DoktaMed als sinnvoll investierte Zeit und fühlen sich anschließend besser zum Thema Doktorarbeit informiert. Diskussion: Insgesamt sind die Studierenden mit der Veranstaltung zufrieden und fühlen sich besser auf die Doktorarbeitssuche vorbereitet. Dennoch besuchen viele Studierende die Messe aus unterschiedlichen Gründen nicht. Eine Möglichkeit zur weiteren Verbesserung besteht darin, zusätzlich zu den experimentellen Arbeiten, auf die sich die DoktaMed momentan konzentriert, ein breiteres Angebot an klinischen Projekten zu pr

  17. Impact of the Medical Faculty on Study Success in Freiburg: Results from Graduate Surveys.

    PubMed

    Biller, Silke; Boeker, Martin; Fabry, Götz; Giesler, Marianne

    2015-01-01

    , die die Lehre beschreiben, leisten kaum einen Beitrag zur Vorhersage der schriftlichen M2-Note, was insofern nachvollziehbar ist, als die Lehre weit über den stark wissensorientierten Inhalt des M2-schriftlich hinausgeht. Die mangelnde Vorhersagbarkeit der Wissenschaftskompetenz ist am ehesten damit erklärbar, dass diese Kompetenz bisher nur wenig und häufig nicht expliziter Bestandteil des Curriculums ist. Die Variable Verknüpfung von Theorie und Praxis scheint für die Ausbildung der Fachkompetenz und die Ausprägung der Studienzufriedenheit bedeutsam zu sein. Inwieweit diese Beziehungen praktisch relevant sind, soll in weiteren Studien geklärt werden. Limitierend ist insbesondere anzumerken, dass die Kompetenzerfassung ausschließlich auf Selbsteinschätzungen beruht.

  18. Prevention and control of catheter-associated urinary tract infections - implementation of the recommendations of the Commission for Hospital Hygiene and Infection Prevention (KRINKO) in nursing homes for the elderly in Frankfurt am Main, Germany.

    PubMed

    Heudorf, Ursel; Gasteyer, Stefanie; Müller, Maria; Samoiski, Yvonne; Serra, Nicole; Westphal, Tim

    2016-01-01

    Ziel: Nicht nur in Krankenhäusern, auch in Altenpflegeheimen zählen Harnwegsinfektionen zu den häufigsten nosokomialen Infektionen der Bewohner. Das größte Risiko für eine Harnwegsinfektion sind Harnwegskatheter. In den Empfehlungen „Infektionsprävention in Heimen“ (2005) und „Prävention und Kontrolle Katheter-assoziierter Harnwegsinfektionen“ (2015) hat die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (KRINKO) geeignete Präventionsmaßnahmen empfohlen. Im Jahr 2015 wurde in allen Frankfurter Altenpflegeheimen die Umsetzung dieser KRINKO-Empfehlungen untersucht.Methode: Alle 40 Altenpflegeheime wurden anhand einer auf Grundlage dieser Empfehlungen erstellten Checkliste überprüft. Neben allgemeinen Arbeitsanweisungen, Indikationen etc. wurden bei allen Bewohnern mit Katheter Alter, Geschlecht, die Liegedauer des Katheters und Harnwegsinfekte aktuell und in den letzten 6 Monaten erfragt.Ergebnisse: In 35 (87,5%) der Altenpflegeheime lagen Arbeitsanweisungen zum Umgang mit Harnwegskathetern vor. Die Indikation für einen Harnwegskatheter wird von Ärzten gestellt, das Legen des Katheters wird häufig an den Pflegedienst delegiert; in aller Regel werden Silikonkatheter gelegt. In drei Viertel der Heime wurden feste Intervalle zum Katheterwechsel von 4–6 Wochen angegeben. Am jeweiligen Erhebungstag waren 7,3% der Bewohner mit einem Katheter versorgt. 3,6% (4,2%) von ihnen hatten am Erhebungstag, insgesamt 28% (28,9%) von ihnen in den vorangegangenen 6 Monaten eine Harnwegsinfektion (Prävalenz der Antibiotikatherapie in Klammern). Ciprofloxacin wurde am häufigsten eingesetzt, gefolgt von Cefuroxim und Cotrimoxazol.Diskussion: Bei der aktuellen Erhebung waren weniger Altenpflegeheimbewohner in Frankfurt mit Harnwegskathetern versorgt als in früheren Jahren und die Rate der Harnwegsinfektionen war niedrig. Dies spricht für einen zunehmend zurückhaltenderen und offenbar weitgehend sachgerechten Umgang mit Harnwegskathetern. Auch die

  19. "PERLE bedside-examination-course for candidates in state examination" - Developing a training program for the third part of medical state examination (oral examination with practical skills).

    PubMed

    Karthaus, Anne; Schmidt, Anita

    2016-01-01

    Einführung: Viele Studierende haben Fragen und Beratungsbedarf bei der Vorbereitung für das letzte mündliche Examen. Um sie bei den Examensvorbereitungen zu begleiten und praktische Hilfestellung zu geben, wurde von Tutorinnen und Tutoren des SkillsLabs Perle- „Praxis ERfahren und LErnen“ der FAU Universität Erlangen-Nürnberg ein neues Kursmodell konzipiert.Ziele: Der Kurs soll den Studierenden helfen, sich mit der Prüfungssituation vertraut zu machen und Sicherheit zu erlangen. So ist die Auseinandersetzung mit dieser spezifischen Situation in einem geschützten Rahmen möglich. Außerdem findet eine Anwendung und eine Vertiefung von Softskills statt. Kurskonzept: Dieser Kurs ist angelehnt an das OSCE Modell (Objective Structured Clinical Examination), einem Fallbasierten Lern- und Prüfungsmodell. Anhand von Fallbeispielen wiederholen und vertiefen die Studierenden bereits gelerntes Wissen. Dabei werden sie von erfahrenen Tutoren begleitet, die Hilfestellung zu fachspezifischen und organisatorischen Fragen wie Kleiderordnung und Verhaltensweisen geben.Auswertung des Kurses: Der Kurs wurde von den Teilnehmern am Ende jedes Kurses evaluiert. Anhand der Evaluation wird der Kurs stetig weiterentwickelt. Im März, April und Oktober 2015 fanden sechs Kurse mit in Summe 84 Teilnehmern statt. 76 Fragebögen (91%) wurden vollständig ausgefüllt und ausgewertet.Diskussion: Als Stärken des Kurses sind ein guter Tutoren-Teilnehmer Schlüssel mit 1:4 (1 Tutor betreut 4 Teilnehmer), die Interaktivität des Kurses und die hohe Flexibilität auf die einzelne Gruppe eingehen zu können, zu nennen. Schwächen sind der limitierte Zeitrahmen und die bisher nicht erhobene Leistungsüberprüfung vor und nach dem Kurs. Schlussfolgerung: Dieser Artikel zeigt im Sinne eines „best practice“-Beispiels eine Möglichkeit auf, niederschwellig und mit geringen Kosten eine Vorbereitung für das praktische Examen anzubieten.

  20. [Not Available].

    PubMed

    Gareis, Manfred; Rödel, Wolfgang

    2002-06-01

    The ochratoxin A and B (OTA, OTB) production by a toxigenic isolate ofPenicillium verrucosum grown on brewing barley up to six weeks was studied at a storage temperature of 25 °C and different moisture and water activity conditions. Sorption isothermes for barley were prepared at temperatures of 10°C, 15°C and 25°C. OTA was produced after 2 weeks of storage at moisture contents of ≥19%, which is equivalent to water activities (aw) of 0.83 (adsorptive) and 0.82 (desorptive) at 25 °C. Increased OTA concentrations (5.8-fold and 16.1-fold) were noticed when the moisture contents were adjusted to 20% (aw [ads] 25 °C=0.86) and 21% (aw [ads] [ 25 °C=0.88), respectively. An increase was also shown during storage of 4 and 6 weeks (1.2-fold and 2.4-fold, respectively). Production of OTB was shown to occur at moisture contents ≥18% (aw [ads] 25 °C=0.81). The findings document that OTA and OTB are not produced byP. verrucosum grown on barley stored below 18% moisture content.ZUSAMMENFASSUNG: Für Braugerste wurden Sorptionsisothermen für 10°C, 15°C und 25°C erstellt und im Anschluß Beimpfungsversuche mit einem Ochratoxin A und B (OTA, OTB) bildenden P. verrucosum-Isolat über sechs Wochen Lagerungszeit bei 25 °C durchgeführt. Eine OTA-Produktion wurde nach zweiwöchiger Lagerdauer ab einem Wassergehalt von ≥19% beobachtet, was aw-Werten bei 25 °C von 0.83 und 0.82 (adsorptiv bzw. desorptiv) entspricht. Die Toxingehalte stiegen bei Wassergehalten von 20% (aw [ads] 25 °C=0.86) und 21% (aw [ads] 25 °C=0.88) um das 5,8-bzw. das 16,1-fache. Ein 1,2-bis 2,4-facher Anstieg der OTA-Werte wurde ebenso nach Lagerung von 4 bzw. 6 Wochen festgestellt. OTB wurde erst ab 18% Wassergehalt (aw [ads] 25 °C=0.81) gebildet. Die Ergebnisse belegen, dass bei Wassergehalten unter 18% eine Bildung von OTA und OTB durch Penicillium verrucosum nicht zu erwarten ist.

  1. Multidrug-resistant organisms in refugees: prevalences and impact on infection control in hospitals.

    PubMed

    Heudorf, Ursel; Albert-Braun, Sabine; Hunfeld, Klaus-Peter; Birne, Franz-Ulrich; Schulze, Jörg; Strobel, Klaus; Petscheleit, Knut; Kempf, Volkhard A J; Brandt, Christian

    2016-01-01

    Krankenhausaufnahme in den Niederlanden, in Deutschland und in Israel gescreent worden waren mit MRSA- und CRE-Prävalenzen bis zu 13,5% und 5,6%. Die MRE-Prävalenzen sind höher als die bei sog. „Risikogruppen“ für MRSA, wie z.B. ambulante Hämodialysepatienten, Patienten, die vom ambulanten Pflegedienst betreut werden, oder bei Bewohnern von Altenpflegeheimen. Deshalb ist das Aufnahmescreening und entsprechende Hygienemaßnahmen dringend zu empfehlen, wenn Flüchtlinge in das Krankenhaus aufgenommen werden, um beste medizinische Versorgung für alle Krankenhauspatienten sicher zu stellen unabhängig von ihrem Herkunftsland.

  2. A new in vivo model using a dorsal skinfold chamber to investigate microcirculation and angiogenesis in diabetic wounds.

