Milch, Milchprodukte, Analoge und Speiseeis
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Coors, Ursula
Die Produktpalette Milch und Erzeugnisse aus Milch beinhaltet Konsummilch, die aus Milch oder Bestandteilen der Milch hergestellten Milcherzeugnisse wie Sauermilch-, Joghurt-, Kefir-, Buttermilch-, Sahne-, Kondensmilch-, Trockenmilch- und Molkenerzeugnisse, Milchmisch- und Molkenmischprodukte (Produkte mit beigegebenen Lebensmitteln), Milchzucker, Milcheiweißerzeugnisse, Milchfette und Käse.
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Vogel, Helmut
Das beliebte Arbeitsbuch "Probleme aus der Physik" bietet nun auch zur 17. Auflage von Gerthsen Vogel "Physik" (ISBN 3-540-56638-4) mit über 1150 gelösten Aufgaben aus der Physik und ihren Anwendungen in Technik, Astrophysik, Geound Biowissenschaften eine Fülle an Material zum Üben und Weiterlernen, zur Prüfungsvorbereitung und zum Selbststudium. Neu hinzugekommen ist ein Kapitel zur nichtlinearen Dynamik. Aufgaben aller Schwierigkeitsgrade machen "Probleme aus der Physik" unentbehrlich für Studenten der Physik im Haupt- und Nebenfach; Schüler der Leistungskurse Physik finden hier eine hervorragende Ergänzung.
Bildanalyse in Medizin und Biologie
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Athelogou, Maria; Schönmeyer, Ralf; Schmidt, Günther; Schäpe, Arno; Baatz, Martin; Binnig, Gerd
Heutzutage sind bildgebende Verfahren aus medizinischen Untersuchungen nicht mehr wegzudenken. Diverse Methoden - basierend auf dem Einsatz von Ultraschallwellen, Röntgenstrahlung, Magnetfeldern oder Lichtstrahlen - werden dabei spezifisch eingesetzt und liefern umfangreiches Datenmaterial über den Körper und sein Inneres. Anhand von Mikroskopieaufnahmen aus Biopsien können darüber hinaus Daten über die morphologische Eigenschaften von Körpergeweben gewonnen werden. Aus der Analyse all dieser unterschiedlichen Arten von Informationen und unter Konsultation weiterer klinischer Untersuchungen aus diversen medizinischen Disziplinen kann unter Berücksichtigung von Anamnesedaten ein "Gesamtbild“ des Gesundheitszustands eines Patienten erstellt werden. Durch die Flut der erzeugten Bilddaten kommt der Bildverarbeitung im Allgemeinen und der Bildanalyse im Besonderen eine immer wichtigere Rolle zu. Gerade im Bereich der Diagnoseunterstützung, der Therapieplanung und der bildgeführten Chirurgie bilden sie Schlüsseltechnologien, die den Forschritt nicht nur auf diesen Gebieten maßgeblich vorantreiben.
Uncommon pollen walls: reasons and consequences*)
Pacini, Ettore; Hesse, Michael
2016-01-01
The mature pollen wall of gymnosperms and angiosperms consists in principle of two fundamentally different layers, the complex, thick sporopolleninous exine and the homogeneous, thin, single-layered pectocellulosic intine. In angiosperms, the typical exine is usually formed by a tectum, columellae, a foot layer, and an endexine. An exine reduction (minimally up to the complete absence) occurs in many unrelated seed plants, without consequences for pollen viability. The intine sometimes also deviates from its common form, being either extremely thick or appearing two- or even three-layered. Environmental factors or developmental constraints are highlighted as being responsible for the various deviating exine and intine forms. Pacini E. & Hesse M, 2012: Unkomplette Pollenwand – Gründe und Konsequenzen Die fertige Pollenwand der Gymnospermen und der Angiospermen besteht im Prinzip aus zwei fundamental verschiedenen Lagen, aus der komplexen, dicken und sporopolleninhältigen Exine, und der homogenen, dünnen, einschichtigen und überwiegend zellulosehältigen Intine. Bei Angiospermen ist die typische Exine aus einem Tectum, aus Columellae, aus einem Foot Layer und zumeist noch aus einer Endexine geformt. In vielen, nicht miteinander verwandten Angiospermen (seltener bei Gymnospermen) is die Exine mehr oder weniger stark reduziert, was allerdings keinen Einfluß auf die Keimungsfähigkeit des Pollens hat. Auch die Intine weicht manchmal von ihrer üblichen Ausbildung ab, ist entweder auffallend dick oder zwei bis dreischichtig. Sowohl Umweltfaktoren als auch embryologisch und entwicklungsgeschichtlich bedingte Hemmungen sind für die abweichenden Exine- und Intineformen verantwortlich. PMID:28904424
TÜV - Zertifizierungen in der Life Science Branche
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Schaff, Peter; Gerbl-Rieger, Susanne; Kloth, Sabine; Schübel, Christian; Daxenberger, Andreas; Engler, Claus
Life Sciences [1] (Lebenswissenschaften) sind ein globales Innovationsfeld mit Anwendungen der Bio- und Medizinwissenschaften, der Pharma-, Chemie-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie. Diese Branche zeichnet sich durch eine stark interdisziplinäre Ausrichtung aus, mit Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Einsatz von Ausgangsstoffen aus der modernen Biologie, Chemie und Humanmedizin sowie gezielter marktwirtschaftlich orientierter Arbeit.
Methodik und Qualität statistischer Erhebungen
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Krug, Walter; Schmidt, Jürgen; Wiegert, Rolf
Kapitel 8 wirft einen Blick hinter die Kulissen statistischer Arbeit und ihrer Methoden, insbesondere auch hinter die der amtlichen Statistik: Wie kommen die Myriaden von Zahlen zustande, die heute aus statistischen Quellenwerken aller Art und aus Datenbanken abgerufen werden können? Dabei wird deutlich, welche Schwierigkeiten bei Erhebungen, insbesondere bei Stichprobenerhebungen, zu überwinden sind, wie man Antwortverweigerer kooperativer stimmt, wie sich auch aus kleinen Stichproben auf intelligente Weise verlässliche Ergebnisse erzielen lassen und wie Großstichproben auf europäischer Ebene harmonisiert werden. Am Beispiel des Zensus 2011 wird gezeigt, wie sich eine Kombination von Stichproben und Registerauswertungen als Ersatz für eine Volkszählung nutzen lässt. Mitglieder der Deutschen Statistischen Gesellschaft waren daran kooperativ beteiligt.
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Borgeest, Ulf; Staude, Jakob; Hahn, Gerhard; Harris, Alan W.; Jaumann, Ralf; Köhler, Ulrich; Kührt, Ekkehard; Schulz, Rita; Neukum, Gerhard; Arnold, Gabriele; Keller, Horst Uwe; Denk, Tilmann; Müller, Thomas; Wulff, André; Maruhn, Nicolaus; Fischer, Daniel; Trieloff, Mario; Althaus, Tilmann
Contents: Die Kleinkörper des Sonnensystems. Kern, Koma und Schweife. Ziele der Planetenforschung. ROSETTA: Naherkundung von Kometen. Asteroiden: Trümmer aus planetarer Urzeit. Kleinkörper im Infrarotweltall. Selbs beobachten! Apocalypse - not now! Meteoriten - Boten aus der Urzeit des Sonnensystems.
Mikrodaten und statistische Auswertungsmethoden
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Hujer, Reinhard
Mit der zunehmenden Verfügbarkeit immer größerer Querschnitts- und Längschnittsdatensätze für Personen, Haushalte und Betriebe sowie deren Verknüpfungen hat sich die mikroökonometrische Forschung in den vergangenen Jahren rasant weiterentwickelt. Dies gilt sowohl aus methodischer als auch aus empirischer, anwendungsorientierter Sicht. Mikrodaten und mikroökonometrische Ansätze dienen dazu, aktuelle, politikrelevante Fragen aufzugreifen, sie zu analysieren und fundierte politische Empfehlungen zu geben, beispielsweise im Rahmen der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, der Finanzanalyse und der Marketingforschung. Die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) und deren Mitglieder haben sich in den Ausschüssen und in Hauptversammlungen kontinuierlich mit den Weiterentwicklungen der mikroökonometrischen Methodik und den empirischen Anwendungen befasst. Zahlreiche Publikationen von Mitgliedern der DStatG haben entscheidend zum kritischen Diskurs und zum wissenschaftlichen Fortschritt in diesem Bereich beigetragen.
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Hahn, Hans Jürgen; Gutjahr, Simon
2014-09-01
In seinem Kommentar schließt Traugott Scheytt die faunistische Bioindikation über die Nutzung von Grundwassermessstellen aus methodischen Gründen aus. Er postuliert auch, dass die faunistische Indikation hydrogeologischer Zusammenhänge wegen der eingeschränkten Ausbreitungsfähigkeit der Tiere in Porengrundwasserleitern nicht möglich sei und stellt grundsätzlich die Befunde unserer Untersuchungen am Kaiserstuhl in Frage. Dabei überträgt Herr Scheytt seine Erfahrungen aus der unbelebten Hydrogeologie direkt auf den Lebensraum Grundwasser. Seine Argumentation berücksichtigt dabei weder die Prinzipien der Ökologie noch den aktuellen Stand der grundwasserökologischen Forschung. Wir gehen davon aus, dass für die Untersuchungen am Kaiserstuhl sowohl unsere Arbeitshypothese wie auch die angewandten Methoden und die Interpretation der Ergebnisse der Fragestellung angemessen sind und internationalem, wissenschaftlichem Standard entsprechen. Aus den oben benannten Gründen bleiben wir dabei: Biondikation im Grundwasser funktioniert und sie bietet hervorragende Möglichkeiten, gerade auch für die Hydrogeologie.
Statistik in Naturwissenschaft und Technik
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Wilrich, Peter-Theodor
Mit dem Aufschwung von Naturwissenschaft und Technik zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstand die mathematische Statistik, angeregt aus der Geodäsie (wie die Methode der kleinsten Quadrate) und der Anthropologie (wie die statistische Analyse mehrdimensionaler Beobachtungen und ihrer stochastischen Abhängigkeiten). Im Gegensatz zu den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, in denen Daten vorwiegend aus Beobachtungsstudien gewonnen werden, stehen in den Naturwissenschaften Experimente im Vordergrund. Daher gehört die statistische Versuchsplanung zu den insbesondere in Naturwissenschaft und Technik angewendeten statistischen Methoden, aber auch die Extremwertstatistik und Lebensdaueranalysen sowie die Methoden der räumlichen Statistik (insbesondere in der Umweltforschung). Im 20. Jahrhundert wurden Stichprobenpläne und Regelkarten (Kontrollkarten) zur Prozessregelung als Hilfsmittel der statistischen Qualitätssicherung entwickelt. Diese Methodenbündel, mit denen sich der Ausschuss Statistik in Naturwissenschaft und Technik immer wieder befasst, werden im Folgenden vorgestellt.
Wie man Wert aus Smart Data schöpft
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Schüller, Katharina; Fritsch, Stefan
Der vorliegende Beitrag diskutiert an einem konkreten Forschungsprojekt, wie aus den Überwachungsdaten von Photovoltaikanlagen Algorithmen entwickelt wurden, die zukünftig die automatisierte Fehlererkennung und damit eine verbesserte Betriebsführung ermöglichen können. Um von Daten zum optimierten Prozess zu gelangen, sind vier Stufen notwendig. Nach der Datenintegration folgen die Qualitätssicherung, dann die Analyse und schließlich die Umsetzung in eine betrieblich nutzbare Anwendung. Für die Entwicklung valider, praxisrelevanter Modelle stellte es sich als unumgänglich heraus, dass bereits frühzeitig die datengenerierenden Prozesse und damit auch die physikalischen Grundlagen der Anlagen nicht nur von den Prozessexperten, sondern genauso von den Data Scientists verstanden wurden: Es genügt eben nicht, Daten zu konsolidieren und in ein Analysetool zu stecken, sondern die Wertschöpfung aus Daten gelingt nur, wenn eine domänen- und kompetenzübergreifend interdisziplinäre Zusammenarbeit erfolgt, in der beide Seiten bereit sind, kontinuierlich voneinander zu lernen.
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Wellenreuther, Günter; Zastrow, Dieter
Reale Aufgaben der Automatisierungstechnik sind im Allgemeinen sehr komplex. Als umfassender Ausdruck für Steuerungs-, Regelungs- und Visualisierungs-Vorgänge hat sich der Begriff der Automatisierung durchgesetzt. Er beinhaltet, dass Automatisierungsgeräte selbsttätig Programme befolgen und dabei Entscheidungen auf Grund vorgegebener Führungsgrößen und rückgeführter Prozessgrößen aus der Anlage sowie erforderlicher Daten aus internen Speichern des Systems treffen, um daraus notwendige Ausgangsgrößen für den Betriebsprozess zu bilden.
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Fasching, Gerhard
Die Sternbilder, die seit alters her die Menschen in ihren Bann gezogen haben, und die damit verbundenen Mythen werden in zweifacher Weise vorgestellt. Erstens ist es die Absicht, dem Leser zu helfen, sich am Sternenhimmel zurechtzufinden, und zweitens will es ihm die Vielfalt der Bilder vermitteln, die damit verbunden sind. Am Anfang des Buches stehen die prächtigen Erzählungen aus Ovids Metamorphosen. Dann ist vom Sternenhimmel im Jahreskreis die Rede, um den Leser anzuregen, diesen fast unendlichen Bilderreichtum sich selbst durch eigene Beobachtungen zu erschließen. Ein umfangreicher Abschnitt behandelt die einzelnen Sternbilder und das hierzu überlieferte Wissen. Sternkarten und alte Kupferstiche aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek zeigen, wie man sich in früheren Jahrhunderten den Sternenhimmel vorgestellt hat. Sternsagen und Mythen werden erzählt und auch das ptolemäische und das kopernikanische Weltsystem werden einander gegenübergestellt. Ausführliche Sachverzeichnisse mit über 3000 Suchbegriffen erleichtern den Zugang zu Stern- und Sternbildnamen und zur Mythologie.
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Rieger, Volker; Weber, Sven
Energiewende und Digitalisierung transformieren die Energiewirtschaft in noch nicht da gewesenem Maße. Durch den Wandel des linearen, vertikalen Geschäftsmodells in ein horizontales und vernetztes entstehen neue Geschäftsmodelle, in die vermehrt neue Anbieter aus anderen Branchen und Start-ups eintreten. Auf Basis langjähriger Beratungserfahrung erläutern die Autoren die zukünftige Geschäftslogik der Energiewelt 4.0. Anhand von Beispielen aus anderen Branchen zeigen sie dabei wesentliche Handlungsfelder speziell für regionale Energieunternehmen auf. Um in der neuen Energiewelt relevant zu bleiben, müssen Energieversorger ihre Kunden in den Fokus rücken, sich für Partnerschaften öffnen, in die Leistungsfähigkeit ihrer Infrastruktur investieren und v. a. einen Kulturwandel hin zu mehr Agilität und Offenheit vollführen.
Wie verstehen Schülerinnen und Schüler den Begriff der Unendlichkeit?
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Schimmöller, Tabea
Wie Hilbert bereits feststellte, wirkt die Idee der Unendlichkeit, wie keine andere, schon seit Zeiten sehr anregend und fruchtbar auf den Verstand und bewegt das Gemüt der Menschen. Der Begriff der Unendlichkeit bedarf aber auch, wie kein anderer, der Aufklärung, denn mit ihm eröffnet sich ein weites Feld, welches nicht nur aus vielen verschiedenen Definitionen besteht, sondern auch aus völlig unterschiedlichen Disziplinen. Physiker suchen immer dringender nach einer "Theorie für Alles" oder einer "Weltformel", Kosmologen beschäftigen sich unter anderem mit der Ewigkeit des Universums, Theologen interessiert eher die Unendlichkeit Gottes, Philosophen diskutieren unter anderem Grenzfragen zwischen Naturwissenschaft und Philosophie und die Mathematiker versuchen den Paradoxien des Unendlichen einen Sinn zu geben. Und so wird ersichtlich, dass nichts abstrakter ist als das Unendliche: Obwohl die Unendlichkeit für die unterschiedlichsten Wissenschaften von großer Bedeutung ist, "[ist] in der Wirklichkeit das Unendliche nirgends zu finden, [egal] was für Erfahrungen und Beobachtungen und welcherlei Wissenschaft wir auch heranziehen".
Trizentrische Analyse von Kofaktoren und Komorbidität des Pyoderma gangraenosum.
Jockenhöfer, Finja; Herberger, Katharina; Schaller, Jörg; Hohaus, Katja Christina; Stoffels-Weindorf, Maren; Ghazal, Philipp Al; Augustin, Matthias; Dissemond, Joachim
2016-10-01
Das Pyoderma gangraenosum (PG) ist eine seltene, inflammatorische destruktiv-ulzerierende neutrophile Erkrankung mit weitgehend unklarer Pathophysiologie. In dieser Studie wurden die potenziell relevanten Kofaktoren und Begleiterkrankungen von Patienten mit PG aus drei dermatologischen Wundzentren in Deutschland differenziert ausgewertet. Von den insgesamt 121 analysierten Patienten waren Frauen (66,9 %) häufiger betroffen als Männer. Das Alter der Patienten war 18-96 Jahre (Mittelwert [MW]: 59,8); die Wunden hatten eine Größe von 1-600 cm² (MW: 65,6 cm²) und waren überwiegend sehr schmerzhaft (VAS 1-10, MW: 7). Die Unterschenkel waren am häufigsten (71,9 %) betroffen. Bei 12 (9,9 %) Patienten bestanden chronisch entzündliche Darmerkrankungen (5,8 % Colitis ulcerosa; 4,1 % Morbus Crohn), bei 14,1 % der Patienten wurde eine Begleiterkrankung aus dem rheumatischen Formenkreis beschrieben. Neoplasien bestanden bei 20,6 % der Patienten, von denen 6,6 % als hämatologische und 14,1 % als solide Neoplasien klassifiziert wurden. Aus dem Kreis des metabolischen Syndroms wurde bei 69,4 % Patienten eine Adipositas, bei 57,9 % eine arterielle Hypertonie und bei 33,9 % ein Diabetes mellitus diagnostiziert. Diese Datenanalyse bestätigt Assoziationen des PG mit dem metabolischen Syndrom und mit Neoplasien, die zukünftig frühzeitig bei einer zielgerichteten Diagnostik der Patienten beachtet und behandelt werden sollten. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Astronomie für Alle. Einführung in die Himmelsbeobachtung
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Neckel, Thorsten; Neumann, Martin; Staude, Jakob
2002-12-01
Contents: Abenteuer Astronomie - Aufbruch zu fremden Welten. Orientierung am Himmel. Das Teleskop - Dein Blick ins All. Der Erdmond. Wir beobachten unseren Mond. Planeten - Unsere Nachbarn im All. Himmelsleuchten in dunkler Nacht - Das Zodiakallicht. Vagabunden im Sonnensystem. Meteore und Feuerkugeln. Meteorite - Faszinierende Materie aus dem Weltall. Kometen - Eisige Zeugen der Urzeit. Der hellste Stern an unserem Himmel. Auf der Sonne ist 'was los! Kosmische Schattenspiele - Sonnen- und Mondfinsternisse. Ferne Sonnen. Die Tiefen des Kosmos - Sternhaufen, Gasnebel und Galaxien. Astrophotographie mit stehender Kamera. Astrophotographie mit nachgeführter Kamera. Der Kosmos im Computer - Software für Hobbyastronomen. Signale aus dem Kosmos - Radioastronomie für Einsteiger.
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Fasching, Gerhard
Aus den Besprechungen: "... Wem bei seinen philosophischen Höhenflügen allerdings die einfachsten Grundlagen fehlen, wer sich am Himmel ähnlich zurechtfindet wie ein Amazonasindianer im Großstadtverkehr, dem seien die Sternbilder und ihre Mythen ans Herz gelegt, die der Wiener Universitätsprofessor Gerhard Fasching zusammengestellt hat... Da werden Wegweiser-Sternkarten für das ganze Jahr gezeigt, die auch einem astronomischen Ignoranten die nächtliche Orientierung ermöglichen. Daneben werden die Sternsagen des Ovid opulent ausgebreitet, das überlieferte Wissen aus verschiedenen Kulturkreisen zitiert und wissenschaftliche Erklärungsmodelle zusammengetragen. Die moderne Weltsicht erscheint dabei nicht als der Weisheit letzter Schluß, sondern nur als derzeit anerkanntes Abbild der Wirklichkeit..." #Ulrich Schnabel/Die Zeit#
Aus Wirtschaft und Betrieb. Biomasse: Gewinnung und Verarbeitung mit Profilschal-maschinen
P. Koch
1977-01-01
1963 wurden in den Südstaaten der USA nur 30% der oberund unterirdischen Biomasse der geernteten sog. Southern pines für Schnittholz und Zellstoff verwertet bzw. als getrockneies, gehobletes und abgelängtes Schnittholz oder als Kraftpapier verkauft. Keine der zusammen mit den Kiefern vorkommenden Laubholzarten wurde bisher in nennenswertem Umfan verwertet. Auch heute...
Quantensprung Digitalisierung - Energiewirtschaft im 21. Jahrhundert
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Thyen, Elmar
Die Energiewende wird ohne eine umfassende Digitalisierung der Energiewirtschaft Stückwerk bleiben. Die historisch gewachsene, aus hunderten fossilen Großkraftwerken getriebene Energieversorgung hat sich durch den Zubau von mehr als einer Millionen dezentraler Erzeugungseinheiten innerhalb der vergangenen 15 Jahren radikal verändert. Zum Ausgleich von Last und Erzeugung, aber auch zum Aufbau neuer Geschäftsfelder ist die digitale Technik unverzichtbar. Ihre Möglichkeiten scheinen nahezu unbegrenzt, ihre Rolle wird in einer zukünftig nahezu vollständig elektrifizierten Gesellschaft zunehmend wichtiger werden. Neue Anbieter drängen auf den Markt und setzen die traditionelle Energiewirtschaft unter Druck. Energieversorger, die sich dem Wandel nicht stellen, drohen den Anschluss zu verpassen. Noch werden Verbundunternehmen und Stadtwerke von weitreichenden regulatorischen Vorgaben geschützt. Beispiele aus anderen Branchen zeigen aber, dass die Digitalisierung im Stande ist, regulatorische Mechanismen außer Kraft zu setzen. Zugleich verhindert die enge Regulierung und ein falsch verstandener Datenschutzbegriff in Deutschland die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die energie- und volkswirtschaftlich sinnvoll wären.
Wirkstoffe, Medikamente und Mathematische Bildverarbeitung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bauer, Günter J.; Lorenz, Dirk A.; Maaß, Peter; Preckel, Hartwig; Trede, Dennis
Die Entwicklung neuer Medikamente ist langwierig und teuer. Der erste Schritt ist hierbei die Suche nach neuen Wirkstoffkandidaten, die für die Behandlung bislang schwer therapierbarer Krankheiten geeignet sind. Hierfür stehen der Pharma- und Biotechnologieindustrie riesige Substanzbibliotheken zur Verfügung. In diesen Bibliotheken werden die unterschiedlichsten Substanzen gesammelt, die entweder synthetisch hergestellt oder aus Pilzen, Bakterienkulturen und anderen Lebewesen gewonnen werden können.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fasching, Gerhard
Die Sternbilder und die damit verbundenen Mythen helfen, sich am Sternenhimmel zurechtzufinden und vermitteln die Vielfalt der Bilder der Mythologie und der Sternsagen. Sternkarten und alte Kupferstiche aus dem Bestand der Österreichischen Nationalbibliothek zeigen, wie man sich in früheren Jahrhunderten den Sternenhimmel vorgestellt hat. Ausführliche Sachverzeichnisse mit über 3000 Suchbegriffen erleichtern den Zugang zu Stern- und Sternbildnamen und zur Mythologie. Die dritte, erweiterte Auflage gibt für die kommenden Jahrzehnte darüber Auskunft, wo und wann die Planeten aber auch Sternhaufen, Gasnebel und Galaxien am Himmel mühelos aufgefunden werden können.
Turbulenzübergang in der Rohrströmung: Die Lösung eines alten Rätsels
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Eckhardt, Bruno; Hof, Björn; Faisst, Holger
2006-09-01
Die Strömung von Flüssigkeiten und Gasen durch eine Röhre kann zwei Zustände annehmen. Einer ist laminar, also gleichmäßig geordnet, einer ist zeitlich-räumlich verwirbelt und turbulent. Mit dem Übergang zur Turbulenz nimmt der Strömungswiderstand drastisch zu. Vor etwa 120 Jahren beschrieb Osborne Reynolds bereits das Verhalten der Rohrströmung sehr genau. Er beobachtete, dass der Turbulenzübergang sehr empfindlich von äußeren Störungen abhängt, was bislang rätselhaft blieb. Dieses Rätsel konnte nun mit einer Kombination aus Computerstudien, Konzepten aus der nichtlinearen Dynamik und speziell entwickelten Experimenten gelöst werden.
Doktor Johannes Häringshauser - Was seine Bücher über ihn erzählen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Feola, Vittoria
2009-06-01
Die Bibliothek des Dr. Johannes Häringshauser (1603-1642) weist ihren Besitzer als Arzt und Gelehrten mit großem geistigen Horizont aus. Hervorzuheben ist sein Interesse für Astronomie und Astrologie. Neben Werken, die unmittelbar mit seinen Studien in Wien und Padua und den Erfordernissen eines Arztes in Zusammenhang zu bringen sind (Klassiker der Heilkunde genauso wie aktuelle medizinische Publikationen), wird in seiner Büchersammlung eine reiche Palette an Themen abgedeckt: Theologie, Philosophie, Philologie, Politik, Geschichte und Länderkunde.
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Loos, Andreas
Wer schon einmal Nudeln selbst gemacht hat, der weiß: Frische Pasta kann ganz schön pappen. Das ist ein Problem für die Nudelindustrie, denn es ist nicht leicht, mit unregelmäßigen und klebrigen Nudel-Klumpen 500-Gramm-Beutel genau zu füllen. Einige Hersteller verwenden daher "Teilmengenwaagen". Die besitzen bis zu hundert kleineWaagschalen, die über ein Förderband mit jeweils ungefähr 50 Gramm Nudel-Klumpen befüllt werden. Dann kommt Mathematik ins Spiel: Ein Computer wählt die zehn Waagschalen aus, deren Inhalt zusammen die 500 Gramm genau erreicht, und leert sie in einen Beutel aus.
Die Energiebranche am Beginn der digitalen Transformation: aus Versorgern werden Utilities 4.0
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Doleski, Oliver D.
Die traditionelle Energieversorgung befindet sich in einer Zäsur. Das seit Jahrzehnten bewährte und stabile Geschäftsmodell einer zuverlässig planbaren, zentralen Energieerzeugung mit anschließender unidirektionaler Verteilung geriet spätestens seit der Energiewende des Jahres 2011 immer mehr unter Druck. Angesichts fortschreitender Digitalisierung und Dezentralisierung einerseits und gestiegener Erwartungshaltung der Kunden gegenüber "ihrem" Versorger andererseits sieht sich die Energiebranche heute einem epochalen Transformationsprozess gegenübergestellt. Bei diesem entwickeln sich aus den monopolistischen Versorgern des 19. und 20. Jahrhunderts (Utility 1.0), über die liberalisierten Energieversorgungsunternehmen (Utility 2.0) und Energiedienstleistungsunternehmen (Utility 3.0) heutiger Prägung, die digitalen Energiedienstleistungsunternehmen (Utility 4.0) von morgen. Oliver D. Doleski beschränkt sich in seinem Beitrag nicht auf die reine Beschreibung dieses Veränderungsprozesses an sich. Vielmehr werden darüber hinaus sowohl die mit dieser Entwicklung verbundenen übergeordneten Ziele als auch die wesentlichen Anforderungen an erfolgreiche Utilities 4.0 skizziert. Das Kapitel endet mit einem prägnanten Überblick profitabler Betätigungsfelder, die zur Sicherung der ökonomischen Zukunft von Energiekonzernen, Regionalversorgern und Stadtwerken beitragen können.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kemnitz, Arnfried
Der Grundgedanke der Analytischen Geometrie besteht darin, dass geometrische Untersuchungen mit rechnerischen Mitteln geführt werden. Geometrische Objekte werden dabei durch Gleichungen beschrieben und mit algebraischen Methoden untersucht. Behandelt werden folgende Themen: Koordinatensysteme: Kartesisches Koordinatensystem der Ebene und des Raumes, Polarkoordinatensystem der Ebene, Zusammenhang zwischen kartesischen und Polarkoordinaten; Geraden: Geradengleichungen, Abstände von Geraden; Kreise: Kreisgleichungen, Kreisberechnungen; Kugeln; Kegelschnitte; Ellipsen; Hyperbeln; Parabeln; Anwendungen von Kegelschnitten aus Technik und Mathematik; Vektoren: Definitionen, Addition, Multiplikation, Komponentendarstellung in der Ebene und im Raum, Skalarprodukt, Vektorprodukt. Zu den einzelnen Themenkreisen sind Beispiele aufgeführt. Wichtige Regeln und Gesetze sind durch Umrandung besonders kenntlich gemacht.
2001-01-01
die elektrische Leitfiihigkeit a,. und die relative Permeabilitat Yrn auf. In die Leiter sind harmonisch von der Zeit abhdngige Str ~me eingeprligt, die...Zusammengefasst werden die Beziehungen (5.15) dann durch Mit den Maschen- und Knotengleichungen sind die Abhdngigkeiten der Str ~ime und Span- nungen...besteht aus t Spalten und kennzeichnet die Tore, an denen Str ~me eingeprdgt sind. Daher ist sie gemdl3 [TnT] J,,,5, wenn in Tor bein Strom eingepriigt ist
Reisen im freien Fall - Teil 2: Das Zwillingsparadoxon aus dem Blickwinkel der ART
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Sonne, Bernd; Weiß, Reinhard
2013-07-01
Nachdem wir uns mit den Prinzipien der ART und einigen Beispielen vertraut gemacht haben, kommen wir nun zur Berechnung des Zwillingsparadoxons aus Sicht des reisenden Zwillings. Dabei spielt das Äquivalenzprinzip eine große Rolle. Deshalb wird die Bewegungssituation noch einmal erläutert, diesmal aus Sicht von Katrin. Sie befindet sich in ihrem System S'in Ruhe. In ihrem System läuft die Zeit t'ab. Nach dem Start fühlt Katrin jedoch eine Kraft, die sie als Gravitationskraft interpretieren kann. Sie merkt es daran, dass sie in den Sitz gedrückt wird. Nach einiger Zeit werden die Triebwerke abgeschaltet, und das Raumschiff fliegt mit konstanter Geschwindigkeit weiter, Phase 2. Anschließend wird der Schub der Triebwerke solange umgekehrt, bis das Raumschiff irgendwo mit der Geschwindigkeit null am Umkehrpunkt U landet, Phase 3 (Abb. 15.1). Die Erde, auf der sich Michael befindet, bewegt sich mit x'(t') aus Sicht von Katrin im freien Fall von ihr weg, s. das Experiment mit dem steigenden Fahrstuhl in Abschn. 13.2.1.
Weisenseel, Peter; Reich, Kristian; Griemberg, Wiebke; Merten, Katharina; Gröschel, Christine; Gomez, Natalie Nunez; Taipale, Kirsi; Bräu, Beate; Zschocke, Ina
2017-02-01
Die Behandlung von Psoriasis-Patienten mit einer Kombination aus Fumarsäureestern (FSE, Fumaderm ® ) und Phototherapie (UV) ist verbreitet, wurde aber im Rahmen von Studien wenig untersucht. Bisher liegen lediglich Daten aus einer kleinen Pilotstudie vor. Intention dieser Studie war, eine FSE/UV-Kombinationsbehandlung an einem größeren Patientenkollektiv mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis zu untersuchen. In dieser prospektiven, multizentrischen, nichtinterventionellen Studie wurden Daten von Patienten mit FSE/UV-Kombinationstherapie hinsichtlich der Wirksamkeit (PGA' PASI, DLQI, EQ-5D), Sicherheit und Dosierung über einen Zeitraum von zwölf Monaten erfasst und mit Daten einer retrospektiven Studie mit FSE-Monotherapie verglichen. Es wurden Daten von 363 Patienten ausgewertet. Unter der Kombinationstherapie verbesserten sich alle Wirksamkeitsparameter deutlich. Im Vergleich zur Monotherapie mit FSE konnte durch die Kombination mit UV ein schnellerer Wirkeintritt erzielt werden, wobei nach zwölf Monaten kein Unterschied in der Wirksamkeit bestand. Die Dauer und Art der Phototherapie zeigte keinen Einfluss auf die Wirksamkeitsparameter. Allgemein wurde die Kombinationstherapie gut vertragen. Unerwünschte Ereignisse wurden bei 7 % der Patienten berichtet. Die FSE/UV Kombinationstherapie zeigt eine gute Wirksamkeit und Verträglichkeit und kann zu einem schnelleren Wirkeintritt führen. Eine Kombinationstherapie erscheint vor allem in den ersten drei Monaten der FSE Behandlung sinnvoll. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Berechnung verkehrlicher Substitutionseffekte im Personenverkehr bei Online-Shopping
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Nerlich, Mark R.; Schiffner, Felix; Vogt, Walter; Rauh, Jürgen; Breidenbach, Petra
Für Güter des täglichen, mittelfristigen und langfristigen Bedarfs sowie für das Beispiel Baumarktartikel wird das Potenzial für Personenverkehrsaufwand von Einkaufsaktivtäten quantitativ abgeschätzt. Die entwickelten Algorithmen behandeln die einkaufsvorbereitende Information und den eigentlichen Einkauf, d.h. den Erwerb eines Gutes, separat. Informationsaktivitäten haben insbesondere bei höherwertigen Gütern einen hohen Stellenwert und damit auch verkehrliche Relevanz. Wie Berechnungen zeigen, spart Online-Shopping Informations- und Einkaufsverkehrsaufwand im Pkw-Verkehr ein. Die notwendigen Eingangsdaten wie differenzierte Informations- und Einkaufshäufigkeiten sowie verkehrliche Parameter zu Verkehrsmittelwahl, Entfernungen und Wegekopplungen wurden aus eigenen Erhebungen gewonnen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Eppmann, Helmut; Fürnrohr, Michael
Viele Aufgaben in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft erfordern nicht nur globale, sondern auch regionale Lösungen. Die Regionalstatistik ist deshalb unentbehrlich für viele Planungs- und Entscheidungsprozesse. Ihren Ausbau und ihre Nutzung zu fördern, hat sich der Ausschuss für Regionalstatistik der Deutschen Statistischen Gesellschaft zum Ziel gesetzt. Dieses Kapitel stellt zunächst einige Grundlagen der Regionalstatistik und die Aufgaben des Ausschusses dar. Es folgen das umfangreiche regionalstatistische Datenangebot der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder und seine Nutzung. Ein ergänzender Abschnitt ist der Arbeit des Instituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung gewidmet. Das Kapitel schließt mit einem Ausblick auf die Weiterentwicklung des regionalstatistischen Datenangebotes aus Sicht der amtlichen Statistik.
Titanisierung von Implantatoberflächen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Zimmermann, Hanngörg; Heinlein, Markus; Guldner, Norbert W.
Titan gilt seit Jahrzehnten als einer der wichtigsten Implantatwerkstoffe in der Medizin. Neben den guten mechanischen Eigenschaften (Leichtigkeit, hohe Festigkeit etc.), besitzen Titanimplantate vor allem eine hervorragende Körperverträglichkeit, so dass die Implantate optimal in den humanen Organismus integriert werden [1]. Ist jedoch aufgrund der Anforderungen an das Implantat eine hohe Flexibilität und/ oder Elastizität gefragt, so scheidet der Werkstoff Titan aufgrund seiner spröden und unflexiblen Materialeigenschaften aus. Die Folge ist der Einsatz von Implantatmaterialien, sowohl künstlichen als auch biologischen Ursprungs, welche nicht selten eine unzureichende Biokompatibilität aufweisen und somit zu Fremdköper- und immunologischen Reaktionen und Einkapselung des Implantates führen können. Die Erhöhung der Körperverträglichkeit, eine Adaption an das biologische Umfeld und eine hohe Biokompatibilität sind demzufolge die wichtigsten Eigenschaften bei der bedarfsgerechten Herstellung von Implantaten und Implantatoberflächen. Zur Gestaltung von innovativen, biokompatiblen Oberflächen stehen unterschiedliche technische Lösungsansätze zur Verfügung. Zum einen besteht die Möglichkeit, geeignete Oberflächeneigenschaften aus dem Grundmaterial selbst zu optimieren. Dies geschieht unter anderem durch Modifikation der Werkstoffoberflächen in Form von Texturierungen und Oberflächenrauhigkeiten. Zum anderen können die Oberflächeneigenschaften unabhängig von denen des Trägermaterials gestaltet werden. Durch Funktionalisierung der Oberflächen mit geeigneten Beschichtungen oder der Zugabe von Medikamenten (Drug Eluting) werden die Kunststoffimplantate dahingehend verändert, dass eine Steigerung der Körperakzeptanz erreicht wird. Die Titanbeschichtung von Implantatoberflächen kombiniert die positiven Materialeigenschaften von Titan und Polymer.
Physik gestern und heute Von der Metallstange zum Hochenergielaser
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heering, Peter
2002-05-01
Im Mai 1752 wurde in Marly bei Paris auf Anregung des amerikanischen Forschers und Politikers Benjamin Franklin erstmals die elektrische Natur des Blitzes nachgewiesen. Damals beschrieb Franklin auch eine technische Vorrichtung, die als Schutz von Gebäuden vor Blitzschlägen dienen sollte: den Blitzableiter. Diese aus heutiger Sicht scheinbar triviale Vorrichtung wurde aber keineswegs unmittelbar akzeptiert. Und bis heute ist die Forschung zum Schutz von Einrichtungen vor Blitzschlägen nicht abgeschlossen.
Degradable Implantate: Entwicklungsbeispiele
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ruffieux, Kurt; Wintermantel, Erich
Resorbierbare Implantate werden seit mehreren Jahrzehnten in der Implantologie eingesetzt. Bekannt wurden diese Biomaterialien mit dem Aufkommen von sich selbst auflösenden Nahtfäden auf der Basis von synthetisch hergestellten Polylactiden und Polyglycoliden in den 70er Jahren. In einem nächsten Schritt wurden Implantate wie Platten und Schrauben zur Gewebefixation aus den gleichen Biomaterialien hergestellt.
Gebändigtes Knallgas: Brennstoffzellen im mobilen und stationären Einsatz
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Waidhas, Manfred; Landes, Harald
2001-07-01
Die Brennstoffzelle hat aus technischer Sicht einen hohen Stand erreicht. Die PEMFC konnte ihre Zuverlässigkeit in einer Reihe von Nischenanwendungen, aber auch in Form erster mobiler und dezentraler Prototypen beweisen. Die SOFC und die MCFC konnten bereits in Anlagen von 100 kW und mehr in Erprobung gehen. Um jedoch wirtschaftlich konkur-renzfähig zu den etablierten Technologien der mobilen und dezentralen Energiewandlung zu werden, muss noch eine drastische Kostenreduktion sowohl beim Brennstoffzellen-Stack als auch bei den zu seinem Betrieb notwendigen Hilfsaggregaten erreicht werden. Für Fahrzeugantriebe muss außerdem eine Antwort auf die noch offene Treibstofffrage (Infrastruktur, H2-Erzeugung und H2-Speicherung) gefunden werden.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schulz, Detlef
Nur mit einer zuverlässigen und wirtschaftlichen elektrischen Energieversorgung ist eine nachhaltige gesellschaftliche Entwicklung von Industrienationen möglich. Gleichzeitig muss diese selbst so nachhaltig, d. h. umweltverträglich gestaltet werden, dass auch zukünftige Generationen nicht in ihrer Entfaltung behindert werden. Eine versorgungssichere, wirtschaftliche und umweltverträgliche Energiebereitstellung ergibt sich nicht zwingend allein aus einer technisch evolutionären Entwicklung und ist auch bis heute nicht ausschließlich nur mit einer der bekannten Wandlungstechnologien nachweislich realisierbar.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Homolka, Josef
Der Geschäftsbetrieb einer Universität ist durch zunehmende Digitalisierung und Nutzung elektronischer Medien gekennzeichnet. Die Einführung immer leistungsfähigerer zentraler IT-Systeme führt zu einer komplexen Vielfalt heterogener Benutzer- und Administrationsschnittstellen. Zur Schaffung einer umfassenden benutzerfreundlichen und nahtlosen IT-Infrastruktur ist die Beteiligung aller organisatorischen Einheiten und Ebenen erforderlich. Am Physik-Departement der Technischen Universität München wurden unter Integration eigener Ressourcen mit zentralen Ressourcen, die im Rahmen des IntegraTUM Projektes entwickelt und bereitgestellt wurden, existierende Dienste weiterentwickelt und neue Angebote aufgebaut. Das System, bestehend aus den Komponenten Netzwerk, Arbeitsplatzrechner, Serverinfrastruktur, E-Mail-Service, WWWDienst, Datenhaltung und Software wurde für die Nutzerkreise Studenten und Mitarbeiter im Hinblick auf Anwenderfreundlichkeit und nahtlosen Zugriff optimiert.
Die Grundlagen der Fernsehtechnik: Systemtheorie und Technik der Bildübertragung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mahler, Gerhard
Umfassende Einführung in die Grundlagen der Bewegtbild-Übertragung von den Anfängen bis zum heutigen Stand des digitalen Fernsehens mit einer aus der Praxis entstandenen systemtheoretischen Analyse. Die kompakte und anschaulich bebilderte Darstellung mit elementaren mathematischen Beschreibungen macht es dem Leser leicht, sich in die Bildübertragungstechnik einzuarbeiten. Thematische Einheiten erweitern den Wissensstoff - u.a. zu den Themen visuelle Wahrnehmung, mehrdimensionale Signaldarstellung, Farbmetrik, Digitalisierung, Elektronenoptik - und zeigen deren Anwendung auf die elektronische Bildübertragung.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Sauermann, Leo; Kiesel, Malte; Schumacher, Kinga; Bernardi, Ansgar
In diesem Beitrag wird gezeigt, wie der Arbeitsplatz der Zukunft aussehen könnte und wo das Semantic Web neue Möglichkeiten eröffnet. Dazu werden Ansätze aus dem Bereich Semantic Web, Knowledge Representation, Desktop-Anwendungen und Visualisierung vorgestellt, die es uns ermöglichen, die bestehenden Daten eines Benutzers neu zu interpretieren und zu verwenden. Dabei bringt die Kombination von Semantic Web und Desktop Computern besondere Vorteile - ein Paradigma, das unter dem Titel Semantic Desktop bekannt ist. Die beschriebenen Möglichkeiten der Applikationsintegration sind aber nicht auf den Desktop beschränkt, sondern können genauso in Web-Anwendungen Verwendung finden.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Baškarada, Saša; Gebauer, Marcus; Koronios, Andy; Gao, Jing
Heutige Organisationen produzieren und speichern mehr Informationen als je zuvor. Der resultierende Informationsüberfluss, zusammen mit einem Mangel an Qualitätssicherung für das Information Lifecycle Management, führt zu einem unsicheren Status der Informationsqualität in vielen Organisationen. Weiterhin hat sich herausgestellt, dass das Bewerten, Verbessern und Steuern der Informationsqualität ein offenkundig schwieriges Unterfangen ist. Dieses Kapitel stellt ein Modell zur Bewertung und Verbesserung der Information Quality Management Capability Maturity (IQM-Reifegrad) vor. Es wird ein Satz von Kriterien vorgestellt, der aus Literaturrecherche und Fallstudien abgeleitet wurde. Die Reifegradindikatoren werden validiert und in einem mehrstufigen Reifegradmodell durch eine Delphi-Studie gruppiert. Das abgeleitete IQM-Reifegradmodell hilft Organisationen ihre bestehenden Praktiken im IQM zu bewerten und potentielle Lücken und Verbesserungsstrategien zu ermitteln.
Forschungspolitik USA weisen zunehmend ausländische Physikstudenten ab
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bührke, Thomas
2003-11-01
In keinem anderen Land der Erde ist der Anteil ausländischer Studenten im Fach Physik größer als in den USA. Nach den Terroranschlägen vom 11. September werden jedoch zunehmend ausländische Studenten, insbesondere aus China und dem mittleren Osten, abgewiesen - zum Leidwesen der Studenten und der Universitäten.http://www.aip.org/statistics
Kundenfokus: Startpunkt für die digitale Transformation bei Stadtwerken
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fett, Perry; Küller, Philipp
Big Data, Internet der Dinge, Mobile Computing und soziale Medien - die modernen Informationstechnologien durchdringen den Alltag der meisten Menschen und lösen hierdurch eine digitale Transformation aus. Im Unternehmenskontext manifestiert sich die Digitalisierung durch eine neue Qualität der wissensbasierten Entscheidungsunterstützung und der Automatisierung bzw. Autonomisierung der Geschäftsprozesse. Für Stadtwerke gilt es nun, die Chancen der Digitalisierung zu ihren Gunsten zu nutzen. Ein Startpunkt könnte hierbei sein, wie Stadtwerke zukünftig mit ihren Kunden interagieren. Ausgelöst durch die Liberalisierung der Märkte rückt der Kunde heute stärker in den Mittelpunkt - die Energiewirtschaft steht nun vor der Herausforderung, dem Wettbewerb einen Schritt voraus zu sein und dem Kunden ein absolut positives Kundenerlebnis (Customer Experience) sowohl als Maßnahme zur Kundenbindung als auch zum Kundenaufbau zu bieten. Das vorliegende Kapitel zeigt hierfür die Erfolgskriterien für die gelungene Etablierung des Kundenfokus im eigenen Unternehmen auf. Mit dem Customer-Focus-Cycle-Modell von Fujitsu, angelehnt an den Deming-Kreislauf, wird ein allgemeingültiger Ansatz für ein mögliches Vorgehen beim Aufbau des Kundenfokus vorgestellt. Die sechs Phasen werden dabei anhand praktischer Beispiele erläutert und geben zudem Hinweise zu Methoden und Tools. Aus dem vorgestellten "Werkzeugkasten" wird ferner die Customer-Journey-Methode im Detail erläutert. Weiter soll das präsentierte Reifegradmodell Unternehmen dabei unterstützen, den eigenen Status quo festzustellen und die persönlichen Ziele auf dem Weg zur kundenzentrierten Organisation festzulegen.
Ein Kredit für Weihnachtsbaumkugeln
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Tutsch, Sina
Eine Mathematikerin aus dem DFG-Forschungszentrum Matheon arbeitet an Methoden zur dreidimensionalen Visualisierung. Sie hat die Geschäftsidee, Weihnachtsbaumkugeln mit bewegten Hologrammen herzustellen, die sich individuell gestalten lassen, und plant eine Existenzgründung. Aus einem öffentlichen Förderprogramm erhält sie ein günstiges Darlehen in Höhe von 50 000 Euro. Für die Startphase ihres Unternehmens benötigt sie jedoch den vierfachen Betrag.
Evaluation der zentralen TUM-Lernplattform
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schulze, Elvira; Baume, Matthias; Graf, Stephan; Gergintchev, Ivan
Die Notwendigkeit der Qualitätssicherung und -kontrolle für innovative universitäre Lehr-/Lernszenarien ist in der Praxis unbestritten. Die Wirksamkeit der Einführung der zentralen Lernplattform CLIX Campus der imc AG an der TUM wurde mittels quantitativer und qualitativer Evaluation überprüft. Als statistische Bewertungsgrundlage wurde der Erreichungsgrad bestimmter Projektziele herangezogen. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen der Evaluation von Bildungsangeboten gibt diese Studie Aufschluss über die Ergebnisse der Datenerhebungen sowie die Einschätzung der Plattform aus Nutzersicht und belegt die wesentliche Bedeutung der durchgängigen IT-Infrastruktur und speziell der einheitlichen Verfügbarkeit der eLearning Angebote.
[Leben im Eismeer - Tauchuntersuchungen zur Biologie arktischer Meerespflanzen und Meerestiere
Lippert; Karsten; Wiencke
2000-01-01
Die Maske wird nochmals auf Dichtigkeit überprüft, der Knoten der Sicherungsleine mit zwei halben Schlägen fixiert, dann rutscht die Taucherin von der Eiskante in das kalte Wasser. Eine halbe Stunde vergeht, bevor ihr Kopf wieder aus dem Eisloch auftaucht und sie ein großes Sammelnetz nach oben reicht, gefüllt mit verschiedenen Arten von Makroalgen. Obwohl noch große Flächen des Kongsfjordes im arktischen Spitzbergen zugefroren sind und das Festland von einer dicken Schneedecke bedeckt ist, hat unter Wasser in den Algenwäldern bereits der Sommer und damit die Saison der Meeresbiologen begonnen.
Einsteins Spuren in den Archiven der Wissenschaft: Physikgeschichte
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Marx, Werner
2005-07-01
Die Erwähnungen und Zitierungen von Einsteins Arbeiten dokumentieren lediglich den quantifizierbaren Anteil von Einsteins Beitrag zur Physik. Gleichwohl belegen sie die außergewöhnliche Resonanz und Langzeitwirkung seiner Arbeiten. Die Häufigkeit der Zitierungen entspricht nicht der allgemeinen Einschätzung ihrer Bedeutung. Insbesondere die Pionierarbeiten werden inzwischen als bekannt vorausgesetzt und nicht mehr explizit zitiert. Interessanterweise ist seine nach 1945 meist zitierte Arbeit nicht eine der Pionierarbeiten zur Quantenphysik oder Relativitätstheorie, sondern jene aus dem Jahr 1935 zum berühmten Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Gerthsen, Christian; Vogel, Helmut
Die siebzehnte Auflage des Gerthsen ist zugleich die sechste in der Bearbeitung Helmut Vogels. Der Autor bereichert das klassische Studien- und Nachschlagewerk mit einem neuen Kapitel zur nichtlinearen Dynamik (auch Chaos und Fraktale werden besprochen) sowie acht instruktiven Farbtafeln. Daneben gibt es wieder kleinere Ergänzungen und Korrekturen. Wo die Darstellung wegen der selbstauferlegten Beschränkung im Umfang nicht alle Themen behandeln kann, helfen die mehr als zahlreichen Übungsaufgaben, die im Band Vogel, Probleme aus der Physik, ISBN 3-540-51217-9, mit Beiheft nun auch zur 17. Auflage verwendbar, ausführlich besprochen werden.
Von Start-ups lernen - Methoden und Entwicklungsprozesse, die Jungunternehmen erfolgreich machen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Böhme, Eckhart
Die Start-up-Bewegung bringt beständig sog. Disruptoren hervor, die jede Branche betreffen und so gut wie keinen Lebensbereich auslassen. Diese Jungunternehmen, insbesondere aus der Softwarebranche, verfügen zwar nicht über Ressourcen wie etablierte Unternehmen, sie sind jedoch agil, "hungrig", können frei von "Ballast" agieren und treiben die Digitalisierung aller Branchen voran. Aber auch Start-ups können nicht einfach ungetestete Ideen in erfolgreiche Produkte oder Dienstleistungen umwandeln und ihren Erfolg dem Zufall überlassen. Erfolgreiche Jungunternehmen folgen vielmehr einem strukturierten Prozess, um marktgetestete Nutzenversprechen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Zunehmend adaptieren etablierte Unternehmen innovative Entwicklungsprozesse und Methoden. Die Fragestellung für Energieversorgungsunternehmen (EVUs) lautet, welche Methoden, Werkzeuge und Entwicklungsprozesse, die heute bei vielen Start-ups eingesetzt werden, sie aufgreifen können, um das Unternehmen gegenüber Disruptoren robust zu machen?
Zusammenarbeit aus Sicht eines outgesourcten Instandhalters
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Grüßer, Stefan; Loeven, Heinz-Wilhelm
Dauerhafter Unternehmenserfolg ist nur mit einer fortschrittlichen Instandhaltung zu erzielen. Durch den enormen Kostendruck infolge der Globalisierung und die Innovationssprünge auf der technischen Seite wird auch die Frage nach der modernen Organisationsform für die Instandhaltung gestellt. Eine Möglichkeit der Kostenoptimierung ist das Outsourcing von Instandhaltungsleistungen. Hierbei ist es unerlässlich, dass sich die Mitarbeiter zum Dienstleister entwickeln. In diesem Beitrag wird die Entwicklung der InfraServ Knapsack von einer internen Instandhaltungsabteilung hin zu einem Industriellen Dienstleister beschrieben und Aspekte der Zusammenarbeit mit externen Kunden aus der Sicht des outgesourcten Instandhalters geschildert. Es werden die wichtigen Entwicklungsschritte zur Dienstleistungsorientierung der früheren Eigeninstandhaltung aufgezeigt. Dieser Beitrag ist nicht als "Königsweg“ zu verstehen, er soll vielmehr anhand der Erfahrungen einer outgesourcten Eigeninstandhaltung Anregungen für die Entwicklung der eigenen Instandhaltungsorganisation liefern.
Individuelle Templates für Rekonstruktionen des linken Herzventrikels
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Feder, Stefan; Falk, Volkmar; Gutberiet, Matthias; Bartz, Dirk
Bei krankhaften Vergrößerungen des linken Herzventrikels kann eine chirurgische Ventrikelrekonstruktion zur Verbesserung der Herzleistung beitragen. Die dabei erstellte Ventrikelgeometrie ist von entscheidender Bedeutung. Diese Studie befasst sich mit der computerbasierten Planung von individuellen Schablonen (Templates) für Ventrikelrekonstruktionen. Ziel ist es aus Cardio-CT-Daten, präoperativ, patientenindividuelle 3D-Modelle für Ventrikeltemplates zu erstellen. Hierfür wird aus CT-Daten der linksventrikuläre Blutpool segmentiert und daraus das Ventrikeltemplate modelliert. Dies geschieht anhand von zwei Kriterien: dem physiologischen Ventrikelfüllungsvolumen und der hämodynamisch günstigen ellipsoiden Form. Es konnten 20 3D-Templatemodelle mit einem durchschnittlichen Volumen von 144 ml erstellt werden. Die ellipsoide Form konnte durch manuelle Modellierung erreicht werden. Der Nachweis verbesserter Operationsergebnisse muss in nachfolgenden klinischen Studien erbracht werden.
Biogeochemische Stoffkreisläufe
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Brüggemann, Nicolas; Butterbach-Bahl, Klaus
Der Klimawandel wirkt sich auf biogeochemische Stoffkreisläufe aus. So kann davon ausgegangen werden, dass sich die ökosystemaren Kohlenstoff- und Stickstoffflüsse zwischen Biosphäre, Atmosphäre und Hydrosphäre zukünftig deutlich verändern werden, mit positiven wie auch negativen Rückkopplungseffekten auf den Klimawandel. Der Schwerpunkt dieses Kapitels liegt auf wenig intensiv bis nicht genutzten terrestrischen Ökosystemen, da intensiv landwirtschaftlich genutzte Systeme deutlich stärker von Nutzung und Management beeinflusst werden, als durch den Klimawandel. Die zu erwartenden Veränderungen für die einzelnen betroffenen terrestrischen Ökosysteme werden, soweit möglich, nach Faktoren getrennt dargestellt. Im Fokus stehen Wälder, Moore und Küstengebiete.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Tabelow, Karsten
Bildgebende Verfahren haben sich in den letzten Jahren einen festen Platz in der Medizin erobert und die medizinische Forschung und Diagnostik revolutioniert. Sie ermöglichen Ärzten und Forschern einen Einblick in lebendes Gewebe. Mit der fortschreitenden technischen Entwicklung liefern die Verfahren immer höhere Auflösungen, schärfere Bilder und mehr Details. Bildgebende Verfahren sind ohne Mathematik undenkbar, von der Bildrekonstruktion aus den gemessenen Signalen, bis hin zur Auswertung der Bildinformation. Für die Analyse der großen Menge an Bilddatenpunkten (Voxel, volume element, im Gegensatz zum zweidimensionalen Pixel, picture element) werden häufig insbesondere Methoden der mathematischen Statistik benötigt. Zufällige Fehler in der Messung äußern sich als Bildrauschen, die Bilder wirken unscharf und gestört. Dadurch werden diagnostische Entscheidungen erschwert.
Terror mit Atomwaffen: reale Gefahr? Nukleare und Radiologische Waffen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Harigel, Gert G.
2006-01-01
Können Terroristen sich nukleare Massenvernichtungswaffen beschaffen? Dazu müssten sie ausreichende Mengen an waffenfähigem, spaltbarem Material stehlen. Selbst der Bau einer primitiven Atombombe erfordert einen hohen technischen Aufwand und Spezialisten. Wahrscheinlicher ist deshalb der Diebstahl einer kleinen taktischen Kernwaffe. Alternativ könnten Terroristen sich radioaktives Material aus zivilen Quellen beschaffen und daraus eine Schmutzige Bombe bauen. Eine solche radiologische Waffe wäre keine echte Massenvernichtungswaffe, doch ihre psychologische Wirkung könnte stark sein. Das macht sie für Terroristen attraktiv, weswegen diese Gefahr ernst genommen werden muss.
Herausforderungen durch die deutsche Wiedervereinigung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Stäglin, Reiner
Die Wiedervereinigung stellte auch die Statistik vor große Aufgaben. Die als Organ der staatlichen Planung staatsnah orientierte Statistik der DDR musste auf das zur Neutralität und wissenschaftlichen Unabhängigkeit verpflichtete System der Bundesrepublik umgestellt werden. Ebenso verlangten die Universitäten eine Neuorientierung. Die Deutsche Statistische Gesellschaft hat sich vor allem dreier Aufgaben mit großem Engagement, aber auch mit Bedachtsamkeit angenommen: Aufnahme und Integration der Statistiker aus den neuen Bundesländern in die Gesellschaft, Begleitung der Neuausrichtung des Faches Statistik an deren Hochschulen und Sicherung sowie Nutzung von Datenbeständen der ehemaligen DDR.
ERIC Educational Resources Information Center
Brinkmann, Annette, Ed.; Ehmann, Annegret, Ed.; Milton, Sybil, Ed.; Rathenow, Hanns-Fred, Ed.; Wyrwoll, Regina, Ed.
This project is the result of extensive research about the practical applications of "National Socialism and the Holocaust" in historical and political education in and outside schools and in educational work with young people. The multifaceted documentation, on CD-ROM, booklet and a Web site is aimed at a broad international and…
Biokompatible Implantate und Neuentwicklungen in der Gynäkologie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Jacobs, Volker R.; Kiechle, Marion
Für den Einsatz in der Gynäkologie stehen heute eine Vielzahl unterschiedlicher, biokompatibler Materialien und Implantate zur Verfügung. Auf eine Auswahl soll hier näher eingegangen werden, die die verschiedenen Materialien und Bauweisen repräsentieren. So sind Brustimplantate seit fast vier Jahrzehnten im Gebrauch für die Brustvergrösserung und den Brustwiederaufbau. Material, Bauweisen und medizinische Aspekte einschliesslich der kontroversen Diskussion um Silikon werden im folgenden erläutert. Neuere Entwicklungen von Verhütungstechniken für permanente Sterilisation wie den Filshie ClipTM für transabdominalen und den STOPTM für intraluminalen Verschluss der Eileiter oder die intrauterin plazierte Hormonspirale MirenaTM für zeitlich begrenzte Verhütung werden beschrieben. Eine neue Perspektive zur Verhinderung postoperativer intraabdominaler Adhäsionen stellt Spray-GelTM, ein Zweikomponenten Hydrogel aus Polyethylenglykol, dar.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bürkle, Erwin; Ammer, Daniel; Würtele, Martin
Kunststoffe zu spritzgießen ist eine der fortschrittlichsten Verarbeitungstechnologien. Durch Spritzgießen, ein Verfahren der Urformtechnik werden Formteile in der Regel mit komplexer Geometrie vollautomatisch hergestellt. Ausgehend vom Verfahrensablauf werden Thermoplaste, Duroplaste oder Kautschuk in einer Spritzgießmaschine aus dem Feststoffzustand heraus aufgeschmolzen, in einen formgebenden Hohlraum (Werkzeug) eingespritzt, dort verdichtet, abgekühlt oder zur Reaktion gebracht und dann als Formteil aus dem Werkzeug ausgeworfen. Etwa 60 % aller Kunststoffverarbeitungsmaschinen sind Spritzgießmaschinen (Abb. 26.1). Auf ihnen werden Formteile mit sehr niedrigen Massen im mg-Bereich bis hin zu großen Massen in zwei - z. T. sogar auch dreistelligen kg-Bereich hergestellt. Der Prozess des Spritzgießens nutzt in idealer Weise das besondere physikalische Verhalten der Kunststoffe. In einem verhältnismäßig einfachen Prozess werden durch Erwärmen des Kunststoffes und der nachfolgenden Formgebung im Schmelzezustand mit abschließender Abkühlung in einem formgebenden Werkzeug direkt gebrauchsfertige Formteile hergestellt [1, 31].
Albers, Andreas E; Kaufmann, Andreas M
2018-05-01
Zanotti L et al. Epidermal growth factor receptor detection in serum and saliva as a diagnostic and prognostic tool in oral cancer. Laryngoscope 2017; 127: E408–E414 DER EGF-REZEPTOR (EGFR) IST EIN TRANSMEMBRANREZEPTOR MIT INTRINSISCHER TYROSINKINASE-AKTIVITäT, DER IN ALLEN ZELLARTEN VORKOMMT. DIE ÜBEREXPRESSION DES EGFR IST BEI VERSCHIEDENEN TUMORARTEN NACHWEISBAR, SO AUCH BEIM PLATTENEPITHELKARZINOM IM MUNDRAUM (OSCC). DEN DIAGNOSTISCHEN UND PROGNOSTISCHEN WERT DES EGFR BEIM OSCC AUS SERUM UND SPEICHEL BESTIMMTEN ITALIENISCHE ÄRZTE DER UNIVERSITäT VON BRESCIA.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Macuglia, Daniele
Die Geschichte des Kalten Krieges eröffnet viele Möglichkeiten, sich näher mit den Schnittstellen von Physik und Biologie während des 20. Jahrhunderts zu befassen. Nicht nur das Unglück in Tschernobyl aus dem Jahr 1986, auch das Beispiel der nuklearen Anlagen in Hanford in den Vereinigten Staaten zeigt die biologischen Folgen von nuklearer Physik.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Aichele, Christian; Schönberger, Marius
Energieunternehmen haben auf dem Weg zur digitalen Transformation noch viele Herausforderungen zu bewältigen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt derzeit auf der Modernisierung der IT-Systeme. Ausgangspunkt hierzu ist, dass sich bei den Endkonsumenten Mobile Applikationen, Smartphones, Tablet-PCs oder Smart TVs einer immensen Beliebtheit erfreuen. Durch diese Technologien wird die physische und virtuelle Welt in immer weiter zunehmendem Maße miteinander verknüpft. Mobile Applikation können einen wahren Hype hervorrufen und Verhaltensweisen auch nachhaltig verändern (ein Beispiel hierfür ist Pokémon Go, eine App die ein virtuelles Spiel mit der realen Umgebung kombiniert und die erstmalig auch eingefleischte Zocker aus der Anonymität ihrer häuslichen Umgebung hervorlocken konnte und für analoge Bewegung im Freien sorgte).
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Michaelis, Michael
An einem Wochenende im Dezember 2009 beendete der chinesische Eisenbahn-Vizeminister Hu Yadong in Begleitung einer hochrangigen Delegation aus Experten des Department of Safety seines Ministeriums eine mehrtägige Europareise mit einem Besuch in der Konzernzentrale des weltweit führenden Herstellers von Bremssystemen für Schienen- und Nutzfahrzeuge in München. Schon in wenigen Jahren wird China über die weltweit größte Flotte an Hochgeschwindigkeitszügen verfügen und dabei sind Sicherheit und Qualität vorrangige Anforderungen. Knorr-Bremse liefert 100% der Bremsanlagen dieser Züge und hat vor kurzem mit rund 500 Millionen Euro den größten Auftrag in der Firmengeschichte erhalten. Das Unternehmen wird zusammen mit seinen chinesischen Partnern insgesamt 2.720 neue Wagen des chinesischen Hochgeschwindigkeitszuges CRH3 mit Brems- und Türsystemen ausrüsten.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Lowsky, Martin
Die im Titel genannte Aussage findet sich in den Lebenserinnerungen von Laurent Schwartz (1915-2002), einem der fruchtbarsten Mathematiker, Mitglied der Gruppe Bourbaki. Im Original lautet die Aussage: "un objet concret est un objet abstrait auquel on a fini par s'habituer." Schwartz erläutert sie am Beispiel des Integrals über {e^{-1/2{x^2}}} , das den Wert Wurzel aus 2π hat und in dem sich also die Zahlen e und π verknüpfen. Was Schwartz aber vor allem ausdrücken will, ist dies: Das mathematische Verständnisd geht langsam vor sich und es bedarf der Anstrengung. "Es ist eine Frage der Zeit und der Energie", sagt Schwartz, und gerade dies mache es so schwer, die höhere Mathematik unter das Volk zu bringen. Das Lernen und Lehren von Mathematik laufe eben mühevoll und langsam ab.
Hachenberg, Thomas; Kols, Kerstin
2018-04-01
Schlichtungsstellen für Arzthaftpflichtfragen bieten Patienten, Ärzten und Versicherern eine Möglichkeit, Arzthaftungsstreitigkeiten außergerichtlich zu klären. In der Rubrik „Fälle der Schlichtungsstelle“ stellen wir abgeschlossene Fälle aus der Schlichtungsstelle für Arzthaftpflichtfragen der norddeutschen Ärztekammern vor.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fuchs, Sven; Ziesche, Michael; Nillert, Peter
2017-06-01
This paper comprises a review of the 13 studies that have been proposed for the derivation of porosity, effective porosity and/or specific yield from grain size distributions (Lejbenson 1947; Istomina 1957; Beyer 1964; Hennig 1966; Golf 1966; Marotz 1968; Beyer und Schweiger 1969; Seiler 1973; Bureau of Reclamation 1984; Helmbold 1988; Beims und Luckner 1999; Balke et al. 2000; Helmbold 2002). Experimental design, limitations and application boundaries are discussed and methods are compared against each other. The quality of the predictive methods strongly depends on the experimental design and the sample type.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Greiner, Katharina; Egger, Jan; Großkopf, Stefan; Kaftan, Jens N.; Dörner, Ralf; Freisleben, Bernd
In diesem Beitrag werden Active Appearance Models (AAMs) zur Segmentierung der äußeren Kontur von Aortenaneurysmen eingesetzt. Diese Aufgabe ist wegen des geringen Kontrastes zum umliegenden Gewebe und des Aufbaus der teils thrombotisierten oder kalzifizierten Gefäßwände im Bereich eines Aneurysmas so komplex, dass sie aufgrund der Vielgestalt der Kontur in CT-Angiographie-Bildern die Verwendung eines statistischen Modells für Form und eingeschlossene Textur rechtfertigt. Für die Evaluation des Verfahrens wurden verschiedene statistische Modelle aus Schichten von neun CTA-Datensätzen trainiert und die Segmentierung anhand von Leave-One-Out-Tests überprüft.
Bismarck, Doris; Schneider, Marianne; Müller, Elisabeth
Einleitung: Ätherische Öle sind die Grundlage der Aromatherapie. Unter anderem wird ihnen eine antibakterielle Wirkung zugeschrieben. In dieser Studie sollte die In-vitro-Wirksamkeit ätherischer Öle gegen ein breites Spektrum veterinärmedizinisch relevanter Erreger getestet werden. Methoden: Die antibakterielle Aktivität von 16 ätherischen Ölen wurde mittels Agardiffusionstest bestimmt. Getestet wurden grampositive und gramnegative Erreger, die aus klinischen Isolaten von Hunden, Katzen und Pferden aus der veterinärmedizinischen Routinediagnostik stammten. Die Einteilung der Wirksamkeit in nicht, gering-, mittel- und hochgradig wirksam erfolgte anhand der Größe der Hemmhofradien des Bakterienwachstums. Ergebnisse: Generell zeigten sich sowohl grampositive als auch gramnegative Erreger empfindlich gegen einige der getesteten ätherischen Öle. Nicht nur gegen Staphylokokken, sondern auch gegen Methicillin-resistente Stämme der Staphylokokken wiesen die ätherischen Öle in vitro eine nicht zu vernachlässigende Wirkung auf. Pasteurella multocida stellte sich als eher sensibler Keim heraus, während Pseudomonas aeruginosa als vollkommen resistenter Keim eine Ausnahme bildete. Teebaum-, Oregano-, und Bergbohnenkrautöl waren die potentesten Öle. Zusätzlich zeigten sich bei den grampositiven Erregern Lemongrasöl und bei den gramnegativen Erregern Thymianöl als gut wirksam. Schlussfolgerung: Ätherische Öle verfügen in vitro über eine antibakterielle Aktivität gegen klinische Isolate von Hunden, Katzen und Pferden. Diese Studie bietet eine Grundlage für die Anwendung ätherischer Öle in der Veterinärmedizin. Es zeichneten sich Tendenzen im Wirkspektrum einzelner ätherischer Öle bzw. im Grad der Wirksamkeit ätherischer Öle hinsichtlich einzelner Erregerspezies ab, allerdings lässt sich keine sichere Vorhersage über ihre Wirksamkeit gegen einen spezifischen Keim eines individuellen Patienten treffen. Deswegen sollte vor einer Therapie mit ätherischen Ölen deren individuelle Wirksamkeit mittels Aromatogramm getestet werden. © 2017 The Author(s). Published by S. Karger GmbH, Freiburg.
Anbindung des SISIS-SunRise-Bibliothekssystems an das zentrale Identitätsmanagement
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ebner, Ralf; Pretz, Edwin
Wir berichten über Konzepte und Implementierungen zur Datenprovisionierung aus den Personenverwaltungssystemen der Technischen Universität München (TUM) über das zentrale Metadirectory am Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in das SISIS-SunRise-Bibliothekssystem der Universitätsbibliothek der TUM (TUB). Es werden drei Implementierungsvarianten diskutiert, angefangen von der Generierung und Übertragung einfacher CSV-Dateien über ein OpenLDAP-basiertes Konzept als Backend für die SISIS-Datenbank bis zur endgültigen Implementierung mit dem OCLC IDM Connector.
Darwinische Kulturtheorie - Evolutionistische und "evolutionistische`` Theorien sozialen Wandels
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Antweiler, Christoph
Evolutionistische Argumentationen außerhalb der Biologie sind weit verbreitet. Wenn sie vertreten werden, heißt das mitnichten, dass sie notwendigerweise von darwinischen Argumenten geprägt sind. Wenn man Evolution und Kultur aus explizit darwinischer Perspektive zusammen bringt, bedeutet das noch lange nicht unbedingt Soziobiologie. Und es bedeutet sicherlich nicht Sozialdarwinismus. Dieser Beitrag soll einen Überblick der so genannten evolutionären Ansätze bzw. evolutionistischen Ansätze zu menschlichen Gesellschaften bzw. Kulturen geben. Es soll gezeigt werden, was in den Ansätzen analytisch zu trennen ist und was synthetisch zusammen gehört. Mein Beitrag ist nicht wissenschaftsgeschichtlich angelegt, sondern systematisch ausgerichtet und hat zwei Schwerpunkte (Antweiler 2008; Antweiler 2009b). Zum einen geht es um kausale Zusammenhänge von organischer Evolution und gesellschaftlichem Wandel. Auf der anderen Seite werden Analogien zwischen biotischer und kultureller Evolution erläutert, die als spezifische Ähnlichkeiten dieser beiden als grundsätzlich verschieden gesehenen Prozesse aufgefasst werden. Dadurch wird die Frage aufgeworfen, ob die Evolution von Organismen einerseits und die Transformation von Gesellschaften bzw. Kulturen andererseits, spezielle Fälle eines allgemeinen Modells von Evolution darstellen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Lacalli, Christina; Jähne, Marion; Wesarg, Stefan
In diesem Beitrag stellen wir neue, automatisierte Verfahren zur Visualisierung der Koronararterien einerseits und für eine direkte Vergleichbarkeit mit konventionellen Angiogrammen andererseits vor. Unser Ansatz umfasst Methoden für die automatische Extraktion des Herzens aus kontrastverstärkten CT-Daten, sowie für die Maskierung grosser kontrastmittelgefüllter Kavitäten des Herzens, um die Sichtbarkeit der Koronararterien bei der Darstellung mittels Volumenrendering zu verbessern. Zum direkten Vergleich mit konventionellen Angiographien wurde ein Verfahren zur automatischen Generierung von Projektionsansichten aus den CT-Daten entwickelt.
Digitalisierung des Bösen: Energiewirtschaft als Cyberopfer
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bartsch, Michael; Frey, Stefanie
Die Energieversorgung ist eine kritische Infrastruktur, da alle anderen Sektoren von der Stromversorgung abhängig sind und eine Störung katastrophale Auswirkungen mit unvorhersehbaren Kaskadeneffekten mit sich bringen würde. Das oberste Ziel der Betreiber ist daher sicherzustellen, dass Maßnahmen für eine störungsfreie Stromversorgung ergriffen werden. Cyberangriffe stellen ein hohes Risiko für die Energieversorgung dar. Dabei kann die Energiewirtschaft von Massenphänomenen wie Cybercrime betroffen sein, aber auch Gegenstand von technisch komplexer Cybersabotage werden, wie bei dem Angriff Ende 2015 auf einen ukrainischen Energieversorger. Die Stromversorgung fiel für mehrere Stunden aus und hatte weitreichende Auswirkungen für die Bevölkerung und Unternehmen.
Structural Behavior Under Precision Impact Tests
1996-08-01
ASPECTS OF IMPACT TESTING The problem of impact between two bodies has been studied extensively (for example, Eibl 1987, Feyerabend 1988, Krauthammer...Concrete for Hazard Protection, Edinburgh, Scotland, pp. 175-186. Feyerabend , M., 1988, "Der harte Querstoss auf Stützen aus Stahl und Stahlbeton
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Küster, Frank
2002-11-01
Das Lektin aus Pisum sativum, der Gartenerbse, ist Teil der Familie der Leguminosenlektine. Diese Proteine haben untereinander eine hohe Sequenzhomologie, und die Struktur ihrer Monomere, ein all-ß-Motiv, ist hoch konserviert. Dagegen gibt es innerhalb der Familie eine große Vielfalt an unterschiedlichen Quartärstrukturen, die Gegenstand kristallographischer und theoretischer Arbeiten waren. Das Erbsenlektin ist ein dimeres Leguminosenlektin mit einer Besonderheit in seiner Struktur: Nach der Faltung in der Zelle wird aus einem Loop eine kurze Aminosäuresequenz herausgeschnitten, so dass sich in jeder Untereinheit zwei unabhängige Polypeptidketten befinden. Beide Ketten sind aber stark miteinander verschränkt und bilden eine gemeinsame strukturelle Domäne. Wie alle Lektine bindet Erbsenlektin komplexe Oligosaccharide, doch sind seine physiologische Rolle und der natürliche Ligand unbekannt. In dieser Arbeit wurden Versuche zur Entwicklung eines Funktionstests für Erbsenlektin durchgeführt und seine Faltung, Stabilität und Monomer-Dimer-Gleichgewicht charakterisiert. Um die spezifische Rolle der Prozessierung für Stabilität und Faltung zu untersuchen, wurde ein unprozessiertes Konstrukt in E. coli exprimiert und mit der prozessierten Form verglichen. Beide Proteine zeigen die gleiche kinetische Stabilität gegenüber chemischer Denaturierung. Sie denaturieren extrem langsam, weil nur die isolierten Untereinheiten entfalten können und das Monomer-Dimer-Gleichgewicht bei mittleren Konzentrationen an Denaturierungsmittel auf der Seite der Dimere liegt. Durch die extrem langsame Entfaltung zeigen beide Proteine eine apparente Hysterese im Gleichgewichtsübergang, und es ist nicht möglich, die thermodynamische Stabilität zu bestimmen. Die Stabilität und die Geschwindigkeit der Assoziation und Dissoziation in die prozessierten bzw. nichtprozessierten Untereinheiten sind für beide Proteine gleich. Darüber hinaus konnte gezeigt werden, dass auch unter nicht-denaturierenden Bedingungen die Untereinheiten zwischen den Dimeren ausgetauscht werden. Die Renaturierung der unprozessierten Variante ist unter stark nativen Bedingungen zu 100 % möglich. Das prozessierte Protein dagegen renaturiert nur zu etwa 50 %, und durch die Prozessierung ist die Faltung stark verlangsamt, der Faltungsprozess ist erst nach mehreren Tagen abgeschlossen. Im Laufe der Renaturierung wird ein Intermediat populiert, in dem die längere der beiden Polypeptidketten ein Homodimer mit nativähnlicher Untereinheitenkontaktfläche bildet. Der geschwindigkeitsbestimmende Schritt der Renaturierung ist die Assoziation der entfalteten kürzeren Kette mit diesem Dimer. The lectin from Pisum sativum (garden pea) is a member of the family of legume lectins. These proteins share a high sequence homology, and the structure of their monomers, an all-ß-motif, is highly conserved. Their quaternary structures, however, show a great diversity which has been subject to cristallographic and theoretical studies. Pea lectin is a dimeric legume lectin with a special structural feature: After folding is completed in the cell, a short amino acid sequence is cut out of a loop, resulting in two independent polypeptide chains in each subunit. Both chains are closely intertwined and form one contiguous structural domain. Like all lectins, pea lectin binds to complex oligosaccharides, but its physiological role and its natural ligand are unknown. In this study, experiments to establish a functional assay for pea lectin have been conducted, and its folding, stability and monomer-dimer-equilibrium have been characterized. To investigate the specific role of the processing for stability and folding, an unprocessed construct was expressed in E. coli and compared to the processed form. Both proteins have the same kinetic stability against chemical denaturant. They denature extremely slowly, because only the isolated subunits can unfold, and the monomer-dimer-equilibrium favors the dimer at moderate concentrations of denaturant. Due to the slow unfolding, both proteins exhibit an apparent hysteresis in the denaturation transition. Therefore it has not been possible to determine their thermodynamic stability. For both proteins, the stability and the rates of association and dissociation into processed or unprocessed subunits, respectively, are equal. Furthermore it could be shown that even under non-denaturing conditions the subunits are exchanged between dimers. Renaturation of the unprocessed variants is possible under strongly native conditions with 100 % yield. The processed protein, however, can be renatured with yields of about 50 %, and its refolding is strongly decelerated. The folding process is finished only after several days. During renaturation, an intermediate is populated, in which the longer of the two polypeptide chains forms a homodimer with a native-like subunit interface. The rate limiting step of renaturation is the association of the unfolded short chain with this dimer.
„3D-augmented-reality“-Visualisierung für die navigierte Osteosynthese von Beckenfrakturen
Befrui, N.; Fischer, M.; Fuerst, B.; Lee, S.-C.; Fotouhi, J.; Weidert, S.; Johnson, A.; Euler, E.; Osgood, G.; Navab, N.; Böcker, W.
2018-01-01
Zusammenfassung Hintergrund Trotz großer Fortschritte in der Entwicklung der Hard- und Software von Navigationssystemen finden diese aufgrund ihrer vermeintlichen Komplexität, umständlichen Integration in klinische Arbeitsabläufe und fraglichen Vorteilen gegenüber konventionellen bildgebenden Verfahren bisher wenig Einsatz in den heutigen Operationssälen. Ziel der Arbeit Entwicklung einer „Augmented-reality“(AR)-Darstellung zur chirurgischen Navigation ohne Infrarot(„IR“)-Tracking-Marker und Vergleich zum konventioneller Röntgen in einem simulierten Eingriff. Material und Methoden Navigationssystem bestehend aus „Cone-beam-CT“(CBCT)-fähigem C-Bogen und „Red-green-blue-depth“(RGBD)-Kamera. Testung durch Kirschner(K)-Draht-Platzierung in Modellen unter Berücksichtigung der benötigten Zeit, der Strahlendosis und der Benutzerfreundlichkeit der Systeme. Ergebnisse Eine signifikante Reduktion der benötigten Zeit, der Röntgenbilder und der gesamten Strahlendosis bei der AR-Navigation gegenüber dem konventionellen Röntgen bei gleichbleibender Präzision. Schlussfolgerung Die AR-Navigation mithilfe der RGBD-Kamera bietet flexible und intuitive Darstellungsmöglichkeiten des Operations-situs für navigierte Osteosynthesen ohne Tracking-Marker. Hiermit ist es möglich, Operationen schneller, einfacher und mit geringerer Strahlenbelastung für Patient und OP-Personal durchzuführen. PMID:29500506
1984-01-01
Bildschirmmaske gefragt. Anschließend werden die erfaßten Daten in der ent- sprechenden Datenbank abgespeichert. Selbstverständlich ist vor jeder Erfassung...registrierten Softwarcproduktc zunächst in einer Datenbank erstellt und erfaßt und anschließend in eine Datei kopiert. Als Beispiel sei ein Satz angeführt...Softwareprodukten installiert werden. 4.1 Ncurcgistricning von Nutzern für A l’S-DOS 17 Aus der Datenbank , in der die RACF-Pcrmits gespeichelt sind
ERIC Educational Resources Information Center
Sang, Fritz; Vollmer, Helmut J.
This study investigates the theoretical plausibility and empirical validity of the assumption that all performance in a foreign language can be traced back to a single factor, the general language ability factor. The theoretical background of this hypothesis is reviewed in detail. The concept of a unitary linguistic competence, interpreted as an…
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Goldschmid, Alfred
Die über 1.100 Arten der Knorpelfische sind nur etwa 4% aller heute lebenden Fischarten. Ihrknorpeliges Endoskelett kann zwar verkalken, wird abernie zu Knochen umgebaut. Der Schädel besteht nur aus Neurocranium und Viscerocranium, ein Dermatocranium fehlt. Knochen findet sich nur in den Plakoidschuppen der Körperdecke. Eine Schwimmblase wie bei den Knochenfischen wird nie gebildet. Mund- und Nasenöffnungen liegen ventral; der Endolymphgang bleibt zeitlebens mit der Epidermis verbunden. Der mediale Teil der Beckenflosse der Männchen dient als Kopulationsorgan (Mixopterygium, Klasper) (Abb. 208, 209B) bei der inneren Befruchtung.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Davison, Giles; Glaßner, Gottfried
2009-06-01
Auf der Suche nach astronomischer Literatur stieß Giles Davison in der Melker Stiftsbibliothek auf den Namen "Doctor Johannes Häringshauser“ als Besitzer seltener und interessanter astronomischer Werke u.a. von Johannes Regiomontan, Georg von Peuerbach, Michael Mästlin, Johannes Kepler und Daniel Sennert. Weitere in den Jahren 2007-2009 durchgeführte Nachforschungen ergaben, dass es sich um den von 1630-1641 in Mistelbach, Niederösterreich, als Landschaftsarzt tätigen Vater des Melker Konventualen und Bibliothekars Sigismund Häringshauser (1631-1698) handelt. Er wurde 1603 als Sohn des aus Magdeburg stammenden Apothekers Johannes Häringshauser geboren und starb 1642 in Mistelbach. Johannes Häringshauser Sen. bekleidete von 1613-1640 eine Reihe wichtiger Ämter in der Wiener Stadtregierung und starb 1647. Der Studienaufenthalt von Dr. Johannes Häringshauser Jun. in Padua (1624-1626) dürfte das Interesse für Astronomie geweckt haben, das sich in seiner in die Bestände der Melker Stiftsbibliothek eingegangenen Privatbibliothek widerspiegelt. Der Großteil der 10 dem Fachbereich der Astronomie und Astrologie zuzuweisenden Titel wurde von ihm in den Jahren 1636 und 1637 erworben.
Meilensteine in der Erforschung der kompakten Objekte
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Camenzind, Max
Kompakte Objekte besitzen zum einen eine sehr hohe Dichte, und zum anderen sind sie durch die Tatsache charakterisiert, dass keine nuklearen Reaktionen mehr in ihrem Inneren stattfinden können. Aus diesem Grund können sie im Unterschied zu gewöhnlichen Sternen der Gravitation nicht mehr mit dem Druck des thermischen Gases widerstehen. In den Weißen Zwergen bzw. Neutronensternen wird der Gravitation der Quantendruck eines Elektronengases bzw. einer Neutronenflüssigkeit entgegengesetzt. Ein solches Gas besteht aus Elektronen bzw. Neutronen, die auf ihr niedrigstes Energieniveau zusammengepresst wurden. Durch die daraus resultierende hohe Bewegungsenergie der Fermionen wird der sogenannte Quantendruck erzeugt.
Quantenwelt im Nanozylinder: Elektronische Eigenschaften von Kohlenstoff-Nanoröhrchen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Strunk, Christoph
2005-07-01
Kohlenstoff-Nanoröhren sind einzelne oder mehrfach ineinander gesteckte molekulare Hohlzylinder. In ihnen bilden Kohlenstoffatome ein Graphit ähnliches Kristallgitter. Diese Fullerene zeichnen sich durch eine außerordentlich hohe Elastizität und Zugfestigkeit aus. In ihren elektronischen Eigenschaften verhalten sie sich entweder wie Halbleiter oder wie metallische Leiter. Aus halbleitenden Nanoröhren konnten bereits winzige Feldeffekttransistoren hergestellt werden, ein erster Schritt hin zu einer molekularen Elektronik. Die Grundlagenforscher interessiert vor allem das Verhalten metallischer Nanoröhren bei tiefen Temperaturen. An ihren elektronischen Systemen lassen sich zum Beispiel Quanteninterferenzphänomene oder Elektron-Elektron-Wechselwirkungen untersuchen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Tschirschwitz, Christian
Auf einer außerörtlichen Bundesstraße geriet ein mit vier Personen besetzter Pkw Toyota Corolla aus letztlich nicht vollständig geklärten Gründen ins Schleudern. Nachdem sich das Fahrzeug beträchtlich entgegen dem Uhrzeigersinn ausgedreht hatte, prallte ein entgegenkommender Kleintransporter VW T4 frontal an die rechte Flanke des Toyota. Der Transporter wurde gedreht, ausgehoben und durch einen Pkw Ford Escort unterfahren. Alle Fahrzeuge kamen in Kollisionsortnähe zum Endstand. Die vier Toyota-Insassen wurden getötet. Aus den anderen Fahrzeugen wurden sechs Personen überwiegend schwer verletzt. Unbeteiligte Zeugen waren nicht vorhanden.
Zeitspiel ist keine Alternative - Warum der Wandel zur Pflicht wird
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dieper, Stephan
"Wege entstehen dadurch, dass man sie geht." (Franz Kafka) Die Welt der Digitalisierung ist voll von Wegen, die jemand gegangen ist, bevor dort ein Weg war. Manche dieser Wege stellten sich als Sackgasse heraus, manche als Abkürzung und aus anderen wurden ganze Wegenetze und Städte. Die Energiewelt wird durch den digitalen Wandel nicht verschont bleiben. Durch die intelligenten Messsysteme und die zugehörigen, neuen Strukturen werden energiefremden Wettbewerbern Chancen zum Markteintritt eröffnet. EVUs müssen sich darauf einstellen, dass der permanente Wandel nicht mehr enden wird. Doch auch den EVUs eröffnen sich Optionen. Um erfolgreich zu sein, müssen sie lernen loszugehen, ohne das genaue Ziel zu kennen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Graf, Dittmar; Soran, Haluk
Es wird eine Untersuchung vorgestellt, in der Wissen und Überzeugungen von Lehramtsstudierenden aller Fächer zum Thema Evolution an zwei Universitäten in Deutschland und der Türkei erhoben worden sind. Die Befragung wurde in Dortmund und in Ankara durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass ausgeprägte Defizite im Verständnis der Evolutionsmechanismen herrschen. Viele Studierende, insbesondere aus der Türkei, sind nicht von der Faktizität der Evolution überzeugt. Dies gilt sowohl für Studierende mit Fach Biologie als auch für Studierende mit anderen Fächern. Näher untersucht worden sind die Faktoren, die die Überzeugungen zur Evolution beeinflussen können, was ja in Anbetracht der hohen Ablehnungsrate der Evolution von besonderem Interesse ist. Das Vertrauen in die Wissenschaft spielt hierbei eine besondere Rolle: Wer der Wissenschaft vertraut, ist auch eher von der Evolution überzeugt, als diejenigen, die skeptisch gegenüber der Wissenschaft sind.
Physik gestern und heute: Visualisierung mit der Schlierenmethode
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heering, Peter
2006-07-01
Der Name des österreichischen Forschers Ernst Mach ist heute noch mit der Schallgeschwindigkeit verbunden. Diese Auszeichnung resultiert aus Machs Untersuchungen, wie sich Projektile mit Überschallgeschwindigkeit durch die Luft bewegen. Gerade in jüngster Zeit hat die Anwendung derartiger Methoden durch technische Modifikationen wieder einen Aufschwung erfahren.
Computerunterstütztes Modellieren mit Musiknetzen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Levens, Ulla
In der folgenden Ausführung geht es um eine Anwendung von Petri-Netzen im Bereich Musik. Ausgehend von der Implementierung einer speziellen Anwendung, dem Programmsystem ScoreSynth, wird das zugrundeliegende Konzept erläutert und anschließend an einem kleinen Beispiel veranschaulicht. Dieser Beitrag ist ein Auszug aus [Lev95b].
Reich-Schupke, Stefanie; Schmeller, Wilfried; Brauer, Wolfgang Justus; Cornely, Manuel E; Faerber, Gabriele; Ludwig, Malte; Lulay, Gerd; Miller, Anya; Rapprich, Stefan; Richter, Dirk Frank; Schacht, Vivien; Schrader, Klaus; Stücker, Markus; Ure, Christian
2017-07-01
Die vorliegende überarbeitete Leitlinie zum Lipödem wurde unter der Federführung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie (DGP) erstellt und finanziert. Die Inhalte beruhen auf einer systematischen Literaturrecherche und dem Konsens von acht medizinischen Fachgesellschaften und Berufsverbänden. Die Leitlinie beinhaltet Empfehlungen zu Diagnostik und Therapie des Lipödems. Die Diagnose ist dabei auf der Basis von Anamnese und klinischem Befund zu stellen. Charakteristisch ist eine umschriebene, symmetrisch lokalisierte Vermehrung des Unterhautfettgewebes an den Extremitäten mit deutlicher Disproportion zum Stamm. Zusätzlich finden sich Ödeme, Hämatomneigung und eine gesteigerte Schmerzhaftigkeit der betroffenen Körperabschnitte. Weitere apparative Untersuchungen sind bisher besonderen Fragestellungen vorbehalten. Die Erkrankung ist chronisch progredient mit individuell unterschiedlichem und nicht vorhersehbarem Verlauf. Die Therapie besteht aus vier Säulen, die individuell kombiniert und an das aktuelle Beschwerdebild angepasst werden sollten: komplexe physikalische Entstauungstherapie (manuelle Lymphdrainage, Kompressionstherapie, Bewegungstherapie, Hautpflege), Liposuktion und plastisch-chirurgische Interventionen, Ernährung und körperliche Aktivität sowie ggf. additive Psychotherapie. Operative Maßnahmen sind insbesondere dann angezeigt, wenn trotz konsequent durchgeführter konservativer Therapie noch Beschwerden bestehen bzw. eine Progredienz des Befundes und/oder der Beschwerden auftritt. Eine begleitend zum Lipödem bestehende morbide Adipositas sollte vor einer Liposuktion therapeutisch angegangen werden. © 2017 The Authors | Journal compilation © Blackwell Verlag GmbH, Berlin.
Sondermann, Wiebke; Ventzke, Julia; Matusiewicz, David; Körber, Andreas
2018-03-01
Die Psoriasis-Arthritis (PsA) gehört zu den chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen. Trotz zahlreicher versorgungswissenschaftlicher Studien in Deutschland liegen zur pharmazeutischen Versorgungssituation von PsA-Patienten bisher kaum aktuelle Ergebnisse vor. Mit Hilfe einer systematischen Literaturrecherche sowie anhand von Routinedaten der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) Rheinland/Hamburg wird ein aktueller Überblick über die pharmazeutische Versorgung von PsA-Patienten in Deutschland gegeben. Selektiert wurden Versicherte aus dem ambulanten und stationären Bereich, die im 1. und 2. Quartal des Jahres 2014 die gesicherte Abrechnungsdiagnose Psoriasis-Arthritis L40.5+ aufwiesen. Anschließend wurden auf Basis dieser "vorab definierten" Kohorte die Arzneimitteldaten für 5 Jahre (01.01.2010-31.12.2014) abgerufen. Es konnten insgesamt n = 3205 Versicherte (45 % männlich, 55 % weiblich) der AOK Rheinland/Hamburg mit einer gesicherten PsA-Diagnose selektiert werden. Das Durchschnittsalter betrug 58,9 Jahre. 53,7 % der PsA-Patienten wurden mit systemischen PsA-relevanten Arzneimitteln versorgt. Nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wurden am häufigsten verordnet, gefolgt von systemischen Glucocorticoiden. Von den selektierten PsA-Patienten, die eine Systemtherapie erhielten, wurden 72,1 % mittels einer Disease-modifying-antirheumatic-Drug (DMARD)-Monotherapie behandelt, gefolgt von der Kombinationstherapie aus DMARDs und Biologika (20,9 %). Die pharmakologische Therapie der PsA muss eine Gewährleistung zwischen adäquater Versorgung der PsA mit Verhinderung der Krankheitsprogression und ökonomischer Verantwortung darstellen. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Die Deutsche Statistische Gesellschaft in der Weimarer Republik und während der Nazidiktatur
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wilke, Jürgen
Nach anfänglichen Schwierigkeiten durch den 1. Weltkrieg erlangte die Deutsche Statistische Gesellschaft (DStatG) unter dem renommierten Statistiker und Vorsitzenden der DStatG, Friedrich Zahn, durch eine Vielzahl von Aktivitäten hohes Ansehen. Es gab Bestrebungen, Statistiker aus allen Arbeitsfeldern der Statistik in die DStatG zu integrieren, wobei die "Mathematische Statistik" nur zögerlich akzeptiert wurde (Konjunkturforschung, Zeitreihenanalyse). Nach der Machtübernahme 1933 durch Adolf Hitler geriet die DStatG in das Fahrwasser nationalsozialistischer Ideologie und Politik (Führerprinzip, Gleichschaltung des Vereinswesens). Damit war eine personelle Umstrukturierung in der DStatG verbunden. Politisch Missliebige und rassisch Verfolgte mussten die DStatG verlassen (Bernstein, Freudenberg, Gumbel u.a.). Unter den Statistikern gab es alle Abstufungen im Verhalten zum Regime von Ablehnung und zwangsweiser Anpassung über bereitwilliges Mitläufertum bis zu bewusster Täterschaft. Besonders die Bevölkerungsstatistik wurde durch die NS- Rassenpolitik auf lange Sicht diskreditiert. Im Rahmen von Wirtschaftsplanung und Aufrüstung wurden neue zukunftsträchtige statistische Modelle (Grünig, Bramstedt, Leisse) entwickelt.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ha, Suk-Woo
Der Einsatz von Implantaten zielt auf die Unterstützung oder den Ersatz von Zelloder Gewebefunktionen im menschlichen Körper. Die Werkstoffauswahl für diese Implantate hängt dabei von der Art und der Funktion des zu ersetzenden Gewebes ab. Die Anforderungen an den Implantatwerkstoff bezüglich Eigenschaften und Struktur können je nach Implantationsort und Funktionalität ganz unterschiedlich sein. Implantate, die im Knochengewebe Funktionen der Lasteinleitung und -überleitung ausüben, sind hohen mechanischen Anforderungen (optimale Bauteilsteifigkeit, Dauerfestigkeit) unterworfen, während bei Blutgefässimplantaten die Werkstoffoberfläche, primär in ihrer chemischen Zusammensetzung derart gestaltet sein muss, dass eine minimale Thrombogenität resultiert. Für den Erfolg des Implantatwerkstoffes oder -bauteils sind folgende drei Faktoren relevant: (a) Biokompatibilität, (b) Gesundheitszustand des Patienten und (c) Verlauf der Operation und der nachfolgenden Therapie. Bei Vorliegen einer Erkrankung, wie z. B. die allergische Sensibilisierung gegenüber Metallionen (Nickelallergie) oder Osteoporose im Fall der Verankerung von Hüftprothesen, ist der Implantatwerkstoff höheren Anforderungen bezüglich der Biokompatibilität unterworfen als bei organisch gesunden Patienten.
Einfluss des Internets auf das Informations-, Einkaufs- und Verkehrsverhalten
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Nerlich, Mark R.; Schiffner, Felix; Vogt, Walter
Mit Daten aus eigenen Erhebungen können das einkaufsbezogene Informations- und Einkaufsverhalten im Zusammenhang mit den verkehrlichen Aspekten (Distanzen, Verkehrsmittel, Wegekopplungen) dargestellt werden. Die Differenzierung in die drei Produktkategorien des täglichen, mittelfristigen und des langfristigen Bedarfs berücksichtigt in erster Linie die Wertigkeit eines Gutes, die seine Erwerbshäufigkeit unmittelbar bestimmt. Der Einsatz moderner IKT wie das Internet eröffnet dem Endverbraucher neue Möglichkeiten bei Information und Einkauf. Die verkehrliche Relevanz von Online-Shopping wird deutlich, wenn man berücksichtigt, dass im Mittel rund 17% aller Online-Einkäufe, die die Probanden durchgeführt haben, Einkäufe in Ladengeschäften ersetzen. Dies gilt in verstärktem Maße für Online-Informationen: etwa die Hälfte hätte alternativ im stationären Einzelhandel stattgefunden. Da der Erwerb von Gütern des täglichen Bedarfs häufig nahräumlich und in relevantem Anteil nicht-motorisiert erfolgen kann, sind in diesem Segment - im Gegensatz zum mittel- und langfristigen Bedarf - nur geringe Substitutionseffekte zu beobachten.
Herstellung von Chitosan und einige Anwendungen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Struszczyk, Marcin Henryk
2001-05-01
1. Die Deacetylierung von crabshell - Chitosan führte gleichzeitig zu einem drastischen Abfall der mittleren viscosimetrischen Molmasse ( Mv), insbesondere wenn die Temperatur und die Konzentration an NaOH erhöht werden. Diese Parameter beeinflussten jedoch nicht den Grad der Deacetylierung (DD). Wichtig ist jedoch die Quelle des Ausgangsmaterials: Chitin aus Pandalus borealis ist ein guter Rohstoff für die Herstellung von Chitosan mit niedrigem DD und gleichzeitig hoher mittlerer Mv, während Krill-Chitin (Euphausia superba) ein gutes Ausgangsmaterial zur Herstellung von Chitosan mit hohem DD und niedrigem Mv ist. Chitosan, das aus Insekten (Calliphora erythrocephala), unter milden Bedingungen (Temperatur: 100°C, NaOH-Konzentration: 40 %, Zeit: 1-2h ) hergestellt wurde, hatte die gleichen Eigenschaften hinsichtlich DD und Mv wie das aus Krill hergestellte Chitosan. Der Bedarf an Zeit, Energie und NaOH ist für die Herstellung von Insekten-Chitosan geringer als für crabshell-Chitosan vergleichbare Resultaten für DD und Mv. 2. Chitosan wurde durch den Schimmelpilz Aspergillus fumigatus zu Chitooligomeren fermentiert. Die Ausbeute beträgt 25%. Die Chitooligomere wurden mit Hilfe von HPLC und MALDI-TOF-Massenspektrmetrie identifiziert. Die Fermentationsmischung fördert die Immunität von Pflanzen gegen Bakterien und Virusinfektion. Die Zunahme der Immunität schwankt jedoch je nach System Pflanze-Pathogen. Die Fermentation von Chitosan durch Aspergillus fumigatus könnte eine schnelle und billige Methode zur Herstellung von Chitooligomeren mit guter Reinheit und Ausbeute sein. Eine partiell aufgereinigte Fermentationsmischung dieser Art könnte in der Landwirtschaft als Pathogeninhibitor genutzt werden. Durch kontrollierte Fermentation, die Chitooligomere in definierter Zusammensetzung (d.h. definierter Verteilung des Depolymerisationsgrades) liefert, könnte man zu Mischungen kommen, die für die jeweilige Anwendung eine optimale Bioaktivität besitzen. 3. Die aus Chitosan-Dispersionen hergestellten MCChB-Filme weisen bessere mechanische Eigenschaften (Bruchfestigkeit, Dehnung) und eine höhere Wasseraufnahmefähigkeit auf als Filme, die nach herkömmlichen Methoden aus sauerer Lösung hergestellt werden. Die Einführung von Proteinen ändert die mechanischen Eigenschaften der MCChB-Filme abhängig von der Art, der Proteine sowie des DD und der Mv des eingesetzte Chitosan. Die Zugabe von Protein beschleunigt den biologischen Abbau der MCChB-Filme. Aus den untersuchten MCChB-Filmen mit Proteinzusatz können leichte, reißfeste und dennoch elastische Materialen hergestellt werden. 4. Mit Hilfe von MCChB-Dispersion kann Papier modifiziert werden. Dadurch werden die mechanischen Eigenschaften verbessert und die Wasseraufnahme wird verringert. Die Zugabe von Proteinen verringert das Wasseraufnahmevermögen noch weiter. Ein geringes Wasseraufnahmevermögen ist der bedeutendste Faktor bei der Papierherstellung. Auch Papier, das mit einem MCChB-Protein-Komplexe modifiziert wurde, zeigt gute mechanische Eigenschaften. 5. Wird Chitosan durch unmittelbare Einführung von MCChB auf Cellulose-Fasern aufgebracht, so erhält man eine netzartige Struktur, während durch Ausfällung aufgebrachtes Chitosan eine dünne Schicht auf den Cellulose-Fasern bildet. Die netzartige Struktur erleichtert die Bioabbaubarkeit, während die Schichtstruktur diese erschwert. 6. Die guten mechanischen Eigenschaften, die geringe Wasseraufnahmefähigkeit und die mit Cellulose vergleichbare Bioabbaubarkeit von Papier, das mit MCChB modifiziert wurde, lassen MCChB für die Veredlung von Papier nützlich erscheinen. 1. Deacetylation of the crustacean chitosan causes drastically decrease in the Mv with increasing reaction temperature and time as well as the concentration of sodium hydroxide. However, the DD are relatively less affected. Pandalus borealis is a good source for production of chitosan having high Mv and low DD, whereas chitosan of medium to low Mv can ideally be prepared using krill chitin. Insect chitosan is prepared under milder condition as compared with the crustacean chitosan, showed similar Mv and DD. Moreover, the consumption of time, energy and sodium hydroxide is much lower than for crustacean chitosan used. The properties of chitin (type of source, crystallinity, DD, Mv, swelling properties, particle size) affect the deacetylated polymer parameters. 2. Fermentation of chitosan using fungus Aspergillus fumigatus resulted in a composition of oligosaccharides with controlled molecular weight and yield at least 25 wt%. The product of fermentation effectively inhibited the viral and/or bacterial infection of the plant. This method can be an excellent, inexpensive system for preparation of bioactive agent. The preliminary purified fermentation mixture due to its antiviral and antibacterial behaviour is capable to be used as a natural, plant protection agent. The controlled degradation of chitosan connected with the production of various oligosaccharides having specified molecular weight allows obtaining the product with optimum bioactivity for suitable applications. 3. The films formed form microcrystalline chitosan (MCChB) gel-like dispersion demonstrate the better mechanical properties and higher swelling behaviour than typical films prepared using acidic solution of chitosan. The introduction of proteins significantly changes the mechanical strength and swelling behaviour. Addition of proteins causes the increase in their biodecomposition. The blended films containing proteins could be the base for formation of the resistant materials showed excellent elongation at break. 4. The application of MCChB in a paper formation as a modificator of the fibre-water interactions allows producing the paper sheets indicating the high increase in the mechanical properties and significant decrease in swelling properties. The introduction of MCChB with proteins causes a slight decrease in paper mechanical strength, if determined at low relative humidity. However, the mechanical strength measured at high relative humidity differ less than for paper sheet containing only MCChB. 5. Direct introduction of MCChB to a paper pulp forms the "web-like" structure of cellulose fibres and MCChB. The "web-like" structure of MCChB enables the faster biodecomposition of formed paper sheets. The precipitation of MCChB as wells as introduction of MCChB with proteins causes the "coat-like" structure. MCChB creates a thin layers coated the cellulose fibres lowering a biodecomposition rate. 6. The properties of paper sheets modified by MCChB such as: similar to cellulose biodegradation, excellent mechanical properties at rel. high humidity and the decrease in swelling properties as well as various possibilities to introduce MCChB allow to apple microcrystalline chitosan with or without proteins as the modificator of the fibre-water interactions in paper.