    PubMed

    Langer, Stefan; Beescho, Christian; Ring, Andrej; Dorfmann, Olivia; Steinau, Hans Ulrich; Spindler, Nick

    2016-01-01

    Einleitung: Diabetes Mellitus beschreibt die Dysregulation des Glukosemetabolismus auf Grund von pathologischer Insulin-Sekretion, reduzierter Insulin-Effizienz oder beidem. Es ist hinreichend bekannt, dass Patienten mit einem Diabetes mellitus an verlängerter Wundheilung leiden, da die Weichteilangiogenese hierdurch massiv beeinflusst wird. Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist kein befriedigendes in vivo murine Modell etabliert, um die Dynamik der Angiogenese während einer diabetischen Wundheilung zu untersuchen. Um die pathophysiologischen Abläufe des Diabetes und seinen Einfluss auf die Angiogenese besser verstehen zu können, wurde ein neues in vivo murine Modell entwickelt bei welchem mittels einer Hautkammer die Veränderungen bei Mäusen sichtbar gemacht werden.Material und Methoden: Diabetische Mäuse (db; BKS.Cg-m+/+Lepr(db)/J), Wildtyp Mäuse (dock7Lepr(db)+/+m) sowie BALB/c Labormäuse wurden hierzu untersucht. Diese wurden in Einzelkäfigen gehalten mit selbstständigem Futterzugang in einem 12-stündigen Tag- und Nachtrhythmus. Muskelläsionen von 2 mm Durchmesser wurden im Zentrum des Hautkammerfensters gesetzt. Hierauf hin wurde die Wundheilung über einen Zeitraum von 22 Tagen verfolgt. Wichtige analytische Daten wie Gefäßdurchmesser, Fließgeschwindgkeit, Gefäßpermeabilität sowie das Kapillar-Leck von Muskelkapillaren sowie post-kapilläre Venolen konnten hierbei erhoben werden. Schlüsselparameter waren die functional capillary density (FCD) und die angiogenesis positive areas (APA).Ergebnisse: Wir haben ein Wundmodell etabliert, welches hoch aufgelöste in vivo Aufnahmen der funktionellen Angiogenese der diabetischen Wunde ermöglicht. Wie angenommen zeigten die db Mäuse eine gestörte Wundheilung (22. Tag) verglichen mit den Wunden einer BALB/c oder WT Maus (15. Tag). FCD war über den gesamten Verlauf bei den diabetischen Mäusen niedriger als bei WT oder BALB/c. Die Dynamik der Angiogenese nahm bei diabetischen Mäusen ab, was der niedrige

  3. Physician-assisted suicide, euthanasia and palliative sedation: attitudes and knowledge of medical students.

    PubMed

    Anneser, Johanna; Jox, Ralf J; Thurn, Tamara; Borasio, Gian Domenico

    2016-01-01

    Zielsetzung: Im November 2015 wurde im deutschen Bundestag über eine gesetzliche Neuregelung der „Sterbehilfe“ abgestimmt. Dies betraf insbesondere die rechtliche Bewertung des ärztlich assistierten Suizids. Es wurde eine Änderung des Strafgesetzbuches beschlossen, das die „geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung“ nun unter Strafe stellt. Bereits am 2.7.2015, dem Tag der von größerem medialem Interesse begleiteten ersten Lesung entsprechender Gesetzesentwürfe im Bundestag, befragten wir Medizinstudierende des 7. und 8. Semesters der TU München zu den Themen „ärztlich assistierter Suizid (ÄAS)“, „Tötung auf Verlangen (TAV)“ und „palliative Sedierung (PS)“ auf der Basis einer fiktiven Fallvignette. Methodik: Die Fallvignette schilderte den Fall eines an einem Nasopharynxkarzinom erkrankten Patienten in zwei Varianten (subjektiv unerträgliches physisches vs. seelisches Leiden). Gefragt wurde nach der für die jeweiligen Handlungsoptionen aktuell geltenden Rechtslage sowie nach der Einstellung der Studierenden zur ethischen Vertretbarkeit dieser Maßnahmen.Ergebnisse: 241 von 301 Studierenden (80%) beantworteten den Fragebogen, davon 109 in der Variante 1 (körperliches Leiden) und 132 in der Variante 2 (seelisches Leiden). Die geltende Rechtslage zur PS (erlaubt) und zur TAV (verboten) wurde von der Mehrzahl der Studierenden richtig eingeschätzt (81,2% bzw. 93,7%), während nur eine Minderheit der Studierenden (18,8%) wusste, dass der ÄAS zum damaligen Zeitpunkt keinen strafrechtlich relevanten Tatbestand darstellte. Für – im geschilderten Fall – ethisch vertretbar hielten 83,3 % der Teilnehmer die PS unter gleichzeitiger Beendigung der Ernährung und Flüssigkeitsgabe, 51,2% den ÄAS und 19,2% die TAV. Im Vergleich der Varianten 1 und 2 fand sich ein signifikanter Unterschied lediglich bei der Einschätzung der Rechtmäßigkeit der PS: Bei physischem Leid wurde diese häufiger für erlaubt erachtet (88,1% vs. 75

  4. Nomadic migration : a service environment for autonomic computing on the Grid

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Lanfermann, Gerd

    2003-06-01

    on Grids by relocating the application. We show with our real-world examples that a traditional genome analysis program can be easily modified to perform self-determined migrations in this service environment. In den vergangenen Jahren ist es zu einer dramatischen Vervielfachung der verfügbaren Rechenzeit gekommen. Diese 'Grid Ressourcen' stehen jedoch nicht als kontinuierlicher Strom zur Verfügung, sondern sind über verschiedene Maschinentypen, Plattformen und Betriebssysteme verteilt, die jeweils durch Netzwerke mit fluktuierender Bandbreite verbunden sind. Es wird für Wissenschaftler zunehmend schwieriger, die verfügbaren Ressourcen für ihre Anwendungen zu nutzen. Wir glauben, dass intelligente, selbstbestimmende Applikationen in der Lage sein sollten, ihre Ressourcen in einer dynamischen und heterogenen Umgebung selbst zu wählen: Migrierende Applikationen suchen eine neue Ressource, wenn die alte aufgebraucht ist. 'Spawning'-Anwendungen lassen Algorithmen auf externen Maschinen laufen, um die Hauptanwendung zu beschleunigen. Applikationen werden neu gestartet, sobald ein Absturz endeckt wird. Alle diese Verfahren können ohne menschliche Interaktion erfolgen. Eine verteilte Rechenumgebung besitzt eine natürliche Unverlässlichkeit. Jede Applikation, die mit einer solchen Umgebung interagiert, muss auf die gestörten Komponenten reagieren können: schlechte Netzwerkverbindung, abstürzende Maschinen, fehlerhafte Software. Wir konstruieren eine verlässliche Serviceinfrastruktur, indem wir der Serviceumgebung eine 'Peer-to-Peer'-Topology aufprägen. Diese “Grid Peer Service” Infrastruktur beinhaltet Services wie Migration und Spawning, als auch Services zum Starten von Applikationen, zur Dateiübertragung und Auswahl von Rechenressourcen. Sie benutzt existierende Gridtechnologie wo immer möglich, um ihre Aufgabe durchzuführen. Ein Applikations-Information- Server arbeitet als generische Registratur für alle Teilnehmer in der Serviceumgebung. Die

  5. Sinn und Möglichkeiten der Theoretischen Physik. Zum 300. Jahrestag von Newtons Philosophiae Naturalis Principia Mathematica

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rompe, R.; Thiessen, P. A.; Treder, H.-J.

    Die Newtonschen Prinzipien und die aus ihnen gewonnene Erkenntnis der Existenz von Elementarkonstanten nach Planck, Einstein und Bohr erweisen sich zunehmend als tragfähiges Fundament nicht nur der Physik und ihrer Anwendung in der Technik, sondern überhaupt aller exakten Wissenschaften in breitestem Sinne des Wortes.Die physikalisch inhaltliche Klärung der Begriffe erfolgt seit Newton in engem Verbund mit der Entwicklung mathematischer Methoden. Diese Kombination erweist sich weiterhin als produktiv und sichert den Fortschritt der Physik und der exakten Wissenschaften.Wohl alle Probleme, die im Bereich der Technik Bedeutung haben können, lassen sich bei entsprechendem Aufwand bereits mit dem vorhandenen Fundus an Erkenntnissen und Methoden erfolgreich angehen.Der in der Wirklichkeit verankerte Zusammenhang von Gesetz und Zufall erweist sich als eine Manifestation der Dialektik in der Natur. Es gibt keinen absoluten Zufall. Sie kommt in allen Zweigen der Physik, nicht nur in der Thermodynamik und Quantenphysik, zutage, und muß bereits auf dem Niveau der Newtonschen Prinzipien und der Elementarkonstanten behandelt werden.Die theoretische Physik, so wie sie von Newton initiiert worden ist, wurde so angelegt, daß sie alle Seiten der Wirklichkeit, so weit sie in die Kompetenz der Physik fallen, umfaßt. Es besteht darum kein Gegensatz zwischen der klassischen Physik und der Quantenphysik. Es handelt sich lediglich um eine Differenzierung nach den unterschiedlichen physikalischen Inhalten und den angemessenen mathematischen Methoden, die natürlich von der Wahl der Probleme abhängen.Die theoretische Physik stellt eine allgemein zugängliche Zusammenfassung des gesicherten Wissens der Physik dar, das zugleich das Fundament der exakten Wissenschaften ist.Die theoretische Physik ist damit das Mittel der Verständigung innerhalb der Kooperation, die notwendig ist zur Lösung der großen komplexen Aufgaben der Wissenschaft und Technik.

  6. 3D-Spektrofotometrie extragalaktischer Emissionslinienobjekte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmoll, Jürgen

    2002-01-01

    Populärwissenschaftlicher Abstract: Bislang gibt es in der beobachtenden optischen Astronomie zwei verschiedene Herangehensweisen: Einerseits werden Objekte durch Kameras abbildend erfaßt, andererseits werden durch die wellenlängenabhängige Zerlegung ihres Lichtes Spektren gewonnen. Das Integral - Field - Verfahren ist eine relativ neue Technik, welche die genannten Beobachtungsmethoden vereint. Das Objektbild im Teleskopfokus wird in räumlich zerlegt und jedes Ortselement einem gemeinsamen Spektrografen zugeführt. Hierdurch wird das Objekt nicht nur zweidimensional räumlich erfaßt, sondern zusätzlich die spektrale Kompenente als dritte Dimension erhalten, weswegen das Verfahren auch als 3D-Methode bezeichnet wird. Anschaulich kann man sich das Datenresultat als eine Abbildung vorstellen, in der jeder einzelne Bildpunkt nicht mehr nur einen Intensitätswert enthält, sondern gleich ein ganzes Spektrum. Diese Technik ermöglicht es, ausgedehnte Objekte im Unterschied zu gängigen Spaltspektrografen komplett zu erfassen. Die besondere Stärke der Methode ist die Möglichkeit, die Hintergrundkontamination der unmittelbaren Umgebung des Objektes zu erfassen und in der Auswertung zu berücksichtigen. Durch diese Fähigkeit erscheint die 3D-Methode prädestiniert für den durch moderne Großteleskope erschlossenen Bereich der extragalaktischen Stellarastronomie. Die detaillierte Untersuchung aufgelöster stellare Populationen in nahegelegenen Galaxien ist erst seit kurzer Zeit dank der Fortschritte mit modernen Grossteleskopen und fortschrittlicher Instrumentierung möglich geworden. Wegen der Bedeutung für die Entstehung und Evolution von Galaxien werden diese Arbeiten zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen. In der vorliegenden Arbeit wurde die Integral-Field-Spektroskopie an zwei planetarischen Nebeln in der nächstgelegenen großen Spiralgalaxie M31 (NGC 224) getestet, deren Helligkeiten und Koordinaten aus einer Durchmusterung vorlagen. Hierzu wurden