Betriebsführung multimodaler Energiesysteme
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mackensen, Reinhard
Die Transformation des Energiesystems von einer zentral geprägten, unidirektional orientierten und in unterschiedliche Sektoren separierten Struktur hin zu einer umfassenden, multimodalen, dezentralen und flexiblen Erzeuger- und Verbraucherlandschaft findet auf verschiedenen Ebenen statt. Randbedingung bei dieser Umwälzung ist immer die Einhaltung der Teilziele Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Im Einzelnen schlägt sich diese Transformation in einer Diversifizierung der Akteurslandschaft durch die Mechanismen des Unbundling nieder. Weiterhin finden eine Dezentralisierung der Erzeugerlandschaft und damit eine Substitution von mehrheitlich fossil betriebener Großkraftwerkstechnologie durch eine Vielzahl dezentraler Erzeuger mit zumeist regenerativem Charakter statt. Dieser Wandel hat im Wesentlichen zwei Hauptkonsequenzen. Zum einen ergeben sich durch dezentrale, flächige Verteilung der Erzeuger neue Anforderungen an den Energieaustausch, bspw. aus der Erweiterung der Stromnetze für einen bidirektionalen Energieaustausch, zum anderen werden Abstimmungsmechanismen erforderlich, welche die fluktuierende Einspeisung derart mit dem Verbrauch in Waage hält, dass sowohl elektrische Netzrestriktionen, die Qualität der Versorgung und Aspekte der Energieeffizienz und damit der Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden. Mögliche Antworten auf die mit dieser Betrachtung einhergehenden Fragen liegen in der Konzeption eines multimodalen Energiesystems, also in der Gesamtbetrachtung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr. Dieses Kapitel soll Mechanismen darlegen und Wege aufzeigen, wie eine solche Konzeption gestaltet werden kann und wie solche komplexen Systeme in der Praxis betrieben werden können.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Eckert, Claudia
Ich möchte Ihnen einen Überblick geben über Trends, Challenges, offene Fragestellungen sowie Lösungsansätze aus dem Bereich der IT-Sicherheit. Meine Vorredner haben mir schon eine wunderbare Basis dafür geschaffen, indem sie wichtige Trends im Bereich IT bereits angesprochen haben. Deshalb werde ich auf diese Trends, nämlich das Internet of Things and Services nur noch einmal kurz eingehen, um daran dann die IT-Sicherheitsthemen, die sich aus diesen IT-Trends ergeben, zu skizzieren und anschließend Lösungen vorstellen, die insbesondere im Forschungsumfeld entwickelt werden, aber schon reif sind, auch in die unternehmerische Praxis übernommen zu werden.
B-Zell-Lymphome der Haut - Pathogenese, Diagnostik und Therapie.
Nicolay, Jan P; Wobser, Marion
2016-12-01
Primär kutane B-Zell-Lymphome (PCBCL) beschreiben reifzellige lymphoproliferative Erkrankungen der B-Zell-Reihe, die primär die Haut betreffen. Die Biologie und der klinische Verlauf der einzelnen PCBCL-Subtypen variieren untereinander stark und unterscheiden sich grundsätzlich von primär nodalen und systemischen B-Zell-Lymphomen. Primär kutane Marginalzonenlymphome (PCMZL) und primäre kutane follikuläre Keimzentrumslymphome (PCFCL) werden auf Grund ihres unkomplizierten Verlaufs und ihrer exzellenten Prognose zu den indolenten PCBCL gezählt. Demgegenüber stellen die diffus großzelligen B-Zell-Lymphome, hauptsächlich vom Beintyp (DLBCL, LT) die aggressiveren PCBCL-Varianten mit schlechterer Prognose dar. Für die Ausbreitungsdiagnostik und die Therapieentscheidung sind eine genaue histologische und immunhistochemische Klassifizierung sowie der Ausschluss einer systemischen Beteiligung in Abgrenzung zu nodalen oder systemischen Lymphomen notwendig. Die Diagnostik sollte dabei durch molekularbiologische Untersuchungen unterstützt werden. Therapeutisch stehen für die indolenten PCBCL primär operative und radioonkologische Maßnahmen im Vordergrund sowie eine Systemtherapie mit dem CD20-Antikörper Rituximab bei disseminiertem Befall. Die aggressiveren Varianten sollten in erster Linie mit Kombinationen aus Rituximab und Polychemotherapieschemata wie z. B. dem CHOP-Schema oder Modifikationen davon behandelt werden. Auf Grund der in allen seinen Einzelheiten noch nicht vollständig verstandenen Pathogenese und Biologie sowie des begrenzten Therapiespektrums der PCBCL besteht hier, speziell beim DLBCL, LT, noch erheblicher Forschungsbedarf. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Surek, Dominik
Windturbinenanlagen nutzen die kinetische Energie des Windes bei Geschwindigkeiten von c=4 m/s bis 25 m/s in Nabenhöhe des Windrades zur Stromerzeugung. Die oben genannten Windgeschwindigkeiten liegen im Grenzschichtbereich der ebenen Strömung (Abb. 67.1), die bei Höhen von h=100 m bis 1000 m liegen und in Großstädten mit Skylines bis 2000 m. Die größten Windturbinentürme erreichen gegenwärtig Nabenhöhen von h=160 m und Windraddurchmesser von d=130 m, d. h. mit Flügellängen von L=65 m. Die Windturbinen werden vorrangig mit 3 Schaufeln ausgeführt. Windturbinen mit einer und zwei Schaufeln waren Versuchsgeräte. Die Drehzahl von Windturbinen für Leistungen von P_{T}=2 MW betragen n=12 bis 20 min{}^{-1}. Das Windrad entzieht dem Wind mit der Anströmgeschwindigkeit c 1 nach Betz die Geschwindigkeitsdifferenz c2=(2/3) c1. Der Rest der Windgeschwindigkeit wird für die Abströmung des Windes im Leebereich c3=c1/3 benötigt. Durch den Entzug der Geschwindigkeit im Laufrad bläht sich der Abströmdurchmesser auf d3> d1 auf, der bei der Installation von Windturbinen zu beachten ist (Abb. 67.2) [Gasch und Twele(2013)]. Um die Windturbinen bei starkem Wind von c {}1> 25 m/s zu schützen, werden die Laufschaufeln durch Pitch- oder Stall-Anlagen aus dem Wind gedreht, so dass die Strömung an den Schaufeln abreißt und das Windrad in die Ruhestellung gelangt. Bei der Windgeschwindigkeit c1=25 m/s bis 34 m/s wird der Windrotor abgeschaltet. Die zulässige Maximalgeschwindigkeit liegt aus Festigkeitsgründen etwa bei . Die aktive Blattverdrehung (Pitchregelung) stellt eine Blattwinkelregelung dar, wobei die Profilnase in die Anströmung gedreht wird. Sie benötigen für die Drehzahlreduzierung keine mechanische Bremse.
Double-mode Two-photon Absorption and Enhanced Photon Antibunching Due to Interference
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bandilla, A.; Ritze, H.-H.
Inspired by results of interfering signal and idler from a nondegenerate parametric amplifier we investigate the photon statistics of the resulting field after interference of two components subjected to double-mode two-photon absorption. This absorption process leads to a strong correlation of the participating modes, which can be used to generate fields with photon antibunching in interference experiments. In addition the photon number can be made small, which produces enhanced antibunching.Translated AbstractZwei-Photonen-Absorption aus zwei Moden und durch Interferenz verstärktes photon antibunchingDie quantenmechanische Betrachtung der Interferenz führt zu neuen Ergebnissen, wenn Felder ohne klassisches Analogon betrachtet werden. Insbesondere ergibt sich durch die Reduktion der Photonenzahl durch Interferenz eine effektive Verstärkung des Photon Antibunching, wie von den Verfassern in vorhergehenden Arbeiten gezeigt wurde. Die vorliegende Untersuchung betrachtet die Interferenz von zwei korrelierten Moden, wobei die Korrelation durch Zwei-Photonen-Absorption aus den beiden Moden zustande kommt. In jeder einzelnen Mode ergibt sich lediglich ein gewisses Bunching, wenn man mit kohärentem Licht in beiden Moden beginnt. Es wird die Interferenz der Feldstärke-Komponenten in bestimmten Polarisationsrichtungen untersucht. Zur Vereinfachung wird in den betrachteten Moden die gleiche Anfangsphotonenzahl vorausgesetzt und der Analysator auf minimale Transmittanz gebracht. Das eigentliche Signal entsteht dann durch Einführung einer endlichen Phasenverschiebung zwischen den beiden Moden. Dieses Signal zeigt Antibunching und kann in seiner Intensität beliebig variiert werden, was wegen des (1/n)-Charakters des Antibunching zu seiner Verstärkung führt. Ferner wird gezeigt, daß die zunächst für zwei linear polarisierte Moden durchgeführte Rechnung auf zwei zirkulare Moden sowie auf zwei gegenläufige Strahlen bei der dopplerfreien Zwei-Quanten-Absorption übertragen werden kann. Die Ergebnisse werden durch numerische Rechnungen gestützt und schließlich durch approximative Methoden reproduziert und erweitert.
Zu einer inhaltsorientierten Theorie des Lernens und Lehrens der biologischen Evolution
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wallin, Anita
Der Zweck dieser Studie (zwecks Überblick siehe dazu Abb. 9.1) war zu untersuchen, wie die Schüler der Sekundarstufe II ein Verständnis von der Theorie der biologischen Evolution entwickeln. Vom Ausgangspunkt "Vorurteile der Schüler“ ausgehend wurden Unterrichtssequenzen entwickelt und drei verschiedene Lernexperimente in einem zyklischen Prozess durchgeführt. Das Wissen der Schüler wurde vor, während und nach den Unterrichtssequenzen mit Hilfe von schriftlichen Tests, Interviews und Diskussionsrunden in kleinen Gruppen abgefragt. Etwa 80 % der Schüler hatten vor dem Unterricht alternative Vorstellungen von Evolution, und in dem Nachfolgetest erreichten circa 75 % ein wissenschaftliches Niveau. Die Argumentation der Schüler in den verschiedenen Tests wurde sorgfältig unter Rücksichtnahme auf Vorurteile, der konzeptionellen Struktur der Theorie der Evolution und den Zielen des Unterrichts analysiert. Daraus konnten Einsichten in solche Anforderungen an Lehren und Lernen gewonnen werden, die Herausforderungen an Schüler und Lehrer darstellen, wenn sie anfangen, evolutionäre Biologie zu lernen oder zu lehren. Ein wichtiges Ergebnis war, dass das Verständnis existierender Variation in einer Population der Schlüssel zum Verständnis von natürlicher Selektion ist. Die Ergebnisse sind in einer inhaltsorientierten Theorie zusammengefasst, welche aus drei verschiedenen Aspekten besteht: 1) den inhaltsspezifischen Aspekten, die einzigartig für jedes wissenschaftliche Feld sind; 2) den Aspekten, die die Natur der Wissenschaft betreffen; und 3) den allgemeinen Aspekten. Diese Theorie kann in neuen Experimenten getestet und weiter entwickelt werden.
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Chwalek, Thorsten
2010-12-02
Aus was besteht die Welt? Die Frage nach den fundamentalen Bausteinen der Materie beschaftigte Wissenschaftler und Gelehrte zu allen Zeiten. Ausgehend von abstrakten philosophischen Uberlegungen wurde das Konzept von kleinsten, nicht weiter zerteilbaren Grundbausteinen der Materie bereits einige Jahrhunderte vor Christus von indischen und griechischen Philosophieschulen entwickelt. Etwa 450 v. Chr. pragte Demokrit den Begriff ´atomos, das “Unzerschneidbare”, fur die diskreten Grundbausteine der Materie. Doch erst in der jungeren Vergangenheit konnte dieses philosophische Konzept auch experimentell uberpruft werden.
Der Einfluss der Digitalisierung auf die Organisation eines Unternehmens
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Walter, Wolfram M.
Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran. Dies wirkt sich nicht nur auf die Gesellschaft im Grundsatz, sondern auch auf das Verhalten der Kunden aus. Neue Kommunikationswege beschleunigen die Interaktion zwischen Unternehmen und Verbraucher. Im Vergleich mit großen Internetfirmen werden etablierte Dienstleistungsunternehmen - vom Energieversorger bis zu Versicherungen - stark unter Druck gesetzt, sich noch intensiver mit dem Kundenservice auseinanderzusetzen. Dies wird nur möglich sein, wenn sich die Organisationen entsprechend positionieren und sich frühzeitig auf die Veränderungen einstellen. Hieraus ergeben sich mehr Chancen als Risiken, zumal es nicht nur neue Prozesse, sondern auch neue Berufsbilder geben wird.
Unfallaufnahme und Datenerhebung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Brösdorf, Klaus-Dieter; Moser, Andreas; Burg, Jürgen
Unfälle ereignen sich in unterschiedlichen Schweregraden. Man unterscheidet zwischen Unfälle mit nur Sachschaden und in Unfälle mit Personenschaden. Gemäß Statistik [1] machten in Deutschland im Jahr 2005 Unfälle mit Personenschaden (336.619) etwa 15 % der Gesamtanzahl der polizeilich erfassten Unfälle (2.253.992) aus. In den amtlichen Statistiken sind nur polizeilich erfasste Unfälle enthalten. Eine größere Zahl von Unfällen, insbesondere leichtere Unfälle, wird offensichtlich polizeilich nicht gemeldet. Mit den Daten der Versicherungswirtschaft wird die Anzahl der Kfz-Schäden pro Jahr in Deutschland mit 8.673.000 angegeben [2].
Die Struktur von schlankem Materialfluss mit Lean Production Kanban und Innovationen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Scheid, Wolf-Michael
In der Literatur wird Materialfluss überwiegend in Spezialdisziplinen betrachtet, etwa der Steuerungslogik, der Logistiktechnik oder dem Supply Chain Management. Ein charakterisierendes Merkmal des Materialflusses ist jedoch, dass er sich aus vielfältigen Einzelbausteinen zusammensetzt, die alle harmonisch abgestimmt sein müssen. Die maximal erreichbare Effizienz wird nicht durch Höchstleistungen in dem einen oder anderen Spezialthema bestimmt, sondern durch das schwächste Glied im gesamten komplexen Netzwerk. Den Schnittstellen zwischen den betroffenen Fachbereichen in einem Unternehmen kommt hier eine ganz besondere Bedeutung zu: Erst ein harmonischer Einklang ermöglicht hohe Effektivität. Dies setzt umfassendes Verständnis für interdisziplinäre Notwendigkeiten, ein hohes Maß an Abstimmung mit den operativen Prozessen und letztlich einen einvernehmlichen Umgang und den Respekt vor den Problemstellungen des Anderen voraus.
Sunderkötter, Cord; Becker, Karsten; Kutzner, Heinz; Meyer, Thomas; Blödorn-Schlicht, Norbert; Reischl, Udo; Nenoff, Pietro; Geißdörfer, Walter; Gräser, Yvonne; Herrmann, Mathias; Kühn, Joachim; Bogdan, Christian
2018-02-01
Nukleinsäure-Amplifikations-Techniken (NAT), wie die PCR, sind hochsensitiv sowie selektiv und stellen in der mikrobiologischen Diagnostik wertvolle Ergänzungen zur kulturellen Anzucht und Serologie dar. Sie bergen aber gerade bei formalinfixiertem und in Paraffin eingebettetem Gewebe ein Risiko für sowohl falsch negative als auch falsch positive Resultate, welches nicht immer richtig eingeschätzt wird. Daher haben Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) und der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) einen Konsensus in Form einer Übersichtsarbeit erarbeitet, wann eine NAT am Paraffinschnitt angezeigt und sinnvoll ist und welche Punkte dabei in der Präanalytik und Befundinterpretation beachtet werden müssen. Da bei Verdacht auf eine Infektion grundsätzlich Nativgewebe genutzt werden soll, ist die PCR am Paraffinschnitt ein Sonderfall, wenn beispielsweise bei erst nachträglichaufgekommenem Verdacht auf eine Infektion kein Nativmaterial zur Verfügung steht und nicht mehr gewonnen werden kann. Mögliche Indikationen sind der histologisch erhobene Verdacht auf eine Leishmaniose, eine Infektion durch Bartonellen oder Rickettsien, oder ein Ecthyma contagiosum. Nicht sinnvoll ist oder kritisch gesehen wird eine NAT am Paraffinschnitt zum Beispiel bei Infektionen mit Mykobakterien oder RNA-Viren. Die Konstellation für eine NAT aus Paraffingewebe sollte jeweils benannt werden, die erforderliche Prä-Analytik, die jeweiligen Grenzen des Verfahrens und die diagnostischen Alternativen bekannt sein. Der PCR-Befund sollte entsprechend kommentiert werden, um Fehleinschätzungen zu vermeiden. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Smartes System für die Energiewende - der Übertragungsnetzbetreiber in der digitalen Zukunft
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Pflaum, Rainer; Egeler, Tobias
Die Übertragungsnetze stellen eine zuverlässige Versorgung von Haushalt, Gewerbe und Industrie mit elektrischer Energie sicher und sind damit Grundlage einer modernen Wirtschaft und Gesellschaft. Die mittlerweile unumkehrbaren Entwicklungen der nationalen und europäischen Energiewende stellen den Übertragungsnetzbetreiber in seinen Kernaufgaben, dem Bau und Betrieb von Netzen, dem Markt- und Netzzugang und der Integration der erneuerbaren Energien vor neue und große Herausforderungen. Verbrauchsnahe dezentrale Erzeugung wie verbrauchsferne zentrale Erzeugung muss im Sinne der Gewährleistung der Systemstabilität gemanagt und in Einklang mit dem Verbrauch gebracht werden. Erneuerbare Energien müssen zudem in einem solchen System ihren Beitrag zur System- und Marktintegration leisten. All das erfordert mehr Daten, um in einem Gesamtsystem dynamische Reaktionsmöglichkeiten gewährleisten zu können. Erst die "Digitalisierung" schafft dabei die notwendigen Voraussetzungen die Komplexität zu stemmen. Die Digitalisierung stellt daher ein Kernelement dieses Wandels des Übertragungsnetzbetreibers dar, die einerseits mit zum Entstehen der neuen Herausforderungen beiträgt, andererseits aber auch hilft Werkzeuge bereitzustellen, diesen Herausforderungen zu begegnen. Im folgenden Beitrag wird aufgezeigt, wie die Digitalisierung die Aufgaben und Instrumente des Übertragungsnetzbetreibers verändern. Ausgehend von den heutigen Aufgaben eines Übertragungsnetzbetreibers und dem gültigen Rechtsrahmen werden unter dem Begriff "Notwendiges Set für morgen" smarte Elemente und Werkzeuge beschrieben, die bereits heute im Einsatz sind oder in den nächsten Jahren notwendig werden. Im Anschluss erfolgt anhand einiger Beispiele aus unterschiedlichen Bereichen eine Konkretisierung der Einsatzzwecke der Digitalisierung beim Übertragungsnetzbetreiber. Ein kurzer Ausblick mit Fokus auf den weiteren Veränderungsprozess rundet den Beitrag ab.
Hoffmann, Julia; Wölfle, Ute; Schempp, Christoph M; Casetti, Federica
2016-09-01
Das Rhizom von Potentilla officinalis (PO) ist reich an Gerbstoffen und wird traditionell zur äußerlichen Behandlung von Entzündungen der Haut und der Schleimhäute verwendet. Ziel der vorliegenden Arbeit war die Bestätigung der antiinflammatorischen Eigenschaften von PO mittels eines UV-Erythem-Tests und einer klinischen Anwendungsstudie bei atopischer Haut. Die antiinflammatorische Wirkung eines PO-Extrakts (standardisiert auf 2 % Trockensubstanz) wurde in einer prospektiven, randomisierten, placebokontrollierten Doppelblindstudie mit 40 gesunden Erwachsenen im UV-Erythem-Test im Vergleich zu 1 % Hydrocortisonacetat untersucht. Im Rahmen einer prospektiven nicht kontrollierten Studie wurde die Wirkung und Verträglichkeit der 2 % PO-Creme an zwölf Erwachsenen und zwölf Kindern mit atopischer Haut nach Anwendung über zwei Wochen in einem definierten Testareal anhand eines Teil-SCORAD untersucht. Zusätzlich wurde die Beeinflussung der Hautrötung im Testareal photometrisch gemessen. Im UV-Erythem-Test zeigte die PO-Creme eine signifikante Reduktion des Erythemindex im Vergleich zum Vehikel. Die antiinflammatorische Wirkung des Verums entsprach der der 1 % Hydrocortisonacetat-Creme. Die klinische Studie bei Atopikern zeigte eine signifikante Abnahme des Teil-SCORAD und des Erythems im Testareal. Es wurden keine Unverträglichkeitsreaktionen beobachtet. PO als 2%ige Zubereitung besitzt entzündungshemmende Eigenschaften und ist wirksam und gut verträglich auf atopischer Haut. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
ERIC Educational Resources Information Center
Wicke, Rainer E.
This guide is a summary of ideas for enhancing the teaching of German through direct contact with Germany or German people without traveling abroad. The following ideas are highlighted: (1) correspondence (pen pals) with students in Germany; (2) audiotape recordings as an alternative to letter writing; (3) the exchange of videotape recordings with…
Wissenschaft, die unsere Kultur verändert. Tiefenschichten des Streits um die Evolutionstheorie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Patzelt, Werner J.
Die Evolutionstheorie ist eine der erfolgreichsten wissenschaftlichen Theorien. Sie erlaubt es, unsere Herkunft zu verstehen und riskante Merkmale gerade der menschlichen Spezies zu begreifen. Zugleich ist die Evolutionstheorie eine der umstrittensten Theorien. Das liegt nicht an ihrer empirischen Tragfähigkeit, sondern an ihrem Gegenstand. Sie handelt nämlich nicht nur - wie Hunderte andere wissenschaftliche Theorien - von der "Welt da draußen“, sondern vor allem auch von uns selbst und von unserem Platz in dieser Welt. Den einen gilt sie obendrein als Überwinderin religiösen Aberglaubens, den anderen als neuer Zugang zu Gott und seinem Wirken in der Welt. Ferner sehen die einen in der Evolution eine unbezweifelbare Tatsache gleich der Schwerkraft oder dem Holocaust, die anderen aber eine - noch oder dauerhaft - unbewiesene Hypothese oder gar eine falsche Schöpfungslehre. Und während die meisten Streitfragen solcher Art nach wechselseitig akzeptierten Regeln ‚normaler Wissenschaft‘ geklärt werden, wird bei der Frage nach dem Woher unserer Spezies und Kultur die intellektuelle Zuständigkeit von Wissenschaft mitunter überhaupt bezweifelt. Anscheinend geht es schon um recht tiefe Schichten unserer Kultur und nicht nur der wissenschaftlichen, wenn - wie seit 150 Jahren - um die Evolutionstheorie gestritten wird. Wie sehen diese Schichten aus?
Big Biology: Supersizing Science During the Emergence of the 21st Century
Vermeulen, Niki
2017-01-01
Ist Biologie das jüngste Mitglied in der Familie von Big Science? Die vermehrte Zusammenarbeit in der biologischen Forschung wurde in der Folge des Human Genome Project zwar zum Gegenstand hitziger Diskussionen, aber Debatten und Reflexionen blieben meist im Polemischen verhaftet und zeigten eine begrenzte Wertschätzung für die Vielfalt und Erklärungskraft des Konzepts von Big Science. Zur gleichen Zeit haben Wissenschafts- und Technikforscher/innen in ihren Beschreibungen des Wandels der Forschungslandschaft die Verwendung des Begriffs Big Science gemieden. Dieser interdisziplinäre Artikel kombiniert eine begriffliche Analyse des Konzepts von Big Science mit unterschiedlichen Daten und Ideen aus einer Multimethodenuntersuchung mehrerer großer Forschungsprojekte in der Biologie. Ziel ist es, ein empirisch fundiertes, nuanciertes und analytisch nützliches Verständnis von Big Biology zu entwickeln und die normativen Debatten mit ihren einfachen Dichotomien und rhetorischen Positionen hinter sich zu lassen. Zwar kann das Konzept von Big Science als eine Mode in der Wissenschaftspolitik gesehen werden – inzwischen vielleicht sogar als ein altmodisches Konzept –, doch lautet meine innovative Argumentation, dass dessen analytische Verwendung unsere Aufmerksamkeit auf die Ausweitung der Zusammenarbeit in den Biowissenschaften lenkt. Die Analyse von Big Biology zeigt Unterschiede zu Big Physics und anderen Formen von Big Science, namentlich in den Mustern der Forschungsorganisation, der verwendeten Technologien und der gesellschaftlichen Zusammenhänge, in denen sie tätig ist. So können Reflexionen über Big Science, Big Biology und ihre Beziehungen zur Wissensproduktion die jüngsten Behauptungen über grundlegende Veränderungen in der Life Science-Forschung in einen historischen Kontext stellen. PMID:27215209
Statistics in a Trilinear Interacting Stokes-Antistokes Boson System
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Tänzler, W.; Schütte, F.-J.
The statistics of a system of four boson modes is treated with simultaneous Stokes-Antistokes interaction taking place. The time evolution is calculated in full quantum manner but in short time approximation. Mean photon numbers and correlations of second order are calculated. Antibunching can be found in the laser mode and in the system of Stokes and Antistokes mode.Translated AbstractStatistik in einem trilinear wechselwirkenden Stokes-Antistokes-BosonensystemDie Statistik eines Systems von vier Bosonenmoden mit gleichzeitiger Stokes-Antistokes-Wechselwirkung wird bei vollquantenphysikalischer Beschreibung in Kurzzeitnäherung untersucht. Mittlere Photonenzahlen und Korrelationen zweiter Ordnung werden berechnet. Dabei wird Antibunching sowohl in der Lasermode allein als auch im System aus Stokes- und Antistokesmode gefunden.
ERIC Educational Resources Information Center
Biskup, Claudia; Pfister, Gertrud; Robke, Cathrin
1998-01-01
Examines the results of interviews with elementary school children that gauged the attitudes towards and reasons for a partial separation by gender. Proposes an occassional separation of girls and boys for special pedogogical intervention. Discusses the findings. (CMK)
Hainschitz, I; Rieger, K; Siegl, H
2002-06-01
In Austria an index of 3 μg/kg of Ochratoxin A for coffee, 0,3 μg/kg for fruit juices and 0,2 μg/kg for beer is discussed. The laboratory of the food inspection authority of the state of Vorarlberg investigated the contribution of selected foodstuffs to the daily OTA intake and compared it with the recommendation of the scientific food committee of the EC. The focal point of this study was on beverages (coffee, coffee substitutes, beer and fruit juices) and their ingredients.ZUSAMMENFASSUNG: Die Untersuchungsergebnisse von Bier, Fruchtsaft und Kaffee [Diagramm 1] zeigen, dass die Mehrzahl der Proben nur sehr schwach bis gar nicht belastet waren. Die OTA-Belastung lag bei der Mehrzahl der Proben unter der Nachweisgrenze von 0,3 μg/kg bzw. 0,01μg/1. Einzelne Proben waren aber erheblich belastet, sodass bei starkem Konsum (Fruchtsaft im Sommer) eine überschreitung der vom SCF vorgeschlagenen Höchstmenge nicht auszuschließen ist. Die Ergebnisse der Kaffeemitteluntersuchung [Diagramm 2] belegen eine höhere OTA-Belastung bei mehr als der Hälfte der Proben. Wenn die vom SCF vorgeschlagene Höchstaufnahme von 5 ng pro Tag und kg Körpergewicht zu Grunde gelegt wird, resultiert für eine 60 kg schwere Person ein Wert von 0,3 μg/Tag. Das bedeutet bei einem mit 100 μg/kg OTA kontaminierten Kaffeeersatz und dem Konsum nur einer Tasse (5 - 7 g Pulver), dass alleine aus dieser Quelle diese Höchstaufnahme deutlich überschritten wird. Der Eintrag über die restliche Nahrung wie Cerealien, die für etwa die Hälfte der OTA-Aufnahme verantwortlich sind, bleibt hier unberücksichtigt. Die Untersuchungen belegen, dass die Einhaltung der in österreich vorgeschlagenen Richtwerte bei Bier, Fruchtsäften und Kaffee keine Schwierigkeiten bereitet. Für Kaffeemittel und andere Trockenfrüchte als Weintrauben [3] wurde allerdings noch kein Richtwert vorgeschlagen. Die Ergebnisse belegen aber, dass gerade für Kaffemittel und verschiedene Trockenfrüchte vor dem Hintergrund fehlender Höchstwerte ein Richtwert in der Größenordnung von 3 μg/kg bzw. 10 μg/kg hilfreich wäre, bis die Festlegung der gemeinschaftsrechtlicher Höchstgehalte erfolgt. Mit Hinblick auf die in der Einleitung beschriebene toxische Wirkung von OTA ist es im Sinne eines vorbeugenden Verbraucherschutzes wichtig, diese hochbelasteten Chargen zu erkennen und aus dem Verkehr zu nehmen. Ursache für die OTA-Kontamination ist vor allem eine mangelhafte Produktionshygiene in den Erzeugerländern. Dort liegt auch das größte Potential für eine Verringerung der OTA-Belastung. Die überprüfung der Lebensmittel auf Ochratoxin A durch die amtliche Lebensmittelkontrolle ist ein notwendiger Beitrag zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und zur weiteren Reduktion der Aufnahme.
[Drug-Coated Balloons and Stents for the Treatment of Femoro-Popliteal Lesions].
Ito, Wulf D
2017-08-01
Medikamenten-beschichtete Ballons bei femoro-poplitealen Läsionen Medikamenten-beschichtete Ballons (DCB) führen in der Behandlung von femoro-poplitealen Läsionen zu besseren Offenheitsraten als die einfache Ballondilatation und zu ähnlichen bis besseren Offenheitsraten als die Stentimplantation. Vorteil ist die Vermeidung von permanentem Fremdmaterial in Regionen, die einer ständigen mechanischen Beanspruchung unterworfen sind und die Möglichkeit, die Prozedur an derselben Stelle wiederholen zu können bzw. chirurgische Zugangswege offenzuhalten. Bei Auftreten von Dissektionen oder einem Recoil bietet sich die fokale Implantation möglichst kurzer Stents in den betroffenen Segmenten an. Die primäre Implantation Medikamenten-beschichteter Stents zeigt darüber hinaus keinen weiteren Vorteil und ist auf längere Sicht mit den Nachteilen der Implantation von Fremdmaterial in Bewegungssegmenten behaftet. Nicht medikamentöse und medikamentöse Begleittherapie Die Kombination aus interventioneller Behandlung und supervidiertem Gehtraining zeigt die besten Erfolgsaussichten einer dauerhaften Verbesserung der Gehstrecke bei Patienten mit femoro-poplitealen Läsionen und ist einer alleinigen interventionellen Behandlung oder einem alleinigen Gehtraining überlegen. Darüber hinaus werden aktuell große randomisierte, kontrollierte Studien durchgeführt, die den Einfluss niedrig dosierter direkter Antikoagulanzien auf die kardiovaskuläre Komplikationsrate nach Intervention untersuchen. Die Ergebnisse dieser Studien werden Aufschluss geben über die optimale antithrombotische Therapie nach Intervention im femoro-poplitealen Stromgebiet.
Teilchenphysik Pentaquarks - existieren sie wirklich?
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ziegler, Thomas
2005-07-01
Für viel Wirbel sorgte vor zwei Jahren die Entdeckung eines Pentaquarks, eines bis dahin unbekannten Teilchens, das aus vier Quarks und einem Antiquark besteht. Seitdem hat es jedoch Experimente gegeben, welche die Messung nicht bestätigen konnten. Physiker vom Jefferson-Laboratorium in den USA haben nun kürzlich die Ergebnisse eines Experimentes mit sehr hoher Statistik vorgestellt. Auch sie fanden das Pentaquark nicht. Gibt es das Teilchen also gar nicht?
Energie aus der Tiefe: Geothermische Stromerzeugung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Huenges, Ernst
2004-11-01
Die Erde birgt überall genug Wärme für die geothermische Erzeugung elektrischen Stroms, die allerdings Wassertemperaturen von über 150 °C braucht. So warme Gesteinsschichten liegen in Mitteleuropa in mindestens 4 km Tiefe. Ein Kraftwerk muss also beim Betrieb über tiefe Bohrungen Wasser durch das Tiefengestein zirkulieren und dort erhitzen. Von Natur aus ist das Gestein jedoch dafür meist zu wenig porös. Deshalb soll das Einpressen von Fluiden unter hohem Druck die natürlichen Risse im Reservoirgestein künstlich vergrößern. Diese Stimulationstechnik erprobte das GeoForschungsZentrum Potsdam erfolgreich an einer 4309 m tiefen Bohrung im Geothermielabor Groß Schönebeck. Eine zweite Bohrung soll nun eine langfristige Wasserzirkulation im Untergrund erforschen. Funktioniert sie stabil, dann soll eine Demonstrationsanlage Strom erzeugen.
Ganzheitliche Digitalisierungsansätze im Stadtwerk: Von der Strategie bis zur Umsetzung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dudenhausen, Roman; Hahn, Heike
Digitalisierung muss im Stadtwerk dazu führen, Kundenerwartungen, die heutzutage schon vielfach durch digitales Know-how und Erfahrungen geprägt sind, in einzigartiger Weise zu entsprechen - in Form digitaler Kundenkontaktpunkte, automatisierter Prozesse oder plattformbasierter Geschäftsmodelle. Eine große Rolle spielen dabei unternehmensweit nutzbare Informationen, die eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden ermöglichen. Nur in dieser Kombination werden sich nachhaltig Wettbewerbsvorteile generieren lassen. Manch ein Kunde wird die Lust, einen Prozess zu Ende zu gehen, schon vor dem Abschluss verlieren, wenn er nicht unmittelbar und ohne die digitale Welt zu verlassen zum Ziel kommt. Eine nur "halb digitale Kundenerfahrung" wird weder zu Neugeschäft noch zur positiven emotionalen Bindung zwischen Kunden und Stadtwerk führen. Nicht zu unterschätzen sind zudem Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Geschäftsmodelle, aus denen sich disruptive Bedrohungen für die herkömmlichen Strom- und Gasangebote ergeben werden. Erste innovative Ansätze finden sich bereits im Markt, die erahnen lassen, dass zurzeit viel diskutierte Technologien wie die Blockchain nicht mehr nur hypothetischer Natur sind. Die Auseinandersetzung mit der Digitalisierung erfolgt dabei sinnvollerweise in einem unternehmensweit abgestimmten Rahmen, der eine zielgerichtete und ganzheitliche Vorgehensweise ermöglicht.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fischer, Joachim
Zunächst kurz vorweg zu den Formeln im Titel: "exzentrische Positionalität“ ist der Kategorienvorschlag der Philosophischen Anthropologie (genauer: von Helmuth Plessner) für den Menschen, für seine "Sonderstellung“ unter den Lebewesen - ich werde diesen Begriff erläutern. So viel kann man sagen: Der Terminus ist nicht schwieriger als "Transzendentalität“ oder das "Apriori“ oder "Autopoiesis“, also Begriffe, mit deren Orientierungswert in der intellektuellen Öffentlichkeit bereits gespielt wird, bietet aber möglicherweise mehr Erschließungskraft als die Kunstbegriffe z. B. von Kant, Maturana oder Luhmann. Und "tanzendes Tier“ ist ein glücklicher Anschauungsbegriff, eine Art Übersetzung für "exzentrische Positionalität“ - also ein "verrücktes“ Lebewesen, eine Verrückung im evolutionären Leben, die dieses Lebewesen von Natur aus zu einer bestimmten Art von Lebensführung, nämlich Kultur nötigt. Die Absicht des Beitrages ist es, die Philosophische Anthropologie als eine spezifische Theorietechnik zu präsentieren, um einen adäquaten Begriff des Menschen zu erreichen, und zwar eine Theoriestrategie angesichts des cartesianischen Dualismus - also des Dualismus zwischen Naturalismus und Kulturalismus.
Kompressionstherapie bei Patienten mit Ulcus cruris venosum.
Dissemond, Joachim; Assenheimer, Bernd; Bültemann, Anke; Gerber, Veronika; Gretener, Silvia; Kohler-von Siebenthal, Elisabeth; Koller, Sonja; Kröger, Knut; Kurz, Peter; Läuchli, Severin; Münter, Christian; Panfil, Eva-Maria; Probst, Sebastian; Protz, Kerstin; Riepe, Gunnar; Strohal, Robert; Traber, Jürg; Partsch, Hugo
2016-11-01
Wund-D.A.CH. ist der Dachverband deutschsprachiger Fachgesellschaften, die sich mit den Thematiken der Wundbehandlung beschäftigen. Experten verschiedener Fachgesellschaften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben nun einen aktuellen Konsens der Kompressionstherapie für Patienten mit Ulcus cruris venosum erstellt. In Europa ist das Ulcus cruris venosum eine der häufigsten Ursachen für chronische Wunden. Neben der konservativen und interventionellen Wund- und Venentherapie, ist die Kompressionstherapie die Basis der Behandlungsstrategien. Die Kompressionstherapie kann heute mit sehr unterschiedlichen Materialien und Systemen durchgeführt werden. Während in der Entstauungsphase insbesondere Verbände mit Kurzzugbinden oder Mehrkomponentensysteme zur Anwendung kommen, sind es anschließend überwiegend Ulkus-Strumpfsysteme. Eine weitere, bislang wenig verbreitete Alternative sind adaptive Kompressionsbandagen. Insbesondere für die Rezidivprophylaxe werden medizinische Kompressionsstrümpfe empfohlen. Durch die Vielzahl der heute zur Verfügung stehenden Behandlungsoptionen, kann für nahezu alle Patienten ein Konzept entwickelt werden, dass sich an den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten orientiert und daher auch akzeptiert und durchgeführt wird. Die Kompressionstherapie ist für die Behandlung von Patienten mit Ulcus cruris venosum essentiell. In den letzten Jahren sind viele verschiedene Therapieoptionen verfügbar, die in den deutschsprachigen Ländern unterschiedlich angewendet oder durchgeführt werden. Daher soll dieser Expertenkonsens dazu beitragen, konkrete Empfehlungen für die praktische Durchführung der Kompressionstherapie von Patienten mit Ulcus cruris venosum darzustellen. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Huebner, Jutta; Mohr, Peter; Simon, Jan-Christoph; Fluck, Michael; Berking, Carola; Zimmer, Lisa; Loquai, Carmen
2016-05-01
In Deutschland wenden 40-90 % aller Krebspatienten Methoden der komplementären and alternativen Medizin (KAM) an. Bis dato gibt es kein Datenmaterial zum Einsatz der KAM bei Melanompatienten. Das Ziel unserer Studie war es, Daten über den Gebrauch, die Informationsquellen und Ziele von Patienten mit metastasierendem Melanom zu erfassen. Einhundertsechsundfünfzig Patienten aus 25 Studienzentren nahmen an der DecOG-MM-PAL Multibasket Studie teil. Die beteiligten Personen wurden auch gebeten, an einer Nebenstudie teilzunehmen, die ihren Gebrauch von KAM erfassen sollte. Dazu wurde während der Behandlung ein standardisierter Fragebogen zu genau festgelegten Zeitpunkten ausgeteilt. Insgesamt gingen 55 Fragebögen von 32 (21 %) Melanompatienten ein. Von diesen gaben 17 (53 %) ein Interesse an KAM an, und sieben (22 %) machten von KAM Gebrauch. Die Hauptinformationsquellen (31 %) waren Familienmitglieder und Freunde, gefolgt von Ärzten (19 %). Die Hauptgründe für die Anwendung von KAM waren die Stärkung des Immunsystems (41 %) und des Körpers (34 %). Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine und Spurenelemente) wurden am häufigsten angewendet (28 %). Eine relativ hohe Anzahl an Patienten mit metastasierendem Melanom machte trotz Teilnahme an einer klinischen Studie von KAM Gebrauch. Wechselwirkungen könnten durch biologisch basierte KAM auftreten, und hier besonders bei immunmodulierenden KAM- Strategien. Um Risiken zu vermeiden, sollte die Kommunikation zwischen den Ärzten und den Patienten verbessert werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Gesammelte Werke / Collected Works
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schwarzschild, Karl; Voigt, Hans-Heinrich
Der bekannte Astronom Karl Schwarzschild (1873-1916) gilt als der Begründer der Astrophysik und als hervorragender Forscher mit einer erstaunlichen Bandbreite seiner Interessen. Arbeiten zur Himmelsmechanik, Elektrodynamik und Relativitätstheorie weisen ihn als vorzüglichen Mathematiker und Physiker auf der Höhe seiner Zeit aus. Untersuchungen zur Photographischen Photometrie, Optik und Spektroskopie zeigen den versierten Beobachter, der sein Meßinstrumentarium beherrscht, und schließlich arbeitete Schwarzschild als Astrophysiker an Sternatmosphären, Kometen, Struktur und Dynamik von Sternsystemen. Die in seinem kurzen Leben entstandene Fülle an wissenschaftlichen Arbeiten ist in drei Bänden der Gesamtausgabe gesammelt, ergänzt durch biographisches Material, Annotationen von Fachleuten und einen Essay des Nobelpreisträgers S. Chandrasekhar. The well-known astronomer Karl Schwarzschild (1873-1916) is regarded as the founder of astrophysics and as an exceptionally talented researcher whose interests spanned a remarkably broad spectrum. His work on celestial mechanics, electrodynamics, and relativity theory demonstrates his great abilities as a mathematician and physicist who significantly influenced the science of his times. His investigations of photographic photometry, optics, and spectroscopy display his strengths as an observer who knew his instruments. But above all Schwarzschild pursued questions of astrophysics, addressing in particular stellar atmospheres, comets, and the structure and dynamics of stellar systems. The host of scientific works that he authored in his short life is now collected in the form of this three-volume complete works; it is supplemented by biographical material, notes from some of todays experts, and an essay by the Nobel Laureate S. Chandrasekhar.
The Density Matrix for Single-mode Light after k-Photon Absorption
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Voigt, H.; Bandilla, A.
In order to continue and generalize the studies of the density matrix of a light field undergoing k-photon absorption, in this paper we put the emphasis on the off-diagonal elements. The solution obtained earlier for the diagonal elements describing the photon statistics can be found as a special case but will not be discussed again. The general solution calculated by recursion shows an asymptotic behaviour if the initial photon number is sufficiently high. Only the initial phase information survives. Illustrating the solution we start with coherent light and a generalized coherent state.Translated AbstractDie Dichtematrix eines Lichtstrahls nach k-Photonen-Absorption aus einer ModeWir führen die Betrachtungen über das Verhalten der Dichtematrix eines Lichtfeldes nach k-Photonen-Absorption aus einer Mode verallgemeinernd weiter und konzentrieren uns auf die Nichtdiagonalelemente. Die im folgenden angegebene allgemeine Lösung, die durch Rekursion gefunden wurde, enthält die schon früher erhaltene, jedoch hier nicht weiter diskutierte Lösung für die Diagonalelemente als Spezialfall. Sie zeigt ferner, daß es einen asymptotischen Zustand gibt, der eine von der Ausgangsintensität unabhängige Information über die Ausgangsphase enthält. Zur Diskussion der Lösung werden verschiedene Anfangsbedingungen betrachtet, so z. B. kohärentes Licht und kohärentes Licht, das ein Medium mit nichtlinearem Brechungsindex durchlaufen hat (Kerr-Effekt).
Biologie statt Philosophie? Evolutionäre Kulturerklärungen und ihre Grenzen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Illies, Christian
Vor über siebzig Jahren fand man in einer Höhle nahe Hohlenstein-Stadel, im heutigen Baden-Württemberg, eine Frau, die keiner bekannten Spezies und nicht einmal eindeutig den Hominiden zugeordnet werden konnte. Wegen ihres Aussehens wurde sie schon bald als "Löwenfrau“ bekannt (unterdessen wird sie als "Löwenmensch“ bezeichnet, da die in solchen Fragen Klarheit schaffenden Geschlechtsteile bei der Figur fehlen und in Zeiten von gender mainstreaming derartige Festlegungen gerne vermieden werden), denn sie hatte eine menschlich-aufrechte, unbehaarte Gestalt mit weiblichen Rundungen, aber zugleich eine Mähne, sowie Augen, Ohren und Schnauze eines Löwen. Eine sehr weitläufige Verwandte des Minotaurus, so schien es, und doch wesentlich älter als alle Bewohner des Olymps, denn vermutlich wurde die knapp 30 cm große Skulptur bereits in der Altsteinzeit vor etwa 32.000 Jahren aus Mammut-Elfenbein geschnitzt. Wir wissen nicht, ob sie kultischen Zwecken diente oder ein Kind mit ihr spielte, ob sie als Glücksbringer für die Jagd oder als Schamanin mit Löwenmaske verehrt und gefürchtet wurde. Aber die Löwenfrau legt nahe, dass der Mensch schon im Morgendämmern seiner Kultur über die eigene Nähe, aber auch Distanz zum Tier nachgedacht haben muss. Die Frage nach der menschlichen Selbstverortung begegnet uns in dieser Figur, und sie bestimmt viele Zeugnisse menschlichen Nachdenkens, welche uns die Altertumswissenschaften vorlegen. Mit dem Begriff "animal rationale“, wie er unter Bezug auf Aristoteles geprägt wurde, findet sie schließlich ihre klassische, für das Abendland lange Zeit maßgebliche Antwort: Der Mensch als Tier, dessen spezifisches Merkmal die Vernunftbegabtheit ist, die ihn zugleich von allen anderen Tieren abgrenzt und über sie stellt. Aber wo genau verläuft die Grenze? Und wie kann der Mensch beides zugleich sein? Die aristotelische Definition beantwortet diese Fragen nach der Doppelnatur nicht, sondern erhebt das offene Rätsel gleichsam zur Wesensbestimmung des Menschen.
Epidemiologie, Prävention und Früherkennung des Zervixkarzinoms
Wentzensen, Nicolas
2016-01-01
Zusammenfassung Hintergrund Persistierende Infektionen mit humanen Papillomviren sind die notwendige Ursache des Zervixkarzinoms. Die Entwicklung von HPV-basierten Präventionsverfahren, der HPV Impfung und der HPV-Testung, führt derzeit zu umfangreichen Veränderungen von Zervixkarzinom-Vorsorgeprogrammen. Eine Dekade nach Einführung der HPV-Imfpung in vielen Ländern werden bereits Reduktionen von HPV-Infektionen und Krebsvorstufen in jungen Frauen beobachtet. Der Fokus liegt jetzt auf der Integration von neuen Testverfahren im Screening von Populationen mit zunehmenden Impfraten. Ergebnisse und Schlussfolgerung Ein erfolgreiches Zervixkarzinom-Vorsorgeprogramm besteht aus verschiedenen Komponenten, vom primären Screening über die Triage zur Kolposkopie mit Biopsie, um Frauen mit Kresbvorstufen zu identifizieren, die eine therapeutische Intervention benötigen. Im primären Screening wird eine kleine Gruppe von Frauen mit erhöhtem Risiko für eine Krebsvorstufe identifiziert, während die grosse Mehrheit kein erhöhtes Risiko hat. Je nach primärem Testverfahren werden in screen-positiven Frauen zusätzliche Triage-Tests durchgeführt, um zu entscheiden, wer zur Kolposkopie überwiesen werden sollte. Derzeit gibt es drei verschiedene Ansätze für das primäre Zervixkarzinomscreening: Die Zervix-Zytologie, die HPV-Testung, und die HPV-Zytologie Ko-Testung. Zahlreiche Triage-Tests für HPV-positive Frauen werden derzeit untersucht, darunter sind die Zytologie, HPV-Genotypisierung, p16/Ki-67 Zytologie, und diverse Methylierungstests. Die steigende Anzahl an Optionen für die Früherkennung des Zervixkarzinoms stellt eine Herausforderung für klinische Leitlinien dar. Die zunehmende Komplexität von Vorsorgeprogrammen kann zur Verunsicherung von Ärzten und von am Screening teilnehmenden Frauen führen. Die Präzisions-Prävention des Zervixkarzinoms ist eine neuer Ansatz, der umfangreiche Risikodaten basierend auf der individuellen Vorgeschichte und von Testergebnissen integriert und einheitliche, Risiko-basierte Managementempfehlungen gibt. PMID:28265177
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Goldschmid, Alfred; Maier, Wolfgang; Olsson, Lennart; Piekarski, Nadine
Die Evolution des Wirbeltierkopfes ist ein klassisches Problemfeld der vergleichend en Morphologie. Bereits J.W. von Goethe (1749-1832) und L. Oken (1779-1851) vertraten die Idee eines aus Segmenten bestehenden Schädels. Die Segmente sollten umgewandelten Wirbeln entsprechen; später wurden auch die Hirnnerven den segmentalen Spinalnerven des Rumpfes gleichgesetzt — Vorstellungen, die vor allem gegen Ende des 19. Jh. auf massive Ablehnung stießen. Die moderne Entwicklungsbiologie zei gt jedoch, dass zumindest Teile des Kopfes in ihrer Entwicklung eine deutliche Segmentierung aufweisen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Unzicker, Alexander
Lautstarker Applaus erhob sich im Salon III/IV des Marriott-Hotels von Crystal City im amerikanischen Bundesstaat Virginia. In dem überfüllten Konferenzraum starrten alle wie gebannt auf die Leinwand, wo nicht mehr zu sehen war als ein nüchternes Diagramm aus zahlreichen Punkten und einer geschwungenen Kurve. Nureine eigenartige Personengruppe konnte sich davon zu Emotionen hinreißen lassen - Physiker auf der Jahrestagung der Astronomischen Gesellschaft, die ihren Begeisterungssturm noch minutenlang fortsetzten. Was war geschehen? Die im Diagramm aufgetragenen Daten bestätigten mit einer nie da gewesenen Genauigkeit ein fundamentales Naturgesetz zur Wärmeabstrahlung von heißen Körpern. 1900 von Max Planck entdeckt, leuchtete es nun in geradezu mathematischer Reinheit auf. Noch sensationeller war der Ursprung der Daten - Mikrowellensignale verschiedener Frequenzen, die nicht aus einem irdischen Labor stammten, sondern von einem heißen Urzustand des Universums! Ein Feuerball aus Wasserstoff und Helium, noch ohne jegliche Strukturen, die irgendwann Leben ermöglichen sollten, ließ damals seinem Licht freien Lauf. Mehr als zehn Milliarden Jahre war es bis zu den Detektoren des vom Menschen gebauten Satelliten COBE unterwegs, der wenige Tage zuvor die Daten übertragen hatte. Wenn ich das alles wie einen Film in meiner Vorstellung ablaufen lasse, bekomme ich immer eine Gänsehaut, als würde ich die inzwischen extrem abgekühlte Strahlung tatsächlich spüren. Ihre Gleichverteilung im Raum macht uns auch deutlich, dass wir uns nicht einbilden dürfen, an einem besonderen Ort im Universum zu leben - intelligente Aliens könnten sich seitdem überall entwickelt haben! Sollten sie - was nicht wahrscheinlich ist - uns wirklich von Zeit zu Zeit über die Schulter schauen, dann hätten sie an jenem Nachmittag des 13. Januar 1990, als der Vortrag stattfand, bestimmt anerkennend mit ihrem großen Kopf genickt.
Farewell to Diversity? New State Zones of Health Care Service in China’s Far West
Klotzbücher, Sascha; Lässig, Peter; Jiangmei, Qin; Dongsheng, Rui; Weigelin-Schwiedrzik, Susanne
2014-01-01
Using James Scott’s (2009) theoretical framework of the interaction between the state and peripheral people, we argue that the welfare state should be regarded as a pull-factor in the context of the state’s endeavours to project its power to distant peoples in assigned state zones. Our discussion is based on interviews in Xinyuan County in the Western part of the Xinjiang Uyghur Autonomous Region, China. Presenting current policies and alternative policy options discussed at the local level for providing primary health care in rural China, we argue that decisions made in the implementation process did not respond to the special health needs of mobile pastoralists in the high plains, but were part of the central state logic of homogenising settlement efforts and health care. Der theoretische Ansatz von James Scott zu Expansion von staatlicher Ordnung auf periphere Randgebiete wird auf den Aufbau von Wohlfahrts- und Gesundheitspolitik des modernen Staates angewendet und weiterentwickelt. Anhand mehrjähriger Feldstudien zwischen 2005 und 2009 zur Gesundheitsversorgungsstruktur im Kreis Xinyuan der Autonomen Uighurischen Region Xinjiang in der Volksrepublik China werden zuerst die nationalen Restrukturierungsmaßnahmen vorgestellt und Lösungen für eine bessere Versorgung der halbnomadisierenden kasachischen Hirtenfamilien diskutiert. Lokal entwickelte und an die nomadischen Lebensformen angepasste mobile Lösungen zur Gesundheitsfürsorge konnten nicht implementiert werden. Die Anstrengungen der staatlichen Akteure sind als Versuch zu sehen, bisher marginalisierte Gruppen aus den peripheren Gebirgsregionen und über die Integration in eine staatliche Gesundheitsversorgung in den Tälern anzusiedeln. PMID:25729121
Deutsches "Nationales Krebshilfe-Monitoring" 2015-2019 - Studienprotokoll und erste Ergebnisse.
Schneider, Sven; Görig, Tatiana; Schilling, Laura; Breitbart, Eckhard W; Greinert, Rüdiger; Diehl, Katharina
2017-09-01
Das Projekt "Nationales Krebshilfe-Monitoring zur Solariennutzung" (National Cancer Aid Monitoring of Tanning Bed Use, NCAM) ist eine deutsche Großstudie mit dem Ziel, die wichtigsten Risikofaktoren für Hautkrebs zu beobachten: natürliches Sonnenlicht und künstliche UV-Strahlung. NCAM ist eine bundesweite Querschnittstudie mit zunächst vier Runden der Datenerfassung (sogenannten Wellen) zwischen 2015 und 2018. Jedes Jahr wird eine bundesweit repräsentative Stichprobe aus 3.000 Personen im Alter von 14 bis 45 Jahren befragt. Die Querschnittsbefragung wird durch eine Kohorte von n = 450 aktuellen Solariennutzern ergänzt. Die erste Welle im Jahr 2015 ergab eine Gesamtprävalenz der Solariennutzung von 29,5 %. Elf Prozent aller Teilnehmer hatten in den vergangenen zwölf Monaten ein Solarium genutzt. Zu den Determinanten der aktuellen Solariennutzung gehörten jüngeres Alter, weibliches Geschlecht und Vollzeit-/Teilzeitbeschäftigung. Die hauptsächlichen Beweggründe, die für die Nutzung eines Solariums genannt wurden, waren Entspannung und Attraktivitätssteigerung. NCAM ist weltweit die erste Studie zur Überwachung der Risikofaktoren für Hautkrebs in jährlichen Intervallen anhand einer großen, landesweit repräsentativen Stichprobe. Erste Ergebnisse deuten darauf hin, dass Millionen Deutsche trotz Warnungen der WHO Solarien nutzen, und dass viele dieser Nutzer Jugendliche sind - trotz gesetzlicher Beschränkungen, die das Ziel haben, die Nutzung von Solarien durch Minderjährige zu verhindern. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Thiessen, P. A.; Treder, H.-J.
Der gegenwärtige Stand der physikalischen Erkenntnis, in Sonderheit die Atomistik und die Quantentheorie, ermöglicht (in wohldefinierten Energie-Bereichen) eine ab initio-Berechnung aller physikalischen und chemischen Prozesse und Strukturen. Die Schrödinger-Gleichung erlaubt zusammen mit den Prinzipien der Quantenstatistik (Pauli-Prinzip) aus dem Planckschen Wirkungsquantum h und den atomischen Konstanten die Berechnung aller Energieumsätze, Zeitabläufe etc., die insbesondere die chemische Physik bestimmen. Die Rechenresultate gelten auch quantitativ bis auf die unvermeidliche Stochastik.Die ab initio-Berechnungen korrespondieren einerseits und sind andererseits komplementär zu den auf den Methoden der theoretischen Chemie und der klassischen Thermodynamik beruhenden Ergebnissen ex eventu. Die theoretische Behandlung ab initio führt zu mathematischen Experimenten, die die Laboratoriums-Experimente ergänzen oder auch substituieren.Translated AbstractAb initio vel ex eventuThe present state of physical knowledge, in peculiar atomistic and quantum theory, makes an ab initio calculation of all physical and chemical processes and structures possible (in well defined reaches of energy). The Schrödinger equation together with the principles of quantum statistics (Pauli principle) permits from the Planck and atomistic constants to calculate all exchanges of energy, courses of time, etc. which govern chemical physics. The calculated results are valid even quantitatively apart from the unavoidable stochastics.
Radiosensibilisierung durch BRAF Inhibitoren.
Strobel, Sophia Boyoung; Pätzold, Sylvie; Zimmer, Lisa; Jensen, Alexandra; Enk, Alexander; Hassel, Jessica Cecile
2017-07-01
In der letzten Zeit wurden in der Literatur vermehrt erhöhte Hauttoxizitäten während einer Kombinationstherapie mit BRAF Inhibitoren und Radiotherapie beschrieben. Wir berichten über sieben Melanompatienten in einem nicht resezierbaren Stadium III oder IV, die eine kombinierte Behandlung aus Bestrahlung und BRAF-Inhibitor erhielten. Bei allen Patienten konnte durch die Kombinationstherapie ein gutes lokales Ansprechen erreicht werden. Nur bei zwei Patienten wurde eine schwere Radiodermatitis (CTCAE Grad 3 bzw. 4) beobachtet. Bei diesen Patienten, die beide Vemurafenib erhielten, trat die Radiodermatitis nach ein bzw. zwei Wochen auf und resultierte in einer Unterbrechung der BRAF-Inhibitor Behandlung.. Die kumulative Dosis bis zum Zeitpunkt der Strahlendermatitis betrug 10 Gy bzw. 35 Gy. Bei allen anderen Vemurafenibpatienten konnten nur milde Reaktionen im Sinne einer Radiodermatitis CTCAE Grad 2, beim Dabrafenibpatienten CTCAE Grade 1 diagnostiziert werden. Bei einem Patienten wurde eine Recalldermatitis nach 14 Tagen einer beendeten Strahlentherapie mit einer kumulativen Dosis von 30 Gy diagnostiziert. Schwere Toxizitätsreaktionen der Haut unter einer BRAF-Inhibitionen treten nicht häufig auf und sind meistens gut therapierbar. Deshalb sollte die Kombinationstherapie bei aggressiv wachsenden Melanomen eine Therapieoption bleiben. Obwohl ein erhöhtes Risiko der Hauttoxizität unter einer Kombinationstherapie von Radiatio und BRAF-Inhibitoren besteht, wird diese von den meisten Patienten gut toleriert. Sequenzielle Therapie anstelle von gleichzeitiger Behandlung scheint die Toxizitätreaktionen nicht zu verhindern. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Oberflächenstrukturierung metallischer Werkstoffe, z. B. für stents
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Stöver, Michael; Wintermantel, Erich
Eine topologische Oberflächenmodifikation von metallischen Implantaten kann aus verschiedenen Gründen sinnvoll sein. Im Allgemeinen lassen sich zwei Hauptziele unterscheiden. Zum einen dienen Oberflächen dazu, bestimmte Zellreaktionen zu forcieren. Die Anwendungsbeispiele reichen hier von sehr rauen Oberflächen in Fällen wo eine gute Integration eines Permanentimplantates in das Gewebe erwünscht ist bis hin zu glatt polierten Oberflächen. Letztere werden in erster Linie dort eingesetzt, wo das Implantat in direktem Kontakt mit Blut ist. Ein Beispiel für die Erforderlichkeit einer hohen Rauheit (Rz > 100 μm) sind meist aus Titan gefertigte Schäfte von Gelenksimplantaten [1,2]. Die Autoren machten den Vorschlag, die Aufrauung von Titan- und Edelstahl-Stents analog der Aufrauung bei Hüftprothesenschäften zu versuchen, um eine noch bessere Biokompatibilität zu erreichen. [7, 8 ,9]. Sehr glatte Oberflächen, in der Regel mit Rz Werten von unter 0,1 μm, sind z. B. bei Herzklappenprothesen und der Innenseite von Gefäßstützen gefordert. Mittlere Rauheiten werden oft bei temporären Implantaten eingesetzt, in die in reguliertem Maße Gewebe einwachsen, allerdings keine unlösbare Verbindung bilden sollen. Sehr genau eingestellt werden müssen auch die Oberflächentopographien bei Implantaten in sehr empfindlichen Gebieten wie z. B. der Gehirnregion. Hierbei muss eine gute Verankerung im Gewebe vorhanden sein, um ein Verrutschen des Implantates zu verhindern. Zum anderen darf keine überschüssige Zellproliferation entstehen, um ein Einwachsen in sensible Regionen zu verhindern. Zum anderen werden Oberflächenmikrostrukturen genutzt, um Wirkstoffe in Implantate einzubringen, die lokal über einen bestimmten Zeitraum freigesetzt werden sollen. Als wichtigste Wirkstoffe sind hier Antibiotika und entzündungshemmende Mittel sowie im kardiovaskulären Bereich Proliferationshemmer zu nennen.
[Cardiodoron® bei Patienten mit Schlafstörungen - Ergebnisse einer prospektiven Beobachtungsstudie].
Rother, Claudia; Schnelle, Martin
Hintergrund: Schlafstörungen gehören zu den häufigsten gesundheitlichen Problemen der heutigen Zeit. Stress und die dadurch bedingte innere Anspannung sowie eine unrhythmische Lebensführung z.B. durch Schichtarbeit sind bekannte auslösende Faktoren. Weniger bekannt ist, dass auch funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden zu Störungen des Schlafs führen können und dass deren Behandlung zu einer Verbesserung der Schlafqualität beiträgt. Ganzheitlich betrachtet geht es daher um die Wiederherstellung einer gesunden Rhythmik, insbesondere des Herz-/Atem- sowie des Schlaf-Wach-Rhythmus, die Cardiodoron®, eine Heilpflanzenkomposition aus Primula veris, Hyoscyamus niger und Onopordum acanthium, unterstützt. Patienten und Methoden: Mittels einer prospektiven, multizentrischen Beobachtungsstudie sollte ermittelt werden, wie sich funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden und/oder Schlafstörungen unter der Behandlung mit Cardiodoron® (Dilution) über 3-6 Monate entwickeln. Im Zeitraum von September 2009 bis März 2012 dokumentierten 92 Ärzte 501 Patienten, von denen 380 über Schlafstörungen klagten und deren Daten in dieser Publikation näher betrachtet werden. Nach einer Aufnahmeuntersuchung erfolgte nach 90 Tagen eine Abschlussuntersuchung und bei Fortführung der Therapie nach nochmals 90 Tagen eine Follow-up-Untersuchung. Neben 30 ärztlicherseits bewerteten Symptomen beurteilten die Patienten ihr Befinden mittels Pittsburgh Sleep Quality Index (PSQI) nach Buysse und der Beschwerden-Liste nach von Zerssen (B-L und B-L'). Ergebnisse: Unter der Cardiodoron®-Therapie gingen bei guter Verträglichkeit sowohl die Ausprägung der Schlafstörungen (um 65% von 2,0 auf 0,7 Punkte) als auch die erfassten 30 Symptome (um 59% von 24,3 auf 9,9 Punkte) deutlich zurück (p < 0,01). Weiterhin reduzierten sich der PSQI und der Gesamtwert der Beschwerden-Liste signifikant (p < 0,0001) um 60% bzw. 56% (von 12,2 auf 4,8 bzw. von 25,6 auf 11,4 Punkte). Schlussfolgerungen: Bei Patienten mit Schlafstörungen (mit oder ohne funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden) kann die Ausprägung der Beschwerden mit Cardiodoron® deutlich gesenkt werden. Cardiodoron® ist gut verträglich. © 2016 S. Karger GmbH, Freiburg.
Implantate für den Bandscheibenersatz (Stand 1993)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mathey, Michael; Wintermantel, Erich
Die Bandscheiben sind besonders betroffen von Fehlhaltungen und -stellungen der Wirbelsäule. Sie unterliegen als grösstes zusammenhängendes, nicht vaskularisiertes Gewebe im Menschen, statisch und dynamisch extrem belastet, besonders der Alterung. Um die teilweise sehr starken Schmerzen bei Bandscheibenschädigungen zu lindern, ist eine Operation vielfach die einzige Hilfe. Bei dieser Operation (Nukleotomie) entfernt man das aus der Bandscheibe ausgetretene Gewebe des Gallertkerns (nucleus pulposus), welches durch Druck auf die Nervenstränge im Bereich der Wirbelsäule die Beschwerden (Ischias-Schmerz) verursacht hat. Nach der Entfernung des Gallertkerns werden die auftretenden Kräfte bei veränderter Biomechanik übertragen. Dabei erhalten die Zwischenwirbelgelenke (Facettengelenke) eine erheblich grössere Flächenpressung als dies bei intakter Bandscheibe der Fall war. Die höhere Flächenpressung kommt durch die Verringerung des Abstandes zwischen den oberen und unteren Deckplatten der benachbarten Wirbelkörper zustande, zwischen denen sich der Gallertkern befand. Durch geeignetes Training der Rückenmuskulatur kann eine Stabilisierung des operierten Bandscheibensegmentes erreicht werden, jedoch ist es eine klinische Erfahrung, dass die meisten Patienten, die momentan durch die Operation schmerzfrei geworden sind, keine adäquate zusätzliche sportliche Betätigung auf sich nehmen.
A Multilevel Shape Fit Analysis of Neutron Transmission Data
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Naguib, K.; Sallam, O. H.; Adib, M.; Ashry, A.
A multilevel shape fit analysis of neutron transmission data is presented. A multilevel computer code SHAPE is used to analyse clean transmission data obtained from time-of-flight (TOF) measurements. The shape analysis deduces the parameters of the observed resonances in the energy region considered in the measurements. The shape code is based upon a least square fit of a multilevel Briet-Wigner formula and includes both instrumental resolution and Doppler broadenings. Operating the SHAPE code on a test example of a measured transmission data of 151Eu, 153Eu and natural Eu in the energy range 0.025-1 eV accquired a good result for the used technique of analysis.Translated AbstractAnalyse von Neutronentransmissionsdaten mittels einer VielniveauformanpassungNeutronentransmissionsdaten werden in einer Vielniveauformanpassung analysiert. Dazu werden bereinigte Daten aus Flugzeitmessungen mit dem Rechnerprogramm SHAPE bearbeitet. Man erhält die Parameter der beobachteten Resonanzen im gemessenen Energiebereich. Die Formanpassung benutzt eine Briet-Wignerformel und berücksichtigt Linienverbreiterungen infolge sowohl der Meßeinrichtung als auch des Dopplereffekts. Als praktisches Beispiel werden 151Eu, 153Eu und natürliches Eu im Energiebereich 0.025 bis 1 eV mit guter Übereinstimmung theoretischer und experimenteller Werte behandelt.
Arsenic Speciation in Groundwater: Role of Thioanions
The behavior of arsenic in groundwater environments is fundamentally linked to its speciation. Understanding arsenic speciation is important because chemical speciation impacts reactivity, bioavailability, toxicity, and transport and fate processes. In aerobic environments arsen...
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Houben, Georg J.; Blümel, Martin
2017-11-01
Porosity is a fundamental parameter in hydrogeology. The empirical method of Beyer and Schweiger (1969) allows the calculation of hydraulic conductivity and both the total and effective porosity from granulometric data. However, due to its graphical nature with type curves, it is tedious to apply and prone to reading errors. In this work, the type curves were digitized and emulated by mathematical functions. The latter were implemented into a spreadsheet and a visual basic program, allowing the fast automated application of the method for any number of samples.
Gaskins, Matthew; Dittmann, Martin; Eisert, Lisa; Werner, Ricardo Niklas; Dressler, Corinna; Löser, Christoph; Nast, Alexander
2018-03-01
Laut einer Befragung im Jahre 2012 war der Umgang mit Antithrombotika bei dermatochirurgischen Eingriffen in Deutschland sehr heterogen. 2014 wurde erstmals eine evidenzbasierte Leitlinie zu diesem Thema veröffentlicht. Es wurde eine anonyme Befragung derselben Stichprobe zum Umgang mit Antithrombotika sowie zu Kenntnissen der Leitlinie durchgeführt. Die Ergebnisse wurden als relative Häufigkeiten berichtet und denen aus 2012 gegenübergestellt. 208 Antwortbögen wurden ausgewertet (Rücklaufquote: 36,6 %). Die große Mehrheit der Dermatologen erklärte, kleinere Eingriffe unter Fortführung der Therapie mit Phenprocoumon, niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (≤ 100 mg) und Clopidogrel sowie mit direkten oralen Antikoagulanzien durchzuführen. Bei größeren Eingriffen war der Umgang hingegen weiterhin heterogen, insbesondere unter niedergelassenen Dermatologen. Der Anteil der Dermatologen, die Phenprocoumon, Acetylsalicylsäure und Clopidogrel leitlinienkonform verwendeten, hat sich insgesamt vergrößert. Führten 2012 beispielsweise 53,8 % der Klinikärzte bzw. 36,3 % der niedergelassenen Dermatologen eine große Exzision unter Fortführung der Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure durch, taten dies 2017 90,2 % bzw. 57,8 % (Phenprocoumon: 33,8 % bzw. 11,9 % auf 63,9 % bzw. 29,9 %; Clopidogrel: 36,9 % bzw. 23,2 % auf 63,9 % bzw. 30,6 %). Unter den Klinikärzten war ein hoher Anteil mit der Leitlinie vertraut und fand diese hilfreich. Eine Zunahme des leitlinienkonformen Verhaltens war bei allen Eingriffen zu verzeichnen. Bei größeren Eingriffen zeigte sich trotz deutlicher Verbesserung die Notwendigkeit verstärkter Anstrengungen zur Leitlinienumsetzung bzw. zur Identifizierung von Implementierungsbarrieren. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
A Mathematical Physicist's Approach to Virology
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Twarock, Reidun
2012-02-01
The following talk has been given in a special session dedicated to Professor Heinz-Dietrich Doebner at QTS in Prague in August 2011 on the occasion of his 80th birthday. It documents my journey from being a PhD student in Mathematical Physics at the Arnold Sommerfeld Institute in Clausthal under his supervision, to becoming a Professor of Mathematical Biology at the University of York in the UK. I am currently heading an interdisciplinary research group of eight PDRAs and PhDs, focussed on investigating the structures of viruses from a symmetry perspective and unravelling the implications of virus structure on how viruses form and infect their hosts. A central element in my research is my fascination with the development and application of symmetry techniques, which stems from my time in Clausthal when working with Professor Doebner and colleagues. I would like to thank Professor Doebner for these important formative years in Clausthal. Der folgende Vortrag war mein Beitrag zu einer Festsitzung fuer Herrn Professor Heinz-Dietrich Doebner auf der Tagung QTS im August 2011 anläßlich seines achzigsten Geburtstags. Dieser Beitrag dokumentiert, wie sich meine Forschungen aus der Zeit als Doktorandin von Herrn Professor Doebner in Mathematischer Physik am Arnold Sommerfeld Institut in Clausthal weiterentwickelt haben, und zu meiner Professur in Mathematischer Biologie an der Universität York geführt haben. Ich leite dort zur Zeit eine interdisziplinäre Forschungsgruppe von acht Postdocs und Doktoranden, die sich mit der Entwicklung und Anwendung von Symmetrie-Techniken in der Virologie beschäftigt, und insbesondere untersucht, wie sich die Symmetrie-Eigenschaften von Viren auf deren Entstehung und Funktionsweise auswirken. Eine wichtige Vorraussetzung für dieses Forschungsprogramm ist meine Faszination für die Modellierung von Symmetrie-Eigenschaften, die ich während meiner Zusammenarbeit mit Herrn Professor Doebner und Kollegen in Clausthal entwickelt habe. Ich möchte Herrn Professor Doebner für diese wichtigen formativen Jahre besonderen Dank aussprechen.
Quantum Statistics of the Toda Oscillator in the Wigner Function Formalism
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Vojta, Günter; Vojta, Matthias
Classical and quantum mechanical Toda systems (Toda molecules, Toda lattices, Toda quantum fields) recently found growing interest as nonlinear systems showing solitons and chaos. In this paper the statistical thermodynamics of a system of quantum mechanical Toda oscillators characterized by a potential energy V(q) = Vo cos h q is treated within the Wigner function formalism (phase space formalism of quantum statistics). The partition function is given as a Wigner- Kirkwood series expansion in terms of powers of h2 (semiclassical expansion). The partition function and all thermodynamic functions are written, with considerable exactness, as simple closed expressions containing only the modified Hankel functions Ko and K1 of the purely imaginary argument i with = Vo/kT.
Grundlegende Steuerungsverfahren im heterogenen Logistiknetz mit Kanban
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Lödding, Hermann; Möller, Niklas; Rücker, Thomas; Schneider, Herfried M.; Zäh, Michael F.
In vielen Unternehmen werden heterogene (verschiedene) Steuerungen in einem abgestimmten Konzept kombiniert. Je nach Anwendungsfall und Rahmenbedingungen werden Kombinationen allgemein bekannter Steuerungen oder Steuerungsvarianten gemischt eingesetzt, um eine optimale Steuerung für unterschiedliche Fälle zu erreichen. Hierbei stehen neben den bekannten und weit verbreiteten Methoden, wie Material Requirements Planning (MRP) oder Kanban, auch weniger bekannte oder neue Methoden zur Auswahl, wie die Produktionssteuerung mit dezentraler, bestandsorientierter Fertigungsregelung (DBF). Kanban ist ein simples und effizientes Steuerungskonzept, das in der klassischen Form für spezifische einfache Anwendungsfälle umsetzbar ist. Hochentwickelte Steuerungsalgorithmen können helfen, komplexe Abläufe optimal abzubilden. Mit einer grundlegenden Vereinfachung der Abläufe kann allerdings in vielen Fällen ein wesentlich stärkerer und umfassender Verbesserungseffekt erzielt werden. Die wesentliche Fragestellung sollte folglich lauten: Warum ist der Ablauf nicht mit einer einfachen Steuerung wie Kanban abzubilden? Um die Vorteile des Konzepts auch in untypischen Bereichen anwenden zu können, sind jedoch verschiedene Varianten oder Kanban-ähnliche Steuerungsmethoden entstanden. Darüber hinaus sind in der Praxis hybride Steuerungen im Einsatz, welche so kombiniert werden, dass die Zusammensetzung anspruchsvolle Eigenschaftsbilder noch exakt abbildet. In der Praxis basieren die Steuerungsentscheidungen nur zu einem kleinen Teil auf den eigentlichen Steuerungsalgorithmen, wie sie uns das MRP-System zur Verfügung stellt. Moderne Steuerungswelten" schließen alle relevanten Informationsquellen in eine heterogene Entscheidungsmatrix mit ein. Letztlich zählt nicht, ob die Entscheidung auf den Informationen aus dem MRP-System oder auf Softfacts basierend getroffen wurde, sondern nur, ob die Entscheidung erfolgreich war.
POTENTIAL INDICATORS FOR THE ASSESSMENT OF ARSENIC NATURAL ATTENUATION IN THE SUBSURFACE
Arsenic is a priority pollutant found in soil and ground water contaminated by arsenic pesticides and industrial wastes. Assessing the natural attenuation capacity of the subsurface for arsenic is a key step leading to successful site remediation. Chemical reactions between arsen...
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
LaFontaine, F.; Tauch, P.
The optimum range of the independent variables of and ORGEL reactor connected to a 250-Mw power plant (4 fuel rods of UC with individual pressure tubes), as well as the geometry of the reactor core and the operation of the plant, is described. (auth)
Der II. Hauptsatz der Wärmelehre
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heintze, Joachim
Wir haben in (4.44) den II. Hauptsatz als empirische Tatsache folgendermaßen formuliert: (i) Wärmeenergie geht von selbst nur von einem wärmeren Körper auf einen kälteren über, niemals in der umgekehrten Richtung. Nun werden wir beweisen, dass sich aus diesem Prinzip folgende äquivalente Formulierungen für den II. Hauptsatz ableiten lassen: (ii) Es ist unmöglich, ein Perpetuum mobile zweiter Art zu bauen, d. h. eine Maschine, die fortlaufend Wärmeenergie vollständig in mechanische Arbeit umsetzen kann. Eine Wärmekraftmaschine, die einen Kreisprozess mit der höchsten Temperatur Tw und der niedrigsten Temperatur Tk durchläuft, hat höchstens den Carnotschen Wirkungsgrad c = (Tw - Tk)/Tw. Wenn in der Maschine nur reversible Prozesse ablaufen, die gesamte Wärmezufuhr bei der Temperatur Tw erfolgt und ausschließlich bei der Temperatur Tw gekühlt wird, ist ihr Wirkungsgrad = C. Es gibt keine Wärmekraftmaschine, die eine bessere Ausnutzung der Wärmeenergie ermöglicht. (iv) In jedem thermodynamischen System existiert die Zustandsgröße Entropie, definiert durch ihr Differential dS = (dQrev)/T . Entropie kann erzeugt, aber nicht vernichtet werden. Bei Zustandsänderungen, die in einem abgeschlossenen System ablaufen, nimmt die Entropie entweder zu (irreversible Prozesse), oder sie bleibt konstant (reversible Prozesse). Im Anschluss an (iii) werden wir zur Definition der thermodynamischen Temperatur und bei der Diskussion von (iv) zu einem tieferen Verständnis der Entropie gelangen. Es zeigt sich, dass die Entropie das eigentliche Bindeglied zwischen Mechanik und Wärmelehre darstellt. Am Ende des Kapitels werden wir einige Anwendungen des II. Hauptsatzes betrachten.
ASAS 095221-4329.8 und ASAS 123034-7703.9 - zwei R-CrB-Stern-Kandidaten aus der ASAS-Datenbank
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Huemmerich, Stefan
2011-04-01
During an examination of ASAS Misc-type objects, the stars ASAS 095221-4329.8 GSC 07706-00560, 09:52:21.38 -43:29:40.5) and ASAS 123034-7703.9 (GSC 09416-00380, 12:30:34.22 -77:03:52.7) - both of which show semi-regular variability - were found to exhibit significant obscuration events in their V-band lightcurves. Both stars are likely to be red giants undergoing fading events, possibly of DY Per-type. However, spectroscopy of both stars is needed for a conclusive classification. The corresponding entries in the International Variable Star Index (VSX) have been revised accordingly; variability type was set to "RCB:".
POSTERS FOR WORKSHOP ON EPA’S ARSENIC REMOVAL DEMONSTRATION PROGRAM: RESULTS AND LESSONS LEARNED.
The Workshop included posters on 21 different arsenic demonstration projects. Each poster included information on raw water quality, cost of the system, a schematic of the layout of the system and several graphs and tables on the performance of the system for the removal of arsen...
IMP3 can predict aggressive behaviour of lung adenocarcinoma
2012-01-01
Background Lung cancer most often presents as an inoperable tumour and the diagnosis is usually performed on a small biopsy/cytology specimen. In the group of non small cell lung cancer - not otherwise specified, adenocarcinoma phenotype can be determined immunohistochemically using TTF-1 and Napsin A. Expression of oncofetal protein IMP3 in human cancer is associated with poor differentiation and aggressive behaviour. In the present study expression of IMP3 was correlated with expression of TTF-1 and Napsin A, histological subtype and clinical stage of lung adenocarcinoma. We were interested whether distant metastases are associated with IMP3 overexpression, regardless of the histologic subtype of adenocarcinoma. Methods In retrospective study, consecutive series of 105 patients with advanced lung adenocarcinoma diagnosed from 2006 to 2009 in Clinical Hospital Center Split, Croatia, were analysed. Clinical data were collected from the Pulmology Department and time of death from the Mortality Registry. Paraffin blocks of bronchoscopic biopsies were collected from the Institute of Pathology and 15 cases excluded from the analysis due to insufficient material. Expression of IMP3, Napsin A and TTF-1 were analysed by indirect enzyme immunohistochemistry. Statistical analysis was performed and P values less than 0.05 considered significant. Results Of 90 patients, 71 (78%) were males and 19 (22%) females. Median age for males was 61.5 years (min-max 43–83) and for females 61 years (min-max 44–86). Pleural effusion was found in 15 (16.6%) and distant metastases in 45 (50%) cases. According to histological subtypes, there were 34 acinar, 2 lepidic, 2 papillary and 52 solid subtypes. IMP3 overexpression was found in 63 cases (70%) and was correlated with solid subtype (P = 0.002) and negative/weak Napsin A expression (P = 0.004). Strong Napsin A expression correlated with TTF-1 expression (P = 0.003) and lower histological grades (P = 0.031). Patients with IMP3 overexpression more often had distant metastases than patients with negative IMP3, 55.5% versus 33.3% (P = 0.033). Non solid subtypes with IMP3 overexpression developed distant metastasis more common than non solid subtypes with negative IMP3, 72% versus 35% (P = 0.028). Conclusions Expression of IMP3 correlates with solid subtype and with distant metastases regardless of histological subtype of lung adenocarcinoma. Virtual slides http://www.diagnosticpathology.diagnomx.eu/vs/1966211581795258 Zusammenfassung Hintergrund Das Lungenkarzinom kommt meistens als nicht resektabler Tumor vor und die Diagnose kann nur in kleinen Biopsaten oder zytologisch gestellt werden. In der Gruppe der nicht kleinzelligen Lungenkarzinome kann der nicht anders spezifizierte Adenokarzinom Phänotyp mit Hilfe der Antikörper TTF-1 und Napsin A diagnostiziert werden. Die Expression des onkoföetalen Proteins IMP3 ist bei humanen Karzinomen mit agressivem Verhalten und metastatischem Potential verbunden. In dieser Studie korreliert die Expression von IMP3 mit TTF-1, Napsin A, histologischem Typ und klinischem Staging des Lungenkarzinoms. Wir waren daran interessiert, ob Fernmetastasen mit IMP3 Überexpression assoziiert sind, unabhängig von der histologischen Subtyp von Adenokarzinom. Methode In der retrospektiven Studie wurden die von 2006 bis 2009 im Klinischem Krankenhaus Split, Kroatien diagnostizerte Adenokarzinome der Lunge von 105 Patienten analysiert. Die klinischen Daten stammten aus der Abteilung für Pulmologie und im Falle des Todes vom Todesregister. Die Paraffinblöcke der primären Lungenbiopsate dieser Patienten wurden im Institut für Pathologie mit der indirekter Enzym - Immunohistochemie mittels Kombination der Antikörper gegen IMP3, Napsin A und TTF1 untersucht. 15 Fälle aus der Analyse aufgrund unzureichender Material ausgeschlossen. Es wurde eine statistische Untersuchung durchgeführt und Werte weniger als 0.05 P wurden als statistisch signifikant bezeichnet. Ergebnisse Von 90 Patienten mit Lungencarcinom waren 71 (78%) mänlich, durchschnittliches Alter war für Männer 61.5 Jahre (min-max 43–83) und 61 Jahre für Frauen (min-max 44–86). Pleurale Effusionen fand man in 15 Fällen (16.6%) und Fernmetastasen in 45 (50%) Fällen. Histologische Sybtypen waren: 2 lepidic Karzinome, 34 azinäre Karzinome, 2 papilläre und 52 solide Karzinome. IMP3 war exprimiert in 63 Fälle (70%). Positive IMP3 Expression war mit solidem Typ (P = 0.002) und negativer Napsin A Expression (P = 0.004) assoziert. Napsin A Expression war mit niedrigem Gradus (P = 0.031) und positiver TTF-1 Expression (P = 0.003) assoziert. Patienten mit IMP3 Überexpression öfter hatten Fernmetastasen als Patienten mit negativen IMP3, 55.5% versus 33.3% (P = 0.033). Non solide Subtyp mit IMP3 Überexpression entwickelten Fernmetastasen Meer häufiger als nicht festem Subtyp mit negativen IMP3, 72% versus 35% (P = 0.028). Schlussworte Die Expression von IMP3 ist mit negaativer Expression von Napsin A, solidem Subtyp und Metastasen verbunden und hat praktische predictive Werte in der pathologischen Diagnose des Adenokarzinoms der Lunge. Die Expression von IMP3 korreliert mit soliden Subtyp und mit Fernmetastasen unabhängig von histologische Subtyp Lungenadenokarzinom. PMID:23190601
Epidemiology studies suggest that chronic exposure to inorganic arsenic is associated with cancer of the skin, urinary bladder and lung as well as the kidney and liver. Recently, an in utero animal model was developed to characterize the carcinogenic properties of inorganic arsen...
This report documents the activities performed for and the results obtained from the arsenic removal treatment technology demonstration project at Seely-Brown Village in Pomfret, CT. The objectives of the project were to evaluate the effectiveness of ArsenXnp adsorption media in...
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fließbach, Torsten
In der Statistischen Physik befassen wir uns mit Systemen aus sehr vielen Teilchen. Beispiele hierfür sind die Atome eines Gases oder einer Flüssigkeit, die Phononen eines Festkörpers oder die Photonen in einem Plasma. Die Gesetze für die Bewegung einzelner Teilchen sind durch die Mechanik oder die Quantenmechanik gegeben. Aufgrund der großen Zahl der Teilchen (zum Beispiel N = 6 • 1023 für ein Mol eines Gases) sind die Bewegungsgleichungen jedoch nicht auswertbar. Das Ergebnis einer solchen Auswertung, also etwa die Bahnen von 6•1023 Teilchen, wäre auch uninteressant und irrelevant. Die Behandlung dieser Systeme erfolgt daher statistisch, das heißt auf der Grundlage von Annahmen über dieWahrscheinlichkeit verschiedener Bahnen oder Zustände.
Lossless quantum data compression and secure direct communication
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Boström, Kim
2004-07-01
This thesis deals with the encoding and transmission of information through a quantum channel. A quantum channel is a quantum mechanical system whose state is manipulated by a sender and read out by a receiver. The individual state of the channel represents the message. The two topics of the thesis comprise 1) the possibility of compressing a message stored in a quantum channel without loss of information and 2) the possibility to communicate a message directly from one party to another in a secure manner, that is, a third party is not able to eavesdrop the message without being detected. The main results of the thesis are the following. A general framework for variable-length quantum codes is worked out. These codes are necessary to make lossless compression possible. Due to the quantum nature of the channel, the encoded messages are in general in a superposition of different lengths. It is found to be impossible to compress a quantum message without loss of information if the message is not apriori known to the sender. In the other case it is shown that lossless quantum data compression is possible and a lower bound on the compression rate is derived. Furthermore, an explicit compression scheme is constructed that works for arbitrarily given source message ensembles. A quantum cryptographic protocol - the “ping-pong protocol” - is presented that realizes the secure direct communication of classical messages through a quantum channel. The security of the protocol against arbitrary eavesdropping attacks is proven for the case of an ideal quantum channel. In contrast to other quantum cryptographic protocols, the ping-pong protocol is deterministic and can thus be used to transmit a random key as well as a composed message. The protocol is perfectly secure for the transmission of a key, and it is quasi-secure for the direct transmission of a message. The latter means that the probability of successful eavesdropping exponentially decreases with the length of the message. Diese Dissertation behandelt die Kodierung und Verschickung von Information durch einen Quantenkanal. Ein Quantenkanal besteht aus einem quantenmechanischen System, welches vom Sender manipuliert und vom Empfänger ausgelesen werden kann. Dabei repräsentiert der individuelle Zustand des Kanals die Nachricht. Die zwei Themen der Dissertation umfassen 1) die Möglichkeit, eine Nachricht in einem Quantenkanal verlustfrei zu komprimieren und 2) die Möglichkeit eine Nachricht von einer Partei zu einer einer anderen direkt und auf sichere Weise zu übermitteln, d.h. ohne dass es einer dritte Partei möglich ist, die Nachricht abzuhören und dabei unerkannt zu bleiben. Die wesentlichen Ergebnisse der Dissertation sind die folgenden. Ein allgemeiner Formalismus für Quantencodes mit variabler Länge wird ausgearbeitet. Diese Codes sind notwendig um verlustfreie Kompression zu ermöglichen. Wegen der Quantennatur des Kanals sind die codierten Nachrichten allgemein in einer Superposition von verschiedenen Längen. Es zeigt sich, daß es unmöglich ist eine Quantennachricht verlustfrei zu komprimieren, wenn diese dem Sender nicht apriori bekannt ist. Im anderen Falle wird die Möglichkeit verlustfreier Quantenkompression gezeigt und eine untere Schranke für die Kompressionsrate abgeleitet. Des weiteren wird ein expliziter Kompressionsalgorithmus konstruiert, der für beliebig vorgegebene Ensembles aus Quantennachrichten funktioniert. Ein quantenkryptografisches Prokoll - das “Ping-Pong Protokoll” - wird vorgestellt, welches die sichere direkte übertragung von klassischen Nachrichten durch einen Quantenkanal ermöglicht. Die Sicherheit des Protokolls gegen beliebige Abhörangriffe wird bewiesen für den Fall eines idealen Quantenkanals. Im Gegensatz zu anderen quantenkryptografischen Verfahren ist das Ping-Pong Protokoll deterministisch und kann somit sowohl für die Übermittlung eines zufälligen Schlüssels als auch einer komponierten Nachricht verwendet werden. Das Protokoll is perfekt sicher für die Übertragung eines Schlüssels und quasi-sicher für die direkte Übermittlung einer Nachricht. Letzteres bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Abhörangriffs exponenziell mit der Länge der Nachricht abnimmt.
Bihan-Duval, E L; Beaumont, C; Colleau, J J
1997-01-12
Genetic correlations between two types of leg deformities, valgus and varus angulations, and some growth or conformation traits were estimated in two commercial broiler strains. 14 264 chickens of both sexes in line A were measured for leg defects at 6 weeks and body weight at 3 (BW3) or 6 (BW6) weeks. The same measures were taken in line B on 8 164 chickens, as well as breast angle (BRA) and breast meat yield (BRM) at 6 weeks on 70% of the male birds. The multinomial logit model previously developed for the genetic analysis of valgus and varus deformities was extended to deal with the joint analysis of one unordered categorical trait and one continuous variable. The model assumed a competition between latent susceptibility variates related to the various deformities and linearly dependent on the continuous performances. Location parameters for latent susceptibilities and continuous trait were estimated by the 'Maximum A Posteriori' approach and dispersion parameters by the 'Maximum Marginal Likelihood' using a tilda-hat approximation. The genetic model took into account the effects of the sire, maternal grandsire and dam within maternal grandsire. As described in a previous study, leg deformities showed moderate heritabilities. Mean heritability estimate for both lines, based on the sire/maternal-grandsire (S/MGS) component, was equal to 0.22 for valgus and varus; when based on the dam component, mean estimates were equal to 0.37 and 0.29 for the two deformities respectively. Except for BRA, heritability of growth and conformation traits appeared to be smaller when based on S/MGS component (from 0.18 to 0.47) than on dam component (from 0.41 to 0.63). Very low genetic correlations were found between susceptibilities to leg deformities and growth performances: average estimates for both lines of the genetic correlation with BW3 were -0.03 and -0.05 for valgus and varus respectively. Respective genetic correlations with BW6 were estimated to be +0.05 and +0.01. According to a simulation study these small estimates were unlikely to be due to the negative back effects of severe disorders on growth performances. According to these results, including leg defects in breeding schemes would not delay improvement on growth through unfavourable genetic correlations. Susceptibility to valgus deformity appeared to be genetically independent of conformation traits (genetic correlation was estimated to be -0.06 and -0.08 with BRA and BRM respectively), whereas moderate unfavourable genetic correlations were found for varus (+0.16 and +0.19 with BRA and BRM respectively). Care must be taken when considering the impact of the actual intensive selection for greater conformation on the incidence of varus deformity. RÉSUMÉ: Les corrélations génétiques entre deux types de déformations osseuses, le valgus et le varus, et des caractères de croissance et de conformation ont été estimées dans deux lignées commerciales de poulet de type chair. Dans la lignée "A", 14 264 poulets des deux sexes ont été mesurés pour les problèmes de pattes à 6 semaines, ainsi que pour le poids vif aux âges de 3 et 6 semaines. Ces mêmes mesures ont été faites dans la lignée "B"sur 8 164 poulets; on disposait en plus pour un échantillon des animaux de cette lignée de la mesure de l'angle de poitrine et du rendement en filet à 6 semaines. Des développements du modèle logistique multinomial déjà utilisé pour l'analyse génétique des valgus et varus ont été réalisés pour permettre l'analyse conjointe de plusieurs caractères discrets non ordonnés et d'une variable continue. Le modèle d'analyse fait l'hypothèse d'une compétition entre plusieurs variables sous-jacentes de sensibilité aux déformations, dépendant linéairement de la performance continue. Les paramètres de position pour les sensibilités sous-jacentes et le caractère continu ont été estimés par l'approche bayésienne du "Maximum A Posteriori"et les paramètres de dispersion par une approximation de type tilde-hat du "Maximum de Vraisemblance Marginale". Le modèle génétique d'analyse comprenait les effets des père, grand-père maternel et mère intra grand-père. Comme démontré dans une étude précédente, la sensibilité aux problèmes de patte présente une héritabilité modérée. En moyenne sur les deux lignées, l'estimation obtenue par la voie père/grand-père maternel (P-GPM) est de 0.22 pour les deux déformations et celle pour la voie mère de 0.37 pour le valgus et de 0.29 pour le varus. A l'exception de l'angle de poitrine, l'héritabilité des caractères de croissance et de conformation apparaît largement supérieure par la voie mère (de 0.41 à 0.63) que par la voie P-GPM (de 0.18 à 0.47). Les corrélations génétiques entre les sensibilités aux déformations osseuses et les performances de croissance apparaissent très faibles: la moyenne des estimations de la corrélation avec le poids vif à 3 semaines est de -0.03 pour le valgus et -0.05 pour le varus. Les corrélations avec le poids à 6 semaines sont du même ordre, estimées à respectivement +0.05 et +0.01 pour les valgus et varus. Une étude par simulation a permis de vérifier que ces faibles corrélations n'étaient pas dues à des biais éventuels liés aux effets secondaires négatifs des pathologies sévères sur les performances de croissance. D'après ces rèsultats, la prise en compte en sélection de la sensibilité aux problèmes de pattes n'introdurait pas, par une corrélation génétique défavorable, de réponse indirecte négative sur le poids. Si la sensibilité au valgus apparaît génétiquement indépendante des caractères de conformation (avec des corrélations génétiques avec l'angle de poitrine et le pourcentage de filet estimées à -0.06 et -0.8 respectivement), la liaison génétique apparaît plutôt défavorable pour le varus: +0.16 et +0.19 respectivement avec l'angle et le pourcentage de filet. Ces résultats doivent inciter à surveiller l'impact sur l'incidence des varus des fortes pressions de sélection appliquées actuellement sur les caractères de conformation. ZUSAMMENFASSUNG: Genetische Korrelationen zwischen verbogenen Füßen und Wachstums- und Formmerkmalen in Broilern Genetische Korrelationen zwischen 2 Arten von Beindeformationen, Valgus und Varus Angulationen, und einigen Wachtums- und Formmerkmalen wurden bei zwei kommerziellen Broiler Herkünften geschätzt, 14 264 Hühner beiderlei Geschlechter wurden in Linie A auf Beinfehler bei 6 Wochen Alter und Körpergewicht bei 3 (BW3) und 6 Wochen (BW6) untersucht, in Linie B 8 164 Tiere, wo aber auch Brustwinkel (BRA) und Brustfleisch (BRM) von ca. 70% der Hähne erhoben worden ist. Das für die genetische Analyse von Valgus und Varus Deformationen entwickelte multinomiale logit Modell wurde für die gemeinsame Analyse eines ungeordneten kategorischen Merkmals und einer kontinuierlichen Variablen erweitert. Dieses unterstellt Kompetition zwischen latenter Anfälligkeiten für verschiedene Deformationen und lineare Beziehung zu kontinuierlich verteilter Leistung. Lokationsparameter wurden mittels "Maximum A Posteriori" Ansatz und Dispersionsparameter mittels "Maximum Marginaler Likelihood" unter Verwendung von 'tilde-hat' Approximation geschätzt. Das genetische Modell berücksichtigte Vater-, maternale Großvater- und Muttertier-innerhalb der letzteren-Wirkungen. Beindeformationen zeigen mittlere Heritabilitätswerte, 0.22 für Valgus and Varus aus Vater/maternalem Großvater Komponenten, 0.37 bez. 0.29 aus der Muttertierkomponente. Mit Ausnahme von BRA waren Heritabilitätswerte für Wachstum- und Formmerkmale aus S/MGS-Komponenten (0.18-0.47) kleiner als die aus Muttertierkomponenten (0.41-0.63). Genetische Korrelationen zwischen letzeren und Anfällikeiten waren sehr niedrig: zwischen BW3 und Valgus und Varus -0.03 bzw. -0.05, BW6 +0.05 und 0.01. Simulation zeigte, daß die niedrigen Werte kaum auf negative Rückwirkung der Defekte auf Leistung zurückzuführen sind, sodaß deren Berücksichtigung in der Selektion den Zuchtfortschritt nicht beeinträchtigen sollte. Valgusdeformation scheint genetisch unabhängig von Formmerkmalen zu sein (r(G) -0.06, -0.08 mit BRA und BRM), während Varus mäßig ungünstige Korrelationen zeigt (+0.16, -0.19 mit BRA und BRM), sodaß Selektion auf Bemuskelung dies zu beachten hat. 1997 Blackwell Verlag GmbH.
von Bodungen, Uta; Ruess, Katja; Reif, Marcus; Biegel, Ulrike
2017-01-01
Hintergrund: Orale maligne Melanome (OMM) des Hundes zeichnen sich durch schnelles Wachstum, lokale Invasion und hohe Metastasierungsraten aus. Extrakte auf Basis von Viscum album L. (VAE) werden zunehmend in der Krebstherapie sowohl in der Human- als auch in der Veterinärmedizin eingesetzt. Ziel unserer Studie war es zu untersuchen, inwieweit die adjuvante Therapie mit VAE eine therapeutische Option zur Behandlung von OMM ist. Besonderes Augenmerk galt dabei der Überlebenszeit und möglichen Nebenwirkungen. Tiere und Methoden: 26 Hunde mit OMM, die in einem der größten veterinäronkologischen Zentren der Schweiz allesamt eine Strahlentherapie erhielten (teilweise nach operativer Tumorresektion) wurden in die retrospektive Studie eingeschlossen: 18 Hunde wurden mit VAE behandelt (1 ml VAE (Iscador®) in ansteigenden Konzentrationen von 0,1 bis 20 mg/ml subkutan 3-mal pro Woche (VAE-Gruppe), 8 erhielten keine adjuvante Behandlung (Vergleichsgruppe). Wir verglichen die Größenentwicklung der OMM sowie die Überlebenszeit. Ergebnisse: Patienten mit Bestrahlung und adjuvanter VAE-Therapie zeigten mit 236 Tagen eine signifikant längere mediane Überlebenszeit im Vergleich zu Patienten mit Bestrahlung, aber ohne adjuvante VAE-Therapie (49 Tage; Log-Rank-Test: p = 0,0047). Die VAE-Therapie verlängerte die Überlebenszeit um mehr als zwei Drittel (Hazard Ratio (HR) = 0,30, 95%-Konfidenzintervall (KI) 0,11-0,86; p = 0,024), während ein höheres Tumorstadium gemäß UICC (Union internationale contre le cancer) einen statistischen Trend zur Verdopplung des Sterberisikos zeigte (UICC-Stadium III/IV vs. I/II: HR = 2,12, 95%-KI 0,88-5,12; p = 0,095). Zwei Patienten zeigten milde Nebenwirkungen während der VAE-Behandlung. Einer der beiden zeigte 1 Tag lang ein selbstlimitiertes Fieber, bei dem anderen Patienten reduzierten wir die Dosis von einem konzentrierteren zu einem weniger konzentrierten VAE (Serie 0) aufgrund von Müdigkeit, die daraufhin verschwand. Schlussfolgerungen: VAE ist eine sichere, nebenwirkungsarme Behandlung und scheint sich positiv auf die Überlebenszeit von Hunden mit OMM auszuwirken. Somit ist dieser therapeutische Ansatz es wert, vermehrt bei der adjuvant zur Strahlentherapie eingesetzten Behandlung des OMM in Betracht gezogen zu werden. Die verglichenen Gruppen waren jedoch klein, divers und nicht konsistent hinsichtlich aller prognostischen Parameter. Eine prospektive Studie mit einer größeren Studienpopulation wäre daher von Interesse. © 2017 S. Karger GmbH, Freiburg.
ERIC Educational Resources Information Center
Shakrani, Sharif M.
2011-01-01
The author's "School District Consolidation Study in 10 Michigan Counties" study was published in August, 2010 by The Education Policy Center at Michigan State University. It was intended to measure the financial impact of consolidation of schools at the county level akin to other states like Virginia, Florida and Maryland. The study was…
Parallel Performance of Linear Solvers and Preconditioners
2014-01-01
are produced by a discrete dislocation dynamics ( DDD ) simulation and change with each timestep of the DDD simulation as the dislocation structure...evolves. However, the coefficient—or stiffness matrix— remains constant during the DDD simulation and some expensive matrix factorizations only occur once...discrete dislocation dynamics ( DDD ) simulations. This can be achieved by coupling a DDD simulator for bulk material (Arsenlis et al., 2007) to a
Robust boosting via convex optimization
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rätsch, Gunnar
2001-12-01
In this work we consider statistical learning problems. A learning machine aims to extract information from a set of training examples such that it is able to predict the associated label on unseen examples. We consider the case where the resulting classification or regression rule is a combination of simple rules - also called base hypotheses. The so-called boosting algorithms iteratively find a weighted linear combination of base hypotheses that predict well on unseen data. We address the following issues: o The statistical learning theory framework for analyzing boosting methods. We study learning theoretic guarantees on the prediction performance on unseen examples. Recently, large margin classification techniques emerged as a practical result of the theory of generalization, in particular Boosting and Support Vector Machines. A large margin implies a good generalization performance. Hence, we analyze how large the margins in boosting are and find an improved algorithm that is able to generate the maximum margin solution. o How can boosting methods be related to mathematical optimization techniques? To analyze the properties of the resulting classification or regression rule, it is of high importance to understand whether and under which conditions boosting converges. We show that boosting can be used to solve large scale constrained optimization problems, whose solutions are well characterizable. To show this, we relate boosting methods to methods known from mathematical optimization, and derive convergence guarantees for a quite general family of boosting algorithms. o How to make Boosting noise robust? One of the problems of current boosting techniques is that they are sensitive to noise in the training sample. In order to make boosting robust, we transfer the soft margin idea from support vector learning to boosting. We develop theoretically motivated regularized algorithms that exhibit a high noise robustness. o How to adapt boosting to regression problems? Boosting methods are originally designed for classification problems. To extend the boosting idea to regression problems, we use the previous convergence results and relations to semi-infinite programming to design boosting-like algorithms for regression problems. We show that these leveraging algorithms have desirable theoretical and practical properties. o Can boosting techniques be useful in practice? The presented theoretical results are guided by simulation results either to illustrate properties of the proposed algorithms or to show that they work well in practice. We report on successful applications in a non-intrusive power monitoring system, chaotic time series analysis and a drug discovery process. --- Anmerkung: Der Autor ist Träger des von der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Potsdam vergebenen Michelson-Preises für die beste Promotion des Jahres 2001/2002. In dieser Arbeit werden statistische Lernprobleme betrachtet. Lernmaschinen extrahieren Informationen aus einer gegebenen Menge von Trainingsmustern, so daß sie in der Lage sind, Eigenschaften von bisher ungesehenen Mustern - z.B. eine Klassenzugehörigkeit - vorherzusagen. Wir betrachten den Fall, bei dem die resultierende Klassifikations- oder Regressionsregel aus einfachen Regeln - den Basishypothesen - zusammengesetzt ist. Die sogenannten Boosting Algorithmen erzeugen iterativ eine gewichtete Summe von Basishypothesen, die gut auf ungesehenen Mustern vorhersagen. Die Arbeit behandelt folgende Sachverhalte: o Die zur Analyse von Boosting-Methoden geeignete Statistische Lerntheorie. Wir studieren lerntheoretische Garantien zur Abschätzung der Vorhersagequalität auf ungesehenen Mustern. Kürzlich haben sich sogenannte Klassifikationstechniken mit großem Margin als ein praktisches Ergebnis dieser Theorie herausgestellt - insbesondere Boosting und Support-Vektor-Maschinen. Ein großer Margin impliziert eine hohe Vorhersagequalität der Entscheidungsregel. Deshalb wird analysiert, wie groß der Margin bei Boosting ist und ein verbesserter Algorithmus vorgeschlagen, der effizient Regeln mit maximalem Margin erzeugt. o Was ist der Zusammenhang von Boosting und Techniken der konvexen Optimierung? Um die Eigenschaften der entstehenden Klassifikations- oder Regressionsregeln zu analysieren, ist es sehr wichtig zu verstehen, ob und unter welchen Bedingungen iterative Algorithmen wie Boosting konvergieren. Wir zeigen, daß solche Algorithmen benutzt werden koennen, um sehr große Optimierungsprobleme mit Nebenbedingungen zu lösen, deren Lösung sich gut charakterisieren laesst. Dazu werden Verbindungen zum Wissenschaftsgebiet der konvexen Optimierung aufgezeigt und ausgenutzt, um Konvergenzgarantien für eine große Familie von Boosting-ähnlichen Algorithmen zu geben. o Kann man Boosting robust gegenüber Meßfehlern und Ausreissern in den Daten machen? Ein Problem bisheriger Boosting-Methoden ist die relativ hohe Sensitivität gegenüber Messungenauigkeiten und Meßfehlern in der Trainingsdatenmenge. Um dieses Problem zu beheben, wird die sogenannte 'Soft-Margin' Idee, die beim Support-Vector Lernen schon benutzt wird, auf Boosting übertragen. Das führt zu theoretisch gut motivierten, regularisierten Algorithmen, die ein hohes Maß an Robustheit aufweisen. o Wie kann man die Anwendbarkeit von Boosting auf Regressionsprobleme erweitern? Boosting-Methoden wurden ursprünglich für Klassifikationsprobleme entwickelt. Um die Anwendbarkeit auf Regressionsprobleme zu erweitern, werden die vorherigen Konvergenzresultate benutzt und neue Boosting-ähnliche Algorithmen zur Regression entwickelt. Wir zeigen, daß diese Algorithmen gute theoretische und praktische Eigenschaften haben. o Ist Boosting praktisch anwendbar? Die dargestellten theoretischen Ergebnisse werden begleitet von Simulationsergebnissen, entweder, um bestimmte Eigenschaften von Algorithmen zu illustrieren, oder um zu zeigen, daß sie in der Praxis tatsächlich gut funktionieren und direkt einsetzbar sind. Die praktische Relevanz der entwickelten Methoden wird in der Analyse chaotischer Zeitreihen und durch industrielle Anwendungen wie ein Stromverbrauch-Überwachungssystem und bei der Entwicklung neuer Medikamente illustriert.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Konrad, C.; Walther, W.; Reimann, T.; Rogge, A.; Stengel, P.; Well, R.
2008-03-01
Comparison of hydraulic and chemical properties of sediments from flush- and core drillings in the area of Peine (Germany). Because of financial constraints, investigations of nitrate metabolism are often based on disturbed borehole samples. It is arguable, however, whether disturbed samples are suitable for these types of investigations. Disadvantages of disturbed samples in comparison to undisturbed core samples are well known and include possible contamination of the sample by mud additives, destruction of the sediment formation and the insecurity concerning the correct depth allocation. In this study, boreholes were drilled at three locations to a maximum depth of 50 m. The extracted samples, as intact sediment cores and drill cuttings, were studied with regard to chemical and hydraulic parameters of the aquifer sediments. The results show: 1. hydraulic parameters are not affected by clay-based mud; 2. disturbed samples contain less fine grain material relative to the core samples, and the hydraulic conductivity can only be estimated from catch samples; 3. catch samples contain fewer reducing agents (sulphides, organic carbon) than core samples in hydraulically passive zones (defined as K < 10 6 m · s 1); 4. the results of analyses of disturbed and undisturbed core samples are in good agreement for hydraulically active zones (K ≥ 10 6 m · s 1).
FORS am Very Large Telescope der Europäischen Südsternwarte
NASA Astrophysics Data System (ADS)
1998-09-01
Erstes wissenschaftliches Beobachtungsinstrument liefert eindrucksvolle Bilder Entsprechend dem straffen Zeitplan wird das ESO Very Large Teleskop Projekt (VLT-Projekt) auf dem Cerro Paranal in Nord-Chile verwirklicht: die volle Betriebsbereitschaft des ersten der vier 8,2m-Einzelteleskope wird Anfang des nächsten Jahres erreicht sein. Am 15. September 1998 wurde ein weiterer wichtiger Meilenstein erfolgreich, rechtzeitig und innerhalb des Kostenplans erreicht. Nur wenige Tage nach seiner Montage am ersten 8,2m-Einzelteleskop des VLT (UT1) konnte FORS1 ( FO cal R educer and S pectrograph) als erstes einer Gruppe leistungsfähiger und komplexer wissenschaftlicher Instrumente seine Beobachtungstätigkeit beginnen. Von Anfang an konnte es eine Reihe exzellenter astronomischer Bilder aufnehmen. Dieses bedeutende Ereignis eröffnet eine Fülle neuer Möglichkeiten für die europäische Astronomie. FORS - ein Höhepunkt an Komplexität FORS1 und das zukünftige Zwillingsinstrument (FORS2) sind das Ergebnis einer der eingehendsten und fortschrittlichsten technologischen Studien, die je für ein Instrument der bodengebundenen Astronomie durchgeführt wurden. Dieses einzigartige Instrument ist nun im Cassegrain-Fokus installiert und verschwindet beinahe, trotz seiner Dimensionen von 3 x 1.5m (Gewicht 2.3t), unterhalb des riesigen 53 m 2 großen Zerodurspiegels. Um die große Spiegelfläche und die hervorragende Bildqualität von UT1 optimal auszunützen, wurde FORS speziell so konstruiert, daß es die lichtschwächsten und entferntesten Objekte im Weltall untersuchen kann. Bald wird dieses komplexe VLT-Instrument den europäischen Astronomen erlauben, die derzeitigen Beobachtungshorizonte entscheidend zu erweitern. Die beiden FORS-Instrumente sind Vielzweck-Beobachtungsinstrumente, die in mehreren unterschiedlichen Beobachtungsarten eingesetzt werden können. Beispielsweise können Bilder mit zwei verschiedenen Abbildungsmaßstäben (Vergrößerungen) sowie Spektren mit unterschiedlicher spektraler Auflösung von einzelnen oder mehreren Objekten aufgenommen werden. Dabei erlaubt der schnelle Wechsel zwischen den unterschiedlichen Beobachtungsarten z.B. zunächst die Aufnahme und direkt anschließend die Spektroskopie weit entfernter Galaxien. Damit kann dann u.a. die stellare Zusammensetzung und die Entfernung bestimmt werden. Als eines der leistungsfähigsten astronomischen Instrumente seiner Art wird FORS1 ein wahres Arbeitspferd für die Untersuchung des fernen Universums darstellen. Der Bau von FORS Das FORS-Projekt wird unter ESO-Kontrakt von einem Konsortium dreier deutscher astronomischer Institute durchgeführt, der Landessternwarte Heidelberg und den Universitäts-Sternwarten von Göttingen and München. Bis zur Beendigung des Projekts werden die beteiligten Institute Arbeit im Umfang von ca. 180 Mann-Jahren eingebracht haben. Bei der Landessternwarte Heidelberg lag die Leitung des Projekts. Hier wurde außerdem das gesamte optische System konstruiert, die Beschaffung der Komponenten der abbildenden Optik und der Zusatzoptiken für Spektroskopie und Polarimetrie durchgeführt und die spezielle Computersoftware geschrieben, mit der die von FORS gelieferten Daten verarbeitet und ausgewertet werden. Darüber hinaus wurde in der Werkstatt der Sternwarte ein Teleskopsimulator gebaut, mit dem alle wesentlichen Funktionen von FORS in Europa getestet werden konnten, bevor das Instrument zum Paranal (Chile) transportiert wurde. An der Universitäts-Sternwarte Göttingen wurden Konstruktion, Herstellung und Zusammenbau der gesamten Mechanik von FORS durchgeführt. Der größte Teil der Präzisionsteile, insbesondere der Multispalteinheit, wurde in der feinmechanischen Werkstatt der Sternwarte hergestellt. Die Beschaffung der großen Instrumentengehäuse und Flansche, die Computeranalysen für mechanische und thermische Stabilität des empfindlichen Spektrographen und die Herstellung der speziellen Werkzeuge für Handhabung, Wartung und Justierung lag ebenso in der Verantwortung dieser Sternwarte wie die Tests der zahlreichen opto- und elektromechanischen Funktionen. Die Universitäts-Sternwarte München war verantwortlich für das Projektmanagement, Integration und Test des gesamten Instruments im Labor, für Planung und Einbau aller Elektronik und Elektromechanik, sowie für Entwicklung und Test der gesamten Software, die FORS in allen Teilen vollständig per Computer steuert (z.B. Filter- und Grismräder, Verschlüsse, Spalteinheit für die Vielspaltspektroskopie, Masken, alle optischen Komponenten, Elektromotoren, Encoder usw.). Zusätzlich wurde Computersoftware geschrieben, mit der die komplexen astronomischen Beobachtungen mit FORS vorbereitet werden und das Verhalten des Instruments durch eine ständige Kontrolle der gesammelten wissenschaftlichen Daten überwacht wird. Als Gegenleistung für den Bau von FORS erhalten die Astronomen der drei beteiligten Institute des FORS-Konsortiums eine gewisse Anzahl von Nächten an "garantierter Beobachtungszeit" am VLT. In dieser Beobachtungszeit werden verschiedene Forschungsprojekte durchgeführt, deren Themen unter anderem von kleinen Körpern im äußeren Sonnensystem über Untersuchungen von Sternen im Endstadium und den von ihnen abgestoßenen Gaswolken bis zur Erforschung ferner Galaxien und Quasare reichen, die Aufschluß über die frühen Zeiten unseres Universums geben. Erste Tests von FORS1 am VLT-UT1: ein großartiger Erfolg Nach sorgfältiger Vorbereitung hat das FORS-Konsortium nun mit der Inbetriebnahme ("Commissioning") des Instruments begonnen. Dazu gehören ein eingehender Nachweis der spezifizierten Leistungsfähigkeit am Teleskop, die Überprüfung der korrekten Funktionsweise unter Softwaresteuerung vom Kontrollraum auf Paranal, und am Ende dieses Prozesses eine Demonstration, daß das Instrument seinen angestrebten wissenschaftlichen Zweck erfüllt. Während der Durchführung dieser Tests gelangen dem Commissioning-Team auf Paranal eine Reihe von Aufnahmen verschiedener astronomischer Objekte, von denen einige hier wiedergegeben sind. Sie wurden alle mit FORS in der Standardauflösung gewonnen (Bildfeldgröße 6.8 x 6.8 Bogenminuten, Pixelgröße 0.20 Bogensekunden) und zeigen einige der eindrucksvollen Möglichkeiten, die das neue Instrument bietet. Spiralgalaxie NGC 1288 ESO PR Photo 37a/98 ESO PR Photo 37a/98 [Preview - JPEG: 800 x 908 pix - 224k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3406 pix - 1.5Mb] Farbaufnahme der Spiralgalaxie NGC 1288, aufgenommen in der ersten Beobachtungsnacht von FORS ("Nacht des ersten Lichts"). Das erste Photo zeigt eine Dreifarbenaufnahme der schönen Spiralgalaxie NGC 1288 im südlichen Sternbild Fornax. PR Photo 37a/98 umfaßt das gesamte Feld, das mit der 2048 x 2048 Pixel großen CCD-Kamera abgebildet wurde. Es wurde aus drei CCD-Aufnahmen zusammengesetzt, die bei gutem Seeing in verschiedenen Farben in der "Nacht des ersten Lichts" (15. September 1998) aufgenommen wurden. Diese Galaxie mit einem Durchmesser von rund 200000 Lichtjahren ist etwa 300 Millionen Lichtjahre entfernt, ihre Fluchtgeschwindigkeit beträgt 4500 km/sec. Technische Informationen : Photo 37a/98 ist ein Komposit von drei Aufnahmen in den drei Filtern B (420nm, 6 Minuten belichtet), V (530nm, 3 Minuten) und I (800nm, 3 Minuten) während einer Periode mit 0.7 Bogensekunden Seeing. Das gezeigte Feld ist 6.8 x 6.8 Bogenminuten groß. Norden ist links, Osten unten. Entfernter Galaxienhaufen ESO PR Photo 37b/98 ESO PR Photo 37b/98 [Preview - JPEG: 657 x 800 pix - 248k] [High-Res - JPEG: 2465 x 3000 pix - 1.9Mb] Ein ungewöhnlicher Galaxienhaufen in der Umgebung des Quasars PB5763 . ESO PR Photo 37c/98 ESO PR Photo 37c/98 [Preview - JPEG: 670 x 800 pix - 272k] [High-Res - JPEG: 2512 x 3000 pix - 1.9Mb] Vergrößerung von PR Photo 37b/98; sie zeigt mehr Einzelheiten des ungewöhnlichen Galaxienhaufens. Die nächsten Photos wurden von einer 5-minütigen Aufnahme im Nahen Infrarot reproduziert, die ebenfalls in der "Nacht des ersten Lichts" von FORS1 (15. September 1998) gewonnen wurde. PR Photo 37b/98 zeigt einen Himmelsausschnitt in der Nähe des Quasars PB5763, in dem auch ein ungewöhnlicher, sehr weit entfernter Haufen von Galaxien zu sehen ist. Er besteht aus einer großen Zahl lichtschwacher Galaxien, die bisher noch nicht eingehend untersucht wurden. Dieser Haufen ist ein gutes Beispiel für die Art von Objekten, auf die viel Beobachtungszeit mit FORS verwendet werden wird, sobald der reguläre Beobachtungsbetrieb begonnen hat. Eine Vergrößerung des gleichen Feldes ist in PR Photo 37c/98 wiedergegeben. Sie zeigt die einzelnen Mitglieder dieses Galaxienhaufens im Detail. Man beachte besonders die interessante spindelförmige Galaxie, die anscheinend einen äquatorialen Ring aufweist. Neben einer schönen Spiralgalaxie sind auch noch viele weitere lichtschwache Galaxien zu erkennen. Sie sind entweder Zwerggalaxien und Mitglieder des Haufens oder befinden sich sehr viel weiter entfernt im Hintergrund des Haufens. Technische Informationen : PR Photos 37b/98 (als Negativ reproduziert) und 37c/98 (Positiv) stammen von einer Aufnahme, die bei 0.8 Bogensekunden Seeing durch ein I-Filter (nahes Infrarot, 800nm) gewonnen wurde. Die Belichtungszeit betrug 5 Minuten, und es wurde eine Flatfield-Korrektur durchgeführt. Das gezeigte Feld ist 6.8 x 6.8 Bogenminuten bzw. 2.5 x 2.3 Bogenminuten groß. Norden ist links oben, Osten links unten. Spiralgalaxie NGC 1232 ESO PR Photo 37d/98 ESO PR Photo 37d/98 [Preview - JPEG: 800 x 912 pix - 760k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3420 pix - 5.7Mb] Ein Farbbild der Spiralgalaxie NGC 1232, aufgenommen am 21. September 1998. ESO PR Photo 37e/98 ESO PR Photo 37e/98 [Preview - JPEG: 800 x 961 pix - 480k] [High-Res - JPEG: 3000 x 3602 pix - 3.5Mb] Vergrößerung des Zentrums von PR Photo 37d/98. Dieses spektakuläre Bild der großen Spiralgalaxie NGC 1232 (Photo 37d/98) wurde am 21. September 1998 unter guten Beobachtungsbedingungen erhalten. Es wurde aus drei Einzelaufnahmen im ultravioletten, blauen und roten Licht zusammengesetzt. Die Farben der verschiedenen Regionen sind deutlich sichtbar: Das Zentralgebiet enthält ältere, rötlich leuchtende Sterne (Photo 37e/98), während die Spiralarme von jungen, bläulichen Sternen und roten Sternentstehungsgebieten bevölkert sind. Man beachte die gestörte Begleitgalaxie am linken Rand (Photo 37d/98), die wie der griechische Buchstabe "Theta" aussieht. NGC 1232 liegt 20 Grad südlich des Himmelsäquators im Sternbild Eridanus. Obwohl die Entfernung dieser Galaxie ungefähr 100 Millionen Lichtjahre beträgt, kann man auf Grund der exzellenten Bildqualität einen unglaublichen Reichtum an Details erkennen. Bei dieser Entfernung entspricht die Kantenlänge des Bildfeldes etwa 200000 Lichtjahren oder etwa der doppelten Größe unserer Milchstraße. Technische Informationen : Photos 37d/98 und 37e/98 sind ein Komposit von drei Aufnahmen in den drei Filtern U (360nm, 10 Minuten belichtet), B (420nm, 6 Minuten) und R (600nm, 2 Minuten 30 Sekunden) während einer Periode mit 0.7 Bogensekunden Seeing. Das gezeigte Feld ist 6.8 x 6.8 Bogenminuten bzw. 1.6 x 1.8 Bogenminuten groß. Norden ist oben, Osten links. Note: [1] Diese Pressemitteilung wird gemeinsam (auf Englisch und Deutsch) von der Europäischen Südsternwarte, der Landessternwarte Heidelberg und den Universitäts-Sternwarten Göttingen und München herausgegeben. An English Version of this Press Release is also available. Zugang zu ESO Presseinformationen ESO Presseinformationen werden im World Wide Web zur Verfügung gestellt (URL: http://www.eso.org/outreach/press-rel/). ESO Pressephotos dürfen veröffentlicht werden, wenn die Europäische Südsternwarte als Urheber genannt wird.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wachter, Thorsten; Dethlefsen, Frank; Gödeke, Stefan; Dahmke, Andreas
Kurzfassung Bei der Erkundung von Grundwasserschadensfällen werden gewöhnlich punktuell erhobene Messdaten über den betrachteten Aquifer interpoliert. Die Reichweite der Autokorrelation der Daten entscheidet dabei über Zulässigkeit und Qualität der Interpolation. Während auf regionalem Maßstab Daten vorliegen, gibt es nur sehr wenig Arbeiten über Korrelationslängen auf lokalem Maßstab. Diese Arbeit untersucht die Interpolationssicherheit am Beispiel der BTEX-Kontamination am Testfeld RETZINA in Zeitz anhand von Variogrammen und Krigingstandardabweichung. Als Datengrundlage dienten Analysenergebnisse aus über 50 Grundwassermessstellen und 180 Sedimentproben. Für Benzol, Methan, Sulfat und Alkalität genügte der mittlere Abstand der Probennahmepunkte von etwa 50 m für hinreichende Interpolationssicherheit, im Falle von gelöstem Eisen, gelöstem Mangan und Redoxpotenzial war die vorhandene Datendichte zu gering, für die Hauptionen, pH-Wert und elektr. Leitfähigkeit hätten bereits größere Probenabstände ausgereicht. Die Reichweiten der Autokorrelation im Sediment sind geringer als die Probennahmeabstände, weshalb die Messwerte der Eisen- und Schwefelbindungsformen nicht regionalisiert werden konnten. Die Ergebnisse sind hinsichtlich der Entwicklung von Probennahmestrategien von Bedeutung. Zur Verbesserung der Übertragbarkeit bedarf es noch ähnlicher Untersuchungen an weiteren Standorten. Investigation of sites with groundwater contamination usually involves interpolation of point-based results across the aquifer under consideration. The range of autocorrelation thereby decides whether the quality of interpolation will be sufficient. While there are investigations on the regional (km) scale, only a few publications exist for correlation lengths at a local (10s to 100s of m) scale. This study investigates the accuracy of interpolation at the example of the BTEX-contaminated aquifer in Zeitz by means of variogram analysis and interpretation of kriging standard deviation. Investigations are based upon analytical results from more than 50 groundwater wells and 180 sediment samples. In the case of benzene, methane, sulphate, and alkalinity, the given sample spacing of about 50 m provided sufficient accuracy of interpolation. For dissolved iron, dissolved manganese, and redox potential the results did not allow interpolation, while for the major ions, pH, and electrical conductivity a wider sampling distance would have been possible. The ranges of autocorrelation in the aquifer's solid phase proved to be smaller than the sampling distances. Therefore, results of iron and sulphur phases could not be regionalized. The results of this study are relevant for the development of sampling strategies and quality management. To improve transferability similar investigations should be done at other sites.
Augustin, Matthias; Thaçi, Diamant; Kamps, Anja
2016-12-01
Alitretinoin ist die einzige zugelassene Behandlung für schweres chronisches Handekzem (CHE), das refraktär gegenüber potenten topischen Corticosteroiden ist. Bei dieser Studie (FUGETTA) wurde die Wirksamkeit von leitliniengerecht angewendetem oralem Alitretinoin sowie dessen Einfluss auf die Lebensqualität (LQ) bei Patienten mit schwerem refraktärem CHE beurteilt. Multizentrische, offene, nichtinterventionelle Beobachtungsstudie, durchgeführt in Deutschland. Die Patienten wurden nach Ermessen ihres behandelnden Arztes mit Alitretinoin 10 mg oder 30 mg einmal täglich über maximal 24 Wochen behandelt. Die Wirksamkeit wurde anhand des Physician Global Assessment (PGA) und des Dermatology Life Quality Index (DLQI) bewertet. Zudem wurden unerwünschte Ereignisse (UE) erfasst. Die Studienpopulation bestand aus 658 Patienten (30 mg: n = 581; 10 mg: n = 77). Bei Beobachtungsbeginn litten die meisten Patienten (83 %) gemäß PGA an einem schweren CHE. Bei Beobachtungsende war das Handekzem bei 48 % der Patienten gemäß PGA vollständig oder fast vollständig abgeheilt (30 mg: 49 %; 10 mg: 43 %). Die mittlere Verbesserung des DLQI-Scores in Woche 24 betrug 58 % (30 mg: mittlere [SD] Veränderung gegenüber dem Ausgangswert -10,4 [8,04]) und 70 % (10 mg: mittlere [SD] Veränderung gegenüber dem Ausgangswert -10,8 [7,29]). Die Gesamtinzidenz von NW war niedrig und in den beiden Gruppen ähnlich. Alitretinoin führte zu einer schnellen, deutlichen Verbesserung der LQ bei Patienten mit schwerem CHE. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Planar millimeter wave radar frontend for automotive applications
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Grubert, J.; Heyen, J.; Metz, C.; Stange, L. C.; Jacob, A. F.
2003-05-01
A fully integrated planar sensor for 77 GHz automotive applications is presented. The frontend consists of a transceiver multichip module and an electronically steerable microstrip patch array. The antenna feed network is based on a modified Rotman-lens and connected to the array in a multilayer approach offering higher integration. Furthermore, the frontend comprises a phase lock loop to allow proper frequency-modulated continuous wave (FMCW) radar operation. The latest experimental results verify the functionality of this advanced frontend design featuring automatic cruise control, precrash sensing and cut-in detection. These promising radar measurements give reason to a detailed theoretical investigation of system performance. Employing commercially available MMIC various circuit topologies are compared based on signal-tonoise considerations. Different scenarios for both sequential and parallel lobing hint to more advanced sensor designs and better performance. These improvements strongly depend on the availability of suitable MMIC and reliable packaging technologies. Within our present approach possible future MMIC developments are already considered and, thus, can be easily adapted by the flexible frontend design.
Noise-induced transitions and resonant effects in nonlinear systems
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Zaikin, Alexei
2003-02-01
Our every-day experience is connected with different acoustical noise or music. Usually noise plays the role of nuisance in any communication and destroys any order in a system. Similar optical effects are known: strong snowing or raining decreases quality of a vision. In contrast to these situations noisy stimuli can also play a positive constructive role, e.g. a driver can be more concentrated in a presence of quiet music. Transmission processes in neural systems are of especial interest from this point of view: excitation or information will be transmitted only in the case if a signal overcomes a threshold. Dr. Alexei Zaikin from the Potsdam University studies noise-induced phenomena in nonlinear systems from a theoretical point of view. Especially he is interested in the processes, in which noise influences the behaviour of a system twice: if the intensity of noise is over a threshold, it induces some regular structure that will be synchronized with the behaviour of neighbour elements. To obtain such a system with a threshold one needs one more noise source. Dr. Zaikin has analyzed further examples of such doubly stochastic effects and developed a concept of these new phenomena. These theoretical findings are important, because such processes can play a crucial role in neurophysics, technical communication devices and living sciences. Unsere alltägliche Erfahrung ist mit verschiedenen akustischen Einfluessen wie Lärm, aber auch Musik verbunden. Jeder weiss, wie Lärm stören kann und Kommunikation behindert oder gar unterbindet. Ähnliche optische Effekte sind bekannt: starkes Schneetreiben oder Regengüsse verschlechtern die Sicht und lassen uns Umrisse nur noch schemenhaft erkennen. Jedoch koennen ähnliche Stimuli auch sehr positive Auswirkungen haben: Autofahrer fahren bei leiser Musik konzentrierter -- die Behauptung von Schulkindern, nur bei dröhnenden Bässen die Mathehausaufgaben richtig rechnen zu können, ist allerdings nicht wissenschaftlich erwiesen. Außerordentlich interessant aus dieser Sicht sind auch Reizleitungsprozesse: Reize werden nur weitergleitet, wenn die strukturlosen Signale der Neuronen mit ausreichend starker Intensität erfolgen, also ein Schwellwert überschritten ist. Der Physiker Dr. Alexei Zaikin von der Universität Potsdam beschäftigt sich mit sogenannten rauschinduzierten Phänomenen aus theorischer Sicht. Sein Forschungsgebiet sind Prozesse, bei denen Rauschen mehrfach das Systemverhalten beeinflusst: ist es ausreichend gross, d.h. größer als ein kritischer Wert, wird eine reguläre Struktur gebildet, die durch das immernoch vorhandene Rauschen mit der Struktur des Nachbarsystems synchronisiert. Um ein solches System mit kritischem Wert zu erhalten, bedarf es einer weiteren Rauschquelle. Herr Zaikin analysierte noch weitere Beispiele solcher doppelt stochastischen Effekte. Die Ausarbeitung derartiger theoretischer Grundlagen ist wichtig, da diese Prozesse in der Neurophysik, in technischen Kommunikationssystemen und in den Lebenswissenschaften eine Rolle spielen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Spangenberger, H.; Beck, F.; Richter, A.
The usual continuum shell model is extended so as to include a statistical treatment of multi-doorway processes. The total configuration space of the nuclear reaction problem is subdivided into the primary doorway states which are coupled by the initial excitation to the nuclear ground state and the secondary doorway states which represent the complicated nature of multi-step reactions. The latter are evaluated within the exciton model which gives the coupling widths between the various finestructure subspaces. This coupling is determined by a statistical factor related to the exciton model and a dynamical factor given by the interaction matrix elements of the interacting excitons. The whole structure defines the multi-doorway continuum shell model. In this work it is applied to the highly fragmented magnetic dipole strength in 58Ni observed in high resolution electron scattering.Translated AbstractAnwendung des Multi-Doorway-Kontinuum-Schalenmodells auf die Verteilung der magnetischen Dipolstärke von 58NiDas Kontinuum-Schalenmodell wurde so erweitert, daß auch statistische Multi-Doorway-Prozesse berücksichtigt werden können. Hierzu wird der Konfigurationsraum unterteilt in den Raum der primären Doorway-Zustände, die direkt aus dem Grundzustand angeregt werden, und den der sekundären Doorway-Zustände, die die komplizierte Struktur der Multi-Step-Reaktionen repräsentieren. Während die primären Doorway-Zustände inclusive ihrer Anregungen mittels üblicher Schalenmodellmethoden beschrieben werden können, werden die sekundären Doorway-Zustände sowie ihre verschiedenen Kopplungen im Rahmen des Exciton-Modells behandelt. Diese Kopplungen sind durch einen aus dem Exciton-Modell resultierenden Faktor sowie durch einen dynamischen Faktor bestimmt, der sich aus dem Matrixelement der wechselwirkenden Excitonen berechnet. Die Struktur der Kopplungen definiert das Multi-Doorway-Kontinuum-Schalenmodell, das hier auf die Beschreibung der stark fragmentierten magnetischen Dipolstärke in 58Ni angewendet wird.
Localised states in organic semiconductors and their detection
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Imperia, Paolo
2002-06-01
New polymers and low molecular compounds, suitable for organic light emitting devices and organic electronic applications, have been synthesised in this years in order to obtain electron transport characteristics compatible with requirements for applications in real plastic devices. However, despite of the technological importance and of the relevant progress in devices manufacture, fundamental physical properties of such class of materials are still not enough studied. In particular extensive presence of distributions of localised states inside the band gap has a deep impact on their electronic properties. Such presence of shallow traps as well as the influence of the sample preparation conditions on deep and shallow localised states have not been, until now, systematically explored. The thermal techniques are powerful tools in order to study localised levels in inorganic and organic materials. Thermally stimulated luminescence (TSL), thermally stimulated currents (TSC) and thermally stimulated depolarisation currents (TSDC) allow to deeply look to shallow and deep trap levels as well as they permit to study, in synergy with dielectric spectroscopy (DES), polarisation and depolarisation effects. We studied, by means of numerical simulations, the first and the second order kinetic equations characterised by negligible and strong re-trapping respectively. We included in the equations Gaussian, exponential and quasi-continuous distributions of localised states. The shapes of the theoretical peaks have been investigated by means of systematic variation of the two main parameters of the equations, i. e. the energy trap depth E and the frequency factor a and of the parameters regulating the distributions, in particular for a Gaussian distribution the distribution width s and the integration limits. The theoretical findings have been applied to experimental glow curves. Thin films of polymers and low molecular compounds. Polyphenylquinoxalines, trisphenylquinoxalines and oxadiazoles, studied because of their technological relevance, show complex thermograms, having several levels of localised states and depolarisation peaks. In particular well ordered films of an amphiphilic substituted 2-(p-nitrophenyl)-5-(p-undecylamidophenyl)-1,3,4-oxadiazole (NADPO) are characterised by rich TSL thermograms. A wide region of shallow traps, localised at Em = 4 meV, has been successfully fit by means of a first order kinetic equation having a Gaussian distribution of localised states. Two further peaks, having a different origin, have been characterised. The peaks at Tm = 221.5 K and Tm = 254.2 have activation energy of Em= 0.63 eV and Em = 0.66 eV, frequency factor s = 2.4x1012 s-1 and s = 1.85x1011 s-1, distribution width s = 0.045 eV and s = 0.088 eV respectively. Increasing the number of thermal cycle, a peak, probably connected with structural defects, appears at Tm = 197.7 K. The numerical analysis of this peak was performed by means of a first order equation containing a Gaussian distribution of traps. The activation energy of the trap level is centred at Em = 0.55 eV. The distribution is perfectly symmetric with a quite small width s = 0.028 eV. The frequency factor is s = 1.15 x 1012 s-1, resulting of the same order of magnitude of its neighbour peak at Tm = 221.5 K, having both, probably, the same origin. Furthermore the work demonstrates that the shape of the glow curves is strongly influenced by the excitation temperature and by the thermal cycles. For that reason Gaussian distributions of localised states can be confused with exponential distributions if the previous thermal history of the samples is not adequately considered. In den letzten Jahren ist eine Vielzahl neuer organischer Polymere und niedermolekularer Verbindungen synthetisiert worden, die sich als aktive Komponente für Elektrolumineszenz-Bauelemente und andere elektronische Anwendungen eignen. Trotz der großen technologischen Bedeutung und des erheblichen Fortschrittes, der bei der Herstellung solcher Materialien erzielt worden ist, sind grundlegende physikalische Eigenschaften dieser Materialklassen noch nicht ausreichend erforscht. Insbesondere das Auftreten lokalisierter Zustände innerhalb der Bandlücke hat besondere Bedeutung für ihre elektronischen Eigenschaften. Sowohl die Präsenz dieser flachen traps (Fallen, Löcher) als auch der Einfluß der Herstellungsbedingungen auf die tiefen und flachen lokalisierten Zustände wurden bisher nicht systematisch untersucht. Thermische Techniken sind wichtige Methoden, um lokalisierte Niveaus in organischen und anorganischen Materialien zu erforschen. Themisch-Stimulierte Lumineszenz (TSL), Thermisch-Stimulierte Ströme (TSC) und Thermisch-Stimulierte Depolarisierte Ströme (TSDC) ermöglichen die Untersuchung flacher und tiefer traps; in Verbindung mit DiElektrischer Spektroskopie (DES) können außerdem Polarisations- und Depolarisationseffekte studiert werden. Mit Hilfe numerischer Simulationen haben wir die kinetischen Gleichungen erster und zweiter Ordnung untersucht, die sich durch schwaches bzw. starkes Wieder-Fangen beschreiben lassen. In diesen Gleichungen haben wir Gaussian-, exponentielle und quasi-kontinuierliche Verteilungen von lokalisierten Zustände berücksichtigt. Durch Veränderung der beiden wichtigsten Parameter (Tiefe der traps E und Häufigkeit) konnte die Form der thermischen Maxima untersucht werden. Auch die die Gaussian-Verteilung bestimmenden Faktoren wurden verändert. Diese theoretischen Ergebnisse wurden auf die experimentellen Glow-Kurven angewandt. Dünne Filme aus polymeren und niedermolekularen Verbindungen (Polyphenylquinoxaline, Trisphenylquinoxaline und Oxadiazole), die wegen ihrer technologischen Bedeutung ausgewählt wurden, zeigen komplexes thermisches Verhalten. Insbesondere hoch geordnete Filme eines amphiphil substituierten 2-(p-nitrophenyl)-5-(p-undecylamidophenyl)-1,3,4-oxadiazols (NADPO) zeichnen sich durch komplexe TSL-Diagramme aus. Im Bereich von Em = 4 meV wurde eine Region flacher traps gefunden. Zwei weitere TSL-Maxima treten bei Tm = 221.5 K bzw. Tm = 254.2 K auf. Sie besitzen Aktivierungsenergien von Em= 0.63 eV bzw. Em = 0.66 eV, ihre Frequenzfaktoren betragen s = 2.4x1012 s-1 bzw. s = 1.85x1011 s-1, sie zeigen Breiten der Verteilung von s = 0.045 eV bzw. s = 0.088 eV. Des weiteren zeigt diese Arbeit, daß die Form der Glow-Kurven stark von der Anregungstemperatur und vom thermischen Kreislauf beeinflußt wird.
Bewehrte Betonbauteile unter Betriebsbedingungen: Forschungsbericht
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Eligehausen, Rolf; Kordina, Karl; Schießl, Peter
2000-09-01
Vorwort. Teil I: Rißbreiten (Gert König) 1 Ein mechanisches Modell zur Erhöhung der Vorhersagegenauigkeit über die Rißbreiten unter Betriebsbedingungen (Gert König und Michael Fischer). 1.1 Einleitung und Zielsetzung. 1.2 Versuchsprogramm. 1.3 Meßtechnik. 1.4 Belastung und Versuchsdurchführung. 1.5 Literatur. 2 Rißbreiten und Verformungszunahme vorgespannter Bauteile unter wiederholter Last - und Zwangbeanspruchung (Gert König und Michael Fischer). 2.1 Einleitung und Zielsetzung. 2.2 Versuchsprogramm. 2.3 Auswertung. 2.4 Ausblick. 2.5 Literatur. 3 Rißverhalten von Beton bei plötzlicher Abkühlung (Viktor Mechtcherine und Harald S. Müller). 3.1 Einleitung. 3.2 Experimentelle Untersuchungen. 3.3 Formulierung eines Stoffgesetzes für thermisch beanspruchten Beton. 3.4 Riß entwicklung in einer Betonplatte unter Temperaturschock. 3.5 Zusammenfassung. 3.6 Literatur. 4 Stahlfaserbeton unter Betriebsbedingungen bei Dauerbeanspruchung (Bo Soon Kang, Bernd Schnütgen und Friedhelm Stangenberg). 4.1 Einleitung. 4.2 Wirkung von Stahlfasern im Beton. 4.3 Versuchsprogramm. 4.4 Untersuchungen zum Verbundverhalten. 4.5 Untersuchungen zum Verhalten unter Biegebeanspruchung. 4.6 Theoretische Untersuchungen. 4.7 Literatur. 5 Experimentelle Untersuchungen an Stahlbeton-Zugkörpern unter wiederholter Belastung zur Ermittlung des versteifenden Einflusses der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen (Petra Seibel und Gerhard Mehlhorn). 5.1 Einleitung. 5.2 Ansatz zur Bestimmung der Mitwirkung des Betons zwischen den Rissen nach Eurocode 2, Model Code 90 und Günther. 5.3 Experimentelle Untersuchungen. 5.4 Ergebnisse. 5.5 Zusammenfassung. 5.6 Literatur. 6 Riß- und Verformungsverhalten von vorgefertigten Spannbetonträgern unter Betriebsbedingungen bei besonderer Berücksichtigung des Betonalters (Monika Maske, Heinz Meichsner und Lothar Schubert). 6.1 Einleitung. 6.2 Beschreibung der Fertigteilträger. 6.3 Belastungsversuche. 6.4 Ergebnisse. 6.5 Zusammenfassung. 6.6 Literatur. Teil II: Verbundfragen (Rolf Eligehausen). 1 Ein mechanisches Modell zur Beschreibung des Verbundverhaltens zwischen Stahl und Beton (Gert König, Nguyen V. Tue und Wolfgang Kurz). 1.1 Einleitung. 1.2 Beschreibung der Kraftübertragung zwischen Stahl und Beton. 1.3 Vorstellung des Modells. 1.4 Materialgesetze für die Berechnung der Verformung des Fachwerks. 1.5 Vergleich zwischen Versuch und Modell. 1.6 Zusammenfassung und Ausblick. 1.7 Literatur. 2 Verbund unter nicht ruhender Beanspruchung (Rainer Koch und György L. Balázs). 2.1 Übersicht über die durchgeführten Versuche. 2.2 Versuchkörper und Materialien. 2.3 Versuchseinrichtungen. 2.4 Versuche und Ergebnisse. 2.5 Zusammenfassung und Ausblick. 2.6 Literatur. 3 Trag- und Verformungsverhalten von Stahlbetontragwerken unter Betriebsbelastung (Thomas M. Sippel und Rolf Eligehausen). 3.1 Einleitung. 3.2 Allgemeines. 3.3 Rechenmodell und Materialmodelle. 3.4 Vergleich zwischen Versuchen und Rechnung. 3.5 Parameterstudien. 3.6 Vereinfachtes Rechenmodell. 3.7 Zusammenfassung. 3.8 Literatur. 4 Verbundverhalten von Spanngliedern mit nachträglichem Verbund unter Betriebsbedingungen (Josef Hegger, Norbert Will und Heiner Cordes). 4.1 Einführung. 4.2 Verbundverhalten von Spanngliedern. 4.3 Zeitabhängige Effekte des Verbunds. 4.4 Versuche unter statischer Langzeitbeanspruchung. 4.5 Versuche unter dynamischer Langzeitbeanspruchung. 4.6 Bemessungsvorschlag für Verbundkennwerte. 4.7 Zusammenfassung. 4.8 Literatur. 5 Spannungsumlagerungen in gemischt bewehrten Querschnitten (Josef Hegger, Heiner Cordes und Matthias Rudlof). 5.1 Problemstellung und Zielsetzung. 5.2 Spannungsumlagerungen bei gemischter Bewehrung. 5.3 Versuche an zentrischen Zugkörpern. 5.4 Versuchsergebnisse. 5.5 Ermittlung und Vergleich von Verbundkennwerten. 5.6 Zusammenfassung. 5.7 Literatur. Teil III: Bauteile (Karl Kordina). 1 Einfluß von Längsbeanspruchungen auf den Neigungswinkel der Schubrisse (Marek Los und Ulrich Quast). 1.1 Einleitung. 1.2 Ungerissener Zustand. 1.3 Gerissener Zustand. 1.4 FEM-Berechnungen. 1.5 Zusammenfassung. 1.6 Literatur. 2 Auswirkungen des unterschiedlichen Verformungsverhaltens bei Beund Entlastung auf die Beanspruchungen im Gebrauchszustand (Jochen Keysberg). 2.1 Einleitung und Zielsetzung. 2.2 Modelle für die Momenten-Verkrümmungs-Beziehung. 2.3 Programm zur nichtlinearen Berechnung. 2.4 Einfluß von Lastwechseln auf nichtlineare Berechnungen. 2.5 Zusammenfassung. 2.6 Literatur. 3 3D-Analyse von Balken-Stützen-Verbindungen aus normal- und hochfestem Beton unter zyklischer Beanspruchung (Josko Ozbolt, Yijun Li und Rolf Eligehausen). 3.1 Einleitung. 3.2 Materialmodell und FE-Diskretisierung. 3.3 Numerische Analyse. 3.4 Schlußfolgerungen. 3.5 Zusammenfassung. 3.6 Literatur. 4 Der Einfluß von freien Schwingungen infolge dynamischer Belastung auf die Deterioration eines Bauwerks (Manfred Specht und Michael Kramp). 4.1 Veranlassung des Forschungsvorhabens. 4.2 Forschungsziele. 4.3 Versuchsträger, Versuchsdurchführung und Versuchsergebnisse. 4.4 Auswertung. 4.5 Ergebnisse für die Systemidentifikation von Stahlbetonkonstruktionen. 4.6 Literatur. 5 Lokale Schwind- und Temperaturgradienten in bewehrten, oberflächennahen Zonen von Betonkonstruktionen (Josef Eibl und Stephan Kranz). 5.1 Problemstellung. 5.2 Temperatur- und Feuchtefeldberechnung. 5.3 Numerisches Berechnungsmodell zur Spannungsanalyse im Beton. 5.4 Durchgeführte Versuche. 5.5 Rechnerische Untersuchungen. 5.6 Zusammenfassung. 5.7 Literatur. 6 Wassereindringverhalten von Flüssigkeiten beim Biegeriß (Gert König und Christian Brunsch). 6.1 Problemstellung. 6.2 Experimentelle Untersuchungen. 6.3 Entwicklung eines Modells zur rechnerischen Abschätzung des zeitlichen Eindringens einer Wassermenge in Biegerisse von Stahlbetonbauteilen. 6.4 Zusammenfassung und Diskussion der Versuchsreihe. 6.5 Literatur. 7 Dauerhaftigkeitsprobleme von offenen Becken (György Iványi, Wilhelm Buschmeyer und Udo Paas). 7.1 Einleitung. 7.2 Bestandsaufnahme. 7.3 Felduntersuchungen. 7.4 Laboruntersuchungen. 7.5 Berechnungen. 7.6 Entwurfs- und Ausführungskriterien. 7.7 Literatur. Teil IV: Korrosion und Ermüdung (Peter Schießl). 1 Ermüdungskorrosion von Spannstahl (Herbert Kupfer und Hans H. Müller). 1.1 Forschungsziel. 1.2 Korrosionsversuche an Spannstählen. 1.3 Methoden zur Erkennung von Anrissen. 2 Korrosionsermüdung von Stahl in Betonbauteilen (J. W. Weber, Peter Schießl und Jörg Moersch). 2.1 Allgemeines. 2.2 Wesentliche Einflüsse bei der Schwingungsrißkorrosion. 2.3 Ziel der Untersuchungen. 2.4 Prüfkörper und Betone. 2.5 Chloridbeaufschlagung. 2.6 Ergebnisse. 2.7 Zusammenfassung. 2.8 Literatur. 3 Untersuchungen zum Rißkorrosionsverhalten von Spannstählen unter Betriebsbedingungen (Jörg Moersch und Peter Schießl). 3.1 Einführung und Ziel. 3.2 Untersuchungsprogramm. 3.3 Ergebnisse. 3.4 Zusammenfassung der Ergebnisse. 3.5 Literatur. 4 Schwingfestigkeit von Stahlbeton bei Beanspruchung mit Meerwasser (Ulf Nürnberger und Willibald Beul). 4.1 Einführung. 4.2 Mechanismus. 4.3 Schwingfestigkeitsuntersuchungen. 4.4 Folgerungen. 4.5 Literatur. 5 Wasserstoffinduzierte Spannungsrißkorrosion von zugschwellbeanspruchten Spannstählen (Ulf Nürnberger und Willibald Beul). 5.1 Einführung. 5.2 Untersuchungen. 5.3 Folgerung. 5.4 Literatur. 6 Selbstheilung und Bewehrungskorrosion bei von schwach sauren Wässern durchströmten Trennrissen in bewehrtem Beton (Wieland Ramm und Michaela Biscoping). 6.1 Übersicht. 6.2 Einleitung. 6.3 Versuchsprogramm. 6.4 Versuchsergebnisse. 6.5 Zusammenfassung. 6.6 Literatur. 7 Untersuchungen zur Reibermüdung bei teilweise vorgespannten Bauteilen (Heiner Cordes, Josef Hegger und Jens U. Neuser). 7.1 Einleitung. 7.2 Stand der Forschung. 7.3 Versuchsaufbau und Versuchsdurchführung. 7.4 Versuchsergebnisse. 7.5 Zusammenfassung und Ausblick. 7.6 Literatur. Teil V: Junger Beton (Ferdinand S. Rostásy). 1 Ermittlung und Berechnung des Nullspannungstemperaturgradienten im jungen Beton (Rupert Springenschmid und Jean-Louis Bostvironnois). 1.1 Einleitung. 1.2 Der Nullspannungstemperaturgradient. 1.3 Ergebnisse und Schußfolgerungen. 1.4 Literatur. 2 Experimentelle Ermittlung der Verformungskennwerte von jungem Beton und der Zwangspannungen in situ (Markus Plannerer und Rupert Springenschmid). 2.1 Einleitung. 2.2 Versuche zur Ermittlung der Verformungskennwerte und der Zwangspannungen. 2.3 Laborergebnisse. 2.4 In-situ-Ergebnisse. 2.5 Zusammenfassung. 2.6 Literatur. 3 Werkstoffeigenschaften jungen Betons--Experimente und Modellierung (Ferdinand S. Rostásy und Alex-W. Gutsch). 3.1 Einleitung. 3.2 Versuche und Modellbildung. 3.3 Zusammenfassung. 3.4 Literatur.
Update zum klinischen Einsatz von Inhibitoren mutierter Phosphokinasen beim Melanom.
Cosgarea, Ioana; Ritter, Cathrin; Becker, Jürgen C; Schadendorf, Dirk; Ugurel, Selma
2017-09-01
Die Behandlungsstrategie beim metastasierten Melanom hat sich mit der Identifizierung therapeutisch angreifbarer molekularer Zielstrukturen innerhalb zellulärer Signalwege radikal geändert. Durch die Zulassung von Substanzen, die gezielt an den zentralen Schaltmolekülen, den Phosphokinasen, angreifen, können diese Signalwege selektiv abgeschaltet werden. Dies ist insbesondere bei denjenigen Tumoren von Interesse, deren Signalwege durch aktivierende Mutationen der für die Schaltmoleküle kodierenden Gene konstitutiv aktiviert sind. Aktuell ist diese therapeutische Strategie insbesondere für Patienten bedeutsam, deren Melanome eine Mutation im BRAF-Gen aufweisen. Diese Patienten können durch eine Kombinationstherapie aus Inhibitoren der Phosphokinasen BRAF und MEK langfristig mit sehr guter Krankheitskontrolle behandelt werden. Unter dieser Kombinationstherapie wird aktuell ein progressionsfreies Überleben von über zehn Monaten und ein Gesamtüberleben von mehr als zwei Jahren bei guter Lebensqualität erzielt. Da unter längerfristiger Therapie mit Kinaseinhibitoren jedoch bei einem Großteil der Patienten eine Resistenzbildung auftritt, sind aktuelle klinische Therapiestudien auf die Suche nach geeigneten Kombinationspartnern unter Blockierung anderer Signalwege oder unter Aktivierung der T-Zell-vermittelten Immunantwort ausgerichtet. Der vorliegende Übersichtsartikel stellt sowohl die aktuell verfügbaren als auch die in der klinischen Testung befindlichen zukünftigen Optionen der zielgerichteten Therapie des Melanoms dar. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Erhöhtes Lungenkrebs-Risiko bei Ekzempatienten: eine landesweite Kohortenstudie in Taiwan.
Juan, Chao-Kuei; Shen, Jui-Lung; Lin, Cheng-Li; Kim, Karen Wang; Chen, Wen-Chi
2016-09-01
Der Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und Ekzemen bleibt umstritten. Frühere Studien haben zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt. Diese retrospektive populationsbasierte Kohortenstudie zielt darauf ab, das Risiko von Lungenkrebs im Zusammenhang mit Ekzemen abzuklären. In der Forschungsdatenbank der taiwanesischen nationalen Krankenversicherung identifizierten wir 43719 Patienten, bei denen in den Jahren 2000 bis 2010 ein Ekzem neu diagnostiziert wurde. Die Vergleichskohorte bildeten 87438 zufällig ausgewählte, altersangepasste Patienten ohne Ekzem. Die Fälle aus diesen beiden Kohorten wurden bis 2011 verfolgt. Zur Kalkulation des Lungenkrebsrisikos bei Ekzempatienten wurde die Cox-Regression verwendet. Die Datenbank enthielt keine Informationen über Raucherstatus, Alkoholkonsum, sozioökonomischen Status oder Familienanamnese. Nach der Bereinigung um Alter und Komorbidität hatte die Population mit Ekzemen ein um 2,80 erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Lungenkrebs gegenüber der Vergleichskohorte (bereinigte Hazard-Ratio 2,80, 95 % Konfidenzinterval 2,59-3,03). Ekzempatienten mit Begleiterkrankungen, darunter Asthma, chronisch obstruktive Lungenerkrankungen, alkoholbedingten Leberschäden oder Diabetes, hatten ein höheres Lungenkrebsrisiko als Patienten ohne Ekzeme oder Komorbidität. Ekzeme gehen mit einem höheren Risiko für die Entwicklung von Lungenkrebs einher. Weitere Studien mit umfassenderen Informationen über weitere potentielle Einflussfaktoren sind sinnvoll. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Psychological Aspects in the Treatment of Chronic Low Back Pain in Germany: A Review.
Roch, S; Hampel, P
2016-10-01
Bei chronischen, nicht spezifischen Rückenschmerzen haben psychische Komorbiditäten deutlich zugenommen, sodass im Rahmen einer multimodalen Behandlung zunehmend auch psychotherapeutische Behandlungsansätze implementiert werden. Ziel dieses Reviews war es, die aktuelle Forschung zu psychologischen Aspekten bei der Behandlung von chronischen Rückenschmerzen zu thematisieren. Dazu wurde eine selektive Literaturrecherche durchgeführt, um Studien aus Deutschland zu identifizieren, die in den letzten 5 Jahren veröffentlicht wurden. Dabei wurden 12 Artikel von 5 Forschergruppen gefunden, die unterschiedliche Aspekte der stationären, teilstationären und ambulanten Rehabilitation sowie der Nachsorge thematisierten. Die Evidenz für die Effektivität von psychologischer Behandlung bei chronischen Rückenschmerzen ist in den letzten Jahren gestiegen, gerade im Bereich der Nachsorge ist jedoch weitere Forschung für eine erfolgreiche Implementierung notwendig. © Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.
Hillebrecht, Jennifer; Helmes, Almut; Bengel, Jürgen
2018-03-01
After the genocide of Shingal in August 2014 in Northern Iraq, the humanitarian admissions program Sonderkontingent Baden-Württemberg "Schutzbedürftiger Frauen und Kinder aus dem Nordirak" was implemented. 1100 persons, most of them Yazidis, were hosted by different municipalities in Germany. The target group is a particularly vulnerable group of persons with a high risk for developing post-traumatic stress disorder. We present the concept of care in Freiburg for 205 Yazidi women and children in Freiburg. A stepped-care approach was developed for the psychological care to introduce the Yazidi people to the daily life and to the health care system in Germany. An outreach of psychological services and an interdisciplinary and multidisciplinary cooperation of all services involved were crucial. © Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.
Lersow, M
2001-01-01
For the stabilization of dumps with the construction of hidden dams and for building ground improvement, for instance for traffic lines over dumps, nearly all applied compaction methods have the aim to reduce the pore volume in the loose rock. With these methods, a homogenization of the compacted loose rock will be obtained too. The compaction methods of weight compaction by falling weight, compaction by vibration and compaction by blasting have been introduced, and their applications and efficiencies have been shown. For the estimation of the effective depth of the compaction and for a safe planning of the bearing layer, respectively, the necessary material parameters have to be determined for each deep compaction method. Proposals for the determination of these parameters have been made within this paper. In connection with the stabilization of flow-slide-prone dump slopes, as well as for the improvement of dump areas for the use as building ground, it is necessary to assess the deformation behavior and the bearing capacity. To assess the resulting building ground improvement, deformation indexes (assessment of the flow-prone layer) and strength indexes (assessment of the bearing capacity) have to be determined with soil mechanical tests. Förster and Lersow, [Patentschrift DE 197 17 988. Verfahren, auf der Grundlage last- und/oder weggesteuerter Plattendruckversuche auf der Bohrlochsohle, zur Ermittlung des Spannungs-Verformungs-Verhaltens und/oder von Deformationsmoduln und/oder von Festigkeitseigenschaften in verschiedenen Tiefen insbesondere von Lockergesteinen und von Deponiekörpern in situ; Förster W, Lersow M. Plattendruckversuch auf der Bohrlochsohle, Ermittlung des Spannungs-Verformungs-Verhaltens von Lockergestein und Deponiematerial Braunkohle--Surface Mining, 1998;50(4): 369-77; Lersow M. Verfahren zur Ermittlung von Scherfestigkeitsparametern von Lockergestein und Deponiematerial aus Plattendruckversuchen auf der Bohrlochsohle. Braunkohle--Surface Mining, 1995;51(1):39-47] improved a direct procedure, the so-called plate-loading test. With this improved procedure, it is possible to produce profiles of deformation parameters and shear-strength parameters of the loose rock. On this basis the settlement behavior and the bearing behavior of the ground can be described. The PDV-BS cone-penetration test and the pressiometer test are compared and the reliability of the soil mechanical indexes are assessed critically. The PDV-BS can be used as a calibration test for cone penetration tests as well as for the calibration of pressiometer tests. With the application of a PDV-BS and a pressiometer test in combination in a testing field, the anisotropy properties of the loose rock can be proved.
Mixtures of Bosonic and Fermionic atoms
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Albus, Alexander
2003-12-01
The theory of atomic Boson-Fermion mixtures in the dilute limit beyond mean-field is considered in this thesis. Extending the formalism of quantum field theory we derived expressions for the quasi-particle excitation spectra, the ground state energy, and related quantities for a homogenous system to first order in the dilute gas parameter. In the framework of density functional theory we could carry over the previous results to inhomogeneous systems. We then determined to density distributions for various parameter values and identified three different phase regions: (i) a stable mixed regime, (ii) a phase separated regime, and (iii) a collapsed regime. We found a significant contribution of exchange-correlation effects in the latter case. Next, we determined the shift of the Bose-Einstein condensation temperature caused by Boson-Fermion interactions in a harmonic trap due to redistribution of the density profiles. We then considered Boson-Fermion mixtures in optical lattices. We calculated the criterion for stability against phase separation, identified the Mott-insulating and superfluid regimes both, analytically within a mean-field calculation, and numerically by virtue of a Gutzwiller Ansatz. We also found new frustrated ground states in the limit of very strong lattices. ----Anmerkung: Der Autor ist Träger des durch die Physikalische Gesellschaft zu Berlin vergebenen Carl-Ramsauer-Preises 2004 für die jeweils beste Dissertation der vier Universitäten Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Universität Potsdam. Ziel der Arbeit war die systematische theoretische Behandlung von Gemischen aus bosonischen und fermionischen Atomen in einem Parameterbereich, der sich zur Beschreibung von aktuellen Experimenten mit ultra-kalten atomaren Gasen eignet. Zuerst wurde der Formalismus der Quantenfeldtheorie auf homogene, atomare Boson-Fermion Gemische erweitert, um grundlegende Größen wie Quasiteilchenspektren, die Grundzustandsenergie und daraus abgeleitete Größen über die Molekularfeldtheorie hinaus zu berechnen. Unter Zuhilfenahme der dieser Resultate System wurde ein Boson-Fermion Gemisch in einem Fallenpotential im Rahmen der Dichtefunktionaltheorie beschrieben. Daraus konnten die Dichteprofile ermittelt werden und es ließen sich drei Bereiche im Phasendiagramm identifizieren: (i) ein Bereich eines stabilen Gemisches, (ii) ein Bereich, in dem die Spezies entmischt sind und (iii) ein Bereich, in dem das System kollabiert. Im letzten dieser drei Fällen waren Austausch--Korrelationseffekte signifikant. Weiterhin wurde die Änderung der kritischen Temperatur der Bose-Einstein-Kondensation aufgrund der Boson-Fermion-Wechselwirkung berechnet. Verursacht wird dieser Effekt von Dichtumverteilungen aufgrund der Wechselwirkung. Dann wurden Boson-Fermion Gemische in optischen Gittern betrachtet. Ein Stabilitätskriterium gegen Phasenentmischung wurde gefunden und es ließen sich Bedingungen für einen supraflüssig zu Mott-isolations Phasenübergang angeben. Diese wurden sowohl mittels einer Molekularfeldrechnung als auch numerisch im Rahmen eines Gutzwilleransatzes gefunden. Es wurden weiterhin neuartige frustrierte Grundzustände im Fall von sehr großen Gitterstärken gefunden.
Geology of ultra-high-pressure rocks from the Dabie Shan, Eastern China
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schmid, Robert
2001-02-01
A multidisciplinary study has been carried out to contribute to the understanding of the geologic evolution of the largest known occurrence of ultra-high-pressure (UHP) rocks on Earth, the Dabie Shan of eastern China. Geophysical data, collected along a ca. 20 km E-W trending seismic line in the eastern Dabie Shan, indicate that the crust comprises three layers. The upper crust has a homogeneously low reflectivity and exhibits roughly subhorizontal reflectors down to ca. 15 km. It is therefore interpreted to portray a crustal UHP slab thrust over non-UHP crust. An aprubt change in intensity and geometry of observed reflectors marks the boundary of a mid- to lower crustal zone which is present down to ca. 33 km. This crustal zone likely represents cratonal Yangtze crust that was unaffected by the Triassic UHP event and which has acted as the footwall during exhumation of the crustal wedge. Strong and continuous reflectors occurring at ca. 33-40 km depth most likely trace the Moho at the base of the crust. Any trace of a crustal root, that may have formed in response to collision tectonics, is therefore not preserved. A shollow tomographic velocity modell based on inversion of the first arrivals is constructed additionally. This model clearly images the distinct lithologies on both sides of the Tan Lu fault. Sediments to the east exhibit velocities of about 3.4 - 5.0 km* s^-1, whereas the gneisses have 5.2 - 6.0 km*s^-1. Geometry of velocity isolines may trace the structures present in the rocks. Thus the sediments dip shallowly towards the fault, whereas isoclinal folds are imaged to occur in the gneisses. Field data from the UHP unit of the Dabie Shan enables definition of basement-cover sequences that represent sections of the former passive margin of the Yangtze craton. One of the cover sequences, the Changpu unit, still displays a stratigraphic contact with basement gneisses, while the other, the Ganghe unit, includes no relative basement exposure. The latter unit is in tectonic contact with the basement of the former unit via a greenschist-facies blastomylonite. The Changpu unit is chiefly constituted by calc-arenitic metasediments intercalated with meta-basalts, whereas the Ganghe unit contains arenitic-volcanoclastic metasediments that are likewise associated with meta-basalts. The basement comprises a variety of felsic gneisses, ranging from preserved eclogitic- to greenschist-facies paragenesis, and locally contains mafic-ultramafic meta-plutons in addition to minor basaltic rocks. Metabasites of all lithologies are eclogite-facies or are retrogressed equivalents, which, with the exception of those from the Ganghe unit, bear coesite and thus testify to an UHP metamorphic overprint. Mineral chemistry of the analysed samples reveal large compositional variations among the main minerals, i.e. garnet and omphacite, indicating either distinct protoliths or different degrees of interaction with their host-rocks. Contents of ferric iron in low Fetot omphacites are determined by wet chemical titration and found to be rather high, i.e. 30-40 %. However, a even more conservative estimate of 50% is applied in the corresponding calculations, in order to be comparable with previous studies. Textural constraints and compositional zonation pattern are compatible with equilibrium conditions during peak metamorphism followed by a retrogressive overprint. P-T data are calculated with special focus on the application of the garnet-omphacite-phengite barometer, combined with Fe-Mg exchange thermometers. Maximum pressures range from 42-48 kbar (for the Changpu unit) to ~37 kbar (for the Ganghe unit and basement rocks). Temperatures during the eclogite metamorphism reached ca. 750 °C. Although the sample suite reveals variable peak-pressures, temperatures are in reasonable agreement. Pressure differences are interpreted to be due to strongly Ca-dominated garnet (up to 50 mol % grossular in the Changpu unit) and modification of peak-compositions during retrogressive metamorphism. The integrated geological data presented in this thesis allow it to be concluded that, i) basement and cover rocks are present in the Dabie Shan and both experienced UHP conditions ii) the Dabie Shan is the metamorphic equivalent of the former passive margin of the Yangtze craton iii) felsic gneisses undergoing UHP metamorphism are affected by volume changes due to phase transitions (qtz coe), which directly influence the tectono-metamorphic processes iv) initial differences in temperature may account for the general lack of lower crustal rocks in UHP-facies Um das Verständnis der geologischen Entwicklung des größten bekannten Vorkommens von ultra-hochdruck (UHP) Gesteinen auf der Erde, des Dabie Shan im östlichen China, zu erhöhen, wurde eine multidisziplinäre Studie durchgeführt. Geophysikalische Daten wurden entlang einer ca. 20 km langen seismischen Linie im östlichen Dabie Shan gesammelt. Diese reflektionsseismischen Daten zeigen, dass die Kruste aus drei Lagen besteht. Die Oberkruste besitzt eine durchgehend niedrige Reflektivität und meist subhorizontale Reflektoren bis in eine Tiefe von ca. 15 km. Aufgrund dieser Charakteristika wird diese Zone als UHP-bezogener krustaler Keil interpretiert, der auf nicht UHP Kruste überschoben wurde. Ein abrupter Wechsel in der Geometrie aber auch Intensität der Reflektoren markiert die Grenze zu einer mittel- bis unterkrustalen Zone, die sich bis ca. 33 km Tiefe erstreckt. Diese Zone repräsentiert wahrscheinlich kratonale Yangtze Kruste, die von der triassischen UHP-Orogenese nicht erfasst wurde, aber während der Exhumierung das Liegende relativ zum UHP Keil war. Starke und kontinuierliche Reflektoren im Tiefenintervall von 33-40 km bilden höchstwahrscheinlich die Moho an der Basis der Kruste ab. Relikte einer Krustenwurzel, die sich wahrscheinlich während der Kollisionstektonik gebildet hatte, sind nicht sichtbar. Ein flaches tomographisches Geschwindigkeitsmodell, das auf der Inversion der Ersteinsätze gründet, konnte zusätzlich erstellt werden. Dieses Modell bildet deutlich die unterschiedlichen Lithologien auf beiden Seiten der Tan Lu Störung ab. Sedimente östlich der Störung zeigen Geschwindigkeiten von 3.4 - 5.0 km* s^-1, wohingegen die Gneise im Westen 5.2 - 6.0 km*s^-1 aufweisen. Die Geometrie der Geschwindigkeits-Isolinien kann als Ausdruck der Strukturen der Gesteine angenommen werden. Somit zeigen die Sedimente ein nordwestliches Einfallen zur Störung hin, wohingegen isoklinale Falten in den Gneisen abgebildet werden. Geländedaten aus der UHP Einheit des Dabie Shan ermöglichen die Definition von Grundgebirgs- und Deckeinheiten, die Teile des ehemaligen passiven Kontinentalrandes des Yangtze Kratons repräsentieren. Eine der Deckeinheiten, die Changpu Einheit, besitzt nach wie vor einen stratigraphischen Kontakt zu den Grundgebirgs-Gneisen. Der anderen Einheit hingegen, der Ganghe Einheit, fehlt ein entsprechendes Grundgebirge. Diese Einheit steht vielmehr über einen Blasto-Mylonit in tektonischem Kontakt zum Grundgebirge der vorherigen. Die Changpu Einheit baut sich aus kalk-arenitischen Metasedimenten auf, die mit Metabasalten assoziiert sind. Die Ganghe Einheit wird von arenitisch-vulkanoklastischen Metasedimenten, die ebenfalls mit metabasaltischen Gesteinen vergesellschaftet sind, dominiert. Das Grundgebirge baut sich aus diversen felsischen Gneisen auf, die von reliktisch eklogitfaziell bis grünschieferfaziell ausgeprägt sind, und in denen, zusätzlich zu Metabasalten, sporadisch mafisch-ultramafische Meta-Plutone auftreten. Mit Ausnahme der Ganghe Einheit, führen die Metabasite Coesit und belegen somit das UHP Ereignis. Die Mineralchemie der analysierten Proben dokumentiert deutliche Variationen in der Zusammensetzung der Hauptminerale, Granat und Omphazit, was entweder unterschiedliche Protolithe oder unterschiedliche Grade von Stoffaustausch mit den Wirtsgesteinen reflektiert. Gehalte von dreiwertigem Eisen in Omphaziten mit geringen Gesamteisengehalten, wurden mittels Titration bestimmt, wobei sich Werte von 30-40 % ergaben. Dennoch wurde ein noch konservativerer Wert von 50% dreiwertigem Eisen in den entsprechenden Berechnungen angenommen, hauptsächlich, um mit anderen Arbeiten vergleichbar zu sein. Texturen und chemische Zonierungen in den Mineralen sind kompatibel mit Gleichgewichtsbedingungen während dem Höhepunkt der Metamorphose, der retrograd überprägt wird. P-T Daten wurden mit deutlicher Betonung auf das Granat-Omphazit-Phengit Barometer, das mit Fe-Mg Austausch-Thermometern kombiniert wurde, berechnet. Höchstdrucke reichen von 42-48 kbar (für die Changpu Einheit) bis ca. 37 kbar (für das Grundgebirge und die Ganghe Einheit). Während der eklogitfaziellen Metamorphose wurden Temperaturen von ca. 750 °C erreicht. Obwohl die maximalen Drucke deutlich schwanken, sind die Temperaturbestimmungen in guter Übereinstimmung. Die Druckschwankungen können zum einen durch deutlich Ca-dominierte Granate (bis zu 50 mol% Grossular in der Changpu Einheit) und/oder zum anderen durch Modifikationen der Mineralzusammensetzungen während der retrograden Metamorphose erklärt werden. Die präsentierten integrativen geologischen Daten ermöglichen die folgenden Schlussfolgerungen i) Grundgebirgs- und Deckeinheiten treten im Dabie Shan auf und wurden beide UHP metamorph überprägt ii) Der Dabie Shan ist das metamorphe Äquivalent des früheren passiven Kontinentalrandes des Yangtze Kratons iii) felsische Gneise, die eine UHP Metamorphose durchlaufen, sind von Volumenver-änderungen betroffen, die durch großräumige Phasenumwandlungen (Quarz Coesit) hervorgerufen werden, was direkt die tektono-metamorphen Prozesse beeinflusst iv) Initiale Unterschiede in der Temperatur sind möglicherweise dafür verantwortlich, dass generell Unterkrustengesteine in UHP Fazies fehlen
Theoretische Konzepte der Physik
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Longair, Malcolm S.; Simon, B.; Simon, H.
"Dies ist kein Lehrbuch der theoretischen Physik, auch kein Kompendium der Physikgeschichte ... , vielmehr eine recht anspruchsvolle Sammlung historischer Miniaturen zur Vergangenheit der theoretischen Physik - ihrer "Sternstunden", wenn man so will. Frei vom Zwang, etwas Erschöpfendes vorlegen zu müssen, gelingt dem Autor etwas Seltenes: einen "lebendigen" Zugang zum Ideengebäude der modernen Physik freizulegen, ... zu zeigen, wie Physik in praxi entsteht... Als Vehikel seiner Absichten dienen dem Autor geschichtliche Fallstudien, insgesamt sieben an der Zahl. Aus ihnen extrahiert er das seiner Meinung nach Lehrhafte, dabei bestrebt, mathematische Anachronismen womöglich zu vermeiden... Als Student hätte ich mir diese gescheiten Essays zum Werden unserer heutigen physikalischen Weltsicht gewünscht. Sie sind originell, didaktisch klug und genieren sich auch nicht, von der Faszination zu sprechen, die ... von der Physik ausgeht. Unnötig darauf hinzuweisen, das sie ein gründliches "konventionelles" Studium weder ersetzen wollen noch können, sie vermögen aber, dazu zu ermuntern." #Astronomische Nachrichten (zur englischen Ausgabe)#1
Investitionen aus den BRIC-Staaten. Grund zur Sorge für Unternehmen, Beschäftigte und Kommunen?
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Franz, Martin; Henn, Sebastian
2017-04-01
Investments from BRIC countries - Brazil, Russia, India and China - are playing an increasingly important role in Germany. However, both the public and the potentially affected labour force often adopt sceptical, and sometimes even hostile attitudes towards investors from these countries. This article shows that apart from a few exceptions investors from the BRIC countries are generally better than their reputation precedes. An important conclusion drawn in this paper is that investors should not be received with stereotypes. Rather, it is necessary to perform deeper investigations into their strategies and the specific investment goals in each case. This is all the more necessary to ensure that investments from BRIC countries do not conflict with the domestic firms' interests or of their personnel. In fact, they can assist to increase the competitiveness of German firms, and as such not only prove beneficial for the workforce but also for Germany as a business destination.
Brandler, Tamar C; Aziz, Mohamed S; Coutsouvelis, Constantinos; Rosen, Lisa; Rafael, Oana C; Souza, Fabiola; Jelloul, Fatima-Zahra; Klein, Melissa A
2016-01-01
The Bethesda system (TBS) for the reporting of thyroid cytopathology established the category of atypia of undetermined significance (AUS) with a 7% target rate and a 5% to 15% implied malignancy risk. Recent literature has reported a broad range of AUS rates, subsequent malignancy rates, and discrepant results from repeat fine-needle aspiration (FNA) versus surgical follow-up. Therefore, this study examined AUS data from the Hofstra North Shore-LIJ School of Medicine to determine the best clinical follow-up. Thyroid aspirates interpreted as AUS in 2012-2014 at the Hofstra North Shore-LIJ School of Medicine were collected. Repeat FNA and surgical follow-up data were tabulated to establish AUS, secondary AUS (diagnosed upon repeat FNA follow-up of a primary FNA AUS diagnosis), atypia of undetermined significance/malignancy (AUS:M) ratios (according to the TBS categories), and malignancy rates for AUS. The AUS rate was 8.5% (976/11,481), and there was follow-up data for 545 cases. The AUS:M ratio was 2.0. Repeat FNA was performed for 281 cases; 57 proceeded to surgical intervention. Repeat FNA reclassified 71.17% of the cases. The malignancy rates for AUS cases proceeding directly to surgery and for those receiving a surgical intervention after a repeat AUS diagnosis were 33.33% and 43.75%, respectively. Repeat FNA resulted in definitive diagnostic reclassification for 67.61% of primary AUS cases and reduced the number of patients triaged to surgery, with 56.58% of the cases recategorized as benign. Cases undergoing surgery after repeat AUS had a higher malignancy rate than those going straight to surgery, and this emphasizes the value of repeat FNA in selecting surgical candidates. In addition, this study highlights the utility of AUS rate monitoring as a quality measure that has contributed to the ability of the Hofstra North Shore-LIJ School of Medicine to adhere closely to TBS recommendations. © 2016 American Cancer Society.
USDA-ARS?s Scientific Manuscript database
The widely effective and linked rust resistance genes Yr47 and Lr52 were previously mapped in the short arm of chromosome 5B in two F3 populations (Aus28183/Aus27229 and Aus28187/Aus27229). The Aus28183/Aus27229 F3 population was advanced to generate an F6 recombinant inbred line (RIL) population t...
Entwicklung von Landnutzungsszenarien für landschaftsökologische Fragestellungen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Fritsch, Uta
2002-04-01
Die Landschaften Mitteleuropas sind das Resultat einer langwierigen Geschichte menschlicher Landnutzung mit ihren unterschiedlichen, z.T. konkurrierenden Nutzungsansprüchen. Durch eine überwiegend intensive Beanspruchung haben die direkten und indirekten Auswirkungen der Landnutzung in vielen Fällen zu Umweltproblemen geführt. Die Disziplin der Landschaftsökologie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Konzepte für eine nachhaltige Nutzung der Landschaft zu entwickeln. Eine wichtige Fragestellung stellt dabei die Abschätzung der möglichen Folgen von Landnutzungsänderungen dar. Für die Analyse der relevanten Prozesse in der Landschaft werden häufig mathematische Modelle eingesetzt, welche es erlauben die Landschaft unter aktuellen Verhältnissen oder hinsichtlich veränderter Rahmenbedingungen zu untersuchen. Die hypothetische Änderung der Landnutzung, die als Landnutzungsszenario bezeichnet wird, verkörpert eine wesentliche Modifikation der Rahmenbedingungen, weil Landnutzung mageblich Einfluss auf die natürlichen Prozesse der Landschaft nimmt. Während die Antriebskräfte einer solchen Änderung überwiegend von sozio-ökonomischen und politischen Entscheidungen gesteuert werden, orientiert sich die exakte Verortung der Landnutzungsänderungen an den naturräumlichen Bedingungen und folgt z.T. erkennbaren Regeln. Anhand dieser Vorgaben ist es möglich, räumlich explizite Landnutzungsszenarien zu entwickeln, die als Eingangsdaten für die Modellierung verschiedener landschaftsökologischer Fragestellungen wie z.B. für die Untersuchung des Einflusses der Landnutzung auf den Wasserhaushalt, die Erosionsgefahr oder die Habitatqualität dienen können. Im Rahmen dieser Dissertation wurde das rasterbasierte deterministische Allokationsmodell luck (Land Use Change Scenario Kit) für die explizite Verortung der Landnutzungsänderungen entwickelt. Es basiert auf den in der Landschaftsökologie üblichen räumlichen Daten wie Landnutzung, Boden sowie Topographie und richtet sich bei der Szenarienableitung nach den Leitbildern der Landschaftsplanung. Das Modell fut auf der Hypothese, dass das Landnutzungsmuster als Funktion seiner landschaftsökologischen Faktoren beschrieben werden kann. Das Veränderungspotenzial einer Landnutzungseinheit resultiert im Modell aus einer Kombination der Bewertung der relativen Eignung des Standortes für die jeweilige Landnutzung und der Berücksichtigung von Standorteigenschaften der umliegenden Nachbarn. Die Durchführung der Landnutzungsänderung im Modell ist iterativ angelegt, um den graduellen Prozess des Landschaftswandels nachvollziehen zu können. Als Fallbeispiel für die Anwendung solcher räumlich expliziten Landnutzungsszenarien dient die Fragestellung, inwieweit Landnutzungsänderungen die Hochwasserentstehung beeinflussen. Um den Einfluss auf die Hochwasserentstehung für jede der Landnutzungskategorien – bebaute, landwirtschaftlich genutzte und naturnahe Flächen – abschätzen zu können, wird im Landnutzungsmodell luck exemplarisch für jede Kategorie ein Teilmodell für die Veränderung von Landnutzung angeboten: 1) Ausdehnung der Siedlungsfläche: Dieses Teilmodell fut auf der Annahme, dass sich Siedlungen nur in direkter Nachbarschaft bereits bestehender Bebauung und bevorzugt entlang von Entwicklungsachsen ausbreiten. Steile Hangneigungen stellen für potenzielle Standorte ein Hemmnis bei der Ausbreitung dar. 2) Stilllegung von Grenzertragsackerflächen: Gemä der Hypothese, dass sich die Stilllegung von Ackerflächen an der potenziellen Ertragsleistung der Standorte orientiert, werden in diesem Teilmodell alle Ackerstandorte dahingehend bewertet und die Flächen mit der geringsten Leistungsfähigkeit stillgelegt. Bei homogenen Gebietseigenschaften werden die Stilllegungsflächen zufällig auf die Ackerfläche verteilt. 3) Etablierung von Schutzgebieten in Ufer- und Auenbereichen: Ausgehend von der These, dass sich entlang von Flüssen sensible Flächen befinden, deren Schutz positive Folgen für das Leistungsvermögen der Landschaft haben kann, werden in diesem Teilmodell schützenswerte Ufer- und Auenbereiche auf derzeit landwirtschaftlich genutzten Flächen ausgewiesen. Die Gröe der Schutzgebietsfläche orientiert sich an der Morphologie der umgebenden Landschaft. Die drei Teilmodelle wurden hinsichtlich der implizierten Hypothesen mit vielen unterschiedlichen Ansätzen validiert. Das Resultat dieser intensiven Analyse zeigt für jedes Teilmodell eine zufriedenstellende Tauglichkeit. Die Modellierung der Landnutzungsänderungen wurden in drei mesoskaligen Flusseinzugsgebieten mit einer Fläche zwischen 100 und 500 km² durchgeführt, die sich markant in ihrer Landnutzung unterscheiden. Besonderer Wert wurde bei der Gebietsauswahl darauf gelegt, dass eines der Gebiete intensiv landwirtschaftlich genutzt wird, eines dicht besiedelt und eines vorwiegend bewaldet ist. Im Hinblick auf ihre Relevanz für die vorliegende Fragestellung wurden aus bestehenden Landnutzungstrends die Szenarien für (1) die prognostizierte Siedlungsfläche für das Jahr 2010, (2) die möglichen Konsequenzen des EU-weiten Beschlusses der Agenda 2000 und (3) die Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes aus dem Jahr 2001 abgeleitet. Jedes Szenario wurde mit Hilfe des Modells auf die drei Untersuchungsgebiete angewendet. Dabei wurden für die Siedlungsausdehnung in allen drei Gebieten realistische Landnutzungsmuster generiert. Einschränkungen ergeben sich bei der Suche nach Grenzertragsstilllegungsflächen. Hier hat unter homogenen Gebietseigenschaften die zufällige Verteilung von Flächen für die Stilllegung zu einem unrealistischen Ergebnis geführt. Die Güte der Schutzgebietsausweisung ist mageblich an die aktuelle Landnutzung der Aue und die Morphologie des Geländes gebunden. Die besten Ergebnisse werden erzielt, wenn die Flächen in den Ufer- und Auenbereichen mehrheitlich unter derzeitiger Ackernutzung stehen und der Flusslauf sich in das Relief eingetieft hat. Exemplarisch werden für jeden Landnutzungstrend die hydrologischen Auswirkungen anhand eines historischen Hochwassers beschrieben, aus denen jedoch keine pauschale Aussage zum Einfluss der Landnutzung abgeleitet werden kann. Die Studie demonstriert die Bedeutung des Landnutzungsmusters für die natürlichen Prozesse in der Landschaft und unterstreicht die Notwendigkeit einer räumlich expliziten Modellierung für landschaftsökologische Fragestellungen in der Mesoskala. Today′s landscapes in Central Europe are the result of a long history of land-use, which is characterised by many different demands. The immediate and long-term consequences of predominantly intensive land-use have led to environmental problems in many cases. Therefore it is necessary to develop strategies for the maintenance of landscape efficiency which take into account the different claims of utilisation. In this context the estimation of possible impacts of land-use changes represents an important statement of problem. For the analysis of the relevant processes within the landscape, it is common to apply mathematical models. Such models enable the investigation of the landscape under current conditions or with regard to modified boundary conditions. A hypothetic alteration of land-use, which is termed as land-use scenario, represents a substantial modification of the boundary conditions, because land-use exerts a strong influence on the natural processes of the landscape. While the driving forces are predominantly governed by socio-economical and political decisions, the exact location of land-use changes within the landscape mainly depends on the natural conditions and follows partly transparent rules. With these presumptions it is possible to develop land-use scenarios, which can serve as input data for the modelling of different questions of landscape ecology such as the influence of land-use on the water balance, the danger of erosion or the quality of habitat characteristics. In the context of this thesis the grid-based deterministic allocation model luck (Land Use Change Scenario Kit) for the allocation of land-use changes was developed. It is based upon the types of spatial data, which are commonly used in landscape ecology, such as information on land-use, soils as well as topography. The derivation of scenarios follows the approaches of landscape planning. The model is based upon the hypothesis, that land-use structure can be described as a function of its landscape ecological factors. The potential of a site to become subject to land-use changes, results from a combination of its local qualities and the site characteristics of its neighbourhood. Land-use change is realised iteratively in order to simulate the gradual process of changes in the landscape. The influence of land-use changes on flood generation serves as a case study to demonstrate the need for spatial explicit land-use scenarios. For each land-use category – built up areas, agriculturally used areas and natural/semi-natural land – the model luck offers a submodel for investigating the effect of land-use changes on flood generation: 1) Expansion of settlement area: This submodel is based upon the assumption that settlements spread only in the neighbourhood of already existing built-up areas and preferentially along infrastructural axes of development. Steep slopes inhibit the spreading on potential locations. 2) Set-aside of marginal yield sites under agricultural use: Setting-aside of arable land is based on the hypothesis that the selection of arable land to be set-aside depends on the potential yield efficiency of the locations. Within this submodel all fields under agricultural use are valued to that effect and the ones with the least productive efficiency are selected as set-aside locations. In case of homogeneous area qualities the set-aside locations are selected randomly. 3) Establishment of protected areas in waterside and ripearian areas: This submodel takes into consideration that the protection of sensitive areas along the river courses may have positive consequences for the efficiency of the landscape. Therefore this submodel establishes protection zones on waterside and ripearian sites under currently agricultural use, that might be of value for nature conservation. The size of the protection area depends on the morphology of the surrounding landscape. The three submodels were validated with respect to the implied hypotheses by the help of many different approaches. The result of this intensive analysis shows a satisfying suitability for each of the submodels. The simulation of land-use changes was carried out for three mesoscale river catchments with an area between 100 and 500 km². Special attention was paid to the fact that these areas should be markingly different in their land-use: One study area is predominantly under intensive agricultural use, one is densely populated and the third one is covered by forest in large parts of the area. With regard to their relevance to the onhand question from existing land-use trends scenarios were derived for the prognosed settlement area for the year 2010, for the possible consequences of the EU-wide agreement of Agenda 2000 and for the amending federal conservation law dating to the year 2001, which enhances the enlargement of protected areas. Each scenario was applied to the three study areas utilizing the model luck. For the expansion of the settlement areas in all three study areas realistic land-use patterns were generated. Limitations arose only in the context of the search for marginal yield fields. Here, the random distribution of areas to be set-aside under homogeneous conditions led to unrealistic results. The quality of the establishment of protected areas in waterside and ripearian areas is substantially bound to current land-use and the morphology of the area. The best results for this submodel are achieved if waterside and ripearian areas are mainly arable land and if the river has lowered its course into the morphology. The hydrological consequences are described exemplarily for each land-use trend with a historical flood event. The interpretation of the hydrographs does not allow global statements about the influence of land-use. The study demonstrates the significance of land-use pattern for the natural processes in the landscape and underlines the necessity of spatially explicit modelling for landscape ecological questions at the mesoscale.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Flatt, H.; Tarnowsky, A.; Blume, H.; Pirsch, P.
2010-10-01
Dieser Beitrag behandelt die Abbildung eines videobasierten Verfahrens zur echtzeitfähigen Auswertung von Winkelhistogrammen auf eine modulare Coprozessor-Architektur. Die Architektur besteht aus mehreren dedizierten Recheneinheiten zur parallelen Verarbeitung rechenintensiver Bildverarbeitungsverfahren und ist mit einem RISC-Prozessor verbunden. Eine konfigurierbare Architekturerweiterung um eine Recheneinheit zur Auswertung von Winkelhistogrammen von Objekten ermöglicht in Verbindung mit dem RISC eine echtzeitfähige Klassifikation. Je nach Konfiguration sind für die Architekturerweiterung auf einem Xilinx Virtex-5-FPGA zwischen 3300 und 12 000 Lookup-Tables erforderlich. Bei einer Taktfrequenz von 100 MHz können unabhängig von der Bildauflösung pro Einzelbild in einem 25-Hz-Videodatenstrom bis zu 100 Objekte der Größe 256×256 Pixel analysiert werden. This paper presents the mapping of a video-based approach for real-time evaluation of angular histograms on a modular coprocessor architecture. The architecture comprises several dedicated processing elements for parallel processing of computation-intensive image processing tasks and is coupled with a RISC processor. A configurable architecture extension, especially a processing element for evaluating angular histograms of objects in conjunction with a RISC processor, provides a real-time classification. Depending on the configuration of the architecture extension, 3 300 to 12 000 look-up tables are required for a Xilinx Virtex-5 FPGA implementation. Running at a clock frequency of 100 MHz and independently of the image resolution per frame, 100 objects of size 256×256 pixels are analyzed in a 25 Hz video stream by the architecture.
Spectrum of risk of malignancy in subcategories of 'atypia of undetermined significance'.
Olson, Matthew T; Clark, Douglas P; Erozan, Yener S; Ali, Syed Z
2011-01-01
To determine if focal 'nuclear atypia' or 'microfollicular architecture' portends a higher risk of malignancy than other subcategories of atypia of undetermined significance (AUS) in thyroid fine-needle aspirations (FNAs). The frequencies of The Bethesda System for Reporting Thyroid Cytopathology (TBSRTC) categories were calculated from 3,956 thyroid FNAs interpreted over a 26-month period at The Johns Hopkins Hospital after adoption of TBSRTC. TBSRTC criteria were applied strictly. The risk of malignancy, specifically for AUS subcategories, was analyzed by cyto-histo correlation. Of the 133 cases diagnosed as AUS, 32% were found to have stageable carcinoma (not incidental microcarcinoma) on resection. When the subset of AUS with 'nuclear atypia' (AUS-N) was separated from other AUS cases, 48% (30/62) of them had stageable carcinoma on resection; of the AUS subset with 'microfollicular architecture' (AUS-F), 27% (8/30) were malignant on resection. The 'suspicious for papillary thyroid carcinoma' (SPTC) group maintained a higher risk of malignancy versus AUS-N (relative risk, RR 1.57; 95% CI 1.23-1.81). The subcategory of 'nuclear atypia' within AUS indicates a higher risk of malignancy than other subcategories of AUS but has a lower risk of malignancy than SPTC does. Thus, it is an important distinction with potential clinical implications. Copyright © 2011 S. Karger AG, Basel.
The utility of the AusEd driving simulator in the clinical assessment of driver fatigue.
Desai, Anup V; Wilsmore, Brad; Bartlett, Delwyn J; Unger, Gunnar; Constable, Ben; Joffe, David; Grunstein, Ronald R
2007-08-01
Several driving simulators have been developed which range in complexity from PC based driving tasks to advanced "real world" simulators. The AusEd driving simulator is a PC based task, which was designed to be conducive to and test for driver fatigue. This paper describes the AusEd driving simulator in detail, including the technical requirements, hardware, screen and file outputs, and analysis software. Some aspects of the test are standardized, while others can be modified to suit the experimental situation. The AusEd driving simulator is sensitive to performance decrement from driver fatigue in the laboratory setting, potentially making it useful as a laboratory or office based test for driver fatigue risk management. However, more research is still needed to correlate laboratory based simulator performance with real world driving performance and outcomes.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Möseneder, Jutta M.
2002-01-01
In der randomisierten, multizentrischen DASH-Studie (Dietary Approaches to Stop Hy-pertension), die unter kontrollierten Bedingungen stattfand, führte eine fettreduzierte Mischkost, reich an Obst, Gemüse und Milchprodukten, bei Borderline-Hypertonikern zu einer signifikanten Blutdrucksenkung. Während der Studienphase wurden Körpermasse, Natrium-Aufnahme sowie Alkoholzufuhr aufgrund der bekannten Einflussnahme auf den Blutdruck konstant gehalten. In der eigenen Pilot-Studie sollte untersucht werden, ob das Ergebnis der DASH-Studie (i) mit deutschen Hypertonikern und (ii) unter habituellen Ernährungs- und Lebensbedingungen mit regelmäßig durchgeführter Ernährungsberatung und ad libitum Verzehr anstelle des streng kontrollierten Studienansatzes bestätigt werden kann. Eine Konstanz der Körpermasse, der Natrium-Urinausscheidung (unter diesem Studienansatz valider als die Aufnahme) und des Alkoholkonsums wurde vorausgesetzt. Die Studienpopulation setzte sich aus 53 übergewichtigen Probanden mit einer nicht medikamentös therapierten Borderline-Hypertonie und ohne Stoffwechselerkrankungen zusammen. Die Studienteilnehmer wurden randomisiert entweder der Idealgruppe mit einer fettarmen Kost reich an Milchprodukten, Obst und Gemüse (ähnlich der DASH-Idealgruppe) oder der Kontrollgruppe mit habitueller Ernährungsweise zugeteilt. Über einen Zeitraum von fünf Wochen wurde den Probanden etwa 50% ihres täglichen Lebensmittelbedarfes entsprechend ihrer Gruppenzugehörigkeit kostenfrei zur Verfügung gestellt. Gelegenheitsblutdruckmessungen und 24h-Blutdruckmessungen, Ernährungs- und Aktivitätsprotokolle, Blut- und Urinproben sowie anthropometrische Messungen wurden vor, während und fünf Wochen nach der Interventionsphase durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass in der Idealgruppe keine signifikante Blutdrucksenkung beobachtet werden konnte. Dies lässt sich durch die Tatsache erklären, dass die Lebens-mittel- und Nährstoffaufnahme der deutschen Kontrollgruppe eher der amerikanischen Idealgruppe entsprach. In der Pilot-Studie waren die Unterschiede in der Nährstoffzufuhr zwischen den beiden Gruppen viel geringer als in der DASH-Studie; für eine blutdrucksenkende Ernährungsumstellung bestand somit nur ein geringer Spielraum. Eine weitere Erklärung besteht in der unterschiedlichen Zusammensetzung der Studienpopulation. Bei DASH wurden vorwiegend farbige Probanden (40% höhere Hypertonieprävalenz) untersucht. Die Studienergebnisse lassen also den Schluss zu, dass Ernährungs- und Lebensstilgewohnheiten sowie der genetische Hintergrund der entsprechenden Bevölkerungsgruppe bei der Formulierung von nährstoff- oder lebensmittelbezogenen Empfehlungen zur Senkung des Bluthochdruckes Berücksichtigung finden müssen. The Dietary Approaches to Stop Hypertension trial (DASH), a randomized well-controlled feeding study conducted at 4 medical centers, demonstrated that a low-fat diet, rich in fruits, vegetables and dairy products is able to lower blood pressure of borderline-hypertensive people significantly. Body weight, sodium intake and alcohol consumption were kept constant during the whole study period, due to the known influence on hypertension. Aim of our study project was to investigate whether the results of the DASH study can be confirmed by (i) using a German hypertensive population and (ii) replacing the well-controlled feeding design by allowing ad libitum intake according to dietary ad-vice. The participants were asked to keep their body weight, sodium urine excretion (un-der this study design more valid than sodium intake) and their alcohol consumption con-stant. Our pilot study population consisted of 53 mainly overweight participants with borderline hypertension and without medication or any metabolic disorders. They were randomly assigned to either an ideal diet low in fat and rich in dairy products, fruits and vegetables (similar to the DASH I-group) or a habitual diet as control (C-group). During five weeks the subjects were provided 50 % of their daily intake for free according to their dietary pattern. Single and 24h-blood pressure measurements, dietary weighed and physical activity records, blood and urine samples and anthropometric measurements were collected before, during and five weeks after the intervention period. The study results indicated that no significantly reduction of blood pressure could be observed for both methods in the I-group of our trial. This is due to the fact that the baseline intake of foods and nutrients of the German subjects was nearly corresponding to the intake targeted for the DASH I-group. Therefore, it was impossible to increase the intake of these nutrients in our I-group by the same percentage as in the DASH study. Another explanation may be the different consistency of the study population. About 60% of the DASH study population were African Americans with a known higher prevalence of hy-pertension (about 40%) than Caucasians. The conclusion is that even convincing results of a controlled trial cannot be simply transferred into dietary advice for the general public. For addressing food-based dietary guidelines to reduce the risk of hypertension it is necessary to consider the genetic background as well as the dietary and the lifestyle situation of the target population carefully.
Martins, Francisco E.