  7. Das Lektin aus der Erbse Pisum sativum : Bindungsstudien, Monomer-Dimer-Gleichgewicht und Rückfaltung aus Fragmenten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Küster, Frank

    2002-11-01

    Das Lektin aus Pisum sativum, der Gartenerbse, ist Teil der Familie der Leguminosenlektine. Diese Proteine haben untereinander eine hohe Sequenzhomologie, und die Struktur ihrer Monomere, ein all-ß-Motiv, ist hoch konserviert. Dagegen gibt es innerhalb der Familie eine große Vielfalt an unterschiedlichen Quartärstrukturen, die Gegenstand kristallographischer und theoretischer Arbeiten waren. Das Erbsenlektin ist ein dimeres Leguminosenlektin mit einer Besonderheit in seiner Struktur: Nach der Faltung in der Zelle wird aus einem Loop eine kurze Aminosäuresequenz herausgeschnitten, so dass sich in jeder Untereinheit zwei unabhängige Polypeptidketten befinden. Beide Ketten sind aber stark miteinander verschränkt und bilden eine gemeinsame strukturelle Domäne. Wie alle Lektine bindet Erbsenlektin komplexe Oligosaccharide, doch sind seine physiologische Rolle und der natürliche Ligand unbekannt. In dieser Arbeit wurden Versuche zur Entwicklung eines Funktionstests für Erbsenlektin durchgeführt und seine Faltung, Stabilität und Monomer-Dimer-Gleichgewicht charakterisiert. Um die spezifische Rolle der Prozessierung für Stabilität und Faltung zu untersuchen, wurde ein unprozessiertes Konstrukt in E. coli exprimiert und mit der prozessierten Form verglichen. Beide Proteine zeigen die gleiche kinetische Stabilität gegenüber chemischer Denaturierung. Sie denaturieren extrem langsam, weil nur die isolierten Untereinheiten entfalten können und das Monomer-Dimer-Gleichgewicht bei mittleren Konzentrationen an Denaturierungsmittel auf der Seite der Dimere liegt. Durch die extrem langsame Entfaltung zeigen beide Proteine eine apparente Hysterese im Gleichgewichtsübergang, und es ist nicht möglich, die thermodynamische Stabilität zu bestimmen. Die Stabilität und die Geschwindigkeit der Assoziation und Dissoziation in die prozessierten bzw. nichtprozessierten Untereinheiten sind für beide Proteine gleich. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass auch unter

  8. Neue biosensorische Prinzipien für die Hämoglobin-A1c Bestimmung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stöllner, Daniela

    2002-06-01

    Hämoglobin-A1c (HbA1c) ist ein Hämoglobin (Hb)-Subtypus, der durch nicht-enzymatische Glykierung des N-terminalen Valinrestes der Hämoglobin-beta-Kette entsteht. Das gemessene Verhältnis von HbA1c zum Gesamt-Hämoglobin (5-20 % bei Diabetikern) repräsentiert den Mittelwert der Blutglucosekonzentration über einen zweimonatigen Zeitraum und stellt zur Beurteilung der diabetischen Stoffwechsellage eine Ergänzung zur Akutkontrolle der Glukosekonzentration dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, einen amperometrischen Biosensor für die Bestimmung des medizinisch relevanten Parameters HbA1c zu entwickeln. Durch Selektion geeigneter Bioerkennungselemente und deren Immobilisierung unter Erhalt der Bindungsfunktion für die Zielmoleküle Hämoglobin bzw. HbA1c wurden spezifische, hochaffine und regenerationsstabile Sensoroberflächen geschaffen. Für die Entwicklung des HbA1c-Biosensors wurden zwei Konzepte - Enzymsensor und Immunosensor - miteinander verglichen. Die enzymatische Umsetzung von HbA1c erfolgte mit der Fructosylamin Oxidase (FAO) aus Pichia pastoris N 1-1 unter Freisetzung von H2O2, welches sowohl optisch über eine Indikatorreaktion als auch elektrochemisch nach Einschluss der FAO in PVA-SbQ und Fixierung des Immobilisats vor einer H2O2-Elektrode nachgewiesen wurde. Die Kalibration des Enzymsensors mit der HbA1c-Modellsubstanz Fructosyl-Valin ergab Nachweisgrenzen, die ausserhalb des physiologisch relevanten HbA1c-Konzentrationsbereich lagen. Aus der Umsetzung von glykierten Peptiden mit einer nicht HbA1c analogen Aminosäurensequenz, z.B. Fructosyl-Valin-Glycin wurde zudem eine geringe HbA1c-Spezifität abgeleitet. Für den Immunosensor wurden zwei heterogene Immunoassay-Formate unter Verwendung von hochaffinen und spezifischen Antikörpern in Kombination mit Glucose Oxidase (GOD) als Markerenzym zum Nachweis von HbA1c untersucht. Beim indirekt-kompetitiven Immunoassay wurde anstelle des kompletten HbA1c-Moleküls das glykierte Pentapeptid

  9. Vergleich von rekombinanten Vaccinia- und DNA-Vektoren zur Tumorimmuntherapie im C57BL/6-Mausmodell

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Johnen, Heiko

    2002-10-01

    In der vorliegenden Arbeit wurden Tumorimpfstoffe auf der Basis des Plasmid-Vektors pCI, modified vaccinia virus Ankara (MVA) und MVA-infizierten dendritischen Zellen entwickelt und durch Sequenzierung, Western blotting und durchflußzytometrische Analyse überprüft. Die in vivo Wirksamkeit der Vakzinen wurde in verschiedenen Tumormodellen in C57BL/6 Mäusen verglichen. Die auf dem eukaryotischen Expressionsvektor pCI basierende DNA-Vakzinierung induzierte einen sehr wirksamen, antigenspezifischen und langfristigen Schutz vor Muzin, CEA oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Eine MVA-Vakzinierung bietet in den in dieser Arbeit durchgeführten Tumormodellen keinen signifikanten Schutz vor Muzin oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Sowohl humane, als auch murine in vitro generierte dendritische Zellen lassen sich mit MVA – im Vergleich zu anderen viralen Vektoren – sehr gut infizieren. Die Expressionsrate der eingefügten Gene ist aber gering im Vergleich zur Expression in permissiven Wirtszellen des Virus (embryonale Hühnerfibroblasten). Es konnte gezeigt werden, daß eine MVA-Infektion dendritischer Zellen ähnliche Auswirkungen auf den Reifezustand humaner und muriner dendritischer Zellen hat, wie eine Infektion mit replikationskompetenten Vakzinia-Stämmen, und außerdem die Hochregulation von CD40 während der terminalen Reifung von murinen dendritischen Zellen inhibiert wird. Die während der langfristigen in vitro Kultur auf CEF-Zellen entstandenen Deletionen im MVA Genom führten zu einer starken Attenuierung und dem Verlust einiger Gene, die immunmodulatorische Proteine kodieren, jedoch nicht zu einer Verminderung des zytopathischen Effekts in dendritischen Zellen. Die geringe Expressionsrate und die beobachtete Inhibition der Expression kostimulatorischer Moleküle auf dendritischen Zellen kann für eine wenig effektive Induktion einer Immunantwort in MVA vakzinierten Tieren durch cross priming oder die direkte Infektion

  10. The Rheology of Blood Flow in a Branched Arterial System.

    PubMed

    Shibeshi, Shewaferaw S; Collins, William E

    2005-01-01

    Blood flow rheology is a complex phenomenon. Presently there is no universally agreed upon model to represent the viscous property of blood. However, under the general classification of non-Newtonian models that simulate blood behavior to different degrees of accuracy, there are many variants. The power law, Casson and Carreau models are popular non-Newtonian models and affect hemodynamics quantities under many conditions. In this study, the finite volume method is used to investigate hemodynamics predictions of each of the models. To implement the finite volume method, the computational fluid dynamics software Fluent 6.1 is used. In this numerical study the different hemorheological models are found to predict different results of hemodynamics variables which are known to impact the genesis of atherosclerosis and formation of thrombosis. The axial velocity magnitude percentage difference of up to 2 % and radial velocity difference up to 90 % is found at different sections of the T-junction geometry. The size of flow recirculation zones and their associated separation and reattachment point's locations differ for each model. The wall shear stress also experiences up to 12 % shift in the main tube. A velocity magnitude distribution of the grid cells shows that the Newtonian model is close dynamically to the Casson model while the power law model resembles the Carreau model. ZUSAMMENFASSUNG: Die Rheologie von Blutströmungen ist ein komplexes Phänomen. Gegenwärtig existiert kein allgemein akzeptiertes Modell, um die viskosen Eigenschaften von Blut wiederzugeben. Jedoch gibt es mehrere Varianten unter der allgemeinen Klassifikation von nicht-Newtonschen Modellen, die das Verhalten von Blut mit unterschiedlicher Genauigkeit simulieren. Die Potenzgesetz-, Casson und Carreau-Modelle sind beliebte nicht-New-tonsche Modelle und beeinflussen die hämodynamischen Eigenschaften in vielen Situationen. In dieser Studie wurde die finite Volumenmethode angewandt, um die h

  11. Vergleich von rekombinanten Vaccinia- und DNA-Vektoren zur Tumorimmuntherapie im C57BL/6-Mausmodell

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Johnen, Heiko

    2002-10-01

    In der vorliegenden Arbeit wurden Tumorimpfstoffe auf der Basis des Plasmid-Vektors pCI, modified vaccinia virus Ankara (MVA) und MVA-infizierten dendritischen Zellen entwickelt und durch Sequenzierung, Western blotting und durchflußzytometrische Analyse überprüft. Die in vivo Wirksamkeit der Vakzinen wurde in verschiedenen Tumormodellen in C57BL/6 Mäusen verglichen. Die auf dem eukaryotischen Expressionsvektor pCI basierende DNA-Vakzinierung induzierte einen sehr wirksamen, antigenspezifischen und langfristigen Schutz vor Muzin, CEA oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Eine MVA-Vakzinierung bietet in den in dieser Arbeit durchgeführten Tumormodellen keinen signifikanten Schutz vor Muzin oder beta-Galactosidase exprimierenden Tumoren. Sowohl humane, als auch murine in vitro generierte dendritische Zellen lassen sich mit MVA – im Vergleich zu anderen viralen Vektoren – sehr gut infizieren. Die Expressionsrate der eingefügten Gene ist aber gering im Vergleich zur Expression in permissiven Wirtszellen des Virus (embryonale Hühnerfibroblasten). Es konnte gezeigt werden, daß eine MVA-Infektion dendritischer Zellen ähnliche Auswirkungen auf den Reifezustand humaner und muriner dendritischer Zellen hat, wie eine Infektion mit replikationskompetenten Vakzinia-Stämmen, und außerdem die Hochregulation von CD40 während der terminalen Reifung von murinen dendritischen Zellen inhibiert wird. Die während der langfristigen in vitro Kultur auf CEF-Zellen entstandenen Deletionen im MVA Genom führten zu einer starken Attenuierung und dem Verlust einiger Gene, die immunmodulatorische Proteine kodieren, jedoch nicht zu einer Verminderung des zytopathischen Effekts in dendritischen Zellen. Die geringe Expressionsrate und die beobachtete Inhibition der Expression kostimulatorischer Moleküle auf dendritischen Zellen kann für eine wenig effektive Induktion einer Immunantwort in MVA vakzinierten Tieren durch cross priming oder die direkte Infektion