2017-01-01
Although currently still the gold standard treatment for post-prostatectomy urinary incontinence, the artificial urinary sphincter (AUS) (AMS800) is an invasive procedure with associated risks factors. In this paper, we aim to outline what the scientific literature and what we personally believe are the factors that are useful and/or necessary to mitigate these risks, including both patient factors and surgeon factors. We also review special populations, including transcorporal (TC) AUS approach, AUS with inflatable penile prosthesis, AUS after male urethral sling, AUS erosion management, and AUS after orthotopic urinary diversion. PMID:28904901
Modellierung des Einflusses der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung in der Mesoskala
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Niehoff, Daniel
2001-10-01
Seit 1990 waren mehrere der großen Flussgebiete Mitteleuropas wiederholt von extremen Hochwassern betroffen. Da sowohl die Landoberfläche als auch die Flusssysteme weiter Teile Mitteleuropas in der Vergangenheit weitreichenden Eingriffen ausgesetzt gewesen sind, wird bei der Suche nach den Ursachen für diese Häufung von Extremereignissen auch die Frage nach der Verantwortung des Menschen hierfür diskutiert. Gewässerausbau, Flächenversiegelung, intensive landwirtschaftliche Bodenbearbeitung, Flurbereinigung und Waldschäden sind nur einige Beispiele und Folgen der anthropogenen Eingriffe in die Landschaft. Aufgrund der Vielfalt der beteiligten Prozesse und deren Wechselwirkungen gibt es allerdings bislang nur Schätzungen darüber, wie sehr sich die Hochwassersituation hierdurch verändert hat. Vorrangiges Ziel dieser Arbeit ist es, mit Hilfe eines hydrologischen Modells systematisch darzustellen, in welcher Weise, in welcher Größenordnung und unter welchen Umständen die Art der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung Einfluss nimmt. Dies wird anhand exemplarischer Modellanwendungen in der hydrologischen Mesoskala untersucht. Zu diesem Zweck wurde das deterministische und flächendifferenzierte hydrologische Modell wasim-eth ausgewählt, das sich durch eine ausgewogene Mischung aus physikalisch begründeten und konzeptionellen Ansätzen auszeichnet. Das Modell wurde im Rahmen dieser Arbeit um verschiedene Aspekte erweitert, die für die Charakterisierung des Einflusses der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung wichtig sind: (1) Bevorzugtes Fließen in Makroporen wird durch eine Zweiteilung des Bodens in Makroporen und Bodenmatrix dargestellt, die schnelle Infiltration und Perkolation jenseits der hydraulischen Leitfähigkeit der Bodenmatrix ermöglicht. (2) Verschlämmung äußert sich im Modell abhängig von Niederschlagsintensität und Vegetationsbedeckungsgrad als Verschlechterung der Infiltrationsbedingungen an der Bodenoberfläche. (3) Das heterogene Erscheinungsbild bebauter Flächen mit einer Mischung aus versiegelten Bereichen und Freiflächen wird berücksichtigt, indem jede Teilfläche je nach Versiegelungsgrad in einen unversiegelten Bereich und einen versiegelten Bereich mit Anschluss an die Kanalisation aufgeteilt wird. (4) Dezentraler Rückhalt von Niederschlagswasser kann sowohl für natürliche Mulden als auch für gezielt angelegte Versickerungsmulden mit definierten Infiltrationsbedingungen simuliert werden. Das erweiterte Modell wird exemplarisch auf drei mesoskalige Teileinzugsgebiete des Rheins angewandt. Diese drei Gebiete mit einer Fläche von zwischen 100 und 500 km² wurden im Hinblick darauf ausgewählt, dass jeweils eine der drei Hauptlandnutzungskategorien Bebauung, landwirtschaftliche Nutzung oder Wald dominiert. Für die drei Untersuchungsgebiete sind räumlich explizite Landnutzungs- und Landbedeckungsszenarien entworfen worden, deren Einfluss auf die Hochwasserentstehung mit Hilfe des erweiterten hydrologischen Modells simuliert wird. Im Einzelnen werden die Auswirkungen von Verstädterung, Maßnahmen zur Niederschlagsversickerung in Siedlungsgebieten, Stilllegung agrarisch genutzter Flächen, veränderter landwirtschaftlicher Bodenbearbeitung, Aufforstung sowie von Sturmschäden in Wäldern untersucht. Diese Eingriffe beeinflussen die Interzeption von Niederschlag, dessen Infiltration, die oberflächennahen unterirdischen Fließprozesse sowie, zum Beispiel im Fall der Kanalisation, auch die Abflusskonzentration. Die hydrologischen Simulationen demonstrieren, dass die Versiegelung einer Fläche den massivsten Eingriff in die natürlichen Verhältnisse darstellt und deshalb die stärksten (negativen) Veränderungen der Hochwassersituation hervorbringt. Außerdem wird deutlich, dass eine bloße Änderung des Interzeptionsvermögens zu keinen wesentlichen Veränderungen führt, da die Speicherkapazität der Pflanzenoberflächen im Verhältnis zum Volumen hochwasserauslösender Niederschläge eher klein ist. Stärkere Veränderungen ergeben sich hingegen aus einer Änderung der Infiltrationsbedingungen. Die Grenzen der entwickelten Methodik zeigen sich am deutlichsten bei der Simulation veränderter landwirtschaftlicher Bewirtschaftungsmethoden, deren mathematische Beschreibung und zahlenmäßige Charakterisierung aufgrund der Komplexität der beteiligten Prozesse mit großen Unsicherheiten behaftet ist. Die Modellierungsergebnisse belegen darüber hinaus, dass pauschale Aussagen zum Einfluss der Landnutzung auf die Hochwasserentstehung aufgrund der entscheidenden Bedeutung der klimatischen und physiographischen Randbedingungen unzulässig sind. Zu den klimatischen Randbedingungen zählen sowohl Niederschlagsintensität und -dauer als auch die Feuchtebedingungen vor einem hochwasserauslösenden Niederschlag. Die physiographischen Randbedingungen sind von der geomorphologischen und geologischen Ausstattung des Gebiets vorgegeben. Weiterhin muss der räumliche und zeitliche Maßstab, über den Aussagen getroffen werden, klar definiert sein, da sich mit steigender Einzugsgebietsgröße die relative Bedeutung sowohl der verschiedenen Niederschlagstypen als auch der physiographischen Eigenschaften verschiebt. Dies wird in der vorliegenden Arbeit im Gegensatz zu vielen anderen Untersuchungen konsequent berücksichtigt. In Abhängigkeit von Randbedingungen und räumlichen Maßstab sind aufgrund der gewonnen Erkenntnisse folgende Aussagen zum Einfluss von Landnutzungsänderungen auf die Hochwasserentstehung möglich: (1) Für intensive konvektive Niederschlagsereignisse mit tendenziell geringer Vorfeuchte ist der Einfluss der Landnutzung größer als für langanhaltende advektive Niederschläge geringer Intensität, da im ersten Fall veränderte Infiltrationsbedingungen stärker zum Tragen kommen als bei kleinen Niederschlagsintensitäten. (2) In kleinen Einzugsgebieten, wo kleinräumige Konvektivzellen zu Hochwassern führen können, ist der Einfluss der Landnutzung dementsprechend größer als in großen Flussgebieten wie dem Rheingebiet, wo vor allem langanhaltende advektive Ereignisse (unter Umständen verbunden mit Schneeschmelze) relevant sind. (3) In Gebieten mit guten Speichereigenschaften wie mächtigen, gut durchlässigen Böden und gut durchlässigem Gesteinsuntergrund ist der Einfluss der Landnutzung größer als in Gebieten mit geringmächtigen Böden und geringdurchlässigem Festgestein. Dies ist darin begründet, dass in Gebieten mit guten Speichereigenschaften bei einer Verschlechterung der Infiltrationsbedingungen mehr Speicherraum für Niederschlag verloren geht als in anderen Gebieten. Since 1990, several of the large European river basins were affected repeatedly by extreme floods. As both the landscape and the river systems in large parts of Central Europe have undergone major changes in the past, during the search for the causes of this accumulation of extreme events also the impact of human activities on flooding has been discussed. River training, surface sealing, intensive agricultural land-use, consolidation of farmland, and damages to forests are only some examples and consequences of the anthropogenic interferences with the landscape. But due to the diversity of the processes and factors involved, by now it can only be estimated how far the flood situation has changed by these interferences. Therefore, the main target of this thesis is to describe systematically in which way, to what extent and under which circumstances the land-use exerts an influence on storm-runoff generation and subsequently the discharge of rivers. This is investigated by means of exemplary model applications at the hydrological meso-scale. For this task, the deterministic and distributed hydrological model wasim-eth was chosen due to its well-balanced mixture of physically-based and conceptual approaches. In the framework of this thesis, the model has been extended in order to cope with several phenomena which are important when aiming at a characterization of the influence of land-use on flood generation: (1) Preferential flow in macropores is treated by a division of the soil into macropores and a soil matrix. This so-called double-porosity approach allows for fast infiltration and percolation beyond the hydraulic conductivity of the soil matrix. (2) Siltation expresses itself within the model as a deterioration of infiltration conditions at the soil surface, depending on precipitation intensity and the degree of vegetation covering. (3) The heterogeneous appearance of built-up areas, consisting of both sealed areas and pervious areas, is taken into account by dividing each partial area into an unsealed part and a sealed part which is connected to the sewer system. (4) Decentralized storage can be simulated for natural depressions as well as for specific infiltration measures with defined infiltration conditions. The extended model is exemplarily applied to three meso-scale tributaries of the Rhine river. These three catchments with an area of between 100 and 500 km² were chosen with regard to their prevailing land-use, one of them being heavily urbanized, one dominated by agricultural use, and one being mainly forested. For these three catchments, spatially explicit land-use and land-cover scenarios were developed. The impact of these scenarios on storm-runoff generation is being simulated using the extended hydrological model. In this context, namely urbanization, infiltration measures in settlement areas, conversion of farmland to set-aside areas, altered agricultural management practices, affor estation and storm damages in forests are taken into account. These changes influence the interception of rainfall, its infiltration into the soil, the subsurface flow processes next to the soil surface as well as, for example in the case of sewer systems, also runoff concentration. The hydrological simulations demonstrate that sealing of the soil surface is the most intensive intervention in the natural conditions among the ones which are mentioned above. Therefore it results in the strongest (negative) changes of the flooding situation in a catchment. In addition to that, the simulations show that a simple alteration in the interception capacity does not yield significant changes in catchment response, because the storage capacity of vegetation surfaces is rather low compared to the volume of storm events which normally lead to significant floods. More pronounced changes arise from modifications in the infiltration conditions. The limits of the methodology which was chosen for this thesis become obvious when simulating altered agricultural management practices. Due the complexity of the processes involved, mathematical description and parameterization is difficult and therefore afflicted with high uncertainty. In addition to that, the modelling results prove that global statements on the influence of land-use on flood generation are illegitimate because of the paramount importance of the climatic and physiographic boundary conditions. Climatic boundary conditions are precipitation intensity and duration as well as the moisture conditions before a storm event. The physiographic boundary counditions are given by the geomorphological and geological catchment properties. Furthermore, with increasing scale there is a shift in the relative importance of the different types of rainfall as well as the different geophysical catchment properties. Therefore, the spatial and temporal scale for which the results are valid have to be clearly defined. This is taken into account consequently within this thesis - in contrast to many other studies on this topic. Depending on boundary conditions and spatial scale, the findings allow the following statements regarding the influence of land-use changes on storm-runoff generation: (1) For intensive convective storm events with generally low antecedent soil moisture, the influence of land-use is greater than for long-lasting advective storm events with low rainfall intensities, because in the first case changes in the infiltration conditions are more important than during times of low precipitation intensities. (2) In small catchments, where small-scale convective cells can lead to a flood, the influence of land-use is accordingly greater than in large river basins like the Rhine basin, where long-lasting advective rainfalls (possibly in combination with snowmelt) are relevant. (3) In areas with good storage conditions like thick, permeable soils and pervious rock underneath, the influence of land-use is greater than in areas with thin soils and only slightly permeable bedrock. This is due to the fact that in case of deteriorating infiltration conditions, more storage space for precipitation is lost in areas with good storage conditions than in other areas. siehe auch: http://opus.kobv.de/ubp/volltexte/2005/398/
Heisenberg, C P; Brennan, C; Wilson, S W
1999-05-01
During the development of the zebrafish nervous system both noi, a zebrafish pax2 homolog, and ace, a zebrafish fgf8 homolog, are required for development of the midbrain and cerebellum. Here we describe a dominant mutation, aussicht (aus), in which the expression of noi and ace is upregulated. In aus mutant embryos, ace is upregulated at many sites in the embryo, while noi expression is only upregulated in regions of the forebrain and midbrain which also express ace. Subsequent to the alterations in noi and ace expression, aus mutants exhibit defects in the differentiation of the forebrain, midbrain and eyes. Within the forebrain, the formation of the anterior and postoptic commissures is delayed and the expression of markers within the pretectal area is reduced. Within the midbrain, En and wnt1 expression is expanded. In heterozygous aus embryos, there is ectopic outgrowth of neural retina in the temporal half of the eyes, whereas in putative homozygous aus embryos, the ventral retina is reduced and the pigmented retinal epithelium is expanded towards the midline. The observation that aus mutant embryos exhibit widespread upregulation of ace raised the possibility that aus might represent an allele of the ace gene itself. However, by crossing carriers for both aus and ace, we were able to generate homozygous ace mutant embryos that also exhibited the aus phenotype. This indicated that aus is not tightly linked to ace and is unlikely to be a mutation directly affecting the ace locus. However, increased Ace activity may underly many aspects of the aus phenotype and we show that the upregulation of noi in the forebrain of aus mutants is partially dependent upon functional Ace activity. Conversely, increased ace expression in the forebrain of aus mutants is not dependent upon functional Noi activity. We conclude that aus represents a mutation involving a locus normally required for the regulation of ace expression during embryogenesis.
Boughey, Judy C.; Ballman, Karla V.; Hunt, Kelly K.; McCall, Linda M.; Mittendorf, Elizabeth A.; Ahrendt, Gretchen M.; Wilke, Lee G.; Le-Petross, Huong T.
2015-01-01
Purpose The American College of Surgeons Oncology Group Z1071 trial reported a 12.6% false-negative rate (FNR) for sentinel lymph node (SLN) surgery after neoadjuvant chemotherapy (NAC) in cN1 disease. Patients were not selected for surgery based on response, but a secondary end point was to determine whether axillary ultrasound (AUS) after NAC after fine-needle aspiration cytology can identify abnormal nodes and guide patient selection for SLN surgery. Patients and Methods Patients with T0-4, N1-2, M0 breast cancer underwent AUS after neoadjuvant chemotherapy. AUS images were centrally reviewed and classified as normal or suspicious lymph nodes. AUS findings were tested for association with pathologic nodal status and SLN FNR. The impact of AUS results to select patients for SLN surgery to reduce the FNR was assessed. Results Postchemotherapy AUS images were reviewed for 611 patients. One hundred thirty (71.8%) of 181 AUS-suspicious patients were node positive at surgery compared with 243 (56.5%) of 430 AUS-normal patients (P < .001). Patients with AUS-suspicious nodes had a greater number of positive nodes and greater metastasis size (P < .001). The SLN FNR was not different based on AUS results; however, using a strategy where only patients with normal AUS undergo SLN surgery would potentially reduce the FNR in Z1071 patients with ≥ two SLNs removed from 12.6% to 9.8% when preoperative AUS results are considered as part of SLN surgery. Conclusion AUS is recommended after chemotherapy to guide axillary surgery. An FNR of 9.8% with the combination of AUS and SLN surgery would be acceptable for the adoption of SLN surgery for women with node-positive breast cancer treated with neoadjuvant chemotherapy. PMID:25646192
Boughey, Judy C; Ballman, Karla V; Hunt, Kelly K; McCall, Linda M; Mittendorf, Elizabeth A; Ahrendt, Gretchen M; Wilke, Lee G; Le-Petross, Huong T
2015-10-20
The American College of Surgeons Oncology Group Z1071 trial reported a 12.6% false-negative rate (FNR) for sentinel lymph node (SLN) surgery after neoadjuvant chemotherapy (NAC) in cN1 disease. Patients were not selected for surgery based on response, but a secondary end point was to determine whether axillary ultrasound (AUS) after NAC after fine-needle aspiration cytology can identify abnormal nodes and guide patient selection for SLN surgery. Patients with T0-4, N1-2, M0 breast cancer underwent AUS after neoadjuvant chemotherapy. AUS images were centrally reviewed and classified as normal or suspicious lymph nodes. AUS findings were tested for association with pathologic nodal status and SLN FNR. The impact of AUS results to select patients for SLN surgery to reduce the FNR was assessed. Postchemotherapy AUS images were reviewed for 611 patients. One hundred thirty (71.8%) of 181 AUS-suspicious patients were node positive at surgery compared with 243 (56.5%) of 430 AUS-normal patients (P < .001). Patients with AUS-suspicious nodes had a greater number of positive nodes and greater metastasis size (P < .001). The SLN FNR was not different based on AUS results; however, using a strategy where only patients with normal AUS undergo SLN surgery would potentially reduce the FNR in Z1071 patients with ≥ two SLNs removed from 12.6% to 9.8% when preoperative AUS results are considered as part of SLN surgery. AUS is recommended after chemotherapy to guide axillary surgery. An FNR of 9.8% with the combination of AUS and SLN surgery would be acceptable for the adoption of SLN surgery for women with node-positive breast cancer treated with neoadjuvant chemotherapy. © 2015 by American Society of Clinical Oncology.
Hu, Bo; Kong, Fanpeng; Gao, Xiaonan; Jiang, Lulu; Li, Xiaofeng; Gao, Wen; Xu, Kehua; Tang, Bo
2018-05-04
Gold nanoparticles (Au NPs) assembled through Au-S covalent bonds have been widely used in biomolecule-sensing technologies. However, during the process, detection distortions caused by high levels of thiol compounds can still significantly influence the result and this problem has not really been solved. Based on the higher stability of Au-Se bonds compared to Au-S bonds, we prepared selenol-modified Au NPs as an Au-Se nanoplatform (NPF). Compared with the Au-S NPF, the Au-Se NPF exhibits excellent anti-interference properties in the presence of millimolar levels of glutathione (GSH). Such an Au-Se NPF that can effectively avoid detection distortions caused by high levels of thiols thus offers a new perspective in future nanomaterial design, as well as a novel platform with higher stability and selectivity for the in vivo application of chemical sensing and clinical therapies. © 2018 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim.
Dihge, Looket; Grabau, Dorthe A.; Rasmussen, Rogvi W.; Bendahl, Pär-Ola; Rydén, Lisa
2016-01-01
Abstract Background The outcome of axillary ultrasound (AUS) with fine-needle aspiration biopsy (FNAB) in the diagnostic work-up of primary breast cancer has an impact on therapy decisions. We hypothesize that the accuracy of AUS is modified by nodal metastatic burden and clinico-pathological characteristics. Material and methods The performance of AUS and AUS-guided FNAB for predicting nodal metastases was assessed in a prospective breast cancer cohort subjected for surgery during 2009–2012. Predictors of accuracy were included in multivariate analysis. Results AUS had a sensitivity of 23% and a specificity of 95%, while AUS-guided FNAB obtained 73% and 100%, respectively. AUS-FNAB exclusively detected macro-metastases (median four metastases) and identified patients with more extensive nodal metastatic burden in comparison with sentinel node biopsy. The accuracy of AUS was affected by metastatic size (OR 1.11), obesity (OR 2.46), histological grade (OR 4.43), and HER2-status (OR 3.66); metastatic size and histological grade were significant in the multivariate analysis. Conclusions The clinical utility of AUS in low-risk breast cancer deserves further evaluation as the accuracy decreased with a low nodal metastatic burden. The diagnostic performance is modified by tumor and clinical characteristics. Patients with nodal disease detected by AUS-FNAB represent a group for whom neoadjuvant therapy should be considered. PMID:27050668
Isotopic composition of sulfate accumulations, Northern Calcareous Alps, Austria
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bojar, Ana-Voica; Halas, Stanislaw; Bojar, Hans-Peter; Trembaczowski, Andrzej
2015-04-01
The Eastern Alps are characterised by the presence of three main tectonic units, such as the Lower, Middle and Upper Austroalpine, which overlie the Penninicum (Tollmann, 1977). The Upper Austroalpine unit consists of the Northern Calcareous Alps (NCA) overlying the Greywacke zone and corresponding to the Graz Paleozoic, Murau Paleozoic and the Gurktal Nappe. Evaporitic rocks are lacking in the later ones. The Northern Calcareous Alps are a detached fold and thrust belt. The sedimentation started in the Late Carboniferous or Early Permian, the age of the youngest sediments being Eocene. The NCA are divided into the Bajuvaric, Tirolic and Juvavic nappe complexes. The evaporitic Haselgebirge Formation occurs in connection with the Juvavic nappe complex at the base of the Tirolic units (Leitner et al., 2013). The Haselgebirge Formation consists mainly of salt, shales, gypsum and anhydrite and includes the oldest sediments of the NCA. The age of the Haselgebirge Formation, established by using spors and geochronological data, is Permian to Lower Triassic. For the Northern Calcareous Alps, the mineralogy of sulphate accumulations consists mainly of gypsum and anhydrite and subordonates of carbonates. The carbonates as magnesite, dolomite and calcite can be found either as singular crystals or as small accumulations within the hosting gypsum. Sulfides (sphalerite, galena, pyrite), sulfarsenides (enargite, baumhauerite) and native sulphur enrichments are known from several deposits (Kirchner, 1987; Postl, 1990). The investigated samples were selected from various gypsum and halite rich deposits of the Northern Calcareous Alps. A total of over 20 samples were investigated, and both oxygen and sulfur isotopic composition were determined for anhydrite, gyps, polyhalite, blödite and langbeinite. The sulfur isotopic values vary between 10.1 to 14 ‰ (CDT), with three values higher than 14 ‰. The Oxygen isotopic values show a range from 9 to 23 ‰ (SMOW). The sulfur isotopic compositon of 14 sulfides as galena, sphalerite, pyrite and native sulfure were determined as well, with values ranging between -17.5 and 2.8 ‰ (CDT). For the investigated sulfates, the sulfur isotopic values show generally low values, which are characteristic for the late Permian. The broad distribution of sulfide values point toward bacterial reduction, fact also reflected by some higher isotopic values of sulfates. The oxygen values show a larger scatter from 9 to 23‰, which is even larger than that found for the Zechstein anhydrites of northern Germany, north-eastern Italian Alps or western Poland. The associated carbonates, as calcite, dolomite and magnesite are in disequilibrium with the sulfates indicating rather primary marine isotopic signature than re-equlibration with the sulfates at higher temperatures. References Leitner, C., Neubauer, F., Genser, J., Borojevic-Sostaric, B., Rantitsch, G., 2013. 40Ar/39Ar ages of recrystallization of rock-forming polyhalite in Alpine rocksalt deposits. In Jordan, F., Mark, D.F., Verati C. (eds.) Advances in 40Ar/39Ar Dating: from Archaeology to Planetary Sciences. Geological Society, London, Special Publications, 378, 207-244. Kirchner, E., 1987: Die Mineral- und Gesteinsvorkommen in den Gipslagerstätten der Lammermasse, innerhalb der Hallstattzone, Salzburg. Jahrbuch Haus der Natur. 10, 156-167. Postl, W., 1990. Enargit und Parnauit aus dem Gips- und Anhydritbergbau Tragöß-Oberort, Steiermark. In: Niedermayr, G. et al. (1990): Neue Mineralfunde aus Österreich XXXIX. Carinthia II, 180/100, 277. Tollmann, A., 1977. Geologie von Österreich. Band 1. Die Zentralalpen. Deuticke, Wien, 766 pp.
Ein statistisches Modell zum Einfluß der thermischen Bewegung auf NMR-Festkörperspektren
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ploss, W.; Freude, D.; Pfeifer, H.; Schmiedel, H.
Es wird ein statistisches Modell zum Einfluß der thermischen Bewegung auf die NMR-Linienform vorgestellt, das die Verschmälerung von Festkörper-Spektren bei wachsender Temperatur beschreibt. Das Modell geht von der Annahme aus, daß nach einer Ortsveränderung eines Kerns infolge thermischer Bewegung jede beliebige Kernresonanzfrequenz mit der durch das Festkörperspektrum vorgegebenen Wahrscheinlichkeit angenommen werden kann. Am Beispiel der Festkörper-Gaußlinie wird der Unterschied zu dem bekannten Modell von ANDERSON und WEISS verdeutlicht.Translated AbstractA Statistical Model for the Influence of Thermal Motion on N. M. R. Spectra in SolidsA theory is proposed which allows to describe the narrowing of n. m. r.-line width in the presence of thermal motions of the spins. The model is based on the assumption, that the local resonance frequency of a given spin immediately after the jump is distributed according to the n. m. r.-line shape of the rigid lattice. The difference to the well-known ANDERSON-WEISS-model of spectral narrowing is demonstrated for a gaussian line shape.
The Yeast Plasma Membrane ATP Binding Cassette (ABC) Transporter Aus1
Marek, Magdalena; Milles, Sigrid; Schreiber, Gabriele; Daleke, David L.; Dittmar, Gunnar; Herrmann, Andreas; Müller, Peter; Pomorski, Thomas Günther
2011-01-01
The ATP binding cassette (ABC) transporter Aus1 is expressed under anaerobic growth conditions at the plasma membrane of the yeast Saccharomyces cerevisiae and is required for sterol uptake. These observations suggest that Aus1 promotes the translocation of sterols across membranes, but the precise transport mechanism has yet to be identified. In this study, an extraction and purification procedure was developed to characterize the Aus1 transporter. The detergent-solubilized protein was able to bind and hydrolyze ATP. Mutagenesis of the conserved lysine to methionine in the Walker A motif abolished ATP hydrolysis. Likewise, ATP hydrolysis was inhibited by classical inhibitors of ABC transporters. Upon reconstitution into proteoliposomes, the ATPase activity of Aus1 was specifically stimulated by phosphatidylserine (PS) in a stereoselective manner. We also found that Aus1-dependent sterol uptake, but not Aus1 expression and trafficking to the plasma membrane, was affected by changes in cellular PS levels. These results suggest a direct interaction between Aus1 and PS that is critical for the activity of the transporter. PMID:21521689
Marek, Magdalena; Milles, Sigrid; Schreiber, Gabriele; Daleke, David L; Dittmar, Gunnar; Herrmann, Andreas; Müller, Peter; Pomorski, Thomas Günther
2011-06-17
The ATP binding cassette (ABC) transporter Aus1 is expressed under anaerobic growth conditions at the plasma membrane of the yeast Saccharomyces cerevisiae and is required for sterol uptake. These observations suggest that Aus1 promotes the translocation of sterols across membranes, but the precise transport mechanism has yet to be identified. In this study, an extraction and purification procedure was developed to characterize the Aus1 transporter. The detergent-solubilized protein was able to bind and hydrolyze ATP. Mutagenesis of the conserved lysine to methionine in the Walker A motif abolished ATP hydrolysis. Likewise, ATP hydrolysis was inhibited by classical inhibitors of ABC transporters. Upon reconstitution into proteoliposomes, the ATPase activity of Aus1 was specifically stimulated by phosphatidylserine (PS) in a stereoselective manner. We also found that Aus1-dependent sterol uptake, but not Aus1 expression and trafficking to the plasma membrane, was affected by changes in cellular PS levels. These results suggest a direct interaction between Aus1 and PS that is critical for the activity of the transporter.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
John, Cédric Michaël
2003-08-01
This study investigated the slope carbonates of two Miocene carbonate systems: the Maltese Islands (in the Central Mediterranean) and the Marion Plateau (Northeastern Australia, drilled during ODP Leg 194). The aim of the study was to trace the impact of the Miocene cooling steps (events Mi1-Mi6) in these carbonate systems, especially the Mi3 event, which took place around 13.6 Ma and deeply impacted the marine oxygen isotope record. This event also profoundly impacted oceanographic and climatic patterns, eventually leading to the establishment of the modern ice-house world. In particular, East Antarctica became ice covered at that period. The rational behind the present study was to investigate the impact that this event had on shallow water systems in order to complement the deep-sea record and hence acquire a more global perspective on Miocene climate change. The Maltese Islands were investigated for trends in bulk-rock carbon and oxygen isotopes, as well as bulk-rock mineralogy, clay minerals analysis and organic geochemisty. Results showed that the mid Miocene cooling event deeply impacted sedimentation at that location by changing sedimentation from carbonate to clay-rich sediments. Moreover, it was discovered that each phase of Antarctic glaciation, not just the major mid Miocene event, resulted in higher terrigenous input on Malta. Mass accumulation rates revealed that this was linked to increased runoff during periods when Antarctica was glaciated, and thus that the carbonate sediments were “diluted” by clay-rich sediments. The model subsequently developed to explain this implies feedback from Antarctic glaciations creating cold, dense air masses that push the ITCZ Northward, thus increasing precipitation on the North African subcontinent. Increased precipitation (or stronger African monsoon) accelerated continental weathering and runoff, thus bringing more terrigenous sediment to the paleo-location of the slope sediments of Malta. Spectral analysis of carbonate content and organic matter geochemical analysis furthermore suggest that the clay-rich intervals are similar to sapropelic deposits. On the Marion Plateau, trends in oxygen and carbon isotopes were obtained by measuring Cibicidoides spp foraminifers. Moreover, carbonate content was reconstructed using a chemical method (coulometer). Results show that the mid Miocene cooling step profoundly affected this system: a major drop in accumulation rates of carbonates occurs precisely at 13.8 Ma, around the time of the East Antarctic ice sheet formation. Moreover, sedimentation changes occurred at that time, carbonate fragments coming from neritic environments becoming less abundant, planktonic foraminifer content increasing and quartz and reworked glauconite being deposited. Conversely, a surprising result is that the major N12-N14 sea-level fall occurring around 11.5 Ma did not impact the accumulation of carbonates on the slope. This was unexpected since carbonate platform are very sensitive to sea-level changes. The model developed to explain that mass accumulation rates of carbonates diminished around 13.6 Ma (Mi3 Event) instead of 11.5 Ma (N12-N14 event), suggests that oceanic currents were controlling slope carbonate deposition on the Marion Plateau prior to the mid-Miocene, and that the mid Miocene event considerably increase their strength, hence reducing the amount of carbonate being deposited on slope sites. Moreover, by combining results from deep-sea oxygen isotopes with sea-level estimates based on coastal onlaps made during Leg 194, we constrain the amplitude of the N12-N14 sea-level fall to 90 meters. When integrating isotopic results from this study, this amplitude is lowered to 70 meters. A general conclusion of this work is that the mid Miocene climatic shift did impact carbonate systems, at least at the two locations studied. However, the nature of this response was highly dependant on the regional settings, in particular the presence of land mass (Malta) and the absence of a barrier to shelter from the effects of open ocean (Marion Plateau). Im Rahmen dieser Doktorarbeit wurden die Hangkarbonate von zwei miozänen heterozoischen Karbonatsystemen näher untersucht: die Malta Inselgruppe (zentrales Mittelmeer) und das Marion Plateau (Nordost Australien, ODP Leg 194). Die Auswirkungen der mittelmiozänen Abkühlung (Mi3), die auf 13.6 Ma datiert wird und starken Einfluß auf die Sauerstoffisotopenkurve hatte, in den oben genannten Flachwassersystemen stellten das Ziel dieser Arbeit dar. Dieses Abkühlungsereignis beeinflußte außerdem sehr stark die ozeanographischen und klimatischen Muster, die im weiteren Verlauf zum modernen Eishausklima führten. So steht insbesondere die Vereisung von Ostantarktika mit diesem Ereignis in Verbindung. Diese Arbeit untersucht den Einfluß dieses Ereignisses auf Flachwassersysteme, um vorliegende Untersuchungen in Tiefwassersystemen zu ergänzen und so zum globalen Verständnis des miozänen Klimawechsels beizutragen. Die Profile auf der Maltainselgruppe wurden mit Hilfe von Kohlenstoff- und Sauerstoffisotopen Auswertungen im Gesamtgestein, Gesamtgesteinmineralogie, Tonmineralanalyse und organischer Geochemie untersucht. Durch einen Wechsel von karbonatischeren zu tonigeren Sedimenten beeinflußte das mittelmiozäne Abkühlungsereignis die Sedimentation in diesem Gebiet sehr stark. Weiterhin wurde beobachtet, daß jede Phase der antarktischen Vereisung, nicht nur das mittelmiozäne Hauptereignis, zu einem erhöhten terrigenen Eintrag in den Hangsedimenten der Maltainselgruppe führte. Akkumulationsraten zeigen, daß dieser erhöhte terrigene Eintrag den einzelnen Vereisungsperioden zusammenhängt und die karbonatischen Sedimente durch tonreiche Sedimente “verunreinigt” wurden. Das daraufhin entwickelte Modell erklärt diesen erhöhten terrigenen Eintrag mit einer nordwärtigen Verlagerung der innertropischen Konvergenzzone durch die Bildung von kalten, dichten Luftmassen, die zu verstärkten Niederschlägen in Nordafrika führten. Diese verstärkten Niederschläge (oder verstärkter afrikanischer Monsun) beeinflußten die kontinentale Verwitterung und den Eintrag, mit der Folge, daß verstärkt terrigene Sedimente im Bereich der Hangsedimente der Maltainselgruppe abgelagert wurden. Die tonreichen Intervalle weisen Ähnlichkeiten zu sapropelischen Ablagerungen auf, was mit Hilfe der Spektral analyse des Karbonatgehalts und der geochemischen Analyse des organischen Materials gezeigt wurde. Auf dem Marion Plateau wurden die Sauerstoff- und Kohlenstoffisotopenkurven anhand von Foraminiferen der Gattung Cibicidoides spp. rekonstruiert. Der Karbonatgehalt wurde mit Hilfe einer chemischen Methode (Coulometer) ermittelt. Genauso wie die Sedimente der Maltainselgruppe beeinflußte das mittelmiozäne Abkühlungsereignis (Mi3) auch die Sedimente auf dem Marion Plateau. So kam es bei 13,8 Ma, in etwa zur Zeit der Vereisung von Ostantarktika, zu einem Abfall der Karbonatakkumulationsraten. Weiterhin traten Änderungen in der Zusammensetzung der Sedimente auf, so nehmen neritische Karbonatfragmente ab, der planktische Foraminiferengehalt nimmt zu und es wurden verstärkt Quarz und Glaukonit abgelagert. Ein überraschendes Ergebnis ist die Tatsache, daß der große N12-N14 Meeresspiegelabfall um 11,5 Ma die Akkumulationsraten der Karbonate auf dem Hang nicht beeinflußte. Dieses Ergebnis ist umso erstaunlicher, da Karbonatplattformen normalerweise sehr sensitiv auf Meeresspiegeländerungen reagieren. Der Grund, warum sich die Karbonatakkumulationsraten schon um 13,6 Ma (Mi3) und nicht erst um 11,5 Ma (N12-N14) verringerten, liegt in der Tatsache, daß die ozeanischen Strömungen die Karbonatsedimentation auf dem Hang des Marion Plateau schon im Miozän kontrollierten. Das mittelmiozäne Ereignis (Mi3) erhöhte die Stärke diese Strömungen und als eine Ursache wurde die Karbonatakkumulation auf den Hängen reduziert. Die Amplitude des N12-N14 Meeresspiegelabfalls liegt bei 90 m unter der Berücksichtigung der Sauerstoffisotopendaten aus der Tiefsee und Berechnungen des Meeresspiegels anhand des “coastal onlaps”, die während Leg 194 gemacht wurden. Die Isotopendaten dieser Arbeit weisen hingegen auf einen verringerten Meeresspiegelabfall von 70 m hin. Als allgemeine Schlußfolgerung kann gesagt werden, daß der mittelmiozäne Klimaumschwung die Karbonatsysteme zumindest an den beiden untersuchten Lokalitäten beeinflußt hat. Allerdings waren die Auswirkungen sehr von den unterschiedlichen lokalen Gegebenheiten abhängig. Insbesondere wirkten sich die Anwesenheit einer Landmasse (Malta) und die Abwesenheit einer Barriere vor den Einflüssen des offenen Ozeans (Marion Plateau) stark auf die Ablagerung der Karbonate aus.
Dewey, Helen M; Thrift, Amanda G; Mihalopoulos, Cathy; Carter, Robert; Macdonell, Richard A L; McNeil, John J; Donnan, Geoffrey A
2003-10-01
Little is known about any variations in resource use and costs of care between stroke subtypes, especially nonhospital costs. The purpose of this study was to describe the patterns of resource use and to estimate the first-year and lifetime costs for stroke subtypes. A cost-of-illness model was used to estimate the total first-year costs and lifetime costs of stroke subtypes for all strokes (subarachnoid hemorrhages excluded) that occurred in Australia during 1997. For each subtype, average cost per case during the first year and the present value of average cost per case over a lifetime were calculated. Resource use data obtained in the North East Melbourne Stroke Incidence Study (NEMESIS) were used. The present value of total lifetime costs for all strokes was Aus 1.3 billion dollars (US 985 million dollars). Total lifetime costs were greatest for ischemic stroke (72%; Aus 936.8 million dollars; US 709.7 million dollars), followed by intracerebral hemorrhage (26%; Aus 334.5 million dollars; US 253.4 million dollars) and unclassified stroke (2%; Aus 30 million dollars; US 22.7 million dollars). The average cost per case during the first year was greatest for total anterior circulation infarction (Aus 28 266 dollars). Over a lifetime, the present value of average costs was greatest for intracerebral hemorrhage (Aus 73 542 dollars), followed by total anterior circulation infarction (Aus 53 020 dollars), partial anterior circulation infarction (Aus 50 692 dollars), posterior circulation infarction (Aus 37 270 dollars), lacunar infarction (Aus 34 470 dollars), and unclassified stroke (Aus 12 031 dollars). First-year and lifetime costs vary considerably between stroke subtypes. Variation in average length of total hospital stay is the main explanation for differences in first-year costs.
Tucker, Natalia S.; Cyr, Amy E.; Ademuyiwa, Foluso O.; Tabchy, Adel; George, Krystl; Sharma, Piyush; Jin, Linda X.; Sanati, Souzan; Aft, Rebecca; Gao, Feng; Margenthaler, Julie A.; Gillanders, William E.
2016-01-01
Objective Assess the performance characteristics of axillary ultrasound (AUS) for accurate exclusion of clinically significant axillary lymph node (ALN) disease. Background Sentinel lymph node biopsy (SLNB) is currently the standard of care for staging the axilla in patients with clinical T1–T2, N0 breast cancer. AUS is a noninvasive alternative to SLNB for staging the axilla. Methods Patients were identified using a prospectively maintained database. Sensitivity, specificity, and negative predictive value (NPV) were calculated by comparing AUS findings to pathology results. Multivariate analyses were performed to identify patient and/or tumor characteristics associated with false negative (FN) AUS. A blinded review of FN and matched true negative cases was performed by two independent medical oncologists to compare treatment recommendations and actual treatment received. Recurrence-free survival was described using Kaplan-Meier product limit methods. Results 647 patients with clinical T1–T2, N0 breast cancer underwent AUS between January, 2008 and March, 2013. AUS had a sensitivity of 70%, NPV of 84% and PPV of 56% for the detection of ALN disease. For detection of clinically significant disease (> 2.0 mm), AUS had a sensitivity of 76% and NPV of 89%. FN AUS did not significantly impact adjuvant medical decision making. Patients with FN AUS had recurrence-free survival equivalent to patients with pathologic N0 disease. Conclusions AUS accurately excludes clinically significant ALN disease in patients with clinical T1–T2, N0 breast cancer. AUS may be an alternative to SLNB in these patients where axillary surgery is no longer considered therapeutic, and predictors of tumor biology are increasingly used to make adjuvant therapy decisions. PMID:26779976
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Montenegro, Rivelino V. D.
2003-05-01
The colloidal systems are present everywhere in many varieties such as emulsions (liquid droplets dispersed in liquid), aerosols (liquid dispersed in gas), foam (gas in liquid), etc. Among several new methods for the preparation of colloids, the so-called miniemulsion technique has been shown to be one of the most promising. Miniemulsions are defined as stable emulsions consisting of droplets with a size of 50-500 nm by shearing a system containing oil, water, a surfactant, and a highly water insoluble compound, the so-called hydrophobe 1. In the first part of this work, dynamic crystallization and melting experiments are described which were performed in small, stable and narrowly distributed nanodroplets (confined systems) of miniemulsions. Both regular and inverse systems were examined, characterizing, first, the crystallization of hexadecane, secondly, the crystallization of ice. It was shown for both cases that the temperature of crystallization in such droplets is significantly decreased (or the required undercooling is increased) as compared to the bulk material. This was attributed to a very effective suppression of heterogeneous nucleation. It was also found that the required undercooling depends on the nanodroplet size: with decreasing droplet size the undercooling increases. 2. It is shown that the temperature of crystallization of other n-alkanes in nanodroplets is also significantly decreased as compared to the bulk material due to a very effective suppression of heterogeneous nucleation. A very different behavior was detected between odd and even alkanes. In even alkanes, the confinement in small droplets changes the crystal structure from a triclinic (as seen in bulk) to an orthorhombic structure, which is attributed to finite size effects inside the droplets. An intermediate metastable rotator phase is of less relevance for the miniemulsion droplets than in the bulk. For odd alkanes, only a strong temperature shift compared to the bulk system is observed, but no structure change. A triclinic structure is formed both in bulk and in miniemulsion droplets. 3. In the next part of the thesis it is shown how miniemulsions could be successfully applied in the development of materials with potential application in pharmaceutical and medical fields. The production of cross-linked gelatin nanoparticles is feasible. Starting from an inverse miniemulsion, the softness of the particles can be controlled by varying the initial concentration, amount of cross-link agent, time of cross-linking, among other parameters. Such particles show a thermo-reversible effect, e.g. the particles swell in water above 37 °C and shrink below this temperature. Above 37 °C the chains loose the physical cross-linking, however the particles do not loose their integrity, because of the chemical cross-linking. Those particles have potential use as drug carriers, since gelatin is a natural polymer derived from collagen. 4. The cross-linked gelatin nanoparticles have been used for the biomineralization of hydroxyapatite (HAP), a biomineral, which is the major constituent of our bones. The biomineralization of HAP crystals within the gelatin nanoparticles results in a hybrid material, which has potential use as a bone repair material. 5. In the last part of this work we have shown that layers of conjugated semiconducting polymers can be deposited from aqueous dispersion prepared by the miniemulsion process. Dispersions of particles of different conjugated semiconducting polymers such as a ladder-type poly(para-phenylene) and several soluble derivatives of polyfluorene could be prepared with well-controlled particle sizes ranging between 70 - 250 nm. Layers of polymer blends were prepared with controlled lateral dimensions of phase separation on sub-micrometer scales, utilizing either a mixture of single component nanoparticles or nanoparticles containing two polymers. From the results of energy transfer it is demonstrated that blending two polymers in the same particle leads to a higher efficiency due to the better contact between the polymers. Such an effect is of great interest for the fabrication of opto-electronic devices such as light emitting diodes with nanometer size emitting points and solar cells comprising of blends of electron donating and electron accepting polymers. populärwissenschaftlicher Abstract: Kristallisation, Biomimetik und halbleitende Polymere in räumlich begrenzten Systemen: Äl und Wasser mischen sich nicht, man kann aber aus beiden Flüssigkeiten Emulsionen herstellen, bei denen Tröpfchen der einen Flüssigkeit in der anderen Flüssigkeit vorliegen. Das heit, es können entweder Ältröpfchen in Wasser oder Wassertröpfchen in Äl erzeugt werden. Aus täglichen Erfahrungen, z.B. beim Kochen wei man jedoch, dass sich eine Emulsion durch Schütteln oder Rühren herstellen lässt, diese jedoch nicht besonders stabil ist. Mit Hilfe von hohen Scherenergien kann man nun sehr kleine, in ihrer Gröe sehr einheitliche und auerdem sehr stabile Tröpfchen von 1/10000 mm erhalten. Eine solche Emulsion wird Miniemulsion genannt. In der Dissertation wurden nun z.B. Miniemulsionen untersucht, die aus kleinen Wassertröpfchen in einem Äl bestehen. Es konnte gezeigt werden, dass das Wasser in diesen Tröpfchen, also in den räumlich begrenzten Systemen, nicht bei 0 °C, sondern bei -22 °C kristallisierte. Wie lässt sich das erklären? Wenn man einen Eimer Wasser hat, dann bildet sich normalerweise bei 0 °C Eis, da nämlich in dem Wasser einige (manchmal ganz wenige) Keime (z.B. Schutzteilchen, ein Fussel etc.) vorhanden sind, an denen sich die ersten Kristalle bilden. Wenn sich dann einmal ein Kristall gebildet hat, kann das Wasser im gesamten Eimer schnell zu Eis werden. Ultrareines Wasser würde bei -22 °C kristallisieren. Wenn man jetzt die Menge Wasser aus dem Eimer in kleine Tröpfchen bringt, dann hat man eine sehr, sehr groe Zahl, nämlich 1017 Tröpfchen, in einem Liter Emulsion vorliegen. Die wenigen Schmutzpartikel verteilen auf sehr wenige Tröpfchen, die anderen Tröpfchen sind ultrarein. Daher kristallisieren sie erst bei -22 °C. Im Rahmen der Arbeit konnte auch gezeigt werden, dass die Miniemulsionen genutzt werden können, um kleine Gelatine-Partikel, also Nanogummibärchen, herzustellen. Diese Nanogummibärchen quellen bei Erhöhung der Temperatur auf ca. 38 °C an. Das kann ausgenutzt werden, um zum Beispiel Medikamente zunächst in den Partikeln im menschlichen Körper zu transportieren, die Medikamente werden dann an einer gewünschten Stelle freigelassen. In der Arbeit wurde auch gezeigt, dass die Gelatine-Partikel genutzt werden können, um die Natur nachzuahnen (Biomimetik). Innerhalb der Partikel kann nämlich gezielt Knochenmaterial aufgebaut werden kann. Die Gelatine-Knochen-Partikel können dazu genutzt werden, um schwer heilende oder komplizierte Knochenbrüche zu beheben. Gelatine wird nämlich nach einigen Tagen abgebaut, das Knochenmaterial kann in den Knochen eingebaut werden. LEDs werden heute bereits vielfältig verwendet. LEDs bestehen aus Halbleitern, wie z.B. Silizium. Neuerdings werden dazu auch halbleitende Polymere eingesetzt. Das groe Problem bei diesen Materialien ist, dass sie aus Lösungsmitteln aufgebracht werden. Im Rahmen der Doktorarbeit wurde gezeigt, dass der Prozess der Miniemulsionen genutzt werden kann, um umweltfreundlich diese LEDs herzustellen. Man stellt dazu nun wässrige Dispersionen mit den Polymerpartikeln her. Damit hat man nicht nur das Lösungsmittel vermieden, das hat nun noch einen weiteren Vorteil: man kann nämlich diese Dispersion auf sehr einfache Art verdrucken, im einfachsten Fall verwendet man einfach einen handelsüblichen Tintenstrahldrucker.
Assing, Matthew A; Patel, Bhavika K; Karamsadkar, Neel; Weinfurtner, Jared; Usmani, Omar; Kiluk, John V; Drukteinis, Jennifer S
2017-11-01
Patients with a diagnosis of invasive breast cancer are increasingly undergoing breast magnetic resonance imaging (MRI) for preoperative staging including evaluation of axillary lymph node metastases (ALNM). This retrospective study aims to evaluate the utility of adding axillary ultrasound (AUS) in the preoperative setting when an MRI is planned or has already been performed. This IRB approved, HIPAA compliant study reviewed a total of 271 patients with a new diagnosis of invasive breast cancer at a single institution, between June 1, 2010 and June 30, 2013. The study included patients who received both AUS and MRI for preoperative staging. Data were divided into two cohorts, patients who underwent MRI prior to AUS and those who underwent AUS prior to MRI. AUS and MRI reports were categorized according to BI-RADS criteria as "suspicious" or "not suspicious" for ALNM. In the setting of a negative MRI and subsequent positive AUS, only one out of 25 cases (4%) were positive for metastases after correlating with histologic pathology. MRI detected metastatic disease in four out of 27 (15%) patients who had false-negative AUS performed prior to MRI. Our results indicate the addition of AUS after preoperative MRI does not contribute significantly to increased detection of missed disease. MRI could serve as the initial staging imaging method of the axilla in the setting that AUS is not initially performed and may be valuable in identification of lymph nodes not identified on AUS. © 2017 Wiley Periodicals, Inc.
USDA-ARS?s Scientific Manuscript database
The Portuguese durum landraces, Aus26582 and Aus26579, showed resistance against two very different durum-specific Puccinia triticina (Pt) races CA 1.2 and ETH 12.5-2 collected from California and Ethiopia, respectively. Aus26582 and Aus26579 were crossed with a susceptible landrace Bansi to develop...
Validation of the Australian Propensity for Angry Driving Scale (Aus-PADS).
Leal, Nerida L; Pachana, Nancy A
2009-09-01
The present study used a university sample to assess the test-retest reliability and validity of the Australian Propensity for Angry Driving Scale (Aus-PADS). The scale has stability over time, and convergent validity was established, as Aus-PADS scores correlated significantly with established anger and impulsivity measures. Discriminant validity was also established, as Aus-PADS scores did not correlate with Venturesomeness scores. The Aus-PADS has demonstrated criterion validity, as scores were correlated with behavioural measures, such as yelling at other drivers, gesturing at other drivers, and feeling angry but not doing anything. Aus-PADS scores reliably predicted the frequency of these behaviours over and above other study variables. No significant relationship between aggressive driving and crash involvement was observed. It was concluded that the Aus-PADS is a reliable and valid tool appropriate for use in Australian research, and that the potential relationship between aggressive driving and crash involvement warrants further investigation with a more representative (and diverse) driver sample.
Indications for axillary ultrasound use in breast cancer patients.
Joh, Jennifer E; Han, Gang; Kiluk, John V; Laronga, Christine; Khakpour, Nazanin; Lee, M Catherine
2012-12-01
Axillary ultrasound has been adopted for preoperative planning in breast cancer. Our objective was to determine features predictive of abnormal AUS and/or positive axillary node needle biopsy (NBx). Single-institution database of breast cancer patients identified patients with preoperative AUS. Patient characteristics and outcomes were correlated with AUS and NBx. Significant features were identified using univariable and multivariable analysis and correlative statistics. Three hundred thirteen breast cancers were evaluated. Abnormal AUS was demonstrated in 250 cases (80%). Node needle biopsy was performed in 247 cases (79%). Sensitivity and specificity was 93% and 48% for AUS and 86% and 100% for NBx, respectively. Palpable axillary adenopathy was significant in logistic regression model (P < .05). There were positive correlations between tumor grade, clinical T and tumor-node-metastasis stage, invasive ductal carcinoma histology, and inflammatory breast carcinoma with AUS and NBx (P < .05). Clinicopathologic features (grade, histology, tumor size) might help guide judicious use of AUS. Copyright © 2012 Elsevier Inc. All rights reserved.
Malignancy Rate in Thyroid Nodules Classified as Bethesda Category III (AUS/FLUS)
Ho, Allen S.; Sarti, Evan E.; Jain, Kunal S.; Wang, Hangjun; Nixon, Iain J.; Shaha, Ashok R.; Shah, Jatin P.; Kraus, Dennis H.; Ghossein, Ronald; Fish, Stephanie A.; Wong, Richard J.; Lin, Oscar
2014-01-01
Background: The Bethesda System for Reporting Thyroid Cytopathology is the standard for interpreting fine needle aspiration (FNA) specimens. The “atypia of undetermined significance/follicular lesion of undetermined significance” (AUS/FLUS) category, known as Bethesda Category III, has been ascribed a malignancy risk of 5–15%, but the probability of malignancy in AUS/FLUS specimens remains unclear. Our objective was to determine the risk of malignancy in thyroid FNAs categorized as AUS/FLUS at a comprehensive cancer center. Methods: The management of 541 AUS/FLUS thyroid nodule patients treated at Memorial Sloan–Kettering Cancer Center between 2008 and 2011 was analyzed. Clinical and radiologic features were examined as predictors for surgery. Target AUS/FLUS nodules were correlated with surgical pathology. Results: Of patients with an FNA initially categorized as AUS/FLUS, 64.7% (350/541) underwent immediate surgery, 17.7% (96/541) had repeat FNA, and 17.6% (95/541) were observed. Repeat FNA cytology was unsatisfactory in 5.2% (5/96), benign in 42.7% (41/96), AUS/FLUS in 38.5% (37/96), suspicious for follicular neoplasm in 5.2% (5/96), suspicious for malignancy in 4.2% (4/96), and malignant in 4.2% (4/96). Of nodules with two consecutive AUS/FLUS diagnoses that were resected, 26.3% (5/19) were malignant. Among all index AUS/FLUS nodules (triaged to surgery, repeat FNA, or observation), malignancy was confirmed on surgical pathology in 26.6% [CI 22.4–31.3]. Among AUS/FLUS nodules triaged to surgery, the malignancy rate was 37.8% [CI 33.1–42.8]. Incidental cancers were found in 22.3% of patients. On univariate logistic regression analysis, factors associated with triage to surgery were younger patient age (p<0.0001), increasing nodule size (p<0.0001), and nodule hypervascularity (p=0.032). Conclusions: In patients presenting to a comprehensive cancer center, malignancy rates in nodules with AUS/FLUS cytology are higher than previously estimated, with 26.6–37.8% of AUS/FLUS nodules harboring cancer. These data imply that Bethesda Category III nodules in some practice settings may have a higher risk of malignancy than traditionally believed, and that guidelines recommending repeat FNA or observation merit reconsideration. PMID:24341462
Magnetic jets from accretion disks : field structure and X-ray emission
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Memola, Elisabetta
2002-06-01
Jets are highly collimated flows of matter. They are present in a large variety of astrophysical sources: young stars, stellar mass black holes (microquasars), galaxies with an active nucleus (AGN) and presumably also intense flashes of gamma-rays. In particular, the jets of microquasars, powered by accretion disks, are probably small-scale versions of the outflows from AGN. Beside observations of astrophysical jet sources, also theoretical considerations have shown that magnetic fields play an important role in jet formation, acceleration and collimation. Collimated jets seem to be systematically associated with the presence of an accretion disk around a star or a collapsed object. If the central object is a black hole, the surrounding accretion disk is the only possible location for a magnetic field generation. We are interested in the formation process of highly relativistic jets as observed from microquasars and AGN. We theoretically investigate the jet collimation region, whose physical dimensions are extremely tiny even compared to radio telescopes spatial resolution. Thus, for most of the jet sources, global theoretical models are, at the moment, the only possibility to gain information about the physical processes in the innermost jet region. For the first time, we determine the global two-dimensional field structure of stationary, axisymmetric, relativistic, strongly magnetized (force-free) jets collimating into an asymptotically cylindrical jet (taken as boundary condition) and anchored into a differentially rotating accretion disk. This approach allows for a direct connection between the accretion disk and the asymptotic collimated jet. Therefore, assuming that the foot points of the field lines are rotating with Keplerian speed, we are able to achieve a direct scaling of the jet magnetosphere in terms of the size of the central object. We find a close compatibility between the results of our model and radio observations of the M87 galaxy innermost jet. We also calculate the X-ray emission in the energy range 0.2--10.1,keV from a microquasar relativistic jet close to its source of 5 solar masses. In order to do it, we apply the jet flow parameters (densities, velocities, temperatures of each volume element along the collimating jet) derived in the literature from the relativistic magnetohydrodynamic equations. We obtain theoretical thermal X-ray spectra of the innermost jet as composition of the spectral contributions of the single volume elements along the jet. Since relativistic effects as Doppler shift and Doppler boosting due to the motion of jets toward us might be important, we investigate how the spectra are affected by them considering different inclinations of the line of sight to the jet axis. Emission lines of highly ionized iron are clearly visible in our spectra, probably also observed in the Galactic microquasars GRS 1915+105 and XTE J1748-288. The Doppler shift of the emission lines is always evident. Due to the chosen geometry of the magnetohydrodynamic jet, the inner X-ray emitting part is not yet collimated. Ergo, depending on the viewing angle, the Doppler boosting does not play a major role in the total spectra. This is the first time that X-ray spectra have been calculated from the numerical solution of a magnetohydrodynamic jet. Astrophysikalische Jets sind stark kollimierte Materieströmungen hoher Geschwindigkeit. Sie stehen im Zusammenhang mit einer Fülle verschiedener astrophysikalischer Objekte wie jungen Sternen, stellaren schwarzen Löchern ('Mikro-Quasare'), Galaxien mit aktivem Kern (AGN) und wahrscheinlich auch mit dem beobachteten intensiven Aufblitzen von Gamma-Strahlung (Gamma Ray Bursts). Insbesondere hat sich gezeigt, dass die Jets der Mikro-Quasare wahrscheinlich als kleinskalige Version der Jets der AGN anzusehen sind. Neben den Beobachtungen haben vor allem auch theoretische Überlegungen gezeigt, dass Magnetfelder bei der Jetentstehung, -beschleunigung und -kollimation eine wichtige Rolle spielen. Weiterhin scheinen Jets systematisch verknüpft zu sein mit dem Vorhandensein einer Akkretionsscheibe um das zentrale Objekt. Insbesondere wenn ein schwarzes Loch den Zentralkörper darstellt, ist die umgebende Akkretionsscheibe der einzig mögliche Ort um Magnetfeld erzeugen zu können. Wir sind speziell interessiert am Entstehungsprozess hoch relativistischer Jets wie sie bei Mikro-Quasaren und AGN beobachtet werden. Insbesondere untersuchen wir die Region, in der der Jet kollimiert, eine Region, deren räumliche Ausdehnung extrem klein ist selbst im Vergleich zur Auflösung der Radioteleskope. Dies ist ein Grund, wieso zum heutigen Zeitpunkt für die meisten Quellen die theoretische Modellierung die einzige Möglichkeit darstellt, um Information über die physikalischen Prozesse in der innersten Region der Jetentstehung zu erhalten. Uns ist es zum ersten Mal gelungen, die globale zwei-dimensionale Magnetfeldstruktur stationärer, axialsymmetrischer, relativistischer und stark magnetisierter (kräfte-freier) Jets zu berechnen, die zum einen asymptotisch in einen zylindrischen Jet kollimieren, zum anderen aber in einer differential rotierenden Akkretionsscheibe verankert sind. Damit erlaubt dieser Ansatz eine physikalische Verkn¨upfung zwischen Akkretionsscheibe und dem asymptotischen Jet. Nimmt man also an, dass die Fupunkte der Magnetfeldlinien mit Keplergeschwindigkeit rotieren, so kann man eine direkte Skalierung der Jetmagnetosphere mit der Gröe des Zentralobjektes erhalten. Unsere Resultate zeigen eine gute Übereinstimmung zwischen unserem Modell und Beobachtungen des Jets von M87. Für das Beispiel eines relativistischen Mikroquasarjets haben wir die Röntgenemission im Bereich von 0.2-10.1 keV berechnet. Dafür haben wir in der Literatur aus den relativistischen magnetohydrodynamischen Gleichungen berechnete Jetgröen (Dichte-, Geschwindigkeits-, und Temperaturprofil) verwendet und das Spektrum für jeden Punkt entlang der Jetströmung abgeleitet. Das theoretische thermische Röntgenspektrum des innersten, heien Teils des Jets erhalten wir zusammengesetzt aus den spektralen Anteilen der einzelnen Volumenelemente entlang des Jets. Um relativistische Effekte wie Dopplerverschiebung und -verstärkung (boosting) aufgrund der Jetbewegung zu untersuchen, haben wir für verschiedene Inklinationswinkel des Jets zur Sichtlinie berechnet, wie die erhaltenen Spektren davon beeinflusst werden. Unsere Spektren zeigen deutlich die hochionisierten Eisen-Emissionslinien, die in den galaktischen Mikroquasaren GRS 1915+105 und XTE J1748-288 andeutungsweise beobachtet wurden. Eine Dopplerverschiebung dieser Linien ist in unseren Spektren deutlichzu sehen. Da die innerste, Röntgenstrahlung emittierende Region des magnetohydrodynamischen Jets allerdings noch unkollimiert ist, spielt Dopplerboosting in unseren Spektren, abhängig vom Sichtwinkel, keine groe Rolle. Mit unseren Resultaten konnte zum ersten Mal ein Röntgenspektrum gewonnen werden, das auf der numerischen Lösung eines magnetohydrodynamischen Jets beruht.
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Molitor, Christian; Mauracher, Stephan Gerhard; Rompel, Annette, E-mail: annette.rompel@univie.ac.at
2015-05-22
Latent and active aurone synthase purified from petals of C. grandiflora (cgAUS1) were crystallized. The crystal quality of recombinantly expressed latent cgAUS1 was significantly improved by co-crystallization with the polyoxotungstate Na{sub 6}[TeW{sub 6}O{sub 24}] within the liquid–liquid phase-separation zone. Aurone synthase (AUS), a member of a novel group of plant polyphenol oxidases (PPOs), catalyzes the oxidative conversion of chalcones to aurones. Two active cgAUS1 (41.6 kDa) forms that differed in the level of phosphorylation or sulfation as well as the latent precursor form (58.9 kDa) were purified from the petals of Coreopsis grandiflora. The differing active cgAUS1 forms and themore » latent cgAUS1 as well as recombinantly expressed latent cgAUS1 were crystallized, resulting in six different crystal forms. The active forms crystallized in space groups P2{sub 1}2{sub 1}2{sub 1} and P12{sub 1}1 and diffracted to ∼1.65 Å resolution. Co-crystallization of active cgAUS1 with 1,4-resorcinol led to crystals belonging to space group P3{sub 1}21. The crystals of latent cgAUS1 belonged to space group P12{sub 1}1 and diffracted to 2.50 Å resolution. Co-crystallization of recombinantly expressed pro-AUS with the hexatungstotellurate(VI) salt Na{sub 6}[TeW{sub 6}O{sub 24}] within the liquid–liquid phase separation zone significantly improved the quality of the crystals compared with crystals obtained without hexatungstotellurate(VI)« less
Untersuchungen zur Entwicklung von Satellitengalaxien
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Seidel, Björn
2002-01-01
Gleichgewichtsmodelle ein- und zweikomponentiger Satellitengalaxien werden erzeugt und die Gezeiteneinwirkungen der als starres äußeres Potential angenommenen Milchstraße auf sie betrachtet. Eine erste Reihe von Simulationen mit anfänglich kugelsymmetrischen einkomponentigen Satelliten zeigt, daß sich nach elliptischer Deformation ein Balken und Schweife ungleicher Länge ausbilden, deren Aussehen sich periodisch ändert. Mithilfe von Vergleichssimulationen wurden folgende Phänomene am Satelliten entdeckt: (1) Hochdichtebereiche in den Schweifen, (2) Niedrigdichtebereiche um den Kern bzw. Balken und (3) ein oft verdeckter Balken. Analysiert wird das Erscheinungsbild in Zeitabhängigkeit. Die Teilchen gehen dem Kern über den Balken verloren und bewegen sich entlang gewisser stets gleich aussehender charakteristischer Strukturen in die Schweife. Nach einer Herleitung allgemeiner Größen des mehrkomponentigen Kingprofils werden drei stabile Standardmodelle zweikomponentiger Satellitengalaxien mit Massenverhältnis 1:10 (baryonische zu dunkle Materie) und unterschiedlicher Verteilung der dunklen und sichtbaren Materie gefunden. Ohne die Allgemeinheit der Ergebnisse zu beeinträchtigen, wurde dabei die Große Magellanische Wolke als Grundlage der Modelle genommen. Nach geeigneter Wahl der Bahn, zu der der Gezeitenradius des verwendeten dreikomponentigen Milchstraßenpotentials sowohl analytisch als auch numerisch berechnet wird, werden Simulationen der Modelle analysiert. Hauptaugenmerk ist das unterschiedliche Verhalten der Komponenten. Hauptergebnisse: (1) Es ist möglich, große Anteile dunkler, jedoch nur geringe sichtbarer Materie abzulösen. Dunkle und sichtbare Materie können unterschiedliche morphologische Strukturen bilden. (2) Je nach Konzentration der Komponenten ist die Eigengravitation der Teilchen mehr oder weniger für das Aussehen bestimmend. (3) Die Kernauflösung des Satelliten findet im Perigalaktikum (PG), sein Zerfall aber erst im Apogalaktikum statt. (4) Die Geschwindigkeitsdispersionen der Komponenten im Kern sind im PG entlang der Sichtlinie kurzzeitig stark erhöht, sie fallen ebenso wie die Dichten und deren Verhältnis mit jedem PG stufenförmig ab; einiges davon sind nur Projektionseffekte. (5) Der radiale Verlauf der Geschwindigkeitsdispersion ist vom Bahnort abhängig er wurde genau untersucht. (6) Der Satellit zerfällt über einen Kreislauf aus Massenverlust, flacher werdendem Potential und kleiner werdendem Gezeitenradius. Equilibrium models of one- and two-component satellite galaxies are created. The tidal influence of the Milky Way, which is modeled as a rigid external potential, is examined. A first set of simulations adopting originally spherically-symmetric, one-component satellites show that after elliptical deformation, a bar and tails of unequal length arise which change their morphology cyclically. By considering comparative simulations, the following phenomena are discovered: (1) High-density regions in the tails, (2) low-density zones around the core or bar, (3) an often concealed bar. The overall morphology as function of time is analysed. The particles are lost from the core via the bar and move along certain morphologically characteristic structures into the tails. After deducing general quantities of the multi-component King model, three stable standard models of two-component satellite galaxies with different distributions of dark and visible matter are found. These models have a mass ratio of 1:10 for baryonic to dark matter. Without restriction to the universality of the results, the Large Magellanic Cloud was taken as basic prototype for these models. To choose the proper orbits, the tidal radius of the three-component model of the potential of the Galaxy is calculated both analytically and numerically. Then the simulations are analysed with the different behaviour of the components being the main focus of interest. Main results: (1) It is possible to detach a large fraction of dark matter but only a small amount of visible matter. Dark and visible matter may form different morphological structures. (2) Depending on the concentrations of the components, self-gravity may be the decisive factor for determining the morphology. (3) The dissolution of the core of the satellite occurs at perigalacticon (PG), but it does not decay before apogalacticon. (4) At PG the core densities of the components, their ratio and the velocity dispersions fall off in steps, the velocity dispersions along the line of sight show a high narrow peak. Some of these effects are just projection effects. (5) The radial dependence of the velocity dispersion is dependent on the orbital position; it is analysed in detail. (6) The satellite decays through a cycle of mass loss, an increasingly shallow potential and decreasing tidal radius.
BoLA class I polymorphism and in vitro immune response to M. bovis antigens.
Longeri, M; Polli, M; Ponti, W; Zanotti, M
1993-01-12
From a sample of 119 Friesian calves, serologically typed for BoLA class I, 47 subjects were chosen expressing 9 different MHC types (A6, A6.9, A10, A11, A14, A15, A30, W16, M103) with the same age and reared in the same farm conditions. The animals were s.c. injected with a water in oil suspension of killed M. bovis and the treatment was repeated two days later. Before the treatment and 21 days later, calves were bled and on PBM (peripheral blood mononuclear leucocytes) were performed the following tests: 1. Lymphocyte Stimulation with bovine and avian PPDs (Purified protein derivative of Mycobacterium bovis and Mycobacterium avium, respectively). 2. Phagocytic activity towards M. bovis. 3. Class II molecules expression on cell surface. 4. Percentage of leucocyte populations and subpopulations. In the in vitro Lymphocyte Stimulation test, all the animals and classes were responders. Animals bearing A10 BoLA class I presented c.p.m. (counts per minute) and index values higher than the other cattle; these values were significantly positively related both to bovine and avian PPDs (P < .01). By variance analysis A14 BoLA type showed a slight positive significant correlation with more efficient phagocytic activity. BoLA class I type did not seem to significantly affect percentage of class II positive cells and leucocyte percentages on PBM. ZUSAMMENFASSUNG: Der BoLA Klasse I Polymorphismus und in vitro immunologische Antwort gegen die Antigene von M. bovis Aus einer Stichprobe von 119 für BoLA Klasse I serologisch typisierten Friesian Kälber, wurden 47 Subjekte ausgewählt, die 9 verschiedene MHC Typen ausdrückten (A6, A6.9, A10, A11, A14, A15, A30, W16, M103). Alle waren gleich alt und in gleichen Haltungsbedingungen. Die Tiere wurden mit einer Wasser-in-Ol Suspension abgetöteter M. bovis subkutan injiziert und die Behandlung nach zwei Tagen wiederholt. Vor und 21 Tage nach Behandlung wurden die folgenden Tests ausgeführt: 1. Lymphozyten-Stimulationstest mit bovinen und Geflügel PPDs. 2. Phagozyten Aktivität gegen M. bovis. 3. Zeil-Oberflächen, Expression der Klasse II Moleküle. 4. Anteile der Lymphozyten Populationen und Subpopulationen. Im in vitro Lymphozyten-Stimulationstest waren alle Tiere und Klassen responder. Tiere mit A10 BoLA I zeigten höhere c.p.m. und Indexwerte als die anderen; diese Werte waren in signifikant positiver Beziehung mit der PPD von M. bovis und auch mit M. avium (P < .01). BoLA Typ A14 zeigte leicht signifikant positive Korrelation mit wirksamerer Phagozyten Aktivität. BoLA Klasse I Typ scheint nicht den Prozentsatz der positiven Zellen der Klasse II und der Leukozyten der PBM signifikant zu beeinflussen. RESUMEN: Polimorfismo de BoLA clase I y immunidad a los antigenos del M. bovis Se escojeron 47 novillos dentro de un grupo de 119 animales que segun analisis previamente hecha tenian BoLA de clase I. Estos 47 novillos fueron escojidos de manera que tuvieran 9 distintos tipos de MHC (A6, A6.9, A10, A11, A14, A15, A30, W16, M103), la misma edad, las mismas condiciones de cria. Estos animales fueron inoculados subcutaneo con M. bovis matados en una suspension oleosa y la misma inoculacion fue repetida una secunda vez despues de dos dias. Por cada animal se tomaron muestras de sangre antes y 21 dias despues de la inoculacion de arriba. Las muestras de sangre fueron pruebaoas con: 1. Stimulacion Lymhocitaria con PPD bovina y avicola. 2. Actividad phagocitaria a M. bovis. 3. Expresion sobre la superficie celular de moleculas de clase II. 4. Porcentaje de poblaciones y de subpob-laciones de leucocitos. Todos los animales y todos los tipos de MHC dieron respuestas positivas en las pruebas de Stimulacion Lymphocitaria. Los animales que tenian la BoLA A10 presentaron valores de c.p.m. y indices mas altos de los demas animales. Estos valores se encontraron significativamente y positivamente relacionados sea a la PPD bovina que a la PPD avicola. Por medio de la analisis de varianzas se encontro que el tipo BoLA A14 muestraba una correlacion significativa y algo positiva con una mejor actividad fagocitaria. Los tipos de clase BoLA I no parecieron que influenzaran de manera appreciable el porcentaje de positividad por la clase II y el porcentaje de leucocitos en la sangre PBM. 1993 Blackwell Verlag GmbH.
Wei, Wei; Sun, Yang; Zhu, Mingli; Liu, Xiangzhi; Sun, Peiqing; Wang, Feng; Gui, Qiu; Meng, Wuyi; Cao, Yi; Zhao, Jing
2015-12-16
The coordination bond between gold and sulfur (Au-S) has been widely studied and utilized in many fields. However, detailed investigations on the basic nature of this bond are still lacking. A gold-specific binding protein, GolB, was recently identified, providing a unique opportunity for the study of the Au-S bond at the molecular level. We probed the mechanical strength of the gold-sulfur bond in GolB using single-molecule force spectroscopy. We measured the rupture force of the Au-S bond to be 165 pN, much lower than Au-S bonds measured on different gold surfaces (∼1000 pN). We further solved the structures of apo-GolB and Au(I)-GolB complex using X-ray crystallography. These structures showed that the average Au-S bond length in GolB is much longer than the reported average value of Au-S bonds. Our results highlight the dramatic influence of the unique biological environment on the stability and strength of metal coordination bonds in proteins.
Novel management approach to connecting tube erosion of artificial urinary sphincter.
Boateng, Akwasi A; Mohamed, Mahmoud A; Mahdy, Ayman E
2014-04-01
Artificial urinary sphincter (AUS) erosion often involve the urethral cuff and is managed by complete or partial device removal. Abdominal wall erosion of AUS tubing has not been previously reported and its management is unknown. We report tube erosion (TE) of AUS successfully managed without device explant. An 81-year-old male with AUS for post-prostatectomy incontinence presented with TE at the site of inguinal incision without signs or symptoms of infection. The exposed tube was reduced and wound was closed after copious antibiotic solution irrigation. No complications were noted at 2 month follow up. AUS-TE can be successfully managed conservatively with antiseptic wound site irrigation and reinsertion in absence of infection.
Fatman, Luvo; Michelow, Pamela
2015-01-01
The National Cancer Institute meeting of 2007 resulted in the reporting terminology for thyroid cytopathology. The Bethesda System for Reporting Thyroid Cytopathology (TBSRTC) aims to standardise thyroid cytopathology reporting for cytology centres and clinicians alike. To compare our laboratory's performance against TBSRTC. The second aim was to determine our laboratory's atypia of undetermined significance/follicular cells of undetermined significance (AUS/FLUS) reporting rate and malignant outcomes. Our laboratory subclassifies the AUS/FLUS category into AUS/FLUS not otherwise specified (NOS) and AUS/FLUS cannot exclude malignancy. All thyroid reports were retrieved from our computerised database for the period of January 1, 2008 to March 31, 2011. Histologic correlation was obtained where available, and cases were classified according to their original diagnosis into 1 of the 6 categories of TBSRTC. A total of 1,767 cases were retrieved. The categories were as follows: inadequate (n=415; 23%), benign (n=1,063; 60%), AUS/FLUS (n=141; 8%) [NOS (n=93; 5%) and cannot exclude malignancy (n=48; 3%)] suspicious for follicular/Hürthle cell neoplasm (n=68; 4%), suspicious for malignancy (n=37; 2%) and malignant (n=43; 2%). The malignant rates for the categories were as follows: -6 (26%), 0 (0%), 8 (40%), 9 (38%), 11 (42%), 15 (62.5%), and 15 (94%), respectively. We have shown that the AUS category carries a higher malignant rate than that of the AUS category in TBSRTC of 5-15%. We conclude that subclassifying the AUS/FLUS category into NOS and cannot exclude malignancy helps to better identify patients with an increased risk of malignancy in the AUS/FLUS cannot exclude malignancy category. © 2015 S. Karger AG, Basel.
Ecological relevance of current water quality assessment unit designations in impaired rivers
Layhee, Megan J.; Sepulveda, Adam; Ray, Andrew; Mladenka, Greg; Van Every, Lynn
2016-01-01
Managers often nest sections of water bodies together into assessment units (AUs) to monitor and assess water quality criteria. Ideally, AUs represent an extent of waters with similar ecological, watershed, habitat and land-use conditions and no overlapping characteristics with other waters. In the United States, AUs are typically based on political or hydrologic boundaries rather than on ecologically relevant features, so it can be difficult to detect changes in impairment status. Our goals were to evaluate if current AU designation criteria of an impaired water body in southeastern Idaho, USA that, like many U.S. waters, has three-quarters of its mainstem length divided into two AUs. We focused our evaluation in southeastern Idaho's Portneuf River, an impaired river and three-quarters of the river is divided into two AUs. We described biological and environmental conditions at multiple reaches within each AU. We used these data to (1) test if variability at the reach-scale is greater within or among AUs and, (2) to evaluate alternate AU boundaries based on multivariate analyses of reach-scale data. We found that some biological conditions had greater variability within an AU than between AUs. Multivariate analyses identified alternative, 2- and 3-group, AUs that reduced this variability. Our results suggest that the current AU designations in the mainstem Portneuf River contain ecologically distinct sections of river and that the existing AU boundaries should be reconsidered in light of the ecological conditions measured at the reach scale. Variation in biological integrity within designated AUs may complicate water quality and biological assessments, influence management decisions or affect where monitoring or mitigation resources are directed.
Alwaal, Amjad; Harris, Catherine R; Awad, Mohannad A; Allen, Isabel E; Breyer, Benjamin N
2016-10-01
Male stress urinary incontinence (SUI) can significantly diminish quality of life and lead to embarrassment and social withdrawal. Surgical therapies, such as male urethral slings and artificial urinary sphincters (AUS), are considered effective and safe treatments for male SUI. Our objective is to evaluate 30-day complications in patients undergoing male slings and AUS placement from a national multicenter database. Data from the American College of Surgeons National Surgical Quality of Improvement Program for 2008-2013 were used to identify patients who underwent male slings and AUS implantation. Trained coders abstracted complication data from the patient record independent of the surgical team. We compared 30-day postoperative complications for male slings and AUS. We examined the relationship between patient factors and complication rates for each procedure type. Overall, 1205 incontinence surgeries in men were identified: 597 male sling placements and 608 AUS implantations. Male sling placement had a lower 30-day postoperative complication rate compared to AUS (2.8 vs. 5.1 %, p = 0.046). Compared to AUS, male sling was associated with fewer urinary tract infections (0.3 vs. 2.0 %, p = 0.020) and return trips to the operating room (1.0 vs. 3.0 %, p < 0.001). Patients with higher BMI were more likely to have a complication, while age, race and Charlson comorbidity index were not associated with higher or lower complication rates. Complications rates for both male sling and AUS are low. Male sling is associated with a lower rate of complications than AUS. These findings allow for better patient perioperative counseling regarding 30-day perioperative complications.
Neue biosensorische Prinzipien für die Hämoglobin-A1c Bestimmung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Stöllner, Daniela
2002-06-01
Hämoglobin-A1c (HbA1c) ist ein Hämoglobin (Hb)-Subtypus, der durch nicht-enzymatische Glykierung des N-terminalen Valinrestes der Hämoglobin-beta-Kette entsteht. Das gemessene Verhältnis von HbA1c zum Gesamt-Hämoglobin (5-20 % bei Diabetikern) repräsentiert den Mittelwert der Blutglucosekonzentration über einen zweimonatigen Zeitraum und stellt zur Beurteilung der diabetischen Stoffwechsellage eine Ergänzung zur Akutkontrolle der Glukosekonzentration dar. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, einen amperometrischen Biosensor für die Bestimmung des medizinisch relevanten Parameters HbA1c zu entwickeln. Durch Selektion geeigneter Bioerkennungselemente und deren Immobilisierung unter Erhalt der Bindungsfunktion für die Zielmoleküle Hämoglobin bzw. HbA1c wurden spezifische, hochaffine und regenerationsstabile Sensoroberflächen geschaffen. Für die Entwicklung des HbA1c-Biosensors wurden zwei Konzepte - Enzymsensor und Immunosensor - miteinander verglichen. Die enzymatische Umsetzung von HbA1c erfolgte mit der Fructosylamin Oxidase (FAO) aus Pichia pastoris N 1-1 unter Freisetzung von H2O2, welches sowohl optisch über eine Indikatorreaktion als auch elektrochemisch nach Einschluss der FAO in PVA-SbQ und Fixierung des Immobilisats vor einer H2O2-Elektrode nachgewiesen wurde. Die Kalibration des Enzymsensors mit der HbA1c-Modellsubstanz Fructosyl-Valin ergab Nachweisgrenzen, die ausserhalb des physiologisch relevanten HbA1c-Konzentrationsbereich lagen. Aus der Umsetzung von glykierten Peptiden mit einer nicht HbA1c analogen Aminosäurensequenz, z.B. Fructosyl-Valin-Glycin wurde zudem eine geringe HbA1c-Spezifität abgeleitet. Für den Immunosensor wurden zwei heterogene Immunoassay-Formate unter Verwendung von hochaffinen und spezifischen Antikörpern in Kombination mit Glucose Oxidase (GOD) als Markerenzym zum Nachweis von HbA1c untersucht. Beim indirekt-kompetitiven Immunoassay wurde anstelle des kompletten HbA1c-Moleküls das glykierte Pentapeptid Fructosyl-Valin-Histidin-Leucin-Threonin-Prolin (glkPP) als Kompetitor und Affinitätsligand immobilisiert und so eine regenerierfähige Oberfläche geschaffen. Beim Sandwich-Immunoassay wurde im ersten Schritt Gesamt-Hämoglobin an die mit Haptoglobin (Hp) modifizierte Festphase angereichert und im zweiten Schritt der gebundene HbA1c-Anteil nachgewiesen. Für die Konstruktion des HbA1c-Immunosensors wurden Affinitätsmatrizen durch Modifizierung von Cellulose-Dialysemembranen mit glkPP bzw. Hp hergestellt. Grundlegend studiert wurde die Aktivierung der Cellulose-Membranen mit 1,1'-Carbonyldiimidazol (CDI) und 1-Cyano-4-dimethylaminopyridintetrafluoroborat (CDAP) als Aktivierungsagenzien. Eine gerichtete Immobilisierung der Liganden wurde realisiert, indem glkPP über dessen C-Terminus (einzige Carboxylatgruppe) und Hp über dessen periodat-oxidiertem Kohlenhydratrest an die amino- oder hydrazidfunktionalisierte Membranen kovalent gekoppelt wurden. Mit dem Einsatz der glkPP- und Hp-modifizierten Membranen in der elektrochemischen Messzelle war erstmalig der biosensorische Nachweis von HbA1c möglich. Als Transduktor diente eine Pt-Elektrode, an der das von der GOD generierte H2O2 umgesetzt und ein mit der HbA1c-Konzentration korrelierendes Stromsignal erzeugt wurde. Die Immunosensoren zeigten Ansprechzeiten von 3 s. Mit dem Immunosensor auf Basis des indirekt-kompetitiven Testprinzips wurde eine Kalibrationskurve für HbA1c im Bereich von 0,25-30 µg/ml (3,9-465 nM, CV 3-9 %) mit Assayzeiten von 60 min und mit dem Immunosensor im Sandwich-Format eine Kalibrationskurve im Bereich von 0,5-5 µg/ml (7,8-78 nM; 5-50 % HbA1c vom Gesamt-Hb, CV 6-10 %, 3 h) aufgenommen. Hemoglobin-A1c (HbA1c) is a hemoglobin subtype formed by non-enzymatic reaction of glucose with the N-terminus of the beta-polypeptide chains. As it reflects the glycemic status of diabetics over the preceding 8-12 weeks, the determination of HbA1c has become an established procedure in the management of diabetes mellitus. It is measured as the percentage of total hemoglobin. Up to 5 % HbA1c are considered as normal whereas in diabetic subjects it could be elevated from 5-20 %. In addition to amperometric biosensors for glucose self monitoring which have been successfully applied in diabetes management, biosensors for HbA1c would be an useful supplement for a comprehensive diabetes control. Objective of this work was to develop and compare amperometric biosensors for determination of HbA1c based on enzymatic and immunochemical methods. For the enzyme based HbA1c assay a novel fructosamine oxidase (FAO) derived from marine yeast Pichia pastoris, strain N1-1 was utilized. It recognizes and oxidatively degrades fructosyl-valine (FV) which corresponds to the glycated N-terminus of the beta-chain of HbA1c and therefore is regarded as a model compound for HbA1c. Hydrogen peroxide which is liberated by the FAO during FV conversion was indicated optically in a horseradish peroxidase (POD) coupled reaction and electrochemically. For the biosensor the FAO was embedded in polyvinyl alcohol-stylbazole (PVA-SbQ) and fixed it in front of a Pt-electrode. So far, the measuring range of FV did not cover the clinically relevant range of HbA1c. Low specificity was assumed since enzyme activity also was obtained with glycated peptides, e.g. fructosyl-valine-glycine, not corresponding to the glycated N-terminus of the hemoglobin-beta-chain. For the immunosensor two immunoassays formats - heterogeneous sandwich and heterogeneous competitive - were tested. The assays were designed as follows: The competitive immunoassay was based on the immobilized synthetic glycated pentapeptide fructosyl-valine-histidine-leucine-threonine-proline (glkPP) utilized as HbA1c analogue. The peptide has an amino acid sequence corresponding to the N-terminus of the hemoglobin beta-chains and is capable for competition together with the HbA1c of the sample for the amount of a glucose oxidase (GOD)-labelled anti-HbA1c antibody. In the sandwich-type assay haptoglobin (Hp), a natural hemoglobin binding molecule with antibody characteristic properties, was used as bioreceptor for enrichment of total hemoglobin onto the surface. In a subsequent step the HbA1c fraction was quantified by a GOD-labelled HbA1c specific antibody. Cellulose dialysis membrane was used as the solid support for immobilization of Hp and glkPP near the sensor surface. For activation of the membrane two reagents, 1,1‧-carbonyldiimidazole (CDI) and 1-cyano-4-dimethylamino pyridinium tetrafluoroborate (CDAP), were compared with respect to the degree of activation and coupling efficiency. Site-directed immobilization of Hp and glkPP was achieved by coupling Hp via its carbohydrate residue and glkPP via its C-terminus to the activated membrane using a bis-amine or bis-hydrazide spacer. The affinity membranes were placed in front of a modified Clark-type hydrogen peroxide electrode in an electrochemical measuring cell and HbA1c analysis was carried out within the stirred cell. Detection of the bound GOD-label was achieved by measurement of the electrocatalytic oxidation of hydrogen peroxide at +600 mV vs. Ag/AgCl. The indication was done in only 3 s. For the competitive principle a typical inhibition curve with a linear range between 0,25-30 µg/ml (3,9-465 nM, CV 3-9 %, 60 min per sample) HbA1c was obtained. Due to the high functional stability of the peptide multiple regeneration of the affinity surface was possible without loss of binding capacity. With the sandwich assay configuration the clinically relevant range could easily be covered (calibration curve: 5-50 % HbA1c corresponding to 7,8-78 nM, CV 6-10 %, 3 h per sample).
Self-image and perception of mother and father in psychotic and borderline patients.
Armelius, K; Granberg
2000-02-01
Psychotic and borderline patients rated their self-image and their perception of their mother and father using the Structural Analysis of Social Behavior model (SASB). The borderline patients had more negative images of themselves and their parents, especially their fathers, than did the psychotic patients and the normal subjects, while the psychotic patients' ratings did not differ much from those of the normal subjects. The self-image was related to the images of both parents for borderline patients and normal subjects, while for the psychotic patients only the image of the mother was important for the self-image. In addition, the psychotic patients did not differentiate between the poles of control and autonomy in the introjected self-image. It was concluded that borderline patients are characterized by negative attachment, while psychotic patients are characterized by poor separation from the mother and poor differentiation between autonomy and control. The paper also discusses how this may influence the patients' relations to others. Psychotische und Borderline Patienten beurteilten ihr Selbstbild und ihre Wahrnehmung von Mutter und Vater mit Hilfe der strukturalen Analyse sozialen Verhaltens (SASB). Die Borderline Patienten hattten negativere Selbstbilder und Elternbilder (speziell Vaterbilder) als die psychotischen Patienten und gesunde Personen. Die Beurteilungen der psychotischen Patienten unterschieden sich dagegen nicht besonders von jenen Gesunder. Das Selbstbild stand in Beziehung zu beiden Elternbildern bei den Borderline Patienten und den Gesunden, während bei den psychotischen Patienten nur das Mutterbild für das Selbstbild bedeutsam war. Außerdem konnte bei den psychotischen Patienten nicht zwischen den Polen der Kontrolle und Autonomie bzgl. der introjizierten Selbstbilder differenziert werden. Aus den Ergebnissen wird gefolgert, dass Borderline Patienten durch eine negative Bindung charackterisiert sind, psychotische Patienten dagegen durch eine mangelnde Separation von ihren Müttern und eine geringe Differenzierung zwischen Autonomie und Kontrolle. Es wird außerdem diskutiert, wie die Ergebnisse auf die realen Beziehungen der Patienten zu anderen Menschen Einflus nehmen könnten. Des patients psychotiques et Borderline ont évalué leur image d'eux-mêmes et leur perception de leur mère et père à l'aide du modèle de l'Analyse Structural du Comportement Social (SASB. Les patients Borderline avaient des imagess plus négatives d'eux-mêmes et de leurs parents, surtout de leur père, que les patients psychotiques et les sujets normaux, alors que les patients psychotiques se jugeaient à peine différemment des sujets normaux. L'image de soi était en relation avec les images des deux parents pour les patients Borderline et pour les sujets normaux, alors que pour les patients psychotiques, seulement l'image de la mère jouait un rôle pour leur image. En plus, les patients psychotiques ne différenciaient pas entre les pôles de contrôle et d'autonomie dans l'image de soi introjectée. Nous en avons conclu que les patients Borderline se caractérisent par un attachement négatif, et les patients psychotiques par une faible séparation de la mère ainsi qu'une différenciation modeste entre autonomie et contrôle. L'influence de ceci sur les relations des patients avec les autrs est discutée dans cet article. Pacientes limítrofes y psicóticos evaluaron su autoimagen y la percepción que tenían de sus padres usando el modelo de Análisis estructural del comportamiento social (SASB). Los pacientes limítrofes registraron imágenes más negativas de sí mismos y de sus progenitores, especialmente de su padre, que los pacientes psicóticos y los normales, mientras que las evaluaciones de los pacientes psicóticos no difirieron mucho de las de los sujetos normales. La autoimagen tuvo relación con la imagen de ambos progenitores tanto en el caso de los pacientes limítrofes como de los sujetos normales, mientras que para los pacientes psicóticos no diferenciaron entre control y autonomía en la autoimagen introyectada. Se concluyó que los pacientes limítrofes se caracterizan por un apego negativo, mientras que los pacientes psicóticos muestran una pobre separación de su madre y también pobre discriminación entre autonomía y control. El trabajo también discute cómo esto puede influire sobre la relación de los pacientes con los demás.
Reinstatement after human feature-positive discrimination learning.
Franssen, Mathijs; Claes, Nathalie; Vervliet, Bram; Beckers, Tom; Hermans, Dirk; Baeyens, Frank
2017-04-01
In two experiments, using an online conditioned suppression task, we investigated the possibility of reinstatement of extinguished feature-target compound presentations after sequential feature-positive discrimination training in humans. Furthermore, given a hierarchical account of Pavlovian modulation (e.g., Bonardi, 1998; Bonardi and Jennings, 2009), we predicted A-US reinstatement to be stronger than US-only reinstatement. In Experiment 1, participants learned a sequential feature-positive discrimination (X→A + |A - ), which was subsequently extinguished (X→A - ). During the following reinstatement phase, group US-only received US-only presentations (not signalled), group A-US received A-US presentations, and the Control group received exposure to the context, but no CSs or USs, for an equal amount of time. Reinstatement of differential X→A/A responding was observed in the US-only group but not in the Control or A-US groups. Although differential X→A/A responding was not significant in group A-US, responding to the X→A compound was significantly stronger compared to that in group US-only. Hence, it could be the case the group A-US showed stronger reinstatement, but that differential responding was abolished due to excitation gained by A. Experiment 2 was set up to circumvent the acquired excitation of A by testing transfer of the feature after A-US reinstatement to a different target, B. Participants acquired two discriminations, X→A/A and Y→B/B, of which X→A was then extinguished. Subsequently, group A-US received reinforced presentations of A during a reinstatement phase while group Control received exposure to the context. Final testing of the novel X→B compound was hypothesized to show higher responding in group A-US than in group Control, but findings of this approach were limited due to acquired equivalence and/or perceptual factors causing a secondary extinction effect. We conclude to have obtained clear evidence in favour of reinstatement of differential responding after human Feature-Positive discrimination training and subsequent compound extinction, but no evidence in favour of A-US presentations being a stronger trigger for reinstatement than are US-only presentations. Copyright © 2017 Elsevier B.V. All rights reserved.
Cooper, David T; Behrens, Claus F
2016-01-01
Objective: In cervical radiotherapy, it is essential that the uterine position is correctly determined prior to treatment delivery. The aim of this study was to evaluate an autoscan ultrasound (A-US) probe, a motorized transducer creating three-dimensional (3D) images by sweeping, by comparing it with a conventional ultrasound (C-US) probe, where manual scanning is required to acquire 3D images. Methods: Nine healthy volunteers were scanned by seven operators, using the Clarity® system (Elekta, Stockholm, Sweden). In total, 72 scans, 36 scans from the C-US and 36 scans from the A-US probes, were acquired. Two observers delineated the uterine structure, using the software-assisted segmentation in the Clarity workstation. The data of uterine volume, uterine centre of mass (COM) and maximum uterine lengths, in three orthogonal directions, were analyzed. Results: In 53% of the C-US scans, the whole uterus was captured, compared with 89% using the A-US. F-test on 36 scans demonstrated statistically significant differences in interobserver COM standard deviation (SD) when comparing the C-US with the A-US probe for the inferior–superior (p < 0.006), left–right (p < 0.012) and anteroposterior directions (p < 0.001). The median of the interobserver COM distance (Euclidean distance for 36 scans) was reduced from 8.5 (C-US) to 6.0 mm (A-US). An F-test on the 36 scans showed strong significant differences (p < 0.001) in the SD of the Euclidean interobserver distance when comparing the C-US with the A-US scans. The average Dice coefficient when comparing the two observers was 0.67 (C-US) and 0.75 (A-US). The predictive interval demonstrated better interobserver delineation concordance using the A-US probe. Conclusion: The A-US probe imaging might be a better choice of image-guided radiotherapy system for correcting for daily uterine positional changes in cervical radiotherapy. Advances in knowledge: Using a novel A-US probe might reduce the uncertainty in interoperator variability during ultrasound scanning. PMID:27452268
Baker, Mariwan; Cooper, David T; Behrens, Claus F
2016-10-01
In cervical radiotherapy, it is essential that the uterine position is correctly determined prior to treatment delivery. The aim of this study was to evaluate an autoscan ultrasound (A-US) probe, a motorized transducer creating three-dimensional (3D) images by sweeping, by comparing it with a conventional ultrasound (C-US) probe, where manual scanning is required to acquire 3D images. Nine healthy volunteers were scanned by seven operators, using the Clarity(®) system (Elekta, Stockholm, Sweden). In total, 72 scans, 36 scans from the C-US and 36 scans from the A-US probes, were acquired. Two observers delineated the uterine structure, using the software-assisted segmentation in the Clarity workstation. The data of uterine volume, uterine centre of mass (COM) and maximum uterine lengths, in three orthogonal directions, were analyzed. In 53% of the C-US scans, the whole uterus was captured, compared with 89% using the A-US. F-test on 36 scans demonstrated statistically significant differences in interobserver COM standard deviation (SD) when comparing the C-US with the A-US probe for the inferior-superior (p < 0.006), left-right (p < 0.012) and anteroposterior directions (p < 0.001). The median of the interobserver COM distance (Euclidean distance for 36 scans) was reduced from 8.5 (C-US) to 6.0 mm (A-US). An F-test on the 36 scans showed strong significant differences (p < 0.001) in the SD of the Euclidean interobserver distance when comparing the C-US with the A-US scans. The average Dice coefficient when comparing the two observers was 0.67 (C-US) and 0.75 (A-US). The predictive interval demonstrated better interobserver delineation concordance using the A-US probe. The A-US probe imaging might be a better choice of image-guided radiotherapy system for correcting for daily uterine positional changes in cervical radiotherapy. Using a novel A-US probe might reduce the uncertainty in interoperator variability during ultrasound scanning.
Management of the axilla in metaplastic breast carcinoma.
Murphy, Brittany L; Fazzio, Robert T; Hoskin, Tanya L; Glazebrook, Katrina N; Keeney, Michael G; Habermann, Elizabeth B; Hieken, Tina J
2018-04-01
Metaplastic breast cancer (MBC), characterized by admixed epithelial, squamous or mesenchymal elements, constitutes <1% of breast cancers and has a poor prognosis but a paradoxically low reported rate of axillary lymph node (LN) involvement. Due to its rarity, data on appropriate axillary management is lacking, prompting this investigation of LN status and outcomes. We identified 41 MBC patients treated at our institution 2001-2011 who were followed for a median of 66 months. Statistical analyses evaluated axillary ultrasound (AUS), fine needle aspiration (FNA), and sentinel LN biopsy (SLNB) in association with LN status. Median tumor size was 2.7 cm and 76% were triple-negative. Twenty-three patients (56%) had preoperative AUS: 9 (39%) showed ≥1 suspicious LN, 6 proceeded to LN FNA and 3 were confirmed positive. Six patients had neoadjuvant chemotherapy, including 2 FNA LN+. Ten patients were LN+ at operation. Among 19 patients undergoing AUS and axillary surgery, AUS ± FNA sensitivity was 100% and specificity was 94%. LN positivity correlated with increasing tumor size, grade and angiolymphatic invasion. 16 patients recurred, 63% with distant disease (10/16) and one with isolated axillary disease after a negative SLNB not preceded by AUS. Overall SLNB accuracy was 96% (23/24), but absent preoperative AUS, 1/7 (14%) of SLNBs were falsely negative. Our study is the first to specifically address the performance and utility of AUS/FNA and SLNB for MBC patients. AUS/FNA at diagnosis followed by SLN surgery provided accurate nodal staging and critical prognostic information to inform treatment recommendations. We recommend this approach for axillary management of MBC patients.
Phé, Véronique; Léon, Priscilla; Granger, Benjamin; Denys, Pierre; Bitker, Marc-Olivier; Mozer, Pierre; Chartier-Kastler, Emmanuel
2017-03-01
To report the long-term functional outcomes of artificial urinary sphincter (AUS) implantation in female adult neurological patients suffering from stress urinary incontinence (SUI) due to sphincter deficiency. Female patients with neurological disease suffering from SUI due to sphincter deficiency who underwent AUS (AMS 800 TM ) implantation between 1984 and 2011 were included. Continence rate defined as no need for pads and survival rates of the device without needing explantation or revision using Kaplan-Meier curves were reported. Overall, 26 patients, median age 49.2 years (IQR 28.5-59.7) were included. The median follow-up time was 7.5 years (IQR 3.9-23.8). At the end of follow-up period, 15 patients (57.7%) still had their primary AUS. The AUS was explanted in five women because of infection or erosion. Survival rates, without AUS explantation were 90%, 84%, 84%, and 74% at 5, 10, 15, 20 years, respectively. Survival rates without AUS revision were 75%, 51%, 51%, and 51% at 5, 10, 15, 20 years, respectively. 71.4% of patients with AUS were continent. When considering the 26 initial patients, including the patients in whom the AUS was explanted, the continence rate was 57.7%. For treating neurogenic sphincter deficiency in the long term, the AMS 800 TM can offer a satisfying rate of continence to female patients, with a tolerable rate of explantation and revision. Neurourol. Urodynam. 36:764-769, 2017. © 2016 Wiley Periodicals, Inc. © 2016 Wiley Periodicals, Inc.
Laparoscopic implantation of an artificial urinary sphincter around the prostatic urethra
Chłosta, Piotr; Aboumarzouk, Omar; Bondad, Jasper; Szopiński, Tomasz; Korzelik, Ignacy; Borówka, Andrzej
2015-01-01
Objective To report the first laparoscopic periprostatic implantation of an artificial urinary sphincter (AUS) after a transurethral resection of the prostate. Background The implantation of an AUS is a standard procedure for severe urinary incontinence. In men it is usually implanted through a perineal approach, with the cuff placed around the bulbous urethra, bladder neck, or even around the prostate. Method We report a laparoscopic periprostatic implantation of an AUS after a transurethral resection of a prostate in a 72-year-old-man with incontinence. Results The operative duration was 180 min and the blood loss was 150 mL. There were no complications. After activating the AUS the patient was totally continent. Conclusion The laparoscopic periprostatic implantation of an AUS is a safe, effective and considerably less invasive procedure. PMID:26413345
Padilla, Frederic; Roubidoux, Marilyn A.; Paramagul, Chintana; Sinha, Sumedha P.; Goodsitt, Mitchell M.; Le Carpentier, Gerald L.; Chan, Heang-Ping; Hadjiiski, Lubomir M.; Fowlkes, Brian J.; Joe, Annette D.; Klein, Katherine A.; Nees, Alexis V.; Noroozian, Mitra; Patterson, Stephanie K.; Pinsky, Renee W.; Hooi, Fong Ming; Carson, Paul L.
2013-01-01
Objective To retrospectively evaluate the effect of 3D automated ultrasound (3D-AUS) as an adjunct to digital breast tomosynthesis (DBT) on radiologists’ performance and confidence in discriminating malignant and benign breast masses. Methods Two-view DBT (CC and MLO or Lateral) and single-view 3D-AUS were acquired on 51 patients with (subsequently) biopsy-proven masses (13 malignant, 38 benign). Six experienced radiologists rated, on a 13-point scale, the likelihood of malignancy of an identified mass, first by reading the DBT alone, followed immediately by reading the DBT with automatically co-registered 3D-AUS. The diagnostic performance of each method was measured using ROC analysis. and changes in sensitivity and specificity with the McNemar test. After each reading, radiologists took a survey to rate their confidence level in using DBT alone vs combined DBT/3D-AUS as potential screening modalities. Results The six radiologists had an average area under the ROC curve of 0.92 for both modalities (range 0.89–0.97 for DBT, 0.90–0.94 for DBT/3D-AUS). With BI-RADS rating of 4 as the threshold for biopsy recommendation, the average sensitivity of the radiologists increased from 96% to 100% (p>0.08) with 3D-AUS, while the specificity decreased from 33% to 25% (p>0.28). Survey responses indicated an increased confidence in potentially using DBT for screening when 3D-AUS was added (p<0.05 for each reader). Conclusions In this initial reader study, no significant difference in ROC performance was found with the addition of 3D-AUS to DBT. However, a trend to an improved discrimination of malignancy was observed when adding 3D-AUS. Radiologists’ confidence also improved with DBT/3DAUS compared to DBT alone. PMID:23269714
Distributed computations in a dynamic, heterogeneous Grid environment
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dramlitsch, Thomas
2003-06-01
In order to face the rapidly increasing need for computational resources of various scientific and engineering applications one has to think of new ways to make more efficient use of the worlds current computational resources. In this respect, the growing speed of wide area networks made a new kind of distributed computing possible: Metacomputing or (distributed) Grid computing. This is a rather new and uncharted field in computational science. The rapidly increasing speed of networks even outperforms the average increase of processor speed: Processor speeds double on average each 18 month whereas network bandwidths double every 9 months. Due to this development of local and wide area networks Grid computing will certainly play a key role in the future of parallel computing. This type of distributed computing, however, distinguishes from the traditional parallel computing in many ways since it has to deal with many problems not occurring in classical parallel computing. Those problems are for example heterogeneity, authentication and slow networks to mention only a few. Some of those problems, e.g. the allocation of distributed resources along with the providing of information about these resources to the application have been already attacked by the Globus software. Unfortunately, as far as we know, hardly any application or middle-ware software takes advantage of this information, since most parallelizing algorithms for finite differencing codes are implicitly designed for single supercomputer or cluster execution. We show that although it is possible to apply classical parallelizing algorithms in a Grid environment, in most cases the observed efficiency of the executed code is very poor. In this work we are closing this gap. In our thesis, we will - show that an execution of classical parallel codes in Grid environments is possible but very slow - analyze this situation of bad performance, nail down bottlenecks in communication, remove unnecessary overhead and other reasons for low performance - develop new and advanced algorithms for parallelisation that are aware of a Grid environment in order to generelize the traditional parallelization schemes - implement and test these new methods, replace and compare with the classical ones - introduce dynamic strategies that automatically adapt the running code to the nature of the underlying Grid environment. The higher the performance one can achieve for a single application by manual tuning for a Grid environment, the lower the chance that those changes are widely applicable to other programs. In our analysis as well as in our implementation we tried to keep the balance between high performance and generality. None of our changes directly affect code on the application level which makes our algorithms applicable to a whole class of real world applications. The implementation of our work is done within the Cactus framework using the Globus toolkit, since we think that these are the most reliable and advanced programming frameworks for supporting computations in Grid environments. On the other hand, however, we tried to be as general as possible, i.e. all methods and algorithms discussed in this thesis are independent of Cactus or Globus. Die immer dichtere und schnellere Vernetzung von Rechnern und Rechenzentren über Hochgeschwindigkeitsnetzwerke ermöglicht eine neue Art des wissenschaftlich verteilten Rechnens, bei der geographisch weit auseinanderliegende Rechenkapazitäten zu einer Gesamtheit zusammengefasst werden können. Dieser so entstehende virtuelle Superrechner, der selbst aus mehreren Grossrechnern besteht, kann dazu genutzt werden Probleme zu berechnen, für die die einzelnen Grossrechner zu klein sind. Die Probleme, die numerisch mit heutigen Rechenkapazitäten nicht lösbar sind, erstrecken sich durch sämtliche Gebiete der heutigen Wissenschaft, angefangen von Astrophysik, Molekülphysik, Bioinformatik, Meteorologie, bis hin zur Zahlentheorie und Fluiddynamik um nur einige Gebiete zu nennen. Je nach Art der Problemstellung und des Lösungsverfahrens gestalten sich solche "Meta-Berechnungen" mehr oder weniger schwierig. Allgemein kann man sagen, dass solche Berechnungen um so schwerer und auch um so uneffizienter werden, je mehr Kommunikation zwischen den einzelnen Prozessen (oder Prozessoren) herrscht. Dies ist dadurch begründet, dass die Bandbreiten bzw. Latenzzeiten zwischen zwei Prozessoren auf demselben Grossrechner oder Cluster um zwei bis vier Grössenordnungen höher bzw. niedriger liegen als zwischen Prozessoren, welche hunderte von Kilometern entfernt liegen. Dennoch bricht nunmehr eine Zeit an, in der es möglich ist Berechnungen auf solch virtuellen Supercomputern auch mit kommunikationsintensiven Programmen durchzuführen. Eine grosse Klasse von kommunikations- und berechnungsintensiven Programmen ist diejenige, die die Lösung von Differentialgleichungen mithilfe von finiten Differenzen zum Inhalt hat. Gerade diese Klasse von Programmen und deren Betrieb in einem virtuellen Superrechner wird in dieser vorliegenden Dissertation behandelt. Methoden zur effizienteren Durchführung von solch verteilten Berechnungen werden entwickelt, analysiert und implementiert. Der Schwerpunkt liegt darin vorhandene, klassische Parallelisierungsalgorithmen zu analysieren und so zu erweitern, dass sie vorhandene Informationen (z.B. verfügbar durch das Globus Toolkit) über Maschinen und Netzwerke zur effizienteren Parallelisierung nutzen. Soweit wir wissen werden solche Zusatzinformationen kaum in relevanten Programmen genutzt, da der Grossteil aller Parallelisierungsalgorithmen implizit für die Ausführung auf Grossrechnern oder Clustern entwickelt wurde.
Hogenkamp, Astrid; Knippels, Leon M J; Garssen, Johan; van Esch, Betty C A M
2015-05-01
The maternal environment and early life exposure affect immune development in offspring. We investigated whether development of food allergy in offspring is affected by supplementing pregnant or lactating sensitized or nonsensitized mice with a mixture of nondigestible oligosaccharides. Dams were sensitized intragastrically with ovalbumin before mating, with use of cholera toxin (CT) as an adjuvant. Nonsensitized dams received CT only. Dams were fed a control diet or a diet supplemented with short-chain galacto oligosaccharides (scGOSs), long-chain fructo oligosaccharides (lcFOSs), and pectin-derived acidic oligosaccharides (pAOSs) in a ratio of 9:1:2 at a dose of 2% during pregnancy or lactation, resulting in 7 experimental groups. After weaning, offspring were fed a control diet and ovalbumin-CT sensitized. Acute allergic skin responses (ASRs), shock symptoms, body temperature, and specific plasma immunoglobulins were measured upon intradermal ovalbumin challenge. Th2/Th1- and regulatory T cells were analyzed with use of quantitative polymerase chain reaction and flow cytometric analysis in spleen, mesenteric lymph nodes, and blood. Supplementing sensitized pregnant or lactating dams with scGOS/lcFOS/pAOS resulted in lower ASRs in the offspring [offspring of sensitized female mice fed experimental diet during pregnancy (S-Preg): 48 ± 2.1 μm; offspring of sensitized female mice fed experimental diet during lactation (S-Lact): 60 ± 6.2 μm] compared with the sensitized control group (119 ± 13.9 μm). In the S-Lact group, this coincided with an absence of shock symptoms compared with the offspring of sensitized female mice fed control food during pregnancy and lactation (S-Con) and S-Preg groups, and lower ovalbumin-IgG1 [S-Con: 3.8 ± 0.1 arbitrary units (AUs); S-Preg: 3.3 ± 0.1 AUs; S-Lact: 2.4 ± 0.1 AUs] and higher ovalbumin-IgG2a concentrations (S-Con: 1.1 ± 0.1 AUs; S-Preg: 0.8 ± 0.1 AUs; S-Lact: 2.0 ± 0.1 AUs). Supplementing nonsensitized pregnant or lactating dams with scGOS/lcFOS/pAOS resulted in lower plasma ovalbumin-IgE [offspring of nonsensitized female mice fed experimental diet during pregnancy (NS-Preg): 1.6 ± 0.4 AUs; offspring of nonsensitized female mice fed experimental diet during lactation (NS-Lact): 0.3 ± 0.1 AUs vs. offspring of nonsensitized female mice fed control food during pregnancy and lactation (NS-Con): 3.1 ± 0.6 AUs] and ovalbumin-IgG1 (NS-Lact: 2.3 ± 0.3 AUs vs. NS-Con: 3.4 ± 0.3 AUs) concentrations in offspring. Ovalbumin-IgG2a plasma concentrations were higher in offspring of scGOS/lcFOS/pAOS-supplemented dams (NS-Preg: 1.1 ± 0.1 AUs; NS-Lact: 1.1 ± 0.1 AUs) than in those of unsupplemented, nonsensitized controls (0.4 ± 0.0 AUs). These data show impaired sensitization in offspring of scGOS/lcFOS/pAOS-supplemented mice. A number of the analyzed variables are differentially affected by whether supplementation occurs during pregnancy or lactation, and the outcome of dietary supplementation is affected by whether the mother has been sensitized to ovalbumin and CT. © 2015 American Society for Nutrition.
Arnet, Isabelle; Gudka, Sajni; Salter, Sandra; Hersberger, Kurt E; Clifford, Rhonda
2018-06-01
To assess chlamydia knowledge, willingness to undertake pharmacy-based chlamydia testing, and facilitators and barriers to such testing in consumers and community pharmacists, in Australia (AUS) and Switzerland (CH). Statements of interest were retrieved from literature and assembled into a 12-item online survey (English and German versions). Survey was disseminated through Facebook, pharmacies' publicly available emails and professional websites (March 2015). Consumers and pharmacists (AUS: n cons = 198, n pharm = 162; CH: n cons = 209, n pharm = 223) were predominantly female (>65%). Mean chlamydia knowledge scores (maximum of 8) were higher in Australia in consumers (AUS: 6.8 ± 1.5 vs CH: 4.2 ± 2.4; p < 0.001) and in pharmacists (AUS: 7.1 ± 1.1 vs CH: 6.1 ± 1.4; p < 0.001). High willingness of consumers to seek testing (AUS: 79.3% vs CH: 83.3%, p = 0.3) and of pharmacists to provide testing (AUS: 95.7% vs CH: 80.3%, p < 0.001) was observed. Greatest barrier for consumers was "Embarrassed about asking for a test" (AUS: 47.8% vs CH: 51.2%, p = 0.7) and "No remuneration" for pharmacists (AUS: 40.7% vs CH: 31.8%, p = 0.07). The majority of consumers and pharmacists support pharmacy-based chlamydia testing. There is now emerging evidence that the policy makers in Australia and Switzerland need to develop pharmacy-based chlamydia testing as core business. Copyright © 2018 The Authors. Published by Elsevier B.V. All rights reserved.
Nassar, Aziza; Reynolds, Jordan P; Kerr, Sarah E; Jenkins, Sarah M; Lackore, Kandace A; Bernet, Victor
2015-01-01
The cytologic diagnosis of atypia of undetermined significance or follicular lesion of undetermined significance (AUS/FLUS) is controversial because of variation in how it is applied in practice, as well as uncertainty about patient management. We aimed to assess the percentage of thyroid fine-needle aspiration biopsies (FNABs) with AUS/FLUS diagnoses in different North American and European practice settings (e.g. community, academic, etc.), assess whether patients were managed according to current guidelines, and determine patient outcomes. A detailed questionnaire survey was posted in secure websites used separately by cytopathologists and cytotechnologists. The questionnaire was posted from August 1 through December 31, 2013. Endocrinologists and cytopathologists performed 51.7% and 37.1% of thyroid FNABs, respectively. The Bethesda reporting system for thyroid FNAB was used in 90% of practices. The rate of AUS/FLUS varied widely among institutions, with 46.1% of represented institutions reporting AUS/FLUS rates of 3-10%. The median follow-up rate of patients with an initial AUS/FLUS diagnosis was 70% (range, 10-100%). For the majority of represented institutions (86.4%), patients with initial AUS/FLUS diagnosis had follow-up with endocrinologists. Of repeat AUS/FLUS thyroid FNABs, a median of 52% was considered benign, and 18% were suspicious of or positive for malignancy (median, 10% and 7.5%, respectively). Reporting of the AUS/FLUS category varied widely among different institutions. The median follow-up rate was lower than published guidelines. The most common follow-up diagnosis was benign thyroid nodule. Improved standardization of cytologic criteria should be adopted to reduce such variation.
Nassar, Aziza; Reynolds, Jordan P.; Kerr, Sarah E.; Jenkins, Sarah M.; Lackore, Kandace A.; Bernet, Victor
2015-01-01
Background: The cytologic diagnosis of atypia of undetermined significance or follicular lesion of undetermined significance (AUS/FLUS) is controversial because of variation in how it is applied in practice, as well as uncertainty about patient management. We aimed to assess the percentage of thyroid fine-needle aspiration biopsies (FNABs) with AUS/FLUS diagnoses in different North American and European practice settings (e.g. community, academic, etc.), assess whether patients were managed according to current guidelines, and determine patient outcomes. Materials and Methods: A detailed questionnaire survey was posted in secure websites used separately by cytopathologists and cytotechnologists. The questionnaire was posted from August 1 through December 31, 2013. Results: Endocrinologists and cytopathologists performed 51.7% and 37.1% of thyroid FNABs, respectively. The Bethesda reporting system for thyroid FNAB was used in 90% of practices. The rate of AUS/FLUS varied widely among institutions, with 46.1% of represented institutions reporting AUS/FLUS rates of 3–10%. The median follow-up rate of patients with an initial AUS/FLUS diagnosis was 70% (range, 10–100%). For the majority of represented institutions (86.4%), patients with initial AUS/FLUS diagnosis had follow-up with endocrinologists. Of repeat AUS/FLUS thyroid FNABs, a median of 52% was considered benign, and 18% were suspicious of or positive for malignancy (median, 10% and 7.5%, respectively). Conclusions: Reporting of the AUS/FLUS category varied widely among different institutions. The median follow-up rate was lower than published guidelines. The most common follow-up diagnosis was benign thyroid nodule. Improved standardization of cytologic criteria should be adopted to reduce such variation. PMID:26195986
Tett, Susan E; Sketris, Ingrid; Cooke, Charmaine; van Zanten, Sander Veldhuyzen; Barozzi, Nadia
2013-07-01
This study aimed to compare use of histamine H2 receptor antagonists (H2RAs) and proton pump inhibitors (PPIs), 2001-2005, in the elderly and social security beneficiaries in Australia (AUS) and Nova Scotia, Canada (NS). Prescription dispensing data were collected for all subsidised H2RAs and PPIs. In AUS, dispensing data for concession beneficiaries were obtained from the Pharmaceutical Benefits Scheme database. In NS, data were sourced from the Pharmacare database. Relevant population data were used to convert to World Health Organisation Anatomic Therapeutic Chemical defined daily doses (2005) per 1000 beneficiaries per day (DDD/1000/day). Overall use of gastroprotective agents was similar and rising in NS and AUS (100-160 DDD/1000/day) over this 5-year time window. However, the proportion of this use accounted for by PPIs was far higher in AUS (over 85% by 2005) than in NS (23% rising to 35% over the 5 years). In AUS, PPI use rose from 50 to about 140 DDD/1000/day over the 5 years, whereas PPI use in NS rose slowly to less than 60 DDD/1000/day by 2005. H2RA use in NS was always high (over 100 DDD/1000/day), whereas in AUS, H2RA use fell from 54 to around 24 DDD/1000/day over this period. AUS had much higher use of PPIs than NS over 2001-2005. The proportion of PPIs in all gastroprotective agents rose in AUS to be nearly 90%. The differences in utilisation during this time window could lead to differences in health outcomes from either lower gastro-intestinal bleeding risk or higher long-term adverse effects of PPIs. Copyright © 2013 John Wiley & Sons, Ltd.
Management of the axilla in metaplastic breast carcinoma
Murphy, Brittany L.; Fazzio, Robert T.; Hoskin, Tanya L.; Glazebrook, Katrina N.; Keeney, Michael G.; Habermann, Elizabeth B.
2018-01-01
Background Metaplastic breast cancer (MBC), characterized by admixed epithelial, squamous or mesenchymal elements, constitutes <1% of breast cancers and has a poor prognosis but a paradoxically low reported rate of axillary lymph node (LN) involvement. Due to its rarity, data on appropriate axillary management is lacking, prompting this investigation of LN status and outcomes. Methods We identified 41 MBC patients treated at our institution 2001–2011 who were followed for a median of 66 months. Statistical analyses evaluated axillary ultrasound (AUS), fine needle aspiration (FNA), and sentinel LN biopsy (SLNB) in association with LN status. Results Median tumor size was 2.7 cm and 76% were triple-negative. Twenty-three patients (56%) had preoperative AUS: 9 (39%) showed ≥1 suspicious LN, 6 proceeded to LN FNA and 3 were confirmed positive. Six patients had neoadjuvant chemotherapy, including 2 FNA LN+. Ten patients were LN+ at operation. Among 19 patients undergoing AUS and axillary surgery, AUS ± FNA sensitivity was 100% and specificity was 94%. LN positivity correlated with increasing tumor size, grade and angiolymphatic invasion. 16 patients recurred, 63% with distant disease (10/16) and one with isolated axillary disease after a negative SLNB not preceded by AUS. Overall SLNB accuracy was 96% (23/24), but absent preoperative AUS, 1/7 (14%) of SLNBs were falsely negative. Conclusions Our study is the first to specifically address the performance and utility of AUS/FNA and SLNB for MBC patients. AUS/FNA at diagnosis followed by SLN surgery provided accurate nodal staging and critical prognostic information to inform treatment recommendations. We recommend this approach for axillary management of MBC patients. PMID:29770313
Pyropheophorbide und a as a catabolite of ethylene-induced chlorophyll und a degradation
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Shimokawa, Keishi; Hashizume, Akihito; Shioi, Yuzo
1990-05-01
An enzyme extract prepared from ethylene-induced degreening Citrus fruits contains chlorophyll (Chl) degrading enzymes. The fate of Chl carbons during an enzymatic degradation was investigated using Chl {und a}-{sup 14}C. Accompanying the disappearance of labelled Chl {und a}, pheophorbide {und a} and pyropheophorbide {und a} appeared and accumulation of pyropheophorbide {und a} was observed. HydroxyChl {und a} was also detected, but this is thought to be an artifact during chromatography. Unlike ethylene-induced Citrus fruits (in vivo), further degradation of pyropheophorbide {und a} did not occur in vitro enzyme system. This suggests that there is a lack of enzyme(s) and/or cofactor(s)more » for further degradation. It is concluded that Chl {und a} degraded enzymatically by the following order: Chl {und a}, chlorophyllide {und a}, pheophorbide {und a} and pyropheophorbide {und a}.« less
Pietschmann, Silvia; Meyer, Michael; Voget, Michael; Cieslicki, Michael
2013-01-01
Background Canine otitis externa, an inflammation of the external ear canal, can be maintained and worsened by bacterial or fungal infections. For topical treatment, combinations of anti-inflammatory and antimicrobial ingredients are mainly used. Hypothesis/Objectives This study was conducted to elucidate the in vitro activity of polymyxin B and miconazole against clinical bacterial isolates from three European countries, to investigate possible differences in sensitivity and to assess drug interactions. Animals Seventeen strains of Escherichia coli, 24 strains of Pseudomonas aeruginosa, 24 strains of Proteus mirabilis and 25 strains of Staphylococcus pseudintermedius from dogs with diagnosed otitis externa had been isolated in Germany, France and Italy. Methods Drug activities were evaluated by minimal inhibitory concentration (MIC) and minimal bactericidal concentration. The potentiation of polymyxin B plus miconazole was calculated using the fractional inhibitory concentration index (FICI). An FICI ≤0.5 defined synergy. Furthermore, geographical variations in the FICI and MIC were assessed by statistical analysis. Results Bacterial susceptibilities were comparable in different European countries, because there were no significant MIC and FICI variations (P > 0.05). As a single agent, polymyxin B had bactericidal activity against most E. coli and P. aeruginosa strains and, in higher concentrations, against S. pseudintermedius strains. Miconazole was bactericidal against all Staphylococcus strains. Synergy was demonstrated against strains of E. coli and P. aeruginosa (FICI = 0.25 and 0.50, respectively), whereas overall there was no interaction against S. pseudintermedius strains (FICI = 1.25). Proteus mirabilis strains were not inhibited by each of the drugs individually or by their combination. Conclusions and clinical importance In vitro synergy of polymyxin B and miconazole against E. coli and P. aeruginosa isolates indicates a rationale for applying both agents in combination to treat otitis externa when infected with these types of bacteria. Résumé Contexte L'otite externe canine, une inflammation du conduit auriculaire externe, peut être entretenue et aggravée par les infections bactériennes ou fongiques. Pour le traitement topique, les associations d'anti-inflammatoires et d'antimicrobiens sont principalement utilisées. Hypothèses/Objectifs Cette étude a été menée pour déterminer l'activité in vitro de la polymyxine B et du miconazole contre les souches bactériennes cliniques isolées dans trois pays européens, d'étudier les différences possibles de sensibilité et de déterminer les interactions médicamenteuses. Sujets Dix-sept souches d'Escherichia coli, 24 souches de Pseudomonas aeruginosa, 24 souches de Proteus mirabilis et 25 souches de Staphylococcus pseudintermedius ont été isolées de chiens atteints d'otite externe en Allemagne, France et Italie. Résultats L'activité des molécules a été évaluée par la concentration minimale inhibitrice (CMI) et la concentration minimale bactéricide. La potentialisation de la polymyxine B et du miconazole a été calculée par l'indice de concentration inhibitrice fractionnaire (FICI). Un FICI ≤ 0.5 définissait la synergie. En outre, les variations géographiques dans le FICI et la CMI étaient évaluées par analyses statistiques. Résultats Les sensibilités bactériennes étaient comparables dans les différents pays européens parce qu'aucune différence significative n'a été mise en évidence entre les variations de CMI et de FICI (P > 0.05). La polymyxine B en tant que seul agent avait une activité bactéricide contre la plupart des souches de E. coli et P. aeruginosa, et, à plus forte concentration, contre les souches de S. pseudintermedius. Le miconazole était bactéricide contre toutes les souches de S. pseudintermedius. Une synergie a été mise en évidence contre les souches de E. coli et P. aeruginosa (FICI = 0.25 et 0.50, respectivement), alors qu'aucune interaction n'a été mise en évidence contre les souches de S. pseudintermedius (FICI = 1.25). Les souches de Proteus mirabilis n'ont été inhibées par aucune des molécules, individuellement ou en association. Conclusions et importance clinique La synergie in vitro de la polymyxine B et du miconazole contre les souches d'E. coli et de P. aeruginosa justifie l'application de la combinaison des deux agents dans le traitement de l'otite externe lors d'infection par ces bactéries. Resumen Introducción la otitis externa canina, inflamación del canal auditivo externo, puede perpetuarse y empeorar debido a la presencia de infecciones bacterianas o fúngicas. Para el tratamiento tópico se utilizan fundamentalmente combinaciones de ingredientes antiinflamatorios y antimicrobianos. Hipótesis/objetivos este estudio se condujo para elucidar la actividad in vitro de polimixina B y miconazol frente a aislados clínicos bacterianos de tres países europeos, investigar posibles diferencias en sensibilidad y analizar interacciones de fármacos. Animales diecisiete cepas de Escherichia coli, 24 cepas de Pseudomonas aeruginosa, 24 cepas de Proteus mirabilis y 25 cepas de Staphylococcus pseudintermedius de perros diagnosticados con otitis externa asilados de Alemania, Francia e Italia. Métodos se evaluó la actividad de los fármacos mediante la concentración inhibitoria minima (MIC) y la concentración bactericida minima. La potenciación de polimixina B y miconazol se calculó usando el índice de concentración fraccional inhibitoria (FICI). Un FICI≤ 0,5 definía sinergismo. Además se analizaron estadísticamente las variaciones en la FICI y MIC dependiendo de la región de origen. Resultados la susceptibilidad bacteriana fue comparable en los diferentes países europeos ya que no hubo diferencias significativas en MIC y FICI (P > 0,05). Como agente único la polimixina B tuvo actividad antimicrobiana frente a la mayoría de cepas de E. coli y P. aeruginosa, y a mayores concentraciones frente a cepas de S. pseudintermedius. El miconazol fue bactericida frente a todas las cepas de Staphylococcus. Se observó sinergismo frente a cepas de E. coli y P. aeruginosa (FICI = 0.25 y 0,50, respectivamente), mientras en general no hubo sinergismo frente a las cepas de S. pseudintermedius (FICI = 1.25). Cepas de Proteus mirabilis no fueron inhibidas por los fármacos individualmente ni en combinación. Conclusiones e importancia clínica el sinergismo in vitro de la polimixina B y el miconazol frente a aislados de E. coli y P. aeruginosa indica un motivo para utilizar ambos agentes en combinación para tratar casos de otitis externa producidos por infecciones con estas bacterias. Zusammenfassung Hintergrund Die canine Otitis externa, eine Entzündung des äußeren Ohrkanals, kann durch eine bakterielle Infektion oder durch eine Infektion mit Hefepilzen aufrechterhalten bzw. verschlimmert werden. Zur topischen Behandlung werden hauptsächlich Kombinationen aus entzündungshemmenden und antimikrobiellen Wirkstoffen verwendet. Hypothese/Ziele Diese Studie wurde durchgeführt, um die in vitro Aktivität von Polymyxin B und Mikonazol gegenüber klinischen Bakterienisolaten aus drei europäischen Ländern zu beleuchten und um mögliche Unterschiede in der Sensibilität zu untersuchen und um Interaktionen von Medikamenten zu beurteilen. Tiere Siebzehn Stämme von Escherichia coli, 24 Stämme von Pseudomonas aeruginosa, 24 Stämme von Proteus mirabilis und 25 Stämme von Staphylokokkus pseudintermedius von Hunden mit einer diagnostizierten Otitis externa waren in Deutschland, Frankreich und Italien isoliert worden. Methoden Die Wirkstoffaktivitäten wurden mittels minimaler inhibitorischer Konzentration (MIC) und minimaler bakterizider Konzentration evaluiert. Die Potenzierung von Polymyxin B plus Mikonazol wurde mittels „Fractional Inhibitory Concentration Index” (FICI) kalkuliert. Ein FICI ≤ 0,5 definierte eine Synergie. Weiters wurden geographische Variationen des FICI und der MIC mittels statistischer Analyse beurteilt. Ergebnisse Die bakteriellen Empfindlichkeiten waren in den verschiedenen europäischen Ländern vergleichbar, da keine signifikanten Unterschiede bei MIC und FICI bestanden (P > 0,05). Als alleiniger Wirkstoff zeigte Polymyxin B eine bakterizide Wirkung gegenüber den meisten E. coli und P. aeruginosa Stämmen und, in höheren Konzentrationen, gegenüber S. pseudintermedius Stämmen. Eine Synergie wurde gegen E. coli und P. aeruginosa Stämme (FICI = 0.25 bzw. 0,50) demonstriert, während insgesamt keine Interaktion gegen S. pseudintermedius Stämme (FICI = 1.25) bestand. Proteus mirabilis Stämme wurden von keinem dieser Wirkstoffe, weder individuell noch in Kombination, inhibiert. Schlussfolgerungen und klinische Bedeutung Eine in vitro Synergie von Polymyxin B und Mikonazol gegenüber E. coli und P. aeruginosa Isolaten bekräftigt die Argumentation dafür, beide Wirkstoffe in Kombination zu verwenden, um eine Otitis externa, bei der diese Bakterien vorkommen, zu behandeln. PMID:23721182
Risk Factors for Erosion of Artificial Urinary Sphincters: A Multicenter Prospective Study
Brant, William O.; Erickson, Bradley A.; Elliott, Sean P.; Powell, Christopher; Alsikafi, Nejd; McClung, Christopher; Myers, Jeremy B.; Voelzke, Bryan B.; Smith, Thomas G.; Broghammer, Joshua A.
2015-01-01
OBJECTIVE To evaluate the short- to medium-term outcomes after artificial urinary sphincter (AUS) placement from a large, multi-institutional, prospective, follow-up study. We hypothesize that along with radiation, patients with any history of a direct surgery to the urethra will have higher rates of eventual AUS explantation for erosion and/or infection. MATERIALS AND METHODS A prospective outcome analysis was performed on 386 patients treated with AUS placement from April 2009 to December 2012 at 8 institutions with at least 3 months of follow-up. Charts were analyzed for preoperative risk factors and postoperative complications requiring explantation. RESULTS Approximately 50% of patients were considered high risk. High risk was defined as patients having undergone radiation therapy, urethroplasty, multiple treatments for bladder neck contracture or urethral stricture, urethral stent placement, or a history of erosion or infection in a previous AUS. A total of 31 explantations (8.03%) were performed during the follow-up period. Overall explantation rates were higher in those with prior radiation and prior UroLume. Men with prior AUS infection or erosion also had a trend for higher rates of subsequent explantation. Men receiving 3.5-cm cuffs had significantly higher explantation rates than those receiving larger cuffs. CONCLUSION This outcomes study confirms that urethral risk factors, including radiation history, prior AUS erosion, and a history of urethral stent placement, increase the risk of AUS explantation in short-term follow-up. PMID:25109562
NASA Technical Reports Server (NTRS)
2002-01-01
THE 'SPIROGRAPH' NEBULA Glowing like a multi-faceted jewel, the planetary nebula IC 418 lies about 2,000 light-years from Earth in the direction of the constellation Lepus. This photograph is one of the latest from NASA's Hubble Space Telescope, obtained with the Wide Field Planetary Camera 2. A planetary nebula represents the final stage in the evolution of a star similar to our Sun. The star at the center of IC 418 was a red giant a few thousand years ago, but then ejected its outer layers into space to form the nebula, which has now expanded to a diameter of about 0.1 light-year. The stellar remnant at the center is the hot core of the red giant, from which ultraviolet radiation floods out into the surrounding gas, causing it to fluoresce. Over the next several thousand years, the nebula will gradually disperse into space, and then the star will cool and fade away for billions of years as a white dwarf. Our own Sun is expected to undergo a similar fate, but fortunately this will not occur until some 5 billion years from now. The Hubble image of IC 418 is shown in a false-color representation, based on Wide Field Planetary Camera 2 exposures taken in February and September, 1999 through filters that isolate light from various chemical elements. Red shows emission from ionized nitrogen (the coolest gas in the nebula, located furthest from the hot nucleus), green shows emission from hydrogen, and blue traces the emission from ionized oxygen (the hottest gas, closest to the central star). The remarkable textures seen in the nebula are newly revealed by the Hubble telescope, and their origin is still uncertain. Credit: NASA and The Hubble Heritage Team (STScI/AURA) Acknowledgment: Dr. Raghvendra Sahai (JPL) and Dr. Arsen R. Hajian (USNO). EDITOR'S NOTE: For additional information, please contact Dr. Raghvendra Sahai, Jet Propulsion Laboratory, MS 183-900, 4800 Oak Grove Drive, Pasadena, CA 91109, (phone) 818-354-0452, (fax) 818-393-9088, (e-mail) sahai@bb8.jpl.nasa.gov or Dr. Arsen R. Hajian, United States Naval Observatory, 3450 Massachusetts Ave, NW, Washington, DC 20392-5420, (phone) 202-762-1087, (fax) 202-762-1514, (e-mail) hajian.arsen@usno.navy.mil or Dr. Keith Noll, Space Telescope Science Institute, Baltimore, MD 21218, (phone) 410-338-1828, (fax) 410-338-4579, (e-mail) noll@stsci.edu. Electronic image files are available on the Internet at http://heritage.stsci.edu and http://oposite.stsci.edu/pubinfo/pr/2000/28 and via links in http://oposite.stsci.edu/pubinfo/latest.html http://oposite.stsci.edu/pubinfo/pictures.html and http://hubble.stsci.edu/go/news To receive STScI press releases electronically, send an Internet electronic mail message to public-request@stsci.edu. Leave the subject line blank. In the body of the message (not the subject line) type the word 'subscribe' (don't use quotes). The system will respond with a confirmation of the subscription, and you will receive new press releases as they are issued. Please subscribe using the email account with which you would like to receive list messages. To unsubscribe, send mail to public-request@stsci.edu. Leave the subject line blank. Type 'unsubscribe' (don't use quotes) in the body of the message. Please unsubscribe using the email account that you used to subscribe to the list.
Validity of the AusTOM scales: A comparison of the AusTOMs and EuroQol-5D
Unsworth, Carolyn A; Duckett, Stephen J; Duncombe, Dianne; Perry, Alison; Skeat, Jemma; Taylor, Nicholas
2004-01-01
Background Clinicians require brief outcome measures in their busy daily practice to document global client outcomes. Based on the UK Therapy Outcome Measure, the Australian Therapy Outcome Measures were designed to capture global therapy outcomes of occupational therapy, physiotherapy and speech pathology in the Australian clinical context. The aim of this study was to investigate the construct (convergent) validity of the Australian Therapy Outcome Measures (AusTOMs) by comparing it with the EuroQuol-5D (EQ-5D). Methods The research was a prospective, longitudinal cohort study, with data collected over a seven month time period. The study was conducted at a total of 13 metropolitan and rural health-care sites including acute, sub-acute and community facilities. Two-hundred and five clients were asked to score themselves on the EQ-5D, and the same clients were scored by approximately 115 therapists (physiotherapists, speech pathologists and occupational therapists) using the AusTOMs at admission and discharge. Clients were consecutive admissions who agreed to participate in the study. Clients of all diagnoses, aged 18 years and over (a criteria of the EQ-5D), and able to give informed consent were scored on the measures. Spearman rank order correlation coefficients were used to analyze the relationships between scores from the two tools. The clients were scored on the AusTOMs and EQ-5D. Results There were many health care areas where correlations were expected and found between scores on the AusTOMs and the EQ-5D. Conclusion In the quest to measure the effectiveness of therapy services, managers, health care founders and clinicians are urgently seeking to undertake the first step by identifying tools that can measure therapy outcome. AusTOMs is one tool that can measure global client outcomes following therapy. In this study, it was found that on the whole, the AusTOMs and the EQ-5D measure similar constructs. Hence, although the validity of a tool is never 'proven', this study offers preliminary support for the construct validity of AusTOMs. PMID:15541181
Safety and Suitability for Service Assessment Testing for Shoulder Launched Munitions
2014-11-07
Registrierung und Auswertung von Waffen -und Detonationsknallen 31 Motor Case Burst Probability ARO Report 75-2, SMC-S-001 Def Stan 07-85 32...détonation Vorschriften und Richtlinien zur Registrierung und Auswertung von Waffen und Detonationsknallen and STANAG 4569 with references...l’exploitation des bruits d’armes et des bruits de détonation Vorschriften und Richtlinien zur Registrierung und Auswertung von Waffen und
Professionelles Learning Service Management an Hochschulen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Baume, Matthias; Rathmayer, Sabine; Gergintchev, Ivan; Schulze, Elvira
Aufbauend auf den Großteils bereits geschaffenen eLearning Infrastrukturen für eine moderne Organisation stehen nahezu alle Hochschulen vor der Aufgabe, geeignete Lern- und Wissensmanagementkonzepte in Hinblick auf die Dienstgüte und den Anwenderbezug zu realisieren. Ein möglicher Lösungsansatz ist dabei die Entwicklung und Umsetzung eines Rahmenkonzeptes zur Verbesserung und Weiterentwicklung der Lehr-/Lernprozesse für Dozenten und Studenten am Beispiel bereits vorhandener und etablierter Service-Management-Konzepte. Übertragen auf die universitäre Organisation und Lehre, wäre ein derartiges Rahmenwerk zur Planung, Erbringung und Unterstützung von Lehr-/Lerndienstleistungen mit Einbezug der wichtigsten Lehr-/Lernprozesse ein dringend benötigter und fundamentaler Schritt hin zu einer schrittweisen Professionalisierung und Verbesserung der Hochschullehre. Der Beitrag erschließt eine Konzeptskizze für professionelles Learning Service Management an Hochschulen und gibt einen Ausblick auf die mögliche Vorgehensweise bei dessen Implementierung und Evaluierung.
Taylor, Susan J.; Armour, Carol L.
2000-09-01
AIM: The purpose of the study was to assess the acceptability to consumers of two methods of induction of labour using a willingness-to-pay (WTP) approach. The methods compared were amniotomy plus oxytocin and prostaglandin E2 vaginal gel, followed by oxytocin if necessary. METHODS: A description of each method was presented, in questionnaire format, to pregnant women attending a public hospital ante-natal clinic. Women were asked to choose one of the two treatments, then give a valuation in dollar terms for both their preferred treatment and the alternative. RESULTS: It was found that 73.7% of patients preferred gel. The mean maximum WTP for amniotomy plus oxytocin was Aus$133 while that for gel was Aus$178 (P=0.0001). Those who chose amniotomy plus oxytocin were WTP 90% more for their preferred treatment compared with the alternative (Aus$180 vs. Aus$95). Similarly, those who preferred gel were WTP 90% more for their preferred treatment compared with the alternative (Aus$222 vs. Aus$119). CONCLUSION: Consumers were able to assess drug information provided on the two therapies, make an informed choice and to value that choice. Information obtained in this way, combined with information on costs, could be used in policy decision-making.
Taylor, Susan J.; Armour, Carol L.
2001-01-01
Aim The purpose of the study was to assess the acceptability to consumers of two methods of induction of labour using a willingness‐to‐pay (WTP) approach. The methods compared were amniotomy plus oxytocin and prostaglandin E2 vaginal gel, followed by oxytocin if necessary. Methods A description of each method was presented, in questionnaire format, to pregnant women attending a public hospital ante‐natal clinic. Women were asked to choose one of the two treatments, then give a valuation in dollar terms for both their preferred treatment and the alternative. Results It was found that 73.7% of patients preferred gel. The mean maximum WTP for amniotomy plus oxytocin was Aus$133 while that for gel was Aus$178 (P=0.0001). Those who chose amniotomy plus oxytocin were WTP 90% more for their preferred treatment compared with the alternative (Aus$180 vs. Aus$95). Similarly, those who preferred gel were WTP 90% more for their preferred treatment compared with the alternative (Aus$222 vs. Aus$119). Conclusion Consumers were able to assess drug information provided on the two therapies, make an informed choice and to value that choice. Information obtained in this way, combined with information on costs, could be used in policy decision‐making. PMID:11281930
VandenBussche, Christopher J; Olson, Matthew T; Adams, Christina; Ali, Syed Z
2014-01-01
We previously identified a high level of accuracy among our cytotechnologists (CTs) for identifying nuclear atypia in thyroid fine-needle aspiration (FNA) specimens. Herewith, we present our CT performance at screening for microfollicular atypia. 8,814 thyroid FNA specimens were identified in our archives, all screened by 1 of 11 CTs and signed out by a cytopathologist. A subsample of cases was categorized either as atypia of uncertain significance (AUS) with microfollicular proliferation (AUS-F) or suspicious for a follicular neoplasm (SFN). The agreement rate was low between CTs and cytopathologists for SFN and AUS-F. Only 55.8% of SFN screening diagnoses were upheld; 27.9% were downgraded to AUS, 10.4% were downgraded to benign, and 5% were upgraded. Of AUS-F screening diagnoses, 35.5% were upheld, 33.7% were downgraded to benign, and 20.2% were upgraded to SFN. Among all cases, two-step discrepancies were uncommon. Most disagreements were one-category discrepancies between AUS-F and SFN. The evaluation of microfollicular atypia is challenging given that certain follicular lesions cannot be definitively diagnosed on cytology, a high level of subjectivity is involved in the interpretation of such lesions, and the presence of nuclear or Hurthle cell atypia may complicate the diagnosis. © 2014 S. Karger AG, Basel.
Mazloum, Marie; Bailey, Helen D; Heiden, Tamika; Armstrong, Bruce K; de Klerk, Nicholas; Milne, Elizabeth
2012-05-01
An Australian study of childhood leukaemia (Aus-ALL) previously reported that control participation was positively associated with socio-economic status (SES). A similar study of childhood brain tumours (Aus-CBT) was carried out 4 years later, and this paper compares control participation and its relationship with SES in the two studies. To assess the representativeness of controls in terms of SES, the addresses of controls were linked to Australian Bureau of Statistics Census 2006 Collection Districts (CDs), and hence to area-based indices of SES. Independent sample t-tests and chi-squared tests were used to compare the SES indices of CDs where Aus-CBT controls lived with those where Aus-ALL controls lived and with those of all CDs where Australian families lived. The overall percentage of eligible families who agreed to participate was lower in Aus-CBT (53.9%) than in Aus-ALL (70.3%). Control families in both studies were of higher SES than the general population, while the distribution of SES among recruited controls was similar in both studies. These findings provide some reassurance that the observed decline in research participation over time may not be associated with an increasingly unrepresentative participant population. © 2012 Blackwell Publishing Ltd.
Gajda, Maksymilian; Kamińska-Winciorek, Grażyna; Wydmański, Jerzy; Tukiendorf, Andrzej; Kowalska, Małgorzata
2018-06-01
Current literature review indicates that there is an increase in risk of skin melanoma due to the use of sunbeds. To assess behaviors and opinions about health risk related to tanning. From March 2012 to June of the same year, nonrepresentative cross-sectional study was conducted online concerning knowledge and behaviors during tanning. Data from 4919 people (80% of women, median age 25 years [IQR: 20-36]) were analyzed statistically with R software (level of significance at α = .05). We used the authors "active users of sunbeds" (AUS) criterion, denoting person using it ≥2 times per year with an average sessions lasting ≥5 minutes (cutoff values above 1 quartile). The reference was those not meeting above criteria. A total of 926 persons (18.8%) stated that they use sunbeds, while 680 (13.8%) met the criterion of AUS. Within the AUS group, the median number of visits in the tanning beds rooms was 10 (IQR: 5-15) per year, with single session lasting 9 (IQR: 7-10) minutes. The majority (83.5%) of AUS tanned naked indoors, with only 47.4% to have used safety glasses. These individuals were significantly more likely to be women, better educated, and were considered outdoor tanners. AUS were less aware of the risks associated with sunburns, with equal use of sunscreen and reapplication more frequently (as non-AUS). The level of knowledge in the field of prevention of melanoma was similar in both groups; however, AUS group more frequently took risky behaviors related to sun exposure. © 2018 Wiley Periodicals, Inc.
Malformations detected by abdominal ultrasound in children with congenital heart disease.
Rosa, Rosana Cardoso Manique; Rosa, Rafael Fabiano Machado; Flores, José Antônio Monteiro; Golendziner, Eliete; Oliveira, Ceres Andréia Vieira de; Varella-Garcia, Marileila; Paskulin, Giorgio Adriano; Zen, Paulo Ricardo Gazzola
2012-12-01
Extracardiac malformations may be present in patients with congenital heart disease (CHD), bringing greater risk of comorbidity and mortality. Verify frequency and types of abdominal abnormalities detected in children with and without CHD through abdominal ultrasound (AUS), compare the patients in relation to their dysmorphic/cytogenetic findings and perform an estimative of the cost-effectiveness of the screening through AUS. We conducted a cross-sectional study with a control cohort. The cases consisted of patients with CHD admitted for the first time in a pediatric intensive care unit; the controls consisted of children without CHD who underwent AUS at the hospital shortly thereafter a case. All patients with CHD underwent AUS, high-resolution karyotype and fluorescence in situ hybridization (FISH) for microdeletion 22q11.2. AUS identified clinically significant abnormalities in 12.2% of the cases and 5.2% of controls (p= 0.009), with a power of significance of 76.6%. Most malformations with clinical significance were renal anomalies (10.4% in cases and 4.9% in controls; p= 0.034). In Brazil, the cost of an AUS examination for the Unified Health System is US$ 21. Since clinically significant abnormalities were observed in one in every 8.2 CHD patients, the cost to identify an affected child was calculated as approximately US$ 176. Patients with CHD present a significant frequency of abdominal abnormalities detected by AUS, an inexpensive and noninvasive diagnostic method with good sensitivity. The cost of screening for these defects is considerably lower than the cost to treat the complications of late diagnoses of abdominal malformations such as renal disease.
Hong, In Ki; Kim, Jun Ho; Cho, Young Up; Park, Shin-Young
2016-01-01
Purpose Ultrasound-guided fine needle aspiration (US-FNA) in thyroid nodules is presently most commonly used to identify whether these nodules are benign or malignant. However, atypical or follicular lesions of undetermined significance (AUS/FLUS), as categorized in the Bethesda System for reporting the results of FNA, cannot be classified as benign or malignant. Therefore, several clinical factors should be considered to assess the risk of malignancy in patients with AUS/FLUS. The purpose of the present study was to determine which clinical factor increased the risk of malignancy in patients with AUS/FLUS. Methods A retrospective study was done on 129 patients with fine needle aspiration categorized as AUS/FLUS from January 2011 through April 2015. Univariate and multivariate analyses were performed to assess the independent effect of risk factors such as age, sex, size of nodule, atypical descriptors, and ultrasonography criteria for malignancy. Results We identified that the presence of spiculated margin (odds ratio [OR], 5.655; 95% confidence interval [CI], 2.114-15.131; P = 0.001), nuclear grooving (OR, 3.697; 95% CI, 1.409-9.701; P = 0.008), irregular nuclei (OR, 3.903; 95% CI, 1.442-10.560; P = 0.001) were shown to be significantly related to malignancy on univariate and multivariate analyses. Conclusion We recommend that surgical resection of thyroid nodules be considered in patients with AUS/FLUS showing the histologic findings such as nuclear grooving, irregular nuclei along with spiculated margin of ultrasonographic finding. PMID:27073790
2013-01-08
Richtlinien zur Registrierung und Auswertung von Waffen -und Detonationsknallen 31 Motor Case Burst Probability ARO Report 75-2, SMC-S-001 Def Stan...des bruits de détonation Vorschriften und Richtlinien zur Registrierung und Auswertung von Waffen und Detonationsknallen and STANAG 4569 with...à l’exploitation des bruits d’armes et des bruits de détonation Vorschriften und Richtlinien zur Registrierung und Auswertung von Waffen und
[Vegetarische und vegane Ernährung bei Kindern - Stand der Forschung und Forschungsbedarf].
Keller, Markus; Müller, Stine
2016-01-01
Die Praxis vegetarischer Ernährungsformen ist in Deutschland im letzten Jahrzehnt deutlich angestiegen. Allerdings ist der Anteil vegetarischer und veganer Kinder dabei unbekannt. Studien mit Erwachsenen zeigen das präventive Potenzial, aber auch potenzielle Schwachstellen pflanzenbasierter Kostformen. Die Vorteile und Risiken einer vegetarischen bzw. veganen Ernährung im Kindesalter wurden bisher jedoch relativ selten untersucht. Außerdem lassen das unterschiedliche Alter der Kinder, das heterogene Studiendesign sowie die teilweise geringe Probandenzahl der Studien keine verbindlichen Aussagen zu. In dieser Übersichtsarbeit werden die Ergebnisse der wenigen Studien zu vegetarisch und vegan ernährten Kindern (< 12 Jahren) in Nordamerika und Europa zusammengefasst. Demnach lag die Zufuhr von Nahrungsenergie und Makronährstoffen vegetarischer und veganer Kinder meist näher an den Empfehlungen der Fachgesellschaften als die Ernährung gleichaltriger Mischkostkinder. Ebenso wiesen vegetarisch und vegan ernährte Kinder eine höhere Zufuhr von und bessere Versorgung mit verschiedenen Vitaminen und Mineralstoffen auf. Häufiger zeigten sich jedoch Defizite bei Vitamin B12, Zink, Kalzium, Eisen und Vitamin D. Das Wachstum und die Entwicklung vegetarisch und vegan ernährter Kinder entsprachen weitgehend den Referenzstandards, wobei sie dazu tendierten, leichter, schlanker und (< 5 Jahren) auch kleiner zu sein. Aufgrund der unzureichenden Studienlage besteht erheblicher Forschungsbedarf zu den Auswirkungen einer vegetarischen und veganen Ernährung im Kindesalter. © 2016 S. Karger GmbH, Freiburg.
Charpentier, Ronald R.; Cook, Troy A.
2013-01-01
Over the last decade, oil and gas well productivities were estimated using decline-curve analysis for thousands of wells as part of U.S. Geological Survey (USGS) studies of continuous (unconventional) oil and gas resources in the United States. The estimated ultimate recoveries (EURs) of these wells show great variability that was analyzed at three scales: within an assessment unit (AU), among AUs of similar reservoir type, and among groups of AUs with different reservoir types. Within a particular oil or gas AU (such as the Barnett Shale), EURs vary by about two orders of magnitude between the most productive wells and the least productive ones (excluding those that are dry and abandoned). The distributions of EURs are highly skewed, with most of the wells in the lower part of the range. Continuous AUs were divided into four categories based on reservoir type and major commodity (oil or gas): coalbed gas, shale gas, other low-permeability gas AUs (such as tight sands), and low-permeability oil AUs. Within each of these categories, there is great variability from AU to AU, as shown by plots of multiple EUR distributions. Comparing the means of each distribution within a category shows that the means themselves have a skewed distribution, with a range of approximately one to two orders of magnitude. A comparison of the three gas categories (coalbed gas, shale gas, and other low-permeability gas AUs) shows large overlap in the ranges of EUR distributions. Generally, coalbed gas AUs have lower EUR distributions, shale gas AUs have intermediate sizes, and the other low-permeability gas AUs have higher EUR distributions. The plot of EUR distributions for each category shows the range of variation among developed AUs in an appropriate context for viewing the historical development within a particular AU. The Barnett Shale is used as an example to demonstrate that dividing wells into groups by time allows one to see the changes in EUR distribution. Subdivision into groups can also be done by vertical versus horizontal wells, by length of horizontal completion, by distance to closest previously drilled well, by thickness of reservoir interval, or by any other variable for which one has or can calculate values for each well. The resulting plots show how one can subdivide the total range of productivity in shale-gas wells into smaller subsets that are more appropriate for use as analogs.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Vortanz, Karsten; Zayer, Peter
Das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende ist verabschiedet. Ab 2017 sind moderne Messeinrichtungen (mME) und intelligente Messsysteme (iMSys) zu verbauen und zu betreiben. Der "deutsche Weg" für die Einführung von Smart Metern sieht einen stufenweisen Rollout sowie ein Höchstmaß an Informations- und Datensicherheit vor. Dabei spielen iMSys und mME eine wichtige Rolle bei der Neugestaltung der intelligenten Netze (Smart Grids) und des neuen Marktmodells (Smart Market). Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den neuen Gesetzen, den Marktrollen und ihren Aufgaben, Datenschutz und Datensicherheit, dem iMSys als sichere Lösung, dem sicheren Betrieb von Smart Meter Gateways, Smart Grid - Smart Market, dem Zusammenspiel zwischen reguliertem Bereich und Markt, den Einsatzbereichen der iMSys sowie den Auswirkungen auf Prozesse und Systeme und gibt Handlungsempfehlungen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Spaeth, Andreas
2018-04-01
Since decolonization till todays "New Odyssey" - the current European refugee crisis—(Kingsley 2016) we witnessed an unhindered and unrestricted migration to Europe from Africa south of the Sahara. Regulated migration was even promoted for medical staff, soldiers and seamen. This was induced by a shortage of qualified staff in receiving ex-colonial powers and the need maintaining mercenary armies for todays international conflicts. Political refugees were often hoped to form new western-friendly governments in cases of socialist Ethiopia and dictatorial regimes in esp. ex-Zaire, Togo, Guinea-Conakry, Uganda, Ghana and Zimbabwe. Todays migration out of Africa south of the Sahara is often caused by political and humanitarian crises, but specifically accelerated by the long-lasting negligence of donors for small-scale agricultural development. Land grabbing and the challenge to bring millions of youth with formal training into a meaningful occupation are seen as further important causes of rural outmigration. A "mismatch" between training programs offered especially by international development agencies and training needs for employability is also causing mass-unemployment of youth. An alignment of future development programming with the needs of the poor to assure a "right to stay" should be addressed by international policy makers with highest priority.
Surface radiant flux densities inferred from LAC and GAC AVHRR data
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Berger, F.; Klaes, D.
To infer surface radiant flux densities from current (NOAA-AVHRR, ERS-1/2 ATSR) and future meteorological (Envisat AATSR, MSG, METOP) satellite data, the complex, modular analysis scheme SESAT (Strahlungs- und Energieflüsse aus Satellitendaten) could be developed (Berger, 2001). This scheme allows the determination of cloud types, optical and microphysical cloud properties as well as surface and TOA radiant flux densities. After testing of SESAT in Central Europe and the Baltic Sea catchment (more than 400scenes U including a detailed validation with various surface measurements) it could be applied to a large number of NOAA-16 AVHRR overpasses covering the globe.For the analysis, two different spatial resolutions U local area coverage (LAC) andwere considered. Therefore, all inferred results, like global area coverage (GAC) U cloud cover, cloud properties and radiant properties, could be intercompared. Specific emphasis could be made to the surface radiant flux densities (all radiative balance compoments), where results for different regions, like Southern America, Southern Africa, Northern America, Europe, and Indonesia, will be presented. Applying SESAT, energy flux densities, like latent and sensible heat flux densities could also be determined additionally. A statistical analysis of all results including a detailed discussion for the two spatial resolutions will close this study.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Spaeth, Andreas
2018-04-01
Since decolonization till todays "New Odyssey"—the current European refugee crisis—(Kingsley 2016) we witnessed an unhindered and unrestricted migration to Europe from Africa south of the Sahara. Regulated migration was even promoted for medical staff, soldiers and seamen. This was induced by a shortage of qualified staff in receiving ex-colonial powers and the need maintaining mercenary armies for todays international conflicts. Political refugees were often hoped to form new western-friendly governments in cases of socialist Ethiopia and dictatorial regimes in esp. ex-Zaire, Togo, Guinea-Conakry, Uganda, Ghana and Zimbabwe. Todays migration out of Africa south of the Sahara is often caused by political and humanitarian crises, but specifically accelerated by the long-lasting negligence of donors for small-scale agricultural development. Land grabbing and the challenge to bring millions of youth with formal training into a meaningful occupation are seen as further important causes of rural outmigration. A "mismatch" between training programs offered especially by international development agencies and training needs for employability is also causing mass-unemployment of youth. An alignment of future development programming with the needs of the poor to assure a "right to stay" should be addressed by international policy makers with highest priority.
Evaluation of Abdominal Ultrasonography Mass Screening for Hepatocellular Carcinoma in Taiwan
Yeh, Yen-Po; Hu, Tsung-Hui; Cho, Po-Yuan; Chen, Hsiu-Hsi; Yen, Amy Ming-Fang; Chen, Sam Li-Sheng; Chiu, Sherry Yueh-Hsia; Fann, Jean Ching-Yuan; Su, Wei-Wen; Fang, Yi-Jen; Chen, Shih-Tien; San, Hsiao-Ching; Chen, Hung-Pin; Liao, Chao-Sheng
2014-01-01
Mass screening with abdominal ultrasonography (AUS) has been suggested as a tool to control adult hepatocellular carcinoma (HCC) in individuals, but its efficacy in reducing HCC mortality has never been demonstrated. This study aimed to assess the effectiveness of reducing HCC mortality by mass AUS screening for HCC based on a program designed and implemented in the Changhua Community-based Integrated Screening (CHCIS) program with an efficient invitation scheme guided by the risk score. We invited 11,114 (27.0%) of 41,219 eligible Taiwanese subjects between 45 and 69 years of age who resided in an HCC high-incidence area to attend a risk score-guided mass AUS screening between 2008 and 2010. The efficacy of reducing HCC mortality was estimated. Of the 8,962 AUS screening attendees (with an 80.6% attendance rate), a total of 16 confirmed HCC cases were identified through community-based ultrasonography screening. Among the 16 screen-detected HCC cases, only two died from HCC, indicating a favorable survival. The cumulative mortality due to HCC (per 100,000) was considerably lower in the invited AUS group (17.26) compared with the uninvited AUS group (42.87) and the historical control group (47.51), yielding age- and gender-adjusted relative mortality rates of 0.69 (95% confidence interval [CI]: 0.56-0.84) and 0.63 (95% CI: 0.52-0.77), respectively. Conclusion: The residents invited to community-based AUS screening for HCC, compared with those who were not invited, showed a reduction in HCC mortality by ∼31% among subjects aged 45-69 years who had not been included in the nationwide vaccination program against hepatitis B virus infection. (Hepatology 2014;59:1840–1849) PMID:24002724
Zhang, Yue; Barnes, George L; Yan, Tianying; Hase, William L
2010-05-07
Model non-equilibrium molecular dynamics (MD) simulations are presented of heat transfer from a hot Au {111} substrate to an alkylthiolate self-assembled monolayer (H-SAM) to assist in obtaining an atomic-level understanding of experiments by Wang et al. (Z. Wang, J. A. Carter, A. Lagutchev, Y. K. Koh, N.-H. Seong, D. G. Cahill, and D. D. Dlott, Science, 2007, 317, 787). Different models are considered to determine how they affect the heat transfer dynamics. They include temperature equilibrated (TE) and temperature gradient (TG) thermostat models for the Au(s) surface, and soft and stiff S/Au(s) models for bonding of the S-atoms to the Au(s) surface. A detailed analysis of the non-equilibrium heat transfer at the heterogeneous interface is presented. There is a short time temperature gradient within the top layers of the Au(s) surface. The S-atoms heat rapidly, much faster than do the C-atoms in the alkylthiolate chains. A high thermal conductivity in the H-SAM, perpendicular to the interface, results in nearly identical temperatures for the CH(2) and CH(3) groups versus time. Thermal-induced disorder is analyzed for the Au(s) substrate, the S/Au(s) interface and the H-SAM. Before heat transfer occurs from the hot Au(s) substrate to the H-SAM, there is disorder at the S/Au(s) interface and within the alkylthiolate chains arising from heat-induced disorder near the surface of hot Au(s). The short-time rapid heating of the S-atoms enhances this disorder. The increasing disorder of H-SAM chains with time results from both disorder at the Au/S interface and heat transfer to the H-SAM chains.
Padmanabhan, Vijayalakshmi; Marshall, Carrie B; Akdas Barkan, Guliz; Ghofrani, Mohiedean; Laser, Alice; Tolgay Ocal, Idris; David Sturgis, Charles; Souers, Rhona; Kurtycz, Daniel F I
2017-05-01
The Bethesda System for Reporting Thyroid Cytopathology (TBSRTC) offers a six-tiered diagnostic scheme for thyroid Fine Needle Aspiration (FNA): Benign, Atypia of Undetermined Significance/Follicular Lesion of Undetermined Significance (AUS/FLUS), suspicious for follicular neoplasm, suspicious for malignancy, malignant, and unsatisfactory with an aim to standardize diagnostic criteria. Reported rate of AUS/FLUS category in the literature has varied from 3% to 20.5%. The aim of this study was to assess interobserver variability among cytopathologists to assess reproducibility of the AUS/FLUS category. Seven cytopathologists brought FNA cases (a mixture of atypical and non-atypical FNA diagnosis) diagnosed using TBSRTC from their respective institutions which were reviewed and diagnosed by the participants. The analysis assessed interobserver variability among 7 cytopathologists and determined characteristics on the slides which were associated with concordance to the institutional diagnosis. Seventy eight of 125 (62.4%) benign cases were classified as benign by the reviewers and 26 (21%) were called AUS/FLUS on review. A third of the AUS/FLUS cases were called benign on review and 28.2% were classified as suspicious for neoplasia/malignancy. Roughly a third each of the suspicious for follicular neoplasm/suspicious for malignancy cases were classified as AUS/FLUS. When pathologists from different institutions shared their slides, concordance was high for specimens with adequate cellularity and those that were clearly benign but thresholds varied for the other indeterminate categories. Most definite categorization of the AUS/FLUS category was seen on review. Diagn. Cytopathol. 2017;45:399-405. © 2017 Wiley Periodicals, Inc. © 2017 Wiley Periodicals, Inc.
Liu, Joceline S; Hofer, Matthias D; Milose, Jaclyn; Oberlin, Daniel T; Flury, Sarah C; Morey, Allen F; Gonzalez, Chris M
2016-01-01
To examine case volume characteristics among certifying urologists performing male sling and artificial urinary sphincter (AUS) procedures to evaluate practice patterns in male stress urinary incontinence (SUI). Six-month case log data of certifying urologists (2003-2013) were obtained from the American Board of Urology. Cases specifying Current Procedural Terminology code for male sling, AUS, and removal or revision of either procedure in males ≥18 years were analyzed. Among 1615 urologists (568 certifying and 1047 recertifying) logging at least 1 male incontinence procedure, 2109 (48% of all procedures) male sling and 2284 (52%) AUS cases were identified. The mean age of patients undergoing AUS was 74.9 years and the mean age of patients undergoing sling procedures was 67.3 years (P <.001). An increase in male incontinence procedures from 2003 to 2013 was demonstrated. The rate of male sling procedure increased from 32.7% of incontinence surgeries in 2004 to 45.5% in 2013 (P <.001). Academically affiliated urologists are 1.5 times more likely to perform AUS than male sling for SUI (P <.001). Median number of slings performed was 2 (range 1-40), with 32.7% placing slings exclusively. A small group of certifying urologists (3.4%) accounted for 22% of all male slings placed. This same cohort logged 10.2% of all AUS performed. Surgical management of male SUI varies widely across states (P <.001), with slings performed between 21% and 70% of the time. Overall the number of male incontinence procedures has increased over time, with a growing proportion of male slings. Most slings and AUS cases are performed by a small number of high-volume surgeons. Copyright © 2015 Elsevier Inc. All rights reserved.
Hüsch, Tanja; Kretschmer, Alexander; Thomsen, Frauke; Kronlachner, Dominik; Kurosch, Martin; Obaje, Alice; Anding, Ralf; Pottek, Tobias; Rose, Achim; Olianas, Roberto; Friedl, Alexander; Hübner, Wilhelm; Homberg, Roland; Pfitzenmaier, Jesco; Grein, Ulrich; Queissert, Fabian; Naumann, Carsten Maik; Schweiger, Josef; Wotzka, Carola; Nyarangi-Dix, Joanne; Hofmann, Torben; Ulm, Kurt; Bauer, Ricarda M; Haferkamp, Axel
2017-01-01
We analysed the impact of predefined risk factors: age, diabetes, history of pelvic irradiation, prior surgery for stress urinary incontinence (SUI), prior urethral stricture, additional procedure during SUI surgery, duration of incontinence, ASA-classification and cause for incontinence on failure and complications in male SUI surgery. We retrospectively identified 506 patients with an artificial urinary sphincter (AUS) and 513 patients with a male sling (MS) in a multicenter cohort study. Complication rates were correlated to the risk factors in univariate analysis. Subsequently, a multivariate logistic regression adjusted to the risk factors was performed. A p value <0.05 was considered statistically significant. A history of pelvic irradiation was an independent risk factor for explantation in AUS (p < 0.001) and MS (p = 0.018). Moreover, prior urethral stricture (p = 0.036) and higher ASA-classification (p = 0.039) were positively correlated with explantation in univariate analysis for AUS. Urethral erosion was correlated with prior urethral stricture (p < 0.001) and a history of pelvic irradiation (p < 0.001) in AUS. Furthermore, infection was correlated with additional procedures during SUI surgery in univariate analysis (p = 0.037) in MS. We first identified the correlation of higher ASA-classification and explantation in AUS. Nevertheless, only a few novel risk factors had a significant influence on the failure of MS or AUS. © 2016 S. Karger AG, Basel.
Neldam, S; Osler, M; Hansen, P K; Nim, J; Smith, S F; Hertel, J
1986-10-01
In a prospective clinical randomized investigation 487 women had the condition of the fetus during labour supervised by means of stethoscope (AUS), while 482 women went through labour under surveillance of electronic fetal monitoring, cardiotocography (EFM). 349 women refused to participate in the investigation (NAI) and had delivery conducted according to the normal procedures of the department (70% AUS, 30% EFM). Significantly more pathological fetal heart rate patterns (FHR) were found in the EFM group compared to the AUS group in both the first and the second stage of labour. As a result significantly more vacuum extractions were performed in the EFM group than in the AUS group, while no statistical difference was found between the groups in the incidence of acute cesarean sections carried out for asphyxia. One case of intrapartum death occurred in the AUS group. No differences were found in Apgar scores after 1 and 5 min or in neonatal morbidity at examination on the 2nd and 5th days after delivery. A tendency towards more biochemically compromised children was found in the AUS group. The specificity for both methods was found to be acceptably high (80%), while the predictive value for both methods was low (50%). More research is therefore urgently needed to evaluate supplementary investigations and parameters for the evaluation of the intrapartum fetal condition.
Campo, J L; Cobos, P
1994-01-12
Four lines of Tribolium castaneum were selected in each of three replicates for increased ratio of (pupal-larval) to (adult-larval) weight gains, using selection for increased (pupal-larval) weight gain (PL), selection for decreased (adult-larval) weight gain (AL), direct selection for the ratio (R) and linear selection index of larval, pupal and adult weights (I), respectively, for four generations. Linear index was calculated with economic weights of m(2) -m(3) , m(3) -m(1) and m(1) -m(2) , respectively, with m(1) , m(2) and m(3) being the means for larval, pupal and adult weights. Selection to increase the ratio is considered to be a method to maximize the mean response in (adult-larval) weight while controlling the response in (pupal-adult) weight, and as a form of antagonistic selection to increase the weight gain during a given age period relative to the gain at another age period. Larval, pupal and adult weights were measured at 14, 21 and 28 days after adult emergence, respectively. The selected proportion was 20 % in all lines. The response observed for the ratio differed significantly among lines (p < 0.01), with the I and AL lines having the greatest responses. Line R was less effective in improving the objective of selection, while line PL appeared to be inappropriate. The observed responses for the numerator and denominator weight gains were positive in line PL, and negative in the AL, R and I lines. All lines apart from line PL decreased the (adult-larval) weight, holding (pupal-adult) weight constant. Larval weight showed the greatest influence on the response for the objective of selection. The results for this greater than 1 ratio are compared with results of others for smaller than 1 ratios, in which indirect selection for increased numerator is the more efficient alternative to the selection index. ZUSAMMENFASSUNG: Effizienz Selektionsverfahren zur Verbesserung des Quotienten der Gewichtsentwicklung zwischen Puppe/Larve und Käfer/Larve bei Tribolium. In den jeweils drei Versuchsserien zur Erhöhung des Quotienten (Gewicht von Puppe-Larve/Gewicht von Käfer-Larve) wurden vier Versuchsreihen von Tribolium castaneum untersucht: die Versuchsreihe PL wurde gewählt um die Differenz (Puppengewicht-Larvengewicht) zu erhöhen, die Versuchsreihe AL wurde gewählt um die Differenz (Käfergewicht-Larvengewicht) zu reduzieren, die Versuchsreihe R wurde direkt für den Koeffizienten gewählt und die Auswahl der Versuchsreihe I erfolgte über einen linearen Index, errechnet aus dem Gewicht von Larven, Puppen und Käfern über vier Generationen. Der lineare Index wurde berechnet aus den Gewichten von (m(2) -m(3) ), (m(3) -m(1) ) bzw. (m(1) -m(2) ), wobei m(1) , m(2) und m(3) die Mittelwerte für das Gewicht von Larven, Puppen bzw. Käfern sind. Die Auswahl zur Erhöhung des Quotienten ist eine Methode zur Maximierung des Durchschnittsgewichtsverhältnisses Käfer/Larve, sowie eine antagonische Auswahlform zur Erhöhung der Gewichtszunahme während einer bestimmten Wachstumsperiode im Vergleich zur Gewichtszunahme während einer anderen Wachstumsperiode. Das Selektionsverhältnis belief sich auf 20%. Die beim Quotienten beobachtete Antwort wies bedeutende Unterschiede zwischen Versuchsreihen auf (p < 0.01), wobei die höchsten Antworten bei den Versuchsreihen I und AL beobachtet wurden. Versuchsreihe R war am wenigsten effektiv, während Versuchsreihe PL nicht geeignet schien, das Auswahlziel zu verbessern. Die bei Nenner und Zähler beobachteten Antworten waren positiv bei der Versuchsreihe PL und negativ bei den anderen drei Versuchsreihen. Die Ergebnisse für diesen Quotient größer als 1 wurden mit denen anderer Versuche für Quotienten kleiner als 1 verglichen, bei denen die Auswahl zur Erhöhung des Zählers die effizienteste Alternative zum Auswahlindex ist. RESUMEN: Eficiencia de métodos de selección para incrementar el cociente entre la ganancia en peso de pupa-peso de larva y la ganancia en peso de adulto-peso de larva en Tribolium Cuatro líneas de Tribolium castaneum fueron seleccionadas en cada una de tres repeticiones para incrementar el cociente (peso de pupa-peso de larva)/(peso de adulto-peso de larva); la línea PL fue seleccionada para aumentar la diferencia (peso de pupa-pesp de larva), la línea AL fue seleccionada para disminuir la diferencia (peso de adulto-peso de larva), fa línea R fue seleccionada directamente para el cociente, y la línea I fue seleccionada por medio de un índice lineal basado en los pesos de larva, pupa y adulto, durante cuatro generaciones. El índice lineal se calculó con pesos económicos de (m(2) -m(3) ), (m(3) -m(1) ), y (m(1) -m(2) ) respectivamentee, siendo m(1) , m(2) , y m(3) los valores medios para el peso de larva, pupa y adulto. La selección para aumentar el cociente indicado es un método para maximizar la respuesta en (peso de adulto-peso de larva) controlando al tiempo la respuesta en (peso de pupa-peso de adulto), y es una forma de selección antagónica para aumentar la ganancia de peso durante un periodo de edad en relación con la ganancia en peso durante otro periodo. La proporción de selección due el 20 %. La respuesta observada en el cociente difería significativamente entre lineas (p < 0.01), teniendo las líneas I y AL las mayores respuestas. La línea R fue menos efectiva, mientras que la línea PL parecía inapropiada para mejorar el objetiyo de selección. Las respuestas observadas en el denominador y en el numerador fueron positivas en la línea PL, y negativas en las otras tres líneas. Los resultados para este cociente mayor que 1 se comparan con los de otros experimentos para cocientes menores que 1, en los que la selección para incrementar el numerador es la alternativa más eficiente al índice de selección. 1994 Blackwell Verlag GmbH.
Ökophysik: Plaudereien über das Leben auf dem Land, im Wasser und in der Luft
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Nachtigall, W.
Prof. em. Dr. rer. nat. Werner Nachtigall, geb. 1934, war als Zoophysiologe und Biophysiker Leiter des Zoologischen Instituts der Universität des Saarlandes in Saarbrücken. In Forschung und Ausbildung hat er sich insbesondere mit Aspekten der Technischen Biologie und Bionik befasst und mit seinen Forschergruppen viele Basisdaten insbesondere zur Ökologie, Physiologie und Physik des Fliegens und Schwimmens aber auch zur Stabilität beispielsweise der Gräser erarbeitet. Lebewesen überraschen immer wieder durch ihre "Biodiversität", ihre hochspezifischen Ausgestaltungen und Anpassungen.
Dynamische Motorvermessung mit verschiedenen Methoden und Modellen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schreiber, Alexander
Die stark zunehmenden gesetzlichen und wirtschaftlichen Vorgaben zur Senkung von Kraftstoffverbrauch und Abgasemissionen stellen große Anforderungen an die weitere Entwicklung von Benzin- und Dieselmotoren. Hierbei sind grundlegende Fortschritte durch Konstruktion und auslegungsbedingte Maßnahmen im Bereich der Einspritzung, Gemischaufbereitung, Aufladung, Brennverfahren und Abgasnachbehandlung zu erreichen. Ein wesentlicher Teil dieser Verbesserungen wird jedoch durch eine Zunahme von Variabilitäten erreicht wie z.B. verstellbaren Vor-, Haupt- und Nacheinspritzungen, variablem Raildruck, variablen Nockenwellensteuerwinkeln, Ventilhüben, Drall-/Tumbleklappen sowie verstellbaren Abgasturbinen, Abgasrückführströmen und Abgasnachbehandlungssystemen. Dadurch steigt die Zahl der Stellglieder (Aktoren) stark an. Hinzu kommen zusätzliche Sensoren wie z.B. für Luftzahl, NOx, Brennraumdruck, Abgastemperatur und Abgasdruck. Deshalb nimmt der Umfang der Steuerungs-, Regelungs- und Diagnosefunktionen in der Motorelektronik (ECU) stark zu. Bild 7-1 zeigt als Beispiel den Signalfluss für die gesteuerten und geregelten Größen eines Dieselmotors in einer beispielhaften Prüfstandsumgebung.
Neue Laser und Strahlquellen - alte und neue Risiken?
Paasch, Uwe; Schwandt, Antje; Seeber, Nikolaus; Kautz, Gerd; Grunewald, Sonja; Haedersdal, Merete
2017-05-01
Die Entwicklungen im Bereich dermatologischer Laser, hochenergetischer Blitzlampen, LED und neuer Energie- und Strahlquellen der letzten Jahre haben gezeigt, dass mit neuen Wellenlängen, Konzepten und Kombinationen zusätzliche, zum Teil über den ästhetischen Bereich hinaus gehende therapeutische Optionen für den Dermatologen erschlossen werden konnten. Wurden bisher zum Beispiel mit fraktionalen Lasern Falten behandelt, sind eben diese Systeme heute in Kombination mit Medikamenten wichtige Werkzeuge bei der Behandlung von Narben, bei Feldkanzerisierung und epithelialen Tumoren. Die Anforderungen an den die Indikation stellenden und vorzugsweise therapierenden Arzt steigen mit der immer komplexer werdenden Technik und den zunehmenden Komorbiditäten und Komedikationen einer älter werdenden Patientenklientel. Parallel etabliert wurden, zunächst für einige wenige Indikationen, Geräte für die Heimanwendung, die sich durch geringe Leistung und spezielle Sicherheitsvorkehrungen zur Vermeidung von Unfällen, Risiken und Nebenwirkungen auszeichnen. Trotz der reduzierten Effizienz solcher Selbstbehandlungsmaßnahmen steigt die Wahrscheinlichkeit einer Fehlanwendung, da die Grundvoraussetzung für eine korrekte Therapie, nämlich die exakte Diagnose und Indikationsstellung, nicht vorausgesetzt werden kann. Bei einer Haarentfernung können so Pigmenttumoren, bei einer Faltentherapie neoplastische Hautveränderungen adressiert und zu erwartende, unvorhergesehene und neue Nebenwirkungen und Komplikationen induziert werden. In diesem Szenario ist es wichtig, alle potenziellen Anwender dieser neuen Technologien vor deren Einsatz so zu qualifizieren, dass den Therapierten maximale Therapiesicherheit bei höchster Effizienz unter dem Leitbild diagnosis certa - ullae therapiae fundamentum garantiert wird. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Ein Blick ins Licht. Einblicke in die Natur des Lichts und des Sehens, in Farbe und Fotografie.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Falk, D. S.; Brill, D. R.; Stork, D. G.
This book is a German translation, by A. Ehlers, of the American original "Seeing the light. Optics in nature, photography, color, vision, and holography", published in 1986. Contents: 1. Die Haupteigenschaften des Lichts. 2. Grundlagen der geometrischen Optik. 3. Spiegel und Linsen. 4. Kamera und Fotografie. 5. Das menschliche Auge und sein Sehvermögen. I: Wie das Bild erzeugt wird. 6. Optische Instrumente. 7. Das menschliche Auge und sein Sehvermögen. II: Bildverarbeitung. 8. Räumliches Sehen und Tiefenwahrnehmung. 9. Farbe. 10. Farbwahrnehmung. 11. Farbfotografie. 12. Wellenoptik. 13. Streuung und Polarisation. 14. Holografie. 15. Ein Blick in die moderne Physik.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Aichelburg, P. C.
Contents: Einleitung(P. C. Aichelburg). 1. Über Zeit, Bewegung und Veränderung (Aristoteles). 2. Ewigkeit und Zeit (Plotin). 3. Was ist die Zeit? (Augustinus). 4. Von der Zeit (Immanuel Kant). 5. Newtons Ansichten über Zeit, Raum und Bewegung (Ernst Mach). 6. Über die mechanische Erklärung irreversibler Vorgänge (Ludwig Boltzmann). 7. Das Maß der Zeit (Henri Poincaré). 8. Dauer und Intuition (Henri Bergson). 9. Die Geschichte des Unendlichkeitsproblems (Bertrand Russell). 10. Raum und Zeit (Hermann Minkowski). 11. Der Unterschied von Zeit und Raum (Hans Reichenbach). 12. Newtonscher und Bergsonscher Zeitbegriff (Norbert Wiener). 13. Die Bildung des Zeitbegriffs beim Kinde (JeanPiaget).14. Eine Bemerkung über die Beziehungen zwischen Relativitätstheorie und der idealistischen Philosophie (Kurt Gödel). 15. Der zweite Hauptsatz und der Unterschied von Vergangenheit und Zukunft (Carl Friedrich v. Weizsäcker). 16. Zeit als physikalischer Begriff (Friedrich Hund). 17. Zeitmessung und Zeitbegriff in der Astronomie (Otto Heckmann). 18. Kann die Zeit rückwärts gehen? (Martin Gardner). 19. Zeit und Zeiten (Ilya Prigogine, Isabelle Stengers). 20. Zeit als dynamische Größe in der Relativitätstheorie (P. C. Aichelburg).
Cholecystokinin like immunoreactivity in the brains of young Meishan and Duroc pigs(4).
Elmquist, J K; Ross, L R; Hsu, W; Rothschild, M F; Jacobson, C D
1993-01-12
Cholecystokinin (CCK), a peptide found in both the gastrointestinal tract and brain, has been shown to be involved in the control of feed intake in a variety of animals including the pig. Chinese breeds of pigs such as the Meishan are noted for slow growth and heavy adipose deposition. In this study we have described the regional cholecystokinin-like immunoreactivity (CCK-IR) concentrations in the brain of young Duroc and Meishan pigs utilizing radioimmunoassay. Brains of days 1, 10, and 20 postnatal pigs from each breed were examined. The CCK-IR increased with age in all three areas examined (cortex, medulla, and hypothalamus). The cortical concentrations rose significantly from days 1 to 10 and from days 10 to 20. The levels in the hypothalamus and medulla increased significantly between days 1 and 20. There were no statistically significant differences in CCK-IR between the breeds at any of the three ages examined. Our results indicate that a rise in CCK-IR in the regions of the brain involved in the control of feed intake may parallel the ability of the young pigs to assimilate nutrients from a solid diet. ZUSAMMENFASSUNG: Cholecystokinin-ähnliche Immunreaktivität in den Gehirnen junger Meishan- und Durocschweine Das Peptid Cholecystokinin (CCK) wird im Gastrointestinaltrakt und im Gehirn gefunden und beeinflußt Futteraufnahme in einer Reihe von Tieren einschließlich Schwein. Chinesische Rassen wie Meishan sind wegen ihres langsamen Wachstums und der starken Fettablagerung bekannt. In dieser Studie beschreiben wir regionale Cholecystokinin-ähnliche Immunreaktivitäts-(CCK-IR)Konzentrationen im Gehirn junger Duroc- und Meishantiere, mittels Radioimmunassay bestimmt. Gehirne von 1, 10 und 20 Tage alten Ferkeln jeder Rasse wurden untersucht. CCK-IR nahm mit dem Alter in allen drei untersuchten Organen zu (Kortex, Medulla und Hypothalamus). Die kortikalen Spiegel stiegen vom Tag 1 bis 10 und vom Tag 10 bis 20 signifikant, die des Hypothalamus und der Medulla zwischen Tag 1 und 20. Zwischen Rassen waren keine statistisch signifikanten Unterschiede in CCK-IR. Unsere Ergebnisse zeigen einen Anstieg in CCK-IR in Gehirnregionen, die bei Futteraufnahme involviert sind, und könnten der Fähigkeit junger Schweine zur Assimilation von Nährstoffen aus festen Rationen parallel sein. RÉSUMÉ: Immunoréactivité de type cholécyctokinine dans le cerveau de jeunes porcs Meishan et Duroc La cholécystokinine (CCK) est peptide présent à la fois dans le tractus gastro-intestinal et le cerveau. Son influence sur le contrôle de la consommation alimentaire a été mise en évidence dans plusieurs espèces d'animaux dont le porc. Les races porcines chinoises comme la Meishan présentent une faible croissance et un dépôt de gras important. Cette étude décrit les concentrations régionales des composés présentant une réactivité immunologique similaire à la cholécystokinine (CCK-IR), déterminés par dosage radio-immunologique, dans le cerveau de porcelets Duroc et Meishan. Des cerveaux de porcelets de chacune des deux races ont été examinés à 1, 10 et 20 jours après la naissance. La CCK-IR augmente avec l'âge dans les trois zones du cerveau examinées (cortex, moelle et hypothalamus). Les concentrations corticales augmentent significativement etre 1 et 10 jours d'â ainsi qu'entre 10 et 20 jours d'âge. Les concentrations dans l'hypothalamus et la moelle croissent significativement entre 1 et 20 jours d'âge. Les différences de CCK-IR entre races ne sont statistiquement significatives pour aucun des trois âges étudiés. Nos résultats montrent qu'un accroissement de CCK-IR dans les régions du cerveau impliquées dans le contrôle de la consommation alimentaire peutètre mis en parallèle avec la capacité de porcelets à assimiler les éléments nutritifs d'un régime alimentaire solide. RESUMEN: Immunoreactividad similar a la de la colecistoquinina en los cerebros de lechones jovenes Meishan y Duroc La colecistoquinina (CCK), un péptido que se encuentra en el sistema digestivo y el cerebro, esta rela-cionado con el control del apetito en varias especies, incluido el cerdo. Las razas chinas como la Meishan se distinguen por su crecimiento lento y deposición de tejido adiposo. En este estudio hemos descrito las concentraciones de sustancias immunoló-gicamente similares a la colecistoquinina (CCK-IR) en tres regiones del cerebro de lechones Duroc y Meishan utilizando radioimmunoensayo. Los cerebros de cerdos de 1, 10 y 20 días de edad de cada raza fueron examinados. La CCK-IR aumentó con la edad en las tres áreas examinadas (córtex, médula e hipotálamo). Las concentraciones en el córtex aumentaron significativamente de 1 a 10 y de 10 a 20 dias de edad. Las concentraciones en el hipotálamo y médula aumentaron significativamente entre los días 1 y 20. No hubo diferencias significativas en CCK-IR entre las razas en ninguna de las edades estudiadas. Nuestros resultados indican que un aumento en CCK-IR en las regiones del cerebro que participan en el control del consumo de alimente podrían ir paralelas a la habilidad de los lechones para asimilar nutrientes de una dieta sólida. 1993 Blackwell Verlag GmbH.
Pilowsky, Tammy; Yirmiya, Nurit; Gross-Tsur, Varda; Shalev, Ruth S
2007-03-01
Neuropsychological functioning of 30 siblings of children with autism (AU-S), 28 siblings of children with mental retardation of (MR-S), and 30 siblings of children with developmental language delay (DLD-S) was compared. Two siblings, both AU-S, received diagnoses of pervasive developmental disorder (PDD). More siblings with cognitive disabilities were found in DLD-S than in AU-S. However, these differences disappeared after excluding diagnosed siblings or after accounting for family membership. In sum, despite the elevated incidence of PDD among AU-S, the neuropsychological functioning of the remaining siblings did not convey specific characteristics related to the genetic risk associated with autism, in contrast to the cognitive functioning of the DLD-S, which did reflect a genetic risk.
Ueda, Shigeto; Tsuda, Hitoshi; Asakawa, Hideki; Omata, Jiro; Fukatsu, Kazuhiko; Kondo, Nobuo; Kondo, Tadaharu; Hama, Yukihiro; Tamura, Katsumi; Ishida, Jiro; Abe, Yoshiyuki; Mochizuki, Hidetaka
2008-06-09
Accurate evaluation of axillary lymph node (ALN) involvement is mandatory before treatment of primary breast cancer. The aim of this study is to compare preoperative diagnostic accuracy between positron emission tomography/computed tomography with 18F-fluorodeoxyglucose (18F-FDG PET/CT) and axillary ultrasonography (AUS) for detecting ALN metastasis in patients having operable breast cancer, and to assess the clinical management of axillary 18F-FDG PET/CT for therapeutic indication of sentinel node biopsy (SNB) and preoperative systemic chemotherapy (PSC). One hundred eighty-three patients with primary operable breast cancer were recruited. All patients underwent 18F-FDG PET/CT and AUS followed by SNB and/or ALN dissection (ALND). Using 18F-FDG PET/CT, we studied both a visual assessment of 18F-FDG uptake and standardized uptake value (SUV) for axillary staging. In a visual assessment of 18F-FDG PET/CT, the diagnostic accuracy of ALN metastasis was 83% with 58% in sensitivity and 95% in specificity, and when cut-off point of SUV was set at 1.8, sensitivity, specificity, and accuracy were 36, 100, and 79%, respectively. On the other hand, the diagnostic accuracy of AUS was 85% with 54% in sensitivity and 99% in specificity. By the combination of 18F-FDG PET/CT and AUS to the axilla, the sensitivity, specificity, and accuracy were 64, 94, and 85%, respectively. If either 18F-FDG PET uptake or AUS was positive in allixa, the probability of axillary metastasis was high; 50% (6 of 12) in 18F-FDG PET uptake only, 80% (4 of 5) in AUS positive only, and 100% (28 of 28) in dual positive. By the combination of AUS and 18F-FDG PET/CT, candidates of SNB were more appropriately selected. The axillary 18F-FDG uptake was correlated with the maximum size and nuclear grade of metastatic foci (p = 0.006 and p = 0.03). The diagnostic accuracy of 18F-FDG PET/CT was shown to be nearly equal to ultrasound, and considering their limited sensitivities, the high radiation exposure by 18F-FDG PET/CT and also costs of the examination, it is likely that AUS will be more cost-effective in detecting massive axillary tumor burden. However, when we cannot judge the axillary staging using AUS alone, metabolic approach of 18F-FDG PET/CT for axillary staging would enable us a much more confident diagnosis.
Cleaning of Livefront Electrical Switchgear Using Carbon Dioxide Pellets at Navy Installations
1998-05-01
MÄNTENIMIENTO - REPUESTOS ADX 600/- CARATTERISTICHE - CHARACTERISTICS - CARACTERISTIQUES - MERKMALE - CARACTERISTICAS Bicilindrico - Ciclo Diesel 4...Fliehkraftregler - Drehzahlregler - Kurbelgenhäuse aus Aluminium- Druckguss - Zylinder aus Perlitguss - Oelbadluftfilter. Bicilindrico - Ciclo Diesel de
Towards Automatic Threat Recognition
2006-12-01
York: Bantam. Forschungsinstitut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FGAN Informationstechnik und Führungssysteme KIE Towards...Informationsverarbeitung und Ergonomie FGAN Informationstechnik und Führungssysteme KIE Content Preliminaries about Information Fusion The System Ontology Unification...as Processing Principle Back to the Example Conclusion and Outlook Forschungsinstitut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FGAN
Konsistente Verknüpfung von Aktivitäts-, Sequenz- und Zustandsdiagrammen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ebrecht, Lars; Lemmer, Karsten
Der folgende Beitrag stellt eine formale, generische Verhaltensstruktur und Semantik vor, die die Basis für die konsistente Verknüpfung der drei wichtigsten UML Verhaltensdiagramme bildet. Es wird gezeigt, wie sich das grobe und übersichtliche Verhalten in Aktivitätsdiagrammen, das detaillierte Schnittstellenverhalten in Sequenzdiagrammen und detaillierte Verhaltensmodelle in Zustandsdiagrammen mit Hilfe der Semantik konsistent miteinander verknüpfen lassen und die Inhalte der drei genannten Verhaltensdiagramme eindeutig miteinander in Beziehung gebracht werden können. Als Anwendungsbeispiel wird die komplexe, sicherheits- und echtzeitkritische zugseitige Komponente des Europäischen Leit- und Sicherungstechnik Systems (ETCS) verwendet.
Anwendungsorientierte Funktionswerkstoffe mittels Walzplattieren
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Reichelt, Stephan; Schmidt, J.-F.; Neubauer, M.; Schade, A.; Andler, G.; Buerkle, G.; Hansen, H.; Hofmann, L.; Stiehler, J.; Janisch, S. D.
Obwohl walzplattierte Werkstoffe in der allgemeinen Öffentlichkeit nur wenig beachtet und behandelt werden, besitzen sie bereits heute eine hohe Bedeutung, um unterschiedliche Güter des täglichen Bedarfs realisieren und produzieren zu können. Durch eine hohe Produktivität und ein umfangreiches technologisches Wissen lassen sich bereits heute sehr anspruchsvolle und aufwändige Funktionswerkstoffe mittels Plattierverfahren herstellen, die maßgeschneiderte Produkteigenschaften für viele Halbzeuge und Fertigprodukte garantieren. Bedingt durch die konstruktiven Trends im Bereich von Automotive, Luft- und Raumfahrt sowie dem allgemeinen konstruktiven und materiellem Leichtbau ist davon auszugehen, dass die Bedeutung maßgeschneiderter Funktionswerkstoffe für spezifische Anwendungsfelder in naher Zukunft weiter wachsen und die Bedeutung einzelner Plattierverfahren für eine wirtschaftliche Produktionskette verschiedener Produkte wachsen wird.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Unsöld, Albrecht; Baschek, Bodo
Astronomie, Astrophysik und Weltraumforschung haben innerhalb weniger Jahrzehnte eine geradezu explosive Entwicklung genommen. Die neuen Beobachtungsmöglichkeiten durch die Raumfahrt, die Entwicklung hochempfindlicher Lichtdetektoren und der Einsatz leistungsstarker Computer haben uns neuartige Aspekte in der faszinierenden Welt der Galaxien und Quasare, der Sterne und Planeten erschlossen. Nachdem die dritte Auflage vergriffen ist, trägt die vorliegende vierte, völlig neubearbeitete Auflage des NEUEN KOSMOS dieser stürmischen Entwicklung Rechnung. In überschaubarem Umfang wird - bei bescheidenen Ansprüchen an die mathematisch-naturwissenschaftliche Vorbildung des Lesers - eine zusammenhängende Einführung in das Gesamtgebiet der Astronomie und Astrophysik gegeben, welche die Beobachtungen und die Grundgedanken ihrer theoretischen Deutung in gleicher Weise berücksichtigt. Auch in seiner neuen Gestalt wird der NEUE KOSMOS den Studenten und Forschern in Bereichen der Astronomie, Physik und Geowissenschaften sowie einem weiten Kreis ernsthaft interessierter Amateure viel Neues und viel Freude bringen.
Strukturen und Geschäftsmodelle eines neuen Energiemarkts
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mildebrath, Bernhard
Die Energiewende fördert nicht nur technologische, sondern auch organisatorische und kommerzielle Innovationen. Die Strukturen und Geschäftsmodelle eines neuen Energiemarktes entwickeln sich bereits. Im Spagat zwischen Versuch und Irrtum werden sie völlig neue Lösungen für eine altbekannte Forderung schaffen: Strom soll preiswert, sicher und umweltverträglich sein. Der nachstehende Artikel präsentiert dafür - teils zugespitzte - Überlegungen zu den Strukturen und Geschäftsmodellen eines neuen Energiemarkts.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Hornbogen, Erhard; Eggeler, Gunther; Werner, Ewald
Lernziel: Dieses Kapitel vermittelt einen ersten Eindruck von Werkstoffen, die bestimmte technische Eigenschaften besitzen müssen, dabei einfach herstellbar sein sollen und die Forderung der Wirtschaftlichkeit erfüllen müssen. Wir diskutieren Werkstoffe in einfachen, allgemeinen und speziellen Zusammenhängen und lernen das Wissensgebiet Werkstoffkunde kennen, das die Werkstoffwissenschaft und die Werkstofftechnik umfasst. Wir verschaffen uns einen ersten Eindruck vom mikroskopischen Aufbau der vier Werkstoffgruppen Metalle, Gläser/Keramiken, Kunststoffe und Verbundwerkstoffe. Wir lernen einige wichtige Werkstoffeigenschaften kennen. Es geht dann um zuverl ässige Datenüber Eigenschaften von Werkstoffen und in diesem Zusammenhang wird die Prüfung, die Normung und die Bezeichnung von Werkstoffen betrachtet. Schließlich befassen wir uns kurz mit der zeitlichen Entwicklung von Werkstoffen und führen den Begriff der Nachhaltigkeit ein.
Practice patterns of post-radical prostatectomy incontinence surgery in Ontario
Wallis, Christopher J.D.; Herschorn, Sender; Liu, Ying; Carr, Lesley K.; Kodama, Ronald T.; Klotz, Laurence H.; Saskin, Refik; Nam, Robert K.
2014-01-01
Introduction: We assess the practice patterns of artificial urinary sphincter (AUS) and urethral sling insertion after radical prostatectomy (RP) from a large population-based cohort. Methods: We examined 25 346 men in Ontario, Canada who underwent RP between 1993 and 2006. Using hospital and cancer registry data, we identified patients who subsequently underwent an incontinence procedure. We characterized the practice patterns of post-prostatectomy incontinence procedures across Ontario during the study interval. Results: A total of 703 (2.8%) men underwent subsequent insertion of an AUS and 282 (1.1%) underwent a urethral sling procedure (985 total incontinence procedures, 3.9%) over the study period. During the study period, 121 hospitals performed RP. Among them, 32 (26%) hospitals performed both RP and AUS/sling procedures, and 89 (74%) performed RP only. Four hospitals performed AUS/sling procedures but not RP. Of the 36 institutions that performed AUS/sling procedures, the median annual case volume was 0.29 (interquartile range: 0.083-0.75). Of all incontinence procedures, 56% were performed at 3 academic institutions. When examining observed rates of AUS/sling procedures compared with expected rates from the overall cohort, 15 of 32 hospitals (47%) performed significantly fewer incontinence procedures than expected given their RP case volume (p range: <0.0001–0.0390) and 5 (16%) performed significantly more (p range: <0.0001–0.038). Conclusions: A small number of academic institutions provide most of the surgical care for men with incontinence following RP in Ontario. Many centres that perform RP refer out to other centres to surgically manage their patients’ incontinence. PMID:25408805
Losco, Alessandra; Viganò, Chiara; Conte, Dario; Cesana, Bruno Mario; Basilisco, Guido
2009-05-01
Assessing perianal disease activity is important for the treatment and prognosis of Crohn's disease (CD) patients, but the diagnostic accuracy of the activity indices has not yet been established. The aim of this study was to determine the accuracy and agreement of the Fistula Drainage Assessment (FDA), Perianal Disease Activity Index (PDAI), and computer-assisted anal ultrasound imaging (AUS). Sixty-two consecutive patients with CD and perianal fistulae underwent clinical, FDA, PDAI, and AUS evaluation. Perianal disease was considered active in the presence of visible fistula drainage and/or signs of local inflammation (induration and pain at digital compression) upon clinical examination. The AUS images were analyzed by calculating the mean gray-scale tone of the lesion. The PDAI and gray-scale tone values discriminating active and inactive perianal disease were defined using receiver operating characteristics statistics. Perianal disease was active in 46 patients. The accuracy of the FDA was 87% (confidence interval [CI]: 76%-94%). A PDAI of >4 and a mean gray-scale tone value of 117 maximized sensitivity and specificity; their diagnostic accuracy was, respectively, 87% (CI: 76%-94%) and 81% (CI: 69%-90%). The agreement of the 3 evaluations was fair to moderate. The addition of AUS to the PDAI or FDA increased their diagnostic accuracy to respectively 95% and 98%. The diagnostic accuracy of the FDA, PDAI, and computer-assisted AUS imaging was good in assessing perianal disease activity in patients with CD. The agreement between the techniques was fair to moderate. Overall accuracy can be increased by combining the FDA or PDAI with AUS.
Le Long, Erwann; Rebibo, John David; Nouhaud, Francois Xavier; Grise, Philippe
2016-01-01
to assess the efficacy of transcorporal artificial urinary sphincter (AUS) implantation on continence for male stress urinary incontinence in cases of prior surgical treatment or/and radiation failure, and as a first option in radiation patients. From March 2007 to August 2012, 37 male patients were treated with transcorporal AUS AMS™ 800. Twelve patients had primary placement of transcorporal cuff, a surgical option due to a previous history of radiation and 25 patients had secondary procedure after failure of AUS or urinary incontinence surgery. Functional urinary outcomes were assessed by daily pad use, 24-hour Pad-test and ICIQ-SF questionnaire. Quality of life and satisfaction were assessed based on I-QoL and PGI-I questionnaires. After a median of 32 months, the continence rate (0 to 1 pad) was 69.7%. Median pad test was 17.5g (0-159), mean ICIQ-SF score was 7.3/21 (±5.4) and mean I-QoL score was 93.9/110. A total of 88% of the patients reported satisfaction with the AUS. The 5-year actuarial revision-free for AUS total device was 51%. Patients for primary implant for radiation were not more likely to experience revision than non-radiation patients. Preservation of erections was reported in half of the potent patients. Transcorporal AUS cuff placement is a useful alternative procedure option for severe male UI treatment, especially in patients with a compromised urethra after prior surgery or radiation. A high continence rate was reported and implantation as first option in radiation patients should be considered.
Arai, Yoichi; Takei, Mineo; Nonomura, Katsuya; Baba, Shiro; Habuchi, Tomonori; Matsuda, Tadashi; Takahashi, Satoru; Igawa, Mikio; Kaiho, Yasuhiro; Nakagawa, Haruo
2009-01-01
Although the artificial urinary sphincter (AUS) is one of the most effective surgical treatments for severe urinary incontinence, little is known about its use in Japan. A nationwide survey was done to determine contemporary trends in AUS use and its long-term durability. Data on AUS units sold in Japan were provided directly by Takai Hospital Supply Co., Ltd., Tokyo, Japan, and a survey form was sent to all 44 institutes where AUS implantation had been carried out. The survey included various demographic and preoperative variables, surgical variables, and postoperative outcomes. Between 1994 and 2007, a total of 100 AUS devices had been provided in Japan. Of the 44 institutes, 24 responded to the survey, and a total of 64 patients were enrolled in the study. Post-urological surgery incontinence accounted for 81.3% of the indications. During the mean follow-up of 50 months, mechanical failure occurred in four (6.2%), and the device was removed in 13 (20.3%) due to infection (14.0%), erosion (4.7%), or urination difficulty (1.5%). Of the 58 patients evaluated, 91.4% reported social continence. Five- and 10-year failure-free rates were 74.8% and 70.1%, respectively. On multivariate analysis, operative time was an independent predictor of treatment failure (P = 0.0334). Considering recent trends in prostate surgery, the AUS may be significantly underused in Japan. Although excellent long-term durability has been achieved, a learning effect appears to be evident. The Japanese urological community needs to provide appropriate patients with this treatment option.
Stachs, A.; Thi, A. Tra-Ha; Dieterich, M.; Stubert, J.; Hartmann, S.; Glass, Ä.; Reimer, T.; Gerber, B.
2015-01-01
Purpose: To evaluate the accuracy of axillary ultrasound (AUS) in detecting nodal metastasis in patients with early-stage breast cancer and to identify AUS features with high predictive power. Materials and Methods: Prospective single-center preliminary study in 105 patients with a primary diagnosis of breast cancer and clinically negative axilla. AUS was performed using a 12 MHz linear-array transducer before ultrasound-guided needle biopsy. Nodal characteristics (shape, longitudinal-transverse [LT] axis ratio, margins, cortical thickness, hyperechoic hilum) were correlated with histopathological nodal status after SLNB or axillary lymph node dissection (ALND). Results: Nodal metastases were present in 42/105 patients (40.0%). Univariate analyses showed that absence of hyperechoic hilum, round shape, LT axis ratio<2, sharp margins and cortical thickness>3 mm were associated with lymph node metastasis. Multivariate logistic regression analysis revealed cortical thickness > 3 mm as an independent predictive parameter for nodal involvement. Sensitivity, specificity, positive predictive value, negative predictive value and accuracy were 66.7, 74.6, 63.6, 77.0% and 71.4% respectively when cortical thickness > 3 mm was applied as the criterion for AUS positivity. Axillary tumor volume was low in patients with pT1/2 tumors and negative AUS, since only 3.2% of patients had > 2 metastatic lymph nodes. Conclusion: Cortical thickness>3 mm is a reliable predictor of nodal metastatic involvement. Negative AUS does not exclude lymph node metastases, but extensive axillary tumor volume is rare. PMID:27689144
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Plaßmann, Wilfried
Ein Hauptgebiet der Funkmesstechnik ist durch den Begriff RADAR (radio detection and ranging gekennzeichnet. Bei diesem Verfahren werden impulsförmige elektromagnetische Wellen von einer Antenne ausgesendet und an Körpern oder Stoffverteilungen (Wolken) reflektiert. Die Sendeantenne wird auf Empfang umgeschaltet, und anhand des Echos sind Rückschlüsse auf die Lage und die Beschaffenheit der Körper oder der Stoffverteilungen möglich. Angewendet wird die Radartechnik bei der Kontrolle und der Sicherung des Land-, Wasser- und Flugverkehrs, in der Meteorologie zur Wetterprognose, in der Astrologie und im militärischen Bereich.
Chancen und Visionen Der Modernen Mechanik
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ehlers, Wolfgang; Wriggers, Peter
Die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts wird ihre Anforderungen an Lebensqualität und Umweltstandards stetig erhöhen. Dies betrifft auch die Anforderungen an Qualität und Vorhersagegenauigkeit bei der Berechnung komplexer Probleme und umfasst insbesondere das Gesamtdesign von Produkten unserer unmittelbaren Umgebung wie Architektur- und Ingenieurbauwerken, aber auch von Industrieprodukten, die wir in unseremtäglichen Leben einsetzen.
Craniota, Wirbel- oder Schädeltiere
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schultze, Hans-Peter
Zu den Craniota zählen alle Chordatiere, die eine dreiteilige Regionalisierung des Körpers in Kopf, Rumpf und Schwanz aufweisen. Der Kopf umfasst (1) das Neurocranium mit Gehirn und komplexen Sinnesorganen zur Wahrnehmung der Umgebung, (2) das Viscerocranium zur Nahrungsaufnahme und zur Ventilation der Kiemen bei den primär wasserlebenden Craniota und (3) das Dermatocranium (S. 38). Letzteres entsteht durch Verknöcherungen im Bindegewebe des Integuments, es dient dem Schutz des Kopfes und trägt im Mundbreich die Zähne. Zusammen bilden die drei Skelettstrukturen die funktionelle Einheit Schädel (Cranium). Außer der (somatischen) Rumpfmuskulatur und dem Axialskelett liegen im Rumpf Kreislauf-, Atmungs-, Verdauungs-, Exkretions- und Fortpflanzungsorgane. Der Schwanz, der Abschnitt hinter der Afteröffnung, die das Ende der Leibeshöhle markiert, dient mit Muskeln und Schwanzflosse der Fortbewegung.
Bonzanini, Mariella; Amadori, Pierluigi; Morelli, Luca; Fasanella, Silvia; Pertile, Riccardo; Mattiuzzi, Angela; Marini, Giorgio; Niccolini, Mauro; Tirone, Giuseppe; Rigamonti, Marco; Dalla Palma, Paolo
2011-01-01
Undetermined thyroid cytology precludes any definitive distinction between malignant and benign lesions. Recently several classifications have been proposed to split this category into two or more cytological subcategories related to different malignancy risk rates. The current study was performed retrospectively to investigate the results obtained separating "undetermined" cytologic reports into two categories: "follicular lesion" (FL) and "atypia of undetermined significance" (AUS). Biochemical, clinical, and echographic features of each category were also retrospectively analyzed. Altogether, 316 undetermined fine-needle aspirated cytologies (FNACs) were reclassified as 74 FL and 242 AUS. Histological control leads to a diagnosis of carcinomas, adenomas, and nonneoplastic lesions, respectively, in 42.2%, 20%, and 37.8% of AUS and in 8.3%, 69.4%, and 22.2% of FL. Among biochemical, clinical, cytological, and echographic outcomes, altered thyroid autoantibodies, multiple versus single nodule, AUS versus FL, and presence of intranodular vascular flow were statistically significant to differentiate adenoma from carcinoma and from nonneoplastic lesions, whereas no significant differences were found between carcinomas and nonneoplastic lesions for these parameters. The results of this retrospective study show that undetermined FNAC category can further be subclassified in AUS and FL, the former showing higher malignancy rate. Further prospective studies are needed to confirm our results.