  12. Geology of ultra-high-pressure rocks from the Dabie Shan, Eastern China

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Schmid, Robert

    2001-02-01

    -compositions during retrogressive metamorphism. The integrated geological data presented in this thesis allow it to be concluded that, i) basement and cover rocks are present in the Dabie Shan and both experienced UHP conditions ii) the Dabie Shan is the metamorphic equivalent of the former passive margin of the Yangtze craton iii) felsic gneisses undergoing UHP metamorphism are affected by volume changes due to phase transitions (qtz coe), which directly influence the tectono-metamorphic processes iv) initial differences in temperature may account for the general lack of lower crustal rocks in UHP-facies Um das Verständnis der geologischen Entwicklung des größten bekannten Vorkommens von ultra-hochdruck (UHP) Gesteinen auf der Erde, des Dabie Shan im östlichen China, zu erhöhen, wurde eine multidisziplinäre Studie durchgeführt. Geophysikalische Daten wurden entlang einer ca. 20 km langen seismischen Linie im östlichen Dabie Shan gesammelt. Diese reflektionsseismischen Daten zeigen, dass die Kruste aus drei Lagen besteht. Die Oberkruste besitzt eine durchgehend niedrige Reflektivität und meist subhorizontale Reflektoren bis in eine Tiefe von ca. 15 km. Aufgrund dieser Charakteristika wird diese Zone als UHP-bezogener krustaler Keil interpretiert, der auf nicht UHP Kruste überschoben wurde. Ein abrupter Wechsel in der Geometrie aber auch Intensität der Reflektoren markiert die Grenze zu einer mittel- bis unterkrustalen Zone, die sich bis ca. 33 km Tiefe erstreckt. Diese Zone repräsentiert wahrscheinlich kratonale Yangtze Kruste, die von der triassischen UHP-Orogenese nicht erfasst wurde, aber während der Exhumierung das Liegende relativ zum UHP Keil war. Starke und kontinuierliche Reflektoren im Tiefenintervall von 33-40 km bilden höchstwahrscheinlich die Moho an der Basis der Kruste ab. Relikte einer Krustenwurzel, die sich wahrscheinlich während der Kollisionstektonik gebildet hatte, sind nicht sichtbar. Ein flaches tomographisches Geschwindigkeitsmodell, das auf der

  13. Simulating the physician as healthcare manager: An innovative course to train for the manager role.

    PubMed

    Gradel, Maximilian; Moder, Stefan; Nicolai, Leo; Pander, Tanja; Hoppe, Boj; Pinilla, Severin; Von der Borch, Philip; Fischer, Martin R; Dimitriadis, Konstantinos

    2016-01-01

    Einleitung: Medizinstudierende erlangen durch ihre Ausbildung ein umfassendes medizinisches Fachwissen. Allerdings erfordert der Arztberuf zusätzliche Fähigkeiten wie Ressourcenallokation, Wirtschaftlichkeit, Konzeption, Organisation und Prozessmanagement im Gesundheitssystem. Auf die Rolle des Arztes als Manager werden die Studierenden nicht ausreichend vorbereitet. Deshalb entwickelten wir den Kurs MeCuM-SiGma, welcher Medizinstudierenden die Grundlagen von Gesundheitspolitik und -management vermittelt. In diesem Projektbericht stellen wir das didaktische Konzept und erste Ergebnisse der Evaluation des Lehrprojekts vor. Projektbeschreibung: Der seit 2010 bestehende, einsemestrige Kurs vermittelt Medizinstudierenden neben den oben bereits erwähnten Kenntnissen grundlegende Managementkompetenzen. Das immer im Wintersemester stattfindende, freiwillige Lehrprojekt wird ehrenamtlich von Ärzten und Mitarbeitern des Mentoring-Büros (MeCuM-Mentor) der medizinischen Fakultät der LMU München koordiniert sowie organisiert und steht allen Medizinstudierenden der beiden medizinischen Fakultäten in München zur Teilnahme offen. In der ersten Phase dieses Zusatzangebots lernen die Studierenden in fallbasierten, problem-orientierten Tutorials unter Anleitung von geschulten Tutoren und in Expertenvorträgen u.a. die Grundlagen des politischen Systems und des Gesundheitssystems in Deutschland kennen. In der zweiten Phase nehmen die Teilnehmer die Rollen der Mitglieder des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates des Klinikums der Universität München ein und bearbeiten in Teamarbeit im Rahmen einer Simulation ein bereits bestehendes Projekt des Klinikums. Begleitet wird diese Phase von Workshops zu den prozeduralen Lernzielen (u.a. zu Teamarbeit, Projektmanagement und Verhandlungsstrategien), die in Kooperation mit inner- und außeruniversitären Kooperationspartnern durchgeführt werden. In enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand des Klinikums wird von den Kursverantwortlichen

  14. Impact of numerical information on risk knowledge regarding human papillomavirus (HPV) vaccination among schoolgirls: a randomised controlled trial.

    PubMed

    Steckelberg, Anke; Albrecht, Martina; Kezle, Anna; Kasper, Jürgen; Mühlhauser, Ingrid

    2013-01-01

    Einführung: In Deutschland wurde die Implementierung der Humanen Papillomavirus (HPV)-Impfung für 12–17-jährige Mädchen von diversen Kampagnen begleitet. Evidenz-basierte Informationen, die Zahlenangaben beinhalten, wurden nicht zur Verfügung gestellt. Stattdessen führten die Standardinformationen zu einer Überschätzung des Krebsrisikos und den Effekten der HPV-Impfung. Das Vertrauen in die Fähigkeit von Kindern mit Risiken umzugehen ist gering, insbesondere wenn es sich um sozial benachteiligte Schüler handelt. Das Ziel dieser Studie ist ein Vergleich der Effekte eines Standard-Flyers mit einem Informationsflyer, der Zahlenangaben beinhaltet, hinsichtlich des Risikowissens über die HPV-Impfung bei Schülerinnen. Methoden: Randomisiert-kontrollierte Kurzzeitstudie. Es wurden alle 108 Schülerinnen aus sieben Schulklassen auf die Teilnahme angesprochen und 105 stimmten zu. Die Teilnehmerinnen waren Berufsfachschülerinnen, die den Abschluss der 10. Klasse anstrebten und zur Zielgruppe für eine HPV-Impfung gehörten. Die Kontrollgruppe wurde gebeten, den Standardflyer des Nationalen Netzwerks Frauen und Gesundheit zu lesen. Die Interventionsgruppe erhielt den gleichen Flyer, der jedoch mit numerischen Informationen zum Krebsrisiko und zu den angenommenen Effekten der HPV-Impfung auf die Krebsprävention ergänzt worden war. Als Basischarakteristika wurden Alter, Impfstatus, Einstellung zur HPV-Impfung und Aspekte bezüglich des Migrationshintergrunds erhoben. Der primäre Endpunkt war Risikowissen. Die Fragebogenerhebungen erfolgten unter experimentellen Bedingungen. Die individuelle Randomisierung, die Teilnehmerinnen und die intention-to-treat Datenanalyse waren verblindet. Die Studie wurde vom Ministerium für Bildung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein und der Ethikkommission der Hamburger Ärztekammer genehmigt. Ergebnisse: Risikowissen wurde für alle 105 randomisierten Teilnehmerinnen analysiert. Die Basischarakteristika der beiden Gruppen

  15. Noise-induced transitions and resonant effects in nonlinear systems

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Zaikin, Alexei

    2003-02-01

    Our every-day experience is connected with different acoustical noise or music. Usually noise plays the role of nuisance in any communication and destroys any order in a system. Similar optical effects are known: strong snowing or raining decreases quality of a vision. In contrast to these situations noisy stimuli can also play a positive constructive role, e.g. a driver can be more concentrated in a presence of quiet music. Transmission processes in neural systems are of especial interest from this point of view: excitation or information will be transmitted only in the case if a signal overcomes a threshold. Dr. Alexei Zaikin from the Potsdam University studies noise-induced phenomena in nonlinear systems from a theoretical point of view. Especially he is interested in the processes, in which noise influences the behaviour of a system twice: if the intensity of noise is over a threshold, it induces some regular structure that will be synchronized with the behaviour of neighbour elements. To obtain such a system with a threshold one needs one more noise source. Dr. Zaikin has analyzed further examples of such doubly stochastic effects and developed a concept of these new phenomena. These theoretical findings are important, because such processes can play a crucial role in neurophysics, technical communication devices and living sciences. Unsere alltägliche Erfahrung ist mit verschiedenen akustischen Einfluessen wie Lärm, aber auch Musik verbunden. Jeder weiss, wie Lärm stören kann und Kommunikation behindert oder gar unterbindet. Ähnliche optische Effekte sind bekannt: starkes Schneetreiben oder Regengüsse verschlechtern die Sicht und lassen uns Umrisse nur noch schemenhaft erkennen. Jedoch koennen ähnliche Stimuli auch sehr positive Auswirkungen haben: Autofahrer fahren bei leiser Musik konzentrierter -- die Behauptung von Schulkindern, nur bei dröhnenden Bässen die Mathehausaufgaben richtig rechnen zu können, ist allerdings nicht wissenschaftlich

  16. Use and future of wiki systems in veterinary education?--A survey of lecturers in German-speaking countries.

    PubMed

    Kolski, Darius; Heuwieser, Wolfgang; Arlt, Sebastian

    2015-01-01

    Zielsetzung: Wiki-Systeme gewinnen in der universitären Lehre zunehmend an Bedeutung. Jedoch sind die Ansichten von Dozierenden der Veterinärmedizin in Bezug auf eine aktive Beteiligung der Studierenden in der Lehre, zu Wiki-Systemen und deren Nutzung im Rahmen von Lehrveranstaltungen und zur Qualität der Informationen in Wiki-Systemen wenig bekannt. Das Ziel der vorliegenden Studie war es zu bewerten, wie Dozierende der Veterinärmedizin Lernplattformen (learning management systems, LMS) und die Erstellung von Texten oder anderen Materialien durch Studierende einschätzen. Weiterhin wollten wir erfragen, ob sie Wiki-Systeme für ein geeignetes Instrument für den Unterricht halten, ob sie diese in ihren Kursen nutzen würden und ob sie bereit wären, die Qualität von Informationen in Wiki-Systemen zu verbessern.Methodik: Die Datenerhebung wurde anhand einer Online-Umfrage mit einer Fünf Punkte Likert-Skala durchgeführt. Dozierende der Veterinärmedizin in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden kontaktiert (n=ca. 1700), von denen 139 (8.2%) an der Umfrage teilnahmen.Ergebnisse: Die meisten Dozierenden nutzten LMS und hielten sie für geeignet, um Kursmaterial bereitzustellen. Die Hälfte der Befragten glaubte, dass die Studierenden einen größeren Lernerfolg durch die Entwicklung ihrer eigenen Lernmaterialien erzielen. Insgesamt gaben 23.0% an, dass Studierende eigene Materialien in ihren Kursen erstellen. Die Mehrzahl der Dozierenden betrachtete Wiki-Systeme als ein geeignetes und ergänzendes Instrument für den Unterricht (53.6%). Eine Sammlung von Wiki-Artikeln wurde als nützlich angesehen (56.6%), vor allem, wenn Experten den Inhalt begutachtet haben. Ein Drittel der Dozierenden würde Wiki-Systeme für die Erstellung von Materialien durch Studierende verwenden, aber 82.5% haben sie noch nicht in der Lehre verwendet. Ein Drittel wäre bereit, sich bei der Begutachtung der Artikel im Hinblick auf ihre Qualität zu beteiligen

  17. Zelltyp-spezifische Mikroanalyse von Arabidopsis thaliana-Blättern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Brandt, Stephan Peter

    2002-04-01

    Kapillarelektrophorese zurückgegriffen. Eine Methode, die mit sehr kleinen Probenvolumina auskommt, eine hohe Trennung erzielt und zudem extrem geringe Detektionslimits besitzt. Die Analyse von Kohlenhydraten und Anionen erfordert eine weitere Optimierung. Über UV-Detektion konnte die K+-Konzentration in verschiedenen Geweben von A. thaliana bestimmt werden. Sie lag in Epidermis und Mesophyll mit ca. 25 mM unterhalb der für andere Pflanzenspezies (Solanum tuberosum und Hordeum vulgare) publizierten Konzentration. Weiter konnte gezeigt werden, daß zwölf freie Aminosäuren mittels einer auf Kapillarelektrophorese basierenden Methode in vereinigten Zellproben von Cucurbita maxima identifiziert werden konnten. Die Übertragung der Methode auf A. thaliana-Proben muß jedoch weiter optimiert werden, da die Sensitivität selbst bei Laser induzierter Fluoreszenz-Detektion nicht ausreichte. Im dritten und letzten Teil der Arbeit wurde eine Methode entwickelt, die die Analyse bekannter wie unbekannter Proteine in Gewebe-spezifischen Proben ermöglicht. Hierzu wurde zur Probennahme mittels mechanischer Mikrodissektion eine alternative Methode zur Laser Capture Microdissection verwendet, um aus eingebetteten Gewebeschnitten distinkte Bereiche herauszuschneiden und somit homogenes Gewebe anzureichern. Aus diesem konnten die Proteine extrahiert und über Polyacrylamidgelelektrophorese separariert werden. Banden konnten ausgeschnitten, tryptisch verdaut und massenspektrometrisch die Primärsequenz der Peptidfragmente bestimmt werden. So konnten als Hauptproteine im Mesophyll die große Untereinheit von Rubisco sowie ein Chlorophyll bindendes Protein gefunden werden. Die in dieser Arbeit entwickelten und auf die Modellpflanze Arabidopsis thaliana angewandten Einzelzellanalysetechniken erlauben es in Zukunft, physiologische Prozesse besser sowohl räumlich als auch zeitlich aufzulösen. Dies wird zu einem detaillierteren Verständnis mannigfaltiger Vorgänge wie Zell

  18. Fire disturbance and vegetation dynamics : analysis and models

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Thonicke, Kirsten

    2003-04-01

    , als Änderungen in den Feuerregimes als Folge von Änderungen in der Landnutzung und dem Landmanagement festgestellt wurden. Diese Notwendigkeit wurde noch durch die Erkenntnis unterstrichen, daß die Menge verbrennender Biomasse als ein bedeutender Kohlenstoffluß sowohl die chemische Zusammensetzung der Atmosphäre und das Klima, aber auch die Vegetationsdynamik selbst beeinflusst. Die bereits existierenden Modellansätze reichen hier jedoch nicht aus, um entsprechende Untersuchungen durchzuführen. Als eine Schlussfolgerung daraus wurde eine optimale Menge von Faktoren gefunden, die das Auftreten und die Ausbreitung des Feuers, sowie deren ökosystemare Effekte ausreichend beschreiben. Ein solches Modell sollte die Merkmale beobachteter Feuerregime simulieren können und Analysen der Interaktionen zwischen Feuer und Vegetationsdynamik unterstützen, um auch Ursachen für bestimmte Änderungen in den Feuerregimes herausfinden zu können. Insbesondere die dynamischen Verknüpfungen zwischen Vegetation, Klima und Feuerprozessen sind von Bedeutung, um dynamische Rückkopplungen und Effekte einzelner, veränderter Umweltfaktoren zu analysieren. Dadurch ergab sich die Notwendigkeit, neue Feuermodelle zu entwickeln, die die genannten Untersuchungen erlauben und das Verständnis der Rolle des Feuer in der globalen Ökologie verbessern. Als Schlussfolgerung der Dissertation wird festgestellt, dass Feuchtebedingungen, ihre Andauer über die Zeit (Länge der Feuersaison) und die Streumenge die wichtigsten Komponenten darstellen, die die Verteilung der Feuerregime global beschreiben. Werden Zeitreihen einzelner Regionen simuliert, sollten besondere Entzündungsquellen, brandkritische Klimabedingungen und die Bestandesstruktur als zusätzliche Determinanten berücksichtigt werden. Die Bestandesstruktur verändert das Niveau des Auftretens und der Ausbreitung von Feuer, beeinflusst jedoch weniger dessen interannuelle Variabilität. Das es wichtig ist, die vollst

  19. Vaccination of children with a live-attenuated, intranasal influenza vaccine - analysis and evaluation through a Health Technology Assessment.

    PubMed

    Andersohn, Frank; Bornemann, Reinhard; Damm, Oliver; Frank, Martin; Mittendorf, Thomas; Theidel, Ulrike

    2014-01-01

    als auch TIV überlegen (Relative Risikoreduktion – RRR – einer laborbestätigten Influenzainfektion ca. 80% bzw. 50%). Bei Kindern im Alter von >7 bis 17 Jahren mit Asthma ist die Wirksamkeit der Impfung mit LAIV der Impfung mit TIV überlegen (RRR 32%); im Vergleich zu Placebo liegen keine Studien vor. Die Evidenzlage für Kinder >7 bis 17 Jahren mit Asthma ist als moderat einzuschätzen; für Kinder aus der Allgemeinbevölkerung (das heißt Begleiterkrankungen waren kein Einschlusskriterium) lagen keine Studien vor. Angesichts der nachgewiesenen besseren Wirksamkeit von LAIV bei Kindern im Alter von sechs Monaten bis ≤7 Jahren (hohe Evidenz) und der nachgewiesenen besseren Wirksamkeit von LAIV bei Kindern mit Asthma im Alter von >7 bis 17 Jahren (moderate Evidenz) ist LAIV höchstwahrscheinlich auch bei Kindern aus der Allgemeinbevölkerung im Alter von >7 bis 17 Jahren ebenso wirksam (indirekte Evidenz). LAIV war in den eingeschlossenen Studien bei Kindern im Alter von zwei bis 17 Jahren sicher und gut verträglich.In der Mehrzahl der ausgewerteten epidemiologischen Studien zeigte sich LAIV unter Alltagsbedingungen (Effectiveness) als wirksam in der Prävention von Influenza bei Kindern im Alter von zwei bis 17 Jahren. Im Trend war LAIV dabei wirksamer als TIV, was jedoch Methodik bedingt (Beobachtungsstudien) nur eingeschränkt zu bewerten ist. Neben einem direkten Schutzeffekt für die Kinder selbst, konnten bereits bei einer relativ geringen Impfquote auch indirekte Schutzeffekte („Herdenschutz“) bei nichtgeimpften älteren Bevölkerungsgruppen gezeigt werden. In Bezug auf die Sicherheit kann LAIV im Vergleich zu TIV insgesamt als gleichwertig betrachtet werden. Dies gilt auch für die Anwendung bei Kindern mit leichten chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankungen, denen daher LAIV nicht vorenthalten werden muss.Aus gesundheitsökonomischer Sicht geht in den bewerteten Studien sowohl die Impfung von Kindern mit Vorerkrankungen als auch die

  20. Stabile Expression von Sulfotransferasen - allein oder in Kombination mit Cytochrom P450 - in Zelllinien für Mutagenitätsuntersuchungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Pabel, Ulrike

    2003-10-01

    Aromatische Amine und Amide (aAA) sind aufgrund ihrer starken Verbreitung in der menschlichen Umwelt und ihres kanzerogenen Potenzials von groer toxikologischer Bedeutung. Die Kanzerogenität der aAA wird durch die Mutagenität hochreaktiver Stoffwechselprodukte vermittelt, die in zwei sequenziellen katalytischen Reaktionen entstehen. Die erste ist meistens eine N-Hydroxylierung, die oft durch Cytochrom P450 1A2 (CYP1A2) katalysiert wird. Daran schliet sich eine O-Konjugation durch Sulfotransferasen (SULT) oder N-Acetyltransferasen (NAT) an. Die Bioaktivierung ist ein kritischer Parameter für die Übertragbarkeit von Ergebnissen aus Tiermodellen auf den Menschen. Rekombinante in vitro Systeme, die fremdstoffmetabolisierende Enzyme verschiedener Spezies exprimieren, ermöglichen die vergleichende Untersuchung der Bioaktivierung im Menschen und in Versuchstieren. Ziel des Projektes war die Aufklärung der Bioaktivierung der aAA durch humane Enzyme. Im Vordergrund stand die Untersuchung der Rolle humaner SULT in diesem Prozess. Es wurden rekombinante in vitro Systeme, konstruiert, die CYP1A2 und SULT des Menschen koexprimieren. SULT-cDNAs wurden in den Säugerzell Expressionsvektor pMPSV kloniert und in Standardindikatorzellen für Mutagenitätsuntersuchungen (V79 Zellen aus dem Chinesischen Hamster) transfiziert. Das Expressionsniveau von CYP1A2 und SULT wurde mittels Immunblotanalyse und radiometrischen Aktivitätsmessungen charakterisiert. In den rekombinanten Zellen wurden vier aAA als Modellsubstanzen (2-Acetylaminofluoren, 2-Aminoanthracen, 3′-Methyl-4-dimethylaminoazobenzol, 2,4-Diaminotoluol) auf ihre Mutagenität am hprt-Locus hin untersucht.Die aAA waren in Zellen, die keine rekombinanten Enzyme oder lediglich CYP1A2 exprimierten, nicht mutagen. In Zellen, die CYP1A2 und SULT der Subfamilie 1A koexprimierten, erzeugten sie bereits in geringen Konzentrationen klare mutagene Effekte (0,3 µM für 2-Acetylaminofluoren und 3′-Methyl-4