Lee, Yong Sang; Kim, Hyeung Kyoo; Chang, Hojin; Kim, Seok Mo; Kim, Bup-Woo; Chang, Hang-Seok; Park, Cheong Soo
2015-01-01
Abstract Atypia/follicular lesion of undetermined significance (AUS/FLUS) is a new category in the Bethesda System for Reporting Thyroid Cytopathology (BSRTC) for which repeat fine-needle aspiration cytology (FNAC) is recommended. The aim of this study was to identify specific ultrasonography and clinical predictors of malignancy in a subset of thyroid nodules associated with cytology diagnoses of AUS/FLUS. Between January 2011 and December 2102, 5440 patients underwent thyroid surgery at our institution. Of these, 213 patients were diagnosed AUS/FLUS at the preoperative cytopathology diagnosis. The frequency of FNAC and ultrasonography images was compared between patients with cancerous and benign tumors based on their final pathology. Of the 213 patients, 158 (74.2%) were diagnosed with thyroid carcinoma in their final pathology reports. In univariate and multivariate analyses, the frequency of FNAC was not significantly correlated with the cancer diagnosis. Hypoechogenicity (odds ratio 2.521, P = 0.007) and microcalcification (odds ratio 3.247, P = 0.005) were statistically correlated with cancer risk. Although AUS/FLUS in cytopathology is recommended for repeating FNAC in BSRTC, we proposed that thyroid nodules with ultrasonography findings that suggest the possibility of cancer should undergo thyroidectomy with diagnostic intent. PMID:26705204
Aufnahme, Analyse und Visualisierung von Bewegungen nativer Herzklappen in-vitro
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Weiß, Oliver; Friedl, Sven; Kondruweit, Markus; Wittenberg, Thomas
Die hohe Zahl an Transplantationen von Herzklappen und viele nötige Re-Operationen machen eine detaillierte Analyse der Strömungen und Klappenbewegungen klinisch interessant. Ein neuer Ansatz ist hierbei der Einsatz von Hochgeschwindigkeitskameras um Bewegungsabl äufe der Herzklappen beobachten und auswerten zu können. Die hohen Datenraten erfordern allerdings eine möglichst automatisierte Analyse und möglichst komprimierte Darstellung des Schwingungsverhaltens. In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, bei dem Bewegungen nativer Herzklappen in-vitro aufgenommen, analysiert und kompakt visualisiert werden.
Large-scale hydrological modelling in the semi-arid north-east of Brazil
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Güntner, Andreas
2002-07-01
Semi-arid areas are, due to their climatic setting, characterized by small water resources. An increasing water demand as a consequence of population growth and economic development as well as a decreasing water availability in the course of possible climate change may aggravate water scarcity in future, which often exists already for present-day conditions in these areas. Understanding the mechanisms and feedbacks of complex natural and human systems, together with the quantitative assessment of future changes in volume, timing and quality of water resources are a prerequisite for the development of sustainable measures of water management to enhance the adaptive capacity of these regions. For this task, dynamic integrated models, containing a hydrological model as one component, are indispensable tools. The main objective of this study is to develop a hydrological model for the quantification of water availability in view of environmental change over a large geographic domain of semi-arid environments. The study area is the Federal State of Ceará (150 000 km2) in the semi-arid north-east of Brazil. Mean annual precipitation in this area is 850 mm, falling in a rainy season with duration of about five months. Being mainly characterized by crystalline bedrock and shallow soils, surface water provides the largest part of the water supply. The area has recurrently been affected by droughts which caused serious economic losses and social impacts like migration from the rural regions. The hydrological model Wasa (Model of Water Availability in Semi-Arid Environments) developed in this study is a deterministic, spatially distributed model being composed of conceptual, process-based approaches. Water availability (river discharge, storage volumes in reservoirs, soil moisture) is determined with daily resolution. Sub-basins, grid cells or administrative units (municipalities) can be chosen as spatial target units. The administrative units enable the coupling of Wasa in the framework of an integrated model which contains modules that do not work on the basis of natural spatial units. The target units mentioned above are disaggregated in Wasa into smaller modelling units within a new multi-scale, hierarchical approach. The landscape units defined in this scheme capture in particular the effect of structured variability of terrain, soil and vegetation characteristics along toposequences on soil moisture and runoff generation. Lateral hydrological processes at the hillslope scale, as reinfiltration of surface runoff, being of particular importance in semi-arid environments, can thus be represented also within the large-scale model in a simplified form. Depending on the resolution of available data, small-scale variability is not represented explicitly with geographic reference in Wasa, but by the distribution of sub-scale units and by statistical transition frequencies for lateral fluxes between these units. Further model components of Wasa which respect specific features of semi-arid hydrology are: (1) A two-layer model for evapotranspiration comprises energy transfer at the soil surface (including soil evaporation), which is of importance in view of the mainly sparse vegetation cover. Additionally, vegetation parameters are differentiated in space and time in dependence on the occurrence of the rainy season. (2) The infiltration module represents in particular infiltration-excess surface runoff as the dominant runoff component. (3) For the aggregate description of the water balance of reservoirs that cannot be represented explicitly in the model, a storage approach respecting different reservoirs size classes and their interaction via the river network is applied. (4) A model for the quantification of water withdrawal by water use in different sectors is coupled to Wasa. (5) A cascade model for the temporal disaggregation of precipitation time series, adapted to the specific characteristics of tropical convective rainfall, is applied for the generating rainfall time series of higher temporal resolution. All model parameters of Wasa can be derived from physiographic information of the study area. Thus, model calibration is primarily not required. Model applications of Wasa for historical time series generally results in a good model performance when comparing the simulation results of river discharge and reservoir storage volumes with observed data for river basins of various sizes. The mean water balance as well as the high interannual and intra-annual variability is reasonably represented by the model. Limitations of the modelling concept are most markedly seen for sub-basins with a runoff component from deep groundwater bodies of which the dynamics cannot be satisfactorily represented without calibration. Further results of model applications are: (1) Lateral processes of redistribution of runoff and soil moisture at the hillslope scale, in particular reinfiltration of surface runoff, lead to markedly smaller discharge volumes at the basin scale than the simple sum of runoff of the individual sub-areas. Thus, these processes are to be captured also in large-scale models. The different relevance of these processes for different conditions is demonstrated by a larger percentage decrease of discharge volumes in dry as compared to wet years. (2) Precipitation characteristics have a major impact on the hydrological response of semi-arid environments. In particular, underestimated rainfall intensities in the rainfall input due to the rough temporal resolution of the model and due to interpolation effects and, consequently, underestimated runoff volumes have to be compensated in the model. A scaling factor in the infiltration module or the use of disaggregated hourly rainfall data show good results in this respect. The simulation results of Wasa are characterized by large uncertainties. These are, on the one hand, due to uncertainties of the model structure to adequately represent the relevant hydrological processes. On the other hand, they are due to uncertainties of input data and parameters particularly in view of the low data availability. Of major importance is: (1) The uncertainty of rainfall data with regard to their spatial and temporal pattern has, due to the strong non-linear hydrological response, a large impact on the simulation results. (2) The uncertainty of soil parameters is in general of larger importance on model uncertainty than uncertainty of vegetation or topographic parameters. (3) The effect of uncertainty of individual model components or parameters is usually different for years with rainfall volumes being above or below the average, because individual hydrological processes are of different relevance in both cases. Thus, the uncertainty of individual model components or parameters is of different importance for the uncertainty of scenario simulations with increasing or decreasing precipitation trends. (4) The most important factor of uncertainty for scenarios of water availability in the study area is the uncertainty in the results of global climate models on which the regional climate scenarios are based. Both a marked increase or a decrease in precipitation can be assumed for the given data. Results of model simulations for climate scenarios until the year 2050 show that a possible future change in precipitation volumes causes a larger percentage change in runoff volumes by a factor of two to three. In the case of a decreasing precipitation trend, the efficiency of new reservoirs for securing water availability tends to decrease in the study area because of the interaction of the large number of reservoirs in retaining the overall decreasing runoff volumes. Semiaride Gebiete sind auf Grund der klimatischen Bedingungen durch geringe Wasserressourcen gekennzeichnet. Ein zukünftig steigender Wasserbedarf in Folge von Bevölkerungswachstum und ökonomischer Entwicklung sowie eine geringere Wasserverfügbarkeit durch mögliche Klimaänderungen können dort zu einer Verschärfung der vielfach schon heute auftretenden Wasserknappheit führen. Das Verständnis der Mechanismen und Wechselwirkungen des komplexen Systems von Mensch und Umwelt sowie die quantitative Bestimmung zukünftiger Veränderungen in der Menge, der zeitlichen Verteilung und der Qualität von Wasserressourcen sind eine grundlegende Voraussetzung für die Entwicklung von nachhaltigen Maßnahmen des Wassermanagements mit dem Ziel einer höheren Anpassungsfähigkeit dieser Regionen gegenüber künftigen Änderungen. Hierzu sind dynamische integrierte Modelle unerlässlich, die als eine Komponente ein hydrologisches Modell beinhalten. Vorrangiges Ziel dieser Arbeit ist daher die Erstellung eines hydrologischen Modells zur großräumigen Bestimmung der Wasserverfügbarkeit unter sich ändernden Umweltbedingungen in semiariden Gebieten. Als Untersuchungsraum dient der im semiariden tropischen Nordosten Brasiliens gelegene Bundestaat Ceará (150 000 km2). Die mittleren Jahresniederschläge in diesem Gebiet liegen bei 850 mm innerhalb einer etwa fünfmonatigen Regenzeit. Mit vorwiegend kristallinem Grundgebirge und geringmächtigen Böden stellt Oberflächenwasser den größten Teil der Wasserversorgung bereit. Die Region war wiederholt von Dürren betroffen, die zu schweren ökonomischen Schäden und sozialen Folgen wie Migration aus den ländlichen Gebieten geführt haben. Das hier entwickelte hydrologische Modell Wasa (Model of Water Availability in Semi-Arid Environments) ist ein deterministisches, flächendifferenziertes Modell, das aus konzeptionellen, prozess-basierten Ansätzen aufgebaut ist. Die Wasserverfügbarkeit (Abfluss im Gewässernetz, Speicherung in Stauseen, Bodenfeuchte) wird mit täglicher Auflösung bestimmt. Als räumliche Zieleinheiten können Teileinzugsgebiete, Rasterzellen oder administrative Einheiten (Gemeinden) gewählt werden. Letztere ermöglichen die Kopplung des Modells im Rahmen der integrierten Modellierung mit Modulen, die nicht auf der Basis natürlicher Raumeinheiten arbeiten. Im Rahmen eines neuen skalenübergreifenden, hierarchischen Ansatzes werden in Wasa die genannten Zieleinheiten in kleinere räumliche Modellierungseinheiten unterteilt. Die ausgewiesenen Landschaftseinheiten erfassen insbesondere die strukturierte Variabilität von Gelände-, Boden- und Vegetationseigenschaften entlang von Toposequenzen in ihrem Einfluss auf Bodenfeuchte und Abflussbildung. Laterale hydrologische Prozesse auf kleiner Skala, wie die für semiaride Bedingungen bedeutsame Wiederversickerung von Oberflächenabfluss, können somit auch in der erforderlichen großskaligen Modellanwendung vereinfacht wiedergegeben werden. In Abhängigkeit von der Auflösung der verfügbaren Daten wird in Wasa die kleinskalige Variabilität nicht räumlich explizit sondern über die Verteilung von Flächenanteilen subskaliger Einheiten und über statistische Übergangshäufigkeiten für laterale Flüsse zwischen den Einheiten berücksichtigt. Weitere Modellkomponenten von Wasa, die spezifische Bedingungen semiarider Gebiete berücksichtigen, sind: (1) Ein Zwei-Schichten-Modell zur Bestimmung der Evapotranspiration berücksichtigt auch den Energieumsatz an der Bodenoberfläche (inklusive Bodenverdunstung), der in Anbetracht der meist lichten Vegetationsbedeckung von Bedeutung ist. Die Vegetationsparameter werden zudem flächen- und zeitdifferenziert in Abhängigkeit vom Auftreten der Regenzeit modifiziert. (2) Das Infiltrationsmodul bildet insbesondere Oberflächenabfluss durch Infiltrationsüberschuss als dominierender Abflusskomponente ab. (3) Zur aggregierten Beschreibung der Wasserbilanz von im Modell nicht einzeln erfassbaren Stauseen wird ein Speichermodell unter Berücksichtigung verschiedener Größenklassen und ihrer Interaktion über das Gewässernetz eingesetzt. (4) Ein Modell zur Bestimmung der Entnahme durch Wassernutzung in verschiedenen Sektoren ist an Wasa gekoppelt. (5) Ein Kaskadenmodell zur zeitlichen Disaggregierung von Niederschlagszeitreihen, das in dieser Arbeit speziell für tropische konvektive Niederschlagseigenschaften angepasst wird, wird zur Erzeugung höher aufgelöster Niederschlagsdaten verwendet. Alle Modellparameter von Wasa können von physiographischen Gebietsinformationen abgeleitet werden, sodass eine Modellkalibrierung primär nicht erforderlich ist. Die Modellanwendung von Wasa für historische Zeitreihen ergibt im Allgemeinen eine gute Übereinstimmung der Simulationsergebnisse für Abfluss und Stauseespeichervolumen mit Beobachtungsdaten in unterschiedlich großen Einzugsgebieten. Die mittlere Wasserbilanz sowie die hohe monatliche und jährliche Variabilität wird vom Modell angemessen wiedergegeben. Die Grenzen der Anwendbarkeit des Modell-konzepts zeigen sich am deutlichsten in Teilgebieten mit Abflusskomponenten aus tieferen Grundwasserleitern, deren Dynamik ohne Kalibrierung nicht zufriedenstellend abgebildet werden kann. Die Modellanwendungen zeigen weiterhin: (1) Laterale Prozesse der Umverteilung von Bodenfeuchte und Abfluss auf der Hangskala, vor allem die Wiederversickerung von Oberflächenabfluss, führen auf der Skala von Einzugsgebieten zu deutlich kleineren Abflussvolumen als die einfache Summe der Abflüsse der Teilflächen. Diese Prozesse sollten daher auch in großskaligen Modellen abgebildet werden. Die unterschiedliche Ausprägung dieser Prozesse für unterschiedliche Bedingungen zeigt sich an Hand einer prozentual größeren Verringerung der Abflussvolumen in trockenen im Vergleich zu feuchten Jahren. (2) Die Niederschlagseigenschaften haben einen sehr großen Einfluss auf die hydrologische Reaktion in semiariden Gebieten. Insbesondere die durch die grobe zeitliche Auflösung des Modells und durch Interpolationseffekte unterschätzten Niederschlagsintensitäten in den Eingangsdaten und die daraus folgende Unterschätzung von Abflussvolumen müssen im Modell kompensiert werden. Ein Skalierungsfaktor in der Infiltrationsroutine oder die Verwendung disaggregierter stündlicher Niederschlagsdaten zeigen hier gute Ergebnisse. Die Simulationsergebnisse mit Wasa sind insgesamt durch große Unsicherheiten gekennzeichnet. Diese sind einerseits in Unsicherheiten der Modellstruktur zur adäquaten Beschreibung der relevanten hydrologischen Prozesse begründet, andererseits in Daten- und Parametersunsicherheiten in Anbetracht der geringen Datenverfügbarkeit. Von besonderer Bedeutung ist: (1) Die Unsicherheit der Niederschlagsdaten in ihrem räumlichen Muster und ihrer zeitlichen Struktur hat wegen der stark nicht-linearen hydrologischen Reaktion einen großen Einfluss auf die Simulationsergebnisse. (2) Die Unsicherheit von Bodenparametern hat im Vergleich zu Vegetationsparametern und topographischen Parametern im Allgemeinen einen größeren Einfluss auf die Modellunsicherheit. (3) Der Effekt der Unsicherheit einzelner Modellkomponenten und -parameter ist für Jahre mit unter- oder überdurchschnittlichen Niederschlagsvolumen zumeist unterschiedlich, da einzelne hydrologische Prozesse dann jeweils unterschiedlich relevant sind. Die Unsicherheit einzelner Modellkomponenten- und parameter hat somit eine unterschiedliche Bedeutung für die Unsicherheit von Szenarienrechnungen mit steigenden oder fallenden Niederschlagstrends. (4) Der bedeutendste Unsicherheitsfaktor für Szenarien der Wasserverfügbarkeit für die Untersuchungsregion ist die Unsicherheit der den regionalen Klimaszenarien zu Grunde liegenden Ergebnisse globaler Klimamodelle. Eine deutliche Zunahme oder Abnahme der Niederschläge bis 2050 kann gemäß den hier vorliegenden Daten für das Untersuchungsgebiet gleichermaßen angenommen werden. Modellsimulationen für Klimaszenarien bis zum Jahr 2050 ergeben, dass eine mögliche zukünftige Veränderung der Niederschlagsmengen zu einer prozentual zwei- bis dreifach größeren Veränderung der Abflussvolumen führt. Im Falle eines Trends von abnehmenden Niederschlagsmengen besteht in der Untersuchungsregion die Tendenz, dass auf Grund der gegenseitigen Beeinflussung der großen Zahl von Stauseen beim Rückhalt der tendenziell abnehmenden Abflussvolumen die Effizienz von neugebauten Stauseen zur Sicherung der Wasserverfügbarkeit zunehmend geringer wird. --- Anmerkung: Der Autor ist Träger des von der Universitätsgesellschaft Potsdam e.V. vergebenen Wissenschaftspreises zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für die beste Dissertation des Jahres 2002/2003 an der Universität Potsdam.
Mehr Mathematik Wagen in der Medizin
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Deuflhard, Peter; Dössel, Olaf; Louis, Alfred K.; Zachow, Stefan
In diesem Artikel wird an drei Erfolgsmodellen dargestellt, wie das Zusammenwirken von Mathematik und Medizin eine Entwicklung hin zu patientenspezifischen Modellen auf Basis moderner medizinischer Bildgebung angestoßen hat, die in naher Zukunft dynamisch weiter Raum greifen wird. Dabei existiert ein Gleichklang der Interessen von Medizin und Mathematik: Beide Disziplinen wollen die Resultate schnell und zuverlässig. Für die Klinik heißt dies, dass notwendige Rechnungen in möglichst kurzer Zeit, und zwar auf dem PC, ablaufen müssen und dass die Resultate so genau und belastbar sein müssen, dass medizinische Entscheidungen darauf aufbauen können. Für die Mathematik folgt daraus, dass höchste Anforderungen an die Effizienz der verwendeten Algorithmen und die darauf aufbauende Software in Numerik und Visualisierung zu stellen sind. Allerdings ist es noch ein weiter Weg, bis anatomische und medizinisch brauchbare funktionelle Modelle auch nur für die wichtigsten Körperteile und die häufigsten Krankheitsfälle verfügbar sein werden. Führende Universitätskliniken könnten, als Zentren einer interdisziplinären Kooperation von Medizinern, Ingenieuren und Mathematikern, eine Vorreiterrolle dabei übernehmen, mehr Mathematik in der Medizin zu wagen. Dies wäre zweifellos ein wichtiger Schritt in Richtung auf eine individuelle quantitative Medizin, bei dem Deutschland die besten Voraussetzungen hätte, die Rolle des "Schrittmachers“ zu übernehmen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Cande, S. C.; Stock, J. M.
2010-12-01
Motion between East and West Antarctica in the Late Cretaceous and Cenozoic is derived by summing the plate circuit(s) linking East Antarctica to Australia to the Lord Howe Rise to the Pacific plate to West Antarctica (the Aus-Pac plate circuit). We discuss this motion in two parts: motion before and after 42 Ma. For the younger time interval, motion is directly constrained by magnetic anomalies in the Adare Basin, which opened by ultraslow seafloor spreading between 42 and 26 Ma (anomalies 18 to 9). The Adare Basin magnetic anomaly constraints can be combined with magnetic anomaly and fracture zone data from the SEIR (Aus-East Ant to the west of the Balleny FZ and Aus - West Ant to the east) to set up an Aus-East Ant - West Ant three-plate problem. The original solution of this three-plate configuration (Cande et al., 2000) only had data from a very short section of the Adare Basin and obtained an answer with very large uncertainties on the East-West Ant rotation. Better estimates of the East-West Ant rotation have been calculated by adding constraints based on seismically controlled estimates of extension in the Victoria Land Basin (Davey et al., 2006) and constraints from Damaske et al’s (2007) detailed aeromagnetic survey of the Adare Basin and adjacent Northern Basin (Granot et al., 2010). Currently, we are working on improving the accuracy of rotations for the post-42 Ma time interval by taking advantage of an unusual plate geometry that enables us to solve a five-boundary, four-plate configuration. Specifically, motion between the four plates (East Ant, West Ant, Aus and Pac) encompasses two related triple junction systems with five spreading ridge segments (Aus-East Ant, Aus-West Ant, Aus-Pac, Pac-West Ant and East Ant-West Ant) which can be combined and solved simultaneously. For the older, pre-42 Ma time interval, the only way to calculate motion between East and West Antarctica is via the long Aus-Pac plate circuit (although it is possible that magnetic anomalies formed by direct spreading between East and West Antarctica, akin to the Adare Basin anomalies, may exist in the poorly mapped Central Basin between the Hallett Ridge and the Iselin Bank). The weakest link in this time interval is the Aus - East Ant boundary; for the time interval from 84 to 42 Ma there are distinctly different results depending on how the tectonic constraints are prioritized (Royer and Rollett, 1997; Tikku and Cande, 1999; Whittaker et al., 2007). The disagreement over the pre-42 Ma motion between Australia and East Antarctica leads to large differences in the predicted motion in the Western Ross Sea and near Ellsworth Land. Another weak link in this circuit is the pattern of sea floor spreading in the Tasman Sea, which is difficult to unravel because of the complex history of motion between Australia, the Lord Howe Rise, and Tasmania (Gaina et al., 1999). Resolution of these issues is required before a well constrained history of East -West Antarctic motion back to the Late Cretaceous is obtained
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Weißbach, Wolfgang
Polymere bestehen aus Riesen- oder Makromolekülen, die durch chemische Reaktionen aus einfachen, niedermolekularen Verbindungen entstehen, den Monomeren. Ausgangsstoffe sind überwiegend Kohlenwasserstoffe (KW), die größte Gruppe der C-Verbindungen. Sie müssen reaktionsfähige Stellen besitzen, das sind OH-Gruppen oder Dopppelbindungen.
Dürre, Waldbrände, gravitative Massenbewegungen und andere klimarelevante Naturgefahren
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Glade, Thomas; Hoffmann, Peter; Thonicke, Kirsten
Klimarelevante Naturgefahren sind auf vielfältige Faktoren zurückzuführen, deren Zusammenwirken in der Gesamtheit betrachtet werden muss. Die vorbereitenden, auslösenden und kontrollierenden Faktoren werden in unterschiedlichster Weise vom Klimawandel beeinflusst. Die Autoren beschreiben beobachtete Trends und Projektionen zu Dürre, Waldbränden, gravitativen Massenbewegungen (Muren, Fels- und Bergstürze, Hangrutschungen) und Schneelawinen sowie das Zusammenspiel der unterschiedlichen Ursachen. Sie diskutieren darüber hinaus, welche der Veränderungen in der Häufigkeit oder Stärke von Naturgefahren tatsächlich ausschließlich dem Klimawandel zuzuschreiben sein könnten und welche Anteile hierbei der direkte menschliche Einfluss hat und konstatieren, dass eine eindeutige Trennung häufig nicht vollzogen werden kann.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Reiche, Katherina
Die Digitalisierung erfasst sämtliche Bereiche des Lebens und Wirtschaftens. Auch die Kommunalwirtschaft - insbesondere die kommunale Energiewirtschaft - sieht sich perspektivisch disruptiven Entwicklungen gegenüber. Stadtwerke haben bereits viele Herausforderungen erfolgreich gemeistert und stehen auch der Digitalisierung positiv gegenüber. Vielerorts gestalten kommunale Unternehmen den digitalen Wandel bereits aktiv mit. Dieser Artikel arbeitet die Assets kommunaler Unternehmen heraus und zeigt Strategien und Handlungsoptionen zum Umgang mit der digitalen Transformation für kommunale Energieversorgungsunternehmen auf. Dabei zeigt sich, dass das politische und regulatorische Umfeld für das positive Gelingen der Digitalisierung entscheidend sind. Kommunale Unternehmen benötigen die gleichen Marktzugangsbedingungen wie andere Akteure. Ferner profitieren kommunale Unternehmen von einigen Wettbewerbsvorteilen, etwa hohen Vertrauenswerten ihrer Kunden und umfangreiches Know-how im Datenmanagement.
Palladino, S; Keyerleber, M A; King, R G; Burgess, K E
2016-11-01
Apocrine gland adenocarcinoma of the anal sac (AGAAS) is associated with high rates of iliosacral lymph node metastasis, which may influence treatment and prognosis. Magnetic resonance imaging (MRI) recently has been shown to be more sensitive than abdominal ultrasound examination (AUS) in affected patients. To compare the rate of detection of iliosacral lymphadenomegaly between AUS and computed tomography (CT) in dogs with AGAAS. Cohort A: A total of 30 presumed normal dogs. Cohort B: A total of 20 dogs with AGAAS that underwent AUS and CT. Using cohort A, mean normalized lymph node : aorta (LN : AO) ratios were established for medial iliac, internal iliac, and sacral lymph nodes. The CT images in cohort B then were reviewed retrospectively and considered enlarged if their LN : AO ratio measured 2 standard deviations above the mean normalized ratio for that particular node in cohort A. Classification and visibility of lymph nodes identified on AUS were compared to corresponding measurements obtained on CT. Computed tomography identified lymphadenomegaly in 13 of 20 AGAAS dogs. Of these 13 dogs, AUS correctly identified and detected all enlarged nodes in only 30.8%, and either misidentified or failed to detect additional enlarged nodes in the remaining dogs. Despite limitations in identifying enlargement in all affected lymph nodes, AUS identified at least 1 enlarged node in 100% of affected dogs. Abdominal ultrasound examination is an effective screening test for lymphadenomegaly in dogs with AGAAS, but CT should be considered in any patient in which an additional metastatic site would impact therapeutic planning. Copyright © 2016 The Authors. Journal of Veterinary Internal Medicine published by Wiley Periodicals, Inc. on behalf of the American College of Veterinary Internal Medicine.
Speaker and Accent Variation Are Handled Differently: Evidence in Native and Non-Native Listeners
Kriengwatana, Buddhamas; Terry, Josephine; Chládková, Kateřina; Escudero, Paola
2016-01-01
Listeners are able to cope with between-speaker variability in speech that stems from anatomical sources (i.e. individual and sex differences in vocal tract size) and sociolinguistic sources (i.e. accents). We hypothesized that listeners adapt to these two types of variation differently because prior work indicates that adapting to speaker/sex variability may occur pre-lexically while adapting to accent variability may require learning from attention to explicit cues (i.e. feedback). In Experiment 1, we tested our hypothesis by training native Dutch listeners and Australian-English (AusE) listeners without any experience with Dutch or Flemish to discriminate between the Dutch vowels /I/ and /ε/ from a single speaker. We then tested their ability to classify /I/ and /ε/ vowels of a novel Dutch speaker (i.e. speaker or sex change only), or vowels of a novel Flemish speaker (i.e. speaker or sex change plus accent change). We found that both Dutch and AusE listeners could successfully categorize vowels if the change involved a speaker/sex change, but not if the change involved an accent change. When AusE listeners were given feedback on their categorization responses to the novel speaker in Experiment 2, they were able to successfully categorize vowels involving an accent change. These results suggest that adapting to accents may be a two-step process, whereby the first step involves adapting to speaker differences at a pre-lexical level, and the second step involves adapting to accent differences at a contextual level, where listeners have access to word meaning or are given feedback that allows them to appropriately adjust their perceptual category boundaries. PMID:27309889
Moreno, Nadia; Ripollés, Tomás; Paredes, José María; Ortiz, Inmaculada; Martínez, María Jesús; López, Antonio; Delgado, Fructuoso; Moreno-Osset, Eduardo
2014-09-01
The objective of this study was to analyze the accuracy of abdominal ultrasonography (AUS) in the assessment of mucosal healing in patients with Crohn's disease (CD) receiving immunomodulators and/or biological treatment, with ileocolonoscopy as the reference standard. Thirty patients were included in a prospective longitudinal study. All patients underwent ileocolonoscopy and AUS before and after a minimum of one year of treatment. The Crohn's Disease Endoscopic Inflammatory Index of Severity (CDEIS) was used for endoscopic assessment whereas AUS was analyzed by means of bowel wall thickness, color Doppler grade and percentage of increase of parietal enhancement after contrast injection. In the segmental analysis, endoscopic healing was found in 71.2% of the segments and AUS findings were normalized in 62.8%, with a significant correlation between the two techniques (κ=0.76, p<0.001). In the overall assessment performed after treatment, 18 (60%) patients exhibited endoscopic remission (CDEIS <6 points); of these patients, 15 (83.3%) had normalized sonographic findings, with a good correlation between endoscopic remission and sonographic normalization (κ=0.73, p<0.001). Of the three variables assessed by AUS, parietal thickness was the best variable to predict mucosal healing in both analyses, segmental and global. Abdominal ultrasonography is a useful and reliable technique for the assessment of the endoscopic response to treatment with immunomodulators and/or biological drugs in Crohn's disease. AUS is a highly accurate technique for evaluating the healing of the intestinal mucosa. Copyright © 2014 European Crohn's and Colitis Organisation. Published by Elsevier B.V. All rights reserved.
Long, Erwann Le; Rebibo, John David; Nouhaud, Francois Xavier; Grise, Philippe
2016-01-01
ABSTRACT Purpose to assess the efficacy of transcorporal artificial urinary sphincter (AUS) implantation on continence for male stress urinary incontinence in cases of prior surgical treatment or/and radiation failure, and as a first option in radiation patients. Materials and Methods From March 2007 to August 2012, 37 male patients were treated with transcorporal AUS AMS™ 800. Twelve patients had primary placement of transcorporal cuff, a surgical option due to a previous history of radiation and 25 patients had secondary procedure after failure of AUS or urinary incontinence surgery. Functional urinary outcomes were assessed by daily pad use, 24-hour Pad-test and ICIQ-SF questionnaire. Quality of life and satisfaction were assessed based on I-QoL and PGI-I questionnaires. Results After a median of 32 months, the continence rate (0 to 1 pad) was 69.7%. Median pad test was 17.5g (0-159), mean ICIQ-SF score was 7.3/21 (±5.4) and mean I-QoL score was 93.9/110. A total of 88% of the patients reported satisfaction with the AUS. The 5-year actuarial revision-free for AUS total device was 51%. Patients for primary implant for radiation were not more likely to experience revision than non-radiation patients. Preservation of erections was reported in half of the potent patients. Conclusions Transcorporal AUS cuff placement is a useful alternative procedure option for severe male UI treatment, especially in patients with a compromised urethra after prior surgery or radiation. A high continence rate was reported and implantation as first option in radiation patients should be considered. PMID:27286112
Trolliet, S; Mandron, E; Lang, H; Jacqmin, D; Saussine, C
2013-09-01
To evaluate, feasibility, efficacy and morbidity of laparoscopic artificial urinary sphincter (AUS) implantation in women with severe stress urinary incontinence. Twenty-six women with severe stress urinary incontinence were treated between October 2007 and January 2012 by laparoscopic implantation of an AUS AMS 800 (American medical Systems, Inc., Minnetonka, Minnesota). For 18 patients AUS was primary implanted and, for eight, AUS was revised for a mechanical failure. Three patients had a concomitant laparoscopic vaginal prolapse repair. Mean value was for age 64 years, BMI 27.8kg/m2, and mean maximal urethral closure pressure was 26.75cm of water. Most of the patients (88%) had a history of pelvic or incontinence surgery. The study was a retrospective analysis of operative parameters, complications and functional results. Three conversions in open surgery and five bladder injuries were described. Mean operative time was 149 minutes. Bladder catheter was removed at a mean of day 3.8. Mean post-operative stay was 5 days. Early postoperative complications consist in eight acute transient urinary retentions, two pump migrations, and one vaginal injury. Late post-operative complications consist in one vaginal erosion. Explantation of AUS was performed for these last two patients. Mean follow-up was 20 months. Sixteen patients are totally continent, five have a social continence (1 pad/day) and three need more than one pad/day. Our results compare favorably to literature either for laparoscopic or conventional approach with a limited learning curve. Laparoscopic implantation of AUS in women with severe stress urinary incontinence was feasible and efficient. Copyright © 2013 Elsevier Masson SAS. All rights reserved.
Innovative BI-Lösungen als Basis für eine erfolgreiche Transformation zu Utility 4.0
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Phillipp, Daniel; Ebert, Sebastian
Für eine erfolgreiche Transformation, vom reinen Energieversorger hin zum Energiedienstleister, werden innovative Business-Intelligence-Lösungen notwendig sein und eine zentrale Rolle einnehmen. Dabei ist es zunächst essenziell, die Herausforderungen zu kennen und ihnen mit geeigneten Analysen zu begegnen. Die Basis hierzu bildet eine abgestimmte und auf die strategischen Unternehmensziele ausgerichtete Architektur und Vorgehensweise. Zwei Beispiele veranschaulichen, wie ein gesamtheitlicher Ansatz, auch bei Datenvielfalt und hoher Komplexität, operative Prozesse optimiert, und fortgeschrittene Analysen zukünftig einen Beitrag zum Unternehmenserfolg liefern können.
Anderson, C L; MacKay, C S; Roberts, G D; Fidel, J
2015-06-01
Imaging studies in humans with anal and rectal cancer indicate that magnetic resonance imaging (MRI) is a more sensitive technique than abdominal ultrasound (AUS) for the detection of abdominal lymphadenopathy. The purpose of this retrospective study was to directly compare the efficacy of these two techniques in detecting abdominal lymphadenopathy in dogs with apocrine gland adenocarcinoma of the anal sac (AGAAS). Six dogs with histologically confirmed AGAAS and histopathologic confirmation of metastasis to abdominal lymph nodes (LNs) had AUS and abdominal MRI. AUS identified lymphadenopathy in two of six dogs, whereas MRI identified lymphadenopathy in all the six dogs. Lymphadenopathy was predominantly sacral in location, with involvement of the medial iliac and hypogastric LNs in only two cases. These data suggest that MRI is more sensitive than AUS for detecting sacral abdominal lymphadenopathy in dogs with AGAAS. As such, MRI could be considered in any patient with AGAAS for initial staging of this disease. © 2013 Blackwell Publishing Ltd.
Higo, Junichi; Dasgupta, Bhaskar; Mashimo, Tadaaki; Kasahara, Kota; Fukunishi, Yoshifumi; Nakamura, Haruki
2015-07-30
A novel enhanced conformational sampling method, virtual-system-coupled adaptive umbrella sampling (V-AUS), was proposed to compute 300-K free-energy landscape for flexible molecular docking, where a virtual degrees of freedom was introduced to control the sampling. This degree of freedom interacts with the biomolecular system. V-AUS was applied to complex formation of two disordered amyloid-β (Aβ30-35 ) peptides in a periodic box filled by an explicit solvent. An interpeptide distance was defined as the reaction coordinate, along which sampling was enhanced. A uniform conformational distribution was obtained covering a wide interpeptide distance ranging from the bound to unbound states. The 300-K free-energy landscape was characterized by thermodynamically stable basins of antiparallel and parallel β-sheet complexes and some other complex forms. Helices were frequently observed, when the two peptides contacted loosely or fluctuated freely without interpeptide contacts. We observed that V-AUS converged to uniform distribution more effectively than conventional AUS sampling did. © 2015 Wiley Periodicals, Inc.
Effect of microstructure on transformation-induced plasticity of silicon-containing low-alloy steel
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Tomita, Yoshiyuki; Morioka, Kojiro
1997-04-01
Fe-0.6C-1.5Si-0.8Mn steel was studied to determine the effect of the microstructure on transformation-induced plasticity (TRIP) of silicon-containing low-alloy steel. A remarkable increase in elongation through TRIP can develop in the steel subjected to the following heat treatments: (1) austemper combined with subcritical annealing (SA Aus-T): subcritical annealing at 993K followed by austempering at 673K and then light tempering (after austenitization at 1173K); (2) austemper coupled with interrupted quenching (IQ Aus-T): interrupted quenching at 533K followed by austempering at 673K and light tempering (after austenization at 1,173K). The SA Aus-T treatment produced the triple structures of carbide-free upper bainite, retained austenitemore » ({gamma}R), and free ferrite. As a result of the IQ Aus-T treatment, the triple structures of carbide-free upper bainite, {gamma}R, and tempered martensite appeared. The results are described and microstructural factors in TRIP are discussed.« less
Invasive forstliche schad-organismen in Nordamerika
Christopher J. Fettig; Horst E. Delb
2017-01-01
In Nordamerika sind Wälder infolge von Einwandernden, internationalem Handel und Tourismus traditionell stark von Einschleppungen gebietsfremder invasiver Schadorganismen betroffen. Infolge von Globalisierung und Klimawandel gibt es aufgrund der Ãhnlichkeiten von Klima, Flora und Fauna zwischen Europa und Nordamerika viele Parallelen.
Rückwärtsintegration - Zu den Verhältnissen Gymnasium, Hochschule und Arbeitswelt
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schmid, Gerhard; Heppner, Winfried; Focht, Eva
In seiner 2007 erschienen Sammlung von Vorträgen und Essays beschäftigt sich Wolfgang Frühwald, mit der Frage "Wieviel Wissen brauchen wir?“ [1] Die Kernproblematik moderner Wissenschaft und Forschung sieht der Autor, emeritierter Ordinarius für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und von 1992 bis 1997 Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, einerseits in der zunehmenden Spezialisierung der Wissenschaftsbereiche, andererseits in der Gefahr der Abkoppelung der Naturwissenschaften von den Geisteswissenschaften. Wiederholt plädiert er dafür, über der rasanten Entwicklung beispielsweise in der Biologie und Physik, die historische, gesellschaftliche und besonders die ethische Dimension der Forschung nicht zu übersehen und fordert eine übergeordnete Theorie der Wissenschaft, die nur im Dialog zwischen den einzelnen Fachgebieten zu entwickeln sei.
Kompressionstherapie - Versorgungspraxis: Informationsstand von Patienten mit Ulcus cruris venosum.
Protz, Kerstin; Heyer, Kristina; Dissemond, Joachim; Temme, Barbara; Münter, Karl-Christian; Verheyen-Cronau, Ida; Klose, Katharina; Hampel-Kalthoff, Carsten; Augustin, Matthias
2016-12-01
Eine Säule der kausalen Therapie bei Patienten mit Ulcus cruris venosum ist die Kompressionstherapie. Sie unterstützt die Abheilung, reduziert Schmerzen und Rezidive und steigert die Lebensqualität. Bislang existieren kaum wissenschaftliche Daten zu dem Versorgungsstand und fachspezifischem Wissen von Patienten mit Ulcus cruris venosum. Standardisierte Fragebögen wurden bundesweit in 55 Pflegediensten, 32 Arztpraxen, vier Wundzentren und -sprechstunden sowie einem Pflegetherapiestützpunkt von Patienten mit Ulcus cruris venosum bei Erstvorstellung anonym ausgefüllt. Insgesamt nahmen 177 Patienten (Durchschnittsalter 69,4 Jahre; 75,1 % Frauen) teil. Ein florides Ulcus cruris venosum bestand im Mittel 17 Monate. 31,1 % hatten keine Kompressionstherapie, 40,1 % Binden und 28,8 % Strümpfe. Bei der Bestrumpfung hatten 13,7 % Kompressionsklasse III, 64,7 % Kompressionsklasse II und 19,6 % Kompressionsklasse I. 70,6 % legten die Strümpfe nach dem Aufstehen an, 21,1 % trugen sie Tag und Nacht. 39,2 % bereiteten die Strümpfe Beschwerden. Lediglich 11,7 % hatten eine An- und Ausziehhilfe. Die Binden wurden im Mittel 40,7 Wochen getragen und bei 69 % nicht unterpolstert. Bei 2,8 % wurde der Knöchel- und Waden-Umfang zur Erfolgskontrolle gemessen. Venensport machten 45,9 %. Ein Drittel hatte keine Kompressionsversorgung, obwohl diese eine Basismaßnahme der Therapie des Ulcus cruris venosum ist. Zudem ist deren korrekte Auswahl und Anwendung angesichts der langen Bestandsdauer der Ulzerationen zu hinterfragen. Weiterführende Fachkenntnisse bei Anwendern und Verordnern sowie Patientenschulungen sind erforderlich. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Golovatchev, Julius; Felsmann, Marcus
Mit der Transformation der Wertschöpfungsstrukturen von Utility 1.0 zu Utility 4.0 erfolgt offensichtlich auch eine Veränderung des Produkts. Vor dem Hintergrund disruptiver Technologien (IoT, Big Data, Cloud, Robotics etc.) und auch gesellschaftlicher Veränderungen entstehen ständig neue Geschäftsmodelle und Produkte, die über die reine Versorgungsdienstleistung (z. B. Strom) hinausgehen. Dabei muss der wertvolle Rohstoff Produktdaten für smarte Produkte durchgängiger und schneller nutzbar gemacht werden. Die modularen und durchgängigen Produktstrukturen leisten einen Beitrag zur Beherrschung von Komplexität und stellen somit einen wesentlichen Hebel für erfolgreiche Produktentwicklung und -management dar. In diesem Beitrag werden Ansätze beschrieben, wie es den vor der Herausforderung Utility 4.0 stehenden Unternehmen gelingen kann, Smart-Energy-Produkte so zu modellieren, dass sie die Interoperabilität der einzelnen Produktionsmodule sicherstellt und ein Ende-zu-Ende-Management ermöglicht.
Phé, Véronique; Benadiba, Steeve; Rouprêt, Morgan; Granger, Benjamin; Richard, François; Chartier-Kastler, Emmanuel
2014-06-01
To assess the long-term outcomes obtained after artificial urinary sphincter (AUS) implantation in women with stress urinary incontinence (SUI). Women with SUI caused by intrinsic sphincter deficiency who underwent an AUS placement between 1984 and 1992 were included. Explantation, revision and deactivation rates of the AUS were reported. Continence, defined as no pad use, was assessed at the end of the follow-up. Kaplan-Meier survival curves were generated to evaluate the survival rate of the device without explantation or revision. A total of 34 patients were included. The median (interquartile range [IQR]) age of the patients at surgery was 56.5 (50-64.7) years and the median (IQR) follow-up was 17 (12-19) years. Overall, 26 women (74%) still had their AUS in place at the end of the follow-up, while eight patients underwent an explantation of the device. The 10-, 15- and 20-year device survival rates without explantation were 80, 80 and 74%, respectively. The 10-, 15- and 20-year survival rates of the device without revision were 79, 65 and 40%, respectively. After 20 years of follow-up, 11 women still had successful outcomes (61%). The AUS provided satisfactory very long-term functional results among women with SUI caused by intrinsic sphincter deficiency. © 2013 The Authors. BJU International © 2013 BJU International.
Quadratic Finite Element Method for 1D Deterministic Transport
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Tolar, Jr., D R; Ferguson, J M
2004-01-06
In the discrete ordinates, or SN, numerical solution of the transport equation, both the spatial ({und r}) and angular ({und {Omega}}) dependences on the angular flux {psi}{und r},{und {Omega}}are modeled discretely. While significant effort has been devoted toward improving the spatial discretization of the angular flux, we focus on improving the angular discretization of {psi}{und r},{und {Omega}}. Specifically, we employ a Petrov-Galerkin quadratic finite element approximation for the differencing of the angular variable ({mu}) in developing the one-dimensional (1D) spherical geometry S{sub N} equations. We develop an algorithm that shows faster convergence with angular resolution than conventional S{sub N} algorithms.
Organisationsaspekte in der Umsetzung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Balck, Henning; Bungard, Walter; Hofmann, Karsten; Ganz, Walter; Schwenker, Burkhard; Hanßen, Dirk; Meindl, Rudolf; Schloske, Alexander; Thieme, Paul; Teufel, Peter
Strukturbrüche sind eine der Hauptursachen für die Schwierigkeiten vieler Unternehmen, ihre Organisationsform zu modernisieren und vor allem turbulenten Marktbedingungen anzupassen. Klassische Beispiele für Strukturbrüche finden sich in der Spaltung von Aufbau- und Ablauforganisation, der Spaltung von Produktion und Dienstleistung oder der Spaltung von Planung und Ausführung. Ein wirkungsvoller Ansatz zur Überwindung solcher Spaltungen ist eine Art Versöhnungsmuster: die Polare Organisation. Wesentliche Elemente dieser Organisationsform sind ihr Netzwerkcharakter, kooperatives Zusammenwirken, eine hohe Kommunikationsintensität und eine polare Koppelung der kommunizierenden Partner oder - in abstrahierter Form - die organisierte Balance erfolgskritischer Gegensätze, wie Kosten und Qualität.
Schmitt, Jochen; Abraham, Susanne; Trautmann, Freya; Stephan, Victoria; Fölster-Holst, Regina; Homey, Bernhard; Bieber, Thomas; Novak, Natalija; Sticherling, Michael; Augustin, Matthias; Kleinheinz, Andreas; Elsner, Peter; Weidinger, Stephan; Werfel, Thomas
2017-01-01
Versorgungsregister dienen der Erfassung des Einsatzes und der Wirksamkeit von Therapien unter realen Versorgungsbedingungen und sind als Basis einer evidenzbasierten Gesundheitsversorgung unverzichtbar. Das deutsche Neurodermitis-Register TREATgermany wurde als weltweit erstes Register für Patienten mit schwerer Neurodermitis 2011 initiiert. Erwachsene mit schwerer Neurodermitis (aktuelle/frühere antientzündliche Systemtherapie und/oder objektiver SCORAD ≥ 40) werden über einen Zeitraum von 24 Monaten prospektiv beobachtet. Anhand validierter Erhebungsinstrumente werden die klinische Erkrankungsschwere (EASI, SCORAD), Lebensqualität (DLQI), Symptome, globale Erkrankungsschwere sowie die Patientenzufriedenheit erfasst und die durchgeführten Therapien dokumentiert. Die vorliegende Analyse beschreibt die Charakteristika, Therapiewahl und Wirksamkeit der eingesetzten antiinflammatorischen Systemtherapien der bis Oktober 2014 eingeschlossenen Patienten. An fünf Zentren wurden insgesamt 78 Patienten (Durchschnittsalter 39 Jahre, 61 % männlich) eingeschlossen. Bei den Patienten besteht eine hohe Inanspruchnahme ambulanter und stationärer Leistungen. Ciclosporin war das am häufigsten eingesetzte Systemtherapeutikum und zeigte die höchste klinische Effektivität (EASI-50-Ansprechrate 51 %; EASI-75-Ansprechrate 34 % nach zwölfwöchiger Therapie). Azathioprin, Methotrexat (MTX), Prednisolon oral, Mycophenolat, Alitretinoin und Leflunomid wurden ebenfalls bei einzelnen Patienten eingesetzt. Die vorliegende Registerauswertung gibt wichtige Hinweise zur derzeitigen Versorgung von Erwachsenen mit schwerer Neurodermitis in Deutschland, dokumentiert die hohe Erkrankungslast, den Nutzen vorhandener Therapien und den Bedarf an weiteren, effektiven und in der Langzeitanwendung sicheren Therapieoptionen. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Spirituelles Wohlbefinden und Coping bei Sklerodermie, Lupus erythematodes und malignem Melanom.
Pilch, Michaela; Scharf, Sabina Nadine; Lukanz, Martin; Wutte, Nora Johanna; Fink-Puches, Regina; Glawischnig-Goschnik, Monika; Unterrainer, Human-Friedrich; Aberer, Elisabeth
2016-07-01
Religiös-spirituelles Wohlbefinden ist verbunden mit höherer Vitalität und verminderter Depressionsneigung. In unserer Studie untersuchten wir die Strategien zur Krankheitsbewältigung und die Rolle von Religiosität-Spiritualität (R-S) zur Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens. 149 Patienten (107 Frauen), 44 mit systemischer Sklerodermie (SKL), 48 mit Lupus erythematodes (LE) und 57 mit malignem Melanom (MM), Stadium I-II, wurden mittels eines selbstentwickelten Fragebogens zum subjektiven Wohlbefinden, zu den mit der Erkrankung einhergehenden Umständen sowie mit dem Multidimensionalen Inventar (MI-RSB) zu R-S befragt. LE-Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnosestellung stärker belastet als SKL- und MM-Patienten. SKL- und LE-Patienten können erst nach Jahren die Erkrankung akzeptieren. Der Gesamtscore des religiös-spirituellen Befindens liegt bei LE-Patienten signifikant unter dem Wert der Normalbevölkerung. Fotosensitivität und Gelenksschmerzen sind bei LE-Patienten negativ assoziiert mit der Fähigkeit Vergeben zu können. SKL-Patienten mit Gesichtsveränderungen und Lungenbeteiligung zeigen höhere allgemeine Religiosität. MM-Patienten haben höhere Werte für transzendente Hoffnung. Vorträge über die Krankheit und psychologische Betreuung sind die wichtigsten Bedürfnisse von Patienten mit SKL, LE und MM an ihre Betreuer. Religiös-spirituelle Angebote zur Krankheitsverarbeitung scheinen derzeit eine untergeordnete Rolle zu spielen, könnten aber eine wichtige Ressource sein, der man in Zukunft mehr Aufmerksamkeit schenken sollte. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Natural variation of rice blast resistance gene Pi-d2
USDA-ARS?s Scientific Manuscript database
Studying natural variation of rice resistance (R) genes in cultivated and wild rice relatives can predict resistance stability to rice blast fungus. In the present study, the protein coding regions of rice R gene Pi-d2 in 35 rice accessions of subgroups, aus (AUS), indica (IND), temperate japonica (...
Korrespondenzfragen zwischen Energiesystem und Telekommunikation
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Lehmann, Heiko
Telekommunikationsnetze und Stromnetze weisen viele Gemeinsamkeiten auf - sowohl hinsichtlich allgemeiner topologischer und hierarchischer Eigenschaften, als auch betreffs der konkreten Technoökonomie unter Regulierungsbedingungen. Das folgende Kapitel analysiert diese Eigenschaften und gibt Antworten auf die Frage, wie die wechselseitige Verkopplung beider, jeweils systemabdeckender Infrastrukturen zu einem Treiber der Energiewende in entwickelten Volkswirtschaften werden kann.
Tissue Engineering in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bücheler, Markus; Bootz, Friedrich
Tissue Engineering ist eine Schlüsseltechnologie für den Gewebeersatz der Zukunft. Am Beispiel der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie werden klinisch etablierte Gewebeersatzmethoden und aktuelle Entwicklungen des Tissue Engineering gegenübergestellt. Die Besonderheiten der zu ersetzenden Gewebe im Kopf- und Halsbereich erfordert vielfältige Ersatzverfahren. Im klinischen Alltag werden heute vor allem autogene Transplantate und Implantate für den Gewebeersatz verwendet [1]. In vitro hergestellte Gewebe werden abgesehen von Einzelanwendungen zur Zeit noch nicht am Patienten eingesetzt.
Himmelsfotografie MIT Schmidt-Teleskopen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Marx, Siegfried; Pfau, Werner
Auf dem Höhepunkt der Verbreitung und astronomischen Anwendung von Schmidt-Teleskopen legen S. Marx und W. Pfau einen reich illustrierten Bildband zu diesem Fernrohrtyp vor. Der thematische Bogen reicht von der Teleskoptechnik und ihrer Geschichte über das Leben von Berhard Schmidt bis zu den schönsten, hier in hervorragender Qualität wiedergegebenen Himmelsaufnahmen und ihrer wissenschaftlichen Interpretation. Praktische Hinweise zu eigener fotografischer Tätigkeit und ein Glossar machen das Buch nützlich für jeden Liebhaber der Himmelskunde.
Grundlagen der Nachrichtenübertragung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Plaßmann, Wilfried
Die Nachrichtentechnik hat die Aufgabe, Nachrichten auszutauschen. Nachrichten sind z. B. Fragen, Beobachtungen und Befehle. Unter dem Begriff Nachrichtenübertragung wird hier die elektrische Nachrichtenübertragung verstanden, denn zur Übermittlung von Nachrichten werden Spannungen und Ströme sowie elektrische und magnetische Felder eingesetzt. Die Übertragung beginnt mit der Nachrichtenquelle, die die Nachrichten aussendet, und endet mit der Nachrichtensenke, die sie empfängt. Zwischen beiden liegt das elektrische Nachrichtenübertragungssystem, dessen Funktionseinheiten dargestellt sind und erläutert werden.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schultz, Martin G.; Klemp, Dieter; Wahner, Andreas
Die Qualität der Luft beeinflusst in besonderer Weise die menschliche Gesundheit und hat auch Auswirkungen auf die Landwirtschaft und Ökosysteme. Viele Luftschadstoffe absorbieren oder streuen zudem die Sonnen- oder Wärmestrahlung und sind daher klimawirksam. Luftchemische Prozesse hängen, ebenso wie die Emissionen, von klimatischen Faktoren wie Sonneneinstrahlung, Temperatur und Niederschlag ab. Deshalb ist zu erwarten, dass die projizierten Klimaänderungen für Deutschland auch die Luftschadstoffkonzentrationen beeinflussen werden, auch wenn dieser Zusammenhang noch nicht gut erforscht ist. Dieses Kapitel vermittelt einen Überblick über die Zusammenhänge und weist zumindest qualitativ auf mögliche künftige Entwicklungen hin. Im Vordergrund stehen die Entwicklungen bei Feinstaub und Ozon.
Neuausrichtung und Konsolidierung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Grohmann, Heinz
Mit der Wahl von Wolfgang Wetzel zum Vorsitzenden der Deutschen Statistischen Gesellschaft im Jahre 1972 begann eine 32jährige Ära, in der die praktische und die theoretische Statistik in einem ausgewogenen Verhältnis gepflegt wurden. Ein regelmäßiger vierjähriger Wechsel im Vorsitz stärkte die Gemeinschaft und die praktische wie die wissenschaftliche Arbeit gleichermaßen. Die jährlichen Hauptversammlungen behandelten gesellschaftlich aktuelle wie zukunftsorientierte Themen, und die Ausschüsse sowie weitere Veranstaltungen gaben Gelegenheit zur Förderung und Pflege einer Vielzahl von Arbeitsgebieten der Statistik. Darüber wird nicht nur in diesem Kapitel, sondern auch in den Teilen II und III des Bandes berichtet.
Magnetoseed - Vasculäres Tissue Engineering
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Perea Saavedra, Héctor; Methe, Heiko; Wintermantel, Erich
Gegenwärtig sind kardiovaskuläre Erkrankungen, allen voran die Arteriosklerose koronarer und zerebraler Gefäße, Ursache für 38% aller Todesfälle in Nordamerika und häufigste Todesursache europäischer Männer < 65 Jahre und zweithäufigste Todesursache bei Frauen [4]. Es wird prognostiziert, dass innerhalb der nächsten 10-15 Jahre kardiovaskuläre Erkrankungen und deren Komplikationen weltweit die häufigste Todesursache stellen werden. Dies ist zum einen Folge der ansteigenden Prävalenz kardiovaskulärer Erkrankungen in Osteuropa und zunehmend auch in den Entwicklungsländern, zum anderen Folge der kontinuierlich ansteigenden Inzidenz von Übergewicht und Diabetes mellitus in den westlichen Ländern.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bauer, Jürgen
Die technisch orientierte Betriebswirtschaft unterstützt den Techniker und Ingenieur bei der Planung und Realisierung wirtschaftlicher Prozesse (Fertigungsprozesse, Entwicklungsprozesse im F+E-Bereich, Vertriebsprozesse, Beschaffungsprozesse),
Early Detection | Division of Cancer Prevention
[[{"fid":"171","view_mode":"default","fields":{"format":"default","field_file_image_alt_text[und][0][value]":"Early Detection Research Group Homepage Logo","field_file_image_title_text[und][0][value]":"Early Detection Research Group Homepage Logo","field_folder[und]":"15"},"type":"media","field_deltas":{"1":{"format":"default","field_file_image_alt_text[und][0][value]":"Early
Frühe Stresserfahrungen und Krankheitsvulnerabilität
Entringer, Sonja; Buss, Claudia; Heim, Christine
2016-01-01
Zusammenfassung Hintergrund Das stetig wachsende Forschungsgebiet der “Frühe[n] Programmierung von Krankheit und Gesundheit” untersucht, inwieweit die individuelle Vulnerabilität für die Entstehung verschiedenster Erkrankungen über die Lebensspanne bereits während der frühen Entwicklung beeinflusst wird. Ziele der Arbeit In der vorliegenden Übersichtsarbeit werden das Konzept der frühen Programmierung von Krankheitsvulnerabilität erläutert sowie Befunde zu den Folgen frühkindlicher Traumatisierung und pränataler Stressexposition zusammenfassend dargestellt. Es werden außerdem biologische Mechanismen diskutiert, die das erhöhte Krankheitsrisiko nach lebensgeschichtlich früher Stresserfahrungen vermitteln. Die Möglichkeit der transgenerationalen Transmission frühkindlicher Erfahrungen an die nächste Generation und die zugrundeliegenden Mechanismen dieser Übertragung werden ebenfalls vorgestellt. Fazit Die Befundlage zu Stresserfahrungen im frühen Leben und der Entstehung von psychischen und körperlichen Störungen über die Lebensspanne wächst stetig. Die Mechanismen werden derzeit weiter bis hin zur molekularbiologischen und epigenetischen Ebene erforscht. Hier ergeben sich ganz neue Perspektiven, welche die Präzision klinischer Diagnostik und den Erfolg von Interventionen erheblich verbessern könnten. Momentan existiert jedoch noch ein erheblicher Mangel an Translation zwischen diesen Forschungserkenntnissen und deren Anwendung in der klinischen Versorgung. PMID:27604117
New Partnerships and Education Policy in Asia and the Pacific
ERIC Educational Resources Information Center
Cassity, Elizabeth
2010-01-01
Forming more effective partnerships with national governments in the Asia-Pacific region has been an important policy focus for the Australian Agency for International Development (AusAID) since 2006. AusAID is increasingly engaging in sector-wide approaches and working through partner government systems. This paper explores how new partnerships…
First results of GPS time transfer to Australia
NASA Technical Reports Server (NTRS)
Luck, J. M.; Woodger, J. R.; Wells, J. E.; Churchill, P. N.; Clements, P. A.
1985-01-01
A Global Positioning System time transfer unit built by NBS under contract to JPL was installed at Tidbinbilla Deep Space Communications Complex of the NASA Deep Space Network in June 1983. It has been used to estimate the relationship to UTC(USNO MC) of the Tidbinbilla frequency and time system TID(FTS) based on a hydrogen maser, and thence to estimate the performance of the Australian free-running time scale UTC(AUS). Data from the first three months has been analyzed three ways: by two-hop common view using JPL as intermediary; by long-arc interpolation of measurements against space vehicle clocks; and by long-arc interpolation of GPS-Time results. Residuals from a single quadratic fit through three months of UTC(USNO MC) - TID (FTS) results were white noise with standard error 15 ns, and a flying clock measurement gave 70 ns agreement. A straight line fit through results UTC(USNO MC) - UTC (AUS) gave 90 ns standard error and 120 bns agreement. It is proposed to use the GPS measurements to steer UTS(AUS) to UTC(BIH), and to rename the existing time scale TA(AUS).
First Results of GPS Time Transfer to Australia
NASA Technical Reports Server (NTRS)
Mck.luck, J.; Woodger, J. R.; Wells, J. E.; Churchill, P. N.; Clements, P. A.
1984-01-01
A global positioning system (GPS) time transfer unit was installed at Tidbinbilla Deep Space Communications Complex of the DSN in June 1983. It was used to estimate the relationship to UTC(USNO MC) of the Tidbinbilla frequency and time system TID(FTS) based on a hydrogen maser, and to estimate the performance of the Australian free-running time scale UTC(AUS). Data from the first 3 months were analyzed three ways: by two-hop common view using JPL as intermediary; by long-arc interpolation of measurements against space vehicle clocks; and by long arc interpolation of GPS-Time results. Residuals from a single quadratic fit through 3 months of UTC(USNO MC) -TID(FTS) results were white noise with standard error 15 ns, and a flying clock measurement gave 70 ns agreement. A straight line fit through results UTC(USNO MC) - UTC(AUS) gave 90 ns standard error and 120 ns agreement. It is proposed to use the GPS measurements to steer UTC(AUS) to UTC(BIH), and to rename the existing time scale TA(AUS).
Use of vegetation health data for estimation of aus rice yield in bangladesh.
Rahman, Atiqur; Roytman, Leonid; Krakauer, Nir Y; Nizamuddin, Mohammad; Goldberg, Mitch
2009-01-01
Rice is a vital staple crop for Bangladesh and surrounding countries, with interannual variation in yields depending on climatic conditions. We compared Bangladesh yield of aus rice, one of the main varieties grown, from official agricultural statistics with Vegetation Health (VH) Indices [Vegetation Condition Index (VCI), Temperature Condition Index (TCI) and Vegetation Health Index (VHI)] computed from Advanced Very High Resolution Radiometer (AVHRR) data covering a period of 15 years (1991-2005). A strong correlation was found between aus rice yield and VCI and VHI during the critical period of aus rice development that occurs during March-April (weeks 8-13 of the year), several months in advance of the rice harvest. Stepwise principal component regression (PCR) was used to construct a model to predict yield as a function of critical-period VHI. The model reduced the yield prediction error variance by 62% compared with a prediction of average yield for each year. Remote sensing is a valuable tool for estimating rice yields well in advance of harvest and at a low cost.
Use of Vegetation Health Data for Estimation of Aus Rice Yield in Bangladesh
Rahman, Atiqur; Roytman, Leonid; Krakauer, Nir Y.; Nizamuddin, Mohammad; Goldberg, Mitch
2009-01-01
Rice is a vital staple crop for Bangladesh and surrounding countries, with interannual variation in yields depending on climatic conditions. We compared Bangladesh yield of aus rice, one of the main varieties grown, from official agricultural statistics with Vegetation Health (VH) Indices [Vegetation Condition Index (VCI), Temperature Condition Index (TCI) and Vegetation Health Index (VHI)] computed from Advanced Very High Resolution Radiometer (AVHRR) data covering a period of 15 years (1991–2005). A strong correlation was found between aus rice yield and VCI and VHI during the critical period of aus rice development that occurs during March–April (weeks 8–13 of the year), several months in advance of the rice harvest. Stepwise principal component regression (PCR) was used to construct a model to predict yield as a function of critical-period VHI. The model reduced the yield prediction error variance by 62% compared with a prediction of average yield for each year. Remote sensing is a valuable tool for estimating rice yields well in advance of harvest and at a low cost. PMID:22574057
Data Science Bowl Launched to Improve Lung Cancer Screening | Division of Cancer Prevention
[[{"fid":"2078","view_mode":"default","fields":{"format":"default","field_file_image_alt_text[und][0][value]":"Data Science Bowl Logo","field_file_image_title_text[und][0][value]":"Data Science Bowl Logo","field_folder[und]":"76"},"type":"media","field_deltas":{"1":{"format":"default","field_file_image_alt_text[und][0][value]":"Data Science Bowl
Erfassung tribologischer Zusammenhänge und Erkenntnisse in einer Datenbank
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Gold, Peter Werner; Jacobs, Georg; Loos, J.; Rombach, Volker; Kurutas, Savas; Fröde, Astrid
Die Datenbank enthält die tribologischen und stofflichen Daten, die innerhalb des Sonderforschungsbereichs 442 ermittelt wurden. Sie wird genutzt, um Informationen über die Eigenschaften von Schmierstoffen und Werkstoffverbunden, sowie über Prüfstände und Versuchsergebnisse zu erhalten. Diese Wissensbasis kann dazu beitragen, ökologisch verträgliche Tribosysteme mit Hilfe der Auswerte-Systeme (Module) auszulegen. Dabei handelt es sich um Berechnungswerkzeuge und Expertenwissen z. B. in Bezug auf die Auswahl von Schichtsystemen. Eine nähere Beschreibung der Auswerte-Systeme kann den folgenden Abschnitten entnommen werden.
Quantitative Analyse und Visualisierung der Herzfunktionen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Sauer, Anne; Schwarz, Tobias; Engel, Nicole; Seitel, Mathias; Kenngott, Hannes; Mohrhardt, Carsten; Loßnitzer, Dirk; Giannitsis, Evangelos; Katus, Hugo A.; Meinzer, Hans-Peter
Die computergestützte bildbasierte Analyse der Herzfunktionen ist mittlerweile Standard in der Kardiologie. Die verfügbaren Produkte erfordern meist ein hohes Maß an Benutzerinteraktion und somit einen erhöhten Zeitaufwand. In dieser Arbeit wird ein Ansatz vorgestellt, der dem Kardiologen eine größtenteils automatische Analyse der Herzfunktionen mittels MRT-Bilddaten ermöglicht und damit Zeitersparnis schafft. Hierbei werden alle relevanten herzphysiologsichen Parameter berechnet und mithilfe von Diagrammen und Graphen visualisiert. Diese Berechnungen werden evaluiert, indem die ermittelten Werte mit manuell vermessenen verglichen werden. Der hierbei berechnete mittlere Fehler liegt mit 2,85 mm für die Wanddicke und 1,61 mm für die Wanddickenzunahme immer noch im Bereich einer Pixelgrösse der verwendeten Bilder.
XML-basierte Produkt- und Prozessdaten für die Leittechnik-Projektierung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schleipen, Miriam
Für die Überwachung und Steuerung hochkomplexer Produktionsprozesse werden Prozessleitsysteme eingesetzt. Ständige Veränderungen zwingen Produktionsbetriebe wandlungsfähig zu sein. Entsprechend muss auch die Technik diese Flexibilität unterstützen. Jede Veränderung des Produktionsprozesses muss eingeplant, die Anlagen neu konfiguriert und projektiert werden. Dabei müssen auch neue Prozessbilder für die Bedien- und Steuerungssysteme erstellt werden. Am Fraunhofer IITB wurde ein Engineering-Framework entwickelt, das das Leitsystem automatisch projektiert und die zugehörige Prozessvisualisierung generiert. In diesem Beitrag wird das Modul vorgestellt, dass die Prozessabbilder erstellt. Neben der Visualisierung von Anlagen werden auch laufende Prozesse und bearbeitete Produkte dargestellt. So können beispielsweise Identsysteme mit der Leittechnik gekoppelt werden.
Degitz, Klaus; Ochsendorf, Falk
2017-07-01
Akne ist eine chronische Erkrankung mit hoher Prävalenz unter Jugendlichen. Pathogenetische Hauptfaktoren (und ihre klinischen Korrelate) sind gesteigerte Talgproduktion (Seborrhoe), follikuläre Hyperkeratose (Komedonen) und perifollikuläre Entzündungsvorgänge (Papulopusteln). Die Krankheit wird von endogenen (Androgene, IGF-1, neuroendokrine Faktoren) und exogenen (Propionibacterium acnes, Diät, mechanische Irritation, Inhaltsstoffe medizinischer oder kosmetischer Externa) Einflüssen moduliert. Akne geht mit zum Teil hoher Morbidität einher und kann bereits bei leichter Ausprägung eine erhebliche Verschlechterung der Lebensqualität bewirken. Zu Therapie stehen wirksame topische und systemische Behandlungsverfahren zur Verfügung. Eine optimale Behandlung erfordert eine stadiengerechtes Management und kontinuierliche ärztliche Begleitung der Patienten über den erforderlichen Behandlungszeitraum. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Recognizing Action Units for Facial Expression Analysis
Tian, Ying-li; Kanade, Takeo; Cohn, Jeffrey F.
2010-01-01
Most automatic expression analysis systems attempt to recognize a small set of prototypic expressions, such as happiness, anger, surprise, and fear. Such prototypic expressions, however, occur rather infrequently. Human emotions and intentions are more often communicated by changes in one or a few discrete facial features. In this paper, we develop an Automatic Face Analysis (AFA) system to analyze facial expressions based on both permanent facial features (brows, eyes, mouth) and transient facial features (deepening of facial furrows) in a nearly frontal-view face image sequence. The AFA system recognizes fine-grained changes in facial expression into action units (AUs) of the Facial Action Coding System (FACS), instead of a few prototypic expressions. Multistate face and facial component models are proposed for tracking and modeling the various facial features, including lips, eyes, brows, cheeks, and furrows. During tracking, detailed parametric descriptions of the facial features are extracted. With these parameters as the inputs, a group of action units (neutral expression, six upper face AUs and 10 lower face AUs) are recognized whether they occur alone or in combinations. The system has achieved average recognition rates of 96.4 percent (95.4 percent if neutral expressions are excluded) for upper face AUs and 96.7 percent (95.6 percent with neutral expressions excluded) for lower face AUs. The generalizability of the system has been tested by using independent image databases collected and FACS-coded for ground-truth by different research teams. PMID:25210210
Wu, Howard Her-Juing; Rose, Crystal; Elsheikh, Tarik M
2012-05-01
The Bethesda System for Reporting Thyroid Cytopathology (TBSRTC) has provided a set of uniform diagnostic terminology including benign (B), atypia of undetermined significance (AUS), follicular neoplasm (FN), suspicious for malignancy (SM), malignancy (M), and nondiagnostic (ND) for the interpretation of thyroid fine-needle aspiration (FNA). We applied this terminology on our 1,382 thyroid aspirates in a community practice setting, which included 539 cases of B (39%), 376 cases of AUS (27.2%), 116 cases of FN (8.4%), 37 cases of malignant (2.7%), 36 cases of SM (2.6%), and 278 cases of ND (20.1%). Two hundred twenty-one cases (16%) of thyroid FNA had corresponding follow-up thyroidectomies. Each diagnostic category represented a unique association with risk of malignancy and risk of neoplasm. Based on histologic follow-up, the risk of neoplasm (including benign and malignant neoplasm) was B 14%, AUS 44%, FN 67%, SM 77%, and M 100% and the risk of malignancy was B 3%, AUS 6%, FN 22%, SM 56%, and M 100%. The classification and follow-up recommendation of TBSRTC are appropriate for each category. Both B and AUS are low-risk lesions with low probability of malignancy. FN predicts a higher rate for neoplasm but an intermediate rate for malignancy while SM carries a high risk for malignancy. Copyright © 2011 Wiley-Liss, Inc.
Incidence of facial clefts in Cambridge, United Kingdom.
Bister, Dirk; Set, Patricia; Cash, Charlotte; Coleman, Nicholas; Fanshawe, Thomas
2011-08-01
The aim of this study was to determine the incidence of facial clefting in Cambridge, UK, using multiple resources of ascertainment and to relate the findings to antenatal ultrasound screening (AUS) detection rates. AUS records from an obstetric ultrasound department, post-natal records from the regional craniofacial unit, and autopsy reports of foetuses over 16 weeks' gestational age from a regional pathology department from 1993 to 1997 were retrospectively reviewed. Cross-referencing between the three data sets identified all cases of facial clefts. Of 23,577 live and stillbirths, 30 had facial clefts. AUS detected 17 of these. Sixteen of the 30 had isolated facial clefts. Others had associated anomalies, chromosomal defects, or syndromes. Percentages and confidence intervals were calculated from the above data. Twenty-one resulted in live births, seven terminations, and two foetal deaths. Overall, detection rate by AUS was 65 percent [67 percent isolated cleft lip, 93 per cent cleft lip and palate (CLP), and 22 percent isolated cleft palate], with no false positives. The incidence of facial clefts was 0.127 percent (95 percent confidence interval 0.089-0.182 percent); the incidence for isolated CLP was lower than previously reported: 0.067 percent (0.042-0.110 percent). With one exception, all terminations were in foetuses with multiple anomalies. The figures presented will enable joint CLP clinics to give parents information of termination rates. The study allows pre-pregnancy counselling of families previously affected by clefting about the reliability of AUS detection rates.
The Rice Paradox: Multiple Origins but Single Domestication in Asian Rice
Choi, Jae Young; Platts, Adrian E.; Fuller, Dorian Q.; Hsing (邢禹依), Yue-Ie; Wing, Rod A.
2017-01-01
Abstract The origin of domesticated Asian rice (Oryza sativa) has been a contentious topic, with conflicting evidence for either single or multiple domestication of this key crop species. We examined the evolutionary history of domesticated rice by analyzing de novo assembled genomes from domesticated rice and its wild progenitors. Our results indicate multiple origins, where each domesticated rice subpopulation (japonica, indica, and aus) arose separately from progenitor O. rufipogon and/or O. nivara. Coalescence-based modeling of demographic parameters estimate that the first domesticated rice population to split off from O. rufipogon was O. sativa ssp. japonica, occurring at ∼13.1–24.1 ka, which is an order of magnitude older then the earliest archeological date of domestication. This date is consistent, however, with the expansion of O. rufipogon populations after the Last Glacial Maximum ∼18 ka and archeological evidence for early wild rice management in China. We also show that there is significant gene flow from japonica to both indica (∼17%) and aus (∼15%), which led to the transfer of domestication alleles from early-domesticated japonica to proto-indica and proto-aus populations. Our results provide support for a model in which different rice subspecies had separate origins, but that de novo domestication occurred only once, in O. sativa ssp. japonica, and introgressive hybridization from early japonica to proto-indica and proto-aus led to domesticated indica and aus rice. PMID:28087768
Fazeli, Roghayeh; VandenBussche, Christopher J; Bishop, Justin A; Ali, Syed Z
2016-01-01
The follicular variant of papillary thyroid carcinoma (FVPTC) is the second most common subtype of papillary carcinoma after the classical variant. The Bethesda System for Reporting Thyroid Cytopathology (TBSRTC) has been introduced to standardize the practice of thyroid fine needle aspiration (FNA) reporting. We evaluated the impact of TBSRTC on the FNA interpretation of histologically proven FVPTCs. Cytology reports of 455 histologically proven FVPTCs were reviewed. The rate of each TBSRTC category was compared between pre- and post-TBSRTC eras. The distribution of FNA diagnoses for pre-TBSRTC cases included suspicious for follicular neoplasm (SFN; n = 51, 28.7%), papillary thyroid carcinoma (PTC; n = 47, 26.4%), suspicious for malignancy (SFM; n = 32, 18%), atypia of undetermined significance (AUS; n = 23, 13%), benign (n = 18, 10.1%), and nondiagnostic (ND; n = 7, 4%). Post-TBSRTC diagnoses were: AUS (n = 68, 24.6%), PTC (n = 64, 23.1%), SFM (n = 50, 18%), SFN and benign (n = 42, 15.2%) and ND (n = 11, 4%). SFN rate decreased significantly from 28.7 to 15.2% (p = 0.001) and AUS increased from 12.9 to 24.5% (p = 0.003). Following implementation of TBSRTC, the frequency of AUS diagnoses on FNA prior to surgical resection increased. Given that the rate of FVPTC diagnoses on thyroidectomy increased over the same period, this suggests that the use of AUS has resulted in greater surgical resection of FVPTC. © 2016 S. Karger AG, Basel.
Cano, Miguel Ángel; Vaughan, Ellen L; de Dios, Marcel A; Castro, Yessenia; Roncancio, Angelica M; Ojeda, Lizette
2015-01-01
Identifying and understanding determinants of alcohol use behavior among Hispanic college students is an increasingly important public health issue, particularly during emerging adulthood. Studies examining ethnocultural determinants of alcohol use behavior among Hispanic college students have focused on direct associations with cultural orientation (e.g., acculturation and enculturation); yet there is a need for research that accounts for the complex interplay of other culturally relevant sociocultural factors. This study examined associations of behavioral acculturation, behavioral enculturation, and cultural congruity (perception of cultural fit between the values of the academic environment and the student's personal values) with alcohol use severity (AUS); and tested if gender moderated those associations. A hierarchical linear regression and moderation analysis were conducted on a sample of 167 Hispanic emerging adults (ages 18-25) enrolled in college. All predictor variables entered in the regression model accounted for 20.9% of the variance in AUS. After controlling for demographic variables and depressive symptoms, behavioral acculturation and enculturation did not have a statistically significant association with AUS. Further, gender did not moderate either of these associations. Conversely, greater cultural congruity was associated with lower reports of AUS. A moderation analysis suggested that cultural congruity predicted lower reports of AUS among men, but not among women. This was the first known study to examine the association of cultural congruity with alcohol use. Findings highlight the value of examining contextual factors of culture and moving beyond reductive measures of cultural orientation.
Na, Dong Gyu; Min, Hye Sook; Lee, Hunkyung; Won, Jae-Kyung; Seo, Hyo Bin; Kim, Ji-Hoon
2015-01-01
Background The role of repeat fine-needle aspiration (RFNA) or core needle biopsy (CNB) has not been established in nodules categorized as atypia/follicular lesion of undetermined significance (AUS/FLUS). Objective The purpose of this study was to retrospectively determine whether CNB is more useful for management decisions than RFNA at each subcategory of AUS/FLUS nodules. Methods This study included 158 AUS/FLUS nodules (≥1 cm) from 153 consecutive patients who underwent both RFNA and CNB. The AUS/FLUS nodules were subcategorized into nuclear atypia (NA) and follicular lesions with other atypia (FOA). The diagnostic results and rate of determined management by RFNA and CNB were compared at each subcategory. The diagnostic values of RFNA and CNB for malignancy were evaluated in nodules with final diagnoses. Results CNB showed a lower rate of AUS/FLUS diagnosis, higher rates of benign and follicular neoplasm or suspicious for a follicular neoplasm (FN/SFN) diagnoses (p ≤ 0.038), and marginally higher rates of malignant diagnosis than RFNA in the NA subcategory. CNB showed a higher rate of FN/SFN (p = 0.007) than RFNA in the FOA subcategory. CNB also demonstrated a higher rate of surgery decision than RFNA in both the NA subcategory (20.2 vs. 9.6%, p < 0.001) and FOA subcategory (20.8 vs. 5.6%, p = 0.007), and a higher rate of observation decision only in the NA subcategory (48.1 vs. 35.6%, p = 0.035). CNB demonstrated a higher diagnostic performance for malignancy overall in the nodules compared with RFNA. Conclusion CNB may be more useful for management decisions than RFNA in both the NA and FOA subcategories, and has the potential to be a first-line alternative diagnostic tool in initially diagnosed AUS/FLUS nodules. PMID:26558236
2013-01-01
Background In this report we have explored the genomic and microbiological basis for a sustained increase in bloodstream infections at a major Australian hospital caused by Enterococcus faecium multi-locus sequence type (ST) 203, an outbreak strain that has largely replaced a predecessor ST17 sequence type. Results To establish a ST203 reference sequence we fully assembled and annotated the genome of Aus0085, a 2009 vancomycin-resistant Enterococcus faecium (VREfm) bloodstream isolate, and the first example of a completed ST203 genome. Aus0085 has a 3.2 Mb genome, comprising a 2.9 Mb circular chromosome and six circular plasmids (2 kb–130 kb). Twelve percent of the 3222 coding sequences (CDS) in Aus0085 are not present in ST17 E. faecium Aus0004 and ST18 E. faecium TX16. Extending this comparison to an additional 12 ST17 and 14 ST203 E. faecium hospital isolate genomes revealed only six genomic regions spanning 41 kb that were present in all ST203 and absent from all ST17 genomes. The 40 CDS have predicted functions that include ion transport, riboflavin metabolism and two phosphotransferase systems. Comparison of the vancomycin resistance-conferring Tn1549 transposon between Aus0004 and Aus0085 revealed differences in transposon length and insertion site, and van locus sequence variation that correlated with a higher vancomycin MIC in Aus0085. Additional phenotype comparisons between ST17 and ST203 isolates showed that while there were no differences in biofilm-formation and killing of Galleria mellonella, ST203 isolates grew significantly faster and out-competed ST17 isolates in growth assays. Conclusions Here we have fully assembled and annotated the first ST203 genome, and then characterized the genomic differences between ST17 and ST203 E. faecium. We also show that ST203 E. faecium are faster growing and can out-compete ST17 E. faecium. While a causal genetic basis for these phenotype differences is not provided here, this study revealed conserved genetic differences between the two clones, differences that can now be tested to explain the molecular basis for the success and emergence of ST203 E. faecium. PMID:24004955
Hartwig, Bernhard; Schmidt, Stefan; Hartwig, Isabella
2016-01-01
Hintergrund: Erkrankungen der Atemorgane treten mit steigendem Alter öfter auf, nehmen weltweit zu und sind häufige Ursachen für Morbidität und Mortalität. In dieser Pilotstudie wurde der Frage nachgegangen, ob eine einmalige 10-minütige Behandlung mit einer Körpertambura eine signifikante und effektive Verbesserung der Lungenfunktion von Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD; GOLD-Stadium A oder B) erbringen kann. Patienten und Methoden: 54 Probanden konnten je zur Hälfte in eine Behandlungsgruppe (Körpertambura) und eine aktive Kontrollgruppe (Atemtherapie) randomisiert werden. Eine Bestimmung der Lungenfunktionsmessparameter «Einsekundenkapazität» (FEV1) und «inspiratorische Vitalkapazität» (IVC) zu den Zeitpunkten T1 (Baseline), T2 (direkt nach Behandlung) und als Follow-up etwa 3 Wochen nach T1 (T3). Ergebnisse: Die Behandlungsgruppe zeigte sich der Kontrollgruppe in beiden Werten signifikant überlegen. Die Zeit-×-Gruppe-Interaktion (Varianzanalyse) ergab p = 0,001 (FEV1) bzw. p = 0,04 (IVC). Die Behandlungsgruppe zeigte bei beiden Werten eine Verbesserung von klinischer Relevanz. Schlussfolgerung: Diese Ergebnisse zeigen, dass die Klangbehandlung mittels einer Körpertambura - neben den schulmedizinischen, leitliniengerechten Therapien - eine zusätzliche, nebenwirkungsarme, aber durchaus klinisch wirksame Option für die Behandlung von COPD-Patienten darstellen kann, um deren Lebensqualität zu stabilisieren und zu verbessern. © 2016 S. Karger GmbH, Freiburg.
Prä- und perioperative Aspekte der Versorgung dermatochirurgischer Patienten.
Müller, Cornelia S L; Hubner, Wakiko; Thieme-Ruffing, Sigrid; Pföhler, Claudia; Vogt, Thomas; Volk, Thomas; Gärtner, Barbara C; Bialas, Patric
2017-02-01
Die Dermatochirurgie nimmt hinsichtlich vieler Punkte eine Sonderstellung unter den operativen Fächern ein. Hierzu gehört in erster Linie die Tatsache, dass bis auf wenige Ausnahmen fast alle Eingriffe traditionell in Lokal- bzw. Regionalanästhesie und oft auch in räumlich-infrastruktureller Trennung von den großen Zentral-Operationssälen stattfinden können. Die peri- und postoperative Überwachung obliegt dabei dem dermatochirurgischen Operationsteam. Das sui generis kleinere OP-Team hat somit eine ganze Reihe perioperativer Notwendigkeiten zu beachten, um die sich in den "großen" chirurgischen Fächern eine Vielzahl verschiedener beteiligter Fachgruppen gemeinsam kümmern. Hierzu gehören neben Hygieneaspekten, Kenntnissen in der Überwachung der Patienten sowie dem Aspekt der surgical site infections auch Fragen zur postoperativen Schmerztherapie sowie detailliertes pharmakologisches Wissen über die zur Anwendung kommenden Lokalanästhetika und das Handling der damit assoziierten toxischen und allergischen Reaktionen. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und Verantwortung für den Patienten ist notwendig und erfordert die Erarbeitung und Umsetzung qualitätsorientierter und evidenzbasierter Handlungsanweisungen, die im dermatochirurgischen OP-Setting meist weit über das eigentliche Fach hinausgehen. Ziel dieses Weiterbildungsartikels soll die komprimierte Darstellung der genannten fachübergreifenden Standpunkte bezüglich der wichtigsten perioperativen Aspekte sein. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Aufbau und Belastung tribologischer Systeme
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schumacher, Jan; Murrenhoff, Hubertus
Die Tribologie ist laut DIN 50323 die Wissenschaft und Technik von aufeinander einwirkenden Oberflächen in Relativbewegung. Es werden die Teilgebiete Reibung, Verschleiß und Schmierung von ihr behandelt.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Krieger, Hanno
Wichtiger Hinweis: Die Korrektur- und Umrechnungsfaktoren für die verschiedenen Dosimetrieaufgaben in diesem Tabellenanhang sind vom Autor mit Sorgfalt recherchiert und zusammengestellt. Der Anwender wird darauf hingewiesen, dass er für die Beschaffung und Überprüfung der Richtigkeit der Dosimetriefaktoren selbst die Verantwortung trägt, zumal je nach Normung und internationaler Festlegung von Zeit zu Zeit mit Änderungen zu rechnen ist.
Sticktechnologie für medizinische Textilien und Tissue Engineering
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Karamuk, Erdal; Mayer, Jörg; Wintermantel, Erich
Textile Strukturen werden in grossem Ausmass als medizinische Implantate eingesetzt, um Weich- und Hartgewebe zu unterstützen oder zu ersetzen. Im Tissue Engineering gewinnen sie an Bedeutung als scaffolds, um biologische Gewebe in vitro zu züchten für anschliessende Implantation oder extrakorporale Anwendungen. Textilien sind gewöhnlich anisotrope zweidimensionale Strukturen mit hoher Steifigkeit in der Ebene und geringer Biegesteifigkeit. Durch eine Vielzahl textiler Prozesse und durch entsprechende Wahl des Fasermaterials ist es möglich, Oberfläche, Porosität und mechanische Anisotropie in hohem Masse zu variieren. Wegen ihrer einzigartigen strukturellen und mechanischen Eigenschaften können faserbasierte Materialien in weitem Masse biologischem Gewebe nachgeahmt werden [1]. Gesticke erweitern das Feld von technischen und besonders medizinischen Textilien, denn sie vereinen sehr hohe strukturelle Variabilität mit der Möglichkeit, mechanische Eigenschaften in einem grossen Bereich einzustellen, um so die mechanischen Anforderungen des Empfängergewebes zu erfüllen (Abb. 42.1).
Zahlen und Rechenvorgänge auf unterschiedlichen Abstraktionsniveaus
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rödler, Klaus
"Das Verständnis geht langsam vor sich!" Diesen wichtigen Satz hörte ich bei einem Vortrag von Martin Lowsky. Auf die hier behandelte Fragestellung übertragen heißt das: Was eine Zahl ist und wie ich sie im Rechenvorgang einsetzen und interpretieren kann, das erschließt sich erst allmählich. Die Zahl des Rechenanfängers ist nicht dieselbe wie die des kompetenten Rechners und es ist nicht die Zahl des Lehrers oder der Lehrerin. Die Zahlen sind nur auf der Oberfläche der Worte und Zeichen gleich. Im Innern, im Verständnis, sind sie völlig verschieden! Ich glaube, dass die Missachtung dieser Divergenz dazu führt, dass manche Kinder in für den Lehrer und Lehrerin nicht nachvollziehbaren Routinen stecken bleiben, einfachste Informationen nicht wirklich integrieren. Die auf beiden Seiten wachsende Verunsicherung durch die nicht erkannte und daher nicht kommunizierbare Diskrepanz im inneren Zahlkonzept stört den allmählichen Aufbau strukturierter Zahlvorstellungen.
Einsatz molekularer Methoden für Starterkulturen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ehrmann, Matthias A.; Pavlovic, Melanie
Unter Starterkulturen versteht man Mikroorganismen (Bakterien, Hefen, Pilze), die pflanzlichen bzw. tierischen Rohstoffen zur gezielten Veränderung ihrer chemischen Zusammensetzung zugesetzt werden. Sie dienen im Wesentlichen der Aromabildung, der Strukturveränderung und der Konservierung der Lebensmittel und werden aufgrund spezieller, funktioneller Eigenschaften selektiert. Die Zugabe von Starterkulturen erfolgt in der Regel in relativ hohen Keimzahlen in Form von Rein- oder Mischkulturen. Die zum Einsatz kommenden Mikroorganismen sind ebenso zahlreich wie die daraus resultierenden Produkte und reichen von der Fermentation von Milchprodukten, Fleisch und Gemüse durch Milchsäurebakterien über die Essigsäureherstellung bis hin zum Einsatz von Hefen in der Brau- und Weinindustrie. Hieraus ergibt sich auch eine zunehmende Bedeutung schneller und zuverlässiger Methoden zur taxonomischen Identifizierung, aber auch zur Charakterisierung des genetischen Potenzials der jeweiligen Starterkulturen.
elecTUM: Umsetzung der eLearning-Strategie der Technischen Universität München
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rathmayer, Sabine; Gergintchev, Ivan
An der TUM wurde ein umfassendes und integriertes eLearning-Konzept umgesetzt, welches Präsenzstudium und eLearning in allen Leistungsbereichen der Universität miteinander verzahnt. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei in der Schaffung einer effizienten und wettbewerbsfähigen integrierten eLearning Infrastruktur in Hinblick auf die noch weiter steigenden Studienanfängerzahlen ab dem Jahr 2011 sowie die Umsetzung von eBologna. Die Etablierung einer hochschulweiten Lernplattform stellte eine wesentliche Basis für die Umsetzung der eLearning-Strategie dar. Die wissenschaftliche und wirtschaftliche Anschlussfähigkeit im Hinblick auf eine Verwertung der Projektergebnisse wurde durch die aktive Beteiligung an einer Vielzahl hochschulübergreifender Arbeitskreise, Fachtagungen und Kooperationen, vor allem über Organisations- und Dienstleistungsmodelle sowie innovative technische Entwicklungen, sichergestellt.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Matzarakis, Andreas; Lohmann, Martin
Für den Tourismus haben Klima und Wetter eine große Relevanz: als Treiber des Verhaltens wie auch als Angebotsfaktor. Wetter und Klima sind demnach sowohl Bestandteil des touristischen Angebotes als auch limitierende Faktoren des Tourismus und Steuergrößen für die touristische Nachfrage. Insofern liegt es nahe, dass dieser Sektor vom Klimawandel betroffen sein wird. Der Tourismus ist aber auch ein Faktor, der seinerseits erheblich auf das Klima und den Klimawandel zurückwirkt. Dabei ist der Klimawandel aber nur einer von vielen voneinander abhängig erscheinenden Einflussfaktoren, denen der Sektor "Tourismus" ausgesetzt ist. Das heißt, es handelt sich um ein komplexes Wirkungsgefüge. Das Kapitel widmet sich den Klimawandelfolgen im Tourismus und macht diese beispielhaft an den Regionen "Küsten" sowie "Mittel- und Hochgebirge" fest, um Anpassungsmöglichkeiten anzufügen.
Mittelwert- und Arbeitstaktsynchrone Simulation von Dieselmotoren
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Zahn, Sebastian
Getrieben durch die immer restriktiveren Anforderungen an das Emissions- und Verbrauchsverhalten moderner Verbrennungsmotoren steigt die Komplexität von Motormanagementsystemen mit jeder Modellgeneration an. Damit geht nicht nur eine Zunahme des Softwareumfangs von Steuergeräten sondern zugleich ein deutlicher Anstieg des Applikations-, Vermessungs- und Testaufwandes einher. Zur Effizienzsteigerung des Software- und Funktionsentwicklungsprozesses haben sich daher in der Automobilindustrie sowie in Forschungsinstituten verschiedene modell- und simulationsbasierte Methoden wie die Model-in-the-Loop (MiL) Simulation, die Software-in-the-Loop (SiL) Simulation, das Rapid Control Prototyping (RCP) sowie die Hardware-in-the-Loop (HiL) Simulation etabliert.
Grundlagen und Grundbegriffe der Messtechnik
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Plaßmann, Wilfried
Es ist eine wesentliche Aufgabe der Messtechnik, technische Vorgänge quantitativ zu erfassen und anhand der gemessenen Größen Funktionsabläufe zu steuern. Als Beispiel sei ein Kraftwerk zur Energieerzeugung genannt, bei dem nur über die Messung von Temperaturen, Leistungen, Drücken und anderen Größen Aussagen über den momentanen Zustand möglich sind und bei Abweichungen vom Sollwert geeignete Eingriffe in das System erfolgen können. Damit eine eindeutige Kommunikation möglich wird, sind die in der Messtechnik verwendeten Begriffe, Messverfahren und Maßeinheiten in entsprechenden Normen oder Vorschriften festgelegt.
Resistivity Changes Due to Precipitation Effects in Fibre Reinforced Mg-Al-Zn-Mn Alloy
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kiehn, J.; Kainer, K. U.; Vostrý, P.; Stulíková, I.
1997-05-01
The change of electrical properties of alumina short fibre reinforced Mg-Al-Zn-Mn alloy AZ91D during isochronal annealing up to 300 °C is discussed. The Saffil® fibres were incorporated into the magnesium alloy by direct squeeze casting. The fibre distribution is random planar parallel to the flat faces of the dc four-point resistivity specimens machined from the solution treated castings. A sharp drop of resistivity between 140 and 260 °C is explained by the formation of incoherent -phase particles. Some practical recommendations concerning the use of alumina short fibre reinforced AZ91 alloy are made on the basis of the results obtained. Es werden die Änderungen der elektrischen Eigenschaften der aluminiumoxid-kurzfaserverstärkten Mg-Al-Zn-Mn Legierung AZ91D während isochroner Wärmebehandlungen bis 300 °C diskutiert. Das direkte Preßgießverfahren diente zur Herstellung der Saffil®-Faser Magnesium Verbundwerkstoffe. Die Proben zur Widerstandsmessung nach der Vier-Punkt Methode wurden durch spanende Bearbeitung aus den lösungsgeglühten Preßgußstücken herausgearbeitet, so daß sie regellose Faserverteilung in den Ebenen parallel zu den flachen Probenseiten aufwiesen. Ein starker Abfall des elektrischen Widerstands im Temperaturbereich zwischen 140 und 260 °C wird durch die Bildung inkohärenter β-Phase erklärt. Auf Grundlage der Ergebnisse werden einige Empfehlungen zur Anwendung der kurzfaserverstärkten Legierung AZ91 gegeben.
Netzformen und VDE-Bestimmungen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bernstein, Herbert
Der Verband Deutscher Elektrotechniker (VDE) hat eine Reihe von Vorschriften ausgearbeitet, die dem Schutz von Leben und Sachen beim Umgang mit elektrischer Energie dienen. Besonders wichtig sind die in den VDE-Bestimmungen 0100 und 0411 festgelegten Vorschriften.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Steffen, Horst
Elektrotechnik und Mechanik verknüpfen sich zunehmend, z. B. bei der Konstruktion von Maschinen. Als Beispiel sei ein Roboter genannt, dessen Bewegungsabläufe elektrisch gespeichert sind und über elektrische Antriebe ausgeführt werden. Bei der Bewegung eines massebehafteten Roboterarmes kommen u. a. Begriffe wie Geschwindigkeit, Beschleunigung, Bewegung im Koordinatensystem und Energie bewegter Massen zum Tragen. Dieses Kapitel erfasst die grundlegenden Gesetze der Mechanik. Behandelt werden folgende Themen: Kinematik des Massenpunktes (Geschwindigkeit, Beschleunigung, Freier Fall, Senkrechter Wurf); Zusammengesetzte Bewegungen (Schiefer Wurf, Kreisbewegung); Dynamik; Newtonsche Axiome; Kraft; Zerlegung und Zusammensetzung von Kräften; Impuls; Impulserhaltungssatz; Arbeit; Leistung; Wirkungsgrad; Energie; Stoß (elastisch und unelastisch); Rotation (Drehmoment, Schwerpunkt, Drehimpuls, Trägheitsmoment, Rotationsenergie); Gravitation; Elastische Verformung fester Körper; Mechanik der ruhenden Flüssigkeiten und Gase (Druck, Kompressibilität); Hydrostatischer Druck; Schweredruck in Gasen (Auftrieb); Hydrodynamik (Kontinuitätsgleichung, Bernoulli-Gleichung).
Intelligente Messsysteme - Mehrwert für unterschiedliche Stufen der Wertschöpfung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Deppe, Benjamin
Die Veränderung der Energiewirtschaft schreitet kontinuierlich voran - und wird mit Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende nicht abgeschlossen sein. Vielmehr steigen die Innovationsgeschwindigkeit und die Erwartungshaltung der Kunden. Dieses Kapitel beschreibt, wie intelligente Messsysteme die Basis für neue Möglichkeiten schaffen und wie sich diese Veränderungen auf die Wertschöpfung auswirken. Der Fokus liegt dabei auf dem Wandel der einzelnen Wertschöpfungsstufen im Verlauf der Liberalisierung des Messwesens und dem seit dem 02.09.2016 verbindlichen Messstellenbetriebsgesetzes. Der Beitrag zeigt auf, wie sich bisher getrennte Wertschöpfungsstufen nunmehr direkt berühren und miteinander interagieren. Deutlich wird dadurch, wie Informationen zu Mehrwert führen können - aber auch, welche Fragen noch zu beantworten sind und welche Hürden es zu überwinden gilt.
Cano, Miguel Ángel; Vaughan, Ellen L.; de Dios, Marcel A.; Castro, Yessenia; Roncancio, Angelica M.; Ojeda, Lizette
2016-01-01
Background Identifying and understanding determinants of alcohol use behavior among Hispanic college students is an increasingly important public health issue, particularly during emerging adulthood. Studies examining ethnocultural determinants of alcohol use behavior among Hispanic college students have focused on direct associations with cultural orientation (e.g., acculturation and enculturation); yet there is a need for research that accounts for the complex interplay of other culturally relevant sociocultural factors. Objectives This study examined associations of behavioral acculturation, behavioral enculturation, and cultural congruity (perception of cultural fit between the values of the academic environment and the student's personal values) with alcohol use severity (AUS); and tested if gender moderated those associations. Methods A hierarchical linear regression and moderation analysis were conducted on a sample of 167 Hispanic emerging adults (ages 18 to 25) enrolled in college. Results All predictor variables entered in the regression model accounted for 20.9% of the variance in AUS. After controlling for demographic variables and depressive symptoms, behavioral acculturation and enculturation did not have a statistically significant association with AUS. Further, gender did not moderate either of these associations. Conversely, greater cultural congruity was associated with lower reports of AUS. A moderation analysis suggested that cultural congruity predicted lower reports of AUS among men, but not among women. Conclusions This was the first known study to examine the association of cultural congruity with alcohol use. Findings highlight the value of examining contextual factors of culture and moving beyond reductive measures of cultural orientation. PMID:26574656
Combination therapy for male erectile dysfunction and urinary incontinence.
Zafirakis, Helen; Wang, Run; Westney, O Lenaine
2008-01-01
Urinary incontinence (UI) and erectile dysfunction (ED) are both very prevalent conditions. Insertion of an artificial urinary sphincter (AUS) and penile prosthesis (PP) is an effective and proven method of treatment for both conditions. With advancing age, as well as with increasing populations of patients radically treated for prostate cancer, the occurrence of both conditions found in the same patient is increasing. The purpose of this article was to analyze the available evidence for simultaneous surgical management of male ED and UI using prosthetic devices. The existing literature pertaining to dual implantation of AUS and PP was reviewed. The concomitant insertion of the PP with the male perineal sling was also considered. Concurrent ED and UI are increasingly seen in the post radical prostatectomy population, who are often younger and less willing to suffer with these conditions. Insertion of an AUS and PP, either simultaneously or as a two-stage procedure, appears to be a safe, efficacious and long-lasting method of treatment. The improvements in design of both the AUS and PP as well as the development of the single transverse scrotal incision have made simultaneous insertion of these prostheses possible. Dual implantation of the PP and male sling looks promising in a selected population. In conclusion, the insertion of the AUS and PP for the treatment of concurrent UI and ED is safe and effective. Simultaneous insertion of these prostheses in the same patient offers potential advantages in operative and recovery time and is associated with high patient satisfaction. Combination therapy should therefore be included in the arsenal of treatment of these conditions.
Léon, Priscilla; Chartier-Kastler, Emmanuel; Rouprêt, Morgan; Ambrogi, Vanina; Mozer, Pierre; Phé, Véronique
2015-06-01
To evaluate long-term functional outcomes of artificial urinary sphincters (AUSs) and to determine how many men required explantation because of stress urinary incontinence (SUI) caused by sphincter deficiency after prostate surgery. Men who had undergone placement of an AUS (American Medical Systems AMS 800®) between 1984 and 1992 to relieve SUI caused by sphincter deficiency after prostate surgery were included. Continence, defined as no need for pads, was assessed at the end of the follow-up. Kaplan-Meier survival curves estimated the survival rate of the device without needing explantation or revision. In all, 57 consecutive patients were included with a median (interquartile range, IQR) age of 69 (64-72) years. The median (IQR) duration of follow-up was 15 (8.25-19.75) years. At the end of follow-up, 25 patients (43.8%) still had their primary AUS. The AUS was explanted in nine men because of erosion (seven) and infection (two). Survival rates, without AUS explantation, were 87%, 87%, 80%, and 80% at 5, 10, 15, and 20 years, respectively. Survival rates, without AUS revision, were 59%, 28%, 15%, and 5% at 5, 10, 15, and 20 years, respectively. At the end of the follow-up, in intention-to-treat analysis, 77.2% of patients were continent. In the long term (>10 years) the AMS 800 can offer a high rate of continence to men with SUI caused by sphincter deficiency, with a tolerable rate of explantation and revision. © 2014 The Authors. BJU International © 2014 BJU International.
Post-term surveillance and birth outcomes in South Asian-born compared with Australian-born women.
Yim, C; Wong, L; Cabalag, C; Wallace, E M; Davies-Tuck, M
2017-02-01
To determine if apparently healthy post-term South Asian-born (SA) women were more likely to have abnormal post-term fetal surveillance than Australian- and New Zealand-born (AUS/NZ) women, whether those abnormalities were associated with increased rates of obstetric intervention and adverse perinatal outcomes, and whether SA women and their babies were at higher risk of adverse outcomes in the post-term period irrespective of their post-term surveillance outcomes. Post-term surveillance and perinatal outcomes of 145 SA and 272 AUS/NZ nulliparous women with a singleton post-term pregnancy were compared in a retrospective multicentre cohort analysis. Post-term SA women were not significantly more likely to have a low amniotic fluid index (AFI) than AUS/NZ women. However, they were nearly four times more likely (odds ratio 3.75; 95% CI 1.49-9.44) to have an abnormal CTG (P=0.005). Irrespective of maternal region of birth having an abnormal cardiotocography (CTG) or AFI was not associated with adverse intrapartum or perinatal outcomes. However, post-term SA women were significantly more likely than AUS/NZ women to have intrapartum fetal compromise (P=0.03) and an intrapartum cesarean section (P=0.002). Babies of SA women were more also significantly likely to be admitted to the Special Care Nursery or Neonatal Intensive Care Unit (P=0.02). Post-term SA women experience higher rates of fetal compromise (antenatal and intrapartum) and obstetric intervention than AUS/NZ women. Irrespective of maternal region of birth an abnormal CTG or AFI was not predictive of adverse outcomes.