  1. Neue biosensorische Prinzipien für die Hämoglobin-A1c Bestimmung

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stöllner, Daniela

    2002-06-01

    Hämoglobin-A1c (HbA1c) ist ein Hämoglobin (Hb)-Subtypus, der durch nicht-enzymatische Glykierung des N-terminalen Valinrestes der Hämoglobin-beta-Kette entsteht. Das gemessene Verhältnis von HbA1c zum Gesamt-Hämoglobin (5-20 % bei Diabetikern) repräsentiert den Mittelwert der Blutglucosekonzentration über einen zweimonatigen Zeitraum und stellt zur Beurteilung der diabetischen Stoffwechsellage eine Ergänzung zur Akutkontrolle der Glukosekonzentration dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, einen amperometrischen Biosensor für die Bestimmung des medizinisch relevanten Parameters HbA1c zu entwickeln. Durch Selektion geeigneter Bioerkennungselemente und deren Immobilisierung unter Erhalt der Bindungsfunktion für die Zielmoleküle Hämoglobin bzw. HbA1c wurden spezifische, hochaffine und regenerationsstabile Sensoroberflächen geschaffen. Für die Entwicklung des HbA1c-Biosensors wurden zwei Konzepte - Enzymsensor und Immunosensor - miteinander verglichen. Die enzymatische Umsetzung von HbA1c erfolgte mit der Fructosylamin Oxidase (FAO) aus Pichia pastoris N 1-1 unter Freisetzung von H2O2, welches sowohl optisch über eine Indikatorreaktion als auch elektrochemisch nach Einschluss der FAO in PVA-SbQ und Fixierung des Immobilisats vor einer H2O2-Elektrode nachgewiesen wurde. Die Kalibration des Enzymsensors mit der HbA1c-Modellsubstanz Fructosyl-Valin ergab Nachweisgrenzen, die ausserhalb des physiologisch relevanten HbA1c-Konzentrationsbereich lagen. Aus der Umsetzung von glykierten Peptiden mit einer nicht HbA1c analogen Aminosäurensequenz, z.B. Fructosyl-Valin-Glycin wurde zudem eine geringe HbA1c-Spezifität abgeleitet. Für den Immunosensor wurden zwei heterogene Immunoassay-Formate unter Verwendung von hochaffinen und spezifischen Antikörpern in Kombination mit Glucose Oxidase (GOD) als Markerenzym zum Nachweis von HbA1c untersucht. Beim indirekt-kompetitiven Immunoassay wurde anstelle des kompletten HbA1c-Moleküls das glykierte Pentapeptid

  2. Distributed computations in a dynamic, heterogeneous Grid environment

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Dramlitsch, Thomas

    2003-06-01

    other reasons for low performance - develop new and advanced algorithms for parallelisation that are aware of a Grid environment in order to generelize the traditional parallelization schemes - implement and test these new methods, replace and compare with the classical ones - introduce dynamic strategies that automatically adapt the running code to the nature of the underlying Grid environment. The higher the performance one can achieve for a single application by manual tuning for a Grid environment, the lower the chance that those changes are widely applicable to other programs. In our analysis as well as in our implementation we tried to keep the balance between high performance and generality. None of our changes directly affect code on the application level which makes our algorithms applicable to a whole class of real world applications. The implementation of our work is done within the Cactus framework using the Globus toolkit, since we think that these are the most reliable and advanced programming frameworks for supporting computations in Grid environments. On the other hand, however, we tried to be as general as possible, i.e. all methods and algorithms discussed in this thesis are independent of Cactus or Globus. Die immer dichtere und schnellere Vernetzung von Rechnern und Rechenzentren über Hochgeschwindigkeitsnetzwerke ermöglicht eine neue Art des wissenschaftlich verteilten Rechnens, bei der geographisch weit auseinanderliegende Rechenkapazitäten zu einer Gesamtheit zusammengefasst werden können. Dieser so entstehende virtuelle Superrechner, der selbst aus mehreren Grossrechnern besteht, kann dazu genutzt werden Probleme zu berechnen, für die die einzelnen Grossrechner zu klein sind. Die Probleme, die numerisch mit heutigen Rechenkapazitäten nicht lösbar sind, erstrecken sich durch sämtliche Gebiete der heutigen Wissenschaft, angefangen von Astrophysik, Molekülphysik, Bioinformatik, Meteorologie, bis hin zur Zahlentheorie und Fluiddynamik um nur

  3. Effekt einer ad libitum verzehrten fettreduzierten Kost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten auf den Blutdruck bei Borderline-Hypertonikern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Möseneder, Jutta M.

    2002-01-01

    In der randomisierten, multizentrischen DASH-Studie (Dietary Approaches to Stop Hy-pertension), die unter kontrollierten Bedingungen stattfand, führte eine fettreduzierte Mischkost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten, bei Borderline-Hypertonikern zu einer signifikanten Blutdrucksenkung. Während der Studienphase wurden Körpermasse, Natrium-Aufnahme sowie Alkoholzufuhr aufgrund der bekannten Einflussnahme auf den Blutdruck konstant gehalten. In der eigenen Pilot-Studie sollte untersucht werden, ob das Ergebnis der DASH-Studie (i) mit deutschen Hypertonikern und (ii) unter habituellen Ernährungs- und Lebensbedingungen mit regelmäßig durchgeführter Ernährungsberatung und ad libitum Verzehr anstelle des streng kontrollierten Studienansatzes bestätigt werden kann. Eine Konstanz der Körpermasse, der Natrium-Urinausscheidung (unter diesem Studienansatz valider als die Aufnahme) und des Alkoholkonsums wurde vorausgesetzt. Die Studienpopulation setzte sich aus 53 übergewichtigen Probanden mit einer nicht medikamentös therapierten Borderline-Hypertonie und ohne Stoffwechselerkrankungen zusammen. Die Studienteilnehmer wurden randomisiert entweder der Idealgruppe mit einer fettarmen Kost reich an Milchprodukten, Obst und Gemüse (ähnlich der DASH-Idealgruppe) oder der Kontrollgruppe mit habitueller Ernährungsweise zugeteilt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurde den Probanden etwa 50% ihres täglichen Lebensmittelbedarfes entsprechend ihrer Gruppenzugehörigkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gelegenheitsblutdruckmessungen und 24h-Blutdruckmessungen, Ernährungs- und Aktivitätsprotokolle, Blut- und Urinproben sowie anthropometrische Messungen wurden vor, während und fünf Wochen nach der Interventionsphase durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Idealgruppe keine signifikante Blutdrucksenkung beobachtet werden konnte. Dies lässt sich durch die Tatsache erklären, dass die Lebens-mittel- und Nährstoffaufnahme der deutschen

  4. Mercaptursäure und Nukleosidaddukt im Harn als Biomarker in 1-Hydroxymethylpyren-exponierten Ratten

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ma, Lan

    2002-01-01

    1-Methylpyren (MP) ist hepatokanzerogen in neugeborenen männlichen Mäusen. Durch Hydroxylierung an der benzylischen Stelle und anschließende Sulfonierung wird MP zu DNA-reaktivem 1-Sulfooxymethylpyren (SMP) aktiviert. In der Ratte führt die Exposition des benzylischen Alkohols, 1-Hydroxymethylpyren (HMP), zur DNA-Adduktbildung in verschiedenen Geweben. Eventuelle Konsequenz der Toxifizierung ist die Ausscheidung entsprechender Mercaptursäure und Nukleosidaddukt im Harn, welche aufgrund ihrer Herkunft als Biomarker eignen könnten. In dieser Arbeit wird die Ausscheidung der Mercaptursäure und des N2-Desoxyguanosinadduktes in HMP-exponierten Ratten untersucht. Nach der Applikation von HMP bzw. MP wurden weniger als 1 % der Dosis als MPMA über Urin und Faeces ausgeschieden (0 - 48 h). Die Ausscheidung erfolgt hauptsächlich in den ersten 24 h nach der Applikation. MPdG konnte weder in Urin noch in Faeces der HMP-behandelten Tieren identifiziert werden. Nach direkter SMP-Applikation wurde MPdG nur in sehr geringe Menge (weniger als 0,9 ppm in 12 h) im Urin gefunden. Aufgrund der geringen Menge eignet sich MPdG nicht als Biomarker. MPMA dagegen, lässt sich analytisch gut erfassen. Es sollte daher untersucht werden, ob MPMA die Toxifizierung des HMP wiederspiegelt. Die Voraussetzung dafür ist die Kenntnisse über das Metabolismusmuster von HMP. Es wurde daher umfassende Untersuchungen zum Metabolismus des HMP durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass mehr als 80 % der Metaboiten in ihrer oxidierten Form (PCS, deren Glucuronsäure-Konjugate sowie phenolische Sulfatester der PCS) ausgeschieden wurden. Demnach spielt die Oxidation des HMP zu PCS eine sehr wichtige Rolle bei der Detoxifizierung und Ausscheidung von HMP. Ferne konnte nachgewiesen werden, dass die Enzyme Alkohol- und Aldehyd-Dehydrogenase an der Oxidation von HMP beteiligt waren. Die Inhibitoren Disulfiram und Ethanol der o. g. Enzyme wurde daher zur Modulation der Detoxifizierung in vivo eingesetzt

  5. Boron as a tracer for material transfer in subduction zones

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rosner, Martin Siegfried

    2003-10-01

    der vulkanischen Front und der Back-arc Region der Zentralen Vulkanischen Zone in den Anden weisen eine weite Spannbreite von delta 11B Werten (+4 bis –7 ‰) and Borkonzentrationen (6 bis 60 ppm) auf. Die positiven delta 11B Werte der Vulkanite der vulkanischen Front zeigen eine Beteiligung einer 11B-reichen Komponente am Aufbau der andinen Vulkanite, die am wahrscheinlichsten aus Fluiden der alterierten ozeanischen Kruste der abtauchenden Nazca-Platte stammt. Diese Beobachtung macht einen alleinigen Ursprung der untersuchten Laven aus der kontinentalen Kruste und/oder dem Mantelkeil unwahrscheinlich. Der Trend zu systematisch negativeren delta 11B Werten und kleineren B/Nb Verhältnissen von der vulkanischen Front zum Back-arc wird als Resultat einer Borisotopenfraktionierung einhergehend mit einer stetigen Abnahme der Fluidkomponente und einer relativ konstanten krustalen Kontamination, die sich durch relativ gleichbleibende Sr, Nd und Pb Isotopenverhältnisse ausdrückt, interpretiert. Weil die delta 11B Variation über den andinen vulkanischen Bogen sehr gut mit einer modellierten, sich als Funktion der Temperatur dynamisch verändernden, Zusammensetzung des Subduktionszonenfluides übereinstimmt, folgern wir, dass die Borisotopenzusammensetzung von Arc-Vulkaniten durch die sich dynamisch ändernde delta 11B Signatur eines Bor-reichen Subduktionsfluides bestimmt ird. Durch die Abnahme dieses Subduktionsfluides während der Subduktion nimmt der Einfluss der krustalen Kontamination auf die Borisotopie der Arc-Vulkanite im Back-arc zu. In Anbetracht der Borisotopenfraktionierung müssen hohe delta 11B Werte von Arc-Vulkaniten nicht notwendigerweise Unterschiede in der initialen Zusammensetzung der subduzierten Platte reflektieren. Eine Dreikomponenten Mischungskalkulation zwischen Subduktionsfluid, dem Mantelkeil und der kontinentalen Kruste, die auf Bor-, Strontium- und Neodymiumisotopendaten beruht, zeigt, dass das Subduktionsfluid die Borisotopie des

  6. Boron as a tracer for material transfer in subduction zones

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Rosner, Martin Siegfried

    2003-10-01

    der vulkanischen Front und der Back-arc Region der Zentralen Vulkanischen Zone in den Anden weisen eine weite Spannbreite von delta 11B Werten (+4 bis –7 ‰) and Borkonzentrationen (6 bis 60 ppm) auf. Die positiven delta 11B Werte der Vulkanite der vulkanischen Front zeigen eine Beteiligung einer 11B-reichen Komponente am Aufbau der andinen Vulkanite, die am wahrscheinlichsten aus Fluiden der alterierten ozeanischen Kruste der abtauchenden Nazca-Platte stammt. Diese Beobachtung macht einen alleinigen Ursprung der untersuchten Laven aus der kontinentalen Kruste und/oder dem Mantelkeil unwahrscheinlich. Der Trend zu systematisch negativeren delta 11B Werten und kleineren B/Nb Verhältnissen von der vulkanischen Front zum Back-arc wird als Resultat einer Borisotopenfraktionierung einhergehend mit einer stetigen Abnahme der Fluidkomponente und einer relativ konstanten krustalen Kontamination, die sich durch relativ gleichbleibende Sr, Nd und Pb Isotopenverhältnisse ausdrückt, interpretiert. Weil die delta 11B Variation über den andinen vulkanischen Bogen sehr gut mit einer modellierten, sich als Funktion der Temperatur dynamisch verändernden, Zusammensetzung des Subduktionszonenfluides übereinstimmt, folgern wir, dass die Borisotopenzusammensetzung von Arc-Vulkaniten durch die sich dynamisch ändernde delta 11B Signatur eines Bor-reichen Subduktionsfluides bestimmt ird. Durch die Abnahme dieses Subduktionsfluides während der Subduktion nimmt der Einfluss der krustalen Kontamination auf die Borisotopie der Arc-Vulkanite im Back-arc zu. In Anbetracht der Borisotopenfraktionierung müssen hohe delta 11B Werte von Arc-Vulkaniten nicht notwendigerweise Unterschiede in der initialen Zusammensetzung der subduzierten Platte reflektieren. Eine Dreikomponenten Mischungskalkulation zwischen Subduktionsfluid, dem Mantelkeil und der kontinentalen Kruste, die auf Bor-, Strontium- und Neodymiumisotopendaten beruht, zeigt, dass das Subduktionsfluid die Borisotopie des

  7. Herstellung von Chitosan und einige Anwendungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Struszczyk, Marcin Henryk

    2001-05-01

    1. Die Deacetylierung von crabshell - Chitosan führte gleichzeitig zu einem drastischen Abfall der mittleren viscosimetrischen Molmasse ( Mv), insbesondere wenn die Temperatur und die Konzentration an NaOH erhöht werden. Diese Parameter beeinflussten jedoch nicht den Grad der Deacetylierung (DD). Wichtig ist jedoch die Quelle des Ausgangsmaterials: Chitin aus Pandalus borealis ist ein guter Rohstoff für die Herstellung von Chitosan mit niedrigem DD und gleichzeitig hoher mittlerer Mv, während Krill-Chitin (Euphausia superba) ein gutes Ausgangsmaterial zur Herstellung von Chitosan mit hohem DD und niedrigem Mv ist. Chitosan, das aus Insekten (Calliphora erythrocephala), unter milden Bedingungen (Temperatur: 100°C, NaOH-Konzentration: 40 %, Zeit: 1-2h ) hergestellt wurde, hatte die gleichen Eigenschaften hinsichtlich DD und Mv wie das aus Krill hergestellte Chitosan. Der Bedarf an Zeit, Energie und NaOH ist für die Herstellung von Insekten-Chitosan geringer als für crabshell-Chitosan vergleichbare Resultaten für DD und Mv. 2. Chitosan wurde durch den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus zu Chitooligomeren fermentiert. Die Ausbeute beträgt 25%. Die Chitooligomere wurden mit Hilfe von HPLC und MALDI-TOF-Massenspektrmetrie identifiziert. Die Fermentationsmischung fördert die Immunität von Pflanzen gegen Bakterien und Virusinfektion. Die Zunahme der Immunität schwankt jedoch je nach System Pflanze-Pathogen. Die Fermentation von Chitosan durch Aspergillus fumigatus könnte eine schnelle und billige Methode zur Herstellung von Chitooligomeren mit guter Reinheit und Ausbeute sein. Eine partiell aufgereinigte Fermentationsmischung dieser Art könnte in der Landwirtschaft als Pathogeninhibitor genutzt werden. Durch kontrollierte Fermentation, die Chitooligomere in definierter Zusammensetzung (d.h. definierter Verteilung des Depolymerisationsgrades) liefert, könnte man zu Mischungen kommen, die für die jeweilige Anwendung eine optimale Bioaktivität besitzen. 3

  8. Effekt einer ad libitum verzehrten fettreduzierten Kost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten auf den Blutdruck bei Borderline-Hypertonikern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Möseneder, Jutta M.

    2002-01-01

    In der randomisierten, multizentrischen DASH-Studie (Dietary Approaches to Stop Hy-pertension), die unter kontrollierten Bedingungen stattfand, führte eine fettreduzierte Mischkost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten, bei Borderline-Hypertonikern zu einer signifikanten Blutdrucksenkung. Während der Studienphase wurden Körpermasse, Natrium-Aufnahme sowie Alkoholzufuhr aufgrund der bekannten Einflussnahme auf den Blutdruck konstant gehalten. In der eigenen Pilot-Studie sollte untersucht werden, ob das Ergebnis der DASH-Studie (i) mit deutschen Hypertonikern und (ii) unter habituellen Ernährungs- und Lebensbedingungen mit regelmäßig durchgeführter Ernährungsberatung und ad libitum Verzehr anstelle des streng kontrollierten Studienansatzes bestätigt werden kann. Eine Konstanz der Körpermasse, der Natrium-Urinausscheidung (unter diesem Studienansatz valider als die Aufnahme) und des Alkoholkonsums wurde vorausgesetzt. Die Studienpopulation setzte sich aus 53 übergewichtigen Probanden mit einer nicht medikamentös therapierten Borderline-Hypertonie und ohne Stoffwechselerkrankungen zusammen. Die Studienteilnehmer wurden randomisiert entweder der Idealgruppe mit einer fettarmen Kost reich an Milchprodukten, Obst und Gemüse (ähnlich der DASH-Idealgruppe) oder der Kontrollgruppe mit habitueller Ernährungsweise zugeteilt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurde den Probanden etwa 50% ihres täglichen Lebensmittelbedarfes entsprechend ihrer Gruppenzugehörigkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gelegenheitsblutdruckmessungen und 24h-Blutdruckmessungen, Ernährungs- und Aktivitätsprotokolle, Blut- und Urinproben sowie anthropometrische Messungen wurden vor, während und fünf Wochen nach der Interventionsphase durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Idealgruppe keine signifikante Blutdrucksenkung beobachtet werden konnte. Dies lässt sich durch die Tatsache erklären, dass die Lebens-mittel- und Nährstoffaufnahme der deutschen

  9. Zelltyp-spezifische Mikroanalyse von Arabidopsis thaliana-Blättern

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Brandt, Stephan Peter

    2002-04-01

    Kapillarelektrophorese zurückgegriffen. Eine Methode, die mit sehr kleinen Probenvolumina auskommt, eine hohe Trennung erzielt und zudem extrem geringe Detektionslimits besitzt. Die Analyse von Kohlenhydraten und Anionen erfordert eine weitere Optimierung. Über UV-Detektion konnte die K+-Konzentration in verschiedenen Geweben von A. thaliana bestimmt werden. Sie lag in Epidermis und Mesophyll mit ca. 25 mM unterhalb der für andere Pflanzenspezies (Solanum tuberosum und Hordeum vulgare) publizierten Konzentration. Weiter konnte gezeigt werden, daß zwölf freie Aminosäuren mittels einer auf Kapillarelektrophorese basierenden Methode in vereinigten Zellproben von Cucurbita maxima identifiziert werden konnten. Die Übertragung der Methode auf A. thaliana-Proben muß jedoch weiter optimiert werden, da die Sensitivität selbst bei Laser induzierter Fluoreszenz-Detektion nicht ausreichte. Im dritten und letzten Teil der Arbeit wurde eine Methode entwickelt, die die Analyse bekannter wie unbekannter Proteine in Gewebe-spezifischen Proben ermöglicht. Hierzu wurde zur Probennahme mittels mechanischer Mikrodissektion eine alternative Methode zur Laser Capture Microdissection verwendet, um aus eingebetteten Gewebeschnitten distinkte Bereiche herauszuschneiden und somit homogenes Gewebe anzureichern. Aus diesem konnten die Proteine extrahiert und über Polyacrylamidgelelektrophorese separariert werden. Banden konnten ausgeschnitten, tryptisch verdaut und massenspektrometrisch die Primärsequenz der Peptidfragmente bestimmt werden. So konnten als Hauptproteine im Mesophyll die große Untereinheit von Rubisco sowie ein Chlorophyll bindendes Protein gefunden werden. Die in dieser Arbeit entwickelten und auf die Modellpflanze Arabidopsis thaliana angewandten Einzelzellanalysetechniken erlauben es in Zukunft, physiologische Prozesse besser sowohl räumlich als auch zeitlich aufzulösen. Dies wird zu einem detaillierteren Verständnis mannigfaltiger Vorgänge wie Zell