The East-German Research Landscape in Transition. Part C. Research at East-German Universities
1993-03-10
Software-Systemlosungen fUr Aufgaben der Qualit ~ tssicherung und Pr~zisionsmeBtechnik. Beratung zur automatisierten ProzeBsteuerung und rechnergestUtzten... Qualit ~ tssicherung Beratung zu Schnittstellenproblemen und zur Lichtzeichentechnik Beratung zu Auswahl und Einsatz von metrischen Bi...49 (351) 463-2786 with seventeen institutes. C45.wp-09 05 MAR 93 #4350 DEPARTMENT FOR CIVIL ENGINEERING. WATER- AND FOREST TECHNOLOGY Fakult~t fUr Bau
Phänomenologische Grundlagen der Wärmelehre
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heintze, Joachim
Die Physik der Wärme lässt sich auf zweierlei Weise formulieren: Einmal als Mechanik eines Systems, das eine enorm große Zahl von Teilchen enthält (statistische Mechanik), und einmal mit Hilfe von ad hoc eingeführten Größen, den sogenannten Zustandsgrößen, die geeignet sind, das Verhalten eines solchen Systems zu beschreiben, ohne dass man die Teilchen selbst und ihre Bewegungen betrachten muss (Thermodynamik). Wir werden beide Ansätze in ihrer einfachsten und anschaulichsten Ausprägung in Kap. 5 (kinetische Gastheorie) bzw. in Kap. 8 (Grundbegriffe der Thermodynamik) behandeln. Obgleich sich die volle Durchführung des Programms als begrifflich und mathematisch recht schwierig erweist - die Vorlesung "Thermodynamik und Statistik" steht gewöhnlich am Ende der Kursvorlesungen über theoretische Physik - werden wir doch auf der Grundlage der Kap. 5 und 8 eine Menge über die Physik der Wärme lernen können. Den Ausgangspunkt der Wärmelehre bilden jedoch allemal die Naturerscheinungen, die wir hier in Kap. 4 behandeln wollen: Wärme, Kälte, Temperaturausgleich. Wir werden untersuchen, wie man diese Begriffe quantifizieren kann, und was bei der Erwärmung oder Abkühlung eines Körpers vor sich geht. Dabei werden wir auf den I. und II. Hauptsatz der Wärmelehre stoßen.
Effects of Cyclic Loading on the Uniaxial Behavior of Nitinol
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schlun, M.; Zipse, A.; Dreher, G.; Rebelo, N.
2011-07-01
The widespread development and use of implants made from NiTi is accompanied by the publication of many NiTi material characterization studies. These publications have increased significantly the knowledge about the mechanical properties of NiTi. However, this knowledge also increased the complexity of the numerical simulation of NiTi implants or devices. This study is focused on the uniaxial behavior of NiTi tubing due to cyclic loading and had the goal to deliver both precise and application-oriented results. Single aspects of this study have already been published (Wagner in Ein Beitrag zur strukturellen und funktionalen Ermüdung von Drähten und Federn aus NiTi-Formgedaechtnislegierungen, Ph.D. Thesis, 2005; Eucken and Duerig in Acta Metall 37:2245-2252, 1989; Yawny et al. in Z Metallkd 96:608-618, 2005); however, there is no publication known that shows all the single effects combined in a "duty cycle case." It was of particular importance to summarize the main effects of pre-strain and subsequent small or large strain amplitudes on the material properties. The phenomena observed were captured in an extended Abaqus® Nitinol material model, presented by Rebelo et al. (A Material Model for the Cyclic Behavior of Nitinol, SMST Extended Abstracts 2010). The cyclic tensile tests were performed using a video extensometer to obtain accurate strain measurement on small electro-polished dog-bone specimen that were incorporated into a stent framework so that standard manufacturing methods could be used for the fabrication. This study indicates that a prestrain beyond 6% strain alters the transformation plateaus and if the cyclic displacement amplitude is large enough, additional permanent deformations are observed, the lower plateau and most notably the upper plateau change. The changes to the upper plateau are very interesting in the sense that an additional stress plateau develops: its "start stress" is lowered thereby creating a new plateau up to the highest level of cyclic strain, followed by resuming the original plateau until full transformation. This study was conducted in the course of the work of a consortium of several stent manufacturers, SAFE Technology Limited and Dassault Systèmes Simulia Corp., dedicated to the development of fatigue laws suitable for life prediction of Nitinol devices.
Digitalisierung und Energie 4.0 - Wie schaffen wir die digitale Energiewende?
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Irlbeck, Maximilian
Die digitale Energiewende verändert nachhaltig die Systeme der "alten" Energiewelt. Ein Zusammenwachsen verschiedener Domänen im Energiesystem, die durch digitale Technologie möglich wird, birgt enorme Herausforderungen, ist aber notwendig, um die Energiewende und ihre Ziele zu meistern. Dieser Beitrag beschreibt die Wirkung der Digitalisierung auf das Energiesystem, listet Charakteristika der digitalen Energiewende auf und schildert für verschiedene Domänen mögliche Zielvorstellungen, die durch digitale Technologie umsetzbar sind. Am Ende erläutert der Beitrag Handlungsschritte, die auf dem Weg zu einem erneuerbaren Energiesystem gegangen werden sollten und zeigt Probleme und Risiken einer Fehlentwicklung auf.
Integriertes Informationsmanagement am KIT Was bleibt? Was kommt?
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Labitzke, Sebastian; Nussbaumer, Martin; Hartenstein, Hannes; Juling, Wilfried
Der Beitrag beschreibt wesentliche seit dem Jahr 2005 an der Universität Karlsruhe bzw. am Karlsruher Institut für Technologie erzielte Ergebnisse in Bezug auf technische und organisatorische Integration für das Informationsmanagement. Insbesondere stehen die Portaldienste und das Identitätsmanagement im Fokus der technischen Innovation. Daneben werden zwei organisatorische Innovationen vorgestellt, die sich dediziert Fragestellungen zur IT-Governance und IT-Compliance widmen. Abschließend werden erzielte Schlüsselerfahrungen diskutiert, die im Zuge des Aufbaus eines integrierten Informationsmanagements gemacht wurden. Ausblickend wollen wir einen Bezug zu den allgegenwärtigen Problemstellungen und verbundenen Herausforderungen derartiger Vorhaben aufzeigen - Herausforderungen, die waren, sind und bleiben werden.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Barkleit, Gerhard
Dem nuklearen Patt zwischen Ostblock und westlichem Staatenbündnis ist es nach weitgehend übereinstimmender Auffassung von Politik und Wissenschaft zu danken, dass der "Kalte Krieg" in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht zum weltumfassenden Flächenbrand eskalierte. An der raschen Herstellung dieses Patts waren zwei Dresdner Physiker maßgeblich beteiligt, deren einer im Manhattan-Projekt in den USA gearbeitet hatte und später in England der Spionage für die Sowjetunion und des Verrats des Know-how der Atombombe überführt wurde.
Identification of Action Units Related to Affective States in a Tutoring System for Mathematics
ERIC Educational Resources Information Center
Padrón-Rivera, Gustavo; Rebolledo-Mendez, Genaro; Parra, Pilar Pozos; Huerta-Pacheco, N. Sofia
2016-01-01
Affect is an important element of the learning process both in the classroom and with educational technology. This paper presents analyses in relation to the identification of Action Units (AUs) related to affective states and their impact on learning with a tutoring system. To assess affect, a tool was devised to identify AUs on pictures of human…
Li, Chunyi; McMahon, Chris
2013-01-01
We have made comparisons between hair follicles (HFs) and antler units (AUs)—two seemingly unrelated mammalian organs. HFs are tiny and concealed within skin, whereas AUs are gigantic and grown externally for visual display. However, these two organs share some striking similarities. Both consist of permanent and cyclic/temporary components and undergo stem-cell-based organogenesis and cyclic regeneration. Stem cells of both organs reside in the permanent part and the growth centres are located in the temporary part of each respective organ. Organogenesis and regeneration of both organs depend on epithelial-mesenchymal interactions. Establishment of these interactions requires stem cells and reactive/niche cells (dermal papilla cells for HFs and epidermal cells for AUs) to be juxtaposed, which is achieved through destruction of the cyclic part to bring the reactive cells into close proximity to the respective stem cell niche. Developments of HFs and AUs are regulated by similar endocrine (particularly testosterone) and paracrine (particularly IGF1) factors. Interestingly, these two organs come to interplay during antlerogenesis. In conclusion, we believe that investigators from the fields of both HF and AU biology could greatly benefit from a comprehensive comparison between these two organs. PMID:24383056
Schönheit und andere Provokationen - Eine neue evolutionsbiologische Theorie der Kunst
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Junker, Thomas
Die Evolution hat viele spektakuläre Phänomene hervorgebracht - von der Eleganz des Vogelflugs über die gigantischen Körper der Dinosaurier und die farbenprächtige Vielfalt der Korallenriffe bis hin zu ihrem jüngsten Geniestreich - der menschlichen Kunst. Die schönen Künste - Malerei, Bildhauerei und Architektur, Theater, Tanz, Oper und Filmkunst, Musik und Literatur - Produkte der Evolution? Diese Vorstellung mutet vielen Menschen fremd an, aber wie könnte es anders sein? Denn wenn Charles Darwin recht hat, dann sind nicht nur die körperlichen Merkmale der Menschen als Antworten auf die Erfordernisse des Lebens entstanden, sondern auch ihre geistigen Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Im Jahr 1859 hatte er auf den letzten Seiten seines berühmten Buches über die Entstehung der Arten eine kühne Prophezeiung gemacht: Durch die Evolutionstheorie werde es "zu einer bemerkenswerten Revolution in der Naturwissenschaft kommen […]. Die Psychologie wird auf die neue Grundlage gestellt, dass jede geistige Kraft und Fähigkeit notwendigerweise durch graduelle Übergänge erworben wird“ (Darwin 1859, S. 484, 488; Junker 2008).
Comparison of fatty liver index with noninvasive methods for steatosis detection and quantification
Zelber-Sagi, Shira; Webb, Muriel; Assy, Nimer; Blendis, Laurie; Yeshua, Hanny; Leshno, Moshe; Ratziu, Vlad; Halpern, Zamir; Oren, Ran; Santo, Erwin
2013-01-01
AIM: To compare noninvasive methods presently used for steatosis detection and quantification in nonalcoholic fatty liver disease (NAFLD). METHODS: Cross-sectional study of subjects from the general population, a subgroup from the First Israeli National Health Survey, without excessive alcohol consumption or viral hepatitis. All subjects underwent anthropometric measurements and fasting blood tests. Evaluation of liver fat was performed using four noninvasive methods: the SteatoTest; the fatty liver index (FLI); regular abdominal ultrasound (AUS); and the hepatorenal ultrasound index (HRI). Two of the noninvasive methods have been validated vs liver biopsy and were considered as the reference methods: the HRI, the ratio between the median brightness level of the liver and right kidney cortex; and the SteatoTest, a biochemical surrogate marker of liver steatosis. The FLI is calculated by an algorithm based on triglycerides, body mass index, γ-glutamyl-transpeptidase and waist circumference, that has been validated only vs AUS. FLI < 30 rules out and FLI ≥ 60 rules in fatty liver. RESULTS: Three hundred and thirty-eight volunteers met the inclusion and exclusion criteria and had valid tests. The prevalence rate of NAFLD was 31.1% according to AUS. The FLI was very strongly correlated with SteatoTest (r = 0.91, P < 0.001) and to a lesser but significant degree with HRI (r = 0.55, P < 0.001). HRI and SteatoTest were significantly correlated (r = 0.52, P < 0.001). The κ between diagnosis of fatty liver by SteatoTest (≥ S2) and by FLI (≥ 60) was 0.74, which represented good agreement. The sensitivity of FLI vs SteatoTest was 85.5%, specificity 92.6%, positive predictive value (PPV) 74.7%, and negative predictive value (NPV) 96.1%. Most subjects (84.2%) with FLI < 60 had S0 and none had S3-S4. The κ between diagnosis of fatty liver by HRI (≥ 1.5) and by FLI (≥ 60) was 0.43, which represented only moderate agreement. The sensitivity of FLI vs HRI was 56.3%, specificity 86.5%, PPV 57.0%, and NPV 86.1%. The diagnostic accuracy of FLI for steatosis > 5%, as predicted by SteatoTest, yielded an area under the receiver operating characteristic curve (AUROC) of 0.97 (95% CI: 0.95-0.98). The diagnostic accuracy of FLI for steatosis > 5%, as predicted by HRI, yielded an AUROC of 0.82 (95% CI: 0.77-0.87). The κ between diagnosis of fatty liver by AUS and by FLI (≥ 60) was 0.48 for the entire sample. However, after exclusion of all subjects with an intermediate FLI score of 30-60, the κ between diagnosis of fatty liver by AUS and by FLI either ≥ 60 or < 30 was 0.65, representing good agreement. Excluding all the subjects with an intermediate FLI score, the sensitivity of FLI was 80.3% and the specificity 87.3%. Only 8.5% of those with FLI < 30 had fatty liver on AUS, but 27.8% of those with FLI ≥ 60 had normal liver on AUS. CONCLUSION: FLI has striking agreement with SteatoTest and moderate agreements with AUS or HRI. However, if intermediate values are excluded FLI has high diagnostic value vs AUS. PMID:23326163
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Pell, Wolfgang
Energie wird zum Gebrauchsgegenstand, zur Commodity und rückt doch in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit. Volkswirtschaftliche, politische, gesellschaftliche und betriebswirtschaftliche Ansprüche lassen Services rund um die Energieversorgung (Energy-related Services) entstehen. Convenience Services, die den Ansprüchen der Konsumenten gerecht werden, wie Visualisierung von (dezentraler) Energieerzeugung und -verbrauch auf Basis digitaler Smart Meter, die den analogen Ferraris-Zähler ersetzen, sowie optimierter Energieeinsatz halten in Haushalten als digitalisierten Standorten (Smart Sites) Einzug. Energieoptimierung auf Basis des Paradigmas "Verbrauch folgt Erzeugung" stellt Nachfrageflexibilität industrieller Prozesse (Demand Response) als Energie-Effizienz-Faktor in den Vordergrund und lässt Services wie ihre Vermarktung als Regelenergie zur Stabilisierung der Netzfrequenz entstehen. Ein Innovation Action Plan liefert einen Ausblick, wohin die Integration neuer Technologien, die Steigerung der Kundennähe und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle die Energiewirtschaft führen kann. Mit Eco-Home und Power-Pool werden zwei konkrete Beispiele für Energy as a Service vorgestellt.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Vogl, Raimund; Gildhorn, Antje; Labitzke, Jörg; Wibberg, Michael
An der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) wurde bereits 1996 ein tragfähiges, kooperativ ausgerichtetes System der IT-Governance im Zusammenspiel zentraler und dezentraler IT-Leistungserbringer etabliert. Um den Anforderungen an ein integriertes Informationsmanagement im Überlappungsfeld von Information, Kommunikation und Medien (IKM) durch das Zusammenspiel der zentralen Einrichtungen Universitätsverwaltung (UniV), Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) und Zentrum für Informationsverarbeitung (ZIV) gerecht zu werden, wurde 2003 der IKM-Service institutionalisiert. In diesem Rahmen wurde das Projekt Münster Information System for Research and Organization (MIRO) entwickelt, das als Leistungszentrum für Forschungsinformation von der DFG gefördert wird. Die bisherigen Projekterfahrungen, erreichten Ziele und verbleibenden Aufgaben werden dargestellt. Im Projektverlauf haben sich insbesondere die etablierten IT-Governance und Versorgungs-Strukturen sowie die Unterstützung der Hochschulleitung als essentielle Erfolgskriterien erwiesen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Pfeiffer, Eva-Maria; Eschenbach, Annette; Munch, Jean Charles
Auch wenn die Risiken bisher kaum quantifizierbar sind, ist davon auszugehen, dass aufgrund der Einbindung des Bodens in die Energie-, Wasser- und Stoffkreisläufe die zu erwartenden Temperatur- und Niederschlagsänderungen die Funktionen dieser zentralen Lebensgrundlage auch in Deutschland gefährden. Nach einer Darstellung der Vielfältigkeit von Böden geht es in diesem Kapitel um mögliche Änderungen der Standortfunktion von Böden und der Leistungen im Ökosystem sowie um den Bodenwasserhaushalt. An herausgehobener Stelle diskutieren die Autoren die Klimafunktion von Böden und stellen mögliche Strategien zu ihrem Schutz vor. Eine große Rolle spielt die Verschränkung mit den anderen Themenbereichen von Teil III, etwa Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Wasser.
Zwischen Commonsense und Wissenschaft Mathematik in der Erziehungsphilosophie A. N. Whiteheads
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Sölch, Dennis
Obwohl Whitehead heute wie selbstverständlich als Philosoph rezipiert wird, so hat er seine wissenschaftliche Laufbahn doch als Mathematiker begonnen. Lange Zeit war er gemeinsam mit Bertrand Russell als Autor der Principia Mathematica unter Mathematikern und mathematischen Logikern deutlich besser bekannt als unter Philosophen. Doch selbst von denjenigen, die sich mit Whiteheads Überlegungen zur Metaphysik, zur Wissenschaftsgeschichte und zur Theologie befassen, werden seine Schriften zur Philosophie von Erziehung und Bildung häufig kaum beachtet. So entgeht es leicht, dass Whitehead nicht nur ein auf theoretischem Gebiet brillanter Mathematiker war, sondern sein theoretisches Fachwissen im Hinblick auf pädagogische und didaktische Relevanz fortwährend reflektiert hat.
North Korea’s Juche Ideology and the German Re-Unification Experience
2008-06-01
repräsentativen Befragung in Ost- und Westdeutschland 2006,” Selbständige Abteilung für Medizimische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität...207 Ibid. “Auf anderen Ebenen – denen der Wirtschaft und der Psychologie – führte die rasche Übernahme des westdeutschen Systems zu Zerstörungen... Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig. (May/June 2006). http://medpsy.uniklinikum- leipzig.de/pdf/deutsche_befindlichkeiten_2006
Liquid Biopsy zur Überwachung von Melanompatienten.
Gaiser, Maria Rita; von Bubnoff, Nikolas; Gebhardt, Christoffer; Utikal, Jochen Sven
2018-04-01
In den letzten sechs Jahren wurden verschiedene innovative systemische Therapien zur Behandlung des metastasierten malignen Melanoms (MM) entwickelt. Die konventionelle Chemotherapie wurde durch neuartige Primärtherapien abgelöst, darunter systemische Immuntherapien (Anti-CTLA4- und Anti-PD1-Antikörper; Zulassung von Anti-PDL1-Antikörpern erwartet) und Therapien, die gegen bestimmte Mutationen gerichtet sind (BRAF, NRAS und c-KIT). Daher stehen die behandelnden Ärzte neuen Herausforderungen gegenüber, beispielsweise der Stratifizierung von Patienten für geeignete Behandlungen und der Überwachung von Langzeit-Respondern auf Progression. Folglich werden zuverlässige Methoden zur Überwachung von Krankheitsprogression oder Behandlungsresistenz benötigt. Lokalisierte und fortgeschrittene Krebserkrankungen können zur Bildung zirkulierender Tumorzellen und Tumor-DNA (ctDNA) führen, die sich in Proben von peripherem Blut nachweisen und quantifizieren lassen (Liquid Biopsy). Im Fall von Melanompatienten können die Ergebnisse von Liquid Biopsy als neuartige prädiktive Biomarker bei therapeutischen Entscheidungen hilfreich sein, insbesondere im Zusammenhang mit mutationsbasierten zielgerichteten Therapien. Die Herausforderungen bei der Anwendung der Liquid Biopsy beinhalten strikte Kriterien für den Phänotyp der zirkulierenden MM-Zellen oder ihrer Fragmente und die Instabilität von ctDNA im Blut. In diesem Übersichtsartikel diskutieren wir die Beschränkungen der Liquid Biopsy hinsichtlich ihrer Anwendung in der Routinediagnostik. © 2018 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Tinea capitis: Erregerspektrum und Epidemiologie im zeitlichen Wandel.
Ziegler, Wiebke; Lempert, Sigrid; Goebeler, Matthias; Kolb-Mäurer, Annette
2016-08-01
Die Tinea capitis ist die häufigste Dermatomykose des Kindesalters. Das Erregerprofil zeigt unterschiedliche geographische Verteilungsmuster und variiert im Laufe der Zeit. Zwischen 1990-2014 an der Würzburger Universitätsklinik für Dermatologie erhobene Daten von 150 Patienten mit mykologisch gesicherter Tinea capitis wurden hinsichtlich Alter, Geschlecht und Erregerspektrum analysiert und über zwei Zeiträume von jeweils 12,5 Jahren miteinander verglichen. Obwohl eine Tinea capitis am häufigsten bei Kindern der Altersgruppe zwischen 0 und 5 Jahren diagnostiziert wurde, lag der Anteil betroffener Erwachsener mit 16 % höher als bislang berichtet. Der zoophile Dermatophyt Microsporum canis konnte am häufigsten als Erreger der Tinea capitis identifiziert werden, jedoch war ein Anstieg von Infektionen mit den anthropophilen Pilzen Trichophyton tonsurans und Trichophyton rubrum zu verzeichnen. Tendenziell sank der Anteil zoophiler im Verhältnis zu den anthropophilen Erregern. Im zeitlichen Verlauf zeigte sich eine zunehmende Heterogenität des Erregerspektrums: Dermatophyten wie Trichophyton soudanense und Trichophyton violaceum, Trichophyton anamorph von Arthroderma benhamiae sowie Trichophyton schoenleinii und Microsporum audouinii konnten erstmalig bzw. nach langer Zeit wieder erneut isoliert werden. Wenngleich Microsporum-canis-Infektionen noch dominieren, sind zunehmend anthropophile Erreger nachzuweisen. Angesichts des unerwartet hohen Anteils von Erwachsenen sollte eine Tinea capitis in allen Altersgruppen differenzialdiagnostisch in Betracht gezogen werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Federal Register 2010, 2011, 2012, 2013, 2014
2012-02-02
... DEPARTMENT OF STATE [Public Notice: 7783] The Designation of Monir Chouka, also Known as Mounir Chouka, Also Known as Abu Adam, Also Known as Abu Adam From Germany, also Known as Abu Adam aus... Chouka, also known as Abu Adam from Germany, also known as Abu Adam aus Deutschland, committed, or poses...
Qureshi, Naeela; Bariana, Harbans; Kumran, Vikas Venu; Muruga, Sivasamy; Forrest, Kerrie L; Hayden, Mathew J; Bansal, Urmil
2018-05-01
A new leaf rust resistance gene Lr79 has been mapped in the long arm of chromosome 3B and a linked marker was identified for marker-assisted selection. Aus26582, a durum wheat landrace from the A. E. Watkins Collection, showed seedling resistance against durum-specific and common wheat-specific Puccinia triticina (Pt) pathotypes. Genetic analysis using a recombinant inbred line (RIL) population developed from a cross between Aus26582 and the susceptible parent Bansi with Australian Pt pathotype showed digenic inheritance and the underlying loci were temporarily named LrAW2 and LrAW3. LrAW2 was located in chromosome 6BS and this study focused on characterisation of LrAW3 using RILs lacking LrAW2. LrAW3 was incorporated into the DArTseq map of Aus26582/Bansi and was located in chromosome 3BL. Markers linked with LrAW3 were developed from the chromosome survey sequence contig 3B_10474240 in which closely-linked DArTseq markers 1128708 and 3948563 were located. Although bulk segregant analysis (BSA) with the 90 K Infinium array identified 51 SNPs associated with LrAW3, only one SNP-derived KASP marker mapped close to the locus. Deletion bin mapping of LrAW3-linked markers located LrAW3 between bins 3BL11-0.85-0.90 and 3BL7-0.63. Since no other all stage leaf rust resistance gene is located in chromosome 3BL, LrAW3 represented a new locus and was designated Lr79. Marker sun786 mapped 1.8 cM distal to Lr79 and Aus26582 was null for this locus. However, the marker can be reliably scored as it also amplifies a monomorphic fragment that serves as an internal control to differentiate the null status of Aus26582 from reaction failure. This marker was validated among a set of durum and common wheat cultivars and was shown to be useful for marker-assisted selection of Lr79 at both ploidy levels.
Ruhende Flüssigkeiten und Gase
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heintze, Joachim
Das mechanische Verhalten von Flüssigkeiten und Gasen ist dadurch gekennzeichnet, dass sie keine statische Schubfestigkeit besitzen, andernfalls würden sie nicht beginnen, zu fließen. In ruhenden Flüssigkeiten und Gasen können daher keine Schubspannungen bestehen:
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ha, Suk-Woo; Wintermantel, Erich
Der Aufbau des menschlichen Körpers ist derart komplex, dass die vollständige funktionelle Substitution seiner Strukturen mit künstlichen Werkstoffen und Bauteilen unwahrscheinlich ist. Die meisten heute klinisch eingesetzten Implantate ersetzen in der Regel einfache mechanische oder andere physikalische Funktionen des menschlichen Körpers, die aufgrund eines singulären Defektes im Gewebe oder als Ergebnis einer chronischen Erkrankung substituiert werden müssen. Gelenkprothesen beispielsweise übertragen Lasten, eine künstliche intraokulare Linse ermöglicht Lichttransmission und eine künstliche Arterie sorgt für die Aufrechterhaltung der Blutversorgung. Neben der Funktionserfüllung müssen die medizinisch eingesetzten Werkstoffe zusätzlich den Anforderungen der Körperverträglichkeit genügen, die die vollständige und dauerhafte Aufnahme des Implantates im Körper zum Ziel hat. Die Erkenntnisse der Werkstoffwissenschaft und deren Umsetzung in neue Produkte hat die Entwicklung und Fortschritte in der Medizin und in der Chirurgie entscheidend geprägt. Werkstoffe stehen in ihrem klinischen Einsatz als Temporärimplantate (z. B. Kathetersysteme) sowie als Langzeitimplantate (z. B. Hüftgelenksimplantate oder Herzschrittmacher) in direktem Kontakt mit den Geweben des Körpers und müssen deshalb biokompatibel sein.
Medizintechnik in der Tumororthopädie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Burgkart, Rainer; Gollwitzer, Hans; Holzapfel, Boris; Rudert, Maximilian; Rechl, Hans; Gradinger, Reiner
Die Behandlung der Knochentumoren unterlag in den letzten 20 Jahren einem raschen und stetigen Wandel, was zum einen auf die verbesserten Therapieerfolge durch den Einsatz von neoadjuvanten Therapieformen zurückzuführen ist, und andererseits von medizintechnischen Entwicklungen bezüglich moderner Schnittbilddiagnostik, neuer 3D Operationsplanungsverfahren wie das Rapid Prototyping und adaptiv modularer Tumorendoprothesensystemen u. a. begleitet wurde. Gerade die technischen Entwicklungen haben dazu geführt, daß im Bereich der Extremitäten und der Wirbelsäule radikalere Eingriffe durchgeführt werden können, was die lokale Tumorkontrolle wesentlich verbessert hat. In zunehmenden Maße werden deshalb nicht nur Kurzzeiterfolge sondern auch mittel- und langfristige Fortschritte bei der Behandlung der malignen Knochentumoren einschließlich der Metastasenbehandlung erreicht. Grundlage der Therapie ist dabei immer primär die Sicherung der Diagnose mittels Biopsie und die bildgebende sowie histologische Stadieneinteilung des malignen Tumors. Nach der Tumorresektion kann die Rekonstruktion biologisch oder mit Endoprothesensystemen erfolgen. Gerade die weiterentwickelten modularen Systeme führen zu guten funktionellen Ergebnissen mit langen Standzeiten und einer reduzierten Komplikationsrate. Individuell angefertigte Implantate sind vor allem im Bereich der Rekonstruktion komplexer Beckentumoren von großer klinischer Bedeutung.
Gaswirth, Stephanie B.; Marra, Kristen R.
2014-01-01
The Upper Devonian Three Forks and Upper Devonian to Lower Mississippian Bakken Formations comprise a major United States continuous oil resource. Current exploitation of oil is from horizontal drilling and hydraulic fracturing of the Middle Member of the Bakken and upper Three Forks, with ongoing exploration of the lower Three Forks, and the Upper, Lower, and Pronghorn Members of the Bakken Formation. In 2008, the U.S. Geological Survey (USGS) estimated a mean of 3.65 billion bbl of undiscovered, technically recoverable oil resource within the Bakken Formation. The USGS recently reassessed the Bakken Formation, which included an assessment of the underlying Three Forks Formation. The Pronghorn Member of the Bakken Formation, where present, was included as part of the Three Forks assessment due to probable fluid communication between reservoirs. For the Bakken Formation, five continuous and one conventional assessment units (AUs) were defined. These AUs are modified from the 2008 AU boundaries to incorporate expanded geologic and production information. The Three Forks Formation was defined with one continuous and one conventional AU. Within the continuous AUs, optimal regions of hydrocarbon recovery, or “sweet spots,” were delineated and estimated ultimate recoveries were calculated for each continuous AU. Resulting undiscovered, technically recoverable resource estimates were 3.65 billion bbl for the five Bakken continuous oil AUs and 3.73 billion bbl for the Three Forks Continuous Oil AU, generating a total mean resource estimate of 7.38 billion bbl. The two conventional AUs are hypothetical and represent a negligible component of the total estimated resource (8 million barrels of oil).
Phylogenetically Novel LuxI/LuxR-Type Quorum Sensing Systems Isolated Using a Metagenomic Approach
Nasuno, Eri; Fujita, Masaki J.; Nakatsu, Cindy H.; Kamagata, Yoichi; Hanada, Satoshi
2012-01-01
A great deal of research has been done to understand bacterial cell-to-cell signaling systems, but there is still a large gap in our current knowledge because the majority of microorganisms in natural environments do not have cultivated representatives. Metagenomics is one approach to identify novel quorum sensing (QS) systems from uncultured bacteria in environmental samples. In this study, fosmid metagenomic libraries were constructed from a forest soil and an activated sludge from a coke plant, and the target genes were detected using a green fluorescent protein (GFP)-based Escherichia coli biosensor strain whose fluorescence was screened by spectrophotometry. DNA sequence analysis revealed two pairs of new LuxI family N-acyl-l-homoserine lactone (AHL) synthases and LuxR family transcriptional regulators (clones N16 and N52, designated AubI/AubR and AusI/AusR, respectively). AubI and AusI each produced an identical AHL, N-dodecanoyl-l-homoserine lactone (C12-HSL), as determined by nuclear magnetic resonance (NMR) and mass spectrometry. Phylogenetic analysis based on amino acid sequences suggested that AusI/AusR was from an uncultured member of the Betaproteobacteria and AubI/AubR was very deeply branched from previously described LuxI/LuxR homologues in isolates of the Proteobacteria. The phylogenetic position of AubI/AubR indicates that they represent a QS system not acquired recently from the Proteobacteria by horizontal gene transfer but share a more ancient ancestry. We demonstrated that metagenomic screening is useful to provide further insight into the phylogenetic diversity of bacterial QS systems by describing two new LuxI/LuxR-type QS systems from uncultured bacteria. PMID:22983963
The experience of artificial urinary sphincter implantation by a single surgeon in 15 years.
Shen, Yuan-Chi; Chiang, Po-Hui
2013-03-01
Artificial urinary sphincter (AUS) is the gold standard treatment for urinary incontinence owing to sphincter incompetence. We reviewed our experience in AUS implantation. From 1995 to 2009, 19 patients underwent 25 AUS implantations performed by a single surgeon. The cause of incontinence was sphincter incompetence, which was secondary to prostate surgery, neurogenic bladder, radiation, and post-traumatic urethral lesion. Twenty-three prostheses were placed in the bulbar urethra for male patients: 11 AUS cuffs were placed through the perineal approach and 12 through the penoscrotal approach. Two procedures were applied over the bladder neck for the female patients. Through a retrospective review of charts, continence and complications were analyzed. The mean follow-up time was 50.0 ± 42.9 months (range: 2-146 months). There were 16 successful surgeries (64%), and these patients were free from the need for a pad. In eight surgeries (32%), the devices were removed due to infection, while one implantation (4%) was unsuccessful due to perforation into the bulbar urethra. There was a statistically significant difference (p = 0.024) in failure rates between patients who received radiotherapy (100%) and other patients (22.7%). There was no statistically significant difference in dry and revision rates (p > 0.05) between the perineal and penoscrotal approach. Accordingly, over half of the patients with total incontinence benefitted from AUS implantation. In consideration of the high failure rate for patients receiving radiotherapy, caution should be exercised in the use of implantation. Secondary implantation has a satisfactory success rate in selected patients. The same success rate was noted for both perineal and penoscrotal approaches. Copyright © 2013. Published by Elsevier B.V.
Beck, Ben; Bray, Janet E; Smith, Karen; Walker, Tony; Grantham, Hugh; Hein, Cindy; Thorrowgood, Melanie; Smith, Anthony; Inoue, Madoka; Smith, Tony; Dicker, Bridget; Swain, Andy; Bosley, Emma; Pemberton, Katherine; McKay, Michael; Johnston-Leek, Malcolm; Cameron, Peter; Perkins, Gavin D; Finn, Judith
2016-12-01
The present study aimed to describe and examine similarities and differences in the current service provision and resuscitation protocols of the ambulance services participating in the Aus-ROC Australian and New Zealand out-of-hospital cardiac arrest (OHCA) Epistry. Understanding these similarities and differences is important in identifying ambulance service factors that might explain regional variation in survival of OHCA in the Aus-ROC Epistry. A structured questionnaire was completed by each of the ambulance services participating in the Aus-ROC Epistry. These ambulance services were SA Ambulance Service, Ambulance Victoria, St John Ambulance Western Australia, Queensland Ambulance Service, St John Ambulance NT, St John New Zealand and Wellington Free Ambulance. The survey aimed to describe ambulance service and dispatch characteristics, resuscitation protocols and details of cardiac arrest registries. We observed similarities between services with respect to the treatment of OHCA and dispatch systems. Differences between services were observed in the serviced population; the proportion of paramedics with basic life support, advanced life support or intensive care training skills; the number of OHCA cases attended; guidelines related to withholding or terminating resuscitation attempts; and the variables that might be used to define 'attempted resuscitation'. All seven participating ambulance services were noted to have existing OHCA registries. There is marked variation between ambulance services currently participating in the Aus-ROC Australian and New Zealand OHCA Epistry with respect to workforce characteristics and key variable definitions. This variation between ambulance services might account for a proportion of the regional variation in survival of OHCA. © 2016 Australasian College for Emergency Medicine and Australasian Society for Emergency Medicine.
Ozluk, Yasemin; Pehlivan, Esmehan; Gulluoglu, Mine G; Poyanli, Arzu; Salmaslioglu, Artur; Colak, Nese; Kapran, Yersu; Yilmazbayhan, Dilek
2011-12-01
The Bethesda system (BS) for reporting thyroid fine-needle aspiration (FNA), which classifies nodules as nondiagnostic (ND), benign (B), atypia/follicular lesion of undetermined significance (AUS/FLUS), suspicious for follicular neoplasm (SFN/FN), suspicious for malignancy (SFM), or malignant (M), uses clinically valuable management guidelines. The authors employed a similar in-house classification system (IS) for thyroid FNAs, using the categories of ND, B, suspicious follicular cells (SFC), follicular lesion/neoplasm (FL/FN), SFM, and M. The authors compared IS and BS, and assessed the utility of BS in clinical practice. A total of 581 nodules with cytological/histological follow-up were examined and indeterminate lesions by BS were reclassified. The sensitivity and specificity for malignancy using IS were similar to that of BS (77% vs 99%). However, when SFN/FN and SFM were both considered positive, the results for IS and BS were as follows: sensitivity, 85% versus 85%; specificity, 87% versus 94%; and diagnostic accuracy, 86% versus 90%, respectively. Discrepancies between cytological and histological data were evident in 35 cases among all categories of BS except AUS/FLUS. The rate of surgery for nonmalignant nodules was lesser (20% vs 9%) by BS. Among 34 AUS/FLUS cases with follow-up data, hypocellularity was the case in 11 (46%) nonneoplastic and 10 (100%) neoplastic nodules. The use of BS results in a lower rate of surgery for nonmalignant nodules even though patients with borderline cytopathologic features are still encountered. AUS/FLUS category can be separated into subgroups according to the factors causing difficulties in the interpretation. There is a need of accumulation of AUS/FLUS cases to do further evaluations and studies.
Comparison of outcomes after single or DOUBLE-CUFF artificial urinary sphincter insertion.
O'Connor, R Corey; Gerber, Glenn S; Avila, Desiderio; Chen, Andrew A; Bales, Gregory T
2003-10-01
To assess the effectiveness and complications associated with single and double-cuff artificial urinary sphincter (AUS) implantation for postprostatectomy stress urinary incontinence. A retrospective study of 56 men with postprostatectomy stress urinary incontinence who underwent either single (28 patients) or double (28 patients) cuff AUS placement was performed. Patients in each cohort were matched on the basis of preoperative pad use, risk factors for complications, and age. Patient selection was blinded relative to outcome. Continence, quality of life, and complications were assessed using the Incontinence Impact Questionnaire Short Form (IIQ-7), postoperative pad use, and chart review. The mean age was 67 years for each group. Daily pad use decreased from 7.7 to 1.1 in patients treated with a single-cuff AUS and from 7.8 to 0.7 in patients with a double-cuff AUS (P = 0.25). Complete continence (0 pads daily) was reported in 3 (11%) of 28 men with single-cuff and 12 (43%) of 28 men with double-cuff sphincters (P = 0.008). The IIQ-7 scores improved from 14.8 to 3.1 after single-cuff placement and from 16.3 to 2.5 after double-cuff placement (P = 0.03). With an average follow-up of 41.3 and 21.2 months for the single and double-cuff cohorts, respectively, five complications were reported in the single-cuff recipients and four in the double-cuff patients. A significantly greater rate of complete continence and improvement in the IIQ-7 were seen in men with double-cuff AUS compared with single-cuff devices. Additional study is needed to confirm the relative advantages of double-cuff insertion.
Peyronnet, Benoit; Vincendeau, Sébastien; Tondut, Lauranne; Bensalah, Karim; Damphousse, Mireille; Manunta, Andréa
2016-03-01
We aimed to compare outcomes of open and robot-assisted artificial urinary sphincter (AUS) implantation in female patients. The charts of all female patients who underwent an AUS implantation between 2008 and 2014 in a single center were retrospectively reviewed. From 2008 to 2012, AUS were implanted using an open approach and from 2013 to 2014 using a robot-assisted approach. Perioperative and functional parameters were compared between groups. The primary endpoint was continence status. Twenty-four women were assessed: 16 in the open group and eight in the robot-assisted group. Three patients had neurogenic stress urinary incontinence. Most patients had undergone previous procedures for urinary incontinence (15 in the open group and seven in the robotic group). Mean operative time was similar in both groups (214 vs. 211 min; p = 0.90). Postoperative complicationsrate was lower in the robot-assisted group (25 vs. 75 %; p = 0.02). There was a trend toward a lower intraoperative complication rate (37.5 vs. 62.5 %; p = 0.25), decreased blood loss (17 ml vs. 275 ml; p = 0.22), and shorter length of stay (3.5 vs. 9.3 days; p = 0.09) in the robot-assisted group. Continence rates were comparable in both groups (75 vs. 68.8 %; p = 0.75). Three AUS explantations were needed in the open group (18.8 %) compared with one in the robot-assisted group (12.5 %; p = 0.70). In female patients, the robot-assisted approach compared with open AUS implantation could decrease intraoperative and postoperative complication rates, length of hospital stay, and blood loss.
2000-06-01
Anwendung und Pflege des neuen Systems dienen soil, wenn die entscheidenden Vorgaben bereits durch die Deckelung gegeben sind. Oder denkt man an den...Software und die da- mit verbundenen Lizenzgebuhren, sondern auch in der Folge um die Schulung der Mitarbeiter sowie die Pflege und Weiterentwicklung...sung an die medizinische Entwicklung" sowie von "Verfahren zur laufen- den Pflege des VergOtungssystems" gesprochen. Es mossen jedoch klare
Von Donuts und Zucker: Mit Neutronen biologische Makromoleküle erforschen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
May, Roland P.
2003-05-01
Für die Erforschung von Biomolekülen bieten Neutronen einzigartige Eigenschaften. Vor allem ihre unterschiedliche Wechselwirkung mit dem natürlichen Wasserstoff und seinem schweren Isotop Deuterium ermöglicht tiefe Einblicke in Struktur, Funktion und Dynamik von Proteinen, Nukleinsäuren und Biomembranen. Bei vielen Fragestellungen zur Strukturaufklärung gibt es kaum oder keine Alternative zum Neutron. Das Institut Laue-Langevin trägt Bahnbrechendes zum Erfolg der Neutronen-Methoden in der Biologie bei.
Digitalisierung in der Energiewirtschaft - empirische Untersuchung und Wertschöpfungskette
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dell, Timo
Die Energiewirtschaft nutzt seit je her digitale Strukturen zur Umsetzung ihrer Prozesse. Durch den (neuen) verabschiedeten politischen Ordnungsrahmen - dem Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende - und durch die rasante Fortentwicklung technologischer Strukturen ergeben sich jedoch die Wertschöpfungsstufen erweiternde, diversifizierende und innovative Möglichkeiten für Energieversorger (EVU) Geschäftsfelder auszubauen bzw. neue zu erschließen. Dabei ist die digitale (R)Evolution keine rein technische Umsetzung, sondern insbesondere auch eine unternehmensinterne, strategische und intern-kulturelle Herausforderung.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Beck, Thomas; Fritz, Dominik; Biermann, Christina; Dillmann, Rüdiger
Bei der Befundung und Visualisierung von Blutgefäßen ist deren Centerline von zentraler Bedeutung. Die Unterscheidung zwischen unverzweigten Abschnitten des Gefäßes und Verzweigungsbereichen ermöglicht den Einsatz spezialisierter und sehr effizienter Algorithmen zur modellbasierten Extraktion der Centerline. In diesem Artikel wird ein robustes Verfahren zur Verzweigungserkennung vorgestellt. Das Verfahren beruht auf einem Front-Propagation-Ansatz mit dynamisch angepassten Schwellwerten und einer anschließenden Clusteranalyse. Die vorgestellte Methode zur Verzweigungserkennung wurde als Komponente einer Architektur zur Extraktion der Centerline auf handannotierten Datensätzen getestet. Erste Ergebnisse sind sehr vielversprechend und ermöglichen auch bei pathologischen Gefäßen eine robuste Detektion von Gefäßverzweigungen.
Einführung in die Technische Chemie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Behr, Arno; Agar, David W.; Jörissen, Jakob
Die "Technische Chemie" ist ein Lehrfach an Universitäten und Hochschulen. Nach dem die Studierenden der Chemie in den ersten Semestern ihres Studiums ausrei chen de theoretische Kenntnisse in Allgemeiner, Anorganischer, Organischer und Physikalischer Chemie erlangt haben, soll die Technische Chemie einen Blick auf die praktische Anwendung dieser Naturwissenschaft in unserer Wirtschaft lenken. Es gibt keine "biologische Industrie", "physikalische Industrie" oder "mathematische Industrie", wohl aber seit über 150 Jahren eine "chemische Industrie", die in dieser lan gen Zeit zahlreiche chemische Prozesse entwickelt und dazu vielfältige Methoden erarbeitet hat. Das Lehrfach Technische Chemie gibt einen Überblick über diese Pro zesse und Methoden und erleichtert dadurch den Schritt von der Universität zur be ruflichen Praxis.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Plaßmann, Wilfried
Die schreibenden Messgeräte werden hauptsächlich eingesetzt, um Vorgänge aufzuzeichnen und zu dokumentieren, die sich im Minuten- und Stunden-Bereich abspielen. Sie sind weitgehend durch Oszilloskope oder elektronische Geräte ähnlich einem Oszilloskop ersetzt worden, die entsprechend für Langzeitaufnahmen ausgelegt sind. Der Vorteil dieser Geräte gegenüber den schreibenden Messgeräten ist der, dass die Daten dauerhaft gespeichert sind, einschließlich der notwendigen Kenngrößen wie Zeitmaßstab, Amplitude, Datum, Aufzeichnungsgerät usw., und sich in dieser Form beliebig oft ausdrucken und vor allem direkt weiterverarbeiten lassen. Weiterhin entfallen die Probleme mit der Mechanik, dem Papier und den Schreibstiften. Deshalb folgt hier eine nur kurze Darstellung der Geräte.
Kontinuierliche Wanddickenbestimmung und Visualisierung des linken Herzventrikels
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dornheim, Lars; Hahn, Peter; Oeltze, Steffen; Preim, Bernhard; Tönnies, Klaus D.
Zur Bestimmung von Defekten in der Herztätigkeit kann die Veränderung der Wanddicke des linken Ventrikels in zeitlichen MRTAufnahmesequenzen gemessen werden. Derzeit werden für diese Bestimmung im allgemeinen nur die aufwändig manuell erstellte Segmentierungen der Endsystole und Enddiastole benutzt. Wir stellen ein bis auf die Startpunktinitialisierung automatisches Verfahren zur Bestimmung der Wanddicke des linken Ventrikels und ihrer Veränderung vor, das auf einer vollständigen Segmentierung der Herzwand in allen Zeitschritten durch ein dynamisches dreidimensionales Formmodell (Stabiles Feder-Masse-Modell) basiert. Dieses Modell nutzt bei der Segmentierung neben der Grauwertinformation eines Zeitschrittes auch die Segmentierungen der anderen Zeitschritte und ist so aufgebaut, dass die Wanddicken direkt gemessen und visualisiert werden können. Auf diese Weise werden die lokalen Wanddickenextrema über den gesamten Aufnahmezeitraum detektiert, auch wenn sie nicht in die Endsystole bzw. -diastole fallen. Das Verfahren wurde auf sechs 4D-Kardio-MRT-Datensätzen evaluiert und stellte sich als sehr robust bzgl. der einzig nötigen Interaktion heraus.
Der deutsche Röntgensatellit ABRIXAS: Mission und wissenschaftliche Zielsetzung.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Predehl, P.
ABRIXAS (A BRoad band Imaging X-ray All-sky Survey) ist ein Röntgensatellit mit sieben 27-fach genesteten Wolterteleskopen, die sich in ihren Brennpunkten eine pn-CCD Kamera teilen. ABRIXAS soll im Frühjahr 1999 auf einer russischen Cosmos-Rakete gestartet werden und die erste abbildende Himmelsdurchmusterung oberhalb von 2.4 keV durchführen. Man erwartet während der dreijährigen Mission wenigstens 10.000 neue Röntgenquellen zu entdecken. Dies sind vor allem solche Quellen, die durch vorgelagerte Staub- und Gasschichten für den ABRIXAS-Vorgänger ROSAT unsichtbar blieben. Darüber hinaus wird ABRIXAS hervorragend geeignet sein, ausgedehnte, diffuse Quellen spektroskopisch zu studieren und Intensitätsvariationen von Röntgenquellen auf sehr unterschiedlichen Zeitskalen zu untersuchen. Das Projekt ist eine wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem Astrophysikalischen Institut Potsdam (AIP), dem Institut für Astronomie und Astrophysik der Universität Tübingen (IAAT) und dem Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik (MPE).
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Q Zhai; M Landesman; H Robinson
2011-12-31
Retroviral Gag proteins contain short late-domain motifs that recruit cellular ESCRT pathway proteins to facilitate virus budding. ALIX-binding late domains often contain the core consensus sequence YPX{sub n}L (where X{sub n} can vary in sequence and length). However, some simian immunodeficiency virus (SIV) Gag proteins lack this consensus sequence, yet still bind ALIX. We mapped divergent, ALIX-binding late domains within the p6{sup Gag} proteins of SIV{sub MAC239} ({sub 40}SREK{und P}YKE{und VT}ED{und L}LHLNSLF{sub 59}) and SIV{sub agmTan-1} ({sub 24}AAG{und A}YDP{und AR}KL{und L}EQYAKK{sub 41}). Crystal structures revealed that anchoring tyrosines (in lightface) and nearby hydrophobic residues (underlined) contact the ALIX V domain,more » revealing how lentiviruses employ a diverse family of late-domain sequences to bind ALIX and promote virus budding.« less
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Zhai, Q.; Robinson, H.; Landesman, M. B.
2011-01-01
Retroviral Gag proteins contain short late-domain motifs that recruit cellular ESCRT pathway proteins to facilitate virus budding. ALIX-binding late domains often contain the core consensus sequence YPX{sub n}L (where X{sub n} can vary in sequence and length). However, some simian immunodeficiency virus (SIV) Gag proteins lack this consensus sequence, yet still bind ALIX. We mapped divergent, ALIX-binding late domains within the p6{sup Gag} proteins of SIV{sub mac239} ({sub 40}SREK{und P}YKE{und VT}ED{und L}LHLNSLF{sub 59}) and SIV{sub agmTan-1} ({sub 24}AAG{und A}YDP{und AR}KL{und L}EQYAKK{sub 41}). Crystal structures revealed that anchoring tyrosines (in lightface) and nearby hydrophobic residues (underlined) contact the ALIX V domain,more » revealing how lentiviruses employ a diverse family of late-domain sequences to bind ALIX and promote virus budding.« less
Linder, Brian J; Rivera, Marcelino E; Ziegelmann, Matthew J; Elliott, Daniel S
2015-09-01
To evaluate long-term device outcomes following primary artificial urinary sphincter (AUS) implantation. We identified 1802 male patients with stress urinary incontinence that underwent AUS placement from 1983 to 2011. Of these, 1082 (60%) were involving primary implantations and comprise the study cohort. Multiple clinical and surgical variables were evaluated for potential association with treatment failure, defined as any secondary surgery. Patient follow-up was obtained through office examination, operative report, and written or telephone correspondence. Patients undergoing AUS implantation had a median age of 71 years (interquartile range 66-76) and median follow-up of 4.1 years (interquartile range 0.8-7.7). Overall, 338 of 1082 patients (31.2%) underwent secondary surgery, including 89 for device infection and/or erosion, 131 for device malfunction, 89 for urethral atrophy, and 29 for pump malposition or tubing complications. No patient-related risk factors were independently associated with an increased risk of secondary surgery on multivariable analysis. Secondary surgery-free survival was 90% at 1 year, 74% at 5 years, 57% at 10 years, and 41% at 15 years. Primary AUS implantation is associated with acceptable long-term outcomes. Recognition of long-term success is important for preoperative patient counseling. Copyright © 2015 Elsevier Inc. All rights reserved.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Nizamuddin, Mohammad; Akhand, Kawsar; Roytman, Leonid; Kogan, Felix; Goldberg, Mitch
2015-06-01
Rice is a dominant food crop of Bangladesh accounting about 75 percent of agricultural land use for rice cultivation and currently Bangladesh is the world's fourth largest rice producing country. Rice provides about two-third of total calorie supply and about one-half of the agricultural GDP and one-sixth of the national income in Bangladesh. Aus is one of the main rice varieties in Bangladesh. Crop production, especially rice, the main food staple, is the most susceptible to climate change and variability. Any change in climate will, thus, increase uncertainty regarding rice production as climate is major cause year-to-year variability in rice productivity. This paper shows the application of remote sensing data for estimating Aus rice yield in Bangladesh using official statistics of rice yield with real time acquired satellite data from Advanced Very High Resolution Radiometer (AVHRR) sensor and Principal Component Regression (PCR) method was used to construct a model. The simulated result was compared with official agricultural statistics showing that the error of estimation of Aus rice yield was less than 10%. Remote sensing, therefore, is a valuable tool for estimating crop yields well in advance of harvest, and at a low cost.
Darwin als Sehhilfe für die Psychologie - Evolutionspsychologie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schwab, Frank
Im Folgenden geht es um Einäugige, stereoskopisches Sehen, weite und enge Horizonte, Monokel und Sonnenbrillen. Der Beitrag versucht die Metapher des Sehens und der Sehhilfen anzuwenden, um so zu verdeutlichen, welchen Gewinn die herkömmliche Psychologie durch die Verwendung einer Darwin'schen Brille erlangen kann.
Cancer Biomarkers | Division of Cancer Prevention
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Gastrointestinal and Other Cancers | Division of Cancer Prevention
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Biometry | Division of Cancer Prevention
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Resource Management in Tactical Military Networks
2006-12-01
FGAN FORSCHUNGSINSTITUT FÜR KOMMUNIKATION, INFORMATIONSVERARBEITUNG UND ERGONOMIE KIEKOMMUNIKATION Resource Management in Tactical Military Networks...Martin Lies, Peter Sevenich, Christoph Karg, Christoph Barz Nr: 2 FGAN FORSCHUNGSINSTITUT FÜR KOMMUNIKATION, INFORMATIONSVERARBEITUNG UND ERGONOMIE ...Communication with IPSec in Tunnelmode Nr: 3 FGAN FORSCHUNGSINSTITUT FÜR KOMMUNIKATION, INFORMATIONSVERARBEITUNG UND ERGONOMIE KIEKOMMUNIKATION IPSec in
1989-01-01
COMBINED THERAPY OF SEPTICEMIA WITH OFLOXACIN AND/OR SYNTHETIC TREHALOSE DICORYNOMYCOLATE (S-TDCM)IN IRRADIATED AND WOUNDED MICE * DIE KOMBINIERTE THERAPIE...DER SEPTIKAMIE MIT OFLOXACIN UND ’ODER SYNTHETISCHEM TREHALOSE -DICORYNOMYCOLAT (S-TDCM) BEI BESTRAHLTEN UND VERWUNDETEN MAUSEN GARY S. M4ADONNA. MARY...ceptibility to bacterial infection from either endogenous or exogenous origin. Treatment with ofloxacin or synthetic trehalose dicorynemycolate (S
Wildner, Manfred
2018-06-01
„Ich habe doch nur mit dem Finger gedroht“, sagte der Angeklagte, und unterließ es unfairerweise darauf hinzuweisen, dass dieser am Abzug einer Pistole gelegen hatte. Der Bezug dieses Bonmots zum Gesundheitswesen soll im Folgenden weniger auf die konkreten gesundheitlichen Risiken durch Schusswaffen gelegt werden, sondern vielmehr auf die nicht weniger bedeutsame Rolle des Kontextes für Gesundheit, Krankheit und Wohlbefinden. Dass der „Kontext“, verstanden als System- und Sinnzusammenhang, sowohl das objektive Auftreten von Krankheiten in ihrer Häufigkeit und Schwere als auch das subjektive Erleben von Gesundheitszuständen beeinflusst, ist hinreichend bekannt.
Symmetriebrechung und Emergenz in der Kosmologie.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Mainzer, K.
Seit der Antike wird der Aufbau des Universums mit einfachen und regulären (symmetrischen) Grundstrukturen verbunden. Diese Annahme liegt selbst noch den Standardmodellen der relativistischen Kosmologie zugrunde. Demgegenüber läßt sich die Emergenz neuer Strukturen von den Elementarteilchen über Moleküle bis zu den komplexen Systemen des Lebens als Symmetriebrechung verstehen. Symmetriebrechung und strukturelle Komplexität bestimmen die kosmische Evolution. Damit zeichnet sich ein fachübergreifendes Forschungsprogramm von Physik, Chemie und Biologie ab, in dem die Evolution des Universums untersucht werden kann.
Das Prinzip Bewegung - Herz und Gehirn als Metaphern des menschlichen Lebens
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Otis, Laura
In diesem Jahr, in dem wir Charles Darwins gedenken, möchte ich etwas riskieren und eine Frage erörtern, die für die Literatur ebenso wie für die Biologie zentral ist: Was ist das Leben? Die Antwort auf diese Frage finden wir nicht in der Bibliothek und nicht im Labor, zumindest nicht an diesen erkenntnisproduzierenden Stellen allein. Als Literaturwissenschaftlerin und ehemalige Naturwissenschaftlerin glaube ich, dass wir das Leben nur verstehen werden, wenn wir seinen Wirkungen überall nachforschen, inklusive in der Literatur.
Nichtperiodische zeitkontinuierliche Signale
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Plaßmann, Wilfried
Nichtperiodische Signale haben eine große Bedeutung für die Nachrichten- und Datenübertragung, weil Information nur in nichtdeterministischen Signalen enthalten ist (Teil "Nachrichtentechnik", Abschn. 92.4.1). Aber auch für die Energie- und Regelungstechnik sind sie von Interesse, weil sie entweder Ein- und Ausschaltvorgänge erfassen oder den Übergang von einem momentan stationären Zustand in einen neuen darstellen (Kurzschluss im Energieversorgungsnetz, Auftreten einer Störgröße im Regelsystem). Die Fourier- und die Laplacetransformation können bei nichtperiodischen zeitkontinuierlichen Signalen eingesetzt werden.
Plattformbasierte Dienste als technologische Notwendigkeit im disruptiven Marktwandel
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Elsner, Daniel
Die energiewirtschaftliche Digitalisierung führt zu einem disruptiven Marktwandel. Der smarte, vernetzte Energiemarkt von morgen umfasst neue Player, neue Kommunikationsanforderungen, geändertes Kundenverhalten und mehr Daten. Etablierte Marktteilnehmer sind gezwungen, ihre bisherigen Geschäftsmodelle zu überdenken. IT wird dabei mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor. Ein erfolgreiches Managen der technologischen Veränderungsprozesse ist zwingende Voraussetzung für die nachhaltige Bewältigung der energiewirtschaftlichen Digitalisierung. In diesem Zusammenhang erweisen sich die daten- und entwicklungsspezifischen Synergieeffekte plattformbasierter Dienste als zentraler Mehrwert einer innovationsgetriebenen strategischen Marktpositionierung und damit als technologische Notwendigkeit.
Satellitenbewegung, band III: Natiirliche und gesteuerte bewegung.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Jochim, E. F.
2014-12-01
Im dritten Band der Satellitenbewegung werden in fortlaufender Nummerierung einige für Untersuchungen der Bewegung der künstlichen Satelliten wichtige Grundlagen der Astrodynamik mit ausführlichen mathematischen Formelsystemen behandelt. Dazu zählen die unterschiedlichen Aspekte der Bewegung der natürlichen Himmelskörper, die Steuerung und Kontrolle von künstlichen Objekten, und insbesondere die für eine Satellitenbahnanalyse wichtigen physikalischen Beeinflussungen einer Satellitenbewegung. Mathematisch entscheidend ist die Wahl geeigneter Bahnparameter, die ein bestimmtes Bewegungsproblem widerspruchsfrei und singularitätenfrei zu behandeln gestatten. Für die Behandlung routinemäßiger Aufgabenstellungen der Satellitenbewegung, in erster Linie einer präzisen Bahnbestimmung und Bahnverbesserung, kann auf eine Fülle von lehrbuchartigen Monographien verwiesen werden, so dass diese Problematik in der vorliegenden Arbeit nur angedeutet werden soll.
Instandhaltungsmanagement als Gestaltungsfeld Ganzheitlicher Produktionssysteme
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Dombrowski, Uwe; Schulze, Sven; Otano, Isabel Crespo
Sich kontinuierlich verändernde Rahmenbedingungen, wie beispielsweise eine steigende Variantenvielfalt, verkürzte Produktlebenszyklen sowie Kundenforderungen nach höherer Qualität, kürzeren Lieferzeiten und geringeren Kosten, fordern von produzierenden Unternehmen eine stetige Anpassung der Prozesse, der Organisation und der Strukturen. Seit den 90er Jahren versuchen immer mehr deutsche Unternehmen diesen veränderten Anforderungen mit der Einführung eines Ganzheitlichen Produktionssystems (GPS) zu begegnen. Ganzheitliche Produktionssysteme sind dabei in ihren Grundlagen an das Toyota Produktionssystem angelehnt, vereinigen aber auch weitere Methoden zu einem unternehmensspezifischen Regelwerk. Im Rahmen des langfristigen Trends zu unternehmensindividuellen Produktionssystemen wird sowohl in der Industrie als auch in der Forschung intensiv über das Toyota Produktionssystem, Lean Production, Lean Management und Ganzheitliche Produktionssysteme diskutiert, werden Konzepte zu Implementierung und Betrieb erstellt und die Wirtschaftlichkeit untersucht.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Ha, Suk-Woo; Wintermantel, Erich
Metalle als Implantatwerkstoffe werden in der Medizin für zwei Hauptanwendungen eingesetzt: für Prothesen des totalen Gelenkersatzes wie beispielsweise Hüft-, Knie- und Schulterprothesen und für Fixationselemente zur Stabilisierung von Frakturen. Beispiele hierfür sind Osteosyntheseplatten, Marknägel, Schrauben, Drähte und Stents. Eine der ersten Anwendungen von Metallen im menschlichen Körper war die Fixation von Fragmenten eines gebrochenen Humerus (Oberarmknochen) mit einem Metalldraht durch zwei französische Physiker im Jahr 1775 [1]. Ausführliche Untersuchungen zur Verträglichkeit von Metallen im menschlichen Körper wurden bereits im frühen 19. Jahrhundert durchgeführt. Von den untersuchten Werkstoffen verursachten die edlen Metalle wie Gold, Silber und Platin aufgrund ihrer Korrosionsbeständigkeit und Körperverträglichkeit die geringsten Reizungen im menschlichen Körper. Die klinische Anwendung der Edelmetalle war jedoch wegen der geringen mechanischen Eigenschaften beschränkt. Andere Metalle wie Messing, Kupfer oder Eisen wiesen vergleichsweise höhere Festigkeitswerte auf, sie waren jedoch aufgrund der geringen Korrosionsbeständigkeit und Biokompatibilität nicht für den klinischen Einsatz geeignet. Ein weiteres Problem stellte die Gefahr der Infektion durch unsterile Instrumente und Implantate dar. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hielt die antiseptische Operationsmethode Einzug in die Kliniken, die z. B. erfolgreiche Operationen mit Silberdraht ermöglichte.
2014-01-01
Background Drought is one of the most important abiotic stresses that cause drastic reduction in rice grain yield (GY) in rainfed environments. The identification and introgression of QTL leading to high GY under drought have been advocated to be the preferred breeding strategy to improve drought tolerance of popular rice varieties. Genetic control of GY under reproductive-stage drought stress (RS) was studied in two BC1F4 mapping populations derived from crosses of Kali Aus, a drought-tolerant aus cultivar, with high-yielding popular varieties MTU1010 and IR64. The aim was to identify QTL for GY under RS that show a large and consistent effect for the trait. Bulk segregant analysis (BSA) was used to identify significant markers putatively linked with high GY under drought. Results QTL analysis revealed major-effect GY QTL: qDTY 1.2 , qDTY 2.2 and qDTY 1.3 , qDTY 2.3 (DTY; Drought grain yield) under drought consistently over two seasons in Kali Aus/2*MTU1010 and Kali Aus/2*IR64 populations, respectively. qDTY 1.2 and qDTY 2.2 explained an additive effect of 288 kg ha−1 and 567 kg ha−1 in Kali Aus/2*MTU1010, whereas qDTY 1.3 and qDTY 2.3 explained an additive effect of 198 kg ha−1 and 147 kg ha−1 in Kali Aus/2*IR64 populations, respectively. Epistatic interaction was observed for DTF (days to flowering) between regions on chromosome 2 flanked by markers RM154–RM324 and RM263–RM573 and major epistatic QTL for GY showing interaction between genomic locations on chromosome 1 at marker interval RM488–RM315 and chromosome 2 at RM324–RM263 in 2012 DS and 2013 DS RS in Kali Aus/2*IR64 mapping populations. Conclusion The QTL, qDTY 1.2 , qDTY 1.3 , qDTY 2.2 , and qDTY 2.3, identified in this study can be used to improve GY of mega varieties MTU1010 and IR64 under different degrees of severity of drought stress through marker-aided backcrossing and provide farmers with improved varieties that effectively combine high yield potential with good yield under drought. The observed epistatic interaction for GY and DTF will contribute to our understanding of the genetic basis of agronomically important traits and enhance predictive ability at an individualized level in agriculture. PMID:24885990
Kostenüberwachung und Wirtschaftlichkeitsrechnung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Bauer, Jürgen
Die ERP-Produktkalkulation erfolgt auf der Basis des Mengen- und Wertgerüsts der Produktionsprozesse. Sie greift dabei auf die Stammdaten (Materialstamm, Arbeitsplätze, Arbeitspläne, Stücklisten) zu. Basis ist die übliche Industriekalkulation in der Form einer Zuschlagskalkulation, ergänzt durch Platzkostensätze der Maschinen und Arbeitsplätze (siehe Teil ).
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Labisch, Susanna
Konstruktion und Fertigung erfolgen in der Praxis fast ausschließlich rechnerunterstützt. Mit diesem Rechnereinsatz beim Konstruieren (CAD, Computer Aided Design) und Fertigen CAM (Computer Aided Manufacturing) scheint die technische Zeichnung an Bedeutung zu verlieren, da die Verständigung zwischen Konstruktions- und Fertigungsabteilung primär durch den Austausch digitaler Daten erfolgen kann.
Breast and Gynecologic Cancer | Division of Cancer Prevention
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Community Oncology and Prevention Trials | Division of Cancer Prevention
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Lung and Upper Aerodigestive Cancer | Division of Cancer Prevention
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Aktuelle Entwicklungen - Orthopädische Implantate
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Riner, Marc A.
Die guten Resultate und langen Standzeiten von bis zu 15 und 20 Jahren von implantierten Hüftendoprothesen führen dazu, immer jüngere Patienten mit einem Hüftgelenkersatz zu behandeln. Die Versorgung von jungen aktiven Patienten mit einer Hüftendoprothese stellt jedoch eine besondere Herausforderung dar [1]. Trotz umfangreicher Materialentwicklungen, Designoptimierungen und Verbesserungen der Operationstechnik, haben sich die Standzeiten der Prothesen zwar wesentlich verbessert, ist jedoch bei jungen Patienten verglichen mit denen von älteren Patienten deutlich verkürzt [2, 3]. Zudem kann die Hüftprothesenverankerung durch Knochenresektion im Rahmen der Erstimplantation, Adaptionsvorgängen im Knochen (stress shielding) aufgrund unphysiologischer Krafteinleitung, abriebbedingte Osteolyse und während der Implantat- bzw. Knochenzemententfernung auftretende knöcherne Defekte zu unbefriedigende Reimplantationsbedingungen im Fall einer Revision führen [4]. Dies hat in jüngerer Zeit zur Entwicklung von verschiedenen Endoprothesensystemen mit einem möglichst geringen Knochenverlust und damit einhergehenden verbesserten Rückzugsmöglichkeit im Revisionsfall geführt. Bei den knochensparend verankerten Hüftprothesen werden allgemein zwei Typen, die Schenkelhalsprothese und der Oberflächenersatz, unterschieden.
Qualitätsmanagement in molekularbiologischen Laboratorien
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schulze, Manuela
Jedes Laboratorium führt Untersuchungen nach bestem Wissen und Gewissen durch, und jeder Analytiker weiß von sich, dass er/sie gute Arbeit macht. Trotzdem können Analysen des gleichen Probenmaterials in verschiedenen Laboren zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Sofern es sich dabei nicht um Untersuchungen im Bereich der Nachweisgrenze und damit letztlich um statistisch bedingte Unterschiede oder Inhomogenitäten im Probenmaterial handelt, trägt dies nicht zur Vertrauenswürdigkeit von analytischen Untersuchungsergebnissen bei. Mit der zunehmenden Globalisierung der Märkte rückt die gegenseitige Anerkennung von analytischen Resultaten immer stärker in den Vordergrund. Die Vergleichbarkeit von Laborresultaten wird erleichtert, wenn sich die Laboratorien auf die gleichen Richtlinien zur Vorgehensweise und Handhabung ihrer Arbeiten verständigen. Im Bereich der Laboruntersuchungen von Lebensmitteln, Futtermitteln und Saatgut ist als derartige Rischt-Schnur die EN ISO/IEC 17025 [1] anerkannt. Diese Norm enthält alle Anforderungen, die Prüflaboratorien erfüllen müssen, wenn sie nachweisen wollen, dass sie ein Qualitätsmanagementsystem betreiben, technisch (meint: fachlich) kompetent und fähig sind, fachlich fundierte Ergebnisse zu erzielen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Doleski, Oliver D.
Die Energiewirtschaft benötigt neue, digitale Geschäftsmodelle. Gegenwärtig folgt auf Liberalisierung und Energiewende die nächste Stufe einer weitreichenden Bereinigung des Versorgungsmarktes. Digitalisierung und Dezentralisierung sind heute in aller Munde und verlangen nach neuen Produkten und Dienstleistungen. Dabei wirken die immensen Herausforderungen einer digitalen Energiewelt wie Beschleuniger für die Transformation im Versorgungssektor und tragen damit zur breiten Etablierung von Utilities 4.0 bei. Dieser Entwicklungsprozess vollzieht sich mithilfe unterschiedlicher Methoden zur Realisierung neuer Geschäftsideen. Allerdings greifen die gängigen Konzepte zur Entwicklung von Geschäftsmodellen gerade im Hinblick auf die Berücksichtigung komplexer, unbeständiger Rahmenbedingungen und spezifischer Anforderungen der digitalen Energiewelt mitunter zu kurz. Vor diesem Hintergrund wird das auf dem ganzheitlichen St. Galler Management-Konzept beruhende Integrierte Geschäftsmodell iOcTen als geeignetes Instrumentarium zur Geschäftsmodellentwicklung vorgestellt. Neben der Modellbeschreibung unterstützt ein intuitiv verständlicher Leitfaden den Praktiker bei der Transformation vom klassischen Versorgungsunternehmen zum digitalen Energiedienstleistungsunternehmen.
Digital Transformation Canvas - Übersicht behalten und Handlungsfelder gestalten
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Köster, Michael; Mache, Tobias
Im Beitrag "Digital Transformation Canvas - Übersicht behalten und Handlungsfelder gestalten" wird zunächst grob auf die wesentlichen Herausforderungen, die mit der zunehmenden Digitalisierung einhergehen, eingegangen. Anschließend werden ausgewählte Konzepte des Business Transformation Management vorgestellt, die sich mit der grundlegenden Weiterentwicklung von Organisationen - wie es die Digitalisierung erfordert - auseinandersetzen. Eine detaillierte Einführung in die Methodik des Business Transformation Canvas, der sich mit den unterschiedlichsten Gestaltungsfeldern der Transformation auseinandersetzt und ein Framework für Transformationsprojekte darstellt, rundet den Beitrag ab. Er schließt mit einem Fazit und Ausblick.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kramer, Florian
Heutige Pkw sind zum Schutz der Insassen bei Frontalkollisionen zu etwa 90 % fahrerseitig und zu ca. 70 % auf der Beifahrerseite mit Airbags ausgestattet, während die Seiten-Airbags zum Schutz des Kopfes und des Thorax von Insassen bei Seitenkollisionen nur mit ungefähr 40 bis 50% vertreten sind [1]. Weitere Schutzmaßnahmen wie Fuß- und Fond-Airbags befinden sich im Entwicklungsstadium, ihr Einsatz in der Serie ist umstritten und wird sich, wenn überhaupt, nur in Einzelfällen durchsetzen. In Bild C3-1 sind Airbags dargestellt, die heute serienmäßig in Pkw anzutreffen sind.
An Argument for Consolidation: The ANZUS Carrier Task Force
2012-06-05
the USN, assisting U.S. and NATO forces in Operation SLIPPER 18 by providing MSO (including counter piracy and counter-terrorism) as part of the...continues to be a key foreign policy objective of AUS.” 33 At AUSMIN 2010 (AUS-US Ministerial Consultations), the principal forum for bilateral...force tailored specifically to meet the concerns of the IP at a shared price and draw up a force-structure framework. In addition to the CVN, a
Co-movement measure of information transmission on international equity markets
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Al Rahahleh, Naseem; Bhatti, M. Ishaq
2017-03-01
Recently, Bhatti and Nguyen (2012) used EVT and various stochastic copulas to study the cross-country co-movements diversification and asset pricing allocation. Weiss (2013) observed that Dynamic Conditional Correlation (DCC) models outperform various copula models. This paper attempts to contribute to the literature on multivariate models for capturing forward and backward return co-movement, spillover effects and volatility linkages. It reflects cross-country forward and backward co-movements more clearly among various coupled international stock markets relating to information transmission and price discovery for making investment decisions. Given the reality of fat-tail or skewed distribution of financial data, this paper proposes the use of VECM-DCC and VAR-DCC models which capture dynamic dependences between the Australian and other selected international financial stock markets. We observe that the return co-movement effects between Australian and Asian countries are bidirectional ((AUS ↔ Hong Kong), (AUS ↔ Japan)) with the exception of Taiwan (AUS → Taiwan). We also observe that the volatility spillover between the Australian and both the UK and the US markets are bidirectional with a larger volatility spillover from both toward the AUS market. Further, the UK market has a higher volatility spillover on the Australian market compared to the US market and the US market has a higher volatility spillover on the UK than that of the Australian market.
Buscail, L; Escourrou, J; Moreau, J; Delvaux, M; Louvel, D; Lapeyre, F; Tregant, P; Frexinos, J
1995-04-01
The usefulness and accuracy rate of endoscopic ultrasonography (EUS) in the diagnosis of chronic pancreatitis (CP) were prospectively evaluated in 81 patients with suspected pancreatic disease. All underwent EUS, abdominal ultrasonography (AUS), and computed tomography (CT), and endoscopic retrograde cholangiopancreatography (ERCP) was performed in 55 of the cases. The diagnosis of CP was established in 44 patients (CP group) including 24 with a calcified form. No pancreatic disease was observed in 18 patients (control group), and 19 patients had a pancreatic tumor. In the CP group AUS was less accurate than EUS in visualizing the pancreas, performances of CT scan being identical to EUS in this respect. A good correlation was observed between EUS and ERCP for visualization and measurement of the Wirsung duct. The most significant changes observed by EUS in the CP group were dilatation of the main pancreatic duct, heterogeneous echogenicity of the pancreatic parenchyma, and cysts < 20 mm in size even in noncalcified CP or with normal pancreatograms. Sensitivity of EUS for diagnosis of CP was 88% (AUS, 58%; ERCP, 74%; CT scan, 75%), the specificity being 100% for ERCP and EUS, 95% for CT scan, and 75% for AUS. The good performances of EUS allow early diagnosis of CP in symptomatic patients since heterogeneous echogenicity of the pancreatic parenchyma seems to be almost specifically associated with the disease.
Norwood, M G A; Stephens, J H; Hewett, P J
2011-11-01
The issue of cost effectiveness of laparoscopic surgery remains uncertain and its impact on the ward nursing staff is unaddressed. This study investigated these issues using patients from a single centre admitted to a randomized controlled trial. All patients recruited into the Australasian Laparoscopic Colon Cancer Study (ALCCaS) from The Queen Elizabeth Hospital between January 1999 and March 2005 were included in this study. Data relating to hospital cost were collated from the Hospital Patient Costing System. Nursing interventions were calculated in minutes per patient, using the excelcare Software database. Data from 97 patients were analysed (laparoscopy, 53; open surgery, 44). The median number of hours of nursing input per patient was 80 (27.5-907) h in the open surgery group and 58.5 (15-684.5) h in the laparoscopy group. This difference was further increased after exclusion of patients converted from laparoscopy to open surgery. The median total cost of the procedure was AUS $9698/£ 5631 (AUS $3862-90,397) in the open surgery group and AUS $10,951/£ 6219 (AUS$2337-66,237) in the laparoscopy group. These data suggest that laparoscopic colorectal surgery is equivalent in price to open surgery and there may be added benefits in reduced nursing intensity. © 2011 The Authors. Colorectal Disease © 2011 The Association of Coloproctology of Great Britain and Ireland.
Strahlen-und kinetische Waffen: Neue Waffentechniken und Rüstungskontrolle
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Neuneck, Götz
Laserstrahlen, Mikrowellen oder elektromagnetische Beschleuniger lassen sich nicht nur für zivile, sondern für militärische Zwecke einsetzen. Die Aufgabe einer vorbeugenden Rüstungskontrolle wäre es, diese wie andere künftige Waffentechnologien auf ihren destabilisierenden Charakter hin zu untersuchen und ihre Stationierung zu beschränken oder zu verhindern.
Conrad, Franziska; Winkens, Thomas; Kaatz, Martin; Goetze, Steven; Freesmeyer, Martin
2016-08-01
Bei der (18) F-Fluordeoxyglucose-Positronenemissionstomographie/Computertomographie (FDG-PET/CT) ergeben sich häufig Zufallsbefunde. In der vorliegenden Studie konzentrierten wir uns auf mittels FDG-PET/CT erhaltene Zufallsbefunde bei Patienten mit kutanem Melanom und überprüften deren Relevanz hinsichtlich weiterer diagnostischer Maßnahmen und Interventionen. Die Krankenakten von 181 konsekutiven Melanom-Patienten wurden retrospektiv ausgewertet, um das Management von Zufallsbefunden zu dokumentieren. Der Schwerpunkt lag dabei auf den histologischen Befunden. Bei 33 von 181 (18 %) Patienten lagen 39 relevante Zufallsbefunde vor, und zwar im Kolorektalbereich (n = 15 Patienten), in der Schilddrüse (n = 8), der Prostata (n = 2), dem Bewegungsapparat (n = 2), in Lymphknoten (n = 2), der Parotis (n = 1), den Mandeln (n = 1), den Nieren (n = 1) und der Gallenblase (n = 1). Bei 25 Patienten schlossen sich weitere diagnostische Verfahren an, wobei in 21 Fällen ein klinisches Korrelat nachgewiesen wurde. Bei 16 von 21 Patienten ergab sich eine Neoplasie, darunter fünf maligne Läsionen (vier Kolonkarzinome und ein Prostatakarzinom). Die Malignome wurden frühzeitig diagnostiziert und in der Mehrzahl der Fälle erfolgreich entfernt. Der Einsatz der FDG-PET/CT als Routine-Diagnostik wird in den Leitlinien empfohlen und ist indiziert bei malignem Melanom ab Stadium IIC. In dieser Studie wurden auf effektive Weise ansonsten nicht erkannte Krebserkrankungen, insbesondere Kolonkarzinome, detektiert. In den meisten Fällen war eine frühe Intervention möglich. Zufallsbefunde durch FDG-PET/CT sollten, unter Berücksichtigung des Zustands und der Wünsche des Patienten, mit den geeigneten diagnostischen Maßnahmen abgeklärt werden. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Uber Phosphorylierung im Licht
Warburg, Otto
1962-01-01
Während bisher der Zusammenhang zwischen Dehydrierung und Phosphorylierung im Licht nur für die stöchiometrischen Chinonreactionen bewiesen worden war, ist nunmehr auch für die katalytischen Chinonreactionen, die aeroben wie die anaeroben, gezeigt worden, dass die Dehydrierung die Phosphorylierung bewirkt. Eine andere Phosphorylierung, als die Phosphorylierung durch Dehydrierung gibt es in den grünen Grana nicht. Natürlich entsteht nunmehr die Frage, welche Substanz das Substrat von Dehydrierung und Phosphorylierung ist. Da die Grana keine Dunkelatmung haben und deshalb im Dunkeln nicht phosphorylieren können, auch nicht nach Zusatz von Chinon, so muss das gesuchte Substrat im Licht entstehen; und da der Photolyt der Granareactionen eine Kohlensäureverbindung ist, so muss das gesuchte Substrat eine im Licht entstehende Kohlenstoffverbindung sein. Wegen der Gärungen und dem einzigen bisher bekannten chemischen Mechanismus der Phosphorylierung durch Dehydrierung (4) denkt man an Triosephosphat. Aber chemisch ist jeder Aldehyd möglich. PMID:14004907
Supply Chain Management (SCM) mit Kanban
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Beer, Anja; Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Gerth, Wolf-Michael; Graßy, Mario; Herron, Colin; Schmidt, Peter; Seidl, Florian; Wittmann, Claus-Eduard
Nach Schätzungen von Mercer Management Consulting und dem Fraunhofer Institut wird der Wertschöpfungsanteil in der Automobilindustrie von durchschnittlich 35 % im Jahr 2002 auf 23 % im Jahr 2015 sinken [Merc 04]. Der Trend, die Produktionstiefe oder allgemeiner, die Wertschöpfungstiefe, zu reduzieren, hat zur Folge, dass die Kaufteile den größeren Teil der Wertschöpfung einnehmen. Die Optimierungspotentiale und der Einfluss auf die Kosten wandern immer mehr zu den Lieferanten, vor allem bei größeren Unternehmen oder Konzernen. Lieferanten-Philosophien, die auf oberflächlichen Verbindungen zu Lieferanten aufbauen, um immer optimal und schnell den günstigsten Teilepreis zu erhalten, haben sich in vielen Sparten oder Produktbereichen, z. B. im Maschinenbau, im besten Fall als kurzfristig erfolgreich erwiesen. Kooperative und nachhaltige Strategien sind der erfolgversprechendere Weg, zumindest mittelbis langfristig. In der Realität wird sehr wenig in Supply Chain-Konzepte investiert und die Umsetzungen sind daher vielmals oberflächlich.
The Impact of Diabetes Mellitus and Obesity on Artificial Urinary Sphincter Outcomes in Men.
Viers, Boyd R; Linder, Brian J; Rivera, Marcelino E; Andrews, Jack R; Rangel, Laureano J; Ziegelmann, Matthew J; Elliott, Daniel S
2016-12-01
To evaluate the impact of diabetes and obesity on artificial urinary sphincter (AUS) outcomes. From 1987 to 2011, men with available diabetes and body mass index (BMI) information (568 of 954) undergoing primary AUS placement at our institution were evaluated. The incidence of all-cause reintervention, mechanical failure, atrophy, and erosion or infection was assessed using the Kaplan-Meier method. Multivariable analyses evaluated the association between clinical characteristics and AUS outcomes. In total, 90 (16%) men had diabetes. Median follow-up among alive men without AUS event was 5.9 years. Diabetics had a greater 5-year incidence of erosion/infection (13% vs 8%; P = .025). On multivariable analysis, diabetes was independently associated with an increased risk of erosion/infection (hazard ratio [HR] = 2.26; P = .02); whereas greater BMI was associated with a reduced risk of erosion or infection (obese: HR = 0.39; P = .02; overweight: HR = 0.57; P = .07). Accordingly, in diabetics, greater average postoperative glucose level (176 mg/dL vs 153 mg/dL; P = .04) and use of nonantibiotic coated devices (13 of 62 vs 1 of 28; P = .035) was associated with a greater incidence of erosion or infection. There was no difference in social continence (≤1 pad/day) (45% vs 57%; P = .29) or high-level satisfaction (95% vs 90%; P = .43) among diabetics vs nondiabetics. However, with greater BMI (<25, 25 to <30, and ≥30), there was a decrease in ≤1 pad/day usage (62% vs 61% vs 49%; P = .02). We found that the presence of diabetes was independently associated with a 2.3-fold increased risk of AUS erosion or infection. These findings warrant the consideration of additional periprocedural measures to reduce the risk of this devastating complication. Copyright © 2016 Elsevier Inc. All rights reserved.
Exploring traditional aus-type rice for metabolites conferring drought tolerance.
Casartelli, Alberto; Riewe, David; Hubberten, Hans Michael; Altmann, Thomas; Hoefgen, Rainer; Heuer, Sigrid
2018-01-25
Traditional varieties and landraces belonging to the aus-type group of rice (Oryza sativa L.) are known to be highly tolerant to environmental stresses, such as drought and heat, and are therefore recognized as a valuable genetic resource for crop improvement. Using two aus-type (Dular, N22) and two drought intolerant irrigated varieties (IR64, IR74) an untargeted metabolomics analysis was conducted to identify drought-responsive metabolites associated with tolerance. The superior drought tolerance of Dular and N22 compared with the irrigated varieties was confirmed by phenotyping plants grown to maturity after imposing severe drought stress in a dry-down treatment. Dular and N22 did not show a significant reduction in grain yield compared to well-watered control plants, whereas the intolerant varieties showed a significant reduction in both, total spikelet number and grain yield. The metabolomics analysis was conducted with shoot and root samples of plants at the tillering stage at the end of the dry-down treatment. The data revealed an overall higher accumulation of N-rich metabolites (amino acids and nucleotide-related metabolites allantoin and uridine) in shoots of the tolerant varieties. In roots, the aus-type varieties were characterised by a higher reduction of metabolites representative of glycolysis and the TCA cycle, such as malate, glyceric acid and glyceric acid-3-phosphate. On the other hand, the oligosaccharide raffinose showed a higher fold increase in both, shoots and roots of the sensitive genotypes. The data further showed that, for certain drought-responsive metabolites, differences between the contrasting rice varieties were already evident under well-watered control conditions. The drought tolerance-related metabolites identified in the aus-type varieties provide a valuable set of protective compounds and an entry point for assessing genetic diversity in the underlying pathways for developing drought tolerant rice and other crops.
Cyr, Amy E; Tucker, Natalia; Ademuyiwa, Foluso; Margenthaler, Julie A; Aft, Rebecca L; Eberlein, Timothy J; Appleton, Catherine M; Zoberi, Imran; Thomas, Maria A; Gao, Feng; Gillanders, William E
2016-08-01
Axillary surgery is not considered therapeutic in patients with clinical T1-T2 N0 breast cancer. The importance of axillary staging is eroding in an era in which tumor biology, as defined by biomarker and gene expression profile, is increasingly important in medical decision making. We hypothesized that axillary ultrasound (AUS) is a noninvasive alternative to sentinel lymph node biopsy (SLNB), and AUS could replace SLNB without compromising patient care. Patients with clinical T1-T2 N0 breast cancer and normal AUS were eligible for enrollment. Subjects were randomized to no further axillary staging (arm 1) vs SLNB (arm 2). Descriptive statistics were used to describe the results of the pilot phase of the randomized controlled trial. Sixty-eight subjects were enrolled in the pilot phase of the trial (34 subjects in arm 1, no further staging; 32 subjects in arm 2, SLNB; and 2 subjects voluntarily withdrew from the trial). The median age was 61 years (range 40 to 80 years) in arm 1 and 59 years (range 31 to 81 years) in arm 2, and there were no significant clinical or pathologic differences between the arms. Median follow-up was 17 months (range 1 to 32 months). The negative predictive value (NPV) of AUS for identification of clinically significant axillary disease (>2.0 mm) was 96.9%. No axillary recurrences have been observed in either arm. Successful completion of the pilot phase of the randomized controlled trial confirms the feasibility of the study design, and provides prospective evidence supporting the ability of AUS to exclude clinically significant disease in the axilla. The results provide strong support for a phase 2 randomized controlled trial. Copyright © 2016 American College of Surgeons. Published by Elsevier Inc. All rights reserved.
Cyr, Amy E; Tucker, Natalia; Ademuyiwa, Foluso; Margenthaler, Julie A; Aft, Rebecca L; Eberlein, Timothy J; Appleton, Catherine M; Zoberi, Imran; Thomas, Maria A; Gao, Feng; Gillanders, William E
2016-01-01
Background Axillary surgery is not considered therapeutic in patients with clinical T1-T2 N0 breast cancer. The importance of axillary staging is eroding in an era where tumor biology, as defined by biomarker and gene expression profile, is increasingly important in medical decision making. We hypothesize that axillary ultrasound (AUS) is a noninvasive alternative to sentinel lymph node biopsy (SLNB), and AUS could replace SLNB without compromising patient care. Study Design Patients with clinical T1-T2 N0 breast cancer and normal AUS were eligible for enrollment. Subjects were randomized to no further axillary staging (Arm 1) versus SLNB (Arm 2). Descriptive statistics were used to describe the results of the pilot phase of the randomized controlled trial. Results 68 subjects were enrolled in the pilot phase of the trial (34 subjects in Arm 1, no further staging; 32 subjects in Arm 2, SLNB, and 2 subjects voluntarily withdrew from the trial). The median age was 61 years (range 40-80) in Arm 1 and 59 years (range 31-81) in Arm 2, and there were no significant clinical or pathologic differences between the arms. Median follow-up was 17 months (range 1-32). The negative predictive value (NPV) of AUS for identification of clinically significant axillary disease (> 2.0 mm) was 96.9%. No axillary recurrences have been observed in either arm. Conclusions Successful completion of the pilot phase of the randomized controlled trial confirms the feasibility of the study design, and provides prospective evidence supporting the ability of AUS to exclude clinically significant disease in the axilla. The results provide strong support for a phase 2 randomized controlled trial. PMID:27212005
Cost-effectiveness of diet and exercise interventions to reduce overweight and obesity.
Forster, M; Veerman, J L; Barendregt, J J; Vos, T
2011-08-01
To analyze whether two dietary weight loss interventions--the dietary approaches to stop hypertension (DASH) program and a low-fat diet program--would be cost-effective in Australia, and to assess their potential to reduce the disease burden related to excess body weight. We constructed a multi-state life-table-based Markov model in which the distribution of body weight influences the incidence of stroke, ischemic heart disease, hypertensive heart disease, diabetes mellitus, osteoarthritis, post-menopausal breast cancer, colon cancer, endometrial cancer and kidney cancer. The target population was the overweight and obese adult population in Australia in 2003. We used a lifetime horizon for health effects and costs, and a health sector perspective for costs. We populated the model with data identified from Medline and Cochrane searches, Australian Bureau of Statistics published catalogues, Australian Institute of Health and Welfare, and Department of Health and Ageing. Disability adjusted life years (DALYs) averted, incremental cost-effectiveness ratios (ICERs) and proportions of disease burden avoided. ICERs under AUS$50,000 per DALY are considered cost-effective. The DASH and low-fat diet programs have ICERs of AUS$12,000 per DALY (95% uncertainty range: Cost-saving- 68,000) and AUS$13,000 per DALY (Cost-saving--130,000), respectively. Neither intervention reduced the body weight-related disease burden at population level by more than 0.1%. The sensitivity analysis showed that when participants' costs for time and travel are included, the ICERs increase to AUS$75,000 per DALY for DASH and AUS$49,000 per DALY for the low-fat diet. Modest weight loss during the interventions, post-intervention weight regain and low participation limit the health benefits. Diet and exercise interventions to reduce obesity are potentially cost-effective but have a negligible impact on the total body weight-related disease burden.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Marwan, Norbert
2003-09-01
In this work, different aspects and applications of the recurrence plot analysis are presented. First, a comprehensive overview of recurrence plots and their quantification possibilities is given. New measures of complexity are defined by using geometrical structures of recurrence plots. These measures are capable to find chaos-chaos transitions in processes. Furthermore, a bivariate extension to cross recurrence plots is studied. Cross recurrence plots exhibit characteristic structures which can be used for the study of differences between two processes or for the alignment and search for matching sequences of two data series. The selected applications of the introduced techniques to various kind of data demonstrate their ability. Analysis of recurrence plots can be adopted to the specific problem and thus opens a wide field of potential applications. Regarding the quantification of recurrence plots, chaos-chaos transitions can be found in heart rate variability data before the onset of life threatening cardiac arrhythmias. This may be of importance for the therapy of such cardiac arrhythmias. The quantification of recurrence plots allows to study transitions in brain during cognitive experiments on the base of single trials. Traditionally, for the finding of these transitions the averaging of a collection of single trials is needed. Using cross recurrence plots, the existence of an El Niño/Southern Oscillation-like oscillation is traced in northwestern Argentina 34,000 yrs. ago. In further applications to geological data, cross recurrence plots are used for time scale alignment of different borehole data and for dating a geological profile with a reference data set. Additional examples from molecular biology and speech recognition emphasize the suitability of cross recurrence plots. Diese Arbeit beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten und Anwendungen von Recurrence Plots. Nach einer Übersicht über Methoden, die auf Recurrence Plots basieren, werden neue Komplexitätsmaße eingeführt, die geometrische Strukturen in den Recurrence Plots beschreiben. Diese neuen Maße erlauben die Identifikation von Chaos-Chaos-Übergängen in dynamischen Prozessen. In einem weiteren Schritt werden Cross Recurrence Plots eingeführt, mit denen zwei verschiedene Prozesse untersucht werden. Diese bivariate Analyse ermöglicht die Bewertung von Unterschieden zwischen zwei Prozessen oder das Anpassen der Zeitskalen von zwei Zeitreihen. Diese Technik kann auch genutzt werden, um ähnliche Abschnitte in zwei verschiedenen Datenreihen zu finden. Im Anschluß werden diese neuen Entwicklungen auf Daten verschiedener Art angewendet. Methoden, die auf Recurrence Plots basieren, können an die speziellen Probleme angepaßt werden, so daß viele weitere Anwendungen möglich sind. Durch die Anwendung der neu eingeführten Komplexitätsmaße können Chaos-Chaos-Übergänge in Herzschlagdaten vor dem Auftreten einer lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörung festgestellt werden, was für die Entwicklung neuer Therapien dieser Herzrhythmusstörungen von Bedeutung sein könnte. In einem weiteren Beispiel, in dem EEG-Daten aus einem kognitiv orientierten Experiment untersucht werden, ermöglichen diese Komplexitätsmaße das Erkennen von spezifischen Reaktionen im Gehirn bereits in Einzeltests. Normalerweise können diese Reaktionen erst durch die Auswertung von vielen Einzeltests erkannt werden. Mit der Hilfe von Cross Recurrence Plots wird die Existenz einer klimatischen Zirkulation, die der heutigen El Niño/ Southern Oscillation sehr ähnlich ist, im Nordwesten Argentiniens vor etwa 34000 Jahren nachgewiesen. Außerdem können mit Cross Recurrence Plots die Zeitskalen verschiedener Bohrlochdaten aufeinander abgeglichen werden. Diese Methode kann auch dazu genutzt werden, ein geologisches Profil mit Hilfe eines Referenzprofiles mit bekannter Zeitskala zu datieren. Weitere Beispiele aus den Gebieten der Molekularbiologie und der Spracherkennung unterstreichen das Potential dieser Methode.
Die physikalischen Umweltwissenschaften und das Militär Zur Erforschung Grönlands im Kalten Krieg
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heymann, Matthias
Die modernen Umweltwissenschaften stehen heute im Mittelpunkt von Forschungsförderung und öffentlicher Aufmerksamkeit. Im Zuge des seit den 1970er Jahren erwachten Interesses am globalen Wandel der Umwelt und den damit verknüpften Problemen, ist ihre Bedeutung rasch gestiegen. Viele Wurzeln der modernen Umweltwissenschaften liegen jedoch im Kalten Krieg.
NIH Seeks Input on In-patient Clinical Research Areas | Division of Cancer Prevention
[[{"fid":"2476","view_mode":"default","fields":{"format":"default","field_file_image_alt_text[und][0][value]":"Aerial view of the National Institutes of Health Clinical Center (Building 10) in Bethesda, Maryland.","field_file_image_title_text[und][0][value]":false},"type":"media","field_deltas":{"1":{"format":"default","field_file_image_alt_text[und][0][value]":"Aerial view of
Pancreatic Cancer Detection Consortium (PCDC) | Division of Cancer Prevention
[[{"fid":"2256","view_mode":"default","fields":{"format":"default","field_file_image_alt_text[und][0][value]":"A 3-dimensional image of a human torso highlighting the pancreas.","field_file_image_title_text[und][0][value]":false},"type":"media","field_deltas":{"1":{"format":"default","field_file_image_alt_text[und][0][value]":"A 3-dimensional image of a human torso
Amerikas Einschätzung der deutschen Atomforschung: Das deutsche Uranprojekt
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Walker, Mark
2002-07-01
Die amerikanischen Wissenschaftler und ihre emigrierten Kollegen, die am Bau der Atombombe beteiligt waren, verfügten über sehr widersprüchliche und großteils falsche Informationen über den Fortschritt des deutschen Uranprogramms. Noch nach Kriegsende lässt sich dies an Aussagen des Leiters der amerikanischen Alsos-Mission, Samuel Goudsmit, festmachen. Tatsächlich war das deutsche Programm hinsichtlich seiner wissenschaftlichen Grundlagen und des Managements nicht so unterlegen, wie vielfach behauptet wurde. Aber die deutschen Behörden waren nicht in der Lage, Geld und Ressourcen in gleichem Maße in das Uranprojekt zu investieren, wie etwa in das Peenemünder Raketenprojekt.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Flämig, Heike; Gertz, Carsten; Mühlhausen, Thorsten
Im Jahr 2010 war in Deutschland der Verkehrssektor für fast 20 % der energiebedingten Treibhausgase verantwortlich. Das Klima hat sich bereits so weit verändert, dass zur Sicherung der Funktion der Verkehrssysteme auch Anpassungsmaßnahmen notwendig sind. Diese Maßnahmen müssen durch verkehrsreduzierende bzw. -beeinflussende Maßnahmen ergänzt werden. Ausgehend von den Emissionen im Verkehrssektor und möglichen Minderungen schlägt das Kapitel den Bogen zu Optionen der Anpassung an den Klimawandel, die ausführlich und konkret dargestellt werden. Besonders betrachtet werden die mannigfaltigen Gefahren der Rückkopplung sowie die vielfältigen Wechselwirungen mit anderen Themengebieten und Sektoren.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Döring, Peter
Der besondere Vorteil der OPs liegt darin, dass sich seine Eigenschaften durch einfache äußere Beschaltungen stark variieren lassen. OPs sind daher in immer größer werdendem Umfang in analogen Schaltungen, aber auch in Schaltungen der Digitaltechnik anwendbar und integrierbar. In diesem Kapitel wird das Bauelement ausführlich vorgestellt und ein Eindruck von seinen universellen Einsatzmöglichkeiten vermittelt. Behandelt werden dazu folgende Themen: Einführung; Differenzverstärker; Grundlagen des Operationsverstärkers; Operationsverstärker: Kennlinie, invertierender und nichtinvertierender Betrieb, Kenndaten; Operationsverstärker mit Gegenkopplung: frequenzabhängig und frequenzunabhängig, Schaltbeispiele. Operationsverstärker als Leistungsverstärker; Aktive Filterschaltungen (Gauß-Filter, Bandsperre).
Messen, Kalibrieren, Eichen in der Radiologie: Prinzipien und Praxis
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wagner, Siegfried R.
Nach einleitender Erläuterung der unterschiedlichen Meßbedingungen in der Strahlentherapie und im Strahlenschutz werden die metrologischen Probleme am Beispiel der Größenkategorie Äquivalentdosis diskutiert. Als spezielle Größen werden effektive Äquivalentdosis und Umgebungs-Äquivalentdosis eingeführt. Es wird gezeigt, wie richtiges Messen durch ein konsistentes System von Bauartanforderungen an Meßgeräte, durch Kalibrieren und durch Eichen gewährleistet werden kann. Die Bedeutung von Meßunsicherheiten und Fehlergrenzen wird erläutert und ihre Auswirkung auf die Interpretation von Meßergebnissen behandelt.Translated AbstractMeasurements, Calibration, Verification in Radiology: Principles and PracticeThe different measuring conditions in radiotherapy and in radiation protection are discussed in the introduction. Then, the metrological problems are discussed exemplarily with the dose equivalent as a category of quantity. Effective dose equivalent and ambient dose equivalent are introduced as special quantities. It is demonstrated, how correct measurements can be secured by a consistent system of instrument pattern requirements, by calibration and verification. The importance of uncertainties of measurements and of error limits is illustrated and their influence on the interpretation of the results of measurements is treated.
Ustekinumab in der Therapie der Pustulosis palmoplantaris - Eine Fallserie mit neun Patienten.
Buder, Valeska; Herberger, Katharina; Jacobi, Arnd; Augustin, Matthias; Radtke, Marc Alexander
2016-11-01
Die Pustulosis palmoplantaris ist eine chronisch entzündliche Hauterkrankung, die mit bedeutenden Einschränkungen der Lebensqualität und der Belastbarkeit einhergeht. Aufgrund von Zulassungsbeschränkungen und einem häufig therapierefraktären Verlauf sind die Behandlungsmöglichkeiten limitiert. Nach zuvor frustranen Therapien erhielten 9 Patienten mit Pustulosis palmoplantaris nach Ausschluss einer latenten Tuberkulose Ustekinumab (45 mg Ustekinumab bei < 100 kg Körpergewicht [KG], 90 mg Ustekinumab > 100 kg KG) in Woche 0, 4, 12 und 24. Reguläre Visiten erfolgten nach 4 und 12 Wochen, im weiteren Verlauf alle 12 Wochen. Das Durchschnittsalter bei Therapiebeginn betrug 48 Jahre. Drei Patienten waren männlich. Bei n = 4 Patienten (44,4 %) wurde eine Verbesserung um 75 % des Palmoplantar-Psoriasis-Area-Severity-Index (PPPASI) erreicht. Insgesamt verbesserte sich der PPPASI nach 24 Wochen durchschnittlich um 71,6 %. Eine komplette Abheilung zeigte sich bei n = 2 Patienten nach 24 Wochen. Bis auf lokale Injektionsreaktionen und leichte Infekte wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet. Die Fallserie ist ein weiterer Beleg für die Wirksamkeit und Verträglichkeit von Ustekinumab in der Therapie der Pustulosis palmoplantaris. Zur Beurteilung der Langzeitwirkung und -sicherheit sowie der Wirksamkeit einer intermittierenden Therapie sind kontrollierte Studiendaten sowie Beobachtungen im Rahmen von Patientenregistern notwendig. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Technische Systeme für den Herzersatz und die Herzunterstützung
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schöb, Reto; Loree, Howard M.
Herzkrankheiten verursachen allein in den Vereinigten Staaten jährlich mehr als 700’000 Todesfälle. Ungefähr 3 Millionen Patienten in den U.S.A. leiden gemäss der American Heart Association (AHA) und dem National Heart, Lung and Blood Institute (NHLBI) an kongestivem Herzversagen (Congestive Heart Failure, CHF), welches eine chronische, sehr entkräftende und degenerative Krankheit ist: Das Herz ist dabei unfähig, hinreichend Blut zu den Organen des Körpers zu pumpen. Über 400’000 Fälle von CHF werden jedes Jahr diagnostiziert. Ähnliche Zahlen werden für Europa und Japan zusammen geschätzt. Basierend auf Daten vom AHA und NHLBI beträgt die fünfjährige Überlebensrate für CHF-Patienten lediglich etwa 50% [1]. 70’000-120’000 dieser Patienten könnten von einer Herzverpflanzung profitieren. 1999 wurden in den USA aber nur 2185 Herztransplantationen durchgeführt während die Warteliste über 4000 Patienten beträgt [2]. Ein akuter Mangel an Spenderherzen und die enormen Kosten (250’000-400’000 USD pro Patient) sind die begrenzenden Faktoren für Herztransplantationen [3]. Dies bedeutet, dass eine riesige Anzahl von Patienten durch ein zuverlässiges und verschleissfreies, nichtthrombotisches, total implantierbares, künstliches Herz gerettet werden könnten. Bis heute jedoch kein derartiges Implantat kommerziell verfügbar.
Katritzky, M A
2014-09-24
Human hirsuteness, or pathological hair growth, can be symptomatic of various conditions, including genetic mutation or inheritance, and some cancers and hormonal disturbances. Modern investigations into hirsuteness were initiated by nineteenth-century German physicians. Most early modern European cases of hypertrichosis (genetically determined all-over body and facial hair) involve German-speaking parentage or patronage, and are documented in German print culture. Through the Wild Man tradition, modern historians routinely link early modern reception of historical hypertrichosis cases to issues of ethnicity without, however, recognising early modern awareness of links between temporary hirsuteness and the pathological nexus of starvation and anorexia. Here, four cases of hirsute females are reconsidered with reference to this medical perspective, and to texts and images uncovered by my current research at the Herzog August Library and German archives. One concerns an Italian girl taken to Prague in 1355 by the Holy Roman Empress, Anna von Schweidnitz. Another focuses on Madeleine and Antonietta Gonzalez, daughters of the 'Wild Man' of Tenerife, documented at German courts in the 1580s. The third and fourth cases consider the medieval bearded Sankt Kümmernis (also known as St Wilgefortis or St Uncumber), and the seventeenth-century Bavarian fairground performer Barbara Urslerin. Krankhafter menschlicher Hirsutismus kann aufgrund unterschiedlicher Ursachen auftreten, zu denen u.a. genetische Veländerungen und Vererbung, verschiedene Krebserkrankungen und hormonelle Störungen gehören. Die moderne Hirsutismus-Forschung ist im 19. Jh. von deutschen Forschern initiiert worden. Die meisten europäischen frühneuzeitlichen Erscheinungen von Hypertrichose (dem genetisch bedingten Haarwuchs am gesamten Körper und im Gesicht) gehen auf deutschsprachige Eltern oder Förderer zurück und sind in Deutschland in den Druck gelangt. Bei Untersuchungen des Motivs des Wilden Mannes zieht die aktuelle geschichtswissenschaftliche Forschung in der Regel Verbindungslinien zwischen der frühneuzeitlichen Wahrnehmung von Hypertrichose-Fällen und Fragen der Ethnizität, ohne jedoch zu beachten, dass in der Frühen Neuzeit die Verbindung zwischen temporärem Hirsutismus und der krankhaften Verknüpfung von Unterernährung und Anorexie bekannt war. Im vorliegenden Beitragwerden vier Fälle von an Hirsutismus erkrankten Frauen neu analysiert, unter Einbezug dieser medizinischen Perspektive und unter Beachtung von Texten und Abbildungen, die meine jüngsten Forschungen in der Herzog August Bibliothek und an deutschen Archiven ans Licht gefördert haben. Die hier betrachteten Fälle betreffen ein italienisches Mädchen, das 1355 von Anna von Schweidnitz, Kaiserin des Hl. Römischen Reichs, nach Prag gebracht wurde; Madeleine und Antonietta Gonzalez, die Töchter des 'Wilden Manns' von Teneriffa, die in den 1580er Jahren an deutschen Höfen bezeugt sind; die bärtige Sankt Kümmernis (Wilgefortis), und die bayerische Jahrmarktkünstlerin Barbara Urslerin.
Katritzky, MA
2014-01-01
Human hirsuteness, or pathological hair growth, can be symptomatic of various conditions, including genetic mutation or inheritance, and some cancers and hormonal disturbances. Modern investigations into hirsuteness were initiated by nineteenth-century German physicians. Most early modern European cases of hypertrichosis (genetically determined all-over body and facial hair) involve German-speaking parentage or patronage, and are documented in German print culture. Through the Wild Man tradition, modern historians routinely link early modern reception of historical hypertrichosis cases to issues of ethnicity without, however, recognising early modern awareness of links between temporary hirsuteness and the pathological nexus of starvation and anorexia. Here, four cases of hirsute females are reconsidered with reference to this medical perspective, and to texts and images uncovered by my current research at the Herzog August Library and German archives. One concerns an Italian girl taken to Prague in 1355 by the Holy Roman Empress, Anna von Schweidnitz. Another focuses on Madeleine and Antonietta Gonzalez, daughters of the ‘Wild Man’ of Tenerife, documented at German courts in the 1580s. The third and fourth cases consider the medieval bearded Sankt Kümmernis (also known as St Wilgefortis or St Uncumber), and the seventeenth-century Bavarian fairground performer Barbara Urslerin. Krankhafter menschlicher Hirsutismus kann aufgrund unterschiedlicher Ursachen auftreten, zu denen u.a. genetische Veränderungen und Vererbung, verschiedene Krebserkrankungen und hormonelle Störungen gehören. Die moderne Hirsutismus-Forschung ist im 19. Jh. von deutschen Forschern initiiert worden. Die meisten europäischen frühneuzeitlichen Erscheinungen von Hypertrichose (dem genetisch bedingten Haarwuchs am gesamten Körper und im Gesicht) gehen auf deutschsprachige Eltern oder Förderer zurück und sind in Deutschland in den Druck gelangt. Bei Untersuchungen des Motivs des Wilden Mannes zieht die aktuelle geschichtswissenschaftliche Forschung in der Regel Verbindungslinien zwischen der frühneuzeitlichen Wahrnehmung von Hypertrichose-Fällen und Fragen der Ethnizität, ohne jedoch zu beachten, dass in der Frühen Neuzeit die Verbindung zwischen temporärem Hirsutismus und der krankhaften Verknüpfung von Unterernährung und Anorexie bekannt war. Im vorliegenden Beitrag werden vier Fälle von an Hirsutismus erkrankten Frauen neu analysiert, unter Einbezug dieser medizinischen Perspektive und unter Beachtung von Texten und Abbildungen, die meine jüngsten Forschungen in der Herzog August Bibliothek und an deutschen Archiven ans Licht gefördert haben. Die hier betrachteten Fälle betreffen ein italienisches Mädchen, das 1355 von Anna von Schweidnitz, Kaiserin des Hl. Römischen Reichs, nach Prag gebracht wurde; Madeleine und Antonietta Gonzalez, die Töchter des ‘Wilden Manns’ von Teneriffa, die in den 1580er Jahren an deutschen Höfen bezeugt sind; die bärtige Sankt Kümmernis (Wilgefortis), und die bayerische Jahrmarktkünstlerin Barbara Urslerin. PMID:25598545
Interwar Period Officer Education: A Model for the Future
2015-05-23
within the Reichswehr.65 The training section directed curriculum development in accordance with Führung und Gefecht der verbundenen Waffen ...Leadership and Battle of the Combined Arms doctrine).66 The Führung und Gefecht der verbundenen Waffen established the doctrinal foundation for officer...display of initiative.68 These doctrinal concepts not only influenced the publication of Führung und Gefecht der verbundenen Waffen , they also
Smart Home, Smart Grid, Smart Meter - digitale Konzepte und das Recht an Daten
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Spiecker genannt Döhmann, Indra
Modernes Energiemanagement setzt auf ein intelligent gesteuertes Energieinformationsnetz, das Smart Grid. In diesem ist der Smart Meter, die intelligente Messstelle beim Nutzer, ein zentrales Instrument für den wechselseitigen Austausch von Informationen. Allerdings werfen die über diverse Gesetze forcierten Informationsströme erhebliche datenschutzrechtliche Fragen auf. Der Beitrag stellt zentrale datenschutzrechtliche Leitlinien und Probleme vor und behandelt auch offene Fragestellungen.
The electric dipole moments in the ground states of gold oxide, AuO, and gold sulfide, AuS.
Zhang, Ruohan; Yu, Yuanqin; Steimle, Timothy C; Cheng, Lan
2017-02-14
The B 2 Σ - - X 2 Π 3/2 (0,0) bands of a cold molecular beam sample of gold monoxide, AuO, and gold monosulfide, AuS, have been recorded at high resolution both field free and in the presence of a static electric field. The observed electric field induced splittings and shifts were analyzed to produce permanent electric dipole moments, μ→ el , of 2.94±0.06 D and 2.22±0.05 D for the X 2 Π 3/2 (v = 0) states of AuO and AuS, respectively. A molecular orbital correlation diagram is used to rationalize the trend in ground state μ→ el values for AuX (X = F, Cl, O, and S) molecules. The experimentally determined μ→ el are compared to those computed at the coupled-cluster singles and doubles (CCSD) level augmented with a perturbative inclusion of triple excitations (CCSD(T)) level of theory.
Kong, C; Nimmo, L; Elatrozy, T; Anyaoku, V; Hughes, C; Robinson, S; Richmond, W; Elkeles, R S
2001-06-01
We have studied the relationships between hepatic lipase activity, smoking, dyslipidaemia insulin resistance, and early atherosclerosis in 67 Type 2 diabetic subjects, 47 non-smokers and 20 smokers. Insulin resistance was measured using an insulin modified frequently sampled intravenous glucose tolerance test. Early atherosclerosis was assessed using high-resolution ultrasound to measure carotid intima media thickness (IMT) and an arterial ultrasonic score (AUS). Smokers had higher serum cholesterol and triglyceride, lower HDL and HDL2 cholesterol as well as increased hepatic lipase activity. They were also more insulin resistant than non-smokers. Smokers also had higher patient AUS scores. On multiple regression analysis, hepatic lipase activity emerged as the most significant variable affecting patient AUS. We suggest that smoking accentuates the dyslipidaemia of Type 2 diabetic subjects and this is associated with increased hepatic lipase activity. This may be one mechanism whereby smoking further increases the risk of cardiovascular disease in Type 2 diabetes.
Isomorphism and solid solutions among Ag- and Au-selenides
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Palyanova, Galina A.; Seryotkin, Yurii V.; Kokh, Konstantin A.; Bakakin, Vladimir V.
2016-09-01
Au-Ag selenides were synthesized by heating stoichiometric mixtures of elementary substances of initial compositions Ag2-xAuxSe with a step of х=0.25 (0≤х≤2) to 1050 °С and annealing at 500 °C. Scanning electron microscopy, optical microscopy, electron microprobe analysis and X-ray powder diffraction methods have been applied to study synthesized samples. Results of studies of synthesized products revealed the existence of three solid solutions with limited isomorphism Ag↔Au: naumannite Ag2Se - Ag1.94Au0.06Se, fischesserite Ag3AuSe2 - Ag3.2Au0.8Se2 and gold selenide AuSe - Au0.94Ag0.06Se. Solid solutions and AgAuSe phases were added to the phase diagram of Ag-Au-Se system. Crystal-chemical interpretation of Ag-Au isomorphism in selenides was made on the basis of structural features of fischesserite, naumannite, and AuSe.
DOE Office of Scientific and Technical Information (OSTI.GOV)
Devanathan, Ram
Nanomaterials in Extreme Environments Rostislav A. Andrievski and Arsen V. Khatchoyan Springer, 2016 106 pages, $99.00 (e-book $69.99) ISBN 978–3-319–25331–2 This slim volume is an extensive review of our current understanding of the response of nanostructured materials to extreme operating conditions, such as high temperature, flux of high energy neutrons, high pressure, mechanical stress, and oxidizing environments. The emphasis is on metallic materials, especially Cu alloys. Graphene-based materials, fullerenes, polymeric materials, nano-glasses and glass-ceramics are not covered by this review. The book has six chapters including an introduction and a brief conclusion. The introduction documents the growth of scientific interestmore » in nanostructured materials and stresses the need to study the behavior of nanomaterials under extreme conditions. This chapter also presents Herbert Gleiter’s classification of nanomaterials into twelve groups based on the shapes of the nanoscale features and chemical composition of the components of the nanostructure. The second chapter deals with the high temperature environment and the thermodynamics and kinetics of grain growth. The authors identify the lack of reliable thermodynamic data as a key limitation in this field. The discussion brings out the interplay of structural relaxation, redistribution of excess free volume, diffusion, and recrystallization in multicomponent nanostructures at elevated temperature. Chapter 3 focuses on the effects of ion and neutron irradiation on the structure and properties of nanomaterials. The authors do a good job of highlighting recent studies on the radiation tolerance of nanocrystalline oxides and rapid grain growth under irradiation. The material addresses both fission and fusion reactor applications. Chapter 4 reviews the effects of severe plastic deformation and cyclic loading on nanostructure formation and phase transformation. This chapter also explores the challenge of achieving high density while retaining nanostructural features during processing under extreme loads and high temperatures. Chapter 5 discusses the effects of corrosion on nanomaterials. The behavior of a variety of alloys and high melting point compounds in liquid media and high temperature oxidizing environments is reviewed. The concluding chapter identifies areas for further research. The book would have benefited from careful copy editing for use of the English language. Moreover, the excessive use of acronyms makes the text difficult to read. Each chapter ends with a section on the application of nanomaterials and a long list of references. The integration of theoretical approaches and simulation results with experimental data offers fresh insights into the behavior of nanomaterials. Overall, this book will serve as useful reference material for researchers interested in nanomaterials driven to extremes. Reviewer: Ram Devanathan is Technical Group Manager of Reactor Materials and Mechanical Design, Pacific Northwest National Laboratory, USA.« less
Harvey, Aaron M; Mody, Dina R; Amrikachi, Mojgan
2013-11-01
The current study compares data from our hospital system before and after the 2008 implementation of the Bethesda System for Reporting Thyroid Cytology (BSRTC). To show the effects the BSRTC has had on the reporting rates and outcomes for thyroid lesions. A search for thyroid fine-needle aspiration biopsies (FNABs) was performed for 2002-2005 (before BSRTC) and 2009-2011 (after BSRTC). Diagnostic outcomes were reviewed for cases with available follow-up. For 2002-2005, cytology reports for 3302 thyroid FNABs were reviewed, and 309 (9.4%) were classified as suspicious. For 2009-2011, cytology reports for 3432 thyroid FNABs were reviewed; 72 (2.1%) were classified as "atypia of undetermined significance or follicular lesion of undetermined significance" (AUS/FLUS), and 142 (4.1%) were classified as suspicious. Follow-up material was available for 31 AUS/FLUS cases (43.0%), and 6 of these cases (19%) were malignant. Follow-up material was available for 60 cases (42.3%) classified as suspicious, and 23 of these cases (38%) were malignant. The AUS/FLUS rate of 2.1% at our institution is at the lower range of the <7% recommended by the BSRTC, and our rate of 19% for risk of malignancy for AUS/FLUS is slightly above the BSRTC recommendation of 5% to 15%. Implementation of the BSRTC did not significantly affect our institution's reporting rates, most likely because an essentially similar classification system was employed before implementation of the BSRTC.
Zum Wissenschaftsverständnis der modernen Evolutionsbiologie
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Sommer, Ralf J.
Die moderne Evolutionsbiologie hat ihren Ursprung in den Arbeiten von Charles Darwin und Alfred Wallace (Darwin 1963). Der gemeinsame Ausgangspunkt des Evolutionsgedanken ist dabei die Beobachtung, dass die biologische Welt nicht konstant ist. Biologische Systeme und alle darin lebenden Organismen unterliegen über längere Zeiträume hinweg einer stetigen Veränderung. Diese grundlegende Eigenschaft biologischer Systeme macht die Biologie zu einer historischen Wissenschaft und stellt einen wichtigen Gegensatz zu großen Teilen der Physik dar. Obwohl die Aussage von der Veränderlichkeit der Arten heute trivial klingt, war sie im 19. Jahrhundert eine Revolution, da die Konstanz der Arten und der Welt eine vorherrschende Stellung im damaligen Weltbild hatte (Amundson 2005).
Isotrope und homogene Materie - Kosmen; On Dynamics and Thermodynamics of Isotropic Matter-Universes
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Treder, H.-J.
Die Dynamik und Thermodynamik großer kosmischer Systeme ist fast unabhängig von den besonderen Theorien über die Gravitation. Nur die Feinstruktur der Kosmologie und Kosmonogie reflektiert die speziellen Hypothesen. Diese Neutralität gegenüber den konkreten Gravodynamiken ist die Konsequenz der fundamentalen Eigenschaften der Gravitation: Der Prinzipien der Äquivalenz von Trägheit und Schwere. The dynamics and thermodynamics of great cosmical systems are nearly independent of the theory of gravitation and only the fine-structure of cosmogony and cosmology reflects the special hypotheses.The neutrality against the concret gravodynamics is a consequence of the fundamental properties of gravitation: the principlies of equivalence of gravity and inertia.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Rössling, Ivo; Cyrus, Christian; Dornheim, Lars; Hahn, Peter; Preim, Bernhard; Boehm, Andreas
Im Rahmen der Interventionsplanung muss der Chirurg therapierelevante Entscheidungen auf Basis räumlicher Relationen anatomischer Strukturen treffen. Interaktive 3D-Visualisierungen unterstützen diesen Prozess qualitativ. Quantitative Fragestellungen (Tumorausdehnung, Infiltrationstiefe, etc.) erfordern die Integration einer Bemaßung, deren Nutzen wesentlich von einer geeigneten Darstellung abhängt. In dieser Arbeit haben wir allgemeine Kriterien für die Eignung von Visualisierungen von Bemaßungen in interaktiven 3D-Szenen erarbeitet. Daran orientierend haben wir verschiedene Varianten der Darstellung von Abständen und Ausdehnungen anatomischer Strukturen betrachtet und ihr Erscheinungsbild hierzu zweckmäßig parametrisiert. Die Ausprägungen dieser Darstellungsparameter wurden in einer Studie auf ihre visuellen Wirkung hin an Chirurgen evaluiert. Es zeigte sich, dass die befragten Mediziner höchsten Wert auf Kohärenz und klare Zuordnung der Bemaßung setzten und überraschenderweise dafür sogar Abstriche in der direkten Lesbarkeit in Kauf nahmen.
2004-07-06
Information Services Institut (3M HIS Institut) hat u.a. mit der Entwicklung eines Werkzeugs zur Pflege und Weiterentwicklung des deutschen DRG-Systems ftir... Pflege (Krankenhauspflege) a. die Kosten wachsen schneller als allgerneine Inflation b. praktisch stabile Krankenversicherungsentnahme c. es existieren 9...Krankenkassen d. die Pflege ist von der Krankenversicherung voll (theoretisch) vergUltet e. Missverhlitnis zwischen Versicherungsentnuhrne und
Kainz, Julius Thomas; Berghammer, Gabriele; Auer-Grumbach, Piet; Lackner, Verena; Perl-Convalexius, Sylvia; Popa, Rodica; Wolfesberger, Barbara
2016-12-01
Zur Wirksamkeit von Aknetherapien und deren Auswirkungen auf die Lebensqualität erwachsener Patienten liegen kaum Daten vor. ZIEL: Erhebung der Wirkung von Azelainsäure 20 % Creme (Skinoren ® ) auf Akne-Schweregrad und krankheitsbedingte Lebensqualität. Nichtinterventionelle Studie bei erwachsenen Patientinnen mit leichter bis mittelschwerer Akne. Wirksamkeitsparameter waren DLQI sowie Akne-Schweregrad im Gesicht, am Dekolleté sowie am Rücken im Gesamturteil des Prüfarztes (IGA-Skala: Grad 1 = annähernd reine Haut; 2 = leichte Akne; 3 = mittelschwere Akne). Visiten waren zu Studienbeginn sowie nach 4-8 und zwölf Wochen geplant. Von den 251 eingeschlossenen Patientinnen lag zu Studienbeginn bei 59 %, 31 % bzw. 10 % ein IGA-Grad von 1, 2 bzw. 3 vor; die am häufigsten betroffene Hautpartie war das Gesicht (IGA-Grad 2 oder 3: 79 %). Nach zwölf Behandlungswochen war eine signifikante Besserung der Acne vulgaris im Gesicht (IGA-Grad 0 oder 1: 82 %) sowie auf Dekolleté und Rücken feststellbar. Der mediane DLQI-Wert sank von neun zu Studienbeginn auf fünf nach zwölf Behandlungswochen. Neunzig Prozent der behandelnden Ärzte und Patientinnen beurteilten die Verträglichkeit der Behandlung als sehr gut oder gut. Die Anwendung von 20%iger Azelainsäure-Creme führt bei erwachsenen Frauen zu einer signifikanten Besserung der Acne vulgaris und der krankheitsbedingten Lebensqualität. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Elisabeth Wramp, Maria; Langenbruch, Anna; Augustin, Matthias; Zillikens, Detlef; Krengel, Sven
2017-02-01
Kongenitale melanozytäre Nävi (KMN) bedeuten für Patienten und Familien eine psychologische Belastung und bergen zudem medizinische Risiken. Das 2005 gegründete deutschsprachige KMN-Register wurde nun einer Zwischenauswertung bezüglich des Krankheitsverlaufes, der medizinischen Versorgung und der Lebensqualität unterzogen. 100 Patienten, die sich in den Jahren 2005 bis 2012 mit einem Erstmeldebogen registriert hatten, wurde im Rahmen einer prospektiven Kohortenstudie Anfang 2013 ein Folgemeldebogen zugesandt. Außerdem wurden mithilfe standardisierter Fragebögen Daten zu Lebensqualität (dermatology life quality index, DLQI) und Stigmatisierungserfahrungen (perceived stigmatization questionnaire, PSQ; social comfort questionnaire, SCQ) erhoben. 83 % der Patienten oder deren Eltern antworteten (Altersdurchschnitt 11,2 Jahre, Median 6 Jahre; mittleres Follow-up 4,4 Jahre). Im Gesamtkollektiv wurden vier Melanome diagnostiziert, davon zwei zerebrale Melanome im Kindesalter, ein kutanes Melanom im Erwachsenenalter und eines, das sich als proliferierender Knoten erwies. Bei vier Kindern wurde eine neurokutane Melanozytose festgestellt, drei davon mit neurologischer Symptomatik. Chirurgisch behandelt wurden 88 % (73/83). Achtundsiebzig Prozent der Befragten berichteten eine geringe oder keine Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die wahrgenommene Stigmatisierung beziehungsweise Beeinträchtigung des sozialen Wohlbefindens war generell ebenfalls gering. Die Ergebnisse geben einen Überblick über die Situation von Patienten mit KMN in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ein Melanom entwickelte sich in 3 %, eine ZNS-Beteiligung bestand in 4 % der Fälle. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Sentinel-Lymphknoten-Biopsie des Melanoms mittels Indocyaningrün und "FOVIS"-System.
Göppner, Daniela; Nekwasil, Stephan; Jellestad, Anne; Sachse, Alexander; Schönborn, Karl-Heinz; Gollnick, Harald
2017-02-01
Der Nachweis metastatischer Infiltrate im Sentinel-Lymphkoten (SLN) gilt als wesentlicher prognostischer Faktor des Melanoms. Alternativ zur Farbstoffmethode mit Patentblau zum Goldstandard der SLN-Biopsie (SLNB) mittels Radiokolloid wird die fluoreszenzoptische Darstellung mit Hilfe von Indocyaningrün (ICG) und Nahinfrarot (NIR)-Kamerasystem kommuniziert. Im Vergleich zur konventionellen Methode wurde die Wertigkeit des ICG-/NIR-Verfahrens in Abhängigkeit vom Body-Mass-Index (BMI) des Patienten und der Konzentration von ICG bezüglich der Visualisierung des Lymphabstroms und des SLNs untersucht. An zehn Patienten wurde die SLNB mittels Technetium-99m, Patentblau und ICG durchgeführt. Die Fluoreszenz-Darstellung von Lymphbahnen und SLN erfolgte in Echtzeit mittels der NIR-Kameratechnik "FOVIS". Je nach erzielter Bildqualität wurde ICG in einer Dosis von 0,25 mg bis 2,5 mg intrakutan appliziert. Neun der zehn SLN wurden fluoreszenzoptisch identifiziert (90 %), alle zehn radioaktiv (100 %), nur acht (80 %) mittels ICG-Grünfärbung bzw. Patenblau-Markierung. Transdermal wurde ein SLN dargestellt (10 %). In Korrelation zum BMI waren höhere ICG-Mengen, bis zu 2,5 mg intrakutan absolut, in der Darstellung der Lymphbahnen von Vorteil. Die SLN-Fluoreszenzmarkierung mit dem ICG/NIR-Kamera-System "FOVIS" stellt eine sichere Alternative zur Farbstoffmethode mit Patentblau ergänzend zur Radiokolloidmethode mit Technetium-99m dar. Weitere Studien zur optimalen Dosierung von ICG und transdermalen Bildgebung in Relation zum BMI sind notwendig. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Koch, Lukas; Kränke, Birger; Aberer, Werner
2016-11-01
Informationen zur Häufigkeit von Arzneimittelwechselwirkungen und unerwünschten Arzneimittelwirkungen zu präsentieren und Hilfestellung zu leisten, wie diese wichtigen Probleme in der pharmakologischen Behandlung stationärer dermatologischer Patienten minimiert werden können. Die Medikation von 1 099 stationären dermatologischen Patienten wurde retrospektiv mittels einer Internet-basierten Software für Medikamenteninteraktionen (Diagnosia ® Check) auf Arzneimittelwechselwirkungen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen analysiert. Wir beschreiben eine Gesamthäufigkeit relevanter Arzneimittelwechselwirkungen von 51,7 % mit durchschnittlich 3,2 Interaktionen pro betroffenem stationären Patienten. Arzneimittelkombinationen, die gemieden werden sollten, wurden bei 5,7 % der Studienpopulation festgestellt. Der wichtigste Risikofaktor war die Gesamtzahl der verabreichten Medikamente. Die Arzneimittelgruppen, die bei der Mehrzahl der Wechselwirkungen beteiligt waren, waren Analgetika, Herz-Kreislauf-Medikamente und gerinnungshemmende Medikamente sowie Antidepressiva. Das Risiko unerwünschte Arzneimittelwirkungen auszubilden wurde bei 53,1 % der stationären Patienten als "hoch" eingestuft. Die fünf wichtigsten unerwünschten Nebenwirkungen in dieser Patientengruppe waren Blutungen, Obstipation, anticholinerge Effekte, Sedierung und orthostatische Effekte. Potenzielle Arzneimittelwechselwirkungen sowie unerwünschte Arzneimittelwirkungen sind bei stationären dermatologischen Patienten alarmierend häufig. Bei jedem zweiten Patienten besteht die Gefahr, derartige Wechselwirkungen oder unerwünschte Nebenwirkungen zu erleiden und jeder zwanzigste Patient erhält eine Arzneimittelkombination, die nicht verabreicht werden sollte. Erhöhte Wachsamkeit ist erforderlich, um die gefährdeten Patienten zu erkennen. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Valencia, A.; Hinojosa, L.
The incompressible laminar flow of air and heat transfer in a channel with a backward-facing step is studied for steady cases and for pulsatile inlet conditions. For steady flows the influence of the inlet velocity profile, the height of the step and the Reynolds number on the reattachment length is investigated. A parabolic entrance profile was used for pulsatile flow. It was found with amplitude of oscillation of one by Re=100 that the primary vortex breakdown through one pulsatile cycle. The wall shear rate in the separation zone varied markedly with pulsatile flows and the wall heat transfer remained relatively constant. The time-average pulsatile heat transfer at the walls was greater as with steady flow with the same mean Reynolds number. Zusammenfassung Es wird eine zweidimensionale numerische Untersuchung des instationären Wärmeübergangs und Druckverlustes im laminar durchströmten Spaltkanal mit einer plötzlichen Kanalerweiterung dargelegt und zwar für stationäre und periodische Geschwindigkeitsprofile am Eintritt des Kanals. Für stationäre Strömungen wurden die Form des Eintrittsprofils, die Reynoldszahl und die Kanalerweiterung variiert. Als Lösung der Navier/Stokes-und der Energiegleichungen mit periodischen Randbedingungen resultiert eine oszillierende Strömung, die das Aufplatzen des Primärwirbels in einer Schwingungsperiode zur Folge hat. Der Einfluß dieser Oszillation auf den Wärmeübergang und den Strömungsverlust wurde für die maximale Amplitude und für Re=100 eingehend untersucht.
Pohontsch, N; Raspe, H; Welti, F; Meyer, T
2011-08-01
Everyone applying for medical rehabilitation (and other benefits to support participation) has a "Wunsch- und Wahlrecht" (meaning the right to individual wishes and choice relative to assessments, services and institutions as well as to the various benefits) according to § 9 of Book 9 of the German Social Code (SGB 9) concerning every aspect of the implementation of these services. This study was aimed at exploring the wishes of rehabilitants, their attitudes towards and experiences with the various aspects of the "Wunsch- und Wahlrecht" as well as their criteria in choosing a rehabilitation centre. A total of 10 open guided focus groups were conducted with 71 male and female participants from 5 different indications and aged between 26 and 80 years. Transcripts were analyzed by means of a summary content analysis. Persons applying for medical rehabilitation benefits did not as a rule get information about their "Wunsch- und Wahlrecht" during the application process. Applying for post-hospital rehabilitation often meant to be faced with an only allegedly existing choice ("pseudo Wunsch- und Wahlrecht"). The participants objected only rarely to this missing share in decision-making. Most of them did not care about their rights to choose a rehab centre if only the application for rehabilitation was allowed. Various arguments were brought forward against the "Wunsch- und Wahlrecht", especially insufficient information about and time for enforcement and implementation of the "Wunsch- und Wahlrecht". Despite an explicit stipulation in § 9 SGB 9, notices of approval rarely stated reasons for ignoring the wishes expressed by the applicants. Many participants had reflected only little about choosing a specific rehab centre when applying for rehabilitation. Accordingly, most of the participants had difficulties to mention possible selection criteria. On the whole, applicants have Only little knowledge about the "Wunsch- und Wahlrecht". This complicates its implementation considerably. The preconditions for making informed and valid choices between different clinics are not given under these circumstances. Most interviewees do not attach much value to the "Wunsch- und Wahlrecht". From a social law perspective, it should be demanded that rehab applicants have to get better information about their "Wunsch- und Wahlrecht" and that they must be empowered to decide on their choice based on objective and valid information. The active role in the rehabilitation process that should generally be demanded from rehabilitants, should also be encouraged and fostered in choosing a rehabilitation centre. © Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York.
b.i.t. Bremerhaven: Thin Clients entlasten Schulen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Das Schulamt Bremerhaven zentralisiert die Verwaltungs-IT und schafft dadurch Freiräume für pädagogische und organisatorische Herausforderungen. Pflege und Support der neuen Infrastruktur übernimmt der Dienstleister b.i.t. Bremerhaven, die Thin Clients kommen vom Bremer Hersteller IGEL Technology. Ganztagsschulen, das 12-jährige Abitur, PISA, der Wegfall der Orientierungsstufe - deutsche Schulen müssen derzeit zahlreiche organisatorische und pädagogische Herausforderungen bewältigen. Um die neuen Strukturen umsetzen zu können, werden zusätzliche Ressourcen benötigt. Das Schulamt Bremerhaven hat gemeinsam mit dem Dienstleister b.i.t. Bremerhaven (Betrieb für Informationstechnologie) eine intelligente Lösung gefunden, wie sich die benötigten finanziellen Freiräume schaffen lassen.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Meyer, Jürgen
Im weitesten Sinne umfasst die musikalische Akustik alle Themenbereiche, in denen Akustik und Musik in irgendeiner Form miteinander verbunden sind oder zumindest gleichzeitig eine Rolle spielen (Meyer 2004a). Im Mittelpunkt steht dabei die Akustik der Musikinstrumente und Gesangsstimmen, die sich mit der physikalischen Funktionsweise einschließlich der Einflussmöglichkeiten des Spielers auf die Tongestaltung und mit der Schallabstrahlung einschließlich der Klangeigenarten und der Richtungsabhängigkeit befasst (Meyer 2004b, Fletcher u. Rossing 1991). Sobald dabei klangästhetische Gesichtspunkte mit ins Spiel kommen, ist eine Einbeziehung psychoakustischer Aspekte unumgänglich. Erst auf dieser Grundlage ist eine qualitative Bewertung von Instrumenten möglich, die es den Instrumentenbauern erlaubt, anhand objektiver Kriterien bautechnische Veränderungen zur Verbesserung ihrer Instrumente vorzunehmen.
Victor F. Weisskopf (1908 - 2002): Physikgeschichte
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Jacobi, Manfred
2002-11-01
Universal gebildete und interessierte Menschen sind selten geworden in unserer Zeit. Victor F. Weisskopf war einer von ihnen. Sein geistiger Horizont umfasste nicht nur sein eigentliches Fachgebiet, die Physik, wo er sich durch fundamentale Arbeiten in den Bereichen der Quantenfeldtheorie, der Kern- und Elementarteilchenphysik hervortat. Daneben bildeten Kunst und Musik sowie ein außergewöhnliches Engagement in sozialen und politischen Angelegenheiten die Eckpunkte seines Lebens. Der Einsatz für die Verständigung zwischen den Machtblöcken während des Kalten Krieges war für ihn ebenso selbstverständlich wie das Bedürfnis, die neuen Ideen der Physik einem breiten Publikum nahe zu bringen. Die Wissenschaft erschien ihm als das geeignete Mittel, um zum Wohle der Menschheit zu wirken.
Prognostischer Wert der Fläche und Dichte von Lymphgefäßen bei kutanem Plattenepithelkarzinom.
Krediet, Jorien Tannette; Kanitakis, Jean; Bob, Adrienne; Schmitter, Julia; Carine Krediet, Annelot; Röwert, Joachim; Stockfleth, Eggert; Painsi, Clemens; Hügel, Rainer; Terhorst, Dorothea; Lange-Asschenfeldt, Bernhard
2016-11-01
Kutane Plattenepithelkarzinome (SCC) sind bekannt für ihre Fähigkeit, über Lymphgefäße zu metastasieren. In neueren Studien wird das Ausmaß der Lymphangiogenese als möglicher prognostischer Faktor bei einigen Hauttumoren genannt. Ziel dieser Studie war die Quantifizierung der Lymphangiogenese bei SCC entweder durch computergestützte Bildanalyse oder mithilfe der Zählmethode nach Chalkley. Gefäßparameter wurden im Hinblick auf ihre Vorhersagekraft für die Bildung von Tumormetastasen beurteilt und verglichen. In dieser Fallkontrollstudie wurden die klinischen und histologischen Daten von jeweils 15 SCC-Patienten mit bzw. ohne Metastasen retrospektiv analysiert. In den SCC-Proben wurde der für das Lymphendothel spezifische Marker D2-40 und der pan-vaskuläre Marker CD31 immunhistochemisch angefärbt und durch computergestützte morphometrische Bildanalyse in Hotspots sowie mithilfe der digitalisierten Zählmethode nach Chalkley analysiert. Die Dichte von Lymphgefäßen, die relative Lymphgefäßfläche und die mit der Chalkley-Methode ermittelte Zahl an Lymphgefäßen (Chalkley-Count) waren bei metastasierten SCC signifikant erhöht. Die Tumordicke war bei metastasierten SCC signifikant höher und besaß die höchste Vorhersagekraft für eine Metastasierung. Die Tumordicke war ein signifikanter Prädiktor für Lymphangiogeneseparameter. Die Lymphangiogenese ist bei metastasierten SCC erhöht, doch ihr Ausmaß wird von der Tumordicke beeinflusst. Die Tumordicke bildet weiterhin den zuverlässigsten prädiktiven Faktor für die Metastasierung. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Haines, S. S.; Varela, B. A.; Thamke, J.; Hawkins, S. J.; Gianoutsos, N. J.; Tennyson, M. E.
2017-12-01
Water is used for several stages of oil and gas production, in particular for hydraulic fracturing that is typically used during production of petroleum from low-permeability shales and other rock types (referred to as "continuous" petroleum accumulations). Proppant, often sand, is also consumed during hydraulic fracturing. Water is then produced from the reservoir along with the oil and gas, representing either a disposal consideration or a possible source of water for further petroleum development or other purposes. The U.S. Geological Survey (USGS) has developed an approach for regional-scale estimation of these water and proppant quantities in order to provide an improved understanding of possible impacts and to help with planning and decision-making. Using the new methodology, the USGS has conducted a quantitative assessment of water and proppant requirements, and water production volumes, associated with associated with possible future production of undiscovered petroleum resources in the Bakken and Three Forks Formations, Williston Basin, USA. This water and proppant assessment builds directly from the 2013 USGS petroleum assessment for the Bakken and Three Forks Formations. USGS petroleum assessments incorporate all available geologic and petroleum production information, and include the definition of assessment units (AUs) that specify the geographic regions and geologic formations for the assessment. The 2013 petroleum assessment included 5 continuous AUs for the Bakken Formation and one continuous AU for the Three Forks Formation. The assessment inputs are defined probabilistically, and a Monte Carlo approach provides outputs that include uncertainty bounds. We can summarize the assessment outputs with the mean values of the associated distributions. The mean estimated total volume of water for well drilling and cement for all six continuous AUs is 5.9 billion gallons, and the mean estimated volume of water for hydraulic fracturing for all AUs is 164.3 billion gallons. The mean estimated quantity of proppant for hydraulic fracturing is 101.3 million tons. Summing over all of the AUs, the mean estimated total flowback water volume is 9.9 billion gallons and the mean estimated total produced water is 414.5 billion gallons.
Bewertung von Fahrzeuggeräuschen
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Genuit, Klaus; Schulte-Fortkamp, Brigitte; Fiebig, André; Haverkamp, Michael
Bei der Wahrnehmung und Beurteilung eines Automobils sind unzählige Merkmale und Eigenschaften von Bedeutung. Dabei können Merkmale objektiv-technisch beschrieben werden, wie Angaben zur Motorisierung, Höchstgeschwindigkeit, Drehmoment, zulässige Zuladung, Verbrauch usw. Daneben sind weitere Eigenschaften von Bedeutung, die sich einer einfachen objektiv-technischen Beschreibung entziehen. Hier sind Begriffe zu nennen, wie Sicherheit, allgemeine Qualitätsanmutung, Design, Ergonomie, Komfort, Haptik, Fahrdynamik, Zuverlässigkeit, die deutlich schwieriger objektiv erfassbar und beschreibbar sind (Abb. 4.1).
Topps, A; Clay, V; Absar, M; Howe, M; Lim, Y; Johnson, R; Bundred, N
2014-07-01
Axillary ultrasound (AUS) with fine-needle aspiration (FNA) biopsy of abnormal lymph nodes is important for pre-operative staging and planning the surgical management of the axilla. Invasive lobular carcinoma (ILC) metastases are thought to be difficult to detect because the cells are small and on cytology resemble lymphocytes. To investigate this we directly compared the sensitivity of pre-operative axillary staging between ILC and invasive ductal carcinoma (IDC). Consecutive patients that presented in a single breast unit with pure IDC between April 2005 and December 2006 and pure ILC between January 2008 and December 2012 were retrospectively identified from pathology records. Pre-operative axillary ultrasound and FNA biopsy results were compared with post-operative histopathology from the sentinel node biopsy (SNB) or axillary lymph node dissection (ALND). A total of 275 and 142 axillae were identified in the IDC and ILC groups respectively. In the node positive patients there was no significant difference in the sensitivity of AUS (IDC vs. ILC; 58.7% vs. 52.8%). However, there was a significant difference in the sensitivity of ultrasound-guided FNA biopsy of abnormal nodes (IDC vs. ILC; 98.4% vs. 53.6%; p < 0.001). AUS has comparative sensitivities between IDC and ILC populations. In contrast, FNA biopsy of abnormal axillary nodes is clearly less sensitive in the ILC group. In these patients, who have abnormal AUS, we suggest that a core biopsy is required to improve the pre-operative staging and prevent unnecessary surgical procedures. Copyright © 2014 Elsevier Ltd. All rights reserved.
High submuscular placement of urologic prosthetic balloons and reservoirs via transscrotal approach.
Morey, Allen F; Cefalu, Christopher A; Hudak, Steven J
2013-02-01
Traditional placement of inflatable penile prosthesis (IPP) reservoirs and/or artificial urinary sphincter (AUS) balloons into the space of Retzius may be challenging following major pelvic surgery. The aim of this study is to report our 1-year experience using a novel technique for high balloon/reservoir placement beneath the rectus abdominus muscle, thus completely obviating deep pelvic dissection during prosthetic urologic surgery. A retrospective review of all patients who underwent IPP and/or AUS placement between June 2011 and June 2012 was performed. All had AUS balloons and/or IPP reservoirs placed in a submuscular location by bluntly tunneling through the external inguinal ring into a potential space between the transversalis fascia and the rectus abdominus muscle using a long, angled, lung grasping clamp. Patient demographics, perioperative outcomes, and initial follow-up patient-reported outcomes were reviewed. During the study period, 120 submuscular balloons/reservoirs were inserted in 107 consecutive patients who underwent placement of an IPP (61 patients), AUS (33 patients), or both (13 patients). Among our 48 most recent patients, 41 (85%) reported they were totally unable to feel their balloon/reservoir, and all but two patients reported no bother from the submuscular balloon/reservoir placement. Of the 120 total submuscular balloons and reservoirs, surgical time and outcomes of the prosthetic procedures appeared similar to those placed using traditional methods; two reservoirs required revision surgery for repositioning. High submuscular placement of genitourinary prosthetic balloons and reservoirs via a transscrotal approach is both safely and effective, while avoiding deep retropubic dissection. © 2012 International Society for Sexual Medicine.
Linder, Brian J; Viers, Boyd R; Ziegelmann, Matthew J; Rivera, Marcelino E; Elliott, Daniel S
2017-01-01
To compare outcomes for single urethral cuff downsizing versus tandem cuff placement during artificial urinary sphincter (AUS) revision for urethral atrophy. We identified 1778 AUS surgeries performed at our institution from 1990-2014. Of these, 406 were first AUS revisions, including 69 revisions for urethral atrophy. Multiple clinical and surgical variables were evaluated for potential association with device outcomes following revision, including surgical revision strategy (downsizing a single urethral cuff versus placing tandem urethral cuffs). Of the 69 revision surgeries for urethral atrophy at our institution, 56 (82%) were tandem cuff placements, 12 (18%) were single cuff downsizings and one was relocation of a single cuff. When comparing tandem cuff placements and single cuff downsizings, the cohorts were similar with regard to age (p=0.98), body-mass index (p=0.95), prior pelvic radiation exposure (p=0.73) and length of follow-up (p=0.12). Notably, there was no difference in 3-year overall device survival compared between single cuff and tandem cuff revisions (60% versus 76%, p=0.94). Likewise, no significant difference was identified for tandem cuff placement (ref. single cuff) when evaluating the risk of any tertiary surgery (HR 0.95, 95% CI 0.32-4.12, p=0.94) or urethral erosion/device infection following revision (HR 0.79, 95% CI 0.20-5.22, p=0.77). There was no significant difference in overall device survival in patients undergoing single cuff downsizing or tandem cuff placement during AUS revision for urethral atrophy. Copyright® by the International Brazilian Journal of Urology.
Sandhu, Nitika; Raman, K. Anitha; Torres, Rolando O.; Audebert, Alain; Dardou, Audrey; Kumar, Arvind; Henry, Amelia
2016-01-01
Future rice (Oryza sativa) crops will likely experience a range of growth conditions, and root architectural plasticity will be an important characteristic to confer adaptability across variable environments. In this study, the relationship between root architectural plasticity and adaptability (i.e. yield stability) was evaluated in two traditional × improved rice populations (Aus 276 × MTU1010 and Kali Aus × MTU1010). Forty contrasting genotypes were grown in direct-seeded upland and transplanted lowland conditions with drought and drought + rewatered stress treatments in lysimeter and field studies and a low-phosphorus stress treatment in a Rhizoscope study. Relationships among root architectural plasticity for root dry weight, root length density, and percentage lateral roots with yield stability were identified. Selected genotypes that showed high yield stability also showed a high degree of root plasticity in response to both drought and low phosphorus. The two populations varied in the soil depth effect on root architectural plasticity traits, none of which resulted in reduced grain yield. Root architectural plasticity traits were related to 13 (Aus 276 population) and 21 (Kali Aus population) genetic loci, which were contributed by both the traditional donor parents and MTU1010. Three genomic loci were identified as hot spots with multiple root architectural plasticity traits in both populations, and one locus for both root architectural plasticity and grain yield was detected. These results suggest an important role of root architectural plasticity across future rice crop conditions and provide a starting point for marker-assisted selection for plasticity. PMID:27342311
Transplantate und Implantate im Mittelohrbereich - Teil 1 (Stand 2002)
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kempf, Hans-Georg; Lenarz, Thomas; Eckert, Karl-Ludwig
In Deutschland leben ungefähr 12 Millionen Menschen, die an einer ein- oder beidseitigen Schwerhörigkeit leiden. Diese kann angeboren oder im Laufe des Lebens erworben sein. Klinisch und therapeutisch wichtig ist die Unterscheidung, ob die Ursache der Schwerhörigkeit im Bereich des Mittelohres, d. h. der Schallübertragung, oder im Bereich des Innenohres, der Hörnerven und der zentralen Hörbahnabschnitte, d. h. der Schallempfindung, liegt. 2,5 Millionen Schwerhörige haben dabei das Problem der Schallübertragung, d.h. die Störung liegt im Mittelohrbereich, und hier kann man in der Regel mit operativen, mikrochirurgisch durchgeführten Massnahmen helfen [1, 2]. Im Vordergrund steht als Ursache hier die chronische Mittelohrentzündung, die sich als Perforation des Trommelfells, als Defekt oder Unterbrechung der Gehörknöchelchen oder auch als Cholesteatom, einer sogenannte Knocheneiterung äussern kann [3]. Therapeutisch und damit als Prinzip der operativen Hörverbesserung steht primär der Verschluss des Trommelfells oder eine Rekonstruktion der Gehörknöchelchen an.
Rosazea-Management: Update über allgemeine Maßnahmen und topische Therapieoptionen.
Schaller, M; Schöfer, H; Homey, B; Hofmann, M; Gieler, U; Lehmann, P; Luger, T A; Ruzicka, T; Steinhoff, M
2016-12-01
Obwohl bislang für die Rosazea keine kurative Therapie besteht, können verschiedene Optionen zur Behandlung der Symptome und zur Vorbeugung von Exazerbationen empfohlen werden. Neben Selbsthilfemaßnahme wie der Vermeidung von Triggerfaktoren und einer geeigneten Hautpflege sollte das Rosazea-Management bei Patienten mit erythematöser und leichter bis schwerer papulopustulöser Rosazea die Anwendung topischer Präparate als First-Line-Therapie umfassen. Da Überlappungen der charakteristischen Rosazea-Symptome im klinischen Alltag die Regel sind, sollte die medikamentöse Therapie auf die individuellen Symptome zugeschnitten werden; auch eine Kombinationstherapie kann erforderlich sein. Zu den für die Behandlung der Hauptsymptome der Rosazea zugelassenen Wirkstoffen gehören Brimonidin gegen das Erythem sowie Ivermectin, Metronidazol oder Azelainsäure gegen entzündliche Läsionen. Ihre Wirksamkeit wurde in zahlreichen validen, gut kontrollierten Studien belegt. Darüber hinaus existieren verschiedene nicht zugelassene topische Behandlungsmöglichkeiten, deren Wirksamkeit und Sicherheit noch in größeren, kontrollierten Studien zu untersuchen ist. © 2016 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Genetic analysis of maternal ability in Iberian pigs.
Rodriguez, C; Rodrigañez, J; Silio, L
1994-01-12
A practical measure of milk yield of the sow is the weight of the litter at three weeks of age when the piglet growth is entirely dependent on the milking ability of the dam. Genetic parameters of litter size at birth (LS) and litter weight at 21 days (LW21) were estimated using a DFREML procedure from records of 4883 litters (2,049 for LW21) of Iberian breed. Preliminary analysis showed negligible maternal genetic effects. The model for both traits included the fixed effects of farrowing period (86 levels), parity (6) and inbreeding coefficients of dam (Fd) and litter (F(1) ) as co-variables, and three random effects-additive genetic value, permanent environmental effect and residual on both traits. Heritability and repeatability estimates were 0.064 and 0.126 (LS) and 0.163 and 0.270 (LW21) respectively. Estimated genetic and phenotypic correlations were 0.214 and 0.043. The inbreeding depression per 10 % increase of Fd or F(1) was -0.150 or -0.170 in live piglets and -0.983 or -1.023 kg of litter weight. When the model for LW21 included the dam inbreeding and the number of suckling piglets as co-variables, the heritability and repeatability estimates were 0.243 and 0.431 respectively. A complementary analysis was carried out on individual records (weight at 21 days) of 26206 piglets farrowed by 1317 sows. The model included the fixed effects of sex, farrowing period, parity, and the inbreeding coefficients of dam and individual, as co-variables. A total of four random effects were also included: direct and maternal genetic effects, common environmental effects and residual. Estimates of heritability, maternal heritability and common environmental coefficient were, respectively, 0.019, 0.163 and 0.128, reinforcing the evidence of genetic variance for milk producing ability in Iberian sows. The estimated values of inbreeding depression for piglet weight at 21 days were -0.072 and -0.098 kg per 10 % increase in dam or litter inbreeding. ZUSAMMENFASSUNG: Genetische Analyse von Muttereigenschaften iberischer Schweine Ein praktisches Maß für Milchleistung von Sauen ist das Drei-Wochen-Wurfgewicht, das völlig von der Muttermilchleistung abhängt. Genetische Parameter für Geburtswurfgröße (LS) und Geburtswurfgewicht bei 21 Tagen (LW21) wurden mit DFREML von 4883 Würfen (2049 für LW21) geschätzt. Vorläufige Analysen zeigten vernachläßigbare maternale Wirkungen. Das Modell enthält fixe Wirkungen der Wurfperiode (86), Wurffolge (6) und Inzuchtkoeffizienten von Muttersau (Fd) und Wurf (F(1) ) als Ko-variable und dazu drei zufällige Wirkungen: additiv-genetischer Wert, permanenter Umwelteinfluß und der Rest, bei beiden Merkmalen. Heritabilität und Wiederholbarkeit wurden auf 0,064 und 0,126 (LS) und auf 0,163 und 0,270 (LW21) geschätzt. Genetische und phänotypische Korrelationen waren 0,214 bzw. 0,043. Inzuchtdepression pro 10 % für Fd bzw. Fl waren -0,15 bzw. -0,17 bei lebenden Ferkeln und -0,983 bzw. -1,023 Kg in Wurfgewicht. Wenn im Modell für LW21 Mutterinzucht und Zahl saugender Ferkel berücksichtigt wurde, waren die Heritabilitäts- und Wiederholbarkeitsschätzungen 0,243 und 0,431. Eine komplementäre Analyse wurde für Einzelgewichte bei 21 Tagen an 26206 Ferkel von 1317 Sauen durchgeführt. Das Modell enthält festgesetzte Wirkungen von Geschlecht, Wurfperiode, Wurffolge und Inzuchtkoeffizient von Mutter und Ferkel sowie vier zufällige Wirkungen: direkte und maternale Wirkungen, gemeinsame Umweltwirkungen und den Rest. Schätzwerte für Heritabilität, maternale Heritabilität und Wurfumwelt waren 0,019, 0,163 bzw. 0,128, was auf genetische Varianz bei Milchleistung iberischer Sauen hinweist. Die geschätzten Werte für Inzucht-depression für Drei-Wochen-Ferkelgewicht waren -0,072 und -0,098 pro 10% Inzuchtsteigerung von Muttersau und Wurf. RESUMEN: Análisis genético de la aptitud maternal en cerdos ibéricos Una medida práctica de la capacidad lechera de la cerda es el peso de la camada con tres semanas cuando el crecimiento del lechón depende exclusivamente de la producción lechera de la madre. Mediante el procedimiento DFREML se han estimado parámetros genéticos para el tamaño de camada al nacimiento (LS) y peso de la camada a 21 dias (LW21) a partir de 4883 camadas (2049 para LW21) de cerdos Ibéricos. Análisis preliminares mostraron la inexistencia de efectos genéticos maternales significativos sobre ambos caracteres. El modelo ha incluido el efecto fijo de la paridera (86 niveles), orden de parto (6) y los coeficientes de consanguinidad de la madre (Fd) y de la camada (Fl) como covariables, y tres efectos aleatorios: valor genético aditivo, ambiente permanente y residuo. La heredabilidad y repetibilidad estimadas fueron 0,064 y 0,126 (LS) y 0,163 y 0,270 (LW21). Las correlaciones genética y fenotipica fueron 0,214 y 0,043. La depresión consanguinea por 10 % de aumento de Fd o Fl fue -0,150 y -0,170 lechones vivos para LS y -0,983 y - 1,023 kg para LW21. Cuando el modelo para LW21 incluyó como covariables la consanguinidad de la madre y el número de lechones criados, la heredabilidad y repetibilidad estimadas fueron 0,243 y 0,431. Se efectuó un análisis complementario mediante un modelo con efectos maternos de registros de peso a 21 dias de 26206 lechones nacidos de 1317 cerdas. Las estimas de heredabilidad, heredabilidad maternal y coeficiente de ambiente común de camada fueron 0,019, 0,163 y 0,128 respectivamente, reforzando la evidencia de variabilidad genética para la aptitud lechera en cerdas Ibéricas. Los valores de depresión consanguinea estimados para el peso del lechón a 21 dias fueron -0,072 y -0,098 kg por 10 % de aumento de consanguinidad de la madre o del individuo. 1994 Blackwell Verlag GmbH.
Modelling Seasonal Carbon Dynamics on Fen Peatlands
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Giebels, Michael; Beyer, Madlen; Augustin, Jürgen; Roppel, Mario; Juszczak, Radoszlav; Serba, Tomasz
2010-05-01
In Germany more than 99 % of fens have lost their carbon and nutrient sink function due to heavy drainage and agricultural land use especially during the last decades and thus resulted in compression and heavy peat loss (CHARMAN 2002; JOOSTEN & CLARKE 2002; SUCCOW & JOOSTEN 2001; AUGUSTIN et al. 1996; KUNTZE 1993). Therefore fen peatlands play an important part (4-5 %) in the national anthropogenic trace gas budget. But only a small part of drained and agricultural used fens in NE Germany can be restored. Knowledge of the influence of land use to trace gas exchange is important for mitigation of the climate impact of the anthropogenic peatland use. We study carbon exchanges between soil and atmosphere on several fen peatland use areas at different sites in NE-Germany. Our research covers peatlands of supposed strongly climate forcing land use (cornfield and intensive pasture) and of probably less forcing, alternative types (meadow and extensive pasture) as well as rewetted (formerly drained) areas and near-natural sites like a low-degraded fen and a wetted alder woodland. We measured trace gas fluxes with manual and automatic chambers in periodic routines since spring 2007. The used chamber technique bases on DROESLER (2005). In total we now do research at 22 sites situated in 5 different locations covering agricultural, varying states of rewetted and near-natural treatments. We present results of at least 2 years of measurements on our site of varying types of agricultural land use. There we found significant differences in the annual carbon balances depending on the genesis of the observed sites and the seasonal dynamics. Annual balances were constructed by applying single respiration and photosynthesis CO2 models for each measurement campaign. These models were based on LLOYD-TAYLOR (1994) and Michaelis-Menten-Kinetics respectively. Crosswise comparison of different site treatments combined with the seasonal environmental observations give good hints for the identification of main flux driving parameters. Based on this procedure we developed a specific methane efflux model, mainly driven by the observed groundwater fluctuation and soil temperature. Depending on the observed timescale initial starting points of the model showed up to be remarkably different. We also will present suggestions for an advanced CO2 modelling as the present approaches are both based on single parameters. Generally our experiences from our field studies show that mono-parameterized models often fail in reproducing measured flux values. References: Augustin, J., Merbach, W., Käding, H., Schnidt, W. & Schalitz, G. 1996. Lachgas- und Methanemissionen aus degradierten Niedermoorstandorten Nordostdeutschlands unter dem Einfluß unterschiedlicher Bewirtschaftung. Alfed-Wegener-Stiftung (ed.): Von den Ressourcen zum Recycling: Geoanalytik-Geomanagement-Geoinformatik. Ernst & Sohn Verlag. Berlin Charman, D. 2002: Peatland and environmental change. John Wiley & Sons, LTD, Chichester Droesler, M. 2005. Trace Gas Exchange and climatic relevance of bog ecosystems, Southern Germany, phD-thesis, TU München, München Joosten, H. & Clarke, D. 2002: Wise use of mires and peatlands-background and principles including a framework for decision-making. International Mire Conservation Group and International Peat Society (eds.), Finland Kuntze 1993: Moore als Senken und Quellen für C und N, Mitt. Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft 69, 277-280 Lloyd, J., Taylor, J. A. 1994. On the Temperature Dependence of Soil Respiration, Functional Ecology, Vol. 8, No. 3, pp. 315-323 Succow, M. & Joosten, H. 2001: Landschaftsökologische Moorkunde, 2nd edition, Schweizerbart'sche Verlagsbuchhandlung, Stuttgart
Airborne laser-spark for ambient desorption/ionisation.
Bierstedt, Andreas; Riedel, Jens
A novel direct sampling ionisation scheme for ambient mass spectrometry is presented. Desorption and ionisation are achieved by a quasi-continuous laser induced plasma in air. Since there are no solid or liquid electrodes involved the ion source does not suffer from chemical interferences or fatigue originating from erosive burning or from electrode consumption. The overall plasma maintains electro-neutrality, minimising charge effects and accompanying long term drift of the charged particles trajectories. In the airborne plasma approach the ambient air not only serves as the plasma medium but at the same time also slows down the nascent ions via collisional cooling. Ionisation of the analyte molecules does not occur in the plasma itself but is induced by interaction with nascent ionic fragments, electrons and/or far ultraviolet photons in the plasma vicinity. At each individual air-spark an audible shockwave is formed, providing new reactive species, which expands concentrically and, thus, prevents direct contact of the analyte with the hot region inside the plasma itself. As a consequence the interaction volume between plasma and analyte does not exceed the threshold temperature for thermal dissociation or fragmentation. Experimentally this indirect ionisation scheme is demonstrated to be widely unspecific to the chemical nature of the analyte and to hardly result in any fragmentation of the studied molecules. A vast ensemble of different test analytes including polar and non-polar hydrocarbons, sugars, low mass active ingredients of pharmaceuticals as well as natural biomolecules in food samples directly out of their complex matrices could be shown to yield easily accessible yet meaningful spectra. Since the plasma medium is humid air, the chemical reaction mechanism of the ionisation is likely to be similar to other ambient ionisation techniques. Wir stellen hier eine neue Ionisationsmethode für die Umgebungsionisation (ambient ionisation) vor. Sowohl die Desorption als auch die Ionisation erfolgen hierbei durch ein laserbetriebenes Luftplasma. Die Abwesenheit fester oder flüssiger Elektroden hat zur Folge, dass die Methode weder unter chemischen Interferenzen noch unter Verschleiß durch Korrosionsbrand oder abgetragenes Elektrodenmaterial leidet. Insgesamt betrachtet herrscht in dem Plasma Elektroneutralität, wodurch Aufladungseffekte minimiert werden, die andernfalls zu einer langfristigenÄderung der Flugbahnen von Ionen während der Experimente führen kann. In dem Ansatz eine freischwebende Luftentladung bei Atmosphärendruck zu verwenden agiert die Luft nicht nur als Plasmamedium sondert dient zusätzlich als Badgas für die stoßinduzierte Kühlung der entstehenden Ionen. Die Ionisierung der Analytmoleküle erfolgt nicht unmittelbar im Plasma sondern in dessen direkter Umgebung durch Wechselwirkung mit freigesetzten ionischen Luftspezies, freien Elektronen oder Photonen im kurzwelligen ultravioletten Bereich. Jede Laserentladung erzeugt eine hörbare Stoßwelle, in welcher neu produzierte reaktive Spezies freigesetzt werden, welche sich konzentrisch ausbreiten, so dass eine Diffusion der Analytmoleküle ins heiße Innere des Plasmas verhindert wird. Daraus folgt, dass im Interaktionsvolumen zwischen Plasma und Analyt der Temperaturgrenzwert für eine thermische Dissoziation oder Fragmentierung der Moleküle nicht überschritten wird. Experimentell konnte belegt werden, dass das vorgestellte Ionisierungsschema sehr unselektiv bezüglich der chemischen Analytklasse ist und kaum Fragmentierungsprodukte beobachtet werden können. Messungen einer breitgefächerten Auswahl unterschiedlicher Testsubstanzen, wie beispielsweise polarer und unpolarer Kohlenwasserstoffe, Zuckern, niedermolekularer pharmazeutischer Wirkstoffe, sowie natürlicher Biomoleküle in Lebensmittelproben unmittelbar aus ihren komplexen Matrizes, führten zu aussagekräftigen Massenspektren. Zumal das Lasermedium feuchte Luft ist, scheint der Reaktionsmechanismus dem anderer Atmosphärendruckionisierungsmethoden zuähneln.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schreiner, Klaus
Das Kapitel "Verbrennungsmotoren" gibt eine Einführung in das wichte und große Gebiet der Verbrennungsmotoren. Leserinnen und Lesern, die noch nie etwas über Verbrennungsmotoren gehört haben, wird empfohlen, zunächst den Abschnitt 1 zu lesen. Dieser ist bewusst einfach und anschaulich geschrieben, um den Zugang zum Thema zu erleichtern. Danach können gezielt weitergehende Informationen in den Abschnitten 2 bis 9 studiert werden. Diese Abschnitte wurden so verfasst, dass man sie nicht nacheinander lesen muss. Grundlage ist jeweils nur der Abschnitt 1. Dieser selbst ist so verfasst, dass das Wichtigste ganz am Anfang steht. Je weiter hinten man in diesem Abschnitt ankommt, umso spezieller werden die Themen. Bei nur begrenztem Interesse an dem Thema Verbrennungsmotoren kann man das Lesen des Abschnitts 1 jederzeit abbrechen und hat trotzdem das bis dahin Wichtigste erfahren.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Voigt, Annette
Im Jahr 1859 veröffentlichte Charles Darwin "On the Origin of Species“. Seine Evolutionstheorie ist das wohl spektakulärste Beispiel einer naturwissenschaftlichen Theorie großer gesellschaftlicher Relevanz. Ihre verschiedenen Facetten wurden in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert, unter anderem auch ihre Anwendung zur Erklärung von Zuständen und Prozessen menschlicher Gesellschaften. Zum Teil wurde die Seiensweise der Natur - scheinbar unabhängig von gesellschaftlichen Interessen - für die Erklärung und Legitimation gesellschaftlicher Zustände oder die Legitimation von politischen Ideologien herangezogen (Sozialdarwinismus). Denn Gesellschaft funktioniere ja so, wie Darwin die Natur erklärt habe: es herrsche z. B. Konkurrenzkampf, Auslese und Arbeitsteilung, Erfolg hätten diejenigen, die sich an die Bedingungen am Besten anpassten.
Noor, R R; Barker, J S; Kinghorn, B P
1993-01-12
The stability of phenotypic, additive genetic and environmental variances of thorax length of Drosophila melanogaster in pure and synthetic strains was examined in two different environments. Two pure strains from different geographic locations (Melbourne and Townsville) were used, together with three synthetic populations formed from them. The existence of differences in thorax length between the Melbourne and Townsville populations, genotype by environment interaction, and heterosis in crosses between these populations indicate that they are genetically different. Thus geographic separation can cause differences in mean thorax length of flies from different populations. Both the difference in selection histories between the two localities and drift could lead to these differences. Up to the thirty fifth generation there was no evidence of any reduction in the difference between the Melbourne and Townsville populations, in either laboratory environment. The genetic differentiation of strains therefore may be maintained over many generations under new environmental conditions. The fluctuation over generations of heterosis of thorax length is possibly caused by the fluctuation of the rate of loss of favourable epistatic interaction in crossbred genotypes in combination with natural selection effects. V(p) was significantly higher in poor than in the good environment. This higher V(p) in the poor environment is most likly due to higher non additive genetic variance. V(p) was also significantly influenced by strain. In general, V(p) values of synthetic strains were higher than those of pure strains in both environments. Finally, the additive and environmental variances of thorax length were relatively stable across strains, generations and environments. ZUSAMMENFASSUNG: Wirkung von Herkünften, Kreuzungen und Umwelten auf additiv-genetische und phänotypische Varianzen in Drosophila melanogaster Die Stabilität phänotypischer, additiv-genetischer und umweltbedingter Varianzen der Thoraxlänge von Drosophila melanogaster in reinen und synthetischen Herkünften wurde in zwei verschiedenen Umwelten überprüft. Zwei reine Herkünfte von verschiedenen Gegenden (Melboune und Townsville) wurden zusammen mit drei zwischen ihnen gebildeten synthetischen Populationen untersucht. Unterschiede in Thoraxlänge zwischen Melbourne- und Townsvilleherkünften, Genotypumweltinteraktionen und Heterosis in Kreuzungen zwischen diesen Populationen zeigen, daß sie sich genetisch unterscheiden. Die geographische Trennung kann also Unterschiede in der mittleren Thoraxlänge zur Folge haben, wobei unterschiedliche Selektionsgeschichte in beiden Gegenden und Drift dies verursachen können. Bis zur 35. Generation gab es in keinem Labormilieu einen Hinweis auf eine Reduktion der Unterschiede zwischen den beiden Populationen. Die genetische Differenz der Herkünfte erhält sich daher auch unter neuen Umweltverhältnissen über viele Generationen. Die Schwankung in Heterosis für Thoraxlänge ist möglicherweise durch Schwankungen in der Verlustrate günstiger epistatischer Interaktionswirkungen in Kreuzungsgenotypen zusammen mit natürlichen Selektionswirkungen verursacht. V(p) war durch Umweltbedingungen signifikant beeinflußt und höher in schlechtem als in gutem Milieu. Der hohe Wert in schlechtem Milieu ist wahrscheinlich auf nicht-additiv-genetische Varianz zurückzuführen. V(p) wurde auch signifikant durch Herkunft beeinflußt und Werte in synthetischen Linien waren höher Linien in beiden Milieus. Additive und umweltbedingte Varianzen waren über Linie, Generationen und Umwelt relativ stabil. 1993 Blackwell Verlag GmbH.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Linke, Petra
Soll eine Maschine ohne weitere Überprüfung in Europa in Verkehr gebracht werden, so ist nachzuweisen, dass diese die Forderungen der sogenannten Maschinenrichtlinie erfüllt. Durch Gesetzgebungen und Normen innerhalb der Mitgliedsstaaten wird das Einhalten dieser Richtlinie abgesichert. Ihr Ziel ist es, dass von der Maschine keine Gefahr für den Menschen ausgeht, d.h. sämtliche Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen erfüllt werden. Dieses Kapitel beschreibt das allgemeine Vorgehen, das zu einer funktional sicheren Maschine und somit der Erfüllung der Maschinenrichtlinie führt.
Weiße und Braune Zwerge zeigen sich unwirtlich
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Heller, René
2013-02-01
Mehr als 850 Exoplaneten haben Astronomen seit dem Jahr 1992 nachgewiesen. Die meisten von ihnen umkreisen normale Hauptreihensterne, aber es wurden auch Trabanten im Umlauf um Braune oder Weiße Zwerge aufgespürt. Nun haben Rory Barnes von der University of Washington in Seattle und René Heller am Leibniz-Institut für Astrophysik Potsdam die Bewohnbarkeit möglicher Planeten um solche Objekte untersucht und dabei festgestellt, dass sie für Leben, wie wir es kennen, ungeeignet sind.
ERIC Educational Resources Information Center
Loeffler, Renate
1979-01-01
Describes work at an American college with students who are receiving an introduction to colloquial German. Role-playing and picture stories prove useful in learning, in both productive and receptive aspects. Describing a picture on three levels--factual, psychological and contemplative--is shown to be very useful. (IFS/WGA)
Uniform National Discharge Standards (UNDS): Outreach
Describes the Federalism and Tribal consultation efforts related to the Uniform National Discharge Standards (UNDS) and links to copies of each presentation, both to state and local representatives, as well as federally-recognized tribes.
Die Interhalogenkationen [Br2F5]+ und [Br3F8].
Ivlev, Sergei; Karttunen, Antti; Buchner, Magnus; Conrad, Matthias; Kraus, Florian
2018-05-02
Wir berichten über die Synthese und Charakterisierung der bislang einzigen Polyhalogenkationen, in denen verbrückende Fluoratome vorliegen. Das [Br2F5]+-Kation enthält eine symmetrische [F2Br-µ-F-BrF2]-Brücke, das [Br3F8]+-Kation enthält unsymmetrische µ-F-Brücken. Die Fluoronium-Ionen wurden in Form ihrer [SbF6]--Salze erhalten und Raman-, und 19F-NMR-spektroskopisch, sowie durch Röntgenbeugung am Einkristall untersucht. Quantenchemische Rechnungen, sowohl für die isolierten Kationen in der Gasphase, als auch für die Festkörper selbst, wurden durchgeführt. Populationsanalysen zeigen, dass die µ-F-Atome die am stärksten negativ partialgeladenen Atome der Kationen sind. © 2018 WILEY-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim.
Von eingebetteten Systemen zu Cyber-Physical Systems
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Wedde, Rorst F.; Lehnhoff, Sebastian; Rehtanz, Christian; Krause, Olav
Das Hauptanliegen des Papiers ist, ein Paradigma für Probleme mit neuartigen Integrationsanforderungen für Forschung und Entwicklung in verteilten eingebetteten Echtzeitsystemen zu motivieren und vorzustellen, nämlich den Begriff Cyber-Physical Systems. Bei einer in letzter Zeit stark zunehmenden Anzahl von Realzeitanwendungen können ohne die Berücksichtigung solcher Forderungen keine praktisch brauchbaren Lösungen erwartet werden. Einige Anwendungsfelder werden angesprochen. Im Einzelnen werden dann für Elektroautos, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden sollen, einerseits die Management-, verteilte Verhandlungs- und Verteilungsprobleme der benötigten Energie in einem bottom-up Ansatz gelöst. Andererseits wird als Teil unserer Projektarbeit die Bereitstellung von Reserveenergie für den allgemeinen Bedarf durch Autobatterien vorgestellt. Es zeigt sich, dass dies effizienter und wesentlich kurzfristiger in unserem verteilten Vorgehen geschehen kann als in traditionellen Verfahren.
Dika, Emi; Neri, Iria; Fanti, Pier Alessandro; Barisani, Alessia; Ravaioli, Giulia Maria; Patrizi, Annalisa
2017-01-01
Die Charakterisierung der klinischen Merkmale und des biologischen Potenzials von Spitznävi hat in den letzten Jahrzehnten breites Interesse gefunden. Das Ziel dieser Arbeit ist die Beschreibung der klinischen und dermatoskopischen Merkmale von Spitznävi sowie des klinischen Ergebnisses nach chirurgischer Exzision von Spitznävi in drei pädiatrischen Altersgruppen. Restrospektive Studie zur Analyse von klinischen Merkmalen, videodermatoskopischen Bildern, histopathologischen Diagnosen und Behandlungsergebnissen. Der Grad der Pigmentierung wurde sowohl klinisch als auch histopathologisch beurteilt. Bei 71 Patienten wurden 72 spitzoide Neoplasien entfernt. Videodermatologische Bilder lagen für 41 Patienten vor. Das Muster der Pigmentierung korrelierte signifikant mit dem Alter der Patienten: Hyperpigmentierte Läsionen waren bei Vorschulkindern selten, bei Patienten von 7 bis 12 Jahren und ab 13 Jahren dagegen häufiger. Eine histopathologische Diagnose von atypischen Spitznävi wurde selten durchgeführt. Keiner der Patienten, bei denen ursprünglich ein atypischer Spitznävus diagnostiziert worden war, entwickelte ein Lokalrezidiv oder Metastasen während der anschließenden Nachbeobachtung. Pigmentierte Spitznävi traten im Alter ab 13 Jahren häufiger auf. Die Studie bestätigt andere Berichte über die Altersverteilung von Pigmentierungsmustern und hebt die geringe Anzahl atypischer Spitznävi bei pädiatrischen Patienten hervor sowie das Ausbleiben von Rezidiven bei der langfristigen Nachbeobachtung. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
A Multi-Use Airborne Research Facility
NASA Technical Reports Server (NTRS)
Poellot, Michael R.
2003-01-01
Much of our progress in understanding the Earth system comes from measurements made in the atmosphere. Aircraft are widely used to collect in situ measurements of the troposphere and lower stratosphere, and they also serve as platforms for many remote sensing instruments. Airborne field measurement campaigns require a capable aircraft, a specially trained support team, a suite of basic instrumentation, space and power for new instruments, and data analysis and processing capabilities (e.g. Veal et al., 1977). However, these capabilities are expensive and there is a need to reduce costs while maintaining the capability to perform this type of research. To this end, NASA entered a Cooperative Agreement with the University of North Dakota (UND) to help support the operations of the UND Cessna Citation research aircraft. This Cooperative Agreement followed in form and substance a previous agreement. The Cooperative Agreement has benefited both NASA and UND. In part because of budget reductions, the NASA Airborne Science Office has elected to take advantage of outside operators of science research platforms to off-load some science requirements (Huning, 1996). UND has worked with NASA to identify those requirements that could be met more cost effectively with the UND platform. This has resulted in significant cost savings to NASA while broadening the base of researchers in the NASA science programs. At the same time, the Agreement has provided much needed support to UND to help sustain the Citation research facility. In this report, we describe the work conducted under this Cooperative Agreement.
Reproductive and some peri-natal variables in a mixed breed beef cattle herd.
Ponzoni, R W; Gifford, D R
1994-01-12
Calving success (CS), days to calving (DC), birth weight (BW) and calving ease (CE) were studied in a mixed breed (Hereford, Jersey × Hereford and Simmental × Hereford) beef cattle herd. DC was not normally distributed and a number of transformations failed in normalising it. Repeatabilities were estimated by analysis of variance. Inclusion (or exclusion) of non calvers and the transformations studied had little effect on the repeatability of DC, which ranged from 0.10 to 0.12. The repeatabilities for CS, BW and CE were 0.08, 0.26 and 0.03, respectively. The residual correlations of CS with DC and functions of DC were high (-0.68 or greater), whereas the correlations among DC and functions of DC were close to one. The correlations of DC with BW and CE varied little with the transformation applied to DC, ranging from 0.26 to 0.28 and 0.10 to 0.12, respectively. The correlation between BW and CE was 0.06. The study points to a number of problems associated with the use of DC as a reproductive variable in beef cattle. It is concluded that although DC is currently a useful field reproductive variable, the search for appropriate female reproductive traits should continue. ZUSAMMENFASSUNG: Reproduktions- und Perinatal-Variable in einer gemischtrassigen Fleisch-Rinderherde Abkalbeerfolg (CS), Tage bis Abkalbung (DC), Geburtsgewicht (BW) und Kalbeleichtigkeit (CE) wurden in einer gemischtrassigen (Hereford, Jersey × Hereford und Simmental × Hereford) Mutterkuhherde untersucht. DC waren nicht normalverteilt und konnte auch durch eine Reihe von Transformationen nicht normalisiert werden. Wiederholbarkeiten wurden mit Varianzanalyse geschätzt. Berücksichtigung (oder Nichtberücksichtigung) von Nichtkalbungen und die Transformationen hatten wenig Wirkung auf Wiederholbarkeit von DC, die zwischen 0,10 und 0,12 war. Wiederholbarkeiten für CS, BW und CE waren 0,08, 0,26 und 0,03. Die Restkorrelation von CS mit DC und Funktionen von DC waren hoch (- 0,68 oder stärker), während Korrelationen zwischen DC und Funktionen von DC auch nahe 1 waren. Die Korrelationen von DC mit BW und CE schwankten wenig nach den verschiedenen Transformationen und bewegten sich zwischen 0,26 und 0,28 sowie 0,10 und 0,12. Die Korrelation zwischen BW und CE war 0,06. Die Untersuchung weist auf eine Reihe von Problemen, die sich durch die Verwendung von DC als Reproduktionsvariable von Fleischrindern ergeben. Es wird der Schluß gezogen, daß DC derzeit zwar nützliche Information für die Praxis ist, daß aber das Suchen nach wissenschaftlich angemessenen weiblichen Reproduktionsmerkmalen fortgesetzt werden sollte. RESUMEN: Variables reproductivas y peri-natales en un rodeo de vacunos de carne de varias razas Las variables éxito al parto (CS), dias al parto (DC), peso al nacer (BW) y facilidad de parto (CE) se estudiaron en un rodeo de vacunos de carne compuesto de varias razas (Hereford, Jersey × Hereford y Simmental × Hereford). DC no estaba normalmente distribuida y una serie de transformaciones ensayadas fracasaron en normalizar esta variable. Las repetibilidades se estimaron por análisis de variancia. La inclusión (o exclusión) de las vacas falladas (no paridas) del análisis y las transformaciones estudiadas tuvieron poco efecto en la repetibilidad de DC, que varió de 0.10 a 0.12. Las repetibilidades de CS, BW y CE fueron 0.08, 0.26 y 0.03, respectivamente. Las correlaciones residuales de CS con DC y con funciones de DC fueron altas (valor absoluto 0.68 o mayor), mientras que las correlaciones entre DC y funciones de DC fueron cerca de uno. Las correlaciones de DC con BW y CE variaron poco con la transformación aplicada a DC, yendo (en valor absoluto) de 0.26 a 0.28 y 0.10 a 0.12, respectivamente. La correlación entre BW y CE fue de 0.06. El estudio apunta a una serie de problemas asociados con el uso de DC como variable reproductiva en vacunos de carne. Se concluye que aunque DC es actualmente una útil variable reproductiva de campo, la búsqueda de rasgos reproductivos de la hembra a ser incluídos en esquemas de evaluación genética de vacunos de carne debe continuar. 1994 Blackwell Verlag GmbH.
Cohen, Oded; Tzelnick, Sharon; Lahav, Yonatan; Schindel, Doron; Halperin, Doron; Yehuda, Moshe
2017-07-01
Atypia/follicular lesion of unknown significance (AUS/FLUS) has variable rates of malignancy. The recommended management includes active surveillance (AS), repeated fine-needle aspiration (RFNA), diagnostic surgery, or genetic testing for malignancy. The objective of this study was to assess the management of AUS/FLUS patients in a dedicated thyroid clinic without implementing genetic testing. This was a single institute cohort study of all patients aged ≥18 years who underwent ultrasound-guided FNA thyroid biopsies between January 2009 and January 2013 and were followed until January 2016. The median follow-up time was 4.6 years (range 3.2-6.8 years). Forty-eight (57%) patients were referred to AS, and 36 (43%) patients were referred for diagnostic surgery. Thirty-six (75%) patients from the AS group underwent RFNA. An additional eight patients from the AS group subsequently underwent diagnostic surgery. Malignancies were found in 15/44 (34%) diagnostic surgical samples, and benign cytologies were found in 61.1% of the RFNAs. Analysis of adherence to follow-up in the 36 AS patients showed an adherence rate of only 53%, with males tending to comply better than females did (31.6% vs. 5.8%, respectively; p = 0.052), especially males in their sixth decade of life. Genetic tests for AUS/FLUS patients are accepted today as complementary evaluations in many well-developed health systems. Yet, when these tests are not feasible due to financial or availability issues, careful management of AUS/FLUS patients may still offer good results in the selection of patients for surgery or AS. The present results also indicate that compliance to follow-up schedules is a major consideration when selecting patients for AS.
Emery, Jon D; Jefford, Michael; King, Madeleine; Hayne, Dickon; Martin, Andrew; Doorey, Juanita; Hyatt, Amelia; Habgood, Emily; Lim, Tee; Hawks, Cynthia; Pirotta, Marie; Trevena, Lyndal; Schofield, Penelope
2017-03-01
To test the feasibility and efficacy of a multifaceted model of shared care for men after completion of treatment for prostate cancer. Men who had completed treatment for low- to moderate-risk prostate cancer within the previous 8 weeks were eligible. Participants were randomized to usual care or shared care. Shared care entailed substituting two hospital visits with three visits in primary care, a survivorship care plan, recall and reminders, and screening for distress and unmet needs. Outcome measures included psychological distress, prostate cancer-specific quality of life, satisfaction and preferences for care and healthcare resource use. A total of 88 men were randomized (shared care n = 45; usual care n = 43). There were no clinically important or statistically significant differences between groups with regard to distress, prostate cancer-specific quality of life or satisfaction with care. At the end of the trial, men in the intervention group were significantly more likely to prefer a shared care model to hospital follow-up than those in the control group (intervention 63% vs control 24%; P<0.001). There was high compliance with prostate-specific antigen monitoring in both groups. The shared care model was cheaper than usual care (shared care AUS$1411; usual care AUS$1728; difference AUS$323 [plausible range AUS$91-554]). Well-structured shared care for men with low- to moderate-risk prostate cancer is feasible and appears to produce clinically similar outcomes to those of standard care, at a lower cost. © 2016 The Authors BJU International © 2016 BJU International Published by John Wiley & Sons Ltd.
Can patient safety indicators monitor medical and surgical care at New Zealand public hospitals?
Hider, Phil; Parker, Karl; von Randow, Martin; Milne, Barry; Lay-Yee, Roy; Davis, Peter
2014-11-07
Increasing interest has focused on the safety of hospital care. The AusPSIs are a set of indicators developed from Australian administrative data to reliably identify inpatient adverse events in hospitals. The main aim of this study was to explore the application of the AHRQ/AusPSIs to New Zealand administrative hospital data related to medical and surgical care. Variation over time and across hospitals were also considered for a subset of the more common indicators. AHRQ/AusPSIs were adapted for use with New Zealand National Minimum Dataset administrative data for the period 2001-9. Crude positive event rates for each of the 16 indicators were assessed across New Zealand public hospitals. Variation over time for six more common indicators is presented using statistical control charts. Variation between hospitals was explored using rates adjusted for differences in patient variables including age, sex, ethnicity, rurality of residence, NZDep score and comorbidities. The AHRQ/AusPSIs were applied to New Zealand administrative hospital data and some 99,366 admissions were associated with a positive indicator event. However rates for some indicators were low (<1% of denominator admissions). Over the study period considerable variation in the rate of positive events was evident for the six most common indicators. Likewise there was substantial variation between hospitals in relation to risk adjusted positive event rates Patient safety indicators can be applied to New Zealand administrative hospital data. While infrequent rates hinder the use of some of the indicators, several could now be readily employed as warning flags to help monitor rates of adverse events at particular hospitals. In conjunction with other established or emerging tools, such as audit and trigger tools, the PSIs are now available to promote ongoing quality improvement activities in New Zealand hospitals.
Phan, Thanh G; Beare, Richard; Chen, Jian; Clissold, Benjamin; Ly, John; Singhal, Shaloo; Ma, Henry; Srikanth, Velandai
2017-05-01
There is great interest in how endovascular clot retrieval hubs provide services to a population. We applied a computational method to objectively generate service boundaries for such endovascular clot retrieval hubs, defined by traveling time to hub. Stroke incidence data merged with population census to estimate numbers of stroke in metropolitan Melbourne, Australia. Traveling time from randomly generated addresses to 4 endovascular clot retrieval-capable hubs (Royal Melbourne Hospital [RMH], Monash Medical Center [MMC], Alfred Hospital [ALF], and Austin Hospital [AUS]) estimated using Google Map application program interface. Boundary maps generated based on traveling time at various times of day for combinations of hubs. In a 2-hub model, catchment was best distributed when RMH was paired with MMC (model 1a, RMH 1765 km 2 and MMC 1164 km 2 ) or with AUS (model 1c, RMH 1244 km 2 and AUS 1685 km 2 ), with no statistical difference between models ( P =0.20). Catchment was poorly distributed when RMH was paired with ALF (model 1b, RMH 2252 km 2 and ALF 676 km 2 ), significantly different from both models 1a and 1c (both P <0.05). Model 1a had the greatest proportion of patients arriving within ideal time of 30 minutes followed by model 1c ( P <0.001). In a 3-hub model, the combination of RMH, MMC, and AUS was superior to that of RMH, MMC, and ALF in catchment distribution and travel time. The method was also successfully applied to the city of Adelaide demonstrating wider applicability. We provide proof of concept for a novel computational method to objectively designate service boundaries for endovascular clot retrieval hubs. © 2017 American Heart Association, Inc.
Møller, Turid; Linaker, Olav M
2010-04-01
The aims of this study were to examine evidence for the concurrent validity of two self-report measures and two staff-report measures measuring alcohol and drug problems in seriously mentally ill people and to examine if psychotic patients under-report their alcohol and drug problems in an early intervention clinic. This is a cross-sectional study of 48 patients (26 inpatients and 22 outpatients) from an early intervention clinic for psychosis. To examine the sensitivity and specificity, we compared both the staff-report measures Clinical Alcohol Use Scale (AUS) and Clinical Drug Use Scale (DUS) and the self-report measures Short Michigan Alcohol Screening Test (SMAST-13) and Drug Abuse Screening Test (DAST-20), with the current ICD-10 diagnostic criteria as the gold-standard for alcohol and drug problems. To examine whether the patients under-report their alcohol and drug problems, we also compared the self-report measures SMAST-13 and DAST-20 with the staff-report measures AUS and DUS and ICD-10 consensus substance abuse diagnoses. The results show that the concurrent validity compared with ICD-10 diagnoses was moderate for both the staff-report measures AUS and DUS and for the self-report measures SMAST-13 and DAST-20. Three out of seven patients under-report alcohol problems and one patient out of seven under-report drug use problems according to consensus ICD-10 substance abuse diagnoses. We conclude that the SMAST-13 and DAST-20 in combination with the AUS and DUS, which are easy and quick to perform, are helpful in establishing a common understanding of the patient's alcohol and drug problems in an early intervention clinic.
Participation in paediatric cancer studies: timing and approach to recruitment
2013-01-01
Background Participation in epidemiological studies has fallen significantly over the past 30 years; this has been attributed to a busier lifestyle and longer working hours. In case–control studies, participation among cases is usually higher than among controls due to the personal relevance. In Australia, between 2003 and 2011, we conducted three national population-based case–control studies of risk factors for childhood cancers; brain tumors, acute leukemia and neuroblastoma and Wilms’ tumor. In this sub-study, we aimed to investigate factors that may have influenced study participation and completeness of survey completion. Findings The proportion of incident cases that were eligible to participate was lowest in the brain tumor study (Aus-CBT) (83.1%), as was the proportion of eligible families that consented (57%). The percentage of eligible cases that consented was highest in the leukemia study (Aus-ALL) (80.2%). The mode of invitation used was associated with families’ consent in each of the studies. Families invited in person, at clinic appointments, were more likely to consent than families invited by letter or phone. Timing of invitation following the child’s diagnosis differed among studies but, the likelihood of consent did not appear to be directly related to this. The return of questionnaires, completion of interview, and provision of DNA (blood sample) was highest in Aus-ALL (93%) and lowest in Aus-CBT (81%). Conclusions Studies of childhood cancer, and possibly other childhood diseases, should arrange for the family to be invited in person and, where possible, by a doctor with whom they are familiar. Whilst telephone interviews are time consuming and costly, particularly for large studies, they should be preferred over questionnaires for obtaining complete data. PMID:23656733
Revision of the types of male Sciaridae (Diptera) described from Australia by F.A.A. Skuse.
Broadley, Adam; Kauschke, Ellen; Mohrig, Werner
2016-11-17
A total of 27 male sciarid types described by Skuse (1888 and 1890), held in the Australian National Insect Collection, Canberra, and the Australian Museum, Sydney, were remounted and examined microscopically. Of these, 25 species were described as Sciara Meigen, one as Zygoneura Meigen and one as Trichosia Winnertz. Revision of these species revealed the following: 13 species belong to the genus Bradysia Winnertz (B. amabilis, B. conjuncta, B. crassicornis, B. exsequialis, B. frequens, B. froggatti, B. luctifica, B. maesta, B. mastersi, B. ornatula, B. pernitida, B. pictipes, B. unica), 1 species to the genus Corynoptera Winnertz (C. minutela), 4 species to the genus Austrosciara Schmitz & Mjöberg (Aus. infrequens, Aus. montivaga, Aus. spectabilis, Aus. winnertzi), 2 species to the genus Pseudolycoriella Menzel & Mohrig (Psl. cavatica, Psl. ignobilis), 1 species to the genus Pseudozygomma Mohrig (Pseudoz. maculipennis), 1 species to the genus Sciara Meigen (Sc. tryoni), and 1 species to the genus Scythropochroa Enderlein (Scyth. macleayi). In total 26 species were new combinations. Eight species names were declared as new synonyms: Bradysia pictipes (Skuse, 1888) = Sciara notata Skuse, 1888 syn. n. and = Bradysia seticornis Vilkamaa, Hippa & Mohrig, 2012 (from New Caledonia) syn. n.; Bradysia conjuncta (Skuse, 1890) = Sciara serenipennis Skuse, 1890 syn. n.; Pseudolycoriella cavatica (Skuse, 1888) = Sciara familiaris Skuse, 1888 syn. n. and = Sciara festiva Skuse, 1888 syn. n.; Bradysia luctifica (Skuse, 1888) = Bradysia planistylata Vilkamaa, Hippa & Mohrig, 2012 syn. n.; Sciara tryoni Skuse, 1890 = Sciara insulana Vilkamaa, Hippa & Mohrig, 2015 syn. n. (both species are from New Caledonia); Austrosciara winnertzi (Skuse, 1888) = Sciara rufulenta Edwards, 1927 syn. n. (from New Zealand). Lectotype specimens were designated for 17 species in order to fix the names.
Barnett, Adrian G; Herbert, Danielle L; Campbell, Megan; Daly, Naomi; Roberts, Jason A; Mudge, Alison; Graves, Nicholas
2015-02-07
Despite the widely recognised importance of sustainable health care systems, health services research remains generally underfunded in Australia. The Australian Centre for Health Services Innovation (AusHSI) is funding health services research in the state of Queensland. AusHSI has developed a streamlined protocol for applying and awarding funding using a short proposal and accelerated peer review. An observational study of proposals for four health services research funding rounds from May 2012 to November 2013. A short proposal of less than 1,200 words was submitted using a secure web-based portal. The primary outcome measures are: time spent preparing proposals; a simplified scoring of grant proposals (reject, revise or accept for interview) by a scientific review committee; and progressing from submission to funding outcomes within eight weeks. Proposals outside of health services research were deemed ineligible. There were 228 eligible proposals across 4 funding rounds: from 29% to 79% were shortlisted and 9% to 32% were accepted for interview. Success rates increased from 6% (in 2012) to 16% (in 2013) of eligible proposals. Applicants were notified of the outcomes within two weeks from the interview; which was a maximum of eight weeks after the submission deadline. Applicants spent 7 days on average preparing their proposal. Applicants with a ranking of reject or revise received written feedback and suggested improvements for their proposals, and resubmissions composed one third of the 2013 rounds. The AusHSI funding scheme is a streamlined application process that has simplified the process of allocating health services research funding for both applicants and peer reviewers. The AusHSI process has minimised the time from submission to notification of funding outcomes.
Automated and objective action coding of facial expressions in patients with acute facial palsy.
Haase, Daniel; Minnigerode, Laura; Volk, Gerd Fabian; Denzler, Joachim; Guntinas-Lichius, Orlando
2015-05-01
Aim of the present observational single center study was to objectively assess facial function in patients with idiopathic facial palsy with a new computer-based system that automatically recognizes action units (AUs) defined by the Facial Action Coding System (FACS). Still photographs using posed facial expressions of 28 healthy subjects and of 299 patients with acute facial palsy were automatically analyzed for bilateral AU expression profiles. All palsies were graded with the House-Brackmann (HB) grading system and with the Stennert Index (SI). Changes of the AU profiles during follow-up were analyzed for 77 patients. The initial HB grading of all patients was 3.3 ± 1.2. SI at rest was 1.86 ± 1.3 and during motion 3.79 ± 4.3. Healthy subjects showed a significant AU asymmetry score of 21 ± 11 % and there was no significant difference to patients (p = 0.128). At initial examination of patients, the number of activated AUs was significantly lower on the paralyzed side than on the healthy side (p < 0.0001). The final examination for patients took place 4 ± 6 months post baseline. The number of activated AUs and the ratio between affected and healthy side increased significantly between baseline and final examination (both p < 0.0001). The asymmetry score decreased between baseline and final examination (p < 0.0001). The number of activated AUs on the healthy side did not change significantly (p = 0.779). Radical rethinking in facial grading is worthwhile: automated FACS delivers fast and objective global and regional data on facial motor function for use in clinical routine and clinical trials.
Verknüpfung von DQ-Indikatoren mit KPIs und Auswirkungen auf das Return on Investment
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Block, Frank
Häufig ist nicht klar, welche Beziehungen zwischen Datenqualitätsindikatoren (DQI, Definition folgt weiter unten) und Key Performance Indicators (KPI, s. Abschnitt 1.3 für weitere Details) eines Unternehmens oder einer Organisation bestehen. Dies ist insbesondere deshalb von Bedeutung, da die Kenntnis dieser Beziehungen maßgeblich die Ausprägung eines Datenqualitätsprojekts beeinflusst. Sie ist als Entscheidungsgrundlage unabdingbar und gibt Antworten auf folgende Fragen: Was kostet unserem Unternehmen/unserer Organisation1 schlechte Datenqualität? Können wir uns das leisten?
Hinderniserkennung und -verfolgung mit einer PMD-kamera im automobil
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Schamm, Thomas; Vacek, Stefan; Natroshvilli, Koba; Marius Zöllner, J.; Dillmann, Rüdiger
Die Detektion von Hindernissen vor dem Automobil ist eine Hauptanforderung an moderne Fahrerassistenzsysteme (FAS). In dieser Arbeit wird ein System vorgestellt, das mit Hilfe einer PMDKamera (Photomischdetektor) Hindernisse auf der Fahrspur erkennt und deren relevante Parameter bestimmt. Durch die PMD-Kamera werden zunächst 3D-Tiefenbilder der Fahrzeugumwelt generiert. Nach einem initialen Filterprozess werden im Tiefenbild mit Hilfe eines Bereichswachstumsverfahrens Hindernisse gesucht. Zur Stabilisierung des Verfahrens und zur Parameterberechnung wird ein Kaiman Filter eingesetzt. Das Ergebnis ist eine Liste aller Hindernisse im Fahrbereich des Automobils.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Aull, Florian; Berlak, Joachim; Dickmann, Eva; Dickmann, Philipp; Fischäder, Holm; Gerlach, Joachim; Henneberg, Jens; Kapalla, Klaus; Kress, Oliver; Kuttler, Robert; Schneider, Herfried M.; Schürle, Philipp; Stellpflug, Franz-Josef; Wannenwetsch, Ralph; Wulz, Johannes; Zäh, Michael F.
Wenn man aktuell Produktionsbereiche in Deutschland und Europa besucht, fallen im Zusammenhang mit modernen Produktionsmethoden immer öfter die Begriffe Kanban (jap. Karte, Signal) und Pull-Produktion, und dies nicht ohne Stolz, da diese mit dem schillernden Vorbild des Toyota Produktionssystems in Zusammenhang stehen. Tatsächlich ist Kanban ein integraler Bestandteil moderner Produktionssysteme. Blickt man aber im Rahmen von Prozessanalysen hinter die Fassaden", d. h. in die tägliche Praxis der Arbeitsprozesse, wird man schnell desillusioniert - die viel gepriesenen klassischen Kanban-Regeln werden im Tagesgeschäft nicht eingehalten.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Döring, Peter
Beim Zeichnen von Schaltplänen werden alle zugehörigen Maschinen, Geräte, Schaltteile und Leitungen nicht maßstabsgetreu und der tatsächlichen Ausführung ähnlich gezeichnet, sondern durch genormte graphische Symbole dargestellt. Die Ausführungen in diesem Kapitel sollen dazu eine Hilfestellung geben. Behandelt werden folgende Themen: Wichtige VDE-Bestimmungen; Diagrammdarstellungen; Schaltzeichen nach DIN; Kennzeichnung von elektrischen Betriebsmitteln; Schaltungsunterlagen der Energietechnik; Schaltungsunterlagen der Elektronik; Schaltzeichen für Binäre Elemente; Entwurf von Schaltungen: Einzelplatinen, Gedruckte Schaltungen; Projektierung. Zahlreiche Tabellen und Abbildungen dienen zur Erläuterung.
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Kümper-Schlake, Lennart
2016-06-01
Urbanisation processes increase land-use conflicts and ecosystem destruction globally. Especially in China, a country with an outstanding urbanization rate, city governments are challenged by environmental and health problems. Urban green spaces - subsequently defined as urban biodiversity and ecosystem services - can minimize numerous environmental risks and at the same time contribute to the citizens' well-being and quality of life. In this highly relevant field of nature conservation, geographical perspectives are required - in science, politics, policy, planning and practice.
Rychlik-Sych, Mariola; Barańska, Małgorzata; Dudarewicz, Michał; Skrętkowicz, Jadwiga; Żebrowska, Agnieszka; Owczarek, Jacek; Waszczykowska, Elżbieta
2017-05-01
Polymorphismen im ABCB1-Gen, das für das P-Glykoprotein kodiert, können die intrazelluläre Konzentration von Xenobiotika beeinflussen und so zur Entwicklung von Autoimmunerkrankungen, einschließlich des bullösen Pemphigoids (BP), beitragen. In der vorliegenden Studie sollte untersucht werden, ob in einer polnischen Kohorte die C3435T- und G2677T/A-Polymorphismen im ABCB1-Gen mit dem Risiko für ein BP assoziiert sind. Die Studie umfasste 71 Patienten mit BP und 156 gesunde Probanden. Der C3435T-Polymorphismus wurde mittels PCR-RFLP bestimmt und der G2677T/A-Polymorphismus mittels Allel-spezifischer PCR. Es gab zwar keine Korrelation zwischen dem C3435-Polymorphismus und dem BP-Risiko, aber wir konnten eine derartige Assoziation hinsichtlich des G2677T/A-Polymorphismus nachweisen. Das relative Risiko eines BP war bei Personen mit dem 2677TA-Genotyp um mehr als den Faktor fünf erhöht (OR = 5,52; p = 0,0063) und bei Trägern des 2677TT-Genotyps mehr als verdoppelt (OR = 2,40; p = 0,0076). Mit 2,40 (p = 0,000018) war die OR bei Trägern des 2677T-Allels ebenfalls erhöht. Die höhere Prävalenz des 2677GG-Genotyps und des 2677G-Allels bei der Kontrollgruppe sowie eine OR < 1,0 (0,22 beziehungsweise 0,33) legen eine Schutzfunktion des 2677G-Allels hinsichtlich der Ausbildung eines BP nahe. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass der G2677T/A-Polymorphismus im ABCB1-Gen das Risiko für die Entstehung eines BP beeinflussen könnte. © 2017 Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG). Published by John Wiley & Sons Ltd.
Chemopreventive Agent Development | Division of Cancer Prevention
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Kraft-Wärmekopplung und Blockheiz-Kraftwerke BHKW
NASA Astrophysics Data System (ADS)
Zahoransky, Richard; Allelein, Hans-Josef; Bollin, Elmar; Oehler, Helmut; Schelling, Udo
Die thermischen Wirkungsgrade von Kraftwerken zur Stromerzeugung sind relativ gering. Beispielsweise erreichen moderne Kohlekraftwerke heute bis etwa 45 %, Gasturbinen maximal 40 % und Diesel-Motoren nicht über 50 %. Kombinations-Kraftwerke, Gas- und Dampfturbinen-Prozesse können an die 60 % thermischer Wirkungsgrad bei der Umwandlung der zugeführten Wärme in mechanische bzw. elektrische Energie erzielen. Ein ähnlich hoher Wert wird in Zukunft von den Brennstoffzellen erwartet. Der nicht in Arbeit umgewandelte Anteil der zugeführten Wärme fällt als Abwärme an und geht ungenutzt in die Umgebung. Ein Teil dieser Abwärme lässt sich durch entsprechende Installationen bei allen Kraftwerksprozessen zur Wassererwärmung oder zur Dampferzeugung für industrielle Zwecke nutzen. Für Heizzwecke genügt eine Temperatur der Abwärme von 60 %C bis 80 %C, während die Erzeugung von Industriedampf deutlich höhere Temperaturen voraussetzt.