  10. Herstellung von Chitosan und einige Anwendungen

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Struszczyk, Marcin Henryk

    2001-05-01

    1. Die Deacetylierung von crabshell - Chitosan führte gleichzeitig zu einem drastischen Abfall der mittleren viscosimetrischen Molmasse ( Mv), insbesondere wenn die Temperatur und die Konzentration an NaOH erhöht werden. Diese Parameter beeinflussten jedoch nicht den Grad der Deacetylierung (DD). Wichtig ist jedoch die Quelle des Ausgangsmaterials: Chitin aus Pandalus borealis ist ein guter Rohstoff für die Herstellung von Chitosan mit niedrigem DD und gleichzeitig hoher mittlerer Mv, während Krill-Chitin (Euphausia superba) ein gutes Ausgangsmaterial zur Herstellung von Chitosan mit hohem DD und niedrigem Mv ist. Chitosan, das aus Insekten (Calliphora erythrocephala), unter milden Bedingungen (Temperatur: 100°C, NaOH-Konzentration: 40 %, Zeit: 1-2h ) hergestellt wurde, hatte die gleichen Eigenschaften hinsichtlich DD und Mv wie das aus Krill hergestellte Chitosan. Der Bedarf an Zeit, Energie und NaOH ist für die Herstellung von Insekten-Chitosan geringer als für crabshell-Chitosan vergleichbare Resultaten für DD und Mv. 2. Chitosan wurde durch den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus zu Chitooligomeren fermentiert. Die Ausbeute beträgt 25%. Die Chitooligomere wurden mit Hilfe von HPLC und MALDI-TOF-Massenspektrmetrie identifiziert. Die Fermentationsmischung fördert die Immunität von Pflanzen gegen Bakterien und Virusinfektion. Die Zunahme der Immunität schwankt jedoch je nach System Pflanze-Pathogen. Die Fermentation von Chitosan durch Aspergillus fumigatus könnte eine schnelle und billige Methode zur Herstellung von Chitooligomeren mit guter Reinheit und Ausbeute sein. Eine partiell aufgereinigte Fermentationsmischung dieser Art könnte in der Landwirtschaft als Pathogeninhibitor genutzt werden. Durch kontrollierte Fermentation, die Chitooligomere in definierter Zusammensetzung (d.h. definierter Verteilung des Depolymerisationsgrades) liefert, könnte man zu Mischungen kommen, die für die jeweilige Anwendung eine optimale Bioaktivität besitzen. 3

  11. An unbiased infrared H2 search for embedded flows from young stars in Orion A

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Stanke, Thomas

    2001-04-01

    separat betrachtet werden; dabei sind Klasse 0 Jets leuchtkräftiger als Klasse I Jets, was ebenfalls auf eine zeitabhängige Akkretionsrate mit einer frühzeitigen Spitze und einem darauffolgenden Abklingen hinweist. Schliesslich wird die Rückwirkung der Jetpopulation auf eine Molekülwolke unter der Annahme strikter Vorwärtsimpulserhaltung betrachtet. Die Jets können auf der Skala einer ganzen Riesenmolekülwolke und auf den Skalen von Molekülwolkenkernen nicht genügend Impuls liefern, um die abklingende Turbulenz wieder anzuregen. Auf der mittleren Skala von molekularen Klumpen, mit einer Grösse von einigen parsec und Massen von einigen hundert Sonnenmassen liefern die Jets jedoch genügend Impuls in hinreichend kurzer Zeit, um die Turbulenz “am Leben zu erhalten” und können damit helfen, einen Klumpen gegen seinen Kollaps zu stabilisieren.

  12. An open, self-controlled study on the efficacy of topical indoxacarb for eliminating fleas and clinical signs of flea-allergy dermatitis in client-owned dogs in Queensland, Australia

    PubMed Central

    Fisara, Petr; Sargent, Roger M; Shipstone, Michael; von Berky, Andrew; von Berky, Janet

    2014-01-01

    basierend auf klinischer Symptomatik, positiven Intradermaltests und positiver Serologie auf Flohallergen diagnostiziert worden waren. Methoden Eine offene, nicht kontrollierte Studie, in der alle Hunde mit topischem Indoxacarb in 4 wöchigen Intervallen, drei Mal über einen Zeitraum von 12 Wochen behandelt wurden. Ergebnisse Vierundzwanzig Hunde beendeten die Studie. Eine gänzliche Abheilung der klinischen Anzeichen von FAD wurde in 21 Fällen beobachtet (87,5%), bei nahezu völligem Verschwinden oder einer deutlichen Verbesserung in den restlichen drei Fällen. Die durchschnittlichen klinischen Werte (Canine Atopic Dermatitis Extent and Severity Index-03) waren in der zwölften Woche um 93,3% reduziert. Die durchschnittlichen, von den BesitzerInnen beurteilten, Juckreizwerte waren in der zwölften Woche um 88% reduziert. Die durchschnittliche Anzahl an Flöhen war in den Wochen 8 und 12 um 97,7 bzw 100% reduziert. Schlussfolgerungen und klinische Bedeutung Indoxacarb, welches topisch alle 4 Wochen 12 Wochen lang ohne begleitende juckreizstillende Behandlung oder einer Behandlung von Ektoparasiten verabreicht wurde, milderte die Flohinfestationen bei allen Hunden und die mit FAD auftretenden klinischen Symptome in einer großen Proportion dieser Hundepopulation, die in einer schwierigen Umgebung mit hohem Flohvorkommen, lebten. PMID:24797425

  13. Bewehrte Betonbauteile unter Betriebsbedingungen: Forschungsbericht

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Eligehausen, Rolf; Kordina, Karl; Schießl, Peter

    2000-09-01

    .6 Literatur. Teil II: Verbundfragen (Rolf Eligehausen). 1 Ein mechanisches Modell zur Beschreibung des Verbundverhaltens zwischen Stahl und Beton (Gert König, Nguyen V. Tue und Wolfgang Kurz). 1.1 Einleitung. 1.2 Beschreibung der Kraftübertragung zwischen Stahl und Beton. 1.3 Vorstellung des Modells. 1.4 Materialgesetze für die Berechnung der Verformung des Fachwerks. 1.5 Vergleich zwischen Versuch und Modell. 1.6 Zusammenfassung und Ausblick. 1.7 Literatur. 2 Verbund unter nicht ruhender Beanspruchung (Rainer Koch und György L. Balázs). 2.1 Übersicht über die durchgeführten Versuche. 2.2 Versuchkörper und Materialien. 2.3 Versuchseinrichtungen. 2.4 Versuche und Ergebnisse. 2.5 Zusammenfassung und Ausblick. 2.6 Literatur. 3 Trag- und Verformungsverhalten von Stahlbetontragwerken unter Betriebsbelastung (Thomas M. Sippel und Rolf Eligehausen). 3.1 Einleitung. 3.2 Allgemeines. 3.3 Rechenmodell und Materialmodelle. 3.4 Vergleich zwischen Versuchen und Rechnung. 3.5 Parameterstudien. 3.6 Vereinfachtes Rechenmodell. 3.7 Zusammenfassung. 3.8 Literatur. 4 Verbundverhalten von Spanngliedern mit nachträglichem Verbund unter Betriebsbedingungen (Josef Hegger, Norbert Will und Heiner Cordes). 4.1 Einführung. 4.2 Verbundverhalten von Spanngliedern. 4.3 Zeitabhängige Effekte des Verbunds. 4.4 Versuche unter statischer Langzeitbeanspruchung. 4.5 Versuche unter dynamischer Langzeitbeanspruchung. 4.6 Bemessungsvorschlag für Verbundkennwerte. 4.7 Zusammenfassung. 4.8 Literatur. 5 Spannungsumlagerungen in gemischt bewehrten Querschnitten (Josef Hegger, Heiner Cordes und Matthias Rudlof). 5.1 Problemstellung und Zielsetzung. 5.2 Spannungsumlagerungen bei gemischter Bewehrung. 5.3 Versuche an zentrischen Zugkörpern. 5.4 Versuchsergebnisse. 5.5 Ermittlung und Vergleich von Verbundkennwerten. 5.6 Zusammenfassung. 5.7 Literatur. Teil III: Bauteile (Karl Kordina). 1 Einfluß von Längsbeanspruchungen auf den Neigungswinkel der Schubrisse (Marek Los und Ulrich Quast). 1.1 Einleitung. 1

  14. Continuous automatic classification of seismic signals of volcanic origin at Mt. Merapi, Java, Indonesia

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    Ohrnberger, Matthias

    2001-07-01

    Guguran Ereignissen zu 33 Fehlalarmen pro Tag. Eine Vielzahl der Fehlalarme und nicht detektierten Ereignisse entstehen jedoch durch eine Verwechslung dieser beiden Signalklassen im automatischen Erkennnungsprozess. Dieses Ergebnis konnte aufgrund der ähnlichen Wellenfeldeigenschaften beider Signalklassen erklärt werden, deren Ursache vermutlich in den bekannt starken Einflüssen des Mediums entlang des Wellenausbreitungsweges in vulkanischen Gebieten liegen. Insgesamt ist die Erkennungsleistung des entwickelten automatischen Klassifizierungssystems als sehr vielversprechend einzustufen. Im Gegensatz zu Standardverfahren, bei denen in der Seismologie üblicherweise nur der Startzeitpunkt eines seismischen Ereignisses detektiert wird, werden in dem untersuchten Verfahren seismische Ereignisse in ihrer Gesamtheit erfasst und zudem im selben Schritt bereits klassifiziert.

  15. FORS am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte

    NASA Astrophysics Data System (ADS)

    1998-09-01

    des ersten Lichts" von FORS1 (15. September 1998) gewonnen wurde. PR Photo 37b/98 zeigt einen Himmelsausschnitt in der Nähe des Quasars PB5763, in dem auch ein ungewöhnlicher, sehr weit entfernter Haufen von Galaxien zu sehen ist. Er besteht aus einer großen Zahl lichtschwacher Galaxien, die bisher noch nicht eingehend untersucht wurden. Dieser Haufen ist ein gutes Beispiel für die Art von Objekten, auf die viel Beobachtungszeit mit FORS verwendet werden wird, sobald der reguläre Beobachtungsbetrieb begonnen hat. Eine Vergrößerung des gleichen Feldes ist in PR Photo 37c/98 wiedergegeben. Sie zeigt die einzelnen Mitglieder dieses Galaxienhaufens im Detail. Man beachte besonders die interessante spindelförmige Galaxie, die anscheinend einen äquatorialen Ring aufweist. Neben einer schönen Spiralgalaxie sind auch noch viele weitere lichtschwache Galaxien zu erkennen. Sie sind entweder Zwerggalaxien und Mitglieder des Haufens oder befinden sich sehr viel weiter entfernt im Hintergrund des Haufens. Technische Informationen : PR Photos 37b/98 (als Negativ reproduziert) und 37c/98 (Positiv) stammen von einer Aufnahme, die bei 0.8 Bogensekunden Seeing durch ein I-Filter (nahes Infrarot, 800nm) gewonnen wurde. Die Belichtungszeit betrug 5 Minuten, und es wurde eine Flatfield-Korrektur durchgeführt. Das gezeigte Feld ist 6.8 x 6.8 Bogenminuten bzw. 2.5 x 2.3 Bogenminuten groß. Norden ist links oben, Osten links unten. Spiralgalaxie NGC 1232 ESO PR Photo 37d/98 ESO PR Photo 37d/98 [Preview - JPEG: 800 x 912 pix - 760k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3420 pix - 5.7Mb] Ein Farbbild der Spiralgalaxie NGC 1232, aufgenommen am 21. September 1998. ESO PR Photo 37e/98 ESO PR Photo 37e/98 [Preview - JPEG: 800 x 961 pix - 480k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3602 pix - 3.5Mb] Vergrößerung des Zentrums von PR Photo 37d/98. Dieses spektakuläre Bild der großen Spiralgalaxie NGC 1232 (Photo 37d/98) wurde am 21. September 1998 unter guten Beobachtungsbedingungen erhalten. Es wurde aus drei